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monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
175. Jahrgang
Inſerake
wärts nehmen die Poſtämter u. die
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
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den Annoncen=Expeditionen. — Bei
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
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Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Der neue Reichstag wird heute eröffnet.
Die Nordd. Allg. Zeitung gibt die dem Reichstag
als=
bald zugehenden Vorlagen bekannt.
Blättermeldungen zufolge ſind Verhandlungen
zwi=
ſchen Deutſchland und England zur
Herbei=
führung einer Verſtändigung im Gange.
Bei den Landtagswahlen in Bayern verlor
das Zentrum 11 Sitze, behält aber trotzdem die
Mehr=
heit.
Das fürſtliche Hoftheater in Detmold iſt
am Montag abend niedergebrannt.
Der Rücktritt der Dynaſtie in China iſt
be=
ſchloſſene Sache. Die Veröffentlichung ſoll am 8. Febr.
erfolgen.
Die 13. Legislaturperiode des Reichstags.
*⁎* In ganz Deutſchland und auch noch weit über
deſſen Grenzen hinaus ſieht man mit geſpannter
Erwar=
tung dem Verlaufe der Legislaturperiode entgegen, welche
heute, Mittwoch, im Weißen Saale des Berliner Schloſſes
eröffnet wird und welche die dreizehnte ſeit der
Begrün=
dung des Reiches iſt. Wieviele werden nicht, wenn ſie
dem neuen Reichstage das Horoſkop ſtellen, an die
ominöſe Zahl „13” anknüpfen und behaupten, die Sache
müſſe ja unbedingt ſchief gehen, und ein glatter Verlauf
dieſer Legislaturperiode ſei von vornherein undenkbar!
Wir wollen uns durch die Unglückszahl in der Beurteilung
des neuen Reichstages nicht beeinfluſſen laſſen, ſondern
ruhig abwarten, ob die Befürchtungen berechtigt waren
oder nicht. Daß dieſe 110 Sozialdemokraten, welche in
dem beginnenden Reichstag ſitzen, für jeden national
ge=
ſinnten deutſchen Mann keine Freude ſind, ſteht feſt, und
es iſt bitter, daß es ſo kommen mußte, daß diejenige
Partei, welche ſich international nennt und von einem
engeren Vaterlande nichts wiſſen will, innerhalb vierzig
Jahren ſich zur ſtärkſten Fraktion im Reichstage
auszu=
dehnen vermochte. Aber wir wollen der beſonderen
Um=
ſtände gedenken, die dazu geführt haben, daß die äußerſte
Linke diesmal in ſo großer Stärke in den Reichstag
ein=
zieht. Dieſe Umſtände ſind ja noch in friſcheſter
Erinne=
rung, ſo daß wir nicht näher darauf einzugehen brauchen.
Der neue Reichstag wird berufen ſein, überaus
wich=
tige Aufgaben zu löſen. Das gilt nicht nur von der
kom=
menden Seſſion, ſondern auch von der ganzen
Legislatur=
periode. Man denke nur an die Wehrvorlagen, welche
dem Reichstag bei ſeinem Zuſammentritt zugehen
wer=
den und bei deren Erledigung weniger das materielle als
das nationale Moment zu berückſichtigen ſein wird! Das
iſt eine vollgültige Belaſtungsprobe ſeines nationalen
Standpunkts, wenn der Reichstag dieſe Wehrvorlagen
verabſchiedet. Und er wird ſie verabſchieden trotz der 110
Genoſſen, und es wird ſich zeigen, daß gerade die ſtarke
äußerſte Linke die bürgerlichen Parteien in nationalen
Fragen umſo enger zuſammenſchließen wird. Die
Libe=
ralen ſind wenigſtens bereit, allen nationalen
Forderun=
gen, ſo weit ſie ſich als berechtigt erweiſen, ſtattzugeben
und ſie mit aller Entſchiedenheit zu vertreten. Neben den
Wehrvorlagen wird es aber noch eine Reihe anderer
wichtiger Arbeiten zu erledigen geben, denn es iſt zu
er=
warten, daß die meiſten der in der letzten
Legislatur=
periode unter den Tiſch gefallenen Vorlagen wiederkehren
werden, insbeſondere auch die Juſtizgeſetze. Und ſpäter
muß unſer wirtſchaftspolitiſches Verhältnis zu einem
großen Teil des Auslandes auf eine neue Grundlage
geſtellt, vielleicht ein neuer Zolltarif durchgeführt und
eine Reihe wichtiger Handelsverträge abgeſchloſſen
wer=
den. Dazu kommen noch die laufenden geſetzgeberiſchen
Arbeiten jeder Tagungsperiode, ſodaß es nicht zu viel
behauptet iſt, wenn wir die kommende Legislaturperiode
für eine der wichtigſten ſeit dem Beſtehen des Reichstages
halten.
Umſo berechtigter iſt der Wunſch, daß die
Verhand=
lungen einen würdigen Verlauf nehmen, daß der
Partei=
kampf nun ruhen und Sachlichkeit die Verhandlungen des
Reichstags leiten möge. Die bürgerlichen Parteien ſind
noch in der überwiegenden Mehrheit, ſie können, wo es
not tut, wenn die nationalen Intereſſen es erfordern,
auch die ſtärkſte Fraktion, die ſozialdemokratiſche,
kalt=
ſtellen. So kann ſich die Tätigkeit dieſes Reichstages, in
dem zum erſten Male die Sozialdemokraten die ſtärkſte
Partei ſind, und dem von vielen Seiten nur eine kurze
Lebensdauer prophezeit wird, vielleicht doch noch als
ſegensreich für Reich und Volk erweiſen.
Deutſch=engliſche Verſtändigung?
* Die Gründe, die den engliſchen Schatzkanzler
Lloyd George veranlaßt haben mögen, ſeine Rede
mit einer Friedensverſicherung zu beenden und
Wünſche für ein gutes Einverſtändnis mit
Deutſchland in einer Weiſe zu formulieren, daß ſie
kaum mehr in Einklang zu bringen iſt mit ſeiner
bekann=
ten Rede vom Juli, werden eifrig erörtert. Einen
Schlüſ=
ſel dazu ſcheint ein bedeutſamer Artikel der dem
Schatz=
kanzler naheſtehenden Daily News an die Hand zu geben,
der offenbar inſpiriert iſt und in dem dieſe
Friedens=
rede und die Eröffnung des deutſchen
Reichs=
tags nebeneinandergeſtellt und als die beiden
wichtigſten Ereigniſſe des Angenblicks angeſprochen
wer=
den. Das deutet auf einen anderen Weg, auf dem man
den Schlüſſel für Lloyd Georges Friedensliebe finden
kann. „Wenn wir gut unterrichtet ſind”, ſo bemerkt das
Blatt, „ſo iſt der Weg offen für eine Verſtändigung. Es
mag ſchwierig ſein, dieſes Einverſtändnis, ſoweit die
Flotte in Betracht kommt, auf eine Formel zu bringen,
aber mit den ehrlichen Wünſchen für Freundſchaft auf
beiden Seiten werden die Tatfachen bald den Wechſel
zeigen, der eingetreten iſt. Die Zeit iſt reif für die Tat,
wir glauben, daß der Augenblick nicht verloren iſt,
ſon=
dern daß die beiden Völker am Ende der
Mißver=
ſtändniſſe, Paniken und Wettrüſtungen
an=
gelangt ſind. Wir können auf eine neue Aera
freund=
ſchaftlicher Beziehungen und gemeinſamen Vorgehens
ſchauen.”
Daily Chronicle erörtert in einem Leitartikel die
deutſch=engliſchen Beziehungen. Das Blatt hält die
jetzige Lage für weſentlich hoffnungsreicher, als ſie noch
vor kurzer Zeit war und ſagt: Wenn Deutſchland ein
afrikaniſches Reich von Meer zu Meer gründen will, wird
es nicht auf engliſchen Widerſtand ſtoßen. Der zweite
Hauptfaktor iſt der engliſche Argwohn, daß Deutſchland
die engliſche Oberherrſchaft zur See herausfordern wolle.
Niemand kann etwas gegen eine deutſche Flotte haben,
die für den Schutz des deutſchen Handels und der
deut=
ſchen Kolonien ausreicht, aber ein Programm, das eine
Herausforderung der engliſchen Seegeltung zu entfalten
ſcheine, würde zu neuem koſtſpieligen Wettrüſten führen.
Das Blatt ſpricht ſich im Sinne Lloyd Georges für eine
Verſtändigung in der Rüſtungsfrage aus und hofft, daß.
die Staatsmänner beider Länder mit dem feſten Entſchluß
an das Programm herantreten werden, das gegenſeitige
Verſtändnis und Vertrauen wieder herzuſtellen.
Ueber eine bevorſtehende deutſch=engliſche
Verſtän=
digung ſchreibt auch die Voſſ. Ztg.: „Von
vertrauens=
würdiger Seite wird uns allerdings mitgeteilt, daß
zwi=
ſchen Berlin und London wichtige
Verhand=
lungen ſchweben und daß ſich in wenigen Wochen die
Veröffentlichung der Ergebniſſe zu einem politiſchen
Er=
eignis erſten Ranges geſtalten werde.”
Der Sturz des chineſiſchen Kaiſerhauſes.
* Aus Schanghai, 5. Jan., wird gemeldet: Der
Rücktritt der Dynaſtie von der Führung der
Staatsgeſchäfte liegt als Tatſache vor. Die
Veröffent=
lichung wird erſt am 8. Februar erfolgen. Danach behält
der Kaiſer Rang und Titel und die Vollziehung der
Staatsopfer. Peking bleibt wahrſcheinlich Hauptſtadt und
Reſidenz des Hofes. Juanſchikai iſt beſtrebt, die
Regie=
rung in Nanking zu veranlaſſen, die Verwaltung des
ganzen Reiches einſtweilen an ihn abzugeben.
Nach der Korreſpondenz des fernen Oſtens haben die
Republikaner Juanſchikai die folgenden neuen
Erleich=
texungsvorſchläge zur Thronentſagung der Mandſchus
gemacht, von denen vier von dem republikaniſchen
Vize=
präſidenten, dem General Lijuanhung in Wutſchang, die
übrigen von den Regierenden in Nanking herrühren:
1. Der Kaiſer dankt ab, behält aber einen kaiſerlichen
Titel und wird als auswärtiger Herrſcher betrachtet. 2.
Er reſidiert in Dſchehol im Palaſt Tſchiro, dem „
Ange=
nehmen und Glücklichen”. 3. Er wird durch die Verfaſſung
an Leben und Beſitz geſchützt, und alle zu ſeinem Schutze
nötigen Maßnahmen werden in die Verfaſſung
aufge=
nommen. 4. Die Gräber, Pagoden uſw. des kaiſerlichen
Hauſes ſtehen unter dem Schutze des Staates, der auch
für ihre Erhaltung Sorge trägt. 5. Leben und Eigentum
aller Mandſchus wird geſchützt. 6. Mandſchus, Mongolen,
Tibeter und Muſelmanen ſtehen den Chineſen
ſtaatsrecht=
lich und bürgerlich=rechtlich gleich. 7. Die Mandſchus
er=
halten ſo lange Staatspenſionen, bis ſie imſtande ſind, ſich
durch einen Erwerb ihr Brot zu verdienen. 8. Die alten
Geſetze, die den Mandſchus den Ackerbau, den Handel
und die Freizügigkeit unterſagen, werden abgeſchafft.
9. Die Mitglieder des Kaiſerhauſes, die Mandſchuprinzen,
behalten ihre Titel und ihr Vermögen. Die Kaiſerin=
Witwe erhält 10 Millionen Taels (30 Millionen Mark)
zur Erinnerung und zu Ehren ihres Gemahls, des
Kai=
ſers Kwanghſü, der der erſte Reformkaiſer geweſen iſt.
Deutſches Reich.
— Die Beſprechungen des
Reichskanz=
lers mit den führenden Perſönlichkeiten
der Reichstagsparteien begannen bereits am
Samstag und behandelten die Frage der Deckung der
Wehrvorlagekoſten. Die Höhe des Bedarfs und die Art
und Weiſe der Deckungen ſtehen aber noch keineswegs feſt,
ſodaß die Einbringung der Vorlage noch etwa 14 Tage
auf ſich warten laſſen wird.
— Die deutſch=konſervative Fraktion.
Der deutſch=konſervativen Reichstagsfraktion iſt, wie die
Kreuzztg. erfährt, der in Güſtrow gewählte
Ritterguts=
beſitzer v. Gräfe beigetreten. Da dem Erſuchen des in
Bautzen wiedergewählten Abg. Gräfe, bisher
Reformpar=
tei, um Aufnahme in die Fraktion entſprochen worden iſt,
zählt dieſe nunmehr 44 Mitglieder. Die Reformpartei
wird nach dem Ausſcheiden Gräfes nur noch durch die
Abgeordneten Werner und Bruhn verkörpert.
— Handelsverträge. Ueber die
vorbereiten=
den Arbeiten zu den neuen Handelsverträgen verlautet
von unterrichteter Stelle: Das Reichsamt des Innern
hat vor einigen Monaten produktionsſtatiſtiſche
Erhebun=
gen veranlaßt, die ſich auf wichtige Zweige der
inländi=
ſchen Großinduſtrie erſtrecken. Es handelt ſich darum,
feſt=
zuſtellen, welche Bedeutung den einzelnen
Erwerbsgrup=
pen im Wirtſchaftsleben zukommt. Von den ausgeſandten
Fragebogen iſt erſt ein kleiner Teil beantwortet worden,
und es wird jedenfalls noch lange dauern, ehe dieſe
Er=
hebungen abgeſchloſſen ſind. Man erwartet, daß ſchon im
Herbſt dieſes Jahres mit den eigentlichen Vorarbeiten
zu den Handelsverträgen begonnen wird. Eine
program=
matiſche Erklärung des Reichskanzlers zu den neuen
Handelsverträgen wird jedenfalls nicht mehr lange auf
ſich warten laſſen. Ein neuer autonomer Zolltarif, wie
im Jahre 1603, kommt nicht in Frage, ſondern nur eine
Novelle zum Zollgeſetz, die gewiſſe Poſitionen und
Zoll=
ſätze in dem Maße ändert, als ſich ein Bedürfnis hierzu,
ſeit Aufſtellung des letzten autonomen Zolltarifs, ergeben
hat. Die am 31. Dezember 1917 ablaufenden
Handels=
verträge werden alſo auf Grund des beſtehenden, durch
die erwähttte Novelle teilweiſe veränderten Zollgeſetzes
abgeſchloſſen werden. Eine Erneuerung der
Handels=
beziehungen des Deutſchen Reiches muß bis Ende 1917
mit folgenden Staaten erfolgt ſein: Oeſterreich und
Un=
garn, Rußland, Italien, Belgien, Schweiz, Schweden,
Portugal. Rumänien, Bulgarien und Serbien.
— Das Preußiſche Abgeordnetenhaus
beſchäftigte ſich am Montag mit der erſten Beratung des
Geſetzentwurfs, betreffend Abänderung des
Einkommen=
ſteuergeſetzes und des Ergänzungsſteuergeſetzes.
Finanz=
miniſter Dr. Lenze betonte, daß der Geſetzentwurf in erſter
Reihe die Erzielung einer geſunden Finanzlage bezwecke.
Die Einkommen von 900—1500 Mark überhaupt
ſteuer=
frei zu laſſen, ſei nicht möglich. Die Vorlage habe eine
Verſchiebung in den Wählerklaſſen geſchaffen, ſodaß ein
Teil der Wähler dritter Klaſſe in die zweite aufrücke. Auch
das Reklamationsverfahren habe eine Verbeſſerung
er=
fahren. Abſichtlich falſche Steuereinſchätzung werde
zu=
künftig nicht mehr mit Geld=, ſondern mit
Gefängnis=
ſtrafe belegt, doch würden hierbei beſondere Härten durch
Generalpardon vermieden werden. Es ſtehe in Ausſicht,
daß im Laufe der Zeit für alle Teile der Monarchie eine
gleichmäßige Steuerveranlagung herbeigeführt werden
könne. Die meiſten Redner erklärten ſich gegen die
Gefäng=
nisſtrafe bei Steuerhinterziehung. Die Beratung ſollte
am Dienstag fortgeſetzt werden.
— Die Landtagswahlen in Bayern haben
folgendes Ergebnis gehabt: Es wurden gewählt: 37
Zentrum, 35 Liberale und Deutſcher Bauernbund, 30
So=
zialdemokraten, 4 Bayeriſcher Bauernbund und 7 Bund
der Landwirte. Das Zentrum gewinnt 2 und verliert 13,
die Liberalen gewinnen 13 und verlieren 2, die
Sozial=
demokraten gewinnen 9, der Bayeriſche Bauernbund
ge=
winnt 3 und verliert 2, der Bund der Landwirte und die
Konſervativen gewinnen 2 und verlieren 12. Das
Zen=
trum hat ſomit trotz ſeiner Verluſte die Mehrheit
behal=
ten. Eingeweihte wollen wiſſen, daß der Prinzregent
die Demiſſion des Geſamtminiſteriums annehmen wird.
Es heißt weiter, daß der bisherige Miniſterpräſident
Frhr. v. Podewils mit der Neubildung des Kabinetts
be=
traut werden wird. Als Erſatzminiſter für Frauendorffer
und Pfaff werden vor allem der bayeriſche Geſandte in
Berlin Graf von Lerchenfeld und der bayeriſche
Ge=
fandte in Wien, Frhr. v. Tucher, genannt. Der
Prinz=
regent wird ſich nach Erledigung der Kabinettskriſe nach
Berchtesgaden begeben. Die feierliche Eröffnung des
neuen Landtages wird bereits Mitte Februar erfolgen
und zwar in Abweſenheit des Regenten durch den
Prin=
zen Ludwig.
— Die Stellung der badiſchen
Regie=
rung zu einem Arbeitswilligengeſetz. Auf
eine Anfrage des ſozialdemokratiſchen Abgeordneten Dr.
Frank=Mannheim in öffentlicher Sitzung der Zweiten
Kammer ſtellte der badiſche Miniſterpräſident Frhr. von
Duſch die Abſicht der Verbündeten Regierungen, ein
Ar=
beitswilligengeſetz einzubringen, in Abrede. Es handele
ſich nur darum, gewiſſe Beſtimmungen in das allgemeine
Strafgeſetzbuch aufzunehmen, um dem zunehmenden
Ter=
rorismus, der vielfach gegen Arbeitswillige geübt werde,
Einhalt zu tun. Die badiſche Regierung habe zu dieſer
Frage noch keine Stellung genommen, ſie werde aber,
wenn die Erwägung an ſie herantrete, ihre Stellung nach
beſtem Wiſſen und Gewiſſen einnehmen. Davon, daß
die Regierung etwa ein Ausnahmegeſetz im engeren
Sinne, wie der ſozialdemokratiſche Frageſteller Fram
meinte, alſo ein Geſetz, das beſtimmt iſt, beſondere
Maß=
regeln gegen die Arbeiterſchaft zu treffen, beabſichtige,
könne keine Rede ſein, jedenfalls werde die badiſche
Re=
gierung ein ſolches Geſetz nicht befürworten; in dieſer
Beziehung, meinte der Staatsminiſter von Duſch, dürfe
man der Erklärung der badiſchen Regierung über ihre
liberale Geſinnung das vollſte Vertrauen entgegenbringen.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Der Landtag von Steiermark wurde
we=
gen der Obſtruktion der Slowenen vertagt.
Frankreich.
Die Beratung des deutſch=franzöſiſchen
Abkommens im Senat. Im Senat begann am
Montag die Beratung des deutſch=franzöſiſchen
Abkom=
mens. Das Haus und die Tribünen waren voll beſetzt.
In der Diplomatenloge ſah man unter anderen auch den
deutſchen Geſchäftsträger Frhrn. v. d. Lancken.
Die Rede des Royaliſten Jénouvrier, welcher die
Debatte eröffnete, bildete einen überaus ſcharfen Angriff
gegen das republikaniſche Regierungsſyſtem. Wie die
Anarchie im Innern, ſo habe ſich anläßlich der letzten unter
ſo ungewöhnlichen Umſtänden erfolgten Miniſterkriſe auch
die Anarchie in den Beziehungen Frankreichs zu dem
Auslande gezeigt. Sehr lebhaft kritiſierte Jénouvrier
die geheimen Verhandlungen, welche Caillaux durch die
Vermittlung verſchiedener Finanziers, insbeſondere auch
des Kolonialunternehmers Fondére mit dem deutſchen
Botſchafter und Frhrn. von der Lancken geführt habe.
Noch ſchwerwiegender ſei die Tatſache, daß Caillaux Ende
Juli mit dem Bankier Baron Günzberg, einem
inter=
nationalen, aber vor allem deutſchen Finanzier, über die
deutſch=franzöſiſchen Verhandlungen eine Unterredung
gehabt habe, in welcher die Grundlagen für eine
deutſch=
franzöſiſche Verſtändigung in den afrikaniſchen und den
europäiſchen Fragen gelegt werden ſollte, eine
Verſtän=
digung, welche notgedrungen die Verſchiebung der Achſe
der äußeren Politik Frankreichs zur Folge haben mußte.
Wenn Sie, erklärte Redner, die Wahrheit erfahren und
Beweiſe haben wollen, dann ordnen Sie eine
Unter=
ſuchung an. Zu dieſem Zweck beantrage ich eine
Reſo=
lution, wonach die mit der Beratung des deutſch=
franzöſi=
ſchen Abkommens betraute Kommiſſion in einen
Unter=
ſuchungsausſchuß umgewandelt werden ſoll, welcher über
die geheimen Verhandlungen Licht verbreiten und die an
denſelben beteiligten Miniſter zur Verantwortung ziehen
öge. Jénouvrier erklärte zum Schluß, er werde gegen
den Vertrag ſtimmen, welcher kein Werkzeug des
Frie=
dens, ſondern des Krieges ſei, der ein Stück des
nationa=
len Gebietes ohne Kampf an Deutſchland preisgegeben
habe, welches den Franzoſen ſchon Elſaß=Lothringen
ent=
riß, einen Vertrag, durch welchen Deutſchland einen
Zu=
gang zu Belgiſch=Kongo erhalte, Belgiſch=Kongo, das
zwar nicht gekauft, aber doch genommen werden könne.
Hierauf führte der ehemalige Miniſterpräſident Charles
Dupuy aus, daß er für den Vertrag ſtimmen werde, weil
er ihn als eine Notwendigkeit der äußeren Politik
Frank=
reichs anſehe. Der Konſervative Gaulaine erklärte, er
werde gegen das Abkommen, durch welches die Ehre
Frankreichs wahrlich keinen Zuwachs erhalte, ſtimmen.
Darauf wurde die Debatte auf Dienstag nachmittag
vertagt.
Der frühere Miniſterpräſident Caillaux erklärt in
einer Havasnote, daß die ihn betreffenden Behauptungen
Jénouvriers im Senat durchaus unrichtig ſeien. Die
Preſſe widmet der Senatsverhandlung trotz der „
Enthül=
ungen” Jénouvriers zumeiſt nur eine ganz dürftige
Be=
ſprechung. Lediglich die antirepublikaniſchen,
nationa=
liſtiſchen, ſowie einige Caillaux perſönlich ſeindſeligen
Blätter nehmen die Rede Jénoupriers zum Anlaß, das
Abkommen von Neuem anzugreifen. Im übrigen
be=
tonten faſt alle Blätter die Notwendigkeit, das
Abkom=
men möglichſt ſchnell zu ratifizieren.
Portugal.
Neue Unruhen. Kaum, daß es der Regierung
gelungen iſt, in Liſſabon und Oporto die Ruhe und
Ord=
rung wieder herzuſtellen, kommen ſchon wieder
Meldun=
gen, die von einem ſchweren Aufruhr in der Provinz
wiſſen wollen. So berichtet der Daily Telegraph in einem
Liſſaboner Telegramm aus Sexas, daß dort neue ernſte
Unruhen ausgebrochen ſind. Die Regierung hat ſofort
Truppen in das Aufſtandsgebiet entſandt, um die
Be=
wegung im Keime zu erſticken. In Tascaldo ſind in
ei=
nem Kanal zwei Bomben gefunden worden, die mit
Dy=
namit geladen waren. Auch in Alenquer ſollen blutige
Unruhen ſtattgefunden haben. Die Cortes, die zu einem
Kongreß zuſammengetreten waren, haben den
Regie=
rungsvorſchlag, das Parlament zu vertagen, mit 80 gegen
62 Stimmen abgelehnt. Die Abſtimmung hat den
Be=
weis erbracht, daß die republikaniſche Mehrheit
keines=
wegs auf ſo feſten Füßen ſteht, wie von verſchiedenen
Seiten verſichert wurde.
Bulgarien.
In Beſprechung der Feſttage ſchreibt das
offiziöſe Blatt Mir: Wir ſchätzen die dem bulgariſchen
Königshauſe entgegengebrachten Sympathien nicht
ſowohl wegen der unmittelbaren Folgen, ſondern auch
wegen des Einfluſſes, den ſie bei der Entwicklung der
weiteren Ereigniſſe ausüben werden. Bei der Regelung
internationaler Fragen können Sympathien für ein
kleines Volk von größerem Werte ſein als eine militäriſche
Kraft.
* Brüſſel, 5. Febr. Die Konferenz zur
Bekämpfung des Alkoholgenuſſes in
Afrika hat ſich auf unbeſtimmte Zeit vertagt, da vorerſt
die Möglichkeit einer Verſtändigung ausgeſchloſſen
er=
ſcheint. Die beteiligten Regierungen ſollen zunächſt in
direkten Verkehr treten, um eine Baſis für ſpätere nütz
liche Verhandlungen zu finden. Die Seſſion wurde
ge=
ſchloſſen.
* Brüſſel, 5. Febr. Die ſtändige
Kommiſ=
ſion der internationalen Zuckerkonferenz
gibt folgendes offizielle Communiqué aus: Die Feſt
legung des außerordentlichen Kontingents iſt die
einzig=
aber wichtige Frage, welche noch zu regeln bleibt. Si
gab Anlaß zu verſchiedenen Vorſchlägen, die hauptſächlie
darauf abzielen, die zuzulaſſende Ziffer auf mehrer
Campagnen zu verteilen.
* London, 5. Febr. Das Königspaar iſt
heute nachmittag hier eingetroffen. Zur Begrüßung
waren die Mitglieder der Königsfamilie, der Erzbiſchof
von Canterbury, die Miniſter und Mitglieder des Diplo
matiſchen Korps erſchienen. Unter den Hochrufen de
Menge fuhr das Königspaar trotz des winterlichen
Wetters im offenen Landauer nach dem Buckingham=
Palaſt.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 7. Februar.
* Vom Hofe. Prinzeſſin Magdalent
Reuß j. L. und Gräfin Luitgarde zu Solms=
Laubach ſind Montag mittag 12 Uhr 5 Min. von
hier abaereiſt. (Darmſt. Zta.)
* Genehmigung zur Annahme des Allgemeinen
Ehrenzeichens. Se. Könial. Hoheit der Großherzog
haben dem Oberpoſtſchaffner Karl Affemann in
Frankfurt a. M. die Erlaubnis zur Annahme und zum
Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Deutſchen Kaiſer,
König von Preußen, verliehenen Königlich Preußiſchen
Allgemeinen Ehrenzeichens erteilt.
* Verliehen wurde das Ehrenzeichen für Mitglieder
freiwilliger Feuerwehren durch Entſchließung Sr. Kön gl.
Hoheit des Großherzogs Karl Grünhag,
Adam Merk, Adam Brunner, Heinrich
Scham=
bach, Franz Schmitt, Johannes Guthier, ſämtlich
zu Bensheim.
* Verleihung der Rettungsmedaille. Der
Schreib=
gehilfe Fritz Duch in Kempten hat am 25. Juli 1911
einen Menſchen vom Tode des Ertrinkens gerettet. Als
Anerkennung hierfür iſt ihm von Sr. Königl. Hoheit dem
Großherzog die Rettungsmedaille verliehen worden
D Perſonalnachrichten der Ober=Poſtdirektion
Darmſtadt. Verliehen aus An aß des Scheidens
aus dem Dienſte: das Heſſiſche Allgemeine Ehrenzeichen
mit der Inſchrift „Für langjährige treue Dienſte” dem
Briefträger Adam Schneider in Mainz; das Preußiſce
Allgemeine Ehrenzeichen dem Ober=Poſtſchaffner Dauſcher
in Alzey. — Verſetzt: Ober=Te e raphenaſſiſtent
Eiden=
müller von Groß=Gerau nach Büdingen; die
Poſt=
ſſiſtenten Bauer von Stockheim nach Oberhauſen (Rl.)
und Schmidt von Oberhauſen (Rl.) nach Groß=Gerau.
Angeſtellt: Telegraphengehilfin Wiegmann in Bad
Nauheim. — Beſtanden die Poſtoſſiſtentenprüfung:
die Poſtgehilfen Adam in Mücke, Rudolf Müller in
Sprendlingen (Kr. Offenback), Oswald in Gießen, Ripper
in Reinheim, Spiegel in Honberg und Ludwig Wenner
in Goddelau; die Telegraphenaſſiſtentenprüfung:
Tete=
graphengehilfe Boxp in Offenbach und
Telegraphen=
anwärter Hotz in Gießen. — Angenommen:
Land=
wirt Reul in Nedeiflorſtadt zum Poſtagenten.
Freiwillig ansgeſchieden: Poſtagent Schmiegel
in Niederflorſtadt. — Geſtorben: Ober=Poſtaſſiſtent
Krämer in Mainz, Poſtaſſiſtent Bonn in Lindenfels und
Telegrapbengehilfin Como in Worms.
g. Strafkammer. Der gemeinſamen Körperverletzung
ſind die Schreibgehilfen Georg Eiſenhauer und. Adam
Wolfenſtädten, und der Wirt Peter Kunkel,
ſämt=
lich aus Dieburg, angeklagt. In der Nacht zum 23. Januar
1911 waren die Monteure Hofmann und Blank in der
Wirt=
ſchaft des Kunkel und als ihnen Feierabend geboten wurde,
ereiferten ſie ſich darüber, daß die beiden Schreibgehilfen
noch in der Wirtſchaft verbleiben durften. Der Monteur
Hofmann ging ſchließlich auf beide los; in der ſich nun
ent=
wickelnden Schlägerei erhielt Hofmann derartige
Verletz=
ungen, daß er vierzehn Tage ſeiner Arbeit nicht nachgehen
konnte. Die drei Angeklagten waren vom Schöffengericht
freigeſprochen worden, da angenommen wurde, ſie hätten in
Notwehr gehandelt. Die Staatsanwaltſchaft legte
Beruf=
ung ein, aber die Strafkammer kam zu keinem anderen
Er=
gebnis und ſprach die Angeklagten von Strafe und Koſten
frei. — Des Betrugs im Rückfall iſt der Schloſſer Peter
Dickens.
Zu ſeinem 100. Geburtstage (7. Februar 1912).
