Abonnementspreis
Inſerate
175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 34 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Die Reichstagswahl in Darmſtadt — Groß=
Gerau ergab Stichwahl zwiſchen Dr. Oſann und
Dr. Queſſel. Weitere Wahlreſultate ſiehe Seite 5—7.
Im Rheingau und im Moſelgebiet ſind
Ueber=
ſchwemmungen eingetreten.
Präſident Falliéres beſprach mit Duboſt
und Briſſon die Kabinettskriſis und berief zunächſt
Leon Bourgeois zu ſich.
Das franzöſiſche Parlament hat ſich bis
Dienstag vertagt.
Das norwegiſche Storthing iſt am
Donners=
tag eröffnet worden.
Die Zahl der in Tripolis gefallenen und
verſtorbenen italieniſchen Soldaten
be=
trägt bis jetzt 1800.
Die Verhandlungen über die mongoliſche
Frage werden von Peking nach Petersburg verlegt.
Die japaniſche Preſſe proteſtiert gegen
Ruß=
lands Politik in der Mongolei.
In Leavenworth (Kanſas) ſind im Heim für
Veteranen 150 Perſonen an
Vergiftungser=
ſcheinungen erkrankt und 5 geſtorben.
Politiſche Wochenſchau.
— Die Entſcheidung iſt da, die Hauptwahlen ſind
er=
folgt, und wenn auch in einer ganzen Reihe von Kreiſen
infolge der erforderlichen Stichwahlen noch kein
endgül=
tiges Reſultat erzielt iſt und man im Augenblick, wo dieſe
Zeilen hinausgehen, noch keinen vollſtändigen Ueberblick
über die künftige Geſtaltung des neuen Reichstages haben
kann, ſo geben ſie doch ein ungefähres Bild davon. Die
bis Samstag früh eingelaufenen Reſultate finden unſere
Leſer ſchon in der heutigen Nummer unſeres Blattes.
In dieſer Woche hatte der Wahlkampf naturgemäß ſeinen
Höhepunkt erreicht. So ſchroff ſich im Wahlkampfe auch
verſchiedene Parteien gegenüberſtanden, ſo dürfte ſich
wider Erwarten in manchen Wahlbezirken für die
Stich=
wahlen doch ein Kompromiß ergeben. Als neue Partei
iſt zum erſten Male die Demokratiſche
Vereini=
gung in die Erſcheinung getreten, deren
be=
kannteſte Führer auch in mehreren
Wahl=
kreiſen kandidieren; dieſe Partei hat den „Kampf gegen
die Reaktion” auf ihre Fahne geſchrieben, was ſie aber
nicht hindert, ihre Vorſtöße hauptſächlich in Bezirken zu
machen, die bisher zum Beſitzſtande der Fortſchrittlichen
Partei gehörten. Verſchiedentlich ſind auch
Wahlkompro=
miſſe, die zwiſchen einzelnen Parteien vereinbart wurden,
von den Lokalorganiſationen nicht immer gehalten
wor=
den. Vorläufig wird die Erregung der Gemüter noch
andauern, bis die Stichwahlen vorüber ſind und die
Ein=
berufung des neuen Reichstages, die man vielleicht ſchon
für den 6. Februar zu erwarten hat, erfolgt iſt; dann
werden die neuen Männer zeigen können, was ſie zu
leiſten vermögen und werden den Worten die Taten
fol=
gen laſſen können.
Großes Intereſſe nahmen in dieſer Woche die Dinge
in Frankreich für ſich in Anſpruch. Dort iſt es plötzlich zu
einer Miniſterkriſe gekommen. Zunächſt war der Leiter
der Auswärtigen Angelegenheiten, Herr de Selves,
end=
lich zurückgetreten, und zwar mitten in den
Verhand=
lungen der Senatskommiſſion. Man hatte allerdings
ge=
glaubt, daß die Demiſſion dieſes wenig geſchickten
Reſſort=
chefs, der ſich bisher als Seine=Präfekt nur mit der
inne=
ren Politik beſchäftigt hat, ſeine Demiſſion erſt nach
Ab=
ſchluß der Verhandlungen geben würde. Indeſſen ging
es wohl nicht mehr weiter ſo, und der Beſchluß des
Miniſterrats, der Senatskommiſſion nicht die
gewünſch=
ten Dokumente vorzulegen, ſondern nur einen auf dieſen
baſierenden Geſamtbericht durch Herrn de Selves
erſtat=
ten zu laſſen, bedeutete für dieſen das Todesurteil, da
man nach der ganzen Sachlage vorausſehen mußte, daß
man ſich hiermit nicht begnügen würde. So iſt es denn
auch gekommen. Herr Clemenceau trat als Henker auf,
und ſeine Arbeit war keine ſchwere. Herr de Selves, der
ſich in eine Sackgaſſe getrieben ſah, zog die Konſequenzen
und reichte ſofort ſein Abſchiedsgeſuch ein, das
begreif=
licherweiſe ſchlankweg genehmigt wurde. Zu ſeinem
Nachfolger wurde nach lurzem Bedenken Delcaſſe
be=
ſtimmt. Mit der Annahme Delcaſſé ſchien die Kriſis
bei=
gelegt, aber Frankreich trägt nicht mit Unrecht den Titel
des Landes der Ueberraſchung. Am ſpäten Abend des
Mittwoch verkündeten die Camelots, daß das geſamte
Kahinett zurückgetreten ſei. Offiziell wurde das damit
begründet, daß Herr Caillaur keinen neuen
Marine=
miniſter gefunden habe. In Wirklichkeit aber dürfte er
zu der Einſicht gekommen ſein, daß er der zugeſpitzten
Situation nicht gewachſen ſein würde, da im Senat neue
Zwiſchenfälle nicht ausgeblieben wären. Auch heißt es
gerüchtweiſe, Delcaſſs habe ſich die Sache nochmal
über=
legt und habe ſchließlich die Annahme des
Außenmini=
ſteriums zurückgezogen, wobei wohl die Erwägung mit=
ſpielte, daß es ihm zum Vorwurfe gemacht werden könnte,
in der Marokkofrage jetzt eine andere Haltung
einzuneh=
men, als früher. So hat Frankreich mit einem Male
wieder eine große Miniſterkriſis, und es macht faſt den
Eindruck, als ob man am Vorabend neuer innerer
Wir=
ren ſtehe.
In Aſien ſind die Dinge nunmehr zu einer gewiſſen
Klärung gekommen. In Perſien ſind die Ruſſen,
wenig=
ſtens ſoweit der nördliche Teil des Landes in Frage
kommt, unbeſtrittene Herren der Lage, und wenn auch
noch ein Scheinregiment des Schah, reſp. des Regenten,
aufrecht erhalten werden mag, ſo wird man doch ruhig
von einem Protektorate Rußlands ſprechen können, das
den Gang der Dinge in Perſien beſtimmt. Auch bei der
Entwickelung der Ereigniſſe in Zentralaſien hat Rußland
offenbar ſeine Hände im Spiel. Die Mongolei hat ſich
für ſelbſtſtändig erklärt, wenn auch eine gewiſſe nominelle
Suzeränität Chinas aufrechterhalten bleiben ſoll. Es
wird zwar beſtritten, daß Rußland in Peking für ſich
ge=
wiſſe Forderungen geſtellt habe, in Sonderheit das
Mono=
pol des Eiſenbahnhaues in der Mongolei. Indeſſen
dürfte dies doch wohl den Tatſachen entſprechen, denn an
der Newa iſt man im Dementieren groß, wie man ja auch
ſeinerzeit die Aufrollung der Dardanellenfrage durch den
ruſſiſchen Botſchafter in Konſtantinopel nicht wahr haben
wollte. In China ſelbſt dürfte die Mandſchu=Dynaſtie
ausgeſpielt haben, wenn auch über die künftige
Regie=
rungsform noch keine definitiven Beſchlüſſe gefaßt ſind,
wie denn noch geraume Zeit vergehen wird, bis ſich die
dortigen Verhältniſſe wieder konſolidieren, da die
An=
ſchauung des Nordens von der des Südens, der ſich für
die Revolution erklärt hat, weſentlich abweicht.
Vom Kriegsſchauplatz in Tripolis iſt auch
diesmal=
kaum etwas Neues zu berichten; die Italiener haben ihren
Vormarſch noch nicht angetreten, es iſt noch immer beim
Wollen geblieben, und er wird auch wohl nicht gar ſo
ſchnell erfolgen, denn er birgt ſchwere Gefahren in ſich,
dem die Italiener kaum gewachſen ſein dürften. Es ſtellt
ſich immer mehr heraus, daß die Türken einen Gegner
abgeben, den man weit unterſchätzt hat. Weniger
erfreu=
lich für die Türkei ſind noch immer die inneren Zuſtände,
der politiſche Hader kommt nicht zum Schweigen und
hemmt die Entwicklung des Landes. Man ſpricht jetzt
davon, daß die Kammer aufgelöſt werden ſoll, auch werde
der greiſe Großweſier, deſſen Befinden ſich verſchlechtert
habe, aus Geſundheitsrückſichten zurücktreten. Es läge
im Intereſſe der Türkei, daß die inneren Verhältniſſe
dort endlich eine Klärung erfahren.
Wilifärvorlage und Nachrichtenfabrikation.
C Man ſchreibt uns: Schon geſtern iſt die
Mel=
dung einer Korreſpondenz dementiert worden, die „
leiten=
den Kreiſen unſerer Regierung” die Abſicht zuſchreibt,
die Koſten der angekündigten Militärvorlage durch
Zu=
ſchläge zur Einkommenſteuer auf alle Jahreseinkommen
von mehr als 5000 Mark aufzubringen. Da „Zuſchläge‟
nur zu einer beſtehenden Steuer erhoben werden können,
würde bei dem Fehlen einer Reichseinkommenſteuer die
vorſtehende Angabe nicht mehr und nicht weniger
bedeu=
ten, als daß Bedürfniſſe des Reiches durch eine
einzel=
ſtaatliche Steuer gedeckt werden ſollen. Ein
der=
artiges Vorgehen muß ſelbſtverſtändlich von vornherein
als ausgeſchloſſen gelten. Es genügt in dieſer
Beziehung der Hinweis auf Artikel 69 der
Reichsverfaſ=
ſung, der beſtimmt: „Alle Einnahmen und Ausgaben
des Reiches müſſen für jedes Jahr veranſchlagt und auf
den Reichshaushaltsetat gebracht werden.” Wie ſchon
erwähnt, hegt die Regierung die ihr zugeſchriebene
Ab=
ſicht nicht. Wer aber jene Meldung als Stimmungsmache
für eine Reichs=Einkommenſteuer aufgefaßt hat, rechnete
nicht mit dem grundſätzlichen Widerſpruch der Regierung
gegen eine ſolche direkte Reichsſteuer, die den
Einzelſtaa=
ten noch ebenſo unannehmbar dünkt, wie vor drei
Jahren.
Die Haltloſigkeit der Meldung über die Deckung der
durch die neue Militärvorlage erwachſenden Koſten
zwingt dazu, mit dem größten Mißtrauen die Angaben
zu betrachten, die dieſelbe Korreſpondenz von dem Inhalt
der Militärvorlage ſelbſt macht. Auch an zuſtändiger
Stelle äußert man ſich zu den fraglichen Behauptungen
in dieſem Sinne. Sollte der wahre Inhalt der
Militär=
vorlage, zu der nach unſerer Kenntnis der Dinge eine
ſolche über eine weitere Flottenverſtärkung hinzukommt,
erſt dem Reichstag bekannt gegeben werden, ſo eröffnen
ſich bis dahin der Nachrichtenfabrikation die üppigſten
Ausſichten. Aber man ſollte ſich doch davor hüten,
Mel=
dungen zu verbreiten, die den Stempel der Erfindung
offen an ſich tragen.
Eine Verbeſſerung der preußiſchen Klaſſenlotterie.
* Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung ſchreibt:
Unter den Mitteilungen der Preſſe über den neuen
preu=
ßiſchen Staatshaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1912
befindet ſich eine Nachricht, die für die Spieler der
preu=
ßiſſchen Klaſſſenlotterie von erheblichem
In=
tereſſe ſein dürfte. Die Finanzverwaltung hat ſich
da=
nach, zahlreichen aus den Kreiſen der Lotterie=Einnehmer
und der Spieler an ſie gerichteten Wünſchen entſprechend,
dazu entſchloſſen, von der im Sommer ds. Js. ab zu
ſpielenden 227. Lotterie an auf das ſogenannte
Mit=
ſpiel der Freiloſe für die Staatskaſſe
dauernd zu verzichten. Dieſer Entſchluß dürfte der
Finanzverwaltung nicht ganz leicht geworden ſein, denn
es wird damit dauernd auf eine ſichere Einnahme von
rund einer halben Million aus dem Betriebe der
Staats=
lotterie verzichtet, um welchen Betrag die Chancen der
Spieler ſich gleichzeitig dauernd verbeſſern.
Bei der preußiſchen Klaſſenlotterie beſteht das ſog.
Freilosſyſtem. Nach dieſem Syſtem hat der Spieler,
deſ=
ſen Los in einer der Vorklaſſen gezogen worden iſt, einen
Rechtsanſpruch auf Verabfolgung eines Erſatzloſes, das
Freilos genannt wird, weil dafür ein Einſatz für die
Endklaſſe, die Freiklaſſe, nicht zu entrichten iſt; nur die
Einſätze für die Vorklaſſen müſſen nachgezahlt werden.
Um nun zur Gewährung dieſer Freiloſe in der Lage zu
ſein, reſerviert ſich in Preußen die Lotterieverwaltung
einen ſogenannten Freilosbeſtand von gegenwärtig
32000 Freiloſen, die der Natur der Sache nach nur
all=
mählich zur Verausgabung an die Spieler gelangen.
So=
lange dieſe Freiloſe noch nicht verausgabt ſind, ſpielen
ſie für Rechnung der Staatskaſſe in der Lotterie mit, und
es fallen daher naturgemäß auch Gewinne auf ſie, die ſich
eben bei dem gegenwärtigen Stande der Sache auf rund
eine halbe Million belaufen. Irgend eine
Benachteili=
gung der Spieler liegt hierin in keiner Weiſe. Es kann
dem Spieler offenbar gleichgültig ſein, ob die Gewinne,
die auf die notwendig zu reſervierenden Erſatzloſe fallen,
bis zu ihrer Verausgabung von der Staatskaſſe oder aber
von den Lotterie=Einnehmern vereinnahmt werden.
Streng genommen muß ihm ſogar das erſtere lieber ſein,
weil die Gewinne auf dieſe Weiſe der Allgemeinheit,
d. h. der Geſamtheit aller Steuerzahler, wieder zugute
kommen. Auch werden bei dem Freilosſyſtem erhebliche
Beträge an Speſen (Reichsſtempelabgabe, Schreibgebühr
des Einnehmers, Gewinnabzüge für den Staat und den
Einnehmer) dem Spieler erſpart und zur reichlicheren
Ausſtattung der Hauptklaſſe mit Gewinnen verwendet.
Die Miniſterkriſts in Frankreich.
* Caillaux erhielt ein von allen Miniſtern
und Unterſtaatsfekretären, ausgenommen de
Selves, unterzeichnetes Schreiben, in dem es
heißt: „Beſonders im Laufe der letzten Monate,
wäh=
rend denen wir Ihre edlen Beſorgniſſe miterlebten,
zo=
gen Sie uns in aller vertrauensvollen Solidarität zu
ſchwierigen Beratungen hinzu und täglich haben wir ſie
mit Ihnen verfolgt in völliger
Uebereinſtim=
mung der Anſichten; die Aktion der auswärtigen
Politik, für die Sie unſere ſtändige Teilnahme in
An=
ſpruch genommen, hat in jeder unſerer Zuſammenkünfte
die vorbehaltloſe Billigung aller Mitglieder der
Regie=
rung gefunden. Wir legen Gewicht darauf, feſtzuſtellen,
daß wir das Bewußtſein haben, dem Frieden, der Welt
und der Würde und Größe Frankreichs gedient zu haben.”
Die Caillaur feindlichen Blätter ſetzen ihre
Enthül=
lungen über die franzöſiſch=deutſchen
Ver=
handlungen fort. Das Journal des Debats
ver=
öffentlicht zwei anſcheinend amtliche Noten über das
Kongo=Kamerun=Bahnprojekt, in dem es u. a. heißt, daß
das wirtſchaftliche Uebergewicht, das Deutſchland durch
dieſe Bahn in Franzöſiſch=Kongo erlangen würde, auch
das politiſche Uebergewicht zur unvermeidlichen Folge
haben müßte.
In dem Schreiben, in dem Caillaux dem
Präſidenten den Rücktritt mitteilt, wird feſtgeſtellt,
daß zwiſchen der republikaniſchen Majorität und der
Re=
gierung in keinem Punkte eine Unſtimmigkeit intſtanden
iſt. Das vom Kabinett vollendete Werk, das durch die
Zuſtimmung der Kammer beſonders gekennzeichnet ſei,
und das ſich gegenwärtig vor dem Senate befinde, ſei
vom geſamten Miniſterrat ausgearbeitet. Jeder Artikel
des Abkommens, ja, jede Zeile, ſei in aller Offenheit in
zahlreichen Sitzungen des Kabinetts, die Caillaux
beſon=
ders im September und Oktober noch vervielfacht habe,
geprüft worden. Keinem derjenigen, die mit dem
Ab=
ſender zuſammen dieſen Brief unterzeichnet hätten, ſei
es ſo vorgekommen, als ob unter den Mitgliedern des
Kabinetts auch nur der Anſchein eines Zwieſpaltes
be=
ſtehe. Alle Beſchlüſſe ſeien einſtimmig gefaßt worden.
Wenn auch der Chef der Regierung die diplomatiſche
Ak=
tion mit allen Mitteln unterſtützen mußte, ſo ſei doch
auch über den kleinſten Punkt nie ohne
Zuſtim=
mung des Miniſterrats entſchieden worden. Da ſei in
dem Augenblick, wo ſich weder im Kabinett noch im
Mi=
niſterrat Beſchwerden erhoben hätten, ein Mitglied der
Regierung, dem die Umſtände eine beſonders wichtige
Rolle zugewieſen hätten, zurückgetreten. Caillaux ſchließt,
es ſei ihm nicht vergönnt geweſen, in der kurzen Friſt, die
nach der Sachlage einzuhalten war, das Kabinett zu
ver=
vollſtändigen, in dem er gerade in dieſem Augenblick eines
der Portefeuilles, von dem die nationale Verteidigung
abhänge, nicht unbeſetzt laſſen wollte. Unter dieſen
Um=
ſtänden halte er es für ſeine Pflicht, auszuſcheiden.
In Bekanntenkreiſen Bourgeois” wird ziemlich
beſtimmt erklärt, Bourgeois würde wegen ſeines
Ge=
ſundheitszuſtandes die Bildung des neuen
Kabi=
netts nicht übernehmen können, da ihm der Arzt jede
Anſtrengung verboten habe. Präſident Falliéres wird ſich
trotzdem mit Bourgeois beſprechen und ihn um Rat
fragen müſſen, da er der einflußreichſte Führer der
radi=
kalen Partei und Vorſitzender der Senatskommiſſion zur
Beratung des deutſch=franzöſiſchen Abkommens iſt. Wenn
Bourgeois die Bildung des Kabinetts ablehnen ſollte,
wird Falliéres ohne Zweifel ſofort einen anderen
hervor=
ragenden Vertreter der radikalen Partei zu ſich berufen.
Da der Name Delcaſſé im Vordergrunde ſteht, iſt es
wahrſcheinlich, daß dieſem nach Bourgeois angeboten
wird, das Kabinett zu bilden. Die Freunde Delcaſſés
neigen zu der Anſicht, daß er das Anerbieten nicht
aus=
ſchlagen werde. Nach einer Blättermeldung wird
Bour=
geois, falls er die Kabinettsbildung ablehnt, in dem
neuen Miniſterium das Portefeuille des Aeußern
über=
nehmen. Bourgeois wird dem Präſidenten Fallisres
empfehlen, Poincaré mit der Bildung des Kabinetts
zu betrauen. Die meiſten Blätter ſprechen ſich
entſchie=
den gegen die Idee aus, daß zunächſt ein
Uebergangs=
miniſterium gebildet werde.
Deutſches Reich.
—Der Aufenthalt des Kaiſers in Korfu.
Wie verlautet, iſt es als wahrſcheinlich anzuſehen, daß
Kaiſer Wilhelm auf ſeiner Beſitzung Achilleion auf Korfu
weilen wird. Dagegen ſteht zurzeit noch nichts Näheres
darüber feſt, welchen Weg der Monarch für die Hinreiſe
und Rückreiſe zu wählen gedenkt. Demgemäß erledigen
ſich zunächſt die aufgetauchten Meldungen von einer
be=
ſtimmten Reiſeroute des Herrſchers und beabſichtigten
Begegnungen. Die kaiſerliche Jacht „Hohenzollern”
er=
hielt den Befehl, am 15. Februar für die Mittelmeerfahrt
ſeeklar zu ſein.
— Zu den Stichwahlen. Die Nationalliberale
Korreſpondenz ſchreibt parteiamtlich: Die Wahlkreis=
Vorſitzenden in denjenigen Wahlkreiſen, in welchen die
Nationalliberale Partei mit eigenen Kandidaten im
Wahlkampf ſteht, werden dringend gebeten, keinerlei
Stichwahlſonderabkommen zu treffen, ſondern ihre
Wünſche an die Vorſitzenden und führenden
Vertrauens=
männer der bundesſtaatlichen und provinziellen
Organi=
ſationen ſo rechtzeitig weiterzugeben, daß dieſe Herren,
die zum 16. Januar von ſeiten der Parteileitung der
Nationalliberalen Partei zu einer Sitzung nach Berlin
berufen ſind, die Intereſſen der in Frage kommenden
Wahlkreiſe entſprechend zu vertreten in der Lage ſind.
— Einſchränkung der
Konkurrenzklau=
ſel. Im Reichsjuſtizamt ſind jetzt die Aeußerungen
ſämtlicher Bundesregierungen über die Frage der
Ein=
ſchränkung der Konkurrenzklauſel eingelaufen.
Voraus=
geſetzt, daß die weitere Bearbeitung des Geſetzentwurfes
einen normalen Verlauf nimmt, wird der Geſetzentwurf
in Kürze den neuen Reichstag beſchäftigen. Im vorigen
Sommer ſind ſchon die Handelsvertretungen durch den
preußiſchen Handelsminiſter zur Abgabe von Gutachten
zwecks Einſchränkung des Gebrauches der
Konkurrenz=
klauſel aufgefordert worden. Dieſe Gutachten waren bei
der zuſtändigen Behörde bereits Anfang dieſes Jahres
eingelaufen. Fernerhin ſind eine große Anzahl von
gut=
achtlichen Aeußerungen anderer intereſſierter Verbände,
z. B. Arbeitgeber= und Handlungsgehilfenverbände,
ein=
gegangen, die ſich gleichfalls eingehend zu der Frage
äu=
ßern. Ueber die Einzelheiten der Beſtimmungen des
Ge=
ſetzentwurfes wird noch nichts mitgeteilt.
— Denkſchrift über die
Schiffahrtsab=
gaben. Das preußiſche Miniſterium des Innern hat
zur Frage des Geſetzes über die Schiffahrtsabgaben eine
Denkſchrift ausgearbeitet, die dem Auswärtigen Amte
als Unterlage für ſeine Verhandlungen mit den
aus=
ländiſchen Staaten dienen ſoll. Ueber das Ergebnis
dieſer Verhandlungen, die ſehr kompliziert ſind, wird
ſtrengſtes Stillſchweigen bewahrt, doch wird die
Angele=
genheit beim Auswärtigen Amte nach Möglichkeit
be=
ſchleunigt. Wie es heißt, wird in Berlin eine
gemein=
ſame Konferenz von Vertretern der deutſchen,
öſterrei=
chiſchen und niederländiſchen Regierung tagen.
— Von der bevorſtehenden preußiſchen
Steuernovelle erfährt der Berliner Lokalanzeiger
an zuſtändiger Stelle, daß ſie zugleich mit dem Etat
ein=
gebracht werden wird. Als Anlage wird eine Denkſchrift
beigefügt, die Anſichten der Finanzverwaltung über die
zurückliegende und die künftige Entwickelung des
Staats=
haushalts darlegt.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Die Eröffnung des galiziſchen
Land=
tags. Landmarſchall Graf Badeni eröffnete die
Land=
tagsſeſſion mit einer Anſprache, in der er feſtſtellte, daß
die Differenzen hinſichtlich der Erledigung der
Wahl=
reform noch ſehr groß ſeien, aber nicht derart, daß eine
Beſeitigung bei allſeitigem guten Willen ſich nicht
ver=
wirklichen ließe. Zum Schluſſe gab Badeni der Freude
Ausdruck, daß der Geſundheitszuſtand des Kaiſers
be=
friedigend ſei und ſagte: Je ſchwieriger die Lage der
Polen mit den Nachbarſtaaten ſich geſtalte, deſto ſtärker
ſei das Gefühl der Dankbarkeit für den Monarchen, der
die hiſtoriſchen Rechte der Polen anerkenne und ihnen
tets Beweiſe ſeiner Gnade gegeben habe. Der
Abgeord=
nete Lewicki, ein Ukrainer, erklärte, daß die Ruthenen
nicht ruhen würden, bis ſie ein gerechtes Wahlrecht für
den Landtag erreicht hätten. Der Abgeordnete
Petru=
ſchewicz, ein Ukrainer, beantragte Schluß der Sitzung.
Der Antrag wurde gegen die Stimmen der Ruthenen
abgelehnt, worauf die Ukrainer mit lärmender
Obſtruk=
tion einſetzten. Trotz des ohrenbetäubenden Lärms wurde
45 Vorlagen nach der erſten Faſſung des Ausſchuſſes
zu=
geſtimmt und hierauf die Sitzung geſchloſſen.
Frankreich.
In der Kammer hielt Präſident Briſſon eine
An=
ſprache, in der er für ſeine Wiederwahl dankte und u. a.
ſagte: Wenn ich mein Leben überblicke, erinnere ich mich
an die auf einer Scheinkraft beruhenden Syſteme, die
plötzlich mit Unheil verſchwinden. Deshalb finde ich in
dem gegenwärtigen Regime, das dem Volke und ſeinen
Vertretern die Mittel gewährt, regelmäßig friedlich und
ohne neue Erſchütterungen weitere Fortſchritte
durchzu=
führen, eher einen Grund zur Beruhigung und
Zuver=
ſicht. Auch die kommende Geſetzgebungsperiode wird
ei=
nen großen Anteil an der Verwirklichung des
Entſchluſ=
ſes aller Republikaner haben, in der Ordnung und im
Frieden die verwirklichte demokratiſche, ſoziale und
brü=
derliche Republik weiter zu entwickeln. Die Sitzungen
der Kammer wurden wegen der ſchwierigen Lage bis auf
Dienstag vertagt.
Zum Präſidenten des Senats wurde
Du=
boſt mit 196 von 215 Stimmen wiedergewählt. Darauf
vertagte ſich der Senat bis Dienstag.
Ueber die franzöſiſch=ſpaniſchen
Ver=
handlungen wird aus Madrid gemeldet: Die
Ant=
wort, die der Miniſter des Aeußern Prieto dem
fran=
zöſiſchen Botſchafter in der Frage der Verwaltung der
ſpaniſchen Zone erteilen wird, ſcheint endgültiger Natur
zu ſein. Während Frankreich das Recht beanſprucht,
durch den als Vertreter der Gläubiger der marokkaniſchen
Schuld beſtellten franzöſiſchen Beamten die Zolleinkünfte
und ſcherifiſchen Einnahmen zu kontrollieren, will
Spa=
nien in ſeiner Zone die marokkaniſchen Laſten für ſeine
eigene Rechnung übernehmen und die marokkaniſche
Schuld garantieren in derſelben Form wie die äußere
ſpaniſche Schuld.
Koſten für das Militärflugweſen. Der
Generalberichterſtatter der Finanzkommiſſion des Senats,
der ehemalige Arbeitsminiſter Gauthier, hat den
Kriegs=
miniſter erſucht, den Koſtenüberſchlag für die Errichtung
des Mlitärflugdienſtes aufzuſtellen. Die
Senatskom=
miſſion finde, daß der von dem Kriegsminiſter für das
Flugweſen verlangte Kredit von 11200000 Franken
un=
zureichend ſei und beabſichtige für dieſe Zwecke 17—13
Millionen Franken zu bewilligen. Dieſer Betrag könne
für 1913 auf 20 Millionen und für 1914 auf 25 Millionen
Franken erhöht werden.
Belgien.
Die Vermehrung der
Parlaments=
ſitze. Ein Miniſterrat unter Vorſitz des Königs
beſchäf=
tigte ſich mit der Frage der Vermehrung der
Parlaments=
ſitze auf Grund der Ergebniſſe der Volkszählung vom
1. Januar 1910. Es verlautet, daß die Kammerſitze um
20, die Senatsſitze um 10 vermehrt werden.
Norwegen.
Der Storthing iſt zuſammengetreten. Zum
Präſidenten wurde Bratlie, zum Vizepräſidenten
Hat=
vorſen wiedergewählt.
Türkei.
Die Kabinettskriſis. Die Bemühungen des
Ex=Großweſirs Hilmi Paſcha, eine Verſtändigung der
Kammerparteien herbeizuführen, ſind endgültig
geſchei=
tert.
* Minden (Weſtfalen), 11. Jan. Die Streiks
und Ausſperrungen in der weſtfäliſchen, lippiſchen
und hanſeatiſchen Tabakinduſtrie, von denen zirka
13000 Arbeiter betroffen waren, ſind beendet, da auch
Die operative Heilung der Blindheit.
C2) Aus Paris kommt die Kunde von dem glücklichen
Erfolge einer ungewöhnlichen Augenoperation, die
be=
ſtimmt ſcheint, der Augenchirurgie neue Wege zu weiſen
und die die Hoffnung zuläßt, daß die Chirurgie in
künf=
tigen Zeiten vielleicht imſtande ſein wird, auf operativem
Wege in manchen Fällen Hilfe gegen Blindheit zu bringen.
Die kühne Operation, über deren glücklichen Ausgang am
Montag Profeſſor Daſtre in der franzöſiſchen Akademie der
Wiſſenſchaften genauen Bericht erſtatten konnte, iſt das
Werk des bekannten Pariſer Augenſpezialiſten Dr. Magitot.
Der dem Eingriff zu Grunde liegende Gedanke bewegt ſich
vollkommen in der Bahn, die die moderne Chirurgie in
den letzten Jahren eingeſchlagen hat. Während man früher
den Ehrgeiz darauf richtete, durch die Beſeitigung des als
unheilbar erkrankt erkannten Organs oder Gewebes Hilfe
zu bringen, ſchlägt die modernſte Chirurgie ſchöpferiſche
Wege ein, indem ſie verſucht, erkrankte Organe durch
ge=
ſunde zu erſetzen. Dem franzöſiſchen Augenarzte blieb es
vorbehalten, auf dieſem Wege einem völlig erblindeten
Patienten wenigſtens einen Teil des Augenlichtes
wieder=
zugeben. Er hat bisher nur eine erfolgreiche Operation
dieſer Art zu verzeichnen, aber was einmal gelungen iſt,
kann auch wiederholt werden.
Seit längerer Zeit beſchäftigte ſich Dr. Magitot mit
Experimenten, die darauf abzielten, Blindheit auf
opera=
tivem Wege zu heilen. In den meiſten Fällen von
Blind=
heit liegt die Urſache in einer undurchſichtig gewordenen
Hornhaut. Der franzöſiſche Arzt verſuchte nun, Teile
ge=
ſunder Hornhaut von Tieren auf erblindete
Menſchen=
augen zu übertragen, aber die Experimente ſchlugen
aus=
nahmslos fehl. Vor ſieben Monaten unternahm es der
Gelehrte zum erſtenmal, ein Stück geſunder menſchlicher
Hornhaut bei dieſen Transplantationsverſuchen zu
ver=
wenden. Es handelte ſich um einen jungen 15jährigen
Patienten, der durch eine Kalkverbrennung das Augenlicht
verloren hatte. Eine undurchſichtige Schicht verhüllte die
Linſe und verſperrte allen Lichteindrücken den Weg zur
Retina. Dr. Magitot ſchnitt in dieſe unbrauchbar
gewor=
dene Hornhaut ein rechteckiges „Fenſter” und ſetzte in dieſe
Oeffnung ein Stück geſunden Hornhautgewebes, das einem
anderen unglücklichen Patienten entnommen war, der
un=
heilbar am grünen Star erkrankt war, ohne daß ſeine
Hornhaut in Mitleidenſchaft gezogen worden wäre. Die
Eutfernung der Hornhaut bei dieſem zweiten Patienten
erwies ſich als notwendig, weil ſie für ihn die Urſache
un=
erträglicher Schmerzen wurde, und ſo ergab ſich der Fall,
daß eine Operation, die dem einen Patienten Erleichterung
ſchaffte, dem anderen das Augenlicht wiederſchenkte.
Ueber dieſen bisher noch nie gewagten Verſuch einer
Hornhauttransplantation berichtete Profeſſor Daſtre in der
Akademie folgende Einzelheiten: „Die Adhäſion der
Ge=
webe vollzog ſich im Verlaufe von acht Tagen. Einige
Wochen ſpäter wurde der Verband abgenommen und der
junge Mann war imſtande, genug zu ſehen, um ſich ohne
Hilfe bewegen und gehen zu können. Dieſer Zuſtand hat
ſich nunmehr ſieben Monate lang erhalten, die Sehkraft
des beſchädigten Auges hat ein Zehntel der normalen
Seh=
kraft erreicht, was genügt, um dem Patienten freie
Beweg=
lichkeit zu ermöglichen. Dieſe Tatſachen,” ſo fuhr der
Ge=
lehrte fort, „ſtehen im Einklang mit den Mitteilungen, die
Dr. Alexis Carrel vom Rockefeller=Inſtitut der Biologiſchen
Geſellſchaft über die Möglichkeit der Erhaltung
menſch=
licher Gewebe außerhalb des Menſchenkörpers gemacht hat.
Dieſe Mitteilungen, die von der Möglichkeit der
Trans=
plantation ſolcher Gewebe auf lebenden Organismen
ſprach, wurde ſeinerzeit in Kreiſen der europäiſchen
medi=
ziniſchen Wiſſenſchaft mit großer Zurückhaltung und
allge=
meiner Ungläubigkeit aufgenommen. Sie ſind durch die
jetzt gelungene Operation zu mindeſt teilweiſe beſtätigt
worden.‟ Die durchſichtige Hornhaut des Auges iſt
be=
kanntlich eine der empfindlichſten organiſchen Gewebe des
nenſchlichen Körpers. Sie wird ſehr raſch nach dem Tode
undurchſichtig. Aber unter beſtimmten Umſtänden und
be=
ſtimmten Temperatureinwirkungen iſt es Forſchern
gelun=
gen, die Hornhaut auf eine gewiſſe Zeit, auf mehrere Tage
in einem geſunden Zuſtand zu erhalten. Man darf
viel=
leicht hoffen, daß die Entdeckung dieſer Möglichkeit in
ab=
ſehbarer Zeit manches dazu beitragen kann, unglücklichen
Blinden Hilfe zu bringen und ihnen in manchen Fällen
wenigſtens einen Teil der Sehkraft wiederzuſchenken.
Großherzogliches Hoftheater.
Donnerstag, 11. Januar.
„Fauſt”
Erſter Abend.
W-l. Der Fauſt=Zyklus gelangte in dieſem Jahre zum
erſten Male nicht zur Oſterzeit zur Aufführung, was, wie
es ſcheint, den Beſuch vorteilhaft beeinflußt hat: denn
das Haus war heute im Gegenſatz zum letzten Male
voll=
beſetzt. In der Beſetzung der Hauptrollen des erſten
Abends war keine Veränderung eingetreten, dagegen
zeigte die Aufführung mancherlei ſzeniſche Aenderungen,
die man ohne weiteres als Verbeſſerungen bezeichnen
kann. Dahin gehört im erſten Akte die Plazierung Fauſts
in der Mitte des Studierzimmers. Dies iſt im Grunde
ſo natürlich und ſelbſtverſtändlich ſowohl für den
Spre=
chenden, als auch für das Verſtändnis der geſprochenen
Worte, daß man nicht begreift, wie es früher anders ſein
konnte. Auch die Dämmerbeleuchtung des Zimmers,
„wo ſelbſt das liebe Himmelslicht trüb durch gemalte
Scheiben bricht”, trägt zur Erhöhung der Stimmung der
Szene ſehr weſentlich bei. Die im 2. Akte in der
Oſter=
ſzene vorgenommenen ſzeniſchen Aenderungen ſind
eben=
falls als wirkliche, der Situation entſprechende und den
natürlichen Eindruck erhöhende Verbeſſerungen zu
be=
grüßen.
Die Aufführung, der das Publikum mit größter
Auf=
nerkſamkeit folgte, verdient warmes Lob. In dem
klaſſi=
ſchen Vorſpiel, das, wie früher, vor geſchloſſenem
Vor=
hang geſpielt wurde, wirkten wieder die Herren Heinz
(Dichter), Wagner (Direktor), der indisponiert zu ſein
ſchien, und Speiſer (Luſtige Perſon) mit, während
im Prolog die Rolle des Herrn von Herrn Hacker
geſpro=
chen und die Geſangspartien von den Damen Schaub,
Bru ker und Howard geſungen wurden. Herr
Bau=
neiſter ſpielte wieder die Rolle des Fauſt mit
Intelli=
genz und natürlicher Wärme und ſprach namentlich den
Monolog im erſten Akte ſehr ſchön und den Schluß
wahr=
haft ergreifend. Auf den Mephiſto des Herrn
Lehr=
nann, deſſen Rolle im Laufe der vier Abende mehrere
Wandlungen durchmacht, wird noch zurückzukommen ſein.
Auch die Herren Knispel als Famulus und
Schnei=
der als Schüler ſtanden auf der Höhe und boten
charak=
teriſtiſch ausgeprägte Leiſtungen. Die Szene in
Auer=
bachs Keller, in der die Herren Riechmann, Weber,
Fürgas und Klotz die hohen Semeſter darſtellten,
hatte, wie immer, durchſchlagenden Erfolg. Die Hexe
ſpielte Herr Semler mit gutem Gelingen. Von den
ibrigen Mitwirkenden ſei noch Herr Jahn erwähnt,
der das Tanzlied unter der Linde, eines der gelungenſten
Muſikſtücke des Laſſenſchen Fauſt, beſſer ſang, als alle
ſeine Vorgänger. Das Publikum ſchien von der
Auf=
führung hochbefriedigt zu ſein.
die Bevollmächtigten der freien Tabaks=Organiſationen
den unter Vermittelung des Landrats von Minden
zu=
ſtande gekommenen Vorſchlägen der beteiligten
Arbeit=
geberverbände zugeſtimmt haben. Die Vertretung der
organiſierten Arbeiter hatte bereits vorgeſtern die
Be=
ſchlüſſe der Arbeitgeber einſtimmig genehmigt.
* London, 11. Jan. Obwohl über das endgültige
Ergebnis der Abſtimmung der Bergarbeiter
noch nichts Beſtimmtes geſagt werden kann, iſt es doch
beachtenswert, daß die erſten Ergebniſſe aus
Northum=
berland, Durham, Southwales überwältigend für den
Streik ausgefallen ſind. Es ſcheint, als ob ſich die
Ar=
beiter von den Warnungen ihrer Führer und den
Kund=
gebungen der Arbeitgeber wenig beeinfluſſen ließen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 13. Januar.
* Vom Hofe. Prinzeſſin Friedrich Karl von Heſſen
und Prinz Chriſtian von Heſſen ſind Donnerstag
vor=
mittag 11 Uhr 13 Min. wieder von hier abgereiſt.
Nachmittags 3¼ Uhr reiſten ab: Fürſt und Fürſtin zu
Solms=Lich, Prinzeſſin Benigna Reuß j. L. und Gräfin
Luitgarde zu Solms=Laubach. (Darmſt. Ztg.)
* Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Wilhelm Henkel aus Mornshauſen (Preußen) die
Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Biſſes, Kreis
Büdingen; dem Schulamtsaſpiranten Wilhelm Kuhl
taus Mittel=Gründau, Kreis Büdingen, die zweite
Lehrer=
ſſtelle an der Gemeindeſchule zu Ranſtadt, in demſelben
Kreiſe.
* Eiſenbahnperſonalien. Im Namen der Großh.
Re=
ſgierung in der heſſiſch=preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft
vollzogene Ernennungen und Beförderungen (1. Dezember
1911 bis einſchl. 1. Januar 1912): zum Werkmeiſter der
Lokomotivführer und Werkmeiſteraſſiſtent Hotz zu
Darmſtadt; zum Werkmeiſteraſſiſtenten der
Hilfswerk=
führer Lautenſchläger zu Darmſtadt; zu
Eiſen=
bahnaſſiſtenten der komm. Eiſenb.=Aſſ. (D.) Schmidt zu
Guntersblum und der komm. Eiſenb.=Aſſ. (Unter=Aſſ)
Gölz zu Wiebelsbach=Heubach; zu Lokomotivführern
die Lokomotivheizer und Reſervelokomotivführer Link
zu Biſchofsheim, Reinhard zu Worms,
Stein=
götter und Zündorf zu Bingerbrück; zu
Zug=
führern die Schaffner Fengel Gehrig und
Nieb=
ling zu Mannheim; zum Unteraſſiſtenten der
Eiſen=
bahngehilfe Schattenberg zu Heppenheim; zu
Loko=
motivheizern die Hilfsheizer Auer zu Groß=Gerau,
Grünewald zu Darmſtadt, Grünewald zu Mainz
und Sinneſtruth zu Darmſtadt; zum Weichenſteller
der Hilfsweichenſteller Fitting zu Mainz=Mombach:
zum Schaffner der Schaffner i. Pr. Kämmerer zu
Mainz; zum Bahnwärter der Hilfsbahnwärter Meffert
zu Marienborn; zum Nachtwächter der Hilfsnachtwächter
Zolle zu Guſtavsburg.
* Militär=Dienſtnachrichten. Schultze v.
Langs=
dorff, Riltmeiſter z. D. und Bezirksofſizier beim
Landwehr=Bezirk II Mülhauſen i. E. (früher im Train=
Bataillon Nr. 18), zur Dienſtleiſtung beim Landwehr=
Bezirk Mülheim a. d. Ruhr kommandiert. — v.
Ro=
ques, Oberleutnant im Oldenburgiſchen Dragoner=
Regiment Nr. 19 (Standort: Oldenburg), in das
Magde=
burgiſche Dragoner=Regiment Nr. 6 (Standort: Mainz)
verſetzt. (v. R. war ſ. Zt. in das Leibgarde=Infanterie=
Regiment Nr. 115 eingetreten).
* Denkmalrat für das Großherzogtum Heſſen. Am
Mittwoch trat der Denkmalrat für das Großherzogtum zu
ſſeiner 8. Tagung zuſammen. Anweſend waren nach der
Darmſt. Ztg. der Vorſitzende, Miniſterialrat Dr. Kratz,
ſowie folgende Mitglieder des Denkmalrats: Graf zu
Er=
bach=Fürſtenau, Domkapitular Prof. Dr. Bendix,
Gene=
xalmajor Frhr. v. Heyl, Prof. Dr. Schumacher, Prof. Dr.
Velke, Arch. Prof. Becker, Prof. Dr. Back, Geh.
Oberbau=
xat Prof. Hofmann, Prof. Neeb, Prof. Pützer, Prof. Dr.
Pinder, Archivrat D. Herrmann, die Denkmalpfleger
Geh. Bauräte Prof. Wickop und Prof. Walbe, ſowie
Prof. Meißner und Prof. Dr. Anthes; ferner der
Sekre=
tär des Denkmalsrats, Baurat Wagner, ſowie auf
Ein=
ladung Bauinſpektor Reuling und Reg.=Aſſeſſor Dr. Fink.
Der Vorſitzende erſtattete zunächſt den Geſchäftsbericht für
das abgelaufene Jahr, beſprach den Wechſel im
Vor=
ſitz, der durch Beruſung des Geh. Staatsrats Frhrn.
v. Biegeleben als Geſandter nach Berlin eintrat, und
würdigte kurz deſſen Verdienſte um die heſſiſche
Denkmal=
pflege und um den Denkmalrat. Auf ſeinen Vorſchlag
wurde ein Begrüßungstelegramm an Herrn von
Biege=
leben nach Berlin abgeſandt. Auch den im vergangenen
Jahre ausgeſchiedenen beiden Mitgliedern des
Denkmal=
rats, Prof. Dr. Kautzſch und Geheimerat Frhrn. Schenk
zu Schweinsberg, widmete der Vorſitzende warme Worte
der Anerkennung und begrüßte die neu berufenen
Mitglieder, Prof. Dr. Watzinger, Prof. Dr. Pinder,
Archivrat D. Herrmann und Archivdirektor Dr.
