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175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 38 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Die Zweite Kammer beendigte geſtern die
Gene=
raldebatte über den Hauptvoranſchlag und trat in die
Spezialberatung ein und vertagte ſich darauf bis
Dienstag.
Das deutſche Kronprinzenpaar iſt von
Ce=
lerina nach Berlin zurückgereiſt.
In Wanne iſt am Donnerstag die Bildung der
Rhei=
niſch=Weſtfäliſchen Flugſportplatz=Geſellſchaft erfolgt.
Der Streik der Herrenſchneider hat geſtern
begonnen.
Bis zum Freitag betrug die Zahl der ausſtändigen
engliſchen Bergarbeiter 800000.
In Peking iſt infolge Meuterei der Soldaten
Juan=
ſchikais ein Aufruhr ausgebrochen.
Politiſche Wochenſchau.
— Der Reichstag hat nunmehr mit der eigentlichen
Etatsleſung begonnen und zwar mit dem Reichsamt des
Innern; freilich wird auch bei dieſer Erörterung ſehr
viel zum Fenſter hinausgeſprochen, da dieſes Reſſort
die verſchiedenartigſten Gebiete umfaßt, und ſomit
den=
jenigen willkommene Gelegenheit gegeben iſt, ſich
auszu=
breiten, die bei der erſten Etatsleſung nicht zu Worte
gekommen waren. Augenblicklich intereſſieren aber die
Reichstagsverhandlungen an ſich weit weniger, als die
innerpolitiſche Lage, die noch immer keine völlige
Klä=
rung erfahren hat. Mit großer Spannung erwartet man
nach wie vor den Ausgang der definitiven
Präſidiums=
wahl, die nunmehr auf den 8. März anberaumt iſt, indem
man glaubt, daß die hierbei ſich zeigenden
Parteikonſtel=
lationen einige Rückſchlüſſe auf die Mehrheitsbildung im
Reichstage zulaſſen wird. Ob das wirklich der Fall ſein
wird, ſteht gar ſehr dahin, vielmehr dürfte die Annahme
richtig ſein, daß es ſtändige Mehrheitsparteien in dieſem
Reichstage überhaupt nicht gibt, ſondern daß man ſich
von Fall zu Fall zuſammenfinden wird. Freilich wird
damit das Regieren nicht leicht gemacht. Man wird ſehr
oft herumtappen und eine ruhige und zielbewußte Politik
wird unter ſolchen Umſtänden kaum denkbar ſein. Das
Zünglein an der Wage werden nach wie vor die
Natio=
nalliberalen bleiben und zwar nicht nur bei der
Präſiden=
tenwahl, ſondern überhaupt bei den zur Erledigung
ſtehenden Fragen der inneren Politik. Ihrer Partei fällt
daher eine große Verantwortung zu. Es hat ſich gezeigt,
daß weite Kreiſe von einem allzu weiten Steuern nach
links nichts wiſſen wollen und es wäre wohl möglich,
daß die Richtung der Fraktion von dieſer Stimmung im
Lande beeinflußt werden wird. Die wichtigen
Wehrvor=
lagen für Heer und Marine ſind noch immer nicht
ein=
gebracht worden, weil wohl über die Deckung noch immer
keine Einigung erzielt worden iſt. Auch im Bundesrat
ſcheint ſich manches hinter den Kuliſſen abzuſpielen. Die
indirekt vom Reichskanzler und vom Staatsſekretär
an=
gekündigte Erbanfallſteuer iſt vielen ein Dorn im Auge
und man möchte darum ihr Wiederauftauchen verhindern.
Man hatte kürzlich verbreitet, daß die Reichsregierung
hiervon Abſtand nehmen und ſtatt deſſen neue
Sonder=
ſteuern auf das mobile Kapital einführen wolle. Dieſe
Nachricht iſt offiziös dementiert worden, auf der anderen
Seite hat man aber ſich gehütet, klipp und klar zu ſagen,
ob man wirklich die Erbanfallſteuer bringen werde. Für
dieſe wäre eine ſichere Mehrheit im Reichstage
vorhan=
den, denn nicht nur die geſamte Linke, einſchließlich der
Nationalliberalen, würde für ſie ſtimmen, ſondern auch
die Reichspartei, deren Organ ausdrücklich erklärt hat,
daß die Reichsregierung erheblich an Autorität einbüßen
würde, wenn ſie trotz ihrer Ankündigung von der
Ein=
bringung der Erbanfallſteuer Abſtand nehmen würde.
Eine ſchroffe Parteiſonderung haben wir nach wie
vor wie im Reiche auch in Bayern. Dort iſt jetzt nach
dem heftigen Wahlkampfe, der die Herrſchaft des
Zen=
trums nicht zu brechen vermochte, durch den greiſen
Re=
genten die Eröffnung des Landtages erfolat. wobei in
der Thronrede die Hoffnung auf ein erſprießliches
Zu=
ſammenarbeiten ausgedrückt wird. Aber an ſchweren
Stürmen dürfte es im neuen Landtage nicht fehlen, da
die Oppoſition alles daran ſetzen wird, der
Zentrums=
mehrheit Widerſtand entgegenzuſetzen. Wie ſcharf der
Gegenſatz iſt, zeigte ſich auch bei der Präſidentenwahl,
bei der Liberale und Sozialiſten ſich überhaupt der
Stimme enthielten, da eine Verſtändigung über die
Be=
ſetzung des Präſidiums nicht zu erzielen war, ſodaß das
letztere aus drei Zentrumsmitgliedern beſteht.
Eine Bewegung, die auch leicht auf Deutſchland
hin=
übergreifen kann, ſpielt ſich augenblicklich in England ab:
der drohende Bergarbeiterſtreik. In Deutſchland haben
bereits Verſammlungen der Grubenarbeiter
ſtattgefun=
den, in denen man zwar von einem eigentlichen
Sym=
pathieſtreik nichts wiſſen wollte, aber doch den Moment
als ſehr günſtig erachtete, um ſelbſt mit Forderungen
vor=
zugehen, indem man eine 15prozentige Lohnerhöhung
verlangt, und zwar= nicht nur im Nuhrevier, ſondern
auch in Oberſchleſien, ſodaß die Gefahr nicht ganz von
der Hand zu weiſen iſt, daß in der Kohlenverſorgung
Deutſchlands eine bedenkliche Stockung eintritt, wenn es
wirklich zum Ausſtande käme. Indeſſen beſteht die
Hoff=
nung, daß ein ſolcher abgewendet wird. In Deutſchland
ſind verſchiedene Grubenverwaltungen, ſpeziell im Weſten,
bereit, den Lohnforderungen der Arbeiter
entgegenzu=
kommen, wenn auch nicht in der verlangten Höhe. Um
ſo ernſter ſcheint ſich aber die Situation jenſeits des
Kanals darzuſtellen. Visher iſt es den
Vermittelungs=
bemühungen nicht gelungen, eine Einigung zwiſchen den
ſtreitenden Parteien herzuſtellen, die
Vermittelungsvor=
ſchläge der Regierung ſind auf beiden Seiten abgelehnt
worden, und wenn nicht noch in letzter Stunde eine
Wen=
dung eintritt, hat man mit dem Ausbruch des
allgemei=
nen Streiks zu rechnen, nachdem bereits bis zum
Don=
nerstag an hunderttauſend Mann die Arbeit niedergelegt
haben. Es heißt zwar, daß man in England auch ſeitens
der Induſtrie auf alle Eventualitäten ſich gerüſtet habe.
bei einer längeren Dauer des Streiks dürfte aber doch
eine ſchwere wirtſchaftliche Kalamität zu verzeichnen ſein,
zumal auch andere Verbände ſich anſchließen wollen,
ins=
beſondere die Transportarbeiter und die Eiſenbahner, die
ſich weigern, alle Züge mit Transporten von Kohlen
und Truppen, die für Streikreviere beſtimmt ſind. zu
be=
fördern. Ein derartiger Ausſtand könnte für die
wirt=
ſchaftlichen Verhältniſſe Englands unter Umſtänden
ge=
radezu verhänanisvoll werden.
Dagegen ſcheint man jetzt Ernſt machen zu wollen,
einem anderen, auf die Dauer unhaltbaren Zuſtande ein
Ende zu machen, und zwar dem tripolitaniſchen Kriege.
Von allen Seiten wird gemeldet, daß den Mächten dis
Sache denn doch zu lange dauert. und daß man ſowohl.
in Rom wie in Konſtantinopel einen Kollektivſchritt
un=
ternehmen wolle, damit endlich der Friede geſchloſſen
werde. Die Sache geht, wie von anderer Seite gemeldet
wird, von Rußland aus. Nach dem Vorkommnis von
Beirut iſt aber der Zeitpunkt herzlich ſchlecht gewählt und
die Türken dürften gerade jetzt weniger denn je geneigt
ſein, klein beizugeben. Insbeſondere ſteht es ſehr dahin,
ob man die Annektion von Tripolis und der Cyrenaika ſo
ohne weiteres und ohne Kompenſationen anerkennen
wird, denn die militäriſchen Erfolge der Italiener in
je=
nen Gegenden ſind wahrlich herzlich gering.
In der Donaumonarchie iſt kaum ein Wechſel in der
Leitung der Außenpolitik erfolgt, als ſchon wieder eine
neue ſchwere Kriſis droht. Es handelt ſich um die
Wehrvorlage, über die zwiſchen dem ungariſchen
Mini=
ſterpräſidenten einerſeits und dem Kriegsminiſter, dem
Generalſtabschef und dem Miniſter des Aeußern
ander=
ſeits Differenzen ausgebrochen ſind. Der Kaiſer hat ſich
auf die Seite des ungariſchen Miniſterpräſidenten geſtellt,
der die ungariſche Oppoſition durch einige Zugeſtändniſſe
gewinnen will, und er empfing die drei Genannten, um
ſich mit ihnen auszuſprechen. Es iſt dabei nicht ohne
In=
tereſſe, daß auch diesmal der Thronfolger mit
hinein=
ſpielt, da er gegen den ungariſchen Standpunkt iſt und
keinen Hehl daraus macht, daß er mit dem Vorſchlag des
Grafen Khuen=Hedervary keineswegs einverſtanden ſei.
Unter ſolchen Umſtänden dürfte man mit dem erneuten
Ausbruch einer ernſten Kriſis in Oeſterreich=Ungarn zu
rechnen haben.
Eine Friedensaktion.
D Von unterrichteter Seite wird uns geſchrieben:
Die ruſſiſche Regierung hat einen neuen Vorſchlag gemacht,
um eine Friedensvermittelungsaktion der Mächte in
Gang zu bringen. Und zwar beſteht der ruſſiſche
Vor=
ſchlag in der Hauptſache darin, daß die Mächte zunächſt
in Rom anfragen, unter welchen Bedingungen
Ita=
lien Frieden ſchließen wolle. Dieſer Vorſchlag
Ruß=
lands hat ſogleich die Zuſtimmung des Deutſchen Reiches
und Oeſterreich=Ungarns gefunden; die franzöſiſche
Dar=
ſtellung, daß die beiden Mächte im Gegenſatz zu
Frank=
reich und Großbritannien Widerſpruch erhoben hätten, iſt
vollkpmmen unzutreffend. In den Kabinetten verſpricht
man ſich von dem ruſſiſchen Vorſchlage die Wirkung, daß
die Türkei aber geneigt ſein würde, auf
Friedensverhand=
lungen einzugehen, ſobald formulierte Vorſchläge
Ita=
liens vorliegen.
Soweit die von unterrichteter Seite ſtammende
Mit=
teilung. Die Agencia Stefani betont bei der Mitteilung
des ruſſiſchen Vorſchlages, daß dabei die Souveränität
Italiens über Tripolitanien und die Cyrenaika
unange=
taſtet bleibe. In der italieniſchen Preſſe hat dieſe —
ſelbſtverſtändliche — Auffaſſung, wie nicht anders zu
er=
warten war, den lebhafteſten Widerhall geweckt. Es
kommt alſo auf das an, was Italien der Türkei ſonſt
zu bieten hat. Denn die Lage auf dem Kriegsſchauplatz
iſt bisher noch weit davon entfernt, der Türkei den
Ver=
zicht auf Tripolitanien und die Cyrenaika als zwingende
Notwendigkeit erſcheinen zu laſſen. Und die
Volksſtim=
mung im ottomaniſchen Reich, von neuem aufgeſtachelt
durch den Zwiſchenfall von Beirut, iſt gewiß nicht
dar=
nach angetan, die Pforte zur Nachgiebigkeit zu beſtimmen.
Unter ſolchen Umſtänden darf man dem Optimismus, mit
dem die Börſen die neue Friedensaktion Rußlands
auf=
genommen haben, mit erheblichem Zweifel
gegenüber=
ſtehen. Alles hängt von den Kompenſationen ab, die
Italien der Türkei bieten will und kann; falls ſie nicht ſehr
beträchtlich ſind, dürfte am Goldenen Horn die Neigung
zur Fortſetzung des Krieges einſtweilen unvermindert
fortbeſtehen. Einen Druck aber auf die Pforte
auszu=
üben, werden die Mächte, enſprechend ihrer Neutralität,
ſicherlich nach wie vor ablehnen.
Der Petit Pariſien will wiſſen, daß die fünf
Groß=
mächte, und zwar die der Tripelentente angehörenden
Staaten, ſowie Deutſchland und Oeſterreich=Ungarn, ſich
geeinigt hätten, gleichzeitig in Rom und in
Konſtantino=
pel, zugunſten des Friedens einzutreten.
Dieſe Intervention werde jedoch eine genau umſchriebene
Tragweite haben. Es handle ſich nicht um ein
Vermitt=
lungsanerbieten, ſondern nur um einen
vorbereiten=
den Schritt. Die fünf Mächte würden ſich darauf
be=
ſchränken, an die italieniſche und an die türkiſche
Regie=
rung die Anfrage zu richten, unter welchen Bedingungen
ſie geneigt ſeien, über einen Friedensſchluß zu
verhan=
deln. Man dürfe ſich, ſo meint das Blatt, keinem allzu
großem Optimismus hingeben, denn in den letzten
Ta=
gen ſei der Gegenſatz zwiſchen den Anſprüchen Italiens
und der Auffaſſung der Türkei ſehr ſcharf zutage
getre=
ten. Immerhin ſei dieſer amtliche Schritt, der zum erſten
Male ſeit dem Ausbruch der Feindſeligkeiten verſucht werde,
geeignet, auf die Kriegsführung einen gewiſſen Eindruck
zu machen. Das Journal des Débats kritiſiert in einem
Artikel über die Frage der Vermittlung zwiſchen Italien
und der Türkei ſehr ſcharf die Haltung der italieniſchen
Regierung und meint, das zweimalige Proklamieren der
Annexion von Tripolis und der Cyrenaika, durch welche
die Türkei nicht einen Zollbreit an Boden verloren hätte,
werde jeden Verſöhnungsverſuch zunichte machen. Keine
Macht könne der Türkei den Rat erteilen, Provinzen
preis=
zugeben, welche ſie im Innern noch vollſtändig beſetzt
halte. Man ſollte auch aufhören, Europa damit
einzu=
ſchüchtern, daß man den Balkankrieg für das Frühjahr
ankündige, oder von der Möglichkeit eines
Chriſtenmaſſa=
kres ſpricht. Die Mächte ſeien gewiß geneigt, zu
vermit=
teln, aber nur zugunſten eines Ausgleichs und nicht einer
Unterwerfung. Es ſei Sache der italieniſchen Regierung,
die Bedingungen für dieſen Ausgleich bekannt zu geben.
Deuſches Reich.
— Einholung neuer Gutachten für das
Reichstheatergeſetz. Wie Berliner Blätter hören,
dürften in nächſter Zeit nochmals Sachverſtändige und
In=
tereſſenten über beſtimmte Fragen, die bei der Aufſtellung
des Entwurfs eines Reichstheatergeſetzes berückſichtigt
werden müſſen, von der zuſtändigen Behörde gehört
wer=
den. Wenn eine Korreſpondenz kürzlich meldete, daß
etwa 3 bis 4 Jahre vergeben dürften, bis ein Entwurf
vorgelegt werden könnte, ſo trifft dies keineswegs zu, es
iſt vielmehr damit zu rechnen, daß in abſehbarer Zeit
eine Vorlage den Reichstag beſchäftigen wird.
— Petroleummonopol. Unter den Steuer=
und Abgabeplänen, die im Jahre 1909 gelegentlich der
Reichsfinanzreform ausgearbeitet wurden, befand ſich
auch der Plan eines Reichs=Petroleum=Monopols. Man
hat dieſen Plan von neuem geprüft und wiederholt aus
wirtſchaftlichen Rückſichten wieder fallen laſſen. Nun aber
iſt, wie verlautet, der Plan abermals aufgenommen
wor=
den und diesmal iſt man augenſcheinlich in
Regierungs=
kreiſen entſchloſſen, den geſetzgeberiſchen Verſuch zu
machen, dieſen Plan zu verwirklichen.
Vom reichsländiſchen Landtag. Die
Zweite Kammer der Reichslande bewilliate die
Aus=
gaben des außerordentlichen Etats der Eiſenbahnen in
zweiter Leſung und überwies die Geſuche verſchiedener
Gemeinden an die Petitionskommiſſion. Staatsſekretär
Zorn v. Bulach erklärte, das mit der Reichseiſenbahn und
dem Landesausſchuß 1902 vereinbarte Bauprogramm ſei
in den Hauptlinien erledigt worden. Für die Neben=
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 53₰
bahnen hätten ſich keine Unternehmer gefunden, und das
ſei der Grund, warum ſie nicht gebaut wurden. Es ſolle
ein neues Programm aufgeſtellt werden auch für die
Linien, für die Automobil= oder elektriſcher Verkehr mit
Staatszuſchuß eingerichet werden ſoll. Der Bau einer
Rheinbahn von Weißenburg bis Baſel würde auch bald
notwendig werden, da die Hauptlinie zu ſtark belaſtet ſei.
Die Frage des Vogeſendurchſtiches ſei nicht weiter
ge=
kommen. Es ſei notwendig, daß ſich zunächſt die
In=
tereſſenten über die Linien einigen. In unterrichteten
Kreifen glaubt man, wie der Berliner Lokalanzeiger
hört, daß die elſaß=lothringiſche Regierung ihr
Möglich=
ſtes tun wird, daß der Budgetkommiſſionsbeſchluß auf
Streichung des Gnadenfonds des Kaiſers im Plenum nicht
durchgehen wird. Erreicht das die Regierung nicht, ſo dürfte
es zu einem Konflikt zwiſchen der Erſten und der Zweiten
Kammer kommen.
— In der bayeriſchen Kammer kam die am
8. März ſtattfindende Reichstagspräſidentenwahl zur
Sprache. Die Liberalen und die Sozialdemokraten
er=
ſuchten den Präſidenten, für die nächſten Wochen nur ſolche
Gegenſtände auf die Tagesordnung zu ſetzen, die nicht
beſonders wichtig ſind, ſo daß es den 15 bayeriſchen
Ab=
geordneten, die zugleich Reichstagsabgeordnete ſind.
möglich iſt, an der Präſidentenwahl in Berlin ſich zu
be=
teiligen. So werden in den nächſten Wochen im
bayeri=
ſchen Landtage keine beſonderen politiſchen Begebenheiten
vor ſich gehen und erſt in den folgenden Wochen werden
die großen politiſchen Debatten beim Etat des Aeußeren
einſetzen. Der bayeriſche Landag vertagte ſich hierauf
bis zum nächſten Dienstag.
— Die Reform der ſächſiſchen Erſten
Kammer. Die Nationalliberalen interpellierten die
Re=
gierung in der Zweiten ſächſiſchen Kammer über ihre
Stellung zur Reform der Erſten Kammer. Ihr Führer
Hettner begründete die Interpellation und betonte, die
Nationalliberalen würden eine zeitgemäße Reform ſo
lange fordern, bis ihre berechtigten Wünſche erfüllt ſeien.
Es liege nicht der geringſte Grund vor, das Recht, das die
Landwirtſchaft beſitze, der Induſtrie zu verweigern. Der
Staatsminiſter Graf Vitzthum v. Eckſtädt erwiderte, die
Regierung habe es ſchon früher abgelehnt, den Charakter
der Erſten Kammer weſentlich zu ändern, ſie halte hieran
noch heute feſt und lehne es ab, in der Erſten Kammer
eine Berufsvertretung zum Ausdruck zu bringen. Mache
man der Induſtrie die geforderten Zugeſtändniſſe, ſo
könne man dasſelbe andern Berufen nicht verweigern.
Ein Bedürfnis nach einer Ergänzung der Erſten Kammer
wolle die Regierung nicht beſtreiten, lehne jedoch eine
Gleichſtellung der Induſtrie mit der Landwirtſchaft in
der Erſten Kammer ab. Man würde damit
Intereſſen=
gegenſätze und Intereſſenkämpfe in die Erſte Kammer
tragen. Die Regierung will der Induſtrie etwa ſechs Sitze
wie nach ihrer — als ungenügend abgelehnten —
Vor=
lage von 1905 zubilligen, aber nicht nach eigener Wahl,
ſon=
dern die Induſtrie ſoll nur ein Präſentationsrecht haben.
Die Regierung will ſich vorbehalten, wann ſie eine
ent=
ſprechende Vorlage einbringt, wahrſcheinlich erſt dann,
wenn ſie in beiden Kammern der verfaſſungsmäßigen
Zweidrittelmehrheit gewiß iſt. Die Konſervativen
er=
klärten ſich im Sinne der Regierung mit der Ergänzung
einverſtanden. Auf abſehbare Zeit iſt alſo an eine
nen=
nenswerte Reform nicht zu denken.
— Vom Rudolſtädter Landtag. Im
Land=
tag des Fürſtentums Schwarzburg=Rudolſtadt, in dem
die Sozialdemokraten die Mehrheit haben, war zwiſchen
der Regierung und der ſozialdemokratiſchen Mehrheit
wegen der Vorlagen, die die Regierung dem Landtag
unterbreitet hatte, ein ſchwerer Konflikt ausgebrochen,
ſo daß die Auflöſung des Landtags in Frage ſtand. Nun
iſt in einer geheimen Sitzung des Landtags, an der alle
Abgeordneten, der Staatsminiſter und mehrere
Regie=
rungsräte teilnahmen, eine Einigung in folgender Form
erzielt worden: Die Regierung ſtellte für die nächſte
Tagung die Ausarbeitung einer Vorlage über
Trennung von Kirche und Staat in Ausſicht.
Die ſozialdemokratiſche Fraktion erklärte
darauf=
hin, auf die baldige Erledigung der
weite=
ren von ihr eingebrachten Anträge nicht dringen zu wollen.
Insbeſondere erklärte ſie ihre frühere Forderung, die die
Herabſetzung der Dotation für die Fürſten um 32000 Mk.
betrifft, nicht aufrecht erhalten zu wollen. Man iſt ferner
dahin übereingekommen, die beiderſeitigen
Wahlreform=
pläne am Schluß der Tagung zu beraten, um auf dieſe
Weiſe Zeit zu weiteren Verhandlungen zu gewinnen.
Ausland.
Italien.
In der Frage der Verſtaatlichung der
Lebensverſicherung in Italien hat der Verband
Deutſcher Lebensverſicherungsgeſellſchaften in Verbindung
mit der Vereinigung der Deutſchen Privatverſicherung
eine Eingabe an das Auswärtige Amt gerichtet, worin er
nochmals die Bitte ausſpricht, das Auswärtige Amt möge
bei der italieniſchen Regierung in dem Sinne vorſtellig
werden, daß die in Italien arbeitenden deutſchen
Geſell=
ſchaften vollen Schadenerſatz erhielten. Wenn dies nicht
zu erreichen ſei, möge das Auswärtige Amt die italieniſche
Regierung veranlaſſen, die Streitfrage dem Haager
Schiedsgericht zu unterbreiten. Dieſe Eingabe
unter=
ſtützt demnach das gleichgerichtete Vorgehen des
Schutz=
verbandes der am italieniſchen Geſchäft beteiligten
deut=
ſchen Verſicherungsgeſellſchaften, die durch die Preußiſche
Lebensverſicherungs=Aktiengeſellſchaft dem Saatsſekreſtär
des Aeußern die gleiche Bitte unterbreitet hatten.
Frankreich.
Die Kammer diskutierte über den Geſetzentwurf,
durch den mehrere Kredite eröffnet werden, darunter ein
ſolcher von 50 000 Franken für die Koſten der Miſſion nach
Fez. Der Sozialiſt Vaillant verlangte Erklärungen über
die Verhandlungen, die in Fez geführt werden ſollen, und
ſprach ſich gegen das Protektorat aus. Miniſterpräſident
Poincaré erwiderte, es handele ſich nicht darum, Marokko
zu organiſieren, ſondern einen Vertrag mit dem Sultan
zu unterzeichnen über das Protektorat über Marokko. Der
Vertrag werde dem Parlament unterbreitet werden. Das
Recht, Verhandlungen zu führen, ſtehe nach der
Kon=
ſtitution vom Jahre 1875 der Regierung zu, das Recht
der Billigung dem Parlament. Die Kammer nahm
dar=
auf einſtimmig den Entwurf an.
Einführung des Wahlzwanges. Die
Wahlrechtskommiſſion der Kammer hat ſich für die
Ein=
führung des Wahlzwanges ausgeſprochen. Wähler, welche
ſich bei den Wahlen zum Parlament oder zu den
Ge=
meinderäten der Abſtimmung enthalten, ſollen mit 5 Fres.
Geldſtrafe belegt werden. Wähler, welche am Wahltage
nicht in ihrem Wahlbezirk anweſend ſind, ſollen das
Recht erhalten, ihre Stimmzettel unter Kuvert an den
Bürgermeiſter ihrer Gemeinde zu ſchicken.
Rumänien.
Munitionsaufträge. Die rumäniſche
Regie=
rung hat die geſamte Ausrüſtung mit neuen Feldhaubitzen
ſamt der Einheitsmunition bei Krupp in Eſſen beſtellt.
Die franzöſiſche Firma Schneider=Creuzot ſoll eine kleine
Beſtellung von Haubitzen anderen Kalibers erhalten.
Perſien.
Die Verhandlungen mit dem früheren
Schah. Wie man glaubt, ſind die Verhandlungen mit
dem früheren Schah dem Abſchluſſe nahe. Es wird ihm
eine Penſion von 75000 Tomans jährlich und eine
Summe von 100000 Tomans bewilligt, mit der er ſeine
Parteigänger bezahlen ſoll. Die letztere Summe wird
ihm in jährlichen Raten von 10000 Tomans von ſeiner
Penſion abgezogen. Mit Salar ed Dauleh iſt kein
Abkommen zuſtande gekommen. Dieſer hat Hermanſchah
wieder eingenommen und iſt, wie gemeldet wird, im
An=
marſch auf Hamadan begriffen. Nach amtlichen Quellen
iſt die Lage in Meſched und Umgebung beklagenswert.
Die Anhänger des früheren Schahs ſcheinen die Lage
völlig zu beherrſchen.
* Berlin 1. März. Heute legen die im Verband
der Schneider, Schneiderinnen und
Wäſche=
arbeiter Deutſchlands organiſierten Gehilfen und
Ge=
hilfinnen in Berlin und 30 anderen Städten die Arbeit
nieder in allen Geſchäften, die den Tarif nicht
aner=
kennen. Geſtern nachmittag meldeten ſich bei der
Ver=
bandsleitung der Arbeitnehmer 55 Firmen, die die
For=
derungen der Arbeitnehmer anerkannt haben.
* Luxemburg, 3. März. Der de u tſche
Kaiſer läßt ſich am Montag bei der Beiſetzung
des Großherzogs durch einen ſeiner Söhne
ver=
treten. Außer dem König der Belgier kommen ein
Erz=
herzog als Vertreter des Kaiſers von Oeſterreich, ein
bayeriſcher Prinz, Prinz Eugen von Schweden und Prinz
zu Schaumburg=Lippe. Sie wohnen im Schloß. Im
Grand Hotel Becens iſt Quartier gemacht für die
außer=
ordentliche Abordnung Frankreichs mit dem
Komman=
dierenden General eines Armeekorps an der Spitze.
Fer=
ner kommen Herzog Franz Joſeph in Bayern. Prinz
Paver von Parma, Vertreter der Höfe von Sachſen,
Däne=
mark, Holland, England und Rußland, der Herzogin von
Albany, des Herzogs von Cumberland, des Herzogs von
Sachſen=Altenburg, des Großherzogs von Mecklenburg=
Strelitz.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 2. März.
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog empfingen am Donnerstag vormittag 10 Uhr
im Neuen Palais den Ingenieur Schneider aus Fulda;
Ihre Königl. Hoheit die Großherzogin empfingen
um 11½ Uhr Frau Dr. Willy Merck. — Oberſt v. Etzel
nahm am Donnerstag an der Frühſtückstafel im Neuen
Palais teil. (Darmſt. Ztg.)
* Aus dem Miniſterium des Innern. Der
ſeither mit Verſehung der Stelle des veterinärärztlichen
Hilfsarbeiters bei der Abteilung Großh. Miniſteriums
des Innern für öffentliche Geſundheitspflege beauftragte
Aſſiſtenzveterinärarzt Dr. Heinrich Monnard wurde
mit Verſehung des Kreisveterinäramts Offenbach an
Stelle des wegen Krankheit beurlaubten Veterinärrats
Dr. Schneider daſelbſt beauftragt.
s. Letzte Ehre für Landgerichtsdirektor Zimmermann.
Die in dem Nachruf hervorgehobene hohe und
allge=
meine Wertſchätzung des allzu früh Dahingeſchiedenen trat
auch in den Beiſetzungsfeierlichkeiten zu Tage.
Ueber=
aus groß war die Zahl der Leidtragenden, die ſich zu der
am Donnerstag nachmittag vollzogenen Einſegnung im
hieſigen Trauerhauſe und bei der Einäſcherung im
Kre=
matorium zu Mainz am Freitag nachmittag eingefunden
hatten. War es doch nicht nur ſeinen Freunden, ſondern
auch Vorgeſetzten, Kollegen und Bekannten eine
Herzens=
ſache, Abſchied von einem echten Manne und
ver=
dienten Richter zu nehmen. Dieſe große Schar,
darun=
ter Mitglieder des Miniſteriums (Staatsminiſter Ewald
Exz. und Geheimerat Beſt), ſowie Generalſtaatsanwalt.
Dr. Preetorius, Vertreter der Gerichte, der
Staatsanwaltſchaft und andere, teilten die Gefühle
der Angehörigen und wohnten tiefbewegt der durch
Pfarrverweſer Konrad vollzogenen Einſegnung bei. Zu
der Feier in Mainz waren auch viele Anwälte erſchienen
und es ſprachen als Vertreter der Landgerichte und
Staatsanwaltſchaften Darmſtadt und Mainz die
Land=
gerichtspräſidenten Theobald=Darmſtadt und Dr. Hangen=
Mainz, ſowie namens der Heſſiſchen Anwaltskammer
der Vorſitzende Juſtizrat Dr. Cauſé=Mainz. Mit warmen
Worten gaben ſie unter Niederlegung von Kranzſpenden
der Verehrung und der Trauer für den Dahingeſchiedenen
Ausdruck.
A Bei der Vereinigung Beſſungens mit der Stadt
Darmſtadt im Jahre 1888 wurde den damals zum Bezuge
von Gemeindenutzungen berechtigten Beſſunger
Ortsbür=
gern und Ortsbürgerswitwen der Weiterbezug dieſer
Nutz=
ungen vorbehalten. Damals betrug die Zahl der
Berech=
tigten 468; ſie iſt nun durch Tod uſw. auf 250, alſo nicht viel
Himmelserſcheinungen im Monat
März.
Im Frühjahrsmonat März, der ſeinen Namen von
dem Kriegsgotte Mars trägt und im altrömiſchen Kalender
einſt der erſte Monat des Jahres geweſen iſt, gelangt die
Sonne in ihrer ſcheinbaren Jahresbahn in den Früh.. Dies geſchieht mit ihrem Uebertritt aus
dem Kalenderzeichen der „Fiſche” in das des „Widders”
zu Mitternacht vom 20. zum 21. März. Die Sonne kreuzt
dann den Aequator von Süden nach Norden, und ihre bis
dahin negative Deklination wird poſitiv. Am 20./21.
