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173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 200.
Samstag, den 27. Auguſt.
1910,
Die heutige Nummer hat 28 Seiten.
Die Wahl in Zſchopau=Marienberg.
* Das Wahlergebnis in Zſchopau=Marienberg hat die
ſchlimmſten Erwartungen bürgerlicher Politiker noch
über=
troffen. Daß der Sozialdemokrat Göhre im erſten
Wahl=
gange mit einer abſoluten Mehrheit von etwa 5500
Stim=
men gewählt werden würde und die bürgerlichen Parteien
rund 5000 Stimmen einbüßen könnten, haben auch die
größten Peſſimiſten nicht geglaubt. Jedenfalls gibt der
Wahlausfall einen Vorgeſchmack deſſen, was man bei den
künftigen Reichstagswahlen wird erwarten können, ſofern
es nicht bis dahin gelingen ſollte, einen
Stimmungs=
umſchlag im deutſchen Volke herbeizuführen und die
Wäh=
ler, ebenſo wie bei den nationalen Wahlen des Jahres
1907, für poſitive nationale Ziele zu begeiſtern. Bei der
Erörterung des Reſultates der Wahl in der Preſſe wird
hervorgehoben, daß der Sieg der Sozialdemokratie
dies=
mal beſonders leicht gemacht worden iſt.
Die Kölniſche Zeitung ſchreibt: Nicht lange hat ſich die
Sozialdemokratie mit dem halben Hundert Abgeordneter,
das ſie mit ihrem Siege in Cannſtatt=Ludwigsburg
er=
reicht hatte, zufrieden gegeben. Wie dort den
National=
liberalen, ſo hat ſie hier der Reformpartei auf Anhieb einen
Platz weggenommen. Zur Erklärung des Siegeszuges iſt
heute jedes Wort überflüſſig geworden. In Artikeln,
Reden und Geſprächen iſt häufig genug geſagt worden,
was und wer der Sozialdemokratie die Wege geglättet
hat; und ernſtlich haben die Schuldbewußten nichts
da=
gegen geſagt. In Zſchopau=Marienberg hatten die
So=
zialdemokraten beſonders leichtes Spiel: ſie ſollten das
Mandat einer ſterbenden Partei abnehmen, und ſie kamen
mit einem Kandidaten, der auf die induſtrielle
Bevölke=
rung der Städte und Dörfer des Erzgebirges ſchon durch
ſeine Vergangenheit wirken mußte und der Mitläufer von
überall her anzog. Man kennt die Geſchichte Paul Göhres
des neuen ſozialdemokratiſchen Abgeordneten, der als
evangeliſcher Pfarrer unter die Arbeiter ging und ſpäter
in einem wirkſamen, vielgeleſenen und auch viel
nach=
geahmten Buche ſeine Erlebniſſe als Fabrikarbeiter
geſchil=
dert hat, der als ſozialer Paſtor Stöckerſcher Richtung
be=
gonnen, dann die nationalſoziale Epiſode mitgemacht hat
und ſchließlich bei der Sozialdemokratie gelandet iſt, der
als ſozialdemokratiſcher Abgeordneter auf dem Dresdener
Parteitag wegen ſeiner Mitarbeit an bürgerlichen
Zeit=
ſchriften und anderen reviſioniſtiſchen Anwandlungen hart
angefahren wurde, den Märtyrer ſpielte und ſein Mandat
niederlegte. Die Partei wußte ſehr wohl, was ſie tat, als
ſie dieſen Mann in einer Zeit, wo die Sozialdemokratie
ihr Programm in Watte eingewickelt hat und auf den
Zu=
lauf der Allzuvielen wartet, wieder als Kandidaten
her=
ausſtellte . . . . Was an dem Ausfall der Wahl in Zſchopau=
Marienberg politiſch am intereſſanteſten iſt, das iſt das
völlige Verſagen der Konſervativen und das Standhalten
der Liberalen. Die Zahlen bei der Wahl im Jahre 1907
geben allerdings keinen Beleg für dieſe Feſtſtellung, weil
damals konſervative und liberale Stimmzettel gemeinſam
gezählt wurden, Bei der Erſatzwahl im Jahre 1904 aber
waren die konſervativen Stimmen zu unterſcheiden; der
Kandidat der Reformpartei Zimmermann erhielt damals
5998, der Kandidat der konſervativen Partei 4325
Stim=
men; während alſo 1904 zuſammen mehr als 10 000
kon=
ſervative Stimmen gegen den Sozialdemokraten, der
eben=
falls 10000 Anhänger hatte, abgegeben wurden, hat ſich
dieſe Zahl jetzt um mehr als die Hälfte, und wenn man die
Vermehrung der Wahlberechtigten berückſichtigt, noch
be=
trächtlicher vermindert.
Die Frankfurter Zeitung ſagt: Die
Reichstagserſatz=
wahlen zeigen überall das gleiche Gepräge, den ſtarken
Zug nach links, und da die politiſche Verärgerung oft den
extremſten Ausdruck zu ſuchen pflegt, kommt dieſe
Entwick=
lung naturgemäß in erſter Reihe der Sozialdemokratie
zu=
gute, nicht ſo ſehr aus Gründen der Parteizugehörigkeit.
ſondern weil eine große Anzahl von Wählern Wert darauf
legt, ihre Unzufriedenheit möglichſt demonſtrativ durch den
ſozialdemokratiſchen Stimmzettel zu betätigen. Kein
ver=
ſtändiger Menſch zweifelt daran, daß die Machtherrſchaft
des ſchwarz=blauen Blocks dieſe Entwickelung verurſacht
hat. Nur die reaktionären Parteien wollen das aus
er=
klärlichen Gründen wenigſtens vor der Oeffentlichkeit nicht
zugeben; unter ſich ſind ſie ſchon aufrichtiger und glauben
ſelbſt nicht an ihre Wiederbelebungsverſuche. Die
Reichs=
tagsnachwahl in dem ſächſiſchen Wahlkreiſe Zſchopau=
Marienberg bildet eine neue Ergänzung zu dem Bilde.
Diesmal iſt es die antiſemitiſche Reformpartei, welche den
Mandats= und Stimmenverluſt zu verzeichnen hat. Konnte
auch an dem Ausgang dieſer Wahl kein Zweifel ſein, ſo
überraſcht doch der außerordentlich ſtarke Stimmenrückgang
der Rechtsparteien. Das Blatt rechnet dann die Verluſte
der Parteien bei den Reichstagserſatzwahlen aus und
kommt zu folgendem Schluß: Hält man ſich rein an die
Parteibezeichnung, ſo ergibt ſich bei den Nachwahlen für
den Reichstag ſeit dem Jahre 1908 folgendes: Konſervative
und Reichsparkei haben je rund 24500, Deutſch=Soziale
rund 6000, Reformpartei 3500 und Chriſtlich=Soziale 800
Stimmen eingebüßt, alſo ein Geſamtverluſt von rund
60 000 Stimmen. Das Zentrum hat zwar kein Mandat,
wohl aber eine anſehnliche Stimmenzahl eingebüßt, es
erhielt über 20000 Stimmen weniger. Die
Nationallibe=
ralen haben einen Stimmenrückgang von 9000 Stimmen
zu verzeichnen, wobei aber ihre 6000 Stimmen im
Koblenzer Kreiſe bei der Nachwahl nicht abgegeben worden
ſind. Die Fortſchrittliche Volkspartei kann ſich im ganzen
einer anſehnlichen Stimmenzunahme erfreuen, ſie erzielte
ein Mehr von rund 8000 Stimmen. Das Plus der
So=
zialdemokratie beträgt rund 28000 Stimmen.
Die Berliner N. Nachrichten ſchreiben: Es hat doch
wohl, wenn auch nicht an der freudigen ſo wahrſcheinlich
an der planmäßig geordneten Wahlarbeit der bürgerlichen
Parteien gefehlt, um den bürgerlichen Wahleifer reger zu
geſtalten. Trotz der wirtſchaftlichen Zuſammenſetzung des
Wahlkreiſes zum großen Teil aus Fabrikinduſtrie und
Heimarbeitern hätte das ſozialdemokratiſche Mitläufertum
eingeſchräntk und die bürgerliche Wahlbeteiligung erhöht
werden können. An dem Endreſultat war allerdings bei
der Stimmung in der zerſpaltenen bürgerlichen
Wähler=
ſchaft ſchwerlich etwas zu ändern. Und die Lehre? — Die
haben die vorausgegangenen Reichstagsnachwahlen ſo
nachdrücklich gepredigt, daß das Bürgertum nun endlich
zur klaren Beurteilung der Werte, die auf dem Spiele
ſtehen, hätte kommen können. Statt deſſen war in
Zſcho=
pau=Marienberg die Zerfahrenheit größer denn je, und eine
ausgebaute feſte Organiſation ſtand keiner der bürgerlichen
Parteien zur Seite, nur dem Gegner. So hat auch hier
bürgerliche Kurzſichtigkeit der Sozialdemokratie geholfen,
den erſten Schritt zu tun zur Wiedereroberung ihres
frühe=
ren „roten Königreiches”.
Im übrigen kehrt in den Betrachtungen über den
Aus=
fall der Erſatzwahl der Trugſchluß wieder, daß nicht ſowohl
die Erbitterung über die Reichsfinanzreform und die
Vor=
gänge, die ſich dabei abgeſpielt haben, von ſtarkem Einfluß
auf den Sieg des radikalſten Kandidaten geweſen ſind,
ſondern daß die Kritik und die Klagen der bürgerlichen
Parteien gegen die Finanzreform und ihre Urheber daran
ſchuld ſeien; alſo nicht das Unrecht, das geſchehen ſei,
ſon=
dern die Klagen und Beſchwerden über das Unrecht,
Rooſevelt auf der Agitationsreiſe.
* Die erſte glänzende Attacke iſt vom Expräſidenten
Rooſevelt gegen den derzeitigen Vizepräſidenten der
Vereinigten Staaten, Herrn Sherman, in Utika ſchneidig
und mit beiſpielloſer Bravour geritten worden. Das
Am=
phitheater, in dem Rooſevelt ſeine erſte große Wahlrede
hielt, war drückend voll von Menſchen. Rooſevelt ſprach
vor einer Maſſe von mehr als 10000 Zuhörern. Und
lautlos lauſchte dieſe gewaltige Verſammlung der weithin
ſchallenden Stimme, des Expräſidenten, war es doch die
Stadt, in der Sherman, gegen den er kämpfte, bisher ſelbſt
geherrſcht hatte. Rooſevelt begann mit einer
enthuſiaſti=
ſchen Begrüßung des Senators Davenport. Er ſagte: „Ich
bin glücklich, von dieſer Tribüne herab den Senator
Da=
venport begrüßen zu können. Die einzige Politik, die ich
liebe, iſt die, bei der ſich Wohlanſtändigkeit mit Kraft und
Offenheit verbindet.”
Rooſevelts Beliebtheit erwies ſich in Utika als eine
geradezu rieſige. Seine große Agitations=Rundreiſe durch
die Weſtſtaaten hat mit einem beiſpielloſen Triumphe
be=
gonnen. Der Sieg Rooſevelts ſcheint gewiß, und man
nimmt jetzt ſchon an, daß es ihm gelingen wird, die
repu=
blikaniſche Partei zu einer einzigen feſtgefügten Gruppe
zuſammenzufaſſen und die Demokraten von New=York voll
zu ſchlagen. Gegenwärtig zwar iſt noch der Erfolg der
Demokraten in New=York anſcheinend geſichert, aber
Rooſe=
velt als Gegner, mit einem Rooſevelt als Kämpfer und
Sieger ſcheint der Ausgang des Kampfes denn doch für die
Demokraten mehr als zweifelhaft.
In jedem Falle erſcheint die Lage der ſog. alten Garde
der republikaniſchen Partei ſehr ſchlecht. Auf einen
belei=
digenden Angriff eines Herrn Barnes, der nach Schluß von
Rooſevelts Rede ſagte, daß alle ſeine Freunde und er
nicht zum mindeſten den Kampf gegen Rooſevelt
aufzu=
nehmen wünſchen, erwiderte Rooſevelt kurz und
ſchlagfer=
tig: „Kämpfen? All right! Ich liebe den Kampf!”
Dieſes Wort Rooſevelts läßt deutlich vorausſehen,
daß der Wahlkampf außerordentlich hartnäckig werden
wird. In Saratoga planen die Freunde des Expräſidenten
Rooſevelt, vor dem eigentlichen Meeting ein
Spezial=
meeting zu organiſieren, um in dieſem den
Vizepräſiden=
ten Sherman einfach aus der Liſte der Republikaner zu
ſtreichen und Rooſevelt an ſeiner Stelle zum zeitweiligen
Präſidenten dieſer Konvention zu wählen.
Sherman hatte Utika verlaſſen, ſolange Rooſevelt in
der Stadt iſt. Bei ſeinem Weggange erklärte Sherman,
nichts ſagen zu wollen. Man hält ſeine politiſche
Lauf=
bahn für beendet.
Deutſches Reich.
— Für die Reiſe des Kronprinzen nach
Oſtaſien ſoll der Panzerkreuzer „Gneiſenau” gewählt
werden. Das Schiff, 1906 in Bremen gebaut, iſt
Aufklä=
rungsſchiff der Hochſeeflotte.
— Die Flotte wird am Sonntag vollzählig im
Hafen von Neufahrwaſſer verſammelt ſein. Für Montag
ſind Parade und Manöver vor dem Kaiſer
angeſetzt, vorausſichtlich nimmt daran auch der Großherzog
von Mecklenburg=Schwerin auf dem Linienſchiff „
Mecklen=
burg” teil, ferner entſprechend dem Wunſche des Kaiſers
über dreihundert Offiziere des 17. Armeekorps auf den
Schiffen und Torpedobooten. Den diesjährigen Kaiſer=
Schießpreis der Hochſeeflotte erhielten das
Flottenflagg=
ſchiff „Deutſchland” beim zweiten Geſchwader, „Hannover”
beim erſten Geſchwader, „York” bei dem großen und „
Kö=
nigsberg” bei den kleinen Kreuzern.
— Reichswertzuwachsſteuer. Wie die
Inter=
eſſentenvertretungen, ſo veranſtaltet auch die
Reichsverwal=
tung ſeit längerer Zeit eingehende Erhebungen, um
Mate=
rial für die Stellungnahme zu den Beſchlüſſen der
Reichs=
tagskommiſſion über die Reichswertzuwachsſteuer zu
er=
halten. Vom Reichsſchatzamt ſind, wie der Börſen=Courier
erfährt, ſtatiſtiſche Erhebungen an Ort und Stelle
vorge=
nommen und mit den intereſſierten und ſachverſtändigen
Kreiſen eingehende Beſprechungen gepflogen worden.
— Krankenkaſſe für die Unterbeamten
der Reichspoſtverwaltung. Bereits ſeit dem
Jahre 1908 iſt die Poſtverwaltung mit Vorarbeiten
beſchäf=
tigt für die Begründung einer großen Krankenkaſſe für
Unterbeamte, die ſich über das ganze Reichspoſtgebiet
aus=
dehnen ſollte. Es war in Ausſicht genommen, die Kaſſe
auf verſicherungstechniſcher Grundlage mit kleinen
Bei=
tragsleiſtungen der Beamten und einem angemeſſenen
Reichszuſchuß aufzubauen. Dieſer Plan, deſſen
Durchfüh=
rung für die Unterbeamten der Reichspoſtverwaltung eine
große Wohltat bedeuten würde, iſt keineswegs aufgegeben.
Der Umfang einer ſolchen Kaſſe wird aber naturgemäß
einen Reichszuſchuß von ſehr beträchtlicher Höhe erfordern.
Die gegenwärtige Finanzlage des Reiches hat es aber
nicht ermöglicht, derartige Zuſchüſſe für den gedachten
Zweck zur Verfügung zu ſtellen. Nur aus dieſem Grunde
wurde die in Ausſicht genommene Begründung der Kaſſe
einſtweilen noch vertagt.
— Die ſüddeutſchen Sozialdemokraten
unterſtützen die badiſchen Budgetbewilliger auch
weiter=
hin, trotzdem den letzteren die Acht durch den Parteitag
droht. Eine außerordentliche Generalverſammlung des
ſozialdemokratiſchen Vereins München nahm nach längerer
Beſprechung der Budgetbewilligungsfrage folgenden
An=
trag zum Magdeburger Parteitag an: Der Parteitag in
Magdeburg beſchließt: Die Regelung der inneren
Landes=
politik der einzelnen Bundesſtaaten erfolgt durch die
Lan=
desorganiſationen und Inſtanzen, wie ſie im deutſchen
Parteiſtatut vorgeſehen ſind. Der Parteitag erwartet von
jedem einzelnen Genoſſen und jeder Vertretung der Partei
in jeder Körperſchaft, daß ſie die Prinzipien des
Sozialis=
mus wahren und bei allen taktiſchen Maßnahmen das
In=
tereſſe der Partei zu fördern beſtrebt ſind. Ebenſo lehnte
die Generalverſammlung der Straßburger
Sozialdemo=
kraten zwei gegen die badiſchen Genoſſen gerichtete
Ent=
ſchließungen ab.
— Die Privatangeſtelltenverbände im
Jahre 1909. Wie die Arbeiterorganiſationen in
Deutſchland während der letzten zehn Jahre an Zahl der
Mitglieder ſehr ſtark zugenommen haben, ſo gewinnen
auch die Organiſationen der Privatangeſtellten eine immer
größere Bedeutung. Für das vergangene Jahr haben 63
Privatangeſtelltenverbände mit 734794 Mitgliedern
Aus=
kunft über ihre Organiſationsverhältniſſe gegeben. Da
die=
ſen Organiſationen auch noch Mitglieder angehören, die
jetzt ſelbſtändig ſind oder die in ihrem Beruf nicht mehr
tätig ſind, ſo verringert ſich die Zahl der Privatangeſtellten
etwas. Insgeſamt wurden 644924 Privatangeſtellte in
dieſen Verbänden gezählt, das waren 88 Prozent der
Ge=
ſamtmitgliedſchaft. Im einzelnen wurden nach den ſoeben
veröffentlichten Ueberſichten am 31. Dezember vergangenen
Jahres gezählt: 20 kaufmänniſche Verbände mit 505 699
Mitgliedern und 432 923 Angeſtellten, 18 Technikerverbände
mit 117340 Mitgliedern und 112 410 Angeſtellten, 12
Bu=
reaubeamtenverbände mit 21709 Mitgliedern und 19385
Angeſtellten, 6 Verbände landwirtſchaftlicher Beamten mit
20 275 Mitgliedern und 15128 Angeſtellten und 7
Ver=
bände verſchiedener Art mit 69 771 Mitgliedern und 65078
Angeſtellten.
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
Nummer 200.
— Aus Südweſtafrika. Eine Kabelmeldung
aus Windhuk beſagt: Der Vertreter des Reuterſchen
Bureaus in Kapſtadt hat hier angefragt, ob die auf
Be=
merkungen in der deutſchen Preſſe beruhende
Kabelmel=
dung des Berliner Standard=Korreſpondenten richtig ſei,
wonach die Bevölkerung in Deutſch=Südweſtafrika mit der
deutſchen Regierung unzufrieden ſei und den Anſchluß an
die ſüdafrikaniſche Union anſtrebe. Dieſe Meldung iſt
gänzlich unbegründet und unſinnig.
Ausland.
Frankreich.
Dementi. Die Meldung des Echo de Paris,
wo=
nach der türkiſche Botſchafter Naum Paſcha mit dem
Mi=
niſter des Aeußern Pichon eine Unterredung in der
Ange=
legenheit der Wahl Venizelos gehabt habe, wird
halbamt=
lich als unrichtig bezeichnet. Sowohl der türkiſche
Bot=
ſchafter wie der Miniſter Pichon ſind gegenwärtig auf
Urlaub. Ein ſolches Interview einfach zu erfinden, iſt
doch ein ſtarkes Stück!
England.
Die Oberhaus=Frage. In einer in Berwiſh
gehaltenen Rede erklärte Staatsſekretär Sir Edward Grey,
man könne zwar noch nicht wiſſen, welches Ergebnis die
Konferenz in der Oberhaus=Frage haben werde, aber auf
beiden Seiten ſei guter Wille vorhanden, ſodaß man nicht
zu befürchten brauche, die Konferenz werde die Frage
hin=
halten. Sie ſei im Gegenteil gerade deswegen
zuſammen=
getreten, weil auf beiden Seiten die Ueberzeugung herrſchte,
daß die Frage in ihrem gegenwärtigen Stadium nicht
be=
laſſen werden könne. Wenn die Konferenz ſie nicht regeln
könne, ſo würde der Kampf wieder aufgenommen werden.
Holland.
Verbot deutſchen Geldes. Die holländiſche
Regierung hat, um dem Ueberhandnehmen deutſchen
Gel=
des in Holland zu ſteuern, eine Anordnung erlaſſen, in der
die Verausgabung deutſchen Geldes in Holland unter
Strafe geſtellt wird, und zwar wird bei erſtmaliger
Ueber=
tretung eine Geldſtrafe von 75 Gulden und für weitere
Uebertretungen eine Geldſtrafe von 500 Gulden angedroht.
Dieſe Anordnung tritt am 1. September in Kraft. Im
Laufe des September ſind alle Kaſſen Hollands bereit,
deut=
ſches Geld gegen holländiſche Münzen zum Kurswert
um=
zuwechſeln.
Spanien und der Vatikan.
Miniſterpräſident Canalejas teilte am Schluß
des unter dem Vorſitz des Königs
abgehal=
tenen Miniſterrats mit, daß die Finanzfrage den
Hauptgegenſtand der Beſprechungen gebildet habe.
Da=
neben ſei jedoch auch die ſchwebende Streitfrage mit dem
Vatikan zur Erörterung gekommen. Die Regierung werde
ſich durch die neue, vom Vatikan überſandte Note in ihrer
bisherigen Richtung nicht beirren laſſen. Er habe dem
König Vortrag über die Geſchichte des elften Artikels der
Verfaſſung gehalten, deſſen falſche Auslegung man der
Re=
gierung zum Vorwurf mache. Canovas habe jedoch ſelbſt
erklärt, der Artikel ſei abſichtlich in den unbeſtimmten
For=
men gehalten, um eine liberalere Auslegung für die
Zu=
kunft zu geſtatten. Dieſe war alſo die Abſicht der Urheber
der Verfaſſung. Canalejas glaubt nicht, daß die
ſpani=
ſchen Granden in einem Konflikt den König im Stich
laſſen werden.
Portugal.
Die Parlamentswahlen. Zu den am
kom=
menden Sonntag erfolgenden Parlamentswahlen ſind in
Paris ausführliche Meldungen eingelaufen. Danach hat
in Liſſabon die republikaniſche Partei für die am
Sonn=
tag ſtattfindenden allgemeinen Wahlen ſehr große
Aus=
ſichten, durchzudringen, weil dieſe Liſte die angeſehenſten
Perſönlichkeiten der wiſſenſchaftlichen Welt, darunter fünf
Univerſitätsprofeſſoren und den Vizeadmiral Mos Reis,
auſweiſt. In ſämtlichen Wahlreden der Republikaner
wird darauf beſtanden, daß der König Manuel ſich noch
vor dem entſcheidenden Wahlſonntag erklärt, ob er
geſon=
nen ſei, die Einladung des Königs von Italien zur
nächſt=
jährigen Enthüllung des Viktor Emanuel=Denkmals in
Rom anzunehmen. Würde, ſo ſagen die Republikaner, der
König die Einladung ablehnen, ſo würde man daraus die
möglichen Konſequenzen ziehen. Inzwiſchen dauern die
Unterhandlungen zwiſchen den Parteichefs der
Republi=
kaner und der linksſtehenden Monarchiſtengruppe fort.
So=
weit ſich bis jetzt überſehen läßt, denkt niemand an einen
gewaltſamen Umſturz, aber eine durchgreifende Aenderung
in allen religöſen, finanziellen und einigen militäriſchen
Fragen gilt als bevorſtehend.
Marokko.
Die Entſchädigungsfrage. Der ſcherifiſche
Geſandte Ben Monhaz wird in Madrid eintreffen, wo er
die Verhandlungen über die Frage einer Entſchädigung
für den Riff=Feldzug wieder aufnehmen wird. Der
Sul=
tan ſpricht auf Grund der Verträge den Spaniern jedes
Recht, die Riffleute zu züchtigen, ab. Wenn eine
Ab=
machung nicht zuſtande kommt, wird, wie man glaubt, El
Mokri die Frage den Mächten vorlegen. Kommt dagegen
die Abmachung zuſtande, ſo wird ſich Muley Hafid ſofort
an der Bildung einer gemiſchten Polizeitruppe im Riff
beteiligen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 27. Auguſt.
* Vom Hofe. Prinz und Prinzeſſin Hermann
zu Stolberg=Wernigerode ſind Donnerstag
vor=
mittag der „Darmſt. Ztg. zufolge von Jagdſchloß
Wolfs=
garten wieder abgereiſt.
— Empfänge. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog empfingen geſtern den Oberſt z. D. Frhrn.
Röder v. Diersburg, den Finanzrat Breitwieſer, den
Privatdozent Dr. Reichelt von Gießen, den
Beigeord=
neten Mueller, den Pfarrer Olff von Bodenheim a. Rh.,
den Geheimen Oberfinanzrat Dr. Hellwig; zum Vortrag
den Staatsminiſter Ewald, den Miniſter des Innern
v. Hombergk zu Vach, den Vorſtand des Kabinetts
Geheimerat Römheld, den Direktor des Hoftheaters und
der Hofmuſik Geh. Hofrat Werner.
— In den Ruheſtand verſetzt haben Se. Königl.
Hoheit der Großherzog den Hofkutſcher Friedrich
Pabſt wegen geſchwächter Geſundheit, mit Wirkung vom
1. September d. J. an.
— Beſtätigt wurde der von dem Herrn Fürſten
zu Stolberg=Roßla=Ortenberg auf die Lehrerſtelle an der
Gemeindeſchule zu Nieder=Seemen, Kreis Schotten,
präſen=
tierte Schulamtsaſpirant Hugo Maurer aus
Heuchel=
heim, Kreis Büdingen, für dieſe Stelle.
n. Der Provinzialausſchuß hatte ſich in der
geſt=
rigen öffentlichen Sitzung zuerſt mit einem Fall zu
beſchäftigen, der aus der Gegnerſchaft zweier
Ver=
wandten erwachſen war und dieſe perſönliche Seite auch
hervortreten ließ. Es handelte ſich um einen gegen den
Wurſtfabrikanten Chriſtoph Müller in Neu=Iſenburg
durch Anzeige ſeines Schwagers Groſſe veranlaßten
Polizeibefehl des Kreisamts Offenbach, und es war
darin dem M. bei Meidung eventueller Ausführung
auf ſeine Koſten aufgegeben, binnen zwei Monaten
entſprechende Einrichtungen an einem Grundſtück zu
treffen. Die beiden Genannten wohnen ſich in der
Luiſenſtraße zu Neu=Iſenburg ſchräg gegenüber, und
M. beſitzt auf der Seite Gr.s noch ein nach der
Straße zu durch einen Drahtzaun eingefriedigtes
Gar=
tengrundſtück, auf dem er u. a. zeitweiſe Pferdemiſt
ſeines Fuhrwerks, wenn der Platz in der Hofreite nicht
ausreicht, ablagert. Die betreffende Stelle liegt etwa
30 Meter von der Straße entfernt, macht ſich dort nicht
läſtig bemerkbar und hat auch bisher nöch zu keinerlei
Beſchwerden der beiden unmittelbar anliegenden oder
ſonſtigen Nachbarn uſw. geführt. Nur der durch ein
ande=
res Anweſen von ihr getrennte Gr. empfindet ſie
angeb=
lich höchſt unangenehm und wurde deshalb bei der
Be=
hörde vorſtellig. Das Kreisgeſundheitsamt hielt
ge=
wiſſe Vorkehrungen für empfehlenswert, und jener
kreisamtliche Polizeibefehl verlangte deshalb eine
ge=
ſchloſſene Einfriedigung nach der Straßenſeite, auf
Grund der Baupolizeiverordnung für die
Landgemein=
den des Kreiſes Offenbach. In der geſtrigen
Verhand=
lung über die Beſchwerde M.s ſchilderte Beigeordneter
Geyer, in Vertretung der Bürgermeiſterei Neu=
Iſen=
burg, den Sachverhalt und verneinte, daß irgend welche
Unzuträglichkeiten durch jene nur in geringem Maße
und vorübergehend benutzte Ablagerungsſtätte (zumal
in ländlichen Verhältniſſen) entſtehen. Auch trifft die
Vorausſetzung der Baupolizeiverordnung, daß die Stätte
„an einer Straße oder einem Platze liege”, nicht zu.
Auf M.s Rekurs wurde deshalb der fragliche
Polizei=
befehl als unbegründet aufgehoben unter Belaſtung
der Gemeinde mit den erwachſenen Auslagen. — Weiter
ſtand ein Geſuch des Valentin Helwig VII. von
Viernheim um Erlaubnis zum Wirtſchaftsbetrieb in
ſeinem dortigen neuerbauten Hauſe Ecke Anna= und
Neuhäuſerſtraße zur Verhandlung. Viernheim iſt
be=
reits mit Wirtſchaften überreich bedacht, und der
Kreis=
ausſchuß hatte daher das Geſuch, obwohl der
Gemeinde=
rat die Bedürfnisfrage bejahen zu müſſen glaubt, im
Jahre 1908 und auf Wiederholung nunmehr abgelehnt.
Auf dem Weg am Bahnhof zu jenem Hauſe befinden
ſich nicht weniger als 16, im Umkreis von noch nicht
200 Metern drei Wüirtſchaften. Der Provinzialausſchuß
teilte die Auffaſſung der Vorinſtanz und verwarf H.s
Rekurs unter Belaſtung desſelben mit den Koſten und
einem an die Provinzialkaſſe zu entrichtenden
Averſio=
nalbetrag von 5 Mark.
*X* Das Kriegsgericht der 25. Diviſion verurteilte
in der geſtrigen Verhandlung den Gemeinen vom
Garde=Dragoner=Regiment Nr. 23, Richard Ed. Oskar
Scholz wegen Gehorſamsverweigerung vor
verſam=
melter Mannſchaft zu zwei Monaten
Gefäng=
nis, unter ſofortiger Verhaftung. Der ſeit Herbſt 1908
eingeſtellte Angeklagte hat ſich ſchon wiederholt kleine
Beſtrafungen zugezogen. Er war auf dem
Truppen=
übungsplatz mit den anderen Mannſchaften beim
Pferdeputzen beſchäftigt und kam dabei dem Befehl des
aufſichtführenden Unteroffiziers, gegen den er auch
ſonſt ein ungehöriges Verhalten an den Tag legte,
nicht nach.