Die=
terich.
In Verfolg der Verhandlungen der letzten
Plenar=
ſitzung iſt im Mai 1911 ein Miniſterialausſchreiben betr.
die Erhaltung und Anlage der Friedhöfe,
insbe=
ſondere den Schutz des Baumwuchſes und der
Grabdenk=
mäler, ergangen. Ein anderes, gleichzeitig erlaſſenes
Ausſchreiben betrifft den Schutz der Alleen und
bemer=
kenswerten Bäume. Ueber das Ergebnis der Lehrkurſe
am Predigerſeminar in Friedberg zur Einführung der
Geiſtlichen in die Denkmalpflege liegt auch für das Jahr
1911, in dem der Kurſus unter Leitung des Prof. Pützer
ſtattfand, ein ſehr erfreulicher Bericht der
Seminardirek=
tion vor. Einträge in die Denkmalliſte ſind
bis jetzt nach dem Bericht des Baurat Wagner im ganzen
2056 erfolgt und hiervon 1597 den
Verfügungsberechtig=
ten zugeſtellt. In 290 Fällen iſt Beſchwerde erhoben
wor=
den; 57 Beſchwerden ſind nach Belehrung freiwillig
zu=
rückgezogen, 13 Beſchwerden ſind durch nachträgliche
Aus=
ſchußbeſchlüſſe gegenſtandslos geworden. Es verblieben
ſomit 220 Beſchwerden, d. i. rund 13 Prozent der
zuge=
ſtellten Beſchlüſſe. Ueber 191 Beſchwerden hat das
Mini=
ſterium entſchieden und zwar in 114 Fällen abweiſend; in
77 Fällen wurde den Beſchwerden ganz (7) oder teilweiſe
(70) ſtattgegeben. Ueber 29 Fälle ſteht die Entſcheidung
noch aus. Von den Einträgen in die Denkmalliſte
ent=
fallen 785 auf die Provinz Starkenburg, 725 auf die
Pro=
vinz Oberheſſen, 546 auf die Provinz Rheinheſſen. — Es
folgte ſodann die Ergänzung der verſchiedenen Ausſchüſſe
des Denkmalrats durch Zuwahl.
Ueber die Gründung und Aufgaben
klei=
nerer Muſeen (Dorf= u. Ortsmuſeen) berichteten Prof.
Dr. Back und Prof. Dr. Anthes in eingehender Weiſe. —
Hierauf berichtete an Hand von Plänen und
Photogra=
phien Arch. Dombaumeiſter Prof. Becker über den Stand
der Sicherungsarbeiten am Mainzer Dom.
Domkapitular Prof. Dr. Bendix ergänzte die
Ausführun=
gen namentlich im Hinblick auf die finanziellen Aufgaben.
Auch erklärte er, daß das Domkapitel einem Antrag auf
Einſetzung einer beſonderen Sachverſtändigenkommiſſion
zur Begutachtung der Baufragen zuſtimmen werde. Die
hierauf von dem Vorſitzenden vorgelegte Frage, ob
an=
geſichts der Schwierigkeit und Verantwortlichkeit der in
Ausſicht ſtehenden Wiederherſtellung die Berufung eines
beſonderen Kunſtrats für angezeigt erachtet werde,
wurde von dem Denkmalrat bejaht. Auch wurden
Vor=
ſchläge über die Zuſammenſetzung gemacht und
gutgehei=
ßen. Die Anträge ſollen dem Miniſterium des Innern
unterbreitet werden.
g. Elternabend in der Eleonorenſchule. Auf
Einlad=
ung der Eleonorenſchule hatten ſich am Donnerstag abend
die Eltern der Schüler und Freunde der Anſtalt in der
Turnhalle der Schule zu einem erſten Elternabend
zahlreich eingefunden. Erſchienen waren u. a.
Miniſte=
rialrat Süffert Geh. Oberſchulrat Dr. Block,
Kreis=
ſchulinſpektor Kiſſinger, Geh. Schulrat Dr. Ot to
und viele Lehrer und Lehrerinnen. Der Direktor der
Eleonorenſchule Dr. Lucius beſprach zunächſt den
Zweck der Elternabende; ſie ſollen ein innigeres und ein
freundſchaftlicheres Verhältnis zwiſchen den Eltern und
der Schule herbeiführen, ſie ſollen den Eltern Gelegenheit
geben, ſich darüber unterrichten zu können, unter welchen
Geſichtspunkten die Erziehung ihrer Kinder erfolgt. Der
gute Beſuch des Elternabends beweiſe, daß ein großes
Intereſſe herrſche, über den Zweck und die Ziele
der neu zu errichtenden Frauenſchule etwas
Näheres zu erfahren. Die Anſichten hierüber ſeien noch
in manchen Kreiſen überaus unklar. Die neue
Frauen=
ſchule ſolle berufen ſein, die allgemeine Frauenbildung
zu erweitern, und zwar vor allem für das praktiſche
Leben. Als Endziel iſt gedacht, der Frau praktiſche
Kenntniſſe für den Haushalt und die Ehe mitzugeben.
Berufsſchulen ſollen die Frauenſchulen nicht ſein, ſie
ſollen in erſter Linie die Mädchen zu tüchtigen und
ſpar=
ſamen Hausfrauen erziehen. Für die hieſige
Frauen=
ſchule ſei ein zweijähriger Kurſus geplant; aufgenommen
werden hierzu Mädchen, die eine 10ſtufige Mädchenſchule
beſucht haben. Das Schulgeld würde ſich auf 150—200
Mark im Jahre ſtellen. Die Unterrichtsfächer des Kurſes
beſtehen in Koch= und Haushaltungskunde,
Nahrungsmit=
tellehre, Deutſch, Rechnen und Buchführung, Schneiderei,
Erziehungs= und Geſundheitslehre, Kindergarten= und
Volkswirtſchaftslehre; auch Kultur= und Kunſtgeſchichte,
Franzöſiſch und Engliſch. Der Stundenplan ſieht eine
Stundenzahl von wöchentlich 25 vor; der Unterricht iſt im
allgemeinen weniger gebunden, als in der Höheren
Mäd=
chenſchule, deshalb ſind auch nicht alle Fächer
obligato=
riſch. Der Herr Vortragende beſprach ſodann eingehend
den Lehrplan der Schule. Nach dem Beſuch der
Frauen=
ſchule dürften die Mädchen wohlvorbereitet in das Leben
und in die Ehe treten. Aber auch ein Mädchen, das ſich
nach dem Beſuch der Frauenſchule für einen Beruf
ent=
ſcheidet, dürfte die dort erworbenen Kenntniſſe
nutzbrin=
gend verwerten können. Mit der Zeit würden ſich auch
wohl ohne weitere Fortbildung für die Beſucherinnen
der Frauenſchule Berechtigungen herausbilden. Redner
ſchloß ſeine Ausführungen mit dem Wunſche, daß für die
Oſtern dieſes Jahres beginnende Frauenſchule recht viele
vorläufige, nicht bindende, Anmeldungen einlaufen, damit
ein Ueberblick über die Zahl der Schülerinnen ermöglicht
würde. Reicher Beifall folgte den intereſſanten
Aus=
führungen, dem Fräulein Möller in Worten Ausdruck
gab. — In der ſich anſchließenden Ausſprache wurde
von Dr. Lucius auf Anfrage das Lehrfach „
Volks=
wirtſchaftslehre” dahin erläutert, daß in erſter Linie die
Verhältniſſe in der Stadt und der engeren Heimat dem
Unterricht in dieſem Lehrfach zugrunde gelegt werden
ſollen. Im übrigen ſoll hier nähere Vertrautheit mit der
Bürgerkunde und der Frauenfrage, ſowie den ſozialen
Problemen geboten werden. Fräulein Möller möchte
in der Frauenſchule keine Vorbereitungsanſtalt für
Be=
rufe, wie Kindergärtnerinnen uſw. erblicken, während
Herr Landgerichtsrat Nagel die Ausbildung für einen
Beruf als die Hauptaufgabe der Schule betrachtete. Geh.
Oberſchulrat Block betonte, daß die Frauenſchulen in
ihrem Programm noch nicht vollſtändig abgeſchloſſen
ſeien. Die Frauenſchulen müßten nach der praktiſchen
Seite vorbereitend und nach der wiſſenſchaftlichen Seite
abſchließend ſein. Berechtigungen für ſie ſeien nicht
not=
wendig. Herr Direktor Lucius ſchloß hierauf mit
Worten des Dankes an die Erſchienenen den ſo anregend
verlaufenen Elternabend.
g. Die Monatsverſammlung des Gartenbauvereins
fand am Donnerstag abend im Kaiſerſaal ſtatt. Der
Vor=
ſitzende des Vereins, Herr Poſtdirektor a. D. Fuldner,
begrüßte die zahlreich Erſchienenen und erteilte Herrn
Oberlehrer Dr. Schilling das Wort zu ſeinem
Vor=
trage über die „Anlage von Waldfriedhöfen”
Bis zur Jahrhundertwende, ſo führte der Vortragende
aus, war bei der Anlage von Friedhöfen weder auf
land=
ſchaftliche Eigenart, noch auf die Naturverhältniſſe
Rück=
ſicht genommen. Aber wie auch in neuerer Zeit die
Innenkunſt die Wohnungen der Lebenden an
Traulich=
keit bereichere, und hierbei nehme unſere Stadt durch das
beſondere Intereſſe unſeres Landesherrn, der die
Anreg=
ung zur Schaffung der Künſtlerkolonie gab, eine
bedeu=
tende maßgebende Stelle ein, ebenſo ſind ſeit einem
Jahr=
zehnt Kräfte an der Arbeit, die Stätte der Toten zu einem
Ort innerlicher Beſchaulichkeit und einer Pflegeſtätte für
moderne Grabmal= und Gartenbaukunſt zu geſtalten. Daß
auch hierbei unſere Stadt nicht zurückſtehe, das zu
er=
ſtreben, ſoll der Zweck des Vortrages ſein. Durch die
bis jetzt übliche Art der Anlage von Friedhöfen konnte
die Grabmalkunſt nicht zur Geltung kommen, durch die
Bevorzugung der ſpröden Geſteine wurden wirklich
künſt=
leriſch geſchulte Bildhauer ausgeſchaltet. Aber die
Garten=
kunſt hatte noch mehr über Vernachläſſigung zu klagen
doch ſeit einem Jahrzehnt ſcheint dies anders zu werden.
Man ſcheint jetzt ernſthaft mit der ſtrengen Herrſchaft der
Quadratur bei der Anlage von Friedhöfen brechen zu
wollen. Dies iſt am beſten gelungen bei den Friedhöfen
Meladen bei Köln und Ohlsdorf bei Hamburg. Redner
zeigte einige Bilder von dieſen Friedhöfen und eine
miß=
lungene Nachbildung des Tannwäldchenfriedhofs bei
Düſſeldorf. Aber gerade dieſe mißlungene Reform in
Düſſeldorf zeigt die Erforderniſſe für einen derartigen
Friedhof, nämlich einen genügend großen Raum, und dann
muß ſich der Friedhof im ganzen dem Landſchaftsbild
einpaſſen. Man unterſcheidet jetzt den ſogenannten
Wald=
friedhof, der in München ſeine ſchönſte Löſung gefunden
hat, und den Reformfriedhof, der ein Mittelding zwiſchen
geometriſchem und landſchaftlichem Friedhof bildet. Dieſe
Art iſt aber noch nicht in die Praxis umgeſetzt. Redner
zeigte einige wunderſchöne Bilder vom Münchner
Wald=
friedhof, dem Stettiner Urnenhain und, um die nötige
Einpaſſung in die Umgebung klar zu machen, Abbildungen
vom Campo Santo in Genua und vom Mailänder
Fried=
hof. Er beſprach ſodann die Mittel, um den von
Häuſer=
blocks bereits umklammerten Friedhöfen, von denen er
charakteriſtiſche Aufnahmen von Berliner Friedhöfen und
von dem direkt an dem Bahnhof liegenden
Worm=
ſer Friedhofe zeigte, wenigſtens etwas
Beſchau=
lichkeit und Ruhe zu verleihen. Das beſte Mittel iſt die
Anlegung einer grünen Zone um dieſe Friedhöfe, aber
dieſes läßt ſich mit dem Beſtreben, möglichſt viele Tote
auf einem möglichſt kleinen Raume unterzubringen, nicht
vereinbaren. Zum Schluſſe zeigte der Vortragende noch
einige Stücke moderner Grabmalkunſt und betonte, daß
jedenfalls die ſich immer mehr einbürgernde
Toten=
einäſcherung es ermöglichen würde, daß die Friedhöfe,
die jetzt in manchen Städten 20 Kilometer entfernt von
den Toren der Stadt lägen, wieder in die Städte in
Form von Kolumbarien hereingebracht werden können.
Er freue ſich auch, konſtatieren zu können, daß alle die
beſprochenen Schattenſeiten der jetzigen Begräbnisplätze
nicht unſere Stadt beträfen, denn auf unſeren Friedhöfen
bekomme man nicht den Eindruck eines Gräberfeldes.
hier finde man noch Ruhe und Beſchaulichkeit.
Reicher Beifall dankte dem Herrn Vortragenden, dem
auch der Herr Vorſitzende noch beſondere Worte verlieh.
Die diesmalige Verloſung fiel aus, dafür ſoll die im
Februar ſtattfindende Hauptverſammlung eine recht reich
ausgeſtattete Verloſung aufweiſen.
* Turnwarteübungen. Am Sonntag, den 14. Jan.
. Js., vormittags 9 Uhr, findet im Turnhauſe der
Turngemeinde Beſſungen eine Turnwarteübung für
ſämtliche Vereinsturnwarte der zum 3. Gau (Main=
Rhein) des 9. Kreiſes der Deutſchen Turnerſchaft
ge=
hörigen Vereine ſtatt. Eingeleitet wird die Uebung mit
Ordnungs= und Freiübungen, die auf dem diesjährigen
in Eberſtadt bei Darmſtadt ſtattfindenden Gauturnfeſte
von ſämtlichen am Vereins= und Einzelwetturnen
be=
teiligten Turnern ausgeführt werden. Eine ganz
be=
ſtimmte Art Keulenübungen wird gezeigt und von
ſämtlichen Teilnehmern geübt. Weiter enthält der
Turn=
plan ein Riegenturnen am Stütz= und Hochreck,
Barren, Pferd und Schaukelringen, ſowie einige von
Turnern der Turngemeinde Darmſtadt auszuführenden
Kunſtfreiübungen. Turnſpiele bilden den Schluß der
Uebungsſtunde.
* Odenwaldklub. Die Ortsgruppe Frankfurt
kommt nächſten Sonntag nach ihrer 1. Wanderung
hier=
her, um mit den Darmſtädter Klubfreunden einige
ver=
gnügte Stunden zuſammen zu ſein. Die Mitglieder der
hieſigen Ortsgruppe werden gebeten, ſich recht zahlreich
gegen 7 Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz
ein=
zufinden.
* Turngemeinde. Man ſchreibt uns: Immer
näher rückt die Große und einzige Jubiläums=
Damen= und Herren=Sitzung der
Turn=
gemeinde in der Turnhalle am Woogsplatz. Sonntag,
den 14. Januar, abends punkt 7 Uhr 11 Minuten, wird
das Jubelkomitee ſeinen Einzug halten und Schlager auf
Schlager werden folgen. Alle Darbietungen bürgen für
Feuilleton.
— Aus dem Berliner Theaterleben. Aus Berlin wird
uns geſchrieben: Das ruſſiſche Ballett der
Kaiſer=
lichen ruſſiſchen Hoftheater von Petersburg und Moskau
gibt jetzt im Theater des Weſtens ein neues Gaſtſpiel,
wieder mit großem Erfolg. Mit dem gleichen Beifall, der
dieſer Truppe in Berlin ſchon aus dem Grunde beſchieden
iſt, weil unſer Publikum überhaupt keine Gelegenheit mehr
hat, den künſtleriſchen Tanz zu ſehen und ſeine Schönheiten
in ſich aufzunehmen. Die Berliner Königliche Oper pflegt
das Ballett nicht mehr; die Aufgaben, die an dieſer Bühne
dem Ballettkorps geſtellt werden, ſind ſo unerheblich und
ſo geringfügig, daß ſeine Kunſt naturgemäß verdorren
muß. Die Ruſſen brachten drei Stücke zur Aufführung,
die reizende Biedermeierſkizze „Karneval” auf die Muſik
von Robert Schumann, das ſchon bekannte Ballett „
Kleo=
patra” und als Novität den zweiten Akt eines Ballettes
„Der Pavillon der Armide” der vornehmlich in dekorativer
Hinſicht ganz Hervorragendes bot. Der Mittelpunkt der
Truppe iſt diesmal die Karaſavina, eine Tänzerin von
beträchtlichem Können, von viel Anmut und natürlicher
Grazie, und techniſch hervorragend durchgebildet. Gegen
den vorjährigen Star der Ruſſen, die Pawlowna, fällt ſie
einigermaßen ab, denn ſie beſitzt nicht den großen Stil und
das Temperament jenes einzigartigen Tanzgenies. Auch
NNijinski, der brillante Tänzer und gewaltige
Sprin=
ger, iſt wieder da, und ſonſt noch Tänzer und Tänzerinnen,
deren von eiſerner Disziplin getragenes Zuſammenwirken
ein ganz ausgezeichnetes Enſemble ſchafft. Die Regie und
die Inſzenierung der Tänze und Maſſenaufzüge bekundete
wieder das Eingehen auf die kleinſten Möglichkeiten der
Wirkungen, das ganze iſt eben eine glückliche
Zuſammen=
faſſung von bewegter Harmonie und ſubtil
durchgearbei=
teter innerer Rhythmik.
* Eine „Meiſterſinger”=Aufführung unter freiem
Him=
mel, Ein intereſſantes Projekt wird zurzeit in deutſchen
Theaterkreiſen erwogen. Es ſoll, wie verlautet, der
Ver=
ſuch gemacht werden, Richard Wagners „Meiſterſinger”
auf dem natürlichen Schauplatz in Nürnberg aufzuführen.
Der Plan ſoll durch ein aus den beſten Wagner=Darſtellern
gebildetes Enſemble vorgeführt werden, an deſſen Spitze
als Dirigent Dr. Muck ſtehen ſoll. Die Aufführung ſoll
zu gleicher Zeit mit den Bayreuther Feſtſpielen ſtattfinden.
Die Vorſtellung ſoll an zwei aufeinanderfolgenden Tagen
ſtattfinden, und zwar in folgender Weiſe: Der erſte Akt,
der bekanntlich in der Sebalduskirche ſpielt und natürlich
nicht in dieſer Kirche gegeben werden kann, ſoll nachmittags
im Theater aufgeführt werden. Hieran ſchließt ſich die
Auf=
führung des zweiten Aktes vor dem Hans=Sachs=Hauſe,
während am darauffolgenden Nachmittag der dritte Akt
auf der Feſtwieſe zur Darſtellung gelangen ſoll. Da der
Schauplatz der Handlung im zweiten Akt ſehr günſtig
ge=
legen iſt, und die Straße vor dem Hans=Sachs=Hauſe
all=
mählig aufſteigt, ſo würde das Publikum auf eigene zu
errichtete Tribünen untergebracht werden. Die Darſteller
ſollen ſich gemäß den Intentionen Wagners vor dem Hauſe
bezw. an deſſen Fenſtern aufhalten. Eine mächtige
Wirk=
ung müßte auch der dritte Akt auf der Feſtwieſe ausüben,
die zweckentſprechend arrangiert werden ſoll.
ml. Ein Klavier, das ſeinen Beruf verfehlt hat. An
eine niedliche Geſchichte vom früheren Sultan von
Ma=
rokko erinnert der römiſche Meſſagero. Abdul Aſis, der
Entthronte, hatte ſich in den Tagen ſeines Glanzes ein
Klavier beſtellt, das die Kleinigkeit von 80000 Mark
koſtete. Es war aus Sandelholz und mit Perlmutter,
Sil=
ber und Gold reich ausgelegt. Als das koſtbare
Inſtru=
ment in Tanger ausgeladen wurde, trug man Bedenken,
zu ſeinem Landtransport Kamele zu benutzen; es wurde
eshalb auseinandergenommen und ſtückweiſe von einer
Unzahl Sklaven vorſichtig in den Armen
weitertranspor=
tiert. Als dieſe endlich in Fez anlangten, ſah ſich der arme
Abdul Aſis der Mühe überholt, das Klavier wieder
zuſam=
menſetzen zu laſſen, da er inzwiſchen ſeine Krone verloren
hatte,
einen vollen Erfolg, bieten doch die Namen die weiteſten
Garantien. Vom hieſigen Hoftheater werden Fräulein
Grünberg und Herr Jordan witwirken und auch Herr
May hat zugeſagt. Viele Vorträge und Lieder
all=
bewährter Redner, Liederdichterinnen und Dichter,
muſi=
kaliſche Exzentriks, und die immer fidele, wackere
Turner=
ſchar werden den Abend verſchönern helfen. Der
Karten=
verkauf iſt ein koloſſaler und wird es von Vorteil ſein,
ſich möglichſt frühzeitig eine Eintrittskarte zu ſichern.
* Der Katholikenverein hält Sonntag, den 14. Januar,
ſeinen Winterball ab. Näheres ſiehe Anzeige.
C Jobs Luſtige Bühne ſetzt ihr Gaſtſpiel im Orpheum
mit ſteigendem Erfolge fort. „Einer ſagt es dem andern”
wie wohl es in der heutigen ernſten Zeit tut, ſich einmal
recht von Herzen köſtlich und harmlos auslachen zu können,
und daß Jobs Luſtige Bühne dazu ganz hervorragende
Rezepte verabfolgt, die um ſo wirkſamer ſind, je
harm=
loſer ſie im Grunde genommen inhaltlich ſind. Nur der
ausgelaſſene, trockene und natürliche Humor, mit dem die
Mitglieder des Enſembles ihre Geſtalten verkörpern, leiht
den Stücken die Wirkung, und wenn auch hie und da unter
den „Schlagern” ein alter Bekannter ſich befindet, es iſt
immer ein guter, alter Bekannter und die Art, wie er
gebracht wird, wirkt wieder neu, originell. „Der brave
Hermann” (Schwank in 3 Akten, bearbeitet und in
Szene geſetzt von Hermann Job) iſt wohl ſo ziemlich
das Tollſte, was das Repertoire einer „Luſtigen Bühne‟
enthalten kann. Er reiſt die Spieler ſelbſt mit fort, ſodaß
alles weniger als Theater anmutet, als eigenes Erleben.
Das muß es wohl ſein, was im Verein mit der Routine
durch jahrelanges Zuſammenſpiel den ſonſt ſehr
anſpruchs=
loſen Sachen die zwerchfellerſchütternde Wirkung verleiht.
Herr Finking, der die echte Kölliſche Figur des „Tünnes”
in einer Weiſe darſtellt, die ſchlechterdings nicht zu
über=
treffen iſt, erntet ſchon bei ſeinem jeweiligen Erſcheinen
auf der Bühne Heiterkeitserfolge, die ſich dann im Laufe des
Abends mehrfach zu „Stürmen” entwickeln. Die Herren
Direktor Job, Auen, Tackmann, Weißweiler,
Weſtphal und Erdmann waren wieder auf der Höhe,
und es ſpricht für eine geſchickte Regie, daß ſie ebenſo wie
die Damen ſtets an den richtigen Platz geſtellt werden.
Frau Römer verlieh der jungen Frau Alma Stips viel
Anmut und Natürlichkeit, Frau Tackmann ſpielte die
eben dem Backfiſchalter entſproſſene Bertha mit
Liebens=
würdigkeit und Charme, und Frau Weißweiler lieh der
Tilly Pfefferkorn äußerlich Reiz und Schick und im Spiel
das notwendige Temperament. Auch die Damen
Tho=
mas, Erdmann und Finking blieben ihren Rollen
nichts ſchuldig, wenn auch den großen Erfolg der Damen
ſtets — Herr Auen akzeptieren darf.
Man ſchreibt uns noch: Die Direktion ſagt wirklich nicht
zu viel, wenn ſie von dem Schwank „Der brave Hermann”
behauptet, „ſo hat Darmſtadt noch nie gelacht!‟ Derart
ſtürmiſche, ohne Unterbrechung auf einander folgende
Hei=
terkeitsausbrüche, derartige Lachſalven, die oft minutenlang
anhalten und das Haus beinahe in ſeinen Grundfeſten
er=
ſchüttern, hat man hier noch nicht erlebt. — Morgen
Sonn=
tag, nachmittags 4 Uhr, geht als Familien= und
Volksvorſtellung bei kleinen Preiſen die urkomiſche
Burleske „Ein dreieckiges Verhältnis” in Szene; abends
8¼ Uhr findet die 4. Aufführung des großen Schlagers
„Der brave Hermann” ſtatt.
* Ludwigshöhe. Das nächſte Sonntags=
Kon=
zert der Kapelle des Leibgarde=Regiments am 14. Jan.
bringt im Programm eine Reihe ſelten geſpielter
Ton=
werke erſter Meiſter, u. a. A. Méhuls Jagdouvertüre und
P. Lacombes Aubade aux Mariés (Morgenſtändchen
den Vermählten). (Näheres ſiehe in heutiger Anz.)
* Schützenhof. Man ſchreibt uns: Den
Vorbereit=
ungen nach zu ſchließen, verſpricht das zweite
karnevali=
ſtiſche Konzert der Kapelle des Garde=Dragoner=
Regi=
ments unter Herrn Mittelſtädts Leitung einen
hoch=
vergnügten Abend. Es dürfte ſich empfehlen, ſich
früh=
zeitig einen Platz zu ſichern. (S. Anz.)
C. Vom Steinbrückerteich. Ende vorigen Jahres
war der Steinbrückerteich längere Zeit abgelaſſen. Dabei
ergab ſich eine ſtattliche Fiſchernte, die nach auswärts
Abſatz fand. Nachdem die Schleuſe einer Reparatur
unterzogen wurde, iſt der Teich wieder vollgelaufen, ſo
daß dem Eisſport, der freilich in dieſem Winter recht
fraglich geworden, kein Hindernis mehr entgegenſteht.
Offenbach, 11. Jan. Die Pferde eines
Laſt=
wagens waren infolge eines vorbeifahrenden
Auto=
mobils ſcheu geworden und gingen durch. Sie
raſten in wilder Flucht die Frankfurter Straße hinunter,
bis ſie am Marktplatz in ein
Kinematographen=
theater hineinrannten und dort eine große
Ver=
wüſtung anrichteten. Die Front des
Kinematographen=
theaters wurde durch den heftigen Anprall förmlich
ein=
gedrückt, und nur noch dem Zufall iſt es zu verdanken,
daß Menſchenleben nicht zu Schaden gekommen ſind. —
Auf Anregung des Rechtsanwalts Dr. Guggenheim ſoll
hier eine Offenbacher Muſeumsſtiftung errichtet
werden, die die Erforſchung der Geſchichte der
Stadt Offenbach und ihrer Umgebung, ſowie
Sammlung, Erhaltung und Aufbewahrung hierauf
be=
züglicher Schriftſtücke und Druckſachen, Gemälde und
anderer Gegenſtände bezweckt. Dem Vorſtand gehören
die Herren Kreisrat Lochmann, Bürgermeiſter Dr. Dullo,
Profeſſor Eberhardt, Beigeordneter Kappus und
Rechts=
anwalt Dr. Guggenheim an.
Jügesheim, 11. Jan. In der Nacht zum Mittwoch
erbrachen unbekannte Diebe den Hühnerſtall des
Gaſtwirts Biſchoff „Zum Waldſchlößchen” und
raub=
ten 24 wertvolle Hühner. Trotz eifriger
Nach=
forſchungen iſt es bis jetzt noch nicht gelungen, der frechen
Eindringlinge habhaft zu werden.
Rüſſelsheim, 12. Jan. Geſtern früh 7 Uhr flog mit
lautem Krach in der Opelſchen Fabrik der Oberteil
des Gaskeſſels etwa 6 Meter hoch in die Luft,
ſchlug auf eine Mauer auf und fiel dann in den
Fabrik=
hof. Menſchen ſind dabei glücklicherweiſe nicht zu Schaden
gekommen. — Dieſer Tage wurde bei der Firma Opel
die millionſte Nähmaſchine fertig geſtellt, mit
welcher, wie das M. J. erfährt, dieſer
Fabri=
kationszweig von der Firma endgültig
aufgegeben werden ſoll, da bei dem großen
Brand=
unglück die Fabrikationseinrichtung zum größten Teil
ver=
nichtet wurde. In dieſem Jahre kann die Firma auf
eine 50jährige Fabrikation der Nähmaſchinen
zurück=
blicken. Anſtelle der durch den Brand zerſtörten Gebäude
läßt die Firma zurzeit moderne Arbeitsräume in
Eiſen=
beton ausführen und ſoll die ganze Fabrikanlage noch
bedeutend vergrößert werden. Die Firma iſt mit
Auf=
trägen in Motorwagen ſehr reichlich verſehen. Auch der
erſte Motorpflug wird gegenwärtig zu Verſuchen benutzt;
derſelbe ſoll mit ſeinen 3 Scharen im Tag 10 Morgen
Land bearbeiten können.
Büdingen, 11. Jan. In dem Konkursverfahren über
das Vermögen des Vorſchuß= und Kreditvereins Ober=
Mockſtadt ſoll nunmehr eine vierte Abſchlagszahlung
erfolgen. Zu berückſichtigen ſind 2032159,64 Mark nicht
bevorrechtigte Forderungen, deren Verzeichnis auf der
Ge=
richtsſchreiberei des Amtsgerichts niedergelegt iſt. Zur
Verteilung verfügbar ſind diesmal 100000 Mark, die durch
en Konkursverwalter Rechtsanwalt Sandmann in
Hun=
gen ausbezahlt werden ſollen.
(*) Vom Vogelsberg, 11. Jan. In den letzten Tagen
waren die Flußtäler ſo ſtark überſchwemmt, daß ſie
vielfach Seen glichen, ſo zum Beiſpiel zwiſchen
Stockhau=
ſen und Freienſeen. Das Waſſer hat ſeit geſtern etwas
nachgelaſſen. — Eine unangenehme Folge des trockenen
Sommers macht ſich immer mehr bemerkbar. Es ſind
nämlich ſo maſſenhaft die jungen Nadelhölzer
einge=
gangen, daß das Nachpflanzen große Summen
er=
fordern wird.
Lollar, 11. Jan. Auf den hieſigen Eiſenwerken
ver=
nglückte der in Ruttershauſen wohnhafte Arbeiter
arber dadurch, daß er in die laufende Transmiſſion
geriet, die ihm unter anderen ſchweren Verletzungen einen
Arm vollſtändig ausriß. Er war ſofort tot.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 11. Jan. Am Wahltage
ſind in den Kaſernen der Garniſon von Groß=Berlin
ein=
zelne Truppenteile in ſtändiger Marſchbereitſchaft, um bei
Ruheſtörungen in der Stadt erforderlichenfalls ſofort
ein=
ſchreiten zu können. — Eine plötzliche Verſchlimmerung
im Befinden von Anna Schramm iſt heute nacht
ein=
getreten. Die Künſtlerin war geſtern abend noch im
Schauſpielhauſe tätig geweſen. In der Nacht zeigten ſich
jedoch bei ihr bedrohliche Erſcheinungen, die die ſofortige
Hilfe des Hausarztes notwendig machten. — Von dem
flüchtigen Rechtsanwalt Dr. Haillant fehlt noch
immer jede Spur. Die Kriminalpolizei hat geſtern in
ſeiner Wohnung und ſeinem Bureau eine neue
Hausſuch=
ung vornehmen laſſen und dabei zahlreiche Akten
beſchlag=
nahmt, aus denen hervorgeht, daß Dr. Haillant ſich
In=
korrektheiten und Verfehlungen verſchiedener Art hat zu
ſchulden kommen laſſen. Weitere Anzeigen aus dem Kreiſe
ſeiner Klienten ſind erfolgt. — Gegen 3 Uhr nachm. waren
zwei Telephonarbeiter damit beſchäftigt, das
Ge=
ſtänge auf einem Hauſe in Ordnung zu bringen; es hatte
durch die Einwirkung des Froſtes ſo gelitten, daß einige
eiſerne Stangen zum Teil verbogen, zum Teil geborſten
waren. Während nun die Leute auf ihrem gefährlichen
Poſten arbeiteten, geriet das ganze Geſtänge ins Wanken
und die beiden Arbeiter verloren den Halt; ſie fielen auf
das Dach und von dort ſtürzten ſie in die Tiefe.
Beide Arbeiter ſind ſehr ſchwer verletzt, ſo daß an ihrem
Aufkommen gezweifelt wird.
Frankfurt, 11. Jan. Heute nachmittag ereignete ſich
hier ein Automobilunfall mit tödlichem
Aus=
gang. Als ein Arzt aus Griesheim mit ſeinem
Herr=
ſchaftsauto die Gutleutſtraße entlang fuhr, ſprang die
vierjährige Frieda Bauer vor ihrer Wohnung,
Gutleut=
ſtraße 158, vor das Auto. Der Beſitzer lenkte ſelbſt das
Fahrzeug; er war aber nicht mehr imſtande, das Gefährt
rechtzeitig anzuhalten, es ging dem Mädchen über die
Bruſt hinweg. Der Arzt brachte das unglückliche Kind
n ſeinem Auto nach der Rettungswache Münzgaſſe, wo
es kurz nach ſeiner Einlieferung den Verletzungen
er=
lag. Der durch die Kataſtrophe tief erſchütterte Leiter
des Autos meldete ſelbſt den Unfall bei der Polizei an.
München, 11. Jan. Die Taglöhner Joſeph Beinkofer=
Kelheim und Emil Moßrainer=München, die am 15.
No=
vember aus dem Schlößchen Luſtheim bei Schleißheim
alte, dem bayeriſchen Staate gehörige Oelgemälde
aus dem Rahmen geſchnitten und im Walde verſteckt
hatten, wurden zu je 3 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren
Ehrverluſt verurteilt. Gleichzeitig wurden wegen
Hehlerei der Kaufmann Franz Negele zu 1 Jahr 3
Mo=
naten und der Händler Faver Hirſchl=München zu 2
Jah=
ren und 1 Monat Zuchthaus und beide ebenfalls zu 10
Jahren Ehrverluſt verurteilt.
Düſſeldorf, 11. Jan. Bei dem Einſturz eines
vierſtöckigen Neubaues in dem Stadtteil
Deren=
dorf wurden ſechs Arbeiter unter den Trümmern
begra=
ben. Sie wurden ſämtlich, ſchwer verletzt, von der
Feuer=
wehr geborgen und ins Krankenhaus gebracht, wo ein
Arbeiter kurz nach ſeiner Einlieferung ſtarb, während
ein anderer noch ohne Beſinnung iſt.
München=Gladbach, 12. Jan. Der Paris=
Ber=
iner Schnellzug fuhr geſtern in eine Abteilung
von Arbeitern. Einem Arbeiter wurde der Kopf vom
Rumpfe getrennt, eine anderer wurde lebensgefährlich
verletzt.
Hamburg, 11. Jan. In der geſtrigen Aufführung
von Wolff=Ferraris Oper „Der Schmuck der Madonna”
wurde, dem Hamburger Fremdenblatt zufolge, Frau
Fleiſcher=Edel während der letzten Szene von
ihrem Partner ſo unglücklich zu Boden
geſchleu=
dert, daß ſie mit dem Hinterkopf hart auf den Boden
aufſchlug. Bald darauf ſtellte ſich bei der Künſtlerin
hef=
tiges Erbrechen ein und heute vormittag iſt ihr
Bewußt=
ſein getrübt.
Hamburg, 11. Jan. Infolge der ſtrengen Kälte
traten auf der Elbe Eisbildungen ein, die der Schiffahrt
hinderlich ſind. Die Vereinigten
Elbeſchiffahrtsgeſell=
ſchaften ſtellten daher die Abſchleppung ab Hamburg im
Schleppereiverkehr ein.
Hummelshain (Sachſen=Altenburg), 12. Jan. Der
in Touriſtenkreiſen weitbekannte Gaſthof zum
Kel=
ler iſt geſtern früh mit ſämtlichen Nebengebäuden
ab=
gebrannt.
Danzig, 11. Jan. Die Urſache des geſtrigen
Brandes der offenen Lagerhalle im Freibezirk
danzig=Neufahrwaſſer iſt noch nicht feſtgeſtellt. Die Halle
war 120 Meter lang und 20 Meter breit und ganz aus
Holz, da ſie im Feſtungsrayon lag. Verbrannt ſind 60
Waggons Zucker, die einen ungefähren Wert von ½
Mil=
lion Mark repräſentieren, ferner eine Anzahl von
Ma=
ſchinen und Stückgütern. Im Keller des Schuppens
lagen etwa 1500 Tonnen Salpeter im Werte von 300000
Mark, der anſcheinend gerettet werden kann.
Luxemburg, 12. Jan. Vor dem
Zuchtpolizei=
gericht wurde heute, wie das Luxemburger Wort
mel=
det, das Urteil in dem Schmugglerprozeß gegen
die fünf Gebrüder, die Händler Pierre aus
Rodin=
gen in Luremburg, gefällt, die beſchuldigt waren, im
Laufe der Monate Januar und Februar 1911, d. h. in
der Zeit, wo die Einfuhr franzöſiſchen Viehs in das
Großherzogtum geſtattet war, Vieh holländiſchen
Ur=
ſprungs im Werte von etwa 48000 Mark im
Tranſitver=
kehr über Belgien und Frankreich in das Großherzogtum
Luxemburg eingeführt zu haben. Nach der vom
Mini=
ſterium verfochtenen Anſicht der Zollverwaltung hatten
ſich die Angeklagten hiermit des im Vereinszollgeſetz von
1869 vorgeſehenen Deliktes der Konterbande und auch des
Vergehens gegen das Viehſeuchengeſetz von 1870 und
eines auf dieſem fußenden Beſchluſſes ſchuldia gaemacht.
Zwei der Gebrüder wurden zu je 85000 Mark, ein
zwei=
ter zu 40000 Mark, der Vierte zu 11000 Mark und der
Fünfte zu 7000 Mark verurteilt. Ferner wurde die
Be=
ſchlagnahme der eingeſchmuggelten Tiere angeordnet, die
einen Wert von 38000 Mark haben. Bereits früher
waren Tiere im Werte von 10000 Mark beſchlagnahmt
worden.
Paris, 11. Jan. Der Appellationshof ſprach
den Staatsanwalt Terrol de la Valette von der Anklage,
den Deputierten Ceccaldi zu beſtechen verſucht zu haben,
wegen Mangel an Beweiſen frei.
London, 11. Jan. Ein Rettungsboot von
Caiſtor rettete ſieben deutſche Seeleute des
Briggſchoners „Falke‟=Bremen, der mit einer Ladung
Reis nach Yarmouth beſtimmt war. Das Schiff war
auf den Sandbänken vor Yarmouth während dichten
Ne=
bels geſtrandet. Man glaubt, daß es vollſtändig zum
Wrack wird.
Belgrad, 11. Jan. Die ſterblichen Ueberreſte des
Fürſten und der Fürſtin Karageorgewitſch
wurden in der neu erbauten Gruft der Kirche von Topola
beigeſetzt.
New=York, 12. Jan. Geſtern wurden aus den
Ge=
wölben der Equitable Company für 1800
Mil=
lionen Wertpapiere entnommen, die unverſehrt geblieben
ſind.
Chicago, 11. Jan. Heute nachmittag gegen 2 Uhr
brach im Gebäude des Handelsamtes Feuer aus, das
einen Fahrſtuhlſchacht hinter der Produktenbörſe ergriff.
Dichte Rauchwolken drangen in die Börſenſäle. Das
Feuer hat keinen großen Schaden angerichtet. Durch
den Brand entſtand unter den Börſenbeſuchern eine
ge=
ringfügige Panik. Viele Perſonen ſtürzten auf die
Straße, doch nahm das Geſchäft, nachdem der Brand
ge=
löſcht war, ſeinen Fortgang.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
Zum Wolzogen=Vortrag. Unter dem
Titel „Der Dichter in Dollarica” wird Ernſt von
Wol=
zogen, wie bereits mitgeteilt, noch im Laufe dieſes
Mo=
nats bei Fontane u. Co. in Berlin ſeine geſammelten
Aufſätze über das Volk und die Kultur der Vereinigten
Staaten von Amerika erſcheinen laſſen. Vorher jedoch
wird er in ſeinem hieſigen Vortrag am 19. Januar im
„Kaiſerſaal” unter der Frageſtellung „Was können wir
von Amerika lernen?” alles zuſammenfaſſen, was
geeig=
net iſt, zumal uns Deutſche zu erfreuen oder zu erſchrecken
wenn wir die Kultur des gegenwärtigen Amerikas als
einen Spiegel unſerer eigenen Zukunft auffaſſen. Es ſei
beſonders bemerkt, daß dieſe zuſammenfaſſenden
Betrach=
tungen des Verfaſſers bisher noch nicht veröffentlicht
wurden.
Luſtige Simpliziſſimusſpiele
Münche=
ner Künſtler. Wie ſchon mitgeteilt, finden am
Diens=
tag, den 16., und Mittwoch, den 17. Januar, abends 8½
Uhr im Kaiſerſaal Luſtige Simpliziſſimusſpiele Münchener
Künſtler ſtatt, die bisher überall vom größten künſtleriſchen
Erfolg begleitet waren. Das Enſemble beſteht aus den her
vorragendſten Künſtlern und ſind die Vorträge und Spiele
dezent und vornehm, ſodaß der Beſuch Jedermann beſtens
empfohlen werden kann, was von der Kritik rückhaltlos an
erkannt wird. „Es durchſchwebte den Abend ein freier
Hu=
mor,” ſchreibt ein Koburger Blatt, „nicht jener täppiſche,
oft rüde Humor, wie ihn der Philiſter im Simpliziſſimus
haßt, jener Humor, der mit Klötzen nach Bretterwänden
zielt. Alle die zierlichen Chanſons mit ſcharfgeſchliffener
Pointe, die humoriſtiſchen, meiſt in poetiſcher Form ge
brachten Vorträge und auch das gute Stimmenmaterial des
Sängers und der Sängerinnen löſten immer wieder warm
blütigen Beifall aus”. Im Uebrigen wird beſonders der
vornehme Rahmen gelobt, in dem die Darbietungen
ge=
geben werden und die ſich fernhalten von jeder
Aufdring=
lichkeit. Jede Vorſtellung wird ein neues Programm
bringen. Den Kartenverkauf hat bekanntlich die Firma
Thies Nchfl., Hofmuſikalienhandlung (Leopold Schutter)
übernommen.
Die Revolution in China.
* Tokio, 11. Jan. Die Meinungsäußerungen der
japaniſchen Preſſe ſtimmen darin überein, daß das
ruſſiſche Vorgehen in der Mongolei die
Theorie von der territorialen Unverletzlichkeit Chinas, be
ſonders bezüglich der äußeren Provinzen, zerſtört hat.
Ferner wird darauf hingewieſen, daß das ruſſiſche Vor
gehen unvermeidlich zu einem Wechſel in der Politik der
Mächte und zu ähnlichen internationalen Unſtimmigkeiten
führe, wie ſeinerzeit bei dem Vorgehen einzelner Mächte
in Tibet, Yünnan und anderswo. Die Zeitungen fügen
hinzu, aus der Tatſache, daß die Mächte jetzt keinen
Ein=
ſpruch erhoben, folge nicht, daß ſie das ruſſiſche Vorgehen
billigten; ſie wollten ſich vielmehr nur freie Hand für die
Zukunft vorbehalten.
* Peking, 12. Jan. Die Verhandlungen über
die mongoliſche Frage wurden infolge der
chineſi=
ſchen Wirren von Peking nach Petersburg verlegt. China
iſt bereit, über die ruſſiſchen Vorſchläge betr. den Anſchluß
der geplanten Eiſenbahn von Kiachta nach Ugra an das
ſibiriſche Bahnnetz zu verhandeln, erkennt aber die
Be=
rechtigung der übrigen ruſſiſchen Forderungen nicht an.