März ſind daher auf der ganzen Erde Tag und Nacht
gleich lang, es herrſcht Aequinoktium, und auf der
nördlichen Halbkugel beginnt das Frühjahr auf der
ſüdlichen der Herbſt. Am 1. März beträgt die Deklination
der Sonne noch — 79 37' 30%.7, am 20./21. März 0 und am
31. März — 4‟ 6 37‟.0. Ihre Mittagshöhe wächſt
aus dieſem Grunde für den Parallel von 54' (
Norddeutſch=
land) von 28‟ 227.5 am 1. auf 40% 6.5 am 31.,für den
Pa=
rallel von 51 (Mitteldeutſchland) von 31‟ 22’5 am 1. auf
43' 6.5 am 31. und für den Parallel von 48‟ (
Süddeutſch=
land und Oeſterreich, etwa die Breite von Wien) von 34‟
22½5 am 1. auf 46' 6.5 am 31. März. Die Tageslänge
wächſt aus dieſem Grunde in Norddeutſchland von 10¾ auf
12¾ Stunden, in Mitteldeutſchland von 10¾ auf 1234 und
in Süddeutſchland, Oeſterreich und der Schweiz von
nahe=
zu 11 auf 12¾ Stunden.
Unſer Mond wechſelt ſeine Geſtalt im März
folgendermaßen: Vollmond am 3., vormittags 11 Uhr 42
Min., Letztes Viertel am 10., nachmittags 8 Uhr 56 Min.,
Neumond am 18., nachmittags 11 Uhr 9 Min., und Erſtes
Viertel am 26., vormittags 4 Uhr 2 Min. Der Mond
be=
fand ſich am 1. März, vormittags 10 Uhr, in Erdnähe
bei einem Abſtande von 56.9 Erdhalbmeſſern à 6378
Kilo=
meter, am 13. März, vormittags 6 Uhr befindet er ſich in
Erdferne bei einem Abſtande von 63.6 Erdradien und
am 28. März, nachmittags 10 Uhr, wieder in Erdnähe
bei einer Entfernung von 57.7 Erdhalbmeſſern. Von den
im März ſtattfindenden drei Sternbedeckungen
durch den Mond betreffen zwei hellere Sterne und
eignen ſich zu bequemer Beobachtungszeit am Abende.
Zunächſt bedeckt der noch faſt volle Mond am 4. März den
Fixſtern 3.7. Größe Eta der „Jungfrau”; der Eintritt
er=
folgt für Berlin um 9 Uhr 16.4 Min., der Austritt um 10
Uhr 2.6 Min. nachmittags. Weiter bedeckt der in
zu=
nehmender Phaſe ſtehende Mond am 22. März den
Fir=
ſtern 4.3. Größe Delta des „Widder” der Eintritt geſchieht
ebenfalls für Berlin, um 10 Uhr 17.0 Min., der Austritt um
11 Uhr 4.6 Min. nachmittags, kurz darauf geht der
Mond unter. Außerdem finden noch zwei
Annähe=
rungen des Mondes an helle Firſterne ſtatt, wobei es
faſt zur Bedeckung kommt: am 9. März, 10 Uhr abends,
tritt der dem Letzten Viertel nahe Mond dicht an den Stern
1. Größe Antares im „Skorpion” heran, wird aber bei
ſeinem Aufgange gegen 1 Uhr ſchon etwas nach Oſten von
dem Sterne abgerückt ſein, und am 25. März, 4 Uhr
morgens, kommt das Erſte Viertel dem Stern 2. Größe
Beta im Stier” ſehr nahe, hat ihn aber bei dem ſchon
vorher ſtattfindenden Untergange noch nicht erreicht.
Von den ſieben Hauptplaneten ſind im März nicht
weniger denn ſechs kürzere oder längere Zeit ſichtbar, nur
Venus hält ſich verborgen. Merkur, — Entfernung
von der Sonne im Perihel am 19. März 0.3075, im Aphel
am 2. Mai 0.4667 Erdbahnradien à 149.48 Millionen
Kilo=
meter — durchläuft am 2. März, 3 Uhr nachmittags, ſeine
obere Sonnenkonjunktion, ſteht dann alſo hinter der Sonne;
am 28. März, 2 Uhr vormittags, kommt er in ſeine größte
öſtliche Ausweichung, 18‟ 51', von der Sonne, wird daher
gegen Monatsende kurze Zeit nach Sonnenuntergang im
Weſten ſichtbar. Sein Erdabſtand vermindert ſich von 1.37
auf 0.81 Erdbahnhalbmeſſer, und ſein ſcheinbarer
Durch=
meſſen vergrößert ſich um 4‟.9 auf 8‟3. — Venus
Entfernung von der Sonne im Perihel am 22. Juli 0.7184,
im Aphel am 1. April 0.7283 Erbahnradien — bleibt
un=
ſichtbar. Ihr Erdabſtand wächſt von 1.34 auf 1.49
Ein=
heiten (Erdbahnradien), ihr Scheibendurchmeſſer, der jetzt
nur noch mit ſtärkeren Inſtrumenten zu beobachten iſt,
verringert ſich deshalb von 12‟.6 auf 11‟.3. — Mars —
Entfernung von der Sonne im Perihel am 1. Juli 1911
1.3816, im Aphel am 9. Juni 1912 1.6658 Erdbahnradien
— befindet ſich am 4. März, 6 Uhr nachmittags, in
Qua=
draturſtellung zur Sonne. Er wandert aus dem
Stern=
bilde des „Stiers” in das der Zwillinge” und ſteht bei
Dunkelwerden hoch am ſüdſüdweſtlichen Himmel, wo man
ihn als noch immer als ſehr hellen roten Stern leicht
findet; ſein Untergang erfolgt am Monatsſchluſſe gegen
2 Uhr. Da ſich ſein Erdabſtand von 1.25 auf 1.55
Ein=
heiten vergrößert, geht ſein ſcheinbarer Durchmeſſer von
7¼5 auf 6".0 zurück. Am 25. März, 9 Uhr vormittags, hat
der Mond mit ihm Konjunktion, man ſieht infolgedeſſen
das Erſte Viertel am vorangehenden Abend noch weſtlich
(rechts), am folgenden Abend ſchon öſtlich (links) vom
Mars. — Jupiter — Entfernung von der Sonne im
Perihel 4.9518, im Aphel 5.4539 Einheiten — gelangt am
5. März, 5 Uhr vormittags, in Quadratur zur Sonne. Er
weilt im Sternbilde des „Skorpions” nordweſtlich von
dem Sterne 1. Größe Antares und geht Ende des Monats
bald nach Mitternacht auf. Sein Erdabſtand verkleinert
ſich von 5.32 auf 4.85 Erdbahnradien, aus welchem Grunde
ſein Scheibendurchmeſſer von 37¼.5 auf 41‟.2 anſchwillt=
Schon ein kleines Fernrohr zeigt deutlich die mächtige, ſtark
abgeplattete Kugel, ebenſo die vier großen der insgeſamt
acht Monde dieſes größten Planeten. Unſer Mond hat am
10. März, 11 Uhr vormittags, mit Jupiter Konjunktionz
das Letzte Viertel befindet ſich in der voraufgehenden
Nacht noch ſüdweſtlich, in der folgenden Nacht ſchon
ſüd=
öſtlich von dem hell ſtrahlenden Planeten. — Saturn
Entfernung von der Sonne im Perihel 9.0040, im Aphel
10.0737 Einheiten — hält ſich im Bilde des „Widders” aul
und ſteht mit dieſem früh abends am weſtlichen Himmel,
um bald nach Mitternacht unterzugehen. Während ſich
ſein Erdabſtand von 9.51 auf 9.89 Erdbahnhalbmeſſer
ver=
größert, nimmt ſein Scheibendurchmeſſer von 17.‟1 auf 16."
ab. Seine Ringellipſe, die ſich noch fortgeſetzt weiter
öffnet, erſcheint Mitte März in der großen Achſe unter
einem Winkel von 38.‟6, in der kleinen Achſe unter einem
ſolchen von 14.‟2, das Ringſyſtem iſt daher jetzt
verhältnis=
mäßig leicht zu erkennen. Am 22. März, 7 Uhr abends
Nummer 53.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Seite 3.
mehr als die Hälfte, herabgeſunken. Von dieſen 250
Be=
rechtigten erhalten dieſes Jahr 135 die nachſtehenden
Los=
holzmengen: 76 Raummeter Kiefern=Knüppel= und 40
Raummeter Kiefern=Stockholz, ſowie 60 Raummeter
Buchen=Stockholz und 2280 Gebund buchene Wellen. Die
Bezugsberechtigten haben davon den Hauer= und
Setz=
lohn an die Stadtkaſſe zu entrichten.
* Der Heſſiſche Hauptverein des Evangeliſchen
Bundes, der in dieſem Jahre das Jubiläum ſeines
25 jährigen Beſtehens feiern kann, gedenkt ſeine
dies=
jährige Landesverſammlung, wie wir hören, am 27. und
28. Oktober in Darmſtadt abzuhalten. Wie bereits
be=
kannt gegeben, ſoll aus dieſem Anlaſſe Devrients
„Luther” hier zu wiederholten Malen zur Aufführung
ge=
bracht werden. Der Heſſiſche Hauptverein hat in der
letzten Zeit eine ſehr erfreuliche Zunahme an
Mit=
gliedern zu verzeichnen gehabt und folgende neue
Zweig=
vereine gewonnen: Groß=Steinheim, Hähnlein,
Hahn=
heim, Dudenhofen, Pfungſtadt, Gleimenhain, Jugenheim=
Balkhauſen, Nieder=Ramſtadt, Giesheim und Rimbach.
* Der Kirchengeſangverein der Johannesgemeinde
wird am Sonntag, den 3. März, im Hauptgottesdienſt
der Johanneskirche mitwirken und die Chöre „Mir iſt
Erbarmung widerfahren” im Tonſatz von J. S. Bach
und Ein müd und mattes Hirſchelein (Pſalm 42, 2—5)
von J. H. Schein (1630) zum Vortrag bringen.
G. A. Frauenturnen. Am Sonntag, den 3. März,
vormittags 10 Uhr, findet in der Turnhalle des
Turnver=
eins Nieder=Ramſtadt die erſte diesjährige Uebung der
Leiterinnen und Leiter der Frauenabteilungen des dritten
Gaues (Main=Rhein) des 9. Kreiſes der Deutſchen
Tur=
nerſchaft ſtatt. Die Uebungsſtunde dient hauptſächlich
als erſte Vorbereitung zu dem diesjährigen Gaujuviläum,
an dem ſich ſämtliche Frauenabteilungen des Gaues
be=
teiligen werden.
* In dem Seminar zur Ausbildung von
Haushal=
tungslehrerinnen an der hieſigen Aliceſchule wurde am
29. Februar und 1. März unter dem Vorſitz des Geh.
Oberſchulrats Dr. Scheuermann die Prüfung abgehalten.
Es war ſeit Beſtehen des Seminars die dritte Prüfung
und die erſte mit einjährigem Ausbildungskurſus.
Lei=
terin des Kurſus iſt Frl. Meyer, Lehrerin an der
Alice=
ſchule. Sämtliche 11 Teilnehmerinnen beſtanden die
Prü=
fung zur vollen Zufriedenheit. Zwei derſelben hatten
bereits in früheren Jahren die Prüfung für
Handarbeits=
lehrerinnen beſtanden.
* Turnkurſus für Mädchen. Vom 25. März bis 13.
April wird an der Großh. Turnlehrerbildungsanſtalt
wie=
der ein Turnkurſus im Mädchenturnen ſtattfinden, der nicht
nur, wie früher, für Handarbeitslehrerinnen, ſondern auch
für Leiter und Leiterinnen von Frauenabteilungen in
Turnvereinen beſtimmt iſt.
* Lehrkurſus in der Schönſchreibekunſt. Für viele
wird es von Intereſſe ſein, zu erfahren, daß der
be=
kannte Kalligraph Herr Hofer von Augsburg wieder
hierhergekommen iſt, um am Dienstag, den 5. März,
einen Lehrkurſus ſeines Unterrichtes in der
Schön=
ſchreibekunſt für Erwachſene zu eröffnen. Die außer:
ordentlich günſtigeu Reſultate, welche der Genannte am
hieſigen Platze ſchon damals erzielte, berechtigen, auf
dieſen Unterricht beſonders aufmerkſam zu machen.
(Näheres im Anzeigenteil.)
— Galaſportfeſt. Man ſchreibt uns: Dem Vorſtand
des Veloziped=Klubs iſt die Mitteilung zugegangen,
daß zu dem am Sonntag, den 3. März, nachmittags 5 Uhr,
im Saalbau ſtattfindenden großen Galaſportfeſt Ihre
König=
lichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin
be=
ſtimmt erſcheinen werden. Dem für das Feſt gebildeten
Ehrenfeſtausſchuß ſind Angehörige der erſten
Geſellſchafts=
kreiſe beigetreten.
* Ueber den Hofzauberkünſtler L. Bellachini, der ab
3. März in der Turnhalle am Woogsplatz ein Gaſtſpiel
geben wird, ſchreibt der Generalanzeiger in
Ludwigs=
hafen: „Hofkünſtler L. Bellachini, der geſtern abend
ſeine erſte Zaubervorſtellung gab, iſt ein Zauberkünſtler
erſten Ranges, denn was vielleicht einem anderen
Unter=
nehmen kaum gelungen wäre, das brachte Bellachini
zu=
ſtande: er hatte ſich ein volles Haus herbeigezaubert. Und
keiner wird Reue darüber empfinden, Bellachini beſucht
zu haben, denn dieſer Künſtler hat ſein Publikum
ge=
ſtern vollſtändig bezaubert; zunächſt bezaubert durch die
humoriſtiſche Unterhaltung, mit der er zu „feſſeln” verſteht
und dann durch ſeine gediegenen Kunſtſtückchen ſelbſt.
Ge=
ſchwindigkeit iſt bekanntlich keine Hexerei, und Bellachini
kann auch nicht hexen, wie er ſagt, aber das Publikum
verſteht er doch ſo zu behexen und zu verblüffen, daß es
aus dem Erſtaunen gar nicht mehr herauskommt.
Bel=
lachini beweiſt, daß das Gebiet der modernen
Zauber=
kunſt noch lange nicht erſchöpft iſt und geniale Köpfe im=
mer neue Wunder der Magie zu entdecken verſtehen. Im
zweiten Teile ſeines Programms führt uns der
Künſt=
ler auf das Gebiet der orientaliſchen Zauberei. Und hier
kommt das Geheimnisvollſte, ſeiner Zauberkunſt.
Bel=
lachini wird da von unſichtbaren Geiſtern, die anſcheinend
in der Luft ſchweben, bedient. Da erſcheinen
Totenge=
rippe und Totenköpfe, ein Bewohner des Mondes uſw.,
alles Geiſter, die dem Zauberkünſtler auf jeden Wink
ge=
horchen und zum Schluß läßt Bellachini ſogar auf freier
Bühne vor den Augen des Publikums eine junge Dame
verſchwinden. Das ſo zahlreich erſchienene Publikum war
von den gelungenen, reichhaltigen Darbietungen höchſt
befriedigt und ſpendete dem Künſtler reichen Beifall.
Heute abend und die folgenden Abende wird Bellachini
mit je einem neuen Programm aufwarten. Wir können
dieſe Zaubervorſtellungen nur aufs Beſte empfehlen,
denn Bellachini iſt keiner von denen, die uns „faulen
Zauber” vorführen.” (Siehe Anzeige.)
* Turngemeinde Beſſungen. Vielfachen Wünſchen
nachkommend und um auch weiteren Kreiſen Gelegenheit
zu geben, das überall im Heſſenlande mit größtem
Bei=
falle aufgenommene Odenwälder Volksſtück 's
Mil=
lerſch Liesl vunn Michlboch” kennen zu lernen, hat
es ſich die Vorturnerſchaft der Turngemeinde
Beſſungen zur Aufgabe gemacht, dieſes herrliche
Stück am Sonntag, den 10. März, in ihrer Turnhalle,
Heidelbergerſtraße 131, zur Aufführung zu bringen. Das
Stück wird unter der perſönlichen Leitung des Verfaſſers
Herrn Franz Schwalbach eingeübt. Um einer
Ueber=
füllung des Saales vorzubeugen wird nur, eine
be=
ſchränkte Anzahl Karten verausgabt und empfiehlt es
ſich deshalb, zumal ſchon ein großer Teil der Karten
vergriffen iſt, ſich baldigſt in den Beſitz derſelben zu
ſetzen. Die Vorverkaufsſtellen ſind im heutigen Anzeige
teil erſichtlich.
* Heſſiſcher Jagd=Klub. Wer diesmal erſt an
„Reminiscere” „putzt die Gewehre” der kommt für die
„Erſte” zu ſpät. Die erſte Schnepfe, laut ſtreichend,
wurde nämlich bereits am 27. Februar, abends gegen
7 Uhr, von Herrn Oberjäger Wilh. Melchior=Oſtheim
(Kr. Hanau) geſchoſſen. Der glückliche Schütze erhält
dafür die vom Heſſ. Jagd=Klub alljährlich ausgegebene
Schnepfenmünze für die „Erſte‟. Es wäre ja nicht
un=
möglich, daß es ſich um eine Lagerſchnepfe handelt,
jedenfalls wird es ſich in den nächſten Tagen zeigen, ob
der Zug wirklich ſchon im Gange iſt. Unmöglich
er=
ſcheint dies im Hinblick auf die enorm warme Witterung
durchaus nicht, wurde doch zum Beiſpiel im Jahre 1884
die erſte Schnepfe ſchon am 22., 1883 am 27., 1878
am 27., 1867 am 24. Februar auf dem Strich geſchoſſen.
Nach den Feſtſtellungen des Heſſ. Jagd=Klubs ſind die
laut ſtreichenden Schnepfen ſo gut wie ausnahmslos
Männchen, deren Abſchuß dem Schnepfenſtand nichts
ſchadet, während das Buſchieren als unweidmänniſch
anzuſehen iſt und unbedingt unterbleiben ſollte, weil
dabei häufig mehr weibliche als männliche Schnepfen
geſchoſſen werden.
* Orpheum. Das neue Programm hat geſtern mit
glänzendem Erfolg debütiert. Näheres hierüber folgt.
Heute Samstag findet Familien=Abend ſtatt; morgen
Sonntag zwei Vorſtellungen, wobei hervorzuheben iſt, daß
das geſamte neue Programm nachmittags wie abends
zur ungekürzten Darſtellung gelangt. (Siehe Anzeige.)
* Ludwigshöhe. Das Sonntagskonzert wird
wieder von der Kapelle der 6ler unter Herrn Webers
Leitung ausgeführt und bringt das Programm wieder
eine Auswahl erleſener Stücke älterer und neuerer
Mei=
ſter. Zwei zwar oft aber gern gehörte Ouverturen ſind
„Die weiße Dame” und „Die diebiſche Elſter” (S. Anz.
S. Volkskonzert. Es ſei hiermit an dieſer Stelle auf
das am Sonntag, den 3. März, nachmittags, in der
Bef=
ſunger Turnhalle ſtattfindende Volkskonzert
noch=
mals beſonders hingewieſen. Das Konzert wird
veran=
ſtaltet von ſämlichen unter der Leitung unſeres
einhei=
miſchen Komponiſten und Dirigenten Herrn K. Grim
ſtehenden Geſangvereinen. Der Reinertraa fließt dem
Fonds zur Errichtung eines Gedenkſteins für unſeren
ver=
ſtorbenen Komponiſten Ph. Orth zu. Da auch
hervor=
ragende Solokräfte ihre Mitwirkung zugeſagt und ſich in
den Dienſt der guten Sache geſtellt haben, ſo
wünſchen wir dem rührigen Dirigenten vollen Erfolg.
Alles Nähere iſt aus der heute erſchienenen Anzeige zu
er=
ſehen.
* Olympia=Kinematograph, Rheinſtraße 2,
Seiten=
hau. Aus dem neuen Spielplan vom 2. März iſt als
Neuheit beſonders zu erwähnen ein zweiaktiges Drama
Die Todesbraut” das von Berliner Künſtlern geſtellt
iſt, und „Die kühne Laſſowerferin”. Einige humoriſtiſche
Films vervollſtändigen das Programm. (Siehe Anzeige.)
§ Feſtgenommen. Ein 27 Jahre alter Kaufmann von
hier iſt wegen Zuhälterei feſtgenommen worden.
§ Brand. Am Donnerstag abend gegen 10½ Uhr
entſtand im Hauſe Schuſtergaſſe Nr. 16 ein
Gardinen=
brand, der von den Hausbewohnern und von der
her=
beigerufenen Feuerwehrwache alsbald gelöſcht wurde.
Rüſſelsheim, 29. Febr. Der beim 3. Bataillon des
Infanterie=Regiments Nr. 56 in Cleve dienende
Einjäh=
rige Diehl aus Rüſſelsheim hatte in der Nacht zum
Donnerstag ſeinen Putzer durch ein Geldgeſchenk
bewo=
gen, für ihn auf Wache zu ziehen. Das war vom Offizier
der Runde entdeckt und zur Anzeige gebracht worden. Aus
Furcht vor Strafe hat Diehl ſich nun in ſeiner
Wohnung im Bett erſchoſſen.
Mainz, 1. März. Der Metzgergeſelle Caprano, der
wegen Beleidigung der Mainzer Bürgermeiſterei und des
Kreisveterinärarztes Dr. Beiling von der
Strafkam=
mer 10 Monate Gefängnis erhielt, iſt am 27. Februar
entlaſſen worden. Auf Verfügung des
Juſtizmini=
ſteriums mußte Caprano die letzten 13 Tage ſeiner
Ge=
fängnisſtrafe in der Irrenanſtalt in Alzey zubringen.
Dort wurde er auch am 27. Februar entlaſſen. Der
Ober=
arzt der Irrenanſtalt Dr. Wagner erklärte am
Enr=
laſſungstage dem Caprano, daß er geiſtig vollſtändig
ge=
ſund ſei. Caprano hat, da er gegen das
Strafkammer=
urteil Reviſion eingelegt hat, ein Jahr im Gefängnis
zugebracht.
Worms, 29. Febr. Der Rechtskonſulent Schöpp hat
ſich der Unterſchlagung ſchuldig gemacht und ſich durch
Flucht ſeiner Verhaftung entzogen. — In Weſthofen
ereignete ſich heute vormittag ein ſchwerer
Unglücks=
fall. Ein junger Monteur im Dienſte der
Ueberland=
zentrale geriet in die Hochſpannleitung und wurde
von dem ſtarken elektriſchen Strom ſofort getötet.
Worms, 1. März. Am 29. Februar wurde
das Winter=Semeſter der Wormſer Brauer=
Aka=
demie geſchloſſen, nachdem am 27. Februar in
Gegen=
wart des Kommiſſars des Großh. Miniſteriums des
Innern, des Herrn Prof. Dr. Frenzel, die mündlichen
Prüfungen ſtattgefunden und ergeben hatten, daß alle
Beſucher mit gutem bezw. ſehr gutem Erfolge den
Stu=
dien obgelegen hatten. Die Anſtalt war von In= und
Ausländern in befriedigender Weiſe beſucht. Ein
gro=
ßer Teil der Studierenden kehrt in die elterliche
Braue=
rei zurück, andere treten Stellungen an, die ſie zum Teil
der Vermittelung der Anſtalt verdanken. Die Wenigen,
welche noch kein Engagement haben, ſtehen wegen
Ab=
ſchluß eines ſolchen noch in Unterhandlung. Das nächſte
Hauptſemeſter beginnt am 17. April d. J.
Gießen, 1. März. In der geſtrigen
Stadtver=
ordneten=Verſammlung gab
Oberbürgermei=
ſter Mecum Kenntnis von einem Schreiben des
Mini=
ſteriums des Innern, in dem unter Anerkennung der
Opferwilligkeit der Stadt Gießen die Stiftung von
100000 Mark für die beiden noch ausſtehenden
Kliniks=
bauten angenommen wird. Die Verſammlung
geneh=
migte ferner die vom Stadtbauamt angefertigten
Bau=
pläne für ein Volksſchulgebäude an der Credner Straße,
das zunächſt für 31 Klaſſen (Knaben und Mädchen) mit
einem Koſtenaufwand von 550000 Mark errichtet werden
ſoll. Das Gebäude wird Schulbäder, Unterrichtsküchen
und alle ſonſtigen Nebenräume erhalten.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 29. Febr. Das Königl.
Polizei=Präſidium teilt mit: Von einigen Berliner
Blättern wird die Auffaſſung vertreten, daß der
Po=
lizei=Präſident — abweichend von ſeinem
frü=
heren Standpunkt — neuerdings die Erlaubnis zu
Ringkämpfen erteilt hat. Demgegenüber muß
feſt=
geſtellt werden, daß das polizeiliche Verbot nur ſogen.
Ringkampf=, Konkurrenzen” betroffen hat, bei denen der
jeweilige Sieger dem Sieger eines anderen Ringkampfes
gegenübergeſtellt wird, bis auf dieſe Weiſe einer der
Kämpfer als Ueberwinder der übrigen hervorgeht. Durch
ſolche Ringkampf=Konkurrenzen wird das Publikum in
ſtarke Erregung verſetzt, zu Wetten verleitet und zu
Ruheſtörungen hingeriſſen. An dieſem Verbot iſt nichts
geändert worden. Auch die hieſigen Zirkuſſen erteilte
Erlaubnis geſtattet nur die Vorführung rein ſportlicher
Ringkämpfe, die mit Konkurrenzen nichts zu tun haben,
bei denen vielmehr durch Ausloſung ermittelte Kämpfer
ihre Fertigkeit zeigen, ohne daß Preiſe ausgeſetzt oder
beſte Leiſtungen feſtgeſtellt werden. Eine andere
Stellung nimmt die Polizeibehörde gegenüber den
Box=
kämpfen ein, welche wegen der Roheit des Eindrucks
kommt der Mond dem Saturn nahe, doch bleibt die
zu=
nehmende Sichel noch 4½ Grade nördlich von dem
Pla=
neten. — Uranus — Entfernung von der Sonne im
Perihel 18.294, im Aphel 20.073 Einheiten — wird im
Bilde des „Schützen” am Morgenhimmel allmählich wieder
ſichtbar, zunächſt aber nur mit bewaffnetem Auge. Bei
einem Erdabſtande von anfänglich 20.52, zuletzt 20.12
Ein=
heiten wächſt ſein Scheibendurchmeſſer von 4.”0 auf 4.‟1.
Die genauen Oerter des Uranus ſind für den 2. März A. R
(Rektaſzenſion) 20h 16m 22.58s und D (Deklination)
220% 18' 49‟.0, für den 30. März A R.20h 21 m. 4,28s und
DD— 20% 4' 14‟.5. — Neptun — Sonnenentfernung im
Perihel 29.801, im Aphel 30.312 Erdbahnhalbmeſſer
kkulminiert im Bilde der „Zwillinge” zuerſt um 9 Uhr,
zu=
lletzt um 7 Uhr abends, iſt mithin für größere
Inſtru=
mente ſehr gut zu beobachten. Sein Erdabſtand nimmt
Zwar von 2932 auf 29.77 Erdbahnradien zu, ſein ſcheinbarer
Durchmeſſer bleibt aber etwa 2.‟6. Genaue Oerter des
Meptun ſind für den 2. März AR 7h 31m 26.62s und
D- 21‟ 13' 2.‟5, für den 30. März A R 7h 30m 25.11s
und D- 21‟ 16 4."4.
Am Fixſternhimmel ſchwingt ſich abends gegen
10 Uhr die Milchſtraße in hohem, zum Weſten
herab=
geneigtem Bogen vom Südſüdweſthorizont zum Nord=
Horizont, zur Rechten im Südweſten flankiert von den
Bil=
dern Gr. Hund”, „Orion” und „Stier” zur Linken von
den Bildern „Kl. Hund” „Zwillinge” und „Fuhrmann”
Dieſen folgen im Verlaufe der Milchſtraße „Perſeus” im
Weſtnordweſten, „Caſſiopeja” im Nordweſten und „Schwan”
im Norden. Der Tierkreis beginnt im Weſtnordweſten
mit dem „Widder” daran ſchließen ſich „Stier” „
Zwil=
ſinge”, „Löwe” und im Oſtſüdoſten „Jungfrau”. Im Oſten
gewahrt man den „Bootes” mit Arktur, links davon den
Sternenkranz der „Krone” und darüber bis zum Zenit
ſüch erſtreckend den „Gr. Bären‟ Den Himmelspol umgibt
deer „Kl. Bär” und im tiefen Nordnordweſten funkelt Wega
im der „Leier‟ Den Nordweſten endlich ſchmückt „
Andro=
meda”.
Großherzogliches Hoftheater.
W-l. Am Donnerstag ſang der franzöſiſche Tenor Léon
Laffitte, der im Oktober v. J. hier mit ſeinen Gaſtſpielen in
„La Bohème” und „Tosca” ſolche Aufſehen erregende Erfolge
erzielte, die Partie des Rhadamés in Verdis Arda. Herr
Laffitte iſt wirklich ein geſangliches Phänomen. Während
wir bei ſeinem erſten Gaſtſpiel als Rudolf von dem lyriſchen
Klangzauber ſeines unvergleichlichen Organs entzückt
waren, überraſchte er uns heute mit einer ſtimmlichen
Bra=
vourleiſtung, die ihm wohl keiner der deutſchen
Helden=
tenöre nachmacht. Das Erſtaunen über dieſe ſtimmliche
Leiſtung an ſich drängte anfänglich die Bewunderung vor
ſeiner Geſangskunſt zurück, und doch iſt ſie der
Haupt=
grund ſeiner Erfolge. Die Müheloſigkeit, mit der das
Organ bis zum hohen e ſpielend hinaufſteigt und
Bruſt=
töne von nie gehörter Fülle und Schönheit entfaltet,
die glänzende Technik und Tonverbindung und die Kunſt
ſeiner Phraſierung ſchaffen doch erſt die Bedingungen für
die volle und ſieghafte Entfaltung des herrlichen Organs.
So iſt es die vollendete Vereinigung von Natur und Kunſt,
die von Zeit zu Zeit ein künſtleriſches Ideal verwirklicht.
Die Beſetzung der übrigen Partien war die frühere,
bekannte. Als Arda ließ Frau von Sugh nicht
unweſent=
liche Fortſchritte in der Tonbildung und der dramatiſchen
Ausgeſtaltung ihres Vortrags erkennen, ſo daß ſie neben
dem gefeierten Gaſte mit Ehren beſtehen konnte. Das
Gaſt=
piel Laffittes hatte auch viele Beſucher von auswärts
an=
gelockt, bei uns immerhin eine ſeltene Erſcheinung.
Vorträge.
* Verein für Verbreitung von
Volks=
bildung. Nachdem die bisherigen fünf
Vor=
träge dieſes Jahres der Länder= und
Völker=
kunde gewidmet waren, gelangte durch den
Vor=
trag am Donnerstag, ein anderes, intereſſant und
hoch=
wichtiges Gebiet der Wiſſenſchaft zur Behandlung. Herr
Prof. Dr. W. Sonne ſprach in einem Saal der
Tech=
niſchen Hochſchule vor einer zahlreichen Hörerſchaft über
„Altes und Neues aus der
Sprengſtoff=
technik” und gab in ſeinem durch Präparate
Ab=
bildungen, einige Verſuche und ſonſtige
Veranſchaulichungs=
mittel unterſtützten Ausführungen einen klaren Ueberblick
über Entwicklung und Bedeutung der Sprengſtoffe. Unter
dem Hinweis darauf, daß gerade Darmſtadt, als die
Hei=
mat Juſtus v. Liebigs, des erſten chemiſchen
Experimen=
tators, mit Knallſilber und Knallqueckſilber, gewiſſermaſſen
klaſſiſcher Boden fraglicher Technik iſt, ſkizzierte er deren
Geſchichte. Die Erfindung des Schwarzpulvers iſt
be=
kanntlich in Dunkel gehüllt und man geht wohl nicht fehl,
wenn man ſie vor unſere Zeitrechnung legt, obwohl ja die
Einführung und Benutzung in Europa ſehr viel ſpäter
ſtattfand. Aehnlichkeit hatte der unter der Bezeichnung
„griechiſches Feuer” bekannte Brennſatz, eine Miſchung von
Naphta, Pech und Schwefel, die bei verſchiedenen
Ver=
teidigungen Konſtantinopels eine große Rolle ſpielte und
ſo im 10. Jahrhundert eine ruſſiſche Belagerungsflotte
ver=
nichtete. Exploſivkraft beſaß allerdings dieſer Vorläufer
nicht, während ſolche bei den Sprengſtoffen durch plötzliche
Umſetzung des flüſſigen oder feſten Zuſtandes in
gas=
förmigen verurſacht wird. Hiermit iſt eine ungeheure
Aus=
dehnung verbunden, da beiſpielsweiſe 1 Liter
Nitroglyce=
rin ſich in nicht weniger als 10400 Liter Gas verwandelt.
