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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 248.
Samstag, den 22. Oktober.
1910.
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
Keine neue Reichsanleihe.
* An der Börſe wird angenommen, daß das Reich
im Jahre 1911 nicht mit einer Anleihe an den Markt
tre=
ten werde. Die Berliner Politiſchen Nachrichten halten
dieſe Annahme bei dem gegenwärtigen Stande der
Ver=
hältniſſe für durchaus begründet und ſagen dazu:
Vor allem iſt dazu nötig, daß das Soll des
außer=
ordentlichen Etats im Reichshaushalt für 1911
möglichſt niedrig gehalten wird. An ſich hätte gerade
dieſer Etat einen recht ſtarken Anleihebedarf. Man wird
nämlich erwägen müſſen, daß, wenngleich auch die Abſicht
der jetzigen Reichsfinanzverwaltung darauf abzielt, keine
Anleihen außer ſolchen zur Deckung von Koſten werbender
Natur für die großen Betriebsverwaltungen in die Etats
einzuſtellen, durch das Extraordinarium für 1911 noch die
verſchiedenſten aus früheren Beſchlüſſen ſich ergebenden
außerordentlichen Ausgaben anzufordern ſind. So dürfte
allein für die Marine, für die ja auch im außerordentlichen
Etat des laufenden Jahres nahezu 113 Millionen Mark
ausgeworfen ſind, ein Betrag in ähnlicher Höhe auch für
1911 zu fordern ſein Es dürfte weiter eine ganz
beträcht=
liche Rate in den außerordentlichen Etat des Reichsamts
des Innern für den Kaiſer Wilhelm=Kanal einzufügen
ſein. Außerdem werden, abgeſehen von den Ausgaben
für Feſtungsbauten, die in den Heeres=Etat gehören, ſolche
für die Poſt eingeſtellt werden müſſen, die namentlich der
Erweiterung der Fernſprechleitungen im nächſten
Rech=
nungsjahre dienen ſollen, und ſchließlich auch Ausgaben
für die Reichseiſenbahnen. Trotzdem wird man verſichert
ſein dürfen, daß der Anleihebedarf für 1911 weſentlich
ge=
ringer ſein wird als der für 1910. Es iſt dem
Reichsſchatz=
ſekretär mit der Beſſerung in der Anleihewirtſchaft des
Reiches ernſt. Schon iſt es gelungen, mit rund 150
Mil=
lionen Mark bei der Anleihe im Etat für 1910
auszukom=
men, während der Etat für 1908 noch 260 Mill. Mark
ver=
langte. Im Etat für 1911 nun dürfte auch die Summe von
150 Millionen Mark noch bei weitem nicht erreicht werden.
Der Hauptgrund dafür iſt darin zu ſuchen, daß ein ſehr
großer Teil des außerordentlichen Ausgabebedarfs durch
die aus dem ordentlichen Etat zu entnehmende Einnahme
der Reichsſchuldentilgung gedeckt werden wird. Im Etat
für 1910 war der Poſten der Reichsſchuldentilgung mit
rund 32 Millionen Mark normiert. Gemäß dem letzten
Reichsfinanzgeſetze muß er im Etat für 1911 weſentlich
höher angeſetzt werden. Gerade in dieſem Punkte zeigt
ſich der Erfolg der Beſtrebungen zur Geſundung der
Reichsfinanzen.
Die neue Republik.
* Die neuen portugieſiſchen Miniſter
verſprechen eine Aera der Sparſamkeit, ja für die
Staatsdiener der Entſagung. Das wäre ein glücklicher
Gegenſatz zu der Monarchie, deren Wirtſchaft der
Sonder=
berichterſtatter des Journal des Débats folgendermaßen
ikennzeichnet:
Man erzählt ſich ſeltſame abenteuerliche Geſchichten
über die Veruntreuungen, welche die letzten Miniſter der
Monarchie begangen haben oder begehen ließen. Die
Vor=
gänge bei dem Credito Predial (Bodenkredit) bilden einen
finanziellen Schwindel von epiſcher Größe; Balzac hat
nichts Stärkeres erſonnen. Auch berichtet man Unerhörtes
über die Machenſchaften mit den in den Staatshaushalt
eingetragenen Summen. Das Budget beſtand nur auf dem
Papier. Es war ein Wandſchirm, eine Mauer, hinter der
etwas vorging: die wunderlichſten und unſittlichſten
Kunſt=
ſtücke, die verſchlungenſten und häßlichſten Dienſtleiſtungen
auf Gegenſeitigkeit. Die letzten Miniſter des Könias triſt
eine ſchwere Verantwortung an den jüngſten Ereigniſſen:
ihre Unredlichkeit, um keinen ſchärferen Ausdruck zu
ge=
brauchen, hat nach Anſicht der Portugieſen nicht viel
weni=
ger als der Klerikalismus der königlichen Familie zum
Aufkommen der Republik beigetragen.
Die neuen Männer ſind feſt entſchloſſen, eine Aera
ern=
ſier Reſormen einzuleiten und den Verſchlenderungen ein
Ende zu bereiten, an denen die Monarchie zugrunde
ge=
gangen iſt. Dom Manuel war weniger verſchwenderiſch
als ſein Vater, warf das Geld nicht weg wie ſeine
Groß=
mutter Maria Pia, dennoch belaſtete er den
Staatshaus=
halt mit einer Summe, welche die Republikaner
übertrie=
ben finden und die ſie der Republik nicht gewähren wollen;
der König bezog vom Staat 1200 Mark täglich. Dieſe
1200 Mark bleiben von nun an in der Staatskaſſe. Es iſt
dies die erſte gerettete Summe, andere werden folgen. Es
wird nun in Portugal nach einem bibliſchen Ausſpruch
eine Reihe von mageren Jahren anbrechen. Die
öffent=
lichen Aemter werden ſchlecht beſoldet werden, man wird
gegen einen geringen Lohn dem Staat viel leiſten müſſen.
Daran ſchließt der Berichterſtatter den nötigen
Vor=
behalt. Die Kölniſche Zeitung bemerkt hierzu: Wir möch=
1 ten noch bezweifeln, ob die republikaniſche Spitze dem
Lande billiger als die monarchiſche zu ſtehen kommen wird.
Die 1200 Mark täglich machen im Jahre rund 440000 Mk.
Das war an und für ſich keine hohe Zivilliſte, und
ver=
nünftigerweiſe würde niemand dem geſtürzten Monarchen
und ſeinen Vorgängern einen Vorwurf daraus machen,
wenn es bei den offenkundigen Bezügen geblieben wäre.
Unter 440000 Mark wird auch der Präſident der Republik
mit den mannigfaltigen Luxusausgaben, die ein
Staats=
oberhaupt auf ſich nehmen muß, nicht wirtſchaften können.
Muß doch das kleine Luxemburg ſeinem Monarchen
160000 Mark zahlen, und ſeit dem Beſtehen des
Großher=
zogtums hat der jeweilige Träger der Krone oft noch ein
Mehrfaches zuſetzen müſſen. Es zeugt nicht für den
prak=
tiſchen Sinn der neuen Machthaber, daß ſie in
Finanz=
ſachen Unmögliches in Ausſicht ſtellen. Sie werden den
Schaden davon haben.
Auch die Anſichten der neuen Miniſter über die
kle=
rikale Frage bedürfen einer kritiſchen Prüfung. Der
Miniſter des Innern, Antonio de Almeida, bedauerte dem
franzöſiſchen Berichterſtatter gegenüber die Ermordung des
Jeſuiten Fragues, erklärte aber, dieſer ſei ein Opfer der
Fehler ſeiner Genoſſen geworden. Nachdem die
Revo=
lution ſchon geſiegt, hätten die Klöſter eine
Gegenbewe=
gung ins Werk ſetzen wollen, nicht etwa um die Monarchie
wieder einzuſetzen, was auch ihnen unmöglich ſchien,
ſon=
dern um die neue Ordnung in den Augen des Auslandes
zu ſchädigen. Herr Affonſo Coſta äußerte ſich über das
Vorgehen gegen die Ordensleute
folgender=
maßen:
Man ergibt und unterwirft ſich, und mehr verlangen
wir nicht. Die Ordensleute ziehen friedlich ab, die einen
kehren zu ihren Angehörigen im Lande zurück, die
Aus=
länder in ihre Heimat. Die Schwerfälligſten und
Unbe=
holfenſten unter ihnen wenden ſich an uns um Rat. Sie
laſſen ſich erklären, welche Wege ſich ihnen bieten, und
ent=
ſcheiden ſich dann nach Ueberlegung für das, was ihnen
am vorteilhafteſten erſcheint. Ich kann hinzufügen, daß
die meiſten Nonnen mit einer überraſchenden Leichtigkeit
auf ihren religiöſen Beruf verzichten. Bei dem Geſchäft
der Heimbeförderung, das uns jetzt obliegt, geben wir
ſelbſtredend den Ausländerinnen den Vorzug vor den
Portugieſinnen. Wir wollen den guten Ruf unſeres
Lan=
des nicht ſchädigen durch die Maßnahmen, die unſere
Pflicht forderte und aus denen eine gedeihliche und
ſitt=
liche Ordnung für unſer Land hervorgehen wird. Die
Auf=
nahme des Beſtandes an Kloſtergütern vollzieht ſich
durch=
aus anſtändig und leicht. Niemand wird in ſeinem
Eigen=
tumsrecht geſchädigt. . . . Sie fragen mich, wie ich die
Maßregel rechtfertige wodurch wir die als Portugieſen
naturaliſierten Jeſuiten entnationaliſieren und aus
Por=
tugal vertreiben. Das iſt ſehr einfach: es beſteht ein Geſetz
Pombals (1759/67), kraft deſſen niemand zugleich Jeſuit
und Portugieſe ſein kann. Ein Portugieſe, der Jeſnit
wird, verliert tatſächlich ſeine Staatsangehörigkeit. Die
Republik von 1910 beſchränkt ſich darauf, ein unter der
Monarchie erlaſſenes antiklerikales Geſetz wieder in Kraft
zu ſetzen.
Was die Weltgeiſtlichkeit angeht, ſo äußerte ſich Dr.
Coſta wie folgt:
Der portugieſiſche Klerus iſt nicht gefährlich. Unter
den Pfarrern ſind viele Republikaner, die andern werden
nicht zögern, der Republik beizutreten, wozu ihnen die
höhere Geiſtlichkeit das Beiſpiel gibt. Hier liegt das
Schreiben, wodurch der Biſchof von Coimbra der Republik
beitritt, die neue Regierung beglückwünſcht und Wünſche
für deren Erfolge ausſpricht. Das iſt doch klar, wie Sie
ſehen. Der Biſchof von Coimbra, des bin ich überzeugt,
iſt froh, daß die Jeſuiten abziehen. und der niedere Klerus
iſt deſſen noch mehr zufrieden. Verſäumen Sie nicht, zu
erwähnen, daß die wahre portugieſiſche Ueberlieferung
antiklerikal iſt. Die wahrhaft volkstümlichen Monarchen
haben die Jeſuiten ohne Gnade bekämpft, ſie haben mit
dem Volke gegen die Mönche geſtritten Daß die Orden in
den letzten Jahren ſo zahlreich und gefährlich geworden
ſind, rührt daher, daß man in der Umgebung des Königs
die wahren monarchiſchen Ueberlieferungen verkannt hat.
Als antiklerikales Programm der
Rſe=
publik gab zum Schluß Dr. Coſta folgende Punkte an:
eine Trennung von Kirche und Staat in der Weiſe, daß der
Ausübung des Kultus möglichſt große Freiheit bleibt, ein
Geſetz zur Einführung der Eheſcheidung, ein anderes
zu=
gunſten der Feuerbeſtattung, ein weiteres über die
Ver=
weltlichung der Friedhöfe und eines zur Aufhebung der
religiöſen Eidesformel.
Die engliſche Regierung ſchlug den Mächten
bezüglich der Anerkennung der neuen
Regie=
rung in Portugal vor, pari passu vorzugehen; dieſe
engliſche Demarche dürfte allerſeits eine günſtige Aufnahm.
finden. Wie man hört, erklärte die deutſche
Regie=
rung bereits ihr prinzipielles Einverſtändnis.
Die perſiſche Frage.
* Die perſiſche Regierung ſandte bisher keine
Antwort auf die britiſche Note ab. Aus guter Quelle wird
über den Inhalt der Antwortnote, die
wahrſchein=
lich dieſer Tage überreicht werden wird, folgendes berichtet:
Die perſiſche Regierung führt die Unordnung im
Lande hauptſächlich auf die Anweſenheit fremder Truppen
zurück; ſie habe die unbeabſichtigte Wirkung, daß ſie die
Reaktionäre zu falſchen Hoffnungen auf eine
Wiederein=
ſetzung des früheren Schahs ermutige. Die Regierung
be=
gründet die Unordnungen ferner mit der Tatſache, daß die
bisherigen Verſuche, Geld aufzunehmen, ſich als erfolglos
erwieſen haben Infolgedeſſen ſei im Auslande die Anſicht
verbreitet, daß es der perſiſchen Regierung an pekuniären
Hilfsquellen ermangele. Die Bemühung, ein engliſch=
ruſ=
ſiſches Darlehen zu erhalten, ſei fehlgeſchlagen, weil die
damit verbundenen politiſchen Bedingungen ünannehmbar
geweſen ſeien. Auch der Verſuch, von einem Finanz=
Syn=
dikat Geld zu erhalten, ſei wegen anderer, hauptſächlich
ebenfalls politiſcher Gründe erfolglos geblieben. Die Note
bezieht ſich ferner auf die Verhandlungen, die mit einem
Londoner Hauſe ſtattfinden. Man beabſichtige, den
grö=
ßeren Teil der durch dieſe geplante Transaktion erlangten
Gelder auf die Wiederherſtellung der Ordnung zu
verwen=
den und hoffe, daß die britiſche Regierung dieſe
Verhand=
lungen günſtig aufnehmen werde. Der wichtigſte Punkt
der Antwortnote iſt das Anſuchen an die britiſche
Regie=
rung um Zuſtimmung zu einer Erhöhung der Zölle um
10 Prozent. Werde dieſe Zuſtimmung gegeben, ſo werde
die perſiſche Regierung die Verpflichtung übernehmen, den
Ueberſchuß zur Wiederherſtellung der Ordnung zu
ver=
wenden.
Die Petersburger Telegraphen=Agentur bezeichnet die
aus Wien ſtammende Meldung eines auswärtigen Blattes
über ein geheimes ruſſiſch=engliſches
Abkom=
men für gänzlich unbegründet.
Die Nowoje Wremja führt zu der engliſchen Note an
Perſien aus, Rußlands Aufgabe ſei nicht,
Per=
ſien zu teilen oder das perſiſche Reich zu zerſtören,
ſon=
dern nur die geſetzmäßigen Rechte Rußlands zu ſichern.
Wir übernehmen — ſo ſagt das Blatt weiter — nicht die
Vormundſchaft über Perſien, ſind aber bereit, die innere
Umbildung zu unterſtützen. Wenn die perſiſche Regierung
die ihr entgegengeſtreckte Hand ergreift, bleibt Perſien auf
der Karte von Aſien, andernfalls nicht. — Die Byrſchewyja
Wjedomoſti ſchreibt: Je länger die perſiſchen Politiker das
Land in der Anarchie erhalten, deſto tiefer wird überall
der Gedanke ſich einniſten, daß der Zerfall Perſiens
unab=
wendbar iſt, an den gegenwärtig in Rußland und
Eng=
land niemand glaubt.
Spanien und Marokko.
* In einem Interview über die Meldungen
auswär=
tiger Blätter betreffend die Verhandlungen mit El Mokri
erklärte der ſpaniſche Miniſterpräſident, die
Verhandlungen beträfen tatſächlich die Entſchädigungen,
auf die Spanien ein Recht habe. Aber weder England,
noch irgend eine andere Macht habe interveniert, ſelbſt
nicht um freundſchaftliche Ratſchläge für eine Löſung zu
geben, durch die dieſe Frage endgültig entſchieden werden
ſolle.
Trotz der Erklärungen des Miniſterpräſidenten
Sane=
lejas wird in einer anſcheinend offiziöſen Mitteilung
meh=
rere Pariſer Blätter die Behauptung aufrecht erhalten, daß
die ſpaniſche Regierung den Mäghzen mit einer
mili=
täriſchen Expedition bedrohe, falls er ihre
For=
derungen, insbeſondere die Kriegsentſchädigung, nicht
be=
willigen ſollte. Der Siécle ſchreibt: Da Marokko
außer=
ſtande iſt, dieſe übrigens ungerechtfertigte Entſchädigung zu
bezahlen und da die Forderungen Spaniens mit den
Rechten der fremden Mächte unvereinbar
ſind, ſo iſt die Lage recht ernſt. Das Journal des Debats
ſpricht die Hoffnung aus, die ſpaniſche Regierung werde
es zu Wege bringen, den unbeſonnenen Eifer ihrer „
Marok=
kaner” zu dämpfen, wie dies ſeinerzeit den franzöſiſchen
Miniſtern Briand und Pichon bei „ihren Marokkanern”
gelungen ſei.
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Oktober 1910.
Nummer 248.
Deutſches Reich.
— Der Geſetzentwurf über die Penſions=
und Hinterbliebenen=Verſicherung für die
Privatangeſtellten. Zu Beginn des nächſten
Mo=
nats dürften die kommiſſariſchen Beratungen zwiſchen den
Reichsämtern und den preußiſchen Miniſterien über die
Vorlage beginnen. Da hierdurch die Fertigſtellung der
Vorlage weſentlich beſchleunigt wird, kann man annehmen,
daß der Entwurf auch noch im November an den
Bundes=
rat gelangen wird. Es iſt beabſichtigt, ihn gleichzeitig mit
der Einbringung im Bundesrat zu veröffentlichen, um den
beteiligten Kreiſen nochmals Gelegenheit zu geben, dazu
Stellung zu nehmen. Bekanntlich haben bereits in dieſem
Frühjahr Kommiſſare der Reichsregierung in
Verhandlun=
gen mit der Siebener=Kommiſſion des Hauptausſchuſſes
zur Herbeiführung einer ſtaatlichen Penſions= und
Hinter=
bliebenen=Verſicherung für die Privatangeſtellten dem
All=
gemeinen Verbande der auf Selbſthilfe beruhenden
deut=
ſchen Erwerbs= und Wirtſchaftsgenoſſenſchaften, der Freien
Vereinigung für ſoziale Verſicherung der
Privatangeſtell=
ten ſowie dem Verbande der deutſchen Gewerkvereine die
in dieſen Kreiſen vorhandenen Wünſche
entgegengenom=
men. Die erſte Leſung der Vorlage im Reichstage könnte
gleich nach den Weihnachtsferien ſtattfinden. Und da dann
die Kommiſſion für die Reichsverſicherungsordnung ihre
Arbeiten beendet hat, dürfte ihr die Vorlage über die
Pri=
vatbeamtenverſicherung übertragen werden. Es iſt ſomit
aus=
reichende Zeit vorhanden, um die Vorlage in der nächſten
Seſſion zu erledigen. Im Fall ihrer Annahme im
Reichs=
tag und Bundesrat kann man annehmen, daß die
Privat=
beamtenverſicherung mit dem Beginn des Jahres 1912
in Kraft treten wird.
— Die Juſtizkommiſſion des Reichstags
behandelte in längerer lebhafter Debatte den § 172 des
Entwurfs, der in Beleidigungsprozeſſen eine
Einſchrän=
kung der Oeffentlichkeit im weiteren Umfange als bisher
zum Schutze des Privatlebens der Beteiligten oder dritter
Perſonen ermöglichen will. Das ſchließliche Ergebnis war
die Ablehnung der neuen Beſtimmung mit 13 gegen 13
Stimmen.
— Die neue preußiſche
Wahlreformvor=
lage ſoll, nachdem ſich die Regierung Blättermeldungen
zufolge nun doch dazu entſchloſſen hat, bereits in der
näch=
ſten Seſſion des preußiſchen Landtages eingebracht werden;
über den Inhalt werden in dieſem Zuſammenhange
be=
ſtimmte Andeutungen gemacht. Demgegenüber kann man
auf Grund zuverläſſiger Informationen feſtſtellen, daß ſich
an dem Entſchluß der Regierung, die neue Vorlage nicht
ſchon in der nächſten Seſſion, ſondern erſt nach den
Reichs=
tagswahlen einzubringen, nichts geändert hat.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Der Marine=Ausſchuß der ungariſchen
Delegation nahm das Marinebudget an und ſprach
der Marineleitung ſeinen aufrichtigen Dank aus für die
außerordentliche Wirkſamkeit im Intereſſe der
Entwick=
lung der Kriegsmarine.
Schweiz.
Die „Ausländerfrage” ſcheint wieder einmal
brennend werden zu wollen. Unleugbar ſtrömen
verhält=
nismäßig in keinem anderen Lande ſo viele Ausländer jeder
Nationalität und jedes Standes zuſammen und machen
ſich ſeßhaft, wie in der Schweiz, und dieſe erblickt in der
wachſenden Vermengung der eigenen Bevölkerung mit
der fremden eine große Gefahr. Wie man ihr
entgegen=
treten könnte, darüber wurde ſchon viel hin und her
bera=
ten, bisher ohne poſitiven Erfolg. Gegenwärtig macht ſich
in Genf eine neue Bewegung zu raſcherer Löſung der
Ausländerfrage bemerkbar, mit der ſich nun auch die
In=
riſtenvereine und die Gemeinnützige Geſellſchaft befaſſen
wollen. Er hat bereits eine von dem Genfer Ausſchuß,
an deſſen Spitze Oberſt Favre und Paul Pictet ſtehen,
ein=
berufene Verſammlung ſtattgefunden. Das Ergebnis war
die Wahl einer Kommiſſion aus Vertretern verſchiedener
Landesteile, deren Aufgabe es iſt, die Ausländerfrage zu
prüfen und einer zweiten Konferenz beſtimmte Vorſchläge
zu unterbreiten.
Frankreich.
Ein Kriegsplan franzöſiſcher
Sozia=
liſten. Intereſſante Enthüllungen haben die
Haus=
ſuchungen bei ſozialiſtiſchen Vertrauensmännern in Paris
und anderen größeren Provinzſtädten zutage gebracht: es
wurde ein wohlausgearbeiteter Situationsplan über die
ganze Bewegung ans Tageslicht befördert. Paris war,
nach dem Plan, das Zentrum der Verſchwörung. Ueber
die Provinzen erſtreckte ſich ein weitverzweigtes Netz
revo=
lutionärer Nebenſtellen. Das Zentralrevolutionskomitee
hatte ein genaues Verzeichnis ſämtlicher Truppenkörper
der Armee, in dem ſich detaillierte Angaben in Hinſicht auf
die politiſche Anſicht der Offiziere und Mannſchaften
be=
fanden, insbeſondere waren die bei den Regimentern
be=
findlichen Sozialiſten und Anarchiſten angeführt. Auch
der eigentliche Kriegsplan wurde von der Polizei
ent=
deckt. Er war bis aufs Tipfelchen ausgearbeitet, ſogar
die Namen der Mitglieder der neuen ſozialiſtiſchen
Regie=
rung waren bereits feſtgeſtellt und die einzelnen
Porte=
feuilles unter ſie feſt verteilt. Dieſe Liſte der Miniſter des
Zukunftsſtaates, die übrigens von der Regierung ſtreng
geheim gehalten wird, hat Herrn Briand eine der am
we=
nigſten vergnügten Stunden bereitet, ſeitdem er auf dem
Miniſterſeſſel ſitzt.
England.
Englands Vorherrſchaft zur See. Der erſte
Lord der Admiralität Mc. Kenna hielt in Llanthony eine
Rede, in der er erklärte, die alarmierenden Vorſchläge, die
Balfour kürzlich in Bezug auf die engliſche Flottenſtärke
gemacht habe, würden weder durch Tatſachen, noch durch
beweiskräftige Zahlen unterſtützt. Alle Parteien ſeien
dar=
über einig, daß Englands Vorherrſchaft zur See erhalten
werden müſſe. Die Frage laufe einfach darauf hinaus,
genau zu beſtimmen, welche Vorbereitungen notwendig
ſeien, um Englands Politik den nötigen Nachdruck zu
ver=
leihen. Balfour habe geſagt, daß der Grad von Englands
Ueberlegenheit ſo tief wie nie zuvor geſunken ſei.
Wich=
tiger ſei jedoch zu ſagen, daß mit wenigen Ausnahmen
Englands Ueberlegenheit in Friedenszeiten niemals ſo
groß geweſen ſei. Balfour habe behauptet, daß, wenn eine
andere Macht 21 Dreadnoughts fertig habe, England nur
eine Ueberlegenheit von vier ſolchen Schiffen habe. Dieſe
Macht habe jetzt 17 Dreadnoughts fertig, bezw. im Bau,
und vor Ende 1912 könne kein weiteres Schiff dieſer Klaſſe
fertiggeſtellt werden. England werde zu dieſer Zeit
25 Schiffe haben, die teils fertig wären oder in kürzeſter
Zeit fertig geſtellt werden könnten. Wenn der Bau von
vier auf dem Bauprogramm des nächſten Jahres ſtehenden
Dreadnoughts jener Macht in Angriff genommen werde,
was nicht vor der Einbringung des nächſtjährigen
eng=
liſchen Budgets geſchehen könne, dann ſei es Zeit genug,
ſich darüber ſchlüſſig zu werden, welchen Maßſtab England
in Bezug auf ſeine Schiffsbautätigkeit in dieſem Jahre zur
Anwendung bringen wolle.
Türkei.
Die Anleihefrage. Tanin zufolge telegraphierte
die Pforte nach Paris, daß das Verlangen der franzöſiſchen
Regierung nach Ernennung je eines franzöſiſchen Beamten
beim Finanzminiſterium und bei dem Oberrechnungshof
unannehmbar ſei. Am Freitag ſollte der Finanzminiſter
dem franzöſiſchen Botſchafter den Standpunkt der Pforte
darlegen; wenn Frankreichs Antwort nicht günſtig ſei,
wür=
den die Verhandlungen abgebrochen.
* Veränderungen in der Marine. Durch
Kabinettsordre wurde Admiral v. Prittwitz und
Gaffron, Chef der Marineſtation der Oſtſee, in
Geneh=
migung ſeines Abſchiedsgeſuches mit der geſetzlichen
Pen=
ſion zur Dispoſition geſtellt; in Anerkennung der geleiſteten
Dienſte iſt er à la Suite des Seeoffizierkorps in den Liſten
der Marine weiter zu führen. Vizeadmiral Schröder
wurde zum Chef der Marineſtation der Oſtſee ernannt.
* Wien, 20. Okt. Der öſterreichiſch=
ungari=
ſche Botſchafter in Paris, Graf zu Khevenhueller=
Metſch, iſt am Donnerstag hier geſtorben.
* Perſiens wirtſchaftliche Bedeutung.
Perſien, das, begrenzt von der aſiatiſchen Türkei, dem
aſia=
tiſchen Rußland, Afghaniſtan und Britiſch=Belutſchiſtan,
ſowie von dem Kaſpiſchen Meer und dem Perſiſchen
Meer=
buſen, einen Flächenraum von 1645000 Quadratkilometer
einnimmt, gehört zu den trockenſten und dürrſten
Kultur=
ländern des Erdballes. In den günſtiger gelegenen Teilen
des Landes wird Rebenzucht getrieben, ferner werden
Maulbeerbäume zur Seidenraupenzucht, Südfrüchte uſw.
neben Feldern von Mais, Reis und Weizen unterhalten.
