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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
3
Inſerafe
werden angenommen in Darmſtadt,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 218.
Samstag, den 17. September.
1910.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Mill. Kr. zur Einlöſung der vor zwei Jahren ausgegebenen
4½prozentigen Staatskaſſenſcheine zu beſchaffen. Falls
Berliner Banken an einer derartigen ungariſchen Anleihe
ſich beteiligen wollen, hat die deutſche Regierung aus
wirt=
ſchaftlichen Gründen kaum Anlaß zum Widerſpruch.
Po=
litiſche Erwägungen aber können die Zulaſſung einer
ſol=
chen Anleihe Ungarns auf dem Berliner Markte gerade
jetzt als wünſchenswert erſcheinen laſſen. Denn das
Scheitern der ungariſchen Anleihe in Paris hat nicht nur
Ungarn, ſondern auch Oeſterreich arg verſtimmt. Darüber
iſt nach den vorliegenden Aeußerungen Wiener Blätter
kein Zweifel möglich. Die öſterreichiſch=ungariſche
Ver=
ſtimmung wird noch beſonders durch den Umſtand genährt,
daß man den eigentlichen Grund der Schwierigkeiten, die
von franzöſiſcher Seite der Verwirklichung des ungariſchen
Anleiheplanes bereitet worden ſind, in der Abſicht findet,
das franzöſiſche Geld für den ruſſiſchen
Ver=
bündeten zu reſervieren. In der Tat müßten neue
Anleihepläne, die Rußland auf dem Pariſer Markte zu
regliſieren gedächte, einen eigenartigen Hintergrund für
jene Schwierigkeiten bilden. Kommt vollends, wie es den
Anſchein hat, nunmehr die türkiſche Anleihe in Paris
zu=
ſtande, dann iſt es klar, daß die von franzöſiſcher Seite
gegen die ungariſche Anleihe hervorgeſuchten
wirtſchaft=
lichen Argumente nur die Bedeutung von Vorwänden
haben.
Unter ſolchen Umſtänden erſcheint es vom deutſchen
Standpunkte aus als ſehr zweckmäßig, der Begebung
einer ungariſchen Anleihe auf dem Berliner Markte keine
Schwierigkeiten in den Weg zu legen. Die
wünſchens=
werte Rückſicht auf die Inanſpruchnahme des Berliner
Marktes durch ausländiſche Werte wird von ungariſcher
Seite dadurch genommen, daß die Anleihe, an der deutſche
Banken ſich beteiligen würden, auf den Betrag von 215
Millionen Kronen beſchränkt bleibt
Deutſches Reich.
* Beider Reichstagserſatzwahl im
Wahl=
kreiſe Frankfurt a. d. Oder=Lebus erhielten
nach vorläufiger amtlicher Feſtſtellung Schuhmachermeiſter
Faber=Frankfurt a. d. Oder (Soz.) 14316 Stimmen, Geh.
Archivrat Winter=Magdeburg (nl.) 7757 Stimmen und
Ar=
beiterſekretär Dunkel (konſ.) 6595 Stimmen. Da dem So=
1 zialdemokraten hiernach 38 Stimmen an der abſoluten
Mehrheit fehlen, findet Stichwahl zwiſchen Faber und
Winter ſtatt. Der Wahlkreis war ſchon früher (1903—1904)
durch den Sozialdemokraten Dr. Braun vertreten. Bei der
Stichwahl ging das Mandat im Jahre 1904 ſodann an
Baſſermann über. Im Jahre 1907 erhielten in der
Haupt=
wahl: Dr. Braun (Soz.) 12388, Detto (nl.) 10070.
Rohde (Deutſche Reichspartei) 7722 und Erzberger (Ztr.)
als Zählkandidat 228 Stimmen. In der Stichwahl ſiegte
Detto mit 17805 Stimmen gegen Dr. Braun, auf den
12 196 Stimmen entfielen. Bei der letzten Erſatzwahl am
Donnerstag wurden alſo im ganzen 1700 Stimmen
we=
niger abgegeben; trotzdem erhielt der ſozialdemokratiſche
Kandidat faſt 2000 Stimmen mehr.
— Der Beſuch des Kaiſerpaares in
Brüſ=
ſel. Ueber den Beſuch des deutſchen Kaiſerpaares in
Brüſſel verlautet, daß das Kaiſerpaar das belgiſche
Kö=
nigspaar nicht vor Ende Oktober beſuchen wird. Der
Beſuch iſt endgültig auf die letzte Woche des Monats
Ok=
tober feſtgeſetzt.
— Der Entwurf einer Novelle zur
Ge=
werbeordnung, der im Februar d. J. dem Reichstag
vorgelegt wurde, iſt bekanntlich in beſchränktem Umfang
eine Wiederholung der Vorlage vom Dezember 1907, die
zwar zum Teil in der Kommiſſion durchberaten war, aber
wegen des Schluſſes der Seſſion nicht verabſchiedet werden
konnte. Ein Teil der in ihr vorgeſchlagenen Aenderungen
der Gewerbeordnung hat inzwiſchen durch das Geſetz vom
28. Dezember 1908 über die Frauenarbeit ſeine Erledigung
gefunden, während die Beſtimmungen zur Bekämpfung der
Mißſtände in der Hausinduſtrie als beſonderer
Geſetzent=
wurf dem Reichstage noch vorliegen. Wenn man erwägt,
was der Reichstag im kommenden Winter noch an großen
ſozialpolitiſchen Aufgaben zu bewältigen hat —
Reichsver=
ſicherungsordnung, Privatbeamtenverſicherung,
Arbeitskam=
mern, Hausarbeit —, ſo können Zweifel aufſteigen, ob für
die Gewerbeordnungsnovelle noch die nötige Zeit
verfüg=
bar ſein wird Allerdings enthält die Vorlage nur
Be=
ſtimmungen, über welche in den früheren
Kommiſſions=
beratungen im weſentlichen Uebereinſtimmung herrſchte.
Eine Verabſchiedung wäre daher wohl noch möglich, wenn
ſich der Reichstag auf dieſe Gebiete beſchränkt. Würde
aber, was nach früheren Erfahrungen nicht
unwahrſchein=
lich iſt, die Vorlage auch noch mit anderen zur geſetzlichen
Regelung nicht ſpruchreifen Materien belaſtet, dann könnte
man wohl als ſicher annehmen, daß die gegenwärtige
Legislaturperiode ihren Abſchluß erreicht, ohne daß die
Ab=
änderung der Gewerbeordnug zuſtande gekommen iſt.
— Zur Kaſſeler Tagung. Wir leſen in der
Nat.=lib. Korr. der Rheinprovinz: „Nur noch etwa vier
Wochen trennen uns von einer der bedeutſamſten Tagungen
unſerer Partei. Kaſſel muß und wird die Entſcheidung
darüber bringen, ob die nationalliberale Partei wie ſeither
den politiſchen Ereigniſſen kraft eigener Souveränität
gegenüberzutreten gedenkt, oder ob ſie ſich gewiſſen
Strö=
mungen zuliebe in ein Vaſallenverhältnis begeben will, in
dem ein Starkwerden gänzlich ausgeſchloſſen iſt. Wir
ſpre=
chen hier ganz allgemein, ohne irgend eine beſtimmte
Rich=
tung ins Auge zu faſſen. Kaſſel muß zeigen, ob das
Heidel=
berger Programm, mit dem ein Miquel die Partei wieder
zur Einigung und Stärke brachte, noch zu Recht beſteht,
oder ob ein neues Programm in dieſen Tagen der
Zer=
fahrenheit und Verdroſſenheit uns weiter zu bringen
ver=
mag. Kompromiſſe ſind häufig Zeichen politiſcher
Weis=
heit und Reife, ſie können aber auch kritiſche Symptome
der Hilfloſigkeit und Schwäche ſein. Kaſſel darf und wird
kein faules Kompromiß bringen. Darum iſt es dringend
notwendig, daß ſich diesmal die Herren Vertreter ihrer
hohen Pflichten einer beſonderen Verantwortlichkeit
beſon=
ders bewußt ſind, die nicht geſtatten, zu Hauſe zu bleiben
und die andern es machen zu laſſen. Diesmal müſſen alle
Mann ſich in den Dienſt der Partei ſtellen, um durch Wort
und Abſtimmung ein Urteil ſchaffen zu helfen, das nicht
die Perſon und dieſe oder jene Strömung anſieht, ſondern
nur die Sache. Dann wird die Tagung von Kaſſel eine
Tat bedeuten, die unſere beſte Waffe für die zukünftigen
politiſchen Kämpfe und die einzige Vorausſetzung für eine
geſunde Fortentwicklung unſerer Partei ſein wird.”
— Eine Erhebung über die
Arbeitsver=
hältniſſe der Angeſtellten der
Rechtsan=
wälte iſt auf Veranlaſſung des Bundesrats im Reiche
eingeleitet worden. Durch die Umfrage ſoll das Material
beſchafft werden zur Beurteilung der Frage, inwieweit
geſetzgeberiſche Maßnahmen zur Regelung der Verhältniſſe
der Bureauangeſtellten der Rechtsanwälte ergriffen werden
ſollen. Im Reichstag ſind ſeit Jahren bezügliche Wünſche
verlautbart worden, deren Berückſichtigung oder Erwägung
dem Reichskanzler nahegelegt wurde. Uebrigens ſcheint
man willens, der Erhebung beſtimmte Grenzen inſofern zu
ziehen, als die Angeſtellten der Krankenkaſſen,
Gerichtsvoll=
zieher uſw. nicht einbezogen werden ſollen. Für dieſe
Be=
amtengruppen ſtehen bereits jetzt gewiſſe Handhaben zur
Verfügung, um ihre Dienſtverhältniſſe zu regeln. Die
ſtaat=
lichen Aufſichtsorgane haben ihnen gegenüber Befugniſſe,
die vorläufig ausreichen dürften. Eingehend werden die
Angeſtellten der Krankenkaſſen im Entwurf zur neuen
Reichsverſicherungsordnung behandelt.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Zum Beſuch des deutſchen Kaiſers ſchreibt
die Neue Freie Preſſe: Die Zuſammenkunft Kaiſer
Wil=
helms mit Kaiſer Franz Joſef verſinnbildlicht das
Bünd=
nis. Dieſes war vom erſten Tage an populär und iſt noch
populärer geworden, als in der Zeit europäiſcher
Span=
nung ſein Inhalt öffentlich bekanntgegeben wurde. Es
er=
hielt in der Annexionskriſis eine Art Feuertaufe. Die
Allianz iſt in Deutſchland im Gefühl der ganzen Nation
verankert, aber verkörpert im Oberhaupte des Reiches.
Auch legte Kaiſer Wilhelm tatſächlich von Anbeginn ſeiner
Regierungstätigkeit an den größten Wert darauf, die
Allianz nicht nur dem Buchſtaben, ſondern auch dem Geiſte
nach zu beobachten. Wien wird den verbündeten Kaiſer
gewiß mit der vollen Herzlichkeit empfangen, die zeigt, wie
eng Oeſterreich=Ungarn und Deutſchland zuſammenſtehen,
wie im Innerſten dieſer durch ihr Intereſſe gebotenen
Zu=
ſammengehörigkeit doch auch ein Gefühlsmoment enthalten
iſt. Iſt es doch mehr als Diplomatie, was das Bündnis
geſchaffen hat! Das eben gibt ihm die Wärme! Die
In=
timität, die in der bevorſtehenden Zuſammenkunft zum
Ausdruck kommt, ſymboliſiert dieſes Verhältnis.
Die „paſſive Reſiſtenz” der Südbahn=
Angeſtellten. Am Donnerstag erſchienen in Wien
Vertreter der koalierten Perſonalverbände beim
General=
direktor der Südbahn, der ihnen die Zugeſtändniſſe der
Bahn zur Kenntnis brachte. In einer hierauf
ſtattgehab=
ten Sitzung der Vertreter wurde beſchloſſen, der General=
Die Zentenarfeier in Chile.
*⁎* Ein Jahrhundert iſt verfloſſen, ſeitdem die
Chi=
lenen die Herrſchaft Spaniens abzuſchütteln
be=
gannen und am 18. September 1810 ſich einen Mann
ihrer eigenen Nationalität zum Präſidenten wählten. Wie
in Argentinien und Mexiko, ſo wird die Erinnerung an die
Unabhängigkeitserklärung auch in Chile feſtlich begangen,
nur iſt hier die Feier getrübt durch den innerhalb der
letz=
ten vier Wochen erfolgten plötzlichen Tod des Präſidenten
Pedro Montt, der bekanntlich unmittelbar nach ſeiner
An=
kunft in Bremen am 16. Auguſt einem Herzſchlage erlag,
und des ſtellvertretenden Präſidenten Albano, der am
6. September demſelben Schickſal verfiel. Aber die
geplan=
ten offiziellen Veranſtaltungen kommen doch zur
Durch=
führung, wenn auch die ſonſtigen Feſtlichkeiten im Lande
eine Einſchränkung erfahren.
Chile kann mit Genugtuung auf dieſes erſte
Jahrhun=
dert ſtaatlicher Selbſtändigkeit zurückblicken, denn es hat
ſich nicht nur politiſch und wirtſchaftlich in günſtigſter Weiſe
entwickelt, ſondern es ſteht auch in Bezug auf Unterricht
und Bildung den übrigen ſüdamerikaniſchen Republiken
voran. An allen dieſen Errungenſchaften iſt aber das
Deutſchtum in hervorragendem Maße beteiligt, denn
die deutſchen Einwanderer bildeten von jeher in Chile das
Rückgrat der Ziviliſation und des Unternehmungsgeiſtes.
Das Heer und das Unterrichtsweſen ſind nach deutſchem
Muſter zugeſchnitten, ein großer Teil des Handels im
mitt=
leren und ſüdlichen Chile, die Landwirtſchaft des Südens
ſowie die meiſten induſtriellen Betriebe liegen in deutſchen
Händen oder ſtehen doch unter der Leitung von Deutſchen,
von denen ſich eine recht erhebliche Zahl dauernd im Lande
niedergelaſſen hat und zu Wohlſtand gekommen iſt. Das in
chileniſchen Unternehmungen feſtgelegte deutſche Kapital
beziffert ſich auf viele Millionen, es dient den
verſchieden=
ſten Gebieten und es darf für ſich einen überwiegenden
Anteil daran beanſpruchen, daß die Elektrizität in ſo
weit=
gehendem Maße in Chile Eingang gefunden hat. Auch an
chileniſchen Anleihen iſt der deutſche Markt mit einer
ſtatt=
lichen Summe beteiligt, ſodaß wir mit Recht ein ſtarkes
Intereſſe an der Entwickelung dieſer ſüdamerikaniſchen
Republik haben. Es iſt unter den vorgetragenen
Umſtän=
den begreiflich, daß der deutſch=chileniſche Handelsverkehr
ſich gut entfaltet hat. Den größten Prozentſatz macht der
für unſere Landwirtſchaft unentbehrlich gewordene
Chili=
ſalpeter aus, von dem wir alljährlich für weit über 100
Millionen Mark beziehen. Als Abſatzmarkt für deutſche
Erzeugniſſe hat Chile eine von Jahr zu Jahr ſteigende
Bedeutung erlangt, und die Ausſichten ſind günſtig, daß
mit der weiteren Erſchließung des Landes der chileniſche
Markt für uns noch ergiebiger wird.
Bei der Zentenarfeier der Republik am Pacific iſt auch
das Deutſche Reich offiziell durch eine beſondere
Abord=
nung vertreten, was ohne Zweifel der Feſtigung der
freundſchaftlichen Beziehungen zwiſchen beiden Ländern
zugute kommen wird. Dem fernen Staatsweſen aber
wünſchen wir beim Eintritt in das zweite Jahrhundert
ſei=
ner Unabhängigkeit weiteres glückliches Gedeihen.
Die ungariſche Anleihe und die internationale
Politik.
C5=Man ſchreibt uns: Nachdem Ungarn den Plan
aufgegeben hat, eine Anleihe von 560 Mill. Kr. in
Pa=
ris aufzunehmen, meldet ein Berliner Mittagsblatt, daß
ungariſche Anleiheverhandlungen mit den deutſchen
Banken zu keinem Ergebnis geführt hätten; als
haupt=
ſächlicher Grund hierfür werde der von höherer Seite
aus=
gedrückte Wunſch angegeben, eine weitere Belaſtung des
deutſchen Anleihemarktes durch ausländiſche Werte zu
ver=
meiden.
Die Richtigkeit dieſer Meldung darf bezweifelt
wer=
den. So begreiflich es wäre, wenn die deutſche Regierung
Bedenken trüge, daß zu dem jetzigen Zeitpunkte auf dem
deutſchen Anleihemarkte eine auswärtige Anleihe von jener
Größe untergebracht werde, ſo ungewöhnlich würde es
ſein, wenn deutſcherſeits gegen jede ungariſche Anleihe
Widerſpruch erhoben würde. Die Abſichten der
ungari=
ſchen Regierung ſind gar nicht darauf gerichtet, 560 Mill.
Kronen auf dem Berliner Markt zu begeben. Vielmehr
will Ungarn, wie die N. Fr. Preſſe glaubwürdig berichtet,
ſich jetzt darauf beſchränken, auf dem Anleihewege 250
direktion mitzuteilen, daß die Zugeſtändniſſe, weil
ungenü=
gend, dem Perſonal zur Entſcheidung nicht vorgelegt
wer=
den können. Weiter wurde beſchloſſen, die
Vertrauens=
männer telegraphiſch anzuweiſen, die paſſive Reſiſtenz nur
auf ausdrückliche Weiſung der Leitung einzuſtellen. Die
Generaldirektion der Südbahn ſtellt feſt, daß die
Reſiſtenz=
bewegung während des erſten Tages nur in geringem
Maße fühlbar war und daß bisher nur ein Teil des
Per=
ſonals ſich ihr angeſchloſſen hat. Von dem
Betriebsinſpek=
torat der Südbahn in Trieſt wird der Trieſter Zeitung
mitgeteilt, daß in Trieſt keine Aenderung in der
Erledi=
gung der dienſtlichen Obliegenheiten zu beobachten iſt und
daß ſämtliche Bedienſtete den Dienſt wie bisher verſehen.
Die Fleiſchfrage. Der Miniſterrat beſchloß,
ſo=
fort mit der ungariſchen Regierung wegen proviſoriſcher
Bewilligung der Einfuhr argentiniſchen Fleiſches in
Ver=
handlung zu treten. Hierbei iſt vorläufig für die
probe=
weiſe Einfuhr ein Kontingent von 10000 Tonnen in
Aus=
ſicht genommen. Der Verkauf würde nur unter
ausdrück=
licher Herkunftsbezeichnung zu geſtatten ſein.
Deutſch=tſchechiſche Verſtändigung in
Böhmen. Der Oberſt=Landmarſchall Ferdinand Prinz
von Lobkowitz richtete an den Statthalter von Böhmen
und an die Vertreter der deutſchen und tſchechiſchen
Par=
teien Einladungen zu neuen nationalen
Verſtändigungs=
verhandlungen, die am 20. September in Prag beginnen.
Nachdem auch die Tſchechiſch=Radikalen die Entſendung
von Vertretern zu den Verſtändigungskonferenzen in der
nächſten Woche beſchloſſen haben, iſt die Teilnahme aller
deutſchen und tſchechiſchen Parteien an dieſen Konferenzen
geſichert.
Frankreich.
Die türkiſche Anleihe. Gegenüber den
Mel=
dungen, die beſagen, daß zwiſchen der franzöſiſchen und
der türkiſchen Regierung ein Einvernehmen bezüglich der
geplanten ottomaniſchen Anleihe zuſtande gekommen ſei,
hält die Agence Havas in einer Note die früheren
Anga=
ben aufrecht. Nach dieſen iſt ein Einvernehmen zwiſchen
den Regierungen in Paris und Konſtantinopel nicht erzielt
und wird nur auf der Grundlage wirtſchaftlicher und
poli=
tiſcher Garantien erzielt werden können, welche die
fran=
zöſiſche Regierung beanſpruchen muß, um die Intereſſen
der Franzoſen in der Türkei und ihre dort angelegten
Ka=
pitalien zu ſchützen.
Spanien.
Canalejas über ſeine Politik. Der Daily
Telegraph veröffentlicht eine Unterredung, die der
Madri=
der Vertreter des genannten Blattes mit dem ſpaniſchen
Miniſterpräſidenten hatte, und die ſich um die Politik der
Regierung den katholiſchen Orden gegenüber drehte. Der
Miniſterpräſident erklärte, darauf beſtehen zu müſſen, daß
die Frage jetzt ein für allemal erledigt werde. Die
Regie=
rung werde nicht ruhen, bevor nicht dieſes Ziel erreicht ſei.
Sie weiß, daß hinter ihr eine große Mehrheit ſowohl im
Parlamente als auch in der Bevölkerung ſtehe. Auf keinen
Fall könne den Orden mehr geſtattet werden, denſelben
Einfluß auszuüben, den ſie bisher hatten, zum Schaden
und Nachteil der nationalen Intereſſen Spaniens. Der
Miniſterpräſident fügte hinzu, er hoffe, daß der Vatikan
aus der Geſchichte die richtige Lehre ziehen und eine
ver=
nünftige Haltung einnehmen werde.
Die Lage in Marokko. El Mokri
er=
klärte dem Tangerer Korreſpondenten des Temps
bezüglich ſeiner Madrider Miſſion, daß trotz der
verſöhnlichen Geſinnung des Sultans ſeine Aufgabe
keine leichte ſein werde. So verlange die ſpaniſche
Regie=
rung, daß der Maghzen ſeine Verantwortlichkeit für die
durch den Riffeldzug entſtandenen Koſten anerkenne, der
Sultan verweigere dieſes mit Recht. Ebenſo lehne Muley
Hafid den ſpaniſchen Vorſchlag ab, im Nachbargebiet von
Ceuta eine gemeinſame Polizei zu errichten, da daſelbſt
die Grenze genau feſtgelegt worden ſei.
Rußland.
Ueber den bevorſtehenden Rücktritt
Iswolskis äußert ſich jetzt auch die ruſſiſche Preſſe.
Wie aus Petersburg gedrahtet wird, beſtätigen die
Nowoje Wremja, ſowie mehrere andere Blätter jetzt dieſe
Nachricht, ſowie die Ernennung Iswolskis zum Botſchafter
in Paris oder London. Die Angelegenheit werde erſt nach
des Miniſters Rückkehr nach Petersburg öffentlich
bekannt=
gegeben werden. Auch dann werde ſich erſt entſcheiden, ob
er an Nelidows Stelle nach Paris oder nach London geht.
Griechenland.
Die Geſchäftsträger der vier
Schutz=
mächte machten bei dem Außenminiſter Kallergis
freund=
ſchaftliche Vorſchläge in dem Sinne, daß die griechiſche
Re=
gierung alles aufbieten möge, um während der Tagung
der Nationalverſammlung alles zu vermeiden, was die
Türkei als Herausforderung auffaſſen könnte, namentlich
bezöge ſich die freundſchaftliche Warnung auf die
Kreta=
frage in ihren verſchiedenen Punkten. Kallergis gab
be=
ruhigende Erklärungen ab, ohne indes zu verſchweigen, daß
die Regierung keinerlei Macht beſäße, auf die Beſchlüſſe der
Nationalverſammlung in dem einen oder andern Sinne
einzuwirken. Poligeorgis ließ die Konſuln der
Kreta=
ſchutzmächte wiſſen, daß er ſeine kretiſchen Aemter
nieder=
lege, um an der griechiſchen Nationalverſammlung
teilzu=
nehmen, ſich aber vorbehalte, beim Ablauf ſeines Mandats
für die Nationalverſammlung ſeine Stelle in Kreta wieder
einzunehmen.
Türkei.
Das Patriarchat richtete eine Note an die Pforte,
nach der ſich das Patriarchat angeſichts der angewendeten
Gewaltmaßregeln gezwungen ſieht, die Arbeiten der
Na=
tionalverſammlung zu unterbrechen, um ein Einvernehmen
mit der Regierung herbeizuführen. In den Kreiſen des
Patriarchats wird dieſe Unterbrechung als eine Vertagung
auf unbeſtimmte Zeit betrachtet. Man hofft jedoch auf eine
Beilegung des Konfliktes.
Südafrika.
Bei den Wahlen zum ſüdafrikaniſchen
Parlament wurden im ganzen Lande nach den
bis=
herigen Feſtſtellungen 34 Nationaliſten, 33 Unioniſten, 2
Mitglieder der Arbeiterpartei und 6 Unabhängige
ein=
ſchließlich der ohne Oppoſition gewählten Kandidaten
ge=
wählt. In einer nach der Verkündigung des
Wahlergeb=
niſſes gehaltenen Rede erklärte der im Wahlkampfe
unter=
legene Premierminiſter Botha, er werde ſein möglichſtes
tun, um dem Raſſenſtreit ein Ende zu machen. Sein
ſieg=
reicher Gegenkandidat Fitzpatrick drückte die Hoffnung aus,
daß aus dem mit ehrlichen Mitteln geführten Wahlkampf
eine Zeit des Friedens und der Wohlfahrt für Südafrika
hervorgehen möge, in der ſein ausgezeichneter Gegner eine
Hauptrolle zu ſpielen berufen ſei.
* London, 15. Sept. Leutnant Helm, der
be=
ſchuldigt wird, ſich auf geſetzwidrige Weiſe Auskünfte über
ein engliſches Fort verſchafft zu haben, wurde heute
nach=
mittag dem Polizeigericht in Fareham vorgeführt, wohin
er heute vormittag von Wincheſter gebracht worden war.
Bei der Eröffnung der Verhandlung erklärte der Vertreter
der Anklage, obwohl es ſich tatſächlich um das Verbrechen
des Verrates handle, ſolle doch nicht geſagt ſein, daß
Leut=
nant Helm Skizzen aufgenommen habe, um ſie einer Macht
zu verſchaffen, zu der England in freundſchaftlichſter
Be=
ziehung ſtehe. Die Angelegenheit wurde bis zum
Diens=
tag zurückgeſtellt.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 17. September.
* Ihre Königliche Hoheit die
Großher=
zogin Eleonore feiert heute Ihren Geburtstag im
Kreiſe Ihrer hohen Verwandten. Wir gedenken dieſes
freudigen Tages frohbewegten und dankerfüllten Herzens.