Seine Hauptanwendung fand das Schwarzpulver lange
Zeit hindurch für Kriegszwecke und eine ſolche ſehr
erfolg=
reiche Benutzung war u. a. die durch Schiller geſchichtlich
geſchilderte Zerſtörung der ſpaniſchen Schiffbrücke bei
Be=
lagerung Antwerpens im Jahre 1585. Als moderner Beleg
für Sprengſtoffverheerung iſt an die am 25. April 1901
er=
folgte Pikrinſäureexploſion zu Griesheim a. M. zu
er=
innern. Dem Schwarzpulver folgte das bereits erwähnte
Knallſilber, bezw. Knallqueckſilber, die gleichzeitig in Baſel
und Frankfurt a. M. (Chemiker Böttcher) geſchehene
Er=
findung der Schießbaumwolle und durch den Schweden
Nobel diejenige des Nitroglycerins, dem Nobel zwecks
leichterer Verwendung durch Vermengung mit Kieſelerde
das Dynamit anreihte. Rauchſchwaches Pulver,
Spreng=
gelatine und die Verbindung von
Knallqueckſilberzünd=
hütchen mit Dynamitpatronen waren weitere Erfindungen,
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 53.
überhaupt nicht zugelaſſen werden, während der
Ring=
kampf als ſolcher unbedenklich erſcheint und erſt durch
die mit den „Konkurrenzen” verbundenen Auswüchſe die
öffentliche Ordnung gefährdet. — An dem jährlichen
Feſteſſen der Landwehrinſpektion Berlin war der
Kali=
ſer geſtern wegen der Trauer um den Großherzog von
Luxemburg teilzunehmen verhindert. Er hatte mit
ſei=
ner Stellvertretung den Prinzen Eitel Friedrich
be=
auftragt. Letzterer nahm die Ehrenmitgliedſchaft der
kameradſchaftlichen Vereinigung der Landwehrinſpektion
an, deren Ehrenmitglied bereits der Kronprinz iſt. —
Der Berliner Reiſende Placke, der am 1. Februar
einem Roſtocker Briefträger eine Brieftaſche mit 6000
Mark unterſchlug, dann nach Berlin fuhr und am
2. Februar in Lichtenberg verhaftet wurde, iſt geſtern
von der Roſtocker Strafkammer zu neun Monaten
Ge=
fängnis verurteilt worden. — In der geſtrigen Nacht
wurde ein Einbruch bei dem Goldwarenhändler
Wil=
helm Jackſch verübt, wobei die Diebe für 6000 Mark
Juwelen und Schmuckgegenſtände erbeuteten. Sie
ent=
kamen unbehelligt mit ihrem Raub.
Frankfurt, 1. März. Die Frankfurter „Volksſtimme,
das ſozialdemokratiſche Parteiblatt, hat, wie ſchon öfter,
ſo auch in der letzten Woche wiederum über eine
ge=
heime Stadtverordnetenſitzung einen
Be=
richt veröffentlicht, der die Dinge noch dazu in entſtellter
Weiſe wiedergab. Den bürgerlichen Stadtverordneten
war es mit Rückſicht auf die pflichtgemäße Geheimhaltung
der Vorkommniſſe in jener Sitzung nicht möglich,
richtig=
ſtellende Berichte in anderen Blättern veröffentlichen zu
laſſen. Der Magiſtrat hat nun ſeinerſeits zu dieſer
An=
gelegenheit Stellung genommen und nachſtehenden
Be=
ſchluß der Stadtverordneten=Verſammlung übermittelt:
„Ueber Verhandlungen in der geheimen Sitzung der
Stadtverordneten=Verſammlung am 20. Februar, in
wel=
cher eine bereits vom Magiſtrat als vertraulich bezeichnete
Perſonalſache verhandelt wurde, iſt in einer Zeitung ein
Bericht erſchienen. Der Magiſtrat erachtet ſich daher
ver=
pflichtet. um ſtrenge Einhaltung der vertraulichen
Be=
handlung insbeſondere in Perſonalſachen, zu erſuchen
und der Stadtverordneten=Verſammlung
anheimzuſtel=
len, ihrerſeits die ihr geeignet erſcheinenden Mittel zu
ergreifen, um die ſtrenge Wahrung der von ihr
beſchloſſe=
nen Vertraulichkeit, die im allſeitigen, ſachlichen Intereſſe
dringend geboten erſcheint, möglichſt zu ſichern.‟ Es
dürfte nicht gerade leicht ſein, derartige geeignete Mittel
zu finden, um den Vertrauensbruch einzelner
Stadtver=
ordneter zu verhindern.
Sobernheim, (Nahe), 1. März. Nach dem ſtarken
Regen der letzten Tage haben ſich Felsblöcke
losge=
löſt und drohen auf das Kurhaus Jungborn zu ſtürzen.
Wien, 29. Febr. Ein rieſiger Diebſtahl iſt im
Laufe der geſtrigen Nacht im Schnellzuge Salzburg-
Wien an dem Pariſer Juwelenhändler Albert Lövi
ver=
übt worden. Er hatte eine Reiſe nach Wien angetreten
und Juwelen im Werte von einer Viertelmillion
mitge=
nommen. Die Juwelen hatte er in einer Bruſttaſche
ver=
wahrt, die mit ganz beſonderen Sicherheitsmaßregeln
an=
gebracht war. Außerdem befanden ſich in der Brieftaſche
3800 Mark Bargeld. Sie war an der inneren Bruſttaſche
des Rockes mit einem Sicherheitskettchen befeſtigt. In
Salzburg hatte Lövi die Brieftaſche noch bei ſich geführt.
Er weiß dies beſtimmt, weil er dort die Juwelen zu
ver=
zollen hatte. Dann hatte er ſie wieder zu ſich geſteckt und
mit dem Kettchen angehängt. Als Lövi geſtern früh in
Wien ankam, bemerkte er das Fehlen der Brieftaſche.
Während des Verhörs auf der Polizei wurde Lövi
in=
folge der Aufregung von Herzkrämpfen befallen.
Wien, 29. Febr. Der gefährliche Muſeumsdieb
Modrow aus Lodz. der erſt jüngſt in Deutſchland
we=
gen verſchiedener Muſeumsdiebſtähle eine längere
Frei=
heitsſtrafe verbüßt hat. iſt jetzt hier wegen ähnlicher
Ver=
brechen zu zweieinhalb Jahren ſchweren Kerkers (
Zucht=
haus) und Landesverweiſung verurteilt worden.
Der erſt 26jährige Menſch, der in Straßburg zum Maler
ausgebildet worden iſt, hat im Jahre 1908 aus der
Har=
rachſchen Galerie ein berühmtes Kinderbildnis van Dycks
und aus der Liechtenſteingalerie ein Elfenbeinrelief mit
ſolchem Geſchick entwendet, daß die Abgänge erſt längere
Zeit nachher entdeckt wurden. In ſeiner Verteidiaung
ſuchte ſich der Dieb zu entſchuldigen mit ſeinem
unwider=
ſtehlichen, aus einer elementaren Kunſtbegeiſterung
ent=
ſpringenden Trieb, ſich Kunſtgegenſtände anzueignen, um
ſie zu beſitzen. Da er aber nachgewieſenermaßen die go
ſtohlenen Sachen teils wirklich verkauft, teils zu
verkau=
fen geſucht hat, fand er bei den Geſchworenen damit
kei=
nen Glauben, umſoweniger, als die mediziniſchen
Sach=
verſtändigen bei ihm nur moraliſche und phyſiſche Min=
derwertigkeit, aber keine Geiſteskrankheit oder irgend
welche pſychiſche Störungen feſtſtellen konnten.
Paris, 29. Febr. Die Perſonen die vorgeſtern abend
auf der Place de Havre von einem Automobil aus
durch Revolverſchüſſe den Polizeibeamten Garnier
töteten, ſind geſtern durch Pont=ſur=Yonne gekommen, wo
ſie in die Kanzlei eines Notars einzubrechen verſuchten.
Heute früh ließen ſie das Automobil in ödem Gelände
bei St. Quen im Stich, nachdem ſie verſucht hatten, es
in Brand zu ſtecken. Das entwendete Automobil iſt von
dem Beſitzer wieder erkannt worden. Die Verbrecher haben
ſich in der Richtung auf Paris davongemacht.
Paris, 1. März. In Sachen der Ermordung des
Schutzmanns Garnier durch die Banditen der
Rue des Havre hat der Polizeipräfekt den Befehl erteilt,
daß die Schutzleute in allen jenen Fällen, wo die
Chauf=
feure nach Verübung eines Verbrechens oder Vergehens
die Flucht ergreifen wollen, ohne Zögern die Luftreifen
der Automobile mit ihren Säbeln entzweihauen ſollen
Bukareſt, 29. Febr. Bei der Aufführung des Balletts
„Die Puppenfee” brach infolge Kurzſchluſſes der
elektriſchen Lichtleitung auf der Bühne ein Brand
aus, dem einige Kuliſſen zum Opfer fielen. Trotz
ſofor=
tigen Eingreifens der Feuerwehr kam es im
Zuſchauer=
raum zu furchtbaren Auftritten. Auf den Schreckensruf
„Feuer” drängte alles in wilder Haſt den Ausgängen zu.
In dem Gedränge wurden Frauen und Kinder
rückſichts=
los umgeſtoßen und überrannt. Eine große Anzahl
Per=
ſonen wurde hierbei zum Teil recht ſchwer verletzt. Durch
den Brand ſelbſt iſt niemand zu Schaden gekommen.
Nikolajewsk, 1. März. Im Gebiete des Lamurs,
ei=
nes kleinen Zufluſſes des Amurs, ſind von Goldſuchern
Goldfelder entdeckt worden, die anfangs von
ungefähr 300 Ruſſen, Chineſen und Koreanern im
Ge=
heimen ausgebeutet wurden. Jetzt werden von 3
Goldſucher=
gruppen verſchiedener Geſellſchaften neue Fundorte
ge=
meldet. Ebenſo ſind am rechten Ufer des Unterlaufes
des Amur viele Fundorte entdeckt wordn. Die Felder
wurden an eine Geſellſchaft in Ochotsk und an eine
eng=
liſche Geſellſchaft verpachtet.
Cincinnati, 29. Febr. Im mittleren Teile des
Lan=
des ſind bedeutende Regen= und Schneefälle
er=
folgt. Durch die Witterung iſt zu Beunruhigungen kein
Anlaß gegeben. Allgemein herrſcht die Meinung vor, daß
von Winterweizenſaaten die Pflanzen keinen Schaden
er=
litten haben. Die Feldarbeiten haben aber infolge des
ungünſtigen Wetters eine Unterbrechung erfahren. Die
Qualität des bis jetzt zugeführten Mais iſt gering.
Kunſtnotizen.
Ueder Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
— Sechſtes Abonnements=Konzert der
Hofkapelle. Erhält ſchon das letzte Konzert der
Hof=
muſik durch die Wiedergabe zweier Inſtrumentalwerke wie
Schuberts C=dur=Sinfonie und die ſinfoniſche Dichtung
„Alſo ſprach Zarathuſtra” von Strauß einen
außergewöhn=
lichen Charakter, ſo wird dieſer auf das Glücklichſte
ge=
wahrt durch die Beteiligung einer Geſangskünſtlerin, die
zu den erſten Vertreterinnen des Konzertgeſanges gezählt
wird. Die Kammerſängerin Frau Anna Kämpfert
aus Frankfurt iſt den hieſigen muſikaliſchen Kreiſen keine
Fremde. Es gibt wohl kaum eine größere Muſikſtadt
Deutſchlands, in der die exquiſite Künſtlerin nicht mit
gro=
ßem unbeſtrittenen Erfolge aufgetreten iſt. Den vielen
hieſigen Beſuchern des Händelfeſtes in Mainz im Winter
1909 werden die wundervollen, von hohem künſtleriſchen
Geiſte getragenen Darbietungen Frau Kämpferts noch in
guter Erinnerung ſein. Für die ernſte und gediegene
Auf=
faſſung ihrer Kunſt ſpricht die Wahl ihrer Gaben für das
hieſige Konzert, die aus der lange hier nicht mehr gehörten
Konzert=Arie „Ah, perfido!” von Beethoven, ſowie
Lie=
dern von H. Wolf, Reger und Schillings beſtehen. — Das
Orcheſter wird, wie ſchon mitgeteilt wurde, durch
Frank=
furter und hieſige Kräfte auf 80 Mitwirkende verſtärkt. Da
in der Hauptprobe Montag vormittag 10 Uhr ſämtliche
Programm=Nummern zum Vortrag gelangen, ſo iſt den
ſpeziellen Anhängern moderner Muſik Gelegenheit geboten,
das komplizierte Straußſche Werk zweimal zu hören.
— Der nächſte Vereinsabend des Richard
Wagner=Vereins, der am Dienstag, 12. März,
ſtatt=
finden ſoll, wird ſich wieder zu einem muſikaliſchen
Ereig=
niſſe geſtalten, da es dem Vorſtande nach langen
Verhand=
lungen gelungen iſt, Frau Ottilie Metzger und ihren
Gemahl, Herrn Theodor Lattermann vom
Stadt=
theater in Hamburg, zu einem Lieder= und Duetten=Abend
zu gewinnen. Frau Ottilie Metzger, die neben der Schu=
mann=Heink, Margarete Matzenauer und Madame Charles
Cahier jetzt unbeſtritten zu den erſten Altiſtinnen der
deut=
ſchen Bühne zählt, hat hier bei ihrem erſten Auftreten vor
einigen Jahren bereits einen ſenſationellen Erfolg gehabt,
und ebenſo gehört Theodor Lattermann zu den
ſtimm=
gewaltigſten Baſſiſten, die wir eben in Deutſchland haben.
Man darf ſonach dieſem Konzerte mit beſonderer
Span=
nung entgegenſehen. Der Vorverkauf dazu hat begonnen.
* Lauten=Abend von Frl. Paula
Ma=
necke (Lieder zur Laute), Herrn W. Manecke,
Hofmuſiker (Laute), Frau L. Manecke (Laute) ſowie
der Herren Hofkonzertmeiſter E. Schmidt (Violine)
und Kammermuſiker H. Eymann (Viola). Dieſe
Ver=
anſtaltung, nur in dem Rahmen des rein Künſtleriſchen
gehalten, bietet dem fein muſikaliſch empfindenden
Pu=
blikum eine Fülle von hier noch nie gehörten wahren
Perlen der Lautenmuſik. Waren es doch keine
geringe=
ren als N. Paganini, H. Berlioz, Fr. Schubert, C. M.
von Weber, die für die Laute und Gitarre komponiert
haben. Es werden zu Gehör gebracht eine Serenade
und Nocturne in vier Sätzen von J. Kniffner für
Vio=
line, Viola und Gitarre; beide Werke ſind im
altklaſſi=
ſchen Stil gehalten und dürften durch ihren
muſikali=
ſchen Wert großes Intereſſe erwecken. Für Violine und
Laute gelangen zur Aufführung eine Sonate von N.
Pa=
ganini, der eine Zeit lang der Gitarre zuliebe die
Vio=
line beiſeite legte, Playera von P. Saraſate, ein für
Gitarre echt charakteriſtiſches Stück. In der Gavotte
von Goſſeco darf man wohl behaupten, daß ſich hier die
Gitarre als Begleit=Inſtrument beſſer eignet, als das
Klavier. Frl. P. Manecke mit ihren Liedern zur Laute
verfügt über einen ſchönen, wohlklingenden
Mezzo=
ſopran, der die Künſtlerin zum Singen ſtimmungsreicher
Volkslieder zur Laute beſonders prädeſtiniert. Die erſt
19jährige Künſtlerin berechtigt zu den ſchönſten
Hoff=
nungen. Sie wird ſingen: „Träumet von Kränzlein in
den Locken” „In der Fremde” „Der freie Sänger” von
C. M. v. Weber, „Serenade du Paſſant” uſw. Vorträge
alter Lautenmuſik aus dem 15. und 16.
Jahr=
hundert beweiſen, wie hoch die Lautenkunſt in
dama=
liger Zeit geſtanden hat. Ein Madrigal, urſprünglich
der Name für kleine Hirten= und Liebeslieder, entwickelte
ſich im 16. Jahrhundert zu einer hochbedeutenden
Muſik=
gattung und erreichte ſeine höchſte Blüte um 1650. Das
altitalieniſche Lied iſt wegen ſeiner reichen
Stimmen=
führung von ganz beſonderem Reiz. Der „Fuggerin
Danz” (15. Jahrundert), aus einem alten Lautenbuche
von Neuſiedler (Straßburg), für drei Lauten, bildet
einen reizenden Schluß mit ſeinen orcheſtralen
Klang=
effekten. Die künſtleriſchen Darbietungen dürften
ſo=
mit großem Intereſſe begegnen. Den Kartenverkauf
be=
ſorgt die Firma Gg. Thies Nachf. (Leop. Schutter).
Lehrgänge für freiwillige Krankenpflegerinnen.
Der Heſſiſche Landesverein vom Roten
Kreuz in Verbindung mit dem Alice=
Frauenver=
ein veranſtaltet auch in dieſem Jahre Lehrgänge für
Da=
men, die während eines Krieges vorzugsweiſe in der
frei=
willigen Krankenpflege hier in Darmſtadt tätig ſein wollen.
Der theoretiſche Lehrgang begann geſtern mit einer
zahl=
reich beſuchten Verſammlung im Feſtſaal des alten
Gym=
naſiums unter dem Vorſitz des Herrn Generalleutnant
Korwan Exz.
Zu der Verſammlung erſchien auch Ihre Kgl. Hoheit
die Großherzogin. Außerdem nahmen u. a. teil: Se.
Exz. der Herr Miniſter des Innern von Hombergk zu
Vach, Oberkonſiſtorialpräſidet D. Nebel, Geheimerat Dr.
Beſt, Stadtkommandant Generalmajor v. Randow, Ihre
Exz. Frau von Plüskow und die Damen des
Vorſtan=
des des Alice=Frauenvereins vom Roten Kreuz.
Generalleutnant Korwan Exz. eröffnete die
Ver=
ſammlung um 5 Uhr mit herzlicher Begrüßung der
Er=
ſchienenen, inſonderheit Ihrer Kgl. Hoheit der
Groß=
herzogin, die durch ihre Anweſenheit erneut ihr großes
Intereſſe an der guten Sache des Roten Kreuzes beweiſe.
Exzellenz Korwan hielt ſodann einen äußerſt
intereſſan=
ten und inſtruktiven Vortrag, aus dem wir
folgendes=
wiedergeben:
Noch zur Zeit der napoleoniſchen Kriege war von
einer=
geregelten Verwundetenfürſorge im heutigen Sinne keine
Rede. Es trat hierin auch keine Aenderung ein, als dieſer
Mangel im Krimkrieg 1854/55, beſonders bei den
Eng=
ländern, unerhörte Opfer forderte und als Florence
Nightin=
gale der ſtaunenden Welt gezeigt hatte, welch
unſchätz=
bare Dienſte ſorgfältig geſchulte Krankenpflegerinnen in
tehenden Kriegslazaretten leiſten können. Die
Nichtbeacht=
ung dieſer Lehren in Oeſterreich und Frankreich hatte zur
Folge, daß die Heere dieſer beiden Großmächte mit Sani=
zu denen in neueſter Zeit eine ganze Gruppe von
Spreng=
ſtoffen, ſo Roburit, Kainit uſw. getreten iſt. Längſt iſt die
ausſchließliche oder vorwiegende Benutzung der
Spreng=
ſtoffe zu Kriegszwecken vorüber, die Technik mit ihren
groß=
artigen Fortſchritten hat ſie ſich nunmehr zur friedlichen
Arbeit dienſtbar gemacht und ſie ſtehen unter den Trägern
unſerer Kulturentwicklung neben Dampf und Elektrizität
in erſter Reihe. Kommen ſie dort der Verteidigung des
Vaterlandes zugute, ſo erſchließen ſie hier beim
Bergwerks=
betrieb die Schätze der Erde, ſchaffen im Tunnel=, Waſſer=,
Eiſenbahn= und Straßenbau dem Handel und Verkehr neue
Bahnen und ermöglichen Rieſenwerke menſchlicher
Er=
findungsgabe und Tatkraft. Glücklich wäre die Zukunft,
die ihrer nur zu friedlichem Wettbewerb bedürfte. Nach
dem fünfviertelſtündigen mit lebhaftem Beifall
aufge=
nommenen Vortrag, zu dem die kriegstechniſche Sammlung
der Techniſchen Hochſchule Veranſchaulichungsmaterial
ge=
ſtellt hatte, ſprach namens des Vereins und der Hörerſchaft
Herr Prof. Gaul dem Redner warmen Dank aus und
verknüpfte damit den Hinweis auf die beiden letzten
Vor=
träge dieſes Winters, am 5. März, über die Balkanländer
(als Schluß der Vortragsreihe) und am 8. März, über
Talſperren, beide im „Kaiſerſaal”
Feuilleton.
— Profeſſor Karl Raupp, der bekannte Maler des
Chiemſees, der 1837 in Darmſtadt geboren, ſeit
Jahr=
zehnten der Münchener Kunſt angehört, feiert am 2. März
dort in voller Rüſtigkeit ſeinen 75. Geburtstag. Eine
eingehende und ſehr gerechte Würdigung des Künſtlers
bringt aus dieſem Anlaß das neueſte Heft des
Univer=
ſum aus der Feder des bekannten Stuttgarter
Kunſt=
ſchriftſtellers Artur Dobsky.
— Händelpartituren unter dem Hammer. Als
Hän=
del bei Georg II. von England noch als Hofkomponiſt
wirkte, fanden ſeine Handſchriften und Partituren im
Buckingham=Schloſſe ein Heim, das ſie nun mit dem
Britiſchen Muſeum vertauſcht haben. Die Muſikforſcher
aber kennen bereits ſeit einiger Zeit das Vorhanden=
ſein einer koſtbaren und wichtigen Sammlung von
Ori=
ginalpartituren Händelſcher Werke, die von dem
Amanuenſis des Meiſters, von Johann Chriſtoph
Smith, niedergeſchrieben worden ſind. Dieſe berühmte
Kollektion, die Sammlung Granville, wird nicht mehr
länger im Beſitze der Familie Granville bleiben; ſie
kommt unter den Hammer und wird am 29. März in
London bei Sotheby verſteigert. Der koſtbare Schatz an
Händelpartituren wurde von Bernhard Granville
zu=
ſammengebracht; Granville war der Bruder der Mrs.
Delany, der Korreſpondentin Swifts, und ein intimer
Freund von Händel, der ihm zwei Gemälde zum
Ge=
ſchenk machte. Die Sammlung iſt ſeitdem ſtets im
Be=
ſitze der Familie geblieben und enthält die vollſtändigen
Partituren folgender Werke: der Opern Admeto,
Aleſ=
ſandro, Amadiai, Ariodante, Deidamia, Giulio Ceſare,
Imeneo, Lotario, Ottone, Riecardo, Rinaldo, Rodelinda,
Scipione, Siroe Tamerlano, Teſſo, der Oratorien und
Kantaten: Acis und Galatea, d’Allegro ed il Penſeroſo,
Athaliah. Deborah, Eſther. Iſrael in Aegypten, Joſeph.
Meſſias, Samſon. Saul, Il Trionfo del Tempo.
Fer=
ner an Kirchenmuſik vier Bände Anthems, Tedeen und
Jubilaten, an Kammermuſik eine Reihe von Kantaten und
Duetten und außerdem mehrere Orgelkonzerte,
Inſtru=
mentalkonzerte und kleinere Kompoſitionen. Dieſe
Parti=
turen ſind für die Muſikgeſchichte und für die
Händel=
forſchung von beſonders hohem Wert, weil ſie die
Aen=
derungen enthalten, die Händel nach Fertigſtellung der
Urſchrift an den einzelnen Werken vorgenommen hat;
ſie repräſentieren damit vielfach die endaültige Faſſung.
So ſehen wir z. B. in der Partitur des Meſſias die
be=
rühmte Arie „Du biſt zur Höhe geſtiegen” in Sopran
geſetzt, während ſie in der Urſchrift noch im Baß
er=
ſchien. „Wie ſchön ſind Deine Füße” die in dem
Origi=
nalmanuſkript als Sopranſolo geſetzt iſt, erſcheint in der
Granvilleſchen Partitur als Duett für zwei Altſtimmen
mit einem angegliederten Chor: in der endaültigen
Faſſung des Werkes iſt dann das Sopranſolo wieder
her=
geſtellt. In England wird bei dieſer Gelegenheit
dar=
auf hingewieſen, daß die von Dr. Chryſander beſorate
Händel=Ausaabe der deutſchen Händel=Geſellſchaft ſich
ausſchließlich auf die Autographen im Britiſchen
Mu=
ſeum ſtützt und daß der Herausgeber dieſer Ausgabe
die Granvilleſche Partiturſammlung nicht kennen
ge=
lernt hat, wenngleich ihre Exiſtenz ihm bekannt war.
Die Kollektion enthält auch ein koſtbares Manuſkript, in
Händels eigener Handſchrift, die Urſchrift eines
Geſang=
trios „Se tu non lasci amore”; auf der letzten Seite
fin=
den wir die Signatur „G. F. Hendel, li 12 die Luglis,
1708, Napoli‟ Dieſes Manuſkript iſt der einzige
un=
anfechtbare Beweis dafür, daß Händel Neapel beſucht
hat. Auffällig iſt die veränderte Namenſchreibung, aber
Händel pflegte ſich in Italien ſtets Hendel zu ſchreiben.
C Die erſte Lokomotive in Tripolis. Am Montag
morgen um 8 Uhr hat die erſte Lokomotive in Tripolis
auf dem neuen in Bau ſtehenden Schienenſtrang unter
dem Jubel der Italiener ihre Einweihungsfahrt
ange=
treten, von der ein Kriegskorreſpondent des Corriere
della Sera eine anſchauliche Schilderung gibt. Die Nacht
über war unter der Aufſicht der Ingenieure fieberhaft
an den Vorbereitungen zur Landung dieſer erſten
Loko=
motive gearbeitet worden; mit Hilfe ſizilianiſcher
Eiſen=
bahnarbeiter wurde dann das Dampfroß in kurzer Zeit
montiert, und als die 8. Morgenſtunde näher kam, ſtand
alles zur feſtlichen Abfahrt bereit. Kurz vorher kam der
General Frugoni mit einer Gruppe von
Generalſtabs=
offizieren; der Chef des Verpflegungsweſens, Oberſt
Petitti, wurde delegiert, um als Vertreter des
italieni=
ſchen Heeres an dieſer erſten Fahrt einer Lokomotive in
Tripolis teilzunehmen. Die Maſchine hatte man mit
Fahnen und Girlanden geſchmückt. „Dann ſtiegen auch
ich und der Ingenieur Quattrini in das Führerhäuschen.
Quattrini legte die Hand an die Hebel, man hörte ſeiner
Stimme an, daß er gerührt war, dann rief er laut:
Vorwärts” und „Hoch Italien!‟ Ein ſcharfer, heller
Pfiff ertönte, klang ſchrill durch die Morgenſtille, hallte
weithin über den Hafen, und dann ſetzte ſich die
Loko=
motive in Bewegung. Dampf ziſchte empor und dunkle
Rauchwolken ſtiegen zum klaren Himmel. Vom Hafen
aber antwortete als erſte die Sirene der „Citta di
Cagliari” und dann ſchloſſen ſich alle Schiffe an, ein
wildes, dröhnendes Konzert. Neben der Schienenſtrecke
Nummer 53.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 191
Seite 5.
tätseinrichtungen in den italieniſchen Feldzug des Jahres
1859 eintraten, die ſich nach der blutigen Schlacht bei
Sol=
ferino als ganz unzureichend erwieſen. Tauſende von
Ver=
wundeten, von denen viele ſehr wohl hätten gerettet werden
können, ſind damals elend zu Grunde gegangen. Henri
Dunant, ein junger Schweizer, ſah auf dem Schlachtfeld
entſetzliche Greuel, beſchrieb ſie in einem kleinen Buch „
Er=
innerungen an Solferino” und wirkte in Gemeinſchaft mit
Guſtave Moynier unermüdlich für eine Verbeſſerung des
Loſes der Verwundeten. Er hatte Erfolg. Im Jahre 1864
ſchloſſen zwölf Staaten, darunter auch Heſſen, das berühmte
Genfer Abkommen, das die Verwundeten und den
geſam=
ten Heeresſanitätsdienſt neutraliſierte, und langſam brach
ſich Dunants großartiger Gedanke Bahn, eine freiwillige
Krankenpflege auf breiteſter Grundlage den Heeren
dienſt=
bar zu machen.
Der jetzige Heſſiſche Landesverein vom Roten Kreuz
wurde ſchon 1865 gegründet und die Bemühungen ſeines
Vorſitzenden, des Aſſeſſors Weber, des ſpäteren
Finanz=
miniſters, ſowie ſeines Schriftführers, des Rechtsanwalts
Buchner, des ſpäteren Oberkonſiſtorialpräſidenten, haben
nicht wenig dazu beigetragen, daß ſich im Jahr 1869 alle
Deutſchen Landesvereine vom Roten Kreuz zu einem Bund
zuſammenſchloſſen. Großartiges hat das Rote Kreuz
wäh=
rend des Krieges 1870/71 geleiſtet, aber auch die Erfahrung
gewonnen, daß ſorgfältige Vorbereitung ſeiner
Kriegstätig=
keit bereits im Frieden unerläßlich iſt. Auf dem Boden
dieſer Erkenntnis erwuchs in den letzten 40 Jahren eine
Reihe von Verbeſſerungen. In unſerer engeren Heimat
bleibt in dieſer Hinſicht manches bisher Verſäumte
nachzu=
holen, insbeſondere auf dem Gebiet der Bereitſtellung von
Pflegekräften. Auch in einem künftigen Krieg werden
Lan=
desverein und Alice=Frauenverein in enger Gemeinſchaft
zuſammenwirken nach ſorgfältig erwogenem Plan. Er ſieht
vor, daß unter einem Vorſtand, dem die Leitung der
Tätig=
keit des Roten Kreuzes im ganzen Lande obliegt, hier in
Darmſtadt 6 Abteilungen ſelbſtändig arbeiten. Die erſte
ſorgt für die Lazarette; die zweite empfängt die
eintreffen=
den Verwundeten und befördert ſie nach den Lazaretten;
ſie richtet auf dem Bahnhof eine Stelle ein, von der aus
durchfahrende Verwundete erfriſcht und erquickt und wenn
nötig ärztlich verſorgt werden können; die dritte verwaltet
die Sachen, mit denen die Vereinslazarette auszuſtatten
ſind, ſammelt und verteilt freiwillige Gaben und richtet
Frauenarbeitsſtätten ein zur Anfertigung von
Verband=
mitteln und Wäſche; die vierte bearbeitet die Angelegenheiten
der Sanitätskolonnen; die fünfte ſorgt für die Invaliden,
die Hinterbliebenen Gefallener, die Soldatenfamilien und
die Kriegsgefangenen; die ſechſte endlich führt die
Kaſſen=
geſchäfte. Bei jedem Zweige dieſer Tätigkeit iſt auf die
Mitwirkung zahlreicher Damen gerechnet, ganz abgeſehen
von ſolchen, die ſich der eigentlichen Krankenpflege widmen.
