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173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
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werden angenommen in Darmſtadt,
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ſowie von unſeren Agenturen und
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
ſ 197.
Mittwoch, den 24. Anguſt.
1910.
Die heutige Nummer hat 18 Seiten.
Zum Streik auf den Werſten.
D. F. Die deutſchen Werften haben den von den
Ham=
burger Schiffbauern inſzenierten Streik durch eine
allge=
meine Ausſperrung beantwortet. Das Ende iſt einſtweilen
nicht abzuſehen, und es iſt an der Zeit, ſich ein Bild zu
machen von dem hierdurch geſchaffenen Tatbeſtand und
ſeinen vorausſichtlichen Folgen.
Für die Marine iſt dieſer Streik nach allen Richtungen
hin unerwünſcht. Das Programm des Flottengeſetzes
rechnet mit feſten und ziemlich knappen Friſten. Wenn
daher nunmehr die Schiffe nicht fertig werden, ſo treten
nicht nur militäriſch ſchwerwiegende Folgen ein, es wird
vielmehr auch die Vergebungspolitik der
Marineverwal=
tung durchkreuzt, für die es ſehr weſentlich iſt, daß
aus=
reichend viele Hellinge auf den in Betracht kommenden
großen Werften zu ihrer Verfügung ſtehen.
In einer eigentümlichen Lage befinden ſich die
Werf=
ten bezüglich der Bauaufträge von Handelsſchiffen.
Nach=
dem dem Aufſchwung in den erſten Jahren dieſes
Jahr=
hunderts bei allen Kulturnationen ein Stillſtand in
Ver=
kehr und Handel gefolgt war, hatte das engliſche Kapital
gleichwohl nicht aufgehört, in der Beleihung der zahlreichen
Werften Beſchäftigung zu fuchen. So waren dieſe in der
Lage, und um die Arbeiter zu beſchäftigen, auch genötigt,
zahlreiche Schiffe ohne Auftrag in die Spanten zu ſtellen,
und während es auf der einen Seite, namentlich für die
Trampſchiffahrt, an Frachten fehlte, boten immer neue
Schiffsräume ſich an, die Verwendung ſuchten.
Wenn nunmehr jetzt die deutſchen Werften für eine
Weile ſtillgelegt werden, wird die Folge ſein, daß unſere
Reederei auf die Heranziehung dieſer überzähligen
eng=
liſchen Schiffe Bedacht nehmen muß, ſodaß den deutſchen
Werften auch nach Wiederaufnahme des Betriebes die
Aufträge fehlen werden und der Streik der Werften einen
weit über ſeine gegenwärtige Ausdehnung
hinausgehen=
den Schaden bringt.
Beſonders ſchwerwiegend und möglicherweiſe
ver=
hängnisvoll geſtaltet ſich der Streik hinſichtlich des
Repara=
turbetriebes. Die Schiffe, die in deutſchen Häfen nicht
re=
parieren können, werden engliſche Werften aufſuchen und
tun dies, wie man hört, bereits jetzt, und es iſt keineswegs
unwahrſcheinlich, daß ſie zu dieſem Behufe bereits in
Eng=
land löſchen und dort auch neue Ladung ſuchen. Das
könnte alſo bei längerer Dauer zu einer wirtſchaftlichen
Verſchiebung führen, die angeſichts des ſcharfen
Wettbe=
werbes zwiſchen der deutſchen und engliſchen Reederei in
ihren Folgen gar nicht abzuſehen iſt.
Höchſt eigenartig geſtalten ſich bei dieſem Streik die
Intereſſen der Arbeiterſchaft. Zur Zeit des
Holzſchiff=
baues bildeten die Schiffszimmerleute eine beſondere und
in ſich geſchloſſene Zunft, die Werkleute an den
Eiſenſchif=
fen können aber mit wenigen Ausnahmen auch in anderen
Branchen der Metallinduſtrie Beſchäftigung finden. Dies
gilt in erſter Linie für die Maſchinenbauer und
Keſſel=
ſchmiede, aber auch für die Geſamtheit der Schmiede und
Schloſſer, der Nieter und der zahlreichen Hilfsinduſtrien.
Hier findet ſchon in regulären Zeiten ein fortgeſetztes Hin=
und Herſtrömen der Leute ſtatt, dergeſtalt, daß bei gutem
Geſchäftsgang in den übrigen Zweigen in der Schiffsbau=
Induſtrie zuerſt Arbeitermangel eintritt. Aus dieſem
Grunde iſt anzunehmen, daß eine Anzahl der jetzt in den
Ausſtand getretenen Werkleute längſt wieder anderweite
Beſchäftigung gefunden hat und dem Ausgang, der auf
dieſe Weiſe die Hilfskaſſen der Gewerkſchaft nicht
ſonder=
lich belaſtet, mit Ruhe entgegenſehen können.
So ſtehen in einem hauptſächlich als Machtfrage
aus=
geſpielten Streik ſchwerwiegende Intereſſen der geſamten
deutſchen Volkswirtſchaft auf dem Spiele.
Deutſche Militärmiſſion in Braſilien.
* Der Gil Blas hat einen ſeiner Mitarbeiter nach
Vichy geſandt, um den dort zur Kur weilenden
Mar=
ſchall da Fonſeca über die Gründe zu befragen, die
die braſilianiſche Regierung beſtimmt hätten,
deutſche Offiziere für die Ausbildung der
bra=
ſilianiſchen Bundesarmee zu wählen. Der Sendling des
Blattes ſtellte die Frage, ob man ſich in der Tat ſchon für
die deutſchen Offiziere entſchieden habe, und er legte dem
Marſchall darauf folgende Antwort in den Mund: „Das
ſiſt wahrſcheinlich und konnte nicht anders ſein. Als ich
Kriegsminiſter wurde, wurde ich vom deutſchen Kaiſer
eingeladen, den deutſchen Manövern beizuwohnen. Ich
kam direkt von Braſilien nach Hamburg und während
meines Aufenthaltes zeigte ſich der Kaiſer voll von
Auf=
merkſamkeit und Zuvorkommenheit für meinen Staat.”
In dieſem Augenblick habe — fährt der Berichterſtatter
fort — der den Unterhaltungen beiwohnende Sekretär des
Marſchalls, Herr de Teffé, den Marſchall mit den Worten
unterbrochen: „Sehen Sie, das Unglück iſt, daß Ihr in
Frankreich Euch nicht genug mit dem befaßt, was in den
fremden Ländern vorgeht. In Deutſchland iſt das ganz
anders. Man tut alles was man kann, um der deutſchen
Induſtrie ausländiſche Beſtellungen zuzuwenden, man tut
alles was man kann, um den deutſchen Einfluß
auszu=
dehnen. Es iſt ſicher, daß Braſilien, da es von Deutſchland
mit Aufmerkſamkeit überhäuft war, darauf mit einer
Lie=
benswürdigkeit antworten mußte, und dieſe
Liebenswür=
digkeit überſetzte ſich in die Entſendung von 20 unſerer
Offiziere nach Deutſchland, die in der Armee des Kaiſers
ihre Ausbildung vervollſtändigten.” Hiernach habe
als=
dann der Marſchall da Fonſeca wieder ſeinerſeits das
Wort ergriffen, indem er erklärte: „Danach war es alſo
unmöglich, als Inſtruktoren für unſere Truppen andere
Offiziere kommen zu laſſen als deutſche. Anders zu
han=
deln, wäre ein vollkommener Mangel an Höflichkeit
ge=
weſen.”
Man wird wohl zunächſt die Beſtätigung dieſer
Er=
klärungen abwarten müſſen, die allzu ſehr den Gründen
entſprechen, die bisher die franzöſiſche Polemik der
bra=
ſilianiſchen Regierung für ihre Entſcheidung unterſtellte.
Der Gil Blas fordert nunmehr als Antwort Frankreichs
auf die Wahl der deutſchen Offiziere die Abrufung der
franzöſiſchen Miſſion von Sao Paulo, deren weiteres
Ver=
bleiben ſich mit der Würde Frankreichs für unvereinbar
erkläre.
Bulgarien und Montenegro.
* Bei dem Feſtmahl zu Ehren des Königs der
Bulgaren in Cetinje dankte Fürſt Nikolaus zunächſt
dem König für ſeinen Beſuch und erinnerte an die Zeit,
da ſie ſich am Petersburger Hofe kennen lernten. Seit
je=
nen Tagen ſei die Freundſchaft zwiſchen ihnen immer
le=
bendig geblieben. Er nehme ſtändig Anteil an den großen
Erfolgen des Königs als Souverän Bulgariens. Die
Beziehungen Bulgariens zu Montenegro
ſeien immer von einer herzlichen brüderlichen Liebe
durch=
drungen geweſen. Für alles, was König Ferdinand als
Monarch und Staatsmann ſeines hervorragenden Volkes
gewirkt, ſagte der Fürſt, Gott und Rußland, „unſerem
großen Beſchützer”, ebenſo wie dem patriotiſchen Geiſte
des bulgariſchen Volkes Dank. Erwidern Sie, ſchloß der
Fürſt, auch weiterhin der Liebe, die wir Serben als nächſte
Brüder Ihrem Volke entgegenbringen, in brüderlicher
Liebe. König Ferdinand erwiderte: Die ein
Viertel=
jahrhundert währende tiefe brüderliche Liebe, die
Bul=
garien mit Montenegro verbinde und ſo vielen Prüfungen
und Stürmen unerſchütterlich ſtandgehalten habe, habe in
ihm den Wunſch geweckt, den Fürſten herzlich und
auf=
richtig als wahren Bruder zu ſeinem 50jährigen
Regie=
rungs= und Ehejubiläum zu gratulieren. Zugleich
über=
bringe er die herzlichen Grüße und innigſten Glückwünſche
des Bulgarenvolkes. Seine Anweſenheit ſoll die
Unzer=
reißbarkeit der brüderlichen Bande
be=
zeugen.
Es iſt aufgefallen, daß in den Trinkſprüchen mit keinem
Worte des Königreichs Serbien Erwähnung
ge=
tan wurde. König Ferdinand überreichte dem Fürſten die
Abzeichen des Kyrill= und Methodius=Ordens und der
Fürſtin den Zivil=Verdienſtorden, beides in Brillanten.
Der König und die Königin von Italien
ſind am Montag nachmittag in Cetinje eingetroffen und
bei dem Palais, in dem ſie abſtiegen, von dem Fürſten,
der Fürſtin, ihren Kindern, ſowie von dem König der
Bulgaren und dem Prinzen Boris begrüßt worden.
Deuſches Reich.
— Ueber die Ergebniſſe des
Reichs=
haushaltsetats für 1909 teilt der Reichsanzeiger
mit: Bei der Reichspoſt und der Telegraphen=Verwaltung
ſind die fortdauernden Ausgaben mit 6940000 Mark, die
einmaligen Ausgaben mit 148000 Mark hinter dem
Vor=
anſchlage zurückgeblieben, ebenſo iſt bei der
Reichseiſen=
bahnverwaltung ein Weniger von 6 268000 Mark bei den
fortdauernden, von 95000 Mark bei den einmaligen Aus=
gaben zu verzeichnen. Die Einnahmen an Zöllen, Steuern
und Gebühren haben den Voranſchlag von 72 188000 Mark
überſchritten. Die Einnahmen der Reichspoſt und
Tele=
graphen=Verwaltung ſind mit 4827000 Mark hinter dem
Etatsanſatze zurückgeblieben. Die Ausgleichsbeträge ffür
die nicht allen Bundesſtaaten gemeinſamen Einnahmen
haben Mehrerträge. Die letzteren haben entſprechend ein
Mehr von 1394000 Mark ergeben. Im ganzen ſind an
ordentlichen Einnahmen, ſoweit ſie dem Reiche verbleiben,
72678 778 Mark mehr eingekommen, während an
Minder=
ausgaben 40 618603 Mark zu verzeichnen ſind. Hiernach
waren 126 460318 Mark anſtatt der veranſchlagten
239757900 Mark als Fehlbetrag vorläufig auf Anleihe zu
übernehmen.
— Die Militärvorlage. Wie die Poſt ſchreibt,
beſtätigt es ſich, daß die Militärvorlage in ſehr
beſchei=
denen Grenzen gehalten worden ſei und im weſentlichen
zunächſt nur einige unaufſchiebbare techniſche Forderungen
für den Train, die Verkehrstruppen und die Fußartillerie
bringe, ſowie Proviſorien etatsmäßig feſtlege. Die
ge=
planten Neuaufſtellungen bei der Kavallerie erledigten ſich
durch die Erklärungen des früheren Kriegsminiſters von
Einem, an die ſich auch der jetzige Miniſter General von
Heeringen gebunden halte und wonach für den Fall der
Erhöhung der Reiterei auf 510 Eskadrons weitere
For=
derungen für dieſe Waffe nicht erfolgen ſollten.
— Ueber den Arbeitsmarkt im Monat
Juli 1910 ſchreibt das Reichsarbeitsblatt:
Die Lage auf dem Arbeitsmarkte, die im
allgemeinen während des Monats Juli kaum eine
bemer=
kenswerte Veränderung aufweiſt, wurde in dieſem Jahre
durch die Wiederaufnahme der Arbeiten im Bangewerbe
nach der Ausſperrung erheblich beinſtußt. Im übrigen
war auf dem Nuhrkohlenmarkie keine Beſſrung zu
ver=
zeichnen; es muhten mehr Feierſchichten als im Vormonat
eingelegt werden. Im oberſchleſiſchen Kohlengebiete wird
die Lage noch als befriedigend bezeichnet; hier reichten die
Arbeitskräfte im allgemeinen aus, ſtellenweiſe mangelten
jedoch inländiſche Arbeiter. Die Metall= und
Maſchinen=
induſtrie war ausreichend beſchäftigt, das Angebot an
Ar=
beitskräften deckte faſt durchweg die Nachfrage. Die
elek=
triſche Induſtrie hatte, ſoweit Berichte vorliegen,
gleich=
falls einen zufriedenſtellenden Geſchäftsgang zu
verzeich=
nen; die Verhältniſſe auf dem Arbeitsmarkte waren
nor=
mal. Was die Textilinduſtrie betrifft, ſo klagen vor allem
die Baumwollſpinnereien über eine ungünſtige
Geſchäfts=
lage, ſo daß vielfach wöchentlich Feierſchichten eingelegt
werden mußten. Die chemiſche Induſtrie war bei
nor=
malem Arbeitsangebot gut mit Aufträgen verſehen.
Nach den Berichten der Krankenkaſſen ergab ſich
im Juli für die verſicherungspflichtigen Mitglieder eine
Zunahme der Beſchäftigungsziffer um insgeſamt 41574
Mitglieder, die ſich aus einer Zunahme der männlichen
Mitglieder von 51 456 und einer Abnahme der weiblichen
Mitglieder von 9882 zuſammenſetzt. Im Vorjahre war
die Zunahme (. 12163) erheblich geringer= im einzelnen
betrug die Zunahme für die männlichen Mitglieder nur
15 636, während die Abnahme bei den weiblichen
Mitglie=
dern geringer wie in dieſem Jahre war. Dabet iſt jedoch
im Auge zu behalten, daß die im Vergleiche zum Vorjahr
erhöhte Zunahme in den Monaten Juli und Juni in erſter
Linie auf das Baugewerbe entfällt.
Bei der Geſamtzahl der Arbeitsnachweiſe, von
denen vergleichbare Zahlen vorlagen, kommen im Juli
1910 auf 100 offene Stellen bei männlichen Perſonen 162.
Arbeitſuchende gegen 202 im entſprechenden Monate des
Vorjahres und 165 im Juni 1910. Es iſt demnach gegen
den Vormonat eine kleine und gegen den gleichen Monat
des Vorjahres eine erhebliche Beſſerung zu verzeichnen.
Bei weiblichen Perſonen kommen im ganzen auf 100 offene
Stellen 93 Geſuche gegen 98 im Juli 1900 und 88 im
Vormonate. Im einzelnen hielt auf dem Berliner
Ar=
beitsmarkte die nicht ungünſtige Lage des Vormonats an;
gegen die gleiche Zeit des Vorjahres war eine weſentliche
Verbeſſerung zu verzeichnen. Aehnlich lautet das
Geſamt=
ergebnis für Schleswig=Holſtein und Kiel. In Heſſen,
Heſſen=Naſſau und Waldeck war in der Metallinduſtrie im
allgemeinen eine langſame Verbeſſerung des
Arbeits=
markts zu beobachten. Die Nachfrage nach Arbeitskräften
für die Landwirtſchaft konnte nicht befriedigt werden.
Eine erhebliche Verbeſſerung gegen das Vorjahr wird auch
aus Bahern, Württemberg und Baden berichtet; im
Ver=
gleich zum Vormonate hielt die verhältnismäßig günſtige
Lage des Arbeitsmarktes an.
Die Einnahmen aus dem Güterverkehre
deut=
ſcher Eiſenbahnen betrugen im Juli 140 490946 Mk.,
d. h. 5 675871 Mk. mehr als im gleichen Monate des
Vor=
jahres; das bedeutet eine Mehreinnahme von 71 Mk. oder
2,78 v. H. auf 1 Kilometer.
— Die von der Metall=Induſtrie
ge=
plante Ausſperrung iſt für Mitte September in
Ausſicht genommen. Sie ſoll höchſtens 55 Prozent der
deutſchen Arbeiterſchaft umfaſſen.
— Zu dem Konflikte in der
ſozialdemo=
kratiſchen Partei ſchreibt die Kölniſche Zeitung:
Die Berliner ſozialiſtiſchen Parteigrößen dürften nach
Eingang der Nachrichten über die Parteiverſamm=.
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Auguſt 1910.
Nummer 197.
lungen in Baden und Heſſen recht unangenehme
Stunden verleben. Obgleich die Berliner Leute in
Offen=
burg zu Wort kamen, haben ſich die Badener nicht im
entfernteſten um die Berliner Forderungen gekümmert und
in aller Schärfe erklärt, daß ſie ſich in ihre Badener Sachen
nicht hineinreden laſſen, daß ſie den Diſziplinbruch zwar
anerkennen, ihn aber für ſo nötig halten, daß er begangen
werden mußte. Die Faſſung der verſchiedenen
Entſchlie=
ßungen zeigt klipp und klar, daß die Badener nicht
nach=
geben werden und daß ſie dabei von ihren Wählern gedeckt
ſind. Als zweites unbequemes Moment für die Berliner
Parteileitung kommt noch hinzu, daß auch auf dem
heſſi=
ſchen Parteitage die reviſioniſtiſche Richtung mit 48 gegen
30 Stimmen ſiegte, und daß damit die Berliner
Partei=
leitung eine neue und entſchiedene Niederlage erlitt. Man
darf auch nicht überſehen, daß in Offenburg ein bayeriſcher
Vertreter die Badener zu ihrer Haltung beglückwünſchte
und die Meinung ausſprach, daß, wenn die Badener auch
nicht immer in unbedingt klaſſenbewußtem Paradeſchritt
marſchierten, man doch den Eindruck erhielte, daß ſie
mar=
ſchieren, und zwar an der Spitze. Aus allen dieſen
Kund=
gebungen zeigt ſich, daß es auch für die ſozialdemokratiſche
Parteileitung nicht ſo leicht iſt, ganz Deutſchland von
Berlin aus zu regieren. Es fragt ſich nun, was die
Partei=
leitung machen wird, und ob ſie den bisherigen
Ratſchlä=
gen des Vorwärts folgend den ſüddeutſchen Genoſſen
gegenüber die Politik der gepanzerten Fauſt oder aber die
der Sammethandſchuhe einſchlagen wird. Die bürgerlichen
Parteien dürften wohl am beſten tun, ſich in dieſen Streit
möglichſt wenig einzumiſchen und es den widerſtrebenden
Richtungen in der Sozialdemokratie zu überlaſſen, ſich
untereinander ſo zu einigen oder zu veruneinigen, wie es
ihnen gutdünkt.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Die Fleiſchfrage. Das Eiſenbahnminiſterium
hat eine Verfügung veröffentlicht, wonach von allen
Sta=
tionen der öſterreichiſchen Staatsbahnen zunächſt nach
dem Wiener Zentralviehmarkt eine 50prozentige
Ermäßi=
gung der Frachtpreiſe für Schlachtvieh gewährt wird. Die
Ermäßigung iſt für drei Monate in Ausſicht genommen,
es kann aber unter Vorbehalt der ermäßigte Tarif
jeder=
zeit widerrufen werden, wenn die mit der Maßnahme
ver=
bundenen tarifariſchen Opfer nicht in den Fleiſchpreiſen
zum Ausdruck kommen. Auch die Südbahn hat ſich bereit
erklärt, für die öſterreichiſchen und ungariſchen Linien die
gleiche Vergünſtigung zu gewähren.