Von A. Richter.
(Nachdruck verboten.)
Charles Dickens, der am 7. Februar 1812 in Landport
bei Portsmouth als Sohn eines bei der Marine
angeſtell=
ten Beamten das Licht der Welt erblickte, iſt ein Humoriſt
der Weltliteratur, wohl der erfolgreichſte des vergangenen
Jahrhunderts überhaupt. Kaum beſitzen wir Deutſchen
einen, der dieſen Erfolg und Einfluß gehabt. Wohl
be=
ſaßen wir, als das Jahrhundert aufging, Jean Paul, und
kaum hat man noch einen Begriff von der allgemeinen
Wirkung ſeiner Schriften zu ſeiner Zeit, aber ſie haben
gleichwohl nicht wie die von Dickens die ganze Nation zu
feſſeln vermocht, noch ſind ſie viel über die Grenzpfähle
ſeines Vaterlandes hinausgedrungen.
Dickens aber wurde ſchnell in der ganzen Welt bekannt.
Die Urſache dafür liegt nicht allein in der Kraft ſeines
Humors, deſſen Größe und Stärke keineswegs unterſchätzt
werden ſoll, ſondern darin, daß er in die ſozialen und
wirt=
ſchaftlichen Verhältniſſe ſeiner Zeit hineinzuleuchten gewußt
hat. Er war der erſte große Realiſt der Weltbühne.
Wäh=
rend die deutſchen Dichter, insbeſondere gerade die
Humo=
riſten (Jean Paul, Reuter, Raabe uſw.) abſeits von großen
Kulturzentren lebten und das Stilleben, das ſie ſelhſt
um=
gab, dichteriſch ausſchöpften, konnte Dickens aus dem
un=
erſchöpflichen Born des Londoner Weltſtadtlebens die Kraft
ſeines Humors ſaugen, konnte an den ſozialen und
wirt=
ſchaftlichen Gegenſätzen, die ſich dort aneinander ſtießen und
rieben, zu jener Größe heranreifen, wie ſie vor ihm noch
keiner beſaß.
Das Londoner Weltſtadtleben war das groß
Inſtru=
ment, auf dem dieſer Virtuoſe der humoriſtiſchen Kunſt ſo
glänzend ſpielte, und dem er vom Anbeginn ſeiner Laufbahn
an die wirkungsvollſten Töne entlockte. Freilich war es
nicht London allein, wohin er ſchon mit elf Jahren mit
ſeinen Eltern gelangte, vor allem war es auch die Not des
Lebens, die er frühzeitig erfahren, welche ihm zum Dichter
machte, zum Humoriſten, zum Vertreter jenes echten Humors,
der unter Tränen lachen macht, der aus den Schmerzen der
Menſchheit die Kraft zum heiligen Lachen ſchöpfte.
Im Elternhauſe lernte er das Elend kennen, das
Hun=
gern und die Not, wenn der Vater im Schuldturm ſaß, der
ſpäter in ſeinen Romanen eine ſo bedeutende Rolle ſpielte.
Unter dieſen Umſtänden wars mit der Schule nicht von
Be=
deutung. Er ging in jungen Jahren nicht gern zur Schule
wozu wohl auch ſeine Kränklichkeit beitrug. Deshalb
ver=
lief, er frühzeitig die Anſtalt und wurde Packer in einem
größen Geſchäftshaus.
Als ſich dann ſpäter die Verhältniſſe der Eltern
beſſer=
ten, beſuchte er die Akademie und wurde dann
Advokaten=
ſchreiber. Dieſe Tätigkeit war es denn vor allem, die ihn
London und das engliſche Volksleben in den
verſchieden=
ſten Kreiſen kennen lernen ließ. Und da ein frühzeitig
er=
wachter unſtillbarer Leſetrieb ihm mit der geſamten
eng=
liſchen Literatur bekannt gemacht hatte, wurde er beinahe
mit Naturnotwendigkeit zum Schriftſteller.
Anfangs arbeitete er als Reporter. Und bereits als
ſolcher zeigte er ſoviel Geſchick, daß man ſich um ſeine
Mit=
arbeit gleichſam riß. Seine Berichte aus dem lokalen Leben
Londons wurden ihm unter der Hand zu kleinen
humor=
vollen Skizzen, und mit ſolchen bunten Schilderungen des
niederen Volkslebens „Londoner Skizzen” betrat Dickens
zum erſten Male den Schauplatz der engliſchen Literatur.
Sie hatten Erfolg, ſo daß er noch mehr und mehr ſolcher
Skizzen veröffentlichen konnte und ſich auch an die Arbeit
eines größeren Werkes machte: Pickwick papers” die
be=
rühmten „Pickwickier”, die im Jahre 1836 und 1837
er=
ſchienen und die beiſpielloſen Beifall fanden.
Eigentlich ſind auch dieſe „Pickwickier” nichts anderes
als Skizzen, die vom roten Faden einer ziemlich loſen
Hand=
lung geſchickt zuſammen gehalten werden. Er ſchildertyin
dieſem Werk die Abenteuer einiger Herren, die einen
Pick=
wickklub gebildet hatten, wobei es ihm weniger auf die
Er=
zählung mehr oder weniger intereſſanter Erlebniſſe, als auf
die Schilderung der Sitten aller Geſellſchaftsſchichten ankam.
Mit dieſen „Pickwickiern”, die in loſen Heften
erſchie=
nen und von der engliſchen Bevölkerung, beſonders von den
Londonern, verſchlungen und von Woche zu Woche mit
Span=
nung erwartet wurden, war der Ruhm Dickens begründet.
Durch dieſen Roman war er denn auch im Stande, einen
Hausſtand zu begründen, doch war ſeine Ehe keine dauernd
glückliche.
Dickens hat dann noch eine Reihe von Werken
geſchrie=
ben, die zum Teil an rein dichteriſcher Kraft ſein erſtes
großes Werk überragen, wenn auch in den „Pickwickiern”
ſein Humor am kraftvollſten ſprudelt. Sein Roman „Oliver
Twiſt” der in die dunkelſten Verbrecherſpelunken Londons
hineinleuchtet, ferner „Barnaby Rudge”, „Martin Chuzz
lewt‟ „Nickolas Nickleby” „Domlery und Sohn”,
„Bleakhouſe” „Harte Zeiten” „Zwei Städte”, vor
allem aber „David Copperfield” in welchem Roman er viel
eigenes Erleben geſchildert hat, bilden die Höhepunkte ſeines
literariſchen Schaffens, das ſo überreich iſt, daß man es
kaum in einem kurzen Artikel in ſeiner Vielſeitigkeit
ſchil=
dern kann.
Derſelbe Dichter, der mit Uebermut durch die grotes
keſte Komik die Leſer in ein herzerſchütterndes Lachen zu
verſetzen vermochte, wußte ſie im nächſten Augenblick durch
die zarteſten Töne der Rührung weinen zu machen. Dieſer
„Dickensſche Humor” iſt ein typiſcher Begriff und durch ſeine
„Chriſtmas carol” weltbekannt geworden.
Dickens hat kein hohes Alter erreicht, obwohl die Fülle
ſeiner Schriften ein paar Menſchenleben ausfüllen könnten.
Er ſtarb am 9. Juli 1870. Seine Werke haben ihn ſämtlich
überlebt; ſie ſind in England heute noch viel geleſen, und
auch in Deutſchland erſchienen mehrmals Ueberſetzungen
noch nach ſeinem Tode. England rechnet ihn und darf ihn
zählen zu den klaſſiſchen Meiſtern ſeiner Literatur. Der
er=
folgreichſte iſt er jedenfalls, wobei es ihm in England nicht
wenig zu ſeiner Popularität nützte, daß ſeine Werke
unbe=
denklich von jedem in die Hand genommen werden können,
trotzdem er je oft Verbrechen und Verbrecher ſchildert.
Schalk II. aus Viernheim angeklagt. Der Angeklagte
war bis zum Juli 1911 bei dem Schmiedemeiſter Wunderle
zeitweiſe beſchäftigt. Nachdem er in Ludwigshafen
Stel=
lung erhalten hatte, kam er im Auguſt zu Wunderle, um ſich
einen Geldbetrag zu borgen. Er traf ihn aber nicht im
Hauſe an, deshalb begab er ſich zu der Frau Winkenbach
und ſagte dieſer, Wunderle hätte ihm den Auftrag gegeben,
ſich von Frau Winkenbach in ſeinem Namen 3 Mark geben
zu laſſen. Die Frau, die der Angabe Schalks Glauben
ſchenkte, iſt um dieſen Betrag geſchädigt worden, denn das
Geld wurde ihr von Wunderle nicht zurückerſtattet, da er
dem Schalk keinen Auftrag gegeben hatte, ſich etwas geben
zu laſſen. Der Angeklagte gibt an, im guten Glauben
ge=
handelt zu haben, da er von Wunderle noch Geld zu
for=
dern hatte, auch hätte er ſchon des öfteren im Namen des
Wunderle Sachen für ſich gekauft. Das Gericht verurteilt
den Angeklagten wegen Betrugs im ſtrafverſchärfenden
Rück=
fall zu 3 Monaten Gefängnis. — Der Händler
Aron Lorch aus Lorſch ließ am 7. Auguſt 1911, morgens
4 Uhr, von Lorſch zwei Pferde zum Pferdemarkt nach
Mann=
heim führen. In Mannheim wurde ihm von dem Führer
mitgeteilt, daß bei Neuſchloß das eine Pferd vor
Erſchöpf=
ung gefallen ſei und nicht wieder auf die Beine gebracht
werden konnte. Lorch beauftragte den Arbeiter Maſſow
damit, für das Pferd zu ſorgen. Das Pferd blieb dann
aber noch bis zum 8. Auguſt, abends 11 Uhr, dort liegen,
bis es von der Kreisabdeckerei abgeholt wurde. Dem Lorch
wird nun zur Laſt gelegt, ſich nicht genügend um das Pferd
bemüht zu haben; er wurde deshalb wegen Tierquälerei
vom Schöffengericht Lorſch zu 4 Wochen Gefängnis
ver=
urteilt Das Gericht hielt eine Gefängnisſtrafe für
ange=
bracht, da es eine große Roheit war, das Tier bei der großen
Hitze zwei Tage auf dem Felde liegen zu laſſen, auch war
der Angeklagte bereits zweimal wegen Tierquälerei
vor=
beſtraft. Lorch legte gegen das Urteil Berufung ein, da er
nach ſeiner Anſicht alles getan hatte, um das Pferd zu
be=
ſeitigen. Die Strafkammer ſah ſich gezwungen, die
Ver=
handlung zwecks weiterer Zeugenvernehmung zur
Klar=
ſtellung des Sachverhalts zu vertagen.
Kommerzienrat Ferdinand Wittich *. Geſtern
vormittag iſt nach längerem Krankſein der Seniorchef der
Firma L. C. Wittichſche Hofbuchdruckerei, Herr
Kommer=
zienrat Ferdinand Wittich, im Alter von 86
Jah=
ren verſchieden. Einem Leben, reich an Arbeit und reich
auch an äußeren Erfolgen, hat der Tod damit ein Ziel
geſetzt. Ueber ein halbes Jahrhundert hindurch hat der
Verſtorbene mit regſtem Intereſſe dem weitverzweigten
Geſchäft vorgeſtanden. Durchdrungen von der hohen
kulturellen Aufgabe einer Tageszeitung galt ſein
beſon=
deres Intereſſe dem Darmſtädter Tagblatt, deſſen 175.
Jubiläum mitzuerleben ihm noch vergönnt war. Gleich
großes Intereſſe brachte der Verſtorbene allen Fragen
des öffentlichen Lebens entgegen, inſonderheit auf dem
Gebiete ſozialer Fürſorgebeſtrebungen und Viele werden
ihm für im Stillen erwieſene helfende Wohltat Dank
zollen. — Im Jahre 1855 war der Verſtorbene in die
Firma eingetreten. Es entſpricht einem Wunſche des
Ver=
ſtorbenen, wenn wir näheres Eingehen auf ſein Wirken
und Schaffen unterlaſſen. R. i. p.
* Kurſus für Armenpflege, Jugendwohlfahrt
und Ingendfürſorge. Auf den heute Mittwoch, den
7. Februar, nachmittags 5 Uhr, ſtattfindenden Vortrag
des Herrn Stadtſekretärs Liſt über „die einzelnen
Unter=
ſtützungsarten der ſtädtiſchen Armenpflege” im
Herr=
ſchaftsſaale des Städtiſchen Saalbaues wird hiermit
aufmerkſam gemacht.
*X* Haushaltungsſchule. Die im Anſchluß an die
zweite höhere Töchterſchule (Eleonorenſchule)
geplante Errichtung einer Haushaltungsſchule
wird am 1. April d. J. ins Leben treten. Bisher ſind
30 Schülerinnen zur Teilnahme an dieſem
hauswirt=
ſchaftlichen Unterricht angemeldet und aufgenommen
worden.
* Darmſtädter Volksbank. In der Montag abend
ſtatt=
gehabten gemeinſchaftlichen Sitzung der Verwaltungsorgane
wurde der Abſchluß für 1911 vorgelegt; er ergibt einen
Reingewinn von 165223,10 Mark. Aus ihm ſollen
wieder 6 Prozent Dividende der
Generalverſamm=
lung zur Verteilung vorgeſchlagen werden; ebenſo ſind
reichliche Rückſtellungen vorgeſehen. Die Generalver=
ſammlung findet am 27. Februar, abends 8 Uhr, im
Fürſtenſaal ſtatt. Da eine Statutenänderung auf der
Tages=
ordnung ſteht, und die Generalverſammlung nur
beſchluß=
fähig iſt, wenn mindeſtens 100 Mitglieder anweſend ſind, ſo
werden die Mitglieder erſucht, recht zahlreich zu erſcheinen.
* Verband heſſ. ſtaatl. Unterbeamten,
Orts=
gruppe Darmſtadt. Morgen Donnerstag, den
8. Februar d. Js., wird im Vereinslokale, Reſtauration
zur „Ludwigshalle” hier, Obergaſſe, Herr Rechnungsrat
Harth, Vorſitzender der ſtaatl. Betriebse und
Medi=
zinalkaſſe, einen Vortrag halten über das am 1. April
d. Js. in Kraft tretende „Reichsverſicherungsgeſetz”. Da
Herr Harth eine Autorität auf dieſem Gebiete iſt, ſo
werden alle noch beſtehenden Zweifelsfragen, die in dieſer
Hinſicht vorhanden, gelöſt werden.
* Naturwiſſenſchaftlicher Verein. Der Jahresbericht
für 1911 des Naturwiſſenſchaftlichen Vereins zu
Darm=
ſtadt (32. Vereinsjahr) iſt ſoeben im Druck erſchienen.
Im Jahre 1911 fanden ſieben wiſſenſchaftliche Sitzungen
(268. bis 274.) ſtatt. Sie erfreuten ſich eines regen
Be=
ſuches, die Durchſchnittszahl der Beſucher betrug 82.
Ueber die Sitzungen ſind eingehende Berichte, die von
den Vortragenden ſelbſt verfaßt ſind, in dem
Jahres=
bericht abgedruckt. An den Vorträgen und Mitteilungen
beteiligten ſich folgende Herren: Dr.=Ing. D’Ans,
Pri=
vatdozent an der Techniſchen Hochſchule, Dr. Greim,
Pro=
feſſor, Mitglied des Großh. Hydrographiſchen Bureaus, Dr.
Hamann, Sekretär der Landwirtſchaftskammer, Dr. Ihne,
Profeſſor, Oberlehrer, Dr. Liſt, Profeſſor, Kuſtos am
Großh. Landesmuſeum, Dr. Landmann, prakt. Arzt, A.
von Schultz, Konſervator, Gießen, Dr. Spilger,
Ober=
lehrer, Bensheim, Völſing, Profeſſor, Oberlehrer, Dr.
Walther, Geheimer Oberforſtrat, Dr. Wiener, Geheimer
Hofrat, Profeſſor der Mathematik an der Techniſchen
Hochſchule, Dr. Zeißig, Profeſſor der Phyſik an der
Tech=
niſchen Hochſchule.
* Die Stenographen=Vereinigung „Gabelsberger”
be=
geht, wie aus dem Anzeigenteil erſichtlich, kommenden
Frei=
tag im Fürſtenſaal ihre Gabelsberger=Feier, worauf auch
an dieſer Stelle nochmals hingewieſen ſei.
* Der Skiklub Darmſtadt=Odenwald veranſtaltete ſeine
erſte Uebungsfahrt in dieſem Winter im Trommgebiet.
Eine große Anzahl fortgeſchrittener Läufer fuhr nach
Zotzen=
bach; dort wurden direkt im Bahnhof die Bretter
ange=
ſchnallt und bei wundervollem Pulverſchnee zogen die
Ski=
läufer ihre Spuren über die in hellem Sonnenſchein
er=
glänzenden Felder und ſtiegen direkte Richtung Turm. Bot
ſchon der untere Teil des Aufſtiegs entzückende Ausblicke
über die winterliche Odenwaldlandſchaft, ſo konnten wir
uns auf dem oberen Teil des Aufſtiegs nicht ſatt ſehen an
dem tief verſchneiten märchenhaft ſchönen Wald, in welchem
die untergehende Sonne mit ihren ſchönſten Farbenlichtern
ſpielte. Nach kurzer Raſt im gaſtlichen Trommwirtshaus
wurde dann wieder angeſchnallt. Der Vollmond war
auf=
gegangen, ſein anfangs rotes Licht erſtrahlte bald in reinem
Silberglanz, bei der klaren, kalten Luft faſt Tageshelle
ver=
breitend. Raſch entſchloſſen, wurde auf einem ſteilen
Ab=
hange eine Uebungsſtunde eingelegt. Weiter ging es dann
in raſcher Fahrt und nach einer letzten genußreichen Abfahrt
vom Rudi Wünzer=Turm knatterten die Hölzer auf dem
hart gefrorenen Straßenboden von Waldmichelbach. Der
Odenwaldklub Waldmichelbach feierte ſein
Dekorierungs=
feſt und ſeiner freundlichen Einladung dazu leiſteten wir
gerne Folge und lange noch herrſchte fröhliches Leben. Am
anderen Morgen entwickelte ſich in Kreidach bei 19 Grad
Kälte ein früher im Odenwald nie gekanntes Treiben.
Min=
deſtens 50 Skiläufer aus den benachbarten Städten
Mann=
heim, Heidelberg, Worms und Darmſtadt entſtiegen dem
Zug und bald ſah man an allen Höhen frei und
ungebun=
den vom Weg die Läufer in die Höhe ſtreben. Die
Darm=
ſtädter wandten ſich nach Siedelsbrunn, dort wurden die
Ruckſäcke abgelegt und auf den vielen herrlichen Wieſen bei
geradezu idealem Schnee fleißig geübt. Der Erfolg war
glänzend; konnten doch am Nachmittag ſämtliche 18
Teil=
nehmer die Abfahrt über den Götzenſtein, Kieſelbuſch, Hohe
Hecke, trotzdem es an manchen Stellen nicht leicht war,
aus=
führen. In gehobener Stimmung, beglückt von den
herr=
lichen Eindrücken des Tages, traten wir am Abend die
Heimfahrt an. Die Fahrt wird allen in unvergeßlicher Er=
innerung bleiben und hoffen wir, daß uns noch mehr ſo
ſchöne Fahrten beſchieden ſein werden.
C. Vom Wetter. Am 4. d. M. wurde in Darmſtadt
ein Minimum von — 15,4 Grad Celſius beobachtet. Geht
man die hieſigen Aufzeichnungen aus den letzten 50
Jah=
ren durch, ſo findet män im Februar nur dreimal noch
niederere Stände, nämlich in den Jahren 1888 und 1901,
wo das Thermometer auf — 16,4 Grad ſank, und im
Jahre 1895, wo ſogar eine Kälte von — 19,7 Grad notiert
wurde. Der Februar des letztgenannten Jahres war mit
einem Temperaturmittel von — 5,4 Grad der kälteſte der
in den letzten 50 Jahren hier beobachteten. Er rangiert
unmittelbar nach dem Dezember 1879, der ſogar ein
Mittel von — 7,3 aufwies. Der plötzlich eingetretene
Temperaturſturz iſt einerſeits die Folge von Winden,
die uns die ſchon ſeit mehreren Wochen über dem Oſten
lagernde kalte Luft zuführten, in zweiter Linie aber auch
die Folge eines Schneefalles, auf den eine helle Nacht
folgte. Gerade durch dieſen letzteren Umſtand werden
infolge der Ausſtrahlung große Kältegrade
hervor=
gerufen.
* Immobilienverkehr. Im Monat Januar 1912
wur=
den in der Gemarkung Beſſungen verkauft drei bebaute
Grundſtücke im Geſamtwerte von 255 400 Mark, ſieben un
bebaute Grundſtücke im Geſamtwert von 81970,50 Mark
Mitgeteilt durch das Immobiliengeſchäft von C. W. Braun.
— Sportklub „Haſſia 1908‟ Am Faſtnacht=
Dienstag findet ein großer Maskenball in
ſämt=
lichen Räumen des Kaiſerſaales ſtaat. Aus den
Vor=
bereitungen, die bis jetzt getroffen ſind, kann man
ſchließen, daß der Ball glanzvoll ſich geſtalten wird.
Näheres durch Anzeigen und Plakate.
=gs- Unfall. Geſtern vormittag kam ein
Bäckerburſch=
in der Backſtube ſo unglücklich zu Fall, daß er einen Schien
beinbruch davontrug. Der Verletzte wurde nach Anlegung
eines Notverbandes durch die Rettungswache mittelſt
Kran=
kenautomobils ins Städtiſche Krankenhaus verbracht.
§ Brände. Am Montag abend kurz vor 6 Uhr ent
ſtand im Hauſe Kleine Bachgaſſe Nr. 1 ein
Kamin=
brand, welcher durch die herbeigerufene Feuerwehrwache
alsbald wieder gelöſcht wurde. — An demſelben Abend
kurz vor 7 Uhr entſtand in dem Hauſe Bismarckſtraße
Nr. 53 ein Kellerbrand, welcher durch die
herbei=
gerufene Feuerwehrwache ebenfalls alsbald wieder
ge=
löſcht worden iſt.
§ Hundefang. Während des Monats Januar ſind
durch den hieſigen Polizei=Hundeaufſeher 44 Hunde ein
gefangen worden. Hiervon wurden 18 Hunde von ihren
Eigentümern wieder ausgelöſt, 6 Hunde ſind verkauft
worden und 20 Hunde mußten getötet werden.
3 Pfungſtadt, 6. Febr. Ein Vorkommnis, das für
einige Schüler, die die höheren Lehranſtalten in
Darm=
ſtadt beſuchen, leicht die ſchlimmſten Folgen haben
konnte, ereignete ſich in den letzten Tagen auf dem
Bahn=
hof Eberſtadt. Der dortige dienſttuende
Stationsvor=
ſtand gab das Zeichen zur Abfahrt des um 8 Uhr
mor=
gens nach Darmſtadt fahrenden Zuges, obwohl mehrere
jüngere Knaben von hier noch nicht ganz in den Wagen
eingeſtiegen waren, ſondern erſt auf den Trittbrettern
ſtanden. Auch erwachſenen Paſſagieren war es nicht ge
lungen, in den Zug einzuſteigen, als er ſich ſchon in Be
wegung ſetzte. Ein hieſiger Lehramtsreferendar, der di
gefährliche Situation der Schüler erkannte und im glei
chen Zuge fuhr, zog, kurz entſchloſſen, die Notleine
Wenn der Zug hierdurch nicht wieder zum Stehen
ge=
bracht worden wäre, ſo hätten die betreffenden Schü
ler bei der Glätte der Trittbretter ſehr leicht zu Schaden
kommen können. Die Väter der Kinder haben aus die
ſem Grunde ſich beſchwerdeführend an die Eiſenbahn
direktion Mainz gewendet. Die Sache wird außerdem
inſofern einen Streitfall abgeben, weil der Referendar
die Notleine zog, ſich aber aus Rückſicht auf jene Schüler
hierzu veranlaßt fühlte.
Zwingenberg a. d. B., 6. Febr. Die Leiche eines
unbekannten, etwa 30jährigen Mannes wurde in
ver=
gangener Nacht um 4 Uhr durch den im Dienſt befind
lichen Streckenläufer auf dem Bahnkörper zwiſchen hier
und Auerbach entdeckt. Sie lag neben dem weſtlichen
Gleiſe; der Tod ſcheint durch den Stoß der Lokomotive
Konzerte.
Das fünfte Konzert der Großh.
Hof=
muſik unter Leitung des Herrn Hofkapellmeiſters
Hof=
rat de Haan am Montag wurde mit der 3. Sinfonie
(F-dur) von J. Brahms eröffnet, deren in eine glänzende
Form gekleidete muſikaliſchen Schönheiten unter der
treff=
lichen und temperamentvollen Wiedergabe durch das
Or=
cheſter zu voller Würdigung gelangten. Einen Meiſter ſeiner
Kunſt, einen ganzen Künſtler, lernten wir in dem
Violin=
virtuoſen Herrn Karl Fleſch aus Berlin kennen, der
als erſtes Stück das oft, aber nie zu oft geſpielte Konzert
für Violine mit Orcheſterbegleitung (D=dur) von
Beet=
hoven und ſpäter noch drei kleinere Soloſtücke für Violine
mit Klavierbegleitung: a) Larghetto von P. Nardini,
b) Muſette von J. M. Leclair und Präludium und Allegro
von G. Pugnani=Kreisler ſpielte und einmütige
Begei=
ſterung erweckte. Herr Fleſch gehört zu den erſten und
vornehmſten Repräſentanten ſeiner Kunſt, und es iſt
allerdings erſtaunlich, daß er hier bisher noch unbekannt
geblieben iſt. Die Tiefe der Auffaſſung und die vergeiſtigte
Interpretation der Beethovenſchen Muſik, in denen ſich
der hochgebildete und fein empfindende Künſtler
offen=
bart, die wunderbare Seele ſeines Spiels und die
ohne=
gleichen ſauber ziſelierten Töne, die er ſeinem herrlichen
Inſtrumente entlockt, hinterlaſſen den Eindruck einer
vol=
lendeten Kunſt, der durch die vornehme äußere Ruhe und
Selbſtverſtändlichkeit ſeiner künſtleriſchen Betätigung noch
verſtärkt wird. Auch die drei kleineren Stücke, denen er
als Zugabe Sarabande, Double und Bourrée von J. S.
Bach folgen ließ, wurden mit ebenſo graziöſer Technik
wie entzückender Schönheit des Tons geſpielt. Der
Er=
folg, den der anſcheinend noch junge Künſtler erzielte,
erregte — man kann ſchon ſagen — Aufſehen.
Beſonderes Intereſſe erweckte die als zweite
Orche=
ſternummer zweimal vorgetragene neue Luſtſpiel=
Ouver=
ture (Nr. 120) von Max Reger. Das Programm enthielt
hierzu folgende Bemerkung: Auf beſonderes Verlangen
und zum beſſeren Verſtändnis wird dieſe ſchnell
vorüber=
rauſchende Ouverture (ſie dauert zirka 6 Minuten)
zwei=
mal in dieſem Konzert zu Gehör gebracht. Dieſer Einfall
war nicht ſchlecht, bei größeren Werken würde er ſich aber
weniger gut verwirklichen laſſen. Die brillant gearbeitete
Kompoſition, ein kontrapunktiſches Meiſterſtück, in dem
es wie perlender Sekt prickelt, brodelt und ſchäumt,
ein Gedanke den andern jagt, eine Form die andere im
ſchnellſten Wechſel ablöſt, iſt ein echter Reger: aber die
Wirkung bleibt doch nur eine äußerliche. Die tempera=
mentvolle Wiedergabe unter Herrn Hofrat de Haans
anfeuernder Leitung entſprach dem lebendigen Charakter
des Werkes.
Fenilleton.
* Aus der Bühnenwelt. Im Neuen Theater zu
Frankfurt a. M. gelangte am Montag „
Mandra=
gola”, Komödie in 3 Akten nach
Macchia=
velli von Paul Eger zur Erſtaufführung. Die
Frankf. Nachr. ſchreiben darüber: Die Freie literariſche
Geſellſchaft ſervierte uns am Montag abend einen
Leckerbiſſen. Nicolo Macchiavelli hat in ſeiner
bekann=
ten Alraun=Komödie in Anlehnung an Boccaccio ein
Schlüſſelſtück geſchrieben, das in dem Florenz des
Ein=
quecento wegen der Porträtähnlichkeit der handelnden
Perſonen mit kopierten Originalen viel Staub
aufwir=
belte. Der ſkrupelloſe Autor, deſſen Politik alle Moral
keck verleugnet, fühlt ſich auch in ſeinem literariſchen
Schaffen von keiner Schranke beengt. Auch der „
Man=
dragola” haftet das Stigma ſeines ganzen Weſens an:
der Macchiavellismus iſt in jeder Szene lebendig.
Selbſt=
verſtändlich iſt die erotiſche Fabel in ihrem Urzuſtande
für den deutſchen Geſchmack — und vor allem für den
deutſchen Zenſor — ungenießbar. Daher hat ſich Paul
Eger, der neuernannte Darmſtädter
Hof=
theaterdirektor, des Stoffes angenommen, die
ſchlimmſten Eindeutigkeiten und Zynismen ausgemerzt,
die Derbheiten des Originals beſeitigt und mit dem
guten Geſchmack des gebildeten Aeſtheten lyriſche
Stim=
mungselemente eingeführt. So iſt eine durchaus
amü=
ſante Komödie entſtanden, die zwar für den
Normal=
backfiſch noch immer nicht geeignet, für den literariſchen
Feinſchmecker aber von hohem Werte iſt. Das Publikum
nahm die intereſſante Gabe mit jenem behaglichen
Ver=
gnügen auf, das ſich bei Gourmands nach einem
raffi=
niert komponierten Menu einzuſtellen pflegt. Die
Frankf. Ztg.” ſchreibt: Von dem Mangel eines
einheit=
lichen Stiles abgeſehen, iſt Egers „Mandragola” eine
launige Sache, die in leichten Verſen angenehm
vorüber=
rauſcht. Und da der Dichter nicht mit der Prätenſion
auftritt, uns ein großes Kunſtwerk liefern zu wollen,
ſo ſoll der Kritiker nicht päpſtlicher ſein wollen als der
Papft.
