8
961
70
453)
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9334
70163
96307,
3
5
66619
Abonnementspreis
monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
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für Aufnahme von Anzeigen an
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ſchriebenen Tagenwird nichtübernommen.
173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
Illuſtriertes Anterhaltungsblatt.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Inſerate
werden angenommen in Darmſtadt,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
N 161.
Mittwoch, den 13. Juli.
1910.
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
Zur innerpolitiſchen Lage.
* Die Nationalliberale Korreſpondenz hatte in ihrem
kürzlich zitierten Artikel gefordert, endlich zu erfahren,
zwohin die Fahrt gehe‟. In Zeitläuften wie den
unſerigen bedürfe es mehr denn je eines energiſchen
Wil=
lens, der durch Zuſammenfaſſung aller poſitiv ſchaffenden
Kräfte der großen Gefahr einer erſchreckend anwachſenden
Sozialdemokratie einen wirkſamen Damm
entgegenzu=
ſetzen imſtande wäre. Die Nordd. Allg. Ztg. bemerkt zu
dieſen Auslaſſungen: „Wir geben dieſe Ausführungen
wieder, nicht weil wir der peſſimiſtiſchen Note der erſten
Sätze zuſtimmten, ſondern weil auch wir von der
Not=
wendigkeit der Zuſammenfaſſung aller poſitiv ſchaffenden
Kräfte um ſo feſter überzeugt ſind, je mehr die
Unzufrie=
denheit und der Mißmut der letzten Zeiten die Gefahr
des Anwachſens der Sozialdemokratie vor Augen führen.”
Inzwiſchen hat die Kreuzzeitung den jetzt viel
um=
worbenen Nationalliberalen die Hand zum Frieden
ge=
reicht. Sie richtete in ihrer Wochenſchau die Aufforderung
an die nationalliberale Partei, „den ihr zukommenden
Platz im Reichstagspräſidium” jetzt, nach dem Rücktritt
des Erbprinzen zu Hohenlohe, wieder einzunehmen:
Es wird ſich nun fragen, ob nach dieſem
demonſtra=
tiven Rücktritte des Vertreters der Reichspartei auf
natio=
nalliberaler Seite wieder mit der Möglichkeit gerechnet
wird, den dieſer Partei zukommenden Blatz im
Reichs=
tagspräſidium einzunehmen. Stichhaltige Gründe gegen
eine ſolche Zurücknahme übereilter und ab irato gefaßter
Beſchlüſſe könnten ſie nicht vorbringen. Denn wie ſie auf
der einen Seite nicht mehr an der Fiktion feſthalten
kön=
nen, daß im Reichstage ein Block zur Ausſchaltung des
Liberalismus beſtehe, ſo haben ſie ſelber andererſeits ein
Abkommen mit der Fortſchrittlichen Voltspartei offiziell
in Abrede geſtellt und beweiſen wieder durch die Tat, daß
ihnen die Bekämpfung der Demokratie in den meiſten
Wahlkreiſen und auch im Parlament bei wirtſchaftlichen
und ſozialen Geſetzesvorlagen ernſtlich am Herzen liegt.
Es wäre alſo an der Zeit, daß ſie den Tatbeſtand einer
vollkommenen Unabhängigkeit ihrer Partei auch nach links
hin durch den Eintritt in das Reichstagspräſidium
doku=
mentierten.
Das Blatt fordert von der nationalliberalen Partei
einen unzweideutigen und endgültigen Bruch mit der
Fortſchrittlichen Volkspartei. Ihr Schade würde dies
auch nicht ſein. Zahlreiche Anhänger des alten
Richter=
ſchen Freiſinns, die von der Verbrüderung mit der
So=
zialdemokratie nichts wiſſen wollen, würden ſich ihr
zu=
wenden. Es teile die Meinung der nationalliberalen
Parteileitung darin vollkommen, daß es nötig ſei, das
Volk darüber aufzuklären, wohin die Fahrt gehe. Levor
jedoch hierüber Klarheit geſchaffen werden kann, müſſe
man erſt wiſſen, welchen Kurs die nationalliberale Partei
zu ſegeln entſchloſſen ſei.
Die Kölniſche Zeitung erwidert hierauf:
Die Kreuzzeitung krönt ihr im Grunde noch immer
nicht geſchwundenes Wohlwollen für die Nationalliberalen
damit, daß ſie ihnen den durch den Rücktritt des Prinzen
Hohenlohe freigewordenen Präſidentenſtuhl anbietet, um
ihnen Gelegenheit zu geben, ihre vollkommene
Unabhän=
gigkeit nach links damit zu dokumentieren. Es wird hier
alſo der Verſuch wiederholt, den man ſchon bei der erſten
Beſetzung des Reichstagspräſidiums unternahm, die
Na=
tionalliberalen als Deckfirma der reaktionären
Vorherr=
ſchaft im Reichstag mit heranzuziehen, eine Lockung, der
ſich damals die Nationalliberalen in erfreulichem
Ver=
ſtändnis für die politiſche Lage verſagt haben. Wir
möch=
ten glauben, daß die Nationalliberalen keine Urſache
ha=
ben, ihre damaligen Gründe, die die Kreuzzeitung freilich
übereilte und „ab irato” herbeigeholte nennt, vorläufig
einer Reviſion zu unterziehen; denn unſeres Wiſſens hat
ſich an den politiſchen Verhältniſſen nach dieſer Richtung
hin wenig geändert. Weiter ſagt das Blatt: Dieſelbe
Ueberzeugung, daß es zu einer Aenderung des feſten
Ver=
hältniſſes zwiſchen Konſervativen und Zentrum nicht
kommen wird, trete auch in Auslaſſungen von
Zentrums=
ſeite aus zutage. Im Tag verbreitet ſich Dr. Julius
Bachem über die Frage: Wohin geht die Reiſe?, die er
zwar nicht durchaus zuverläſſig beantworten kann — wir
möchten doch den ſehen, der das heute könnte —, aber
im=
merhin mit einigen Betrachtungen verſieht, die nicht ohne
Intereſſe ſind. Er meint, der Gedanke an die Bismarckſche
Kartellpolitik — Konſervative, Freikonſervative und
Na=
tionalliberale — ſei neu aufgelebt, fügt aber gleich hinzu,
daß die Verwirklichung dieſes Gedankens ſehr
unwahr=
ſcheinlich ſei und daß daher die Regierung im nächſten
Reichstage auf die Mitarbeit des Zentrums angewieſen
bliebe. Eine ähnliche nachträgliche Abſchwächung. wenn
nicht Zurücknahme, erfährt ſeine eingangs aufgeſtellte
Be=
hauptung, die Reiſe ginge ins Mitelparteiliche; denn
einige Zeilen weiter unten kommt Dr. Bachem zu dem
Ergebnis, daß Herr v. Bethmann nur mit großer
Vor=
ſicht ins Mittelparteiliche, d. h. in eine Politik des ge=
nannten Bismarckſchen Kartells ſteuern werde. Da bleibt
doch kein anderer Schluß übrig, als daß der ſehr
vorſich=
tige und kluge Herr Dr. Bachem dem Reichskanzler die
Fortführung der Politik, die ſich auf das Zentrum und
eine dieſer Kartellparteien ſtützt — und daß dieſe eine
weder die Freikonſervativen noch die Nationalliberalen
ſein ſollen, iſt wohl anzunehmen — aufs dringendſte zu
empfehlen habe; womit er demſelben Wunſch offen
Aus=
druck gibt, wie ihn die Kreuzzeitung zwar weniger offen
ausſpricht, aber ſicherlich nicht weniger aufrichtig
em=
pfindet.
Die Frankfurter Zeitung ſchreibt zu den
Einigungs=
vorſchlägen der Kreuzzeitung: Seltſame Vorſtellung, daß
durch Unterlaſſung von Rekriminationen von ſeiten der
Nationalliberalen die Wirkungen der Reichsfinanzreform
und die Vorgänge, die ſich bei ihr abgeſpielt haben, im
Volke ausgetilgt werden könnten! Wir wüßten ein
beſ=
ſeres Mittel. Man korrigidre die Reichsfinanzreform,
man beſeitige die, wie ſich jetzt ſchon zeigt, nicht nur
ſchwer drückenden, ſondern auch in ihrem Ertrage
ver=
ſehlten Verkehrsſtenern und Vollsbelaſtungen und führe
endlich eine direkte Reichsſteuer auf den Beſitz ein. Das
wäre ſo ungefähr ein Anfang, um die gewünſchte Einigung
der bürgerlichen Parteien zum poſitiven Schaffen
herbei=
zuführen.
Von wohlunterrichteter Seite wird beſtätigt, daß die
Abſicht des Reichskanzlers v. Bethmann dahin
gehe, den Verſuch zu machen, ohne die Konſervativen und
wenn nötig auch gegen die Konſervativen oder doch
we=
nigſtens gegen die äußerſte Richtung der Konſervativen
zu regieren, er wolle eine mittelparteiliche Politik treiben
und nach dieſem Zweck iſt auch die Auswahl der neuen
Miniſter getroffen. Er will ſich die Politik nicht länger
vorſchreiben laſſen von den Konſervativen und dem
Zen=
trum — dieſe Aeußerung von ihm ſoll verbürgt ſein und
danach handele er. Mit den Konſervativen wolle er es
von vornherein natürlich nicht verderben, er wolle ihnen
den Zutritt zu ſeiner Politik offenhalten und hoffe, den
gemäßigten Flügel von dem Heydebrandſchen
abzuſpren=
gen, aber ob er Erfolg haben wird, und ob er bei einem
Kampfe gegen die Konſervativen die Unterſtützung des
Kaiſers finden wird, bleibt zweifelhaft. Caprivi iſt vom
Kaiſer in dieſem Kampfe nicht gehalten worden, und der
alte Hohenlohe hätte den Kampf gewagt, wenn er die
Unterſtützung des Kaiſers gefunden hätte. Es iſt aber
wohl anzunehmen, daß es dem gegenwärtigen
Reichs=
kanzler mit einem ſolchen Kampfe überhaupt nicht
Ernſt iſt.
Die Negerfrage als ſoziales Problem in den
Vereinigten Staaten von Nordamerika.
C Eigentlich kommt in den Vereinigten Staaten das
Negerproblem, die Frage, wie ſich die weiße Bevölkerung
mit der Negerbevölkerung abfinden ſoll, welche politiſche
und ſoziale Stellung den Negern zugewieſen werden ſoll,
nie zur Ruhe, denn in keinem anderen Lande wird der
Nationalitäten= oder Raſſenfrage eine größere
Aufmerk=
ſamkeit zugewendet als in Nordamerika der
Neger=
frage. Auch in friedlichen Zeiten hören die
Er=
örterungen darüber nicht auf, ſie werden aber
ſofort leidenſchaftlich und führen zu erbitterten
Kämpfen, zu ſchweren Ausſchreitungen und zu
Mord=
taten, wenn beſondere Vorkommniſſe wieder einmal auf
den Gegenſatz zwiſchen den Weißen und den Schwarzen
hinweiſen. Vor einigen Jahren war in der Negerfrage
der Höhepunkt der leidenſchaftlichen Erörterungen einmal
erreicht worden, als ſich eine Geſellſchaft gebildet hatte, die
nichts Geringeres erſtrebte, als die Raſſenvermiſchung, das
Zuſtandekommen von ſchwarz=weißen Ehen. Der heftige
Proteſt und der allgemine Abſcheu haben damals dieſen
Gedanken der Raſſenvermiſchung bald wieder
zurückge=
drängt.
Mit beinahe noch größerer Leidenſchaft iſt jetzt der
Haß und die Abneigung der weißen Bevölkerung gegen
die Schwarzen zum Ausdruck gekommen, als ein weißer
Boxerkämpfer gegen einen ſchwarzen unterlag. Die
Miß=
handlung von Negern dort, wo ſie in der Minderheit ſind,
zieht wieder Ausſchreitungen gegen Weiße nach ſich, wo
dieſe an Zahl gegen die Neger zurücktreten, und ſo
ver=
ſchärfen ſich die Gegenſätze immer wieder von neuem.
Von höchſter Wichtigkeit iſt die Negerfrage für die
Süd=
ſtaaten und für die Baumwollterritorien. Denn dort ſind
die Neger ſo zahlreich, daß ſie in vielen Orten, ja ganzen
Bezirken und Staaten die Mehrheit bilden. Hier kommen
die Neger nicht nur als unterſte Tagelöhner in Betracht,
ſondern ſie haben ſich bereits in alle Berufe
ein=
gedrängt. Sie ſind dort Kaufleute, große
Unter=
nehmer, Farmer, Geiſtliche, Aerzte, Rechtsanwälte,
Redakteure uſw. Da die Schwarzen das gleiche
Wahlrecht haben wie die Weißen, ſo üben die Neger
in den Bezirken, in denen ſie zur Mehrheit geworden ſind,
auch politiſch einen großen Einfluß aus. Da ſich die Neger
viel ſtärker vermehren als die Weißen und da dort, wo
ſie in der Ueberzahl ſind, weiße Einwanderer nur in ganz
verſchwindendem Umfange hinzukommen, ſo verſchiebt ſich
in einigen Staaten das Zahlenverhältnis immer mehr
zu=
gunſten der Neger.
Ueber den ganzen Staat hinweg ſind die Neger in der
Mehrheit in Miſſiſſippi mit ungefähr 60 Prozent und in
Süd=Karolina mit 57 Prozent. In Louiſiana mit 47
Pro=
zent, in Georgia mit 46 Prozent, in Alabama mit 45 und
in Florida mit 44 Prozent haben die Neger zwar im
all=
gemeinen noch nicht die Mehrheit erreicht, ſie ſind aber in
vielen Einzelbezirken in der Mehrheit und in einem
Jahr=
zehnt dürften die Neger in dieſen Staaten auch allgemein die
Mehrheit haben. Ziemlich bedeutend iſt auch die
Neger=
bevölkerung in Virginia mit 35 Prozent, in Nord=
Karo=
lina mit 33 Prozent, in Tenneſſee mit 24, in Arkanſas mit
23 und in Texas mit 20 Prozent. Insgeſamt leben in den
Vereinigten Staaten von Amerika gegen 9 Millionen
Neger. Die Abneigung der Weißen gegen die Schwarzen
macht ſich beſonders in geſellſchaftlicher Beziehung geltend.
Die Neger müſſen auf den Straßenbahnen, auf Schiffen
und Eiſenbahnen in beſonderen Abteilen fahren, denn kein
Weißer würde in einem Abteil ſitzen bleiben, in das ein
Neger eindringt. Ein Mädchen, das einen Neger heiratet,
gilt kaum mehr als eine Dirne, und ein weißer Mann, der
ſich eine ſchwarze Frau nimmt, hat bei ſeinen
Raſſeange=
hörigen jede Achtung verloren.
Die Schwarzen haben eigene Verkehrslokale, ſie leſen
Zeitungen, die nur für Schwarze und von Schwarzen
ge=
ſchrieben ſind, und ſie haben eigene Vereine; auch ſo
demo=
kratiſche Organiſationen, wie es die Arbeiterverbände ſind,
nehmen in Nordamerika Neger nicht auf. Da der
republi=
kaniſchen Partei, die ihre Anhänger meiſtens im Norden
hat, wo verhältnismäßig wenig Neger wohnen, die
Neger=
frage noch nicht ſo auf den Nägeln brennt, ſo ſtellt ſich dieſe
Partei negerfreundlicher und erhält auch ſtets die
Wahl=
ſtimmen der Neger. Die demokratiſche Partei dagegen, die
hauptſächlich in den ſüdlichen Staaten vertreten iſt, will
auch politiſch und rechtlich ſchärfer gegen die Neger
vor=
gehen, und wenn die Demokraten wieder einmal an die
Regierung kommen, ſo iſt es ſehr wohl möglich, daß den
Schwarzen das Wahlrecht entzogen wird. Dann freilich
dürfte ein Kampf zwiſchen Negern und Weißen entſtehen,
gegen den auch die jetzigen Kämpfe noch ein Kinderſpiel
ſind.
Deutſches Reich.
— Die Reichsverſicherungskommiſſion
ſetzte die Beratung des § 459 fort, der den
landwirtſchaft=
lichen Arbeitern und Hausgewerbetreibenden bei
Ab=
lehnung der Krankenhauspflege, wo eine
Zuſtim=
mung erforderlich iſt, ihnen Krankengeld auch dann nicht
gewähren will, wenn ſie Familie unterhalten. Auf
Zen=
trumsantrag wird Bezahlung des halben
Krankengeldes=
durch Statut ermöglicht. Eine längere Hauptdebatte
knüpfte ſich an § 364 und folgende über die Verſicherung
der Dienſtboten, bei denen erweiterte Krankenpflege und
Unterbringung im Krankenhauſe unter erleichterten
Be=
dingungen Platz greifen ſoll. Die Zweckmäßigkeit dieſer
Satzungen wurde von verſchiedenen Seiten angezweifelt
und von der Regierung aber beſonders im Hinweis darauf
verteidigt, daß die Behandlung und Pflege der
Dienſt=
boten im Hauſe, namentlich in den Großſtädten, kaum
durchführbar wäre; eine unnötige Ueberführung ins
Krankenhaus ſei nicht zu befürchten. Auch die bayeriſchen
und württembergiſchen Bundesratsbevollmächtigten
era=
ten gegen den Antrag auf Streichung ein. Der
Staats=
ſekretär erklärte ſich bereit, nach einer beſſeren Faſſung
des § 463 ſuchen zu helfen. Auf Antrag des Zentrums
wurde beſchloſſen, von der Unterbringung in eine
Heil=
anſtalt abzuſehen, wenn der Verſicherte oder der
Dienſt=
berechtigte die Unterbringung beantragt, aber nach
ärzt=
lichem Gutachten nicht notwendig iſt. Bei § 465 erregte
beſonders der Abſatz Bedenken, wonach die Verpflichtung
zur Gewährung der Pflege von ärztlicher Behandlung
bei Ablauf des Dienſtvertrages erliſcht. Die Beſtimmung
wurde ſchließlich geſtrichen. Nächſte Sitzung Dienstag.
— Der neuernannte Staatsſekretär des Auswärtigen
v. Kiderlen=Wächter wird erſt in den erſten Tagen
des Auguſt die Leitung des Auswärtigen Amtes
über=
nehmen. Nachdem Freiherr v. Schoen die Geſchäfte
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Juli 1910.
Nummer 161.
ſeinem Amtsnachfolger übergeben, gedenkt er ſeinen
dies=
jährigen Urlaub anzutreten, um ſich nach deſſen Ablauf
Anfang Oktober auf ſeinen neuen Pariſer
Botſchafter=
poſten zu begeben. Auf der Reiſe von Bukareſt nach Berlin
wird Herr v. Kiderlen=Wächter Ende Juli eine
Zuſam=
menkunft mit dem Grafen von Aehrenthal auf deſſen
böh=
miſchen Beſitzungen haben. Fürſt Radolin, der
bis=
herige Vertreter Deutſchlands bei der franzöſiſchen
Repu=
blik, dürfte erſt nach ſeiner Rückkehr vom Urlaub dem
Präſidenten Falliéres ſein Abberufungsſchreiben
über=
reichen.
— Erbprinz zu Hohenlohe richtete an die Voſſ.
Ztg.” auf eine Anfrage folgendes Telegramm: „Ich habe
keine Veranlaſſung, mein Reichstagsmandat niederzulegen.
Mein Rücktritt iſt einer perſönlichen Initiative
entſprun=
gen ohne Benehmen mit dem Reichskanzler.”
— Die Zweite badiſche Kammer lehnte die
vorgeſchlagene Steuererhöhung, ſowie die
Er=
höhung des Zuſchuſſes zur Eiſenbahnſchuldentilgungskaſſe
von zwei auf vier Millionen ab, angeſichts der
Wirtſchafts=
lage und der bevorſtehenden Mißernte.
Miniſterialdirek=
tor Göller hatte nachdrücklich auf den Ernſt der
Finanz=
lage, insbeſondere auf den ungünſtigen Stand der
Eiſen=
bahnfinanzen hingewieſen und erklärt, daß die Regierung
auf dem nächſten Landtage ihre Vorſchläge wiederholen
werde,
Ausland.
— Die franzöſiſche Kammer beriet am Montag die
Interpellation betreffend die
Verhaf=
tung des Bankiers Rochette im Jahre 1908.
Der Abgeordnete Jaurés erklärte, Rochette ſei
be=
ſonders gefallen, weil er ſich den Haß des finanziellen
Ge=
neralſtabes der großen Geſellſchaften zugezogen habe. Er
behaupte, Rochette ſei auf die von der Polizei fabrizierte
Klage eines fingierten Aktionärs hin verhaſtet worden,
und fordere, daß man diejenigen ausfindig mache, die ſich
damals durch ihre Spekulationen bereichert hätten, da ſie
von der Verhaftung Rochettes Kenntnis gehabt hätten.
Jaurés kritiſierte dann das Verhalten des Polizeipräfekten
Lépine, machte Briand den Vorwurf, daß er erklärt habe,
in dem Falle Rochette ſei alles in Ordnung, und ſchloß
mit der Forderung, man ſolle gegen die Gerichtsbehörden
und die Polizei einſchreiten. — Miniſterpräſident
Briand führte aus: Die Maßnahmen gegen den
Ban=
kier Rochette ſeien auf eine regelrechte Klage hin infolge
der gänzlich freien Entſcheidung des Unterſuchungsrichters
getroffen worden. Briand ſprach ſich lobend über Lépine
aus, verteidigte deſſen Haltung und die des
Kabinetts=
chefs Durand und warf Jaurés vor, er behaupte ohne
Gegenbeweiſe, daß die Polizei eine ungerechte Klage gegen
Rochette erhoben hätte. Der Miniſterpräſident fuhr fort:
Die Juſtiz ſei mit der Regierung entſchloſſen, alles
klar=
zuſtellen. Wenn Beamte ſich hätten bereichern wollen,
indem ſie ihre Stellung mißbrauchten, ſo würden ſie an
den Pranger geſtellt werden. Er weiſe aber dieſe
Behaup=
tung zurück, bis der Gegenbeweis erbracht ſei. Briand
proteſtierte gegen die Kampagne, die darauf hinziele,
glauben zu machen, daß in Frankreich alles außer der
ſozialiſtiſchen Partei korrumpiert ſei. (Beifall.) Nach dem
Zuſammenſtoß zwiſchen Jaurés und Briand hatten die
folgenden Reden der Radikalen Lebouca und
Cee=
caldi, welche auf Einzelheiten der Affäre Rochette
ein=
gingen, wenig Intereſſe gefunden. Darauf wurde die
De=
batte geſchloſſen.
Jaurés beantragte die Einſetzung einer
parlamen=
tariſchen Unterſuchungskommiſſion.
Ray=
naud brachte eine Tagesordnung ein, die der
Re=
gierung das Vertrauen ausſpricht. Briand erklärte, er ſei
perſönlich gegen die Ernennung einer parlamentariſchen
Unterſuchungskommiſſion, da ihm aber in der
Angelegen=
heit gewiſſermaßen eine Mitſchuld vorgeworfen werde,
könne er die Ernennung einer Kommiſſion nicht ablehnen.
Dagegen widerſpreche er dem, daß der Kommiſſion
rich=
terliche Befugniſſe übertragen würden. Als
Tagesord=
nung nehme er nur die von Raynaud eingebrachte an
und mache aus ihrer Annahme eine Vertrauens=
Johann Wilhelm Lichthammer,
der Religionslehrer der Königin Luiſe
von Preußen.
Von D. Dr. W. Diehl, Stadtpfarrer.
Von verſchiedenen Seiten iſt der Wunſch laut
ge=
worden, daß einmal alles, was die Akten über die
Perſönlichkeit des Religionslehrers der Königin
Luiſe, des Darmſtädter Stadtpredigers
Johann Wilhelm Lichthammer, berichten, in
einem kurzen Artikel zuſammengefaßt werden möge.
Ich komme dieſem Wunſche um ſo lieber nach, als
man mitunter, ſelbſt in größeren Werken, Nachrichten
über Lichthammers Perſon und Leiſtungen finden
kann, die den Tatſachen nicht entſprechen, mithin eine
Feſtſtellung des objektiven Tatbeſtandes auch der
wiſ=
ſenſchaftlichen Forſchung dient. Am Ende
die=
ſes Aufſatzes wird der Leſer entſcheiden können, ob
die recht haben, die Lichthammer in die große Welt der
mittelmäßigen Geiſter eingliedern, oder die — zu
denen ich mich rechne —, die ihn als einen zu ſeiner
Zeit ausgezeichneten heſſiſchen Theologen anſehen.
Johann Wilhelm Lichthammer iſt am 20. Februar
1752 in Kranichſtein geboren. Von väterlicher Seite
aus ſtammt er aus einer Oberförſtersfamilie. Sein
Großvater, Georg Lichthammer, ſtand im
An=
fang des 18. Jahrhunderts als Oberförſter in der
Herrſchaft Itter; ſein Vater, Johann Moritz
Lichthammer, war anfänglich, zur Zeit ſeiner am
14. Juli 1735 erfolgten Eheſchließung, als „Zeugknecht
bei der hochfürſtlichen Hofjägerei, ſpäter (um 1760)
als Wildmeiſter in Kranichſtein angeſtellt; ſein Oheim,
Johann Kaspar Lichthammer, begegnet 1736
als „reutender Förſter” zu Nidda. Den Beruf der
Vorfahren väterlicherſeits ſetzte Johann Wilhelms
Bruder, Ernſt Friedrich Lichthammer, fort,
der 1822 in Darmſtadt als Vizedirektor des
Oberforſt=
kollegs verſtarb.