Griechenland.
Die Wahlen zur Nationalverſammlung.
In allen Wahlbezirken Attikas, vielfach auch in anderen
Provinzen, ſind die Liſten des Volksverbands ſtark im
Vorſprung. Venizelos wird in Attika mit überwältigender
Majorität gewählt werden, auch die übrigen kretiſchen
Kandidaten werden durchdringen. Rhallis erklärte,
Veni=
zelos müſſe auf Grund dieſes Plebiszites mit der Bildung
der Regierung beauftragt werden, nachdem er ſeine
kreti=
ſchen Aemter niedergelegt habe. In der Preſſe wird die
Anſicht ausgeſprochen, das Wahlergebnis werde eine
Umwandlung der reviſioniſtiſchen
Natio=
nalverſammlung in eine konſtituierende
zur Folge haben. Die Wahl des Miniſterpräſidenten
Dra=
gumis und des Miniſters des Aeußern Kallergis erſcheint
geſichert, die des letzteren ſogar in zwei Wahlkreiſen. Auf
Korfu wird Theotokis’ Liſte ſiegen.
Eine ſpätere Meldung beſagt: Die neueſten Reſultate
der Wahlen für die Landdiſtrikte verbeſſern die Ausſichten
für die gemeinſamen Liſten der Parteien von Theotokis
und Rhallys umſomehr, als die Kandidaturen der
Volks=
verbände nicht überall Erfolg hatten. Von 44 Delegierten
in Attika werden 30 bis 32 der Liſte der Volksverbände
angehören.
Spanien und der Vatikan.
Der Matin berichtet aus Rom: Die Antwort des
Vatikans auf die letzte ſpaniſche Note iſt noch nicht
abge=
gangen. In unterrichteten Kreiſen glaubt man, daß ſie
überhaupt niemals abgeſchickt werden wird, da dieſe einen
vollſtändigen Bruch zwiſchen Spanien und dem Vatikan
bedeuten würde.
Türkei.
Erneute Bündnisgerüchte. Das Echo de
Paris berichtet aus Konſtantinopel: Nach der Ausſage
von mehreren hohen diplomatiſchen Perſönlichkeiten hat
die Reiſe des Großweſirs Hakki Bey nach Rumänien den
Zweck, die Kälte der Türkei gegenüber Bulgarien zu
be=
tonen. Die Türkei plane ein Bündnis mit Rumänien.
In türkiſchen politiſchen Kreiſen ſpricht man ſogar von
einer Allianz zwiſchen dem Dreibund, der Türkei und
Rumänien. Das würde eine eiſerne Kette ſein, welche
Europa in zwei Teile teilen würde. Auf dieſe Weiſe
würde die Türkei Rußland iſolieren und in eine ſchwierige
Lage verſetzen. — Das Gerücht ſtellt natürlich nur einen
„Fühler” dar; es ſoll eine Ableugnung herauslocken.
Amerika.
Der Bürgerkrieg in Nicaragua. Kabel=
Telegramme melden, daß Eſtrada Managua einnahm.
Nach neueren Depeſchen aus Nicaragua iſt Präſident
Madriz nicht geflohen, ſondern in Managua geblieben.
In einer von Joſé Eſtrada veröffentlichten Proklamation
wurde deſſen Bruder, General Eſtrada, zum Präſidenten
erklärt.
* Zur Fleiſchteuerung. Die Frankfurter
Zei=
tung, welche die Hauptſchuld an den hohen Fleiſchpreiſen
dem agrariſchen Wirtſchaftsſyſtem zuſchreibt, ermahnt in
einem längeren Artikel auch die Fleiſcher, den ſteigenden
Viehpreiſen nur dann die Fleiſchpreiſe gleich folgen zu
laſſen, wenn ſie auch auf die umgekehrte Preisbewegung
des Viehs mit billigerem Fleiſch reagiert haben. Immer
nur Erhöhungen und niemals Herabſetzungen, das könnte
die Bevölkerung nicht verſtehen und nicht billigen. Im
letzten Winter habe die vorangegangene Futtermißernte
ein gewaltiges Angebot von Schlachtvieh gebracht. Aber
die Fleiſchpreiſe haben ſich nur ſehr langſam und
ungenü=
gend danach gerichtet. Das Schlächtereigewerbe ſollte ſich
jetzt derſelben Vorſicht befleißigen, die es im Winter geübt
hat. Es ſollte ſich auch hüten, mit übertriebenen Klagen
die Konſumenten zu erſchrecken. Bewußte
Stimmungs=
mache würde den Verbrauch ſchneller reduzieren, als die
Preiſe ſteigen und dadurch den Schlächter am meiſten
ſchä=
digen. Auch ſei es nicht berechtigt, mit dem Gedanken
eines Viehausfuhrverbots ſeitens Oeſterreichs unter den
deutſchen Verbrauchern Schrecken zu verbreiten. Dieſer
Gedanke war niemals ernſt zu nehmen und ſollte durch
den letzten öſterreichiſchen Miniſterrat auch für die
Oeffent=
lichkeit beſeitigt ſein. Jedenfalls werde das
Schlächter=
gewerbe nicht vergeſſen dürfen, daß es auf die Dauer mit
den vernünftigſten Preiſen immer die beſten Geſchäfte
machen werde.
* Abnahme der Geburtenzahlen in
England. Die jetzt veröffentlichte Statiſtik über die
Geburtenzahlen im Vereinigten Königreich gibt
Gelegen=
heit zu einigen intereſſanten Beobachtungen. Nicht zum
erſten Male bemerken die Engländer, daß, obgleich die
Zahl der Heiraten zunimmt, die Geburtenzahl abnimmt.
Im erſten Vierteljahr 1910 ſind in England und Wales
Heiraten von 112662 Perſonen verzeichnet, d. i. 12,6 auf
das Tauſend der Bevölkerung. Für das zweite
Viertel=
jahr waren die Heiraten entſprechend. Die Geburten
be=
trugen hier 234814 oder 26 jährlich auf das Tauſend der
Bevölkerung. In dem betreffenden Vierteljahr der letzten
zehn Jahre hat aber dieſes Verhältnis jedesmal 28 auf
das Tauſend betragen, und die diesvierteljährige
Gebur=
tenzahl iſt überhaupt die niedrigſte, die man verzeichnet
hat. Es ſcheint alſo, daß, wenn auch nicht in dem Maße
wie in Frankreich, in England derſelbe Prozeß beginnt,
der alle wohlhabenden und reichen Völker kennzeichnet.
Die Engländer tröſten ſich damit, daß die
Kinderſterblich=
eit bei ihnen außerordentlich abgenommen hat. Für
London gilt als die durchſchnittliche Sterbezahl für
Kin=
der unter einem Jahre 88 auf das Tauſend, was in der
Tat — wenn dieſe Zahl der Wirklichkeit entſpricht —
unter den europäiſchen Großſtädten als recht günſtig zu
bezeichnen wäre. Die Geſamtbevölkerung Großbritanniens
beträgt nach den Ausweiſen vom Juli: für England und
Wales 36 169145 und Schottland 4929251 und Irland
4371133, zuſammen 45 469 534 Einwohner.
* Paris, 23. Aug. Der König und die
Köni=
gin von Spanien trafen geſtern vonEnglandkommend
hier ein. Sie beſuchten geſtern das Aerodrom von Buc, wo
ſie von Farman empfangen wurden. Der König ließ ſich
die aviatiſchen Offiziere vorſtellen und informierte ſich
eingehend über den Bau und das Funktionieren der
Aero=
plane. Schließlich führte Farman einen Flug aus trotz
eines Windes von 12 Sekundenmetern. Der König lud
Farman ein, im Aeroplan nach Madrid zu kommen.
Abends beſuchte das Königspaar das Vaudeville=Theater.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 24. Auguſt.
* Die feierliche Ueberreichung des Ordens vom
Goldenen Vließ fand geſtern nachmittag ½1 Uhr in
Sonderaudienz im Großh. Reſidenzſchloſſe durch Se.
Kgl. Hoh. den Prinzen Ferdinand von Bayern,
Infanten von Spanien, an den
Großher=
zog ſtatt. Nach der Audienz, um 1 Uhr, fand
Gala=
tafel zu 40 Gedecken im Reſidenzſchloſſe ſtatt. Hierbei
ſaß der Infant rechts von der Großherzogin,
der ſpaniſche Botſchafter Exz. Polo de Bernabé links
vom Großherzog. Geſtern nachmittag fand ein
Ausflug mit den ſpaniſchen Gäſten in die Umgebung
von Darmſtadt ſtatt. Die Abreiſe erfolgte um 11,25
Uhr=
abends vom Ludwigsbahnhof. Se. Kgl. Hoh. der
Großherzog verlieh dem Infanten das
Groß=
kreuz des Ludewigsordens und dem ſpaniſchen
Bot=
ſchafter das Großkreuz des Philippsordens. Am
Mon=
tag abend waren der Prinz und der ſpaniſche Geſandte,
ſowie mehrere Herren der Generalität und der
Ehren=
dienſt einer Einladung zur Tafel nach Schloß
Wolfs=
garten gefolgt; für die übrigen Herren fand
Marſchall=
tafel im Großh. Reſidenzſchloſſe ſtatt.
* Der Infant Ferdinand von Spanien, der dem
Großherzog den Orden vom Goldenen Vließ überreichte,
iſt, wie ſchon bemerkt, ein bayeriſcher Prinz, und zwar
der Sohn des Prinzen Ludwig Ferdinand von Bayern
und der Infantin Maria von Spanien. Anläßlich ſeiner
Vermählung mit ſeiner Couſine, der Infantin Maria
The=
reſia von Spanien, Schweſter des Königs, im Jahre 1906
ließ er ſich in Spanien naturaliſieren und nahm den Titel
eines Infanten von Spanien an und wohnt ſeit der Zeit
dauernd in Madrid.
* Der Großherzog von Baden traf geſtern
vor=
mittag 7 Uhr zur Beſichtigung der 28. Kavalleriebrigade
auf dem Griesheimer Uebungsplatz im Automobil ein
und fuhr nach 12 Uhr wieder ab.
* Militärdienſtnachrichten. Zu Oberlts. befördert
die Lts, der Reſ.: Haaſen (Crefeld) des Inf.=Regts.
Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, Glückert
(Johannes) (Worms) des Inf.=Leibregts. Großherzogin
(3. Großh. Heſſ.) Nr. 117. Zu Lts. der Reſ. befördert:
die Vizefeldwebel Dietſche (I Darmſtadt) des 1. Naſſau.
Inf.=Reats. Nr. 87, Seitz (I Darmſtadt) des Inf.=
Regts. Prinz Karl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118. Der
Ab=
ſchied bewilligt: Schneider (Worms), Lt. der Reſ. des
4. Lothring. Inf.=Regts. Nr. 136, Cramer (Gießen),
Lt. der Landw.=Inf. 2. Aufgebots. Zum Oberlt.
be=
fördert: v. Linſingen, Lt. in der Schutztruppe für
Südweſtafrika.
(*) Manöver des 18. Armeekorps. Von der
heſſiſchen Diviſion begeben ſich nunmehr die
Regimenter Nr. 115 und 116 nach Fulda und der nächſten
Umgebung. Hier finden bis zum 30. Auguſt die
Regi=
mentsübungen und anſchließend daran bis 6. September
das Brigadeexerzieren ſtatt, hierzu trifft am 30. Auguſt
auch das Regiment 168 bei Fulda ein. Die 117er und
118er kommen am 24. Auguſt per Bahn nach Alsfeld,
Romrod und Umgebung, die Regimentsübungen dauern
hier bis 6. September, vom 8.—10. September iſt dann
das Brigademanöver bei Lauterbach, Maar, Angersbach
und Umgebung. Die heſſiſchen Dragoner=Regimenter
haben vom 31. Auguſt bis 7. September Märſche mit
Uebung im Aufklärungsdienſt, vom 8. September an
nehmen ſie bei Fulda und Lauterbach an den
Brigade=
übungen teil. Die beiden heſſiſchen Artillerie=Regimenter
Nr. 25 und 61 treffen nächſten Donnerstag bei
Lauter=
bach, Großenlüder und Salzſchlirf ein, am 2. September
haben beide Regimenter Scharfſchießen im Gelände
zwiſchen Lauterbaach, Maar, Wernges und Willofs.
Beim Brigademanöver ſtößt die 25er Artillerie zur
49. Brigade, die 61er zur 50. Brigade. Die heſſiſche
Wie man vor 200 Jahren die
Darm=
ſtädter „böſen Buben” zu kirchlichem
Anſtand erzog.
Von Stadtpfarrer D. Dr. Diehl.
„Böſe Buben” hat es in Darmſtadt allezeit
ge=
geben. Wer es nicht glauben will, kann ſich davon
aus den Akten vergangener Jahrhunderte überzeugen.
Ebenſo ſicher iſt freilich, daß das Maß der Bosheit in
den verſchiedenen Zeitperioden verſchieden war.
Welche Zeit „die böſeſten Buben” geſehen hat, darüber
ſind ſich die Gelehrten noch nicht einig. Die einen
nehmen an, daß es wohl die Zeit kurz nach dem 30
jäh=
rigen Kriege geweſen ſei, andere neigen mit ihrem
Urteil mehr den Zeitläuften zu, in denen wir drin
ſtehen, andere wiederum — und denen zähle ich mich
zu — ſind der Anſicht, daß ſchlimmer die „Heiner” nie
geweſen ſein können, wie im Anfang des 18.
Jahr=
hunderts. Daß ſie zu dieſer Zeit — unter Ernſt
Lud=
wigs Regierung — jedenfalls ſehr ſchlimm waren,
da=
von möchte ich die Leſer dieſes Artikels überzeugen,
indem ich ſie in die Akten blicken laſſe, die über den
Kampf des hochfürſtlichen Geheimerats (—
Miniſte=
rium) und des hochfürſtlichen Konſiſtorii gegen „die
kirchlichen Unordnungen, auch grave Inſolentien
derer Darmſtädter erzböſen Buben” erwachſen ſind.
Da dieſer Kampf faſt ſechs lange Jahre die Behörden
in ſteter Bewegung hielt, iſt anzunehmen, daß es ein
ſchwerer Kampf war, und daß man ihn nur
auf=
genommen hat, dieweilen die Bosheit der Darmſtädter
Jugend nun einmal nicht mehr zu ertragen war.
In den 90er Jahren des 17. Jahrhunderts muß
die Darmſtädter Jugend ziemlich brav geweſen ſein.
Jedenfalls ſahen noch gegen Ende des Jahrzehnts und
im Jahre 1702 die Darmſtädter Behörden ſich niemals
veranlaßt, Verordnungen beſonderer Art gegen die
Darmſtädter „böſen Buben” zu erlaſſen. Es iſt dies
Branntweinhäuſern des Sonntags, ſelbſt während der
Predigten, den Soldaten Getränke verabreichen, vom
30. Dezember 1699 gegen den Wirt „zum Storcken” in
Darmſtadt, der ſich unterſtanden, auf die hohen
Chriſtfeiertage in ſeinem Lokal „Gäſte zu ſetzen”, vom
10. Mai 1700 gegen die Erfelder, die ſich
unter=
ſtehen, „auf die Sonn= und Feſttäge auf einigen
Rheinauen, dem ſogenannten Kühekopf und ſonſt,
mit Kegelſpielen, Freſſen und Saufen allerhand
Ex=
ceſſe zu verüben” vom 29. Auguſt 1701, daß jeder
Darmſtädter Wirt, der ſich unterſtehen werde, auf
Sonn= und Feiertage „einigen liederlichen Bürgern
wie auch Soldaten” Wein zu verzapfen, inſonderheit
der „zum Trauben”, für jeden Einzelfall 10
Gul=
den Strafe erlegen oder „dafür 10 Tag und Nacht
in=
carcerirt werden ſolle‟
Im Jahre 1703 ward dies anders. Die
Verord=
nungen gegen das Zechen und die Wirte, gegen
Kegel=
ſpiel und ähnliche Dinge treten ſtark zurück. Es
ſcheint, als ob es nunmehr nur einen Kampf noch
gebe, den Kampf gegen die Ungebühr der Darmſtädter
Jugend in und unter dem Gottesdienſte. Die älteſte
Nachricht über Untaten, die zu dieſem Kampfe führten,
liegt aus dem Dezember des Jahres 1703 vor. Es
wird da bitter von Seiten des hochfürſtlichen
Konſi=
ſtorii geklagt, wie man „wahrgenommen, daß auf die
Sonn=, Feyer= und andere Kirchtäge ſowohl inn= als
außerhalb der Stattkirchen von den Handwercks= und
andern übelgezogenen Buben öffters großer
Muth=
willen mit rauffen, ſchlagen, werfen und ſonſt
ver=
übet, auch ſich von ſelben an keine Bettelvögte oder
ſonſt Drohen gekehret, ſondern noch wohl zur Wehr
geſetzet wird.” Auch die Mitglieder des Geheimen
Rates, die damals zu den eifrigſten Kirchengängern
gehörten — ein Rat hat z. B. fünf dicke, eigenhändig
niedergeſchriebene Bändchen über ſämtliche zu ſeiner
Zeit in den drei ſonntäglichen Gottesdienſten in
Darmſtadt gehaltenen Predigten, die er alle beſucht
hat, hinterlaſſen (jetzt im Pfarrarchiv Neunkirchen) —
mußten beſtätigen, daß dem ſo ſei und die Ungebühr
der böſen, ohngezogenen Buben nicht mehr ertragen
werden könne. Selbſt der Landgraf ſah ſich veranlaßt,
gelegentlich ſchriftlich zu bemerken: „Daß dem
Un=
weßen geſteuert werde, iſt höchſt nöhtig, dann ich die
Exceſſus öffters ſelbſten mit der größten
Alte=
ration angeſehen.”
Das Konſiſtorium, deſſen Mitglieder anſcheinend
die Darmſtädter Buben ſehr gut kannten, meinte: hier
helfe nur größte Strenge. Es riet deshalb, man möge
an der Stadtkirche zwei Halseiſen anbringen und
alle Buben, die den Gottesdienſt ſtörten, darin eine
Zeitlang, anderen zum Abſcheu, ſtehen laſſen. Das
Miniſterium milderte dieſen Antrag folgendermaßen:
„Seine Hochfürſtliche Durchlaucht könnten, wie an
vielen Ortten iſt, an hießige Kirchhoffs=Mauer
beym Eingang ein oder mehrere Halßeiſen machen
und ſolche leichtfertige Buben zur Straf durch den
Gerichtsdiener eine Zeit lang, wann die Leuthe zur
Kirchen aus oder eingehen, ſtellen laſſen.” Seine
hoch=
fürſtliche Durchlaucht gingen darauf aber nicht ein.
Landgraf Ernſt Ludwig wußte, daß dieſe Sache nicht
durchführbar ſei, weil dann die ſchlimmſten
Miſſe=
täter, die Schuſterjungen und andere
Handwerks=
buben, nicht getroffen werden konnten; die Sache war
„wegen der Zünfte Verhinderung nicht praktikabel!‟
So gab er die Akten zurück mit der Weiſung, man
ſolle auf andere Mittel ſinnen, die er — wie oben
er=
wähnt — allerdings auch für höchſt nötig hielt.
Dar=
aufhin ſetzten ſich die Kollegien zu neuer Beratung
zu=
ſammen. Am 17. Januar 1704 legte das Konſiſtorium
den Vorſchlag vor: „es könte eine Patrouille an
die Kirchhofs= und Kirchthüren geſtellt
wer=
den und von derſelben auf die böße Buben Achtung
gegeben, auch wann ſie Exzeſſe verübten, ſowohl
die=
ſelbe als die von den Bettelvögten angezeigt würden,
bey den Köpfen genommen und in die Wachten zu
wei=
terer Beſtrafung geführet werden.” Auch mit dieſem
Vorſchlag hatte das Konſiſtorium vorerſt kein Glück.
Da die „Inſolentien” ſich aber über die Maßen
mehr=
ten, wurde am 16. Juli 1704 auf den konſiſtorialen
Vor=
ſchlag zurückgegrifſen und beſchloſſen, daß die „expreſſe
anzuordnende Patrouille” in der ganzen Stadt,
ſon=
derlich aber auf dem Markt und vor der Kirche auf= und
abgehen, alle mutwilligen Buben beim Kopf nehmen
und in die Wache zur weiteren „wackeren Beſtrafung
durch ihre Vorgeſetzten” abliefern ſollte. Am 14. Auguſt
kam eine dies alles ſtreng einſchärfende
landesfürſt=
liche Verfügung heraus.