— Großherzogliches Landesmuſeum. Im Oſtflügel
des Kupferſtich=Kabinetts iſt eine Ausſtellung von
Reproduktionen veranſtaltet worden, die den
Ent=
wickelungsgang der franzöſiſchen Malerei des
19. Jahrhunderts veranſchaulichen ſoll. Die
aus=
geſtellten Blätter ſind zum größten Teil vorzügliche
Kohle=
drucke, die die Firma Ad. Braun, Dornach und Paris,
durch Vermittelung der Hofbuchhandlung Johs. Waitz
dem Muſeum geliehen hat. Die Ausſtellung iſt vom
27. Auguſt ab auf die Dauer von vier Wochen dem
Publi=
kum zugänglich. Später wird eine Ausſtellung folgen,
die in ähnlicher Weiſe die Entwickelung der deutſchen
Ma=
lerei des 19. Jahrhunderts darſtellen ſoll. Die
Ausſtel=
lung von Farbdrucken im Weſtflügel des Kabinetts bleibt
vorläufig noch beſtehen.
C Wahlen zu den Stadt= und
Landgemeindever=
tretungen. Im Sommer 1874 haben die Wahlen zu den
Stadt= und Landgemeindevertretungen im
Großherzog=
tum, auf Grund der damals neu erlaſſenen Städte=
und Landgemeindeordnung, erſtmalig ſtattgefunden.
Da dieſe Vertretungen alle 3 Jahre zu einem
Dritt=
teil zu erneuern ſind, finden im laufenden Jahre zum
zwölften Male allgemeine Erſatzwahlen ſtatt. Dieſe
Erſatzwahlen ſind in den Landgemeinden zurzeit in
vollem Gang, in vielen bereits vollzogen. Die Städte
aber haben faſt durchweg die Praxis angenommen,
dieſe Wahlen erſt ſpäter, gegen Schluß des Jahres,
vor=
nehmen zu laſſen. Für unſere Stadt iſt bekanntlich der
10. November als Wahltag in Ausſicht genommen und
ſind an dieſem Tage 18 Stadtverordnete zu wählen,
14 als Erſatz eines Dritteils der Geſamtzahl von 42
Stadtverordneten und 4 als Erſatz für vorzeitig
er=
ledigte Mandate. Zur Teilnahme an der Wahl ſind
außer den Ortsbürgern der Stadt alle Reichsdeutſchen
mit Ausnahme der Angehörigen des Königreichs Bayern,
berechtigt, die ſeit zwei Jahren den
Unterſtützungs=
wohnſitz in der Stadt beſitzen, zur Zeit der Wahl 25
Jahre alt und ſeit dem 1. April 1909 zur Steuer
her=
angezogen ſind.
— Hallenſchwimmbad. Dieſe neueſte Schöpfung
unſeres Stadtbaumeiſters findet eine eingehende
Beur=
teilung in dem ſoeben erſchienenen Hefte 289 der
„Deutſchen Konkurrenzen” (Herausgeber Baurat
Pro=
feſſor A. Neumeiſter, Verlag Seemann & Co., Leipzig).
Auf 8 Bildſeiten werden die Aufnahmen des Bauwerkes
ſowohl vom Aeußern als vom Innern in klaren, treffend
wiedergegebenen Reproduktionen geboten. Ein
eingehen=
der Text gibt über Entſtehung, Koſten,
Raumver=
teilung uſw. die erforderliche Auskunft. Für jeden, der
an dem Bauwerke Intereſſe hat, dürfte dieſes neueſte
Heft der „Deutſchen Konkurrenzen” (Preis 1,80 Mk.) von
nicht zu unterſchätzendem Werte ſein. Beſonders werden
Architekten, Baumeiſter uſw. aus ihm mannigfache
An=
regung ſchöpfen.
V. Privileg. Schützengeſellſchaft. Man ſchreibt uns:
Wie vorauszuſehen war, hatte das diesjährige Ritter=
Epidemien.
*⁎* „Wir werden niemals mehr die indiſche
Cholera haben. Sie iſt für Europa eine ſpezielle
Krankheit des 19. Jahrhunderts geweſen, ſie wird keine
Krankheit des 20. Jahrhunderts ſein.” Trotz der
furcht=
baren Nachrichten über die Ausbreitung der
Cholera=
epidemie in Rußland ſpricht der bekannte franzöſiſche
Arzt Jacques Bertillon dieſe Behauptung in einem
Aufſatz aus, den er in „Je ſais tout” der Geſchichte der
Epidemien =des 19. Jahrhunderts widmet. Er iſt ſich
der Kühnheit ſeiner Prophezeiungen bewußt, aber er
glaubt, daß der große Vernichter aller
Krankheitsträ=
ger, die Reinlichkeit, in unſerer Zeit ſo fortgeſchritten
iſt, um eine Ausbreitung der furchtbaren
Menſchheits=
geißel zu verhindern.
Das Erſcheinen der indiſchen Cholera in Europa
war eine Folge des geſteigerten Reiſeverkehrs. So
lange man nicht Reiſen machte, blieb die Cholera
Jahr=
hunderte hindurch in Indien. Im 19. Jahrhundert hat
man beim Reiſen die wichtiaſten Vorkehrungen der
Reinlichkeit nicht beachtet; heute kann die Cholera nur
noch in Länder eindringen und große Verheerungen
anrichten, die nicht auf der Höhe der modernen
Sauber=
keit und Ziviliſation ſtehen. Das
Immerſchwächer=
werden der Cholergepidemien im Laufe des 19.
Jahr=
hunderts, ihr allmähliches Abklingen, in Weſteuropa
wenigſtens, iſt ein ſchlagender Beweis für dieſen Sieg
der Kultur über die Epidemien. Vor 1830 ſcheint
die Cholera in Europa nicht epidemiſch aufgetreten zu
ſein. Die Beziehungen zwiſchen Indien und unſerem
Kontinent waren in den früheren Jahrhunderten nicht
ſo ausgebildet, um dieſen furchtbaren und unſichtbaren
Gaſt bei uns einzuführen. Die Eroberung Indiens
durch die Engländer mußte dieſe Beziehungen
unend=
lich vermehren; die Schnelligkeit des Reiſens brachte
die Gefahren näher und näher. Die bekannte
unglück=
ſelige Militärexpedition des Marquis von Hartington
bildete den Ausgangspunkt für die grauenvollen Züge,
die die Cholera nach Europa unternahm. Aber die
Menſchen, die dem Uebel zunächſt machtlos und
faſ=
ſungslos gegenüberſtanden, nahmen bald den Kampf
mit dem düſteren Eindringling auf und haben ihn mit
Erfolg durchgefochten. Ein Beweis dafür ſind die
Zah=
len der Opfer, die die Epidemien in Paris während
des 19. Jahrhunderts forderten. Am 26. März 1832
kam die Cholera zuerſt nach Paris und tötete
inner=
halb von ſechs Monaten 18 402 Perſonen; im Jahre
1849 kehrte ſie zurück und forderte 19615 Opfer. Die
ſechs folgenden Cholergepidemien, die ſich ziemlich
regelmäßig alle zehn Jahre wiederholten, waren immer
weniger mörderiſch. Die letzte von 1892, die hoffentlich
auch die letzte bleiben ſoll, hatte 713 Todesfälle in ihrem
Gefolge. Aus ihrem Herd in Indien macht die
Cho=
lera freilich beſtändig Verſuche, ihre traurigen
Erobe=
rungszüge weiter auszubilden. Doch iſt ſie im
weſent=
lichen auf die arabiſche Welt beſchränkt, wo ſie in der
herrſchenden Unſauberkeit die Grundbedingung ihrer
Exiſtenz findet. Mit den Pilgermaſſen, die ſich
alljähr=
lich nach dem Grabe des Propheten in Mekka wälzen,
reiſen die entſetzlichen Träger der Krankheit mit. In
den fettigen Turbanen ſind ſie verborgen, haben ihren
Sitz in den ſchmutzigen Burnuſſen, und ihre
unge=
ſchwächte Wirkungsfähigkeit tragen ſie wie im Fluge
fort auf den raſchen Eiſenbahnen, während früher auf
den langſamen Karawanenwegen viele dieſer Mikroben
den Untergang fanden.
Während alſo in dem Gebiet der Muſelmänner
gleichſam eine ununterbrochene Kette der
Uebertrag=
ungsmöglichkeiten für die Cholera vorhanden iſt, macht
ſie auf dem Seewege ihre Einfälle in fernere Gebiete.
Man hat die Ratten als den gefährlichſten Verbreiter
der Cholera erkannt. Wie dieſe Tiere ihr trauriges
und Schrecken verbreitendes Werk vollbringen, das
kann man oft bei Schiffen beobachten, die, von langer
Reiſe zurückgekehrt, im Hafen liegen. In der Stille
der Nacht kann man da zahlreiche Ratten beobachten,
die ſich ſchüchtern aus dem Schiffe hervorwagen.
Ge=
noſſen vom Feſtland kommen herbei, um die
weitge=
reiſten Kameraden zu begrüßen; es findet ein reger
Verkehr zwiſchen den Schiffsratten und den Landratten
ſtatt, und häufig bleiben die fremden Ratten im Lande
zurück, während andere mit dem Schiff weiterreiſen.
In dieſem nächtlichen Getriebe der ſchmutzigen Tiere
kann ſich dann auch eine der Epidemien einſchleichen,
die die ſchlimmſte Gefahr für die Menſchheit bedeuten,
neben der Cholera vor allem die Bubonenpeſt.
Ein franzöſiſcher Gelehrter, Dr. Simond, hat
feſtge=
ſtellt, daß die eigentlichen Träger der Peſt, die ſich ja
auch wieder in Odeſſa regt, ſowie der Cholera die Flöhe
der Ratten ſind. Die Ratten haben wohl die
Krank=
heitserreger, aber ſie übertragen ſie nicht direkt,
ſon=
dern wenn die Ratte tot iſt, ſuchen ſich ihre Flöhe einen
neuen Gaſtgeber, bei dem ſie Aufnahme finden können,
und iſt es keine Ratte, die ihnen Unterſchlupf bietet,
ſo iſt es ein anderes Tier oder auch ein Menſch. Durch
ihre Biſſe bringen ſie dem neuen Opfer den Keim der
Krankheit bei, den ſie von ihren früheren mitgebracht
haben. Dieſe Feſtſtellungen Simonds ſind nicht nur
von hoher mediziniſcher Bedeutung, ſie werfen auch
Licht auf eine Stelle des Alten Teſtaments, aus der
hervorgeht, daß ſchon das Volk Iſrael die Mäuſe als
Träger der Peſt kannte. Im erſten Buche Samuelis,
Kapitel fünf bis ſechs, wird von den Philiſtern
er=
zählt, die die Lade Gottes raubten und von dem Herrn
dafür mit „böſen Beulen” geſtraft wurden. Um die
Beulenpeſt=Epidemie, die zahlloſe Menſchen tötete,
loszuwerden, ſchickten ſie die Bundeslade den
Iſraeli=
ten zurück, mußten aber noch als Schuldopfer „fünf
güldene Beulen und fünf güldene Mäuſe” hinzufügen.
Was die Mäuſe im Zuſammenhang mit den Beulen
bedeuten, läßt ſich nur daraus erklären, daß man dieſe
Tiere als die Haupturſache der Verbreitung der
Krank=
heit erkannt hatte. Neben den Flöhen der Ratten ſind
es die Moskitos, die das Sumpffieber und das gelbe
Fieber verbreiten, iſt es die Tſe=tſe=Fliege, die die
Schlafkrankheit hervorruft.
Das wichtigſte Mittel im Kampfe gegen die
Exi=
demien iſt und bleibt die Sauberkeit. Die
Ver=
minderung der Sterbefälle durch Krankheitsepidemien
läßt ſich aus folgender Statiſtik von Paris für die Zeit
ſeit 1881—85 erkennen. Damals ſtarben auf 100000
Einwohner 88 am Typhus, 1909 nur neun, in Wien
nur ſechs; an Blattern 21, jetzt gibt es überhaupt
keine Todesfälle durch dieſe Krankheit mehr; 54 an den
Maſern, 1909: 18; an Diphtheritis 88, 1909: 10.
Nummer 200.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Augnſt 1910.
Seite 3.
ſchießen einen guten Beſuch zu verzeichnen und waren
die Leiſtungen, angeeifert durch die ſchönen Ritterbecher
und geſtifteten Ehrenſcheiben, ſehr gut und dauerte das
Schießen bis zur einbrechenden Dunkelheit. Alsdann
ver=
ſammelten ſich die Teilnehmer mit ihren Familien im
gro=
ßen Schützenſaale, woſelbſt der erſte Schützenmeiſier, Herr
G. Schmitt II., die eifrige Teilnahme der Schützen und die
äußerſt guten Reſultate pries und zur weitern
Anſpor=
nung des Schießſports aufforderte. Zum Schluß ſeiner
warm empfundenen Anſprache forderte er die Anweſenden
auf, mit ihm einzuſtimmen in das Hoch auf den hohen
Pro=
tektor und Oberſchützenherrn, den Großherzog, was
freu=
dige Zuſtimmung fand, begleitet durch Muſik und
Böller=
ſchüſſe. Darauf überreichte er nach alt hergebrachtem
Zere=
moniell den Schwarzritterbecher Herrn Röhling, der
auch als Schwarzritter den Wanderbecher des Herrn K.
Schmitt erhielt, den Hauptritterbecher Herr Riehl und
den Nachritterbecher Herrn Raſt. Von den Ehrenſcheiben
errangen Herr G. Schmitt I. eine und Herr Wenzel
zwei derſelben. Bei dem darauf folgenden gemütlichen
Zuſammenſein wurde dem geſtifteten Ritterwein die ihm
gebührende Ehre angetan und man trennte ſich mit dem
Bewußtſein, ein ſchönes Feſt zuſammen verlebt zu haben.
— Darmſtädter Lehrerverein. In dem
dies=
jährigen Fortbildungskurſus, der nächſten Montag, den
29. d. Mts. beginnt, ſpricht Herr Profeſſor Dr. J.
Gold=
ſtein von der Techniſchen Hochſchule dahier in 9
zwei=
ſtündigen Vorträgen über „Die Hauptfragen der
Philo=
ſophie der Gegenwart‟ Die Vorträge ſind Montags,
Mittwochs und Samstags im Hörſaal 330 der
Tech=
niſchen Hochſchule. Auch Nichtlehrern iſt die Teilnahme
geſtattet.
— Der Chriſtliche Verein junger Männer
Darm=
ſtadt=Oſt, Riegerplatz 3, veranſtaltet am Sonntag, den
28. Auguſt, abends, in ſeinem Saale einen
muſikaliſch=
deklamatoriſchen Abend und verloſt bei dieſer Feier eine
größere Anzahl Blumenſtöcke, jeder Beſucher ſoll einen
erhalten. Der Eintritt beträgt 30 Pfg., und gilt die
Ein=
trittskarte als Los. (Siehe Anzeige.)
* Der Geſangverein „Sängerluſt” veranſtaltet
morgen Sonntag ein Tanzvergnügen auf dem Heiligen
Kreuzberg. (Näheres ſiehe Anzeige.)
— Städtiſcher Saalbau. Man ſchreibt uns: Das
Gaſtſpiel des Cornet à Piſton=Virtuoſen Herrn L.
Kümmel bedeutete einen Kunſtgenuß ſeltener Art.
Das Beriotſche Violinkonzert „Scene de Ballet” auf
dem Piſton wiederzugeben in einer Ausführung, wie
ſie hübſcher nicht gedacht werden kann, das ſpricht ſchon
allein für die Tüchtigkeit des Künſtlers. Herr Kümmel
erntete reichen, aber wohlverdienten Beifall, zumal ſich
der Künſtler auch als Komponiſt hervorragend betätigte.
Das Konzert nahm einen vornehmen künſtleriſchen
Verlauf.
— Schützenhof. Für das nächſte Konzert im
Schützenhof heute Samstag, 27. Auguſt, hat Herr
Muſik=
meiſter Weber ein geſchmackvolles Programm in Ausſicht
genommen. Als eine neue Abwechslung werden einige
Lieder für „Kaiſer=Quartett” zur Aufführung gelangen.
(Siehe Inſerat.)
— Heſſiſcher Hof. Das heute Samstag abend
ſtattfindende Konzert wird von der Kapelle des Großh.
Art.=Korps ausgeführt unter Herrn Obermuſikmeiſter
Mickleys Leitung. Im Programm iſt ein Wiener Abend
vorgeſehen. (Siehe Anzeige.)
* Ludwigshöhe. Das am vergangenen Mittwoch der
unfreundlichen Witterung wegen ausgefallene
Sommer=
feſt mit Illumination und Reunion findet am Mittwoch,
den 30. Auguſt, ſtatt. Die regelmäßigen Kurkonzerte
(Mittwochs und Samstags) werden während der
Manöver in dieſem Jahre unter der Leitung des Herrn
M. Weber weitergeführt werden. Zu dem Kurkonzert
heute Samstag, den 27. Auguſt, iſt ein beſonderes
Pro=
gramm in Ausſicht genommen.
O Zugentgleiſung. Am 25. Auguſt um 8,45 Uhr
vormittags bei der Einfahrt des Perſonenzugs Nr. 718
(Eberbach=Darmſtadt) in den Bahnhof Schöllenbach
entgleiſten die Lokomotive und ein Eilgutwagen in
der Eingangsweiche 1. Perſonen ſind nicht zu Schaden
gekommen. Der Materialſchaden iſt gering. Das
Haupt=
gleis war 8 Stunden geſperrt. Der Verkehr während
dieſer Zeit wurde durch Umſteigen der Reiſenden
auf=
recht erhalten. Unterſuchung iſt eingeleitet.
H. Arheilgen, 26. Aug. Man ſchreibt uns: Auf
Veranlaſſung des hieſigen Volksbildungsvereins hielt
am Mittwoch Herr Rechnungsrat Rühl von der
Staatsſchuldenkaſſe in Darmſtadt einen Vortrag mit
Experimenten über „Gedächtnis= und Rechenkunſt”
Herr Rühl verfügt über eine geradezu erſtaunliche
Gedächtniskraft und erregte durch ſeine äußerſt
inter=
eſſanten Darbietungen die Bewunderung aller
An=
weſenden. Es wurde ihm am Schluſſe ſeines
Vortra=
ges, zu dem er ſich in uneigennützigſter Weiſe zur
Ver=
fügung geſtellt hatte, reicher Beifall zuteil.
3 Pfungſtadt, 26. Aug. Wie verlautet, hat die
Ka=
minskyſche Zigarrenfabrik, in der ſeit dem Tode
des Inhabers der Betrieb zirka anderthalb Jahre
einge=
ſtellt war, ein Bruder desſelben, Herr Kaufmann
Ka=
minsky in Darmſtadt, käuflich erworben, um das Geſchäft
weiter zu führen.
Offenbach, 25. Aug. Der heute unter dem Vorſitz des
Bürgermeiſters Dr. Dullo abgehaltenen
Stadtverord=
netenſitzung lagen 52 Beratungsgegenſtände vor, von
denen nur 10 auf die geheime Sitzung entfielen. Unter
den Mitteilungen brachte zunächſt der Bürgermeiſter die
Denunziation des Beig. Walter durch Angeſtellte der
Baupolizei zur Sprache. Bereits im vorigen Winter und
Frühjahr wurden wiederholt bei der Bürgermeiſterei
An=
deutungen gemacht, daß Beig. Walter bei der Behandlung
von Anzeigen und Baupolizei=Angelegenheiten mit
zweier=
lei Maß meſſe. Dieſe Verdächtigungen waren ſo allgemein
gehalten, daß für den Bürgermeiſter keinerlei Anlaß zum
Einſchreiten vorlag. Am 13. Juni wurde ein mit dem
fal=
ſchen Namen „Adolf Main” unterzeichneter
Beſchwerde=
brief an die Staatsanwaltſchaft gerichtet, der nicht den
ge=
wünſchten Erfolg hatte. Inzwiſchen hatte Walter am
7. Juli ſich an die Bürgermeiſterei gewandt und gebeten,
eine Unterſuchung einzuleiten, die aber zu keinem Reſultat
geführt hat. Auf mehrfache Anzeigen eines Beamten hat
die Staatsanwaltſchaft ſchließlich eingegriffen und die
Akten beſchlagnahmt. Nach Kenntnis des Aktenmaterials
dürfte, wie der Vorſitzende ausführte, ſo gut wie nichts
herauskommen. Bis zur Entſcheidung ſollen in dieſer
Angelegenheit alle weiteren Schritte vorbehalten werden.
Das Subventionsgeſuch des Theaterdirektors
Fricke, dem 900 Mark für das Winterhalbjahr bewilligt
werden ſollen, wurde zurückgeſtellt. Für die Schaffung
einer Ausfahrt für die Feuerwehr vom Feuerwehrhaus
nach der Domſtraße wurden 4500 Mark bewilligt.
Mainz, 26. Aug. Der verheiratete Sergeant Otto
Kugler von der erſten Kompagnie des
Pionierbatail=
lons Nr. 25 war, wie noch erinnerlich ſein wird, vom
Kriegsgericht wegen Aufwiegelung zu fünf Jahren
Gefängnis und Degradation verurteilt worden.
Kugler hatte auf dem Dotzheimer Exerzierplatz, als
ſein Leutnant die Leute in der Schützenlinie zu
leb=
hafter Gangart aufforderte, zu ſeiner aus acht Mann
beſtehenden Gruppe geſagt: „Daß mir keiner läuft,
und wenn er ſich auf den Kopf ſtellt!‟ Ein Gefreiter
meldete zwei Tage ſpäter die Aeußerung. Kugler, der
drei Jahre in Südweſtafrika gedient und ſich bisher
tadellos geführt hatte, erklärte in der Verhandlung
vor dem Kriegsgericht, daß er ſich der Aeußerung nicht
mehr entſinnen könne; an dem Tage ſei es drückend
heiß geweſen, er ſei ſeit ſeiner Rückkehr von Afrika
nicht mehr im Vollbeſitze ſeiner körperlichen
Leiſtungs=
fähigkeit. Gegen das ſchwere Urteil des Kriegsgerichts
legte er Berufung ein, die geſtern hier am
Oberkriegs=
gericht zur Verhandlung kam. Die Beweisaufnahme
hatte dasſelbe Ergebnis, wie vor dem Kriegsgericht.
Der Sachverſtändige, Stabsarzt Dr. Romberg,
je=
doch, der Kugler im Lazarett längere Zeit behandelt
hat, ſtellte feſt, daß bei Kugler alle Vorausſetzungen
vorhanden ſind, die zu Dämmerzuſtänden
füh=
ren können. Kugler ſei zur Zeit der Tat in einem
krankhaften Zuſtand geweſen, der ſeine freie
Willens=
beſtimmung ausgeſchloſſen habe. Der Verteidiger des
Angeklagten, Dr. Schreiber, beantragte Freiſprechung,
und wies darauf hin, daß ſelbſt die Richter, die ihn in
der Vorinſtanz verurteilten, die Gnade des Kaiſers
für Kugler anrufen wollten. Das Oberkriegsgericht
ſchloß ſich im weſentlichen den Ausführungen des
Sach=
verſtändigen an und ſprach Kugler frei, während
der Anklagevertreter Verwerfung der Berufung
be=
antragt hatte. (M. Tgbl.)
Friedberg, 26. Aug. Zum Badearzt der
Kai=
ſerin von Rußland in Bad=Nauheim wurde der
Geheime Medizinalrat Profeſſor Dr. Grödel in
Bad=Nauheim ernannt.
(*) Friedberg. 25. Aug. Unſere Stadt prangt im
ſchönſten Feſtſchmuck. Ueberall flattern an den
Häuſern die Fahnen; Girlanden, Flaggen, Tannengrün
zieren die Straßen. Am ſchönſten iſt die Kaiſerſtraße bis
in die Burg zum St. Georgsbrunnen vor dem Schloß
ge=
ſchmückt. Der ganze Weg gleicht einer Triumphſtraße,
Blu=
mengewinde ſchlingen ſich zwiſchen den Fahnenmaſten hin,
Wappen und Flaggen in heſſiſchen, deutſchen und
ruſſi=
ſchen Farben vervollkommnen das ſchöne Bild. Den
Ab=
ſchluß bildet an der Uſagaſſe eine mächtige Ehrenpforte,
die in Goldbuchſtaben Willkommen entbietet. Prächtig
ausgeſchmückt iſt der Schloßhof von der Darmſtädter
Hof=
gärtnerei. Kriminalbeamte und Gendarmen trafen heute
ein, 45 Mann. Morgen wird der großherzogliche Marſtall
erwartet.
— Bad Nauheim, 26. Aug. Bis zum 25. Auguſt
ſind 28806 Kurgäſte angekommen, wovon an
ge=
nanntem Tage noch 6583 anweſend waren. Bäder
wurden bis zum 25. Auguſt 359047 abgegeben.
(*) Homberg (Ohm), 25. Aug. In der Villa des
Kam=
merherrn Bothmer zu Ofleiden wurde eingebrochen und
Kleidungsſtücke, Wein, Eßwaren, Gegenſtände geſtohlen.
Die Diebe hatten ſich dort mehrere Tage einquartiert.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 25. Aug. Ohne beſondere
Feierlichkeit iſt heute mittag eine Blumen=
Ausſtel=
lung eröffnet worden, ganz draußen am Humboldthain,
etliche Kilometer von Berlin W. entfernt. Dem Verein
zur Förderung der Blumenpflege in der Schule iſt das
Zu=
ſtandekommen der Ausſtellung, der zweiten ſeit dem
Be=
ſtehen des Vereins, zu danken. Die erſte fand vor zwölf
Jahren ſtatt; damals wurden in 40 Gemeindeſchulen 6000
Stecklinge verteilt, und nach mehr als einem Jahrzehnt
hatten 172 Gemeindeſchulen 70000 Stecklinge erhalten. Von
dieſen 70000 Kindern, die die zarten Pflänzchen
großge=
zogen, haben etwa 50000 jetzt ausgeſtellt. Stadtſchulrat
Dr. Fiſcher betonte in ſeiner die Ausſtellung eröffnenden
Anſprache, daß die Schule die freiwillige Blumenpflege
gar nicht mehr entbehren könne, ſie ſei ihr ein Hilfsmittel
mehr, um ein Gegengewicht gegen den „einſeitigen
Intellek=
tualismus” zu ſchaffen. Die Stadt könne ja die
Blumen=
pflege daheim obligatoriſch machen, dann würden auch die
jetzt noch fehlenden 128 Gemeindeſchulen eingeſchloſſen
werden, aber dann würde es ſich nicht mehr um ein
Be=
ſonderes handeln. So iſt man dabei geblieben, nur den
Kindern Pflanzen zu geben, die ſich freiwillig melden. —
Rektor Bock erlitt im Unterſuchungsgefängnis einen
Blutſturz und iſt infolgedeſſen ſo ſchwer erkrankt, daß er in
die königliche Charité gebracht werden mußte. Die
bis=
herigen Ergebniſſe der Unterſuchung ſind außerordentlich
belaſtend für ihn. — Ein ſchweres Brandunglück
trug ſich heute vormittag in der zwölften Stunde in
Rix=
dorf zu. Die in der Steinmetzſtraße wohnhafte 53 Jahre
alte Albertine Hoffmann hatte für ihr Enkelkind Milch
kochen wollen. Sie benutzte hierzu einen Spirituskocher
und beging dabei die Unvorſichtigkeit, die Spiritusflaſche
dicht neben den Kocher zu ſtellen. Plötzlich kam die Flaſche,
die durch die Wärme erhitzt worden war, zur Exploſion
und der ganze brennende Spiritus ergoß ſich über die
Frau. Im Nu ſtanden die Kleider der Unglücklichen in
hellen Flammen und lichterloh brennend raſte die Aermſte
nach dem Korridor die Treppe hinunter. Hinzuſpringende
Nachbarn erſtickten die Flammen ſchließlich durch
Ueber=
werfen von Tüchern. Frau H. hatte aber inzwiſchen
be=
reits furchtbare Brandwunden erlitten. Die Haare waren
ihr gänzlich vom Kopf heruntergeſengt und die Kleider
vom Leibe abgebrannt. Sterbend wurde die Unglückliche in
das Städtiſche Krankenhaus eingeliefert. — Dem immer
mehr um ſich greifenden Unweſen der
Kartenlege=
rinnen und Wahrſagerinnen ſucht die Kriminalpolizei
jetzt dadurch Einhalt zu tun, daß ſie unerwartet in
Räu=
men, in denen „die Zukunft enthüllt” wird, erſcheint. So
überraſchten jetzt mehrere Beamte eine „Wahrſagerin
wun=
derbar” im Norden der Stadt und trafen bei ihr fünf
Damen, darunter einige aus dem feinſten Weſten. Dieſe
werden das zweifelhafte Vergnügen haben, als Zeuginnen
vor Gericht erſcheinen zu müſſen. Das Orakelgeſchäft muß
ſehr gut gegangen ſein, denn nach einem Aushang
ver=
langte die überraſchte „Pythe” von Damen, die „außer der
Reihe bedient” zu werden wünſchten, je eine Mark.
Frankfurt, 26. Aug. Heute mittag ſtürzte aus
dem Hauſe Gutleutſtraße 13 das mit Fenſterputzen
be=
ſchäftigte Dienſtmädchen Frieda Leicher aus dem
erſten Stock auf die Straße und erlitt ſchwere
Ver=
letzungen, denen ſie auf dem Transport nach dem
Kran=
kenhauſe erlag.
Nürnberg, 26. Aug. Wie der Fränk. Kur. meldet, ſoll
jetzt das in der Hans Sachs=Gaſſe, dem ehemaligen
Mehl=
gäßchen, gelegene Wohnhaus des Hans Sachs
wieder in die alte Geſtalt gebracht werden. Die mit einem
Bronze=Reliefbild des Dichters nach dem Entwurf von
Prof. Hans Rößner geſchmückte Vorderſeite, die vor kurzem
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Perſonalveränderungen am
Hof=
heater: Ueber abgeſchloſſene Neuengagements für
die nächſte Saiſon iſt ſolgendes mitzuteilen: Als
Hel=
dentenor iſt Herr Georg Becker, bisher in Mainz,
als Nachfolgerin von Fräulein Holthaus Fräulein
Alice Prevoſt, bisher am Stadttheater in Riga, an
Stelle von Frau Morny Fräulein von Sugh (ſprich:
Tſchuck), früher in Linz, jetzt an der Königl.
