Darmstädter Tagblatt 1912


03. Februar 1912

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175. Jahrgang
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

Die heutige Nummer hat 34 Seiten.

Das Neueſte vom Tage.

Das deutſche Kronprinzenpaar iſt am Don=
nerstag
in Celerina eingetroffen.
Das engliſche Unterſeebot A 3 iſt geſunken.
Elf Offiziere und Mannſchaften gelten für verloren.
Der Agence Havas wird aus Liſſabon gemeldet, die
Ausſtandsbewegung in Portugal ſei zu
Ende. Die Regierung ſei Herrin der Situation.
Die Vereinigung der Kohleninduſtriellen
der Borinage verhält ſich weiterhin gegen Ver=
mittelungsvorſchläge
ablehnend.
ZZwiſchen dem Exkönig Manuel von Portugal
und dem Thronprätendenten Miguel von Bra=
ganza
hat in Dover eine Zuſammenkunft ſtattgefun=
den
.

Politiſche Wochenſchau.

Die Wahlſchlacht iſt aus, aber der Kampf tobt doch
moch inmer, er pflanzt ſich fort in den Organen der
öffentlichen Meinung und in den Volksvertretungen. Das
wefinitive Wahlreſultat mit dem Rieſenſiege der So=
Bialdemokratie hat denn doch zu ſehr überraſcht, als daß
iman ſo ſchnell hierüber zur Tagesordnung übergehen
wönnte. Wie ſich die Verhältniſſe im neuen Reichstage
geſtalten werden, läßt ſich heute noch keineswegs über=
ſſehen
. Vielfach iſt die Anſicht verbreitet, daß das Par=
lament
nur ein kurzes Leben friſten dürfte, aber es kann
ruch anders kommen, denn das Gefüge der die abſolute
Mehrheit beſitzenden augenblicklichen Oppoſition iſt recht
lloſe, die Maſorität kann leicht zerfallen, ſich in ihre Beſtand=
ſteile
auflöſen, und wenn Herr von Bethmann Hollweg
das nötige Geſchick beſitzt, um Bedarfsmehrheiten zu bil=
den
, ſo dürfte das unter Umſtänden nicht allzu ſchwer
ſſein. Dies gilt insbeſondere für die Wehrvorlagen, viel=
lleicht
auch für die kommenden großen wirtſchaftlichen
Worlagen, beim Zolltarif und der Erneuerung der Han=
Delsverträge. Herr von Bethmann Hollweg wird ſich mit
philoſophiſcher Gelaſſenheit in die jetzige Geſtaltung hin=
einſchicken
und verſuchen, mit dem Reichstag auszukom=
unen
, ſo gut es geht. Freilich wird er dabei mehr als
einmal auf Schwierigkeiten ſtoßen. Mit beſonderer Er=
twartung
darf man der finanziellen Seite der kommenden
Wehrvorlagen entgegenſehen, da es für den Staatsſekre=
ikär
eine ſchwere Aufgabe darſtellt, für die erforderliche
Deckung neue Quellen zu ſuchen. Wie verlautet, iſt es
nicht ausgeſchloſſen, daß man dabei auf die bei der
Reichsfinanzreform unter lebhaftem Widerſpruch gefallene
Ausdehnung der Erbſchaftsſteuer auf die Deſzendenten
En einer vielleicht etwas veränderten Form zurückkommt,
während man von einer Reichsvermögensſteuer wiederum
ubſehen wird. Von dieſer Frage kann leicht das Schick=
al
der geſamten Entwürfe für Landesverteidigungs=
swecke
abhängen; die große ſozialdemokratiſche Fraktion
kpürde wohl für die Erſchaftsſtener, nicht aber für die
Wehrvorlagen zu haben ſein, während wiederum es völ=
lig
im Dunkeln iſt, wie jetzt die Konſervativen und das
Zentrum ſich zu dieſer Steuer ſtellen werden. Die kom=
rnende
Seſſion dürfte ſich daher recht intereſſant und zum
Teil auch recht aufregend geſtalten.
Ein Widerhall des Wahlreſultates fand ſich auch
bei anderen Anläſſen. So blickt er in einer Kundgebung
des Kaiſers durch, in der der Monarch für die ihm zu
ſeinem Geburtstage zu teil gewordenen Glückwünſche ſei=
men
Dank abſtattet. Der Kaiſer ſpricht da von unlieb=
amen
Vorkommniſſen der letzten Zeit womit deutlich
geſagt iſt, was er damit meint, indeſſen bildet dieſer
Bedanke keinesweas die Grundtendenz des kaiſerlichen
Erlaſſes, im Gegenteil, dieſes Moment wird nur nehenbei
geſtreift, um damit um ſo ſchärfer die Hoffnung des Kaiſers
zu betonen, daß das deutſche Volk im Ernſtfalle den 8
leihader vergeſſen werde, um ſich zum Schutze des Va=
terlandes
um den Kaiſer zu ſcharen. In dieſer Kund=
gebung
zeigt ſich deutlich, daß der Kaiſer ſich von den
Tagesereigniſſen keineswegs hat beeinfluſſen laſſen, ſo
nnißlich er ſie auch empfinden mag, und aufs Deutlichſte
bringt er auch in dieſem Erlaſſe zum Ausdruck, daß ihm
wie ſeinem Ahnen, dem großen König, das Vaterland
und der Dienſt für dieſes über alles geht. Der Mahl=
ausfall
bildete auch den Gegenſtand eingehendſter Erör=
terungen
im preußiſchen Abgeordnetenhauſe; man ſagte
ſich gegenſeitig recht ſcharf die Wahrheit, ohne daß bei
der Sache viel herauskam, höchſtens, daß die Gegenſätze
ſuch noch weiter verſchärften. Auch in den Verhandlungen
wes badiſchen und elſaß=lothringiſchen Landtages ſpiel=
ben
parteipolitiſche Fragen eine bedeutende Rolle.
Wenn zwei ſich ſtreiten, freut ſich der Dritte. Die
Wahrheit dieſes alten Satzes erfährt man wieder ein=

mal jetzt während des tripolitaniſchen Krieges reſp. gele=
gentlich
deſſen merkwürdigen Begleiterſcheinungen. Die
mehrfache Beſchlagnahme franzöſiſcher Schiffe durch die
Italiener hat zu einem Konflikt geführt, der zwar äu=
ßerlich
beigelegt ſein mag, in Wirklichkeit aber immer
weitere Kreiſe zieht und auf dem beſten Wege iſt, zu
einer Entfremdung zwiſchen Italien und Frankreich zu
führen. Andererſeits gibt ſich im Apenninenreiche eine
Enttäuſchung kund, daß die Franzoſen in einem Falle,
wo die Italiener in ihrem Recht zu ſein glaubten, ſofort
derart ſcharfe Töne angeſchlagen haben, und gleichzeitig
dämmert die Erkenntnis, daß man von Frankreich nicht
ſonderlich viel zu erwarten habe, während der wahre und
uneigennützige Freund Deutſchland ſei. Daß Italien ſei=
nerſeits
am liebſten doch beim Dreibund bleiben möchte,
könnte man aus der Herzlichkeit des Empfanges ſehen,
der Herrn von Kiderlen=Wächter gelegentlich ſeines Be=
ſuches
in Rom von den maßgebenden Stellen zu teil ge=
worden
iſt. Es iſt wohl auch nicht von ungefähr, daß
der Graf von Turin, der Bruder des Königs, der zur
Taufe des jüngſten Kronprinzenſohnes nach Berlin ge=
kommen
war, ſeinen Aufenthalt hierſelbſt ungemein
ausdehnt. während er anfänglich ziemlich kurz bemeſſen
war. Italien hat auch alle Urſache, ſtarke Anlehnung zu
ſuchen. Die italieniſchen Truppen kommen auf dem
Kriegsſchauplatze nicht vom Fleck, die Türken werden
immer kühner und bedrängen den Feind. der ſich auf die
Defenſive beſchränken muß. Unter ſolchen Umſtänden
wird man auf den Frieden noch lange warten können,
und die Mächte haben darum wohl auch vorläufig darauf
verzichtet, ſich weiter mit fruchtloſen Friedensvermitt=
lungsverſuchen
abzugeben.
Dagegen ſcheinen im fernen Oſten die Dinge jetzt zur
Ruhe kommen zu wollen falls man ſich etwa nicht noch
einmal beſinnt. Der Bekinger Hof. auch die Kaiſerin=
Witwe, hat allem Anſcheine nach endlich eingeſehen, daß
weiterer Miderſtand nutzlos ſei und will ſich jetzt in das
Unvermeidliche ſchicken. Die Rebellen zeigen hinſichtlich
der Bedingungen das weiteſte Entgegenkommen und wol=
len
den Sitz des bisherigen Hofes ſogar in Peking be=
laſſen
. Beſtimmend für den Rücktritt mag auch die Er=
kenntnis
geweſen ſein, daß auch der bis zuletzt treu ge=
bliebene
Teil des Heeres wankelmütig zu werden begann
und ſich weigerte, gegen die Rebellen zu marſchieren. Die
Dynaſtie der Mandſchus in China dürfte damit nunmehr
ihr Ende gefunden haben.
Gleichzeitig dürfte ſich auch das Schickſal der bis=
herigen
Herrſchaft über Perſien vollzogen haben. Im
Zuſammenhang mit dem Petersburger Beſuche der ena=
liſchen
Parlamentarier ſollen augenblicklich wichtige di=
plomatiſche
Verhandlungen zwiſchen Petersburg und
London über die verſiſche Frage gepflogen werden. Da=
nach
wollen ſich Rußland und England erneut über die
perſiſche Frage im einzelnen einigen. insbeſondere über
die beiderſeitige Einflußſphäre, die Regelung des Schick=
ſals
des Exſchahs, die Frage der perſiſchen Anleihe und
vor allem üher die Feſtſetzung der Rechte der inneren
Politik, die der Kontrolle beider Mächte unterliegen ſoll.
Das iſt nichts anderes als ein ruſſiſch=engliſches Kondo=
minium
über Perſien, und es will dabei nicht viel be=
ſagen
, wenn man Okkupationspläne beſtreitet, die tat=
ſächliche
Macht würden doch beide Staaten ansüben.
Hier heißt es für Deutſchland auf der Wacht zu ſein, da=
mit
unſere Intereſſen, über die wir uns ja auch mit Ruß=
land
geeinigt haben, nicht verletzt werden.

Die Frage der Einmiſchung in China.

* Zu der chineſiſchen Revolution meldet die Köln. Ztg.:
Je länger die Revolution ſich hinzieht, und je mehr ſie
mit ihren Folgen auf Handel und Verkehr laſtet, deſto
öfter iſt auch von einem Eingreifen des Auslandes die
Rede, für das indes ſo lange eine berechtigte Handhabe
fehlt, als die Notwendigkeit fehlt, den Schutz der Aus=
länder
ſelbſt in die Hand zu nehmen. In letzter Zeit iſt
mehrfach behauptet worden, daß ſowohl Rußland
als Japan ſich in die chineſiſchen Wirren einmiſchen
wollten, und es wurde beſonders darauf hingewieſen,
daß Japan militäriſche Vorkehrungen getroffen habe, um
ohne Verzug beträchtliche Truppenmengen nach China
werfen zu können. Beide Regierungen haben inzwiſchen
erklärt, daß ſie ſich mit keinen Einmiſchungsabſichten tra=
gen
, und ſo iſt die Lage, die eine Zeitlang etwas unſicher
ausſah, wieder ruhiger geworden. Trotzdem wird man
damit rechnen müſſen, daß, wenn der Aufſtand ſich ver=
längert
, der Vermittlungsgedanke wieder auftauchen wird.
So ſehr es zu wünſchen iſt, daß China allein und aus
eigener Kraft mit ſeinen innern Unruhen fertig werden
und für ſeine Regierung eine geeignete Form finden möge,
ſo iſt doch die Möglichkeit nicht abzuweiſen, daß in China
ein derartiges Chaos entſtehen kann, daß das Aus=
land
zu einem Eingreifen gezwungen wird. Wie
geſagt, wir halten es im allgemeinen Intereſſe für höchſt
wünſchenswert, daß Eurova nicht in eine ſolche Zwangs=

lage kommen möge, ſollte es aber wider Erwarten und
wider Erhoffen geſchehen, ſo würde es ſehr bedauerlich
ſein, wenn das Eingreifen eine andere als eine gemein=
ſame
vorher zwiſchen den Mächten genau überlegte und
erwogene Form annehmen ſollte. Die Einmiſchung einer
einzelnen Macht oder auch einer Gruppe von Mächten
würde unter allen Umſtänden ernſte Nachteile haben, die
um ſo bedauerlicher ſein würden, als ein ſolch vereinzel=
tes
Eingreifen ſehr wohl vermieden werden kann, wenn
alle Mächte ſich über den Grundſatz einigen, in China
nicht anders vorzugehen, als nach vorherigen gemein=
ſamen
Erwägungen und Abmachungen. Es iſt ſogar an=
zunehmen
, daß, wenn die Mächte ſich zu einer ſolchen
Politik entſchließen, der Einfluß gemeinſamer Vorſtellun=
gen
gegebenenfalls ſtark genug ſein wird, um eine weiter=
gehende
Einmiſchung überhaupt unnötig zu machen. Man
hat bisher mit dem ſogenannten europäiſchen Konzert,
zu dem in dieſem Falle auch Japan und Amerika gehö=
ren
würden, nicht ſonderlich gute Erfahrungen gemacht,
aber gerade dieſer Fall eignet ſich unſeres Erachtens ganz
beſonders zu einer Politik, die auf dem Zuſammenhalten
aller Mächte beruht, und deshalb um ſo leichter durchführ=
bar
iſt, als durch ſie die Intereſſen keiner einzigen Macht
verletzt werden würden.
Es liegt in dieſem Augenblick kein Grund vor, eine
einſeitige Einmiſchung befürchten zu müſſen, aber bei
revolutionären Wirren von langer Dauer muß mit der
Möglichkeit von Zwiſchenfällen gerechnet werden, denen
von vornherein durch die Herſtellung eines gemeinſamen
Einvernehmens die Spitze abgebrochen werden kann. Zu
den Aufgaben einer klugen Politik gehört es, ſelbſt ent=
fernte
Möglichkeiten ins Auge zu faſſen und ihnen gegen=
über
Vorbeugungsmaßregeln zu treffen.

Deutſches Reich.

Zur Präſidentenwahl im Reichstag
ſchreibt die Kölniſche Volkszeitung, das bedeutendſte Or=
gan
der Zentrumspartei: Ein brauchbares dauerhaftes
Präſidium iſt nur möglich, wenn ſich eine Mehrheit der
poſitiven Arbeit bildet. Eine ſolche iſt in genügender
Stärke vorhanden, wenn die nationalliberale Fraktion
den Entſchluß kundgibt, an den nationalen Aufgaben mit=
zuarbeiten
, ſtatt hinter der internationalen Umſturzpar=
tei
einhertrotten zu wollen. Bildet ſich eine Arbeitsmehr=
heit
aus Konſervativen, Zentrumsleuten und National=
liberalen
, ſo müßten die beteiligten Fraktionen unter ſich
ausmachen, welche Perſönlichkeit auf den erſten, zweiten
und dritten Poſten zu berufen iſt. Grundſätze für die
Verteilung der Präſidentenſtellen gibt es nach der wech=
ſelnden
Praxis im Reichstag nicht mehr. Eine arbeits=
willige
Mehrheit ordnet die Sache ſo, wie es unter den
obwaltenden Verhältniſſen für die Würde und Fruchtbar=
keit
der Verhandlungen am vorteilhafteſten erſcheint.
Wie die Berl. Morgenpoſt aus guter Quelle hört, habe
Herr von Kröcher, der frühere Präſident des preußiſchen
Abgeordnetenhauſes, in Anweſenheit hervorragender
Parteiführer erklärt, die Wahl des Grafen von Schwerin=
Löwitz zum Präſidenten des neuen Reichstages ſei
geſichert.
In der Zweiten Kammer des elſaß=
lothringiſchen
Landtages erklärte der Staats=
ſekretär
Frhr. Zorn von Bulach, der Vorwurf, daß die
Regierung im Berliner oder junkerlichen Geiſte geführt
würde, ſei falſch. Die Grundſätze der Sozialdemokratie
würde die Regierung auf das ſchärfſte bekämpfen, aber
das ſchließe nicht aus, daß ſie zu den einzelnen Parteien
freundliche Beziehungen unterhalte und wenn ſie deren
Hilfe in einzelnen Fragen, wo ſie die anderen Parteien
nicht erhalten konnte, bekäme, ſo nähme ſie das dankbar
an. Das Reichsland ſei ein friedliches Land und wolle
vor allem auch in Frieden mit ſeinem Nachbar leben.
Wenn es ſich aber als notwendig erweiſe, daß der Frie=
den
nur noch durch erhöhte Mittel erhalten werden könne,
ſo würde man im Intereſſe des Landes auch dieſe be=
willigen
. Unrichtig ſei die Behauptung des Abg. Hauß,
daß die Regierung im vergangenen Jahre einen Ver=
nichtungskampf
gegen das Zentrum geführt habe. Die
Regierung wolle mit allen Parteien die Vorlagen im In=
tereſſe
des Landes erledigen.
Aus Bayern. Es wird in München viel er=
örtert
, daß der Regent den Frhrn. v. Hertling in längerer

[ ][  ][ ]

Audienz empfing und daß dieſer Empfang durch die
offiziöſe Korreſpondenz Hoffmann bekannt wurde. Ge=
wöhnlich
gut unterrichtete Kreiſe nehmen an, der Regent
hege den naheliegenden Wunſch, ſich über die politiſche
Lage mit gemäßigt denkenden Vertrauensleuten aus den
verſchiedenen Lagern zu beſprechen, und es würden wei=
tere
Empfänge auch ſolcher Politiker nachfolgen, deren An=
ſchauungen
von denjenigen des Frhrn. v. Hertling grund=
verſchieden
ſeien. Es liegt nahe, anzunehmen, daß der
Regent ſich darüber auch zum Miniſterpräſidenten Pode=
wils
ausgeſprochen hat, als dieſer am Montag bei ihm
war. Weitergehende Schlußfolgerungen aus Hertlings
Empfang zu ziehen, wäre ſchon um deſſentwillen verfehlt,
weil hart vor den entſcheidenden Neuwahlen wichtige
Entſchlüſſe ſicherlich nicht gefaßt werden.
Dementi. Der ſozialdemokratiſche Abgeokd=
nete
Liebknecht erklärte im preußiſchen Abgeordneten=
hauſe
, daß ihm von einem Interview der Art, wie es die
Humanité darſtellt, nichts bekannt ſei. Er erkläre, daß
dieſer Bericht unrichtig ſei. Der Pariſer Vertreter des
Wolffſchen Bureaus teilt mit, daß die übermittelten Sätze
dem Bericht der Humanité faſt wörtlich entnommen ſind.
Ausland.
Frankreich.
Das Budget. Im Senat erklärte der Finanz=
miniſter
bei der allgemeinen Beſprechung des Budgets,
man müſſe auf eine gute Verwendung der Ausgaben ach=
ten
. Er ſei überzeugt, daß niemand um die notwendigen
Ausgaben zur Verteidigung des Landes feilſchen werde.
Er wies auf die Notwendigkeit neuer Kredite
für das militäriſche Flugweſen und die Ver=
wirklichung
des Flottenprogramms und die Er=
ſetzung
des Panzerſchiffes Liberté hin. Nie=
mand
könne anderſeits daran denken, die Ent=
wickelung
der ſozialen Geſetzgebung hintanzuhalten, aber
man müſſe ſich bemühen, den Steuerzahlern keine neuen
Opfer aufzuerlegen. Das Land ſtehe am Vorabend einer
Reform der direkten Steuern, aber die Einkommenſteuer
dürfe nur auf der Grundlage der Gerechtigkeit und Bil=
ligkeit
reformiert werden. Diejenigen, die nur das Not=
wendigſte
beſäßen, müßten entlaſtet werden, die Ueber=
fluß
hätten, müßten in mäßigem Umfange ſtärker heran=
gezogen
werden. Es ſei vernünftig, von der Einkommen=
ſteuer
keine Einnahmen zu erwarten. Die allgemeine
Diskuſſion wurde hierauf geſchloſſen.
Die franzöſiſch=italieniſchen Zwi=
ſchenfälle
vor dem Schiedsgericht. Offiziös
wird gemeldet, daß die Verhandlungen über die dem
Haager Schiedsgericht demnächſt zu unterbreitenden
Zwiſchenfälle von Cagliari die Ungeſetzlichkeit des Vor=
gehens
der italieniſchen Regierung bei der Wegnahme
der Carthage und der Manuba und gegebenenfalls
die Höhe des verurſachten Schadens zum Gegenſtand ha=
ben
werden. Der Miniſter des Aeußern betraute den
Advokaten Fromageot, der Mitglied der franzöſiſchen De=
legation
auf der Haager Friedenskonferenz von 1907
war, mit der Prüfung des Aktenmaterials.
Der Nachtragskredit für Marokko. Die der
Kammer zugegangene Vorlage über die Nachtragskredite
von 58 448000 Franken für militäriſche Ausgaben in
Marokko während des Jahres 1911 umfaßt nicht den
Sold und die normale Unterhaltung des Beſatzungskorps,
da dieſe durch das ordentliche Kriegsbudget von 1911 ge=
deckt
ſind. Der Nachtragskredit enthält u. a. 2 Millio=
nen
für den Bau der Eiſenbahn von Marnia nach
Taurirt.

Das Protektorat in Marokko. Die mit der
Aufſtellung des Planes für das franzöſiſche Protektorat
über Marokko betraute interminiſterielle Kommiſſion be=
endete
ihre Arbeiten. Ihr Bericht wird der marokkani=
ſchen
Regierung in allernächſter Zeit übermittelt werden.
Nach dem Bericht ſoll das Protektorat Frankreichs im
weiteſten Maße die Mitarbeit der marokkaniſchen Regie=
ung
in ſich ſchließen. Die öffentlichen Dienſte ſollen un=
ter
Mitwirkung franzöſiſcher Ratgeber verſehen werden,
die die ſcherifiſche Verwaltung zu beaufſichtigen haben
würden. Eine unmittelbare Verwaltung durch Frankreich
iſt nirgends vorgeſehen, ſondern lediglich ein Zuſammen=
arbeiten
mit der marokkaniſchen Regierung.
England.
Die perſiſche Frage. Wie das Reuterſche
Bureau erfährt, iſt die Meldung, daß die Abſicht beſtehe,
die perſiſche Regierung aufzufordern, das britiſche und
ruſſiſche Protektorat anzuerkennen, vollſtändig unbegrün=
det
. Es findet ein Meinungsaustauſch zwiſchen Rußland
und Großbritannien über die Vorſchläge auf Unter=
ſtützung
Perſiens bei der Einführung einer ſtärkeren
Regierung ſtatt.
Niederlande.
Das Motu proprio. Der Juſtizminiſter erklärte
in der erſten Kammer, das letzte päpſtliche Motu
proprio habe in Holland keine Gültigkeit.
Erhöhung des Heereskontingents. Die
erſte Kammer nahm die Reviſion des Militärgeſetzes an,
wonach das Heereskontingent von 17500 auf 23000 Mann
erhöht wird, bei einer Dienſtzeit von achteinhalb Monat.
Spanien.
Die Kammer und die allgemeine Poli=
tik
. Im Verlaufe der Debatte über die allgemeine
Politik in der Kammer wandte ſich der radikale Abgeord=
nete
Lerroux lebhaft gegen die konſervativen Politiker,
die ſich mit den liberalen Parteien nicht verſtändigen könn=
ten
. Lacierva beſchuldigte die Regierung uneingeſtande=
ner
Beziehungen zu Lerroux und hielt es für unmöglich,
daß eine ſolche unmoraliſche Regierung im Amte bleibe.
Miniſterpräſident Canalejas wendete ſich unwillig gegen
die Beſchuldigung des Abgeordneten Laciervas. Ler=
roux
erſtrebte niemals die Gunſt der Gutgeſinnten, ſondern
nur den Dank und die Freundſchaft Verurteilter. Schließ=
lich
richtete Miniſterpräſident Canalejas an die Konſer=
vativen
folgende Mahnung: Wenn Sie wollen, ſeien wir
Feinde! Aber ſeien wir es in vornehmer, freimütiger
Weiſe! Ich appelliere an das Gewiſſen des Landes. Die
Mehrheit der Kammer zollte dem Miniſterpräſidenten
ſtarken Beifall.
Serbien.
Parlamentariſche Kriſe. Das Kabinett
Milowanowitſch hat dem König einen ſchriftlichen An=
trag
überreicht, die Skupſchtina mit Rückſicht auf die un=
günſtige
parlamentariſche Situation aufzulöſen. Für den
Fall, daß der König dem Antrag nicht zuſtimmen ſollte,
bot Milowanowitſch die Demiſſion des geſamien Ka=
binetts
an.
Türkei.
Die türkiſchen Finanzen. In einer Unter=
redung
mit einem Mitarbeiter des Jeune Turk äußerte
ſich der Finanzminiſter ſehr günſtig über die finanzielle
Lage. Nach ſeinen Ausführungen beſchloß der Miniſter=
rat
die Durchführung des von ihm vorgelegten Budgets
für das nächſte Geſchäftsjahr, trotzdem es nicht mehr von
der Kammer genehmigt werden kann. Die zwiſchen dem
Finanzminiſter und dem Kriegsminiſter vorhanden gewe=
ſenen
Differenzen erklärte der Finanzminiſter für völlig

beigelegt. Sowohl über die Höhe des Kriegsbudgets als
auch über die Rechnungsführung wurde eine Einigung
erzielt. Die erforderlichen außerordentlichen Ausgaben
für den Krieg werden in das außerordentliche Budget
eingeſtellt werden. Zur Herſtellung des Gleichgewichts
im Budget erklärte der Finanzminiſter höchſtens zwei
Jahre zu brauchen, falls die Mächte ihre Zuſtimmung
geben zur Erhebung einer Einkommenſteuer für die
Fremden und zu einer vierprozentigen Zollerhöhung.
Amerika.
Mexiko. Nach einer Depeſche aus der Stadt
Mexiko gaben der Präſident und das Kabinett zu, daß die
von Zapata angezettelten Unruhen zu einer ſo ernſten Ge=
fahr
geworden ſind, wie ſie die neue Regierung noch nicht
erlebte. Die Truppen Zapatas operieren jetzt in den
Staaten Morelos, Mexiko, Guerro und ſogar im Bundes=
diſtrikt
. Madero gibt nicht zu, daß die Rebellion der An=
hänger
Zapatas mit der Bewegung in Giudad Juarez
zuſammenhängt. Wie eine Depeſche aus El Paſo berich=
tet
, haben die Aufrührer in Juarez eine Bekanntmachung
erlaſſen, die Emilio Vasquez Gomez zum vorläufigen
Präſidenten proklamiert und erklärt, Madero ſei ſeinen
Verpflichtungen nicht nachgekommen, die Wahlen ſeien
ungültig, der Kongreß ſei aufgelöſt und die Beſchlüſſe
ohne geſetzliche Kraft. Die Garniſon von Caſas Grandes
wird jeden Augenblick in Juarez erwartet.

* Wie das Reuterſche Bureau zu den Berichten aus
Paris über die Zuſammenkunft zwiſchen dem
früheren Könia Manuel und dem Thron=
prätendenten
Miguel von Braganza erfährt,
begab ſich Manuel am 30. Januar nach Dover, um mit
ſeinem Vetter zuſammenzukommen. Dieſer bot Manuel
aus eigenem Antrieb an. ihn in jeder Weiſe bei ſeinen
Bemühungen um die Wiederherſtellung ſeiner Macht zu
unterſtützen.
* Brüſſel, 2. Febr. Die Vereinigung der
Kohleninduſtriellen der Borinage hat auch
den zweiten Vermittlungsvorſchlag des Handelsminiſters
bgelehnt, die Einführung der vierzehntägigen anſtatt
wöchentlichen Lohnzahlung bis zum 1. Juli hinauszu=
chieben
. Die Streikführer haben einen Aufruf an ſämt=
liche
Arbeiterorganiſationen erlaſſen, den 34000 Streiken=
den
in ihrer Not zu helfen.