Damit hatte man eine Zeit lang Ruhe. Zwei Jahre
etwa. Dann ging der Unfug von neuem los. Wie
be=
zeugt wird, in einer neuen Geſtalt. Draußen vor den
Nummer 197.
Darmſtädter Tagbkatt, Mittwoch, den 24: Augilſt 1910
Seite 3.
Diviſion hält ihr Diviſionsmanöver vom 14. bis 17.
Sep=
tember bei Fulda ab. Hieran nimmt noch ſchwere
Artillerie des Fußartillerie=Regiments Nr. 3 teil.
Odenwaldklub. Man ſchreibt uns: Weit über
100 Mann waren es, die am Sonntag dem Rufe der
Ortsgruppe Darmſtadt des Odenwaldklubs Folge
ge=
leiſtet hatten. Ein lachender Himmel blaute über dem
taufriſchen Morgen, als die muntere Schar von
Schöl=
lenbach aus am Eutergrund entlang und dann auf
ſchmalem Pfade hinauf nach Heſſelbach wanderte.
Blühende Erika belebten die Halde, von der aus ſich ſehr
prächtige Blicke hinunter in den Eutergrund und auf
die gegenüber liegenden Höhen boten. Die Drei Seen
und das Schloß Wald=Leiningen waren weiterhin die
Ziele. Das ſtattliche Schloß über dem grünen Raſen
bietet einen ſchönen Anblick. Dann ging es hinab nach
Ernſttal, wo trotz allen Abratens die allzu Durſtigen
Ernſttaler tranken. Beſſer als ſie, hatten die getan, die
einen friſchen Schluck an dem Brunnen im
Wieſen=
grunde ſich leiſteten. Sie kamen leichter die ſteile Höhe
hinauf, die manchen Schweißtropfen koſtete. Ueber
Mörſchenhardt und Preunſchen zogen die Wanderer
dann zur Wildenburg. Hei, wie mundete da unter
dem dichten Blätterdache das kühle Ernſttaler Bräu,
das aus dem Felſen herausſprudelte. Heiß brannte
die Sonne auf die Wanderer nieder auf dem
Weiter=
marſche nach Amorbach, wo im Badiſchen Hofe die
Wandersleute vorzüglich aufgenommen wurden.
Froh=
gemut zogen ſie dann alle zur Bahn, und vergeſſen
war, daß es manchmal doch ein wenig beſchwerlich
ge=
gangen war. Frohſinn riß ſogar einige biedere
Brei=
tendieler hin, ſodaß ſie an ihrem Heimatsdörfchen
vor=
beifuhren. Und zurück mußte der Zug, um ſie in ihrem
geſegneten Breitendiel abzuſetzen. — Wie ich jetzt am
frühen Morgen an den Ufern des Maines in dem
maleriſch gelegenen alten Miltenberg dieſen Bericht
niederſchreibe, denke ich befriedigt zurück an die trotz
der Hitze doch ſchönen Stunden des geſtrigen Tages.
Auch jene zwei humorvollen Darmſtädter, die ebenfalls
in der gaſtlichen Roſe übernachteten, hatten ihre Freude
an der Wanderung. Hoffentlich haben die
Klubmit=
glieder die heſſiſche Reſidenz wohl erreicht und ſo feſt
in Morpheus Armen gelegen wie wir. Ein ſchweres
Gewitter, das ſich in der Nacht über Miltenberg
ent=
lud, konnte den geſunden Schlaf der müden Wanderer
nicht ſtören.
Am 25. Auguſt (Ludwigstag) iſt eine
Mädchen=
wanderung nach dem Felsberg (Führerin: Frl.
Speck=
hardt), und am 17. und 18. September eine ſolche durch
den Odenwald ins Neckartal (Führerinnen: Frl. Veith
und Frl. Speckhardt) vorgeſehen. Ein „Friſch auf!“
den wackeren Mädchen, die ſich den Führerinnen
an=
ſchließen.
C) Zur Weiterführung des Doppelgleiſes der
elektriſchen Straßenbahn von der
Niederramſtädter=
ſtraße bis zur Heinrichsſtraße werden eben
Bau=
materialien und Schienen angefahren.
— Aus der Beſſunger Bücherhalle (
Beſſunger=
ſtraße 48) wurden im Monat Juni 713 Bücher
ent=
liehen; eingeſchriebene Leſer ſeit 1. April 312. Im Monat
Juli Bücherentleihungen 638, Zahl der Leſer 346.
Ge=
ſchenke gingen ein: von Fräulein Jung 28 Bde., von
Frau Berges 1 Jahrg. Zeitſchr., von Frau Dr. Nagel
8 Bde., von Fräulein E. Pfeil 2 Jahrg. Zeitſchr., von
Frau Sekretär Berger 17 Bde., von Herrn Geheimerat
Kraus 1 Jahrg. Zeitſchr., von Buchhandlung Saeng
2 Bde. — Den gütigen Gebern herzlichen Dank.
Anmeldungen weiterer Spenden von Büchern und guten
Zeitſchriften, ſowie Beitrittserklärungen zum Verein für
Verbreitung von Volksbildung (Mindeſtbeitrag 2 Mk.),
werden vom Vorſtand des Vereins gerne
entgegen=
genommen. Unentgeltliche Bücherausgabe: Dienstag,
Donnerstag und Samstag, abends 7½ bis 8 Uhr.
Wegen Neuordnung der Bücherei bleibt die Bücherhalle
geſchloſſen bis 12. September. Erſter Ausleihtag:
Dienstaa, den 13. September.
— Heſſiſcher Hof. Man ſchreibt uns: Heute abend
findet zur Vorfeier des Ludwigstages ein Konzert ſtatt.
Die Kapelle des Großh. Art.=Korps unter Mickleys
Leitung wird an dieſem Abend ein beſonderes Programm
zum Vortrage bringen. Es werden u. a. Muſikſtücke
aus der Zeit des Landgrafen Ludwig IV. und
Groß=
herzog Ludewigs I. zum Vortrag gelangen. Je nach den
Witterungsverhältniſſen des heutigen Abends wird auch
am Donnerstag, den 25. d. Mts., von abends 7 Uhr ab,
ein Konzert jener Kapelle ſtattfinden. (S. Anzeige.)
Bensheim, 22. Aug. Geſtern nachmittag 4 Uhr ſtarb
hier Direktor Profeſſor Dr. Joh. B. Keller. Der
Verblichene war am 15. November 1821 in Bensheim
geboren und erreichte das hohe Alter von 89 Jahren
in beſter Geſundheit, bis ihn vor acht Tagen
Alters=
ſchwäche ans Bett feſſelte. Nachdem er das hieſige
Gymnaſium abſolviert, ſtudierte er in Gießen, verließ
als Dr. phil. 1850 die Univerſität und machte dann bis
1851 am hieſigen Gymnaſium ſeinen Akzeß. Bis 1853
leitete er eine Privatſchule in Worms, 1853 wurde er
proviſoriſch, 1855 definitiv am Mainzer Gymnaſium
angeſtellt. Er blieb dort bis zum Herbſt 1877, wo er
als Direktor an das hieſige Gymnaſium verſetzt wurde.
Bei ſeinem Weggang hatte ihm die Stadt Mainz das
Ehrenbürgerrecht verliehen; 1874 hatte er den
Profeſ=
ſortitel erhalten. Am hieſigen Gymnaſium wirkte er
bis Herbſt 1890 und erhielt beim Weggange die Krone
zu dem ſchon früher erhaltenen Philippsorden,
Ritter=
kreuz erſter Klaſſe. Er bekleidete vom 16. Januar 1899
an neun Jahre das Ehrenamt eines Gemeinderats der
Stadt Bensheim.
Offenbach, 23. Aug. Der Vorſtand des hieſigen
nationalliberalen Vereins hat ſich lt. Offb.
Ztg. geſtern abend mit der Zuſchrift des Vereins der
Fort=
ſchrittlichen Volkspartei befaßt, der, wie ſchon
kürz=
lich berichtet, die Aufſtellung einer gemeinſamen
natio=
nalliberal=freiſinnig=ſozialdemokratiſchen Kandidatenliſte
für die demnächſtigen Stadtverordnetenwahlen
angeregt hatte. Nach eingehender Ausſprache über die
An=
gelegenheit wurde einſtimmig beſchloſſen, an der ſeit langen
Jahren vertretenen Stellung feſtzuhalten, daß die
Nomi=
nierung von Stadtverordneten=Kandidaten nicht nach
parteipolitiſchen Geſichtspunkten erfolgen ſolle. Die
nationalliberale Partei als ſolche wird ſich deshalb auch
diesmal nicht am Wahlkampfe beteiligen, ſondern deſſen
Führung dem „Verein zur Wahrung ſtädtiſcher Intereſſen”
überlaſſen. Aus dieſen Gründen war man auch nicht in
der Lage, zu der Anregung der Fortſchrittlichen
Volks=
partei Stellung zu nehmen. — Aus dem weiteren Verlauf
der Beratungen ſei erwähnt, daß ſich der Vorſtand nach
Beſprechung der politiſchen Lage einſtimmig für die von
der Reichstagsfraktion unter Baſſermanns
Füh=
rung befolgte Politik erklärte.
Mainz, 23. Aug. Die Spur, die die
Staatsanwalt=
ſchaft in der zweiten Büchelberg=Mordaffäre
verfolgte, hat ſich als falſch erwieſen. Der
mordver=
dächtige Zigeuner Chriſtian Michels war in Mainz mit
einer Frau und drei Kindern in Haft genommen
wor=
den. Auf die Kunde hiervon entſandte die
Staats=
anwaltſchaft in Aſchaffenburg den Gendarmen von
Stockſtadt mit der Frau Zeller aus Mainaſchaff, in
deren Hauſe Michels mit ſeiner Familie bis Ende Mai
gewohnt hatte, mit der Begleiterin des Michels nach
Mainz. Es ſtellte ſich jedoch heraus, daß dieſe die
Kor=
nelie Reil war, die man bisher für die Ermordete
ge=
halten hatte. Nach wie vor laſtet ſomit
undurchdring=
liches Dunkel über dem neuen Büchelbergmord.
Mainz, 23. Aug. Geſtern vormittag 7 Uhr 30 Min
wurde die Leiche des beim Unglück am Fort Heilig=
Kreuz ums Leben gekommenen Gefreiten des 2. Naſſ.
Pionier=Bataillons Nr. 25 Michelmann mit
mili=
täriſchen Ehren zum Hauptbahnhof gebracht, um in die
Heimat des Verſtorbenen, Ueberruhr im Ruhrgebiet,
überführt zu werden. Dem Sarge folgten lt. Journ.
u. a. der Gouverneur, der Stadtkommandant und
zahhl=
reiche Offiziere unſerer Garniſon; ebenſo die
Mann=
ſchaften des 2. Naſſ. Pion.=Bat. Nr. 25. Viele
Kranz=
ſpenden von der General=Inſpektion des Ingenieur=
und Pionier=Korps, vom Stab der Pionier=Inſpektion,
von den Offizieren der 3. Komp. des 2. Naſſ. Pjon.=Bat.
Nr. 25, von den Offizieren, Unteroffizieren des Pion.=
Bat. Nr. 25, von ſeinen Kameraden, vom Verein
ehe=
maliger Pioniere Mainz=Kaſtel und Umgegend wurden
dem Sarge nachgetragen. Zwei Offiziere, zwei
Sergeanten und acht Mann geben das Geleite bis
Ueberruhr und beteiligen ſich dort an der Beiſetzung.
Worms, 23. Aug. Wie der W. Z. heute nachmittag
berichtet wird, iſt jetzt die bisher vom Feuer der
Schachſchen Mühle verſchont gebliebene Scheune
ebenfalls in Brand geraten. Die Feuerwehr von
Hoch=
heim bemüht ſich mit Anſpannung aller Kräfte, der
Flammen Herr zu werden. Seit geſtern nacht ſind die
tapferen Männer angeſtrengt tätig und kommen kaum
dazu, Nahrung zu ſich zu nehmen. Im Hofe liegen
ver=
brannte Tauben, Enten und ein Pfau, auf dem Felde
ſtehen die Möbel und anderes Geräte kunterbunt; die
Räumungsarbeiten werden fortgeſetzt. — Ein frecher
Schwindel wurde heute vormittag durch einen 18, auf Wanderſchaft begriffenen Schleifer aus
Quedlinburg hier verübt. Der Burſche kam in ein
Schuhgeſchäft in der Speyererſtraße und verlangte von
der Frau des Geſchäftsinhabers ein Paar
Schnür=
ſtiefel. Als ihm ſolche zur Auswahl vorgelegt wur=
den, zog er ein Paar an. Während die Frau, dem
Wunſche des Käufers gemäß, deſſen alte Stiefel
ein=
packte, ſprang dieſer, ohne die neuen Stiefel zu
bezah=
len, plötzlich auf und aus dem Laden und flüchtete in
das Innere der Stadt in der Richtung nach dem Rheine
zu. Durch einen Schutzmann, der ſich ſofort an die
Verfolgung machte, konnte der Täter in der
Trommel=
gaſſe feſtgenommen werden. Die Stiefel wurden ihm
abgenommen und an den Eigentümer zurückgegeben.
Gießen, 23. Aug. Seit Montag der vergangenen
Woche befinden ſich die Realgymnaſiaſten Herdt,
Lohr, Frank und Schott auf einer
Ferienwande=
rung durch die Vogeſen. Seit dieſer Zeit fehlt
jeg=
liche Nachricht von den jungen Leuten. Die
An=
gehörigen, die nicht wiſſen, wo die Jungen ſich zurzeit
befinden, ſind ob dieſer Ungewißheit in begreiflicher
Erregung.
(*) Gießen, 23. Aug. Schwer verunglückt
wurde geſtern abend der Kriegsveteran Heinrich Lotz
aus Burg=Solms in die hieſige Klinik gebracht. Beim
Grasmähen fiel er ſo unglücklich in die Senſe, daß ihm
das Kniegelenk durchſchnitten wurde. Zwei Stunden
lag er hilflos auf der Wieſe, ehe ihn ſeine Angehörigen
fanden. Heilgehilfe Mathes legte einen Notverband
an, dann erfolgte ſein Transport in die Klinik.
Aus dem Kreiſe Gießen, 23. Aug. Eine Reihe
von Schulhausneubauten ſind in dieſem Jahr
fertiggeſtellt worden und können in der nächſten Zeit
in Benutzung genommen werden. Zu dieſen gehört
auch der neue Schulhausbau in Lauter, der am
nächſten Sonntag ſeiner Beſtimmung übergeben
wer=
den ſoll.
(*1 Maulbach (Kreis Alsfeld), 23. Aug. Die
Waſ=
ſerleitungsarbeiten in unſerer Gemeinde,
die in dieſem Frühjahr in Angriff genommen wurden,
ſind nunmehr beendet, ſo daß die Anlage in der letzten
Woche in Benutzung genommen werden konnte. Zur
Waſſerverſorgung wurde eine in nächſter Nähe des
Ortes „in den Bornwieſen” gelegene Quelle benutzt,
die durch einen Brunnen gefaßt wurde. Allerdings
liegt ſie ſo tief, daß das Waſſer durch ein Pumpwerk
gefördert werden muß. Die Maſchinenanlage beſteht
aus zwei Pumpen und einem Benzinmotor. Letzterer
ſoll außerhalb der Pumpzeit auch noch eine
Schrot=
mühle treiben. Die Anlage, die nach dem Projekt und
unter der Leitung der Großh. Kulturinſpektion Gießen
erbaut worden iſt, funktioniert zur Zufriedenheit der
Ortsbewohner recht gut.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 22. Aug. Die Berliner
Kriminalpolizei hat Sonntag abend in der
Wil=
helmſtraße eine Spiel bank aufgehoben, die dort ſeit
mehreren Jahren exiſtierte und von einem höheren
Be=
amten einer Verſicherungsgeſellſchaft, namens M.,
begrün=
det war und geleitet wurde. Bei dieſer Bank wurde
aus=
ſchließlich dem Roulette gehuldigt; Damen und Herren
guter Bürgerkreiſe pflegten ſich allabendlich einzufinden,
um zu ſpielen. Es handelte ſich um eine förmliche
Aktien=
geſellſchaft, bei der die Mitglieder am Gewinn beteiligt
waren. Das Spiel entwickelte ſich in der Weiſe, daß
vor=
erſt eine Bank in der Höhe von 5000—6000 Mark „
gegrün=
det” wurde. Auf den Betrag der Bank wurden Aktien im
„Nennwerte” von 5 Mark ausgegeben. Jeder Teilnehmer
am Spiel war verpflichtet, mindeſtens eine Aktie zu
erwer=
ben. Den Hauptanteil der Aktien hatte natürlich Herr M.
An manchen Abenden kam es vor, daß der Gewinn der
Bank 70 bis 80 v. H. des Aktienkapitals betrug. Vom
Ge=
winn pflegte Herr M. einen größeren Betrag von
vorn=
herein für ſeine Unkoſten abzuziehen. Was übrig blieb,
wurde als „Dividende” ausgezahlt. Die Behörde hatte
ſchon ſeit Monaten Kenntnis von der Sache und
beauf=
tragte vier Kriminalbeamte mit den Ermittelungen. Die
Beamten wählten den einfachſten Weg: ſie wurden auch
„Aktionäre” und ſpielten einige Wochen lang mit. Geſtern
abend erſchien dann aber Kriminalkommiſſar v. Manteuffel
mit ſeinen Beamten, beſchlagnahmte das auf den Tiſchen
liegende Geld und ſtellte die Perſonalien der Anweſenden
feſt. — Auf dem Privat=Wochenmarkt an der Ecke Volta=
und Wattſtraße wurde am Dienstag voriger Woche einer
Frau die Börſe mit 22 Mark aus der Taſche geſtohlen.
Einer Tochter der Beſtohlenen ließ es keine Ruhe, bis ſie
den Taſchendieb entdeckt hätte. Vorgeſtern machte ſie
ſich auf den Weg, um auf dem Markt auf eigene Fauſt
Nachforſchungen anzuſtellen und den Dieb in die Falle zu
locken. Weil ihrer Mutter das Portemonnaie aus der
äußeren Schürzentaſche geſtohlen worden war, ſo band ſie
ſich ebenfalls eine Schürze um, verſah aber das Porte=
Kirchtüren war Ruhe, aber im Gottesdienſt legten ſich
die böſen Buben keinerlei Schranken auf. Soviel der
alte Stadtpräzeptor Lindenlaub ermahnte, und
ſein Kollege Engau prügelte — es half nichts.
Hel=
fen konnte nur ſtrengſte Aufſicht, eiſerne Disziplin bei
dem Kirchenbeſuch und, bei den ſchlimmſten Elementen,
eine Beſtrafung ſofort nach vollbrachter Tat. Zwei
Ver=
ordnungen ſollten die Wege dazu bahnen. Am 21.
Oktober erging eine die Waiſenhauszöglinge
betref=
fende Verfügung. Ihr Präzeptor wurde angewieſen,
„allezeit von Anfang des Gottesdienſtes bis zu Ende
an demjenigen Orte, wo die Knaben aus dem
Waiſen=
haus in der Kirche ſtehen, zugegen zu ſeyn und allen
Tumult und Muthwillen zu hindern, auch hernach
die=
jenige, welche auf die erſte Verwarnung nicht
gehor=
chen, in dem Waiſenhauß gebührend abzuſtrafen”
Außerdem ſollte ſich hinfort ſtets „einer von denen
Bettelvögten auf der anderen Seite gegen den
Klockenthurm zu (alwo allerhand muthwillige Buben
ſich zu verſammeln pflegen) hinſtellen, daß er ſie alle
im Geſicht haben könne, ſodann diejenige, ſo
Muthwil=
len treiben, mit einer Karbetſche auf den Rücken
abſtrafen und diejenige, welche durch ſolche kleine
Strafe ſich nicht beſſern wollen, denen Beamten zu
anderweiter und mehrer Beſtrafung anzeigen” Als
Ergänzung hierzu kam am 25. November die
Verord=
nung heraus, „daß von denen beſtellten alſo genannten
zwölf Umbgängern hinfüro auf die Schul= und
Handwercks= auch andere Buben, welche in= und
auſſer=
halb der Kirchen bey dem Gottesdienſt mit Gewäſch
und ſonſten allerhand Muthwillen und leichtfertiges
Weſen verüben, gute Achtung gegeben und die
Schul=
buben ihren Präceptoribus zur Caßeigation, die
Handwercks= und andere Buben aber, die in
keine Schule gehen, dem Amtsverwalter zur
Incar=
ceration nahmentlich angezeigt werden ſollen. Wann
dem Amtsverwalter dergleichen muthwillige Buben
angezeigt werden, ſolle er ſie allemahl ſogleich nach
Be=
finden 1oder 2 Tag und Nacht incarceriren, auch dafern
der verübte Frevel oder Muthwille groß geweſen, ihre
Lehrmeiſter oder Eltern erfordern und ſie durch
die=
ſelben im Gefängnis mit Stockſchlägen oder, nach
Beſchaffenheit des Alters, mit Streichen
rechtſchaf=
fen züchtigen und da dieſelben ſolches zu thun ſich wei=
gern würden, es durch den Gerichtsdiener verrichten
laſſen”.