Eine griechiſche Elektra=Aufführung
in Paris. In dem mächtigen Raume des Pariſer
Chätelet=Théätre hat jetzt Raymond Duncan, der
Bru=
der der bekannten Tänzerin, ſeinen Traum verwirklicht:
mit ſeinen Schülern und Geſinnungsgenoſſen hat er die
Elektra des Sophokles in griechiſcher Sprache zur
Auf=
führung gebracht. Duncan iſt bekanntlich ein
Sonder=
ling, der ſein ganzes Streben und auch ſein
Privat=
leben in den Dienſt der alten helleniſchen Kultur geſtellt
hat. Er trägt nur griechiſche Gewänder, wie ſeine Frau
und ſeine Schüler, hat lange mit ihnen in Griechenland
gelebt, viele Jahre damit verbracht, das Formenſpiel
alter griechiſcher Tänze und die Klänge helleniſcher Muſik
zu rekonſtruieren und zu erlernen. Dem Fanatiker des
Hellenentums begegnete das ironiſche Paris mit
heite=
rem Mißtrauen, aber die Elektra=Aufführung im
Chäte=
let hat den Spott zum Schweigen gebracht und einen
tie=
fen Eindruck erzielt. Die ganze Aufführung atmete nach
dem Urteil der Kritiker Größe und ſchlichte Würde. Ganz
einfache Dekorationen: zu beiden Seiten des Spielfeldes
nur weite, einfarbige Vorhänge; von dem
unauffälli=
gen Hintergrunde heben ſich die Darſteller und Tänzer
wie Figuren eines Reliefs ab und alle Bewegungen
er=
halten eine Weichheit und eine Steigerung des
Aus=
druckes, der an die Frieſe griechiſcher Tempel denken
läßt. Dazu kommt der prachtvolle Klang der alten
grie=
chiſchen Sprache. So endete die Aufführung mit lebhaften
Ovationen für den wunderlichen Amerikaner, der ſeine
Anſchauungen nicht auf die Kunſt beſchränkt, ſondern ſich
darauf verſteift, auch in ſeinem Privatleben inmitten des
20. Jahrhunderts den alten Griechen zu ſpielen, um ſo
Kunſt und Wirklichkeit künſtlich zu vermählen.
* Spieglein, Spieglein in der Bahn. Die „Dame
auf der Straßenbahn” iſt ein Kapitel beſtändiger Klage,
da die meiſten Angehörigen des ſchwachen Geſchlechtes
nicht daran zu gewöhnen ſind, richtig abzuſteigen. Vor
einigen Monaten hatte, wie ſeinerzeit hier berichtet
wurde, die Leitung der Trambahnen einer deutſchen
Stadt an der Ausſteigeſtelle Spiegel anbringen laſſen
in der Erwartung, daß die Frauen durch die Eitelkeit
bewogen würden, in den Spiegel zu ſchauen und ſich
darum beim Abſteigen richtig, alſo mit dem Geſicht in
die Fahrtrichtung, zu ſtellen. Die Stadt Cincinnati hai
nun dieſelbe Methode angewendet in der Hoffnung, daß
auch hier die Eitelkeit als Lehrmeiſterin wirken und die
Frauen endlich an das richtige Abſteigen gewöhnen
werde. Dieſes Mittel hat aber verſagt. Nicht etwa, daß
die Eitelkeit der Frauen abgenommen hätte, nein, ſie
war dieſelbe geblieben. Alle Straßenbahnſchaffner
er=
klären übereinſtimmend, daß ſich die Frauen vor dem
Abſteigen erſt richtig hinſtellen, um in den Spiegel zu
ſehen. Bevor man ſich’s verſieht, drehen ſie ſich vor dem
Abſteigen wieder um, ſteigen falſch ab und fallen
natür=
ich hin. Ein Schaffner beſchreibt dieſe Methode in fol=
verurſacht worden zu ſein und es liegt wohl ein
Selbſt=
mord vor.
*X* Nieder=Modau, 6. Febr. In Sachen des Nie
der=Modauer Spar= und Kredit=Vereins
ſind zurzeit alle Kräfte in Tätigkeit, den über den
Ver=
ein hereingebrochenen Konkurs wieder
rück=
gängig zu machen. Schon bis Ende voriger Woche
hatten ſich zirka 650 Darlehensgläubiger zu einem
Nach=
laß von 20 Prozent ihrer Forderungen bereit erklärt.
Auch am geſtrigen Sonntag haben in Brandau und
Ober=Modau größere Gläubigerverſammlungen
ſtattge=
funden, in denen die Mitglieder der
Sanierungskommiſ=
ſion und Rechtsanwalt Dr. Eckhard=Reinheim
ein=
gehend die Verhältniſſe auseinanderſetzten. Auf Grund
dieſer Darlegungen hat ſich dann, gutem Vernehmen
nach, eine Reihe weiterer bedeutender
Darlehensgläu=
biger bereit erklärt, auf 20 Prozent ihrer Forderungen
zu verzichten. Damit iſt das Gelingen der von allen
Seiten erſtrebten Sanierung ſehr wahrſcheinlich
ge=
worden, umſomehr, als auch das Großh. Kreisamt ſich
eifrig für die Sanierung bemüht. Gegen die
Konkurs=
eröffnung war bekanntlich ſchon vor einiger Zeit
Be=
ſchwerde eingelegt worden. Die Entſcheidung darüber
iſt noch nicht erfolgt, und man hofft, daß es gelingen
wird, die Sanierung noch vor der Entſcheidung
durch=
zuführen.
Offenbach, 6. Febr. Für
Krankenhauserweiter=
ungsbaut en wurden in der Sitzung des Bauausſchuſſes
am Montag 174 288 Mark bewilligt. — Der
Abteilungsvor=
ſteher des ſtädtiſchen Hochbauamtes, Architekt Schlegel,
wurde zum Stadtbaumeiſter ernannt.
Offenbach, 6. Febr. Einen ſchrecklichen Tod fand
geſtern der Vorarbeiter Schickedanz, der ſeit vielen
Jahren in den Unionlederwerken zu Bürgel
beſchäftigt iſt. Als er vor einem Bottich mit heißer Lohe
auf dem Laufbrett ſtand, brach dieſes durch und der
Un=
glückliche ſtürzte bis zur Bruſt in den Bottich hinein.
Schwer verbrüht wurde er ins ſtädtiſche Krankenhaus
gebracht. Schon am Abend erlag er ſeinen ſchweren
Brandwunden. — In der letzten Zeit wurden in
Offen=
bach verſchiedentlich Einbrüche verübt, ohne daß die Diebe
feſtgenommen werden konnten. Auf der Suche nach den
Tätern ſtellte die Polizei feſt, daß ein hieſiger Wirt von
dem bekannten Anarchiſten Willy Eiſenreich, der der
Polizei bereits bei anderer Gelegenheit verdächtig
erſchie=
nen war, eine größere Partie Wurſtwaren gekauft hatte.
Die nach der Herkunft dieſer Waren angeſtellten
Ermit=
telungen ergaben, daß die Würſte aus Einbrüchen in
Frankfurt herſtammten. Infolgedeſſen wurde Eiſenreich
feſtgenommen. Er leugnete anfangs zwar jede Schuld
und behauptete, die Wurſtwaren von einem unbekannten
Manne im Zuge gekauft zu haben. Später ging er in
ſei=
nem Geſtändnis noch einen Schritt weiter und gab an.
die Waren einem unbekannten Manne im Zuge geſtohlen
zu haben. Von den Einbrüchen will er aber nichts wiſſen.
Wegen dieſer hat aber die Frankfurter Staatsanwaltſchaft
einen Haftbefehl gegen ihn erlaſſen, ſodaß er in den
näch=
ſten Tagen den Frankfurter Behörden ausgeliefert werden
wird.
Seligenſtadt, 6. Febr. Die Pächter der hieſigen
Emaillierfabrik Gräger u. Schab ſiedeln mit dem
1. April in ihr neues Heim nach Pfungſtadt über.
Von dieſer Zeit an wird hier eine
Metallwaren=
fabrik weiter betrieben und es beſteht die Abſicht, die
bisher angeſtellten Arbeiter weiter zu beſchäftigen. — Für
die hieſige Bierbrauerei F. Glaab, die mit dem Bau eines
neuen, der Neuzeit entſprechenden Sudhauſes beſchäftigt
iſt, wurde heute ein großer Keſſel aus Darmſtadt
hier=
her verbracht.
G. Aus dem Ulfenbachtal, 6. Febr. Bei einer am
4. Januar in Waldmichelbach abgehaltenen
Fiſcherei=
verpachtung wurden teilweiſe unzureichende Gebote
abgegeben. Am Freitag, den 16. Februar, nachmittags
2 Uhr, findet daher daſelbſt eine nochmalige Verpachtung
dieſer Forellenbäche ſtatt. Wie man hört, ſollen
diesmal die Fiſchereien in kleineren Bezirken, das heißt
in vier Loſen, ausgeboten werden, was wohl namentlich
von den dem Angelſvort huldigenden Liebhabern
freu=
digſt begrüßt wird. Die Fiſchwaſſer ſind mit der
Eiſen=
bahn bequem zu erreichen und gehören zu den beſten
Forellenbächen des Großherzogtums. Sportfiſchern iſt
alſo willkommene Gelegenheit geboten, ſich in einer
land=
ſchaftlich ganz hervorragend ſchönen Gegend eine
ertrag=
reiche Fiſcherei auf einen Zeitraum von 12 Jahren zu
ſichern.
Mainz, 6. Febr. Im Hauſe des Kohlenhändlers
Reitz am Petersplatz gerieten geſtern morgen durch
aus=
ſtrömendes Gas 4 Menſchen in ſchwere Lebensgefahr. Die
Schweſter des Herrn R., die Köchin und das Dienſtmädchen
waren bereits bewußtlos geworden; Fräulein Reitz iſt
erſt geſtern abend aus ihrer Bewußtloſigkeit erwacht. Den
Arbeitern iſt es bis heute mittag noch nicht gelungen, den
Ausſtrömungsort des Gaſes aufzufinden.
Mainz, 6. Febr. Zwiſchen dem 19jährigen Glaſer
Joſ. Axt aus der Mailandsgaſſe und ſeinem Vater kam
es am Montag in der elterlichen Wohnung zu einer
Aus=
einanderſetzung. Während des Streites nahm der Vater
in ſeiner Aufregung ein Meſſer und ſtach ſeinen
Sohn in die Bruſt. Nur dadurch, daß der Sohn
raſch mit der linken Hand die Bruſt zudeckte, hatte er es
zu danken, daß an der Bruſt nur eine leichte Verletzung
entſtand. Durch den Stich wurde ihm aber ein Finger
faſt vollſtändig von der Hand abgetrennt. Der Verletzte
kam ins Hoſpital. — Beim Anlegen eines Güterbootes
m Guſtavsburger Hafen ſchlug ein Drahtſeil dem
Schif=
fer Chriſtian Fickenſcher derart gegen die Bruſt, daß
er erhebliche innere Verletzungen erlitt. Mit dem
Kran=
kenwagen wurde er ins Rochushoſpital gebracht.
Gießen, 5. Febr. Der Provinzialausſchuß für
Ober=
heſſen beſchloß geſtern, die Hochſpannungsleitung zur
Ver=
ſorgung der Orte in der Provinz mit elektriſchem Strom
nach Vorſchlägen des Geheimrats Kittler=Darmſtadt,
dem Vernehmen nach, an mehrere Groß=Firmen zur
Liefer=
ung zu vergeben. Die Einrichtung der
Transformatoren=
häuſer und die Herſtellung der Ortsnetze ſollen Ende des
Monats noch vergeben werden. Die Dispoſitionen ſollen ſo
getroffen werden, daß die Lieferung elektriſcher Energie aus
der Hochſpannungs= oder Fernleitung im Spätherbſt
er=
folgen kann.
* Butzbach, 5. Febr. Die 51. Verſammlung der
Gauturnwarte des Mittelrheinkreiſes
vurde in der Turnhalle des Männerturnvereins
Wies=
baden abgehalten. Anweſend waren die Mitglieder des
geſchäftsführenden und Turnausſchuſſes, ſowie die
Ver=
treter der 25 Gaue des Kreiſes. Die Sitzung begann am
Samstag nachmittag um 5 Uhr unter der Leitung des
Kreisturnwarts Volze=Frankfurt a. M. Turnwart
Engel vom Männerturnverein Wiesbaden begrüßte die
Anweſenden im Namen ſeines Vereins. Der zweite
Kreisturnwart Münch ſprach alsdann über die neu
ein=
geführte einheitliche Bezeichnung der Freiübungen in der
Deutſchen Turnerſchaft. Volze berichtete über die Sitzung
des in der letzteren neu eingeſetzten Unterausſchuſſes für
Spiele und volkstümliche Uebungen, die Ende Dezember
n Leipzig abgehalten wurde. Er empfahl, in allen
Gauen Gauſpielwarte zu wählen. Bei der Beſprechung
warnte Turninſpektor Poller=Saarbrücken vor der
Abſonderung der Spiele in den Turnvereinen. Eine
be=
ſonders lebhafte Ausſprache entſpann ſich über die Punkte
„Jugendpflege, Pfadfinder und Jugendbund Jung=
Deutſchland‟. Die Turnvereine werden, ihrer ganzen
Vergangenheit getreu, auch in Zukunft nach beſten
Kräf=
ten in der Jugendpflege weiterarbeiten. Dazu iſt es aber
nötig, daß, wie Gauturnwart Kleber=Höchſt a. M.
aus=
führte, von den Regierungen den Turnvereinen der
Deut=
ſchen Turnerſchaft das Recht verliehen wird, ohne
wei=
teres Schülerabteilungen gründen zu dürfen. Zu Ehren
der Verſammlung veranſtaltete der Männerturnverein
Wiesbaden eine Abendunterhaltung. Am Sonntag
mor=
gen begann die praktiſche Arbeit. Der erſte Teil war
unter der Leitung des zweiten Kreisturnwarts Münch
den Freiübungen für das Kreisturnfeſt, das vom 3. bis
6. Auguſt in Aſchaffenburg gefeiert wird, gewidmet.
Gau=
turnwart Braun=Frankfurt ließ Sprünge ohne und mit
Drehungen am lang geſtellten Bock ausführen.
Kreis=
vertreter Schulrat Schmuck nahm Marſchübungen in
Zügen mit Drehungen vor. Ihnen folgten
Atmungs=
übungen, die in ſehr anſchaulicher Weiſe entwickelt
wur=
den. Mit den Keulen übte der Kreisturnwart Volze die
Schneckenſchwünge ein. Unter ſeiner Leitung wurde auch
zum Schluß die männlich ſchöne Uebung des Gerwerfens
durchgenommen. In der ſich anſchließenden Beratung
waren die Gauturnwarte allgemein der Anſicht, auch für
die Zöglinge Wetturnen, aber ohne irgend welche
Feſt=
lichkeiten, zu veranſtalten. Die Feſtordnung für das
Kreisturnfeſt in Aſchaffenburg bildete den Schluß der
Beratungen.
Alsfeld, 5. Fehr. Unſer altehrwürdiges, im Jahre
1512 erbautes Rathaus, das in den zwei letzten Jahren
einer gründlichen Erneuerung unterzogen wurde, iſt am
Sonntag nachmittag durch eine kleine Einweihungsfeier
ſeiner Beſtimung übergeben worden. Zahlreiche Vertreter
der ſtädtiſchen und ſtaatlichen Behörden hatten ſich zu dieſem
Feſtakt eingefunden. Es waren erſchienen: Bürgermeiſter
Völſing und die Mitglieder des Gemeinderats, Kreisrat
Dr. Heinrichs, die ſonſtigen Spitzen der Behörden,
Miniſte=
rialrat Dr. Hölzinger als Vertreter des heſſiſchen
Mini=
ſteriums, Geh. Oberbaurat Klingelhöffer als Vertreter der
Bauabteilung, Prof. Walbe als Vertreter der
Denkmal=
pflege u. a.
Alsfeld, 5. Febr. Heute in den frühen Morgenſtunden
iſt Altbürgermeiſter Ernſt Arnold im 84.
Lebens=
jahre an einem Schlaganfall verſchieden. Kaum
von den Folgen einer Lungenentzündung geneſen, warf ihn
ein Schlaganfall neuerdings aufs Krankenlager, von dem
er ſich nicht wieder erholen ſollte. 27 Jahre lang — von
1879 bis 1906 — war er Bürgermeiſter der Stadt Alsfeld.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 5. Febr. Prinzeſſin
Viktoria Luiſe hat wegen eines Bronchialkatarrhs
in der letzten Zeit mehrere Einladungen zu Ballfeſtlichkeiten
ablehnen müſſen. Die Prinzeſſin wird demnächſt einen
kurzen Aufenthalt im Gebirge, wahrſcheinlich in Celerina,
wo das Kronprinzenpaar bereits weilt, nehmen. — Profeſſor
Humperdincks Befinden hat ſich weiter gebeſſert.
Man hofft, daß er im April ſich zu ſeiner Erholung nach
dem Süden begeben kann. — Die Eröffnung des
Haupt=
verfahrens in Sachen der
Maſſenvergiftun=
gen in dem Berliner ſtädtiſchen Aſyl ſteht unmittelbar
be=
vor. Die Anſetzung des Hauptverhandlungstermins iſt für
Ende Februar oder Anfang März zu erwarten. Außer dem
Drogiſten Hans Scharmach aus Charlottenburg, der den
Methylalkoholſchnaps an die verſchiedenen Gaſtwirtſchaften
geliefert haben ſoll, haben ſich noch die Reiſenden Karl
Zaſtrow aus Berlin und Bruno Meyen zu verantworten. Die
Strafſache wird vor der 10. Strafkammer des Landgerichts I
zur Verhandlung kommen. — Der erſte der drei noch
ſchwebenden Metternichpro=eſſeſtand heute vor dem
Schöffengericht Schöneberg zur Verhandlung. Es handelt
ſich um Wortbeleidigungen am Telephon. Der Angeklagte
wird aus der Unterſuchungshaft vorgeführt, in der er wegen
des Spielerprozeſſes Stallmann und Genoſſen ſitzt. Sein
Verteidiger ſtellt den Antrag, das gegenwärtige Verfahren
niederzuſchlagen, da Metternich wegen dieſer Straftat nicht
von Oeſterreich ausgeliefert worden ſei. Oeſterreich liefere
nur wegen Vergehen aus, die es ſelbſt beſtrafe. Die
gegen=
wärtige Tat ſei dort aber ſtraffrei. Wegen der Prüfung
dieſes Antrages wurde die Verhandlung vertagt.
Wiesbaden, 6. Febr. Heute verhandelte die
Straf=
kammer gegen den Tüncher und Jagdpächter Anton
Deu=
ſer von Bleidenſtadt wegen fahrläſſiger Tötung
ſeiner eigenen Ehefrau. Deuſer war, am letzten
Buß= und Bettag zur Jagd geweſen. Als er nach Hauſe
zurückkehrte, unterließ er es bei ſtarkem Regen, ſein
Ge=
wehr zu entladen, bevor er das Haus betrat. Während
er ſeine naſſe Kleidung ablegte, hing er die Waffe an einen
1.93 Meter über der Erde angebrachten Kleiderhaken und
ſetzte ſich dann zu Tiſche. Plötzlich richtete der zehn Jahre
alte Karl an ihn die Frage, ob er das Gewehr reinigen
ſolle und nahm es von dem Haken. Der acht Jahre alte
Bruder kam hinzu, wollte es ebenfalls reinigen und
zwi=
ſchen beiden entſtand ein kurzes Ringen. Plötzlich entlud
ſich der Schuß und die volle Ladung ging der in der Nähe
befindlichen Frau in den Kopf. Sie verlor das
Bewußt=
ſein und ſtarb auf dem Wege zum Krankenhaus in
Wies=
baden. Der Angeklagte wurde zu der Mindeſtſtrafe von
einem Tag Gefängnis verurteilt, indem das Gericht
be=
rückſichtigte, daß er durch den Tod ſeiner Frau bereits
er=
heblich beſtraft iſt. Außerdem ſoll er der bedingten
Be=
gnadiauna empfohlen werden.
Wiesbaden, 6. Febr. Zwiſchen ſtreikenden
Taglöhnern und Arbeitswilligen von der
Steinmühle kam es geſtern abend hier zu einer
förm=
lichen Schlacht, bei der Meſſer und Revolver eine
hervorragende Rolle ſpielten. Insgeſamt wurden über
20 Schüſſe gewechſelt. Der Haupträdelsführer, der
Tag=
löhner Franke, erhielt eine ſchwere Schußverletzung am
Kopfe.
Köln, 4. Febr. Im Bergiſchen Lande zeitigte der
Rodelſport zahlreiche ſchwere Unglücksfälle. In
Solingen wurden zehn ſchwer verletzte Perſonen dem
Krankenhaus überliefert. In einzelnen Städten wurde
der Rodelſport polizeilich inhibiert.
Dortmund. 5. Febr. Bankier Ohm iſt heute morgen
unter milder Beaufſichtigung in das Sanatorium am
Kaiſer=Wilhelm=Hain übergeführt worden. Die
Nieren=
operation wird, ſobald der Patient ſich etwas gekräftigt
hat, vorgenommen werden.
Prenzlau, 6 Febr. In Annenwalde in der
Ucker=
mark ſind die fünf Kinder des Arbeiters Brach im Alter
von fünf Monaten bis zu 5½ Jahren durch
Ofen=
rauch erſtickt. Als die Frau von einem Ausgange
zurückkehrte, drang ihr beim Oeffnen der Wohnung
dich=
ter Rauch entgegen. Die Kinder lagen beſinnungslos in
en Betten. Der 5½ Jahre alte Knabe hatte ſich in
ſei=
ner Angſt unter das Bett verſteckt. Alle
Wiederbeleb=
ungsverſuche blieben erfolglos. Die Urſache des
Un=
glücks iſt darin zu ſuchen, daß Holz und Kohlen, die unter
dem Ofen aufgeſchichtet waren, in Schwälung gerieten.
Breslau, 5. Febr. Auf den bei der
Reichstags=
ſtichwahl im Wahlkreiſe Kreuzburg=Roſenburg
durch=
gefallenen polniſchen Kandidaten Pfarrer Kuczka aus
Wysſoka wurde auf der Heimfahrt von Kreuzburg ein
Anſchlag verübt. Der für die polniſche Partei als
Wahlzettelverteiler tätig geweſene Pius Lutuſſek ſchoß
mit einem Teſching auf den Pfarrer Kuczka; die Kugel
durchbohrte dieſem das Naſeinbein. Lutuſſek hat den
Schuß abgegeben, weil er den für das Zettelverteilen
verſprochenen Lohn nicht erhalten hat.
Hirſchberg, 5. Fepr. Der Bote aus dem Rieſengebirge
meldet: Medizinſtudent Roſenbach, ein geborener
Hildes=
heimer, verunglückte am Sonntag bei einer Skifahrt
auf dem Gehängeweg. Er erlitt eine Gehirnerſchütterung,
deren Folgen er im Arnsdorfer Krankenhauſe erlag.
Klagenfurt, 6. Febr. In Schwabegg haben ſich auf
dem Heimwege von der Schule mehrere Kinder im
Schneeſturm verirrt. Obgleich über 100 Perſonen
die ganze Gegend abſuchten, wurde keine Spur von den
Vermißten gefunden. Man vermutet daß die Kinder
vom Schnee verweht und erfroren ſind.
Paris, 4. Febr. Einen ſchrecklichen Tod fand
heute ein Fallſchirmkonſtrukteur, der Damenſchneider
Franz Reichelt, ein gebürtiger Oeſterreicher, der nicht
davor zurückſchreckte, ſich von dem etwa 60 Meter hohen
erſten Stockwerk des Eiffelturmes hinabzuſtürzen, um
die Zuverläſſigkeit eines von ihm erfundenen
Aero=
plan=Fallſchirmes darzutun. Die Vorrichtung
beſtand in einem originellen Koſtüm mit auf dem Rücken
gefalteter weißer, ſeidener Kapuze, die mit einem
Ge=
ſtänge verſehen war und die ſich durch Zugſchnüre
auto=
matiſch zu einem Schirm von nicht weniger als 32
Quadratmeter Fläche und 6 Meter Durchmeſſer öffnen
ſollte. Reichelt hatte mit dieſem Fallſchirmkoſtüm ſchon
mehrfach Verſuche unternommen, indem er damit
beklei=
dete Gliederpuppen vom Dache ſeines Hauſes in den
Hof hinabſchleuderte. Geſtern wurde ihm endlich die
er=
ſehnte Bewilligung zuteil, und für Sonntag früh bereits
kündigte Reichelt der Preſſe ſein waghalſiges
Unterneh=
nen an. Um 8 Uhr morgens erſchien er in ſeinem
Ko=
ſtüm am Fuße des Eiffelturmes, und, ſobald man ihm
Zutritt gewährte, ſtieg er trotz der letzten dringenden
Warnungen ſeiner Freunde die ſchmale Treppe eines der
vier Pfeiler des Eiffelturmes hinan. Auf der Plattform
des erſten Stockwerkes angelangt, ſchwang er ſich auf
einen Tiſch, und nachdem er die Kapuze entfaltet hatte,
ſetzte er mit einem weiten Sprunge über das Geländer.
Aber der Schirm öffnete ſich nicht, und ſtatt in einer Art
Gleitflug niederzuſinken, wie er es vorher verkündet
hatte, ſtürzte der Unglückliche ſenkrecht in die
Tiefe. Nach kaum vier Sekunden prallte der Körper
vor den ſchreckenſtarren Zuſchauern dröhnend auf dem
hartgefrorenen Boden auf. Er war auf die Füße
ge=
fallen und hatte die Arme, die Beine, das Becken und
vermutlich auch die Wirbelſäule gebrochen. Er war
ſo=
fort tot.
Reims, 6. Febr. Zwiſchen den Winzern und ihren
Arbeitern ſind heftige Zwiſtigkeiten wegen der Frage
der Löhne und der Arbeitsforderungen ausgebrochen. In
der Ortſchaft Rilly La Montagne wurden von unzufriedenen
Arbeitern 800 Quadratmeter eines Weinberges
ver=
wüſtet, deſſen Beſitzer ſich den Forderungen der Arbeiter
widerſetzt hatte. Das Arbeiterſyndikat gab zwar bekannt,
daß es eine derartige Sabotage nicht billige, doch haben
zahlreiche Beſitzer Drohbriefe erhalten.
London, 6. Febr. Nach einer Zeitungsmeldung hat Mr.
Charles Steward, der Vater des in Deutſchland
ver=
urteilten Spions, Nachricht von Freunden in Deutſchland
erhalten, daß die Begnadigung ſeines Sohnes durch
den Kaiſer beantragt worden ſei. Mr. Stewards Freunde
glauben, daß die Begnadigung bald erfolgen werde. Dex
gender Weiſe in einer amerikaniſchen Zeitung: „Wie
ſteigt eine Frau von der Straßenbahn? Sie begibt ſich
langſam im letzten Augenblick zur Ausgangsſtelle. Hier
ſieht ſie vor dem Abſteigen in den Spiegel. Die anderen
Fahrgäſte, die gleichfalls abſteigen wollen, drängen nach
und warten ungeduldig, bis die Frau endlich den Fuß
auf das Trittbrett hinunterſetzt. Erſt kommt aber ein
flüchtiger Blick in den Spiegel. Dann werden die
Löck=
chen, die in Unordnung geraten ſind, und der Hut noch
mit ganz kurzen Griffen, die aber für die anderen
Paſſa=
giere noch viel zu lang ſind, in Ordnung gebracht. Dann
folgt ein entzückendes Lächeln, deſſen Grund man nicht
erfahren kann. Und dann dreht ſich die Dame wieder
um, um nach der falſchen Seite abzuſteigen.”
Kubeliks koſtbarer Finger. Aus New=York wird
berichtet: Der bekannte Violinvirtuoſe Kubelik macht
gegen die bekannte engliſche Verſicherungsgeſellſchaft
Lloyd einen ungewöhnlichen Anſpruch geltend. Der
Geiger ſoll ſeine zehn Finger bei der Geſellſchaft mit
einer Summe von einer Million Mark verſichert haben,
und er fordert jetzt die Auszahlung eines Zehntels von
dieſem Betrage. Als er ſich am Freitag mit der Pflege
ſeiner Fingernägel beſchäftigte, rutſchte ihm die Feile
aus und verurſachte unter dem Nagel eine Wunde, die
den Virtuoſen nach ſeinen Angaben auf einige Wochen
verhindern wird, aufzutreten. Das in Chicago auf
Samstag angeſetzte Konzert mußte auf unbeſtimmte Zeit
vertagt und das Eintrittsgeld zurückerſtattet werden.
Nun fordert Kubelik auf Grund ſeiner Police die
Aus=
zahlung von hunderttauſend Mark von der Geſellſchaft,
bei der er ſeine Finger gegen derartige Unfälle
ver=
ſichert hat.
* Ein „Attentat” auf die Dichter. In den Auslagen
aller beſſeren Papierhandlungen in Berlin iſt jetzt ein
Ab=
reißblock zu ſehen, auf deſſen Streifband die Inſchrift
prangt: „Dichterzitate.” Man glaubt zuerſt, einen
Kalender vor ſich zu ſehen, wird aber alsbald, nicht ohne
eine gewiſſe Beſchämung zu empfinden, eines Beſſeren
belehrt. Dieſe Zitate aus der Weltliteratur ſind auf
einem gräulich ſchimmernden Faſerpapier gedruckt, deſſen
Weſensart jeden Zweifel an ſeiner Beſtimmung
aus=
ſchließt. Der findige Unternehmer will auf dieſe etwas
merkwürdige Weiſe die Kunſt ins Volk tragen und das
Studium der Klaſſiker zu einer beſonderen „
Bequemlich=
keit” machen. Wenn man die Sache auch noch ſo leicht
nimmt, ſo handelt es ſich doch hier um eine ganz
un=
gewöhnliche Geſchmackloſigkeit. Dante, Shakeſpeare,
Goethe auf hygieniſches Kloſetipapier gedruckt, das iſt ein
ſtarkes Stück,
Vater trifft Vorbereitungen zu ſeiner Abreiſe nach Deutſch
land.
London, 6. Febr. Ein ſeltſamer Automobil=
Unfall koſtete einer Frau Margarete Scott, die erſt einige
Wochen verheiratet war, das Leben. Der eigene Gatte
der jungen Frau lenkte einen Kraftwagen, in dem das Paar
einen Ausflug unternahm. Um einen Zuſammenſtoß zu
verhüten, mußte der Gatte das Automobil plötzlich ſcharf
lremſen. Durch den kräftigen Ruck fiel die Frau kopfüber
aus dem Auto auf das Straßenflaſter. Sie erlitt ſo ſchwere
Verletzungen, daß ſie nach zwei Stunden ſtarb.
Petersburg, 5. Febr. In Mukden findet der
Ver=
kauf der Schmuckſachen des kaiſerlich
chine=
ſiſchen Schatzes ſtatt. Zahlreiche Antiquare von
auswärts kaufen große Seltenheiten zu billigen Preiſen.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Könſtler und künſtleriſche Veranſtaſtungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
Dem Liederabend von Alois
Burgſtal=
ler am 9. Februar hat, wie die Freie literariſch=
künſt=
leriſche Geſellſchaft im heutigen Anzeigeteil bekannt gibt.