Stadt und Land.
Darmſtadt, 3. Februar.
* Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der Groß=
herzog
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift
Für Verdienſte dem Feldwebel der Landwehr 2. Auf=
gebots
Denter, ſeither Feldwebel im Infanterie=Leib=
Regiment Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117.
* Erlaubnis zur Annahme von Orden. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben dem Oberpoſtſchaffnre
Joſeph Dauſcher in Alzey die Erlaubnis zur Annahme
und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Deutſchen
Kaiſer, König von Preußen, verliehenen Königlich
Preußiſchen Allgemeinen Ehrenzeichens erteilt.
* Uebertragen wurde dem Lehrer a. D., Schul=
verwalter
Wilhelm Racky zu Gau=Odernheim, Kreis
lzey, eie Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Gau=
Odernheim.
D Die 22. öffentliche Sitzung der Stadtverordneten=
Verſammlung findet am Donnerstag, den 8. Februar,
nachmittags präzis 4 Uhr, eventuell mit Fortſetzung am
Freitag, den 9. Februar, nachmittags 4 Uhr, ſtatt. Auf
der Tagesordnung ſteht die Gründung einer Aktien=
Geſellſchaft zur Regelung der Verkehrsfragen der Stadt
und ihrer Umgebung, ſowie für den Anſchluß einer Ueber=
landzentrale
an die ſtädtiſchen Werke und die Abgabe elek=
triſcher
Energie für Licht= und Kraftzwecke.
* Privatbeamten=Vereinigung Darmſtadt. Man
ſchreibt uns: Der neue Reichstag wird ſich auch mit der
Neuregelung der Sonntagsarbeit in Handel und Gewerbe
efaſſen. Von einer Anzahl Städte wird nun eine 45 Arbeitszeit verlangt. Es iſt deshalb Pflicht

Wie der Karneval entſtand.
Plauderei von Pierrette.

Im Briefkaſten einer Familienzeitung war einmal
vör einer Reihe von Jahren ſeitens einer wißbegierigen
Abonnentin die Frage geſtellt worden, wann der Karneval
entſtanden ſei Es liefen darauf eine Unzahl von Ant=
worten
ein, von denen die Redaktion des Blattes etwa
ſechs bis acht abdruckte, die ihr, wie ſie bemerkte, als die
beſten erſchienen. Hätte es ſich um eine Meinungsäuße=
rung
über ein abſtraktes Thema oder auch nur lediglich
um eine Stilübung gehandelt, ſo wäre dies Adjektiv viel=
leicht
an ſeinem Platze geweſen, aber da man ſich nach
einer hiſtoriſchen Tatſache oder um mich noch präziſer
auszudrücken nach einem Datum erkundigt hatte, ſo
war es in dieſem Falle zweifellos etwas ſeltſam gewählt.
Denn entweder iſt ein Datum richtig oder es iſt falſch;
trifft aber das letztere zu, ſo kann die Löſung einer Auf=
gabe
, in der ſeine Beſtimmung gefordert wird, doch kaum
als eine gute oder glückliche bezeichnet werden. In den
ſechs oder acht abgedruckten Antworten aber waren lauter
verſchiedene Daten genannt, die ſich über fünf Jahrhun=
derte
verteilten.
Im übrigen darf nicht verhehlt werden, daß die Frage
an ſich eine törichte war. Der Karneval iſt doch nicht die
Erfindung eines einzelnen oder einer Körperſchaft, die
ihn durch ein Machtgebot ins Leben gerufen haben, viel=
mehr
hat er ſich, wie das in der Natur der Sache liegt, ſaſt
könnte man ſagen, aus dem Nichts entwickelt. Politiſche
Ereigniſſe hier und dort, uralte Volksbräuche und Be=
luſtigungen
, Geſchehniſſe aller Art, ja ſogar Krankheits=
epidemien
uſw. haben an ſeiner Erſchaffung mitgear=
beitet
und Charakterzüge und Sinnesart von Nationen
und Raſſen ihm Prägung und Farbe geliehen, bis dann
ſchließlich im Wandel der Zeiten das daraus wurde, was
wir heute Karneval nennen. Wie ſehr das zutrifft, lehren
uns die alten volkstümlichen Masken Italiens: der Brig=
hella
, Arlecchino, Pantalane, Stenterello, Meneghino, der
Dottore Balanzone und Capitano Fracaſſa, die Colom=
bina
, Pizzerella und Tartalona. Sie ſind nicht nur zu
den verſchiedenſten Zeiten und in den verſchiedenſten Orten
geboren die Wiege mancher von ihnen ſtand gar nicht
einmal in Itallen , ſondern es verſonifizieren ſich in

ihnen auch Zeitgedanken, Stilperioden, Volksſtimmungen,
geſchichtliche Ereigniſſe, Erfindungen uſw. Und welch'
eine ſchier endloſe Ahnenreihe haben einzelne der Masken
aufzuweiſen! An ihrem Beginn ſtand zuweilen eine tra=
giſche
Geſtalt, die ſich von Generation zu Generation
wandelte, bald neue Charakterzüge von nah’ und fern ſich
holend und alte fallen laſſend, bisweilen auch ganz ver=
ſchwindend
, um wieder aufzutauchen,, in beſtändiger Wie=
dergeburt
ſich zu erneuern und am Ende zu einer luſtigen
Perſon oder einem unklaren Symbol zu werden. Wenn
wir uns dies alles vergegenwärtigen, ſo werden wir füg=
lich
die Frage wann entſtand der Karneval? fallen laſ=
ſen
und ſtatt ihrer die einſchieben wie entſtand der Kar=
neval
?
Das umfangreichſte und intereſſanteſte Material über
den Gegenſtand findet ſich wohl in den Mailänder
Archiven, womit aber, wie bereits angedeutet wurde, kei=
neswegs
geſagt ſein ſoll, daß wir den Karneval einzig
und allein Italien zu verdanken haben dort kamen
nur die aus allen Kulturländern fließenden Strömungen
zuſammen, um in dem Karneval ihren klaſſiſchen Ausdruck
zu finden.
Es wird heute meiſt angenommen, daß er ſeine ur=
älteſten
Wurzeln im Kultus verſchiedener heidniſcher Völ=
ker
habe. So wurden bei den Frühlingsfeſten unſerer
germaniſchen Urvordern Tänze aufgeführt, bei denen die
Mitwirkenden in Mummereien erſchienen, während bei
den Griechen ſchon ſehr frühzeitig einzelne maskierte Män=
ner
und Frauen ſich den Dionyſuszügen anſchloſſen. Die
Maskengeſtalten mehrten ſich ſtändig und fanden dann
auch in Rom Eingang, von wo ſie nach Aegypten impor=
tiert
wurden. Unter Kaiſer Hadrian beſtanden im Pha=
raonenlande
die Bacchuszüge, die dort eine große Rolle
ſpielten, faſt ausſchließlich aus Masken, und namentlich
waren es die Ehepaare, welche mit Freuden die Gelegen=
heit
benutzten, um ſich einmal im Jahre unerkannt nach
Herzensluſt auszutoben. Auch die Feſte zu Ehren der
Venus Vulgivaga, bei denen zuerſt nur die Prieſterinnen
der Göttin allein ihr Antlitz mit gelben und mit roten
Schleiern verhüllten, arteten an den Ufern des Nils in
maskierte Orgien aus. Dann war es Byzanz, wo bei
manchen Anläſſen die Vornehmen, ja, ſogar Angehörige
der Kaiſerlichen Familie, ſich vermummt unter das Volk
miſchten. Faſt überall endete der urſprünglich zur Er=

höhung religiöſer Feierlichkeit dienende Mummenſchanz
aber damit, daß er wegen der Ausſchreitungen, zu denen
er führte, verboten oder wenigſtens aufs äußerſte einge=
ſchränkt
wurde. Ganz ausrotten ließ er ſich jedoch nicht,
denn in irgend einer Form tauchte er immer wieder auf.
Das änderte ſich erſt im Mittelalter. Schon in den
früheſten Zeiten desſelben ſtößt man auf Spuren davon.
Am Hofe Karls des Großen, wo eine verfeinerte, gerade=
zu
geiſtreich angehauchte Geſelligkeit gepflegt wurde, deren
Mittelpunkt die ſchönen Töchter des Kaiſers, die ſogen.
kaiſerlichen Tauben und ſpäter ſeine dritte Gemahlin
Faſtrada bildeten, vergnügte man ſich abends mit Frage=
und Antwortſpielen in lateiniſcher Sprache, und da mit
Ausnahme der Prinzeſſinnen, der Hofnarren und noch
einiger weniger, die meiſten derſelben gar nicht oder nur
ſehr wenig kundig waren, ſo erhielten die, welche ſich da=
bei
blamierten, zur Strafe einen Kopfputz in Geſtalt eines
Stroh= und Häckſelkranzes, den ſie während des ganzen
Abends auf dem Haupte behalten mußten. Das Haupt=
vergnügen
für die Anweſenden war es nun, wenn jenen
Bedauernswerten bei jeder Bewegung der Häckſel übers
Geſicht fiel. Einmal geſchah es, daß des Kaiſers Lieb=
lingstochter
Colomba den Häckſelkranz tragen mußte, und
da ſie ſich der lächerlichen Rolle, die ſie infolgedeſſen ſpielte,
ſchämte, ſo befahl ſie, daß die geſamte Hofgeſellſchaft den
gleichen Kopfputz aufſetzen ſollte. Das fand man jedoch
ſo luſtig, daß man die Sache immer weiter ausdehnte, ſich
ganz in Stroh einband und ſich, ſo völlig unkenntlich ge=
macht
, gegenſeitig neckte. Der Scherz führte indeſſen zu
keinerlei Unpeinlichkeiten, ſondern ganz im Gegenteil, zu
dem Arrangement von dramatiſchen Szenen in Verkleib=
ung
, die darin gipfelten, daß man das Frage= und Ant=
wortſpiel
in lateiniſcher Sprache maskiert fortſetzte, und
zwar derart, daß man einander dabei in irgend einer Art
irrezuführen ſuchte. Wie das geſchah, vermag ich nicht zu
ſagen und ebenſo wenig kann ich für die Richtigkeit des
Erzählten bürgen.
Die ganze Geſchichte wird uns jedoch durch einen
Brief eines italieniſchen Edelmannes, der an den Hof ge=
kommen
war, um die erwähnte Colomba zu heiraten,
überliefert. Aus ſeiner Bewerbung wurde jedoch nichts,
da Karl der Große, der ein ebenſo zärtlicher, wie egoiſtis
ſcher Vater war und ſich nicht von ſeinen Töchtern trennen
mochte, ihnen nicht erlaubte, ſich zu vermählen. Aufführ=

[ ][  ][ ]

kaller Korporationen, dagegen Stellung zu nehmen, zu=
umal
wir in Darmſtadt den Segen der Sonntagsruhe ſeit
eeiner Reihe von Jahren empfunden haben. Der Soziale
Alusſchuß der verbündeten Vereine Kaufmänniſcher und
Techniſcher Angeſtellten hat deshalb beſchloſſen, am 6. Fe=
öbruar
eine öffentliche Kundgebung zur Einführung der
wollſtändigen Sonntagsruhe in Handel und Gewerbe
ddurch Reichsgeſetz zu veranſtalten, und wird ſchon jetzt
gauf dieſe Verſammlung aufmerkſam gemacht.
* Der Gartenbauverein hielt am Donnerstag abend im
Fürſtenſaal ſeine Generalverſammlung ab. Der
Saal war bereits vor Beginn der Verſammlung überfüllt,
fſo reges Intereſſe wurde dem Vortrage des Herrn Dr. Vix
entgegengebracht. Herr Vix berichtete über ſeine Reiſen im
Zwiſchenſeengebiet von Deutſch=Oſtafrika. Ueber den Vor=
trag
, der von zahlreichen Lichtbildern begleitet war, haben
wir bereits anläßlich des von der Abteilung der Kolonial=
geſellſchaft
veranſtalteten Vortragsabends in der Traube‟
berichtet, ſodaß ſich eine Wiederholung erübrigt. Nach dem
Vortrage teilte Herr Poſtdirektor a. D. Fuldner mit,
daß die Jahresabrechnung für 1911 erſt der nächſten Mo=
natsverſammlung
vorgelegt werden könne. Dem vom Vor=
ſtand
aufgeſtellten Voranſchlag, der u. a. eine Ausgabe von
1820 Mk. für Anſchaffung eines Projektionsapparates vor=
ſieht
, wurde die Genehmigung erteilt, desgleichen der vorge=
ſchlagenen
Ergänzung des Vorſtandes. Eine, im Frage=
kaſten
vorgefundene Anfrage, wie man das Fauligwerden
des Waſſers in Blumengläſern verhindern könne, wurde
dahin beantwortet, daß ein Stück Holzkohle oder einige
Tropfen Aether gewünſchten Erfolg bringen dürften. Die
Verſammlung ſchloß mit der üblichen Blumenverloſung.
* Die Kirchenmuſikaliſche Abendfeier am Mittwoch
hatte, wohl infolge des ungünſtigen Wetters, leider nicht
die gewohnte große Zahl von Zuhörern in die Stadtkirche
gezogen. Sämtliche Darbietungen ſtanden aber auf der
alten Höhe. Von beſonderem Intereſſe war diesmal die
Mitwirkung einer noch jungen, dabei in geſanglicher Be=
ziehung
ſchon weit vorgeſchrittenen Dame, Frl. Agathe
Landzettel von hier. Sie verfügt über eine ſelten
weiche, ausgiebige Altſtimme und weiß ſie auch zugunſten
eines beſeelten Vortrages zu verwenden. Frl. Landzettel
ſang Lieder von Nägeli, Ahle, Mendelsſohn, Schwalm.
Wie wir hören, iſt auch für die Paſſionszeit wieder eine
Abendfeier vorgeſehen.
Orpheum. Gaſtſpiel des Königl. Belvedere
Dresden (Direktion A. und E. Schwarz). Auf heiteres,
fröhliches Genießen des ſchönen Lebens im Rahmen
froher leichter Kunſt, oder auch aufs Genießen fröhlichſter
Kunſt im Rahmen ſorgloſen Lebensgenuſſes ſind die Dar=
bietungen
des Dresdener Belvedere=Enſembles geſtimmt,
das nun, nach beiſpielloſen Erfolgen vor Jahresfriſt, wie=
der
ſeinen Einzug gehalten hat in die Hallen unſeres der
leichtgeſchürzten Muſe geweihten Tempels, die ja ſtets
beſonderen Herrſcherglanz entfaltet um die Zeit des ge=
nußfrohen
Karnevals. Selten ſehen wir die ſprühende,
alles in ihren Bann ziehende Lebensfreude und
=Genuß ſo eng verknüpft mit gediegener, feinpointierter
und feinſt pointierender Kunſt wie hier, und als Geſamt=
heit
betrachtet, dürfte das Enſemble wohl das derzeit
Herrſchende auf ſeinem Gebiet ſein. Daß die Direktion
des Orpheums nach den vielen guten Darbietungen der
Saiſon uns nun auch dieſe erleſene Künſtlerſchar noch
brachte, ſoll ihr beſonders gedankt ſein. Den Abend er=
öffnet
ein Sketch von Harry Waldau, betitelt Fidele
Patienten‟. Ein kleines ausgelaſſenes Stückchen, das den
verſchiedenen Mitgliedern des Enſembles Gelegenheit
gibt, ſich beſtens in ihrem ureigenſten Können einzufüh=
ren
. So vor allem Trude Troll. Wen fasziniert
dieſer Name nicht ſchon? Dieſes entzückende, queck=
ſilberige
, graziöſe kleine Perſönchen, das wie die
verkörperte Lebens= und Daſeinsfreude erſcheint, iſt
noch ganz auf der Höhe ihres Könnens. Eine
ebenſo vielſeitige wie unermüdliche kleine Künſt=
lerin
, die alles in ſo reizender Drolerie mit dem
leichten, manchmal allerdings auch ſtärker aufgetragenen
Hauch von Pikanterie gibt, daß ſie die Herzen beiderlei
Geſchlechts im Sturm, richtiger im lachenden Wirbel ge=
winnt
. Eine treffliche Partnerin fand ſie in Hanni
Weiße, die ihr in Schick und Charme im wirbelnden
Tanzduett kaum etwas nachgibt. Maria Lee war als
franzöſiſche Exzentrique eine ebenſo feſſelnde Erſcheinung,
wie routinierte Künſtlerin, und Elſe Clermont ſpielte
die Braut recht gut, wenn ſie auch erſt im weiteren Ver=
laufe
des Abends in ihr Element kam. In Alfred
Indra konnten wir ebenfalls einen liebgewordenen
Bekannten begrüßen, der aus dem Faktum Otto wieder ein
kleines Kabinettsſtückchen zu machen wußte, und die Her=

ren Walter Ritter und O. Bellmann waren
durchaus auf der Höhe, womit dem Sketch der durch=
ſchlagende
Erfolg geſichert war.
Der zweite Teil des Abends brachte dann in bunter
Folge Einzeldarbietungen. Hierbei erwies ſich Maud
Hawley als ganz ausgezeichnete Vortragskünſtlerin
von wirkſamſtem Charakteriſierungstalent; Trude
Troll brachte eine Anzahl neuer entzückender Tanz=
couplets
, Maria Lee und Walter Ritter eine
feine ſatiriſche Szene am Telephon. Letzterer auch einige
meiſterhaft vorgetragene Chanſons, und Otto Bell=
mann
, der ſich auch als Conferencier bewährte, eine
Anzahl urgelungener Humoriſtikas, die fein pointiert zum
Vortrag kamen. Der dritte Teil endlich bringt den Clou
des Abends, die große Revue, die vor einem prachtvollen,
ganz neu gemalten Proſpekt, die Mathildenhöhe mit Hoch=
zeitsturm
und Ausſtellungshaus zeigend, ſich abſpielt:
Soleben wir iſt die Revue betitelt, die in 14 Bil=
dern
und einem Vorſpiel (in Szene geſetzt von Direktor
Schwarz, Text und Muſik von Dr. R. Hirſch und Harry
Waldau) die Weltereigniſſe des vergangenen Jahres
in humoriſtiſch=ſatiriſches, aber ſtets künſtleriſch= vorneh=
mes
Gewand gekleidet, vorüberziehen läßt und ſämtlichen
Künſtlern Gelegenheit gibt, alle Seiten ihres Könnens zu
zeigen. So erſcheinen nach und nach Maud Hawleyals
Sonne, Helena, Margueritenmädel, Trocaderotänzerin,
Fußballſpielerin, Gaunerin und Köchin; Trude Troll
als griechiſche Tänzerin, das aufgeklärte Mädel, Italiener,
Fußballſpielerin, die Modedame und Trocaderotänzerin;
Maria Lee als der Blitz, Theaterbeſucherin (als ſolche
ſpricht ſie einen reizenden ſächſiſchen Dialekt) und als
Hortenſe; Hanni Weiße als Marqueritenmädel,
Theaterbeſucherin, Fußballſpielerin und Mannequin bei
Poiret; Elſe Clermont in gleichen Eigenſchaften;
Walter Ritter als ein Opfer der Hygiene, der Leut=
nant
, Tripolitaner, ein Theaterbeſucher, der Hausfreund,
Mr. Poiret und als Paris; Alfred Indra als Pe=
trus
, Menelaus, ein Theaterbeſucher, der Ehemann, der
Gauner und ein Schutzmann; Arthur Freiberg
als Gauner und Theaterdirektor und Otto Bellmann
als aufgeklärter Bub und Theaterbeſucher. Daß die
Damen des Enſembles auch in entzückenden Modetoilet=
ten
brillieren, dürfte beſonders die Damenwelt intereſſie=
ren
. Das Publikum ſpendete ſämtlichen Darbietungen
rauſchenden Beifall.
* Heſſiſche Rote Kreuz=Lotterie. Die Ausgabe dieſer
Loſe iſt nunmehr erfolgt und es zeigt ſich ſchon jetzt durch
lebhafte Nachfrage, welche große Sympathie ſich die Be=
ſtrebungen
des Roten Kreuzes, die auch den Sanitäts=
kolonnen
zugute kommen, überall genießen. Der Preis
des Loſes beträgt 3 Mark, der Haupttreffer 50000 Mark
bar, ohne Abzug. Die Ziehung findet beſtimmt am 29.
und 30. März dieſes Jahres ſtatt und dürfte es empfeh=
lenswert
ſein, ſich bei Zeiten mit Loſen zu verſehen, wo=
durch
jedem Gelegenheit geboten iſt, die gemeinnützigen
Beſtrebungen des Roten Kreuzes zu unterſtützen, damit
dasſelbe ſeine wichtigen, vielſeitigen und ſtetig wachſen=
den
Aufgaben ſo erfüllen kann, wie es das öffentliche In=
tereſſe
erfordert.
* Immobilien=Verkäufe. (Mitgeteilt durch den Darm=
ſtädter
Hausbeſitzer=Verein, e. V.) Im Monat Januar
wurden bei dem Ortsgericht Darmſtadt I Kaufverträge ab=
geſchloſſen
über 3 Stück unbebaute Objekte mit 63885 Mk.,
7 Stück bebaute Objekte mit 341 200 Mark, zuſammen
405 085 Mark.
* Ludwigshöhe. Auf das erſtklaſſige Programm,
nach welchem die Kapelle des Leibgarde=Regiments
unter Obermuſikneiſter Hauskes Leitung morgen
Sonntag konzertiert, ſei auch an dieſer Stelle aufmerk
ſam gemacht und insbeſondere auf den Auszug aus der
Vortragsordnung iu der Anzeige hingewieſen.
* Britannia=Hotel. Im Programm des Künſtler=
Konzerts am 4. Februar ſind folgende Stücke vorge=
ſehen
: Ouvertüre Tell: Ballet=Suite von Popy: Chant
sans paroles von Tſchaikowski: Walzer: Wer kann
dafür; Kufokama Barmaid; Vive lamour: Griari
Walzer; Die Parade der Zinnſoldaten; Potpouris;
Schlager auf Schlager u. a. m.
* Lichtſpielhaus Reſidenz=Theater am weißen Turm.
Heute iſt Erſtaufführung der ſechſten Tragödie aus dem
Aſta Nielſen=Zyklus. Die dramatiſche Epiſode aus dem
Kriege 1870/71 Die Verräterin bringt nur wenige Per=
ſonen
auf die Bühne und teilt eigentlich nur einer von
iönen eine gewichtige Rolle zu, eine Rolle, zu der ſchon
die Kunſt einer Aſta Nielſen gehört, um ſie würdig zu
improviſieren. Die Verräterin gibt ihr in weitem Um=
fange
Gelegenbeit, gerade auf dieſem Sre ialgebiete
ihres Könnens ſich hervorzutun. (S. Azeige.)

Karneval in Darmſtadt.
* Jubiläums=Gala=Maskenball der Turngemeinde.
Man ſchreibt uns: Der Samstag, den 3. Februar ds.
Js., abends 8,11 Uhr, in der Narhalla am Woogsplatz
ſtattfindende Gala=Jubiläums=Maskenball der Turn=
gemeinde
rückt immer näher. Mit der feenhaften Aus=
ſchmückung
ſämtlicher Säle iſt bereits begonnen, alles
wird im blühenden Frühlingskleide prangen, um uns
ins herrliche Reich der Träume zu verſetzen. Im kleinen
Saale ſind reizende Lauben errichtet, in denen duftender
Mokka gereicht wird, um ſich hier von dem großen Treiben
und Leben im Feſtſaale zu erholen und zu erfriſchen. So
verſpricht er in allem ein wahrhaft feiner Maskenball
zu werden. Der Kartenverkauf iſt ſehr rege, es iſt deshalb
von Vorteil, ſich baldmöglichſt den Beſitz einer Karte zu
ſichern. Näheres durch die Plakate und Anzeigen.
* Karnevalgeſellſchaft Narrhalla. Der große Rat teilt
uns mit, daß das Programm für den morgigen Künſtler=
abend
in der feſtlich geſchmückten Narrhalla am Woogs=
platz
nunmehr feſtgelegt iſt. Neben den bekannt vorzüg=
lichen
und gediegenen Darbietungen der Kapelle Hauske,
die eine ganze Anzahl neuer fröhlicher Schlager bringen
wird, harren der Narrenſchar erleſene künſtleriſche Ge=
nüſſe
. Daß Frl. Hede Schaub, die ſo ſchnell beliebt
gewordene Soubrette unſerer Hofoper durch einige Ge=
ſangsvorträge
(Lieder v. Brahms, Lehyveld, Weber uſw.)
erfreut, iſt bereits erwähnt. Weiter iſt Herr Hofopernſänger
Jahn zur Mitwirkung gewonnen und eine junge, an=
gehende
Kabarettkünſtlerin, Frieda Altſchüler, die
in kleinem Kreiſe ſchon mehrfach Proben ihres Könnens
mit beſtem Erfolge abgelegt hat und nun ſicher auch hier
durchſchlagen wird durch ihre ganz reizend zum Vortrag
kommenden Kabarettlieder. Endlich wird ein vielſeitiger
muſikaliſcher Exzentrik=Künſtler das Programm in beſter
Weiſe bereichern. Daß der Ball diesmal pünktlich ½11 Uhr
beginnen kann, da nicht auf das Ausräumen des großen
Saales gewartet wird, iſt auch bereits erwähnt. Der
Tanz findet im kleinen Turnſaal ſtatt. Somit iſt ſicher
wieder alle Gewähr geboten für einen intereſſanten, ge=
diegenen
und doch echt karnevaliſtiſch fröhlichen Verlauf
des Abends. (S. Anz.)
* Darmſtädter Karneval=Geſellſchaft. Man
ſchribt uns: Für das am Sonntaa, den 4. Februar,
im Saalbau ſtattfindende kornevaliſtiſche Konzert iſt ein
äußerſt geſchmackvolles und fideles Programm auf=
geſtellt
worden, ſo daß der Abend zu den ſchönſten
Hoffnungen berechtigt und echt karnevaliſtiſche Stimmung
hervorrufen wird. Ueberhauot iſt Stimmung die
Parole des Abends. Der humoriſtiſche Teil wird viel
des Intereſſanten bringen und werden auch die ſchönen
Chorlieder zur Gemütlichkeit beitragen. Nach all dieſem
muß auch dle Parole aller Närrinnen und Narren ſein:
Auf! am Sonntag abend in den Saalbau. Bei den
Klängen der Schlachtenmuſik wird eine Schlacht ge=
liefert
, die dem Abend den Stempel echt närriſcher
Fidelitas aufdrü ken wird.
* Liedertafel=Maskenball. Wir verweiſen auf das
im heutigen Anzeigenteil enthaltene Inſerat über den
Liedertafel=Maskenball.
Darmſtädter Faſtnachtszeitung. Eine Revue, die
alle Ereigniſſe des vergangenen Jahres im Lichte Darm=
ſtädtiſchen
Humors darſtellt, zeichnet die heute erſcheinende
dritte Nummer aus. Verfaſſer derſelben iſt unſer treff=
licher
und allerſeits bekannte Lokaldichter Robert Schnei=
der
. Auch ſonſt iſt die Nummer ſehr reichhaltig.
* Arheilgen, 2. Febr. Wie bereits mitgeteilt, feiert
der Geſangverein Liederzweig zu Pfingſten
d. Js. das Feſt ſeines 50jährigen Jubiläums.
Der Verein hat beſchloſſen, dasſelbe mit einem großen
nationalen Geſangswettſtreit zu verbinden, zu
welchem die Vorarbeiten bereits ihren Abſchluß gefunden
haben, und verſpricht das Feſt in allen ſeinen Teilen ein
würdiges zu werden. Zu dem Geſangswettſtreit hat be=
reits
eine große Anzahl hochherziger Spender namhafte
Geldpreiſe und Ehrenpreiſe geſtiftet, ſodaß der Verein
in der Lage iſt, jedem am Geſangswettſtreit teilnehmenden
Verein einen ſeinen Leiſtungen entſprechenden Preis zuzu
erkennen. Geſungen wird in zwei Stadtklaſſen, drei Land
klaſſen und einer Klaſſe für noch nicht preisgekrönte Vereine.
Hier iſt noch jedem Verein Gelegenheit gegeben, ſich an dem
Geſangswettſtreit zu beteiligen und werden dieſelben höf=
lichſt
erſucht, ſich längſtens bis zu dem am 3. März ſtatt=
findenden
Delegiertentage bei obigem Verein melden zu
wollen.