Der in der Kirche aufgeſtellte Bettelvogt muß mit
ſeiner Karbatſche gründlich ſeine Pflicht getan haben.
Ein ganzes Jahr lang verſtummen alle Klagen. Dann
treten ſie vereinzelt wieder hervor. Vielleicht, weil
dem Bettelvogt die Sache keinen Spaß mehr machte.
Jedenfalls war der alte Unfug gegen Ende des Jahres
1708 wieder ſo ſehr eingeriſſen, daß die Behörde nach
neuen Maßregeln ſuchte, um ihm zu begegnen. Sic
forderte im Dezember dieſes Jahres die fünf in der
Stadt befindlichen Gnadenſöldner vor, ſuchte ſich
aus ihnen die zwei rüſtigſten, Andreas Beck und
Konrad Müller, aus und trug ihnen das Amt
„der Aufſicht über die böſen Buben von
Darmſtadt” auf. Dieſe weigerten ſich, das Amt zu
übernehmen. „Ehe ſie ſich zu ſothaner Aufſicht über die
Buben beſtellen ließen,” meinten die wackeren
Vete=
ranen, „wollten ſie lieber ihre Gnadenbeſoldung fahren
laſſen” Schließlich gaben ſie aber dem Zwang nach.
Ihr Amt taten ſie widerwillig und mit ſo geringem
Erfolg, daß man anſcheinend bald auf ihre Dienſte
ver=
zichtete. Am 24. Januar 1709 wird bereits wieder im
Konſiſtorium und am 26. Januar im Miniſterium
ein=
gehend „über das Tumultuiren derer Knaben und loſen
Buben vor der Stattkirch” verhandelt und für gut
be=
funden, die Verfügung vom 14. Auguſt 1704 zu
er=
neuern, was auch am 28. Januar 1709 geſchah.
Auf dieſe Erneuerung der Verfügung von 1704 iſt
eine weitere Verordnung nicht mehr gefolgt. Man
hielt es für beſſer, „es beim Tenor beſagter
Verord=
nung zu belaſſen” und ſie ſtramm durchzuführen.
Letz=
teres geſchah namentlich, als 1716 Darmſtadt nach
län=
geren Jahren wieder einen eigenen Superintendenten
in Johann Heinrich Gebhard bekommen hatte
und für den verſtorbenen alten Stadtprediger Fauert
bach eine junge Kraft ins Stadtpredigeramt gekommen
war, Johann Nikolaus Frey. Beide Herren
waren ſo „intolerant” daß ſie im gottesdienſtlichen
Leben keinen Spaß verſtanden. Gebhard zeigte das
deutlich bei einer Affäre, die im Jahre 1718 vorkam,
bei der ein weniger energiſcher Mann ſicher nicht zum
Ziele gekommen wäre. Als im Oktober 1718 „vier
ertzböſe Buben”, die Schuſterjungen Arcularius
und Vierling, des „Hofkürſchners Spiegel
Sohn” und des „Schwertfegers Hainer Bub” wegen
verbotenen Kartenſpiels, das ſie unter der Frühkirche
im Schloßgraben verübet, auf Befehl des
Superinten=
denten Gebhard durch den Gerichtsdiener „abgeprügelt”
und dann „eingeſetzt” werden ſollten, konnte dieſe
Zere=
monie nur an dem jungen Hainer „mühelos”
voll=
zogen werden. Die zwei Schuſterjungen entzogen ſich
der Beſtrafung, indem ſie ſchleunigſt „Soldat”
wur=
den; ſie traten zu den „Milizpfeifern” ein.
Hofkürſch=
ner Spiegel aber gab ſeinen Sprößling nicht heraus.
Er verſuchte, die Sache auf die lange Bank zu ſchieben.
Auf den Amtsbefehl, mit ſeinem „erzböſen Bub” zur
Abſtrafung zu erſcheinen, ſtellte er ſich taub. Als ein
zweiter Befehl kam, „paßte” ihm der Termin nicht.
Er war in wichtigen Angelegenheiten zu Hof befohlen;
er ſollte denen durchlauchtigſten Prinzeſſinnen „
Stau=
chen” anprobieren! Aber bei Gebhard kam er damit
nicht durch. Der Superintendent wußte Mittel und
Wege zu finden, daß Spiegel junior empfing, was ſeine
Taten wert waren. Dieſer Ausgang machte dem
Superintendenten „behörigen Reſpekt” bei der
Darm=
ſtädter Jugend. Man lernte ſich zuſammennehmen,
und mit der Zeit hörten die Unordnungen im
Gottes=
dienſt benebſt den Klagen darüber auf. Die böſen
Heinerbuben mußten fortan auf den Ruhm, dem Hohen
Konſiſtorio und Miniſterio viel Kopfzerbrechen zu
machen, wohl oder übel verzichten. So viel
Superin=
tendent Gebhard in der Folgezeit über Ungebühr in
Darmſtadt zu klagen hatte, über „Toben mit Jagd=
und Waldhörnern, das ganze Nächte dergeſtalt
an=
dauert, daß auch Kranke und Sterbende ihre Ruhe,
Prediger ihre Meditationes und fromme Chriſten ihre
Andacht nicht haben können” über die Wirte, die die
Feierabendſtunde nicht einhielten, über die
Steinbre=
cher in den Steinkauten an den drei Brunnen und
im Beſſunger Wald, die Zechgelage am Sonntag
anſtellten und noch viel anderes mehr — über
Unge=
bühr der Darmſtädter Buben und Handwerksjungen
im Gottesdienſt und vor den Kirchtüren war er der
Klagen überhoben! Und das machten alles ſeine ſtarken
oberheſſiſchen Fäuſte!
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Augüſt 1910.
Nummer 197.
monaie nicht mit Geld, ſondern nur mit Nägeln. Sie legte
einen Zettel bei mit den Worten: „Wer anderen eine
Grube gräbt, fällt ſelbſt hinein. Die Nägel werden Sie wohl
nicht ſo gut verdauen, wie die 22 Mark am vorigen
Diens=
tag.‟ Es dauerte nicht lange, ſo war auch dieſes
Porte=
monnaie aus der Taſche verſchwunden. Der junge
weib=
liche Detektiv hatte aber nicht das geringſte gemerkt. Einer
jungen Frau in der Nähe dagegen war es aufgefallen, daß
ſich eine andere Frau an das junge Mädchen herangemacht
hatte und dann ſchleunigſt davongelaufen war. Sie machte
die Beſtohlene darauf aufmerkſam und ſo gelang es auch,
die Diebin einzuholen und feſtnehmen zu laſſen. Das
Portemonnaie mit den Nägeln und dem Zettel fand man
noch bei ihr vor. Die Ertappte, die den Wochenmarkt ſchon
ſeit einigen Wochen unſicher gemacht hatte, iſt eine oft
vor=
beſtrafte gewerbsmäßige Taſchendiebin. — Heute
nachmit=
tag wurde die dreißigjährige Ehefrau Pauline Kökeritz,
geb. Schwerin, in ihrer Wohnung aus bisher unbekannter
Urſache von ihrem Schlafburſchen, dem 22jährigen Haus
diener Roſenthal, erſchoſſen. Der Täter brachte ſich
dann am Hinterkopfe eine unerhebliche Schußwunde bei.
Er wurde als Polizeigefangener nach der Charité
ge=
bracht.
Frankfurt, 23. Aug. Die Großherzogin von
Oldenburg wird das Sanatorium des
Nervenarz=
tes Profeſſor Dr. Friedländer auf der Hohen Mark,
wo ſie ſeit anderthalb Jahren weilt, am 1. September
verlaſſen. Die Großherzogin iſt vollſtändig wieder=
Hergeſtellt und fühlt ſich geſundheitlich beſſer als ſeit
Jahren. Zunächſt macht die Großherzogin einen
Be=
ſuch bei Verwandten und begibt ſich dann nach
Raben=
ſteinfeld bei Schwerin.
Eſſen, 22. Aug. Die Firma Krupp teilt über
den Brand des Laboratoriums auf dem
Schieß=
platz ergänzend mit: Während des Laborierens mit
Munition entzündete ſich auf unaufgeklärte Weiſe eine
kleine Pulvermenge. Sämtliche Arbeiter ergriffen die
Flucht. Das Feuer griff um ſich, entzündete eine
wei=
tere Pulvermenge und das ganze Laboratorium ging
in Flammen auf, wobei Munitionsteile, wie Zünder
und Gewehrpatronen explodierten. Verletzt iſt
niemand, auch bei dem Niederbrennen des
Labora=
toriums kam niemand zu Schaden. Die Kruppſche
Feuerwehr verhinderte ein Weitergreifen des Feuers.
Emden, 23. Aug. Es beſtätigt ſich, daß auf Borkum
ein junger Engländer unter dem Verdacht der
Spionage verhaftet und in das Emdener
Ge=
richtsgefängnis eingeliefert wurde. Er wurde von
einem Poſten beobachtet, wie er mit Blitzlicht nächtliche
Aufnahmen der Feſtungsanlagen machte.
Alfeld, 23. Aug. Auf einem Rittergut brach nachts
Großfeuer aus, wobei 9 Pferde eines Jäger=
Regi=
ments verbrannten. Ein Soldat wird vermißt und man
glaubt, daß er ebenfalls bei dem Brande
umgekom=
men iſt.
Holzminden, 23. Aug. Geſtern vormittag brach
wie der Tägliche Anzeiger aus Beverungen meldet, in
der Nähe der katholiſchen Kirche in einer kleinen Straße
Feuer aus, das raſch um ſich griff und im Laufe des
Tages neun Häuſer einäſcherte. Während der
Nacht konnte man Herr des Feuers werden; Menſchen
ſind dabei nicht umgekommen. Vermutlich iſt das Feuer
durch einen Kaminbrand entſtanden.
Jägerndorf (Schleſien), 22, Aug. Das Roſegger=
Denkmal, das dem Anreger der Millionenſpende
für den deutſchen Schulverein errichtet wurde und
deſſen Enthüllung erſt vor einigen Tagen ſtattfand, iſt
in böswilliger Weiſe arg verſtümmelt worden.
Die Verüber des Bubenſtreiches, der in den weiteſten
Kreiſen größte Entrüſtung hervorrufen wird, ſind
be=
dauerlicherweiſe noch nicht ermittelt. Die Täter haben
den Granitſockel erſtiegen und mit ſtumpfen
Gegen=
ſtänden das Marmor=Medaillon, das Roſegger im
Re=
lief zeigt, zertrümmert. Dem Bildnis wurde die Naſe
abgeſchlägen und ſowohl die Pyramide als auch der
Sockel beſchmutzt. Man beabſichtigt, das Marmor=
Me=
daillon durch ein Kupferrelief zu erſetzen. Man
ver=
mutet, daß die Täter in Kreiſen der nationalen Gegner
zu ſuchen ſind. An der Vorderſeite trägt das Denkmal
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
— Die Auffindung der Gebeine vonn
Richard Löwenherz. Eine wichtige Entdeckung
iſt dieſer Tage, wie aus Paris gemeldet wird, in der
alten Abtei von Fontevrault gemacht worden. Man
wußte, daß hier zwei Herrſcher aus dem Geſchlechte der
Plantagenet, König Heinrich II. und König Richard
Löwenherz, begraben lagen. Die Grabdenkmäler
der beiden Fürſten, ſowie der Gemahlin Heinrichs II.,
Königin Eleanor, zierten mit den lebensgroßen
Statuen der Verewigten die Abtei, aber die Gräber
elbſt hatte man bisher nicht auffinden können und
nahm an, daß ſie während der Revolution zerſtört
wor=
den ſeien, als der Pöbel ſich darin gefiel, die Gebeine
vergangener Herrſcher aus der ewigen Ruhe zu zerren
und in ſinnloſer Wut zu zerſtreuen. Nun iſt die
Auf=
findung dieſer Königsleichen gelungen. Während
um=
faſſende Arbeiten, die in den Ruinen der Krypta unter
der Leitung von Magne vorgenommen wurden, ſtieß
man nach Niederlegung einer Wand auf ein
Bogenge=
wölbe, das mit einem goldenen Kreuz und einem
gol=
dene Leoparden zeigenden Wappenſchild geſchmückt
war. An den Mauern waren die Namen „Richard,
Alienor, Henri” zu leſen. Magne gab ſofort Befehl,
weiter zu graben, und nun wurden vier Gräber
ge=
funden, in denen die Skelette von Oſt nach Weſt lagen.
Zweifellos waren alſo die Gebeine Heinrichs II., ſeiner
Gemahlin Eleanor und Richard Löwenherz’ entdeckt,
mit denen zuſammen in einem vierten Grabe die
Tochter Heinrichs II., Johanna, die an König Wilhelm
von Sizilien verheiratet geweſen, beerdigt worden war.
Die alte Abtei war ſeit 1804 als Gefängnis benutzt
worden und immer mehr verfallen. Vor einiger Zeit
hatte Magne vom franzöſiſchen Miniſterium der ſchönen
Künſte den Auftrag erhalten, Reſtaurationsarbeiten
vorzunehmen und den ſchönen Bau möglichſt wieder in
ſeiner urſprünglichen Geſtalt herzuſtellen. Die
Ske=
lette der engliſchen Herrſcher werden nun, wenn die
Reſtauration beendet iſt, ihren Platz unter den ſchönen
Denkmälern erhalten, die ſich bisher über leeren
Grä=
bern erhoben hatten.
* Bemalte Damenhüte. Die letzte
Mode=
laune in Amerika iſt die der Damenhüte mit
Hand=
malerei. Verbannt ſind, ſo verſichert der New=York
American, die Federbüſche und Bänder von den Hüten
der Damen, die im Reiche der Mode tonangebend ſein
wollen; der Hut ſelbſt iſt nur noch ein ganz einfaches
Gebilde, aber darauf werden von einem geſchickten
Maler blühende Zweige, vielfarbige Vögel und
Orna=
mente gezaubert. Hier eröffnet ſich ein reiches Feld der
Tätigkeit für die Maler, und nicht nur für die
beſchei=
denen Künſtler, die Anſichtskarten illuſtrieren, und
denen nun die Aufgabe zufällt, die billigen Hüte zu
die Inſchrift „Dem Dichter des Volkes” An der
Rück=
ſeite der Pyramide iſt der Titel des von Roſegger am
27. April 1909 veröffentlichten Artikels eingemeißelt,
welcher die große Bewegung entfeſſelte, der das
Zu=
ſtandekommen der großen Nationalſpende zu danken iſt.
Orel, 22. Aug. In den Werkſtätten des hieſigen
Zuchthauſes meuterten die Gefangenen. Sie
erſchlugen mit einer Axt einen Aufſeher, nahmen ihm
ſeinen Revolver ab und feuerten auf die Wache. Dieſe
gab eine Salve ab, durch die vier Gefangene getötet
und ſechs verwundet wurden.
St. Moritz, 22. Aug. Vor einigen Tagen wurden
einer in einem hieſigen Hotel wohnenden Familie
Pretioſen im Werte von 80000 Franken, ſowie
Schecks über 30000 Franken und 2000 Franken in
Bar=
geld geſtohlen. Der Dieb, der Ehemann der Zofe
der beſtohlenen Familie, konnte heute in Frankreich
verhaftet werden.
Wien, 23. Aug. Geſtern abend wurden auf der
Nordweſtbahn bei Zellerndorf durch einen
Wolken=
bruch Dammrutſchungen herbeigeführt, die eine
emp=
findliche Störung des Zugverkehrs zur Folge hatten.
Die Störung war heute früh beſeitigt. Der geſtern
abend auf dem hieſigen Nordweſtbahnhof fällige
Ber=
liner Eilzug wird erſt im Laufe des heutigen
Vormit=
tags hier eintreffen. Die beiden geſtern abend von
Wien nach Berlin abgegangenen Schnellzüge ſind
eben=
falls erſt heute früh von Zellerndorf weitergefahren.
Brünn, 23. Aug. Im Laboratorium einer Drogerie
zu Prerau explodierten geſtern bei chemiſchen
Verſuchen mehrere Flaſchen Salzſäure. Der Beſitzer
der Drogerie wurde tödlich verletzt, das Laboratorium
zerſtört und der Verkaufsraum ſtark beſchädigt.
Paris, 23. Aug. Aus Toulon wird gemeldet: Da
in den Kaſernen von Tonlon zahlreiche Fälle
von typhöſem Fieber feſtgeſtellt worden ſind,
wur=
den die geſtern angekommenen zahlreichen Reſerviſten
nicht in den Kaſernen aufgenommen, ſondern in den
Gemeindeſchulen der Umgebung untergebracht. Die
Manöver, die in den Seealpen ſtattfinden ſollten,
wer=
den wahrſcheinlich abgeſagt werden. Die aktiven
Trup=
pen wurden nach Mandrier überführt.
Lillers (Dep. Pas de Calais), 23. Aug. Bei einem
Straßenübergange wurde ein mit ſieben Perſonen
be=
ſetzter Wagen von einem von Bethune kommenden
Zuge erfaßt. Zwei Inſaſſen des Wagens wurden
getötet, drei ſchwer verletzt. Die beiden anderen
Inſaſſen blieben unverletzt. Der Wärter, der ſeinen
Dienſt nur vertretungsweiſe verſehen hatte, hatte
ver=
geſſen, die Barriere zu ſchließen.
London, 23. Aug. Die Admiralität macht offiziell
bekannt, daß der britiſche Kreuzer „Bedford‟
bei Probefahrten mit voller Geſchwindigkeit vorgeſtern
früh am Samavang=Felſen bei der Inſel Quelpart, am
Eingange der Meerenge von Korea auf Grund gelaufen
iſt. 18 Mann kamen durch das hereinbrechende
Waſſer um, die übrigen Offiziere und Leute an Bord
wurden gerettet. Das britiſche Kriegsſchiff „Flora”
wurde von Hongkong aus dorthin beordert und die
japaniſchen Behörden wurden um Beiſtand erſucht. Der
Höchſtkommandierende der chineſiſchen Station
berich=
tet, daß wenig Ausſicht auf Rettung des Schiffes
vor=
handen iſt. Es iſt bis zur Tür des Maſchinenraumes
voll Waſſer. Die Umgekommenen ſind ein Ingenieur,
15 Heizer und 2 Matroſen. Der „Bedford” iſt ein
erſt=
klaſſiger Panzerkreuzer, der 9800 Tonnen
Waſſerver=
drängung hatte und 14½ Millionen Mark gekoſtet hat.
König Georg von England drückte der Admiralität
tele=
graphiſch ſeine tiefe Sympathie mit den Angehörigen
der auf dem „Bedford” umgekommenen Leute aus und
bat um Informationen über weitere Einzelheiten.
London, 22. Aug. Lord Lytton, der Vorſitzende
der königlichen Ausſtellungskommiſſion für
Brüſſel, Rom und Turin, erhielt vom König Georg
eine Depeſche, in welcher dieſer ihn zu der Abſicht der
Kommiſſion, einen möglichſt großen Teil der engliſchen
Ausſtellung in Brüſſel wiederherzuſtellen und zu dem
Patriotismus, mit welchem die Ausſteller ihre Dienſte
angeboten haben, beglückwünſcht.
bemalen, ſondern auch für die berühmten Maler, weil
natürlich keine elegante Dame einen Hut tragen wird,
der nicht die Signatur eines anerkannten Künſtlers
hat. Ein unternehmender Maler, der den entwickelten
Geſchäftsſinn der angelſächſiſchen Raſſe hat, Waſhington
Worthington Pegaſus, hat ſchon ein Preisverzeichnis
für dieſe Arbeiten ausgegeben; darin ſind 25 mehr oder
weniger farbenreiche Vögel aufgeführt, und die Preiſe
ſchwanken von 40 Mark für ein Rotkehlchen bis 400
Mark für einen Raben und 500 Mark für einen Kautz.
Mr. Pegaſus möchte dabei, daß die Vögel, die er malt,
gleichſam ein ſymboliſches Attribut der Damen
wür=
den, die den Hut tragen: ſo ſollte eine Operettendiva
ſich eine Bachſtelze auf den Hut malen laſſen, wenn ſie
nicht eine Champagnerflaſche vorzieht, und auf dem
Hute der Advokatin oder Profeſſorin ſollte eine Eule,
der Vogel der Minerva, erſcheinen.