Der Heſſiſche Landesverein vom Roten Kreuz hat den
dringenden Wunſch, allen Verwundeten in den heimatlichen
Lazaretten die Wohltat weiblicher Pflege angedeihen zu
laſſen; es fehlen ihm aber dazu Berufsſchweſtern in
größe=
rer Anzahl, da dieſe in erſter Linie für die Lazarette des
Kriegsſchauplatzes beſtimmt ſind. Er iſt alſo auf
Helfe=
rinnen, d. h. auf ſolche Damen angewieſen, die im Frieden
theoretiſch und praktiſch in der Krankenpflege ausgebildet
ſind. Auf ſie zählt er umſomehr, als im Verlauf eines
Krieges die Anforderungen an Pflegerinnen für den
Kriegs=
ſchauplatz erheblich wachſen und überdies viele Helferinnen
nach Ablauf ihrer pflichtmäßigen dreimonatigen Dienſtzeit
der Ablöſung bedürfen. Nun hat der Landesverein aber,
wenn der Krieg heute ausbricht, nur etwa 12 Helferinnen
verfügbar, bei einem Bedarf von 200. Er richtet daher an
alle Samariterinnen von neuem die Bitte, ſich durch
Teil=
nahme an einem praktiſchen Lehrgang von 4 Wochen in
einem Krankenhaus zu Helferinnen weiterzubilden, damit
ſie im Kriege, gleich tauſenden ihrer deutſchen Mitſchweſtern,
an verwundeten Soldaten ein Werk der Barmherzigkeit
üben können. Ferner hofft er, daß dieſes ſelbe Ziel von
allen Hörerinnen des jetzt beginnenden Lehrgangs für
Samariterinnen ebenfalls ins Auge gefaßt wird. Deutſche
Frauen und deutſche Mädchen haben noch niemals verſagt,
wo es galt, die ſchrecklichen Leiden des Krieges zu lindern.
Die Verſammlung nahm den Vortrag mit lebhaftem
Beifall auf. Der Lehrgang beſteht wie ſeither aus 20
Vor=
leſungen, die vorerſt für den erkrankten Großh. Leibarzt
Herrn Dr. Happel, Herr Generalarzt Dr. Lindemann
jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 5—7 Uhr
nach=
mittags im Feſtſaal des Ludwig Georg=Gymnaſiums
ab=
halten wird. Er bezweckt, wie ſchon mitgeteilt, die
Ausbil=
dung von Damen zu „Samariterinnen”. Ein tunlichſt bald
ſich anſchließender praktiſcher Lehrgang von vier Wochen
in einem Krankenhaus hat die Weiterbildung von
Sama=
riterinnen zu „Helferinnen” im Auge.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 1. März. Zunächſt ſteht die
Rechnung über den Reichshaushalt
für 1910
zur Beratung. Abg. Noske (Soz.): Die vorgelegten
Rechnungen zeigen naturgemäß erhöhte
Reichseinnah=
men. Sie ſind darauf begründet, daß große Mittel aus
den Taſchen der Armen durch die Reichsfinanzreform
in die Reichskaſſe gefloſſen ſind. Eine erfreuliche
Er=
ſcheinung iſt dieſe Art von Geſundung der Finanzen
nicht. Beim Militäretat iſt erfreulicherweiſe ein
Rück=
gang der Ueberſchreitungen feſtzuſtellen. Die
Minder=
ausgaben bei der Poſt und Telegraphie beruhen auf
verringerter Bautätigkeit von Telegraphenlinien und
geringeren Löhnen. Einer ſolchen Sparſamkeit können
wir natürlich auch nicht das Wort reden. — Abg.
Erz=
berger (Ztr.): Die Ueberſchreitungen des Etats für
1910 ſind um 50 Prozent geringer als die der
vorher=
gehenden Jahre. Das iſt ein Fortſchritt, der auch hier
erwähnt werden muß. Bei einzelnen Poſitionen könnte
es aber immer noch beſſer werden, ſo bei den
Manöver=
koſten. Beim Bau von Kriegsſchiffen, wo es ſich um
die Ausnutzung der Konjunktur bei Lieferung der
Ma=
terialien handelt, ſind die Ueberſchreitungen oftmals
be=
rechtigt. Darin iſt eine Verletzung des Budgetrechtes
nicht zu erblicken. Bei Kiautſchou rechtfertigen ſich die
Etatsüberſchreitungen vielleicht durch das ungünſtige
Klima. — Reichsſchatzſekretär Wermuth: Wenn der
Abgeordnete Noske auch eine Ueberſicht über die Gründe
für die Minderausgaben verlangt, ſo entſpricht das
nicht den Abſichten der Vorlage. Den Reſſorts ſoll durch
die einzelnen Etatspoſitionen die Möglichkeit zu gewiſſen
Ausgaben gegeben werden. Erfolgen
Etatsüberſchreit=
ungen, ſo iſt darüber Rechenſchaft zu legen, über
Min=
derausgaben aber nicht. — Württembergiſcher
General=
major Gaevernitz: Die erheblichen
Etatsüberſchreit=
ungen bei den württemberaiſchen Manövern beruhen auf
Nachtübungen und hohen Fuhrkoſten, die bei der damals
herrſchenden ungünſtigen Witterung trotz aller
Bemüh=
ungen ſich nicht verringern ließen. Die Vorlage geht
an die Rechnungskommiſſion.
Die Denkſchrift über die Ausführung der ſeit dem
Jahre 1875 erlaſſenen Anleihegeſetze wird ohne Debatte
erledigt. Es folgt die
rſte Leſung der allgemeinen Rechnungen
über den Reichshaushalt für 1907.
Abg. Noske (Soz.): Die Ausnutzung der
aggre=
gierten Fonds zur Aufbeſſerung der Offizierpenſionen,
ſowie die private Tätigkeit penſionierter Offiziere ſind
verwerflich. Sind Offiziere dienſtunfähig, ſo ſind ſie
auch arbeitsunfähig. Da muß ein Riegel vorgeſchoben
werden. (Beifall bei den Sozialdemokraten.) — Abg.
Erzberger (Ztr.): Die fünfjährige Verzögerung
die=
ſer Rechnungsſachen iſt unverſtändlich. Eine
Beſchleu=
nigung wäre dringend gewünſcht. Entſchieden zu
miß=
billigen iſt, wenn von der Verwaltung Penſionen
be=
willigt werden an Perſonen, die gar kein Recht darauf
haben. Das iſt eine ſchroffe Geſetzesverletzung. Möge
die Rechnungskommiſſion die vorgekommenen Fälle
ge=
nau prüfen und, wo kein Rechtsarund vorliegt, die
Zu=
ſtimmung verweigern. — Preußiſcher Generalleutnant
Bacmeiſter: Die Penſionierungen der Offiziere
ge=
ſchehen genau nach den geſetzlichen Beſtimmungen. Wir
müſſen darauf halten, daß wir dienſtfähige Offiziere
be=
halten, die auch arößere Märſche und ſonſtige Strapazen
aushalten. — Abg. Erzberger (Ztr.): Es iſt nur
verwunderlich, daß uns die Rechnungsſachen erſt jetzt
beſchäftigen. — Staatsſekretär Wermuth: Die
Rech=
nungsſachen waren ſchon im vorigen Jahre fertig, die
Rechnungskommiſſion war aber dermaßen mit Arbeiten
überlaſtet, daß es nur zweckmäßia erſchien, mit der
Vor=
legung noch zu warten. — Abg. Graf v.
Poſa=
dowsky: Wiederholt kommt es vor, daß Offiziere
und Beamte, die aus dem ſtaatlichen Fonds Ruhegehalt
beziehen, ihre Arbeitskraft dem privaten Kapital
wid=
men. Halten Sie es nicht für zweckmäßig, daß
diejeni=
gen aus dieſem Fonds ausſcheiden, die noch
arbeits=
fähig ſnd? Die Regieruna hätte dann keinen Anlaß,
ein Mißtrauen darin zu ſuchen. — Die
Rechnungs=
ſachen werden ſodann an die Rechnungskommiſſion
ver=
wieſen, desgleichen ohne Debatte die Rechnungen der
Oberrechnungskammer von 1909.
Es folgt Fortſetzung der
zweiten Leſung des Etats des
Reichs=
amts des Innern.
Abg. Werner=Gießen (W. Vgg.): Mit
ſozial=
olitiſchen Geſetzen ſollten nicht nur die Arbeiter,
ſon=
dern auch der Handwerker= und Bauernſtand beglückt
werden. Eine Unterſtützung der Landwirtſchaft iſt die
fortgeſetzte Güterſchlächterei auch nicht. Am Schutzzoll
muß auch für die Zukunft feſtgehalten werden. Die
ſchrankenloſe Gewerbefreiheit hat oft ſonderbare Blüten
gezeitigt. So hat in Sachſen ein ſechsjahriger
Tapezie=
rer Konkurs gemacht. Die Geſchäftsführung muß an
die Großjährigkeit gebunden werden. Das
Submiſſions=
weſen muß zur Hebung des Handwerks reformiert und
die Oekonomiehandwerker vermindert werden. Das
Hauſierweſen muß eingeſchränkt werden. Eine
be=
trächtliche Beſteuerung der Warenhäuſer und Filialen
iſt erforderlich. Selbſthilfe iſt im Handwerk nicht
mög=
lich. Es hat auch ein Anrecht auf ſtaatliche Hilfe, wie der
Bauern=, Beamten= und Arbeiterſtand. Bedauerlich iſt
die Unterſtützung der ſozialdemokratiſchen
Konſumver=
eine durch die Beamten. Eine Bekämpfung der
Sozial=
demokratie iſt nur möglich durch Schaffung vieler
ſelb=
ſtändiger Exiſtenzen im Handwerk. — Vizepräſident
Dove: Wenn auch die Geſchäfte des Reichsamts des
Innern äußerſt umfangreich ſind, ſo haben doch die
Ausführungen der Redner gegenwärtig einen derartigen
Umfang angenommen, daß ſie eigentlich nicht zur Sache
gehören. Ich bitte, mehr zum Thema zu kommen.
Abg. Bruhn (Rfpt.): Die Filialen und Warenhäuſer
ſind die größte Gefahr für das Handwerk. Eine
wei=
tere Ausdehnung der Sonntagsruhe iſt nicht zu
befür=
worten. Wir müſſen beſtrebt ſein, das Handwerk zu
heben und beſonders Handwerker auf dem Lande
an=
ſäſſig zu machen. Daß die Beamten um Beſſerſtellung
in den Reichstag petitionieren, iſt ihr gutes Recht. —
Abg. Pieper (Ztr.): Durch die ſozialpolitiſche
Geſetz=
gebung iſt der deutſche Arbeiter beſſer geſchützt, als
jeder Arbeiter im Auslande. Die Koalitionsfreiheit
muß in vollem Maße aufrecht erhalten bleiben, nicht
nur einſeitig dem Arbeitnehmer, ſondern auch dem
Ar=
beitgeber gegenüber. Die Regjerung muß ſich die Pflege
er Tarifverträge ſehr angelegen ſein laſſen. Am beſten
wäre es, wenn eine beſondere Stelle im Reichsamt des
Innern geſchaffen würde, die in Tarifvertragsfragen
Rat und Auskunft erteilen könnte. Die Regierung muß
dem modernen Entwickelungsgang gerüſtet
gegenüber=
ſtehen.
Hierauf wird die Weiterberatung auf Samstag
11 Uhr vertagt. — In perſönlichen Bemerkungen
er=
gehen ſich noch die Abgg. Liebknecht und Bruhn,
wobei Vizepräſident Dove mehrfach eingreifen mußte,
im unparlamentariſche Ausdrücke zu rügen. — Schluß
6½ Uhr.
* Berlin, 1. März. In der
Budgetkommiſ=
ſion des Reichstages erklärte auf die Anfrage
eines Zentrumsabgeordneten über den Kartoffelzoll der
Staatsſekretär des Reichsſchatzamtes Wermuth: Das
Recht des Bundesrats, aus Billigkeitsrückſichten
Zoll=
beträge zu erlaſſen, ſteht meines Erachtens
unanfecht=
bar feſt. Es ſprachen zurzeit des Beſtehens der
Zollver=
einigungsverträge überwiegende Gründe der Billigkeit
dafür, in einzelnen Fällen Zollbeträge, die nach
ſtren=
gem Rechte geſchuldet waren, auf gemeinſchaftliche
Rech=
nung zu erlaſſen; ſo waren die zum Zollverein geeinten
Regierungen in der Lage, entſprechend zu beſchließen.
Unſere jetzige Zollverfaſſung ſtellt ſich in den
Grund=
zügen als eine Fortſetzung der zurzeit der
Zollvereinig=
ungsverträge beſtehenden dar. Ich darf auch daran
er=
innern, daß der letzte Vereinigungsvertrag von 1867
durch den Artikel 40 der Reichsverfaſſung aufrecht
erhal=
ten iſt. Keinesfalls darf man annehmen, daß die
Ein=
richtungen, die ſich in der Zeit vor Gründung des
Rei=
ches als notwendig erwieſen haben, ſeither in Wegfall
kommen ſollen. Geht man hiervon aus, ſo darf ohne
weiteres angenommen werden, daß das, was in den
bezeichneten Fällen früher durch Vereinbarungen unter
den Regierungen bewirkt wurde, jetzt durch die
Be=
ſchlüſſe des Bundesrats bewirkt werden muß. Dieſes
Verfahren dürfte allgemein bekannt ſein, iſt aber meines
Wiſſens noch niemals beanſtandet worden, insbeſondere
iſt wohl noch nie die Meinung aufgetreten, daß es ſich
bei derartigen Zollerlaſſen um Eingriffe des
Bundes=
rats in den durch die Geſetzgebung feſtgelegten Schutz
der heimiſchen Produktion handele.
Kongreſſe und Verbandstage.
Deutſcher Frauenkongreß.
— Berlin, 29. Febr. Der heutige Tag des
Deut=
ſchen Frauenkongreſſes war der Behandlung der
Be=
rufsfragen gewidmet. Frau Eliſabeth Böhm
ſprach zunächſt über den Anteil der Fxau an der
land=
wirtſchaftlichen Produktion. An der landwirtſchaftlichen
Werterzeugung von Brot und Fleiſch iſt die Frau in
hohem Maße beteiligt. Von 10 Millionen in der
Land=
wirtſchaft ſelbſtändig Tätigen betrug die Zahl der
Frauen 4,6 Millionen. Dagegen iſt die Beteiligung der
Frau am Obſt= und Gemüſebau, an Geflügelzucht uſw.
noch viel zu gering. Das liegt an der mangelhaften
Vorbildung für dieſen Beruf. Es iſt daher dringend die
Ausbildung der Land= und Stadtfrauen in wirtſchaftlichen
Frauenſchulen zu fordern. Die Landfrau muß
prodn=
zieren, die Stadtfrau muß beurteilen, damit
Preistrei=
bereien verhindert werden. Die Rednerin empfiehlt
ſchließlich den Zuſammenſchluß der Stadt= und
Land=
frauen in landwirtſchaftlichen Hausfrauenvereinen. —
Frl. Dr. Roſa Kempf ſprach über „Probleme der
landwirtſchaftlichen Frauenarbeit‟ Die
Erhaltung der weiblichen Familienangehörigen bei der
landwirtſchaftlichen Arbeit iſt eine Lebensfrage für die
Landwirtſchaft. Sie fordert Einbeziehung der
erwach=
ſenen weiblichen erwerbenden Kräfte in alle Vereine
und Genoſſenſchaften der ländlichen Bevölkerung.
Freiin Elly v. Putlitz hob hervor, daß durch den
Wegzug jugendlicher Arbeiterinnen vom Lande die
Land=
wirte, insbeſondere in Oſtelbien, auf die fremdländiſche
Wanderarbeiterin angewieſen ſind wodurch das
Deutſch=
tum in den betreffenden Gegenden gefährdet werde.
Durch Naturalverpflegung ließe es ſich ermöglichen, die
Arbeiterfamilien auf dem Lande anſäſſig zu machen. —
Ueber das Thema „Wie erziehen wir
Qualitäts=
arbeit der Frau in Induſtrie, Handwerk und
Kunſt=
gewerbe?” ſprach ſodann Frl. Dr. Marie Baum.
Qua=
litätsarbeit iſt im Intereſſe derjenigen nötig, die die
Ar=
beit herſtellen. Daher ſind tüchtige Handarbeiterinnen
in obligatoriſchen Fortbildungsſchulen heranzuziehen.
Ungelernte Arbeit ſollte den Maſchinen oder den
indo=
lenten Arbeitskräften zufallen. — Frl. Dr. Margarete
Bernhard fordert, daß der auf die fachgemäße
Unter=
weiſung der Lernenden gerichtete Teil der
Handwerks=
geſetzgebung auch auf die Frauen angewendet werden
müſſe. — Frau Fia Wille bezeichnet den
Dilettantis=
mus als den größten Feind der Qualitätsarbeit. Sie
betont, daß an die Qualitätsarbeit in der Kunſt
Anfor=
derungen nach Zweckmäßigkeit. Verwendung des richtigen
Materials und der richtigen Technik geſtellt
werden müſſen. Mit einem Referat von
Fräu=
lein Gertrud Iſrael über „Was bedeutet die
Or=
ganiſation für unſer berufliches und perſönliches Leben?4
ſchloſſen die heutigen Verhandlungen. Sie wies darauf
hin, daß die durch die wirtſchaftliche und kulturelle
Ent=
wickelung wachſende Schar der Unſelbſtändigen gegenüber
der kleinen Zahl der Selbſtändigen ſeine Anſprüche nut
durch Zuſammenſchluß zur Geltung bringen könne. Die
Selbſthilfe läßt die Frauen erſtarken und löſt das
Be=
wußtſein aus, daß es einen Reichtum bedeutet, für
die=
jenigen einzutreten, die im Leben die Schwachen ſind,
Dieſes Zuſammengehörigkeitsgefühl bewahrt vor
Unter=
gang und Vereinſamung. — Morgen werden die
Ver=
handlungen fortgeſetzt.
Luftfahrt.
* Friedrichshafen, 1. März. Das Luftſchiff
„Viktoria Luiſe” das eine ſchwarz=weiß=rote Flagge
mit ſich führt, iſt um 3 Uhr aufgeſtiegen und hat die
Rich=
tung nach Romanshorn eingeſchlagen. Dort wird es die
Ankunft des Kronprinzen erwarten, der mit dem Dampfer
ſich nach Lindau begibt. Das Luftſchiff wird den
Kron=
prinzen auf der Fahrt über den Bodenſee begleiten. Gegen
abend ſoll es ſodann wieder hierher zurückkehren. In der
Kabine des Luftſchiffes befinden ſich als Paſſagiere Beamte
der Luftſchiffbaugeſellſchaft und Vertreter der Delag.
* Friedrichshafen, 1. März. Heute nachmittag
findet nochmals eine Probefahrt ſtatt und im Anſchluß
an dieſe wird die Entſcheidung fallen, wann die Abfahrt
des Zeppelin=Luftſchiffes nach Frankfurt erfolgt. Falls
es die Witterung zuläßt, iſt beſtimmt anzunehmen, daß das
Luftſchiff um 6 Uhr morgens abfährt. Bei dem heute
herrſchenden Südweſtwind geht die Reiſe über Elſaß=
Loth=
ringen und an den Vogeſen entlang. Bei Weſtwind wird
der Kurs über Bayern genommen. Die Ankunft in
Frank=
furt wird kaum vor 3 Uhr nachmittags erfolgen,
ſtarrten dichte Gruppen von Arabern auf das niegeſehene
Wunder. Als wir über den Marktplatz fuhren, ſtand
General Caneva bereits inmitten ſeines Gefolges da
und nahm lächelnd dieſe Parade der Lokomotive ab.
Wir fuhren bis zur Waſſerſtation, wo ſich ſofort eine
Menge Eingehorener verſammelte. Ein arabiſcher
Wür=
denträger, den ich kannte, näherte ſich mir, reichte mir die
Hand, deutete auf die Lokomotive und ſagte mit
ehr=
licher Ueberzeugung: „Taliana furfa” „die Italiener
ſind reich” Am Nachmittag wurde dann die zweite
Lo=
komotive ans Land geſchafft und drei weitere werden
in den nächſten Tagen folgen. Und lächelnd meinte der
General Frugoni: „Jetzt werden die Türken nicht mehr
ſagen, wir ſeien nach Italien heimgekehrt. Dies iſt eine
neue und große Beſtätigung des Beſitzes.
* Die gefährliche Malerin. Wir leſen in den Kieler
Neueſten Nachr.: Kürzlich geſchah einer Porträtmalerin
etwas Unglaubliches. Es klingelte an ihrer Wohnung
in der Feldſtraße; nach Oeffnen der Tür zeigten ſich zwei
Schutzleute mit einem Beamten in Zivil. Der Herr in
Zivil erwies ſich als Kriminalbeamter, deutete auf die
zwei Schutzleute und heiſchte Eintritt: „Erſchrecken Sie
nicht! Wenn nichts vorliegt, haben Sie auch nichts zu
befürchten!” Um es kurz zu machen: die Dame ſtand
unter Mordverdacht! Man hätte laute Geſpräche in
ihrer Wohnung vernommen; darauf wäre eine große
Stille eingetreten, und ſeitdem wäre nun — ſchon ſeit
mehreren Tagen — die Leiche eines Herrn in
Generals=
uniform, auf einer Fenſterbank ihrer Wohnung liegend.
zu ſehen! Die Sache klärte ſich ſchnell auf. Die „Leiche
des Generals” war ein quergelegtes Porträt eines Herrn
in ganzer Figur und militäriſcher Haltung, und zwar
das Porträt des früheren Polizeivräſidenten von Kiel,
Herrn v. Puttkamer, im Jachtklubdiner=Anzug! Der
Schrecken löſte ſich in Lachen auf.
* Ein wahrhaft guter Menſch. Aus Ried in Nieder=
Oeſterreich wird berichtet: Ein in dem hieſigen=
Gefäng=
nis internierter Sträfling hat vor kurzem die Mitteilung
erhalten, daß er 52000 Kronen geerbt habe. Er hat einen
Teil der Erbſchaft zur Aufbeſſerung der Koſt für die
Mit=
häſtlinge verwendet. — Eine „hartgeſottene
Verbrecher=
natur” kann der Mann nicht ſein.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 53.
* Wanne, 1. März. Geſtern iſt hier die Bildung
der Rheiniſch=Weſtfäliſchen Flug=
Sport=
platz=Geſellſchaft m. b. H. durch die Gemeinden
Wanne, Herten, Eickel und Herne mit einem Stammkapital
von 800000 Mark zum Zwecke der Einrichtung und des
Be=
triebes eines Flugplatzes bei Wanne erfolgt.
* Paris, 10. März. Der Nationalausſchuß
für die Sammlungen zugunſten des Militärflugweſens hat
ſich geſtern abend gebildet. Zum Präſidenten wurde
der Senator Raymont, zum Vizepräſidenten General
de Lacroix und zu Mitgliedern unter anderem die Leiter
aller großen Blätter, ſowie der Generalinſpekteur des
Mili=
tärflugweſens, Roques, gewählt. Die Geldſammlung hat
bisher 592 000 Francs ergeben.
Sport.
* Darmſtädter Sportklub, 1905. Am
morgigen Sonntag, nachmittags 3 Uhr, ſteht auf dem
Sportplatz an der Windmühle ein intereſſantes Treffen
bevor. Die 1. Mannſchaft des F.=K. Germania”=
Bieber wird der gleichen des Darmſtädter Sportklubs
1905 in friedlichem Wettkampfe gegenüberſtehen. Die
3. Mannſchaft des Darmſtädter Sportklubs fährt nach
Frankfurt, um gegen die gleiche des F.=K. „
Britan=
nia‟=Frankfurt ein Wettſpiel zum Austrag zu
bringen.
sr. Dresdener Sechstage=Radrennen.
Das zweite Dresdener Sechstage=
Rad=
rennen hat am Mittwoch abend 11 Uhr in der Halle
Nr. 11 der Internationalen Dresdener Hygiene=
Aus=
ſtellung ſeinen Anfang genommen. Bereits die
erſte Stunde, in der 37,960 Kilometer zurückgelegt
wur=
den, brachte zwei Stürze, die aber beide ungefährlich
ver=
liefen. Die beiden Leidtragenden Ludwig und Wöthig
erlitten ſtarke Hautabſchürfungen, konnten aber das
Rennen fortſetzen. Nach der 6. Stunde hatte die
Spitzen=
gruppe 211,900 Kilometer zurückgelegt. Durch
verſchie=
dene Vorſtöße und das zeitweiſe ſehr ſcharfe Tempo
büßten die Paare Marx=Finn und Techmer=Roſenlöcher
Terrain ein. Die Mannſchaft Röthig=Graf wird
in=
ſolge ihres andauernden Rundenverluſtes in den Liſten
nur noch als „weit zurück” geführt. Die Mannſchaft
Roſenlöcher=Techmer erlitt durch das ſchlechte Fahren
von Roſenlöcher weiteren ſtarken Bodenverluſt und wird
in den Liſten gleichfalls nur noch als „weit zurück”
ge=
führt. In der 20. Stunde, Donnerstag abend 7 Uhr,
waren 609,800 Kilometer zurückgelegt. Der Stand iſt
folgender: Lorenz=Saldow, Poulain=Miquel, Pawke=
Rudel, de Marg=Stabe, Arend=Hübner, Neumer=
Groß=
mann und Ludwig=Roſſellen bilden die Spitzengruppe;
Marx=Finn 2 Runden zurück, Röthig=Graf und
Tech=
mer=Roſenlöcher weit zurück.
Handel und Verkehr.
D Schiffsliſte für billige Briefe nach
den Vereinigten Staaten von Amerika
(10 Pfg. für je 20 Gramm): „Main” ab Bremen 2 März,
„George Waſhington”, ab Bremen 9. März, „Preſident
Grant” ab Hamburg 14. März, „Kaiſer Wilhelm der
Große” ab Bremen 19. März, „Prinz Friedrich
Wil=
helm” ab Bremen 23. März, „Amerika” ab Hamburg
28. März (Poſtſchluß nach Ankunft der Frühzüge). Alle
dieſe Schiffe, außer „Main” und „Preſident Grant” ſind
Schnelldampfer oder ſolche, die für eine beſtimmte Zeit
vor dem Abgange die ſchnellſte Beförderungsgelegenheit
bieten. Es empfiehlt ſich, die Briefe mit einem
Leitver=
merke, wie „direkter Weg” oder „über Bremen oder
Hamburg” zu verſehen. Die Portoermäßigung erſtreckt
ſich nur auf Briefe, nicht auch auf Poſtkarten,
Druck=
ſachen uſw. und gilt nur für Briefe nach den
Ver=
einigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen
Gebieten Amerikas, z. B. Kanada.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Rebaktlon
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Auf das Eingeſandt in Nr. 52 möchte ich
folßen=
des bemerken: Das Radfahrerbankett iſt ſchon ſeit
lan=
ger Zeit neben der Baumreihe. Zudem ſtehen die
Schilder „Radfahrerweg” immer vor dem
betreffen=
den Weg, wie dies auch auf der Allee der Fall iſt. Dem
Herrn Einſender paßt wahrſcheinlich der glatte Weg der
Radfahrer beſſer, als der gepflaſterte Steig, und aus
dieſem Grunde möchte er wahrſcheinlich die Radfahrer
verdrängen. Ich möchte aber den Herrn fragen, für
was die Radfahrer eigentlich ihre Steuern zahlen?
Ueberhaupt haben wir in unſerem ſchönen
Heſſenländ=
chen viele derart ſchlechte Radfahrerwege, daß den
Rad=
fahrern auch einmal ein glatter Weg gegönnt werden
H. R.
kann.
* Traiſa, 1. März. Geſtern abend hatten wir
Gelegenheit, im „Heſſiſchen Hof” in Traiſa von Seiten
der Gemeinde Nieder=Ramſtadt einen lehrreichen
Vortrag über die uns bevorſtehende elektriſche
Beleucht=
ung zu hören. Es wurde uns in Ausſicht geſtellt, das
Licht zu 17½ Pfg. pro Kilowattſtunde zu erhalten. Auch
wurden uns weiter ſehr günſtige Zugeſtändniſſe erteilt.
Im allgemeinen Intereſſe der Gemeinde Traiſa wäre
es nun wirklich am Platze, das Anerbieten von Seiten
des Gemeinderats anzunehmen und darauf hinzuwirken,
daß nach Lage der Sache nur die Gemeinde Nieder=
Ram=
ſtadt als alleinige Stromlieferantin in Frage kommen
dürfte. Ganz beſonders wäre es auch wünſchenswert,
für die zukünftige Entwickelung der beiden Orte
gemein=
ſchaftlich zu arbeiten.
Einer für Viele.
Die Kriſis im engliſchen Kohlenbergbau.
* London, 29. Febr. Um 2 Uhr nachmittags
be=
trug die Zahl der Ausſtändigen 800000 Mann.
* London, 29. Febr. Während die
Verhandlun=
gen in London fortdauern, breitet ſich der Ausſtand
über das ganze Land aus. Am Abend werden
faſt alle Kohlengruben von Somerſet bis Fife verlaſſen
ſein; nur die Leute, die nötig ſind, um die Gruben vor
dem Erſaufen und gegen die Anſammlung von Gaſen zu
bewahren, bleiben zurück. Schon macht ſich in den
In=
duſtriegebieten Kohlenmangel fühlbar. Verſchiedene
Hüttenwerke in Sheffield haben ſich angeſchloſſen.
Allenthal=
ben machen die Fabrikdirektoren bekannt, daß ihre
Fabri=
ken morgen ſchließen. Die Eiſenbahngeſellſchaften
kün=
digen eine Einſchränkung des Zugverkehrs an,
vermin=
dern das Lokomotivperſonal und ſtellen Wächter zum
Schutz der Eiſenbahnen an. Zu Störungen der Ordnung
iſt es bis jetzt nicht gekommen.
* London, 29. Febr. Der Staatsſekretär des
Innern erklärte im Unterhauſe auf eine Anfrage, er
ſei der Zuverſicht, daß es nicht notwendig würde,
Trup=
pen nach Südwales zu entſenden. Sie würder
zwar in Bereitſchaft gehalten, aber nicht abzugehen
brau=
chen, wenn die Ruhe aufrecht erhalten und die Ordnung
gewahrt würde. Der Vollzugsausſchuß des Südwaliſer
Bergarbeiterverbandes habe eine Reſolution
angenom=
men, in der die Bergarbeiter dringend aufgefordert
wer=
den, zur Wahrung der Ordnung ihr Möglichſtes zu tun.
(Beifall bei den Miniſteriellen.) Die Konferenz, fügte
Mc. Kenna hinzu, würde fortgeſetzt. er könne aber freilich
über den Stand der Dinge vorläufig keine Mitteilungen
machen.
* London, 1. März. Die Anſprache, die der
Premierminiſter Asquith geſtern an die Konferenz
der Bergarbeiter gehalten hat, wird von den
Zei=
tungen veröffentlicht. Asquith führte aus. Streitiakeiten
zwiſchen Kapital und Arbeit würden in der Regel am
beſten durch direkte Verhandlungen zwiſchen den Parteien
erledigt. Die Regierung habe ſich erſt entſchloſſen.
einzu=
greifen, als die Bemühungen zu keinem Ergebnis führten.
