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173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden,
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dieustags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 152.
Samstag, den 2. Inli.
1910.
Die heutige Nummer hat 40 Seiten.
Frankreich und die Bündniſſe.
* Der bekannte franzöſiſche Publiziſt André Tardieu,
der Redakteur des Auswärtigen im Temps, hat ſoeben
ein neues Buch erſcheinen laſſen, in dem er ſeine
Anſich=
ten über die durch den Tod König Eduards und die
Thronbeſteigung König Georgs geſchaffene neue
poli=
tiſche Lage mitteilt. Dieſe Anſichten ſind in
mehr=
facher Beziehung intereſſant.
Herr Tardieu iſt der Anſicht, das gegenwärtige
Syſtem der Bündniſſe und Ententen ſei die ſicherſte
Bürgſchaft dafür, daß das europäiſche Gleichgewicht
nicht geſtört werden würde. Er glaubt, daß jeder
Ver=
ſuch Deutſchlands, die Vorherrſchaft, die ihm
die Kriege von 1866 und 1870 verſchafft hatten,
wieder=
zugewinnen, an dem unüberwindlichen Widerſtand der
meiſten Mächte ſcheitern würde. Infolgedeſſen
könne der Kaiſer einen Krieg nicht wollen, in welchem
er notwendigerweiſe iſoliert ſein würde, er müſſe die
Gleichheit der Völker anerkennen. Für den Fall eines
immerhin möglichen Konfliktes) zwiſchen
Eng=
land und dem Deutſchen Reiche würde es die
Rolle der anderen Mächte ſein, den Kampf zu
begren=
zen. Dabei würde die franzöſiſch=rufſiſche Allianz die
Grundlage für eine Liga der Neutralen bilden, die
ent=
ſchloſſen ſei, eine Weiterverbreitung des Brandes zu
verhindern.
Tardieu verſichert, daß Frankreich nicht mehr
an die Revanche denke, und daß es bemüht ſei,
der Entente cordiale den Anſchein zu geben, als ob es
keine gegen Deutſchland gerichtete diplomatiſche
Offenſiv=
kombination fei. Die Stellung Frankreichs ſei
folgende: Die Republik ſei ſicher, daß im Falle eines
franzöſiſch=deutſchen Krieges England ſie mit ſeiner
Ma=
rine unterſtützen werde; Frankreich dagegen ſcheine nicht
entſchloſſen, bei einem engliſch=deutſchen Konflikt ſeine
Freunde anders als auf diplomatiſchem Terrain zu
unter=
ſtützen. Großbritannien, das zur Zeit Delcaſſés auf die
tatſächliche Unterſtützung Frankreichs zu rechnen ſchien, ſei
alſo gegenwärtig gezwungen, ſich zu mäßigen. Die
En=
tente cordiale ſei gegenwärtig für die britiſche Politik
notwendig, und dies erkläre es, daß das engliſche Kabinett
gezwungen ſei, über viele kleine Gaunereien der
franzö=
ſiſchen Politik hinwegzuſehen. Es ſei indes zweifellos, daß
die öffentliche Meinung Englands ſich ſchon ſeit langer
Zeit dagegen auflehnte, bei der Unterſtützung der Entente
cordiale der Geprellte zu ſein. Insbeſondere König Georg
ſcheine mit wenig Vergnügen die Entwickelung der
En=
tente cordiale zu betrachten, und die neuerliche
Stellung=
nahme des engliſchen Miniſteriums in der Kretafrage
be=
weiſe, daß die Leiter der engliſchen Politik nicht gewillt
ſeien, länger eine Politik zu führen, die auf Koſten
Eng=
lands das Preſtige Frankreichs fördere. Der neue König
werde ſehr wahrſcheinlich bald Garantien von Frankreich
verlangen, insbeſondere eine Militärkonvention.
Wenn Frankreich ſich weigere, ſo warnt zum Schluß
Tardieu ſein Vaterland, werde es bald mit der Entente
cordiale vorbei ſein; und vielleicht werde Georg V., der
nicht die Antipathie ſeines Vaters gegen Berlin habe, die
Autorität ſeiner Stellung benutzen, um den engliſch=
deut=
ſchen Beziehungen eine Herzlichkeit wiederzugeben, die
ſie ſeit langer Zeit verloren hatten.
Das engliſche Budget.
* Der Schatzkanzler Lloyd George brachte im
engliſchen Unterhauſſe das Budget ein und
führte aus:
Die Ausgaben ſind gegen das Vorjahr
be=
trächtlich gewachſen. Die größte Zunahme haben
die Ausgaben für die Marine erfahren, für die
an=
nähernd 5½ Millionen Pfund Sterling mehr gefordert
werden. Die Geſamtausgaben für die Marine werden auf
40 500 000 Pfund Sterling geſchätzt. Insgeſamt ſieht das
Budget an Ausgaben 198 930 000 Pfund Sterling vor. Die
Ablehnung des Budgets durch das Oberhaus im Jahre
1900 hat die Finanzlage des Vorjahres, ſowie des
gegen=
wärtigen Budgets ungünſtig beeinflußt. Die gleichen
Schwierigkeiten entſtanden durch den Aufſchub, den die
Erhebung gewiſſer Steuern erlitten hatte. Die
Geſamt=
forderung des Budgets von 198 930 000 Pfund Sterling
ſetzt ſich zuſammen aus Ausgaben für das laufende Jahr
im Betrage von 171857000 Pfund Sterling, aus dem
De=
fizit des vergangenen Jahres, das ſich auf 26 248 000 Pfund
Sterling beläuft, ſowie verſchiedenen kleineren Rückſtänden
im Betrage von 825000 Pfund Sterling. Das Defizit
wird ausgeglichen durch rückſtändige Einnahmen aus
dem vergangenen Jahre im Betrage von 30 Millionen
Pfund Sterling, von denen 26570000 Pfund Sterling
be=
reits eingegangen ſind. Die Lage des Handels
bil=
künfte für das laufende Jahr. Auf eine gute Grundlage ſchloſſen gelten müſſe, daß eine Militärvorlage und eine
geſtützt, bin ich überzeugt, daß die Ausſichten für! Flottenvorlage in einem Atemzuge dem Reichstage unter=
und daß die Getreideernten in der Welt geradezu
über=
rechtfertigt, wenn ich auf eine Vergrößerung der Einkünfte
rechne. Alle beſtehenden Steuern ſind beibehalten worden. könne. Deutſche Zeitungen ſollten nicht durch müßiges Ge=
Lloyd George fuhr fort: Wir wußten im vergangenen
Jahre, daß ſich die Ausgaben für die Marine in
dieſem Jahre ſehr ſteigern würden, wahrſcheinlich auch fern. Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung bemerkt
wenn ich ſo ſagen darf, zu vernünftigeren Zuſtänden
zurückkehren werden. Wenn ſich die Erwartungen, die wir nicht weiter zu kolportiern, können wir uns nur
an=
auf die Steuern ſetzen, im nächſten Jahre erfüllen und
wenn unſere Ausgaben für die Flotte im folgenden Jahre
wieder auf die normale Höhe herabgegangen ſein werden,
dann wird der Zeitpunkt gekommen ſein, wo wir das
große nationale Werk der Arbeitsloſen= und In= vorteilung des Publikums in Preußen mit dem Handel
mit doppelt ſo liberalen Grundſätzen für die Gewährung
von Unterſtützungen wie die Grundſätze, welche
Deutſch=
land für denſelben Zweck aufgeſtellt hal.
Lloyd George ſchloß: Frankreich, Amerika, Rußland
und England, alle ſtanden einem großen Defizit gegen=
Defizit herauszukommen. Wir deckten aus den laufenden
ein glänzender Triumph für unſer Finanzſyſtem.
denen die Iren für das Budget ſtimmen würden.
Die antiklerikale Bewegung in Spanien.
* Gegen die Verſicherung der Damen vom hohen
Adel in Spanien, daß ſie das ganze weibliche Geſchlecht
in dem Kampfe gegen den Toleranzantrag hinter ſich
hät=
ten, hat ſich ſofort ein kräftiger Widerſpruch bei den
zahl=
loſen Handwerker= und Arbeiterfrauen, die unter dem
ver=
nichtenden Wettbewerb der Klöſter ſo ſchwer zu leiden
ha=
ben, erhoben. Gerade meldet der Gouverneur von
Sara=
goſſa, es habe ſich herausgeſtellt, daß auch nicht eines der
alle möglichen Induſtrien betreibenden Klöſter der
Pro=
vinz Steuern entrichte. Die traurige Lage des
Proleta=
riats und die wachſende Auswanderung ſeien eine ganz
naturgemäße Folge dieſer übermäßigen Vermehrung in
jeder Beziehung bevorrechtigter Ordensniederlaſſungen.
In Madrid findet am Sonntag eine große Frauen=
Proteſt=Verſammlung ſtatt. In Valencia
unter=
zeichneten an einem Tage zweitauſend Frauen eine Adreſſe,
die den Beſuch der adeligen Damen bei Canalejas
verur=
teilt. Fünfhundert chriſtlich, aber nicht klerikal geſinnte
Frauen Malagas verlangen, daß die Regierung die
anti=
klerikale Politik fortſetze; dreihundert Frauen von San
Sebaſtian ſtellen feſt, daß ſie zwar katholiſch, aber nicht
fanatiſch ſeien und die Haltung der Regierung gegen die
religiöſe Unduldſamkeit durchaus billigen. Aehnliche
Kundgebungen langen auch von anderen Orten an. In
Madrid fanden drei ſtark beſuchte antiklerikale
Verſamm=
lungen ſtatt. Die ſpaniſche evangeliſche Kirche richtete an
die Regierung eine Dankadreſſe.
Deutſches Reich.
— Die Reichsverſicherungskommiſſion
des Reichstages beabſichtigt, wie eine
parlamen=
tariſche Korreſpondenz mitteilt, gegen Mitte Juli nach
Erledigung des Abſchnittes über Krankenverſicherung eine
Pauſe eintreten zu laſſen. Die Arbeiten ſollen in ſechs
Wochen wieder aufgenommen werden. In der Pauſe ſoll
mit den Fraktionsführern Fühlung genommen werden,
um über die weitere Behandlung der Vorlage Vorſchläge
zu machen. Die bisherigen Beſchlüſſe laſſen ſich nicht
auf=
recht erhalten, wenn die Vorlage nicht gefährdet werden
ſoll. Die von einem Berliner Blatt aufgeſtellte
Behaup=
tung von einem Kompromiß zwiſchen
Konſerva=
tiven und Zentrum erklären die Berliner
Politi=
ſchen Nachrichten für erfunden. Sie ſchreiben: „Wir
kön=
nen aufs beſtimmteſte verſichern, daß die Konſervativen
und die Reichspartei nach wie vor den von ihnen
einge=
nommenen Standpunkt ſtrikte innehalten; wir können
aber auch hinzufügen, daß Verhandlungen oben gedachter
Art zwiſchen den genannten Parteien überhaupt nicht
ſtattgefunden haben.”
— Eine neue Flottenvorlage war in einigen
Blättern angekündigt, in andern ſogar gewünſcht worden.
Die Germania bemerkte hierzu, daß Wunſch und Meldung
dete das wichtigſte Element bei der Schätzung der Ein= nicht in Erfüllung gehen dürften, da es als ganz
ausge=
den Handel außerordentlich glänzend ſind breitet werden könnten. Für ein neues Flottengeſetz liege
reichlich ſein werden. Die Handelswelt iſt überall hoff= auch gar keine Begründung vor, zumal da das mehrmals
nungsfreudiger geworden. Ich halte es deshalb für ge= verbeſſerte vollkommen genüge. Es ſei gar nicht
verſtänd=
lich, wie man von einer neuen Flottenvorlage ſprechen
rede Waſſer auf die Mühle der Feinde Deutſchlands
lie=
noch 1911, aber ich hoffe, daß wir im darauffolgenden hierzu: „Der durchaus zutreffenden Mahnung an die
Jahre, wenn das deutſche Flottenprogramm deutſche Preſſe, die völlig aus der Luft
gegrif=
auf 50 Prozent geſunken ſein wird, alle zu normalen und, fene Behauptung von einer neuen Flottenvorlage
ſchließen.”
— Wie eine Korreſpondenz erfährt, iſt der Entwurf
eines Geſetzes gegen den Loſe=Unfug und die
Ueber=
validitätsverſicherung in Angriff nehmen kön= von Prämien= und Serienloſen fertiggeſtellt
nen, einer Verſicherung auf Grund von Beitragsleiſtungen worden, ſodaß er dem preußiſchen Staatsminiſterium
zu=
gehen kann. Vorausſichtlich dürfte die Vorlage in der
nächſten Seſſion den Landtag beſchäftigen. Der
Geſetz=
entwurf entſpricht in der Hauptſache dem Geſetz, das in
dieſem Jahre in Hamburg erlaſſen wurde. Die
Unter=
über, aber nur einer Nation iſt es geglückt, aus dieſem nehmer, die durch Veranteilung der Prämien= und Serien=
Einnahmen unſere großen Ausgaben, während die anderen loſe das Publikum gewerbsmäßig ausbeuten, ſollen unter
Nationen zu Anleihen Zuflucht nehmen mußten. Das iſt Strafe geſtellt werden. Der Verkauf ganzer Stücke an der
Börſe bleibt nach wie vor erlaubt. Nach den neuen geſetz=
Redmond wiederholte darauf die Gründe, aus lichen Beſtimmungen ſollen auch die betroffen werden, die
eine gewerbsmäßige Vereinigung bilden, um Gewinne
bei dem Vertrieb preußiſcher Loſe zu erzielen. Das
Ge=
ſellſchaftsſpiel, das mehrere Teilnehmer an Loſen vereint,
wird hiervon nicht betroffen. Eine wichtige Beſtimmung
des Geſetzes bezieht ſich auch auf die Preſſe. Alle
ſchwindel=
thaften Annoncen über gewiſſe Serien= und
Prämienlos=
geſellſchaften in den Zeitungen ſollen in Zukunft verboten
ſein. Zu dieſem Zweck wird beſtimmt, daß Zeitungen,
Zeitſchriften uſw. ſolche Anpreiſungen nicht vertreiben
dürfen.
— Die Zweite württembergiſche Kammer
hat nach zweitägiger Beratung einen Antrag der
Abge=
ordneten v. Balz (Deutſche Partei) und Schlichte, worin
ſich die Kammer gegen den Fortbeſtand der tierärztlichen
Hochſchule in Stuttgart ausſpricht und die Regierung
er=
ſucht, die durch ihre Aufhebung erforderlichen Anleitungen
zu treffen, mit 47 gegen 23 Stimmen bei 2
Stimmenthal=
tungen angenommen.