* Leo Fall iſt mit der Kompoſition einer Oper
beſchäftigt, der zweiten, die aus ſeiner Feder ſtammt.
Das Werk wird den Titel führen: „Die Entzauberten”.
Das Libretto iſt aus einem Romane von Pierre Loti
gezogen. Fall gedenkt, die Dichtung der Wiener
Hof=
oper zu übergeben.
Kleines Feuilleton.
* Ungebetene Gäſte. Die Stadt Paris, die
gegenwärtig bereits empfindlich verſpürt, daß alle
Nahrungsmittel unerſchwinglich werden, und die Wirte
ihre Preiſe für Eſſen und Trinken in die Höhe
ſchrau=
ben, wird auch noch von weiteren ſchlimmen Plagen
heimgeſucht. Während Getreide, Kartoffeln, Wein,
Ge=
müſe und Obſt an unerhörtem Mißwachs leiden,
er=
freuen ſich einige beim Menſchen nicht ſonderlich beliebte
Arten der Fauna einer ungewohnten Lebenskraft,
Ge=
wiſſe Stadtviertel, wie Montparnaſſe, ſind von einer
Invaſion von Ratten und Flöhen heimgeſucht, die zu
einer richtigen Landplage geworden ſind. Gegen die
Ratten vermag man ſich einigermaßen durch vierfüßige
Bundesgenoſſen und Gift zu ſchützen, aber die behenden
Flöhe kennen kein Hindernis, und nicht Roß noch
Reiſige vermögen ihnen den Eintritt in die geheiligten
Räume des Elyſéepalaſtes zu verwehren. Gelehrte ſind
am Werke, die Urſache der peinlichen Naturerſcheinung
zu ergründen, für die einzelne die große
Ueberſchwem=
mung des Winters, andere den Kometen Halley
ver=
antwortlich machen. Die entſetzten Pariſer rufen die
Hilfe der Behörden gegen die unwillkommenen
Ein=
dringlinge an, in deren Gefolge ängſtliche Gemüter
be=
reits die Peſt und andere Feinde der Menſchheit
drohend einherſchreiten ſehen.
CK. Der Monoplanhut. Gewaltiges
Auf=
ſehen erregte auf den Pariſer Boulevards am Freitag
New=York, 22. Aug. Wie die Sun aus Spokane
meldet, ſind bei den Waldbränden 93 Perſonen
verbrannt; 450 werden noch vermißt.
Kongreſſe und Verbandstage.
Deutſcher Katholikentag.
* Augsburg, 22. Aug. Heute nachmittag fand
eine öffentliche Sitzung ſtatt, an der u. a. der Erzbiſchof
von München, ſowie verſchiedene Biſchöfe teilnahmen. Die
Sitzung wurde von dem Präſidenten,
Oberlandesgerichts=
rat Marx=Düſſeldorf, mit einer Anſprache eröffnet, in
der er zunächſt betonte, daß man in einer Zeit wachſenden
Unglaubens lebe und ſodann auf die gegen die Perſon des
Papſtes anläßlich der Borromäus=Enzyklika gerichteten
ungerechtfertigten Angriffe hinwies. Man habe anfänglich
wohl die Erregung bei den gläubigen evangeliſchen
Mit=
bürgern verſtehen, dagegen nicht begreifen können, weshalb
die Erregung ſich auch auf jene Kreiſe ausdehnen konnte,
die ſich ſonſt von jedem öffentlichen Bekenntnis zum
Glau=
ben fernhalten. Nachdem die höchſte kirchliche Stelle den
Sinn und Zweck jener Enzyklika feſtgeſtellt und jede
Miß=
deutung ausgeſchloſſen habe, ſei vollends kein Anlaß zur
Erregung mehr geweſen. Redner erklärte zum Schluß:
Wir wollen mit unſeren evangeliſchen Mitbürgern nach wie
vor in Eintracht und Frieden leben und Hand in Hand
mit ihnen das Wohl des gemeinſamen Vaterlandes
för=
dern. In ſeiner Anſprache betonte der Biſchof v. Lingg=
Augsburg, daß das Epiſkopat engſte Fühlung mit dem
Katholikentag halte. Man ſolle doppelt ultramontan ſein,
über die Alpen hin an den Papſt, über das deutſche
Mit=
telgebirge hin an den Kaiſer denken und beiden geben, was
ihnen gebühre. Im Anſchluß an die Rede des früheren
öſterreichiſchen Miniſters Dr. Ebenhoch gedachte der
Prä=
ſident auch des Kaiſers Franz Joſef, der im Verein mit
dem deutſchen Kaiſer für die Erhaltung des Friedens
ſorge. Er verlas ſodann ein Schreiben des
Kardinal=
ſtaatsſekretärs, durch welches der Papſt den apoſtoliſchen
Segen übermittelt.
* Augsburg. 22. Aug. Das vom
Katholiken=
tag an den Kaiſer geſandte Telegramm lautet:
Eurer Kaiſerlichen und Königlichen Majeſtät bringt die
57. Generalverſammlung der Katholiken Deutſchlands,
ta=
gend im ehrwürdigen Augsburg, einem edelſten Vororte
der Chriſtenheit, die ehrfurchtsvollſte Huldigung dar. Mit
ganz beſonderem Danke ſind wir dabei eingedenk allezeit
der von Eurer Kaiſerlichen und Königlichen Majeſtät
her=
vorgehobenen Bedeutung und Wertſchätzung des
chriſt=
lichen Glaubens und kirchlicher Geſinnung, ſowie des
gleichmäßigen Wohlwollens gegenüber allen Angehörigen
des Deutſchen Reiches. Unſeren aufrichtigſten
tiefgefühl=
teſten Dank glauben wir am beſten betätigen zu können
durch die Verſicherung tiefſter Ehrfurcht, unverbrüchlicher
Treue und durch den Wunſch, daß Gott der Allmächtige
Eure Kaiſerliche und Königliche Majeſtät noch für eine
ungemeſſene Zeit zu glücklicher und ſegensreicher
Regie=
rung erhalten möge.
* Augsburg, 23. Aug. Zu Beginn der
zwei=
ten geſchloſſenen Verſammlung wurde folgendes
Antworttelegramm des Kaiſers auf das
geſtrige Huldigungstelegramm verleſen: Ich ſpreche
den dort verſammelten Katholiken für das freundliche
GGedenken und die Verſicherung treuer Ergebenheit
meinen Dank aus. gez. Wilhelm, I. R.
* Augsburg, 23. Aug. Vormittags fand unter
ſtarker Beteiligung eine Prozeſſion vom Dom
zur St. Ulrichskirche ſtatt. Als Nebenveranſtaltung
wurde eine Generalverſammlung des
Volksver=
eins für das katholiſche Deutſchland abgehalten. —
In der zweiten geſchloſſenen Verſammlung
wurde über Anträge auf Förderung des
Miſſionsweſens verhandelt. Nach längerer Beratung
wurden die eingebrachten Anträge angenommen. Der
Feſtort für die Generalverſammlung im Jahre 1911
wird Mainz. Füre1912 melden ſich Aachen und
Duis=
burg dazu.
nachmittag eine Dame, die einen Monoplanhut trug.
Die eigenartige Kopfbedeckung, die das ſchöne Haupt
zierte, hatte genau das Ausſehen eines Blériot=
Ein=
deckers; das Auffallendſte aber waren die beiden großen
Hutnadeln, die ſich als ganz richtige Miniatur=
Pro=
peller aus Ebenholz präſentierten. Ein leiſer
Wind=
hauch ſetzt die hölzernen Flügel in Bewegung, die
nun luſtig an dem Hut herumſchnurren, während die
Dame einherſchreitet. Der eigenartige Hut mit dem
kurioſen Spiel der Propeller im Winde fand ſo
allge=
meine Beachtung, daß ſich bald eine Menſchenmenge
hinter ſeiner ſchönen Trägerin angeſammelt hatte und
es ihr am klügſten ſchien, ſich den offenkundigen
Bei=
fallsäußerungen in einer Droſchke zu entziehen Aber,
v Mißgeſchick! Die Propeller gehen nicht durch die
Droſchkentür, die Dame muß warten, bis das Verdeck
des Wagens heruntergelaſſen iſt und ſie mit ihrem
klappernden Monoplan auf dem Kopf, davonrollen
kann. Doch ſpricht man jetzt ſo viel von dem neuen
Monoplanhut, daß er ſicher bald Nachfolger auf dem
Boulevard erhalten wird; wenn erſt überall die
Pro=
pellerflügel im Winde ſich drehen, wird ja aucß die
Er=
regung über den ungewohnten Anblick aufhören.
* Die pfeifende Küchenfee. Ein Berliner
Hauswirt hatte einen Mieter auf Grund des § 550 des
Bürgerlichen Geſetzbuches verklagt wegen Verſtoßes
gegen die Hausordnung und vertragswidrigen
Ge=
brauchs der Mietsräume. Das Dienſtmädchen des
Ver=
klagten hatte nämlich in angeblich ruheſtörender Weiſe
bei offenem Fenſter Fleiſch geklopft und dabei laut
gepfiffen. Der Kläger wurde mit ſeiner Klage
abge=
wieſen, denn die Richter waren der Anſicht, daß
Dienſt=
mädchen in der Küche auch bei offenem Fenſter pfeifen
oder ſingen können, wenn ſie auch zugleich Fleiſch
klopfen. Dadurch werde die Hausordnung nicht
ver=
letzt und die öffentliche Ruhe nicht geſtört.
* Das vielſeitige „Kärtche” Mit der
Ein=
führung der Bahnſteigſperre war auch die Ausgabe
einer Karte notwendig geworden, die das Betreten des
Bahnſteigs für die Nichtreiſenden geſtattete. Oft kommt
es aber vor, daß die Leute den Automaten nicht ſehen
und am Fahrkartenſchalter eine Bahnſteigkarte
ver=
langen. In welch drolligen Ausdrücken das mitunter
geſchieht, davon zeugt nachſtehende Sammlung, die,
dem Mannh. Gen.=Anz. zufolge, von den Beamten der
Frankenthaler Station zuſammengeſtellt wurde. Es
wurde verlangt: e Kärtche for nei un raus — e
Ueber=
ſteigbillett für naus uffs Trottoir —e
Trottoir=
billett — e Sperrkarte — e Kart for mein Mann ze
begleite, i bleib do — eine für an de Zug — e rüber
und e nüber — durch un wieder heim — for zehn
Pfennig do naus — e Durchgehkart — e
Uebertritts=
billett — e Perronſteigkart — e for üwer de Bahnſteig
— e Steigkarte — e Perrékart — e Abholbillett.
Nummer 197.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Auguſt 1910.
Seite 5.
Das Kaiſerpaar in Königsberg.
* Poſen, 23. Aug. Der Kaiſer und die
Kaiſe=
rin mit der Prinzeſſin Viktoria Luiſe ſind heute
vor=
mittag 10 Uhr. 35 Min. unter den ſtürmiſchen Zurufen
des Publikums im Sonderzug nach Königsberg
abgefahren. Zur Verabſchiedung waren auf dem
Bahnhof anweſend: Oberpräſident Waldow,
Polizei=
präſident Heyking, der kommandierende General Graf
Kirchbach mit Gemahlin, Oberbürgermeiſter Wilms und
der Stadtkommandant Steinäcker.
* Königsberg i. Pr., 23. Aug. Die alte
Krö=
nungsſtadt am Pregel hat für die bevorſtehenden
Kai=
ſertage feſtlichen Schmuck angelegt. Hunderte von
flei=
ßigen Händen ſind in den letzten Tagen tätig geweſen, um
die Ausſchmückungsarbeiten zu vollenden, an denen ſich
die Behörden und die Kunſtakademie in gleich
um=
faſſender Weiſe beteiligten. Am Bahnhofsplatz vor dem
Eingang zur Kaiſerſtraße iſt eine mit Tannengrün und
Blumen geſchmückte Ehrenpforte errichtet, deren ragende
Flankentürme nach der Bahnhofsſeite zu die großen
Me=
daillonbilder des Kaiſers und der Kaiſerin und nach der
Kaiſerſtraße zu die König Friedrich Wilhelms III. und
der Königin Luiſe zeigen. Hier werden die Mitglieder
der ſtädtiſchen Körperſchaften mit dem Oberbürgermeiſter
an der Spitze die Majeſtäten zur Begrüßung erwarten.
Von allen Häuſern der Einzugsſtraßen wehen Fahnen und
Banner; viele Schaufenſter ſind mit Bildern und Büſten
des Kaiſerpaares und der Mitglieder der kaiſerlichen
Familie dekoriert. Durch beſonderen Schmuck zeichnen ſich
ferner Rathaus und Landeshaus aus, denen das Kaiſer=
Spaar einen Beſuch abzuſtatten gedenkt. Sehr groß iſt der
Andrang der Beſucher aus der Provinz, zu deſſen
Bewäl=
tigung Staats= und Privatbahnen Extrazüge eingelegt
haben. In den Straßen der Stadt herrſcht reges Leben
und Treiben, das durch die Uniformen der aus der ganzen
(Provinz zuſammengezogenen Truppenteile ein
buntfar=
biges Gepräge erhält.
* Königsberg i. Pr., 23. Aug. Das
Kron=
prinzenpaar, das Prinzenpaar Eitel Friedrich
und Prinz Auguſt Wilhelm ſind um 8 Uhr 52 Min.,
von Poſen kommend, hier eingetroffen. Das
Kron=
prinzenpaar begab ſich in bereitſtehenden Automobilen
ins Schloß, das Prinzenpaar Eitel Friedrich zum
Lan=
deshauptmann von Berg und Prinz Auguſt Wilhelm
zum kommandierenden General, wo ſie Wohnung
nehmen.
* Königsberg, 23. Aug. Den Auftakt zu den
Königsberger Kaiſertagen bildete heute
vor=
mittag die feierliche Proklamation und Inveſtierung
des Kronprinzen als Rektor
Magnifizen=
tiſſimus an der hieſigen Alberting. Um 9 Uhr traf
bas Kronprinzenpaar in Begleitung des
Prinzen=
paares Eitel Friedrich und des Prinzen Auguſt
Wil=
helm, von der Einweihung der Poſener Kaiſerpfalz
kommend, ein. Der Kronprinz begab ſich nach kurzem
Aufenthalt im Schloß ſofort zur Univerſität, an deſſen
Portal er vom Magnificus, Profeſſor Dr. jur. Marigk,
und vom Senat empfangen wurde und durch das
Veſti=
bül der Aula geleitet wurde, wo ſich die Ehrenääſte,
der geſamte Lehrkörper der Univerſität, ſowie die
Stu=
denten in vollem Wichs eingefunden hatten. Die
Be=
grüßungsrede des Rektors endete mit der feierlichen
Proklamation des Kronprinzen. Nach der Eintragung
des Kronprinzen in das Album der Univerſität dankte
der Kronprinz in einer Rede für die Ehre, die ihm
er=
wieſen ſei.: Nach feierlichem Geſange ſchloß die
Feſt=
lichkeit und der Kronprinz begab ſich zur Kaſerne der
kronprinzlichen Grenadiere, wo er gemeinſam mit dem
Offizier=Korps ein Frühſtück einnahm.
Luftſchiffahrt.
Ueberlandflug Frankfurt-Mannheim.
* Frankfurt, 22. Aug. Nach den hier
eingetrof=
fenen Meldungen iſt Lindpaintner, der bereits
vor Mannheim in Sicht kam, aber wegen des ſchweren
Gewitters umkehren mußte, kurz vor Worms gelandet,
von wo er, die Abſicht hatte, nach dem Gewitter nach
Mannheim weiter zu fliegen. Soeben werden die
Startverſuche zum Ueberlandflug aufgegeben, ſo daß
hiermit die Frankfurter Flugwoche ihr
Ende erreicht hat.
* Frankfurt, 22. Aug. Um 7 Uhr 25 Minuten
kam Wieneziers auf ſeinem Antoinette=Apparat in
außerordentlich raſcher Fahrt von Hattersheim zurück,
und hatte auf dem Flugplatze infolge des außerordent:
lich ſtarken Windes eine ſchwierige Landung.
* Mannheim, 22. Aug. Lündpaintner iſt
um 7 Uhr 47 Minuten auf dem Flugplatze gelandet; er
war zuerſt in der Nähe des Waldhofes niedergegangen,
dann aber wieder aufgeſtiegen.
* Frankfurt, 23. Aug. Heute vormittag fand die
offizielle Preisverteilung für den
Ueberland=
ſlug Frankfurt-Mannheim ſtatt. 1. Preis 25 000 Mark
und Ehrenpreis des Prinzen Albert von Schleswig=
Hor=
ſtein: Jeannin. 2. Preis 10 000 Mark und Ehrenpreis
des Frankfurter Flugſport=Klubs: Lochner. 3. Preis
5000 Mark: Lindpaintner. Den Ehrenpreis des
Großherzogs von Baden für beſonders hervorragende
Lei=
ſtungen unter ſchwierigen Witterungsverhältniſſen erhielt
Lindpaintner. Den Ehrenpreis des Großherzogs
von Heſſen erhielt Thelen für die beſte Leiſtung, Flug
nach Mainz mit einem Paſſagier. Den Ehrenpreis des
Vor=
ſitzenden des Frankfurter Flugſport=Klubs erhielt
Wien=
czier für den beſten Flug nach Mainz ohne Paſſagier.
Plochmann erhielt den Ehrenpreis eines Ungenannten
für die beſten Schauflüge.
* Baden=Baden, 23. Aug. 2 Vl” wird in
ähnlicher Weiſe wie in Luzern
Paſſagierfahr=
ten veranſtalten. Ob auch „Erſatz Deutſchland” in
dieſem Jahre noch in Frankfurt in Dienſt geſtellt
wer=
den wird, erſcheint zweifelhaft, da für
Paſſagierfahr=
ten aus leicht erfaßlichen Gründen nur noch die
Herbſt=
monate in Frage kommen können.
2 Baden=Baden, 23. Ang. Gelegentlich des
geſtern im Kurhaus bei der Einweihung der neuen
Luft=
ſchiffhalle abgehaltenen Feſtmahles teilte Direktor
Cols=
mann von der Deutſchen Luftſchiffahrts=Geſellſchaft mit,
daß das Luftſchiff „Erſatz Deutſchland” bis
zum kommenden Herbſt hergeſtllt ſein wird und große
Ver=
beſſerungen aufweiſe. Es ſei ungefähr 1000 Kilogramm
leichter und daher in der Lage, mehr Paſſagiere, ungefähr
30, aufnehmen zu können. Das Luftſchiff „2 Vl” wird
von Baden=Baden aus täglich vier Fahrten unternehmen,
die ſich bis nach Straßburg ausdehnen ſollen; jedoch ſoll
dies von den jeweiligen Wünſchen der Paſſagiere abhängig
gemacht werden.
* Baden=Baden, 23. Aug. „L Z 6" iſt kurz vor
1 Uhr vor der Halle in Oos nach faſt zweiſtündiger Fahrt
glatt gelandet. Die Fahrt führte bis Seſenheim, wo das
Luftſchiff wendete, um dann bis Bühl zu fahren. Von
Bühl aus ging die Fahrt nach dem Murgtal und bis
Gag=
genau, worauf die Heimfahrt angetreten wurde. Da die
Anmeldungen zu weiteren Fahrten außerordentlich
zahl=
reich ſind, werden heute noch zwei weitere Fahrten, um
4 Uhr und um 6 Uhr, ſtattfinden.
sr. Das Flugmeeting von Nantes gelangte
zum Abſchluß. Den Geſamt=Diſtanzpreis gewann
Reneaux (Farman) mit 3 Stunden 18 Min. 40 Sek.
Derſelbe Pilot gewann auch den Regelmäßigkeitspreis,
während der Höhenpreis an Morane (Blériot) fiel, der
1000 Meter Höhe erreichte. Der zweite Höhenpreis
wurde Simon mit 100 Metern zuerkannt. Den
Wett=
bewerb um den Geſchwindigkeitspreis für Eindecker
gewann Morane (Bleriot), der 10 Kilometer in 5 Min.
5,4 Sek. abſolvierte. Der gleiche Wettbewerb für
Zwei=
decker wurde von Renegux mit 6: 54,3 gewonnen. Der
Paſſagierpreis ſiel an Charles van den Born (
Far=
man), der mit zwei Paſſagieren zehn Kilometer in
7: 59 zurücklegte.
Sport.
— Der Radfahrerklub „Flottweg”
ver=
anſtaltete am Sonntaa auf der 50 Kilometer langen
Strecke Darmſtadt-Offenbach und zurück ein
Vereins=
rennen. Sieger wurden 1. Gg. Brückmann, 2. J.