— London, 12. Jan. Der Pekinger Vertreter des
Daily Telegraph berichtet über eine Unteryedung
mit Juanſchikai. Juanſchikai macht den Eindruck
eines ſtarken und energiſchen Mannes, der weiß, was er
will. Er erklärte es für Unſinn, zu behaupten, daß
Groß=
britannien und Japan im Geheimen bemüht ſeien, die
Monarchie in China zu erhalten. Weiter ſagte er, daß
er nicht eine Handvoll Revolutionäre über das Schickſal
der chineſiſchen Regierung entſcheiden laſſen wolle.
Des=
halb ſei er für die Einberufung der Nationalverſammlung
eingetreten. Er habe erreicht, was in der Geſchichte
un=
erhört ſei, nämlich, daß der Thron jener Einberufung
zu=
ſtimmte, die jeden Augenblick die Monarchie abſchaffen
könnte. Der Diktator verſicherte aber mit Nachdruck, er
ließe ſich in der von den Revolutionären zuſammengeſetzten
Konferenz nichts aufdrängen. Uebrigens kämpfe er nicht
für die Erhaltung der Mandſchudynaſtie, ſondern für die
Aufrechterhaltung der Ordnung und der Ruhe im Lande.
Ueber die Verhandlungen mit der Mongolei ſagte Juan
ſchikai, dieſer Punkt ſei der bedenklichſte, aber die Pekinger
Regierung werde ſich von der ruſſiſchen nicht breit ſchlagen
laſſen.
* London, 12. Jan. Dem Daily Telegraph wird
aus Schanghai vom geſtrigen Tag gemeldet, es werde
ffiziell erklärt, daß am 15. Januar, dem Tage, an dem
der Waffenſtillſtand abläuft, der Vormarſch auf
Peking beginnen ſoll, wenn nicht bis dahin der Thron
bdankt.
Reichstagswahl
am 12. Januar 1912.
Erläuterungen.
Es bedeutet:
Bbd. — Bauernbund.
b. k. F. — bei keiner Fraktion.
Bdl. — Bund der Landwirte.
Demokr. Vgg. — Demokratiſche Vereinigung.
D. Refpt. — Deutſche Reformpartei.
Fortſchr. Vpt. — Fortſchrittliche Volkspartei.
Konſ. — Konſervativ.
Lothr. — Lothringer.
Mittelſt.=Pt. — Mittelſtandspartei.
Natl. — Nationalliberal.
Rpt. — Reichspartei.
Soz. — Sozialdemokrat.
Wirtſch. Vgg. — Wirtſchaftliche Vereinigung.
Ztr. — Zentrum.
* Die geſtrigen Reichstagswahlen haben in
Darm=
ſtadt nachſtehendes Reſultat ergeben:
Hiervon erhielten Stimmen
714 625) 268 173 181
II. 639) 546) 169 146 230
III. 804) 686l 179 143 362
IV. 748) 647 256 177 210
V. 726) 638) 229 162 242
VI. 775 674) 214 149 306
VII. 7281 625) 118 89 418
VIII. 733) 637 140 113 384
IX. 700 616) 205 109 300
X. 701) 596) 190 134 267
XI. 700) 596 216 142 229
XII. 626) 522) 218 129 175
XIII. 744 659) 253 164 241
XIV. 732) 656 334 139 139
XV. 658 568 327 122 116
XVI. 686) 619) 367 159 91
XVII. 632) 562) 198 137 225
XVIII. 723) 645) 153 126 370
XIX. 6131 541 205 99 235
XX. 407 335) 148
91 94
XXI. 359) 316) 189
63
63
XXII. 716) 612 317 109 183
XXIII. 708) 600) 223 184 189
XXIV. 433) 373) 131 91 147
XXV. 699) 576) 87
84 404
156
556
XXVI. 676
76.
123
zuſam. 17380 15016) 5490 3357 6087
Die Geſamtzahl der Abſtimmenden in
Darm=
ſtadt betrug alſo 15016, das ſind 86,3% der
Wahl=
berechtigten gegen 82,4% bei der Wahl vom 25. Januar
1907 und 84,8% bei der Stichwahl vom 5. Febr. 1907.
Das Ergebnis der einzelnen Gemeinden des
Wahl=
reiſes iſt folgendes:
Wahl am
Wahl am
12. Januar 1912. 25. Jan. 1907
Kreis
Darmſtadt:
5490) 3357 608714982 14042 5169
Darmſtadt
358) 119) 800 224 166 612
Arheilgen
52
57
27
Braunshardt
244) 237 866) 2191 321 679
Eberſtadt
441 25 199
56) 35
Erzhauſen
90 16 51 88 22 38
Eſchollbrücken
161) 31 96 1531 47 77.
Hahn mit Eich
100
1711 781 35 145
Gräfenhauſen
215) 227 873 112 285 776
Griesheim
63) 66 109) 861 571 73
Meſſel
42) 97
41) 31 114 4
Nieder=Beerhach
Nieder=Ramſtadt mit
69 304 131 99 217
147
Waſchenbach
317 991 420
210
Ober=Ramſtadt
418) 219) 789) 402 263 700
Pfungſtadt
233) 67 317 265 123 223
Roßdorf
56) 22) 9 53
19)
Schneppenhauſen
35) 39 131 46 491 88
Traiſa
70
45 217
Weiterſtadt
74) 37
70) 48 183
79). 39) 23
Wixhauſen
8090) 4696 12091/7509 5781 9993
Wahl am 12. Jan.) Wahl am
1912.
25. Jan. 1907
Kreis
Groß=Gerau
55s
58 (5g
Aſtheim
82
100 72
95
Bauſchheim
63) 331 861 60 30 70
Berkach
9
12 32
39) 8
Biebesheim
181) 80) 185) 222 93 173
Biſchofsheim
175) 407) 4041 84 290 353
Büttelborn
164 36) 160 128 70) 135
Trumſtadt
196) 37) 87 184 691 81
Dornberg
11 17
2
Dornheim
129) 42) 164 126 59 118
Erfelden
148 28 55
119) 44
Heinsheim
78) 64 94 34 136 50
Ginsheim
62) 109) 269) 691 81 237
Guſtavsburg
123) 65 171 47 71 204
Hoddelau
132) 94) 67 139 76 57
244) 417) 473) 170 376 406
Groß=Gerau
Haßloch
20) 8 37
Kelſterbach
124 77) 610 100 107 414
571 30 84) 60 32 71
Klein=Gerau
Königſtädten
76) 84) 961 29 159 64
99) 39) 118) 89 53 107
Leeheim
26) 106) 571 401 1001 471
Mörfelden
Nauheim
64) 129) 159) 41 158 128
Raunheim
38) 831 254 22 76 218
236) 189) 9071 154 1881 640
Rüſſelsheim
73) 111) 125 1061 101 9
Stockſtadt
125) 80 270 147 81 227
Trebur
33) 80l 369) 171 48 291
Walldorf
91) 40) 831 77 50 83
Wallerſtädten
130 49
118 49) 61
Wolfskehlen
24) 4e
105) 20
65) 108.
Worfelden
Kreis
Groß=Gerau
3082) 2564 6 1992614 2666 4988
Hierzu
Kreis Darmſtadt 8090l 4 696 1209175095781 9993
Insgeſamt 11172 7 260 18 290l10123) 8447 14981
Das vorläufige Geſamtreſultat iſt mithin: Oſann
11172. Strecker 7260, Queſſel 18 290.
Mithin Stichwahl zwiſchen Oſann und Queſſel.
Großherzogtum Heſſen.
339. Heſſen 1. Gießen=Grünberg. (bisher: Werner
Wirtſch. Vgg.) Oberlehrer Dr. Werner Wirtſch. Vgg.
9565, Gew.=Sekr. Erkelenz Fortſchr. Vpt. 6 39.
Kaſſen=
kontroll. Beckmann Soz. 7910. Stichwahl zwiſchen
Werner (W. Bgg) und Beckmann (Soz.)
340. Heſſen 2. Friedberg=Büdingen. (bisher Buſold
Soz.) Rechtsanw. Schröder Ztr. 1265. Landger.=Rat
Dr. Strack Natl. 4264, Seminarlehrer Leuchtgens
Fort=
ſchr. Vpt. 1417, Parteiſekr. Buſold Soz. 4756..
Stich=
wahl zwiſchen Buſold und Strack.
341. Heſſen 3. Lauterbach=Alsfeld. (bisher:
Binde=
wald Wirtſch. Vgg.). Kunſtmaler Bindewald Wirtſch.
Vgg. 6174, Landwirtſch. Lehrer Heck Natl. 3214, Pfarrer
Möbus Fortſchr. Vpt. 3795, Redakteur Vetters Soz. 3029.
Stichwahl zwiſchen Bindewgld und Möbus.
343. Heſſen 5. Offenbach=Dieburg. (bishee: Ulrich
Soz.) Lehrer Dern Wirtſch. Vgg. —
Schneidermſtr.
Neſſel Ztr. —, —, Oberbürgermſtr. a. D. Brink Natl.
—, Rechtsanwalt Carnier Fortſchr. Vpt. —,—,
Buch=
druckereibeſ. Ulrich Soz. Ulrich (Soz.) gewählt.
344. Heſſen 6. Erbach=Bensheim. (bisher: Haas
Natl.) Buchhändler Dr. Rippel Wirtſch. Vgg.
Fabrikant Sciol Natl. —,— Fabrikant Dr. Sauer
Fort=
ſchr. Vpt. — —, Parteiſekretär Haſenzahl Soz.
Stich=
wahl zwiſchen Rippel und Haſenzahl.
345. Heſſen 7. Worms. (bisher: Frhr. Heyl zu
Herrnsheim b. k. Fr.) Stadtrechner Uebel Ztr. —,
Gutsbeſ. Becker Fortſchr. Vpt. ——, Gew.=Sekr.
Engel=
mann Soz. ——, Geh. Kommerzienrat Frhr. Heyl zu
Herrnsheim b. k. Fr. ——. Stichwahl zwiſchen Heyl
Natl.) und Engelmann (Soz.).
346. Heſſen 8. Bingen=Alzey. (bisher: Uebel Ztr.)
Arzt Dr. Becker Natl. 10403, Pfarrer Korell Fortſchr. Vpt.
9363, Redakteur Adelung Soz. 2286. Stichwahl zwiſchen
Becker und Korell.
347. Heſſen 9. Mainz. (bisher David Soz.)
Kom=
merz.=Rat Molthan Ztr. 9504. Oberlehrer Dr. Keller Natl.
7100, Schriftſteller Dr. David (Soz.) 17267. Dr. David
zewählt.
I. Königreich Preußen.
A. Provinz Oſtpreußen.
Regierungsbezirk Königsberg.
2. Königsberg 2. Labiau=Wehlau. (bisher: Wagner
Fortſchr. Vpt.) Oberſt a. D. v. Maſſow Konſ. —
Bürgermeiſter Wagner Fortſchr. Vpt. —, Parteiſekr.
H. Linde Soz. Stwiwahl v. Meſſow (konſ.) und
Wagner (Fortſchr. Vpt.).
3. Königsberg 3. Königsberg=Stadt. (bisher:
Gyß=
ling Fortſchr. Vpt.) Archivrat Dr. Karge Konſ. —,
Verb.=Sekr. Dr. Fleiſcher Ztr. —, Juſtizrat Gyßling
Fortſchr. Vpt. — Gen.=Sekr. Behrens Wirtſch. Vgg.
Rechtsanwalt Hugo Haaſe Soz. Haaſe (S.) gewählt.
4. Königsberg 4. Königsberg Landkreis, Fiſchhauſen.
bisher: Fürſt zu Dohna=Schlobitten Konſ.). Fürſt zu
Dohna=Schlobitten Konſ. —, Klempnermſtr. Bartſchatz
Fortſchr. Vpt. —, Geſchäftsführer Albert Borowski
Soz. Stichwahl zwiſchen Dohna=Schlobitten (konſ.)
und Bartſchatz (Fortſchr. Vpt.)
7. Königsberg 7. Pr. Holland=Mohrungen. (bisher
Hlüer Konſ.) Landrat Dr. v. Veit Konſ. —. Gutsbeſ
Lietke Natl. —, Juſtizrat Gyßling Fortſchr. Vpt.
Rechtsanwalt H. Haaſe Soz. v. Veis (Konſ.) gewählt.
Regierungsbezirk Gumbinnen.
12. Gumbinnen 4. Stallupönen=Goldap=Darkehmen.
bisher: Kreth Konſ.). Verbandsdirektor Reg.=Rat a. D.
Kreth Konſ. —, Guts= und Mühlenbeſitzer Borowski
Natl. —, Grundbeſ. J. Franz Soz. Kreth (konſ.)
gewählt.
Regierungsbezirk Allenſtein.
14. Allenſtein 1. Oſterode=Neidenburg. (bisher:
Nehbel Konſ.) Rittergutsbeſitzer Nehbel Konſ. —
Hof=
beſ. Moritz Natl. —, Dr. Rzepnikowski Pole —
Rechtsanwalt H. Haaſe Soz. Nehbel (Konſ.) gew.
15. Allenſtein 2. Allenſtein=Röſſel. (bisher: Orlowski
Ztr.). Pfarrer Kunibert Krix Ztr. —, Juſtizrat
Gyß=
ling Fortſchr. Vpt. —, Pfarrer Barczewski Pole —,
Rechtsanwalt H. Haaſe Soz. Krix (Ztr.) gewählt.
17. Allenſtein 4. Sensburg=Ortelsburg. (bisher:
v. Bieberſtein Konſ.). Rittergutsbeſ. Rogalla v.
Bieber=
ſtein Konſ. —, Apotheker Eugen Lewandowski Pole
Bürgermeiſter Mey Natl. — Rechtsanwalt
H. Haaſe Soz. v. Bieberſtein (Konſ.) gewählt.
B. Provinz Weſtpreußen.
Regierungsbezirk Danzig.
20. Danzig 3. Stadtkreis Danzig. (bisher:
Momm=
ſen Fortſchr. Vpt.) Kaufm. Rudolf Dentler Konſ. —
Pfarrer Kupczynski Pole — Redakt. Friedrich
Wein=
hauſen Fortſchr. Vpt. —, Redakt. Hans Marckwaldt
Soz. Stichwahl Weinhauer (Fortſchr. Vpt.) und
Marckwaldt (Soz.)
21. Danzig 4. Neuſtadt=Carthaus. (bisher: v.
Janta=Polczynski Pole.) Schulrat Schreiber Rpt. —
Prof. Herwig Ztr. —, Rechtsanw. v. Laszewski Pole
, Konrad Broßwitz Soz. —. Laszewski (Pole)
gewählt.
C. Provinz Brandenburg.
Stadt Berlin.
31. Berlin 1. Mitte. (bisher: Kaempf Fortſchr,
Vpt.) Gauvorſteher Kaufmann Oskar Thomas Wirtſch”
Vgg. — Reichsgraf v. Oppersdorff Ztr. —, Schrift.
ſteller Chociszewski Pole — Stadtälteſter Johannes
Kaempf, Fortſchr. Vpt. —, Redakt. Wilh. Düwell, Soz.
—, Oberſt a. D. Gädke demokr. Vgg. Stichwahl
zwi=
ſchen Kaempf (Fortſchr. Bpt.) und Düwell (Soz.)
32. Berlin 2. Außere Stadt-Süd= u. Südweſt.
(bisher: Fiſcher Soz.) Rentner F. Mechelke Konſ. —.
Reichsgraf v. Oppersdorff Ztr. —, Schriftſt.
Cho=
ciszewski Pole —, Bankdirektor Karl Mommſen
Fort=
ſchr. Vpt. Fiſcher (Soz).) gewählt.
33. Berlin 3. Innere Stadt-Süd. (bisher: Heine
Soz.) Liz. Mumm Wirtſch. Vgg. — Reichsgraf v.
Op=
persdorff Ztr. — Schriftſt. Chociszewski Pole —
Rechtsanwalt C. A. Rosbach Fortſchr. Vpt. —
Partei=
ſekr. Wilhelm Pfannkuch (Soz). Pfannkuch (Soz.)
gewählt.
34. Berlin 4. Außere Stadt-Oſt. (bisher:
Büch=
ner Soz.) Arb.=Sekr. Behrens Wirtſch. Vgg. —,
Reichs=
graf v. Oppersdorff Ztr. —, Schriftſt. Chociszewski
Pole Prof. Dr. Friedrich Cauer Fortſchr. Vpt. —
Kaſſenbeamt. Otto Büchner Soz. Büchner (Soz.)
ge=
wählt.
35. Berlin 5. Innere Stadt-Nord. (bisher:
Schmidt Soz.) Werkmeiſter Hürtgen Wirtſch. Vgg. —
Reichsgraf v. Oppersdorff Ztr. —, Schriftſt.
Cho=
ciszewski Pole —, Stadtv. Malerobermeiſter Franz
Rettich Fortſchr. Vpt. —, Arb.=Sekr. Robert Schmidt
Soz. Schmidt (Soz.) gewählt.
36. Berlin 6. Außere Stadt-Nord u. Nordweſt.
(bisher: Ledebour Soz.) Provinzialſchulſekr. Huick Konſ.
—, Reichsgraf v. Oppersdorff Ztr. —, Schriftſt.
Cho=
ciszewski Pole —, Stadtv. Kaufm. Karl Gronewaldt
Fortſchr. Vpt. —, Schriftſt. Georg Ledebour Soz.
Lebedour (Soz.) gewählt.
Regierungsbezirk Potsdam.
37. Potsdam 1. Weſt=Prignitz. (bisher:
Stubben=
dorff Rpt.) Rittergutsbeſ. Stubbendorff Rpt. —, Arzt
Dr. Tubentahl Fortſchr. Vpt. — Gew.=Beamt. Willy
Siering Soz. —. Stichwahl zwiſchen Stubbendorff
(Rpt.) und Siering (Soz.)
38. Potsdam 2. Oſt=Prignitz. (bisher: Löſcher
Rpt.) Gutsbeſ. Lehmann Rpt. (Bdl.) —, Gutsbeſ. Löſcher
Rpt. (Bauernbund) — Gew.=Beamt. Karl Hetzſchold
Soz. —. Stichwahl zwiſchen Löſcher (Rp.) und
Lehmann (Bdl.).
42. Potsdam 6. Nieder=Barnim. (bisher:
Stadt=
hagen Soz.) Erſter Bürgermeiſter Ziethen Rpt.
Stadtv. Redakt. Erdmannsdörffer Fortſchr. Vpt.
Redakt. Artur Stadthagen Soz. —. Stadthagen (Soz.)
gewählt.
43. Potsdam 7. Potsdam=Oſthavelland. (bisher:
Pauli Konſ.) Oberbürgermeiſter Vosberg Rpt. —
Reichsgraf v. Oppersdorff Ztr. —, Juſtizrat Kennes
Fortſchr. Vpt. — Rechtsanw. Karl Liebknecht Soz. —
Stichwahl Liebknecht (Soz.) und Vosberg (Rpt.)
44. Potsdam 8. Weſthavelland=Stadt
Branden=
burg. (bisher Görcke Natl.) Generalleut. z. D. v.
Bre=
dow Konſ. — Oberlehrer Prof. Dr. Görcke Natl. —,
Verlagsbuchhdlr. Ernſt Remmers Fortſchr. Vpt. —
Redakt. Heinrich Peus Soz. Peus (Soz.) gewählt.
45. Potsdam 9. Zauch=Belzig=Jüterbog=
Lucken=
walde. (bisher: v. Oertzen Rpt.) Oberreg.=Rat a. D.
v. Oertzen Rpt. —, Landesrat Dr. Freund Fortſchr.
Vpt. — Stadtv. Ferd. Ewald Soz. Ewald (Soz.)
gewählt.
Regierungsbezirk Frankfurt a. O.
48. Frankfurt a. O. 2. Landsberg=Soldin. (
bis=
her Holtſchke Konſ.) Amtsger.=Rat Holtſchke Konſ.
Bürgermeiſter Lehmann Fortſchr. Vpt. —, Buchhdlr.
Wilh. Pätzel Soz. —. Stichwahl zwiſchen Holtſchke
(Konſ.) und Pätzel (Soz.).
50. Frankfurt a. O. 4. Frankfurt a. O.=Lebus.
(bisher: Faber Soz.) Arb.=Sekr. Dunkel Konſ.
Rechtsanw. Dr. Bollert Natl. — Stadtv. Arzt Dr.
Hermann Weyl Soz. Stichwahl Bollert (Natl.) und
Weyl (Soz.).
56. Frankfurt a. O. 10. Calau=Luckau. (bisher:
Henning Konſ.) Rentner Adolf Henning Konſ.
Kommerz.=Rat Max Koswig Natl. —, Parteiſekr. Otto
Wels Soz. Stichwahl zwiſchen Henning lkonſ.)
und Wels (Soz.)
D. Provinz Pommern.
Regierungsbezirk Stettin.
58. Stettin 2. Ueckermünde=Uſedom=Wollin. (
bis=
her: Kuntze Soz.) Rittergutsbeſ. Rittmſtr. a. D. v. Böh=
lendorff=Kölpin Konſ. —, Mühlenbaumſtr. Brick
Mit=
telſt.=Pt. —, Fabrikbeſ. Helmut Toepffer Natl. —,
Lagerhalter Alex Kuntze Soz. —. Stichwahl Kunze
(Soz.) und v. Böhlendorff=Kölpin (Konſ.).
60. Stettin 4. Stadt Stettin. (bisher: Dohrn
Fortſchr. Vpt.) Geſchäftsführer P. Walz Wirtſch. Vgg.
—, Landt.=Abg. Juſtizrat Lippmann Fortſchr. Vpt.
Schriftſteller Ewald Vogtherr Soz. — Vogtherr (Soz.)
gewählt.
61. Stettin 5. Pyritz=Saatzig. (bisher: Edler Herr
zu Putlitz Konſ.) Rittergutsbeſ. Gans Edler Herr zu
Putlitz Konſ.) —, Erſter Bürgermſtr. Wieacker Natl.
— Stadtv. Gew.=Beamt. Schauer Soz. —. Putlitz
(Konſ.) gewählt.
Regierungsbezirk Köslin.
66. Köslin 3. Köslin=Kolberg=Bublitz. (bisher:
Malkewitz Konſ.). Rentier Malkewitz Konſ. —, Rektor
Juds Fortſchr. Vpt. — Parteiſekr. Aug. Horn Soz.
Malkewitz (konſ.) gewählt.
F. Provinz Schleſien.
Regierungsbezirk Breslau.
86. Breslau. Guhrau=Steinau=Wohlau. (bisher:
Graf v. Carmer Konſ.). Majoratsbeſ. Graf v. Carmer=
Oſten Konſ. — Pfarrer Zakrzewski Pole —, Anſiedler
Reinecke Natl. —, Gew.=Sekr. Senk Soz. Carmer=
Oſten (Konſ.) gewählt.
88. Breslau 3. Wartenberg=Oels. (bisher: Euen
Konſ.) Rechtsanw. u. Notar Mertin Rpt. —, Arb.=Sekr.
Hornig Ztr. —, Pfarrer Zakrzewski Pole —
Sub=
direktor Dr. Konicki Fortſchr. Vpt. — Gew.=Sekretär
Klippel Soz. Martin (Rp.) gewählt.
89. Breslau 4. Namslau=Brieg. (bisher: Perniock
Konſ.) Chefredakteur Dr. Oertel Konſ. —
Ritterguts=
beſ. Frhr. v. Seydlitz Rpt. —, Pfarrer Zakrzewski Pole
Chefredakt. Winckler Fortſchr. Vpt.
Parteiſekr.
Theodor Müller Soz. Stichwahl zwiſchen Oertel
(konſ.) und Winckler (Fortſch. Vpt.)
91. Breslau 6. Stadt Breslau=Oſt. (bisher: Fürſt
v. Hatzfeldt Rpt.) Juſtizrat Dr Grützner Konſ.
Pfarrer Zakrzewski Pole —, Stadtrat Dr. Grund Natl.
Gew.=Beamter Bauer Soz. —, Prediger Tſchirn
Dempkr. Vgg. Stichwahl Dr. Grund (Natl.) und
Bauer (Soz.).
92. Breslau 7. Stadt Breslau=Weſt. (bisher:
Pfundtner Fortſchr. Vpt.) Reg.=Rat Dr. Meyer Rpt.
Pfarrer Zakrzewski Pole —, Juſtizrat Dr.
Heil=
berg Fortſchr. Vpt. — Schriftſt. Bernſtein Soz.
Bernſtein (Soz.) gewählt.
97. Breslau 12. Glatz=Habelſchwerdt. (bisher: Graf
v. Oppersdorff Ztr.) Landger.=Präſ. a. D. Sperlich Ztr.
— Pfarrer Zakrzewski Pole —, Parteiſekr.
Schön=
wälder Soz. Graf von Oppersdorff (Ztr.) gewählt.
98. Breslau 13. Frankenſtein=Münſterberg. (bisher:
Graf Praſchma Ztr.) General z. D. Frhr. v.
Secken=
dorff Konſ. —, Herrſchaftsbeſ. Graf Praſchma Ztr. —,
Pfarrer Zakrzewski Pole — Gew.=Setr. Drieſchner
Soz. Praſchma (Ztr.) gewählt.
Regierungsbezirk Oppeln.
101. Oppeln 3. Groß=Strelitz=Koſel. (bisher:
Glo=
watzki Ztr.) Erzprieſter Glowatzki Ztr. —, Propſt Waida
Pole —, Expedient Bialdyga Soz. Waida (Pole)
ge=
wählt.
103. Oppeln 5. Beuthen=Tarnowitz. (bisher:
Napie=
ralski Pole.) Juſtizrat Bitta Ztr. —, Redakt. Dombeck
Pole — Sanitätsrat Dr. Hartmann Natl. —, Arb.=
Sekr. Hörning Soz. —. Bitta (Zentr.) gewählt.
106. Oppeln 8. Ratibor. (bisher: Sapletta Ztr.)
Reg.=Rat a. D. Lüdke Rpt. —, Stadtrat Sapletta Ztr.
—, Propſt Banas Pole —, Gew.=Sekr. Schwob Soz.
—. Stadtrat Sapletta (Zentr.) gewählt.
Regierungsbezirk Liegnitz.
112. Liegnitz 2. Sagan=Sprottau. (bisher: v. Bolko
Konſ.) Rittergutsbeſ. v. Bolko Konſ. —, Bürgermſtr.
Achilles Fortſchr. Vpt. — Gew.=Beamt. Fritſch Soz.
Stichwahl zwiſchen v. Volko (konſ.) und Fritſch
(Soz.)
118. Liegnitz 8. Schönau=Hirſchberg. (bisher: Ablaß
Fortſchr. Vpt.) Gutsbeſ. Rahm Konſ.
Stadtpfarrer
Seidel Ztr. — Rechtsanw. Dr. Ablaß Fortſchr. Vpt.
—, Redakt. Schiller Soz. Stichwahl zwiſchen Ablaß
(Fortſchr. Vpt.) und Schiller (Soz.)
G. Pxovinz Hachſen.
Regierungsbezirk Magdeburg.
123. Magdeburg 3. Jerichow I. u. II. (bisher: v.
Byern Konſ.) Rittergutsbeſ. v. Byern Konſ. —,
Fort=
bildungsſchuldirektor Merten Fortſchr. Vpt.
„
Ex=
pedient Haupt Soz. Stichwahl Haupt (Soz.) v.
Byern (Konſ.)
124. Magdeburg 4. Stadt Magdeburg. (bisher:
Kobelt b. k. F.) Fleiſchermeiſter Kobelt Wildlib.
Rechtsanw. Landsberg Soz. Landsberg (Soz.)
ge=
wählt.
128. Magdeburg 8. Oſchersleben=Halberſtadt=
Wernigerode. (bisher: Rimpau Natl.) Gutsbeſ. Hörnecke
Konſ. —. Oekonomierat Rimpau Natl. — Gew.=
Beamt. Brandes Soz. Stichwahl zwiſchen Rimpau
(Natl.) und Brandes (Soz.)
Regierungsbezirk Merſeburg.
131. Merſeburg 3. Bitterfeld=Delitzſch. (bisher:
Bauermeiſter Rpt.) Fabrikbeſ. Bauermeiſter Rpt. —,
Rektor Zſchanter Fortſchr. Vpt. —, Zigarrenfabr.
Raute Soz. —. Stichwahl zwiſchen Bauermeiſter
(Rpt.) und Raute (Soz.).
132. Merſeburg 4. Saalkreis-Stadt Halle. (
bis=
her: Kunert Soz.) Geh. Bergrat Dr. Schrader Rpt. —,
Konditoreibeſ. Pfautſch Fortſchr. Vpt —, Schriftſteller
Kunert Soz. Kunert (Soz.) gewählt.
133. Merſeburg 5. Mansfelder See= und
Gebirgs=
kreis. (bisher: Arendt Rpt.) Schriftſteller Dr. Arendt
Rpt. — Landt.=Abg. Delius Fortſchr. Vpt. —, Buchhdlr.
Adolf Hoffmann Soz. Hoffmann (Soz.) gewählt.
136. Merſeburg 8. Naumburg=Weißenfels=Zeitz,
(bisher: Sommer Fortſchr. Vpt.) Oberbürgermeiſter a. D.
Wadehn Konſ. —, Rektor Sommer Fortſchr. Vpt. —
Schriftſt. Thiele Soz. Thiele (Soz.) gewählt.
Regierungsbezirk Erfurt.
140. Erfurt 4. Erfurt=Schleuſingen=Ziegenrück.
(bisher: Hagemann Natl.) Rechtsanw. Ulrich Konſ.
Landger=Rat Hagemann Natl. — Gymn.=Lehrer a. D.
Schriftſt. Heinrich Schulz (Soz.). Schulz (Soz.)
gewählt.
H. Provinz Schleswig=Holſtein.
141. Schleswig=Holſtein 1. Hadersleben=
Sonder=
burg. (bisher: Hanſſen b. k. F.) Landger.=Direkt. Dr.
Hahn Natl. —, Arb.=Sekr. Niendorf Soz. — Redakt.
Hanſſen b. k. F. (Däne) Hanſen (Däne) gewählt.
146. Schleswig=Holſtein 6. Pinneberg=Ottenſen.
(bisher: Carſtens Fortſchr. Vpt.) Graf v. Baudiſſin
Konſ. —, Landrichter Dr. v. Broecker Natl. —,
Rechts=
inwalt Dr. Braband Fortſchr. Vpt. —, Geſchäftsführer
v. Elm Soz. Stichwahl zwiſchen Elm (Soz.) und
Braband (Fortſchr. Vpt.)
J. Provinz Hannover.
Regierungsbezirk Osnabrück.
153. Hannover 3. Meppen=Lingen=Bentheim.
(bisher: Engelen Ztr.) Amtsger.=Rat Engelen Ztr. —,
Expedient Heitland Soz. —, Staatsſekr. a. D. Dernburg
b. k. F. —. Engelen (Ztr.) gewählt.
Regierungsbezirk Hannover.
156. Hannover 6. Verden=Hoya=Lyke. (bisher:
v. Dannenberg b. k. F.) General z. D. v. Wrochem
Konſ. — Lotteriekollekt. Held Natl. —. Parteiſekr.
Heile Fortſchr. Vpt. —. Gew.=Beamt. Eberle Soz. —
Rittergutsbeſ. v. Dannenberg Welfe. Stichwahl Held
(Natl.) und Eberle (Soz.)
159. Hannover 9. Hameln=Linden. (bisher:
Haus=
mann Natl.) Oberamtmann Rehren Rpt. —, Fabrikbeſ.
Hausmann Natl. —, Schriftſetzer Fiſcher Soz. —
Rittergutsbeſ. v. Hugo Welfe Stichwahl Hausmann
(Ntl.) Fiſcher (Soz.)
Regierungsbezirk Hildesheim.
162. Hannover 12. Göttingen=Münden=
Duder=
ſtadt. (bisher: v. Olenhuſen Ztr.) Oberlehrer Prof.
Henckel Wirtſch. Vgg. —, Landſchaftsrat Götz v. Olenhuſen
Ztr. — Bahnſchloſſer Ickler Natl. — Gew.=Beamt.
Mey Soz. Stichwahl zwiſchen Ickler (Natl.) und
Mey (Soz.)
K. Provinz Weſtfalen.
Regierungsbezirk Münſter.
170. Münſter 1. Tecklenburg=Steinfurt=Ahaus.
(bisher: Herold Ztr.) Gutsbeſ. Worpenberg Konſ. —,
Gutsbeſ. Herold Ztr. —, Amtsrichter Siedhoff Rpt. —
Zigarrenmacher Ferd ſen. Soz. —. Herold (Zentrum)
gewählt.
171. Münſter 2. Münſter=Coesfeld. (bisher: Frhr.
v. Hertling Ztr.) Prof. Dr. Frhr. v. Hertling Ztr. —,
Generalſekr. Zabel Natl. —, Chefredakt. Kuhle
Fort=
chr. Vpt. — Metallarb. Düren Soz. — Oberſt
a. D. Gaedke Demokr. Vgg. Hertling (Zentrum)
gewählt.
Regierungsbezirk Minden.
176. Minden 3. Bielefeld=Wiedenbrück. (bisher:
Sepering Soz.) Schulvorſt. Dr. Schepp Fortſchr. Vpt.
—, Gew.=Beamt. Severing Soz. —, Graf Poſadowsky
b. k. F. Stichwahl Poſadowsky u. Severing (Soz.)
178. Minden 5. Warburg=Höxter. (bisher: Spahn
Ztr.) Frhr. v. Kerckering=Borg Ztr. —, Rektor Schmitz
Natl. —, Lagerhalter Schäfermeier Soz. Frhr. v.
Kercke=
ring=Borg (Ztr.) gewählt.
Regierungsbezirk Arnsberg.
183. Arnsberg 5. Bochum=Gelſenkirchen=Hattingen.
(bisher: Hue Soz.) Pfarrer Hof Wirtſch. Vgg. —, Prof.
Dr. Weskamp Ztr. — Schriftſt. Chociszewski Pole —
Bergmann Heckmann Nat. — Gew.=Beamter Hue Soz.
Stichwahl zwiſchen Hof (Wirtſch. Vag.) und Hue
Soz.).
185. Arnsberg 7. Hamm=Soeſt. (bisher:
Wiede=
erg Ztr.) Agent Roer Wirtſch. Vgg. —,
Verbandsvor=
ſitzender Wiedeberg Ztr. — Kaufmann Schulenburg
Katl. —, Pfarrer Traub Fortſchr. Vpt. —, Gew.=Beamt.
Huſemann Soz. Stichwahl zwiſchen Wiedeberg
(Ztr.) und Schulenburg (Natl.).
186. Arnsberg 8. Lippſtadt=Brilon. (bisher
Schwarze Ztr.) Amtsger.=Rat Schwarze Ztr. —
Ge=
ſchäftsführer Siggelkow Soz. Schwarze (Ztr.)
ge=
wählt.
L. Provinz Heſſen-Naſſan.
Regierungsbezirk Wiesbaden.
187. Wiesbaden 1. Höchſt=Homburg v. d. H. (
bis=
her: Brühne Soz.) Landger.=Direkt. Itſchert Ztr. —,
Pfarrer Küſter Nat. — Gaſtwirt Goll Fortſchr. Vpt. —,
Schuhmachermſtr. Brühne Soz. Stichwahl zwiſchen
Brühne (Soz) und Itſchert (Ztr.)
188. Wesbaden 2. Wiesbaden. (bisher: Lehmann
Soz.) Oberſtlt. a. D. Wilhelmi Konſ. —, Gen.=Maj.
z. D. Klingender Wirtſch. Vgg. —, Kommerz.=Rat
Bart=
ing Natl. —, Rentner Sturm Fortſchr. Vpt. —
Re=
akt. Lehmann Soz. — Gen.=Maj. a. D. v. Klöden
b. k. F. Stichwahl Bartling (Natl.) und Lehmann
(Soz.)
189. Wiesbaden 3. Montabaur=St. Goarshauſen.
(bisher: Dahlem Ztr.) Juſtizrat Dr. Dahlem Ztr. —.
Bürgermeiſter Herpell Natl. —, Glasbläſer G. Müller
Soz. Dahlem (Ztr.) gewählt.
190. Wiesbaden 4. Weilburg=Limburg=Diez. (
bis=
her: Buchſieb Natl.) Parteiſekr. Albertsmeier Wirtſch.
Vgg. — Landwirt Hepp Natl. — Landwirt Schuſter
Fortſchr. Vpt. —, Gauleiter Lübbring Soz. —,
Bürger=
mſtr. Neu Konſ. Stichwahl Neu (Konſ.) und
Buch=
ſieb (Natl.)
191. Wiesbaden 5. Dillenburg=Oberweſterwald.
(bisher: Burckhardt Wirtſch. Vgg.) Privatmann Dr.
Burck=
hardt Wirtſch. Vgg. 10197, Amtsger.=Rat Dr. Lohmann
Natl. 5661, Pfarrer Freſenius Fortſchr. Vpt. 4072,
Zim=
mmermann Soz. 2063. Stichwahl zwiſchen
Burk=
hardt (Wirtſch. Vgg.) und Zimmermann (Soz.).
192. Wiesbaden 6. Stadt Frankfurt a. M. (
bis=
her: Oeſer Fortſchr. Vpt.) Generalſekr. Behrens Wirtſch.
Vgg. — Lehrer Schwarz Ztr. —, Redakteur Oeſer
Fortſchr. Vpt. — Redakteur Dr. Quarck Soz. Stichw.
Oeſer (Fortſchr. Vpt.) und Quarck (Soz.)
Regierungsbezirk Kaſſel.
193. Kaſſel 1. Rinteln=Hofgeismar. (bisher: Herzog
Wirtſch. Vgg.) Bürgermſtr. Herzog Wirtſch. Vgg. —
Prof. Hebel Natl. —, Gew.=Beamt. Grzeſinsky Soz.
Stichwahl Herzog (Wirtſch. Vgg.) und Grzeſinsky
(Soz.)
199. Kaſſel 7. Fulda=Schlüchtern. (bisher: Müller
Ztr.) Rentner Müller=Fulda Ztr. —, Kaſſenkontroll.
Goller Soz. Müller=Fnlda (Ztr.) gewählt.
200. Kaſſel 8. Hanau. (bisher: Hoch Soz.)
Do=
mänen=Rentmſtr. Reinhardt Konſ. —, Redakt. Geiß
Ztr. —, Baurat Wohlfarth Natl. —, Arb.=Sekr. Hoch
Soz. —. Hoch (Soz.) gewählt.
M. Rheinprovinz.
Regierungsbezirk Köln.
201. Köln 1. Stadt Köln. (bisher: Trimborn Ztr.)
Direktor Buhrmann Konſ. — Juſtizrat Trimborn Ztr.
18472, Prof. Dr. Bernbach Natl. 7722, Parteiſekr.
Hof=
richter Soz. 19666. Stichwahl zwiſchen Trimborn
(Ztr.) und Hofrichter (Soz.)
202. Köln 2. Landkreis Köln. (bisher: Hamecher
Ztr.) Direktor Buhrmann Konſ. —, Oberlehrer Kuckhoff
Ztr. 25674, Eiſenbahnſchloſſer Scaruppe Natl. 7356.
Ver=
leger Gilsbach Soz. 20879. Stichwahl Kuckhoff (Ztr.)
und Gilsbach (Soz.)
203. Köln 3. Bergheim=Euskirchen. (bisher:
Faßbender Ztr.) Dozent Prof. Dr. Faßbender Ztr.
Gew.=Beamt. Hofrichter Soz. Dr. Faßbender (Ztr.)
gewählt.
204. Köln 4. Rheinbach=Bonn. (bisher: Spahn
Ztr.) Geh. Reg.=Rat Dr. v. Falck Konſ. —,
Oberlandes=
ger.=Präſ. Dr. Spahn Ztr. —, Rechtsanw.
Waſſer=
meyer Fortſchr. Vpt. — Schriftſt. Dr. Erdmann Soz.
Rechtsanwalt Dr. Neſtriepke Demokr. Vgg. Dr.
Spahn (Ztr.) gewählt.
205. Köln 5. Siegkreis — Waldbroel. (bisher:
Becker Ztr.) Landger.=Rat Dr. Becker Zentr. — Pfarrer
Lambertz Ztr. —, Korv.=Kapitän a. D. v. Holleben Natl.
—, Gew.=Beamt. Schack Soz. Dr. Becker (Ztr.)
gewählt.
Regierungsbezirk Düſſeldorf.
210. Düſſeldorf 4. Düſſeldorf. (bisher: Haberland
Soz.) Pfarrer Tetzlaff Wirtſch. Vgg. —, Fabrikbeſ.
Dr. Schmitz Ztr. —, Schriftſt. Chociszewski Pole —,
Juſtizrat Kehren Natl. —, Parteiſekr. Haberland Soz.
Schriftſt. Dr. Breitſcheid Demokr. Vgg. Stichwahl
zwiſchen Haberland (Soz.) und Dr. Schmitz (Ztr.)
211. Düſſeldorf 5. Eſſen. (bisher: Giesberts Ztr.)
Pfarrer Keudel Wirtſch. Vgg. —, Arb.=Sekt. Giesberts
Ztr. —, Gymn.=Direkt. Dr. Steinecke Natl. —, Redakt.
Gewehr Soz. —. Stichwahl zwiſchen Giesberts
(Ztr.) und Gewehr (Soz.).
212. Düſſeldorf 6. Mülheim a. d. Ruhr=
Duis=
burg=Oberhauſen. (bisher: Hengsbach Soz.) v.
Heyde=
brand u. d. Laſa Konſ. —, Arb.=Sekr. Kloft Ztr.—
Schriftſt. Chociszewski Pole. —, Schriftſt. Dr. Böttger
Natl. —, Verbandsvorſ. Franz Schmidt Fortſchr. Vpt.
Privatbeamt. Hengsbach Soz. Stichwahl
zwiſchen Bötiger (nati.) und Hengsbach (Soz.)
214. Düſſeldorf 8. Cleve=Geldern. (bisher:
Mar=
cour Ztr.) Chefredakt. Dr. Marcour Ztr. —, Lewerentz
Soz. Dr. Marcour (Ztr.) gewählt.
215. Düſſeldorf 9. Kempen. (bisher: Fritzen Ztr.)
Bäckerobermſtr. Chryſant Ztr. —, Rechtsanw.
Baſſer=
mann Natl. —. C. Kuhwald Soz.. Chryſant (Ztr.)
gewählt.
216. Düſſeldorf 10. München=Gladbach. (bisher:
Hitze Ztr. —, Poſtſekr. Grotepaß Wirtſch. Vgg.
Univerſ.=Prof. Dr. Hitze Ztr. —, Fabrikbeſ. Zahn Natl.
Gärtnereibeſ. Eſch Fortſchr. Vpt. —, Redakt. Müller
Soz. — Hitze (Ztr.) gewählt.
218. Düſſeldorf 12. Neuß=Grevenbroich. (bisher:
Am Zehnhoff Ztr.) Geh. Juſtizrat Dr. Am Zehnhoff Zir.
Kommerz.=Rat Buſch Natl. —, Arzberger Soz.
Zehnhoff (Ztr.) gewählt.
Regierungsbezirk Coblenz.
219. Coblenz 1. Wetzlar=Altenkirchen. (bisher:
Behrens Wirtſch. Vgg.) Gutsbeſ. Schindler Konſ.
Heneralſekr. Behrens Wirtſch. Vgg. — Leg.=Rat a. D.
vom Rath Natl. —, Prof. Dr. Schloßmann Fortſchr.
Vpt. — Verbands=Beamt. Kremſer Soz. —.
Stich=
wahl zwiſchen Behrens (Wirtſch. Vag.) und Rath
(Natl.).
220. Coblenz 2. Neuwied. (bisher: Stupp Ztr.)
Tiſchlermſtr. Müller Konſ.
Fabrikant Krings Ztr.
Pfarrer Schmitt Natl. —, Gew.=Sekr. Rieger
Soz. Krings (Ztr.) gewählt.
221. Coblenz 3. Coblenz=St. Goar. (bisher
Well=
ſtein Ztr.) Senatspräſ. Wellſtein Ztr. —, Juſtizrat Graef
Natl. —, Gew.=Beamt. Haas Soz. — Wellſtein
(Zentr.) gewählt.
222. Coblenz 4. Kreuznach=Simmern. (bisher:
Paaſche Natl.) Geh. Reg.=Rat Dr. Paaſche Natl. 1725,
Pfarrer Krüger Fortſchr. Vpt. 486, Arb.=Sekr. Müller
Soz. 871. Okonomierat Lucke Bdl. 714.
