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173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 164.
Samstag, den 16. Juli.
1910.
Die heutige Nummer hat 30 Seiten.
Staatsmänner auf Reiſen.
*⁎* Die Hundstage ſtehen vor der Tür, und wer nur
irgend in der Lage iſt, der Arbeit auf einige Wochen zu
entfliehen, der ſchließt ſich jetzt dem Schwarm Derer an,
die in die Bäder und Sommerfriſchen, ans Meer oder
ins Gebirge wandern, um Erholung zu finden von den
Mühen des Berufes. Auch unſere Staatsmänner fühlen
den Drang ins Freie in ſich und folgen ihm, manche von
ihnen froh darüber, dem Verhängnis, das die Dernburg,
Arnim, Moltke u. a. m. erreicht, noch einmal glücklich
entronnen zu ſein. Wer weiß, wie viele von denen, die
heute noch im Hochgefühl amtlicher Würde die Ferienzeit
verleben, im nächſten Jahre ſchon als Miniſter und
Staatsſekretäre a. D. nicht mehr an Pflichten gebunden
ſind und unbegrenzten Urlaubs ſich erfreuen! Ob Herrn
von Bethmann Hollweg, Herrn Krätke und anderen
Wür=
denträgern, die ihre Sommerreiſe antreten, nicht ſolche
Gedanken kommen?
Seit einigen Jahren iſt es mehr und mehr zur
Ge=
wohnheit geworden, daß die leitenden
Staats=
männer befreundeter Reiche während der
Sommer=
ferien Begegnungen haben. Eine beſondere
Anziehungs=
kraft üben in dieſer Hinſicht die bömiſchen Bäder
Marien=
bad und Karlsbad aus. Erſteres ward bekanntlich vom
König Eduard bevorzugt, und während ſeiner
Anweſen=
heit daſelbſt bildete es häufig den Rendezvousort für die
an beiden Plätzen weilenden Miniſter verſchiedener
Staa=
ten. Auch in dieſem Jahre werden auf böhmiſchem
Ge=
biete eine Reihe ſolcher Begegnungen ſtattfinden, und zwar
gedenken im Laufe des Auguſt in Karlsbad der
franzö=
ſiſche und der ruſſiſche Miniſter des Aeußern, Pichon und
Iswolski, zuſammentreffen. Einen beſonderen politiſchen
Zweck werden ſie damit kaum verfolgen, zumal ſie ſich erſt
im April ds. Js. in Paris geſprochen haben, aber
viel=
leicht zeitigt die Kretafrage in den nächſten Wochen neue
Phaſen, ſodaß dann die beiden Miniſter nicht nur vom
Wetter und dem gegenſeitigen Befinden zu reden brauchen,
ſondern auch aktuellen politiſchen Geſprächsſtoff haben.
An ſolchem wird es den beiden Staatsmännern, die
eben=
falls im Auguſt ſich begegnen wollen, aber in
Marien=
bad, nämlich dem öſterreichiſch=ungariſchen Miniſter des
Aeußern Grafen Aehrenthal und dem türkiſchen Großweſir
Hakki=Paſcha, ſicherlich nicht fehlen. Auch hier werden die
Ereigniſſe auf dem Balkan, die Kretafrage, die Erhebung
Montenegros zum Königreich, die Lage in der Türkei
ſelbſt u. a. m. den Gegenſtand der Unterhaltung bilden,
und Graf Aehrenthal wird gewiß nicht verſäumen, den
leitenden türkiſchen Staatsmann zu größter Beſonnenheit
in allen Phaſen, die die Kretafrage noch haben wird, zu
ermahnen und ihn der moraliſchen Unterſtützung der
Dop=
pel=Monarchie zu verſichern, die der Türkei für das in der
bosniſchen Angelegenheit bewieſene Entgegenkommen zu
Dank verpflichtet iſt. So darf denn erwartet werden, daß
dieſe Marienbader Miniſterbegegnung der Erhaltung des
Friedens am Balkan zugute kommen wird.
Noch ein Staatsmann wird in nächſter Zeit ſeine
Schritte nach Böhmen lenlen, nämlich der neue Chef des
Auswärtigen Amtes, Herr von Kiderlen=Wächter, der auf
ſeiner Reiſe von Bukareſt nach Berlin dem Grafen
Aehrenthal auf deſſen böhmiſcher Beſitzung einen Beſuch
abzuſtatten gedenkt, um noch vor der Uebernahme ſeines
Amtes mit dem Leiter der Auswärtigen Angelegenheiten
des alliierten Kaiſerreiches in perſönliche Fühlung zu
tre=
ten. Daß auch Herr von Kiderlen=Wächter den Dreibund,
insbeſondere aber die treue Freundſchaft zu Oeſterreich=
Ungarn, als die Baſis unſerer internationalen Politik
an=
ſehen wird, iſt ſelbſtverſtändlich, und darüber wird er auch
in ſeiner Ausſprache mit dem Grafen Aehrenthal keinen
Zweifel laſſen.
Dieſen erſten Begegnungen von Staatsmännern
wer=
den im Laufe des Sommers ſicherlich noch weitere folgen
— hoffentlich tragen ſie alle dazu bei, die Freundſchaft
zwiſchen den Ländern Europas zu feſtigen und das
Soli=
daritätsgefühl unter den Völkern zu ſtärken.
Die Flottendebatte im engliſchen Unterhauſe.
* Bei der Verhandlung des engliſchen
Unter=
hauſes über den Flottenbau=Etat von 3 444000
Pfund beantragte Dillon (Nationaliſt) eine
Herab=
ſetzung um zwei Millionen. Er ſetzte auseinander, daß
die Wirkung der Herabſetzung einfach darin beſtehen
würde, die Ausführung des ungeheuerlichen Programms ten. Jede Regierung, die die Pflicht habe, im Intereſſe
Falle die Sicherheit des Landes gefährden.
zu zeigen, daß der Fall, der den Bau von vier weiteren
Dreadnoughts rechtfertigen ſollte, nicht eingetreten ſei. Zweifel möglich ſei, ſo müſſe man der Regierung das
Der Beginn des Baues dieſer vier Schiffe bilde beinahe Recht zuerkennen, bei der Bemeſſung der Sicherheit mit
eine Verletzung der bona fides. Dieſe Dinge würden ſicher
nicht vergeſſen werden und auf die deutſche Regie=gen Jahre. In dieſem Augenblick ſeien in England zehn
der Rechtfertigung ſei von der Regierung vorgebracht
worden, ſoweit Deutſchland in Betracht komme.
Oeſter=
reich und Italien in Rechnung ziehen zu wollen, ſei lä= gerechnet, die im nächſten Monat vom Stapel gelaſſen
cherlich. Italien ſei im Begriff, gegen Ogſterreich Schiffe würden. Auf den Werften lägen in England vier und in
zu bauen. Das öſterreichiſche Parlament habe noch nicht
einen Penny für einen Dreadnought bewilligt.
ſich die Regierung in den vergangenen Jahren durch den habe
Wunſch nach Sparſamkeit habe leiten laſſen. Niemand,
ſo fuhr der Premierminiſter fort, kann die Notwendigkeit
vermehrter Flottenausgaben mehr beklagen als ich; aber tannien 16 kriegsfertige Dreadnoughts haben,
Deutſch=
vorgehoben, und der, wie ich gleich ihm meine, Anlaß zu
tiefem Bedauern iſt, nämlich, daß die Vermehrung unſerer
Flottenausgaben mit der Idee verknüpft worden iſt, als
wären wir in irgend einem Sinne feindſelig gegen die
befreundete deutſche Nation, oder als hegten
wir irgend welche feindſelige Abſichten gegen ſie. Nichts
iſt von der Wahrheit weiter entfernt als das. (Beifall.)
Freundſchaft, daß es Dillon für angezeigt gehalten hat,
Eindruck zu erwecken, als ob in einem oder dem anderen
der beiden Länder, die ſich zur Vermehrung der
Flotten=
ausgaben veranlaßt ſehen, die feindfelige und aggreſive
kann mit vollkommenſter Aufrichtigkeit ſagen, daß
un=
ſere Beziehungen zu Deutſchland vom
herzlichſten Charakter getragen ſind und vermag. Aber die nationale Sicherheit ſei die
Vorbe=
ihn noch in dieſem Augenblick tragen. Ich glaube an eine
von Jahr zu Jahr zunehmende Wärme und Innigkeit in
dieſen Beziehungen und begrüße, wie es jedermann in
dieſem Hauſe tun muß, all die verſchiedenen Bewegungen,
durch die die beiden Völker mehr und mehr zu einem
gegenſeitigen Verſtändnis gelangen. Ich glaube nicht,
daß die deutſche Regierung die Abſicht unterſchreiben
würde, die man dem deutſchen Volke untergeſchoben hat,
daß unſere Flottenrüſtungen gegen ſie gerichtet ſeien,
eben=
ſowenig, wie ich die Anſicht unterſchreibe, als ob die
deut=
ſchen Flottenrüſtungen gegen uns gerichtet ſeien.
Deutſch=
land hat ſeine eigene Politik zu verfolgen und ſeine
In=
tereſſen zu wahren. Es iſt eine große Weltmacht und hat
weit entfernte Kolonien, es ſendet unabläſſig ſeine Söhne
und Töchter in die fernſten Weltteile; ſein Handel wächſt
überall. Die deutſchen Staatsmänner und das deutſche
Volk glauben ehrlich, und haben ein Recht zu glauben,
daß ſie die Stellung als große Weltmacht nicht behaupten
und die vielfachen beſtändig wachſenden Intereſſen in
allen Weltteilen nicht ohne die Vergrößerung ihrer
Flot=
tenmacht verteidigen können.
Weiter führte As quith aus, die Regierung ſei
ver=
antwortlich nicht ſo ſehr für die weitere Ausdehnung und
Entwickelung des Reiches als für die Verteidigung
und Sicherheit des Reiches, das ſchon eriſtiere.
Sie würde das Vertrauen, das das Volk und das Reich in
ſie ſetzen, täuſchen, wenn ſie nicht eine beträchtliche
Sicher=
heitsreſerbe gegen jede wahrſcheinliche oder auch nur
mög=
liche Gefahr aufrecht erhielte. Er bedauere, daß
der Name Deutſchland ſo häufig in dieſen
Erörterungen genannt werde. Aber es wäre
genau dasſelbe geweſen, wenn die Flottenvermehrung in
Frankreich Platz gegriffen hätte, mit dem England in
herz=
lichſten Freundſchaftsbeziehungen ſtehe. Die Regierung
müſſe das Schifbauprogramm der Welt im Auge
behal=
ten und jedes mögliche Riſiko in ihre Rechnung aufnehmen.
Es bedeute keinerlei Feindſeligkeit gegen
Deutſchland, daß die Regierung den deutſchen
Schiffs=
bau als denjenigen Faktor anſehen müſſe, der in den
letz=
ten Jahren für die Berechnung dieſer Sicherheitsreſerve
von maßgebender Bedeutung geworden ſei.
Asquith verteidigte ſodann ſeine vorjährige Rede
über das Marine=Budget gegen die Angriffe Dillons. Was
er damals geſagt habe, ſei buchſtäblich richtig.
Unzweifel=
haft habe im vorigen Herbſt die Vorausnahme von vier
Schiffen des deutſchen Dreadnought=Pro= Ausgabe. Der erſte Lord der Admiralität Me Kenng
gramms in dem Sinne ſtattgefunden, daß Aufträge
er=
ſtreckt worden ſeien. Das ſei von niemand beſtritten
wor=
den. Sicherlich nicht von der deutſchen Regierung. Er
habe von den Erklärungen der deutſchen Regierung, nach
denen künftighin keine Beſchleunigung mehr Platz greifen
ſolle, gebührende Kenntnis genommen, aber jene
Feſtſtel=
lung über die Vorausnahme ſei richtig geweſen. Niemand
habe ſie beſtreiten können. Für die Steigerung der
deut=
ſchen Leiſtungsfähigkeit komme nicht ſo ſehr der Umfang dann angenommen.
der Bauten als die Geſchwindigkeit ihrer Durchführung in
Betracht. Vor drei oder vier Jahren ſei von allen
Sach=
verſtändigen angenommen worden, daß die Bauperiode
für ein deutſches Schlachtſchiff durchſchnittlich 36 bis 40
Monate betrage, jetzt ſchwankten die Bauzeiten von 5
deut=
ſchen Dreadnoughis zwiſchen zwei Jahren und zwei
Mo=
naten und zwei Jahren und neun Monaten. Niemand nächſten Tagung zugeht, auch eine Vermehrung des Trains
deutſchen Schlachtſchiffe und faſt die Hälfte der Zeit
beſtrei=
der Reichsſicherheit ihre Reſerve an Ueberlegenheit
auf=
zum Teil aufzuſchieben. Dies würde in keinem recht zu erhalten, habe dieſe Tatſachen in Rechnung
ziehen müſſen. Nach Anſicht der Regierung habe
Im weiteren Verlaufe ſeiner Rede bemühte ſich Dillon,! Deutſchland im April 1912 gewiß oder faſt gewiß 13,
möglicherweiſe ſogar 17 Dreadnoughts. Wenn darob ein
einer größeren Zahl zu rechnen, und das tat ſie im
vori=
rung einen ſtarken Einfluß üben. Auch nicht ein Wort Dreadnoughts und in Deutſchland fünf kriegsfertig. Vom
Stapel gelaufen ſeien in Großbritannien ſechs und in
Deutſchland fünf, dabei ſeien zwei britiſche Schiffe mit=
Deutſchland drei. Nach Informationen der Regierung
habe Deutſchland vier weitere Dreadnoughts beſtellt, wenn
Asquith wies nachdrücklich darauf hin, wie ſehr es wahrſcheinlich bisher auch nur Bauaufträge erteilt
Das ſei der gegenwärtige Stand der
deut=
ſchen Dreadnoughts. Ende 1912 werde
Großbri=
da iſt ein anderer, ſehr wichtiger Punkt, den Dillon her= land 11. Im kritiſchen Monat April 1912 aber würde
Deutſchland 13 haben, England einſchließlich der im
vori=
gen Jahre bewilligten Kontingentſchiffe 20. Im
Früh=
jahr 1913, vielleicht ſchon Ende 1912 würden vier
wei=
tere deutſche Schiffe vorhanden ſein, was den
Geſamt=
beſtand der deutſchen Flotte an Dreadnoughts auf 17
brin=
gen würde. England werde unter Einrechnung der fünf,
Schiffe des Programms dieſes Jahres im Frühjahr 1913
Ich bedauere lebhaft im Intereſſe der internationalen 25 beſitzen. Das deutſche Programm für 1911/12 ſehe hier
weitere Schiffe vor, die, wie man annehmen könne, 1913
aus Magazinen anonyme Artikel zu ziteren, um den oder 1914 ſertig ſein könnten, wodurch der Geſamtbeſtand
auf 21 gebracht würde. Das ſei, wie er glaube, eine
abſo=
lut genaue Berechnung der beiderſeitigen Stärken. Zu
der Geſamtzahl der engliſchen Dreadnoughts müßten aber
Abſicht gegen das andere im Spiele wäre. Nichts iſt von noch zwei Dreadnoughts hinzugefügt werden, die die
Ko=
der Wahrheit weiter entfernt als das. (Beifall.) Ich 1 lonien in ſo loyaler Weiſe verſprochen hätten. Er ſehe ſo
klar wie Lloyd George, daß jeder neue Dreadnought
ir=
gend ein dringendes Werk der Sozialreform zu verzögern
dingung aller ſozialen Reformen und der öffentlichen
Sta=
bilität.
Es iſt die Frage aufgeworfen worden, ob es nicht
möglich iſt, zu einer Art Verſtändigung zwiſchen
den Nationen der Welt zu kommen, im
beſon=
deren zwiſchen uns und dem großen befreundeten
Deutſch=
land, wodurch dieſer Situation ein Ende bereitet werden
könnte. Er wünſchte, daß dies möglich wäre. Die
deutſche Regierung teilte uns mit — ich habe mich
darüber nicht zu beklagen und nichts zu erwidern —, daß!
ihr Vorgehen in der Angelegenheit durch einen Alt des
Reichstages, durch das Flottengeſetz, geleitet wird, das
1 Jahr für Jahr automatiſch weiter geht. Wenn es möglich
wäre, durch eine Verſtändigung zwiſchen den beiden
Län=
dern ſelbſt jetzt das Baumaß zu verringern, würde nies
mand mehr darüber erfreut ſein als die britiſche
Regie=
rung. Wie das Haus weiß, haben wir uns der
deut=
ſchen Regierung in dieſer Angelegenheit genähert,
aber ſie hat ſich außer Stande geſehen, irgend etwas zu
tun und ſie würde nichts tun ohne den Aſt des
Parla=
ments, der das Flottengeſetz widerruſt; ſie erklärt uns
ohne Zweifel vollſtändig der Wahrheit gemäß — daß ſie
nicht die Unterſtützung der öffentlichen
Meinung Deutſchlands haben würde. Es
würde die britiſche Regierung mit aufrichtiger
Befrie=
digung erfüllen, wenn ſie das Maß des Baues dieſer
not=
wendigen, aber höchſt koſtſpieligen Kriegsmittel
verrin=
gern und das Geld für die Wohlfahrt und den Fortſchritt
des Volkes verwenden könnte. (!) Asquith ſchloß, ſie
würden eifrig jede Gelegenheit in dieſer Richtung benützen.
Balſour erwiderte, England müſſe ſeine Flotte
ſo=
anſehen, wie Deutſchland ſeine Armee. Die nationale
Eriſtenz Deutſchlands hänge von ſeiner Armee ab, die
Englands von der Flotte. Wenn England ſeine Flote in
demſelben Geiſt behandele, wie Deutſchland ſeine Armee,
würde er zufrieden ſein. Lord Veresſord erklärte, die
Regierung habe die Prinzipien zerſtört, auf deren Baſis
England allein ſeine Herrſchaft zur See behaupten könne.
Der Ueberſchuß an Dreadnoughts 1913 ſei zu klein.
Eng=
land ſolle ſeine Flotte in ſolchem Maße vermehren, daß
die ganze Welt einſehen müſſe, daß es nutzlos ſei, mit
England zu wetteifern. — Barnes (Arbeiterpartei)
erklärte, das Programm ſei übermäßig und müſſe
feind=
ſelige Empfindungen im Auslande hervorrufen. Eine
An=
zahl Radikaler opponierte energiſch gegen die vermehrte
erklärte, die Admiralität habe nur Tatſachen in Rechnung
teilt. Baumaterial herbeigeſchafft und vielleicht Kiele ge= ziehen können und könne kein Riſko übernehmen. Nichts
geringeres als das Regierungsprogramm könne eine
ge=
nügende Sicherheit geben.
Der Antrag Dillons auf Herabſetzung des Etats wurde
mit 298 gegen 70 Stimmen abgelehnt. Die
Minderheit ſetzte ſich aus Nationaliſten, Arbeitervertretern
und wenigen Radikalen zuſammen. Der Etat wurde ſo=
Deutſches Reich.
— Nach Mitteilung einer Korreſpondenz wird die
Heeresvorlage, die dem Reichstag in ſeiner
könne die Bedeutuna der Beſchleunigung der Bauzeit der und ſeine Organiſation in Regimentern ſtatt nie bisher
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Nummer 164
in Bataillonen in Vorſchlag bringen. Der Train wird
dann das ganze militäriſche Fuhrweſen, den
Automobi=
lismus einbegriffen, umfaſſen.
— Die Reichstagskommiſſion für das
Arbeitskammergeſetz hat bekanntlich zwei
Be=
ſchlüſſe gefaßt, die von der Reichsregierung als
unannehm=
bar bezeichnet ſind. Es iſt dies einmal die Beſtimmung,
daß auch die Arbeiter der Fabriken und Werkſtätten der
Eiſenbahnen den Arbeitskammern unterſtellt werden ſollen.
Daß in dieſer Frage die Regierung nachgibt, iſt bei der
Stellung der preußiſchen Regierung mit Rückſicht auf ihre
Staatseiſenbahnen gänzlich ausgeſchloſſen. Man hält es
daher für möglich, daß der Reichstag dieſe Beſchlüſſe ſeiner
Kommiſſion im Plenum nicht aufrecht erhält, um nicht
das ganze Geſetz hieran ſcheitern zu laſſen. Dieſes
Ent=
gegenkommen des Reichstages erſcheint um ſo eher
mög=
lich, wenn über den zweiten Punkt, die Wählbarkeit der
Arbeiterſekretäre, die von der Reichsregierung bisher
grundſätzlich abgelehnt iſt, eine Verſtändigung erzielt
würde. Nach Aeußerungen der maßgebenden Stelle
ſcheint es, als ob die Reichsregierung geneigt wäre, einen
Vermittelungsvorſchlag anzunehmen, der dahin geht, daß
zwar bei den erſten Wahlen zu den Arbeitskammern die
Arbeiterſekretäre ausgeſchloſſen ſein ſollen, daß ihre Wahl
jedoch bei allen weiteren Wahlen zuläſſig iſt, ſofern
Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeder Kammer damit
einverſtanden ſind. Eine Verſtändigung auf dieſer
Grund=
lage erſcheint allerdings möglich; indeſſen gäbe die
Reichsregierung ihren bisherigen Standpunkt in der Frage
mit dieſem Entgegenkommen auf.
— Der Vertreter der Kölniſchen Zeitung hatte mit
Herrn v. Kiderlen=Wächter eine Unterredung.
Die=
ſer erklärte die Nachricht von einer bevorſtehenden
Be=
gegnung mit dem italieniſchen Miniſter
des Aeußern für unbegründet. Es läge um ſo
weni=
ger ein Anlaß zu einer ſolchen Begegnung vor, als di San
Giuliano erſt vor kurzem ſich mit dem Reichskanzler über
die Politik ausgeſprochen habe.
— Der König von Sachſen hat den Staatsſekretären
Frhrn. v. Schoen und Dernburg anläßlich ihres
Ausſcheidens aus ihren Aemtern das Großkreuz des
Al=
brechtsordens mit dem goldenen Stern verliehen.
— Die bereits angekündigte Neuordnung der
preußiſchen Klaſſenlotterie iſt nunmehr
durch=
geführt und in den Hauptbeſtimmungen bekannt
gewor=
den. Durch das Eintreten Elſaß=Lothringens in die
preu=
ßiſche Lotteriegemeinſchaft iſt wieder eine Vermehrung
der Loſe notwendig geworden, um ſo mehr, als ohnehin
die bisherige Anzahl der Loſe der geſteigerten Nachfrage
kaum mehr entſprach. In Zukunft werden 380000 Loſe
vorhanden ſein, 40000 mehr als bisher. Durch dieſe große
Vermehrung entſteht nun die Schwierigkeit, daß, wenn
das bisherige Ziehungsverfahren beibehalten würde, die
Ziehung der fünften Klaſſe, die bekanntlich ſchon heute
vier Wochen in Anſpruch nimmt, noch länger dauern
müßte, wobei den Lotteriekollekteuren nicht genügend Zeit
für den Verkauf der Loſe zur erſten Klaſſe bliebe. Um
dieſer Schwierigkeit zu begegnen, hat die
Lotterieverwal=
tung die 380000 Loſe in zwei Serien geteilt, deren jede
gleichlautend die Nummern 1—190000 enthält. Für die
Ziehungen hat die Verwaltung alſo in Zukunft nur mit
Streifzüge durch die Brüſſeler
Weltausſtellung.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
VIII.
Die deutſche Abteilung. — Die verantwortungsvollen
Leiter. — Einfügung und Anordnung. — Die Bauten.
— Ihr Aeußeres und Inneres. — Enttäuſchungen und
Lob. — Unſere Architekten. — Der allgemeine Inhalt
der Hallen. — 4000 Ausſteller. — Das Ergebnis.
Man kennt das Sprüchlein von dem Eigenlob,
aber auch jenes von einem gewiſſen Goethe über
Be=
ſcheidenheit. Beider erinnert man ſich gar oft beim
Beſuche der Deutſchen Abteilung. Groß und
aufrichtig iſt die Freude über das, was Deutſchland
hier zur Schau gebracht und in welch eindrucksvoller
Weiſe dies zur Geltung gelangt. Auf der einen Seite
zeigt ſich in glänzendem Licht die hohe
Leiſtungsfähig=
keit unſerer Heimat auf kulturellem, induſtriellem,
ge=
werblichem Gebiet, auf der anderen die
außerordent=
liche Tüchtigkeit jener Männer — an ihrer Spitze als
Reichskommiſſar Geh. Regierungsrat Albert und
als Vorſitzender des deutſchen Komitees Geh.
Kom=
merzienrat Ravené —, die alles in die Wege
lei=
teten und mit zäher Energie ihre verantwortungsvolle
Aufgabe löſten. In hallenden Lobliedern ward oft
genug der deutſche Erfolg in Brüſſel geprieſen, nur
ſchwer kann man ſich dem Einfluß der Suggeſtion
ent=
ziehen, nicht leicht iſt’s, zwiſchen jenen anfangs
er=
wähnten Sprüchen die ruhige Mitte zu halten.
Nachdem die deutſche Beteiligung an der
Ausſtel=
lung beſchloſſen war und der Reichstag die
erforder=
lichen, leider nicht gar ſo reich bemeſſenen Gelder
be=
willigt hatte, war die Frage zu löſen, ob Deutſchland
ſich, wie Frankreich, England, Italien, dem bunten
internationalen Bild einfügen oder als ein
ge=
ſonderter Teil auftreten ſollte. Man entſchied ſich für
letzteres und hatte damit gut gewählt. Schwieriger
war die Beſtimmung des äußeren Gewandes und die
Geſtaltung der Innenräume. Um ſo eindrucksvoll
ſaufzutreten, wie in Chicago, Paris, St. Louis, fehlten
die nötigen Mittel, aber auf die „eigene Note” durfte
jund wollte man nicht verzichten, ſie ſollte in ihrer
Weiſe die neuen Beſtrebungen des neuen Deutſchland
auf architektoniſchem und dekorativem Gebiet zum
Aus=
druck bringen: So ward für den Entwurf der
Geſamt=
anlagen der Münchener Profeſſor Emanuel von Seidl
gewählt, für innere Geſtaltung eine Reihe namhafter
deutſcher Architekten, für die das Kunſtgewerbe
ber=
genden Räume Profeſſor Bruno Paul, der aus
Mün=
chen nach Berlin berufene gegenwärtige Leiter des
(Kunſtgewerbe=Muſeums.
190000 ſtatt bisher 340000 Nummern zu rechnen; dadurch
wird es möglich, es für die erſten vier Klaſſen bei zwei
Ziehungstagen wie bisher zu belaſſen, während die
Zieh=
ung der fünften Klaſſe in 21 Tagen erledigt werden kann.
Außer der Erſparung an Unkoſten für den ganzen
Lotterie=
betrieb wird dadurch auch für die Kollekteure mehr Zeit
für den Verkauf der Loſe zur erſten Klaſſe gewonnen. Die
Gewinnziehungen erfolgen für beide Serien gemeinſam,
ſo daß, wenn z. B. die Nr. 7503 gezogen wird, dieſe in
beiden Serien gewinnt. Die notwendige Folge davon iſt,
daß in Zukunft auch zwei Prämien zu 300000 Mark und
zwei Hauptgewinne von 500000 Mark erſcheinen werden,
wie denn überhaupt alle Gewinne in zweifacher Anzahl
vorhanden ſein müſſen. Die neue Art der Ziehung wird
ſchon vom Januar ab in Kraft treten.
— Der Vorwärts verurteilt das Verhalten der
ſozial=
demokratiſchen badiſchen Landtags=Fraktion,
die für das Budget geſtimmt hat. Das Blatt ſchreibt: Es
iſt alſo die außerordentlich bedenkliche und ernſte Tatſache
zu konſtatieren, daß die ſozialdemokratiſche Fraktion eines
Landtages die Beſchlüſſe des deutſchen Parteitages für
ſich als nicht bindend anſieht. Es iſt zum erſten Male in
der Geſchichte der Partei, daß eine ſo offene Nichtachtung
von Parteitags=Beſchlüſſen zu verzeichnen iſt. Die Einheit
der Partei iſt nur möglich, wenn die Minorität ſich der
Majorität einordnet und ſie darf nie und nimmer die
zu=
fällige Machtſtellung, die ſie als Vertrauensmänner der
Geſamtpartei an einen beſtimmten Poſten ſtellte, dazu
gebrauchen, der Partei ihren Willen aufzuzwingen, oder
ſie in die Zwangslage ſchärfſter Auseinanderſetzung zu
verſtricken. Die Sorge um die Einheit der Partei und
die Wahrung unſerer demokratiſchen Selbſtregierung iſt
eine ſo dringende, daß die von neuem und zu ſo
ungün=
ſtiger Zeit aufgeworfene Frage unter allen Umſtänden
ihre Löſung auf dem Parteitage verlangt. Das badiſche
Beiſpiel iſt eine ernſte Warnung an die Geſamtpartei, den
Klaſſenkampf=Charakter mit rückſichtsloſer Offenheit und
Schärfe in den Vordergrund zu ſtellen.