ungen von Rätſeln, Sprichwörtern und Liederverſen
waren auch im ſpäteren Mittelalter eine bevorzugte Un=
terhaltung
an Fürſtenhöfen; unter anderem griff man zur
Zeit von Pommerns Herzogstagen am mecklenburgiſchen
Hof, wo die Herzogin Eliſabeth moderne und weltläufige
Sitten einzuführen trachtete, gern zu ihr, um ſich die Win=
terabende
zu verkürzen. Dieſe Fürſtin hegte, wie dazumal
viele vornehme Damen, eine große Liebhaberei für Pup=
pen
, die ſie mit ihren Damen ankleidete und in kunſtooll
ausgeführte Puppenhäuſer ſetzte und für die ſie ſo bedeu=
tende
Summen verausgabte, daß ihr Gemahl dadurch in
Schulden geriet. Da ſie bereits Märchenſchlöſſer voller
Feen, Bauernhäuſer mit Bauernfamilien, Kinderſtuben
mit Wärterinnen und Babys, kurz, ſo ziemlich alles beſaß,
was ſich die kühnſte Phantaſie auf dem Gebiet auszu=
denken
vermag, geriet ſie nunmehr auf den Gedanken, auch
die dramatiſchen Szenen, die man an ihrem Hofe darge=
ſtellt
, mit Hilfe von Puppen aufzuführen. Bald genügte
ihr auch das nicht mehr; ihre Paſſion artete immer mehr
aus, ſo daß ſie am Ende einen ganzen Karneval ins Leben
rief, für den hunderte von Püppchen in die koſtbarſten
Maskenkoſtüme gekleidet wurden. Dieſer Puppenkarne=
val
der in alten Chroniken ausführlich beſchrieben iſt,
beſitzt direkt kulturhiſtoriſches Intereſſe inſofern, als er
dem Forſcher über die Entwickelung des Karnevals über=
haupt
wichtige Aufſchlüſſe gibt. Die Herzogin Eliſabeth
hatte nämlich Mechaniker und Maler nach Italien geſchickt,
damit dieſe ſich dort über den Gegenſtand unterrichten und
gleichzeitig Vorbilder für Maskentrachten ſammeln ſoll=
ten
Es ſcheint jedoch, daß gerade in jenen Jahren das
karnevaliſtiſche Treiben dort durch den Einfluß der Geiſt=
lichkeit
ſehr eingeſchränkt geweſen iſt; zum mindeſten fan=
den
die mecklenburgiſchen Abgeſandten keine Gelegenheit,
um praktiſch ihre Studien zu machen; da ſie ſich aber doch
ihrer Aufgabe erledigen wollten, ſo wußten ſie nichts Beſ=
ſeres
zu tun, als alte Zeichnungen von karnevaliſtiſchen
Szenen aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts zu kopie=
ren
, um ſie ihrer Auftraggeberin zu bringen, Die Puppen
der Herzogin wurden denn auch getreu nach dieſen koſtü=
miert
und in das gleiche Milieu geſtellt, das auf den Bil=
dern
ſkizziert war. Aus dem Umſtande, daß die letzten aus
dem Anfange des 15. Jahrhunderts ſtammten, geht nun
deutlich hervor, daß man zu jener Zeit in Italien bereits

den Karneval feierte; auch liefern die Schilderungen des
Puppenkarnevals am mecklenburgiſchen Hof den Beweis,
daß der wirkliche Karneval ſich in jenen frühen Tagen im
Lande des ewig blauen Himmels und der Goldorangen
faſt genau in den gleichen Formen abgeſpielt hat, in denen
Goethe ihn in Rom kennen gelernt und in denen er ſich
zum Teil bis heute noch erhalten hat. Es fehlen weder
die Tierhetzen, noch die Herkulesſpiele, die Aufzüge mit
Pferden und das Werfen mit Blumen. Nur nannte man
dieſe Feſtlichkeiten im 15. Jahrhundert noch nicht Karne=
val
; die Skizzen, welche die mecklenburgiſchen Geſandten
aufſtöberten, waren einfach unterſchrieben Baldorie po-
pulare
tra Epifanig ed il di delle eenere, was in wört=
licher
Ueberſetzung heißt: Volksbeluſtigungen zwiſchen
Epiphania und Aſchermittwoch Man ſieht alſo, daß der
Mummenſchanz genau zur gleichen Zeit ſtattfand, wie
ſpäter der Karneval.
Der Name Karneval iſt erſt hundert Jahre danach
oder vielleicht noch ſpäter aufgekommen. Ueber ſeinen
Urſprung teilen ſich die Anſichten; die einen meinen, er
ſei aus der Zuſammenziehung der beiden Worte carne
vale‟ was ungefähr ſo viel bedeutet, wie lebe wohl,
Fleiſchgenuß entſtanden, während die anderen ihn
von dem lateiniſchen carrus navalis herleiten. So be=
nannte
man nämlich in Deutſchland den weitverbreiteten
Schiffsumzug, der zu Feier der wiedereröffneten Schiff=
fahrt
durch Rheinland, Belgien und Holland in vielen
Gegenden unſeres Vaterlandes üblich war und der gleich=
falls
Anlaß zu einem luſtigen Maskentreiben gab. Ein
großes, mit volkstümlichen Maskengeſtalten gefülltes
Schiff, dem eine vermummte Menge folgte, wurde auf
Rädern durch die Straßen gezogen, indes auch die Zu=
ſchauer
die tollſten Späße trieben und ſich die üblichen
Maskenfreiheiten nahmen. An dieſe Prozeſſionen knüpft
auch Brant in ſeinem bekannten Narrenſchiff an. Ueber=
bleibſel
der alten Sitte haben ſich bis in unſere Tage noch
hier und dort erhalten.
In den Umzügen des carrus navalis haben wir zwei=
fellos
bei uns in Deutſchland eine der Wurzeln des Kar=
nevals
zu erblicken. Andere ähnlicher Art ſind der Scheff=
lertanz
und der Metzgerſprung in München, der Böttcher=
tanz
in Frankfurt a. M. uſw. In anderen Länden wären
als den genannten Volksbeluſtigungen entſprechend zu er=

wähnen: der Umzug eines fetten, mit Bändern geſchmück=
ten
Ochſen mit vergoldeten Hörnern der Boeuf gras
, den Masken zur Schlachtbank führten, in Paris; ſowie
ferner die Maskenprozeſſionen in Cadix, Sevilla und in
Madrid.
Alle dieſe Veranſtaltungen, wie weiterhin die Faſt=
nachtsſpiele
in vielen deutſchen Städten, darunter nament=
lich
Frankfurt, Eger, Dortmund, Lübeck, Augsburg und
Nürnberg, ſind als direkte Vorläufer des Karnevals zu
bezeichnen. Allüberall waren ſie von ausgelaſſenem Mas=
kentreiben
begleitet. In Nürnberg führten junge Bur=
ſchen
, als bekannte Perſönlichkeiten verkleidet, gereimte
Parodien auf, die politiſche Ereigniſſe zum Inhalt hatten
und in die auch das Publikum eingriff; in Augsburg
ſtellte man Liebesſzenen dar, in denen einer die Rolle der
Frau Venus ſpielte; an anderen Orten wiederum waren
improviſierte Gerichtsverhandlungen meiſt der Pro=
zeß
Stepke benannt ſehr beliebt uſw. Wie ſich dann
aus dem Zuſammenwirken all’ der verſchiedenen Bräuche,
Beluſtigungen und Spiele der Karneval in ſeiner heutigen
Form herausſchälte, iſt wohl unmöglich, zu ſagen.
Zweifelos hat er in irgend einer Geſtalt, einmal
klarer als ſolcher erkennbar, ein andermal verwiſchter in
ſeinen Umriſſen, immer beſtanden. Der Drang des Staub=
geborenen
, ſich von den Mühen und dem Ernſt des Alltags
wenigſtens einmal im Jahre in toller Ausgelaſſenheit
und geſchützt durch die Maske, erholen zu wollen, iſt eben
urewig. Daß man in chriſtlichen Ländern dieſe Zeit ſtraf=
loſen
Uebermutes den Faſtenwochen voranſetzte, um ſich
im voraus für ihre Entbehrungen zu entſchädigen, er=
ſcheint
ebenfalls nur zu erklärlich.
Zum Schluß dieſer Ausführungen möge noch geſagt
werden, daß die ehemalige Annahme, derzufolge das er=
wähnte
Verlangen des Sichaustobenwollens in romani=
ſchen
Ländern am früheſten in dem Karneval ſeinen klaſſi=
ſchen
Ausdruck gefunden haben ſoll, heute nicht mehr für
richtig gehalten wird. Man meint im Gegenteil, daß der
Kölner Faſching auf ein noch höheres Alter zurückblickt,
als der italieniſche Karneval. Nur iſt das rheiniſche Nar=
enfeſt
Jahrhunderte lang eingeſargt geweſen, um erſt
wieder im Jahre 1823 eine fröhliche Wiederauferſtehung
zu erleben.

[ ][  ][ ]

Ss. Griesheim, 2. Febr. Die Frau, die ſich geſtern
von der Dampfſtraßenbahn überfahren laſſen wollte,
und dabei ſchwer verletzt wurde, iſt heute morgen im Städt.
Krankenhaus zu Darmſtadt geſtorben.
Auerbach, 1. Febr. Seit Beſtehen der Kammer=
muſik
=Vereins=Konzerte iſt es eine Gepflogen=
heit
des Vorſtandes, über den Verlauf der Konzerte öffent=
lich
zu berichten. Handelte es ſich doch in den erſten Jahren
darum, das verhältnismäßig geringe Intereſſe für klaſſiſche
Muſik erſt anzuregen und das Verſtändnis für Kammer=
muſik
erſt zu wecken. Daß dies in großem Umfange ge=
lungen
iſt, dafür iſt der dritte dieswinterliche Kammermuſik=
Abend am Mittwoch ein beredter Beweis geweſen. Wenn
die Erwartungen, die an das Quartett Rebner ſchon
durch ſein erſtes Auftreten in dieſem Winter voll und ganz
erfüllt wurden, ſo hat es ſeine Leiſtungen bei ſeinem geſt=
rigen
Auftreten noch in einer Weiſe in die Höhe geſteigert,
daß die Erwartungen der andächtigen Hörerſchar auf das
angenehmſte erfüllt und übertroffen wurden. Das Quartett
Rebner einerſeits iſt entzückt über die Aufnahme, die es an
der Bergſtraße gefunden hat, und hat ſeine weitere Mit=
wirkung
in unſeren Konzerten gern wieder verſprochen. In
ganz beſonderer Weiſe wurde unſer Abend durch die Mit=
wirkung
unſerer Soliſtin, Fräulein Tempe=Seng aus
Heidelberg, verſchönt. Ihre Darbietungen, deren Auswahl
eine ſelten glückliche war, und ihre herrliche Stimme und
Schulung haben denn auch einen Beifall ausgelöſt, der ehr=
lich
und freudig geſpendet wurde, und ſie zu einer Zugabe
veranlaßte. Daß Herr Muſikdirektor Klaſſert ein
feinfühliger und verſtändnisvoller Begleiter war, mag hier,
wie ſchon des öfteren, anerkennend hervorgehoben werden.
Es herrſchte nur eine Stimme wirklicher Befriedigung über
das Konzert, und es wurde dem Vorſtande allſeitig zu
ſeinem Erfolge Glück gewünſcht. Der große Feſtſaal des
Hotels zur Krone war faſt bis auf den letzten Platz gefüllt.
Nach dem Konzert entfaltete ſich noch ein reges, geſellſchaft=
liches
Leben in den vorderen behaglichen Sälen, welches
dem Abend einen ſchönen Abſchluß gab.
Fiſchweiher b. Heppenheim, 1. Febr. Eine Rodelbahn,
die vollſtändig gefahrlos, aber trotzdem äußerſt reizvoll und
abwechſlungsreich iſt, hat der Beſitzer von Fiſchweiher im
romantiſchen Kirſchhäuſer Tal auf ſeinem ſchön gelegenen
Grundſtück erbaut. Bei Anlage der Bahn iſt ſtreng darauf
geſehen worden, alle Kurven und ſteilen Gefälle ſo einzu=
richten
, daß auch die ängſtlichſten Gemüter ohne jede Gefahr
rodeln können. Die Bahn iſt ca. 700 Meter lang und 4
Meter breit, in einem herrlichen Tal gelegen und darf nicht
von Fußgängern während des Betriebes betreten werden.
Hambach, 1. Febr. In einem hieſigen Walde wur=
den
zwei Höhlen mit verſchiedenen Gängen, worin
ſich Rauchfänge, altertümliche Oefen uſw. befinden, ent=
deckt
. Man glaubt, daß die Höhlen aus alten Zeiten her=
rühren
und in Kriegszeiten benützt wurden. Sicheres
konnte noch nicht feſtgeſtellt werden.
Offenbach, 1. Febr. In der Schadenerſatzklage der Stadt
Offenbach gegen ihren Bürgermeiſter Dr. Dullo ſtand
heute wieder Termin vor der Zivilkammer des Landgerichts
in Darmſtadt an. Auf Antrag des nicht erſchienenen Ver=
treters
der Stadt Offenbach wurde die Verhandlung aber=
mals
vertagt und neuer Termin auf den 28. März an=
beraumt
.
Mainz, 2. Febr. Nach den vorgeſtrigen Beſchlüſſen
der Geſellſchaft wird binnen kurzem die Rheiniſche Bier=
brauerei
aufhören zu exiſtieren. Die Aktio=
näre
der Brauerei erleiden bedeutende Verluſte, da 20
Aktien jetzt nur noch für eine Aktie gelten. Unter den
Leidtragenden ſind ſehr viele kleinere Kapitaliſten, Wit=
wen
und andere Leute, die wohl gern in früheren Jah=
ren
hohe Zinſen reſp. Dividenden eingenommen haben,
nunmehr aber faſt ihr ganzes Kapital verlieren. Beſſer
daran ſind die Obligationäre, d. h. die Inhaber
von Vorzugsaktien. Dieſe werden von dem Brauerei=
konſortium
innerhalb 13 Jahren zu pari zurückbezahlt,
nur wurde der Zinsfuß von 4½ auf 4 Prozent herab=
geſetzt
. Die Mainzer Brauereien, durch deren Eingreifen
ein Konkurs verhindert wurde, haben lediglich die Kund=

ſchaft (ohne Immobilien und Mobilien) in Kauf ge=
nommen
.
Mainz, 2. Febr. Vom 1. März ab führt der Bahnhof
3. Klaſſe Hainſtadt (Heſſen) die Bezeichnung Hain=
ſtadt
(Kreis Offenbach) und der Bahnhof 2. Klaſſe
Höchſt=Neuſtadt die Bezeichnung Höchſt ( Oden=
wald
). Beide Bahnhöfe liegen im Eiſenbahndirektions=
bezirk
Mainz.
Worms, 2. Febr. Vor einiger Zeit erſchoß bekanntlich
im Roſengarten der 18jährige Kaufmann Ittmann
aus Groß=Umſtadt ſeine Geliebte und brachte ſich
ebenfalls einen Schuß bei, verwundete ſich aber nicht
lebensgefährlich. Er kam ins Städtiſche Krankenhaus
nach Worms, das er als geheilt in nächſter Zeit verlaſſen
dürfte. Ittmann wurde einige Tage nach der Bluttat
einem ausführlichen Verhör von der Staatsanwalt=
ſchaft
Darmſtadt unterworfen, und er wird ſich nun
in nicht allzu ferner Zeit wegen ſeiner verhängnisvollen
Tat zu verantworten haben.
Gießen, 1. Febr. Zu dem Unfall in der Rodheimer=
ſtraße
, der einem Arbeiter aus Heuchelheim das Leben
koſtete, bemerkt der Gieß. Anz.: Der Verunglückte hatte die
Angewohnheit, bei ſeinem Heimweg ſtets den ſchmalen Fuß=
pfad
neben dem Geleiſe zu benutzen. In der Nacht iſt er
wahrſcheinlich auch dieſen Weg gegangen. Bei der Straßen=
krümmung
hat er den Zug nicht rechtzeitig bemerkt. Er hat
dann in der Annahme, daß die Wagen zu dicht an den
Bäumen hergingen, im letzten Augenblick auf die Straße
ausweichen wollen, wobei er erfaßt worden iſt.

Reich und Ausland.

Aus der Reichshauptſtadt, 1. Febr. Der Graf von
Turin iſt gegen 10½ Uhr vom Anhalter Bahnhof abge=
reiſt
. Prinz Eitel Friedrich geleitete den Grafen zur
Bahn. Auf dem Bahnſteig hatten ſich eingefunden der
italieniſche Botſchafter, die Herren der Botſchaft und das
Offizierkorps des Garde=Küraſſier=Regiments. Nach
mehrfacher Vertagung gelangte heute der Prozeß
gegen den preußiſchen Fiskus zur Fortſetzung,
den die Witwe des Arbeiters Herrmann angeſtrengt hat.
Dieſer war bekanntlich bei den Moabiter Unruhen da=
durch
ums Leben gekommen, daß er von den Säbelhieben
der Schutzleute tödlich getroffen wurde. In der
Wäſchefabrik von Jacoby Nachfolger ereignete ſich heute
vormittag ein Betriebsunfall, bei dem durch heiße
Dämpfe zwei Perſonen ſchwer und mehrere leicht verletzt
wurden. Der Unfall hatte eine Panik zur Folge, die ſich
zum Glück ohne böſen Folgen legte.
Mülhauſen i. Elſaß, 2. Febr. Nach zweitägiger
Verhandlung, die heute um 1½ Uhr zu Ende ging, ſprach
das Schwurgericht den 36 Jahre alten Fabrikarbei=
ter
Johann Baptiſt Adolf von Bindernheim bei Schleti=
ſtadt
, der wegen vorſätzlichen Raubmordes an der Wirts=
witwe
Katharina Weber in Sandozweiler angeklagt war,
ſchuldig. Das Urteil lautete auf Todesſtrafe unter
Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte.
Vom Schwarzwald, 1. Febr. Der Schneeſturm,
der geſtern vormittag im geſamten Schwarzwald einſetzte,
hielt noch in den heutigen Morgenſtunden unvermindert
an. Der Schnee liegt in den hohen Lagen ſo tief, daß bei=
nahe
überall der Bahnſchlitten in Tätigkeit treten mußte.
Infolge Schneeverwehungen waren die Telephonleitungen
oft ſtundenlang geſtört und der Verkehr zeitweiſe unter=
brochen
. In den Wäldern wurde durch Schneebruch be=
deutender
Schaden verurſacht.
Leipzig, 1. Febr. Die Verhandlung im Spionage=
prozeß
Steward iſt um 8¾ Uhr abends auf morgen
Mittag vertagt worden. Die Zeugen, ſoweit ſie noch nicht
vernommen worden ſind, werden heute nachmittag um 2 Uhr
geladen.
Hamburg, 1. Febr. Unter dem ungewöhnlichen Schnee=
fall
hatten geſtern die Straßenbahnen zu leiden. Gegen
10 Uhr abends mußte der Betrieb auf vielen Strecken gänz=
lich
eingeſtellt werden.
Kiel, 2. Febr. Prinz Waldemar, der älteſte Sohn
des Prinzen Heinrich von Preußen, tritt am 18. Februar

von Genua aus mit dem Lloyddampfer Alice eine Reiſe
an, die zunächſt nach Colombo geht. Nach mehrwöchigem
Aufenthalt auf Ceylon fährt der Prinz weiter nach
Tſingtau. Die Fahrt trägt einen dürchaus privaten
Charakter. Es ſteht noch nicht feſt, ob auch Japan beſucht
wird. Nach Beendigung der etwa ſechs Monate dauernden
Reiſe wird der Prinz nach Kiel zurückkehren, um am
dortigen Landgericht praktiſch tätig zu ſein.
Karlsbad, 2. Febr. Ein ſchweres Rodelunglück
hat ſich in Drahowitz bei Karlsbad ereignet. Ein 10 jäh=
riger
Knabe wurde dabei getötet, ein zweiter ſo ſchwer
verletzt, daß an ſeinem Aufkommen gezweifelt wird. Ein
dritter wurde ebenfalls ſchwer verletzt ins Spital gebracht.
Agram, 1. Febr. Die kroatiſche Landesregierung ver=
fügte
die Schließung der Univerſität Agram,
weil in einer Studentenverſammlung der Boykott über die
Profeſſoren verhängt worden war, die bei den nächſten
Landtagswahlen zu kandidieren beabſichtigen. Eine zweite
Studentenverſammlung wurde geſtern aufgelöſt. Darauf
veranſtalteten die Studenten eine Kundgebung gegen den
Rektor und ſchlugen die Fenſter ſeiner Wohnung ein.
St. Moritz, 1. Febr. Das deutſche Kronprinzen=
paar
iſt heute nachmittag in Celerina eingetroffen.
Paris, 1. Febr. Die polizeiliche Unterſuchung ergab,
daß der bei Etampes feſtgenommene anarchiſtiſche
Einbrecher kein Canadier, ſondern ein franzöſiſcher
Deſerteur namens Rénard iſt.
Paris, 2. Febr. In Cabannes (Departement Arisge)
ſtürzte während der Meſſe ein Teil des Daches der
Dorfkapelle ein. Der Pfarrer Vellegrini wurde getötet
und ein Chorknabe ſchwer verletzt.
London, 2. Febr. Während der Vorſtellung einer
Menagerie in Nottingham ſprang ein Leo=
pard
über das Gitter in den Zuſchauerraum. Es ent=
ſtand
eine wilde Panik, wobei einige Frauen und Kinder
verletzt wurden. Der Leopard war durch den Sprung ſo
betäubt, daß er leicht wieder einzufangen war.
Portsmouth, 2. Febr. Das engliſche Unterſeeboot
A 3 iſt infolge eines Zuſammenſtoßes mit dem Kano=
nenboot
Haſard auf der Höhe der Inſel Wight geſun=
ken
. Offiziere und Mannſchaften, elf an der Zahl, wer=
den
für verloren gehalten.
Cettinje, 1. Febr. Nach einer amtlichen Mitteilung iſt
der in Konſtantinopel wegen Verſchwörung gegen die Re=
gierung
von Montenegro verhaftete Montenegriner
Bulatovich vor einigen Jahren wegen eines gemeinen
Verbrechens verurteilt worden und aus dem Gefängnis ent=
flohen
. Von einer revolutionären Tätigkeit der montene=
griniſchen
Emigranten iſt hier nichts bekannt. Alle der=
artigen
Gerüchte beruhen auf Erfindung.

Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
ſtehenden
Erwähnung geſchiehr, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.

G. H.=Th. Vom Hoftheater. Wir wollen noch
einmal hinweiſen auf die morgige Erſtaufführung von
Wilhelm Kienzls neueſtes Bühnenwerk Der Kuhreigen.
In den Hauptpartien begegnen uns Frl. Geyersbach
(Blanchefleure) und die Herren Becker (Primus Thaller)
und Semper (Favart). In Wien, wo die Uraufführung
ſtattfand, wird das Werk ſeit Dezember faſt täglich vor
ausverkauftem Hauſe gegeben. Den gleichen Erfolg hat
die Oper auch bereits in Maadeburg davongetragen, wo
ſie den Spielplan ebenſo beherrſcht.
Fünftes Sinfonie=Konzert der Hof=
nuſik
. Mit dem neueſten Inſtrumentalwerk Max Re=
gers
, Eine Luſtſpiel=Ouvertüre, die den zweiten Teil
des 5. Konzerts der Hofkapelle am Montag, 5. Februar,
eröffnet und beſchließt, hat der Meiſter ſeinem großen
Anhängerkreiſe wieder ein echtes Kind ſeiner ſehr frucht=
baren
Muſe geſchenkt. Das Stück, in kaum 6 Minuten
am Hörer vorüberrauſchend, birgt eine Unmenge geiſt=
reicher
und toller Einfälle, die in ſo raſcher Folge ein=
ander
jagen und in verblüffend rhythmiſchem und har=
moniſchem
Wechſel zu überſpringen ſuchen, daß der Ge=
danke
, das Werk zweimal hintereinander zu hören, des

Konzerte.

mm. Der 194. Vereinsabend des Richard Wagner=
Vereins brachte am Donnerstag in der Woogsturnhalle
ein ſehr intereſſantes Konzert der berühmten franzöſiſchen
Pianiſtin Frau Marie Panthés und Herrn Robert
Pollak (Violine) aus Genf. Was zunächſt den Geigen=
künſtler
von anderen unterſcheidet und auszeichnet, iſt vor=
zugsweiſe
die klare und ſtilvolle Ausarbeitung der Satz=
abſchnitte
, die man in dem Vortrag von Mozarts Sonate
in B-dur für Violine und Klavier angenehm empfand. Noch
mehr nahm der Künſtler die Hörer für ſich ein in dem
ſchwungvollen Vortrag einer ſelten gehörten aber ſehr dank=
baren
Rhapſodie Op. 84 für Violine von Emanuel Möor
(geb. 1864), die hier zum erſtenmal geſpielt, einen durch=
ſchlagenden
Erfolg erzielte.
Mit den ſymphoniſchen Etüden für Klavier von Rob.
Schumann zeigte Frau Marie Panthés ſich ſehr vor=
teilhaft
als Pianiſtin modernſter Schulung mit ſelbſtändiger
Auffaſſung und Geſtaltung, während die im zweiten Teile
des Programms reizvoll und bezaubernd vorgetragenen
vier altfranzöſiſchen Klavierſtücke von Francois Couperin
und Jean Philipp Rameau, beſonders deſſen Le Rappel
des oiseaux und Tambourin ihre hervorragende Begabung
für den Vortrag dieſer durch ihre zierliche Ornamentik be=
ſonders
gefälligen Kompoſitionen bekundeten. Für den
wiederholten Hervorruf dankte die Künſtlerin mit dem
zarten Vortrag der Variationen aus Mozarts A-dur= So=
nate
.
Von den drei altfranzöſiſchen Stücken für Violine, in
denen Herr Pollak die ganze Wärme ſeines Empfindens
in den Violinton legte, ſeien beſonders erwähnt die hübſche
Gavotte von Rameau=Burmeſter, und Sarabande et
Tambourin von Jean M. Léclair, ſowie eine ſehr reiz=
volle
Zugabe. Durch die Stellung an den Schluß des Pro=
gramms
ging von der bedeutenden und großen A-dur= So=
nate
für Klavier und Violine von Céſar Frank etwas von
der Wirkung des erſten Satzes verloren, da infolge der vor=
geſchrittenen
Zeit ſchon vor dieſer Nummer viele Beſucher
aufbrachen; doch konnten die beiden letzten Sätze, nament=
lich
die eigenartig ſchöne Fantaſie des dritten Satzes, nicht
verfehlen, einen tiefen Eindruck zu machen. Der Beſuch des
Konzertes war ziemlich gut, wenn auch nicht alle Plätze be=
ſetzt
waren, wie man es ſonſt in dieſen Konzerten gewohnt
iſt. Mit dem künſtleriſchen Erfolg können die Gäſte aber
zufrieden ſein.

Feuilleton.