Die Kohleninduſtrie nehme eine exzeptionelle Stellung im
induſtriellen Leben der Nation ein. Die Regierung würde
ihre Pflicht nicht erfüllen, wenn ſie nicht alle Schritte
un=
ternähme, wenn auch im Gegenſatz zu Herkommen und
Tradition, um ein vernünftiges Reſultat zuſtande zu
bringen. Es habe ſich gezeigt, daß die Forderung eines
Lohnminimums für die Beraarbeiter in der
Kohlen=
induſtrie gerechtfertigt ſei. Mit der Anerkennung dieſes
Prinzips ſei ſehr viel gewonnen. Der Premierminiſter
wandte ſich dann zu der Skala der Minimallöhne, die der
Bergarbeiterverband am 2. Februar angenommen hat
und die für die verſchiedenen Induſtriebezirke verſchiedene
Sätze enthält. Miniſter Asquith ſagte, wenn die
Berg=
arbeiter ihren Zweck erreichen wollten, und die Regierung
wünſche ſelbſt, daß ſie ihren Zweck erreichten, ſo müſſe
mit Bezug auf die beſtimmten Sätze ein vernünftiger
Spielraum für die Diskuſſion bleiben. Wenn die
Regie=
rung die Verantwortung übernehmen ſolle, ſo müſſe ſie
in der Lage ſein, die Höhe der Sätze in den einzelnen
Be=
zirken mit den Vertretern der Arbeitgeber und der
Ar=
beiter zu verhandeln. Wenn das Prinziv der
Minimal=
löhne für das ganze Land nicht durch ein Uebereinkommen
durchgeſetzt werden könne, ſo werde es die Regierung mit
allen aanderen notwendigen Mitteln durchſetzen. Der
Premier ſchloß mit einem Appell an die
Arbeiter=
vertreter, ſich ihrer großen Verantwortung bewußt
zu ſein.
* London, 1. März. Wie der
Parlamentskorre=
ſpondent der Times meldet, hat die Arbeitervartei
beſchloſſen, falls die Regierung keinen Geſetzesbeſchluß
be=
abſichtige, ſelbſt eine Bill zur Einführung der
Minimallöhne einzubringen. Dieſe Bill werde die
Skala der Minimallöhne, die der Bergarbeiterverband
am 2. Februar beſchloſſen hat. enthalten. — Die liberalen
Zeitungen melden, daß ein Geſetzentwurf über die
Mini=
mallöhne im Kohlenbergbau ausgearbeitet worden ſei
und daß die Regierung ihn vorausſichtlich nächſte Woche
dem Parlament vorlegen werde.
* London. 1. März. Ein Beamter des
Berg=
arbeiterverbandes von Südwales erklärt, daß
der Streik vorausſichtlich gegen Ende der nächſten Woche
beendet ſein wird und die Verhandlungen ein für die
Bergarbeiter günſtiges Reſultat haben werden.
* London, 1. März. Die Verſammlung der
Bergarbeiter beſchloß, an dem Mindeſtlohn
feſtzu=
halten und die Frage dem Vollzugsausſchuß zwecks
wei=
terer Verhandlung zu überweiſen, der eventuell eine
neue Konferenz einberufen ſoll.
* Waſhington. 1. März. Die britiſche
Re=
gierung hat zwei Dampfer von je 6000 Tonnen
Lade=
raum gechartert, um Kohlen von Baltimore für die
britiſche Flotte zu verſchiffen.
Der italieniſch=türkiſche Krieg.
* Konſtantinopel, 29. Febr. Nachdem die
Tür=
kei das Dekret, wodurch die Ausweiſung der
Ita=
liener aus Syrien verfügt wird, amtlich bekannt.
egeben hatte, wurden den deutſchen in Betracht
kommen=
den Konſularbehörden von der deutſchen Botſchaft die
erforderlichen Weiſungen erteilt, damit die Abreiſe der
Italiener mit den türkiſchen Ortsbehörden geregelt und
auf die Vermeidung von Härten bei der Ausführung des
Ausweiſungsdekrets hingewirkt wird. Auch iſt dafür
ge=
ſorgt, daß nicht bloß die unter franzöſiſchem Schutz
ſtehen=
den geiſtlichen Orden, ſondern alle italieniſchen
Geiſt=
lichen, die gegenwärtig unter deutſchem Schutz ſtehen, von
der Ausweiſung ausgenommen bleiben.
* Paris, 29. Febr. Ueber den vorgeſtrigen Kampf
bei Homs wird dem Temps von ſeinem im türkiſchen
Hauptquartier in Azizia befindlichen Berichterſtatter über
Tunis telegraphiert: Die Italiener, welche etwa 10000
Mann Verſtärkung erhalten hatten, unternahmen einen
Vorſtoß und beſetzten den Diebel Mergheb.
Die türkiſch=arabiſchen Streitkräfte vertrieben mittels eines
Bajonettangriffes die Italiener aus ihrer Stellung,
mußten ſich jedoch infolge des Feuers der italieniſchen
Feld= und Marineartillerie zurückziehen, worauf die
Italiener den Djebel Mergheb von neuem beſetzten. Der
Kampf hatte von Sonnenaufgang bis 10 Uhr abends
ge=
dauert. Die Verluſte der Italiener ſind ſehr bedeutend.
Auf ihrem linken Flügel allein blieben über 300 Tote und
80 Verwundete.
* Beirut, 1. März. Der offizielle
Aus=
weiſungsbefehl der Reaierung, der dahin geht,
daß nunmehr ſämtliche italieniſchen Untertanen aus
Syrien und Pgläſtina ausgewieſen werden ſollen. iſt hier
eingetroffen. Die hieſigen Behörden treffen alle Vorbero
tungen, damit die Italiener in 14 Tagen das Land
ver=
laſſen.
Die Revolntion in Ching.
* Peking. 29. Febr. Abends begannen einige
hun=
dert Soldaten Juanſchikais zu meutern,
plünder=
ten mehrere Häuſer und zündeten ſie an. Ein planloſes
Schießen begann. Einige tauſend Soldaten wurden
auf=
geboten, um zu verſuchen, die Ordnung wieder
herzuſtel=
len. Die Straßen ſind menſchenleer. Es herrſcht allgemein
beträchtliche Beſorgnis.
* Peking, 29. Febr. Die Unruhen dauerten
geſtern bis ſpät in die Nacht. Die Aufrührer verließen
jetzt, nachdem ſie vielen Schaden angerichtet haben, mit
ihrer Beute die Stadt. Die von ihnen angelegten Brände
haben eine große Ausdehnung genommen und ſind zum
Teil noch nicht gelöſcht. Die Geſandtſchaftswachen
brach=
ten die Ausländer ohne Beläſtigung zu den
Geſandtſchaf=
ten, dagegen wurde in den äußeren Stadtteilen auf Aus=
länder geſchoſſen, ohne daß jemand verletzt wurde. Jetzt
wird für die Ausländer keine Gefahr mehr befürchtet.
Von den Aufſtändiſchen wurden auch Schüſſe aus einem
Feldgeſchütz abgegeben. Eine Granate fiel in das
Grund=
ſtück der amerikaniſchen Geſandtſchaftswache, ohne jedoch
zu explodieren.
* London, 29. Febr. Wie das Reuterſche Bureau
erfährt, ſind Verhandlungen zwiſchen engliſchen,
franzöſiſchen, deutſchen und amerikaniſchen Finanzgruppen,
ſowie der chineſiſchen Regierung im Gange, durch die
feſt=
geſtellt werden ſoll, wie die finanziellen
Bedürf=
niſſe der neuen Regierung am beſten befriedigt
werden können. Mit Rückſicht auf die dringenden
Geld=
bedürfniſſe für die Bezahlung der Truppen und für die
allgemeinen Zwecke der Regierung ſchließen die
Beſprech=
ungen die Frage eines Vorſchuſſes ein, worüber jetzt im
einzelnen verhandelt wird.
* Waſhington, 29. Febr. Auf die bekannte Note
des Staatsſekretärs Knox über ein eventuelles
ge=
meinſames Vorgehen in China iſt von vier
Großmächten eine zuſtimmende Antwort eingegangen,
nämlich von England, Deutſchland, Rußland und Japan.
Von Oeſterreich=Ungarn, Frankreich und Italien iſt noch
keine Antwort eingegangen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 1. März. Im ganzen erkannten von den
Berliner Schneiderfirmen 85 Geſchäfte den neuen
Entwurf an, ſodaß in dieſen Betrieben weitergearbeitet
wird.
* Wien, 1. März. Die Meldungen über eine
angev=
lich vom ungariſchen Parlament im Einvernehmen mit
dem Miniſterpräſidenten geplante Reſolution, daß die
un=
gariſche Regierung auf die Einberufung der
Reſerviſten zu außerordentlichen Dienſtleiſtungen zu
Friedenszeiten miteinwirken wolle, erregten an hieſigen
maßgebenden Stellen Bedenken. Dieſe ſtützen ſich dgrauf,
daß durch die Reſolution ein wichtiges Kronrecht berührt
werde. Zahlreiche in Wien mit dem ungarifchen
Miniſter=
präſidenten gepflogene: Beſprechungen über die
Durchführ=
ung der Wehrvorlage ergaben aber keinen Anhaltspunkt
für eine Interpretation der in Betracht kommenden
Beſtim=
mungen, durch die das uneingeſchränkte Recht der Krone
auf die jederzeitige Einberufung der Reſerviſten irgend wie
in Zweifel gezogen werden könnte. Die gemeinſamen
Kriegsminiſter der öſterreichiſchen Regierung wandten ſich
daher ſchriftlich an Khuen=Hedervary mit der Bitte über
authentiſche Informationen über ſeine Abſichten. Eine
Antwort liegt noch nicht vor, doch beſteht die Hoffnung,
daß dieſe Angelegenheit demnächſt die gewünſchte Aufkläre
ung zur beiderſeitigen Zufriedenheit findet.
* Offenbach, 1. März. Geſtern abend ereignete ſich in
der ſüdlichen Kaiſerſtraße ein ſchwerer
Straßen=
bahn=Unfall. Der in der Metallwarenfahrik F.
Moller beſchäftigte 68 Jahre alte Maſchinenführer Karl
Schaaf befand ſich kurz nach 7 Uhr auf dem Heimweg
nach ſeiner in der Herrnſtraße gelegenen Wohnung. In
der Kaiſerſtraße wurde er von einem Wagen der
elektri=
ſchen Straßenbahn erfaßt und zur Seite geſchleudert.
Der Verunglückte erlitt eine ſchwere
Gehirnerſchüt=
terung und Hautabſchürfungen. Im bewußtloſen
Zu=
ſtande wurde er von der Rettungswache nach dem
Kran=
kenhauſe gebracht, wo er heute Nacht ſeinen Verletzungen
erlegen iſt. — Der wegen Erſtechung des Händlers Joh.
Nikolaus Liebler vor einigen Tagen in Haft
genom=
mene Kurzwarenhändler Wilhelm Büttner von hier
wurde geſtern abend wieder auf freien Fuß geſetzt.
Büttner hatte bekanntlich, als er im Biergrund mit dem
Händler Liebler und deſſen beiden Stiefſöhnen in Streit
geriet, den Liebler durch einen Stich in das Herz getötet.
Büttner ſchützte ſofort Notwehr vor. Offenbar war er
auch der Ueberfallene, denn er ſelbſt hat ja acht Stiche
er=
halten, die faſt alle von hinten geführt ſind. Die
Angrei=
fer waren ihm auch bei weitem an Kräften überlegen.
Seine Angaben, in berechtigter Notwehr gehandelt zu
ha=
ben, werden deshalb wohl ſchwer zu widerlegen ſein.
— Berlin, 1. März. Der Hotelbeſitzer
Holt=
feuer, der im Jahre 1878 den Attentäter Nobiling
feſt=
nahm, iſt in Großlichterfelde hochbetagt geſtorben
H. B. Berlin. 1. März. Der Streik der
Herren=
ſchneider iſt heute früh, wie angekündigt, ausgebrochen.
Die Zahl der Streikenden wird heute im Bureau der
Ar=
beitnehmer feſtgeſtellt, war aber bis mittags noch nicht zu
erfahren.
H. B. Celerina, 1. März. Das Kronprinzenpaar.
trat heute die Rückreiſe nach Berlin an, wo die Ankunft
morgen erfolgt.
Wetter.
Ausſichten für Samstag, 2. März: Trübung, mild,
Regenfälle; Südweſtwinde.
Bedürfen Sie eines
(35096
Kräftigungsmittels?
Dann greifen Sie zu Scotts Emulſion,
die ſeit 35 Jahren als appetitanregendes,
die geſunkenen Kräfte neu belebendes
Stärkungsmittel anerkannt iſt. Scotts
Emulſion eignet ſich ebenſo gut für
Kinder wie für Erwachſene, nur muß
es die echte Scotts Emulſion ſein.
aiso, nun hast du’s auch erfahren,
daß Fays ächte Sodener Mineral=Paſtillen keinen
im Stiche laſſen, der ſie benutzt, und daß ſie
auch in verzweifelten Fällen geradezu Wunder
tun. Du haſt heute glänzend geſungen, obgleich
du geſtern keinen Ton in der Kehle hatteſt,
und das dankſt du eben nur den Sodenern.
Man kauft Fays ächte Sodener für 85 Pfg.
in jeder Apotheke, Drogerie oder
Mineral=
waſſerhandlung, laſſe ſich aber unter keinen
Um=
ſtänden Nachahmungen aufſchwatzen. (5110M
Nummer 53.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Seite 7.
Aus dem Geſchäftsleben.
In der Tat! Ein ſchönerer Schmuck für Frauen
jeden Alters iſt nicht zu finden, als die Straußfeder,
die ſelbſt ernſten, ſtrengen Frauenzügen etwas Weiches
und Mildes gibt. Dabei iſt die Straußfeder heute nicht
einmal mehr Luxus=Artikel, denn das Welthaus in
Straußfedern Hermann Heſſe, Dresden,
Scheffel=
ſtraße, bringt aus leinem Rieſenlager echte
Strauß=
federn ſchon von 1 Mk. bis 100 Mk. zum Verſand, und
der Umſtand, daß ſelbſt Fürſtlichkeiten bei dieſem
Spezialhaus kaufen, dürfte ein Fingerzeig ſein, wo
vorteilhaft gekauft wird.
Man ſchreibt uns: In der Internationalen Hygiene=
Ausſtellung Dresden 1911 erregte die Vorführung der
Kleinfabrikation von Zahnbleichereme „Chlorodont”
allgemeines Intereſſe. Von fachmänniſcher Seite ging
der Firma Laboratorium Leo, Dresden=A. 3, ein ſehr
anerkennendes Urteil zu über die vorzüglichen
Eigen=
ſchaften von „Chlorodont” einer Zahncreme, die in
allen Apotheken, Drogerien uſw. zu haben iſt.
Familiennachrichten.
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
hiermit die ſchmerzliche Nachricht, daß es Gott
gefallen hat, unſere innigſtgeliebte Schweſter,
Schwägerin und Tante
(B5184
Frau
Brise Hohonschun Woo.
nach langem ſchweren Leiden im Alter von
58 Jahren zu ſich zu rufen.
Darmſtadt u. Düſſeldorf, 29. Febr. 1912.
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Jakob Basler u. Frau.
Die Beerdigung findet Samstag, den 2. März,
nachmittags 3 Uhr, vom Portale des ſtädt.
Friedhofes aus, ſtatt.
Danksagung.
Für die zahlreichen Beweise
liebe-
voller Teilnahme an dem unersetzlichen
Verluste sagen wir hiermit
herz-
lichen Dank.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Elisabeth Schmidt,
geb. Korn.
Darmstadt, 1. März 1912.
(*5248
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden und bei der Beerdigung
unſerer lieben Mutter, Schwiegermutter und
Großmutter
(*5286
Frau Kacharme meister ure.
für die troſtreichen Worte am Grabe, ſowie für
die zahlreichen Blumenſpenden, ſagt innigſten Dank
im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Jean Weißheimer.
Darmſtadt, den 1. März 1912.
Statt besonderer Anzeige.
Heute morgen entschlief sanft im 74. Lebensjahre an den Folgen eines
Schlaganfalles unser geliebter Vater
(B5203
Hermann von Stülpnagel
Generalleutnant z. D.
Darmstadt, den 1. März 1912.
Wilhelmstrasse 8.
Ludwig von Stülpnagel, Kgl. Preuss. Gerichtsassessor,
Karl Heinrich von Stülpnagel, Leutnant im Leibgarde-
Infanterie-Reg. (1. Grossh. Hess.) Nr. 115, kommandiert
zur Kriegsakademie,
Lulli von Stülpnagel,
Elisabeth von Stülpnagel.
Die Beerdigung findet in Frankfurt a. M. statt.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
und für die zahlreichen Blumenſpenden bei dem
Hinſcheiden unſeres Gatten, Vaters, Großvaters,
Schwiegervaters, Bruders und Onkels (5226
Georg Dunstädter
ſagen wir Allen unſeren herzlichſten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
beim Hinſcheiden unſerer lieben Mutter,
Schwie=
germutter, Großmutter und Tante
(5217
Frau
Christine Wehlrad Wwe.
ſagen wir Allen herzlichen Dank.
Darmſtadt, 1. März 1912.
J. A. der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Seipel.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
und für die zahlreichen Blumenſpenden bei dem
plötzlichen Hinſcheiden unſeres lieben Vaters
Herrn Christian Trautmann
Fuhrmann
ſagen wir Allen, insheſondere Herrn Pfarrer
D. Waitz für ſeine troſtreichen Worte, unſeren
herz=
lichſten Dank.
(5219
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 1. März 1912.
Tageskalender.
Samstag, 2. März.
Hoftheater, Anfang 7 Uhr (Außer Abonnement):
„Carmen”.
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Verſammlung des Vereins für das Deutſchtum im
im Ausland um ½ 6 Uhr im blauen Zimmer der
Vereinigten Geſellſchaft.
Preisſchießen der Schützengeſellſchaft „Fortnna” um
6 Uhr Dieburgerſtraße 18. — Schützenklub Edelweiß.
um 8 Uhr Bleichſtraße 40.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Hotel Heß
und Bürgerkeller um 8 Uhr. — Reſtaurant „Metropol”.
um ½ 8 Uhr.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½—11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr,
Olympia=Kinematograph, Rheinſtraße 2.
Sonntag, 3. März.
Großh. Hoftheater, Anf. 7 Uhr (Ab. D): „Tiefland‟.
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Vorſtellung des Zauberkünſtlers Bellachini um 8 Uhr
in der Turnhalle am Woogsplatz.
Galaſportfeſt des Velociped=Klubs um 5 Uhr im
Saalbau.
Verſammlung des Katholikenvereins um 4 Uhr. —
Landespferdezuchtverein für das Großherzogtum Heſſen
um 11½ Uhr in der Stadthalle zu Mainz.
Erbauung der Freireligiöſen Gemeinde um 10 Uhr
Sandſtraße 18.
Familienabend des Katholiſchen Frauenbundes um
4½ Uhr im Geſellenhaus.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr, — Hotel Heß,
Bürgerkeller, Reſtaurant „Metropol” um 4 und 8 Uhr,
Britannia=Hotel um ½8 Uhr, — Turnhalle (
Heidel=
bergerſtraße) um ½5 Uhr.
Ausflug des Odenwald=Klubs nach Höchſt (Abfhrt um
6.50 Uhr).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½—11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.)
Olympia=Kinematograph Rheinſtraße 2.
Verſteigerungskalender.
Montag, 4. März.
Hofreite und Zimmerplatz=Verſteigerung der
Erneſtine Rädge und Anna Kilp (Gardiſtengaſſe) um
10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Heu=Verſteigerung um 9 Uhr im „Fürſtenſaal”
Schwellen=Verſteigerung um 9 Uhr auf Bahnhof
Darmſtadt=Oſt (Roſenhöhe), um 11 Uhr auf Bahnhof
Groß=Zimmern, um 4 Uhr auf Bahnhof Roßdorf.
Brennholz=Verſteigerung um 9 Uhr im Rathaus
zu Roßdorf.
Stamm= u. Brennholz=Verſteigerung um 9 Uhr
im Ober=Ramſtädter Gemeindewald (Zuſammenkunft
im Diſtrikt Löhchen nächſt dem alten Pflanzgarten).
Holzverſteigerung um 9 Uhr (Zuſammenkunft auft
der Kreuzung von Fuchsbau= u. Thomashüttenſchneiſe,
Oberförſterei Meſſel).
Druck und Verlag: L. C. Wiltich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkriptewerden nicht
zurückgeſandt.
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Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt. Sangrag, den 2. März 1912.
Nummer 53.
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Markt? Guggenheim. seMarx
Markt7
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 53.
Restaurant Sitte, Karlstraße.
Allen Liebhabern eines vorzüglichen Starkbieres hiermit zur Nachricht, dass ich am
Samstag abend, den 2. März, in meinen Restaurationslokalitäten den Ausschank
des rühmlichst bekannten
Pfungstädter Mutter-Bier’s
(Doppel-Bock-Bier I. Ranges)
eröffne.
Der Ausschank findet nur kurze Zeit statt.
5103)
Pfungstädter
Hochachtungsvoll Manz ollter Brauereiausschank.
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N 25.
Samstag, 2. März.
1912.
Bekanntmachung.
Wir machen darauf aufmerkſam, daß demnächſt noch folgende Prüfungen
ſtattfinden:
1. Entlaſſungsprüfung am Lehrerinnenſeminar Darmſtadt . . 4. März 1912
2. Prüfung externer Lehrerinnen am Seminar zu Darmſtadt . 11.
3. Zeichenlehrerprüfung an der Kunſtgewerbeſchule zu Mainz 29. April
4. Definitorialprüfung der Schulamtsaſpiranten zu Darmſtadt 29.
5. Aufnahmeprüſungen an den Seminaren
28. März
6. Aufnahmeprüfungen an den Präparanden=Anſtalten .
23. April
Darmſtadt, den 23. Februar 1912.
Großherzogliche Kreisſchulkommiſſion Darmſtadt.
Fey.
(4975
Bekanntmachung.
Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß am 1., 4., 5., 8., 11., 12., 15.,
18., 19., 22., 25, 26, 20. März 1912 von 3 Uhr vormittags bis 6 Uhr abends von
Truppenteilen des XVIII. Armee=Korps Schießen mit ſcharfer Munition auf dem
Schie platz bei Meſſel abgehalten wird.
Schutrichtung vom Steinbige 1 im nördlich Weſel in nordnordweſlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
: Weſten: Dammweg-=Brunnersweg ausſchließlich,
Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über
Milches=
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegeſchranken und Warnungstafeln
ab=
geſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten. (
Polizeiver=
ordnung Kreisamt Darmſtadt 25. Sept. 1909, Kreisamt Offenbach a. M., 20. Sept. 1909.)
Iſt das Schießen früher beendet, ſo werden die Gemeinden Meſſel und Offenthal
von Aufhebung der Abſperung ſofort benachrichtigt.
Darmſtadt, den 16. Februar 1912.
(4911a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
In Mörfelden (Kreis Groß=Gerau) iſt die Maul= und Klauenſeuche
aus=
gebrochen.
(5058
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 gold. Kettenarmband mit Sternſaphir. 1
Hand=
täſchchen mit Portemonnaie. 1 weißes Jabot. 1 kl. braunes
Porte=
monnaie mit Inhalt. 1 älteres Portemonnaie mit einigen Pfennigen.
1 verſilberte runde Wappenbroſche in Form eines Knopfes. 2 kleine
Batiſttaſchentücher, 1 engliſches Buch (Roman Singer). 1 italieniſches
Buch in braunem Lederband. 2 farbige Damengürtel. 1 brauner
Haarpfeil. 2 mittelgroße und 1 großer Schlüſſel, 2 große Schlüſſel
an einem Ring. 1. Portemonnaie mit einigen Pfennigen. 1 grauer
Damengürtel mit grauer Schnalle. Teile von einer Magnetzündung
für Auto.
(5106
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde. In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 4 Spitzhunde, 1 Dobermann. 1 Dachshund, 1 Boxer
(zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem
5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung, der nicht
ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag vormittags um
10 Uhr ſtatt.
(5122
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 3. März,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße und Beſſunger
Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
ab geſchloſſen.
Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwaren i. d. Haupt= u. Reſidentſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.) (22563
per ½ kg
. 90 Pfg.
Ochſenfleiſch
Rindfleiſch
. 84
Kalbfleiſch
50
Hammelfleiſch
90
Bruſt .
60
Schweinefleiſch
. 76
Kottelets u. geſalz. Fleiſch 86
Speck, geräuchert
110
per ½ kg
Dörrfleiſch
96 Pfg.
Schinken m. Bein:
110
Rollſchinken
„130 „
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen
80
Schwartenmagen,
Fleiſch= u Bratwurſt . 80
eber= u. Blutwurſt .
Darmſtädter Frühjahrsmeſſe 1912
Für die in der Zeit vom 28. April bis 8. Mai 1912
ſtattfindende Frühjahrsmeſſe werden vergeben:
I. Auf dem Wege des ſchriftlichen Angebots die
Plätze für Karuſſells und Schaubuden pp., und zwar:
1 für ein Dampfkaruſſell bis 18 m Durchmeſſer,
2. für zwei Karuſſells oder Schaukeln (ohne Dampfbetrieb) bis
12 und 15 m Durchmeſſer,
3. für ein Hippodrom oder großes Schaugeſchäft bis 22 m
Durchmeſſer,
4. für einen Kinematographen oder ein Schaugeſchäft bis 25 m
Front und 12—14 m Tiefe (einſchl. Stützen),
5. für mehrere Schaubuden in verſchiedenen Größen,
6. für mehrere Schießbuden und
7. für eine Photographiebude.
Die Bedingungen mit Angebotſchein und Plan ſind gegen
Einſendung von 50 Pfg. von uns zu beziehen. Sie liegen nebſt dem
Plan auch bei dem ſtädtiſchen Marktmeiſter (Rathaus am Marktplatz)
zur Einſicht offen.
Allen Angeboten ſind genaue Angaben über die Größe und
die einzelnen Abmeſſungen der Geſchäfte beizufügen. Angebote auf
Schaubudenplätze müſſen außerdem eingehende Angaben über die
Art des Unternehmens enthalten.
Angebote ſind, unter Verwendung der vorgeſchriebenen
An=
gebotsſcheine und mit der Aufſchrift „Angebot auf Meßplätze”
ver=
ſehen, bis ſpäteſtens
Dienstag, den 12. März, vormittags 11 Uhr,
bei uns einzureichen.
II. Die ſämtlichen übrigen Plätze werden
öffentlich verſteigert, und zwar:
1. mehrere Plätze für große Zuckerbuden von 8 X 2½ m,
Waffelbuden bis 9. X 4 m.
3. die ſämtlichen Plätze für Verkaufsbuden und
4. die Plätze für Geſchirr, Glas und Porzellan.
Die Verſteigerung findet ſtatt am Dienstag, den 2. April,
vormittags 9 Uhr, im oberen Lokal der Turnhalle am Woogsplatz.
Der Meßplan und die Verſteigerungsbedingungen liegen
bei dem ſtädtiſchen Marktmeiſter zur Einſicht offen.
Darmſtadt, den 14. Februar 1912.
(4108sss
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Schmitt.
Nutz= und Brennholz=Verſteigerung.
Im Eberſtädter Gemeindewald, Diſtrikt Kirchtanne, ſollen
nachverzeichnete Holzſortimente öffentlich an Ort und Stelle
ver=
ſteigert werden:
Dienſtag, den 5. März I. Js.
Kiefern:
Buchen:
112 rm Scheiter
3,6 rm Scheiter
28 „ Knüppel
Knüppel
64 „ Stock
150 St. Wellen
110 St. Wellen
80 Derbſtangen, 8—10m Länge
325 Reisſtangen (Bohnenſtangen)
33 rm Zaunpfoſten, 2.20 m lang
Die Zuſammenkunft findet vörmittags um 9½ Uhr am
Friedhof ſtatt.
Mittwoch, den 6. März I. Js. Diſtrikt Klingsackertanne.
Kieſern:
Buchen:
154 rm Scheiter
5 rm Scheiter
12 „ Knüppel
3 „ Knüppel
Stok
305
150 St. Wellen
50 St. Wellen
Die Zuſammenkunft findet vormittags um 9½ Uhr am
Becker=
weg am Eingang des Waldes ſtatt.
Eberſtadt, den 26. Februar 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Eberſtadt
(4971fs
Schäfer.
Losholz=Ausgabe.
Die Ausgabe des Losholzes an
die Bezugsberechtigten der früheren
Gemeinde Beſſungen, die hiervon
mündlich verſtändigt wurden, findet
Montag, den 4. März 1. Js.,
nachmittags von 3—5 Uhr, in
dem Turnſaal des Schulhauſes
Ludwigshöhſtraße Nr. 42 ſtatt.
Wir bringen dies hiermit
noch=
mals zur Kenntnis der Beteiligten.
Darmſtadt, den 28. Februar 1912.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Jaeger. (5053fs
Städtiſches
Hallenſchwimmbad.
Darmſtadt, Mühlſtraße 33.
Schwimmbäder, Wannenbäder,
Brauſebäder, Heißluft=, Dampf=,
Maſſage= und Duſchbäder,
Elek=
triſchlichtbäder und
Kohlen=
fäurebäder. (5081a
Die Anſtalt iſt zur Zeit
geöff=
net vormittags von 7—1½ Uhr
und nachmittags von 3—8½ Uhr.
Die Verwaltung.
Einziehung eines
Erb=
begräbnisplatzes.
Der Erbbegräbnisplatz
Abteilung II. Mauer Nr. 187,
(Nelſon Suckling)
der beim Wegzug des Beſitzers
an die Stadt Darmſtadt
zurück=
gefallen iſt, ſoll weitervergeben
werden.
(4041fs
Anſprüche an den Platz ſind bis
zum 20. k. Mts. bei uns geltend
zu machen, widrigenfalls ſeine
Ein=
ziehung und Weitervergebung
er=
folgt.
Darmſtadt, 13, Februar 1912.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Mueller.
Städt. Schulzahnklinik
Lniſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags:
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5. (859a
Sechetenhmt.
Montag, 4 März I. Js.,
vormittags 10 Uhr
ſollen die der Erneſtine Rädge,
geb. Grimm, dahier und der Anna
Kilp, geb. Gunder, zu Wiesbaden,
im Grundbuch der Gemarkung
Darmſtadt zugeſchriebenen
Immo=
bilien:
Flur Nr. qm
IV 524¾/10 316 Hofreite
Gar=
diſtengaſſe,
IV 5247/10 336 Grabgarten
daſelbſt,.
IV 5245/10 369 Zimmerplatz
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(Ki2/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 1. Februar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V3075
Bekanntmachung.
Dienstag, 5. März I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſol die den Schreinermeiſter Karl
Nau Eheleuten dahier
zugeſchrie=
bene Liegenſchaft:
Flur Nr. am
II 672 453 Hof=
Nieder=
reite
Ram=
II 673 47 Gras=
ſtädter=
garten ſtraße
II 683¾10 177 Grab=
Nr. 9,
garten
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K2/12
Darmſtadt, 25. Januar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V3072
Lelegenheitskauf!
Gebrauchte ſchöne Petroleum=
Hängelampe, Sofa, Diwan und
Chaifelongue ſehr billig zu
ver=
kaufen Riedeſelſtr. 48, H. (*5156so
mitl
1 Balkenwaage Gew.
zu verk. Weinbergſtr. 27. (*5151
zut erh. dunkelbl. Kinder=Sitz=
Liegewagen billig zu
ver=
kaufen. Näh. Expedition. (B5216
Spülung des Waſſerrohrnetzes.
Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des
Waſſer=
rohrnetzes in den unten bezeichneten Stadtteilen vorgenommen, welche
in der Zeit von 10 Uhr abends bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe
Unterbrechung der Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung des Waſſers
mit ſich bringt: die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich
vorher mit Waſſer zu verſorgen.
Spülplan.
1 In der Nacht von Montag, den 4. zu Dienstag, den
5. März lfd. Js. werden geſpült:
Spülbezirk v.
Derſelbe wird umfaßt von der Frankfurter=Straße (
Herrngarten=
ſeite), Odenwald bahn, Dieburger= und Alexanderſtraße und enthält
Theaterplatz und Muſeum.
Mitgeſpült werden die außerhalb liegenden Straßenteile:
Kranich=
ſteiner=Straße, Hohler=Weg, Dieburger=Straße und Ringſtraße (äußere),
zwiſchen Dieburger=Straße und Seiterswieſenweg.
Spülbezirk VIII.
Derſelbe liegt ſüdlich der Heinrichsſtraße bis zur Wilhelminen=,
Karls= und Beſſunger=Straße und öſtlich der Ludwigshöhſtraße.
Mitgeſpült werden die Straßen der Mathildenhöhe.