— Die Erſte badiſche Kammer nahm die
Ge=
meinde=Reform einſchließlich der Sechſtelung, mit allen
ge=
gen 10 Stimmen an.
Ausland.
— Ueber die Schritte, die der evangeliſche
Oberkirchen=
rat in Oeſterreich in der Angelegenheit der
Borro=
mäus=Enzyklika unternommen hat, wird folgendes
berichtet: Der Oberkirchenrat hat ſofort, als die erſten
Nachrichten über den Inhalt der Enzyklika bekannt
wur=
den, ein Memorandum an das
Unterrichtsmini=
ſterium gerichtet, in dem gebeten wurde, bei den
katho=
liſchen Kirchenbehörden dahin vorſtellig zu werden, daß
die Veröffentlichung der Enzyklika unterbleibe. Auf dieſe
Eingabe hat das Unterrichtsminiſterium nicht geantwortet.
Die Regierung ſteht auf dem Standpunkte, daß für ſie kein
Anlaß zum Einſchreiten gegeben iſt, ſolange ſich das
Erz=
bistum auf die Veröffentlichung im Diözeſanblatt
be=
ſchränkt. In proteſtantiſchen Laienkreiſen werden große
Proteſtkundgebungen gegen die Veröffentlichung der
En=
zyklika in der Wiener Erzdiözeſe geplant.
— Das nationale Syndikat der
Eiſen=
bahner in Frankreich veröffentlicht einen Aufruf, in dem
Gar viele Beſucher mögen nicht eine leichte
Ent=
täuſchung unterdrücken, wenn ſie zum erſten Male von
dem Plateau des prächtigen Niederländiſchen Palaſtes
oder der Galerie des Großen Palais die tief gelegene
deutſche Abteilung erblicken. Wie weſtfäliſche
Bauern=
häuſer muten zuerſt dieſe niedrigen, weißen, von
ſchwarzen Streifen durchzogenen, mit grauen
Ziegel=
dächern verſehenen Hallen an, die kraftvoll von dem die
Repräſentationsſäle und das Weinreſtaurant
bergen=
den Deutſchen Hauſe überragt werden. Etwas mehr
Wucht und Ausdruck hätte man ſchon gewünſcht, mag
ſein, daß hier die Finanzen die Grenzen zu eng und
ängſtlich gezogen! Aber in ihrem deutſchen Charakter
und ihrer ganzen Anordnung iſt das Geſamtbild ein
ſehr maleriſches und eigenartiges, das in all’ dem
Fllit=
ter dieſer lärmenden, bunt zuſammengewürfelten
„Kermeß” ſchlicht und ruhig berührt.
Und dieſen Eindruck gewinnen wir auch im
In=
nern bei der Formung und Ausſchmückung der ſehr
praktiſch angelegten Einzelräume und Hallen. Ueberall
Luft und Licht; letzteres, wo es erforderlich war, in
geſchickter Weiſe gedämpft, die Wandflächen
zweckdien=
lich getönt, nirgends Einſeitigkeit und Langeweile,
da=
für eine feſſelnde Verſchiedenartigkeit, die doch nicht
ablenkend und zerſtreuend wirkt. Es war eine ſehr
glückliche Idee, nicht einem Einzelnen die Formung
dieſer Hallen zu übertragen, ſondern eine Reihe
her=
vorragender Architekten heranzuziehen, deren jedem
volle Selbſtändigkeit überlaſſen ward. So entſtanden
muſterhafte Leiſtungen, die ihren Glanzpunkt in der
von Peter Behrens und Martin Dülfer geſchaffenen
Maſchinenhalle fanden. Daß bei der dekorativen Zier
auch einzelne Entgleiſungen vorkamen, war von
vorn=
herein anzunehmen; aber daß beſtimmte Wandflächen
ſo verunglimpft wurden, wie in dem Gartenſaal und
deſſen Vorraum und in der Induſtriehalle, in letzterer
mit einem ſeltſamen Maskenfries, hätte wohl
vermie=
den werden können. Deſto erfreulicher wirkt das den
Abſchluß der letztgenannten Halle füllende
Monumen=
talbild Hugo Vogels, als Mittelpunkt den der
Menſch=
heit das Feuer bringenden Prometheus, eine wuchtige,
künſtleriſche Leiſtung aus vollem Guß.
Uneingeſchränktes Lob verdient die Ausſtellung der
Gegenſtände. Nirgends ein Zuviel, eine weiſe
Be=
ſchränkung in all und jedem, ſo daß alles Erdrückende
und Ermüdende vermieden wird. Jedes Stück faſt
ge=
langt an ſeinem Platz zur Geltung, fügt ſich in die
nähere Umgebung, in den weiteren Rahmen. Das iſt
ſehr viel wert und trug ſein wichtig Teil zum Erfolg
bei. Man kennt ja die „Ausſtellungskrankheit” von
der die meiſten Beſucher nach kürzerer oder längerer
Friſt befallen werden und deren hauptſächlichſte
Er=
ſcheinung gänzliche Gleichgültigkeit iſt gegen alles, was
ſich an Ausſtellungsſachen den Blicken darbietet. Das
iſt hier nicht zu befürchten, das Intereſſe wird ſtets
wach gehalten oder aufs neue erweckt. Die Geſchloſ=
es heißt: Unſere Maßnahmen ſind bereits getroffen; ein
umfaſſender Kriegsplan, wo jeder ſeinen Platz haben
wird, iſt von uns ſorgfältig ausgearbeitet worden. Wir
werden ihn unerſchütterlich ausführen. Auf das vom
Streikausſchuß gegebene Signal wird jede Arbeit,
jeder Verkehr auf allen Linien eingeſtellt werden. Wenn
die Eiſenbahnzüge nicht mehr verkehren, iſt alles
lahm=
gelegt; keine Induſtrie, kein Handel mehr; der Poſtdienſt
wird nicht mehr verſehen werden können, man wird ſich
der Brieftauben bedienen müſſen. Der Dienſt der
über=
ſeeiſchen Poſtdampfer wird gleichfalls aufhören, da die
Paſſagiere nicht mehr ankommen können. In den Hallen
und auf den Märkten werden die Waren verderben. Wie
wird man das Schlachtvieh transportieren? Vielleicht
Lenkballons und Flugmaſchinen? Und dann wird
zwei=
fellos der Allgemeine Arbeiterverband an dem Spiel
teilnehmen wollen. Die Gelegenheit iſt für alle anderen
Syndikate, die eine Verbeſſerung ihrer Lage erreichen
wol=
len, zu günſtig. Das wird dann, ob man will oder nicht,
der große, der wahre Geſamtausſtand werden.
— Selbſt mit dem Löwenanteil, der Japan bei dem
neuen Abkommen eingeräumt worden iſt, zeigt ſich das
japaniſche Volk noch nicht zufrieden. Wie der New=Yorker
Sun aus Tokio meldet, nimmt die Erregung der
japa=
niſchen Preſſe und Oeffentlichkeit gegen den
ruſſiſch=
japaniſchen Vertrag ernſtere Formen an. In
Yokohama und Oſtaka haben vor den ruſſiſchen Klubs
grö=
ßere Ausſchreitungen der fanatiſierten Menge
ſtattgefun=
den, die von der Polizei zerſtreut werden mußte. Die
Preſſe hetzt ſcharf gegen das Miniſterium und charakteriſiert
den Vertrag als ſchimpfliche Auslieferung der natürlichen
japaniſchen Einflußzone (Mandſchurei) an Rußland Die
Regierung iſt peinlichſt bemüht, durch ſchön gefärbte
Be=
richte den ſchlechten Eindruck des Vertrages in Japan
nach Möglichkeit zu mildern und zu vertuſchen. Japan
verſteht ſich in der Tat auf das politiſche Geſchäft. Selbſt
bei dem beſten Abſchluß zeigt es ſich mißvergnügt, um
dieſe Unzufriedenheit als beſtehende Größe bei einer
ſpä=
teren Gelegenheit nutzbringend verwerten zu können.
— Die Geſandten Großbritanniens,
Frank=
reichs, Deutſchlands und der Vereinigten
Staaten haben in beſonderen, aber identiſchen Noten
die chineſiſche Regierung erſucht, das Geſetz über den
Ab=
ſchluß der Hankau=Szetſchuan=Bahnanleihe nunmehr zu
veröffentlichen.
* Eine aus 23 Perſonen beſtehende Abordnung
engliſcher Arbeitgeber und Arbeiter aus
den Städten London, Northingham, Kenſington, Burnley,
Dephford, die ſich auf einer Studienreiſe durch Deutſchland
befindet und bereits die verſchiedenſten größten Städte von
Deutſchland beſucht hat, war am Donnerstag in
Elber=
feld und ließ ſich namentlich die Einrichtung des ſtädtiſchen
Arbeitsnachweiſes erklären. Aehnliche Einrichtungen
ha=
ben die Herren auch in anderen großen Städten beſichtigt.
Sie erkannten die praktiſche Bedeutung des Nachweiſes
der Arbeit ſeitens der Arbeitgeber, wie auch ſeitens der
Arbeiter lobend an.
* Der Zeitpunkt der Eröffnung des großen
Welt=
friedenskongreſſes zu Stockholm naht mit
raſchen Schritten. Der Kongreß wird am 1. Auguſt
begin=
nen und bis mit dem 5. Auguſt dauern und ſich mit einem
außerordentlich großen Arbeitsſtoff zu beſchäftigen haben.
ſenheit der einzelnen Gruppen ermöglicht denen, die
ſich damit befaſſen wollen, ein eingehendes Studium;
anderen, die ſich mit einem allgemeinen Eindruck
be=
gnügen, gewährt ſie einen anregenden Ueberblick. Ein
vortreffliches Werk, auch in buchtechniſcher Hinſicht,
ſtellt der (bei Georg Stilke in Berlin) erſchienene
Amtliche Katalog dar, der ſeine Bedeutung über die
Ausſtellung hinaus behält; jeder Gruppe iſt von
fach=
männiſcher Seite eine kurze literariſche Einführung
vorausgeſchickt. Daß ſie nicht immer ſachlich blieb
und, wie beim Kunſtgewerbe, mit einſeitiger
Partei=
nahme für beſtimmte Richtungen beredt und
verhim=
melnd eintritt, iſt zu beklagen. Von großem Wert ſind
die ſtatiſtiſchen Nachweiſe in den Erörterungen über
den Aufſchwung unſerer Induſtrie, den Maſchinenbau,
die Fortſchritte der Technik; ſie bilden eine
willkom=
mene Ergänzung deſſen, was uns in den verſchiedenen
Hallen geboten wird von nicht weniger wie 4000
Aus=
ſtellern aus allen deutſchen Gauen.
4000 deutſche Ausſteller! Es iſt ſelbſtverſtändlich,
daß man hier nicht einzelnes ſchildern kann, ſo
ver=
lockend vieles dazu auffordert und ſo gern man es tun
möchte. Nord und Süd und Oſt und Weſt bemühten
ſich, unter Wahrung beſtimmter Eigenarten, das große
Deutſchland würdig zu vertreten. Wohlverſtanden, das
Deutſchland unſerer Tage! Mit Vergangenem, das
einen an ſich intereſſanten Schluß auf die allmählichen
Fortſchritte bis zu dem heute Errungenen ermöglichen
konnte, hielt man ſich nirgends auf, und man tat gut
daran! So tritt uns alles friſch und unmittelbar
ent=
gegen; ein treues Spiegelbild der Gegenwart, mit
einem ſchlichten Selbſtbewußtſein hier, mit einer
ge=
legentlich naiven Freudigkeit dort, ſtets aber mit der
Ueberzeugung, daß eine nähere Prüfung nicht zu
fürch=
ten iſt. Das gibt dem Ganzen Kraft und
Unabhängig=
keit. Jedes Geſpreiztſein, jedes „man blos ſo tun, als
ob was dahinter wär” iſt vermieden; natürlich fehlt’s
nicht an Gleichgültigem und Unbedeutendem, aber es
drängt ſich nie hervor — das Gute ſteht an erſter Stelle
und zu dem Bewährten fügt ſich das Neue.
Zielbewußtes Fortſchreiten auf allen Gebieten der
menſchlichen Tätigkeit — das iſt das Hervorſtechende
der deutſchen Abteilung. Gründlichkeit paart ſich mit
Diſziplin, dem Wollen entſpricht das Können. Die
Fabel vom Land der Träumer wird gründlich zerſtört,
die Denker aber finden wir heute in erſter Linie unter
unſeren Technikern und Induſtriellen, unſeren
Inge=
nieuren und Chemikern. Aber nach dem, wie ein
geiſt=
voller belgiſcher Redner geſagt, uns unſere
Philoſo=
phen eine nationale Seele gewonnen, laſſen wir uns
dieſe Wandlung gern gefallen. Ihr verdanken wir viel
des gewaltigen Aufſchwunges unſeres Reiches, das
unausgeſetzte Streben, in friedlichem Wettkampfe
Goethes Wort zu erfüllen: „Immer höher mußt du
ſteigen, immer weiter mußt du ſchauen!”
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Nummer 164,
Schon jetzt ſind 300 Teilnehmer am Kongreß beim
ſchwe=
diſchen Komitee angemeldet worden, und die Zahl der
Anmeldungen wird in den nächſten Wochen ſicher noch
weiter anſchwellen. Man rechnet mit etwa 500
Teilneh=
mern. Unter den angemeldeten Vorträgen iſt auch ein
ſolcher des Grafen Leo Tolſtoi zu erwarten. Tolſtoi will
jedenfalls ein Manuſkript verleſen laſſen. Fürſt
Dolgo=
rukoff wird über die Friedensbewegung in Rußland reden.
Am Sonntag, den 31. Juli, dem Tage vor der Eröffnung
des Friedenskongreſſes, werden in mehreren der größten
Kirchen Stockholms religiöſe Friedensverſammlungen
ab=
gehalten werden. Eine beſondere Kommiſſion, an deren
Spitze der Biſchof v. Scheele ſteht, trifft in dieſer
Bezieh=
ung die notwendigen Arrangements. Alle Geiſtlichen
Schwedens ſind ſeitens des Kultusminiſteriums
aufge=
fordert worden, an jenem Sonntage in ihrer Predigt der
internationalen Friedensſache zu gedenken.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 16. Juli.
* Vom Hofe. Die Großherzoglichen
Herr=
ſchaften, die ſeit 15. Juni d. J. im Seebade Filey
verweilten, begaben ſich am 15. d. Mts. nach London.
Die Prinzen bleiben in Filey zurück. Die Abreiſe von
England findet am 28. d. Mts. über Oſtende-Brüſſel
ſtatt; Ankunft in Wolfsgarten am 31. d. Mts.
vor=
mittags. (Darmſt. Ztg.)
— Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben nachſtehenden Perſonen die
Er=
laubnis zur Annahme und zum Tragen für die ihnen
von Sr. Maj. dem Deutſchen Kaiſer, König von Preußen,
verliehenen Auszeichnungen erteilt: dem Poſtdirektor
Simmer in Bingen für den Kronen=Orden 3. Klaſſe,
dem Oberpoſtſekretär, Rechnungsrat Grimm in
Darm=
ſtadt für den Roten Adler=Orden 4. Klaſſe und dem
Ober=
briefträger Schröder in Mainz für das Preußiſche
Allgemeine Ehrenzeichen.
* Kirchliche Dienſtnachrichten. Ernannt wurden:
Pfarramts=Kandidat Zimmermann, zuletzt in Genf,
zum Pfarr=Aſſiſtenten in Griesheim und Arheilgen (mit
dem Wohnſitz in Griesheim); Pfarrverwalter
Hoff=
mann zu Hahn=Pfungſtadt zum Pfarrverwalter in
Dietzenbach, Dekanat Offenbach; Pfarrverwalter Liz.
Vollrath zu Leeheim zum Pfarrverwalter in Groß=
Gerau (erſte Pfarrſtelle), Dekanat Groß=Gerau;
Pfarr=
amts=Kandidat Strack zu Leihgeſtern zum Pfarr=Vikar
in Birkenau, Dekanat Zwingenberg; Pfarramts=Kandidat
Rieder zu Friedberg zum Pfarr=Vikar in Meſſel,
Deka=
nat Darmſtadt. Ausgeſchieden aus dem Dienſt der
evan=
geliſchen Landeskirche iſt Pfarr=Aſſiſtent Otto Bingel zu
Griesheim.
* Geheimerat Dr. Eiſenhuth †. Der Tod
Eiſen=
huths wird im ganzen Heſſenlande und nicht zuletzt
hier in Darmſtadt, wo er einen großen Teil ſeines
Lebens zugebracht hat und das ihm zur zweiten Heimat
geworden' war, die aufrichtigſte Teilnahme
hervor=
rufen. Aus beſcheidenen Verhältniſſen
hervorgegan=
gen, hat er ſich durch ſein hervorragendes Wiſſen und
Können eine bedeutende Laufbahn geebnet, die ihn am
Ende an die Spitze des heſſiſchen Schulweſens brachte
Am 12. Auguſt 1851 in dem ehemals zu Heſſen
ge=
hörenden Städtchen Vöhl geboren, fand er nach
Be=
endigung ſeiner akademiſchen Studien im Jahre 1873
als Lehrer an der hieſigen Realſchule ſeine erſte
dienſt=
liche Verwendung. Von da folgte er im Jahre 1875
einem Rufe des Grafen von Solms=Laubach an das
von dieſem neu errichtete Gymnaſium in Laubach, wo
er bis zum Jahre 1877 tätig war. In letzterem Jahre
wurde ihm die Rektorſtelle an der hieſigen
Knaben=
mittelſchule, und im Jahre 1880 die Stelle des
Direk=
tors am Lehrer=Seminar in Alzey übertragen. Vom
1. April 1892 ab kehrte er wieder nach Darmſtadt
zu=
rück, zunächſt als Direktor der Viktoriaſchule, bis er
am 16. Februar 1895 als Oberſchulrat in die
Schul=
abteilung des Miniſteriums berufen wurde. Nach
Sol=
dans Tod wurde er im Juni 1899 zum Miniſterialrat
ernannt und ihm die Schulabteilung im Miniſterium
unterſtellt. Auf dieſem hervorragenden und
verant=
wortungsreichen Poſten hat er 11 Jahre lang in
aus=
gezeichneter Weiſe gewirkt, trotzdem ihm in den letzten
Jahren zunehmende Krankheit die Arbeit oft wohl nicht
leicht gemacht hat. Er iſt im Dienſt, in dem er ſo
Her=
vorragendes geleiſtet hat, geſtorben. Eiſenhuth war
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Seite 3.
unverehelicht geblieben. Seine Schweſter führte ihm
den Haushalt und ſorgte in treueſter Weiſe für ſein
häusliches Wohlergehen. Sein Andenken bleibt in
Ehren, er ruhe in Frieden!
* Anerkennung der Reifezeugniſſe heſſiſcher
Bau=
gewerkſchulen durch die preußiſche Regierung. Wie die
Darmſt. Ztg. aus zuverläſſiger Quelle erfährt, ſind für den
Geſchäftsbereich des Königlich Preußiſchen Miniſters der
öffentlichen Arbeiten die von der Tiefbauabteilung der
Baugewerkſchule in Bingen erteilten Reifezeugniſſe den
Reifezeugniſſen der preußiſchen Tiefbaukurſe, die
Reife=
zeugniſſe der Baugewerkſchule der Techniſchen Lehranſtalten
in Offenbach den Reifezeugniſſen der preußiſchen
Bau=
gewerkſchulen ohne Tiefbauabteilung und die
Reifezeug=
niſſe der Maſchinenbauſchule der Techniſchen Lehranſtalten
in Offenbach den Reifezeugniſſen der preußiſchen
Maſchi=
nenbauſchulen gleichgeſtellt worden.
— In der nicht öffentlichen Sitzung der
Stadt=
verordneten=Verſammlung wurden als Schutzleute
an=
geſtellt: Ludwig Heß, Peter Bitſch und Nikolaus Hirt.
In den Ruheſtand verſetzt bis zur Wiederherſtellung
ſeiner Geſundheit wurde auf ſein Nachſuchen der
Schutz=
mann Heinrich Kirchner vom 1. Auguſt d. Js. unter
Verleihung des Ranges eines Schutzmannswachtmeiſters.
Nach dem Vorſchlag des Verwaltungsrats der ſtädtiſchen
Sparkaſſe hat ſich die Verſammlung mit der Beſtellung
des Kaufmanns Paul Konrad Finke (Hubertus=Drogerie,
Ballonplatz 5) zum Stationserheber der Pfennigſparkaſſe
einverſtanden erklärt. Hinſichtlich der vorliegenden
Ge=
ſuche um Erteilung der Erlaubnis zum Betriebe von
Gaſt= oder Schankwirtſchaften wurde die Bedürfnisfrage
bejaht für Rheinſtraße 50, Lagerhausſtraße 4,
Lang=
gaſſe 32 und Alexanderſtraße 23 (neuer Gartenſaal).
— Kriegsveteranen=Appell. Es dürfte wohl im
ganzen Lande von Intereſſe ſein, zu erfahren, daß die
Eiſenbahndirektionen Mainz und
Frankfurt für den 13. und 14. Auguſt
Verwalt=
ungsſonderzüge einlegen werden zu dem ermäßigten
Preiſe von 1,75 Pfg. für den Kilometer in der 3. Klaſſe,
ſodaß die Reiſekoſten ſich bedeutend erniedrigen
wer=
den. Am 14. werden vorausſichtlich ſolche Züge ab
Worms, Bingen, Erbach, Heppenheim und Gießen
ab=
gelaſſen werden. Für Nachmeldungen von
Teil=
nehmern wurde Termin zum 1. Auguſt feſtgeſetzt.
Ab=
meldungen mit Rückzahlung des eingeſandten Beitrags
werden bis zum 10. Auguſt einſchließlich angenommen.
— Ortstarifamt für das Weißbindergewerbe. Bei
den am Mittwoch unter dem Vorſitze des Herrn
Bei=
geordneten Mueller fortgeſetzten Verhandlungen
er=
gab ſich eine vollſtändige Einigung der Arbeitgeber
und Arbeitnehmer auch über die Höhe der nach dem
Reichstarif feſtzuſetzenden Akkordpreiſe. Im
An=
ſchluß an dieſen Punkt der Tagesordnung fand noch
eine, zunächſt unverbindliche Ausſprache über die
dem=
nächſtige Errichtung eines obligatoriſchen
pari=
tätiſchen Facharbeitsnachweiſes ſtatt. Auch
in dieſer Frage zeigte ſich im weſentlichen eine völlige
Uebereinſtimmung der Meinungen der Beteiligten.
* Weibliche Lehrlinge. Bekanntlich macht die
Ge=
werbeordnung keinen Unterſchied im Geſchlecht, ſo daß
deren Vorſchriften über das Lehrlingsweſen ſowohl auf
männliche wie weibliche Lehrlinge anzuwenden ſind. Aus
den Kreiſen der Beteiligten heraus ſind daher an die
Hand=
werkskammer Anträge ergangen, die Lehrzeit für
weibliche Lehrlinge im Handwerk zu regeln, und
zwar für Weißnäherinnen, Weißſtickerinnen,
Putzmacherin=
nen und Damenfriſeuſen 2 Jahre, in den übrigen
Hand=
werkszweigen für weibliche Lehrlinge 3 Jahre Lehrzeit
feſtzuſetzen.
— Dem Heſſiſchen Hauptverein des Evangeliſchen
Bundes wurden von einer ungenannten Dame in
Darmſtadt angeſichts der neueren Vorgänge 500 Mark
als Geſchenk überwieſen.
* Odenwaldklub. Schülerwanderungen finden am
Dienstag, den 9. und Dienstag, den 26. ds. Mts. ſtatt.
(Näheres ſiehe Anzeige.)
— Der Akademiſche Turnverein Alemannia feiert in
den Tagen vom 14. bis 18. Juli ſein 16. Stiftungsfeſt.
Eingeleitet wurde das Feſt durch ein wohlgelungenes
Schauturnen auf dem Karlshofe. Bei dieſer Gelegenheit
wurde Herr Hofferbert, der das Turnen des A. T.=V.
Alemannia ſeit 10 Jahren leitet, durch Ueberreichung
ei=
nes Ehrengeſchenkes ausgezeichnet.
— Geſangverein Liederzweig. Es ſei hiermit
nochmals auf das nächſten Sonntag nachmittag im
Saalbau ſtattfindende Sommerfeſt des Liederzweigs
aufmerkſam gemacht. Hoffentlich hält das ſchöne Wetter
an. Im ſchattigen Garten des Saalbaus den Klängen
der Kapelle des Artillerie=Regiments Nr. 61 und den
Chorgeſängen zu lauſchen, wird für alle Beſucher einige
ſchöne Stunden bedeuten.
* Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 2. Juli l. J.
männ=
lich 9411, weiblich 6003, zuſ. 15414, in Prozenten 61,06,
38,94; am 9. Juli I. J. männlich 9312, weiblich 6001,
zuſ. 15313, in Prozenten 60,81, 39,19. Der
Kranken=
ſtand betrug am 2. Juli I. J. männlich 398, weiblich
249, in Prozenten 4,20, 4,14; am 9. Juli I. J.
männ=
lich 408, weiblich 236, in Prozenten 4,38, 392. An
Krankengeld wurde gezahlt in der Woche vom
27. Juni bis 2. Juli l. J. 4633,56 Mk., in der Woche
vom 4. Juli bis 9. Juli I. J. 4780,59 Mk.
An Wöchnerinnen waren vorhanden am 2. Juli
I. J. — 21, am 9. Juli I. J. — 19; Sterbefälle
kamen vor in der Woche vom 27. Juni bis 2. Juli
I. J. — 1; vom 4. Juli bis 9. Juli l. J. — 1.
— Heſſiſcher Hof. Wie aus dem Anzeigenteil
er=
ſichtlich, findet heute abend im Heſſiſchen Hof anläßlich
des Bockbierfeſtes Großes Militär=Konzert der Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 unter Herrn Webers
Leitung ſtatt. (Siehe Anzeige.)
— Schützenhof. Heute Samstag findet im
Schützen=
hof Künſtler=Konzert ſtatt. Die Kapelle konzertierte am
Mittwoch im Ausſtellungs=Reſtaurant und fand großen
Beifall. Morgen, Sonntag, konzertiert die Kapelle des
Art.=Regts. Nr. 61 unter Herrn Webers Leitung.
— Militärkonzert. Wie aus dem Anzeigenteil
er=
ſichtlich tſt, findet heute abend im Reſtaurant Bertſch
Militärkonzert bei freiem Eintritt ſtatt.
Ludwigshöhe. Das morgige Sonntag=
Konzert auf der Ludwigshöhe wird von der Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 unter Herrn
Webers Leitung ausgeführt. Das Programm iſt, wie
im Inſeratenteil erſichtlich, ſehr reichhaltig. Ganz
be=
ſonders ſei auf die von Herrn Ehlers vorgetragenen
Piſton=Solis hingewieſen.
X Feuer. Geſtern früh um 5 Uhr 43 Min. wurde
die Feuerwache nach Beſſungerſtraße 41 gerufen. Bei
Ankunft zeigte ſich, daß in dem Hintergebäude in einer
Tapezierwerkſtätte und einem angrenzenden
Federputz=
raum Feuer ausgekommen war. Es wurde ſofort mit
einer Leitung von der Gasſpritze ein Angriff von außen
gemacht, da ſehr ſtarker Rauch vorerſt ein Vordringen
in das Innere der Räume ſehr erſchwerte. Das
Ab=
löſchen des Feuers war alsbald geſchehen, wonach auch
im Innern die noch nötigen Räumungsarbeiten
vorge=
nommen werden konnten. Der Schaden iſt nicht groß.
Die Feuerwehr kehrte 6 Uhr 35 Min. wieder zurück.
X Selbſtmord. Am Donnerstag nachmittag wurde
im Roßdörfer Walde in der Nähe des Roten Kreuzes
ein 45 Jahre alter Mann aus Dieburg an einem Baum
erhängt aufgefunden. Er ſollte wegen
Sittlichkeits=
verbrechen in Unterſuchungshaft genommen werden.
X Krämpfe. Ein Taglöhner iſt am
Donnerstag=
abend gegen 8 Uhr in der Obergaſſe von Krämpfen
befallen worden und mußte mittelſt
Krankenauto=
mobils in das ſtädtiſche Krankenhans verbracht werden.
X Feſtgenommen wurde ein 17 Jahre alter
Schreinerlehrling von hier wegen Sittlichkeitsverbrechens,
ein 20 Jahre alter Taglöhner aus Griesheim wegen
Diebſtahls und ein 21 Jahre alter Hausburſche aus
Huttswieſe wegen Unterſchlagung.
— Groß=Gerau, 15. Juli. Das
Schöffenge=
richt verurteilte den Arbeiter Ph. Hartung II. von
hier als rückſichtsloſen Radler zu der empfindlichen
Strafe von einer Woche Gefängnis. Hartung
fuhr eines Abends ohne Laterne von Klein=Gerau nach
Büttelborn, wobei er den von entgegengeſetzter Seite
kommenden Kaufmann Jakob Spies von Klein=Gerau
nfuhr und verletzte. Als Spies ſich die Radnummer
des rückſichtsloſen Menſchen anſehen wollte, fiel
Hart=
ung über ihn her und brachte ihm mit der
Fahrrad=
umpe ſolch’ ſchwere Verletzungen am Kopfe bei, daß
r bewußtlos zu Boden ſtürzte und 4 Wochen lang
krank zu Bette lag. Außer der polizeilichen Strafe
Kleines Feuilleton.