Wag=
ner, 3. Otto Hechler, 4. A. Müller.
Sr. Das Internationale Lawn=Tennis=
Turnier zu Homburg v. d. Höhe, das eine
außerordentlich große Beteiligung aufweiſt, hat ſeinen
Anfang genommen. Unter den zahlreich erſchienenen
Zuſchauern bemerkte man u. a. Prinz und Prinzeſſin
Albert zu Schleswig=Holſtein. Wenn auch der erſte
Tag noch keine beſonderen Reſultate brachte, ſo gab es
doch in den verſchiedenen Kämpfen intereſſante Spiele.
Im Herren=Einzelſpiel um den Homburger Pokal, für
den 32 Meldungen abgegeben wurden, ſiegten u. a. in
der erſten Runde Oskar Kreuzer über Stokes 610, 6:2,
Karl Kreuzer über Whittell 62, 6:2, K. v. Lersner über
Bertreu 611, 6:2 und Froitzheim über Steinert 6:1, 6:2.
Ar. Bei dem Automobill=Bergrennen
auf dem Mont Ventoux errang die deutſche
In=
duſtrie einen Erfolg, da in Klaſſe 8 der bekannte Opel=
Fahrer Jörns ſiegreich blieb. Er legte die 21
Kilometer lange Strecke, die eine durchſchnittliche
Steig=
ung von 9 zu 100 Metern aufweiſt, und deren höchſte
Höhe 1924 Meter beträgt, in 23 Min. 13 Sek. zurück.
Einen Unfall erlitt der Franzoſe Gaſte, der mit ſeinem
Roſſel=Wagen in einer Kurve umſchlug und ſich dabei
einen Armbruch zuzog.
Der Aufruhr in Nicaragua.
* New=York, 23. Aug. Eine Depeſche der Times
beleuchtet die Zuſtände in Nicaraqua und beſtätigt, daß
General Eſtrada geſtern als Chef der Revolutionärg
zum Präſidenten von Niegragun proklamiert worden
iſt. Die Verhältniſſe geſtalten ſich immer ſchwieriger
und der Angenblick ſcheint nicht mehr fern, wo
inter=
eſſierte auswärtige Mächte intervenieren. Die Armee
des Generals Megua hat die Stadt Managua, ohne
Widerſtand zu finden, erreicht.
* Managua, 23. Aug. Madriz flüchtete in
Begleitung ſeiner erſten Offiziere am Samstag nach
Corinto und iſt von dort nach Honduras abgereiſt. Alle
Gefangenen ſind aus dem Gefängnis entwichen.
* Bluefields, 23. Aug. Eſtrada ſandte an
Staatsſekretär Knox eine Depeſche, in der er ſeiner
warmen Sympathie für die Amerikaner Ausdruck gab
und den Wunſch ausſprach, für die Hinrichtung der
Amerikaner Groze und Channon, ſowie für andere
Akte von Zelaya und Madriz Entſchädigungen zu
ge=
währen. — General Chamorro wurde bis zur
An=
kunft Eſtradas in Managua zum proviſoriſchen
Präſi=
denten ernannt=
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Alfeld, 23. Aug. Heute nacht brach, wie ſchon
ge=
meldet, auf der Beſitzung des Gutspächters Hillebrecht
in Heinß ein großes Feuer aus, das drei
Stall=
gebäude vernichtete. In den Stallgebäuden waren 100
Pferde der 10. und 11. Eskadron des Jägerregiments zu
Pferde Nr. 2 aus Langenſalza, das bei Alfeld
manöpriert, eingeſtallt. Bei dem Brande ſind neun
Pferde umgekommen; eine große Anzahl Pferde wurde
verletzt und wird wahrſcheinlich getötet werden müſſen.
Heute früh fehlten noch neun Pferde, die weggelaufen
ſind. Bei den Rettungsarbeiten iſt der Jäger zu
Pferde Helm verbrannt.
* Kattowitz, 23. Aug. Amtlich. Heute nacht 12½
Uhr entgleiſten hinter der Ueberführung bei
Kilo=
meterſtein 28,3 der Strecke Pallowitz=Sohrau (
Ober=
ſchleſien) die Lokomotive, der Packwagen und ein
Per=
ſonenwagen des Perſonenzuges 883 infolge
Verſchlem=
mung des Ueberweges nach ſtarkem Gewitterregen. Die
Lokomotive ſtürzte einen 1½ Meter hohen Bahndamm
hinab; der Lokomotivführer wurde unerheblich
ver=
letzt, das übrige Zugperſonal und die Reiſenden
blieben unverletzt. Der Verkehr wurde um 10 Uhr
vormittags wieder aufgenommen.
* Haag, 23. Aug. Ein aus drei Männern
zu=
ſammengeſetzter Ehrenrat, der ſich auf Wunſch des
früheren Miniſters Dr. Kuyper gebildet hat, um
die gegen ihn erhobene Beſchuldigung zu unterſuchen,
daß Kuyper ſich in der Angelegenheit der
Ordens=
verleihungen als beſtechlicher Miniſter erwieſen habe,
hat heute das Urteil gefällt. Der Ehrenrat
er=
klärt, daß die ermittelten Tatſachen es nicht zulaſſen,
von Beſtechlichkeit zu ſprechen, und daß die
Verwend=
ung Kuypers bei einem ſeiner Miniſterkollegen
zu=
gunſten ſeines Schützlings keine dienſtliche Handlung
darſtellt. Im übrigen hat der Ehrenrat keinen
Be=
weis dafür gefunden, daß Kuyper für ſich Geld erhielt=
* Paris, 23. Aug. Marſchall da Fonſeca iſt nach=
Deutſchland abgereiſt.
* Athen, 23. Aug. Venizelos wurde mit ſtarker
Mehrheit in Attika gewählt Rhallis wurde ebenfalls
gewählt, dagegen drangen die früheren Miniſter
Levi=
dis und Skouzes nicht durch. Alle Miniſter wurden
wiedergewählt, ausgenommen die des Krieges und der
Marine, welche nicht kandidierten. Die Rhallo= und
Theotokiſtiſche Liſte ſiegte in mehreren Bezirken. Die
Stärke der Parteien läßt ſich noch nicht endgültig
be=
ſtimmen. Rhallis glaubt aber noch immer, daß
Veni=
zelos die Macht werde übernehmen müſſen.
H. B. Elberfeld, 23. Aug. Die
ſozialdemokra=
tiſchen Vereine von Elberfeld haben
be=
ſchloſſen, dem Parteitage in Magdeburg die
Aus=
ſchließung der badiſchen Genoſſen aus der
ſozialdemo=
kratiſchen Partei zu empfehlen.
H.B. Wien, 23. Aug. Der geſtern abend
ein=
getretene Wetterſturz, verbunden mit
orkan=
artigem Sturm, hat überall großen Schaden angerichtet.
Auf der Nordweſtbahn mußte wegen
Sandunterwaſch=
ungen der Betrieb teilweiſe eingeſtellt werden.
Des=
gleichen wurde der Telephon= und Telegraphenverkehr
auf längere Zeit unterbrochen.
H. B. Brüſſel, 23. Aug. Ein ſchwerer
Eiſen=
bahnunfall hat ſich dieſe Nacht 11 Uhr 40 Min. beil
Malinel ereignet. Ein von Brüſſel kommender
Expreß=
zug ſtieß mit einem aus Antwerpen kommenden Zuge
zuſammen, der glücklicherweiſe leer war. Die beiden
Maſchinen und mehrere Wagen wurden vollſtändig
zertrümmert. Die zwei Maſchiniſten und zwei Heizer
ſind ſchwer verletzt, ein Zugführer wurde getötet,
der andere ſchwer verletzt. Auch verſchiedene
Paſſa=
giere erlitten meiſt leichtere Verletzungen. Die
Mehr=
zahl der Paſſagiere kam aus Deutſchland, wo ſie den
Paſſionsſpielen in Oberammergau beigewohnt hatten.
Der Verkehr auf der Strecke war mehrere Stunden
unterbrochen. Der Materialſchaden beläuft ſich auf
mehrere hunderttauſend Francs.
H. B. Chriſtiania, 23. Aug. Wie der Korreſpondent
der Afton Poſt von Spitzbergen berichtet, hat Graf
Zep=
pelin bei der Kings=Bei Land okkupiert und es
Zeppelin=Hafen genannt. Es iſt deshalb ein Konflikt mit
dem norwegiſchen Spekulanten Anker zu erwarten, der
ältere Beſitzrechte auf jene Landſtrecke behauptet.
II. B. Petersburg, 23. Aug. Heute trifft General
Moſſolow, der Ehef der kaiſerlichen Hofanzlei in
Berlin ein, um im Auftrage des Zaren auf Anraten des
Leibarztes mehrere bekannte Verliner Profeſſoren
nach Schloß Friedberg zur Konſultation aufzufordern. Die
gleiche Miſſion hat General Moſſolow in Paris zu
erle=
digen. Die Abreiſe der Zarenfamilie nach
Schloß Friedberg iſt auf den 2. September
verſcho=
ben worden, da die Kaiſerin=Witwe am gleichen Tage mit
der Jacht „Polarſtern” nach Dänemark abreiſt, um dort
mit der Königin Alerandra zuſammen zu treffen. In
unterrichteten Hofkreiſen ſpricht man von einem neuen
Briefe Kaiſer Wilhelms an den Zaren, der eine Einladung
zu den deutſchen Manövern enthält. Es wird erwartet,
daß der Zar dieſer Einladung Folge leiſten wird. Heute
reiſt ein Teil der Ochrana des Zaren mit Oberſt
Spirido=
witſch an der Spitze, ſowie ein Teil der Palaſtpolizei
ins Ausland ab. (Obige Meldungen des Berliner
Tage=
blattes bedürfen der Beſtätigung. D. Red.)
II. B. New=York, 23. Aug. Aus Spokane im= Staate
Waſhington wird gemeldet: Die Beamten der Nord=
Pazifik=Bahn haben zugegeben, daß ein
Eiſenbahn=
zug vermißt wird, der geſtern nachmittag mit
Flücht=
lingen von Wallace nach Miſſoula abging. Vermutlich iſt
der ganze Zug mit ſämtlichen Inſaſſen verbrannt.
In allen Ortſchaften, die von dem Waldbrande heimgeſucht
worden ſind, wurden zahlreiche Tote gefunden. In
Wal=
lace allein wurden 80 verkohlte Leichen geborgen.
Brieſkaſten.
Frau E., hier. Wenden Sie ſich an die
Staatsan=
waltſchaft.
Tageskalender.
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Donnerstag, 25. Auguſt.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 3 Uhr
Ludwigs=
höhſtraße 4.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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(13672a
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Auguſt 1910.
Nummer 197.
Todes-Anzeige.
(Statt jeder besonderen Mitteilung.)
Verwandten, Freunden und Bekannten teilen wir schmerzerfüllt mit, dass
der allmächtige Gott heute abend meinen lieben Mann, unseren treubesorgten
Vater, Bruder, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel
(16529
Hertn Geofg Tht-Aoss
Privatier
nach langem schweren Leiden im 61. Lebensjahre zu sich berufen hat.
Es bitten um stille Teilnahme
die trauernden Hinterbliebenen:
Elisabeth Ross, geb. Mohrhardt.
Melita Breitwieser, geb. Ross.
Ludwig Breitwieser.
Paula Ross, geb. Hoffmann.
Georg Ross.
Darmstadt, Frankfurt, den 22. August 1910.
Die Beerdigung findet statt am Donnerstag, den 25. August 1910, nachmittags 2 Uhr vom
Sterbehause Nieder-Ramstädterstrasse 54.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem uns betroffenen ſchweren Verluſte ſagen
t.
(16461
innigen Dank.
Darmſtadt,
Mainz,
23. Auguſt 1910,
Frau Hauptmann Creter Wwe.
Familie E. Obmann.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
an dem uns betroffenen ſchmerzlichen Verluſt
meiner guten, treubeſorgten Gattin, unſerer Mutter,
Schwiegermutter und Großmutter
(16522.
Frau Rosa Abraham
geb. Heß
insbeſondere aber für die troſtreichen Worte des
Herrn Dr. Italiener, ſagen wir Allen unſeren
tiefgefühlteſten innigſten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
H. Abraham.
Darmſtadt, den 24. Auguſt 1910.
Kurſe vom 23. Auguſt 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
Bf. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,10
3½ Deutſche Reichsanl. . (2,90
63,90
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,10
3½ do. Conſols . . . . 92,90
83,80
8 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,60
93,50
do.
3½
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,00
91,70
do.
3½
83,00
do.
4 Hamburger Staatsanl. 101,30
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,50
91,10
do.
3½
do.
79,80
3 Sächſiſche Rente . . . 83,40
4 Württembergerv. 1907 101,70
92,60
do.
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,20
1¾ Griechen v. 1887 . . 47,50
3¾/ Italiener Rente .
4½ Oeſterr. Silberrente . 97,30
4 do. Goldrente . . 98,90
4 do. einheitl. Rente 93,60
3 Portug. unif. Serie I 66,40
3 do. unif. Ser. III 68,20
Spezial . 11,60
do.
5 Rumänier v. 1903 . .
do. v. 1890 . . 94,60
do. v. 1905 . . 90,30
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 91,10
1i
Zf.
4 Ruſſen v. 1902 . 7. .
4½ do. v. 1905 . .
3½ Schweden . .
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admin. v. 1903
4 do. unifiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente .
4 do. Staatsrente
5 Argentinier . . . . . .
do.
4
4½ Chile Gold=Anleihe
5 Chineſ. Staatsanleihe
do.
4½
4½ Japaner . . . . . . .
5 Innere Mexikaner . .
do.
3
4 Gold=Mexikan. v. 1904
5 Gold=Mexikaner . . .
InProz.
91,90
100,30
92,25
83,80
87,50
94,50
94,25
91,80
101,60
90,80
95,30
102,00
99,50
97,40
99,90
95,00
100,25
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt .
.142,50
4 Nordd. Lloyd . . . . 109,10
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 122,40
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 600
Einz. Mk. 408
4 Baltimore & Ohio . . 105,50
4 Gotthardbahn
InProz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 159,50
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 21,75
4 Pennſylvania R. R. 130,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 207,50
. 76,30
Werger=Brauerei
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 485,50
. 257,90
Fabrik Griesheim
.518,60
Farbwerk Höchſt
Verein chem. Fabriken
Mannheim.
.327,60
Lahmeyer
.120,00
Schuckert
166,50
Siemens & Halske
.249,90
Adlerfahrradwerke Kleyer 432,50
Bochumer Bb. u. Guß . . 233,30
Gelſenkirchen .
.211,50
.198,20
Harpener .
Phönix, Vergb. u.
Hütten=
betrieb
. .234,00
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 89,60
4 Pfälzer Prt.
100,40
do.
91,80
3½
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. .
4 do. ſteuerfrei . —
5 Oeſterr. Staatsbahn. —
do.
4
97,75
3
do. alte .
5 Oeſterr. Südbahn . . 99,20
do.
79,00
do.
57,50
Raab=Oedenburger . . 74,40
Ruſſ. Südweſt. . . . . 89,90
Kronpr. Rudolfbahn . 97,90
In Proz.
Bf.
75,90
2¾10 Livorneſer.
4 Miſſouri=Pacific .
4 Bagdadbahn Mk. 408 86,60
5. Anatoliſche Eiſenb. . . —
5 Tehuantepec
Bank=Aktien.
4 Berliner Handelsgeſ. 169,00
4 Darmſtädter Bank . . 130,00
254,90
4 Deutſche Bank .
4 Deutſche Vereinsbank 127,80
4 Diskonto=Geſellſchaft 186,20
157,60
4 Dresdner Bank.
4 Mitteldeut. Kreditbk. 119,20
1 Nationalbk. f. Deutſchl. 123,40
.104,75
4 Pfälzer Bank .
143,40
4 Reichsbank
Rhein. Kredit=Bank 139,00
4 Wiener Bank=Verein 137,75
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,20
3½ do. S. 19. . . . . 92,30
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
90,50
do.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
92,60
do.
3½
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
91,00
do.
3½
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,10
do. (unk. 1914) 91,00
½
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,50
do,
3½
92,60
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt .
3½ do.
4 Frankfurt ..
3½ do.
4 Gießen
3½ do.
4 Heidelberg
3½ do.
4 Karlsruhe
3½ do.
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim
3½ do.
4 München .
3½ Nauheim
4 Nürnberg.
3½ do.
4 Offenbach.
3½ do.
4 Wiesbaden
3½ do.
4 Worms .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886.
InPe)).
91,50
100,80
96,00
100,50
91,00
91,60
100,90
90,00
100,20
91,20
100,40
82,10
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100 169,30
3½ Cöln=Mindner „ 100 134,75
5 Donau=Reg. fl. 100 148,00
3. Holl. Komm. „ 100
In Proz
3f.
3 Madrider Fs. 100 77,00
4 Meining. Pr.=Pfand=
.. 135,90
briefe. . .
4 Oeſterr. 1860er Loſe 173,50
3 Oldenburger .
2½ Raab=Grazer fl. 150 —
Unverzinsliche
Aulehensloſe.
Augsburger
ft.
Braunſchweiger Tlr. 20 206,00
Freiburger Fs. 15
Fs. 45 —
Mailänder
do.
Fs. 10 31,00
Meininger
fl. 7 37,60
Oeſterreicher v. 1864 „ 100 —
do. v. 1858 „ 100 —
Ungar. Staats „ 100 381,00
Venediger
Frs. 30 41,75
Türkiſche
„ 400 178,60
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns .
20,39
20 Franks=Stücke
16,19
Oeſterr. 20=Kronen .
16,90
Amerikaniſche Noten .
4,19
Engliſche Noten .
20,45
Franzöſiſche Noten .
81,00
Holländiſche Noten .
169,45
Italieniſche Noten .
80,65
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,10
Ruſſiſche Noten . .
Schweizer Noten . . . . . 81,15
Reichsbank=Diskonto .
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J. Blum, Obergaſſe 20.
Der Pfarrer von Gamsegg.
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12)
Die Ausſage Jakob Stigls, der nun mit der Sache
gegen ſeine Bekannten nicht mehr zurückhielt, ſondern
jedem bereitwilligſt darüber Auskunft erteilte, machte
in der ganzen Gegend das größte Aufſehen.
Selbſt die wenigen Perſonen, die bisher noch aus
alter Freundſchaft an die Unſchuld des Pfarrers Dolland
geglaubt hatten, wurden ſchwankend.
Und nun trat noch ein Umſtand ein, der Dollands
Schuld als unzweifelhaft erſcheinen ließ. Zwiſchen der
Kirche und dem Pfarrhof befand ſich der Pfarrgarten.
Frau Brigitte Schrimpf, Wirtſchafterin ſeit fünfzehn
Jahren im Pfarrhof zu Gamsegg, hatte in demſelben
ſeit jeher ein Feld ihrer emſigſten Tätigkeit erblickt.
Schon im allererſten Frühjahr wirtſchaftete ſie dort
mit wichtiger Miene herum, ließ umgraben, düngen
und ſäen, pflanzte höchſt eigenhändig junge
Gemüſe=
pflanzen und pflegte das Spargelbeet wie eine Mutter
ihr Herzenskind.
Brannte die Sonne im Juli noch ſo glühend vom
Himmel, ſo ließ es ſich Frau Schrimpf trotz ihrer
vor=
gerückten Jahre nicht verdrießen, im Schweiße ihres
An=
geſichts Kartoffeln zu häufeln oder Unkraut zu jäten.
Jetzt, im Spätherbſt, ſah es freilich trübſelig aus im
Garten. Verwaiſt und leer lagen die Gemüſebeete da,
von den Obſtbäumen fielen die gelben Blätter, und nur
in einer Ecke an der Kirchenmauer friſteten noch ein
paar Mohrrüben und Peterſilienpflanzen ein
kümmer=
liches Daſein.
Frau Schrimpf kam nur ſelten noch in ihren
ge=
liebten Garten. Heute aber, am 2. November, fielen
ihr plötzlich die Mohrrüben ein, und ſie dachte, daß es
gutz wäre, ſie in den Sand des Kellers zu verpflanzen,
wo ſie vor Froſt geſchützt waren.
Nachdem ſie ſich durch eine kleine Sieſta geſtärkt
hatte, ſtieg ſie langſam in den Garten hinab. Oben im
zweiten Fenſter rechts lehnte der Herr Kaplan behaglich
auf dem roten Fenſterpolſter, ließ ſeine Studentenpfeife
herausbaumeln und blies dicke Rauchwolken vor ſich hin.