Kroati=
ſchen Oper in Agram, an Stelle des Herrn Dramſch
Herr Otto Semper bisher am Hoftheater in
Wei=
mar, an Stelle der zweiten Soubrette Fräulein Meyer
Fräulein Kempner=Niklas aus Berlin; ferner
für zweite Altpartien Fräulein R it ter bisher
in Heidelberg, an Stelle von Fräulein
Birk=
holz Fräulein Kayſer in Mainz und an Stelle des
Herrn Bohne Herr Semler bisher in Eiſenach,
engagiert worden. Von dieſen haben hier gaſtiert Frl.
Prevoſt und die Herren Becker und Semper.
— Waldſchulen! Man ſchreibt uns: Mit
ſchweren Bedenken ſieht der Volksfreund das ſchnelle
Anwachſen der großen Städte, das nur dem
Kurzſich=
tigen ein Anzeichen erfreulichen Fortſchrittes erſcheint.
Läßt doch die Großſtadt den Menſchen oft nicht nur
körperlich, ſondern auch geiſtig entarten, da die mit
Notwendigkeit eintretende Entfremdung von der
Natur, die ſich in vielen Zügen ſpiegelt und oft genug
von Schulmännern zum Gegenſtand eingehender
Un=
terſuchungen gemacht worden iſt, auch die geiſtige
An=
ſchauung weſentlich beeinträchtigt. Blumengeſchmückte
Balkons, zierliche Beete an den Promenaden und ein
paar Spielplätze mitten in den Steinwüſten bilden
eben keinen Erſatz für Wald und Feld, für Wieſe und
Berg. Gegenüber aller Großſtadtüberkultur muß im
Intereſſe der Zukunft unſeres Volkes laut und lauter
der rechtverſtandene Ruf ertönen: Rückkehr zur Natur!
Da iſt nun ein erfreulicher Verſuch gemacht worden,
für unſere Jugend den Zuſammenhang mit der Natur
herzuſtellen, in den Waldſchulen. Und zwar gebührt
Charlottenburg, das Verdienſt, hier
bahnbre=
chend vorangegangen zu ſein. Bereits ſeit ſechs Jahren
werden ſchwächliche Gemeindeſchüler im Grunewald
unterrichtet. Seit dieſem Frühjahr hat man dieſe
Neuerung auch auf die Schüler und Schülerinnen der
höheren Lehranſtalten ausgedehnt. Unterricht, Bad.
Spiel, Anfertigung der Schularbeiten füllen den Tag
aus. Den ganzen Tag iſt das heranwachſende
Ge=
ſchlecht von köſtlicher Waldluft umrauſcht. Dann geht’s
abends heim zu Muttern. Noch iſt die Beteiligung an
der „höheren” Waldſchule für den Einzelnen reichlich
teuer. Aber es würde ein reiches Feld zur Betätigung
warmherziger Menſchenfreunde ſich erſchließen. Aus
dieſen Anfängen heraus ſehen wir ein verlockendes
Zukunftsbild unſerer Großſtadtſchulen ſich geſtalten:
Sie werden alljährlich auf Wochen oder Monate aufs
Land überſiedeln, ſich womöglich ihre Vorräte ſelbſt
kochen. Sie werden die Natur wieder kennen und
lieben lernen. Der Sinn für Heimat und Vaterland
wird lebendiger werden. Und ſie werden ſich unter
dieſen Verhältniſſen an Leib und Seele gedeihlicher
entfalten. Dadurch würde der geiſtigen Entartung und
der Ueberhandnahme nervöſer Zuſtände bei unſerer
Jugend wirkſam entgegengearbeitet.
* Tſingtau als Badeort. Aus Tſingtau
wird den Hamburger Nachrichten vom 4. Auguſt
ge=
ſchrieben: Die Badeſaiſon hat nun voll eingeſetzt. Die
Badegäſte aus Schanghai, Hongkong, Tientſin und aus
dem Innern haben ſich auch dieſes Jahr recht zahlreich
eingefunden. Die Hotels und Privatpenſionen ſind
bis auf den letzten Platz beſetzt. In einigen Tagen
findet das erſte Strandfeſt ſtatt, das diesmal ſich
beſon=
ders lebhaft geſtalten wird, da das amerikaniſche
Ge=
ſchwader hier ſein wird. Sogar der erſte Badegaſt
aus Deutſchland iſt eingetroffen, und wenn
unſere Hoffnungen nicht zu ſehr betrogen werden,
dann iſt die Zeit nicht allzu fern, wo wir zahlreiche
deutſche Badegäſte hier begrüßen dürfen. In 14 Tagen
reiſt man heute von Berlin nach Tſingtau. Vorläufig
noch von Dalny ab mit dem Dampfer, im Jahre 1912
kann man aber von Berlin bis Tientſin mit der Bahn
fahren, und dann werden gewiß auch durchgehende
Wagen Berlin-Tſingtau eingeſtellt werden. In einem
Jahre bereits iſt die Bahn Tientſin-Tſinanfu mit
Ausnahme der Brücke über den Gelben Fluß fertig,
und man kann mit dieſer kleinen Unterbrechung dann
ſchon ohne Dampferfahrt hierher kommen. Die Reiſe
über Sibirien iſt ſo bequem wie möglich, und wer den
Weg nicht auf gleiche Weiſe zurück machen will, dem
ſteht es frei, von hier, mit dem direkten Dampfer des
Norddeutſchen Lloyd nach der Heimat in 35 Tagen
zu=
rückzukehren. Auch der gleich lange Weg über Amerika
ſteht noch frei. Auf alle Fälle iſt die Reiſe über
Sibi=
rien und zurück nicht teurer, als ein gleich langer
Aufenthalt in einem europäiſchen Badeort. Wie kann
man auch die acht Wochen Sommerferien beſſer
aus=
nützen, als durch eine Reiſe hierher. Welch eine Menge
von Eindrücken! — Sibirien, Nordchina, der
Suez=
kanal, das Mittelmeer, Italien und Alpen uſw.!
* Kurzſchluß durch ein Inſekt. Katzen,
Ratten oder Mäuſe, die ſich in unvorſichtiger Weiſe
mit einer elektriſchen Leitung beſchäftigt hatten, ſind
ſchon oft der Anlaß von Kurzſchluß und den damit in
Verbindung ſtehenden Störungen und Gefahren
ge=
worden. Den Tieren ſelbſt bekommt das freilich auch
nicht gut, denn ſie büßen dabei wohl ſtets ihr Leben
ein. Daß auch kleinere Tiere gelegentlich gleiche
Uebel=
taten ausführen können, dafür bietet eine Mitteilung
des Kosmos aus Amerika ein Beiſpiel. In
Kalifor=
nien gibt es eine Geſellſchaft, die durch eine
Stromleit=
ung mit einer Spannung von 52000 Volt mehrere
Städte mit Elektrizität verſieht. Um Unfälle bei den
dort häufigen Gewittern zu verhindern, war die
Leit=
ung durch eine große Anzahl von Blitzableitern
ge=
ſchützt. Die in den Boden hineingehenden Leitungen
waren natürlich von dem Leitungsdraht durch einen
kurzen Zwiſchenraum getrennt, der eben von der
Elek=
trizität überſprungen werden ſollte, wenn während
eines Gewitters die Ladung zu ſtark anwuchs. Nun
war ein großes Inſekt — es wird nicht geſagt, von
welcher Art — auf den dummen Einfall gekommen, ſich
gerade in dieſem kleinen Raum einzuniſten, und hatte
dadurch eine Verbindung zwiſchen der Blitzſicherung
und der Leitung hergeſtellt, die zur Bildung eines
elek=
triſchen Bogens und damit zur Entladung der
geſam=
ten Leitung führte. Das Inſekt ſelbſt hat das
Ver=
brechen, das es auf dieſe Weiſe an dem Kapital der
Elektrizitätsgeſellſchaft verübt hatte, freilich nicht
über=
lebt. Der Fall iſt immerhin für Starkſtromleitungen
recht lehrreich und kann ſich wahrſcheinlich auch in
anderen Ländern ereignen.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
Nummer 200.
noch beſtand, ſtammte aus den dreißiger Jahren des
vori=
gen Jahrhunderts. In dem alten Haus wurde nach dem
Tode des Dichters eine Wirtſchaft betrieben, die „Zum
goldenen Bären” hieß und im Volksmund, wohl wegen
ihrer kleinen Räumlichkeiten, die Mauſefalle genannt
wurde. Eine nach der Zeichnung des Nürnberger
Künſt=
lers Johann Adam Klein von dem Kupferſtecher Friedrich
Fleiſchmann angefertigte Abbildung zeigt das Haus mit
den breiten, mit Butzenſcheiben verglaſten Fenſtern und
dem über die Gaſſe ragenden, an einer verzierten
Eiſen=
ſtange hängenden Wirtshausſchild. Das alte Haus fing
an, baufällig zu werden, und im Jahre 1835 mußte es
we=
gen drohenden Einſturzes geſtützt werden. Georg Wilder
hat dieſen Zuſtand durch eine Radierung verewigt. Aus
dieſer Zeit ſtammt alſo die jetzt zum Teil umgeänderte
Vorderanſicht des Hauſes. Das Rückgebäude iſt ziemlich
unverſehrt geblieben. Nur ein gotiſches Türlein iſt zur
Hälfte zugemauert worden, um als Fenſter zu dienen. Dieſe
kleine bauliche Aenderung wird bei dem jetzigen Umbau
des Hauſes wohl leicht wieder zu beſeitigen und der frühere
Zuſtand herzuſtellen ſein.
Elberfeld, 25. Aug. Sechs Filialleiter der
ſozialdemo=
kratiſchen Konſum=Genoſſenſchaft „Vorwärts” in Barmen
wurden heute von der Ferienſtrafkammer wegen
fortgeſetzter Unterſchlagungen zu Gefängnisſtrafen
verurteilt. Die Angeklagten hatten nach und nach Beträge
von 300 Mark bis zu 1000 Mark, im ganzen 3700 Mark,
aus der Tageskaſſe veruntreut, indem ſie weniger Geld
verbuchten, als vereinnahmt war. Bis auf etwa 1700 Mark
iſt die Genoſſenſchaft entſchädigt. Das Gericht verurteilte
fünf Angeklagte zu je 6 Wochen Gefängnis und den ſechſten
zu 2 Monaten Gefängnis. Als ſtrafmildernd kam in
Be=
tracht, daß das Gehalt der Angeklagten im Verhältnis zu
dem Umſatz der einzelnen Filialen nicht im Einklang ſtand
und daß es weiter an der nötigen Aufſicht gefehlt habe.
Eſſen (Ruhr), 25. Aug. Der Arbeiter Julius
Wis=
bär, der am 15. Auguſt in Borbeck in einem Kornfeld
einen 9jährigen Jungen ermordet hatte, wurde heute
nach=
mittag bei dem Verſuch, die belgiſche Grenze bei Herbesthal
zu überſchreiten, verhaftet.
Naumburg, 26. Aug. Der bekannte Kunſtgewerbler
Profeſſor Schulze in Namburg ſtieß mit ſeinem
Auto=
mobil, in dem noch ein Schauſpieler und der Direktor
des Köſener Kurtheaters ſaßen, mit einem Fuhrwerk
zu=
ſammen. Die Inſaſſen des Automobils mit Ausnahme
des Beſitzers erlitten leichte Verletzungen. Eine auf dem
Wagen ſitzende Frau wurde ſchwer verletzt.
Magdeburg, 25. Aug. Die Stadtverordneten
nahmen einſtimmig die Magiſtratsvorlage an, durch die
hilfsbedürftigen Veteranen aus den Kriegen von 1864,
1866 und 1870/71 ein einmaliger Ehrenſold von 20000
Mark bewilligt wird.
Bremen, 26. Aug. Nach einem Telegramm traf
der Dampfer „Königin Luiſe” des
Norddeut=
ſchen Lloyd, der auf der Reiſe” von New=York nach
Genua begriffen iſt, am 24. Auguſt auf 40 Grad 5 Min.
nördlicher Breite und 44 Grad 24 Min. weſtlicher
Länge das engliſche Schiff „Harveſt Queen”
aus Windſor (Neuſchottland) in ſinkendem
Zu=
ſtande und nahm die geſamte Mannſchaft an Bord,
nachdem das Schiff angezündet worden war.
Königsberg i. Pr., 26. Aug. In dem auf Hufen
gelegenen Tiergarten brach nach Mitternacht
Groß=
feuer aus, durch das der große Holzbau des
Haupt=
reſtaurants vollſtändig eingeäſchert wurde. Der
Feuer=
wehr gelang es nach mehrſtündiger Tätigkeit, die in
der Nähe befindlichen Baulichkeiten und den
Tier=
zwinger zu ſchützen. Das Geſchrei der durch die
Feuer=
garben und die furchtbare Glut aufgeſcheuchten Tiere
war weithin zu hören. Der Wirt und das Perſonal
konnten ſich retten, jedoch wurde faſt das ganze Hab
und Gut verbrannt.
Emden, 25. Aug. Die Vorunterſuchung wegen der
Borkumer Spionage=Affäre iſt jetzt
abgeſchloſ=
ſen, die Akten werden noch heute dem Erſten Reichsanwalt
überſandt. Die Ueberführung der Verhafteten nach Leipzig
ſteht unmittelbar bevor. Sie leugnen jedoch jede Schuld.
Durch die in ihrem Beſitz befindlichen Pläne, unzähligen
photographiſchen Aufnahmen uſw. werden ſie jedoch ſchwer
belaſtet. Es iſt feſtgeſtellt, daß Trench ſich als Reiſender
auch in Kopenhagen aufgehalten hat, wo er deutſche und
nordiſche Sprachſtudien trieb. Der Haupttäter iſt
Bran=
don. Er ſpricht ſehr gut deutſch und wird für einen
Offi=
zier gehalten.
Tarent, 25. Aug. An Bord des Panzerſchiffes „Regina
Margherita” platzte ein Keſſelrohr. Neun
Matro=
ſen wurden durch das ausſtrömende kochende Waſſer
ver=
brüht; zwei ſind ihren Verletzungen erlegen.
Meſſina, 25. Aug. Wie bekannt wird, ſoll ſich ein
engliſches Syndikat erboten haben, alle öffentlichen
Gebäude des zerſtörten Meſſina wieder
aufzu=
bauen. Der Plan begreift nicht nur die Kaſernen,
die Univerſität, die Gerichtsgebäude, das Gefängnis, die
Poſt, ſowie Regierungs= und Stadthäuſer in ſich, ſondern
umfaßt auch die geſamte Kanaliſation, ſowie die
Hafen=
anlagen einſchließlich der Molen und Kais. Die Bauzeit
für ſämtliche Werke ſoll fünf Jahre betragen. Eine
Lon=
doner Bank hat ſich bereit erklärt, 23 Millionen Pfund zu
3 v. H. für dieſe Bauten der Regierung vorzuſchießen. Eine
Antwort der Regierung liegt noch nicht vor, da die
Ent=
ſcheidung der Kammer hierzu nötig iſt.
Paris, 26. Aug. Aus Perigueux wird gemeldet,
daß ein aus Paris eingetroffener Korporal der Reſerve
namens Berbeſſou, der beim 50. Infanterie=Regiment ſeine
Waffenübung ableiſten ſollte, einen Sergeanten auf der
Straße anrempelte und nach einem kurzen Streit durch
ei=
nen Revolverſchuß niederſtreckte. Die Unterſuchung
ſoll ergeben haben, daß der Korporal in der Kaſerne
an=
deren Reſerviſten gegenüber den vor einigen Wochen in
Paris hingerichteten Mörder Liabeuf verherrlicht und
da=
bei Drohungen und Beſchimpfungen gegen Offiziere und
Unteroffiziere ausgeſtoßen habe.
Kriſtiania, 26. Aug. Ein in Chriſtiansſand gebauter,
für den Touriſtenverkehr beſtimmter Dampfer, ſollte an
dem Binnenſee Tinnsjoe vom Stapel laufen. Kaum hatte
der Dampfer das Waſſer erreicht, als er ſich auf die Seite
neigte und in 100 Meter Tiefe verſank. 40 Perſonen
konnten ſich noch im letzten Augenblick retten. Das Schiff
kann nicht mehr gehoben werden.
London, 26. Aug. In London und Umgebung tritt
ſeit einiger Zeit die Genickſtarre epidemiſch auf
und erregt unter der Bevölkerung große
Beunruhig=
ung. Bisher wurden in 10 Ortſchaften Krankheitsfälle
feſtgeſtellt. Der erſte Fall ereignete ſich vor 14 Tagen,
wo ein Dienſtmädchen von der Krankheit befallen
wurde. Seitdem ſind mehr als 130 Erkrankungen
vor=
gekommen, von denen mehr als 40 tödlich verliefen.
Odeſſa, 25. Aug. In den letzten vier Tagen ſind 12
peſtverdächtige Erkrankungen feſtgeſtellt
wor=
den. Die Zahl der Erkrankungen beträgt ſeit Anfang der
Epidemie 51 und 11 Todesfälle.
New=York, 25. Aug. Ungefähr 200 Hutmacher in
Dan=
burg ſind von den Gerichten in eine Strafe von 18000
Dollar genommen worden, wozu noch 40000 Dollar
Ge=
richtskoſten kommen, weil ſie die Erzeugniſſe der Hutfabrik
von Leewe und Co, in Danburg nach einem
vorhergegan=
genen Streik boykottiert hatten. Als Folge dieſes
Gerichtsurteils ſind die Häuſer der verurteilten Arbeiter
mit Beſchlag belegt worden. Jetzt haben aber die
Hut=
macher an die Supreme Court, den höchſten Gerichtshof
der Vereinigten Staaten, appelliert.
New=York, 26. Aug. Zu der Eiſenbahn=
Kata=
ſtrophe bei Durand wird noch berichtet: Der
Perſonenzug der Grand Trunk=Eiſenbahn fuhr mit
voller Gewalt auf den hinteren Teil des Chicago and
Montreal=Zuges, ſodaß der Pullmann=Wagen
zer=
ſchmettert und auf die Seite geworfen wurde. Alle
Reiſenden, von denen die meiſten ſchliefen, wurden
darin eingeſchloſſen. Die Trümmer gingen ſofort in
Flammen auf und 19 Inſaſſen des Pullmann=Wagens
verbrannten zu Aſche, 20 andere wurden verletzt,
dar=
unter eine Anzahl ſehr ſchwer. Von den
Schwerver=
letzten ringen mehrere mit dem Tode. Auch mehrere
Paſſagiere des Perſonenzuges wurden verletzt.
Kongreſſe und Verbandstage.
* Augsburg, 25. Aug. Katholikentag.
Nachmittags fand aus Anlaß des Katholikentages ein
Feſtmahl ſtatt, an dem mehrere Biſchöfe, ſowie das
Präſidium und zahlreiche Mitglieder des
Katholiken=
tages teilnahmen. Präſident Marx brachte ein lebhaft
aufgenommenes Hoch auf den Papſt, den Kaiſer und
den Prinzregenten aus.
In der vierten öffentlichen
Verſamm=
lung ſprach Landgerichtsdirektor Groeber=
Heil=
bronn über die ſoziale Entfremdung zwiſchen den
einzelnen Volksklaſſen und verurteilte insbeſondere
die Kampfesart der Sozialdemokratie, welche die
Wun=
den offen halten und nicht zu heilen verſuche. Wenn
trotz der Segnungen der Sozialgeſetzgebung eine
Zu=
friedenheit nicht eingetreten ſei, habe daran aber auch
die Geſetzgebung die Schuld, die zu ſehr unter dem
Einfluß des Liberalismus ſtehe. Der kollektive
Ar=
beitsvertrag ſei zu ſehr vernachläſſigt. Der Hauptfehler
ſei auch die Vernachläſſigung des Mittelſtandes und
ſchließlich die Abwendung vom Chriſtentum. Reallehrer
Bornewaſſer=Köln hielt einen Vortrag über
die Fürſorge für die ſchulentlaſſene Jugend. In dem
Schlußwort betonte der Präſident des Katholikentages,
Marx, die Tagung ſei ein Beweis für die Eintracht
der Kirche, eine glänzende Abwehr und Widerlegung
des Unglaubens. Redner trat für die konfeſſionelle
Schule und die geiſtliche Schulaufſicht ein. Er verlangte
volle Freiheit für die Kirche und alle Orden mit
Ein=
ſchluß der Jeſuiten. Während der ganzen
Verſamm=
lung ſei kein Wort gefallen, das Andersgläubige
ver=
letzen könne. Schließlich ſpendeten die anweſenden
Biſchöfe der Verſammlung den Segen. Dann wurde
unter Glockengeläute mit Abſingung des Tedeums die
57. Generalverſammlung der Katholiken Deutſchlands
geſchloſſen.
Königsberger Kaiſertage.
* Königsberg, 25. Aug. Die Kaiſerin empfing
heute nachmittag von 3 Uhr ab in Gegenwart der
Kron=
prinzeſſin und der Prinzeſſin Eitel Friedrich die Damen
des landſäſſigen Adels, die Damen der höheren Beamten
und die Damen der höheren Militärs. — Um 5¼ Uhr
machten der Kaiſer und die Kaiſerin gemeinſam eine
Au=
tomobilfahrt nach Luiſenwahl.
Um 7 Uhr abends fand bei dem Kaiſerpaar im
Mos=
kowiterſaale im königlichen Schloſſe Tafel für die
Provinz ſtatt. Hierbei ſaß der Kaiſer rechts von der
Kaiſerin, die anweſenden Fürſtlichkeiten ſchloſſen ſich zu
beiden Seiten an. Die Muſik bei dem Diner ſtellte das
Grenadier=Regiment Kronprinz (Oſtpreußiſches) Nr. 1.
Nach dem Trinkſpruch des Kaiſers ſpielte die Kapelle den
Yorckſchen Marſch. Nach dem Diner hielten die
Fürſtlich=
keiten Cercle und hörten eine von den vereinigten
Königs=
berger Männergeſangvereinen im Schloßhofe vorgetragene
Volkslieder=Serenade, die Prof. Schwalm dirigierte. Die
Stadt war auch heute abend glänzend illuminiert,
nament=
lich der Schloßteich, deſſen Ufer= und Brückenbeleuchtung
durch zahlloſe rote Lampions ein wunderbares Bild
ge=
währte.
* Königsberg, 26. Aug. Der Kaiſer
machte heute vormittag gegen 10 Uhr mit dem Fürſten
zu Fürſtenberg eine Ausfahrt im Automobil. Die
Kai=
ſerin begab ſich bald darauf zu Wagen mit der
Prin=
zeſſin Viktoria Luiſe, begleitet von dem
Oberpräſiden=
ten von Windheim, zu der Provinzial=Blindenanſtalt.
Die Kronprinzeſſin und die Prinzeſſin Eitel Friedrich
ſind um 9 Uhr 50 Min. vom Oſtbahnhof nach Danzig
abgereiſt. Die kaiſerlichen Prinzen begaben ſich im
Automobil dorthin.
* Königsberg, 25. Aug. Bei der heutigen
Abendtafel für die Provinz brachte der
Kai=
ſer folgenden Trinkſpruch aus:
Es liegt mir am Herzen, den Herren der Provinz der
Freude Ihrer Majeſtät der Kaiſerin und meiner Ausdruck
zu geben, daß wir wiederum in den Grenzen dieſes ſchönen
Landes uns befinden und daß wir von ſeiten der
Bürger=
ſchaft unſerer treuen Königsſtadt und der Provinz in ſo
begeiſterter Weiſe empfangen worden ſind. Die
Stim=
mung, die in dieſen Tagen in Königsberg zum Ausdruck
kommt, iſt der beſte Beweis dafür, daß ganz beſonders
innige Bande Stadt und Provinz mit unſerem Hauſe
ver=
binden. Und in der Tat, wenn man zurückblickt auf die
Geſchichte des Landes und des Hauſes, ſo ergibt ſich
dar=
aus, daß große und bedeutende Abſchnitte beiden
gemein=
ſam ſind. Hier war es, wo der Große Kurfürſt aus
Kleines Feuilleton.
* Eine neue Johannes=Legende. Unter
dieſer Ueberſchrift veröffentlichen die Münchener N.
Nach=
richten folgende ergötzliche Geſchichte: Und es geſchah, daß
Johannes, der Jünger von Oberammergau, ſeinen Haß
warf auf die, ſo engliſche Worte im Munde führten und
ihm mit Liebesanträgen nachſtelleten. Und da das Spiel
am Berge Kofel zu Ende war, legte er ſein faltiges
Ge=
wand von ſich, griff nach der „Ledernen” und den
Genagel=
ten, ſtülpte das „Greane” auf ſein Lockenhaupt und fuhr
gen München. Da begab es ſich, daß er auf einen Platz
kam im Herzen der Stadt. Und ſiehe, da ſtanden Hunderte
von Menſchen auf einem ſchmalen Steig und ſahen hinauf
zu einem Turm, da die Schäffler ihren Reifentanz tanzten.
„Dreimal wird der Hahn krähen”, ſagte einer, der neben
ihm ſtand.
Und es begab ſich zur ſelbigen Stunde, daß auf dem
ſelbigen Platze ein Mann ſtand, ſo man „das Auge des
Geſetzes” nannte. Und derſelbige Mann war tief in
Ge=
danken. Das kam zwar ſelten vor; aber in jenen Tagen
war eine Untat in der Stadt geſchehen. Eine Frau, als
Dienſtmädchen verkleidet, hatte einer alten Frau um
ſchnö=
der Silberlinge willen das Leben genommen. Das hatte
denſelbigen Mann, den Wächter des Geſetzes, zum Denken
gezwungen. Und er ſchaute oft aus, ob er die Verruchte
nicht unter der Menge fände. Und ſiehe, das „Auge des
Geſetzes” ſah einen ſeltſamen Mann. Dichte Locken
quol=
len ihm unter dem grünen Hütl hervor und ſein Geſicht
war wie das eines Weibes. Und abermals dachte der
Wächter des Geſetzes, dachte, der Mann ſei ein verkleidetes
Weib. Und fragte ſich, warum das Weib wohl in
Män=
nerkleidern ſei. Und ſiehe, da kam ihm die Erleuchtung!
Und ehe der Hahn auf dem Turme dreimal krähte,
war Johannes, der Jünger, verhaftet.
Man ſchleppte ihn in ein finſteres Haus an der
Wein=
ſtraße. „Wie heißen Sie, Fräulein?” fragte man ihn dort.
„Alfred Bierling!“ — „An beſſernen Namen ham S’ Eanah
wohl in der Schnelligkeit nöt z’ſammalüag’n könna?” Und
er ſei Schauſpieler von Oberammergau, ſagte der
Verhaf=
tete. Der Schutzmann zauſte ihm die Haare. „Die ſan echt,
dös is koa Perrück’n nöt. Wer’n ma ſcho ſehg’n, ob S
a Frau ſan oder a Mannderl. Dös ſell ka ma ſcho noch
konſtatiern auf der Polizei. Gengas nur mit!” Und dann
rief er eine Arreſtwärterin. „So, da ſteht a Of’nſchirm.
Hinter dem ziag’n Sie ſich aus. Brauchn Eahna nöt zu
genier', Fräulein. I geh außer derweil und vor der Frau
Huber brauch’n S Eanah net zu ſchama!” Und ſo ging
er von dannen und wartete draußen vor der Tür.
Nach fünf Minuten ſtürzte Frau Huber, die Hand
g’ſchamig vor den Augen, entſetzt aus dem Zimmer. „Was
is paſſiert?” frug der Schutzmann. „Dös ſell ſag i Eahna,
Herr Schutzmann, wenn S mi noch amal an Mann
unter=
ſuacha laſſn . . ."
So meldete der Draht aus Oberammergau. So ganz
unmöglich war ja der Mißgriff nicht. Freilich, die
Ge=
ſchichte war zu ſchön, um wahr zu ſein. Vielleicht erzählt
die hohe Polizei etwas davon! Auf dem Marienplatz
fragte ich den Schutzmann, ob er wiſſe, daß man geſtern auf
dem Marienplatz eine als Mann verkleidete Frau verhaftet
habe. „Des kann vorkommen” ſagte er. Und dann habe
es ſich herausgeſtellt, daß die Frau der Johannes von
Oberammergau ſei. Da reckte ſich der Schutzmann in die
Höhe. „Da ſan S ſcho ſchön og’log’n word’n, mei Liaba.
So was paſſiert bei uns nöt. Wenigſtens nöt beim erſten
Bezirk. Was denka S Eahna denn! Mir do herin vom
erſten Bezirk ſan doch koane Trottel! Wiſſn S da herin
am Marienplatz ſan ſo beſſerne Schutzleut. Bei dem
Frem=
denverkehr is dös aa nötig. Do ſan gebildete Leut herin.
Dene paſſiert ſo was nöt, daß den Bierling für a Weib
halt’n. Drauß’n in Sendling, wenn’s gwen wär. Aber
da herin am Marienplatz. I kanns Eahna ſcho ſag’n: Sie
ſan ang’log’n word’n!“
Und der ſympathiſche Schutzmann hatte Recht. Der
Polizeidirektion war, wie ſo oft, nichts von der Affäre
bekannt.
** Vom Leben des Exſultans Abdul
Hamid des Gefangenen von Saloniki, berichtet
Cabaſino Renda im Giornale d’Italia. Die ganze Nacht
wandert Abdul Hamid aus einem Zimmer in das
andere in der Villa Allatini, immer in tödlicher Angſt
um ſein Leben, bis er ſchließlich völlig erſchöpft auf
einen Diwan niederſinkt und ein paar Stunden
un=
ruhigen Schlafes findet. Am Tage arbeitet er, ſeiner
alten Vorliebe folgend, als Tiſchler; das dazu nötige
Werkzeug durfte er aus Konſtantinopel mitnehmen,
aber er mußte ſich von dem deutſchen Tiſchler trennen,
der ihn im Yildiz=Kiosk in ſeinem Handwerk
unter=
wies. Erſt vor kurzem vollendete er einen prächtigen
Schrank, und nun hatte er den dringenden Wunſch,
ſeine Arbeit zu verkaufen, um zu ſehen, wieviel ſie
wert iſt. Er erhielt jedoch nicht die Erlaubnis dazu,
da man befürchtete, er könnte ein Geheimfach in den
Schrank eingebaut haben, um hier Schriftſtücke für ſeine
Freunde zu verbergen. Sein Haß gilt heute nicht ſo
ſehr ſeinen Feinden, als denen, denen er Gutes getan
und die ihn in der Stunde der Not verrieten. Als das
Perſonal der Villa ihm zu ſeinem Geburtstag
gratu=
lierte, weinte er bitterlich und ſagte: „Ihr ſolltet nicht
vergeſſen, daß ich ein mächtiger Sultan war; es iſt
ein ſchlechter Spaß von Euch, mir zu gratulieren,
wäh=
rend ich dem Unglück verfallen bin.” Auch ſein
Lieb=
lingsſohn hat ſich von ihm abgewendet, und nur ein
früherer Diener blieb ihm treu und machte einen
ver=
wegenen Verſuch zu ſeiner Befreiung. Es gelang
dieſem, als einer der täglichen Lieferanten verkleidet,
bis zu dem Sultan vorzudringen, und er wollte die
Kleidung mit ihm tauſchen und an ſeiner Stelle
blei=
ben, auch wenn der Galgen ihn erwartete. Aber Abdul
Hamid mußte ſich den Bart ſchneiden laſſen, ſo daß
ſchließlich der lange Aufenthalt des Dieners bei ihm
Verdacht erweckte und der Fluchtverſuch entdeckt ward.