— Nach Zeitungsmeldungen verpflichteten ſich die
Mitglieder des Bundes der Landwirte in Niederburgſtädt
im Wahlkreiſe Friedberg=Büdingen durch
Unter=
ſchrift, die Gewerbetreibenden, die nicht bündleriſch
ge=
wählt haben, zu boykottieren. Da dieſes
Verfah=
ren, wie ſich aus dem dem Hanſa=Bunde vorliegenden
authentiſchen Material ergibt, in zahlreichen Teilen
Deutſchlands geübt wird, ſo ſind bereits vom Hanſa=
Bund umfaſſende Schritte eingeleitet worden, um in
ge=
eigneter Form dieſem Treiben zu begegnen.
Lusland.
— In der franzöſiſchen Kammer richtete Millevoye an
den Miniſter eine Anfrage wegen der Kataſtrophe
des „Pluvioſe‟. Redner erinnerte an die
Sympathie=
bezeugungen, die aus allen Teilen der Welt kamen;
Frank=
reich ſei ſehr gerührt über alle dieſe Kundgebungen,
beſon=
ders über die, die aus Deutſchland ſtammten. (
Zuſtim=
mung.) Millevoye forderte den Miniſter auf, zu erklären,
daß die Kataſtrophe ein blinder Zufall und nicht
etwa einem Fehler in der Konſtruktion zuzuſchreiben ſei.
Der Marineminiſter antwortete, wenn die Beſchädigung
des „Pluvioſe” nicht ſo ungewöhnlich ſchwer geweſen ſei,
hätte man ihn wieder flott gemacht, denn in Calais ſeien
alle notwendigen Einrichtungen dazu vorhanden und alle
Maßregeln getroffen worden, um fernere Kataſtrophen zu
vermeiden; freilich könne man einen Zufall nicht voraus
berechnen. Damit iſt der Zwiſchenfall erledigt.
Miniſterpräſident Briand teilte im Miniſterrat
mit, daß er der Kammer die Geſetzentwürfe
betref=
fend das Beamtenſtatut und die Wahlreform unterbreiten
werde.
Handelsminiſter Jean Dupuy hielt in Bordeaux bei
einem von der Handelskammer veranſtalteten Bankett
5 eine Rede, in der er die Reviſion des Zollttarifs
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Juli 1910.
Seite 2.
beſprach und unter anderem ſagte: Gewiß, wir können
nicht ſagen, daß dieſes Werk ein vollkommenes iſt, aber
es iſt in dieſer Form von dem Lande angenommen
wor=
den. Außerhalb Frankreichs iſt dies allerdings nicht der
Fall. Deutſchland gibt uns gegenwärtig ſeine ſehr
ernſte Unzufriedenheit kund durch die volle Anwendung
des im brigen Jahre votierten Geſetzes. Wir werden
unſer Möglichſtes tun, damit die deutſche Regierung nicht
in einen unbarmherzigen Zollkrieg mit uns eintritt. Die
Drohungen Belgiens ſind nicht minder ernſt, aber die
gegen uns geplanten Zollmaßregeln ſind ſo übertrieben,
daß keine Regierung der Welt einen ſolchen Angriff
er=
tragen könnte. Falls der diesbezügliche Geſetzentwurf vom
belgiſchen Parlament angenommen würde, ſo würde
hier=
durch die belgiſche Grenze für unſere geſamte Induſtrie
geſperrt werden und ein wirtſchaftlicher Bruch zwiſchen
beiden Ländern die Folge ſein.
— Premierminiſter Asquith erklärte im engliſchen
Unterhauſe, daß die Regierung beſchloſſen habe, eine
Herbſtſeſſion abzuhalten. Er ſchlage eine Vertagung
vön Ende Juli bis November vor. In der Herbſtſeſſion
ſollten dann die letzten Beratungsſtadien des Budgets und
der Bill über die Abänderung der Erklärung bei der
Thronbeſteigung erledigt werden. Auf eine Anfrage nach
dem Ergebnis der Konferenz über die Verfaſſungsfrage
er=
widerte Asquith, er wolle mit der Antwort lieber noch
etwas warten.
— Der König von Spanien unterzeichnete einen
Er=
laß, durch den der Juſtizminiſter ermächtigt wird, in den
Kammern einen Geſetzentwurf einzubringen, wonach die
Miniſter nicht mehr einen Eid vor dem König leiſten,
ſondern einfach das Verſprechen abgeben, die Verfaſſung
zu achten.
— Der ruſſiſche Reichsrat hat ſich gleichfalls bis zum
28. Oktober vertagt.
— Das türkiſche Miniſterium des Innern ließ den
zuſtändigen Behörden die Mitteilung zugehen, daß die
Kretafrage ſich einer den türkiſchen Intereſſen
entſprechen=
den Löſung nähere und daß ſomit kein Anlaß mehr
vor=
handen ſei für einen antigriechiſchen Boykott,
deſſen Fortſetzung auch für die ottomaniſchen Griechen,
ſo=
wie die Angehörigen anderer Staaten nachteilig ſei. Die
Behörden mögen veranlaſſen, daß dem Boykott ſchnellſtens
ein Ende geſetzt wird. Nach einer dem Albaniſchen Klub
zugegangenen Meldung iſt der Herausgeber des
albani=
ſchen Blattes „Eſchkim” in Monaſtir verhaftet worden.
Die Seeſtreitkräfte der Mächte ſind
vollſtän=
dig in der Sudabucht verſammelt. Sie beſtehen aus neun
Kriegsſchiffen, von denen ſieben große Kreuzer ſind.
— Gemäß dem kürzlich getroffenen Uebereinkommen
zwiſchen Korea und Japan erließ der Kaiſer von Korea
ein Edikt, durch das dem Kaiſer von Japan die
Polizei=
verwaltung des Landes übertragen wird. Dies wird
als der erſte Schritt zur Annexion Koreas
be=
trachtet. Die endgültige Annexion wird an dem
Zeit=
punkte erwartet, wo Korea unter dem wirkſamen Schutz
von Garniſonen ſteht, die ſtetig verſtärkt werden.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 2. Juli.
— Beſtätigung. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog haben die am 8. Juni d. J. durch die
Stadt=
verordnetenverſammlung zu Mainz erfolgte Wiederwahl
des Kommerzienrats Eugen Georg Haffner in Mainz
zum unbeſoldeten Beigeordneten der Provinzialhauptſtadt
Mainz beſtätigt.
— Uebertragen haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog haben dem Pfarrverwalter Karl Unverzagt
zu Kirtorf, Dekanat Alsfeld, die evangeliſche Pfarrſtelle
daſelbſt.
Verſetzung in den Ruheſtand. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben den Oberlehrer an
Streifzüge durch die Brüſſeler
Weltausſtellung.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
VII.
Weitere Wanderungen im Großen Palaſt. — „Und
was darüber iſt
— Vom däniſchen Porzellan. —
Italiens Kitſch. — Rußland. — Die übrigen Nationen.
— In der Maſchinenhalle. — Der Pavillon der Armee
und Marine. — Bergwerke. — Häfen und
Waſſer=
ſtraßen.
„Und was darüber iſt, das iſt vom Uebel” kann
man mit Fug und Recht, wie ſchon im letzten Bericht
hervorgehoben, von dem Inhalt des großen Palais
ſagen, ſobald man die Abteilungen Frankreichs,
Eng=
lands, Belgiens beſucht. Es empfiehlt ſich, ehe man
jene Wanderung, darüber hinaus antritt, einen Sprung
in die benachbarte Halle der franzöſiſchen
Nahrungs=
mittel zu tun und ſich eine kleine Magenſtärkung zu
gönnen, die einem dort — natürlich gegen klingendes
Geld — von freundlichen Heben inmitten Flaſchen
und Weinfäſſern geboten wird, das ſtimmt milder in
der Kritik. Denn was wir jetzt noch in jenen Hallen
zu beſichtigen haben, iſt, bis auf winzige
Ausnahmen=
mehr ein Jahrmarkt, als ein zielbewußter Wettbewerb
des Wollens und Könnens der verſchiedenen Nationen.
Zu den Ausnahmen zählt Dänemark, das ſich auf
die Schauſtellung der beſten Sachen der Königlichen
Porzellan=Manufaktur in Kopenhagen beſchränkte.
Hier macht die Betrachtung Freude, wenngleich Neues
und Apartes nicht geboten wird, wie es beiſpielsweiſe
bei der Berliner und Meißener Manufaktur der Fall.
Aber wer weiß, ob nicht Kopenhagen den beſſeren Weg
gewählt, indem es mit arbeitſamer Gelaſſenheit und
liebevoller Hingebung ſeine bewährten, als gut und
richtig erkannten Ziele verfolgte. Mit welcher
fabel=
haften Naturtreue Tiere in den verſchiedenſten
Stel=
lungen wiedergegeben werden, iſt ja hinlänglich
be=
kannt; ſehr gewählte und anſprechende Muſter weiſen
die Tafelgeſchirre auf, mit Glück und Geſchick werden
in Vaſen und Wandtellern altchineſiſche Muſter
berück=
ſichtigt.
Eine ſchwere Geduldprobe nötigt uns Italien
ab. Wie arell und aufdringlich iſt ſchon die Dekorier=
der Oberrealſchule zu Worms Profeſſor Heinrich
Steuerwald auf ſein Nachſuchen bis zur
Wieder=
herſtellung der Geſundheit in den Ruheſtand verſetzt.
— Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem erſten Kommandanten der
freiwilligen Feuerwehr zu Wimpfen am Berg Kaufmann
Wilhelm Trautmann die Krone zum Silbernen
Kreuz des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen
und dem Spritzenmeiſter der genannten Wehr Schloſſer
Karl Speer das Allgemeine Ehrenzeichen mit der
Inſchrift „Für langjährige treue Dienſte” verliehen.
* Von der ruſſiſchen Geſandtſchaft. Der kaiſerlich
ruſſiſche Miniſterreſident Wirklicher Staatsrat Baron von
Knorring, hat einen Erholungsurlaub angetreten.
Während der Beurlaubung wird Baron Pilar v. Pilchau
die Geſchäfte der kaiſerlich ruſſiſchen Geſandtſchaft führen.
— Auszeichnung. Dem Forſchungsreiſenden Dr.
Albert von Le Cog in Berlin, früher in Darmſtadt,
wurde die ſilberne Leibniz=Medaille der Berliner
Aka=
demie der Wiſſenſchaften verliehen.
D Die Großh. Hofbibliothek iſt baulicher
Veränderun=
gen wegen vom 5. bis 9. Juli für das Publikum
ge=
ſchloſſen.
*X* Das Kriegsgericht der 25. Diviſion
verur=
teilte in der geſtern nachmittag abgehaltenen Sitzung
den Musketier Karl Merz vom Inf.=Regt. Nr. 117
wegen unerlaubter Entfernung zu 3 Monaten
Ge=
fängnis. Der Angeklagte iſt Bäcker von Beruf und
war zum Proviantamt Mainz kommandiert. Er
ent=
fernte ſich am 1. Mai, angeblich auf mehrere Tage,
blieb aber bis zum 21. Mai fort. Er hielt ſich in
Ba=
den, Straßburg uſw. auf und ſtellte ſich dann in
Frank=
furt ſelbſt. Die Uniformſtücke hatte er aufbewahrt
und bei der Selbſtſtellung wieder angezogen. —
Wei=
ter wurde gegen den Musketier Eduard Biehl aus
Mainz beim Inf.=Regt. Nr. 168 verhandelt. Er war
beauftragt, die von den älteren Mannſchaften
für Reſervezwecke geſammelten Gelder an ſich
zu nehmen, darüber Buch zu führen und jeweils
an den Feldwebel abzuliefern. Letzteres unterblieb
und der Angeklagte eignete ſich im ganzen eine Summe
von 75 Mark an, die er bei der Entdeckung bis auf
einen kleinen Reſt erſetzte. Er iſt noch unbeſtraft. Das
Gericht nahm an, daß es ſich um einen
Leichtſinns=
ſtreich handelte und erkannte auf 3 Wochen
ſtren=
gen Arreſt.
D In der nicht öffentlichen Sitzung der
Staddtver=
ordneten=Verſammlung wurde noch folgendes
be=
ſchloſſen: Angeſtellt wurden: 1. der
Betriebs=
leiter des Hallenſchwimmbades Alexander Klein
als Badeinſpektor, 2. Bureaugehilfe Adam
Schwörer als Bureauaſſiſtent, 3. der
Hilfsſchutz=
mann Hermann Gardt als Schutzmann, 4. Finanz=
Aſpirant Adolf Franz als Stadtkaſſier, 5. die Finanz=
Aſpiranten Wilhelm Haus, Karl Sahm und Philipp
Deichert als Sekretäre. (In Verfolg letzteren
Beſchluſ=
ſes wurde den früher angeſtellten Oberaſſiſtenten Phil.
Reimund, Arthur Zehfuß, Ernſt Bohländer und Auguſt
Happel von der Bürgermeiſterei gleichfalls die
Amts=
bezeichnung „Sekretär” verliehen.) Hinſichtlich der
vorliegenden Geſuche um Erteilung der Erlaubnis
zum Betriebe einer Schankwirtſchaft oder zum
Klein=
handel mit Branntwein wurde die Bedürfnisfrage
be=
jaht für Grafenſtraße 37, Blumenthalſtraße 37,
Ballon=
platz 5 und Pankratiusſtraße 14.
Vom Fernſprechamt. a) Neu=Anſchlüſſe:
Nr. 1910: Automobildroſchke Nr. 3; 1579: Dr. Karl
Becker, Regierungsaſſeſſor, Hügelſtr. 8; (412):
Eiſen=
bahn=Stationskaſſe, Darmſtadt, Hauptbahnhof; 1940:
Elbert v. Gorriſſen, Oberleutnant, Eliſabethenſtr. 64;
2599: Jean Gottwald, Rentner, Ohlyſtr. 73; 1927: H.
Götz u. Ko., Spediteure und Kohlenhandlung,
Markt=
platz 12; 1933: von Hahn, Hauptmann, Herdweg 56;
1934: Karl Heeb, Maler und Weißbindermeiſter,
Bau=
dekoration, Wendelſtadtſtr. 34; 1939: Richard Jung
Manufakturwarenhandlung, Kirchſtr. 27 (Ecke Schulſtr.);
2595: Großh. Kabinettsdirektion, Luiſenplatz 5 (Altes
Palais); 1928: Peter Karn, Stein= und Bildhauer,
Wienersſtr. 70; 1938: Bernhard Mainzer, Metzgerei
Lauteſchlägerſtr. 14, pt.; 596: Paul Meyer, Rentner,
Neubau Heinrichwingertsweg; 2598: Hermann Neu,
Eſchollbrücker Tonwerk, Ziegeleibeſitzer, Aliceſtr. 21;
(551): von Randow, Oberſt und Kommandant von
Darmſtadt, Herdweg 103; 1937: Theodor Schmitt,
Kolo=
nial=, Obſt= und Gemüſegeſchäft, Heinrichſtr. 70; (341):
Seidel, Eiſenbahn=Betriebsingenieur, Mathildenſtr. 35;
(336): Steinfabrik Darmſtadt, Inh. Klingenberg, Sens=
ung des Hauptſaales, ſie entſpricht dem Inhalt mit
den üblichen „Italienwaren” jenen verdächtigen
bil=
ligen Mitbringſeln in Marmor, Venezianiſchen
Glas=
waren, Filigran= und Moſaikſchmuck, Korallenketten,
eingelegtem und bemaltem Olivenholz. „Wie ſüß, wie
reizend, wie himmliſch!” hört man flötende Stimmen,
und die Verkäufer blitzen mit den Augen und
geſtiku=
lieren mit den Händen und machen brillante Geſchäfte.