2. In der Nacht von Mittwoch, den 6. zu Donnerstag,
den 7. März lfd. Js. wird geſpült:
Spülbezirk Kx.
Derſelbe liegt weſtlich des Straßenzuges Ludwigshöhſtraße,
Beſſunger=, Karls= und Wilhelminenſtraße und wird von der Heinrichs=
und Eſchollbrücker=Straße begrenzt.
Außerdem findet in der Nacht von Donnerstag, den 7. zu
Freitag, den 8. März lfd. Js. eine Druckrohrſpülung ſtatt.
Darmſtadt, den 21. Februar 1912.
Städtiſche Waſſerwerksverwaltung.
(5059so
Rudolph.
Herſtellung von elektriſchen Licht= und Kraftanlagen.
Elektriſche Licht= und Kraftanlagen, die an das Kabelnetz des
ſtädtiſchen Elektrizitätswerks angeſchloſſen werden ſollen, ſowie alle
Erweiterungen, Veränderungen und Reparaturen ſolcher Anlagen
dürfen nur von Elektrotechnikern ausgeführt werden, die von
Groß=
herzoglicher Bürgermeiſterei eine ſchriſtliche Erlaubnis hierzu erhalten
und ſich verpflichtet haben, alle dieſe Einrichtungen unter
Zugrunde=
legung und gewiſſenhafter Beachtung der hierfür erlaſſenen beſonderen
Vorſchriften auszuführen.
2943a
Zur Zeit beſitzen die Erlaubnis die Firmen:
1. Doll & Benz, Frankfurter Straße 36
2. Gelfius, Wilhelm, Fuhrmannſtr. 6
3. Hartmann, Karl, Waldſtr. 18
4. Keil, Georg, Eliſabethenſtr. 36
5. Korfmann, Theodor, Taunusſtr. 1
6. Krätzinger, Wilhelm, Ludwigſtr. 11
7. Lange, Louis, Schulſtr. 6
8. Lorey, Ernſt, Karlſtr. 56
9. Nohl, Jakob, Wilhelminenſtr. 10
10. Schöller, Willy. Rheinſtr. 6
11. Wilk, Auguſt, Schuchardſtr. 12
Städtiſche Elektrizitätswerksverwaltung Darmſtadt
Meyer.
Bekanntmachung.
Unſere Dienſträume befinden ſich ab 25. März 1912
Bleichſtraße 1, 1. Stock.
Darmſtadt, den 1. März 1912.
Großh. Kulturinſpektion Darmſtadt.
Wallek.
(5175
Aufforderung.
Die Witwen von Hofmarſtallbedienſteten, welche bei der am
20. April d. J. ſtattfindenen legatmäßigen Zinſenverteilung der „
Stif=
tung des Großh. Oberſtleutnants a. D. Karl von Kreß zum Andenken
an ſeinen Sohn Fritz von Kreß” Berückſichtigung finden wollen,
wer=
den hierdurch aufgefordert, ſich unter Vorlage eines Zeugniſſes des
einſchlägigen Ortsgerichts über Würdigkeit und Bedürftigkeit längſtens
bis zum 20. März d. Z. ſchriftlich oder perſfönlich bei uns zu melden.
Darmſtadt, den 1. März 1912.
(5061ss
Großherzogliches Hofmarſtall=Amt.
Riedeſel Freiherr zu Eiſenbach.
Stamm= und Breunholz=Verſteigerung.
Montag, den 4. und Dienstag, den 5. März,
jedesmal vormittags 9 Uhr anfangend, werden im Gemeindewald
Ober=Ramſtadt, in den Diſtrikten Löhchen, Kaiſerberg und Buchwald
an Ort und Stelle verſteigert:
33 Lärchen= und 6 Fichten=Stämme — 10,86 cbm
enthal=
tend; 103 rm Buche=, 6 Eiche= und 9 Kiefern=Scheiter;
194 rm Buche=, 24 Eiche=, 29 Kiefern=, 18 Lärche= und 34
Fichten=Knüppel; 148 rm Buchen=Stöcke.
Bemerkt wird, daß am erſten Tag die Stämme, ſowie die
meiſten Buchen=Scheiter und=Knüppel; am zweiten Tag das
Nadel=
holz und die Buchen=Stöcke zum Ausgebot kommen.
Zuſammenkunft an beiden Tagen im Diſtrikt Löhchen nächſt
dem alten Pflanzgarten.
Ober=Ramſtadt, den 23. Februar 1912.
(4942ds
Großherzogliche Bürgermeiſterei Ober=Ramſtadt.
Rückert.
in der Preislage von Mk. 9.- bis Mk. 30.- pro Fenster
zu aussergewöhnlich billigen Preisen
Muster sind in meinem Schaufenster ausgestellt.
— Der Preis gilt nur bis 10. März.
Wilhelminenstrasse 25.
Wilhelminenstrasse 25.
(4595sms)
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 53.
Bekanntmachung.
In der am 15. II. 1911 ſtattgehabten öffentlichen Verpachtung
der Lagerplätze am neuen Güterbahnhof ſind nur noch die Plätze
Nr. 28a, 76, 76a und 78—86 unerledigt geblieben und werden
nun=
mehr hiermit nochmals öffentlich ausgeſchrieben.
Größe und Lage der Plätze, ſowie die nähere Bedingungen
können bei dem Betriebsamt I Darmſtadt eingeſehen werden. Das
Mindeſtgebot auf 1 am unbebaute Fläche für ein Jahr beträgt 80 Pf.
Wird mit Genehmigung des Vermieters eine Lagerplatzfläche vom
Mieter bebaut, ſo wird für die bebaute Fläche ein Zuſchlag von
50 Pf. für 1 qm für das Jahr erhoben.
Angebote ſind an das Betriebsamt I Darmſtadt bis zum
Mitt=
woch, den 13. März 1912, vormittags 11 Uhr, zu welcher Zeit
die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der zum Termin
erſchie=
nenen Perſonen ſtattfindet, zu richten mit der Aufſchrift: „Angebot
auf Mietung von Lagerplätzen auf dem neuen Güterbahnhof Darm=
(35018
ſtadt”. Zuſchlagfriſt 3 Nochen.
Großh. Betriebsamt I Darmſtadt.
An unſer Handels=Regiſter,
Ab=
teilung A, wurden heute
fol=
gende Einträge vollzogen:
Hinſichtlich der Firma:
Wilhelm Guntermann,
Darmſtadt.
Dem Kaufmann Eugen
Gunter=
mann in Darmſtadt und dem
Kaufmann Paul Guntermann in
Chemnitz iſt Prokura für die
Nie=
derlaſſungen in Darmſtadt und
Ehemnit erteit.
Hinſichtlich der Firma:
Lippmann May,
Darm=
ſtadt.
Joſeph. May, Kaufmann in
Darmſtadt, iſt in die Geſellſchaft
als perſönlich haftender Geſell=
(5109
ſchafter eingetreten.
Die Prokura des Joſeph May,
Kaufmann in Darmſtadt, iſt
er=
loſchen.
Darmſtadt, 26. Februar 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Hermann Wertheim
Bankgeschäft
:: : Postscheck-Konto Frankfurt Nr. 1551 u z
Filiale Darmstadt
FRANKFURT a. M.
Mainzerlandstraße 34
Telephon Amt II 1008
33 Rheinstraße 33
Telephon 1820
Vermittlung aller bankgeschäftl. Transaktionen
Stahlkammer (Vermietung von Safes)
An- und Verkauf aller an den in- u. ausländischen
Börsen gehandelter Werte, besonders der an der
Stammholz-Verſteigerung.
Freitag, den 8. März I. J., von vorm. 9½ Uhr an,
werden im Gundernhäuſer Gemeindewald verſteigert:
16 St. Eichen=Stämme III., IV u. V. Klaſſe — 8,29 im,
45 St. Kiefern=Stämme II., III. u. IV. Klaſſe — 32,90 fm,
30 St. Eſchen=Stämme — 4,96 fm,
2 St. Ahorn=Stämme = 0,40 fm,
46 St. Eſchen=Derbſtangen = 2.44 fm.
Die Zuſammenlunft iſt auf der Herrnwieſenſchneiſe am
Pflanz=
garten.
(4972fs
Gundernhauſen, den 28. Februar 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Gundernhauſen.
Schütz.
Geſetzliche Geſellenprüfung.
Die diesjährigen Geſellenprüfungen finden im Monat
April ſtatt.
An derſelben können alle jungen Handwerker unſeres Gewerbes
teilnehmen, deren Lehrzeit ſpäteſtens am Schluß der Prüfungen
be=
endet iſt.
Anmeldungen zur Prüfung ſind unter Benutzung des
vorge=
ſchriebenen Formulars (bei dem Unterzeichneten erhältlich) bis zum
30. März 1912 an den unterzeichneten Ausſchuß zu richten. Die
Prüfungsgebühr beträgt 3 Mark und iſt mit der Anmeldung an den
Unterzeichneten einzuſenden.
Wir machen insbeſondere darauf aufmerkſam, daß die
Ablegung der Geſellenprüfung zwingende Vorbedingung für die
Zulaſſung zur Meiſterprüfung iſt, künftig aber nur durch das
Beſtehen der letzteren die Befugnis zum Anleiten von
Lehr=
lingen erworben werden kann. Die Verſäumnis der
Geſellen=
prüfung hat alſo ſpätere empfindliche, nicht mehr nachzuholende
Nachteile im Gefolge.
(5163
Darmſtadt, den 2. März 1912.
Der Prüfungsausſchuß der Friſeur= u. Perückenmacher=Innung
zu Darmſtadt.
Daniel Scherer, Arheilgerſtraße 7.
Städt. subv. unter
Staats-
aufsicht stchende
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bohnen . 2 Pfd.-D. 48 ₰
Kohlrabi
in Scheiben 2 Pfd.-D. 48 ₰
Mittelf. jge. Erbsen
2 Pfd.-D. 55 ₰
Sellerie
in Scheiben 2 Pfd.-p. 75 ₰
Macédoine (gem.
Gemüse) . 2 Pfd. D. 85 ₰
Ige. echte Teltower
Rübchen. 2 Pfd.-D. 95 ₰
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Nummer 53.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Seite 13.
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Kochen u. Bügeln verlangt
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Suche zum 1. April für meine
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tücht. Mädchen
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ſtraße 62, 3. Stock.
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in einen kleinen Haushalt geſucht
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Eriaſtes rhen
im Kochen bewandert, in kl.
Haus=
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Karlſtraße 43, 2. Stock. (K5210
Lauffrau für Mittwochs und
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Junges, ſauberes Mädchen für
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Rheinſtraße 41, Hinterbau. (*5133
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Mäd=
chen, w. bürg. koch. kann und die
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 53.
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Das Wort hat die Frau .. .1 — Vom Deutſchen Frauen=
Parlament. — Theorie und Praxis. — „Die Frau in Haus
und Beruf.” — Ausſtellung und Ausſtellungen. — Das
Ganze und Einzelnes. — Das Feſt der Künſtlerinnen. —
Damen unter ſich. — „Allerlei Porzellan.” — Der Neubau
des Opernhauſes. — Aus dem Theaterleben.
Das Wort hat die Frau . . . o, wie viele
ver=
wunderte, entrüſtete, ironiſche, wohl auch mitleidsvolle
Ausrufe von weiblicher Seite beim Leſen jenes Satzes
ertönen! Warum Selbſtverſtändliches noch bemerken?
Warum hervorheben, was eines Erwähnens gar nicht
be=
darf? Weshalb überhaupt davon ſprechen, nachdem ſchon
ein franzöſiſcher Philoſoph vor ſo und ſo langer Zeit
ge=
ſagt: „Que la femme veut, dieu veut!‟ — „Was die Frau
will, will Gott.” — Na, und dazu gehört doch
ſelbſtver=
ſtändlich auch die merkbarſte Benutzung des
Sprechorganis=
mus. Und wie komiſch kommt den Frauen der Ausſpruch
vor, daß jeder Preuße das Recht ſeiner freien
Meinungs=
äußerung habe. Jeder Preuße? — Nein, jede Frau!
Ge=
wiß, gewiß, meine Gnädigſten, durchaus einverſtanden.
Aber Sie haben mich ja bloß nicht ausſprechen laſſen, was
ſonſt nie Ihre Art iſt, ich wollte ſagen: das Wort hat die
Frau . . . . — ganzbeſonders in dieſer Woche!
Tagt doch das deutſche Frauenparlament in unſeren
Mauern und erfreuen ſich deſſen Beſtrebungen einer
Be=
achtung wie nie zuvor. Beachtung, ja, ob aber auch
Be=
folgung das iſt eine andere Sache! „Die Botſchaft hör’ ich
wohl, allein uſw.”
Denn was bisher auf dem Deutſchen
Frauen=
kongreß von der Reform der Hauswirtſchaft, vom
Ein=
küchenhaus von dem Arbeitsverhältnis zwiſchen Hausfrau
und Dienſtboten, von dem weiblichen Dienſtjahr (
Er=
lernung der Hauswirtſchaft), von deſſen Erfüllung die
Be=
rechtigung zur ſtandesamtlichen Eheſchließung abhängen
ſoll, von der pekuniären Unabhängigkeit der Frauen in der
Ehe durch Umbildung der Eheſitten und durch
Ausgeſtal=
tung des Eherechts, ſowie durch das geſetzliche Anrecht
auf Vereinbarung eines feſten Wirtſchaftsgeldes,
vorge=
tragen wurde, ſo ſind das alles ſehr ſchöne und ſchon oft
gehörte Reden . . . . der Theorie, die ſich allgemein nie in
die Wirklichkeit übertragen laſſen werden. Denn wir ſind
doch Menſchen, Menſchen mit verſchiedenen Charakteren,
Auffaſſungen, Lebensbedingungen, und, wie es ein
Volks=
wort draſtiſch, aber ſehr richtig ausdrückt: „Was dem
einen ſeine Ul, iſt dem andern ſeine Nachtigall”. Wenn ſich
die kühne Frauenrechtlerin Fräulein Klugſchmus abends
10 Uhr mit ihrem Dienſtmädchen ins Wohnzimmer ſetzt
und die ſchlafſüchtige Küchenfee in nationalökonomiſche
und ſoziale Fragen einweiht (notabene wenn ſie’s tut!), ſo
wird die Gräfin Harrach=Knarrach und die
Kommerzien=
rätin Veilchenbaum dem Beiſpiel ſicher nicht folgen! Und
ſo iſt’s auch auf anderen Gebieten der Fall. Was natürlich
nicht ausſchließt, daß gerade in der näheren Behandlung
wichtiger weiblicher Berufsangelegenheiten von dem
Kon=
greß wichtige Anregungen ausgehen können.
Aehnlich ſteht’s mit der Ausſtellung: „Die Frau
in Haus und Beruf.” Sehr viel Wichtiges, viel
In=
tereſſantes, allerhand Reklamehaftes, einzelnes
Ueber=
triebene. Und wie es bei faſt ſämtlichen Ausſtellungen
ge=
ſchieht: das wirklich Bedeutende, das, was den eigent=
lichen Kern des Ganzen bildet reſp. bilden ſollte,
ver=
ſchwindet unter vielem Nebenſächlichen und gut
heraus=
geputztem Blendwerk. Und dann: weniger wäre mehr!
So lebhafte Anerkennung das Organiſationstalent der
Veranſtalterinnen verdient, die Glänzendes geleiſtet haben,
ſo bedauerlich iſt es, daß ihnen nicht ein größerer Raum
zur Verfügung ſtand, in welchem alles weit beſſer zur
Geltung gelangt wäre. Hier erdrückt jetzt eins das andere,
die Ueberſichtlichkeit geht verloren, es gehört viel Zeit,
Ge=
duld und Orientierungsſinn dazu, ſich zurecht zu finden
und das uns Feſſelnde aufzuſuchen. Daneben der Andrang
der Beſucherinnen, die in immer neuen Scharen
herein=
ſtrömen und ein Paſſieren der ſchmalen Gänge of
unmög=
lich machen — den Gedanken an Gefahr darf man gar nicht
faſſen das würde, namentlich nachmittags und abends, eine
Kataſtrophe geben. Wer zählt die Völker man ſieht
doch, daß das ungeheure Fanfarengeſchmetter beträchtlich
genutzt hat, die Einnahmen müſſen ſelbſt hochgeſpannte
Erwartungen überſteigen. Ein kennzeichnendes Bild
brach=
ten die letzten Luſtigen Blätter” unter dem Titel: „Die
Frau in Haus (eine leere Küche, der Inhalt der Töpfe und
Pfannen auf dem Herd überbruſſelnd) und Beruf” (in
wilder Haſt drängen ſich hunderte von Frauen zum
Ein=
gang der Ausſtellung). Faſt könnte es ſo ſein!
Es iſt ſchwer, aus dem ſchier unentwirrbaren Ganzen
Einzelnes herauszugreifen denn ſo
ver=
ſchiedenartig wie die Gruppen, ſind auch die Intereſſen der
Beſucherinnen, unter denen recht ſelten ein männliches
Weſen zu bemerken iſt. Abgeſchloſſen treten uns die
Be=
ſtrebungen des Roten Kreuzes entgegen, umfaſſend werden
uns Säuglings= und Kinderpflege veranſchaulicht, ferner
die hervorragenden Erfolge der Vaterländiſchen
Frauen=
vereine und der Jugenderziehung. Die Tätigkeit der
Frau als Gärtnerin iſt hier mehr dekorativ, etwas
zu ſehr zerſtreut begegnen uns die kunſtgewerblichen
Arbeiten, darunter trefflichſte Leiſtungen — ſo die
herr=
lichen Gläſer von Maria Kirſchner — in der kleinen
Kunſt=
ausſtellung trifft man zwiſchen recht Gutem auf viel
Minderwertiges, die ausländiſchen Künſtlerinnen zeigen
ſich den deutſchen überlegen. Natürlich machen ſich Mode
und Putz ſehr breit, neben den neueſten
Kücheneinrich=
tungen und hauswirtſchaftlichem „Allerpraktiſchſten” was
man in jedem einſchlägigen Geſchäft erhalten kann. Sehr
beachtenswert iſt die uns in nächſter Wirklichkeit
vorge=
führte Tätigkeit der Frau in der Feinmechanik und in
ein=
zelnen anderen praktiſchen Berufen; einer gewiſſen Komik
entbehrt dagegen nicht die zappelnde Dirigentin, die eine
gutbeſetzte Männerkapelle leitet und mit Vorliebe
Militärmärſche ſpielen läßt. Aber auch der „Drill” ſelbſt
iſt da . . . . in der Gruppe für Körperkultur und Sport,
die reich ausgeſtattet iſt, mit mehr Vorliebe wie jene der
Bibliothekarinnen und Laboratoriumsgehilfinnen. Spaß,
wenn ich zu wählen hätte aber der Mann hat hier
eben nicht zu wählen, das wäre ja noch beſſer er hat zu
be=
wundern und den Mund zu halten, denn: das Wort hat
die Frau . . . . ganz beſonders in dieſer Woche!
Und ſie hatte es auch beim Feſte des Vereins
der Künſtlerinnen und Kunſtfreundinnen,
das nun alle zwei Jahre ſtattfindet und ſich ſtets großen
Zuſpruches erfreut. Denn die Damen ſind da ganz
unter ſich, die Kontrolle iſt eine ſtrenge, bloß dienende
Geiſter und Muſikanten als Zugehörige des männlichen
Geſchlechts ſind erlaubt. Das allein aber ſoll dieſen Feſten
nicht ihre Anziehungskraft verleihen, ſondern der mit
ihnen verbundene Humor, eine zwangloſe Behaglichkeit,
allerhand gut erdachter Scherze und frohgelauntes
Tändel=
ſpiel. Und ſo war’s auch diesmal wieder der Fall, wie
ich von einer lieben Augen= und Ohrenzeugin
vernom=
men, die gern Beichte abgelegt, „denn es war wirklich
reizend!” Schon das künſtleriſche Motto das in dieſem
Jahre „Allerlei Porzellan” lautete und der
weiblichen Phantaſie inbezug auf Koſtüme reiche
Geſtal=
tungskraft bot. Es hatten ſich denn auch zahlreiche
aller=
liebſte Porzellanpüppchen — Achtung: zerbrechlich —
ein=
gefunden, aus Alt=Berlin, Meißen, Nymphenburg (
be=
ſonders bevorzugt), Delfft, Kadinen, auch Bunzlau, aus
Hellas, Florenz, England, China und Japan ſtammend,
die ſich zu einem farbigen Feſtzuge vereinten, deſſen
ein=
zelne Gruppen ſich ihre Anführer reſpektive
Anführerin=
nen erkoren. So Alt=Berlin Friedrich den Großen,
Delfft die Königin Wilhelmine mit ihrem Töchterlein,
Nymphenburg den Roſenkavalier, China einen
wackeln=
den Mandarinen. Als ſich bei den Tänzen auf der Bühne
das Himmliſche Reich gar zu mauſig machte, und ſich als
gelbe Gefahr entpuppte, wieſen derbe Bunzlauer
Kaffee=
kannen die aſiatiſche Anmaßung mit deutſcher
Gründlich=
keit zurück. Auch im Saale ſelbſt, an deſſen Seiten
man=
cherlei Buden aufgeſchlagen waren und eine Tombola
lockende Gewinne darbot, fehlte es nicht an Aufſicht; die
24, unter der vergnüglichen Führung Anna
Wolken=
hauers ſtehende Töpfermeiſter ausübten, während die
ganze Leitung des gelungenen Feſtes in den Händen der
umſichtigen Vereinsvorſitzenden Hildegard Lehnert
ge=
legen.
So groß Macht und Einfluß der Frauen auch iſt, wie
ihr Beſtreben, auf möglichſt vielen Gebieten in
Wett=
kampf mit dem männlichen Geſchlecht zu treten, ſie
müſ=
ſen dieſem einzelnes — gewiß zu ihrem großen Schmerz
— doch noch überlaſſen, beiſpielsweiſe die Baukunſt.
Aber wer weiß, welche Ueberraſchungen uns auch da noch
blühen und ob wir nicht, wenn der vielerörterte
Neu=
bau unſeres Königlichen Opernhauſes zur
Tatſache geworden, auf den Gerüſten Baumeiſterinnen
mit Winkelmaß und Lotgewicht herumhantieren ſehen!
Es geht ja ziemlich langſam mit den Vorbereitungen zu
jenem Neubau, deſſen Konkurrenzentwürfe kürzlich der
Kaiſer im Miniſterium der öffentlichen Arbeiten
be=
ſichtigte, wobei er äußerte, daß er keinen Prunkbau
wünſche, ſondern ein Theater von „einfacher Schönheit
im Aeußern und Innern” wie auch die Vermehrung der
Plätzc — von 1800 im alten Opernhauſe auf 2500 im
neuen — dem minderbemittelten Publikum zugute
kom=
men ſoll. Endgültige Entſchlüſſe dürften woh: eckt
ge=
faßt werden wenn man weiß, was aus dem bisherigen
Opernhauſe wird. Schade, daß die Verhandlungen mit
der Stadt Berlin zu keinem Ergebnis geführt, eine
Eini=
gung wäre für beide Teile die beſte Löſung geweſen.
In unſerem Theaterleben ſcheint jetzt die
Premieren=
flut eingedämmt zu ſein. Das Deutſche Theater
erfreute uns mit einer ſehr abgerundeten
Neueinſtudier=
ung des Shakeſpeareſchen „Viel Lärm um Nichts”
die, was ſonſt bei dieſer Bühne nicht immer der Fall.
mehr Innerlichkeit wie Aeußerlichkeit bot und dadurch
eine große Wirkung erzielte. — Das Neueſte in dem
Jahrmarktsgetümmel unſerer Bühnen iſt ſodanſ der
Plan der Bearündung eines „Heimlichen
Thea=
ters” — — wohlgemerkt erſt der Plan. Und von dem
gibt’s noch viele Schritte bis zur Ausführung. Man will
den Zenſur ein Schnivpchen ſchlagen und einem
ge=
ladenen Publikum „verbotene” Stücke vorführen. Schade.
daß die letzteren meiſt ſehr wenig, taugen und ſich faſt
ſtets von ſelbſt verbieten. Und ſo wird’s wohl auch
die=
ſem famoſen „Heimlichen Theater” von dem genug
Ge=
ſchrei gemacht worden, ergehen!
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Frauen-Fassons, in Tuch, Croisé oder
Kostum-Rocke cheviot . . . Mk. 29.—, 22.—, 19.50,
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Mädchen-Röcke
marine oder farbig . Mk. 9.50, 7.50, 4
Kinder-Falten-Rocke
mit oder ohne Leib . Mk. 7.50, 4.50, 2
7o
Gebr! Rothschetd
Markt 2 Mitglied des Rabatt-Sparvereins.
Jel. 2551
5100)
Anläßlich des hier stattfindenden Frühjahrs-Gautages
des Gaues 9 des Deutschen Radfahrer-Bundes findet
statt.
Hierbei: Wettbewerbe im Kunstfahren, Radball- und
Polospiel, Kunst-, Schul-, Schmuck- und Massen-Reigen
Auftreten des Kunstmeisterfahrers v. Deutschland Toni mu
2
Neuber-München, jugendl. Kunstfahrer Gülz-Straßburg
- etc., u. erster Radball- u. Saalmannschaften Deutschlands
Erstklassiger Sport!
Spannende Kämpfe!
Nach Beendigung: Preisverteilung und Festball für
Mitglieder u. Inhaber num. Karten. Vorschrift: Galasport- od. Ballanzug.
Musik: Kapelle Weber, unter versönlicher Leitung.
Mitglieder haben freien Eintritt nur gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte.
Vorverkaufsstellen: Verkehrsbüro; Kaiser-Automat, Rheinstraße;
Benz & Co., Grafenstraße; Hch. Beyer, Rheinstr. 33; S. Guttmann,
Wendelstadtstraße 26; D. Numrich, Mühlstraße 76; Arnold Rode,
Ernst-Ludwigstraße; J. Donges & Wiest, Grafenstraße. :: 3: :: 33
Veranstalter: Velociped-Club Darmstadt.
4729ids
voins Kenzert
am Sonntag, den 3. März, nachm. ½ 5 Uhr
in der Turnhalle Heidelbergerstraße
veranſtaltet von den unter der Leitung des Herrn Karl Grim ſtehenden
Geſangvereinen, beſtehend aus Geſamtchören (200 Sänger), gemiſchten
Chören (Kirchenchor St. Eliſabeth, 20 Herren, 32 Knaben)
Sopran=
ſolis: Frl. Toni Erb, hier, Schülerin der Joachim’ſchen
Geſangs=
ſchule, Kammermuſik: Quartette; Trios und Violinſolis des Dietes=
(B5120
heimer Lehrerquartetts.
Der Reinertrag wird dem Orth-Gedenksteinsſonds überwiesen.
Nach dem Konzert gemütliches Beiſammenſein mit Tanz.
Eintritt 35 Pfg.
Hammelleisch.
in allen Preislagen zum braten
u. kochen. Gerollten
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vorrätig. Spezialität gehackte
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wie neu,
Hessen-Rad ſehrbill.
Grafenſtraße 26.
(4431a
am Sonntag, den 3. März, nachmittags 5 Uhr
im Städtischen Saalbau
Montag, den 4. März 1912, abends 7 Uhr
Sechstes Renzerr
mit verstärktem Orchester
im Grossherzoglichen Hoftheater, zum Besten des Witwen- und
Waisenfonds der Grossh. Hofmusik und unter Mitwirkung der
Königl. Württembeigischen Kammersängerin Frau Anna
Kaempfert aus Frankfurt a. M.
thustra‟
Sinfonische
Dich-
tung
2. „Ah, perfido!‟
Konzert-Arie . . L. Beethoven
1. „Also sprach Zara-13. Vier Lieder mit
Klavier-
begleitung
a) In der Frühe Hugo Wolf
B. Strauss. b) Lied vom
Winde
Hugo Wolf
c) Mit Rosen
be-
streut
. M. Reger
d) Freude soll in
deinen Werken
sein . . . . M. Schillings
14. Sinfonie
in Cdur . . . . F. Schubert
Das Orchester ist auf 78 Mitwirkende von hier und
Frankfurt a. M. verstärkt.
Hauptprobe: Vormittags 10 Uhr; Karten zur Hauptprobe
à Mk. 1.50 sind an der Hoftheater-Tageskasse, sowie in der
Musikalienhandlung von Leopold Schutter, Elisabethenstr. 12
zu haben.
NB. In dieser Hauptprobe werden alle Nummern des Programms
zu Gehör gebracht.
(4855ms
Tarngenleiide Bessungen (E.V.
Gegründet 1865. Vereinshaus Heidelbergerstr. 131.
Sonntag, 10. März 1912, abends 8 Uhr
Aufführung des Odenwälder Volksstücks
's Millersch Liss‟
vunn Mich’lboch
Eintrittskarten zu 60 u. 40 Pfg. sind im Vorverkauf
zu haben bei: K. F. Bender, Bessungerstr. 47; Dörsam, Friseur,
Bessungerstr. 37; Geyer, Wirt im Vereinshaus; Kehmptzow,
Uhren-
geschäft, Karlstr.; G. L. Künzel, Ludwigshöhstr. 1; Franz Langheinz,
Karlstr. 25; Stienel, Uhrengeschäft, Heidelbergerstr. 74. (B5118
Kathonseher Frauenbund
Familien-Apend
mit Tee, musikalischen Darbietungen
Theater und Büfett
Sonntag, den 3. März, 4½ Uhr
im Saale des Gesellenhauses, Friedrichstrasse.
Der Ertrag ist für hilfsbedürftige Kinder der
zu Darmstadt gehörenden Diaspora bestimmt.
Eintritt 20 Pfennig.
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Brillanten, Platin,
Gold, Silber, ſowie
Kaufe alte u. zerbroch. Zahn
gebiſſe zu höchſt. Preiſe. A. Kurtz,
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Geöffnet Sonn- und Werktags von 11 bis 1 Uhr.
Veranstaltet von
G. A. Collischonn in Frankfurt a. M.
Eintritt frei!
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Anfang Samstag, den 2. März, abends 8 Uhr.
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Stets freien Eintritt.
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Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 53.
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Proiektor Se. Kgl. Koheit der Grossherzog.
Samstag, den 9. März 1912,
abends 9 Uhr,
Kunder
Hauptversammlung.
Tagesordnung:
1. Berichterſtattung.
2. Neuwahl des Vorſtandes und der Ausſchüſſe.
3. Anträge.
4. Verſchiedenes.
Anträge ſind bis zum 6. März 1912 einzureichen.
Die Wahl der Turnwarte findet Freitag, den 8. März er.
auf dem Turnplatz und die des Obmanns der Singmannſchaft
(5057
Dienstag, den 5. März, in der Singſtunde ſtatt.
Der Vorstand.
Grigrunge Dbarmslalt
Odenwaldkluh,
12. Wanderung
Sonntag, 3. März 1912
Nieder-Ramstadt-
Ernst-
hofen — Brensbach - Höchst.
Abfahrt nach Nieder=Ramſtadt 6 Uhr 50 H.=B.
6 „ 58 O.=B
Marſchzeit 7½ Stunden.
Führer die Herren H. und K. Schaefer.
Der Vorstand.
Teilnehmer u. Tiſchkarten von Donnerstag ab
(5080
bei Herrn E. Wetzstein.
Ludwigshöhe
Sonntag, den 3. März, nachm. 4 Uhr
n
Miltär-KonzertGtreichmusih
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61
Leitung M. Weber.
Im Programm: Ouvertüren: G. A. Roſſini Diebiſche Elſter”
F. A. Boildieu „Die weiße Dame”. F. A. Mendelsſohn=Bartholdy
„Frühlingslied‟ C. F. Gounod „Frühlingslied‟. Neu! Gilbert, Walzer
a. „Die moderne Eva” Godin Valse Septembre. H. C. Lumby „
India=
niſcher Kriegstanz”. P. Linke neueſtes Potpourri „Die große Kanone‟.
Eintritt 25 Pfg.
Die oberen Räume ſind für Nichtkonzertbeſucher reſerviert. Der
Weg nach dem Völlenfalltor iſt beleuchtet
(B5195
Café Residenz
bleibt wegen Renovation
ca. 8 Tage geschlossen.