* Berliner Jungen. Die Findigkeit der
Berliner Jugend in der Schaffung von
Erwerbsmög=
lichkeiten iſt verblüffend groß. Am
Fahrkartenauto=
maten einer Hochbahnſtation ſteht ein 8jähriger Knirps
und verfollgt mit hellen Augen das Funktionieren des
Apparates. Oft ſpringr die Fayrkarte nach Einwurf
des Groſchens über den Behälter und fällt zur Erde.
Blitzſchnell bückt ſich der Kleine, gebt die Karte auf und
gibt ſie dem Fahrgaſt, der ſich ſelten mit dem bloßen
„Danke!” begnügt, ſondern in die Taſche greift umd
der Aufmerkſamkeit einen kleinen klingenden Lohn
folgen läßt. Stolz erklärt der Junge mit pfiffigem
Lächeln: „Det halk janz alleene jelernt!‟ Ein anderer
befährt beſonders ſtark beſetzte Linien der elektriſchen
Straßenbahn. An den Halteſtellen gibt es einen
unge=
heueren Anſturm auf den Wagen; aber o weh, alles iſt
bis zum letzten Platz beſetzt. Eine Dame iſt ganz
ver=
zweifelt; ſie muß aus irgend einem dringenden Grund
unbedingt mit. Da kommt das kleine Finanzgenie mit
dem Vorſchlag: „Schenken Se mich nen Fuffziger, un
ick ſteige runter!‟ Er erreicht auch ſein Ziel, und die
Dame iſt noch dankbar für dieſen Ausweg. Ergibt ſich
eine Konkurrenz mehrerer Platzanwärter, dann
ſtei=
gern ſich naturgemäß die Erwerbsmöglichkeiten. Eine
beſonders eigenartige Spezialität, die man nicht alle
Tage bewundern kann, iſt der „Herauspauker‟. Eine
Parade, ein Zeppelintag, irgend ein großes Ereignis,
hat ungeheure Menſchenmaſſen auf die Beine gebracht.
Ein beleibter älterer Herr ſteht feſtgekeilt in drangvoll
fürchterlicher Enge und kann ſich nicht regen und
rüh=
ren. Er muß unbedingt in ſeine Bureauſtunden; er
verſäumt die wichtigſten Sachen, und es iſt abſolut
keine Ausſicht da, in abſehbarer Zeit flott zu werden.
Schon ächzt er vor Verzweiflung, da naht die Rettung.
Ein winziger Knirps dicht dabei meint: „Wat ſchenken
Se mich, denn bring ick Ihnen raus?” Ungläubig und
ſpöttiſch muſtert der behäbige Hilfloſe den Stift. Aber
wer kann wiſſen, in der Not klammert man ſich an
jeden Strohhalm. Und er verheißt ihm ein gutes
Trinkgeld. „Na, denn packen Se mir man feſte hinten
am Rock.” Willenlos fügt ſich der Unglückliche. Da
erhebt plötzlich der Knirps ein gellendes Geſchrei, und
mit Armen und Beinen nach allen Seiten ſtoßend und
ſtampfend, wirft er ſich wie Arnold Winkelried in die
Maſſen. Die, keines Ueberfalls gewärtig, ſind derart
verblüfft und gänzlich faſſungslos, daß in der Tat der
Freiheit eine Gaſſe wird, und der Behäbige wie eine
ſchwere Fregatte ſeinem Lotſen folgt. Schnell ſchließen ſich
die Maſſen wieder und jene, die am meiſten gepufft
wur=
den, ſind längſt wieder von ihrem Angreifer
abgeſchnit=
ten und können ſich nicht revanchieren. Die an der
äußeren Peripherie machten ſchon freiwillig Platz und
amüſieren ſich über den eigenartigen Trick ſo gut, daß
ſie das ſeltſame Geſpann ruhig laufen laſſen.
— Sommerkonkurrenzen in den
See=
bädern. Das Automobil hat ſich auch das Meer
er=
obert; zwar nicht das ganze Automobil, aber doch die
Pneumatiks, die großen, luftgefüllten Gummireifen
der Kraftwagen. Ein erfinderiſcher Chauffeur, ſo
ex=
zählt eine engliſche Wochenſchrift, hat die neue Mode
entdeckt. In Oſtende kam er auf den Einfall, einen
luftgefüllten Pneumatikreifen mit ins Waſſer zu
neh=
men; er tummelte ſich damit wie ein Kind mit einem
Reifen, ſetzte ſich in den Ring und ruderte mit den
Händen und amüſierte ſich nach Kräften. Die
Strand=
gäſte ſahen zu und lachten; ein paar Damen baten,
ihnen den Reiſen zu leihen: die neue Bademethode war
fertig; heute kann man in vielen großen Seebädern die
waſſerfrendigen Damen ſehen, die ſich nicht anders als
mit ihrem Autoreifen den Wellen anvertrauen.
Pneu=
matikregatten werden abgehalten und tauſend
Kurz=
weile getrieben. In den berühmten amerikaniſchen
Seebädern beſchäftigen andere Unterhaltungen die
ſommerlich heiteren Geiſter. Vor allem die
Fußkon=
kurrenz. Hinter einer Schranke, die die
Wettbewerbe=
rinnen den Blicken der Preisrichter entzieht, nehmen
die Damen Platz, und durch einen ſchmalen Spalt
wer=
den die nackten Füße herausgeſtreckt. Mit gewichtigen
Mienen prüfen die Preisrichter dieſe Fragmente
weib=
licher Schönheit, beurteilen mit Kennerblick die
Schmal=
heit der Knöchel, die Form des Spannes und erteilen
dann nach langen Beratungen ihre Preiſe, die oft
recht koſtbar ſind: juwelenbeſetzte Schnallen, die am
Schuh getragen werden ſollen. Aber auch die Hände,
die Augen und der Mund werden in ſolchen
Sonder=
konkurrenzen begutachtet und prämiiert. Die
Mund=
konkurrenz endete kürzlich freilich mit einem
Zwiſchen=
fall, weil eine Dame einen Preis für den größten
Mund erhalten ſollte, dieſe „Auszeichnung” aber
ent=
rüſtet ablehnte und empört den Strand verließ . .
* In der Kunſthalle zu Düſſeldorf
ſpielte ſich Sonntag mittag — ſo ſchreibt man dem
Düſſeldorfer Generalanzeiger — ein bemerkenswerter
Vorgang ab. Man erfreute ſich der Farbenpracht der
Neuen Künſtlervereinigung München= und=tauſchte mit
heiteren Mienen die Meinungen über dieſe „
Farb=
werke” aus, als Meiſter Eduard von Gebhardt im Saal
erſchien, ſchnellen Schrittes an den Wänden entlang
ging und mit offenbar wachſendem Unmut wieder
zu=
rücklief. Plötzlich hörte man des Meiſters
unverkenn=
bare Stimme an der Eingangstür erſchallen: „Ich
pro=
teſtiere gegen eine derartige Ausſtellung ſogenannter
Kunſtſachen. Dieſe Räume ſind einer ernſten und
an=
ſtändigen Kunſt gewidmet, und Sie, meine Herren,
werden ſich hoffentlich meinem Proteſt dagegen
an=
ſchließen, daß hier derartige Dinge, die mit der Kunſt
nichts gemein haben, dem Volke als angebliche Kunſt
vorgeführt werden.” — „Bravo, Herr Profeſſor!”
er=
tönte es aus der Runde, und der Altmeiſter der
Düſ=
ſeldorfer Kunſt, dem vor Zorn die Stimme in ſeiner
lauten Rede ein paarmal verſagt hatte, verließ empört
die „Kunſthalle‟.
* Die Speiſekarte der „Deutſchland‟
An Bord des Lenkballons kann man — und ſchwebte er
in noch ſo hohen Regionen — ebenſo wenig von der
Luft leben wie auf der Erde. Die
Luftſchiffahrtgeſell=
ſchaft, deren Eigentum bekanntlich die leider
verun=
glückte „Deutſchland” iſt, war deshalb ſehr darauf
be=
dacht, ihren Paſſagieren neben verſpektiviſchen auch
kulinariſche Genüſſe zu bieten. So verzeichnete die
letzte Speiſekarte der „Deutſchland” folgende leckere
Gerichte: Kaviar pro Portion 5 Mk. — Friſcher
Hum=
mer 5 Mk. — Kaltes Brathuhn 3,75 Mk. — Salat 1,25
Mk. — Obſt 2,50 Mk. — Weine und Liköre, und zwar
Deinhard Kabinett 10 Mk. — Johannisberger 1903 10
Mk. — Erzbacher Steinmergen 6,25 Mk.; Kognak
Meu=
kow 1842 das Glas à 2 Mk. — Grand Marnier 2 Mk.
— Portwein das Glas à 1 Mk. Die Preiſe der
Spei=
ſen waren, wie man ſieht, nicht gerade niedrig; ſie
ſchnellten aber auch nicht mit dem Luftballon in die
Höhe, und gleich dem Fahrzeug bewahrten ſie ihre ſtarre
Form
* Eine blaue Roſe. Einem großen engliſchen
Ro=
ſenzüchter, Smith in Downley, iſt es gelungen, eine blaue
Roſe zu ziehen. Er beſchäftigte ſich mit dieſen
Ver=
ſuchen ſeit längerer Zeit, die nun endlich von Erfolg
ge=
krönt wurden. Die von ihm gezüchtete Roſe iſt von
dun=
kelblauer Farbe. Die Roſe erhielt den Namen Lady
Co=
ventry.
* „Unauffindbar”. In dem bekannten
Pro=
zeß gegen Peary iſt die Vorladung des Berliner
Land=
gerichts an den Zeugen Cook als unbeſtellbar
zurück=
gekommen, Cook iſt „unauffindbar”,
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Nummer 164.
Reich und Ausland.
wegen fehlender Laterne erhielt der rückſichtsloſe
Rad=
ler noch die oben erwähnte Gefängnisſtrafe.
Offenbach, 14. Juli. Vor einigen Tagen wurden
drei Läden, zwei auf dem Marktplatze und einer in
der Waldſtraße, mit der Aufſchrift „
Automaten=
ausſtellung” eröffnet. In Wirklichkeit aber
be=
fand ſich in dieſen Läden nur eine Anzahl
Geld=
ſpielautomaten, und das ganze Unternehmen
iſt als ein gemeinſchädlicher Unfug zu bezeichnen. Der
Andrang des Publikums, meiſt Leute der arbeitenden
Klaſſe, war oft beängſtigend; alle verſuchten, ob ihnen
Fortuna hold ſei, und opferten ein Zehnpfennigſtück
nach dem anderen. Wenn dann ab und zu einmal ein
Treffer, der in Beträgen von 20, 50, 70 Pfg., 1 Mk.
und 1,20 Mk. beſtehen konnte, gezogen wurde, ſo packte
der Spielteufel die Gewinnenden beſonders heftig.
Daß die Polizeibehörde gegen ein ſolch ſchädliches
Treiben einſchreiten mußte, war ſelbſtverſtändlich.
Geſtern hat ein Kriminalkommiſſar, wie die Offenb.
Ztg. mitteilt, im Auftrage der Staatsanwaltſchaft die
„Ausſtellungen” geſchloſſen und zunächſt 30
Geldſpiel=
automaten beſchlagnahmt. Die Beſitzer, Franz
Ditt=
mann und Heinrich Löffler, beide aus Frankfurt,
be=
riefen ſich darauf, daß ſie ihre Betriebe regelrecht dem
Kreisamt angemeldet hätten. Offenbar haben die
bei=
den Unternehmer geglaubt, da in Frankfurt die
Spiel=
automaten ſchon längere Zeit ſämtlich verboten ſind,
in Offenbach einen glänzenden Betrieb eröffnen zu
können. Gelegentlich einer Klage hat nämlich ein
heſ=
ſiſches Gericht dahin entſchieden, daß eine Art von
die=
ſen Automaten, der „Komet” nicht als
Geldſpielauto=
mat, ſondern als Geſchicklichkeitsſpielautomat
anzu=
ſehen und deshalb erlaubt ſei. Daraufhin haben
ver=
ſchiedene Automatenfabrikanten Syſteme konſtruiert,
die mit dem „Kometen” ſehr wenig gemein haben, die
ſie aber, um die Automaten verkaufen zu können,
„Komet” nannten. Dieſe Art war in den benannten
Räumen ausgeſtellt, und die Beſitzer machten dabei
das beſte Geſchäft. Es iſt zu hoffen, daß dieſe „Pſeudo=
Kometen” bald wieder verſchwinden, denn ſie
über=
treffen an Gefährlichkeit den wirklichen Kometen bei
weitem.
B. Bingen, 14. Juli. Ein ſehr ſchwerer
Schiffs=
unfall hat ſich heute gegen fünf Uhr hier ereignet.
Der iim Anhang des Schraubendampfers „Neptun”
bergwärts kommende große Schleppkahn „
Nieder=
rheiniſche Geſellſchaft” kam im zweiten Fahrwaſſer der
langen Kribbe zu nahe und fuhr mit großer Wucht feſt.
Der Kahn iſt dabei in der Mitte
durchgebro=
chen. Die Beſchädigungen ſind ſo ſchwerer Natur,
daß das Schiff kaum freigebracht werden kann und
aller Vorausſicht nach geſprengt werden muß. Der
vordere und der hintere Teil hängen tief im Waſſer.
Die Inſaſſen des Kahnes konnten mit knapper Not
ihr Leben retten: Das zweite Fahrwaſſer wurde für
die Schiffahrt geſperrt, es wird aber wahrſcheinlich für
Einzelſchiffe freigegeben.
— Hamm, 14. Juli. Das Hochwaſſer richtet hier
unermeßlichen Schaden an. An dem Notdamm auf der
Hinterweide ſind Bruchſtellen eingetreten; die Bürger
wur=
den zum Damm aufgeboten. Die ganze Hinterweide, etwa
30000 Klafter Ackerland, iſt überflutet. In der
Fiſcher=
gaſſe dringt Quellwaſſer aus dem Boden, die Straße ſteht
unter Waſſer. Einige Bewohner, denen das Grundwaſſer
in die=Stuben dringt, mußten ihre Wohnungen räumen.
Eine Beſichtigung durch das Großh. Kreisamt hat
ſtatt=
gefunden.
Friedberg, 14. Juli. Der bei dem Anſchlag auf die
Reichsbank=Nebenſtelle verwundete taubſtumme Schüler
Ernſt Bommersheim aus Bettenhauſen bei Gießen
iſt heute als geheilt aus dem hieſigen Krankenhaus
entlaſſen worden. Er war bekanntlich noch am Tage
ſei=
ner ſchweren Verletzung von dem dirigierenden Arzt des
Hoſpitales Dr. Krombach operiert worden. Seine Heilung
hatimithin eine Zeit von drei Wochen beanſprucht. — Hin
und wieder war zu leſen, der Junge habe ſich an jenem
Tage an der Verfolgung des fliehenden Bankräubers
be=
teiligt. Das entſpricht nicht den Tatſachen. Er war
viel=
mehr auf dem Wege zu ſeinen Verwandten und befand
ſich gerade dem Bankgebäude gegenüber, als der
Verbre=
cher auf die Umſtehenden ſchoß. Dabei traf eine Kugel,
nachdem ſie zuerſt aufs Pflaſter geflogen war, den
be=
dauernswerten braven Jungen, der keine Ahnung von dem
ganzen Vorgang hatte.
Bad Nauheim, 15. Juli. Herzog Paul von
Mecklenburg=Schwerin iſt geſtern zur Kur
hier eingetroffen.
(*) Rockenberg, 14. Juli. In das
Landeszucht=
haus Marienſchloß wurden geſtern) die
weib=
lichen Zuchthausgefangenen aus der Weiberſtrafanſtalt
Mainz gebracht, da dieſe Anſtalt aufgehoben wird.
Aus der Reichshauptſtadt, 14. Juli. Der Altmeiſter
der Kinderheilkunde, Geheimrat Prof. Dr. med. Eduard
Heinrich Henoch an der Berliner Univerſität, begeht
morgen ſeinen 90. Geburtstag. Henoch wurde 1872
Direk=
tor der Klinik und Poliklinik für Kinderkrankheiten in der
Charité, die er bis 1893 leitete. Er trat darauf in den
Ruheſtand, lebte 1893—99 in Meran und ſiedelte dann
nach Dresden über. — Die von der Kriminalpolizei
be=
triebenen Nachforſchungen nach dem Urheber der
Bombenaffäre in Lichtenrade haben zu einem
Ergebnis noch nicht geführt, ſtoßen auch naturgemäß auf
mancherlei Schwierigkeiten. Es ſind neue Drohbriefe an
die Familie Kraatz und an das Berliner Polizeipräſidium
gerichtet worden. — Vor dem Palais des Fürſten Guido
Henckel zu Donnersmarck am Pariſer Platz wurde ein
Schriftſteller (der Name wird nicht genannt) in dem
Augenblick verhaftet, als er von dem Fürſten eine
Summe von 500000 Mark erpreſſen wollte. Der
Er=
preſſer, der der Polizei bekannt war, beſchuldigt den
Fürſten, daß er auf der Beſitzung ſeines Nachbarn in
Oberſchleſien habe ſchürfen laſſen. Fürſt Henckel zu
Don=
nersmarck weilt gegenwärtig in Bad Gaſtein. — Wie über
Berlin ſo ging auch über Potsdam ein ſehr ſchweres
Ge=
witter nieder. Gegen 5 Uhr ſchlug der Blitz in eine
alte Rüſter, unter der der gerade in Potsdim
angekom=
mene Vizewachtmeiſter Harms vom Feldartillerie=
Regi=
ment Nr. 3 in Brandenburg, ein Schüler und ein
Kauf=
mann ſtanden. Das Glockenſpiel der Garniſonskirche
er=
tönte, als der Blitz einſchlug. Er hüllte den Baum in ein
Flammenmeer. Die drei Perſonen, die unter ihm Schutz
geſucht hatten, wurden zu Boden geriſſen. Aus der
Kom=
mandantur eilten ſofort Soldaten herbei und bemühten
ſich um die Verwundeten. Es gelang ſchließlich, ſie ins
Leben zurückzurufen. Alle drei litten unter
Lähmungs=
erſcheinen.
Hanau, 15. Juli. Die
Stadtverordnetenverſamm=
lung hat aus Anlaß der 40. Wiederkehr des
Sedans=
tages beſchloſſen, die Kriegsteilnehmer von
1870/71 und der früheren Feldzüge bis zu 1800 Mark
Jahreseinkommen im laufenden Jahr von der
Ge=
meindeeinkommenſteuer zu befreien.
Metz, 15. Juli. Zwei Vizefeldwebel der Metzer
Garniſon, die Frau eines dieſer beiden und ein Kind,
hatten geſtern abend ſpät eine Kahnfahrt auf der
Moſel unternommen. Gegen Mitternacht kippte der
Nachen um und die Inſaſſen fielen ins Waſſer.
Beide Vizefeldwebel ertranken, während die Frau
und das Kind gerettet werden konnten. Die beiden
Ertrunkenen ſind der Regimentsſchneider Niedenburg
vom 4. Magdeburgiſchen Infanterie=Regiment Nr. 67,
aus Oſtpreußen ſtammend, und der Regimentsſchneider
Viethen aus Coerrenzig bei Baal (Rheinland) vom
Infanterieregiment Nr. 144; letzterer ertrank bei dem
Verſuche, ſein Kind zu retten.
München, 14. Juli. Heute vormittag wurde in
der Oefeleſtraße ein ſiebenjähriges Wärterkind,
wel=
ches Spiritus in die Ofenglut ſchüttete, ſo ſchwer
verletzt, daß es verſtarb.
Karlsruhe, 14. Juli. In Liedolsheim ging
geſtern laut Badiſcher Preſſe ein nicht ganz an den
Wagen geſchirrtes Pferd durch. Die drei Kinder
des Schmiedes Seitz, die gerade aus der Schule kamen,
wurden umgerannt. Zwei von ihnen wurden
ge=
tötet.
Bochum, 15. Juli. Bei einem ſchweren Unwetter, das
über die Gegend von Haltern und Dülmen hinweg zog,
ſchlug ein Blitz in die Weſtfäliſch=Anhaltiſche
Spreng=
ſtoff=Fabrik. Mit gewaltiger Detonation flogen drei
Pulvermühlen in die Luft. Menſchenleben ſind dabei
nicht zu Schaden gekommen. Der Materialſchaden iſt
be=
deutend. Nach einer anderen Meldung ſind durch die
Ex=
ploſion mehrere Häuſer zerſtört worden.
Lübeck, 15. Juli. Der Kriminalpolizei iſt es
gelungen, einen ſeit vielen Jahren geſuchten
Falſch=
münzer Wilder aus Berlin zu verhaften.
Gleichzeitig mit ihm wurden ſeine Geliebte und deren
Schweſter feſtgenommen. Dieſe legten ein
Geſtänd=
nis dahin ab, daß Wilder falſches Geld fabriziert habe
und daß ſie und Wilder Touren durch ganz
Deutſch=
land gemacht hätten, um das Geld umzuſetzen. Die
drei Verhafteten werden nach Berlin gebracht, wo ſie
vor Gericht geſtellt werden. Wilder war als
Geiſtes=
kranker bekannt und ſchon wiederholt aus
Irrenan=
ſtalten, in die er gebracht worden war, entſprungen.
Rrſtock, 14. Juli. In Gegenwart des Großherzogs
Friedrich Franz IV. lief heute nachmittag um 2 Uhr
auf der Neptunwerft in Roſtock das größte daſelbſt
er=
baute Schiff, ein für die Deutſch=Auſtraliſche Dampf=
ſchiffahrtsgeſellſchaft in Hamburg beſtimmter
Fracht=
dampfer mit 8000 Tonnen Tragfähigkeit, glücklich
vom Stapel. Die Taufe wurde von dem
Bürger=
meiſter Wildfang=Wismar vollzogen. Das Schiff
er=
hielt den Namen „Wismar”
Wien, 15. Juli. In der Faſanengaſſe ſtürzte
geſtern ein Neubau ein. Eine Hilfsarbeiterin wurde
getötet, ſechs Arbeiter erlitten ſchwere Verletzungen.
Ein Feuerwehrmann, dem bei den Bergungsarbeiten
ein Balken in den Rücken fiel, wurde gleichfalls ſchwer
verletzt, ſo daß an ſeinem Aufkommen gezweifelt wird.
Zweite Kammer der Stände.
66. Sitzung.
St. Darmſtadt, 15. Juli.
Am Regierungstiſche: Staatsminiſter Ewald
Exz., Miniſter des Innern v. Hombergk zu Vach
Exz., Geh. Staatsrat Krug v. Nidda,
Miniſterial=
räte Dr. Beſt und Lorbacher, Legationsrat Dr.
Neidhart.
Vizepräſident Korell eröffnet die Sitzung 9.4m
Uhr. Das Haus tritt alsbald in die Tagesordnung ein
und erledigt zunächſt einige zur vorläufigen Beratung
ſtehende Poſitionen durch Ueberweiſung an die
zuſtän=
digen Ausſchüſſe.
Dann tritt man in die Beratung der
Regierungs=
vorlage,
die Wahlkreiseinteilung
betreffend, ein.
Abg. Reh führt aus: Was man ſchon ſeit Wochen
geahnt hat, ſcheint nunmehr zur Wirklichkeit zu
wer=
den; dieſelbe Mehrheit, die vor einigen Wochen hier
das Pluralwahlrecht zur Welt gebracht hat, hat eine
Wahlkreiseinteilung ausgearbeitet, die vom reinſten
Parteiegoismus diktiert wurde. Dieſe Mehrheit, die er
damals ſchon den heſſiſchen Reaktionsblock nannte und
deren erſtes Kind, das Pluralwahlrecht, einer
Miß=
geburt verteufelt ähnlich ſieht, hat nun ein zweites
Kind zur Welt gebracht, das eigentlich ein noch
häß=
licherer Wechſelbalg iſt. Redner kritiſiert dann ſcharf
die Art und Weiſe, wie dieſe Wahlkreiseinteilung
zu=
ſtande gekommen iſt und meint, man müſſe ſich
wun=
dern, wie die nationalliberale Partei eine derartige
Wahlmache mitmachen könne, die nur darauf
hinaus=
gehe, die Linke des Hauſes, die Fortſchrittliche
Volks=
partei und die Sozialdemokratie, herauszudrücken. Das
laſſe ſich zahlenmäßig nachweiſen. Beſonders gehe der
Antrag des Abg. Dr. Heidenreich darauf hinaus. Wenn
die Wahlkreiseinteilung, ſo, wie ſie heute
vorgeſchla=
gen, angenommen wird, bedeutet das eine Blamage
für die Zweite Kammer, denn ſie bedeutet das
Gegen=
teil von der Abſtimmung über Artikel 3 des
Wahl=
geſetzes (Wahlkreis Gießen uſw.). All den
Aender=
ungsvorſchlägen aus dem Hauſe gegenüber ſei die
Re=
gierungsvorlage vorzuziehen, denn ſie ſei wenigſtens
noch objektiv, da ſie auf die hiſtoriſchen Verhältniſſe
Rückſicht nehme. In Starkenburg, wo Abg. Dr.
Hei=
denreich ſeine Tätigkeit als Flickſchuſter ausgeübt
habe, ſei die Tendenz verfolgt worden, die
Sozialde=
mokraten kaltzuſtellen; Oberheſſen ſei vom
Bauern=
bund bearbeitet worden; Rheinheſſen vom Abg.
Wink=
ler, der damit in der eigenen Partei Widerſpruch
er=
regte. Redner erklärt zum Schluſſe, er werde in erſter
Linie für den Vorſchlag ſeiner Partei, dann für die
Regierungsvorlage und in letzter Linie für den Antrag
des Abg. Bach, der ein Einſpänner in ſeiner Partei
ſei, ſtimmen; im übrigen aber alle Vorſchläge ablehnen.
Abg. Bach verteidigt ſeine Stellungnahme
inner=
halb der nationalliberalen Partei. Es ſei ihm ſchwer
geworden, einen eigenen Antrag zu ſtellen, zumal er
noch parlamentariſcher Neuling ſei; doch ſei er aus
Gründen ſchwerwiegender Natur dazu gezwungen
worden. Den Anträgen Winkler und Reh könne er
nicht zuſtimmen, da ſie die parteipolitiſchen Intereſſen
allzu ſehr in den Vordergrund ſtellen. (Hört, hört!)
Er habe ſich bemüht, allen Parteien Gerechtigkeit
wider=
fahren zu laſſen. Er ſei ein neues Mitglied der
natio=
nalliberalen Partei; das könne ihn aber nicht hindern,
ſeine eigene Meinung zu haben, und wo er dieſe für
recht erkannt, ſie auch nach außen hin zu vertreten.
(Sehr richtig!)
Abg. Dr. Winkler bekennt ſich offen zur
Vater=
ſchaft der Wahlkreiseinteilung in Rheinheſſen (
Heiter=
keit). Wenn der Abg. Reh das völlig falſch informierte
Mainzer Tgbl. zitiert habe, um mit dieſem zu
behaup=
ten, daß ſeine, des Redners, Wahlkreiseinteilung unter
Mithilfe ultramontaner Abgeordneter zuſtande
gekom=
men ſei, ſo hätte man doch auch von ihm erwarten
müſſen, daß er die Berichtigung, die alsbald erfolgt
Kunſtverein.
Die gegenwärtige Ausſtellung in der Kunſthalle
am Rheintor bringt diesmal drei Kollektionen, die
künſtleriſch mit geringen Schwankungen auf gleicher
Höhe ſtehen, trotz der durchaus geſonderten Wege, die
die Künſtler gehen und die in der einen Gruppe, der
Kollektivausſtellung des „Vereins Düſſeldorfer
Künſt=
ler von 1904” auch untereinander noch ſehr lebhaft
variieren. Es iſt aber nicht in erſter Linie die
künſt=
leriſche Höhe, die dieſe Ausſtellung ſo bedeutend und
ſo intereſſant macht, es iſt vielmehr ihr Geſamteindruck
und die Fülle von Schönheit, Kunſt und vor allem
künſtleriſcher Anregung, die ſie gibt durch die
Ver=
ſchiedenheit der Aufgaben, die die Künſtler in ihrer
Kunſt finden, und die der Wege, auf denen ſie Löſungen
zu finden ſuchen, und das darf geſagt werden, mit
ge=
ringen Ausnahmen auch finden.
Sehr intereſſant iſt ſchon die Gegenüberſtellung
zweier Künſtler von gleicher Potenz, wie die beiden
Münchener Paul Ehrenberg und Gerard
Bergsma es ſind, trotz der Verſchiedenheit ihres
Arbeitens. Beide legen in ihren umfangreichen
Kol=
flektionen, denen der große Oberlichtſaal und der
Raum VI eingeräumt ſind, gewiſſermaßen ein
künſt=
leriſches Bekenntnis ab, auch von der künſtleriſchen
Entwickelung reden einige dieſer Bilder, denn ſie
ſtehen keineswegs alle auf gleicher künſtleriſcher Stufe.