— Hünter den Kuliſſen des „Kientopps”.
Die kinematrographiſche Vorführung des
vielbeſproche=
nen Ringkampfes zwiſchen Johnſon und Jeffries hat
nach der Entſcheidung neue Erregungen hervorgerufen
und zu mannigfachen Unruhen Anlaß gegeben, die ſich
ſogar bis nach Europa fortſetzten. Erſt jüngſt war ganz
Dublin in zwei Parteien geteilt, von denen die eine
die Vorſtellung mit allen Mitteln zu verhindern ſuchte,
während die andere begierig nach dieſem ſenſationellen
Schauſpiel verlangte. Die kinematographiſchen
Auf=
nahmen dieſes Triumphes der ſchwarzen Boxkunſt
wurden mit beſonderer Sorgfalt vorgenommen. Zehn
Apparate waren rund um die Arena aufgeſtellt, ſo lange
der Kampf dauerte. Während der fünfzehn Runden
waren geübte Photographen beſtändig tätig und
ſicher=
ten ſich 30000 Fuß Films für die Darſtellung der
leben=
den Bilder. Die erſte Vorführung ſand wenige Tage
nachher in New=York ſtatt, bei richtigen Theaterpreiſen,
der Sitz zu 1—2 Dollars. Gewaltige Anerbietungen
waren von verſchiedenen Imprefarii gemacht worden,
um ſich das Recht der Aufführung in den einzelnen
Staaten zu ſichern. So ſoll Oskar Hammerſtein für die
erſte Darbietung der Films in New=York die Summe
von 20000 Dollars geboten haben; in manchen Staaten
waren für das Privileg der Aufführung Gebote bis zu
50000 Dollars gemacht worden. Doch nicht immer ſteht
den Kinematographentheatern eine ſolche Senſation
zur Verfügung, ſondern die aufregenden und
ſpannen=
den Bilder, mit denen der Kientopp ſein Publikum
un=
terhält, müſſen mit vielem Kopfzerbrechen ausgedacht
und mit großer Sorgfalt vorbereitet werden. Einige
roße Firmen, die kinematographiſche Bilder
verfer=
tigen, haben zu dieſem Zweck beſondere Theater erbaut
und eine ganze Armee von Schauſpielern engagiert,
um für die Aufnahmen möglichſt großartige und
natur=
getreue Szenerien und Handlungen zu arrangieren=
Nummer 200.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
Seite 5.
eigenem Recht zum ſouveränen Herzog in Preußen ſich
machte, hier ſetzte ſich ſein Sohn die Königskrone auf das
Haupt und das ſouveräne Haus Brandenburg trat damit
in die Reihe ber europäiſchen Mächte ein. Friedrich
Wil=
helm I. ſtabilierte hier ſeine Autorität wie einen rocher
de bronze. Unter Friedrich dem Großen hat die
Provinz Freude und Leid ſeiner Regierung geteilt. Dann
kam die ſchwere Zeit der Prüfung. Der große
Soldaten=
kaiſer der Franzoſen reſidierte hier im Schloß und ließ,
nachdem Preußens Macht zuſammengebrochen war, ſeine
erbarmungsloſe Hand Stadt und Land fühlen. Hier wurde
aber auch der Gedanke zur Erhebung und Befreiung des
Vaterlandes am erſten zur Tat. Auf Tauroggen folgte der
begeiſterte Beſchluß des preußiſchen (Provinziallandtages,
als der alte eiſerne York die Herren mit flammender Rede
begeiſterte, das Werk der Befreiung zu beginnen. Und hier
ſetzte ſich mein Großvater wiederum aus eigenem
Recht die preußiſche Königskrone aufs Haupt, noch einmal
beſtimmt hervorhebend, daß ſie von Gottes Gnaden allein
ihm verliehen ſei und nicht von Parlamenten,
Volksver=
ſammlungen und Volksbeſchlüſſen, und daß er ſich ſo als
auserwähltes Inſtrument des Himmels anſehe und als
ſolches ſeine Regenten= und Herrſcherpflichten verſehe. Und
mit dieſer Krone geſchmückt, zog er, vor vierzig Jahren,
ins Feld, um zu ihr noch die Kaiſerkrone zu erringen.
Fürwahr, was für ein Weg bis zu dem berühmten
Tele=
gramm des Kaiſers an meine ſelige Großmutter: „Welche
Wendung durch Gottes Fügung!“
Dieſes Bild würde jedoch unvollkommen ſein, wenn
ich nicht einer Figur gedächte, die beſonders in dieſem
Jahre das preußiſche, und ich kann wohl ſagen, das
deutſche Volk beſchäftigt und von neuem gepackt hat, es
iſt die Zeit unſeres Zuſammenbruches und unſerer
Er=
hebung gar nicht denkbar, ohne die Geſtalt der
Köni=
gin Luiſe! Auch die Stadt Königsberg und die
Provinz Oſtpreußen haben dieſen Engel in
Menſchen=
geſtalt unter ſich wandeln geſehen, ſind von ihr
beein=
flußt worden und haben auch mit ihr ſo ſchweres Leid
getragen. Die hohe Königin iſt von vielen Seiten
ein=
gehend geſchildert worden, und unſer Volk hat ſich in
dankbarer Erinnerung mit ihr beſchäftigt. Aber ich
meine, das eine kann nicht genug hervorgehoben
wer=
den, daß in dem allgemeinen Zuſammenbruch unſeres
Vaterlandes, wo ſelbſt Staatsmänner und Heerführer
alles für verloren gaben, die Königin die einzige
ge=
weſen iſt, die nie einen Augenblick an der Zukunft des
Vaterlandes gezweifelt hat. Sie hat durch ihr
Bei=
ſpiel, durch ihre Briefe, durch ihr Zureden und durch
die Erziehung ihrer Kinder dem Volke den Weg
ge=
wieſen, auf dem es ſich wiederfinden konnte. Sie hat
die Umkehr zur Religion und damit die Umkehr zur
Selbſterkenntnis und zum Selbſtvertrauen bewieſen.
Sie hat unſer Volk angefeuert zu dem Gedanken, ſich
wieder um den König zu ſcharen und die Freiheit
zurückzugewinnen. Und als ſie — eine hohe Märtyrerin
— verblichen war, und die Begeiſterung im Lande
auf=
flammte und alt und jung zu den Waffen griff, um
die Unterdrücker aus dem Lande zu treiben, da iſt ſie
im Geiſte vor den Fahnen hergeſchritten und hat den
Mut der Krieger belebt, daß das große Werk vollbracht
werden konnte.
Die hohe Figur der Königin Luiſe lehrt
uns, daß, wie ſie einſt ihre Söhne vor allen
Dingen mit dem einen Gedanken erfüllt,
die Ehre wieder herzuſtellen, das
Vater=
land zu verteidigen, wir Männer alle kriegeriſchen
Tugenden pflegen ſollen; wie in der Zeit der Erhebung
Jung und Alt herbeiſtrömte, und das Letzte hergab,
wie ſelbſt Frauen und Mädchen ihre Haare nicht
ſchon=
ten, ſo ſollen auch wir ſtets bereit ſein, um vor allem
unſere Rüſtung lückenlos zu erhalten, im Hinblick
dar=
auf, daß unſere Nachbarmächte ſo gewaltige Fortſchritte
gemacht haben. Denn nur auf unſerer Rüſtung beruht
unſer Friede. Und was ſollen unſere Frauen von der
Königin lernen? Sie ſollen lernen, daß die
Hauptauf=
gabe der deutſchen Frau nicht auf dem Gebiet des
Ver=
ſammlungs= und Vereinsweſens liegt, nicht in dem
Erreichen von vermeintlichen Rechten, in denen ſie es
den Männern gleichtun können, ſondern in der ſtillen
Arbeit im Hauſe und in der Familie. Sie ſollen die
junge Generation erziehen, vor allen Dingen zum
Ge=
horſam und zum Reſpekt vor dem Alter! Sie ſollen
Kindern und Kindeskindern klar machen, daß es heute
nicht darauf ankommt, ſich auszuleben auf Koſten
anderer, ſeine Ziele zu erreichen auf Koſten des
Vater=
landes, ſondern einzig und allein das Vaterland im
Auge zu haben, einzig und allein alle Kräfte und alle
Sinne für das Wohl des Vaterlandes einzuſetzen. Das
iſt die Lehre, die die hohe Geſtalt uns überliefert hat,
die unſer Vaterland und die Bürgerſchaft dieſer Stadt
auf ihrem ſchlichten Denkmal ſo ſchön „den guten
Genius Preußens” genannt hat. Ich hege die feſte
Hoffnung, daß alle hier verſammelten Oſtpreußen mich
verſtehen und daß, wenn ſie wieder heimgehen zu ihrem
Werk und ihrer Hantierung, ſie ſich von dieſem
Gedan=
ken erfüllen laſſen. Alles ſoll mitarbeiten am Wohle
des Vaterlandes, gleichgültig, wer und wo er ſei. Und
ebenſo wird für mich der Weg dieſer hohen
Verbliche=
nen vorbildlich ſein, wie er meinem Großvater
vor=
bildlich war. Als Inſtrument des Herrn mich
betrach=
tend, ohne Rückſicht auf Tagesanſichten und
Meinun=
gen, gehe ich meinen Weg, der einzig und allein der
Wohlfahrt und friedlichen Entwicklung unſeres
Vater=
landes gewidmet iſt. Aber ich bedarf hierbei der
Mit=
arbeit eines jeden im Lande, und zu dieſer Mitarbeit
möchte ich auch Sie jetzt aufgefordert haben, daß dieſe
Geſinnung in der Provinz Oſtpreußen ſtets herrſche
und mir Ihre Hilfe in meinem Streben zuteil werden
möge, darauf leere ich mein Glas. Es lebe die
Pro=
vinz Oſtpreußen hoch, hoch hoch!
* Königsberg, 26. Aug. Der Kaiſerin
haben ſich während ihres Aufenthalts in der
Provin=
zial=Blindenanſtalt der Vorſtand des
Provinzial=
vereins vom Roten Kreuz, der Vorſtand des
Provin=
ßialverbandes der Vaterländiſchen Frauenvereine der
Provinz Oſtpreußen, der Vorſtand des Vereins
„Frauenhilfe” und der engere Ausſchuß des
evange=
liſch=kirchlichen Hilfsvereins vorgeſtellt. Auf der
Rück=
fahrt nach dem Schloſſe verließ die Kaiſerin vor dem
Schloßportal den Wagen, um die neuen Anlagen am
Schloßteich zu beſichtigen. Der Kaiſer, der ſeinen
Ausflug im Automobil bis nach dem Oſtſeebade Kranz
an der ſamländiſchen Küſte ausgedehnt hatte, kehrte
um 12 Uhr 50 Minuten ins Schloß zurück. Nachdem
um 1 Uhr die Muſikaliſche Akademie im Schloſſe einige
Chöre und lithauiſche Volkslieder zum Vortrag
ge=
bracht hatte, begaben ſich der Kaiſer und die Kaiſerin
mit der Prinzeſſin Viktoria Luiſe, überall von
herz=
lichen Kundgebungen der Menge begleitet, im
Auto=
mobil zum Bahnhofe. Nach herzlicher Verabſchiedung
von den Anweſenden erfolgte kurz nach 2 Uhr die
Ab=
fahrt nach Danzig im Sonderzug.
Der Zarenbeſuch in Friedberg.
** Die Ankunft der ruſſiſchen Kaiſerfamilie in
Schloß Friedberg wird nach den neueſten Informationen
am Montag nachmittag zwiſchen 3 und 5 Uhr erfolgen,
und zwar vorausſichtlich mittels Sonderzuges direkt auf
Bahnhof Friedberg, woſelbſt nur ein Empfang durch
die fürſtlichen Angehörigen und eine kleine Anzahl
behörd=
licher Perſönlichkeiten erfolgt. Die Ankunft der
Großher=
zoglichen Familie und der Prinzeſſin Viktoria von
Schles=
wig=Holſtein wird am Samstag vormittag gegen 11 Uhr
erwartet. Am Dienstag oder Mittwoch treffen die
Prinz=
lich Battenbergſchen Herrſchaften von Schloß Heiligenberg
in Friedberg ein und im Laufe der Woche folgen dann
auch Prinz und Prinzeſſin Heinrich von Preußen, doch iſt
ein genauer Termin für die Ankunft noch nicht beſtimmt.
Inzwiſchen werden auf dem Schloß und in der Stadt
durch viele eifrige Hände die letzten Vorbereitungen zum
Empfang der hohen Gäſte getroffen. Heute vormittag
brachte ein Extrazug aus dem Darmſtädter Marſtall vier
Galawagen, die ausſchließlich für die ruſſiſchen und die
heſſiſchen Herrſchaften zur Verfügung ſtehen ſollen, und
eine Anzahl Reit= und Wagenpferde mit
Bedienungs=
mannſchaften, ferner zehlreiche Koffer und Kiſten mit
Tafelgeräten, Kücheneinrichtungen uſw. aus Darmſtadt und
Schloß Wolfsgarten. Die verſchiedenen Abteilungen der
Ehrenkompagnie, im ganzen 192 Mann, waren heute bis
mittags 1 Uhr vollzählig hier verſammelt. Weiter iſt auch
der Chef der kaiſerlich ruſſiſchen Palaſtwache, Oberſt
Gerardi, hier eingetroffen und hat im „Hotel Trapp”
Wohnung erhalten; die etwa 20 ruſſiſchen
Kriminalbeam=
ten, die gleichfalls zum Sicherheitsdienſt der Zarenfamilie
herangezogen wurden, ſind größtenteils in der Stadt
un=
tergebracht, während mehrere hohe ruſſiſche Beamte, wie
der Chef des Hausminiſteriums, General Moſſolin, der
Chef des Generalſtabes, Prinz Orloff, und ein
General=
adjutant des Zaren in Homburger Hotels einlogiert
wur=
den. Außer der am ſüdlichen Eingangstore befindlichen
Militärwache wird in einem Häuschen auf dem
Schloß=
terrain neben der Polizeiwache, die dem inneren Schloßtor
gegenüberliegt, noch eine zweite Militärwache eingerichtet,
die auch den Sicherheitsdienſt in der Nähe des
Schloß=
parks und der nicht geöffneten Schloßzugänge zu
ver=
ſehen hat.
Es iſt übrigens eine völlig falſche Darſtellung in
vielen auswärtigen Blättern, daß der Schloßhof und
die Umgebung des Schloſſes ſchon lange für jeden
Ver=
kehr geſperrt ſeien. Noch heute nachmittag betrachteten
zahlreiche Fremde, namentlich aus Bad Nauheim,
gänz=
lich unbehindert die mannigfachen Vorbereitungen,
Häuſerſchmückungen und die Errichtung von
Laub=
gängen mit Fahnenſtangen auf dem Schloßhof, die
Schloßkirche, den St. Georgsbrunnen uſw. Erſt am
Mittag wurde der geſtern ſchon erwähnte „
mittelalter=
liche Schlaabaum” unmittelbar beim erſten
Eingangs=
tor angebracht, eine mit der Hand aufzuhebende
hölzerne Stange, und von dieſem Zeitpunkte ab ſollen
nur noch diejenigen Perſonen das Schloßterrain
be=
treten, die vom Kreisamt durch Karten legitimiert ſind.
Dazu gehören die mehr als hundert Bewohner der
zahlreichen kleinen Häuſer, die früher den Burgmannen
als Wohnung dienten, die zirka 170 Schüler des
Lehrer=
ſeminars, die erwachſenen Schülerinnen der „Schiller=
ſchule” u. a m.
Das bunte, abwechſelungsreiche Bild der Stadt
wurde heute noch beſonders dadurch belebt, daß in der
Umgebung Scharfſchießen verſchiedener Regimenter, ſo
mehrerer Batterien des 63. Artillerie=Regiments aus
Frankfurt und des 27. Artillerie=Regiments aus
Wies=
baden, ſtattfand.
Luftſchiffahrt.
* Paris, 26. Aug. Aus Toul wird gemeldet, daß
geſtern ein Nachtmanöver ſtattgefunden habe, an
welchem zum erſten Male ein Aeroplan teilnahm, deſſen
Lenker der bekannte Flieger Leutnant Fequant
geweſen iſt.
* Paris, 26. Aug. Das Journal berichtet, daß
an den diesjährigen großen Manövern vier
Lenkballons teilnehmen werden, deren
Zugehörig=
keit zu den verſchiedenen Korps durch verſchiedene
Ab=
zeichen kenntlich gemacht werden ſoll.
sr. Zum Internationalen
Flug=
meeting von Bordeaux, das in der Zeit vom
11. bis 18. September veranſtaltet wird und mit
Prei=
ſen in Höhe von 245000 Francs dotiert iſt, haben
bis=
her nicht weniger als 5 Antoinette=Piloten gemeldet,
und zwar Thomas Labouchere, Kuller, von Mumm
und Ruchonnet. Als ſechſter Teilnehmer ließ ſich noch
Leblanc, der Sieger der franzöſiſchen
Aeroplanrund=
fahrt, einſchreiben.
Sport.
Pfr. Rennen zu Baden=Baden. Altes
Schloß=Rennen; 6200 Mark, Diſtanz 1800 Meter: 1.
Hrn. H. Widmers Bajazzo (O'Connor), 2. Carthage III
(Ryan), 2. La Jacquerie (Curry). Tot. 19:10, Pl. 14,
19:10; Unplaziert: Prince Albert II, Saut Perilleix,
Tileing (4.). Sehr leicht, 2—¾ Lg. — Prinz Hermann
von Sachſen=Weimar=Memorial; Preis 25000 Mark,
Diſtanz 2000 Meter: 1. Herrn Haniels Adjunkt (
Mil=
ler), 2. Star (Spear), 3. Hort (O'Connor). Tot. 23:10,
Pl. 11, 11:10; Unpl.: Lockung. Scharfer Kampf, Kopf-
2—3 Lg. — Kincſem=Rennen; 13500 Mark, Diſtanz 1200
Meter: 1. Königl. Hauptgeſtüt Graditz” Abendluft
(Bullock), 2. Königsſee (O'Connor), 3. Roma (C. Aylin).
Tot. 13:10, Pl. 11, 12:10; Unpl.: Signorina. Verhalten,
2½—2 Lg. — Waſſerfalls=Handikap; 13000 Mk., Diſtanz
2400 Meter: 1. Vicomte G. de Fontarces Saint Juſt II
(Ryan), 2. Edelmann (Childs), 3. Cola Rienzi (
Cle=
minſon). Tot. 17:10, Pl. 33, 33, 21:10; Unpl.: Kumamoto
(4.), Gauß, Oſtende, Orme du Mail, Matutina,
Bur=
wood, Erneſt II. Sicher ¾—½ Lg. — Saida Steeple=
Chaſe; 7000 Mark, Diſtanz 4000 Meter: 1. Dr. K.
Reinshagens Tabou (Birghan), 2. Billy Goat (
Char=
vat), 3. Viſegrad (Wiſchek). Tot. 14:10, Pl. 10, 11:10;
Unpl.: Sands (angeh.). Weile, 3—3 Lg. — Merkur=
Hürden=Rennen; 4200 Mark, Diſtanz 2800 Meter: 1.
Geſtüt Gürzenichs Jack Horner (Naſh), 2. Prince
Albert II (Head), 3. Saint Hilaire (Carter). Tot. 59:10,
Pl. 14, 13, 12:10; Unpl.: Enfant de Miracle, (4.),
Mano=
lesko, Villageois, Gyges, Le Guide, La Belle Etoile,
Mrs. Dit. Sicher, ¾—½ Lg.
Ar. Ein neuer Sieg von Mercedes wird
aus Petersburg gemeldet, und zwar gewann ein
Wa=
gen der deutſchen Firma, der von Dogne gemeldet
und geſteuert wurde, die vom kaiſerlich ruſſiſchen
Autumobil=Klub veranſtaltete Tourenfahrt Moskau=
Niſchni Nowgorod. Auch bei dem während der
Tou=
renfahrt abgehaltenen Flachrennen über einen Werſt
(1067 Meter) in der Nähe von Niſchni Nowgorod
ſiegte der Mercedes=Wagen, indem er die Strecke in
der Rekordzeit von 26,2 Sekunden zurücklegte.
Militäriſches.
sr. Intereſſante Verſuche mit
Auko=
mobilen und Lenkballons werden bei den
diesjährigen Kaiſer=Manövern gemacht
werden. Zum erſten Male ſollen nämlich zur
Ver=
ſorgung der beiden Militär=Luftkreuzer „M III” und
„P II” mit Waſſerſtoffgas Gas=Laſtautomobile
ver=
wendet werden. Das für die Ballons notwendige
Waſſerſtoffgas wird zunächſt auf Eiſenbahnwagen, die
28000 Kubikmeter faſſen, von der Fabrik nach dem
Manövergelände und dann von dem Bahnhof aus
durch die Laſtautomobile auf das Manövergelände
direkt befördert werden. Die Automobile können 1200
Kubikmeter Gasfüllung aufnehmen. Im übrigen
werden ſich noch ungefähr 70 Automobile an den
Kai=
ſermanövern beteiligen. Zwölf Perſonenautomobild
ſind zur Beförderung der Gäſte des Kaiſers beſtimmt;
von den 39 Perſonen=Automobilen, die das Freiwillige
Automobilkorps ſtellt, erhalten: das Kriegsminiſterium
fünf, die Manöverleitung und der Chef des
Militär=
kabinetts 22, die Generalkommandos des 1. und des
17. Armeekorps zehn Automobile. Zur Nachrichten=
Uebermittelung ſtehen weitere 22 Mitglieder des
Frei=
willigen Motorfahrerkorps zur Verfügung. Von den
Automobil=Laſtzügen werden 15, ſowie eine
Automo=
bilwerkſtatt an den Manövern teilnehmen.
Von der Brüſſeler Weltausſtellung.
* Brüſſel, 25. Aug. Die Leitung der
Welt=
ausſtellung hat die Reviſion der Feuerſchutz=
Einrichtungen auf der Ausſtellung nunmehr beendet
und etwa erforderliche Ergänzungen durchgeführt.
Beſon=
dere Rückſicht iſt dabei auf die fremden Nationen
genom=
men worden, deren Wünſchen bereitwilligſt und in
ent=
gegenkommender Weiſe entſprochen worden iſt.
Insbeſon=
dere wurde für die deutſche Abteilung eine beſondere
Feuerwache zugeſtanden. Man kam nach eingehender
Prü=
fung gemeinſchaftlich zu dem Ergebnis, daß es zweckmäßig
ſei, für dieſe Feuerwache deutſche Feuerwehrleute
heranzuziehen und zwar aus denſelben Gründen, aus
de=
nen die franzöſiſche Kolonie ſowohl als auch die
hollän=
diſche Abteilung von vornherein einheimiſche Soldaten
herangezogen haben. Da die übrigen Wächter der
deut=
ſchen Abteilung ſämtlich Deutſche ſind, könnte bei dem
Ausbruch eines Feuers die Unmöglichkeit, ſich mit den
belgiſchen Feuerwehrleuten zu verſtändigen, gerade den
erſten und wichtigſten Angriff unwirkſam machen und
da=
durch die Abteilung der Gefahr der Vernichtung ausſetzen.
Lediglich aus dieſen Gründen iſt die Verſtändigung mit
der belgiſchen Ausſtellungsleitung erfolgt, wonach die
Feuerwache der deutſchen Abteilung von der Berliner
Feuerwehr geſtellt wird. Sie unterſteht zunächſt
unmittel=
bar dem Reichskommiſſar, tritt aber im Falle eines
Bran=
des, der nicht ſofort gelöſcht werden kann, unter das
Kom=
mando des dienſttuenden belgiſchen Offiziers der
Feuer=
wehr. — Inzwiſchen ſind auch die Vorarbeiten für
den Neuaufbau für den niedergebrannten Teil der
Ausſtellung ſo weit gefördert, als ſich die neue Faſſade in
wenigen Tagen an der alten Stelle erheben wird. Auch
die Wiederherſtellung des abgebrannten Teiles der
fran=
zöſiſchen Abteilung iſt weit fortgeſchritten, ſodaß der
Be=
ſucher binnen kurzem den Spuren des Brandunglücks nicht
mehr begegnen wird.
Die Cholera.
* Wien, 26. Aug. Das Sanitätsdepartement des
Miniſteriums des Innern teilt mit: Die
bakteriolo=
giſche Unterſuchung habe in zwei Fällen, nämlich
in dem der vor einigen Tagen verſtorbenen Frau Feld
und des erkrankten Dienſtmädchens Hofmann, die
aſiatiſche Cholera ergeben. Es ſind weitgehende
Vorkehrungen getroffen.
* Lemberg, 25. Aug. Die bakteriologiſche
Unter=
ſuchung hat ergeben, daß bei einem Maurer, der unter
verdächtigen Symptomen geſtorben war, Cholera
vorgelegen hat.
* Preßburg, 26. Aug. Die auf einem von
Rab nach Wien fahrenden Dampfer bedienſtete
Mag=
dalena Turha wurde in das hieſige Spital geſchafft,
da ſie unter Choleraverdacht erkrankt iſt. Der
Dampfer wurde unter Quarantäne geſtellt.
* Rom, 25. Aug. In den letzten 24 Stunden
wur=
den in Trinitapoli zwei Erkrankungen und unter den
an den Vortagen Erkrankten ein Todesfall an
Cho=
lera feſtgeſtellt, in Margherita di Savoia drei
Er=
krankungen und drei Todesfälle, davon einer unter den
an den Vortagen Erkrankten, in Andira ſechs
Erkrank=
ungen und unter den an den Vortagen Erkrankten
zwei Todesfälle, in Barletta drei Erkrankungen und
fünf Todesfälle, davon vier unter den an den Vortagen
Erkrankten, in Canoſa di Puglia ein Todesfall. In
allen anderen Gemeinden der Provinzen Bari und
Foggia ereignete ſich kein meuer Fall. Das Gerücht
über einen Fall in Avezzano entbehrt der Begründung.
Aus allen anderen Teilen des Königreiches kommen
beruhigende Nachrichten.
In dem heutigen Miniſterrat wurde beſchloſſen,
100000 Lire zur Linderung der Not in den von der
Cholera heimgeſuchten Bezirken zu bewilligen.
* Bukareſt 25. Aug. Infolge der von der
ruſſi=
ſchen Grenze drohenden Choleragefahr ſind die
Königsmanöver verſchoben worden; ſie werden in der
Moldau abgehalten.
Die Waldbrände in Amerika.
* New=York, 25. Aug. Das Umſichgreifen der
Waldbrände wird an manchen Stellen durch ſtarke
Niederſchläge verhindert, indeſſen iſt anderwärts die Lage
noch kritiſch. Der Waldbrand bei Chico in Kalifornien
überſprang die breite Landſtraße, ſodaß nur noch vom
Regen die Löſchung erhofft werden kann. Gewaltige
Rauchwolken zeigen ſich über den Oſtſtaaten, verdunkeln
die Sonne und bringen feine Aſche.
* Meſilla, 25. Aug. Hier wurden drei Männer
verhaftet unter der Beſchuldigung, die Waldbrände durch
Brandſtiftung verurſacht zu haben. Weitere
Ver=
haftungen ſollen bevorſtehen. Die Zahl der Opfer
der Waldbrände in den Staaten Waſhington, Idaho und
Montana wird nunmehr auf 300 Perſonen angegeben.
* Wallace (Idaho), 25. Aug. Bundesforſtaufſeher
Weigle erklärte, 114 ſeiner Angeſtellten ſeien bei den
Waldbränden umgekommen, 74 werden vermißt. Dieſe
Verluſtziffer nimmt nur auf den Forſtbezirk von Coeur
d’Alène Bezug.
Vermiſchtes.
C Das Volksheim in Hamburg ſpricht
ſich, wie wir der Sozialen Praxis entnehmen, in ſeinem
Jahresbericht über ſeine Ziele folgendermaßen aus:
Das Volksheim will ſozial getrennte Schichten,
ins=
beſondere Gebildete und Arbeiter, geſellig verbinden
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
Nummer 200.
und dadurch zur Annäherung der Lebensanſchauungen
beitragen. Die Volksheimarbeit will auf dieſer
Grund=
lage alle ſozialen Aufgaben pflegen, die ihrer Natur
nach durch kollektive und ſummariſche Bemühungen der
Allgemeinheit nicht erfüllt werden können, ſondern
un=
mittelbare, gebende und empfangende Einwirkung von
Menſch zu Menſch fordern. Insbeſondere alſo alle
Aufgaben der Willenserziehung, wie ſie ſich in der
„Jugendfrage” ankündigen. In der Diſſonanz
zwi=
ſchen Kultur und Ziviliſation, in dem wachſenden
Miß=
verhältnis der inneren und äußeren Kräfte des
moder=
nen Lebens erblicken wir die eigentliche Urſache des
ſozialen Problems. Darum glauben wir, daß die
Ver=
tiefung des Gemeinſinnes nur möglich iſt, wenn die
geſetzgeberiſchen Maßnahmen des ſozialen Staates von
innen her ergänzt und unterſtützt werden durch den
Willen zur perſönlichen Opferbereitſchaft. Dieſer aber
kann nur wachſen in konkreter Uebung und
Erprob=
ung, und hier müſſen die Freiergeſtellten vorangehend
durch ihr Beiſpiel überzeugen. Ohne die
Notwendig=
keit der beſtehenden Gegenſätze oder das Recht der
Parteinahme zu leugnen, ſchließt das Volksheim
in=
nerhalb ſeiner Veranſtaltungen alle politiſchen,
kon=
feſſionellen oder ſonſtigen Parteibeſtrebungen aus.