Unſere Großherzogin, die ſich raſch die Liebe des heſſiſchen
Volkes erworben und die Bande zwiſchen Fürſtenhaus und
Volk noch enger geknüpft hat, iſt nicht nur das Vorbild einer
deutſchen Frau, einer treuen Gattin und liebenden Mutter,
ſondern auch eine Landesfürſtin, die in hoher und edler
Auffaſſung Ihres Berufes ſich allen Werken der
Nächſten=
liebe mit ganzer Hingabe und aus Herzensbedürfnis wid=
met und Hilfsbedürftigen und Notleidenden durch Rat und
Tat zu helfen unabläſſig beſtrebt iſt. Möge Gottes Segen,
der unſere Großherzogin ſichtbar geleitet hat, Sie auch in
Ihrem neuen Lebensjahre und fernerhin auf allen Ihren
Wege begleiten!
— Verliehen wurde das Ehrenzeichen für Mitglieder
freiwilliger Feuerwehren durch Entſchließung Sr. Königl.
Hoheit des Großherzogs an Michael Redig zu
Lampertheim, an Peter Vetter, Jakob Schüßler,
Karl Holzmann und Michael Wagner, ſämtlich zu
Lorſch.
* Auläßlich des Geburtstages der Großherßzogin
wird heute von vormittags 8 Uhr bis
nach=
mittags 5 Uhr ein Einſchreibebuch im
Großherzog=
lichen Reſidenzſchles (Eingang an der Hauptwache
links) aufgelegt.
* Sitzung des Provinzialausſchuſſes der Provinz
Starkenburg am Freitag, den 23. September, vormittags
9½ Uhr. Tagesordnung: 1. Antrag des praktiſchen Arztes
Dr. Alberts zu Bensheim auf Entziehung des dem Führer
des Kraftfahrzeugs Vs 34, Paul Venediger zu Bensheim,
erteilten Führerſcheines. 2. Klage des
Ortsarmenverban=
des Fürth i. O. gegen den Ortsarmenverband Ober=
Ram=
ſtadt wegen Uebernahme und Erſtattung von Pflegekoſten
für die Kinder Schuchmann aus Ober=Beerbach. 3. Klage
des Ortsarmenverbandes Erbach gegen die
Gemeinde=
krankenverſicherung Ober=Sensbach wegen Erſatz von
Krankenhauskoſten für die Marie Rauenzahner von Falken=
Geſäß. 4. Antrag auf Ablöſung von Erbzinsland und
Leb=
zeitpacht der Heinrich Falter Witwe von Steinbuch.
(*) Vom Manöver des 18. Armeekorps, 15. Sept. Die
„Schlacht” bei Merlau bildete die Fortſetzung des
ſieg=
reichen Sturmes auf Stangenrod, nach welchem der Gegner
bis Merlau zurückging. Hier begann tags darauf der
Kampf aufs neue. Hatte am Tage zuvor Oberſt v. Dreßler
die rote Armee und Generalmajor Prinz zu Schleswig=
Holſtein die blaue Armee geführt, ſo kommandierte bei
Merlau die Roten der neue Generalmajor Riedel,
die Blauen dagegen Oberſt v. Conta. Ein Heer von
Manöverfreunden hatte ſich um Mücke und Merlau
ein=
gefunden, ſogar viele Eiſenbergwerke um Mücke hatten den
Betrieb eingeſtellt und die Arbeiter eilten auf den
Kampf=
platz. Viele Landwirte, die vom Felde weggeilt waren,
folgten mit Hacken, Gabeln uſw. den Soldaten. Der
Korpskommandeur v. Eichhorn nahm auch an dieſem
Ge=
fechte wieder teil. Auch ſah man mehrere ausländiſche
Offiziere, darunter Japaner, Argentinier, Engländer und
Ruſſen. Sehr bunt ging es nach Beendigung des
Gefech=
tes in Mücke und Grünberg zu. Alle Waffengattungen
eilten durcheinander nach ihren Quartierorten. Grünberg
iſt das Hauptzentrum der
Truppenverſor=
gung der 21. Diviſion. Zu dem großen Proviantamt und
der Feldbäckerei geſellt ſich ſeit Donnerstag die
Korps=
ſchlächterei. Geſtern traf bereits ein Transport Ochſen und
Schweine ein. Die Korpsmanöver werden am Montag
nur den An= und Aufmarſch der Gegner bieten, zwiſchen
welchen die Höhen des Vogelsberges liegen. Der
Zuſam=
menſtoß wird erſt Dienstag etwa bei Alsfeld, Großfelda,
Ulrichſtein erfolgen. Auf zwei Tage Korpsmanöver blickt
die heſſiſche Diviſion zurück. Bei Tagesgrauen brachen
die roten Truppen (49. Brigade) ihre Biwaks um
Weidenau, Hauswurz ab, Generalmajor v. Francois hatte
die Führung übernommen. Die 50. Brigade befehligte
wie=
derum Generalmajor Grumbkow. Auf den Höhen am
öſt=
lichen Vogelsberg im nördlichen Kreiſe Schlüchtern
zwi=
ſchen Flieden und Freienſteinau wurden die Kämpfe
aus=
gefochten. Das 1. und 2. Bataillon der 168er war der
50. Brigade zugeteilt, ebenſo die 6. und 7. Batterie der
Fußartillerie Nr. 3. Sämtliche Fußtruppen bezogen Biwak,
Artillerie und Dragoner kamen in enge Quartiere.
Sams=
tag ſammelt ſich die geſamte heſſiſche Diviſion um Fulda,
wohin auch ſämtliche Stäbe kommen.
— Die Einnahmen der Süddeutſchen Eiſenbahn=
Geſellſchaft im Monat Auguſt betrugen: 1.
Perſonenver=
kehr: 628 913 Mark (gegen 603 181 Mark im Auguſt 1909),
2. Güterverkehr: 111 773 Mark (110591 Mark), 3.
Nebenein=
nahmen: 3504 Mark (5890 Mark), mithin
Geſamteinnah=
men: 744 250 Mark (719662 Mark). Die Geſamteinnahmen
vom 1. April bis 31. Auguſt 1910 betrugen 3 592675 Mark
(3 453081 Mark).
— Der deutſche Flottenverein, Landesverband
für das Großherzogtum Heſſen, hält ſeine
Haupt=
verſammlung am Sonntag, den 18. September,
11½ Uhr vormittags, zu Bad Nauheim im
Großherzog=
lichen Kurhauſe ab. Die Tagesordnung lautet: 1.
Jahres=
bericht. 2. Verſicherung der Mitglieder. 3.
Rech=
nungsablage und Entlaſtung des Schatzmeiſters. 4.
Vor=
trag des Voranſchlags für 1910. 5. Verſchiedene
Mit=
teilungen. 6. Vortrag des Herrn Admiral Weſtphal
über Unterſeeboote. 7. Vortrag des Herrn Lehrer Diehl
Die Flugmaſchine im Manöver.
** Aus Paris wird berichtet: Die großen
Herbſt=
übungen der franzöſiſchen Armee ſtehen im Zeichen der
Flugmaſchine und des Lenkballons, und mit geſpannter
Aufmerkſamkeit verfolgt die Oeffentlichkeit die
Leiſtun=
gen der Militäraviatiker. Schon die erſten
Manöver=
tage haben gezeigt, welch großen Einfluß die
Flug=
apparate auf die taktiſche Abwicklung der Kämpfe
ge=
winnen können, und zugleich ſcheint der Beweis
er=
bracht, daß die kriegeriſche Verwendbarkeit der
Flug=
maſchine den Lenkballon bei weitem übertrifft. In
den erſten Kämpfen haben die Aeroplane bei einem
heftigen Winde von über 30 engliſchen Meilen in der
Stunde ihre Aufgaben gelöſt, während die
Witterungs=
verhältniſſe die Lenkballons an ihre Ankerplätze
feſſel=
ten und ihr Aufſteigen überhaupt unmöglich machten.
Schon eine kurze Skizzierung der Manöveridee läßt
ahnen, welche Bedeutung eine glückliche Erkundung
durch die Flugmaſchine für den Ablauf der Operationen
gewinnen mußte.
Eine feindliche Armee von 30000 Mann iſt bei
Rouen gelandet und dringt durch die Picardie
über=
raſchend in der Richtung auf Paris vor. General
Picquart, der die Verteidigungsarmee befehligt, kann
dem Feinde am erſten Tage nur 10000 Mann entgegen
ſtellen, die erſt im Laufe des zweiten und dritten Tages
ausreichende Verſtärkung empfangen. Seine Aufgabe
war, den Gegner ſolange als möglich aufzuhalten, um
vor Paris Zeit zur Sammlung einer größeren Armee
zu gewinnen. Picquart wählte als Verteidigung den
Angriff und ſtieß mit ſeinen 10000 Mann energiſch
gegen den überlegenen Feind vor. Alles mußte darauf
ankommen, die eigene Schwäche möglichſt lange zu
ver=
bergen, um den Gegner aufzuhalten. Am Morgen
gegen 6 Uhr begann der Angriff der kleinen
Verteidi=
gungsarmee. Natürlich war das Streben beider Führer
darauf gerichtet, möglichſt raſch erſchöpfende
Infor=
mationen über Stärke und Stellung des Feindes zu
erlangen. Auf beiden Seiten erhielten ſofort
Lenk=
ballons und Flugmaſchinen ihre Aufträge. Aber ach,
das Wetter war ſo ſtürmiſch, daß kein Lenkballon ſeinen
Schuppen verlaſſen konnte, und über der Gegend lag
ein ſo dichter, ſchwerer Nebel, daß auch die Flugmaſchinen
nutzlos waren. Leutnant Aqugviva von der
angreifen=
den Armee, den „Blauen”, unternahm einen
Erkun=
dungsverſuch, aber ſchon bei 50 Meter Höhe war der
Nebel ſo ſtark, daß jeder Ausblick unmöglich blieb. Er
kehrte zurück, um auf günſtigere Gelegenheit zu warten.
Major Hirſchauer, der die Oberleitung der
Flug=
maſchinen im Manöver inne hat, befahl, daß erſt mit
dem Schwinden des Nebels neue Kundſchafterflüge
ver=
ſucht werden ſollten. Die beiden Gegner waren alſo
zu Beginn des Kampfes auf die gewöhnlichen
Rekognos=
zierungsmittel angewieſen. Erſt gegen ½10 Uhr, als
die beiden Armeen bereits miteinander in Fühlung
ge=
treten waren und ein großartiger Artilleriekampf
ein=
ſetzte, lichtete ſich der Nebel. Einen Augenblick ſpäter
war Leutnant Aquaviva auf ſeiner Maſchine, neben ihm
der Offizier, der beobachten ſollte. Trotz des heftigen
Windes ſtieg der Apparat ſofort bis zu 1000 Fuß Höhe
auf und nahm Richtung auf den Feind. Beim Gegner
wurde man ſofort auf die Flugmaſchine aufmerkſam und
begrüßte ſie mit Gewehrfeuer, aber das Erſcheinen des
Apparates war ſo plötzlich und ſein Flug ſo ſchnell, daß
das Feuer wirkungslos blieb. Der Aeroplan überflos
die feindlichen Stellungen, kreiſte über dem gegneriſchen
Hauptquartier und hatte in kurzer Friſt die ganze
feindliche Stellung erkundet. Die Motormitrailleuſe,
die in der Nähe in einem Gehölz auf der Lauer lag,
nahm ſofort die Jagd nach der Luftpatrogille auf. In
raſendem Tempo ſauſte ſie hinter dem Flieger her; dann
kam plötzlich ein „Halt!”, blitzſchnell arbeiteten die
Be=
dienungsmannſchaften, das Geſchütz wurde aufgerichtet
der „Telemeter”, der die genaue Entfernung der Flug=
maſchine angeben ſollte, ſo ſchnell als möglich eingeſtellt.
Doch alles war umſonſt. Ehe das Geſchütz ſchußfertig
wurde, war die Flugmaſchine, die mit einer
Schnellig=
keit von über 80 Kilometer dahinglitt, aus Sichtweite
entſchwunden.
Die Folgen dieſer glücklichen Erkundungsfahrt
ließen nicht lange auf ſich warten. Der Führer der
„Blauen” der nun über die Stellung des Gegners und
deſſen Schwächen genau orientiert war, ſtieß ſofort mit
aller Energie vor und drängte die „Roten” in kurzer
Zeit zurück. Inzwiſchen war auch Leutnant Bellanger
aufgeſtiegen; auch er vollendete mit reſtloſem Erfolt
ſeinen Flug und entging dem feindlichen Feuer. Der
Augenblick, an dem zuerſt die Flugmaſchine über dem
Kampffelde erſchien, brachte buchſtäblich einen kurzen
Stillſtand des Gefechtes. Offiziere und Schützen, die
Bedienung der Geſchütze, ja ſelbſt das Hauptquartier,
alles ſtand da, die Augen und die Feldſtecher auf die
wundervolle Erſcheinung in den Lüften gerichtet, die
dort oben in den Höhen wie ein mächtiger Vogel ruhis
und ſchnell dahinglitt. Auch Latham nimmt am Manöver
teil, er iſt dem Stabe des Generals Michel zugeteilt,
wie auch Paulhan, der ſeine Uniform als Unterleutnant
der Reſerve angelegt hat, das verletzte Handgelenk jedoch
noch in der Binde tragen muß. Später wurden ſowohl
das Automobilgeſchütz wie auch die
Automobilmitrail=
leuſe gegen Latham mobiliſiert, der einen Flug
unter=
nommen hatte. Aber auch hier verſagten die Geſchütze.
Sie kamen zu ſpät, die Flugmaſchine war flinker.
Die Offiziere aber vertreten die Anſicht, daß dieſes
Fiasko der Flugmaſchinenjagd auf den Mangel an
Uebung zurückgeführt werden muß. Sie nehmen an,
daß durch fleißiges Ueben die Bedienungsmannſchaften
flinker und ſicherer arbeiten und dann ihr Ziel auch
beſſer erreichen werden als bisher. Jedenfalls hat die
Flugmaſchine den Triumph des Tages errungen und
die Lenkballons völlig in den Hintergrund gedrängt.
— Vom Verein für Verbreitung von
Volksbild=
ung wird uns geſchrieben: Der Vorſtand des Vereins
für Verbreitung von Volksbildung hat in ſeiner
letz=
ten Sitzung die demnächſtige Herbſt= und
Winter=
tätigkeit vorbereitet und ſich auf einen
Arbeits=
plan geeinigt, der den Satzungen des hier ſeit
Jahrzehnten ſozialfreundlich wirkenden Vereins in
beſonders befriedigender Weiſe gerecht werden dürfte.
Vorgeſehen ſind populär=wiſſenſchaftliche Einzel= und
Reihenvorträge, Lehrkurſe, Muſeumsführungen, eine
Pilzexkurſion und Volksunterhaltungsabende; für die
Ausgeſtaltung der vom Verein unterhaltenen „
Beſ=
ſunger Bücherhalle”, wie für Erleichterung des
Be=
ſuchs gewiſſer Konzerte und Theatervorſtellungen
wird der Vorſtand, wie bisher, beſorgt ſein;
des=
gleichen leiht er Unterſtützung und Mithilfe den
Be=
ſtrebungen für eine geſunde Jugend= und
Volks=
lektüre. Die Lehrkurſe in franzöſiſcher und engliſcher
Sprache, Buchführung (mit Korreſpondenz und
Ge=
ſchäftsrechnen) ſollen ſchon Mitte Oktober beginnen.
(Auskunft und Anmeldungen beim Vorſtand und im
Verkehrsbureau.) Der Verein ſtellt ſeine Tätigkeit in
den Dienſt aller; politiſch und religiös völlig
partei=
los, erläßt er ſeine Einladungen an die Erwachſenen
aller Bevölkerungsſchichten; jeder, der für geiſtige
Anregung, für Ergänzung und Förderung ſeiner
All=
gemeinbildung ein Bedürfnis fühlt, jeder, der im
Ge=
nuß edler Kunſtgaben noch Erholung und Freude
ſuchen und ſolche empfinden kann, oder zu beruflicher
Weiterbildung für die Unterrichtsgelegenheit
aus=
nützen möchte: alle, ohne Unterſchied in Geſchlecht,
Stand oder Beruf, ſind dem Volksbildungsverein
willkommen! Den erſten öffentlichen (14. Oktober)
Vortrag hat Herr Regiſſeur Dr. C. Heine aus
Frankfurt übernommen; Thema: „Wie ſollen wir
Theatervorſtellungen genießen?” Es folgt ſodann (3.,
10., 17. November) Herr Kuſtos Dr. Kienzle mit drei
Vorträgen über „Stilformen” mit Hinweis auf die
entſprechenden Bauten und hieſigen Muſeumsſchätze;
am 2. Dezember: Herr Geh. Schulrat Direktor Münch,
Thema: „Iſt man berechtigt, von einem Zufall zu
ſprechen?‟: am 13. Januar: Herr Dr. A. Koeppen=
Berlin: „Der Rhein als Strom der Kultur und
Kunſt”; am 7. Februar: Profeſſor Dr. von Rößler:
„Flußeiſen mit Demonſtrationen” (als Fortſetzung
des erſten Vortrags „Roheiſen‟): am 17. Januar: Die
vektor Dr. Keller=Frankfurt, Thema: „Berufswahl
und Schule”: am 9. und 16. März: Privatdozent Dr.
Alt=Darmſtadt: „Fauſterläuterungen, zur eventuellen
Theateraufführung”. Am Darmſtädter
Vortragsver=
band iſt der Verein mit 3 Abenden beteiligt, am 25.
Oktober: Ganghofer: „Vorleſungen aus eigenen
Dicht=
ungen”: 19. Januar: Bförnſon: „Zweiter nordiſcher
Abend‟: 31. März: Max Bewer: „Bismarckabend”.
Für die Volksunterhaltungsabende die Pilzexkurſion
und für die Muſeumsführungen folgt ſpätere
Be=
kanntgabe der Tage. Zum Beſuche aller
Veranſtalt=
ungen ſind die Eintrittspreiſe ſo außerordentlich
nied=
rig gehalten, daß auch für die weiteſten Kreiſe die
Be=
teiligung möglich erſcheinen dürfte.
Vortragskurſus für Lehrer. Man ſchreibt uns:
Der Vortragskurſes des Herrn Prof. Dr. Goldſtein
ging am Mittwoch zu Ende. Er war von über 200
Lehrern und Lehrerinnen von hier und auswärts und
einer größeren Zahl von Nichtlehrern beſucht. Herr
Profeſſor Dr. Goldſtein ſprach in 18 Stunden über die
Hauptfragen der Philoſophie der Gegenwart” und
verſtand es in geradezu meiſterhafter Weiſe, den zum
Teil recht ſchwierigen Stoff leichtfaßlich und
verſtänd=
lich vorzutragen. Neben großen wiſſenſchaftlichen
Kenntniſſen und einer erſtaunlichen Beleſenheit ſtehen
dem Redner eine glänzende Beredſamkeit und ein
ſeltenes Lehrtalent zur Verfügung, die es ihm
mög=
lich machen, auch ſchwierige Kapitel der Philoſophie
in allgemeinverſtändlicher Weiſe zu behandeln. — An
den letzten Vortrag ſchloß ſich eine geſellige
Unterhalt=
ung der Teilnehmer im Kaiſerſaal, zu deren Beginn
der Vorſitzende des Lehrervereins, Oberlehrer Löſch,
Herrn Profeſſor Dr. Goldſtein in warmen,
anerkennen=
den Worten den Dank des Lehrervereins und der
Teilnehmer ausſprach.
Der Inſtrumentalverein, der ſich bezüglich ſeiner
muſikaliſchen Darbietungen die Aufgabe geſtellt hat, aus
der Fülle ungehobener Schätze der Orcheſterliteratur
vor=
nehmlich Schöpfungen älterer Meiſter zu klingendem
Leben zu erwecken und ſo der Vergeſſenheit zu entreißen,
beginnt ſeine Proben Dienstag, den 20. September, mit der
Einſtudierung der C=moll=Sinfonie von Gade. (S.
An=
zeige.) Bei dieſer Gelegenheit ſeien alle Muſikfreunde, die
ein Orcheſterinſtrüment erlernt haben, zur aktiven Betei=
tung eines bewährten Dirigenten ſtehenden wöchentlichen
gemeinſamen Uebungen, in dem Eindringen in den Geiſt
eines muſikaliſchen Meiſterwerks, in der Freude einer
vor=
trefflichen Wiedergabe reichen Lohn für die Mühe ihrer
langjährigen muſikaliſchen Studien. Ebenſo dürfte
Muſik=
ſchülern eine gewiß willkommene Gelegenheit zu
Muſik=
ſtudien und zur Erlernung der für ihren ſpäteren Beruf
nötigen Orcheſterroutine geboten ſein, zumal ſie von einer
Beitragsleiſtung befreit ſind. Der ſtrebſame Verein hat
ſich auch bezüglich ſeiner geſelligen Veranſtaltungen (
Fami=
lienabende und Tanz) ein weitgehendes Ziel geſteckt.
An=
fragen ſind an den Vorſtand zu richten, auch iſt Herr
Kauf=
mann Heinrich Falkenſtein (Firma C. J. Wenz),
Eliſa=
bethenſtraße 8, zu jeder mündlichen Auskunft gerne bereit.
nn. Der Darmſtädter Hausbeſitzer=Verein hielt am
Donnerstag abend eine zahlreich beſuchte Vorſtandsſitzung
ab, in der bekanntgegeben wurde, daß im Oktober d. J. der
Zentralverband deutſcher Hausbeſitzer in Verlin eine
Pro=
teſtverſammlung ſämtlicher Hausbeſitzervereine
Deutſch=
lands veranſtalten wird, um gegen die in Ausſicht
genom=
mene Reichswertzuwachsſteuer Stellung zu nehmen. Der
Verſammlung wird Herr Mahr=Darmſtadt beiwohnen.
Ueber die Veranlagung der Grundſteuer referierte der
Ge=
ſchäftsführer. Es wurde feſtgeſtellt, daß hierbei und
ins=
beſondere über die geſetzlichen Abzüge noch vielfach
Unklar=
heit herrſcht, und beſchloſſen, eine Auskunftsſtelle in dem
Vereinsbureau einzurichten und den Mitgliedern bei der
Veranlagung zur Grundſteuer jede Auskunft zu erteilen.
Ueber die Beſitzwechſelſtener reſerierte der 2. Vorſitzende
und wies nach, daß öfters von der Steuerbehörde nicht der
Kaufpreis der Immobilien, ſondern der Taxationspreis
der Abgabenfeſtſetzung zugrunde gelegt ſei. Auf eine in
ſolchem Falle von der Geſchäftsſtelle des Vereins
veran=
laßte Reklamation wurden 126 Mark zu viel bezahlte
Beſitz=
wechſelſteuer zurückvergütet. Ein weiterer Fall ſteht noch
zur Prüfung der Steuerbehörde. Auch hierüber ſoll den
Mitgliedern in der Geſchäftsſtelle jede Auskunft erteilt
wer=
den. — Zwecks Gründung eines Landesverbandes der
heſſi=
ſchen Hausbeſitzervereine ſoll für Mitte Oktober zu einer
konſtituierenden Verſammlung nach Darmſtadt eingeladen
werden. Eine Kommiſſion, beſtehend aus den Herren
In=
ſpektor Scheyrer, Rentner C. F. Mahr und Architekt
Schembs, ſoll die nötigen Vorbereitungen hierzu treffen.
Seit der letzten Vorſtandsſitzung ſind dem Verein 31 neue
Mitglieder beigetreten, ſo daß dieſer zurzeit 775 Mitglieder
zählt.
Sein 40jähriges Dienſtjubiläum beging der
Vorarbeiter der Eiſenbahn=Werkſtätten=Inſpektion II Herr
Friedrich Hofmann am 14. September in voller Rüſtigkeit.
Es wurden ihm anläßlich dieſes Tages zahlreiche
Glück=
wünſche und Geſchenke von ſeiten ſeiner Vorgeſetzten,
Kollegen, Mitarbeiter und Freunde zuteil. Derſelbe
feierte noch ein anderes Jubiläum. Er wohnt nämlich
25 Jahre im Hauſe Ludwigsplatz 8, gewiß ein Beweis
guten Einvernehmens zwiſchen Mieter und Vermieter.
— Der Gartenbauverein Darmſtadt veranſtaltet
anläßlich ſeines 75jährigen Beſtehens im Kaiſerſaal”
eine Ausſtellung mit Tombola, die auch Nichtmitgliedern
zugänglich iſt. (Näheres im Anzeigenteil).
Die September=Verſammlung des Vereins
für Geflügel= und Vogelzucht „Ornis” findet erſt am
Montag, den 26. ds. ſtatt.
Ihre ſilberne Hochzeit feiern Dienstag, 20.
Sep=
tember, Herr Lokomotivführer Ludwig Friedrich und
Gattin. — Am Montag, 19. d. Mts, feiern Herr Adolf
Zotz und Gattin das Feſt der filbernen Hochzeit.
V.V. Günſtige Reiſegelegenheit nach München zum
Oktoberfeſt. Aus Anlaß des Zentrallandwirtſchaftsfeſtes
verkehrt ab Aſchaffenburg ein Sonderzug in nachſtehender
Fahrordnung: Aſchaffenburg ab Hptbhf. am 23.
Sep=
tember 8,11 Uhr nachmittags, München Hptbhf. an am
24. September 6,26 Uhr vormittags. Der Fahrpreis
be=
trägt ab Aſchaffenburg: in 2. Klaſſe 17,40 Mk., in 3. Klaſſe
11,50 Mk., gültig zur freien Rückfahrt bis 3. Oktober er.
einſchließlich. Die Rückfahrt kann innerhalb der
Gültig=
keitsdauer außer mit Perſonen= und Eilzügen auch mit
Schnell= und D=Zügen erfolgen, in welchem Falle jedoch
Zuſchlagkarten zu löſen ſind (1 Mk. für 3. Klaſſe, 2 Mk.
für 2. Klaſſe).