Nun hat Italien außerhalb dieſes
Simmelſammel=
ſurium=Palaſtes eine ſehr vornehme und
geſchmack=
volle Villa im Florentiner Stil der Hochrenaiſſance
errichtet, die von reicher und feiner Wirkung iſt, aber
was ſie bergen ſoll, iſt noch mit tiefſtem Geheimnis
umgeben; vielleicht iſt’s bloß ne ſchöne Kuliſſe, wie
ſo vieles im gelobten Land jenſeits der Alpen!
An Italien reiht ſich ſein intimſter Freund
Oeſter=
reich=Ungarn. Die Doppelmonarchie hat ſich nicht
offiziell an der Ausſtellung beteiligt, nach Luſt und
Laune konnten ſich die privaten Ausſteller einfinden.
Es ſind ihrer nur wenige, mit ſchönen Kollektionen
der großen böhmiſchen Glashütten, der Wiener
Leder=
waren= und Bronzeffabriken. Freundliche
Verkäufe=
rinnen ermuntern zum beſchauen und — erwerben.
Alles kann gleich eingepackt und mitgenommen
wer=
den! Auch ſchon bezeichnend! Ebenſo, daß die Sachen
von 10 Francs abwärts ihre Liebhaber finden!
Ueber=
haupt geht’s nun los mit dem Anreißertum, das oft
recht unangenehme und läſtig werdende Formen
an=
nimmt, bis auf Rußland, das rühmlich
auszuneh=
men iſt und auch ſonſt viel Gutes und Gediegenes
bie=
tet. In erſter Linie mit überſichtlich arrangierten,
be=
arbeiteten und unbearbeiteten Pelzen und Fellen, mit
den verſchiedenen Erzeugniſſen des Kaukaſus, mit
far=
benfrohen, köſtlich ſchimmernden Lackwaren, deren
Malereien nationale Motive aufweiſen, mit Getreide
und Mineralien aus Nord und Süd.
Was ſich dann anſchließt, lohnt kaum noch das
Um=
herſchlendern und Betrachten. Die einzelnen Länder
ſind nur durch einzelne Induſtrien, richtiger einzelne
Induſtrielle vertreten, die mit gedruckter oder
ge=
ſprochener Reklame, oft mit beiden zugleich, ihren
Ar=
tikeln Abſatz verſchaffen wollen, ſo marktſchreieriſch
und anmaßend, als ob die betreffenden Staaten nichts
weiter hervorbrächten, wie die betreffenden Produkte.
Und zwar die Schweiz nur Schokolade, Milch, Uhren,
die Vereinigten Staaten optiſche Inſtrumente
Nummer 152.
felderweg 1; 1943: Wolf Strauß, Witwe, Privatin,
Die=
burgerſtr. 50; 1935: Friedr. Techel, Krankenhaus= und
Laboratoriums=Bedarf, Wagen und Gewichte,
Eliſa=
bethenſtr. 45: 1942: Guſtav Thomae, Dampfſchreinerei,
Hochſtr. 32; 1931: C. Wittmann, Inh. Gebr. Wittmann,
Steinhauerei, Kunſtſteinfabrik, Terrazzogeſchäft,
See=
katzſtr. 16; 1168: Woite, Stabsveterinär, Bismarckſtr. 39.
b) Aenderungen: 376: Auskunftei Deutſchland,
„Merkur” Wilhelminenſtr. 31, jetzt Rheinſtr. 12¾;
1339: Bäumers Spezialbureau, Alexanderſtr. 4, jetzt 9;
49: Dr. jur. A. Bopp, Rheinſtr. 19, jetzt
Wilhelminen=
ſtraße 14, I; 1669: Karl Brücher, übertragen an Klemens
Goldſchmidt, Kaufmann, Rheinſtr. 1; (338): S. Feitler,
Lauteſchlägerſtr. ½, jetzt Schloßgartenſtr. 1; 623: Happel,
Dr. med., Rheinſtr. 39, jetzt Sandſtr. 26; 478:
Bern=
hard Held, Karlſtr. 27, jetzt 24; 757: Odenwälder
Hart=
ſteininduſtrie in Nieder=Ramſtadt, jetzt Nr. 1880; 1937:
Therdor Schmitt, Heinrichſtr. 70, jetzt Hochſtr. 43; 312:
Friedrich Sieger und Otto Amend, Neckarſtr. 22, jetzt
Eliſabethenſtr. 56; 729: Emil Wolf, Dr.,
Steinacker=
ſtraße 13, jetzt Rheinſtr. 31. e) Abgebrochene
Sprechſtellen: 1844: Joh. Broger: 1401: Cohn,
Gebr.; 1309: Wilhelm Conrad; 255: Freiherr v. Starck;
1168: Ventzki, Ernſt.
* Von der Aquarien= und Terrarien=Ausſtellung des
Darmſtädter Vereins „Hottonia”. Man ſchreibt uns:
Einen beſonders glücklichen Griff hat der Verein Hottonia
durch die Schaffung der Schülerabteilung getan. Wenn
der Verein auch nicht den Anſpruch erheben kann, zum
erſten Male dieſen Gedanken in deutſchen Gauen
ver=
wirklicht zu haben, ſo iſt er doch ſicher der erſte Verein
Süd= und Mitteldeutſchlands, der dieſem Gedanken näher
trat und ihn zur Ausführung brachte. Eine wahre Freude
bereitet es einem, wenn man die mit großer Sorgfalt und
Liebe bepflanzten und beſetzten Aquarien und Terrarien
der Jugend bewundern darf. Die Hottonia kann ſtolz
auf das Werk ſein, das ſie hier der Jugend zu ſchaffen
geſtattete. Nahezu 30 Schüler aus faſt allen Anſtalten der
höheren Schulen und auch der Volksſchule haben hier ihre
geſchätzten Pfleglinge, die ſie vielleicht mit ihren
Spar=
groſchen erworben haben, zur Schau geſtellt. Einen
her=
vorragenden Anziehungspunkt übt die Sonderausſtellung
deutſcher niederer Tiere aus, die die Herren
Vereinsmit=
glieder Dr. Daudt und Knodt unter gütiger Mithilfe
einiger anderer Mitglieder zuſtande brachten. Von dem
Gebotenen ſei zuerſt das Eigehäuſe, das das Weibchen
des Kolbenwaſſerkäfers ſpinnt, um darin ſeine Eier zu
legen, genannt. Nach der Eiablage wird das Geſpinſt
nach oben durch einen ſpitzen, am Ende etwas
gekrümm=
ten Fortſatz, der über das Waſſer ragt, abgeſchloſſen.
Ein=
zelne Forſcher wollen in dieſem Aufſatz eine
Durchlüf=
tungsanlage ſehen, andere faſſen dieſe Verlängerung als
eine Art Maſt auf, der den treibenden Eiercocon immer
in der nämlichen Lage erhält. Daneben finden wir ein
Paar Kolbenwaſſerkäfer, die ſich weſentlich durch ihre
plumpere Geſtalt und ihre unſichere, wackelnde
Fortbewe=
gung im Waſſer von den gewandten und graziöſen
Schwimmern, den Gelbrändern, unterſcheiden. Die
Kol=
benwaſſerkäfer ſind harmloſe Weſen, da ſie der Hauptſache
nach nur von Pflanzenkoſt leben, während die Larven
die=
ſer Tiere eine ähnliche Lebensweiſe führen, wie die
Gelb=
randkäfer und deren Larven. Die Gelbrandkäfer flößen
den Pächtern der Fiſchteiche und auch den
Aquarienlieb=
habern den größten Schrecken ein, da ſie ſich nicht nur an
kleinere Waſſertiere, ſondern auch an Fiſche, die das
vier=
fache der Körperlänge des Gelbrandes ſelbſt haben, wagen
und die Fiſche auch überwältigen. Noch unheimlicher als
der Käfer iſt ſeine Larve, in S=förmiger Haltung hängt ſie
meiſt mit den beiden fächerartigen Anhängen des letzten
Hinterleibsgliedes an der Waſſeroberfläche, um die
Atem=
luft durch die Atemöffnungen in den Körper eintreten zu
laſſen. Wehe dem Weſen, das ſich in die Nähe der Larve
getraut, blitzſchnell wird es mit den beiden nadelſpitzen
Zangen, die am Kopfe ſitzen, erfaßt. Ein Tropfen einer
giftigen Flüſſigkeit fließt durch die an dem Ende jeder
Zange gelegene Oeffnung in die Wunde des verletzten
Tieres; in wenigen Augenblicken wird die Beute durch den
Käfer gelähmt oder getötet. Der ausfließende Saft
ver=
mag zugleich auch das Organ=Eiweiß zu verflüſſigen, ſodaß
jetzt der Gelbrand die kräftige eiweißhaltige Nahrung nur
durch die Zangenöffnung in den Kopfadern einzuſaugen
braucht.
Es werden uns verſchiedene Gattungen und Arten
der Schwimmkäfer gezeiat, von denen beſonders der auf
den Flügeldecken grün ſchimmernde Gaukler erwähnt ſein
mag. An Sommertagen ſehen wir die munteren Tummel=
und Schreibmaſchinen, Raſierapparate,
Griechen=
land Weine und ſchlamprige Limonaden,
Aegyp=
ten Zigaretten und Süßigkeiten. Selbſt Japan,
das doch ſonſt ſo ehrgeizig auf großen Ausſtellungen
in die Erſcheinung tritt, beſchränkte ſich auf einige
Ver=
kaufsſtände mit dem hübſchen, gefälligen Tand,
des=
gleichen Perſien mit mehreren aus Teppichen
ge=
bildeten Zelten, in die lebhafte ſchwarzhaarige
Män=
ner, parfümiert mit unechteſtem Roſenöl — warum
und woſo? — an denen das einzig Perſiſche die
Lamm=
fellmütze iſt, die Vorübergehenden hineinzulocken
trachten, mit einem Wortgemiſch, das alle lebenden,
toten und ſelbſt ſcheintoten Sprachen zu enthalten
ſcheint.
Seitlich dieſes Induſtrie=Palaſtes dehnt ſich die
Maſchinenhalle aus, groß, luftig, mit breiten
Gängen, ſo daß man nicht zu befürchten braucht, im
nächſten Augenblick von einem Rad oder einer Welle
erfaßt zu werden. Hier ſauſt, brauſt, ſtampft, dröhnt,
rattert es ohn' Unterlaß, tauſend unſichtbare Mächte
befinden ſich in verborgen=haſtiger Tätigkeit, als ob
gerad’ von ihren blitzſchnellen Wendungen die
Dreh=
ungen der Erdkugel abhängig wären, Flammen von
überirdiſchem Glanze ſpringen aus den elektriſchen
Kontakten heraus, es ziſcht und ſprüht um, vor und
hinter uns wie im Knallfeuerwerk dämoniſcher Kräfte.
Zwiſchen dieſen eiſernen und ſtählernen Giganten, die
ohne Raſt und Ruh ihr Werk vollbringen, das bald
zum Aufbau, bald zur Zerſtörung menſchlicher Kultur
beſtimmt iſt, kommt man ſich doch recht, recht winzig
und vereinſamt vor. Naturgemäß iſt Belgien hier am
beſten vertreten. Die bedeutſamen induſtriellen
Unter=
nehmungen in Brüſſel, Lüttich, Antwerpen, Gent
be=
ſtrebten ſich, ihre Ueberlegenheit zu zeigen, ebenſo die
großen Werke des Hennegaus mit ihren vielfachen
Abzweigungen. Was alles bringen ſie hervor aus und
in ihren Kohlenſchächten. Mineralſtollen, Hochöfen,
Eiſengießereien, Gußſtahlfabriken,
Maſchinenbauanſtal=
ten: Lokomotiven, Schiffe, Geſchütze, Waffen,
Druck=
preſſen, Motoren, hunderterlei Maſchinen und ſo fort.
Selbſtverſtändlich hat ſich auch in umfaſſender
Weiſe die ſo regſam entwickelte belgiſche
Waffen=
induſtrie beteiligt. Die Nationale
Waffen=
fabrik in Hersthal bei Lüttich erbaute einen eigenen,
architektoniſch wohlgelungenen Pavillon, in dem uns
die Entſtehung beſonderer Waffen, wie der Browning=
Nummer 152.
oder Taumeliſer, die wegen ihren blitsſchnelln
Wendum=
gen und zierlichen Kurven ihren Namen mit Recht
er=
halten haben. Eine leichte Erſchütterung des
Waſſerſpie=
gels, ja ſelbſt unſer Schatten veranlaßt die kreiſenden
Käfer unterzutauchen und Zuflucht in dem
Pflanzen=
gewirr zu ſuchen. Aus der Ordnung der Fliegen ſehen
wir die in altem Regenwaſſer und Sümpfen häufig
beob=
achteten Larven und Puppen der ſo läſtigen Stechmücken
oder Schnaken. Die Larven hängen meiſt mit ihrem
Schwanzanhang an der Oberfläche des Waſſers, die
Pup=
pen hingegen mit den beiden hörnchenartigen Aufſätzen
des Kopfes, um ſtets friſche Atemluft auſnehmen zu können.
Eine leichte Erſchütterung des Waſſers genügt, um die
Tiere unter zuckenden Bewegungen ihres Körpers die
Flucht ergreifen zu laſſen. Von den mancherlei
Wanzen=
arten, die ſich vielfach durch ihre unangenehmen
Stechappa=
rate an den Kopfenden auszeichnen, möge hier der
abſon=
derlichen Körperform wegen die Stabwanze erwähnt ſein,
die einem trockenen Waſſerpflanzenſtengel ungeheuer
ähnelt. — Der Schlittſchuhläufer unter den Waſſertieren
iſt der uns allen bekannte Waſſerläufer, von dem wir
mehrere Arten hier in unmittelbarer Nähe uns anſchauen
können. Mit Hilfe ſeiner mit Fett eingeſalbten Füße
ver=
mag das Tier ſtets ſeinen leichten Körper über Waſſer zu
halten, ohne Gefahr zu laufen, in den Waſſerſpiegel
ein=
zubrechen.