Darmſtadt, 27. Auguſt.
* Militärdienſtnachrichten. Zu Leutnants mit
Patent vom 22. Auguſt 1908 befördert die Fähnriche:
Roſe, Dingeldein im Inf.=Regt. Kaiſer
Wil=
helm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, Wieter,
Bück=
mann, Schoeller im Inf.=Leib=Regt.
Großherzo=
gin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, Volkmar, Müller
im Inf.=Regt. Prinz Karl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118,
Naumann im 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168.
Zu Leutnants befördert die Fähnriche: de Harde
im Inf.=Regt. Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.)
Nr. 116, Ziemßen im 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt.
Nr. 168. Zu Fähnrichen befördert die Unteroffiziere:
Gentz im Inf.=Leib=Regiment Großherzogin
(3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, Riedeſel Frhr. zu
Eiſenbach im Leib=Drag.=Regt. (2. Großh. Heſſ.)
Nr. 24.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 26. Aug. Der Kaiſer hat in ſeiner
Eigenſchaft als Admiral of the feet durch den
ſtell=
vertretenden Chef des Marinekabinetts,
Kontre=
admiral von Kroſigk, dem hieſigen großbritanniſchen
Botſchafter ſein Beileid zur Strandung des
engliſchen Kreuzers „Bedford” ausſprechen
laſſen.
* Berlin, 26. Aug. Staatsſekretär v. Tirpitz
unter=
brach ſeinen Urlaub und begab ſich nach dreitägigem
Auf=
enthalt in Berlin zur Teilnahme an der Beſichtigung der
Flotte durch den Kaiſer nach Danzig.
* Berlin, 27. Aug. In dem Prozeß gegen den Fürſten
Eulenburg hat das Gericht beſchloſſen, die
Entſchei=
dung darüber, ob ein neuer Termin anberaumt
wird, vorläufig auszuſetzen, da durch ärztliche Gute
achten die Verhandlungsunfähigkeit des
Für=
ſten auf längere Zeit hinaus nachgewieſen ſei.
* Frankfurt a. M., 26. Aug. Der
Militärober=
pfarrer Falke, hier, wurde von dem Fürſten zu
Stolberg=Wernigerode zum
Superintenden=
ten und Hofprediger ernannt.
* Danzig, 26. Aug. Zu der bevorſtehenden
An=
weſenheit des Kaiſerpaares hat die Stadt
all=
gemein reichen Feſtſchmuck angelegt. Das Wetter iſt ſchön.
Ein gewaltiger Zuſtrom aus der Provinz hat ſich nach
Danzig ergoſſen. Die hier und in der Umgebung
einquar=
tierten Mannſchaften des 17. Armeekorps, welche, wie in
Königsberg, ſchon feldgrüne Uniformen tragen, beleben
das Bild. Um 12 Uhr 50 Min. trafen mit dem Sonderzug
die Kronprinzeſſin, die Prinzeſſin Eitel Friedrich,
der größere Teil der Gefolge, ſowie die kaiſerlichen Gäſte
ein. Der Kronprinz und ſeine Brüder ſind in
Auto=
mobilen hier eingetroffen. Herzog Albrecht von
Württem=
berg iſt heute morgen hier angekommen und nahm beim
kommandierenden General v. Mackenſen Wohnung.
* Brüſſel, 26. Aug. Aus der deutſchen
Abtei=
lung der Weltausſtellung wurden in der vergangenen
Nacht 39 goldene Uhren, Glashütter Fabrikat, im Werte
von 30000 Mark geſtohlen. Von den Dieben fehlt
jede Spur.
* Genf, 26. Aug. Am 14. Auguſt unternahm der
Student Leſer aus Mannheim eine Tour in die
Savoyer Alpen; hierbei ſtürzte er von einer 100
Meter hohen Felswand ab. Seine verſtümmelte und
ſchon teilweiſe verweſte Leiche wurde erſt jetzt
ge=
funden.
* Liſſabon, 26. Aug. Mit Rückſicht auf die Gerüchte
von revolutionären Abſichten der
Konſer=
vativen wurden die Land= und Seetruppen konſigniert.
Es wird ſtrenge Zenſur geübt. Weitgehendſte
Vorſichts=
maßregeln ſind getroffen.
* Petersburg, 26. Aug. Die Nowoje Wremja
ver=
gleicht die Annexion Koreas durch Japan mit
Eng=
lands Kämpfen um die Normandie. Die Zukunft werde
zeigen, ob die Feſtſetzung Japans auf dem Kontinent mit
dem Siege des koreaniſchen Karls VII. oder Ludwigs XI.
enden werde. Auch auf den Widerſpruch zwiſchen der
japaniſchen Annexionspolitik und dem kürzlich erſchienenen
Jahresbericht Japans über Korea wird hingewieſen. Die
Birſchewija Wjedomoſti führt aus, Rußland habe jetzt
ſtatt der willenloſen Koreaner einen ſtarken Nachbar und
die Sicherheit ſeiner Beſitzungen hänge ausſchließlich von
der Entwickelung ſeiner Verteidigungskräfte ab.
H.B. Berlin, 26. Aug. Der Prokuriſt der
Buch=
handlung „Vorwärts”, Stadtverordneter Bruns, ſtand
heute vor der Ferienſtrafkammer des
Landge=
richts Berlin I wegen Aufreizung zu Gewalttätigkeiten,
begangen durch Herausgabe und Verbreitung einer
Maifeſt=Poſtkarte. Der Staatsanwalt
bean=
tragte mit Rückſicht auf die große Gefährlichkeit der
Aufreizung 2 Monate Gefängnis. Der Gerichtshof
ſprach den Angeklagten nach längerer Beratung frei,
da er weder ſubjektiv noch objektiv eine Aufreizung zu
Gewalttätigkeiten feſtſtellen konnte, und hob die
Be=
ſchlagnahmung der Poſtkarte auf.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Ein neues
intenſives Tiefdruckgebiet iſt im Weſten Europas
er=
ſchienen und dringt ſehr raſch oſtwärts vor. Das geſtern
im Südweſten Europas lagernde Hoch iſt nach
Ruß=
land gewandert und hat vorübergehend heiteres
Wet=
ter gebracht. Es iſt eine Winddrehung nach Südweſten
und baldiger Eintritt von Regen zu erwarten.
Ausſichten in Heſſen am Samstag, 27. Auguſt:
Regenfälle, lebhakter Südweſt; etwas kühler.
Rheinisches
Technikum Bingen
Chaufeurknrse.
Aereſireiten, Fälrnlechnt,
Automohilbau, Brückenbau.
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Pension Mk. 4.50. (9551M) Ad. Vogel.
Hur das Gute bricht sich Bahn!
Einen glanzvollen Aufstieg hat der Verbrauch von
in den letzten Jahren genommen, und nicht mit=
Unrecht, denn die Güte dieses Nährmittels empfiehlt
es von selbst. Bei unzähligen Hausfrauen steht
„Maizena” im besten Ruf, und selbst die Kinder
wissen „Maizena” zu schätzen, da dasselbe den Speisen
den höchsten Wohlgeschmack verleiht.
(16637D
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Geſtern abend 11 Uhr verſchied nach
ſchwerem Leiden im faſt vollendeten 81.
Le=
bensjahre unſere liebe gute Mutter,
Schwieger=
mutter, Großmutter und Tante
(16718
Frau
e.
Ellsapetn Orener
W-
geb. Hahn.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Heinrich Breher u. Familie, New=York,
Eliſabeth Warnecke, geb. Breher,
Georg Warnecke.
Darmſtadt, 26. Auguſt 1910.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 28. Aug.,
nachmittags 4 Uhr, vom Alice=Hoſpital aus,
ſtatt. Die Einſegnung ½ Stunde vorher.
Danklagung.
Für die überaus große Teilnahme, die uns
bei dem ſchweren Verluſte meiner lieben Frau,
unſerer guten Mutter von allen Seiten erzeigt
wurde, und die prächtigen Kranzſpenden ſprechen
wir Allen, beſonders den Direktoren der Heſſ.
Landeshypothekenbank, ſowie den Herren
Bureau=
vorſtehern und Beamten derſelben, unſeren
tief=
gefühlten Dank aus.
(B16643
Die trauernden Hinterbliebenen:
Ferd. Lehmann und Familie.
Darmſtadt, Karlſtraße 115.
Todes-Anzeige.
Heute abend
Mutter
7 Uhr hat Gott meine liebe
(16665
Frau Babette Jung
Witwe des Rentamtmanns,
Rech-
nungsrat Jung
in die Ewigkeit gerufen, verſehen mit den
Sterbeſakramenten unſerer h. Kirche.
Das Begräbnis findet ſtatt: Sonntag,
den 28. Auguſt, nachm. 4 Uhr, vom
Sterbe=
hauſe, Schloßgartenſtraße 53, aus.
Freunden und Bekannten bringe ich den
für mich ſo herben Verluſt hiermit geziemend
zur Kenntnis.
Darmſtadt, den 25. Auguſt 1910.
Anna Jung.
Dür die vielen Beweiſe der herzlichen
Teil=
nahme und Blumenſpenden bei dem herben Verluſte
meines lieben Mannes, unſeres guten Vaters,
Groß=
vaters, Bruders, Schwagers und Onkels (16690
Herrn G. Ph. Ross
Privatier
ſagen wir Allen, ganz beſonders Herrn Pfarrer
Kleeberger für die überaus troſtreiche Grabrede,
den Kameraden des Kriegervereins und allen
Verwandten, Freunden und Bekannten unſeren
innigſten Dank.
In tiefer Trauer:
Fr. Elisabethe Ross Wtw.
Kinder und 5 Enkelkinder.
Vernsveverer
Tageskalender.
Samstag, 27. Auguſt.
Familienabend des Vereins ſtädtiſcher Benmten um
8 Uhr im „Fürſtenſaal”.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im „Schützenhof”
Konzert um 8 Uhr im „Heſſiſchen Hof”.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo.”
1. Darmſtädter Kinema tograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Sonntag, 28. Auguſt.
Aufführung des Dramas „Im Glauben ſtandhaft”
um 4 Uhr im Geſellenhaus (Kath. Lehrlings verein).
Sommerfeſt des Geſangvereins „Liederkranz” um
4 Uhr im „Schützenhof”
Muſikaliſch=deklamatoriſcher Abend des
Chriſt=
lichen Vereins junger Männer Darmſtadt=Oſt um 8 Uhr
Riegerplatz 3.
Generalverſammlung der Konſum=, Spar= und
Produktionsgenoſſenſchaft um 3½ Uhr im
Gewerk=
ſchaftshaus.
Konzert um 4 und 8 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 3 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Perkeo”
Tanzkränzchen des Geſangvereins „Sängerluſt” um
4 Uhr auf dem „Heiligen Kreuz”.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt‟
Ausflug der Turngemeinde Darmſtadt nach Groß=
Bieberau (Abmarſch um 7½ Uhr am Friedhof).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 29. Auguſt.
Hofreite=Verſteigerung der Geſchwiſter Koch (
Luiſen=
ſtraße) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Kaſtenwagen=Verſteigerung um 10 Uhr im
Train=
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König=Muſeum Saalbauſtr. 73; Sonntags geöffnet
von 11—1 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: S. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
PilsnerS50
Münchner 2
Hell Exvort
iere.
614a
Nummer 200
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
Seite 7.
Macht Mäde. Roter Nichte!
Unſer junges Unternehmen braucht Empfehlungen, wir können erſt dann Geſchäfte machen,
wenn von unſeren Leiſtungen geſprochen wird. Damit das geſchieht und damit die bedeutenden Mittel,
die wir in dies Unternehmen geſteckt haben, nicht lange brach zu liegen brauchen, machen wir jedem
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echtem Chlorſilbergelatine=Papier hergeſtellt, mit Gold getont und auf Hochglanz=Celluloid präpariert
iſt. Dieſes Miniatur=Porträt fertigen wir nach jeder beliebigen uns überſandten Photographie an. Das
Miniatur=Porträt wird zum Schluß von uns ſorgfältig geſtanzt und auf Metall gekapſelt, um nachher
eingeſetzt zu werden in die gewünſchte Schmuckfaſſung, welche, wie geſagt, von uns gratis
mit garantiert 16karätiger Goldauflage
geliefert wird.
Zum Schluß werden beide Artikel gut verpackt und portofrei abgeſandt. Die
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dächtigungen von vornherein vorzubeugen, ſei noch geſagt:
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daß obige gratis offerierten Artikel vollkommen fertig und gebrauchsfähig geliefert werden und daß
daher irgendwelche Nachzahlungen nicht zu leiſten ſind.
Wir bitten deshalb ausdrücklich
uns kein Geld einzusenden
es genügt eine kurze Angabe, ob eine Broſche= oder ob ein Medaillon=Anhänger, und ob eine Luxus=
Nadel gewünſcht wird. Mitzuſenden iſt dann natürlich noch eine Photographie, nach welcher das
Miniatur=Porträt angefertigt gewünſcht wird, und 30 Pfg. in Briefmarken für Verſandſpeſen.
Ueber die Gründe, welche uns zu dem heutigen außergewöhnlichen Angebot veranlaßt haben,
gaben wir bereits eine Erklärung ab. Wir möchten noch kurz darauf hinweiſen, daß wir jeder
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mit unſeren Gratis=Lieferungen auch wirklich zufrieden ſind, erwarten wir nun, daß dieſelben dieſe
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Kurſe vom 26. Auguſt 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
8ſ. Staatspapiere.
4 Dſche. Reichsſchatzanw.
3½ Deutſche Reichsanl..
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg.
3½ do. Conſols . . . .
8 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,70
do.
3½
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,20
do.
3½
do.
4 Hamburger Staatsanl. 101,30
4 Heſſ. Staatsanleihe . .
do.
do.
3 Sächſiſche Rente . . .
4 Württembergerv. 190
do.
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,50
1¾ Griechen v. 1887 . .
3¾ Italiener Rente . . .
4½ Oeſterr. Silberrente .
do. Goldrente .
do. einheitl. Rente
Portug. unif. Serie I
do. unif. Ser. III
do. Spezial.
Rumänier v. 1903 . .
do. v. 1890 . .
do. v. 1905 . .
Ruſſen v. 1880 ₰ . . .
In Proz.
100,20
92,90
63,70
100,60
63,00
83,80
93,50
86,00
91,70
83,00
101,50
90,75
79,90
83,20
101,50
92,60
47,30
97,40
.99,00
93,50
66,30
68,20
11,90
101,70
90,30
91.30
InProz.
Bf.
4 Ruſſen v. 1902 . 7₰ ₰ 91,70
4½ do. v. 1905 . . . . 100,40
3½ Schweden . . . . . . . 92,50
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admin. v. 1903 87,60
4 do. unifiz. v. 1903 94,70
4 Ungar. Goldrente . . 94,30
4 do. Staatsrente . 91,80
5 Argentinier . . . . . . 101,90
91,00
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 95,30
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,00
do.
4½,
4½ Japaner . . . . . . . 97,40
5 Innere Mexikaner . . 100,10
do.
3
4 Gold=Mexikan. v. 1904 95,00
5 Gold=Mexikaner . . . 100,25
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . . 142,00
4 Nordd. Lloyd
.. 109,10
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 122,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 —
4 Baltimore & Ohio . . 105%
4 Gotthardbahn . . . .
InProz.
3).
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 160,00
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 21,75
4 Pennſylvania R. R. 129,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 137,00
76,30
Werger=Brauerei
Bad. Anil.=u. Sodafabrik 483,60
Fabrik Griesheim . . . . 257,90
.524,80
Farbwerk Höchſt.
Verein chem. Fabriken
.326,60
Mannheim.
Lahmeyer .
119,75
.168,50
Schuckert .
Siemens & Halske . . . 252,30
Adlerfahrradwerke Kleyer 443,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 234,50
Gelſenkirchen .
.213½
Harpener
. 197,00
Phönix, Vergb. u.
Hütten=
betrieb .
.235,75
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 89,80
4 Pfälzer Prt. . . . . . 100,70
3½ do.
91,70
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. .
4 do. ſteuerfrei .
5 Oeſterr. Staatsbahn. 105,20
do.
97,50
do. alte . 81,80
5 Oeſterr. Südbahn . . 99,20
do.
4
do.
57,30
3 Raab=Oedenburger . .
Ruſſ. Südweſt. . . . . 90,00
Kronpr. Rudolfbahn . —
In Pryz.
75,80
2¾/10 Livorneſer .
4 Miſſouri=Pacific .
Bagdadbahn Mk. 408 86,50
Anatoliſche Eiſenb. . .
5 Tehuantepec . . . . . 101,60
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ.
Darmſtädter Bank
Deutſche Bank . .
Deutſche Vereinsbank
Diskonto=Geſellſchaft .
Dresdner Bank .
Mitteldeut. Kreditbk.
Nationalbk. f. Deutſchl.
Pfälzer Bank .
Reichsbank
Rhein. Kredit=Bank
Wiener Bank=Verein
169,00
130,50
255,60
127,90
186,60
157,70
119,20
124,00
104,75
143,10
139,20
137,40
Pfandbriefe.
4 Frankſt. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,20
3½ do. S. 19. . . . . 92,30
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
do.
3½
90,50
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
3½
92,60
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
do.
3½,
91,00
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,10
½
do. (unk. 1914) 91,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,50
3½
do,
92.60
Jaßc)).
Bf.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt . . .
3½ do.
Fe 100,90
4 Frankfurt .
3½ do.
96,10
4 Gießen
100,50
3½ do.
4 Heidelberg
3½ do.
90,75
4 Karlsruhe
3½ do.
91,60
-
4 Magdeburg.
-
3½ do.
4 Mainz
-
3½ do.
91,40
4 Mannheim
100,25
-
3½ do.
4 München .
-
3½ Nauheim
90,00
4 Nürnberg.
3½ do.
-
-
4 Offenbach.
3½ do.
4 Wiesbaden
102,40
3½ do.
4 Worms .
99,80
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886. . 81,80
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100 169,80
3½ Cöln=Mindner „ 100 134,50
5 Donau=Reg. fl. 100
3 Holl. Komm, „ 100 105,40
zf.
In Proz
3 Madrider Fs. 100 —
4. Meining. Pr.=
Pfand=
briefe.
. . . 135,90
4 Oeſterr. 1860er Loſe 174,00
3 Oldenburger .
2½ Raab=Grazer fl. 150 99,40
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
ſl. 7 37,20
Braunſchweiger Tlr. 20 206,00
Freiburger Fs. 15 —
Mailänder Fs. 45 —
do.
Fs. 10 —
Meininger
fl. 7 37,50
Oeſterreicher v. 1864 „ 100
do. v. 1858 „ 100
Ungar. Staats „ 100 382,00
Venediger
Frs. 30
Türkiſche
„ 400 179,20
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns .
20,40
20 Franks=Stücke
16,17
Oeſterr. 20=Kronen.
16,90
Amerikaniſche Noten
4,19½
Engliſche Noten . .
20,45
Franzöſiſche Noten . . . . 81,10
Holländiſche Noten . . . . 169,50
Italieniſche Noten . . . . 80,65
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,10
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Der Pfarrer von Gamsegg.
15)
Roman von Erich Ebenſtein.
(Nachdruck verboten.)
Während des Abendeſſens ſaß Anne=Marie
zwi=
ſſchen dem Unterſuchungsrichter und Herrn von Saſſen,
Eva neben Alexander Kobler. Und zum erſtenmale
ſeit ihres Vaters Tod lächelte ſie an jenem Abend
wie=
der, und ihre Wangen färbten ſich im Geſpräch mit
einem leiſen, lieblichen Rot.
Anne=Maries Augen ruhten öfter mit
nachdenk=
lichem Blick auf den beiden.
Wie hübſch ſich das weiche, weiße Geſicht Evas und
ihr lichtblondes Haar von dem ſonnverbrannten,
energi=
ſchen Maler an ihrer Seite abhob. Und wie ſie
plau=
dern konnte, die Kleine. —
Plötzlich fuhr Anne=Marie zuſammen und erblaßte.
Ihr Blick hatte ſich mit dem Koblers gekreuzt. Der
Ausdruck ſeiner Augen war ein ſeltſames Gemiſch von
Fragen, Bewunderung und Erſtaunen.
Haſtig wandte ſie ſich wieder Ewert zu und fragte
ihn, wann die Verhandlung gegen die Brüder Dolland
beginnen werde, und ob es wirklich außer Frage ſei,
daß ſie das Verbrechen begangen hätten?
Sie fragte mit leiſer Stimme, damit Eva, die
alles, was mit dem Tode ihres Vaters zuſammenhing,
noch erregte, nicht aufmerkſam werden ſollte, aber
Hempel, der an Ewerts linker Seite ſaß, hatte die
Frage doch=gehört und wurde aufmerkſam,
Die Verhandlung wird wohl erſt nach Weihnachten
ſtattfinden oder Anfang Januar, da erſt noch eine
An=
zahl anderer Fälle an die Reihe kommen. Die
Vor=
unterſuchung iſt ſo gut wie abgeſchloſſen, antwortete
Ewert, und die Schuld der beiden Brüder iſt wohl
zweifellos. Wir ſuchen nur noch jenen dritten, den die
alte Schurfin am Karerſteig ſah, es iſt ja doch möglich,
daß dieſer irgend etwas geſehen hat, da er ſich zur
ſelben Zeit im Walde befand; und da weder der Pfarrer
noch der Förſter zum Sprechen zu bringen ſind, dürfen
wir keine Möglichkeit außer acht laſſen, Licht in die
Sache zu bringen.
Saſſen beugte ſich bei dieſen Worten plötzlich
hor=
chend nach vorne, Hermann Moosheimer war blaß
ge=
worden. Nur Eva war in ihr Geſpräch ſo vertieft, daß
ſie nichts merkte.
Morgen, fuhr Ewert fort, will ich einen Aufruf in
der Zeitung bringen und nach jenem Unbekannten
ſuchen laſſen, da es uns bisher nicht gelungen iſt, ihn
zu ermitteln.
Und Sie glauben, daß er ſich daraufhin freiwillig
melden wird? fragte Anne=Marie ungläubig.
Warum nicht? Wenn er, wie ich mit Gewißheit
annehme, ſchuldlos an dem Verbrechen iſt, beſteht für
ihn doch kein Grund, ſich zu verbergen.
Saſſen lächelte.
Da brauchen Sie gar nicht weit zu ſuchen, ſagte er
ruhig, und können ſich den Aufruf ſparen. Jener dritte,
der damals im Karerwald war, bin ich,
Aller Augen, Eva und Kobler ausgenommen,
rich=
teten ſich jetzt auf Herrn von Saſſen, der lächelnd
fort=
fuhr: Erſchrecken Sie nicht, meine Herrſchaften, es iſt
wirklich ganz harmlos — ich unternahm an dieſem Tage
gleich nach Tiſch einen Ausflug auf das Karerjoch und
kehrte dann über Gamsegg zurück.
Aber warum haben Sie mir das nicht längſt
ge=
ſagt? fragte Ewert noch immer verblüfft.
Aus dem einfachen Grunde, weil ich gar nicht ahnte,
daß Sie nach einem „dritten” ſuchten! Ich hörte ſoeben
das erſte Wort davon und beeile mich nun, Sie von
meiner Identität mit jenem „dritten” in Kenntnis zu
ſetzen.
Und — Sie entſchuldigen die Frage, lieber Saſſen,
haben Sie auf Ihrem Heimweg nichts bemerkt? Sind
Sie niemand begegnet?
Doch — etwa eine halbe Stunde vor dem Dorfe
Gamsegg ſah ich mitten auf meinem Weg einen
ält=
lichen Mann in Lodenkleidung ſtehen. Er trug ein
Gewehr über der Schulter und ſchien in Gedanken
ver=
tieft. Etwas beſonderes iſt mir aber an dem Manne
nicht aufgefallen.
Es iſt der Förſter geweſen, zweifellos. Von dem
Pfarrer ſahen Sie nichts?
Nein. Ich würde mich einer Begegnung ſicher
ent=
ſinnen können.
Ich werde Sie doch der Form wegen beläſtigen
müſſen, Ihre Ausſage zu Protokoll zu geben, ſagte
Ewert, und Saſſen nickte lächelnd: Recht gern, ſchicken
Sie mir nur eine Vorladung.
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
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Es war inzwiſchen ſpät geworden, und die Herren
ſchickten ſich zum Aufbruch an; nicht ohne daß ſowohl
Hermann Moosheimer als Anne=Marie die Herren
lebhaft aufforderten, recht bald wiederzukommen, was
auch verſprochen wurde.
Eva ſtand ſtill daneben und blickte den Scheidenden
nach, und als der Schlitten längſt im Dunkel der Nacht
verſchwunden war, ſtand ſie noch immer in der Halle
unten und ſah aus, als träumte ſie mit offenen Augen.
Anne=Marie berührte leiſe ihre Schulter.
Eva — Evchen, was iſt denn? Komm doch!
Da ſchrak Eva zuſammen und beide ſchritten haſtig
die Treppe empor.
Zehntes Kapitel.
Wochen waren vergangen. Beinahe täglich ritt
oder fuhr Saſſen nach Gamsegg und mit ihm der
Maler Alexander Kobler. So oft es anging, folgte am
Abend auch der Unterſuchungsrichter Ewert nach, und
dann wurde es manchmal recht ſpät, ehe die kleine
Ge=
ſellſchaft ſich trennte.
Hempel kam jetzt ſeltener. Er behauptete, eine
Menge zu tun zu haben. Wenn Hermann ihn lächelnd
fragte, was in aller Welt dies denn ſein könne, da er
doch zu ſeiner Erholung nach Gamsegg gekommen ſei,
antwortete er geheimnisvoll, er habe ſich über ein ſehr
ſchwieriges Problem gemacht, und ehe dies nicht gelöſt
ſei, habe er keine Ruhe.
Auf den langen Schneefall war ruhige, trockene
Kälte gefolgt. Der Teich im Park war ſpiegelglatt
ge=
froren, und Eva, die leidenſchaftlich Schlittſchuh lief,
verbrachte täglich ein paar Nachmittagſtunden dort mit
Kobler, der ein wahrer Meiſter in jederlei Sport war.
Auch Anne=Marie und Saſſen liefen, aber ſie taten es
doch meiſt nur Eva zuliebe und zogen es vor, menn
Hermann die Schlitten anſpannen ließ, zu fahren.
Zwei Tage vor Weihnachten war wieder ein
Aus=
flug geplant. Die beiden Herren kamen ſchon am Vor=
mittag nach Gamsegg, da man heute zeitiger ſpeiſen
und dann gleich fortfahren wollte. Eva ging ſchon ſeit
dem frühen Morgen mit ſtrahlenden Augen herum und
machte ſich ſelbſt immer wieder Vorwürfe, daß ſie
über=
haupt froh ſein konnte.
Ganz das Gegenteil war mit Anne=Marie der Fall.
Sie ſaß ſtill in ihrem Zimmer und blickte
traumver=
loren in die weiße Winterlandſchaft hinaus.
Hermann erſchrak beinahe, als er gegen elf Uhr
bei ihr eintrat und ſie blaß und verſtimmt am Fenſter
ſitzen ſah.
Iſt Dir etwas, Anne=Marie? fragte er beſorgt und
rückte ſich einen Stuhl heran. Oder haſt Du keine Luſt,
heute mit uns auszufahren?
Sie hob raſch den Kopf und verſuchte zu lächeln.
Aber weshalb denn? Ich freue mich ja ſo darauf!
Du ſiehſt gar nicht froh aus! Du biſt in letzter Zeit
überhaupt ſehr verändert — ſo viel ſtiller
Das macht das Alter, weißt Du, Hermann! ſcherzte
ſie. In acht Tagen bin ich ja ſchon ſechsundzwanzig!
Hermann ſchüttelte lächelnd den Kopf.
Mir fehlt wirklich nichts, lieber Junge — aber Du
ſelbſt haſt etwas auf dem Herzen, leugne es nicht, ich
ſehe Dir’s an!
Ja — ich habe etwas auf dem Herzen! ſagte
Her=
mann ganz offen. Du ſollſt mir aufrichtig ſagen, Anne=
Marie, was Du von Eva und Kobler hältſt?
Anne=Marie fuhr zurück, als habe eine rauhe Hand
ſie unſanft berührt.
Ueber Eva und — und — Herrn Kobler? Ich?
Ja. Wunderſt Du Dich ſo ſehr darüber? Haſt Du
denn nicht bemerkt, was mit dem Kinde vorgeht?
Anne=Marie blieb ſtumm. Ihre Augen aber
blick=
ten angſtvoll vor ſich hin.
Nun — wab häliſt Du von dem Maler?
Ich? Ich? murmelte Anne=Marie. Dann nahm
ſie ſich gewaliſam zuſammen — Er iſt ein großer
Künſt=
ler —
Das weiß ich. Aber über den Menſchen möchte ich
Dein Urteil hören.
Da ſagte ſie leiſe, ohne aufzublicken: Er iſt auch ein
großer Menſch. Der größte, dem ich begegnet bin im
Leben, Hermann!
So meinſt Du alſo, daß Evchen mit ihm glücklich
werden könnte?
Anne=Marie blieb die Antwort lange ſchuldig. So
lange, daß Hermann endlich verwundert aufblickte. Da
ſah er, daß aus ihren Augen Tränen fielen, die lautlos
in ihren Schoß perlten wie Tautropfen.
Erſchrocken ſprang er auf.
Ein weher Blick traf ihn, dann ſchüttelte ſie den
Kopf und ſtand auf.
Laß es gut ſein — ſie wird glücklich werden — bei
dem muß ſie es doch wohl werden
Ihre Stimme klang bewegt. Hermann nahm
er=
ſchüttert ihre beiden Hände in die ſeinen und blickte
ihr tief in die Augen. Dann ſagte er langſam: Eva
iſt noch ein halbes Kind — ſie wird ihn vergeſſen —
weine nicht, Anne=Marie, Du biſt ſo ſchön, Du brauchſt
ihn nur anzuſehen, und er müßte kein Künſtler ſein —
Quäle mich nicht, fiel ſie faſt hart ein, kein Wort
mehr. Sie liebt ihn — weißt Du, was das heißt,
Her=
mann?
Ja, Anne=Marie; er war plötzlich ſehr ernſt
ge=
worden, aber ich weiß auch, was verlieren heißt — und
Du ſollſt nicht —
Ich bin ſtärker als ſie. Gehe jetzt — uns beiden
iſt das Glück nicht hold, laß uns Evas Glück wenigſtens
hüten.