Ja, ja — ſie war eine „Macht”, dieſe Schrimpf. Ihre
Hand teilte die Portionen aus, und in ihrem
glattge=
ſcheitelten Kopf wurde die wichtige Frage an Faſttagen
entſchieden: Fiſch oder bloß Salzkartoffeln? Sogar das
Viertel Wein, das dem Kaplan nach des Tages Mühen
zuſtand, hing von ihrer Laune ab. Manchmal war es
nur ein „Achtel”, manchmal faſt ein halbes Liter.
Auf=
lehnung gab es nicht. Ihr Mundwerk war ſo
fürchter=
lich ausgebildet und wenig wähleriſch im Gebrauch
draſtiſcher Ausdrücke, daß ſogar der neue Herr Pfarrer
— ſonſt ein ziemlich raſcher Mann — ſtillſchwieg, wenn
ſie etwas anordnete. Freilich, die Wirtſchaft verſtand
ſie. Und fromm, ſparſam und ehrbar war ſie auch.
Der Kaplan wurde jäh aus ſeinen Gedanken
ge=
riſſen durch einen Schrei, der plötzlich laut über Garten,
Kirche und Pfarrhof hingellte.
Er ſah, wie die Schrimpf unten, bleich vor=Entſetzen,
die Hände rang und zitternd davonlaufen wollte, auf
der feuchten Gartenerde aber ausglitt. Im nächſten
Augenblick war er ſchon bei ihr und bemühte ſich, ihr
wieder aufzuhelfen.
Was hat’s denn eigentlich gegeben, Frau Schrimpf?
fragte er, als ſie endlich glücklich in der Höhe war.
Mit bebenden Fingern wies ſie nach der
Garten=
ecke.
Dort — dort iſt — es! ſtammelte ſie ſchreckensbleich.
Der Kaplan fuhr im nächſten Moment ſelber zuſammen.
Da lag unter vergilbtem Mohrrübenkraut ein Revolver.
Die Mordwaffe, fuhr es ihm durch den Kopf, nach
der das Gericht vergebens alle Winkel im Pfarrhof
durchſucht hatte!
Auch im Garten war ein Gendarm geweſen und
hatte drüben unter des Pfarrers Stubenfenſter jeden
Fußbreit Erde beſichtigt, doch bis zur Kirchenmauer
hatte er die Unterſuchung des Gartens nicht ausgedehnt.
Kopfſchüttelnd und mit einem Gefühl ſchmerzlicher
Trauer betrachtete der Kaplan die Waffe. Er hatte
Dolland lieb gehabt wie einen Vater, und im innerſten
Herzen immer noch an ſeine Schuldloſigkeit geglaubt.
Es tat ihm weh, dieſen Glauben aufgeben zu müſſen.
Die am nächſten Tage von der Gerichtskommiſſion
vor=
genommene Unterſuchung ergab, daß es zweifellos die
Waffe war, durch die Moosheimer den Tod gefunden
hatte.
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Telephon 1754.
Man hätte lange im Gamsegger Bezirk herumgehen
können, um nun noch einen Menſchen zu finden, der an
die Unſchuld Dollands geglaubt hätte.
Achtes Kapitel.
Silas Hempel war an jenem Abend des
Aller=
heiligentages nicht auf das Gut Gamsegg gegangen.
Hermann ſelbſt mußte ihm abſagen, da er ſich erkältet
hatte und einige Tage das Bett hüten mußte. So wurde
es der 4. November, als Hempel wieder ein Billett
Hermanns erhielt, das ihn für den Abend auf das Gut
lud und zugleich neue Mitteilungen in Ausſicht ſtellte.
Zweimal war er in der Zwiſchenzeit auf dem Gut
geweſen, um Erkundigungen über Hermanns Befinden
einzuziehen. Nun ſchritt Hempel gegen ſechs Uhr
abends abermals auf dem Wege vom Dorfe dem
Gute zu.
Es war ſchon völlig Nacht, aber ein klarer,
ſtern=
funkelnder Himmel wölbte ſich über der Erde und ließ
den ſanft anſteigenden Weg undeutlich erkennen. Als
Hempel ſich dem Landhauſe näherte, deſſen
altertüm=
licher, unregelmäßiger Bau in der Dunkelheit eine
groteske Form annahm, fuhr von der Stadtſeite her
eben ein Wagen vor.
Hempel ſah einen eleganten Herrn ausſteigen und
im erleuchteten Flur verſchwinden. Gleich darauf trat
er ſelbſt ein und wurde von einem Diener in die
Ge=
mächer des Hausherrn geführt, während der zweite
Be=
ſucher ſich dem anderen Flügel zuwandte.
Hermann Moosheimer begrüßte ſeinen Gaſt auf
das wärmſte. Herzlich willkommen auf Gamsegg, lieber
Herr Hempel, ich konnte es kaum mehr erwarten, Sie
zu ſehen. Der Arzt wollte aber nichts von Ausnahmen
wiſſen, und ſo hieß es eben warten.
Iſt es etwas Wichtiges, das Sie mir mitzuteilen
haben?
Vor allem muß ich um Entſchuldigung bitten wegen
meines Unglaubens neulich inbetreff des Pferdes. Der
Hengſt hat tatſächlich über den Knöcheln der Vorderfüße
zwei wundgeriebene Stellen. Wir mußten noch am
ſelben Tage den Tierarzt holen laſſen!
Ausgezeichnet! ſagte Hempel und rieb ſich die
Hände. Das verſchafft uns ein amtliches Zeugnis von
unanfechtbarer Wichtigkeit. Weiter — was gibt es noch
Neues?
Hermann trat an den Schreibtiſch, zog eine Lade auf
und reichte Hempel mehrere Papierfetzen und ein
Kuvert.
Dies fand ich im Papierkorb. Was ſonſt noch
darin war, kommt nicht in Betracht, und ich weiß auch
nicht, ob Sie aus dieſen Fragmenten etwas ſchließen
können.
Hempel nahm das Kuvert zur Hand. Es trug die
Adreſſe Franz Moosheimers, zeigte ſchon in der Form
einen amtlichen Charakter und trug überdies oben den
Aufdruck: Gemeindeamt zu —. Das weitere war
ab=
geriſſen, ebenſo ein Teil der Marke. Auf dem
vor=
handenen Markenreſt war noch ein Teil des Stempels
ſichtbar. Hempel entzifferte mit vieler Mühe: rburg.
Dasſelbe habe ich auch herausgeleſen! ſägte
Her=
mann. Aber was hilft uns das? Orte, die auf „Burg”
enden, gibt es zu Hunderten.
Ganz richtig. Es wird ſchwierig ſein, das Richtige
zu finden. Was haben wir hier? Er entfaltete einen
Zettel, auf dem eine Adreſſe notiert war.
Margarete Kellermann, Gerſtäckergaſſe Nr. 4.
Hempel blickte fragend auf.
Iſt Ihnen der Name bekannt? Haben Sie ihn je
im Munde Ihres Vaters vernommen?
Niemals.
Hempel ſchüttelte den Kopf. Gerſtäckergaſſe, das
klingt nach deutſcher Pietät. Irgend eine Kleinſtadt,
die in warmer Bewunderung von Gerſtäckers
India=
nergeſchichten eine Straße nach ihm benennt. Für
einen Marktflecken iſt’s zu groß, für eine Großſtadt
zu unbedeutend — auch Kellermann klingt nicht gerade
öſterreichiſch. Wie lange war Ihr Herr Vater
eigent=
lich verreiſt?
Sechs Tage. Er wollte eigentlich bloß vier
aus=
bleiben, dann aber wurden es ſechs Tage. Am 8.
Ok=
tober fuhr er von Bruck weg.
Waren Sie mit ihm am Bahnhof?
Wir trafen dort zuſammen. Er machte vorher noch
einen kurzen Beſuch bei Anne=Marie von Porten.
Sahen Sie, wohin er das Billett löſte?
Jawohl — über Graz nach Hartberg. Von dort
mußte er mit der Poſt weiter nach Friedberg.
In ſechs Tagen kann man weit kommen! ſagte
Hempel und nahm den letzten Papierreſt zur Hand.
Er war vollſtändig zerknittert, offenbar, weil er
zu=
ſammengeballt in den Papierkorb geworfen wurde.
. . .. beſagte Kellermann ſich hier befindet und ein
Dienſtvermittlungsbureau unterhält. Womit die Ehre
hat, ſich Euer Wohlgeboren zu empfehlen . . . . . las
Hempel.
Der Reſt jehlte.
Wiſſen Sie, was ich glaube? ſagte Hermann
Moos=
heimer.
Nun?
Daß Papa ſich vielleicht irgendwo nach einer
tüch=
tigen Wirtſchafterin umſehen wollte! Er ſprach öfter
davon. Die Mamſell genüge nur für das Haus hier —
Und dazu ſollte er nach Friedberg gefahren ſein
und von dort nach dieſem myſteriöſen . . . rburg? Das
hätte er doch in Graz am beſten und am nächſten
ge=
habt!
(Fortſetzung folgt.)
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Nummer 197.
Darmſtädter Taghlatt, Mittwoch, den 24, Augnſt 1910.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Reiterſäbel mit ſilbernem Portepee und einer Koppel. 1 Ring
mit 1 roten und 3 kleinen weißen Perlchen. 1 Metermaßſtab. 1 kleines vernickeltes
Schlößchen. 1 Hundehalsband mit Marke und der Nr. 1239. 1 mittelgroßer und
1 großer Schlüſſel. In Papier eingeſchlagen 2 Dutzend Knöpfe, 1 weiße Krauſe und
1 ſchwarze Broſche. 1 Hundemarke mit der Nr. 9235. 1 Paar blaugraue
Halbhand=
ſchuhe. 1 mattgoldene Broſche mit weißem Steinchen und Anhänger (Bild von einem
Berg). 1 ſchwarzer Damen=Sonnenſchirm mit gedrehtem gelben Stock und Knopf.
1 Ballnetz mit 3 Gummibällen. 1 Einlagebuch des Vorſchuß=, Spar= u. Kredit=Vereins
Dieburg. 1 Hundehalsband. 2 Hundemarken mit den Nrn. 1322 u. 4998. 1
Hunde=
halsband. 1 Schließkette mit gelbem Schloß. 1 Strang graue Wolle. 1 Nummerblech
mit der Nr. 625 (für eine Fabrik). 1 Bund Schlüſſel.
Verloren: 1 Freifahrkarte Kranichſtein-Darmſtand, auf den Namen Trapp
ausgeſtellt. 1 braunes Portemonnaie mit 1 Meſſer, 1 kleinen Schlüſſel und 30 Pfg.
Inhalt. 1 Trauring, gez. D. M. 1 Paar Knaben=Schuhe und 1 Paar ſchwarze
Strümpfe. 1 goldene Broſche mit 3 Amethyſten in Form eines Kleeblatts. 1 Brille
mit Futteral. 3 einzelne Einmarkſtücke. 1 Hutnadel mit ſilbernem Knopf. 1 ſchwarz.
Portemonnaie mit 2,53 Mk. Inhalt. 1 Kinder=Leiterwagen 1 mattgoldenes Kollier
mit grünem Emaille=Anhänger und 2 Similiſteinen. 1 Perlmutt=Manſchettenknopf mit
Goldeinlage (Halbmond). 1 ſchwarzes Medaillon in Goldfaſſung. 1 Zwicker. 1braunes
Damen=Portemonnaie mit 5 Mk. Inhalt. 1 goldenes Kollier mit herzförmigem
An=
hänger mit 1 roten Stein und 2 weißen Perlen. 1 großer goldener Ohrring mit
hell=
grünem Stein. 1 einzelner Schnürſtiefel. 1 Batiſttaſchentuch mit Monogramm E. M.
1 goldene Broſche in Nadelform mit 3 weißen Steinchen. 1 dunkelbraunes Damen=
Portemonnaie mit 4,50 Mk. Inhalt. 1 goldene Damen=Uhr. In einer Zigarrendüte
eingewickelt 1,05 Mk. 1 ſchwarze Broſche mit kleinem Goldrand und Knaben=
Photo=
graphie. 1 Schachtel gelbe Uniformknöpfe mit dem Buchſtaben M. 1 Damen=Schirm
mit gebogenem Griff. 1 zweireihige Korallen=Halskette. 1 ſilberne holländiſche
Hut=
nadel. 1 Granatbroſche in Schleifeform. 1 ſchwarzes Viſitenkartentäſchchen mit 1
Aus=
ſtellungs=Beikarte. 1 weißer Strohhut, im Schweißleder die Buchſtaben H. H. A. A. G.
1 ſchwarzſeidener Regenſchirm mit Vogelkopfgriff. 1 ſilbernes Ketten=Armband mit
2 Anhängern (ausgeſägter Taler und 1 Münze). 1 goldene längliche Broſche mit
3 blauen Steinchen. 1 goldener Siegelring (Bandring) mit rotbraunem Stein. 1 ſchw.
Damen=Portemonnaie mit 1,05 Mk. Inhalt. 1 kleines gelbes Portemonnaie mit
91 Pfennigen Inhalt. 1 ſeidener Damen=Schirm mit gebogenem Tulagriff. 1 Meſſing=
Wagenkapſel. 1 rotbraunes Damen=Portemonnaie mit über 2,60 Mk. Inhalt. 1
Auto=
laufdecke. 1 Damen=Regenſchirm mit weißem Stiel und Metalleinlage. 1 ſilberne
Damen=Uhr. 1 braunledernes Handtäſchchen mit 1 ſilbernen Damen=Uhr, 2 goldenen
Ringen und 2 Portemonnaies.
Zugelaufen bei Privaten: 1 Foxterrier. 1 junger ſchwarzer Hund.
Zugeflogen bei Privaten: 1 Kanarienvogel.
Entlaufen: 1 rotgefleckter Jagdhund. 1 kleiner grauer Spitzhund. 1 kleiner
ſchwarzer Spitz. 1 ſchwarzer Hund (Rottweiler).
Entflogen: 2 Kanarienvögel.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(16454
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 3 Pinſcher.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
lag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Straßenſperre.
Wegen Vornahme von Straßenarbeiten für den zweigleiſigen Ausbau der
ſtädtiſchen elektriſchen Straßenbahn werden die Nieder=Ramſtädter Straße zwiſchen
Hochſtraße und Heinrichſtraße und die Beſſunger= und Karlſtraße zwiſchen Niederſtraße
und Heinrichſtraße vom 25. Auguſt l. Js. an, dem Fortgang der Arbeiten entſprechend,
bis auf weiteres für den Fuhrwerks= und Radfahrerverkehr ſtreckenweiſe geſperrt.
Bekanntmachung.
Das Schulgeld für das Großh.
Real=
gymnaſium und deſſen Vorſchule, die
Großh. Ober=Realſchule, die Vorſchule
der Großh. Gymnaſien, die Viktoriaſchule,
das Lehrerinnenſeminar, die höhere
Mäd=
chenſchule (früher Reineck’ſches Inſtitut)
und die Mittelſchulen für das III.
Kalen=
der=Vierteljahr 1910 iſt, bei Meidung
der Mahnung, bis Ende I. Mts. an den
Werktagen, vormittags von 8 bis 12½ Uhr,
hierher zu entrichten.
(15943a
Darmſtadt, den 11. Auguſt 1910.
Die Stadtkaſſe.
Koch.
Der unterm 20. ds. Mts. gegen den
Ein=
jährig=Freiwilligen Karl Freiherr von
Wieſer der 3. Eskadron erlaſſene
Steck=
brief iſt erledigt.
(16477
Darmſtadt, den 22. Auguſt 1910.
Der Gerichtsherr.
v. Ilſemann,
Oberſt und Regimentskommandeur.
Verſteigerung.
Am Montag, den 29. Auguſt ds. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen auf dem Hofe des Traindepots in
Darmſtadt öffentlich meiſtbietend, gegen
gleich bare Zahlung
24 Fahrzeuge (gut erhaltene
Kaſten=
wagen), für Landwirtſchaft geeignet,
verkauft werden.
(16368om
Traindepot XVlll. Armeekorps,
Holzhofallee 11.
Dünger=Verkauf.
Am Donnerstag, den 25. Auguſt 1910,
von 9½ Uhr vormittags ab,
wird auf dem hinteren Hofe der alten
Kavallerie=Kaſerne in Darmſtadt die
Ma=
tratzenſtreu von einer Eskadron öffentlich
meiſtbietend verſteigert.
(16423im
Garde=Dragoner=Regiment
(1. Großh. Heſſiſches) Nr. 23.
Verkauf von Matratzenſtreu.
Am Donnerstag, den 25. Auguſt,
Verkauf der Matratzenſtreu einer Eskadron,
am Samstag, den 27. Auguſt,
Verkauf der Matratzenſtreu von zwei
Eska=
drons auf dem Hofe der Kavalleriekaſerne
an der Holzhofallee in Darmſtadt.
Der Verkauf beginnt jedesmal um
9 Uhr vormittags. (16460
Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24.
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Darmſtädter Herbſtmeſſe 1910.
Für die am 25. und 27. September 1910 beginnende Herbſtmeſſe
werden die folgenden 3 Plätze auf dem Wege des ſchriftlichen Angebots vergeben:
1. für ein Dampfkaruſſell bis 18 m Durchmeſſer,
2. für ein Hippodrom oder eine große Schaubude bis 22 m Durchmeſſer und
3. für einen Kinematographen von 20—24 X 12—14m (einſchließlich Vorbauten,
Stützen pp.).
In gleicher Weiſe wird vergeben für die am 18., 19. und 25. September
d. Js. ſtattfindende Beſſunger Kirch= und Nachkirchweihe:
ein Platz von 11 m Durchmeſſer für Karuſſell oder Schaukel ohne Dampfbetrieb.
Bedingungen mit Angebotſchein und Plan können gegen Einſendung einer
Ge=
bühr von 1 Mark (ohne Meßplan 50 Pfennig) von uns bezogen werden.
Angebote ſind, mit der Aufſchrift „Angebot auf Meßplätze” verſehen, bis ſpäteſtens
Freitag, den 26. Auguſt, vormittags 11 Uhr,
an uns einzuſenden.
Sollte ein Platz auf Grund der Angebote nicht vergeben werden, dann kann er
bei der Verſteigerung der übrigen Meßplätze zum Ausgebot gelangen.
Die ſämtlichen übrigen Platze für die Herbſtmeſſe und die Beſſunger
Kirchweihe werden im oberen Lokal der Turnhalle am Woogsplatz öffentlich
verſteigert und zwar:
I. am Montag, den 5. September, vormittags 9 Uhr beginnend:
6 Schaubudenplätze von 8, 10, 12, 14 und 18 X 8—9 m, 4
Schießbuden=
plätze von 8 X6—7 m, 1 Photographiebudenplatz von 8 X 6—7 m, 4 Plätze
für große Zuckerbuden von 8 X 2½ m, 3 Plätze für Waffelbuden von
8 X 4m, ſowie die Plätze für Geſchirr, Glas und Porzellan;
II. am Dienstag, den 6. September, vormittags 9 Uhr beginnend:
die ſämtlichen Plätze für Verkaufsbuden.
Die Verſteigerungsbedingungen nebſt Meßplan liegen bei dem ſtädtiſchen
Marktmeiſter (Rathaus am Marktplatz) zur Einſicht offen.
Die Steigerer der Plätze für Schaubuden pp. haben bei der Verſteigerung über
die Art der Darbietungen, ſowie über die Größe pp. der Buden unter Vorlage von
Plänen, gedruckten Beſchreibungen pp. genaue Angaben zu machen.
Menagerien und Glücksſpiele, ferner alle Schauſtellungen, die nach Art und
Anpreiſung auf die Lüſternheit der Menge abzielen und als unſittlich zu bezeichnen
ſind (z. B. tätowierte Damen, Darbietungen mit der Aufſchrift „Nur für Herren”
„Nur für Erwachſene” ꝛc.) dürfen auf den erſteigerten Plätzen nicht betrieben oder
geboten werden. Es wird den Unternehmern empfohlen, bereits vor der
Verſteige=
rung und dem Zuſchlag der Plätze eine Entſcheidung des Großh. Polizeiamts
Darmſtadt herbeizuführen über die Frage, ob ihre Darbietungen zugelaſſen werden
oder nicht.
Darmſtadt, den 4. Auguſt 1910.
(15479a
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Schmitt.
Lieferung
von Weißzeug, Bettwerks= und Kleiderſtoffen, Wolle uſw. für das ſtädtiſche
Pfründnerhaus und das ſtädt. Armenhaus zu Darmſtadt.
Für die vorgenannten Anſtalten ſollen die nachverzeichneten Gegenſtände auf dem
Verdingungswege angeſchafft werden, nämlich:
100 m graues Köperfutter, 0,80m breit.
100 m Baumwollſtoff zu Männerhemden (Sommerhemden) 0,80 m breit.