Johann Wilhelm Lichthammers Mutter war
Maria Margareta Dittmar, eine Tochter des
ehemaligen Centhauptmanns der Cent Arheilgen, auch
Bürgers und Bierbrauers zu Darmſtadt, Georg
Daniel Dittmar, deſſen Vater, Martin
Ditt=
mar, urſprünglich Mönch im Kloſter Amorbach, dann
(nach ſeinem Uebertritt zur evangeliſchen Kirche) 1651
bis 1662 Pfarrer in Gräfenhauſen, 1662—1682 (7)
frage. Die Tagesordnung Raynaud wurde mit 395
gegen 155 Stimmen und dann mit 398 gegen
169 Stimmen ein Antrag angenommen, eine
Unter=
ſuchungskommiſſion von 33 Mitgliedern zu ernennen, die
über die Umſtände Klarheit ſchaffen ſoll, die der
Verhaf=
tung Rochettes vorangingen. Darauf wurde die Sitzung
geſchloſſen.
Bei der Abſtimmung über die Vertrauens=
Tagesord=
nung ſtimmten nur die geeinigten Sozialiſten und einige
Mitglieder der Rechten gegen die Regierung. In
Kam=
merkreiſen äußert man ſich im allgemeinen ziemlich
ſkep=
tiſch über die etwaigen Ergebniſſe des
Unterſuchungsaus=
ſchuſſes.
In der Sitzung des Munizipalrates verteidigte
Po=
lizeipräſident Lépine ſeine Stellungnahme in der
Ange=
legenheit des Bankiers Rochette und erklärte, er habe
keine zweifelhafte Handlung begangen und bei dieſer
Ge=
legenheit, wie immer, ſeine Pflicht getan. Er habe ſchnell
gehandelt, weil es galt, die kleinen Sparer zu ſchützen.
Schließlich wurde die einfache Tagesordnung mit 58 gegen
21 Stimmen angenommen.
— Zu der Depeſche aus Haag, nach der der
Ge=
ſchäftsträger des Vatikans an den Miniſter des Aeußern
einen Brief gerichtet habe, in dem er das Bedauern des
Papſtes über die Auslegung der Enzyklika in den
Niederlanden ausgeſprochen habe, erklärt der Oſſervatore
Romano, daß nach den von ihm eingezogenen
Erkundi=
zungen niemals ein Brief zu dem genannten Zwecke von
dem Geſchäftsträger des Heiligen Stuhles an den
Mi=
niſter des Aeußern gerichtet wurde.
Im engliſchen Unterhauſe begann die Diskuſſion
über den Geſetzentwurf betr. die Ausdehnung des
parla=
mentariſchen Wahlrechts auf die Frauen. Die
Parteigegenſätze waren bei der Beratung vollſtändig
ver=
wiſcht. Der Entwurf wurde zunächſt von der
Arbeiter=
partei und den Konſervativen unterſtützt, dann aber von
den Konſervativen und den Liberalen bekämpft.
— Der Vatikan hat an Spanien eine Proteſtnote
ab=
geſandt. Der Miniſterpräſident, die Miniſter des Aeußern
und Innern, der Marineminiſter und der
Kammerpräſi=
dent traten zu einer Konferenz zuſammen, um über
die neue Proteſtnote des Vatikans zu beraten, welche ſehr
energiſch abgefaßt iſt, und welche betont, daß die Frage
des Verbots der Niederlaſſung neuer religiöſer
Geſell=
ſchaften erſt im Einvernehmen mit dem Vatikan hütte
be=
handelt werden müſſen.
— In der Preſſe iſt gemeldet worden, daß
Deutſch=
land und Oeſterreich gegen den Antrag
Montene=
gros, das Fürſtentum zum Königreich zu erheben,
keinen Widerſpruch erhoben hätten. Man erfährt dazu:
Bei den beiden Dreibundſtaaten liegt keine Veranlaſſung
vor, dem Wunſche Montenegros Widerſtand
entgegenzu=
ſetzen, obwohl bekannt iſt, daß der eigentliche Verfechter
der Königsidee Kronprinz Danilo iſt, der ſich gern als
Feind Oeſterreichs und Deutſchlands aufſpielt. Dieſer
Wunſch wird von Italien unterſtützt, deſſen Königin
be=
kanntlich eine Tochter des montenegriniſchen Fürſten iſt.
Allein um Italien gefällig zu ſein, haben die beiden
Drei=
bundſtaaten keinen Widerſpruch erhoben, obwohl ſie eine
Notwendigkrit für die Standeserhebung nicht erblicken
können. An ſich iſt der ganze Vorgang für die
Balkan=
politik ohne Bedeutung und trägt mehr familiären
Cha=
rakter.
— Die finanzielle Frage ſchien endlich in
Marokko eine günſtige Löſung gefunden zu haben, als
Sultan Muley Hafid alle Bedingungen der
franzöſi=
ſchen Anleihe unterſchrieb, aber kaum hat die
Ver=
teilung der Entſchädigungen in Caſablanca und ander=
Pfarrer in Weiterſtadt geweſen war. Außer dieſem
Urgroßvater Martin Dittmar waren Johann
Wil=
helm Lichthammers Großonkel Hieronymus
Dittmar (* 1679 als Pfarrer in Groß=Bieberau)
und ſein Onkel Johann Georg Dittmar
(† 1743 als Pfarrer in Wixhauſen) Geiſtliche der
heſſi=
ſchen Kirche.
Johann Wilhelm Lichthammer ſtudierte, nachdem
er das Darmſtädter Pädagogium abſolviert hatte, auf
der Univerſität Gießen, wo er am 22. April 1769
Auf=
nahme in die Stipendiatenanſtalt fand. Nach
voll=
endeten Studien war er eine Reihe von Jahren
Pri=
vatinformator, zuerſt in Seeheim, dann in Darmſtadt.
Am 13. Dezember 1779 erhielt er ſeine erſte
Anſtel=
lung. Er ward Freiprediger bei der Hofkirche und
an der Garniſonsgemeinde. In dieſer Stellung
ver=
blieb er nur ein Vierteljahr lang. Bereits am 8.
April 1780 rückte er in das Amt eines dritten
Stadt=
predigers in Darmſtadt ein. Er verdankte dieſe
Be=
förderung der Initiative des Miniſters von Moſer,
der es durchſetzte, daß Lichthammer ſeinen beiden
Kon=
kurrenten, dem von dem Landgrafen empfohlenen
Ludwig Martin (Sohn des Geheimerats
Mar=
tin, ſpäter Pfarrer in Maulbach und 1785—1814
Pfar=
rer in Trebur) und dem hervorragend tüchtigen
Kan=
didaten Johann Georg Zimmermann (ſpäter,
1782—1803, Pädagoglehrer, 1803—1826 Pädagogdirektor
in Darmſtadt) vorgezogen wurde. Der Bericht, mit
dem Moſer für den Kandidaten Lichthammer eintritt,
iſt äußerſt intereſſant. Wir teilen die wichtigſten
Sätze aus ihm mit. Moſer ſchreibt am 31. März 1780:
„Da es bey Wiederbeſetzung dieſer Stelle auf die
Be=
trachtung ankommt, daß dieſer unterſte in 25, 30
Jah=
ren auch Superintendent werden kan, mithin der erſte
Fehlgriff vor alle weitere mißlich ſeyn würde, ſo weiß
ich unter allen etwaigen Kompetenten keinen
würdi=
gern, als den Freyprediger Lichthammer. Er iſt rein
in der Lehre, erbaulich im Vortrag, voll Gefühl der
Wahrheiten, die er predigt, exemplariſch im Leben,
be=
liebt bey der Gemeine und den Herrſchaften durch
ſei=
nen ſanften Character, und ſeine Lehr= und Catechiſir=
Gaben ſind durch den Vorzug, womit ſich um ſeinen
Unterricht geriſſen wird, allgemein legitimiret; daher
ich auf ihn anzutragen, kein Bedenken habe.‟
Auf dieſen Bericht hin ward Lichthammer am 8.
April 1780 für die Stelle des dritten Darmſtädter
Stadtpredigers vom Landgrafen beſtätigt. Am
wärts begonnen, ſo ſtellt ſich heraus, daß die vorhandenen
Mittel nicht ausreichen. Bezahlt wurden bis jetzt nur 13
Millionen für die Opfer der Plünderung von Caſablanca,
aber eine große Menge anderer Gläubiger hatte die
Zu=
ſicherung in der Taſche, daß ſie am 5. Juli von der
Staats=
bank in Tanger die zugeſprochenen Summen erhalten
werden und am 9. Juli hatten ſie nochkeinen Zentime geſehen.
Die Staatsbank erklärt jetzt, ſie ſehe ſich einer
Unmöglich=
keit gegenüber, denn ſie ſolle mit 38 Millionen 93
Millio=
nen Schulden zahlen. Zwei Auswege werden
vorge=
ſchlagen. Entweder ſollen alle Forderungen vorläufig
ei=
nen kleinen Abzug erfahren oder ſoll ein Unterſchied
ge=
macht werden zwiſchen dringlichen und weniger
dring=
lichen Forderungen. Mit den eingegangenen
Verpflich=
tungen iſt weder der eine noch der andere Ausweg
ver=
einbar.
Gegenüber den von nationaliſtiſcher Seite erhobenen
Angriffen wird betont, daß die Abberufung des
Ge=
nerals Moinier eine Maßregel ſei, die die
Regie=
rung aus eigenem Antriebe ergriffen habe. Dieſe
Maß=
nahme bedeute niemals ein Zurückweichen Frankreichs,
Die franzöſiſchen Truppen würden unter dem Nachfolger
des Generals Moinier ihre ziviliſatoriſche, der
Aufrecht=
erhaltung der Ruhe und Ordnung gewidmete Aufgabe
erfüllen. Des weiteren meldet eine Havas=Note: Der
Miniſter des Auswärtigen Pichon habe dem gegenwärtig
hier weilenden Geſandten in Tanger, Regnault, ſeine
vollſtändige Zuſtimmung ausgeſprochen zu der Art und
Weiſe, wie er die Aufträge der Regierung erfüllt habe.
Durch dieſe Note werden die Gerüchte über angebliche
Meinungsverſchiedenheiten zwiſchen Pichon und Regnault
zurückgewieſen.
— Das mexikaniſche Wahlkollegium hat Porfirio
Diaz zum Präſidenten von Mexiko und Ramon
Corral zum Vizepräſidenten wiedergewählt. Damit wird
Porfirio Diaz zum ſiebenten Male Präſident der
Repu=
blik. 1877 wurde ihm zuerſt das wichtigſte Amt ſeines
Landes anvertraut, das er ſeit dieſer Zeit, mit Ausnahme
der Jahre 1880 bis 1884, ununterbrochen verwaltet hat.
Da Diaz ſchon 80 Jahre alt iſt, dürfte die neue ſechsjährige
Amtsperiode des Präſidenten vorausſichtlich ſeine letzte
ſein. Als ſein Nachfolger gilt ſeit langem der wieder
zum Vizepräſidenten gewählte Staatsmann Ramon
Corral. Dieſer bekleidete bis zum Jahre 1904 das Amt
des Miniſters des Innern, als er auf den damals neu
begründeten Poſten eines Vizepräſidenten berufen wurde.
Er ſteht heute im 56. Lebensjahre. Beide Männer haben
ſich um die kulturelle Entwicklung Mexikos hochverdient
gemacht. Ihre Wiederwahl bietet die Gewähr dafür, daß
die Wohlfahrt des Landes weiter ſich heben und auch
fer=
ner ſich in friedlichen Bahnen vollziehen wird,
* Eine Zuſammenſtellung des
deut=
ſchen Fremdenverkehrs vom ſtatiſtiſchen Amt
der Stadt Straßburg dürfte zu Beginn der Reiſezeil
vielen intereſſant ſein. Die Zuſammenſtellung
um=
faßt das Jahr 1909. Die meiſten Fremden zählte
Ver=
lin mit 1198 159 (darunter 17,7 Prozent Ausländer,
meiſt Ruſſen, Oeſterreicher, Franzoſen, Engländer,
Amerikaner), es folgen mit 450000 bis 500000
Frem=
den München, Hamburg, Dresden, Köln, Frankfurt,
mit 200000 bis 300000 Fremden Breslau, Leipzig,
Nürnberg, Wiesbaden, Hannover, mit mehr als 100000
Fremden Düſſeldorf, Dortmund, Mannheim, Mainz,
Straßburg, Bremen, Halle a. S., mit weniger als
100000, aber mehr als 20000 Fremden Magdeburg,
Elberfeld=Barmen, Aachen, Poſen, Lübeck, Freiburg i.
Br., Charlottenburg. — München, Dresden, Hannover
zählten ſo viel Fremde als Einwohner; Berlin,
Ham=
burg, Bremen 75 Prozent der Einwohner. Die
Haupt=
fremdenzeit waren die Monate Juli und Auguſt; der
2. Sonntag nach Trinitatis wurde er in ſein neues
Amt eingeführt, zuſammen mit dem zum erſten
Stadt=
prediger ernannten Chriſtoph Ernſt Vietor
(vorher, 1741—4747, Pfarrer in Egelsbach, 1747—1759
Pfarrer in Ginsheim, 1759—1773 dritter, 1773—1780
zweiter Stadtprediger in Darmſtadt) und dem zum
zweiten Stadtprediger ernannten Friedrich
Chri=
ſtoph Kyritz (bisher, ſeit 1773, dritter Stadtprediger
in Darmſtadt). Gleichzeitig wurde Lichthammer
ordi=
niert, da der — wie Moſer ſich auszudrücken pflegte —
„ſchlaftrunkene” Superintendent Weitz dies bisher
„verbummelt” hatte. Bei der Einführungsfeierlichkeit
trat — altem Herkommen nach — der geſamte
Darm=
ſtädter Stadtrat, der ex okficio dem Gottesdienſt
beizu=
wohnen hatte, an den Altar und „gratulierte” dem
neuen Pfarrer, wünſchte auch, daß er recht lange in
Segen in der lieben Stadt Darmſtadt wirken möge.
Letzteres erfüllte ſich. Lichthammer war es vergönnt,
über 35 Jahre in Darmſtadt zu wirken. Als der erſte
Stadtprediger Vietor im Oktöber 1793 penſioniert
worden war, rückte Kyritz am 16. November 1793 in
die erſte, Lichthammer in die zweite Stelle ein. Zur
Begründung dieſes Avancements wurde damals an
den Landgrafen berichtet: „Während der gantzen Reihe
von Jahren hat er ſich ſowohl durch Lehre und Leben
als auch durch ſeine lobenswürdige Thätigkeit und
treue Amtsführung um die Stadtgemeinde wahre
Verdienſte erworben, und läßt nicht den mindeſten
Zweifel übrig, daß er vor allen andern zur Beſetzung
der gedachten zweyten Stelle am würdigſten ſeye.”
Im Jahre 1807 erfolgte eine weitere Beförderung.
Lichthammer wurde das Amt eines Inſpektors (
De=
kans) der Diözeſen Darmſtadt und Pfungſtadt
über=
tragen. Im Jahre 1810 wurde er nach dem Tode von
Kyritz durch Dekret vom 12. Dezember erſter
Stadt=
prediger. In dieſer Stellung ſtarb er am 24.
Dezem=
ber 1815 infolge eines Schlaganfalles, der ihn am 23.
betroffen hatte.
Als Lichthammer am 26. Dezember morgens
½8 Uhr zur letzten Ruhe gebettet worden war, ſchrieb
ihm ſein Kollege, Stadtprediger Johann Anton
Reuling, einen kurzen Nachruf. Er ſteht am Ende
es Beerdigungsprotokolles und ſchließt mit den
Wor=
en: „Möge ſein Geiſt auf Allen ruhen, die nach ihm
noch an der hieſigen Kirche für die Ausbreitung des
Reiches Jeſu zu wirken haben.‟ Dieſe hohe Schätzung
des Verewigten war durchaus begründet. Lichthammer
Nummer 161.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwochnden 13.Jut 19165
Seite 3.
geringſte Verkehr war im Januar und im Dezember.
Von den großen Eingangspforten konſtatierte
Ham=
burg eine Abnahme gegen die Vorjahre; viele
Auslän=
der kommen jetzt über Holland und Bremen.
Verkehrs=
zunahmen in bedeutenderem Umfange haben Mainz,
Aachen, Nürnberg. Berlin klagt über die Abnahme
des Ausländerbeſuches.
* Bergen, 11. Juli. Der Kaiſer iſt heute
nach ſehr guter Fahrt in Bergen eingetroffen. Das
Wetter iſt dauernd wolkenlos und recht warm. An
Bord iſt alles wohl.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 13. Juli.
— Verſetzung in den Ruheſtand. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben den Kreisdiener bei
dem Kreisamte Mainz Karl Friedrich Wenz auf ſein
Nachſuchen unter Anerkennung ſeiner langjährigen treu
geleiſteten Dienſte in den Ruheſtand verſetzt und ihm
aus dieſem Anlaß das Silberne Kreuz des
Verdienſt=
ordens Philipps des Großmütigen verliehen.
— Ernannt wurden durch Entſchließung Großh.
Miniſteriums des Innern die Referendare Heinrich
Kleinen, Wilhelm Muhl und Dr. Ernſt Pabſt zu
Darmſtadt, Ferdinand Pennrich zu Mainz und Felix
Wolf zu Friedberg zu Regierungsaſſeſſoren.
L. Der Verwaltungsgerichtshof hat als letzte
In=
ſtanz in folgender Sache geſprochen: An das Gaswerk
in Michelſtadt hat ſich auch das benachbarte Steinbach
anſchließen laſſen und bezieht Licht und Kraft von dort.
Die Folge war, daß die Unternehmerin auf Betreiben
der Steuerbehörde zur Gemeindeſteuerzahlung in
Steinbach herangezogen wurde. Dieſe legte dagegen
Beſchwerde ein, weil ſie dort keine gewerbliche
Nieder=
laſſung beſitze, nicht einmal ein Bureau ſei da. Der
Provinzialausſchuß hat ſich, wie wir ſeinerzeit
berich=
teten, auf die Seite Michelſtadts geſtellt. Der
Verwal=
tungsgerichtshof pflichtete dieſer Auffaſſung bei und
er=
klärte dieſes nicht für ſteuerpflichtig.
— Das heſſiſche Wander=Tuberkuloſe=Muſenm
war in den Monaten Mai und Juni in den
nieder=
bayeriſchen Städten Paſſau, Straubing und Landshut
je ſieben Tage ausgeſtellt und insgeſamt von etwa
11000 Perſonen beſucht. Wie nicht anders zu
er=
warten, wurde der Ausſtellung in Niederbayern großes
Intereſſe entgegengebracht, was ſowohl aus der
Auf=
nahme, Beſuchsziffer und den zahlreichen Vorträgen
mit Recht geſchloſſen werden darf. Das Muſeum iſt
nunmehr wieder nach Heſſen zurückgekehrt und wird
gegenwärtig im Kreiſe Alsfeld ausgeſtellt. Bis jetzt
war die Ausſtellung von insgeſamt 310000 Perſonen
beſucht.
* Jubiläum. Herr Heinrich Lücker von Arheilgen
war geſtern, den 12. Juli, 25 Jahre bei der Firma
F. Schmitt, Seifenfabrik, beſchäftigt.
— Schülerwanderung des Odenwaldklubs. Die
Anmeldungen zu der vom Odenwaldklub
veranſtalte=
ten Schülerwanderung waren — jedenfalls wegen des
fortgeſetzten ſchlechten Wetters — nicht allzu zahlreich
eingelaufen; immerhin verſammelten ſich um ¾7 Uhr
20 Wanderer am Bahnhof. Mit dem Eilzuge wurde
der weite Weg bis Lampertheim raſch und bequem
zurückgelegt; von hier ging es zunächſt auf der
Land=
ſtraße nach der chemiſchen Fabrik Neuſchloß, dann auf
Waldwegen, wo die vor kurzem angebrachte
Markier=
ung des Odenwaldklubs nur noch an den durch ihre
Beſeitigung entſtandenen Verletzungen der
Baumrin=
den zu erkennen war, nach dem Wormſer Waſſerwerk.
Mit Intereſſe wurden die mächtigen Motoren und
Pumpen beſichtigt, die der Stadt Worms für
Trink=
waſſer ſorgen. Durch den ſchönen, im Vergleich zu dem
unſerigen, noch recht urwüchſigen Lorſcher Wald
führ=
ten dann beſſer markierte Wege über den großen
Schieß=
ſtand des Wormſer Regiments, an der Halteſtelle der
Eiſenbahn vorüber, nach Klein= und Groß=Hauſen. Am
Rande des Jägersburger Waldes fand große
Mittags=
raſt ſtatt. Später wurde das Jägersburger Forſthaus
aufgeſucht und dann der Heimweg über Schwanheim,
Fehlheim, Rodau und Zwingenberg angetreten Der
Marſch führte bei ſtets günſtigem Wetter — der
ge=
fürchtete Regen blieb ganz aus — meiſt durch Wald:
angenehme Abwechslung boten die Wanderungen auf
der freien Landſtraße, die dort einen ebenſo ſchönen
wie für die meiſten Darmſtädter überraſchenden Blick
gewährt auf die mit Burgen bekrönte Bergſtraße und
die dahinter ſich hinziehenden Höhen des Odenwaldes.
V. V. Der Verkehrs=Verein beſucht nächſten Samstag
nachmittag die Ausſtellung und werden dieſe gemeinſamen
Beſuche je nach Bedarf auch an anderen Tagen
wieder=
holt werden. (Siehe Anzeige.)
— Der Klub der Köche, Darmſtadt, veranſtaltet
heute Mittwoch, 13. Juli, abends, im „Rummelbräu” ſein
diesjähriges Sommerfeſt, beſtehend aus Militärkonzert
und Tanz. (S. Anzeige.)
— Geſangverein Liederzweig. Für das
dies=
jährige Sommerfeſt, nächſten Sonntag, den 17. Juli, hat
der Liederzweig den Garten und den Gartenſaal des Städt.
Saalbaues vorgeſehen. Unſtreitig iſt der Garten des
Saalbaues das ſchönſte Gartenlokal unſerer Reſidenz
und eignet ſich für derartige Feſte ganz beſonders gut.
Das Nachmittagskonzert wird ausgeführt von einer
größeren Abteilung der Kapelle Weber und dem
Ver=
einschor, der in gewohnter Stärke Chöre mit
Orcheſter=
begleitung und volkstümliche Weiſen vortragen wird.
Von 8 Uhr ab findet Tanz im Gartenſaale und Konzert
im Garten ſtatt. Bei dem niedrig gehaltenen
Eintritts=
preiſe (ſiehe Anzeige) und der in Ausſicht ſtehenden
Ge=
nüſſe dürfte ein ſtarker Beſuch der Veranſtaltung des
Vereins zu erwarten ſein.
— Im Roſenhof des Ausſtellungs=Reſtaurants
findet heute, Mittwoch, abend ein Künſtlerkonzert ſtatt.
Der Aufenthalt daſelbſt, beſonders auf der Terraſſe bei
Sonnenuntergang, und der Rundblick ſind einzigartig.
(Siehe Anzeige.)
— Heſſiſcher Hof. Nach längerer Unterbrechung
durch die ungünſtigen Witterungsverhältniſſe findet
heute, Mittwoch, abend, Militärkonzert eines größeren
Teiles der Kapelle des Leibgarde=Regiments unter
Herrn Hauskes Leitung ſtatt. (Vergl. Anzeige.)
X Schlachtungen. Nach dem Monatsberichte des
Fleiſchbeſchauamts ſind während des Monats Juni
im hieſigen Schlachthaus geſchlachtet worden: 164
Ochſen, 4 Bullen, 229 Kühe, 23 Jungrinder, 1301 Kälber,
2374 Schweine, 146 Schafe, 9 Ziegen und 11 Pferde. —
Beanſtandet wurden: 88 Ochſen, 1 Bulle, 146 Kühe,
1 Jungrind, 24 Kälber, 532 Schweine, 22 Schafe und
7 Pferde. — Minderwertig wurde erklärt das Fleiſch
von: 6¾ Kühen, ¾ Kälbern und 10½¼ Schweinen. —
Bedingt tauglich war das Fleiſch von: ¾ Kühen,
Kälbern u. 3¼/ Schweinen. — Untauglich waren:
1 Kalb, 1471 Organe, 152 kg Fett und 97 kg Fleiſch
von 821 Tieren. — Auf Trichinen unterſucht wurden:
2373 im Schlachthaus geſchlachtete Schweine, ſowie 5324 kg
für hieſige Metzger eingeführtes friſches Fleiſch von 242
Schweinen. — Der Nachunterſuchung wurden
unter=
zogen: 613 Sendungen, enthaltend: 18484 kg
Rind=
fleiſch, 5995 kg Schweinefleiſch, 204 kg Kalbfleiſch und
53 kg Hammelfleiſch.