Die Bewohner Perſiens, deren Geſamtzahl auf
neun Millionen geſchätzt wird, bauen desgleichen viel
Zuckerrohr und Baumwolle, auch Tabak uſw. Die
Aus=
fuhr iſt infolgedeſſen nicht allzu ſtark, ſie beziffert ſich auf
zirka 37 Millionen Francs, während dagegen die Einfuhr
die Höhe von zirka 128 Millionen Francs erreicht. Die
Haupteinfuhrartikel ſind: Webſtoffe, Glaswaren, Papier,
Eiſen uſw. Am ſtärkſten am Einfuhrhandel beteiligt ſind
England und Rußland, alsdann Frankreich und die
Tür=
kei, während Deutſchland erſt an ſechſter Stelle hinter
Afghaniſtan kommt.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 22. Oktober.
Wer iſt wahlberechtigt zur
Stadtverordneten=
wahl?
A Es iſt, wie mehrfache Anfragen an uns beweiſen,
noch nicht allgemein bekannt, daß das Wahlrecht zur
Stadtverordnetenverſammlung nicht an die heſſiſche
Staatsangehörigkeit geknüpft iſt, ſondern daß dieſes
Wahlrecht an ſich jedem Angehörigen eines
deutſchen Bundesſtaates zuſteht, mit
Aus=
nahme der Bayern. Letzterer Umſtand hängt damit
zuſammen, daß Bayern eine eigene Geſetzgebung für
Heimatrecht und Armenweſen hat. Im übrigen ſind
wahlberechtigt:
a) die eigentlichen Ortsbürger (deren Zahl
ver=
ringert ſich immer mehr und dürfte bei der diesmaligen
Wahl nur noch etwa 350, das ſind rund 4 Prozent aller
Wahlberechtigten, betragen);
b) diejenigen männlichen Einwohner, welche ſeit
zwei Jahren den Unterſtützungswohnſitz
in der Stadt haben.
Zum Erwerb des Unterſtützungswohnſitzes durch
Aufenthalt iſt ſeit vorigem Jahre nur noch ein
ein=
jähriger Aufenthalt nötig, ſo daß bei einem
Geſamt=
aufenthalt von mindeſtens drei Jahren das Wahlrecht
erworben wird. Weitere Bedingungen bei der
bevor=
tehenden Wahl ſind noch, daß zur Zeit der Wahl das
25. Lebensjahr zurückgelegt iſt, und daß ſpäteſtens ſeit
dem 1. April 1909 eine direkte Steuerzahlung erfolgte.
Bei wem alſo dieſe Vorausſetzungen zutreffen, der iſt
Heke
Ein koſtbarer Pelzlieferant.
Ein Kapitel zum Saiſonbeginn.
Von Dr. Ludwig Staby.
Unter dem Pelzwerk, das im kommenden Winter
die Mode mehr als je beherrſchen wird, nimmt das
Sealskin wegen ſeiner Güte, Schönheit und
Koſt=
barkeit eine der erſten Stellen ein. Aber ſo bekannt
auch der Pelz ſelbſt iſt, ſo wenig wiſſen die meiſten
ſei=
ner Beſitzer, woher er ſtammt und welchem Tiere ſie
die wärmende, weiche Hülle zu danken haben. Es
dürfte daher von allgemeinem Intereſſe ſein, die
natürlichen Träger dieſes koſtbaren Pelzes, ſowie die
Art und Weiſe ſeiner Erbeutung und Zubereitung
etwas näher kennen zu lernen.
Einen gar weiten Weg hat das Sealskin
zurück=
gelegt, ehe es unſeren Damen als ſchützende Hülle
dient oder als Kragen auf dem Mantel eines Herrn
paradiert, wir müſſen faſt den halben Erdkreis
durch=
wandern, bis wir an ſeinen Heimatort gelangen, der
im hohen Norden zwiſchen den großen Kontinenten
Aſien und Amerika liegt. Dort, mitten im eiſigen
Beringsmeer lebt in ungeheueren Scharen das
Tier, das uns den prächtigen Pelz liefert, und zwar
iſt es eine der größeren Robbenarten, die den Namen
„Seebär” führt. Pribylow fand im Jahre 1786 eine
Gruppe von Inſeln, nach ihm die Pribylowinſeln
ge=
nannt, die er als die Heimat des Seebären erkannte.
Dieſe Inſeln, deren größte St. Paul etwa drei
Mei=
len in der Länge und halb ſo viel in der Breite mißt
ſind rauhe, ſteinige Eilande vulkaniſchen Urſprungs,
die nur einen kurzen Sommer alljährlich erleben,
in dem aber trotzdem mancherlei Polarblumen,
Heide=
kraut, einige Beerenſträkucher und Grasarten ihr
Da=
ſein friſten. Bäume fehlen gänzlich. Selbſt in der
kurzen Sommerszeit iſt das Klima unwirtlich, denn
faſt immer bedeckt dichter Nebel das Land und der
Re=
gen ſetzt keinen Tag aus, erſt im Herbſt klärt ſich die
Luft, aber dann iſt auch bald alles unter Eis und
Schnee auf viele Monate vergraben. Im Winter ſind
die Inſeln vollſtändig öde und verlaſſen, nur wenige
Leſiedelungen geben Kunde, daß hier überhaupt noch
Menſchen wohnen.
Wenn aber zu Ende April oder Anfang Mai der
Frühling auch in jene eiſigen Gegenden einzieht, dann
ändert ſich bald das Anſehen der Inſeln; denn nun
treten die in ungeheuren Scharen im offenen Meere
lebenden Seebären ihre Wanderungen nach den Inſeln
an. Zuerſt erſcheinen nur männliche Robben an den
Wohnplätzen. Ein gewaltiger Streit um die beſten
Lagerplätze erhebt ſich, jedes Tier muß ſich ſeinen Platz
erkämpfen, und das unaufhörliche Gebrüll und
Ge=
ſchrei übertönt ſelbſt die ſtärkſte Brandung. Nach
tagelangen Kämpfen haben ſie ſich ſchließlich alle
ge=
lagert, die größten und ſtärkſten haben natürlich die
beſten Plätze inne, und jedes Tier gerät in grimmige
Wut, ſobald ein anderes ſeinen Lagerplatz, den es für
ſich und ſeine Familie eingerichtet hat und der im
Durchſchnitt 25 Quadratmeter Raum einnimmt, zu
be=
treten wagt. Tage= und wochenlang verharren die
Seebären, ohne irgend welche Nahrung zu ſich zu
neh=
men, in Erwartung ihrer Weibchen auf ihren Plätzen.
Endlich, um die zweite Hälfte des Juni, erſcheinen die
Heißerſehnten, und nun erhebt ſich ein mörderiſcher
Kampf um ihren Beſitz. Die Weibchen, welche
merk=
würdigerweiſe nur halb ſo groß als die Männchen
ſind und nur ungefähr 200 Pfund wiegen, werden
bald, nachdem ſie in großen Scharen an den Inſeln
an=
gekommen ſind, von jüngeren Junggeſellenrobben, die
ſich, da ſie keinen Platz an Land eröbern können, im
Waſſer der Küſte umhertummeln, ans Land getrieben
und hier ſofort von dem nächſten Platzherrn mit Güte
oder mit Gewalt in Beſitz genommen. Jeder
See=
bär füllt jetzt ſeinen Platz mit Weibchen aus, und da
die höher an Land liegenden immer wieder den tiefer
liegenden und ſchon verſorgten Genoſſen die Weibchen
ſtehlen, ſo hat der Kampf und Streit nicht eher ein
Ende, bis endlich jedes Männchen über eine Schar
von zehn bis fünfzehn Weibchen gebietet.
Der ganze Strand iſt bis weit ins Land hinein
bedeckt mit Tauſenden und Hunderttauſenden der
Tiere; es herrſcht ein betäubendes Geſchrei und
Ge=
töſe, und in den einzelnen Gruppen behauptet der
Ge=
bieter, der ſchon durch ſeine bedeutende Größe auffällt,
mit Strenge ſeine Alleinherrſchaft. Der männliche
Seebär erreicht eine Länge von ungefähr 2½ Metern
bei einem Gewicht von vier= bis ſechshundert Pfund;
er hat einen runden, walzigen Körper, der mit dem
koſtbarſten Pelz bedeckt iſt. Die Haut iſt dicht bekleidet
mit ſeidenartigen, zarten, ungemein weichen
Woll=
haaren, deren Grundfärbung ein dunkles Braun bis
Braunſchwarz bildet, auf der Unterſeite leichter wird
und auf Kopf und Vorderteil mit weißgeſpitzten
Haaren beſprenkelt iſt. Je älter das Tier, deſto
ſilber=
grauer die Färbung. Den ziemlich kleinen Kopf
ſchmücken zwei ſchwarze, ausdrucksvolle Augen, die
ſehr gutmütig und verſtändig in die Welt blicken, ein
grauer oder weißgrauer Schnurrbart aus langen,
weißen Borſten ziert die Oberlippe. Die Gliedmaßen
ſind, ähnlich denen der gewöhnlichen Seehunde zu
Schwimmfüßen umgewandelt, die Hinterbeine legen
ſich im Waſſer wie ein Steuerruder zuſammen. Es
bedarf wohl keiner Erwähnung, daß die Seebären
vorzügliche Schwimmer und Taucher ſind, aber auch
auf dem Lande verſtehen ſie dadurch, daß ſie ſich auf
die Vorderbeine ſtützen und dann den Körper ſchnell
nachziehen, ziemlich raſch vorwärts zu ſpringen;
aus=
dauernd ſind ſie jedoch in dieſer Bewegung nicht,
ſon=
dern ſie ermatten ſehr bald.
Die Robbenjäger laſſen die Tiere vorläufig ganz
unbehelligt. Einige Tage nach der Ankunft der
Weib=
chen werden die Jungen geboren, meiſtens von jedem
Weibchen nur eins, und es dauert ungefähr ſechs
Wo=
chen, bis die Kleinen, die ſehr raſch heranwachſen, ſich
im Waſſer bewegen können und das Schwimmen
gelernt haben. Das neugeborene Junge trägt einen
kohlſchwarzen Pelz, der aber bis zum Herbſt ſchon dem
braunen Kleide weichen muß. Im Monat Auguſt
ver=
laſſen die alten männlichen Tiere, die von dem
wochen=
langen Faſten ganz abgemagert ſind, die Inſeln, um
erſt im Frühjahr des nächſten Jahres wieder
zurück=
zukehren. Nach Abzug der Alten kommen die
Jung=
geſellenrobben, d. h. diejenigen, die im Alter von vier
bis ſechs Jahren ſtehen und noch keine Familie
ge=
gründet haben, in großen Scharen aufs Land, und ſie
ſind es, die nun die Robbenjäger in Tätigkeit ſetzen.
Eine Anzahl Männer nähert ſich vorſichtig dem
Schlafplatze, drängt die ganze, vor Schreck faſt
ge=
lähmte, brüllende Geſellſchaft von der Küſte ab und
treibt ſie weiter dem Innern zu, wo die Lager= und
Salzhäuſer liegen. Langſam und mit Unterbrechungen
von Ruhepauſen wird getrieben und nur an kühlen,
regneriſchen Tagen, da dann die unbeholfenen Tiere
ſich noch am beſten fortbewegen können und ihren
Pelz am wenigſten verletzen. Unterwegs werden die
alten, unbrauchbaren, ſowie die weiblichen und ganz
jungen Tiere von der Herde abgeſondert, und es wird
ihnen geſtattet, zum Meere zurückzukehren, während
die brauchbaren Tiere dem Schlachtorte zugetrieben
werden. Nachdem ſie hier angekommen ſind und eine
längere Ruhepauſe genoſſen haben, damit ſich die
er=
hitzten Körper abkühlen können, werden die Herden in
kleinere Abteilungen geteilt, und nun beginnt der
Maſſenmord. Mit ſtarken Knütteln wird einem Tiere
nach dem anderen der Schädel eingeſchlagen, und bald
hat das letzte der hilfloſen Ungetüme, die übrigens ein
ſehr zähes Leben haben, geendet. Vierzig bis fünfzig
Männer erlegen auf dieſe Weiſe an einem Tage bis
zu 3000 Seebären. Sofort nach dem Schlagen werden
die Felle abgeſtreift und in die ſogenannten Salzhäuſer
gebracht. Hier werden immer zwei und zwei mit den
Haarſeiten aufeinander gelegt und ſo ſchichtenweiſe
Nummer 248.
Seite 3.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Oktober 1910.
wahlberechtigt. Ob der Wahlberechtigte in der Liſte
ſteht, davon muß er ſich durch deren Einſichtnahme
(die Liſte liegt bis einſchließlich Mittwoch nächſter
Woche im Stadthaus offen) ſelbſt überzeugen und dort
nötigenfalls ſeinen Eintrag in die Liſte beantragen.
* Vom Hoflager in Friedberg. Die
Groß=
fürſtin Sergius iſt geſtern morgen 9 Uhr in
Be=
gleitung der Prinzeſſin Heinrich von Preußen in
Fried=
berg eingetroffen. Sie fuhr im Automobil zum Schloß,
wo ſie von allen Mitgliedern der Kaiſerlichen Familie
empfangen wurde.
— Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Maximilian Heil aus Ober=Mörlen, Kreis Friedberg,
eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Eppertshauſen,
Kreis Dieburg.
* Militärdienſtnachrichten. Dr. Hoppe, Stabs=
und Bataillonsarzt im Inf.=Regiment Nr. 61 unter
Beförderung zum Oberſtabsarzt zum Regimentsarzt des
10. Rhein. Inf.=Regts. Nr. 161 ernannt. Dr. Dieterich,
Stabs= und Bats.=Arzt des III. Bats. 4. Weſtpreuß.
Inf.=Regts. Nr. 140 zur Kaiſer=Wilhelms=Akademie für
das militärärztliche Bildungsweſen verſetzt. (Dr. Hoppe
ſtand bis vor kurzem beim Inf.=Regt. Nr. 168, Dr.
Die=
terich beim Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115.)
In der nichtöffentlichen Sitzung der
Stadt=
verordneten=Verſammlung wurde die definitive
An=
ſtellung des Schutzmanns Heinrich Schönefeld
ge=
nehmigt. Hinſichttich der vorliegenden Geſuche um
Er=
teilung der Erlaubnis zum Betriebe von
Schankwiri=
ſchaften wurde die Bedürfnisfrage bejaht für
Karl=
ſtraße 104, Nieder=Ramſtädterſtraße 14,
Heidelberger=
ſtraße 85, Gartenſtraße 26, Stadtallee 5 und
Woogs=
platz 5. Der von dem Verwaltungsrat der Sparkaſſe
vorgeſchlagenen Beſtellung des Kaufmanns J. H. Inſerate.)
Möſer (Ruthsſtraße 16) zum Stationserheber der
Pfennigſparkaſſe wurde zugeſtimmt.
* Grand Prix. Außer der bereits früher gemeldeten
Prämiierung der Gandenbergerſchen
Maſchinen=
fabrik Georg Goebel hier auf der Weltausſtellung in
Brüſſel mit dem „Grand Prix” im Druckereifach, iſt
dieſer Firma daſelbſt nachträglich noch ein zweiter
Grand Prix” im Papierfach (Präziſions=Papierrollen=
Schneidmaſchinen) zuerkannt worden. Ferner hat die
Firma auf der Zentenar=Eiſenbahn= und Verkehrsmittel=
Ausſtellung in Buenos=Aires einen „Grand Prix” für
Billettdruckmaſchinen erhalten.
* Prämiiert. Bei der in Eſſen abgehaltenen
Aus=
ſtellung von Hunden aller Raſſen erhielt Dr.
Bau=
mann=Roßdorf, Mitglied des Vereins der Hunde= deutendſten Karnevalsſtädten würdig zur Seite geſtellt
freunde von Darmſtadt und Umgegend, für St.
Bern=
hardshunde 3 erſte, 2 zweite, 1 dritten, ſowie 5 Ehren= läums in einer Weiſe wiedererſtehen ſoll, die an
Ent=
preiſe.
* Von der Sanitätshauptkolonne und
Rettungs=
wache. Nach der am 30. September abgeſchloſſenen
willige Sanitätshauptkolonne vom Roten
Kreuz in Darmſtadt im vergangenen Vereinsjahr
vom 1. Oktober 1909 bis 30. September 1910 im Ganzen
1443 Hilfeleiſtungen ausgeführt und zwar bei
Ver=
letzungen 524 mal, darunter 87 mal nachts und bei Er= 1 ladungen an die Vereine und Geſellſchaften
Darm=
krankungen 919 mal, darunter 83 mal nachts. Die
Ver=
letzungen betrafen 428 männliche und 96 weibliche
Per=
ſonen und bei Erkrankungen wurde 439 männlichen und
Kraftwagen wurden 604, mit dem beſpannbaren Wagen
292 und mit den Räderbahren 123 Transporte
aus=
geführt. 14 Prozent aller dieſer Transporte (145) waren
für folche Perſonen nötig, welche von anſteckenden! (Samstag) abzuhalten, worauf ſchon jetzt hingewieſen
Krankheiten befallen waren. Die Geſamttransporte mit ſei. Nähere Mitteilungen folgen.
den Krankenfahrzeugen erſtreckten ſich auf 1019 Fälle.
7 mal wurde bei Maſſenunfällen 20 Perſonen Hilfe
ge=
bracht. — Die ſeit 1906 beſtehende Rettungs wache
alle Feuer= und Unfall=Meldeſtellen.
Jahresklaſſen, welche beabſichtigen, freiwillig in die ſüd= zu Ende. (Siehe Anzeige.)
weſtafrikaniſche Schutztruppe einzutreten, haben ſich unter
verpackt, wobei jede Schicht mit einer Lage Salz
be=
deckt wird. Nachdem ſie zwei bis drei Wochen gelagert,
werden die Felle paarweiſe, aber jetzt mit der
Haar=
ſeite nach außen, zuſammengerollt und in die Schiffe
verſtaut, die ſie nach New=York oder nach London, dem
Hauptmarkt der rohen Felle, führen.
Erſt jetzt werden die rohen Felle in ziemlich
müh=
ſamer Weiſe weiter zubereitet. Zunächſt wird das
Salz vollſtändig ausgewaſchen und die Innenſeite mit
ſcharfen Meſſern von allen Anhängſeln gereinigt,
dar=
auf werden die Felle künſtlich getrocknet und
ausge=
ſpannt. Nach dem Trocknen wird ein nochmaliger
Waſch= und Reinigungsprozeß vorgenommen, dann
wird in der Gerberei das Fell gegerbt. Das gegerbte
Fell wird auf mannigfache Weiſe verſchönt, beſonders
werden ihm die einzelnen glänzenden Deckhaare in
vorſichtiger Weiſe ausgezupft, bis endlich der tadelloſe,
ſammetweiche Sealskinpelz fertig iſt. Auf den
Priby=
lowinſeln wurden jährlich 150000 Seebären
erbeutet; in den letzten Jahren iſt die Ausbeute
ge=
ringer geworden, aber wenn man in Betracht zieht,
einen wie hohen Wert ein Fell hat, da ein Mantel aus
Sealskin mehrere tauſend Mark koſtet, ſo wird man
begreifen, daß vor Jahren zwei große Nationen,
näm=
lich England und Amerika, beinahe wegen der
Robben=
jagd im Beringsmeer miteinander in Krieg gekommän
wären.
Großherzogliches Hoftheater.
Donnerstag, 20. Oktober.
„Iphigenie auf Tauris”.
W-l. Vom Zyniker Bernard Shaw zum Olympier
(Goethe! Einen beſſeren Beweis, daß das Repertoire
unſeres Hoftheaters alle Geſchmacksrichtungen zu
be=
rückſichtigen beſtrebt iſt, kann es nicht geben.
Goethes klaſſiſches Schauſpiel hat ſein beſtimmtes
Publikum, das weder Ueberraſchungen erwarten noch
Enttäuſchungen erleben kann. Wer die klaſſiſchen Stücke
nicht liebt, geht in die Aufführungen nicht hinein, und
das Publikum, das ſie beſucht, begeiſtert ſich gern an
ihnen.
Die heutige Aufführung löſte Erinnerungen aus.
Fräulein Eichelsheim, jetzt Mitglied des
Hof=
theaters in Wiesbaden, die an unſerer Bühne den
Uebergang von dem jugendlich=ſentimentalen zum
Heroinen=Fach durchmachte, ſpielte die Titelrolle.
Ge=
bietet Fräulein Eichelsheim auch nicht über die
hoch=
pathetiſchen Töne einer Tragödin, ſo iſt ihr Organ doch
aller Ausdrucksnüancen fähig und wie eines geeignet,
dem „von der Freude zu Schmerzen und von
Schmer=
zen zur Freude tieferſchütternden Uebergang” Aus=
beim Hauptmeldeamt 1 Darmſtadt (Reldeamt
Offn=
bach a. M.) mündlich zu melden. Bedingungen und
Nach=
richten können dort eingeſehen werden. Verpflichtung
3½ Jahre.
A Der Neubau der Städtiſchen Hilfsſchule für
ſchwachbegabte Kinder in der Stiftsſtraße iſt
jetzt bis zum Dachſtock vollendet.
* Konzert in der Stadtkirche. Näheres über das
am Sonntag in acht Tagen ſtattfindende Konzert zum
Beſten der Kindergottesdienſte (Mitwirkende: Freiin
B. v. Bellersheim, Fräulein Lili Hickler und
Herr Stephani) iſt aus dem Inſerat im heutigen
Blatt zu erſehen.
* Das Konzert Poth=Spemann in Jugenheim muß
wegen Verhinderung des Herrn Spemann abermals
verſchoben werden. Nähere Mitteilungen folgen.
— Heſſiſcher Diakonie=Verein. Die Privatpflege=
Station des Heſſiſchen Diakonie=Vereins, Herderſtr. 10,
wird von jetzt ab durch Schweſter Marie Zorn beſorgt.
Geſuche um Schweſtern ſind daher an ſie zu richten.
— Stadtverordnetenwahl. Der Bezirksverein
Alt=
ſtadt hält in der Brauerei „Zur Krone” am Dienstag,
den 25. Oktober, ſeine Mitgliederverſammlung ab mit
der Tagesordnung: Stadtverordnetenwahl. (S. Anzeige.)
— In der Turnhalle am Woogsplatz wird die
Wie=
dereröffnung des Wirtſchaftsbetriebes mit einem
be=
ſonders feſtlichen Streichkonzert der Kapelle des
Leibgarderegiments, unter Leitung des
Ober=
muſikmeiſters Hauske, eingeleitet werden. Ein
viel=
verſprechendes modernes Programm bürgt für
muſi=
kaliſche Genüſſe. (Siehe Anzeige.)
* Ludwigshöhe. Auf das morgige Sonntagskonzert
der Kapelle des Leibgarderegiments (Obermuſikmeiſter
Hauske) ſei auch an dieſer Stelle hingewieſen. (Vergl.
— „Schützenhof”. Sonntag, 23. Oktober, ſpielt die
Kapelle des Artilleriekorps unter Herrn Mickleys
Leit=
ung im „Schützenhof‟ Herr Mickley hat für dieſen
Abend ein heiteres Programm aufgeſtellt.
C Karneval 1911. Der Karneval in Darmſtadt
wird im Jahre des Heils 1911, das die den
Karne=
valiſten geheiligte Zahl 11 verheißend ſchon im Schilde
führt, unter dem Zeichen des
Vierteljahrhundertjubi=
läums ſtehen. Sind es doch nunmehr 25 Jahre her, da
der erſte ſchüchterne Karnevalszug die Straßen der
Reſidenz am Faſtnachtstage durchzog zum Jubel der
Bevölkerung. Und es iſt nur natürlich, daß dieſer
Zug, der dann oftmals immer größer und glänzender
wiederholt wurde, ſo daß er den Umzügen in den
be=
werden konnte, aus Anlaß des
Vierteljahrhundertjubi=
faltung näriſchen Pompes und Glanzes möglichſt nicht
überboten werden kann. Das bedarf naturgemäß
monatelanger Vorarbeiten, die auch ſchon jetzt begonnen
und nunmehr erfolgten Zuſammenſtellung hat die frei= haben. Der große Rat der „
Karnevalgeſell=
ſchaft „Narrhalla” der mit dem Zugjubiläum
auch das 25jährige Präſidentenjubiläum Max
Anſpachs feiert, hat ſich durch Zuwahl tüchtiger,
be=
währter Kräfte ergänzt, und ſchon jetzt ſind die
Ein=
ſtadts hinausgegangen, die zur Teilnahme an dem
großen Jubiläumszuge auffordern. Eine erſte
gemein=
ſame Sitzung mit den Vereinsvorſtänden wird
480 weiblichen Perſonen Hilfe zu teil. Mit dem Kranken= am 3. November im Kneipſaal der Turngemeinde
ſtattfinden. Weiter wurde beſchloſſen, eine große
Generalverſammlung mit Konzert,
Vorträ=
gen, Liedergeſängen uſw. am 12. November
— Bauerntheater=Orpheum. Der Spielplan ſieht
für heute, Samstag, 22. Oktober, eine Erſtaufführung
vor: „Der Kraftprotz”, ein ländliches Charakterſtück in
befindet ſich Bismarckſtraße 28 und iſt tags und nachts 4 Akten von Julius Beck. Als Volksvorſtellung bei
anzurufen durch Fernſprech=Anſchluß 1707, ſowie durch kleinen Preiſen geht morgen, Sonntag, nachmittags
4 Uhr, die Bauernpoſſe mit Geſang und Tanz: „Die
D Freiwillige für die Schutztruppe in Südweſtafrika. Bräuros’l” in Szene; abends 8¼ Uhr: „Sündige Liab”.
Diejenigen Mannſchaften der Reſerve der beiden jüngſten Das Gaſtſpiel der Oberbayern geht mit nächſter Woche
* Militär=Wohnungsanzeiger. Der Militär=Woh=
Vorlage ihrer Militärpapiere bis ſpäteſtens 27. Oktober 1 nungsanzeiger der Garniſon Darmſtadt für den
druck zu verleihen. Und wenn König Thoas beim
Scheiden zu ihr ſagt: „Wie oft beſänftigte mich dieſe
Stimme”, ſo glaubt man ihm dies wirklich. Fräulein
Eichelsheims Organ beſitzt, was man ſo ſchön als
Her=
zenstöne bezeichnet; deſſen wurde man ſich bei ihrem
Abſchied von König Thoas voll bewußt, der ſo
ergrei=
fend von ihr geſprochen wurde, daß ſie zu Tränen
rühren konnte. Im übrigen verrieten Auffaſſung und
Darſtellung der Rolle, die von einem ausdrucksvollen
Mienenſpiel und ſchönem Ebenmaß und Plaſtik der
Be=
wegungen unterſtützt wurden, die gereifte, in den
klaſ=
ſiſchen Geiſt der Dichtung tief eingedrungene und über
ein bedeutendes ſchauſpieleriſches Können gebietende
Künſtlerin, die von dem Publikum durch reichen
Bei=
fall ausgezeichnet wurde.