(Fortſetzung folgt.)
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Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
„ 02.
Samstag, 27. Auguſt.
1910.
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Meldeordnung für die Landgemeinden des Kreiſes bringen
wir mit dem Anfügen zur Kenntnis, daß ihre Vorſchriten am 1. September ds. 3s.
in Kraft treten und daß mit dem gleichen Tage die Polizeiverordnung vom 3.
No=
vember 1904, betreffend Meldeordnung für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt,
aufgehoben iſt.
Darmſtadt, den 20. Auguſt 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Meldeordnung
für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt.
Auf Grund und unter Einfügung der einſchlägigen Beſtimmungen des Geſetzes
vom 4. Dezember 1874, die polizeiliche Aufſicht über die Zuzüge und Wegzüge
be=
treffend, der Artikel 85, 86 und 89 des Polizeiſtrafgeſetzes und in Gemäßheit des Art. 78
der Kreis und Provinzial=Ordnung wird unter Zuſtimmung des Kreis=Ausſchuſſes und
mit Genehmigung Großherzoglichen Miniſteriums des Innern zu Nr. M. d. J.
12537 vom 6. Auguſt 1910 für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt folgendes
verordnet.
I. Meldepflicht und Meldefriſt.
§ 1.
Zur Meldung bei der Großherzoglichen Bürgermeiſterei iſt nach näherer
Be=
ſtimmung der folgenden Paragraphen verpflichtet,
A in ſämtlichen Landgemeinden des Kreiſes:
1. wer in eine Gemeinde einzieht, um in derſelben ſeinen gewöhnlichen
Aufent=
halt zu nehmen, unter Vorlage der ihm an ſeinem bisherigen Wohnort
er=
teilten Abmeldebeſcheinigung binnen acht Tagen vom Tage des Einzugs an
(Art. 1 des Geſetzes vom 4. Dezember 1874).
2. wer aus einer Gemeinde wegzieht, um ſeinen gewöhnlichen Aufenthalt in
der=
ſelben aufzugeben, unter Angabe des Ortes, an den er zu verziehen gedenkt,
vor dem Wegzuge (Art. 2 daſelbſt),
3, wer einer der unter Ziffer 1 oder Ziffer 2 genannten Perſonen Wohnung und
Unterkommen gewährt hat, ſofern die An= oder Abmeldung nicht durch dieſe
Perſon ſelbſt geſchehen iſt, binnen zehn Tagen nach dem Einzug. oder Wegzug
(Art. 4 daſelbſt),
4. wer andere bei ſich in Schlafſtellen aufnimmt, von jeder Aufnahme binnen
vierundzwanzig Stunden (Art. 85 des Polizeiſtrafgeſetzes),
5. jeder auswärtige oder einheimiſche Dienſtbote, Handlungsdiener,
Gewerbe=
gehilfe, Geſelle, Lehrling oder Fabrikarbeiter, der in einen Dienſt eintritt, oder
aus einem ſolchen austritt, binnen vierundzwanzig Stunden nach erfolgtem
Dienſteintritt oder Austritt (Art. 89 des Polizeiſtrafgeſetzes),
6. jeder Gewerbetreibende oder jede Dienſtherrſchaft, bei denen eine der unter
Ziffer 5 genannten Perſonen in Dienſt tritt oder den Dienſt verläßt, binnen
fünf Tagen nach dem Eintritt oder Austritt, ſofern die Anzeige nicht bereits
durch die nach Ziffer 5 verpflichtete Perſon erfolgt iſt (Art. 7 des Geſetzes vom
4. Dezember 1874),
7. wer ein ortsfremdes Kind in Pflege nimmt, binnen vierundzwanzig Stunden
nach erfolgter Aufnahme (Art. 86 des Polizeiſtrafgeſetzes),
B. in den Gemeinden, für welche dies von Großh. Kreisamt Darmſtadt beſonders
angeordnet wird, ferner:
8. jeder Vermieter von Wohnungen, wenn ein Mieter unter Wechſel ſeiner
Wohnung innerhalb der Gemeinde auszieht oder einzieht, unter Angabe der
künftigen Wohnung des Ausziehenden oder der früheren Wohnung des
Ein=
ziehenden, binnen acht Tagen von dem Ein= oder Auszuge des Mieters an
(Art. 85 des Polizeiſtrafgeſetzes),
9. wer innerhalb einer Gemeinde, in der er dauernd wohnt, ſeine Wohnung
wechſelt, unter Angabe der verlaſſenen, ſowie der neu bezogenen Wohnung,
inſofern die Meldung nicht bereits durch den Vermieter erfolgk iſt, binnen
acht Tagen (Art. 7 des Geſetzes vom 4. Dezember 1874),
10. falls nicht ſchon nach den vorhergehenden Beſtimmungen eine Meldepflicht
beſteht, jeder, der vorübergehend in der Gemeinde ſich aufhaltende Ortsfremde
engeilich bei ſich aufmimmt, bimnen vierundzwanzig Stunden, vom Tage der
Ankunft an, unter Angabe der vorausſichtlichen Dauer des Aufenthalts.
II. Fremdenaufnahme in Gaſtwirtſchaften, Fremdenpenſionen und Herbergen.
§ 2.
Hinſichtlich der Meldepflicht der Gaſt= und Herbergwirte und der Inhaber von
Fremdenpenſionen ſind die Vorſchriften der Polizeiverordnung vom 9. Auguſt 1910, die
Aufnahme von Fremden in Gaſtwirtſchaften, Fremdenpenſionen und Herbergen:
betreffend, maßgebend.
III. Ort und Form der Meldung.
§ 3.
Alle nach § 1 vorgeſchriebenen Meldungen ſind ſchriftlich vder mündlich bei der
Großh. Bürgermeiſterei zu erſtatten. Bei Zuzügen hat der Zuziehende die ihm an
ſeinem bisherigen Wohnort erteilte Abmeldebeſcheinigung vorzulegen.
§ 4.
Aus den ſchriftlichen Meldungen muß mindeſtens hervorgehen
1. Vor= und Zuname des Angemeldeten, gegebenenfalls auch ſeiner Ehefrau,
ſeiner Kinder und ſeiner etwaigen ſonſtigen Familienangehörigen
2. Geburtstag und Jahr,
3. Religion,
4. Familienſtand (ledig, verheiratet uſw.),
5. Geburtsort,
6. Letzter Wohnort,
7. Verwandtſchaftsverhältnis zum Haushaltungsvorſtand,
8. Stand. Veruf, Gewerbe oder Beſchäftigung,
9. Tag des Einzugs oder Wegzugs und Wohnung,
10. Bei Minderjährigen oder entmündigten Perſonen Name und Wohnſitz des
geſetzlichen Vertreters.
Bei Wohnungswechſel innerhalb der Gemeinde genügt die genaue Bezeichnung des
Umziehenden und die Angabe der früheren und der neuen Wohnung.
Bei Dienſtboten erfolgt die Meldung vermittelſt des Dienſtbuchs.
§ 5.
Ueber die erfolgten Meldungen von Zuzügen und Wegzügen werden koſtenfrei
von den Bürgermeiſtereien ſchriftliche Beſcheinigungen erteilt. Dienſtboten erhalten die
Beſcheinigung durch Viſierung und Abſtempelung des Dienſtbuchs.
Für andere Meldungen werden ſchriftliche Beſcheinigungen nur auf Verlangen erteilt.
IV. Strafbeſtimmungen.
§ 6.
Zuwiderhandlungen gegen die vorſtehenden Beſtimmungen werden, ſoweit nicht
eine Beſtrafung auf Grund des Geſetzes vom 4. Dezember 1874 oder auf Grund des
Polizeiſtrafgeſetzes zu erfolgen hat, mit Geldſtrafe bis zu 30 M. beſtraft.
8 7.
Die vorſtehenden Beſtimmungen treten am 1. September 1910 in Kraft. Mit
dem gleichen Tage iſt die Polizeiverordnung vom 3 November 1904, betreffend
Melde=
ordnung für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt, aufgehoben.
Darmſtadt, den 9. Auguſt 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
(16647
Bekanntmachung.
Die Arbeiten zur Verlängerung der Gleiſe II und III auf dem Bahnhof Ober=
Ramſtadt ſind beendet. Wir weiſen auf dieſe Fertigſtellung mit der Aufforderung hin,
etwaige Einſprüche hinſichtlich der planmäßigen Ausführung des Proiekts innerhalb
der Ausſchlußfriſt vom 29. Auguſt bis 5. September 1910 bei der Großh. Bürgermeiſterei
Ober=Ramſtadt vorzubringen. Der mit dem landespolizeilichen Genehmigungsvermerk
verſehene Lageplan liegt während der genannten Friſt auf der Großh. Bürgermeiſterei
Ober=Ramſtadt zur Einſicht offen.
(16626
Darmſtadt, den 24. Auguſt 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 goldene Damen=Uhr. 1 grünlich=graues Handtäſchchen mit
Porte=
monnaie, 1 Schlüſſel, Taſchentuch und 1 Stück Seife. 1 Anhänger (Pferdekoph. 1 filb.
Broſche mit Monogramm M. M. D. eingraviert. 1 kleines braunes Vortemonnaie
mit Inhalt. 1 Paket Tapetenrollen. 1 Paar weiße lange durchbrochene Damen=
Hand=
ſchuhe. 1 Inſtrument aus Glas (anſcheinend zu chemiſchen Zwecken dienend), 1
dunkel=
brauner Spazierſtock mit Silbereinlage. 1 Metermaß. 1 Fabrik=Nummerblech mit der
Nr. 625. 1 kleines vernickeltes Schlößchen. 1 Hundehalsband mit Marke und der
Nr. 1239. 1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 Päckchen, enthaltend Knöpfe, ſchwarze Broſche,
1 weiße Halskrauſe und 1 Nadel. 1 Hundemarke mit der Nr. 9235. 1 Paar
grau=
blaue Halbhandſchuhe. 1 matgoldene Broſche mit weißem Steinchen und 1 Anhänger
mit Bild. 1 alter Schirmbezug.
Verloren: 1 ſilbernes Ketten=Armband. 1 Brillant=Broſche in Balkenform, in
der Mitte ein Brillant (dem. Finder ſind 10 Mk. Belohnung geſichert. 1
Hundehals=
band mit Marke. 1 Stück lila Samt. 1 Brille mit rotem Lederfutteral. 1
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ſeidener Kragen mit langen Enden. 1 Kinder=Brille mit Futteral. 1 Damen=
Porte=
monnaie mit 2 Mk. Inhalt und eine Fahrkarte Jugenheim-Darmſtand. 1 ſilberne
Damen=Uhr mit Goldrand. 1 kleines braunes Portemonnaie mit 20 Mk. Inhalt.
1 goldener Zwicker mit Futteral. 1 rotbraunes Damen=Portemonnaie mit 2.60 Mk.
Inhalt. 1 Damen=Schirm mit weißem Stiel und Metalleinlagen. 1 braunledernes
Handtäſchchen mit einer Legitimationskarte der öſterreichiſchen Südbahn, 1 ſilberne
Damen=Uhr, 2 goldene Ringe und 2 Portemonnaies. 1 filberne Damen=Uhr. 1 gold.
Broſche mit 3 hellen Steinchen. 1 ſilberne Hutnadel. 1 Batiſttaſchentuch mit
Mono=
gramm E. M. 1 Freifahrkarte Kranichſtein-Darmſtadt. 1 braunes Portemonnaie
mit 1 Meſſer, 1 Schlüſſelchen und 30 Pfennigen Inhalt. 1 Trauring, gez. D. M. 1909.
1 Paar Knaben=Schuhe und Stümpfe. 1 goldenes Bröſchchen mit 3 Amethyſten (
Form eines Kleeblatts. 1 Brille mit Futteral. 3 einzelne Einmarkſtücke. 1 Hutnadel
mit ſilbernem Knopf. 1 Manſchettenknopf. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit 2,58 Mk.
Inhalt. 1 Kinder=Leiterwagen. 1 mattgoldenes Kollier mit grünem Emaille=Anhänger
und 2 Similiſteinen. 1 viereckiger Perlmutter=Manſchettentnopf mit halbmondförmiger
Goldeinlage. 1 ſchwarzes Medaillon in Goldfaſſung. 1 Zwicker. 1 Portemonnaie mit
11,80 Mk. Inhalt.
Zugelaufen bei Privaten: 1 Foxterrier.
Zugeflogen bei Privaten: 1 Kanarienvogel.
Grummeigrasverſteigerung.
Dienstag, den 30. I. Mts.. vormittags 8 Uhr beginnend, wird das
Grummet=
gras von der früher Kaus’ſchen Wieſe an der Beckſtraße, von der Alten und Neuen
Nachtweide und den Loſen 68—76 der Beſſunger Viehweide uſw., ſodann
Mittwoch, den 31. I. Mts., vormittags 8 Uhr beginnend, das Heugras von
den übrigen Loſen der Viehweide, den Breit=, Speck= und Blümwieſen, ſowie von den
Wieſen öſtlich und weſtlich des Odenwaldbahndammes an Ort und Stelle öffentlich
meiſtbietend verſteigert.
Zuſammenkunft: Dienstag am Woogsdamm, alsdann hinter dem Schießhaus;
Mittwoch an der Kreuzung des Kirchen= u. Böllenfalltorwegs.
Vor der Verſteigerung des Grummets von den Beſſunger Wieſen am
Dienstag gelangt zuerſt die Nußernte von den Bäumen an der Nieder=
Ramſtädter Straße zum Ausgebot.
Darmſtadt, den 23. Auguſt 1910.
(16612fs
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Jaeger.
Entlaufen: 1 Pinſcher 1 rot= und weißgefleckter Jagdhund=
Hund. 1 kleinerſchwarzer Spitz.
1 kleiner grauer
Entflogen: 2 Kanarienvögel.
(16656
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 3 Spitzhunde, 2 Pinſcher. 1 Foxterrier, 1 Doberman.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruahe in den Abotheken.
Am Sonntag, den 28. Auguſt, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Meräkſche Engel=Apotheke Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
Rindfleiſch
Kalbfleiſch
Hammelfleiſch .
Bruſt .
Schweinefleiſch (Bratenſt.) „
Bauchläppchen .
Kottelets u. geſalz. Fleiſch„
Speck, geräuchert
per ½ kg 90 Pfg.
„ 84
Dörrfleiſch
. . per ½ kg 100 Pfg.
Schinken m. Bein . . . ½ „ 110 „
Rollſchinken
„ ½ „ 130 „
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen .
½ „ 90
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt.
2:
Mittwoch, den 31. Auguſt l. J., vorm. 9 u. nachm. 3 Uhr,
verſteigere ich im Hauſe Mathildenplatz Nr. 8 (Seitenbau rechts), im Auftrag des
Nachlaßverwalters das zum Nachlaß des Hch. Jacoby gehörige Weinlager, beſtehend aus:
ca. 2000 Flaſchen verſch. Sorten älterer Jahrgänge und zwar
Oppenheimer, Nierſteiner, Guntersblumer, Laubenheimer und
ca. 300 Flaſchen Moſelweine.
10 Gebinde von 1—3 Hektoliter Inhalt von denſelben Weinen.
Hiervon können auch kleinere Mengen abgegeben werden.
werden in kleineren Quantitäten ausgeboten bezw. abgegeben.
Die Flaſchenweine
Die Weine ſind von vorzüglicher Qualität.
Ferner kommen nachmittags 3 Uhr zum Ausgebot:
3 noch ſehr gute Billards (zwei Stück verſtellbar) mit Zubehör,
1 große noch nicht gebrauchte Ladentheke, verſchied. Teile eines
Glasabſchluſſes für Zimmer oder Geſchäftslokale ſehr geeignet,
ferner:
1 Muſikautomat und 1 Stollwerks Schokolade=Automat und
1 Partie leere Weinfäſſer.
Ich mache noch darauf aufmerkſam, daß die Weine ſchon vorher und zwar
von Montag, den 22. Auguſt ab, bis zum 30. Auguſt, täglich nachmittags von
5—7 Uhr zu billigen Preiſen abgegeben werden, jedoch nicht weniger als 20 Flaſchen.
Ebenſo werden kleine Probenxvorher den Reflektanten verabfolgt, auch
bei der Verſteigerung.
Die Verſteigerung und der Vorverkauf findet nur gegen Barzahlung anden Meiſt=
(16308ss
bietenden ſtatt.
Darmſtadt, 19. Auguſt 1910.
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator.
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.
pedition Monnard, Veldbergstrass. An-
Gütern und Reise-Effekten etc. Prompte Bedienung.
und Abholung von
Telephon 556. (913a
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
Nummer 200.
Bekanntmachung.
Das Schulgeld für das Großh.
Real=
ghmnaſium und deſſen Vorſchule, die
Großh. Ober=Realſchule, die Vorſchule
der Großh. Gymnaſien, die Viktoriaſchule,
das Lehrerinnenſeminar, die höhere
Mäd=
chenſchule (früher Reineck’ſches Inſtitut)
und die Mittelſchulen für das III.
Kalen=
der=Vierteljahr 1910 iſt, bei Meidung
der Mahnung, bis Ende I. Mts. an den
Werktagen, vormittags von 8 bis 12½ Uhr,
hierher zu entrichten.
(15943a
Darmſtadt, den 11. Auguſt 1910.
Die Stadtkaſſe.
Koch.
Städtiſche Schutzahnklinik
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags:
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5. (1508a
Bekanntmachung.
Montag, den 5. September I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die zur Konkursmaſſe der Leopold
Reinhard Witwe dahier gehörige
Liegen=
ſchaft:
Flur Nr. qm
II
341¾/10
392 Grab=
Nieder=
garten (Ramſtädter=
II 8416/100 202 Baupl. ſtraße
II 84165/100 1729 Hofreite) Nr. 28,
zwecks Teilung und Aufhebung einer
Ge=
neinſchaft in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K50/10
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 11. Auguſt 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
J. V.: Ganß, (D15873,4
älteſter Gerichtsmann.
Hofreite=Verſteigerung.
Auf freiwilligen Antrag ſoll die zum
Nachlaß des Schreinermeiſters Konrad Stein
dahier gehörige Hofreite:
Flur Nr. qm
I 1811/100 423 Friedrichſtraße 20,
Donnerstag, den 1. September 1910,
vormittags 10 Uhr,
in unſerem Bureau — Grafenſtraße 30—
öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
Darmſtadt, den 16. Auguſt 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
I. V.: Ganß, (D16279,5
älteſter Gerichtsmann.
Bekanntmachung.
Samtag, den 24. September I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die den Erben der Zimmermeiſter
Ernſt Beſt Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Immobilien:
Flur Nr. qm
IV 2986/100 158 Hofreite
Liebfrauen=
ſtraße 109,
IV 298¾//100 126 Hofreite
Liebfrauen=
ſtraße 105,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K112/10
Darmſtadt, den 12. Auguſt 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
J. V.: Ganß, (D15872,4
älteſter Gerichtsmann.
Bekanntmachung.
Montag, den 19. September I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die zur Konkursmaſſe des
Bäcker=
meiſters Siegmund Salomon dahier
ge=
hörige Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 13979¼/1000 138 Grav=
Guten=
garten berg=
III 13915/1000 217 Hofreite) ſtraße 54,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K115/10
Darmſtadt, den 12. Auguſt 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
J. V.: Ganß, (D15871,4
älteſter Gerichtsmann.
Bekanntmachung.
Montag, den 12. September I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Gaſtwirt Johann Jakob
Menges Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr.
qm
35 15751/100 435 Hofreite Innere
Ringſtraße, jetzt
Rhönring 135,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K71/10
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 16. Auguſt 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
J. V.: Ganß, (D16277,5
älteſter Gerichtsmann.
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Darmſtadt, den 27. Auguſt 1910.
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einge=
tragen:
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betreibt unter der Firma ſeines Namens
in Pfungſtadt eine Zigarren= und Tabak=
(16702
fabrik.
Dem Wilhelm Kaminsky in Darmſtadt
iſt Prokura erteilt.
Darmſtadt, den 22. Auguſt 1910.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 14
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27, Auguſt 1910.
Nummer 200,
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
8—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 22. Aug.: dem Kaſſierer Johann
Sparr, Kirchſtr. 10, e. T. Eliſabethe Katharina. Am
18.: dem Metzger Balthaſar Boßler, Beckerſtr. 14,
e. T. Eliſabeth. Am 17.: dem Sergeanten im Leibgarde=
Regt. Nr. 115 Heinrich Roth, Schuknechtſtr. 57, e. S.
Helmut Albrecht Auguſt. Am 23.: dem Metalldreher
Adam Eppe, Kiesſtr. 15, e. S. Hermann Peter Adam
Ludwig. Am 18.: dem Aaigner Adam Volz,
Moller=
ſtraße 43, e. S. Walter Georg. Am 21.: dem Schreiner
Auguſt Pullmann, Alexanderſtr. 15, e. S. Georg.
Am 25.: dem Dachdecker Alexander Wolf, Inſelſtr. 19,
e. S. Franz. Am 22.: dem Lehrer Heinrich Becker,
Dieburger Straße 118, e. Sohn. Am 20.: dem
Metall=
ſchleifer Paul Buhlinger, Landwehrſtr. 68, e. T. Ida
Helene.
Aufgebotene. Am 23. Aug.: Inſtallateur Alexander
Heinrich Hermann Frey, dahier, mit Margaretha
Knapp in Fürth ii. O. Sergeant im Feldart.=Regt.
Nr. 25 Jakob Lehrian, Heidelberger Straße 47, mit
Ottilie Maria Agnes Sigmund, Mühlſtr. 7. Am 24.:
Diplom=Ingenieur Albert Joſeph Rudolf Wilhelm
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beth Auguſte Maria Hipp, Frankfurter Straße 70.
Inſtallateur Wilhelm Gunkel, Roßdörferſtr. 17, mit
Luiſa Beck, Hofgartenſtr. 9. Am 25.: Hoteldiener
Michael David Raab, dahier, mit Maria Emma
Jungermann in Frankfurt a. M. Kommiſſariſcher
Oberlehrer an der höheren Töchterſchule Heinrich
Phi=
lipp Ferdinand Chriſtian Müller in Wittenberge mit
Marie Margareta Eliſe Amalie Schaaf in Allmenrod.
Geſtorbene. Am 22. Aug.: Johannette Auguſte
Diehl geb. Baldes, Ehefr. d. Finanzaſpiranten, 25 J.,
ev., Nieder=Ramſtädter Straße 43. Privatier Gg. Ph.
Roß, 60 J., ev., Nieder=Ramſtädter Straße 54. Am
24.: Katharina Eliſab. Landzettel, T. d. Fabrikarb.,
1 Mon., ev., Alexanderſtr. 4.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
14. Sonntag nach Trinitatis, den 28. Auguſt 1910
Hoſkirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. —
Mittwoch, den 31. Auguſt, abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Weiß=
gerber. Kollekte für die Innere Miſſion. — Vormittags
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer D. Diehl.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer Vogel.
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. Kollekte
für die Innere Miſſion. — Vormittags um 11 Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer Kleberger. — Nachm. um
6 Uhr: Pfarrer D. Diehl. Kollekte für die Innere
Miſſion.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
28. Auguſt, vormittags 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Kaplaneibezirk. Pfarrer D. Diehl. — Vorm. um
11¼ Uhr: Chriſtenlehre für den Schloßbezirk. Pfarrer
Weißgerber.
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt. — Vormittags
10½ Uhr: Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule,
Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Kraus.
— Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Wid=
mann. — Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für den
Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. — Nachm. um 2 Uhr:
Chriſtenlehre für den Oſt bezirk in der Kirche, für den
Weſt bezirk im Gemeindehaus.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Deggau. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Freitag, den 2. September:
Miſſions=
feſt des Starkenburger Lutheriſchen
Miſ=
ſionsvereins. Vormittags 10 Uhr: Feſtpredigt
Dekan Scriba=Erbach. — Nachm. 3 Uhr: Nachfeier
mit Vortrag von Miſſionar Kabis=Leipzig.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. 10 Uhr:
Pfarrer Walz. Feier des hl. Abendmahls mit
voran=
gehender Beichte. — Vormittags 11½ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarrer Walz.
Pauluskirche: Kollekte für die Innere Miſſion. —
Vorm. 8½ Uhr: Chriſtenlehre. Pfarrer Rückert. —
Vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Pfarrer Rückert. —
Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 28. Aug,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Pfarrer
Veller. — Abends 8 Uhr: Blaukreuzverſamm=
lung. — Donnerstag, den 1. Sept., abends 8½ Uhr:
Bibelſtunde. Pfarrer Veller.
Altkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 28. Auguſt,
nachmittags 3 Uhr, in dem Gemeindehaus der evangeliſchen
Johannesgemeinde, Kahlertſtr. 26: Andacht mit Predigt.
Herr Pfarrer Ullmann aus Heßloch.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachm. 4 Uhr. — Mittwoch, abends
8½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 28. Auguſt, vormittags 10 Uhr: Predigt.
— Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule. — Nachm.
4 Uhr: Predigt. Jedermann iſt uns willkommen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigsgemeinde. Kapelle der Barmherzigen Schweſtern
(Eingang: Nieder=Ramſtädterſtr. 30): Samstag, den
27. Aug., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
15. Sonntag nach Pfingſten, den 28. Auguſt 1910
Feſt des heil. Ludwig
Kollekte für die Armen des St. Eliſabethen=Vereins
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um 7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe.
— Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr:
letzte heil. Meſſe. — Nachm. um 3 Uhr: Vesper. — Um
4 Uhr: Vortrag für die Jungfrauen=Kongregation und
die Jugendabteilung derſelben. — Ebenfalls um 4 Uhr:
Verſammlung im Mädchenheim. — Um 6 Uhr: Herz=
Mariä=Bruderſchaftsandacht mit Predigt. —
Donners=
tag, nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Samstag, nachmittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Sonntag, vormittags um ½6 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte. — Um 6 und um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe.
— Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Freitag, vorm. um ½9 Uhr: Segenamt zu
Ehren des Herzens Jeſu.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 27. Auguſt,
nach=
mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Sonntag, den 28. Auguſt 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: heil. Meſſe
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
— Nachmittags um 2 Uhr: Armenſeelenandacht. —
Mittwoch, den 31. Auguſt, abends ½9 Uhr: Vortrag des
hochw. Herrn Profeſſor Schwarz. — Donnerstag, den
1. Sept., nachm. 5 Uhr: Beichtgelegenheit. — Freitag,
den 2. Sept., nachm. 5½ Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den 27. Aug.,
nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
15. Sonntag nach Pfingſten, den 28. Auguſt 1910
Kollekte für den St. Eliſabethen=Verein
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr:
Armenſeelen=
andacht. — Bibliothek (Heerdweg 28): Dienstag, nachm.
von 6 bis 7 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 27. Auguſt, abends
um 5 Uhr: Beichte.
15. Sonntag nach Pfingſten, den 28. Auguſt 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 9¼ Uhr: Hochamt
mit Predigt. — Nachmittags um 1½ Uhr: Chriſtenlehre
und Andacht. — Während der Woche vormittags um
¼7 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 15. Sonntag nach Pfingſten,
den 28. Auguſt, vormittags um ½8 Uhr: Amt und
Predigt. Vorher Beichtgelegenheit.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 14. Auguſt: Dem Kaufmann
Edmund Erdmann Zetzſche T. Margit Erna Karoline,
geb. 8. Juni. Dem Wirt Johannes Störger S. Johannes
Karl Wilhelm, geb. 7. Juli. Dem Metzger Peter Diehl
S. Peter Paul, geb. 29. Juli. 21. Auguſt: Dem
Fuhr=
mann Georg Adam Meiſter T. Eliſabeth, geb. 29. Juli.
Dem Taglöhner Wilhelm Schaus zwei T., Philippine
und Margarete, geb. 14. Auguſt. Dem Lokomotivführer
Ludwig Fiſcher T. Margaretha Marie, geb. 21. Juli
25. Auguſt: Dem Regierungsaſſeſſor in Büdingen
Jo=
hannes Wilhelm Rudolf Schäfer T. Marie Emilie
Gertrud, geb. 2. Auguſt. 17. Auguſt: Dem
Möbeltrans=
porteur Adam Lang T. Dorothea, geb. 8. Auguſt.
21. Auguſt: Dem Hausburſchen Georg Sand T. Eliſabetha
Katharina, geb. 29. Juli. Dem Taglöhner Wilhelm Peter
Wenz S. Georg Philipp, geb. 31. Mai. Dem Weißbinder
Johann Auguſt Ludwig Chriſt T. Emma Marie, geb.
29. Mai. Dem Taglöhner Georg Schwebel T. Eliſabeth,
geb. 28. Juli. 22. Auguſt: Dem Kaminfegermeiſter
Ludwig Karl Auguſt Wolter S. Ludwig Karl, geb.
14. Juli. 16. Auguſt: Dem Profeſſor Adam Miſchlich
S. Karl Alexander, geb. 16. Juli. 21. Auguſt: Dem
Kaufmann Bell T. Anna Margarete, geb. 9. Auguſt.
Dem Lokomotivheizer Emil Frommann S. Friedrich
Adam Otto, geb. 29. Juli.
Johannesgemeinde: 21. Aug.: Dem Mechaniker
Friedrich Reukauf S. Willi Johann, geb. 7. Auguſt.
Dem Eiſenhobler Otto Vogel T. Ottilie Wilhelmine, geb.
12. April. Dem Eiſendreher Chriſtian Schwarz T.
Eliſa=
beth Hilda, geb. 23. April.
Martinsgemeinde: 21. Aug.: Dem Hausdiener
Hermann Platt T. Elsbeth Chriſtine Margarethe, geb.
23. Juli. 24. Auguſt: Dem Weißbinder und Lackierer
Johann Philipp Seeger S. Heinrich, geb. 20. Juli. Dem
Schloſſer Georg Jakob Schäfer S. Georg Ernſt Ludwig,
geb. 31. Juli. 21. Auguſt: Dem Schneider Georg
Kuhl=
mann T. Eliſabeth, geb. 27. Juli. Dem Gaſtwirt
Eras=
mus Enzian S. Karl Alfred, geb. 2. Auguſt.
Petrusgemeinde: 14. Auguſt: Dem Mechaniker
Johann Wilhelm Weltle T. Johanna Antonie, geb.