§ Polizeihunde. In der Nacht von Sonntag auf
Montag ſind an der Kreisſtraße zwiſchen Nieder=
Ram=
ſtadt und Waſchenbach verſchiedene junge Obſtbäumchen
abgebrochen worden. Die mit Benutzung des
Polizei=
hundes Bacchus unter Führung des
Kriminalſchutz=
manns Weber hier vorgenommenen Erhebungen
führten zur Ermittelung des Täters. Der Hund
ver=
folgte eine Spur vom Tatort nach der Hofreite eines
in einem nahegelegenen Orte Wohnhaften. Die
hier=
auf weiter ſtattgehabten Feſtſtellungen führten zu dem
Reſultat, daß tatſächlich der Täter in dieſer Hofreite
ermittelt wurde. Der Täter legte bei ſeiner
Vernehm=
ung alsbald Geſtändnis ab. Hierzu wird noch bemerkt,
daß vor einigen Tagen eine Prüfung der hieſigen
Poli=
zeihunde durch Herrn Oberleutnant a. D. Moſt, z. Zt.
Polizeikommiſſar in Saarbrücken, eine auf dieſem
Ge=
biete maßgebende Perſönlichkeit, ſtattgefunden hat. Das
Reſultat der Prüfung war ein vorzügliches.
n. Ueberfall. Am Montag mittag nach 12 Uhr
wurde von einem bis jetzt Unbekannten in der
Eber=
ſtädter Tanne, in der Nähe der Eberſtädter Grenze,
ein junges Mädchen angefallen. Es befand
ſich auf dem Weg nach ſeiner in der dortigen
Villen=
kolonie gelegenen Wohnung und vermochte ſich nur mit
äußerſter Anſtrengung des frechen Täters zu erwehren.
Bei dem Ringen fiel ein Handtäſchchen zu Boden und
ein rotledernes Portemonnaie heraus, deſſen ſich der
Angreifer bemächtigte. Er flüchtete alsdann
weſt=
wärts, konnte über die Main=Neckarbahn hinüber bis
zu den Pulverhäuſern verfolgt werden und entkam
leider. Beſchrieben wird er als etwa 30 Jahre alt, von
war das Muſter eines Pfarrers. „Wir ehren
Herrn Lichthammer” ſchreibt im Jahre 1801 ein
heſſi=
ſcher Pfarrer von ihm, „aus mehr denn einer Hinſicht.
Unermüdet in den Geſchäften ſeines Berufs, jede
Stunde auskaufend, um für ſeine Studien zu ſammlen,
exemplariſch in ſeinem Lebenswandel und dabei
zwi=
ſchen ängſtlicher Orthodoxie und den verſchiedenartigen
Syſtemen der Neueren die glückliche Mittelſtraße
be=
achtend, muß er jedem Freund der wahren Aufklärung
ſchäzbar ſeyn. Wir bewundern ihn wegen ſeiner Gabe,
am Krankenbette ganz das zu ſeyn, was die Paſtoral
von dem praktiſchen Prediger an demſelben fordert.””
Daneben war Lichthammer ein
ausgezeichne=
ter Schulemann. Schon aus dem oben mitgeteilten
Bericht des Miniſters von Moſer iſt zu erſehen, daß
Lichthammer um ſeiner „Lehr= und Catechiſir=Gaben”
willen bereits als junger Mann berühmt war, und daß
man „ſich um ſeinen Unterricht riß” Noch klarer tritt
die hohe Schätzung, der ſich der Schulmann Lichthammer
von ſeiten ſeiner hohen Vorgeſetzten erfreute, aus dem
Dekret entgegen, mit dem man ihn am 8. April 1780
in die dritte Stadtpredigerſtelle berief. Es wird darin
dem Darmſtädter Konſiſtorium von der Ernennung
Lichthammers mit dem Anfügen Kenntnis gegeben, daß
dem neuen dritten Stadtprediger „die Catecheten=
Schule zu Bildung der Schul=Seminariſten, weshalb
dem Conſiſtorio zu ſeiner Zeit das Weitere zugehen
werde, mit übertragen werden ſolle‟ Lichthammer
ſollte der erſte Leiter des Schullehrerſeminars werden,
mit deſſen Errichtung Miniſter von Moſer ſeit etwa
einem Jahre beſchäftigt war, des erſten
Lehrer=
ſeminars in der Landgrafſchaft Heſſen=
Darmſtadt.‟) Lichthammer übernahm dieſe Stelle
auch, nachdem am 18. April dem Darmſtädter
Kon=
ſiſtorium eröffnet worden war, „daß, um den erſten
näheren Schritt zur würklichen Zubereitungs=Anſtalt
der Land=Schulmeiſter zu thun, der nunmehrige dritte
Stadt=Prediger Lichthammer, in Betracht ſeiner
beſon=
dern Talente im Unterricht, in dieſer vornehmlichen
Abſicht, und mit dieſer ausdrücklichen Bedingung zu
dieſer Stelle berufen worden, um diejenige Schul=
Can=
didaten, durch welche die Land=Schulen wieder beſetzt
werden ſollen, nach einem verbeſſerten Plan zu bilden,
*) Vergl. hierzu meinen Aufſatz „Mitteilungen
aus den Akten über die Gründung eines
Schullehrer=
ſeminars in Darmſtadt, 1778—1780 (Beitr. zur heſſ.
Schulgeſchichte. Bd. II. Heft 1).
und hierdurch den Grund zu einem allgemeinen beſſern
Unterricht der Jugend ſelbſt zu legen. Zu welchem
Ende er täglich wenigſtens zwo Stunden dieſer
Beſchäf=
tigung zu wiedmen, und euer Collegium und der
Superintendent darüber zu wachen hat, daß dieſer
dritte Stadt=Prediger von den andern
Stadt=Geiſtlichen nicht zur Ungebühr
beläſtiget, und an dieſem wichtigſten Theil ſeines
Berufs gehindert werde.”
Leider ſchlug das Projekt, ein Schullehrerſeminar
in Darmſtadt einzurichten, fehl. Es meldete ſich niemand
zu ihm. Immerhin iſt die Tatſache, daß man gerade
Lichthammer für es auserſah, für dieſen ſehr ehrenvoll
geweſen. Die pädagogiſchen Ausarbeitungen, die er
für die Errichtung der Anſtalt machte und die noch
vor=
handen ſind, beweiſen übrigens, daß man des junger
Stadtpredigers „Schulkunſt” nicht zu hoch eintaxiert
hat. Als Inſpektor und erſter Stadtprediger hat
Licht=
hammer ſpäter für die Hebung des Schulweſens in
Stadt und Land vieles getan. Er iſt einer der Väter
der großen Stadtſchulreform in Darmſtadt geworden,
die in den Anfang des 19. Jahrhunderts fällt. Auch
literariſch trat er auf dem Gebiete des Schulweſens
hervor. Er ſchrieb ein Religionslehrbuch „
Chriſt=
licher Religionsunterricht für die
Ju=
gend, beſonders für Confirmanden”
wel=
ches viele Auflagen erlebte.
Weil Lichthammer beides war, ausgezeichneter
Schulmann und tüchtiger Seelſorger, ward der
Darm=
ſtädter Hof frühzeitig auf ihn aufmerkſam und betraute
ihn mit wichtigen Erzieherarbeiten. In ſeinen
Kandi=
datenjahren war er der Lehrer der Prinzeſſin
Auguſte, der jüngſten Tochter des Prinzen Georg
Wilhelm und Tante der Königin Luiſe von Preußen.
Dieſe Prinzeſſin hat er auch am 17. Januar 1780 —
alſo zu einer Zeit, wo er infolge eines Fehlers des
Superintendenten Weitz noch gar nicht ordiniert war —
konfirmiert. Er blieb auch fernerhin der „Beichtvater”
der Fürſtin, die ihm bis zu ihrem Tode mit der
innig=
ſten Hochachtung und Verehrung zugetan wär. Im
Jahre 1795 wurde er von dem Gemahl der Prinzeſſin
Auauſte, dem Prinzen Max von Pfalz=Zweibrücken,
nachmaligen König von Bayern, zu deren
Kabinetts=
prediger ernannt, mit vorläufiger Beibehaltung ſeines
Darmſtädter Amtes. Als die Prinzeſſin am 30. März
1796 in Rohrbach bei Heidelberg ſtarb, ſtand
Licht=
hammer an ihrem Sterbebett und drückte der edlen
Dulderin die Augen zu.
mittlerer Größe (Schätzung etwa 1,60 bis 1,65 Meter),
hageres, blaſſes, ungepflegtes Geſicht, tiefliegende
Augen, ſtarke Naſe (Habichtsnaſe), rotblonden
Schnurr=
bart, unraſiert; trug dunkle, zugeknöpfte Jacke, helle
Hoſe, braunweißen Filzhut. Vermutlich handelt es ſich
um einen Arbeitsloſen oder Landſtreicher. Das
Poli=
zeiamt nahm ſofort umfaſſende Nachforſchungen vor;
die Staatsanwaltſchaft iſt jetzt mit der Sache befaßt.
§ Unfall. Am Montag nachmittag kurz, nach 7 Uhr
wurde ein 3½ Jahre altes Kind an der=Ecke Soder= und
Mühlſtraße von einem Rollfuhrwerk überfahren und
hierbei nicht unerheblich verletzt. Das Kind iſt alsbald
in die elterliche Wohnung in der Soderſtraße verbracht
worden.
§ Feſtgenommen. Am Dienstag iſt hier ein
Weiß=
binder aus Arheilgen wegen Diebſtahl und ein
Mechaniker von hier wegen Fahrraddiebſtahl
feſt=
genommen worden.
Arheilgen, 12. Juli. Die Perſönlichkeit des am
Sonntag vormittag in der Nähe des Jagdſchloſſes
Kra=
nichſtein, Gemarkung Arheilgen, erhängt aufgefundenen
Selbſtmörders konnte feſtgeſtellt werden. Es iſt der 35
jäh=
rige, aus Kolberg ſtammende Dienſtknecht Gottlieb
Scheich, der in letzter Zeit arbeitslos war.
Offenbach, 12. Juli. Die Handelskammer ſchreibt
der Offenb. Ztg.: Wie man auf denkbar bequeme Weiſe
und ohne auch nur einen Finger zu rühren, zu einer
„Goldenen Medaille” kommen kann, zeigt ein
aus Paris datiertes Schreiben, das einer angeſehenen
ſüddeutſchen Firma jüngſt zugegangen iſt und von
die=
ſer der „Ständigen Ausſtellungskommiſſion für die
deutſche Induſtrie” zur Verfügung geſtellt wurde. Von
einer ihr bis dahin unbekannten Pariſer Perſönlichkeit
wird darin der Firma eingeſchrieben mitgeteilt, es ſei
ihr auf einer „Expoſition Internationale Paris 1910‟
das „Diplom zur großen goldenen
Me=
daille erſter Klaſſe” zuerkannt worden. Dieſe
freudige Botſchaft kam der Firma um ſo
überraſchen=
der, als ſie überhaupt gar nicht ausgeſtellt und auch von
der Exiſtenz einer ſolchen — übrigens völlig obſkuren
— Ausſtellung bis dahin nichts gehört hatte. Was es
indes mit dieſer ſonderbaren Auszeichnung für eine
Bewandtnis hat, ergibt ſich deutlich genug, wenn der
ſo freigebige Briefſchreiber mit den liebenswürdigſten
Glückwünſchen zugleich die Aufforderung verbindet,
nach Empfang der — aus Sparſamkeitsrückſichten nur
vergoldeten —Medaille und des Diploms, das
über=
dies vom Miniſterium des Aeußern noch legaliſiert
werden ſolle, die entſtandenen Koſten durch einen
Scheck auf Paris zu begleichen! Ein adreſſiertes
Kuvert iſt für dieſen guten Zweck ſchon beigefügt. Der
famoſe Pariſer Ausſtellungsritter hat alſo ſeinen Köder
ſo ſchmackhaft und bequem wie möglich gemacht.
Mainz, 11. Juli. Die iſraelitiſche
Religionsge=
meinde beriet geſtern über die Frage, ob ein Neubau
oder Umbau der Synagoge erfolgen ſolle. Mit 126
gegen 11 Stimmen wurde beſchloſſen, von dem Umbau
des alten Synagogengebäudes abzuſehen und einen
Neubau zu errichten. Die Platzfrage wurde der
Bau=
kommiſſion überlaſſen. — In der Samstagnacht wurde
der 27jährige Gutsbeſitzer Eduard Wilms von der
Langenau bei Ginsheim mit einer ſchweren
Ver=
letzung am linken Handgelenk ins Rochushoſpital
gebracht. Er gibt an, daß er in der Nacht in ſeinem
Schuppen an ſeinem Automobil eine Reparatur habe
vornehmen wollen, dabei ſei ihm das Licht verlöſcht
und auf dem Rückweg ſei er in einen Haufen
Glasſcher=
ben geſtürzt und habe dabei die ſchweren Verletzungen
erhalten.
** Bad Nauheim, 12. Juli. Die Meldung der
Ober=
heſſiſchen Volksblätter, daß der heſſiſche Staat mit
einer Berliner Geſellſchaft einen Vertrag
abge=
ſchloſſen habe, wonach die Geſellſchaft Gelände am Ernſt
Ludwig=Ring kaufen und darauf ein großes Hotel errichten
und der Staat gegen eine beſtimmte Abgabe ſeine
Quel=
len in dieſes Hotel leiten wolle, entſpricht, wie wir
zuverläſſig erfahren, nicht den Tatſachen. Der
Staat hat einen ſolchen Vertrag nicht abgeſchloſſen
ind weder die Regierung noch die Stadt werden einem
Vertrage zuſtimmen, durch den einer einzelnen privaten
Geſellſchaft Sprudel zu Badezwecken vom Staate geliefert
würde.
Als Stadtprediger wurde Lichthammer zur
Ertei=
lung des Religions= und Konfirmandenunterrichts für
ſämtliche Kinder aus der erſten Ehe des Prinzen Karl
von Mecklenburg=Strelitz, des Schwiegerſohns Prinz=
Georg Wilhelms von Heſſen, herangezogen. Er
konfir=
mierte im Prinz Georgs Palais am 15. Juli 1785 die
Prinzeſſin Charlotte, nachmalige Prinzeſſin von
Hildburghauſen, und am 18. März 1788 die Prinzeſſin
Thereſe, nachmalige Fürſtin von Thurn und Taxis:
ferner am 15. Juni 1792 die Prinzeſſinnen Luiſe und
Friederike, nachmalige Königinnen von Preußen
und Hannover, am 14. Januar 1795 den Prinzen
Georg Karl von Mecklenburg=Strelitz. Alle dieſe
Mecklenburgiſchen Geſchwiſter haben ihm zeitlebens
als ihrem „treuen Lehrer” angehangen. Inſonderheit
die Königin Luiſe von Preußen, die ſehr wohl wußte,
welchen entſcheidenden Einfluß Lichthammer auf ihr
inneres Leben gehabt hat.
Zum Schluß noch ein paar Notizen über Licht=,
hammers Familienleben. Lichthammer lebte nur
6 Jahre im Eheſtand. Seine Auserwählte, mit der er
ſich im Jahre 1782 verehelichte, war Chriſtine
Albertine Walther, Tochter des Wolfskehler
Pfarrers Johann Hektor Walther und Enkelin
des 1736—1773 als Stadtprediger in Darmſtadt
wirken=
den Philipp Georg Albrecht Walther ſowie
des kinderreichen Pfarrers Johann Chriſtoph.
Scriba von Nieder=Beerbach. Aus der Ehe, die
durch den am 21. Juni 1788 in Wolfskehlen erfolgten
Tod der Frau gelöſt wurde, ging ein Kind hervor:
AuguſtaCharlotte Wilhelmine Chriſtiana
Lichthammer, die ſich 1808 mit dem Darmſtädter
Hofgerichtsadvokaten Wilhelm Konrad
Hall=
wachs, und in zweiter Ehe mit dem Rentmeiſter
Theodor Meyer in Bingenheim verheiratete und
1852 ſtarb. Beachtenswert iſt, daß bei der Taufe dieſes
einzigen Kindes Lichthammers die Tante und eine
Schwe=
ſter der Königin Luiſe zu Paten ſtanden, die Prinzeſſinnen
Auguſte von Heſſen und Charlotte von Mecklenburg.
Ein Anzeichen dafür, daß ſie den Stadtprediger ebenſo
hoch achteten, wie die ſpätere Königin Luiſe, die als
Prinzeſſin einſt geſchrieben hat: „Lichthammer flößt
uns tugendhafte Empfindungen ein, die ich mein ganzes
Leben zu bewahren hoffe, denn ich erkenne, daß es ohne
ſie kein Glück gibt. . . Ich bin nie glücklicher,
als wenn ich überzeugt bin daß
Licht=
hammer mit mir zufrieden iſt.”
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 11. Juli. Aufregende
Szenen haben ſich in der geſtrigen Nacht im Schloßpark=
Reſtaurant zu Pankow abgeſpielt. Gegen 2 Uhr
ver=
nahm der Inhaber des Lokals ein verdächtiges Geräuſch
im Garten, und als er aus dem Fenſter herausſah,
be=
merkte er drei unbekannte Männer, die die Abſicht hatten,
in das Haus einzudringen. Er feuerte einen Schuß aus
ſeinem Revolver ab, worauf die Einbrecher die Flucht
er=
griffen. Der Gaſtwirt weckte nun das Dienſtperſonal, weil
er vermutete, daß die Diebe zurückkehren würden. Mit
Revolvern bewaffnet legten ſich einige Männer auf die
Lauer und es dauerte auch nicht lange, ſo erſchienen die
Einbrecher wieder am Tatort. Sie dachten, die Luft wäre
wieder rein. Als ſie an die Aufpaſſer herankamen fielen
kurz hintereinander mehrere Schüſſe. Erſchrocken wandten
ſich die Verbrecher wieder zur Flucht. Sie wurden jetzt
hartnäckig verfolgt, und nach einer wilden Jagd gelang
es, einen der Burſchen zu faſſen. Er wurde zur Polizei
gebracht und als ein ſchwerer Verbrecher, der aus der
Unterſuchungshaft entflohen iſt, ermittelt. Der Verhaftete,
der ehemalige Schloſſer Pohl, hatte noch einen Steckbrief
in der Taſche, in dem er ſowie einer ſeiner Komplizen,
der „Gelegenheitsarbeiter” Guſtav Zitzke, von der Königl.
Staatsanwaltſchaft ſeit längerer Zeit geſucht werden.
Bei ſeiner Feſtnahme hatte ſich der Verfolgte mit dem
Revolver zur Wehr geſetzt. P. hat nach ſeiner Flucht aus
dem Gefängnis wieder eine ganze Reihe ſchwerer
Verbre=
chen verübt. — In der Villenkolonie Nikolaſſe wurde,
um eine endgültige Sicherung gegen die ſich häufenden
Einbruchsdiebſtähle zu gewinnen, die
Beſchaf=
fung einer elektriſchen Alarm= und Klingelanlage
beſchloſ=
ſen, die an ſämtliche Grundſtücke angeſchloſſen werden
kann. Sie ſteht in Verbindung mit der ſtändigen
Feuer=
wehrwache, die auf Anruf in mindeſtens 10 Minuten an
Ort und Stelle ſein kann. — Der jugendliche
Schwind=
ler vom Poſtſcheckamt treibt ſein Handwerk ungeniert
fort. Heute mittag zwiſchen 12 und 1 Uhr trat er an der
Ecke der Burg= und Königſtraße, im belebteſten Teil der
Stadt, an einen Laufburſchen heran und ſtellte ſich ihm
als Kaſſierer eines Geſchäfts vor, der Laufburſchen
en=
gagiere. Als erſten Wochenlohn drückte er ihm 13,50 Mark
in die Hand. Zur Sicherheit verlangte er die
Legiti=
mationspapiere des neu Engagierten. Sie lauteten
auf den Namen des Laufburſchen Fritz Beyer. Dann
ſagte der Verbrecher, er müſſe die Ehrlichkeit des Boten
prüfen und übergab ihm einen Hundertmarkſchein, den
er einwechſeln ſolle, das Wechſelgeld ſollte er ihm am
Zir=
kus Buſch aushändigen. Der Laufburſche war ehrlich,
wechſelte das Geld und erſchien abends am Zirkus Buſch.
Der Herr Kaſſierer erſchien aber nicht. Dem Lehrling
ſtieg jetzt die Vermutung auf, daß er es mit einem
Be=
trüger zu tun hatte, der es nur auf ſeine
Legitimations=
papiere abgeſehen hatte. Er ging auf die Polizei und
meldete dort den Vorfall. Durch den neuen Streich des
Verbrechers hat die Polizei eine genaue
Perſonalbeſchrei=
bung erhalten.
Wiesbaden, 12. Juli. Heute morgen 9½ Uhr
ſchlug beim Abſägen eines Baumaſtes in der
Wilhelm=
ſtraße der Aſt eine 15 Meter hohe Schiebeleiter um.
Dabei ſtürzte der 42jährige ſtädtiſche Gärtner
Königs=
reuter von der Leiter auf die Straße. Er erlitt ſo ſchwere
Verletzungen, daß er kurz nach ſeiner Einlieferung ins
Krankenhaus ſtarb.
Hauau, 12. Juli. In den Eiswerken von J.
Günther u. Sohn brach heute mittag 1 Uhr aus bis
jetzt noch unaufgeklärter Urſache ein Brand aus,
der binnen einer Stunde das geſamte Etabliſſement
zerſtörte. Einzelheiten fehlen noch.
Metz, 11. Juli. Beim zweiten lothringiſchen
Pio=
nierbataillon Nr. 20 in Montigny iſt, nachdem
in den letzten Tagen mehrfach bei Angehörigen der
Truppe leichte Darmerkrankungen zu verzeichnen
waren, nunmehr durch die ärztliche Unterſuchung bei
zwei Soldaten des Bataillons Bazillenruhr
feſt=
geſtellt worden. Das Bataillon iſt interniert; die
um=
faſſendſten Abſperrungsmaßregeln und Desinfektion
iſt angeordnet worden, ſo daß eine Weiterverbreitung
ausgeſchloſſen erſcheint.
Mühlhauſen, 11. Juli. Unter den Knaben einer
hieſigen Volksſchule iſt eine
Kopfhautentzünd=
ung verbunden mit Haarausfall, ausgebrochen. Der
Schularzt ſtellte feſt, daß über 100 Knaben von der
Krankheit befallen ſind. Auch einige Mädchen wurden
angeſteckt.
Dresden, 12. Juli. Vor dem Dresdener
Schöffen=
gericht begann heute ein großer
Beleidigungspro=
zeß. Der Geheime Kommerzienrat Lingner=
Dres=
den hat gegen 11 Perſonen Beleidigungsklage angeſtrengt.
Die meiſten dieſer Angeklagten ſind Inhaber oder
Ange=
ſtellte der Bombaſtus=Werke in Potſchapel bei Dresden.
Der Beleidigungsprozeß iſt aus dem im Oktober v. Js.
verhandelten viertägigen Strafprozeß wegen Betruges
und betrügeriſchen Bankerotts gegen den damaligen
In=
haber der Blaſius=Werke, Kaufmann Emil Adolf
Berg=
mann hervorgegangen. Lingner fühlte ſich durch
Zeugen=
ausſagen in jenem Prozeß beleidigt, indem ihm
betrü=
geriſche Manipulationen vorgeworfen wurden. Der
Pro=
zeß dürfte eine große Ausdehnung annehmen. Die beſten
Verteidiger von Leipzig und Dresden ſtehen den
Ange=
klagten zur Verfügung.
Bochum, 11. Juli. Geſtern iſt es auf der Zeche
Haſenwinkel gelungen, einen der beiden
verun=
glückten Knappen aus den Geſteinsmaſſen
hervorzu=
holen. Er war tot; auch der zweite Verſchüttete iſt
zweifellos nicht mehr am Leben.
Hamburg, 11. Juli. Auf dem neu eröffneten
Fernſprechamte in Hamburg fand geſtern eine
mehr als dreiſtündige Betriebsſtörung ſtatt
da=
durch, daß faſt ſämtliche Teilnehmer das Amt
gleich=
zeitig anriefen. Dieſem Anſturm, der nahezu das 100 des normalen Betriebes betrug, konnte das Amt
nicht gewachſen ſein. Dadurch wurde ein derartig
gro=
ßer Stromverbrauch notwendig, daß die Hauptſicherung
durchſchmolz und die Betriebsſtörung herbeiführte.
Neiße, 12. Juli. Hier erkrankte die ganze Familie des
Schneidermeiſters Schotte, beſtehend aus é Perſonen,
ſchwer unter Vergiftungserſcheinungen nach
dem Genuß von Pilzen. Ein 7jähriges Mädchen, das
bei der Familie zu Beſuch war, iſt bereits geſtorben.
Inſterburg, 11. Juli. Wegen zweier vollendeter
und vier verſuchter Giftmorde verhandelte
das Schwurgericht gegen die Dienſtmagd Auguſte
Mil=
koweit aus Schillehlen. Die Angeklagte knüpſte mit
dem Sohne ihres Dienſtherrn Schwarz ein
Liebesver=
hältnis an, da Frau Schwarz aber von einer Heirat
nichts wiſſen wollte, wurde ſie von der Angeklagten
mit Arſenik vergiftet. Später vergiftete die M. auch
die bei Schwarz bedienſtete Wirtſchafterin und auch
den übrigen Familienmitgliedern ſchüttete ſie Arſenik
in den Kaffee. Dieſe blieben aber am Leben. Da die
Angeklagte alle Straftaten höchſt gleichgültig einräumte,
machte der Verteidiger geltend, daß ſie ſich im Zuſtande
krankhafter Störung befinde. Der Gerichtshof beſchloß
wieder einmal, die Angeklagte einer Irrenanſtalt zur
Beobachtung zuführen zu laſſen.