* Der Darmſtädter Konzert=Kalender tritt mit der
ſoeben erſchienenen erſten Nummer in den Jahrgang
1910/11, den fünften ſeines Beſtehens, ein. Durch die
be=
deutende Erweiterung des Inhalts und Einführung
mehrerer neuer Rubriken iſt nun erreicht, daß ſich jeder
Muſikfreund, jeder Kunſtfreund ſofort darüber orientieren
kann, welche Veranſtaltungen in den ihm naheſtehenden
und anderen Vereinen in Ausſicht ſtehen. Jetzt erſt iſt
erreicht, was von vornherein beabſichtigt war, eine
umfaſſende orientierende Publikation, die das Publikum
künſtleriſchen Veranſtaltungen des Winters zu
ver=
ſchaffen und von Woche zu Woche mit Sicherheit ſeine
Dispoſitionen über den Beſuch dieſes oder jenes
Kon=
zerts oder Aufführungen im Theater zu treffen, wie auch
ſeine Pläne für die Beteiligung an
Vereinsfeſtlich=
keiten und ähnlichen Ereigniſſen hiernach einzurichten.
Denn der Konzert=Kalender wird nunmehr
wöchent=
lich (Dienstags) erſcheinen, anſtatt bisher monatlich
zweimal. Neben den Publikationen wird auch dem
textlichen Inhalt in Zukunft bedeutend größere
Aufmerkſamkeit gewidmet ſein. Auch auf die
künſt=
leriſche Ausſtattung des Kalenders ſelbſt iſt man nach
wie vor bedacht. So gibt ihm die Umſchlagzeichnung,
die von Herrn Profeſſor Kleukens von der
Künſtler=
kolonie entworfen wurde, ein vornehm=künſtleriſches
Gewand. Es werden 30—32 Nummern in der Saiſon
erſcheinen.
** Ueberfall und Straßenraub. Am Donnerstag
abend iſt im Mühltal ein hieſiger Buchhalter von
mehreren Burſchen überfallen worden. Sie warfen ihn
mit Steinen und richteten ihn, als er ſich zur Wehr
ſetzte, übel zu. Nachdem ſie ihn zu Boden geworfen
hatten, entriſſen ſie ihm das Portemonnaie mit etwa
120 Mk. Anzeige iſt erſtattet.
* Warnung vor einem Schwindler. In letzter
Zeit ſind in größeren Wochenſchriften wie auch in der
hieſigen Tagespreſſe Ankündigungen eines Profeſſors
Randolf Roxroy in London erſchienen, der ſich erbietet,
das „Lebensſchickſal des Anfragenden vorauszuſagen”.
Da es ſich nach den gemachten Feſtſtellungen um ein
Schwindei=Unternehmen handelt, das nur darauf
be=
rechnet iſt, leichtgläubigen und abergläubiſchen Leuten das
Geld aus der Taſche zu locken, läßt das Großh.
Polizei=
amt eindringlich vor dem genannten Profeſſor warnen.
r. Auerbach, 15. Sept. Die hochmoderne Villa
Rehn in der Ernſt=Ludwig=Promenade ging durch
Kauf an eine adelige Herrſchaft von auswärts über.
Der Kaufpreis iſt angeblich 200 000 Mark. — Der
Weinbergſchluß erfolgt mit dem 18. d. M. Der
Ertrag der Weinberge iſt ein ſehr geringer und
er=
leiden dadurch die Winzer einen ganz bedeutenden
Einnahmeausfall.
t. Lindenfels, 15. Sept. Trotzdem die
Sommer=
ferien nun allenthalben zu Ende ſind, treffen täglich
immer noch neue Kurgäſte hier ein, ſodaß die
Be=
ſuchsziffer von 2000 bereits überſchritten iſt, was in
den vorhergehenden Jahren um dieſe Zeit nicht der
Fall war. Nach der neuen Fremdenliſte kamen bis
zum 12. September 2028 Kurgäſte zur Anmeldung.
— Die Hopfenernte fällt in dieſem Jahre gut
aus. Wenn der Hopfen auch gerade keine volle Ernte
liefert, ſo herrſcht zurzeit doch ein ſchöner Preis, ſodaß
unſere Hopfenbauern wohl zufrieden ſein können. —
Im Odenwald hat nun auch die Saiſon des ſüßen
Apfelmoſtes begonnen. Infolge der reichen
Apfelernte muß ein großer Teil des Obſtes zur
Wein=
bereitung verwandt werden, ſodaß alle Freunde des
„Süßen” und „Bitzlers” in dieſem Jahre wohl auf ihre
Rechnung kommen.
n. Lampertheim, 16. Sept. Bis jetzt konnte die
Perſönlichkeit einer am Sonntag morgen in der
hieſigen Gemarkung aufgefundenen männlichen Leiche
noch nicht feſtgeſtellt werden. Wahrſcheinlich liegt ein
Selbſtmord vor, denn der Unbekannte wies eine friſche
Schußwunde, die er ſich ihrem Verlauf nach ſelbſt
bei=
gebracht hatte, an der Stirne auf. Der Körper lag im
Waſſer und eine Schußwaffe war nicht zu entdecken.
Der Mann war 1,80 Meter groß, etwa 45 Jahre alt,
kräftig, hatte ſpärliches braunes, nur die Kopfſeiten
be=
deckendes Haupthaar, braunen, mittelgroßen
Schnuri=
bart, großen rechtsſeitigen und kleinen linksſeitigen
Leiſtenbruch und trug guterhaltene dunkle Kleider, die
jetzt in Verwahrung der hieſigen Bürgermeiſterei ſind.
Es fand ſich außer einem Tintenſtift, einem Stück einer
in Pirmaſens oder Speyer herausgegebenen Zeitung
vom Juni d. J. und zwei „Rob. Eyſele”
unterſchriebe=
nen Briefen (der eine mit der Anrede „Herr Gernet‟
der andere mit derjenigen „Karl Gänſer, Wörtlingen‟)
ſowie einer Trambahnkarte Mannheim nichts an
Gegenſtänden vor. Die Staatsanwaltſchaft Darmſtadt
nimmt die weiteren Ermittelungen zur Feſtſtellung der=
Perſon des Unbekannten vor
Offenbach, 16. Sept. Auf der Brüſſeler
Welt=
ausſtellung wurden an die Offenbacher
Aus=
ſteller nicht weniger als ſechs Auszeichnungen
ver=
liehen. Drei „Grand Prix”, davon einen für
Maſchi=
nen, einen für Schleifſcheiben und einen für
Schleif=
mittel, beſonders für die auf dem Werk Rheinfelden
hergeſtellten Erzeugniſſe Carboliſide und Elektrorubin
erhielt die Firma „Erſte Offenbacher Spezialfabrik für
Nummer 218.
Darmſtädter Tägblatt, Samstag, den 17. September 1910.
Seite 3.
über die Haupiverſammlung in Pelm. 8. Belimmung f lgung an der Erfüllung dieſerſchönen und daukenswerten f in die angenehme Lage verſebt, ſich bereits zu Anſang
über den Ort der Hauptverſammlung im Jahre 1911.
Aufgabe aufgefordert. Sie finden in den unter der Lei= der Saiſon einen weitgehenden Ueberblick über alle
Großherzogliches Hoftheater.
Donnerstag, 15. September.
LCavalleria rusticana‟. — „Der Bajazzo”.
W-l. Die beiden neuitalieniſchen Opern gingen heute
mit teilweiſe neuer Beſetzung wieder in Szene. In dem
Mascagniſchen Einakter ſang Frl. von Sugh erſtmalig
die Partie der Santuzza und bot eine beachtenswerte,
wenn auch künſteriſch noch nicht ganz ausgereifte Leiſtung.
Immerhin überraſchte die temperamentvolle Durchführung
ihrer Aufgabe, bei der ihr namentlich ihre leicht und
mühe=
los ausgebende Höhe zuſtatten kam, während die Stimme
in der tieferen Lage leicht vibriert. In der Darſtellung
der Rolle kehrte ſie mehr das leidende und unglückliche, als
das leidenſchaftliche und rachſüchtige Weib hervor. Herr
Hacker ſang die ins Hochdramatiſche ſich verſteigende
Partie des Turriddu mit tonlicher Verve und Kraſt, ſein
Spiel iſt aber der künſtleriſchen Veredlung noch bedürſtig.
Für den rachedurſtigen Alfio und die Verismen Mascagnis
waren Herrn Sempers ſonſt leicht zum Loslegen”
geneigtes Organ und Vortragsart am Platze. Sehr hübſch
ſpielte und ſang Frl. Mickler, die Frl. Howard vertrat,
die Rolle der Lucia. Frl. Zeiller repräſentierte die
kokette Lola in entſprechender Weiſe, ſtimmlich war ſie heute
etwas matt.
In der veriſtiſchen Komödiantentragödie Leoncavallos
war nur die Partie des Canio=Bajazzo neu beſetzt. Herr
Becker blieb, wenn er auch in der grauſigen Komödie mit
Colombine vielleicht weniger ſtimmliche Wucht entfaltete,
hinter ſeinen Vorgängern hinſichtlich der künſtleriſchen
Durchführung ſeiner Aufgabe im allgemeinen und der
har=
moniſchen Vereinigung von Geſang und Spiel und der
damit erzielten Wirkung nicht zurück. Herrn Webers
brillant geſungenen Tonio kann man als eine vorbildliche
Leiſtung bezeichnen Frl. Suchanek als Nedda=
Colom=
bine war geſanglich korrekt und künſtleriſch zuverläſſig wie
immer. Herr Hönel ſang die Partie des Silvio ſehr
hübſch. Herr de Leeuwe als Harlekin ergänzte das
Enſemble in erfolgreicher Weiſe.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* „Der Roſenkavalier” und die
Wie=
ner Hofoper. Ein Vertreter der Zeit hatte ein
Interview mit Weingartner, der erklärte, Richard
Strauß und ſein Verleger Fürſtner in Verlin
hätten der Hofoperndirektion gegenüber gelegentlich
des Vertragsabſchluſſes wegen des „Roſenkavaliers”
betont, daß die reichsdeutſchen Bühnen bei
Erwerb=
ung des neuen Straußſchen Werkes auch
Aufführ=
ungsgarantien bezüglich der „Elektra” gegeben hätten,
weshalb Weingartner gleichfalls gezwungen geweſen
wäre, ſolche einzugehen. Ehe jedoch der Vertrag
rati=
fiziert worden ſei, ſei an Weingartner eine
Mitteil=
ung des Deutſchen Bühnenvereins gelangt,
wonach die reichsdeutſchen Bühnenleiter ſich dagegen
ſtellten, die vierjährige Aufführungsgarantie für „
Sa=
lome” und „Elektra” zu übernehmen, und daß ſomit
die gegenteilige Mitteilung Strauß’ und ſeines
Ver=
legers nicht den Tatſachen entſpreche. Eine
Anfrage bei mehreren reichsdeutſchen Hoftheater=
Intendanten habe dies beſtätigt. Infolgedeſſen ſei
Strauß ſeitens der Wiener Hofoperndirektion eröffnet
worden, daß ſie den Vertrag bezüglich des „
Roſenkava=
liers” zwar aufrecht erhalte, jedoch, dem Vorgehen der
reichsdeutſchen Bühnenleiter entſprechend, die „
Elek=
tra”=Aufführungen nicht zu garantieren beabſichtige.
Strauß wurde zugleich erſucht, von ſeiner Forderung
wegen „Elektra” Abſtand zu nehmen. Seine
Ant=
wort ſteht bisher noch aus. — Wie weiter aus
Mai=
land gemeldet wird, erklärte Herzog Visconti di
Modrane der Leiter der Scala, weder von Strauß
noch deſſen Verleger ſeien ihm für die Aufführung
des „Roſenkavaliers” beſondere Bedingungen, die
ſich auf die Aufführungen der „Elektra” und „
Sa=
lome” bezögen, gemacht worden. Er hätte ſo
ſelt=
ſame Klauſeln nie angenommen. Von Strauß werde
in der neuen Spielzeit nur ſein neueſtes Werk
auf=
geführt werden; der Titel werde wahrſcheinlich
geän=
dert werden.
Kleines Feuilleton.
C.K. Amerikaniſche Automobilmanie. Nicht
weniger als 400 000 Antomobile durcheilen die
Ver=
einigten Staaten und ſtellen einen Geſamtwert von 2400
Millionen Mark dar. Schon aus dieſen Zahlen kang
man ſehen, mit welchem Enthuſiasmus der Amerikaner
ſich dem Autoſport ergeben hat. Denn nach der genauen
Schätzung einer amerikaniſchen Zeitung kann höchſtens
die Hälfte dieſer Gefährte auf die Verwendung in
kommerziellen Betrieben gerechnet werden, währeno!
1200 Millionen Mark wenigſtens in Automobilen für
Vergnügungs= und Sportzwecke angelegt ſind. Ein=
Automobilmanie hat die Bankees in den letzten fünf
Jahren ergriffen, ſo daß viele Leute lieber ihr Haus
verpfänden, als daß ſie auf den Beſitz dieſes neueſten
Beförderungsmittels verzichten würden. Mit der
immer zunehmenden Vergrößerung der
Automobil=
induſtrie ſind die Zahlungsbedingungen immer leichter
geworden; man erhält Autos gegen eine geringe
An=
zahlung und die Außenſtände der großen habriken
häufen ſich. Eine Firma in Minneapolis beſitzt bereits
Pfandſcheine auf 1500 Häuſer, deren Eigentümer lieber
auf ihr Heim verzichten wollen, als auf ihr Automobil.
In Wiseonſin ſind die Schulden für Automobile auf
16 Millionen, in Nebraska auf 36 Millionen geſtiegen.
Viele Banken im Weſten und Südweſten und auch in
einzelnen Teilen des Oſtens der Vereinigten Staaten
haben es ſich zum Prinzip gemacht, zum Zweck des
Ein=
kaufs eines Autos überhaupt kein Geld mehr zu
ver=
leihen; ſie ſind bereits vielfach durch die ſich beſtändig
ſteigernde Automanie geſchädigt worden.
* Was eine Rieſenſtadt verzehrt. Ein
amerikaniſcher Statiſtiker hat berechnet, daß New=York
im Falle einer Kataſtrophe, die es von den umliegenden
Staaten ausſchließe, binnen acht Tagen Hungers ſterben
würde. In der Tat iſt New=York mit ſeiner Ernährung
völlig auf das Umland angewieſen. Das Problem, der:
immer gewaltiger anwachſenden Stadt die Zufuhren
zu ſichern, wird immer ſchwarer. Optimiſtiſchere
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
Nummer 218.
Schmirgelwarenfabrikation”, Mayer u. Schmidt. Einen
Grand Prir” für Schleifmaſchinen errang die Firma
Friedrich Schmaltz, G. m. b. H. Einen „Grand Prix‟
erhielt ferner die Firma Gebrüder Klingſpor für
photo=
chemigraphiſche und galvanoplaſtiſche Produkte, und ein
„Diplome dhonneur” die Firma Curd Nube,
Werkzeug=
maſchinenfabrik. Außer Konkurrenz hatte ausgeſtellt
die Firma Collet u. Engelhard,
Werkzeugmaſchinen=
fabrik und Eiſengießerei.
Worms, 16. Sept. In den nächſten Tagen ſoll mit
dem Bau einer neuen evangeliſchen
Kirche mit Pfarrhaus im Weſtendviertel und eines
evangeliſchen Gemeindehauſes mit Pfarrhaus in der
Moltkeanlage begonnen werden. Da zurzeit die
Bau=
tätigkeit in Worms faſt völlig daniederliegt, wird die
Ausführung dieſer Gebäude, die einen Koſtenaufwand
von einer halben Million Mark verurſachen, von der
Geſchäftswelt aufs freudigſte begrüßt.
(*) Gießen, 15. Sept. Zwecks Vertilgung der
un=
geheuren Zahl von Mäuſen in dem Lahntal
wur=
den geſtern am ſtädtiſchen Schlachthaus an die
Land=
wirte die Kulturen von Mäuſetyphusbazillen
aus=
gegeben. Auch in den anderen Gemarkungsteilen ſoll
in den nächſten Tagen die Bekämpfung der
Mäuſe=
plage aufgenommen werden.
Schlitz, 16. Sept. Am 14. d. M. fand auf Schloß
Richthof bei Schlitz die Verlobung der älteſten
Tochter des Grafen und Herrn von Schlitz genannt
von Görtz, Gräfin Anna, mit dem Marquis Mac
Swiney of Maſhanaglass ſtatt. (Darmſt. Ztg.)
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 15. Sept. Im Kurhauſe
Hubertus in Schlachtenſee ſtarb der bekannte
Schrift=
ſteller und Vorkämpfer des Deutſchtums in den
Oſt=
marken Karl Pröll im Alter von 70 Jahren an
Arterienverkalkung. — Die von Wien aus verbreitete
Nachricht, Fürſt Philipp zu Eulenburg befinde
ſich in einem öſterreichiſchen Sanatorium, wird von dem
Rechtsbeiſtande des Fürſten, Juſtizrat Wronker, als
unrichtig bezeichnet. Der Fürſt iſt nach wie vor auf
Schloß Liebenberg. Sein Befinden iſt ſehr ſchlecht. —
Ein neues Konzertunternehmen tritt im
nächſten Monat ins Leben. Im Tiergartenhof wird
ſich der „Berliner Volkslieder=Saal” auftun, als
Heim=
ſtätte eines populären Konzertunternehmens, das dem
deutſchen Liede gewidmet iſt. Zu ganz volkstümlichen
Eintrittspreiſen (50 Pfg.), im volkstümlichen Rahmen
und zugleich in vornehmſter künſtleriſcher Form ſoll
hier zum erſten Male als eigenes Genre das Lied in
ſeinem beſten Sinne dem großen Publikum geboten
werden. Eine größere Anzahl erſter Soliſten wird an
jedem Abend ein ſorgfältig gewähltes Programm
be=
ſtreiten, beſtehend aus klaſſiſchen und modernen Liedern,
mit beſonderer Berückſichtigung des Volkstümlichen,
einſchließlich des Volksliedes. — Die Gräfin de la
Rammée, deren Ehemann in der großen Betrugsaffäre
Margolin im Haag verhaftet wurde, iſt auf den Rat
ihres Rechtsbeiſtandes nach Berlin zurückgekehrt und
hält ſich zur Verfügung der Behörden. Die Gräfin
erſchien geſtern im Kriminalgerichtsgebäude in Moabit
und hatte mit dem Unterſuchungsrichter eine längere
Unterredung. Nach dem Nieuwe Courant reiſte der
Graf de la Rammée in den Jahren 1908/1909 in Japan
und Indien mit einem gewiſſen Baron von König,
einem Herrn Schwarz auus London und einem
Ameri=
kaner umher. Dieſe Geſellſchaft hat durch falſches
Kartenſpiel vielen Leuten beträchtliche Summen
abge=
ſchwindelt.
Frankfurt, 16. Sept. Zu der bereits geſtern
gemel=
deten Verhaftung von Adolf Rothbarth wird heute
aus New=York noch folgendes gemeldet: Adolf
Roth=
barth, Vertreter der Frankfurter Hopfenfirma
Roth=
barth u. Ko., hat eingeſtanden, New=Yorker Banken um
faſt 150000 Dollars betrogen zu haben, indem er durch
falſche Angaben über ſeine Kreditfähigkeit Geld
aufge=
nommen hat. Rothbarth lehnte jede Verteidigung durch
einen Rechtsanwalt ab und gibt an, durch unglückliche
Börſenſpekulationen zu den Betrügereien gekommen
zu ſein. — Dazu erfährt die Frankf. Ztg. noch
folgen=
des: Die geſtern genannten Banken dürften durch
Rothbarths Transaktionen 150000 Dollars verlieren,
da für den Reſt Deckung vorhanden iſt. Sie werden
übrigens die Erſtattung der verlorenen Summe von
der deutſchen Firma verlangen. Rothbarth, der ſeit
zwanzig Jahren New=Yorker Agent ſeiner Firma iſt
und von deren dortigem, auf 50000 Dollars geſchätzten
Jahresgewinn 20000 Dollars bezog, begann im Jahre
1905 in Wallſtreet zu ſpekulieren, in der Hoffnung, wie
er geſtern erklärte, Millionär zu werden. Er hatte bis
1907 Erfolg, erlitt dann aber in der Panik ſolche
Ver=
luſte, daß die Abrechnungen mit ſeiner Firma in
Stock=
ung gerieten. Später begann er dann den
einge=
ſtandenen Kreditſchwindel, der eigentlich nur durch ſeine
Unvorſichtigkeit entdeckt wurde, da er zwei Banken
ver=
ſchieden lautende Vermögensausweiſe vorlegte, die
vom gleichen Tage datiert waren. Hierdurch wurde der
erſte Verdacht erregt. Rothbarth erklärke im
Gefäng=
nis, er ſei froh, daß alles vorüber ſei. Ex habe ſeit
Wochen nicht geſchlafen, da er täglich die Entdeckung
fürchtete. Er ſei bereit, ſeine Strafe, die nicht ſchnell
genug kommen und nicht hoch genug ausfallen könne,
ſofort anzutreten. Die geſetzliche Höchſtſtrafe beträgt
zehn Jahre. Rothbarths Lebensführung war
verhälr=
nismäßig einfach. Er iſt unverheiratet. Die Inhaber
der hieſigen Firma Rothbarth u, Ko. haben nach ihren
Angaben keinerlei Ahnung von den geſchäftlichen
Transaktionen ihres Bruders gehabt. Sie ſeien durch
die Vorgänge vollſtändig überraſcht worden.
Stendal, 16. Sept. Auf dem hieſigen Bahnhof
wurde ein Eiſenbahndieb feſtgenommen, der
ſich Karl Kloſe nennt. Er wird beſchuldigt, auf der
Fahrt von Hannover nach Stendal einem
Mitreiſen=
den einen größeren Betrag und die Uhr geſtohlen zu
haben. In ſeinem Beſitz fand man nahezu 1000 Mark
Bargeld und mehrere Uhren.
Kiel, 15. Sept. Recht gemütliche Zuſtände
ſchei=
nen bei der Feuerwehr von Ueterſen zu
herrſchen; ſie haben aber leider der freiwilligen Wehr,
bezw. ihrem Führer, eine empfindliche
Schadens=
erſatzklage eingebracht. Bei einer Uebung der
Wehr wurde der Spritzenwagen von zwei
Feuerwehr=
leuten geführt. Hinten ſollten drei andere ſchieben.
Dieſe ſchlenderten aber gemütlich hinterdrein und
überließen das Schieben einer Anzahl Kinder, denen
das großen Spaß machte. Dabei kam aber der
Schul=
knabe Lienau zu Fall und ein Rad ging über
den einen Fuß, der gebrochen wurde. Die Heilung
hat ſechs Wochen erfordert. Sie hat inſofern einen
ungünſtigen Verlauf genommen, als das verletzte
Bein zwei Zentimeter kürzer wurde. Er klagte durch
ſeinen Vater gegen den Weißgerbermeiſter
Opper=
mann, als den Führer des Spritzenzuges, auf
Ent=
ſchädigung für den Unfall und ſeine Folgen. Die
Klage wurde zunächſt vom Altonaer Landgericht
ab=
gewieſen. Auf Beſchwerde beim Oberlandesgericht
hat dieſes nunmehr entſchieden, daß der Anſpruch,
ſo=
weit er die Zahlung eines Schmerzensgeldes und den
Erſatz der bereits entſtandenen Krankenhauskoſten
be=
treffe, dem Grunde nach berechtigt ſei. Behufs
Feſt=
ſtellung der Höhe der Anſprüche wurde die Sache an
die erſte Inſtanz zurückverwieſen. Ferner wurde
feſt=
geſtellt, daß der Beklagte verpflichtet iſt, dem Kläger
allen weiteren Schaden, welcher ihm aus dem Unfall
nach der Klageerhebung erwachſen ſollte, zu erſetzen.
Die gemütliche Uebung kann alſo für die Feuerwehr,
bezw. deren Führer eine recht teure Geſchichte werden.
Breslan, 16. Sept. Hier ſtürzte ein gläſernes
Firmenſchild auf die Straße und warf eine
Dame zu Boden, die mit ſchweren Verletzungen
be=
ſinnungslos liegen blieb.
Paris, 16. Sept. Nach einer Meldung aus Brüſſel
hat ſich an der belgiſch=franzöſiſchen Grenze bei
Quievraux das Erdreich in einer Ausdehnung von
ſechs Hektar um ſechs Meter geſenkt. Infolgedeſſen
ſtürzte der Damm des von Mons nach Conde
führenden Kanals ein. Das Waſſer überſchwemmte
die benachbarten Felder. Man ſchreibt die Senkung dem
unvorſichtigen Abbau in den Kohlenbergwerken zu.
Paris, 16. Sept. In der Nähe von Isle=ſur=
Suippes (Departement Marne) ſtießen zwei
Auto=
mobile zuſammen. Einer der Reiſenden,
Bankdirek=
tor Lamarre aus Reims, wurde getötet, die übrigen
wurden ſchwer verwundet.
Choiſy=le=Roi, 16. Sept. Hier wurden etwa ein
Dutzend Erdarbeiter von etwa 200 Ausſtändigen
überfallen und durchgeprügelt. Ein
Polizeiunter=
offizier, welcher mit 20 Schutzleuten herbeieilte, wurde
von den Ausſtändigen arg mißhandelt. Die Ruheſtörer
vernichteten darauf ſämtliche Werkzeuge. Erſt als
Gendarmerie heranrückte, flüchteten die Ausſtändigen,
doch konnten vier verhaftet werden.
Zum Unglück des „L Z VI‟
Ein Betrachtung.
Schon wieder einmal hat uns der Draht eine
Un=
glücksnachricht von einem Zeppelin=Luftſchiff gemeldet.
Es iſt ſchon das vierte, das wir innerhalb zwei Jahren
verloren haben. Daß da Stimmen laut werden, die
ſich gegen das ſtarre Syſtem wenden, iſt ja verſtändlich,
aber nicht berechtigt. Denn wenn wir die
Unglücks=
fälle einmal betrachten, ſo finden wir, daßeſich
eigent=
lich keiner direkt auf Mängel oder Nachteile des
ſtar=
ren Syſtems zurückführen läßt.
Zunächſt Echterdingen! Das Luftſchiff lag am 5.