223. Coblenz 5. Mayen=Ahrweiler. (bisher:
Wallen=
vorn Ztr.) Privatmann Wallenborn Ztr. —,
Oberlan=
desger.=Präſ. a. D. —, Hamm Natl. —, Parteiſelr.
Zörgiebel Soz. Wallenborn (Ztr.) gewählt.
224. Coblenz 6. Adenau=Cochem=Zell. (bisher:
Pauly Ztr.) Kaufmann Pauly Ztr. —, Schriftſt. Dr.
David Soz. —, Staatsſekr. a. D. Dernburg b. k. F.
Pauly (Ztr.) gewählt.
Regierungsbezirk Trier.
225. Trier 1. Daun=Prüm=Bitburg. (bisher: Frhr.
v. Löwenſtein Ztr.) Fürft zu Löwenſtein=Wertheim=
Roſenberg Ztr. —, Parteiſekr. Hofrichter Soz. .
Löwenſtein (Ztr.) gewählt.
226. Trier 2. Wittlich=Berncaſtel. (bisher: Frhr.
v. Wolff=Metternich Ztr.) Kaufmann Aſtor Ztr.
Weinhdlr. Joſ. Hauth jr. Liberal
Parteiſekr.
Hofrichter Soz. Aſtor (Ztr.) gewählt.
227. Trier 3. Stadt u. Kreis Trier. (bisher: Euler
Ztr.) Weingutsbeſ. Hartrath Ztr. —, Kommerzienrat
Rautenſtrauch Fortſch. Vpt. — Parteiſekr. Hofrichter
Soz. Hartrath (Ztr.) gewählt.
228. Trier 4. Merzig=Saarlouis. (bisher: Roeren
Ztr.) Geh. Juſtizrat Roeren Ztr. — Gew.=Beamter
Berg Soz. —. Roeren (Ztr.) gewählt.
229. Trier 5. Saarbrücken. (bisher: Boltz Natl.)
Bergarb. Sauermann Ztr. —, Baſſermann Natl.
Gew.=Beamter Leimpeters Soz. Stichwahl zwiſchen
Baſſermann (Natl.) und Sauermann (Ztr.)
230. Trier 6. Ottweiler=St. Wendel. (bisher: von
Schubert Natl.) Arb.=Sekr. Koßmann Ztr. —,
General=
eutn. a. D. v. Schubert Natl. —, Kaufmann Faber
Soz. Stichwahl Koßmann (Ztr.) Schubert (Ntl.)
Regierungsbezirk Aachen.
231. Aachen 1. Schleiden=Malmedy=Montjoie.
(bisher: Fervers Ztr.) Reg.=Rat Dr. Fervers Ztr.
Expedient Rieger Soz. Fervers (Ztr.) gewählt.
233. Aachen 3. Stadt Aachen. (bisher: Sittart Ztr.)
Lehrer Sittart Ztr. —, Rechtsanw. Bachmann Fortſchr.
Vpt. — Redakt. Honrath Soz. —, Oberſt a. D.
Gaedke Demokr. Vgg. Sittart (Ztr.) gewählt.
234. Aachen 4. Düren=Jülich. (bisher: Fürſt zu
Salm Ztr.) Fürſt zu Salm=Reifferſcheidt Ztr. —,
Ober=
verwaltungsger.=Rat Schiffer Natl. — Bildhauer Schack
Soz. Fürſt Salm=Reifferſcheidt (Ztr.) gewählt.
235. Aachen 5. Geilenkirchen=Heinsberg=Erkelenz.
(bisher: Opfergelt Ztr.) Landger.=Rat Stupp Ztr.
Schriftſteller Bebel Soz. —. Stupp (Ztr.) gewählt.
N. Hohenzollern.
236. Hohenzollern. Sigmaringen. (bisher: Belzer
Ztr.) Amtsger.=Rat Dr. Belzer Ztr. —, Rechtsanw. Dr.
Sauer Fortſchr. Vpt. — Parteiſekr. Wasner Soz. —
Belzer (Ztr.) gewählt.
II. Königreich Bayern.
a) Oberbayern.
238. Oberbayern 2. München II. (bisher: v.
Voll=
mar Soz.) Gutsbeſ. v. Spies Konſ. —, Bäckermſtr.
Scharnagl Ztr. —, Buchdruckereibeſ. Meindl Liberal.
Schriftſteller v. Vollmar Soz.
v. Vollmar
(Soz.) gewählt.
b) Niederbayern.
247. Niederbayern 3. Paſſau. (bisher: Pichler Ztr.
Gymn.=Prof. Dr. Matzinger Ztr. —, Gutsbeſ. v. Runkel
Liberal —, Kaufmann Holl Soz. —, Landw. Machl
Bbd. —. Dr. Matzinger (Zentr.) gewählt.
c) Pfalz.
251. Pfalz 1. Speyer. (bisher: Binder Soz.)
Land=
ger.=Rat Schöndorf Ztr. —, Kommerz.=Rat Knoll Natl
Adjunkt Binder Soz. Binder (Soz.) gewählt.
252. Pfalz 2. Landau=Nen ſadt. (bisher: Huber
Soz.) Univ.=Prof. Dr. van Calker Natl. 11655, Druckereibeſ.
Huber Soz. 8441, Univ.=Prof. Dr. Dinger Bdl. 10369.
Stichwahl zwiſchen Calker (natl.) und Dr. Dinger
(Bdl.)
253. Pfalz 3. Germersheim. (bisher: Spindler
Ztr.) Steueroberkontroll. Richter Ztr. —, Hauptlehrer
Cronauer Natl. —, Gaſtw. Körner Soz. —
Bürger=
mſtr. Helck, Bdl. Stichwahl Cronauer (Ntl.)
Rich=
ter (Ztr.)
254. Pfalz 4. Zweibrücken. (bisher: Göring Ztr.)
Schreinermſtr. Göring Ztr. —, Bäckermſtr. Lützel Natl.
Stadtrat Keidel Soz. —, Okonomierat Schneider
Bdl. Stichwahl zwiſchen Göring (Zentrum) und
Lützel (Natl.)
255. Pfalz 5. Homburg. (bisher: Stauffer Wirtſch.
Vgg.) Volksſchullehrer Bühler Natl. —, Parteiſekr.
Pro=
fit Soz. —. Gutsbeſ. Gebhart Bdl. —. Gebhart
(Bdl.) gewählt.
d) Oberpfalz und Regensburg.
257. Oberpfalz und Regensburg 1. Regensburg.
(bisher: Frhr. v. Pfetten Ztr.) Amtsricht. Dr. Trendel
Ztr. —, Oberlehrer Letz Liberal
Geſchäftsführer
Hagen Soz. —, Tierarzt Meyer Bbd. Trendel
(Ztr.) gewählt.
e) Oberfranken.
263. Oberfranken 2. Bayreuth. (bisher: Hagen
Natl.) Gutsbeſ. Brendel Konſ.
Reallehrer
Win=
ſauer Natl.
Geſchäftsführer Hugel Soz. Hugel
(Soz.) gewählt.
h) Schwaben und Neuburg.
280. Schwaben und Neuburg 2. Donauwörth.
(bisher: Pütz Ztr.) Dekan Pütz Ztr. —, Realſchulrekt.
Deſchauer Liberal — Redakteur Rollwagen Soz.
Landwirt Merkle Bbd. Putz (Ztr.) gewählt.
III. Königreich Sachſen.
285. Königreich Sachſen 1. Zittau. (bisher:
Budde=
berg Fortſchr. Vpt.) Guts= und Fabrikbeſ. Korſelt Konſ.
Schriftſt. Erzberger Ztr. —, Juſtizrat Dr. Link
Natl. —, Rechtsanwalt Dr. Reichner Fortſchr. Vpt.
— Schriftſt. Fiſcher Soz. Fiſcher (Soz.) gewählt.
288. Königreich Sachſen 4. Dresden=Neuſtadt.
(bisher: Kaden Soz.) Glaſermeiſter Wetzlich D. Rfpt.
Schriftſt. Erzberger Ztr. —, Rechtsanw. Kloeppel
Fortſchr. Vpt. —, Zig.=Fabr. Kaden Soz. Kaden
(Soz.) gewählt.
289. Königreich Sachſen 5. Dresden=Altſtadt.
(bisher: Heinze Natl.) Schriftſt. Erzberger Ztr.
Landger.=Direkt. Dr. Heinze Natl. —, Redakt. Dr.
Gradnauer Soz. Stichwahl zwiſchen Heinze (Natl.)
und Gradnauer (Soz.)
290. Königreich Sachſen 6. Dresden=Land. (
bis=
her: Horn Soz.) Prof. Dr. Mammen Konſ.
Schriftſt. Erzberger Ztr. —, Oberpoſtaſſiſt. Herrmann
Natl. —, Redakt. Horn Soz. Horn (Soz.) gewählt.
295. Königreich Sachſen 11. Oſchatz=Grimma. (
bis=
her: Gieſe Konſ.) Geh. Juſtizrat Dr. Gieſe Konſ. —
Obertelegr.=Aſſiſt. Otto Natl. —, Syndikus Dr. Jahn
Fortſchr. Vpt. —, Verleger Lipinski Soz.
Stich=
wahl zwiſchen Dr. Gieſe (konſ.) und Lipinski (Soz.)
296. Königreich Sachſen 12. Stadt Leipzig. (
bis=
her: Junck Natl.) Marinepfarrer a. D. Wangemann
Wirtſch. Vgg.
Juſtizrat Dr. Junck Natl.
Kaufm, Cohen Soz. —. Stichwahl zwiſchen Junck
(Nat.) und Cohen (Soz.).
297. Königr. Sachſen 13. Landkreis Leipzig. (
bis=
her: Geyer Soz.) Geſchäftsf. Dr. Henrici Konſ.
Schriftſt. Erzberger Ztir. —, Redakt. Günther Natl.—
Fabrikbeſ. Graf Fortſchr. Vpt. — Zig.=Fabr. Geyer Soz.
Geyer (Soz.) wiedergewählt.
299. Königr. Sachſen 15. Mittweida=Burgſtädt,
Gbisher: Stücklen Soz.) Kommerz.=Rat Wiliſch Konſ.
— Pfarrer Richter Natl. — Bürgermſtr. Dr. Roth
Fortſchr. Vpt. —, Redakt. Stücklen Soz. Stücklen
(Soz.) gewählt.
300. Königr. Sachſen 16. Chemnitz. (bisher: Noske
Soz.) Fabrikdir. Burger Konſ. — Schriftſteller
Erz=
berger Ztr. —, Fleiſcherobermſtr. Kickelhayn Natl. —
Redakt. Noske Soz. Noske (Soz.) wiedergewählt.
305. Königr. Sachſen 21. Annaberg=
Schwarzen=
berg. (bisher: Streſemann Natl.) Hauptm. a. D.
Mein=
hold Konſ. — Syndikus Dr. Streſemann Natl. —,
Kaſ=
ſſierer Grenz Soz. Grenz (Soz.) gewählt.
307. Königr. Sachſen 23. Plauen. (bisher: Günther
Fortſchr. Vpt.) Fabrikbeſ. Graſer Natl. — Kaufm.
Gün=
ther Fortſchr. Vpt. — Gew.=Beamt. Jäckel Soz.
Stich=
wahl Graſer (Natl.) Jäckel (Soz.)
IV. Königreich Württemberg.
308. Württemberg 1. Stuttgart. (bisher: Hilden=
Ober=
brand Soz.) Landger.=Direkt. Gröber Ztr.
bürgermſtr. Dr. Mülberger Natl. —, Kaufm.
Hilden=
brand Soz. Hildenbrand (Soz.) gewählt.
309. Württemberg 2. Cannſtatt. (bisher: Keil
Soz.) Frhr. Pergler v. Perglas Konſ. —, Med.=Rat Dr.
Kreuſer Natl. —, Redakteur Keil Soz. Keil (Soz.)
gewählt.
310. Württemberg 3. Beſigheim=Heilbronn. (
bis=
her: Naumann Fortſchr. Vpt.) Redakt. Dr. Wolff Konſ.
—, Schriftſteller D. Naumann Fortſchr. Vpt. — Redakt.
Feuerſtein Soz. Stichwahl zwiſchen Feuerſtein (Soz.)
und Wolff (Konſ.).
311. Württemberg 4. Böblingen=Leonberg, (
bis=
her: Roth Wirtſch. Vgg.) Rechtsanwalt Roth Wirtſch.
Vag. — Geſchäftsführer Keinath Natl. —, Fabrikant
Sperka Soz. Stichwahl zwiſchen Keinath (Natl.)
und Sperka (Soz.)
312. Württemberg 5. Eßlingen=Kirchheim. (
bis=
her: Wetzel Nat.) Verwalter Hiller Konſ. —
Rechts=
anw. Liſt Natl. —, Gaſtwirt Schlegel Soz. Stichwahl
zwiſchen Liſt (Natl.) und Schlegel (Soz.)
313. Württemberg 6. Reutlingen=Tübingen. (
bis=
her: v. Payer Fortſchr. Vpt.) Gew.=Sekr. Krug Konſ.
Schriftſt. Erzberger Ztr. —, Rechtsanw. v. Payer
Fortſchr. Vpt. —, Verb.=Beamt. Schlicke Soz.
Stich=
wahl zwiſchen v. Paher (Fortſchr. Volkspt.) und
Schlicke (Soz.)
314. Württemberg 7. Calw=Nagold. (bisher:
Schweickhardt Fortſchr. Vpt.) Fabrikant Keppler Konſ.
—, Kaufm. Schweickhardt Fortſchr. Vpt. —, Verb.=Beamt.
Steinmayer Soz. Stichwahl zwiſchen Schweickhardt
(Fortſchr. Vpt.) und Steinmayer (Soz.).
315. Württemberg 8. Freudenſtadt=Oberndorf.
(bisher: Wagner Fortſchr. Vpt.) Gutsbeſ. Nübbing
Konſ. —, Rechtsanw. Lieſching Fortſchr. Vpt. —,
Schrift=
ſetzer Kowald Soz. Stichwahl zwiſchen Wagner
(Fortſch. Vpt.) und Nübbing (konſ.)
317. Württemberg 10. Gmünd=Göppingen. (
bis=
her: Wieland Fortſchr. Vpt.) Prof. Dr. Lang Konſ. —
Gaſtw. Gunßer Fortſchr. Vpt. —, Schriftſt. Dr.
Linde=
mann Soz. —. Stichwahl zwiſchen Wieland (
Fort=
ſchrittl. Vpt.) und Lindemann (Soz.).
318. Württemberg 11. Backnang=Hall. (bisher:
Vogt Wirtſch. Vgg.) Landwirt Vogt Wirtſch. Vgg.
Landwirt Schock Fortſchr. Vpt. —, Gerber Erlenbuſch
Soz. Stichwahl Vogt (W. Vgg.) Schock (Fr. Vpt.)
319. Württemberg 12. Crailsheim. (bisher: Vogt
Wirtſch. Vag.) Landw. Vogt Wirtſch. Vgg. —, Poſtſekr.
Ahner Natl. —, Buchbinder Frey Soz. — Vogt
(Wirtſch. Vgg.) gewählt.
320. Württemberg 13. Aalen=Ellwangen. (
bis=
her: Schneider Ztr.) Gerichtsaſſeſſor Bolz Ztr.
Syndikus Dr. Mayer Natl. —, Buchhändlr. Fiſcher
Soz. Bolz (Ztr.) gewählt.
321. Württemberg 14. Geislingen=Ulm. (bisher:
Storz Fortſchr. Vpt.) Gutsbeſ. Graf Konſ. —
Rechts=
anwalt Hähnle Fortſchr. Vpt. —, Maler Göhring Soz.
— Bürgermſtr. Hertle Bdl. Stichwahl zwiſchen
Storz (Fortſchr. Vpt.) und Graf (konſ.)
322. Württemberg 15. Blaubeuren. (bisher:
Gröber Ztr.) Landger.=Direkt. Gröber Ztr. —, Lehrer
Bubeck Fortſchr. Vpt. —, Kaſſenkontroll. Kinkel Soz. —
Gröber (Ztr.) gewählt.
323. Württemberg 16. Biberach. (bisher: Erzberger
Ztr.) Schriftſt. Erzberger Ztr. —, Rechtsanw. v. Payer
Fortſchr. Vpt. —, Kaufmann Hildenbrand Soz.
Erzberger (Ztr.) gewählt.
324. Württemberg 17. Ravensburg. (bisher:
Leſer Ztr.) Pfarrer Leſer Ztr. —, Rechtsanw.
Baſſer=
mann Natl. —, Verb.=Beamt. Maſſatſch Soz. Leſer
(Ztr.) gewählt.
V. Großherzogtum Baden.
325. Baden 1. Konſtanz=Ueberlingen. (bisher:
Schmid Natl.) Güterſpediteur Dietz Ztr. —,
Gärtnerei=
beſ. Schmid Natl. —, Buchdrucker Großhans Soz.
Stichwahl zwiſchen Schmid (natl.) und Dietz (Ztr.)
326. Baden 2. Donaueſchingen=Villingen. (bisher:
Duffner Ztr.) Gutsbeſ. Duffner Ztr. —, Rechtsanw.
Dr. Rombach Natl. — Arb.=Sekr. Martzloff Soz. —.
Stichwahl Duffner (Ztr.) und Dr. Rombach (Ntl.)
327. Baden 3. Schopfheim=Waldshut. (bisher:
Birkenmayer Ztr.) Landger.=Direkt. Birkenmayer Ztr.
Reallehrer Moll Natl. —, Sattlermſtr. Müller
Soz. —. Birkenmeyer (Ztr.) gewählt.
328. Baden 4. Lörrach=Müllheim. (bisher:
Blanken=
horn Natl.) Bürgermſtr. Behringer Konſ. —, Landw.
Neumeyer Ztr. —, Kommerzienrat Dr. Blankenhorn
Natl. —, Buchdrucker Röſch Soz. Stichwahl zwiſchen
Blankenhorn (natl.) und Neumeyer (Ztr.)
329. Baden 5. Freiburg=Waldkirch. (bisher: Hauſer
Ztr.) Konſul Schinzinger Rp. —, Bäckermſtr. Hauſer
Ztr. — „ Univ.=Prof. Dr. v. Schulze=Gaevernitz
Fort=
ſchr. Vpt. —, Parteiſekr. Engler Soz. —. Stichwahl
Schulze=Gaevernitz (Fortſchr. Vpt.) u. Hauſer (Ztr.)
330. Baden 6. Lahr=Wolfach. (bisher: Fehrenbach
Ztr.) Rechtsanw. Fehrenbach Ztr. —, Zigarren=Fabr.
Himmelsbach Fortſchr. Vpt. —, Verb.=Beamt. Sauer
Soz. Fehrenbach (Ztr.) gewählt.
331. Baden 7. Kehl=Offenburg. (bisher: Schüler
Ztr.) Bürgermſtr. a. D. Schüler Ztr. —, Kaufmann
Stadtrat Kölſch Natl. — Stadtrat Monſch Soz.
Stichwahl zwiſchen Schüler (Ztr.) und Kölſch (Ntl.)
332. Baden 8. Baden=Raſtatt. (bisher: Lender
Ztr.) Prälat Dr. Lender Ztr. — Geh. Hofrat
Reb=
mann Natl. —, Apotheker Lutz Soz. Lender (Ztr.)
gewählt.
333. Baden 9. Durlach=Pforzheim. (bisher
Eichhorn Soz.) Fabrikant Wittum Natl. —, Parteiſekr.
Trinks Soz. Wittum (natl.) gewählt.
334. Baden 10. Karlsruhe. (bisher: Geck Soz.,
Kreisdir. Frhr. v. Gemmingen. Rpt. —, Rechtsanwalt Dr.
Haas Fortſchr. Vpt. —, Buchdruckereibeſ. Geck Soz. —
Stichwahl zwiſchen Haas (Fortſchr. Vpt.) und Geck
(Soz.)
335. Baden 11. Mannheim=Schwetzingen. (bisher)
Frank Soz.) Domänendirekt. a. D. Hoffmann Konſ.
Redakt. Kraus Ztr. —, Univ.=Prof. Gothein Natl. —
Rechtsanw. Dr. Frank Soz. —. Frank (Soz.) gew.
336. Baden 12. Heidelberg. (bisher: Beck Natl.)
Reallehrer Hollenbach Konſ. —, Schloſſermſtr.
Rein=
hard Ztr. —, Geh. Reg.=Rat Beck Natl. —. Expedient
Pfeiffle Soz. Stichwahl Beck (Natl.) und Pfeiffer
(Soz.)
337. Baden 13. Bretten=Sinsheim. (bisher: Rupp
Konſ.) Bürgermſtr. Rupp Konſ. —, Landwirtſch.=Inſp.
Vielhauer Natl. —, Verb.=Beamt. Horter Soz.
Rupp (Konſ.) gewählt.
338. Baden 14. Tauberbiſchofsheim=Wertheim.
(bisher: Zehnter Ztr.) Landger.=Präſ. Dr. Zehnter Ztr.
—, Ratsſchreiber Leiſer Natl. —, Inſtallat. Hahn
Soz. Stichwahl zwiſchen Dr. Zehnter (Ztr.) und
Leiſer (Natl.)
VIII. Großherzogtum Sachſen=Weimar.
355. Sachſen=Weimar 2. Eiſenach=Dermbach. (
bis=
her: Leber Soz.) Landwirt Kaiſer Wirtſch. Vgg.
Verb.=Vorſ. Marquart Natl. —, Parteiſekr. Leber
Soz. Stichwahl zwiſchen Marquart (Natl.) und
Leber (Soz.)
Xl. Herzogtum Braunſchweig.
363. Braunſchweig 3. Holzminden=Gandersheim.
(bisher: v. Damm Wirtſch. Vgg.) Goldarb. Bielert Wirtſch
Vgg. — Paſtor Keck Fortſchr. Vpt. —, Parteiſekr.
Antrick Soz. Antrick (Soz.) gewählt.
XVl. Fürſtentum Schwarzburg=
Rudolſtadt.
371. Schwarzburg=Rudolſtadt. (bisher: Müller
Natl.) Privatlehrer Dr. Flume Natl. —, Druckereibeſ
Hofmann Soz. Hoſmann (Soz.) gewählt.
XIx. Fürſtentum Reuß ä. L.
374. Reuß ä. L. (bisher: Arnold b. k. F.) Gymn.
Oberlehrer Prof. Dr. Burchardt Rpt. —. Chefredakteur
Matheus Fortſchr. Vpt. —, Zig.=Fabr. Förſter Soz.—
Förſter (Soz.) gewählt.
XXl. Fürſtentum Schaumburg=Lippe.
376. Schaumburg=Lippe. (bisher: Brunſtermann
Rpt.) Amtsger.=Rat Dr. Brunſtermann Rpt. —,
Buch=
druckereibeſ. Knapp Wirtſch. Vgg. —, Landtagsabgeord.
Hofbeſ. Krömer Fortſchr. Vpt. —, Gem.=Beamt. Gärtner
Soz. Stichwahl zwiſchen Knapp (W. Vgg.) und
Gärtner (Soz.)
XKIl. Fürſtentum Lippe.
377. Lippe. (bisher: Neumann=Hofer Fortſchr. Vpt.)
Bürſtenf. Kuhlmann Wirtſch. Vgg. —, Schriftſt. Dr.
Neumann=Hofer Fortſchr. Vpt. —, Geſchäftsführer
Becker=Lemgo Soz. Stichwahl zwiſchen Neumann=
Hofer (Fortſchr. Vpt.) und Becker=Lemgo (Soz.)
XXIII. Freie Stadt Lübeck.
378. Lübeck. (bisher: Schwartz Soz.) Generalſekr.
Behrens Wirtſch. Vgg. —, Poſtſekr. Klein Natl. —,
Geſchäftsführer Schwartz Soz. Schwarz (Soz.)
ge=
wählt.
XXIV. Freie Stadt Bremen.
379. Bremen. (bisher: Hormann Fortſchr. Vpt.)
Kaufm. Schlunk Wirtſch. Vgg. —, Schulvorſt. Hormann
Fortſchr. Vpt. —, Redakt. Henke Soz. Henke (Soz.)
gewählt.
XXV. Freie Stadt Hamburg.
380. Hamburg 1. Hamburg=Oſt. (bisher: Bebel
Soz.) Porzellanmaler Raab Wirtſch. Vgg.
Rechts=
anw. Beran Ztr. —, Drechslermſtr. Hirſch Natl. —,
Rechtsanw. Dr. Braband Fortſchr. Vpt.
Schriftſt.
Bebel Soz. —. Bebel gewählt.
381. Hamburg 2. Hamburg-Weſt. (bisher: Dietz
Soz.) Porzellanmaler Raab Wirtſch. Vgg. —
Rechts=
anw. Beran Ztr. —, Drechslermſtr. Hirſch Natl. —
Drechslermſtr. Menzel Fortſchr. Vpt. —, Buchdr.=Beſ.
Dietz Soz. Dietz (Soz.) gewählt.
XXVI. Elſaß=Lothringen.
384. Elſaß=Lothringen 2. Mülhauſen. (bisher:
Emmel Soz.) Reallehrer Brogly Ztr. — Rechtsanwalt
Guſtav Wirth Liberal —, Kaufmann Emmel Soz. —
Emmel (Soz.) gewählt.
385. Elſaß=Lothringen 3. Kolmar. (bisher: Preiß
b. k. Fr.) Chefredakt. Abbé Dr. Haegy Elſ. Ztr. —,
Mittelſchullehrer Gilg Liberal —, Redakt. Peirotes
Soz. Stichwahl zwiſchen Dr. Haegy (Elſ. Ztr.)
und Peirotes (Soz.)
386. Elſaß=Lothringen 4. Gebweiler. (bisher: Hauß
Ztr.) Altbürgermſtr. Thumann Ztr. —, Notar
Moß=
mann Fortſchr. Vpt.
Gewerbelehrer Will Liberal
Arb.=Sekr. Wicky Soz. —. Thumann (Ztr.)
ge=
wählt.
387. Elſaß=Lothringen 5. Rappoltsweiler. (
bis=
her: Wetterlé b. k. Fr.) Ingenieur Bourcart Liberal
Gew.=Beamt. Meyer Soz. — Chefredakt. Prieſter
Wetterlé b. k. F. —. Wetterlé (b. k. Fr.) gewählt.
388. Elſaß=Lothringen 6. Schlettſtadt. (bisher:
Vonderſcheer Ztr.) Pfarrer Dr. Will Ztr. —, Gew.=
Sekr. Imbs Soz. Will (Ztr.) gewählt.
389. Elſaß=Lothringen 7. Molsheim=Erſtein. (
bis=
her: Delſor b. k. Fr.) Diplomingenieur Iltis Liberal —,
Akquiſiteur Hoffmann Soz. —. Pfarrer Delſor Elſ.
Ztr. Delſor (Elſ.) gewählt.
391. Elſaß=Lothringen 9. Landkreis Straßburg.
(bisher: Will Ztr.) Gutsbeſ. Urban Liberal — Notar
Dr. Jaeger Elſ.=Lothr. — Kaſſenbeamt. Fuchs Soz. —
Stichwahl Fuchs (Soz.) Jaeger (Elf.)
303. Elſaß=Lothringen 11. Zabern. (bisher: Hoeffel.
Rpt.) Geh. Med.=Rat Dr. Hoeffel Rot. —, Mühlenbeſ.
Metallarb. Schulenburg
Adolf Roeſer Liberal
Soz. Stichwahl Hoeffel (Rpt.) und Ad. Roeſer
(Lib.).
394. Elſaß=Lothringen 12. Saargemünd=Forbach.
(bisher: Hoen Ztr.) Arzt Dr. Schatz Ztr. —,
Eiſen=
bahnſchloſſer Thull Lothr. Fortſchrittler —, Parteiſekr.
Hueber Soz. Schatz (Ztr.) gewählt.
395. Elſaß=Lothringen 13. Bolchen=Diedenhofen.
(bisher: de Wendel b. k. F.) Arzt Dr. Medernach Ztr.
—. Arbeiterſekr. Becker Soz. —, Bürgermſtr. Windeck
Lothr. Stichwahl Windeck (Lothr.) Medernach (Ztr.)
396. Elſaß=Lothringen 14. Metz, bisher: Grégoire
b. k. F.) Landt.=Abg. Rentner Weißmann Liberal —,
Schriftſt. Dr. Weill Soz. — Bürgermſtr. Laſolgne
Lothr. Stichwahl Dr. Weill (Soz.) Laſolgne (Loth).
397. Elſaß=Lothringen 15. Saarburg=Salzburg.
bisher: Labroiſe b. k. F.) Kreistierarzt Lévéque Lothr.
Schriftſt. Dr. Weill Soz. Leveque (Loth.) gew.
41. Potsdam 5. Ober=Barnim. (bisher: Paul.
Rpt.) Rechtsanwalt Bredereck Konſ. — Generalſekr.
Hubrich Fortſchr Vpt. —, Stadtv. Buchhändler Bruns
Soz. Stichwahl zwiſchen Hubrich (Fortſchr. Vpt.)
und Bruns (Soz.)
71. Poſen 1. Poſen, Stadt und Kreis. (bisher:
Nowicki Pole.) Oberlandesger.=Rat Martell Konſ.
Gew.=Vorſ. Nowicki Pole , Tiſchler Matuszewski Soz.
Nowicki (Pole) gewählt.
72. Poſen 2. Samter=Birnbaum=Obornik. (bisher:
Graf v. Mielzynski Pole.) Rittergutsbeſ. v. Haza=Radlitz
Konſ. — Graf v. Brudzewo=Mielzynski Pole —,
Ver=
bands=Beamt. Wilh. Schulz Soz. Mielzynsli (Pole)
gewählt.
73. Poſen 3. Meſeritz=Bomſt. (bisher Graf von
Weſtarp Konſ.). Oberverwaltungsger.=Rat Graf von
Weſtarp Konſ. —, Zeitungsverl. Großmann D. Refpt.
Prof v. Karwowski Pole , Transportarb.
Stud=
zies Soz. Weſtarp (konſ.) gewählt.
* Berlin, 13. Jan. Bis 1½ Uhr waren 205
Re=
ſultate bekannt. Definitiv gewählt ſind davon 118.
Davon 9 Konſ., 2 Rp., 1 Wirtſch. Vgg., 49 Ztr., 8 Pol.,
1 Natl., 1 Bd. d. Ldw., 45 Soz., 1 Elſ., 1 Däne.
Stich=
wahlen finden ſtatt in 87 Wahlkreiſen. Daran ſind
beteiligt: 18 Konſ., 5 Rp., 3 Dtſche. Refp., 3 Wirtſch.
Vgg., 16 Ztr., 6 Polen, 34 Natl., 4 Bd. d. Ld., 26
Fort=
ſchrittl. Vp., 57 Soz., 2 Welfen. Die Konſervativen
gewinnen 1, verlieren 3, die Reichspartei gewinnt 1,
ver=
liert 3, Wirtſch. Vg. verliert 5, Zentrum verliert 4, Polen
gewinnt 1, verlieren 1, Nationalliberale gewinnen 1,
verlieren 5, Fortſchrittl. Volkspartei verliert 7,
Sozial=
demokraten gewinnen 19, verlieren 2, Wildliberale und
Wildkonſervative verlieren je 1 Abgeordneten.
— Aus Kuckucksgrün und Rabenbrunn
be=
titelt ſich ein in der Dieterichſchen Verlagsbuchhandlung
(Theodor Weicher) in Leipzig ſoeben erſchienener Band
Dorfgeſchichten von Gottfried Doehler. (Preis 2,50
Mark geheftet, 3,25 Mark gebunden.) Ein geſundes Buch,
das wie kräftiges Hausbrot ſchmeckt und wie Quellwaſſer
mundet und erquickt. Der Dichter, bekannt durch ſeine
ſtim=
mungsvollen Gedichte und Bismarcklieder, ſowie
verſchie=
dene Dramen und die Herausgabe einer heimatlichen
Zeit=
ſchrift, hat in dieſem Band mit ſicherer Geſtaltungskraft
prächtige und ſeltſame Geſtalten aus den Walddörfern ſeiner
Heimat gezeichnet und feſſelt den Leſer bald durch den
er=
friſchenden Humor, bald durch die tiefe Innerlichkeit dieſer
ſtillen und heiteren Geſchichten. Dieſe 18 Geſchichten ſind,
ſo ſchlicht wie ſie ſich auch in der äußeren Form geben,
kleine Meiſterſtücke der Seelen=, Stimmungs= und
Land=
ſchaftsmalerei. Der größte Vorzug des Buches iſt es, daß
es ſich an alle Volkskreiſe wendet, es wird in allen gute
Freunde finden.
— Schriften der „Vereinigung für ſtaatsbürgerliche
Bildung und Erziehung” (Verlag von B. G. Teubner
in Leipzig): 4. Seidenberger, Staatsbürgerliche
Erziehung im Geſchichtsunterricht der Höheren Schulen.
Geh. 1,60 Mk. 5. Wolf, Staatsbürgerliche Erziehung
auf den höheren Schulen, beſonders auf dem
Gymna=
ſium. Geh. 1 Mk. 6. Fickert, Staatsbürgerliche
Er=
ziehung mit beſonderer Berückſichtigung der Aufgaben
der Lehrerſeminare. Geh. 1,60 Mk. 7. Thieme,
Der Weg zum Staatsbürger durch die Volksſchule in
Fühlung mit der Mittel= und Fortbildungsſchule. Geh.
1 Mk. 8. Roſenthal, Unſer täglich Brot. Ein
Bei=
trag zur Wirtſchafts= und Bürgerkunde. Geh. 50 Pfg.
Die Schriften erörtern die Frage der praktiſchen
För=
derung der ſtaatsbürgerlichen Erziehung unter den
heu=
tigen Verhältniſſen an den verſchiedenen Schulgattungen.
Sie dürften wohl geeignet ſein, die praktiſche
Geſtalt=
ung ſtaatsbürgerlicher Bildung und Erziehung in den
verſchiedenen Schulgattungen zu fördern. Sie ſind aber
nicht nur für den Fachmann, ſondern für jeden, der
für dieſe wichtige Frage Intereſſe hat, außerordentlich
wertvoll.
Luftfahrt.
* Auguſt Euler verlegt bekanntlich ſeinen Flugplatz
und ſeine Flugmaſchinenfabrik von Darmſtadt nach
Frank=
furt. Der Transport der Maſchinen ſoll möglichſt
auf dem Luftwege vollzogen werden. Und geſtern gegen
mittag wurde die erſte Euler=Flugmaſchine in das neue
Heim geſteuert. Herr Leutnant v. Hideßen von den
Darmſtädter Dragonern ſteuerte die Maſchine und landete
glatt mit ſeinem Paſſagier, Leutnant v. Geldern von dem
Artillerie=Regiment Nr. 25, nach einem Fluge von 22 Min.
von Darmſtadt in Frankfurt. In den nächſten Tagen werden
noch 8 weitere Maſchinen auf dieſem Wege nach Frankfurt
gebracht, ſobald das Wetter die Flüge geſtattet.
sr. Die Verſuche, Flugzeuge bei der
Ma=
rine zu verwenden werden in allen Ländern mit
Energie fortgeſetzt. Einer Mitteilung zuſolge iſt
es jetzt dem engliſchen Militärpiloten Samſon geglückt,
vom Deck des Schlachtſchiffes „Africa” aus zu ſtarten,
das Schiff zu umkreiſen und nach Eaſtchurch weiter zu
fliegen. Auf dem Deck des Schiffes war für den Abflug
eine beſondere Plattform errichtet worden.
sr. Der Internationale Aegoplan=
Wettbewerb Berlin-Wien, der für dieſes Jahr
mit als größte flugſportliche Veranſtaltung gemeinſam
vom Verein Deutſcher Flugtechniker, Berlin und dem
Wie=
ner Aero=Klub ausgeſchrieben werden wird, iſt für die
Zeit vom 14. bis 25. Juni beim Deutſchen Luftſchiffer=
Verband angemeldet worden. Außerdem ſind noch etwa
ein Dutzend flugſportliche Veranſtaltungen in Ausſicht
genommen, von größeren Veranſtaltungen ein Flug
Berlin-Kopenhagen vom Verein Deutſcher Flugtechniker
gemeinſam mit dem Däniſchen Aero=Klub, ein Flug rund
um Berlin vom kaiſerlichen Automobilklub und dem
Ber=
liner Verein für Luftſchiffahrt, ſowie zwei Flugwochen
in Johannisthal unter dem Protektorat der Berliner
Verbandsvereine vom 17. bis 24. Mai und vom 29.
Sep=
tember bis 6. Oktober.
Sport.
— Darmſtädter Sportklub 1905. Am
Sonntag tritt der Darmſtädter Sportklub 1905 mit drei
Mannſſchaften ins Feld. Die erſte Mannſchaft ſpielt
nachmittags 2½ Uhr auf dem Sportplatz an der
Wind=
mühle gegen die gleiche der Fußballabteilung des F. und
L.=T.=Kl. Worms. Die dritte Mannſchaft tritt auf dem
Olympia=Sportplatze an der Heidelberger Straße gegen
die gleiche des F.=K. Olympia 1898 an, während die
vierte Mannſchaft in Pfungſtadt die dritte Mannſchaft des
Fi=K. Germania=Pfungſtadt zum Gegner hat.
sr. Die Meldeliſte für die Norwegiſche
Automobil=Winterfahrt Stockholm-
Göte=
borg-Stockholm vom 4. bis 9. Februar um den Winter=
Pokal und den Göteborg=Pokal iſt jetzt abgeſchloſſen
wor=
den. Es gingen insgeſamt 39 Meldungen ein und zwar
27 für den Winter=Pokal und 12 für den Göteborg=Pokal.
Im einzelnen nannten für den Winter=Pokal zwei
Vaux=
hall=, 1 Mors=, 1 Cadillac=, 3 Vivinus=, 2 Opel=, 1
Neckarſulm, 1 Skandia=, 4 Minerva=, 2 Benz=, 1 Motobloc=,
1 Fiat=, 1 Humber=, 1 Horch= 1 Ek=Hyberg=, 1 Nanhard=
Levaſſor=, 1 Maxwell=, 1 Windhoff= und 2 Mathis=Wagen
und für den Göteborg=Pokal 1 Darracg=, 1 Stoewer=, 1
HHorch=, 4 Ford=, 2 Darling=, 1 Overland=, 1 Vivinus= und
1 Buic=Wagen.
— Die deutſchen Teilnehmer an der
In=
ternationalen Automobil=Sternfahrt
nach Monaco, die am 19. Januar in Berlin beainnt,
ſind folgende: Hans Pariſer (14 Ps Audi), Richard
Haaſe (22 Ps Stoewer). Rittmeiſter v. Esmarch (23
P8 Dürkopp), Julius Elbrecht (35 Ps Dürkopp), Dehn
(40 P8 Daimler), Maurice Talbot (50 Ps Opel),
Beut=
ler (zwei 16 Ps Berliet), Schütz (20 Ps Martini) und
Blücher (28 Ps Mercedes).
Handel und Verkehr.
* Berlin, 12. Jan. Der aufgelegte Betrag der
Großen Berliner Straßenbahnanleihe von 30
Millionen Mark wurde in der Subſkription voll plaziert.
Das Konſortium für die Anleihe iſt aufgelöſt worden.
* London 11. Jan. Alle Verträge der
Deutſch=Oſtafrika=Linie mit der
ſüdafrika=
niſchen Schiffahrtskonferenz ſind am 1. Januar
abgelau=
ffen. Die am ſüdafrikaniſchen Verkehr beteiligten
briti=
ſchen Linien ſind der Anſicht, es liege kein Grund vor,
einen Tarifkrieg zwiſchen den engliſchen und deutſchen
Linien anzunehmen, da aus einem derartigen Vorgehen
für alle Beteiligten nichts Gutes entſpringen könne. Man
rwartet zuverſichtlich, daß ein friedliches
Uebereinkom=
men mit der deutſchen Linie auf dem gewöhnlichen Wege
u erreichen ſein wird.
* 1 100000 Mark 4½prozent. zu 105
Proz. rückzahlbare hypothekariſch
ſicher=
geſtellte Teilſchuldverbreibungen des
Vereins für Zellſtoff=Induſtrie
Aktien=
geſellſchaft, Dresden. Der noch in Höhe von
800000 Mark zur Verfügung ſtehende Reſtbetrag obiger
Anleihe, deren Zulaſſung zum Handel und zur Notiz an
der Dresdener Börſe beantragt wird, gelangt in den
näch=
ſten Tagen zur öffentlichen Zeichnung, und zwar am
hieſigen Platze bei dem Bankhauſe Ferdinand
San=
der. Die Anleihe iſt unter der Verpflichtung zur
Beſchaf=
fung erſten Hypothekenranges auf den Fabriken der
Geſellſchaft ſichergeſtellt. (Näh. ſ. Anzeige.)
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 12. Jan. Ein Berliner Blatt läßt ſich aus
Kiel melden, daß die Kaiſerliche Jacht „
Hohen=
zollern” den Befehl erhalten habe, am 15. Februar für
eine Mittelmeerreiſe des Kaiſers ſeeklar zu ſein. Dieſe
Nachricht des Kieler Korreſpondenten iſt eine freie
Er=
findung. Reiſepläne dieſer Art beſtehen nicht.
* Berlin, 12. Jan. Heute morgen kollidierte das
Automobil des Prinzen Eitel Friedrich,
in dem ſich außer ihm noch zwei Offiziere befanden, in
Charlottenburg mit einem Privatautomobil. Mehrere
Scheiben wurden zertrümmert und durch die Glasſplitter
Leutnant Schweinitz im Geſicht verletzt. Der Prinz blieb
inverwundet.
* Berlin, 12. Jan. Die Herſtellung einer
Fern=
ſprechverbindung zwiſchen Berlin und Mailand
und im Anſchluß daran mit Rom iſt in Ausſicht genommen
worden. Die Entfernung zwiſchen Berlin und Mailand
beträgt 1293 Kilometer, zwiſchen Mailand und Rom 649
Kilometer.
* Chriſtiania, 12. Jan. Der König empfang heute
en neuen deutſchen Geſandten Grafen Oberndorff in
feierlicher Antrittsaudienz.
* Rio de Janeiro, 12. Jan. Der
Marinemini=
ſter Marques Loac iſt zurückgetreten. An
ſeine Stelle tritt Admiral Belfort Vieira. — Die Lage in
Bahia iſt andauernd ernſt. Der zurückgetretene
Gouver=
neur von Bahia wird durch den Präſidenten des
Appell=
gerichtshofes erſetzt.
B Rüdesheim, 12. Jan. Der Rhein ſteigt
wei=
ter. Weite Strecken des Rheingaus und des
Mittelrhein=
gebietes ſind überſchwemmt. Das ganze Gebiet des
Rheingaus und Rheinheſſens gleicht einem See. Die
Rheinanlagen in Koblenz ſind unter Waſſer geſetzt.
Auch von der Moſel werden Ueberſchwemmungen
ge=
meldet.
— Lübeck, 12. Jan. Das Automobil des
Pro=
feſſor Harries=Kiel, des nationalliberalen Kandidaten für
das Herzogtum Lauenburg, fiel eine hohe Böſchung
her=
ab. Zwei Herren, dje Harries begleiteten, wurden ſchwer
verletzt.
— Innsbruck, 12. Jan. Im Patznauntale ging eine
große Lawine nieder und verſchüttete die Straße.
Im Mühlwaldtale wurde ein junger Mann von einer
Lawine verſchüttet und ſchwer verletzt.
— Zürich, 12. Jan. In Pförring wurden zwei
allein=
ſtehende Damen mit einem ſtumpfen Inſtrument
erſchla=
gen und beraubt. Von den Tätern fehlt jede Spur
HB. Rom, 12. Jan. Die Regierung veröffentlicht
eine Liſte der in Tripolitanien gefallenen
und verſtorbenen Soldaten. Ihre Zahl wird
mit 1800 angegeben. Davon ſind 500 an Krankheit
ge=
ſtorben.
— Paris, 12. Jan. Eine
Mädchenhändler=
bande iſt verhaftet worden, die es beſonders auf junge
polniſche Jüdinnen abgeſehen hatte. Die Führer ſind ein
ehemaliger amerikaniſcher Detektiv namens Lee und ein
in Rußland geborener Türke mit Namen Schunner.