Cherſon, 11. Juli. Wie nunmehr feſtgeſtellt iſt, ſind
bei der Exploſion auf dem Dampfer „Lowky”
am 9. Juli drei Perſonen ſofort getötet worden,
wäh=
rend 14 infolge von Brandwunden ſtarben, 31 ſind
verwundet.
Toulon, 11. Juli. In der hieſigen Gasfabrik, in
der Arbeiter in den Ausſtand getreten ſind, wurde ein
Gasrohr durchſchnitten, wodurch eine ganze
Familie in Erſtickungsgefahr geriet. Mehrere
Aus=
ſtändige wurden wegen Bedrohung eines
Arbeitswilli=
gen verhaftet.
Tromſö, 11. Juli. Der Dampfer „Mainz” des
Norddeutſchen Lloyd mit dem Prinzen Heinrich und
den übrigen Teilnehmern der Zeppelinſchen
arktiſchen Vorexpedition iſt heute von Narvik,
wo er geſtern eingetroffen war, hier angekommen.
New=York, 12. Juli. Die Hitze hält an. Geſtern
ſind zwölf Perſonen, in Philadelphia acht und in
Harris=
burg drei Perſonen am Hitzſchlag geſtorben.
Kongreſſe und Verbandstage.
21. Jahresverſammlung des Heſſiſchen
Hauptvereins dess Evangeliſchen
Bundes.
Am Morgen des zweiten Feſttages fand
eine Sitzung des Heſſiſchen Hilfsausſchuſſes zur
För=
derung der evangeliſchen Kirche in
Oeſter=
reich unter Leitung von Kapitänleutnant Grill=
Bensheim ſtatt. — Aus dem Jahresbericht, der von
Herrn D. Waitz erſtattet wurde, geht hervor, daß die
evangeliſche Bewegung in Oeſterreich der evangeliſchen
Kirche neues Wachstum gebracht hat. Im Laufe der
Jahre ſind 55554 Perſonen evangeliſch geworden.
An dieſe Sitzung des Hilfsausſchuſſes ſchloß ſich
um 10 Uhr die geſchloſſene Abgeordneten= und
Mitgliederverſammlung des Heſſiſchen
Hauptvereins des Evangeliſchen Bundes. Der
Vorſitzende des Hauptvereins, Pfarrer D. Waitz,
eröff=
nete dieſe Verſammlung und heißt die Ehrengäſte
will=
kommen. Dann wurden Begrüßungen
entgegengenom=
men. Schriftliche Grüße überſandten das Friedberger
Predigerſeminar, der Württembergiſche und der
Rhei=
niſche Hauptrerein. Ferner überbrachten Grüße Herr
Pfarrer Glock im Namen des Heſſiſchen Landesvereins
für Innere Miſſion und Herr Pfarrer Dr. Germer im
Namen des Pfälziſchen Hauptvereins. Es erſtattet
dar=
auf der Vorſitzende des Hauptvereins, Pfarrer D.
Waitz, den Jahresbericht pro 1909/10. Er gibt
zu=
nächſt einen Ueberblick über die kirchenpolitiſche
Zeit=
lage im Berichtsjahre, der uns deutlicher als je
zweier=
lei zu erkennen gibt: die dringliche Notwendigkeit und
bedeutungsvolle Wirkſamkeit des Evangeliſchen
Bun=
des. Nach ſeinem Programm muß er es als ſeine
Auf=
gabe betrachten, die evangeliſchen Intereſſen gegen die
Macht Roms auf allen Gebieten zu wahren, ſowie das
evangeliſche Bewußtſein gegenüber dem
Materialis=
mus und Indifferentismus der Zeit zu ſtärken. Dieſe
Aufgabe war dem Evangeliſchen Bunde in dem
Be=
richtsjahre auf das nachdrücklichſte geſtellt, aber auch
auf das tatkräftigſte von ihm angegriffen und
weiter=
geführt worden. Wenn die Proteſtbewegung gegen die
Borromäus=Enzyklika jetzt mit ſolch elementarer
Ge=
walt kam und Tagespreſſe, Parlament, Volk und
Für=
ſten mit ſich riß, ſo iſt das allerdings nicht die Mache
des Evangeliſchen Bundes, wohl aber die Frucht ſeiner
langjährigen intenſiven und extenſiven Arbeit, und
darum ſein unbeſtreitbares Verdienſt. Nach unſeren
Satzungen haben wir aber Krieg mit zwei und drei
Fronten zu führen, und auch in dieſem Berichtsjahre
entſchiedener als ſonſt zu führen gehabt, nämlich nicht
nur gegen den Romanismus, ſondern auch gegen den
Materialismus und Indifferentismus unſerer Zeit.
Dieſen Kampf hat der Heſſiſche Hauptverein bereits bei
der vorjährigen Michelſtädter Landesverſammlung mit
den Vorträgen der Herren Medizinalrat Dr. Balſer
und Profeſſor Dr. Schöll aus Friedberg über
Natur=
wiſſenſchaft und Gottesglaube eröffnet. Dieſe
apolo=
getiſche Aufgabe des Bundes wurde auch bei der
dies=
jährigen Oſtertagung des Zentral= und
Geſamtvorſtan=
des als eine Forderung des Tages hervorgehoben. Als
daher der Karlsruher Profeſſor der Philoſophie Artur
Drews im Intereſſe ſeiner Weltanſchauungsideen mit
der Leugnung der Zeitgeſchichtlichkeit Jeſu auf den
Plan trat und ſich damit zugleich in den Dienſt des
Moniſtenbundes ſtellte, da fehlte auch der Evangeliſche
Bund nicht. Mit Wort und Schrift trat er dagegen auf=
und trug ſo ſein Teil dazu bei, daß dieſer Vorſtoß des
Widerchriſtentums unſerer Zeit mit Erfolg
zurückge=
wieſen und das chriſtlich=evangeliſche Bewußtſein von
neuem geſtärkt wurde. In derſelben Weiſe werden wir
auch gegen den gefährlichſten aller Feinde, gegen die
Lauheit und Gleichgültigkeit, wie gegen die
Zerriſſen=
heit und Zerſplitterung im eigenen Lager kämpfen.
Alle Kräfte, die wir dazu frei bekommen, ſollen in
die=
ſen Dienſt des Kampfes wider die Irreligioſität unſrer
Zeit und der Arbeit, zum Aufbau evangeliſchen
Ge=
meindelebens geſtellt werden. Der Heſſiſche
Hauptver=
ein zählt zurzeit in 146 Zweig= und 19 angeſchloſſenen
Vereinen 21017 Mitglieder. Wie in dem Hauptverein,
ſo iſt auch in den Zweigvereinen treu und fleißig
ge=
arbeitet worden. Das Monatsblatt wurde in 2000,
das Heſſiſche Bundesblatt in 18000, der
Bundeskalen=
der in 4000 Exemplaren, dazu 1000 Flugſchriften,
ins=
geſamt 247000 Bundesblätter verbreitet. Der Bericht
ſchließt: Was der Evangeliſche Bund tut in Wort und
Schrift iſt durchweg poſitive Arbeit, ſoweit als nötig.
Abwehr römiſcher An= und Uebergriffe, vor allem aber
Stärkung deutſch=proteſtantiſchen Bewußtſeins und
Aufbau evangeliſchen Gemeindelebens. Seine Arbeit
iſt und bleibt letztlich nichts anderes, als was die Arbeit
der evangeliſchen Kirche, des Guſtav Adolf=Vereins,
der Innern und Aeußeren Miſſion iſt: „
Reichgottes=
arbeit im Dienſt unſeres deutſch=evangeliſchen Volkes.”
Aus dem Bericht des Rechners, Herrn
Rechnungs=
rat Rothermel=Darmſtadt, geht hervor, daß ſich die
Einnahmen des Vereins auf 14627,14 Mark und die
Ausgaben auf 13 144,41 Mark belaufen. Herrn
Rech=
nungsrat Rothermel wurde für die treue
Mühewalt=
ung gedankt und Entlaſtung erteilt.
Das Hauptthema der zweiten geſchloſſenen
Mit=
gliederverſammlung lautete: „Evangeliſcher
Bund und evangeliſches
Gemeinde=
ideal‟. Den Vortrag hierüber hielt Herr Profeſſor
Kleines Fenilleton.
— Ein Märtyrer der Wiſſenſchaft. Aus
London kommt die Kunde von dem Tode des Gelehrten
Harry W. Cox, der durch ſeine Forſchungen und
Ver=
ſuche mit den x=Strahlen bahnbrechend wirkte und
nun, nach 12jährigem qualvollem Leiden, als ein
Mär=
tyrer der Wiſſenſchaft geſtorben iſt. Cox begann vor
14 oder 15 Jahren ſeine Unterſuchungen. Ein Zufall
ſollte ihm dabei verhängnisvoll werden: vor zwölf
Jahren brachte er während ſeiner Experimente eine
Tube ſeines Apparates dem Geſicht zu nahe. Die Folge
war für den jungen Forſcher die ſchmerzvolle
Krank=
eit, von der er nun durch den Tod erlöſt wurde. Die
geheimnisvolle x=Strahlen=Hautentzündung brach aus,
und es gab kein Mittel, des furchtbaren Leidens Herr
zu werden oder ſeine weitere Entwickelung zu
verhin=
dern. Aber Cox, der ſich über die ſchreckliche Tragweite
dieſer Erkrankung keinen falſchen Hoffnungen hingab,
blieb ſeinem Ziele treu; unabläſſig arbeitete er an der
Vervollkommnung ſeines Apparates weiter und ſetzte
ſeine Forſchungen fort. Mehr als 80 Patente hat er
im Laufe ſeiner Beobachtungen aufgenommen; eines
von ihnen wurde von entſcheidender Tragweite, denn
mit dem Apparat wurde es möglich, nicht nur die Lage
einer Kugel zu erkennen, ſondern auch die Tiefe der
Wunde genau zu beſtimmen, Im ſüdafrikaniſchen
Kriege wurde der Apparat zum erſten Male praktiſch
verwendet und bewährte ſich vollkommen. Die
Heil=
kunde hat die Arbeiten des opfermutigen Pioniers der
Wiſſenſchaft ſtets mit dankbarer Anerkennung verfolgt;
auch König Eduard brachte dem Lebenswerke Cox’
leb=
haftes Intereſſe entgegen. Er lernte den Apparat
ken=
nen, als er noch Prinz von Wales war. Damals gab
Cox vor einer Reihe von Mitgliedern des königlichen
Hauſes eine Vorführung, der auch die Prinzeſſin von
Wales und die Prinzeſſin Maud beiwohnten. Der
Saal war verdunkelt, als plötzlich unangemeldet ein
Herr eintrat. „Würden Sie mir bitte den Fuß
hal=
ten,” ſagte Cox zu dem Neuankömmling, „damit ich der
Prinzeſſin die Nägel in meinem Stiefel zeige.‟ Der
unbekannte Herr war ſofort bereit und hielt den Fuß
des jungen Gelehrten, während Cox mit ſeinem
Appa=
rat die Nägel der Sohle in geheimnisvollem bläulichem
Schimmer aufleuchten ließ. Erſt ſpäter erfuhr er, daß
der bereitwillige Aſſiſtent niemand anders geweſen
war, als der künftige König Eduard VII. von
Eng=
land. Die Hautentzündung, die Cox ſich im dritten
Jahre ſeiner Arbeiten zugezogen hatte, nahm mit der
Zeit immer gefährlichere Dimenſionen an, bis der
Forſcher ſchließlich ſeine Arbeiten völlig einſtellen
mußte. Er beſaß kein Vermögen und war nun
hilf=
los der Not preisgegeben. Seine Freunde bemühten
ſich vergeblich, dem verdienten Manne eine Penſion
auszuwirken, die ihn vor Not und Armut bewahren
ſollte; die Ausſetzung der Rente war unmöglich, man
händigte Cox eine einmalige Unterſtützung von 4000
Mark aus. Den Anſtrengungen Sir William
Tre=
loars gelang es ſchließlich, eine Summe von 52000
Mark aufzubringen, die dem Leidenden für ſeine
Fa=
milie ausgehändigt wurde. Er befand ſich in der
Be=
handlung der angeſehenſten Aerzte, nicht weniger als
drei große, qualvolle Operationen mußte er erdulden,
aber das Fortſchreiten der Krankheit war nicht
aufzu=
halten. Nacheinander waren ihm drei Finger der
linken Hand, ein Finger der rechten und ſchließlich der
ganze rechte Arm amputiert worden. Eine ſchwere
Kehlkopfoperation erwies ſich als nutzlos, man plante
bereits einen zweiten Eingriff, über deſſen
Gefährlich=
keit kein Zweifel herrſchte. Aber es ſollte nicht mehr
dazu kommen, das Allgemeinbefinden des Kranken
ver=
hinderte den Verſuch, und Cox mußte geduldig warten,
bis das ſchreckliche Leiden ſein Zerſtörungswerk
voll=
endete. Nur 46 Jahre iſt er alt geworden.
* Schwalbe und Spinne, Zu dieſem
Ka=
pitel ſchreibt ein Sachkenner dem Wiesb. Tagblatt
wei=
ter: „Daß ſich vielleicht einmal eine Spinne auf einen
Vogel ſetzt, iſt nicht zu bezweifeln, daß es ſich aber in
den angezogenen Fällen um Spinnen handelt, iſt
voll=
ſtändig ausgeſchloſſen. Es iſt vielmehr ein zur Familie
der Lausfliegen gehörendes Inſekt. Man iſt geradezu
überraſcht, wenn man eine Schwalbe nur wenige
Se=
kunden in der Hand hat, dieſes abſcheuliche Viehzeug
über die Hand laufen zu ſehen. Dieſes Inſekt iſt
an=
nähernd von der Größe der Kreuzſpinne, zeitweiſe
(Juli, Auguſt beflügelt) und gehört in die
Verwandt=
ſchaft der Schafzecken (Melophagus ovinus), und
kom=
men dieſe Tiere viel auf Rehen, Hirſchen und auch auf
Raubvögeln, beſonders auf dem Mäuſebuſſard (Butec
cinereus) vor. Leuten, die ſich viel im Walde aufhal=,
ten, ſind dieſe Schmarotzer unter dem Namen
Hirſch=
läuſe recht wohl bekannt. Auch der liebliche Waldbock
mit ſeiner Biſſigkeit gehört zu dieſer Sippſchaft. Dieſe
Lausfliege findet man auch maſſenhaft in jedem
Spat=
zenneſt. Oft plagen ſie die Schwälbchen durch
Blut=
entziehung ſo ſehr, daß dieſe vor Ermattung nicht mehr
fliegen können und aus der Luft ſtürzen. Beſonders
findet man das bei Turmſchwalben. Keineswegs aber
dürfte der ſeitherige Volksglaube nun auch noch dazu
beitragen, die Schwalbenneſter zu zerſtören. Die
Laus=
fliegen ſchaden den Menſchen gar nichts, können
höch=
ſtens durch Zufall einmal in die Wohnung geraten,
müſſen dort aber zugrunde gehen, weil ſie nur am
tieriſchen Blut eine ihnen zuſagende Nahrung finden.”
* Der Herzog von Meiningen und ſeine
trinkfreudigen Landeskinder. Die in
Leip=
zig ſtudierenden Sachſen=Meininger hielten dieſer
Tage in Meiningen einen geſelligen Abend ab, in
deſ=
ſen Verlauf man auch an den auf Schloß Altenſtein
weilenden Herzog Georg ein Begrüßungstelegramm
richtete. Der Herzog drahtete zurück: „Eure Grüße,
Ihr lieben Meininger, erfreuen mich ſehr,
vorausge=
ſetzt, daß Eure Köpfe nicht illuminiert waren. Der
unausgeſetzte Durſt iſt eine miſerable Angewohnheit,
haltet ſie euch fern. Georg.”
* Die Mütter. Ein Leſer der Täglichen
Rund=
ſchau erzählt: Vor dem Brandenburger Tor ſtehend,
erklärt der Vater der kleinen Erika: „Das hier iſt das
Denkmal des Kaiſers Friedrich und auf der anderen
Seite ſteht die Kaiſerin Friedrich”. — In der
Sieges=
allee fragt die kleine Erika: „Pavi, was ſind das für
Figuren?‟ — „Dies hier iſt Friedrich der Große, dies
ſein Vater, Friedrich I., dies deſſen Vater, der große
Kurfürſt; dies hier iſt wieder deſſen Vater ..
„Papi, wo ſtehen denn die Mütter, die ſtehen wohl auf
der anderen Seite?‟ — „Nein, mein Kindchen, den
Müttern ſetzt man nur ſelten Denkmäler; die
Haupt=
ſache iſt immer der Vater.” — „Na, weißt du, Papi, bei
uns zu Haus iſt aber Muttchen die Hauptſache.”
„Natürlich” ſtimmte der Vater etwas kleinlaut bei, „zu
Haus wohl, aber draußen nicht .
Nummer 161.
Liz. Niebergall. — An den tiefgründigen Vortrag
ſchloß ſich eine lebhafte Diskuſſion.
Nachmittags 2 Uhr fand in den Terraſſeſälen der
Stadthalle gemeinſames Mittageſſen ſtatt. Ernſte und
humorvolle Trinkſprüche würzten das Feſtmahl. Um
4 Uhr nachmittags trug ein feſtlich geſchmückter und
be=
flaggter Sonderdampfer die Feſtteilnehmer durch die
grünen Fluten des Rheinſtromes nach Niederwalluf.
Dort vereinte ein fröhliches, geſelliges Zuſammenſein
auf ber Rheinterraſſe Gartenfeld die zahlreich
erſchie=
nenen Feſtteilnehmer. Nur allzu ſchnell gingen unter
den ſchönen Klängen der Muſikkapelle und dem frohen
Schall von ernſten und heiteren Liedern die gemütlichen
Stunden vorüber. Zu Schiff kehrte man wieder zurück
nach dem goldenen Mainz, in deſſen Mauern zum erſten
Mal das Jahresfeſt des Evangeliſchen Bundes gefeiert
wurde.
Luftſchiffahrt.
C Bedeutungsvolle Flüge auf dem
Darmſtädter Flugplatz. Herr Aug. Euler
und ſein Schüler, Herr Erich Lochner, haben am
Montag abend eine Reihe glänzender Flüge
ausge=
führt. In dem offiziellen Flugkontrollbuch iſt darüber
folgendes Protokoll aufgenommen worden: Am
Montag abend zwiſchen 7 und 8.45 Uhr flogen die
Herren Aug.=Euler und Erich Lochner aus
Aachen, Schüler des Herrn Euler, dreimal je ca. 30
Minuten, zuſammen 1¼ Stunde, in Höhen von 30 bis
140 Metern. Die Zwiſchenlandungen erfolgten mit
abgeſtelltem Motor aus etwa 40 Meter Höhe,
um die Gleitflugfähigkeit der Eulermaſchinen zu zeigen.
Herr Euler flog wiederholt Kurven von 40 bis 50 Meter,
rechts und links herum, dabei einmal um ſein
Flug=
maſchinenhaus. Auch begegneten ſich die Maſchinen,
flogen übereinander weg in Abſtänden von 40 Meter,
wobei ſich die Piloten mit vom Steuer losgelaſſenen
Händen grüßten.
Das Protokoll iſt von folgenden Offizieren
unter=
zeichnet: Polſter, Oberſt und Kommandeur des F.=
A.=R. Nr. 33; Gießen, Hauptmann der Reſ.; Frhr.
v. Reitzenſtein, Oberleutnant im F.=A.=R. Nr. 50;
Bangers, Leutnant im F.=A.=R. Nr. 33; Glaskuda,
Oberleutnant im F.=A.=R. Nr. 33.
D. F. G. Hans Haller aus Hamburg, ein Schüler
des bekannten Aviatikers Ellery von Gorriſſen
hat nach Vorſtudien in Berlin=Johannisthal mit dem
früher von Letzterem geflogenen deutſchen Voiſin=
Appa=
rat (Fabrikat Euler) am Samstag auf dem
Trup=
penübungsplatz in Mülhauſen i. E. ſeinen erſten
grö=
ſeren Flug unternommen. Dabei flog er 15 Minuten
rechts und links herum und erfüllte ſchließlich die
Be=
dingungen des Lanz=Preiſes, indem er hierbei nur die
Hälfte des Platzes benötigte, alſo ſehr enge Kurven
beſchrieb.
* Berlin, 11. Juli. Der deutſche Wrightpilot,
Ingenieur Thelen, unternahm von dem Flugplatze
Johannistal aus einen Ueberlandflug nach
Müggelbergen und zurück. Er legte die Strecke in 25
Minuten zurück und gewann damit den von der
Deut=
ſchen Wright=Geſellſchaft ausgeſetzten Ehrenpreis für
den erſten Ueberlandflug.
* Metz, 11. Juli. Die Luftſchiffmanöver
haben heute hier mit der Füllung des „2 I‟ ihren
An=
fang genommen. Das Truppenkommando iſt heute
morgen zuſammengetreten, die Leitung liegt in
Hän=
den des Majors Sperling. Die Fahrten werden bei
günſtiger Witterung ſobald alssmöglich nach Füllung
des „2 l” mit dieſem Luftſchiff beginnen,
wahrſchein=
lich ſchon morgen, Dienstag. Es handelt ſich um rein
militäriſche Uebungen. Eine meteorologiſche Station
beſindet ſich an Ort und Stelle.
* Bitterfeld, 12. Juli. Der Ballon
Par=
ſeval Vl iſt bei ſchwachem Regen und mäßigem Wind
um 3,15 Uhr zu einer Fahrt nach Dresden auf=
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Jui 1910.
Seite 5.
geſtiegen. Führer iſt Oberleutnant Stelling,
anßer=
dem nehmen ſechs Herren an der Fahrt teil.
* Bournemonth, 12. Juli. Als der Aviatiker
Rolls mit ſeinem Apparat über der großen Tribüne
eine Wendung machen wollte, ſtürzte er ab und blieb
tot liegen.
sr. Das Internationale Flugmeeting
von Reims fand mit einer Reihe glänzender
Rekord=
flüge ſeinen Abſchluß. Nachdem bereits am
vorletz=
ten Tage der Antoinette=Pilot Labouchere den wenige
Tage vorher von Olieslagers aufgeſtellten Diſtanz=
Rekord von 255,250 Kilometer auf 314 Kilometer
empor=
geſchraubt und den Farmanſchen Dauerrekord von
4 Stunden 17 Min. 53 Sek. auf 4:37:45 hochgeſchraubt
hatte, wurde am letzten Tage dieſe Leiſtung abermals
von Olieslagers auf Blériot überboten. Der Belgier
legte in ununterbrochenem Fluge von 5 Std. 3 Min.
5½ Sek. nicht weniger als 322,750 Kilometer zurück und
ſicherte ſich damit gleichzeitig die erſte Anwartſchaft auf
den Michelin=Pokal, der demjenigen Aviatiker zufällt,
der im Laufe des Jahres die größte Diſtanz=
Flug=
leiſtung erzielt. Ein weiterer neuer Weltrekord wurde
von Morane (Blériot) im Schnelligkeits=Wettbewerb
aufgeſtellt. Der Aviatiker abſolvierte 5 Kilometer in
2 Min. 48¾ Sek. und 10 Kilometer in 5 Min. 42 Sek.
Er bediente ſich bei dieſem Fluge eines mit einem
100pferdigen Gnome=Motor ausgeſtatteten Blériot=
Apparates. Bei dem Wettbewerb um den
Schnellig=
keitspreis kamen die drei Blériot=Piloten Morane, Le
Blane und Olieslagers in die Entſcheidung über 20
Kilometer, die Morane in 12145½, Le Blanc in 12.55½,
und Olieslagers in 13115 zurücklegte. Der
Ueberland=
flug um den Ephruſſi=Preis über 22 Kilometer wurde
von Le Blane (Blériot) in 17114½ gewonnen vor
Wagner (Nenriot) mit 20:57½. Im Wettbewerb um
den Totaldiſtanzpreis ſiegte Olieslagers (Blériot) mit
16093 Kilometer; von den am Meeting beteiligten
Aviatikern wurden insgeſamt etwa 25000 Kilometer
zurückgelegt.
Schaufliegen auf dem Griesheimer Sand.
St. Darmſtadt, 12. Juli.
Der „Flugplatz Darmſtadt” wie wir ſtolz
un=
ſeren „Griesheimer” nennen dürfen, ſeit Herr Fabrikant
Aug. Euler ſeine intereſſante moderne Werkſtatt, ſein
Flugmaſchinenhaus, dort aufgeſchlagen und ſeit er dort
nach jahrelangem emſigen Schaffen, das durch keinen
Fehl=
ſchlag beeinträchtigt werden konnte, die erſten bedeutenden
flugſportlichen Erfolge errang, hatte heute einen großen
Tag: es fand das erſte offizielle Schaufliegen
ſtatt; d. h. eigentlich war es nur inoffiziell, denn nur ein
verhältnismäßig kleiner Kreis Geladener durfte dem
bei=
wohnen, aber viele Hunderte, vielleicht waren’s auch einige
Tauſend, die im Laufe des Tages von den beabſichtigten
Flügen gehört hatten, hielten den Platz beſetzt und
wur=
den Zeugen außerordentlich intereſſanter Schauſpiele
droben in den Lüften, wo nach knapp einſtündiger
Warte=
zeit die Eulerſchen Rieſenvögel ſtolz und ſicher ſich in den
letzten vergoldenden Strahlen der Abendſonne wiegten und
wo ſie nach kleinen und dann immer größer werdenden
Kreiſen, dem Flug der Möven gleich, ganz den Blicken
entſchwanden.