Frl. Lili Hickler ihre Mitwirkung zugeſagt. Sie wird
zur Freude der Verehrer, die ſich ihre junge Kunſt raſch
gewonnen hat, ein Adagio von Mozart und eine
Ma=
zurka von Wieniawski zu Gehör bringen. Ueber Alois
Burgſtaller, der in dieſen Tagen in München einen
Lie=
derabend gegeben hat, leſen wir in der Münchener
Muſik=
zeitung: Alois Burgſtaller und Julia Culp gebührt der
Ehrenplatz unter allen muſikaliſchen Veranſtaltungen der
letzten Wochen. Ihre Namen leuchten aus der Fülle des
Gebotenen hervor. Beide Künſtler ſind ſich gleich in der
ſtarken Wärme, die ſie ſpenden, in der Uebereinſtimmung
von Wollen und Können, in der völligen Harmonie ihrer
Perſönlichkeit. Burgſtaller, gleichſam abgeſchieden von
jeglichem äußeren Sein, völlig eins mit dem Dichter,
deſſen Gedankengang er geradezu in viſionärer
Unmittel=
barkeit durchlebt. Wie Burgſtaller Schubert, Hugo Wolf
und Liſzt interpretiert: ergreifend, unvergeßlich — und
in ſeiner überwältigenden ſeeliſchen Größe unerreichbar!
Das hieß vom Edelſten ſpenden, und jeder, dem dies
Ge=
ſchenk nicht ward, iſt zu bedauern.
Qarlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 6. Febr. Der
Finanzaus=
ſchuß der Zweiten Kammer hielt heute vormittag
unter Vorſitz des Abg. Dr. Oſann noch eine der
Etats=
beratung gewidmete Sitzung ab; es wurden die einzelnen
Berichte der Ausſchußreferenten über die von ihnen
be=
arbeiteten Etatskapitel verleſen und genehmigt, ſo daß
der umfangreiche Budgetbericht des Finanzausſchuſſes
nunmehr im Druck fertiggeſtellt werden kann. Am
Mon=
tag, den 12. Februar, wird ſich der Finanzausſchuß nach
(Zießen begeben, um daſelbſt die Pläne für die neuen
Klinikbauten an der Landesuniverſität
und das im Bau begriffene neue Amtsgerichtsgebäude
einer Augenſcheinnahme zu unterziehen. Für das letztere
wird im Vermögensteil des Budgets als zweite Baurate
eine Summe von 166000 Mark angefordert und von der
liegierung die Ermächtigung gewünſcht, die früher im
Unſchluß an die Einrichtung des Provinzialarreſthauſes
zu Mainz für die Herſtellung von 16 mittleren und
klei=
neren Beamtenwohnungen bewilligten 43000 Mark für
den Neubau in Gießen mit zu verwenden, da ſich
inzwi=
ſchen die Ausführung dieſes Projektes als unzweckmäßig
erwieſen hat. Am Dienstag, den 13. Februar, tritt der
Finanzausſchuß wieder zu einer Sitzung zuſammen und
am Nachmittag desſelben Tages findet alsdann die
vor=
geſchriebene gemeinſame Beratung der
Finanz=
ausſchüſſe beider Ständekammern über den
Staats=
voranſchlag ſtatt.
Sport.
* Triberg, 3. Febr. Das Winterſportleben hat
kräftig eingeſetzt. Die Höhen waren von zahlreichen
Ski=
läufern belebt und Rodelbahn und Eisplatz wurden von
auswärtigen und einheimiſchen Winterſportlern eifrig
benützt. Die neuerbaute Bobbahn wird ſoeben
ſport=
gerecht hergerichtet, damit ſie von Mitte dieſer Woche ab
der Benützung übergeben werden kann. Am Sonntag,
11. Februar, findet ſodann das vom
Bobsleigh=
lub Schwarzwald veranſtaltete
Eröffnungs=
rennen ſtatt, bei dem neben Preis= und
Erinnerungs=
medaillen der „Pokal vom Schwarzwald” zu erringen iſt.
Am Sonntag, den 18. d. M., wird die „
Rodelmeiſter=
ſchaft von Baden” auf der Hofwaldrodelbahn zum
Austrag gebracht. Am Abend desſelben Tages (
Faſt=
nachtſonntag) gibt der Winterſportverein einen
Masken=
hall „Tiroler Volksfeſt” und am Faſtnachtmontag
wird der jedes Jahr eine große Anziehungskraft
aus=
übende „koſtümierte Rodelkorſo” abgehalten.
Den Beſuchern Tribergs iſt dadurch eine ganze Reihe
ſvortlicher und vergnüglicher Veranſtaltungen geboten.
Spezial=Programme der einzelnen Veranſtaltungen ſind
vom Verkehrsbureau unentgeltlich zu haben.
sr. Ein Match um die Weltmeiſterſchaft
im Laufen über 15 engliſche Meilen wurde in
Pow=
derhall in der Nähe von Edinburgh zwiſchen den drei
bekannten Läufern Longboat (Amerika), Holmer (
Ka=
nada) und Kohlemainen (Finnland), dem kürzlichen
Sie=
ger des Schottiſchen Marathon=Laufes, ausgetragen. Die
Witterung war dem Match wenig günſtig. Stellenweiſe
wurden die Läufer durch ſtarken Schneeſturm erheblich
behindert. Holmer gab bereits nach drei Meilen auf.
Longboat hatte auf halber Strecke einen kleinen
Vor=
ſprung vor Kohlemainen, dieſer holte aber bald wieder
auf und behauptete bis kurz vor Schluß des Rennens die
Führung. Im Endkampf konnte aber dann der
India=
ner den Sieg mit nur 50 Zentimeter Vorſprung an ſich
reißen. Infolge des heißen Kampfes zwiſchen den
kei=
den Rivalen wurde der beſtehende Weltrekord über dieſe
Diſtanz gedrückt, und zwar legte Longboat die Diſtanz
in 1 Stunde 20 Minuten 45½ Sekunden zurück. Der
bis=
herige Rekord wurde mit 1 Stunde 21 Minuten 15 Sek.
von dem Franzoſen Bouchard gehalten.
Vom Wetter.
* Berlin, 5. Febr. Den Abendblättern zufolge
verur=
ſachte die ſtarke Kälte im ganzen Reich ſchwere
Schäden. Insbeſondere iſt der Schiffahrtsverkehr in der
Oſtſee durch die Eisbildung ſehr behindert. Zwar hat das
Eis bei Swinemünde etwa eine Meile abgeſetzt und ein
breiter Streifen offenes Waſſer iſt zwiſchen Zinnowitz und
Misdroy entſtanden. Das unter dem Einfluß des Oſt= und
Südoſtwindes von der Küſte ſich löſende Eis drängte ſich
je=
doch zu einem feſten Gürtel zuſammen und blockiert förmlich
die ganze Strecke von Arkona bis über Swinemünde
hin=
aus. Das Eis iſt ſo dicht, daß die Dampfer „Induſtria‟
und „London” aus Kopenhagen nicht nach Swinemünde ge=
langen konnten und unverrichteter Sache umkehren mußten.
Dem Eisbrecher „Pommern” iſt es gelungen, die däniſchen
Dampfer „Skaltholt” und „Odin” in den Hafen zu bringen.
Der engliſche Dampfer „Sultan”, der in der Revaler Bucht
im Eiſe feſtgeklemmt war, wurde in der Richtung nach der
ſchwediſchen Küſte abgetrieben. Er hat nur für zwei Tage
Proviant und Kohlen an Bord. Von Swinemünde iſt ein
Rettungsdampfer abgegangen. Auch den Kolberger Hafen
ſchließt ein dichter Eisgürtel ein.
* Berlin, 6. Febr. Während in Verlin geſtern morgen
als niedrigſte Temperatur 17 Grad unter Null
verzeichnet wurden, ſind als niedrigſte Temperatur in der
Mark 26 Grad minus regiſtriert wordeng in Neumünſter
(Holſtein) ſogar 30,3 Grad minus. Am Ausgang der Elbe
iſt durch den anhaltenden Froſt der Eisgang ſo ſchwer
ge=
worden, daß ſelbſt große Seedampfer nur mit Mühe
ver=
kehren. Aus Flensburg wird gemeldet, daß der Dampfer
„Kappeln”, von Dänemark nach Lübeck unterwegs, ſank. Das
Schiff war zwiſchen der Neuſtädter und der Lübecker Bucht
infolge des Treibeiſes leck geworden. Der Dampfer hatte
100 Stück Vieh an Bord. Die Beſatzung wurde von einem
Flensburger Dampfer gerettet. —Der Rhein, der Neckar
und die Moſel ſind in ihrer gänzen Breite mit Treibeis
be=
deckt. Sämtliche Schiffbrücken mußten abgefahren werden.
* Hamburg, 6. Febr. Wegen des andauernd ſcharfen
Froſtes beſchloß der Senat, in allen Stadtteilen die
Turn=
hallen der Volksſchulen als Wärmehallen bei Tag und Nacht
für Jedermann bereit zu halten, ferner auf größeren
Plätzen proviſoriſche Wärmehallen zu errichten.
* Wien, 6. Febr. Die Kälte und der
Schnee=
fall halten an. Die Verkehrsſtörungen nehmen großen
Umfang an. Die Unfälle infolge der vereiſten Straßen
ſind im Zunehmen begriffen.
* Belgrad, 6. Febr. Hier wütet ein ſtarker
Schneeſturm, durch den der geſamte Verkehr lahmgelegt
iſt. Zahlreiche Unfälle haben ſich ereignet.
* Petersburg, 6. Febr. Aus verſchiedenen
Tei=
len Rußlands werden heftige Schneeſtürme
ge=
meldet. Auf mehreren Bahnlinien iſt der Verkehr
unter=
brochen. Züge ſind im Schnee ſtecken geblieben. Die
Landſtraßen ſind unpaſſierbar. Eine große Anzahl von
Menſchen iſt infolge der Kälte umgekommen, ebenſo auch
viel Vieh.
Brand des fürſtlichen Hoftheaters in Detmold.
* Detmold, 5. Febr. Das fürſtliche Theater
iſt heute abend niedergebrannt. Inmitten der
Vor=
ſtellung „Der Bettler von Syrakus” ertönte der
Ruf: „Feuer!‟. Die Beſucher konnten ohne Schaden das
Theater verlaſſen. Der Brand ſoll durch einen
Schornſtein=
defekt entſtanden ſein.
* Detmold, 6. Febr. Das geſtrige Feuer im
fürſt=
lichen Hoftheater entſtand während der Vorführung
von Sudermanns „Der Bettler von Syrakus”. Kurz nach
9 Uhr abends ſtürzte der hohe Giebel des brennenden Hauſes
ein. Um 10 Uhr griff das Feuer auf Bühne und
Kuliſſen=
haus über. Um 11 Uhr wütete der Brand noch mit unver
minderter Heftigkeit fort. Das Hauptgebäude iſt verloren.
Unglücksfälle ſind nicht zu verzeichnen. Die Urſache des
Brandes ſoll in der ſchlechten veralteten
Heizungsvorrich=
tung zu ſuchen ſein.
Der Fürſt erſchien mit ſeiner Gemahlin um 9½ Uhr
uf der Brandſtätte, ebenſo der Oberbürgermeiſter und
zahl=
reiche Landtagsabgeordnete. Das Gebäude wurde 1825
er=
aut unter dem Fürſten Karl Alexander Leopold.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
ſeinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Brauchen wir eine Ueberlandzentrale, die
durch Transformatoren das Land mit Energie
verſorgt? — Durchaus nicht! Das Elektrizitätswerk zu
Darmſtadt kann der ganzen Gegend als Kraftwerk
dienen, und man braucht nur eine Fernleitung oder
Landleitung, ſowie Umſpanner oder
Um=
former oder Umformeſtellen, oder wie man
ſonſt ſagen will, um den Stro m überall hin zu liefern.
Eine Ueberſchwemmung des Landes mit unnützen
Fremd=
wörtern iſt keineswegs nötig; wenn man will, kann man
ſich kürzer und verſtändlicher mit deutſchen Wörtern
aus=
drücken, und das ſollte uns Deutſchen eigentlich am
näch=
ſten liegen. Die Verwendung von „Zentrale” für jedes
eliebige größere Unternehmen iſt eine Modentorheit;
wir werden es noch erleben, daß man den Schlachthof die
Fleiſchzentrale nennt, die Brauerei Bierzentrale, das
Kreisamt Kreiszentrale, die Bürgermeiſterei Stadt= oder
Dorfzentrale uſw. in herrlichem Neudeutſch. Vor wenigen
Jahren noch konnte man ohne Zentrale” auskommen;
unſere Väter ſagten Gaswerk, Waſſerwerk uſw. Wir
aber ſind eben daran, „Zentrale” auch da zu ſetzen, wo es
gar nicht paßt; denn die geplante Fernleitung für den
Strom — für Energie, wie der jetzige Deutſche ſagt
eine Zentrale zu nennen, iſt Unſinn, und das Kraftwerk,
das man als Ueberlandwerk benützen will, hat ſchon
längſt den Namen Elektrizitätswerk. Warum alſo neue
Fremdwörter im Zeitalter der Heimatpflege und
Heimat=
kunſt?
— Eine hauptſtädtiſche Bevölkerung dürfte wohl
An=
ſpruch darauf haben, daß die Bürgerſteige nach jedem
Schnee=
falle gründlich abgefegt werden, bevor der Schnee gefroren
ei. Daß man hier, wie auf gefrorenem Sturzacker wandeln
muß, ſcheint beinahe zu den unberechtigten
Eigentümlich=
keiten Darmſtadts zu gehören. Falls die Hausbeſitzer die
Arbeit nicht bewältigen könnten, ſo wäre die Stadt ja in
der angenehmen Lage, Arbeitsbedürftigen einen Verdienſt
zu gewähren. Die Gemeindeabgaben ſind wahrlich hoch
P. S.
genug.
Die Miniſterkriſis in Bayern.
** München, 6. Febr. Die Korreſpondenz Hoff
mann meldet: An den Vorſitzenden des Miniſterrates
Dr. Graf v. Podewils iſt heute früh nachſtehendes
Allerhöchſtes Handſchreiben gelangt: „Ich habe das heute
nachmittag eingereichte Schreiben des
Geſamtſtaatsmini=
ſteriums entgegengenommen, behalte mir meine
Entſchlie=
ßung zunächſt vor und erſuche das
Geſamtſtaatsmini=
ſterium um vorläufige Fortführung der Geſchäfte.
Mün=
chen, 5. Februar 1912. gez. Luitpold, Prinz von Bayern.
An das Geſamtſtaatsminiſterium, zu Händen des
König=
lichen Staatsminiſters des Königlichen Hauſes und des
Aeußern Dr. Graf von Podewils.”
Der italieniſch=türkiſche Krieg.
* Berlin, 6. Febr. Die türkiſche
Regier=
ung beauftragte ihren Botſchafter in Berlin, bei der
deutſchen Regierung dahin vorſtellig zu werden, daß ſie
dafür Sorge trage, daß den türkiſchen Gefangenen
in Caſerta eine beſſere Behandlung zuteil werde.
Insbeſondere wünſche die türkiſche Regierung die
Unter=
bringung der Gefangenen an beſſer gelegenen Orten.
* Mailand, 5. Febr. Dem Secolo zufolge wird
in Rom angenommen, daß General Caneva nicht
mehr auf ſeinen Poſten zurülckkehrt. Er
habe die Vorſicht zum äußerſten getrieben und es nicht
verſtanden, aus den günſtigen Gefechten einen Vorteil zu
ziehen. Die Tatſache, daß die beiden nach Tripolis
ge=
ſandten Generale, die berufen waren, die kriegeriſchen
Operationen zu leiten, zurückberufen worden ſeien,
be=
weiſe, daß der Generalſtab in der Wahl der Befehlshaber,
denen das Glück und die Ehre der italieniſchen Waffen
anvertraut worden ſeien, keine gute Hand gehabt habe.
* Konſtantinopel, 6. Febr. Das
Kriegsmini=
ſterium erhielt einen eingehenden Bericht über die
Be=
ſchießung der Gebäude der franzöſiſchen
Geſellſchaft in Hode id a. Es verlangte
wei=
tere ergänzende Berichte. Das Miniſterium des Aeußern
betrachtet das Vorgehen Italiens als rechtswidrig, da
die Eiſenbahngeleiſe noch nicht gelegt ſind und die
An=
lagen deshalb zu militäriſchen Zwecken nicht dienen
könn=
ten. Ueberdies ſei nicht ein einziger Waggon vorhanden
geweſen.
* Rom, 5. Febr. Die franzöſiſche Botſchaft
bat die italieniſche Regierung um freie
Durchfahrt des Dampfers der Meſſageries
Maritimes, der nach Hodeida gehen und 25 franzöſiſche
Staatsangehörige an Bord nehmen ſoll. Die italieniſche
Regierung iſt dem Erſuchen gern nachgekommen und
er=
teilte dem italieniſchen Konſul in Port Said die Weiſung,
dem in Frage ſtehenden Dampfer einen Geleitsbrief
aus=
zuſtellen, der ihn ermächtigt, die italieniſche Blockadelinie
zu paſſieren. Die türkiſchen Behörden in Hodeida
hin=
derten die europäiſchen Staatsangehörigen, ihre Waren
auf einen Dampfer zu ſchaffen, der ſie aus den blockierten
Städten fortbringen ſollte. Das italieniſche Kriegsſchiff
„Piemonte” erhielt einſtweilen den Befehl, die Europäer
an Bord zu nehmen, damit ſie nicht unter den Folgen der
Blockade zu leiden brauchten.
* Rom, 6. Febr. Die Agenzia Stefani teilt mit:
Ausländiſche Zeitungen brachten Nachrichten,
italieni=
che Kriegsſchiffe hätten Hodeida beſchoſſen
und Werkſtätten und Häuſer der Geſellſchaft, die die
Eiſen=
bahn nach Ras Ketib baut, bombardiert und zerſtört. Der
Kommandant der italieniſchen Flotte im Roten Meer hat
bis heute keinerlei Bombardements weder auf Hodeida
noch auf die Gebäude der genannten Geſellſchaft gemeldet.
Es bleibt alſo nur die Annahme übrig, daß das Lager
regulärer türkiſcher Truppen bei Djubbanah, einer
Ort=
ſchaft 16 Kilometer von Hodeida und 6 Kilometer von Ras
Ketib entfernt, beſchoſſen worden iſt. Die Regierung
wartet indeſſen noch Nachrichten über dieſen Gegenſtand ab.
Gegenüber den Meldungen einiger ausländiſcher Blätter,
daß Hodeida nicht beſchoſſen werden dürfe, weil es nicht
befeſtigt iſt, wird hervorgehoben, daß Hodeida durch ein
kleines Fort im Norden der Stadt geſchützt iſt und daß
die Kanonen dieſer Forts am 2. Oktober 1911 auf den
italieniſchen Kreuzer „Volturno” und das Kanonenboot
„Aretuſa” feuerten. Es muß auch Feldartillerie im
Sü=
den der Stadt dem Meere gegenüber aufgeſtellt geweſen
ſein.
* Sfar, 5. Febr. Die Miſſion des Roten
Halbmondes iſt hier eingetroffen. Sie wurde bei
ihrer Landung mit Zurufen begrüßt. Die Miſſion begibt
ſich ſofort nach Bengardane.
* Tripolis 6. Febr. Die allgemeine
Kriegslage iſt unverändert nur ein reger
Wachdienſt auf feindlicher Seite, durch den die
Verbin=
dung der Italiener gehindert werden ſoll, iſt zu bemerken.
Florentiniſche Ulanen unternahmen Erkundigungsritte in
der Richtung auf Fonduk Tokar. Sie bemerkten gegen
Fonduk Magar ein Lager und einen Zug von Menſchen
und Tieren, der ſich von Zanzur nach Tokar bewegte. Aus
der Ferne wurde auf die Aufklärungsvatrouillen ein
Ge=
wehrfeuer eröffnet, das wirkungslos blieb.
Die Revolution in China.
* Peking, 6. Febr. Japaniſche Truppen
bewachen jetzt die Eiſenbahnbrücke im Oſten von
Schang=
hai=Kwang, die in der Nacht zum Freitag durch eine
Bom=
benexploſion beſchädigt wurde.
* Nanking, 6. Febr. Wutingfang,
Tang=
ſchaoyi und Sunjatſen hatten eine lange
Beſpre=
chung über die letzten Forderungen der
Man=
dſchus. Trotzdem eine endgültige Antwort noch nicht
erteilt wurde, beſteht Grund zu der Annahme, daß dem
Kaiſer geſtattet werden wird, ſeinen Titel auf Lebenszeit
beizubehalten, daß dieſer aber nicht erblich oder mit
irgend welchem Einfluß auf die Politik verbunden ſein
ſoll. Die Penſion des Kaiſers ſoll 4 Millionen Taels
be=
tragen, ſein Wohnſitz der Palaſt in Peking ſein. Die
Generäle des Nordens fordern die Republikaner in
Nan=
king auf. dem Hofe in Anbetracht des Umſtandes, daß
durch ſeine Abdankung der Frieden erhalten bleibt und
Millionen gerettet werden, möglichſt entgegenzukommen.
* London, 6. Febr. Die Times meldet aus Tokio
vom 5. Februar: Die Lage in der Mandſchurei
erregt in Japan lebhafte Beſoranis. Die hieſigen
Zeitun=
gen dringen auf ſchleunige Entſendung von Truppen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 6. Febr. Die Nordd. Allg. Ztg. ſchreibt:
Ab=
geſehen von der Beratung des Etats wird dem neuen
Reichstag in der bevorſtehenden Seſſion die Verſtärkung
der Wehrfähigkeit und die Deckung der Mehrkoſten obliegen.
Vorbereitet werden ferner ein Geſetz über die Reichs= und
Staatsangehörigkeit, die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe,
über die Verſicherung der Perſonen, die in gemeinnütziger
Weiſe beim Retten und Bergen aus Feuers= und
Waſſers=
not tätig ſind, und der im öffentlichen Dienſt ſtehenden
Per=
ſonen gegen Unfall. Der Nachtrags=Etat zur Ausführung
der Verſicherung für Privatangeſtellte und für die Schaffung
einer dritten Inſtanz in der kolonialen Rechtſprechung
werden dem Reichstag ſofort zugehen, ferner das
Schutztruppengeſetz, ein Geſetz über unſere
Rechtsbeziehun=
gen zu Bulgarien, ein Konſularvertrag über die Rechtshilfe
in bürgerlichen Angelegenheiten, und die Neuregelung des
Auslieferungsweſens mit Bulgarien.
* München, 6. Febr. Die Münchener Neueſten
Nach=
richten erfahren von gut unterrichteter Seite, daß der
neu=
gewählte Landtag am 15. Februar einberufen
wird. Es darf angenommen werden, daß der Prinzregent
mit der feierlichen Eröffnung des Landtages den
Prin=
zen Ludwig beauftragen wird.
* Altona, 6. Febr. Auf die Zehn=Millionen=
Anleihe der Stadt Altona bot die Hamburger
Bankengruppe unter Führung der Norddeutſchen Bank in
Hamburg 98,34 Prozent, die Berliner Bankengruppe
unter Führung der Königlichen Seehandlung 99,01
Pro=
zent. Der Berliner Bankengruppe iſt der Zuſchlag erteilt
worden.
* Kiel, 6. Febr. Prinz Waldemarvon
Preu=
ßen, der älteſte Sohn des Prinzen Heinrich von
Preußen, reiſte heute vormittag in Begleitung des
Ma=
rineoberſtabsarztes Bilfinger nach Genua ab, wo er ſich
am 8. Februar an Bord des Lloyddampfers „Prinzeſſin
Alice” zur Fahrt nach Ceylon einſchifft. Von dort geht
der Prinz ſpäter nach Oſtaſien. Die Reiſedauer beträgt
etwa fünf bis ſechs Monate.
* New=York, 6. Febr. Nach einer Meldung der Sun
aus Waſhington ſieht das Kriegsamt die Lage in
Mexiko äußerſt kritiſch an. Infanterie und Artillerie
gehen ſofort nach der Grenze ab. Weitere große
Truppen=
abteilungen werden in Bereitſchaft gehalten.
— Lichtenberg, 6. Febr. Ein gefährlicher
Brand brach heute früh in der Siegfriedſtraße aus,
wo ein Schuppen der Holzleiſtenfabrik von Rohde brannte.
Beſonders die nebenanliegende Fabrik von
Luftfahrzeu=
gen war bedroht. Das Feuer konnte nach einſtündiger
Tätigkeit der Wehr auf ſeinen Herd beſchränkt werden.
— Kuxhaven, 6. Febr. In der Elbemündung iſt
bei ſchwerem Eisgang ein däniſcher Dreimaſtſchoner
geſtrandet. Hilfsdampfer konnten ſich erſt heute
mor=
gen den Weg durch das Eis zum Schoner bahnen.
— Innsbruck, 6. Febr. Der Poſtraub iſt nunmehr
aufgeklärt. Der Täter iſt der Bruder einer Poſtbeamtin.
Er befindet ſich wahrſcheinlich in Trieſt oder in Hamburg.
— Paris, 6. Febr. Der frühere Miniſterpräſident
Caillaur der in letzter Zeit im Departement Sarthe
verweilte, erlitt geſtern einen durch Glatteis verurſachten
Automobil=Unfall. Caillaux und ſeine Gemahlin
wurden aus dem Wagen geſchleudert, kamen aber mit
leichten Quetſchungen davon.
— Biſerta, 6. Febr. Infolge einer
Fiſchvergif=
tung erkrankten ein italieniſcher Arbeiter, ſeine Frau und
ſeine zwei Töchter. Der Mann iſt geſtorben, die übrigen
Erkrankten befinden ſich auf dem Wege der Beſſerung.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Unerwartet ſchnell hat uns die weſtliche Depreſſion in
ihren Bereich gezogen und uns Umſchlag des Wetters
ge=
bracht. Wir werden auch morgen unter dem Einfluß des
Tiefs trübes, regneriſches Wetter haben. Bei milden,
ſüd=
weſtlichen Winden wird die Temperatur weiter ſteigen.
Ausſichten für Mittwoch, 7. Februar: Meiſt trüb,
leichte Regenfälle, mild.
59
Wer ſich ſchwach fühlt
und Kräftigung bedarf, der trinke Bioſon!
Ich trinke ſeit einiger Zeit Ihr Bioſon als
Morgen=
getränk mit Kakao vermiſcht. Der Geſchmack iſt tadellos und
das Getränk bekommt mir auch ſehr gut. Ich fühle mich ſehr
wohl darauf u. werde Bioſon daher auch weiternehmen. Als
Morgengetränk ſollte es ſtatt Kaffee überall eingeführt
wer=
den, denn es ſtärkt auch die Ne ven vor Beginn der täglichen
Arbeit. Dresden A., 14 Jun: 1911. L. Kretſchmann,
Hopfengarte nſtr. 21 II. Unterſchr. begl.: Dr. Alfred Galle,
Kgl. Sächſ. Notar. Bioſon das beſte u. billigſte Nähr= und
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mälern, Modellen u. Skizzcn in
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erlaubt ſich hiermit auf die Anſchaffung ihres neuen
Leichenwagens aufmerkſam zu machen. Der Wagen
bietet in ſeiner ernſten und würdigen Erſcheinung
Gewähr für eine pietätvolle Beſtattung.
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Beſondere Beſtellungen hierzu nehmen entgegen:
Wagenverwalter Lorenz, Woogsplatz 5, Tel. Nr. 211.
Wagenführer Ernſt Büchler, Nieder=Ramſtädterſtr. 56,
Tel. Nr. 1073.
Tageskalender.
Großh. Hoftheater, Anf. 7 Uhr (Ab. C): „Gudrun”.
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Gaſtſpiel des Marionetten=Theaters Münchener
Künſt=
ler um 5 und 8 Uhr im Hotel „Zur Traube‟.
Kurſus über Armenpflege ꝛc.: Beſichtigung des
Pfründnerhauſes und des Armenhauſes um 3 Uhr;
Vortrag von Stadtſekretär Liſt um 5 Uhr im Saalbau.
Vortrag von Frau Profeſſor Staudinger um 4 Uhr
im Gewerkſchaftshaus (Konſum=, Spar= u.
Produktions=
genoſſenſchaft).
Verſammlung der Vereinigten Bezirksvereine um
8¾ Uhr im „Kaiſerſaal”.
Hauptverſammlung des Kriegervereins um 8½ Uhr
in der Turnhalle am Woogsplatz.
Konzert um 3 und 8 Uhr im Hotel Hez.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um ½ 8 Uhr im Bürgerkeller.
Ausſtellung von Porträtphotographien
Wil=
helminenſtraße 27 (geöffnet von 10—1 u. —7 Uhr).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
v. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½—11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
Bilder vom Tage. (Auslage Rheinſtraße 23): Neue
Männer des Reichstages und nicht wieder gewählte
bis=
herige Abgeordnete; die Landung der „Carthage” in
Tunis; vom Beſuch des engliſchen Königspaares in
Kalkutza.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 8. Februar.
Pferde= ꝛc. Verſteigerung um 10 Uhr im Gaſthaus
„Zum weißen Roß” zu Arheilgen.
Holzverſteizerung um 9 Uhr im Rathaus zu
Roßdorf.
Für die uns anläßlich unſerer ſilbernen
Hochzeitsfeier zuteil gewordenen
Geſchenke und Gratulationen ſprechen wir
auf dieſem Wege, da es uns nicht möglich
iſt, jedem einzeln zu danken, unſeren
innig=
ſten Dank aus.
Wilhelm Diehl, Schuldiener,
und Frau.
Statt beſonderer Anzeige.
Rechtsanwalt Dr. Brücher
und Frau Frieda, geb. Herpel
zeigen die Geburt eines geſunden Jungen
an.
Darmſtadt, Georgenſtraße 6
6. Februar 1912.
(*2937
Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Heute früh 5 Uhr verſchied ſanft im 82.
Le=
bensjahre im Glauben an Jeſum, ihren Erlöſer,
Frau
Auguste Hedrich
Wwe. des Oberlandesgerichtskanzliſten i. P.
nach kurzem, ſchmerzloſen Krankenlager.
Darmſtadt, 6. Februar 1912.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 8.
Fe=
bruar, nachmittags 3 Uhr, vom
Eliſabethen=
ſtift aus, ſtatt.
Einſegnung um ½3 Uhr. (B3398
Todes-Anzeige.
Heute früh verschied sanft unser innigst geliebter Vater
und Grossvater
Feranand Viion
Kommerzienrat
im 86. Lebensjahre.
Professor Dr. Werner Wittich,
Rudolf L. wittich,
Marie Wittich, geb. Fest,
Marie Wittich, geb. von Hahn,
und vier Enkel.
Darmstadt,
6. Februar 1912.
Strassburg-Neudorf,
Einsegnung und Beerdigung finden in aller Stille statt.
(3444
Nachruf.
Heute vormittag 11 Uhr ist
Herr Kommerzienrat
Ferchand Viion
Seniorchef der L. C. Wittich’schen Hofbuchdruckerei
im hohen Alter von 86 Jahren sanft entschlafen.