Völlig einwandfrei ſind ſogar verhältnismäßig wenig
Werke dieſer Kollektionen. Aber das erhöht gerade
ihren Wert für den Beſchauer, dem es Einblick in
künſtleriſches Schaffen, Streben und Fortbilden gibt,
und für die Künſtler, die dadurch zeigen, daß ihr Weg
nicht ins Zielloſe ſich verloren, ſondern ſie zur
Vollend=
ung führt.
Gerard Bergsma ſucht ſeine Vorbilder in
den Sabiner Bergen. Dort, wo die goldenen
Son=
nenſtrahlen mit dem Grau und Blan des Himmels
und der Berge und dem vom ſaftigen Grün
beherrſch=
ten üppigen Farbenreichtum der Natur ſich zu Farben=
Harmonien und lachenden Sinfonien einen; wo lachende
Mädchen und leidenſchaftliche, heißblütige Söhne der
Berge zu Tanz und Spiel ſich finden und auch zu
friedlichem Schaffen und Wandern, hier iſt der
Künſt=
ler heimiſch. Hier hat er die Farben ſtudiert, die die
Natur in unerſchöpflicher Fülle bietet und die
Men=
ſchen, die hier anſpruchslos, doch voller
unbezwing=
barer Lebensluſt und Kraft in Urwüchſigkeit leben, und
hier findet er der Vorwürfe in größter
Mannigfaltig=
keit, und wo und wie er ſie fand, hat er ſie feſtgehalten
und auf die Leinwand gebannt. Immer in Schönheit
und im friſch pulſierenden Leben. Und immer iſt dem
Künſtler die Farbe die Hauptſache. Sein Kolorit iſt
faſt zart und immer glanzlos. Wie ein leichter,
licht=
grauer Staubſchleier liegt es über den Landſchaften,
die er ſtets in reizvollem Ausſchnitt malt. Und doch
ſind die Farben lebhaft und friſch, wenigſtens in den
Sommerlandſchaften und den Freilichtporträtſtudien.
Kraftvoll iſt auch die Zeichnung trotz des
Unterord=
nens unter die Farbe. Nicht alle dieſe Bilder ſind,
wie geſagt, Kunſtwerke, aber alle ſind mit Liebe
gemalt, wie der Vorwurf liebevoll ſtudiert iſt.
Unter den kleinen Landſchaften ſind ein paar
ſehr reife Werke, dann aber das große Bild
„Mädchen in den Sabiner Bergen” das iſt wohl das
reifſte der Kollektion. Wie trefflich ſind die faſt
lebens=
großen Mädchen in der ungezwungen bewegten Gruppe
ſtudiert, ſind die lachenden Geſichter feſtgehalten und
wie meiſterhaft iſt das Kolorit des Ganzen trotz des
herrſchenden Sonnentons. Die Kompoſition, ſelbſt der
Farbendispoſition untergeordnet, wie natürlich und
eindrucksvoll in der Verbindung der Figuren mit der
Landſchaft. Ueberhaupt ſind die Bilder mit gleichem
Vorwurf im allgemeinen gut; ſiehe die ſingenden
Mäd=
chen, „Sabine”, „Junge Mutter” uſw. Es fehlt uns an
Raum, auf mehr dieſer Bilder näher einzugehen.
Und dagegen nun Paul Ehrenberg. Wie
ganz anders malt und zeichnet dieſer Künſtler und doch
kommt er zu gleicher, ja manchmal höherer künſtleriſcher
Potenz. Sein Kolorit iſt lebhafter noch, leuchtender,
und glänzend in der Technik. Und während Bergsma
die Farbendispoſition die Hauptſache iſt und den
Er=
folg ſeiner Bilder ausmacht, iſt es hier die plaſtiſche
Herausarbeitung der die Landſchaft belebenden Gegen=
ſtände, vornehmlich der Tiere, die er in ganz
hervor=
ragender Weiſe ſtudiert. Das bedingt eine ſchärfere
Betonung des Zeichneriſchen. Trotzdem tritt die
Zeich=
nung in keinem der Bilder zum Nachteil des
Maleri=
ſchen in den Vordergrund. In der Bevorzugung von
Licht, Luft und Sonne in der Landſchaft und in der
trefflichen Art, wie er hier techniſch malt, darf der
Künſtler den beſten und tüchtigſten der Modernen
zu=
gezählt werden. Seine Stärke aber liegt auf
dem =Gebiete der Tiermalerei. Denn die ausgeſtellten
Landſchafts= und Straßenbilder, denen er Tiere —
vor=
nehmlich Pferde — einkomponiert hat, ſind die beſten
ſeiner Kollektion. Das Pferd, er bevorzugt das
ar=
beitende oder von der Arbeit heimkehrende Geſpann,
hat er ſehr treffend ſtudiert und in der Bewegung
vorzüglich charakteriſiert. Was aber dieſe Tierſtudien
ſo reif und ſo lebendig und plaſtiſch erſcheinen läßt,
iſt die Art, wie ſie in freier Natürlichkeit in die
Land=
ſchaft hineinkomponiert ſind. Man ſehe daraufhin
„Abend am Hafen”, „Schwemme” die vom Felde
heim=
kehrenden Geſpanne uſw. an. Aber auch die
Wald=
ſtudien, das Interieur und die Waſſerſtücke ſind gut
be=
obachtete und mit großem Können gemalte Bilder.
Die dritte Kollektivgruppe, die „Vereinigung
Düſ=
ſeldorfer Künſtler” läßt naturgemäß nur mit
gerin=
gen Ausnahmen ein Urteil über das künſtleriſche
Schaffen und Können der einzelnen Künſtler zu, ſie
bedingt vielmehr ein Beſchränken auf die einzelnen
Werke, es ſind über 30 Künſtler in dieſer Gruppe
ver=
einigt.
Unter den Landſchaftern dürften die herrſchenden
ſein Peter Greeff, der fünf Bilder ausſtellt, in
denen er den Frühling und Sommer in gleicher,
pracht=
voller Stimmung feſthält, wie den Winter und Herbſt
und eine ſommerliche Abendlandſchaft. Die Bilder
ſind alle vortrefflich, auch charakteriſtiſch gemalt, das
Kolorit iſt ſo warm und naturwahr, daß man
tatſäch=
lich unter dem Eindruck bedeutender Kunſt ſteht. —
Vielleicht erreicht Alfred Graf von Brühl in ſeinen
ebenſalls ſehr gut ſtudierten Waldbildern die gleiche
Höhe. Jedenfalls iſt es dem Künſtler gelungen, ſeinen
Waldlandſchaften neben und in dem Kolorit, das von
chum deſſe
jeſetz
ſreite der ?
Abg. Dr.
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Nummer 164.
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ner Par
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ſei, zitierte. (Sehr richtig!) Er ſtellt feſt, daß ſeine
Wahlkreiseinteilung ohne Mithilfe irgend
eines anderen, allein aus ſeiner Feder,
gekom=
men iſt, und er werde dieſe Einteilung auch im eigenen
Wahlkreis jederzeit vertreten. Redner tritt dann ſcharf
dem Abg. Reh bezüglich der von dieſem angezogenen
Einzelheiten entgegen und meint, der Abg. Reh
hab=
von rheinheſſiſchen Verhältniſſen geſprochen, ohne
etwas davon zu verſtehen. Man hätte im übrigen
ein=
mal ſehen mögen, was herausgekommen wäre, wenn
die Herren Freiſinnigen hier im Hauſe 30 Stimmen
Hätten. (Sehr richtig!) Er erörtert dann den
freiſin=
nigen Vorſchlag, der nichts anderes bedeute, als da,
wo die Nationalliberalen nicht ganz ſicher ſind, dieſe
noch mehr zu ſchwächen, ſo daß ſie unter die
Stimmen=
zahl der Sozialdemokraten mit den Freiſinnigen
her=
abgedrückt werden. Redner ſchließt, er glaube, in
ver=
nichtender Weiſe nachgewieſen zu haben, daß der
Frei=
ſinn genau das getan hat, was er den
Nationallibera=
len vorgeworfen habe. Beim Vorſchlag Bach handelt
es ſich um deſſen Privatanſicht, nicht um die der Partei.
Redner hofft, daß durch die neue Einteilung endlich
das Wahlgeſetz und die Wahlkreiseinteilung aus dem
Streite der Parteien im Heſſenlande herauskommen.
Abg. Dr. Fulda meint, ſchon die Vorlage der
Regierung ſchädige wieder die Intereſſen der
Lohn=
arbeiter, wie ſie auch ſchon eine Verſchlechterung des
Wahlrechtes brachte, und jetzt werde es von den
Mehr=
heitsparteien noch mehr verſchlechtert. Man will nichts
anderes, als die Sozialdemokraten noch mehr
zurück=
drängen. Die neuen Vorſchläge ſeien noch
reaktio=
närer als die Regierungsvorlage; ſie bedeuten eine
ſchamloſe Beſchränkung der Rechte des Volkes.
Abg. Dr. Schmitt wendet ſich ſcharf gegen die
Ausführungen des Abg. Reh, der heute in ganz
unge=
wohnter Schärfe geſprochen und vielfach das Maß des
parlamentariſch Zuläſſigen überſchritten hat. Wenn
man ihm dann folgen wollte, müßte man das, was
Herr Reh in ſeinem Vorſchlage bezüglich Herausnahme 1 ſich Mühe, damit der Ueberlandflug, den der
des Ortes Budenheim aus dem Kreiſe Ingelheim uſw. Deutſche Fliegerbund plant und der für Frankfurt,
Mann=
tut, eine Schmach nennen. Er ſei zu höflich dazu, es heim und Wiesbaden geſichert iſt, auch Mainz berührt,
geſprochen hat, ſei um ſo bedauerlicher, als es ſich um Truppenſchau hält. Das wird vorausſichtlich zwiſchen
Worte iſt und nicht in der Erregung geſprochen hat. zu verwirklichen, noch etwa 8000 Mark aufgebracht werden.
eigener Ueberzeugung ausgearbeitet. Ihn, ſowie die 1 3000 Mark, ſo daß noch 5000 Mark zu beſchaffen ſind, die,
ehrliche Beſtreben geleitet, das Wahlgeſetz endlich
zu=
ſtande zu bringen. Und wenn der Abg. Reh geſagt die Lüfte hat der Ballon „Lilienthal” des
Ber=
habe, es ſei eine Blamage, wenn die Einteilung ange= liner Vereins für Luftſchiffahrt beſtanden. Geſtern
das Wahlgeſetz nicht wollen. Wenn der Abg. Reh
pro=
ſchen Volkes, ſo ſcheine er dabei nach dem Sprichwort Schließlich konnte jedoch die Landung nach einer
länge=
weiter kommt man ohne ihr”. Die Mehrheit des
heſ=
ſiſchen Volkes werde immer noch durch die Mehrheit
Fulda: Durch das indirekte Wahlrecht!) Wir ſind mit einſtündiger Dauer und kreuzte über der Stadt. Der
Ihnen (zu den Soz.) fertig geworden, mit dem
indirek=
ten Wahlrecht; wir werden mit Ihnen auch fertig wer=7.10 bis 8.20 Uhr. Beide Male landete das Luftſchiff
den mit dem direkten Wahlrecht. (Lebh. Beifall.)
Abg. v. Brentano meint, die Sozialdemokraten
haben es nicht einmal für wert gehalten, eine eigene
Wahlkreiseinteilung auszüarbeiten, weil ſie gegen
ringſte Recht, hier an den Arbeiten der anderen
Her=
ren Kritik zu üben. (Beifall.) Was der Abg. Reh
vorgeſchlagen, ſei ein Muſterbeiſpiel an
Unobjektivi=
tät. Schon darum müſſe man ihm das Recht beſtreiten,
Uebrigens ſei Herr Reh nicht einmal der Vater der
Kraftausdrücke, die er gebraucht; ſie haben alle ſchon in
der Frankfurter Zeitung geſtanden oder ſind von dem
großen Propheten Pfarrer Korell geſprochen worden.
(Heiterkeit — Beifall.) Daß die Mehrheitsparteien ſich
untereinander geeinigt, ſei das einzig Richtige und
durchaus nicht zu beanſtanden, weil man durchdrungen 1 zu verdanken iſt. Nach Beendigung der Flugwoche von
gechtes zu ſchaffen. (Beifall.)
Abg. Brauer ſtellt feſt, daß ſeine Partei
eigent=
lich die größten Opfer bringe. Sie hätte ſehr gut für dete darauf raſch folgende Manöver=Idee: Aus dem Nord=
Intereſſe des Zuſtandekommens des Geſetzes darauf
verzichtet. Er bittet dringend, den heutigen
Kompro=
mißvorſchlag anzunehmen.
Staatsminiſter Ewald Exz. möchte einen Irrtum
des Abg. Fulda richtig ſtellen, der geſagt hat, die
Re=
gierung habe ihre erſte Stellungnahme, ſich nicht in beſtiegen am vergangenen Montag in der
Abenddäm=
den Streit der Meinungen hineinzumiſchen, geändert merung ihre Apparate und nahmen den Weg in der Rich=
und ſich zum Handlanger der Mehrheitsparteien
ge=
macht; das ſei ein Irrtum. Die Regierung habe an ſahen einen Eindecker daher kommen, der auf Mourmelon
der Einigung keinerlei Anteil. Er, Redner, ſei heute
vornehmer Farben= und Raumdispoſition beherrſcht
wird, etwas von der Majeſtät des Waldes zu geben.
Man hört faſt das Rauſchen in den Blättern dieſer
ge=
waltigen Bäume und die Tiere — Hirſche und Keiler —
ſind nicht nur Staffage, ſie ſind ſo gemalt und
gezeich=
net, daß ſie belebend auf die Szenerie wirken. — Einen
ähnlichen Vorwurf hat Profeſſor Kroener im „Abend
im Schwarzwald” ſich gewählt, aber ſein Werk wirkt
trotz aller Liebe, mit der es offenſichtlich gemalt iſt,
nicht ſo originell und im Kolorit nicht ſo friſch und
lebendig. Vielleicht fehlt ihm das Lockere der
moder=
nen Technik, die Graf Brühl mit weiſem Maßhalten
bevorzugt. Hingegen ſpricht das Stilleben des
Künſt=
lers von eigener Auffaſſung und iſt im Kolorit,
abge=
ſehen von einer gewiſſen Härte, gut.
In H. J. Königs „Heidelandſchaft” darf füglich
der Mangel an ſorgfältiger Durcharbeitung auch nach
der maleriſchen Seite hin beanſtandet werden,
wäh=
rend das Kolorit in einzelnen Partien, anch in der
Waldlandſchaft, ganz gut iſt. Höher zu bewerten iſt
der „Alte Mann”. — Auch Alma Hamel bleibt in
ihrem Stilleben die Löſung der Aufgabe ſchuldig, die
Arbeit wirkt auch maleriſch reizlos; gleichwie W.
De=
gode, der in ſeinem Bild „Abend” ein ſehr
inter=
eſſantes Farbenproblem — das Bild iſt in gelb und
Draun gemalt — fand, es aber kaum reſtlos löſte.
Hin=
gegen iſt in ſeinem „Frühling in der Eiſel” die
land=
ſchaftliche Stimmung ant ſtudiert und wenn auch etmas
hart, ſo doch lebhaft und nnancenreich koloriert. — Das
gleiche darf von H. Ziegers „Buchwald” geſagt
werden.
Von W. Kuknk ſind zwei große Landſchaften, in
Pointilliermanier gemalt, ausgeſtellt, die von
unge=
mein ſein und zart getöniem Kolorit, beſonders in dem
„Alte Eichen” ſnd, und als Farbenprobleme auch dem
Achtung abringen, der die Technik mit Recht ablehnt.
Sein Bild „Gegen Abend” iſt hingegen in dem
wun=
derſamen Stimmungsreiz, der in dem Kolorit liegt,
ein durchaus reiſes Werk, ebenſo Hermann Gro=
darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Seite 5.
morgen ſehr angenehm überaſcht worden durch die
Mitteilung, daß eine Verſtändigung zuſtande
gekom=
men iſt, die geeignet ſcheint, ein Scheitern der Vorlage
zu verhindern. In dieſem Sinne würde ich die
An=
nahme der Vorſchläge begrüßen. (Beifall.)
Nachdem noch die Abgg. Joutz, Reh und Ulrich
geſprochen, der ſich wegen des wiederholten Vorwurfs.
die Mehrheitsparteien hätten abſichtlich gemogelt, zwei
Ordnungsrufe zuzieht, und nachdem der Abg. Eibach
ſich noch gegen den Vorſchlag Winklers, Abgg.
Brei=
denbach, Winkler für dieſen geſprochen; Abg.
Bach für ſeinen Vorſchlag eingetreten, Abg.
Molthan nochmals erklärt hat, daß er an dem
Winklerſchen Vorſchlag nicht mitgearbeitet hat, erfolgt
Abſtimmung, die namentlich iſt.
Die Regierungsvorlage wird gegen 6 Stimmen
abgelehnt. — Der Antrag Heidenreich (
Star=
kenburg) wird mit 30 Stimmen gegen 12 Stimmen
an=
genommen; die Anträge Joutz und Köhler
ab=
gelehnt; der Antrag des Bauernbundes für
Oberheſſen wird angenommen mit 27 gegen 15
Stimmen. Der Antrag Reh für Rheinheſſen wird
abgelehnt mit 35 gegen 7 Stimmen. Der Antrag
Bach für Rheinheſſen wird abgelehnt mit 33 gegen
9 Stimmen. Der Antrag Winkler für Rheinheſſen
wird mit 30 gegen 11 Stimmen angenommen.
Eine Anzahl weiterer Anträge bedeutungsloſen
Inhalts wird durch Ablehnung bezw. Annahme
er=
ledigt.
Damit iſt die Vorlage angenommen.
(Lebh. Bravo!)
Der Vizepräſident vertagt das Haus bis zum
Herbſt.
Schluß 2 Uhr 10 Minuten.
Luftſchiffahrt.
* Mainz, 15. Juli. Die hieſige Militärbehörde gibt
zu tun. Daß Herr Reh hier in derartigen Ausdrücken 1 und zwar an dem Tage, an dem der Kaiſer hier die
einen Herrn handelt, der zweifellos Herr über ſeine dem 16. und 18. Auguſt ſein. Es müſſen, um dieſen Plan
Der Abg. Winkler habe ſeine Einteilung nach beſter, Ein Offizier, der nicht genannt ſein will, bewilligte bereits
der Einteilung zuſtimmenden Parteien habe einzig das wie man annimmt, hier mit Leichtigkeit aufzubringen ſind.
* Berlin, 14. Juli. Eine gefährliche Fahrt durch
nommen werde, ſo ſei dies richtig für diejenigen, die war der Ballon von der Halle des Vereins in
Schmar=
gendorf aufgeſtiegen. Er geriet in zwei Gewitter und
teſtiert habe im Namen des größten Teiles des heſſi= wurde durch ſchwere Böen hin= und hergeworfen.
geſprochen zu haben: „Beſcheidenheit iſt eine Zier, doch 1 ren Schleiffahrt bei Guſſom in der Mark ohne
Zwi=
ſchenfall erfolgen.
* Metz, 14. Juli. Im Laufe des Nachmittags
in der Kammer repräſentiert. (Zuruf des Abg. Dr. unternahm „2 I” noch zwei Aufſtiege von etwa
erſte Flug war zwiſchen 1 und 2 Uhr, der letzte von
glatt vor ſeiner Halle.
* Metz, 15. Juli. „2 I” iſt heute vormittag
gegen 10 Uhr in der Richtung auf Trier davongeflogen.
* Metz, 15. Juli. Gegen 11 Uhr 35 Minuten
das ganze Geſetz ſind. Sie haben alſo nicht das ge=1 kehrte das Luftſchiff, aus nördlicher Richtung
kom=
mend, über Metz zurück.
* London, 14. Juli. Das britiſche
Armee=
luftſchiff „Beta”, das geſtern ſeinen Flug
unter=
brach und bei Andover niederging, konnte ſeine Fahrt
ſo ſcharf und mit ſolchen Ausfällen zu kritiſieren. nicht fortſetzen, weil ein Propellerſchaft gebrochen war.
* Ein Vorſpiel zum Luftkriege. In den
militäriſchen Kreiſen Frankreichs wird ſeit Dienstag
mit außerordentlichem Intereſſe ein Vorſpiel zum
Luft=
kriege beſprochen, das dem Kommandeur der militäriſchen
Fliegerabteilung zu Mourmelon, Oberſtleutnant Etienne,
ſei von der Ueberzeugung, etwas Poſitives und Ge= Reims flogen nämlich mehrere Flieger nach Mourmelon
zurück, wo ſie ihre Flugmaſchinen einzuſtellen pflegen.
Dies war Oberſtleutnant Etienne bekannt und er
begrün=
ſich noch Vorteile erringen können, aber ſie habe im oſten iſt ein feindlicher Heereskörper im Anmarſche, um die
Franzoſen bei Mourmelon anzugreifen. Er ſendet zur
Erkennung ihrer Stärke und Stellungen Flieger voraus.
Es gilt alſo, dieſe anzugreifen und zu vernichten. Damit
beauftragte Oberſtleutnant Etienne zwei Leutnants, die
auf ihren Flugmaſchinen dem Feind entgegenflogen. Sie
tung nach Reims zu. Es dauerte nicht lange, und ſie
zuſteuerte. Er war nur von einem Mann beſetzt und
ſchwebte in einer Höhe von 30 Metern. Da
Oberſteu=
nant Etienne die von Reims zurückkehrenden Flieger von
ſeinem Manöver nicht benachrichtigt hatte, ſo achtete auch
der Mann im Eindecker nicht darauf, daß hoch über ihm
zwei Punkte ſchwebten, die Vögeln zu gleichen ſchienen.
Es waren dies die beiden Offizere in ihren Flugmaſchinen,
die den feindlichen Eindecker überflogen hatten, um ihn,
natürlich nur in Annahme, zu beſchießen. Dann flogen
ſie weiter und ſichteten bald darauf einen Zweidecker, der
gleichfalls nur einen Mann Beſatzung hatte, aber ſich in
einer Höhe von 500 Metern hielt. Die Offiziere erkannten,
daß ſie dieſen Zweidecker nicht unbemerkt zu überfliegen
vermochten, und ſie benutzten daher die aufkommenden
Nebel und die ſtark zunehmende Dunkelheit, um
unge=
ſehen ſich möglichſt tief hinabzulaſſen, ſodaß ſie den
Zwei=
decker von unten aus hätten unter ein wirkſames Feuer
nehmen können. Wenn auch der militäriſche Leiter dieſer
Uebung ſie als gelungen bezeichnet, ſo kann ſie doch, da
der angenommene Gsgner von der beabſichtigten Uebung
nicht in Kenntnis geſetzt war, ſondern harmlos und ſeines
Lebens froh durch die Luft bummelte, auf Kriegsmäßigkeit
keinen Anſpruch machen.
* Paris, 15. Juli. Der Aviatiker Buſſon ſtieg
geſtern nachmittag gegen 6¼ Uhr auf dem Flugfelde von
Juviſy mit einem Eindecker auf, zog über Paris
hin=
weg, umkreiſte den Eiffelturm und kehrte ſodann nach
Juviſy zurück, wo er um 7 Uhr glatt landete; er hatte
die 52 Kilometer lange Strecke, bei der er ſich beſtändig
in einer Höhe von etwa 400 Metern hielt, ungefähr in
drei=
viertel Stunden zurückgelegt.
sr. Ein neuer Aeroplanflug über Paris
wurde von dem franzöſiſchen Aviatiker Champel von dem
Flugplatz von Juviſy aus mit einem Voiſin=Apparat
un=
ternommen. Champel verfolgte zunächſt den Lauf der
Seine, überflog dann in 400 Meter Höhe Paris in der
Richtung nach Maiſons=Laffitte zu. Er landete dann in
Sarterouville, wo er ſeine Mutter beim Abendbrot
über=
raſchte. — Ein weiterer Ueberlandflug des deutſchen
Wright=Piloten Thelen wurde am Mittwoch abend vom
Flugplatz Johannisthal unternommen. Thelen flog nach
Marienfelde zu und landete auf dem Beſitztum des Herrn
Kiepert, des Direktors der Aſtra=Geſellſchaft, für die
Thelen verpflichtet iſt. Die Rückreiſe ging gleichfalls gut
von ſtatten. Nach dreiviertel Stunden erreichte Thelen
wie=
der den Flugplatz, wo er unter dem Beifall der Zuſchauer
landete,
Sport.
sr. Die Rennen zu Hoppegarten ſtanden
am Donnerstag im Zeichen der Favoriten, dierin den
meiſten Rennen wie am Schnürchen einliefen. Im
Sporn=Rennen für Zweijährige feierte Graditz einen
neuen Triumph. Die durchweg überlegen in Front
galoppierende Angoſtura begnügte ſich zwar damit,
nur mit einer halben Länge gegen die ſcharf
ausgerit=
tene Harzburgerin zu gewinnen, hätte aber ebenſo
gut ihren Vorſprung auf Längen ausdehnen können.
Im Harzburg=Handicap, der zweiten Hauptkonkurrenz
des Tages, führte anfangs Perennis, dann ging bei
Beginn der gegenüberliegenden Seite Peter und
Paul an die Spitze, pochend auf ſein bekanntes
Steh=
vermögen, das ihm in dem tiefen Boden ganz
beſon=
ders zuſtatten kam. Der Hengſt des Grafen Treuberg
ſiegte leicht gegen Lockenkopf und die zum Schluß
auf=
rückende Capella. Der vielgewettete Flittergold kam
nie recht ins Rennen. Der Weinbergſche Dreijährige
Großherzog, deſſen Name ſich in faſt allen klaſſiſchen
Prüfungen befindet, ſteckte nach den vielen
Fehl=
ſchlägen diesmal ſeinen Ehrgeiz bedeutend niedriger=
und ſtartete im Maiden=Rennen. Er gewann erſt nach
Gegenwehr. Ueberraſchend kam das Verſagen von
Old Girl im Beberbeck=Rennen. Zobten ſiegte leicht
gegen Aeronaut. Auch das Spree=Rennen nahm mit
dem knappen Erfolg von Albert einen unerwarteten
Ausgang. Die genauen Reſultate waren: Beberbeck=
Rennen. 3800 Mark, Diſtanz 1200 Meter. 1. Herrn
K. von Goſſow=Schönborns Zobten (Shurgold), 2.
Aeronaut (Miller), 3. Meluſine (Childs). Pl. 18, 24,
17110. Unpl.: Old Girl (4.), Haſcham, Südpol,
Glück=
auf, Leon Chandon, Ocean, Kalif, Herzog II. Leicht
2 Lg. bis Kopf. — Harzburg=Handicap. 6200 Mark,
Diſtanz 2200 Meter. 1. Graf E. Treubergs Peter und
Paul (Liſter), 2. Lockenkopf (A. Schläfke), 3. Capella
(C. Aylin). Pl. 16, 23, 18:10. Unpl.: Debet (4.),
Pe=
rennis, Flittergold, Wer weiß, Erbſchaft, Cape
Com=
mon, Orphir. Sicher ¾ Lg. bis=Hals. — Pathos=
Ren=
nen. 3800 Mark, Diſtanz 1800 Meter. 1. Mr. E. S.
Godfreys Queckſilber (O. Teichmann), 2. Nogi (Leiß),
3. Eſto (Herzfeld). Pl. 16, 24:10. Unpl.: Abgott (4.),
Laſt Hope. Leicht 5½—4—1 Lg. — Sporn=Rennen.
16000 Mark, Diſtanz 1000 Meter. 1. Königl.
Haupt=
geſtüt Graditz’ Angoſtura (Bullock), 2. Harzburgerin
bes, mit großem Können gemaltes Bild „Karren im
Waſſer” in dem der Künſtler wie auch in ſeinem „
hol=
ländiſchen Kanalbild” eigene Wege geht und reiſe,
moderne Arbeiten liefert. — Auch F. H. Zimmer,
der noch mehr impreſſioniſtiſche Wege wandelt,
ver=
mag gut zu beobachten und zu kolorieren, und H.
Thoeren gibt in ſeinem, im Kolorit zwar etwas
kalten, aber ſtimmungsvollen „Vorfrühling” eine
be=
achtenswerte Arbeit, ebenſo Otto v. Groote, deſſen
Waldlandſchaft mit dem Fuchs recht gut beobachtet und
wie auch der „Märkiſche Waldſee” mit beachtenswertem
Können koloriert iſt. In letzterem ſtört allerdings eine
gewiſſe Härte, umſomehr als es ſonſt ſehr locker ge=
malt iſt.