* Die Patientin mit den Brillanten. Dem Berl. Lokal=
Anzeiger wird geſchrieben: Es iſt ein eigen Ding um die

dankbarkeit der Patienten, und unſere berühmten Berliner
Spezialiſten wiſſen manch Lied davon zu ſingen. Ins=
beſondere
die zahlreichen Gäſte aus dem Oſten, die auf der
Durchreiſe nach ſüdlichen Kurorten unſere ärztlichen Autori=
täten
konſultieren, zeichnen ſich zwar ſehr oft durch Wohl=
habenheit
, aber nicht immer durch Nobleſſe aus. So er=
zählt
man ſich augenblicklich ein nettes Geſchichtchen auf
Koſten einer reichen ruſſiſchen Dame. Sie kam jüngſt hier=
her
, um einen der bekannteſten Aerzte zu Rate zu ziehen.
Mit Brillanten überladen betrat ſie das Wartezimmer, und
erſt dort kam es ihr in den Sehwinkel, daß das zu zahlende
Honorar vielleicht nach dem äußeren Glanz, der ſie umgab,
bemeſſen werden würde. Kurz entſchloſſen legte ſie ihre Ju=
welen
ab und verbarg ſie in ihrer Kleidung. Dann betrat
ſie in ſchlichterer Aufmachung das Konſultationszimmer.
Aber ſie hatte die deutſchen Aerzte in bezug auf ihre
Gründlichkeit unterſchätzt. Der Profeſſor hielt eine genaue
Unterſuchung für notwendig, um die Urſache des Leidens
feſtzuſtellen. Dabei konnten ſeinem Auge die verborgenen
Schätze der Ruſſin nicht entgehen. Als ſie am Schluß der
Konſultation nach dem Honorar fragte, wurde ihr eine ziem=
lich
hohe Summe genannt. Sie gab ihrem Erſtaunen dar=
über
Ausdruck. Indeſſen der Arzt erklärte ihr lächelnd, für
eine Dame, die ſo geſtellt ſei, daß ſie ſogar in der Unter=
kleidung
ſo viel Koſtbarkeiten trage, ſei die geforderte
Summe wirklich nicht zu hoch. Mit verdutztem Geſicht zog
die reingefallene Ruſſin ihres Weges.
ml. Die drahtloſe Telegraphie im Dienſte des Nord=
ſeegeiſtes
. Seit einigen Tagen ſchon zerbricht man ſich in
England den Kopf darüber, woher die Stimmen kommen,
die ſich nach der verläßlichen Mitteilung zahlreicher Em=
pfangsſtationen
drahtloſer Apparate hören laſſen. Man hat
dieſe rätſelhaften Geiſterſtimmen die nicht nur Worte und
Zahlen ſagen, ſondern auch muſikaliſche Phraſen ſingen und
pfeifen und die Töne verſchiedener Inſtrumente, wie Banjo
und Mandoline, wiedergaben, ſowohl in einer im Dalſton,
dem nördlichen Stadteil von London, befindlichen Privat=
ſtation
wiederholt gehört, wie auch in Somerſet. Da gleich=
zeitig
auch in Scheveningen dieſelbe Beobachtung gemacht
wurde, ſo ergibt ſich die überraſchende Tatſache, daß der ge=
heimnisvolle
Veranſtalter dieſer drahtloſen Veranſtaltungen
das Kunſtſtück zu Wege bringt, rezitatoriſche und muſikaliſche
Darbietungen ſeinem Auditorium über eine Entfernung
von 300 Meilen zu übermitteln, eine Leiſtung, die das
Problem des drahtloſen Telephons der Löſung einen gewal=
tigen
Schritt näher bringt, wenn man auch angeſichts der
Unerklärlichkeit der rätſelhaften Vorgänge über die Mittel
und Wege dieſer Löſung noch im Dunkeln iſt.
* Wie alt iſt meine Tiſchdame? Dieſe ſchwerwiegende
Frage, die ſich ſo mancher Herr während eines langen

Diners vorlegt, wird von einem Pariſer Geſellſchafts=
pſychologen
in origineller Form beantwortet. Beginnt
die Dame, die man zu Tiſch geführt hat, ſich erſt beim Deſſert
fürs Eſſen zu intereſſieren und ſteht vom Tiſch auf, nach=
dem
ſie von einem viele Gänge umfaſſenden Mahl nur Eis,
Schokoladencreme, Konfitüren und gezuckerte Früchte zu ſich
genommen hat, dann kann man ſicher ſein, daß ſie noch nicht
zwanzig Jahre alt iſt. Möchte man gern wiſſen, ob die
Tiſchdame noch ledig oder ſchon verheiratet iſt, ſo muß man
beſonders im Anfang des Eſſens die Art und Weiſe be=
obachten
, wie ſie ſich mit der Speiſenfolge auseinanderſetzt.
Spricht ſie hauptſächlich den Hors d’oeurres zu, vertieft
ſich in den Kaviar, delektiert ſich an Fiſchmayonaiſe und
vikanten Salaten, ißt aber nachher nicht mehr viel, dann iſt
ſie zweifellos bereits in den Stand der heiligen Ehe ge=
treten
und iſt im Alter zwiſchen zwanzig und dreißig.
Wendet ſie vor allem dem Geflügel ihr Intereſſe zu. verweilt
mit Andacht und Aufmerkſamkeit bei einem Stück Hühner=
bruſt
oder einem Poulardenbein, dann hat ſie die ſchickſals=
reiche
Dreißia bereits überſchritten, aber hat noch nicht die
Fünfunddreißig erreicht. Eine Dame, die älter iſt, als Fünf=
unddreißia
, wird man ſogleich daran erkennen, daß ſie die
Fleiſchgänge allen anderen vorzieht und keinen ausläßt,
während die Tiſchdame, die die Auswahl des Käſes als
wichtiaſtes Geſchäft betreibt, und ſich einen ſtark duftenden
Camembert munden läßt, ohne Alter iſt, wie der Franzoſe
ſo höflich ſagt.
* Büffeljagd auf einem Lei aner Hausdach. Ein
wütender Bulle brachte in London eine Wiederholung der
Belagerungsſzenen von Sidney Street. Der zum Schlacht=
hof
geführte Stier entrann in dem Stadtteile Islinaton
ſeinem Führer und raſte die an der Außenſeite des fünf=
ſtöckigen
Arbeitermiethauſes Camden Buildings angebrachte
eiſe rne Treppe hinauf, vorbei an den offenen Türen
der entſetzten Hausbewohner, bis auf das flache, als Wäſche=
trockenplatz
benutzte Dach, auf dem er ſchnaubend und Mauer=
werk
und Schornſteine einreißend umhergaloppierte. Un=
geheure
Menſchenmengen ſammelten ſich unten an, und die
Hausbewohner verbarrikadierten ihre Türen aus Angſt,
daß der Bulle herunterkommen und ſie beſuchen würde.
Poliziſten und Treiber begannen von den benachbarten
Dächern auf das Tier zu feuern, doch zehn Kugeln im Leibe
erhöhten nur ſeine Raſerei. Endlich, nach dreiſtündiger
Belagerung, wurde ihm mit Schnellfeuer aus herbeigeholten
Lee=Metfordgewehren der Garaus gemacht. Alle Verſuche,
den mächtigen Leichnam die Treppe hinunterzubringen,
waren vergeblich. Man ſchnitt ihm ſchließlich Kopf und
Beine ab und warf den Rumpf vom Dach auf die Straße,
vo er drei Fußſteigplatten zerſchmetterte.

[ ][  ][ ]

beſſeren Verſtändniſſes wegen, nur willkommen geheißen
werden kann. Die beiden Aufführungen der Ouvertüre um=
rahmen
drei kleine Stücke von Nardini, Leclair und Pa=
ganini
für Violine, die von einem der eminenteſten Gei=
ger
der Gegenwart, Karl Fleſch, geſpielt werden. Zwei
der gewaltigſten Werke der geſamten Inſtrumentallitera=
tur
, Brahms’ 3. Sinfonie in F=dur und Beethovens herr=
liches
Violinkonzert, beſtreiten den erſten Teil des Abends.
Die öffentliche Hauptprobe findet, wie gewöhnlich, mit
dem vollſtändigen Programm vormittags 10 Uhr im Hof=
theater
ſtatt.

Parlamentariſches.

*X* Der Geſetzgebungsausſchuß der
Zweiten Kammer wird am Freitag, den 16. Fe=
bruar
, und folgende Tage zu ſeinen Sitzungen zuſam=
mentreten
und ſich zunächſt mit der Beratung der drei
Geſetzentwürfe, betr. das Reichsimpfgeſetz, und die Vor=
lagen
, betr. die Maul= und Klauenſeuche und das Reichs=
viehſeuchengeſetz
, beſchäftigen. Der Finanzausſchuß
der Zweiten Kammer wird am nächſten Diens=
tag
wieder zuſammentreten und die Berichte der Aus=
ſchußreferenten
entgegennehmen.

Sport.

w. Dritter nationaler Armee=Gepäck=
Wettmarſch Hannover 1912. Der Fußballklub
Teutonia von 1910, Hannover, veranſtaltet auch in dieſem
Jahre am 24. März einen Armee=Gepäck= Wett=
marſch
über zirka 35 Kilometer. Der Marſch findet nach
Beſtimmungen und unter Aufſicht der D. V. B. f. A. ſtatt
und iſt für jeden Amateur und alle Angehörigen des
deutſchen Heeres offen. Den Siegern werden wertvolle
Ehrenpreiſe und künſtleriſch ausgeführte Diplome einge=
händigt
. Anfragen ſind an Herrn Karl Graudke, Han=
nover
, Türkſtraße 10a, zu richten.

Luftfahrt.

* Paris, 2. Febr. Auf dem Flugfelde von Douai
wurde der Mechaniker Chapoule bei dem Aufſtieg ei=
nes
Zweideckers von der Schraube am Kopfe er=
faßt
und buchſtäblich ſkalpiert. Er erlag einige Stun=
den
ſpäter den erlittenen Verletzungen.

Handel und Verkehr.

* Leipzig, 2. Febr. Die außerordentliche General=
verſammlung
der Allgemeinen Deutſchen Kre=
ditanſtalt
in Leipzig genehmigte einſtimmig die
Erhöhung des Grundkapitals um 20 Millionen Mark. 18
Millionen werden zum Kurſe von 142 einem Konſortium
unter Führung der Berliner Diskontogeſellſchaft über=
laſſen
. Das Konſortium hat dieſe Aktien den Aktionären
zum Kurſe von 145 Prozent anzubieten. Die weiteren
zwei Millionen erhält die Diskontogeſellſchaft zum Kurſe
1von 148 Prozent.

Die Feſtlichkeiten in Sofia.

* Sofia, 1. Febr. Alle Blätter würdigen in Feſt=
hartikeln
die hohe Bedeutung des Tages, wo zum
verſtenmal in Bulgarien die Großjährigkeit des Kronprinzen
ffeſtlich begangen wird. Die geſamte Preſſe begrüßt auf das
Herzlichſte die Gäſte, deren Anweſenheit den Glanz des
TTages erhöhe und die von den Sympathien zeuge, deren
Bulgarien ſich in Europa erfreue.
* Sofia, 1. Febr. Prinz Friedrich Leopold
won Preußen iſt um 3½ Uhr nachmittags im Sonder=
zzug
hier eingetroffen. An der Grenze wurde er von dem
EEiſenbahnminiſter, dem ihm beigegebenen Offizieren und
idem bulgariſchen Militärattaché in Berlin begrüßt. Eine
Kompagnie des 25. Infanterie=Regiments erwies die mili=
ſtäriſchen
Ehrenbezeugungen, die Muſik ſpielte die deutſche
Hymne. In Sofia wurde der Prinz am Bahnhof von dem
Mönig, den Miniſtern des Auswärtigen und des Krieges
nund den Spitzen der Militär= und Zivilbehörden erwartet.
WWährend der Zug im Bahnhof einlief, intonierte die Muſik
Der Ehrenkompagnie die deutſche Hymne. Der König be=
ggrüßte
den Prinzen mit großer Herzlichkeit. Nach Abſchreit=
rung
der Ehrenfront und der Vorſtellung des gegenſeitigen
Gefolges beſtiegen der König und der Prinz den Wagen
nund begaben ſich in das Königsſchloß, wo der Prinz von
den bulgariſchen Prinzen und der Königin begrüßt wurde.
Der Prinz nahm im Königsſchloß Wohnung.

Die Lage in Portugal.

* Liſſabon, 2. Febr. In der Kammer verlas
ider Juſtizminiſter einen Dringlichkeitsantrag, nach
idem bei den jüngſten Ereigniſſen die Verhafteten ſumma=
rriſch
zu je 25 von den Militärgerichten abgeurteilt worden
ſind und als Berufungsinſtanz nur das oberſte Militär=
ggericht
zuſtändig ſein ſoll. Der Miniſterpräſident gab
zeine Ueberſicht über die Geſchehniſſe entſpre=
cchend
der geſtrigen offiziöſen Note und erklärte, der Streik
won Evora ſei von den Reaktionären angeſtiftet worden.
In Liſſabon ſei es den reaktionären Elementen gelungen,
ddie Arbeiterklaſſe zum Streikanſchluß zu bewegen und ſie
werſuchten auch die Soldaten zur Anarchie zu verleiten.
Obwohl der Streik nicht allgemein ſei, hätten die Glieder
des Staatsweſens feiern müſſen. Die Regierung gelangte
üm Einvernehmen mit den Behörden zu dem Schluß, die
Verhänaung des Belagerungszuſtandes und die Aufhe=
bung
der konſtitutionellen Garantien ſei geboten, ſollt
Land nicht gefährdet werden. Demgemäß ſei auch verfah=
rren
worden. (Beifall.) Der Miniſtervräſident ſchloß, in=
dem
er darauf hinwies, daß der Juſtizminiſter Maßnah=
imen
vorgeſchlagen habe, die die Reaierung hinſichtlich ei=
mer
ſchnelleren Anwendung der Iuſtiz für notwendig er=
achte
. (Beifall.) Nachdem die Führer verſchiedener poli=
ſtiſcher
Gruppen die Haltung der Regierung gebilligt hat=
ſten
, wurde der Beſchlußantraa angenommen, in
dem der Reaierung das volle Vertrauen
aausgeſprochen wurde: ferner der Antrag, nach dem
der Belagerungszuſtand und die Aufhebung der konſtitn=
ktionellen
Garantien und die außerordentlichen Befugniſſe
des Militärs im Bezirk und der Stadt Liſſabon während
geines Monats beſtehen bleiben ſoll. Das Haus beriet
hhierauf den Vorſchlag des Juſtizminiſters.
* Paris. 1. Fehr. Der Agence Havas wird aus
eLiſſabon gemeldet: Die Ausſtandsbeweaung in
PPortugal ſei zu Ende. Die Regierung ſei Herrin
Her Situation.

Der italieniſch=türkiſche Krieg.

* Paris, 1. Febr. Die Agence Havas veröffentlicht
ffolgende Note: Miniſterpräſident Poincaré empfing
heute abend den Direktor des allgemeinen Sicherheits=

weſens im Miniſterium des Innern, Hennion, der ihm
über die Prüfung Bericht erſtattete, die mit den gegen=
wärtig
in Le Frioul weilenden 29 türkiſchen Rei=
ſenden
der Manuba von einer beſonders dazu
eingeſetzten Kommiſſion vorgenommen worden iſt. Die
Unterſuchung hat ergeben, daß bei 27 von ihnen nicht
ſcheint bezweifelt werden zu können, daß ſie Mitglieder
des Roten Halbmondes ſind. Ihnen wird geſtattet wer=
den
, die Reiſe nach Sfax fortzuſetzen. Was die beiden
anderen angeht, ſo iſt der eine ernſtlich krank und wird
bis zu ſeiner Geneſung in Le Frioul bleiben. Dem letz=
ten
, bei dem Papiere gefunden wurden, die einige Unge=
wißheit
über ſeinen wirklichen Charakter beſtehen laſſen,
wird nicht erlaubt, nach Tunis zu gehen. Er wird viel=
mehr
erſucht werden, das franzöſiſche Gebiet in anderer
Richtung zu verlaſſen.
* Paris, 2. Febr. Die 27 Türken der Ma=
nuba
werden demnächſt von Le Frioul nach einem tune=
ſiſchen
, der tripolitaniſchen Grenze möglichſt benachbarten
Hafen gebracht werden. Miniſterpräſident Poincaré hatte
mit dem italieniſchen Botſchafter Tittoni geſtern abend
eine längere Unterredung, in deren Verlauf er ihm den
Inhalt des Kommiſſionsberichtes mitteilte.

Die Revolution in China.

* Schanghai. 2. Febr. Eine Verſammlung der
Chineſiſchen Seedampfſchiffahrtsgeſell=
ſchaft
erörterte das Geſuch der Revolutionäre um 10
Millionen Taels, um die Truppen zu bezahlen Es wurde
beſchloſſen, die Schiffe der Geſellſchaft als nötige Sicher=
heit
für eine Anleihe zu geben.
* Mukden, 1. Febr. Der Generalgouver=
neur
beauftragte den Gouverneur von Zizikar, im Be=
zirke
von Chailar unverzüglich die chineſiſche Obrig=
keit
wieder herzuſtellen. Der Gouverneur wei=
gerte
ſich wegen Truppenmangels. Die Kaufmannſchaft
und die Stadtbewohner proteſtierten bei dem General=
gouverneur
gegen die Grauſamkeit und die Willkür der
Truppen und der Polizei, die die Stadt terroriſierten.
* London. 2. Febr. Die Morningpoſt meldet aus
Schanghai vom 1. Februar: In den letzten Tagen
fand ein Sturm auf die Honakona= und Schanahai=Bank
ſtatt, da Gerüchte umgingen, daß den Mandſchus Geld
geliehen worden ſei. Der Geſchäftsführer der Bank er=
klärte
, die Sache habe keine Bedeutung.

Vermiſchtes.

Statiſtik derwichtigſten deukſchen evan=
geliſchen
Miſſionsgemeinſchaften nach dem
Stand von 1910. Miſſionsdirektion der Brüderunität
in Berthelsdorf bei Herrnhut i. S. (Gründungsjahr 1732):
Labrador, Alaska, Kalifornien, Nigaragua, Weſtindien,
Guiana, Kapkolonie, Weſthimalaya, Auſtralien; 154 Sta=
tionen
, 150 Miſſionare, 96 459 Getaufte. Baſler Miſſions=
geſellſchaft
in Baſel (1815), Adreſſe für Deutſchland: St. Lud=
wig
i. E.: Südidien, Südchina, Goldküſte, Kamerun, Nord=
togo
; 68 Stationen, 156 Miſſionare, 62822 Getaufte. Ber=
liner
Miſſionsgeſellſchaft in Berlin N0 43, Georgenkirch=
ſtraße
70 (1824): Südafrika, Deutſchoſtafrika, Südchina,
Kiautſchau; 89 Stationen, 130 Miſſionare, 62970 Getaufte.
Rheiniſche Miſſionsgeſellſchaft in Barmen (1828): Deutſch=
Südweſtafrika, Kapland, Niederländiſch=Indien, Südchina,
Kaiſer=Wilhelmsland: 117 Stationen, 159 Miſſionare, 158 621
Getaufte. Norddeutſche Miſſionsgeſellſchaft in Bremen, Ell=
hornſtraße
12 (1836): Togo: 8 Stationen, 28 Miſſionare,
8274 Getaufte. Goßnerſche Miſſionsgeſellſchaft in Berlin=
Friedenau, Handjeryſtraße 19/20 (1836): Nordindien; 27
Stationen, 53 Miſſionare, 80343 Getaufte. Evangeliſch=
utheriſche
Miſſion in Leipzig, Karolinenſtraße 19 (1836):
Deutſch=Oſtafrika, Britiſch=Oſtafrika, Südindien; 45 Sta=
tionen
, 60 Miſſionare, 23770 Getaufte. Hermannsburger
Miſſionsanſtalt in Hermannsburg i. H. (1849): Südafrika,
Indien, Perſien; 58 Stationen, 61 Miſſionare, 70865 Ge=
taufte
. Schleswig=Holſteinſche evangeliſch=lutheriſche Miſ=
ſionsgeſellſchaft
in Breklum (1877): Indien, Deutſch= Oſt=
frika
; 12 Stationen, 22 Miſſionare, 11566 Getaufte. Neu=
kirchener
Miſſionsgeſellſchaft in Neukirchen bei Mörs (1881):
Java, Britiſch=Oſtafrika, Deutſch=Oſtafrika; 16 Stationen,
30 Miſſionare, 1864 Getaufte. Allgemeiner Evangeliſch=
Proteſtantiſcher Miſſionsverein in Berlin SW 29, Mitten=
walderſtraße
42 (1884): Japan, Kiautſchau; 4 Stationen, 5
Miſſionare, 296 Getaufte. Evangeliſche Miſſionsgeſellſchaft
für Deutſch=Oſtafrika in Bethel bei Bielefeld (1886): Deutſch=
ſtafrika
; 12 Stationen, 14 Miſſionare, 1473 Getaufte. Miſ=
ſionsanſtalt
in Neudettelsau, Bayern (1886): Kaiſer= Wil=
helmsland
, Auſtralien; 14 Stationen, 24 Miſſionare, 2280
Getaufte. Deutſche China=Allianzmiſſion in Barmen,
Seifenſtraße 35 (1889): Südchina; 17 Stationen, 16 Miſ=
ſionare
, 752 Getaufte. Deutſche Baptiſten= Miſſionsgeſell=
ſchaft
in Steglitz, Filangaſtraße 4 (1890): Kamerun; 5 Sta=
tionen
, 14 Miſſionare, 1959 Getaufte. Liebenzeller Miſſion
in Liebenzell (Württemberg) (1899): Süd=China, Karo=
linen
; 9 Stationen, 18 Miſſionare, 2099 Getaufte.

Literariſches.

Die Neue Muſik=Zeitung bringt in ihrem
Heft V eine ausführliche Beſprechung über Steinitzers
Strauß=Biographie von Oswald Kühn; dem Aufſatze
ſind eine Reihe intereſſanter Bilder beigegeben. Heft VI
bringt einen aufklärenden Aufſatz über den Verband
Deutſcher Orcheſter= und Chorleiter, weiter ein Kapitel
aus den lehrreichen und intereſſanten Aufſätzen Zur
Pſychologie der muſikaliſchen Uebung von Nervenarzt
Dr. Meyer. Die Gedenktage von Weber und Marſchner
geben Veranlaſſung zu mehreren Aufſätzen. Als Bei=
lagen
ſeien die vierhändige Bearbeitung der Suite
L’Arléſienne von Bizet durch Profeſſor Heinr. Schwartz,
ſowie ein Weihnachtslied von Knayer erwähnt, ſowie
eine weitere Lieferung der allgemeinen Muſikgeſchichte
von Batka. Aus dieſen Heften erſieht man wieder die
Reichhaltigkeit und Gediegenheit der Neuen Muſik= Zeit=
ung
. Probeheft wird koſtenfrei durch den Verlag von
Karl Grüninger in Stuttgart geſandt.
Das neue Ghetto Roman von Chr.
Sion. (Heſperus=Verlag, G. m. b. H. in Berlin SW. 68).
Broſchiert 3 Mk., gebunden 4 Mk. Dieſer Roman iſt
die Geſchichte eines Juden unſerer Zeit. Die Milieu=
ſchilderungen
, die der Verfaſſer gibt, tragen offenbar den
Stempel des wirklich Erlebten. Juden aller Schattier=
ungen
ziehen vorüber, vom fanatiſch wortgläubigen
Juden, der ſein Ghetto, ſeine Abgeſchloſſenheit gegen
das Leben der Umwelt von heute, in ſeiner bürgerlichen
Freiheit und relativen Gleichberechtigung in ſich trägt,
bis zum kulturell hochentwickelten Deutſchen jüdiſcher
Abſtammung, der ſein Judentum ablegt, nicht aus Feig=
heit
und Scham, ſondern ſo wie man einen Rock ablegt,
der einem zu eng geworden iſt. Mit gleichem Maß, mit
der unbeſtechlichen Gerechtigkeit des Künſtlers, verteilt

der Verfaſſer Licht und Schatten dorthin, wo ſie in
Wirklichkeit ſind.

Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)

* Berlin, 2. Febr. Heute vormittag wurden die unver=
ehelichte
Böhm und der 17jährige Arbeitsburſche Malchow
in einem Hotelzimmer in der Invalidenſtraße mit Schuß=
wunden
tot aufgefunden. Es liegt unzweifelhaft
Mord und Selbſtmord vor.
* London, 2. Febr. Im Gebiete der Textilindu=
ſtrie
von Oſt=Lancaſhire iſt von neuem eine ſchlimme
Lage entſtanden, da die Gewerkſchaftler im Gegenſatz zu
dem kürzlich geſchloſſenen Abkommen fortfahren, die nicht
organiſierten Arbeiter unaufhörlich zu beläſtigen und ein=
zuſchüchtern
. Die Beamten der Gewerkſchaften ſind nicht
im Stande, dem Abkommen Geltung zu verſchaffen. In
Kreiſen der Arbeitgeber denkt man bereits an eine neue
Ausſperrung. In Nelſon fanden überdies feindſelige
Kundgebungen gegen die katholiſchen Arbeiter ſtatt, die von
der Polizei geſchützt werden mußten. In einigen Webe=
reien
traten die Arbeiter in den Ausſtand und erklärten,
ſie wollten die Arbeit nicht wieder aufnehmen, bis die katho=
liſchen
Weber, obwohl dieſe gewerkſchaftlich organiſiert ſind.
entlaſſen worden wären.
* New=York, 2. Febr. Obwohl die Meuterer tat=
ſächlich
noch im Beſitze von Juarez in Mexiko
ſind, iſt doch etwas Ordnung eingetreten. Wachen ſind auf=
geſtellt
, um den Plündereien Einhalt zu tun und einen Ein=
marſch
von der amerikaniſchen Seite der Brücke zu ver=
hindern
. Zwei Abteilungen amerikaniſcher Kavallerie be=
wachen
ebenfalls die amerikaniſche Seite der Brücke. Die
unmittelbare Urſache der Meuterei ſoll die angedrohte Ent=
laſſung
einer Anzahl Soldaten ſein.
* Chicago, 2. Febr. Profeſſor Waldemar Koch von
der Univerſität Chicago, ein Neffe Robert Kochs, iſt an
Lungenentzündung geſtorben.

H. B. Berlin, 2. Febr. Ein hieſiges Blatt hatte einen
Wechſel auf dem Poſten des deutſchen Geſandten
in Liſſabon als nahe bevorſtehend angekündigt. Dazu
bemerkt der Lokal=Anzeiger: Die Frage einer Neubeſetzung
des Poſtens dürfte bis auf weiteres nicht erwogen werden,
ſolange noch die Hoffnung beſteht, daß Freiherr von Bod=
mann
ſeine Geſundheit wieder erlangt.
München, 2. Febr. Der Schlierſee iſt vollſtän=
dig
zugefroren. Das Eis iſt für Schlittſchuhläufer
bis zur Inſel tragfähig.
Barmen, 2. Febr. Im Bezirk Bergiſch=Land haben
ich in den letzten Tagen mehrere Rodelunfälle er=
ignet
, von denen einige tödlich verlaufen ſind.
H. B. Dresden, 2. Febr. Die von Dresden aus ver=
breitete
Nachricht, der Staatsanwalt ſtelle Unterſuch=
ungen
an, ob bei der letzten Wahl 2000 Perſonen in Dres=
den
=Altſtadt doppelt gewählt haben, iſt frei erfunden.
Greifswald, 2. Febr. Am Mittwoch iſt der Stu=
dent
der Medizin Maaß von dem Leutnant Graue vom
42. Infanterie=Regiment im Duell getötet wor=
den
. Der Anlaß des Duells ſoll tätliche Beleidigung ge=
weſen
ſein.
H. B. Wien, 2. Febr. Fürſt Kudaſchew iſt zum
ruſſiſchen Botſchafter in Wien ernannt worden.
Paris, 2. Febr. In einer nahe der Landſtraße bei
Foir gelegenen Kapelle zelebrierte der Abbé Pellegrin die
Meſſe, wobei ihm von zwei Knaben aſſiſtiert wurde. Plötz=
lich
löſte ſich ein rieſiger Felsblock von dem Berg=
abhange
, an deſſen Fuß die Kapelle liegt und zertrüm=
merte
dieſe vollſtändig. Der Prieſter und die beiden
Knaben wurden getötet. An der Stelle, wo ſich der Fels
loslöſte, ſind heiße Quellen zutage getreten.
Petersburg, 2. Febr. Der Gardeoffizier Lubinski!
wurde mit zwei Schußwunden tot in ſeiner Wohnung
rufgeſunden. Als des Mordes verdächtig wurden die
ochter eines Wirklichen Staatsrats, Olga Alexejewa, und
ihr Freund, der Student Iwan Zynkin verhaftet.

Kur echt mit
dieſer Marke
dem Fiſcher
demKennzeichen
des Scottſchen
Verfahrens.

Tagtäglich
wird uns beſtätigt, von welch wohltuender
Wirkung Scotts Emulſion für zahnende
Kinder iſt. Und die Erklärung dafür ?
Scotts Emulſion enthält in der feinſten
Form die zur Bildung geſunder, kräftiger
Hähnchen nötigen Aufbauſtoffe, ſtärkt aber
auch gleichzeitig den jugendlichen Körper
in nachhaltiger Weiſe, ſo daß er die Mühen
des Hahnens unbemerkt überwindet. Selbſt
die Allerkleinſten nehmen

Boits Eilldisich
gern und vertragen ſie gut.
Scotts Emulſion wird von uns ausſchließlich im großen verkauft,
und zwar nie loſe nach Gewicht oder Maß, ſondern nur in verſiegelten
Originalflaſchen in Karton mit unſerer Schutzmarke (Fiſcher mit dem
Dorſch). Stott 4 Bowne, G. m. b. H. Frantſurt a. M.
Beſtandleile: Feinſter Medizinal=Lebertran 150,0, prima Glyzerin
50,0, unterphosphorigſaurer Kalk 4,3, unterphosphorigſaures Natron 2.0,
pulv. Tragant 3.0, feinſter arab. Gummi pulv. 2,0, Waſſer 120,0, Alkohol
11.0. Hierzu aromatiſche Emulſion mit Zimt=, Mandel= und Gaultheriaöl
je 2 Tropfen.

Gegen das Altern
Dr. Hommel’s Haematogen
WARNUNG! Man verlange ausdrücklich
VI 1135)
den Namen Dr. Hommel.

Rheinisohes
Technikum Bingen

Meschinenbau, Slaktrofochnſt,
Automobllbau, Brückenbau.
Direktion Professor Hoepke.

Ghaufteurkurse.

90

ch liehe Frau Schneider, was sol ich tung=

Das Kind huſtet u. ſpricht ganz heißer, der Hals iſt
rot u. ich hab ſolche Angſt. Aber ich kann doch jetzt
ſpät abends den Doktor nicht mehr holen! Nun,
domit geben Sie dem Kind einſtweilen ſechs von
dieſen Sodener Paſtillen in warmer Milch es ſind
die ächten von Fay und in einer Stunde noch
inmal ſechs. Das wird vielleicht ſchon genügen und
jedenfalls wird es nützen. Kaufen Sie ſich dann
morgen eine Schachtel für 85 Pfg. in der Apotheke
oder Drogerie. Fays Sodener ſollten Sie wirk=
lich
immer im Haus haben. Nachahmungen
weiſe man zurück.
(314429

[ ][  ][ ]

Kin füir Arhleiur und Lanausſührugen
Georg Scherer (11zza
Darmſtadt, Rheinſtr. 47, Telephon 222.
(Sachverſtändige Begutachtungen für Wohnungsmieten
und Hauskäufe ꝛc., Garantie für Voranſchläge.)

für Spesial= Ausſeünte, Br.
Vetektiv-Institut mittelungen, Beobachtungen
u. Vertrauens-Angelegenheiten.
Uebernahme nur einwandtreier Aufträge., Gakalt, 1r
gewissenhafte Friedigung. Kiesstr. 34 I. Tel. 1668. (V1134

Aus dem Geſchäftsleben.