Von den Larven der Ameiſenlöwen können wir nur
die von den Tieren angelegten Fangtrichter und je zwei
aus dem Grunde des Trichters herausragende Beißzangen
beobachten. Mit dieſen beiden Saugzangen überwältigen
und ſaugen ſie in ähnlicher Weiſe, wie wir es oben ſchon
von den Gelbrandlarven erfahren haben, ihre Beute, die
hauptſächlich aus den an den ſteilen Wänden der
Sand=
trichter abgerutſchten Ameiſen beſteht, aus. In
verſchie=
denen Glasbecken werden uns eine Reihe von
Köcherflie=
genlarven vorgeführt, die ſich aus den verſchiedenſten
Bau=
materialien, wie Steinchen des Flußbettes, abgeſtorbenen
Pflanzenteilen und Holzſtückchen wunderbare Schutzgehäuſe
des Körpers herzuſtellen wiſſen. Faſt ebenſo große
Räu=
ber wie die Larven der Gelbrandkäfer ſind die meiſten
Larven der Libellen, die mit den beiden Zangen ihrer
Fangmaske, die in der Ruhelage unter dem Kopf
einge=
klappt getragen wird, ſelbſt größere Waſſertiere anfallen
können.
m. Ferien. Die diesjährigen großen
Sommer=
ferien der hieſigen Schulen nehmen mit
Don=
nerstag, den 14. Juli, ihren Anfang und ſind am 10.
Auguſt zu Ende.
Vom neuen Bahnhof. Am Platze des noch zu
errichtenden Nordbahnhofes an der Frankfurter
Chauſſee ſind die Erdbewegungsarbeiten beendet und
es ruht eben jede Arbeit dort. Auf einem neuen
Schienenſtrange unter der neuen Brücke ſind bereits
Beſchotterungsmaterial, eiſerne Schwellen und
Schie=
nen angefahren. Man iſt eben mit der Ausarbeitung
dieſes Schienenweges nach der Brücke am Sensfelder
Weg hin tätig. Die proviſoriſchen Wege, die rechts
und links der Brücke am Nordbahnhof ſeither den
Ver=
kehr zwiſchen hier und Arheilgen vermittelten, ſind
vollſtändig geſperrt, ſodaß ſich der geſamte Verkehr nun
über die breite und ſchöne Brücke vollzieht. Anſtelle
der ſeitherigen ſtaubigen Straße Darmſtadt-
Arheil=
gen iſt eine mit Kleinplaſter verſehene, reine,
waſſer=
harte Fahrbahn getreten. Am diesſeitigen
Brücken=
kopf iſt die Stelle, über welche der Zugang zur
Sta=
tion „Nordbahnhof” geleitet werden ſoll, noch
un=
vollendet. — Die Ueberführungsbrücken im
Terrain zwiſchen Nord= und Hauptbahnhof ſind bis
auf wenige vollendet. Die angeſchütteten Dämme
haben ſich mit einem dichten Pflanzenteppich
über=
zogen. Auf den Geleiſen des neuen Güterbahnhofs
ſtehen ſchon Reihen von Güterwagen. Am
Geleiſe=
bau ſüdlich der Dornheimer Brücke wird eben fleißig
gearbeitet. Der ſtattliche Waſſerturm, der das Oſtende
der Dornheimer Weg=Brücke krönt, iſt fertiggeſtellt. —
An beiden Enden der Griesheimer
Brücke werden eben vier Fußwege angelegt, von
denen zwei direkt auf die Waldpfade der Tanne
füh=
ren. Einer dieſer Fußwege führt von der Breiten
Allee und der andere vom Exerzierplatz auf die Brücke.
Ein ſeither von den Fußgängern benutzter Weg auf
der ſüdlichen Seite der Brücke wurde unpaſſierbar
ge=
macht, um den Fußverkehr auf den neuen Aufgang zur
Brücke zu leiten. Die Eichbäume, die die
Anfahrts=
wege zur Brücke flankieren, ſind zum Teil ihrer
ſtar=
ken unteren Aeſte entledigt worden, da dieſe den
Ver=
kehr hinderten. Um die unmittelbar vor der Brücke
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Jnli 1910.
Seite 3.
tief ſtehenden Eichen nicht eutfernen zu müſſen, hat
man ſie bis zur Höhe der Fußwege mit einem dem
Wachstum der Bäume freien Spielraum laſſenden
Mauerwerk umgeben und deſſen Oeffnungen mit
Dielenbelag verſehen.
— Landesverſammlung des Evangeliſchen Bundes.
Am vorigen Sonntag tagte unter dem Vorſitz des
Haupt=
vereinsvorſitzenden Pfarrer D. Waitz im Evangeliſchen
Vereinshauſe zu Mainz der Feſtausſchuß in einer
Sitzung, die von über 100 evangeliſchen Männern der
Stadt, der Provinz und der Umgebung beſucht war. Die
Feſtordnung wurde endgültig feſtgeſtellt. Einige
Aen=
derungen in der Rednerliſte mußten vorgenommen
wer=
den. Die Landesverſammlung wird allem Anſchein nach
einen ganz gewaltigen Beſuch erhalten. Das Jahresfeſt
des Evangeliſchen Bundes wird ein Feſt der geſamten
evangeliſchen Bevölkerung des Heſſenlandes werden.
Flottenbund deutſcher Frauen (Ortsgruppe
Darm=
ſtadt. Da die öffentliche Hauptverſammlung des Bundes
in dieſem Jahre in Heidelberg, und zwar am 18.
Juli, vormittags 11 Uhr, im Rathauſe daſelbſt ſtattfindet,
iſt es hoffentlich recht vielen Mitgliedern möglich, dieſer
Verſammlung beizuwohnen, um ſich dort neuen Eifer und
neue Freude für die gute Sache zu holen. Außer der
Hauptverſammlung findet am Vorabend, den 17. Juli, ein
gemeinſchaftliches Abendeſſen auf der Stiftsmühle und
eine Bootfahrt während der Schloßbeleuchtung, ſowie am
18. Juli, mittags um 3 Uhr, ein Feſteſſen im Europäiſchen
Hof ſtatt. Die Teilnehmerkarten koſten 5 Mark.
Anmel=
dungen können nur berückſichtigt werden, wenn ſie
unver=
züglich erfolgen. (Näh. ſiehe Anzeige.)
— Der Blendzwang der Schaufenſter aufgehoben.
Den Bemühungen des Heſſiſchen Detailliſten=
Verbands iſt es nunmehr gelungen, daß der
Blend=
zwang der Schaufenſter während des
Hauptgottesdien=
ſtes an Sonn= und Feiertagen aufgehoben wurde. Laut
heutiger Bekanntmachung Großh. Kreisamts hier iſt
das betr. Geſetz bereits in Kraft getreten. Ein
Ver=
hüllen der Schaufenſter und =käſten iſt fernerhin nicht
mehr nötig, was von der ganzen Geſchäftswelt aufs
freudigſte begrüßt wird.
— Kalligraphie=Lehrer Hofer beginnt am 5. Juli
mit dem letzten Kurſus im kaufmänniſchen Schnell=
Schönſchreiben für Erwachſene, worauf Intereſſenten
aufmerkſam gemacht werden. (Näh. im Anzeigenteil.)
m. Die Sommerlinde ſteht in voller Blüte, überſchwer
ſind die Aeſtchen mit den gelblichen Blüten beladen, aber
was uns wohliges Empfinden wachruft, fehlt bis jetzt, der
aromatiſche Duft, der in feuchtwarmen Sommernächten! Tempo, wie ſie im Leben vorkommen, und dann
lang=
beſonders ſtark wahrnehmbar iſt. Der Sonnenſchein, ein
wichtiges Glied bei Bereitung des herrlichen Blütenduftes, beſondere jeder Abwehrgriff, wie er geeignet iſt, den
fehlt ſchon zu lange. Der Imker weiß wohl, was ihm
der anhaltende Regen für großen Schaden bringt. Die
chen leeren. Sonſt war ein luſtiges Summen und
Brum=
men in den weiten Kronen der gaſtlichen, ſüßen Honig 1 präſident, mehrere Regierungsräte, Offiziere der
ſpendenden Bäume, heuer aber macht kein Stimmchen
der fleißigen Inſekten ſich in dem Blütenmeer bemerkbar. miſſare und Beamte der Kriminalpolizei wohn=
** Die Erdbeeren haben ſich in den regneriſchen
Ta=
gen außerordentlich entwickelt. Sie leuchten in Mengen
unter den grünen Blättchen hervor und warten der
flei=
ßigen Sammler, die ſich durch das unbeſtändige Wetter iſt. Auch dieſer kommt es natürlich darauf an, die
Ab=
veranlaßt ſehen, im trockenen Heim zu bleiben. Der
ſpär=
liche Beſuch der Tanne ſeitens der Erdbeerſammler trug 1 geſtalten, aber ſie muß auch darauf ſehen, daß aus dieſer
auch weſentlich zum ungeſtörten Gedeihen der
Beeren=
früchte bei. Nur wenige, die die Feuchtigkeit weniger
ſcheuten, ſind auf ihre Rechnung gekommen und haben
reiche Ernte gehalten. — Die Himbeeren zeigen auch
ſchon reife Früchte, doch darf die Haupternte erſt in
vier=
zehn Tagen zu erwarten ſein. — In einem Blütenmeer
ſtehen die Brombeeren und geben ebenfalls Ausſicht
auf maſſige Ernte ihrer ſchwarzen Beerenfrüchte.
— Von der Wach= und Schließgeſellſchaft. Im
Monat Juni ergaben die fortlaufenden Reviſionen der! neberg, um die es ſich hier handelt, das Opfer eines
und Tore vorgefunden; 98mal brannte Licht in
Man=
ſarden, Kellern und Geſchäftslokalitäten bezw. wurde
vergeſſen dasſelbe zu löſchen; 23 Hausbewohnern, die
ihre Schlüſſel vergeſſen hatten, geöffnet; 18 offenſtehende
Parterrefenſter vorgefunden; 3 Diebe verſcheucht; 10
defekte Schlöſſer und Türen, ſowie ſteckengebliebene
Schlüſſel vorgefunden.
A Von der ſtädtiſchen Pallaswieſe. Für einen 10
Morgen großen Teil der ſtädtiſchen Pallaswieſe, der
im Frühjahr neu eingeſät wurde, ſind bei der
vorgeſtri=
gen Verſteigerung der Grünfutternutzung, die
bis zum 15. dieſes Monats dauert, 308 Mark erlöſt
worden. Gleichzeitig wurde die Grünfutternutzung
von den beiden an der Pallaswieſe angelegten
Rückſtau=
becken verſteigert und dafür der Betrag von 52 Mark
50 Pfg. erzielt.
— Der Geſangverein „Sängerluſt” veranſtaltet
Sonn=
tag, 3. Juli, einen Familien=Ausflug mit Muſik nach
dem Breuberg. (Näh. ſiehe Anzeige.)
— Ludwigshöhe. Am Sonntag konzertiert ein
grö=
ßerer Teil des Muſikkorps vom Leibgarde=Regiment
nach einem ſehr gefälligen Programm. Bei
ungünſti=
gem Wetter iſt Streichkonzert in den Sälen. (Näheres
ſiehe Anzeige.)
A Vom Odenwald, 1. Juli. Gegenwärtig iſt die
Zeit, daß die Eichenrinden nach Hirſchhorn
eingelie=
fert werden; hoch beladen, wie die Heuwagen, ſchwanken
die Fuhrwerke dahin. Zwiſchen Beerfelden und
Finken=
bach brach an einem ſolchen Wagen ein Rad in dem
Augen=
blick, als er an einem von Kühen gezogenen Wagen
vor=
beifuhr, auf dem ein kleiner Junge ſaß. Der
Rinden=
wagen fiel auf dieſes Fuhrwerk und begrub Wagen und
Jungen unter ſich. Schnell wurden die Rinden entfernt
und man bangte, den Kleinen ſchwer verletzt zu finden.
Doch zwiſchen den niedrigen Wagenleitern hatte er Schutz
gefunden, und nur einige Hautabſchürfungen erinnern den
Kleinen an den überſtandenen Schrecken.
Offenbach, 30. Juni. Zur Beſichtigung des
Darm=
ſtädter Städtiſchen Krankenhauſes fuhren
heute der Beigeordnete Pforth und der Direktor des
hie=
ſigen Stadtkrankenhauſes, Dr. Rebentiſch, nach
Darm=
ſtadt.
— Bad=Nauheim, 1. Juli. Bis zum 30. Juni ſind
15531 Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem
Tage noch 6635 anweſend waren. Bäder wurden bis
zum 30. Juni 178873 abgegeben.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 30. Juni. Die
Kaiſe=
rin trifft am Montag in Kiel ein und begibt ſich
abends mit dem Kaiſer an Bord der „Hohenzollern”
nach Swinemünde. Von dort tritt der Kaiſer die
Mordlandreiſe an. Die Rückkehr erfolgt am
44. Auguſt. — Der Jiu=Jitſchukampf
wurde heute vormittag im Konferenzſaale der
Krimi=
nalpolizei von dem deutſchen Meiſter in dieſer
japani=
ſchen Kampfart Erich Rahn und ſeinem Trainer Maaß
praktiſch vorgeführt. Die Kämpfer zeigten und übten
alle Angriffe und Abwehrmaßregeln, zuerſt in dem
ſamer, ſo daß jeder Griff deutlich vor Augen trat, ins=
Angreifer kampfunfähig zu machen, ohne ihm den Tod
zu bringen oder die Knochen zu brechen oder ſonſt
Bienen können nicht lange genug die kleinen Honigtöpf= ſchweren Schaden zuzufügen. Zum Angriff dienten
Stock, Meſſer Schlagring und Revolver. Der
Polizei=
uniformierten Schutzmannſchaft, Inſpektoren,
Kom=
ten der Vorführung bei. Es handelt ſich
darum, zu ſehen und zu prüfen, ob dieſe Art der
Abwehr auch für die Polizei geeignet und zweckmäßig
wehr möglichſt ſachlich und ohne unnötigen Schaden zu
Art Abwehr auch den Beamten nicht größere Gefahr,
insbeſondere nicht Lebensgefahr, droht. — Der Fund
einer Frauenleiche in der Oberſpree bei
Hirſchgarten, über den wir bereits berichteten, iſt noch
immer in geheimnisvolles Dunkel gehüllt. Obwohl
man zuerſt nur mit einem Selbſtmord rechnete, neigt
man jetzt auf Grund der bisherigen polizeilichen
Nach=
forſchungen zu der Annahme, daß die 49jährige Köchin
Anna Weidmann aus der Monumentenſtraße in Schö=
Nachtwachbeamten folgende Fälle: 425 offene Türen Verbrechens geworden iſt. Dieſe Vermutung wird auch
beſtätigt durch die Tatſache, daß die W. ein
Barvermö=
gen von mehreren Tauſend Mark beſeſſen hatte, das
jetzt nicht mehr vorhanden iſt. Als ſich die Köchin am
Mittwoch voriger Woche aus der Wohnung ihrer
Dienſt=
herrſchaft entfernte, trug ſie, wie feſtgeſtellt, über 60 M.
in ihrem Portemonnaie bei ſich. Dieſes Geld iſt aber
bei der Toten nicht mehr gefunden worden. Der in
einer Bierflaſche in der Nähe der Fundſtelle entdeckte
Zettel mit der Aufſchrift „Am Ende des Mügelſees mir
ſelbſt das Leben genommen. Anna Schulz, Liebigſtraße
38” iſt nicht von der Weidmann geſchrieben und hatte
offenbar nur den Zweck, die Nachforſchungen nach dem
Piſtolen und=Flinten, vom rohen Stück Eiſen bis zur
auf mechaniſchem Wege erfolgenden völligen
Fertig=
ſtellung vorgeführt wird. Im Pavillon der
Ar=
mee und Marine iſt die Ausſtellung des belgiſchen
Kriegsminiſteriums untergebracht und zwar in ſehr
reichhaltiger Weiſe; ſie zeigt auch dem Laien, daß trotz
langer Friedenszeit die oberſten belgiſchen
Militär=
kreiſe ſich nicht einſchläfern ließen, ſondern emſig
be=
ſtrebt waren, das Heer in modernſter Weiſe
auszu=
rüſten. Eine große Rolle ſpielen Auto und Luftballon,
ſpezieller Berückſichtigung erfreuen ſich Artillerie und
Geniekorps. Intereſſante Vergleiche zwiſchen heute
und einſt ermöglichen uns die den ſtaatlichen
Samm=
lungen entnommenen Gegenſtände des Armee=
Mu=
ſeums; auch an bitteren Erinnerungen fehlt’s dabei
nicht. Erinnerungen an die Kämpfe belgiſcher
Trup=
pen für fremden Sold in fremdem und im eigenen
Land!