Mit einer Anzahl der Eigenart der Technik gerecht
werdenden Aquarellen, die auch gute koloriſtiſche
Be=
gabung verraten, ſind vertreten Paul
Branden=
burg, der die Klippen allzu großer Buntheit in ſeinem
Waldweg noch geſchickt umſchifft, im „Fichtengrund‟
und in „Waldeinſamkeit” jedoch nicht frei von
ſtören=
der Härte iſt, und H. Hacker, von deſſen Bildern
das=
ſelbe geſagt werden kann.
Von Profeſſor Reifferſcheid ſind ein paar
techniſch ſehr fein gearbeiteter, mit hervorragendem
Können gezeichneter Radierungen ansgeſtellt, die in
der Beherrſchung der Linie und der Kunſt der
Ans=
drucksfähigkeit und Charakteriſierung mit wenigen
Strichen den Meiſter verraten. Mit Einſchränkungen
ließe ſich das auch von H. Keuth ſagen.
M. Volkers „Rheiniſche Bauern” ſind mit Kraft
und Friſche gemalt und fein charakteriſiert, hingegen
darf ſein „Auf Beſuch” nach mehr als einer Richtung
hin beanſtandet werden. Ebenſo laſſen die Bilder von
C. Jutz jr. noch die künſtleriſche Reife vermiſſen, doch
iſt unverkennbar gutes Talent vorhanden. Dieſes
ſpricht auch aus H. Kummerfelds Stilleben
„Aepſel” ein Bild, das bei ſorgfältigerer
Durcharbeit=
uing einen höheren Grad künſtleriſcher Bollendung
er=
eicht hätte.
Von den Landſchaftern verdienen noch
hervorge=
hoben zu werden A. Schlüter, der mit einer Reihe
größerer Bilder — Moorſtudie, Pappelwäldchen,
Heide=
dorf und Hütte mit Birken — durchweg gut beobachtete
und mit gutem Können gemalte Landſchaften, ehrenvoll
vertreten iſt. Dann Erwin Günter, der in ſeinem
großen Bilde „Böiges Wetter” die Charakteriſtik der
dicken dunſtiggrauen Luft über den Waſſern gut erfaßt
hat und auch eine koloriſtiſch ſehr intereſſante Arbeit
lieferte.
Last not least ſind noch ein paar Interieurs und
Porträts zu nennen, von denen Murdfields
„Briefleſerin” und C. Mückes „Spielerei” wohl in
der originellen Licht= und Farbenbehandlung die
inter=
eſſanteſten, künſtleriſch aber keineswegs einwandfreie
Arbeiten ſind. Zu beanſtanden iſt die Härte des
Kolorits und die Schärfe der Zeichnung in den vom
Licht getroffenen Partien. So iſt die Lichtwirkung nie
im Verhältnis zu den übrigen Partien des
Innen=
raumes. „Schwere Stunden” des letzten Künſtlers
möchte ich höher einſchätzen. — C. Haver trifft den
Ton des Interieurs in einem Bilde „Einſam” viel
beſſer. Auch die alte Frau iſt ſehr fein gemalt. Ebenſo
F. H. Zimmers in guter Charakteriſtik gemalter
„Alter Mann mit Pfeife‟. — Auch V. Gebhardts
Studienkopf „Apoſtel” ein ſcharf charakteriſiertes
Asketenhaupt, und die „Studie zur Bergpredigt‟.
zeugen von gutem Können. Mit E. Friſches und
Magda Kroemer’s recht gut und ſchön gemalten
Stilleben dürften die Künſtler alle Erwähnung
ge=
funden haben. Dann hängt im Parterreraum noch
ein reizender Studienkopf, eine reife Arbeit des
Darmſtädter Prof. Hölſcher.
Im Treppenhauſe ſteht eine Gruppe von reizenden
Kleinbronzen, ſämtlich tüchtige und feinkünſtleriſche
Arbeiten von F. Cauer, Fleiſchhauer und A.
Baucr, die ſich mit einem Geſamtlob begnügen
M. St.
uigen.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910
Seite 6.
(Shurgold), 3. Salvator (Spear). Pl. 12, 24:10. Unpl.:
Bluff, Nama (4.), Wala. Verhalten ½—1½—3 Lg.
Maiden=Rennen. 3800 Mark, Diſtanz 1600 Meter.
1. Herren A. und C. von Weinbergs Großherzog
(Childs), 2. Graphit (Warne), 3. Violetta I. (Schläfke).
Pl. 11, 14:10. Unpl.: Rohrſperling (4.), Gondel, Norne.
Gegenwehr 2—1 Lg. — Spree=Rennen. 3800 Mark,
Diſtanz 1200 Meter. 1. Graf B. Bninskis und Herrn
O. Kampfhenkels Albert (Shurgold), 2. Reichsritter
(Schläfke), 3. Spießer (Childs). Pl. 32, 22, 23:10.
Unpl.: Prärie (4.), Sklavenjäger, Sobden, Temps
perdu, Sprottau, Quote. Scharfer Kampf ½—1½ Lg.
— Sommer=Handicap. 5000 Mark, Diſtanz 1400 Meter.
1. Graf L. Henckels Littoral (Bullock), 2. Queenie
(Miller), 3. Julius Zäſar (Schläfke). Pl. 24, 42, 57.10.
Unpl.: Firlefanz II., Elſe II., Oos, Jor, Fee,
Bel=
ſazar, Giſela, Grane Salve, Abendſonne. Leicht 1½ bis
½ Lg.
— Die Rad=Weltmeiſterſchaften, die am
Sonntag in Brüſſel ihren Anfang nehmen, verſprechen
nach den vorliegenden Meldungen in allen
Konkur=
renzen intereſſante Kämpfe. Neben Belgien iſt
Frank=
reich, Italien, Holland, England, Amerika, Dänemark
und Deutſchland vertreten. Am erſten Tage werden
die beiden Meiſterſchaften der Amateure über 1 und
100 Kilometer entſchieden und außerdem die
Aus=
ſcheidungsläufe der zum erſten Mal ausgetragenen
Weltmeiſterſchaft für Motorräder, ſowie ein
Handi=
cap über 800 Meter ausgefahren. In den beiden
Ama=
teurmeiſterſchaften ſtarten für Deutſchland K. Neumer=
Dresden, Martens=Berlin, Dante=Leipzig und Rode=
Mainz (kurze Strecke), ſowie Dante=Leipzig, Dreſcher=
Mainz und Reich=Berlin (100 Kilometer). Die
gefähr=
lichſten Gegner der Deutſchen in der kurzen Strecke
ſind der vorjährige Sieger Bailey=London, ferner die
Franzoſen Texier und Seguignaud und der Däne
Nielſen. In der 100 Kilometer=Meiſterſchaft treffen
die deutſchen Vertreter u. a. auf den vielfachen
Welt=
meiſter Leon Meredith=London, Roos=Holland und
Delbor=Frankreich. Im großen und ganzen beſitzen
die deutſchen Amateure wenig Ausſichten und ebenſo
hat der Berufsfahrer Theile=Berlin, der einzige
offi=
zielle Vertreter Deutſchlands, in der 100 Kilometer=
Meiſterſchaft den Franzoſen Seres, Lavalade und
Pa=
rent gegenüber einen ſehr ſchweren Stand.
Hervor=
ragend werden die deutſchen Farben in der
Flieger=
meiſterſchaft der Berufsfahrer durch Rütt und Otto
Meyer vertreten. Zu ihren Gegnern gehören u. a.
Friol, Ellegaard und Dupre.
sr. Zum Automobil=Rennen von
Oſtende ſind zahlreiche deutſche Wagen gemeldet
worden, und zwar 13 von 39 eingeſchriebenen
Kon=
kurrenten. In der Klaſſe für Rennwagen ſtarten u. a.
v. Lengerke und Hardy auf Germann, Heim auf Benz,
Jenatzy auf Mercedes und Pabſt auf Opel.
Außer=
dem wurden zwei Gaggenau=Wagen gemeldet. In der
Klaſſe der Tourenwagen werden ſich u. a. Mercedes
Opel und Benz mit mehreren Wagen beteiligen. Auch
für das am 20. und 21. Juli ſtattfindende Automobil=
Meeting von Boulogne=ſur=Mer wurden mehrerc
deutſche Wagen genannt. Es konkurrieren dort u. a.
Jörns mit einem Opel=Wagen des Prinz Heinrich=
Typs, Horner und Sabbe mit Benz=Wagen.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
An die Herren Automobiliſten!
Die Vorſchrift der Behörde, daß Automobile innerhalb
der Stadt nur mit 15 Kilometer Geſchwindigkeit fahren
dürfen, wird leider ſehr wenig beachtet. Die
Rückſichts=
loſigkeit der Automobilfahrer wird ſtändig größer. Gerade
in den warmen Tagen iſt es wohl recht und billig, zu
ver=
langen, daß die Automobile innerhalb der Stadt langſam
fahren, um nicht 100 Meter langen Staub in den Straßen
aufzuwirbeln, dem die Paſſanten ausgeſetzt ſind. Es
wird wohl keiner der Herren Automobiliſten behaupten
können, daß er von dieſer Rückſichtsloſigkeit nichts weiß,
oder liegt darin ein beſonderer Stolz, wenn die ganze
Heidelberger Straße in eine Staubwolke umgewandelt
wird? Wenn in Vorſtehendem von Rückſichtsloſigkeit die
Rede iſt, ſo entſpricht dieſer Ausdruck noch längſt nicht
dem Verhalten der Automobiliſten außerhalb der Stadt,
und zwar auf den Chauſſeen. Schreiber dieſes konnte vor
kurzem beobachten, daß ein Automobil in vollem Tempo
über eine ſchmutzige Chauſſee fuhr, ſo daß der
Straßen=
ſchmutz zu beiden Seiten aufſpritzte. Es war an einem
Sonntagmorgen, als die Paſſanten, allem Anſchein nach
aus einem Kirchdorf, ihrem Heimatsdorfe wieder
zugin=
gen und mußten es ſich gefallen laſſen, daß ihre ſchönen
Sonntagskleider von unten bis oben mit dem Schmutz
beſudelt wurden. Dieſer Fall wird kaum vereinzelt
da=
ſtehen. Jedenfalls entſpricht ein ſchärferes Vorgehen der
Polizei gegen ſolche Vorkommniſſe den Wünſchen der
Stadteinwohner.
II.
Vermiſchte3.
— Die Zentral=Auskunftsſtelle für
Auswanderer in Berlin W. 9,
Schelling=
ſtraße 4, hat im zweiten Vierteljahr 1910 (1. April bis
30. Juni) in 4039 Fällen Auskunft an
Auswanderungs=
luſtige erteilt, und zwar in 3173 Fällen ſchriftliche und
in 866 Fällen mündliche. Unter den fremden
Aus=
wanderungs=Gebieten ſteht Argentinien mit 616
An=
fragen an der Spitze; dann folgen Süd=Braſilien mit
476, die Vereinigten Staaten von Amerika mit 377,
Kanada mit 272, Queensland mit 116, Chile mit 108,
Braſilien im allgemeinen mit 87, Mittel=Braſilien mit
78, Paraguay mit 63, Britiſch=Südafrika mit 50,
Me=
xiko mit 47 uſw. Von den 2422 Anfragenden, die ihr
Alter angaben, waren 280 weniger als 20 Jahre, 1587
zwiſchen 20 und 30, 432 zwiſchen 30 und 40, 104 zwiſchen
40 und 50 und 19 über 50 Jahre alt, und von den 3228
Frageſtellern, die Angaben über ihren Perſonenſtand
machten, waren 2299 ledig, 905 verheiratet und 24
ver=
witwet. Nach dem Berufe waren unter den
Anfragen=
den am ſtärkſten die Kaufleute, Handwerker und
Land=
wirte vertreten. Von den Anfragenden bezeichneten
ſich 391 als mittellos, während über tauſend zum Teil
über recht erhebliche Summen verfügten; z. B. 40 über
10000 Mark, 38 über 15000 Mark, 16 über 20000 Mark.
15 über 25000 Mark, 22 über 30000 Mark, 9 über 50000
Mark, 8 über 60000 Mark, 6 über 100000 Mark uſw.
bis zu 800000 Mark hinauf. Von den Anfragen kamen
aus Preußen 2639. An der Spitze der übrigen
Bun=
desſtaaten ſtehr das Königreich Bayern mit 299, es
fol=
gen Sachſen mit 244, Württemberg mit 144, Hamburg
mit 117, Baden mit 98, Elſaß=Lothringen mit 73,
Heſſen mit 37, Braunſchweig mit 36, Mecklenburg=
Schwerin mit 20, Bremen mit 18, Oldenburg mit 16,
das Großherzogtum Sachſen mit 14, Anhalt mit
11 uſw.
— Der Lutherverein zur Erhaltung
deutſcher evangeliſcher Schulen in
Oeſter=
reich hat es unternommen, Bauſteine zuſammenzutragen
zu einem großen Denkmal für Luther, das er bis zum
Re=
formations=Jubiläum 1917 vollenden möchte; er will
eine Million zuſammenbringen aus freiwilligen
Gaben des geſamten deutſch=evangeliſchen Volkes. Die
Zinſen dieſes Kapiatls ſollen den großen, immer neuen
Nöten abhelfen, mit denen die deutſch=evangeliſchen
Schu=
len Oeſterreichs kämpfen, die Schulen, die ihrem ganzen
Weſen nach die berufenen Schützer und Pfleger deutſcher
und evangeliſcher Art ſind. Schon iſt der Grundſtein zu
dem Lutherdenkmal gelegt, ein Grundſtock zu der Luther=
Spende zum Reformations=Jubiläum iſt vorhanden. Die
Bauſteine beſtehen in Summen von 100 Mark. Dieſe
Sum=
men können auch in jährlichen Teilzahlungen entrichtet
werden. Auch mehrere Perſonen können ſich verbinden,
um einen Bauſtein zu ſtiften. Meldungen und
Geldſen=
dungen werden erbeten an den Kaſſierer des
Arbeitsaus=
ſchuſſes für die Errichtung der Luther=Spende, Lehrer
Gäbler, Dresden=A., Ludwig Richter=Straße 21.
Literariſches.
— Von der Königin Luiſe handelt ein
ausgezeich=
neter, glänzend illuſtrierter Aufſatz aus der Feder des
bekannten Geſchichtsſchriftſtellers Dr. Heinrich Siebert.
den wir in der Zeitſchrift „Zur Guten Stunde‟
Heft 24 (Deutſches Verlagshaus Bong u. Ko.,
Ver=
lin W. 57, Preis des Vierzehntagsheftes 40 Pfg.)
fin=
den. Dasſelbe Heft enthält zwei zeitgemäße,
ſpan=
nende Artikel, „Die ſpeiſewirtſchaftlich wichtigſten
Küchen= und Gewürzkräuter unſerer Hausgärten”,
ſo=
wie eine hygieniſche Plauderei „Luft und Staub” von
Dr. A. Guthmann. Die beiden Romane, Klitſcher,
„Sie war des andern”, und Dreſſel, „Auf weißer
Erde” ſorgen für einen ſpannenden und gediegenen
Leſeſtoff. Ebenſo bringt die Abteilung „Erfindungen
und Entdeckungen” auch diesmal viel Belehrendes
und Wiſſenswertes aus dem Gebiete der
Naturwiſſen=
ſchaft und Technik. Beſonders erwähnt ſei eine
Wür=
digung des großen, jüngſt verſtorbenen
Tuberkuloſe=
forſchers Robert Koch. In der Rubrik „Für unſere
Frauen” findet die Leſerin wiederum wertvolle
wirt=
ſchaftliche Winke für Küche und Haus.
— Karte vom Schwarzwald. Maßſtab
1: 400 000. Preis in Umſchlag 50 Pfg. Otto Weber
Verlag, Heilbronn a. N. — Die handliche Karte in
Taſchenformat erweiſt ſich als ein praktiſcher und
zu=
verläſſiger Ueberſichtsplan des geſamten
Schwarzwald=
gebiets, der bei Fuß=, Rad= und Wagentouren dem
Schwarzwaldreiſenden gute Dienſte leiſtet.
Die „Techniſchen Monatshefte” (Stuttgart
Franckhſche Verlagshandlung) haben ihren Leſern als
Gabe ein Büchlein beſchert: Dr. G. Biedenkapp,
Mar Eyth, ein deutſcher Ingenieur und
Dichter. — Solche biographiſche Skizzen, die mit
warmem Gefühl und Verſtändnis für das Leben und
Streben deſſen geſchrieben ſind, den ſie ſchildern, bilden
das beſte Mittel, ſich mit einem Dichter vertraut zu
machen. Denn durch ſolch kurze und knappe
Dar=
ſtellung, die für uns alles Weſentliche auslieſt und alles
Unweſentliche ausſchaltet, kann man in unſerer
haſten=
den Zeit am eheſten feſtſtellen, ob man ein perſönliches
Verhältnis zu einem Schriftſteller gewinnen kann oder
nicht.
Die Karte vom Bodenſee, Rhein und
Vregenzerwald, die der Geographiſche
Karten=
verlag Bern ſoeben herausgegeben hat, ſtellt die
Neu=
bearbeitung der von Profeſſor Becker geſchaffenen
Bodenſeekarte dar, bei der das Gebiet um den ganzen
Bregenzerwald erweitert worden iſt. Die ſchon bei der
früheren Karte verwendete und bewunderte
Relief=
manier hat hier noch mehr gewonnen. Die
Bodenſee=
karte iſt ein kartographiſches Meiſterwerk, das berufen
iſt, bei Einheimiſchen und Fremden das Intereſſe für
das impoſante „Schwäbiſche Meer” und ſeine
abwechſe=
lungsreiche, ſchöne Umgebung zu fördern. Die Karte
koſtet nur 2 Mark.
— Die Kleinwelt des Süßwaſſers. Ein
Lehr= und Leſebuch von R. H. Francé. Mit 382 Figuren
auf 50 Tafeln und Textabbildungen. Leipzig, 1910.
Verlag von Theod. Thomas. Preis 2 Mk., eleg.
geb. 2,80 Mk. — Der Verfaſſer bietet hier ein Werk, das
nicht mit Phraſen und Schönrederei zu blenden ſucht
was man heute ſo vielfach unter „populärer
Natur=
wiſſenſchaft” angeboten erhält, ſondern er gibt von
A bis 2 Arbeitsanleitungen, einen ſyſtematiſchen
Lehr=
gang, wie man durch eigenes Forſchen in der ſo
reiz=
vollen Kleinwelt der Heimat ſich als
Liebhabernatur=
forſcher in dem edlen Sinn betätigen kann, wie es das
18. Jahrhundert verſtanden hat.
Darmſtadt, 16. Juli.
* Unfall. Geſtern abend gegen 7 Uhr fuhren zwei
Transportzüge der Schneiderſchen Betriebsbahn am
Bahn=
hofsneubau unter dem Uebergange der Griesheimer
Chauſſee aufeinander. Der von den Pulverhäuſern
kom=
mende Zug führte Arbeiter mit ſich, der andere hatte nur
leere Wagen. Da die Strecke eingleiſig und gerade unter
dem Uebergange eine Kurve iſt, haben die Führer der
Lokomotiven anſcheinend einander nicht geſehen. Der
An=
prall war ziemlich heftig, an beiden Maſchinen wurden
die Puffer abgerannt. Der Heizer der einen Maſchine
namens Breitwieſer aus Beſſungen wurde gegen
den Keſſel gedrückt und erhielt Quetſchungen an
Unter=
leib und Bruſtkorb. Ferner erhielt ein Arbeiter Verletzunger
am Kopfe; die anderen kamen mit dem Schrecken davon.
Die Verletzten wurden mittels Krankenautomobils nach
dem ſtädtiſchen Krankenhaus verbracht. — Gegen 8¼ Uhr
waren die Wagen und Maſchinen wieder in die Gleiſe
gehoben.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 15. Juli. Fürſt und Fürſtin von
Bülow ſind heute morgen hier eingetroffen.
* Wiesbaden, 15. Juli. Die hieſige
Kriminal=
polizei verhaftete eine gewerbsmäßige Betrügerin
und Hochſtaplerin, die ſeit einiger Zeit in den
Bade=
orten der Umgegend Gaſtrollen gab und in den Hotels
wohnte. Sie ließ ſich aus den Geſchäften größere
Poſten Waren kommen und verſchwand ſpäter ohne
Bezahlung. Die Verhaftete iſt die 27jährige Frau M.
Marterſteig aus Köln
* Metz, 15. Juli. Der Unfall auf der Moſel,
bei dem 2 Vizefeldwebel ertranken, iſt bei Wadrineau
paſſiert, wo der Kahn in die Strömung geriet und das
Wehr hinabſtürzte. Die Frau und das Kind haben bei
dem Aufſchlagen auf das Wehr ſehr ſchwere
Verletz=
ungen erlitten.
** Münſter (Weſtfalen), 15. Juli. Im
Zuſammen=
hana mit der Verhaftuna des Antiauitätenhändlers
Nummer 164.
Max Heimann verhaftete die Staatsanwaltſchaft
den techniſchen Sekretär bei der Provinzialverwaltung,
Aſſiſtenten des Provinzialkonſervators Viktor Batteux;
er iſt dringend verdächtig, dem Heimann bei ſeinen
Fälſchungen Beihilfe und Vorſchub geleiſtet zu haben.
* Beuthen, 15. Juli. Die Blättermeldung aus
Przelaike, daß ein elfjähriger Knabe beim
Ueber=
ſchreiten der Brinitze am 9. Juli von einem ruſſiſchen
Grenzpoſten erſchoſſen worden ſei, beruht auf
Er=
findung.
* Wien, 15. Juli. Auf den großen Holzplätzen der
Staatsbahnwerkſtätten zwiſchen Florisdorf und
Jed=
leſer iſt in der vergangenen Nacht ein großer
Brand ausgebrochen, der erſt nach mehrſtündiger
Arbeit gelöſcht werden konnte. Der angerichtete
Scha=
den wird auf 150000 Kronen geſchätzt.
* Paris, 15. Juli. Das belgiſche
Königs=
paar wurde heute vormittag im Pariſer Rathauſe
feier=
lich empfangen und hat im Elyſée an einem intimen
Früh=
ſtück teilgenommen.
* London, 15. Juli. Der Forſchungsreiſende
Filch=
ner hatte geſtern in Edinburg mit Dr. Bruce, Leiter der
ſchottiſchen antarktiſchen Expedition, eine Unterredung.
Das Ergebnis der Beſprechung war, daß der 20.
Länge=
grad die Grenze beider Expeditionen bilden ſoll. Filchners
Bebiet iſt der Weddel=See, Bruce will öſtlich hiervon vor
gehen. Zu Ehren Filchners gab Bruce heute ein
Früh=
ſtück, wobei die bedeutendſten ſchottiſchen Geographen und
andere Gelehrte anweſend waren.
* Berlin, 15. Juli. Ein ſogenannter Schriftſteller
Eduard Hirſch ſuchte geſtern, wie ſchon gemeldet,
durch einen Mittelsmann vom Fürſten Guido=
Henckel von Donnersmarck 200000 Mark zu
erpreſſen, wurde aber von der Polizei, die
Kenntnis von ſeinem Plane erlangt hatte, vorher
ver=
haftet. Hirſch hatte als früherer Privatſekretär des
Fürſten Kenntnis von einem Prozeß, der von dem
Fürſten Donnersmarck gegen den Grafen
Donners=
marck geführt, aber durch einen Vergleich beigelegt
wurde. Die Vorgänge dieſes Prozeſſes hatte nun H.
vermiſcht mit allerhand Klatſch, zu einer Broſchüre
ver=
arbeitet, die er unterdrücken wollte, wenn ihm der
Fürſt 200000 Mark gebe. Mit der Ueberreichung der
Broſchüre betraute er merkwürdigerweiſe ſeinen
größ=
ten Feind, der der Polizei davon Mitteilung machte.
Scheinbar ging nun dieſer Mittelsmann auf den Plan
ein, und als geſtern Mittag die Aktion im Palais des
Fürſten am Pariſer Platz durchgeführt werden ſollte,
wurde Hirſch von der Polizei verhaftet.
H.B. Berlin, 15. Juli. Ein frecher
Bahn=
raub wurde auf der Strecke Berlin=Brüſſel verübt.
Einer Berliner Dame, die ſich auf der Reiſe nach=
Brüſſel zur Weltausſtellung befand, iſt auf noch
un=
aufgeklärte Weiſe, jedenfalls auf der Fahrt im Zuge,
ein Koffer geöffnet worden, aus dem der geſamte
Schmuck der Dame geraubt wurde.
— Nürnberg, 15. Juli. Bei einem furchtbaren
Wol=
kenbruch in Allensberg in Mittelfranken hat der
Blitz an mehreren Stellen gezündet; durch die
Waſſer=
maſſen wurden die Straßen vielfach aufgeriſſen und die
Ernte vernichtet. Viele Häuſer drohen einzuſtürzen. —
Aus Gram über das Nichtbeſtehen des Seminarexamens
warf ſich geſtern der Seminariſt Portig vor den=
Schnell=
zug München=Bamberg und wurde getötet.
— Leipzig, 15. Juli. Bei den ſchweren Gewittern,
die geſtern über Sachſen niedergingen, wurde in Engelss
dorf bei Leipzig ein Geſchäftsmann vom Blitz gelähmt,
In Königsfeld wurde ein Geſchäftsmann vom Blitz
er=
ſchlagen. In Jochſtadt im Erzgebirge wurde eine 28
jäh=
rige Frau vom Blitz getötet.
* Wien, 14. Juli. Im dritten Wiener Bezirk,
Faſan=
gaſſe 36, ſtürzte heute, wie ſchon gemeldet, das oberſte
Stockwerk eines faſt vollendeten Neubaues ein. Das
Haus iſt noch nicht bewohnt, im vierten Stockwerk wurde
jedoch ein einfenſtriger kleiner Raum als Magazin für
eiſerne Bettſtellen benutzt. Der größte Teil des
Ziegel=
materials war jedoch noch feucht und brach unter dem
Druck der eiſernen Bettſtellen. Das ganze Gewölbe ſtürzte
deshalb ſamt den Bettſtellen in die Tiefe durch das
Stie=
genhaus in den Keller. Das Stiegenhaus und die
an=
grenzenden Teile des Gebäudes wurden demoliert. Im
Parterre des Hauſes arbeiteten neun Perſonen, die von
den Schuttmaſſen vollſtändig bedeckt wurden. Die Bergung
geſtaltete ſich ſehr ſchwierig. Acht Arbeiter wurden ſchwer
verletzt unter den Trümmern hervorgezogen, eine
Arbei=
terin war bereits tot.
— London, 15. Juli. Die Fallſchirmkünſtlerin
Spen=
cer, die Ende voriger Woche abſtürzte, iſt geſtern
ge=
ſtorben.
— Kriſtiania, 15. Juli. In Frederiksſtad iſt eine
bös=
artige Milchvergiftung ausgebrochen. Gegen 70
Fälle wurden feſtgeſtellt; man vermutet, daß einige tödlich
verlaufen.
Warſchau, 15. Juli. Der Schnellzug Warſchau=
Berlin iſt geſtern früh bei Skierniewice auf einen Güterzug
geſtoßen, beide Lokomotiven wurden ſchwer beſchädigt,
2 Schaffner lebensgefährlich und einige Paſſagiere leicht
verletzt. Die Urſache iſt Fahrläſſigkeit der
Signalbedie=
nung, während Beamte abweſend waren.
Briefkaſten.
Rat 101. Das Gewerbegericht iſt für im
land=
wirtſchaftlichen Betriebe beſchäftigte Perſonen nicht
zuſtändig. Es iſt Klage beim zuſtändigen Amtsgericht
zu erheben.
Nummer 164.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Seite 7.
Mantel, Brille, Schleier und Hut
wird jede verſtändige Dame auf die Autofahrt
mit=
nehmen, dazu aber auch noch eine hochwichtige
Klei=
nigkeit: eine Schachtel Fays ächter Sodener
Mineral=
paſtillen. In derſtaubigen Luft und in demſcharfen
Zugwind ſind die kleinen Sodener unſchätzbare Helfer
gegen die Gefahr der Erkältung und gegen Reizungen
der Schleimhäute des Halſes. Die Schachtel koſtet
85 Pfg. und iſt überall zu haben.
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deren Neubau am Iſenburger Schloß alsbald
begonnen wird, beginnt mit dem diesjährigen
Winter=
ſemeſter ſchon am 24. Oktober.
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gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34 I. Tel. 1668. (C1028,10
ſie North British and Mercantile, Verſicherungs=
Aktien=Geſellſchaft mit Direktion für das deutſche
Reich in Berlin, welche am 11. November 1909 auf ein
100jähriges Beſtehen zurückblicken konnte, hatte nach dem
erſchienenen Rechnungs=Abſchluß pro 1909 in ihrem
Feuer=
verſicherungsgeſchäft ein günſtiges Gewinnreſultat und
eine befriedigende Weiterentwickelung zu verzeichnen. Die
bedeutenden Reſerven der Geſellſchaft von insgeſamt
M. 65 681 852, ſowie das Aktienkapital von M. 65 500000
bieten den Verſicherten mehr als ausreichende Garantien.