Der Frankfurter Verein für
Luftſchiff=
fahrt ſtattete den Euler=Werkſtätten einen Beſuch ab.
Etwa 200 Perſonen kamen gegen 6 Uhr hier an und
wur=
den mittels Sonderzuges der „Süddeutſchen” nach dem
Uebungsplatz befördert. In liebenswürdigſter Weiſe
wur=
den die Herrſchaften von den Herren Euler und
Loch=
ner, dem jüngſten erfolgreichen Schüler Eulers, begrüßt
und die Flugmaſchinen vorgeführt und — ſoweit keine
Ge=
heimniſſe zu verraten ſind — ihre Konſtruktion erläutert.
Zunächſt die neueſte, erſt vor einigen Tagen fertiggeſtellte
Maſchine, die Herr Erich Lochner=Aachen erworben hat.
Einige wenige Angaben mögen hier folgen:
Der Apparat — ganz in der Eulerſchen
Werkſtatttent=
worfen und hergeſtellt — macht einen äußerſt vornehmen,
faſt zierlichen Eindruck. Er wiegt einſchließlich dem
50 Pferdekräfte ſtarken rotierenden Gnom=Motor nur
238 Kilogramm. Die alten Maſchinen warenkübersdoppelt
ſo ſchwer. Die Maſchine iſt aus Holz, Drahtkund
Alu=
minium hergeſtellt und iſt im Grunde genommensſo
ein=
fach konſtruiert wie nur möglich. Nichts Kompliziertes iſt
an dieſen Maſchinen, nichts, was den Eindruck der=
Spie=
lerei erweckt oder den allzu leichter Zerbrechlichkeit. Im
Gegenteil, ſchon beim Betrachten der ruhenden Maſchine
hat der Beſchauer ein Gefühl der Sicherheit, wie wenige
Apparate es auslöſen können, ähnlich wie Zeppelin gegen
die übrigen Lenkballons. Vielleicht iſt das Verhältnis
tat=
ſächlich ein gleiches. Und merkwürdig, in der Luft, im
Fluge erhöht ſich dieſes Gefühl der Zuverläſſigkeit und
Sicherheit. — Auch nicht auf leichtzerbrechlichen Federn
ruht der Apparat. Das Ablaufgeſtell hängt vielmehr in
Gummiringen und=Strängen und bedingt ſo einerſetts
ein Abfangen jeglichen Stoßes und andererſeits verhindert
es den Apparat beunruhigendes Federn.
Alles, was an den Maſchinen beweglicheiſt, wird durch
Draht gehalten, faſt nirgends ſind Schrauben und’ Muttern
verwendet; ſo braucht außer dem Motor nichts geölt zu
werden, keine Flächen und Lager können ſich aus Mangel
an Oel heiß laufen und zu Beſchädigungen führen. Die
Maſchine des Herrn Lochner, alſo die für Anfänger, iſt
noch automatiſch ſtabil durchsbeſonders eingebaute
Stabi=
litätsflächen. Iſt der Flieger erſt völlig ſicher, werden
dieſe entfernt und dann hält die Kunſt und’Fertigkeit des
Fliegers die Maſchine eim Gleichgewicht. Dann können
aber die kleinſten Kurven genommen, Kreiſesvon50
Meter Durchmeſſer uſw. geflogen werden.
Durch die überaus einfache Konſtruktion wirdserreicht,
daß der Flieger bei nicht allzu ſchweren Unfällen jede
Re=
paratur ſelbſt ausführen kann, wie Drähte einziehen,
Holz=
ſprießen einſetzen uſw. Das iſt von ganz
außerordent=
lichem Vorteil, denn zum Bahntransport der Flugmaſchine
ſind drei Eiſenbahnwaggons notwendig. Mit einem
Er=
ſatzpropeller, einer Rolle Draht, ein paar Holzteilen, etwa
5 Schrauben und mit einem Paar Splinten und Scheiben
kann der Flieger getroſt auf die Reiſe gehen — meinte
Herr Euler —, dann kann er ruhig auch mal abſtürzen, er
kann ſeinen Schaden oder wenigſtens den ſeiner Maſchine
ſelbſt ausbeſſern.
Nach der Beſichtigung des zweiten, von Herrn Euler
benutzten Apparates wurden die Erläuterungen in der
Halle fortgeſetzt. Hier war ein noch nicht fertig montierter
neuer großer Apparat zu ſehen, der für militäärſiiſche
Zwecke beſtimmt iſt. In äußerſt praktiſcher Weiſe, wie
dies unſers Wiſſens bei keinem anderen Syſtem der Fall
iſt, iſt hier der Sitz für den Paſſagier angeordnet.
Und zwar hinter dem Führer, ſo daß dieſerlinégarlkeiner
Weiſe durch den Paſſagier beläſtigt oder beengtlwird, beide
haben völlige Freiheit der Bewegungen. DerkPaſſagier
hat ſogar Schreib= oder Zeichengelegenheit, er kann in
Ruhe photographieren, rekognoszieren und das Erſchaute
alsbald ſkizzieren; er kann auch — Bomben werfen oden
ein Maſchinengewehr abfeuern — einskriegeriſches
Zu=
kunftsbild, das hier ſehr der Wahrſcheinlichkeit nahe
ge=
rückt iſt. Dabei iſt dieſe Maſchine nur einige Kilogramm
ſchwerer; ohne Motor wiegt die Maſchine nur 130
Kilo=
gramm, mit Motor, Waſſer für die Kühlung und
Benzinvorrat uſw. kommen 180 Kilogramm hinzu. —
Schließlich dürfte noch der Preis der Maſchinen
inter=
eſſieren, er ſchwankt zwiſchen 16000 und 23000 Mark.
Nach den intereſſanten Erläuterungen begannen
die Schauflüge. Zunächſt flog Herr Lochner. Da
die beiden Maſchinen flugbereit waren, dauerte es
wenig mehr als 3 Minuten und der neue Apparat
ſauſte mit zirka 60 Kilometer Geſchwindigkeit dahin,
um ſchon nach etwa 80 Metern ſich vom Erdboden zu
erheben und ſtolz und ſicher unter dem Beifall’der
Zu=
ſchauer in die Lüfte empor zu ſchweben. Kaum hatte
Herr Lochner die Flugbahn zur=Hälfte abſolviert, ſo
Ausſtellung des Deutſchen Künſtlerbundes
Darmſtadt 1910.
Die Plaſtik.
Weniger wie die modernen Maler haben die Plaſtiker
in ihren Werken von den natürlichen und ewigen Geſetzen
der Schönheit ſich entfernt. Aber auch weniger wie in der
Malerei zeigen ſich hier eigene Wege kraftvoller
Indivi=
dualitäten. Es ſind nur einige Werke von überwältigender
Monumentalwirkung vorhanden. Die große Mehrzahl der
Künſtler beſchränkte ſich auf die Modellierung des
menſch=
lichen, vornehmlich des weiblichen Körpers in mehr oder
weniger freier Bewegung. Es ſind meiſt recht gute
Akt=
ſtudien, deren Titelbezeichnungen aber oft willkürlich
ge=
wählt ſind. Von großzügigen Kompoſitionen, wie ſie uns
aus dem klaſſiſchen Altertum in ſo reicher Fülle
überkom=
men ſind, enthält die Ausſtellung faſt nichts. Darin ſoll
natürlich kein Tadel liegen, denn die Plaſtiker beſcheren
uns dafür Schönheit in reichem Maße und zwar gerade in
dem Vorwurf, in dem die Maler ſie uns ſchuldig blieben.
Faſt alle die nackten Frauenkörper, in welcher Geſtalt und
Haltung ſie auch feſtgehalten, ſind von vornehmer
Formen=
ſchönheit und wenn in einigen die Formen vielleicht zu
weich gegeben ſind, ſo entſchädigen viele andere dafür durch
eine Herausarbeitung der Muskeln und Beherrſchung der
Bewegung des kraftſtrotzenden Körpers, die zum Teil zur
faſt unübertrefflicher Meiſterſchaft geſteigert iſt.
Beſon=
ders erfreulich ſind die ausgeſtellten Tierplaſtiken
verſchie=
denſter Art und ganz entzückende Stücke ſind unter den
meiſt bronzenen Kleinplaſtiken, die der Zahl nach die auf
Monumentalwirkung berechneten Werke bezeichnender
Weiſe weit übertreffen.
Der Plaſtik an ſich ſind trotz ihrer Verwandtſchaft mit
der Malerei, inſonderheit wo es ſich nicht allein um
Bronze handelt, einerſeits engere Grenzen gezogen wie
dieſer, andererſeits kann ſie aber durch die Formengebung
lebendiger geſtalten. Darin liegt die faſt einſeitige Wahl
des Vorwurfs begründet. Sie hat Rückſicht zu nehmen
auf ihr Material, da ſie ihren Körpern doch die Formen
gibt, Formen mit einem eigenen, im Urzuſtand meiſt
un=
natürlichen Farbenſpiel, das an ſich ſelbſtverſtändlich ſehr
reich und reizvoll ſein kann. Vollendet ſind nur die Werke,
die die dem Formkünſtler gezogenen Gienzen nicht
über=
ſchreiten, die ſich in ihren Kompoſitionen darauf
beſchrän=
ken, das darzuſtellen, was ohne Farbe auszudrücken
mög=
lich iſt. Ueber die unumgängliche Notwendigkeit, die
Natur des Materials in der Plaſiik zu berückſichtigen,
rich=
tiger geſagt, die Kunſt mit dem Natürlichen innig zu
ver=
binden, ſagt Goethe ſehr treffend: „Der Künſtler kann
nur in einem gewiſſen Sinne und unter einer gewiſſen
Bedingung das hervorbringen, was er im Sinne hat,
und es wird derjenige Künſtler in ſeiner Art immer der
trefflichſte ſein, deſſen Erfindungs= und Einbildungskraft
ſich gleichſam mit der Materie verbindet, in welcher er zu
arm à — Der Künſtler, der das überſieht, oder be=
wußt außer acht läßt, muß mit Naturnotwendigleit
ſchei=
tern. In Ausnahmefällen nur kann ein beſonders
aus=
geprägtes Kompoſitionstalent über die Klippe
hinweg=
helfen.
Erich Stephani=Dresden macht dieſen Verſuch in
ſeiner großen Gipsfigur „Seele am Tage der Schöpfung”.
Er verkörpert die Seele durch ein ſchwebendes nacktes
Weib. Schon die außerordentliche Schwierigkeit, die feſte
ſchwere Maſſe ſchwebend darzuſtellen, läßt die Aufgabe
als eine ſchwer zu löſende erſcheinen und ſie wird noch
er=
ſchwert durch den Vorwurf der Seele, die wir uns doch
als ein ſchemenhaftes undefinierbares Etwas, jedenfalls
nicht als feſten Körper vorſtellen. Mit der Bezeichnung
„am Tage der Schöpfung” ſoll zweifellos der Moment
aus=
gedrückt werden, in dem die Seele zum Körper wird. Dann
aber erſchwert die Kompoſition, die ſchwebende Darſtellung
wieder das Verſtändnis. Hier reicht alſo die Form nicht
aus, Farbe und Zeichnung zu erſetzen. Dasſelbe iſt der
Fall bei der kleinen Bronze „Die Flamme” die der
Künſt=
ler in ſich umſchlingenden gewundenen Menſchenkörpern
darſtellt. Hingegen iſt in dieſer Kleinbronze trotz der
Be=
ſtimmtheit der Formen der Eindruck des Schwebenden,
Weſenloſen beſſer erreicht. Rein als Aktſtudie betrachtet,
iſt, wie auch früher ſchon ausgeführt, die Seele ein reifes
Werk und es iſt nicht zu zweifeln, daß von dem Künſtler,
der eine bemerkenswerte Phantaſie beſitzt und neben der
Beherrſchung der Formen ein treffliches
Komppſitions=
talent verrät, noch Beſſeres zu erwarten iſt.
Als verfehlt aus den angeführten Gründen muß auch
die „überraſchte Suſanne” von Karl Albiker=Ettlingen
bezeichnet werden. Die Bewegung in ihrer Lebhaftigkeit
und Unwillkür iſt ja trefflich feſtgehalten, dennoch wirkt
die Figur in dieſer Ausführung faſt unkünſtleriſch. Eine
plötzlich abgebrochene Bewegung, gleichſam gefrorenes
Leben, muß immer peinvoll wirken, namentlich aber dann,
wenn längeres Verharren in der unterbrochenen
Vewe=
gung unnatürlich und unmöglich iſt. Wie reizend
hätte der gleiche Vorwurf ſich gemalt löſen laſſen.
Auch in der kleinen Bronze „Badende” bleibt der Künſtler
die Löſung ſchuldig. Hier iſt es die Materialbehandlung,
die beanſtandet werden muß. Im Bronzematerial ſollen
die Formen ſcharf und klar hervortreten in Stiliſierung
oder energiſcher Betonung der Linienführung. Das iſt hier
nicht der Fall. Die Formengebung an ſich iſt gut. In den
Terrakotten (Mädchenbüſte, Porträtbüſte uſw.) wird der
Künſtler hingegen der Materialbehandlung vollauf gerecht
und weiß in den Porträts auch zu charakteriſieren.
Be=
ſonders iſt das der Fall in der vortrefflich gearbeiteten
„Büſte meines Vaters” in Marmor, dem künſtleriſch
reif=
ſten Werk dieſer Kollektion.
Als zu beanſtanden aus künſtäſthetiſchen Gründen ſei
hier noch „der alte Mann” von Benno Elkan=Rom
er=
wähnt, der in ſeiner erbarmungsloſen Realität Meunier
weit in den Schatten ſtellt. Als Studie betrachtet iſt dieſe
Bronze vortrefflich, aber ſo etwas ſollte man nicht
aus=
ſtellen. Nur Geſchmacksverirrung oder Ververſität kann
mit derartigen „Kunſtwerken” das Heim ſchmücken wollen.
Dagegen gibt der Künſtler in einer umfangreichen
Samm=
lung von Medaillen und Plaketten ganz vorzügliche
Arbei=
ten, in denen, ſoweit Porträts in Frage kommen, der
Realismus hinter der Charakteriſierung zurücktritt, und
die durchweg mit großem Können modelliert ſind.
Sonſt iſt, wie ſchon geſagt, nichts unter den Plaſtiken,
das das Schönheitsgefühl vielleicht verletzt. Beſonders
der nackte weibliche Körper iſt überall in Schönheit und
Keuſchheit geformt und komponiert. Unſchön allein durch
die geſuchte Stellung wirkt vielleicht das „kriechende
Mäd=
chen” von Georg Kolbe=Berlin, die ſonſt ganz
pracht=
voll modellierte große Bronze im Ehrenſaal, die in ihrer
meiſterhaften Materialbearbeitung ſicher höher einzuſchätzen
iſt als wie des gleichen Künſtlers Terrakotta (359),
eben=
falls ein nacktes Weib in etwas unklarer Haltung.
Von bezwingender Schönheit aber ſind die Akte von
Rudolf Marcuſe=Charlottenburg, der in der
Marmor=
büſte eine ganz vortreffliche Sphinx (370) in brillanter
Charakteriſierung ſchuf; weiter die weibliche Figur in
Marmor (379) von Peter Pöppelmann=Dresden
und die Suſanna (380), ebenfalls Marmor, von Robert
Poetzelberger=Stuttgart, zwei Akte von faſt zarter
Schönheit in keuſcheſter Auffaſſung und Wiedergabe der
Mädchenkörper; auch die Bronze „Haarflechtendes
Mäd=
chen” (381) von dem letztgenannten iſt ſehr hübſch
gear=
beitet; dann die große Bronze Ballſpielerin” (384) (die
Bezeichnung iſt ſehr frei gewählt) von Helene
Quit=
mann=Berlin, ein faſt lebensgroßes Mädchen von
bei=
nahe zu weichen Formen, aber in der Bewegung und in
dem Ausdruck des intereſſanten Geſichtes gut; vor allem
aber die Amazone (391) von Franz v. Stuck, die in der
Beherrſchung der Formen, in der wunderbar lebendigen
Geſtaltung und Bewegung ebenſo wie die zweite Bronze
Stucks, den brillant komponierten Athlet (392), ein
Mei=
ſterwerk in der Herausarbeitung der Muskelpartien und
der Haltung, den großen und reifen Künſtler verrät.
Auch die weibliche Figur von Hans Wallther=Berlin
(394) iſt eine recht gute Arbeit.
Hermann Engelhardt=Berlin ſandte außer
ſei=
ner „Salome” eine ältere Arbeit in nuancereichem
Mar=
mormaterial mit Vergoldungen uſw. in trefflicher
Cha=
rakteriſierung der dämoniſchen Heriodastochter, eine
Holz=
gruppe „Liebe” (325). Ein kniender Mann, deſſen Kopf
faſt antike ſtrenge Linien aufweiſt, hält eine
zurückge=
ſunkene, anſcheinend ſterbende Frauengeſtalt. Das Werk
zeugt namentlich in der Bearbeitung des Materials von
reifem künſtleriſchen Können. Beſonders der zarte
Frauen=
körper mit dem faſt kindlichen Geſichtchen, dem doch ein
Zug reifer ſinnlicher Liebe aufgeprägt iſt, iſt ganz brillant
herausgearbeitet. Die Kompoſition freilich läßt unklar,
warum dieſes Werk gerade Liebe heißen muß.
Durch die monumentale Wirkung der Kompoſition
hingegen, die ſich hier faſt genial äußert, wirkt die
Koloſſal=
fiaur „Pirſchgänger” von Willy Menzner=Weimar
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den. 13. Juli 1910.
Nummer 161.
ſtieg auch Herr Euler hoch, der ſchon nach kaum
50 Meter vom Erdboden abkam, und nun hatten die
Zuſchauer das hochintereſſante Schauſpiel, die beiden
Flieger gleichzeitig in der Luft zu ſehen. In
ſtolzem, überaus ſicheren und ruhigem Fluge zog Herr
Lochner weite Kreiſe in Höhen von 80, 100 und bis
zu 200 Meter, während Herr Euler, in der Nähe und
niedriger fliegend, mit einer Sicherheit und
Gewandt=
heit manöverierte, die vielfach ſtaunende Bewunderung
loslöſten. In kleinen Kreiſen flog er über die Köpfe
der Zuſchauer hinweg, umkreiſte ſeine Halle und flog
links und rechts Kurven, ſtieg ſchnell höher und tiefer
u. dgl. m. Beſonders intereſſant waren die
Lan=
dungsmanöver der beiden Luftpiloten. In Höhen
von 50 bis 60 Metern ſchon wurden die Motoren
abgeſtellt und in langſamem, ſicheren Gleitfluge
ſenkten ſich die Apparate wiederum ähnlich wie große
Vögel zur Erde, um ſchon nach kurzen Strecken zu
ſtehen.
Nach kurzen Pauſen ſtiegen beide Flieger abermals
auf und nun machte Herr Lochner einen etwas über
Stunde währenden Ueberlandflug, der ihn den
Blicken der Zuſchauer faſt entzog, und in dem er
Höhen bis zu 300 Meter erreichte. In ruhigem Fluge
gings über Griesheim und Wolfskehlen hinweg nach
dem Rheine zu. Goddelau und Erfelden, Stockſtadt und
Biebesheim, Gernsheim, Hahn und Eſchollbrücken
dürften paſſiert worden ſein, dann kehrte der kühne
Flieger zurück und wurde beim Landen mit brauſenden
Hochrufen und Händeklatſchen begrüßt. Während dieſes
Weitfluges hatte Herr Euler wieder manöveriert.
Gegen 8 Uhr waren die Flüge, die ſicher bei allen, die
ſie ſehen konnten, Staunen und ehrliche Bewunderung
ausgelöſt haben, beendet.
Herrn Aug. Euler darf man aufrichtig zu ſeinen
vielleicht nur von ihm vorausgeahnten Erfolgen
gratu=
lieren. Er hatte wohl ſofort die Ausbaufähigkeit und
Verwendbarkeit ſeines Flugapparates erkannt. Schon
damals, als er auf der „Ila” nur Mißerfolge hatte und
verſpottet wurde, verhöhnt auch von Seiten, die ſonſt
zurückhaltender ſind oder es wenigſtens hätten ſein
ſollen. Im feſten Vertrauen zu ſeinen Apparaten hat
er gearbeitet das ganze Jahr hindurch mit wenigen
Mitarbeitern, in ſtetem Fortſchritt ſeine Maſchinen
verbeſſert, und immer wieder verſucht und erforſcht,
wo noch zu vollenden war. Nun darf er ſtolz ſein auf
ſein Werk. Soweit überhaupt bei Flugapparaten von
„Vollendung” die Rede ſein kann, hat er es erreicht,
und zwar ohne Opfer an Menſchenleben, weil ſein
Augenmerk wohl immer in erſter Linie auf die
Sicher=
heit und Stabilität ſeiner Flugmaſchine gerichtet war.
Er hat damit erneut den Beweis erbracht, daß die
deutſche Technik an der Spitze marſchiert; daß wohl
andere Völker mit Erfindungen und Neuerungen
ſchneller bei der Hand ſind, daß aber die praktiſche
Ver=
wendbarkeit immer von Deutſchen zuerſt erreicht wird.
Freuen wir uns auch dieſes Erfolges deutſchen
Könnens!
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Die Redaktion des „Darmſtädter Tagblatts”
möchte ich bitten, dem Schreiber des vorgeſtrigen
Ein=
geſandts, betr. Dreibrunnen, den guten Rat zu
erteilen, erſt leſen und die Augen auftun zu lernen.
Auf der Warnungstafel heißt es am Schluß „wird mit
2,60 Mk. beſtraft”, und hieß früher 1 fl. 30 Kr., aber
niemals 2 Gulden 50 Kreuzer. Die nach Anſicht des
Eiuſenders in jämmerlich baufälligem Zuſtand
befind=
liche Brunnenſtube iſt in ſehr gutem Zuſtand, ebenſo
die Mauer und Treppe vor derſelben. Die zwei noch
vorhandenen Brunnen ſind mit ganz neuen eiſernen
Türen verſchloſſen. Der Kompoſthaufen zwiſchen Wald
(371). Der wuchtige, kraftſtrotzende Körper iſt brillant
modelliert und die Haltung des muskulöſen Oberkörpers,
der mächtige Kopf angeſpannt ſuchend vorgeſtreckt, der
Bo=
gen verſteckt gehalten und der todbringende Pfeil feſt in
die Seite gedrückt, jeden Moment bereit, auf die Sehne
geſpannt zu werden, wie die Muskeln des ganzen
mäch=
tigen Körpers bis zur Erregung angeſpannt ſind, das
alles iſt ganz vortrefflich komponiert, die Ausarbeitung
dem Bronzematerial entſprechend ſorgfältig.
Von gleich wuchtiger Wirkung durch die Kompoſition
iſt noch der mächtige, ebenfalls vortrefflich modellierte
Bronzekopf (319) von Robert Dietz=Loſchwitz, die große
Gruppe „Der Kuß” (378) von Felix Pfeifer=Dresden,
die ihren Platz im Ehrenſaal erhielt und in der der
Künſtler auch techniſch vorzügliche Aktſtudien gibt, dann
der Kopf in Bronze „Sabiner” von Wilhelm Groß=
Rom, der auch eine vorzügliche Charakterſtudie iſt. Auch
die übrigen Arbeiten dieſes Künſtlers, namentlich die
kleine verſilberte Bronze „Waſſerſchöpfer” (337) und die
Terrakotta=Halbfigur zeugen von Beherrſchung der
For=
men und des Materials. — Auch der „Kain” (390), eine
kleinere Bronze von Daniel Stocker=Stuttgart, die ſehr
wirkungsvoll komponiert iſt und in der Modellierung und
Materialbehandlung den zielbewußten Künſtler verrät,
und die reizende Kleinbronze „Siſyphus” (385) von
Ru=
dolf Schwarz=München dürfen in dieſem
Zuſammen=
hange genannt werden.
Schönheit in den nackten Menſchenkörpern gibt noch
Nik. Friedrich=Charlottenburg in ſeinen beiden
Bron=
zen „Bocciaſpieler” (326) ein vortreffliches Werk und
„Amazone” (327); auch M. Müller=Liebenthal=
München in der Judith=Statuette (373) und Wilhelm
Osk. Prack=Frankfurt in der aus dem wenig
ſchmieg=
ſamen Material „Eichenholz” mit großem Können
her=
ausgearbeiteten Gruppe „Mutter mit Kind” (383). Der
Künſtler iſt weiter mit einem ſehr ſauber gearbeiteten und
gut modellierten Frauenkopf in auſtraliſchem Schiefer
(382) vertreten, der auch ſehr gut und ſicher charakteriſiert
ſcheint. — Wenn von den beiden kleinen Bronzen „
Tan=
zende” und „Weiblicher Akt” (386, 387) von Willy
Ste=
ger=Berlin nicht das gleiche bedingungslos geſagt
wer=
den kann, ſo liegt das einerſeits in Mängeln der
Kom=
poſition begründet — eine Tanzpoſe iſt das kaum —
an=
dererſeits an der wenig ſorgfältigen Herausarbeitung
des Aktes, eine Forderung, die bei Bronzen nun einmal
geſtellt werden muß. Die Formenbeherrſchung iſt gut.