Teure Zeit hat inſofern auch ihr Gutes, als ſie lehrt,
praktiſch zu werden. Wenn man nicht mehr aus dem
Vollen ſchöpfen kann, überlegt man doppelt, rb das zu
Kaufende auch hält, was es verſpricht. Da hält ſich die
kluge Hausfrau an das Bewährte, Echte, z. B. an
Maggis Erzeugniſſe, die ſeit Jahrzehnten durch
gleichmäzige Güte jedem Haushalt die beſten Dienſte
leiſten und auch bei ſchmaler Kaſſe wohlſchmeckende und
bekömmliche Mahlzeiten ermöglichen.

Unterrichtsweſen.

Das Kyffhäuſer Technikum Franken=
hauſen
iſt eine höhere techniſche Lehranſtalt, die mit
ihren muſtergültigen Laboratorien, den ausgedehnten
Verſuchsanlagen, mit ihrer in Fachkreiſen anerkannten
vorzüglichen Lehrorganiſation, das ihr durch Entſendung
von Teilnehmern zu den Belehrungskurſen entgegen=
gebrachte
Wohlwollen und Vertrauen ſeitens höchſter
Staatsbehörden durchaus rechtfertigt. Das Kyffhäuſer
Technikum bietet ſeinen Beſuchern Gelegenheit zu einer
gediegenen, fachwiſſenſchaftlichen Ausbildung im all=
gemeinen
Maſchinenbau, landwirtſchaftlichen Maſchinen=
bau
(1. derartige Fachabteilung auf dem Kontinente),
Elektrotechnik, Eiſenhoch=Brückenbau. An der Anſtalt
wirden Ingenieur= und Werkmeiſterkurſe getrennt
durchgeführt. Das Sommerſemeſter 1912 beginnt am
16. April; Programme werden koſtenlos zugeſandt.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Während ſich das Tief über der Oſtſee nur wenig ver=
lagert
hat, iſt von der Biskaya her ſchnell eine ſtarke De=
preſſion
vorgedrungen. Sie wird ſich wohl in öſtlicher
Richtung weiterbewegen, ſodaß wir auf ihrer Nordſeite
bleiben. So haben wir morgen nur noch geringe Schnee=
fälle
und Sinken der Temperatur zu erwarten.
Ausſichten für Samstag, 3. Februar: Wolkig, nur
noch leichte Schneefälle, kalt.

Bestellungen
auf das

Darmstädter Tagblatt
mit illustriertem Unterhaltungsblatt
werden von allen Kaiserl. Postanstalten,
Briefträgern, von der Expedition (Rheinstr. 23)
den Zeitungsträgerinnen, sowie von den
Agenturen jederzeit entgegengenommen.

Todes-Anzeige.
Freunden und Bekannten die tiefſchmerz=
liche
Mitteilung, daß geſtern abend 10¼ Uhr
unſer lieber Großvater
(3195
Herr
Friedrich Herrmann
im nahezu vollendeten 83. Lebensjahre ſanft
entſchlafen iſt.
Die Einſegnung findet Sonntag, den 4. Fe=
bruar
, nachmittags 2½ Uhr, in der Friedhofs=
kapelle
ſtatt.
Die Einäſcherung erfolgt Montag, den 5. Fe=
bruar
, nachmittags 1 Uhr, in Offenbach.
Blumenſpenden dankend verbeten.
Darmſtadt, 2. Februar 1912.
Die tieftrauernden Enkelkinder:
Gertrud Frank, geb. Püschel,
Konrad Frank.

Heute abend 5¼ Uhr entſchlief ſanft meine
liebe Mutter und unſere Großmutter (*2688
Frau
Margarethe Huber Wie.
geb. Bräuler.
Darmſtadt, den 1. Februar 1912.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Lud. Lorenz.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 4. Febr.,
nachmittags 3 Uhr, vom Friedhofe aus, ſtatt.

Für die vielen Beweise warmer Teil-
nahme
bei dem Heimgang unsrer lieben
Schwägerin, Tante und Cousine
Fräulein
Amalie Grein
sprechen wir unseren herzlichsten
Dank aus.
(3124
Die trauernden Minterbliebenen.
Darmstadt, den 2. Februar 1912.

Schneebericht.

Schneehöhe in Neunkirchen 26 cm, Nonrod 12 cm,
Reichelsheim 10 cm, Lindenfels 16 cm, Beerfelden 12 cm,
Michelſtadt 8 cm. Die Ausdehnung der Schneedecke iſt
überall lückenlos, der Schnee locker. In Beerfelden iſt
eine Rodelbahn vorhanden.
Schierke im Harz (Brockengebiet), 1. Febr.
6 Grad Kälte. Leichter Schneefall, alle Sportgelegen=
heiten
im Gange. Großes Winterſportfeſt in Schierke
findet am Samstag, Sonntag und Montag, den 3., 4.
und 5. Februar, ſtatt. Außer ausgezeichnet beſchickten
Konkurrenzen Kunſtwalzer, Eiswettlauf und Eishockey=
Spiel. Sonntag morgen Schneeſchuhſprung von der
großen Sprungſchanze.

Tagestalender.

Samstag, 3. Februar.
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Künſtlerfeſt um 8 Uhr im Saalbau.
Konzert um 3 und 8 Uhr im Lotel Hez.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um ½ 8 Uhr im Bürgerkeller.
Maskenball der Turngemeinde Darmſtadt um 8.11 Uhl
im Turnhauſe.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein=
u
. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 411 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße 23): Gra=
phiſche
Zuſammenſtellung der Reichstagswahlergeb=
niſſe
; Brand des katholiſchen Vereinshauſes in Bin=; Teilnehmer an der Spitzbergenkonferenz; das neue
Stadthaus in New=Vort.
Sonntag, 4. Februar.
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr (Ab. D): Der=
Kuhreigen.
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Gaſtſpiel des Marionetten=Theaters Münchener Künften
ler um 5 und 8 Uhr im Hotel Zur Traube.
Damen= u. Herrenſitzungen: Geſellſchift Harm=
loſe
um 6.11 Uhr im Kaiſerſaal Deutſchnationalen
Handlungsgehilfen=Verband u. 6.11 Uhr i. Schützenhof.
Sportklub Haſſia in Erkers Brauerei.
Ulkerfeſt der Geſellſchaft Columbia um 7.11 Uhr im
Mathildenhöhſaal.
Künſtler=Abend der Karneval=Geſellſchaft Narrhalla.
um 8.11 Uhr in der Turnhalle am Woogsp atz.
Karnev. Konzert der Darmſtädter Karneval=Geſellſchaft
um 8.11 Uhr im Saalbau.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Bürgerkeller.
Konzert um 7.11 Uhr im Schützenhoft.
Konzert um 7½ Uhr im Britannia=Hotel.
Ausflug des Odenwald=Klubs nach Reichelsheim ( Ab=
fahrt
um 610 Uhri.
Königſalon Saalbauſtr. 73 (geöffnet von 111 Uhr).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein=
u
. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 411 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Monta), d. Februar.
Hofreite=Verſteigerung des Konrad Stein ( Kaſino=
ſtraße
) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Stammholz=Verſteigerung um 9½ Uhr im Eber=
ſtädter
Gemeindewald (Zuſammenkunft am Bahnüber=
gang
auf der Schlangenſchneiſe).
Stamm= u. Brennholz=Verſteigerung um 9½ Uhr
im Ober=Ramſtädter Gemeindewald (Zuſammenkunft
auf der Straße Nieder=Modau-Frankenhauſen am
Eingang des Waldes).
Stammholz=Verſteigerung um 10 Uhr im Schaaf=
heimer
Gemeindewald (Zuſammenkunft auf dem Schnitt=
punkt
von Heuweg und Oſtheimer Straße.

Kunſtverein. Taglich gebfnet von 114 Uhr,
Sonntags von 104 Uhr.

Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkriptewerden nicht
zurückgeſandt.

Statt jeder besonderen Anzeige.
Heute entschlief sanft nach langem, schwerem, mit grösster Geduld ertragenem Leiden,
unsere innigst geliebte, gute, treue Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante
Frau mathnueWaichann
geb. Wondra
im 57. Lebensjahre.
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Ludwig Waldmann,
Darmstadt, Berlin, Cannstatt,
Georg Waldmann,
2. Februar 1912.
Ella Waldmann,
(3174
Tilly Waldmann.
Die Trauerfeier findet statt: Montag, den 5. Februar, ¾11 Uhr, Victoriastrasse 42. Die Bestattung 11½ Uhr.

[ ][  ][ ]

hn

den nich

M
M e e

C
Sondertage

Montag, Dienstag, Mittwoch

Durch diese Veranstaltung ermöglichen wir eine so vorteilhafte Gelegenheit, wie sie nur äusserst selten geboten werden kann.

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Weiblich

Junge Frau winſcht Nebenbe=
(ſchäftigung für Nachmittagsſtund.,
dauch ſchriftl. Arbeiten uſw. Offert.
nunt. E 52 an die Exp. (*2272ms

Perfekte Stenotypiſtin
Wbew. in Regiſtratur u. ſonſt. Kontor=
darbeiten
, wünſcht ſich p. 1. Apr. z.
weränd. Gehaltsanſpr. Mk.70. Off.
runter F 42 an d. Exp. erb. (*2600

Jung. Fraulein, das ſchon
zprakt. tätig war, ſucht geeian.
5 Stelle auf Büro. Off. u. F 54
dan die Expedition ds. Bl. (*2630

Fraulein, in Stenographie u.
Schreibmaſch. bew., ſ. Stelle auf
(Kontor od. Bureau. Offert. unt.
IF 67 an die Exped. (*2703

Frau, in allen Näharb. bewand.,
ſſucht Beſchäft., am liebſt. i. Geſchäft.
Offert. unt F 69 Exped. (*2696sm

Tüchtige Schneiderin empfehlt
ſſich in und außer dem Hauſe
2Dieburgerſtraße 42, 2. St. (*2566sm
Ael. Frau empf. ſich im Stricken
Magdalenenſtr. 19. Stb. (*2667

Eine im Kleidermachen und
WWe ßzeugnähen tücht. Schnei=
lderin
nimmt Arbeit an in und
gaußer dem Hauſe
(*2601so
Wendelſtadtſtr. 49, part.

nimmt noch
Tuchtige Friſeuſe Kunden an
Gutenbergſtraße 35, part. (*2645

Junge Frau ſ. 34 Std. Haus=
arbeit
Steinſtr. 6. Hinterb. (*2314ms

Junges, reinliches Madchen
ſucht Laufdienſt Kleine Kaplanei=
(*2597
tgaſſe 2. Wirtſchaft.

Jg., ſaub., ſleiſ= u. unabh. Frau
ſſucht vormitt. 2 Std. Laufd. Näh.
Kranichſteinerſtr. 7, Stb. II. (*2591

Gutempfohlene Frau ſucht noch
Kunden im Waſchen und Putzen
(*2589
Langegaſſe 29.

15jahr. Mädchen ſ. morg. Laufd.
Schlosgartenſtraße 21, I. r. (*2588

Frau ſucht Beſchäftigung im
Weißnähen u. Ausbeſſern v. Wäſche
ru. Kleidern, auch einfache Kinder=
Fkleidchen Liebfrauenſtr. 104. (*2585

Junge, ſaud. Frau ſucht Laufo.
Hochſtraße 18, 3. Stock. (*2573

Junge Frau geht waſchen und
rputen Frau Weber, Lanaa. 29. (*2649

Fraulein, tücht. i. Schneidern u.
Ausbeſſern auch etw. erfahren im
Weißn., wünſcht bei einig. Herrſch.
idauernde Beſchäftig., pro Tag 2.50.
Gefl. Off. u. F61 Exp. erb. (*2651sem

Aeit. Fraulein winſcht bei
ält. Herrn den Haushalt zu
fführen Lohn 15 Mk. (*2623som
Näh. Hölgesſtr. 3, parterre

Beſſ. jung. Madchen ſ. Stelle
fin Geſchäftsh., als Stütze im Haus=
halt
u. Geſchäft nach hier oder
nächſter Umgebung. Offert. unter
IF 56 an die Exped. (*2635som

Junge Frau ſucht abends Laden
od. Bureau z. reinigen Müller=
(*2702
ſtraße 7, II. rechts.
Anſt. ſaub. Mädchen ſ. ſofort für
nachm. 3 Stund. Beſchäft. Näheres
2700
Erbacherſtraße 46, I.
J. Frau ſ. mitags 2 Std. Laufd.
oder je 34 Std. in der Woche. Zu
erfr. mitt. Arheilgerſtr. 25, I. r. (*2701

e
kechen, zuhen Prinattellen, 1 keäf iges
Landmädch., schon gedient, Sacht Stelle in
Geschä.ish. Elisabsth Frank, gewerbsmäs ige
Stollenvermittlerin, Saalbaustr. 33. (*2720

ſucht tagsüber Be=
Mädchen ſchäftigung. Off. u.
P 57 a. d. Exped ds. Bl. (*2677

Perf. Ko nin ſucht Aushufeſtelle
In erfr. in d. Exped. (*2561soi

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P 66 an die Erned. (*2637

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ſucht bei gering. Anſprüch. Stel=
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Stellung als Packer. Offert. unt.
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Lehrſtelle ſchüler, als Kaufm.
in groß. Manufakturwarengeſchäft
od. Kontor. Offerten unter F38
an die Expedit. erbeten. (*2565so

Herſchaftsdiener, Oftzier=
burſche
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worden. Vor der Anlieferung iſt mündliche oder ſchriftliche Preisverein=
barung
notwendig.
Darmſtadt, den 30. Januar 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: v. Werner.

An die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.

Wir empfehlen Ihnen für Verbreitung der vorſtehenden Bekanntmachung in
. Ihren Gemeinden beſorgt zu ſein.
Darmſtadt, den 30. Januar 1912.
Großherzog iches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: v. Werner.
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Belanntmachung.

Das Kreuzungsgleis auf Bahnhof Roßdorf ſoll verlängert werden. Beſchret.
bung und Planentwurf liegen in der Zeit vom 5. bis 12. Februar einſchließlick
auf Großh. Bürgermeiſterei Roßdorf zu jedermanns Einſicht offen.
Termin zur landespolizeilichen Prüfung des Projekts wird anberaumt au
Donnerstag, den 22. Februar, nachmittags 3¾ Uhr an Ort und Stelle.
Einwendungen gegen das Projekt ſind bei Meidung des Ausſchluſſes in den
Termin vorzubringen.
Darmſtadt, den 2. Februar 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.
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Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.

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Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
ffinden
ſich: 1 Hofhund (zugelaufen). Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=
ſſteigerung
der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
Lag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(3115
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 4. Febr.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
AApotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und Beſſunger
(Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
zab geſchloſſen.

Bekanntmachung.

Die Beleuchtung von Einfahrten, Höfen, Treppen, Fluren
uſw. betreffend.
Wir weiſen wiederholt auf die den Eigentümern von Grund=
ſſtücken
obliegende Verpflichtung hin, die Toreinfahrten, Höfe,
HHausflure, Gänge und Treppen, ſofern und ſolange ſie jeder=
unann
zugänglich ſind, während der Dunkelheit ſo ausreichend
Zu beleuchten, daß für die daſelbſt verkehrenden Perſonen keine
Wefahr beſteht.
Dieſe Verpflichtung liegt namentlich auch den Inhabern von
Fabriken, gewerblichen Anſtalten und Arbeitsſtätten, von Ver=
gnügungs
=, Verſammlungs= und Schankſtätten (den letzteren ins=
beſondere
auch hinſichtlich der Bedürfnisanſtalten) ob.
Pflichtwidrige Unterlaſſung der Beleuchtung begründet, falls
hhierdurch jemand zu Schaden kommt, die Entſchädigungspflicht, ſo=
twie
die ſtrafrechtliche Verantwortlichkeit.
Die Verpflichtung kann durch Vertrag auf Hausverwalter,
Mieter uſw. übertragen werden. Dies ſetzt jedoch die überein=
Stimmende Willenserklärung beider Parteien, des Vermieters und
Des Mieters voraus Eine einſeitige Erklärung des Vermieters (als
olche iſt auch der ohne vorherige Verſtändigung mit dem Mieter er=
Solgende Aushang einer Hausordnung zu zählen) kann die oben=
enannte
Verpflichtung für die Mieter nicht begründen.
Darmſtadt, den 1. Februar 1912.
(3116so
Großherzogliches Polizeiamt
Gennes.

Bekanntmachung,
die Behandlung der Zugtiere im Winter betreffend.

An alle Beſitzer von Zugtieren und Leiter von Fuhrwerken
Lichten wir die dringende Mahnung, bei Kälte und Straßenglätte
ſernſtlich darauf Bedacht zu nehmen, daß die Zugtiere vor den nach=
reiligen
Einflüſſen der Witterung nach Möglichkeit geſchützt
twerden, daß namentlich:
1. die Zugtiere niemals länger als unbedingt erforderlich
und niemals unbedeckt im Freien ſtehen gelaſſen werden,
2. das Zaumzeug im Stall aufbewahrt oder andernfalls vor
dem Anlegen das Gebiß erwärmt wird, und
3. die Hufeiſen der Pferde zum Schutze gegen das Ausgleiten
gehörig geſchärft oder mit Stollen verſehen ſind.
Darmſtadt, den 1. Februar 1912.
(3117so
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.

Verkauſspreiſed r Klelſch u. Wurſtwarent. d. Jaupt. u. Keſtdenſtadt Parmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.) (22563

per ½ kg
90 Pfg.
Ochſenfleiſch
Mindileiſch
84
90
Kalbfleiſch
90
Dammelfleiſch
Bruſt . . 60
76
Schweinefleiſch
Kottelets u. geſalz. Fleiſch 86
110
Sreck geräuchert

per½
Dörrfleiſch
96 Pfg.
Schinken m. Bein:
. 110
Rollſchinken .
.130
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen
80
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt . 80
Leber= u. Biutwur=
(64

Lieferungs-Vergebung.

Für Großh. Provinzialarreſthaus Darmſtadt ſollen vergeben
werden:
I. Für die Zeit vom 1. April bis 15. Oktober 1912 die Lieferung
von: 600 Kilo weißen Bohnen, 800 Kilo geſpaltenen Erbſen,
600 Kilo Linſen.
II. Für die Zeit vom 1. April 1912 bis 31. März 1913:
1. die Lieferung von 3000 Wecken, 1000 Kilo Ochſenfleiſch,
300 Kilo Schweinefleiſch, 600 Kilo Schweineſchmalz, 600 Kilo
Sackfett, 40 Kilo Speck, 1200 Kilo Kochſalz, 600 Kilo Gerſte,
600 Kilo Reis, 500 Kilo Gries 400 Kilo Gerſtengrütze,
400 Kilo Hafergrütze, 180 Kilo Kaffee (geröſtet), 400 Kilo
Malzkaffee, 200 Kilo Bandnudeln, 3500 Liter unabgerahmte
Milch (Vollmilch), 3500 Stück Heringen, 4500 Stück Hand=
käſen
, 300 Kilo Kernſeife (weiß), 1200 Kilo Schmierſeife (weiß),
1000 Kilo Soda.
2. der Bezug der Küchenabfälle, ſowie der Knochen und
Lumpen.
Die in Anlage A. des Erlaſſes des Großh. Miniſteriums vom
16. Juni 1893, das Verdingungsweſen betreffend, enthaltenen Be=
beingungen
, ſowie die beſonderen Lieferungs= und Bezugsbedingungen
lnegen in dem Geſchäftszimmer des Großh. Arreſthausökonomen,
Rundeturmſtraße 8, am 12. und 13. Februar 1912, vormittags zwiſchen
und 17 Uhr, ſowie nachmittags zwiſchen 3 und 5 Uhr, offen.
Angebote und Warenmuſter (lettere getrennt von den Ange=
hoten
) ſind verſchloſſen und mit der Aufſchrift: Zu der am 30. Januar
(2928ds
1912 ausgeſchriebenen Lieferung verſehen, bis zum
Montag, 26. Februar 1912, vormittags 10 Uhr,
auf dem Geſchäftszimmer des Großh. Oekonomen einzureichen.
Zuſchlagsfriſt: 3 Wochen vom 26. Februar 1912 an.
Darmſtadt, den 30. Januur 1912.
Der Oberſtaatsanwalt.
v. Heſſert.

Vergebung von Ring=
ofenſteinen
.

Die Lieferung der im Verwal=
tungsjahr
1912 zur Abdek=
tung
von Kabein notwendig
werdenden Ringofen=Vollſteine
ſoll vergeben werden.
Die Bedingungen liegen auf dem
Büro der unterzeichneten Verwal=
tung
, Luiſenſtraße 22, während der
Dienſtſtunden offen, woſelbſt auch
die Angebotsſcheine abgegeben
werden.
Angebote ſind bis
Donnerstag, 15. Februar 1912,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzu=
reichen
.
(3014fs
Darmſtadt, 1. Februar 1912.
Städt. Elektrizitätswerksverwal=
tung
Darmſtadt.
Meyer.

Schlacken=2fuhr.

Die Abfuhr der im Verwal=
tungsjahr
1912 ſich ergebenden
Schlacken ꝛc. ſoll rergeben werden.
Die Bedingungen liegen auf dem
Büro der unterzeichneten Verwal=
tung
, Luiſenſtraße 22, während der
Dienſtſtunden offen, woſelbſt auch
die Angebotsſcheine abgegeben
werden.
(3012fs
Angebote ſind bis
Montag, 12. Februar 1912,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzu=
reichen
.
Darmſtadt, 1. Februar 1912.
Städt. Elektrizitätswerksverwal=
tung
Darmſtadt.
Meyer.

Zustaden von Steintoßlen.

Das Ausladen der Steinkoh=
len
für das neue Elektrizitätswert
am Dornheimer Weg im Ver=
waltungsjahr
1912 ſoll vergeben
werden.
Die Bedingungen liegen auf dem
Büro der unterzeichneten Verwal=
tung
, Luiſenſtraße 22, während der
Dienſtſtunden offen, woſelbſt auch
die Angebotsſcheine abgegeben
werden.
Angebote ſind bis
Dienstag, 13. Februar 1912,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzu=
reichen
.
(3013fs
Darmſtadt, 1. Februar 1912.
Städt. Elektrizitätswerksverwal=
tung
Darmſtadt.
Meyer.

Stiädt. Halluſchwimndad

Darmſtadt, Mühlſtraße 33.
Schwimmbäder, Wannenbäder,
Brauſebäder, Heißluft=, Dampf=,
Maſſage= u. Duſchbäder, Elek=
triſchlichtbäder
u. Kohlenſäure=
bäder
. Die Anſtalt iſt zurzeit
geöffnet vorm. von 81½ Uhr und
nachm. von 38½ Uhr. (858a
Die Verwaltung.

Beimnmaſunch.

Montag, 5. Februar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die zum Nachlaß des Schrei=
nermeiſters
Konrad Stein dahier
gehörige Liegenſchaft:
Flur Nr. am
I 181¾/100 423 Hofreite Ka=
ſinoſtraße
,
zwecks Aufhebung der zwiſchen den
Erben beſtehenden Gemeinſchaft in
unſerem Bureau zwangsweiſe ver=
ſteigert
werden.
(K140/11
Darmſtadt, 4. Januar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Voos
Müller.

Bekauntmachung.

Montag, 4. März I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Vierbrauereibeſitzer
Heinrich Schul Eheleuten dahier
zugeſchriebenen Immobilien:
Flur Nr. qm
II 223 471 Hofreite
Schloßgaſſe,
III 81½10 1525%10 Hofreite an
der Diebur=
gerſtraße
,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K13/12
Darmſtadt, 1. Februar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V3074

Lieferungs=Vergebung.

Die Lieferung des Bedarfs der Provinzial=Pflegeanſtalt der
Provinz Starkenburg hei Eberſtadt an den nachſtehend aufgeführten
Gegenſtänden für die Zeit vom 1. April 1912 bis 31. März 1913 ſoll
auf dem Submiſſionswege vergeben werden.
a) Verzehrungsgegenſtände:
1. Backwaren, 2. Fleiſch=, Wurſt= und Fettwaren, 3. Kolonial=
waren
, einſchließlich Eier Käſe, Mehl, 4. Milch, 5. Bier, 6. Weißwein.
b) Verbrauchsgegenſtände:
7. Zigarren, Tabak, 8. Geräte und Materialien zur Reinigung,
9. Materialien für die Schuſter= und Schreinerwerkſtatt, 10. Kurz=
und Wollwaren, 11. Hühnerfutter, 12. Maſchinenöle, 13. Gummi=
unterlageſtoff
.
e) Heizungsmaterialien:
15 000 Zentner Ruhr=Nußkohlen III,
200
Briketts Marke Union.
d) Särge.
Die Lieferungsbedingungen und Muſter liegen auf dem Ge=
ſchäftszimmer
des Hausverwalters in der Provinzial=Pflegeanſtalt am
12. und 13. Februar 1912, vormittags von 101 Uhr,
offen, gleichzeitig wird auch jede erforderliche Auskunft erteilt.
Eröffnungstermin: 23. Februar 1912, vormittags 8 Uhr.
Eberſtadt, den 3. Februar 1912.
(3099
Direktion
der Provinzial=Pflegeanſtalt der Provinz Starkenburg
Dr. Textor.

Verſteigerungs-Anzeige.

Mittwoch, den 7. Februar, vormittags von
9 Uhr und nachmittags von 3 Uhr an
verſteigere ich im großen Saal des
Schützenhofs, Hügelſtraße 24
im Auftrag
Seiner Hoheit des Prinzen Ludwig von Battenberg:
1 komplettes Herrenzimmer,
1 komplettes Schlaßimmer,
1 kompletter engl. Salon,
verſchiedene echte Perſerteppiche, Vorhänge,
einzelne Sofas, Seſſel und Tiſchchen ꝛc.
Ferner im Auftrag des ſeitherigen Kaiſerlich Ruſſiſchen Ge=
ſandten
, Sr. Exzellenz Herrn Baron von Knorring:
1 engliſches Schlaßzimmer,
verſchiedene Salon= und Speiſezimmer=Möbel,
Sofa, Seſſel und ſonſtige kleine Möbel.
Zur Beſichtigung der Gegenſtände iſt das Verſteigerungslokal
Dienstag, den 6. Februar I. Js., vormittags
von 101 Uhr und nachmittags von 35 Uhr
geöffnet.
Die Verſteigerung findet an den Meiſtbietenden gegen bare
Zahlung ſtatt.
(2926ds
Darmſtadt, den 1. Februar 1912.
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator,
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.

Stammholz-Verſteigerung.

Montag, den 5. Februar, vormittags 10 Uhr,
werden im Schaafheimer Gemeindewald, Diſtrikt Oſtheimer Straße,
Harreshäuſerbuſch, Schwarzwaſſer und Röderſee, verſteigert:
173 Kiefernſtämme von 2750 cm Durchmeſſer = 171 fm,
39 Fichtenſtämme .
. 14 fm.
Bemerkt wird, daß ſich unter den Kiefernſtämmen ca. 35 Mutter=
ſtämme
befinden.
Zuſammenkunft auf der Kreuzung Heuweg u. Oſtheimer Straße.
(2837ms
Schaafheim, am 29. Januar 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Schaafheim.
Hauck.

Stammholz=Verſteigerung.

Montag, den 5. und Dienstag, den 6. Februar,
jedesmal vormittags 9½ Uhr anfangend, ſollen im Eberſtädter Ge=
meindewald
, Diſtrikt Klingsackertanne 610 Kiefern=Stämme von
2057 om Durchmeſſer und 417 m Länge an Ort und Stelle ver=
ſteigert
werden. Die Zuſammenkunft iſt am erſten Tag auf der
Schlangenſchneiſe am Bahnübergang und am zweiten Tag auf dem
Bäckerweg am Eingang des Waldes.
Es wird bemerkt, daß am erſten Tag erſtklaſſiges Schnittholz
und am zweiten Tag ſchöne Pumpenſtämme zum Ausgebot kommen.
Eberſtadt, den 30. Januar 1912.
(2938dfs
Großherzogliche Bürgermeiſterei Eberſtadt.
Schäfer.

[ ][  ][ ]

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Saison
für Vorhänge und Teppiche
die prachtvollsten Muster weit unter Preis.
Gosobr Orter Wilnennmenstraße 23
Spezial=Abteilung für Teppiche und Vorhänge.
(2903ms

Bekauntmachung.