— Paris, 12. Jan. Auch heute wird aus den meiſten
Landesteilen ein Anſchwellen der Waſſerläufe
gemeldet. Von den Küſten kommen neue Meldungen
über Schiffsunfälle, bei denen zahlreiche Menſchen ums
Leben kamen.
— Leavenworth (Kanſas), 12. Jan. Im Heim für
Veteranen aus den Bürgerkriegen ſind plötzlich 150
Be=
wohner an Vergiftungserſcheinungen
er=
krankt; fünf davon ſind geſtorben.
Mit Recht kann Scotts Emulſion
ein Hausmittel
genannt werden, denn ſie hat ſich im Laufe von
35 Jahren einen ſtändigen Platz in unzähligen
Familien erworben. Für Kinder wie für
Er=
wachſene iſt
(31696
Scotts Emulſion unzweifelhaft ein
vortreffliches Stärkungsmittel.
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Montag, den 15. Januar.
(T1737
Familiennachrichten.
Todes-Anzeige.
Verwandten, Bekannten und Freunden
hiermit die traurige Mitteilung, daß meine
liebe Frau, unſere gute Mutter,
Schwieger=
mutter, Schwägerin und Tante
(B1716
FrauMargarete Stier
geb. Karg
im Alter von 60 Jahren nach kurzem, ſchwerem
Krankenlager ſanft entſchlafen iſt.
Um ſtille Teilnahme bitten
die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Familie Ludwig Stier I.
Darmſtadt, den 12. Januar 1912.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 14. Jan.,
nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehauſe
Schieß=
hausſtraße 9 aus, auf dem Beſſunger
Fried=
hof ſtatt.
Statt jeder beſonderen Mitteilung.
Freunden und Bekannten teile ich
hier=
durch mit, daß meine geliebte Mutter (1714
Frau Julie Poppe
geb. Weiße
am 11. Januar 1912 nach kurzem Krankenlager
ſanft entſchlafen iſt.
Frau Lise Ramspeck,
z. Zt. Berlin W. 50, Nachodſtr. 17.
Heute früh entſchlief ſanft unſere liebe
Tochter und Schweſter
(*1004
Fräulein
Iand Schdrtter.
Um ſtille Teilnahme bitten
im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Carl Schäffler.
Darmſtadt, 12. Januar 1912.
Die Beerdigung findet in aller Stille ſtatt.
Von Kondolenzbeſuchen bittet man abſehen
zu wollen.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meines lieben Mannes, unſeres
lieben Vaters, Bruders und Schwagers (1713
Herrn Joh. Seibert
Schneidermeister
ſagen wir Allen, insbeſondere Herrn Pfarrer
Beringer für die troſtreiche Grabrede, dem
Oden=
wald=Verein Darmſtadt, der Schneider=Innung,
dem Krankenunterſtützungsbund der Schneider,
ſowie für die vielen Blumenſpenden herzl. Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen
i. d. N.: Sophie Seibert.
Darmſtadt, den 12. Januar 1912.
Für die überaus zahlreichen Beweiſe inniger
Teilnahme an unſerem ſchweren Verluſt ſagen
wir herzlichſten Dank.
König i. O., im Januar 1912.
Forſtmeiſter W. Hoffmann und Frau
Emma, geb. Franck.
Emy Hoffmann.
1676)
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das öſtliche Hoch hat ſich weiter verſtärkt, während
ſich das Tief nicht verändert hat. Beim Vorüberziehen
eines leichten Teiltiefs iſt geringe Trübung zu erwarten.
Im allgemeinen iſt außer etwas ſtärkerem Froſt wenig
Aenderung des herrſchenden Wetters zu erwarten.
Ausſichten für Samstag, den 13. Januar 1912:
Ziemlich heiter und trocken, Froſt.
Schneebericht.
Schierke im Harz (Brockengebiet), 11. Jan. Am
Donnerstag früh 17‟ Celſius Kälte. Herrlicher
Sonnen=
ſchein, entzückendſte Winterlandſchaft; Brockenwanderung.
Jeder Winterſport vorzüglich.
Tageskalender.
Samstag, 13. Januar.
Hoftheater, Anfang 7 Uhr (Ab. B): „Fauſt”.
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Konzert um 3 und 8 Uhr im Hotel Hez.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um ½8 Uhr im Reſtaurant „Metropol”.
Eröffnungseſſen um 8 Uhr in der „Rheingauer
Weinſtube‟
Verſammlung des Sparvereins Romania um 9 Uhr
im Reſtaurant „Germania”.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
1. Tarmſtädter Kinema tograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½—11 Uhr.
Sonntag, 14. Januar.
Hoftheater, Anfang 7 Uhr (Ab. A): „Cavalleria
Ruſticana”, hierauf „Der Bajazzo”
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Familienabend des Frauenvereins der
Paulus=
gemeinde um 8 Uhr im Gemeindeſaal.
Gemeindeabend der Petrusgemeinde um ½8 Uhr
im Gemeindehaus.
Zuſammenkunft und Abmarſch der Jugendwehr des
Kriegervereins um 1¾ Uhr auf dem Exerzierplatz.
Damen= und Herrenſitzung der Turngemeinde
Darmſtadt um 7.11 Uhr im Turnhauſe.
Ball des Katholikenvereins um 8 Uhr.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Reſtaurant „Metropol”.
Konzert um 7½ Uhr im Britannia=Hotel.
Konzert um 8.11 Uhr im „Schützenhof”
Ausflug des deutſchen und öſterr. Alpenvereins nach
Jugenheim (Abmarſch um 8½ Uhr am Böllenfalltor).
Ausflug des Vogelsberger Höhenklubs nach Reinheim
(Abfahrt um 8.17 Uhr).
Königſalon Saalbauſtr. 73 (geöffnet von 11—1 Uhr).
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadl”.
1. Darmſtädt er K inematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½—11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 15. Januar.
Nutz= u. Vrennholz=Verſteigerung um 9½ Uhr
im Ober=Ramſtädter Gemeindewald (Zuſammenkunft
im Diſtrikt Eichelberg nächſt dem Vizinalweg Nieder=
Ramſtadt-Nieder=Modau.
Stammholz=Verſteigerung um 9 Uhr im
Pfung=
ſtädter Gemeindewald (Zuſammenkunft an der
Gries=
heimer Brücke).
Stamm= u. Brennholz=Verſteigerung um 9 Uhr
im Eberſtädter Gemeindewald (Zuſammenkunft auf der
alten Darmſtädterſtraße am Ausgang des Orts).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſes
für den Inſeratenteil: Haus Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkriptewerden nicht
zurückgeſandt.
RAUTETTEITNN
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2c
uhe
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Falle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 4. Jan.: dem Former Georg Orth,
Kranichſteiner Straße 34, eine T. Katharine. Am 6.: dem
Taglöhner Ludw. Heeß, Große Kaplaneigaſſe 12, ein S.
Am 4.: dem Kaufmann Jakob Schroth, Schulſtraße 12,
eine T. Johanna Marg. Eliſabeth. Am 8.: dem Maler
und Weißbinder Bernhard Steingäßer, Wienersſtraße
Nr. 46, ein S. Bernhard Friedrich.
Aufgebote. Am 8. Jan.: Fabrikarbeiter Franz
Auguſt Lippke, Mathildenplatz 10, mit Verkäuferin
Apollonia Lotter, Rhönring 1. Sergeant im Train=
Bataillon Nr. 18 Ludwig Liſcher, Eſchollbrücker Straße
Nr. 24, mit Pauline, gerufen Paula Stahlecher,
Rhön=
ring 123. Am 9.: Lokomotivhilfsheizer Adam Johann
Ludwig Morchel, Neue Ireneſtraße 66, mit Chriſtiane
Marie Wiegand in Frankfurt a. M. Poſtbote Peter
Götz, Rundeturmſtr. 14, mit Köchin Marie Hampel,
Friedrichſtraße 12. Am 10.: Lehramtsreferendar Friedr.
Heinrich Michael Wurm, Viktoriaplatz 9, mit Maria
Kaubiſch, Frankfurter Straße 74. Schmied Iſidor
Schrenk in Kothau mit Maria Selig, ebenda.
Kauf=
mann Johann Heinrich Baumann in Nilvingen mit
Helene Eliſab. Traumüller, hier.
Geſtorbene. Am 9. Jan.: Margar. Walter geb.
Schraut, Ehefrau des Vorſchloſſers, 47 J., ev.,
Kahlert=
ſtraße 25. Am 8.: Schneidermeiſter Johs. Seibert, 41
Jahre, ev., Mühlſtraße 26. Am 9.: Wilhelm Kiefer,
S. des Schneiders, 3 Mon., ev., Lauteſchlägerſtraße 48.
Miniſterialreviſor Ph. Darmſtädter, 51 J., ev.,
Clemens=
ſtraße 14. Am 10.: Wilhelmine Haller geb. Gnade,
Ehe=
frau des Eiſenbahnſekretärs, 44 J., kath., Riedlingerſtr.
Nr. 31. Wilh. Koch, S. des Straßenreinigers, 1 J., ev.,
Obergaſſe 2. Maria Roſina Ruths geb. Rieger, Witwe
des Tapezierers, 83 J., kath., Stiftſtraße 101. Am 11.:
Sophie Mütz geb. Luft, Ehefrau des
Eiſenbahngüter=
vorſtehers, 37 J., ev., Wendelſtadtſtraße 11.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
2. Sonntag nach Epiphanias, den 14. Januar 1912
Hoſkirche: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. — Mittwoch, den 17. Jan., abends um 6 Uhr:
Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel. —
Vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
D. Dr. Diehl. — Abends um 6 Uhr: Kandidat Clotz.
Stadtkapelle: Vormittags um 9½ Uhr: Pfarrer
D. Dr. Diehl. — Vorm. 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Vogel.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Freitag, den
19. Jan., abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer
D. Dr. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Salzſieder. — Vormittags um
10½ Uhr: Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirchee Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey. — Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
D. Waitz. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt
für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. — Abends um
6 Uhr: Pfarraſſiſtent Lautenſchläger. — Nachmittags
um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer
Veller.
Pfründnerhaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger.
Fliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Stein. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vormittags um
10 Uhr: Pfarrer Walz. — Vorm. um 11 Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Lic. Dr. Vollrath.
Abends um 6 Uhr: Kandidat Müller. — Abends um
½8 Uhr: Gemeindeabend.
Pauluskirche: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarxraſſiſtent Herpel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Herpel. — Abends
um 8 Uhr: Familienabend und Hauptverſammlung des
Frauenvereins im Gemeindeſaal.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 14. Jan.,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmittags
um 4 Uhr: Bibelſtunde und Jugendbund für E. C. —
Abends 8½ Uhr: Evangeliſation. — Montag, den 15. Jan.,
abends um 8½ Uhr: Frauen=Bibelſtunde. — Dienstag,
den 16. Jan., abends um 8½ Uhr: Jungfrauen=
Bibel=
ſtunde und Blaukreuzſtunde. — Mittwoch, den 17. Jan.,
nachmittags von 4—6 Uhr: Hoffnungsbund für Mädchen.
— Abends um 8½ Uhr: Geſangſtunde. — Donnerstag,
den 18. Jan., abends 8½ Uhr: Bibelſtunde. — Freitag,
den 19. Jan., abends um 8 Uhr:
Sonntagsſchulvorbe=
reitung. — Abends um 9 Uhr: Gebetsvereinigung. —
Samstag, den 20. Jan., nachmittags von 2—4 Uhr:
Hoffnungsbund für Knaben. — Filiale der
Stadt=
miſſion (Beſſungerſtr 88, Hinterbau): Freitag, den
19. Jan., abends um 8½ Uhr: Evangeliſation.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachm. um 4 Uhr. — Mittwoch,
abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter=Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 14. Januar, vorm. um 9½ Uhr
und nachm. um 4 Uhr: Predigt. Prediger Höpfner. —
Vormittags um 10½ Uhr: Sonntagsſchule. — Abends
um 6 Uhr: Jugendverein. — Montag, den 15. Jan.,
abends um 8½ Uhr: Geſangverein. — Dienstag, den
16. Jan., abends um 8½ Uhr: Frauen=Miſſionsverein. —
Mittwoch, den 17. Jan., abends um 8½ Uhr:
Gebets=
verſammlung. — Donnerstag, den 18. Jan., abends um
um 8½ Uhr: Jahresverſammlung des Jugendvereins.
— Freitag, den 19. Jan., abends 8½ Uhr:
Sonntags=
ſchullehrer=Verſammlung.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 13. Januar,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
2. Sonntag nach Epiphanias, den 14. Januar 1912
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. —
Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. — Nachm. um
3 Uhr: Kindheit Jeſu=Andacht mit Predigt und
Pro=
zeſſion. — Freitag, abends um 6 Uhr: Kreuzwegandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachmittags um 4 Uhr:
Vortrag und Verſammlung im Mädchenheim. — Um
5 Uhr: Verſammlung des Vereins chriſtlicher Mütter. —
Um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 13. Jan.,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 14. Januar 1912
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. —
Um 7½ Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe mit
Predigt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
13. Jan., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr
Gelegenheit zur heil. Beichte.
2. Sonntag nach Epiphanias, den 14. Januar 1912
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 7 Uhr: heil. Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Andacht zu Ehren
des göttlichen Kindes. — Bibliothek (Heerdweg 28):
Diens=
tag, nachmittags von 6—7 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 13. Jan., nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
2. Sonntag nach Epiphanias, den 14. Januar 1912
Vorm. um 6 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um ½ 7 Uhr:
Austeilung der hl. Kommunion. — Um ¼10 Uhr: Hoch=
amt und Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr:
Chriſten=
lehre und Andacht. — An allen Werktagen, morgens um
¾8 Uhr: Singmeſſe mit Andacht.
Kapelle zu Pfungſtadt: 2. Sonntag nach Epiphanias,
den 14. Januar, vormittags um ½8 Uhr: Amt und
Predigt. Vorher Beichtgelegenheit.
The Church of England Service
2nd Sunday after the Epiphany, 14th Jan. 1912
Divine Service will be held in the Hofkirche
at 3,15 p. m.
The Rev. de Ste. Croix, British Chaplain at Heidelberg
will officiate.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 10. Jan.: Dem Hausverwalter
Heinrich Wilhelm Huhn T. Elfriede, geb. 6. Dez. 31. Dez.=
Dem Kaufmann Karl Juſtus Friedrich Wilhelm Fehrer
S. Paul Berthold Friedrich, geb. 1. Dez. 10 Jan.: Dem
Theatermeiſter Paul Joſeph Schwarz S. Chriſtian
Jo=
ſeph Ludwig, geb. 11. Dez.
Johannesgemeinde: 1. Jan.: Ein unehelicher
S. Valentin Leonhard, geb. 12. Dez. 7. Jan.: Dem
Lo=
komotivführer Rudolf Müller S. Rudolf, geb. 18. Nov.
8. Jan.: Dem Bäckermeiſter Adam Ihrig T. Käthchen,
geb. 23. Sept.
Martinsgemeinde: 7. Jan.: Dem Glaſer
Hein=
rich Wenzlau S. Wilhelm, geb. 8. Dez. Dem Kaufmann
Friedrich Otto Moosdorf T. Charlotte Hildegard, geb.
17. Dez. Dem Schreiner Peter Blümler S. Ernſt
Lud=
wig, geb. 20. Aug. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Keßler
S. Hans, geb. 18. Okt. Dem Maſchinenmeiſter Heinrich
Philipp Schubart S. Johannes Heinrich, geb. 26. Dez.
Dem Schneider Adam Wider S. Ernſt, geb. 13. Dez.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 6. Jan.: Malergehilfe Adam
Georg Dillmann und Eliſabetha Margareta Delp.
Johannesgemeinde: 6. Jan.: Kutſcher Hermann
Schmidt und Katharine Loos von hier.
Maſchinen=
ſchloſſer Karl Eberle und Sophie Knapp von hier.
Fa=
brikarbeiter Richard Heyer in Griesheim a. M. u.
Chri=
ſtine Keller von hier.
Martinsgemeinde: 30. Dez.: Schuhmacher Emil
Späth und Helene geb. Becker, beide hier. 6. Jan.:
Di=
plom=Ingenieur Werner Pfarr und Eliſabeth Merck.
Brerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 5. Jan.: Sophie Puder, geb.
Daum, Witwe des Friſeurs, 70 J., ſtarb 2. Jan. 7. Jan.:
Dorothea Baumgardt, geb. Dauber, Ehefrau des
Kupfer=
ſchmieds, 66 J., ſtarb 5. Jan. 10. Jan.: Anna Dorothea
Hüter, geb. Felſing, Witwe des Wirts und
Stadtverord=
neten, 82 J., ſtarb 5. Jan. 11. Jan.: Schneidermeiſter
Johannes Seibert, 41 J., ſtarb 8. Jan. 8. Jan.:
Pri=
vatier Johannes Rühl, 77 J., ſtarb 5. Jan. 4. Jan.:
Rechnungsrat i. P. Ernſt Henſing, 86 J., ſtarb 2. Jan.
zu Wimpfen. 10. Jan.: Marie Eliſabetha Hübner, geb.
Eutemüller, Ehefrau des Graveurs, 42 J., ſtarb 7. Jan.
Johannesgemeinde: 9. Jan.: Privatin Antonie
Köhler, 55 J., ſtarb 6. Jan. 6. Jan.: Barbara
Alten=
dorf, geb. Hermann, Witwe des Güterbodenarbeiters,
63 J., ſtarb 4. Jan. 9. Jan.: Architekt Wlly Grünig,
23 J., ſtarb 7. Jan. 11. Jan.: Margarete Walter, geb.
Schrauth, Ehefrau des Schloſſers, 48 J., ſtarb 9. Jan.
Johannesgemeinde:
Beerdigte aus Anſtalten: 8. Jan.: Barbara
Theodore Berta Werner, geb. Riedel, Witwe des
Apo=
thekers aus Brüſſel, 67 J., ſtarb 5. Jan.
Martinsgemeinde: 5. Jan.: Immobilienagent
Julius Küßner, 48 J., ſtarb 2. Jan.
Petrusgemeinde: 8. Jan.: Lokomotivführer
Heinrich Dörmer zu Frankfurt a. M., ſtarb 5. Januar.
9. Jan.: Schreibgehilfe Georg Philipp Lotter, ſtarb
7. Jan. 12. Jan.: Privatin Thereſe Lan ſtarb 10. Jan.
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Früher Mk. 19,00 bis 45,00. Ermässigt auf 12— 1
Früher Mk. 7,00 bis 15.00.
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4 J. früher 1,50 bis 3,50.
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Bekanntmachung.
Ich bringe hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß Dienstag, den 16 ds. Mts.,
vormittags 9 Uhr, in dem Sitzungsſaal des Provinzial= und Kreis=Ausſchuſſes
dahier (Regierungsgebäude, Neckarſtraße Nr. 3, 1. Obergeſchoß, Südſeite), die
Durch=
ſicht der Protokolle über die Wahlen zum Reichstag in den einzelnen Wahlbezirken
des IV. Wahlkreiſes (Darmſtadt-Groß=Gerau) und die Zuſammenſtellung der
Reſul=
tate der Wahlen ſtattfinden, auch das Ergebnis verkündet werden wird. (1462ds
Der Zutritt zum Lokal ſteht den Wählern frei.
Darmſtadt, am 2. Januar 1912.
Der Wahlkommiſſär für den IV. Wahlkreis im
Großherzogtum Heſſen.
Fey, Provinzialdirektor.
In Büttelborn (Kreis Groß=Gerau) iſt die Maul= und Klanenſeuche erloſchen.
In Groß=Geran iſt die Maul= und Klauenſeuche ausgebrochen. (1620
Bekanntmachung.
Diejenigen im Jahre 1892 geborenen Militärpflichtigen, welche ſich im Beſitz des
Berechtigungsſcheines zum einjährig=freiwilligen Militärdienſt befinden und im
Kreis Darmſtadt dauernden Aufenthalt haben, werden darauf hingewieſen, daß ſie
gemäß § 93,2 der Wehrordn. ihre Zurückſtellung beantragen müſſen und daher
auf=
gefordert, ihre Berechtigungsſcheine alsbald hier, Neckarſtraße 3, 3. Stock — Zimmer
Nr. 38 — vorzulegen, damit in denſelben der erforderliche Zurückſtellungsvermerk
ein=
getragen werden kann.
Es wird noch ausdrücklich darauf hingewieſen, daß die Abſicht, ſich am 1. April
oder 1. Oktober I. J. zum Dienſtantritt melden zu wollen, von der Verpflichtung, die
Zurückſtellung zu beantragen, nicht entbindet.
Darmſtadt, den 3. Januar 1912.
Der Zivilvorſitzende der Erſatz=Kommiſſion des Aushebungsbezirks Darmſtadt.
Dr. Reinhart, Reg.=Rat
(1050a
Bekanntmachung.
Ich bringe hierdurch zur Kenntnis derjenigen Militärpflichtigen, welche
Berechn=
gungsſchein zum einjährig=freiwilligen Militärdienſt beſitzen und deren Zurückſtellung
am 1. Oktober I. Js. abläuft, daß Geſuche um Verlängerung der Zurückſtellung
1. bei derjenigen Erſatz=Kommiſſion einzureichen ſind, welche nach Ausweis
des Berechtigungsſcheines die erſte Zurückſtellung verfügt hat,
2. daß dieſe Geſuche ſchriftlich unter näherer Begründung zu ſtellen und
den=
ſelben der Berechtigungsſchein ſowie eine Beſcheinigung, aus der ſich die
Not=
wendigkeit weiterer Zurückſtellung ergibt, beizufügen und
3. daß dieſe Geſuche, ſoweit die Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt zuſtändig iſt, im
Juli oder Anguſt I. Js. anzubringen ſind. Geſuche, die jetzt ſchon eingereicht
werden, würden als verfrüht zurückgegeben werden müſſen.
(1051a
Darmſtadt, den 3. Januar 1912.
Der Zivilvorſitzende der Erſatz=Kommiſſion des Anshebungsbezirks Darmſtadt.
Dr. Reinhart.
An die Heren Kerzte des Kreiſen.
Nach § 10 der Inſtruktion für die Impfärzte und praktiſchen Aerzte müſſen die
Liſten, welche von den praktiſchen Aerzten über die von ihnen im Laufe des Jahres
ausgeführten Impfungen einzureichen ſind, am Jahresſchluß, ſpäteſtens am 31. Dezember,
in unſeren Händen ſein. Falls dieſer Termin verſäumt iſt, wird um unverzügliche
Einſendung der Liſten ergebenſt erſucht, andernfalls die in § 15 des Reichsimpfgeſetzes
angedrohte Beſtrafung nicht zu umgehen iſt.
Wir bemerken noch, daß die Einträge auf den vorſchriftsmäßigen Formularen
genau nach dem Vordruck zu erfolgeu haben und die Liſten mit Datum und
Unter=
ſchriſt verſehen ſein müſſen.
Darmſtadt, 2. Januar 1912.
(1058sid
Großh. Kreisgeſundheitsamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Beſt.
. Reinhart, Reg.=Rat.
Geſunden: 1 gold. Hereinring mit grünem Stein. 1 ſüberne
Herrenuhrkette. 1 braunes. Portemonnaie mit einigen Pfennigen.
1 blaugeſtreiftes Taſchentuch, gez. O. R. 1 brauner Glacéhandſchuh.
1 Cape. 1 Sturmlaterne. 1 Paar rote Kinderhandſchube. 1 Zwicker.
1 Brille. 1 Kindergummiſchuh. 1 ſilbernes Armband (Reif mit
Ver=
zierung). 1 Doubls=Zugarmband. 1 braunes Portemonnaie mit
einigen Pfennigen und 1 kl. Schlüſſel. 1 kl. ſchwarzer Muff. 1
Heſſi=
ſches Leſebuch, I. Teil, mit dem Namen Auguſt Lang verſehen.
1 farbiger Damengürtel. — Im Großh. Hoftheater im Monat
Dezember liegen geblieben und bei der dortigen Verwaltung in
Verwahr: 1 altgoldene Broſche. 1 Kinderkorallenkette. 1 ſilb.
Rock=
nadel. 1 Zwicker mit Futeral. 2 Damenſchirme. 1
Opernglas=
futteral. 2 farbige Handſchuhe. 1 ſchwarzer Glacéhandſchuh. 4
Taſchen=
tücher, gez. G., J. K. und 2 ohne Zeichen.
(1689
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde. In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund, 1 Forterrier, 1 Wolfshund. 1 Spitzhund
(zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem
5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht
ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um
10 Uhr. ſtatt.
(1675.
Sonntagsruhe in den Apotyeken. Am Sonntag, den 14. Jan.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtraße. Alle übrigen Apotheken
ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Beffentliche Aufforderung.
Nach § 2 der Polizeiverordnung des Großh. Kreisamts
Darm=
ſtadt vom 11. März 1911 über die Bekämpfung der Schnakenplage
hat jeder Grundſtückseigentümer auf Aufforderung der
Ortspolizei=
behölde in den Kellern ſeiner Hofreite mindeſtens einmal in der dazu
geeigneten Zeit und zwar bei Froſtwetter die überwinternden Schnaken
durch Ausbrennen oder, wo dies nicht angängig iſt, durch Ausräuchern
zu vernichten.
Wie fordern daher ſämtliche hieſigen
Grundſtückseigen=
tümer hiermit auf, ſchleunigſt und zwar ſpäteſtens bis zum 1. k.
Mts, das Ausbrennen der Keller vornehmen zu laſſen.
*Das Ausbrennen der Keller geſchieht am beſten mit einer
Spiritusfackel, die man ſich leicht ſelbſt herſtellen kann. Man befeſtige
am Ende einer Stange Lappen, Werg oder einen ähnlichen Stoff,
tränkt dieſen mit Sptritus und zündet ihn an. Vor einem
allzu=
reichlichen Tränken des Stoffes mit Spiritus wird nachdrücklich
ge=
warnt, da der Spiritus ſich beim Brennen ausdehnt und dann leicht
brennender Spiritus abtropft, wodurch Unfälle entſtehen können.
Ebenſo iſt es ſtets zu vermeiden, daß in der Nähe des Ausbrennenden
ein Gefäß oder eine Kanne mit Spiritus ſteht, weil die von dem Spiritus
ausgehenden Dämpfe an der offenen Flamme leicht entzündbar ſind.
Da bei dem Ausbrennen der Keller zur Vermeidung von
Brandfällen große Vorſicht geboten iſt, empfiehlt es ſich, das
Ausbrennen von Fenerwehrleuten vornehmen zu laſſen. Geſuche
um Ueberlaſſung von Feuerwehrleuten für genannten Zweck ſind
entweder an die zuſtändigen Polizeirebiere oder direft an die
ſtändige Feuerwache hinter der Stadtkirche (Telefon Nr. 1772)
zu richten, Die Koſten für das Ausbrennen (50 Pfennig für die
Stunde einſchl. Fackeln) ſind von den Grundſtückseigentümern
gegen Quittung an die Feuerwache zu zahlen.
Das Abbrennen der Schnaken, die erfahrungsgemäß in dunklen
Ecken und Winkeln in großen Haufen zuſammenſitzen, hat in der
Weiſe zu geſchehen, daß man an der höchſten Stelle des Kellers beginnt
und von da aus langſam an den Wänden herunterfährt. Man darf
auf keinen Fall unten anfangen, weil die anſteigende Wärme die
weiter oben ſitzenden Schnaken verſcheucht
In Kellern, in denen Petroleum, Benzin, Spiritus oder
ähn=
liche feuergefährliche Stoffe lagern, muß das Ausbrennen wegen der
damit verbundenen Feuersgefahr unterlaſſen werden. Solche Keller
ſind auszuräuchern. Das Ausräuchern geſchieht am einfachſten mittels
Schwefels, der auf eine Pfanne, einen Tiegel oder einen Blechtopf zu
legen und anzuzünden iſt. Die Kellerluken und =Fenſter müſſen
vorher geſchloffen werden.
Vom 1. Februar ds. Js. an werden Polizeibeamte und
Feuerwehrleute kontrollieren, ob die Grundſtückseigentümer ihrer
Verpflichtung zum Ausbrennen der Keller ſämtlich nachgekommen
ſind. Im Falle der Unterlaſſung wird das Ausbrennen der
Keller durch Feuerwehrleute auf Koſten der ſäumigen
Grund=
ſtücksbeſitzer ausgeführt werden. Die Eigentümer haben zu
dieſem Zwecke ihre Keller den Polizeibeamten oder
Feuerwehr=
leuten zugänglich zu machen. (§ 1 und 4 der genannten
Polizei=
verordnung.)
Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften der erwähnten
Polizeiverordnung können nach geeigneter Verwarnung mit
Geld=
ſtrafe bis zu 30 Mark beſtraft werden.
Darmſtadt den 11. Januar 1912.
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
(1715soi
Gennes=
Mitwoch, den 17. Januar 1912, vormittags 11 Uhr, findet im
Geſchäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung, Riedeſelſtraße 60
die Verdingung der Lieferung der für 1912 erforderlichen Mandel=,
Kern=, Schmier=Seife, Brennſpiritus, Makulatur= und Kloſettpapier
ſtatt Die Bedingungen liegen im Geſchäftszimmer der Verwaltung
aus, können auch gegen Erſtattung der Schreibgebühren bezogen
(R1313
werden.
Garniſonverwaltung Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Montag, 29. Januar I. Js.,
vormittags 10 Uhr.
ſollen die der Adam Schäfer II.
Witwe, Louiſe, geb. Stumpf,
da=
hier zugeſchriebenen Immobilien:
Flur Nr. qm
22 617100 484¼10 Hofreite
Viktoria=
ſtraße 78,
35 15090/100 364 Hofreite
Hein=
heimer
heimer=
ſtraße 90,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K4411
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 11. Januar 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V1674
Bekanntmachung.
Dienstag, 13. Februar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Lackierer Heinrich
Joſeph Karſt dahier und ſeinen
Kin=
dern zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IV 249¾/10 673 Hofreite
Hein=
heimerſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K136/11
Darmſtadt, 4. Januar 1912. „
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
Müller. (V1683
In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
teilung B, wurde heute
einge=
tragen hinſichtlich der Firma:
Aktiengeſellſchaft
Bau=
verein für
Arbeiterwoh=
nungen, Darmſtadt.
Hugo Brink, Bankdirektor in
Darmſtadt, iſt zum
Vorſtandsmit=
glied beſtellt.
(1653
Darmſtadt, 8. Januar 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Beiantenichunt,
In unſer Genoſſenſchafts=
Re=
giſter iſt heute unter Nr. 19 die
Genoſſenſchaft unter der Firma:
Molkerei=Genoſſenſchaft
Darmſtadt, eingetragene
Genoſſenſchaft mit
be=
ſchränkter Haftpflicht, mit
dem Sitz in Darmſtadt,
eingetragen worden.
Das Statut iſt am 8. Dezember
1911 feſtgeſtellt.
Gegenſtand des Unternehmens
iſt: Der Einkauf und die
Gewin=
nung von Milch und
Milchpro=
dutkten, ſowie deren Abaabe und
Verwertung an die Mitglieder.
Die Haftſumme beträgt 200 Mk.,
die höchſte Zahl der
Geſchäfts=
anteile 10.
Die Bekanntmachungen der
Ge=
noſſenſchaft erfolgen unter der
Firma in der Frankfurter
Milch=
zeitung und beim Eingehen
der=
ſelben im Darmſtädter Tagblatt.
Vorſtandsmitglieder ſind:
Die Milchhändler Adam
Mahr, Wilhelm Valter,
Adolf Daniel und Ludwig
Maul, ſämtlich in Darmſtadt.
Die Willenserklärungen des
Vor=
ſtandes und die Zeſchnung der
Firma erfolgen durch zwei
Vor=
ſtandsmitglieder oder durch ein
Vorſtandsmitglied und ein
ſtell=
vertretendes Vorſtandsmitglied
oder durch zwei ſtellvertretende
Vorſtandsmitglieder. (1651
Die Einſicht der Liſte der
Ge=
noſſen iſt während der
Dienſt=
ſtunden des Gerichts jedem
ge=
ſtattet.
Darmſtadt, 10. Januar 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
brterſchreſeder Leiſhen berſont . hag. Schtenſenlberntent
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.) (22563
per ½ kg
Ochſenfleiſch
90 Pfg.
Rindfleiſch
84 „
Kalbfleiſch
90 „
Hammelfleiſch
90 „
Bruſt:
60 „
Schweinefleiſch
76 „
Kottelets u. geſalz. Fleiſch 86 „
Speck, geräuchert . . . 110 „
per ½ kg
Dörrfleiſch
. 96 Pfg.
Schinken m. Bein .
110 „
Rollſchinken .
. 130 „
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen . . . 80 „
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt . 80 „
Leber= u. Blutwurſt . . 64 „
Das Beſchneiden der Hecken.
Nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir zur Kenntnis der
Beteiligten. Unſer Feldſchutzperſonal iſt angewieſen, diejenigen, die
ſich der fraglichen Arbeit bis Ende Februar d. Js. nicht unterzogen
haben, zur Anzeige zu bringen, worauf Beſtrafung der Säumigen
mit 1 bis 30 Mark und Ausführung des Zurückſchneidens auf deren
Koſten von Amtswegen eintritt.
Darmſtadt, den 10. Januar 1912.
(1603ss
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I V.: Jaeger.
Polizeiverordnung.
Auf Grund des Art. 43 Abſ. 2 des Feldſtrafgeſetzbuchs vom
13. Juli 1904, der Artikel 78 und 48, V, 2 der Kreis= und
Pro=
vinzial=Ordnung vom 12 Juni 1874 wird mit Zuſtimmung des Kreis=
Ausſchuſſes und mit Genehmigung des Großh. Miniſteriums des
Innern vom 10. Februar 1905 zu Nr. M. d. J. III. 1336 für den Kreis
Darmſtadt nachſtehendes verordnet:
§ 1. Jeder Beſitzer eines Grundſtücks iſt gehalten, die auf
dem Grundſtück befindlichen Hecken und Sträuche, ſoweit ſie an
öffent=
liche Fahr= und Fußwege oder Plätze angrenzen, alljährlich, und
zwar in der Zeit zwiſchen dem 1. Auguſt des einen und dem 1. März
des folgenden Jahres ſoweit zurückzuſchneiden und iederzeit ſoweit
zurückzubinden, daß ſie nicht über die Nachbar= und Weggrenze
hin=
ausragen.
§ 2. Desgleichen iſt jeder Beſitzer eines Grundſtücks gehalten,
die zu demſelben gehörigen Garten=Einfriedigungen, ſoweit ſie an
öffentliche Wege oder Plätze angrenzen, ſtets in ordnungsmäßigem
Zuſtande zu erhalten und etwaige Lücken in ihnen auszubeſſern.
§ 3. Zuwiderhandlungen unterliegen einer Geldſtrafe von einer
bis dreißig Mark, außerdem wird das Zurückſchneiden der Hecken und
Sträuche, Zurückbinden der Schößlinge und die Ergänzung der
mangelhaften Garteneinfriedigung erforderlichenfalls auf Koſten der
Säumigen von Amts wegen ausgeführt.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Verſteigerung von Faſelvieh.
Mittwoch, den 17. Ifd. Mts., vormittags 11 Uhr, wird
in dem Faſelſtall, Beſſunger Straße Nr. 60, ein zur Zucht
untaug=
licher ſchwerer Eber, ſodann um 11¾ Uhr in dem Faſelſtall, Arheilger
Straße Nr. 43, ein junger Bulle öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Darmſtadt, 9. Januar 1912.
(1602fs
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Jaeger.
Zuſtelug der Beſtrukirmngoſaenmrale ſür die
Zicht ſir 912.
Alle im Jahre 1892 geborenen, hier wohnhaften oder ſich
dauernd hier aufhaltenden Militärpflichtigen haben ſich in der Zeit
vom 15. bis Ende Januar ds. Js., vormittags von 9 bis 12 Uhr,
im Stadthauſe, Rheinſtraße 16/18, Zimmer Nr. 20 und 21, zur
Stammrolle anzumelden. Die nicht in Darmſtadt geborenen
Militärpflichtigen haben ihren Geburtsſchein vorzulegen und
durch eine Beſcheinigung des Arbeitgebers oder ein ſonſtiges
Zeug=
nis nachzuweiſen, daß ſie hier dauernden Aufenthalt genommen
haben und nicht nur rorübergehend anweſend ſind.
Außerdem haben ſich in vorbezeichneter Zeit unter Vorlage
ihres Lofungsſcheines und der vorerwähnten Aufenthaltsbeſcheinigung,
alle Militärpflichtigen früherer Jahre zu melden, die bisher weder
einem Truppenteil überwieſen worden ſind, noch einen
Ausmuſterungs=
ſchein oder eine Ausſtandsbewilligung erhalten haben.
Militärpflichtige, die zur Zeit von hier abweſend ſind, müſſen
von ihren geſetzlichen Vertretern oder Arbeitgebern angemeldet werden.
Eine Unterlaſſung der Anmeldung wird mit Geldſtrafe
bis zu 30 Mk. oder mit Haft bis zu 3 Tagen beſtraft.
Darmſtadt, den 19. Januar 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Schmitt.
(1707a
Bekanntmachung.
Der Voranſchlag der Gemeinde Eberſtadt pro 1912 liegt von
Montag, den 15. Januar 1912 ab acht Tage lang bei der
unter=
zeichneten Behörde zu jedermanns Einſicht offen.
(1618
Eberſtadt, den 11. Januar 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Eberſtadt.
Schäfer.
mein Goschäft beindet gſoh ſertr
Ernst-Ludwigstrasse 21
1617
Hoffriseur Gelfius.
Freiſtellen an den Mittelſchulen.
Geſuche um Freiſtellen an den Mittelſchulen für das Schuljahr
1912/13 ſind bis zum 25. Januar d. Js. bei uns einzureichen.
Frei=
ſtellen können nur bis zu 5% der Zahl der Schüler und Schülerinnen
und nur in den fünf oberſten Klaſſen vergeben werden.
Voraus=
ſetzung der Bewilligung iſt Bedürftigkeit der Eltern, ſowie
regel=
mäßiger Schulbeſuch, Fleiß, Ordnungsliebe, Reinlichkeit und gutes
Betragen des betreffenden Kindes.
Die Vergebung der Freiſtellen erfolgt auf ein Jahr und in ſtets
widerruflicher Weiſe; es muß daher für diejenigen, die im
ab=
laufenden Schuljahr bereits Freiſtellen hatten, um weitere
Ver=
leihung nachgeſucht werden.
In den Geſuchen iſt neben deutlicher Angabe des Berufs und
der Wohnung der Eltern oder Pflegeeltern noch die Schulgruppe, die
das betreffende Kind beſucht, näher zu bezeichnen.
(1390mss
Darmſtadt, den 6. Januar 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
Anmeldung ſchulpflichtiger Kinder zur Aufnahme
in die Mittel= und Stadtſchulen.
An die Eltern, Pflegeeltern und Vormünder von Kindern, die
bis zum 15. April d. Js. einſchließlich das 6. Lebensjahr
zurück=
gelegt haben werden, ergeht hiermit die Aufforderung, dieſe Kinder,
ſoweit ſie nicht in andere Schulen eintreten, rechtzeitig zur Aufnahme
in die Mittel= oder Stadtſchulen anzumelden.
Bei der Anmeldung iſt Nachweis über das Alter der Kinder
und Impfſchein oder Beſcheinigung über Befreiung von der Impfung
vorzulegen.
Auf Wunſch der Eltern oder deren Stellvertreter können
aus=
nahmsweiſe auch geiſtig und leiblich reife Kinder in die Schule
auf=
genommen werden, die erſt bis zum 30. September d. Js. das
6. Lebensjahr vollenden. Die Aufnahme jüngerer Kinder iſt
unzuläſſig.
Es wird beſonders darauf aufmerkſam gemacht, daß diejenigen
Kinder, die bei Vollendung des 14. Lebensjahres die Schule nicht
volle 8 Jahre beſucht haben, bis zur vollſtändigen Erfüllung ihrer
Schulpflicht in der Schule zurückgehalten werden.
Die Nichtanmeldung in dem vorgeſchriebenen Termin kann bei
den Mittelſchulen zur Folge haben, daß die Aufnahme unmöglich iſt.
Die Anmeldungen haben zu erfolgen:
Donnerstag, den 1. Februar d. Js., vormittags von 8½ Uhr
bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 4 Uhr, und zwar:
für die Knaben=Mittelſchule I im Schulhaus in der Friedrichsſtraße,
„ Viktoriaſtraße,
„ „ Mädchen=
Hermannsſtraße,
„ „ Mittelſchule II
am Ballonplatz,
„ „ Stadtknabenſchule I
in der Müllerſtraße,
Ludwigshöhſtraße,
III
„ Rundeturmſtraße,
„ Stadtmädchenſchule I
„Emilsſtraße,
II
„ Beſſungerſtraße,
III „
,
„ Lagerhausſtraße.
„ „ Bezirksſchule IV
Der Bezirk der Mittelſchule II, in die Knaben und Mädchen
aufgenommen werden, wird begrenzt durch die Rheinſtraße, den
Paradeplatz, die Alexanderſtraße und die Dieburger Straße, mit
Aus=
ſchluß der Grenzſtraßen und Plätze.
Die Aufnahme der Kinder in die Stadtſchulen findet nach der
unten abgedruckten Bezirkseinteilung ſtatt. Den Herren Oberlehrern
der verſchiedenen Gruppen der Stadtknaben= und Mädchenſchulen
bleibt überlaſſen, je nach Bedürfnis hinſichtlich der Ueberweiſung
von Kindern aus einer Schulgruppe in eine andere ſich zu verſtändigen.
Darmſtadt, den 2 Januar 1912.
Der Vorſitzende der Schulvorſtände:
Dr. Gläſſing, Oberbürgermeiſter.
Bezirks=Einteilung
für die Stadtknaben= und Stadtmädchenſchulen.
Bezirk I
(Stadtknabenſchule I und Stadtmädchenſchule I) umfaßt den
Stadtteil zwiſchen der Heinrichsſtraße, Eſchollbrücker Straße und
Holz=
hofallee einerſeits und der Allee Rheinſtraße, Wilhelminen=,
Zeug=
haus=, Hochſchul=, Magdalenen=, Alexander=, Heinheimer= und
Guten=
bergſtraße andererſeits,
Von den Grenzſtraßen gehören zu dem Bezirk die Rhein=,
Wil=
helminen=, Alexander=, Heinheimer= und Gutenbergſtraße, ſowie die
Nordſeite der Heinrichsſtraße.
Bezirk II
(Stadtknabenſchule II und Stadtmädchenſchule II) umfaßt den
nördlichen Stadtteil, begrenzt von der Frankfurter=, Wilhelminen=,
Zeughaus=, Hochſchul=, Magdalenen= Dieburger=, Heinheimer= und
Gutenbergſtraße, einſchließlich der Grenzſtraßen, mit Ausnahme der
betreffenden Strecken der Dieburger= und Heinheimerſtraße und der,
Gutenbergſtraße.
Bezirk III
(Stadtknabenſchule III und Stadtmädchenſchule III) umfaßt den
Stadtteil ſüdlich von der Heinrichs=, Eſchollbrücker Straße und
Holz=
hofallee, einſchließlich der Südſeite der Heinrichsſtraße und der beiden
anderen Grenzſtraßen (beiderſeitig).
Bezirk IV
(Bezirksſchule IV, Lagerhausſtraße) umfaßt den nordweſtlichen
Stadtteil, begrenzt von der Frankfurter=, Wilhelminen= und
Rhein=
ſtraße, ohne die genannten Grenzſtraßen.
(1625sss
Stamm= und Breunholz=Verſteigerung.
In den Waldungen der Gemeinde Ober=Ramſtadt werden an
Ort und Stelle verſteigert:
Montag, den 15. Januar I. J.
im Diſtrikt Eichelberg 19 Lärchen=Stämme von 14—31 cm mittl.
Durchmeſſer, 7—13 m Länge, 123 Fichten=Stämme von 14—36 cm
mittl. Durchmeſſer, 5—23 m Länge.
Dienstag, den 16. Januar I. J.
in den Diſtrikten Finſterhöllenberg, Eichelberg und Rauberg 159 rm
Buchen=, 9 Eichen=, 13 Kiefern= und 6 Fichten=Scheiter, 91 rm
Buchen=, 25 Eichen=, 24 Kiefern= und 17 Fichten=Krüppel, 1500 Buchen=,
500 Eichen=, 570 Kiefern= und 610 Stück Fichten=Wellen, 37 rm
Buchen=, 13 Eichen=, 7 Kiefern= und 20 Fichten=Stöcke.