Von großer Schönheit in der Formgebung und von
eigenem Reiz in der Auffaſſung ſind die beiden Bronzen
„Adam und Eva” (343, 344) von Hermann Hahn=
Mün=
chen; auch die „Tänzerin” (Bronze verſilbert) iſt in der
an=
mutigen Bewegung trefflich gegeben. Weiter hat der
Künſtler, der ja längſt zu den bedeutendſten Plaſtikern der
Jetztzeit zählt, eine Reihe reizender Kinderfiguren vom
Brunnen in Bremen, ſein von der Münchener Ausſtellung
bereits bekanntes herziges Brunnenbuberl, vier Reliefs.
vom Kurhaus in Wiesbaden und einen vortrefflich
aus=
gearbeiteten weiblichen=Studienkopf in Marmor (342) und
und Brunnenſtube iſt Eigentum des Pächters der
Hof=
meierei und lagert auf einem von demſelben gepachteten
Gelände. Auf eine Beſchwerde von mir wurde
ſeiner=
zeit Brunnenſtube und Kompoſthaufen von Großh.
Kreisgeſundheitsamt beſichtigt und an der Ablagerung
daſelbſt keinerlei Anſtand genommen.
Achtungsvoll
K. Jung, Hofbrunnenmeiſter.
Literariſches.
— Obſteinkochbüchlein für den
bürger=
lichen und feineren Haushalt, von R.
Mer=
tens, neu bearbeitet vom Kgl. Garteninſpektor
E. Junge zu Geiſenheim. (Preis 1,50 Mk., Verlag von
Rud. Bechtold u. Co. in Wiesbaden.) Mit 66
Abbil=
dungen. — In neuer, zwölfter, durchgearbeiteter
Auf=
lage, 26. bis 27. Tauſend, liegt nunmehr dieſes Buch
vor, welches ſich ſeit Jahren größter Beliebtheit erfreut.
Gewiß der ſprechendſte Beweis, daß es allen
Haus=
frauen ein unentbehrlicher und nützlicher Ratgeber
ge=
worden iſt.
Ein Handſchreiben Kaiſer Wilhelms.
H.B. London, 12. Juli. Daily Chroniele
mel=
det aus New=York: Die geſtern erfolgte
Veröffent=
lichung eines eigenhändigen Handſchreibens
Kaiſer Wilhelms an den Präſidenten von
Nicarag ua, Nadriz, datiert vom 26. April
dieſes Jahres, hat lebhafte Kommentare hervorgerufen.
Man betrachtet dieſes Schreiben als einen erſten Schritt
zur Herbeiführung beſſerer und engerer Beziehungen
zwiſchen Deutſchland und den zentralamerikaniſchen
Republiken, um Deutſchland dort eine
Kohlen=
ſtetion zu ſichern; ein Vorſchlag, der von ſeiten
Deutſchlands im Laufe der letzten Jahre verſchiedene
Male an die einzelnen Staaten Mittel=Amerikas
ge=
richtet wurde. Die Nordamerikaner haben immer mit
Mißtrauen jede Annäherung zwiſchen Deutſchland und
den mittelamerikaniſchen Staaten betrachtet, und dieſes
Schreiben des deutſchen Kaiſers, in welchem er Nadriz
ſeinen guten Freund nennt, wird hier als Zeichen
da=
für angeſehen, daß der Kaiſer in den nicaraguaniſchen
Wirren zu intervenieren wünſcht, zu einer Zeit, wo
Nicaragua Nordamerika den Fehdehandſchuh
hingewor=
fen hat. Der fragliche Brief erklärt, daß Präſident
Nadriz das volle Vertrauen Kaiſer Wilhelms beſitze
und daß die deutſche Regierung wünſche, in beſſere
Be=
ziehungen zu Nicaragua zu treten. Dieſer Brief,
ob=
wohl nur eine Formſache, wird als ſehr gefährlich
be=
trachtet; dazu in einem Moment, der als der
unglück=
lichſte bezeichnet werden muß.
Ein weiteres Telegramm aus Waſhington beſagt,
daß dieſes Schreiben als eine Herausforderung an die
Vereinigten Staaten angeſehen werde. Man ſei
über=
zeugt, daß die Haltung Deutſchlands mehr und mehr
eine anti=amerikaniſche werde.
H. B. Berlin, 12. Juli. Zu dem Artikel des
Londoner Daily Chroniele über das angebliche
Hand=
ſchreiben Kaiſer Wilhelms an den Präſidenten von
Nicaragua erfahren wir an zuſtändiger Stelle
folgen=
des: Der Brief, welchen Kaiſer Wilhelm an den
Präſidenten Nadriz gerichtet hat, war nichts weiter als
lediglich eine Antwortnote auf das
Notifi=
kationsſchreiben des Präſidenten, in
wel=
chem dieſer dem Kaiſer, ebenſo wie allen anderen
Staatsoberhäuptern, ſeinen Regierungsantritt anzeigte.
Dieſes Schriftſtück war in gleicher Weiſe wie die
Ant=
wort Kaiſer Wilhelms in den hierfür völkerrechtlich
vorgeſchriebenen Formen gehalten, die unter anderem
auch die Anrede: „Großer und guter Freund”
vor=
ſchreiben. Beide Schriftſtücke waren keine
Handſchrei=
ben, ſondern trugen nur die Unterſchriften der beiden
Staatsoberhäupter. An maßgebender Stelle wird über=
eine Porträtbüſte ausgeſtellt, von der weiter unten noch
die Rede ſein wird.
Blieben von den Nacktdarſtellern noch zu nennen
Bernhard Frydag=Grunewald mit einem
Keulen=
ſchwinger (Bronze, 328), eine hübſche Akt= und
Bewe=
gungsſtudie, desgleichen Luiſe M. Harlacher=
Karls=
ruhe mit einem tanzenden Mädchen in Gips (349),
Her=
mann Lang=München mit einem tanzenden Faun in
Bronze (367), Hans Schmidt=Steglitz, der in
ſeiner Gruppe „Begegnung” recht gut beobachtete
Akt=
ſtudien gibt, und vor allem Ludwig Cauer=
Wilmers=
dorf bei Berlin, der außer einer reizend erfundenen und
ganz vorzüglich gearbeiteten Marmorgruppe Mutter und
Kind, noch eine in der lebenswahren Haltung und
Bewe=
gung meiſterhaft beobachtete Kinderſtatuette (315)
aus=
ſtellt. Auch der Knabe (308) in Bronze von M. Baner=
Berlin iſt eine recht gute und reife Arbeit, ebenſo das
lau=
fende Kind (362) von Auguſt Kraus=Grunewald, der
auch eine in Materialbehandlung und Modellierung, ſowie
in der Charakteriſtik des Kindergeſichtchens gleich
vorzüg=
liche Kinderbüſte (361) ausſtellt. — Auch von den beiden
allerliebſt modellierten Kinderköpfen (350, 351), techniſch
ſehr guten Arbeiten von Hans Albrecht Graf v. Harrach=
Villa Ridolfi bei Florenz darf das geſagt werden.
Von bemerkenswerter Reife ſind im allgemeinen
die ausgeſtellten Porträt=Plaſtiken. Wenn auch
nicht alle, ſo hat die Mehrzahl der Künſtler ſich vom
ſchablonenhaften Kopieren ferngehalten, und die große
Mehrzahl dieſer Arbeiten zeugt von dem Beſtreben, zu
charakteriſieren. Darin liegt die größte und auch die
ſchwerſte Aufgabe der Porträtplaſtik, die ſich von dem
reinen Abguß ebenſo fernhalten muß, wie die
Porträt=
malerei vom Photographiemäßigen. An erſter Stelle
ſei aus dieſer Gruype der Breslauer Theodor von
Goſen genannt, der eine äußerſt fein charakteriſierte
Regerbüſte (332) ſandte, die auch in der Bearbeitung
des Materials (Muſchelkalk) den Meiſter zeigt; ebenſo
wie die ſehr ſauber gearbeitete Porträtſtudie in Holz
(333). Die intereſſanten Züge dieſes eigenartigen
raſſi=
gen und in den Formen doch weichen, faſt zarten
Mäd=
chenkopfes ſind ſehr ſicher ſtudiert und modelliert. Dieſe
beiden Arbeiten gehören zu den beſten und reifſten
ihrer Art. Auch die Bronzebüſte „F. Strauß” von
demſelben Künſtler iſt ein reifes Werk. — Dann
Her=
mann Hahn=München: Büſte des Herrn Geh. Rat
Kittler. Auch das iſt eine ſehr treffend charakteriſierte
Arbeit, und ſie iſt ein Beweis dafür, daß die
Aehnlich=
keit keineswegs beim Herausarbeiten der Charakteriſtik
auch nur im geringſten beeinträchtigt wird. — Gleiches
darf geſagt werden von Selmar Werners=Dresden
prächtiger Marmorbüſte „Porträt=Herme Prof. Kreis”
(395), einer ungemein lebensvollen Arbeit, von Ulfert
Janſſens=München intereſſanter Hermenbüſte in
Bronze (353) und ſeiner Kinderbüſte, von Johannes
Götz’s=Grunewald Marmorbüſte „Meine Mutter”
(331), auch vielleicht noch von Max Langes=Leipzig
Marmorbüſte „Friedrich Ratzel” (368), und von der
Bronzebüſte vonAlfred Lörcher=Stuktgart (369):
dies bemerkt, daß weder der Brief des Präſidenten noch
die Antwort des Kaiſers irgend welche politiſche
Anſpielung enthielten. Was ferner die Frage einer
Kohlenſtation Deutſchlands in den
ſüd=
amerikaniſchen Gewäſſern anlangt, ſo wird
von zuſtändiger Seite erklärt, daß hiervon keine
Rede ſein könne und daß es ſich hierbei lediglich um
das Hervorholen eines alten Märchens handle. Die
Vereinigten Staaten von Amerika wiſſen längſt, daß
ſie Deutſchland nicht als Eindringling zu betrachten
hätten. Die Aufbauſchung der ganzen Angelegenheit
mache den Eindruck, als ob für den demnächſt
ſtatt=
findenden ſübamerikaniſchen Kongreß in gewiſſem
Sinne Stimmung gemacht werden ſolle.
Es handelt ſich alſo wieder einmal um eine
eng=
liſche Senſationsmeldung.
Darmſtadt, 13. Juli.
** Fürſt Bülow traf geſtern mittag 1 Uhr mit
Gemahlin und dem Grafen und der Gräfin Wallwitz
aus Wiesbaden zum Beſuche des preußiſchen Geſandten
Freiherrn v. Jeniſch hier ein und begab ſich nach
dreiſtündigem Auſenthalt mit dem Zuge 4 Uhr 32
Mi=
nuten nach Wiesbaden zurück.
* Unfälle. Ein folgenſchwerer Unfall creignete ſich
geſtern nachmittag 3 Uhr am Erlenweg. Ein im Beſſunger
Stadtteil wohnender Bäckermeiſter war mit ſeiner Frau
und Bekannten in einem Break ſpazieren gefahren. An
der Gärtnerei Nauſcheute das Pferd und der Wagen
fiel um. Die Inſaſſen wurden herausgeſchleudert.
Wäh=
rend der Bäckermeiſter ohne Schaden davonkam, trugen
die Frau Gehirnerſchütterung und ein Fräulein einen
Oberarmbruch und Verrenkung davon. Durch die
Ret=
tungswache wurden die Verletzten mittels
Krankenauto=
mobils in das Städtiſche Krankenhaus gebracht. — Geſtern
nachmittag fiel in einer Schule ein zwölfjähriges Mädchen
beim Turnen und zog ſich einen
Unterſchenkel=
bruch zu. Nachdem dem Kinde im Garniſonslazarett
ein Stützverband angelegt war, wurde es durch die
Ret=
tungswache mittels Krankenautomobils nach dem
Städti=
ſchen Krankenhaus gebracht.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 12. Juli. Der Gutsbeſitzer Otto
Kraatz in Lichtenrade bei Berlin wurde das
Opfer eines grauſamen Verbrechens. Kraatz hatte
in der letzten Zeit wiederholt Drohbriefe erhalten,
worin er aufgefordert wurde, an einer beſtimmten
Stelle in der Klein=Beerenſtr. 3000 Mark
niederzu=
legen. In dem letzten Briefe dieſer Art, datiert vom
5. Juli, hieß es, die Summe müſſe bis am Abend des
10 Juli an der betreffenden Stelle in einer
Konſerven=
büchſe niedergelegt werden, ſonſt würde das Gehöft
von Kraatz in die Luft geſprengt und er mit ſeinen
Angehörigen getötet werden. Auf den Rat der
Krimi=
nalpolizei legte Kraatz in die Konſervenbüchſe einen
Brief, worin er um einige Tage Aufſchub bat. Die
Kriminalpolizei wartete vergeblich die ganze Nacht
auf die Erpreſſer, die Konſervenbüchſe lag aber
an=
ſcheinend noch ebenſo da, wie am Tage vorher, als der
Brief hineingelegt wurde. Als Kraatz vormittags
nach=
ſehen wollte, ob der Brief abgeholt war und dabei die
Konſervenbüchſe berührte, erfolgte eine furchtbare
Exploſion, wodurch Kraatz ſchwere Verletzungen,
insbeſondere an den Augen erhielt.
* Stuttgart, 12. Juli. Die Erſte Kammer iſt
heute nach mehrſtündiger Beratung und nachdem
Kultus=
miniſter v. Fleiſchhauer entſchieden für den Fortbeſtand
der tierärztlichen Hochſchule eingetreten war, dem Beſchluß
der Zweiten Kammer beigetreten und hat ſich mit dem
Erſuchen an die Staatsregierung gegen den Fortbeſtand
der Hochſchule ausgeſprochen, die zur Aufhebung der tier=
Weniger gefallen wollen mir die männliche
Porträt=
büſte von Alb. Comes=Saargemünd, die Büſte „
Bea=
trice” von Karl Deibele= Charlottenburg. Das iſt
aber wohl in der Materialbehandlung begründet.
Dann ſind noch zu erwähnen ein paar gute
Porträt=
reliefarbeiten von Karl Dautert=Frankfurt, das
„Porträt der Schauſpielerin P. S.” von Ehehult=
Karlsruhe, deſſen Plaketten gut charakteriſiert ſcheinen,
iechniſch jedenfalls einwandfrei ſind; die Porträtreliefs
in Terrakotta von Hermann Lang= München (363—
366) und ſchließlich die Grabreliefs von Arnold
Wald=
ſchmidt=Berlin, in denen die beiden trauernden
Menſchen recht eindrucksvoll dargeſtellt ſind. — Eine
recht hübſche Kleinbronze iſt noch zu erwähnen: „Der
dumme Junge von Meißen” (307), die von Oskar
Aurich=Dresden ſehr luſtig erfunden iſt.
Dann kämen wir zur Gruppe der
Tierdar=
ſteller. Wie ſchon eingangs erwähnt, ſind
hierfdurch=
weg recht erfreuliche Löſungen ausgeſtellt. Die
Künſt=
ler haben ſämtlich die Natur eifrig ſtudiert und die
Tiere gut beobachtet wiedergegeben. Beſonders
an=
ziehend ſind die kleinen Bronzen von Fritz Behn=
München (Bütfel und Leopard), Rudolf Boſſelt=
Düſſeldorf (Marabu und Biſon), Hermann Fuchs=
Charlottenburg (zwei Pferde); weiter die ſchon bekannte
kleine Bibergruppe von Aug. Gaul=Berlin, leider
die einzige Arbeit dieſes wohl bedeutendſten
Tier=
plaſtikers; ein Auerochſe, auf dem ein brillant
model=
liertes nacktes Mädchen liegt (Wappentier der Borgia,
320) von Karl Donndorf=Stuttgart; ein Hirſch
von Johann Robert Korn=Berlin und ein Marabu
mit Schale von Martin Meyer=Pyritz=Steglitz.
Hans Behrens=Frankfurt a. M. ſtellt eine
künſtleriſch hervorragende Gruppe in Gips,
Silber=
löwin mit Jungem (311), aus, die ganz vorzüglich
be=
obachtet iſt; W. Ohly=Frankfurt eine Katze in
ge=
tontem Gips (376), und Müller=Liebenthal=
München ein freſſendes Kaninchen (374) in Stein.
Beide Künſtler haben in erſter Linie auf
Material=
behandlung geſehen und dieſer mit Recht die Formen
untergeordnet bezw. ſie ſtiliſiert.
Damit iſt auch die Gruppe der Plaſtiker erſchöpft
und unſer Rundgang durch die Ausſtellung des
Deut=
ſchen Künſtlerbundes beendet. Ueber die künſtleriſche
Geſamtbedeutung der Ausſtellung haben wir uns
be=
reits ausgeſprochen. Inzwiſchen ſind bereits für weit
über 60000 Mark Verkäufe in der Ausſtellung
abge=
ſchloſſen worden. In Anbetracht der Zeit finanzieller
Nöte ein immerhin erfreuliches Reſultatg Ob die
Aus=
ſtellung die ideellen Erwartungen für die deutſche Kunſt
überhaupt erfüllen wird, ob der hier geſäte Samen
fruchtbringend aufgehen wird, das muß die Zukunft
lehren. Wir dürfen und können es nur hoffen.
Daß aber auch „Darmſtadt 1910” unſerer
lieben Reſidenz und unſerer jungen Heſſenkunſt zum
Segen werden möge, ſei der aufrichtige Wunſch, mit
M. St.
dem wär undere Beſprechung ſchließen.
ädti=
ſtimmten
nieberzu,
rt von
d des
iſerven=
ie
trimie
ſinicen dechene nſerdeihen iteinden letnte
men zu treſſn.
* Peſt, 12. Juli. Graf Tisza hielt im
Abge=
ordnetenhauſe im Verlaufe der Adreßdebatte eine
Rede über die Nationalitätenfrage, in der er unter
anderem ausführte: Der Moment ſei günſtig, eine
An=
näherung zwiſchen Ungarn und Rumänien
herbeizu=
führen. Die Intereſſen Rumäniens und Ungarns ſeien
identiſch. Ungarn habe dem Königreich Rumänien ſtets
die wärmſten Sympathien entgegengebracht. Die
offi=
zielle Politik des Königreichs Rumänien erkenne dieſe
Solidarität der Intereſſen an; ihre Organe ſeien von
untadeliger Loyalität, allein die rumäniſche Geſellſchaft
ſchenke der Anſchuldigung, daß die Rumänen in Ungarn
unterdrückt würden, auf die Ausſage intereſierter
Agi=
tatoren hin leichten Glauben. Es ſei gegen das
Inter=
eſſe Rumäniens, wenn durch eine irredentiſtiſche
Agi=
tation Ungarn geſchwächt werde. Graf Tisza legte
weiter dar, daß die Rumänen in Ungarn bezüglich
ihrer Nationalität die größte Freiheit genießen, ſie
müßten jedoch das Bewußtſein haben, daß ſie, obzwar
Rumänen, Bürger des ungariſchen Staates ſeien. Der
Redner appellierte an die Regierung, daß ſie das Werk
der Verſtändigung fördern möge, welches er auf das
kräftigſte unterſtützen, und das, wie er hoffe, die
Zu=
ſtimmung aller ungariſchen Parteien erhalten werde.
* Paris, 12. Juli. Im Miniſterrat teilte Miniſter
Pichon mit, daß Venizelos den Konſuln der Mächte eine
Note übergab, in der an die Fürſorge der kretiſchen
Regierung für die mohammedaniſche Minderheit
er=
innert und geſagt wird, daß das Exekutivkomitee dem
ausdrücklich ausgeſprochenen Willen der Schutzmächte
nachgebe und auf den Beſchluß der Nationalverſammlung
ſich ſtützend die Konſuln bitte, den Regierungen
mitzutei=
len, daß die Abgeordneten mohammedaniſchen Glaubens
an den Sitzungen der Nationalverſammlung ohne
Eides=
leiſtung teilnehmen können und daß die
mohammedani=
ſchen Beamten ihre Pflichten ausüben und ihren Gehalt
beziehen ſollen, ohne den Eid leiſten zu müſſen.
* Brüſſel, 12. Juli. Das Königspaar iſt heute
mittag mit großem Gefolge nach Paris abgereiſt.
* Bergen, 11. Juli. Auf der Fahrt von Odde nach
Bergen hielt Oberſt Dickhuth einen kriegsgeſchichtlichen
Vortrag. Der Kaiſer nahm bei ſeiner Ankunft in
Ver=
gen verſchiedene Meldungen entgegen, darunter die des
kaiſerlichen Geſchäftsträgers in Chriſtiania, Erbgrafen zu
Görtz und des Konſuls Mohr. Später wurde der
fran=
zöſiſche Geſandte für Norwegen, Delavaud, vom Kaiſer
empfangen.
* Petersburg, 12. Juli. Unter der Ueberſchrift
„Man hetzt” polemiſiert Menſchikow in der
No=
woje Wremja gegen die engliſche und franzöſiſche
Preſſe, die als eine natürliche Folge des
ruſſiſch=
japaniſchen Vertrages eine drohende Haltung
Rußlands im Weſten erwarte. Die Bourgviſie
Eng=
lands und Frankreichs fürchte einen Krieg und ſuche
mit allen Mitteln zu erreichen, daß der anſpruchsloſere
Nachbar für ſie Deutſchland bekriege. Rußland müſſe
dieſe Aufgabe ablehnen. Die Redaktion bemerkt
hierzu, daß der ruſſiſch=japaniſche Vertrag den
Frie=
den an der Weſtgrenze garantiere, denn die jüngſt in
Europa erlittenen Erniedrigungen waren nur
mög=
lich, weil die mitteleuropäiſchen Mächte auf die
Feind=
ſchaft zwiſchen Rußland und Japan gerechnet haben.
* Halifax (Neuſchottland), 12. Juli. Die Stadt
Campbellton in Neu=Braunſchweig iſt durch eine
Feuersbrunſt, welche auch die Banken, die Kirchen,
das Hoſpital und das Theater vernichtete, völlig
zer=
ſtört worden. 4000 Perſonen ſind obdachlos geworden,
ein Kind iſt umgekommen. Der Verluſt wird auf zwei
Millionen Dollars geſchätzt.
H.B. München, 12. Juli. Der Zentrumsführer
Freiherr v. Hertling hielt in der heutigen Sitzung
der bayeriſchen Kammer der Reichsräte
eine ſehr bemerkenswerte Rede, in der er auf die
an=
gekündigten neuen Militär= und Marine=Vorlagen
hinwies. Er bemerkte, die Reichsfinanzreform habe
durchaus nicht Fiasko gemacht. Vielmehr ſeien die
Reichsfinanzen in fortſchreitender Beſſerung begriffen.
Das ſchließe aber nicht aus, daß der Etat für 1911
nur ſchwer zu balancieren ſei. Deshalb müſſe man
ſich unter allen Umſtänden entſchieden dagegen
weh=
ren, daß an den Reichstag neue große
Forderun=
gen gelangen. Beſonders Marine= und Militär=
For=
derungen dürften nicht wiederkommen. Die
Matriku=
lar=Beiträge ſeien begrenzt. Neue Steuern dürften
dem ſchwer belaſteten deutſchen Volke unter keinen
Umſtänden aufgelegt werden. Es müſſe daher im
Bundesrat alles aufgeboten werden, damit beſonders
für den nächſten Reichshaushalts=Etat ſolche
Forder=
ungen nicht kommen. Der Finanzminiſter
er=
widerte, die Regierung werde im Bundesrat alles
tun, um die Sparſamkeitsbeſtrebungen zur Geltung
zu bringen. — Der Verkehrsminiſter v. Frauen=
dorſfer ſprach ſch heute in der baperiſchen
Reichs=
ratskammer gegen die Einführung der 4.
Wagenklaſſe und gegen die Einführung der
Ta=
rife für die 3. Wagenklaſſe aus. Die Errichtung
wei=
terer Zweckverbände mit den anderen deutſchen
Eiſen=
bahn=Verwaltungen ſchreite fort, ohne daß damit die
bayeriſche Eiſenbahnhoheit beeinträchtigt werde.
C) Karlsruhe, 12. Juli. Heute ſtand im Landtage
die von allen Parteien eingebrachte
Interpella=
tion über die Hochwaſſerſchäden auf der
Tagesordnung. Miniſter Freiherr von Bodmann
er=
klärte, die Regierung beklage die ſehr bedeutenden
Schäden im Lande; am meiſten betroffen ſeien die
Ge=
meinden am Bodenſee und am Oberrhein bis nach
Schwetzingen herunter. In dieſen Bezirken ſei die
Ernte meiſtens ganz vernichtet. Der Schaden ließe
ſich erſt nach Rückgang des Hochwaſſers überſehen,
würde aber eine Million Mark bei weitem
über=
ſchreiten. Die Regierung werde aus der
Amortiſa=
tionskaſſe bei nachweisbarem Schaden Zuweiſungen
und Unterſtützungen, ferner Darlehen vom
Finanz=
miniſterium in dringenden Fällen gewähren. Ein
all=
gemeiner Steuernachlaß ſei nicht in Ausſicht genommen,
ſondern Unterſtützungen oder Nachlaß Die
Unter=
ſtützungen werden mit möglichſter Beſchleunigung
aus=
gezahlt werden. Die Kammer gab ſich mit dieſer
Er=
klärung zufrieden und zog ihren Antrag betr.
Unter=
ſtützungen zurück.
— Leipzig, 12. Juli. Der Muſikdirektor Erdmann
Hartmann, Gründer und Direktor des deutſchen
Muſik=
direktorenverbandes, iſt dort 72jährig geſtorben.
— Toulon, 12. Juli. Die ausſtändigen
Gas=
arbeiter begingen geſtern ſchwere
Ausſchreitun=
gen; ſie durchſchnitten in einem Stadtviertel während der
Nacht die Gasleitungen an mehreren Stellen, ſo daß das
ausſtrömende Gas in die Läden und Wohnungen drang.