Der Verblichene war ein Mann von edlem Charakter, seltener Tatkraft
und strengstem Pflichtgefühl, durch welche Eigenschaften er uns Allen ein
leuchtendes Vorbild war.
Wir werden ihm ein stetes ehrendes Andenken bewahren.
Das Gesamtpersonal
der L. C. Wittich’schen Hofbuchdruckerei
und des „Darmstädter Tagblattt
Darmstadt, den 6. Februar 1912.
(2442
Nachruf.
Nach Gottes Ratſchluß ſchied am
4. ds. Mts.
(3387
Herr
Pfarrer Ludwig Walz
zu Wiesbaden, wo er Linderung ſeines
mehr=
jährigen Leidens ſuchte, aus dieſem Leben.
In dankbarer Liebe trauern wir um den
hochverehrten und um unſere Gemeinde
hoch=
verdienten Heimgegangenen. Ueber dreizehn
Jahre hin erſtreckte ſich ſeine überaus
bedeutungs=
volle und ſegensreiche Tätigkeit in unſerer Mitte.
Unſere neugebildete Gemeinde verdankt ihm
vornehmlich ihre Organiſation, den Umbau
ihrer Kirche und die Schöpfung des
Ge=
meindehauſes. Mit unermüdlichem Eifer und
aufopfernder Hingebung hat er das
Gemeinde=
leben gefördert durch Bildung und Pflege einer
vielſeitigen und ausgedehnten Vereinstätigkeit.
Vor allem aber hat die Gemeinde in ihm einen
treuen Seelſorger und geiſtgeſalbten Prediger
verloren, der ſeine Kraft in ihrem Dienſt
ver=
zehrt hat, dem ſie Liebe und Dankbarkeit
ſchuldet und übers Grab hinaus bewahren wird.
Der Kirchenvorſtand
der Petrusgemeinde.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Heute früh entſchlief ſanft mein lieber Gatte,
unſer treuſorgender Vater, Bruder,
Schwieger=
vater, Großvater, Schwager und Onkel
Johann Eduard Weber
Großh. Expeditor i. P.
in nahezu vollendetem 64. Lebensjahre infolge
eines Herzſchlages.
(B3399
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Eliſe Weber, geborene Schilling,
Heinrich Weber, Ingenieur, und Frau,
Ludwig Weber, Großh. Miniſterialreviſor,
und Frau,
Georg Weber, Großh. Regierungsaſſeſſor,
Anna Weber,
ein Enkel.
Darmſtadt, Frankfurt a. M., Höchſt a. M.,
den 6. Februar 1912.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 8.
Fe=
bruar 1912, nachmittags= 3 Uhr, vom
Sterbe=
haus Schießhausſtraße 40 aus, auf dem
Darm=
ſtädter Friedhof ſtatt.
(Kondolenzbeſuche dankend verbeten.)
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet Sonn= und
Feiertags von 10—1 Uhr und 2—4 Uhr, Freitags
von 10—1 Uhr, ſowie Mittwochs von 2—4 Uhr
eintrittsfrei: Dienstags, Donnerstags und Samstags
von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
Mauſoleum zu beſuchen noch vorheriger
Erlaubnis=
einholung beim Großh. Hofmarſchallamt.
Krieger-Verein
Darmſtadt.
Todes=Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
unſer langjähriges Mitglied und
Feldzugs=
kameraden
(3428
Herrn Johann Weber
Großh. Expeditor i. P.
aus dieſem Leben abzurufen.
Die Beerdigung findet Donnerstag, oen
8. Februar, nachmittags 3 Uhr, vom
Eterbe=
haus Schießhausſtraße 40 aus, auf dem
Darm=
ſtädter Friedhof ſtatt.
Sammlung am Sterbehaus.
Zur Teilnahme an der Beerdigung
wer=
den die Kameraden Ackermann bis Zöller,
ſo=
wie der 3. Bezirk erſucht.
Der Vorſtand des Kriegervereins
bemteſt.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſe;
für den Inſeratenteil: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkriptewerden nicht
zurückgeſandt.
Von ver Bedeutung und Wertung der
Dun=
für Kranke und Geſunde ſind Dun=Saive
Präparate kann ſich jedermann durch Einſichtnah=
(1.30),=Pillen (1.30) und Zäpfchen (2.00).
me meines neueſten Proſpektes mit 59 wahrheits=
Proſpekte und kliniſch=therapeutiſche
Abhand=
gemäßen Heilberichten überzeugen. Weitere
dank=
lung koſtenfrei durch die Fabril Hans
ſagende Zuſchriften ſtehen jederzeit zur Verfügung. EINE NUlEAT
Heiss, Darmstadt. Roßdörferſtraße 22.
Meine Tochter Kätchen verletzte ſich vor 2 Jahren den
rechten Fuß unterhalb des Knöchels. Der Fuß wurde
ſchlimmer und ſchlimmer, ſodaß wir auf Anraten des
Arz=
tes hin unſer Kind nach Darmſtadt ins Krankenhaus brachten.
Dort wurde Knochentuberkuloſe feſtgeſtellt und ein Knöchel
herausgenommen. Nach ¼ Jahr heilte der Fuß zu. Beim
Verlaſſen des Krankenhauſes wurde uns vom dortigen
Arzt mitgeteilt, daß der Fuß oder das ganze Unterbein
abgenommen werden müßte wenn die Wunde wieder
aufbrechen ſollte. Als nach 5 Monaten der Fall wirklich
eintrat und der Arzt uns wiederholt riet, den Fuß oder
das Unterbein abnehmen zu laſſen, entſchloſſen wir uns,
es einmal mit den viel empfohlenen Dun=Präparaten zu
verſuchen. Wir hatten, Gott ſei Dank, beſten Erfolg. Der
Eiter wurde durch die Dun=Salbe raſch aus der Wunde
herausgezogen, die Anſchwellung verſchwand, der Fuß
belam bald wieder ſeine natürliche Farbe und heute iſt
unſer Kätchen, das zuvor ſchlecht ausſah, wieder friſch
und geſund und die Wunde geſchloſſen.
Roßdorf, 6. II. 1910.
Georg Friedrich Gunkel.
Nervoſität, Hämorrhoiden und Rheumatismus. Die
Dunpillen ſind eine Wohltat für die Nerven und gegen
Schlafloſigkeit. Die Dunzäpfchen gegen Homorrhoiden und
harten Stuhl, die Dunſalbe gegen Rheumatismus und
Reißen. Ich nahm dieſe Präparade nur ½ Jahr lang
und habe jetzt wieder Luſt am Leben. Die Pillen nehme
ich ohne Unterbrechung weiter
Frau Dr. Schäfer, Straßburg.
Knochenhautentzündung. Aus freiem Antriebe teile ich
Ihnen hierdurch mit, daß mich Ihre Dun=Salbe von einer
ſchmerzhaften Knochenhautentzündung in wenigen Tagen
geheilt hat. Ich bemerke dabei, daß ich das vortreffliche
Heilmittel leider erſt anwandte, nachdem ich bereits
wochen=
lang gelegen und gelitten hatte. Darmſtadt. Frau E. Frank.
Bauchfellentzündung. Meine Tochter Minchen war
ſo ſchwer an Bauchfellentzündung erkrankt, daß der Arzt
das Schlimmſte befürchtete. Durch Auflegen von Dun=
Pflaſter auf den Leib und öfteres Einnehmen von Dun=
Pillen war ſie nach wenigen Stunden aus aller Gefahr
und bereits nach 8 Tagen wieder auf. Nach 3 Wochen
fühlte ſie ſich wieder völlig geſund.
Forſthaus Eiſernhand bei Ober=Ramſtadt. W. Hoffmann.
Gerne teile ich Ihnen mit, daß mein kleiner Albert,
als er kaum 12 Jahr alt war, durch Behandlung mit
Ihrer Dun=Salbe innerhalb 8 Tagen von Keuchhuſten,
der ihn bereits 4 Wochen lang gequält hatte, befreit wurde.
Auch bei Katarrhen, Fieber und Brandwunden hat mir
Ihr Dun=Präparat vorz. Dienſte geleiſtet.
Darmſtadt, 15. 8. 1909.
Frau A. Melchior.
Maſern. Mein kleiner Hugo erkrankte an Maſern ſo
ſchwer, daß er im Fieber irr redete und wir das
Schlimmſte befürchteten. Er war am ganzen Körper ſo rot
wie ein Krebs und zeigte ſich die Krankheit beſonders
hef=
tig an den Augen. Da ich Dun=Präparate ſchon öſter
mit beſtem Erfolge angewandt hatte rieb ich ihn am
gan=
zen Körper mehrmal mit Dun=Salbe ein und gab ihm
Dun=Pillen. Der Erfolg war der, daß das Fieber raſch
ab=
nahm und Hugo nach etwa 3 Tagen wieder geſund war.
Darmſtadt.
Frau A. Melchior.
Als Krankenpflegerin mit faſt 30jähriger Dienſtzeit
würde ich mich wohl hüten, ein Heilmittel zu empfehlen,
von deſſen Vorzügen und völliger Unſchädlichkeit ich mich
nicht zuvor überzeugt hätte. Ich habe vielfach
Gelegen=
heit gehabt, zu ſehen und zu hören, daß die Dun=
Präpa=
rate mit nie verſagendem Erfolg bei offenen Wunden,
Ka=
tarrhen, Leberleiden, Brandwunden, Rheumatismus,
Js=
chias, Lungen= und Rippenfellentzündung, Blinddarm= und
Bauchſellentzündung u. a. angewandt wurden. Mir ſelbſt
haben die Dunſalbe und Dunpillen gegen Rheuma und
Anſchwellung der Beine treffliche Dienſte geleiſtet, und ich
bin überzeugt, daß nur ſie allein mir das Leben gerettet
haben, als ich kurz vor Weihnachten von einem ſchweren
Schleim=Schlaganfall getroffen worden war.
K. S.
Darmſtadt, 3. Juni 1910.
Die im April von Ihnen bezogenen Dunpräparate
waren von außerordentlicher Wirkung und habe ich meinem
6jährigen Jungen ein Drüſengeſchwür (das im Entſtehen
war) geheilt, ſodaß die Eiterung gar nicht zum Ausbruch
kam. Wegen desſelben Leidens mußte ich den Knaben vor
2 Jahren 18 Tage lang in ein Krankenhaus in Operation
und Behandlung geben.
„Dun” iſt bei uns zu einem unentbehrlichen Heilmittel
geworden und habe ich es ſchon oft empfohlen und auch
an Bekannte geliehen und wurden dort gleichfalls gute
Reſultate erzielt.
Lengfeld i. O., 1. 12. 1910.
Wilh. Heuß II.
Meine Leidenszeit fing 8 Wochen vor Weihnachten mit
Ischias und hochgradiger Nervoſität an, und behandelte
mich zuerſt Her Dr. Sch. ohne Erfolg. Dann kam ich ins
Krankenhaus nach Worms, aus dem ich ebenfalls ungeheilt
entlaſſen wurde. Hierauf wurde durch das
Invalidenver=
ſicherungsamt ein Heilverfahren in einer Heilſtätte zu
Darmſtadt eingeleitet und dort alles mögliche angewandt.
Bei größter Ruhe linderte ſich mein Schmerz, aber bei der
kleinſten Anſtrengung kam er immer wieder. Erſt nach
An=
wendung Ihrer Dun=Präparate wurde ich mit jedem Tag
beſſer, und heute, nach dreiwöchigem Gebrauch, finde ich
mich körperlich wie geiſtig wohl, und habe ich wieder einen
ſehr guten Schlaf. Auch gegen mein Hämorrhoidalleiden
haben mir Ihre Dun=Präparate vortrefflich geholfen und
ſage ich Ihnen hiermit, daß mir nichts anderes geholfen hat=
Monsheim (Rheinheſſen).
Gg. Scheuermann.
Herr Guillermo Alter, Naturarzt in Buenos Aires,
ſchrieb am 18. Mat 1900: In die Salbe ſind die Kranken
einfach verrückt. Ich habe einige ſehr ſchöne Heilerfolge
mit der Salbe bei Knochentuberkuloſe, Flechten,
Geſchwüll=
ſten und Fiſteln. Durch die Pillen einen auffallenden
Er=
folg bei Nierenſteinen.
Nur in Apotheken zu haben oder durch
Ver=
mittlung der Fabrik.
(1480a
Bestandteile: Cerat. resin. pini 25; Cerat. Cetacci 25; Ol. Jecor Aselli 15; Ccr. Flav. 15; Bals. Canad. 2; Mirrha 0,5; Seb. cerv. filtr. 15; Vitell. ovi 25. — O1
Arach. 6; Ol. Jecor Aselli 12; Cerat. res, pini 19: Cer. Fav. 12; Bals. Canad. 1,5: Cerat. Cetacci 2; Seb. cerv. fitr. 12; Vitell. ovi 12,5. Rad. lig. 23.—
Cerat. res. pini 25; Cerat. 4,5; Mirrha 0,5; Vitell. ovi 20; Cerat. Cetacci 25; Ol. Jecor Aselli 15; Mel. 5; Bals. Canad. 2; Seb. cerv. filtr. 4.
Kurſe vom 6. Februar 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
3f. Staatspapiere. 1Prn.
4 Tſche. Reichsſchatzanw. 100,20
3½ Deutſche Reichsanl.. 91,00
82,00
do.
3
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,20
91,00
3½ do. Eonſols .
82,00
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 100,25
93,30
do.
3½
84,50
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. .101,00
3990
do.
3½
300)
do.
3
4 Hamburger Staatsanl. 100,70
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 100,40
4 do. do. (unk. 1918) 107,50
89,55
do.
3½
do.
79,70
3 Sächſiſche Rente . . . 81,80
4 Württembergerv. 1907 100,75
do.
95,00
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1½ Griechen v. 1887 . . 52,70
3½ Italiener Rente . .
4½ Oeſterr. Silberrente . 94,10
do. Goldrente . . 96,80
do. einheitl. Rente 90.90
3 Portug. unif. Serie I 65,20
do. umniſ. Ser. III 67,80
v.
Spezial.
5 Rumänier v. 1903 . . 101,75
da. v. 1810. . 95.00
da. p. 1905. . 91,50
S
est.
9710
Ruſſen v. 1880. .
Ruſſn v. 1902. .. . 91,50
do. v. 1905 . . . . 100,50
92,00
3½ Schweden. . ..
4 Serbieramort. v. 1395 86,10
4 Türk. Admin. v. 1903 85,00
4 do. uniſitz. v. 1903 92,00
4 Ungar. Goldrente . . 92,20
do. Staatsrente . 90,40
5 Argentinier . . . . . . 101,50
90,00
do.
4½ Chile Gold=Anleihe .
5 Chineſ. Staatsanleihe 99,20
94,70
de.
4½
9610
4½ Japaner
5 Innere Mexikaner .. 97,40
61,50
do.
1 Gold=Merikan. v. 1904 91,00
101,00
5 Gold=Merikaner .
Aktien inländiſcher
Transvortanſtalten.
8 Hamb.=Amerila=Palet=
.143,30
fahrt
. 106,40
Nordd. Lloyd
3 Südd. Eiſenb.=Geſ.. . 124,00
Aktienansländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 00½.
Einz, Mk. 403 114.50
6 Baltimore & Otio. . 155%
Gotthardbahn . . . .
InArn
6½Oeſt.=Ungar. Staatsb. 156½
0 Heſt. Sädbhn. (Lomb.) 18½
6 Pennſylvanta R. R. 120,00
Induſtrie=Aktien.
9 Mainz. Aktienbrauerei 200,00
3 Werger=Brauerei . . 71,00
25 Bad. Anil.=u. Sodafbr. 498,00
14 Fabrik Griesheim . . 254,30
27 Farbwerk Höchſt . . 533,0)
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . .
130,00
5 Lahmeyer . .
. 166,25
7 Schuckert .
12 Sientens &e Halske. . 241½
30 Adlerfahrradw. Kleyer 465,50
12 Bochumer Bb. u. Guß 229,75
.207,00
17 Gelſenktrchen . .
. 201,40
7 Harpener . .
15 Phönir, Bergb. u. Hüt=
. 259,75
tenbetrieb ..
Prioritäts=
Obligationen.
31 Südd. Eiſenb.=Geſ. . 89,30
. 100,40
4 Pfälzer Prt. .
92,10
do.
3½
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. .
do. ſteuerfrei. 96,00
5 Oeſterr. Staatsbahn. 104,00
do.
95,70
do. alte . 80,20
Oeſterr. Südbahn . . 100,20
80,70
do.
55,70
do.
Raab=Oedenburger. . 78,003
83,10
Ruſſ. Södweſt.
Kevapr. Kiaslibahn . 95,60
71,20
„ Livorneſee.
74,10
4 Miſſouri=Paeiſe .
4 Bagdadbahn Mk. 408 84,30
Anatoliſche Eiſenb., . 97,75
.100,70
Tehnantepee .
Bank=Aktien.
9 Berliner Handelsgeſ. 174,25
6½ Darmſtädter Bank. . 126,60
12½ Deutſche Bank . . . 267,75
6 Deutſche Vereinsb. 125,50
10 Dikkonto=Geſellſchaft 192,60
8½,Dresdner Bank . . . 16075
6½ Miteldeut. Krebitbr. 121,75
7 Nationalbl. f. Deutſchl. 127.20
.13025
5½ Pfälzer Bank.
140,80
645 Reichsbant.
7 Rhein, Kredit=Bank 135,50
7½ Wiener Bank=Verein 137,90
Pfandbriefe.
4 Frankſt. Hypoth.=Bank.
S. 16 und 17 99,20
200
do. S. 19.
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 98,50
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,00
88,75
do.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=B. 101,30
90,30
do.
3½
4 Meining. Hyp.=Bank 100,20
89.50
do.
4 Rhein. Hopoth.=Bank
(unk. 1917) 39,00
de. Junl. 1914) 29,30
3½
4 Sadb. D10.60
16
*
3½
Säptoz
3t
Städte=
Obligationen
4 Darmſtabt .
90,00
2.
4 Frambſund .
100,90
3½, Sa.
86,10
4 Giehm .
3½ Es.
90,00
4
99,30
3½ 18.
88,70
4 Karks
99,40
3½
90,00
4 M.
3½, 5a
4 Mag
3½ 28.
90,30
M.
99,50
S.
89,70
Münche
100,40
Nanheim
90,00
4 Nürnberg.
100,00
do.
3½
9030
4 Offenbach
da
91,30
4 Wiesbaden
See 100.00
3½ de.
90,50
4 Worms . .
3½ de.
4 Liſſabonas v. 1886. . 80,50
Verzinsliche
Aulehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100
3½ Eöln=Minduer z 100 136,40
5 Donau=Reg. f. 100
3 Hal. Kamm. „ 100 107,00
Ja9,,
3 Madrider Fs. 100 79,10
4 Meining. Pr.=
Pfand=
briefe. .
137,90
4 Oeſterr. 1860er Loſe 181,40
3 Oldenburger .
126,00
2½ Raab=Grazer fl. 156
Unverzinsliche
Aulebessloſe.
fl. „ 35,00
Augsbunger
Braunſchweigs Tlr. 20 203,00
Fs. 15 —
Freiburge
Fe. 45
Mailänsen
Fs. 10 —
da
g. 7 34,90
Meinings
Oeſterreiches à 1664 ₰ 100 525,00
do. A 1858 , 100 453,00
Ungar. Staats „ 100 372,00
Frs. 30 —
Benebiges
Tärkiſche
„ 400 172,00
Gelt, Fülber und
Basknoten.
Engl. Seperigns .
20,47
20 Feerns=Stücke .
1625
Oeſterr. 20-Kronen . . . 4 16,90
Amsgisaniſche Reten .
4,19
Engliſche Noten . .
20,48
Franzöfiſche Noten . . . . 81,30
Hollämdiſche Roten . . . . 169,55
Italieniſche Noten . . . . 80,75
Oeſterr.=Ungariſche Notes 84,85
Ruſſiſche Nogen . . . . . . 216,00
ſchweigen Roten . . . . . 81,10
Reichshaul=Diskonts . . . 5%
eunha
Me
8 6%
Im Schaufenster an d. Marktfront!
ehr=
Korlisennu
Markt 2
Markt 2
Spezial=Offerte von Taschentüchern!
Batist-Taschentücher
Herren-Batist-Taschentücher
Batist-Taschentücher
mit bunt. Rand und Hohlsaum ½ Dutzd. 35 Pf.
mit buntem Rand u. Hohlsaum 4 Stück 55 Pf.
weiss mit Hohlsaum . . . . Dutzd. 35 Pf.
Linon-Taschentücher
Herren-Taschentücher
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gewaschen weiss
mit bunt, Rand . im Carton ½ Dutzd. 35 Pf.
weiss mit Hohlsaum . . . . 3 Stück 60 Pf.
. ½ Dutzd, 35 Pf.
im Lichthof übersichtlich aufgelegt.
— Madeira-Taschentücher
3 Stück 50 Pf.
mit Handarbeit-Ecke .
3 Stück 75 Pf.
Sto.
3 Stück 95 Pf.
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Gebr.
dto. mit Schweizer Stickerei 3 Stück 115 Pf.
mit Parfüm . 3 Stück 135 Pf.
dto.
Seldene Taschentücher . . 3 Stück95 Pf. 2 markr z Ronkschfku
3408
S
M
Getblich
Fräulein, 1 Z. ſch. Handichr,
ſucht Stelle als Kontoriſtin,
Ver=
käuferin od. Kaſſiererin in beſſ.
Geſch. Gefl. Offerten unt. F 77
an die Expedition d. Bl. (*2733
Gebildetes Fraulein, das in
Stenographie und
Maſchinen=
ſchreiben gut bewandert und ſchon
einige Jahre auf Büro tätig war
ſucht Stellung. Gefl. Off. u. G 49
an die Exp.
(*2998mdfs
Schneiderin ſucht Kunden ins
Haus. Mäßiger Preis.
Müller=
ſtraße 15, 2. St.
(*2973mf
hat noch
Perfekte Büglerin Tage frei
Näh. Herrngartenſtr. 5. (B3310
Geübte Weißnäherin empfiehlt
ſich zum Neuanſertigen und
Aus=
beſſern Hochſtraße 10. (*2945
Durchaus perfekte Büglerin
empf. ſich in u. auß. Hauſe
Wenckſtraße 7, pt. (*2956mfo
Eine Frau nimmt noch halbe Tage
(mittags) zum Flicken Kunden an
*3013) Große Bachgaſſe 11.
Fräulein, tücht. i. Schneidern u.
Ausbeſſern, auch etw. erfahren im
Weißn., wünſcht bei einig. Herrſch.
dauernde Beſchäftig., pro Tag 2.50.
Gefl. Off. u. F 61 Exp. erb. (*2651som
Tüchtige Schneiderin empfiehlt
ſich in und außer dem Haufe
Dieburgerſtraße 42, 2. St. (*2566sm
Perfete Büglerin empfiehlt ſich
Dieburgerſtr. 56. (*2820imd
Gepr. Lindergärinerin ſucht p. ſof.
Stellg., n. auch Aush. an. Off. u.
G 20 an die Exved. (*2860im
Frau, in allen Näharb. bewand,
ſucht Beſchäft., am liebſt. i. Geſchäft.
Offert. unt F 69 Exped. (*2696sm
Beſſ. ſung. Mädchen ſ. Stelle
in Geſchäftsh., als Stütze im
Haus=
halt u. Geſchäft nach hier oder
nächſter Umgebung. Offert. unter
F 56 an die Exped. (*2635som
Aelt. Fräulein wünſcht bei
ält. Herrn den Haushalt zu
führen, Lohn 15 Mk. (*2623som
Näh. Hölgesſtr. 3, parterre
ſucht junge, unal
Aushilfe häng. Frau. Näh.
Pankratiusſtraße
I. (*2925md
Junge Frau ſucht Laufdienſt,
geht auch halbe Tage Waſchen u.
Putzen Arheilgerſtr. 25. (*2936
Junge Frau ſucht nachmittags
Beſchäftigung im Weißnähen,
Flicken und Stopfen
(*2731
Beckſtr. 14, Hths. 1. St r
Fräukein, geſ. Alters, aus achtb.
Familie, ſucht Stelle als Kaſſiererin
od. ähnl. Vertrauenspoſt. Kaution
k. geſt. werden. Offert. u. G 45
an die Exped. ds. Bl. (*2970ms
Sehr gute Köch. m. beſt. Zeugn.
ſ. Stelle in kl. Haus., Kinderfrl.,
21 jähr. gut empf., Mädch., Oberh.,
m. gut. Zeugn., ſ. Stelle f. allein.
Näh. Frau Gertrude Hartmann,
gewerbsmäßige Stellenvermittlerin
Eliſabethenſtr. 45. (3411
Junge Frau ſucht Laufstelle,
morgens und nachm. je 2—3 Std.
Lauteſchlägerſtr. 13, pt. r. (*2912
Frau geht waſchen v. putzen
Ludwigshöhſtraße 78. (*2961
ſelbſt. Führ., evt. frauen! Haush.,
geht auch aufs Land. Off. J. K.,
Darmſt., Gervinusſtr. 65, II. (*2949 Laufdienſt ſucht Frau Eckardt,
(*2943
Lauteſchlägerſtr. 46. das koch. kann
Mädchen, u. Hausarbeit
übernimmt, ſucht tagsüb. Beſchäft.
Offerten u. G 30 a. d. Cxv. (* 952 Junge, ſaubere Frau ſucht Lauf=
dienſt Hofſtallſtr. 10, Manſ. (*3011 Männlien erdetſich g.
Junger Mann Erledigung
russischer u. polnischer Korrespond.,
Uebersetzungen j. Art w. ſaub. beſorgt.
Of. u. F 13 a. d. Erv. (*2484fms Zuſchn. u. günſt. Beding. gründl. er= Junger Bautechniker mit Bau=
und Büropraxis ſucht bald Stel=
lung. Offerten unter F 64 an
die Exvedition ds. Bl. (*2647sms Tiefbautechniker
einj. Zeugnis, 7 Jahre Praxis,
Büro u. Bauſtelle, 1 Semeſter Hoch=
ſchule, ſucht, geſtützt auf gute Zeug=
niſſe, Stelle als Bauführer bei
geringem Salair in einem Geſchäft,
wo ihm einige Stunden zum Be=
ſuch der Hochſchule reſerviert werden
können. Off. Z. 100 hautpostl.
(3380
Aachen. (verhetratet), in
Bautechniker, Hoch=, Tieſbau,
Beton, Eiſenbeton, ſowie Zeichnen
durchaus erfahren, ſucht Stellung
auf Büro oder Bauſtelle. Offert.Tüch. Anemädchen
unter G 32 a. d. Exped. (*2960 i. Kochen bewandert, in kl. Haus= ſucht Stelle als Kaſſierer oder
ſonſt dergl. Vertrauenspoſten. Off. Näh. Kalrſtr. 43, II.
unter G 36 an die Expedition
dieſes Blattes.
(*2988md Junger Mann, 19 Jahre, Ein=
jährigen Berecht., bereits 2 J. in
kaufm. Lehre, ſ. zur weit. Ausbild.
ſof. od. ſpät. auf Bank od. Büro hohen Lohn geſucht Wo? ſagt
Stellung. Off. unter G 43 an die Expedition d. Bl. (*2848im
die Expedition.
(*2966 Junges Mädchen
1 Jahr in Kolonialwarenhandlung
tätig, ſucht Stelle. Offerten unter
C 31 an die Exped. (*2950md Eichberg, Ernſt=Ludwigſtr. 6. 15jähr. Funge, ſtadtkund, ſucht Be=
ſchäft. als Hausb., Ausl. od. dergl.
Kranichſteinerſtr. 7, Sb., II. (*5005mdfs Für einen Jungen vom Lande
wird ein Meiſter geſ. im Herrn= u.
Damenfriſeurfach. Näh. Exp. (*2931 M Weiblich
Jüngere tüchige Schuhverkän= für ſofort, event auch ſpäter, geſucht
ferin, ſow. Lehrmädch., a. achtb. B3224)
Fam., per 1. März, letztere ev. per
Oſtern, geſucht. Off. unt. P 33
an die Exp. d. Bl. (3196sm per 15. Febr. geſ. Ireneſtr. 1, II., Stenotypistin
auf Anwaltsbüro per 1. März od.
1. April geſucht. Off. m. Zeugnis=a
abſchrift. u. Ang. d. Gehaltsanſpr.1
u G 46 an die Exv. (*2976ms (*23
Papterarbeiterin E WB. Lesfe Konfektion, Steinſtr. 5, I. (3186a
Mee ee
ern. Konſ. Rählſtr. 190, 1. St. (1131a
Einige bessere Fräuleins
zum 11., 18. u. 20. Februar
zumVerkauf v. Torten, Sckt etc.
geſucht.
(3345
Britannia-Hotel.
e
kann, geſt. Alexanderſtr. 13. (219a
Tüchtiges Mädchen
bei gutem Lohn zum Alleindienen
zum 1. od. 15. März geſucht. Gute
Zeugn. erforderlich. Frau Seriba,
Heidelbergerſtraße 65. (3224oim
Junger, kautionsjähiger Mannſ halt (3 Perſ.) per 1. März oder
ſpäter gegen guten Lohn geſucht.
(K3316
Tüchtiges ält. Mädchen
für Haushaltg. geſucht (B3270
Orangerieſtraße 18.
Ein ſolides älteres Mädchen ge=
Ein Zautesguth.
per ſofort geſucht (3287im
Aelt. unabh. Mädchen o. Fran
tagsüber ſofort geſucht
Mühl=
ſtraße 11, II. bei Möller. (*2867im
Solides Mädch., welch.
Haus=
arbeit, Bügeln u. Waſchen verſteht,
ſofort geſucht als Zimmermädchen
Frau Oberleutnant Schenck zu Schweinsberg
Eliſabethenſtr. 70.
(3192sm
Tüchtiges Mädchen
zum Kochen und zur Hausarbeit
Roquetteweg 34.
Tüchtiges, ſauberes Mädchen
f. Küche u. Haush., nicht unt. 18 J.,
Ecke Frankfurterſtraße. (*2933
ntſt 1 Iien atr 341.
Hinterhaus=Wohnung. (363a
Ein ord., rein! Mädchen von
Lehrmädchen per ſof. geſ. Damen-18—20 Jahren für Haushalt geſ.
Näh. Bismarckſtr. 80, 2. St. (*2916
*3028) Mühlſtr. 66, part. zuverläſſige, ſaubere
Ge uchl Waſchfrau
Näheres Expedition. (*2914 Geſucht auf ſofort beſſeres
tüchtiges Alleinmädchen für
ſelbſtändige Stelle in kleinen ruh.
Haushalt bei 2 Perſonen.
Näheres Expedition. (*2917 Ein beſſeres Zimmermadchen
und eine Beiköchin wird geſucht
*2986mdfs) Dieburgerſtr. 241.
Vorzuſtellen rachmittags. Lauftrau zu Hausarbeit vorm.