Auguſt 1908 feſt verankert auf dem Felde unweit
Echterdingens. Und da trat jener Orkan ein, der auch
Donaueſchingen in Aſche legen half. Das Luftſchiff
riß ſich los, fing in der Luft Feuer und ſtürzte
nie=
der. Wie es anfing, zu brennen, ob durch eine
Explo=
ſion oder durch eine elektriſche Entladung, läßt ſich
nicht genau ſagen, — es war eine höhere Naturgewalt,
der dieſes Luftſchiff zum Opfer fiel. Das einzige,
wodurch man dieſes Unglück hätte abwenden können,
wäre vielleicht eine zweckmäßigere Verankerung
ge=
weſen. Aber bei einem ſolchen Orkan wäre auch dies
wahrſcheinlich zwecklos geweſen. Dieſes Unglück von
Echterdingen iſt dem Grafen Zeppelin aber zum Glück
geworden, weil ihn da erſt das deutſche Volk verſtehen
lernte und ſeine große Schuld, ihn verkannt,
ver=
ſpottet und verachtet zu haben, durch die großartige
Nationalſpende von 6 Millionen Mark abtrug.
Faſt zwei Jahre blieben wir von ſolchen
Unglücks=
kunden verſchont, bis am 25. April 1910 der Telegraph
Schätzungen, die von anderen Nationalökonomen
auf=
geſtellt wurden, nehmen an, daß New=York im
günſtig=
ſten Fall für zwölf Tage Nahrungsmittel lagern habe.
Schon nach den erſten Tagen der Kataſtrophe würden
Milch und Butter nicht mehr zu bekommen ſein. Die
Jahresſtatiſtik für 1909 zeigt, welch ungeheuere Mengen
Nahrungsmittel die Stadt ſchon jetzt benötigt. Nicht
weniger als 624 Millionen Pfund Rindfleiſch, 310
Millionen Pfund Schweinefleiſch, über 210 Millionen
Pfund Hammelfleiſch hat ſie im vergangenen Jahre
verzehrt, ferner 37440000 Pfund Kalbfleiſch, faſt 50
Millionen Pfund Geflügel, 134 723618 Pfund Butter,
131 584 920 Dutzend Eier, 33 708 577 Pfund Käſe, beinahe
6 Millionen Säcke Weizen und eine Milliarde Liter
Milch.
Luſtiges vom Theater. Die Neue Freie
Preſſe zeigt ein in Wien erſchienenes Büchlein von
Alexander Engel an, das Theateranekdoten und
Kuliſſenſcherze enthält, und gibt daraus u. a. folgende
Koſtproben: Ein Bonmot von Dumas: Als Paillerons
„Maus” im Théätre Francais zum erſten Male
auf=
geführt wurde und keinen bemerkenswerten Erfolg
er=
rang, trat Coquelin an Dumas kils heran und fragte:
„Nun, Meiſter, was meinen Sie zu dem heutigen
Stück?‟ — „Der glückliche Pailleron!” gab der Dichter
zur Antwort, „von ihm werden immer gleich zwei
Stücke aufgeführt — auf der Bühne „Die Maus” und
im Parterre „Die Welt, in der man ſich langweilt”. . . .
Valabréque, der bekannte Poſſenautor, befand ſich eines
Abends in einer=Vorſtadt von Paris, als es zu regnen
anfing; er ſprang in eine Droſchke. Unterwegs
be=
merkte Valabrégue, daß er ſeine Börſe zu Hauſe
ge=
laſſen hatte. Was nun? Am Beſtimmungsort
ange=
langt, ſtieg er aus und ſagte zu dem Kutſcher: „Bitte,
geben Sie mir ein Streichholz, ich habe ein Zwanzig=
Franken=Stück im Wagen fallen laſſen.” Kaum hatte
er dieſe Worte geſprochen, als der Kutſcher auf ſeinen
Gaul loshieb, und das Gefährt verſchwand hinter der
nächſten Straßenecke. Leſchetizky teilt Oskar Strauß
ein betrübſames Ereignis mit: „Denken Sie ſich, der K.
hat jetzt ein Jahr lang an einer Oper gearbeitet, hat ſie
zur Hälfte fertig gemacht, und nun paſſiert ihm das
Mal=
heur, daß er das Gedächtnis verloren hat. Na — und
da kann er die Oper nicht zu Ende komponieren!“
Ein Spaß von Julius Bauer. Ein Wiener Künſtler,
der wegen der Vernachläſſigung ſeines Aeußeren
be=
kannt iſt, bittet Bauer, ihm in ſeinem Iſchler Hotel
ein Zimmer reſervieren zu laſſen. Der witzige Krztiker
kommt dieſem Anſuchen nach, telegraphiert aber dem
Schauſpieler: „Zimmer bereit, aber es ſteht Waſchtiſch
drin, drahtet, was ſoll damit geſchehen?”
* Neu eröffnet. Gaſt (in dem überfüllten
Lokal): „Was iſt denn das für ein Durcheinander mit
dem Mittageſſen, Kellner; Sie haben mir dreimal Suppe
gebracht, aber nichts anderes?” Kellner: „Ja, heute
geht alles bei uns drunter und drüber. Sie können
noch zufrieden ſein; da hinten ſitzt ein Herr, der hat
ſechsmal Meerrettichſauce gekriegt.”
meldete, abermals ſei ein ſtarrer Luftkreuzer („2 II‟)
zerſtört. Der Unfall trug ſich ſo zu: Das Luftſchiff
„2 II” war bei Weilburg an der Lahn vor Anker
ge=
gangen. Wieder trat ein Sturm ein, der das
führer=
loſe Luftſchiff entführte und am Webersberg bei
Weil=
burg ſtranden ließ. Wieder war der Grund nicht
ge=
nügende Verankerung. Auch war es leichtſinnig
ge=
weſen, die ganze Beſatzung aus dem Luftſchiff zu
nehmen. Aber das ſtarre Syſtem trifft keine Schuld.
Der franzöſiſche Lenkballon La Patrie, ein Luftſchiff
halbſtarren Syſtems, riß ſich auch auf dieſe Weiſe los
und flog führerlos weg. Es iſt ja wahr, daß ein
Luft=
ſchiff von den Dimenſionen unſerer Zeppeline eine
andere Verankerung braucht, wie z. B. ein
Parſeval=
luftſchiff. Dafür nimmt aber auch ein
Zeppelin=
kreuzer mehr Perſonen an Bord, wie dieſer.
Wenige Monate darauf ſtrandete das Luftſchiff
„Deutſchland” („L 2 VII‟) am 28. Juni 1910 bei
Glähne im Teutoburger Wald. Dieſes Luftſchiff, das
erſte in Europa, das regelmäßige Paſſagierfahrten
veranſtaltete, kam, wie Graf Zeppelin ſelbſt mitteilte,
in einen Wirbelſturm, der es plötzlich in eine Höhe
von über 1200 Meter führte. Gasverluſte und
ſtellen=
weiſes Ausſetzen der Motoren ließen das Luftſchiff
aus dieſer Höhe herabfallen. Der Luftkreuzer ſetzte
ſich in den Bäumen feſt und ſo kam niemand
zu=
ſchaden. Gegen einen Wirbelſturm iſt ebenſo wenig,
wie gegen den Tod ein Kraut gewachſen; man kann
ihm beſtenfalls ausweichen. Daß wir aber bei dieſem
Unglück kein Menſchenleben zu beklagen hatten, war
allein das Verdienſt des ſtarren Syxems. Man denke
ſich einen unſtarren Ballon, z. P. Parſeval, in
der=
ſelben Lage. Sobald die Aeſte die Hülle aufreißen,
entweicht das Gas und die ſchwere Gondel ſtürzt zur
Erde. Der Verluſt an Menſchenleben wäre
unver=
meidlich geweſen. Anders bei einem ſtarren Schiff.
Das Gerippe verliert nur ſchwer ſeine Form und
da=
durch konnte ſich der Luftkreuzer in den Bäumen
un=
gefährlich feſtſetzen.
Und nun der neueſte Unfall! Daß der Brand des
neuen Kreuzers „L 2 VI” natürlich nichts mit dem
Syſtem zu tun hat, iſt klar, wenn er auch ſehr
be=
dauerlich iſt. Wir haben geſehen, wie falſch es iſt,
voreilig dieſe Unfälle dem ſtarren Syſtem
zuzu=
ſchreiben. Vollkommen iſt noch kein Syſtem, aber das
ſtarre hat gewiß ſehr viele Vorteile. Der vollſtändig
getrennte Betrieb in den zwei Gondeln, die Starrheit
und dadurch leichtere Manövrierfähigkeit und nicht
am wenigſten die Einteilung in Balonetts zeichnen
es aus. Und letzterem Vorteil verdanken wir es, daß
dem „2 III” durch einen Propellerbruch bei Bülzig
nicht das gleiche Schickſal, wie der République,
be=
ſchieden war.
Ueberhaupt hat uns das ſtarre Syſtem noch nie
ein Menſchenleben gekoſtet. Und ſo dürfen wir jetzt,
bei dem Unglück von Baden=Baden, auch nicht
ver=
geſſen, was uns der Held Zeppelin mit ſeiner
Er=
findung geſchenkt hat. Und wir dürfen ihn auch nicht
verlaſſen und nur dem zujubeln, der große Triumphe
feiert. Wir müſſen zu ihm ſtehen und ihm helfen, den
Schmerz zu ertragen, den ein ſolches Unglück ihm
ver=
urſacht. Denn hier gilt auch das Sprichtwort: „In
der Not erkennt man ſeine Freunde‟ Und wir
müſſen uns ſonſt auch vor Frankreich ſchämen, das
dann recht haben wird, wenn es wieder, wie im
Ma=
tin vom 30. Juni 1910 nach dem Unglück im
Teuto=
burger Walde, jetzt ſchreibt: Les Allemands ont cessé
de croire à leurs „Zeppelin” nigides. K. G. z. S.
*⁎* Einem beſonderen Berichterſtatter der
Würt=
temberger Zeitung hat der Direktor Colsmann zu
der Zerſtörung des „L 2 VI‟ folgende Angaben
ge=
macht: Ein unglücklicher Zufall, und, man
muß es offen ſagen, eine große Unvorſichtigkeit
ſind bei dem Ganzen ſchuld. Die Monteure haben aus
ihrer Fabrikzeit her die leidige Gewohnheit, alle
Ma=
ſchinenteile mit Benzin zu reinigen und ſie müſſen es
wohl auch tun, da Waſſer die Teile zum Roſten
brin=
gen würde. Selbſtverſtändlich haben wir unſeren
Monteuren größte Vorſicht bei dieſen Verrichtungen
anempfohlen; ſo durfte niemals ein offenes Licht in
der Halle gebraucht werden, vor allem auch die
Mo=
toren durften nicht angekurbelt werden, ſo lange
irgend welches offenes Benzin in der Gondel oder die
Benzinflüſſigkeit noch feucht war. Auch diesmal war
der Befehl gegeben worden, die Gondel zu reinigen,
und es wurde in der üblichen Manier verfahren. Zu
gleicher Zeit wurde aber auch der Motor nachgeſehen,
und es iſt unbegreiflich, daß der Obermonteur, unſer
beſter Monteur, an deſſen Motor niemals etwas
paſ=
ſiert war, die Unvorſichtigkeit beging, den Motor
an=
zukurbeln. Während es ſonſt geradezu unmöglich iſt,
daß aus dem Motor eine Stichflamme rommt, iſt dies
beim Ankurbeln häufig der Fall, und gerade eine
ſolche Flamme mußte in die unter der Gondel
befind=
liche offene Flüſſigkeit ſchlagen. Die Unvorſichtigkeit
iſt nicht zu entſchuldigen und wir bedauern ebenſo
ſehr, daß einer unſerer leiſtungsfähigſten Leute zu
dieſer Unvorſichtigkeit ſich hat verleiten laſſen.
Trotz=
dem iſt das Feuer des auf dem Boden fließenden
Ben=
zins ſofort raſch gelöſcht worden, und es war die
Ge=
fahr nahezu beſeitigt, als einer der Monteure die
letzte Benzinkanne aus der Gondel heraushob, um ſie
in Sicherheit zu bringen. Nun fing auch dieſe Feuer
und damit war das Geſchick des Luftſchiffes beſiegelt.
EEin Unfall wie dieſer wäre bei voller Fahrt
voll-
kommen ausgeſchloſſen.
Es war ein Anfang, der ſich beſſer nicht denken
ließ, und nun ſollte ja erſt unſere Saiſon kommen,
denn jetzt iſt das ſchöne Herbſtwetter zu erwarten und
jetzt ſollte erſt gezeigt werden, was unſer Luftſchiff
leiſten kann und ſoll. Wir hatten vor, nach Gotha zu
fahren und andere Städte des Reiches zu beſuchen.
Ueberall waren Verbindungen angeknüpft und überall
erwartete man uns mit Freuden. Dazu war auch die
finanzielle Lage ſehr günſtig. Wir haben in
dieſen 18 Tagen 60000 Mark an Fahrgeldern
einge=
nommen, während für Eintrittsgelder in die Halle
25000 Mark eingenommen wurden, der beſte Beweis
dafür, daß eine Luftſchiffhalle nicht etwa eine große
Ausgabe iſt, ſondern ein glänzend rentierendes
Ge=
ſchäft. Alle dieſe Hoffnungen ſind nun zerſtört, denn
wenn das neue Luftſchiff, der Erſatz für Deutſchland,
vollendet iſt, dann wird es Ende Oktober werden.
Immerhin werden wir uns nicht entmutigen laſſen.
Wir werden mit einem neuen Luftſchiff unſere
Fahrten aufnehmen, und wenn die Unvorſichtigkeit
und der unglückliche Zufall uns einen ſehr ſchweren
Verluſt zugefügt haben, ſo werden wir eben doch den
Mut nicht ſinken laſſen und weiter arbeiten und
zveiter die Vortrefflichkeit und überlegene Kraft der
Jeppelin=Luftſchiffe vor der Welt dartun.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
Seite 5.
uftſchtf
1910 bef
ſchiff, das
ierfahrten
tmitteilte,
eine Höhe
und ſtellen=
Luſtſchiff
Uzer ſetzte
nd zu=
0 wenig,
man kann
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Man denke
il, in
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aufreißen,
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rren Schiff.
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Brand des
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Ma=
müſſen es
ſten
brin=
unſeren
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Licht in
e
Mo=
r die
2 Baden=Hos, 10. Sept. Die behördliche
Unterſuchung der Kataſtrophe des „L 2 VI
konnte auch heute nicht zu Ende geführt werden, da die
Staatsanwaltſchaft in Karlsruhe, die ihrerſeits
gleich=
falls Erhebungen macht, noch nicht in Oos
einge=
troffen iſt.
Luftſchiffahrt.
* Griesheim (Truppenübungsplatz), 16. Sept. Herr
Euler unternahm in dieſer Woche jeden Tag gegen
abend Flüge von einer halben Stunde Dauer, die auch
jedesmal tadellos verliefen.
— Die Ausſchreibung für die Berliner
Oktober=Flugwoche, die in Johannisthal
vom 9. bis 16. Oktober dieſes Jahres abgehalten
wer=
den wird, iſt jetzt fertig geſtellt worden. Der
Haupt=
preis des Meetings, der 25000 Mark=Preis des
Preußiſchen Kriegsminiſteriums, iſt für denjenigen
Aviatiker ausgeſetzt, der die beſte Geſamtflugleiſtung
erzielt. Es wird jedoch zur Bedingung gemacht, daß
der Bewerber mindeſtens an der Hälfte aller Flugtage
je eine Stunde in der Luft bleibt und bei ſeinen
Flü=
gen eine Minimalhöhe von 300 Metern erreicht. Für
die zweitbeſte Leiſtung iſt der vom Grafen
Zeppelin geſtiftete 10000 Mark=Preis ausgeſetzt
worden. Der weitere 900 Mark=Preis des
Kriegs=
miniſteriums iſt für einen Belaſtungswettbewerb
aus=
geſchrieben, der nur für Aviatiker offen iſt, die noch
keinen Geldpreis in Höhe von 5000 Mark gewonnen
haben. Vorgeſchrieben ſind drei Flüge an drei
ver=
ſchiedenen Tagen, An täglichen Preiſen iſt ferner ein
Dauerpreis ausgeſchrieben worden, für den die 5000
Mark=Stiftung des Kaiſerlichen Aeroklubs beſtimmt
iſt. Außer weiteren Preiſen für den kürzeſten Anlauf
und für den geringſten Benzinverbrauch ſteht noch der
Bleichröder=Preis aus, der in Höhe von 10000 Mark
nunmehr definitiv zur Verteilung gelangen muß. Als
zweiter Preis ſtehen noch 1000 Mark, die vom
Kaiſer=
lichen Automobilklub gegeben wurden, zur
Verfüg=
ung. An Zuſatzpreiſen zum Lanzpreis können ferner
noch die vom Kaiſerlichen Automobilklub und von dem
Berliner Verein für Luftſchiffahrt gegebenen beiden
Preiſe von 4500 und 100 Mark gewonnen werden.
Nennungsſchluß iſt am 27. September.
sr. Das internationale Flugmeeting
von Bordeaux wurde am vierten Tage mit einem
Ueberlandflug=Wettbewerb von Bordeaux nach
Arca=
chon und zurück nach Bordeaux fortgeſetzt. In dieſem
blieb Morane (Blériot), der die 75 Kilometer lange
Strecke in einer Stunde zurücklegte, Sieger. Ferner
bewarben ſich noch Legagneux und Tyck um den Preis,
verfehlten aber die Route. Den Höhenpreis des Tages
gewann gleichfalls Morane mit einem Fluge von 1040
Meter Höhe. Auch der Geſchwindigkeitspreis fiel an
den erfolgreichen Blériot=Flieger, der zehn Kilometer
in 6 Minuten 41 Sekunden zurücklegte. Den beſten
Dauerflug des Tages erzielte Simon (Blériot) mit
280 Kilometer, die beſte Geſamtflugleiſtung des Tages
Thomas (Antoinette) mit 322 Kilometer. Der
Paſſa=
gierpreis wurde von Bregy gewonnen, der 25
Kilo=
meter in 25 Minuten 7 Sekunden durchfuhr. In dem
Klaſſement für die beſte Geſamtflugleiſtung während
des Meetings ſteht zurzeit Thomas mit 1157 Kilometer
an erſter Stelle. Den Frühpreis des Tages gewann
Audemars, der ſpäter infolge Flügelbruches abſtürzte,
ohne indeſſen ſelbſt Schaden=zu nehmen: Gefährlicher
war ein weiterer Sturz, den der Deutſche von Mumm
mit ſeinem Antoinette=Apparat erlitt, indem ein
Spanndraht während des Fluges gebrochen war.
v. Mumm verlor bei der Landung die Gewalt über den
Apparat und ſtürzte ſo unglücklich ab, daß der Apparat
vollſtändig zertrümmert wurde; v. Mumm ſelbſt blieb
gleichfalls unverletzt. Weitere ſchwere Havarien
erlit=
ten Mollien, Parent und Bielovucci.
Handel und Verkehr.
* Frankfurt, 16. Sept. In der heute in
Frankfurt ſtattgehabten Sitzung des Aufſichtsrates der
Mitteldeutſchen Kreditbank berichtete die
Direktion über die Geſchäftstätigkeit im erſten
Halb=
jahr 1910, die in allen Teilen eine befriedigende
Fort=
entwickelung aufweiſt. Das Erträgnis zeigt gegen das
erſte Halbjahr 1909 eine erhebliche Steigerung,
nament=
lich auf dem Proviſionskonto. Es erſcheine daher die
Annahme berechtigt, daß die Erträgniſſe des laufenden
Jahres die Ausſchüttung einer Dividende von 6½
Pro=
zent ermöglichen. In der Sitzung wurde Herr Direktor
Friedrich Reinhart in ſein Amt als Mitglied des
Ge=
ſamtvorſtandes der Bank mit dem Wohnſitz in
Frank=
furt a. M. eingeführt. Zu Prokuriſten der Bank
wur=
den beſtellt die Herren Karl Wald=Frankfurt a. M. und
Fritz Nette und Kurt Nepke, beide in Berlin. Es
wurde ferner beſchloſſen, die bisherige Kommandite
der Bank, die Firma Bernhard Weimann in München,
in eine von der Bayriſchen Filiale der Bank in
Nürn=
berg abhängige Niederlaſſung unter der Firma:
Mit=
teldeutſche Kreditbank, Niederlaſſung
München umzuwandeln und den bisherigen
In=
haber der Kommandite Bernhard Weimann, Oskar
Wild, zum Prokuriſten der Niederlaſſung München zu
ernennen.
Die Cholera.
* Köln, 15. Sept. (Amtlich.) Der Verdacht
der Cholera bei dem Schiffer Dominick iſt infolge
des negativen Ausfalles der bakteriologiſchen
Unter=
ſuchung und infolge des kliniſchen Verlaufs der
(Krankheit im Einvernehmen mit dem Kreisarzt
fal=
len gelaſſen worden. Die Geſundheitspolizei
gibt deshalb alle dieſerhalb getroffenen Vorſichts= und
Beſchränkungsmaßregeln auf.
II. B. Wien, 16. Sept. Die bakteriologiſche
Unter=
ſuchung ergab, daß bei der 28 Jahre alten Seemannsfrau
Travnieſek in Wien tatſächlich aſiatiſche Cholera
vorliegt. Die Herkunft dieſes Falles iſt dadurch zu
erklä=
ren, daß die Frau vor ihrer Aufnahme ins Spital mit
ihrem Vater, der gleichfalls an Cholera erkrankte, in einer
Wohnung wohnte.
* Peſt, 15. Sept. Seit geſtern ſind im
Cho=
leragebiet ſechs verdächtige Erkrankungen
vorge=
kommen, davon drei in Mohaes und eine auf einem
aus Komorn hier eingetroffenen Schleppſchiff.
* Peſt, 16. Sept. Die bakteriologiſche Unterſuchung
ergab heute ſechs Fällevonaſiatiſcher Cholerd,
nämlich in Ereſi zwei und je einen in Szegszard, Gran,
Mohacs und Szoeny. Bei insgeſamt 38 Fällen iſt die
bakteriologiſche Unterſuchung beendet, die in 21 Fällen
gſiatiſche Cholera ergab.
* Bukareſt, 15. Sept. Die hakteriologiſche
Unterſuchung des am Dienstag in Galatz verſtorbenen
Beamten einer italieniſchen Schiffsagentur hat
Cho=
lera ergeben. Der Beamte hat ſich die Krankheit
wahrſcheinlich auf einem kürzlich hier eingetroffenen
italieniſchen Dampfer zugezogen.
* Rom, 15. Sept. Während der letzten 24
Stun=
den ſind in Apulien fünf Neuerkrankungen an
Cholera und zwei Todesfälle vorgekommen.
Vermiſchtes.
Von dem Allgemeinen Verein für
Deutſchen Gruß wurde in Nienburg an der
Saale eine neue Ortsgruppe gegründet unter dem
Vorſitz von Fabrikdirektor Dr. Wikander.
— Die Ausrottung der ruſſiſchen
Pelz=
tiere. In einem Bericht über den ruſſiſchen Handel
im Jahre 1909, den der engliſche Konſul Grove erſtattet
hat, und den das engliſche Handelsamt jetzt
veröffent=
licht, wird nachdrücklich auf die ſchnelle Ausrottung der
Pelztiere in Rußland hingewieſen. Die Jäger ſind
der Meinung, daß das Verſchwinden der Pelztiere vor
allem der Ausdehnung des Holzhandels, der mehr
Ar=
beiter nach dem Norden führt und die noch vorhandenen
Zobeltiere in entlegenere Gebiete verſcheucht,
zuzu=
ſchreiben iſt. Die ſibiriſchen Mitglieder der Duma
haben einen Bericht ausgearbeitet, der auf die drohende
Gefahr aufmerkſam macht. Die Zahl der Felle nimmt
jedes Jahr ab, nicht weil die Tiere weniger gejagt
würden, ſondern weil die Jagdmethoden ſo vernichtende
Reſultate haben. In einigen Gebieten iſt das
Zobel=
tier tatſächlich ſchon ausgerottet. Im Gouvernement
Tobolsk wurden 50000 bis 75000 junge Füchſe jährlich
gefangen und nur 5000 bis 10000 ausgewachſene Tiere.
In den Gouvernements Jakutsk und Jeniſei, wo die
Jungen nicht gefangen werden dürfen, werden jährlich
15000 bis 25000 Felle erbeutet. Es wird darauf
hin=
gewieſen, daß die Zobeltiere in großer Zahl im frühen
Herbſt und Frühling gefangen werden, wenn ſie Junge
haben, ein Syſtem, das zugleich nutzlos und für die
Tiere vernichtend iſt. Man verlangt daher, daß die
Regierung eine allgemeine Schonzeit der Pelztiere
einführt.
Literariſches.
— München begeht in dieſem Jahre die
Jahr=
hundertfeier ſeines durch alle Gauen Deutſchlands
be=
kannten Oktoberfeſtes. Der Magiſtrat der Stadt
München hat zu dieſer Gelegenheit eine Feſtſchrift
herausgegeben, die im Verlage der J. Lindauerſchen
Buchhandlung (Schöpping), München, erſchienen iſt:
Das Münchener Oktoberfeſt 1810—1910,
ein Gedenkbuch zur Jahrhundertfeier, zirka 120
Sei=
ten mit 10 Vollbildern und 70 Textabbildungen, mit
deſſen Abfaſſung die berufenſte Perſönlichkeit, K.
Ar=
chivrat Ernſt von Deſtouches, der Vorſtand des Stadt=
Archivs und des Stadt=Muſeums und Chroniſt der
Stadt, betraut wurde. Die Broſchüre zeigt ein
ge=
fälliges, nach den Entwürfen des Kunſtmalers Paul
Neu hergeſtelltes farbiges Gewand und bringt als
Titelbild das Porträt des Prinzregenten nach Franz
von Stuck. Die Abſicht des Magiſtrats, ein
Volks=
buch in vornehm typographiſcher Ausſtattung zu
lie=
fern, das in den weiteſten Volkskreiſen Verbreitung
finden ſoll, wird bei dem ſehr niedrigen Preiſe von
nur 1 Mark ſicher erreicht werden und beſonders allen
Feſtteilnehmern eine liebe Erinnerung an München
und ſein Oktoberfeſt bieten.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Zur Gemeinderatswahl in Arheilgen.