Drei ſchlafende Kinder eines Friſeurs erſtickten. In der
Bannmeile der Stadt ſind die Laternen zerbrochen und
die Gaskanaliſationen zerſtört. Zwei Arbeitswillige
wur=
den furchtbar verprügelt; der eine wurde außerdem 24
Stunden lang ohne Licht und Nahrung in einer dunklen
Kammer eingeſperrt gehalten.
hat sich über
Jahre trotz aller Konkurrenz-
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Heute früh 4 Uhr entſchlief ſanft nach
kurzem, mit Geduld ertragenem Leiden
Fräulein
Marie Herbert
im 70. Lebensjahre.
Um ſtille Teilnahme bitten
(14124
im Namen der Hinterbliebenen:
Familie Franz.
Darmſtadt, 12. Juli 1910.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 14. Juli,
nachmittags 3 Uhr, vom Portale des Beſſunger
Friedhofs aus, ſtatt.
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
hiermit die traurige Nachricht, daß es Gott
gefallen hat, meine innigſtgeliebte Frau, unſere
treubeſorgte, unvergeßliche Mutter, Schweſter,
Schwägerin und Tante
Frau
Margarete Morchel
geb. Ehrhardt
Montag Abend ganz plötzlich und unerwartet
zu ſich zu rufen.
(14101
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Ludwig Morchel.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den
14. Juli, nachmittags 5 Uhr, vom Portale des
Darmſtädter Friedhofes aus, ſtatt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Der hohe
Druck, der ſich jetzt über Weſt= und beſonders
Nord=
europa gebildet hat nimmt langſam oſtwärts ziehend
an Stärke zu. Daher dauert im allgemeinen die
Auf=
heiterung an. Regen fiel geſtern nur noch vereinzelt im
Gebiet. Es ſteht Fortdauer der herrſchenden Witterung
in Ausſicht.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 13. Juli,
Vielfach heiter, nachts kühl, am Tage mäßig warm:
Nordoſt.
Tageskalender.
Sommerfeſt des Klubs der Köche um 9 Uhr im
„Rummelbräu‟
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 7 Uhr im Ausſtellungsreſtaurant Roſenhof.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im „Heſſiſchen Hof”.
Konzert um 8 Uhr auf Hugenſchütz! Felſenkeller.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo”
Ausſtellung des Deutſchen Künſtlerbundes (geöffnet
von 10—7 Uhr).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 14. Juli.
Hofreite=Verſteigerung des Emil Häcker (
Kahlert=
ſtraße) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Mobiliar= ꝛ Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟.
Städtiſches Muſenm (Schloßgraben 9. Gebfnet
Sonn= und Feiertags, ſowie Mittwochs und
Frei=
tags von 11—1 und 3—5 Uhr, bei freiem Eintritt. —
Dienstags, Donnerstags und Samstags von 10—1
Uhr (Eintritt 30 Pfg.).
Unentgeltliche ärztliche Beratungs= und
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2—5 Uhr im Dienſtgebände der
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Beſtellungen
auf das
„Darmſtädter Tagblatt”
werden in der Expedition, ſowie von allen
Poſtanſtalten entgegengenommen.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldacſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max
Streeſes=
für den Inſeratenteil: Si. Kroßt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichs
zurückgeſandt.
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[ ← ][ ][ → ]1. Beilage zum Darmſtädter
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Riſſe der Liebe.
Ein Blankeneſer Roman
von Ewald Gerhard Sceliger.
(Nachdruck verboten.)
49)
Und Gert Heemſoth ſchlief zum erſten Mal in
ſeinem langen Seemannsleben auf Wache ein.
Die dunklen Segel aber, die ſich in der
Dämme=
rung vom Lande losgelöſt hatten, ſchoben ſich nun im
Schutze der Nacht heran. In jeder dieſer Dſchunken
ſaßen fünfzig bis hundert gelbe; ſchlitzäugige Malaien,
die auf ihre eigene Weiſe die „Ollenhop” zu erleichtern
kamen. Sie waren vor einigen Jahren kaiſerlich
japa=
niſche Untertanen geworden, aber ihre Anſchauungen
über Strandrecht und Strandraub hatten ſie nicht
ge=
ändert.
Leiſe wie die Katzen erklommen ſie von allen
Sei=
ten das Deck und ſtahlen, was ihnen unter die Finger
kam. Alles, was an Vord war, hatte Wert für ſie. In
wenigen Augenblicken war das Deck blank wie ein
Tiſch.
Gert Heemſoth, der ſchlafend auf der Back ſaß,
wurde von ihnen nicht behelligt. Nur das Tauende zog
ihm einer aus der loſen Hand, ohne daß er erwachte.
Schon wagten ſie ſich auf die Brücke hinauf. Nach einer
Viertelſtunde ſah das Ruderhaus aus wie ein kahler
Kaſten. Sogar das blanke Steuerrad wurde
abge=
ſchraubt, Fenſter, Türen, Schränke verſchwanden, alles
wanderte auf eine geiſterſchnelle, unhörbare Weiſe über
Bord in die Dſchunken.
Dieſe Untertanen des japaniſchen Kaiſers
verſtan=
den ihr Handwerk aus dem Grunde. Während Martin
Fock auf dem Sofa in ſeiner Kammer ſchlief, ſtahlen
ſie ihm das Bett und den Schreibtiſch, Lampe und
Spucknapf, ohne daß er es merkte.
Sogar Habbe Frark, der einen ſehr leichten Schlaf
hatte, erwachte nicht, als ſie ihm die Kleider ſamt dem
Stuhl aus der Tür zogen. Als aber ein ganz
Unver=
ſchämter in Harro Bruhus Kammer kam, um ihm das
Kiſſen unter dem Kopfe wegzuſtehlen, ſchlug der dicke
Mecklenburger halb im Traume um ſich und trat ihm
mit der Ferſe einen Bruch, daß er in die Ecke flog und
ſich winſelnd den Bauch hielt.
Jetzt kam der zweite Steuermann ganz auf die
Beine, ſprang hinaus, ſah das Unheil, ſchlug Lärm,
holte ſeinen Revolver, hielt die Röhre in den dichteſten
Knäuel und drückte ſechsmal hintereinander ab. Aber
er traf nicht.
Da kamen ſie alle auf die Beine. Gert Heemſoth
erwachte, entriß einem Malaien ein Tauende und
ſchlug um ſich.
Nicht ſchießen! brüllte Martin Fock und ſtürzte auf
die Brücke. Schlagt ſie tot!
Die Strandräuber ſtutzten und wichen vor dem
unerwarteten Angriff zurück. Von allen Seiten drang
die Beſatzung auf ſie ein. Sogar die chineſiſchen Kulis
zeigten Mut. Mit eiſernen Stangen und
Kohlenſchie=
bern, mit denen ſie der Maſchiniſt bewaffnete, rückten
ſie den Malaien auf den Leib.
Henning Breckwoldt, der einen Spillſpaken
gefun=
den hatte, kämpfte an Gert Heemſoths Seite und
ver=
teilte nicht nur Beulen.
Pumpe anſetzen! ſchrie Harro Bruhus in die
Maſchine. Zum Glück war einer unten geblieben.
Sofort begannen die Druckventile zu ſtöhnen. Doch
was half’s? Sogar der Reſerveſchlauch war längſt
ge=
ſtohlen!
Mit erneuter Wut ſtürmte die Beſatzung auf die
Diebe ein; Martin Fock immer an der Spitze. Er
ſchwang jetzt ein Beil, das ihm der erſte Steuermann,
um deſſen ſchlanken Leib ein weiter Oelrock flatterte,
gereicht hatte. Auch Harro Bruhus hielt ſich dicht an
ſeiner Seite.
Die Malaien, die ihr gutes Recht nicht ſo leichthin
aufgeben wollten, erholten ſich bald von ihrer
Ueber=
raſchung und leiſteten Widerſtand, beſonders auf dem
Achterdeck, wo der Maſchiniſt mit ſeiner Mannſchaft
kämpfte.
Trotz der Dunkelheit gelang es Martin Fock, eine
Schlachtreihe zu bilden. Gert Heemſoth und Henning
Breckwoldt, die bisher von der Brücke abgeſchnitten
Harro Bruhus hob wieder den Revolver.
Dies=
mal aber wollte er beſſer treffen.
Gib her! ſchrie der Kapitän und entriß ihm die
Waffe. Immer drauf auf die Hunde!
Wieder rollten ſechs Schüſſe durch die Nacht, und
keiner ging daneben.
Auch vom Achterdeck, wo der Feind, durch Nachſchub
aus den Dſchunken unterſtützt, ſtärker vordrana.
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ſchallten Schüſſe. Auf beiden Seiten wuchs die Wut.
Nun ſammelten ſich auch auf dem Vordeck die Räuber
und rückten geſchloſſen vor. Rache wollten ſie nehmen.
für die gefallenen Brüder. Schußwaffen hatten ſie
nicht, dafür aber wußten ſie mit den langen
Dolch=
meſſern beſſer umzugehen. Harro Bruhus bekam als
erſter einen Stich in den rechten Oberarm. Da nahm
er das Beil in die linke Hand und ſchlug zunächſt den
Kerl nieder, der ihm den Stich verſetzt hatte. Habbe
Frark war auch nicht mehr unverwundet. Von ſeiner
Stirn rieſelte es warm, und alle Minute mußte er ſich
das Blut aus den Augen wiſchen. Martin Fock, der
noch immer unverletzt war, hieb um ſich wie ein
raſen=
der Löwe. Und doch mußte er allmählich zurückweichen.
Immer mehr ſchwoll die Uebermacht des Feindes an.
Doch auf die Brücke kam keiner.
Aber auf dem Achterdeck gewannen die Räuber
einen Fußbreit nach dem andern. Der Maſchiniſt
wurde über den Haufen gerannt und geriet unter die
Füße. Seine Mannſchaft wurde in die Treppenluken
zurückgedrängt. Hier aber ſetzte ſie ſich klettenfeſt und
ließ keinen Malaien unter Deck.
Nun aber enterten ſie auf das Bootsdeck und fielen
Martin Fock, der die Brücke hielt, in den Rücken. Noch
bevor er Zeit gefunden hatte, ſich zu wenden, fuhr ihm
eines der langen, kalten Meſſer zwiſchen die Rippen.
Aus! ſtöhnte er dumpf und ſchlug hinten über.
In demſelben Augenblick tönten außenbords ſcharfe
Schüſſe. Jaſper Dunt, den der Kampf herbeigelockt
hatte, griff mit vier Boten ein. Er hatte ſie mit den
ſtärkſten Kulis bepackt, die er an Bord hatte, und jeden
ſo gut bewaffnet, wie er konnte.
Die Strandräuber ſtürzten Hals über Kopf in die
Dſchunken. Der Maſchiniſt bekam wieder Luft und
ſetzte hinter ihnen her. Von der Brücke brach Habbe
Frark mit Gert Heemſoth und Henning auf ſie ein.
Harro Bruhus blieb bei Martin Fock zurück. Er hob
ihn mit dem linken Arm hoch und ſchleppte ihn aufs
Sofa. Hier unterſuchte er die tiefe Rückenwunde, aus
der das rote Blut ſchoß. Er lebte noch.
Sind ſie fort? röchelte er ſchwach, indem er die
Augen noch einmal aufſchlug.
Der Kapitän von der „Eider” iſt uns zu Hilfe
ge=
kommen! erwiderte Harro Bruhus und ſuchte
vergeb=
lich nach Verbandszeug.
Da preßte Martin Fock die Zähne zuſammen, ließ
die Lider ſinken und rührte ſich nicht mehr. Als Jaſper
Dunt in die Kammertür trat, da tat ſein Herz den
letzten Schlag.
Und Jaſper Dunt blieb an Bord, hielt ihm die
Totenwacht und dachte an Ewe.
Am Morgen überſchaute er das Schlachtfeld. Die
Kulis hatten unter den räuberiſchen Malaien furchtbar
aufgeräumt. Was nicht erſchlagen an Deck lag, war
über Bord geſprungen und ertrunken.
Darauf beriet er ſich mit den beiden Steuerleuten
und dem Maſchiniſten.
Habbe Frark hatte eine Binde um die Stirn, Harro
Bruhus trug den Arm in einer Schlinge. Noch einmal
wurde das Schiff genau beſichtigt. Da zeigte es ſich
denn, daß es bei der Ebbe noch weiter auf die Seite
gefallen war und das Waſſer in den Räumen langſam
ſtieg. Die ſcharfen Korallenklippen hatten auf
Steuer=
bordſeite ſchon ein paar Platten durchſtochen.
Das Schiff iſt wrack! erklärte Jaſper Dunt, und
die anderen ſtimmten ihm bei.
Vorräte und Proviant wurden in die Dſchunken
verſtaut, und dann überließ man die „Ollenhop” ihrem
Schickſal. Im erſten Boot, das Jaſper Dunt führte,
lag Martin Fock ſtumm und ſteif unter der Flagge
ſeines verlorenen Schiffes.
Zwei Tage ſpäter traf die „Eider” in Amoi ein,
die Flagge halbſtock. Hier wurde Mautin Fock
be=
graben.
Habbe Frark hatte das Schiffsjournal der „
Ollen=
hop” bis zur Schlußberatung fortgeführt und ſchickte
es durch den deutſchen Konſul in Hongkong an Gorch
Holmquiſt. Gleichzeitig wollte er auch ein Telegramm
aufgeben. Aber Jaſper Dunt fiel ihm in den Arm.
Tu’s nicht! bat er. Mir zuliebe. Sie wird’s noch
zeitg genug erfahren!
Da ließ er’s ſein.
In Hongkong ging der größte Teil der geretteten
Mannſchaft von Bord der „Eider”, auch Habbe Frark,
der nach Hamburg zurück wollte, Harro Bruhus, der
ſich ins Hoſpital legen mußte, weil ſein Arm bös
an=
geſchwollen war, und Gert Heemſoth, der hier auf das
andere Holmquiſtſche Schiff warten wollte. Inzwiſchen
fuhr er ſchnell einmal nach Canton hinauf.
Nur Henning Breckwoldt blieb an Bord der
„Eider”, weil’s ihm Jaſper Dunt aus freien Stücken
anbot und weil er’s in Blankeneſe doch nicht lange
aus=
gehalten hätte.
Hier in Hongkong auch ſchrieb Jaſper Dunt einen
Brief, der ihm ſehr ſchwer fiel: er ging an Ewe.
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Nummer 161.
Darmſtädter Tagblatt,=Mittwoch, dem 13. Juli 1910.
Seite 11.
Strasse
(10974a
efen
13a
n 891.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 ſchwarzſeidener Damen=Schirm mit Metallgriff. 1 gold. Broſche
mit 11 Perlen. 1 grau= und gelbgeſtreifte Pferdedecke. 1 Granatbroſche in
Gold=
faſſung. 1 ſilberne Damen=Uhr mit Riemchen. 1 kleines ſchwarzes Ledertäſchchen mit
Kette und Haken. 1 Zwicker ohne Faſſung mit Goldbügel, das eine Glas fehlt.
1 Herren=Regenſchirm mit braunem Griff. 1 alter Schulatlas. 2 große Schlüſſel.
1 Broſche mit 6 Teilen in Sternform und hellen Steinen. 1 brauner Damen=Handſchuh.
1 Taſchenmeſſer mit Metallſtiel. 1 altes Notizbuch. 1 braunes wollenes Umhängetuch
mit bunten Querſtreifen. 5 Schlüſſel an einem Ring und 1 Nummerblech 5. 1
mittel=
großer Schlüſſel. 1 kleiner Schlüſſel. 1 Kinder=Hut. 1 kleines gelbes Portemonnaie
mit einigen Pfennigen Inhalt. 1 großer und 1 kleiner Schlüſſel an einem Ring.
1 Damen=Schirm mit braunem geraden Griff. 1 ſchwarzer Damen=Handſchuh, 1 Damen=
Regenſchirm mit gebogenem Griff. 1 ruſſiſcher Studententanzpreis. 1 mittelgroßer
Schlüſſel. 1 lange Peitſche mit gelb und grünem Stiel. 1 Zwicker mit Nickelgeſtell.
1 kleiner Schlüſſel an einer Schnur und Sicherheitskette. 1 Sturmlaterne (Panzer).
1 Metallgriff von einem Spazierſtock. 1 Hundehalsband mit Marke und der Nr. 802 VII.
2 mittelgroße Schlüſſel an einem Ring. 1 kleines grünes Portemonnaie mit 1 kleinen
Schlüſſel als Inhalt. 1 kleiner goldener Damen=Ring mit dunklen Steinchen. 1 weißer
mit Gold durchwirkter Damen=Gürtel mit gelber Schnalle. 1 kleines ſchwarzes
Porte=
monnaie mit einigen Pfennigen Inhalt.
Verloren: 1 weißes Kinder=Häubchen. 1 blaues Samt=Umhängetäſchchen mit
den Buchſtaben H. E. gezeichnet. 1 Päckchen, enthaltend 3 neue Kinder=Schürzen.
1 Simili=Anhänger mit Bild eines Kindes. 1 Damenſchirm mit gelbem Griffchen.
1 braunes Portemonnaie mit 7—8 Mk. Inhalt. 1 Damen=Schirm mit braunem
Holz=
griff (in einem Laden verſehentlich mitgenommen worden). 1 goldene Broſche, beſtehend
aus mehreren Reifchen und mit 10—12 Perlen beſetzt. 1 Arbeitsbuch, auf den Namen
Heinrich Borger lautend. 1 Aermel von einem Frauenkleid, rot mit ſchwarzen Punkten.
1 kleines braunes Portemonnaie mit einem Zweimarkſtück. 1 Opernglas mit der
Nr. 3145. 1 ſchwarzer Herren=Regenſchirm mit gebogenem Griff. 1 Zehnmarkſtück.
1 ſchwarzes Portemonnaie mit 1,50 Mk. Inhalt und einem kleinen Bleiſtift. 3
Zehn=
markſtücke in Papier eingewickelt. 1 goldene Broſche, Spange mit 1 Opal u.
Diamant=
ſplittern. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit etwa 3 Mk. Inhalt. 1 Damen=Portemonnaie
mit 5—6 Mk. Inhalt. 1 goldene Schlipsnadel mit einem Rubin. 1 Quittungskarte,
auf den Namen Adolf Liebel lautend. 1 Geſangbuch, auf demſelben befinden ſich die
Buchſtaben H. M. 1 goldenes Ketten=Armband mit Couleurwappen. 1 Portemonnaie
mit 180 Mk. Inhalt. 1 Spazierſtock mit Silbergriff. 1 braunes Damen=Portemonnaie
mit gelbem Schloß und 5,60 Mk. Inhalt. 1 Fünfzigmarkſchein. 1 braune waſſerdichte
Pferdedecke. 1 ſeidener Herren=Regenſchirm mit Futteral. 1 Zehnmarkſtück. 1 goldene
Broſche mit Frauenkopf und Brillanten beſetzt. 1 Hunde=Maulkorb. 1 ſilbernes
Hals=
kettchen mit kleinem Anhänger. 1 Damen=Schirm mit braunem Griff. 1
Quittungs=
karte, auf den Namen Gg. Schmelzer lautend. 1 Goldgürtel mit weißen Streifen und
gelber Schnalle. 1 Paar ſchwarzwollene Strümpfe nebſt 1 Paar Füßlingen.
Zugelaufen bei Privaten: 1 kleiner weißer Spitz.
Entlaufen: 1 weißer Foxterrier mit dunklen Abzeichen und der Marke Nr. 7975.
1 Foxterrier, ſchwarz und roſtbraun. 1 weißer Kater mit dunklen Abzeichen. 1 Collie,
ſchwarz mit weißem Halskragen und gelber Maske.
Entflogen: 1 rotgehämmerte Brieftaube, 1 weiß= und rotgeſcheckte Brieftaube
mit Klub=Ring. 1 kleiner grünlicher Papagei.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(14033
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 3 Pinſcher, 1 Foxterrier. 1 Daxhund (zugelaufen).
Die Hunde lönnen von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Das Beſchneiden der Hecken.
Nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir zur Kenntnis der Beteiligten. Unſer
Feldſchutzperſonal iſt angewieſen, diejenigen, die ſich der fraglichen Arbeit bis Ende
Auguſt d. Js. nicht unterzogen haben, zur Anzeige zu bringen, worauf Beſtrafung der
Säumigen mit 1 bis 30 Mark und Ausführung des Zurückſchneidens auf deren Koſten
won Amts wegen eintritt.
Darmſtadt, den 2. Juli 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V: Jaeger.
Polizei=Verordnung.
Auf Grund des Art. 43 Abſ. 2 des Feldſtrafgeſetzbuchs vom 13. Juli 1904, der
Artikel 78 und 48, V, 2 der Kreis= und Provinzial=Ordnung vom 12. Juni 1374 wird
mit Zuſtimmung des Kreis=Ausſchuſſes und mit Genehmigung des Großh. Miniſteriums
des Innern vom 10. Februar 1905 zu Nr. M. d. J. III. 1336 für den Kreis Darmſtadt
nachſtehendes verordnet:
§ 1. Jeder Beſitzer eines Grundſtücks iſt gehalten, die auf dem Grundſtücke
be=
findlichen Hecken und Sträuche, ſoweit ſie an öffentliche Fahr= und Fußwege oder
Plätze angrenzen, alljährlich und zwar in der Zeit zwiſchen dem 1. Auguſt des einen
uund dem 1. März des folgenden Jahres ſoweit zurückzuſchneiden und jederzeit ſoweit
Zurückzubinden, daß ſie nicht über die Nachbar= und Weggrenze hinausragen.
§ 2. Desgleichen iſt jeder Beſitzer eines Grundſtücks gehalten, die zu demſelben
gehörigen Garten=Einfriedigungen, ſoweit ſie an öffentliche Wege oder Plätze angrenzen,
tets in ordnungsmäßigem Zuſtande zu erhalten und etwaige Lücken in ihnen
aus=
zubeſſern.
§ 3. Zuwiderhandlungen unterliegen einer Geldſtrafe von einer bis dreißig Mark,
außerdem wird das Zurückſchneiden der Hecken und Sträuche, Zurückbinden der
Schöß=
linge und die Ergänzung der mangelhaften Garteneinfriedigung erforderlichenfalls auf
Koſten der Säumigen von Amts wegen ausgeführt.
13623mm
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Oktroi für Wein.
Der in der Stadt=Gemarkung hergeſtellte Wein und Obſtwein (auch Johannis=
und Stachelbeerwein) unterliegt der Oktroiabgabe.
Die Wein= und Obſtweinproduzenten haben vor Beginn der Kelterung der
Oktroi=
werwaltung ſchriftlich oder mündlich Anzeige zu erſtatten unter gleichzeitiger Angabe,
an welchen Tagen die Kelterung begonnen und ſie beendet werden ſoll. Sie erhalten
hierüber eine Beſcheinigung, die ſie im Kelterhauſe aufzubewahren und dem mit der
Aufſicht beauftragten Oktroiperſonal auf Verlangen vorzuzeigen haben.
Die Kelterung wird durch das Oktroiperſonal überwacht, dem zu jeder Zeit
bereit=
willig zu geſtatten iſt, die Menge des produzierten Moſtes, ſowohl im Kelterhaus, als
im Keller feſtzuſtellen. Solange dieſe Feſtſtellung nicht ſtattgefunden hat, darf von dem
gewonnenen Moſt nichts in Verbrauch genommen oder entfernt werden.
Nach beendigter Kelterung wird der Oktroi von dem hergeſtellten Moſt nach den
Sätzen des Oktroitarifs berechnet und erhoben. Hierbei werden von der durch die
Auf=
nahme ermittelten Geſamtmenge 5% für Hefe in Abzug gebracht.
Ausgenommen von den vorſtehenden Kontrollmaßregeln ſind diejenigen
Wein=
händler im großen, denen die im § 2 der Bekanntmachung vom 30. November 1903,
betreffend den Oktroitarif, vorgeſehene Erleichterung für den Weingroßhandel
zugeſtan=
den iſt. Sie haben nach Anleitung der Verwaltung ein beſonderes Kelterregiſter zu
führen, in das die Menge des hergeſtellten Moſtes täglich gewiſſenhaft einzuſchreiben
iſt. Am Schluſſe der Kelterung haben ſie einen durch eigene Unterſchrift beglaubigten
Auszug aus dieſem Regiſter der Verwaltung zuzuſtellen, auf Grund deſſen die
Berech=
nung und Erhebung des Oktrois erfolgt.
Der Oktroiverwaltung ſteht das Recht zu, von dem oben vorgeſchriebenen
Kelter=
regiſter Einſicht zu nehmen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmungen werden entweder nach § 15
des Oktroi=Reglements vom 24. Auguſt 1832 als Defraudation zur Strafe gezogen,
oder, falls der Betrag des defraudierten Oktrois nicht feſtgeſtellt werden kann, mit
Ordnungsſtrafen von 2 Mark bis 30 Mark geahndet.
(12808a
Darmſtadt, den 21. Juni 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Schmitt.