24. Juli. 21. Auguſt: Dem Tapezier Friedrich Eberhardt
T. Marie, geb. 1. Auguſt. Dem Packer Konrad Matthes
S. Wilhelm Heinrich, geb. 27. Mai. Dem Kaufmann
Walter Schweter T. Hilda Elſa, geb. 22. Juli. Uneheliche
T. Klara Elſa Hedwig, geb. 13. Auguſt.
Paulusgemeinde: 21. Auguſt: Dem Stukkateur
Karl Enk S. Heinrich, geb. 26. März. 24. Auguſt: Dem
Großh. Oberlehrer Profeſſor Theodor Hof Zwillingsſöhne
Manfred Ferdinand und Egon Wilhelm, geb. 27. März.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 20. Auguſt: Feilenhauer Jakob
Sapper und Margareta Reis. 21. Auguſt: Poſtſekretär
Friedrich Glenz und Chriſtine Amalie Ella Anſpach.
Friſeur Guſtav Schnaars und Anna Margaretha
Stein=
metz. 20. Auguſt: Geſchäftsreiſender Jakob Getroſt und
Dorothea Sturm. 25. Auguſt: Schreiner Jakob Vetter
und Anna Barbara Bauer, beide von Oberklingen.
23. Auguſt: Ingenieur Karl Geiger in Oberkirch i. B.
und Eliſabethe Luiſe Jakob in Eberſtadt.
Johannesgemeinde: 20. Aug.: Oberpoſtſchaffner
Georg Fornoff, Witwer, von hier, und Chriſtine Bechtold
von Günterfürſt. 23. Auguſt: Oberlehrer Karl Naumann
von Dieburg und Eliſabeth Jung von Nieder=Flörsheim.
Martinsgemeinde: 20. Auguſt: Fabrikarbeiter
Johann Rupprecht und Eliſabeth Delp. Monteur Emil
Friedrich Wendel Neeb und Anna Sophie Krug.
Paulusgemeinde: 16. Auguſt: Fabrikant Julius
Bender in Kaiſerslautern und Wilhelmine Marie Cornelia
Anna Möller. 20. Auguſt: Dipl.=Ing. Rudolf Schmidt in
Eregli und Eliſabeth Korn. Schreiner David Wild,
Witwer und Caroline Dörfler, geb. Bauer. Schloſſer
Johannes Steiger und Anna Schweitzer.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 24. Auguſt: Katharine Eliſabeth
Landzettel, 2 Mon., ſtarb 24. Auguſt. (Eingeſegnet.)
20. Auguſt: Kaufmann Johann Jakob Schenzer, 71 J.,
ſtarb 18. Auguſt. 23. Auguſt: Schreiner Georg
Vonder=
ſchmitt, 65 J., ſtarb 21. Auguſt. 25. Auguſt: Privatier
Georg Philipp Roß, 60 J., ſtarb 22. Auguſt. 26. Auguſt:
Clara Knappke, geb. Freiin von Seidlitz=Kurzbach, Witwe
des Poſtrats, 75 J., ſtarb 25. Auguſt. 19. Auguſt: Witwe
Marie Tauber, geb. Fritz, 62 J. 8 M., ſtarb 16. Auguſt.
Johannesgemeinde: 22. Auguſt: Hauptmann
a. D. Balthaſer Creter, 78 J., ſtarb 19. Auguſt.
Martinsgemeinde: 19. Auguſt: Anna Katharina
Rudolf, Witwe des Poſtſchaffners Georg Rudolf, 57 J.,
ſtarb 17. Auguſt. 24. Auguſt: Eliſabethe Diehl, Witwe
des Werkführers Friedrich Diehl, 71 J., ſtarb 22. Auguſt.
Petrusgemeinde: 21. Auguſt: Johanna
Spring=
meyer, T. des verſtorbenen Korrektors Otto Springmeyer,
14 J., ſtarb 18. Auguſt.
Paulusgemeinde: 18. Auguſt: Thereſe Schott,
geb. Luſtnauer, Witwe des Kanzleirats Paul Schott,
79 J., ſtarb 15. Auguſt.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
Nummer 200.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Der Sedantag. — Fahnen heraus! — In Berlin vor
vierzig Jahren. — Unter den Linden. — An und auf
dem Alten Fritz! — Erinnerungen an die große Zeit.
— Die Aufzeichnungen eines franzöſiſchen Generals
über die Kapitulation von Sedan. — Bemerkungen und
Berichtigungen des Generals d. J. von Verdy du
Vernois. — Die hiſtoriſche Szene des großen Dramas.
— Bismarck und Moltke. — In und bei Donchery.
Ein letzter Vers!
Aufs neue umrankt mit immergrünenden
Lorbeer=
blättern iſt diesmal die Erinnerung an die große Zeit
vor vier Jahrzehnten, und freudiger, wie meiſt letzthin,
dürfte der Sedantag gefeiert werden. „Fahnen
heraus!” — wie es 1870 die Loſung geweſen für all
jene, die nicht mitmarſchieren gekonnt nach Frankreich
hinein, ſchmückt die Häuſer und öffnet die Herzen, der
Tag verdient es wahrlich, daß man ſeiner nicht vergißt!
Gern und dankbar für die, die ihr Leben eingeſetzt im
heißen Ringen um Deutſchlands Einheit und Größe,
kehren die Gedanken zurück zum 2. September 1870, der
die Kunde von dem gewaltigen Ringen bei Sedan
ge=
bracht, von der Gefangennahme Napoleons und des
franzöſiſchen Heeres — gewiß, nun mußte bald der
Krieg zu Ende ſein, nun mußte wieder Friede werden!
Einer rief dem andern in Berlin die Freudenbotſchaft
zu, Unbekannte umarmten ſich auf der Straße, die
Tränen drängten ſich in vieler Augen, Muſik und
Jubeln und der Geſang der „Wacht am Rhein”
allüberall.
Hin zu den Linden, die um zehn Uhr vormittags
kaum zu paſſieren waren und ſchon den reichſten
Flaggenſchmuck und die tätigſten Vorarbeiten für die
abendliche Illumination auſwieſen. Kein Plätzchen
mehr frei vor dem Palais. Horch, Marſchmuſik und
vielſtimmiger Geſang, in langen Zügen nahten die
rußigen und ſtaubigen, direkt von der Arbeit
kommen=
den Mitglieder der Gewerke mit ihren Abzeichen und
Fahnen und marſchierten hochrufend an dem Palais
vorüber, auf deſſen oberem Balkon wiederholt die
Königin erſchien, mit dem Taſchentuche winkend.
Immer drangvoller wurde die Enge unten, zumal am
Denkmal Friedrichs des Großen, wo es ſchließlich auch
nicht einen Schritt vorwärts und zurück mehr gab, bis
endlich einige echte Berliner Jungen — der Schreiber
dieſes befand ſich auch darunter — einen Ausweg
fanden und hurtig über das Gitter kletterten. Die
Lage war wohl nun um etwas gebeſſert, man ſtand
nicht mehr in der drangvoll=fürchterlichen Enge, aber
beſſer ſehen konnte man auch nicht; flugs auch die
breiten und großen Granitſtufen erſtiegen, die bald
dicht gefüllt waren. Noch höher alſo, aber wie es
an=
ſtellen? Da zeigte uns, die wir am Morgen ſo gern
den Ovid und Homer beiſeite geworfen, denn bei dieſer
Sedan=Nachricht hatte das Gymnaſium ſofort „frei”
ge=
geben, ein Bäckerlehrling den Weg, indem er, die
Schultern ſeines Nachbarn benutzend, ſich keck zum alten
Ziethen emporſchwang und, durch den Beifall der
Untenſtehenden und die Untätigkeit der Schutzleute
er=
mutigt, von Abſatz zu Abſatz bis zum Fuß des Alten
Fritz emporkletterte. Dort, hoch oben, ſchwenkte er
ſeine Mütze und ſtieß ein fröhliches Hurra aus, das
von unten tauſendfach erwidert wurde. Durch ſeinen
Erfolg und die vielfachen Zurufe angeſpornt, kletterte
der mehlbeſtaubte „Teigaffe”, wahrſcheinlich vom
Back=
trog weggelaufen, wieder herab, ließ ſich eine
ſchwarz=
weiß=rote Fahne ſowie einen Eichenkranz geben, legte
den ſchwierigen Weg nochmals gewandt zurück,
be=
feſtigte die Fahne an des großen Königs Hand und ſetzte
ihm einen Kranz auf ſein Haupt. Unten ein
brauſen=
der Jubel und — ein Zeichen gebender und rufender
Schutzmann, der den flotten Jungen herabwinkte, nicht
zur Strafe, ſondern zur Belohnung, denn er führte ihn
zur Königin in das Palais, aus welchem der flinke
Schlingel nach wenigen Minuten zurückkehrte,
freude=
ſtrahlend von der Rampe aus eine mit dem Bilde des
Königspaares geſchmückte vergoldete Taſſe und einige
Dukaten zeigend. Das war das Signal, es ihm
gleich=
zutun — alsbald kribbelte und wibbelte es um die
Helden des ſiebenjährigen Krieges und um den Alten
Fritz, aber die Hoffnung auf eine ähnliche Auszeichnung
erfüllte ſich nicht; wir fürchten, wir fürchten, für manche
zerriſſene Hoſe und Jacke gab es am Abend eine
andere „Belobigung” zuhauſe, die, wenn auch
augen=
blicklich ſchmerzhaft, doch bald vergeſſen wurde über dem
vielbeneideten Gefühl, „auch dabei geweſen zu ſein, als
man den Alten Fritz erſtiegen!”
Die vierzigſte Wiederkehr jener weltgeſchichtlich
be=
deutſamen Zeit bietet ja vollkommene Gelegenheit, in
einzelnen Schilderungen beſondere Ereigniſſe nochmals
zu beleuchten und gelegentlich unbekannt gebliebene
Einzelheiten mitzuteilen, die auf das regſte Intereſſe
ſtoßen. Auch ſeitens unſerer einſtigen Gegner wurde
in dieſen Wochen allerhand veröffentlicht, das man aber
nicht ohne Widerſpruch kritiklos hinnehmen darf. Vor
allem nicht jene Mitteilungen des Generals Graf
Aragonnés d’Orcet über die Kapitulation
von Sedan, an der er, damals Rittmeiſter in einem
Küraſſier=Regiment, als Parlamentär teilgenommen,
weil er der deutſchen Sprache mächtig geweſen. Dieſer
auch in vielen deutſchen Blättern veröffentlichte
Be=
richt, der ſehr beſtimmt geſchrieben war und auf
ge=
ſchichtliche Berückſichtigung Anſpruch erhob, enthält nun
offenſichtlich ſo viel Schiefes und Unrichtiges, daß ich
mich an einen der wenigen noch lebenden deutſchen
Teilnehmer jenes ausſchlaggebenden Aktes in dem
ge=
waltigen hiſtoriſchen Drama wandte, und zwar an
Herrn General d. J. von Verdy du Vernois,
der unter unſeren führenden militäriſchen
Schrift=
ſtellern bekanntlich mit die erſte Stelle einnimmt und
ſeine erfolgreiche aktive Tätigkeit als preußiſcher
Kriegsminiſter beſchloß. Mit großer
Liebenswürdig=
keit erfüllte General von Verdy, deſſen (bei Ernſt
Sieg=
fried Mittler u. Sohn in Berlin erſchienene)
Aufzeich=
nungen: „Im Großen Hauptquartier 1870/71” die
dauerndſte Beachtung verdienen, meine Bitte und
be=
gleitete jene Aufzeichnungen des franzöſiſchen Generals
mit ſeinen Bemerkungen, die um ſo wichtiger ſind, als
Herr von Verdy ſich während des Feldzuges als
Gene=
ralſtabsoffizier und Abteilungschef ſtets in
unmittel=
barer Nähe Moltkes befunden. So erzählt der Vicomte
dOrcet, daß er mit mehreren anderen Offizieren in
Begleitung des Generals Wimpffen zu ſpäter Stunde
nach dem eine Meile von Sedan gelegenen Donchery
gekommen ſei, wo ſie in ein Haus geführt wurden, in
welchem ſich die bereits verſtändigten deutſchen
Heer=
führer verſammelt hatten. „Drei Männer in dunkler
Uniform und dunklen Halbmänteln traten ein: Moltke,
Bismarck, General Blumenthal,” berichtet der
Fran=
zoſe und erwähnt weiter, daß, nachdem Moltke die
Voll=
machten des Generals Wimpffen geprüft, er die Herren
mit einer Handbewegung zum Sitzen eingeladen und
er gleichfalls am Tiſche Platz genommen, zu ſeiner
Linken Bismarck, und Blumenthal zur Rechten. — Wie
General von Verdy hervorhebt, war zunächſt
Blumen=
thal überhaupt nicht anweſend, da er ſich bei unſerem
Kronprinzen befand, weit ab von Donchery. Es liegt
hier eine Verwechſelung mit dem General von
Pod=
bielski vor. Natürlich hatte letzterer wie Moltke auch
keinen dunklen Halbmantel an, denn ſie wohnten in
demſelben Hauſe, und Halbmäntel gab es damals in
unſerer Armee überhaupt noch nicht; ſollte Bismarck
einen Mantel gehabt haben, ſo betrat er gewiß nicht in
demſelben das Zimmer: „Ich ſehe ihn nur noch im
Ueberrock ſeiner Halberſtädter Küraſſiere vor mir”
ſchreibt Herr von Verdy, „Wimpffen und Podbielski
ſetzten ſich auf das Sofa, links von Podbielski Moltke
auf einen Stuhl, links von ihm Bismarck, alle übrigen
ſtanden.‟ Und ebenſo unrichtig iſt es, was Herr
dOrcet, ſichtlich mißbilligend, betont, daß die deutſchen
Offiziere in Gegenwart der Parlamentäre rauchten,
ihnen ihre Zigarrendoſen angeboten und eine
Ablehn=
ung erhalten hätten, ferner, daß eine Dienſtmagd zwei
Flaſchen Champagner und Gläſer in das Gemach
ge=
bracht, und daß, als der Wein entkorkt werden ſollte,
General Wimpffen dagegen proteſtiert hätte.
Voll maleriſchen Reizes iſt die Darſtellung, die
da=
mals Herr von Verdy friſch niedergeſchrieben: „Eine
ſeltſame, wunderbare Szene! Zwei Kandelaber mit
her=
untergebrannten Lichtern von verſchiedener Größe und
eine alte Schiebelampe reichten bei der vollgefüllten
Stube nicht zur Beleuchtung aus; um den Tiſch ſetzten
ſich die Generale und Graf Bismarck, wir anderen
um=
ſtanden ihre Stühle. Die verſchiedenen Uniformen, die
feierliche Stille, die von Schweiß und Staub bedeckten
ernſten Geſichter in der faſt magiſchen Beleuchtung,
alles das wird uns unvergeßlich bleiben. Und zu all
dem kam, daß, wo durch das ausgeſprungene Stück der
Lampenglocke ein Streiflicht die Wand hinaufglitt, dieſes
gerade auf ein vortreffliches Bild Napoleons I fiel, der
von oben herab wie aus einer Geiſterwelt ſtumm
fra=
gend auf die wunderbare Szene zu ſeinen Füßen
blickte.‟ Der Franzoſe meint dann, daß die Deutſchen
überaus hart und ſcharf geſprochen hätten, daß „ſelbſt
in ihren ſiegreichſten Zeiten in Preußen die Franzoſen
nicht eine ähnliche ſchulmeiſterliche Sprache geführt.
Beſonders Moltke nahm kein Blatt vor den Mund:
„Ich wußte, daß Ihr Franzoſen keinerlei Kenntnis der
Geographie beſitzt, und was Sie mir jetzt ſagen, beſtätigt
mein Urteil noch mehr. Das ſetzt Ihre aufgeblaſene
Nation nur noch ins rechte Licht.” Nach Herrn von
Verdy iſt es gänzlich ausgeſchloſſen, daß Moltke
der=
artiges geſagt haben ſoll, dazu war Moltke viel zu vor=
nehm und taktvoll und die Situation nicht dazu
geeig=
net. Bismarck allerdings beleuchtete knapp und ſcharf
die politiſche Lage: „Seit zweihundert Jahren ſind wir
mehr denn zwanzigmal von Frankreich im tiefſten
Frieden angefallen worden; hätten wir mit einer
an=
geſtammten Dynaſtie zu verhandeln, ſo würden ſich
leicht Bedingungen zum Frieden finden laſſen, aber
mit den Machthabern in Paris iſt das unmöglich. Wir
brauchen für die Zukunft materielle Garantien!”
Rich=
tig iſt, daß Moltke mit unerſchütterlicher Energie auf
den einmal geſtellten Bedingungen, d. h. der
Kapitu=
lation der Armee und der Feſtung Sedan, beharrte und
daß, als Wimpffen dieſe Bedingungen als zu harte
empfand und einwarf, der folgende Tag könnte bei
neuen Dispoſitionen die Situation ändern, Moltke ruhig
ſagte: „Es iſt eine reine Unmöglichkeit! Sie haben weder
Munition noch Lebensmittel; überzeugen Sie ſich durch
Ihre Offiziere: Eine Armee von mehr als ſieben
Armee=
korps hat Sie umzingelt; wir ſind im Beſitz aller die
Feſtung umgebenden Höhen; kein Menſch in Ihrer
Armee kann ſich rühren, und jeder Widerſtand iſt
un=
möglich. Gehen Sie unſere Bedingungen nicht ein, ſo
wird — ſo ſehr ich es bedauere — morgen früh der
Be=
fehl zur Eröffnung des Bombardements gegeben, zu
einem unnützen Blutvergießen, das Ihre Lage nur
verſchlimmert.”
Unrichtig iſt ſodann die Beobachtung d’Orcets, daß
einer der deutſchen Offiziere die ganze Unterredung,
am Kamin ſtehend, auf dort ausgebreitetem
Schreib=
papier niedergeſchrieben hätte. Dieſe Aufgabe war dem
noch heute in Zobten als Rittergutsbeſitzer lebenden
Grafen Noſtitz zugefallen, der ſich zur ſtenographiſchen
Niederſchrift ſeines Notizbuches bediente und in der
Nähe Moltkes ſtand. Ganz töricht iſt der Schlußſatz in
dem d’Orcetſchen Bericht, daß, als man ſich zum
Ab=
ſchied gerüſtet, der jüngſte der franzöſiſchen Offiziere,
ein Leutnant der Mobilgarde, ſich Moltke genähert und
zu ihm in familiärem Tone, ſich dabei auf den Beinen
hin= und herſchaukelnd und die Hände reibend, geſagt
hätte: „Sapriſti, Herr General, könnten Sie nicht der
braven franzöſiſchen Armee beſſere Bedingungen
ge=
währen? Unter uns geſagt, das könnten Sie doch,
was?” Moltke, ſo meint der Franzoſe, wäre dadurch
aus der Faſſung gebracht worden und mit „weit
auf=
geriſſenem Munde” ſtehen geblieben. Von dieſer
Epi=
ſode weiß Herr von Verdy nichts und vermutet, daß der
junge Franzoſe dies als Ruhmestat den Seinigen
er=
zählt: „Jedenfalls, ſollte er zu Moltke geſprochen haben,
ſo würde dieſer nicht mit „weit aufgeriſſenem Munde‟
ſtehen geblieben ſein, ſondern hätte ihm eine
entſpre=
chende Antwort zuteil werden laſſen.”
Am nächſten Tage fuhr Herr von Verdy mit Moltke
und Podbielski nach jenem nahe Donchery gelegenen
Hauſe, in welchem ſich bereits Kaiſer Napoleon befand,
der ſchon frühzeitig bei den deutſchen Vorpoſten
erſchie=
nen war, da, nachdem die Vollziehung der Kapitulation
bekannt geworden, für ihn von den disziplinloſen und
aufgebrachten franzöſiſchen Soldaten alles zu
befürch=
ten geweſen wäre. Vergeblich verſuchte der Kaiſer,
ſeitens Moltkes beſſere Bedingungen zu erwirken;
nachdem ſich letzterer mit der in der Nacht entworfenen
Kapitulation entfernt, um dieſe dem König zu
unter=
breiten, erſchien der Kaiſer, ließ ſich auf einem Stuhle
vor dem Hauſe nieder, eine Zigarette nach der anderen
ranchend. „Ich ſah ihn zum erſten Male,” ſchreibt Herr
von Verdy, „er erſchien mir klein, etwas korpulent,
erd=
fahl, das Kinn auf der Bruſt ruhend, dabei ſah er
äußerlich ruhig, faſt gleichgültig aus, nur dann und
wann zeigte ein leiſes Aufatmen die innere Bewegung.”
Ob ſich der Kaiſer damals jener Worte erinnert,
die ihm kurz vor Ausbruch des Krieges die Fürſtin
Pauline Metternich, die Gattin des damaligen
öſter=
reichiſchen Botſchafters in Paris, in ſein Album
ge=
ſchrieben? Die wenig bekannt gewordene Szene ſpielte
ſich in den Tuilerien ab, wo ſich die Fürſtin zum
Be=
ſuch der Kaiſerin eingefunden. Napoleon machte die
Fürſtin aufmerkſam, daß ſie noch immer nicht ihre
Zu=
ſage einer Eintragung in das Album erfüllt und reichte
ihr mit jenem eine bereits eingetauchte Feder hin:
Nun bitte, ſchreiben Sie, was Ihnen gerade einfällt,
bei Ihnen bedarf es ja keiner langen Ueberlegung.”
Die Fürſtin kam dem Wunſche des Kaiſers nach, der
dann ſeine Blicke über die betreffende Seite ſchweifen
ließ. „Sie haben deutſch geſchrieben,” ſagte er zunächſt,
dund ſogar einen deutſchen Vers?‟ Dann las er
den=
ſelben, wurde ſehr nachdenklich und wiederholte mehrere
Male: „Dernier bonheur, dernier jour.‟ Der Vers
aber lautete:
„Der Menſch erfährt, er ſei auch, wer er mag,
Ein letztes Glück und einen letzten Tag.”
Es war die letzte Eintragung in jenem Album, das,
ſpäter in den Tuilerien aufgefunden, ſich heute in der
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Samstag, den 27. Auguſt, abends 8 Uhr
Grosses Militär-Konzert
Leitung: M. Weber.
I. P.: Tonbilder aus „Faust und Margarethe‟, „Lucia von Lammermoor‟,
„Weaner Mad’!‟ (Walzer), „Am Meer” von Schubert, Ungarische Tänze von
Brahms.
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Vorträge für Kaiser-Quarfeit.
— Bei ungünstiger Witterung Konzert im Saal.
Auf zur Griesheimer Kirchweih!
Sonntag, 28. und Montag, 29. Anguſt:
SGrosses Konzert:
ausgeführt von der weltberühmten Kärntner Damen=Kapelle
(5 Damen, 2 Herren) im
Chausseehaus.
Für gute Speiſen und Getränke iſt beſtens Sorge getragen. —
Im Ausschank Homburger Aktienbier.
Hierzu ladet freundlichſt ein Philipp Höhl
16625)
Reſtauration und Metzgerei.
Eintritt frei.
Eintritt frei.
Die Eintrittskarte gilt als Los.
Jedermann iſt freundlichſt eingeladen.
(16658
Ludwigshöhe.
Sonntag, den 28. Auguſt,
zwei grosse Elite-Konzerte
ausgeführt von der
(B16711
ganzen Kapelle des 3. Schles. Drag.-Regts. Nr. 15 aus Hagenau in Els.
Dir. Königl. Musikmeister Fr. Schmidt.
Anfang nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr.
Eintritt 25 Pfg.
Eintritt 25 Pfg.
NB. Der Weg nach dem Böllenfalltor wird beleuchtet.
Hessischer Hof.
Heute Samstag, den 27. Auguſt,
Grosses Militär-Extra-Konzert
ausgeführt von der Kapelle des Großh. Art.=Korps.
Leitung: Obermuſikmeiſter F. Mickley.
(16706
Wiener Abend.
Aufang. 3 Uhr. Programn. 10. Pfg. berechtiat zum Einrit.
Restauration zur „Stadt Pfungstadt‟, Elisabethenstr. 2.
Mittagstiſch à 70 Pfg. u. 1 Mk., im Abonnement billiger. (*20706
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk.
X Morgen Sonntag verschiedenes Geflügel, Braten, Ragouts K
und sonst noch abwechselnde reichhaltige Speisekarte.
Eis Die meisten Speisen werden sofort serviert. E1s
im weissen Saale.
Von 4 Uhr ab Tanzkränzchen zintrit trel. Dienſtbach.
Sonntag, den 28. und Montag, den 29. Anguſt
„ findet die
:Kirchweihe zu Messel:
ſtatt. Für gut beſetzte
Tanzmusik
ch
Oe
ſowie gute Getränke, feine Speiſen
junge Hahnen und feisten Hirschbraten —
(16692
iſt beſtens geſorgt, wozu freundlichſt einladet
Germanns Nachfolger Heinrich Laumann.
Kirchweihfest in Griesheim.
Sonntag, den 28. und Montag, den 29. Auguſt:
Kirchweihe in Griesheim.
Es ladet freundlichſt ein
(16646
W. Maus,
„Zum Darmſtädter Hof”.
Gute Speiſen — Reine Weine — Großer, ſchattiger Garten.
Griesheim „e Kaisersaal.
Sonntag, den 28. und Montag, den 29. Außuſt:
Kirchweihe bei gutbeſetzter Canzmuſtk.
Für gute Speiſen und Getränke iſt beſtens geſorgt.
Es ladet freundlichſt ein
Valentin Becker.
Birchweihe zu Griesheim!
Zum Fürstensaal
(Halteſtelle der Straßenbahn)
Sonntag, den 28. und Montag, den 29. Auguſt,
Grosse Tanzmusik
wozu höflichſt einladet
(16700
Franz Krause, Reſtaurateur.
Für gute Speiſen und Getränke iſt beſtens geſorgt.
Marcnweile I Hessel.
Sonntag, den 28. und Montag, den 29. Auguſt,
findet
Grosse Tanz-Musik
(*20397ds
ſtatt, wozu höflichſt einladet
H. Heberer II., Gastwirt.
Prima südfranzösische
ſucht ſich z. 1. Okt.
Perf. Stenotypiſtin zu verändern.
Engl. u. Franz., Stenographie. Off. unt.
M 97 a. d. Expedition ds. Bl. (*20567dfs
wärtig noch in Stellung, ſucht zum 1. Okt.
oder ſpäter in Schweinemetzgerei oder Auf=
ſchnittgeſchäft Stellung. Offerten unter
N 61 an die Expedition ds. Bl. Fräulein
ſeit 3 Jahren als Lageriſtin einer großen
Fabrik tätig, ſucht ſich per ſofort oder ſpäter
zu verändern. — Offerten unter M 91 an
die Expedition dieſes Blattes. (*20624sm 20769) Selbſtändige Rockarbeiterin,
welche ſchon in Konfektion tätig war, ſucht
paſſende Stellung. Offerten unter N 53
an die Expedition ds. Bl. *20698si) Tüchtige Büglerin ihat noch
Tage frei Zimmerſtraße 11, M., rechts. *20830) Tüchtige Schneiderin wünſcht
Kund. in u. auß. d. Hauſe Grafenſtr. 29, III., I. *20696smsm) Tücht. Büglerin nimmt
noch Kunden an in und außer dem Hauſe
Parkusſtraße 2, 1. Stock. *20815) Schneiderin nimmt noch Kunden
an, auch Ausbeſſern Weinbergſtr. 13. *20816) Mädchen, gew. im Nähen, ſ. St.
in Konfektion als angehende Arbeiterin od.
b. Schneiderin b. beſcheid. Anſprüchen. Off.
unter N 63 an die Expd. ds. Bl. *20440mds) Beſſere j. Schneiderin nimmt
Kunden an in und außer dem Hauſe
Schießhausſtraße 33, 1. Stock. perfekt, nimmt noch einige
Friſeuſe Kunden an
(*20707
E. Hartmann, Feldbergſtraße 17. B16617) Ein Fränkein empfiehlt ſich im
Weißnähen, Sticken und Ausbeſſern aller
Art Wäſcheſtücke Moosbergſtraße 68. Aerztl. gepr. Erstwärterin
mit gut. Empfehl. ſucht Stelle (*20608fs
Käthe Brenig, Godesberg, Nordſtr. 15. *2062813) Fräul. ſ. ſ. vor= u. nachm. St. z.
Kinder, auch Ausfahren derſelben. Off. unt.
N 18 in der Exp. ds. Bl. abzugeben. 20175ms) Jg. Witwe, über 2 Jahre bei
Arzt, ſucht ähnl. Stellung per 1. Okt., ginge
auch als Aushilfe. Zu erfr. in der Exped. *20448ms) Junges Mädchen aus achtbar.
Familie ſucht Stelle zu einem Kinde oder
kleiner Familie. Näheres Expedition. *20716) Mädchen, 15 Jahre, ſucht Beſchäfti=
Neue Ireneſtraße 12, 3. Stock.
gung ſucht Monatſtelle oder morgens
Frau Brötchen zu tragen
(*20718
Runde=Turmſtraße 5, parterre. ſucht Lauſtelle für morgens
Fraul 2 bis 3 Stunden
(*20620
Lauteſchlägerſtraße 14, Seitenbau. *20610) Als Hausdame oder Stütze
ſ. geb. höh. Beamtentochter, erfahren und
tüchtig in allen Zweig. des Haush., Stel=
lung zur Führung des Haush. Gute Zeugn.
Offerten unter M 73 an die Expedition. *20767) Für junges ſchulentl. Mädchen
vom Lande wird paſſende Stelle geſucht.
Näheres Kirchſtr. 10, 1. Stock rechts. ſucht Beſchäftig. im Waſchen. Ar=
Frall heilgerſtraße 48.
(*20780 *20701s0) Junge Frau ſucht Laufdienſt
2—3 Stunden Feldbergſtraße 28, I. Suche
für meine 22 Jahre alte Tochter Stellung
als Stütze oder zur Führung eines kleinen
beſſeren Hanshalts. Bezahlung neben=
ſächlich, gute Behandlung Bedingung. Offert.
unter N 36 an die Exped. ds. Bl. (*20700 *20760) Tüchtige perf. Herrſchaftsköchin
ſucht Stelle, hier oder auswärts
Näh. Frau Frank, Schulſtraße 9. *20758) Aelt. Mädchen, im Kochen perf.,
ſucht Stelle zu älterer Dame
Näh. Frau Frank, Schulſtraße 9. *20751) Reinl. Lauffr. ſ. Laufd. f. vorm.
2 Stund. Näh. Marienplatz 11, Hinterh. *20831) Stellen ſuchen, Alleinmädchen,
welche kochen u. nicht kochen in Privat= u.