1 Stde. einige Tage in der Woche
(3415md
geſucht
Frank. Roßdörferſtr. 28 1. St. Suche einſaches, ordent iches
mächen is ſöchin
Frau K. G. Groebe-Grimm
Schulſtraße 16. (3397md Braves, reinliches Mädchen,
das ſchon gedient, in klein. Haus=
halt geſucht Aliceſtt. 14, p. (*2975 tagsüber
rücht. Mädchen geſucht
Heinheimerſtr. 69, part. links. (*2915
Perfekte
Herrſchafts=Köchin
nach auswärts geſucht. (3342mdf
Hoher Lohn. — Off. unt. G 59
an die Erped ds. Bl. Suche und empfehle tüchtige
Mädchen, hier und auswärts.
Johanette Weißmantel, gew.
Stellenverm., Kaſinoſtr. 17. (*2968 Jüngeres Laufmädchen geſucht
Landwehrſtr. 17, 1. St. (*3017md Suche mehr. Köch. u. beſſ. Haus=
mädchen u. Alleinmädchen, welche
kochen können, per 1. März und
1. April Gertrude Hartmann, ge=
werbemäßige Stellenvermitlern,
Eliſabethenſtraße 45. (3416 Für kleineren Haushalt wird zum
1. März event. früher ein gut em=
pfohlenes, ſaub. Mädchen geſucht.
Vorzuſtellen von 10 bis 2 Uhr,
Martinſtr. 31, Leſchhorn (*3007md Eine Köchin, die auch Zimmer=
arbeit macht, und ein Mädchen zu
2 Kindern und für Zimmer in die
Schweiz geſucht. Perſönlich vor=
ſtellen zwiſchen 6 und 8 abends
Frau v. Senger,
*3014) Orangerieallee 10. geſucht
Kraftige Läuttrau Heren=
gartenſtraße 17, 2. Stock. (*3009 Zuverläſſige Lauffran 2—3mal
wöchentlich je 2 Stunden geſucht
Wienersſtr. 76, 1. St., links. (*3010
0 Per ſof. ein fleiß., ſaub. Dienſtm.,
w. ſchon gedient hat, geſucht. Näh.
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Landwirtſchaftliches.
Kurzer Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 30. Jan. bis 5. Febr.
Die durch das ſehr kalte Wetter geſteigerte Nachfrage
nach allen Arten von Futtermitteln und Nachrichten über
eine Verſchärfung der Streikſituation in Argentinien
ver=
liehen dem Getreidemarkte in den letzten Tagen wieder
ein ſehr feſtes Gepräge. Die Kaufluſt für Weizen auf
dem Weltmarkte iſt ziemlich lebhaft, denn der Umſtand,
daß Argentinien noch nichts abgeladen hat, läßt auch
für die nächſten Wochen eine gewiſſe Knappheit erwarten.
Hinzu kommt, daß Frankreich ſich wider Erwarten für
ausländiſchen Weizen zu intereſſieren beginnt. In
Deutſchland behielt das Angebot auch in der
Berichts=
woche geringen Umfang, ſo daß wieder höhere
Forder=
ungen bewilligt werden mußten. Auf dem
Lieferungs=
markte konnten die Preiſe für Weizen und Roggen nach
vorübergehender Abſchwächung den vor acht Tagen
ein=
genommenen Stand wieder erreichen und ſchließlich
ſo=
gar noch etwas überſchreiten, indem Weizen ½—1¼ Mk.,
Roggen ¼—¾ Mk. höher ſchließt. Eine ſtarke Stütze für
die Situation des Brot=Getreidemarktes bildet die
ein=
gangs erwähnte lebhafte Kaufluſt für Futtermittel, deren
Preiſe in der Berichtswoche eine weitere Befeſtigung
erfahren haben. Die Forderungen für ruſſiſche Gerſte
ſind auf 160 Mark (unverzollt) eif. Hamburg geſtiegen.
Rußland berichtet über ſchwache Zufuhren und geringe
Beſtände. Das Intereſſe wendet ſich daher immer mehr
dem Mais zu, der in naher Ware gleichfalls knapp und
nur zu höheren Preiſen käuflich war. Der Umſtand, daß
Argentinien eine große Ernte einzubringen hofft, iſt für
die augenblickliche Lage inſofern weniger von
Bedeut=
ung, als Zufuhren von dort vor Mai nicht zu erwarten
ſind. Auch für Hafer hat die Berichtswoche eine weitere
Anſpannung der Preiſe gebracht, indem die Knappheit
des Inland=Angebots ſich immer mehr fühlbar macht,
und die ruſſiſchen Offerten bieten keine Rechnung. In
Berlin iſt die Notiz für geringſten Hafer 206 Mk.,
wäh=
rend feine Qualitäten von Händlern mit 215—216 Mark
bezahlt werden. Die Forderung für geringen
argentini=
ſchen Hafer lautet zirka 128½ Mark eif. Hamburg, indes
hat der Streik bisher größere Abladungen behindert, und
dann wird wohl kein Händler die von den
Proviant=
ämtern verlangten Qualitätsgarantien bieten können;
immerhin war kürzlich das Gerücht verbreitet, daß ſeitens
der Militärverwaltung ein größeres Quantum gekauft
worden ſei. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches
Getreide am letzten Markttage wie folgt:
Roggen
Hafer
Weizen
183
195 (*1
Königsberg. . 209
197 (*1
.212 (* 3 ) 188
Danzig
191
)198 (48
Stettin . . . 214 (*
.206 (*- 2 ) 185
2 ) 194 (*3
Poſen
)194 (*
184
Breslau . . . 205
214
205 (4-5
194½
Berlin
190
)210 (*3
Magdeburg .208 (*
193
)214 (4-2 )
. 212
Halle .
.210 (
194
217 (*4
Leipzig
193
.213
216 (4-2
Dresden
.212
194
199 (*4
Roſtock
197
214 (*4
Hamburg . . 216
200
214 (*1
Hannover . . 210
)203
)205 (*10
Düſſeldorf . . 218
)195
.215
)198
Köln
206
3½) 212½ (*2½.
Frankfurt a. M. 225
202½ (
210 (*2½
Mannheim . . 227½
210
)215
Straßburg . . 230
—) 215 — ) 214 (*2 )
München . . 232
Welmartpreiſe Weizen: Verlin Mat 21975 (f 050,
Peſt April 205,05 (* 2,90), Liverpool März 178,45 (F 4,25),
Paris Febr. 223,50 (*. 2,85), Chicago Mai 160,75 (*1,95),
Roggen: Berlin Mai 199,25 (P0,25). Hafer: Berlin Mai
196,75 (—0,25). Futtergerſte eif. Hamburg ſchwim. 160,50
(—3,75), Jan. 160,50 (* 3,50), Febr.=März 16),25 (F3,50).
Mais Mixed Febr.=März 139,50 (—3,50), Odeſſa ſchwim.
139 (—4), Donau ſchwim. 140 (P 2,50), La Plata Mai=
Juni 123 (P 2,50) Mark.
Literariſches.
Die Berufsausbildung und
Weiter=
bildung des Kaufmanns. Von Dr. B. Penndorf,
Dozent an der Handelshochſchule in Leipzig (Band 1 von
Violets Globus=Bücherei), X und 377 Seiten Oktav.
Stutt=
gart, Wilhelm Violet. Preis in Leinen gebunden 3 Mark.
Ein außerordentlich wertvolles, für weite Kreiſe des
Handels geradezu notwendiges Buch. Notwendig deshalb,
weil es allen, die im kaufmänniſchen Beruf ſtehen oder ſich
ihm zuwenden wollen, zeigt, welche Anforderungen dieſer
ſtellt, welche Ausſichten er bietet, welche Mittel dem
Kauf=
mann zu einer ſach= und zweckmäßigen Weiterbildung zur
Verfügung ſtehen uſw. Jüngeren und älteren
Handelsan=
geſtellten aller Art und ſolchen, die es werden wollen, wird
dieſer erſte der 24 Bände des durch und durch zeitgemäßen
Werkes „Violets Globus=Bücherei” reichen Gewinn bringen,
nicht minder aber auch allen Handelslehrern, die darin
eine von berufener Seite ſtammende Methodik des geſamten
kaufmänniſchen Wiſſens finden.
— Jahrbuch für deutſche Privatbeamte
für das Jahr 1912. 5. Jahrgang. Herausgegeben
vom Direktorium des Deutſchen Privatbeamtenvereins in
Magdeburg. Preis bei freier Zuſendung 1 Mark. Das
in handlichem Taſchenformat alljährlich erſcheinende
Büch=
lein erfreut ſich zunehmender Beliebtheit in den Kreiſen
der Privatangeſtellten, weil es für Angehörige aller
Berufszweige, nicht nur für Handlungsgehilfen und
Tech=
niker, beſtimmt iſt und neben einem ausführlichen
Kalen=
darium allgemein intereſſierende Aufſätze über
ſozialpoli=
tiſche= Rechts=, Standes= und Verſicherungsfragen der
Angeſtellten enthält. Auch das neue Jahrbuch wird den
verdienten Platz im Bücherſchatz zahlreicher Angeſtellten
finden und für viele ein Vademecum, namentlich in der
neuen Verſicherungsgeſetzgebung ſein.
— Schillers politiſches Vermächtnis.
Zuſammengeſtellt von Hermann von Staden, München
1911. Buchhandlung Nationalverein, G. m. b. H., Herzog
Maxſtraße 4. Der Verfaſſer hat in einem Heft, deſſen
Preis auf 20 Pfg. feſtgeſetzt iſt, den Verſuch
unternom=
men, aus Schillers Werken eine Zuſammenſtellung zu
machen, von Ausſprüchen politiſchen Inhalts. Im ganzen
ſind 131 Zitate zuſammengetragen und ſo angeordnet, daß
ſich ein Ausſpruch organiſch an den anderen anſchließt.
— Fürſtabt und Erzbiſchof.
Kulturgeſchicht=
liche Erzählung aus der Zeit der Fränkiſchen Kaiſer von
Karl Henkelmann. Mit 8 farbigen Vollbildern
und 2 Textbildern von Profeſſor Hans W. Schmidt.
Ver=
lag von Ferdinand Hirt u. Sohn in Leipzig. In
Pracht=
band 4 Mk. Dieſe Erzählung ſpielt in der bewegten
Zeit Kaiſer Heinrichs IV der in verhängnisvoller
Ver=
blendung ſeinem einflußreichen Günſtling Erzbiſchof
Adalbert von Bremen die blühende und mächtige Abtei
Lorſch zum Geſchenk machte. Der Kampf des mutigen
Fürſtabts Udalrich und ſeiner getreuen Vaſallen um den
Beſitz der bedrohten Abtei bildet den Mittelpunkt der
ſpannenden Erzählung. Rühmlich hervorzuheben iſt die
Ausſtattung des Buches, namentlich die prächtigen, in
Duplexchromotypie ausgeführten Abbildungen des
be=
kannten Künſtlers Prof. Hans W. Schmidt.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt 1.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
3 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene Am 30. Januar: dem Magazinier Karl
Wallrabenſtein, Beckſtr. 83, ein S. Hans Friedrich. Am
2. Februar: dem Schmied Heinrich Oſtheim,
Schuknecht=
ſtraße 48, ein S. Kurt Heinrich. Dem Schloſſer Auguſt
Hamm, Kiesſtr. 27, eine T. Emilie Anna. Am 3.: dem
Glaſer Wilhelm Keidel, Hinkelsgaſſe 17, ein S. Ernſt.
Am 5.: dem Schloſſer Georg Stein, Magdalenenſtraße 7,
eine T. Regina. Am 2.: dem Hauſierer Max Richter,
Gr. Bachgaſſe 8, ein S. Anton Jakob. Am 4.: dem
Schneider Georg Stalf, Erbacherſtraße 17, ein S. Walter
Georg Jakob.
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Lud=
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Geyer, Mühlſtraße 23. Sergeant bei dem
Bezirkskom=
mando Darmſtadt II Emil Heinrich Erdmann,
Artillerie=
ſtraße 10, und Anna Marie Fiſcher, Gardiſtenſtraße 17.
Küchenchef Max Koch, St. Goar, und Anna Maria
Her=
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Land=
wehrſtraße 5, und Frieda Lehmann, Waldſtraße 53. Am 3.:
Kaufmann Moritz Hirſch, Frankfurt a. M., und Ida
Adler, hier. Am 5.: Buchhalter Philipp Eduard Lange,
Offenbach a. M., und Juſtine Katharina Herrmann,
Holz=
ſtraße 21. Friſeur Hugo Bruno Waldemar Ortmann,
Waldſtr. 3, und Marie Anna Pflüger, Baden=Baden.
Schloſſer Georg Fecher, Waldſtr. 7, und Anna Thereſia
Weinmeyer, Külsheim.
Eheſchließungen. Am 3. Februar: Metzgermeiſter
Michael Schneider mit Eliſabetha Lang, beide hier;
Buchdrucker Jakob Hofmann mit Karoline Meyer, beide
hier; Schloſſer Heinr. Zörgiebel mit Katharina Hammel,
beide hier; Fahrer Johannes Stephan mit Hermine
Hans, beide hier; Lehramtsreferendar Friedrich Wurmi
mit Maria Kaubiſch, beide hier; Schneidergehilfe
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fried Dietrich mit Schneiderin Emma Nannette Joos,
beide in Wiesbaden.
Geſtorbene. Am 1. Februar: Privatier Joh. Friedrich
Herrmann, 82 J., ev., Roßdörferſtraße 50. Marie Döll
geb. Heß, Ehefrau des Schuhmachermeiſters, 76 J., ev.,
Lauteſchlägerſtr. 1. Privatin Mathilde Hofmann, 81 J.,
ev., Höchſt. Margarethe Huber geb. Breuler, Witwe des
Schreiners, 71 J., ev., Schloßgaſſe 28. Am 2.: Eliſ. Kraft
geb. Funk, Witwe des Monteurs, 46 J., ev., Griesheim.
Am 1.: Pauline Meining, 10 Mon., kath., Neue
Irene=
ſtraße 15. Am 2.: Joh. Phil. Joſt, S. d. Bureaugehilfen,
2 J., ev., Pankratiusſtraße 11. Mathilde Waldmann geb.
Wondra, Witwe des Bankdirektors, 56 J., ev., Viktoria
ſtraße 42. Am 3.: Kanzleidiener Anton Sommerkorn,
58 J., ev., Zeughausſtr. 1. Hauptmann z. D. Reinhard von
Weſtrom zum Gutacker, 61 J., ev., Bensheim. Privatin
Barbara Sommer, 79 J., kath., Arheilgerſtr. 54. Am 4.:
Schloſſermeiſter Karl Auguſt Koch, 45 J., ev.,
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ſtraße 22. Amalie Bauſch geb. Bender, Witwe des
Kauf=
manns, 80 J., ev., Ernſt Ludwigſtraße 7. Am 5.: Friedr.
Wilh. Vogelmann, S. d. Hausburſchen, 1 J., ev.,
Runde=
turmſtr. 16. Am 3.: Margarethe Siegriſt, geb.
Schnür=
lein, Ehefrau des Lithographen, 33 J., kath., Wenckſtr. 12.
Helene Reuter geb. Brehm, Ehefrau des Schreiners, 66 J.,
ev., Erbacherſtr. 25. Kellner Johann Jakob Preis, 56C.,
ev., Aleanderſtraße 13. Heinrich Dehof, S. d. Dienſtmagd,
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Geschäfts-Eröffnung und -Empfehlung!
Verehrtem Publikum, werter Nachbarſchaft und Bekannten mach
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Schweinemetzgerei
eröffnet habe, unter Zuſicherung prompter und reeller Bedienung.
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Hochachtungsvoll
August Rossbach.
Amtliche Nachrichten des Grofh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 gold. Herrenring mit rotem Stein. 1 ſilbernes
Kollier mit 3 lila Steinen. 1 ſchweres ſilbernes Kettenarmband mit
Anhänger. 1 Taſchenſpiegel mit Kämmchen. 1 Taſchentuch, gez.
M. H. 1 Geldſtück. 1 grauer Damenglacéhandſchuh. 1 buntes
Sofa=
kiſſen. 1 Damenſilbergürtel mit gelber Schnalle. 1 goldene kleine
Broſche mit grünem Emaille. Papiere, auf den Namen Naas lautend.
1 ſchwarzer Damengürtel.
(3383
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde. In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Pinſcher, 2 Dobermann (zugelaufen). Die Hunde können
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(3381
Bekanntmachung.
Indem wir die nachſtehende Polizeiverordnung erneut
ver=
öffentlichen, empfehlen wir allen Grundſtücksbeſitzern, die mit der
Erfüllung der in den §§ 1 und 3 dieſer Polizeiverordnung feſtgeſetzten
Verpflichtungen eine andere Perſon beauftragt haben oder dies zu tun
beabſichtigen, die beauftragte Perſon, Geſellſchaft oder Anſtalt alsbald
gemäß § 8 namhaft zu machen, falls dies noch nicht geſchehen iſt.
Zur Entgegennahme ſolcher — mündlicher oder ſchriftlicher —
Er=
klärungen iſt außer uns auch das zuſtändige Polizeirevier befugt.
Im Intereſſe der Grundbeſitzer liegt es, ſelbſt dafür zu ſorgen, daß
möglichſt gleichzeitig mit dieſen Erklärungen auch die Bereiterklärungen
der verantwortlichen Vertreter eingehen.
Darmſtadt, den 2. Februar 1912.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Polizeiverordnung,
die Reinigung der Straßen betreffend.
Auf Grund des Artikel 56 Abſ. 2 Ziffer 1 des Geſetzes, die
Städteordnung für das Großherzogtum Heſſen betreffend, vom
13. Juni 1874, wird nach Anhörung der
Stadtverordnetenverſamm=
lung der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt mit Genehmigung
des Großherzoglichen Miniſteriums des Innern vom 9. Dezember
1.03 zu Nr. M. d. J. 20529 die nachſtehende Polizeiverordnung erlaſſen:
§ 1. Die allgemeine Reinigung der Straßen liegt den Beſitzern
(unmittelbaren und mittelbaren — §§ 854 ff. B. G. B. —) der
an=
grenzenden Grundſtücke ob, ſoweit nicht die ſtädtiſche
Reinigungs=
anſtalt gemäß den Beſtimmungen des Statuts vom 14. September
1886 betreffend: „Die Reinigung der Straßen und öffentlichen Plätze
in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt” die Reinigung
über=
nommen hat. Die Pflicht zur Reinigung erſtreckt ſich nur auf den
Teil der Straße, der an dem Grundſtücke des Verpflichteten herzieht,
und nicht über die Mitte der Straße hinaus. Sind mehrere Beſitzer
vorhanden, ſo trifft jeden die volle Verantwortlichkeit; ein Mieter oder
Pächter iſt jedoch nur dann als Beſitzer im Sinne dieſer Verordnung
anzuſehen, wenn er allein das betreffende Grundſtück benutzt.
Iſt eine Geſellſchaft, Gewerkſchaft, Genoſſenſchaft, Stiftung, ein
Verein oder eine Anſtalt oder eine ſonſtige juriſtiſche Perſon Beſitzer
des Grundſtücks, ſo liegt die Verpflichtung zur Reinigung den
Mit=
gliedern des Vorſtands ob; bei Grundſtücken, die ſich im Beſitze oder
in der Verwaltung einer ſtaatlichen oder kommunalen Behörde befinden,
trifft die Verpflichtung den Vorſtand dieſer Behörde. Der Inhaber
einer Dienſtwohnung ſteht einem Mieter gleich.
Auf die Abfuhr des Hauskehrichts finden die Beſtimmungen
der Abſ. 1 und 2 entſprechende Anwendung. Die Kehrichtgefäße ſind
von den Grundſtücksbeſitzern zur Abholung des Kehrichts durch die
Straßenreinigungsanſtalt bereit zu halten, ſie dürfen aber nicht auf
der Straße aufgeſtellt werden.
§ 2. Jede Verunreinigung der Straßen, insbeſondere auch durch
Fuhrleute beim Fahren von Bauſchutt, Dung, Sand, Lehm, Erde
und anderem loſen Material iſt verboten.
Jede Zuwiderhandlung bedingt, abgeſehen von der verwirkten
Strafe, die Verpflichtung zur ſofortigen Reinigung der Straße.
§ 3. Den Grundſtücksbeſitzern liegen außerdem bezüglich der
Reinigung der Fußſteige von Eis und Schnee folgende
Verpflich=
tungen ob:
1. Die Fußſteige, gleichviel ob befeſtigt oder nicht, ſind in ihrer
ganzen Breite bis zum Rande der Fahrbahn, und Fußſteige
von größerer Breite auf mindeſtens 3 Meter in der
meiſt=
begangenen Fläche ſtets von Schnee und Eis freizuhalten.
Der über Nacht geſallene Schnee iſt bis ſpäteſtens 8 Uhr
mor=
gens abzuräumen.
Iſt wegen andauernden ſtarken Schneefalls die völlige
Freihaltung nicht möglich, ſo muß die Abräumung in der
Zeit von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends mindeſtens alle
drei Stunden erfolgen. Der von den Fußſteigen abgeräumte andere rechtliche Hinderniſſe nicht
Schnee iſt auf der Fahrbahn tunlichſt nahe dem Rande der= entgegenſtehen.
ſelben zu lagern, wobei Straßenrinnen, Straßenbahngleiſe,
ſowie Hydranten und, falls anderweit Platz vorhanden iſt,
Straßenecken, Straßenausgänge und Hauseingänge freizuhalten
ſind.
Das Lagern von Schnee, welcher von Hofreiten abgeräumt
wurde, iſt auf den Straßen und Plätzen unterſagt.
2. Sofern auf den Fußſteigen Glatteis oder infolge
andau=
ernden Schneefalls, Froſteinwirkung oder aus anderen Urſachen
eine gefährlich zu begehende Schneedecke oder Schnee= und
Eis=
buckel ſich gebildet haben, oder die Fußſteige ſonſtwie ſchwer
zu begehen ſind, müſſen dieſe in einer Breite von 1,50 Meter lſtorbenen Bernhard Mainzer in
mit Sand, Kies, Sägeſpänen oder ſonſt geeignetem Streu=Darmſtadt beträgt die zur
Ver=
material ausgiebig beſtreut werden. Das Aufſtreuen iſt zu
wiederholen, ſobald auf den Fußſteigen wieder glatte Stellen
entſtanden ſind. Dieſe Verpflichtung erſtreckt ſich auf die Zeit
von morgens 7½ Uhr bis abends 8 Uhr.
Das Aufſtreuen von Abfällen oder ſonſt ungeeignetem
Streumaterial iſt verboten.
§ 4. Beſchädigungen der Straße bei der Reinigung ſind ſorgfältig
zu vermeiden, insbeſondere iſt es verboten, bei Reinigung der Fuß
ſteige ſcharfe Geräte, wie Beile, Pickel, Stoßeiſen und dergleichen zur
Entfernung des Schnees oder Eiſes zu verwenden.
§ 5. Bei Froſtwetter iſt das Ausſchütten von Flüſſigkeiten in
die Straßenrinnen unterſagt.
§ 6. Bei Froſtwetter iſt das Schleifenziehen auf den
Fuß=
ſteigen verboten.
§ 7. Das Schneeballwerfen mit naſſem oder verunreinigtem
Schnee iſt verboten.
§ 8. Der Beſitzer eines Grundſtücks kann mit der Erfüllung der
in den §§ 1 und 3 feſtgeſetzten Verpflichtungen eine andere Perſon,
wie z. B. einen Hausverwalter oder eine Geſellſchaft oder Anſtalt,
die ſich die Reinigung von Straßen zur Aufgabe geſtellt hat,
beauf=
tragen. Die Beauftragten, bei Geſellſchaffen oder Anſtalten deren
Vorſtandsmitglieder, ſind für die Einhaltung der Vorſchriften
aus=
ſchließlich verantwortlich, wenn die beauftragte Perſon, Geſellſchaft
oder Anſtalt dem Polizeiamte als verantwortliche Vertreter durch
den Grundſtücksbeſitzer ausdrücklich namhaft gemacht worden ſind,
dieſe zur Uebernahme der Verpflichtung ſich bereit erklärt haben und
das Polizeiamt binnen einer Friſt von 14 Tagen nach erfolgter
Namhaftmachung Einſpruch gegen die Vertretung nicht erhoben hat.
Mehrere Beſitzer eines Grundſtücks können nach Maßgabe der
Vorſchriften des Abſatz 1 die Erfüllung der Verpflichtungen auf einen
von ihnen übertragen.
§9. Zuwiderhandlungen gegen dieſe Verordnung werden auf
Grund des § 366 Poſ. 10 des Reichsſtrafgeſetzbuchs mit Geldſtrafe
bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
§ 10. Dieſe Verordnung tritt mit dem Tag der Veröffentlichung
in Kraft.
Mit dem gleichen Tage wird das Polizeireglement vom
8. November 1856 aufgehoben.
Darmſtadt, den 9. Januar 1909.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt. (3197oi
Lieferung
von Kreide, Schwämmen und
Tinte für die Schulen in 1912.
Obige Lieferung ſoll vergeben
werden. Angebote ſind, unter
Bei=
legung von Muſtern, bis
Mittwoch, 14. Februar 1912,
vormittags 10 Uhr,
bei uns einzureichen. (3370ms
Die Lieferungs=Bedingungen
liegen auf dem Stadthaus,
Zim=
mer Nr. 39, zur Einſicht offen.
Darmſtadt, 3. Februar 1912.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
Vergebung
von Fuhrleiſtungen bei dem
ſtädtiſchen Gaswerk
imBetriebs=
jahr 1912.
Die Fuhrleiſtungen für das
Rechnungsjahr 1812 (1. April 1912
bis Ende März 1913) ſollen
ver=
dungen werden.
Angebote ſind bis
Donnerstag, 22. Februar 1912,
vormittags 10 Uhr,
bei der unterzeichneten
Verwal=
tung, Frankfurterſtraße Nr. 29, I.,
Zimmer Nr. 3, verſchloſſen und mit
der Aufſchrift: „Angebote auf
Fuhrleiſtungen” verſehen,
einzu=
reichen, woſelbſt auch die
Ver=
dingungsbedingungen eingeſehen
und die Angebotsſcheine koſtenlos
in Empfang genommen werden
können.
(3391msi
Darmſtadt, 5. Februar 1912.
Städtiſche Gaswerks=Verwaltung.
Friedrich.
Lieferung
von Schläuchen für die
frei=
willige Feuerwehr im
Rech=
nungsjahr 1912.
Bedingungen liegen in dem
Ge=
ſchäftszimmer, Waldſtraße Nr. 19,
während der Dienſtſtunden zur
Einſicht offen, auch werden ſie
gegen vorherige Entrichtung von
50 Pfg. abgegeben. (3440
Eine Abgabe der Bedingungen
nach auswärts findet nicht ſtatt.
Angebote ſind bis
Freitag, 16. Februar 1912,
vormittags 11 Uhr,
daſelbſt einzureichen.
Darmſtadt, 3. Februar 1912.
Städtiſche Waſſerwerksverwaltung
Rudolph.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 14. Februar 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Leonhard Treuſch
Ehe=
leuten zu Darmſtadt gehörige
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
XIII 199 2275 Acker im
Straßen=
garten,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
verſtei=
gert werden.
Die Genehmigung der Verſteige
rung wird auch dann erfolgen, falls
ein der Schätzung entſprechendes
Gebot nicht eingelegt wird und
Darmſtadt, 22. Januar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (V2379
Bekanntmachung.
Bei der demnächſt ſtattfindenden
Schlußverteilung im Konkurs:
1. über den Nachlaß des
ver=
teilung gelangende Aktivmaſſe:
347,03 Mark; die Forderungen
der bevorrechtigten
Konkursgläu=
biger betragen: 258,72 Mark,
und diejenigen der
nichtbevorrech=
tigten Konkursgläubiger: 566,70
Mark;
2. über das Vermögen der
Bern=
hard Mainzer Witwe in
Darm=
ſtadt beträgt die zur Verteilung
gelangende Aktivmaſſe: 1690,91
Mark; die Forderungen der
be=
vorrechtigten Konkursgläubiger
be=
tragen: 52,15 Mark, und
die=
jenigen der nichtbevorrechtigten
Konkursgläubiger: 5481,85 Mk.
Der Konkursverwalter:
Dr. Brücher, (3419
Rechtsanwalt in Darmſtadt.
Kanarientöge.
Empfehle meine
her=
vorragend. Sänger,
auch Zuchtweibchen,
ſowie Ia ſtaubfreies
Vogelfutter, Vogel=
Biskuit, Sand, nur
beſte Qualität.
Ernst Göbel, Dekateur,
nur Schulſtr 11, Htb. (*2955
Mnre
Molle Sabranun garine
Marke Haushalt, erſetzt voll und
ganz die teuere Butter (*3015
Preis per Pfd. 80 Pfg.
Arheilger=
Johann Schtellsacher, ſtraße 4
Kolonialwaren u. Delikateſſen.
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Polizei=Verordnung bringen wir erneuk zur
allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 3. Februar 1912.
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Polizei=Verordnung,
betreffend den Betrieb der elektriſchen Straßenbahn in der Kirchſtraße
zu Darmſtadt.
Um Unglücksfälle und Verkehrsſtörungen beim Betrieb der
elektriſchen Straßenbahn in der Kirchſtraße zu Darmſtadt zu verhüten,
wird nach Anhören der Stadtverordneten=Verſammlung mit
Geneh=
migung des Großh. Miniſteriums des Innern vom 9. Oktober 1909
zu Nr. M. d. J. III, 11075 auf Grund des Art. 56 der
Städteord=
nung verordnet, was folgt:
§ 1. Das Aufſtellen von Fuhrwerken jeglicher Art, von
Hand=
wagen, Tieren und ſonſtigen den Verkehr hindernden Gegenſtänden
iſt in dem Teil der Kirchſtraße zwiſchen der Ludwigſtraße und der
Pädagogſtraße während der Zeit des Betriebes der elektriſchen
Straßen=
bahn (gegenwärtig zwiſchen 5‟ morgens und 11" nachts) im
all=
gemeinen verboten.
§ 2. Während der Zeit des Betriebes der elektriſchen
Straßen=
bahn kann in Fällen dringenden Bedürfniſſes ausnahmsweiſe vom
Polizeiamt nach Benehmen mit der ſtädtiſchen
Straßenbahnverwal=
tung geſtattet werden, auf dem ſüdlichen (zunächſt der Stadtkirche
und des erſten Polizeireviers gelegenen) Straßenbahngleis der in §1
genannten Straßenecke Gegenſtände der erwähnten Art aufzuſtellen.
Dabei darf der zwiſchen den Weichenſpitzen der Gleiswechſel liegende,
zur größeren Deutlichkeit durch Marken im Pflaſter und an den
an=
grenzenden Häuſern bezeichnete Teil der Straßenfläche nicht
über=
ſchritten und der Straßenverkehr auf dem anderen Gleis in keiner
Weiſe beeinträchtigt werden.