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bekannt gut bürgerliches Speisehaus.
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Carl Teuschler.
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Architekten und Bauunternehmer,
Me
vom 3. bis 18. März 1912
Nummer 53.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Seite 23.
Rheinstr. 2, Seitenbau, I. Etage.
Panik- u. feuersicherstes Lichtspiel-Theater am Platze.
Aus dem Spielplan vom 2. bis einschl. 5. März
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Die Todesbraut
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Ein Schlager allerersten Ranges.
Deutscher Kunstfilm von ersten Berliner
Künstlern dargestellt.
Die kühne Lassowerferin.
Ein Bild aus dem Westen mit interessanten
Reiter-
szenen, wie es das Publikum zu sehen wünscht
Derkleine Peppials Diener.
Guter Humor.
Fritzchen u. der Pudding.
Humoristisch. usw. usw.
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::
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Zum Beſuche ladet ergebenſt ein
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Telephon 389
Heute Samstag, 2. März
Familienabend
Morgen Sonntag, 3. März
große Vorstellungen&
nachmittags 4 Uhr
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in beiden Sonntagsvorstellungen das gleiche grosse Programm.
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Eine Kette erster Kunstkräfte
der internationalen Schaubühne.
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Bravour-Equilibristen.
Les Romanow’s
Kontorsionisten
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Jongleur-Akt
SepplMauermeier
Humorist
Kurz & Lang
Urkom. Exzentrik-Duett
Paxton’s Polyehrom. Renaissance-
Kolossal-Gemälde
Darstellung lebender Bilder nach berühmten Meistern.
Loro’s Zinnsoldaten
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Remendado,
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nermädchen . . Frl. Bruker
Mercédés,
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nermädchen . . Frl. Schaub
Die vorkommenden Tänze u.
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lutionen, arrang. v. d.
Hofballett=
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werden ausgef. v. d. Damen Lederer,
Pfau, Baranof, Rehr, Müller u.
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Fremden=
loge 6 Mk., Balkonloge 5 Mk.,
1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang (1.—6.
Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe.
2 Mk., Sperrſitz (1.—13. Reihe)
4 Mk., (14.—20. Reihe) 3.20 Mk.,
Parterre (1.—5. Reihe) 2.70 Mk.,
(6.—8. Reihe) 2.20 Mk., 1. Galerie
1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pfg.
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Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 5. März. 129. Ab.=V.
B 33. „Der Kuhreigen.” Gr.
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 6. März. 130. Ab.=V.
A 33. Zum erſten Male
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holt: „Die Rivalin.” Kleine
Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Sonntag, 3. März.
128. Abonnem.=Vorſtellung. D 32.
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Dienstag, 5. März. 129. Ab.=V.
B 33. „Der Kuhreigen.” Gr.
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 6. März. 130. Ab.=V.
A 33. Zum erſten Male
wieder=
holt: „Die Rivalin.” Kleine
Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Donnerstag, 7. März. 131. A.=V.
C 33. Neu einſtudiert: Der
Evangelimann.” Kl. Preiſe
Anfang 7 Uhr.
Montag, 4. März. Sechſtes u.
letztes Konzert der Hofmuſik.
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Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 55.
Welche Vorteile bringt die
berufsgenoſſen=
ſchaftliche Verſicherung dem Kleinhandel?
D.V. Die Reichsverſicherungsordnung hat in § 537
Ziffer 11 die Unfallverſicherung auf alle „Betriebe zur
Be=
handlung und Handhabung der Ware” ausgedehnt. Unter
dieſen geſetzlichen Begriff fallen alle
Kleinhandelsunter=
nehmungen, da in ihnen Waren behandelt und gehandhabt
werden, z. B. beim Sortieren, Lagern, Einpacken uſw. Mit
dieſer Beſtimmung wird nicht nur die Lagerungstätigkeit
in den Kleinhandelsbetrieben, ſondern auch die
Verkaufs=
tätigkeit unter den Schutz der Unfallverſicherung geſtellt.
Unverſichert bleibt nur die rein kaufmänniſche Tätigkeit, die
mit der Handhabung der Waren nichts zu tun hat, alſo die
Tätigkeit in Kontor und an der Kaſſe.
Die Ausdehnung der Unfallverſicherung auch auf die
Verkaufstätigkeit in Kleinhandelsbetrieben entſpricht
durch=
aus einem Wunſche des Detailhandels und es iſt der
Re=
gierung und dem Reichstage für dieſe neue geſetzliche
Be=
ſtimmung nur zu danken.
Die berufsgenoſſenſchaftliche Unfallverſicherung befreit
den Unternehmer von der Haftpflicht ſeinen Angeſtellten
gegenüber. Wenn in einem bisher unverſicherten
Detail=
handelsbetriebe ein Verkäufer durch einen Unfall zu Schaden
kam, z. B. von einer Leiter herabfiel und ſich den Arm brach,
ſo mußte der Betriebsinhaber dem Verunglückten nach den
Beſtimmungen des Bürgerlichen Geſetzbuches für allen
Schaden, den er aus dem Unfall hatte, aus ſeiner Taſche
Er=
ſatz leiſten, mit anderen Worten: er war perſönlich ſeinen
Angeſtellten haſtpflichtig. Er mußte ihnen nicht nur die
Kur= und Krankheitskoſten voll erſetzen, ſondern ihnen auch,
wenn ſie aus dem Unfall einen Schaden zurückbehielten, aus
ſeiner Taſche eine lebenslängliche Rente zahlen. Man ver=
gegenwärtige ſich mun die Stuakion eines Delailiſen,
deſſen Verkäufer ſich beim Verkauf der Waren, z. B. in einem
Eiſenwarengeſchäft, eine Rißwunde zuzog, an die ſich eine
Blutvergiſtung anſchloß, die nicht nur ein längeres
Kran=
kenlager, ſondern ſchließlich ſogar die Abnahme der Hand
oder des Armes zur Folge hatte. Dem ſo verſtümmelten
Verkäufer mußte dann der Betriebsunternehmer ſein Leben
lang aus ſeiner Taſche Renten zahlen.
Es iſt keine Frage, daß ein derartiger Fall einen kleinen
Geſchäftsinhaber wirtſchaftlich ſchwer ſchädigen, unter
Um=
ſtänden ſogar ruinieren kann. Die meiſten Kleinhändler
haben ſich gegen ſolche Eventualitäten wohl ſchon dadurch
geſchützt, daß ſie ſich bei einer Haftpflichtverſicherung
ver=
lichert haben. Aber es iſt bekannt, daß die Prämien für die
Haſtpflichtverſicherung recht hohe ſind und daß in vielen
Fällen die Verſicherungsgeſellſchaften das Vorliegen eines
Haftpflichtfalls beſtreiten, ſodaß der verſicherte
Betriebs=
unternehmer bezw. der Verletzte ihr Recht gegen die
Ver=
ſicherungsgeſellſchaft nur in langwierigen Prozeſſen
erwir=
ken müſſen. Das ſind zweifellos große Uebelſtände, die ſo
manchen Detailliſten viele Sorge und Unruhe verurſacht
haben.
Die Reichsverſicherungsordnung beſeitigt nun dieſe
uebelſtände, indem ſie dem geſamten Kleinhandel den Schutz
der Unfallverſicherung gibt. Dieſer Schutz iſt ein doppelter.
Er umfaßt nicht nur den Angeſtellten, ſondern auch den
Geſchäftsinhaber.
Der Angeſtellte hat nach dem Geſetz ein Recht auf die
geſetzlichen Leiſtungen. Er hat hierüber nicht mehr mit
ſeinem Unternehmer oder mit deſſen
Haftpflichtverſicher=
ungsgeſellſchaft zu verhandeln, ſondern mit der
Berufs=
genoſſenſchaft, der ſein Geſchäft angehört.
Der Geſchäftsinhaber iſt durch die
berufsgenoſſenſchaft=
liche Unfallverſicherung von der ſchwer auf ihm laſtenden
Haſtpflichtwerſcherung ſeinen Angeſtellen gegenüber befreil.
Er zahlt ſeine jährlichen Beiträge an die
Berufsgenoſſen=
ſchaft und hat dann nichts weiter zu tun, als die in ſeinem
Geſchäft etwa vorkommenden Unfälle der
Berufsgenoſſen=
ſchaft anzuzeigen. Damit hat er ſeine Pflicht erfüllt, Alles
weitere berührt ihn nicht mehr. Es iſt nunmehr Sache der
Berufsgenoſſenſchaft, ſich mit dem Angeſtellten über deſſen
Entſchädigungsanſprüche direkt auseinanderzuſetzen.
Die Berufsgenoſſenſchaft ſelbſt wird von den
Unterneh=
mern gebildet und auch von ihnen ſelbſt verwaltet. Die
Unternehmer haben es alſo in der Hand, die
Verwallungs=
koſten ihrer Berufsgenoſſenſchaft recht niedrig zu geſtalten.
Um dieſes Ziel zu erreichen, iſt es aber notwendig, daß die
Kleinhändler vom Bundesrat nicht der teueren Lagerei=
Be=
rufsgenoſſenſchaft überwieſen werden, in der ſie gegenüber
den ſtimmgewaltigen Groſſiſten und Spediteuren machtlos
ſind, ſondern zu einer beſonderen Kleinhandels=
Berufs=
genoſſenſchaft zuſammengefaßt werden. Dieſe
Berufsgenoſ=
ſenſchaft würde dem geſamten deutſchen Kleinhandel zugleich
den ihm ſo notwendigen feſten Zuſammenſchluß geben. E*
würde ihm die Stoßkraft verleihen, deren er bedarf, um
ſeine berechtigten Forderungen der Regierung und den
ge=
ſetzgebenden Körperſchaften gegenüber mit Erfolg vertreten
zu können.
Es kann danach keinem Zweifel unterliegen, daß die
Ausdehnung der öffentlichen Unfalverſicherung auf den
ge=
ſamten Kleinhandel dieſem nur zum Segen gereichen wird.
Znnächſt iſt es erforderlich, daß ſämtliche Detailliſten ihre
Geſchäfte bei der zuſtändigen Ortsbehörde zur
Unfallver=
ſicherung anmelden. Dieſe Anmeldung hat bis zum 15.
März zu geſchehen. Die Nichtanmeldung der Betriebe bei
der Polizeibehörde iſt mit einer Strafe bis 100 Mark
be=
droht. Jeder Detailliſt wolle daher unverzüglich bei der
Polizeibehörde ſeiner Anmeldepflicht nachkommen.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
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21)
Während Lührſen in Paſtor Liebetraus Vorleſeſtunde
war und ſich dort ſtärkte an einigen Gedichten, die ihm
etwas zu ſagen wußten, nachdem er ſeit Jahren es ſchon
aufgegeben hatte, im deutſchen Dichterwald der Gegenwart
ein Naturrauſchen zu hören, denn wo er auch hinhorchte,
überall hörte er nur nachgeahmte Natur und nie
offen=
barte Natur — währenddem ging Dora Plattner von
Halligboſtel fort. Als ſie aus dem Hauſe trat, ſtand eine
Feuersbrunſt hinter den Föhren, wo heute früh Lührſen
die erſten Sonnenſtrahlen durch die Stämme blitzen ſah.
Das war der Mond, der ſchon im Abnehmen, ſchnell
zwiſchen den Baumſtämmen emporkletterte, der alle
Schat=
ten dunkelblau malte, und alles fein orangegelb, was ſein
Licht beſchien. Sie blieb vor dem Teiche einen Augenblick
ſtehen, wo ſich die langen Schilfwedel leiſe flüſternd
ſchau=
kelten und mit den Köpfen aneinander hin und her glitten.
Sie dachte, daß ſie das alles nun bald nicht mehr ſehen
würde, denn ſie wollte zum erſten Januar gehen und hatte
nur heute nicht den Mut gefunden, dies Lührſen ohne
Umſchweife mitzuteilen. Er war ſo abſtoßend und
ſon=
derbar geweſen. Eigentlich wollte ſie ſchon beute abend
ganz fortgehen; aber dann dachte ſie, wie es in der
Wirt=
ſchaft ausſehen würde, wenn er nicht gleich Erſatz fände —
und ſo von der Arbeit fortlaufen, wie eine Lohnmagd,
das brachte ſie nicht fertig. Wie oft war ſie hier durch
dieſe Birkenallee mit ihrem Vater und der Schweſter
Helene gegangen. Er hatte ihnen ſo viel mitgegeben an
Naturerkennen und Heimatliebe, daß ſie ihr ganzes Leben
das nicht wieder los werden konnten. Wenn im
Früh=
ling die Allee im vollen Brautſtaat daſtand, dann konnte
er mit Tränen der Freude in den Augen unter all der
Schönheit ſtehen und ſich nicht ſatt ſehen daran und ſich
nicht genug wundern, wie ſchön das ſei.
Als er einmal nach Hamburg kam, ſah er dort in
einer Ausſtellung ein Gemälde. Das war die
Halligboſte=
ler Allee, die ein junger Maler gemalt hatte und für einige
hundert Mark verkaufen wollte. Paſtor Plattner hatte
das Bild gekauft, obgleich er ſich nächtelang nachher
des=
wegen Vorwürfe machte, denn er konnte die große
Aus=
gabe eigentlich nicht verantworten. Er hatte ausdrücklich
beſtimmt, daß Dora das Bild erben ſollte, denn wer wußte,
wohin ſie das Leben trieb, während die Schweſter dablieb.
Nun hing es bei Paſtors noch in dem Zimmer, wo Dora
damals gewohnt hatte, ehe ſie nach Halligboſtel kam.
Als ſie ſo ging auf dem ſchmalen Steig, den die
weni=
gen Fußgänger auf dem Fußweg neben den Schlittenge=
leiſen etwas feſtgetreten hatten, rechts von ihr das dunkle
Holz, das zwiſchen der Allee und den Wieſen ſo ruhig ernſt
aufragte, und links von ihr die Birkenſtämme in gleichen
Abſtänden und dahinter die weiten, ſanft anſteigenden
Felder, da war es ihr, als ginge ihr alter Vater neben ihr.
Ja, es war ihr Vater in ſeinem weiten Mantel, mit dem
Stock in der einen Hand und in der andern den
breitran=
digen Filzhut, weit ausſchreitend, wie es ſeine
Gewohn=
heit blieb bis ins hohe Alter. Er ging immer barhaupt
und ſetzte das ſchneeweiße, bis zuletzt volle, wellige
Haar=
dem Sonnenbrand, Regen und der Winterkälte aus! Und
ſeltſam, ſie fürchtete ſich gar nicht vor dieſer ſo
lebens=
vollen Erſcheinung, ſondern glaubte zu hören, wie er ſagte:
Mach Platz, Dörte. Du haſt ja nicht nur die Gegend lieb
und Halligboſtel und den kleinen Jungen, du haſt noch
einen lieb. Das iſt ein Mann und der hat eine Frau, die
iſt jetzt in Halligboſtel mit ihm unter demſelben Dach. Kein
Menſch kann etwas dafür, wenn ſo etwas in ihm
auf=
kommt. Es fängt an ohne unſern Willen und oft ohnz
unſer klares Wiſſen. Aber wenn es uns offenbar wird
und uns zeigt, wie es uns in Sünde und Schuld führen
könnte, dann heißt es, in ſich aufräumen, wie ein rechter
Menſch es kann und ſoll mit ſtarkem Willen. Dieſe
Frei=
heit hat ein jeder!
Nun ſtand Dora und zitterte am ganzen Körper=Sie
jammerte auf: Vater! Vater! Aber da war die Erſcheil
Nummer 53.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Seite 31.
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nung fort, nur der Mondſchein lag voll und hell über den
Weg in der Lücke zwiſchen je zwei Birken.
Sie begann ſchnell zu gehen und hörte bald
Schellen=
geläute vor ſich. Da ſprang ſie quer durch den hohen
Schnee rechts hinüber hinter eine Gruppe niedriger
dunk=
ler Tannen, die den Schnee ſchon abgeſchüttelt hatten. Die
beiden Braunen kamen mit dem Schlitten in ſchlankem
Trabe heran. Sie hörte deutlich das Pruſten und
Schnau=
fen des Wallachs, während die Liſe ſtill und ruhig ihren
Trab machte. Der Vater der Stute war Vollblut geweſen
und der des Wallachs nur Halbblut, und das zeigte ſich
auch hierin. Vornehme Naturen machen ordentliche Arbeit
ohne viel Lärm! Der Schnee ſtiebte glitzernd auf vor den
vier behenden Pferdebeinen bis zu den Nüſtern der Tiere,
aber als der Schlitten eben vorüber war, verkürzte der
Mann darin die Zügel und ſpähte umher. Sie hörte, wie
Lührſen vor ſich hin murmelte: Hier ſprang doch einer
über den Weg. Der Schlitten hielt, und ihr ſchlug das
Herz ſo, daß ſie glaubte, er müſſe es hören können. Einen
Augenblick ſchien es, als wolle er ausſteigen, wenigſtens
bog er ſich weit über den Schlittenrand herunter und
ſpähte am Waldrande hin. Aber er war doch ſchon zu
weit über die Stelle weg, wo ihre Spur durch den Schnee
ging. Lührſen ſchüttelte den Kopf, ſchnalzte mit der
Zunge, und im Trabe ging es weiter.
Exſt als der Schlitten dicht am Hauſe an der Biegung
verſchwand, kam Dora aus den Tannen heraus und haſtete
weiter nach der Chauſſee zu, wo der Hohlweg anfängt
und wo einer, der die Straße von Boſtel her kam, mit ihr
zuſammentraf. Das war der alte Sandkuhl, dem ſie 1870
bei Orleans das linke Bein zwiſchen Knie und Knöchel
kaputgeſchoſſen hatten. Der kam munter pfeifend ſeines
Weges, wohlgemut wie immer. Er war Dachdecker, aber
er hatte in ſeinem Leben noch keinen Dachziegel in der
Hand gehabt. Wo er ſah, daß ein Bauer ſein Haus mit
Ziegeln decken ließ, da ſpuckte er verächtlich aus. Er deckte
nur mit Reed, das die Bauern von der Elbe her holten
für ihre Dächer, weil das im Sommer kühl und im
Win=
ter warm hielt, und vielleicht noch mehr, weil es
altge=
wohnt war. Solch ein Dachdecker braucht von Beinen
kaum mehr als die Knie, vor welche die Leder geſchnallt
werden, mit denen der Dachdecker auf den kleinen
Trep=
pen kniet, die mit langen eiſernen Zinken ins Strohdach
geſenkt werden. Die Leitern kam er ganz gut von unten
herauf, indem er die Knie ſtatt der Füße benutzte, zudem
brauchte er jeden Tag nur früh morgens hinauf und
abends herauter, denn er hielt ſich einen Gehilfen, der das
Reed und Stroh ihm zutrug. Es verſtanden nicht mehr
viele die Kunſt, Strohdächer zu decken, und darum nahm
man den Einbeinigen gern, wenns auch nicht ſo ſchnell
ging. Er pfiff ein luſtiges Soldatenlied vor ſich hin und
ſagte, als er Horg erkannte: Sun Abend, Frölen! Vg,
nehmen Sie mich man en büſchen mit! So ſtiefelte er flott
genu gneben ihr her, indem er den Holzfuß gern neben der
Bahn in den loſen Schnee ſetzte, um nicht zu gleiten.
Ob er wieder das Reißen in dem halben Bein gehabt
hätte, fragte Dora.
Danke für Nachfrage, Frölen! Vorgeſtern ja, eh das
Schneewetter kam. Wenn’s kalt wird, bin ich fein dran.
Ich kann bloß immer einen kalten oder naſſen Fuß kriegen,
die andern müſſen zwei Paar Strümpfe ann Ofen
hän=
gen. Ich ſpar ſo bannig viel Geld! Der Schmied
Kor=
des, der in der Kirche immerlos zu früh anfängt beis Sin= und über den ſich Ihr Vater immer ſo gefreut und der
Küſter Wehlers ſo geärgert hat, der Schmied hat nu ſo
nen verdwaſſen Gang, daß er den einen Stiefel immer
eher entzwei läuft als den andern. Denn gibt er mir den
andern. Was ich aber noch ſagen wollt, da is mich ganz
was Merkwürdiges paſſiert eben! Wie ich ſo die Straße
von Boſtel herkomme, da ſehe ich mit einemmal als wie
Ihren Herrn Vater vor mir hergehn, alkurat ſo wie er
immer ſo losging, immer los vor mich her bis an den
Halligboſtler Feldweg. Da bog er ab und kuckt ſich noch
mal um. Ich wär bald hinterher gegangen, denn ſo was
bedeutet immer was, ich kenn das! In Frankreich hat
mancheiner ſeine Mutter geſehen nachts inn Traum, und
denß andern Tags ſchoſten ſie ihn tot.
Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt. Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 53.
Son-Alel
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Samslag. 2. März.
1912.
WARNUNG!
VI 1135)
Man verlange ausdrücklich
den Namen Dr. Hommel.
Zweite Kammer der Stände.
8. Sitzung.
St. Darmſtadt, 1. März.
Am Regierungstiſch: Staatsminiſter Ewald Exz.,
Finanzminiſter Braun Exz., Miniſter des Innern
von Hombergk zu Vach Exz., Geheimeräte Dr.
Becker, Dr. Weber, Wilbrand, Geh.
Oberfinanz=
rat Dr. Rohde, Legationsrat Dr. Neidhart.
Präſident Köhler eröffnet die Sitzung um 9½
Uhr.
Die Sitzung beginnt mit einem
Ordnungsruf.
Abg. Breidenbach erklärt zur Geſchäftsordnung,
er ſei geſtern nicht anweſend geweſen, als der Herr
Prä=
ſident nach dem Stenogramm feſtſtellte, daß es.
zweifel=
haft ſei, wer geſtern den Zwiſchenruf „Unverſchämtheit”
gemacht habe. Er erkläre offen, daß er den Zwiſchenruf
gemacht habe und ihn auch voll und ganz aufrecht
erhalte.
Präſident Köhler: Da nunmehr feſtſteht, wer den
Zwiſchenruf geſtern gemacht hat, rufe ich den Abg.
Breidenbach zur Ordnung.
Das Haus ſetzt ſodann die Generaldebatte
zum Hauptvoranſchlag fort.
Abg. Adelung
polemiſiert zunächſt gegen die Abgeordneten der Rechten,
die dem früheren Finanzminiſter hier ſo ſcharfe
Vor=
würfe gemacht haben, weil er die Finanzlage Heſſens
ſo ſchwarz geſchildert. Dieſe Schilderung ſei doch nicht
unrichtig geweſen. Redner beſpricht dann die Lage der
Beamten und fordert beſonders ein Eintreten für die
Schreibgehilfen, deren Lage geradezu erſchütternd ſei,
und auch für die übrigen unteren Beamten, die ſchon
jetzt mit einem Minimum auskommen müſſen und nicht
mehr in der Lage ſind, ihre Lebenshaltung
herabzu=
ſetzen. Auf allgemeine und Reichspolitik zu ſprechen
kommend, meint Redner, es ſei unverſtändlich, wie man
die Reichsfinanzreform eine nationale Tat nennen
konnte. Sie war in Wirklichkeit nichts weniger, als
das. Es ſei unerfindlich, warum der Abg. Leun ſeinen
Antrag wieder zurückgezogen habe. Die 650 Milionen
Mark indirekter Steuern belaſten in erſter Linie die
un=
teren Volksſchichten. Wenn es gelänge, dieſe 650
Mil=
lionen auf direktem Wege aufzubringen, käme das auch
der Landwirtſchaft zugute. An der Capriviſchen
Zoll=
politik war das Zentrum mit ſchuld, denn es hat auch
dafür geſtimmt. Dem Miniſter des Innern möchte er
erwidern, daß es ein falſcher Zungenſchlag geweſen ſein
nüiſſ, als er zum Roinproprio, ſagte, vor den
Geſetz=
ſind alle Heſſen gleich. Wir Sozialdemokraten haben
längſt nicht mehr den Eindruck, als ob wir vor dem
Ge=
ſetze gleich ſind. Redner polemiſiert weiter gegen den
Abg. Molthan und gegen den Miniſter des Innern
wegen der Verſtaatlichung der Offenbacher Polizei. Wenn
die geſtrigen Aeußerungen bezüglich der Lehrer und
Be=
amten von ſeiner Partei gefallen wären, hätte er
ein=
mal hören wollen, wie die Nationalliberalen über
Beam=
tendenunziation geſchrien hätten. So aber rief man aus
ihren Reihen „ſehr richtig”. Unrichtig ſei es, wenn der
Miniſter des Innern ſagte, es ſei durch die Oeffnung der
Grenzen keine Herabſetzung der Fleiſchpreiſe erreicht
worden. In Mainz ſei alsbald der Zentner
Schlacht=
gewicht um 10—12 Mark gefallen. Jedenfalls habe man
aber ein weiteres ſtarkes Steigen der Preiſe wirkſam
verhindert. Auf das neugeſchaffene Wahlrecht brauchen
die Parteien, die es ſchufen, durchaus nicht ſtolz zu ſein.
Die Kautelen haben eine große Zahl von Wählern in
ihrem Wahlrecht beeinträchtigt und ſehr vielen auch das
Wahlrecht genommen. Den Vorteil vom Pluralwahlrecht
haben einzig die Bauernbündler die das beſte Geſchäft
dabei machen. (Dr. Weber: Sonſt hätten wir’s doch
Ih nicht gemacht! Heiterkeit. Unruhe.) Dann käme das
Intrum und die anderen Parteien, und dann erſt, mit
20 Prozent weniger, die Sozialdemokratie. (Hört, hört!)
Man dürfe Wahlgeſetze doch nicht nach der
Machtſtel=
lung einer Partei machen, ſondern im Intereſſe der
All=
gemeinheit des Volkes. Dieſer aber ſchlage man mit
dem verſtümmelten Wahlrecht geradezu ins Geſicht. Zur
Frage der Schulen uſw. ſtehe ſeine Partei unbedingt
auf dem Boden der Simultanſchule. Wenn das Zentrum
daran zu taſten wage, werde es an ſeiner Partei den
erbittertſten Gegner haben, hingegen den erſten
Befür=
worter, wenn in Heſſen noch Geſetze zu beſeitigen wären,
die die religiöſe Betätigung irgendwie beeinträchtigen.
(Ordensniederlaſſungen uſw.) Seine Partei ſtehe auf
dem Standpunkte völliger Freiheit auf politiſchem wie
religiöſem Gebiete. Gegenüber der Forderung Molthans
zum Zuſammenſchluß aller konſervativ=gläubigen
Ele=
mente halte er einen Zuſammenſchluß aller liberalen
Elemente für unbedingt notwendig.
Präſident Köhler:
Der Abg. Adelung hat im Verlauf ſeiner Rede
ge=
ſagt, die Regierung habe mit der Vorlage der
Verſtaat=
lichung der Offenbacher Polizei die Gemeinde
ſchikanie=
ren wollen. Dieſen Ausdruck muß ich einer Vorlage der
Regierung gegenüber für unzuläſſig bezeichnen.
Abg. Adelung rektifiziert ſeinen Ausdruck dahin,
daß die Regierung mit ihrer Vorlage der Gemeinde nicht
wohlwolle.
Abg. Dr. Winkler
möchte im Auftrage ſeiner Partei nochmals auf das
geſtrige bedauerliche Vorkommnis zurückkommen, auf
den unbegründeten Vorſtoß des Herrn Finanzminiſters
gegen den Vorſitzenden des Finanzausſchuſſes Abg. Dr.
Oſann. Er ſtelle feſt, daß mit Ausnahme der Linken
niemand im Hauſe den Abg. Oſann mißverſtanden habe
und daß in dieſer Frage die ganze Fraktion durchaus
hinter ihrem Vorichenden ſehe. gedner
beſpricht daun kurs den gurs der Staalspapiere und
verbreitet ſich des längeren über die Jugendpflege, die
er für eminent wichtig halte, nicht zum wenigſten auch
als Gegengewicht gegen die planmäßige
Jugenderzieh=
ung der Sozialdemokratie, auch in politiſcher Hinſicht.
Auf die Dauer ſei auf die Mithilfe des Staates in dieſer
Beziehung nicht zu verzichten. Redner kommt dann auf
die Ueberfüllung der akademiſchen Berufe zu ſprechen.
Um dem abzuhelfen, ſollte man ſchon in den unteren
Klaſſen der mittleren Schulen die Spreu vom Weizen
ſcheiden und Unbefähigte überhaupt nicht zulaſſen zum
Studium. Die Ausführungen des Abg. Ulrich bezüglich
der Tätigkeit der akademiſchen Beamten bedürfen der
Korrektur. Ulrich ſelbſt ſollte doch am beſten wiſſen, daß
angelerntes Wiſſen nicht alles macht, daß hinter dieſem
die Perſönlichkeit ſtehen muß. Die Ausführungen
ſoll=
ten aber doch offenſichtlich nichts weiter bedeuten, als
eine Verhetzung der niederen Beamten, wie ja alles in
der Klaſſenpartei auf Verhetzung berechnet iſt. Daß der
Abg. Henrich in dieſelbe Trompete geſtoßen hat, wundere
ihn zwar weiter nicht, aber er hätte doch gewünſcht, daß
er als mittlerer Beamter den höheren gegenüber ein
größeres Maß von Delikateſſe gezeigt hätte. Aus den
breiten. mit;Selbſtgefälligkeit hervorgebrachten
Ausführ=
ungen Henrichs gehe hervor, daß er mit dem
Selbſt=
bewußtſein in dieſes Haus eingetreten ſei, eine Lücke
ausgefüllt zu haben. (Heiterkeit. Unruhe.) Die
Aus=
führungen des Abg. Ulrich zur Vereinfachung der
Staats=
verwaltung ſind nicht ſtichhaltig. Ulrich ſelbſt ſitze ja in
der Vereinfachungskommiſſion, hat aber noch keinen
an=
deren Vorſchlag machen können als den, zwei Miniſter
zu ſtreichen. Wenn irgend etwas, dann iſt doch dieſer
Antrag nur Sand in die Augen der Wähler. Als der
Abg. Henrich dafür eintrat, daß bei Beförderungen von
Beamten die perſönliche Tüchtigkeit maßgebend ſein
ſollte, habe er wohl etwas gar zu ſehr pro domo
ge=
ſprochen. Man habe ihm angemerkt, wie er ſo an der
Rednertribſine ſtand, daß er ſelbſt das Gefühl, habe,
eigentlich auf einem viel höherer Poſten zu gehören und
daß er bedauert, nicht in Frankreich oder Dänemark zu
leben, wo man leichter Miniſter werden kann. (
Zuſtim=
mung und Heiterkeit.) Die Rede Ulrichs ſei nichts
ge=
weſen. als die ſeit Jahren gewohnte Etatsrede mit
hoh=
len Phraſen und alten aufgewärmten Ladenhütern.
(Sehr richtig!) Der Herr Geheimerat Dr. Becker habe
eine treffliche Beleuchtung der Rede gegeben. Redner
geht dann zu Steuerfragen über und erklärt im Namen
ſeiner Fraktion, daß ſie ſehr gerne danach ſtrebe, die
Ein=
kommen unter 900 M. ſteuerfrei zu laſſen. Uebrigens habe
man in Preußen dieſe Freilaſſung ſchon eingeführt, lange
bevor die ſieben Sozialdemokraten dort ihren Einzug
gehalten haben, und auch die ſchon in Erwägung
ge=
zogene Heraufſetzung der Grenze auf 1200 Mark wird
ohne die Sozialdemokratie gemacht werden. Weiter
pole=
miſiert Redner gegen den Abg. Ulrich bezüglich der
Ver=
ſtaatlichung der Offenbacher Polizei, die er für ſehr
not=
wendig halte. Dann kommt er auf die Landwirtſchaft,
beſonders auf die Winzer zu ſprechen und warnt vor der
Annahme, als ob durch die letzte gute Ernte die Not der
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Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 53.