Zur Sicherheit der deutſchen Verſicherten hat die
Geſell=
ſchaft zur Verfügung des Kaiſerlichen Aufſichtsamtes für
Privatverſicherung zu Berlin bei der Reichshauptbank in
Berlin in deutſchen Staatspapieren M. 2696 400
hinter=
legt. Im deutſchen Geſchäft erhöhte ſich die Prämien=
Einnahme auf M. 5 627 020,66.
(14236
Familiennachrichten.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Geſtern abend 8 Uhr verſchied nach
länge=
rem mit Geduld ertragenem Leiden mein
lieber Bruder
(14259
Geheimerat
DrFiehn ich Eischlath
im 59. Lebensjahre.
Um ſtille Teilnahme bittet
Auguste Eisenhuth.
Darmſtadt, den 15. Juli 1910.
Blumenſpenden und Kondolenzbeſuche dankend
verbeten.
Auf Wunſch des Verſtorbenen findet die
Be=
erdigung in aller Stille ſtatt.
anaunnunusnnnnunnnnanannnnanunaan
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KUNSTL. GRABDENKMALE
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NIEDERRAMSTADTERSTRASSE 28.
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ATELIER FÜR GRAB MALKUNSTUND KUNSTGEWERBE.
I
(13555a)
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Die über
Rußland erſchienene Zyklone iſt im Vordringen nach
Weſten begriffen. Unter ihrem Einfluß und dem
Ein=
fluß der von der Zyklone ausgehenden
Randwirbel=
werden wir morgen ſtrichweiſe Regen zu erwarten
haben.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 16.
Juli: Warm, ſtrichweiſe Regen.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe aufrichtigſter Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meiner unvergeßlichen Gattin,
unſerer innigſtgel iebten Mutter, Schweſter,
Schwägerin und Tante
(*17438.
Margarete Morchel
ganz beſonders für die troſtreiche Grabrede des
Herrn Pfarrers Widmann, ſowie den Herren
Werkmeiſtern und Werkführern der
Eiſenbahn=
werkſtätte für die Niederlegung eines Kranzes
und die zahlreichen Blumenſpenden, ſagen wir
Allen unſeren herzlichſten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Ludwig Morchel.
Darmſtadt, 15. Juli 1910.
Todes-Anzeige.
Hierdurch die ſchmerzliche Mitteilung, daß
mein innigſtgeliebter, unvergeßlicher und
treu=
ſorgender Gatte, Vater, Bruder, Schwager
und Onkel
(14341
Leonhard Stilling
heute früh 6¼ Uhr, im kaum vollendeten
46. Lebensjahre, nach langem ſchweren, mit
großer Geduld ertragenem Leiden, ſanft
ent=
ſchlafen iſt.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Barbara Stilling, geb. Schäfer,
August Stilling.
Darmſtadt, 15. Juli 1910.
Die Beerdigung findet ſtatt: Sonntag, den
17. Juli, nachm. 4½ Uhr, vom Portale des
ſtädtiſchen Friedhofes aus.
Beſtellungen
auf das
„Darmſtädter
Tagblatt=
werden in der Expedition, ſowie von allen
Poſtanſtalten entgegengenommen.
Tageskalender.
Samstag, 16. Juli.
Sommernachtfeſt des Mozartvereins um 8 Uhr im
Saalbau.
Sommernachtfeſt des Geſangvereins „Liedertafel”
um 8½ Uhr im „Kaiſerſaal”.
Verkehrsverein: Gemeinſamer Beſuch der Ausſtellung
des Künſtlerbundes um 3 Uhr.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Ausſtellungsreſtaurant Roſenhof.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im „Heſſiſchen Hof”.
Konzert um 8 Uhr im „Schützenhof”
Konzert um 8 Uhr im Reſtaurant Bertſch.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo”
Preisſchießen des Schützenklubs „Komet” in Etlings
Bierhalle.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Sonntag, 17. Juli.
Sommerfeſt des Geſangvereins „Liederzweig” um
4 Uhr im Saalbau.
Vereins=Scheibenſchießen des Kriegervereins um
3 Uhr auf Stand 5 und 6 der Militärſchießſtände.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Perkeo”.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 18. Juli.
Hofreite=Verſteigerung des Otto Stier (Große
Ochſengaſſe) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Hofreiten=Verſteigerung des Lud. M. Schwarz
(Stift= und Lauteſchlägerſtraße) um 10 Uhr auf dem
Ortsgericht I.
Heugras=Verſteigerung von den Nachtweidewieſen
der Gemeinde Wixhauſen um 9 Uhr (Zuſammenkunft
auf der Frankfurterſtraße bei Los Nr. 1.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckereic!
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldacßel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſes
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
PilsnerDS C
Mlakenker —
Hell Exvort
Feilsverdrersvere
614a
Kurſe vom 15. Juli 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
3f. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,50
3½ Deutſche Reichsanl. . 83,25
84,70
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 102,20
93,30
3½ do. Conſols .
84,60
8 do. do.
A Bad. Staatsanleihe . . 101,75
94,00
do.
do.
85,40
Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,20
91,90
do.
83,30
do.
Hamburger Staatsanl. 101,30
Heſſ. Staatsanleihe . . 101,50
do.
91,40
do.
80,75
83,50
Sächſiſche Rente .
Württembergerv. 1907 101,90
92,75
do.
Bulgaren=Tabak=Anl. 101,50
Griechen v. 1887 . . 48,60
Italiener Rente .
½ Oeſterr. Silberrente . 98,00
do. Goldrente . . 99,20
do. einheitl. Rente 94,10
Portug. unif. Serie I 66,30
do, unif. Ser. III 68,10
do. Spezial. 11,50
Rumänier v. 1903 . . 101,60
do. v. 1890 . . 95,60
do. v. 1905 . . 90,70
4 Ruſſen v. 1880 ₰. . .. ₰ 92.20
Zf.
4 Ruſſen v. 1902 . 7.
4½ do. v. 1905 . .
3½ Schweden . . . .
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admin. v. 1903
4 do. unifiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente .
4 do. Staatsrente .
5 Argentinier . . . . . .
do.
4
4½ Chile Gold=Anleihe
5 Chineſ. Staatsanleihe
4½
do.
4½ Japaner . . . . . .
5 Innere Mexikaner . .
3
do.
4 Gold=Mexikan. v. 1904
5 Gold=Mexikaner . . . 100,10
InProz.
93,10
100,10
85,20
87,70
93,50
95,30
92,20
102,00
91,20
93,00
102,30
97,80
99,75
95,50
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=Paket=
141,75
fahrt ..
4 Nordd. Lloyd .
.108,50
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 122,00
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 116,90
4 Baltimore & Ohio . . 107,90
4 Gotthardbahn . . . —
InProz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 158½
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 21½
4 Pennſylvania R. R. 129,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 210,90
Werger=Brauerei
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 477,75
Fabrik Griesheim . . . . 259,00
.497,00
Farbwerk Höchſt .
Verein chem. Fabriken
Mannheim.
.324,10
112,20
Lahmeyer .
.160,10
Schuckert .
Siemens & Halske . . . 239½
Adlerfahrradwerke Kleyer 414,75
Bochumer Bb. u. Guß . . 230,00
.205½
Gelſenkirchen .
.189½
Harpener . . .
Phönix, Vergb. u.
Hütten=
betrieb .
. . 224,60
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ.
4 Pfälzer Prt. . . . . . 100,50
91,70
do.
3½
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. .
4 do. ſteuerfrei . 98,50
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,30
97,75
do.
4
do. alte . 81,80
3
5. Oeſterr. Südbahn . . 93,90
78,80
do.
4
56,00
do.
20/10
3 Raab=Oedenburger . .
90,50
Ruſſ. Südweſt.
4 Kronpr. Rudoljbahn . 98.50
In Proz.
S).
75,60
2¼0 Livorneſer .
79,40
4 Miſſouri=Paciſic
Bagdadbahn Mk. 408 86,70
5 Anatoliſche Eiſenb. . .
5. Tehuantepec . . . . . 102,00
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ. 166,80
Darmſtädter Bank 130,25
250,90
Deutſche Bank .
4 Deutſche Vereinsbank 127,70
Diskonto=Geſellſchaft . 185,80
156,75
Dresdner Bank .
Mitteldeut. Kreditbk. 119,70
Nationalbk. f. Deutſchl. 123,10
101,30
Pfälzer Bank . .
144,30
Reichsbank
Rhein. Kredit=Bank 139,40
Wiener Bank=Verein 136,80
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,20
. 92,30
do. S. 19.
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
90,50
do.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
92,20
do.
3½
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
91,10
do.
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,20
do. (unk. 1914) 91,00
3½
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,90
92.50
do,
3½
InProz.
Zf.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt .
91,60
3½ do.
100,90
4 Frankfurt .
96,00
do.
100,20
4 Gießen
3½ do.
4 Heidelberg . . . . . . 100,00
91,10
3½ do.
4 Karlsruhe
3½ do.
92,00
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim.
100,40
3½ do.
4 München .
.100,80
3½ Nauheim
92,00
4 Nürnberg . .
101,10
3½ do.
—
4 Offenbach .
3½ do.
4 Wiesbaden .
100,40
3½ do.
4 Worms . .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886. . 82,50
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner „ 100 135,40
5 Donau=Reg. fl. 100
3 Holl. Komm. „ 100 105,10
In Proz.
Sf.
3 Madrider Fs. 100
4 Meining. Pr.=Pfand=
135,60
briefe. .
4 Oeſterr. 1860er Loſe 173,25
.123,25
3 Oldenburger
2½ Raab=Grazer fl. 150 100,10
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
fl. 7 37,00
Augsburger
fl.
Braunſchweiger Tlr. 20 208,20
Freiburger Fs. 15
Mailänder Fs. 45 —
do.
Fs. 10 —
Meininger
Oeſterreicher v. 1864 „ 100 —
do. v. 1858 „ 100
Ungar. Staats „ 100 385,00
Venediger
Frs. 30 47,90
Türkiſche
„ 400 184,00
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns .
20,39
20 Franks=Stücke .
16,26
Oeſterr. 20=Kronen .
16,90
Amerikaniſche Noten
4,20
20,42
Engliſche Noten
81,20
Franzöſiſche Noten.
169,40
Holländiſche Noten .
Italieniſche Noten
80,65
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,10
Ruſſiſche Noten . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,15
Reichsbank=Diskonto
Reichsbank=Lombard=Zsf. 5%
Schneider’s grosser
Saison-Räumungs-Verkauf
Ludwigs-
Strasse 2
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Nummer 164.
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ſtand h
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Serie III
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Serie V
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Riffe der Liebe.
Ein Blankeneſer Roman
von Ewald Gerhard Seeliger.
(Nachdruck verboten.)
52)
Als Ewe in die Ladentür trat, ſaß Wilken Wobbe auf
dem Stuhl und hielt mitten im Wort inne. Frau Geſche
ſtand hinter der Toonbank und wies auf einen Brief, der
eben angekommen war.
Der iſt für Dich! ſprach ſie zu Ewe. Aus Hongkong!
Im Augenblick wandelte ſich Ewes Ausſehen, das
Blut ſchoß ihr in die blaſſen Wangen, ihre Augen
began=
nen zu leuchten und ihre Finger zitterten vor fieberhafter
Ungeduld, als ſie den Brief öffnete. Sie merkte gar nicht,
daß ihn eine fremde Hand geſchrieben hatte, ſie las, las
ſtockte plötzlich, wollte ſchreien, brachte aber keinen Laut
über die Lippen und brach bewußtlos zuſammen.
Wilken Wobbe konnte ſie gerade noch auffangen und
trug ſie aufs Bett.
Dann ſchickte ihn Frau Geſche zum Doktor.
Der kam auch bald, fühlte Ewe, die mit geſchloſſenen
Augen, bleich wie der Tod und regungslos in den Kiſſen
ruhte, den Puls, forſchte nach der Urſache, ließ ſich den
Brief zeigen, verordnete Fernhaltung jeder Störung,
ver=
ſchrieb eine beruhigende Medizin und verſprach, ſeinen
Beſuch morgen zu wiederholen.
Wilken Wobbe lief, ſo ſchnell ſeine alten Beine
ver=
mochten, in die Apotheke, holte den Heiltrank und half
Frau Geſche, die die Krankenwache übernehmen mußte,
im Laden und in der Wirtſchaft aus.
Während ſie vor Ewes Bett ſaß, bediente er die
weni=
gen Gäſte, die ſich gegen Abend in dem kleinen
Vorderzim=
mer einfanden.
Denn draußen im Garten konnte man nicht ſitzen, da
raſte der Sturm, der den Rücken des ſtetig wachſenden
Stromes peitſchte. Gerrit von Appen brachte ſeine
Ruder=
boote in Sicherheit. Der Strandweg war noch frei, der
niedrige Steg an der Mauer von Baurs Park aber war
längſt überflutet. Tiedje Ruſt machte in ſeiner Kajüte die
Luken dicht, die gegen den Wind ſtanden, ſteckte doch ſein
Viertel Echtes an, obwohl er keine Gäſte hatte, und wartete
auf die Schlüſſeldampfer von Hamburg. Doch die blieben
heute aus. Da ſetzte er ſich ſelbſt vor das Fäßchen, ſchlürfte
nach Herzensluſt, ohne ſich weiter um den Sturm zu
küm=
mern, und ſchaute bei jedem Glaſe durch die offene Tür,
die dem Wetter abgewandt war, nach Wilken Wobbe,
ſei=
nem guten alten Freunde, aus, der noch immer zögerte, zu
kommen.
Aber der hatte ſeinen Freund nicht vergeſſen. Endlich,
kurz vor elf Uhr, brachen Frau Geſches Gäſte auf. Da trat
er noch einmal auf den Zehen ins Krankenzimmer, wo
Ewes Mutter bei der abgeblendeten Lampe ſaß und gegen
den Schlaf kämpfte.
Wie geht’s mit ihr, fragte der Alte leiſe und blickte
ſcheu nach dem Bett; Ewe regte ſich noch immer nicht.
Beſſer! ſagte Frau Geſche und reichte ihm die harte
Gad. Se nid ſchon dndber vegdnntr, 3h pakf außh
meinen Mann auf See verloren!
Dann ſtapfte er den Strandweg hinunter und hatte
ſchwer mit dem Sturm zu ringen. Die kleinen Vorgärtchen
waren ſchon überſchwemmt, das Waſſer brauchte nur noch
einen halben Meter zu ſteigen, dann hatte es den
Strand=
weg erreicht. Augenblicklich ſtand es, obgleich der Sturm
immer heftiger ſchnob, denn es war Ebbe.
Wilken Wobbe ſah bei Tiedje Ruſt noch Licht
ſchim=
noch kräftiger an, doch als alter Lotſe war er das gewöhnt.
mern und ging über die Brücke. Hier packte ihn der Sturm
Haſt mich lange warten laſſen, rief ihm Tiedje Ruſt
entgegen, der noch immer allein ſaß und eben beim fünften
Schoppen angelangt war.
Hat ſeinen Grund! erwiderte Wilken Wobbe und
er=
zählte von Ewes Unglück.
Schlimm! meinte Tiedje Ruſt und füllte die Gläſer
friſch.
Dann tranken ſie ſchweigend, hüllten ſich in dichte
Rauchwolken und horchten auf den Sturm, der um die
Plankenbude heulte.
Dauert nicht mehr lange! ſprach Tiedje Ruſt und wies
durch die offene Tür. Mitternacht flaut er ſicher ab.
Wieder horchten ſie in die dunkle Nacht hinein, fühlten
das leichte Zittern und Schwanken unter ihren Füßen und
ſahen zuweilen den weißen Kamm einer Woge aus der
Schwärze aufleuchten.
Beinahe wie auf See! meinte Wilken Wobbe und ſtieß
mit ſeinem Freunde immer wieder an, denn das Fäßchen
Seite 10₰
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16, Juli 1910.
Nummer 164.
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war noch lange nicht leer, und Hilfe wollte ſich bei dem
Wetter nicht einſtellen.
Frau Geſche aber ſaß unterdeſſen übermüdet an Ewes
Bett und horchte auf ihre ſchwachen, fiebernden Atemzüge.
Draußen brüllte der Sturm und griff rauſchend in die
Bäume. Schwere Regentropfen klatſchten gegen die
Schei=
ben. Noch einmal wollte er alle Kraft zuſammennehmen.
Da erwachte Ewe endlich. Nur halb öffnete ſie die
Lider, und ihr Blick war wirr. Wie durch einen dichten
Nebelſchleier ſah ſie die Lampe und ihre Mutter. Die
ſprach ihr freundlich zu und flößte ihr ein paar Tropfen
der Medizin ein. Und ſie wirkten auch. Ewe ſchloß wieder
die Augen und ihr Atem wurde allmählich ruhiger und
ſtetiger.
Da ſtand Frau Geſche leiſe auf, ſchraubte die Lampe
ein wenig tiefer und legte ſich im Nebenzimmer aufs Bett.
Die Tür ließ ſie offen.
Auf dem Tiſche bei der Lampe aber lag aufgeſchlagen
der Brief Jaſper Dunts, der die harten Worte enthielt:
Dein Mann iſt tot und kommt nicht mehr wieder. Wir
haben ihn in Amoi begraben.
Und er kam doch wieder!
Um Mitternacht fuhr Ewe aus dem Schlaf und ſetzte
ſich auf. An der Tür tönte wieder ein leiſes Klopfen.
Das war Martin!
Sie mußte ihm öffnen.
Leiſe, um die Mutter nicht zu wecken, ſchlüpfte ſie aus
dem Bett, warf ihre Kleider über und taſtete ſich mit bloßen
Füßen und halbgeſchloſſenen Augen über die Steinflieſen
der Diele. Lautlos drehte ſie den Schlüſſel herum und
machte die Tür auf. Draußen auf der Schwelle ſtand
Martin Fock. Sie ſah ihn deutlich, obgleich es ſtockdunkel.
Eintreten wollte er nicht. Er tat auch den Mund nicht auf.
Nur die Hand ſtreckte er nach ihr aus. Willenlos folgte
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ſie ihm mit zögernden, unſicheren Schritten. Er wandelte
voran und zog ſie hinter ſich her. Seine kalten, naſſen
Finger fühlte ſie an ihrem Handgelenk. So gingen ſie
zu=
ſammen den Strandweg hinab. Ihr langes, aufgelöſtes
Haar flatterte hinter ihr her wie ein dunkler Mantel. Auf
die Dampfſchiffsbrücke, über deren Planken ſchon die
wei=
ßen Brecher ſchäumten, mußte ſie ihm folgen, hinauf auf
den zitternden Ponton.
Martin! ſtöhnte ſie, denn ſie fürchtete ſich vor den
Wellen.
Doch er gab ſie nicht frei, trat über die dünne
Sperr=
kette ins tiefe Waſſer hinein und riß ſie mit ſich.
Da ſchrie ſie gellend auf und verſank.
Wilken Wobbe ſprang ihr nach, aber er konnte ſie nicht
mehr retten.
Drei Tage ſpäter fand man die beiden am
Mühlen=
berger Strand. Wilken Wobbe hielt Ewes rechtes
Hand=
gelenk ſo feſt umklammert, daß man ihm die Sehnen
durch=
ſchneiden mußte. Sie wurden auch zuſamuen beerdigt.
Ganz Blankeneſe beteiligte ſich an dieſem Begräbnis.
Tiedje Ruſt warf ſeinem alten Freunde drei Hände
voll Sand auf den Sarg und dachte ſtill bei ſich: Wie lange
das wohl noch mit dir dauernd wird, bis ſie dich in die
kalte Erde ſcharren . . .
An dem anderen Grabe aber ſtand neben Frau Geſche
Surdorf, die trockenen Auges ins Leere ſtarrte, Gorch
Holmquiſt, und über ſeine aufgedunſenen Backen rollten
große, dicke Tränen. Die waren echt, denn er hatte die
Tote geliebt, ſtark und aufrichtig, wenn auch auf ſeine
eigene Weiſe.
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Guſchi, als Dame in Weiß, wurde von der
Hänge=
kommiſſion der großen Berliner Kunſtausſtellung
an=
genommen. Kurt Egloff, der auf dieſe Arbeit niemals
Hoffnungen geſetzt hatte, begann wieder an ſeine
Miſſion zu glauben und reiſte zur Eröffnung hinüber.
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Da fand er denn das Bild in der dunkelſten Ecke
hängen. Zwei Stunden blieb er davor ſtehen, bis ihm
die Beine ſteif wurden; keiner der zahlreichen
Be=
ſucher ſtellte ſich neben ihn. Das gab ſeiner
Selbſt=
achtung den Reſt. Geknickt kehrte er zu Frau Dora
Fedderſen zurück und hoffte nur noch auf die Firma
Geſterling u. Co., die mit Matthias Harms noch immer
im heftigen Kampfe lag.
Aber Diedrich Geſterling ſchaute nun
zuverſicht=
licher in die Zukunft. Jaſper Dunt erzielte mit der
„Eider” draußen an der chineſiſchen Küſte ſo
über=
raſchend gute Ergebniſſe, daß Diedrich Geſterling ſchon
in Erwägung zog, auch Franz Müſſigbrot mit der
„Stör” hinauszuſchicken. Doch er zögerte noch. Das
Herausziehen dieſes Dampfers aus der regelmäßigen
Fahrt konnte auf die Firma ein ungünſtiges Licht
werfen. Matthias Harms würde dieſes Manöver ſicher
als das Zeichen der beginnenden Erſchöpfung ſeines
Gegners gedeutet haben und zum letzten entſcheidenden
Streich ausholen. Dies wollte Diedrich Geſterling auf
jeden Fall vermeiden. Denn die unausbleibliche Folge
davon wäre Matthias Harms’ völliger Zuſammenbruch
geweſen. Außerdem hatte ſich der Frachtverkehr auf
der alten Linie ſo ſchnell gebeſſert, daß bei
einiger=
maßen rentablen Sätzen beide Firmen florieren
konnten.
Deshalb auch bot Diedrich Geſterling noch einmal
die Hand zum Frieden und ſchickte einen Unterhändler
zu Matthias Harms, um mit ihm eine Intereſſen=
Ge=
meinſchaft zu gründen.
Doch der blieb bei ſeiner Forderung: Ohne Harriet
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(14150a
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
N5 75.
Samstiag, 16. Zut.
1910.
Bekanntmachung.
Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht daß die geſetzlichen Ferien
des Kreis=Ausſchuſſes des Kreiſes Darmſtadt mit dem 21. ds. Mts. beginnen und
am 1. September ds. Js. endigen.
Während dieſer Ferien, welche auf den Lauf der geſetzlichen Friſten ohne
Ein=
fluß ſind, dürfen in öffentlicher Sitzung nur ſchleunige Sachen zur Verhandlung gelangen.
Darmſtadt, den 7. Juli 1910.
(13806ss
Der Kreis=Ausſchuß des Kreiſes Darmſtadt.
J. V.: v. Werner.
(13267a
Bekanntmachung.
Nachſtehend bringen wir die Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem
Truppen=
übungsplatz für die Zeit vom 5. bis 25. Juli ds. Js. zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 28. Juni 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppenübungsplatz Darmſtadt
für die 3
von Dauer
ſperrung
bis Die Abſperrung
erſtreckt ſich 18. Zui
18.
19.
20.
21. Somabdend
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Montag Feldartillerie 70 V. N. Ueber das ganze
. Abſperrgelände
Bekanntmachung.
Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß am
18. 19. 21. Juli l. Js. von 7½ Vorm. bis 70 abends
25.
20 nachmittags
26. 28. 29.
70 abends
2. 4. 5. Auguſt „
8. 3.
20 Mittags
11. 12.
70 Vorm.
Schießen mit ſcharfer Munition auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten wird.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nord=nordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich
„ Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich
„ Süden: Forſthaus-Steinacker-Steinhügel ausſchließlich
„ Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung uber Milcheswieſe-
Sau=
wieſe-Schreibertswieſe- Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegeſchranken und Warnungstafeln
ab=
geſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Verord=
nung Kreisamt Darmſtadt 25. IX. 1909, Kreisamt Offenbach a. M. 20. IX. 1909).
Darmſtadt, den 27. Juni 1910.
(12935a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Betreſſend: Geſuch des Friedrich Heyl von Darmſtadt um Genehmigung zur Anlage
einer Fabrik.
Bekanntmachung.
Friedrich Heyl beabſichtigt auf den Grundſtücken Flur 27, Nr. 60/10, 63¼10 und
63/10, gelegen zu Darmſtadt, Frankfurterſtraße, eine Fabrik, in welcher Blechgefäße
durch Vernieten hergeſtellt werden, zu errichten.
Pläne und Beſchreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Erſcheinen dieſes
in dem Amtsverkündigungsblatt an gerechnet, auf dem Bureau des Großherzoglichen
Kreisamts Darmſtadt ( Zimmer Nr. 32) zur Einſicht der Intereſſenten offen.
Etwaige Einwendungen ſind binnen dieſer Friſt bei Meidung des Ausſchluſſes
bei dem unterzeichneten Kreisamt vorzubringen.
(14258
Darmſtadt, den 11. Juli 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
Bekannt machung.
Auf Grund der Polizeiverordnung vom 12. Februar 1908 wird folgendes zur
öffentlichen Kenntnis gebracht:
Die Kreisſtraße von Eberſtadt nach Pfungſtadt vom Ortspflaſterende Eberſtad,
ab bis zur Sandbachbrücke gegen Pfungſtadt zu, mit den auf dieſe Strecke aufſtoßenden
Querwegen (letztere dicht an der Kreisſtraße) iſt wegen Ausführung von Kleinpflaſter
von Freitag, den 15. d. Mts., ab auf ca. 3 Wochen für ſämtliches Fuhrwerk
Automobile. Motorräder ꝛc. geſperrt.
Der Durchgangsverkehr hat den aufgeſtellten Tafeln entſprechend von Darmſtadt
über das Eſchollbrücker Kreuz nach Pfungſtadt oder von Darmſtadt über Eſchollbrücken
nach Hahn bezw. umgekehrt zu erfolgen. Nach Maßgabe des Fortſchreitens der
Pflaſter=
arbeiten wird die betreffende Teilſtrecke jeweils ſofort dem öffentlichen Verkehr übergeben.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen ſind nach §2 der genannten
Polizeiverordnung ſtrafbar.
Darmſtadt, den 2. Juli 1910.
(13800a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung.
Betreffend: Das Aushebungsgeſchäft im Kreiſe Darmſtadt pro 1910.
Es wird hierdurch zur Kenntnis der Intereſſenten gebracht, daß nach Anordnung
der Großherzoglichen Ober=Erſatz=Kommiſion im II. Bezirk der 49. Inſanterie=Brigade
das Aushebungsgeſchäft (Generalmuſterung) im Kreiſe Darmſtadt vom 27. Juli
bis 5. Anguſt l. Js. im Hauſe der Turngemeinde, Woogsplatz 5 hier, ſtattfinden wird.
Es haben zu erſcheinen:
I. Mittwoch, den 27. Juli 1910, vormittags 7½ Uhr:
1. Die als dauernd untauglich bezeichneten Militärpflichtigen, ſoweit denſelben
Ladung zugegangen iſt.
2. Die zum Landſturm I. Aufgebots vorgeſchlagenen Militärpflichtigen.
II. Donnerstag, den 28. Juli 1910, vormittags 7½ Uhr:
Ferner die zum Landſturm 1. Aufgebots vorgeſchlagenen Militärpflichtigen.
III. Freitag, den 29. Juli 1910, vormittags 7½ Uhr:
1. Ferner die zum Landſturm vorgeſchlagenen Militärpflichtigen.
2. Die zur Erſatz=Reſerve vorgeſchlagenen Militärpflichtigen.
IV. Samstag, den 30. Juli 1910, vormittags 7½ Uhr:
Ferner die zur Erſatz=Reſerve vorgeſchlagenen Militärpflichtigen.
V. Montag, den 1. Auguſt 1910, vormittags 7½ Uhr:
1. Ferner die zur Erſatz=Reſerve vorgeſchlagenen Militärpflichtigen
2. Die für brauchbar erklärten Leute des Jahrgangs 1908.
VI. Dienstag, den 2. Auguſt 1910, vormittags 7½ Uhr:
Ferner die für brauchbar erklärten Leute: a) des Jahrgangs 1908, b) des
Jahrgangs 1909.
VII. Mittwoch, den 3. Auguſt 1910, vormittags 7½ Uhr:
Ferner die für brauchbar erklärten Leute: a) des Jahrgangs 1909, b) des
Jahrgangs 1910 bis einſchließlich Los=Nr. 300.
VIII. Donnerstag, den 4. Auguſt 1910, vormittags 7½ Uhr:
Ferner die für brauchbar erklärten Leute: a) des Jahrgangs 1910, b) die
Ueberzähligen früherer Jahrgänge.
IX. Freitag, den 5. Auguſt 1910 vormittags 7½ Uhr:
Diejenigen von den Truppenteilen bei der Meldung zum Dienſtantritt als
un=
tauglich abgewieſenen Leute, welche Berechtigung zum einjährig freiwilligen
Militär=
dienſt beſitzen und ſich im Kreiſe Darmſtadt dauernd aufhalten und rechtzeitig vorher
bei mir angemeldet haben.
Im übrigen wird auf die jedem Militärpflichtigen ſpeziell zugegangene Ladung
verwieſen.