Geſchäftshäuſer für 1. und 15. September
Bureau Frau Dingeldein,
Schützenſtraße 10½,
—. Telefon 531. *20826) Ordentl. Mädchen hat noch Tage
frei zum Waſchen und Putzen
Karlſtraße 65, Hinths., II., rechts. *20793) Saubere Lauffrau ſucht Stelle
Fuhrmannſtraße 8, Hths., 1. Stock. *20834) Ein ält. Mädchen, kann bürgerl.
kochen und alle Hausarbeit, mit langjähr.
guten Zeugniſſen, ſucht zum 1. Sept. Stelle
durch Cronert, Stellenb., Mühlſtraße 23 *20839) Frau geht Waſchen u. Putzen
Stiftſtraße 51, II. r. 20799) Frau hat noch Tage frei im
Waſchen und Putzen. F. Bickel.
Arheilgerſtraße 48.
(20799 16707) Mehrere tüchtige Mädchen
ſuchen Stellung durch Frau Löhr,
Stellenvermittlung, Heppenheim a. B.
den Beſſungerſtr. 88½ part.
*20600ds) Junger Mann, gedient, ſucht
Stellung als Bureaudiener, Portier,
Kaſ=
ſierer oder ſonſtigen Vertrauenspoſten.
Kaution kann geſtellt werden. Offert. unt
N 7 an die Expedition ds. Bl.
Prima französ. Tomaten Pfund 14 Pfg.
gutkochend,
Pfund 20 und 25 Pfg.
Neue Linsen,
ganz u. gemahlen
Neuer Grünkern,
Pfund 35 Pfg.
2 Stück 9 Pfg.
Voll=Heringe
Neues Sauerkraut 3 Pfund 20 Pfg.
Neue Salzgurken 2 Stück 12 Pfg.
Neue
Erdbeers mit Hepfel=Marmelade
Pfund 38 Pfg. 5=Pfund=Eimer 190 Pfg.
Johannisbeer Pfund 45 Pfg.
ir Obſtkuchen
C
empfehlen wir:
Por. Blarenienr C
3 Pfund 53 Pfg.
extrafeines 3 Pfund 59 Pfg.
inHandtuch=
Magteieenr Säckchen
bewährtes Fabrikat
5Pfund 95, 100 Pfg. 10 Pfund185, 195 Pfg.
Rosinen la Corinthen Sultaninen
Backpulver, fst.
3 Pak. 20 Pfg.
Schade 3 Fangtase
Kirchstrasse 10, Telephon 1363
(16659
Magdalenenstrasse 23
Bessungerstrasse 86
Rossdörferstrasse 12
Liebigstrasse 4
Wenckstrasse 32.
Elisabethenstrasse 36
Baufechniker
24 J. alt, ged. Mil., ſucht Stellung bei be
ſcheidenen Anſprüchen. Gefl. Off. u. M 78
an die Expedition ds. Blattes. (*20506ms
Junger Mann
militärfrei, mit guten Kenntniſſen der
engl., franzöſ. u. holländ. Sprache, ſucht
Stellung als Kontoriſt oder Expedient
per 1. Oktober 1910. Off. unter N 48
an die Expedition ds. Bl.
(*20771
Kaufmann
30 J., als rout. Reiſender in der
Zigarren=
branche, eingeführt in Starkenburg,
Frank=
furt a. M. ꝛc., wünſcht ſich ab 1. Oktober zu
veränd., ev. auch andere Branche. Anſprüche
nach Uebereinkunft. Offerten unter N 32
an die Exped. ds. Bl. erbeten. (*20711si
*20699) Jg. ledig. Mann, militärfrei, ſucht
Vertrauensstelle
in einem größ. Etabliſſement, Bankhaus ꝛc.
Derſelbe iſt wohlvertraut mit der
Ueber=
wachung ſämtlicher elektr. Anlagen ſowie
vorkommenden Reparaturen. Kautionbelieb.
Höhe kann geſtellt werden. Gefl. Angebote
unter N29 an die Expedition ds. Blattes.
mit ſchöner,
Junger Mann flotter
Hand=
ſchrift ſucht in ſeiner fr. Zeit ſchriftl. Heimarb.
Off. bitte u. N 49 an die Exped. (*20773
Beamter ſucht Schreibarbeit
für zu Haus. Offerten unter N 65 an die
Expedition des Blattes.
(16705
Möbel=Branche.
Gelernt, Tapezier, m. ſämtl. Kontorarb.
und Kalkulation beſtens vertraut, ſucht ſich
per 1. Oktober zu verändern. Gefl. Off. u.
N25 an die Exp. ds. Bl.
(*20650fs
Gärtner
im Beſitz erſtkl. Zeugn., welcher Hausarbeit
übern., ſucht b. Herrſch. od. dergl. Stellung
Offert. u. N 70 an die Exped. (*20825
Junger Bautechniker
Abſolvent einer Baugewerkſchule, ſchon auf
Architekturbureau tätig, ſucht Stellung per
ſofort. Gefl. Offerten unter L. 83 an die
Expedition ds. Bl.
(16254sms
Gedienter Kavallerist
25 Jahre alt, guter Pferdepfleger, ſowie im
Reiten und Fahren ſehr vertraut, ſucht
alsbald Stellung als Herrſchaftskutſcher
oder Reitknecht Zeugniſſe zur Verfügung.
Offerten unter N 69 an die Expedition
dieſes Blattes.
(B16714
Hausmeisterstelle
von älterem kinderloſen Ehepaar gegen
Wohnungsvergütung geſucht. Offerten
unter N 64 an die Expedition. (*20809
Kaufmänniſche Lehrſtelle
per ſof. für 14jähr. Jungen geſucht.
unt. N 54 an die Expedition.
Offert
(*20827
Mee
Tüchtiger Verkäufer
ſowie
lüchige Gerkauferin
für
Manufakturwaren
per 1. Oktober geſucht.
Offerten mit Zeugnisabſchriften
und Gehaltsanſprüchen erbitten
Gebr. Rothschild
Markt 2.
(16610fs
16236a) Tüchtige, branchekundige
Verkäuferin
per 1. Oktober geſucht
J. Carl Schmidt
Putz=, Kurz= und Wollwaren.
Seite 26₰
Darmſtadter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
Nummer 200.
Tüchtige
Verkadferminen
für Haus= und Küchengeräte werden
gegen hohes Gehalt engagiert. Nur
durchaus branchekundige wollen ſich
melden unter J 85 an die Expedition
(15733a
dieſes Blattes.
Stenotypistin
uf Anwaltsbureau für 1. Okt., event. frühet
geſucht. Offerten mit Gehaltsanſpr., kurz.
Lebenslauf u. Zeugnisabſchr. unter N 55
(*20785si
an die Expedition ds. Bl.
Tüchtige, gewandte
Verkaufermnen
zum baldigen Eintritt geſucht (16715
D. Faix & Söhne.
Reinl. Fage Mauchen
16614fso) ſofort geſucht
Wehner & Fahr, Schokoladenfabr.
Hodes.
Erſte ſelbſtändige Arbeiterin,
Zuarbeiterin u. Lehrmädchen
(20744sm
per ſofort geſucht.
Ludwigs-
J. Tauber, platz 6.
Putzmacherin
eſucht. Offerten mit Zeugniſſen,
Gehalts=
anſprüchen unter J 68 an die Expedition
(15693a
dieſes Blattes.
Schneiderm
tüchtige, beſtempfohlene und ſelbſtändige
zur Leitung und Führung einer
neuge=
gründeten Damen-Grossschneiderei
per ſofort geſucht. Solche, denen
Geſchäfts=
anteil übertragen werden kann, bevorzugt.
Offerten unter N 66 an die Exped. (*20812
können bei ſofort
Mädchen Verdienſt das
Kleidermachen erl.
Zu erfragen in der Expedition. (16237a
Lehrmädchen s
achtbarer Eltern, mit guter Schulbildung,
in mein Uhren= und Goldwarengeſchäft
für Laden, Lager u. Kontor bei ſofortiger
Vergütung und baldigem Eintritt geſucht
Gg. Karp, Ludwigsſtraße 20.
B15309
Lehrfräulein
aus guter Familie gegen ſofortige
Ver=
gütung geſucht. Meldungen mittags
2 Uhr erbeten.
Papierhandlung Hipfel, Karlſtr. 67.
Lehrmädchen
aus achtbarer Familie gegen ſofortige
Vergütung geſucht (15941a
Otto Nietschmann Nchf.
Jüngeres, braves
Dienstmädchen
am liebſten vom Lande, ſofort oder
zum 1. September geſucht.
(16069t
Näheres Expedition.
Tüchtige Maſchinenſtrickerin
ſucht Val. Schmidt, Wienersſtr. 51. (16674a
Hodes.
(*20792
tücht. II. Arbeiterin per 1. Sept. geſucht
Eise Kunert, Wilhelminenstrasse 10.
16470a) Zwei Mädchen können gründlich
das Kleidermachen erlernen. D. Mareus,
Mühlſtraße 78, Ecke Niederramſtädterſtraße.
Lehrmädchen
ſof., I. Arbeiterin eventuell 1. Okt. geſucht
Confektion von der Schmitt,
Karlſtraße 30.
(*20717
163560) Wegen Erkrankung des früheren
Mädchens wird ein fleißiges, ordentliches
Dienſtmädchen
per ſofort geſucht. Näheres zu erfragen in
der Expedition ds. Bl.
16090a) Junges ſauberes Laufmädchen
tagsüber geſucht Wascherei Wolff, Sandſtr. 28.
20626fs) Wegen Erkrankung des früheren
Mädch. wird für d. 1. Sept. od. 1. Okt. ein
Dienſtmädchen
mit guten Zeugniſſen für kleineren
Haus=
halt geſucht
Beckſtraße 66, 2. Stock
Solides, reinliches Mädchen
in kleine Familie für 1. September geſucht
16235a)
Frankfurterſtraße 18, II.
*20739) Köchinnen, Haus= und
Allein=
mädchen für gleich und ſpäter in nur gute
Stellen geſ. Franks Stellenbureau, Karlſtr. 31.
*20735si) Ein junges, braves Mädchen
tagsüber geſucht.
Näheres Arheilgerſtraße 4, im Laden.
Sauberes, zuverläſſiges Mädchen
welches ſchon gedient hat, tagsüber gegen
guten Lohn ſofort geſucht. (*20732so
Näheres Mühlſtraße 62, 3. Stock.
Ordentliches Hausmädchen
nicht und 18 Jah., kinderlieb, ſofort oder
1. Sept. geſucht Herderſtraße 3. (*20688so
(20690so) Mädchen vormitags zum
Milchtragen, nachmittags für Hausarbeit
ſofort geſucht. Lohn nach Uebereinkunft.
Offerten unter N 30 an die Expedition.
Tuchtiges Mädchen
fleiß. u. reinl., kochen nicht erford., mit nur
gut. Zeugn., in ruhigen Haushalt (3 Erw.)
auf 1. Okt. geſ. Heinrichſtr. 58, I. (16629sm
Braves Mädchen
ſofort geſucht von feiner Familie zu 3
Kin=
dern nach auswärts. Dienſtmädchen iſt vorh.
Zu erfr. Hess, Neckarſtr. 11. (*20772
Ein junges braves Mädchen geſ.
Pallaswieſenſtraße 13, 3. Stock. (*20781
Stellen finden
Köchinnen und Alleinmädchen
zum 1. September und 1. Oktober in nur
gute Stellen. Mädchen an die Bergſtraße
zu einzelner Dame geſucht
(*20759
Frau Frank, Schulſtraße 9.
*20765) Tücht. zuverläſſiges Mädchen
oder Frau ſofort geſucht
Riedlingerſtraße 35, 1. Stock.
zu baldigem Eintritt ein kräftiges
Sllche Dienſtmädchen
(*20790
Guyot, Beckſtraße 12.
*20790) Ordentliches Dienſtmädchen
per ſofort eventuell per 1. Oktober geſucht
Martinſtraße 33, parterre.
Köchinnen, Haus=
Stellen finden mädchen, Alleinmädch.,
welche kochen u. nicht kochen, Küchenmädch.
für hier u. ausw. in Herrſchafts=, Privat=
und Geſchäftshäuſer für 1. September und
1. Oktober durch Stellenbureau (*20832
Frau Dingeldein
Schützenſtraße 10½
Telefon 531.
Köchinnen, Kinder= u. Allein=
Suche
mädchen, welche kochen und
nicht kochen, ſofort und ſpäter
(*20824
Frau Weissmantel,
Arbeitsnachweis
— Eliſabethenſtraße 37.
*20842) Braves fleißig. Dienstmädchen
zum 1. September geſucht. Näheres
Stiftſtraße 31, parterre.
Ein feissiges Mädchen
wird für 1. Oktober zu mieten geſucht.
Mathildenſtr. 47, 1. Stock.
(B16713
Suche einfache Pflegerin
die etwas Hausarbeit übern. (nicht kochen),
für Dauerſtellung. Vorzuſtellen zw. 4 u. 6
bei Dr. Heil, Friedrichſtr. 21, I. (*20766
Zu emnem älteren Ehepaar
wird eine geprüfte Pflegerin zum 15.
Sep=
tember geſucht, welche auch der Oberleitung
des Haushaltes etwas vorſtehen kann, bei
vorhandenem Dienſtmädchen. Vorſtellung
Klappacherſtraße 8.
(B16712
Vertreter
geſ. für echte (167190
Zephir-Dauerwäsche
Höchſte Proviſion. Bei nur ca. 10 Verkäufen
ca. Mk. 20 täglich. Verdienſt
M. Fuchs senior
Düsseldorf 39, Wäſche=Induſtrie.
Vertreter
bei Oekonomen und Händler aufs beſte
eingeführt von bedeutender
Futtermittel=
handlung und Fabrik für größere Bezirke
geſucht. Offerten unter U. 626 F. M. an
Rudolf Mosse, Mannheim erb. (16639M
Zuverlassig. Gehlle
auf Anwaltsbureau, der auf Maschine
schreibt u. (Gabelsb.) stenographiert sofort
gesucht. Offerten mit Angabe der
seit-
herigen Tätigkeit u. Zeugnisabschriften
sowie Gehaltansprüchen u. M 84 an die
Expedition ds. Bl, erbeten. (16537ds
165491) Einige aufgewecte unbeſcholtene
Leute (nicht unter 22 Jahren) finden
lohnende Stellung
bei reellem Unternehmen. Vierwöchige Probezeit
gegen entſprechende Bezahlung. Angebote unter
W1048 an die Expedition dieſes Blattes.
Kohlenhandlung
ſ. für Kontor u. zum Beſuche der Privat=
Kundſchaft einen jüng. Kommis per 1. Okt.
ev. früher. Offerten unter N 41 an die
(*20736
Expedition dieſes Blattes.
Erſtklaſſige, alte, deutſche Lebens= und Unfall=Verſicherungsgeſellſchaft
ſucht für Heſſen und Heſſen=Naſſau je einen
(16638MI
Inspekter
M
gegen hohe, feſte Bezüge, Proviſion aus dem unterſtellten Bezirk und
Reiſe=
ſpeſen. Nur leiſtungsfähige, erprobte Kräfte finden Berückſichtigung,
wes=
halb ausführliche Bewerbungsſchreiben und Reſultatnachweiſe beizufügen ſind.
Offerten unter F. M. W. 155 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M.
er Stellung sucht die
„Deutſche Vakanzenpoſt‟
Eßlingen 143.
(144M können in freier Zeit
Herren u. Damen abſchreiben, verviel=
fält. Blatt 50 Pfg. Verlag d. „ Haus=
mutter, Berlin=Lichtenrade. (*20539ds erhalten ſe=
Schiffsjungen
gemäße Aus=
rüſtung. Man verlange Proſpekt 114.
Auskunft gratis durch Johannes Brandt,
Altona a. E., Fischmarkt 20. ((16225,34 16579dfs) Geſucht ein jüngerer
Dreher
ſowie ein jüngerer
Hobeler
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Eisenwerk Eberstadt. Suche ſof. 2 tüchtige Schneidergeh.
Fischer, Schützenſtr. 5, III.
(*20783 Tüchtige Uniformrock=
und Mantel=Schneider geſucht.
Höchſter Stücklohn, dauernde Beſchäftigung.
Offert. unt. N 35 an die Exped. (*20708soi 16691) Suche ſofort einen jungen ſelb=
ſtändig arbeitenden Monteur für Stark=
und Schwachſtrom, mit Werkſtattpraxis
bevorzugt
Carl Weidenbach, Elektrotechn, Geschäft,
Heppenheim. Maurer und Taglöhner=
werden angenommen. Zu melden (16698
Umbau Feuerwache,
hinter der Stadtkirche, Kirchſtraße. Hausierer
geſucht für leicht verkäuflichen Haushaltungs=
artikel. Zu melden Ernſt=Ludwigſtraße 8,
(*20638fs
1. Stock, zwiſchen 2—5 Uhr. Jüngerer Hausbursche gesucht.
(*20808
Peter Ewald Dröll, Langen. Laufjungen sucht sofort
(Radfahrer)
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Schuhhaus Schembs, Rheinstr. 20. 16649sm) Für mein Tuch=, Manufaktur=,
Mode= und Weißwaren=Geſchäft
Lehrling
aus guter Familie per Herbſt geſucht. Offert.
unter N 21 an die Expedition ds. Bl. gegen Verglütung
Bureau=Lehrling geſucht (*20763sol
Hess, Kirchſtraße 21. Ein braver Junge
kann die Steindruckerei erlernen
Georgenſtraße 9.
16633a)
Bankiehtnn
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Landwehrſtr., einfach möbl. Zimmer, ſep.,
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*20795so) Waldſtraße 39, part., Nähe
der Neckarſtr., ſchön möbl. Zim. zu verm.
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*20787soi) Stiftſtr. 52, gut möbl. Wohn=
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Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Auguſt 1910.
Nummer 200.
Vermiſchtes.
— Die weiße Farm. Ein exzentriſcher Plan,
der zugleich von einem feinen Gefühl für eigenartige
Schönheit Kunde gibt, iſt von einem reichen
Eng=
länder, dem Lord Alington, verwirklicht worden:
Auf ſeinen weiten Beſitzungen in Dorſetſhire hat er
eine Farm angelegt, in der alles, Häuſer, Menſchen
und Tiere, in der Farbe der Unſchuld prangen. Lord
Alington, der der Beſitzer eines weitbekannten
Renn=
ſtalles iſt und deſſen Pferd Common zu den
berühmte=
ſten Siegern im Derby von Epſom gezählt reerden muß,
hat ſich dieſe Laune gewaltige Geldſummere koſten
laſ=
ſen; aber er hat dafür auch etwas ganz Entzückendes,
Einzigartiges, geſchaffen: eine märchenhafte
Natur=
ſinfonie in Weiß, in der alles von Helligkeit und
Hei=
terkeit leuchtet und ſchimmert. Von weitem ſchon blinkt
die weiße Farm von Crichel, dem Schloßſitz, auf dem
ihr glücklicher Beſitzer reſidiert, aus dem hellen Grün
der weiten Raſenflächen und den tieferen Tönungen
anmutiger Baummaſſen hervor. Wie das reizendſte
Spielzeug, das ein Rieſe ſeinem gigantiſchen
Töchter=
lein geſchenkt haben könnte, ſehen die ſchneeweißen
Häuſer aus, mit den weißen Türen und Fenſtern, den
weißen Dächern, den Schornſteinen aus weißem Zink.
Wenn nicht das Blau des Himmels und das warme
Grün, in das die Beſitzung weich eingebettet liegt, eine
harmoniſche Abwechſelung hineinbrächte, dann würde
ſich dem Auge nur eine einzige Farbe darbieten. Weiß
ſind die Fußböden der Stallungen, weiß das Gitterwerk
der Käfige, weiß die Bänke, die in den Alleen zur Ruhe
einladen; alles blitzt von ſchneeiger Sauberkeit bis zu
den Bluſen und den Mützen der Aufſeher und Wärter.
Ein Beſuch bei den weißen Inſaſſen dieſer weißen
Farm, die bisher nur ſehr ſelten Fremden zugänglich
gemacht wurde, ſchildert ein Mitarbeiter von Je sais
tout. Er betritt das große anmutig und leicht gebaute
Vogelhaus, das von lauter weißblühenden Pflanzen
durchduftet iſt. Nicht eine Feder ließe ſich in all den
Käfigen finden, die nicht die Farbe der Unſchuld hätte.
Freilich beſitzen nicht alle Tiere ein ganz fleckenloſes
Weiß; die auſtraliſchen Kakadus haben ein Gefieder,
das ins Roſa und Gelbliche hineinſpielt; von
vollkom=
mener Reinheit iſt dagegen das Kleid der Kakadus, die
von den Molucken ſtammen. In den benachbarten
Käfigen hüpfen winzige weiße Sperlinge aus Indien
umher. Den wundervollſten Anblick bietet aber die
majeſtätiſche Schar der weißen Pfauen, die aus dem
Innern von China nach der weißen Farm gebracht
wor=
den ſind. Sie entfalten ihre Räder, die wie kleine
Lichtſonnen ſtrahlen, und zeigen ſich in ihrer ganzen
iexotiſchen Pracht. Sehr ſeltene Tiere ſind auch die
mexikaniſchen Truthähne, Albinos, die dieſe
Eigen=
ſchaft ihrer Aufnahme in Crichel verdanken. Eine
An=
zahl von Käfigen ſind leer; ihre Inſaſſen ſind im
ver=
gangenen Jahre durch eine geheimnisvolle Epidemie
geſtorben; als Lord Alington ſie durch neue Tiere
er=
ſetzen wollte, bemächtigte ſich die Spekulation dieſer
weißen Vögel. Einige Kaufleute brachten das ſeltene
weißgefiederte Geflügel, ſoweit es erreichbar war, in
ihren Beſitz, und nun ſollte der Lord Rieſenſummen
zahlen, weshalb er lieber die Käfige leer ließ. Unter
den zahlloſen anderen weißen Tieren: Pferden,
Hun=
den, Schweinen, Kaninchen, den Eisbären, den weißen
Ratten und Mäuſen, die alle in fleckenloſeſter Weiße
ſtrahlen, verdienen die weißen Hirſchkühe beſonderer
(Aufmerkſamkeit; liebliche graziöſe Tiere, und dann das
weiße Maultier, das nicht nur außerordentlich ſelten
iſt, ſondern wohl auch das größte Maultier iſt, das es
gibt und das dereinſt den kleinen Wagen des Sultaus
Abdul Hamids zog, wenn er durch die Gärten von
Yil=
diz Kiosk fuhr, bevor es der Sultan dem Lord ſchenkte.
Nur ein weißer Elefant fehlt in dieſem weißen
Para=
dies; keiner von ihnen verließ den Königspalaſt von
Bangkok.
(*! Tiere als Märtyrer der Schönheit. Der wackere
Haushahn, der inmitten ſeiner Hühnerſchar mit ſtolz
em=
porgerecktem Kopf würdig wie ein König einherſtolziert
und ſein buntes Gefieder ſelbſtbewußt im Sonnenlicht
ſpreizt, gilt vielen neben dem Pfau als ein Symbol der
Eitelkeit. Aber wie ſtolz der Beherrſcher des
Hühner=
hofes auf die Pracht ſeines Kleides ſein mag, er nimmt
nur hin, was die launiſche Natur ihm ſchenkte. Der
Menſch war es, der es verſuchte, die bunte Schönheit des
Hahnengefieders und die ſtolze Länge ſeines Schweifes zu
ſteigern. In ſeinem Buche über Japan erzählt Baſil Hall
Chamberlain von den Verſuchen der Japaner, durch eine
beſondere Züchtungsmethode den Schweif der Hähne zu
verlängern. Durch Jahrhunderte lange Ausleſe hat man
das Ziel auch erreicht, hat aus dem gewöhnlichen
Shinowara=Hahn ein Ideal des Hahnengeſchlechts
ge=
züchtet, Prachtexemplare von Hähnen, die einen langen,
herrlichen Schweif von 4, ja oft von mehr Metern Länge
beſitzen. „Ich habe einen ſolchen Hahn geſehen, deſſen
Schweif 4,05 Meter lang war, und der Züchter erzählte
mir von einem Exemplar, bei dem man ſogar einen
Schweif von 5,40 Metern erzielte.” Aber die Hähne, die
einen ſo ſtolzen Schmuck beſitzen, ſind auch das Opfer
dieſer Schönheit, die die Schlauheit der Züchter nach
langen Bemühungen der Natur abgerungen hat. Damit
die Schwanzfedern ein ſo ſtarkes Wachstum entwickeln,
müſſen ſie auch frei herabhängen. Die Hähne werden
dem=
gemäß in hohe, ſchmale, dunkle Kiſten, in richtige
Holz=
türme eingeſperrt, die nur von oben ein kümmerliches Licht
empfangen. Denn wenn das Licht vom unteren Teil des
Gefängniſſes einfiele, würde der Hahn zur Helle ſtreben
und nicht dort oben bleiben, wo er feſtgebannt verharren
muß, auf daß die Schweiffedern wachſen. Nur alle zwei
Tage darf das Tier den Himmel und das Tageslicht
er=
blicken, und auch dann nur auf eine halbe Stunde. Ein
Mann begleitet dann den gefiederten Gefangenen auf
ſei=
nem kurzen Spaziergange und trägt dabei den langen
Schweif, der wie eine große Schleppe den Boden ſtreifen
würde, ſorgſam in den Händen. Denn die Federn dürfen
nicht im Staube dahinſchleifen, damit ſie ihren Glanz
und ihre Schönheit nicht verlieren. Ein= oder zweimal
im Monat wird der Schweif vorſichtig mit warmem Waſſer
gewaſchen, dann darf der Hahn, auf eine hohe Sproſſe
geſtellt, ſo lange im Freien bleiben, bis die Sonne und
die Luft ſeinen prächtigen Federſchmuck getrocknet haben.
So erkaufen dieſe Schmuckhähne ihre Schönheit mit der
Freiheit, ſie leben von ihrem Volke getrennt, keiner von
ihnen regiert ſeinen Hühnerhof. Die wenigen Hähne dieſer
Art, die in Freiheit leben, müſſen ihre Zierde opfern, der
Schwanz wird ihnen abgeſchnitten, denn mit den langen
Federn würden ſie ſich überall verwirren und in irgend
einem Gebüſch ein trauriges und ruhmloſes Ende finden.
Literariſches.
— Ein hochintereſſanter, mit mehreren Illuſtrationen
ausgeſtatteter Aufſatz, der in Heft 26 der Zeitſchrift Zur
Guten Stunde (Deutſches Verlagshaus Bong u. Co.,
Berlin W. 57 — Preis des Vierzehntagheftes 40 Pfg.)
erſchienen iſt, gibt einen Ueberblick über die geſchichtliche
Entwickelung der Stadt Itzehoe in alter und neuer Zeit.
In demſelben Hefte finden wir eine wertvolle Abhandlung
aus der Feder von K. Diederichs unter dem Titel „
Selt=
ſame Pflanzen”, die viele Diatomeen=Abbildungen enthält.
Diederichs führt uns hier in eine ganz eigenartige
Kunſt=
werkſtätte der Natur. Die beiden Romane „Die
Herr=
ſcherin” von Luiſe Schulze=Brück und „Auf weißer Erde‟
von C. Dreſſel ſtehen auf dem Höhepunkt ihrer
Ent=
wickelung. Eine farbige Kunſtbeilage „Die Schwebebahn
in Elberfeld” gibt ein anſchauliches Bild dieſer letzten
Errungenſchaft der modernen Technik. Auch das neue,
vorliegende Heft iſt durch reichen Bilderſchmuck
ausgezeich=
net. Die Abteilung „Erfindungen und Entdeckungen”
enthält unter anderem einen wertvollen Beitrag von
Dr. A. Neuburger „Leuchtgas in Flaſchen”, während die
Rubrik „Für unſere Frauen” wiederum manchen
ſchätzens=
werten Wink für Küche und Hauswirtſchaft bringt.
— Das Heft 22 der Wiener Mode enthält eine
reiche Kollektion moderner Wäſche und einen dieſes
Ge=
biet ziemlich erſchöpſenden einleitenden Artikel. Der
rei=
zende farbige Umſchlag des Heftes bringt wunderſchöne
Kurorte=Toiletten zur Anſicht, die ſchon als Vorläufer der
Herbſtmode zu betrachten ſind; und im übrigen enthält
das Heft wie gewöhnlich eine reiche Auswahl von
Hand=
arbeiten nud Modedetails. Erwähnen wollen wir noch,
daß der Unterhaltungsteil ein ſehr gelungenes letztes
Porträt Kaiſer Franz Joſefs I. mit erläuterndem Text
zum 80. Geburtstage bringt, nebſt weiteren
unterhalten=
den und belehrenden Beiträgen.
— Es iſt uns eine beſondere Freude, unſere
ver=
ehrten Leſer auf die ſeit 47 Jahren erſcheinende
„Deutſche Roman=Zeitung” hinzuweiſen.
Dieſe weitverbreitete und ungemein beliebte
Fa=
milienwochenſchrift bringt zurzeit den äußerſt
ſpan=
nenden Roman „Das Rockmännli” von Johann Georg
Seeger. Im Anſchluß hieran gelangt die hübſche
No=
velle „Der Schwarmgeiſt” von Walter Flex zum
Ab=
druck. Man muß das Beſtreben der Leitung, nur die
beſten literariſchen Erzeugniſſe zu bringen,
aner=
kennen, umſomehr, als die Zeitſchrift eine gute
Ab=
wehr gegen die Schundliteratur bildet. Probenummern
ſind koſtenlos vom Verlage Otto Janke, Berlin SW. 11,
Anhaltſtraße 11, zu beziehen.
„Aus meinen Kloſtertagen”,
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tes von Heinrich Siemer. (Verlag von Hans Bartholdi,
Wismar i. Mecklenbg. Preis 1,50 Mk.) Unter dieſem
Titel ſchreibt einer jener Jünglinge, den nicht eigener
Wunſch und Wille zum Prieſterberuf drängte, ſeine
Erleb=
niſſe im Kloſter nieder bis zu dem Tage, da er, ſelbſt die
Feſſeln löſend, es verläßt, um mit dem Jubelruf: „Frei!
Frei!” die ihm vorher verſchloſſene Welt zu begrüßen. Es
ſind gute und weniger gute Erlebniſſe, die geſchildert
wer=
den. Von Liebe und Freundſchaft weiß der Verfaſſer zu
erzählen, aber auch von Dingen, die den frommen
Män=
nern fremd ſein ſollten, und von denen alle zu erzählen
wiſſen, die aus inneren oder äußeren Gründenldem
Prie=
ſterberuf Valet ſagen.
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