In der leidenſchaftlichen Darſtellung des Oreſtes
geht Herr Baumeiſter, wie wir bereits früher
be=
merkt haben, bis an die Grenze des Möglichen, und
ſein Temperament geht hier nicht ſelten mit ihm durch.
Weniger würde oft mehr ſein, wenn auch die ganze
künſtleriſche Hingabe an ſeine Aufgabe etwas
Faszi=
nierendes hat. Den lebens= und hoffnungsfreudigen
Jüngling Pylades ſpielte wieder Herr
Weſter=
mann, der ſich durch Friſche und beſonders durch die
ſprachliche Behandlung der Rolle auszeichnete. Den
König Thoas vertrat Herr Heinz ſehr würdig, den
Arkas ſpielte wieder Herr Lehrmann.
Konzerte.
Mm. Ueber die Virtuoſenleiſtungen eines bereits
berühmten und allgemein beliebten Künſtlers
Loben=
des zu berichten, iſt nicht ſchwer. Angeſichts ſolcher
brillanter Leiſtungen, wie wir ſie vorgeſtern zu hören
bekamen, gibt es auch für die kritiſchſte Natur Stunden
reinſten und vollkommenſten Kunſtgenuſſes. Zu dieſen
gehörte das Konzert des jungen ſpaniſchen
Violinvir=
tuoſen Joän de Manén im Richard Wagner=
Verein, dem der ihm vorausgehende Ruf eine
zahl=
loſe begeiſterte Menge zugeführt hatte, welche die
ge=
räumige Woogs=Turnhalle nahezu überfüllte. F.
Men=
delsſohns Violinkonzert mit ſeinen lieblichen, zarten
Weiſen, bei deren Anhören man die verborgenen
zahl=
reichen techniſchen Schwierigkeiten kaum vermutet,
entzückte mit ſeinen zum Gemüt dringenden Tönen
jedes Ohr; ſo leicht quillt der geſangreiche liebliche Ton
unter dem mit unnachahmlicher Leichtigkeit und Grazie
geführten Bogen aus dem prachtvoll klingenden
In=
ſtrument hervor. Weſentlich unterſtützt wurde Herr
de Manén dabei von einem ebenſo temperamentvollen
wie kundigen Meiſter des Klaviers, Herrn Profeſſor
F. Joachim Nin aus Paris, der ſich auch ſoliſtiſch
Herbſt 1910 iſt ſoeben in bekanntem reichhaltigen
Inhalt erſchienen. Das Büchlein iſt zum Preiſe von
30 Pfg. in den bekannten Verkaufsſtellen und in der
Expedition des Tagblatts zu haben.
Offenbach, 21. Okt. In der letzten
Stadtverord=
netenſitzung brachte der Bürgermeiſter der
Verſamm=
lung zur Kenntnis, daß er hinſichtlich der
Bahn=
hofsangelegenheit abermals bei der
Eiſen=
bahndirektion in Frankfurt vorſtellig geworden ſei.
Das Miniſterium der Innern Arbeiten hat nun die
Streitfrage, ob in den beſtimmten Fabriken, die
teil=
weiſe in der Bürgeler Gemarkung liegen, der
Fron=
leichnamstag oder Karfreitag als geſetzlicher
Feiertag zu betrachten ſei, dahin entſchieden, daß in
dem geſamten Oehlerwerk der Karfreitag und nicht der
Fronleichnamstag zu feiern ſei, während die übrigen
Betriebe, die darum eingekommen waren, nach wie vor
den Fronleichnamstag als geſetzlichen Feiertag zu
feiern haben. Dem Bebauungsplan der Stadt
Frank=
furt über die Verlegung der Offenbacher Landſtraße
wurde unter der Bedingung zugeſtimmt, daß bei
die=
ſer Feſtſetzung gleichzeitig eine Straßenverbindung
ſüdlich der Bebraer Bahn mit Offenbach geplant wird;
gleichzeitig wurde die Bürgermeiſterei beauftragt, mit
der Stadt Frankfurt wegen einer Straße und
Straßen=
bahnverbindung in Verhandlungen zu treten. Für
die Anſchaffung einer Benzin=Elektromotor=Spritze
ſollten 30000 Mark bewilligt werden. Der Antrag
wurde jedoch zur nochmaligen Beratung
zurückgewie=
ſen, da man die Ausgaben dafür recht hoch fand. Es
folgte eine nicht öffentliche Sitzung.
n. Seligenſtadt, 21. Okt. Der von ſeinem
Vater erſchlagene Schneider Michael
Kunkel hier war der einzige Sohn des Verwitweten
und hat nach dem Ergebnis der amtlichen
Ermittel=
ungen unzweifelhaft den fraglichen Auftritt veranlaßt.
Dabei ſcheint aber der von ihm angegriffene Vater
Kunkel weit über die Grenzen der zuläſſigen Notwehr
hinausgegangen zu ſein, denn eine derartige
Vertei=
digung war zur Abwehr des betrunkenen, ohne Waffe
vorgehenden Angreifers nicht erforderlich. Der Täter
beſchränkte ſich nicht auf einen Schlag, ſondern führte
zahlreiche wuchtige Hiebe nach Kopf und Oberkörper
des Sohnes, ſo daß deſſen Leiche mehrere tödliche
Wun=
den aufwies. Allerdings war der junge K. ein
gewalt=
tätiger Menſch, deshalb ſchon öfters vorbeſtraft und in
ſehr erregtem, nichts Gutes verheißenden Zuſtand.
K.s Vater, der ſofort durch das Amtsgericht verhaftet
worden war, bleibt weiter in Unterſuchungshaft und
wird wohl wegen Körperverletzung mit tödlichem
Er=
folg angeklagt werden, ſo daß dann das nächſte
Schwur=
gericht die Frage, ob Ueberſchreitung der Notwehr
vorliegt, oder ſolche, weil in Beſtürzung, Furcht oder
Schrecken geſchehen, ſtraflos iſt, zu entſcheiden haben
wird. Der Vater beſitzt nach dem gemeinſchaftlichen
Teſtament noch das ganze Vermögen; der Sohn drang
fortgeſetzt auf Teilung, und die Abweiſung ſeines
un=
begründeten Verlangens war die Urſache der
Zwiſtig=
keiten. Er hinterläßt eine Frau und mehrere Kinder.
n. Hering i. O., 21. Okt. Der verheiratete, fünf
Kinder beſitzende Georg Saal von hier entführte
kürzlich ſein nur 14 Jahre altes Dienſtmädchen, um
mit ihm nach Amerika zu flüchten. Vor der
Einſchiff=
ung in Havre verhinderte das durch die
Staatsanwalt=
ſchaft verſtändigte dortige deutſche Konſulat die Abreiſe
und nahm das Mädchen unter Obhut, das jetzt
zurück=
gebracht wird.
M. Aus Rheinheſſen, 20. Okt. Der allgemeine
Herbſt iſt in den meiſten rheinheſſiſchen
Gemarkun=
gen nun wohl im Gange. Bei der zeitweiſe günſtigen
Witterung ließen die Winzer ſolange nur irgend
mög=
lich die Trauben hängen. Leider konnte das Wetter
aber keinen großen Nutzen mehr bringen, weil es zu
ſpät gekommen iſt. Daß aber andererſeits das Spritzen
mit Kupferkalkbrühe und Schwefeln Nutzen zu bringen
vermag, bewies der in gar mancher Gemarkung und
mancher Lage günſtige Stand der Reben. Es iſt durch
dieſe Maßnahme in Verbindung mit
Bekämpfungs=
maßregeln gegen den Heu= und Sauerwurm eben
ſtellenweiſe gelungen, doch noch eine wenigſtens
be=
friedigende Ernte herauszubringen. Das ſind aber
natürlich Ausnahmen. In der Hauptſache überwiegt
mit vier nach dem Original vorgetragenen (
ſogenann=
ten) Sonaten von Domenico Scarlatti (Händels
Zeit=
genoſſen) beteiligte. Von den durchweg intereſſanten
und reizvollen hiſtoriſchen Tonſtücken aus der Zeit der
Vollendung des älteren galanten Klavierſtils waren
es beſonders die beiden letzten, mit deren Vortrag er
die Eigenart der älteren Spielweiſe auf dem modernen
Ibach=Flügel mit Glück zum Ausdruck brachte. Mit
den weiteren Violinvorträgen von Beethovens G-dur-
Romanze und Schuberts „Biene”, beſonders aber
Nie=
ſcolo Paganinis „I palpiti” (im Original) und dem ihm
durch Beifallsſalven abgedrungenen Spaniſchen Tanz
offenbarte ſich de Manéns virtuoſe Technik in
Ver=
bindung mit hinreißender Vortragskunſt, während die
Bartheit ſeiner Cantilene in einem erſtmalig
geſpiel=
ten „Lied” ohne Worte” eigener Arbeit zu ihrem Recht
gelangte.
Zum Schluß betätigte ſich endlich noch Herr Manén
in der Doppeleigenſchaft als gewandter
Klavierbeglei=
ter und Schöpfer von Liedkompoſitionen für Sopran
zu Textworten von Elſa Laura und Ernſt v. Wolzogen.
Da naturgemäß ſich die geſpannteſte Aufmerkſamkeit
auf die vorausgegangenen glänzenden
Virtuoſenleiſt=
ungen konzentrieren mußte, ſo konnte es nicht
über=
raſchen, daß für die Beſonderheit dieſer Kunſtgattung
— des geſungenen Liedes in dieſer knapp
zuſammen=
gedrängten, an Gedankeninhalt dabei ſo überreichen
Form —, die zur Aufnahme erforderliche Friſche bei
der Zuhörerſchaft nicht mehr vorhanden war. Auch
kann — unbeſchadet der Anerkennung vielſeitiger
Be=
gabung des Künſtlers — nicht verhehlt werden, daß
trotz der virtuoſen Anwendung überraſchender
Wirk=
ungen bei Gebrauch nationaler harmoniſcher
Effekte die Kompoſitionen noch zu einförmig und in
der Begleitung geſucht erſcheinen, und daß das
zweifel=
los bedeutende Talent noch recht gründlicher
Abklär=
ung und tieferen Eindringens in die wahren
Geheim=
niſſe der Kunſt des Tonſatzes bedarf, will anders es
nicht nur für den Augenblick Gefälliges zuſtande
brin=
gen, ſondern Schöpfungen von bleibendem Wert
her=
vorbringen, wozu das noch junge Talent doch ſo ſchöne
Hoffnung gibt.
Geſungen wurden dieſelben von Fräulein Anna
Klotz, Konzertſängerin aus Dresden, die ſich
ander=
wärts ſchon um die Pflege moderner Liedkunſt
Ver=
dienſte erworben hat. Die Dame, die erſt ganz am
Schluſſe des Konzerts auftrat, hatte heute anſcheinend
mit einer Indispoſition zu kämpfen, die bei den erſten
beiden Liedern beſonders bemerkbar war. Gut gelungen
waren dennoch Ernſt von Wolzogens „Liebesjubel”
und „Roſenbaum”, nach deren Vortrag auch ihr der
Beifall nicht verſagt blieb,
Seite 4.
Nummer 248.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Oktober 1910.
ein ungünſtiges Ergebnis, das auch trotz aller
Be=
kämpfungsmaßregeln nicht beſſer zu machen war. Nur
eine Ueberraſchung iſt in den letzten Tagen noch
her=
ausgekommen und zwar die, daß die Güte des Moſtes
beſſer als erwartet ausgefallen iſt. Die Moſtgewichte
ſind recht zufriedenſtellend, wenn auch nicht überall.
Sehr hoch ſind die Preiſe, die für neuen Wein angelegt
werden. In Oppenheim wurde das Stück mit 750—1400
Mark, in Bodenheim mit 750—1000 Mark, in Nierſtein
mit 750—1800 Mark, in Alsheim mit 800—1000 Mark,
in der weiteren Umgebung mit 700—1100 Mark
be=
zahlt.
Gießen, 20. Okt. Geh. Kommerzienrat Dr. Adolf
Clemm in Mannheim, der bereits gelegentlich des
Univerſitätsjubiläums der Univerſitätsbibliothek zur
Ausgeſtaltung der Bibliothek ſeines verſtorbenen
Bru=
ders, Prof. Dr. W. Clemm, die Summe von 3000
Mark zugewendet hatte, hat jetzt ſehr
dankens=
werterweiſe eine weitere Summe von 2000 Mark
zur Verfügung geſtellt. Sie ſoll vor allem dazu
die=
nen, die weitere Erwerbung von Papyri zu
ermög=
lichen.
(*) Oſtheim, 20. Okt. Der flüchtige Stadtrechner
Winter hat 23000 Mark veruntreut; 15000 Mark
aus der Stadtkaſſe, 8000 Mark aus der Kaſſe des
Vor=
ſchußvereins.
A Hattenrod (Kreis Gießen), 20. Okt. Schon
längere Zeit iſt in unſerer Gemarkung das
Feld=
bereinigungsverfahren im Gang und eine
ganze Reihe der im allgemeinen Meliorationsplan
feſt=
gelegten Meliorationen iſt bereits zur Ausführung
ge=
kommen. Beſonders umfangreich waren die Arbeiten
zur Herſtellung des ſogen. „Grenzgrabens” und die
gleichzeitig damit verbundene
Gemarkungsgrenzregu=
lierung mit den Nachbargemarkungen Reiskirchen,
Lin=
denſtruth und Harbach. Schon bei der diesjährigen
Heu= und Grummeternte konnte man die Vorteile der
Grenzgrabenregulierung und die dadurch bewirkte
Ent=
wäſſerung der total verſumpften Wieſenflächen
wahr=
nehmen. Zur Zeit wird die alte baufällige
Kreisſtra=
ßenbrücke über den Grenzgraben im Zuge der
Kreis=
ſtraße Hattenrod-Harbach auf Koſten der
Feldberei=
nigung durch eine neue Eiſenbetonbrücke erſetzt.
Fer=
ner werden in mehreren Fluren umfangreiche
Acker=
drainagen zur Entwäſſerung der an überſchüſſiger
Feuchtigkeit leidenden Grundſtücke vorgenommen. Zur
Feldbereinigung iſt die geſamte Gemarkung mit
Aus=
nahme des Ortsberinges und des Gemeindewaldes,
etwa 300 Hektar, zugezogen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 20. Okt. Die
Stadtver=
ordneten=Verſammlung genehmigte heute den
Antrag des Magriſtrats, den bisherigen „Platz am
Opern=
hauſe” „Kaiſer Franz Joſef=Platz” zu nennen. — Während
der Schloſſermeiſter Ellert in der Gleditſchſtraße einen
Fahrradmotor reparierte, explodierte letzterer
und die ſich entwickelnden Flammen ergriffen die Kleidung
des Ellert. In ſeiner Beſtürzung eilte Ellert auf die
Straße, wo ihm ein Paſſant ſeinen Ueberzieher überwarf,
um die Flammen zu erſticken. Er hatte jedoch bereits
ſchwere Brandwunden davongetragen und mußte nach dem
Krankenhauſe übergeführt werden. — Ueber drei große
Unterſchlagungen wird berichtet: Wegen
Unter=
ſchlagung von 95000 Mark iſt der 30 Jahre alte Kaufmann
Johannes Gottwald auf Veranlaſſung der hieſigen
Krimi=
nalpolizei in Hamburg feſtgenommen worden. Gottwald,
der in der Kranachſtraße zu Schöneberg wohnte, war ſeit
Jahren bei einer hieſigen Induſtrie=Geſellſchaft m. b. H.
angeſtellt. Es hat ſich jetzt herausgeſtellt, daß er ſeit zwei
Jahren nach und nach 95000 Mark unterſchlagen hat.
Gott=
wald hatte ſeine Veruntreuungen durch falſche Buchungen
bisher verdeckt. Er ward verhaftet, als er gerade zu Schiff
nach Amerika wollte. Von dem veruntreuten Geld fand
man faſt nichts bei ihm. Wo er es gelaſſen hat, weiß man
noch nicht. — Ferner iſt mit 45000 Mark zum Schaden einer
hieſigen Firma der Berliner Kaufmann Eugen Dreſel aus
London verduftet. Dreſel vertrat eine hieſige Großfirma
mit einem Engländer zuſammen in London, ſpekulierte
dort viel und hatte ſo große Verluſte, daß er ſie aus ſeinen
Einnahmen nicht mehr decken konnte. Nachdem er in
Lon=
don 5000 Mark aus der Kaſſe genommen hatte, ſendete er
40000 Mark nach Köln zur Rheiniſch=Weſtfäliſchen Bank
an ſeine eigene Adreſſe, fuhr nach Köln und erhob das
Geld. Seitdem iſt er verſchwunden. — Die B. Ztg. am
Mittag meldet: Otto Cyriacus, Mitinhaber der Berliner
Buchhändler=Firma Volkmar, iſt nach Unterſchlagungen
von 800000 Mark flüchtig gegangen. Aus Aeußerungen,
die Cyriacus kurz or ſeiner Flucht getan hat, wird
ge=
ſchloſſen, daß er ſeine Wohnung mit der Abſicht
ver=
laſſen hat, Selbſtmord zu begehen. — In der vergange=
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
C. Meteorologiſches aus Heſſen (vergl.
Nummer 226 dieſes Blattes vom 27. September). Der
verfloſſene September war ſehr kühl, ſowie ziemlich
trüb und trocken, bei vorherrſchenden Winden aus
Nord und Oſt. In Darmſtadt, wo nahezu 50jährige
Beobachtungen vorliegen, wurde er an Kühle nur vom
September 1877 übertroffen. Hinſichtlich der
Tempe=
ratur bilden unter den zehn Stationen, die hierüber
Aufzeichnungen machen, wieder Mainz und Ulrichſtein
die Gegenſätze; erſteres mit einem Mittel von 13,5 Grad
Celſius, letzteres mit einem ſolchen von 10,4, Grad
(Darmſtadt 12,4). Während Mainz einen Höchſtſtand
von 22,0 aufwies, notierte Ulrichſtein nur 18,9 (
Darm=
ſtadt 21,6). Hinſichtlich der tiefſten Thermometerſtände
wurde jedoch die Station im heſſiſchen Sibirien von
Michelſtadt übertroffen, wo am 22. mit 1,3 Grad der
Gefrierpunkt beinahe erreicht wurde (Ulrichſtein 3,1,
Darmſtadt 4,3). Der Monat war, wie erwähnt, im
all=
gemeinen zu trübe. Die Extreme bilden hinſichtlich
der Bewölkung Darmſtadt, Schotten und Alzey mit 59
Prozent, während Gießen mit 78 Prozent an der Spitze
ſteht. Stärkere Luftbewegungen traten in Darmſtadt,
von wo allein Beobachtungen vorliegen, nur am 4. auf.
Die Niederſchlagsſummen gingen nur im weſtlichen
Rheinheſſen, wo Alzey die anſehnliche Summe von
68 Millimeter notierte, ſowie in Lich über den
Durch=
ſchnitt hinaus; ſonſt blieben ſie überall hinter dem
Mit=
tel zurück (in Darmſtadt um 9,4 Millimeter). Die
Gegenſätze bilden Herchenhain mit 82,4 und Worms
mit 27,5 Millimeter, während ſich hinſichtlich der
größ=
ten Tagesſummen Gedern mit 34,4 und Langen mit
5,2 Millimeter gegenüberſtehen. Von den 49
Nieder=
ſchlagsſtationen meldeten nur Herbſtein einmal Schnee
und Waldmichelbach und Reimenrod (Kreis Alsfeld)
einmal Hagel. Die Gewitterzahl betrug nirgends über
zwei, und 11 Stationen meldeten überhaupt keine
elek=
triſchen Entladungen. Die Waſſerſtände überſtiegen
bei Rhein und Main den Durchſchnitt beträchtlich,
wäh=
rend der Stand der Lahn etwas zu niedrig blieb.
nen Nacht erbeuteten Einbrecher, die durch die Decke
gegangen waren, in den Geſchäftsräumen einer
Konfek=
tionsfirma in der Breitenſtraße Waren im Werte von
10000 Mark.
Wiesbaden, 20. Okt. In nicht geringe Aufregung
wurde geſtern morgen eine Familie, die aus einem hieſigen
Hotel abreiſen wollte, verſetzt. Der Kutſcher war eben
mit dem Aufladen der Koffer beſchäftigt und die Fremden
wollten ſich verabſchieden, als eine der letzteren ihren
Diamantring, den ſie noch ſoeben an der Hand trug,
vermißte. Sie ließ ſogleich den Umſtehenden durch den
Portier mitteilen, daß der Finder des Wertobjektes eine
Belohnung von 25 Mark zu erwarten hätte. Der Ring
wurde auch ſchließlich von einem Mädchen in einem
Keller=
ſchacht entdeckt und der Verliererin zugeſtellt. Dieſe glaubte
nun die Finderin mit 10 Mark abſpeiſen zu können, doch
war dieſe, unterſtützt von dem Publikum, mit dem Betrag
nicht zufrieden und forderte die ausgeſetzten 25 Mark. Der
Streit nahm ſolche Formen an, daß noch ein Schutzmann
ſich ins Mittel legen mußte, der der Verliererin klar machte,
daß bei dieſem Objekt (er hatte einen Wert von 1000 Mark)
die verſprochenen 25 Mark Belohnung doch ganz am Platz
wären. Infolge dieſer Intervention ließ ſich denn auch die
Beſitzerin des Ringes herbei, der Finderin die gefordete
Summe auszuhändigen.
Kaſſel, 21. Okt. In ſeiner luxuriös eingerichteten
Villa wurde geſtern der Bergwerksdirektor
Buſch=
mann von der Gewerkſchaft „Graf Schwerin”
ver=
haftet. Dies geſchah auf Veranlaſſung der
Staats=
anwaltlſchaft in Hannover, weil Buſchmann einen
dortigen Rechtsanwalt durch Verkauf von Kuxen
ge=
ſchädigt haben ſoll.
Freiburg (Breisgau), 20. Okt. Hier kam es am
Mittwoch zu ſtudentiſchen Exzeſſen. Der
Student Winning wurde derart zugerichtet, daß er
neun Wunden erhielt: Durch dieſe Mißhandlung
wur=
den ſeine Korpsbrüder ſo aufgeregt, daß ſie große
Aus=
ſchreitungen verübten.
Eſſen (Ruhr), 21. Okt. Auf Schacht I der Zeche
„Weſtfalen” blieb bei der Förderung der
herauf=
kommende Korb aus unbekannter Urſache unter der
Seilſcheibe hängen. Durch den mit großer Heftigkeit
niedergehenden Korb wurde ein Bergmann
erſchla=
gen, einem zweiten der Fuß abgequetſcht. 6 Bergleute
trugen leichtere Verletzungen davon.
Leipzig, 21. Okt. Der verhaftete junge Mann
der an den Inhaber des Weberſchen Verlags
Erpreſ=
ſerbriefe nach dem Muſter der Gebrüder Koppius
ſchrieb, hatte ſich zunächſt der Polizei als Friſeur
aus=
gegeben; nunmehr iſt feſtgeſtellt, daß es ſich um den
18jährigen Sohn eines hochgeachteten Leipziger
Pro=
feſſors handelt.
Plauen i. Vogtl., 20. Okt. Wegen Totſchlags,
unbefugten Tragens von Waffen und Diebſtahls in
ſechs Fällen wurde der 14jährige
Schuhmacherlehr=
ling Seidel aus Schwarzbach vom Landgerichte zu
einem Jahr zwei Monaten Gefängnis und einer
Woche Haft verurteilt. Seidel hatte am 9. Auguſt
ſeinen 16jährigen Lehrkameraden John mit einem
Re=
volver erſchoſſen.
Wien, 20. Okt. Der Nürnberger Raubmörder
Heinrich Dick iſt, wie gemeldet, geſtern im
Kreisge=
richtsgefängnis in St. Pölten geſtorben. Es liegt
Selbſtmord durch Verhungern vor. Dick hatte ſeit
acht Tagen jede Nahrungsaufnahme verweigert und
mußte künſtlich ernährt werden; doch gelang es den
Aerzten nicht, ihn am Leben zu erhalten. Er ging an
völliger Erſchöpfung zugrunde.
Innsbruck, 21. Okt. Wie ein Telegramm meldet, ſtellt
ſich die Nachricht von dem Selbſtmord des
Hotel=
beſitzers Kramer als ein mit großem Aplomb in Szene
geſetzter Bluff heraus. Die Nachricht wurde
unbegreif=
licherweiſe von dem Polizeikommiſſariat beſtätigt und
durch eine Anzahl gemieteter Dienſtleute in der Stadt
ver=
breitet, um dem neueröffneten Maria Thereſia=Hotel
finan=
ziell zu ſchaden.
Belfaſt, 20. Okt. Auf der Werft von Harland &
Wolff iſt heute der für die White Star Line erbaute
Dampfer „Olympia” der mit 45000 Regiſter=Tonner
das größte Schiff der Welt darſtellt, glücklich
von Stapel gelaufen.
New=York, 21. Okt. Ein Telegramm aus Keyweſt
berichtet, daß der franzöſiſche Dampfer
„Louiſiane” von Havre nach Weſtindien
unter=
wegs, in der Nähe von Sombreiro geſtrandet iſt.
Ungefähr die Hälfte der Paſſagiere iſt nach Keyweſt
ge=
bracht worden. Für die noch auf dem Dampfer
befind=
lichen Paſſagiere beſteht keine Gefahr. Man hofft, daß
es möglich ſein wird, das Schiff wieder flott zu machen,
venn die Hälfte der Ladung über Bord geworfen wird.
— Der Weltkrieggegen die Ratten. Die
Ausrottung von Tieren iſt dem Menſchen bisher
im=
mer nur in ſolchen Fällen gelungen, wo ihm an dieſem
Erfolg durchaus nichts gelegen war, alſo namentlich
bei größeren Tieren, die ihm in ihrem Pelz oder in
ſonſt etwas einen beſonders wertvollen Stoff lieferten.
Mit dem eigentlichen Ungeziefer aber iſt der Menſch
noch in keinem einzigen Falle fertig geworden, und
es iſt ſehr die Frage, ob er damit jemals zuſtande
kommen wird, obgleich die Wiſſenſchaft täglich neue
Beweiſe dafür beibringt, wie nötig die Ausrottung
mancher Tierarten für die Verminderung der
Krank=
heitsgefahr wäre. Namentlich gegen zwei
Tiergrup=
pen wird jetzt geradezu ein Weltkrieg gepredigt;
ein=
mal gegen die Stechmücken, die Verbreiter der Malaria,
und zweitens gegen die Ratten. Seit Jahrhunderten
wird den Ratten die Uebertragung der Peſt zur Laſt
gelegt, aber das iſt doch nur eine von ihren vielen
Sünden. Sie beherbergen wenigſtens noch zehn andere
für den Menſchen gefährliche Keime und verurſachen
außerdem unendlichen Schaden durch Vernichtung von
Korn, Beſchädigung von allerhand Waren, durch ihr
Treiben in den Grundfeſten der Häuſer uſw., während
all dieſen Uebeltaten auch nicht eine einzige Eigenſchaft
gegenüberſteht, die als den Menſchen vorteilhaft zu
bezeichnen wäre. Dazu kommt die ungeheuere
Fort=
pflanzungsfähigkeit dieſer Nager. Würde doch ein
einziges Rattenpaar, wenn alle ſeine Nachkommen am
Leben blieben, in fünf Jahren mehr als 900 Billionen
Ratten das Leben geben. Danach erſcheint eine
Ver=
nichtung des Rattengeſchlechts faſt als eine biologiſche
Unmöglichkeit, und doch darf der Menſch nicht ablaſſen,
nach dieſem Ziel zu ſtreben, weil faſt jeder Tag neue
Enthüllungen bringt, die ihm die Ratten als ſeine
ärgſten Feinde darſtellen. Namentlich in einer Zeit
wo die Peſt nach langer Unterbrechung wieder einmal
an die Pforten Europas klopft, muß der Kampf gegen
die Ratten mit größtem Ernſt geführt werden, zumal
die gefährlichen Keime durch die faſt auf allen Schiffen
vorhandene Rattenbevölkerung über weite Strecken des
Weltmeeres hinweg verſchleppt werden.