Geſuche um Gewährung von Ausnahmen der vorgenannten
Art ſind möglichſt 24 Stunden vorher beim Polizeiamt oder bei der
ſtädtiſchen Straßenbahnverwaltung anzubringen. Bei der
Geneh=
migung ſolcher Ausnahmen iſt der Zeitraum, worauf ſie ſich beziehen,
jedesmal genau nach der Tageszeit zu beſtimmen.
§ 3. Fuhrwerke und Handwagen, die aus geſchäftlichen oder
anderen Gründen in der Nähe der Kirchſtraße aufgeſtellt werden ſollen,
können außerhalb der Straßenbahngleiſe auf dem Straßengelände zu
beiden Seiten der Stadtkirche aufgeſtellt werden. Dabei dürfen die
durch Marken im Pflaſter bezeichneten Straßenflächen nicht
über=
ſchritten werden. Die Ausfahrt für die Geräte der Feuerwehr aus
dem Geräteraum hinter der Stadtkirche muß in genügender Breite
dauernd freigehalten werden.
§ 4. Alle in Bewegung befindlichen Fuhrwerke, insbeſondere
auch Automobile und Motorfahrräder, haben auf der genannten
Straßenſtrecke die rechte Seite der Fahrbahn in der Fahrtrichtung!
einzuhalten. Findet ausnahmsweiſe eingleiſiger Betrieb ſtatt (§ 2),
ſo iſt, ſobald ein Straßenbahnwagen naht, nach der Seite des
be=
triebsfreien Gleiſes auszuweichen.
Das Vorfahren, ſowie der Verſuch des Vorfahrens vor
Fuhr=
werke oder Straßenbahnwagen iſt verboten.
Kurzes Halten der Fuhrwerke (zum ſofortigen Auf= und
Ein=
ſteigen, Ab= oder Ausſteigen und dergl.) iſt geſtattet, ſofern dadurch
keine nennenswerte Hemmung des Fahrverkehrs eintritt.
Unter allen Umſtänden müſſen die Lenker ihre Fahrzeuge
dauernd unter Aufſicht halten und jederzeit bereit ſein, den
Straßen=
bahnwagen Platz zu machen oder auszuweichen.
§ 5. Für den durchgehenden Verkehr von beladenen
Laſtfuhr=
werken, von Automobilen und Motorfahrrädern, ſowie von ſolchen
Fuhrwerken, die wegen ihrer Beſchaffenheit oder Ladung ſchwer
lenk=
bar ſind oder die Breite der Fahrbahn auf mehr als die Hälfte in
Anſpruch nehmen, wird der in § 1 genannte Teil der Kirchſtraße
geſperrt.
§ 6. Fußgänger, die nicht ein beſtimmtes einzelnes
Haus=
der genannten Straßenſtrecke beſuchen wollen, haben während
der Zeit des Betriebs der Straßenbahn ſtets den in der
Fahrt=
richtung rechts gelegenen Fußſteig zu benutzen.
Das unnütze Stehenbleiben von Fußgängern auf den
Fuß=
ſteigen oder der Fahrbahn, insbeſondere an den Straßenecken, iſt!
verboten.
§ 7. Für den in § 1 genannten Straßenteil werden die mit
den vorſtehenden Beſtimmungen nicht in Einklang ſtehenden
Vor=
ſchriften der Polizeiverordnung vom 15. Auguſt 1899, betr. Maßregeln
zur Verhütung von Unglücksfällen und Verkehrsſtörungen aus
An=
laß des Betriebs der Straßenbahnen in der Stadt Darmſtadt,
auf=
gehoben.
§ 8. Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften der § 1—6
werden, ſofern nicht nach anderen Strafbeſtimmungen eine höhere
Strafe verwirkt iſt, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark beſtraft.
§ 9. Dieſe Polizeiverordnung tritt mit dem Tage der
Betriebs=
eröffnung auf dem in der Kirchſtraße neugelegten zweiten Gleis der
elektriſchen Straßenbahn in Kraft.
Darmſtadt, den 14. Oktober 1909.
(3347md
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Lieferung
von Fleiſch, Fleiſchwaren, Brot, Milch, Wein, Flaſchenbier,,
Mohnöl, Butter, Eiern, Käſe, Mehl, Kaffee, verſchiedenen
Koch=
viktualien, Seife u. dergl. mehr für die ſtädt. Pfründneranſtalt,
das ſtädt. Armenhaus und die Stadtarmen während des
Ver=
waltungejahres vom 1. April 1912 bis 31. März 1913.
Die Anlieferung des vorbezeichneten Bedarfs ſoll auf dem
Verdingungswege vergeben werden.
Bei allen Gegenſtänden verſteht ſich die Lieferung auf gute
Qualität. Die Lieferungsbedingungen ſind auf unſerem Bureau
(Stadthaus, Zimmer Nr. 11) einzuſehen, wo auch die Verzeichniſſe
über Art und Menge der einzelnen Gegenſtände zur Einſicht bereit
liegen und die Angebotſcheine verabfolgt werden.
Wir laden Lieferungsluſtige ein, ihre verſchloſſenen, mit
bezüg=
licher Aufſchrift verſehenen Angebote Dienstag, den 13. d. Mts.,
vormittags zwiſchen 10 und 11 Uhr in den im unteren linken
Hausflur des Stadthauſes aufgehängten Kaſten für
Verdingungs=
angebote einzulegen.
Die Proben ſind innerhalb derſelben Zeit bei dem
Ober=
verwalter des Pfründnerhauſes, Frankfurterſtraße 35, abzugeben.
Dabei wird bemerkt, daß die Proben nicht mit dem Namen
des Anbieters verſehen ſein dürfen, ſondern lediglich durch ein
Zeichen (Buchſtaben oder Nummer) kenntlich gemacht ſein ſollen;
dieſes Zeichen muß auch in dem Angebot genau enthalten ſein.
Alle Preiſe ſind (unter Nichtberückſichtigung der ſogenannten
Ladenpreiſe) lediglich per Kilogramm, bzw. per Liter zu ſtellen, nur
für das Weißbrot wird Angebot auf den Preis von 3 Pfg. per
50 Gramm verlangt.
Darmſtadt, den 5. Februar 1912.
Städtiſches Pflegeamt.
(3393ms
J. V.: Kröll.
Im 21. d. Mts., 10 Uhr vormittags, findet im Geſchäftszimmer der
unterzeichneten Verwaltung — R edeſelſtr. 60 — die Verdingung
betr. den Verkauf der für den Militärdienſt unbrauchbaren Pferde
für das Rechnungsjahr 1912 ſtatt. Bedingungen liegen hier zur
Einſicht aus, können auch gegen Erſtattung der Selbſtkoſten bezogen
(R3433
Garniſonverwal ung Darmſtadt.
werden.
Gruppen= und
Photographie: Einzelaufn.,
Koſt.=Bild. zur Faſtnacht im eigenen
Heim, Entwick., Kopierenꝛc. billigſt
F 49 an die Exp. (B3128
Eil Spilitas-heldoton
und ein polierter Tiſch, gut er=
(*2963
halten, zu verkaufen
Gutenbergſtr. 66, 2. St. rechts.
Reviſion v. Mietwohnungen, Schlafſtellen u. Feuerſtätten.
Die auf Grund der unten abgedruckten Geſetzesvorſchrift
vor=
zunehmende Reviſion von Mietwohnungen und Schlafſtellen findet
Zt. im VI. Polizei=Revier ſtatt. Hierbei werden auch die
Feuer=
ſtätten beſichtigt.
(3349mmm
Darmſtadt, den 2. Februar 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei (Baupolizei).
Artikel 1 des Geſetzes,
betreffend die polizeiliche Beaufſichtigung von Mietwohnungen.
„Die Geſundheitsbeamten des Staates und die
Ortspolizei=
behörden, ſowie die von letzteren Beauftragten ſind befugt, die zum
Vermieten beſtimmten Wohnungen und Schlafſtellen einer
Unter=
ſuchung in der Richtung zu unterwerfen, ob aus deren Benutzung
zum Wohnen oder Schlafen Nachteile für die Geſundheit oder
Sitt=
lichkeit nicht zu beſorgen ſind. Gleiche Befugnis ſteht den genannten
Organen bezüglich der Schlafräume zu, welche von Arbeitgebern
ihren Arbeitern (Lehrlingen, Geſellen, Gehilfen, Dienſtboten uſw.)
zugewieſen werden.”
ür die Großh. Landes=Heil= und Pflegeanſtalt , Philippshoſpital”
bei Goddelau ſoll für das Rechnungsjahr 1912 auf dem Wege
des öffentlichen Anerbietens zur Lieferung vergeben werden:
1. Als Bedarf bis Ende September 1912.
110. 2200 Kilo Linſen,
1. 36000 Kilo Kornmehl,
111. 300 „ Aepfel, gedörrte,
2. 18000 „ Kernmehl,
12. 300 „ Zwetſchen, gedörrte,
3. 36000 „ Schwingmehl,
Kornſtroh,
ausgeſteinte,
4. 4000
geſchälte Gerſte,
5. 1600 Liter Mohnöl,
13. 1200
grüne Kern,
6. 200 Kilo getrocknete Gemüſe=14. 1000
Langſchnittbohnen, j 15. 800 „ Suppennudeln,
7. 200 „ Julienne, Franzöſ.) 16. 1500 „ Reis,
Suppe,
17. 1500 „ Spelzgries,
Meliszucker in
18. 2600
8. 2200 „ dörre, weiße
Würfeln,
Bohnen,
9. 2200 „ Erbſen, geſchälte, 119. 1900 „ Meliszucker,
ge=
geſpaltene,
ſtoßen.
B. Als Bedarf bis Ende März 1913.
a) Verzehrungsgegenſtände:
28. 600 Kilo Kaffee=Eſſenz,
20. 1000 Kilo Palmona,
21. 100 „ Pfeffer, ſchwarz 29. 3700 „ Malzlaffee oder
und weiß,
Kornkaffee,
30. 2400 Liter Hefe,
22. 20000 „ Kochſalz,
31. 80000 Stück Handkäſe,
23. 7000 „ Latwerg und
Marmelade,
(32. 1270 Kilo Limburger=,
Ca=
membert=, Edamer=
24. 300 „ Kakao,
und Schweizerkäſe,
25. 60000 Stück Eier,
33. 1500
Käſematte,
26. 10000 Liter Speiſe=Eſſig,
27. 7400 Kilo Kaffee, indiſcher, 134. 45 „ Tee.
geröſtet,
b) Verbrauchsgegenſtände, und zwar:
35. Schreibmaterialien und Druckſachen,
36. 80000 Stück Zigarren,
37. 280 Kilo Rauchtabak,
38. 120 Spiele Spielkarten.
Der Bedarf an Geräten.
39. Porzellan= Email=, Steingut= und Glasgeräte,
40. 250 Stück graue und weiße Körbe,
41. 60 Stück Särge.
Der Bedarf an Reinigungsgegenſtänden.
42. Sämtliche Bürſten= und Beſen=49. 125 Kilo G ycerinſeife,
waren,
50. 4500 „ Schmierſeife,
43. 200 Stück Fenſterputzleder, 51. 20000 „ Soda,
44. 80 Dutzend weite Kämme, 52. 2000 „ Formaldehydſeifen=
45. 800 Kilo Makulatur,
löſung,
46. 10 „ Schwämme,
53. Der Bedarf an künſtlichem
47. 1000 Pack Kloſetttpapier,
Dünger.
48. 4500 Kilo weiße Kernſeife,
Die in Anlage A. des Erlaſſes der Großh. Miniſterien vom
16. Juni 1893, das Verdingungsweſen betreffend, enthaltenen
Be=
dingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen, ſowie
die hieſigen Lieferungsbedingungen und Muſter liegen auf dem
Ge=
ſchäftszimmer des Unterzeichneten am 14., 15. und 16. ds. Mts.,
vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis
5 Uhr, offen.
Die Bedingungs= und Angebotsformulare können gegen
Er=
ſtattung der Selbſtkoſten bezogen werden. Ein Verſand von Muſtern
nach auswärts findet nicht ſtatt. Angebote ſind verſchloſſen und
verſehen mit der Aufſchrift: „Angebot zu der am 2. Februar 1912
ausgeſchriebenen Lieferung”, bis zum Eröffnungstermin, den 5. März
ds. Js., vormittags 10 Uhr, entweder durch die Poſt einzureichen
oder in den Angebotskaſten einzulegen. In den Angeboten ſind die
Bedingungen anzuerkennen. Zuſchlagsfriſt 18 Tage.
Die einzureichenden Warenmuſter müſſen getrennt von den
Angeboten verpackt und mit der Aufſchrift: „Muſter zum
Ausſchrei=
ben vom 2. Februar 1912” verſehen ſein.
(3331
Goddelau, am 2. Februar 1912.
Großh. Direktion der Landes=Heil= und
Pflege=
anſtalt „Philippshoſpital” bei Goddelau.
J. A.: Stroh, Rechnungsrat.
Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 7. Februar 1911, vorm. 11 Uhr,
werden im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 (Roſenhöhe)
verſchiedene Möbel, darunter Betten, Waſchkommode,
Nachtſchränkchen, Kleiderſchränke, Sofas, Schreibtiſche,
Weißzeugſchrank, Spiegelſchränke, Vertikos, Diwans,
Küchen=
ſchrank, ferner Waren= und Ladenſchränke, Regale, 3
Laden=
kaſſen, 400 Paar Herren=, Damen= und Kinderſtiefel, ferner
an Ort und Stelle 1 zehnſitz. Break, 3 Landauer, 1 Pferd,
3 Paar Zweiſpänner= und 3 Paar Einſpännergeſchirre,
2 Schlitten, 2 Halbverdecke
zwangsweiſe verſteigert.
Die Verſteigerung der fettgedruckten Gegenſtände findet
beſtimmt ſtatt.
(3308im
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher,
Georgenſtraße 11, I.
Brennholz-Verſteigerung
(Harras).
Montag, den 12. Februar l. Js., vormittags 9 Uhr,
werden im „Darmſtädter Hof” in Griesheim aus den Abteilungen
1, 19, 29 und 8 der Harras (Abz. Nr. 1 bis 227) verſteigert:
Scheiter: Eichen: 14 rm (rund) 68 rm; Kiefern: 66 rm:
Knüppel: Buchen: 5 rm; Eichen: 62 rm, 9 rm (lang);
Reiſig: Buchen: 5,5 Hdt. Wellen;
Knüppelreiſig: 9 rm Buchen; 55 rm Eichen; 39 rm Kiefern;
Stöcke: Eichen: 48 rm (fein); 4rm (grob); 90 rm Kiefern (fein).
Unterſtrichene Nummern werden nicht verſteigert.
Darmſtadt, den 2. Februar 1912.
(3350
Großherzogliche Oberförſterei Darmſtadt.
I. V.: Nicolaus, Forſtaſſeſſor.
Schonschreiben
Einfache, doppelte u. amerikan
Buchführung
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Einzel- u. Gesamtkurse zur
Vorbereitung und Fortbildung
für den kaufmännischen Beruf.
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Fortbildungsschüler.
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(Stadtwald.)
Dienstag, den 13. Februar l. Js., vormittags 9 Uhr,
werden in der Turnhalle (Woogsplatz 5) hier aus den Diſtrikten
Dieterſchlag, Abt. 3, Vorderwieſenſchlag, Abt. 24 und Stellkopf, Abt. 5
der Forſtwartei Beſſunger Laubwald (Förſter Lehr) verſteigert:
Scheiter: 295 rm Buchen, 34 rm Eichen, 26 rm Erlen (rund),
21 rm Erlen (geſpalten)
Knüppel: 82 rm Buchen, 20 rm Eichen, 6 rm Eſchen und 8rm
Erlen;
Reiſigknüppel: 14 rm Eichen, 17 rm Erlen;
Gew. Re ſig: 34,4 Hdt. Wellen Buchen;
Stöcke: 39 rm Buchen (grob, 14rm Eichen (fein), 5 rm Eſchen
(fein) und 28 rm Erlen fein).
Das Holz trägt die laufenden Nummern 765 bis 1012.
Unter=
ſtrichene Nummern werden nicht verſteigert. Um vorherige Einſicht
wird gebeten.
(3417ms
Darmſtadt, den 5. Februar 1912.
Großherzogliche Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Holzverſteigerung.
Mittwoch, den 14. Februar, vormittags ½10 Uhr,
wird in der Reſtauration am Einſiedel das Durchforſtungsholz
aus Kernwieſenteil 4 (an der Bornſchneiſe) und Wildſcheuerlachteil 16
(an der Höllſchneiſe, nahe der Kernſchneiſe), ſowie das Dürr= und
Windfallholz aus der Forſtwartei Einſiedel verſteigert:
Nutzknüppel, rm: 16 Eichen 2,5 m lang (Kernwieſenteil
und Spitalwieſenheege).
Scheiter, rm: 64 Buchen I. Kl., 85 Buchen II. Kl., 3
Hain=
buchen, 193 Eichen, 30 Birken, 2 Erlen, 7 Kiefern, 5 Fichten;
Knüppel, rm: 92 Buchen, 15 Hainbuchen, 339 Eichen (
hier=
von 14 rm Pfoſten 2,5 m lang), 27 Birken, 9 Erlen, 2 Kiefern,
3 Fichten: Knüppel=Reiſig, rm: 66 Eichen, 1 Kiefer;
Reiſig, Wellen: 2340 Buchen, 780 Eichen; Stöcke, rm:
5 Buchen, 7 Eichen.
Blau unterſtrichene Nummern werden nicht verſteigert. Die
Buchen= und Eichenlnüppel ſind meiſt Stammknüppel. Auskunft
erteilt Förſter Vöglin zu Einſiedel, Poſt Darmſtadt.
Darmſtadt, den 6. Februar 1912.
Großherzogliche Oberförſterei Kranichſtein.
(3395
van der Hoop.
Holzverſteigerung.
Montag, 12. Februar I. J., werden verſteigert aus Diſtr. I Eichen,
Sellborn 14 und 27 und Geſpenſtereck 28 (Durhforſtung und Abtriebe):
Scheiter, rm: 125 Buche, 14 Hainbuche, 191 Eiche (dabei ſchönes
Werkholz); Knüppel, rm: 60 Buche, 62 Hainbuche, 86 Eiche, 1 Erle,
4 Fichte; Knüppelreiſig, rm: 41 Hainbuche, 101 Eiche; Reiſig, Wellen:
830 Buche, 590 Hainbuche 360 Eiche, 120 Fichte; Stöcke, rm: 48 Buche,
22 Hainbuche, 90 Eiche, 6 Fichte. Zuſammenfunft morgens 9 Uhr auf
Kreuzung Eppertshäuſer Straße mit Sellbornſchneiſe. Das in Abt. 28
im Wieſenrand uſw. ſitzende Holz wird nicht vorgezeigt. Auskunft
durch Forſtwart Kirſchner zu Falltorhaus Steinacker (Poſt Meſſel).
Meſſeler Forſthaus, 5. Februar 1912.
Großherzogliche Oberförſterei Meſſel.
Schlag.
3423)
Stammholz-Verſteigerung.
Montag, den 12. Februar cr., von vorm. 9 Uhr ab,
werden im Büttelborner Gemeindewald an Ort und Stelle verſteigert:
2 Buchen=Stämme von 52—54 cm Durchm., 5—7 m Länge — 2,65 fm
3 Birken=
„ 37—41 „
— 2,12 „
16 Eſchen=
„ 14—44 „
„ — 4,21
111 Eichen=
„ 26—63 „
—9 „ „ — 58,03 „
6 Eſchen=Derbſtangen von 13 „
—0,32 „
Zuſammenkunft auf dem Griesheimer Weg an der breiten
Schneiſe.
Inhaltsverzeichniſſe ſind von unterzeichneter Stelle koſtenfrei
erhältlich.
Büttelborn, 4. Februar 1912.
(3382
Großh. Bürgermeiſterei Büttelborn.
Seußfelder.
Stammholz=Verſteigerung.
Dienstag, den 13. Februar, vormittags von 10 Uhr an,
im Diſtrikt „Stümpfe”. Zuſammenkunft „Stümpfe‟
Eichen: 165 Stämme mit 202 fm, 2,4—15 m lang, 28—88 cm
Durchmeſſer, 125 jähriger Beſtand.
Nachmittags von 2 Uhr an, Zuſammenkunft am
Staats=
bahnhof, im Diſtrikt „Buchberg” und „Birkenküppel”
Eichen: 115 Stämme mit 112 fm, 3—11 m lang, 22—74 cm
Durchmeſſer, 110—120 jähriger Beſtand.
Mittwoch, den 14. Februar, vormittags von 9 Uhr an,
Zuſammenkunft am Staatsbuhnhof, im Diſtrikt „Buchberg” und
„Birkenküppel”
Kiefern: 377 Stämme mit 408 fm, 4—19 m lang, 13—65 cm
Durchmeſſer, 110— 120 jähriger Beſtan:d
Erlen: 2 Stämme mit 1,63 fm, 5 und 9 m lang, 35 u. 44 cm
Durchmeſſer, 12 rm Nutzſcheit in Rollen, 2 m lang.
Näh. Auskunft erteilt Förſter Rothe am Staatsbahnhof, von
ihm ſind auch Holzverzeichniſſe geg. Erſtattung der Schreibgebühr. erhält.
Langenſelbold, den 1. Februar 1912.
(3375H
Der Bürgermeiſter: Dr. Fritsch.
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(im Jahre 1911 vollständig renoviert u. neu eingerichtet).
Sprechstunden: Werktags von 10—12½ und
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leitender Arzt der Klinik,
ord. Arzt der Augenabteilung des Diakonissen-
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(Nachdruck verboten.)
431
Er nickte mehrere Male vor ſich hin — nun vermochte
er ſich vieles zu erklären. Aber der letzte Beſuch des jungen
Offiziers — er hatte ihn doch vor Yvonne knien ſehen,
hatte ihre lieben Worte, das vertrauliche Du, gehört.
Konnte, durfte er aber eingeſtehen, daß er — gelauſcht
hatte, und wenn es auch nur für einen Augenblick und bloßer
Zufall war? Da war noch ein Zweifel zu löſen.
Rieſen=
groß aber ſtieg darüber die Hoffnung, die Gewißheit, daß
r ſich vielleicht doch getäuſcht, daß Yvonne ihn liebte.
Und ich hatte geglaubt, daß Sie und Baron Brücken
durch ein innigeres Band als das der Verwandtſchaft
mit=
cinander verknüpft ſeien, meinte er leiſe.
Wie ſind Sie auf eine ſolche Annahme gekommen?
Ich hatte Sie beide einmal gegen Abend zuſammen
auf der Straße geſehen — und da dachte ich, glaubte ich
entgegnete er zögernd. — Und dann ſein Beſuch bei Ihnen,
kurz bevr Sie uns verließen.
O! ſagte ſie nur und legte die Hand über die Augen,
als ob ein allzu greller Blitzſtrahl ſie blende. Sie erinnerte
ſich jenes Nachmittags genau. Und ſo hatte ſie Lothar
ge=
ſehen?
Und nun wurde ihr alles klar. Denn von jener Zeit
an, da Lutz aufgetaucht, hatte allmählich Lothars Verhalten
gegen ſie an Zurückhaltung zugenommen.
Er war alſo eiferſüchtig auf Lutz geweſen — daher
alſo — ein berauſchendes Glücksgefühl erfüllte ſie. Nun
wollte ſie ihm alles ſagen. Klarheit ſollte zwiſchen ihnen
beiden ſein!
Sie ſchlug die wunderſchönen, ſamtdunklen Augen zu
ihm auf.
Nein, Herr von Steinhagen, das würde nie geweſen
ſein, dazu hatte ich Lutz zu genau kennen gelernt.
Eine kurze Zeit gab es ja, in der ich allerdings glaubte,
daß er und ich — Er war mir ſehr lieb, und ich hoffte von
ihm, daß er mich aus der Abhängigkeit von Großmama
be=
freien würde, doch ich hatte mich in ihm getäuſcht und das
Vertrauen zu ihm verloren. Ich gab ihm ſein Wort zurück
Und ſein Beſuch an dem Tage — — Lutz hatte drückende
Verbindlichkeiten und die unerwartete Erbſchaft legte mir
wohl die Verpflichtung auf, ihm zu helfen.
Sie ſprach ſo einfach, ſo klar — jedes Wort mußte er
ihr ja glauben.
Welch ein Tor er geweſen war, auf den bloßen Schein
hin zu urteilen, ſich dadurch ſein Glück zu verſcherzen!
Wenn er nun ſprach? Nein, jetzt konnte er es nicht; ſein
Stolz lehnte ſich dagegen auf, um die reiche Erbin zu freien,
die ihm in ſo feiner Weiſe ein ſolch großherziges Geſchenk
ja, das war das rechte Wort, Geſchenk — machen wollte)
Er nahm ſeine ganze Selbſtbeherrſchung zuſammen, das
Mädchen, das ſo unendlich liebreizend, rührend in ſeiner
ſchwarzen Kleidung ausſah, nicht an ſeine Bruſt zu reißen
Ich freue mich, Komteſſe daß wir uns noch einmal
ge=
ſehen haben! ſagte er. Dieſe Ausſprache hat manches
be=
ſeitigt, was mich ſehr gequält hat.
Und ich danke Ihnen tauſendmal dafür, daß Sie mein
Steinhagen erworben haben; jetzt weiß ich es in den beſten
Händen und kann beruhigt gehen. Auf die Leute können
Sie ſich verlaſſen, ſie ſind alle erprobt, tüchtig und ehrlich.
Aber was Sie mir vorhin ſo großmütig anboten,
Stein=
hagen als Pächter zu übernehmen, das kann ich nie.
Da ſütAten ſich ihre Menen mit L4m
Warum nicht, Sie können es mir doch am beſten
er=
halten, während ich noch bei Großmama ſein muß. Ich
kann ſie jetzt nicht allein laſſen.
Begreifen Sie das nicht, Komteſſe? Ich kann Ihnen
nicht verpflichtet ſein!
So ſtolz! Schmerzlich ſah ſie ihn an. Dann hab’ ich
auch keine Freude mehr daran, ſagte ſie leiſe, dann iſt meine
Anweſenheit hier überflüſſig. Ihre Stimme bebte, welche
Pein, welche Demütigung für ſie! Aufdrängen wollte ſie
ſich nicht länger. Leben Sie wohl, Herr von Steinhagen!
Er faßte ihre kleine feine Hand mit beiden Händen und
neigte ſich faſt ehrfurchtsvoll darüber.
Als ſie ſeine Lippen darauf fühlte, durchflog ein
hef=
tiges Zittern ihre Geſtalt. Er ſah es, und heiß ſtrömte
ihm das Blut nach dem Herzen. All ſeine kühle
Ueberleg=
ung, ſeine Bedenken wichen — er hielt ihre Hand ganz feſt
und blickte tief in ihre tränenſchimmernden Augen.
Yvonne, kam es leiſe fragend von ſeinem Munde,
Yvonne, wenn ich nun auf Steinhagen bliebe, würde ſeine
Herrin dann auch bleiben? Denn nur unter dieſer einen
Bedingung könnte ich es tun
Da ſtieg eine roſige Glut in ihr blaſſes, liebliches
Ge=
ſichtchen; ſie neigte den Kopf und wandte ſich ab, ließ ihm
ber ihre Hand. Und da ſprach er weiter: Yvonne, darf
ich denn glauben, was Ihr Handeln mich erraten läßt
daß Sie nur um meinetwillen Steinhagen gekauft haben?
Warum hätte ich es ſonſt wohl getan? fragte ſie leiſe
zurück. Werden Sie nun Steinhagen aus meiner Hand
annehmen?
Ja, aber nur mit dieſer kleinen Hand. Und er drückte
inbrünſtig ſeine Lippen darauf. Yvonne, wollen Sie mein
ſein, ſich mit dem einfachen Leben an meiner Seite
begnü=
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Ich wünſchte mir ſchon ſeit langem nichts Lieberes,
Schöneres, entgegnete ſie einfach.
Da küßte er ſie auf den Mund. Meine Yvonne, meine
Braut! ſagte er feierlich.
Ja, deine Braut, mein Lothar! Und ſie legte ihr
Köpfchen an ſeine Bruſt.
Ach, Yvonne, du Süße, Holde, wenn du wüßteſt, mit
welcher Sehnſucht ich dein gedacht und nach dir verlangt
habe!
Und wollteſt mich doch wieder gehen laſſen?!
Begreifſt du das nicht, Liebſte, nachdem dein Leben
in ſo ganz andere Bahnen
Still, o ſtill davon, Lothar! Sie legte ihm die Hand
auf den Mund. Haſt du nicht Yvonne Legene geliebt?
Und die will auch für dich bleiben!
Da preßte er ſie feſt an ſich und bedeckte ihr holdes
Geſicht mit ſeinen heißen Küſſen. Sie ſchmiegte ſich in
ſeinen Arm und ſah glücklich lächelnd zu ihm auf. Ach,
an deinem Herzen ruht ſichs gut — da iſt meine Heimat!
Selige Minuten entſchädigten ſie jetzt für die Zweifel
und Sorgen der letzten Wochen.
Sie waren ganz der Wirklichkeit entrückt, bis ſich
Yvonne plötzlich ihres Begleiters erinnerte.
Lothar, Liebſter, der Juſtizrat! Was muß er denken,
daß wir ihn ſo lange allein laſſen!
Er wird es ganz ſelbſtverſtändlich finden, weil er es
beabſichtigt hat! Jetzt verſtehe ich ihn — er hat ein ganz
durchtriebenes Spiel mit uns getrieben! Doch ewig werd'
ich es ihm danken, denn ohne ihn, ohne ſeine Hilfe hielt
ich dich jetzt nicht als mein Eigen am Herzen!
Sie traten beide, Arm in Arm, hinaus in die Diele,
wo der alte Herr langſam auf und ab ging, die Hände auf
dem Rülken verſchränkt.
Als er Lothar und Yvonne ſo erblickte, blieb er
er=
taunt ſtehen. Ja, was iſt das? Das ſieht doch aus wie ——
wie eine Verlobung! Ich denke, man wird ſich über den
Kaufkontrakt und die ſonſtigen Bedingungen nicht einig
und dann macht man ſolche Geſchichten! — Ich bin wie
aus den Wolken gefallen!
Lächelnd klopfte ihm Lothar auf die Schulter.
Wirk=
lich, Juſtizrätchen? Wer’s glaubt! Sollte man nicht
lie=
ber annehmen dürfen, daß Sie ein wenig Vorſehung
ge=
ſpielt haben?
Na ja, wenn man ſieht, daß zwei Leute, die ſich gut
ſind, vor lauter Bedenklichkeiten nicht zum Ziele kommen,
da muß man ſchon ein bißchen nachhelfen.
Lothar ſchüttelte ihm herzlich beide Hände. Danken
will ich Ihnen, lieber, alter Freund—
Und ich auch! ſagte Yvonne leiſe und glücklich, und
Tränen glänzten in ihren Augen.