Bemerkt wird, daß ſich unter den Fichten ſehr ſchöne
Schnitt=
holzſtämme befinden. Die in den Diſtrikten Finſterhöllenberg und
Rauberg liegenden Lärchen=Stämme werden im Diſtrikt Eichelberg
verſteigert.
Zuſammenkunft an beiden Tagen jedesmal ½10 Uhr Am
erſten Tag im Diſtrikt Eichelberg nächſt dem Vizinalweg Nieder=
Ramſtadt-Nieder=Modau. Am zweiten Tag im Diſtrikt
Finſter=
höllenberg am Eingang des Waldes.
Ober=Ramſtadt, den 5. Januar 1912.
(1471di
Großherzogliche Bürgermeiſterei Ober=Ramſtadt.
Rückert.
Steinzeugwaren.
Die Lieferung von etwa 3000 m
Steinzeugröhren für den Kanalbau
ſollen verdungen werden.
Die Lieferungsbedingungen
lie=
gen bei dem Tiefbauamt, Zimmer
Nr. 7, während der Dienſtſtunden
zur Einſicht offen. Auch werden
dort die Angebotſcheine abgegeben.
Angebote ſind bis
Freitag, 19. Januar l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle
einzu=
reichen.
(1559fs
Darmſtadt, 11. Januar 1912.
Tiefbauamt.
Vergebung von
Tapezier=Arbeiten.
Die im ſtädtiſchen Krankenhaus
während des Verwaltungsjahres
vom 1. April 1912 bis 31. März
1913 vorkommenden
Tapezier=
arbeiten an Bettwerk uſw. ſollen
im Wege der Verdingung
ver=
geben werden.
Angebote ſind
Donnerstag, 1. Februar 1912,
vormittags zwiſchen 10 und
12 Uhr,
im ſtädtiſchen Krankenhaus,
Gra=
fenſtraße 9, in den am
Hauptein=
gang angebrachten Angebotskaſten
einzulegen.
Arbeitsbeſchreibungen und
Be=
dingungen liegen auf dem
Ver=
waltungsbureau des ſtädtiſchen
Krankenhauſes zur Einſicht offen,
woſelbſt auch Formulare für
An=
gebote zu haben ſind. (1758
Die Genehmigung der
Verge=
bung bleibt Großh.
Bürgermeiſte=
rei vorbehalten.
Tie Direktion
des Stadtkrankenhauſes.
Dr. Fiſcher.
Chaiſelonque
neu, prima Arbeit, verſtellbar, ſehr
bill. zu verk. Darmſtr. 10, II. (*1001
Schiffsbericht.
Hamburg=Amerika=Linie.
Mitgeteilt von dem Vertreter Hrn
Adolf Rady. Darmſtadt,
Zimmerſtraße 1.
Dampfer „Blücher”, 10. Januar
7 Uhr 15 Min. morgens in New=
Vork.
Dampfer „Preſident Grant”, von
New=York kommend, 10. Januar
7 Uhr 30 Min. abends auf der
Elbe.
Dampfer „Prinz Adalbert”, nach
Philadelphia, 11. Januar 5 Uhr
30 Minuten morgens Dover
paſſiert.
Dampfer „Senegambia”, nach
Savannah und New=Orkeans,
10. Januar 10 Uhr abends Dover
paſſiert.
Hur Krouft
Möbel
und (1479a
Polsterwaren
einzelne Gegenstände
sowie
ganze Einrichtungen
reell, kulant, billig.
Julins Wagner
Darmstadt, Kirchstr. 19.
Ausführung von Gasanlagen im Innern der
Gebäude und Grundſtücke.
Die Einrichtung von Gas=Beleuchtungs=, Heiz= und Kraft=
Anlagen im Innern der Gebäude und Grundſtücke, welche an das
Rohrnetz des ſtädtiſchen Gaswerks angeſchloſſen werden ſollen, ſowie
alle Erweiterungen, Veränderungen und Reparaturen darf nur durch
ſolche Inſtallateure erfolgen, die von Großherzoglicher Bürgermeiſterei
eine ſchriftliche Erlaubnis hierzu erhalten und ſich verpflichtet haben,
alle dieſe Einrichtungen unter Zugrundelegung und gewiſſenhafter
Beobachtung der hierfür erlaſſenen Beſtimmungen und Vorſchriften
auszuführen.
Dieſe Erlaubnis iſt folgenden Firmen erteilt:
Gottfried Beck, Karlſtr. 39.
Gebr. Becker Nachf.,
Grafen=
ſtraße 27.
Heinrich Becker, Brandgaſſe 2.
Karl Bohl, Blumenthalſtr. 107.
Lud. Breitwieſer, Nieder=
Ram=
ſtädterſtr. 54.
Heinr. Brunner, Eliſabethenſtr. 33.
KarlDarmſtädter, Sandbergſtr. 66
W. Eberhardt, Nieder=
Ram=
ſtädterſtr. 11.
Fr. Ewald (Inh. Fr. Wenz)
Soderſtraße 49 und 54.-
Theodor Fey, Kranichſteinerſtr. 8a.
Georg Aug. Fink, Rhönring 53.
Ludwig Fiſcher, Langgaſſe 21.
Bernhard Gans, Rheinſtr. 47.
Franz Geiger, Karlſtraße 36.
Wilh. Gelfins, Fuhrmannſtraße 6.
Jakob Glock, Langegaſſe 9.
Guſtav Göckel, Karlſtr. 12.
Alexander Guntrum, Stiftſtr. 52.
Philipp Handſchuch,
Schloß=
gartenſtraße 37.
Ludwig Heppenheimer,
Luiſen=
ſtraße 2.
Wilh. Heppenheimer, Kiesſtr. 80.
Kurt Hiſſerich, Bleichſtr. 28.
Karl Hoffmann, Wienersſtr. 44.
Balth. Ittmann, Liebfrauenſtr. 89.
Hermann Jung, Bleichſtr. 11.
Karl Jung, Kaplaneigaſſe 17.
Philipp Jung, Alexanderſtr. 9.
Karl Kämmerer, Parcusſtraße 10.
Gg. Kaiſer, Inh.: Marg. Haun,
Rheinſtr. 5.
Rob. Kaiſer, Landgraf Georgſtr. 8.
Georg Keil, Eliſabethenſtr. 36.
Auguſt Keller, Dieburgerſtr. 18.
Adolf Kling Nachf. (Inh. A. u. L.
Kling), Rheinſtr. 17.
Klink & Rettberg, Ludwigspl. 8½.
Albert Klöpfer, Beſſungerſtr. 84.
Phil. Kraus Nachf. (Inh. Adam
Bender), Karlſtraße 51.
Hugo Kötting, Liebfrauenſtr. 75.
Wilh. Krätzinger, Ludwigſtr. 11.
Chriſt. Landzettel, Kaupſtr. 7.
Ludwig Lautenſchläger,
Neckar=
ſtraße 26.
Ernſt Lorey, Karlſtr. 56.
Ludw. Luck, Heidelbergerſtr. 59.
V. Marquardt u. Ph. Wamſer,
Dieburgerſtraße 54.
Phil. Maul, Heidelbergerſtr. 19.
Müller u. Dilling, Kaſinoſtr. 27.
Gg. Neumann, Heidelbergerſtr. 117
Aug. Neumeyer Wwe., Große
Ochſengaſſe 22.
Heinr. Ningler, Landwehrſtr. 42.
Jakob Nohl, Martinſtr. 24.
Heinrich Pauli, Orangerie=Allee7.
Ludwig Pohl, Heinheimerſtr. 15.
F. W. Preußner, Bleichſtr. 40.
Karl Rockel Nachf. (Inh. Georg
Momberger), Schützenſtr. 4.
G. W. Roth, Moosbergſtr. 97.
J. Rühl, Saalbauſtr. 24.
Phil. Schäfer, Landwehrſtr. 29.
Friedr. Schiller, Tannenſtraße 7.
Franz Schulz, Karlſtr. 104½.
Heinrich Schwarz, Kiesſtr. 36.
Leonh. Sommer, Roßdörferſtr. 3.
Wilh. Stauß, Inſelſtraße 21.
Karl Tänzer, Marktplatz 7.
Michael Vollrath, Nieder=
Ram=
ſtädterſtraße 51.
Hch. Waldſchmidt,
Ludwigshöh=
ſtraße 21.
Otto Wamboldt, Heerdweg 2.
Joh. Waſſer, Alexanderſtr. 7.
Val. Wedel, Beckerſtraße 7.
Karl Wenz, Wendelſtadtſtr. 39.
Karl Zahrt, Hofſtallſtraße 8.
Darmſtadt, den 8. Januar 1912.
Städtiſche Gaswerks=Verwaltung.
Friedrich.
(1318ms
Grossherzogliches Hoftheater.
Abonnement fur 1911/12.
Die Erhebung der 3. Rate des Abonnementsgeldes für die
Spielzeit 1911/12 findet
Montag, den 15. bis Mittwoch, den 17. Januar 1912
nachmittags von 3 bis 5 Uhr
ſtatt. Zahlſtelle: Veſtibüle im Hoftheater. Die Abonnenten werden
freundlichſt gebeten, die erhaltenen Zettel bei der Zahlung zur
Quit=
tierung vorlegen zu wollen,
(1650
Darmſtadt, den 13. Januar 1912.
Großherzegliche Hoftheater=Hauptkaſſe.
Holz-Verſteigerung.
Donnerstag, 18. d. Mts., von vormittags 9 Uhr an
werden in dem oberen Lokale des Hauſes der Turngemeinde
da=
hier (Woogsplatz Nr. 5) aus Domanialwald=Diſtrikt
Böllenfall=
tor (Herrgottsberg und im ganzen Diſtrikt zerſtreut) verſteigerr:
Nutzſcheiter (ungeſpalten), rm: 1 Eſchen, 6 Eichen, 5
Bir=
ken, 3 Erlen; Scheiter, rm: 278 Buchen, 76 Eichen, 2
Bir=
ken, 1. Erlen, 7 Kiefern: Knüppel, rm: 140 Buchen,
39 Eichen, 1 Eſchen, 2 Birken, 3 Erlen, 10 Kiefern; Reiſig=
Wellen: 3930 Buchen, 20 Eſchen, 1090 Eichen, 115 Birken,
25 Erlen, 15 Weiden. 330 Kiefern, 120 Fichten:
Durch=
forſtungsreiſig, Wellen: 95 Buchen, 75 Eichen, 25 Weiden;
Stöcke, rm: 25 Buchen, 3 Eichen, 1 Birken, 7 Fichten.
Kaufliebhaber werden erſucht, das Holz vor der Verſteigerung
einzuſehen. Der Gr. Forſtwart Klipſtein zu Forſthaus Böllenfalltor
iſt beauftragt, dasſelbe auf Verlangen vorzuzeigen.
(1502ds
Darmſtadt, 10. Januar 1912.
Großherzogliche Oberförſterei Beſſungen.
Heinemann.
Jagdverpachtung.
Mittwoch, den 31. Januar 1912, vormittags 11 Uhr,
werden in dem Heberer’ſchen Saale zu Meſſel die Domanialjagden
hieſiger Oberförſterei in 2 Bezirken, Forſt Eichen (526ha Wald.
12,5ha Feld= und 18,5ha Wieſengelände) und Dieburger Mark
120,25 ha Wald), auf weitere 12 Jahre verpachtet.
Meſſeler Forſthaus bei Darmſtadt, 10. Januar 1912.
Großherzogliche Oberförſterei Meſſel.
1725)
Schlag.
Weißlackerte Metall= Bettſtelle
m. Meſſingknöpf., 90 X 185cm,
billig zu verkaufen. — Näheres
in der Expedition d. Bl. (*1033so
lodernes, ſchwarz. Seidenkleid,
M für ältere Dame paſſ., billig
abzugeben. Näh. Exped. (*1034so
ſchöne Chaifelongue (
Ruhe=
bett) billig zu verkaufen (*944
Heidelbergerſtraße 75, part.
ſertigt
Bittſchriften pureau
Hess, Kirchſtraße 21. (1672a
Laſt neues, ſchwarz und weiß
geſtreift. Eheviotkoſtüm für
mäßig ſtarke Figur zu verk. Anzuſ.
Klappacherſtraße 14, I. (B1658
Frackanzug, faſt neu, ſchlanke
1 Figur, billig zu verk. Näheres
Riegerplatz 7, 3. Stock r. (*940)
Gosser Rventar-Ausverkauf
Posten
Nason0
Posten
Bluson
jetzt 95
Pfg.
jetzt 1.15
Mk.
jetzt 1.65
Mk.
Damen-Hemden a. Hemd.
tuch, Vorderschl. m. Zäckch. 95 ₰
1.15
Damen-Beinkleider aus
Chiffon mit Feston .
95₰
Damen-Nachtjacken aus
bunt. Biber mit Zäckchen 95 ₰
Damen-Anstandsröcke ausg
weissem gerauhtem Croisé
95₰
Posten I
Damen-Hemden mit
ge-
stickter Herzpasse
Damen-Hemden
Fantasie-
form mit breiter Stickerei 1.15
Damen-Beinkleider
Knie-
fasson mit reicher Stickerei 1.15
Damen-Nachtjacken
1.15
Posten II
1.65
Hausblusen aus guten,
Wollblusen aus gestreift.
haltbaren Stoffen
und karierten Stoffen,
ganz gefüttert, jetzt
jetzt 1.95, 1.25, 65 ₰
Damen-Hemden versch.
Fantasieformen
Damen-Hemden a. gutem
Hemdentuch m. gest. Passe 1.65
Damen-Beinkleidera.solid.
Stoff mit breiter Stickerei 1.65
Damen-Nachtjacken a. gut.
Piqué mit Stickerei .
1.65
Posten III
Seidene Spitzen- und
weisse Wollblusen,
nur neueste Fassons,
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des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
1. „Auf zum Speſſart: Marſch
von K. J. Scheuring. 2.
Frag=
mente aus der Oper „Carmen” von
Gg. Bizet. 3. Auf Wunſch „An der
ſchönen blauen Donau”. Walzer
von Joh. Strauß. 4. „
Soldaten=
leben‟ Militäriſches Tongemälde
von Keler=Bela. 5. a) „L'amour
qui sit” (Lachende Liebe) von
Chriſtiné; a) „Vive Pamour” aus
„Gri=Gri” von P. Lincke. 6. „Im
Chambre separée‟, Lied aus der
Operette „Der Opernballt von
Heuberger 7. „Darmſtädter
Gaſt=
wirtet, Marſch von M. Weber.
Sonntag, den 14. Januar
von 11—12 Uhr mittags Konzert
der Kapelle des Großh. Train=Bat.
Nr. 18 auf dem Pardeplatz.
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Marſch von Fueik. 2. Ouverture
zur Op. „Leichte Kavalleriet von
Suppé. 3. Zwei Stücke aus der
Operette „Gri=Gri” von P. Lincke:
a) „Vive Pamour” b) „Die kleine
Barmaid”. 4. Walzer über
Mo=
tive aus der Oper „Hänſel und
Gretelt von Humperdinck. 5.
Fan=
taſie aus der Oper „Rienzi” von
Wagner. 6. „Parade der
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ſoldaten” von Jeſſel.
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Teuerung.
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Nachdruck verboten).
Die richtige Ernährung des Menſchen hat eine ſehr
große hygieniſche Bedeutung, denn ſie übt den größten
Einfluß auf die Geſundheit und die Schönheit des
Kör=
pers. Nicht nur die Schönheit, ſondern auch die
Geſund=
heit verlangt es, daß der Körper eine angenehme
Run=
dung beſitze, die ſich in normalen Verhältniſſen hält. So
wie eine plötzliche und auffallende Abmagerung den
Kör=
per verunſtaltet, die ſanften Wellenlinien der Schönheit
beeinträchtigt und die Anmut der Bewegungen ſtört, ſo
gibt auch das raſche Verſchwinden des leichten
Fettpol=
ſters dem Arzt das ſichere Zeichen, daß im menſchlichen
Organismus krankhafte Veränderungen vor ſich gehen
und daß es an der Zeit iſt, vorzubeugen oder zu heilen.
Selten iſt der Grund einer auffallenden Abmagerung
nur die Not, der wirkliche Mangel an Nahrung, denn
im allgemeinen ißt die moderne Menſchheit zu viel. Die
Ueberernährung mit ihren Folgen iſt häufiger als die
Unterernährung. Der Menſch braucht an Nahrung nicht
ſoviel, wie die meiſten glauben. Geſundheit und
Lebens=
luſt ſind an Mäßigkeit gebunden. Dieſen goldenen Spruch
ſollte man ſtets beherzigen, namentlich aber in Zeiten
der Teuerung wie jetzt.
In drei Punkten wird von der Kulturwelt gegen die
Hygiene der Ernährung geſündigt. Erſtens genießen wir
zu viel eiweißreiche, harnſäurebildende und
Darmvergif=
tung erzeugende Nahrungsmittel, die Albuminate,
zwei=
tens eſſen wir zu viel Kochſalz und zu wenig andere
Nährſalze und drittens trinken wir zu viel, ſei es Wein,
Bier, Kaffee, Tee oder Waſſer.
Alle nahrhaften Speiſen enthalten viel Albuminate,
Eiweiß=Körper. Nächſt dem Ei enthält guter, fetter Käſe
am meiſten Albuminate, nämlich bis zu 35 Prozent.
Fleiſch enthält nur bis zu 20 Prozent, Linſen dagegen
weiſen 26, Bohnen und Erbſen 22, Kartoffeln nur bis zu
2 Prozent auf. Man erſieht aus dieſen Zahlen, daß die
Hülſenfrüchte vorzügliche Nährmittel und der beſte Erſatz
für die Fleiſchnahrung ſind. Sie ſind auch
verhältnis=
mäßig leicht zu verdauen, leichter als viele Gemüſeſorten,
freilich nicht ſo leicht wie Fleiſch.
Der Menſch iſt, wie bekannt, ein Omnivore, ein
Alles=
eſſer, ſeine Kauwerkzeuge und Verdauungsorgane ſind
darauf eingerichtet, alle möglichen Nahrnagsmitel mit
Erfolg zu verwerten. Es iſt daher falſch, zu
behaup=
ten, daß der Menſch von Natur aus allein auf
Pflanzenkoſt angewieſen ſei, wie es viele fanatiſche
Vegetarier ſo gerne tun. Wäre der Menſch nur ein
Pflanzeneſſer, ſo müßten ſeine Zähne anders geſtaltet ſein,
und ſeine Verdauungswerkzeuge, der Magen und der
Darm, müßten die Fähigkeit haben, einen ſehr wichtigen
und ſtofflich bedeutſamen Beſtandteil der Pflanzen, die
Celluloſe oder den Holzſtoff, zu verdauen. Das aber
kön=
nen die Menſchen nicht, wohl aber alle pflanzenfreſſenden
Tiere und zwar in ausgedehnter Weiſe.
Durch Backen Kochen und Mahlen ſuchen wir zwar
die Celluloſe zu ſprengen und verdaulicher zu machen,
trotzdem aber bleibt beim Genuß von pflanzlichen Speiſen
immer eine Menge von Nahrungsſtoffen unverdaut, die
alſo unverwertet den Körper wieder verlaſſen. Deshalb
müſſen auch von den pflanzenfreſſenden Tieren dieſe
Nah=
rungsmittel in großer, überflüſſiger Menge gefreſſen
wer=
den und auch viel länger im Verdauungsapparat
ver=
weilen, den ſie verlangen eine weit kräftigere
Verarbei=
tung als die Fleiſchnahrung.
Wir Menſchen ſind eben auf die gemiſchte Koſt
an=
gewieſen. Völker, die hauptſächlich von Pflanzenkoſt leben,
ſind unkräftig, ſanft und ſklaviſchen Sinnes, während
Volksſtämme, welche vorwiegend Fleiſchſpeiſen genießen,
kriegeriſch, tapfer und freiheitsliebend ſind. Es gibt nur
ſehr wenige Völker, die ausſchließlich von
Pflanzennah=
rung leben. Es ſind da viele falſche Anſichten verbreitet.
Es heißt beiſpielsweiſe, die elſäſſiſchen und andere Bauern
lebten hauptſächlich von Kartoffeln. In Wahrheit aber
eſſen ſie zu ihren Kartoffeln viel dicke Milch, was ein
ge=
waltiger Unterſchied iſt, denn Milch iſt das
allervollkom=
menſte Nahrungsmittel. Von Milch allein kann der Menſch
leben, was man von keinem anderen Nahrungsmittel ſagen
kann. Auch das Ora” der Umwohner von Quito in den
Anden Südamerikas beſteht nicht blos aus Kartoffeln,
wie oft berichtet wurde, ſondern es wird mit viel Käſe
ge=
kocht. Dieſe Naturmenſchen treffen inſtinkmäßig das
Rich=
tige, indem ſie den gehaltloſen Kartoffeln die eiweißreichſte
Nahrung zuſetzen. Auch dort, wo der Reis die
Hauptnah=
rung bildet, genießen ihn die Menſchen vielfach zu Fleiſch
und Milch. In Oſtindien wird neben Reis noch oft
„Kari” genoſſen, ein nahrhaftes Gemiſch aus Fleiſch, Fiſch
und Reis. Der ganze menſchliche Organismus iſt für die
gemiſchte Koſt eingerichtet. Allerdings wiegt bei vielen
Kulturmenſchen die Fleiſchnahrung vor, weil Fleiſch beſſer
ſchmeckt und gut zubereitet, den Appetit ſtärker reizt. Es
iſt daher angebracht, ſich klar zu machen, daß eine
Ein=
ſchränkung im Fleiſchgenuß nicht nur unſchädlich, ſondern
der Geſundheit von Vorteil iſt. Das Fleiſch iſt dasjenige
Nahrungsmittel, bei dem ſich in Zeiten der Teuerung die
Preisſteigerung am ſtärkſten geltend macht: Man will
der Fleiſchteuerung dadurch begegnen, daß man aus
Ar=
gentinien oder anderen fleiſchreichen Ländern gefrorenes
Fleiſch einführt. Es ſoll unbeſtritten bleiben, daß dieſes
Fleiſch tadellos iſt, aber ſo viel iſt ſicher, daß viele
Men=
ſchen eine Abneigung gegen dieſes Fleiſch haben. Und das
iſt ein großes Hindernis für ſeine erfolgreiche Einführung,
denn der Menſch ſoll nie etwas eſſen, worauf er keinen
Appetit hat. Speiſt man nämlich mit Appetit, ſo wird die
Verdauung befördert, der Magenſaft ſtärker abgeſondert.
Ißt man aber mit Widerwillen, ſo fließen die Magenſäfte
viel weniger, und es tritt leicht Magenverſtimmung ein.
Appetit aber iſt ſtets eine ſchöne und geſunde Sache er
beſteht in dem angenehmen Reiz, der uns beim Eſſen
das Vergnügen bereitet.
Wie ſchon erwähnt, iſt Milch ein Nahrungsmittel erſten
Ranges, denn ſie enthält alle Stoffe, die unſer
Organis=
mus zu ſeiner Erhaltung braucht. Von Milch leben ganze
Völkerſtämme, die Bauern in Schweden, das Volk in
Kur=
diſtan, die Beduinen Arabiens und die Kirgiſen. Die aus
Milch gewonnene Butter hat zwar keinen größeren
Nähr=
wert wie jedes andere tieriſche Fett, aber ſie iſt leicht
ver=
daulich und beſitzt einen vorzüglichen Wohlgeſchmack. Auch
das Fett der Fiſche iſt leicht verdaulich, deshalb erſetzt
Fiſchgenuß das Fleiſch vollkommen und iſt auch viel
ge=
ſunder. Zu ſtarker Fleiſchgenuß macht das Blut zu reich
an eiweißhaltigen Stoffen, und dadurch geneigt zur
Voll=
blütigkeit, zu Rheuma, Gicht und Kongeſtionen. Ein
über=
wiegender Fleiſchgenuß iſt nur zu empfehlen bei
Blutar=
mut, Bleichſucht, ſchnellem Wachstum und Rekonvaleſzenz.
Im Uebrigen lehrt die Erfahrung, daß eine gewiſſe Ab.
wechſlung in den Nahrungsmiteln nicht nur für den
Gau=
men, ſondern auch für unſeren Organismus ein
Bedürf=
nis iſt. Stehen doch unſere Zentralorgane des Geſchmacks
in funktionellem Zuſammenhang mit dem
Verdauungs=
apparat. Sie beeinfluſſen ſich gegenſeitig.
Das Kochſalz ſpielt im menſchlichen Organismus eine
große Rolle, deshälb iſt ein Mangel desſelben ebenſo
ſchädlich wie ein Ueberfluß. Wir Kulturmenſchen nehmen
aber eher zu viel Salz zu uns als zu wenig. Wir ſalzen
vielfach die Speiſen zu ſtark und genießen zu viel Salz in
Pökelfleiſch und geſalzenen Fiſchen. Durch eine zu
koch=
ſalzreiche Ernährung nehmen wir zu wenig andere
Nähr=
ſalze in unſer Blut auf. Dieſe Ernährungsſalze ſind
hauptſächlich Phosphor=, Kali=, Kalk=, Magneſium= und
Eiſenverbindungen.
Zu ſtarker Kochſalzgenuß verurſacht Durſt, und dieſer
veranlaßt leicht zu vielem Trinken. Ueberreiche
Flüſſig=
keitsaufnahme aber ſchafft ganz beſondere
Quellungsvor=
gänge und Waſſerzurückhaltungen in den Geweben, und
hierdurch entſtehen die blaſſen, gedunſenen Geſichter mit
dem unſchönen Unterkinn, die dicken Hälſe und die fetten
Bäuche kurz die Fettſucht. Leider halten zu viele Menſchen
die Fettſucht für eine geſunde Erſcheinung und für einen
Beweis guter Ernährung. In Wirklichkeit aber iſt jedes
Fettwerden nur das Ergebnis einer unvollkommenen
Um=
bildung des Blutes, alſo ein krankhafter Zuſtand.
Kräf=
tige Menſchen ſind wohl fleiſchig, aber niemals fett, denn
Fettſucht macht unſchön, träge und ſchwerfällig. In
höhe=
rem Alter iſt ein größerer Fettanſatz wohl angebracht und
erklärlich Wer aber ſchon mit 25 oder 30 Jahren korpulent
wird, der führt keine richtige Ernährungsweiſe und die
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(147a
Gräfin Laßbergs Enkelin.
Roman von Fr. Lehne.
(Nachdruck verboten.)
23)
Frau von Steinhagen lachte ein wenig ſpöttiſch.
Sie leſen nicht beſonders gut vor; Sie müſſen ſich
mehr einüben. Für heute dispenſiere ich Sie. Sie
kön=
nen jetzt auf Ihr Zimmer gehen und ſich dort ein wenig
einrichten.
Yvonne fühlte, wie ihre Wangen brannten;
geſenk=
ten Hauptes ſtand ſie da und ließ verſchiedene
Anweiſun=
gen und Wünſche der Hausfrau über ſich ergehen. Mit
einem Dank für die Erlaubnis zog ſie ſich dann zurück.
Ihr Zimmer lag in der Manſarde, mit dem Blick nach
dem Garten. Es war ein freundlicher, einfach, aber nett
ausgeſtatteter Raum, in dem die Sonne ungehindert
Ein=
tritt hatte. Darüber freute ſich Yvonne; ſie liebte die
Sonne ſehr und hatte ſie in ihrem Burgauer Zimmer
ſchmerzlich vermißt.
Schnell packte ſie aus und prüfte ihre Garderobe. Es
waren keine Toiletten, wie man es hier verlangte.
Groß=
mama war ſehr einfach geweſen und hatte ihr
vorgeſchrie=
ben, was ſie anzuziehen hatte. Höchſtens würde das
ſchwarzſeidene Kleid genügen, die hellblaue Seidenbluſe
und das weiße Batiſtkleid, in dem ſie Lutz immer ſo ſehr
gefellen hatte. Einen Augenblick ſtand ſie ſinnend da, mit
ſchmerzlichem Ausdruck ſchaute ſie in die Weite. Sie ſeufzte;
nun mußte ſie doch von dem Geld der Großmutter nehmen,
das ihr wie Feuer in den Händen brannte. Am liebſten
hätte ſie es ſofort wieder zurückgeſandt. Durch den
Vor=
ſchuß, den man ihr gegeben, hätte ſie das leicht ergänzen
können, was ſie von den dreihundert Mark an Reiſegeld
und kleinen Auslagen genommen hatte.
Sie hatte ja nie Geld in Händen gehabt; die
Groß=
mutter gab ihr nur eine ganz winzige Summe als
Taſchen=
geld. Aber ſie hatte auch nicht zu rechnen brauchen; für
ihre Bedürfniſſe war geſorgt.
Während der Nacht ſchlief ſie gut; ſie war doch müde
von all den Aufregungen und neuen Eindrücken geworden.
Friſch erhob ſie ſich am anderen Morgen. Von
Bur=
gau und vom Seminar her war ſie an Frühaufſtehen und
Pünktlichkeit gewöhnt.
Sie ordnete im Frühſtückszimmer den Kaffeetiſch und
nahm dann eine Stickerei zur Hand, die von Konſtanze
am Tage vorher achtlos auf einen Seſſel geworfen
wor=
den war.
Endlich erſchienen die Damen; beide gähnten noch, und
Konſtanzes Ausſehen war verdrießlich. Sie trug als
Morgengewand einen hellroten, ſeidenen Kimono.
Gemächlich ließen ſie ſich am Kaffeetiſch nieder, und
Yvonne war ſehr aufmerkſam in ihren Handreichungen.
Ich habe heute keine Luſt, in die Geſangſtunde zu
gehen, Mama, meinte Konſtanze. Ach ja, Mademoiſelle,
ich habe Sie noch gar nicht nach Ihren muſikaliſchen
Kennt=
niſſen gefragt. Sie können doch gut und ſicher vom Blatt
ſpielen — ich meine, wenn Sie mich beim Singen
be=
gleiten. Nicht, daß Sie erſt jedesmal vorher ein paar
Stun=
den üben müſſen.
Ich denke, daß Sie, gnädiges Fräulein, zufrieden ſein
werden, entgegnete Yvonne leiſe. Die wegwerfende Art,
in der das große, blonde Mädchen zu ihr ſprach, verletzte ſie.
Da können wir gleich mal einen Verſuch machen. Ich
hoffe, daß Sie nicht zu viel verſprochen haben.
Die beiden jungen Mädchen begaben ſich nach dem
Frühſtück in den Salon, der zugleich als Muſikzimmer
diente.
Konſtanze wollte die Philinen=Arie „Titania iſt
herab=
geſtiegen” aus „Mignon” ſingen.
Ihre Kunſt war aber dieſer ſchwierigen Aufgabe nicht
im mindeſten gewachſen. Keine einzige der Verzierungen
gelang ihr, und Yvonne hatte einen raſend ſchweren Stand
n der Begleitung.
Mein Gott, Mademoiſelle, Sie verwirren mich ja ganz,
Sie verſtehen ſich mir doch durchaus nicht anzupaſſen! rief
Konſtanze unwillig. Man muß nie mehr verſprechen, als
man halten kann. Sie können kaum richtig ſpielen,
ge=
ſchweige begleiten!
Aufgeregt ſuchte ſie in den Noten, achtlos einige Hefte
an die Erde werfend, die Yvonne aufheben mußte, bis ſie
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Bitte, Mademoiſelle, ſpielen Sie mir das vor, damit
ich wenigſtens darüber orientiert bin, wie weit Ihre
Kenntniſſe gehen.
Es war irgend ein Salonſtück, das viel Fingerfertigkeit
erforderte und nicht leicht zu bewältigen war. Für Yvonne
bedeutete das aber keine Schwierigkeiten; geläufig, ohne
einen einzigen Fehler, ſpielte ſie das glänzende, ſeelenloſe
Stück ab.
Konſtanze errötete vor Aerger; ihre Abſicht, Yvonne
noch mehr herabzuſetzen, war vorbeigelungen.
Ich ſehe, daß ſie eine ganz gute Technik haben, aber
es fehlt Ihnen die Anpaſſungsgabe. Ich glaube kaum, daß
wir beim Vierhändigſpielen gut miteinander auskommen
werden.
Wollen gnädiges Fräulein nicht einmal verſuchen?
fragte Yvonne ruhig.
Vielleicht heute nachmittag. Momentan hab’ ich keine
Luſt dazu. Ich werde mich jetzt anziehen, da ich einige
Beſorgungen habe und zur Schneiderin beſtellt bin. Sie
können mit mir kommen. Da fällt mir ein, ſie kann Ihnen
dann gleich ein oder zwei Kleider anfertigen, die Sie
brau=
chen. Ich werde mal ſehen, was Sie haben.
Sie ſtieg mit Yvonne in deren Manſardenſtübchen.
Na, Sie haben ſich ja ganz nett eingerichtet, bemerkte
ſie, ſich umblickend.
Ich bin Ihnen ſehr dankbar für das hübſche Zimmer;
es iſt ſchöner, als ich bis jetzt je eins gehabt — überhaupt
das ganze Haus.
Dieſe Aeußerung ihrer Geſellſchafterin erweckte das
Wohlwollen Konſtanzes. Sie ſprach jetzt in freundlicherem
Ton, und ſie wollte ihr nachher die Zimmer und die
Ein=
richtung des Hauſes zeigen.
Yvonnes Garderobe unterzog ſie einer eingehenden
Muſterung. Wenn ſie auch einfach war, ſo war ſie doch
mit einem gewiſſen Schick gearbeitet.
Ich denke, daß Sie mit einem eleganten Kleide bis
zur Winterſaiſon auskommen werden. Einige Rüſchen
und Schleifen habe ich über, mit denen Sie Ihre Bluſen
und das ſchwarzſeidene Kleid ein wenig aufmuntern
können.
Konſtanze gewahrte die Photographien von Yvonnes
Eltern, die das junge Mädchen auf das Nachtſchränkchen
an ihrem Bett geſtellt hatte. Mit geſpanntem Intereſſe
betrachtete ſie das vornehme Raſſegeſicht des Grafen
Laßberg.
Ihr Herr Vater? — Ich finde, er ſieht gar nicht aus
wie ein Franzoſe; er gleicht eher einem deutſchen Offizier.
Aber Mama um ſo mehr doch; ſie ſtammt aus Tours.
Ihre Eltern ſehen noch ſehr jung aus.
Sie haben auch früh geheirgtet und ſind früh geſtorben;
Mama ſtarb in ihrem ſiebenundzwanzigſten und Papa im
ſechsunddreißigſten Lebensjahr; er war herzleibend.
In ihrer Stimme zitterten Tränen, und Konſtanze war
taktvoll genug, nicht weiter zu fragen.
Die Tage vergingen in allerlei Nichtigkeiten; Yvonne
ſen nigt zur biche, hait adbe des uihte Arſtenenes
getan, wenn ſie am Abend totmüde ihr Lager aufſuchte.
Konſtanze fing ſo vielerlei an, hatte aber zu nichts
Ausdauer. Sie trieb ein wenig Kunſtgeſchichte und
Lite=
ratur, dann wieder Muſik, ſprach zwiſchendurch Franzöſiſch
und Engliſch, und hauptſächlich für Italieniſch wünſchte
ſie Yvonnes Unterricht.
Es ſollte alles wie ſpielend ſein; ernſthaftes Lernen
ſtrengte ſie an, auch die Luſt fehlte dazu. Sie meinte, die
Unterhaltung müſſe alles bringen; Grammatik und
Ueb=
ungsbücher ſeien langweilig. So hatte es Yvonne bei
ſolcher Unbeſtändigkeit ſehr ſchwer; aber ſie gab ſich redlich
Mühe mit ihrer launenhaften Schülerin, die ſie doch öfters
mit ihrer Sanftheit und Energie zwang.
Sie ſind ein Tyrann, Mademoiſelle; aber es iſt recht,
daß Sie nicht nachgeben! erkannte Konſtanze manchmal
ihr Bemühen an.
Es war hier doch manches anders wie auf Burgau,
an das ſich Yvonne erſt gewöhnen mußte.
Die beiden Damen waren wirklich ſo, wie man ſie ihr
geſchildert hatte, launenhaft, verwöhnt, rückſichtslos. Man
wußte nie, woran man mit ihnen war. Was ſie jetzt
lob=
ten und wollten, verwarfen ſie in der nächſten Stunde
wieder. Yvonne mußte ſtets — ſozuſagen — auf dem
Sprunge ſein, um die Wünſche der Damen zu erraten,
ihnen zuvorzukommen.
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Leo Valberg
in ſein. hervor. Pierrot=Chanſons
Maximilian Berger
Eonſereneier
Lucy de Gascard
in ihrem humoriſtiſchen Programm
Sybille von Braunfels
Lieder zur Laute
Anny Schanzer
beliebte Chanſoniere
Paul Flor
in ſein. unübertrefflichen Vorträgen
Am Klavier: Heinrich Lang.
Soli und Duette aus der Biedermeierzeit.
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jedermann beſtens empfohlen werden kann.
Jede Vorſtellung neues Programm.
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Kaſſenöffnung 7½ Uhr.
Reſervierter Platz Mk. 2, 1. Platz Mk. 1.50,
Preiſe der Plätze: 2. Platz Mk. 1, Galerie u. Vorſaal 50 Pfg.
Vorverkauf: Georg Thies Nachfolger, Hofmuſikalienhandlung,
(1317msi
Eliſabethenſtraße 12 und abends an der Kaſſe.
Ludwisshöhe
Sonntag, den 14. Januar 1912:
der Kapelle des Leibgarde=Regiments.
Dirigent: Herr Obermuſikmeiſter H. Hauske.
Aus der Vortragsordnung: N. Méhul: „Jagdouvertüre‟;
P. Mascaanl: Fantaſie aus „Cavalleria ruſticana”; F. Popy:
„Ode à Venus”, Walzer; A. Lortzing: Ouvertüre zu „Hans Sachs”,
R. Schumann: Widmung”, Lied; P. Lacome: „
Morgen=
ſtändchen den Vermählten”; Joh. Strauss: Melodien aus „Prinz
Methuſalem”, R. Heuberger: „Im Chambre separée‟ a. „
Opern=
ball”; S. May: „Piouit”, Apachentanz ꝛc.
(B1755
Anfang 4 Uhr.
Eintritt 25 Pfg.
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Darm-
Grafen-
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ca. 1200 Met.
Verblater
Abteilungen
ca. 1200 Met.
Mimodramatische Paraphrase über das Thema
6
Wie das Leben splelt
Die Zuſammenſtellung dieſes meiſterhaft geſpielten Dramas
wird bei unſeren Beſuchern die größte Wirkung ausüben.
Was dieſen Film ganz beſonders auszeichnet, iſt die
außer=
ordentlich, ſpannende Handlung, die das Intereſſe fortgeſetzt
ſteigernde Entwickelung der Tragödie und die vorzügliche
Dar=
ſtellung.
Die Hauptrolle liegt in den Händen von der bekannten
Ber=
liner Schauſptelerin
Fräulein Poldi Müller.
Bewundernd wird jeder dieſem Bilde gegenüberſtehen.
Das beſte was Kunſt und Technik im lebenden Bilde je
her=
vorgebracht hat, finden Sie hier vereint wieder mit einem Wort,
beſſer wie alles, was bis jetzt Gezeigte.
Motto:
Ich vertraute des Treueſchwurs heiligem Pfand,
Mein Leben, mein Glück und mein Hoffen,
Nun haſt du zerriſſen das Liebesband,
Nun hat dich die Rache getroffen.
Du haſt mir Glück und Ehre geraubt,
Mein Leben und Lieben vernichtet,
Nun fällt des Ringes Fluch auf dein Haupt,
Nun biſt du ſelber gerichtet.
*1022)
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„Der brave Hermann.
Worme-) Sonntag, 14. Jan.
nachmittags 4 Uhr:
Volks-Vorstellung
bei kleinen Preisen.
Ein dreieckiges Verhältnis
Montag, 15. Januar
und folgende Tage (1741
Sohat barmstat rie gelacht
„Der brave Hermann‟.
Preise und Vorverkauf wie bekannt.
Gesuche um Freikarten
kön-
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(B943
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Kontag, 15. u. 16. Januar
wird in der kleinen
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Lipp=
kann May
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Samstag, den 13. Januar.
90. Abonnem.=Vorſtell. B 23.
Fauſt.
Tragödie von Goethe.
Muſik von Dr. Eduard Laſſen.
Dritter Abend.
Der Tragödie zweiter Teil
(I. Abt.) ſchließt m. d. Meeresfeſt,
in 4 Akten.
Leit.: Hofkapellm. Hofrat de Haan.
Spielleitung: Oberregiſſ. Valdek.
Perſonen:
Fauſt
Mephiſtopheles
Der Kaiſer.
Biſchof=Kanzler
Heermeiſter.
Schatzmeiſter
Marſchalk
Herold
Erſte
Dritte
Hr. Baumeiſter
Hr. Lehrmann
Hr. Weſtermann
Hr. Wagner
Hr. Heinz
Hr. Jürgas
Hr. Hacker
Hr. Kräger
Frl. Uttmann
Zweite Hofdame Frl. Wisthaler
Page
Knabe
Wagen=
lenker
Ariel
Famulus
Baccalaureus .
Wagner .
Homunculus
Chiron, Centaur . Hr. Kräger
Seismos.
Thales, ein
Philo=
ſoph .
Proteus
Nereus, Vater d.
Galathea
Galathea
Erſte
Sirene
Zweite
Erſte
Zweite 1 Phork= Hr. Peterſen
Dritte yade
Fr. Rudolph
Frl. Grünberg
Frl. Gothe
Frl. Schaub
Hr. Peterſen
Hr. Schneider
Hr. Knispel
Eine Sphinx . . Frl. Howard
. Hr. Heinz
Hr. Semler
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Hr. Riechmann
Frl. Croneberg
Fr. Speiſer=
Suchanek
Frl. Howard
Fr. Hartig
Fr. Karſtedt
Elfen. Hofherren. Hofdamen
Trabanten. Pagen. Erſcheinung
des Paris. Zephyre. Waſſer=
(1647
u. Zuſtgeiſter. Nreiden.
Tri=
tonen. Lamien. Sirenen und
andere Erſcheinungen der
klaſ=
ſiſchen Walpurgisnacht.
Nach dem 2. Akte längere Pauſe.
Preiſe der Plätze (Kl. Pr.):
Proſzeniumsloge 5 Mk.,
Fremden=
loge 5 Mk., Balkonloge 4.50 Mk.,
1. Rang 4 Mk., 2. Rang (1. bis 6.
Reihe) 2 Mk., (7. und 8. Reihe)
1.60 Mk., Sperrſitz (1. bis 13. Reihe)
3.50 Mk., (14. bis 20. Reihe 3 Mk.,
Parterre (1. bis 5. Reihe) 2.20 Mk.,
(6. bis 8. Reihe) 1.80 Mk., 1. Galerie
1 Mk., 2. Galerie 50 Pfg.,
Anf. 7 Uhr. Ende nach 9½ Uhr.
Kartenverk. v. 11—1 u. v. 6 Uhr an.
Vorverkauf
von 11—1 Uhr f. d. Vorſtellungen:
Sonntag, 14. Jan. 91. Ab.=V.
A 24. sCavalleria
rusti-
lcanat. — Hierauf: „Der
Ba=
jazzo.” Gr. Preiſe. Anf. 7 Uhr.
Montag, 15. Jan. 92. Abonnem.=
Vorſt. B 24. Goethes Fauſt=
Tragödie. Vierter Abend: Der
Tragödie zweiter Teil, zweite
Ab=
teilung. Kl. Preiſe. Anf. 7 Uhr.
(Vergl. beſondere Anzeige.)
Sonntag, 14. Januar.
91. Abonnem.=Vorſtellung. A 24.
Cavalleria rusticana.
Melodrama in 1 Aufzug von
Pietro Mascagnt.
Muſikal. Leitung: Kapellm. Kittel.
Spielleitung: Oberregiſſ. Valdek.
Perſonen:
Santuzza
. Fr. von Sugk
Turriddu
. . Hr. H. Hacker
Lucia, ſ. Mutter. Frl. Howard
Alfio, Fuhrmann Hr. Semper
Lola, ſeine Frau. Frl. Schaupp
Landleute, Kinder.
Hierauf:
Der Bajazzo (Pagliacci).
Drama in 2 Aufzügen u. einem
Prolog von R. Leoncavallo.
Leit.: Hofkapellm. Hofr. de Haan.
Spielleitung: Oberreg. Valdek.