Das amerikaniſche Zollboot „Vorward”, das an der
Küſte entlang fährt, um etwaige Schiffstrümmer
auf=
zufangen, bemerkte geſtern den geſtrandeten Dampfer.
Wahrſcheinlich iſt das Schiff am Samstag bei dem
hef=
tigen Sturm auf ein Riff getrieben worden. Der
„Vorward” hat die Hälfte der Paſſagiere übernommen.
Das Boot wird alsdann nach der Strandungsſtelle
zu=
rückkehren, um auch die andere Hälfte der Paſſagiere
zu holen. An Bord der „Louiſiane” befanden ſich im
ganzen 547 Reiſende, von denen bis jetzt 250 gerettet
ſind.
Brooklyn, 21. Okt. In einer hieſigen großen
Fabrik ereignete ſich eine Keſſelexploſion. Unter
den 3000 Arbeitern entſtand eine Panik. Sechs
Feuerwehrleute wurden getötet und zwei Perſonen
er=
litten ſchwere Verletzungen.
Kunſtnotizen.
Aeber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
M.V. Die am Montag, 24. dieſes Monats,
ſtatt=
findende Aufführung von Schumanns „
Pa=
radies und Peri” durch den Muſikverein iſt
die neunte in unſerer Stadt. Zum erſten Male
wurde das herrliche Werk am 29. April 1863 unter
C. A. Mangold zu Gehör gebracht. Die Solopartien
lagen damals in den Händen von Amalie Molnar,
Bernhard Greger und Otto Wolters, die alle unſerem
Hoftheater angehörten. Das Altſolo und die übrigen
kleineren Soloſtellen wurden von Vereinsmitgliedern
geſungen. Als Orcheſter wirkte, wie auch jetzt noch, die
Hofkapelle mit. Seitdem iſt das Werk, ſeiner Bedeutung
entſprechend, ein Liebling unſerer Muſikverſtändigen
geblieben. Als Soliſten traten die beſten Künſtler auf;
es ſeien nur Namen wie Marie Fillunger, Johanna
Nathan, Emma Rückbeil=Hiller, Hermine Spies,
Pau=
line de Haan=Manifarges, Otto Freytag, Franz
Litzin=
ger, Emil Pinks, Wilhelm Riechmann genannt. Auch
die diesmaligen Soliſten verbürgen vortreffliche
Leiſt=
ungen. Außer Herrn Weißenborn ſind ſie uns keine
Fremden: Frau Stronck=Kappel ſteht von dem
Jubi=
läumskonzert des Vereins („Jahreszeiten”, 25. Febr.
1907), Frau Durigo vom diesjährigen
Kammermuſik=
feſt her, in allerbeſtem Andenken, und auch Herr Müller
hat ſich wiederholt aufs Beſte in unſeren Konzerten
bewährt. — Es ſei noch ausdrücklich darauf
hingewie=
ſen, daß das Konzert erſt um halb 8 Uhr beginnt.
Kongreſſe und Verbandstage.
Verbandstag der Deutſchen Landes=
Frauenvereine vom Roten Kreuz.
— München, 20. Okt. In ſeinem Vortrage über
die „Entwickelung der Deutſchen
Frauen=
vereine vom Roten Kreuz ſeit dem Verbandtstage
im Jahre 1907” wies der Referent Oberſtabsarzt a. D.
Profeſſor Dr. Pannwitz=Berlin einleitend darauf hin,
daß die Arbeit der deutſchen Frauenvereine in der letzten
Zeit immer mehr organiſiert und in Zuſammenhang mit
ſtaatlichen und kommunalen Körperſchaften gebracht
wor=
den ſei. Die Zahl der Mitglieder der Frauenvereine werde
in den nächſten Jahren weiter anſteigen, wenn mit der
Auf=
klärungsarbeit in der bisherigen Weiſe fortgefahren werde.
Der Redner ging dann auf die Tätigkeit des Verbandes
im Frieden ein und erwähnte beſonders die Arbeiten auf
dem Gebiete der Ausbildung des Krankenpflegeperſonals,
der Kinderpflege, Säuglingsfürſorge und der Bekämpfung
der Tuberkuloſe. Die finanziellen Verhältniſſe der
Ver=
eine ſind in einem erfreulichen Aufſchwunge begriffen. Von
den dem Verbande angeſchloſſenen Einzelverbänden zählt
der Vaterländiſche Frauenverein Preußen 450000, der
Bayeriſche Frauenverein 58000 Mitglieder. Redner meinte,
man ſollte in den Vereinen in erſter Linie ſachlich arbeiten
und weniger Perſonenkultus treiben. Zu danken ſei der
Preſſe, ſowohl der Fach= wie der Tagespreſſe für die
dan=
kenswerte Unterſtützung der Arbeit der Frauenvereine.
An zweiter Stelle ſprach Generalarzt z. D. Werner=
Berlin über „Kriegsaufgaben und
Mobilmachungs=
vorbereitungen der Frauenvereine vom Roten Kreuz unter
beſonderer Berückſichtigung der Anlage und Einrichtung
von Verbands=Lazaretten”. Die Haupttätigkeit der
Frauen=
vereine im Kriegsfalle liege in der Entlaſtung des
mili=
täriſchen Sanitätsweſens, ſodaß es der Armeeverwaltung
möglich ſein werde, eine größere Zahl von Lazaretten und
Pflegeanſtalten zu errichten. Die Friedenstätigkeit der
Frauenvereine in dieſer Hinſicht ſei daher auf die
Bereit=
ſtellung von Pflegerinnen und von Vereins=Lazaretten zu
richten, zumal wir in einem zukünftigen Kriege noch viel
mehr Pfleger und Pflegerinnen brauchen werden als etwa
im Jahre 1870. Redner ſchätzt die Zahl der benötigten
Kleines Feuilleton.
CK. Die beiden Königinnen in
Portu=
gal. Ein italieniſcher Gewährsmann, der lange Jahre
in Liſſabon gelebt hat und erſt kürzlich nach ſeiner
Heimatſtadt Ancona zurückgekehrt iſt, erzählt im
Or=
dine eine Szene, die er in Liſſabon miterlebt hat, und
die für die Weſensverſchiedenheit der beiden letzten
Königinnen von Portugal charakteriſtiſch iſt. Königin
Amelia hatte es nie verſtanden, die Sympathien des
Volkes zu erwerben, während die alte Königin Maria
Pia noch heute von den Portugieſen verehrt und ſogar
von den Republikanern nur mit Achtung erwähnt
wird. Es war bei einem Stiergefecht. Die beiden
Königinnen erſchienen in ihrer Loge und wurden von
dem Volke mit dem kurzen, traditionellen Applaus
be=
grüßt, der wenig Herzlichkeit verriet. Einen
Augen=
blick ſpäter betrat der republikaniſche Abgeordnete
Coſta die Praça de Touros. Coſta war erſt wenige
Tage vorher nach einer Rede in der Kammer im
Triumph durch die Straßen getragen worden, und
hier beim Stiergefecht begrüßte ihn das Volk nun mit
brauſenden, leidenſchaftlichen Ovationen. Maria Pia
blieb ruhig in ihrer Loge ſitzen, ernſt und gelaſſen, ohne
eine Miene zu verziehen. Die Königin Amelia aber
erhob ſich mit allen Zeichen des Aergers, und wollte
mit einer hochmütigen Geberde die Loge verlaſſen. Da
ſah man, wie die alte Königin mit einer gebietenden
Bewegung die empörte Schwiegertochter aufforderte,
da zu bleiben. Maria Pia ſprach ruhig, aber feſt; ſie
hatte die Schwierigkeit des Augenblicks und die Gefahr
der Lächerlichkeit begriffen. Königin Amelia blieb in
der Loge, während man im Hintergrunde die Höflinge
mit allen Zeichen der Verwirrung flüſtern und tuſcheln
ſah. Das Volk hatte die Szene wahrgenommen; ein
Murmeln ging durch die Menge, wuchs an, und alles
ſtarrte zur Loge, wo die beiden ſo weſensverſchiedenen
Königinnen ſaßen, die eine ruhig und gelaſſen, die
andere mit allen Anzeichen mühſam unterdrückter
Er=
regung. Das dauerte wenige Sekunden. Dann brach
in der Menge ein wilder Sturm der Begeiſterung aus,
Nummer 248.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Oktober 1910.
Seite 5.
Pflegerinnen für einen zukünftigen Krieg auf 14000. Von
dieſen könnte das Rote Kreuz bisher nur 4000 ſtellen,
wäh=
rend die geiſtlichen Genoſſenſchaften an 20000 ſtellen
könn=
ten. Die Frauenvereine ſollten daher der Ausbildung von
Pflegerinnen weiter die größte Sorgfalt widmen. —An
letzter Stelle ſprach Frau Lilly Gabler=München über
den „Nutzen der Friedenstätigkeit der
Frauenvereine‟ Die Rednerin machte vor allem
Vorſchläge, wie ſich auch kleinere Vereine mit geringen
Mit=
teln auf dieſem Gebiete nützlich machen können. Für einen
künftigen Krieg brauchen wir vor allem geſunde Menſchen,
dann Geld und Material. Es gilt alſo, für dieſe drei
Fak=
toren zu ſorgen. In der Diskuſſion wurde u. a. eine
um=
faſſende Zahnpflege der Schulkinder auf dem Lande
gefor=
dert, ferner die Einrichtung von Koch= und Flickſchulen auf
dem Lande. Geheimrat Müller=Karlsruhe trat für die
Einrichtung von öffentlichen Waſchküchen für Unbemittelte
ein. — Die Referate wurden mit lebhaftem Beifall
aufge=
nommen. Am Nachmittag beſuchten die Delegierten das
Krankenhaus in Schwabing und wurden dann von der
Prinzeſſin Ludwig empfangen.
Luftſchiffahrt.
* Straßburg, 21. Okt. Wie bereits neulich
mitgeteilt, werden auch in dieſem Winter wiederum
aerologiſche Studien in den
Paſſatge=
bieten von beſonderer Wichtigkeit gemacht werden.
Auf Veranlaſſung des Präſidenten der Internationalen
Kommiſſion für wiſſenſchaftliche Luftſchiffahrt wird ſich
Dr. Jonas, Aſſiſtent der Drachenſtation am Bodenſee,
der zu dieſem Zweck Urlaub erhalten hat, in die
weſt=
indiſchen Gewäſſer begeben, um durch Regiſtrier= und
Pilotballon=Aufſtiege die Verhältniſſe der dortigen
Paſſatwinde zu ſtudieren. Mit beſonderer
Genehmi=
gung des Kaiſers und auf Befehl des Staatsſekretärs
des Reichsmarineamts iſt S. M. Kreuzer „Freya” mit
der Ausführung dieſer Verſuche beauftragt worden. Zu
gleicher Zeit iſt das von Profeſſor Hergeſell ins Leben
gerufene Obſervatorium am Pik von Teneriffa
ange=
wieſen worden, gleichzeitige Aufſtiege in möglichſt
großer Menge vorzunehmen, ſo daß eine ausgiebige
Erforſchung der weſtlichen und öſtlichen Paſſatgebiete
auch in dieſem Winter wiederum erfolgen wird. Im
vorigen Winter ſind derartige Studien bekanntlich von
Profeſſor Hergeſell ſelbſt gemacht worden.
* Paris, 21. Okt. Auf dem Eiffelturm
wurden geſtern mit einer von dem Geniehauptmann
Taron erfundenen Angriffswaffe gegen
Lenkbal=
lons Verſuche unternommen. Dieſe Waffe beſteht in
einer Lanze, die aus einem Aeroplan oder einem
Lenk=
ballon auf einen tiefer ſchwebenden Lenkballon
ge=
ſchleudert wird, die Hülle des Ballons durchbohren und
dabei gleichzeitig eine Petarde zur Exploſion bringen
ſoll, durch die das Gas des Ballons entzündet wird.
Die Verſuche ſollen günſtige Ergebniſſe geliefert haben.
* St. Louis, 21. Okt. Der Ballon „
Ger=
mania” wurde am Donnerstag früh über dem
Ti=
miskaming=See geſichtet, wie er in ſchneller Fahrt in
nordöſtlicher Richtung den großen Wäldern des
nörd=
lichen Quebek zutrieb.
* St. Louis, 21. Okt. Ueber den Abſturz des
Ballons „Harburg” wird gemeldet: Infolge der
Arterienzerreißung war Aßmann in Gefahr, zu
ver=
bluten. Trotzdem gelang es den beiden Luftſchiffern,
den Ballön an einen Baum zu binden. Sie blieben
dann die Nacht über im Walde und hatten viel von
der Näſſe und Kälte zu leiden, bis ſie morgens von
Indianern aufgefunden wurden.
Vermiſchtes.
J.K. Für welche Tage hat eine
Kran=
kenkaſſe Krankengeld zu gewähren? Es iſt
vielfach die irrige Anſicht verbreitet, daß das
Kranken=
geld allgemein für Sonn= und Feiertage nicht zu
gewähren ſei, wenn das Statut der Krankenkaſſe nichts
anderes beſtimme. Dies iſt nur dann richtig, wenn
nach der allgemeinen Regel des
verſicherungspflich=
tigen Betriebes die Sonn= und Feiertage keine
Ar=
beitstage ſind. Kellner, gewerbliche Dienſtboten,
Krankenpfleger in gewerblichen Krankenhäuſern z. B.,
für die Sonn= und Feiertage ebenfalls Arbeitstage
ſſind, haben im Falle der Erkrankung mit
Arbeits=
unfähigkeit Anſpruch auf Krankengeld auch für
Sonn=
tage und auf die auf Werktage fallenden Feiertage. In
gleicher Weiſe haben verſicherungspflichtige Perſonen,
die nur an ganz beſtimmten Tagen in der Woche
be=
ſchäftigt werden (z. B. in Gewerbebetrieben nur
(Samstags beſchäftigte Putzfrauen und dergleichen
mehr) in Erkrankungsfällen nur für dieſe Tage
Krankengeld zu beanſpruchen.
— Hundegebell als nächtliche
Ruhe=
ſtörung. Die Strafkammer zu Frankfurt a. M. hat
kürzlich einen Profeſſor zu 50 Mark Geldſtrafe
ver=
urteilt, weil ſein Hund, den er nachts von 12 bis 3 Uhr
und das ganze Volk brachte der Königin Maria Pia
eine lärmende Huldigung dar, an der Amelia keinen
Anteil hatte. „Es lebe Maria Pia!”
* Pauſenſcheu. Im Heimgarten ſchreibt Peter
Roſegger in einem ſeiner Tagebuchabſchnitte: Da gibt
es Leute, die haben die Pauſenſcheu. Was iſt das?
Das iſt eine Geſelligkeitskrankheit. Sobald in einer
Geſellſchaft das Geſpräch ſtockt, wenn auch nur auf eine
Viertelminute, wird gleich eines oder das andere im
Kreiſe unruhig; es wird ihm unbehaglich, die Sache tut
ſich ſo verſtimmt, ſo verſtimmend, ſo geiſtlos. Als ob
die Köpfe geſperrt wären. Es muß um jeden Preis ein
Geſpräch vom Zaune gebrochen werden, das oft viel
geiſtloſer iſt, als das kurze Schweigen; dieſes kann ja
ſehr geiſtreich ſein, ſehr pikant. Jedenfalls ſind die
Gefprächspauſen etwas Natürlicheres, als das
ununter=
brochene Gerede, das oft etwas Gezwungenes hat, das
ſeiner Natur nach keine Tiefe und keinen Höhepunkt
haben kann, das wie ein klapperndes Mühlrad iſt. Ich
habe mich nie behaglich fühlen können in einer
Geſell=
ſchaft, in der ſo ängſtlich die Geſprächspauſen
vermie=
den werden. Unter Ungezwungenheit — und das iſt
bei einer anregenden Unterhaltung wohl die
Haupt=
ſache — verſtehe ich nicht bloß, daß jeder darauf hin
reden kann, was ihm einfällt, ſondern auch, daß er
ſchweigen kann nach Belieben. Und wenn es
Augen=
blicke gibt, da das alle zugleich tun, ſo — geht ein
Engel durch das Zimmer. Laßt ihn ruhig gehen, laßt
ihn zweimal durch das Zimmer gehen, es kommt ein
Segen. Ganz von ſelbſt fällt da oder dort ein kluges
Wort und eine friſche Geſprächsära beginnt. Und wenn
wirklich keinem was einfällt, ſo iſt es erſt recht gut,
daß ſie ſchweigen.
* Der deutſche Kronprinz als
Drechs=
ler. Alle preußiſchen Prinzen erlernen bekanntlich
ein Handwerk. So lernte Kaiſer Friedrich die Buch=
im Garten ließ, durch fortgeſetztes Bellen die
Nachbar=
ſchaft beläſtigt hat. Das Erkenntnis muß mit Freuden
begrüßt werden. Wer ſich und ſein Eigentum durch
einen Wachhund beſchützen laſſen will, ſoll den Hund ſo
dreſſieren, daß er nur, wenn Gefahr im Anzuge iſt,
anſchlägt. Die Strafkammer fordert in ihrer
Urteils=
begründung ausdrücklich, daß der Hund nicht grundlos
minutenlang bellen darf, ſondern nur, wenn er
ver=
dächtiges Geräuſch hört oder gereizt wird, anſchlägt. Sie
ſtellt feſt, daß es Sache des Hundebeſitzers ſei, wie dem
Hunde das beizubringen iſt. Das im Verlage der
„Kameradſchaft” Berlin W. 35, erſchienene Dreſſurbuch
für Polizeihunde von Gersbach gibt hierzu die beſte
Anleitung.
— Eine Umgeſtaltung unſerer
Kalender=
rechnung iſt es, die der bekannte Schriftſteller und
Rei=
ſende Ernſt von Heſſe=Wartegg ſeit Jahren anſtrebt und
gelegentlich einer Beſprechung über die Feſtlegung des
Oſterfeſtes in der neueſten Nummer der Gartenlaube
ein=
gehender erläutert. In aller Kürze ſei das Weſentliche
hier angeführt: Durch Fortlaſſen eines Tages aus der
Wochenrechnung ſollen die Wochen und Monate ſo in
Uebereinſtimmung gebracht werden, daß für alle künftigen
Zeiten jeder Wochentag auf einen beſtimmten Jahrestag
fällt. Dieſer zuerſt von Heſſe=Wartegg entwickelte
Vor=
ſchlag wurde in verſchiedenen Ländern aufgegriffen und
eine Reihe von kommerziellen Körperſchaften hat ſich auch
bereits dahin geeinigt, daß der 365. Tag des Jahres als
Neujahrstag außerhalb der Wochenrechnung beſtehen
bleibt und die übrigen 364 Tage in Vierteljahre von je 91
Tagen Dauer eingeteilt werden. In jedem Vierteljahr
haben die beiden erſten Monate 30, der dritte 31 Tage, und
der Normalkalender würde alſo in Zukunft ſich
folgender=
maßen geſtalten: Neujahrstag, Januar und Februar je
30, März 31 Tage, April und Mai 30, Juni 31 Tage, Juli
und Auguſt 30, September 31, Oktober und November 30,
Dezember 31 Tage. Der alle vier Jahre eintretende
Schalttag ſoll als datumloſer Tag außerhalb der
Wochen=
rechnung unter dem Namen Schalttag untergebracht und
zwiſchen den 31. Juni und 1. Juli eingereiht werden, wo
er in der Tat am wenigſten ſtörend wirkt. Für Oſtern iſt
Sonntag, der 7. April, vorgeſchlagen worden, ſo daß
Pfingſten auf den 4. Juni fiele. Die beiden
Weihnachts=
feiertage fielen ſtets auf Sonntag und Montag am 24. und
25. Dezember. In gleicher Weiſe würden alle andern
Feſt=
tage ihren beſtimmten Tag haben und keine Verſchiebungen
mehr eintreten. Man muß ſagen, dieſe Vorſchläge
er=
ſcheinen durchaus brauchbar, und der Gedanke, daß die
tiefgreifenden Schäden und Verluſte, die durch den
fort=
währenden unmotivierten Wechſel der Feſttage, die
un=
gleiche Länge der Monate uſw. ſchon entſtanden ſind, ein
Ende haben und wir ein auf geſunder, überſichtlicher
Grundlage aufgebautes Kalendarium erhalten ſollen, ſollte
Veranlaſſung ſein, daß alle Regierungen dieſer Frage
ernſtlich näher treten.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Welche der Jetztzeit nicht mehr angepaßte
Zu=
ſtände ſich noch in der oberen Rheinſtraße befinden,
beweiſt ſich wieder am beſten bei der Gleisverlegung
der Städtiſchen Straßenbahn. Die vorſtehenden
Trep=
pen an den Häuſern ſind dort jetzt förmlich ein
Ver=
kehrshindernis, wenn nicht ſogar unter Umſtänden
lebensgefährlich. Hier würde ſich die zuſtändige
Be=
hhörde gewiß den Dank des Publikums ſichern, wenn
ſie darauf hinwirken würde, daß dieſes
Verkehrshin=
dernis, das auch gerade nicht als eine Zierde für die
(Rheinſtraße betrachtet werden kann, geändert reſp.
beſeitigt werden würde. Einer für viele.
Literariſches.
— Als größte Neuheit für die Frauenwelt finden
die „Favorit=Schnitte” für Selbſtverfertigung,
ſowie Moderniſierung aller Arten Kleidungsſtüche eine
immer ſteigende Verwendung. Die Vorteile, die dieſe
vorzüglich paſſenden, leicht verwendbaren Schnitte
bie=
ten, ſind aber auch ſo in die Augen ſpringende, daß
keine Frau, die ſie kennen lernte, ferner darauf
ver=
ichten will. Die Auswahl der Schnitte erfolgt nach
dem großartig ausgeſtatteten Favorit=Moden=Album,
welches viele Hundert neueſte. Modelle enthält, alſo
mehr bietet, als das Abonnement einer Modenzeitung
und nur 60 Pfg., franko 70 Pfg. koſtet. Zu beziehen iſt
dasſelbe durch die „Internationale Schnittmanufaktur,
Dresden=Neuſtadt” oder deren Agenturen.
Okowi — ein Hereroſpion? Eine
Ge=
ſchichte aus dem ſüdweſtafrikaniſchen Kriege von
Jonk Steffen. 236 Seiten mit 2 Karten, 16
Vig=
netten und 2 Vollbildern von Maler Heims. Verlag
ron Wilhelm Weicher, Berlin W. 30,
Haberland=
ſtraße 4. Ein ſehr bemerkenswertes Buch! — Und
zwar aus zwei Gründen: Erſtens ſchildert der Ver=
binderei, unſer Kaiſer die Tiſchlerei und unſer
Kron=
prinz die Drechslerei. Er hat an dieſem Handwerk
ſolchen Gefallen gefunden, daß er ſich auch noch weiter
viel mit Drechslerarbeiten befaßt. Er hat ſich eine
voll=
ſtändige Drechslerwerkſtätte eingerichtet, in der er ſehr
oft tätig iſt, und fertigt Schirm= und Stockgriffe an,
die er ihm naheſtehenden Perſonen als Andenken
ver=
ehrt. Auch die Berliner Drechslerinnung hat ſchon
verſchiedentlich Arbeiten des Kronprinzen, wie z. B.
Säulen, erhalten.
„Der Bruder des Königs von
Eng=
land‟. Eine Zeitungskorreſpondenz, die am
Donners=
tag die ſchwere Erkrankung des Fürſten Franz von Teck
meldete, machte ihn zum Bruder des Königs von England,
obwohl doch der König von England bekanntlich gar keinen
Bruder hat, und wenn er einen hätte, dieſer doch nicht
„Prinz von Teck” heißen könnte. Der Bruder der
Köni=
zin, um den es ſich hier handelt, iſt der zweitälteſte
Sohn=
des verſtorbenen Herzogs von Teck aus ſeiner Ehe mit der
Prinzeſſin Mary von England. Seine Nachkommen
füh=
ten den Titel prince, der richtiger mit „Fürſt” als mit
Prinz überſetzt wird.
* Ueber Beläſtigungen reiſender
Fürſt=
lichkeiten wird in unſerer Zeit vielfach geklagt. Der
Zar iſt bei ſeinem Aufenthalt in Friedberg von
Zudring=
lichen ſo ſtark beläſtigt worden, daß mit volizeilichen Ab= gedroht werden mußte. Wie weit
dieſe meiſtens der Neugie: entſpringende Aufdringlichkeit
des Publikums geht, zeigt eine Meldung der Köln.
Volksztg. Danach ſind die Kajütenplätze auf dem Dampfer
„Prinz Ludwig” des Norddeutſchen Lloyd, mit dem das
Kronprinzenpaar den erſten Teil der Reiſe nach Oſtaſien
unternimmt, ſchon ſeit zwei Wochen ſämtlich vergeben.
Ja, es haben ſogar Angebote bis zu 10000 Mark (!) für
eine Kajüte abgelehnt werden müſſen.
faſſer aus eigener Anſchauung. Alſo kein
Phantſſie=
produkt, das merkt man aus jeder Zeile. Denu ſo
lebenswahr und echt kann nur erzählen, wer
Sethſt=
geſehenes wiedergibt. Zweitens erfüllt Okowi das
wichtige Erfordernis einer guten Jugendſchrift: Es
birgt zwar eine Fülle von Lehren ſittlichen und
ſach=
lichen Inhalts, aber es bringt dieſe Lehren ganz
un=
auffällig, unmerklich. Okowi lieſt ſich wie eines der
Cooperſchen Indianerbücher und iſt doch von edler
Tendenz beſeelt, gleich Defoes berühmtem Robinſon
Cruſoe. Wir haben es hier alſo mit einem ganz
her=
vorragenden Jugendwerk zu tun.