Genaue Einblicke in andere Kämpfe, die friedlich
und doch mit hartnäckiger Gewalt geführt werden,
er=
halten wir in der Kollektiv=Ausſtellung
der belgiſchen Kohlenbergwerke und in
jener der belgiſchen Seeſchiffahrt wie
Waſ=
ſerſtraßen. Dort werden uns die großen
Hütten=
werke in lebhaft empfundenen Wandgemälden, in
Modellen und ſonſtigen Darſtellungen vorgeführt mit
all’ den neueſten Sicherheitsvorkehrungen und der
ſo=
zialen Fürſorge für die Arbeiter, hier die umfaſſenden
Beſtrebungen, Belgiens maritimen Einfluß mehr und
mehr zu vergrößern. Das geſchieht durch den Ausbau
der beſtehenden und die Erneuerung der früheren
Hafenanlagen wie durch eine ſtete, nach genialem Plan
angelegte Erweiterung des Kanalnetzes, das als das
entwickelteſte der Welt gelten darf. Dies erklärt uns
auch, daß wir im Innern des Landes Häfen mit
reg=
ſtem Verkehr finden und daß man beiſpielsweiſe von
Lüttich aus auf dem Waſſerwege bis nach Antwerpen
und Rotterdam einer=, ſowie bis nach Paris
anderer=
ſeits gelangen kann. Es war viel nachzuholen, was
im Hader und Streit früherer Zeiten verſäumt
wor=
den. So lag Brügge einſt an der See, ſein Hafen
war das eine Stunde entfernte, befeſtigte Damme; ſeit
dem Beginn des 15. Jahrhunderts flutete das Meer
langſam zurück, ſodaß heute die Entfernung von der
Küſte 15 Kilometer beträgt, und auch Handel und
Wandel nahmen den Krebsgang an. Brügge, das einſt
200000 Einwohner gezählt, beherbergt heute nur wenig
mehr wie den vierten Teil! Nun will man die „tote
Stadt” zu neuem Leben erwecken, durch einen Kanal,
der für Seeſchiffe bis zu 6000 Tons befahrbar iſt und
an deſſen Mündung die neuen Hafenanlagen liegen,
die wiederum mit den Genter und Oſtender Kanälen
und durch ſie mit den übrigen des Landes verbunden
ſind. Und alle Anzeichen ſprechen dafür, daß der
Ver=
ſuch gelingen wird, wie bereits in anderen Fällen.
Dies eine Beiſpiel für viele. Sollte es nicht ein
gewiſſes benachbartes Land zur Nacheiferung
anſpor=
nen? Wir denken da weder an Frankreich noch
Hol=
land, auch nicht an Luxemburg!
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Karlsruhe, 30. Juni. Nachdem vor kurzem die
Zweite Kammer nahezu einſtimmig den Antrag der
Re=
gierung, die nach übereinſtimmendem Urteil der
Sachver=
ſtändigen überaus gefährdeten Mauern des Otto
Hein=
richs=Baues ſtandfeſt zu machen, abgelehnt hat, hatte
die heutige Verhandlung in der Erſten Kammer über die
Frage des Otto Heinrichs=Baues nur noch eine akademiſche
Bedeutung. Zugunſten des Regierungsantrages erhob
ſich kein einziger Redner. Sowohl Oberbürgermeiſter
Wilckens als auch Geheimrat Tröltſch ſowie Erzellenz
Bürklin vertraten den Standpunkt, daß man den Otto
Heinrichs=Bau erhalten ſolle, nur ſei der Vorſchlag der
Regierung, die Mauern abzutragen und wieder neu
auf=
zubauen, verfehlt. Der von der Regierung im
Vor=
anſchlag geforderte Betrag von 300000 Mark wurde mit
allen gegen die Stimme des Grafen Helmſtatt
abge=
lehnt. Damit verſchwindet die Frage des Heidelberger
Schloſſes für abſehbare Zeit aus der öffentlichen
Erörte=
rung. Der Regierungsvertreter hat ſchon bei früherem
Anlaß erklärt, mit neuen Anträgen nicht mehr vor den
Landtag zu treten, ſondern die Verantwortung für einen
zu befürchtenden Einſturz des Otto Heinrichs=Baues der
Volksvertretung, die nahezu einſtimmig die verlangten
Mittel für die Erhaltung abgelehnt hat, zu
über=
tragen. (Köln. Ztg.)
* Chriſtine Hebbel, die am Donnerstag in
Wien im 93. Lebensjahre geſtorben iſt, war eine große
dramatiſche Künſtlerin; ihr Porträt ziert die Ehrengalerie
des Burgtheaters, und ihre Büſte iſt an der Logen=
brüſtung des Hauſes zu ſehen. In den vierziger Jahren
lernte Friedrich Hebbel, der damals nach mehrjährigem
Aufenthalte in Italien nach Wien gekommen war, ſie
ken=
nen und führte ſie heim. Die Ehe war ſehr glücklich. In
Braunſchweig war Chriſtine Enghaus am 9. Februar 1817
geboren. Schon im Alter von 9 Jahren kam ſie an das
Braunſchweiger Hoftheater, wo ſie hauptſächlich im
Bal=
lett, aber auch in Kinderrollen verwandt wurde. Nach
entſprechender Ausbildung trat ſie in den Verband des
Stadttheaters in Bremen, wo ſie als Jungfrau von
Or=
leans, Luiſe in „Kabale und Liebe” und Toni debütierte.
Bald wurde ſie für das Hamburger Stadttheater
verpflich=
tet, wo ſie ſechs Jahre lang, namentlich im tragiſchen
Fache, erfolgreich wirkte. An die Wiener „Burg” kam ſie
1840 und war 35 Jahre lang, bis zu ihrer Penſionierung,
eine der Größten in der Glanzzeit dieſer „erſten deutſchen
Bühne”. Mit beſonderer Liebe trat ſie für die dichteriſchen
Geſtalten ihres Gatten, zuerſt mit reichſtem Erfolge für
ſeine Judith, ein. Maria Stuart, Iphigenie, Deborah
gehörten außerdem zu ihren Hauptrollen, in denen ſie auch
am Berliner Hoftheater und an anderen großen Bühnen
als gefeierter Gaſt erſchien. In ihrer Kunſt wie in ihrem
Leben zeigte dieſe ſeltene Frau, die auch mit äußerer
Schönheit begnadet war, alle Eigenſchaften einer großen
Seele. Nach dem Tode ihres Gatten lebte Frau Hebbel
ſehr zurückgezogen. Vor mehreren Jahren hat ſie von der
preußiſchen Hoſtheater=Intendanz eine Einladung nach
Berlin zur Aufführung der „Nibelungen” erhalten.
Kai=
ſer Wilhelm II., der der Aufführung beiwohnte, berief
die Witwe des Dichters in die Hofloge und zeichnete ſie
in außerordentlicher Weiſe aus. Frau Hebbel war im
Be=
ſitze eines bedeutenden handſchriftlichen Nachlaſſes ihres
Gatten, mit deſſen Ordnung ſie ſich beſchäftigte. Frau
Hebbels Tochter iſt die Gemahlin des Südbahndirektors
Dr. Kaizl. Dieſer Ehe entſproſſen ſechs Töchter, von
denen zwei, Chriſtine und Thereſe, unter der Direktion
Förſter dem Hofburgtheater angehörten. Chriſtine ſtarb
vor mehreren Jahren; Thereſe iſt mit dem
Großinduſtriel=
len Günther Seutter v. Lötzen vermählt. Eine dritte
Toch=
ter des Ehepaares Kaizl iſt mit dem Bauleiter der
Süd=
bahn Frhrn. v. Morpurgo verehelicht.
* Zur Spitzbergenexpedition. Ueber die
von uns ſchon mehrfach erwähnte und am heutigen
Samstag unter Beteiligung des Prinzen Hein=
Seite 4.
Nummer 152.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Juli 1910.
Täter zu erſchweren. Die geſtern ſtattgefundene
Ob=
duktion der Leiche hat aber die Todesurſache nicht mit
Beſtimmtheit ergeben.
Frankfurt, 1. Juli. Die Meldung der Brüſſeler
Derniére Heure von der Verhaftung des der
Mitſchuld an dem Friedberger Attentat
verdächtigen Friedrich Karl Werner, beſtätigt
ſich, wie eine Anfrage der hieſigen Polizei in Lüttich
ergab, nicht.
Hanau, 1. Juli. Heute vormittag um 10 Uhr traf
das von Mainz hierher verlegte 2. Bataillon des 2.
Naſſauiſchen Infanterie=Regiments
Nr. 88 mit Sonderzug auf dem Oſtbahnhofe ein. Dort
hatten die Spitzen der Behörden und die Offiziere des
Ulanen=Regiments Nr. 6 Aufſtellung genommen. Oberſt
Paetow begrüßte die Truppen im Namen der Garniſon,
und Oberbürgermeiſter Dr. Gebeſchus im Namen der
Stadt. Unter Vorantritt der Kapelle des 88.
Infan=
kerie=Regiments hielt das Bataillon ſeinen Einzug
in die feſtlich geſchmückte Stadt. Auf dem Paradeplatz
fand ein Parademarſch des Bataillons ſtatt, an den ſich
ein Gabelfrühſtück der Offiziere, gegeben vom Hanauer
Bürgerverein, anſchloß. Die Mannſchaften werden
heute abend auf Koſten der Stadt in der Kaſerne
be=
wirtet.
München, 1. Juli. Der Polizeibericht meldet über
einen Aufruhr im ſtädtiſchen Krankenhaus:
In der Nacht, kurz vor Mitternacht, kam es im Saale
der zwangsweiſe eingelieferten jugendlichen Dirnen zu
einer förmlichen Revolte. Auf Verabredung fing ein
Teil der Kranken plötzlich zu lärmen an; Gläſer und
Waſchgeſchirre, Fenſterſcheiben und Stühle wurden
zer=
trümmert; die Waſſerleitung wurde aufgedreht, ſo daß
ein Teil des Zimmers unter Waſſer ſtand. Der
Skan=
dal entwickelte ſich derart, daß polizeiliches Einſchreiten
erforderlich war. Acht Rädelsführerinnen, 16= bis 18 Mädchen, wurden zur Polizei gebracht, wo ſie
ſich gleichfalls äußerſt exzeſſiv benahmen.
München, 1. Juli. Im engliſchen Garten entwurzelte
geſtern während eines lange anhaltenden Platzregens
plötzlich eine Windhoſe die ſtärkſten Bäume.
Köln, 1. Juli. Ein ſchwerer Bauunfall
er=
eignete ſich vorgeſtern nachmittag hier. Infolge
Zer=
reißens eines Gerüſtſtrickes ſtürzten mehrere Maurer
vom zweiten Stock eines Neubaues in die Tiefe. Zwei
wurden tödlich verletzt und mußten ins Krankenhaus
gebracht werden; zwei andere erlitten leichtere
Ver=
letzungen.
Nauen, 1. Juli. Ein ſchwerer
Automobil=
unfall bei dem der Chauffeur des Generalkonſuls
Dr. von Schwabach ſeinen Tod gefunden hat, wird aus
Peſſin bei Nauen gemeldet. Dort fand man heute früh
um 6 Uhr auf der Chauſſee beim Kilometerſtein 60 ein
Automobil mit der Nummer I E 1188 mit ſtarken
Be=
ſchädigungen ſtehen. Auf dem Sitz ſaß der Chauffeur
— als Leiche, mit einer großen Wunde am Kopfe. An=
Anſcheinend iſt das Auto gegen einen Chauſſeebaum
angeprallt, denn ein in der Nähe ſtehender Baum zeigt
die Spuren eines Zuſammenſtoßes. Der getötete
Chauf=
feur namens Stoter war ſchon längere Zeit bei
Gene=
ralkonſul von Schwabach angeſtellt und hatte ſich
bis=
her als ſicherer Fahrer bewährt. Ueber die letzte Fahrt
des Chauffeurs hört man, daß Herr von Schwabach mit
ſeiner Gattin im Automobil nach Kiel gefahren war.
Frau von Schwabach wollte mit dem Wagen dann nach
Hamburg fahren, während ihr Gatte geſtern mit der
Bahn von Kiel nach Berlin zurückkehrte. Frau von
Schwabach wurde aber im letzten Augenblick noch
ande=
ren Sinnes, benutzte nicht das Auto, um nach Hamburg
zu reiſen, ſondern fuhr mit der Bahn und ſchickte den
Chauffeur mit dem Auto heim. Kurz vor Kerzendorf,
dem Beſitz des Generalkonſuls von Schwabach, hat ſich
das Unglück ereignet.