Die Lieferung der Brennmaterialien für die ſtaatlichen Anſtalten
und Behörden im Großherzogtum Heſſen auf die Zeit vom 1. April
1912 bis 31. März 1913 ſoll nach Maßgabe des Erlaſſes Großherzogl.
Miniſteriums vom 16. Juni 1893, das Verdingungsweſen betr. r=
geben
werden. Die Lieferung umfaßt etwa:
Steinkohlen (verſchied. Sorten) 17.347 t
1.210 t
Anthrazit
208 t
Anthrazit=Eiformbriketts
6.163 t
Zechenkoks (verſch. Sorten)
1.225 t
Gaskoks
57 t
Steinkohlenbriketts .
372t
Braunkohlenbriketts
Verſiegelte, mit der Aufſchrift Kohleneinkauf verſehene An=
gebote
ſind portofrei bis ſpäteſtens 24. Februar 1912, vormittags
9 Uhr an unterzeichnete Bergwerksdirektion einzureichen, zu welchem
Zeitpunkte Eröffnung der eingelaufenen Angebote ſtattfindet.
Die für die Lieferung geltenden Beſtimmungen ſamt Vertei=
lungsplan
uſw. liegen auf unſerem Amtszimmer, Ockſtädtergaſſe 1,
zur Einſicht offen. Sie können auch, ſolange Vorrat reicht, gegen
vortofreie Einſendung von Mk. 3.50 bezogen werden.
Friedberg, den 31. Januar 1912.
Großherzogl. Bergwerksdirektion.
Schulz, Großh. Berarat.
(3108so

Bekanntmachung.

Die Kataſter der Waſſergenoſſenſchaft I. und II. Griesheim,
liegen von heute ab, in der Wohnung des Genoſſenſchafts=Vorſtehers,
4 Wochen lang zur Einſicht der Intereſſenten offen.
Abänderungsanträge müſſen innerhalb dieſer Friſt ſchriftlich bei
dem Genoſſenſchafts=Vorſteher eingereicht werden.
Griesheim, den 3. Februar 1912.
Der Vorſteher der Waſſergenoſſenſchaft 1. u. II. Griesheim b. D.
(3107
Feldmann.

Blamm= und Brunhoh=Berſteigernag

In den Waldungen der Gemeinde Ober=Ramſtadt, Diſtrikt
Hainböhl in der Gemarkung Ober=Modau werden an Ort und
Stelle verſteigert:
Montag, den 5. Februar I. Js.,
4 Eichen=Stämme von 2932 cm mittl. Durchm., 611 m Länge
2,40 Kubikmeter,
4 Lärchen=Stämme von 2737 cm mittl. Durchm., 1120 m Länge
4,50 Kubikmeter,
178 Fichten=Stämme von 1951 cm mittl. Durchm. 523 m Länge
218,89 Kubikmeter,
Dienstag, den 6. Februar I. Js.,
22rm Buche=, 6 Eiche= und Fichte=Scheiter, 26rm Buche=, 4 Eiche=,
6 Lärche= und 34 Fichte=Knüppel, 1560 Stück Fichten=Wellen,
6 rm Buche=, 4 Eiche= und 68 Fichte=Stöcke.
Bemerkt wird, daß die Fichtenſtämme ſehr ſchöne Schnitt= und
Streckhölzer ſind, nächſt der Kreisſtraße liegen u. gut abzufahren ſind.
Zuſammenkunft an beiden Tagen jedesmal vormittags halb
10 Uhr auf der Kreisſtraße Nieder=Modau-Frankenhauſen am Ein=
gang
des Waldes.
Ober=Ramſtadt, den 23. Januar 1912.
(2784is
Großh. Bürgermeiſterei Ober=Ramſtadt.
Rückert.

Nadelholz=Stamm= und Stangenverſteigerung.

Dienstag, den 13. Februar, vormittags 9 Uhr,
werden im Darmſtädter Hof zu Griesheim aus Diſtrikt Eich=
wäldchen
verſteigert:
230 Fichtenſtämme (1220 cm Mittendurchmeſſer 1016 m lang),
600 Fichtenderbſtangen (612 cm Mittendurchmeſſer, 512m lang),
77 Kiefernderbſtangen (1012cm Mittendurchmeſſer, 812 m lang),
12 Eichenderbſtangen (1113 cm Mittendurchmeſſer, 3m lang).
Sämtliche Stämme und Stangen lagern an gut fahrbaren
Wegen. Nähere Auskunft erteilt Forſtwart Baſſenauer zu
Griesheim.
Dornberg, den 1. Februar 1912.
(3190
Großherzogliche Oberförſterei Dornberg.
Kleinkopf.

Verfügung.

Die Fahnenfluchtserklärung vom
16. 12. 10 gegen Unteroffizier Bru=
no
Paul Guſtav Schindler
5/Drag. 23 wird aufgehoben.
Schindler iſt ergriffen. (3138
Darmſtadt, 30. Januar 1912.
Gericht 25. Diviſion.

Konkursverfahren.

Das Konkursverfahren über das
Vermögen des Kaufmanns Hans
Gehlhaar, Inhabers der Firma
Hans Gehlhaar in Darmſtadt,
wird nach erfolgter Abhaltung
des Schlußtermins hierdurch auf=
gehoben
.
(3094
Darmſtadt, 31. Januar 1912.
Großherzogliches Amtsgericht I.

Bekanntmachung.

Dienstag, 5. März I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Schreinermeiſter Karl
Nau Eheleuten dahier zugeſchrie=
bene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 672 453 Hof=
Nieder=
reite

II 673 47 Gras= Ram=
garten
ſtädter=
II 683 ¾10 177 Grab=ſtraße
garten Nr. 9,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K2/12
Darmſtadt, 25. Januar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller (V3072

Melianntnachung.

Dienstag, 27. Februar I. Js.
vormittags 11 Uhr
ſollen die dem Dr. phil. Karl Auguſt
Klein zu Wiesbaden, im Grund=
buch
der Gemarkung Darmſtadt
zugeſchriebenen Immobilien:
Flur Nr. qm
28 134¾10 1444
28 135 3125
Acker bei der
28 136 3169
781 (Martinsmühle,
28 137
28 139 1719
28 143
1794)
938 Wieſe daſelbſt,
28 154
29 90%/0 3627
29 91¾10 1017
29 95%/10 459
29 96%/0 486
29 97¾/10 1007 Acker bei der
29 98¾/10 3378
29 164 1187Martinsmühle,
29 165
794
29 168 2444
29 171 587
29 172
524)
28 136¾10 256 Acker (hinter der
Hofreite) da=
ſelbſt
,
28 136%e 187 Acker (vor der
Hofreite) da=
ſelbſt
,
28 138 750 Hofreite (Mühle)
daſ., Frank=
furterſtr
. 105,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K118/11
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, kann Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
reicht
.
Darmſtadt, 25. Januar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V3071

Bekanntmachung.

Montag, 4 März I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die der Erneſtine Rädge,
geb. Hrimm, dahier und der Anna
Kilp, geb. Gunder, zu Wiesbaden,
im Grundbuch der Gemarkung
Darmſtadt zugeſchriebenen Immo=
bilien
:
Flur Nr. qm
IV 5247/10 316 Hofreite Gar=
diſtengaſſe
,
IV 524¾/10 336 Grabgarten
daſelbſt,
IV 524¾/10 369 Zimmerplatz
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K12/12
Darmſtadt, 1. Februar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V3075

Bekanntmachung.

Montag, 26. Februar 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Karl Lorenz Ehe=
leuten
dahier zugeſchriebenen Lie=
genſchaften
:
Flur Nr. qm
I 354990/1000 318 Hofreite
Frankenſtein=
ſtraße
49,
I 354905)
55 Grasgarten
daſelbſt
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
mannſtraße
1, zwangsweiſe ver=
ſteigert
werden.
Die Verſteigerung wird auch
dann genehmigt, wenn ein der
Schätzungsſumme entſprechendes
Gebot nicht eingelegt wird, vor=
ausgeſetzt
, daß anderweitige recht=
liche
Hinderniſſe nicht im Wege
ſtehen.
Darmſtadt, 29. Januar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen.)
Frantz. (V3073

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gebraucht, u. verſch. andere billig
abzg. Markt 11, Laden. (2939dod

Die Groß. Zurſtionen
der Viktoria= und der Eleonorenſchule.
Anmeldungen für die 10. Klaſſen der beiden Schulen werden
entgegengenommen
Dienstag, den 6. Februar d. J., von 35½ Uhr,
im Schulgebäude der Eleonorenſchule (Lagerhausſtraße 1). Vorzu=
legen
ſind:
1. Geburtsſchein,
(2123sss
2. Impiſchein.
Geh. Schulrat Dr. Otto. Dr. Lucins.

Darmetälcter Pällagroglum, Aernests. 1 t.
staatlich konzessionierte Reformanstalt.
Mit Genehmigung des Großh. Miniſteriums des Innern, Abt.
für Schulangelegenheiten wird von Oſtern d. J. ab der Unterricht
nach den modernen Reformgrundſätzen der Arbeits= und
Erziehungsſchule erteilt.
Aufnahme finden von jetzt ab ſchon Kinder (Knaben und
Mädchen) vom vollendeten 6. Lebensjahre ab. Näheres über Ein=
richtung
und Methode durch die Proſpekte.
Anmeldungen für das neue Schuljahr werden ſchon jetzt ent=
gegengenommen
.
(B2701
Der Leiter: M. Elias.

Audewanſtonat Goeihesehuſe Sfendach u. M.
Privat=, Real= und Handelsſchule, erteilt Einjährigenzeugnis.
Gute Verpflegung und Aufſicht. Sorgfält. Ueberwachung der Schul=
arbeiten
. Großer Garten. Zentralheizung, elektr. Licht. (2154f
Mäßiger Penſionspreis.
Proſpekte durch die Direktion.

Städt. subv. unter Staats-
aufsicht
stohende
Höhere
Handelsschule Landau (Pfalz).
für Schüler von 1120 Jahren.
1. Handelsreaischule 1910/11 26 Elnjährige.
n zur kaufm. Ausbildung für junge
II. Haljahr. Handelskurse Leute von 1650 Jahren.
Schul- und Pensionatsräume in imposanten Neubauten.
Gewissenhafte Beaufsichtigung; anerkannt gute Verpflegung.
Ausführliche Prospekte versendet Direktor A. Harr.
Nevaufnahme
16. April 1912.

(31055

Erste Deutsche Automobil-Fachschule Mainz
hauffeur=Schule.
Vom Ministerium ermächtigte Ausbildungsstätte für Führer von
Kraltahrzeugen. Aeitestes Institut der Welt. Kostenloser
Stellennachweis. Prospekte frei. (Fr2018

Bekanntmachung.

Montag, 12. Februar l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Witwe des Fuhrunter=
nehmers
Johannes Komp, Suſan=
ne
, geb. Wagner, dahier und deren
Kindern zugeſchriebene Liegen=
ſchaft
:
Flur Nr. qm
II 351 332 Hofreite Ober=
gaſſe
Nr. 16,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſtei zert werden. (K115/11
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, kann Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
reicht
.
Darmſtadt, 16. Januar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (*2122

Bekanntmachung.

Die am 29. Januar d. J. im
Roßdörfer Gemeindewald abge=
haltene
Stamm= und Stangen=
holz
=Verſteigerung iſt genehmigt.
Erſter Abfuhrtag Montag, den
5. Februar.
(3191
Roßdorf, den 2. Februar 1912.
Großh. Bürgermeiſterei Roßdorf.
Lorenz.

Gebr. Badeeinrichtung
geſucht Eſchollbrückerſtr. 6, II. (*2705

Bekanntmachung.

Donnerstag, 8. Februar l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
verſteigert der Unterzeichnete zu=
folge
Auftrags im Gaſthaus Zum
weißen Roß:
1 Pferd, 2 Wagen, 2 Pflüge,
Eggen und ſonſtige landwirt=
ſchaftliche
Geräte (*2568.
gegen Barzahlung. Ein ſehr gut
erhaltenes, faſt neues Muſikwerk
(Orcheſtrion) wird ebenfalls zur
Verſteigerung gebracht.
Arheilgen, 29. Januar 1912.
Peler Benz V.

Stadt. Schnlzahnituite
Luiſenſtraße 20, II.
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Ungar. Goldrente . . 92,4)
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89,50
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40

Täuſche dich doch nicht ſelbſt. Wenn du wirklich deinen
Beruf ſo ſehr liebteſt, dann hätteſt du auch mehr Achtung
vor deinem Rock gehabt und hätteſt ihn nicht durch eine ver=
ächtliche
Handlungsweiſe entehrt. Was dich beſticht, iſt
die bevorzugte Stellung, das glänzende Leben, das Aeußer=
liche
deines Berufs.
Ich tue es nicht, ich laſſe mich nicht zwingen! rief er
nochmals.
Du haſt dich meinen Beſtimmungen zu fügen, entgegnete
ſie kalt. Du nimmſt deinen Abſchied und du wirſt dich dar=
auf
vorbereiten, Bernried ſelbſt zu bewirtſchaften. Baron
von Hagen, der tüchtigſte Landwirt des Kreiſes, ſoll dein
Lehrmeiſter werden. In deſſen ſtrenger Zucht ſollſt du ler=
nen
, daß das Leben nicht zum Spielen, ſondern zum Ar=
beiten
da iſt. Er ſoll dich zum ernſten Manne machen. Was
meine Güte und allzu große Nachgiebigkeit verſchuldet hat,
ſoll Baron Hagen durch ſeine Strenge ausgleichen. Noch
heute ſchreibe ich an ihn und er wird mir dieſen Wunſch gern
erfüllen!
Großmutter, du beſtimmſt über mich, als ob ich ein
unmündiges Kind bin; ich tue es nicht! rief er außer ſich.
Eher ſterben!

Sie blieb unbewegt ſeinem leidenſchaftlichen Ausbruch
gegenüber.
Ich zwinge dich dazu. Nicht einen Pfennig bekommſt
du mebr. Lutz, ein ganzes Leben voll ſtiengſter Pflicht=
erfällung
und Entſaaung kann kaum den Mokel und die
Schande von dir nehmen, die auf dir laſten, und dn: ſträubſt
dich, dieſes Mittel der Sühne zu ergreifen? Ich fordere
es van dir als einen Beweis deiner aufrichtigſten Reue und
Buße. Einen anderen Weg gibt es nicht für dich, das de=
denke
wohl
Ich kenne doch noch einen anderen, murmelte er zwiſchen
den Zähnen, wir werden ſehen, Großmutter, wer ſtärker
iſt, du oder ich. Ich beuge mich nicht!
Sie maß mit einem ſtrengen Blick ſein in knabenhaftem
Trotz erglühtes Geſicht.
Dann haſt du die Folgen zu tragen, Lutz, entgegnete
ſie kalt. Du nötigſt mich, deinem Kommandeur Mitteilung
von dem Geſchehenen zu machen.
Er ſtarrte ſie an, als habe er ſie nicht verſtanden.
Großmutter! rang es ſich halb erſtickt von ſeinen Lippen.
In ehernem Ernſt und unbarmherziger Strenge ſah
die alte Frau auf ihn.
Wenn es dir ernſt wäre mit deiner Reue, würdeſt du
ohne Widerſpruch dich meiner Beſtimmung fügen. So aber
muß ich es für Feigheit halten, dich in ein anderes, dir
weniger bequemes Leben zu finden und du mußt es doch!

Seine Hand fuhr unwillkürlich nach dem Säbel, und
drohend blitzte es in ſeinen Augen auf.
Großmutter, Feigheit laſſe ich mir von niemand vor=
werfen
, auch von dir nicht!
Sie zwang ihn mit einem ſtrengen, ſtolzen Blick.
Haſt du dich nicht ſchon einmal ihrer ſchuldig gemacht?
Da ſtürzte er hinaus, leichenblaß, zitternd.
Lebe wohl, Großmama!
Er ſtürmte an Yvonne vorüber, die bebend an der Tür
geſtanden; ſie hängte ſich an ihn.
Lutz, wohin?
Laß mich, Yvonne! Oder willſt du mit einem Verworfe=
nen
noch zu tun haben? Großmutter betrachtete mich ſchon
als ſolchen!
Lutz, bedenke, wie aufgeregt ſie iſt.
Davon merke ich nichts. Sie iſt von einer wahrhaft
ſteinernen Ruhe. Sie kommt mir vor, wie eine der drei
Parzen, weißt du, wie die, die einem den Lebensfaden ahe
ſchneidet!
Lutz tue mir die Liebe und füge dich ihr, ſie meints
gut und du haſt doch ſchweres Unrecht getän!
Er faßte ſie an den Schultern und blickte ſtarr in
ſchönes Geſicht.
Unter einer Bedingung würde ich es tun,
langſam. Fragend ſah ſie ihn an. Ja, Yvorme,n
wieder mein ſein, wenn du mit mir gehen walltsſ

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behaglich und schön einzurichten, ist der Wunsch aller Brautpaare! Was mit mässigen Mitteln zu erzielen ist, zeigt meine Ausstellung
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fassetespiegel
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1 gediegenes Speisezimmer in dunkel eichen mit 1 reichen Büffet, Anrichtetisch,
6 Rohrstühlen, Ausziehtisch und Moquettediwan. Das in geräucherter Eiche gehaltene
Herrenzimmer besteht aus 1 vornehmen Bücherschrank mit Kristallfasseteverglasung,
Diplomatenschreibtisch, Lederschreibstuhl, 2 Lederstühlen, Tisch, Ottomane mit Decke;
die moderne Kücheneinrichtung in grau fein lackiert: 1 Küchenbüffet mit reicher
Verglasung, Anrichte mit Aufsatz, Tisch, 2 Stühlen und Ablaufbrett.

Zimmer:
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Speisezimmer
Herrenzimmer
und Küche
für Mark 1 7 60

Das Schlafzimmer dieser Einrichtung ist in geräucherter Eiche ausgeführt und
unterscheidet sich von demjenigen der vorstehenden Preislage durch die reichere
Form der einzelnen Teile. Das nach apartem Entwurf gefertigte Speisezimmer hat
ein imposantes Büffet und geschlossene Kredenz, sowie grossen Ausziehtisch, 6 Leder-
stühle
und Diwan in feinstem Moquettebezug. Ebenso ist das Herrenzimmer mit
schönem Bücherschrank und Diplomatenschreibtisch in sehr gefälliger Form, sowie
mit allem Komfort versehen, der zu einem wohnlichen Herrezzimmer gehört. Die
Kücheneinrichtung entspricht in der Form der obigen, ist aber in feinstem carolina-
:::: pine naturlackiert und auf das solideste ausgeführt.::

Zimmer:
Schlafzimmer
Speisezimmer
Herrenzimmer
und Küche
für Mark 2102

Der hier zur Verfügung stehende Raum gestattet nicht, diese wirklich vornehme
Einrichtung eingehend zu besprechen. Erwähnt sei nur, dass das Büffet des Speise-
zimmers
in reicher, dreiteiliger Form mit Seitenschränken, englischen Zügen und
Kristallfasseteverglasung gehalten ist, wie diese Büffets für ganz reiche Aussteuern
mit besonderer Vorliebe gekauft werden. Die Bibliothek des Herrenzimmers ist
ebenfalls dreitürig und von vornehmster, ruhiger Wirkung, wie auch die übrigen
Möbel des Herrenzimmers der eleganten Einrichtung in allen Einzelheiten entsprechen.
Zahlreiche Kunden haben anfangs nicht vermutet, für diesen Preis so gute Qualitäten
und eine so mustergültige Ausführung zu erhalten. :: .

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geliebtes Weib! Und feſt legte er den Arm um ihre ſchlanken
Hüften.
Sie trat zurück. Nein, Lutz, das kann ich nicht!
Irr flackerten ſeine Augen. Warum nicht, Yvonne?
Ou ließeſt mich doch einſt an deine Liebe glauben.
Die iſt aber geſtorben, Lutz, weil ich das Vertrauen zu
Fir verloren hate, und jetzt könnte ich ſie dir nimmer
wiedergeben. Sie ſtockte.
Warum ſprichſt du nicht weiter?
Weil ſie längſt einem anderen gehört.
Und wem?
Sie ſchwieg. Da lachte er bitter auf.
Und ſchwurſt mir doch ewige Liebe! O, Weiber!
Wild riß er ſie in ſeine Arme. Und deine Lippen konn=
ten
ſo weich und ſüß küſſen, kleine Yvonne! Noch einmal
küiſſe mich, zum Abſchied! Heiß lag ſein Mund auf dem
ihren. Sie konnte ſich nicht von ihm befreien, wie in einem
Schraubſtock hielt er ſie feſt. Du haſt recht, Yvonne, dein
Leben nicht an das eines Verlorenen zu ketten! Er ließ ſie
tllötzlich los und ſtürzte davon.
Zwei Stunden ſpäter kam Herta, faſſungslos, mit dick
verweinten Augen.
Großmama! Yvonne! Lutz hat ſich erſchoſſen!
Yvonne ſchrie laut auf und ſtellte ſich ſchützend neben
düe alte Frau.
Das iſt nicht wahr, Herta! Sage, das es nicht wahr iſt!
Heiliger Gott, war es ſo gemeint geweſen?
Scheu blickte ſie nach der Großmutter. Die ſtand un=
beeweglich
da, wie zu Stein erſtarrt. Nur in den Augen
gllühte ein unheimliches Leben. Yvonne kniete neben ihr
näeder und ſtreichelte die eiskalten Hände.

Jetzt bewegten ſich ihre Lippen. Yvonne verſtand, was
ſie flüſterten: Er hat gefühnt.
Und wie ein gefällter Baumſtamm brach die ſonſt ſo
ſtarke Frau zuſammen.
Lutz von Brückens plötzlicher Tod hatte natürlich ſehr
viel Beſtürzung und Aufſehen erregt. Dieſer blühende,
lebensfreudige Menſch! Die abenteuerlichſten Kombinati=
onen
wurden daran geknüpft. Aber ſchließlich glaubte man
doch an einen Unglücksfall, hervorgerufen durch leichtſinnige
Handhabung mit ſeiner Piſtole. Denn was ſollte ihn ſonſt
in den Tod getrieben haben? Etwa die Untreue von Lillian
Morton? Darum aber nimmt ſich keiner das Leben! Es war
eben ſo unfaßlich, daß der Liebling der Geſellſchaft, Lutz
von Brücken, nicht mehr ſein ſollte, daß man deshalb allerlei
mutmaßte, da man wußte, ſeine Verhältniſſe waren nicht die
beſten. Aber man hörte nichts, es war alles geregelt, und
ſchließlich beruhigte man ſich darüber. Unſere Zeit iſt ja
ſo ſchnellebig; ſie hat morgen ſchon vergeſſen, was heute
die Gemüter aufs tiefſte erregt hat.
Mit bewundernswerter Faſſung hatte die Gräfin die
ſchweren Tage ertragen, die ihre Familie, ihren Namen ſo
plötzlich in den Vordergrund, in aller Leute Mund gebracht
hatten. Sie ertrug auch die maßloſen Vorwürfe und An=
klagen
der Tochter, ihr durch übertriebene Strenge den
einzigen Sohn getötet zu haben trug ihren eigenen
Schmerz um den geliebten Enkel, um deſſen Verfehlung,
die ihn aus den Reihen der Edlen geſtoßen, tief verſchloſſen
in der Bruſt.
Niemand hatte ſie weinen ſehen und klagen hören.
Schweigend litt ſie, daß ſie am Ende ihres Lebens eine ſo

grenzenloſe Enttäuſchung noch erleben mußte am Liebſten,
was ſie beſeſſen. Gleichſam als Strafe, als Sühne faßte ſie
es auf, daß ſie damals um geringer Urſache willen ſo un=
barmherzig
und hart geurteilt und ſich dadurch aller Freuden
beraubt hatte. Nun hatte ſie das, was ihr am teuerſten
war, auf eine ſo wenig ruhmvolle Weiſe hingeben müſſen.
Sie litt ſchweigend.
Aengſtlich beobachtete Yvonne ihr ſteinernes Geſicht, in
das Kummer und Schmerz ihre ſcharfen Linien gezogen
und ſie um ein Jahrzehnt älter erſcheinen ließen, wenn
auch die Haltung noch immer ſo ſtolz und ungebeugt war
wie früher.
Ueber dieſe Frau hatte wohl nur einer Macht!
Totenſtill war es jetzt auf Burgau.
Baronin Brücken und Herta ließen ſich nicht ſehen, und
die Gräfin war froh darüber. Sie konnte das Weinen und
Jammern um Lutz nicht mit anhören.
Schonungslos hatte ſie der Tochter über Lutz’ Ver=
fehlung
berichtet, war aber in ihrer Entrüſtung darüber
auf wenig Verſtändnis geſtoßen. Die Angelegenheit war
ja durch Yvonne geregelt, wozu ſich alſo noch hinterher auf=
regen
war der Baronin Anſicht.
Wenn auch Lutz Unrecht getan hatte, in den Tod hätte
man ihn darum nicht zu treiben brauchen, dieſen ſonnigen,
frohen Menſchen. Und ganz offen erhob die Tochter die
ſchwere Anklage gegen die Mutter, und die Spannung wuchs
bei jedem Zuſammenſein der Beiden.
Es konnte ſo nicht weiter gehen. Das fühlten beide.
Deshalb mieden ſie ſich für eine Weile, um endlich zur Ruhe
zu kommen.
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Samstag, den 24. Februar 1912,
in sämtlichen Räumen der Turnhalle am Woogsplatz.

(3135

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FEerlzDe
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100

Montag, den 5. Februar 1912, abends 7 Uhr:
Fahrtes Konzert
im Großherzoglichen Hoftheater zum Beſten des
Witwen= und Waiſenfonds der Großh. Hofmuſik
und unter Mitwirkung des Herrn Karl Flesch (Violine)
aus Berlin.
1. Sinfonie (Nr. 3, F-dur)
13. Eine Lustspiel-Ouvertüre
I. Brahms
M. Reger.
2. Violinkonzert
4. Drei Solostücke fürVioline
Larghetto
L. Beethoven.
P. Nardini.
Musette .
I. M. Leclair
Präludium und Al-
legro

Pugnani-Kreisler
5. Eine Lustspiel-Ouvertüre
M. Reger.
Hauptprobe: Vormittags 10 Uhr. Karten zur Hauptprobe
à Mk. 1.50 ſind an der Hoftheater=Tageskaſſe ſowie in
der Muſikalienhandlung von Leopold Schutter, Eliſa=
bethenſtraße
12 zu haben.
NB. In dieſer Hauptprobe werden alle Nummern des Pro=
gramms
zu Gehör gebracht.
(2864ms

Colambid
Sonntag, den 4. Febr. 1912
im Mathildenhöhsaale (Dieburgerstr. 26):
Großes närrisches

unter Mitwirkung der Kapelle Nr. 23
persönliche Leitung des Musikmeisters Herrn A. Mittelstädt
und des Salonhumoristen Herrn Ph. Meschler.
Ferner: Erster Karnevalsredner und Liederdichter.
Grossartige närrische Ueberraschungen. Feenhafte Dekoration.
Anfang 7 Uhr 11.
Anfang 7 Uhr 11.
Der Ulker-Rat.
(*2330ms)
Eintrittskarten im Vorverkauf für Herren à 30 Pfg.
und Damen à 25 Pfg. zu haben bei den Herren Peter Fuchs,
Restaurateur, Dieburgerstr. 26; August Schäfer, Friseur, Alexander-
strasse
16, und Georg Fuchs, Restaurateur, Landgraf Georgstr. 64,
Abends an der Kasse Herren à 50 Pfg., Damen à 30 Pfg.

Geſangveremn Sängerluſte
Inhaber der Medaille für Kunſt und Wiſſenſchaft
Gegr. 1849
Dirigent: Herr Karl Grim.
Samstag, 10. Februar, abends 8 Uhr:
Grosser Gala-Maskenball
in ſämtlichen Räumen des Mathildenhöhſaales.
Der Vorſtand.
Kartenvorverkauf für Nichtmitglieder bei den Herren: Friſeur
Hch. Schnebele, Schuſtergaſſe 19, Joh. Treuſch, Zig.=Hdlg., Eck=
hardtſtr
. 1, Friſeur Daniel Scherer, Arheilgerſtr. 7 und im Verkehrs=
büro
, ſowie abends an der Kaſſe pro Perſon Mk. 1.
Maskenabzeichen für Mitglieder unentgeltlich bei Herrn Adam
Frey, Rheinſtraße 18.
NB. Nachfeier: Sonntag, 11. Februar, in Arheilgen Zum
Löwen. Abmarſch ½3 oder Abfahrt 28 Uhr Luiſenplatz. (3062ss

Bürger-Keller

Täglich Konzert ab 1. Fehruar 1912
Salon-Damen-Orchester
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Stets freien Eintritt.

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Samstag, den 3. Februar
(*2603
Grosses Militärkonzert
Es ladet ergebenſt ein J. Gunder.
Eintritt 20 Pfg.

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Stiftſtraße 41, Vdh., pt.