Perſonen:
Canio-Bajazzo Hr. Becker
Nedda-Colombine Fr. Speiſer=
Suchanel
Tonio-Taddeo . . Hr. Weber
Beppo-Harlekin . Hr. Bernhardt
Silvio, e. jg. Bauer Hr. Semper
Ein Bauer.
. Hr. Dobski
Landleute beiderlei Geſchlechts.
Gaſſenbuben.
Nach =Cavall. rustic. läng. Pauſe.
Preiſe der Plätze (Gr. Pr.):
Proſzentumsloge 6 Mk.,
Fremden=
loge 6 Mk.. Balkonloge 5 Mk.,
1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang (1.—6.
Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe)
2 Mk., Sperrſitz (1.—13. Reihe)
4 Mk., (14.—20. Reihe) 3.20 Mk.,
Parterre (1.—5. Reihe) 2.70 Mk.,
(6.—8. Reihe) 2.20 Mk., 1. Galerie
1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pfg.
Anf. 7 Uhr. — Ende vor 10 Uhr.
Kartenverk. 11—1 u. von 6 Uhr an.
Vorverkauf
von 11—1 Uhr f. d. Vorſtellungen:
Montag, 15. Jan. 92. Abonnem.=
Vorſt. B 24. Goethes Fauſt=
Tragödie. Vierter Abend: Der
Tragödie zweiter Teil, zweite
Ab=
teilung. Kl. Pr. Anfang 7 Uhr.
(Vergl. beſondere Anzeige.)
Mittwoch, 17. Jan. 93. Ab.=V.
D 23. „Charleys Tante.”
Hierauf: „ Der verbotene
Cancan” (Ballett). Kleine Pr.
Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 16. Januar.
Außer Abonnement.
Vorſtellung zu ermäß. Preiſeu.
Anfang 7 Uhr.
Der Graf von Luxemburg.
Operette in 3 Akten v. A. M.
Will=
ner u. Robert Bodansky. Muſik
von Franz Lehär.
Renée Hr. Otto Thomſen vom
Stadttheater in Bern, als Gaſt.
Preiſe der noch
vorhan=
denen Plätze:
Proſzeniums=
loge 2 Mk., Fremdenloge 2 Mk.,
Balkonloge 2 Mk., 1. Rang 2 Mk.,
Sperrſitz 1.50 Mk.
Der Kartenverkauf zu dieſer
Vor=
ſtellung findet Montag, 15. Jan.,
ſowie an dem darauffolg. Tage,
vormittags von 11—1 Uhr, an der
Tageskaſſe ſtatt.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 18. Jan. 94. Ab.=V.
C 23. „Carmen.” Gr. Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Die Erhebung der 3. Rate
des Abonnementsgeldes für
die Spielzeit 1911/12 findet
Mon=
tag, 15., bis Mittwoch, 17. Jan.,
nachm. von 3—5 Uhr, ſtatt.
Zahl=
ſtelle: Veſtibüle im Hoftheater.
— Die Abonnenten werden
freund=
lichſt gebeten, die erhaltenen Zettel
bei der Zahlung zur Quittierung
vorlegen zu wollen,
ebkal
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Indem, daß ich ja eigentlich net mehr die Abſicht
ge=
habt hatt, in Ihne Ihrm verehrte Blatt ſchriftſtelleriſch
nidderzukomme, indem daß mei ſo iwweraus zartbenerfte
Körperkomboſitzion derartige Agriff net mehr aushalte
kann, und indem daß ich mir als Weib vieler zu viel
ein=
bilde dhu, als daß jeder ſich mit mir abinde un uff mir
erumreiten kann, iewerhaubt un ſo ſo ſeh ich mich doch
veralaßt, daß ich net umhie kann, Ihne mitteile zu miſſe,
daß mei Mann, der alt Hambel, vorerſt ſeine
ſchurna=
liſtiſche Umtriebe net mehr fröhne kann. Er is nemlich
err. Er is nerfijös! Er is geliewert!
Hawe Se „den Mann mit dem Fimmel” geſehe do
den rote Spunte, mit dere gequellte Kardoffel im Geſicht,
der, wo im „Dreieckigte Verhältnis” den „brave
Her=
mann” ſo ſchee makiern kann? — Alſo den miſſe Se ſehe,
un dann hawe Se ungefehr e Bild vun dem derzeitige
geiſtiſche Nifejau uff dem, wo ſich ewe mein Mann
erum dreiwe dhut.
Wie geſagt, deß Johr fengt gut a, un grad jetzt, wo
ich alle Hend voll zu dhu hab mit meine
Vereinsagelegen=
heite un mit de Heiratsangelegenheite vun meine
Döch=
ter; jetzt laaft mer aach noch die narrig Brotworſcht
de=
haam erum un ſpinnt. Sein Erfolg vun wege ſein
But=
tergebackenes is em nemlich arg in die Kron geſtiege,
dann vum Vorſtand des internatzionalen
Zentralaus=
ſchuſſes der Köche un Konditor” is em nemlich die Woch
e Schreiwes zugange, in dem ſen zum
kurrenſchbundie=
rende Ehrenmitglied ernannt hawe, un daß er ſich in
ſeine bekannte Hamblichkeit vergriffe hett un hett ſtatt
Anomonium Kallefonium genumme; deß dhet net in die
Waſſerwag falle, indem daß des dem beſte Kundidder
baſ=
ſieren kennt, un zudem kem’s bei dem Weihnachtsgebäckſel
uff e Gaaſehoorsdickte gor net aa.
Jawohl, vun wege dere Gaaſehoorsdickte! — Mei
Laaffraa hot mer gekindigt un hott mich azeige wolle,
wege dem Buttergebackens, un ihr Mann hett geſagt, deß
wär „vorſätzliche Körperverletzung mit erſchwerende
Umſtend” indem da ſe ihre Wärm verzeh Dag lang alle
moreind ſtatt Kaffee Rizinuß gewe hett miſſe, un wann
ſe aach bloß e Laaffraa wär, mei Laaffraa, ſo wär’n doch
die Mäge vun ihre Familch an leichtverdauliche
Fein=
bäckerein gewehnt, wie Kamißbrot un ſo.
No, mei Alter mag ſich uff ſei „kurrenſchbundierendes
Ehrenmitglied” eibilde, was er will, un de Köch und
Kundidder ihr zinternatzionale Zentralausſchißaſichte
leije mir ganz newernanner — in mei Kich kimmt er net
mehr, deß hab ich em geſchworn!
Awwer wann’s blos deß wär, deß wär jo alles
gor net ſo ſchlimm; awwer dies Johr kimmt aach grad
alles zuſamme: Karneval un Reichsdagswahl! Ja,
wann oam do die Menner net ſchläächt gemacht werrn,
dann waaß ich net. Un wann deß noch e halb Johr ſo
fort geht mit dere Reichsdagswehlerei, dann werrn mir
arme Weiwer des Schlimmſte zu beferchte hawwe. Am
Dag is kaa verninftig Wort mit en zu redde, un wann ſe
Nachts aus de Wahlverſammlunge haamkumme un leije
im Bett, dann kreiſche ſe in aaner Dur: Ganz echt!
— Brawo! — Hört! hört! — Sehr richtig! — Fui!
— Sehr gut!“ — Un meiner, der, wie Se jo ſchun wiſſe,
immer ſchun e bische energiſch draame dhut, der fuchtelt
dodebei mit de Hand in de Luft erum, daß mer ſei Lewe
net mehr ſicher is.
Neilich hott ſich mei Briehinkel aach emol in die
Diß=
kortzion eneigemiſchelt, im Schitzehof glaab ich wor’s, un
am annern Dag hott in de Zeitung geſtanne, ſei
Aus=
führunge wärn ſo geiſtvoll geweſe, daß ſich die Leit
de Bauch gehalte hette. Er hott nadierlich behaubt,
deß wär en Druckfehler, die Leit hette ſich de Kobv
ge=
halte. No, hab ich geſagt, deß kimmt uff aans eraus,
do werſte widder en ſcheene Quatſch verzabbt hawwe.
Da un wege dem aane Wort war er hoch un wir ſin
hinnenanner kumme.
Frieher, wie mer noch net gerentnert hawe, do war
des gornet ſo arg mit em, awwer jetzt hott er mehr Zeit
fier die bollidiſche Lumbeſtraach. Was werd iwwerhaubt
dort getriewe in dene ſogenannte Wahlverſammlunge?
— Lauter Allodria! Die unſchuldige Menner krieje do
vun dene bollidiſche Alligadorn, odder wie mer die
Sprichklobber haaße dhut, die wo ewe im Land
erum=
kutſchiern un die wo, ausgerechnet jetzt im Karneval, des
Vatterland rette wolle, vun dene krieje ſe allerhand fickſe
Ideeje in de Kobb geſetzt. Do haaßt als, des deitſche
Volk wär endlich „bollidiſch reif” un dodebei bringt de
Brieftreger alle Dag en halwe Zentner Druckſache, wo
owe driwwer ſteh „Zur Aufklärung” Awwer grad die
Dinger, die zur Aufklärung diene ſolle, ſin wie die rote
Labbe bei eme Stiergefecht. Denn die Mannsbilder ſin
meiſtens bollidiſch ſo reif, daß jeder ſei eige Maanung
hott, deshalb ſchieße die Herrn Bolledicker ewe wie
Un=
kraut aus der Erd.
Mei Kollegin, die Fraa Kätha Schirmacher hott
nei=
lich e Buch geſchriebe mit dem Titel: „Das Rätſel:
Weib!‟ Deß ſollte die Herrn Bolledicker emol leſe, die
wo immer behaubte, ſie wißte, was ſe wollte, un ſie
wärn doch kaa Weiwer un ſo, un ſie kennte lochiſch denke.
Ja, ſage Se emol ſelbſt, is deß vielleicht lochiſch, wann
im Wahlkreis Darmſtadt aan Mann in de Reichsdag
kimmt, un drei werrn uffgeſtellt, wo mer doch waaß,
daß nor zwaa in die Stichwahl kumme kenne? Des
kimmt awwer dervo, wann drei Mannsbilder beiſamme
hocke, hawwe ſe vier verſchiedene Maanunge un fimf
verſchiedene bollidiſche Richtunge. Un ſo was haaßt mer
dann „bollidiſche Reife‟! Deß is Lochick!!—
Fui Deufel! — Ich als Mann dhet mich ſcheeme,
wann ich alle Awend ine anner Wahlverſammlung geh
mißt, um mich bollidiſch uffklärn zu loſſe. Un mit meim
Alte bin ich bald aanig, wann ſich der net beſſert, dann
waaß ich, was ich zu duhu hab. Fier was bin ich denn
Beiſitzern im Vorſtand vum Abſyntinenteverein? Bei
unſere nechſe Stzung de Montag mitdag in de
Trinker=
verſorgungsſtell werd ich en emol in Vorſchlag bringe
un do ſchicke mer’n emol vier Woche in die „Penſion
Rothermel” im Borgwald, do gibt’s aach „kalte‟ Ente.
Un ſchließlich is ſo e Kuhr ewe modern, ſind doch am
Neijahrsdag e Baddie de Heidelbergerſtroß
enausge=
wannert un wollte ſich im Borgwald ſchnell ihrn
Mords=
rauſch haale loſſe, um damit daß ſe bald widder weiter
bohrn kenne, denn die hawwe gemaant, voller wie ſie
kennte die do aus aach net ſei. Des is aach Lochick!
Männerlochick! Fui Deufel!
Awwer mit dene bollidiſche Wahlkreem deß muß
annerſter werrn, do bin ich aam gut dafier, dann:
De Deufel hol die Bolledick
Mitſamſt de Reichsdagswohle,
Ich hab den ganze Bettel dick
Un ſag’s Eich unverhole.
Was da e Fraa zu leide hott,
Was mer ſich dhut erlaawe
Deß is derr doch, wahrhaftiger Gott.
Mitunner kaum zu glaawe.
Mei Alter — ’s is jo ſunſt e Lamm,
Doch muß er emol wehle,
Do ſchwillt em ferchterlich de Kamm
Do dhut er blos krakehle,
Un wen er ſieht un wen er drifft,
Mit dem da muß er ſchenne,
Sei Blut is gährend Drachegift,
Kaum dhut mer’n noch erkenne.
Zwar hab ich ſunſt die Hoſe o,
Un brauch net grad zu klage,
Doch is emols e Wahlſäſſoh
Da hab ich nix zu ſage.
Geb ich mer aach die größte Mieh,
Koch ihm ſei Leibgerichte,
Jedoch ich brings halt net mehr hie,
Mein Alte zu beſchwichte.
Sunſt ging die Woch er zwaamal blos
In Mozart, um zu ſinge, —
Jetzt ſchiebt er alle Awend los
Un is net haam zu bringe.
Drum ſag ich’s heit ganz ohne Forſcht
Un loß mer’s net verbitte:
Wehlt wen ihr wollt, es is mer worſcht,
Doch loßt mein Mann zufridde.
Mir hawwe doch en Großherzog
Un en Kaiſer — wos en Sege!
Zu was brauch unſer Menner doch
Mer aach noch uffzurege.
Mer bezehlt ſei Steier uff de Dag,
Wann ’s nei Ziel an de Reih is,
Do kann mer doch verlange aach,
Daß alles ſchee im Blei is.
Un kann es doch net annerſt ſei,
Dan dhut Eich druff verloſſe,
Mei Mann fellt dodruf net mehr nei.
Uff die verdrackte Boſſe.
Mei Alter aa für allemol,
Der ſoll ſich net mehr auehle:
Is widdermol e Reichsdagswohl,
Dann geh ich fier en wehle!
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Vom Heſſiſchen Staatsſchuldbuch.
* In dem abgelaufenen Teil des Rechnungsjahres,
alſo vom 1. April bis Ende Dezember 1911, haben ſich
die im Heſſiſchen Staatsſchuldbuch eingetragenen For=
derungen um 8841 200 Mark vermehrt, wovon 2773800
Mark bar eingezahlt wurden. Die geſamte Buchſchuld
beträgt heute auf 1909 Konten 73837600 Mark, das ſind
16,8 Prozent der eintragsfähigen Staatsſchuld. Nach
dem Zinsſatze und den einzelnen Abteilungen des
Schuld=
buches verteilt ſie ſich in folgender Weiſe:
Abteilung I
Abteilung II Abteilung III
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Zuſammen
Zahl
Zahl
Zahl
Zahl Betrag! Zapl Zetrag
Betrag
Betrag
Betrag
der
der
der
der
Konten
ℳ
Konten
Konten
ℳ
Konten
ℳ
ℳ
ℳ
Konten
268 5 715900
222700
134
77
6904 600
14 105600
1262 400
581
6 583 900
3½
367
1985000
337
15 212700 132 10 209800
845
33991 400
438 9 531700
6
630000 95 12 437800 42 3141100 483 25740600
Sa. 1073 21831500 19 2837700
566 34 555 100 251 14613 304 1909 73837600
Die ſteigende Inanſpruchnahme des
Staatsſchuld=
buches iſt in beſonderem Maße zu beobachten ſeit dem
Inkrafttreten der Aenderungen zum Schuldbuchgeſetz, die
neben der Befreiung von den Eintragungsgebühren
weſentliche Erleichterungen bei der Legitimation
brach=
ten und ferner Bareinzahlungen zur Begründung einer
Schuldbuchforderung zulaſſen. In letzterem Falle können
entweder zum Eintrag beſtimmte Schuldverſchreibungen
aller Zinsgattungen proviſionsfrei angekauft werden,
oder es erfolgt die direkte Eintragung nach dem
jewei=
ligen Kurswert. Die direkte Eintragung iſt zurzeit auf
die 4proz., bis 1918 unkündbare Anleihe beſchränkt.
Annahmeſtellen ſowohl für einzutragende
Schuld=
verſchreibungen als auch für Geldeinzahlungen ſind in
Darmſtadt: das Großh. Staatsſchuldbuchbureau (
Luiſen=
ſtraße 1), die Großh. Staatsſchuldenkaſſe und die Heſſiſche
Landes=Hypothekenbank; außerhalb Darmſtadts ſämtliche
Reichsbankanſtalten, die Großh. Bezirkskaſſen (mit
Aus=
nahme der Bezirskaſſen Gießen I und Mainz I und II),
ſowie das Steueramt Gernsheim. Geldeinzahlungen für
Schuldbuchzwecke werden auch von der Reichspoſt auf das
Poſtſcheckkonto der Großh. Hauptſtaatskaſſe (Nr. 17,
Frankfurt a. M.) entgegengenommen. Der Antrag iſt in
dieſem Falle unmittelbar an das Staatsſchuldbuchbureau
oder an eine der oben genannten weiteren Annahmeſtellen
zu richten.
Die näheren Bedingungen wegen der Eintragung
ſind aus den „Amtl. Nachrichten über das
Staatsſchuld=
buch” zu erſehen, die nebſt den erforderlichen
Antrags=
formularen bei dem Großh. Staatsſchuldbuchbureau in
Darmſtadt wie auch bei ſämtlichen vorgenannten
An=
nahmeſtellen unentgeltlich zu haben ſind.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Der „Tanz” des Wahlkampfes. — Berlin und die
Reichs=
tagswahlen. — Nichts vom „Pulsſchlag der Nation”. —
Die Weltſtadt und ihre Städte. — Wohltätigkeitsfeſt im
Neuen Königlichen Opernhauſe. — „Muſikaliſche Bilder
aus Deutſchlands Vergangenheit.” — Ein genußvoller
Abend. — Vorbereitungen zu Gedächtnisfeſtlichkeiten für
Friedrich den Großen. — Im Opernhauſe. — Aus dem
Friedericianiſchen Berlin.
Al „Tänzchen” ſtellte Hermann Bahr in ſeinem
kürzlich im Leſſingtheater zum erſten Male aufgeführten
neueſten, ſehr mäßigen und abgelehnten Luſtſpiel die
Reichstagswahlen dar. Na, diesmal iſt’s ſchon ein
Tanz, der mit ganz gehörigem „Wuppdich”, um echt
Berliniſch zu ſprechen, ausgeführt ward. Seltſam, daß
grad’ bei ſolch wichtigen Gelegenheiten unſere Haupt= und
Reſidenzſtadt nicht den ſo oft und gern zitierten „Pulsſchlag
der Nation” zu vertreten ſcheint. Denn abgeſehen vom
Wahltage ſelbſt merkte man in der Oeffentlichkeit herzlich
wenig von dem großen Ereignis, das jenſeits des
Weich=
bildes von Spree und Havel ſeit Wochen die erregteſten
Wogen geſchlagen. Wie ſo ganz anders bei derartigen
An=
läſſen in Paris und London: grellknallige Ankündigungen,
Wahlaufrufe, Namen der Kandidaten an allen Ecken und
Enden, an ſtaatlichen, ſtädtiſchen, privaten Bauten, ſelbſt
an Kirchen und Krankenhäuſern, ſogar auf den Steinflieſen
der Bürgerſteige, dann tauſende von Zettelverteilern in
raſtloſer Tätigkeit, Boten der Wahlkomitees von
Woh=
nung zu Wohnung haſtend und Flugſchriften verbreitend,
abends und nachts an den verkehrsreichſten Punkten
Schein=
werfer und elektriſche Flammenſpiele, ſich auch in den Dienſt
der Agitaion ſtellend. Nichts von alledem in Berlin! In
den übervölkerten Quartieren ward unter der Oberfläche
genug geſchürt und gemahnt und lebhafte Propaganda
ge=
trieben, eilten Vertrauensgenoſſen raſtlos von Haus zu
Haus, wurden in großen Mengen Aufrufe verteilt, zogen
an beſtimmten Abenden in langen, dichten, dunklen Scharen
Männer und teilweis auch Frauen zu den
Verſammlungs=
lokalen — aber alles ging ohne beſondere Aufregung und
Haſt vor ſich, und das „Herz von Berlin”, es merkte gar
wenig oder richtiger garnichts davon!
Dies „Herz” wird durch die Gegend nahe den „Linden”
verkörpert, jene langen Straßenzüge, die den
Haupttummel=
platz der Fremden und ſonſtigen Pflaſtertreter bilden und
in denen ſich Laden an Laden reiht, unterbrochen durch
Reſtaurants und ſonſtige Durſtſtillſtationen. Eine Stadt
für ſich, mit ihren eigenen Intereſſen, Anſprüchen,
Be=
wohnern, Beſuchern, wie es jene erwähnten anderen, meiſt
von regſamtätiger Arbeiterſchaft bewohnten Quartiere ſind
und wie es auch die weſtliche Angliederung iſt. Und je
mehr letztere wächſt und gedeiht, deſto ſchärfer treten die
Abgrenzungen hervor und bildet ſich ein merkwürdiges
Eigenweſen heraus, das ſich ſelbſt um das „Herz” nur noch
wenig kümmert. Blos wenn das jetzt ſo ungemein
reich=
haltige Vergnügungsmenu eine beſonders leckere Speiſe
aufweiſt, findet flugs eine Vereinigung ſtatt zwiſchen dem
„Herzen” und dem Weſten und ſchließt man gern ein
Bündnis, um gemeinſam die Zeit zu vertreiben.
Wie am Donnerstag=Abend im Neuen König,
lichen Opernhauſe, in welchem ſich ein ebenſo
zahl=
reiches wie verſtändnisvolles Publikum eingefunden mit
vielen Trägern und Trägerinnen der bekannteſten und
er=
leſenſten Namen, um Augen und Ohren den auf der Bühne
dargeſtellten „Muſikaliſchen Bildern aus
Deutſchlands Vergangenheit” zu weihen. Die
zum Beſten der „Geſellſchaft zur Bekämpfung der
Säug=
lingsſterblichkeit” ſtattgefundene Veranſtaltung fiel auf das
erfreulichſte aus dem Rahmen ſonſtiger
Wohltätigkeits=
feſte heraus. Das zeigte ſchon die von dem bekannten
Muſikhiſtoriker unſerer Univerſität, Prof. Dr. Oskar
Fleiſcher, ausgegangene und mit gewohnter Energie
durchgeführte Idee, die leider halb verſchollenen oder doch
nur einem kleinen Kreiſe bekannten muſikaliſchen Schätze
unſerer Altvorderen einer großen und gewählten
Zu=
hörerſchar in farbenprächtigem Rahmen zu Gehör zu
bringen. Die von allen Nationen neidlos anerkannte
muſi=
kaliſche Weltmacht, deren ſich das deutſche Volk heute
er=
freut, iſt nicht ein Ergebnis zufälliger politiſcher
Konſtella=
tionen und der unermüdlichen deutſchen muſikaliſchen Arbeit
nur der beiden letzten Jahrhunderte geweſen, ſondern ſie
liegt von jeher in einer unverſiechlichen Schöpferkraft dieſes
muſikaliſchſten Volkes der Erde tief begründet, verfolgbar
bis in die altersgrauen Zeiten der Vorgeſchichte hinab,
wo=
hin weder die römiſche noch die griechiſche Muſikbildung
drangen und wo Babylon und Aegypten im Zenith ihrer
Kultur ſtanden. Da bereits hat die Forſchung nicht nur die
Spuren einer hohen Muſikpflege in germaniſchen Landen
feſtgeſtellt, ſondern man kann ſogar zeigen, wie beſchaffen
dieſe Muſik geweſen, deren hehre Klänge durch germaniſche
Urlande hallten. Dies war die Abſicht, auf welcher dieſe
„Muſikaliſchen Bilder aus Deutſchlands Vergangenheit”
aufgebaut wurden. Sie wollten dem Auge und Ohr die
ein=
zelnen Epochen deutſcher Muſikvergangenheit vorführen,
ausgehend von der vorgeſchichtlichen Blütezeit germaniſcher
Muſik mit den gewaltigen Klängen der älteſten
Blasinſtru=
mente, die wir den Ausgrabungen verdanken, und die hier
zum erſten Male vor einem großen, deutſchen Zuhörerkreis
ihre gewaltigen Stimmen erſchallen laſſen ſollten.
Und die Abſicht wurde in glänzende Tat umgeſetzt,
nachdem erſtere in feinſinniger Weiſe durch einen kurzen
Lichtbildervortrag ihres geiſtigen Urhebers und durch einen
tiefpoetiſch empfundenen Prolog Hanns Kaspar von
Zobel=
titz’ erläutert worden, der gleichzeitig aufs
ſtimmungs=
vollſte die einzelnen Bilder erklärte. Letztere waren nicht
etwa nach den bekannten „lebenden” geſtaltet, ſondern boten
uns dramatiſch bewegte Szenen dar, mit Solo= und
Chor=
geſang, unter Mitwirkung vieler Damen und Herren
un=
ſerer beſten Geſellſchaftsſchichten, in Dekorationen, Trachten,
Waffen, Schmuckſachen auf das getreueſte den Stil der
be=
treffenden Zeitepochen kennzeichnend. Das erſte Bild ſtellte
ein Sonnenwendfeſt am ſchwediſchen Oſtſeeſtrande
(1000 v. Chr.) dar, wobei die Luren, jene hohen,
merk=
würdig gebogenen Metallhörner, erklangen. Das zweite,
etwa 500 v. Chr., führte uns an den Mittelrhein mit
altgermaniſchen Tänzen, dem Vortrage aus dem
Hilde=
brand=Liede und altchriſtlichen Geſängen. Das dritte Bild
ſchilderte uns in idylliſcher Weiſe die Blütezeit des
St. Gallener Kloſterlebens (gegen 900 v. Chr.),
das vierte ein prunkendes Maienfeſt am Hofe des
Fürſten Witzlaw von Rügen auf ſeiner Burg
Rügard, in deren Feſtſal ein muſikaliſcher Wettkampf
zwiſchen Minneſängern und Edelfräulein, an dem ſich auch
der zum Beſuche nahende Markgraf Otto mit dem Pfeil
be=
teiligt, ſtatfindet, in welchen von draußen
Kreuzfahrer=
lieder hereinſchallen. Die graue Hohenzollernburg in
Nürn=
berg gewährte den maleriſchen Hintergrund für das fünfte
Bild, in ihm wird Burggraf Friedrich mit der
Mark Brandenburg belehnt, mit welcher
Feierlich=
keit das bunte Getriebe der Meiſterſinger und Bürger
ver=
knüpft iſt; das ſechſte Bild endlich zeigt uns den zur
Wit=
tenberger Schloßkirche ziehenden Luther mit dem
ergrei=
fendne Schlußgeſang: „Wach’ auf, wach' auf, du deutſches
Land!”
Das Ganze war von echt künſtleriſchem Gepräge, auf
das ſorgſamſte eingeübt, jedes Bild einen tiefen Eindruck
erzielend. Die Mühen, die neben Profeſſor Dr. Oskar
Fleiſcher die Vorſitzende der „Geſellſchaft zur Bekämpfung
der Säuglingsſterblichkeit”, Fräulein Betty von
Ra=
venſtein, gehabt, wurden durch den ideellen und wohl
auch materiellen Erfolg reich belohnt. An die
Vorführun=
gen ſchloß ſich ein froh belebter Ball, an welchem ſich auch
die koſtümierten Damen und Herren, die in den Bildern
mitgewirkt, beteiligten: germaniſche Prieſter und
Prieſte=
rinnen, Mönche, Edelfräulein und Ritter, Pagen, Fürſten
und Fürſtinnen, Nürnberger wie Wittenberger Patrizier
und Patrizierinnen. Ein anmutiger Schluß des reizvollen
Abends.
Die „Muſikaliſchen Bilder” waren eine gute Einleitung
für die mancherlei muſikaliſchen Genüſſe, die uns in den
nächſten Wochen anläßlich der zweihundertſten
Wie=
derkehr des Geburtstages Friedrichs des
Großen erwarten. Denn bei den vielfach geplanten
Ge=
denkveranſtaltungen wird der große König als Muſiker
nicht zu kurz kommen. Umfaſſende Vorbereitungen werden
für die am 24. Januar im Opernhauſe ſtattfindende
Gala=
vorſtellung getroffen, die uns Joſeph Lauffs Dichtung —
an der ſich auch unſer General=Intendant Graf von Hülſen=
Haeſeler poetiſch beteiligt haben ſoll — „Drei Bilder
aus dem Leben Friedrichs des Großen”
brin=
gen wird.
Gerad’ mit unſerem Opernhauſe ſind ja ſo enge
Er=
innerungen mit dem großen König, der es erbaut
und ihm ſtets ſein förderſames Intereſſe erwieſen,
ver=
knüpft. Unter ſeiner Regierung fanden die Opern=
Aufführungen nur im Dezember und Januar, und
zwar während der Karnevalszeit, ſtatt; meiſt wurden zehn
Opern gegeben, ſtets am Montag und Freitag. Hatte der
König ſeinen Beſuch zugeſagt, ſo durfte nicht eher
ange=
fangen werden, als bis er erſchienen war. Der König ſaß
ſtets auf der erſten Reihe des Parterre, um ihn ſeine
Gene=
rale, ſeine Adjutanten und andere „Militärs von
Diſtink=
tion”, hinter dieſen erſten Reihen hatten die Zöglinge der
Ritter=Akademie, die Kadetten, auch Soldaten der
verſchie=
denen Regimenter ihre Plätze erhalten. Die der Bühne
gegenüberliegende königliche Loge war für die Königinnen
und Prinzeſſinnen beſtimmt, in den anderen Logen nahm
der Hofadel Platz, während der zweite Rang den hohen
Beamten und der dritte angeſehenen Bürgern der Stadt
überlaſſen war. Um fünf Uhr bereits konnte das
Publi=
kum, nach Vorſchrift „in ſorgfältigſter Toilette”, Zutritt
erhalten; zur rechten und linken Seite der Bühne ſtanden
zwei Grenadiere mit Gewehr bei Fuß, die in den
Zwiſchen=
akten abgelöſt wurden. Erſchien der König, ſo erhoben ſich
alle Anweſenden, und die Trompeter und Pauker auf dem
dritten Rang ſtimmten einen ſchmetternden Tuſch an.
Auf die Oper, die der König ſtets beſtimmte, folgte
äufig eine Redoute, wobei das Parterre auf gleiche
Höhe mit dem Theater geſchraubt wurde. Auf dem
Theater tanzten die Adligen, auf dem Parterre die
Bür=
gerlichen, ohne Maske und Domino — nur den Adligen
war das Tragen roſafarbiger Dominos erlaubt — und
ſeidene Strümpfe wurde niemand hineingelaſſen. „Der
Eingang wird allen anſtändig maskierten Perſonen, ohne
weitere Anfrage, und unentgeltlich verſtattet” berichtet uns
Nicolai: „Man kann auch unmaskiert hineingehen, muß
ſich aber alsdann nicht auf den Gängen und auf dem
Tanz=
platze aufhalten, ſondern muß aus den Logen, die zu dem
Ende geöffnet ſind, zuſehen. Man tanzt von 7 bis 9 Uhr
abends. Alsdann ſpeiſet der Hof im Opernhauſe, in einem
beſonders großen Saale, an fünf Tafeln. Roſenfarbene
Dominos können, wenn ſie die Maske abnehmen, auch in
den Saal kommen, die übrigen können von einer rund um
den Saal gehenden Galerie den Hof ſpeiſen ſehen. Um
10 Uhr wird die Tafel aufgehoben und wieder bis
Mitter=
nacht getanzt.” — Trotz der Anweſenheit der königlichen
Herrſchaften ſoll es oft recht lärmend und ungeniert auf
dieſen Redouten hergegangen ſein; war doch nicht nur der
Eintritt frei, ſondern auch die Verpflegung, und wie gern
von dieſer letzteren Vergünſtigung Gebrauch gemacht wurde,
geht aus einer damaligen Zeitungsnotiz hervor, laut der
„auf der letzten Redoute 2000 Masken anweſend waren,
welche 1800 Butterbröte, 300 Ochſenzungen, 200 Kalbs=
und Wildbraten, 200 Torten, 200 Baumkuchen, 6 Scheffel
Bonbons, 6 Scheffel gebrannte Mandeln und Makronen,
100 Haſen, 300 Bouteillen Champagner und 1 Zentner
Schokolade auf Seiner Majeſtät Koſten vertilgt haben.”
Auch ein Stimmungsbild aus dem Friedericianiſchen
Ber=
lin und nicht der ſchlechteſten eines!
2e
Mer
Heilbewährt bei Katarrhen, Husten,
Heiserkeit, Verschleimung.
Magen-
säure Influenza u. Folgezustände.
Überall erhältlich in Apotheken, Drogen und
Minerelwasser-Handlungen.
Abdruck aus der „Newyorker Handelszeitung”
9. Dezember 1911.
Der Weinhandel Deutſchlands mit Amerika.
Der als einer älteſten Weinexporteure Deutſchlands
bekannte Herr C. F. Eccardt ſenior, Kloſter=Kellerei in
Kreuznach, Rheinland hat in den letzten vier Monaten
die Ver. Staaten wieder bereiſt und kurz vor Antritt
der Heimreiſe einem Vertreter der „New Yorker
Handel=
zeitung” folgende allgemein intereſſante Mitteilungen
gemacht:
„Auf meiner alljährigen Rundreiſe durch die Ver.
Staaten von Nord=Amerika habe ich mich auch einige
Tage in Waſhington aufgehalten. Wie ſchon mehrere
Mal zuvor, machte ich es mr auch diesmal zur
Auf=
gabe, mit den maßgebenden offiziellen Perſönlichkeiten
im Intereſſe der deutſchen Weinausfuhr nach den
Ver. Staaten Rückſprache zu nehmen, und zwar mit
dem Kaiſerlich Deutſchen Botſchafter, Exzellenz Graf
Johann Bernſtorff, dem V. St. Landwirtſchaftsminiſter
Sekretär Wilſon, dem V. St. Miniſter für Handel
und Arbeit Sekretär Nagel, ſowie dem Oberchemiker
der Ver. Staaten=Regierung, Profeſſor Dr. Wiley. Nach
Austauſch der Meinungen über die Weinverhältniſſe und
Weingeſetze „hüben” u. „drüben” im Allgemeinen, ſprachen
die genannten vier Autoritäten ihre Anſicht ungefähr
dahin aus, daß in abſehbarer Zeit amerikaniſcherſeits
keine Veranlaſſung vorläge, neue, reſp. andere
Beſtim=
mungen für die Einfuhr deutſcher Weine in die
Ver=
einigten Staaten zu erlaſſen, als die jetzt in Kraft
befindlichen. Eine Wiederholung ſolch plötzlicher
Ver=
fügungen, wie ſie vor ungefähr zwei Jahren die
deut=
ſchen Weinexporteure ſo ſehr beunruhigten und ſo ſchwer
ſchädigten, ſeien nicht zu befürchten. Deren
Nicht=
berechtigung und Unausführbarkeit uſw. ſeien auch
von der ſogenanten Remſen Kommiſſion”, welche zur
Unterſuchung der Sache ſ. Z. von der Regierung
der Ver. Staaten eingeſetzt wurde, erkannt worden,
und infolgedeſſen ruhe gegenwärtig die ganze
An=
gelegenheit. Es ſei auch kaum anzunehmen, daß ſie
wieder aufleben könne, wenn nicht etwa durch
deut=
ſcherſeits zu provozierende Repreſſalien, an deren
Möglichkeit doch wohl kaum zu denken iſt.
Während ich nun einerſeits dieſe für den deutſchen
Weinhandel erfreuliche Tatſache mitteilen kann, ſo
muß ich andererſeits leider berichten, daß das
Export=
geſchäft deutſcher Weine nach den Ver. Staaten ſehr
zurückgegangen und auf Beſſerung in nächſter Zeit
nur geringe Ausſicht vorhanden iſt, aus vielfachen
Gründen, die näher zu beleuchten, ich mir
vorbe=
halte. Ein einigermaßen zufriedenſtellendes Geſchäft
nach den Ver. Staaten iſt nur noch von ſolchen
Ex=
porthäuſern zu erzielen, welche durch jahrelanges
Be=
arbeiten einen Ruf für ihre Weine daſelbſt erworben
haben und fortfahren, dieſem früher ſo bedeutenden
Abſatzgebiet für deutſche Weine die größte
Aufmerk=
ſamkeit zu ſchenken, namentlich durch häufige
perſön=
liche Beſuche der amerikaniſchen Importeure.
Ich möchte ſchließlich noch hervorheben, daß unſer
Botſchafter Exzellenz Graf Bernſtorff in unſerer
Unter=
haltung auf die Wichtigkeit hinwies, welche die
1915 in San Francisco ſtattfindende
Inter=
nationale „Panama=Ausſtellung”
für Deutſchland im allgemeinen, ſowie für den
deut=
ſchen Weinhandel im Beſonderen haben dürfte. Er
hat mich beauftragt, einer regen Beteiligung aus
deutſchen Handelskreiſen jetzt ſchon das Wort zu reden
und unterziehe ich mich mit Vergnügen dieſer Aufgabe.
Auf Wunſch bin ich bereit, über vorübergehend
erwähnte und ſonſtige amerikaniſche Angelegenheiten
nach Möglichkeit Auskunft zu geben.
(1691
C. F. Eccardt senior, Kloster-Kellerei in Kreuznach, Rheinland.
Abonnementspreis
Inſerake
175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
34 1ia.
Samstag, den 13. Januar.
1912.
Telabltatet
Weitere Reichstagswahl=
Ergehniſte:
1. Königsberg 1. Memel=Heydekrug. (bisher:
Schaw=
bach Natl.) Geh. Reg.=Rat a. D. Schwabach Natl.
Expedient Ferd. Mertens Soz. —.—, Gutsbeſ. Streckies
Litauer —. Stichwahl zwiſchen Schwabach (Natl.)
und Streckies (Lit.).
5. Königsberg 5. Heiligenbeil=Pr. Eylau. (bisher
v. Elern Konſ.). Landſchaftsrat Frommer Konſ. —
Gutsbeſitzer Zielke Fortſchr. Vpt. —, Gew.=Beamter
Th. Hartwig Soz. — Frommer Konſ.) gewählt.
6. Königsberg 6. Braunsberg=Heilsberg. (bisher:
Krebs Ztr.) Gymnaſial=Direktor Dr. Preuß Ztr. —,
Juſtizrat Gyßling Fortſchr. Vpt. — Dr. Gigalski
Ka=
thol. Sonderkand. —. Redakteur C. Marchionini Soz.
Preuß (Ztr.) gewählt.
11. Gumbinnen 3. Gumbinnen=Inſterburg. (bisher:
Mentz Konſ.). Rittergutsbeſ. Dr. Brandes Konſ. —
Rentier Peter Vormauer Natl. —, Rechtsanwalt Ernſt
Siehr Fortſchr. Vpt. —. Gew.=Sekr. Maurer Joſef
Lübbring Soz. —. Stichwahl zwiſchen Brandes
(Konſ.) und Siehr (Fortſchr. Vpt.).
13. Gumbinnen 5. Angerburg=Lötzen. (bisher: von
Staudy Konſ.). Rentner Hermann Franz Konſ. —,
Bürgermeiſter Laſer Natl. —, Rechtsanwalt H. Haaſe
Soz. — Laſer (Natl.) gewählt.
16. Allenſtein 3. Lyck=Marggrabowa=Johannisburg.
(bisher: Kochann Natl). Gutsbeſ., Hermann Reck Ktoſſ.
, Gutsbeſ. Kochann Natl. —, Parte ſekr. H. Linde
Soz. —, Großbauer Gottl. Labuſch maſuriſche Vpt.
Stichwahl zwiſchen Kochann (Natl.) und Linde (Soz.)
23. Martenwerder 1. Stuhm=Marienwerder, (
bis=
her: Witt Rpt.) Gutsbeſ. Witt Rpt. —, Pfarrer Mayska
Ztr —, Propſt Groß Pole —, Gew.=Beamter Otto
Peter Soz. —. Witt (Rpt.) wiedergewählt.
24. Marienwerder 2. Roſenberg=Löbau. (bisher:
Graf Finck v. Finckenſtein Konſ.) Pfarrer Johannes
Zuern Rpt. —, Arzt Dr. Lamparski Pole —, Paul
Neumann Soz. —. Zuern (Rpt.) gewählt.
25. Marienwerder 3. Graudenz=Strasburg. (
bis=
her: Sieg Natl.) Rittergutsbeſ. v. Donimirski Pole —,
Rittergutsbeſ. Sieg Natl. —, Maurer Fritz
Wierzor=
kowski Soz. — Stichwahl zwiſchen Sieg (Ntl.) und
Wieczorkowski (Soz.)
28. Marienwerder 6. Konitz=Tuchel. (bisher:
Ku=
lerski Pole.) Reg.=Rat Weißermel Konſ. —, Gutsbeſ.
Reuſche Zentr. —, Leo v. Czarlinski Pole —, Anton
Jooken Soz. — Czarlinski (Pole gewählt.
30. Marienwerder 8. Deutſch=Krone. (bisher: Frhr.
v. Gamp Rpt.) Wirkl. Geh. Ober=Reg.=Rat Frhr. v. Gamp
Rpt. —. Redakteur Paul Richter Ztr. —.
Ritterguts=
beſ. v. Paradzynski Pole —, Arb.=Sekr. Paul Stößel
Soz. Gamp (Rp.) gewählt.
39. Potsdam 3. Ruppin=Templin. (bisher:
Diet=
rich Konſ.) Juſtizrat Dietrich Konſ. —, Rittergutsbeſ.
Leſſing Fortſchr. Vpt. —, Stadtv. Boeske Soz. —
Stichwahl zwiſchen Dietrich (Konſ.) u. Boeske (Soz.)
40. Potsdam 4. Prenzlau=Angermünde. (bisher:
v. Winterfeld: Konf) Landesdirekor v. Winterfeldt
Konſ. —, Malerobermeiſter Steinweg Fortſchr. Vot.
—. Expedient Rchard Hackelbuſch Soz. v. Winterfeldt
(Konſ.) wiedergewählt.
46. Potsdam 10. Teltow=Beeskow=Storkow-
Stadt Charlottenburg. (bisher Zubeil Soz.)
Fabrik=
beſ. March Konſ. — Generalſekr. Franz Behrens
Wirtſch. Vgg. —, Prof. Dr. Spiegel Fortſchr. Vpt. —
Expedient Fritz Zubeil Soz. — Zubeil (Soz.) gewählt.
47. Frankfurt a. O. 1. Arnswalde=Friedeberg.
(bisher: Bruhn D. Rſpt) Gouverneur a. D. v.
Schuck=
mann Konſ. — Verleger Wilhelm Bruhn D. Rfpt.
— Reg.=Rat Dr. Poensgen Nat. — Arbeiter=Gekn.
Eugen Brückner Soz. — Stichwahl zwiſchen von
Schuckmann (Konſ.) und Bruhn (Reformpt.).
51. Frankfurt a. O. 5. Oſt= und Weſt=Sternberg.
(bisher: v. Kaphengſt Konſ.) Rittergutsbeſ. v. Kaphenaſt
Konſ. —, Kaufm. Froelich D. Refpt. —, Redakt.
Rosbach Fortſchr. Vpt. —. Gew.=Beamt. Wilhelm
Schöning Soz. —. Kaphengſt (Konſ.) wiedergewählt.
52. Frankfurt a. O. 6. Züllichau=Croſſen. (bisher:
Schlüter Rot.) Handwerkskammer=Sekr. Dr. Wienbeck
Rot. —. Lehrer Emil Bruckhoff Fortſchr. Vpt.
Redakt.=Sekr. Oswald Grauer Soz. —. Stichwahl
zwi=
ſchen Wienbeck (Rpt.) und Bruckhoff (Fortſchr. Vpt.)
53. Frankfurt a. O. 7. Guben=Lübben. (bisher:
Prinz zu Schönaich=Carolath Natl.) Bauerngutsbeſ.
Schneider Bdl. —, Heinrich Prinz zu Schönaich=
Caro=
lath Natl. —, Gauleiter Tertilarb. Franz Kotzke
Soz. —. Stichwahl zwiſchen Schönaich=Carolath und
Kotzke (Soz.).
54. Frankfurt a. O. 8. Sorau=Forſt. (bisher: Bahn
Natl.) Kommerz.=Rat Rudolſ Bahn Natl. —,
Ver=
handsvorſ. Oswald Schumann Soz. — Stichwahl
zwiſchen Bahn (Natl.) und Schumann (Soz.)
57. Stettin 1. Demmin=Anklam. (bisher: Graf
v. Schwerin=Löwitz b. k. F.) Rittergutsbeſ. Dr. Graf
v. Schwerin=Löwitz Konſ. —, Bürgermſtr. Unglaube
Natl. —, Rechtsanw. Dr. Berndt Fortſchr. Vpt. —.
Lagerhalter Göbel Soz. — v. Schwerin=Löwitz (Konſ.)
gewählt.