Wie man hört, ſetzen die Bauernbündler alles
daran, bei der bevorſtehenden Wahl reich begüterte
Landwirte durchzubringen, um die gegneriſche Seite,
alſo Kleinbauern, Gewerbetreibende, Handwerker,
Beamte und Arbeiter gefügig zu machen; unter
an=
derem auch die Feldbereinigung durchzuſetzen. Wir
bitten daher, gebt bei der bevorſtehenden Wahl Eure
Stimme dem allſeits beliebten, für die Kleinbauern,
Gewerbetreibenden, Handwerker, Beamten und
Arbei=
ter ein Herz habenden Kandidaten, Herrn
Lokomotiv=
führer Beringer, nicht aber ſolchen Männern, die
durch Großbeſitz den Kleinen ihre Rechte abſprechen.
Mehrere Wähler.
Vom Hoflager in Friedberg.
* Am 15. d. M., nachmittags, fuhren die
Groß=
herzoglichen Herrſchaften mit ihren Gäſten in fünf
Autos nach Lich, wo bei dem Fürſten und der Fürſtin
zu Solms=Lich der Tee eingenommen wurde. Auf der
Hinfahrt, kurz vor Nieder=Mörlen, bei Bad Nauheim,
wurde ein Radreif des vorderen Autos defekt; die
betreffenden Herrſchaften beſtiegen das mitfahrende
Reſerve=Automobil. Die Fahrt wurde nach zwei
Mi=
nuten fortgeſetzt. Um 7 Uhr trafen die Herrſchaften
wieder auf der Burg Friedberg ein. Am 16. d. M.,
früh, trafen, aus Kiel bezw. Dresden kommend,
Prin=
zeſſin Heinrich von Preußen und Prinz Waldemar
von Preußen zum Beſuche auf Schloß Friedberg
ein. (Darmſt. Ztg.)
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 16. Sept. Der Bürgermeiſter von Metz, Geh.
Regierungsrat Dr. jur. Paul Böhmer, iſt zum
Unter=
ſtaatsſekretär im Reichskolonialamt ernannt
worden.
* Chemnitz, 16. Sept. Wie die Neueſten Nachrichten
melden, erſchoß heute nachmittag in der vierten Stunde
der Reſtehändler Schreiter ſeine Ehefrau, ſeine Stieftochter
und dann ſich ſelbſt. Schreiter ſtand mit ſeiner Frau in
Scheidungsklage.
* Hagen i. W., 16. Sept. Geſtern abend fuhr ein
Automobil gegen einen elektriſchen Leitungsmaſt.
Die fünf Inſaſſen wurden herausgeſchleudert und mehr
oder weniger ſchwer verletzt. Der Kraftwagen wurde
zertrümmert.
* Wien, 16. Sept. Nach einer Meldung der Neuen
Freien Preſſe aus Konſtantinopel ſind die Militär=
Atta=
chés Enver=Bey=Berlin und Hakli=Bey=Wien
abberufen und dem Generalſtab des 3. bezw. 2. Armeekorps
zugeteilt worden.
* Peſt, 16. Sept. Der deutſche Kaiſer
paſ=
ſierte heute früh 5 Uhr 59 Minuten im
Hofſonder=
zuge die Peſter Bahnſtation Kelenfoeld.
* Kis=Köszeg, 16. Sept. Der deutſche Kaiſer iſt
im Hofzuge um 1,45 Uhr heute nachmittag hier eingetroffen
und am Bahnhofe vom Erzherzog Friedrich und der
Erz=
herzogin Iſabella empfangen worden. Die Fürſtlichkeiten
fuhren alsbald per Schiff nach dem jenſeitigen Ufer, auf
dem ſie ſich gleich auf die Pirſche begaben.
* Paris, 16. Sept. Sämtliche Pariſer
Fleiſch=
hauer beſchloſſen geſtern, auf dem Schlachtviehmarkte
von Vilette keine Kälber zu kaufen, da die
Kommiſſio=
näre den Preis um nahezu einen Francs pro
Kilo=
gramm erhöht haben. Die Fleiſchhauer erklärten, daß
ſie hierdurch gegen das Vorgehen der Kommiſſionäre
und der Viehſchlächter proteſtieren wollen, welche es
infolge der in Deutſchland herrſchenden Fleiſchkriſis für
vorteilhafter fänden, die Rinder, anſtatt dieſe auf den
Pariſer Markt zu bringen, zu exportieren.
* Rambouillet, 16. Sept. Präſident
Fal=
liéres iſt heute in Begleitung des
Miniſterpräſiden=
ten Briand und des Marineminiſters Lapayrers nach
St. Nazaire und Bordeaux abgereiſt.
* London, 16. Sept. F in an z m in iſt er
Lloyd George hielt geſtern eine Rede, in der er
die Lage der deutſchen Lehrer mit denen der
engliſchen verglich. Deutſchland habe die Frage
der Lehrerbeſoldung gelöſt. Die Nation, welche die
Bedeutung des Lehrers im Leben des Volkes erkenne,
ſei wert, in ihren beſten Einrichtungen nachgeahmt zu
werden. Der Finanzminiſter kündigte ferner an, daß
er im nächſten Jahre einen großen Verſicherungs=
Entwurf vorlegen werde, durch den der gewöhnliche
Tagesarbeiter von der quälenden Sorge um das
täg=
liche Brot befreie werden ſolle. Ein derartiger
Ent=
wurf ſei in Deutſchland ſchon Geſetz. Er hoffe aber,
daß der in England einzuführende Entwurf beſſer
ſein würde, als der deutſche.
* Stockholm, 16. Sept. Die Nachrichten über eine
beim Weſtbottenregiment in Umea ausgebrochene
an=
ſteckende Darmerkrankung ſind dahin richtig
zu ſtellen, daß es ſich nur um eine leichte Erkrankung
gehandelt hat, und daß alle davon Betroffenen bereits
wieder geſund ſind! Die im ſtaatlichen Laboratorium
vorgenommene bakteriologiſche Unterſuchung brachte
kein poſitives Ergebnis über die Art der Krankheit,
bie=
tet aber auch keinen Grund zu der Annahme, daß es
Typhus oder eine typhusähnliche Krankheitz war.
Manche Anzeichen ſprechen für eine Fleiſch= oder
Wurſt=
vergiftung.
— Berlin, 16. Sept. Heute früh fand an der
Kreu=
zung der Müller= und Sellerſtraße ein
Zuſammen=
ſtoß zwiſchen einem Kraftomnibus und einem Wagen
der elektriſchen Straßenbahn ſtatt. Zehn im
Straßen=
bahnwagen befindliche Perſonen wurden leicht
ver=
letzt.
— Berlin, 16. Sept. Der vor einigen Tagen aus
Charlottenburg nach Nürnberg verzogene Konſul
Fuchs entdeckte dort, daß ihm ein japaniſcher Schmuck
im Werte von etwa 25000 Mark abhanden gekommen
iſt; wahrſcheinlich iſt derſelbe noch in Charlottenburg
geſtohlen worden.
H. B. Stuttgart, 16. Sept. Die Veteranenfahrt
nach Campigny zur Einweihung des dort errichteten
württembergiſchen Denkmals iſt von der franzöſiſchen
Re=
gierung verboten worden. Die diplomatiſchen
Ver=
handlungen haben ergeben, daß die Einweihungsfeier in
der geplanten Ausdehnung — es ſollten einige hundert
württembergiſche Veteranen von 1870/71 an der Feier
teil=
nehmen — nicht ſtattfinden kann. Es wird an der
Ein=
weihungsfeier nunmehr eine Deputation von 25 Veteranen
teilnehmen. Für die Fahrt ſelbſt hatten ſich über 300
Ve=
teranen gemeldet.
— Kaſſel, 16. Sept. Beim Bau der Edertalſperre
ſtürzten drei Monteure von einem Gerüſt ab. Zwei
von ihnen wurden auf der Stelle getötet, der dritte
aber dadurch gerettet, daß er auf die in der Tiefe
lie=
genden Kameraden fiel.
— Altenburg, 16. Sept. In Roda vernichtete ein
Schadenſeuer 16 mit Erntevorräten, Holz und
Kohlen gefüllte Scheunen. Um 2 Uhr nachts traf der
Herzog auf der Brandſtätte ein.
HI. B. Hamburg, 16. Sept. Zu ernſten Auss
ſchreitungen ſtreikender Werftarbeiter kam
es in der Gegend am Hafen, als Arbeitswillige eine
Werk=
ſtatt verließen. Vor deren Toren hatten ſich etwa 20 bis
30 Streikende eingefunden, die über die Arbeitswilligen mit
Fäuſten und Gummiſchläuchen herfielen und ſie arg
miß=
handelten. Einer der Beteiligten mußte ſchwer verletzt ins
Krankenhaus gebracht werden. Mehrere andere wurden
auf der Polizeiwache verbunden. Drei der Angreifer konnten
verhaftet werden.
H. B. Breslau, 16. Sept. Heute vormittag gegen
11 Uhr kam in der Eſſig= und Spiritus=Fabrik der Firma
Seidel und Co. ein großes Schadenfeuer aus. Der
Brand, der durch Kurzſchluß entſtand, fand in den großen
Vorräten der zur Eſſigfabrikation dienenden Buchenſpäne
reiche Nahrung. Der Feuerwehr gelang es nach großer
An=
ſtrengung, das Feuer auf ſeinen Herd zu beſchränken.
H. B. Trieſt, 16. Sept. Bei den geſtern ſtattgehabten
Manövern in der Nähe von Trieſt wurde von einem
Sol=
daten des 27. Infanterie=Regiments ſcharfe
Muni=
tion verwendet, wodurch zwei bosniſch=herzegowiniſche
Soldaten, einer am Oberſchenkel, der andere am rechten
Arm, verletzt wurden. Bei dem betreffenden Infanteriſten
der verhaftet worden iſt, wurden noch drei ſcharfe Patronen
gefunden. Unterſuchung wurde eingeleitet.
H. B. Konſtantinopel, 16. Sept. Der türkiſche
Flotten=
verein kaufte die Diamanten des Exſultans
Ab=
dul Hamid für 200000 Mark als Hauptgewinn einer
großen Lotterie zu Gunſten der türkiſchen Flotte an.
— New=York, 16. Sept. Die Unterſuchung ergibt,
daß die New=Yorker Straßenbahnen in einem Monat
vierzigtauſend Dollars Beſtechungsgelder an
Abgeordnete bezahlten. Zwei Senatoren ſind als
Empfänger bekannt, den anderen iſt man auf der Spur.
Bei dem Prozeß gegen Zollbeamte, die ſich beſtechen
ließen, wird ausgeſagt, ein hoher Beamter habe
regel=
mäßig Anteil an den Zahlungen der Importeure
er=
halten.
Briefkaſten.
Mahamed. Beſondere Vorſchriften, die die von Ihnen
erwähnten Bedingungen enthalten, ſind hier nicht bekannt.
Allgemein wird die Genehmigung verſagt, offenbar wegen
der damit verbundenen großen Gefahr. U. E. wäre es
aller=
dings am Platze, wenn die um die Erteilung der
Geneh=
migung erſuchte Behörde einen ablehnenden Beſcheid mit
Gründen erteilte, wie dies bei Erlaß ablehnender Beſcheide
üblich iſt und der allgemeinen Rechtsauffaſſung entſpricht.
(1030a
Nehmen Sie
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
Haematogen unmittelbar vor der
Haupt-
mahlzeit! Ihr Appetit wird reger, Ihr
Ner-
vensystem erstarkt, die Mattigkeit
ver-
schwindet und körperliches Wohlbefinden
stellt sich raschest ein. Warnung: Man
ver-
lange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
Nummer 218.
Akademie für Sozial- und
Handelswissenschaften
Beginn des Winter=Semeſters
Frankfurt a. M. 25. Oktober. Das
Vorleſungs=
verzeichnis, das fämtliche Fächer der Handelshochſchule
ein=
ſchließt, ſowie die Prüfungsordnungen für Die kaufmänniſche
Diolom=, die Handelslehrer= und die Verſicherungsverſtändigen=
Prüfung werden unentgeltlich von der Quäſtur zugeſandt.
Der Verwaltungsausſchuß: Dr. Adlokes, Oberbürgermeiſter.
Achtung! (ritn
Enom-kommr.
* Pan-Cigaretten
ſind den allerfeinſten 5 Pfg.=Cigaretten gleich und
koſten nur 3½ Pfg. per Stück. (17234a
Niederlage Darmſtadt:
Tzakiri, Kaſinoſtraße 2.
für Spezial-Auskünfte, Pr.
Detektiv-Instltut mittelungen, Beobachtungen
— u. Vertrauens-Angelegenheiten.
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34 I. Tel. 1668. (C1028,10
Geſchäftliches,
Ein Sieg der deutſchen Likörfabrikation.
Die weltbekannte Firma H. Underberg=Albrecht
in Rheinberg a. Niederrhein, Hoflieferant Sr. Maj. des
Kaiſers und Königs Wilhelm II., erhielt auf der
Welt=
ausſtellung in Brüſſel für ihren „Underberg=
Boonekamp” den „Grand Prix”. Dieſe höchſte
Auszeichnung wird die geſamte deutſche Induſtrie mit
gerechtem Stolze und lebhafter Befriedigung erfüllen, weil
die Jury durch Verleihung des höchſten Preiſes die
her=
vorragende, keinen Wettbewerb ſcheuende
Leiſtungsfähig=
keit der deutſchen Likörfabrikation in ebenſo
ſchmeichel=
hafter, wie ehrenvoller Weiſe anerkannt hat. (18108
Unſer heutiges Blatt enthält eine Beilage von
L. Lange, Darmſtadt, Elektrotechniſches
Inſtitut, Schulſtraße Nr. 6.
(18064
Ein Frauenblatt, wie es ſein ſoll. Man beachte den
der heutigen Stadtauflage beiliegenden Proſpekt der
im Verlag Ullſtein & Co. erſcheinenden Wochenſchrift:
„Dies Blatt gehört der Hausfrau”.
(18025
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Unter der
Einwirkung des nördlichen Hochdruckgebietes dauert das
heitere und trockene Wetter an; nur Süddeutſchland und
der äußerſte Weſten haben Nebel. Geſtern ſtiegen die
Nach=
mittags=Temperaturen bis 20 Grad und etwas darüber.
— Da der Kern des nördlichen Hochs über England jetzt
mehr nördliche Luftſtrömung bringt, wird es bei zeitweiſer
geringer Bewölkung auch am Tage etwas kühler.
Vorausſichtliche Witterung in Heſſen am Samstag,
den 17. September: Zeitweiſe wolkig und nebelig, nachts
kalt, auch am Tage etwas kühler.
Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, von dem Ableben unseres
(18048
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton=
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: i. V. Dr. Otto
Waldaeſtel; für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in
Darmſtadt. — Für den redaktionellen Teil beſtimmte
Mitteilungen ſind an die „Redaktion des Tagblatts” zu
adreſſieren. Etwaige Honorarforderungen ſind
beizu=
fügen; nachträgliche werden nicht berückſichtigt.
Un=
verlangte Manuſkripte werden nicht zurückgeſandt.
Aufsichtsrats-Mitgliedes
Herrn Vilkenhr Vekdieth
in Darmstadt Kenntnis zu geben.
Wir betrauern in dem Verblichenen einen unermüdlich tätigen Mann von
hohem Pflichtgefühl, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren werden.
Aufsichtsrat und Vorstand
der Dampfkesselfabrik vorm. Arthur Rodberg, Akt.-Ges.
Statt beſonderer Anzeige.
Heute früh entſchlief nach kurzem ſchweren
Leiden meine innigſtgeliebte Frau, unſere
treu=
beſorgte Mutter, Großmutter, Schwiegermutter,
Schweſter, Schwägerin und Tante (18061
Frau
Margarete Hoffmann
geborene Rodenhäusser
im 69. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Friedrich Hoffmann.
Darmſtadt, den 16. September 1910.
Die Beerdigung findet ſtatt: Sonntag, den
18. cr., nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehauſe,
Kiesſtr. 40 aus. Die Einſegnung eine
Viertel=
ſtunde vorher.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
beim Hinſcheiden meines lieben Gatten, unſeres
unvergeßlichen Vaters, Sohnes, Bruders, Onkels
und Schwiegervaters
(17979
Herrn
Eduard Wilhelm Schütz
ſowie für die troſtreichen Worte des Herrn
Pfarrers Waitz, für den Nachruf, ſowie
Kranz=
niederlegung des Kaufmänniſchen Vereins
Darm=
ſtadt, des Kriegervereins Weinheim und des
Sportklubs Heſſen, als auch für die zahlreichen
Blumenſpenden, ſagen wir Allen hierdurch unſeren
herzlichſten Dank.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Fam. Schütz u. Fam. Bangert.
Tageskalender.
Samstag, 17. September.
Geburtstagsfeier J. K. H. der Großherzogin um
8 Uhr im „Schützenhof” (Oberheſſen=Verein).
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im Reſtaurant „Metropol”.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo.”
Eröffnung der Ausſtellung des Gartenbauvereins
um 11 Uhr im „Kaiſerſaal”
Sonntag, 18. September.
Hoftheater Anfang ½7 Uhr (Ab. B): „Robins Ende‟,
hierauf „Brüderlein fein”.
Konzert zum Beſten der Unterſtützungskaſſe des Ev.
Arbeiter= und Handwerker=Vereins um 8 Uhr im
„Feierabend‟.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Reſtaurant „Metropol”.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Perkeo”.
Ausflug des deutſchen und öſterr. Alpenvereins nach
Michelſtadt (Abfahrt um 6.50 Uhr).
Spaziergang des Geſangvereins Liederzweig nach
Meſſel (Abmarſch um 2 Uhr Ecke Dieburger= und
Taunusſtraße).
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
Preisſchießen auf dem Neuen Schießhaus.
Verſteigerungskalender.
Montag, 19. September.
Hofreite=Verſteigerung des Siegmund Salomon
(Gutenbergſtr. 54) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Bahnſchwellen= ꝛc. Verſteigerung um 11 Uhr an
der neuen Eiſenbahnbrücke am Weiterſtädter Weg.
Obſt=Verſteigerungen: um 8½ Uhr auf der Straße
Arheilgen gegen Frankfurt (beginnend bei Arheilgen),
um 10 Uhr auf der Straße Wixhauſen-Gräfenhauſen
(Zuſammenkunft am Ausgang von Wixhauſen), um
3 Uhr auf der Straße Darmſtadt-Meſſel (beginnend
bei den Ziegelhütten).
nach Pilsner Art
nach Münchner Art
Innner Aras Her LADUN 2222
1
feinste Tafel-Biere.
Sen
Kurſe vom 16. September 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
Bl. Staatspapiere. In Proz.
4 Diche. Reichsſchatzanw. 100,00
3½ Deutſche Reichsanl. . (2,25
83,20
do.
3
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,10
B½ do. Conſols .
§ do. do.
4 Bad. Staatsanleihe
do.
3½
do.
3
4 Bayr. Eiſenbahnanl.
8½
3
8½
do.
do.
. 92,25
83,10
.101,50
93,20
85,00
. 101,40
91,30
82,00
4 Hamburger Staatsanl. 101,10
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,20
do.
90,80
do.
80,10
8 Sächſiſche Rente . . . 83,00
4 Württembergerv. 1907 101,70
do,
92,60
3½g
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,40
½ Griechen v. 1887 . . 47,30
8¾ Italiener Rente . . . 103,60
½ Oeſterr. Silberrente . 97,60
A do. Goldrente . . 98,60
4 do. einheitl. Rente —
3 Portug. unif. Serie I 67,10
8 do. unif. Ser. III 70,00
3 do. Spezial. 11,90
5 Rumänier v. 1903 . . 102,00
4 do. v. 1890 . . 95,10
do. v. 1905 . . 90,80
4 Ruſſen v. 1880 ₰ a. 8.₰ 92.00
InProſ.
8f.
4 Ruſſen v. 1902 . . „ 93,20
100,20
4½ do. v. 1905 . .
92,00
3½ Schweden . ..
4 Serbier amort. v. 1895 84,00
4 Türk. Admin. v. 1903 87,60
4 do. unifiz. v. 1903 93,80
4 Ungar. Goldrente . . 94,20
4 do. Staatsrente . 91,80
5 Argentinier . . . . . . 101,00
do.
91,20
4½ Chile Gold=Anleihe . 94,10
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,00
4½
do.
99,50
4½ Japaner . .
97,80
5 Innere Mexikaner . . 99,80
3
do.
4 Gold=Mexikan. v. 1904 95,50
5 Gold=Mexikaner . . . 100,30
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt .
. . . . . 143,40
4 Nordd. Lloyd . . . . 110,00
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 121,50)
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 118,00
4 Baltimore & Ohio . . 105½
4 Gotthardbahn . . . . —
InProz.
4. Oeſt.=Ungar. Staatsb. 161½
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 22,50
4 Pennſylvania R. R. 128,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 207,00
72,00
Werger=Brauerei
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 482,00
Fabrik Griesheim . . . . 266,30
Farbwerk Höchſt
.. 519,25
Verein chem. Fabriken
Mannheim.
.338,75
Lahmeyer
.117,25
Schuckert .
.165,50
Siemens & Halske . . . 258,50
Adlerfahrradwerke Kleyer 442,50
Bochumer Bb. u. Guß . . 235,25
Gelſenkirchen . . . . . . . 215,25
Harpener . . . . . . . . . 198,10
Phönix, Bergb. u.
Hütten=
betrieb . . . . . . . . . 246,75
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 90,00
4 Pfälzer Prt. . . . . . 100,70
3½ do.
92,25
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. . 99,20
4 do. ſteuerfrei . 97,80
5 Oeſterr. Staatsbahn. 105,30
do.
4.
97,50
do. alte .
3.
5 Oeſterr. Südbahn . . 99,10
do.
4
81,30
22
do.
57,50
3 Raab=Oedenburger . . 74,90
4 Ruſſ. Südweſt.
90,60
4 Kronpr. Rudolfbahn
In Pryz.
B).
75,80
2¾/10 Livorneſer . .
4 Miſſouri=Paciſic
4 Bagdadbahn Mk. 408 86,70
5 Anatoliſche Eiſenb. . .
5 Tehuantepec . . . . . 101,80
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ.
Darmſtädter Bank ..1
Deutſche Bank . . ..
Deutſche Vereinsbank
Diskonto=Geſellſchaft
1
Dresdner Bank .
Mitteldeut. Kreditbk. 1
Nationalbk. f. Deutſchl.
Pfälzer Bank.
Reichsbank . .
Rhein. Kredit=Bank
Wiener Bank=Verein
168,90
131,00
255½
127,20
190,00
159,75
119,10
124,20
105,00
145,00
139,10
1138,70
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 171
3½ do. S. 19. . . . .
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26
4 Hamb.=Hypoth.=Bank
do.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk.
do.
4 Meining. Hyp.=Bank
do.
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917)1
3½ do. (unk. 1914)
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
3½
do,
100,20
.92,00
99,50
100,50
90,50
101,60
92,30
101,00
91,00
100,10
91,00
100,30
92,50
Inß:)z.
100,75
93,20
Zf.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt
3½ do.
4 Frankfurt .
3½ do.
4 Gießen
3½ do.
4 Heidelberg
3½ do.
4 Karlsruhe
3½ do.
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim
3½ do.
4 München
3½ Nauheim
4 Nürnberg
3½ do.
4 Offenbach.
3½ do.
4 Wiesbaden
3½ do.
4 Worms .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100 —
3½ Cöln=Mindner „ 100 134,60
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Nummer 218.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
Seite 2.
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Ehrhardt.
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7)
Die blonde Lisbeth machte eine geringſchätzige
Hand=
bewegung. Sie ſah ſehr animiert aus.
Laß ihn fahren dahin! meinte ſie pathetiſch und, beide
Herren mit einem koketten Blick ſtreifend, fügte ſie ein
zweites Zitat an das erſte: Warum in die Ferne ſtreifen,
wenn das Gute liegt ſo nah!
Sitzt ſo nah, wollten Sie doch ſagen, mein gnädiges
Fräulein! fiel Eſpach ernſthaft ein, oder befehlen Sie, daß
ich mich Ihnen zu Füßen lege?
Sie lehnte ſich zurück und blinzelte ihn unter
halb=
geſenkten Lidern an.
Noch nicht! Ich will mir dieſen Befehl vorbehalten,
bis ich Ihnen zum mindeſten ein weiches Kiſſen
unterbrei=
ten kann. Es wäre grauſam, Sie den harten Stein fühlen
zu laſſen, und grauſam bin ich gar nicht.
Er neigte ſich ein wenig zu ihr.
Aber eine gefährliche, kleine, blonde Katze ſind Sie.
Ihre grünen Augen ſahen mit einem kalten Glanz auf
ſein Geſicht nieder.
Kann ſchon ſein. Hüten Sie ſich. Zuerſt habe ich noch
Samtpfötchen, aber eines Tages zeige ich dann die ſpitzen
Krallen, flüſterte ſie, grauſam lächelnd, und dann kratze
ich Ihnen die Augen aus.
Denken Sie, daß ich Sie mal ſo erzürnen könnte, Fräu=
in ichcht Weht ih der inder goi erig und mint
bin?
Sie zog die Augenbrauen, die, ein wenig dunkler
ge=
färbt, ihrer Blondheit das Nüchterne nahmen, nachdenklich
in die Höhe.
Nun, dann gibts natürlich nur die Samtpfötchen!
ſagte ſie lachend, und plötzlich ſtreifte eine kleine, weiche
Hand flüchtig über ſeine braune Wange.
So ſchnell es geſchehen, er hatte ſie doch erhaſcht und
drückte einen Kuß darauf, konſtatierend, daß es ein
rei=
zendes „Samtpfötchen” war, roſig und glatt mit gepflegten
Nägeln.
Sie befreite ſich raſch, plötzlich in ihre kühle, ruhige
Art zurückfallend. Flüchtig glitten ihre Augen zu dem
an=
deren Paare hinüber.
Aber das war vollauf mit ſich ſelbſt beſchäftigt.
Helene hatte auf eine Frage Haſſingens, die ihre
Be=
merkung über den Zug veranlaßt, zugeſtanden, daß ſie ſich
ſchon oft mit Fluchtgedanken beſchäftigt hätten, wie es
ſchien, mehr aus Abenteurerluſt, als weil es ihnen bei
Fräulein Möller ſchlecht erging.