Weinbauern ſchon beendet ſei. Dazu ſeien die Wunden
von früher zu tief. Härten des Weingeſetzes müßten
be=
ſeitigt werden. Den Kampf des Abg. Korell (
Königſtäd=
ten) gegen die Bauernbundpartei dieſes Hauſes könne er
nicht verſtehen. Die Mitglieder der Partei ſeien hier
doch keine Großagrarier, ſondern es ſind die typiſchen
Vertreter der heſſiſchen Bauernſchaft, vielfach
hervorge=
gangen aus den Reihen der Nationalliberalen. (Sehr
richtig!) Er würde eine Fuſion beider
Par=
teien gar nicht für undenkbar halten. Trotzdem bleibe
man gut nationalliberal. Für eine konſervative Partei
ſei im Hauſe kein Platz. Auch mit der Freiſinnigen
Par=
ei könnte man ganz gut zuſammenarbeiten, aber dieſe
ſeien nicht zuverläſſig. (Unruhe und Zuſtimmung.) Das
habe namentlich auch Darmſtadt bewieſen, wo der
Vor=
ſitzende der Partei, Herr Gallus, die Wähler der
Sozial=
demokratie zugeführt hat, gegen die Bemühungen des
Abg. Naumann. Selbſt die am weiteſten links ſtehenden
Mitglieder der Nationalliberalen Partei haben erklärt,
daß, ſo lange Herr Gallus an der Spitze der Freiſinnigen
ſteht, ein Bündnis mit ihnen unmöglich iſt. Sehr
aus=
führlich polemiſiert Redner dann gegen den Abg. Korell
(Königſtädten).
Damit iſt die allgemeine Debatte zum
Hauptvoranſchlag beendet.
Zur Geſchäftsordnung
erklärt Abg. Wolf=Stadecken, daß ſeine Partei ſich in
Zukunft nicht mehr auf einen Beſchluß, nur zwei Redner
pro Partei zuzulaſſen, einlaſſen werde. Es ſei ungerecht,
den kleinen Parteien auch zwei Redner zuzugeſtehen. Auf
die Angeiffe des Abg. Korell=Königſtädten werde bei der
Spezialberatung geantwortet werden. Soviel aber
möchte er jetzt ſchon konſtatieren, daß der Abg. Korell=
Königſtädten nicht gut daran getan hat, das gute
Ein=
vernehmen der Parteien zu ſtören. Inſofern war der
geſtrige Schalttag ein Unglückstag.
Es folgt eine Reihe perſönlicher Bemerkungen der
Abgg. Adelung, Korell=Angenrod, Korell=
Königſtädten, Henrich, Dr. Winkler. Dann tritt
eine Pauſe ein.
Danach beginnt die
Spezialberatung.
Zum I. Teil: Für die Verwaltung, Kap. 1:
Reſte aus früheren Jahren, wird der Ausſchußantrag
ohne Debatte angenommen. Der Ausſchuß beantragt:
Bewilligung der Einnahme von 465 718 Mk. 02 Pfg.,
Bewilligung der Ausgabe von 1849 Mark 68 Pfg.
und beantragt weiter: ſich damit einverſtanden zu
erklä=
ren, daß aus dem Abſchluſſe der Jahresrechnung von
1910 der Betrag von 2060079 Mk. 67 Pfg. vorerſt
reſer=
viert bleibt, bis endgültige Entſcheidung über dieſen
ge=
troffen wird.
II. Hauptabteilung, Kapitel 2: Kameral= und
Forſtdomänen: Nach Abſchluß der Verhandlungen
der Vereinfachungskommiſſion auf dem Gebiet der
Forſt=
verwaltung erſcheint als Ergebnis in dieſem Budget
eine Verminderung der Oberförſterſtellen um 3 von 85
auf 82. Im ganzen ſollen 9 Oberförſterſtellen eingehen,
3 von dieſen Stellen: Wimpfen, Worms und Lauterbach,
werden zu Aſſiſtentenſtellen umgewandelt. Weiterhin
wurde von der Großh. Regierung eine Vereinfachung des
inneren Dienſtes der Lokalſtellen in nahe Ausſicht geſtellt.
Abg. Stöpler iſt gegen dieſe Umwandlung in
Lauterbach. Weiter bezeichnet er den Preis für Streu
aus den Domanialwaldungen für zu hoch und bittet,
den Verſuch zu machen, dieſe Streu billiger abzugeben.
Abg. Korell=Angenrod ſtimmt dem zu.
Abg. Raab möchte der Forſtverwaltung ſein
Kom=
pliment machen, daß den Forderungen der Holzarbeiter
nachgegeben wurde. Nur über einige Oberförſter müſſe
er Klage führen, die dieſen berechtigten Forderungen
kein Verſtändnis entgegengebracht und Kämpfe
herauf=
beſchworen haben, die zum Teil jetzt noch toben. Das iſt
in erſter Linie die Oberförſterei Darmſtadt. Weiter rügt
Redner, daß die Staatsdomäne gemeinſam mit der
Gemeinde Eberſtadt in Konkurrenz getreten iſt zur Stadt
Pfungſtadt, die gehalten iſt, alljährlich ein Stück Wald
anzukaufen, und dadurch die Grundſtückspreiſe in die
Höhe trieb. An ſolcher regelrechten Preistreiberei ſollte
ſich doch die Domäne nicht beteiligen.
Abg. Henrich möchte ein Wort einlegen für die
Kommunal=Forſtwarte.
Abg. Hauck wendet ſich gegen die Bewilligung der
Oberförſterſtelle von Groß=Umſtadt auf den Inhaber.
Dieſe Stelle ſei doch zu wichtig, um ſie aufzuheben,
zu=
mal da man erſt eine koſtbare Oberförſterwohnung
er=
baut hat. Weiter fragt Redner an, was mit dem
Doma=
nialbeſitz zum Schloſſe Groß=Umſtadt geſchehen ſoll. Hier
müſſe unbedingt etwas geſchehen, da das Schloß zum
Teil nicht mehr bewohnbar iſt. Eventuell ſolle man den
Sitz der Oberförſterei von Zipfen nach hier verlegen. —
Abg. Brauer beſpricht eingehender das Verhältnis
zwiſchen dem Jagdſport und der Landwirtſchaft. Er
bleibt auf der Tribüne unverſtändlich. Man ſollte dar=
auf hinwirken, daß der Wildbeſtand ſtets im Verhältnis
bleibt zu der vorhandenen natürlichen Nahrung. — Abg.
Wiegand tritt für die Erhaltung der Oberförſterei
Wimpfen ein. Weiter beanſtandet er, daß die Gemeinde=
Forſtwarte nur etwa 70 Prozent der Bezüge haben, die
die Domanial=Forſtwarte erhalten, trotzdem doch an
beide die gleichen Anforderungen geſtellt werden. Man
ſollte bei der Beſoldungsordnung doch einen Ausgleich
ſchaffen. — Auch Abg. Kredel tritt für die Erhaltung
der Oberförſterei Wimpfen ein. — Abg. Dr. Oſann
möchte zur Frage der Kommunal=Forſtwarte darauf
hinweiſen, daß die Kammer ſich ſchon 1910 mit dieſer
Frage befaßt und eine Vorſtellung dahin vorläufig
er=
ledigte, daß man beſchloß, ſie gelegentlich der
Beamten=
beſoldungsordnung mit zu beraten. — Abg. Beſt
wen=
det ſich gegen freihändige Vergebung der Jagden. Mit
Ausnahme der Hofjagden ſollten alle Jagden öffentlich
verſteigert werden. — Abg. Brauer beantragt als
Be=
richterſtatter, zwei Vorſtellungen der Gemeinden
Wimp=
fen und Gr.=Umſtadt um Erhaltung der Oberförſtereien
für erledigt zu erklären. — Abg. Buſold ſtimmt dem
Abg. Raab zu.
Geheimerat Wilbrand (ſehr ſchwer verſtändlich)
erinnert daran, daß ſeinerzeit die Aufhebung dieſer
Oberförſtereien faſt einſtimmig beſchloſſen wurde. Man.
konnte ſich doch ſchon damals ſagen, daß dadurch einige
Gemeinden benachteiligt würden. Wenn man ſo ſcharf
vorgehen wolle, könne man auch nicht verhindern, daß
Wunden geſchlagen werden. Der Vorſchlag des Abg.
Hauck würde einen Streit der Gemeinden im Gefolge
haben. Uebrigens gehöre der Vorſchlag gar nicht
hier=
her. Wenn die verſchiedenen Herren nun wieder
verlan=
gen, die Oberförſtereien zu erhalten, ſo wäre das auch
ſein Wunſch. Aber das Haus habe es doch ſelbſt
ge=
wünſcht. Den Abgg. Raab und Buſold müſſe er
wider=
ſprechen, wenn ſie behaupteten, daß die Oberförſtereien
es den Holzarbeitern gegenüber an Entaegenkommen
fehlen ließen. Zur Frage der Streulieferung werde die
Regierung bemüht ſein, den Wünſchen zu entſprechen.
Das Stück Wald bei Pfungſtadt habe die Regierung
ge=
kauft, weil es in einem ſchauderhaften Zuſtande war, ſo
daß man ſchon die Bahnverwaltung gebeten hatte, einen
Schleier längs der Bahn zu errichten durch Anpflanzung
von Birken oder dergleichen. Das Eintreten für die
Kommunal=Forſtwarte begrüße Redner.
Damit ſchließt die Sitzung. — Nächſte Sitzung am
Dienstag, 10 Uhr. — Schluß halb 2 Uhr.
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Seite 36.
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Dieſes ſenſationelle Drama behandelt das Leben eines
Sohnes aus reichem Hauſe, der ſein ererbtes Vermögen
ſchon durchgebracht hat. Durch eine reiche Heirat kommt er
wieder aus ſeinen finanziellen Sorgen, aber nach zwanzig
Jahren zeigt ſich durch ein Medaillon die ganze Jronie
des Schickſals. Bei den Worten, dies iſt dein Werk,
verläßt der gebrochene Mann in den Armen ſeiner Tochter
ſeine einſtige Geliebte.
Ein Film aus dem Leben, der alles ſagt. Ohne
Ueber=
treibung ſehen wir hier das Wirken und Walten des
Menſchenſchickſals.
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Spannend von Anfang bis Ende.
Packend. Hochinteressaut. Aufregend.
Das größte Sportereignis der Salson
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um den Vanderbilt=Cup wurde in der Savana
Georgia gefahren und 120 Kilometer
Stunden=
geſchwindigkeit erreicht. 660 Kilometer war die
Strecke. 200,000 Mark erhielt der Sieger Brown
auf Fiat als 1. Preis, Benz=Mannheim 2. Preis,
Mercedes 3. Preis.
Mit 16 Aufnahmeapparaten ſind die ſpannendſten
Momente dieſes Rieſenrennens feſtgehalten worden.
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Aul del Schwelle del Schuld
Ergreifende Tragödie aus dem Leben eines Barons.
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Asta Nielsen-Gastspiele
R.-T.
am weissen
Residenz-Theater Turm.
Vom 2. bis inkl. 5. März:
7.AstaNielsen-Gastspiel
Die Macht des Goldes.
Drama in drei Akten mit
*5003) Asta Nielsen in der Hauptrolle.
Auserdem Wochenehronit des Rer.
Peppi als Dierer, humor. — Das Medium,
humor. — Dankbarkeit des Mexikaners.
Sonntag3. März, abends
8 Uhr:
Grosse Gala-
Eröff-
nnter austeltng
Hofkünstlers L. Bellachini.
Kunst u. Wissenschaft höchst.
Grades. — Mehrfach.
Hof-
künstler. Mehr.
Ordensaus-
zeichnungeu.
Veberaus reichhatig, täglielt weche. Proframmt
Abendpreise im Vorverkauf: Num. Sperrsitz 2.—, num.
Parkett 1.50, Saalplatz 080, num. Galerie 1. Reihe 0.80,
Galerie 0.50. An der Kasse erhöhte Preise.
Vorverkauf sämtlicher Plätze im Verkehrsvereinsb. und
von 11—1 Uhr an der Theaterkasse.
(5225
Sonntag nachm. 4 Uhr: Schüler- u. Familien-Vorstellung
überaus reichhaltiges Programm.
Preise: Sperrs. 0.50, 1. Platz 0.30, 2. Platz u. Galerie 0.20.
Zu diesen hochkünstlerischen Darbietungen lade ich
ergebenst ein Ballachini, Hofkünstler, Ritter p. p.
fürnhalle um
Fest-
Woogsplulz saal
uterhaltener
Konfirmanden=
anzug abzugeben Ernſt=
Lud=
wigſtraße 7, 1. Stock.
(*5119
Donfirmandenanzug, guterh., b.
Rzu verkaufen, Bleichſtraße 37,
3. Stock links.
(*5126sid
Burger Reher
Ab 1. März konzertiert:
Salon-Damen-Orchester
Direktion Julius iser. (5223
Stets freier Eintritt.
Seite 38.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. März 1912.
Nummer 53.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9 — 12 Uhr vorm. und
3 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 24. Febr.: dem Maſchinenſchloſſer
Cor=
nelius Hörner, Rößlerſtraße 83, eine T. Margarete
Joſephine Karoline. Am 20.: dem Taglöhner Georg
Müller, Langegaſſe 47, eine T. Berta. Am 24.: dem
Kaufmann Ludwig Schömbes, Arheilger Straße 35, eine
T. Frieda Margarete. Am 25.: dem Kellner Reinhold
Undeutſch, Obergaſſe 5, ein S. Reinhold Wilhelm Karl.
Am 28.: dem Kaufmann Wilhelm Frey, Hochſtr. 6, eine
T. Hermine. Am 27.: dem Steinhauer Valentin Itzel,
Kranichſteiner Straße 8, ein S. Karl. Am 28.: dem
Metz=
ger Adam Poth, Feldlergſtr. 69, eine T. Anna Maria.
Am 25.: dem Agent Georg Pfirſching, Waldſtr. 23, eine
T. Hermine Auguſte.
Aufgebotene. Am 26. Febr.: Eiſenbahn=Oberſekretär
Karl Reinhold Kunze, Schwanenſtr. 69, mit Karoline
Martha Marie Wagner, Wienersſtr. 70. Am 27.:
Schuh=
macher Johannes Lutz in Heubach mit Marie Heuß
in Lengfeld. Küfer Friedrich Heilmann, mit Johanna
Weyland, beide in Mainz. Schreiner Jakob Stein,
Karlſtr. 30, mit Margarete Delp, Herderſtr. 15.
Tag=
löhner Chriſtian Münk, Waldſtr. 39, mit Margareta
Barbara Jöckel, Grafenſtr. 37. Ingenieur Johannes
Karl Hartmann in Charlottenburg, mit Johanna
Katha=
rina Sophie M. Appel, Wingertsbergſtr. 11. Am 28.:
Kaufmann Friedrich Belz, Schuſtergaſſe 4, mit Maria
Juſtina Schneider in Herbſtein. Schreiner Auguſt
Chri=
ſtian Friedr. Lambrecht, Wendelſtadtſtr. 51, mit
Dienſt=
bote Maria Reinhard, Viktoriaſtr. 76. Inſtallateur Joh.
Georg Naſſauer, Neue Ireneſtr. 10½, mit Anna
Eliſa=
bethe Weber, Rhönring 35. Fahrburſche Heinrich
Kon=
rad Ludwig Volz, Schulzengaſſe 3, mit Dienſtbote Luiſe
Wilhelmine Oßmann, Brandgaſſe 5. Am 29.:
Bahn=
arbeiter Chriſtian Konrad Schmidt II., mit Barbara
Gerhardt, beide in Zwingenberg. Landwirt Heinrich
Engel, mit Margareta Falk, beide in Steinfurth.
Fabrikbeſitzer Franz Gottlieb Limmer in Kulmbach, mit
Anna Maria Elſa Leuchs, hier. Vizewachtmeiſter Karl
Konrad Stömmler, hier, mit Anna Maria Dach in
Eiſenach. Muſikalienhändler Franz Ferdinand Zierfuß,
Waldſtr. 16, mit Seraphine Johanna Jenny Schutter,
Schuchardſtr. 18.
Geſtorbene. Am 26. Febr.: Stabshoboiſt i. P. Martin
Chriſtian Geißner, 75 J., kath., Lauteſchlägerſtr. 38. Eliſe
Korn, geb. Luther, Witwe des Kaufmanns, 51 J., ev.,
Georgenſtr. 1. Hermann Rheinhold Theis, S. des
Haus=
dieners, 1 J., ev., Mühlſtr. 25. Am 27.: Schreinermeiſter
Gg. Dunſtädter, 73 J., kath., Lichtenbergſtr. 68.
Hof=
theaterportier i. P. Johs. Grünewald, 83 J., ev.,
Soder=
ſtraße 38. Chriſtine Wollrab, geb. Rühl, Witwe des
Gardeunteroffiziers, 89 J., ev., Taunusſtr. 8. Am 28.:
Kath. Marg. Meiſter, geb. Reitz, Witwe des Schneiders,
71 J., ev., Große Ochſengaſſe 24. Franz Rapp, S. des
Metzgers, 7 Mte., ev Arheilger Straße 92. Zimmermann
Leonhard Vierheller, 47 J., ev. Luiſe Siegfrieden,
geb. Lauteſchläger, Witwe des Hofgerichtsadvokaten, 81 J.,
ev., Hölgesſtr. 16. Am 27.: Fuhrmann Chriſtian
Traut=
mann, 56 J., ev., Arheilger Straße 39.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 11. Febr.: dem Kaufmann Emil K.
Ludwig Klein, Sandbergſtraße 27, ein S. Karl Robert.
Am 9.: dem Taglöhner Konrad Steuerwald,
Beſſun=
ger Straße 77, ein S. Friedrich. Am 16.: dem Sergeant
im Großh. Artillerkorps Heinr. Otto Kraft, Beſſunger
Straße 99, ein S. Hans Heinrich Karl. Am 21.: dem
Inſtallateur Guſtav Emil Pettaſch, Weinbergſtraße 5,
eine T. Emma Juliane. Dem Finanzaſpirant Peter
Hanauer, Frankenſteinſtraße 60, eine T. Sophie
Hed=
wig. Am 24.: dem Elektro=Ingenieur Herm. Bernhard
Benjamin Fieck, Landskronſtraße 73, ein S. Max Ad.
Alfred Oswald. Am 22.: dem Zimmermann Philipp
Johann Wohlfarth, Weinbergſtraße 17, eine T. Anna.
Am 25.: dem Gärtner Georg Ludwig Konſtantin Beck,
Beſſunger Straße 29, ein S. Johann Heinrich. Am 25.:
dem Bäcker Adam Wilh. Müller, Beſſunger Straße 77,
ein S. Georg Wilhelm.
Aufgebotene. Am 20. Febr.: Diplom=Ingenieur
Paul Guſtav Wilhelm Abraham zu Bergen und Anna
Marg. Eliſabeth Schacht, Karlſtr. 56. Am 26.: Gärtner
Heinrich Ludwig Geyer, Klappacher Straße 76 und
Anna Jacobi, Weinbergſtraße 27. Am 27.: Diplom=
Ingenieur Philipp Auguſt Schuchmann, Wienersſtr. 78
und Johanna Henriette Charlotte Nau,
Steinacker=
ſtraße 12. Am 28.: Sergeant im Großh. Artilleriekorps
Georg Becker, Heidelberger Straße 47 und Anna
Maria Kurz, Ahaſtraße 22. Weißbinder Georg
Fried=
rich Kartzſcher Kiesbergſtraße 9 und Maria
Magda=
lena Geyer, ebendaſelbſt.
Eheſchließungen. Am 17. Febr.: Poſtdirektor Joh.
Adam Becker zu Friedberg (Heſſen) und Katharina
Maria Luiſe Foucar, Kiesſtraße 133. Zeugleutnant
a. D. Karl Franz Auguſt Krüger Roßdörfer Straße
Nr. 59 und Amalie Marie Friedrike Eſſich, ebenda.
Am 24.: Sergeant im Train=Bataillon Nr. 18 Chriſtian
Friedrich Lerch, Heidelberger Straße 49 und Eliſab.
Ehrhardt, Forſtmeiſterſtraße 5.
Geſtorbene. Am 17. Febr.: Friedrich
Wagen=
pfeil, 4 Mon., kathol., Beſſunger Straße 83. Am 22.:
Auguſte Seederer, Privatin, 75 J., ev., Martinſtr. 48.
Am 27.: Großh. Landgerichtsdirektor Wilh.
Zimmer=
mann, 61 Jahre, ev., Annaſtraße 35. Rentner Johann
Heinr. Karl Joſeph Fehrer, 73 Jahre, kath.,
Heidel=
berger Straße 105.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Reminiscere, den 3. März 1912
Hoſkirche: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. — Mittwoch, den 6. März, abends um 6 Uhr:
3. Paſſionsandacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Dr. Diehl.
Kollekte für den Umbau der evang. Kirche in
Framers=
heim. — Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Velte. — Nachm. um 3 Uhr: Prüfung der
Kon=
firmanden des Südoſt bezirks. Pfarrer Kleberger.
Kollekte für den Umbau der evang. Kirche in
Framers=
heim. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer Beringer. Kollekte
für den Umbau der evang. Kirche in Framersheim.
— Mittwoch, den 6. März, abends um 8 Uhr:
Litur=
giſche Paſſionsfeier. Pfarrer Beringer. Kollekte.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Der Gottesdienſt
fällt wegen der Konfirmation der Militärgemeinde aus.
Gemeindehaus, Kiesſtr 17: Sonntag, den
3. März, abends um 8 Uhr: Konfirmandenabend für
den Kaplaneibezirk. Pfarrer Beringer. — Freitag,
den 8. März, abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer
D. Dr. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Salzſieder. — Vormittags um
10½ Uhr: Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
— Mittwoch, den 6. März, abends um 8 Uhr: 3.
Paſ=
ſionsandacht. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Müller. — Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt
für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. — Abends um
8 Uhr: 2. Paſſionsgottesdienſt. Pfarrer Widmann. —
Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer
Veller.
Eliſabethenſtift: Samstag, den 2. März, nachmittags
um 3 Uhr: Beichte. Pfarrer Stein. — Sonntag, den
3. März, vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit heil.
Abendmahl. Pfarrer Stein. — Nachm. um 2½ Uhr:
Kindergottesdienſt. — Donnerstag, den 7. März, nachm.
um 3 Uhr: Paſſionsgottesdienſt. Pfarrer Stein.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Pfarrverwalter Lie. Dr. Vollrath. Feier des hl.
Abend=
mahls. Anmeldung vorher in der Sakriſtei.
Gemeindehaus, Hofgartenſtraße 8:
Mitt=
woch, den 6. März, abends um 8 Uhr: Miſſionsſtunde.
Miſſionar Weißmann.
Pauluskirche: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Rückert. — Vormittags um 11½ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert. — Nachm. um
5 Uhr: 2. Paſſionsandacht. Pfarraſſiſtent Herpel.
Montag, den 4. März, nachmittags 3½ Uhr:
Monatsverſammlung des Frauenvereins.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 3. März,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 4 Uhr: Bibelſtunde. Reiſeprediger Schmid. —
Im Vorderhaus: Jugendbund für E. C. — Abends um
8½ Uhr: Evangeliſation. — Montag, den 4. März,
abends um 8½ Uhr: Frauen=Bibelſtunde. — Dienstag,
den 5. März, abends um 8½ Uhr: Jungfrauen=
Bibel=
ſtunde und Blaukreuzſtunde. — Mittwoch, den 6. März,
nachmittags von 4—6 Uhr: Hoffnungsbund für Mädchen.
— Abends um 8½ Uhr: Geſangſtunde. —
Donners=
tag, den 7. März, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. —
Freitag, den 8. März, abends um 8 Uhr:
Sonntags=
ſchulvorbereitung. — Abends um 9 Uhr:
Gebetsvereini=
gung. — Samstag, den 9. März, nachmittags von 2 bis
4 Uhr: Hoffnungsbund für Knaben. — Filiale der
Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hinterbau): Freitag,
den 8. März, abends um 8½ Uhr: Evangeliſation.
Großh. Schloßkapelle zu Kranichſtein: Sonntag, den
3. März, vorm. um 11¼ Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Mangold.
Freireliſe GHemeinde: Sonntag, vorm. um 10 Uhr,
in der Loge, Sandſtraße 18: Herr Prediger Rieber
aus Mainz.
Gottesdienſt der Reuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 3. März, vorm. um 9½ Uhr
und nachm. um 4 Uhr: Predigt. Prediger Höpfner. —
Vorm. um 10½ Uhr: Sonntagsſchule. — Abends um
6 Uhr: Jugendverein. — Montag und Donnerstag, den
4. und 7. März, abends um 8½ Uhr: Geſangverein. —
Dienstag, den 5. März, abends um 8½ Uhr: Frauen=
Miſſionsverein. — Mittwoch, den 6. März, abends um
8½ Uhr: Gebetsverſammlung. — Freitag, den 8. März,
abends um 8½ Uhr: Sonntagsſchullehrer=Verſammlung.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 2. März,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
2. Faſten=Sonntag, den 3. März 1912
Beginn der öſterlichen Zeit
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
— Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. — Nachm.
um 3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht mit
Pro=
zeſſion. — Mittwoch, abends um 6 Uhr: Faſtenpredigt.
Freitag, abends um 6 Uhr: Kreuzwegandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachmittags um 4 Uhr:
Vortrag und Verſammlung im Mädchenheim. — Um
6 Uhr: Faſtenandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den? März,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Somntag (I. Luabragene), den 2. März 1912
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. —
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: heil. Meſſe mit
Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Andacht und Segen. — Abends
um 8 Uhr: Faſtenpredigt des hochw. Herrn Oberlehrer
Zinſer=Offenbach. — Dienstag, abends um ½ 6 Uhr:
Faſtenandacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
2. März, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
2. Faſten=Sonntag, den 3. März 1912
Beginn der öſterlichen Zeit
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichke.
Um 7 Uhr: heil. Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
— Bibliothek (Heerdweg 28): Dienstag, nachm. von 6 bis
7 Uhr. — Mittwoch, abends um 6 Uhr: Faſtenandacht.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 2. März, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
2. Faſten=Sonntag, den 3. März 1912
Vorm. um 6 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um ½7 Uhr:
Austeilung der hl. Kommunion. — Um ¼10 Uhr:
Hoch=
amt und Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr:
Chriſten=
lehre und um 2 Uhr Andacht. — An allen Werktagen,
morgens um ½8 Uhr: Singmeſſe. — Während der
ganzen Faſtenzeit iſt Mittwochs abends um ½6 Uhr
Faſtenandacht.
Kapelle zu Pfungſtadt: 2. Faſten=Sonntag, den 3. März,
vormittags um 7 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um ½8 Uhr:
Amt und Predigt und Austeilung der hl. Kommunion.
— Nachmittags um 4 Uhr: Andacht. — Während der
ganzen Faſtenzeit iſt Montags nachmittags um ½ 5 Uhr
Faſtenandacht.
The Church of England Service
2nd Sunday in Lent, 3rd March 1912
Divine Service will be held in the Hofkirche
at 3,15 p. m.
The Rev. de Ste. Croix, British Chaplain at Heidelberg,
will officiate.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 25. Febr: Der unverehelichten
Marie Waſſum S. Ludwig Jakob Karl, geb. 7. Febr.
28. Febr.: Dem Schneider Reinhard Auguſt Gutbrod T.
Auguſte, geb. 15. Jan. 25. Febr.: Dem Gartenarchitekt
Otto Edwin Johannes Bauer S. Fred Emil, geb. 1. Febr.
Dem Faktor Ludwig Geyer S. Georg Ludwig, geb. 14.
Jan. Dem Schneider Georg Stalf S. Walter Georg
Jakob, geb. 4. Febr. Dem Kaufmann Auguſt Heinrich
Orlemann S. Auguſt Ludwig, geb. 19. Jan.
Johannesgemeinde: 25. Febr.: Dem
Bier=
brauer Joſeph Schmidberger T. Emilie Anna, geb. 16.
Jan. Dem Zuſchneider Franz Volkmar S. Karl Johann
Nikolaus, geb. 5. Febr. Dem Inſtallationsmeiſter Jakob
Eipp, geb. 6. Febr.
Martinsgemeinde: 25. Febr.: Dem Taglöhner
Heinrich Friedrich Bernhardt T. Eliſabeth, geb. 20. Nov.
Dem Schaffner bei der elektr. Straßenbahn Johann
Philipp Puder S. Franz Johann, geb. 27. Dez. Dem
Schloſſer Wilhelm Schmidt T. Emma, geb. 1. Jan. Dem
Kreisamtsgehilfen Johann Heinrich Delp S. Jakob
Lud=
wig, geb. 12. Febr. Unehel. T. Friederike Marie Sophie,
geb. 15. Febr. 22. Febr.: Unehelich. S. Michael Rudolf
Waldemar, geb. 12. Jan. 24. Febr.: Dem Schreiner
Jo=
ſef Eduard Vietze T. Elſa, geb. 27. Dez. 25. Febr.: Dem
Lehrer Adam Link T. Maria Eliſabeth Charlotte, geb.
11. Febr.
Petrusgemeinde: 17. Febr.: Dem Tapezier
Heinrich Kraft T. Anna Margareta, geb. 12. Febr. 22.
Febr.: Dem Gärtner Johann Georg Wolf T. Karoline,
geb. 16. Jan. 25. Jan.: Dem Schloſſer Heinrich Aßmuth
T. Eliſabeth, geb. 5. Febr. Dem Metzger Johann
Valen=
tin Ludwig Engel S. Ludwig, geb. 24. Jan. 29. Febr.:
Dem Kaufmann Johann Heinrich Rußler S. Hans
Wil=
helm Emil, geb. 2. Febr.
Paulusgemeinde: 24. Febr.: Dem K. K. Rat
a. D. Hermann Edler von Suttner=Erevin T. Benita
Gunda Helena Marie, geb. 4. Dez. 25. Febr.: Dem
Me=
chaniker Karl Böhm T. Elli Albertine, geb. 2. Febr.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 29. Febr.: Hermann Reinhold
Theis, S. des Hausdieners, 1¾ J., ſtarb 26. Febr.
27. Febr.: Gerichtsvollzieher Georg Dietrich in Reinheim,
43 J. 5 Mon., ſtarb 24. Febr. 29. Febr.: Rentner
Jo=
hann Heinrich Karl Joſef Fehrer, 74 J., ſtarb 27. Febr.
1. März: Luiſe Siegfrieden, geb. Lauteſchläger, Witwe
des Hofgerichtsadvokaten, 81 J. 7 Mon., ſtarb 28. Febr.
29. Febr.: Hoftheaterportier i. P. Johann Grünewald,
83 J. 5 Mon., ſtarb 27. Febr.
Johannesgemeinde: 27. Febr.: Hoflackierer
Theodor Jordan, 61 J., ſtarb 25. Febr.
Martinsgemeinde: 21. Febr.: Gärtner
Her=
mann Jordan 17 J., ſtarb 19. Febr. 24. Febr.: Dem
Reiſenden Johannes Stauder S. Karl, 11 Mon., ſtarb
23. Febr. 27. Febr.: Schuldiener i. P. Heinrich Heße,
67 J., ſtarb 25. Febr. 22. Febr.: Förſter i. P. Heinrich
Geiſel, 72 J., ſtarb 19. Febr. zu Friedberg. 28. Febr.:
Spengler Heinrich Reitz, 53 J., ſtarb 26. Febr.
Petrusgemeinde: 18. Febr.: Carl Greter, ſtarb
16. Febr. 19. Febr.: Dorothea Poth, Witwe, ſtarb 17.
Febr. 22. Febr.: Margarethe Goebel, ſtarb 20. Febr.
28. Febr.: Landgerichtsdirektor Wilhelm Zimmermann,
ſtarb 27. Febr.
Paulusgemeinde: 23. Febr.: Friedertke Logoz,
geb. Delp aus Kelſterbach, 73 J., ſtarb 21. Febr.
Priva=
tin Auguſte Dorothea Seederer, 75 J., ſtarb 22. Febr.
(Einſegnung).
Nur mit kochendem Wasser
übergossen, geben sie
augenblick-
lich delikate Fleischbrühe zu
Suppen, Gemüsen, Saucen und
Trinkbouillon.
(V5097
Man verlange stets ausdrücklich MAGuls Bouillon-Würfel und weise andere Marken zurück!
MAGüls gute, sparsame Küche.e