Allenſtein, 1. Juli. Das Befinden der Frau
Weber hat ſich im Laufe des geſtrigen
Spätnachmit=
tages noch verſchlimmert. Um 5 Uhr brach ein
erneu=
ter, noch ſtärkerer Anfall bei ihr aus. Ihrer Umgebung
war es faſt unmöglich, ſie ins Bett zu bringen und ſie
feſtzuhalten, wobei nicht verhindert werden konnte, daß
ſie ſich durch einen Biß in den Oberarm verletzte. Um
8 Uhr abends trat ein neuer ſchwerer Anfall auf. Von
einer heutigen Verhandlung kann keine Rede ſein. Das
Gericht wird vorausſichtlich noch einmal am Samstag
vormittag, und vielleicht ſogar noch am
Spätnachmit=
tag, als letzten Termin zuſammentreten. An eine
Fort=
ſetzung der Verhandlung iſt aber nicht zu denken.
Peſt, 30. Juni. Wie nunmehr amtlich feſtgeſtellt
wurde, büßten bei der
Ueberſchwemmungskata=
ſtrophe im Komitat Kraſſoö=Szörényi 193 Perſonen
ihr Leben ein; 22 Perſonen werden noch vermißt. Die
Be=
völkerung der vernichteten Ortſchaften wird in höher
ge=
legenen Punkten angeſiedelt.
Paris, 1. Juli. Heute morgen 3 Uhr 50 Min. wurde
der ehemalige Schuhmacher Liaboeuf, der am 1.
Januar d. J. einen Polizeiagenten getötet und drei
ſchwer verletzt hatte, durch den Scharfrichter Daihler
hingerichtet. Das Blatt Courier ſociale hatte die
Hinrichtung durch Extrablatt bekannt gemacht,
wes=
halb die Behörden die weitgehendſten
Vorſichtsmaß=
regeln getroffen hatten. Mehrere Bataillone
Muni=
zipalgarde zu Fuß, einige Eskadronen Munizipalgarde
zu Pferde und 7 Polizei=Brigaden der ſüdlichen
Ar=
rondiſſements von Paris waren in der Umgebung des
Gefängniſſes Le ſanté und der Richtſtätte aufgeſtellt
worden. Selbſt für die Journaliſten waren beſondere
Paſſierſcheine für dieſe Nacht ausgegeben worden.
Eine nach Tauſenden zählende Volksmenge hatte,ſich
in den Abendſtunden in der Nähe der Richtſtätte
ange=
ſammelt. Die Polizei hielt jedoch den Platz ſehr ſtreng
abgeſperrt. Um 3½ Uhr verſuchten die Manifeſtanten.
verſchiedene Vorſtöße gegen die Polizeipoſten, wobei
es zu heftigen Zuſammenſtößen kam. Aus der Menge
fielen mehrere Revolverſchüſſe, wodurch ein
Polizei=
agent leicht verletzt wurde, während ein Inſpektor der
Reſerve=Brigade einen Streifſchuß am Halſe erhielt.
Die Polizei ging darauf mit der flachen Klinge gegen
die Menge vor. Zahlreiche Verhaftungen wurden
vor=
genommen. Um 3 Uhr 45 Minuten wurde der
Delin=
quent zur Richtſtätte geführt. Er verſuchte, der Menge
noch einige Worte zuzurufen. Man hörte: Ich war nie
ein Zuhälter, ich bin unſchuldig. Um 3 Uhr 50 Min.
war das Urteil vollſtreckt.
London, 30. Juni. Die Daily Mail erklärt, ſie habe
die Gerüchte von der Entdeckung des kanadiſchen
Dorados durch ihre Korreſpondenten in Britiſch=
Co=
lumbien genau unterſuchen laſſen, und ſie könne nun
feſt=
ſtellen, daß allerdings Riffs von großem Goldgehalt
vor=
handen ſind. Aber dieſes Gold läßt ſich dem Quarz
nur durch koſtſpielige Apparate und Anlagen
abgewin=
nen, ſodaß der gewöhnliche Goldgräber gar keine Chancen
auf Erfolg hat. Selbſt um einen „Claim” zu belegen,
würde er zu ſpät kommen, denn das ganze Land,
ſo=
weit man irgend Gold muten kann, iſt bereits von alten
erfahrenen „Proſpektoren” mit Beſchlag belegt.
Mr. William Pigot, der Direktor der Stewart=Land=
Com=
pagnie, der eben aus dem Goldlande in Victoria
ange=
kommen iſt, hat dem Vertreter der Daily Mail erklärt,
man ſei auf eine ſchwerreiche Goldader geſtoßen, aber der
Mann mit der Picke und Waſchpfanne könne dabei nicht
auf ſeine Koſten kommen. Von Portland wird
telegra=
phiert, daß Goldſucher bereits enttäuſcht vom Bitter
Creek zurückgekehrt ſind, weil in der Nähe des neuen
Fun=
des alles Land belegt iſt.
Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, /1. Juli. Der
Geſetzgeb=
ungsausſchuß der Zweiten Kammer war
heute nochmals in Gegenwart des Herrn
Staatsmini=
ſters Ewald Exz. zur Schlußberatung über die
Wahl=
kreiseinteilung verſammelt. Bei der alsdann erfolgten
Abſtimmung wurde zunächſt der Antrag Reh für
Rheinheſſen und darauf die Einteilung der Wahlkreiſe
nach der Regierungsvorlage mit allen gegen eine
Stimme abgelehnt. Die Vorſchläge Dr. Heidenreichs
für die Einteilung der Wahlkreiſe in der Provinz
Starkenburg wurden angenommen, ebenſo ein neuer,
von den Nationalliberalen unterſtützter Antrag
Dr. Winkler für Rheinheſſen. Die vom Bauernbund
für Oberheſſen vorgeſchlagene Wahlkreiseinteilung
wurde ebenfalls angenommen. Die Sonderanträge
der Abgg. Bach und Joutz wurden abgelehnt.
Ein Gruppen=Elektrizitätswerk in Oberheſſen.
AA Lißberg, 1. Juli. Im Anſchluß an die
kurze Mitteilung in Nr. 139 des Tagbl. über die
Er=
bauung des Glektrizitätswerks Lißberg
durch die Provinz Oberheſſen ſeien noch
nachſtehende Einzelheiten über dieſes bedeutende
Kul=
turwerk gebracht.
Bekanntlich hat ſich die Verwaltung unſerer
Pro=
vinz zwei große Aufgaben geſtellt, deren Löſung und
Ausführung im Intereſſe der Entwicklung Oberheſſens
nicht hoch genug anerkannt werden kann, nämlich die
Errichtung des zurzeit im Bau befindlichen
Pro=
vinzialgruppenwaſſerwerks bei
Inhei=
den und der Elektrizitätszentrale bei
Lißberg.
Bei beiden Unternehmungen ſollen die
vorhande=
nen reichen Waſſerſchätze nutzbar gemacht und verwertet
werden; bei dem Waſſerwerk Inheiden handelt es ſich
um eine Gruppenverſorgung zahlreicher oberheſſiſcher
Gemeinden mit vorzüglichem Trinkwaſſer und um eine
Abgabe von täglich 20000 Kubikmeter Waſſer an die
Stadt Frankfurt a. M. als Großabnehmerin, und bei
dem Elektrizitätswerk Lißberg ſollen 63 Orte mit 50000
Einwohnern, mit elektriſchem Licht und elektriſcher
Kraft verſorßt werden. Die Vorarbeiten zu letzterem
Werke ſind inzwiſchen ſo gefördert worden, daß bei dem
diesjährigen Provinzialtag am 15. Juni das von
Ge=
heimerat Prof. Dr. Kittler und Baurat Schöberl
in Darmſtadt bearbeitete Projekt zur Vorlage kommen
konnte.
Zur Erzeugung der elektriſchen Energie ſollen die
Waſſerkräfte der Nidder und des Hillersbaches
verwer=
tet und ein Gefälle von 63 Metern bis zur
Turbinen=
anlage ausgenutzt werden. Zu dieſem Zwecke wird in
der Nidder am Sägewerk Margarethental ein Wehr
und ein Stauweiher von 50000 Kubikmeter Inhalt
er=
richtet, von dem aus eine ſchmiedeeiſerne Rohrleitung
von 1200 Millimeter Durchmeſſer und 3,3 Kilometer
Länge zu einem Waſſerſchloß führt, in das auch der
Hillersbach einmündet. Im Hillersbachtal wird ein
zweiter Stauweiher von ebenfalls 50000 Kubikmeter
Inhalt angelegt und der Bach in einer Rohrleitung von
700 Millimeter Lichtweite und 2,9 Kilometer Länge nach
dem Waſſerſchloß geleitet. Von hier aus führen zwei
ſchmiedeeiſerne Druckrohre von 350 Meter Länge und
800 Millimeter Durchmeſſer zur Turbinenanlage des
Kraftwerkes. Zur Aufſtellung ſollen vorerſt zwei
Tur=
binen von 320 und 640 Ps. mit einer Waſſeraufnahme
von 500 und 1000 Sekundenliter Waſſer kommen, jedoch
iſt in dem Betriebsgebäude hinreichend Platz zur
Auf=
ſtellung eines weiteren Turbinenaggregats von 640 Ps.
vorhanden. Als Reſerve und für waſſerarme Zeiten
iſt eine Dampfturbine von 700 Ps. Leiſtungsfähigkeit
vorgeſehen.
Von dem Kraftwerk gehen fünf Hochſpannungs=
Fernlinien ab, die für 15000 Volt Betriebsſpannung
eingerichtet werden und durchweg als Freileitungen
projektiert ſind. Linie I geht in der Richtung nach
Ober=Seemen, Linie II nach Schotten und Ulfa,
Linie III über Nidda nach Hungen, Lich, Laubach und
Grünberg, Linie IV in die Wetterau bis Friedberg,
und Linie V über Ortenberg, Selters nach Altenſtadt
und Düdelsheim. Von dieſen Hauptlinien zweigen
dann die Orts= und Anſchlußleitungen ab. Die
Ge=
ſamtbaukoſten des Werkes ſind zu 3 100000 Mark
ver=
anſchlagt, davon entfallen auf die
Stromerzeugungs=
anlagen 1,2 Millionen auf die Stromverteilungsanlagen
1,66 Millionen und auf die Elektrizitätsmeſſer 240000
Mark. Von den Anlagekoſten trägt die Provinz
2,5 Millionen Mark, die übrigen 600000 Mark müſſen
durch die beteiligten Kreiſe und Gemeinden aufgebracht
werden. Der Strom ſoll den Konſumenten für
Be=
leuchtung zu 40 Pfg. pro Kilowattſtunde und für
Kraft=
zwecke zu 20 Pfg. pro Kilowattſtunde abgegeben werden.
Die Preiſe ſind ſo niedrig gehalten, daß es beſonders
den Landwirten und den kleinen Gewerbetreibenden
durch die billige elektriſche Energie möglich ſein wird,
konkurrenzfähig zu bleiben und die täglich für ſie teurer
und ſeltener werdende menſchliche Arbeitskraft durch
eine billige elektriſche Kraft einigermaßen zu erſetzen.
Das Elektrizitätswerk Lißberg wird natürlich in den
erſten Betriebsjahren nicht in der Lage ſein, ſeine
Aus=
gaben aus den eigenen Einnahmen decken zu können,
deshalb hat der Provinzialtag den Beſchluß
ge=
faßt, dem Lißberger Werk bis zum 11. Betriebsjahre
einen jährlichen Zuſchuß von 25800 Mark aus den
Ueberſchüſſen des Inheidener Werks zur Verfügung zu
ſtellen, um auch die elektriſche Zentrale lebensfähig zu
machen und auf geſunder Baſis zu finanzieren.
Die Beſchlußfaſſung des Provinzialtages über
den Bau des Gruppenelektrizitätswerks bei Lißberg
iſt überall mit großer Freude begrüßt worden, und ſchon
jetzt hat ſich eine größere Anzahl von Städten und
Gemeinden zum Anſchluß verpflichtet, die ſehnlichſt auf
die Ausführung des Baues wartet.
Die Kieler Woche.
sr. Die Segelregatten ſind jetzt bis auf die Regatta
Kiel-Travemünde, die am 1. Juli die eigentliche Kieler
Woche beſchloß, erledigt. Sie haben meiſt unter den
gün=
ſtigſten Vorbedingungen die erwartete und doch vielfach
angezweifelte glatte Ueberlegenheit der von Herreshoff
konſtruierten und von Charly Barr geſteuerten
amerikani=
ſchen Jacht „Weſtward” in der Schonerklaſſe ergeben.
Ihr Beſitzer hat vorläufig, die Unterelbe=Regatta
einge=
rechnet, vier erſte Preiſe und mehrere Extrapreiſe
gewon=
nen, ohne daß ſein Fahrzeug die ſeinen
Größenverhält=
niſſen entſprechende Vergütung von „Meteor”, „
Germa=
nia”, „Nordſtern” (ex „Meteor III‟) und „Hamburg” hatte
in Anſpruch nehmen brauchen. Nach den erſten Siegen
des „Weſtward” hoffte man noch auf beſſere Chancen für
rich von Kiel aus in See gehende Vorexpedition
für die deutſche arktiſche Zeppelin=
Luft=
ſchiffexpedition erfahren wir noch folgende
Ein=
zelheiten: Der Paſſagierdampfer des Norddeutſchen
Lloyd „Mainz”, auf dem die Expedition unternommen
wird, iſt ein 1897 erbauter Dampfer von 2090
Regiſter=
tonnen. Das Schiff hat für die Fahrt eine beſondere
Ausrüſtung erhalten, namentlich ſind Laboratorien für
die wiſſenſchaftlichen Arbeiten eingerichtet worden. Die
„Mainz” iſt mit drahtloſer Telegraphie nach dem Syſtem
„Tönende Funken” verſehen. Auf der Ausreiſe
wer=
den Bergen und Tromsö angelaufen; über die
Rück=
reiſe ſind Dispoſitionen noch nicht getroffen. In
Spitz=
bergen wird die „Mainz” von dem kleinen norwegiſchen
Eisdampfer „Phönix” erwartet, der zu Vorſtößen in
das Eis beſtimmt iſt, wobei die „Mainz” als
Depot=
ſchiff zu betrachten iſt. Auch der Eisdampfer iſt mit
drahtloſer Telegraphie verſehen. Die ozeanographiſchen
Arbeiten werden von Profeſſor v. Drigalsky und
Pro=
feſſor Reich ausgeführt. Profeſſor Miethe wird ſeine
in Aegypten angeſtellten Studien über
Dämmerungs=
erſcheinungen und Sonnenſtrahlen in den nordiſchen
Gebieten fortſetzen. Die zoologiſchen Arbeiten hat Graf
Zedlitz=Trützſchler übernommen, während das Gebiet
der Aeologie Profeſſor Hergeſell leitet. Graf Zeppelin
nimmt den bekannten Luftſchiffkapitän Lau mit auf die
Fahrt. Außerdem beteiligen ſich auch noch einige
Aſſi=
ſtenten der Profeſſoren Hergeſell und Miethe an der
Fahrt. Die Dauer der Expedition iſt auf ſechs bis
acht Wochen in Ausſicht genommen.