0. Stettin 3. Randow=Greifenhagen. (bisher:
Frhr. v. Steinaecker Konſ) Rittergutsbeſ. Rittmſtr. a D.
Rieck Konſ. — Gew.=Sekr. Schuhmacher Fortſchr. Vpt.
—. Arb.=Sekr. Alwin Körſten Soz. —. Körſten (Soz.)
gewählt.
63. Stettin 7. Greifenberg=Kammin. (bisher:
v. Normann Konſ.) Oberſtlt. a. D. v. Normann Konſ.
Hauptmann a. D. v. Puttkamer Natl. —
Ge=
ſchäftsführer William Meyer Soz. — Normann Konſ.)
gewählt.
64. Köslin 1. Stolp=Lauenburg. (bisher: Will
Konſ.) Hofbeſ. Will Konſ. —, Alfred Roth Wirtſch.
Vgg —, Telegr.=Sekr. Ohlsberg Natl. —, Direktor
P. Schwuchow Fortſchr. Vpt. —, Gew.=Beamter Aug.
Sickfeld Soz. —. Will (Konſ.) wiedergewählt.
65. Köslin 2. Bütow=Rummelsburg=Schlawe.
(bisher: v. Michaelis Konſ.). Rittergutsbeſ. v. Michgelis
Konſ. — Fabrikant Schmidthals Natl. —
Rechts=
anwalt Wolff Forſchr. Vpt. —, Parteiſekr. Aug. Horn
Soz. — Michaelis (Konf.) wiedergewählt.
68. Köslin 5. Neuſtettin. (bisher: v. Bonin Konſ.)
Rittergutsbeſ. v. Bonin Konſ.
Kommerzienrat
Kohnke Natl. —, Parteiſekr. Groth Soz. — v. Bonin
(Konf.) gewählt.
69. Stralſund 1. Rügen=Franzburg=Stralſund.
(bisher: Stengel Fortſchr. Bpt). Landrat Frhr. von
Malzahn Konſ. —, Paſtor Heyn Fortſchr. Bpt.
Redakteur Katzenſtein Soz. — Stichwahl zwiſchen
Maltzahn (Konſ.) und Heyn (Fortſchr. Vpt.)
70. Stralſund 2. Greifswald=Grimmen. (bisher:
Gothein Fortſchr. Vpt.). Rechtsanwalt Dr. Langemak
Konſ. —. Juſtizrat Ollmann Natl. —, Bergrat a. D.
Gothein Fortſchr. Vpt. —, Gew.=Beamt. Hanke Sos.
Stichwahl zwiſchen Langemak (Konſ.) und Gothein
(Fortſchr. Vpt.)
73. Poſen 3. Meſeritz=Bomſt. (bisher Graf von
Weſtarp Konſ.). Oberverwaltungsger.=Rat Graf von
Weſtarp Konſ. —, Zeitungsverl. Großmann D. Reſpt.
Prof v. Karwowski Pole , Transportarb.
Stud=
zies Soz. Weſtarp (konf.) gewählt.
75. Poſen 5. Kröben=Rawitſch=Goſtyn. (bisher:
Stychel Vole.) Ritterautsbeſ. Reinecke Konſ. —, Prälat
Stychel Pole, Gew.=Sekr. Stößel Soz.=Stychel (Pole)
gewählt.
76. Voſen 6. Frauſtadt=Liſſa. (bisher: Kolbe Rpt.)
Graf v. Oppersdorff Ztr. . Rittergutsbeſ. Ponikiewski
Vole Stadtrat Löhning Fortſchr. Bpt. Gaueiter
Grunow Soz. Stichwahl zwiſchen Löhning (Fortſchr.
Vpt.) und Oppersdorff (Ztr.).
77 Poſen 7. Schrimm=Schroda. (bisher: v.
Niego=
lewski Pole.) Landesökonomierat v. Guenther Konſ. —
Augenarzt Dr. v. Niegolewski Pole . Bauarbeiter
Hodek Soz. Niegolewski (Pole) gewählt.
78. Poſen 8. Wreſchen=Pleſchen=Jarotſchin. (bisher:
Seyda Pole.) Rittergutsbeſitzer Kirichſtein Konſ.
Rechtsanwalt Seyda Pole — Redakteur Sremski
Soz. —. Seyda (Pole) gewählt.
79. Poſen 9. Krotoſchin. (bisher: v. Trzeinski
Pole.) Juſtizrat Hampel Konſ. —, Arzt Dr. v.
Chla=
vowski Pole —, Rittergutsbeſ. v. Lipski Pole
Brauer Auerbach Soz. Sichwahl zwiſchen
Chla=
powski (Pole) und Hämpel (Konſ.)
80. Poſen 10. Adelnau=Schildberg. (bisher: Fürſt
Radziwill Pole.) Landgerichts=Präſ. Viereck Rpt.
nürſt Radziwill Pole , Gauleiter Rösler Soz.
Radziwill (Pole) wiedergewählt.
61. Bromberg 1. Ezarnikau=Kolmar i. P. (bisher
Graf
Ritter Konſ.). Ritterautsbeſ. Ritter Konſ.
Bninski Pole —. Landger.=Direktor Ehrenberg Natl.
—, Verb.=Beamter Schulz Soz. Stichwahl zwiſchen
Ritter (konſ.) und Bninski (Pole).
82. Bromberg 2. Wirſitz=Schubin. (bisher: v.
Czar=
linski Pole.) Propſt Kurszawski Pole —,
General=
ſekretär Dr. Voltz Natl. —. Parteiſekr. Lepitz Soz.
Kurszawski (Pole) gewählt.
33. Bromperg 3. Bromberg. (bisher: Schultz Rpt.)
Landger.=Rat Schultz Rot. —, Arzt Dr Piskorski Pole
—, Parte ſetretär Stöſſel Soz. Schultz (Rpt.)
gewählt.
81. Bromberg 4. Hohenſalza=Mogilno. (bisher:
v. Dziembowski Pole) Fideikomm.=Beſ. Frhr v.
Schlich=
ting Konſ. — Rechtsanw. v. Trampezynski Pole —.
Parteiſekretär Budzinski Soz. —. v. Trampzynski
(Pole) gewehlt.
87. Breslau 2. Militſch=Trebnitz. (bisher: v.
Heyde=
brand Konſ.) Landrat a. D. Dr. v. Heydebrand u d. Laſa
Konſ. —, Pfarrer Zakrzewski Pole —, Rittergutsbeſ.
Schmidthals Natl. —. Gew.=Sekr. Rößler Soz.
v. Heyzdebrand (konſ.) gewählt.
90. Breslau 5. Ohlau=Nimptſch=Strehlen. (bisher
Rother Konſ.) Oberamtmann Rother Konſ. —, Pfarrer
Zakrzewski Pole —, Paſtor Kröplin Natl. —, Arb.=
Sekr. Neukirch Soz. — Rother (Konſ.) wiedergewählt.
98. Breslau 8. Landkreis Breslau=Neumarkt.
(bisher: Graf v. Carmer Konſ.) Majoratsbeſ. Graf
v. Carmer=Zieſerwitz Konſ. —, Rittergutsbeſitzer Graf
Henckel v. Donnersmarck Ztr. —, Pfarrer Zakrzewski
Pole — Oberpoſtaſſiſtent Kretſchmer Fortſchr. Vpt.
—, Parteiſekretär Scholich Soz. —. Stichwahl zwiſchen
v. Carmer=Zieſerwitz (Konſ.) und Scholich (Soz.).
94. Breslau 9. Striegau=Schweidnitz. (bisher: Frhr.
v. Richthofen Konſ.) Geh. Oberreg.=Rat a. D. Frhr.
v. Richthofen=Damsdorf Konſ. — Schneidermſtr. Maier
Mittelſt. Vgg.—
Pfarrer Zakrzewski Pole —
Zeichenlehrer Theißig Fortſchr. Vpt. —, Redakt.
Feld=
mann Soz. — Stichwahl zwiſchen v. Richthofen
(Konſ.) und Feldmann (Soz.)
96. Breslau 11. Reichenbach=Neurode. (bisher:
Fleiſcher Ztr.) Amtsger.=Rat Krauſe Npt. — Amtsger=
Rat Maiß Ztr. —. Pfarrer Zakrzewski Pole —, Rentier
Kühn Soz. — Kühn (Soz.) gewählt.
99. Oppeln 1. Kreuzburg=Roſenberg. (bisher: Fürſt
Hohenlohe=Oehringen Konſ.) Rittergutsbeſ. Meyer Konſ.
—, Propſt Kuczka Pole —, Landger.=Rat Wellmann
Natl. —, Gew.=Sekr. Schliſch Soz. — Stichwahl Meyer
(Konſ.) und Kuczka (Pole).
102. Oppeln 4. Lublinitz=Toſt=Gleiwitz. (bisher:
Jankowski Pole.) Oberlandmeſſer Warlo Ztr. —
Pfarrer Jankowski Pole —, Kommerz.=Rat Dr.=Ing.
Niedt Natl. —, Gew.=Sekr. Timm Soz. —. Stichwahl
zwiſchen Warlo (Ztr.) und Nied? (Natl.).
104. Oppeln 6. Kattowitz=Zabrze. (bisher: Korfanty
Pole) Amtsrichter Göbel Ztr.— Geſchäftsführer
Soſinski Pole —, Juſtizrat Sachs Natl. —, Bergrat
Williger Nat. —, Arb.=Sekr. Biniszkiewicz Soz. .
Stichwahl zwiſchen Soſinski (Pole) und
Biniszkie=
wicz (Soz.)
105. Oppeln 7. Pleß=Rybnik. (bisher: Waida Pole.)
Fabrikdirek. Frhr. v. Schleinitz deutſcher Kand.
Pfarrer Boidol Ztr. —, Graf v. Brudzewo=Mielzynski
Pole —, Verb.=Beamt. Scholtyſek Soz. —. Stichwalll
zwiſchen Boidl (Ztr.) und Brudzewo=Mielzinski
(Pole).
107. Oppeln 9. Leobſchütz. (bisher: Kloſe Ztr.)
Grundbeſ. Kloſe Ztr. —, Pfarrer Zalrzewski Pole —
Gew.=Sekr. Baude Soz. Kloſe (Ztr) wiedergewählt.
108. Oppeln 10. Neuſtadt. (bisher: Strzoda Ztr.)
Bauerngutsbeſ. Strzoda Ztr. —, Redakteur Löbe Soz.
— Strzoda (Zt.) gewählt.
109. Oppeln 11. Falkenberg=Grottkau. (bisher:
Hubrich Str.) Landwirt Hubrich Ztr. —, Pfarter
Hakrzewski Pole —, Schriftſt. Bebel Soz. —. Hubrich
(Zentr.) gewählt.
110. Oppeln 12. Neiße. (bisher: Horn Ztr.)
Syn=
dikus Horn Ztr. —, Pfarrer Zakrzewski Pole—
R dakt. Darf Soz. — Stichwahl zwiſchen Zakrzewski
(Pole) und Horn (Ztr.)
111. Liegnitz 1. Grünberg=Freyſtadt. (bisher:
Beuchelt Konſ.) Geh. Kommerz.=Rat Beuchelt Konſ.
Pfarrer Thomas Ztr. — Preßagent Höft Bbd. —,
Juſtizrat Pohl Fortſchr Vpt. —, Schriftſt. Davidſohn
Soz. — Stichwahl zwiſchen Beuchelt (konſ.) und
Davidſohn (Soz.)
113. Liegnitz 3. Glogan. (bisher: Hoffmeiſter
Fortſchr. Vpt.) Reg.=Aſſeſſor a. D. v. Jordan Konſ.
Geh.=Rat Prof. Dr. v. Liſzt Fortſchr. Vpt. —. Gew.=
Beamt. Zimmer Soz. — Stichwahl zwiſchen Jordan
(konſ.) und Liſt (Fortſchr. Vpt.).
114. Liegnitz 4. Lüben=Bunzlau. (bisher:
Door=
mann Fortſchr. Vpt.) Rittergutsbeſ. Aus dem Winckel
Konſ.—. Prof. Dr. Doormann Fortſchr. Vpt.
Bierverleger Schebs Soz. — Stichwahl zwiſchen Aus
dem Winckel (konſ.) und Doormann (Fortſchr. Bpt.)
116. Liegnitz 6. Liegnitz=Goldberg=Haynau. (bisher:
Fiſchbeck Fortſchr. Vot.) Schornſteinfegermſtr. Conradt
Konſ. — Stadtrat Fiſchbeck Fortſchr. Vpt. —, Gew.=
Sekr. Dietrich Soz. — Stichwahl zwiſchen Fiſchbeck
(Fortſchr. Vpt.) und Conradt (konf.).
119. Liegnitz 9. Görlitz=Lauban. (bisher: Mugdan=
Fortſchr. Vpt.) Oberſt a. D. Reimer Konſ. —
Sani=
tätsrat Dr. Muadan Fortſchr. Vpt. —, Redakt. Taubadel
Soz. —. Stichwahl zwiſchen Mugdan (Fortſchrittl.
Vpt.) und Taubadel (Soz.).
120. Liegn tz 10. Rothenburg=Hoyerswerda. (
bis=
her: Baſſermann Natl.) Landrat Dr. v. Hegenſcheidt
Rpt. —. Stadtv. Goldſchmidt Fortſchr. Vpt. —,
Par=
teiſekr. Neumann Soz. — Stichwahl zwiſchen v.
Hegen=
ſcheidt (Rvt.) und Neumann (Soz.).
121. Magdeburg 1. Salzwedel=Gardelegen. (
bis=
her: v. Kröcher Konſ.) Wirtl. Geh. Rat v. Kröchek
Konſ. — Syndikus Dr Böhme Bbd. —. Gew.=Beamt.
Koch Soz. —. Stichwahl zwiſch en Dr. Böhme (Bbd.)
und Kröcher (Konf.).
122. Magdeburg 2. Oſterburg=Stendal. (bisher:
Fuhrmann Natl.) Rittergutsbeſ. Höſch Konſ. —,
Gene=
ralſekr Fuhrmann Nat. — Parteiſekr. Beims Sos=
— Sichwahl zwiſchen Höſch (Konſ.) und Fuhrmann
(Natl.)
125. Magdeburg 5. Wollmirſtedt=
Neuhaldens=
leben, (bisher: Fehlhauer Natl) Maſor a. D. Stroſſer
Konſ. —, Obermſtr. Rahardt Wirtſch. Vgg —,
Ober=
verwaltungsger.=Rat Schiffer Natl. —, Redakt. Nitſch
Soz. —. Stichwahl zwiſchen Stroſſer (Konſ.) und
Nitſch (Soz.).
126. Magdeburg 6. Wanzleben. (bisher: Rieſeberg
Wirtſch. Vgg.) Bäckermeiſter Rieſeberg Wirtſch. Vgg.
Kommerz.=Rat Gruſon Natl. — Gew.=Beamt.
Silberſchmidt Soz. —. Silberſchmied (Soz.) gewählt.
127. Magdeburg 7. Aſchersleben=Kalbe. (bisher:
Albrecht Soz.) Geh. Kommerz.=Rat Coſte Natl. —
Schneidermſtr. Albrecht Soz. — Albrecht (Soz.)
gewählt.
129. Mſeburg 1. Liebenwerda=Torgau. (bisher,
Wilde Natl.) Fabrikbeſ. Frhr. v. Strombeck Rpt. —,
Tierarzt Meßler Wirtſch. Vgg. — Gymn.=Prof. Dr.
Ortmann Natl. —, Gaſtwirt Menzel Soz. — Stichwahl
zwiſchen Ortmann (Natl.) und Menzel (Soz.)
137. Erfurt 1. Nordhauſen. (bisher: W emer
Fort=
ſchr. Vpt.) Lehrer Holtz Wirtſch. Vgg. —, Stadtrat Dr
Wiemer Fortſchr. Vpt. —, Rechtsanw. Dr. Cohn Soz
Dr. Pflug Parteilos — Stichwahl zwiſchen Dr.
Wiemer (Fortſchr. Vpt.) und Dr. Cohn (Soz.)
142. Schleswig=Holſtein 2. Avenrade=Flensburg.
(bisher: Wommelsdorff Natl.) Graf Ernſt Reventlow
Wirtſch. Vgg. —, Handelskammerpräſ. Kallſen Natl. —,
Kaufmann Leube Fortſchr. Vpt. —. Lederzurichter
Michelſen Soz. — Hofbeſ. Grau Däne. Stichwahl
Michelſen (Soz.) Leube (F. Vp.)
143. Schleswig=Holſtein 3. Schleswig=
Eckern=
förde. (bisher: Spethmann Fortſchr. Vpt.) Amtsporſt.
Mattſen Natl. —, Juſtizrat Dr. Waldſtein Fortſchr. Vpt.
—, Gaſtwirt Hoffmann Soz. — Stichwahl zwiſchen
Mattſen (Natl.) und Waldſtein (Fortſchr. Vpt.)
144. Schleswig=Holſtein 4. Tondern=Huſum=
Eider=
ſtedt. (bisher: Leonhart Fortſchr. Vpt.) Hofbeſ. A.
Jeſſen Konſ. —, Dr. Schifferer Natl. —, Rechtsanwalt
Dr. Blunck Fortſchr. Vpt. —, Buchhalter P. Jeſſen
Däne —, Redakt. Brecour Soz. — Stichwahl
Schif=
ferer (Ntl.) und Blunck (F. Vp.)
145. Schleswig=Holſtein 5. Dithmarſchen=
Stein=
burg. (bisher: Görck Natl.) Gutsbeſ. v. Levetzow Konſ.
—, Amtsger.=Rat Dr. Görck Natl. —. Lehrer Hoff
Fortſchr. Vpt. —, Redakt. Paul Müller Soz. —.
Stich=
wahl zwiſchen Hof (Fortſchr. Vpt.) u. Müller (Soz.)
147. Schleswig=Holſtein 7. Kiel=Rendsburg. (
bis=
her: Legien Soz.) Gutsbeſ. Conze Rpt. —, Schriftſt,
Erzberger Ztr. —, Prof. Dr. Titius Fortſchr. Vpt. —.
Generalkomm.=Vorſ. Legien Soz. —. Legien (Soz.)
gewählt.
148. Schleswig=Holſtein 8. Altona=Stormarn.
(bisher: Frohme Soz.) Landrat v. Kardorff Rpt. —,
Schriftſt. Erzberger Ztr. —, Senator Marlow Natl. —,
Juſtizrat Dr. Waldſtein Fortſchr. Vpt. —, Redakt.
Frohme Soz. Frohme (Soz.) gewählt.
149. Schleswig=Holſtein 9. Oldenburg=Plön. (
bis=
her: Struve Fortſchr. Vpt.) Gutsbeſ. Dr. Roeſicke Konſ.
Gutsbeſ. Haſtedt Natl. —, Arzt Dr. Struve
Fortſchr. Vpt. —, P. Weinheber Soz. — Stichwahl
zwiſchen Struve (Fortſchr. Vereinig.) und Roeſicke
(konſ.)
150. Schleswig=Holſtein 10. Herzogtum
Lauen=
burg. (bisher: Heckſcher Fortſchr. Vpt.) Erblandmarſchall
v. Bülow Konſ. —, Schriftleiter Roth Wirtſch. Vag.,
—, Prof. Dr. Harries Natl. —, Rechtsanwalt Dr.
Heckſcher Fortſchr. Vpt. —, Expedient Schaumburg Soz.
Stichwahl zwiſchen Heckſcher (Fortſchr. Vpt.) und
Schaumburg (Soz.)
154. Hannover 4. Osnabrück. (bisher: Bitter Ztr.)
Hofbeſ. Niehaus Konſ. — Rechtsanw. Beran Ztr. —,
Generaldirekt. Stöve Natl. —, Graf Hoensbroech
Fort=
ſchr. Vpt. —, Arb.=Sekr. Vesper Soz. —, Dr. Frhr.
v. Schele Welfe. Stichwahl zwiſchen Stöve (Natl.)
und Beran (Ztr.)
155. Hannover 5. Melle=Diepholz. (bisher:
Wach=
horſt de Wente Natl.) Hofbeſ. Logemann Konſ. —.
Hofbeſ. Wachhorſt de Wente Natl. —, Gew.=Beamt,
Thielemann Soz. —, Rittergutsbeſ. Colshorn Welfe
Stichwahl zwiſchen de Wente (Natl.) und Colshorn
(Welfe).
157. Hannover 7. Neuſtadt a. R.=Nienburg.
(bisher: Arning Natl.) Mühlen= und Hofbeſ.
Weiden=
höfer Rpt. — Augenarzt Stabsarzt a. D. Dr. Arning
Natl. —, Metallarb. Behle Soz. —, Frhr. v. Scheele.
Welfe —. Stichwahl zwiſchen Arning (Natl.) und
v. Scheele (Welfe).
158. Hannover 8. Stadt Hannover. (bisher: Brey
Soz.) Oberlades=ger.=Rat. Marx Ztr. — „ Juſtizrat
Lenzberg Fortſchr. Vpt. —, Redakt. Brey Soz.
Klempnerobermeiſter Plate b. k. F. (Mittelſt.=Pt.) —,
Redakt. Langwoſt Welfe. Brey (Soz.) wiedergewählt.
160. Hannover 10. Hildesheim. (bisher:
Feld=
mann Konſ.) Generalſekr. Zürn Konſ. —, Rechtsanw.
Dr. Gildemeiſter Natl. — Redakt. Rauch Soz. —
Oberſt=
leutnant a. D. v. Diebitſch Welfe —. Stichwahl zwiſchen
Zürn (Konſ.) und Rauch (Soz.).
163. Hannover 13. Goslar=Zellerfeld. (bisher.
Kölle Wirtſch. Vgg.) Amtsger.=Rat Kölle Wirtſch. Vgg.
—, Juſtizrat Götting Natl. —, Parteiſekr. Leinert Soz.
Kaufm. Kohlbrandt Welfe —, Kaufm. Bierwirth
Wildlib. Stichwahl zwiſchen Kohlbrandt (Welfe)
und Leinert (Soz.).
164. Hannover 14. Gifhorn=Peine. (bisher: Wehl
Natl.) —, Oberlandesger.=Rat Dr. Gottſchalk Konſ. —
Rechtsanw. Meyer Natl. —, Redakt. Schneider Soz. —
Ritiergutsbeſ. Frhr. v. Hodenberg Welfe. — Stichwahl
zwiſchen v. Hodenberg (Welfe) und Schneider (Soz.)
165. Hannover 15. Ulzen=Lüchow. (bisher: v. d
Wenſe Rpt.) Rittergutsbeſ. v. d. Wenſe Rpt. —
Elektromeiſter Otto Meyer Mittelſt.=Pt. —, Hofbeſ.
Duſche Natl. —, Buchdrucker Guſt. Fiſcher Soz. —
Kloſterautspächter v. Meding Welfe. Stichwahl
zwi=
ſchen Duſche (Natl.) und v. Mending (Welfe).
166. Hannover 16. Lüneburg=Winſen. (bisher:
Sievers Natl.) Buchhdlr. Schumacher Wirtſch. Vgg. —,
Lehrer Dammann Natl. — Redakt. Emil Krauſe Soz.
—, Rittergutsbeſ. Frhr. v. Wangenheim Welfe. —
Stich=
wahl zwiſchen Dammann ſNtl.) und v. Wangenheim
Welfej.
167. Hannover 17. Harburg=Rotenburg. (bisher,
Varenhorſt Rpt.) Amtsger.=Rat Dr. Varenhorſt Rpt. —:
Schriftſt. Chociszewski Pole —, Syndikus Dr.
Stub=
mann Nat. —. Amtsger.=Rat Dr. Herz Fortſchr.
Vpt. —, Arb.=Sekr. Leſche Soz. — Lhrer Alpers
Welfe. Stichwahl zwiſchen Varenhorſt (Rpt.) und
Leſche (Soz.).
169. Hannover 19. Otterndorf=Neuhaus. (bisher:
Hahn Konſ.) Direktor Dr. Hahn Konſ. — Leg.=Rat
Frhr. v. Richthofen Natl. — Verleger Haverkamp Soz.
—, Gutsbeſ. v d. Decken Welfe. — St chwahl von
Richthofen (Ntl.) und Haverkamp (Soz.)
172. Münſter 3. Borken=Recklinghauſen. (bisher:
Schiffer Ztr.) Pfarrer Glauert Wirtſch. Bgg.
Verbandsvorſ. Schiffer Ztr. —, Fabrikant Schürholz
Natl. —, Arb.=Sekr. Janſcheck Soz. Schiffer (Zentr.)
gewählt.
174. Minden 1. Minden=Lübbecke. (bisher:
Sieler=
mann Konſ.) Hofbeſitzer Sielermann Konſ. —, Paſtor
Rüter Wirtſch. Vgg. —, Rentner Kiel Forkſchr. Vpt. —,
Arb.=Sekr. Litzinger Soz. Stichwahl zwiſchen
Sieler=
mann (konſ.) und Kiel (Fortſchr. Vpt.)
175. Minden 2. Herford=Halle. (bisher: Contze †
Natl.) Proſ. Dr. Neumann Konſ. — Generalſekr.
Wall=
baum Wirtſch. Vgg. —, Paſtor Meyer Natl. —, Redakt.
Hoffmann Soz. — (Stichwahl zwiſchen Meyer (Natl.)
und Hoffmann (Soz.).
179. Arnsberg 1. Siegen=Wittgenſtein. (bisher:
Vogel Natl.) Pfarrer Liz. Mumm Wirtſch. Vgg —,
Berghauptm. a. D. Vogel Natl. —, Mittelſchullehrer
Korff Fortſchr. Vpt. —, Arb.=Sekr. Gogowsky Soz. —
Mumm W. Vpt.) gewählt.
181. Arnsberg 3. Altena=Iſerlohn. (bisher: Müller
Fortſchr. Vpt.) Oberlandesgerichts=Sekr. Brünnemann
Wirtſch. Vag. —, Oberlandesger.=Rat Müller Fortſchr.
Vpt. —, Redakt. Spiegel Soz. —, Rentier Witt.
De=
mokr. Vgg. — Stichwahl zwiſchen Müller (Fortſchr.
Vpt.) und Spiegel (Soz.)
184. Arnsberg 6. Dortmund. (bisher: Bömelburg
Soz.) Prof. Dr. Eickhoff Wirtſch. Vgg. —, Kaufmann
Bickhoff Ztr. —, Reg.=Rat Prof. Dr. Leidig Nat. —
Schriftſt. Dr. Erdmann Soz. —, Gew.=Sekr. Braun
De=
mokr. Vgg. — Stichwahl zwiſchen Erdmann (Soz.)
und Leidig (Natl.).
191. Kaſſel 2. Kaſſel=Melſungen. (bisher:
Latt=
mann Wirtſch. Vgg.) Amtsger.=Rat Lattmann Wirtſch.
Vgg. —, Geh. Reg.=Rat Dr. Schroeder Natl. —,
Gau=
leiter Huttmann Soz. —. Stichwahl zwiſchen
Schroe=
der (Natlib.) und Huttmann (Soz.).
196. Kaſſel 4. Eſchwege=Schmalkalden. (bisher:
Raab Wirtſch. Vgg.) Porzellanmaler Raab Wirtſch Vgg.
Vereinsdirektor Dr. Ohr Fortſchr. Vpt —,
Partei=
ſekretär Thöne Soz. Thöne (Soz.) gewählt.
198. Kaſſel 6. Hersfeld=Rotenburg. bisher: Werner
D. Reſpt.) Red. Werner D. Reſpt. —, Ger.=Sekr.
Drin=
nenberg Ztr. — Bahnhofsvorſteh. Fiedler Fortſchr.
Vpt. —, Gew.=Beamt. Schnabrich Soz. — Stichwahl
zwiſchen Werner (Dtſch. Refpt.) u. Schnabrich (Soz.)
206. Köln. 6. Mülheim=Wipperfürth=
Gummers=
bach. (bisher: Marx Ztr.) Liz. Pfarrer Hein Wirtſch.
Vgg. — Oberlandesger.=Rat Marx Ztr. —,
Chef=
redakt. Bacmeiſter Natl. —, Buchhdlr. Oedekoven
Fort=
ſchr. Vpt. —, Parteiſekr. Miß Soz. —, Rittergutsbeſ.
Pauli Bdl. —. Marr (Ztr.) wiedergewählt.
207. Düſſeldorf 1. Lennep=Remſcheid=Mettmann.
(bisher: Eickhoff Fortſchr. Vpt.) Paſtor Dr. Stuhrmann
Wirtſch. Vgg. —, Prof. Eickhoff Fortſchr. Vpt. —,
Redakt. Dittmann Soz. — Stichwahl zwiſchen Eickhoff
(Fortſchr. Vpt.) und Dittmann (Soz.).
209. Düſſeldorf 3. Solingen. (bisher:
Scheide=
mann Soz.) Kaſſenrendant Weck Wirtſch. Vag. —,
Chefredakt. Krauß Ztr. —, Rechtsanw. Dr. Bieſantz
Fortſchr. Vpt. — Redakt. Scheidemann Soz.
Landw. Hummelſtein Bdl. —. Scheidemann (Soz.)
wiedergewählt.
217. Düſſeldorf 11. Crefeld. (bisher: Pieper Ztr.)
Wirt Karl Schneider Wirtſch. Vgg. — Generaldir.
Dr. Pieper Ztr. —, Chefredakt. Brües Natl. —, Kaufm.
Hoeing Fortſchr. Vpt. —, Parteiſekr. Krüger Soz. —
Pieper (Ztr.) gewählt.
237. Oberbayern 1. München I. (bisher: Wölzl
Natl.) Gutsbeſ. v. Spies Konſ. —, Magiſtratsrat Dr.
Lochbrunner Ztr. —, Oberſtudienrat Dr. Kerchenſteiner
Liberal —, Verwalter Witti Soz. — Stichwahl
zwiſchen Dr. Kerchenſteiner (Liberal) u. Witti (Soz.)
244. Oberbayern 8. Traunſtein. (bisher Lehemeir
Ztr.) Privatier Angerpointner Ztr. —, Konditor
Schiff=
nann Liberal —, Sekr. Mauerer Soz. —, Okonom
Eiſenberger Bbd. — Angerpointer (Ztr.) gewählt.
245. Niederbayern 1. Landshut. (bisher:
Gleits=
mann Ztr.) Gutsbeſ. Frhr. v. Malſen Ztr. —,
Häfner=
mſtr. Ecker Liberal —, Gemeindebevollm. Anton Raith
Soz. — v. Malſen (Ztr.) gewählt.
249. Niederbayern 5. Deggendorf. (bisher:
Hinter=
winkler Ztr.) Realitätenbeſ. Schedlbauer Ztr. —,
Guts=
beſ. Dr. Fiſcher Liberal —, Redakt. Schmidt Soz. —,
Redakt. Städele Bbd. Schedlbauer (Ztr.) gewählt.
256. Pfalz 6. Kaiſerslautern. (bisher: Roeſicke
Konſ.) Rittergutsbeſ. Dr. Roeſicke Konſ. — Prof.
Hummel Fortſchr. Vpt. —, Adjunkt Hofmann Soz. —.
Stichwahl zwiſchen Roeſicke (Konſ.) und Hofmann
Soz.).
259. Oberpfalz und Regensburg 3. Neumarkt.
(bisher: Kohl Ztr.) Domkavitular Kohl Ztr. —,
Maler=
mſtr. Daur Natl. —, Kaſſierer Trummert Soz. — Kohl
(Ztr.) wiedergewählt.
260. Oberpfalz und Regensburg 4. Neunburg v. W.
bisher: Schirmer Ztr.) Redakt. Schirmer Ztr. —,
Guts=
beſ. Sauer Liberal —, Arb.=Sekr. Eichenmüller Soz.
Schirmer (Ztr.) wiedergewählt.
262. Oberfranken 1. Hof. (bisher: Goller Fortſchr.
Vpt.) Mühlenbeſ. Richter Wirtſch. Vgg. —
Granit=
werksbeſ. Dr. Goller Fortſchr. Vpt. —, Verb.=Vorſ.
Simon Soz. —. Simon (Soz.) gewählt.
264. Oberfranken 3. Forchheim. (bisher: Neuner
Natl.) Okonomierat Weilnböck Konſ. —, Oekonomierat
Neuner Natl. —, Gaſtwirt Gentner Soz. Weilnböck
(konſ.) gewählt.
266. Oberfranken 5. Bamberg. (bisher: Schaedler
Ztr.) Domdechant Dr. Schaed er Ztr. —, Poſtſekr.
Krauß Natl. —, Arb.=Sekr. Endres Soz. —. Schaedler
(Ztr.) wiedergewählt.
267. Mittelfranken. 1. Nürnberg. (bisher:
Süde=
kum Soz.) Mag.=Rat. Kaufm. Häberlein Fortſchr. Vpt.
—, Graf Peſtalozza Ztr. — Schriftſt. Dr. Südekum
Soz. —, Fabrikdirektor Tafel bayr. Rpt. — Südekum
(Soz.) wiedergewählt.
268. Mittelfranken 2. Erlangen=Fürth. (bisher:
Manz Fortſchr. Vpt.) Rechtsanw. Frhr. Ebner v.
Eſchen=
bach Konſ. —, Arb.=Sekr. Troßmann Ztr. —,
Fabrik=
beſ. Manz Fortſchr. Vpt. —
Redakteur Segitz
Soz. —. Segitz (Soz.) gewählt.
273. Unterfranken und Aſchaffenburg 1.
Aſchaffen=
burg. (bisher: Gerſtenberger Ztr.) Hauptredakt.
Gerſten=
berger Ztr. —, Rechtsanwalt Rieth Lib. —, Arb.=
Sekr. Graf Soz. —. Gerſtenberger (Ztr.) wiedergew.
274. Unterfranken und Aſchaffenburg 2. Kitzingen.
(bisher: Baumann Ztr.) Gutsbeſ. Wittmann Konſ. —,
Weingutsbeſ. Baumann Ztr. —, Hauptlehrer
Hart=
mann Natl. —, Parteiſekr. Kern Soz. — Baumann
(Ztr.) gewählt.
275. Unterfranken und Aſchaffenburg 3. Lohr. (
bis=
her: Stamm Ztr.) Landw. Beyer Konſ. —. Landw.
Stamm Ztr. —, Fabrikant Reitz Fortſchr. Vpt. —,
Verb.=Beamt. Engelhardt Soz. —. Stamm (Zentrum)
wiedergewählt.
277. Unterfranken und Aſchaffenburg 5.
Schwein=
furt. (bisher: Holzapfel Ztr.) Gutsbeſitzer Prieger
Konſ. —, Arb.=Sekr. Schwartz Ztr. —, Forſtmeiſter
Lorenz Natl. —, Gaſtw. Säckler Soz. — Stichwahl
zwiſchen Schwartz (Ztr.) und Säckler (Soz.)
78. Unterfranken und Aſcyaffenburg 6. Würzburg.
(bisher: Thaler Ztr.) Juſtizrat Dr. Thaler Ztr. —
Kaufmann Hübſch Natl. —, Partei=Sekretär Schmitt
Soz. — Stichwahl zwiſchen Thelen (Zentrum) und
Schmitt (Soz.)
284. Schwaben und Neuburg 6. Immenſtadt. (
bis=
her: Thoma Natl.) Amtsrichter Emminger Ztr. —,
Rechtsanwalt Dr. Thoma Liberal —, Schreinermeiſter
Gölzer Soz. — Stichwahl Emmiger (Ztr.) und Thoma
(Liberal).
237. Königreich Sachſen 3. Bautzen. (bisher:
Gräfe D. Rfpt.) Kaufmann Gräfe D. Rfpt. —.
Kauf=
mann Pudor Fortſchr. Vpt. —, Arb.=Sekr. Buck
Soz. — Stichwahl zwiſchen Gräfe (Refpt.) und
Buck (Soz.)
293. Königreich Sachſen 9. Freiberg. (bisher,
Wagner Konſ.) Landger.=Rat Dr. Wagner Konſ.—
Oberbürgermſtr. Dr. Külz Natl. —, Redakt. Wendel
Soz. — Stichwahl Waguer (konſ.) u. Wendel (Soz.)
301. Königr. Sachſen 17. Meeraue=Glauchau.
(bisher: Molkenbuhr Soz.) Amtsger.=Rat Dr. Laue
Konſ. —, Paſtor Ende Fortſchr. Vpt. — Parteiſekr.
Molkenbuhr Soz. — Molkenbuhr (Soz.) wiedergewählt.
302. Königr. Sachſen 18. Zwickau. (bisher: Stolle
Soz.) Schriftſt. Erzberger Ztr. —, Ing. Leupold Natl.
—, Gärtner Stolle Soz. — Stolle (Soz.) gewählt.
303. Königr. Sachſen 19. Stollverg=Lößnitz. (
bis=
her: Schöpflin Soz.) Paſtor Köhler Konſ. —, Geh.
Juſtizrat Träger Fortſchr. Vpt. —, Redakteur Schöpflin
Soz. — Schöpflin (Soz.) wiedergewählt.
304. Königr. Sachſen 20. Zſchopau=Marienberg.
(bisher: Göhre Soz.) Landger.=Rat Dr. Mangler Konſ.
Landger.=Rat Dr. Brodauf Fortſchr. Vpt. —
Schriftſt. Göhre Soz. — Göhre (Soz.) wiedergewählt.
353. Mecklenburg=Schwerin 6. Güſtrow. (bisher:
v. Treuenfels Konſ.) Rittergutsbeſ. v. Gräfe Konſ. —
Lehrer Hecht Fortſchr. Vot.
Tiſchlermſtr. Knappe
Soz. — Stichwahl zwiſchen Gräfe (Konſ.) und Knappe
(Soz.)
354. Sachſen=Weimar 1. Weimar=Apolda. (bisher:
Graef Wirtſch. Vgg.) Amtsger.=Rat Graef Wirtſch. Vgg.
— Schuldirekt. Enders Fortſchr. Vpt. —, Parteiſekr.
Baudert Soz. Stichwahl zwiſchen Enders (Fortſchr.
Vpt,) und Baudert (Soz.).
357. Meckienburg=Strelitz. (bisher: Nauck Rpt.)
Do=
mänenpächter Nauck Rpt —, Gutsbeſ. Lücke Natl.
Parteiſekr. Lüth Soz. Stichwahl zwiſchen Lücke (Ntl.)
und Nauck (Rpt.).
358. Oldenburg 1. Oldenburg=Lübeck=Birkenfeld.
(bisher: Ahlhorn Fortſchr. Vpt.) Juſtizrat Dahlem Ztr.
—, Amtsrichter Dr. Stoever Natl. —, Lehrer Ahlhorn
Fortſchr. Vpt. —, Redakt. Stelling Soz. —. Stichwahl
zwiſchen Ahlhorn (Fortſchr. Vp.) u. Stelling (Soz.).
360. Oldenburg 3. Delmenhorſt. (bisher: Graf
v. Galen Ztr.) Graf v. Galen Ztr. —, Landwirt
Tantzen Fortſchr. Vpt. —, Buchdruckereibeſ. Hug Soz.
v. Galen Ztr.) gewählt.
362. Braunſchweig Helmſtedt=Wolfenbüttel.
(bisher: Kleye Natl.) Juſtizrat v. Damm Wirtſch. Vgg.
Hofbeſitzer Kleye Natl. —, Maurer Rieke Soz.
Stichwahl zwiſchen Kleye (Natl.) und Rieke (Soz.)
364. Sachſen=Meiningen 1. Meiningen=
Hildburg=
hauſen. (bisher: Müller Fortſchr. Vpt.) Redakt. Schäfer
Wirtſch. Vgg. —, Landger.=Rat Dr. Müller Fortſchr.
Vpt. —, Malermſtr. Knauer Soz. —. Stichwahl
zwiſchen Müller (Fortſchr. Vp.) und Knauer (Soz.).
365. Sachſen=Meiningen 2. Sonneberg=Saalfeld.
(bisher: Enders Fortſchr. Vpt.) Gutsbeſ. Aßmann Konſ.
Geh. Juſtizrat Rademacher Fortſchr. Vpt.
Schneidermſtr. Reißhaus Soz. —, Schriftſt. Dr.
Breit=
ſcheid Demokr. Vgg. — Reißhaus (Soz.) gewählt.
366. Sachſen=Altenburg. (bisher Schmidt Rpt.)
Fabrikbeſ. Schmidt Rpt. —, Rechtsanw. Dr.
Peipel=
mann Fortſchr. Vpt. —, Verb.=Beamt. Käppler Soz.
Stichwahl zwiſchen Schmidt (Rpt.) u. Käppler (Soz.)
368. Sachſen=Coburg=Gotha 2. Gotha. (bisher:
Erbprinz zu Hohenlohe=Langenburg Rgt.) Bürſtenfabr.
Krauſe=Georgenthal Konſ. —. Prof. Dr. Krüger Natl.
—, Verleger Bock Soz. —. Bock (Soz.) gewählt.
369. Anhalt 1. Deſſau=Zerbſt. (bisher: Schrader
Fortſchr. Vpt.) Kaufm. North Natl. —, Stadtrat Prof.
Dr. Preuß Fortſchr. Vpt. —, Rechtsanw. Wolfgang
Heine Soz. —, Ingenieur Lüdemann Demokr. Vyg
Stichwahl zwiſchen North (Natl.) und Heine (Soz.)
372. Schwarzburg=Sondershauſen. (bisher:
Bär=
winkel Natl.) Oberamtmann Keil Wirtſch. Vgg. —,
Landrat Geh. Reg.=Rat Dr. Bärwinkel Natl. —
Rechtsanw. Dr Roſenfeld Soz. —. Stichwahl zwiſchen
Bärwinkel (Natl.) und Roſenfeld (Soz.).
373. Waldeck. (bisher: Potthoff, Fortſchr. Vpt.)
Amtsger.=Rat Vietmeyer Wirtſch. Vag. —, Rechtsanwalt
Varnhagen Natl. — Redakt. Nuſchke Fortſchr. Vpt. —
Geſchäftsführer Weddig Soz. — Stichwahl zwiſchen
Nuſchke (Fortſchr. Vpt.) u. Vielmeyer (Wirtſch. Vgg.)
375. Reuß j. L. (bisher: Horn Natl.) Landrat
Geh. Reg.=Rat Horn Natl. —, Schriftſt. Wurm Soz.
Wurm (Soz.) gewählt.
382. Hamburg 3. Hamburg-Land. (bisher:
Metzger Soz.) Porzellanmaler Raab Wirtſch. Vag. —
Rechtsanw. Beran Ztr. —, Rechtsanw. Dr. Albrecht
Natl. —, Richtsanw. Dr. Braband Fortſchr. Vpt.
—, Journaliſt Metzger Soz. Metzger (Soz.) gewählt.
390. Eiſaß=Lothringen 8. Stadtkreis Straßburg.
(bisher: Böhle Soz.) Arzt Dr. Burguburu Ztr.
Arzt Dr. Back Liberal —, Kaufmann Böhle Soz.
Böhle (Soz.) wiedergewählt.
Letzte Zuſammenſtellung.
* Berlin, 13. Jan. Bis heute früh 6½ Uhr waren
370 Reſultate bekannt. Definitiv gewählt ſind:
191 und zwar 25 Konſervative, 5 Reichspartei, 2
Wirt=
ſchaftliche Vereinigung, 75 Zentrum, 12 Polen, 4
Natio=
nalliberale, 1 Bund der Landwirte, 4 bei keiner Fraktion,
1 Bauernbund, 62 Sozialdemokraten. Stichwahlen
finden 170 ſtatt; daran ſind beteiligt 37 Konſervative, 15
Reichspartei, 3 Deutſche Reformpartei, 10 Wirtſchaftliche
Vereinigung, 30 Zentrum, 9 Polen, 61 Nationalliberale,
4 Bund der Landwirte, 52 Fortſchrittliche Volkspartei,
118 Sozialdemokraten, 3 bayeriſche Liberale, 16 bei keiner
Fraktion.
Die Konſervativen gewinnen 2 verliern 9, die
Reichs=
partei gewinnt 2 verliert 9, die Wirtſchaftliche
Vereinig=
ung gewinnt 1 verliert 7, das Zentrum verliert 6, die
Polen verlieren 1, die Nationalliberalen verlieren 16,
ge=
winnen 2, die Fortſchritliche Volkspartei verliert 12, der
Bauernbund gewinnt 1, die Wildliberale und
Wildkonſer=
vative verlieren je 1, die Sozialdemokraten gewinnen 27
und verlieren 2.
Druck und Verlag 8. 6. Witichſche Hofbuchdruckerei, verantwortlicher Nedaſteur Mar Streſe, beide in Darmſtadt.