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ſteinerſtraße
4½, part. (*2501fs

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A derin, Zigeunerin, Pierrette) bill.
zu verk. Grafenſtr. 27, III. r. (*2477fs

Nor kaan Neid!

Nor kaan Neid!

Sonntag, den 4. Februar 1912, abends 8 Uhr 11 Min.
im Städtischen Saalbau
GlossEs
URItNETRE UUhUERT
I. Teil: Darmstädter Komponisten
II. Teil: Humoristica und Chorlieder
III. Teil: TANZ.
(2929dfs
.Eintritt 50 Pfg. die Person in den bekannten
Verkaufsstellen, im Verkehrsbüro und
abends an der Kasse.
Der grosse Rat.

Blüderer eiker
Sonntag, den 4. Februar 1912

I

veranstaltet vom Sportklub Hassia‟
Konzert, Chorlieder u. allerlei Späss.
Eintritt frei.
Kein Bieraufschlag.
Folgende Sonntage vor Faſtnacht Karnevalistische Konzerte.

*2627)

B. Bu.

Ludwieshöhe
Sonntag, den 4. Februar 1912
Kon zert
der Kapelle des Leibgarde-Regiments
Dirigent: Obermusikmeister H. Hauske.
Aus der Vortragsordnung: Adam: Ouvertüre zur
Oper Wenn ich König wäre‟; Smetana: Fantaſie aus Die
verkaufte Braut‟; J. Strauß: An der Elbe‟ Walzer;
Fragmente aus Indigo‟; Gonnod: Cavatine aus Faustss,
Popy: Suite Ballet: Lachende Liebe usw.
(B3153

Anfang 4 Uhr.

Eintritt 25 Pfg.

Restauration Hawerkaste‟.
Neu renoviert. Angenehmer Familienaufenthalt.
Bekannt gute Küche. Prima Bier (hell u. dunkel).
Jeden Sonntag Konzert.

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bitte das mir bis jetzt bewieſene Wohlwollen auch auf mein neues
Unternehmen übertragen zu wollen.
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Sport iſt beſtens geſorgt.
Hochachtend
3120)
G. Siegfried.

[ ][  ][ ]

Sonntag, 4. Februar
in der Narrhalla am Woogsplatz:

mit Festball
Ballbeginn ½11 Uhr.
Anfang 811 Uhr.
Ball im kleinen festlich geschmückten
Turnsaal pünktlich um ½11 Uhr.
000d
Eintritt 50 Pfg.
Vorverkauf: Verkehrsbüro,

Täglich frische
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Sonntag, 4. Februar.
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Muſikal. Schauſpiel in 3 Aufzügen.
Dichtung (nach der Novelle Die
kleine Blanchefleur von Rudolf=
Hans Bartſch) von Rich. Batka.
Muſik von Wilhelm Kienzi.
Leit.: Hofkapellm. Hofrat de Haan.
Spielleitung: Oberreg. Valdek.
Perſonen:
Der König . . . Hr. Stephani
Marg. Maſſimelle
de la Réole de
Courtroy, Kom=
mandant
. . . Hr. Hoff
Blanchefleur, ſeine
. . Frl. Geyersbach
Gatin .
Der Kanzler . . Hr. Klotz
Kapitän Brayole Hr. Bernhardt
Marquis Chézy . Hr. Hartmann
Cleo, Hofdame, d.
Marquiſe Maſſi=
melle
zugeteilt . Frl. Howard
Primus Thaller,
Unteroff. i. Schw.
Regiment . . . Hr. Becker
Durſel, Unteroff. i.
Schweizer Regt. Hr. Riechmann
Erſter Schwei= Hr. Lang
Zweiter) zer Hr. Dobski
Favart Unteroff.
der Chaſſeure . Hr. Semper
Erſter 1 Chaſ= Hr. Jahn
Zweiterl ſeur Hr. Geibel
Doris, Tochter d.
Kantineurs i. d.
Kaſ. St. Honoré Frl. Schaub
Der Zeremonien=
meiſter
d. Königs Hr. Jachtmann
Ein Offizier . . Hr. Hartmann
Eine Ordonnanz Hr. Waigandt
Chanteclatr, Kam=
merdien
. d. Königs Hr. Jungmann
Jourdan: Sans= Hr. Jahn
Dival cu= Hr. Kräger
Eviſſier 1 lotten Hr. Salomon
Cartouche, Kom=
miſſär
d. Revol. Hr. Kroczak
Der Schließer des
Temple. Ge=
fängniſſes
. .
Eine Ordonnanz
der Revolutions=
Hr. Bernhardt
Armee
..Frl. Röſe
Marion .
Ein betr. Sans=
culotte
. . . . Hr. Klotz
Ein Sansculotte Hr. Geibel
Ein Lakai
. Hr. Kroczak
Ort der Handl.: Paris u. Ver=
ſailles
. Zeit: 17921703.
Schauplätze: 1. Akt: Der Ka=
ſernhof
v. St. Honoré z. Paris=
2. Akt: Das Schlafgemach des
Königs im Schloſſe z. Verſailles.
3. Akt; 1. Teil: Speiſeſaal im
Schloſſe der Maſſimelle. 2. Teil:
Kelleraum i. Gefäng. d. ,Temple,
Nach dem 1. u. 2. Aufzug läng. Pauſe.
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2 Mk., Sperrſitz (1.13. Reihe)
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Parterre (1.5. Reihe) 2.70 Mk.,
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Mittwoch, 7. Febr. 109. A.=V.
C 27. Gudrun. Gr. Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Donnerstag, 8. Febr. 110. A.=V.
A 26. Dannhäuſer. Große
Preiſe. Anfang 6½ Uhr.
Montag, 5. Febr. 5. Konzert
der Hofmuſik. Anfang 7 Uhr.

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Legitimationskarte ist mitzu-
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Gastspiel

II

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Aktuelle Revue in 14 Bildern
v. Dr. Rich. Hirsch u. Harry Waldau
Bunter Teil: 6
Else Clermont, Alfred Indra,
Maud Hawiey, Walter Ritter,
Trude Troll, Otto Bellmann,
Maria Les, Heunr Welsge,
Diane Renard, Reinhoid Preyberg.
Vorher:
Fidele Patienten
Sketch v. Harry Waldau.
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Sonntag, 4. Fehr.
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Donnerstag, 8. Febr. 1912

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5 Uhr nachm. u. 8 Uhr abends
Sonntag und Montag:
Der betrogene
Kadi
komische Oper v. Chr. Ritter
v. Gluck.
Vorher:
Kasperl als Porträtmaler
Kom. v. Franz Graf Pocci.
Figuren von Professor
Joseph Wackerie.
Dekorationen und Kostüme
von Ernst Stern.
Künstl. Gesamtleitung:
Schriftsteller Paul Brann.
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Verkehrsbüro, L. Schutter (G.
Thies Nehfg.) und an der
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Die Schuldige, das Pflichtgefühl einer Schwester zeigend.
Wenn der Vater mit dem Sohne, ergötzlich humorist.
Der diensteifrige Little Hans, guter hum. Schlager.
Die Truppe Andreu, Variétéakt.
Die Lichtensteinklamm, herrliche Naturaufnahme.
Die alte Kaiserstadt Goßlar, herrl. Naturaufnahme.

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keine Regenſlecke mehr. (*2628
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Hochzeit von Mozarr. 3. Fantaſie
a. Rigoletto v. Verdi. 4. Erni,
Intermezzo von May. 5. a), Vive
Pamour; b) Die kleine Barmaid
a. d. Operette Grigri (auf viel=
ſeitigen
Wunſch) von Lincke.
k. Grigri=Walzer von Lincke.

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[ ][  ][ ]

Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
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Künſtlerulk und Winterſport. Die Bezwingung
des Kreuzgebirges. Ja, damals. Eine ungeahnte
Entwicklung‟. Hinaus in die Winterluft! Sport
überall. Die gute, alte Zeit! Im Eispalaſt. Ein
Feſt des Eisklubs. Der erſte Hofball. Im Weißen
Saal. Bei Schulte. Die Ravenéſche Galerie. Aus
dem Theaterleben.
Eine recht hübſche Reihe von Jahren ſchon iſt’s her,
da ſaßen wir wir von der Feder, der Palette und dem
Meißel an einem Winterabend wieder einmal gemütlich
beiſammen und löſten im Umſehen alle Fragen der Kunſt
und Kultur von der Renaiſſance an bis zur friſcheſten
Gegenwart. Kinder, laßt doch euer blödes Gequakele,
ließ ſich die knarrige Stimme des rotbärtigen, ſeitdem zu
einer europäiſchen Berühmtheit gewordenen Bildhauers
vernehmen, denkt lieber nach an was Vernünftiges, an
ſon rechten feinen Ulk, mit dem wir die Spießer
ärgern können! Ein allgemeines Bravo war die Antwort,
und in den unſinnigſten Vorſchlägen und deren Begründ=
ungen
brauſten Jugendluſt und Künſtlerübermut empor.
Endlich fand der verrückteſte Plan jubelnde Zuſtimmung:
wir wollen Winterſport nach Berlin bringen, derart, daß
wir in der für gewagte Alpentouren geeigneten Ausſtatt=
ung
den Kreuzberg erklimmen würden! Um die neunte
Morgenſtunde des nächſten Sonntags verſammelten wir
uns in dem in der Yorkſtraße gelegenen Atelier eines be=
freundeten
Malers und rüſteten uns zu der gefährlichen
Expedition aus: Hals und Geſicht wurden in dicke Shawls
gepackt, einige trugen die Ueberzieher mit dem Futter nach
außen, andere hatten als Mottenburger bedenkliche Pelze
angezogen, natürlich Fauſthandſchuhe, dann Schneebrillen,
Eispickel, Rettungsſeile, Stöcke und Stangen, auch unſer
treuer vierbeiniger Genoſſe Flock, ein weißer Pudel, war
vermummt und trug auf ſeinem Rücken ein Fäßchen Lebens=
elirier
. So ging’s los, ſtumm, ernſthaft, gewichtig, ſtille
Nebengaſſen der lebhaften Belle=Alliance=Straße einſchla=
gend
und ohne großen Anhang den Fuß des Kreuzgebir=

gest ereichend. Aber da ward man aufmerſam, als wir
uns mühſam an die Bezwingung des gewaltigen Kegels
machten, uns anſeilten und die Eiſen anſchnallten! Ein
johlender Schwarm, der mit jeder Minute wuchs und, als
wir endlich den Sieg erfochten und hoch oben unſer
Schnee= und Frühſtückslager aufgeſchlagen hatten, ſich auf
einige hundert Menſchen bezifferte, die mit indianiſchem
Geheul und wilden Sprüngen unſeren kleinen Kreis um=
tanzten
, uns mit einer Ausleſe Berliner Zärtlichkeiten be=
glückend
von denen ſelbſt wir keine Ahnung hatten. Der
Krawall wurde ſchließlich ſo groß, daß wir in enggeſchloſſe=
nem
Keil den Rückzug nach der nahen Brauerei antraten
und dort, ſo gut es ging, uns wieder zu glaubhaften Spree=
Athenern umwandelten.
Das war damals! Und heute? Auch darin eine un=
geahnte
Entwicklung, um ein Kaiſerwort des letz=
ten
Dankerlaſſes anzuführen. In allen Bevölkerungsſchich=
ten
hat hier der Winterſport ſeine nach Tauſenden und
Abertauſenden zählenden eifrigen Anhänger und Anhänge=
rinnen
, verſchiedene Skiklubs haben ſich gebildet und ihre
Mitglieder ziehen Sonntags hinaus in die märkiſchen
Wälder, auf dem Müggelſee finden Eisſegelregatten ſtatt,
das Rodeln iſt epidemiſch geworden und hat, wie jede
Epidemie, auch genug Unglück im Gefolge! und ſelbſt
Bobſleighs fehlen nicht und ſauſen die glatten Bahnen
hinab, die in der Umgebung Berlins geſchaffen wurden. In
der Umgebung Berlins welch' eine Wandlung auch in
dieſem Begriff! Früher ward gerad’ noch Potsdam ein=
geſchloſſen
, heute zählt man dazu Wernigerode, Schierke,
Oberhof, Hirſchberg, Ksummhübel, Schreiberhau, Schan=
dau
, Auſſig uſw. Die ehemaligen Reiſen dorthin ſind zu
Ausflügen geworden. Nach der Mehrzahl der Orte gehen
Winterſportzüge, die hier Samstag nachmittag abfahren
und Sonntag nacht zurückkehren und deren billige Preiſe=
eine
große Anziehungskraft ausüben. Das hätte man un=
ſeren
Eltern, na, und nun erſt unſeren Großeltern nota-
bene
, wie ſie noch jung waren zumuten ſollen, im dich=
teſten
Winter einen fünfſtündigen Eiſenbahnrutſch zu
machen, um ſich bei 12 und mehr Grad unter Null während
eines flüchtigen Tages dem Sport in ſchneeverhüllten Ver=
gen
zu widmen!
Aber auch innerhalb Berlins Grenzen huldigt man
eifrig dem Winterſport, ſei es auf den Eisbahnen im

Tiergarten, für die nach entänſchungsreichen Zahren
endlich mal Erntezeit gekommen, ſei es im Eispalaſt
der Martin=Lutherſtraße, der ſich ſeinen alten Ruf zu be=
wahren
gewußt und keinen Wettbewerb mehr zu fürchten
braucht. Die Schlittſchuhklubs von Berlin und Charlotten=
burg
rangen dort kürzlich um die deutſche Eishockey= Meiſter=
ſchaft
, wobei Berlin der endliche Sieg ſehr ſchwer gemacht
wurde. Frohgemutes, glänzendes Leben und Treiben ent=
wickelte
ſich auf derſelben Fläche vor wenigen Tagen wäh=
rend
der Nachmittagsſtunden; Hofequipagen, elegante Pri=
vatgefährte
und Autos der letzten Konſtruktion hielten in
langer Reihe vor dem Portal, das eine ſchauluſtige Menge
beſetzt hielt. Drinnen, in den behaglich durchwärmten Räu=
men
, viel, viel Vornehmheit, Eleganz und Reichtum, ver=
treten
durch die Mitglieder erkluſiven Eisklubs zu
denen viele Angehörige der Ariſtokratie und Diplomatie
zählen. Den Hof vertrat Frau Prinzeſſin Friedrich Leo=
pold
, deren Weſen von natürlicher Unbefangenheit iſt, die
Botſchafterkreiſe der Repräſentant Amerikas, Mr. Leiſhman
aus der jüngeren weiblichen Hofgeſellſchaft waren viele
blendende Sterne erſchienen, umſchwärmt von getreuen
Trabanten, deren mannigfaltige Koſtüme die ſchmucken
Marsſöhne nicht verleugnen konnten. Unter den Damen
zahlreiche ſchöne, phantaſtiſche, reizvolle Erſcheinungen in
feſſelndſten Trachten, ſo eine zierlich pikante Polin, die
einen winzigen Pony vor ihren Schlitten geſpannt hatte,
eine ſchlanke Schottin im Handſchlitten, die Gattin eines
hohen Militärs als Katharina die Zweite, eine bildhübſche
Dollarprinzeſſin im edelſteinbeſetzten weißen Dreß, auf den
aus friſchem Blättergerant Glühlämpchen funkelnde Straß=
len
warſen, eine berückende blondlockige Roſenkönigin im
Schmucke duftigſter Blumen in einer Troika. Die innigſte
Augenfreude bereitete nach dieſem Schlitten=Korſo der
Walzer=Wettbewerb und das Paar=Schaulaufen, Grazie und
Harmonie wirkten hier wie ſeelenvolle Muſik.
Viele der jugendlichen Paare, die ſich hier voll Feuer
und Schwung nach lockenden Walzerklängen auf glatter
Eisfläche gewiegt, trafen ſich am Mittwoch abend wieder
auf dem glänzenden Parkett des Weißen Saales im
Königsſchloſſe gelegentlich des erſten Hofballes. Kurz
nach acht Uhr ſchwirrte und flirte es in dem herlichen,
gold= und marmorſchimmernden Raum von Offilzieren in
allen nur denkbaren Uniformen der deutſchen Armee und
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[ ][  ][ ]

niſtern und Staatsſekretären, hohen Würdenträgern und
Bundesratsmitgliedern, jüngeren Diplomaten und Hof=
chargen
. In der Fülle der beſternten ordensbedeckten Gala=
trachten
, unter denen ſich am lebhafteſten die Scharlachröcke
der Gardedukorps, der Johanniter und Malteſer heraus=
hoben
, tauchte nur ſelten der beſcheidene Frack auf. Hier
und da einzelne intereſſante Gruppen: der Reichskanzler,
als Dragoner, mit dem öſterreichiſchen Botſchafter plaüdernd,
der in ſeinem pelzverbrämten Dolman ſehr maleriſch aus=
ſchaut
, nebenan Herr von Tirpitz im Geſpräch mit dem
ſchmächtigen franzöſiſchen Militär=Attaché, da der Juſtiz=
miniſter
Beſeler, dem man ſeine 70 Jahre nicht anmerkt,
in reger Unterhaltung mit dem hochaufgeſchoſſenen würt=
tembergiſchen
Geſandten von Varnbüler. Das farbenreiche
Bild fand ſeine willkommene Ergänzung durch die lichten
Koſtüme der Damen, die ſich ſchon bald nach dem Eintritt
in den Saal von den ſie begleitenden Herren trennten, um
die beſtimmten Plätze einzunehmen, und zwar die Damen
des diplomatiſchen Korps auf der rechten Empore vom
Thronbaldachin, die Fürſtinnen und Gattinnnen der höch=
ſten
Beamten auf der linken; zu dieſen geſellten ſich die tan=
zenden
Damen, eine Fülle jugendlich=holder Erſcheinungen,
vielfach Blumen oder Bänder im Haar, bei den ſchleppen=
loſen
, ründausgeſchnittenen, mit ganz kurzen Aermeln ver=
ſehenen
Kleidern Nil= und Reſedagrün ſichtlich bevorzugt.
Um 9¼ Uhr das bekannte dreimalige Aufklopfen. Das
Surren und Summen verſtummt. Unter den Klängen des
Chors aus Judas Maccabäus: Seht, er kommt er=
ſcheint
die von 24 rotberöckten Pagen gebildete Spitze des
feierlichen Zuges. Jetzt das Kaiſerpaar, der Kaiſer,
im roten Rock der Gardedukorps mit italieniſchem Ordens=
band
, die Kaiſerin führend, die eine koſtbare mauvefarbige
Robe mit Spitzenüberwurf und dazu herrlichen Brillanten=
und Smaragdſchmuck angelegt. Hinter dem Kaiſer ſchreitet,
wie ſtets bei ſolchen Feſten, General von Scholl mit Drei=
ſpitz
auf der weißen Perrücke und in der preußiſchen Reiter=
uniform
des 18. Jahrhunderts, ſowie ein Offizier der
Gardedukorps mit roter Supraweſte und dem Adlerhelm
auf dem Haupt, hinter der Kaiſerin ein Offizier ihrer Leib=
garde
in Fridericianiſcher Tracht; die Herren halten ſich
während des ganzen Abends in unmittelbarer Nähe der
kaiſerlichen Herrſchaften. An der Spitze des langen fürſt=
lichen
Zuges erblickt man den italieniſchen Gaſt Prinzen
Viktor, Grafen von Turin, in der Galauniform der Garde=

Küraſſiere, neben der Kronprinzeſſin von Griechenland,
hinter dieſem Paar den Prinzen Heinrich mit der Prinzeſſin
Eitel=Friedrich.
Am Thronbaldachin angelangt, verbeugte ſich der Kaiſer
vor ſeiner Gemahlin und wandte ſich ſofort den Damen
des Diplomatiſchen Korps zu, von denen er viele ins Ge=
ſpräch
zog, ſpäter die Botſchafter, Geſandten und ſonſtige
Perſönlichkeiten begrüßend, in angeregter Stimmung leb=
haft
plaudernd und überall fröhliche Mienen hinterlaſſend.
Die Kaiſerin ſprach zuerſt mit den Fürſtlichkeiten, dann ſich
gleichfalls den Damen der Diplomatie zuwendend, hierauf,
von der Stuhlreihe neben dem Throne, dem Tanze zu=
ſchauend
, der mit dem Walzer Strand=Idyllen begonnen
und an welchem ſich auch die Prinzeſſin Viktoria Luiſe in
duftigem fraiſefarbigem Kleide, einen zierlichen Diamant=
reif
im Haar, mit ihrem Bruder, dem Prinzen Auguſt
Wilhelm, beteiligte. Einen reizvollen Anblick gewährte
das folgende Menuett à la reine, aus zwanzig Reihen ge=
bildet
, von denen ſich jene der neun Herren ſtets aus Offi=
zieren
desſelben Regiments zuſammenſetzten: Garde=
Huſaren, Gardedukorps, Garde=Dragoner, Garde=Ulanen
uſw. Die Paare mit den Herren vom Erſten Garde= Regi=
ment
zu Fuß tanzten unmittelbar vor der Kaiſerin, die
freudig den graziöſen Bewegungen ihres lieblichen Töch=
terleins
und der ſchlanken jüngeren Söhne zuſchaute. Das=
ſelbe
wiederholte ſich beim Lancier, den der Graf von Turin
mit der Prinzeſſin Viktoria Luiſe tanzte, die er auch zum
nächſten Galopp aufforderte. Um ½11 Uhr unterbrach eine
Souperpauſe den Ball, der ſeinen Schluß kurz vor 1 Uhr
fand, viel zu früh für ſo manche frohſinnige Tänzerin und
manchen tanzluſtigen Kavalier.
Manch wohlbekannte Geſtalten aus dem glänzenden
Bilde kann man, wenn auch nur in ekhgie, gegenwärtig
im Schulteſchen Kunſt=Salon wiedertreffen.
Vor allem die Kaiſerin, die auf einem großen, figuren=
reichen
Gemälde voll packender Aehnlichkeit F. Klein=
Chevalier bei der Grundſteinlegung des Kranken=
hauſes
Landkreis Stolp geſchildert; eine ſchwierige Auf=
gabe
ward in modernem Sinne ſehr glücklich gelöſt. Von
Georg Koch ſtammt das ſehr ähnliche Bildnis des
Vize=Oberſtallmeiſters Freiherrn von Eſebeck, im roten
Frack hoch zu Roß von Hermann Schmiechen,
das außerordentlich lebenswahre, dabei künſtleriſch fein
durchdachte Porträt des Herzogs Adolf Friedrich von
Mecklenburg. Als Maler holder Frauen und Mädchen

der eleganteſten und verwöhnteſten Welt zeigt ſich der
Münchener Boleslas von Szänkowski, der be=
rufen
ſcheint, die Erbſchaft Laszlös anzutreten. Nur
hat auch er ſchon zuweilen die Eigenſchaft beſtimmter
Modemaler: Flüchtigkeit und Hang zur Uebertreibung.
Einzelne raſſige Köpfe aber ſind von Lenbachſcher Mei=
ſterſchaft
, am glänzendſten gelungen iſt das Bild der
ſchönen Kronprinzeſſin von Rumänien mit dem lieblichen
Prinzeßchen Marie. Ludwig Dettmann ſtellt eine
größere Zahl von Werken aus, die ſämtlich den unermüd=
lich
und aufs ernſthafteſte ſtrebenden Künſtler erweiſen,
auch wenn einzelnes nur ſkizzenhaft anſpricht. Von
Ernſt M. Heims rührt eine Sammlung Aquarelle
von der Inner=Afrika=Expedition des oben genannten
Herzogs Adolf Friedrich zu Mecklenburg her, der in dem
Maler den geeigneten künſtleriſchen Begleiter gefunden;
treue Anſchaulichkeit, auch in ethnographiſcher Hinſicht,
vereint ſich mit flottem darſtelleriſchem Wurf.
Eine ſchlimme Kunde, die unſeren Kunſtfreunden
einen argen Schreck eingejagt, tauchte dieſer Tage auf und
fand keine endgültige Ableugnung: die eventuelle Auf=
löſung
der Ravenéſchen Gemäldegalerie.
Gerade an guten Privat=Galerien iſt Berlin viel ärmer
als die übrigen Weltſtädte, das Verſchwinden der Ra=
venéſchen
Sammlung, die zweimal in der Woche auch
dem Publikum zugängig war, würde einen ſchweren
Verluſt bedeuten. Unter den zirka zweihundert Werken
befinden ſich erleſene Schöpfungen von Menzel Der
Große König auf Reiſen , Ludwig Knaus, Karl Be=
gas
, Franz Krüger, den Meyerheims, neben Düſſeldorfer
und ſonſtigen Meiſtern. Da der Beſitzer dieſer Schätze,
die einſt der Stadt anheimfallen ſollten, durch einen
Prozeß mit unſerer Stadt recht verſchnupft wurde und
in ſeiner Mißſtimmung den obigen Entſchluß faßte, ſo
iſt ja Hoffnung zur Klärung der Irrungen und Wirrun=
gen
vorhanden.
Um letztere handelt es ſich auch in einem vom
Leſſing=Theater gebrachten Einakter Arthur
Schnitzlers: Comteſſe Mizzi Ein kapriziöſes
und geiſtvolles Stückchen, das ein heikles Thema mit tän=
zelndem
Humor feinſinnig durchführt. Warum ſich Karl
Schönherrs ſchwerblütige Erde anſchloß, iſt un=
erfindlich
. Das hier an anderer Stelle oft gegebene
Werk mußte unter dem koketten Getändel des Anfangs=
ſpiels
verlieren, umſomehr, als Darſtellung und Regie
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Das heſſiſche Vermeſſungsweſen.