Bloß ums Geld handelte es ſich immer, erzählte ſie
zutraulich, wir kriegen beide nicht viel in die Hände,
Lis=
beth und ich, es reicht kaum für die Schokolade, die wir
verfuttern, und wenn wir mit dem Ausreißen nicht
zu=
gleich eine kleine Vergnügungsreiſe verbinden können, dann
machts keinen Spaß.
Ich dachte, Sie hätten Heimweh! Sie wollten gern
nach Haus, wunderte ſich der junge Offizier.
De Mmeng ſer ſe n Zeterſet, ienmne
mit ihrem Sonnenſchirm zwiſchen den Ritzen des ſteinigen
Bodens und hielt die Augen darauf gehefter.
Ach, zu Haus! meinte ſie gedehnt. So beſonders ſchön
iſt es bei uns zu Haus nicht. Sie müſſen wiſſen, ich bin
aus Barmen, aus dem verräucherten, ſchmutzigen Barmen,
mein Vater hat auch eine Fabrik da, eine Fabrik für
Ei=
ſenwaren, und wir wohnen dicht dabei und ſehen nichts
als rußgeſchwärzte Arbeiter und hören den ganzen Tag
das Pochen und Hämmern und ſchlucken den häßlichen
Qualm —, ſie verzog das hübſche Geſicht zu einem
Aus=
druck des Ekels, pfui, mir wird ganz übel, wenn ich bloß
daran denke.
Ihr Blick hob ſich und ſchweifte aufleuchtend über die
Landſchaft. Da iſt es hier ſchon ſchöner, viel ſchöner.
Aber Sie haben doch gewiß liebe Eltern! fiel er warm
ein, und vielleicht auch Geſchwiſter.
Ein humoriſtiſches Lächeln zuckte um ihre friſchen
Lippen.
Von letzteren eine ganze Menge, ſechs Stück, noch
drei Schweſtern und drei Brüder.
Oh Gott! entfuhr es ihm unwillkürlich erſchrocken, und
zur ſelben Sekunde durchzuckte ihn auch der Gedanke, daß
er recht gehabt, als er im „Fiſchkaſten” Fräulein Möllers
keinen Goldfiſch vermutete.
Um vier Töchter mit einer Mitgift auszuſtatten, wie
er, Hans Haſſingen, ſie bei feiner Frau brauchte, dazu
hätte der gute Herr Falk Millionär ſein müſſen. Und
das Mar er ganz ſicher nicht.
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barin fort, daß Mutter ſich bei ſo vielen Kindern nicht viel
um uns kümmern kann, ſie iſt immer abgehetzt und müde,
immer in Eile, wir Mädchen würden ſie ja gern
unter=
ſtützen, aber ſie iſt ſo eigen, nichts kann man ihr recht
machen — auch mit den Dienſtboten gibt es immer Zank
und Aerger, und wenn der Vater abgearbeitet aus der
Fabrik kommt und die ewigen Klagen anhören muß, kann
man es ihm auch nicht verdenken, daß er verdrießlich iſt
und uns Kinder nicht weiter beachtet. Aber glauben Sie
nicht, fuhr ſie eifrig fort, daß die Eltern nicht gut zu uns
wären — Vater arbeitet ja doch nur ſo raſtlos von früh
bis ſpät, damit wir Kinder nichts entbehren, und Mutter
hat doch eigentlich ein elendes Leben wegen uns, wie gut
könnte ſie es haben, wenn wir nur zu Dreien wären, oh,
manchmal faßt mich ſo ein grenzenloſes Mitleid für ſie,
der heiße Wunſch, ihr ein beſſeres Leben zu verſchaffen.
Ich denke oft darüber nach, was ich tun könnte, ſie ſo recht
zu erfreuen — wenn ich ein Talent gehabt hätte, womit
man unmenſchlich viel Geld verdienen kann—
Ein halb amüſiertes, halb ſchmerzliches Lächeln irrte
um Haſſingens Mund.
Geld! Immer derſelbe verzweifelte Schrei! Die
ein=
zige Hoffnung auf Rettung aus des Lebens Not. Auch
hier.
Arme, kleine Helene! Noch dachte ſie nicht daran, daß
auch die Liebe, die jetzt ihren Zauberſchleier über die
All=
täglichkeit ſpann, einſt mit dieſem Aufſchrei vor
verſchoſſe=
ner Pforte ſtehen und traurig davonſchleichen würde, um
am Wege zu ſterben.
Ihm war es, als müſſe er ſie warnen.
Vielleicht kommt es gänz ohne Ihr Zutun, daß Sie
Ihren Eltern beiden noch einmal eine große Freude
berei=
ten können, aber bis dahin würde ich wenigſtens alles
vermeiden, was ſie betrüben könnte.
Hatte ſie ihn verſtanden? Er muſterte verſtohlen ihr
liebliches, geneigtes Geſichtchen. Sie ſchien einen Moment
nachzudenken, dann ſagte ſie, ihn fragend anſehend:
Sie meinen das Ausreißen? Ach, das will ich ja
jetzt gar nicht mehr — ich möchte am liebſten—
Sie vollendete nicht, aber ihre ſtrahlenden Augen
ſpie=
gelten unverhüllt ihr ganzes zärtliches Fühlen wieder.
Ein Schwindel erfaßt ihn, in dem alles vernünftige
Ueberlegen unterging. Wer wollte ihn deswegen
ver=
dammen? Er war jung, und er hatte ſie lieb, die kleine,
ſüße Helene mit den ſchwärmeriſchen und zärtlichen
Kin=
deraugen, die noch nicht lügen und betrügen konnten, mit
den roten, unſchuldigen Lippen, die ſich unbewußt nach
dem erſten Liebeskuß ſehnten — er wußte in dem Moment
ganz genau, daß er es ſein würde, der dies Sehnen erfüllen
durfte. Ein verlegenes Schweigen breitete ſeine
lähmen=
den Flügel über ſie aus. Von der Bank drüben klangen
die flüſternden Stimmen der beiden Anderen. Im
jun=
gen Buchenlaub ſpielte der Wind, es klang wie leiſes,
ge=
heimnisvolles Murmeln, von zwitſchernden Vogellauten
unterbrochen.
Haſſingens Blick ruhte unverwandt auf dem jetzt
tief=
geſenkten Mädchenkopfe.
Sie fühlte es und ſprang plötzlich haſtig auf. Wir
müſ=
ſen gehen, Lisbeth, ehe unſer langes Ausbleiben auffällt,
rief ſie zu der Freundin hinüber, und als Haſſingen ein
bedauerndes Ach wie ſchade! ausſtieß, irrte ihr Blick
ſcheu und flüchtig zu ihm hin, und die Glut ihrer Wangen
vertiefte ſich.
Aber auch die blonde Lisbeth war ganz der Meinung
ihrer Freundin, daß es Zeit ſei, zum Tennisplatz
zurückzu=
kehren. Es wäre noch ſchöner, wenn man die ſtrenge
Tu=
gendwächterin, die Werk, gleich beim erſten Mal mißtrauiſch
machen würde, dann wäre die Karre gleich von Anfang an
verfahren.
Denn davon waren alle vier Beteiligten beim Abſchied
tief durchdrungen, daß man ſich bei ſchönem Wetter recht
oft „zufällig” im ſchönen Buchenwald des Heidelsberges
treffen mußte. In dieſer Zuverſicht trennte man ſich.
Die beiden Offiziere gingen zum Eſſen ins Kaſino,
beide in ſehr animierter Stimmung. Es war doch etwas
Eigenes, welchen Zauber ein paar ſolch leuchtende
Mäd=
chenaugen auszuſtrömen vermochten.
Eſpach hatte ſich, wie er lachend behauptete, lange
nicht ſo gut amüſiert als heute mit dem blonden Backfiſch.
Lisbeths ſeltſam reife, ſich ſchon ihrer Weibesmacht
be=
wußte Art, in der ſie in einem Augenblick keck war, um im
nächſten ſchon in kühle Zurückhaltung zu fallen, hatte ihn
überraſcht und zog ihn an.
Er liebte die kleinen Gänschen mit dem
ſchüchter=
nen Augenaufſchlag, aus denen man mühſam banale
Aeußerungen ihres Geiſtes herausziehen mußte,
durch=
aus nicht, er meinte, das würden viel unbequemere
Frauen als ſolche von ſicherem, ſelbſtbewſußtem Weſen,
die klug den Mann zu beherrfchen wiſſen, ohne daß er
etwas davon merkt.
Er gehörte zu den Männern, die ehrlich zugeben,
daß die Eigenſchaften der Frau günſtig, ja veredelnd
auf den Mann einwirken können, und daß der Rat
einer verſtändigen Frau oft nicht hoch genug einzus
ſchätzen iſt.
(Fortſetzung folgt.)
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17, September 1910.
Nummer 218.
[ ← ][ ][ → ]Nummer 218.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
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Knaben=Bluſe und 1 weiße Kinder=Schürze. 1 Herren=Regenſchirm mit braunem
ge=
bogenen Griff. 1 weißer Knaben=Strohhut. 1 Hundeleine (ſtarker Lederriemen).
1 weißes Taſchentuch. 1 Reſt hellgrauer Damen=Kleiderſtoff. 1 Milchkanne. 1 Block
(10 Stück) Badekarten vom Hallenſchwimmbad. 1 Vorhängeſchlößchen.
Verloren: 1 Hundeleine, 1 weißes Taſchentuch mit rotem Rändchen. 1
Natur=
ſtock mit Hirſchhorngriff und 1 Turnſeil. 1 Arbeitsbuch, auf den Namen Heinrich Fey
lautend. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit 1,30 Mk. Inhalt und 1 Ring. 1 Zimmerer=
Verbandbuch mit der Nr. 66847. 1 goldener Ring mit 1 roten und 2 weißen Steinen.
1 längliche ſilberne Broſche mit blaugrünem Stein und 3 Anhängern. 1 Schirm.
1 Brillantring. 1 Trauring, gez. T. E. 97. 1 grünliches Damen=Portemonnaie mit
3,44 Mk. Inhalt. 1 grauer Samtgürtel. 1 Landkarte vom nördlichen Odenwald.
1 kleines weißleinenes Deckchen mit Stickerei. 1 braunlederner Damen=Handſchuh.
1 Paket, enth. 2 Paar ſchwarze Damen=Strümpfe, das eine Paar mit lila und weißen
Streifen. 1 ſchwarzer Damen=Gummigürtel mit ſchwarzer Schnalle. 1 goldenes Ketten=
Armband. 1 ſchwarzer Arbeitsbeutel aus Plüſch mit einer Anzahl Poſtkarten.
1 dunkelbrauner Skunks mit hellgrauem Futter und ſchwarzen Bandſchleifen. 1 kleines
rotes Klapp=Portemonnaie mit Druckknopf und 3 Mk. Inhalt. 1 ſilberne Damen=Uhr
mit Goldrand. 1 Damengürtel (Goldband mit Emailleſchnalle). 1 goldenes Glieder=
Armband mit Sicherheitskettchen. 1 Zwicker mit braunem gepreßten Etui. 1 Herren=
Regenſchirm mit braunem Griff. 1 Buch („Glück im Winkel”). 1 Paket, enthaltend
Handſchuhe von verſchiedenen Farben. 1 großes ſchwarzes Portemonnaie mit 8—9 Mk.
Inhalt. 1 noch neue graue Herren=Weſte. 1 Moſaik=Kollier. 1 goldene viereckige
Broſche mit viereckigem hellblauem Stein. 3 Quittungen von der Seibelſchen
Sterbe=
kaſſe. 1 Damen=Samtgürtel mit ovaler ſilberner Schnalle. 1 Aufſteckkamm. 1
ſchwarz=
ſeidener Damen=Schirm. 1 Füllfederhalter. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit gelbem
Bügel und 1,20 Mk. Inhalt. 1 Hundehalsband mit Marke und der Nr. 144. 1
ſchwarz=
ſeidenes Tuch. 1 Herren=Regenſchirm mit Stahlſtange und gebogenem Griff. 1 ſilberner
Anhänger (1 Glöckchen, gez. K. M.). 1 hellgrauer, ziemlich großer Puppenwagen.
1 Damen=Zwicker mit Nickelgeſtell und ſilbernem Kettchen. 1 Dienſtbuch, auf den
Namen Katharina Ohl ausgeſtellt. 1 Zehnmarkſtück. 1 Kattunſäckchen mit 70—75 Mk.
Inhalt. 1 goldene Broſche, ein ovales Blatt darſtellend. 1 Herren=Regenſchirm mit
gebogenem Griff.
Zugelaufen bei Privaten: 1 rot=weißer Hund, Kreuzung Wolfs= u. Schäferhund.
Zugeflogen bei Privaten: 2 Kanarienvögel. 1 Brieftaube mit Ring und der
Nr. 353386/07.
Entlaufen: 1 Bernhardinerhund. 1 hellgrauer Rehpinſcher. 1 Dobermannhündin.
Entflogen: 2 Tauben (Satinetten). 1 Kanarienvogel.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(17978
ſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Pinſcher.
Die Hunde lönnen von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 18. September, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizgebäude, Bismarckſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Hanpt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
Rindfleiſch
Kalbfleiſch
Hammelfleiſch
Bru
Schweinefleiſch (Bratenſt.)
Bauchläppchen.
Kottelets u. geſalz. Fleiſch
Speck, geräuchert
per ½ kg 90 Pfg.
84
a „
„
90
90
60
92
86
96
110
Dörrfleiſch
. „
Schinken m. Bein . .
Rollſchinken
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwürſt
Leber= und Blutwurſt.
per ½ kg 100 Pfg.
„110
7
1
130
90
2
Versteigerung.
Im Hauſe
13 Woogsplatz 13
werden
Mittwoch, den 21. September 1910,
vormittags 9 Uhr,
die zur Hellmuth’ſchen Konkursmaſſe gehörigen Vorräte an
Broncen, Farben, Oelen, Lacken ꝛc., eine große Partie neue Pinſel aller
Art, Stangen= und Rollſeile ꝛc., ſowie
(18038si
1 großer maſſiver Lagerſchuppen
gegen gleich bare Zahlung verſteigert.
Darmſtadt, den 16. September 1910.
Der Konkursverwalter:
Karl Dechert.
ie bei Herſtellung einer Floßrinne in der Oſtendſtraße zu Wirhauſen vorkommenden
Erd= und Pflaſterarbeiten ſollen auf dem Wege des öffentlichen Wettbewerbes
vergeben werden. Die Bedingungen nebſt Voranſchlag liegen auf dem Bureau
der unterzeichneten Stelle offen, woſelbſt auch die ſchriftlichen Angebote bis ſpäteſtens
Dienstag, den 20. I. M., entgegengenommen werden.
Wixhauſen, den 15. September 1910.
(17973
Großh. Bürgermeiſterei Wixhauſen.
Pfaff.
Staatl. konzes, und beaufsichtigte
Hessische Handelslehranstalt
am Ernst-Ludwigsplatz.
Darmstadt
Rheinstrasse 1
I. Einjährige Handelsschule mit vollem Tagesunterricht.
II. Halbjahrskurse zur Vorbereitung für den kaufm, Beruf.
Das Wintersemester beginnt Dienstag, 4. Oktober, vormittags 8 Uhr.
(18068a
Anmeldungen werden frühzeitig er eten.
Prospekte durch Wilh. Siedersleben, staatl. geprüfter Handelslehrer.
Lehr Istiar voh Gard Eppert
Hoffmannſtraße 8, II.
Stenographie (Gabelsb. Geſamtk.) 6 Mk.
Stenographie und Maſchinenſchreiben monatlich 12 Mk.
Maſchinenſchreiben allein monatlich 6 Mk.
Täglich Uebung für Fortgeſchrittene monatlich 4 Mk.
(1589a
Sprachen und Muſik 1 Mk. pro Stunde.
Frankfurter Hypothekenbank.
Pfandbriefverloſung am 3. Inni 1910.
Bei der am 3. Juni 1910 vor Notar ſtattgehabten Verloſung ſind von unſeren
3½% Pfandbriefen der Serien 12, 13, 15 und 19
die folgenden Nummern zur Rückzahlung auf den 1. Oktober 1910, mit welchem Tage
die Verzinſung endigt, gekündigt worden. Es beziehen ſich dieſe Nummern auf
ſämt=
liche Literge, alſo auf alle Stücke, welche eine der Nummern tragen.
Nr. 208, 348, 457, 877, 1032, 1245, 1751, 1766, 1829, 2246, 2478, 2624, 2751, 2781,
2821, 3263, 3418, 4113, 4202, 4244, 4265, 4499, 4508, 4529, 4569, 4931, 4970, 5503, 5556.
5639, 5739, 5774, 5901, 5984, 6128, 6172, 6513, 6539, 6574, 6739, 6842, 6897, 7063, 7087, 7177,
7210, 7373, 7711, 7801, 7987, 8039, 8070, 8227, 8365, 8668 8840, 8940, 9194, 9708, 9736,
9790, 9864, 9983, 10030, 10193, 10267, 10322, 10528, 10689, 10770, 11058, 11205, 11868.
12078, 12422, 12700, 12978, 13046, 13154, 13230, 13231, 13249, 13313, 13686, 13703, 14387,
16139, 16146, 16267, 16355, 16365, 16384, 16849, 16867, 16966, 17094, 17109, 17210, 17214,
17447, 17772, 17788, 17922, 17989, 18023, 18082, 18096, 18170, 18280, 18376, 18862, 19108,
19150, 19211, 19337, 19377, 19466, 20230, 20247, 20528, 20623, 20685, 20802, 20880, 21055,
21101, 21122, 21211, 21385, 21693, 21975, 22044, 22268, 22339, 22345, 22390, 22397, 22490,
22510, 22552, 22766, 22797, 22874, 22983, 23069, 23353, 23764, 24130, 24495, 24781, 25186,
25477, 25860, 25910, 25961, 25963, 26068, 26458, 26725, 26845, 26964, 26978, 27246, 27291,
27302, 27378, 27438, 27512, 27567, 27573, 27602, 27631, 27663, 27689, 27765, 27867, 27935,
28077, 28305, 28335, 28465, 28527, 28620, 28655, 29256, 29852, 29870, 30116, 30225, 30391,
30407, 30688, 60572, 61105, 61341, 62781, 62882, 63426, 63534, 63650, 64006, 34352, 64549,
64771, 65060, 65451, 65750, 65854, 66414, 66648, 67359, 67731, 67781, 68670, 68672, 69010,
69725, 69740, 69747, 69831, 70031, 70288, 70477, 70922, 71100, 71218, 71476, 71822, 72367,
72429, 72438, 72452, 72556, 72583, 72685, 72780, 72782, 72888, 72959, 73044, 73135, 73201,
73349, 74233, 74237, 74332, 74796, 75066, 75316, 75652, 76321, 76703, 76775, 77884, 78164,
78318, 78483, 78518, 78586, 78644, 78758, 78896, 79228, 79556, 79669, 80432, 80572, 81214,
81866, 82336, 82438, 82916, 83311, 83396, 83464, 83693, 83764, 84092, 84251, 85121, 85265,
85523, 85653, 85868, 86005, 86135, 86184, 86398, 87538, 100042, 100068, 100245, 100324,
100670, 100749, 100812, 101299, 101419, 101527, 101673, 102402, 102552, 102767, 103000,
140082, 140128, 140276, 140382, 140474, 140659, 140811, 140869, 141197, 141742, 141874,
141893, 141964, 141971, 142265, 142280, 142352, 142493, 142764, 142796, 142843, 143053,
143075, 143099, 143186, 143353, 143483, 143563, 143594, 143599, 143714, 144445, 144548,
144656, 144813, 144932, 144951, 145231, 145529, 145619, 145809, 146055, 146210, 146309,
146922, 147088, 147123, 147408, 147411, 147547, 148169, 148191, 148195, 148329, 148463,
148600, 148836, 149465, 149521, 149934.
Die Rückzahlung dieſer heute gekündigten Pfandbriefe erfolgt vom 1. Oktober
1910 ab. Auf ſolche Stücke, welche erſt nach dem 31. Oktober 1910 zur Einlöſung
ge=
langen, wird für die Zeit vom 1. Oktober 1910 ab bis auf weiteres ein 2%iger
Depoſital=
zins vergütet.
4% Pfandbriefe (Serien 14, 16—18) ſind bisher noch nicht verloſt worden
Aus früheren Verloſungen ſind noch rückſtändig:
Ser. 12, Lit. P No. 16227.
„ „ „ R „ 3282.
16214.
„ O
Ser. 13, Lit. N No. 21155.
28456, 62963, 78387.
,,
22141, 25291.
,, ,
20331, 23558, 64972, 102208.
„ R
20419, 21317.
Ser. 15, Lit. O No. 82479.
Die Einlöſung erfolgt in Frankfurt a. M. an unſerer Kaſſe, auswärts bei
den=
jenigen Bankhäuſern, die ſich mit dem Verkauf unſerer Pfandbriefe und Kommunal=
Obligationen beſchäftigen, insbeſondere
in Darmſtadt bei der Bank für Handel und Indnſtrie.
Ebendaſelbſt wird auf Wunſch der Umtauſch der verloſten Pfandbriefe gegen
neue Stücke derjenigen Serien, die wir zur Zeit ausgeben, zum Tageskurs beſorgt.
Die Kontrolle über Verloſungen und Kündigungen unſerer Pfandbriefe
über=
nehmen wir auf Antrag koſtenfrei; Antragsformulare, aus welchen die Bedingungen
erſichtlich ſind, können an unſerer Kaſſe ſowie bei unſeren Einlöſungsſtellen bezogen
werden.
(11662II
Frankfurt a. M., den 3. Juni 1910.
Frankfurter Hypothekenbank.
Städt. subv. unter
Staats-
aufsicht stehende
Höhere
Handelsschule Landau (Pfalz).
für Schüler von 11—20 Jahren.
I. Handelsrealschule 1908/09- 26 Ein jährige. (154402f
zur kaufmänn. Ausbildung für
II. Halbjähr. Handelskurse junge Leute von 16—30 Jahren.
Schul- und Pensionatsräume in imposanten Neubauten.
Gewissenhafte Beaufsichtigung; anerkannt gute Verpflegung.
Ausführliche Prospekte versendet
Direktor A. Harr.
Neuaufnahme
13. Oktober 1910.
Schloſſerarbeiten.
Das Anſchlagen von 5 zweiflügeligen
Toren bei dem Umbau des Schulhauſes
hinter der Stadtkirche ſoll vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte
Grafenſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9
während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Freitag, den 23. September 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 15. September 1910.
Stadtbauamt.
J. V.: Kling. (17926so
Gelände=Verpachtung.
Mittwoch, den 21. ds. Mts.,
nachmittags 5 Uhr,
wird das ſtädtiſche Gelände, früher
Schub=
kegel’ſcher Garten, Flur XXI Nr. 2 bis 7,
Gemarkung Darmſtadt, entlang dem
Bahn=
damm der Main=Neckarbahn, zunächſt der
Pallaswieſenſtraße, an Ort und Stelle
öffentlich meiſtbietend verpachtet. (18047so
Zuſammenkunft an dem Bahnviadukt
der Pallaswieſenſtraße.
Nähere Auskunft erteilt Feldſchütz Römer,
Schwanenſtraße Nr. 21a.
Darmſtadt, den 14. September 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Jaeger.
In dem Konkursverfahren
über das Vermögen des Valentin Meſſer I.
von Pfungſtadt ſollen als Dividende 3,91%
(18075
zur Verteilung kommen.
Die zu berückſichtigenden nicht
bevor=
rechtigten Forderungen betragen 16 466,35
Mark.
Darmſtadt, den 15. September 1910.
Ernſt Wolff,
Konkursverwalter.
Mere te e
der Durchſchnittspreiſe von folgenden
Früchten und Verbrauchsgegenſtänden in
der Zeit vom 1. bis 15. September 1910:
Weizen p. Sackà 100 Ko. v. Mk. 21.— bis 24.50
Korn , , , , „ „ „ 15.− „ 17.50
17.—
Gerſte „ , , „ „ „ „ 15.−
16.− „ 17.50
Hafer „
Butter ½ Kilo Mk. 1.40
Butter in Partien Mk. 1.30
Eier per Stück 8 Pfg.
Eier in Partien per 25 Stück Mk. 1.75
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 8.50
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 2.50
Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 3.—
Heu per 50 Kilo Mk. 3.50
Darmſtadt, den 16. September 1910
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
Bauarbeiten.
Die Anlieferung von Badezellen=
Nor=
malformſteinen (ca. 52 qm) für den Umbau
des Schulhauſes hinter der Stadtkirche ſoll
vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte,
Grafen=
ſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9, während der
Dienſtſtunden offen, woſelbſt auch die
An=
gebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Freitag, den 23. September 1910,
vormittags 10 Uhr
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Verdingungsunterlagen werden nach
aus=
wärts nicht verſandt.
Darmſtadt, am 16. September 1910.
Stadtbauamt.
J. V.: Kling. (17976so
Für Baunnternehmer!
5 Fenſter, 168/86, 2 Vorfenſter, 2
Zim=
mertüren, 210/95, 5 Bauhölzer, 470 lg.,
(18028
18 Durchmeſſer, abzugeben
Ernſt=Ludwigsſtraße 7.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
Nummer 218,
Bekanntmachung.
Montag, den 10. Oktober 1910,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die dem Heinrich Konrad Stein und
deſſen geſchiedenen Ehefrau dahier
zuge=
ſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
274 11 Grabgarten Sandſtraße
(Sandbergſtraße),
275 45 Grabgarten daſelbſt,
276 22 Hofreite (Haus)
daſelbſt
277 34 Hofreite (Haus) 7Nr. 19,
daſelbſt
I ½ v. 278 32 Gem. Hof und Gang
daſelbſt,
I ½ v. 278 33 Gem. Hof und Gang
daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Die Genehmigung der Verſteigerung
wird auch dann erfolgen, falls ein der
Schätzung entſprechendes Gebot nicht
ein=
gelegt wird und andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen.
Darmſtadt, den 14. September 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
(D17941,6
Frantz.
Bekanntmachung.