150 m blaugeſtreiften Oxfordſtoff zu Männerhemden 0,80 m breit.
50 m Baumwollſtoff zu Kinderhemden (Sommerhemden) 0,80 m breit.
250 m blaugeſtreiftes Leinen zu Bettbezügen, 0,80 m breit.
35 m rotkarierten Baumwollſtoff zu Bettbezügen für Kinderbetten, 0,80 m bkeit.
60 m Halbleinen dopp. breit zu Bettüchern, 1,60 m breit.
150 m graues Strohſackleinen, 1,20 m breit.
50 m gebild Leinen zu Handtüchern, 0,50 m breit.
50 m gebild Wergleinen zu Handtüchern, 0,50 m breit.
50 m rotkarierten Baumwollſtoff zu Windeln, 0,90 m breit.
50 m weißen Vorhangköper, 0,85 m breit.
25 m blaues Leinen für Knabenſchürzen, 0,80 m breit.
60 m Baumwollſtoff zu Männerkleidern, 1,20 m breit.
75 m Oxfordſtoff zu Frauenkleidern, 0,70 m breit.
200 m Schocktuch zu Putzlumpen, 0,70m breit.
6 Dtzd. Taſchentücher für Männer.
4 Dtzd. Taſchentücher für Kinder.
36 Stück Unterhoſen in zwei Größen für Männer
12 Stück braune Kamiſole für Männer.
20 Kgr. graue Wolle zu Strümpfen.
Wir laden Lieferungsluſtige ein, ihre mit bezüglicher Aufſchrift verſehenen
Angebote verſchloſſen am
Montag, den 29. Auguſt d. Js., vormittags zwiſchen 10 und 11 Uhr,
in den im unteren linken Hausflur des Stadthauſes aufgehängten Kaſten für
Ver=
dingungsangebote einzulegen, Muſterſtücke dagegen bei dem Oberverwalter der ſtädt.
Armenanſtalten, Frankfurterſtraße 35, abzugeben. Der letztere wird den Intereſſenten
jede gewünſchte Auskunft erteilen, auch Muſter ꝛc. vorlegen.
Wir bemerken noch, daß die Preiſe lediglich in dem Angebot und nicht auf den
einzureichenden Muſterſtücken anzugeben ſind.
Die Muſterſtücke ſollen mit einem Zeichen verſehen ſein, welches auch in dem
Angebot enthalten ſein muß. Das Zeichen darf nicht ſo gewählt werden, daß aus
dem=
ſelben die anbietende Firma erkennbar iſt.
Darmſtadt, den 13. Auguſt 1910.
(16111mm
Städtiſches Pflegeamt.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 25. d. Mts., nachmittags 4 Uhr,
werden im Saale „Zur Ludwigshalle” öffentlich meiſtbietend gegen Barzahlung
fol=
gende Pfänder verſteigert:
1 Partie Weiß= und Rotwein, Bordeaux, Kognak, Liköre und Zigarren,
16 ¼ und 6 ½ Krüge Steinhäger, 24 Fl. Medizinalwein, 14 Fl.
Eſſig=
eſſenz, 5 Fl. Badenia=Entwickler, 1 Pferd, 1 Halbverdeck, 1 Rolle, 1
Pia=
nino, 1 Tuba, 1 Warenſchrank, 110 Geſchäftsbücher, 3 Objektive, 2
Schreib=
tiſche, 1 Schreibſekretär, 15 Leiſten für Bilderrahmen, 2 Rollen Zeichenpapier,
2 Glasſchränke, 1 Kleiderſchrank, 1 Kredenzſchrank, 1 Weißzeugſchrank, 1
Re=
gulator, 2 Vertikos, 3 Kommoden, 2 Diwans, 2 Sofas, 1 Blechkaſſette, 1
Bü=
fett, 1 Nähmaſchine, Tiſche, Stühle, Bilder, Spiegel u. a. m.
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Koch, ſtellv. Gerichtsvollzieher,
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lung zur Führung des Haush. Gute Zeugn.
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B16503) Ordentl. Frau ſucht Beſchäftig
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kleiner Familie. Näheres Expedition.
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Arbeiten erfahren, ſucht 1. od. 15. Sept. Stelle
Zu erfahren in der Exped. ds. Bl.
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in Laufſt. od. putz. Pohl, Dornheimerweg2, III.I.
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u. gute Zeugn. beſitzt, ſucht Stelle in Reſtaur.
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ſowie im Haush. tüchtig, ſucht Beſchäftigung
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Haus=
arbeiten bewandert, ſucht angen. Stelle in
nur gut. Haush. bis 1. Sept. Näh. Exped.
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Allein=
mädchen, welche kochen u. nicht kochen, für
1. Sept. u. 1. Okt. Bureau Frau Dingeldein,
Schützenſtraße 10½ Teleph. 531. (*20505
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guten Zeugniſſen ſuchen Stellen nach
Karlsruhe zum 1. Oktober durch Frau
Hartmann, Martinſtraße 27, 1. Stock.
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Bügeln, Servieren gewandt, ſucht Stellung
zum 1. Sept., ein 19jähr. beſſeres Mädchen,
nicht gedient, in Haus= und Handarbeit
erfahren, ſucht Stellung zum 1. Oktober
zu Kindern oder als Hausmädchen. Näh.
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ſowie in Fabrikationsgeſchäft tätig geweſen,
ſucht dauernde Stellung. Angebote erbeten
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Abſolvent einer Baugewerkſchule, ſchon auf
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1. September in Privath. Frau Frank,
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2 Lehrmädchen gesucht
16511a) Damenschneiderei Karlstr. 18.
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das Kleidermachen erlernen. D. Mareus,
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Jüngeres, braves
Dienſtmädchen
am liebſten vom Lande, ſofort oder
zum 1. September geſucht. (16069t
Näheres Expedition.
Putzmacherin
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anſprüchen unter J 68 an die Expedition
dieſes Blattes.
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Solides, reinliches Mädchen
in kleine Familie für 1. September geſucht
16235a)
Frankfurterſtraße 18, II.
16356t) Wegen Erkrankung des früheren
Mädchens wird ein fleißiges, ordentliches
Dienſtmädchen
per ſofort geſucht. Näheres zu erfragen in
der Expedition ds. Bl.
*20483md) Solid., tücht. Mädchen zu zwei
Perſon. per 1. Okt. geſucht. Zu meld. vorm.
bis nachm. 3 Uhr Viktoriaſtraße 47, part.
B16447) Es wird ein Mädchen tagsüber
geſucht. Näheres Herderſtr. 19, I.
14627a) Brav. Mädch., m. gt. Zeugn.
jd. Zeit paſſ. Stellen durch Frau Hahn,
Schuchardſtraße 13, 2. Stock.
Eine junge Frau
welche das Putzen und Waſchen verſteht
wird für 2—3 Stunden des Vormittags
(16458md
geſucht.
Venuleth, Wendelſtadtſtraße 23.
*20434) Reinliches Laufmädchen geſucht
Grüner Weg 4, II.
*20473mf) Ein reinl., tüchtiges
Dienſt=
mädchen für 15. September geſucht. Zu
erfragen Karlſtraße 25, 2. Stock.
16507) Zum 15. Sept. oder 1. Oktob.
geſucht ein beſſeres
Hausmädchen
das gut nähen u. büg. kann und Liebe zu
einem Kind (5 jährig. Mädchen) hat.
Vor=
zuſtellen 2—4 Uhr nachmittags. Näheres
in der Expedition ds. Bl.
*20488) Ein Dienſtmädchen geſucht
Pallaswieſenſtr. 13, 3. St.
B16489) Ein braves ſauberes Mädchen
tagsüber zu einem 4=jährigen Kinde ſofort
geſucht. Näheres Expedition.
*20444md) Mädchen von morgens 8 Uhr
bis über mittag geſucht
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*2047) Ordentl. fleißiges Mädchen, das
etwas vom Kochen verſteht, ab 1. Oktober
Soderſtraße 20, parterre.
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16090a) Junges ſauberes Laufmädchen
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Schützenſtraße 10½, Telephon 531. (*20503
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Näheres in der Expedition ds. Bl.
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Gebr. Neu, Ludwigsplatz,
geſucht (*20502
Schuljunge Grafenſtr. 22i. Laden,
Nummer 197.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Auguſt 1910.
Seite 13.
Sonungs=Anzeiger.
Erſcheint 2 mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr
für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten.
denſelben beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis spätestens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Auguſt 1910.
Seite 15.
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Mittwoch, den 24. Auguſt,
zur Vorfeier des Ludwigstages:
Grosses Inllur=Konzerr
ausgeführt von der Kapelle des Grossh. Artillerie-Korps.
Leitung: Obermusikmeister F. Mickley.
Im Programm u. a.: Altheſſiſche Muſik aus der Zeit des Landgrafen Ludwig IV.
und Großherzog Ludwig I.
Anfang 8 Uhr.
Programm 10 Pfg. berechtigt zum Eintritt.
Je nach Witterungsverhältniſſen am Mittwoch findet auch Donnerstag, den
25. ds. (Ludwigstag), von 7 Uhr abends
(16521
Grosses Militär-Konzert
von obiger Kapelle ſtatt.
Ludwigshöhe.
Heute Mittwoch, den 24. August, im Anschluss an das Kurkonzert, abends 8 Uhr:
Grosses Sommerfest
mit Iilumination und Réunion
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Leitung: M. WEBER.
Um 106 Uhr Heimmarſch mit Muſik.
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Voranzeige!
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Donnerstag, den 25. August, nachm. 4 Uhr, zur Feier des Ludwigstages
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Extra-Konzert die lieben Kleinen Ueberraſchungen aller Art
geplant ſind. Das Arrangement liegt in bewährten Händen. Muſik: Kapelle Weber,
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ShehhhhhHHHUHUEUHURI
Seite 18.
Nummer 197
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Auguſt 1910₰
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 17. Aug.: dem Wirt Hermann
Fiſcher, Dieburger Straße 18, e. S. Richard Georg
Hermann. Dem Eiſendreher Phil. Daniel,
Bleich=
ſtraße 25, c. T. Anna. Am 15.: dem Obergärtner Joh.
Galikowski, Erbacher Straße 25, e. T. Minna Kathar
Anna. Am 16.: dem Schuhmacher Johann Kani,
Kaſinoſtr. 14, e. S. Friedrich Johann. Am 13.: dem
Tapeziermeiſter Leonhard Menger, Bleichſtr. 1, e. S.
Leonhard Joſeph. Am 15.: dem Kutſcher Jakob
Müller, Geiſtberg 1, e. S. Jakob. Am 19.: dem
Fabrikarbeiter Bernhard Hofem, Gr. Kaplaneigaſſe
60, e. S. Adam Paul. Am 14.: dem Gärtner Johannes
Witt, Liebfrauenſtr. 112, e. S. Franz Adam. Dem
Sergeanten im Garde=Dragoner=Regiment Nr. 23
Georg Wahl, Sandſtr. 38, e. S. Otto. Am 19.: dem
Architekten Ludwig Schwarz, Stiftsſtr. 9, e. T.
Katharina Anna=Liſe. Dem Poſtboten Adam Pohl,
Liebigſtr. 36, e. S. Philipp Jakob. Dem Austräger
Guſtav Albert, Löffelgaſſe 24, e. T. Emilie. Dem
Maſchinenmeiſter Johann Baumann, Dornheimer
Weg 51, e. T. Erna Margar. Am 17.: dem Schneider
Jakob Martin, Beckerſtr. 10, e. S. Phil. Jakob
Rein=
hold. Am 16.: dem Schneider Friedrich Ruths,
Eliſa=
bethenſtr. 40, e. T. Auguſte Eliſabeth. Am 18.: dem
Weißbinder Johannes Schmidt, Schulzengaſſe 22,
e. S. Lorenz Theodor. Am 21.: dem Fabrikarbeiter
Jakob Schmitt, Gardiſtenſtr. 35, e. T. Helene Hermine.
Anfgebotene. Am 19. Aug.: Bankkaſſierer Paul
Johannes Schleicher in Karlsruhe mit Luiſe Dorothee
Hancke in Sangerhauſen. Poſtbote Ludwig
Schä=
fer, Holzſtr. 20, mit Barbara Hoffmann in
Reichels=
heim. Verkäufer Auguſt Roman Rohrer,
Rhein=
ſtraße 47, mit Karoline Menz, Schützenſtr. 9.
Bild=
hauer Joſeph Roeßler, Alexanderſtr. 9, mit
Schnei=
derin Philippine Lucia Olympia Verdier in Bad
Nauheim. Kellner Heinrich Ernſt Adolf Pallmann,
Neue Ireneſtr. 71, mit Schneiderin Johanna Chriſtiane
Georgine Amthor, ebendaſelbſt. Am 20.: Kaufmann
Robert Ludwig Karl Wilhelm Ritſert, Roßdörfer
Straße 35, mit Franziska Emilie Margar. Rath in
Pfungſtadt. Bankbeamter Ernſt Rillmann, dahier,
mit Anna Lauer in Speyer. Schloſſer Robert
Denrath, dahier, mit Margar. Suſanna Lerner in
Nieder=Heimbach. Hausdiener Philipp Dietrich,
Grafenſtr. 9, mit Dienſtbote Margar. Feldbuſch in
Eberſtadt.
Eheſchließnugen. Am 16. Aug.: Ingenieur Max
Hohmann mit Auguſte Kraft, beide hier. Am 20.:
Feilenhauer Jakob Sapper mit Margar. Reis,
beide hier. Fabrikarb. Johann Rupprecht, hier, mit
Eliſabeth Delp in Waſchenbach: Friſeur Guſtav
Schnaars mit Margareta Steinmetz, beide hier.
Vizefeldwebel der Halbinvalidenabteilung Heinrich
Kirmes in Mainz mit Willima Wenner, hier.
Monteur Emil Neeb mit Anna Krug, beide hier.
Oberpoſtſchaffner Gg. Fornoff, hier, mit Chriſtina
Bechtold in Günterfürſt. Poſtſekretär Friedrich
Glenz mit Ella Anſpach, beide hier. Geometer
2. Kl. Heinrich Eidmann in Eberbach mit Johanna
Mohr, hier. Kaufmann Gerhard Hinrich
Kort=
mann in Bremen mit Wilhelmine Meß geb. Pretſch,
hier. Gardeunteroffizier und Privatdiener Adam
Schmitt mit Paula Roth, beide hier. Diplom=
Ingenieur Rudolf Schmidt in Eragli mit Eliſabeth
Korn, hier. Am 22.: Handelsmann Johannes
Kappes mit Margar. Kumbier, beide hier.
Geſtorbene. Am 18. Aug.: Kaufmann Joh.‟ Jakob
Schenzer, 71 J., kath., Eliſabethenſtr. 62. Am 19.:
Johanna Springmeyer, T. d. Kaufmanns, 13 J., ev.,
Heidelberger Straße 89. Hauptmann a. D. Balthaſar
Kreter, 78 J., ev., Ireneſtr. 11. Am 20.: Hch. Wilh.
Seidenader, 2 Mon., kath., Kl. Kaplaneigaſſe 9. Am
21.: Schreiner Gg. Vonderſchmidt, 65 J., ev., Langg. 21.
Am 22.: Eliſ. Diehl geb. Seibert, Wwe. d.
Werk=
führers, 71 J., ev., Wenckſtr. 52.
Nachrichten des Standesamts DarmſtadtslI.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 11. Aug.: dem
Proviantamtsarbei=
ter Juſtus Allmann, Kiesbergſtraße 1, e. T. Katharina.
Am 30. Juli: ein unehel. S. Rudolf Willi. Am 7. Aug.:
dem Sergeant im Dragoner=Regiment Nr. 24 Wilhelm
Wagner, Heidelberger Straße 40, e. T. Elfriede. Am
10.: dem Ratsdiener Georg Lautenbach, Heidelberger
Straße 150, e. S. Karl Rudolf. Am 15.: dem Direktor
der milchwirtſchaftlichen Verſuchsſtation Dr. phil. Richard
Ludwig Auguſt Oskar Krüger, Herrngartenſtraße 35,
e. T. Suſanne Eliſabeth Juliane Hedwig. Am 17.: dem
Eiſengießer Ernſt Zſchernack, Sandbergſtraße 35, e. T.
Anna Maria. Am 13.: eine unehel. T. Klara Elſa
Hed=
wig. Am 15.: dem Schuhmacher Eduard Schmith,
Beſ=
ſunger Straße 88½, e. T. Maria Katharina Eliſabetha.
Am 15.: dem Oberfeuerwerker beim Großh. Artillerie=
Depot Darmſtadt Hubert Konrad Blumenſtein,
Moos=
bergſtraße 24, e. S. Johann Wilhelm. Am 20.: dem
Profeſſor an der Großh. Techn. Hochſchule Friedrich
Lud=
wig Albert Hartmann, Heinrichſtraße 140, e. T. Gertrud
Klara Johanna Eliſabeth.
Aufgebotene. Am 5. Aug.: der Finanzaſpirant
Gott=
lieb Friedrich Anton Frank zu Offenbach a. M. und
Luiſe Dörr, Heerdweg 105. Am 9.: der Kaufmann
Jo=
hannes Schnägelberger, Weinbergſtraße 33 und Eva
Maria Stein, Frankenſteinſtraße 15. Am 9.: der
Tag=
löhner Karl Hermann Kees, Forſtmeiſterſtraße 5 und
Katharina Schimpf, ebendaſelbſt. Am 12.: der Schreiner
Friedrich Amend, Weinbergſtraße 4 und Lina Emma
Margaretha Hoffmann, ebendaſelbſt. Am 15.: der
Fi=
nanzamtsgehilfe Leonhard Röſch zu Friedberg=
Fauer=
bach und Eliſab. Knapp, Wilhelminenſtraße 34. Am 16.:
der Dachdecker Karl Friedrich Aßmuth, Orangerieſtr. 32
und Wilhelmine Seipel, ebendaſelbſt. Am 16.: der
Be=
triebsführer Joſ. Wilhelm Fehler zu Steeden (Lahn)
und Luiſe Eliſabeth: Witt, hier, Schießhausſtraße 63.
Eheſchließungen. Am 6. Aug.: der Schneidermeiſter
Georg Arnold, Heidelbergerſtaße 115 und Marie Luiſe
Wenz, Niederſtraße 16. Am 11.: Der Bäcker Adalbert
Franz Kippes, Karlſtraße 52 und Eliſab. Weiler,
ebendaſelbſt. Am 16.: der Fabrikant Julius Bender,
Witwer, zu Kaiſerslautern und Wilhelmine Marie
Cor=
nelia Anna Möller, Mathildenſtraße 15. Am 16.: der
Stadtbibliothekar Karl Friedrich Noack,
Orangerie=
ſtraße 13 und Karoline Sophie Wilhelmine Mathilde
Köſter zu Jugenheim (Bergſtraße). Am 18.: der
Trom=
peter im Großh. Artillerie=Korps Adam Hahn,
Heidel=
berger Straße 47 und Helene Anna Steinmann zu
Oehringen. Am 20.: der Schreiner David Wild,
Wit=
wer, Sandbergſtraße 4 und Karoline Dörfler, geb.
Bauer, Witwe,zzu Frankfurt a. M. Am 20.: der
Dach=
decker Wilhelm Widerſchein, Weinbergſtraße 16 und
Katharina Müller, ebendaſelbſt. Am 20.: der Schloſſer
Johannes Steiger, Martinſtraße 24 und Anna
„Schweitzer zu Groß=Bieberau.
Sterbefälle. Am 10. Aug.: Ling Bernhard, geb.
Schultheis, Witwe von Lehrer Chriſtian Bernhard, 67
Jahre, ev., Martinſtraße 95. Am 15.: Thereſe Schott,
geb. Luſtmann, Witwe von Kanzleirat i. P. Paul Schott,
71 Jahre, ev., Grüner Weg 25. Am 18.: Berta Maria
Hartmann, T. des Zimmermeiſters. 6 M., bapt,
Schieß=
hausſtraße 45. Am 21.: Barbara Anna Eliſab.
Leh=
mann, geb. Rüger, Ehefrau des Bureaugehilfen Ferdinand
Lehmann, 72 Jahre, kath., Karlſtraße 115.
werden die Herren:
Dr. Gros, Rheinſtraße 6,
Dr. Habicht, Kaſinoſtraße 2,
Dr. Köpke, Kiesſtraße 90,
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1/15 Ps Adler-Vierzylinder-Wagen
Dr. Langsdorf, Hügelſtraße 4,
Dr. Ludwig Orth, Landwehrſtr. 12,
Dr. Sior, Hochſtraße 60, und — nach
deſſen Rückkehr —
Dr. Kayser, Hügelſtraße 6,
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