Na, Mamſell, dann treten Sie mal an! rief der
Juſtiz=
rat fröhlich, und da ſtand auch ſchon die Gerufene vor
ihnen, als ob ſie auf ihr Stichwort nur gewartet hätte
mit einem Tablett in der Hand, auf dem drei Gläſer und
eine Flaſche Sekt ſtanden.
Ja, was iſt das? fragte Lothar erſtaunt und ein
wenig verſtändnislos blickend.
Das iſt die Flaſche Sekt, die Mamſell Rika auf mein
Geheiß kalt geſtellt hat, damit wir die Verlobung
gebüh=
rend begießen können! lachte der Juſtizrat geräuſchvoll,
und Lothar drohte ihm ſcherzhaft. Sie ſind ein ganz
Böſer, Juſtizrätchen!
Lothar ſah das glückſtrahlende Geſicht ſeiner
Haus=
hälterin, der die Tränen nur ſo über die rundlichen Wangen
kollerten.
Gute Rika, Sie haben aber ein Glas vergeſſen! Ich
ſehe nur drei, wir brauchen doch vier! Alſo holen Sie
noch ſchnell eins!
Sprachlos folgte ſie dem Befehl, ſah zu, wie der
Juſtizrat den ſchäumenden Trank in die Kelche füllte und
ſtieß mit auf das Wohl des Brautpaares an.
Endlich fand ſie Worte.
Nein, wie ich mich freue! Nun brauchen wir doch nicht
fort! Das Herz wäre mir gebrochen, ich hätt’s nicht ertra
gen! ſchluchzte ſie, ihre Schürze an die Augen führend.
Yvonne reichte ihr freundlich die Hand. Nein, Ihre
Schülerin will ich werden, Mamſell, ſonſt bleibt alles beim
alten!
Das iſt nicht wahr! Es wird viel ſchöner — eine neue
Herrin kommt — und bald — ſo bald wie möglich. Ich
habe nicht viel Zeit zu verlieren zum Glücklichſein! Und
feſt legte Lothar den Arm um die Geliebte.
Innig ſah ſie ihn an.
Wie du es wünſcheſt, mein Lothar! Auch ich ſehne
mich ja nach einer Heimat! Und am Sonntag kommſt du
nach Burgau und erbitteſt mich von Großmama; ſie wird
dich willkommen beißen, wenn ich ſie darauf vorbereitet
habe! Ganz ahnungslos iſt ſie ja nicht mehr!
Und dann ſoll ihr Herz nicht mehr kalt und einſam
bleiben. Wir wollen ſie lieb haben, und ſie ſoll ſich an
unſerem Glück freuen!
Der Juſtizrat goß ſich bedächtig noch mal ein, hob das
Glas, ſah bedächtig in das perlende Naß und ſagte, ſeine
Rührung zu verbergen ſuchend:
Das Haus Steinhagen — es wachſe, blühe und
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Ende.
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dargestellt von den ersten Kräften des Edison-
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Miss Mary Fuller
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Späte Sühne
oder
Die Leidenszeit eines Unschuldigen.
Diese spannende Handlung beginnt in einem Spielklub
in Oxford, weiter in einem Gerichtssaal in London,
in einer Strafkolonie in Australien, auf einem Ozean-
Dampfer, auf einsamem Eiland des stillen Ozeans und
endet in London.
Vorführungsdauer: 1 Stunde.
Schlager Die Schauspielerin Schlager
Erstklassiges wundervoll gespieltes Drama
enthaltend Rettung eines Kindes bei steigender Flut
aus dem Meere.
Sehlager
Schlager
Das Schloss zu Versailles
Herrlich kolorierte Naturaufnahme dieses Prachtbaues mit
seinen vielen Wasserkünsten und Springbrunnen, der
Park, für den le Notre seine ganze Kunst verwendete,
erinnert an tausende von anmutigen, pikanten, mitunter
dramatischen Szenen, die sich dort abspielten.
Im Hochsommer, ergötzlicher Humor.
Eine billige Badereise, humoristisch.
Rosalie ist cholerafrei, gut komisch.
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7. Februar
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7. Februar, von 12—1 Uhr mit
tags vor dem Neuen Palais
ſtatt=
ſindenden Konzer” der Kapelle
des Leib=Dragoner=Regts. Nr. 24.
1. „Unſere Grenadiere” Marſch
von L. Blankenburg. 2 Ouverture
zur Oper „Pique Dame” von F.
v. Suppé. 3. „El Turia”
ſpani=
ſcher Walzer von D. Granello.
4. Aufzug der Meiſterſinger aus
der Oper „Die Meiſterſinger von
Nürnberg” v. R. Wagner. 5. „Prethy
Girls”, Intermezzo von E. Lankier
6. „Rodenſteiner=Marſch” von H.
Matthai.
Schiffsbericht.
Hamburg=Amerika=Linie.
Mitgeteilt von dem Vertreter Hrn
Adolf Rady, Darmſtadt,
Zimmerſtraßze 1.
Dampfer „Bethania”, von Boſton
und Baltimore kommend, 4. Fe
bruar 7 Uhr abends in Hamburg.
Dampfer „Hamburg” von Genug
und Neapel nach New=York,
3. Februar 11 Uhr abends von
Palermo.
Dampfer „Preſident Grant” nach
New=York, 5. Februar 2 Uh
morgens von Southampton.
Dampfer „Preſident Lincoln”
3. Februar 12 Uhr mittags vor
New=York über Plymoth und
Cherbourg nach Hamburg.
Dampfer „Ramſay” von New=
York kommend, 4. Februar 9 Uh
25 Min. morgens auf der Elbe.
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Der alte Wate . Hr. Heinz
Hildburg
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Sigrun
Sindgund
Signe
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Ein Späher
Die Stimme
Fru=
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Wachen
Großherzogl. Hoftheater
Mittwoch, 7. Februar.
109. Abonnem.=Vorſtellung. C 27.
Gudrun.
Ein Trauerſpiel in 5 Akten
von Ernſt Hardt.
Spielleitung: Oberreg. Valdek.
Perſonen:
König Hettel . Hr. Riechmann
. Frl. Alſen
Die Amme . . . Fr. Müller=
Fa=
bricius, a. G.
. Frl. Uttmann
. Frl. Grünberg
. Frl. Schaub
Frl. Meißner
. Frl. Longin
. Hr. Kräger
.Hr. Jachtmann
. Hr. Kroczak
. Hr. Klotz
. Hr. Indorf
Hegelingiſche: Hr. Jungmann
. Hr. Waigandt
. Hr. Dobski
Ein Hegeling . . Hr. Peterſen
König Herwig, d.
.. Hr. Weſtermann
Däne.
König Hartmut . Hr. Baumeiſter
. Frl. Heumann
Gerlind
Ortiun
. Frl. Gothe
Zwei Normannen=Hr. Hacker
Hr. Schneider
herzöge
Hr. Lehrmann
Ruuk
Hr. Semler
Rurik
Fr. Rudolph
Erſte
Zweite
Frau der Frl. Wisthaler
Dritte Gerlind Frl. Daniel
Frl. Guerdan
Vierte
Fr. Kräger
Fünftel
Zwei Mägde der/Fr. Ungibauer
Gerlind
(Fr. Dobski
Stimme der
Nor=
manniſch. Wache Hr. Geibel
Erſter 1 Nor= Hr. Herrmann
Zweiter) manne Hr. Weiß
Normannen. Hegelinge.
Schauplatz im 1. Akt: Plattform.
zwiſchen zwei Türmen; im 2. Akt:
Turmgemach der Gudrun; im 3.
u. 5. Akt: Diele in der Burg des
Hartmut; im 4. Akt: am
Meeres=
ſtrand.
Nach dem 2. Akte längere Pauſe.
Krank: Fr. Scherbarth.
Preiſe der Plätze (Gr. Pr.):
Proſzeniumsloge 6 Mk.,
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1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang (1.—6.
Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe.
2 Mk., Sperrſitz (1.—13. Reihe)
4 Mk., (14.—20. Reihe) 3.20 Mk.,
Parterre (1.—5. Reihe) 2.70 Mk.,
(6.— 8. Reihe) 2.20 Mk., 1. Galeri:
1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pfg.
Anfang 7 Uhr. — Ende 10 Uhr.
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Samstag, 10. Febr. Auß. Ab.
Vorſtell. zu erm. Preiſen: „
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verbotene Cancan. Anf. 7½
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allen Wochentagen, vormittags
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Dienstag, 13. Februar 1912, abends 8 Uhr,
im Festsaale der Turngemeinde (Woogsplatz 5):
Drittes Konzert
der
Feinlinger Horkapene
unter Leitung des Herrn Hofrats Professors
Dr. Max Reger, Hofkapellmeister.
Kartenvorverkauf:
bei E. Nau,
Schuster-
gasse, K. Koch,
Zigar-
rengeschäft Marktplatz;
Schuhgesch. Michel,
Arheilgerstr. und im
Verkehrsbureau.
Mitgl.-Maskenkarten bei
Präs. Schneider, 3348msf
Programm: 1. Symphonie Nr. 8 in F-dur von Beethoven.
2. Brandenburgisches Konzeri Nr. 5 für Flöte, Violine und Klavier,
mit Begleitung des Streichorchesters von J. S. Bach (Klavier:
Herr Hofkapellmeister Dr. Reger), 3. Variationen über ein Thema
von Josef Haydn, op. 56 von Brahms. 4. Eine Lustspiel-Ouvertur,
op 120 von Max Reger, Zu Richard Wagners Gedächtnis (gestorben
13. Februar 1883): 5. Ouverture zur Oper „Der fliegende Holländer” von
Richard Wagner.
(3392
Der Ibach-Konzertflügel ist aus dem Lager der Firma
Hoflieferant Heinrich Arnold (Wilhelminenstrasse 9).
Eintrittskarten für Nichtmitglieder: Sperrsitzplätze zu Mk. 5.-
und Mk. 4.-, Saalkarten zu Mk. 3.—, Vorsaalkarten zu Mk. 2.—
Stehplätze im Saal zu 1.50 Mk.; Galeriekarten (rechts) zu Mk. 2.—
Studentenkarten zu Mk. 1.50 und Schülerkarten zu Mk. 1.— bei
Georg Thies Nachfolger, im Büro des Verkehrsvereins, sowie abends an
der Kasse. — Beitrittserklärungen für das am 1. Januar
be-
vonnene neue Vereinsjahr, die noch vor dem obigen Konzerte
er-
folgen, berechtigen zu dessen freiem Besuche. Der
Jahresbei-
trag beträgt 12 Mk.
Der Vorstand.
Kammermusk-Vereinigung Darmstadt
de Haan, Schmidt, Schnurrbusch, Gims, Andrae
Sonntag, 11. Febr. 1912, vorm. 11 Uhr, im Musikvereinssaal, Steinstr. 24
Dritte Matinee
(Beger, Streichtrio; Gernsheim, Streichguintett; Saint-Saéus, Klavierquartett)
Mitwirkende: Kammermusiker Brückmann.
Karten zu Mk. 4.—, 3.−, 2.—, 1.50 u. 1.— bei Thies
Nachf., Elisabethenstrasse 12.
(3307
IPebrauf
Turnhalle (Woogspl.)
Stammtisch-
*2892)
60
Darmstadt
Gesellschaft gobie Ungewissen Gegründet 1903.
Samstag, 10. Februar, 8 Uhr 11 Min., im Konkordiasaal, Waldstrasse 33:
Grosses
Maskenkrunzchen.
Wir laden hierzu unsere Mitglieder, Freunde und Gönner freundlichst ein
Der Vorstand.
Eine Offizierstragödie
in 2 Akten.
Ort der Handlung:
eine österreich. Großstadt.
Spieldauer ca. ¾ Stunden.
Freie literarisch-Künstierische Gesellschaft.
Freitag, 9. Februar, „Mathildenhöhsaal‟, abends 8 Uhr:
ois Durgstaner
Liederabend
unter Mitwirkung der Fräulein Lili Hickler (Violine).
Karten für Nichtmitglieder im Vorver kauf bei
A. Bergstraesser (Rheinstrasse) zu Mk. 4.— 3.—, 2.—, 1.—. An der
Abendkasse: Mk. 4.50, 3.50, 2.50, 1.50. Die Mitglieder sind
berechtigt, ihre erhaltenen Karten gegen ein Aufgeld von Mk. 1.—
in Karten der nächst höheren Kategorie bei A. Bergstraesser um-
(2730ofm
zutauschen.
Stenographen=Vereinigung
E7
„edbeisberger
Freitag, 9. Febr., abends 9 Uhr, im „Fürſtenſaal”
Gabelsberger-Feier
wozu wir unſere werten Mitglieder nebſt
(*2964
höflichſt einladen.
Angehörigen und Gäſte
Der Vorstand.
Darmstadt
Gesang-
Verein Heiohalen gegr. 1844
Samstag, den 10. Februar 1912, abends 811 Uhr ab:
Grosser Haskenban
in den
Räumen des „Schützenhof‟ Hügelstr.
Musik: Kapelle Weber.
Fremdenkarten für Masken: Herren Mk. 1.—, Damen 50 Pfg.
für Nichtmasken 50 Pfg.
Im Vorverkauf bei Uhrmacher Paul Wolf, Karlſtraße 20,
Friſeur Krapp, Mauerſtraße 4 und im Verkehrsbureau, Ernſt=
Ludwigsplatz.
Mitglieder=Maskenkarten ſind beim I. Vorſitzenden Phil.
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Nachfeler am 25. Februar im „Löwen” zu Arheilgen.
Nauke, der unfassb. Dieb
komisch.
Auf französische Art
geliebt zu werden
humoristisch.
Wochen-Chronik
des Resid.-Theat. aktuell
Als Einlage:
Das wundersame
— Hoftheater-Auto.
Spezial-Aufnahme des
Residenz-Theaters für das
Künstlerfest (*2995
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Arbeiter an der Kranichſteinerſtraße.
Die Gartenſtadtbewegung iſt in Darmſtadt in gutem
Zuge; ſie hat in einer kurzen Reihe von Jahren bereits
zwei Vorſtadtviertel entſtehen laſſen unter dem günſtigen
Einfluß der neueren baukünſtleriſchen Ziele des letzten
Jahrzehnts, die hierorts weſentlich gepflegt werden von
einer eifrigen Architektengemeinde im Gefolge
vorbild=
licher Arbeiten der Künſtlerkolonie und zeitgemäßer
Richt=
linien der Bauabteilungen der Regierung und der
Tech=
niſchen Hochſchule. Eine dritte Vorſtadt iſt in
Vorberei=
tung, und ſchon eröffnen ſich weitere Ausblicke für die
Dehnung des ſtädtiſchen Weichbildes nach dem etwas
ent=
legenen neuen Hauptbahnhof. Dem unbefangenen
Beob=
achter möchte es in Anſehung ſo weit angelegter
Baufreu=
digkeit des Guten zu viel erſcheinen, wenn nun noch ein
neuer Vorſchlag von Karl Chr. Rückert, der als tüchtiger
Architekt und früheres Mitglied der Stadtverordneten=
Verſammlung in gutem Andenken ſteht, hinzukommt, um
nichts weniger in die Wege zu leiten, als eine Bebauung
des wohlgelegenen Geländes der Ziegelhütten (
Ziegel=
buſch) beim Karlshof an der Kranichſteiner Straße. Die
ſo ſehr auseinanderliegenden Teile der Stadterweiterung
ergeben mit Notwendigkeit zunächſt wenig überſehbare,
nicht jedem willkommene Bodenwertverſchiebungen, und
die betroffenen Haus= und Grundbeſitzer werden
über=
haupt nicht gerade angenehm berührt ſein von irgend
ei=
nem neuen und zumal von einem ſo beachtenswerten
Plane.
In dieſem beſonderen Falle ſprechen aber allgemeine
und andersgeartete Gründe mit, die ſehr wohl in die Linie
einer gutgeleiteten ſtädtiſchen Wirtſchafts= und
Boden=
politik einlaufen. Während die jüngſt erwachſenen
Vor=
ſtadtgebiete — das ſog. Tintenviertel und die
Gartenvor=
ſtadt Hohler Weg — allein dem beſſeren Mittelſtande
die=
nen, will der Vorſchlag Rückert den Intereſſen der kleinen
Leute und dem Arbeiterſtande gerecht werden, und er
zeigt einen gangbaren Weg hierfür, vielleicht den einzig
möglichen, der in gedachtem Sinne für Darmſtädter
Ver=
hältniſſe in der nächſten Zeit zum Ziele führen kann.
Be=
kanntlich iſt dieſe wichtige Angelegenheit bereits im
ver=
gangenen Herbſte in einer als Manuſkript in
Schreib=
maſchinenſatz vervielfältigten Denkſchrift einem größeren
Kreiſe von Aemtern und Perſonen in der Annahme
ent=
gegenkommenden Verſtändniſſes, vor allem der ſtädtiſchen
Verwaltung, der Großh. Bürgermeiſterei und den
Stadt=
verordneten, zwecks Stellungnahme zu dem Vorſchlage
unterbreitek, ſodann auch anderen Behörden und auf
öf=
fentliche Wohlfahrt bedachten Perſonen zugeeignet
wor=
den. Wohl mit Rückſicht auf den Umfang der Denkſchrift
hat die Preſſe bis jetzt nur ankündigende Stellung dazu
genommen und vorerſt ſich darauf beſchränkt, von
derſel=
ben wenig mehr als die Tatſache ihrer Ausgabe mit
kür=
zeſter Inhaltsangabe zu melden. Anſchließende
Beſpre=
chungen berührter Kreiſe, ſowie anderſeits gewünſchte
Er=
läuterungen laſſen es angezeigt erſcheinen, dem auch in
der breiteren Oeffentlichkeit rege gewordenen Intereſſe
mit einigen neueren Nachrichten entaegen zu kommen. Die
wirtſchafts= und ſozialvolitiſche Bedeutung der
Rückert=
ſchen Pläne erfordert, daß die angeregten und weiter
ent=
ſtehenden Fragen, die ſich anknüpfenden allgemeinen und
beſonderen Intereſſen rechtzeitig in helles Licht gerückt
und allſeitiger Erwägung anheim geſtellt werden. In
dieſem Sinne ſeien der Denkſchrift einige Angaben von
allgemeinem Intereſſe entnommen:
Mit der Verleauna der ringförmigen
Odenwaldbahn=
ſtrecke. ihres die Nordſeite der Stadt umaürtenden und
abſchließenden Teiles in der zukünftigen Linie ab
Die=
burger Straße-Hohlerwea, öſtlich um die Gelände des
Karlshofes und der Ziegeleien führend, wird in kurzer
Friſt die Beſeitigung des Odenwaldbahndammes
veran=
laßt werden. Unleugbar wird hiermit der Induſtrie eine
ſelten günſtige Gelegenheit neuer Anſiedelung geboten,
zu=
mal der Bodenpreis der Gelände der Ziegeleien zur Zeit
wohl der niedrigſte im geſamten Weichbilde der Stadt
ſein mag. In der Würdigung der Verhältniſſe gelangt
Rückert zu dem begründeten Vorſchlage, Kleinwohnungen
in Verbindung mit Gartenautzung und ländlicher
Be=
triebsweiſe für den unmittelbaren Bedarf der Bewohner
zu erſtellen, um begonnener Abwanderung und zu
begün=
ſtigender Zuwanderung von Arbeiterfamilien vorzubauen
und der werdenden Induſtrieſtadt Vorſchub zu leiſten. Von
einer umſichtigen, geſunden Bebauungspolitik kann
gefor=
dert werden, daß in höherem Grade als bisher die Frage
ſozialökonomiſcher Anſiedelung von Arbeitern und
Ange=
ſtellten der Induſtrie gelöſt werde.
Auf Einzelheiten der Notwendigkeit und des Erfolges
ſolcher Wohlfahrtsmaßnahmen einzugehen, kann hier
un=
terlaſſen werden; die Klärung ſolcher Fragen hat bereits
genügenden Boden in der öffentlichen Meinung
gewon=
nen. Erſt jüngſt wieder hat der frühere Staatsſekretär
Graf von Poſadowsky=Wehner in Programmreden auf
die Dringlichkeit der Wohnfrage erneut und mit warmen
Worten hingewieſen. Auch möge kurz an die praktiſche
und verdienſtvolle Tätigkeit des Exnſt Ludwig=Vereins
erinnert ſein.
Eine Gelegenheit, wie ſie hier der ſtädtiſchen
Boden=
politik infolge der Bahnverlegung geboten wird, fordert
geradezu heraus, die Frage zur rechten Zeit in den
Vor=
derarund zu rücken und allſeitiger Erwägung zu
unter=
werfen. Es wird Aufgabe der Stadt ſein müſſen, dieſe
Sache eingehend zu prüfen, die Preisniederhaltung von
größeren Geländeteilen, die jetzt noch billig zu erwerben
ſind, durch geeignete Maßnahmen rechtzeitia zu ſichern und
der dauernden Anſiedelung kleiner Leute offen zu halten.
Die Denkſchrift befaßt ſich damit, den Nachweis zu
führen. wie das Gelände der Aktienziegelei auf
verhält=
nismäßig billige Weiſe den genannten Zwecken nutzbar
gemacht werden könnte und gibt hierfür folgendes an:
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reits vorhandenen ergeben ſich rund 300 Bauſtellen von je
430 Quadratmeter Grundfläche. Zunächſt iſt die allerdings
teurere aber auch angenehmere freie Bauweiſe mit
zwei=
einhalbſtöckigen Gebäuden angenommen, was
Abänderun=
gen zum Teil oder im Ganzen beim Herantreten an die
Ausführung nicht auszuſchließen braucht. Bei geſchloſſener
Bebauung würden freie Flächen zwiſchen den Häuſern
wegfallen, ſolche aber dafür hinter den Häuſern tiefer
werden und ſtatt dem Uebereinander= ein
Nebeneinander=
wohnen, wie in England und am Niederrhein ſich ergeben.
Die Familien= und Kopfzahl der Kolonie würde ſich bei
den Syſtemen, auch bei einer Verquickung derſelben
gleich=
bleiben. Es würden in der Regel zwei, ausnahmsweiſe
auch drei Familien in je einem Stockwerk mit 3 bis 4
Räumen einſchließlich der Küche auf zirka 80 bis 100
Qua=
dratmeter bebauter Fläche wohnen, 20 Quadratmeter für
Hof und 30 Quadratmeter für Nebengebäude entfallen,
ſodaß an Gartenland zirka 150 Quadratmeter für jeden
Hausſtand verbleiben würden. Soweit und ſolange das
Gelände nicht vollzählig mit Gebäuden beſtellt ſein wird,
würde unbebautes Land jeweilig als zu pachtendes
Nutz=
land von den Anliegern zu verwenden ſein. Die
Bewoh=
ner würden all das hier finden können, was ihnen bis
jetzt das Dorf bietet, nutzbringende Gelegenheit zur
Ver=
wertung der Arbeitskraft von Frau und Kindern, die
Ge=
winnung eines Teiles der nötigſten Lebensmittel und
nicht zum wenigſten häuslich erzieheriſche Arbeit für die
Kinder, neben den Annehmlichkeiten, die ſonſt bei
ſtädti=
ſchem gegenüber ländlichen Wohnen geſchätzt werden.
Ge=
genüber auswärtigem Wohnen mit zirka 80 Mark
jähr=
lichem Fahrgeld würde die Erſparung des letzteren der
Abtragung an Bodenrente zugute kommen können.
Hiermit im engſten Zuſammenhang ſteht die
Entwäſ=
ſerungsfrage, oder für die erſten zehn Jahre etwa die
hygieniſch=ökonomiſche Ausnutzung der Abwäſſer, mit
de=
ren zufriedenſtellender Löſung das ganze Projekt aufs
engſte verknüpft iſt.
Aus dieſem Grunde und auch aus allgemeinen
ökono=
miſchen Erwägungen erachten wir die in der Denkſchrift
angeführten Bauſtellengrößen für zu klein. Es müßte
etwa die doppelte Größe, wie ſie auch in anderen
Garten=
ſtädten ähnlichen Charakters angenommen wird, hier
vor=
geſehen werden. Dieſe Vergrößerung dürfte ſchon
des=
halb notwendig ſein, weil ſtatt mit 10 Köpfen, wie die
Denkſchrift annimmt, mit 14 zu rechnen ſein dürfte, bei
welcher Normierung zugleich die Möalichkeit zugelaſſen iſt,
in einzelnen Fällen etwas höheren Anſprüchen dienen zu
können und das Baubild vor zu großer Gleichförmigkeit
zu bewahren. Von den Beſitzern kann das Gelände in
ſei=
ner zeitigen Beſchaffenheit mit 2,86 Mark für den
Qua=
dratmeter ſtraßenfreien Baulandes abgelaſſen werden.
Für die Ermittelung des wirklichen Bodenpreiſes kommt
hier der die Sache verteuernde Umſtand in Betracht, daß
Zweidrittel der Bauſtellen in ausgebeutetem, alſo
ausge=
hobenem und zum Teil wieder verfülltem Lande liegen, die
beſondere Gründungskoſten bei den Bauausführungen
er=
forderlich machen. Für dieſe Fälle war in der Denkſchrift
ein Betrag von außergewöhnlichen Gründungskoſten mit
durchſchnittlich 1500 Mark angeſetzt worden. Der
Ver=
faſſer der Denkſchrift ließ dieſen Teil der Grundlagen des
Entwurfes jüngſt einer Nachprüfung unterziehen, die zu
einem weſentlich günſtigeren Ergebnis geführt hat. Eine
ſtatiſche Berechnung ſeitens des Vorſtandes des
Städti=
ſchen Baupolizei=Amtes entſchied ſich für eine
Betonplat=
ten=Gründung in den ausgehobenen Stellen des
Bauge=
ländes, die als die ſicherſte und bequemſte Gründung in
der neueren Zeit erkannt worden iſt. Hiernach wird für
dieſe Gründungen von dem erſtlich angenommenen
Durchſchnittsbetrage nur die Hälfte einzuſtellen ſein.
In=
folge hiervon wird ſich der Preis pro Quadratmeter
Bau=
ſtelle einſchließlich der durchſchnittlichen Gründungskoſten
gegenüber dem erſten Anſatz von 4,73 Mark auf zirka 3,80
Mark ermäßigen.
Unter Zugrundelegung der von den ſtädtiſchen
Be=
hörden wahrſcheinlich verlangt werdenden größeren
Bau=
ſtellen und mit Rückſicht auf den oben neu ermittelten
Bo=
denpreis wird ſich der Preis einer Bauſtelle und
die hier zunächſt intereſſierende
Boden=
rente, auf eine Familie bezogen, wie folgt
er=
geben: 450 Quadratmeter Bauſtelle als Bauland pro
Quadratmeter 3,80 Mk. — 1710 Mk., hierzu als Pachtland
eine weitere Bauſtelle von 450 Quadratmeter zum Preiſe
von 2.86 Mark (weil ohne Koſtenzuſchlag für Gründung)
— 1287 Mark, zuſammen 2997 oder rund 3000 Mark;
hier=
nach entfallen 4 Prozent 120 Mark für ein
Zweifami=
lienhaus, das iſt 60 Mark für eine Familie als
Boden=
rente. Zieht man in Erwägung, daß eine auswärts
woh=
nende und hier beſchäftigte Arbeiterfamilie mindeſtens 80
Mark für Fahrgeld im Jahre entrichten muß, ſo ſpringt
der Vorteil der geplanten ſtädtiſchen Anſiedelung
unmit=
telbar in die Augen. In der Denkſchrift ſind auf der
früheren Grundlage allerdings nur 25 Mark errechnet,
dabei war aber eine weit kleinere Gartenfläche
angenom=
men, als bei der neuen Anſetzung.
Die Frage der baulichen Geſtaltung und der
Bau=
koſten der Häuſer kann hier außer acht bleiben, weil eine
Aufſtellung ohne ſpezielle Baupläne nur ungenau ſein
könnte. Auch wird durch die Baukoſten ſelbſt, weil überall
faſt gleich, wo auch gebaut wird, keine Verſchiebung des
Bodenpreiſes eintreten. Etwas billiger können die
Bau=
koſten für Häuſer auf dem Gelände der Ziegeleien
immer=
hin deshalb werden, weil für Mauerziegel, als am Platze
hergeſtellt und erhältlich, größere Anfuhrkoſten erſpart
werden. — An dieſen Verhältniſſen wird auch nichts
we=
ſentlich anders, wenn bei der geplanten, etwa ein
Jahr=
zehnt dauernden Bebauung noch zum Bauſtellenpreis ein
kleiner Betrag für die Verzinſung des
Geſellſchaftskapi=
tals zuzufügen iſt. Ueber die finanzielle Form des
Unter=
nehmens läßt ſich die Denkſchrift wie folgt vernehmen:
Um die Bodenſpekulation zu regulieren, an einer Wertſtei
gerung die Geſamtheit der Beteiligten und nicht nur die
Beſitzer teilnehmen zu laſſen, wird eine Geſellſchaft mit
beſchränkter Haftung zu gründen ſein unter der
Mitwir=
kung der Stadt, die fördernd durch erleichternde
orts=
ſtatutariſche Beſtimmungen und auch finanziell ſich
betei=
ligen kann, um damit entſcheidenden Einfluß auf die
Ent=
wickelung des Unternehmens zu gewinnen und zu
be=
wahren. Die Geſellſchaft hätte das ganze Gelände der
Aktienziegelei zu erwerben, einzelne Bauſtellen oder
Bau=
uartiere an Bauluſtige abzugeben. Die Vorbeſitzer des
Geländes beteiligen ſich ſelbſt bis zur Hälfte, womit dem
Unternehmen ein bedeutender Vorſchub geleiſtet wird.
Der ſoziale Zweck des Unternehmens ſoll derart zum
Ausdruck kommen, daß alle Gewinne nur der Geſellſchaft
ſelbſt, niemals den einzelnen Geſellſchaften zufallen. Bei
einer Beteiligung der Stadt würde dieſer das Recht zu
wahren ſein, daß ohne ihre Zuſtimmung das Gelände
m Ganzen oder in Teilen niemals zu einem anderen
Zweck als dem vorgeſchlagenen gemeinnützigen verwendet
werden dürfte. Teilhaber der Geſellſchaft können
Privat=
verſonen, die weniaſtens einen geſetzlichn Mindeſtanteil
zeichnen, aber auch Vereine und Korporationen werden, die
für ihre Angehörigen Erfüllung baulicher Bedürfniſſe
an=
ſtreben. Nach Konſtituierung der Geſellſchaft würde ein
Wettbewerb einzuleiten ſein zur Gewinnung der Pläne
für die Geſamtanlage der Bebauung und einiger Typen
für Einzel= und Gruppenhäuſer unter Anſchmiegung und
Ausnutzung der Bodenerhebungen und Senkungen im
Sinne eines verkehrstechniſchen und auch maleriſchen
Ge=
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