— Die Deutſche Zentralſtelle zur
För=
derung der Volks= und Jugendlektüre gibt
ſoeben ein „Verzeichnis empfehlenswerter, Bücher für
junge Mädchen” in zweiter, weſentlich erneuerter und
vermehrter Auflage heraus. Die Zentralſtelle iſt als
Ab=
teilung des Zentralausſchuſſes für Innere Miſſion
ge=
ſchäftlich völlig unintereſſiert und hat ſich die Aufgabe
ge=
ſetzt, die gute Literatur gegenüber der Schundliteratur zu
fördern. Das Verzeichnis iſt zu folgenden Preiſen durch
die Deutſche Zentralſtelle in Berlin=Dahlem, Poſt Groß=
Lichterfelde=Weſt, Altenſteinerſtr. 51, zu beziehen: 1
Exem=
plar 15 Pfg., 10 Exemplare 1 Mark, 50 Exemplare 3 Mark,
100 Exemplare 4,50 Mark.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 21, Okt. Der nach Unterſchlagung von
etwa 800000 Mark flüchtig gewordene Buchhändler
Cyriacus wurde heute vormittag an der
Mach=
nower Schleuſe (Teltow=Kanal) als Leiche
auf=
gefunden.
* Karlsruhe, 21. Okt. Der Großherzog
em=
pfing heute mittag den Staatsſekretär des
Reichsſchatz=
amtes, Wermuth. Daran anſchließend fand im
Pa=
lais Frühſtückstafel zu Ehren des Staatsſekretärs
ſtatt, an der auch die Miniſter teilnahmen.
* Greifswald, 21. Okt. Die Verhandlung gegen
den Rittergutsbeſitzer Becker auf Bartmannshagen
wegen Beleidigung des Landrats von Maltzahn=
Grimmen wurde wegen Unpäßlichkeit des Angeklagten
auf Dienstag früh 9 Uhr angeſetzt. Der Angeklagte
zieht ſich ſo lange auf ſein Rittergut Bartmannshagen
zur Erholung zurück.
* Wien, 21. Okt. Der Heeresausſchuß der
ungariſchen Delegation begann die
Ver=
handlungen über das Heeresbudget. Koſſuth
erklärte, da ſich die Kriegsverwaltung gegenüber der
Erfüllung der nationalen Wünſche ablehnend verhalte,
müſſe ſeine Partei die Bewilligung der Forderungen
für das Heer von der Erfüllung dieſer Wünſche
ab=
hängig machen, wovon nicht eine Schwächung, ſondern
eine Stärkung des Heeres erwartbar ſei. Referent
Hegedues, ſowie die Abgeordneten Solinmoſſy und
Heltay ſprachen dem Kriegsminiſter ihr Vertrauen
aus. Heltay trat auf das wärmſte für die
Ausgeſtalt=
ung der Wehrmacht und die Verbeſſerung der Lage
der Offiziere und Mannſchaften ein.
* Wien, 21. Okt. Der Stadtrat beſchloß, an
beiden Enden des Kaiſer Wilhelm=Ring
Mar=
mortafeln anzubringen mit der Inſchrift: Dieſer Teil
der Ringſtraße, urſprünglich Parkring, erhielt ſeinen
Namen zur bleibenden Erinnerung an den .Beſuch
Seiner Majeſtät des deutſchen Kaiſers Wilhelm II. im
Wiener Rathaus am 21. September 1910.
* Bordeaux, 21. Okt. Die noch ausſtändigen
Angeſtellten der Südbahn beſchloſſen, die
Ar=
beit heute nachmittag wieder aufzunehmen.
* Rom, 21. Okt. Von zuſtändiger Seite geht dem
Wolffſchen Bureau folgende Mitteilung zu: Es ſtellt
ſich heraus, daß in den nach Italien gehenden
Schnell=
zügen ſkrupelloſe Leute beunruhigende Gerüchte
über die geſundheitlichen Verhältniſſe
in gewiſſen Städten des Königsreichs verbreiten
und die Paſſagiere von einer Reiſe dahin abzuhalten
ſuchen. So bezeichnet man z. B. Rom, Piſa und Livorno
für cholerainfiziert, Florenz als choleraverdächtig. Die
Reiſenden werden vor dieſen tendenziöſen falſchen
Ausſtreuungen gewarnt. Die wirklichen ſanitären
Ver=
hältniſſe erhellen ſich aus den amtlichen Bulletins, die
von dem Miniſterium des Innern durch die Agenzia
Stefani allen italieniſchen Zeitungen zugeſtellt und
von dieſen veröffentlicht werden.
* Belgrad, 21. Okt. Nach dem heute morgen
aus=
gegebenen Krankheitsbericht hat die Beſſerung im
Befinden des Kronprinzen heute nacht
ange=
halten; das Bewußtſein wird klarer. Der Patient
ſchlummerte nachts und verfiel gegen Morgen wieder
in Schlaf. Die Temperatur beträgt 88,8 Grad.
* London, 21. Okt. Der portugieſiſche
Fi=
nanzminiſter Relvas telegraphierte an die
Finanzial=News, daß die republikaniſche Regierung in
der Lage ſei, allen finanziellen Verpflichtungen
nach=
zukommen. Die portugieſiſche
Finanzver=
waltung werde von Grund auf umgeändert und die
Regierung plane ernſtliche Verminderung der
unpro=
duktiven Ausgaben. Die Defizitwirtſchaft werde
auf=
hören. Die Regierung werde ſich bemühen, die
Fi=
nanzen des Landes auf eine ſichere Grundlage zu
bringen.
* Kopenhagen, 21. Okt. Der Großherzog und
die Großherzogin von Mecklenburg=
Schwerin ſind heute vormittag hier eingetroffen
und vom Kronprinzenpaar am Bahnhof empfangen
worden.
* Berlin, 21. Okt. Auf der Durchreiſe nach
Friedberg ſind geſtern Prinzeſſin Heinrich
von Preußen und Großfürſtin Sergius
von Rußland in Berlin eingetroffen und im
Continental=Hotel abgeſtiegen. Der Kaiſer ſtattete
den fürſtlichen Damen einen Beſuch ab und begleitete
ſie dann zum Beſuch der Kaiſerin im Automobil
nach Potsdam, von wo die Herrſchaften gegen ½8 Uhr
abends, wiederum vom Kaiſer begleitet, ins Hotel
zurückkehrten. Abends gegen 10 Uhr ſetzten
Prin=
zeſſin Heinrich und Großfürſtin Sergius die Reiſe
nach Friedberg fort.
H. B. Berlin, 21. Okt. Die Taten der Karl
Mohr=
ſchen Räuberbände, die eine Zeitlang die
Um=
gegend Berlins unſicher gemacht hat, beſchäftigten die
4. Strafkammer des Landgerichts Berlin III. Auf
der Anklagebank ſaßen die 16jährigen Burſchen Paul
Ka=
witzke, Willi Löſche und Erich Bohlmann, die ſich wegen
bandenmäßigen Diebſtahls, Straßenraubes und verſuchten
Raubmordes an dem Küſter Röſener in Friedenau zu
ver=
antworten hatten. Der Anführer der Räuberbande, Karl
Mohr, der erwachſen iſt, wird erſt ſpäter wegen ſeiner
Taten vor das Schwurgericht geſtellt werden. Der
Ge=
richtshof nahm bei Löſche an, daß er nicht mit der
Mög=
lichkeit einer Tötung des Röſener gerechnet habe, hielt
Seite 6.
Darmſtadter Tagblatt, Samstag, den 22. Oktober 1910.
Nummer 248.
dies aber bei Kawitzke für erwieſen. Kawitzke wurde zu
7 Jahren 6 Monaten, Löſche zu 4 Jahren 6 Monaten und
Bohlmann zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt.
H. B. München, 21. Okt. Nachdem geſtern die
Elek=
tromonteure von vier großen Firmen der
Elektri=
zitätsbranche in den Streik getreten ſind und die
betreffenden Firmen keine geeigneten Verhandlungen
ange=
boten haben, hat die Verwaltung des Deutſchen
Metall=
arbeiterverbandes beſchloſſen, daß am Samstag, den 22.
Oktober, bei ſämtlichen elektrotechniſchen
Inſtallations=
firmen in München die Arbeit niederzulegen ſei. Die
Ar=
beiter verlangen Verkürzung der Arbeitszeit und Erhöhung
der Löhne.
H. B. Bamberg, 21. Okt. In Schönreuth kamen zwei
Kinder des Mühlenbeſitzers Mentzel einer
Transmiſ=
ſion der Futterſchneidemaſchine zu nahe. Ein
ſechs=
jähriges Mädchen wurde herumgeſchleudert und ſofort
getötet, das andere Kind erheblich verletzt.
— Mannheim, 21. Okt. Der Niederrheiniſche
Fabri=
kantenverband beſchloß die Ausſperrung der
Zi=
garrenarbeiter, der auch die Zigarrenfabrikanten in
Nußloch ſich angeſchloſſen haben. Anlaß zu der
Ausſper=
rung gaben Lohndifferenzen an dieſem Platze; es werden
über 4000 Arbeiter ausgeſperrt.
— Gotha, 21. Okt. Aus dem Gothaer Schloß ſollen
gegen 60 Bilder durch Diebſtahl entwendet
worden ſein; zwölf Stück wurden bereits in Eiſenach
be=
ſchlagnahmt. Ein Diener und ein früherer Kellner
wur=
den als mutmaßliche Täter verhaftet.
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lich den Namen Dr. Hommel. (1969a
Familiennachrichten.
Statt Karten.
Die glückliche Geburt eines Sohnes zeigen
ergebenſt an
(20484
Prof. Dr. J. Horn und Frau
Anna, geb. Soldan.
Darmſtadt, 20. Oktober 1910.
Seeet
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Verwandten und Freunden die
ſchmerz=
liche Nachricht, daß unſere liebe Mutter,
Groß=
mutter, Urgroßmutter und Schweſter
Frau
Karoline Reichenbach
geb. Meyer
heute früh im faſt vollendeten 80. Lebensjahre
ſanft verſchieden iſt.
(20556
Die trauernden Hinterbliebenen.
Frankfurt a. M., London, Berlin,
Darm=
ſtadt, Pittsburg und Quincy.
Die Beerdigung findet ſtatt: Sonntag, den
23. ds. Mts., um 11 Uhr in Darmſtadt, vom
israelitiſchen Friedhofe aus.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Heute wurde meine liebe Schwägerin,
(B20532
unſere gute treubeſorgte Tante
Fräulein
Hedwig Brumhard
durch den Tod von ihrem langen ſchweren
Leiden erlöſt.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Frau lda Brumhard Wwe.
Darmſtadt, Bonn, den 20. Oktober 1910.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 23.
Ok=
tober, nachmittags 3 Uhr, von der
Friedhofs=
kapelle aus, ſtatt.
Blumenſpenden auf Wunſch der Verſtorbenen
dankend verbeten.
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
die ſchmerzliche Mitteilung, daß mein
innigſt=
geliebter Sohn, unſer Bruder und Enkel
Willy
heute abend 6 Uhr nach langem ſchweren
Lei=
den, im Alter von 10 Jahren, ſanft ent=
(20563
ſchlafen iſt.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen:
Magdalene Hedderich
nebſt Kindern
Bleichſtraße 25.
Darmſtadt, 20. Oktober 1910.
Die Beerdigung findet am Sonntag,
nachmit=
tags 3½ Uhr, vom Portale des Friedhofes
aus, ſtatt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Die
Zyklone über der ſüdlichen Nordſee iſt unter
Ver=
flachung ſüdwärts gerückt, ſo daß ganz Deutſchland, den
Südweſten ausgenommen, der im Bereich des Tiefs
ſtarke Regen hatte, unter den abkühlenden Einfluß
nordöſtlicher Winde gekommen iſt. Dabei heitert es
vormittags vorübergehend auf. Ueber Nordoſteuropa
iſt für die Jahreszeit ſtarker Froſt eingetreten. — Ein
ſehr ſtarkes Hochdruckgebiet über dem Norden des
Erd=
teils bringt Nachtfröſte.
Ausſichten in Heſſen für Samstag den 22. Okt.:
Starke Nordoſtwinde, kalt, nachts Froſt, wolkig.
Tageskalender.
Samstag, 22. Oktober.
Gaſtſpiel des Oberbayr. Bauerntheaters um 8¼ Uhr
im Orpheum („Der Kraftprotz”).
Konzert zum Beſten des Frauenvereins der
Petrus=
gemeinde um 8 Uhr im Gemeindehaus (Hofgartenſtr.)
Konzert der Liedertafel um 8¼ Uhr im „Kaiſerſaal”
Konzert des Geſangvereins „Liederzweig” um 9 Uhr
in der Turnhalle am Woogsplatz.
Familienabend des Bürgervereins und Darmſtädter
Fechtklubs um 8½ Uhr im Hotel Heß.
Beſprechung zur Weiterführung des zweiten
Ober=
heſſenvereins um 8½ Uhr Dieburgerſtraße 18.
Eröffnung des Winterkurſus der Freiwilligen
Sanitäts=Hauptkolonne um 8½ Uhr in der Turnhalle
der alten Viktoriaſchule.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um ½8 Uhr im Bürgerkeller.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo”
Oktoberfeſt um 5 Uhr im „Kölniſchen Hof”
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Craſenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Sonntag, 23. Oktober.
Hoftheater, Anfang 6 Uhr (Ab. C): „Lohengrin”
Gaſtſpiel des Oberbayr. Bauerntheaters im Orpheum
(um 4 Uhr „Die Bräuroſ!l”, um 8¼ Uhr „Sündige
Liab”).
Hauptprobe zum Konzert des Muſikvereins um 10 Uhr
im Saalbau.
Wohltätigkeits=Baſar zum Beſten des
Kirchen=
baues Beſſungen um 4½ Uhr im „Konkordiaſaal”.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Perkeo”
Konzert um 4 und 8 Uhr im Bürgerkeller.
Konzert um 8 Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz.
Konzert um 8 Uhr im „Schützenhof”
Konzert um 8 Uhr im „Kaiſerſaal”.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 24. Oktober.
Hofreiten=Verſteigerung des Lud. Mart. Schwarz
(Mauer=, Dieburger= und Stiftſtraße) um 10 Uhr auf
dem Ortsgericht I.
Weißzeug= u. Kleidungsſtücke=Verſteigerung
um 2 Uhr im ſtädtiſchen Pfandhaus.
Beſichtigung des Großh.
Reſidenzſchloſ=
ſes: Dienstags und Freitags von 3—4 Uhr,
Sonn=
tags von 11—1 Uhr. Eintrittskarten werden beim
Schloßinſpektor abgegeben: Einzelkarte 50 Pfg.,
Fa=
milienkarten (3 Perſonen) zu 1 Mk.
König=Muſeum Saalbauſtr. 73; Sonntags geöffnet
von 11—1 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: S. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Iare
Derrs%e
nach Pilsner Art
nach Münchner Art
Hell Export GoEG
1-Biere.
(64
[ ← ][ ][ → ]Nummer 248.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Oktober 1910.
Seite 7.
Tredaktichb- Schob
Jch
(20555
C. C. M. D. L.
Infolge des Geschäftsabschlusses vom 30. 9. 10. ersuchen wir unsere verehrl. Mitglieder, unverzüglich die
Consum- und Lieferantenmarken in den Verteilungsstellen abzuliefern. Die Marken müssen zu 20 Mk.
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93,60
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3½
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3
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3½
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do.
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do. v. 1890 . . 91,30
do. v. 1905. . 91,00
Ruſſen v. 1880 . . . .
InProz.
3i.
4 Ruſſen v. 1902 . z „ 92,20
4½ do. v. 1905 . . . . 101,10
92,50
3½ Schweden . . . . .
4 Serbier amort. v. 1895 82,70
4 Türk. Admin. v. 1903 87,00
do. uniftz. v. 1903 94,50
4 Ungar. Goldrente . . 93,60
do. Staatsrente . 91,75
5 Argentinier . . . . . . 102,40
91,30
do.
4½ Chile Gold=Anleihe .
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,00
99,10
do.
4½ Japaner . . . . . . . 97,20
5 Innere Mexikaner . . 99,90
. 68,40
do.
Gold=Mexikan. v. 1904 95,10
5 Gold=Mexikaner . . . 100,10
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4 Hamb.=Amerika=Paket=
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3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . 90,00
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3½
92,30
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9550
98,00
97,50
81,75
99,30
80,00
75,00
89,70
98.00
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Bf.
2¼/0 Livorneſer . . . . . . 74,20
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. 257,00
Deutſche Bank .
Deutſche Vereinsbank 127,00
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Dresdner Bank . . . . 161,40
Mitteldent. Kreditbk. 120,90
Nationalbk. f. Deutſchl. 127,75
.194,00
Pfälzer Bank.
.143,90
4 Reichsbank
Rhein. Kredit=Bank . 139,00
Wiener Bank=Verein 140,00
Pfandbriefe.
4 Frankſt. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,00
3½ do. S. 19 . . . . . 92,00
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,40
4 Hamb.=Hypoth.=Banl 100,00
do.
3½
90,50
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,40
do
92,10
4 Meining. Hyp.=Bank 99,90
do.
, 91,00
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,00
do. (unk. 1914) 90,80
4 Südd. Bd.=Kr.=Bl.=Pf. 100,30
3½
2e,
92,10
InProz.
Zi.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt . . .
3½ do.
101,00
4 Frankfurt . .
96,00
3½ do.
4 Gießen .
3½ do.
4 Heidelberg .
90,80
3½ do.
99,80
4 Karlsruhe
91,50
3½ do.
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim .
3½ do.
4 München .
„ 100,00
3½ Nauheim
90,80
4 Nürnberg.
* 100,00
3½ do.
4 Offenbach.
3½ do.
91,50
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e 101,50
3½ do.
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3½ do.
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3 Holl. Komm. „ 100
22
Zf.
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4 Meining. Pr.=Pfand=
135,90
briefe.
4 Oeſterr. 1860er Loſe 175,00
3 Oldenburger .
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2½ Raab=Grazer fl. 150
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Mailänder
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Auf Liebespfaden.
Roman von H. Ehrhardt.
(Nachdruck verboten.)
37)
Die Exzellenz ärgerte ſich, daß die Tochter ihre
Feindin in Schutz nahm und ſagte, wohl mit Abſicht
dem blonden Offizier zugewandt:
Bei der Frau iſt auch die Einfachheit Koketterie, ſie
mußte immer etwas Beſonderes haben, ſchon an der
Riviera damals, wenn ſie nur den Herren gefällt, das
iſt ihr Lebenszweck.
Sollte das nicht die Abſicht jeder Frau ſein,
Ex=
zellenz? Wenn man ſo jung und ſchön iſt wie Frau
von Rieding, wäre es traurig genug, ſie entzöge ſich
uns, dazu iſt ja noch Zeit, wenn ſie alt iſt und verblüht.
Der Schriftſteller lächelte harmlos, aber im
brau=
nen Auge hatre er ein ſpöttiſches Glitzern.
Haſſingen wechſelte einen Blick mit ihm und ſah
dann verſtohlen lächelnd beiſeite.
Das ſcharf gewordene Frauengeſicht war leicht
erblaßt.
Ich kann dieſe Frau nun einmal nicht leiden! ſagte
ſie mit plötzlicher, ſchroffer Ehrlichkeit. Ich hege ein
Mißtrauen gegen ſie. Ihre Stimme wurde zum
Flü=
ſtern, ſie neigte ſich näher zu dem Offizier hinüber und
fuhr fort: Sagen Sie ſelbſt, lieber Herr von Haſſingen,
iſt es etwa paſſend, daß ſie als ſo junge Frau, nur
von ihrer Jungfer begleitet, in der Welt herumreiſt?
Hans von Haſſingens jugendliches Geſicht zeigte
auf einmal die hochmütigen Linien, die es ſo jäh
ver=
änderten.
Ich meine doch, eine Dame wie Frau von Rieding
ſchützt ſich ſelbſt, muß denn die Tugend immer einen
Wächter haben? Wenn das notwendig iſt, dann ſteht
ſie wohl auf tönernen Füßen und bricht trotz der
Garde=
dame zuſammen.
Die Frau zuckte wegwerfend die vollen Schultern,
als wolle ſie andeuten, daß der Gegenſtand ihr einer
weiteren Erörterung nicht wert war.
Der blonde Offizier hätte ſie in dem Moment
kal=
ten Blutes erdroſſeln können.
Und als ſie nach einer Weile alle Regiſter der
Lie=
benswürdigkeit gegen ihn aufzog und ihn aufforderte,
ſich ihnen doch abends anzuſchließen, ſagte er höflich,
aber mit einer Knappheit, die ſich jede nähere Frage
verbat:
Ich muß danken, Exzellenz, ich bin heut’ abend
be=
reits eingeladen.
Sie verwand ihren Aerger nur ſchwer und hielt
ſich zum Troſt an die Zuſage des Schriftſtellers, der im
Stillen noch immer hoffte, auf dieſe Weiſe doch noch zu
einer Begegnung mit der braunhaarigen, reizenden
Frau zu kommen.
Giech derntf auſcht ſih Polnant von Hoaſtugen
unter einem Vorwande. Die ſtickige Luft des engen
Raumes erregte ihm Ekel, die gehäſſige Exzellenz ſtieß
ihn immer mehr ab. Mochten ſie hinter ihm herreden,
Keßler würde ſchon ſeine loſe Zunge für ihn und ſeine
Dame rühren, wenn es not tat.
Er aß heut’ allein Mittagbrot und hielt hinterher
eine ausgiebige Ruheſtunde. Der jungen Frau wollte
er ungern mit matten Augen und fahlem Geſicht
ent=
gegentreten. Er blätterte dann zur Orientierung in
dem Textbuch zu „Triſtan und Iſolde”, machte
ſorg=
fältiger denn je Toilette und begab ſich in einem
Wagen nach der „Villa Maria”.
An einem Blumenladen unterwegs ließ er halten
und erſtand zwei köſtliche Marechal Niel=Roſen, weil
ſie am Tage vorher geäußert, es wären ihre
Lieblings=
blumen, eine Aufmerkſamkeit mußte er ir doch
er=
weiſen.
Beklommen, als ginge er ſeinem Schickſal
ent=
gegen, ſtand er dann inmitten eines kleinen,
behag=
lichen, blumendurchdufteten Salons, wohin ein
ält=
liches Mädchen mit treuen Augen in einem ſanften
Ge=
ſicht ihn geführt hatte.
Es war der Vorzug der Villa Maria, daß ſie ihren
Penſionären Räume zur Verfügung ſtellte, die nicht
mit hotelmäßiger Eleganz, ſondern im Geſchmack
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auf, vor den Fenſtern umrahmten gleichfarbige
Plüſch=
portieren goldfarbene Spachtelſtores.
In den Ecken neigten Palmen ihre tiefgrünen
Wedel, Schlinggewächſe wucherten üppig in einer leiſe
ſchwankenden Ampel, weiße Hyazinthen leuchteten vom
Blumenſtänder am Fenſterplatz.
Hinter ihm öffnete ſich nun die Tür, das leiſe
Rauſchen und Kniſtern, das ihm ſo beſtrickend in den
Ohren klang, näherte ſich ihm, der Veilchenduft wehte
ſüß, verwirrend.
Er wandte ſich um.
Lena von Rieding ſtand vor ihm, jung und reizend
und doch mehr denn je die elegante Dame der großen
Welt. Ein ſchwarzes Tüllkleid mit Flittern überfät
umſchloß funkelnd und blitzend ihre ſchlanke,
ent=
zückende Geſtalt. Der tiefe Ausſchnitt der Taille war
nur durch den dünnen Flitter ergänzt und darunter
ſchimmerte ihre Haut mattweiß wie ihr ſchmales,
feſ=
ſelndes Geſicht. Zu den Smaragden am hohen, von
Samtbändern gebildeten Stehkragen und der roſigen
Hand, deren Finger unter den Spitzenhandſchuhen
her=
vorlugten, hatte ſie heut’ noch eine Armſpange mit
Smaragden und Brillanten angelegt.
Er kam ſich faſt ärmlich vor in ſeinem nicht mehr ganz
tadelloſen Gehrock, an deſſen Stelle er ſich ſo gern ſchon
ſeinmal den immer vornehm wirkenden Smoking
ange=
ſchafft hätte. Aber Lena von Riedings Blick glitt in ſe=
ludenlngemn Auſteuchten iber ſeine heh, ſraſſe
Ge=
ſtalt und ſeinen ſelten hübſch geformten, blonden Kopf.
Sie begrüßte ihn gänzlich unbefangen, als hätten ihre
lächelnden Lippen nie in verräteriſcher Sehnſucht an den
ſeinen gehangen.
Und leicht errötend, aber ohne ein Zeichen beſonderer
Erregung, befeſtigte ſie die zartgelben Roſen, die er ihr
reichte, an ihrer Bruſt.
Im Flur legte das ältliche Mädchen den hellen
Abend=
mantel um die Schultern der Herrin.
Die kurze Wagenfahrt legten ſie ſchweigend zurück,
jedes in ſeine Gedanken verſunken.
Bei Haſſingen waren ſie ernſter, bedrückender Art, auf
ihm laſtete zu viel. Sein Knie ſchmerzte wieder ſtark, die
Geldnot drohte. Helene Falk, der Onkel, die ſorgenden
Seinen in der kleinen, thüringiſchen Stadt — das glitt
kaleidoſkopartig an ihm vorüber, während die rollenden
Räder ihn an der Seite einer ſchönen Frau dem
Vergnü=
gen zutrugen.
Lena von Rieding hatte heute von ihrem Reichtum
Gebrauch gemacht und die ganze Fremdenloge mit
Be=
ſchlag belegt. Sie zeigte es oſtentativ, daß ſie mit dem
blonden Offizier allein ſein wollte.
Man ſoll uns den muſikaliſchen Genuß nicht durch
fades Geſchwätz verderben! ſagte ſie zu dem dankbar
lächelnden Haſſingen und ertrug mit Seelenruhe die auf
ihr Erſcheinen hin gezückten Operngläſer.
Sie ſelber warf nur einen flüchtigen Blick ins Parkett
hinunter und über den nur ſpärlich beſetzten erſten Rang.
In der „Geſellſchaft” gab es heute noch zwei Masken=
bälle, deren einen auch Erbhagens mitmachten, ſie glänzte
daher durch Abweſenheit, und das Fremdenpublikum des
erſten Ranges fehlte noch.
Lena von Rieding hatte wohl kaum Bekannte im
Zu=
ſchauerraum, nur Haſſingen entdeckte einige „Heilmüller”,
die ihn neidiſchen Blickes grüßten. Da überkam ihn doch
ein heißes Triumphgefühl und wehrte den traurigen
Schatten, die ihn bedrückten.
Dann nahm ihn der Zauber der Muſik völlig
ge=
fangen.
Die Löffler=Burkhard ſang die Partie der „Iſolde‟.
Sie ſang hinreißend, mit der ganzen Leidenſchaft, die der
Dichterkomponiſt in dieſer Geſtalt verkörpert hat. Auch
die Leiſtungen des „Triſtan” ſtanden auf der Höhe der
künſtleriſchen Kraft von Stimme und Spiel.
Sie ſtanden beide ſo unter dem Bann der Muſik und
den von ihr geweckten Empfindungen, daß ſie es
ver=
ſchmähten, in den Zwiſchenakten das Foyer aufzuſuchen.
Als Gaſtgeberin fragte die junge Frau natürlich, ob
ihr Begleiter den Wunſch nach einer leiblichen Stärkung
hege, er aber verneinte. Er wollte ſich nicht aus der
traumhaften Stimmung reißen laſſen, die ihn weit über
alle gemeinen Erdenſorgen hinaushab, und die eher
ver=
ſtärkt als abgeſchwächt ward durch die diskret gedämpfte
Frauenſtimme, die, von ihren Eindrücken plaudernd, die
Spielpauſen harmoniſch ausfüllte, weil Lena von Rieding,
feinfühlig und ſenſitiv und voll tiefen muſikaliſchen
Ver=
ſtändniſſes, nur ausſprach, was unklar und verworren
in dem Manne auf und nieder wogte.