Prinz Heinrich von Preußen und der Fürſt
von Monaco ſtatteten am Donnerstag nachmittag dem
Dampfer „Mainz” des Norddeutſchen Lloyd in Kiel
einen längeren Beſuch ab. Sie beſichtigten die
Schiffs=
einrichtungen und beſprachen die Einzelheiten der Reiſe,
die heute abend 10 Uhr angetreten wird. Die
wiſſen=
ſchaftlichen Mitglieder der deutſchen arktiſchen
Zeppe=
lin=Luftſchiff=Expedition haben ſich ſchon eingeſchifft.
* London, 1. Juli. Die Marconi=
Geſell=
ſchaft unterbreitete dem Kolonialamt den Vorſchlag
zur Verbindung ſämtlicher britiſcher Beſitzungen durch
drahtloſe Telegraphie. Die hierzu erforderlichen 20
neuen Stationen würden eine Million Pfund Sterling
koſten.
Kleines Fenilleton.
* Der Kaiſer als Pate. Nach einer
Mitteil=
ung des Geheimen Zivilkabinetts iſt die Bitte eines
Beſitzers M., der Kaiſer möchte bei ſeinem achten
Sohne eine Patenſtelle übernehmen, mit der
Be=
gründung abgelehnt worden, daß die Reihenfolge
der Knaben durch die Geburt eines Mädchens, der
Zwillingsſchweſter des vierten Knaben, unterbrochen
worden ſei. Der Amtsvorgänger des Miniſters von
Moltke hatte nun in einem merkwürdigen Runderlaſſe
die Anſicht ausgeſprochen, daß die mit und neben einem
Sohne — als Zwillingsſchweſter — erfolgte Geburt
einer Tochter als eine die Reihenfolge von ſieben bezw.
acht Knabengeburten unterbrechende Dazwiſchenkunfr
eines Mädchens nicht zu erachten ſei. Dieſer
Rund=
erlaß iſt jetzt infolge des erwähnten Beſcheides
aufge=
hoben worden. Es ſollen danach für die Zukunft alle
Geſuche um Uebernahme einer Allerhöchſten Patenſtelle
bei der Geburt eines ſiebenten oder achten Sohnes
falls zwiſchenzeitlich Zwillinge und unter dieſen
Mäd=
chen geboren waren — ohne weiteres abgelehnt
wer=
den. — Wonach ſich „glückliche” Väter richten mögen!
** Was die engliſche Manöverflotte
koſtet. Am Montag beginnen die großen engliſchen
Flottenmanöver, die in dieſem Jahre in einem
beſon=
ders großen Maßſtabe ſtattfinden. Im Kanal iſt eine
gewaltige Schlachtflotte von nicht weniger als 43
Schlachtſchiffen und 25 geſchützten Kreuzern
zuſammen=
gezogen; und doch repräſentiert dieſe imponierende
Manöverflotte nur einen Teil der britiſchen
Seeſtreit=
kraft. Ein engliſches Blatt hat eine Berechnung
auf=
geſtellt, welchen Geldwert dieſe Manöverflotte darſtellt.
Die Koſten der Ausrüſtung und der Ausbildung, ſowie
der Verpflegung der Mannſchaften bedeuten ſchon an
und für ſich ein Vermögen von vielen Millionen, aber
die Zahlen wachſen ins Unermeßliche, wenn man den
Wert der Schiffe allein zuſammenſtellt. Die
Manöver=
flotte verfügt über ſieben Dreadnoughts, die ein
Kapi=
tal von rund 245 Millionen Mark darſtellen; dazu
kom=
men zwei Schlachtſchiffe vom Lord Nelſon=Typ mit 60
Millionen Mark Wert, acht Schlachtſchiffe vom King
Edward=Typ mit 232 Millionen, ſieben Formidables
mit 147 Millionen, vier Albemarles mit 84 Millionen,
neun Majeſties mit 180 Millionen, zwei Triumphs
mit 38 Millionen und vier Albions mit 72 Millionen.
Die 43 Schlachtſchiffe bedeuten zuſammen einen Wert
von 1058 Millionen Mark. Die Kreuzerflotte verfügt
über drei Invincibles im Werte von zuſammen 105
Millionen Mark, zwei Shannons von 55,6 Millionen
Mark, vier Achilles im Werte von 94,4 Millionen Mark
uſw., im ganzen über 25 gepanzerte Fahrzeuge, die ein
Kapital von 538 Millionen Mark repräſentieren.
Da=
zu kommen aber noch die kleineren Schiffe, die 40
Kreu=
zer, Aviſos und Minenſchiffe, die durchſchnittlich 6
Mil=
lionen Mark koſten, die 103 Torpedobootszerſtörer, die
je 2 200000 Mark darſtellen, 60 Unterſeeboote im Werte
von je 1200000 Mark, gegen 40 Torpedoboote,
Hilfs=
kreuzer uſw. Alles in allem ſtellt dieſe Manöverflotte
im britiſchen Nationalvermögen einen Poſten von 2269
Millionen Mark dar. Wenn man annimmt, daß ein
Dreadnought durchſchnittlich 30 Millionen Mark koſtet,
ſo würde man von dieſem Gelde nicht weniger als 75
moderne Dreadnoughts bauen können.
— Die Symbolik des Architekten.
An=
läßlich der Brüſſeler Weltausſtellung, deren Bauten
und dekorative Schöpfungen von den Architekten und
den kunſtgewerblichen Fachleuten eifrig erörtert
wer=
den, erzählt der Figaro eine amüſante Geſchichte, die
auf die letzte Pariſer Weltausſtellung zurückgeht. Wie
phantaſievoll und erfinderiſch die Brüſſeler
Baukünſt=
ler auch geweſen ſein mögen, ſie werden ſchwerlich den
Architekten übertrumpfen, der bei der Pariſer
Welt=
ausſtellung im Jahre 1900 die ſchwierige Aufgabe
über=
nommen hatte, den Pavillon auszuſchmücken, in dem
die Erzeugniſſe der provencaliſchen Oelinduſtrie die
Käufer entzücken und anlocken ſollten. Der Architekt
ſann hin und her, lächelte zufrieden und geheimnis=
Nummer 152.
die deutſchen Jachten bei auffriſchendem Wind. Die ſteife
Briſe kam, aber das Reſultat blieb dasſelbe, wenn auch
„Weſtward” auf, überwiegend rauhen Gängen bei
ſtär=
kerem Winde gegen die beſſer beſegelten deutſchen Jachten
nicht allzu viel herausholen konnte, während er beim
Auf=
kreuzen, nicht zuletzt dank der überlegenen Segelkunſt von
Charly Barr, ſtets überlegen blieb. Nur einmal mußte
Weſtward” eine Niederlage einſtecken, bei dem Handicap
Eckernförde-Kiel. Dafür hatte aber der Eigner die
Ge=
nugtuung, daß ſeine Jacht vom Handicaper überraſchend
hoch eingeſchätzt wurde. Erhielt Weſtward” ſonſt
Vor=
gaben von 6.08 von „Meteor”, „Germania” und „
Nord=
ſtern” und 3:50 von „Hamburg” für 46 Seemeilen, ſo hatte
er beim Handicap an „Germania” 5, „Meteor” 7, „
Ham=
burg” 10 und „Nordſtern” 25 Minuten zu vergüten. Da
es zudem nur eine kurze Kreuztour gab, war die
Nieder=
lage von vornherein beſiegelt. „Meteor” gewann den erſten
Preis vor „Germania” die im ganzen noch mit drei
zwei=
ten Preiſen am beſten abſchnitt.
Dieſem Erfolge der amerikaniſchen Jacht reihen ſich
weiter ausländiſche Jachten in ſo ununterbrochener Folge
an, daß dieſes Reſultat doch ernſtlich zu denken gibt, ſelbſt
wenn man berückſichtigt, daß das ausländiſche
Jacht=
material in dieſem Jahre außerordentlich ſtark in Kiel
vertreten war. In der II. Schonerklaſſe ſegelte die alte
von W. Fife gezeichnete „Cicely” außer Konkurrenz und
verzichtete nach zwei Rennen auf den für ſie nicht ſchweren
Kampf mit „Komet”, dem erſten, bereits 1887 von G. L.
Watſon gebauten „Meteor” des Kaiſers. Ihrem Eigner,
Mr. Cecil Waitacker, war Grund zur Verſtimmung
gege=
ben worden, was ihn veranlaßte, ſeinen Kieler Beſuch
abzubrechen und eine Kreuztour in die Nordſee
anzutre=
ten. Auch in der 15 Meter=Klaſſe konkurrierte nur
auslän=
diſches Material; dafür gab es aber intereſſante Kämpfe
zwiſchen der von A. Mylne konſtruierten „Paula II” und
der von W. Fife gezeichneten „Sophie=Eliſabeth” zu ſehen.
Beide Neubauten konnten bisher zwei Siege verzeichnen,
doch ſcheint „Sophie=Eliſabeth” die überlegenere Jacht zu
ſein. In der 12 Meter=Klaſſe dominieren die däniſchen
Jachten „Brand IV” und „Magda VIII”, die beide von
J. Anker im Vorjahre erbaut wurden und den drei
Neu=
bauten dieſes Jahres, die engliſche „Jvanhoe” und den
deutſchen „Schwanhild” und „Shoaf” nur einen einzigen
zweiten Preis übrig ließen. Wie im Vorjahre iſt
Brand IV” mit drei erſten und einem zweiten Preis
Matador. Recht wenig erfolgreich war dagegen der gleiche
Konſtrukteur mit dem Neubau „Iſa III‟ in der 10 Meter=
Klaſſe, in der die drei Oeſtſchen Jachten „Felica”, „Orchis”
und die bereits aus dem Jahre 1908 ſtammende „Erika”
die Preiſe teilten. Am beſten ſchnitt die für die Regatten
um den Pokal von Frankreich beſtimmte „Felica” unter
Führung des ehemaligen kaiſerlichen Skippers Peters ab,
die drei Siege errang und nur einmal von „Orchis” knapp
geſchlagen wurde. Das völlige Verſagen der „Iſa III‟
iſt umſo unerklärlicher, als J. Anker mit dem Neuner=
Neubau „Ariadne II” gleichfalls glänzende Reſultate
er=
zielt hat. Die Jacht hätte bereits vier überlegene Siege
verzeichnen können, wenn ſie nicht auf der Regatta
Eckern=
förde-Kiel Maſtbruch erlitten hätte. Ein Ueberblick über
die kleineren Klaſſen ſei einem weiteren Artikel
vorbe=
halten.
* Kiel, 30. Juni. Die Wettfahrt des
Kaiſer=
lichen Jachtklubs hatte folgende Ergebniſſe:
8 Meter=Klaſſe: 1. „Toni 7‟ 2. „Woge 4‟, 3. „Decima”.
„Hede 2” aufgegeben, „Drache 3‟ nicht geſtartet. 7 Meter=
Klaſſe: „Meluſine 2‟ Klaſſenpreis, „Maria Florrie” und
„Kismet” nicht geſtärtet. 6 Meter=Klaſſe: 1. „Gypaetes”
(Ermunterungspreis des Kaiſers), 2. „Harald 4” 3.
„Aſter”, 4. „Vadrouillette”, 5. „Agnes 2‟ „Arc en ciel”
„Neerlandia 3‟ „Feinsliebchen 5” und „Rara Avis” nicht
geſtartet. 6 Meter=Schwertklaſſe: „Ariadne 2‟
Klaſſen=
preis. 5 Meter=Klaſſe: 1. „Elsbeth 3‟ (Ehrenpreis des
Grafen Douglas=Ralswik), 2. „Wum”, 3. „Nixe” „
Pan=
ther” aufgegeben, Grünau 3” nicht geſtartet. Bei der
Wettfahrt in der Sonderklaſſe gewann „Jugend” den
Samoa=Pokal.
* Kiel, 1. Juli. Der Kaiſer begab ſich heute früh
an Bord des „Meteor” um die Wettfahrt nach
Trave=
münde mitzuſegeln. Mit dem Kaiſer gingen an Bord
ſämtliche Herren des Gefolges, ferner der Geſandte
Graf von Goetzen und Fregattenkapitän Karpf.
Luftſchiffahrt.
* Düſſeldorf., 30. Juni. Die Zeppelin=
Geſellſchaft in Friedrichshafen ſtellte, wie aus
ſicherer Quelle verlautet, der Deutſchen Luftſchiffbau=
Aktiengeſellſchaft ein zweites Luftſchiff zum
Selbſtkoſten=
preis zur Verfügung, das bereits im Oktober ſeine
Fahrten aufnehmen ſoll.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Juli 1910.
Seite 5
voll; und dann, eines ſchönen Tages, wurden die
Be=
ſucher der Ausſtellung durch den prächtigen Einfall
des Baukünſtlers überraſcht: dicht vor der Schwelle des
Oelpavillons erhob ſich ſtolz und majeſtätiſch ein
rie=
ſiges Standbild der Göttin Minerva, von zahlloſen
Oelfäſſern umringt. Auf ſeinem Rundgang blieb der
Generalkommiſſar der Ausſtellung, etwas überraſcht,
vor dieſem Monumentalſchmuck ſtehen. „Warum gerade
hier eine Minerva?” fragte er ein wenig ratlos. Der
Architekt lächelte überlegen; dann belehrte er den
Fra=
ger: „Das iſt ſehr einfach. Sehen Sie, das Oel wird
aus Oliven gemacht. Die Oliven kommen vom
Oliven=
baum, und der Aſt des Olivenbaums. . . Nun, Sie
ver=
ſtehen, der Olivenzweig iſt das Symbol des Friedens.
Und die Göttin des Friedens. . ." „Minerva”
antwor=
tete der Generalkommiſſar, „ſelbſtverſtändlich, das liegt
eigentlich auf der Hand. Ich danke Ihnen. . .
CK. Was „intelligente Leute” tun. . .