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Barzahlung folgende Pfänder verſteigert:
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Hand=
wagen für Möbeltransport, 2 Büfetts, 2 Halbverdeck, 1 Warenſchrank,
1 Spiegelſchrank, 2 Kleiderſchränke, 2 Glasſchränke, 1 Kredenzſchrank, 2
Schreib=
tiſche, 2 Diwans, 3 Sofas, 3 Vertikos, 2 Kommoden, 60 Geſchäftsbücher,
1 Waſchkommode, 1 Badewanne, 1 Standuhr, 2 Blumentiſche, Tiſche, Stühle,
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im Parkhotel findet nicht ſtatt, hingegen werden die
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denen Beſtände baldmöglichſt freihändig zu jedem annehmbaren
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14123
[ ← ][ ][ → ]Nummer 161
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwöch, den 13.Juli 1910.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 10. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Ludwig Graulich dahier
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 140 636 Hofreite
Gutenberg=
ſtraße 52,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K36/10
werden.
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtädt, den 25. Juni 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(D12964,1
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 27. Juli I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die dem Hofchorſänger Friedrich
Ed=
mund Göllnitz dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
IV 36045 39 Hofreite Kaupſtraße,
IV 3605/1000 234 Hofreite daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K89/10
werden.
Darmſtadt, den 14. Juni 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (L12087,70
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 24. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Witwe des Tapeziers Friedrich
Fey, Katharine, geb. Kraft und dem
Bau=
ingenieur Ludwig Fey dahier
zugeſchrie=
bene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IV 276//10 137 Hofreite) Kranich=
IV 276710 167
Grab=
ſteiner
ſteiner=
garten ſtraße 12,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K38/10
werden.
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 11. Juli 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (D14045,2
Schreinerarbeiten.
Die bei Erbauung einer höheren Knaben=
und Mädchenſchule nebſt Turnhallen und
Dienerwohnhaus vorkommenden
Schreiner=
arbeiten (Eingangstüren, Treppengeländer
ꝛc.) ſollen vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte,
Grafen=
ſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9, während der
Dienſtſtunden offen, woſelbſt auch die
An=
gebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Freitag, den 22. Juli 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 12. Juli 1910.
Stadtbauamt.
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Bekanntmachung.
Der Armenarzt, Herr Dr. Gutenberg,
iſt auf etwa 3 Wochen verreiſt und wird
während dieſer Zeit in der Armenpraxis
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1. oder 15. Auguſt geſucht
Bismarckſtraße 46, parterre.
*17225) Ich ſuche für ſehr gute Stelle ein
brav. Alleinmädchen, das bürgerlich kochen
kann Stellenbureau Debus, Karlſtraße 79,
Telephon 1737.
Gesucht
wird alleinſtehende Frau (Beamtenwitwe
oder dergl.), welche gegen freie Wohnung
(2 Zimmer und Küche) und kl. Vergütung
Hausarbeit verrichtet.
(*17136
Näheres bei Dentiſt Faber,
Ludwigsplatz 1.
Ein ſleißiges Küchenmädchen
geſucht.
14044) Restaurant Alexanderstr. 5.
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Süche: 2 Alleinmädchen in gute
Geſchäfts=
häuſer für 15. Juli, kräftiges Mädchen nach
Langen, Alleinmädchen, welche kochen und
etwas von kochen verſtehen, zu zwei u. drei
Perſonen für 1. u. 15. Auguſt u. 1. Septbr.,
ferner zu zwei feinen Damen älteres
Mäd=
chen, welches kochen kann u. das Einmachen
verſteht, für 1. Oktober Stellenvermittlung
Frau Dingeldein, Schützenſtraße 10½.
Telefon 531.
*17220)
B14133) Eine alte Dame ſucht ein beſſeres
Mädchen, das in Küche und Haushalt
ſelbſtändig arbeiten kann, bis 15. Auguſt
bei guter Behandlung. Näheres
Martin=
ſtraße 78, erſter Stock.
Ein Laufmädchen gesucht
E. Wirth, Wilhelminenſtr. 10. (*17191
*17105) Tücht. Mädchen, d. kochen können
erhalten gute Stelle.
Frau Scheid, Dieburgerſtraße 32.
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Haus=
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Be=
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erhalten.
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Tageszeitung
geſucht.
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(14061M
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Diener zum Einkaſſieren der
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ſtädtiſchen oder Bank=Verwaltungen,
kaufmänniſchen oder gewerblichen Unternehmungen, Notaren ze, verfügen.
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[ ← ][ ][ → ]7e
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Preiſenden (Verkauf u. Inkaſſo) f. dauernde
Stellung geſ. Off. mit genauen Angaben
ſeitheriger Tätigkeit erbitte an die Expedition
unter D 35.
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(14127
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Haus=
burſchen in Reſtaurationen,
Reſtaurations=
köchin, Zimmermädchen geſucht Büro
Dingel-
dein, Schützenſtraße 10½, Telephon 531.
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Donnerstags von 10—11 Uhr. Mittwoch u.
Samstag keine Sprechſtunde. (14036mm
Sprechſtelle: Hoffmannſtraße 4.
Die Ferieh Zen
* * **A
legt den Eltern eine besondere Pflicht
auf — sie müssen bedacht sein, ihre
Kinder nur solches Schuhwerk tragen
zu lassen, das in jeder Hinsicht der
natürlichen Beschaffenheit der Füsse
und der zwanglosen Ferienzeit entspricht.
winſchtmit
Gross. Beamten-Korporatloll reellen
Ge=
ſchäftshäuſern in Verbindung zu treteu,
zwecks Anbahnen von Abſchlüſſen für
Pro=
zenterlaß bei Einkäufen ſeiner Mitglieder
nach dem Muſter anderer Städte.
Vertrags=
abſchriften u. Off. D 43 an d. Exp. erb. (*17195
„Vertraulich‟
dürfen sich in dieser Hinsicht
die Eltern an uns wenden.
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richtigſten Dank.
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Ich warne hiermit jedermann
meinem Sohne Karl, der ſich von ſeinem
Elternhauſe entfernt hat, etwas zu borgen,
da ich für nichts hafte.
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3½ Deutſche Reichsanl. . 93,40
84,90
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,80
93,40
3½ do. Conſols .
84,75
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,70
do.
91,90
3½
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,60
do.
91,90
do.
4 Hamburger Staatsanl. 101,80
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,40
do.
91,50
do.
81,00
3 Sächſiſche Rente . . . 83,50
Württemberger v. 1907 102,00
do.
92,90
5 Bülgaren=Tabak=Anl. 101,30
1¾/ Griechen v. 1887 . . 47,50
39 Italiener Rente . . . 105,00
4½ Oeſterr. Silberrente . 98,00
do. Golbrente . . 99,30
do. einheitl. Rente 94,10
Portug. unff. Serie I 66,70
do. uniſ. Ser. III 68,00
do. 7 Spezial.
5 Rumänier wv. 1903 . . 101,80
do. jv. 1890 . . 95,70
do. lv. 1905 . . 90,80
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 92.00
3f.
4 Ruſſen v. 1902 . 7.
do. v. 1905 .
3½ Schweden. . .
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admm. v. 1903
do. unifiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente .
4 do. Staatsrente
5 Argentinier .
do.
4½ Chile Gold=Anleihe
5 Chineſ. Staatsanleihe
4½ ₰ . do.
4½ Japaner .
5 Innere Mexikaner .
do.
3
4 Gold=Mexikan. v. 1904
5 Gold=Mexikaner
InProz.
92,80
100,10
85,00
88,60
93,50
95,20
92,20
101,50
91,40
92,90
102,20
900
97,70
99,75
100,10
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=Paket=
140,80
fahrt . . . .
4 Nordd. Lloyd
.108,30
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 122,00
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60 %
Einz. Mk. 408 116,25
4 Baltimore & Ohio . . 107,40
4 Gotthardbahn . . . .
InProz.
3l.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 158,00
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 21,00
4 Pennſylvania R. R. 129,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 201,00
Werger=Brauerei
Bad. Anil.=u. Sodafabrik 479,00
Fabrik Griesheim . . . . 258,80
Farbwerk Höchſt . .
. 495,00
Verein chem. Fabriken
Mannheim.
.325,00
112,30
Lahmeyer .
Schuckert .
156,30
Siemens & Halske . . . 237,50
Adlerfahrradwerke Kleyer 411,50.
Bochumer Bb. u. Guß . . 229,00
Gelſenkirchen . .
.205,75
Harpener .
. . 189,25
Phönix, Bergb. u. Hütten=
. „ .
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 89,50
4 Pfälzer Prt. . . . . . 100,60
3½ do.
92,00
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. . .0
4 do. ſteuerfrei . —
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,00
do.
97,25
4
do. alte .
3
5 Oeſterr. Südbahn . . 99,25
do.
4
78,90
do.
56,00
2/1e
3 Raab=Oedenburger . .
90,50
4 Ruſſ. Südweſt..
4 Kronpr. Rudolfbahn . 98,.50
In Proz.
3ſ.
75,60
29/10 Livorneſer . .
79,40.
4 Miſſouri=Pacific
Bagdadbahn Mk. 408 87,20
Anatoliſche Eiſenb. . .
5 Tehuantepec . . . . . 101,90
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ.
Darmſtädter Bank .
Deutſche Bank . . . .
Deutſche Vereinsbank
Diskonto=Geſellſchaft
Dresdner Bank .
Mitteldeut. Kreditbk
Nationalbk. f. Deutſchl.
Pfälzer Bank .
Reichsbank .
Rhein. Kredit=Bank
Wiener Bank=Verein
169,40
130,40
251,00
127,80
186,20
157,10
119,70
123,50
101,10
144,20
139,40
136,75
Zf.
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,20
3½ do. S. 19. . . . . 92,30
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
90,50
do.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
92,20
3½,
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
do.
91,70
3½
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,20
3½
do. (unk. 1914) 91,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,90
3½ 50
92,50
InProz.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt .
3½ do.
91,50
4 Frankfurt . .
100,90
do.
96,20
4 Gießen .
91,00
3½ do.
4 Heidelberg .
100,00
3½ do.
4 Karlsruhe
100,40
3½ do.
92,00
4 Magdeburg.
3½ do.
-
4 Mainz .
3½ do.
91,90
4 Mannheim .
100,00
3½ do.
4 München .
. 100,40
3½ Nauheim
4 Nürnberg .
.100,90
3½ do.
4. Offenbach .
-
3½ do.
99,60
4 Wiesbaden .
3½ do.
4 Worms . . .
. „ 100,40
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886. . 82,50
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100 —
3½ Cöln=Mindner „ 100 135,00
5 Donau=Reg. fl. 100 148,00
3 Holl. Komm, „ 100 106,00
In Proz.
Zf.
3 Madrider Fs. 100 77,00
4 Meining. Pr.=Pfand=
.. . 135,60
briefe. .
Oeſterr. 1860er Loſe 172,75
3 Oldenburger .
2½ Ragb=Grazer fl. 150 100,50
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
.
Braunſchweiger Tlr. .20 209,50
Freiburger
Fs. 15 —
Mailänder Fs. 45 —
do.
Fs. 10 32,90
Meininger
fl. 7 38,80
Oeſterreicher v. 1864 „ 100
do. v. 1858 „ 100 467,50
Ungar. Staats „ 100 384,40
Benediger
Frs. 30 —
Türkiſche
„ 400 183,40
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns .
20,39
20 Franks=Stücke
16,27
Oeſterr. 20=Kronen.
16,90
Amerikaniſche Noten .
Engliſche Noten .
Franzöſiſche Noten .
Holländiſche Noten .
Italieniſche Noten .
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,00
Ruſſiſche Noten . .
Schweizer Noten . .
81,20
Reichsbank=Diskonto . . . 4%
Reichsbank=Lombard Zsf. 5%
4,185
20,42
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Nummer 161.
Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Juli 1910.
11224a
Sport.
* Der „Darmſtädter Sportklub 1905‟
beteiligte ſich an den Großen Internationalen
Olympiſchen Spielen des Karlsruher
Fußball=
vereins (Deutſcher Meiſter) in Karlsruhe i. B. Joſeph
Otto errang im Kugelſtoßen mit 11,96 Meter, im
Schleuderballwerfen mit 52 Meter und im
Diskus=
werfen mit 38,05 Meter drei erſte Ehrenpreiſe und
ſchlug mit dieſen hervorragenden Leiſtungen den
be=
kannten Internationalen Suſtera von der Prager
„Slavia” in ſämtlichen Konkurrenzen, wo beide
zu=
ſammentrafen. Bei dem 15 Kilometer=Wettgehen des
Fußballklubs „Viktoria”=Aſchaffenburg ſtartete Wilhelm
Krüger und konnte als dritter Sieger hervorgehen.
Pfr. Die Rennen zu Hoppegarten verliefen
am Montag weſentlich ſpannender als am Vortage.
Wiederum ſtanden im Mittelpunkte je zwei 13000 Mark=
Rennen für zweijährige und ältere Pferde. Eine ſehr
gute Klaſſe ſtellte ſich im Fürſt zu Hohenlohe=Oehringen=
Rennen dem Starter. Favorit war der Pakheiſerſche
Hengſt Micado III., die Graditzer Farben trugen
Wandersmann und Gauß. Eine Erklärung gab der
fiskaliſche Stall nicht ab, doch bildete der Ritt von
Bullock auf Wandersmann einen deutlichen Fingerzeig.
Wandersmann verſagte jedoch. Der eigenwillige Gauß,
der ſich mit ſeinem Reiter Oleinick ausgezeichnet
ab=
fand, ging ſofort in ſchärfſter Fahrt an die Spitze vor
Wandersmann, Micado III. und Capella. Großherzog
verlor etwa fünf Längen am Start. Dieſe Reihenfolge
blieb unverändert bis in der Geraden, wo
Wanders=
mann bald geſchlagen war, während Großherzog ſeinen
Platz verbeſſerte. Micado III. fand auf der Innenſeite
erſt ſpät freie Fahrt, vermochte aber nur bis auf einen
Hals zu dem ſehr ſicher gewinnenden Gauß
aufzu=
laufen. Auch im Hahn=Memorial erlitten die
favori=
ſierten Pakheiſerſchen Farben eine Niederlage. Der
in der Arbeit gut ausprobierte King I. war in der
Diſtanz geſchlagen. Einen Augenblick erſchien dann
Haubenlerche in Front, doch hatte zum Schluß Roma
leichtes Spiel. Das von dem Rieſenfelde von 20
Pfer=
den beſtrittene Aſche=Rennen endete mit einer großen
Ueberraſchung, da die beiden in den Wetten
vernach=
läſſigten Zweijährigen Favoritin und Erla im toten
Rennen als Sieger endeten. Das Rauch=Memorial,
ein Offiziers=Rennen, gewann Lt. Streſemann mit
Medicis Pride von einem Ende bis zum anderen.
sr. Die Kaiſer Nikolaus=Automobil=
Tourenfahrt hat während der drei Ruhetage in
Moskau am Sonntag die zweite Schnelligkeitsprüfung
über 2 Werſt gebracht. Die Straße befand ſich in
ſchlechter Verfaſſung, trotzdem wurden recht gute Zeiten
erzielt. Die offiziellen Reſultate ſtehen zwar noch aus,
doch dürſte Pdege (Mercedes) als Sieger aus dem
Flachrennen hervorgegangen ſein. An zweiter Stelle
dürfte Konſul Fritſch (Mercedes), und an dritter von
Lüde (Mercedes) folgen. In der Klaſſe der
Touren=
wagen ſiegte Schmidt (Benz), der auch die abſolut beſte
Zeit des Tages erzielte. Dann folgen Cupper und
Aſchhoff mit ihren Vergmann=Wagen.
Vermiſchtes.
* Abergläubiſche Millionäre. Von den
merkwür=
digen aberglänbiſchen Ideen berühmter Schauſpieler
hat wohl ſchon jeder einmal erzählen gehört. Nur
wenige aber dürften wiſſen, daß gewiſſe große
ameri=
kaniſche Finanzleute, denen man eine eiſerne
Willens=
kraft nachſagt, in puneto Aberglauben es mit jedem
Schmierenkomödianten aufnehmen könnten. William
K. Vanderbilt pflegt ſich, wenn er den Abſchluß eines
großen Geſchäfts erwartet, oder wenn er große
Renn=
wetten gemacht hat, vor aller Welt zu verſtecken, weil
er feſt überzeugt iſt, daß jeder, der an ſolchen Tagen
das Wort an ihn richtet, ihm unbedingt Pech bringen
müſſe. Der vor wenigen Jahren verſtorbene
Milliar=
där Sage, der nicht nur wegen ſeines unermeßlichen
Reichtums, ſondern weit mehr noch wegen ſeines
ſprichwörtlich gewordenen Geizes bekannt war,
wei=
gerte ſich, von Geſchäften zu ſprechen, wenn in ſeinem
Burean eine Fliege ſummte. Jay Gould wollte
nie=
mals in einem Fahrſtuhl fahren (das braucht aber
durchaus nicht auf abergläubiſche Vorſtellungen
zurück=
zuführen ſein). Selbſt Rockefeller hat ſeinen
Aber=
glanben. Seit Jahren trägt er in ſeiner Taſche
ſtän=
dig einen Stein, der ſo groß iſt wie ein Taubenei.
Der Stein iſt in der Mitte durchbohrt und durch das
Loch iſt ein langes ſeidenes Band gezogen. Rockeſeller
verſichert, daß er ohne dieſen ſeltſamen Talisman
nie=
mals zu ſeinem großen Vermögen gekommen wäre.
Was Pierpont Morgan betrifft, ſo verſichert das
eng=
liſche Blatt, dem alle dieſe Angaben entnommen ſind,
daß er ſein Glück und ſein Vermögen einer kleinen,
in Silber gefaßten Glaskugel zuſchreibt: er trägt dieſe
Glückskugel als Anhängſel an ſeiner Uhrkette.
Literariſches.
Die pfälziſch Weltgeſchicht von Paul
Münch. Kaiſerslautern 1910. Verlag von der
Hof=
buchhandlung Eugen Cruſius. — Dem echten Pfälzer iſt
ſein Ländchen der ſchönſte Teil der Erde, darum trugen
ſich auch nach obigem Opus die bedeutendſten Tatſachen
der Geſchichte in der Pfalz zu. Hier ſtand die Wiege
der Menſchheit, hier war das Paradies, der babyloniſche
Turmbau und die Sinflut. Die Cimbern und Teutonen
ſtammten aus der Rheinpfalz. Der Cäſar wurde von
den Pfälzern über den Rhein zurückgetrieben und die
Pfälzer haben die Schlacht am Teutoburger Wald
ent=
ſchieden. In der Pfalz wurde das Chriſtentum zuerſt
ausgebreitet, darum ſind ihre Bewohner auch heute noch
ſo gute Chriſten; Jung=Siegfried hat in der Pfalz den
Drachen auf dem Dürkheimer Wurſtmarkt erſchlagen
und Kaiſer Barbaroſſa trieb die Sehnſucht nach dem
guten Wein aus dem heiligen Lande nach ſeiner Burg
Trifels, wo er noch ſchläft. Pfälzer waren bei allen
großen Taten dabei, bei den Bauernkriegen, bei der
Schlacht bei Wörth, ſogax im Krieg in Südweſtafrika,
wo ſie die größten Heldentaten verrichteten. Das alles
beſingt der Dichter in überaus humorvoller,
pfälziſch=
kräftiger Weiſe in dem Landesdialekt, der für jeden
Süddeutſchen leicht zu verſtehen iſt. Wer ſich eine
fröh=
liche Lektüre wünſcht, der greife nach dieſem Büchlein,
er wird lachen müſſen, daß ihm die Tränen von den
Backen fließen.
Rb.
Ein neues Werk über Nietzſches
Leben, verfaßt von dem bekannten und verdienſtvollen
Wagner= und Nietzſcheforſcher Hans Belart, iſt ſoeben
ausgegeben worden. Während über Nietzſches
Philo=
ſophie, Ethik und Aeſthetik ſchon zahlreiche Werke
er=
ſchienen ſind, iſt das Leben Friedrich Nietzſches,
beſon=
ders was populäre Darſtellung anlangt, etwas zu kurz
gekommen. Die packend geſchriebene, alles weſentliche
in überſichtlicher Weiſe zuſammenſtellende Schilderung
von Hans Belart dürfte darum wohl in weiteſten
Krei=
ſen mit Freude begrüßt werden. Der Preis iſt trotz des
ſtattlichen Umfanges vom Verlage Schweizer n. Co,,
Berlin NW. 87, mit nur 2,50 Mk. angeſetzt worden.
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Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
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Rhönring 141, e. T. Margar. Charlotte. Am 7.: dem
Schloſſer Johann Borger, Rundeturmſtr. 4, e. S.
Philipp. Dem Pförtner bei der Staatsbahn Nikolaus
Schmidt, Schwanenſtr. 61, e. S. Philipp Georg. Dem
Spengler Friedrich Schönbein, Blumenthalſtr. 32,
e. S. Hans Alex Friedrich. Am 4.: dem
Sekretariats=
gehilfen Friedrich Spöhrer, Viktoriaſtr. 75, e. T.
Marie Margarete Gertrude Eliſabethe. Am 8.: dem
Bahnwärter Ludwig Fries, Heinheimerſtr. 76, e. S.
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Adam Friedrich. Am 9.: dem Maſchiniſten Johannes
Weiß, Mauerſtr. 27, e. T. Martha Margareta. Am
11.: dem Bureaugehilfen Wilhelm Reeg,
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ſtraße 40, e. T. Eliſabeth. Am 6.: dem Schreiner
Auguſt Peemöller, Arheilger Straße 23½, e. S. Emil.
Am 8.: dem Metzger Heinrich Roeger, Kranichſteiner
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im festlich beleuchteten Garten von der Kapelle des Leibg.-Reg. Nr. 115.
Anfang 8 Uhr.
II. Abteilung: TANZ im grossen Saal.
Bei ungünstiger Witterung findet auch das Konzert in den
Sälen statt.
Der Eintritt iſt nur gegen Vorzeigung der neuen, vor kurzem zur Ausgabe
gelangten weißen Jahreskarten für 1910/11 geſtattet.
Zu dieſer Veranſtaltung können junge Herren ohne ſelbſtändiges Einkommen
durch Vereinsmitglieder eingeführt werden. Die letzteren erhalten Karten hierfür, ſowie
auch ſolche für einzuführende Ortsfremde auf perſönliches oder ſchriftliches Anfordern:
Freitag, den 15. und Samstag, den 16. Juli, nachmittags von 4 bis 6 Uhr,
im Vereinshauſe, Schulſtraße 8,
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Vereinsauskunftsſtelle: Hofbuch= und Kunſthandlung von Müller &
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Rühle, Eliſabethenſtraße 5.
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Zweigverein des intern. Verbandes der Köche, Sitz Frankfurt a. M.
Unser diesj. Sommerfest
findet Mittwoch, den 13. Juli, abends 9 Uhr,
im Rummelbräu
ſtatt, unter Mitwirkung
(14116
der Kapelle des Artillerie=Regiments Nr. 61
unter perſönlicher Leitung des
Herrn Muſikmeiſter M. Weber
und des Geſangvereins Liederkranz
auch ſind noch ſonſtige Ueberraſchungen vorgeſehen.
Der Vorstand.
Ausstellungs-Restaurant
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Mittwoch, den 13. Juli, 7 Uhr abends,
(14085
Künstler-Konzert.
Hugenschütz Felsenkeller.
Heute Mittwoch:
Grosses miiktar-Streichkonzert
(*17157
ausgeführt von einer größeren Abteilung
der Kapelle des Infanterie=Leibgarde=Regiments Nr. 115.
Eintritt frei.
Hessischer Hof.
Heute Mittwoch, den 13. Juli, 8 Uhr abends:
Militär=Konzert
einer größeren Kapelle vom Muſikkorps des Leibgarde=Regiments
Leitung: Obermuſikmeiſter H. Hauske.
Volkstümliches Programm.
Programm 10 Pfg.
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für Beamte, Kaufleute und Gewerbetreibende (eingeſchriebene
Hilfskaſſe Nr. 3) zu Darmſtadt.
Ordentliche Generalversammlung
am Dienstag, den 26. Juli 1910, abends 6 Uhr,
in der Restauration „Zum Reichsadler‟ (W. Nagel) Mauerstr. 34.
Tagesordnung: 1. Bericht über den Stand der Kaſſe. 2. Vorſtandswahl.
(14043ms
3. Statutänderung. 4. Verſchiedenes.
Es ladet freundlichſt ein
Der Vorſtand. J. A.: Carl Kaiser, Vorſitzender.
Verkehrs= Verein.
Samstag, den 16. d. Mts., nachm. 3 Uhr, findet
gemeinſamer Beſuch der Ausſtellung
des deutſchen Künſtlerbundes auf der Mathildenhöhe in kleineren Gruppen ſtatt,
Eintrittskarten zu 50 Pfg. für unſere Mitglieder und deren Angehörigen ſind im
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kehrsbüro und am genannten Tage kurz vor 3 Uhr an der Ausſtellungskaſſe zu haben.
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Programm
zu dem am Mittwoch, den 13. Juli,
von 12—1 Uhr vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle des Großh.
Heſſiſchen Train=Bataillons Nr. 18.
1. Nibelungen=Marſch von Sonntag.
2. Introduktion und Chor aus der Oper
„Carmen” von Bizet. 3. „Kind, du kannſt
tanzen”, Walzer aus der Operette „Die
ge=
ſchiedene Frau” von Fall. 4. Melodien
aus der Oper „Der Waffenſchmied” von
Lortzing. 5. Potpourri aus der Operette
„Der fidele Bauer” von Fall. 6. Armee=
Marſch Nr. 53 von Carl Wilhelm.
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des Rückfallfiebers, 6
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P werden. Sie tritt auch in 6
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Zeckenstichen herrührt.
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