Man ſchreibt uns: In letzter Zeit ſind in der Preſſe
wiederholt Artikel über die Kreisvermeſſungsämter in
Heſſen erſchienen, die über den wirklichen Zweck und die
Tätigkeit dieſer Aemter ein ganz unklares Bild geben,
hauptſächlich aber geeignet ſind, Unruhe und Befürch=
tungen
in den beteiligten Kreiſen hervorzurufen.
Die in den Artikeln gemachten Vorſchläge für die
Neuorganſation der Kreisvermeſſungsämter, deren
Selbſtändigkeit ſie auch für die Folge gewahrt haben
möchten, laſſen nicht erkennen, ob hierdurch auch tatſäch=
lich
die von der Regierung geplante Vereinfachung der
Verwaltung erzielt wird, ferner ob den Vermeſſungs=
ämtern
nach der Neuorganiſation auch noch ſo viel Arbei=
ten
verbleiben, daß ſie lebensfähig ſind und ihr Perſonal
voll weiterbeſchäftigen können, ohne daß die Allgemein=
heit
hierdurch noch mehr wie bisher belaſtet wird.
Es kommt bei der Neuorganiſation doch vor allen
Dingen darauf an, die Kreisvermeſſungsämter ſo zu ge=
ſtalten
, daß eine Vereinfachung der Verwaltung erzielt
und ein beſſeres und wirtſchaftlicheres Ineinanderarbei=
ten
mit den anderen ſtaatlichen Behörden für die Folge
gewährleiſtet wird. Ganz beſonders iſt aber darauf Rück=
ſicht
zu nehmen, daß das bei den Vermeſſungsämtern ſeit
Jahren beſchäftigte Perſonal auch weiterhin beſchäftigt
werden kann, damit der Welt nicht wieder das unſchöne
Schauſpiel der Entlaſſung älterer Beamten wie dies
bei den mittleren heſſiſchen Baubeamten der Fall war
geboten wird Die Regierung darf bei der Neuorga=
niſation
nicht Sonderintereſſen einzelner Beamten, die
den Verluſt ihrer Selbſtändigkeit befürchten, berückſich=
tigen
, ſie muß vielmehr auf die Allgemeinheit’ Rückſicht
nehmen und vor allen Dingen die Wirtſchaftlichkeit und
Zweckmäßigkeit der gevlanten Einrichtungen, ſowie die
Vereinfachung des Geſchäftsganges im Auge behalten.
Die Tätigkeit der Kreisvermeſſungsämter erſtreckt ſich
in der Hauptſache auf die Ausführung ſämtlicher Ver=
meſſungsarbeiten
für die Kreiſe und Gemeinden. Prüfung
der von den Privatgeometern hergeſtellten Meßbriefe,
ſowie Fortführung der Karten, Grundbücher, Güterver=
zeichniſſe
und dergleichen mehr.
Die Güterverzeichniſſe werden von den Vermeſſungs=
ämtern
zur Prüfung der Meßbriefe und Anlegung der
Sachregiſter für das Reichsgrundbuch benötigt und die=
nen
gleichzeitig auch den Finanzämtern als Unterlagen
für die neue Gemeindeſteuer=Geſetzgebung, ſowie für die
Feſtſetzung der Wertzuwachsſteuer. Auch die Mutations=
verzeichniſſe
werden von den beiden Aemtern gemein=
ſchaftlich
gebraucht.
Die ſeitherige gemeinſame Benutzung genannter
Aktenſtücke hat ſich, da die beiden Aemter räumlich ge=
trennt
ſind, als mißſtändia und umſtändlich erwieſen und
hat die Regierung wahrſcheinlich in Berückſichtigung die=

ſes verfügt, daß ab 1. Zebruar de. I5. die Fortſührung
und Aufbewahrung der Güterverzeichniſſe den Ver=
meſſungsämtern
entzogen und, wie dies früher der Fall
war, den Finanzämtern wieder zugeteilt wird. Hierdurch
wird jedoch wieder der Geſchäftsgang der Vermeſſungs=
ämter
, insbeſondere bei Prüfung der Meßbriefe die die
Hauptunterlagen für den Beſitzwechſel bei Teilgrund=
ſtücken
bilden und deshalb einer beſchleunigten Prüfung
bedürfen, behindert und erſchwert. Ferner iſt in Erwä=
gung
zu ziehen, ob die Entziehung dieſer Arbeiten nicht
eine Aushöhlung der Vermeſſungsämter bedeutet, wie
dies bei der Beratung des Kapitels 69 im Finanzaus=
ſchuß
der Zweiten Kammer ſo treffend bezeichnet wurde
und wirft ſich die Frage auf, ob hierdurch nicht eine Per=
ſonalverminderung
bei den Kreisvermeſſungsämtern be=
dingt
und die Entlaſſung älterer ,größtenteils verheira=
teter
Vermeſſungsbeamter, die ſchon bis zu 10 Jahren
bei den letztgenannten Aemtern beſchäftigt ſind, nach ſich
ziehen wird. Was ſollen gegebenenfalls dieſe Geometer
anfangen? Iſt doch der Geometerberuf heute ſchon ſo
überſetzt, und die Konkurrenz ſo groß, daß ein Privat=
geometer
, insbeſondere bei den derzeitigen äußerſt nie=
drigen
, den jetzigen Zeiſverhältniſſen in keiner Weiſe
mehr entſprechenden Gebührenſätzen, kaum noch ſo viel
verdienen kann, um nur ein ganz beſcheidenes Daſein zu
friſten.
Aus dem Vorgeſagten ergibt ſich, daß ein gemein=
ſames
Ineinanderarbeiten der Kreisvermeſſungsämter
und Finanzämter notwendig iſt. Es dürfte deshalb das
nächſtliegende und vom wirtſchaftlichen Standpunkte aus
das Beſte und Richtigſte ſein, wenn die Bureaus beider
Aemter zuſammengelegt, oder erſteres Amt dem letzteren
angegliedert würde. Hierdurch könnte eine Vereinfachung
der Verwaltung und ein beſſeres Zuſammenarbeiten er=
zielt
, die den Kreisvermeſſungsämtern heute zuſtehenden
Arbeiten dieſen belaſſen und das Perſonal derſelben auch
für die Folge weiterbeſchäftigt werden. Es hätte ferner
den Vorteil, daß der Austauſch der gemeinſam benötig=
ten
Aktenſtücke ohne weſentliche Behinderung der Ge=
ſchäftsführung
beider Aemter erfolgen und, was eben=
falls
von nicht zu unterſchätzendem Vorteil wäre, es
könnte im Bedarfsfalle das beiderſeitige Perſonal, ſoweit
angänaig, aushilfsweiſe bei dem einen oder anderen Amt
beſchäftigt werden; auch bliebe hierdurch die gewiſſen=
hafte
und ſachgemäße Fortführung des heſſiſchen Grund=
kataſters
gewährleiſtet.
Hoffen wir, daß die Regierung und Landſtände gele=
gentlich
der geplanten Reorganiſation und Vereinfachung
der Staatsverwaltung den richtigen Weg finden werden,
damit auch bei den Kreisvermeſſungsämtern endlich ein=
mal
feſte und dauerhafte Zuſtände geſchaffen, die ge=
rechten
Wünſche und Hoffnungen des dort beſchäftiaten
Perſonals erfüllt werden und vor allem eine geſicherte
Weiterbeſchäftigung desſelben gewährleiſtet wird, ſodaß
auch dieſe Beamten wieder hoffnungsvoll in die Zukunft
blicken können und ihnen nicht ſtets das Geſpenſt der
Entlaſſung und bitterer Not vor Augen ſchweben muß.
B.

Der Wandervogel,
Ortsgruppe Darmſtadt des Deutſchen Bun=
des
für Jugendwanderungen, hielt kürzlich
ſeine diesjährige Mitgliederverſammlung ab. Zweck des
Vereins iſt die Heranbildung unſerer Jugend zu tüch=
tigen
Menſchen; insbeſondere ſollen die Nachteile des
Großſtadtlebens und die Anforderungen von Schule und
Beruf ausgeglichen werden durch ein friſches Wander=
leben
in Feld und Wald, das der Jugend Gelegenheit

gibt, Köwper und Geiſt zu ſtürken und Nalur und heimat
ſowie unſer Landvolk in ſeiner urſprünglichen Eigenart
kennen und lieben zu lernen. Dieſem Zweck dienen Wan=
derfahrten
und Reiſen, auf denen größte Einfachheit
herrſcht und der Genuß von Alkohol und Tabak ausge=
ſchloſſen
iſt. Die Fahrten müſſen vom Vorſtand geprüft
und genehmigt werden; ſie werden unter der Leitung zu=
verläſſiger
und erprobter Führer ausgeführt. Die an
den Ausflügen mit elterlicher Erlaubnis ſich beteiligenden
Schüler (Wandervögel) ſind nicht Mitglieder des Vereins;
letzterer beſteht lediglich aus Erwachſenen. Die ein= und
mehrtägigen Wanderungen und Ausflüge im Jahre 1911
weiſen etwa 1500 Wandertage mit einer Beteiligung von
rund 1000 Jungen und Mädchen auf. Außer unſerer en=
geren
Heimat beſuchten die Wandervögel in den Ferien
auch unſer deutſches Mittelgebirge, wie Speſſart, Rhön,
Thüringer Wald. Schwarzwald Vogelsberg uſw. Außer
Wanderfahrten finden noch ſonſtige geſellige Veranſtaltun=
gen
ſtatt, wie Feſte, verbunden mit Theateraufführungen
im Freien, Reigentänzen und Liedern zur Laufe. Ins=
beſondere
iſt den Mitgliedern und Gäſten die ſchön ver=
laufene
Sonnwendfeier im Roßdörfer Steinbruch im letz=
ten
Sommer in Erinnerung, bei der Szenen aus Hebbels
Nibelungen durch die Wandervögel zur Aufführung ka=
men
. Ferner die Weihnachtsfeier, die mit einem Kaſverle=
theater
namentlich für unſere Kleinen zu einem frohen
Feſte wurde und alle erwünſchten Garantien für den ord=
nungsmäßigen
Verlauf der Veranſtaltungen des Vereins
gab. Die Sinaſtunden, in denen die Pflege unſeres alten
deutſchen Volksliedes und das Zupfgeigenſpiel eine
Stätte findet, wurden im Sommer bei autem Wetter an
Werkstaa=Abenden im Wald am Herraottsbera abgehal=
ten
. Endlich ſeien noch erwähnt die wöchentlichen Leſe=
abende
, die die jungen Leute mit den Werken der Kunſt
und Literatur bekannt machen. Unterſtützt werden dieſe
Bildungsbeſtrebungen, die nach den Grundſätzen des
Dürerbundes ſtattfinden, durch die gut benutzte Wander=
vogel
=Bücherei.
Der neugewählte Vorſtand der Ortsgruppe ſetzt ſich
wie folat zuſammen: An Stelle des ſeitberigen Vorſitzen=
den
Herrn Dr. med. A. Kennel, der ſeither in verdienſt=
voller
Weiſe den Verein geleitet hat und wegen Arbeits=
überhäufung
ausſcheiden muß, wurde Herr Rechtsanwalt
Staedel zum Ortsaruppenleiter gewählt. Als Geſchäfts=
führer
blieb Herr Oberrechnungsreviſor Aff. als Kaſſen=
wart
Herr Schiedsgerichtsaſſiſtent Reimund im Amt. Fer=
ner
gehören dem Vorſtand an die Damen: Frau Helene
Chriſtaller=Jugenheim. Fran Dr. Weher. Frl. M. Nord=
mann
: die Herren Priv. Meyer. Rechtsanwalt Landzettel,
Buchhändler Saeng jun. und Lehramtsreferendar P. En=
gel
. Der Vorſtand wird nach wie vor ſtets bemüht ſein,
in autem Einpernehmen mit den Schulbehörden zu ar=
beiten
, die Erziehungsarbeit von Schule und Familie
zu ergänzen, etwaige Auswüchſe, wie ſie jede junge Be=
wequna
mit ſich bringt. zu beſeitigen und alle erwünſchten
Garantien für den ordnungsmäßigen Verlauf der Veran=
ſtaltungen
des Vereins geben.
Auskunft wird ſeitens der Genannten ſowie in den
Führerſprechſtunden in der Wandervogelbude, Freitggs
abends von 6 bis 7 Uhr erteilt, daſelbſt werden auch An=
meldungen
zur Beteiligung an den Wanderfahrten ent=
gegengenommen
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aufhalten, sowie ebensolche für junge
Herren, welche noch nicht über ein selbständiges
Einkommen verfügen, werden auf persönliches An-
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von hier ansässigen
Nichtmitgliedern
stringstens ausgeschlossen.

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noch or dem Feste Erledigung, wenn solche bis späte-
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des Mozartvereins eingereicht werden.

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Seite 30.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Februar 1912.

Numme, *29.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.

Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
3 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 24. Jan.: Dem Tapezier Heinrich
Göller, Erbacherſtraße 17, ein S. Heinrich. Am 26.:
dem Poſtbote Eduard Steuernagel, Beckerſtraße 28,
eine T. Erna Eliſabeth. Am 28.: dem Augenarzt Dr.
Konrad Schlippe, Friedrichſtraße 34, ein S. Kurt. Am
26.: dem Metallformer Adam Eppel, Hochſtraße 20,
ein S. Auguſt Heinrich. Am 25.: dem Eiſendreher
Michael Koch, Heinheimerſtraße 79, ein S. Robert.
Am 30.: dem Monteuer Friedrich Mager, Kranich=
ſteinerſtraße
42, eine T. Katharina Barbara. Am 26.:
dem Taglöhner Chriſtoph Huthmann, Arheilger=
ſtraße
66, eine T. Emma. Am 27.: dem Briefträger
Daniel Schellhaas, Eckhardtſtraße 35, ein S. Georg
Heinrich Wilhelm. Am 29.: dem Keſſelſchmied Heinrich
Möſer, Neue Ireneſtraße 7, eine T. Anna Sophie.
Am 1. Febr.: dem Gartenarchitekten Edwin Bauer,
Gervinusſtraße 49, ein S. Fred Emil. Am 30. Jan.:
dem Magazinier Karl Wallrabenſtein, Beckſtraße 83,
ein S. Hans Friedrich.
Aufgebotene. Am 29. Jan.: Chemiker Dr. Wilhelm
Moeſer, Heinrichſtraße 11, mit Auguſte Scotti=
Menges, Heinrichſtr. 105. Am 30.: Maler und Lackierer
Leonhard Friedrich Johann Heinrich Wolff, Sand=
ſtraße
20, mit Anna Erhard, Wilhelmſtraße 6. Ma=
ſchinenputzer
Ernſt Loch mit Eliſe Martin, beide in
Eſſen. Bäcker Franz Taver Hummel, Fuhrmann=
ſtraße
1, mit Eliſabethe von der Schmitt, Fuhrmann=
ſtraße
4. Am 31.: Feuerwerker Bruno Heine, hier,
mit Selma Schmicker, Gehrendorf. Briefträger Franz
Georg Stay, Schuchardſtraße 6, mit Margareta Tau=
fertshöfer
, Hofſtallſtraße 6. Faktor Johann Joſeph
Roth, Tauberbiſchofsheim, mit Bertha Emma Lina
Noll, Bleichſtraße 24. Diener Heinrich Holſchuh,
Alexandraweg 14, mit Köchin Magdalena Dapper,
Alexandraweg 14. Gärtner Ludwig Theodor Läpple,
Erbacherſtraße 69, mit Eliſe Mahr, Mümling= Grum=
bach
.
Geſtorbene. Am 29. Jan.: Eiſendreher i. P. Johann
Ludwig Andreas Heckmann, 79 J., ev., Müllerſtraße 30.
Bierbrauer Heinrich Friedrich, 33 J., ev., Eberſtadt.
Am 30.: Privatin Katharina Emerich, 45 J., ev.,
Groß=Umſtadt. Am 29.: Privatin Sophie Marie Anna
Siebert, 82 J., kath., Liebigſtraße 11. Am 30.: Privatier
Friedrich Wilhelm Georg Juſtus von Schlözer, 84 J.,
ev., Eliſabethenſtraße 42. Am 31.: Eliſ. von Hofmann,
geb. Bekker, Ehefrau des Oberſt z. D., 75 J., ev., Frank=
furterſtraße
10. Am 30.: Oberſtleutnant im Infanterie=
Regiment Nr. 115 Karl Hubert Maria Graf Beiſſel
von Gymnich, 52 J., ev., Alexandraweg 27. Am 30.:
Taglöhner Georg Kindinger, 27 J., ev., Waſchenbach.
Am 31.: Wilhelm Delp. Sohn des Gärtners, 1 J., kath.,
Feldbergſtraße 62. Katharina Wüſt, geb. Belz, Ehefrau
des Hefenhändlers, 5 J., ev., Sackgaſſe 18. Rechnungs=
rat
Ph. Adolf Roth, 63 J., ev., Rhönring 67. Anna
Marie Rothermel geb. Schaffner, Ehefrau des Ober=
lehrers
, 32 J., ev., Inſelſtraße 19.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.

Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
95 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 14. Jan.: Dem Betriebsleiter Karl
Ludwig Balſer zu Goldbach bei Aſchaffenburg ein S.
Fritz Ludwig Rolf Carlo. Am 15.: dem Telegraphen=
aſſiſtenten
Joſeph Kieslich, Beſſungerſtraße 97, eine T.
Anna. Am 18.: dem Buchhändler Auguſt Friedrich,
Roquetteweg 34, eine T. Irmingard Guntrut Giſela.
Am 23.: dem Former Jakob Malchus, Beſſunger=
ſtraße
59, ein S. Ludwig Friedrich. Am 20.: Ein unehe=
licher
Sohn Hans. Am 19.: dem Kaufmann Walter
Erich Hans Schweter, Frankenſteinſtraße 56, eine T.
Gertrud Maria. Am 20.: dem Elektrotechniker Georg
Hammerſchick, Ahaſtraße 10, eine Tochter. Am 21.:
dem Sergeant im Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24 Tho=
mas
Hölzel, Frankenſteinſtraße 15, ein S. Thomas
Hans. Am 25.: dem Schaffner bei der Staatsbahn Adam
Helm, Ludwigshöhſtraße 31, ein S. Franz. Am 21.:
dem Trompeter im Feldartillerie=Regiment Nr. 61 Guſtav
Wilhelm Chriſtoph Ludwig, Beſſungerſtraße 74, ein
S. Ernſt Robert. Am 27.: dem Schreiner Ludwig
Dillmann, Sandbergſtr. 38, eine T. Eliſabeth Maria.
Am 24.: dem Hilfsarbeiter Johann Valentin Ludwig
Engel, Kiesbergſtraße 48, ein S. Ludwig. Am 26.:
dem Präparateur Adolf Alfred Ehrſam, Orangerie=
ſtraße
16, ein S. Otto. Am 24.: dem Sergeant im Feld=
artillerie
=Regiment Nr. 25 Leonhard Rauth, Heidel=
berger
Straße 38, ein S. Leonhard Balthaſar. Am 27.:
dem Schneider Georg Falter, Neue Niederſtraße 13,
eine T. Katharine Agathe. Am 24.: Ein unehel. Sohn
Georg. Am 31.: dem Kaufmann Leander Karl Ludwig
Hebermehl, Neue Niederſtraße 17, ein S. Paul.
Aufgebotene. Am 23. Jan.: Eiſenbahnoberſekretär
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Klappacherſtraße 82. Am 26.: Sergeant im Train=Bat.
Nr. 18 Franz Seemann, Heidelberger Straße 49, und
Anna Barbara Leidecker zu Ockſtadt. Am 29.: Trom=
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Ahaſtraße 14. Am 30.: Kaiſerl. Bankvorſtand Heinrich
Rudolf Lade zu Bruchſal (Baden) und Karola Maria
Magdalena Kapeſſer, Steinackerſtraße 10.
Geſtorbene. Am 18. Jan.: Roſine Späth geb.
Gümblein, Witwe des Handarbeiters, 59 Jahre, ev.,

Frankenſteinſtraße 52. Am 22.: Charlotte Marg. Hauff
geb. v. Helmolt, Witwe des Geometers, 77 Jahre, ev.,
Karlſtraße 66. Jenny Cäcilie Geriſch geb. Oclot, Ehe=
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Am 23.: Hofbildhauer Karl Scholl, 71 Jahre, kathol.,
Nieder=Ramſtädter Straße 87. Marie Sophie Anna
Erna Kirſt, Tochter des Eiſenbahnaſſiſtenten, 10 J.,
ev., zu Frankfurt a. M. Am 29.: Privatin Friedrike
Hügel, 71 J., ev., Annaſtraße 3. Am 30.: Inſtitutsvor=
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Amalie Grein, 75 J., ev., Heidelbergerſtr. 24.

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Sonntag Septuageſimae, den 4. Februar 1912
Hoſkirche: Vormittags um 10 Uhr: Hauptgottes=
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. Mittwoch, den 7. Februar, abends um 6 Uhr:
Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Velte. Abends um 6 Uhr: Pfarrer Vogel. Nach
der Predigt: Feier des hl. Abendmahls
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer Velte.
Vorm. 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Kleberger.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Freitag, den
9. Februar, abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer
D. Dr. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Salzſieder. Vormittags um
10½ Uhr: Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey. Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottes=
dienſt
.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Ordination
und Einführung des Pfarramtskandidaten Friedrich
Müller durch Dekan Schneider. Feier des hl. Abend=
mahls
mit Vorbereitung. Anmeldung von ½10 Uhr an
in der Sakriſtei. Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt
für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. Abends um
6 Uhr: Pfarrer Widmann. Nachm. um 4 Uhr:
Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 3. Febr., nachmittags
um 3 Uhr: Beichte. Sonntag, den 4. Febr., vorm. um
10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit heil. Abendmahl. Pfarrer
Stein. Nachm. um 2½ Uhr: Kindergottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vormittags um
10 Uhr: Pfarraſſiſtent Lic. Dr. Vollrath. Vormit=
tags
um 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Lic.
Dr. Vollrath. Abends um 6 Uhr: Oberhofprediger
Ehrhard. Feier des hl. Abendmahls. Anmeldung vor=
her
in der Sakriſtei.
Pauluskirche: Vormittags um 10 Uhr: Hauptgottes=
ienſt
. Pfarrer Rückert. Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Montag, den 5. Februar, nachmittags 3½ Uhr:
Monatsverſammlung des Frauenvereins.
Großh. Schloßkapelle zu Kranichſtein: Sonntag, den
4. Febr., vorm. um 11¼ Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Mangold.
Stadtmiſſton (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 4. Febr.,
vormittags 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Nachmit=
tags
um 4 Uhr: Bibelſtunde. Im Vorderhaus: Jugend=
bund
für E. C. Abends um 8½ Uhr: Evangeliſation.
Montag, den 5. Febr., abends um 8½ Uhr: Frauen=
Bibelſtunde. Dienstag, den 6. Februar, abends um
8½ Uhr: Jungfrauen=Bibelſtunde und Blaukreuzſtunde.
Mittwoch, den 7. Febr., nachmittags von 46 Uhr:
Hoffnungsbund für Mädchen. Abends um 8½ Uhr:
Geſangſtunde. Donnerstag, den 8. Februar, abends
um 8½ Uhr: Bibelſtunde. Freitag, den 9. Februar,
abends um 8 Uhr: Sonntagsſchulvorbereitung. Abends
um 9 Uhr: Gebetsvereinigung. Samstag, den 10. Febr.,
nachmittags von 24 Uhr: Hoffnungsbund für Knaben.
Filiale der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88,
Hinterbau): Freitag, den 9. Febr., abends um 8½ Uhr:
Evangeliſation.

Altkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 4. Febr., nach=
mittags
um 3 Uhr: Gottesdienſt und Unterricht im
Saale des evangeliſchen Gemeindehauſes, Kahlertſtr. 26.
Herr Pfarrer Ullmann von Heßloch.

Gottesdienſt der Nenapoſtoliſchen Gemeinde (Neue Nieder=
ſtraße
13): Sonntag, nachm. um 4 Uhr. Mittwoch,
abends um 8½ Uhr.

Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Baptiſten), Mauer=
ſtraße
17: Sonntag, den 4. Februar, vorm. um 9½ Uhr
und nachm. um 4 Uhr: Predigt. Prediger Höpfner.
Vorm. um 10½ Uhr: Sonntagsſchule. Nachmittags
um 5½ Uhr: Mitglieder=Verſammlung. Abends um
7 Uhr: Jugendverein. Montag, den 5. Febr., abends
um 8½ Uhr: Geſangverein. Dienstag, den 6. Februar,
abends um 8½ Uhr: Frauen=Miſſionsverein. Mitt=
woch
, den 7. Februar, abends um 8½ Uhr: Gebetsver=
ſammlung
. Freitag, den 9. Febr., abends 8½ Uhr:
Sonntagsſchullehrer=Verſammlung.

Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 3. Februar, nach=
mittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur heil. Beichte.
Sonntag Septuageſimae, den 4. Februar 1912
Mariä Lichtmeß
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
nit Predigt. Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. Nachm. um
3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht mit Predigt und
Prozeſſion. Nach der 6 Uhr=Meſſe, dem akademiſchen
Gottesdienſt und der Nachmittagsandacht Erteilung des
St. Blaſius=Segens.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr; heil. Meſſe. Nachmittags um 4 Uhr:

Vortrag und Verſammlung im Mädchenheing. Um
6 Uhr: Andacht zu Ehren des hl. Geiſtes.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, 1 vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 3. Febr., nach=
mittags
um ½5 Uhr und abends um 8 Uhhr: Gelegen=
heit
zur heil. Beichte.
Sonntag, den 4. Januar 19172
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr: hl. Meſſe mit
Predigt. Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nach=
mittags
um 2 Uhr: Muttergottes=Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samsriag, den
3. Febr., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag Septuageſimae, den 4. Februar 1912
Mariä Lichtmeß
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 7 Uhr: heil. Meſſe. Um 9 Uhr: Annt mit
Predigt. Nachmittags um ½3 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht
und Austeilung des St. Blaſius=Segens. Bibliothek
(Heerdweg 28): Dienstag, nachmittags von 67 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 3. Febr., nachm,
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag Septuageſimae, den 4. Februar 1912
Mariä Lichtmeß
Vorm. um 6 Uhr: Beichtgelegenheit. Um ½7 Uhr:
Austeilung der hl. Kommunion. Um ¼10 Uhr: Hoch=
amt
und Predigt. Nachmittags um ½2 Uhr: Chriſten=
lehre
und Andacht. An allen Werktagen, morgens um
¾8 Uhr: Singmeſſe mit Andacht.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag Septuageſimſe, den
4. Februar, vormittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
Vorher Beichtgelegenheit.

The Church of England Service
Septuagesima-Sunday, 4th February 191
Divine Service will be held in the Hofkirfne
at 3,15 p. m.
The Rev. de Ste. Croix, British Chaplain at Heilelberg,
will officiate.

Getaufte, Getraute und Beerdigte.

Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 7. Jan.: Unehel. L. Marie,
geb. 25. Dez. 21. Jan.: Dem Poſtboten Chrſtoph Lud=
wig
Gölzenleuchter S. Ludwig, geb. 19. Dez. Dem Kauf=
mann
Karl Heußner S. Karl, geb. 7. Dez: 18. Jan.:
Dem Fuhrmann Johann Heinrich Heinlein S. Ludwig
Albert, geb. 16. Jan. 28. Jan.: Dem Fnanzaſpirant
Emil Hugo Ritterſpach T. Emilie Adelheid, geb. 9. Dez.
1911. Dem Handelsgärtner Johann Friedich Karl Ar=
heilger
S. Johann Friedrich Karl, geb. O. Nov. 1911.
Johannesgemeinde: 27. Jan.: Dem Ma=
ſchinenwärter
Friedrich Wilhelm Weltmant S. Friedrich
Heinrich, geb. 18. Jan. 30. Jan.: Dem ſoſtboten Wil=
helm
Henkel T. Elſe Bertha Eliſabeth, gel 21. Jan.
Martinsgemeinde: 27. Jan.: Den Bürogehil=
fen
Jean Joſt T. Eliſabetha, geb. 25. Nv. 28. Jan.:
Dem Kaufmann Johann Heinrich Katzewach S. Hein=
rich
, geb. 4. Dez. Dem Schutzmann AdamHoll S. Hans
Valentin Peter Georg, geb. 4. Jan. 9. Jan.: Dem
Hilfsarbeiter Karl Emil Heidt T. Ottite, geb. 6. Okt.;
28. Jan.: Dem Bahnarbeiter Konrad Aetz S. Ludwig,
geb. 30. Dez.
Petrusgemeinde: 28. Jan.: Dem Schloſſer
Georg Jeff S. Karl Philipp Georg, ge. 1. Jan. Dem
Poſtboten Adam Heldmann T. Anna Marie Luiſe, geb.
23. Dez. Dem Betriebsleiter Karl Kdwig Balſer S.
Fritz Ludwig Rolf Carlo, geb. 14. Jal.
Paulusgemeinde: 28. Jan.: Dem Wagner Jo=
ſeph
Kögel S. Emil Wilhelm, geb. 20 Nov. Dem Kauf=
mann
Heinrich Eigenbrodt S. Friedich Heinrich, geb.
8. Jan.
Getraute bei den evangeliſchen Hemeinden.
Johannesgemeinde: 27. In.: Buchbinder=
meiſter
Arthur Köhler und Franziska Mattes von hier=
Martinsgemeinde: 28.7 Jan. Küfer Georg
Heinrich Metzger und Johanna Iſliane Luiſe Schröpfer.
Paulusgemeinde: 30. Jan.: Kaiſerlicher Bank=
vorſtand
Heinrich Rudolf Lade zi Brichſal und Carola
Marie Magdalena Kappeſſer.
Beerdigte bei den evangeſſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 16. Iin.: Haſtwirt und Wein=
händler
Johannes Michel, 61 I ſtarb 13. Jan. 13. Jan.:
Wilhelm Koch, S. des Straßeneinigers, 1 Jahr, ſtarb
10. Jan. 26. Jan.: Ottilie Vgel, T. des Bahnſteig=
ſchaffners
, 2½ J., ſtarb 23. Jc. 28. Jan.: Margarete
Grimm, geb. Schott, Witweſes Hoflieferanten, 65 J.,
ſtarb 26. Jan. 1. Febr.: Printier Friedrich Graff, 80 J.,
ſtarb 30. Jan. zu Eberſtadt. /6. Jan.: Eliſabeth Lorenz,
T. des Zimmermanns, 1¾ ½, ſtarb 23. Jan. 28. Jan.:
Fabrikarbeiter Nikolaus Ebehardt, 53 J., ſtarb 26. Jan.
30. Jan.: Emilie Herrmam, geb. Volz, Ehefrau des
Schreinermeiſters, 34 J., ſtab 28. Jan. 31. Jan.: Karl
Kroth, S. des Fabrikarbeiers, 2¾ J., ſtarb 28. Jan.
Johannesgemeinde: 28. Jan.: Eliſabeth Kraft,
geb. Röder, Witwe des Dohers von Niedernhauſen i. O.,
64 J., ſtarb 25. Jan. 29. Fan.: Johanna Ohlſen, geb.
Huber, Ehefrau des Ingſieurs, 59 J., ſtarb 27. Jan.
. Febr.: Privatin Frieſericke Hügel, 71 Jahre, ſtarbl
29. Jan.
Petrusgemeinde: 1. Febr.: Fräulein Amalie‟
Grein, ſtarb 30. Jan.
Paulusgemeinde: 26. Jan.: Hofbildhauer Karl
Scholl, 71 J., ſtarb 23 Jan.

Ia Speisekartoffeln
verſch. Sorten, empfiehlt Guſtav
Groß, Bleichſtraße 43, I. (3154a

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nachmittags und abends (*2602
Eliſabethenſtr. 17, III., Bauer.

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nur gute Arb., ſehr billig abzugeb
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Vertiko, lack. Kleider=, Wſch=,
Nacht= Küchenſchränke, Btten
ſtaun. bill. Wendelſtadtſtr. 2. (*993s=

Mollſtändiges Bett, wenig gebr.,
für 48 Mk. zu verk. (*259a
Nider=Ramſtädterſtr. 16, H. III. L.