Dienstag, den 11. Oktober I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Maurermeiſter Ludwig Martin
Schwarz und deſſen Kindern dahier
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IV 222 528 Grabgarten
jetzt Laute=
Holzhofſtraße,
IV 223 143 Hofreite da= ſchlägerſtr.
Nr. 46,
ſelbſt,
in unſerem Büro zwangsweiſe verſteigert
(K91/10
werden.
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 15. September 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (D17939,6
Breiene
Montag, den 24. Oktober 1. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K124/10
werden.
Darmſtadt, den 15. September 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (D17940,6
Bekanntmachung.
Montag, den 3. Oktober I. Js.,
vormittags 9½ Uhr,
ſollen die dem Zimmermann Balthaſar
Beſt, dem Zimmermann Kaſpar Beſt und
der Ehefrau des Mechanikers Jakob
Geh=
bauer, Eva, geb. Beſt, dahier zugeſchriebenen
Immobilien:
Flur Nr. qm
IV 2989/100 158 Hofreite
Liebfrauen=
ſtraße Nr. 109,
IV 2989/100 126 Hofreite daſelbſt
Nr. 105,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K47/10
Darmſtadt, den 1. September 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (D17047.5
Am Freitag, den 7. Oktober 1910,
vormittags 10 Uhr, werden durch Großh.
Ortsgericht Darmſtadt I zwecks Aufhebung
der Gemeinſchaft unter den Martin Fuchs
Erben folgende Grundſtücke wiederholt
öffentlich verſteigert: Flur XX Nr. 20, 21
und 22, Aecker am Grohberg, hinter der
Alter’ſchen Möbelfabrik an der
Kirſchen=
allee gelegen, zuſammen 3868 qm enthaltend,
und Flur XXII Nr. 1, Acker am tiefen
See, nächſt dem Pfarrwieſenweg, 1875 qm
enthaltend. Nähere Auskunft durch den
Bevollmächtigten der Antragſteller,
Rechts=
anwalt Friedrich Schmeel II., hier,
Neckar=
ſtraße 14.
(17942
Montag, den 19. September,
vormittags 11 Uhr,
werden etwa 80 cbm alte
Eiſenbahn=
ſchwellen und Schwellen=Abſchnitte,
ſo=
wie Rund= und Kantholz als Brennholz
in Haufen von je 2 ebm Inhalt öffentlich
meiſtbietend gegen Barzahlung verſteigert.
Die Hölzer lagern an der neuen
Eiſen=
bahnbrücke am Weiterſtädter Weg.
Tiefbaugeschäft R. Schneider,
G. m. b. H. Darmſtadt,
Neckarſtraße 10. (17902fs
Famstag nachmittag
und Montag vormittag verkaufe ich zu
jedem annehmbaren Preiſe wegen Umzug
gute Möbel, Bettſtellen
17 Kanarienvögel mit Käfigen, gute
Herren= und Damenkleider
(*22775
Jürgens, Schachenmühle
Nieder=Ramſtadt.
. 2türige Kleiderſchränke, 2 gute
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Nummer 218.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
Seite 13,
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und kann nicht ſpottbillig ſein.
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Preiſt aber heute jemand ſeine Erzeugniſſe zu einem billigen Preiſe an, ſo
ge=
ſchieht es auf Koſten der Qualität!
Die unterzeichnete Korporation hat es ſich zur Aufgabe gemacht, alle Aufträge
ihrer werten Kundſchaft auf das ſolideſte und pünktlichſte auszuführen unter
Verwen=
dung von nur beſten Materialien. Bei dieſer Gelegenheit möchten wir nicht unterlaſſen,
den freundlichen Leſern dieſer Zeitung den hohen Wert eines individuellen Schuhwerks
vor Augen zu führen und ganz beſonders auf deſſen hervorragende Eigenſchaften auf=
Was hilft aber dem Schuhmacherhandwerk alles Streben nach Vollkommenheit,
wenn ſich das verehrliche Publikum durch große marktſchreieriſche Reklame irreführen
läßt und der weitaus größte Teil der Menſchen ſich mit Fußleiden, wie Plattfuß oder
Plattfußanlagen, Ballen oder mit dieſer oder jener Deformität des Fußes durchs
Leben quält!
Auch iſt die Schuh=Großinduſtrie und deren Verkaufsgeſchäfte eifrig beſtrebt, das
verehrliche Publikum vom Handwerk fernzuhalten. Sie behaupten beiſpielsweiſe, daß
die aus ihren Verkaufslagern entnommenen Waren ſchonend nur über die Original=
Fabrikleiſten beſohlt bezw. repariert werden, ſobald das defekte Schuhwerk dem
Inhaber des Verkaufsgeſchäftes übergeben wird.
Dem verehrlichen Publikum ſcheint wenig bekannt zu ſein, daß ſolche Arbeiten
über die Straße hinweg einem Zwiſchenmeiſter übertragen werden, dem es unmöglich
iſt, für den hierfür gezahlten Preis ein einwandfreies Material zu verwenden.
Mit den Reparaturen des Schuhwerks, die den Haushaltsetat einer Familie
recht merklich belaſten, ſollte die ſparſame Hausfrau ſich vertrauensvoll an einen
tüch=
tigen Fachmann wenden. Nur ſolcher allein bürgt für handwerksmäßige
Ausfüh=
rung, nicht aber der Werberuf der Reklametrommel. Obwohl der Handwerker die
einzelnen Poſten der Rechnung etwas höber notieren muß, wird doch am Jahresſchluß
der für Schuhreparaturen aufgewendete Betrag weſentlich geringer ſein, als wenn er
einem Pfuſcher oder Preisſchleuderer zugewendet wurde. Auch nach dem Urteil
be=
rühmter Fuß=Anatomen gab es noch nie ſo viel Fußleidende wie gegenwärtig! Es
wird die Zahl derſelben ſich mehr und mehr ſteigern, wenn nicht die Einſicht des
Publikums Abhilfe ſchafft!
Des ferneren erlauben wir uns, die höfliche Bitte vorzutragen, die Konten
mög=
lichſt ſchnell zu begleichen, auf keinen Fall aber länger als ein Vierteljahr Kredit in
Anſpruch nehmen zu wollen, denn auch wir werden bei der geſpannten Lage des
Ledermarktes von unſeren Lieferanten zu kurzfriſtigen beſtimmten Zahlungen
verpflichtet.
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Herbſt=Saiſon 1910.
Die Schuhmachermeiſter=Vereinigung Darmſtadt.
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bis 17. September erfolgt ist.
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Seite 14e
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
Nummer 218.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
9—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 8. Sept.: dem Ofenſetzer Karl
Kienzle, Eliſabethenſtr. 39, eine T. Emilie Emma.
Am 13.: dem Wagner Peter Pruß, Griesheimer
Weg 3, eine T. Hedwig. Am 12.: dem Schreiner Karl
Volz, Klemensſtr. 3, eine T. Am 11.: dem
Kaſernen=
wärter Phil. Metzler, Wilhelminenſtr. 15, ein S.
Friedrich Philipp. Am 13.: dem Spengler und
Inſtalla=
teur Jakob Glock, Langgaſſe 9, eine T. Charlotte.
Dem Former Friedrich Wingert, Landwehrſtr. 60,
ein S. Willi Joſeph. Am 7.: dem Feldwebel im
Leib=
garde=Inf.=Regt. Nr. 115, Joh. Heinrich Henß,
Alexan=
derſtr. 22, eine T. Wilhelmine. Am 14.: dem
Hilfs=
werkführer Karl Feuerpeil, Arheilger Straße 13½,
ein S. Eugen. Am 12.: dem Schriftſetzer Chriſtian
Fauſt, Landgraf Georgſtr. 8, ein S. Chriſtian
Wil=
helm.
Aufgebotene. Am 12. Sept.: Fabrikarbeiter
Fried=
rich Daniel Chriſtian, gerufen Heinrich Geyer, Große
Ochſengaſſe 2, mit Laufmädchen Marie Karoline
Ne=
lius, Langegaſſe 37. Schloſſer Georg Schönherger,
Liebfrauenſtr. 104, mit Dienſtbote Eliſabeth Köbler,
Rheinſtr. 1. Am 13.: Lehrer Peter Röder hier mit
Margarete Keym, Eckelsheim. Dreher Leonhard
Krug, Fränkiſch=Crumbach, mit Dienſtmagd Gertrude
Weber hier. Am 14.: Reſtaurateur Joſeph
Gmein=
wieſer, Kiel, mit Haushälterin Anna Ketterle,
eben=
daſelbſt. Kontrolleur im Maſchinenbau, Wilhelm
Schmidt, Frankfurt=Bockenheim, mit Helene Mohr,
Niederſtr. 4. Apotheker Karl Guſtav Jakob Ludwig
Gambs, Kaiſerslautern, mit Anna Katharine
Wil=
helmine Friedrich, Beckſtr. 83. Am 15.: Schneider
Auguſt Braner, Kirchſtr. 8, mit Magdalena Seeger,
Schwanenſtr. 35. Gärtner Heinrich Karl Buchert,
Pankratiusſtr. 46, mit Katharina Eliſabeth Johanett!
König, Neue Ireneſtr. 11.
Geſtorbene. Am 12. Sept.: Marie Heldmann,
o. B., 29 J., ev., Ober=Ramſtadt. Anna Müller, geb.
Hudetz, Ehefr. d. Spenglers, 36 J., kath.,
Ludwigshöh=
ſtraße 31. Anna Marg. Böhm, geb. Egly, Ehefr. d.
Fuhrmanns, 41 J., ev., Liebfrauenſtr. 40. Am 13.: Erna
Debus, 3 Mte., ev., Müllerſtr. 24. Am 12.: Liſette
Storck, geb. Sorg, Ehefr. d. Landwirts, 47 J., ev.,
Semd. Am 13.: Thereſia Weinheimer, geb. Nock,
Ehefr. d. Seiltänzers, 47 J., kath., Erbacher Straße 45.
Auguſte Bender, geb. Frey, Witwe des
Oberhofpre=
digers, 79 J., ev., Erbacher Straße 25. Anna Marie
Zimmermann, geb. Oberle, Ehefr. d. Metzgermeiſters,
36 J., kath., Eliſabethenſtr. 40. Am 14.: Karl Ernſt
Pflanz, S. d. Fuhrmanns, 10 Mte., ev., Erbacher
Straße 144.
Kiechliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
17. Sonntag nach Trinitatis, den 18. September 1910
Hoſkirche: Samstag, den 17. September, abends
6 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 18. September,
vormit=
tags ½10 Uhr: Beichte und Anmeldung zur heil.
Kom=
munion in der Sakriſtei. — Vormittags 10 Uhr:
Haupt=
gottesdienſt mit Feier des hl. Abendmahls. — Mittwoch,
den 21. September, abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel. —
Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vormittags um 9½ Uhr: Pfarrer
Kle=
berger. — Vormittags um 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Vogel. — Nachmittags um 6 Uhr: Pfarrer
Rückert.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
18. September, vorm. um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Südweſtbezirk. Pfarrer Velte. — Vorm. 11 Uhr:
Chriſtenlehre für den Südoſt bezirk. Pfarrer Kleberger.
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt. — Vormittags
10½ Uhr: Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule,
Kapellſtraße 5.
Jeſannesſirche: Vorm. 10 Uhr Pfarer Kraus. —
Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Wid=
mann. — Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für
den Weſtbezirk. Pfarrer D. Waitz.
Pfründnerhaus: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Knöpp. — Vormittags 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. — Donnerstag, den 22. September,
nachmittags 3 Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Deggau.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vormittags 10 Uhr:
Pfarrer Walz. — Vormittags 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Walz.
Pauluskirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Kollekte für das Krüppelheim. Pfarrer Rückert. —
Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 18. Sept.,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Pfarrer
Veller. — Abends 8 Uhr:
Blaukreuzverſamm=
lung. — Donnerstag, den 22. Sept., abends 8½ Uhr:
Bibelſtunde. Pfarrer Veller.
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachm. 4 Uhr. — Mittwoch, abends
8½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 18. September, vormittags 10 Uhr:
Pre=
digt. — Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule. —
Nach=
mittags 4 Uhr: Predigt. Jedermann iſt herzlich
will=
kommen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigsgemeinde. Kapelle der Warmherzigen Hchweſtern
(Eingang: Nieder=Ramſtädterſtr. 30): Samstag, den
17. September, nachmittags um 4 Uhr und abends um
8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
18. Sonntag nach Pfingſten, den 18. September 1910
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um 7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe.
— Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr:
letzte heil. Meſſe. — Nachm. um 3 Uhr: Sakramentaliſche
Bruderſchaftsandacht. — Um 4 Uhr: Vortrag und
Ver=
ſammlung im Mädchenheim. — Um 5 Uhr:
Verſamm=
lung des 3. Ordens. — Um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Jräulein: Samstag, nachmittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte. — Um 6 und um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 17. September,
nachmittags um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte.
Sonntag, den 18. September 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: heil. Meſſe
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
— Nachmittags um 2 Uhr: Andacht; darauf
Verſamm=
lung der Jungfrauen=Sodalität. — Mittwoch, den
21. September, abends ½9 Uhr: Vortrag des hochwürd.
Herrn Prof. Schwarz für die Männer.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
17. September, nachmittags um 4 Uhr und abends um
8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
18. Sonntag nach Pfingſten, den 18. September 1910
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr: Sakramentaliſche
Bruderſchaftsandacht. — Bibliothek (Heerdweg 28):
Dienstag, nachmittags von 6 bis 7 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 17. September,
abends um 5 Uhr: Beichte.
18. Sonntag nach Pfingſten, den 18. September 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 9¼ Uhr: Hochamt
mit Predigt. — Nachmittags um 1½ Uhr: Chriſtenlehre
und Andacht. — Während der Woche vormittags um
¼7 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 18. Sonntag nach Pfingſten,
den 18. September, vormittags um ½8 Uhr: Amt und
Predigt. Vorher Beichtgelegenheit.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 11. Sept.: Dem
Metall=
former Adam Ludwig Egge S. Hermann Peter Adam
Ludwig, geb. 23. Aug. 30. Aug.: Dem Fuhrmann Georg
Kohlbacher T. Emilie Auguſte, geb. 23. Juli. 3. Sept.:
Dem Händler Philipp Heckhaus T. Johanna Wilhelmine,
geb. 14. April. 4. Sept.: Dem Tapezier Chriſtian Walter
T. Luiſe Erneſtine Jakobine, geb. 7. Aug. 11. Sept.:
Dem Schreiner Guſtav Wilhelm Kleinſchmidt T. Auguſte
Chriſtine, geb. 29. Aug. Dem Geſchäftsführer Hugo
Georg Heinrich Freund S. Hans Eugen Ernſt, geb.
21. März. Dem Gaſtwirt Johann Michgel Treuſch S.
Friedrich, geb. 22. Juli. Dem Obergärtner Ludwig
Edmund Volkert T. Margarete Melitta, geb. 6. Aug.
Johannesgemeinde: 11. Sept.: Dem Schloſſer
Heinrich Döll S. Philipp Wilhelm, geb. 8. Juli. Dem
Spengler Michael Reimund T. Emma, geb. 12. Aug. Dem
Reißzeugmacher Sigmund Pfeffer S. Ernſt Sigmund,
geb. 26. Mai. Dem Poſtbote Adam Pohl S. Philipp
Jakob, geb. 19. Auguſt. Dem Lokomotivheizer Adam
Müller T. Luiſe Eliſabeth Emma, geb. 12. Aug. 14. Sept.:
Dem Eiſendreher Philipp Daniel T. Anna, geb. 17. Aug.
Martinsgemeinde: 8. Sept.: Dem Schneider
Jakob Martin S. Philipp Jakob Reinhold, geb. 17. Aug.
11. Sept.: Dem Architekt und Bauunternehmer Ludwig
Wagner S. Kurt Max, geb. 16. Juli. Dem Inſtallateur
Chriſtian Landzettel T. Johanna Chriſtine, geb. 1. Aug.
Petrusgemeinde: 11. Sept.: Dem Metzger
Leonhard Schröder T. Anna, geb. 22. Mai.
Paulusgemeinde: 26. Auguſt: Dem Heizer
Friedrich Stumpf S. Johann Friedrich, geb. 6. Aug.
4. Sept.: Dem Taglöhner Wilhelm Hofmann T. Maria,
geb. 3. Juni. 10. Sept.: Dem Direktor Dr. Richard
Ludwig Oskar Krüger T. Suſanne Eliſabeth Juliane
Hedwig.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 11. Sept.: Inſtallateur
Wilhelm Gunkel u. Wwe. Luiſe Beck, geb. Löſch. 15. Sept.:
Poſtaſſiſtent Friedrich Hofferberth zu Flörsheim und
Marie Karn aus Wiebelsbach. 14. Sept.: Kaufmann
Heinrich Müller und Ernlſtine Wilhelmine Eilert.
Martinsgemeinde: 10. Sept.: Bäcker Georg
Bickel, Witwer und Luiſe Marie Schmitt.
Petrusgemeinde: 11. Sept.: Schreiner Friedrich
Amend und Lina Emma Margarete Hoffmann.
Kauf=
mann Johannes Schnägelberger und Eva Maria Stein.
Paulusgemeinde: 25. Auguſt:
Regierungs=
aſſeſſor Dr. Auguſt Reus und Theodore Luiſe Johanette
Amelie Caroline Adelheid Fiſcher, geb. Davidſon. 10. Aug.:
Dachdecker Karl Friedrich Aßmuth u. Wilhelmine Seipel.
11. Aug.: Finanzaſpirant Gottlieb Friedrich Anton Frank
in Offenbach und Luiſe Dörr.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 9. Sept.: Landwirt Johann
Philipp Mink, 92 J., ſtarb 7. Sept.
Johannesgemeinde: 13. Sept.: Liſette
Rem=
mert, geb. Kerſting, Witwe von Bremſer Heinrich
Rem=
mert 70 J., ſtarb 10. Sept.
Martinsgemeinde: 14. Sept.: Kaufmann
Eduard Wilhelm Schütz, 51 J., ſtarb 11. Sept. 9. Sept.:
Fritz Büchler S. des Lohnkutſchers Friedrich Büchler,
9¾/ J., ſtarb 7. Sept. 10. Sept.: Katharine Wambold,
Witwe des Steinmetzmeiſters Heinrich Wambold, 63 J.,
ſtarb 8. Sept. in Eberſtadt.
Paulusgemeinde: 5. Sept.: Georg Bangert,
S. des Bäckermeiſters Michael Bangert, 9 Mt., ſtarb
3. Sept. 12. Sept.: Marie Schulz geb. Heiſel, Witwe
des Schuhmachers Daniel Schulz, 79 J., ſtarb 10. Sept.
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Robins Ende.
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Moris. Muſik von Eduard Künneke.
Muſikal. Leit.: Hofkapellm. Hofrat de Haan.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdek.
Perſonen:
Karl II., König von
Eng=
land . . .
Hr. H. Hacker
Robinſon (gen. Robin),
Pächter .
.Hr. Semper
Katharine, deſſen Frau. . Frl. Geyersbach
Glutton, Sheriff des Ortes Hr. Hoff
Randolf, Leibſchütz des
Königs .
. . Hr. Hönel
Brandfort, ein Edelmann,
im Gefolge des Königs Hr. Jahn
Williams, im Dienſte
Ro=
bins
. Hr. de Leeuwe
Ein Offizier .
Hr. Schwarze
Edelleute im Gefolge des Königs. Wachen,
Pagen. Geſinde. Bauern (Feldarbeiter)
und Bäuerinnen. Nachbaren beiderlei
Geſchlechts. Kinder.
Die Handlung ſpielt um 1662 (Spätſommer)
im Herzogtum Cornwall (England) auf
dem Gute des Robinſon.
Hierauf:
Zum erſten Male:
Brüderlein fein.
Alt=Wiener Singſpiel in einem Aufzug von
Julius Wilhelm. Muſik von Leo Fall.
Muſikaliſche Leitung: Kapellmeiſter Kittel.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdek
Perſonen:
Joſef Drechsler,
Domkapell=
meiſter, ehemals
Kom=
poniſt und Kapellmeiſter
a. Leopoldſtädter Theater Hr. Speiſer
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Dienstag, 20. Sept. 13. Ab.=Vorſt. A 4.
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Mittwoch, 21. Sept. 14. Ab.=Vorſt. B 4.
„König Richard II.” Kleine Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 22. Sept. 15. Ab.=Vorſtell.
C 4. Zum erſten Male wiederholt: „
Ro=
bins Ende‟ — Hierauf, zum erſten
Male wiederholt: „Brüderlein fein”.
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Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
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Laufdienſt. Näheres Gutenbergſtr. 5, II. I.
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dienſt u. Ladenreinigen. Näheres durch
Frau Frank, Saalbauſtr. 33. (*22825
Stellen ſuchen mädchen, welch.
kochen u. nicht kochen ſofort u. 1. Okt. durch
Frau Weissmantel, (*22848
Arbeitsnachweis — Eliſabethenſtraße 37. jegl. Art. Mittlg. üb. Arbeitsgelegenh. u.
*22725) Eine Frau ſucht für morgens
2 Std. Laufdienſt. Näheres Seeſtraße 3.
*20696ds) Tücht. Büglerin nimmt noch
Kunden an in und außer dem Hauſe
Parcusſtraße 2, 1. Stock.
in mod. Friſuren bew.,
Friſeuſe nimmt noch einig. Kunden
an Frau Refert, Moosbergſtr. 76. (*22503ds
*22635fs) Perfekte Schneiderin nimmt
noch Kunden an außer dem Hauſe. Wo?
ſagt die Expedition ds. Bl.
*22611fs) Fräul., gewandt im Nähen, ſ. b.
Weißnäherin od. Schneiderin Beſchäft. geg.
kl. Vergüt., auch nehme z. Strick. u. Häkelna.
Off. unt. 10 in der Exp. ds. Bl. abzug.
B17906) Saub. Fran ſucht 2 Std. vorm. od.
abends Laufdienſt Ludwigshöhſtr. 59, II., I.
*22854) 1 Mädchen ſucht tagsüber
Be=
ſchäftigung. Zu erfragen in der Exped.
ſchon ged., ſucht zum 1. Oktbr., zwei Alleinm.,
*22605fs) Kochfrau ſucht Beſchäft., geht
auch halbe Tage oder ſtundenweiſe, Mädchen,
w. gedient haben, ſuchen Stellen in Darmſtadt
Frau Nessling, Ludwigstr. 8.
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(*22637
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welches bürgerl. koch. k. ſucht Stelle tagsüber
nimmt. auch Ausb. an Waldſtr. 7. (Laden).
*22473ds) Suche eine Stelle als Stütze
der Hausfrau. — Näheres bei Fr. Hahn,
Schuchardſtraße 13, 2. Stock, Darmſtadt.i
*22864) Alleinmädchen, welche kochen,
Haus= und Kindermädchen ſuchen Stellen
für 1. Oktober, zwei Alleinmädchen welche
kochen, Köchin und gewandtes
Haus=
mädchen, Mutter und Tochter, in ein Haus
für 15. Oktober.
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bis zum 1. Okt. Stellgz, derſelbe geht auch
als Schreibgehilfe auf irgend ein Bureau.
Offert. unt. 14 an die Exped. (*22636fs
JJunger Mann bildung ſucht Beſchäf=
tigung als Schreibgehilfe. Offerten unter
(*22658fs
T 18 an die Exp. ds. Bl. *22664fs) Geprüfter Gerichtsſchreiber=
Aſpirant, z. Zt. Einj.=Freiw., ſucht zum
1. Okt. Stellung auf einem Bureau eines
Rechtsanwalts, Gerichtsvollziehers ꝛc. Off.
unter T 23 an die Exp. ds. Bl. wünſcht Neben=
Staatsbeamter beschäftigung.
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auf beſte Zeugniſſe, Stellung. Offerten *22850) Jg. verh. Mann, 28 J. alt, bish.r
ſeit 14 Jahren Herrſchaftsdiener, ſucht geſtützt
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die etw. v. koch. verſteh., ſuchen z. 15. Okt. Stelle. Zeugniſſen, ſucht Stelle. Offerten untere
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Nummer 218.
Darmſtädter Tagblatt. Samstag, den 17. September 1910
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T 55 an die Expedition.
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
Nummer 218.
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S 6
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 218.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
Seite 22.
brachten, huldigt. Aber es ſcheint nie ſo ſchlimm ge= ſie ſelbſt in aller Sicherheit bequem in ihren Seſſeln
Berliner Stimmungsbilder.
weſen zu ſein, wie gegenwärtig, wovon man ſich bei die Zuſchauer ſpielen.
Sehr amüſant müßten ſich da die kecken Streiche
1den Rennen und in den Theatern am beſten überzeugen
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Es geht los! — Weltſtadtleben. — Die Berlinerinnen
und Frau Mode, — Von Lichtbildern, was ſie bringen
und nicht bringen! — Die Roman der Weltſtadt. —
Die falſche Hofdame und die unechte Kommerzienrätin.
— Gimpelfang. — Der geheimnisvolle Schreibſekretär.
— Joſef Kainz. — Der Künſtler und der Menſch. —
Aus dem Theaterleben.
Nun geht’s wieder los bei uns, und zwar
gleich im flotteſten Tempo! Dieſe Herbſtwöchen ſind ja
mit die anregendſten und unterhaltendſten im
Jahres=
wechſel der Reichshauptſtadt. Alles iſt friſch und
unter=
nehmungsluſtig, noch verſpürt man nirgends eine
Er=
müdung, man erwartet viel von der nahenden Saiſon
und ſchmiedet auf ihr Konto hin die weitgehendſten
Pläne. Viele derer, die es ſonſt nicht nötig hätten, ſind
diesmal infolge der uungünſtigen Witterung früher
nach Berlin zurückgekehrt und freuen ſich des mit
lau=
ten Schalmeien einſetzenden weltſtädtiſchen Orcheſters.