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K. Jäger, Goldwaren
Rheinstr. 33 — Telefon 675.
Nummer 248.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Oktober 1910.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Dem Ortsvorſtand Arheilgen wurde die Erlaubnis erteilt, in der Gemarkung
Arheilgen zur Vertilgung der Mäuſe Gift zu legen. Das Gift (vergiftete
Weizen=
körner) muß gut verdeckt gelegt werden, ſo daß ſonſtige Tiere, insbeſondere Vögel, nicht
an dasſelbe gelangen können.
Darmſtadt, den 18. Oktober 1910.
(20535
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Lorenz Beudt von Darmſtadt wurde zur Ausbildung von Führern für
Kraft=
wagen und Krafträder auf Wiederruf zugelaſſen.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 braunes Portemonnaie mit Inhalt. 1 Blech=Eimer. 1 goldener
Siegelring. 1 Anhänger (abgeſchliffenes Einmarkſtück mit Gravierung). 1 Bündel
Wäſche (1 braune Frauen=Jacke mit Vorhemden, Kragen und Manſchetten). 1 goldener
Siegelring mit blau=weiß=rotem Stein. 1 Double=Armband mit 2 roten und 1 weißen
Stein. 1 ſeidener gelber Theater=Schal. 1 Paar neue Herren=Schnürſchuhe. 1 großer
Hunde=Maulkorb. 1 Hunde=Peitſche. 1 Hunde=Halsband mit Marke und der Nr. 4904.
1 Bund Schlüſſel (5 große, 8 kleine). 1 graues kleines Portemonnaie mit einer
Blech=
marke. 1 farbiges Kinder=Handtäſchchen mit gelbem Bügel und einem Portemonnaie
und 1 Taſchentuch. 1 ſehr kleines ſchwarzes gehäkeltes Portemonnaie mit langer
Metallkette. 1 Double=Medaillon mit blauem Stein. 3 Schildpatt=Haarſpangen.
1 gelbes Metall=Bilderrähmchen. 1 weißes Taſchentuch, gez. B. B. 1 kleiner gedrehter
Holzknopf. 1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 ſilberne Vorſtecknadel mit lila Stein. 1 Heftchen
mit der Aufſchrift Gg. Tugro, Dampfmühle, Heppenheim. 1 neues Buch in fremder
Sprache mit blauer Decke. 1 kleines Perlen=Portemonnaie mit einer Kette und
5 Pfennigen Inhalt. 1 grünlich und weißer Damen=Gürtel. 1 lila Portemonnaie mit
Inhalt. 1 gelber Aufſteckkamm. 1 gelbe Nadel mit weißen Perlen. 1 großer und
3 kleine Schlüſſel an einem Ring. 1 Drücker. 1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 Hunde=Kette.
1 Paar weiße Damen=Glacéhandſchuhe. 1 weißlederner Kinder=Schuh mit Pelzbeſatz.
2 mittelgroße Schlüſſel an einem Ring. 1 Gaszange. 1 Stockſchirm mit grünem Leder=
Futteral. Eine Anzahl ſchwarze Straußfedern.
Verloren: 1 Handtäſchchen aus grauem Seehundleder mit 1 Taſchentuch und
4 Schlüſſeln. 1 Handtäſchchen mit über 22 Mk. Inhalt, 2 Schlüſſeln an einem Ring,
1 Sicherheitsnadel, 1 weißes Taſchentuch und eine an den Verlierer adreſſierte Poſtkarte
(Finder 5 Mk. Belohnung). 1 Portemonngie mit 22 Mk. Inhalt. 1 ſilbernes geripptes
Ketten=Armband. 1 Brief mit 4,50 Mk. in Freimarken. 1 Notenheft. 1 ſchwarzer
Sami=Gürtel. 1 Damen=Schirm mit Entenkopf=Griff. 1 ſchwarzer Damen=Gürtel mit
gelber Schnall. 1 Paar helle neue Damen=Handſchuhe. 1 Taſchentuch, gez. M.
1 Taſchentuch, gez. M. K. 1 Damen=Schirm ohne Griff. 1 braunes Damen=
Porte=
monnaie mit etwa 15 Mk. Inhalt. 1 Portemonnaie mit 3 Mk. Inhalt. 1 Doppel=
Trauring, gez. M. Schäfer 1881 u. L. Baſſin. 1 Korallen=Kette. 1 ſchwarzer Damen=
Regenſchirm mit Naturgriff. 1 ſchwarzer Damen=Regenſchirm mit gebogenem Griff
und Metallbeſchlag. 1 Viſitenkartentäſchchen mit Studenten=Legitimationskarte, auf den
Namen Böttinger ausgeſtellt. 1 ſchwarzer Muſterkoffer. 1 Handtäſchchen mit Damen=
Zwicker. 1 Zehnmarkſtück. 1 Stück dunkelbſauen Seidenſtoff. 1 kleine goldene Broſche
mit einer Perle in der Mitte, 1 weißſeidener Damen=Gürtel mit goldener Schnalle.
1 braunes Kinder=Portemonnaie mit etwa 2 Mk. Inhalt (außen die Bilder Max und
Moritz). 1 Hundertmarkſchein. 1 Glaſer=Diamant. 1 grauer gerippter Damen=Gürtel
mit Goldſchnalle. 1 Brille mit rotem Futteral. 1 blaue Knaben=Schildmütze. 1
Vorſteck=
nadel mit blauem Saphir und Perlchen. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit 30 Mk. Inhalt.
1 ſchwarzer Samt=Gürtel mit ſchwarzer Schnalle. 1 Broſche (öſterreichiſches Geldſtück
in Thalergröße). 1 Brieftaſche mit Studenten=Legitimationskarte, auf den Namen
Fuchs ausgeſtellt, und mehrere Photographien. 1 braunes Damen=Portemonnaie mit
über 5 Mk. Inhalt. 1 Dreimarkſtück. 1 Granat=Broſche in Goldfaſſung. 1 ſilbernes
Glieder=Armband mit einem Kleeblatt und blauem Steinchen, gez. G. F. 1907. 1 ſilb.
Damen=Uhr mit Goldrand, auf dem Rückdeckel Monogramm M. P. 1 Zehnmarkſtück.
1 kleiner weißer Kopfkiſſenbezug und ein Reſt graues Leinen (in Papier eingeſchlagen).
1 Damen=Goldgürtel. 1 Trauring, gez. M. R. 1909. 1 ſchwarzes Damen=Portemonnaie
mit 1,10 Mk. Inhalt. 1 Theater=Abonnementskarte (Parterre A). 1 Brille mit Futteral
und 1 kleines ſchwarzes Notizbuch, 1 weißer Damen=Gummigürtel mit Silberſchnalle.
1 goldener Zwicker. 1 griechiſches Leſebuch. 1 ſchwarzes kleines Wildleder=
Porte=
monnaie mit 22—23 Mk. Inhalt. 1 grünſeidener Schal. 1 Körbchen Obſt. 1 Meſſing=
Wagenkapſel. 1 Gabel mit ſchwarzem Stiel. 1 ſilberne Hutnadel. 1 Zehnmarkſtück.
1 Korallen=Armband.
Entflogen: 1 Kanarienvogel.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(20503
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—3 Uhr nachmittags.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund, 2 Pinſcher, 1 Foxterrier.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 23. Oktober, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizgebäude, Bismarckſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Bei Vornahme der Volkszählung am 1. Dezember 1910 iſt eine große
An=
zahl von Zählern erforderlich, deren Aufgabe im Weſentlichen darin beſtehen wird,
daß ſie die Zählformulare am 30. November lfd. Js. in die Häuſer verteilen und am
* Dezember lfd. Js. unter Kontrolle der ordnungsmäßigen Ausfüllung wieder
ein=
ſammeln.
Es würde der Abwicklung des Zählgeſchäfts ſehr förderlich ſein, und mit
Dank angenommen werden, wenn hieſige ſtadtkundige Einwohner freiwillig als
Zähler zur unentgeltlichen Vornahme des bezeichneten Geſchäfts ſich zur
Ver=
fügung ſtellen würden.
Anmeldungen bitten wir bis ſpäteſtens zum 10. November lfd. Js. ſchriftlich
oder mündlich an uns gelangen zu laſſen.
(20486soi
Darmſtadt, den 20. Oktober 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
,
Rindfleiſch
Kalbfleiſch
Hammelfleiſch .
Bruſt
Schweinefleiſch (Bratenſt.)
Bauchläppchen.
Kottelets u. geſalz. Fleiſch
Speck, geräuchert
per ½ kg 90 Pfg.
½
½
84
90
90
60
92
86
96
110
Dörrfleiſch
. . per
Schinken m. Bein
Rollſchinken
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen .
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt.
½ kg 100 Pfg.
„ 110
½ „ 130 „
½
42
90.
22
ekanntmachung.
Der Voranſchlag der Gemeinde Eich für 1911 liegt vom 24. Oktober I. Js.
an acht Tage lang zur Einſicht der Intereſſenten und Entgegennahme von Einwendungen
auf dem Büro der Bürgermeiſterei offen.
Eich, den 21. Oktober 1910.
(20467
Großherzogliche Bürgermeiſterei Eich.
Gilbert.
ekanntmachung.
Der Voranſchlag der Gemeinde Braunshardt für 1911 liegt vom 24. Oktober
I. Js. an acht Tage lang zur Einſicht der Intereſſenten und Entgegennahme von
Ein=
vendungen auf dem Büro der Bürgermeiſterei offen.
Braunshardt, den 21. Oktober 1910.
(20468
Großherzogliche Bürgermeiſterei Braunshardt.
Schmidt.
Stadtverordnetenwahl.
Vom 19. bis einſchließlich 26. Oktober 1910, vormittags von 8 bis 1 Uhr
und nachmittags von 3 bis 5 Uhr liegt die Liſte der in der Stadt Darmſtadt zur
Stadtverordnetenwahl ſtimmberechtigten, ſowie das Verzeichnis der zu dem
höchſtbe=
ſteuerten Dritteile der Wählbaren gehörigen Perſonen auf dem Stadthauſe,
Rhein=
ſtraße 16/18, Zimmer 16 (im Erdgeſchoß rechts) zu jedermanns Einſicht offen.
Innerhalb dieſer Friſt kann in dem bezeichneten Lokale jedes Mitglied der
Stadtge=
meinde Einſicht von dieſen Liſten nehmen und Einwendungen gegen dieſelben vorbringen.
Darmſtadt, den 15. Oktober 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
(201307ods
Gewerbeschule zu Darmstadt,
Unter ſtaatlicher Aufſicht ſtehende dreiklaſſige Fachſchule für Bauhandwerker,
für Metallarbeiter und Maſchinenbaner und für Dekorationsmaler.
Eröffnung des Wiuterhalbjahres:
Fachklaſſen für Bauhandwerker, Metallarbeiter und Maſchinenbauer am
Montag, dem 7. November 1910; Schulgeld 40 Mk.
Abteilung für Dekorationsmaler am Dienstag, dem 1. November 1910;
Schulgeld 30 Mk.
Die Direktion der Schule iſt berechtigt, Maler= und Weißbinderlehrlingen, die
drei Winter hindurch die Fachſchule für Dekorationsmaler der Tagesſchule beſucht
haben, als Abgangszeugnis einen Geſellenbrief auszuſtellen:
Programme und jede weitere Auskunft durch die Direktion. Anmeldung
mög=
lichſt bald an die Direktion der Gewerbeſchule Darmſtadt (Nieder=Ramſtädterſtraße 8)
erbeten.
(17041a
Darmſtadt, im September 1910.
Der Direktor:
Der Vorſitzende des Aufſichtsrates:
Prof. Dr. Meiſel.
Jäger.
Hamzer Herbet Prerde u. Fohlenm
Tr leld.
Am Donnerstag, den 27. Oktober, vormittags, findet im Gebiete des
ſtädtiſchen Viehhofes der
(D19237,41
Herbſt=Pferde= und Fohlenmarkt
verbunden mit einer Ausſtellung von Wagen, Geſchirren, Stallutenſilien,
landwirt=
ſchaftlichen Maſchinen und Geräten, Prämiierung des Pferdematerials, ſowie großes
Preis=Reiten= und=Fahren ſtatt.
Marktprogramm nebſt Prämiierungsplan ſind durch die Schlacht= und
Viehhof=
verwaltung Mainz zu beziehen, welche auch für die Geräteausſtellung, ſowie zur
Reſervierung von Stallungen und zur Prämiierung ꝛc. Anmeldungen entgegennimmt
und weitere Auskünfte erteilt.
Die mit dem Markte verbundene Verloſung findet am 29. Oktober ſtatt. Der
Generalvertrieb der Loſe à 1 Mk. iſt dem Herrn Carl Anger, Mainz, übertragen.
Mainz, im Oktober 1910.
Die ſtädtiſche Pferdemarktkommiſſion.
Berndt.
Verdingung von Waſſerleitungsarbeiten.
Die zur Herſtellung der Waſſerverſorgungsanlage für die Gemeinde Nieder=
Klingen, Kreis Dieburg, erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, und zwar:
Los I. Quellfaſſungsarbeiten und Hochbehälter in Stampfbeton (80 cbm
Nutzinhalt,
Los II. Röhrengräben, Rohrlieferungen und Verlegungsarbeiten (werden
nicht getrennt vergeben),
ſollen durch ſchriftliche Angebote vergeben werden.
Pläne und Bedingungen ſind bei uns, letztere auch bei der Großh.
Bürger=
meiſterei Nieder=Klingen einzuſehen. Angebotsvordrucke ſind nur von uns,
und zwar gegen Bareinſendung von je 2.50 Mk. (nicht in Briefmarken) für jedes Los
zu beziehen.
Angebote ſind verſchloſſen und mit entſprechender Aufſchrift verſehen,
aus der die Los=Nummer und der Unternehmer zu erſehen iſt, bis längſtens
Montag, den 31. Oktober 1910, vormittags 10 Uhr,
bei der unterzeichneten Behörde, Martinſtraße 54, einzureichen, woſelbſt die Eröffnung
in Gegenwart der Bieter ſtattfindet. Es können nur Angebote unter Benutzung der
Vordrucke ohne Textänderungen und Zuſätze berückſichtigt werden. Freie Auswahl
bleibt ausdrücklich vorbehalten. Zuſchlagsfriſt 3 Wochen.
(20469
Darmſtadt, den 15. Oktober 1910.
Großh. Kulturinſpektion Darmſtadt.
Wallek.
Küchenlieferung.
Am 29. Oktober 1910, 9 Uhr vormittags,
im Unteroffizierſpeiſeſaal II/117 Vergebung der Küchenbedürfniſſe und Abfälle,
ausſchließlich Fleiſch= und Wurſtwaren, für die Zeit vom 1. Dezember 1910 bis
30. November 1911. Verſiegelte Angebote und Proben mit Aufſchrift „Küchenlieferung”
ſind bis 26. Oktober 1910 einzuſenden.
(20120oms
Die Lieferungsbedingungen liegen im Bataillons=Geſchäftszimmer offen.
Küchenverwaltung II/117 Alice=Kaſerne Mainz.
Küchenlieferung.
Die Lieferung des Bedarfs an friſchem und eingemachtem Gemüſe für die Zeit
vom 1. November 1910 bis 31. Oktober 1911 ſoll am Montag, den 24. Oktober 1910,
um 10 Uhr vormittags, nochmals vergeben werden.
Angebote hierauf ſind bis zum 24. Oktober 1910, ſpäteſtens 8 Uhr
vor=
mittags, an die unterzeichnete Küchenverwaltung abzugeben.
Die Lieferungsbedingungen können auf, dem Zahlmeiſtergeſchäftszimmer des
Regiments eingeſehen werden.
(20496
Küchenverwaltung des Leib=Dragoner=Regiments Nr. 24.
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Alle diejenigen, welche Anſprüche an
Herrn Silvio Tarabochia zu ſtellen haben,
werden erſucht, dieſelben innerhalb zwei
Wochen bei dem unterzeichneten Inſtitute
ſchriftlich anzumelden.
(20288ms
Darmſtadt, den 16. Oktober 1910.
Hansa,
Allgemeines Handelsinſtitut.
Heinrich Moeller.
Forderungen
an den Nachlaß der am 26. September
1910 dahier verſtorbenen
Frau Landgerichtsaſſeſſor
Raimund Götz Witwe,
Frankfurterſtraße 36, ſind, bei Meidung
der Nichtberückſichtigung, bis zum 25. ds.
Mts. bei dem unterzeichneten
Teſtaments=
vollſtrecker anzumelden.
(20340ds
Dr. Bopp, Rechtsanwalt,
Wilhelminenſtr. 14, I.
Seite 12.
Nummer 248.
Backſteinlieferung für den
Kanalbau.
Die Lieferung von 383000 Backſteinen
ſoll verdungen werden.
Die Lieferungsbedingungen liegen bei
dem Tiefbauamte, Zimmer Nr. 7, während
der Dienſtſtunden zur Einſicht offen.
Auch werden dort die Angebotſcheine
abge=
geben.
Angebote ſind bis
Freitag, den 28. Oktober I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, den 21. Oktober 1910.
Städt. Tiefbauamt.
Keller.
(20504so
Bekanntmachung.
Freitag, den 2. Dezember 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Chriſtian Lampe dahier
zu=
ſtehenden Immobilien:
Flur
Nr.
qm
6 1472½100 2633 Grabgarten
Feld=
bergſtraße,
24
152 Grasgarten daſ.,
1472/100
14727/100 916 Hofreite daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K118/10
werden.
Darmſtadt, den 16. Oktober 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
(D20478,8
Müller.
Bekanntmachung.
Montag, den 7. November 1910,
vormittags 9½ Uhr,
ſollen die den Erben der Ernſt Beſt
Ehe=
leute dahier zuſtehenden Immobilien:
Flur Nr. qm
3 147/10 511 Hofreite
Lichtenberg=
ſtraße,
3 1562½/1000 256 Bauplatz
Gutenberg=
ſtraße,
in unſerem Bureau wiederholt zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K70/10
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung erfolgen, wenn der
Schätzungs=
preis auch nicht erreicht wird.
Darmſtadt, den 15. Oktober 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (D20477,8
Bekanntmachung.
Montag, den 7. November 1910,
vormittags 9 Uhr,
ſoll die den Erben der Zimmermeiſter
Ernſt Beſt Eheleuten dahier zuſtehende
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
3 147/10 511 Hofreite
Lichtenberg=
ſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K125/10
Darmſtadt, den 4. Oktober 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(D19471,7.
Bekanntmachung.
Montag, den 14. November 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Zimmermeiſter Peter Franz
Schweitzer Eheleuten dahier zuſtehende
Lie=
genſchaft:
Nr.
Flur
qm
899 Hofreite Kaup=
315½0
ſtraße,
in unſerem Büro zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K136/10
Darmſtadt, den 4. Oktober 1910.
Großherzogl. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(D19473,8
Bekanntmachung.
Samstag, den 19. November I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die den Chriſtian Waibel Eheleuten
da=
hier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 139 65 Hofreite Holzſtraße,
II 148
5 ½ Seitenbäuchen Kl.
Bachgaſſe,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert werden.
werden.
(K141/10
Darmſtadt, den 4. Oktober 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(D19472,8
Bekanntmachung.
Montag, den 31. Oktober I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Witwe des Georg Ludwig
Kuntz, Marie, geb. Ruhe, dahier und deren
Kindern zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
28 3369¾/100 191 Hofreite Ireneſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
werden.
(K122/10
Darmſtadt, den 22. September 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(D18418,6
(Bekanntmachung.
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Ehefrau des Heinrich Müller,
Eliſe, geb. Wetzel, dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
35 1505¼/100 993 Hofreite Lieb=
35 1549/100 255¾10 Zimmer= frauenſtr.
in unſerm Bureau zwangsweiſe verſteigert zugeſchriebene Liegenſchaft:
werden.
(K96/10
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 13. Oktober 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(D20009.8
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Oktober 1910.
Hei. Senachtenster
Sereisen
dass es unseren ersten Ateliers für
fertige Herrengarderobe gelungen
ist, sowohl in Schnitt und Arbeit,
als in geschmackvollster Wahl der
Stoffe, Herrengarderobe zu liefern,
die der allerbesten Mass-Arbeit
gleich kommt, ja sie vielfach
über-
trifft. Sie finden bei mir nur
das Vollkommenste, was auf
diesem Gebiete in
Deutsch-
land geliefert wird.
Hoflieferant
1 Ernst-Ludwigsplatz 1.
Einziges Spezialgeschäft erstklassiger Herrengarderobe am Platze.
(20004
Trotz ihrer Größe
brillante Qualität.
Jedem Raucher zu empfehlen.
Bekanntmachung.
Montag, den 31. Oktober 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Bauunternehmer Nikolaus
Roth in Zürich, früher in Darmſtadt,
da=
hier zuſtehende Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
4 3131/100 205 Hofreite
Liebfrauen=
ſtraße 89,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K93/10
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung erfolgen, wenn der
Schätzungs=
preis auch nicht erreicht wird.
Darmſtadt, den 4. Oktober 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
(D19470,7
Müller.
Bekanntmachung.
Dienstag, den 8. November I. Js.
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Fabrikanten Chriſtian Lampe
Flur Nr. qm
VI 1472/100 2633 Grabgarten) Feld=
VI 14724/100 152 Grasgarten bergſtr.
VI 14727½ 916 Hofreite Nr. 58,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K2/10
werden.
Darmſtadt, den 13. Oktober 1910.
Dienstag, den 8. November I. Js.,Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I
Müller.
(D19990,8
Bekanntmachung.
Montag, den 7. November 1910,
vormittags 9½ Uhr,
ſoll die der Friedrich Valentin Brehm
platz Nr 74,Witwe zu Darmſtadt und deren Kindern
Flur Nr. qm
I 3549¾/100 412 Hofreite
Moosberg=
ſtraße Nr. 93,
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, den 4. Oktober 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz.
(D19474,
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Ernſt Zahn
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Seite 14₰
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Oktober 1910.
Nummer 248.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I
Beöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
6—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 16. Okt.: dem Bohrer Adam Keil,
Landwehrſtr. 45, e. S. Johann Peter Arthur. Am 13.:
dem Bäckereibeſitzer Heinrich Spangenberger,
Schloß=
gaſſe 31, e. S. Heinrich. Am 16.: dem Bäcker Franz
Mieth, Liebfrauenſtr. 36, e. T. Katharina Ottilie.
Am 19.: dem Maler Johann Adam Beſt,
Ballon=
platz 9, e. S. Wilhelm. Am 13.: dem Schuhmachermſtr.
Jakob Weber, Feldbergſtr. 23, e. T. Eliſe.
Aufgebotene. Am 18. Okt.: Bautechniker Heinrich
Hofmann in Dornheim mit Katharina Metzger,
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Kirſchner in Eberſtadt mit Anna Katharine Bauer,
ebendaſelbſt. Schutzmann Karl Ernſt Martin Jantzen
in Gelſenkirchen mit Marie Emma Selma Kühls in
Schwerin. Kaufmann Albert Fuchs, Schwanenſtr. 72,
mit Schneiderin Antonie Eliſabeth Wilhelmine Roſina
Jacobi, ebendaſelbſt. Sergeant im Leibgarde=Inf.=
Regt. Nr. 115 Johannes Klinger, Alexanderſtr. 22,
mit Köchin Amalie Frieda Emilie Schilling,
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ſtraße 19. Am 20.: Kammacher Paul Joh. Kerber,
Eliſabethenſtr. 61, mit Schneiderin Eliſabethe Höhn
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in Mainz mit Fabrikarbeiterin Joſepha Anna Martha
Siefert, ebendaſelbſt.
Geſtorbene. Am 17. Okt.: Schreiner und Landwirt
Adam Schmitt, 60 J., ev., Rimbach. Gertrude
Lißmann geb. Jäger, Wwe. d. Schuhmachers, 75 J.,
ev., Heerdweg 11. Auguſte Rahn geb. Schallenberger,
Ehefr. d. Hofſchloſſers, 33 J., kath., Waldſtr. 50. Anna
Rückert, T. d. Schloſſermeiſters, 3 J., ev., Ober=
Ram=
ſtadt. Am 16.: Eva Eliſab. Heppenheimer geb.
Beil=
ſtein, Ehefr. d. Spenglermeiſters, 32. J., ev.,
Luiſen=
ſtraße 2. Marie Eliſab. Heppenheimer, T. d.
Spengler=
meiſters, 9 J., ev., Luiſenſtr. 2. Am 19.: Gg.
Stüh=
linger, S. d. Landwirts, 5 J., ev., Reinheim. Anna
Marie Nachtigall geb. Schepp, Wwe. d.
Hoftheater=
beleuchtungsgehilfen, 88 J., ev., Frankfurter Straße 35.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
22. Sonntag nach Trinitatis, den 23. Oktober 1910
Erntedankfeſt
Hoſkirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
— Nachm. 3 Uhr: Vesper. — Mittwoch, den 26. Oktober,
abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Kollekte für die evangeliſche Bewegung in Oeſterreich. —
Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
D. Diehl. — Nachmittags um 6 Uhr: Pfarrer Velte.
Kollekte für die evangeliſche Bewegung in Oeſterreich.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer
Kle=
berger. Kollekte für die evangeliſche Bewegung in
Oeſterreich. — Vorm. um 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Kleberger.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags ½9 Uhr:
Diviſionspfarrer Lic. Schettler. — Vorm 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Kollekte für die Kleinkinderſchule und
Krippe. — Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Kraus. — Vorm.
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger. Kollekte für den Kirchenfonds. —
Vor=
mittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für den Oſt bezirk.
Pfarraſſiſtent Lautenſchläger. — Nachmittags um
2 Uhr: Kindergottesdienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer
D. Waitz. — Um 6 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarrer Deggau. — Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
— Donnerstag, den 27. Oktober, nachmittags 3 Uhr:
Bibelſtunde.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Kollekte für die
Kirche. — Vormittags 10 Uhr: Pfarraſſiſtent Flöel.
Mitwirkung des Kirchengeſangvereins. — Vormittags
11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Flöel.
Abends um 6 Uhr: Gottesdienſt zur Eröffnung des
Konfirmandenunterrichts.
Pauluskirche: Kollekte für den Kirchenfonds. —
Vor=
mittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Pfarrer Rückert.
— Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Rückert.. — Nachm. 6 Uhr: Pfarraſſiſtent Flöel.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 23.
Ok=
tober, vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nach=
mittags 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Pfarrer
Veller. — Abends 8 Uhr:
Blaukreuzverſamm=
lung. — Donnerstag, den 27. Oktober, abends 8½ Uhr:
Bibelſtunde. Pfarrer Veller.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachm. 4 Uhr. — Mittwoch, abends
8½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 22. Oktober, vormittags 10 Uhr: Predigt.
— Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule. —
Nachmit=
tags 4 Uhr: Predigt. Herzl. willkommen iſt jedermann.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigsgemeinde. Kapelle der Barmherzigen Schweſtern
(Eingang: Nieder=Ramſtädterſtraße 30): Samstag, den
22. Oktober, nachm. um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr:
Roſen=
kranzandacht.
23. Sonntag nach Pfingſten, den 23. Oktober 1910
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe und Roſenkranzandacht.
— Um 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. —
Um 8 Uhr: heil. Meſſe. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit
Predigt. — Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe. —
Nachmit=
tags um 3 Uhr: Andacht zu Ehren des Herzens Jeſu.
— Um 4 Uhr: Verſammlung im Mädchenheim. — Um
6 Uhr: Roſenkranzandacht. — An allen Wochentagen,
abends um ½7 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Samstag, nachmittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Sonntag, vormittags um ½6 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte. — Um 6 und um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um ½7 Uhr: hl. Meſſe.
Militärgemeinde: Sonntag, vorm. um 8 Uhr: In
dem Exerzierhaus auf dem Exerzierplatz Sing=Meſſe mit
Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 22. Oktober,
nach=
mittags um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte.
Sonntag, den 23. Oktober 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: heil. Meſſe
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
— Nachmittags um 2 Uhr: Roſenkranzandacht.
Darauf Verſammlung der Jungfrauen=Sodalität. —
Dienstag und Freitag, abends um 6 Uhr:
Roſenkranz=
andacht. — Mittwoch, den 26. Okt., abends um ½ 6 Uhr:
Vortrag des hochw. Herrn Prof. Schwarz für die
Frauen und Jungfrauen.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den 22.
Ok=
tober, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
23. Sonntag nach Pfingſten, den 23. Oktober 1910
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr:
Muttergottes=
andacht. — Bibliothek (Heerdweg 28): Dienstag,
nach=
mittags von 6 bis 7 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 22. Okt., abends
um 5 Uhr: Beichte.
23. Sonntag nach Pfingſten, den 23. Oktober 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 9¼ Uhr: Hochamt
mit Predigt. — Nachmittags um 1½ Uhr: Chriſtenlehre
und Andacht. — Während der Woche vormittags um
¼7 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 23. Sonntag nach Pfingſten,
den 23. Oktober, vormittags um ½8 Uhr: Amt und
Predigt. Vorher Beichtgelegenheit.
The English Church (Hofkirche)
Divine Service with Holy Communion
on Sunday the 23d of Oetober 1910
22d Sunday after Trinity
at 11,30 a. m.
Rev. Canon Me Lulick, Chaplain at Homburg v. d. H.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 16. Okt.: Dem Straßenreiniger
Martin Eberhardt S. Otto, geb. 3. Okt.
Johannesgemeinde: 9. Okt.: Dem Buchdrucker
Heinrich Auer T. Katharine, geb. 10. Juni. Dem Zäpfer
Wilhelm Pfeifer T. Marie, geb. 6. Okt. 16. Okt.: Dem
Kaſſendiener Jakob Schreiber T. Magdalene Anna
Berta, geb. 17. Sept.
Martinsgemeinde: 16. Okt.: Dem Schloſſer
Oskar Junfer S. Willi Oskar Friedrich, geb. 21. Sept.
Dem Kaufmann Adolf Wilhelm Hof S. Walter Karl,
geb. 23. Sept. Dem Lokomotivheizer Jakob Karl Diez
T. Eliſabeth Anna Margarethe, geb. 2. Okt. Dem Ober=
poſtſchaffner Heinrich Ludwig Wilhelm Fiſcher S. Philipp
Heinrich, geb. 27. Sept. Dem Eiſenbahnoberſekretär
Heinrich Ferdinand Otto Thielbeer S. Heinrich Bertram
Otto, geb. 17. Aug. Dem Lehrer Heinrich Becker S.
Erich Ferdinand, Karl Friedrich geb. 22. Aug. Dem
Stukkateur Johann Schubert S. Friedrich, geb. 12. Sept.
Dem Kaufmann Georg Götz T. Dorothea Maria, geb.
27. Sept. 18. Okt.: Dem Kupferſchmied Karl Möſer T.
Eva Marie, geb. 25. März.
Petrusgemeinde: 16. Okt.: Dem Schreiner
Konrad Holletſchek S. Werner Fritz Walter, geb. 25. Sept.
Uneheliche T. Anna Eliſabethe, geb. 4. Okt. Uneheliche
T. Berta Anna, geb. 2. Okt.
Paulusgemeinde: 16. Okt.: Dem
Weißbinder=
meiſter Philipp Erbes III. S. Friedrich Philipp, geb.
22. Sept.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 15. Okt.: Dreher Leonhard
Krug von Fränkiſch=Crumbach und Gertraude Weber
von Gräfenhauſen. Schreiner Johannes Helm und
Eliſabetha Lang von Zwingenberg. 17. Okt.:
Maſchinen=
ſchloſſer Peter Bernhardt und Anna Eliſabetha Berſch.
15. Okt.: Schloſſer Anton Theodor Sproß und Chriſtine
Katharine Ganß. 18. Okt.: Prokuriſt Hermann Erich
Walden aus Hannover und Eliſabethe Wilhelmine Emma
Heckmann.
Johannesgemeinde: 15. Okt.: Finanzaſpirant
Heinrich Kaiſer und Marie Keßler von hier.
Martinsgemeinde: 15. Okt.: Kaufmann Alfred
Max Werner aus Frankfurt a. M. und Eliſabeth Katharine
Steuernagel, hier. Spengler und Inſtallateur Georg
Philipp Sturm und Marie Freimann, beide hier. 16. Okt.:
Metalldreher Jakob Lenges und Marie Naßauer, beide
hier. 11. Okt.: Zu Markgrönningen Schneider Adam
Wieder dahier und Gottliebin Widmaier.
Petrusgemeinde: 15. Okt.: Kaufmann Chriſtian
Philipp Karl Köhler und Eliſabethe Dorathea Louiſe
Becker.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 16. Okt.: Oberleutnant a. D.
und Gräfl. Kammerrat Ernſt Emil Lauckhard, 63 J. 2 M.,
ſtarb 14. Okt. 18. Okt.: Straßenbahnſchaffner Andreas
Eitenmüller, 36 J., ſtarb 16. Okt.
Johannesgemeinde: 15. Okt.: Marie Heil, geb.
Heil, Witwe des Landwirts Peter Heil, 66 J., ſtarb
12 Okt. Kaufmann Georg Engelhart, 43 J., ſtarb
13. Okt. 18. Okt.: Katharine Brückmann, geb. Weber,
Ehefrau des Pedell Friedrich Brückmann, 72 J., ſtarb
16. Okt.
Martinsgemeinde: 17. Okt.: Unehelicher S.
Georg, 1½ J., ſtarb 15. Okt. 11. Okt.: Eliſabeth Margarete
Rühl, 1 J., ſtarb 10. Okt. 17. Okt.: Margarete Rückert,
Ehefrau des Bohrmeiſters Karl Rückert, 46 J., ſtarb
15. Okt.
Paulusgemeinde: 13. Okt. Geh. Finanzrat i. P.
Hermann Kraus, 74 J., ſtarb 10. Okt. 4. Okt.: Privatin
Marie Back, 47 J., ſtarb 11. Okt. in Aroſa.
Beerdigte aus Anſtalten:
12. Okt.: Taglöhner Adam Edelmann, 67 J., ſtarb
). Okt.
Getaufte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 25. Sept.: Dem
Schneider Pius Hug T. Roſa Blanka Paula, geb. 11. Sept.
Dem Diplomingenieur Heinrich Mach S. Ernſt, geb.
13. Sept. Dem Sandformer Friedrich Wingert S.
Wilhelm Auguſt, geb. 14. Sept. 11. Okt.: Dem Fuhrmann
Albert Daum S. Albert Willi, geb. 23. Sept. 13. Okt.:
Dem Schweizer Johannes Eberhardt T. Maria Karoline,
geb. 4. Okt. 16. Okt.: Dem Dachdecker Alexander Wolf
S. Franz, geb. 25. Aug. Dem Straßenbahnſchaffner
Georg Wilhelm Eitel T. Helene Eliſabeth, geb. 1. Okt.
Dem Poſtſchaffner Adam Schuſter S. Ludwig, geb.
11. Sept.
Getraute bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 25. Sept.:
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mann Konrad Heß dahier und Wilhelmine Roſine Klein
aus Denigheim. 16. Okt.: Kaufmann Joſef Kühn und
Franziska Rill, beide hier.
Beerdigte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 24. Sept.: Anna
Katharina Rohrig, ledig, 65 J., ſtarb 19. Sept. in Düren.
27. Sept.: Anna Wenzel, geb. Hemel, zu Nieder=Ramſtadt,
Ehefrau des Drechslers Adolf Wenzel, 37 J., ſtarb
24. Sept. 28. Sept.: Eliſabeth Rady, ledige T. des
Generalagenten Adolf Rady, 29 J., ſtarb 25. Sept.
4. Okt.: Rechnungsrat i. P. Adam Grimm, 68 J., ſtarb
2. Okt. 18. Okt.: Eliſabeth Jordan, geb. Bahlheller,
Witwe des Rechnungsrats Joh. Jordan, 71 J., ſtarb
15. Okt. 19. Okt.: Fabrikarbeiter Johannes Gramer,
44 J., ſtarb 17. Okt. 20. Okt.: Auguſte Rahn, geb.
Schallenberger, Ehefrau des Hofſchloſſers Georg Friedrich,
33 J., ſtarb 17. Okt.
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Nummer 248.
Darmſtädter Tagblatt. Samstag, den 22. Oktober 1910.
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ſtadt folgendes Referat:
Mit der Errichtung des Waſſerwerks und bei der
Möglichkeit, Spülaborte einführen zu können, wurde
bereits im Jahre 1880 das erſte Kanalprojekt
aufgeſtellt, und von der Firma Aird u. Mark in
Ber=
lin, die auch das Waſſerwerk gebaut hatte, zur
Aus=
führung gebracht. Das Entwäſſerungsgebiet war, der
damaligen Bebauung entſprechend, ſehr beſchränkt und
erſtreckte ſich lediglich auf ein Gebiet, das von der
Main=Neckar=Bahn, dem Odenwaldbahndamm, dem
Woog, dem Heerdweg und der Heinrichſtraße
einge=
ſchloſſen wurde. Es kamen damals faſt nur Ton= und
Zementrohre in Betracht. Der Beſchaffenheit des
Kanalnetzes und den vorliegenden Umſtänden
ent=
ſprechend, wurde Schwemmkanaliſation als
die günſtigſte erachtet und auch bis jetzt beibehalten,
da hierfür die Entwäſſerungsverhältniſſe ſehr günſtig
liegen — das Gelände der Stadt iſt im allgemeinen
nach Weſten zu geneigt — und der Darmbach als
natürliche Vorflut für die Abführung ſämtlicher
Wäſſer geeignet iſt. Beſſungen war damals noch
nicht eingemeindet und noch nicht in die Kanaliſation
auſgenommen.
Die Berechnungsgrundſätze und Unterlagen
ſtütz=
ten ſich auf den damaligen Stand der Technik, wobei
die von Herrn Baurat Hobrecht aufgeſtellten
Grund=
ſätze angewandt wurden. Hierbei muß hervorgehoben
werden, daß die damaligen Berechnungsweiſen jetzt
durch weitere Erfahrungen überholt ſind. Es fehlte
damals an ausreichenden Beobachtungen für die
Menge der Regenniederſchläge, und die Verzögerung
des Waſſerabfluſſes wurde in den Formeln nicht
ge=
nügend berückſichtigt. Der Verſickerungskoeffizient war
unbekannt. Alle dieſe Umſtände führten dazu, daß
die Kanalanlage in Darmſtadt ſich demnächſt als zu
knapp bemeſſen herausſtellte. Infolgedeſſen wurde
von dem Tiefbauamt ſchon im Jahre 1900 ein
neues Projekt für die Kanaliſation vorgelegt, das
im weſentlichen die neuen Berechnungsverfahren ſchon
berückſichtigte und das bei der jetzt erfolgten
Nach=
prüfung zeigte, daß die Berechnung auch jetzt noch im
weſentlichen zutrifft. Der Entwurf umfaßt die
Ent=
wäſſerung des Darmbach=, Nord= und Südgebietes.
Ein Teil dieſer Kanalanlagen wurde in der
Zwiſchen=
zeit ausgeführt.
Der Ausbau der Vorflutkanäle und der größeren
Sammelkanäle mußte indeſſen in den letzten neun
Jahren zurückgehalten werden, weil das Projekt für
die Verlegung der Hauptbahnhöfe noch nicht feſtſtand,
und weil die zukünftige Lage des Hauptbahnhofes von
einſchneidender Bedeutung für dieſe größeren
Ka=
näle war.
Nachdem vor 3 Jahren die Lage des
Hauptbahn=
hofes beſtimmt war, wurde auch ſofort zur
Ausführ=
ung der größeren Kanäle geſchritten. Insbeſondere
iſt zu erwähnen die Fortſetzung des Kanals im
Beſ=
ſunger Weg mit einem Ausſtau in den Wald, ferner
die Fortſetzung des Kanals im Griesheimer Weg und
der Kanalausbau in der Bismarckſtraße und im
Dorn=
heimer Weg bis zum Darmbacheinlauf, gleichfalls mit
Abſtauvorrichtung in den Wald. Ein Teil der alten
Kanäle wurde von den neuen Anlagen des
Haupt=
bahnhofs durchſchnitten, ſodaß die
Eiſenbahnverwalt=
ung zur Teilnahme an den bedeutenden Koſten für die
großen Kanalanlagen mit einem Beitrag von über
300000 Mark herangezogen werden konnte.
Von weſentlichem Vorteil für die Stadt iſt
hier=
bei der Umſtand, daß dieſe großen Sammelkanäle mit
einem Profil für größere Leiſtungsfähigkeit verſehen
werden konnten, ſodaß dieſe Ausmündungen für lange
Zeit ausreichend ſind.
Außerdem wurde in den letzten Jahren der
bau=
fällige Kanal in der Wendelſtadtſtraße durch einen
Kanal von größerer Leiſtung erſetzt und ebenſo wurde
der Hauptkanal im Zuge der Bismarck= Wilhelminen=,
Schuchard=, Schul=, Kapell= und Nieder=
Ramſtädter=
ſtraße für größere Leiſtung eingerichtet. Mit dieſem
weſentlichen Ausbau der Kanaliſation iſt bereits eine
bedeutende Verbeſſerung in dem Abfluß der
Kanal=
wäſſer, in erſter Linie der bei Ueberſchwemmungen in
Betracht kommenden Sturzregen erreicht worden und
die Mißſtände der Keller= und
Straßenüberſchwem=
mungen, die ſich früher in vielen Stadtteilen
bemerk=
bar machten, konnten ſehr weſentlich eingeſchränkt
werden. Hier iſt indeſſen darauf hinzuweiſen, daß
ſelbſt durch die vollkommenſte Kanaliſation es nicht
möglich iſt, allen Naturereigniſſen die Spitze zu bieten,
weil dies Kanalanlagen von ſolcher Ausdehnung
er=
fordern würde, die außerhalb des Rahmens der
Wirt=
ſchaftlichkeit liegen. Namentlich kommen hierbei in
Betracht Gebäude, deren Keller an und für ſich tiefer
angelegt ſind, als der Kanal ſelbſt. Hier iſt von den
Beſitzern ſelbſt für genügenden Schutz Sorge zu
tragen. Als beſonders günſtig iſt anzuſehen, daß
Kanaldükerungen überall, ſelbſt bei den tiefer
gelege=
nen Anlagen des Hauptbahnhofes, vermieden werden
konnten. Die Ausſtauanlagen im Walde haben in
hervorragender Weiſe dazu beigetragen, die Koſten für
die Hauptſammler ganz bedeutend zu verringern, weil
ein großer Teil des Abflußwaſſers hierbei nicht durch
die Kanäle, ſondern ins Freie geleitet werden konnte.
Schließlich konnten bei der Darmbachregulierung
Er=
ſparniſſe durch Anlage von zwei Rückhaltebecken
ge=
macht werden, die die abfließenden Waſſermengen
ent=
ſprechend verringern.
Bei dem Umſtand, daß ſeit 1880 die
Einwohner=
zahl von 50000 auf 90000 und der Waſſerverbrauch
von 500000 auf 2000000 Kubikmeter geſtiegen iſt und
der innere Ausbau der Stadt, ſowie die
Stadterweiter=
ung beinahe ein doppelt ſo großes Gebiet wie früher
einnehmen, war es naturgemäß notwendig,
feſtzu=
ſtellen, ob die vorhandenen Kanäle noch genügen und
welche Ergänzungen demnächſt und für die weitere
Zukunft erforderlich werden. Das Tiefbauamt hatte
deshalb vor drei Jahren den Auftrag erhalten, eine
Neuberechnung der Kanaliſation
vorzu=
nehmen. Dieſes neue Projekt wurde vor einem Jahre
fertiggeſtellt. Die Berechnungen und neuen Meſſungen
bei größeren Regenfällen haben ergeben, daß das
Pro=
jekt von 1900 in ſeinen Hauptzügen zutreffend iſt und
daß die Kanäle weder zu knapp noch zu reichlich
be=
meſſen waren. Die Berechnungen haben weiter
er=
geben, in welchen Gebieten Verbeſſerungen
und Ergänzungen der Kanäle erforderlich
wer=
den. Insbeſondere kommt hier das Nordgebiet
in Betracht, für das bis jetzt noch keinerlei Entlaſtung
vorgenommen werden konnte. Ferner hat es ſich
herausgeſtellt, daß noch bei der Entwäſſerung
des Schlachthofs und ebenſo im Darmbach= und
Südgebiet Mißſtände vorhanden ſind, deren
Beſeitig=
ung geboten iſt.
Die nach dem neuen Projekt notwendigen
Aus=
führungen können auf etwa 4 bis 5 Jahre verteilt
werden.
Für die erſten beiden Jahre iſt vorgeſehen die
Herſtellung:
1. des Nordkanals (Pallaswieſen=,
Irene=, Pankratiuſtraße) veranſchlagt
zu
190 000 Mk.
2. Kanal in der Pankratiusſtraße
zwi=
ſchen Irene= und Müllerſtraße
15900 „
3. Rohrkanal in der unteren
Martin=
ſtraße,
2700 „
4. Kanal der Beſſungerſtraße zwiſchen
Heidelbergerſtraße und Orangeriegarten 42000
zuſammen 250 600 Mk.
Im dritten Jahre
Kanalherſtellungen in der Bleichſtraße,
der Klappacherſtraße, Schießhausſtraße,
durch den Orangeriegarten, der
Kaup=
ſtraße, der Wilhelminenſtraße und der
Hochſtraße, veranſchlagt auf zuſammen 80700 Mk.
Im vierten Jahre
Kanal der Kies= und Inſelſtraße
zwi=
ſchen Nieder=Ramſtädterſtraße und
Hein=
richſtraße
55000 „
In der Holzſtraße und Bachgaſſe von
Landgraf=Georgs=Straße bis
Woogs=
ſtraße
33000 „
Sonſtige dringliche Umlegungen von
Rohrkanälen und zur Abrundung
10700
zuſammen 179400 Mk.
Die Geſamtkoſten des neuen Projekts
belaufen ſich ſonach auf zuſammen
430000 Mark.
Was die Anlagekoſten der Kanäle im allgemeinen
anbelangt, darf geſagt werden, daß die
Aufwend=
ungen der Kanaliſation in Darmſtadt, auch wenn die
Ergänzungen ausgeführt ſind, ſehr mäßig
gegen=
über den Aufwendüngen anderer Städte ſind. Bis
jetzt wurden für die Kanaliſation aufgewendet rund
2 400000 Mark, hierzu treten die weiteren
Ausführ=
ungen im Laufe der nächſten Jahre nach dem neuen
Projekt mit 430000 Mark und Aufwendungen für
Ver=
beſſerungen des Darmbachs und kleinere
Ausführ=
ungen, ſodaß mit einem Geſamtkapital von
etwa 3 Millionen gerechnet werden kann. Die
Länge ſämtlicher Kanäle beträgt etwa 104 Kilometer,
ſodaß ein Meter Kanallänge ſich
durchſchnitt=
lich auf 30 Mark ſtellt. Das iſt die unterſte Grenze
der Anlagekoſten, die in größeren deutſchen Städten
aufgewendet worden ſind, denn nach dem Handbuch
der Ingenieurwiſſenſchaften betragen die Kanalkoſten
in großen deutſchen Städten zwiſchen 30 und 100 Mark.
Beiſpielsweiſe in Freiburg 35 Mark, in Mainz 67
Mark, in Elberkeld 80 Mark.
Bei dieſer Sachlage darf wohl geſagt werden, daß
in Darmſtadt hinſichtlich der Kanaliſation ſeit jeher
ſparſam verfahren und bei der Ausführung
plan=
mäßig vorgegangen wurde, ſowie daß das jetzige
Projekt dafür bürgt, daß bei den bevorſtehenden
Er=
gänzungsbauten die Mißſtände tunlichſt beſeitigt
wer=
den und dann das Kanalnetz für abſehbare Zeit
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Nummer 248.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Oktober 1910.
Seite 29.
1
Slenels
afer-Flocken
geben delikate Suppen,
Frühstück für Alt u. Jung.
Bewährte Kindernahrung.
In gelben Paketen mit dem Bilde der Schnitterin,
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Die deutſchen Eroberer der Luft. — Das große
Publi=
kum. — Zwei Kinder=Ausſtellungen. — „Spielzeug aus
eigener Hand.‟ — „Das Kind.” — Intereſſante
Ver=
gleiche. — Das Kind in der Kunſt. — Schwediſche
Sezeſſion. — Ludwig Pietſch als Zeichner. — Eine
illuſtrierte Zeitchronik. — Aus dem Theaterleben.
Wenn wir ein auf die Frauen geprägtes Wort
umwandeln und auf die Eroberer der Lüfte anwenden,
daß die „Flieger” die beſten ſind, von denen am
wenigſten geſprochen wird, dann ſtehen unſere
deut=
ſchen Aviatiker an erſter Stelle! Denn wenig beachtet
ſeitens unſerer Bevölkerung wurde die eben
abgelau=
fene Berliner Flugwoche, die ſehr gute
Flug=
leiſtungen gebracht und abermals gezeigt, daß es auch
auf dieſem Gebiete bei uns ein verheißungsvolles
Vor=
wärts gibt. Man kennt ja ferner die alte Wahrheit,
daß der Prophet im Vaterlande nicht geachtet wird, das
trifft wieder einmal auf unſere Luftſchiffahrt mittels
der Ein= und Zweidecker zu. Wenn man den
unge=
heuren Andrang zu den auf der Grunewaldbahn
ſtatt=
gefundenen letzten Rennen in Betracht zieht, und
damit den verhältnismäßig ſchwachen Beſuch der
Johannisthaler Flugbahn vexgleicht, ſo könnte man
meinen, daß das ſich erſt ſo lebhaft gezeigte Intereſſe
für die Aviatik ſchnell wieder verſchwunden iſt. Das
trifft allerdings auf die breiterenVolksſchichten zu,deren
oft ſo lärmende Teilnahme am Sport weniger dem
Verſtändnis und der Luſt an ihm entſpringt, als der
Freude am Wetten und der Hoffnung, ſich auf bequeme
und unterhaltende Weiſe ein gut Stück Geld zu
ver=
dienen. Dazu freilich bietet ſich in Johannisthal
keinerlei Gelegenheit, aber wer weiß, ob es in
abſeh=
barer Zeit nicht auch noch dazu kommt! Vielleicht iſt
es an ſich recht gut, daß unſere jüngeren Flieger in
aller Ruhe ſich mehr und mehr vervollkommnen können,
nicht geſtört durch den beengenden und aufregenden
Zufluß einer ſenſationshungerigen Menge, die bei
ihnen neben dem Höhenwahn noch den Größenwahn
erzeugen könnte, nach franzöſiſchem Vorbilde. Schon
deshalb muß man ſich freuen, daß den Berliner
Flug=
verſuchen nichts von Reklame anhaftet, wie wir es jetzt
wieder ſo lieblich gelegentlich des Wellmannſchen
Ozeanfluges erfahren. Daß dieſer mißglücken würde,
ſtand bei den Kennern der Flugtechnik von vornherein
feſt und hat ſich ſchnell bewahrheitet.
Ein ſehr großes Publikum hat ſich auf jeden Fall
die moderne Luftſchiffahrt wirklich wie im Fluge
ge=
wonnen: die Phantaſie der Kinderwelt. Das ſehen wir
aufs deutlichſte bei der im Tietzſchen Warenhauſe zum
Beſten der Kinderfürſorge des Heilſtätten=Vexeins vom
Roten Kreuz veranſtalteten Ausſtellung „Spielzeug
aus eigener Hand” die im emſigen Wettbewerb
um die öffentliche Anerkennung und um allerhand
Preiſe von über 2000 Einſendern und Einſenderinnen
beſchickt ward. Die Mehrzahl derſelben gehört dem
jugendlichen Alter an, und es iſt außerordentlich
feſſelnd, hier einen oft ſehr lehrreichen Blick in die
verſchiedenen Schwingungen der Kinderſeele werfen zu
können. Man möchte auch hier eins der bekannteſten
geflügelten Worte anwenden: „Sage mir, womit du
ſpielſt, und ich ſage dir, wer du biſt”, und da zeigt ſich
denn ein ganz erheblicher Umſchwung gegen früher.
Denn nicht mehr, wie einſt, beherrſchen Puppen,
Indianer, Soldaten, Ritter und Räuber,
Puppen=
ſtuben und=küchen das Feld, das ſehr erweitert wurde
durch die Einflüſſe neuer Errungenſchaften der
Elek=
trizität und Technik, der Eroberung des Waſſers und
der Luft. Sehen wir doch von Kindern ſehr hübſch und
geſchickt hergeſtellte Anlagen elektriſch betriebener
Eiſenbahnen, von Verſuchen, Unterſeeboote neben
Kriegsſchiffen ſowie Aeroplane — von dieſen nicht
weniger wie 45! — und lenkbare Luftſchiffe nach
Zeppe=
linſchem und Parſevalſchem Muſter berzuſtellen, da=
neben fehlen nicht die verſchiedenſten Autos zur
Per=
ſonen= und Warenbeförderung — wie weit ſcheint die
Zeit unſerer Spielſachen, der Drachen, der
Zinn=
ſoldaten, der Windmühlen, der Rollwagen, der aus
Torf und Holz geſchnitzten Fiſcherbarken zu liegen!
Aber es iſt ganz gut ſo, daß die gegenwärtige Jugend
mehr Sinn und Verſtändnis für die Erfindungen der
neueſten Zeit empfindet, dürfte es doch von nicht zu
unterſchätzender Wichtigkeit ſein für eine ſpätere
Be=
rufswahl und für den immer ſchwerer werdenden
Kampf um eine zufriedenſtellende Exiſtenz.