Alle Militärpflichtigen ꝛc. haben pünktlich zu den angegebenen Zeiten zu erſcheinen
und ihre Loſungsſcheine, bezw. ſonſtige Militärpapiere vorzulegen.
Diejenigen, welche ohne genügenden Entſchuldigungsgrund ſich vor der Ober=
Erſatz=Kommiſion nicht ſtellen, oder zu ſpät kommen, werden mit Geldſtrafe bis zu
30 Mark oder Haft bis zu 3 Tagen beſtraft. Auch können dieſelben unter Umſtänden
„vorweg” oder als „unſichere Dienſtpflichtige” ſofort eingeſtellt werden.
Die von der Erſatz=Kommiſſion wegen zeitiger Untauglichkeit „Zurückgeſtellten”
haben vor der Ober=Erſatz=Kommiſſion nicht zu erſcheinen.
Schließlich wird noch darauf hingewieſen, daß alle diejenigen Angehörigen von
Militärpflichtigen, welche auf Grund ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältniſſe
die Befreiung ihrer Söhne vom Militärdienſt in Antrag gebracht haben, ſich der Ober=
Erſatz=Kommiſſion an den Tagen vorzuſtellen haben, an welchen ihre Söhne bei der
Aushebung erſcheinen.
Darmſtadt, den 14. Juli 1910.
(14252a
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt.
Dr. Reinhart, Reg.=Rat.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 goldener Zwicker 1 vergoldete Broſche mit Damen=Photographie.
1 Segeltuch=Pferdedecke. 1 goldener Damen=Ring mit grünlichem Opal und 1 kleinen
roten Steinchen. 1 lange Spannkette. 1 ſilberne Herren=Remontofruhr. 1 ſchwarzſeid.
Damen=Schirm mit Metallgrif. 1 goldene Broſche mit 11 Perlen. 1 grau= und
gelb=
geſtreiſte Pferdedecke. 1 Granatbroſche in Goldfaſſung. 1 halbſeidener Damen=Schirm
mit braunem Griff. 3 Päckchen „Shampoon” 1 kleines Meſſer mit Silberſtiel. 1 kl.
Patent=Schlüſſel. 1 großer Schlüſſel. 1 Taſchentuch und 1 mittelgroßer Schlüſſel.
1 weißſeidener Damen=Schlivs mit breiter vergoldeter Nadel. 1 großer und 1
mittel=
großer Schlüſſel an einem Ring. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit einigen Pfennigen
Inhalt. 1 Kinder=Hut. 1 kleiner Schlüſſel. 1 mittelgroßer Schlüſſel. 5 Schlüſſel an
einem Ring mit der Nr. 5. 1 braunes wollenes Umhängetuch mit bunten Querſtreifen.
1 kleines ſchwarzes Ledertäſchchen mit Kette und Haken. 1 Zwicker mit Goldbügel, das
eine Glas fehlt. 1 Regenſchirm mit braunem Griff. 1 alter Schulatlas. 1 kleines
gelbes Portemonnaie mit einigen Pfennigen Inhalt. 1 Damen=Regenſchirm mit
braunem geraden Griff. 1 Damen=Regenſchirm mit gebogenem Griff. 1 ruſſiſcher
Studententanzpreis. Verſchiedene Schlüſſel. 1 Zwicker mit Nickelgeſtell. 1 langes
glattes ſilbernes Kettchen.
Verloren: 1 grüner Arbeitsbeutel mit 1 großen und 1 kleinen Schere und
verſchiedenen Handarbeiten. 1 Automobil=Luftpumpe und 1 große Zange. 1
gelblich=
brauner kleiner Bär (Kinder=Spielzeugl. 2 Herren= und 1 Damen=Schirm. 1 ſchwarzer=
Spitzenſchal. 1 Hundehalsband mit Marke. 1 Sparkaſſebuch. 1 goldene Herren=
Uhr=
kette, der Haken fehlt. 1 Brieſtaſche mit verſchiedenem Inhalt. 1 Brieſtaſche mit
Militärpaß und Studenten=Legitimationskarte, auf den Namen Tugmann lautend.
1 Regenſchirm mit braunem gebogenen Griff. 1 goldenes rundes Medaillon mit einem
Bild von einem jungen Paar. 1 Goldgürtel mit weißen Streifen und gelber Schnalle.
1 ſchwarzes Herren=Portemonnaie mit über 12 Mk. Inhalt und 1 Trauring, gez. F. R.
Pfingſten 1910. 1 weißes Kinder=Häubchen. 1 blaues Samt=Umhängetäſchchen mit
den Buchſtaben H. E. 1 Paket, enthaltend 3 neue Kinder=Schürzen. 1 Simili=Anhänger
mit Kinderbildnis. 1 brauner Damen=Schirm. 1 braunes Portemonnaie mit 7—8 Mk.
Inhalt. 1 Damen=Schirm mit braunem Griff (iſt in einem Laden verſehentlich
mit=
genommen worden). 1 goldene Broſche, 2 Reiſchen mit 10—12 Perlen beſetzt. 1 Aermel
von einem Frauenkleid, rot mit ſchwarzen Punkten. 1 braunes Portemonnaie mit
einem Zweimarkſtück. 1 Opernglas mit der Nr. 3145. 1 Zehnmarkſtück. 1 ſchwarzer
Herren=Regenſchirm mit gebogenem Griff. 1 ſchwarzes Portemonnale mit etwa 1,70
Mark Inhalt. 1 ſchwarzer geflochtener Damen=Gürtel mit ſchwarzer Schnalle. 1 ſilb.
Damen=Uhr mit Goldrand und langer füberner Kette. 1 gehäkelter ſchwarzſeidener
Arbeitsbeutel mit Inhalt.
Zugelaufen bei Privaten: 1 kleiner weißer Spitz.
Entlaufen: 1 Hund, Kreuzung von Dalmatiner und Fox. 1 Foxterrier, weiß
mit ſchwarz und braunen Abzeichen. 1 Fox=Tanterria, ſchwarz und roſtbraun. 1 weißer
Kater mit dunklen Abzeichen.
Entflogen: 1 Kanarienvogel. 1 rotgehämmerte Brieftaube, 1 rot und
weiß=
geſcheckte Brieftaube mit Ring. 1 kleiner grünlicher Papagei.
(14257
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—3 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund, 3 Pinſcher. 1 Dachshund (zugelaufen!
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 17. Juli, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupi= und Reſdenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
Rindfleiſch
Kalbfleiſch
Hammelfleiſch
Bruſt
Schweinefleiſch (Bratenſt.)
Bauchläppchen .
Kottelets u. geſalz. Fleiſch
Speck, geräuchert
kg 86 Pfg.
80
.90
90
60
92
86
96
110
Dörrfleiſch
. . per
Schinken m. Bein . . „
Rolſchinken
,
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen.
„
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt. „
½ kg 100 Pfg
110
130
90
2
Anlieferung von 2000 Zentner Koßs.
Mittwoch, den 20. Juli l. Js., nachmittags 5 Uhr,
ſoll im Bureau der unterzeichneten Stelle die Anlieferung von
1000 Zentner Zechen=Koks, ſowie
1000 Zentner Gas=Koks
in öffentlicher Submiſſion vergeben werden. Lieferungsbedingungen ſind auf der
Großh. Bürgermeiſterei Eberſtadt einzuſehen, woſelbſt auch die ſchriftlichen Angebote
bis zu genanntem Termin einzureichen ſind.
(14193fs
Die Preiſe ſind in Gewicht= und Maßeinheiten abzugeben.
Eberſtadt, den 12. Juli 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Eberſtadt.
Schäfer.
Heugras=Verſteigerung.
Nächſten Montag, den 18. Inli, vormittags 9 Uhr anfangend.
ſoll das Heugras von den Gemeinde=Nachtweidewieſen öffentlich meiſtbietend ver=
(14238
ſteigert werden.
Zuſammenkunft auf der Frankfurter Straße bei Los Nr. 1.
Wixhauſen, den 13. Juli 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei.
Pfaff.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Nummer 164.
Bekanntmachung.
Das 1. und 2. Ziel der
Gemeinde=
ſteuern für das Rechnungsjahr 1910 iſt,
bei Vermeidung der Mahnung, bis Ende
dieſes Monats an den Werktagen,
vor=
mittags von 8 bis 12½ Uhr, hierher zu
entrichten.
Im Intereſſe raſcheſter Abfertigung an
den Zahlſchaltern wird gebeten, die
Gel=
der abgezählt bereit zu halten. (14210a
Darmſtadt, den 11. Juli 1910.
Die Stadtkaſſe.
Koch.
Konkursverfahren.
In dem Konkursverfahren über den
Nachlaß des am 12. Oktober 1908
ver=
ſtorbenen Architekten Fritz Nick zu
Darm=
ſtadt iſt wegen Feſtſetzung des Honorars
der Gläubigerausſchußmitglieder eine
Gläu=
bigerverſammlung auf den
30. Juli 1910, vormittags 9 Uhr,
Zimmer 219, Neues Gerichtsgebäude am
Mathildenplatz, einberufen worden. (14277
Darmſtadt, den 12. Juli 1910.
Der Gerichtsſchreiber
Großherzoglichen Amtsgerichts I.
Mlädtiſche Schulzahnklimik
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags:
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5. (1508a
Bekanntmachung.
Montag, den 18. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Maurermeiſter Ludwig Martin
Schwarz und deſſen Kindern dahier
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IV 223 143 Hofreite
Holz=
hofſtraße, (jetzt Laute=
IV 222 528 Grabgarten
ſchlägerſtr.,
daſelbſt,
in unſerem Büro zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K91/10
Darmſtadt, den 16. Juni 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (D12320,1
Bekanntmachung.
Montag, den 18. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Maurermeiſter Ludwig Martin
Schwarz und deſſen Kindern dahier
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 331/100 244 Hofreite Stiftſtraße,
III 33½/100 54 Bleichplatz daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K90/10
Darmſtadt, den 16. Juni 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (D12321,1
Bekanntmachung.
Montag, den 18. Juli l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Otto Stier dahier
zuge=
ſchriebenen Immobilien:
Flur Nr. qm
II 88 72 Hofreite Große
Ochſengaſſe,
II 89¾/10 166 Hofreite daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K87/10
Darmſtadt, den 16. Juni 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (D12322,1.
Bekanntmachung.
Samstag, den 30. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Reſtaurateur Wilhelm
Fried=
richs Eheleuten dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
IV 456//10 208 Hofreite
Schloß=
gartenſtraße 11,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K24/10
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 17. Juni 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (D12323,1
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 10. Auguſt I. Js.
vormittags 10 Uhr,
ſollen die der Heinrich Müller Ehefrau,
Eliſe, geb. Wetzel, dahier zuſtehenden
Grund=
ſtücke:
Flur Nr. qm
35 1508¼/100 993 Hofreite
Liebfrauen=
ſtraße,
35 154¾/100 255¾/10 Zimmerplatz
Hein=
heimerſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K96/10
Darmſtadt, den 29. Juni 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (D13194,1
Bekanntmachung.
Montag, den 1. Auguſt l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Peter Franz Schweitzer
Ehe=
leuten dahier zuſtehende Hofreite:
Flur Nr. qm
IV 588¾/100 255 Beckerſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K97/10
werden.
Darmſtadt, den 30. Inni 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I
(D13236.2
Müller.
Bekanntmachung,
betr. Maßnahme zur Verminderung der Säuglingsſterblichkeit.
In den heißen Sommermonaten nimmt die Sterblichkeit unter den Säuglingen,
beſonders den künſtlich genährten, regelmäßig in erheblicher Weiſe zu.
Nach dem übereinſtimmenden Urteil der Aerzte iſt die Haupturſache dieſer
Er=
ſcheinung in dem Genuſſe verdorbener Milch zu ſuchen, die Darm= und
Magenerkrank=
ungen bei den Kindern hervorruft.
Wir haben deshalb mit Zuſtimmung der Stadtverordneten=Verſammlung unter
Zuhilfenahme eines Zuſchuſſes aus der Stadtkaſſe eine Einrichtung getroffen, durch die
denjenigen Einwohnern Darmſtadts, die nur über geringe Mittel verfügen, der Bezug
einwandfreier Milch in den heißen Sommermonaten erleichtert werden ſoll.
Es kann ſowohl ſteriliſierte Milch, wie auch gekochte und rohe Vollmilch,
be=
zogen werden.
Die ſteriliſierte Milch wird in 4 Sorten hergeſtellt:
I. Sorte, für Säuglinge im Alter von 1 Monat: ½ Milch, ½ Waſſer,
II.
4 Monaten: ½ Milch, ½ Waſſer,
III. „
„ 4—6 Monaten: ½ Milch, ½ Waſſer,
IV.
„ über 6 Monaten: Milch ohne Waſſerzuſatz.
Die Milch iſt ſteriliſiert, trinkfertig gemiſcht in Fläſchchen von ½ Liter und von
beſter Qualität. Zum Zwecke der Verabreichung braucht die Milch nur in dem
Fläſch=
chen entſprechend erwärmt und ſodann nach Entfernung des Verſchluſſes der — vorher
ſorgfältig gereinigte — Gummi=Sauger aufgeſetzt zu werden. Die Erwärmung der
Milch erfolgt am zweckmäßigſten durch Einſtellen des Fläſchchens in warmes Waſſer.
Umgießen der Milch in ein anderes Gefäß zwecks Erwärmung iſt unzuläſſig, weil ſchädlich.
Durch den ſtädtiſchen Zuſchuß konnte der Verkaufspreis eines Fläſchchens von
½ Liter Inhalt, wie folgt, feſtgeſetzt werden:
I. Sorte: II. Sorte: III. Sorte: IV. Sorte:
3 Pfg.
2 Pfg.
4 Pfg.
6 Pfg.
Die abgekochte, gereinigte Vollmilch wird in
1 Liter=, ½ Liter= und ½ Liter=Flaſchen
zum Preiſe von 24 Pfg. 12 Pfg.
verkauft.
6 Pfg.
Die rohe, gereinigte Vollmilch wird nur in 1 Liter= und ½ Liter=Flaſchen zum
Preiſe von 23 Pfg. (½ Liter 12 Pfg.) verkauft.
Der ſtädtiſche Zuſchuß wird nur geleiſtet:
beim Bezug ſteriliſierter Milch: für eine Höchſtzahl von täglich 6 Flaſchen,
beim Bezug abgekochter Milch in ½ Liter=Fläſchchen: für eine Höchſtzahl von täglich
6 Flaſchen,
gekochter und roher Milch: für eine Höchſtmenge von täglich 1½ Liter.
Für über dieſes Maß hinaus täglich bezogene Milch beträgt der Verkaufspreis für
das Fläſchchen ſteriliſierter oder gekochter Milch 2 Pfg.
„ Liter gekochter Milch 6 Pfg. und
„ roher
2 „ mehr.
Die Gewährung des ſtädtiſchen Zuſchuſſes iſt auf eine Längſtdauer von 4 Monaten
beſchränkt. Eine frühere Einziehung der Zuſchußleiſtung bleibt vorbehalten.
Die Milch wird den Abnehmern ins Haus gebracht. Jedoch wird, auf Wunſch
der Abnehmer, die Milch auch in den Geſchäftsräumen des Lieferanten, der Firma
Chriſtoph Reich, Karlſtraße 115, jederzeit — außer Sonntag nachmittag — abgegeben.
Die Abgabe der Milch beginnt am 1. Juni.
Beſtellungen werden in unſerem Bureau, Waldſtraße 6, Zimmer Nr. 2, in den
Geſchäftsſtunden von 8 bis 12½ Uhr vormittags und 2½ bis 5 Uhr nachmittags, mit
Ausnahme des Samstag nachmittag, entgegengenommen. Die nach dem 1. Juni
er=
gehenden Beſtellungen werden vom folgenden Tag ab ausgeführt. Bei der Beſtellung
werden dem Beſteller auf ſeinen Namen lautende und für je einen Monat beſtimmte
Lieferſcheine ausgehändigt, die als Ausweis über die Berechtigung zum Bezug der
Milch dienen und am Schluſſe des Monats oder am Schluſſe des Milchbezugs, nach
Eintrag der gelieferten Menge dem Bedienſteten der Firma Chriſtoph Reich als
Aus=
weis über die erfolgte Lieferung zu übergeben ſind.
Der Zeitpunkt, von dem ab eine andere Sorte Milch oder eine kleinere oder
größere Menge geliefert werden ſoll, iſt von dem Abnehmer dem Milchfahrer bekannt
zu geben.
Die Milch iſt bei der Ablieferung dem Milchfahrer ſofort zu bezahlen.
Beſchwerden über etwaige Unregelmäßigkeiten können auf unſerem oben bezeichneten
Bureau vorgebracht werden.
Die Firma Chriſtoph Reich iſt berechtigt, von den Abnehmern für jede nicht
zurückgelieferte Flaſche und für jeden nicht zurückgelieferten oder beſchädigten
Verſchluß=
teil Entſchädigung zu verlangen.
(10876a
Darmſtadt, den 24. Mai 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Mueller.
Verſteigerungs-Anzeige.
Dienstag, den 19. ds. Mts, vormittags 10¼ Uhr,
werden an Ort und Stelle in Pfungſtadt auf Grund des § 373 des H. G. B. für
Rech=
nung desjenigen, den es angeht,
100 SackWeizenmehl, Fabrikat H.
Hilde=
brand & Söhne, Mannheim,
öffentlich meiſtbietend gegen Barzahlung verſteigert.
(14326
Zuſammenkunft der Steigerer an der Ströhmühle.
Darmſtadt, den 14. Juli 1910.
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher in Darmſtadt.
Platzvergebung zur Kirchweihe in Eberſtadt.
Mittwoch, den 20. Juli, nachmittags 4 Uhr, ſollen im Bureau der
unter=
zeichneten Stelle die Plätze zur Aufſtellung von 1 Kinematograph, 1 Schaubude,
2 Schießbuden, 1 Photographie, ſowie verſchiedene Plätze für Galanterie= und
Zucker=
warenſtände, Zigarrenſtände u. dergl. mehr, für die am 7. und 8. Auguſt d. J. in
Eberſtadt ſtattfindende Kirchweihe öffentlich verpachtet werden.
Die Verſteigerungsbedingungen ſind bei uns einzuſehen. Es wird ausdrücklich
vermerkt, daß die Hälfte des Steigpreiſes ſofort bei der Verſteigerung zu entrichten iſt.
Eberſtadt, den 13. Juli 1910.
(14338
Großherzogliche Bürgermeiſterei Eberſtadt.
Schäfer.
Die Anfuhr von reinem Grund
nach dem Gelände zwiſchen Stirnweg und
neuem Bahnhof, ſowie von Bauſchutt in
den Dornheimer Weg unterhalb der Mittel=,
ſchneiſe, kann von unterzeichnetem Amterbis
auf weiteres geſtattet werden. (14316
Erlaubnisſcheine ſind bei dieſem
einzu=
holen.
Städtiſches Tiefbauamt.
Bekanntmachung.
Montag, den 25. Juli 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Privatier Jakob Krämer I.
Eheleuten zu Eberſtadt in der Gemarkung
Beſſungen zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
I 363¾/10 358 Hofreite Weinberg
ſtraße Nr. 26,
I 3639/10 29 Grabgarten daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Die Genehmigung der Verſteigerung
wird auch dann erfolgen, falls ein der
Schätzung entſprechendes Gebot nicht
ein=
gelegt wird und andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen.
Darmſtadt, den 25. Juni 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
Frantz. (D13195,1
Ziehung am 26. und 27. Juli 1910.
Gothaer
eld-Lotterie
des Rennvereins für Aitteidentschland.
3337 Geldgewinne u. 1 Prämie zusammen
eine
Prämie
Haupt-
gewinn
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5 Lose einschl. Porto und Liste nur 5MM.,
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Achtung
Verſteigerung am 29. Juli, ab. 7 Uhr
im Rathauſe zu Eberſtadt des Hauſes Nr. 47 der Pfungſtädterſtraße. Es enthält
7 große Zimmer und Zubehör, Gas und Waſſer, Vor= und Pflanzgarten, beſte Lage.
Areal 520 C=Meter, Taxe 16000, Brandtaxe 10900, erſte Hypothek 8800. Schlüſſel
vis-ä-vis Nr. 54.
(14241ss
Her Verlenkufsus
für Schüler der Sexta, Quinta und Quarta
beginnt am Montag, den 18. Juli, morgens 9 Uhr.
Anmeldungen von 9—11 Uhr vormittags, Gartenſtraße 18.
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Nummer 164.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
1—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
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S. Philipp Wilhelm. Am 7.: dem Wirt Johannes
Störger, Ludwigsplatz 8, e. S. Johannes Karl
Wil=
helm. Am 9.:; dem Kaufmann Friedrich Dahlen,
Viktoriaſtr. 81, e. S. Walter Jakob. Am 10.; dem
Sergeanten im Garde=Drag.=Regt. Nr. 23 Hermann
Mereis, Sandſtraße 38, e. T. Margar. Martha Ida.
Am 12.: dem Schauſteller Adam Frickel, Große
Kaplaneigaſſe 40, e. S. Heinrich. Am 11.: dem
Mecha=
niker Eduard Schricker, Wienersſtr. 40, e. T. Hedwig.
Am 12.: dem Küfer Phil. Fornkeller, Gardiſtenſtr. 5,
e. T. Thereſe. Am 13.: dem Kaufmann Adolf
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leben, Eckhardſtr. 1, e. T. Anna.
Aufgebotene. Am 11. Juli: Photograph Guſtav
Friedrich von der Smißen, dahier, mit Kontoriſtin
Luiſe Helene Heinrich in Stuttgart. Am 12.:
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arbeiter Ludwig Schneider in Eberſtadt mit Eliſab.
. Dehmer, ebendaſelbſt. Fabritarbeiter Joh. Martin
Lohr, Schloßgartenſtr. 25, mit Fabrikarbeiterin
Eliſabetha Creter, Witwe, ebendaſelbſt. Geometer
zweiter Klaſſe Heinrich Eidmann in Eberbach mit
Johanna Mohr, Gutenbergſtr. 19. Kaſſierer Oskar
Blind, Waldſtr. 25, mit Barbara Seib, Karlſtr. 54.
Schloſſergehilfe Georg Hoffmann, Wienersſtr. 44,
mit Anna Maria Orlemann, ebendaſelbſt. Am 13.:
Friſeur Georg Wildmann in Offenbach a. M. mit
Maria Marino, ebendaſelbſt. Schloſſer Heinrich
Franz Götz in Arheilgen mit Eliſab. Eiſenhauer
in Reichelsheim. Eiſendreher Heinrich Wilhelm
Römer, Dieburger Straße 65, mit Sophie Chriſtine
Wagner, Pankratiusſtr. 68. Am 14.: Schreiner Aug.
Püllmann, Schloßgaſſe 13, mit Dienſtmädchen Anna.
Katharina Balonier, Alexanderſtr. 5. Privatdiener
und Garde=Unteroffizier Adam Schmitt,
Wilhel=
minenſtr4 35, mit Paula Eliſabethe Roth,
Sand=
ſtraße 18. Ingenieur Max Robert Emil Hohmann,
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gaſſe 32. Am 12.: Marie Herbert, v. B., 69 J., ev.,
Orangerieſtraße 12. Am 13.: Schneider Chriſtian
Spiegel, 80 J., ev., Sackgaſſe 10.
Seite 15.
Stadimſten (Mühlſtraße 29): Sonntag, den 1. Jul,
nachm. um 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Herr
Birkholz. — Abends 8 Uhr:
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ſammlung. — Donnerstag, den 21. Juli, abends
3½ Uhr: Bibelſtunde. Herr Birkholz.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachm. 4 Uhr. — Mittwoch, abends
8½ Uhr.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
8. Sonntag nach Trinitatis, den 17. Juli 1910
Hoſkirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
— Mittwoch, den 20. Juli, abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Predigt zum Gedächtniſſe der Königin Luiſe.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer D. Diehl.
Predigt zum Gedächtniſſe der Königin Luiſe. — Nachm.
um 6 Uhr: Pfarraſſiſtent Lautenſchläger.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
17. Juli, vormittags um 11 Uhr: Chriſtenlehre für den
Schloßbezirk. Pfarrer Weißgerber.
Militärgeneinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Lie. Schettler.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Wid=
mann. — Vorm. 11½¼ Uhr: Kindergottesdienſt für den
Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. — Nachm. um 2 Uhr:
Chriſtenlehre für den Oſtbezirk in der Kirche.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Knöpp.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vormittags 10 Uhr:
Miſſionar Ruhland. Kollekte für die Heidenmiſſion.
Pauluskirche: Vorm. 10 Uhr: Profeſſor Trümpert.
Waptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 17. Juli, vormittags 10 Uhr: Predigt. —
Vormittags 11½ Uhr: Sonntagsſchule. — Nachm. 4 Uhr:
Predigt. Herzlich willkommen iſt jedermann.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigsgemeinde. Kapelle der Barmherzigen Schweſtern
(Eingang: Nieder=Ramſtädterſtr. 30): Samstag, den
16. Juli, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
9. Sonntag nach Pfingſten, den 17. Juli 1910
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um 7 Uhr:
Aus=
teilung der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe.
— Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr:
letzte heil. Meſſe.— Nachmittags um 3 Uhr:
Sakra=
mentaliſche Bruderſchaftsandacht. — Um 4 Uhr:
Ver=
ſammlung im Mädchenheim. — Um 5 Uhr:
Verſamm=
lung des 3. Ordens. — Um 6 Uhr: Aloyſianiſche Andacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Samstag, nachmittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte. — Um 6 und um ½7 Uhr:
Austeilung der heil. Kommunion. — Um 7 Uhr: hl.
Meſſe.
Militärgemeinde: Sonntag, vorm. um 8 Uhr: In
dem Exerzierhaus auf dem Exerzierplatz Sing=Meſſe mit
Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 16. Juli,
nach=
mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Sonntag, den 17. Juli 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
— Nachmittags um 2 Uhr: Sakramentaliſche Andacht;
darauf. Verſammlung der marianiſchen Jungfrauen=
Sodalität.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
16. Juli, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
9. Sonntag nach Pfingſten, den 17. Juli 1910
Kollekte für den Kirchenbau
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
.Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Sakramentaliſche
Bruderſchaftsandacht. — Bibliothek (Heerdweg 28):
Diens=
tag, nachmittags von 6—7 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 16. Juli, abends
um 5 Uhr: Beichte.
9. Sonntag nach Pfingſten, den 17. Juli 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr: Aus=
Mete
Kapelle zu Pſungſtadt: 9. Sonntag nach Pfingſten,
den 17. Juli, vormittags um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt.
Vorher Beichtgelegenheit.
Gekaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 3. Juli: Dem Kaufmann Jakob
von der Schmitt T. Anna Marie, geb. 5. Juni. Dem
Briefträger Georg Philipp Schmunk S. Georg Otto,
geb. 9. Juni. 5. Juli: Dem Fuhrmann Adam Becker
T. Wiheinine, geb. 3. Junt. 7. Zut= Dem Poſtboten
Franz Georg Stay T. Barbara Maria, geb. 30. Juni.
8. Juli: Dem Eiſengießer Peter Winkel T. Kätchen, geb.
27. Mai. 10. Juli: Dem Schloſſer Johann Michgel
Jünger T. Lina Babette, geb. 26. Juni; demſelben S.
Ernſt Leonhard, geb. 26. Juni. Dem Schuhmacher Georg
Oehlenſchläger S. Rudolf Georg, geb. 24. Mai. Dem
Privatier Georg Heinrich Gunkel T. Johanna Barbara.
3. Juli: Dem Hausburſchen Wilhelm Blümler S. Philipp
Friedrich, geb. 23. Mai. 8. Juli: Dem Tapezier Martin
Meiſer T. Margareta, geb. 3. Dezember. Dem Schleifer=
Friedrich Hermann Hahnemann S. Georg Hermann,
geb. 26. Mai.
Johannesgemeinde: 10. Juli: Dem Kaufmann
Theodor Schneider S. Georg Friedrich, geb. 24. Mai.
Dem Schmied Johannes Bruſt S. Albert Heinrich, geb.
8. Juni.
Martinsgemeinde: 7. Juli: Unehelicher S.
Philipp Walter, geb. 12. Juni. 9. Juli: Uneheliche T.
Anna, geb. 2. Juni. 10. Juli: Dem Schreiner Auguſt
Peemöller S. Emil, geb. 6. Juli. Dem Wirt Karl Jakobl
Keil T. Margarethe, geb. 28. Mai. 11. Juli: Dem
Fuhr=
mann Guſtav Rottmann S. Friedrich Guſtav, geb.
1. März. 12. Juli: Dem Roßwärter Peter Steinmann
S. Hermann, geb. 21. Mai. Dem Bürogehilfen Wilhelm
Reeg T. Eliſabeth, geb. 11. Juli. 8. Juli: Dem
Eiſenbahn=
aſſiſtent Friedrich Steinbach T. Gertrude Margarete, geb.
23. Juni. 10. Juli: Dem Kaufmann Heinrich
Hammel=
mann T. Hertha Eleonore, geb. 10. April. Dem
Kauf=
mann Johann Georg Auguſt Stör S. Karl Rudi, geb.