Nach des trüben Sommers trüben Monaten iſt der
Vergnügungshunger doppelt ſtark und vermag große
Portionen zu vertragen. An der mannigfaltigſten Koſt
dafür fehlt’s ja nicht, mit jedem Tage wird die
Aus=
wahl dieſer unterhaltenden Speiſekarte größer, auch für
originelle Bereicherungen derſelben iſt geſorgt. In
unſeren Theatern hat bereits die Premierenflut
be=
gonnen, Zirkus Schumann und Zirkus Buſch haben
ihre Pforten geöffnet, über die glitzernde Fläche des
Eispalaſtes gleiten graziöſe Geſtalten und entwickelt
ſich abends das frohſinnigſte Getriebe, draußen auf dem
„grünen Raſen” im Grunewald wird emſig dem Sport
gehuldigt, nirgends fehlt’s an Gelegenheit für unſere
Damen, in günſtigſter Beleuchtung ihre neueſten
Toi=
letten zur Schau zu ſtellen. Ach, uund welche
Karika=
turen erblickt man darunter! Es iſt ja ein altes Lied,
daß ſich im allgemeinen die Berlinerin nicht
geſchmack=
voll zu kleiden verſteht und, um dieſen Mangel zu
ver=
tuſchen, mit erſtaunlichem Nachahmungstrieb fremden
Modelaunen, vor allem jenen von der Seine zu uns ge=
kann. Schon vor hundert Jahren machte ſich der be.
kannte Weltreiſende George Forſter über dieſe ſklaviſche
Abhängigkeit vom franzöſiſchen Geſchmack luſtig und
ſtellte die dadurch hervorgerufene Lächerlichkeit, „die
niemandem ſo komiſch auffällt, wie dem leichtſinnigen
Volke, deſſen Tracht und Manieren man ungeſchickt
nachahmen will”, an den Pranger. „Selten,” bemerkte
er, „wird ein Franzoſe ſich die Zeit nehmen, den
eigen=
tümlichen Wert des deutſchen Nationalcharakters
aus=
zuforſchen uund anzuerkennen: kein Wunder alſo, wenn
ihm auf den erſten Blick die meiſten fremden
Geſell=
ſchaften eine Aehnlichkeit mit einem abderitiſchen
Mas=
kenball zu verraten ſcheinen, wo niemand Talent und
Geſchmeidigkeit genug beſitzt, um dem gewählten
Cha=
rakter gemäß ſeine Rolle zu ſpielen, ſondern jeder
treuherzig den ganzen Scherz darin ſucht, hinter einer
Larve ſein Geſicht zu verſtecken!”
Paßt durchaus auch noch heute, aber wer wird
be=
ſtimmten Modedamen und ſolchen, die es zu ſein
glau=
ben, klar machen können, wie ſie ſich ſelbſt entſtellen in
der wahlloſen Annahme der törichſten Pariſer
Mode=
ſchöpfungen! Das glauben ſie immer nur von den
an=
deren Evaſchweſtern, über die ſie ſpöttiſch die Lippen
kräuſeln, wenn ſie dieſelben in der Wirklichkeit oder im
flimmernden Spiel der Lichtbilder betrachten, welch
letztere uns ja, ſei es im Mozartſaal, ſei es an anderen
Stellen, getreueſte Abſchnitte aus dem modernſten
Leben vor Augen führen. Es iſt fabelhaft, wie raſch in
dieſer Beziehung jetzt der Photograph zu arbeiten
ver=
ſteht! Was geſtern ſich ereignete, wird uns ſchon am
nächſten Abend in ſcharf umriſſener Darſtellung genau
gezeigt. Eine illuſtrierte Zeitchronik iſt’s, wie män ſie
ſich nicht charakteriſtiſcher denken kann. Freilich, dies
und jenes — und zwar gerade das Feſſelndſte und
Eigenartigſte — kommt doch nicht auf die blitzſchnell
arbeitenden Films, da muß man es ſchon der eigenen
Phantaſie überlaſſen, es ſich charakteriſtiſch auszumalen.
Beiſpielsweiſe allerhand Romane der Weltſtadt, wie
ſie ſich Tag für Tag ereignen, und wie ſie Viele gewiß
gern miterleben möchten, daß heißt nur in der
Wieder=
gabe auf dem hellen Hintergrund der Bühne, während
jenes hoffnungsvollen achtzehnjährigen Jünglings
aus=
nehmen, der kürzlich als elegant gekleidete Hofdame
der Kaiſerin unter dem Namen einer Gräfin
von Arnim in Potsdam Dienerſchaft, Soldateska
und Polizei in Atem hielt, um dann von einem
nach=
eilenden Kriminalbeamten in einem Juweliergeſchäft,
in welchem die männliche Komteſſe ſich gerade allerhand
Schmuckſachen auswählte, abgefaßt zu werden. Recht
nett müßte ſich auch die Szene machen, in welcher der
jetzt in St. Petersburg verhaftete ſogenannte
„Pſeudokavalier Margolin einem hieſigen
Notar ſeine tiefverſchleierte Geliebte zuführte und dieſe
als eine ſehr reiche, ſchon über den Schneider gelangte
Kommerzienrätin vorſtellte, die ſich ihren Namenszug
unter der Beglaubigung eines recht ſtattlichen Wechſels
beſcheinigen ließ. Da dieſe paar Minuten den hübſchen
Gewinn von 20000 Mark abgeworfen, ſo lohnte ſich
wenige Wochen ſpäter eine Wiederholung, genau nach
demſelben Muſter, nur daß diesmal das Pärchen 50000
Mark einheimſte, worauf beim dritten Male eine
Stei=
gerung auf die doppelte Summe erfolgte! 170000 Mark
für drei kurze Viſiten in einem Anwaltszimmer, das
war ſelbſt für den geriebenen Gauner und ſein
Kaba=
rett=Liebchen ein hübſcher Profit. Natürlich hatte er
dieſe wohlſchmeckenden Kaſtanien nur für ſich aus dem
Feuer geholt, und der, der den Namen zu allem
herge=
geben, der famoſe „Graf” de la Rammée, der
Schwieger=
ſohn jener Kommerzienrätin, ſcheint leer ausgegangen
zu ſein, Auch dieſe Blüte eines vom Mond hergeholten
franzöſiſchen Adelsgeſchlechtes iſt ja ſeinem Schickſal
nicht entgangen und wurde im Haag feſtgenommen.
Der ungariſche Herr Klimm, wie mit richtigem
Namen jener wohllautende Graf heißt, und der
gali=
ziſche Herr Margolin, das ſind wieder einmal ſehr
typiſche Erſcheinungen des Berliner
Pflaſters. Es iſt ja ſelbſtverſtändlich, daß gerade
eine Weltſtadt den geeigneten Boden für alle möglichen,
oft ſcheinbar ſelbſt unmöglichen, Betrügereien und
Schwindeleien abgibt, und daß ſich in ihrem Banne mit
Vorliebe unlautere Exiſtenzen aufhalten, die hier
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Seite 25.
und des ſih ſets verändernden ſieberhaſten Ledens und
Treibens am ungeſtörteſten ihre dunklen Wege
ver=
folgen zu können glauben. Aber immer von neuem
muß man doch baß erſtaunen, wie leicht es ihnen
ge=
macht wird, in ſonſt ſehr zurückhaltende und
abge=
ſchloſſene Kreiſe Zutritt zu erhalten und ſogar mit
An=
gehörigen derſelben in nächſte familiäre Beziehungen
zu treten. Unter dieſem Schutz laſſen ſich dann recht
ungeſtört die lieblichſten Hochſtapeleien ausführen und
läßt ſich in ungenierteſter Weiſe der Gimpelfang
be=
treiben. Und wenn es damit aus irgend einem Grunde
mal hapert, ſo ſind ja immer noch die
Juwelier=
geſchäfte da, deren reiche Beſtände man auf dieſe
oder jene Art zu lichten trachtet. Allerdings muß man
neue Tricks erfinden, um den Beutezug gelingen zu
laſſen. Wie es erſt kürzlich einem „Lord” geglückt, der
ſich in einem vornehmen Familienpenſionat nahe den
Linden längere Zeit aufgehalten, dort eine aus
mehre=
ren Zimmern beſtehende Wohnung inne habend. Er
kam zu einem unſerer bekannteſten Juweliere in der
Friedrichſtraße, wählte ſich einen koſtbaren Schmuck aus
und ließ ihn in eine wundervolle Kaſſette legen, die
ihm durch einen Angeſtellten des Geſchäfts in ſein Heim
gebracht werden ſollte, woſelbſt er ſogleich die Rechnung
bezahlen würde. Der Angeſtellte erſchien, der Lord
nahm die Kaſſette in Empfang und verſchloß ſie in einem
im Zimmer ſtehenden Schreibſekretär, darauf in das
Nebengemach tretend, um das Geld zu holen. Der
Ueberbringer des Schmuckes wartete, er war ja des
letzteren ſicher, der im ſelben Zimmer dicht bei ihm
aufbewahrt war. Eine Stunde verging, dann ſuchte
der Harrende den Lord im Nebengemach, es war leer=
und zu ſeinem Schrecken bemerkte der Genasführte,
daß die Tapete an der Wand herabhing und in diefe
ein Loch gebrochen war, ſo daß durch dasſelbe aus dem
Sekretär, deſſen Rückwand gleichfalls ſchon vorher
zer=
ſtört geweſen, der Schmuck ungehindert entfernt werden
konnte. Bis zur heutigen Stunde gab’s für den
Juwelier kein Wiederſehen ſeines Schmuckes und des
liebenswürdigen Lords!
Ein Wiederſehen anderer Art, auf das man ſich
hier ehrlich gefreut, iſt unk grauſam zunichte gemach
worden: jenes mit Joſe? Kainz. An der Höhe
ſeines Könnens und ſeiner Erfolge ſtehend, von
unge=
zählten Tauſenden begeiſtert begrüßt, wo er erſchien,
von nicht minder Unzähligen beneidet ob ſeines Glückes” beredtes Zeugnis ab, geſchmückt mit erleſenſten künſt=
und ſeiner ihm ſcheinbar ſo leicht zufließenden großen leriſchen Werken, die der kundige Sammler mit ſorg=
Einnahmen, traf dieſen genialen Künſtler ein insſeiner ſamem Verſtändnis erworben. Hier fühlte er ſich am
Tragik wahrhaft erſchütterndes Geſchick! Aus einem an
glänzenden Triumphen überreichen Daſein, wie es in
ſeiner ganzen ſtolzen Entwicklung nur wenigen
Ir=
diſchen zuteil geworden, ward er unverſehens und
un=
verſchuldet rauh herausgeriſſen und auf das
Schmerzens=
lager geſchleudert, von welchem es für ihn kein
Ge=
ſunden mehr geben wird! Beklemmend und bewegend
zugleich iſt es, zu beobachten, wie dieſe willensſtarke
Natur gegen den Allüberwinder kämpft und nicht von
dem Schauplatz ſonnenbeſchienenen Lebens weichen
will, bis zuletzt ſich der Hoffnung hingebend, bald wieder
vor der Rampe zu ſtehen und neue Triumphe feiernd.
Und nicht minder ergreifend iſt es, wie ſeine Gattin
und ſeine Freunde an der Leidensſtätke ihren Schmerz
verbergen und frohe Mienen machen müſſen, um den
ſich ſelbſt Täuſchenden in ſeiner Täuſchung zu erhalten,
Tränen im Herzen und doch mit fröhlichen Blicken ihm
baldige Geneſung verheißend, und ihm, deſſen Rolle
endgültig ausgeſpielt, voniden ſeiner wartenden neuen
Rollen plaudernd. Gerade Berlin hat Anlaß, den
Ver=
luſt, den die deutſche Schauſpielkunſt durch das Scheiden
eines ihrer gefeiertſten Vertreter erleidet, auf das
innigſte mitzuempfinden; hier hatte ſich ja Kainz’
Talent in reifſter Weiſe entwickelt, nachdem er, von
München kommend, im Herbſt 1883 Mitglied des
Deut=
ſchen Theaters geworden. Mit Freuden kehrte er ſtets
zu uns zurück, nachdem ihn verſchiedene Gaſtſpielreiſen
in die Weite getrieben, und gehörte ſtändig abermals
der genannten Bühne vom Frühling 1892 bis 1899 an,
dann nach Wienzgehend, von wo es ihn aber doch ſtets
aufs neue nach Berlin drängte. Neben dem großen
Künſtler verdient auch der bedeutende Menſch” warme
Liebe und treue Verehrung. Denen, die ihm perſönlich
nähergetreten, werden die mit ihm verbrachten Stunden
unvergeßlich ſein. Allen modernen Fragen brachte
Kainz tiefes Intereſſe und aufmerkſames Verſtändnis
entgegen, ſich mit den ernſteſten Problemen am
ein=
gehendſten beſchäftigend; ein feiner Kenner der
bedeu=
tenden Erſcheinungen der Weltliteratur, führte er die
intimſten literariſchen Geſpräche und beſchäftigte ſich
nicht minder mit den verſchiedenen Zweigen der
deut=
ſchen und fremden Kunſt. Davon legte auch ſein Heim
wohlſtentuund verſammelte gern ſeine znahen Freunde
um ſich, mit ihnen im wechfelſeitigen? Austauſch von
Gedanken, Erfahrungen, Erlebniſſen manch' ſtille
Nacht=
zſtunde verbringend.: Und nun iſt die ewige Nacht für
ihninichtimehr fern, der uns ſo viel Licht gebracht, und
dem wir ſtets undsſtets treue Dankbarkeit bewahren
werden!
Mit der Dankbarkeit iſt es ſonſt eine eigentümliche
Sache, und es ſcheint, daß der „allberühmte‟ Richard
Strauß nicht gar ſo viel davon abbekommen hat.
SeinBenehmen der Dresdener Hofoper gegenüber,
die mit vollſter Hingebung ſeine erſten Opern zur
Ur=
aufführung gebracht und auch gern ſein noch, gar nicht
einmal vollendetes neues Werk, den geheimnisvollen
„Roſenkavalier” zuerſt darſtellen wollte, ſpricht nicht
ſehr dafür und hat hier mancherlei für den Komponiſten
wenig ſchmeichelhafte Bemerkungen ausgelöſt. Daß
heute jeder darauf ſieht, von ſeiner Tätigkeit auch einen
möglichſt großen materiellen Vorteil zu erzielen, iſt
er=
klärlich, aber es kommt doch immer auf das „wie” an.
Und gerade der ſchaffende Künſtler muß vorſichtig mit
den Sympathien und Antipathien einzelner wie der
Menge rechnen. Wer ſich darüber in eitler Ueberhebung
hinwegſetzt, hat es ſtets zu bereuen gehabt; wir
fürch=
ten, daß dieſe Erfahrung früher oder ſpäter auch
Richard Strauß machen wird.
Auf unſeren Bühnen herrſchen vorläufig faſt einzis
und allein die Franzoſen, an ihrer Spitze Moliére,
deſſen „Tartüff” das Königliche
Schauſpiel=
haus in einer von Paul Lindau geleiteten feinſinnigen
neuen Einſtudierung herausgebracht. In der von dem
Dichter außerordentlich gerecht wertenden
Uebertra=
gung Ludwig Fuldas mutete das Stück bei flotter
Dar=
ſtellung ungemein friſch uund erfreuend an und bedeutete
für unſere Königliche Bühne einen erſten, hoffentlich
für den Winter recht verheißungsvollen Erfolg. Die
den Abend eröffnende Stegreifkomödie des „Tartüff”=
Dichters: „Moliére und die Seinen”,
inter=
eſſierte wohl aus rein literariſchen Gründen, erwies
ſich ſonſt aber nicht als bühnenfähig.
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Briehinkels Sunndags=Nachmitdags
Bedrachtunge.
No ſage Se mal, was hawe Sie for Aſichte vun
dene Ausſichte? — Ich maan, wann des Wedder ſo
bleibt, kenne die Laterneaſtecker de nechſte Sunndag an
de „Ludwigseich” ihr diesjährig Abſchwimme abhalte.
Eigentlich zu wunnern brauch mer ſich iwwer des
Suddelwedder net, dann de Herbſt hot jo ſchun
frieh=
zeitig ſei Awis abgewe. Un unſer allverehrter
Ode=
walddichter Kall Schäfer is um e draurig
Hoff=
nung reicher; deß verflixte Kumedejohr hott uns en
Wei fawriziert, den mer ruhig de alte Weiwer zum
Strimbſtobbe gewe kann — drei Drobbe uff e Loch, un
zu is es.
Schließlich muß mer awer die Feſte feiern, wie
ſe falle, mir zum Beiſpiel geht nix iwwer ſo en
ver=
regende Sunndag. Do hott mer wenigſtens emol Zeit
fzur zinneren‟ Eikehr, un for viele Menſche ſoll deß
recht agebracht ſei, da ſe Sunndags doch mehr der
„aißeren‟ Einkehr huldige. Es ſchadd gach dorchaus
nix, wann mer ſich hie un do als emol mit ſeim innere
Menſche unnerhelt, dann mer kann dodebei emal
zu=
ſammerechne, wem mer all Geld ſchuldig is und
kann aach erausdiwidiern, vun wem mer noch welches zu
Frieje hot. Un wann mer aach ſchun vun vorneret
vun der Nutzloſigkeit derartiger madhemadiſcher
Ex=
perimente iwwerzeigt is, ſo erhebt am des Reſuldad
doch zu jener fileſofiſchen Ruhe, die am iwwerkimmt,
wann alles Null vun Null uffgeht, deß haaßt, wann
die, die bezahle ſolle, nix bezahle, un die, die zu
krieje hawe, nix krieje.
Freilich noch erkwickender for den innere Menſche
is es awer, wanns draus Schnierriehme regend un
mer kann ſich, wann mer aus de Fall gekroche is, vor
en friſchgebackene Kwetſchekuche ſetze. Un wer ſich net
mit liewevollem Verſtändnis in ſo e Kunſtwerk der
Heimarweit verdiefe kann, verdients iwwerhaupt net,
als „Heiner” bedracht zu werrn. Des is mei Aſicht.
Leider ſin nu die Ausſichte uff en derartige Genuß
gach in dem Jahr widder ſehr drieb. Es haaßt
nem=
lich, es geb kaa un wann mer dem Erdrag nach urdeilt,
den unſer „ſtädtiſch Kwetſchekultur” uff de Ballaswiß
uffzuweiſe hot, ſo kann mer ſich mit de färchterlichſte
Hoffnungen verdraut mache. Aa aanzig Kwetſch ſoll
do unne geernt worn ſei, un die kimmt jedenfalls zur
Erinnerung an deß berichtigte Kumedejahr ins ſtädtiſche
Muſeum. Wanns iwwerhaupt ſo weiter geht, werds
noch ſo weit kumme, daß ſo e verhuzzelt Kwetſch zum
Delikadeßobſt gerechnet, werd un leihd, in Seidebabier
gewickelt, zwiſche Holzwoll im Matzelt ſeim Lade.
Awer deß derfe mer net ſo weit kumme loſſe. Ich bin
deshalb der A’ſicht, daß mer ſchun bei Zeite die needige
Schritte unnernimmt, um bei der bekannte „zuſtendige
Stell” vorſtellig zu werrn. Un mir kenne iwwerzeigt ſei,
daß ſich dieſelwe ſofort alle verfiegbare Baa ausreißt, um
dem deitſche Volk den Kwetſchekuche zu erhalte.
Geeignete Menner, die forchtlos de Finger uff die —
Wund lege, hawe mer ja Gottſeidank. Deß hott mer
nei=
lich deitlich geſehe bei dere „Erklärung” iwwer die
Fleiſch=
not in unſerem Stadtparlament. Verſtehe Se mich net
falſch, in unſerm Stadtparlament kann mer ja vun ere
Fleiſchnot nix ſpiere. — Ich maan, deß mer iwwer die
Fleiſchnot im allgemeine ganz geharniſchte Worte
los geloſſe hett. Wie die Sache awer nu emol lieje, lieje ſe
ſo, daß ſich ewe niemand for „zuſtendig” helt. Mit annern
Worte: der aa hälts, un der anner leßts net geh! —.
Abſelut net begreife kann ich awer, daß mer immer
un ewig uff dene bedauernswerte Opfer der Fleiſchnot,
nemlich uff de Metzjer, erumreite dut. Wann jemand ſchuld
is an dene hohe Fleiſchpreiſe, ſo ſin’s am allerwenigſte
die. Deß hott aach de Herr Owermaaſter ſofort feſtgeſtellt,
un e jeder Verninftige muß em dodrinn beiflichte,
wenig=
ſtens jeder verninftige Metzjermaaſter. Wie ſchwer’s eme
Metzjer helt, in de wohlverdiente Ruheſtand zu drete, kann
niemand beſſer beurteile wie ich, dann mir hotts for e paar
Jahr grad noch ſo mit Ach und Krach gelangt. —
So werd aach bei jeder Gelegenheit de Metzjer
vorge=
ſchmiſſe, daß ſe den Verdienſt, den ſe dorch den
Okdewah=
ausfall (drotz der erhöhte Schlachtgebiehrn!) erziele, in
ihrn Sack ſtecke dhete. — Ja, du liewer Gott, wo ſolle ſen
dann hieſtecke?! Schließlich ſin die Metzjer aach net dra
ſchuld, daß mir den Ausfall vum ſtädtiſche Okdewah jetzt
uff unſerm Steierzettel ſpiern, im Gegedaal, dene wärs
gewiß ſchun liewer, mir brauchte iwwerhaubt kaa Steier
zu bezahle, un kennte deß Geld for en kräftige Sauerbrate
alege, ſtatt daß mer uns de Mund lang mache miſſe loſſe
mit, ſo eme halwe Pündche „iwwerzwerg Ribb”, deß,
wanns emol gekocht is, in de Fleiſchbrieh erum ſchwimmt
wie e verplatzter Kinnerluſtballong. Wann ſich gach
werk=
lich emol e Preisrickgang uff em Viehmark geltend macht,
ſo is es nor ſehr verſtendig, daß uns den die Metzjer net
gleich „fiehle” loſſe. Ums Handumdrehe wär mer widder
leichtſinnig un wär im Stand un dhet ſich ſtatt en ſcheele,
därre Weck — e Rumſtick in de Kaffee dunke. —
No, de Herr Owermaaſter werd dere „Erklärung”
nix ſchuldig bleiwe un werd (vielleicht noch beſſer
wie ich!) beweiſe, daß die Metzjer iwwerhaubt nix
mehr verdiene, ſundern nor noch aus purer
Gut=
mietigkeit ſchlachte, damit mer net genzlich verhungern.
Un wann unſer Herr Beigeordneter zum nechſte
Metz=
jerball e Eiladung krieje ſoll, ſo kann ich em jetzt ſchun
verſichern, daß er werd „ſchimmele” miſſe. Wenigſtens
vun meine finf Weibsleit danzt kaa mit em. — Strof
muß ſei!
Dankbar doherngegen kenne mers begrieße, daß de
„Deutſche Kinſtlerbund” de Eintrittspreis zu de
Kunſt=
ausſtellung for Sunndagsnachmitdags uff fuffzig
Fen=
nig erunner geſetzt hot. Jedenfalls is deß im Intereſſe
der boche Fleiſchpreiſe geſchehe, dann wan mer jeht
gach uff ſein Sunndagsbrate Verzicht leiſte muß, ſo
kann mer ſich wenigſtens dort drowe ſatt — gucke.
E Bauersfraa, die kerzlich mit ihrem Ehegeſpunſt
die Ausſtellung beſucht hott, war allerdings annerer
Maanung. Awer deß leßt ſich beſſer in korze un lange
Zeile verzehle. Alſo:
E Bauer kimmt jüngſt in die Stadt,
Wo er was zu erled’ge hatt,
Un hatt dobei ſich mit Bedacht
Aach gleich die Reſidenz bedracht. —
Do lieſt er aach e Mordsblakahd,
’s wär ewe Kunſtausſtellung grad
. Dodrowe uff de Kolonie. —
Ei, ſeegt er ſich, do machſte hie!
Sei Fraa war gleich debei geweſe,
Dann ſowas war en ewe nei;
Mer hott ſchun viel devo gelefe,
Doch war mer halt noch niemals drei.
Er hott zwaa Meter ſchee berabbt,
An is eich dann enei gedabbt.
Mit ſeine Fraa bedracht er ſich
Die bundig Leinwand Strich for Strich. —
Khat er gach vieles net verſteh,
Doch manche Bilder fand er ſchee,
An word des Gucke gor net mied,
Bis en ſei Fraa am Zibbel zieht.
Die nemlich wußt kaa Wort zu ſage,
Un ſtand eich do, grad wie gelehmt;
Sie helt die Hand ſich vor die Aage
Un hott ſich offenbar geſchemt.
Un wie ſe haus warn, ſegt ſe dann
Ganz uffgebracht noch zu ihrm Mann:
Den ſtädtiſche Leichtſinn, guck mol hie,
Sieht mer dodrinne ohne Boſſe;
Die Weibsleit hon nix azuzieh
Awer — mole miſſe ſe ſich loſſe!
Literariſches.
— „Der Stein der Weiſen”, deſſen 16. Hefk
(23. Jahrgang) — A. Hartlebens Verlag in Wien und
Leipzig — vorliegt, bietet ſeinem Leſerkreis wieder eine
Fülle des intereſſanteſten Stoffes, wie wir es von
die=
ſem vorzüglichen Blatte nicht anders gewohnt ſind. Den
Reigen eröffnet ein Aufſatz über die Pflanzen des
Alpengartens, an den ſich der Reihe nach anſchließen:
„Zum dreihundertjährigen Jubiläum des Fernrohres”,
„Giſte und deren Anwendung‟ „Die deutſche
Nordſee=
küſte und ihre Geſchichte‟ „Die rote Tinktur”, „Die
Spektroſkope”, „Tauſend Augen”, „Darſtellung von
Stahl im elektriſchen Ofen” und endlich „Mitteilungen
über Forſtwirtſchaft‟
— Katherina Godwin: Begegnungen
mit Mir. Hyperion=Verlag (Hans von Weber), 1910.
Gebunden 4,50 Mk., broſchiert 3 Mk. — Wie eine
Fremde, vereinſamt und fröſtelnd unter dem Drucka
allgemeiner Liebloſigkeit, ſteht die Dichterin den kleinen
und doch ſo entnervenden Ereigniſſen ihres Lebens
gegenüber, gepanzert mit einem überlegenen Witz und
einem feinen Hochmut, der gleichwohl echt weiblicher
Koketterie und luſtiger Selbſtperſiflage nicht entbehrt.
Ein Sprühregen origineller Einfälle, draſtiſcher
Ver=
gleiche, grotesker Vorſtellungen zieht über ihre im
Grunde tief melancholiſche Welt= und
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tung dahin.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. September 1910.
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