Von ganz anderer Art iſt eine gleichfalls,das Kind‟
behandelnde Ausſtellung in den unteren Räumen
unſeres Künſtlerheims, die uns in vielumfaſſenier
Weiſe ein kulturhiſtoriſches Bild gibt vom Leben des
Kindes, wie es ſich während der letzten beiden
Jahr=
hunderte abgeſpielt hat. Die Anregung zu dieſer auch
in rein künſtleriſcher Beziehung außerordentlich
be=
merkenswerten Veranſtaltung, deren Ertrag gleichfalls
wohltätigen Zwecken beſtimmt iſt, erfolgte durch die
hundertſte Wiederkehr des Todestages der Königin
Luiſe, derem Andenken die Ausſtellung gewidmet iſt;
iſt doch dieſe Fürſtin gerade allen deutſchen Frauen
zum Sinnbild echter Mütterlichkeit geworden. In
ſeiner ganzen naiven Anmut und frohgemuten
Liebens=
würdigkeit tritt uns hier noch der Idealismus der
Kinderwelt, ohne irgend welchen Einfluß von
Dampf=
maſchinen, elektriſchen Apparaten, Flugſchiffen,
Selbſt=
fahrern uſw., entgegen. Hier übt noch die Märchen=
und Sagenwelt ihren einſchmeichelnden Zauber aus
und nimmt das Puppenreich eine große Stellung ein,
als ehrwürdige Vertreterin derſelben die faſt 1½
Meter große Puppe Frida, einer Alt=Weimariſchen
Bürgerfamilie entſtammend und ſchon zu Goethes
Zeit angeſtaunt ob ihrer Schönheit, von der ſeitdem
allerdings manches verloren gegangen. Ueberhaupt
tritt das Aeltere und von Generation zu Generation
Ueberlieferte mehr in den Vordergrund, wie das
Neuere; auch bei den Märchen= und Bilderbüchern,
beim Spielzeug und bei den Möbeln, bei Kleidern und
Koſtümfiguren, die teilweiſe von erheblichem Wert ſind
und intereſſante Vergleiche ermöglichen. Denn auch
hier läßt ſich von den Kleinen auf die Großen ſchließen
und welchen Wert letztere dereinſt auf den
Anſchau=
ungsunterricht und die Bildungsmittel gelegt. Einen
breiten Raum nimmt das Kind in der Kunſt ein; es
iſt reizvoll, zu beobachten, wie von den verſchiedenſten
Malern und zu den verſchiedenſten Zeiten das Kind
künſtleriſch aufgefaßt ward, von van Dyck an bis zu
den tüchtigſten Meiſtern der Gegenwart. Mit inniger
Freude vertieft man ſich in die Kinderſtudien Adolf
Menzels, betrachtet die köſtlichen Schöpfungen eines
Guſtav Richter, Knaus, Paul Meierheim, Kieſel,
Paſſini, F. A. Kaulbach, Piglheim, Stuck. Defregger
und vieler, vieler anderer. Eine ſehr hübſche Gruppe
für ſich bilden die Kinderbildniſſe hervorragender
Männer und Frauen, mit einer Bismarck als
zwölf=
jährigen Schulknaben wiedergebenden
Bleiſtiftzeich=
nung, ferner jene aus der Mädchen= und erſten Ehezeit
der Königin Luiſe, dann die zierlichen und
zweckent=
ſprechenden Werkchen, mit denen ein Künſtler, E. von
Saucken, den Kinderkreis, in dem er lebte, beglückt hat;
unter ihnen ein „Römiſches Theater” das den
Höhe=
punkt dieſes gemeinſamen Schaffens darſtellt und die
fleißigen kleinen Mitarbeiter in ſinniger Weiſe in
längſt verſchwundene und doch ewig beſtehende
ge=
ſchichtliche Vergangenheit eingeführt.
In verſchiedenen Ausſtellungen treten uns
Ver=
gangenheit und Gegenwart vor Augen, letztere in der
Sezeſſion, deren Räume die Bilder
ſchwedi=
ſcher Künſtler, Mitglieder des ſezeſſioniſtiſchen
„Stockholmer Konſtnaers Forbundet”, ſchmücken. Es
fehlt auch hier nicht an den zur Genüge bekannten
Uebertreibungen und Verzerrungen von Landſchaften
und Perſonen, aber ſie verſchwinden bei der Fülle des
Guten und Meiſterhaften, das uns hier in friſcher
Kraft begegnet, in einer packenden Verſenkung in die
Natur, in der liebevollen Beobachtung ihrer
Einzel=
heiten unter nordiſchem Himmel, einer oft kühnen,
aber ſtets bezwingenden techniſchen Wiedergabe
der=
ſelben. Verſchiedene der Künſtler haben ſich ja bei uns
ſchon ſeit langem Heimatsrecht erworben, vor allem
Bruno Liljefors, deſſen Werke mit ihren intimen
Darſtellungen aus der Tierwelt ja auch Zierden unſerer
deutſchen Galerien ſind. Zu ihm geſellt ſich Richard
Bergh mit ſeinen farbenfrohen und charakteriſtiſchen
Bildniſſen, dann Ernſt Joſephſohn mit markig
erfaßten Szenen aus dem ſchwediſchen, ſpaniſchen und
franzöſiſchen Volksleben, zu denen man leider völlig
wirre und gräßliche Zeichnungen aus den Jahren
ſeines Irrſinnes gefügt, ferner als den Meiſtern
nach=
eifernde Jünger Axel Sjöberg und Karl
Wil=
helmſſon. Unter den Bildhauern ragt rühmend
Chriſtian Erikſon hervor, deſſen plaſtiſche Schöpf=
ungen, vor allem jene des Schlittſchuhläufers, von
wahrhaft erſtaunlicher Lebendigkeit und Lebenstreue
ſind.
In die Vergangenheit führt uns Ludwig
Pietſch zurück, deſſen Zeichnungen der Unter den
Linden befindliche Kunſtſalon de Burlet zu
einer Ausſtellung vereinte. Das war ein ſehr
glück=
licher Gedanke, der eine glückliche Ausführung
gefun=
den! Die Gegenwart kennt ja Ludwig Pietſch nur als
Schriftſteller, der mit emſiger Feder ähre großen wie
kleinen Ereigniſſe in anſchaulichſter, unterhaltendſter
Art von plaſtiſcher Geſtaltungskraft ſkizziert und ein
unermüdlicher, aufmerkſamer, ſorgſam unterrichteter
und unterrichtender Führer durch unſere
Kunſtaus=
ſtellungen iſt. Hier ſehen wir nun, wie er, der ja aus
dem Künſtlerberuf hervorgegangen, mit dem
Zeichen=
ſtift ebenſo glänzend und ebenſo meiſterhaft zu ſchildern
verſtanden, was ſein Intereſſe erweckt hatte, und dieſer
Intereſſenkreis iſt ein faſt unbegrenzter. Von
künſt=
leriſcher Leichtigkeit und doch dabei eindrucksreicher
Treue ſind dieſe hunderte von Blättern, die uns nach
allen Weltrichtungen führen, geſchichtliche Ereigniſſe
und perſönliche Erlebniſſe behandeln, die uns zarte
Idyllen und blutige Kriegstaten vorführen und uns
mit bedeutſamen Männern und Frauen bekannt machen.
Reizvolle Blicke können wir in die Häuslichkeit Theodor
Storms, Turgeniews, der Frau Viardot=Garcia,
wer=
fen, wir ſehen den Kronprinzen, den ſpäteren Kaiſer
Friedrich, bei der Eröffnung des Suez=Kanals, und
Bismarck, wie er mit dem Krimſtecher die Kämpfe um
Sedan verfolgt, wir begleiten unſeren Zeichner nach
romantiſchen deutſchen Städten und Stätten, nach
Paris, Griechenland, Marokko, aber auch nach Wetzlar
mit Goethe=Erinnerungen und nach Schönhauſen mit
dem häuslichen Frieden des gewaltigen Kanzlers.
Trübes und Frohes wechſeln in den Blättern aus dem
deutſch=franzöſiſchen Kriege, welthiſtoriſche Taten
fin=
den die gleiche Berückſichtigung wie allerhand
humor=
volle Lagerſzenen. Was dieſen Skizzen, von denen ihr
Verfaſſer mit Recht ſagen kann, daß ſie „ſo richtig
ge=
ſehen, wie ehrlich gezeichnet und nie geſchwindelt ſind”,
neben der künſtleriſchen Tüchtigkeit Wert verleiht, iſt
ihre ganz perſönliche Note. Deshalb ſprechen ſie uns
auch ſo warm und verſtändnisvoll an. Es wäre ſehr
zu wünſchen, daß dieſe anziehende, illuſtrierte Chronik
der ſechziger und ſiebziger Jahre des vergangenen
Jahrhunderts nicht verzettelt, ſondern im ganzen
er=
halten bliebe, als ſehr wertvolles Dokument zweier für
Deutſchlands Entwickelung ſo wichtiger Jahrzehnte! —
Verrauſchte Zeiten ſollten im grellen Licht der
Rampe wieder zu neuem Leben erſtehen, aber dies
Streben gelang nur zum Teil. Am wenigſten
Her=
mann Bahr, deſſen dreiaktiges Luſtſpiel „Der
Krampus” unſer Königliches
Schauſpiel=
haus ausgegraben, wohl hauptſächlich nur, um
Artur Vollmer Gelegenheit zu einer glänzenden
ſchauſpieleriſchen Leiſtung zu geben. Bloß das kann
uns damit verſöhnen, daß wir dieſes Werk mit ſeinem
Lavendelduft und ſeiner Werther=Schwärmerei — es
ſpielt im Jahre 1775 in Wien — über uns ergehen
laſſen mußten. Das Stück ſtammt noch aus dem
wech=
ſelnden erſten Werdegang des kampferfüllten Autors
und zeigt in nichts ſeine ſonſt ſo feſſelnde und ſcharfe
Auffaſſung von ernſten Zeit= und Streitfragen. —
Anders, und zwar viel entſchloſſener, griff Heinrich
Lilienfein ſeinen ſich maleriſch vom hiſtoriſchen
Hintergrund abhebenden Stoff in dem dreiaktigen
Schauſpiel „Der Stier von Olivera” an, das im
Neuen Theater zur Darſtellung gelangte. Das
Stück ſpielt während des franzöſiſchen Winterfeldzuges
1808/1809 in Spanien, und wenn auch Napoleon nicht
ſelbſt die Bühne betritt, ſo ſpürt man doch ſtets die
Gewalt ſeines Einfluſſes auf Menſchen und Dinge.
Die romanhafte Handlung wußte der Dichter mit
ſtar=
ken Effekten zu geſtalten und die Hauptfiguren mit
ſicherem Blick für das Bühnenmäßige zu zeichnen. Der
Erfolg blieb denn auch nicht aus, zumal Ferdinand
Bonn der Träger einer Rolle war, in der er ſein
reiches ſchauſpieleriſches Können voll entfalten konnte.
— Wie bei dieſen beiden Werken, war auch bei einem
dritten, dem vieraktigen Schauſpiel „Die törichte
Jungfrau” von Henri Bataille, das uns das
Berliner Theater geboten, die ſchauſpieleriſche
Mitwirkung von erheblichſter Wichtigkeit. Denn ohne
dieſe iſt dies franzöſiſche Senſationsdrama in ſeiner
Verlogenheit und Anhäufung von Knalleffekten völlig
ungenießbar. Frau Roſa Bertens und Fräulein
Käthe Ehren gaben hier ihr Beſtes und retteten,
was zu retten war, die erſtere mit ihrer ſicheren
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tage nur bei Herrn Uhrmacher Kolb, nächst der Stadtkirche.
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Die Vereinsmitglieder seien darauf aufmerksam gemacht, dass für sie zum
Ludwig Ganghofer-Abend am Dienstag, 25. Oktober, Sperrsitzkarten zum
ermässigten Preise von 3 Mk. (statt 4 Mk.) und Galeriekarten zu 1.50 Mk.
(statt 3 Mk.) gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten im Verkehrsbüro erhältlich
sind.
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Der Vorstand.
Ernte-Preisschiessen. Schützengesellschaft Fortung.
Sonntag, den 23. Oktober, findet im Klublokal Dieburgerſtraße 18
von 11 Uhr vormittags bis
Großes Ernte=Preisſchießen 6 Uhr nachmittags ſtatt.
Preisverteilung abends 8 Uhr und gemütliches Zuſammenſein unter gütiger
Mitwirkung des Geſangvereins Bheingold.
Hochachtend
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Schützengesellschaft Fortuna.
Mathildenplatz 8. Zur Stadt Barcelona Mathildenplatz 8.
Telephon 1936.
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großen Vorrat in alten Weinen haben, geben wir über die Straße
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Gebinde ſind leihweiſe zu haben u. wird innerhalb der Stadt frei ins Haus geliefert.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22, Oktoberſ1910.
Nummer 248.
e. Zade
OrC
(
Pf.
Ein Hochgenuiss!
Aus alten Tagen.
Wenn über Geſchehniſſe, die im Augenblick die Welt
in Atem halten, die Völker erheben und den Sturm
un=
heilvollen revolutionären Beginnens über die Erde jagen,
Jahre oder Jahrzehnte verfloſſen, wenn der
Menſchen=
generation jener Tage eine andere und dieſer wieder eine
andere gefolgt, dann werden die Geſchehniſſe anders
be=
urteilt, von freierer Warte aus ihre Grundurſachen
er=
forſcht, als die Zeitgenoſſen es taten. Dann werden die
Darſtellungen jener Ereigniſſe aber meiſt wohl geſchichtlich
korrekt, obzektiv, aber ſie entbehren der Friſche des
Augen=
blicksempfindens. Sie können beſchreiben, aber nicht
ſchildern. Nicht ſo ſchildern, wie Menſchen es können, die
die großen Augenblicke der Geſchichte ſelbſt miterlebt haben.
Vergeſſen wird nichts in der Geſchichte eines Volkes, einer
Raſſe; kein Ereignis von Bedeutung bleibt unüberliefert.
Aber von den Empfindungen der Zeitgenoſſen wiſſen uns
die Ueberlieferungen meiſt wenig zu ſagen. Wohl weil
die Menſchen ſelten ſind, die ſich befugt fühlen, große
Er=
eigniſſe, deren Zeugen oder Miterlebende ſie waren,
auf=
zuzeichnen und die neben dieſem Sichbefugtfühlen die
Kraft und das Können der Darſtellung, der objektiven,
aber lebendigen Darſtellung beſitzen. Finden wir aber
irgendwo und irgendwann ſolche Darſtellungen Berufener,
ſo ſind ſie von unſchätzbarem Wert für alle Zeiten.
Ein ſolches Werk von unſchätzbarem dauernden Werte
liegt vor uns. Es trägt den ſchlichten Titel „Aus alten
Tagen”*), und ſchlicht und einfach, dabei aber
außer=
ordentlich ſcharf beobachtend und die Dinge in ungemein
lebendiger, geiſtvoller Weiſe ſchildernd, erzählt der
Ver=
faſſer von ſeinem und ſeines Volkes Leben, von den
poli=
tiſchen Ereigniſſen ſeiner Zeit, die ein Teil bewegter
deut=
ſcher Geſchichte umſpannt, darin die Revolutionsjahre und
die Kriegsjahre fallen, die Deutſchlands Größe gründeten.
Sind die Erlebniſſe des Autors, eines praktiſchen Arztes
in dem kleinen, nahe Baſel gelegenen Grenzſtädtchen
Lörrach ſchon dadurch intereſſant, ſo wird das Intereſſe
ungemein erhöht durch die feſſelnde, feine Art der
Dar=
ſtellung und durch die Tatſache, daß der Autor mit vielen
Perſönlichekiten in engem perſönlichen Verkehr ſtand, die
damals Führende in der Ereigniſſe Lauf waren, und daß
er an den Revolutionen in Baden perſönlich Anteil nahm,
ohne Revolutionär zu ſein, ohne aber auch die Schäden
ſeiner Zeit, beſonders in der Politik, zu verkennen. Selbſt
Politiker und tätiger Journaliſt, ſtand der Markgräfler
Arzt den Ereigniſſen frei und mit den Augen eines
Man=
nes gegenüber, der, keine perſönlichen Gefahren achtend,
an allem, was die Zeit bewegte, lebhaften Anteil nahm,
der ſich aber durch die Strömung niemals fortreißen ließ,
ſondern ſtets den Weg ging oder zu gehen ſich mühte, den
er für den rechten erkannte und der — die Geſchichte
be=
weiſt es — meiſt auch der rechte war.
Das Buch beginnt mit der Schilderung der früheſten
Kindheit des Autors. Obwohl auch dieſe Abſchnitte
ver=
möge ihrer feſſelnden, humorvollen Art zu erzählen, eine
ungemein anregende Lektion bilden, können wir ſie
über=
gehen, da ſie vorwiegend wohl von lokalem Intereſſe ſind.
Wir können auch, da es zu weit führen würde, das Kapitel
„Univerſitätsſtadt Freiburg”, das eine bewegte
Studenten=
zeit ſchildert, und die ungemein gemütvollen Schilderungen
*) „Aus alten Tagen” Lebenserinnerungen eines
Markgräflers aus den Jahren 1815—1875 von Eduard
Kaiſer. Verlag von C. R. Gutſch=Lörrach i. B. Preis
5 Mk., geb. 6 Mk.
im eigenen Heim, beginnend mit der Brautfahrt,
über=
gehen. Von allgemeinem Intereſſe aber, und von
beſonderem Intereſſe für uns Süddeutſche, ſind die
Schil=
derungen der badiſchen Revolutionen, die auch
über den Verfaſſer Bedrängnis und Trübſal brachten.
Geben wir ihm in einigen kurzen Abſätzen ſelbſt das Wort:
Eine große Volksverſammlung in Offenburg, wo alle
badiſchen Dummheiten herkömmlicherweiſe in Druck und
Verlag kommen, nahm den Struveſchen Antrag auf
Er=
richtung von politiſchen Vereinen, ſogenannten
Volksver=
einen, an und damit war das Verderben Vadens geboren.
Kein Staat, der politiſche Vereine duldet, kann beſtehen,
entweder wird der Klub Staat oder der Staat Klub. Eine
Regierung, die politiſche Vereine, von Verſammlungen
ſpreche ich nicht, duldet, iſt entweder eine Betrügerin oder
eine Verlorene. Unſere Regierung war das letztere.
Es regnete Volksverſammlungen, Reden und
Be=
ſchlüſſe, bis mit dem Losbruch Heckers und ſeinem Marſch
von Konſtanz bis Kandern die förmliche Revolution, der
Umſturz unſerer Staatsgeſetze und die Einführung der
Republik bei uns als letztes Ziel, offen bekannt und
ver=
ſucht wurde. Ehre und Gewiſſen, Gefühl und Einſicht
trieben mich bisweilen doch wieder in die
Volksverſamm=
lungen und zwangen mich zur Widerrede, zum Tadel, zum
Verdammen. Man kann denken, wie heftig die Menge,
die ſtets dem Herdeninſtinkt folgt, durch meinen
Wider=
ſtand erbittert wurde und den Volksverräter in mir haßte.
Je vereinſamter meine Oppoſition war, deſto freudiger
weihte ich mich ihr und je weniger die Großherzoglichen
Beamten es wagten, für die Regierung zu ſprechen, deſto
feuriger tat ich das auf eigene Fauſt; daß ich hintennach
für meine Hingebung von der badiſchen Regierung als
zweideutige Perſon, mit Abneigung mich behandelt ſah,
focht mich nicht weiter an. Ich bedurfte weder der Gunſt,
noch des Dankes derſelben, ich behalf mich ohne beides.
Als kurz vor Gründonnerstag 1848 Hecker auf
ſei=
nem Revolutionszug an die Lörracher Gemeinde die
Order ſchickte, ihr erſtes Aufgebot auszurüſten und ihm
nach Kandern zuzuſenden, verweigerte die hieſige
Ge=
meindebehörde ihm jeden Gehorſam. Unmittelbar nach
dieſem Akte erhielten wir Nachricht, daß etwa 800 Mann
der Heckerſchen Schar unter Weißhaar hier
durchmarſchie=
ren und unſern Zuzug mitnehmen würden. Abermals
Sitzung, in der ich mich erbot, mit zwanzig freiwillig
Bewaffneten die ganze Schar Weißhaars zu verſprengen.
Keiner wollte das Wagnis mit mir beſtehen und der
Ge=
meinderat glaubte Loyalität genug aufgewandt zu haben,
wenn er den Befehlen Heckers nicht Folge leiſtete. Im
Vergleich mit dem Verhalten des Gemeinderats zu
Frei=
burg, der in der gleichen Zeit und Sache ſich für neutral
erklärte, durften Bürgermeiſter und Rat der guten Stadt
Lörrach von mannhaftem Charakter ſprechen. Gegen 10 Uhr
vormittags zog Weißhaar zu Pferd mit ſeiner Truppe die
Rheinfelder Straße herunter über unſern Marktplatz,
er=
klärte uns in corpore für „Hundsfötter” wenn wir nicht
mitzögen, ſprach uns jedoch in der Aufregung mit
„Säckinger”, ſtatt Lörracher an; wer ſomit ein exakter
Menſch war, der brauchte den „Hundsfott” nicht
einzu=
ſtecken und doch nicht mitzuziehen. Nur etwa drei bis vier
junge Leute ſchloſſen ſich der Expedition gleich an. Der
Zug eilte raſch durch unſern Ort gegen Tumringen zu
und ſeine Nachhut ſah eher wie ein Haufen
Spitalpfründ=
ner als wie Revolutionsmänner aus, eine lange hungrige
Reihe von Proviantwagen ſchloß den Zug.
Die Begeiſterung für Hecker war eine durchgreifende
und ſeiner Perſönlichkeit noch mehr als ſeiner Sache
zu=
gewandt. Er durfte noch ſo wegwerfend und verächtlich
mit ſeinen Verehrern und Anbeterinnen umgehen, ſie
nah=
men es freudig hin, wie etwa liebende Frauen die
Grob=
heiten ihres Geliebten oder die Unarten ihrer Kinder. Im
Sommer 1848 verließ er, entzweit mit Struve und
Heinzen, die Schweiz und ſiedelte nach Amerika über.
Nach Schilderung verſchiedener intereſſanter
Einzel=
heiten bis zum bekannten Ausgang jener erſten badiſchen
Revolution erfährt Struve eine treffende Kritik, dem es
in Baſel, wohin er geflohen, ſo ſchlecht ging, daß er ſich
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keine Stiefel mehr ſohlen laſſen konnte, bis ihm der
demü=
tigende Waffenſtillſtand vom 16. September 1848 mit
Däne=
mark neue Stiefel und den Badenern eine neue Revolution
brachte, in der dem Verfaſſer ſelbſt ſchlimm, ſchlimmer
aber noch in der dritten Revolution mitgeſpielt wurde.
Er wurde als Volksverräter verhaftet und, nachdem er
ge=
flohen, ſeine Familie gebrandſchatzt. Voll köſtlichen
Humors ſchildert er, wie Struve in Lörrach aus dem
Rat=
hausfenſter eine begeiſternde Anſprache an das
verſam=
melte Volk halten wollte, wie aber die Begeiſterung
unter=
ging in einem allgemeinen Gelächter, als Struve, ſich
ſchnell zu dem etwas niedrigen Fenſter herausbeugend,
heftig ſeinen Schädel gegen das Fenſterkreuz anrannte.
Auch die Militärrevolutionen erfahren eine treffende
Schilderung, die mit folgendem ſchließt:
Wer nie mitten in einer Militärrevolution gelebt hat,
weiß nicht, wie niederbeugend, wie abſtoßend, wie häßlich
und grauſig eine ſolche iſt. Vollends, wenn ſie, wie in
Baden, ohne und gegen die Offiziere losbricht.
Der Großherzog war ſchon am 14. Mai nachts außer
Landes geflüchtet, mein jüngſter Bruder, der bei der
Artillerie in Gottsau ſtand, war mit auf dem traurigen
Zug des Regenten durch den Hardtwald, mein
Schwieger=
ſohn begleitete damals den Fürſten von Fürſtenberg auf
ſeiner Flucht nach Frankfurt. Der Verlauf unſerer =
Revo=
lution und unſeres Krieges gehört nicht zu meinen
Erinne=
rungen, doch muß ich wenigſtens ſoviel zu Ehren unſerer
badiſchen Soldaten hervorheben, daß ſie, ohne ihre
Offi=
ziere und faſt bloß durch fremde Abenteurer geführt, vom
30. Mai bei Heppenheim bis zum 17. Juli bei Niederbühl
mit höchſtens 20000 Mann gegen 70000 Preußen und
20000 Mann Reichstruppen unter Peucker ſich wehrten,
und öfters mit militäriſchem Uebergewicht. Oeſterreich
wurde im Jahre 1866 in ebenſo vielen Tagen, als Baden
im Jahre 1849 in Wochen überwunden.
Später zog der Autor auch in den badiſchen Landtag
ein. Es konnte ihn aber, da er ſich herausnahm, zu
ſchei=
nen, was er ſelbſt war, keine Partei gebrauchen.
Von großem Intereſſe ſind die Geſpräche mit dem
Ge=
ſchichtsſchreiber Schloſſer in Heidelberg, der damals ſchon
von Preußen ſagte, „dieſer Staat bedarf bloß eines
entſchloſſenen Staatsmannes, um in Deutſchland alles zu
vermögen und alles zu ſein”. Die Grundurſachen der
badi=
ſchen Revolutionen, wie der Verfaſſer ſie in mehreren
Artikeln ſchildert, ſind treffliches geſchichtliches Material.
Dann kommen Schilderungen der Ereigniſſe von 1866
und hochintereſſante Auslaſſungen über Napoleon und
Bismarck, deſſen Politik der Autor nicht in allen Punkten
zuſtimmte, ſie aber — es ſpricht das ſicher von ſeinem
mannhaften Charakter — in Baden verteidigte allein mit.
ſieben preußiſch oder bismärckiſch geſinnten Genoſſen und
merkwürdigerweiſe mit den Juden als Reſerve. Das
wurde durch den franzöſiſchen Krieg, mit deſſen
Schil=
derungen das Buch ſeinen Abſchluß findet, natürlich
an=
ders. Statt des halben Dutzend alter Freunde wurde
Bismarck nun das A und O in Dorf und Stadt.
Auch die Auslaſſungen über Kant und Schopenhauer,
die der Autor innig verehrte, ſind wegen ihres geſunden
Urteils ſehr intereſſant. Der Schluß des Buches — er
hat auch heute als Urteil noch Gegenwartswert — mag
auch den Schluß des Artikels bilden:
„Man wird kaum klagen dürfen, daß es ſchlechter, und
nicht rühmen dürfen, daß es beſſer geworden. Nur viel
anders ſteht es vielfach, als vor Zeiten ich es ſah. Statt
des Unglücks von damals haben wir das Elend von heute,
ſtatt des Vorteils von ehemals den Gewinn von jetzt.
Was die Intelligenz betrifft, ſind unſere Kenntniſſe
unge=
mein vermehrt und erweitert, unſer Wiſſen dagegen
ver=
kehrter und unſer Urteil kindiſch geworden. Unſer
Cha=
rakter hat ſich entſchieden verſchlechtert, wir ſind brutaler,
ungerechter, gewiſſenloſer, als wir waren oder zu ſein
brauchten, und ſind dagegen bloß unternehmender und
patriotiſcher geworden. Die Not, die Frauen und
Schopenhauer werden uns zurecht bringen. Und damit
ſchließe ich meine Niederſchrift, denn mein Gaſtfreund
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Nummer 248.
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