11. Juni. Dem Bierbrauer Franz Traurig T. Marie
Sofie, geb. 23. Juni.
Petrusgemeind e 10. Juli: Dem Schloſſer Ludwig
Herting T. Margarete geb. 8. Juni. Dem Heizer Carl
Bernhard Zimmer S. Karl Friedrich. Dem Bankbeamten!
Jakob Flickinger S. Rudi, geb. 25. Juni.
Paulusgemeinde: 10. Juli: Dem Kaufmann
Georg Michgel Eberhard Rudolf Wilhelm Ihrig T.
Anna Gertrud, geb. 27. Februar. Dem Maſchinenſchloſſer
Wilhelm Kaiſer S. Friedrich, geb. 29. Mai.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 10. Juli: Kaufmann Valentin
Bund und Eliſabethe Leiß. 2. Juli: Geigenbauer Max
Albert Gerbert und Anna Marie Katharine Finkernagel.
9. Juli: Landwirt Rudolf Friedrich Hefermehl zu
Stock=
ſtadt a. Rh. und Eliſabeth Schneider.
Johannesgemeinde: 9. Juli: Schreiner Otto
Seipp, Witwer, und Marie Fuchs von hier.
Martinsgemeinde: 9. Juli: Schloſſer Julius
Dietrich Auguſt Märtirer und Anna Müller. Lackierer
Georg Vetter in Rüſſelsheim und Martha Bertha Marie
Fiſcher hier.
Paulusgemeinde: 7. Juli: Finanzaſpirant Karl
Daub und Wilhelmine Johanna Dieter. 9. Juli:
Ingenieur Dr Hans Guſtav Friedrich Franz Jäger zu
Stettin und Mathilde Sophie Emilie Ella Ludwig.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 30. Juni: Philipp Köpel, S.
des Obſthändlers Johannes Köpel, 1 J., ſtarb 28. Juni.
1. Juli: Anna Eliſabeth Jakobi, geb. Mettenheimer,
Ehefrau des Weißbinder Wilhelm Jakobi, 54 J., ſtarb
29. Juni. 4. Juli: Fabrikarbeiter Heinrich Veldmar,
23 J., ſtarb 1. Juli.
Johannesgemeinde: 11. Juli: Dienſtmädchen
Eliſabeth Fink, 21 J., ſtarb 8. Juli. 12. Juli: Gärtner
Jakob Schubkegel, 65 J., ſtarb 10. Juli.
Petrusgemeinde: 8. Juli: Rudolf Honigmund,
S. des Buchdruckers Friedrich Honigmund, 4 M., ſtarb
8. Juli. 13. Juli: Anna Luiſe Beck, T. des Gärtners
Ludwig Beck, 8 M., ſtarb 13. Juli.
Paulusgemeinde: 7. Juli: Meline Bernbeck,
geb. Stumpf, Ehefrau des Privatiers Guſtav Bernbeck,
66 J., ſtarb 4. Juli. 8. Juli: Auguſte Fenner, geb. Berg,
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Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Die ſommerlichen Verbrechen. — Gaunereien und
Bomben. — Ein Attentat. — Die Eröffnung der Fritz
Reuter=Ausſtellung. — Was ſie bietet. — Aus trüber
Zeit. — Vom kleinen und vom berühmten Fritz Reuter.
— In Johannisthal. — Flugverſuche. — Im
Reichs=
poſtmuſeum. — Das modernſte Muſeum.
Es iſt eine alte kriminaliſtiſche Beobachtung, daß
gerade während der Sommermonde ganz
beſon=
ders ausgeklügelte Verbrechen vollführt werden.
Zum Schaden einzelner iſt in dieſen Tagen von neuem
der Wahrheitsbeweis dafür erbracht worden. In
Ber=
lin ſelbſt und zwar im belebteſten Mittelpunkt der
Stadt, treibt ſeit Wochen ein jugendlicher Betrüger
ſein einträgliches Handwerk und erleichtert auf
raffi=
nierteſte Art Kaſſenboten deren Taſchen, und in unſerer
nächſten Umgebung, im Dorfe Lichtenrade, wird flott
mit Bomben hantiert, daß nur alles ſo kracht! Als
Vorpoſten wurden Erpreſſerbriefe geſandt, und als
dieſe nichts nützten, folgte das ſchwere Geſchütz
hinter=
drein. Dieſe Sache war ja ſehr plump verübt, und es
iſt anzunehmen, daß unſere Kriminalpolizei bald die
Täter in dem kleinen ſüdweſtlichen Vorort oder in
deſſen Nähe erwiſcht, aber kennzeichnend, mit welchen
Mitteln jetzt „gearbeitet” wird, iſt doch der Vorfall, der
große Beunruhigung erregt. Denn wie er eine
glück=
licherweiſe ſchlechte Nachahmung des Frankfurter und
Offenbacher Anſchlages war, ſo iſt leider anzunehmen,
daß er zu Wiederholungen anregt und daß dieſe dann
ſorgfältiger ausgetiftelt werden. Wie man’s anders
machen kann, erſehen ja die Herren Verbrecher aus den
eingehenden Zeitungsnachrichten mit den gengneſten
Beſchreibungen der Höllenmaſchine, an der mehrere
Mitwirkende herumgebaſtelt haben müſſen. Das läßt
die Erwartung zu, daß ſie bald am Schlafittchen
ge=
nommen und hinter Schloß und Riegel geſetzt werden.
An die böſe, böſe Zeit, da einer der Beſten unſerer
Nation hinter Schloß und Riegel in Berlin und
anderswo verbringen mußte, gemahnt manches in der
im Künſtlerhaufe veranſtalteten Fritz Reuter=
Ausſtellung. Wir verdanken letztere Profeſſpr
K. Th, Gaedertz, der mit unermüdlicher Hingebung
und liebevollem Verſtändnis einen reichen Teil ſeiner
Lebensarbeit ſeinem niederdeutſchen großen
Lands=
manne gewidmet, der viel Vergeſſenes und
Unbeachte=
tes an das Tageslicht gezogen und es muſterhaft in
literariſchem Sinne zu verwerten wußte. Als würdige
Einleitung zu Reuters hundertjährigem Geburtstag
—7. November dieſes Jahres — kann man dieſe
Aus=
ſtellung betrachten, die mit einer ſinnigen, ſchlichten
Feier eröffnet ward, in Gegenwart zahlloſer
Ver=
ehrer und Verehrerinnen des Dichters. Auch
verſchie=
dene Freunde, die ihm noch perſönlich nahe geſtanden,
waren erſchienen, neben einzelnen auf
mecklenburgi=
ſcher Erde wohnenden Angehörigen ſeiner Familie,
vor allem die greiſe Frau Wilhelmine Voß geborene
ehirt nin ere ener mntete e
„ Stromtid”,
Sehr geſchickt und überſichtlich iſt die Ausſtellung
in verſchiedenen Sälen und Gemächern untergebracht.
In zahlloſen pietätvoll zuſammengetragenen
Gegen=
ſtänden erläutert ſie uns den Lebensgang des
Unver=
geßlichen von ſeiner erſten Jugend an bis zu ſeinen
letzten Tagen. Früh war im jungen Fritz die Liebe
zur Dichtkunſt und Malerei erwacht, von ihm verfaßte
Beſchreibungen und Zeichnungen berichten davon;
kein Wunder, daß der Sohn des geſtrengen
Bürger=
meiſters von Stavenhagen kein Wunderkind auf den
Gymnaſien in Friedland und Parchim war. Auch ſein
Sinn für Humpr zeigt ſich bereits in jenen erſten
lite=
rariſchen Anfängen: in allerhand Karikaturen
ver=
ſpottet er ſeine Mitſchüler und ſonſtige Perſonen ſeiner
Umgebung — das Talent ſollte ihm ſpäter manch
ſchlimme Tage, Monate, Jahre verkürzen! Denn auf
die frohe Burſchenzeit in Jena folgte Haft,
Vexurtei=
lung, Einkerkerung. Der „Stud. jur. Reuter war
Mitglied jener gefährlichen, alle deutſchen Staaten
be=
drohenden Geheimverbindung” und ward für dieſes
Verbrechen, daß er nämlich der Burſchenſchaft „
Ger=
mania” angehört und das ſo arg verpönte
ſchwarz=
rot=goldene) Band getragen, zum Tode verurteilt! Von
Rechts wegen, im Namen des Königs! Und wurde zu
dreißigjähriger Feſtungsſtrafe begnadigt!
Noch heute ſteigt einem die Zornesröte in das
Ge=
ſicht, wenn man die Reuter=Erinnerungen aus jener
traurigen Epoche unſeres Vaterlandes betrachtet: die
Zellentür aus der Berliner Hausvogtei, in die der
Verhaftete ſeinen Namen geſchnitten, die Protokolle,
die Laufzettel, die intimen Mitteilungen des Berliner
Polizeigewaltigen Dambach, den mit Recht ſo viele
Flüche der von ihm gequälten und gemarterten
Un=
ſchuldigverurteilten getroffen und dem auch Reuter
nie ſeine Peinigungen verziehen. Endlich trat der
Großherzog Paul Friedrich für ſeinen auf preußiſchen
Feſtungen herumgeſchleppten Untertan ein und
ver=
wandte ſich für ihn bei ſeinem Schwiegervater König
Friedrich Wilhelm III.; „er möchte ihm den
Feſtge=
haltenen ausliefern, da er wohl irregeleitet, aber
ſeiner Perſönlichkeit nach nur höchſt unbedeutend ſeit=
— Und an dieſe „unbedeutende Perfönlichkeit” ſchreibt
wenige Jahrzehnte ſpäter, 1866, als an ſeinen „lieben
Freund‟, Graf Bismarck preiſende Worte: „Als alte
Freunde habe ich die Schar Ihrer Kinder begrüßt und
ſie willkommen geheißen, die in friſchen, wie
heimat=
lich vertrauten Klängen von unſeres Volkes
Herz=
ſchlag Kunde geben. Noch iſt, was die Jugend hofft,
nicht Wirklichkeit geworden!“ — Was aber Fritz Reuter
Deutſchland und all den auf deutſchem Erdenrund
ver=
ſtreuten Deutſchen — in San Franzisko ſand ich ein
reichlich Dutzend auf ſeinen Namen getaufter
platt=
deutſcher Vereine wie gaſtlicher Stätten und ſtand in
Chieago vor ſeinem Denkmal — geworden, zeigt jenes,
die faſt vollſtändige Bibliographie enthaltende
Ge=
mach mit ſeinen Werken in allen Ausgaben, mit ſeinen
Biographien, den ihm gewidmeten Denkſchriften, den
Kompoſitionen ſeiner Gedichte und den Illuſtrationen
910. Nummer 164.
Geiſt treu empfundenen, von echtem Humor erfüllten
Bleiſtiſtzeichnungen von Ludwig Pietſch.
„Wenn Einer dhaut, wat hei dhann kann, denn
kann hei nich mehr dhaun, as hei dhaut”, ſagt Fritzt=
Reuter. Man wird daran gemahnt bei den jetzt
täg=
lich auf dem Flugfelde von Johannisthal
unter=
nommenen Verſuchen junger
Avia=
tiker, mit bewährten Flugmaſchinen oder ſolchen
eigener Erfindung größere Flige zu unternehmen, um
ſich einzuüben. Einzelnen der „Wagemutigen gelang
es, die Spree zu überfliegen und aus luftiger Höhe
auf=
die Berliner Alpen, genannt Müggelberge,
herabzu=
ſchauen. Es handelt ſich hier um den Nachwuchs —
denn die bekannten Flieger geben ſich nicht mit ſolchen
Lappalien ab — und um die Proben für die Nationale
Flugwoche, die vom 7. bis 13. Auguſt in Johannisthal
ſtattfindet. An ihr können nur deutſche Führer und
in Deutſchland hergeſtellte Flugzenge teilnehmen:
mancherlei Preiſe winken den Siegern, zeigterdoch auch
unſer Kriegsminiſterium ſein beſonderes Intereſſe,
indem es Prämien von insgeſamt 18 000 Mark für dis
erfolgreichſten Aviatiker ausſetzte.
Auch unſer Staatsſekretär der Reichspoſt widmet
ben Verſuchen ſeine fortgeſetzte lebhafte Teilnahme
und ließ kürzlich im ſchönheitsvollen Lichthofe, des
Reichspoſt muſeums eine beſondere Abtef
lung für Luftſchiffahrt einrichten, die foeben
eröffnet worden. Viel Feſſelndes gibt ſie uns aus den
eiſten Anfängen der uns jetzt ſchon ſo veraltet ans
mutenden Ballonfahrten mit den vielerörterten
Auf=
ſtiegen der Brüder Montgolſier zu Ende des
vorver=
gangenen Jahrhunderts und dem Henſonſchen Dampfe
wagen, der die Luſt beſtegen ſollte. An wichtige und
gefährliche Jahrten erinnern allerhand Denkmünzen,
Urkunden und Abbildungen, die, bis auf den heutigen
Tag fortgeſetzt, die erſt ſo langſamen und jetzt ſich ſo
überſtürzenden Fortſchritte der Aeronautik
inter=
eſſant vergegenwärtigen Eine beträchtliche Zahl von
Ballonbriefen aus den Jahren 1870/71 gemahnt an die
Poriſer Belagerung und die wagemutigen Verſuche
der Eingeſchloſſenen, ſich mit der Außenwelt in
Ver=
bindung zu ſetzen. Als Pflicht der Dankbarkeit iſt’s
warm zu begrüßen, daß in Wort und Bild Otton
Lilienthals gedacht wird, der, geſtützt auf
jahrzehnte=
lange Beobachtungen und genaueſte techniſche
Kennt=
niſſe, ſeing erfolgreichen Flugverſuche im Auguſt 1899
mit dem Leben bezahlte. Vortreffliche Modelle
ver=
anſchaulichen uns die verſchiedenen Zeppelins und
ſonſtigen Motorballons, kerner die mannigfachſten
Flugmaſchinen, an denen ſich gut die Fortſchritte
ver=
folgen laſſen, welche die Eroberung der Lüfte in
unſtren Tagen gemacht und fortgeſetzt macht. Freis
lich, der Opfer viele ſind ſchon gefordert worden, wie
auch jetzt wieder bei Leichlingen durch den
Todes=
ſturz von fünf mutigen Männern, aber einen
Aufent=
halt in der endgültigen Bezwingung der Luft aibt’s
nicht mehr. Und man darf annehmen, daß die Opfer
nicht vergeblich gebracht worden, daß ſtets neue
Ver=
beſterungen erſonnen werden, aus beklagenswerten
Erfahrungen geſchöpft, zum Heile der Nachfolgenden!
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Vorſtandes.
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der Mitglieder bei dem Vereinsrechner offen.
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am Dienstag, den 26. Juli 1910, abends 6 Uhr,
in der Restauration „Zum Reichsadlers (W. Nagel) Mauerstr. 34.
Tagesordnung: 1. Bericht über den Stand der Kaſſe. 2. Vorſtandswahl.
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Leitung: Muſikmeiſter Weber.
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des Eremiten”, „Mikado”,„Prima Ballerina‟, Piſton=Solo des Virtuoſen Herrn Ehlers uſw.
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Heute Samstag, abends 8 Uhr:
Kunsher=Konzerf.
Eintritt frei.
Eintritt frei.
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Leitung: M. Weber.
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Eintritt 20 Pfg.
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Heute Samstag, abends 8 Uhr, anläßlich des Bockbierfeſtes
Grosses Militär-Konzert
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regiments Nr. 61
(Leitung: M. Weber).
Das Programm iſt dem Charakter des Abends angepaßt.
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Foliſt: Herr Franke.
Programm 10 Pfg. berechtigt zum Eintritt.
Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Nummer 164.
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Sonntag den 31. Juli I. Js. dahier abgehalten, wozu freundlichſt einladet
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Nummer 164.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
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geteilt, unſere Sammlung geſchloſſen haben,
bitten wir von weiteren Gabenzuſendungen kanntſchaft eines ordentlichen Dienſtmädch.
an uns abzuſehen.
Die Expedition des Tagblatt.
Programm
zu dem am Samstag, den 16. Juli,
von 12—1 Uhr vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle des Großh.
Heſſiſchen Train=Bataillons Nr. 18.
1. „Klar zum Gefecht”, Marſch von
Blankenburg. 2. Fantaſie Internationale
von Nehl. 3. Serenade Andalouſe, Valſe
espagnole von Gilbert. 4. Militär=Quadrille
von Strauß. 5. Trot de Cavallerie von
Rubinſtein. 6. Waffentanz aus der Oper!
„Nurmohal” von Spontini.
Vierfache
sämtliche Sommer-
Handschuhe, Blusen-
und Kleiderseide,
Kinderkleidchen und
Rabatharken auf: Hütchen, Gürtel,
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Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Nummer 164.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 27.
Nummer 164.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
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liche Enge der Rleinſtadt, der Honoratioren=Familien.
Bedeutsame Wenſchenſchicksale, doppelt ergreifend
durch den ſchlichten Rahmen, in dem sie sich ab=
splelen, zlehen an uns vorüber und fesseln den
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ſchein die wärmende und verſtehende Darſtellungs=
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Nummer 164.
Seite 28.
Darmſtädter Tagblätt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Wie Königin Luiſe ausſah.
*** Königin Luiſes Huldgeſtalt, die in dieſen
Tagen, da allerorten die Wiederkehr ihres 100.
Todes=
tages feierlichibegangen wird, vor dem geiſtigen Auge
aller in verklärter Schöne ſchwebt, wird uns in
ihrer irdiſchen Erſcheinung recht anſchaulich nahe
ge=
bracht durch die Gedächtnis=Ausſtellung des
Hohen=
zollern=Muſeums. Die Bildniſſe der hohen Frau, die
noch ein beſonderes Leben gewinnen durch die
zahl=
reichen literariſchen Schilderungen entzückter
Zeit=
genoſſen, fügen ſich zu einer lichtvollen, innerlich
be=
ſeelten Verkörperung ihres Weſens zuſammen. Wie
Paul Seidel in ſeiner ſorgfältigen Zuſammenſtellung
der Königin Luiſe=Bilder, die ſich im Anhang von
Bailleus Biographie findet, nachgewieſen hat, beſitzen
wir keine authentiſchen Porträts aus ihrer Kindheit.
Erſt aus den ſeligen Tagen der Verlobung tritt
uns die Erſcheinung der ſiebzehnjährigen Braut
ent=
gegen, zuerſt wohl in einem anſpruchsloſen Bildchen,
in dem Friedrich Wilhelm ſelbſt die ſchlanke, zierliche
Geſtalt der Geliebten feſtgehalten hat. Zahlreiche
Porträte aus dieſer Zeit ſtammen von dem am
Darmſtädter Hof damals viel beſchäftigten
Mi=
niaturmaler Tielker, der das lebendige, luſtige
Mädchen, die übermütige „Jungfer Huſch”, feſtgehalten
hat mit den über die Schultern wehenden krauſen
Locken, dem pikanten, feinen Näschen und dem
reizen=
den, backfiſchhaften, ſchnippiſchen Zug, der etwas ſo
geiſtreich Belebtes in ihre Züge bringt. Der zärtliche
Verlobte war mit Tielkers Leiſtungen nicht ganz
zu=
frieden; er findet, daß „ihre Figur ſehr ſchlecht geglückt
ſei und Tielker ſie in einer ſehr wenig vorteilhaften
Kleidung gemalt habe‟ Der Darmſtädter Künſtler
hat 1797 noch ein etwas lebloſes Bildnis der jungen
Königin entworfen, auf dem Luiſe in reichem, lockigem
Haar einen eingeflochtenen Federhut trägt und eine
elegante Feinheit der Toilette zeigt.
Kurz nach der Verheiratung war der große
Bild=
hauer Schadow dazu berufen, die Königin
zuſam=
men mit ihrer an den Prinzen Louis von Preußen
verheirateten Schweſter Friederike in einer
Marmor=
gruppe feſtzuhalten. Das wundervolle Werk, das heute
die Bildergalerie des Königlichen Schloſſes in Berlin
ziert, gibt die weiche Anmut der jüngeren Schweſter
beſſer wieder, als den ſeeliſch gehaltenen Adel der
Kö=
nigin. Eine ſchüchterne Zurückhaltung liegt in ihren
lieblich befangenen Bewegungen, eine innerliche
Ver=
ſchloſſenheit in dem nachdenklichen Geſicht; ſie ſcheint
wie geblendet von dem Glanz des Thrones und der
Krone, die ſie umſtrahlen. Hier erſcheint zum erſten
Male jener eigenartige Kopfputz mit dem breiten, um
den Hals geſchlungenen Band, den ſie in dieſem=
Jahre trägt und den Schadow darauf zurückführt, daß
ſie damals eine Schwellung am Halſe hatte. Viel
freier und gelöſter in ihrem Auftreten erſcheint die
Königin auf dem großen Bilde von J. F. A.
Tiſch=
bein, das den Bibliothekraum der Kaiſerin im
Ber=
liner Schloß ſchmückt. Die wundervolle Anmut der
leicht ausſchreitenden Geſtalt überwindet die etwas
ſpieleriſche und ſüßliche Draperie, mit der ſie der
klaſſiziſtiſche Zeitgeſchmack umhüllt. Eine Zeichnung
Tiſchbeins von 1794 dagegen atmet ganz jene „edle
Einfalt und ſtille Größe”, die Winkelmann in der
An=
tike fand und die in den ernſten Augen wie in der
zarten Kopfhaltung der Königin herrlich ausgedrückt
iſt. Dieſe griechiſche Schönheit rühmte ein junger
Künſtler, Karl Barth, an Luiſe, „deren reine Formen,
vor allem der ſo ſchön gebildete und doch wieder ſo
in=
dividuell reizende Kopf, ſo harmoniſch mit dem
ſchlan=
ken Hals vereinigt, überall an die Antike mahnten”
Auf dem ſchönen Bilde von Friedrich Georg Weitſch,
auf dem Luiſe und ihre Schweſter die Büſte König
Friedrich Wilhelms II. umkränzen, iſt die Königin zu
roller frauenhafter Anmut erblüht, und aufs ſchönſte
entfaltet ſich hier die ſanfte Harmonie ihrer
Beweg=
ungen, die den eigentlichen Zauber ihrer
Perſönlich=
keit ausſtrahlen ließ. Das junge Mutterglück hat
ihrem Weſen die volle Reſonanz der Freude gegeben
und eine reizende, majeſtätiſche Würde, die das
ent=
zückende Paſtellbild von Félicité Taſſaert im
Hohen=
zollern=Muſeum ausdrückt. Das ſeelenvolle,
ſtrah=
lende Auge der Königin erhält jetzt einen tieferen
Ge=
halt, der feine Mund erzählt von inneren
Erleb=
niſſen; das bekannte Bildnis von Schröder um
1800, das ſie in nach links gewandtem Profil zeigt, hat
mit ſeiner antiken Drapierung eine ſtolze, heroiſche
Kraft; die vollendete Form der Arme und Schultern,
die edle Nackenlinie tritt hier beſonders hervor. Die
feine, elaſtiſche Anmut der Königin entfaltet ſich
da=
gegen auf dem Bilde des Kaſſeler Malers Böttner,
aus dem das Aetheriſche, Schwebend=leichte ihrer
Er=
ſcheinung hervor leuchtet, das ihre Zeitgenoſſen immer
wieder betonten. Beim Tanz und zu Pferde entfaltete
ſich dieſe unendliche Anmut. „Sie war nie ſchöner als
zu Pferde”, meinte einmal der König, und ließ ſie nach
ihrem Tode für ſich im Reitkoſtüm malen. „Ich ſah ſie
tanzen”, erzählt eine Dame aus Pyrmont 1806: „Sie
ſchwebte dahin, nicht wie eine Staubgeborene, und
nie=
mand wäre erſtaunt geweſen, hätte ſie ihr Flügelpaar
plötzlich entfaltet.”
Auf der Höhe ihres weiblichen Zaubers hat ſie
Mme. Vigse=Le Brun gemalt. Die Darſtellerin
der europäiſchen Schönheiten war von ihr begeiſtert:
„Der Reiz ihres himmliſchen Geſichts, das Wohlwollen
und Güte ausdrückte, und deſſen Züge ſo regelmäßig
und ſo fein waren, die Schönheit ihrer Taille, ihres
Nackens, ihrer Arme, die leuchtende Friſche ihres
Teints, kurz alles übertraf in ihr das Wundervollſte,
das man ſich vorſtellen kann.‟ Die „wahre
Strahlen=
krone voll Schönheit und Majeſtät” von der Fürſt
Metternich ſie umgeben ſah, leuchtet von ihrem
blon=
den Haupt; ſie verklärt auch das Bildnis Graſſis
von 1802, auf dem die feinen Locken ſo verführeriſch
um die leuchtenden Augen ſpielen. Das Wunderbild
ieſer königlichen „Zauberfee” hat der franzöſiſche
Ge=
neral Ségur feſtgehalten: „Ich glaube noch dieſe
Für=
ſtin vor mir zu ſehen, wie ſie hingegoſſen war auf ein
weiches Sofa, neben ihr ein goldener Dreifuß, einen
Schleier von orientaliſchem Purpur um die elegante
und anmutige Taille. In dem Ton ihrer Stimme lag
eine ſo harmoniſche Sanftheit, in ihren Worten etwas
ſo liebenswürdig und rührend Hinreißendes, in ihrer
Haltung iſo viel Reiz und Majeſtät, daß ich einige
Augenblicke völlig betroffen, mich jenen Erſcheinungen
gegenüber glaubte, deren berückende und bezaubernde
Bilder uns die fabelhaften Erzählungen der alten
Zei=
ten geſchildert haben.”
Umleuchtet von dieſer Gloriolle ihrer Schönheit iſt
das Bild der Königin auf die Nachwelt gekommen; aus
den Tagen der tiefſten Seelenqual, der grimmigſten
Erniedrigung und Not, in denen ihre ſtarke Seele ſich
zur höchſten Höhe ſittlicher Läuterung aufſchwang, ſind
uns keine irgendwie bedeutenden Porträts mehr
er=
halten. Der Kummer hat ihren Zügen nichts von
ihrer Lieblichkeit geraubt, aber ſie mit einem Schleier
der Melancholie umhüllt. „Ihre Augen haben allerdings
den früheren Lebensglanz verloren” erzählt der
Erz=
biſchof Borowski aus dem Jahre 1808, „und man ſieht
es ihnen an, daß ſie viel geweint haben und noch
wei=
nen; aber damit haben ſie den milden Ausdruck einer
ſanften Wehmut und ſtillen Sehnſucht empfangen, die
noch mehr und beſſer iſt als Lebensluſt. Die Blüten
auf ihrem Angeſicht ſind wohl verblüht und eine ſanfte
Bläſſe umgibt es, doch iſt es noch ſchön, und auf ihren
Wangen wollen mir faſt noch mehr, wie früher die
roten, ſo jetzt die weißen Roſen gefallen. Um ihren
Mund, den ſonſt ein ſüßes, glückliches Lächeln
um=
rchwebte, ſieht man jetzt von Zeit zu Zeit ein leiſes
Beben der Lippen.‟ Die gütigen, traurig umſchatteten
elugen auf dem nach ihrem Tode gemalten Bilde von
Cernite und die trotz der verklärten Himmelsruhe
doch Spuren des Leidens verratende Totenmaske von
Wolf laſſen ahnen, wie der verzehrende Kummer dies
blühende Bild des Lebens allmählich durch des
nahen=
den Todes Spuren veränderte. Rauchs Grabmonu= verleiht ihr wieder durch die Gnade der Kunſt
„die Hoheit der Königin, den Liebreiz des Weibes, die
Schönheit der Heiligen”.
*
Die Ausſtellung im Hohenzollern=Muſeum erinnert
daran, wie ſich der alte Kaiſer Wilhelm zu dem
Ideal=
porträt ſeiner Mutter ſtellte, das Guſtav Richter
in den 70er Jahren gemalt hat. Das viel bewunderte
Porträt, das die Königin eine Parktreppe
hinunter=
ſchreitend darſtellet, und zu dem ein Fräulein v.
Zieg=
ler und Klipphauſen Modell geſtanden hatte, von der
man glaubte, daß ſie der Königin ähnlich ſehe, befindet
ſich jetzt im Städtiſchen Muſeum in Köln. Als der
Kaiſer es auf der Berliner Kunſtausſtellung ſah, hatte
er dafür die kurze und treffende Kritik: „Sehr ſchön,
aber keine Spur von Aehnlichkeit!” — In der Tat
feg=
len dieſem Bilde zwei auf den meiſten der ausgeſtellten
zeitgenöſſiſchen Porträts der Königin ſtark betonte
Eigentümlichkeiten, — nämlich die ſcharf
hervortreten=
den Backenknochen und die ebenſo ſtark hervortretende
Oberlippe. Offenbar verloren ſich dieſe beiden
charak=
teriſtiſchen Züge erſt in den letzten Lebensjaeren, als
die Königin voller geworden war.
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Heinrich Leichtweiß
Seite 93,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Juli 1910.
Nummer 164.
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