Davon weiß eine engliſche Wochenſchrift ein
amüſan=
tes Beiſpiel zu erzählen. Einige Pariſer
Boulevar=
diers plauderten von der Leichtgläubigkeit des
Pu=
blikums, einer der Herren widerſprach, und ſchließlich
kam es zu einer Wette. Zwei Herren wetteten darauf,
daß ſie durch drei kleine Annoncen von nur drei Zeilen
im Laufe einer Woche 500 Francs einnehmen würden,
ohne dem Publikum dabei irgend welche Verſprechungen
oder Erklärungen zu geben. Am Samstag erſchien
dann in einem Pariſer Blatte ein ganz kleines Inſerat,
das lakoniſch lautete: „Intelligente Leute ſenden ſofort
fünf Francs an die und die Adreſſe.” Am Mittwoch
darauf erſchien das zweite Inſerat: „Sonntag iſt der
letzte Tag, ſenden Sie Ihre fünf Francs, ſonſt
Ab=
lehnung.‟ Endlich am Samstag erſchien die letzte
Annonce: „Alle Fünf=Francs=Sendungen, die
über=
morgen aufgegeben ſind, werden unweigerlich
zurück=
gewieſen.” Bis zum Sonntag morgen waren nicht
weniger als 77 Poſtanweiſungen eingelaufen, und am
Montag morgen trafen weitere 42 ein. Die „
intelli=
genten Leute” hatten nicht 500, ſondern 792 Francs
ge=
ſchickt. Die Inſerenten hatten ihre Wette gewonnen;
das Geld wurde an die intelligenten Einſender wieder
zurückgeſchict=
* Bitterfeld, 30. Juni. Der neue für
Mün=
chen beſtimmte Lenkballon „Parſeval” iſt heute
nachmittag zum erſten Male zu einer kurzen Probefahrt
aufgeſtiegen. Die Führung hatte Oberingenieur
Kie=
fer und Oberleutnant Stelling. Mitfahrende waren
Ingenieur Schubert und zwei Monteure. Nach 20
Mi=
nuten erfolgte die glatte Landung. Sämtliche Organe
des Luftſchiffes funktionierten zur Zufriedenheit.
* Paris, 30. Juni. Die internationale
Luftſchiffahrtskonferenz ſetzte nach
ſechs=
wöchentlicher Tagung die Beratung bis zum 27.
No=
vember aus, da viele Teilnehmer der Konferenz durch
ſonſtige Verpflichtungen verhindert ſeien. Die
bis=
herigen Verhandlungen laſſen einen guten Erfolg
er=
warten.
D. F. G. Zu dem Bericht über die Warſchauer
Flugwoche iſt noch nachzutragen, daß außer den
ge=
nannten Fliegern noch Fiſcher auf einem Farman und
weiter vier Blériotflieger, und zwar die Franzoſen
Grana und Barrier und die Ruſſen Piotrowski und
Kozkinzki, teilnehmen. v. Gorriſſen begibt ſich
heute abend von Warſchau direkt nach Mülhauſen im
Elſaß, um dort an einer größeren Flugveranſtaltung
teilzunehmen, bei der bis jetzt ſieben Piloten
angemel=
det ſind.
Die Strandung des „L. 2 VII‟.
* Berlin, 1. Juli. Hauptmann Hildebrand
berichtet im Lokalanzeiger über eine Unterredung mit
dem Grafen Zeppelin; dieſer ſagte unter anderem:
Es habe ſich herausgeſtellt, daß die drei Motoren völlig
intakt geblieben ſeien. Lediglich der Umſtand, daß bei
der Schrägſtellung der „Deutſchland” nicht mehr
genü=
gend Benzin zulief, habe das Verſagen des Motors
herbeigeführt. Jedem anderen Luftſchiffer wäre
unter dieſen Umſtänden genau dasſelbe paſſiert. Der
Graf meinte, daß ein neues Gerippe in etwa 8 Wochen
fertiggeſtellt ſein würde, ſo daß ſchon im September
die Fahrten wieder aufgenommen werden könnten.
Sport.
Pr. Rennen zu Strausberg. Preis von Alte
Mühle. 2000 Mark. Diſt. 1000 Meter. 1. Graf
San=
dreczkis Mandoline (Warne) 2.— Temps perdu (
Yeo=
mans), 2. — Sachſa (Torke). Tot. 105:10. Pl. 34, 20,
15:10. Unpl. Lilian. 4. Jadwiga, Veronikus,
Harzbur=
gerin, Jolanthe, Landſchaft. Gegenwehr Hals=Totrennen.
Preis vom Schützenhaus. 2500 Meter. Diſt. 1600 Meter.
1. Herrn A. v. Köppens Vaſall (Yeomans), 2. Manila
(Raſtenberger), 3. Schlußnote (C. Aylin). Tot. 37110.
Pl. 15, 29, 16:10. Unpl. Miß Wodan, Badminton,
Aſſa=
laide, Abendſonne, Charis. Sehr ſicher 2—¾/ Lg. — Preis
von Hubertusſtock. Ehrenpreis und 2500 Mark. Diſt. 4000
Meter. 1. Herrn F. v. Veltheims Jaccournaſſy (Lt. von
Keller), 2. Martoi (Lt. F. v. Zobeltitz), 3. Bluebell (Lt.
v. Baumbach). Tot. 36.10. Pl. 22, 21:10. Unpl. Stern,
4. Galicia. Sicher 1½—4 Lg. — Preis von Rehfelde.
1800 Mark. Diſt. 3000 Meter. 1. Herrn A. Schumanns
Truſt (Francke), 2. Picador (Adolf), 3. Suhogo (Torke).
Tot. 40:10. Pl. 17, 19, 23:10. Unpl. Santal, 4. Ferry,
Gin, Eboli, Sea Sick, Thu’s lieber, Nautik, Joch,
Blitz=
mädel, Bruder. Ueberlegen 7—1½ Lg. — Juni=Jagd=
Rennen. Ehrenpreis und 1800 Mark. Herrn W.
Linden=
ſtädts Anchovy (Lt. v. Keller), 2. Birnyhill (Lt. v.
Tres=
kow), 3. Judelle (Dr. Rieſe). Tot. 23:10. Pl. 12. 12, 12:10.
Unpl. Loki, 4. Bajo, Neuding, Laerte II., Winifred,
Sem=
per vera, Inverary, Regalia. Sehr ſicher 1—4 Lg. —
An=
fänger=Hürden=Rennen. 2000 Mark. Diſt. 2600 Meter.
1. Fürſt Hohenlohe=Oehringens Hadrian (Raſtenberger),
2. Goldregen (E. Weber), 3. Eiſenbart I (Märtens). Tot.
21:10. Pl. 15, 62, 26:10. Unpl. Schlei, 4. Laertes (angeh.),
Faſtrada (Münchhauſen) (gef.), Madame Sans=Gene,
Sport III (angeh.), Peene (ausgebr.), Fiſch (angeh.),
Ri=
carda. Sehr leicht 3—8 Lg.
sr. Die Kaiſer Nikolaus= Fahrt. Die
erſte Etappe, von St. Petersburg nach Pſkow, über 285
Kilometer, haben alle geſtarteten Konkurrenten der
ruſſiſchen Automobil=Tourenfahrt überwältigt. Von
einigen Federbrüchen abgeſehen, verlief der Tag ohne
Unfall, zumal die Organiſation auf der Strecke gut
war. Bei den ſonſtigen Anordnungen der Veranſtalter
machte ſich jedoch die Unerfahrenheit ſtark bemerkbar;
ſo mußten die Wagen die Nacht im Freien verbringen.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Zum Eingeſandt in der geſtrigen Nummer teilt
man uns mit: Das Geſetz über das Offenhalten der
Schaufenſter an Sonn= und Feiertagen iſt in dem am
1. Juni erſchienenen Regierungsblatt Nr. 11 S. 141
veröffentlicht.
Es dürfte doch von den Herren Einſendern zum
mindeſten verlangt werden können, daß ſie, bevor
der=
artige Beſchwerden zur Veröffentlichung eingeſandt
werden, ſich davon überzeugen, daß dieſe auch begründet
ſind. Die Red.
— Mit welch draſtiſchen Mitteln man arbeitet, um
den Reiſenden die Fahrt in IV. Klaſſe zur Qual
zu machen, erfuhr ich auf meiner letzten Reiſe nach
Frankfurt a. M.: Man vermeidet in den Coupés IV. Klaſſe
Kleiderhaken ſorgfältig oder geſtaltet ſie ſo unſchön, daß
das äſthetiſche Gefühl direkt beleidigt wird. Sind ferner
16 Sitz= und 12 Stehplätze vorhanden, ſo bringt man,
wenn es gerade dienlich ſcheint, bis zu 35 Leute darin
unter. Auf meiner letzten Fahrt von der Bergſtraße
ſaß ich in einem Wagen, in dem ſich ſicher 40—45
Menſchen befanden, von denen einige auf die Plattform
gingen, um ſich nicht fortwährend auf die Hühneraugen
treten zu laſſen. Der Aufenthalt auf der Plattform iſt
ja verboten, aber dem Schaffner war es einerlei; für die
Außenſtehenden aber beſtand die Gefahr, herabgeſchleudert
zu werden, da die Plattform vom Regen völlig naß
F. K.
war. Abhilfe iſt hier dringend geboten.
Literariſches.
Schnars Neueſter
Schwarzwaldfüh=
rer, 17. Auflage 1910. Preis in elegantem, ſchmiegſamem
Leinenband 2 Mark. Verlag von Otto Weber,
Heil=
bronn a. Neckar. Zum 17. Mal tritt dieſes in Wander=
und Sportskreiſen ſchon längſt als zuverläſſig anerkannte
Reiſehandbuch vor die Oeffentlichkeit. Auch diesmal
wie=
der haben Behörden und Vereine in freiwilliger Arbeit
dazu mitgeholfen, daß in den beliebten Führer ſelbſt die
allerjüngſten Aenderungen und Neuerungen aufgenommen
werden konnten und er ſo in Verbindung mit ſeinem ganz
neuen, vorzüglichen und zahlreichen Kartenmaterial für
den Wanderer ein treuer Ratgeber und ſicherer Begleiter
iſt, der noch den beſonderen Vorzug großer Billigkeit beſitzt,
denn er koſtet nur 2 Mark. Wer den Schwarzwald beſucht,
ſollte Schnars mitnehmen. Der Führer iſt durch alle
Buch=
handlungen zu beziehen.
— Führer durch Brüſſel. Ein Berater des
deutſchen Beſuchers. Der Führer enthält:
Reiſevorberei=
tungen; Geldweſen (Münzen, die man nicht wieder los
wird); Notwendige franzöſiſche Redewendungen im
täg=
lichen Verkehre (Speiſekarte); Die Stadt; Die Bewohner;
Das öffentliche Leben; Das private Leben;
Sachwörter=
buch (beſonders Erklärung der Sehenswürdigkeiten in den
Muſeen mit Ueberſetzung der Aufſchriften, Zeiteinteilung
und Führung bei den Rundgängen, Waterloo). Preis
1 Francs — 80 Pfg., bei größerem Bezuge Ermäßigung.
Verlag des Führers durch Brüſſel, Rue d’Or 10, Brüſſel.
— Griebens Reiſeführer. Band 38:
Hei=
delberg und Umgebung. 5. Auflage 1910/11. Mit
2 Plänen. Preis 60 Pfg. Verlag von Albert Goldſchmidt,
Berlin W. Allen Reiſenden, die das paradieſiſch gelegene
Altheidelberg und ſeine Umgebung kennen lernen wollen,
iſt dies Büchlein mit ſeinen knappen, aber in jeder Hinſicht
ausreichenden und durchaus zuverläſſigen Angaben beſtens
zu empfehlen. Die dem Führer beigegebenen Pläne der
Stadt und des Schloſſes ſind verbeſſert und ergänzt, ſo
daß auch ſie durchaus zuverläſſig ſind.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Karlsruhe, 1. Juli. In dem Befinden des
Finanz=
miniſters Dr. Honſell iſt ſeit einigen Tagen eine
Ver=
ſchlimmerung eingetreten, die ſein Ableben ſtündlich
er=
warten läßt.
* Kiel, 1. Juli. Die „Hohenzollern” und das
Depeſchenboot „Sleipner” ſind heute mittag nach
Trave=
münde in See gegangen.
* Kiel, 1. Juli. Graf Zeppelin iſt heute früh
hier eingetroffen und hat ſich an Bord des
Expeditions=
ſchiffes „Mainz” begeben.
* Allenſtein, 1. Juli. Frau Weber verſuchte ſich
heute die Pulsadern zu zerſchneiden. Der Verſuch wurde
rechtzeitig bemerkt. Die Verletzungen ſind nicht
lebens=
gefährlich. Sie wurde nachmittags nach der
Provin=
zialirrenanſtalt Kortau überführt.
* Peſt, 1. Juli. Die Regierung legte dem
Abge=
ordnetenhauſe mehrere Geſetzentwürfe vor, unter
ihnen ein Ermächtigungsgeſetz zur Beendigung des
budget=
loſen Zuſtandes, durch das der Finanzminiſter ermächtigt
wird, den Staatshaushalt bis zum Ende des Jahres 1910
auf der Grundlage des Staatshaushaltungsgeſetzes für
das Jahr 1909 zu führen, ferner die Rekrutierungsvorlage
und den Handelsvertrag mit Rumänien.
* Peſt, 1. Juli. Das Regierungsorgan Magyar
Nemzet veröffentlicht unter dem Titel „Urteile des
Aus=
landes und Bemerkungen über die Haltung der
deutſchen Preſſe” einen Artikel, in dem es unter
anderm heißt: „Mit beſonderer Genugtuung können
wir feſtſtellen, daß ein anſehnlicher Teil der deutſchen
Preſſe, zumal jene Organe, welche die Anſicht der
leitenden Kreiſe zum Ausdrucke bringen, den in der
ungariſchen Politik eingetretenen Wechſel mit
wohlwollender Sachlichkeit erörtern. Faſt alle Organe
der deutſchen Preſſe ſind beſtrebt, die jüngſte Phaſe der
parlamentariſchen Wechſelwirtſchaft zu würdigen und
ſie heben hervor, daß der Wechſel des Regimes auch in
internationaler Hinſicht bedeutſam ſei, da er dem
An=
ſehen und dem Gewichte Ungarns, das ſtets als eine
Stütze des Dreibundes gegolten habe, unſtreitig zugute
gekommen ſei. Wir können dieſe, von zahlreichen
Or=
ganen der deutſchen Preſſe bekundete Haltung mit um
ſo größerer Genugtuung hervorheben, als es an
viel=
fachen Verſuchen nicht gefehlt hat, den von Wiener
chriſtlich=ſozialen Blättern gegen Ungarn
angeſchlage=
nen gehäſſigen Ton auch in die deutſche Preſſe zu
ver=
pflanzen.”
* Bnkareſt, 1. Juli. Die Königin Eliſabeth
verbrachte die vergangene Nacht ſchmerzlos. Die
Temperatur iſt zurückgegangen; auch der Appetit hat
ſich gebeſſert.
* Bukareſt, 1. Juli. Der italieniſche Geſandte teilte
dem Miniſter des Aeußern mit, daß die griechiſchs
Regierung die Bedingungen und die Modalitäten der
rumäniſchen Forderung in der Angelegenheit des „
Impe=
ratul Trajan” angenommen habe.
— Nieder=Schöneweide, 1. Juli. Der Pfarrer
von Oſterdorf war mit ſeiner Frau und dem
Chauf=
feur auf einer Fahrt nach Strausberg begriffen.
Beim Paſſieren von Nieder=Schöneweide löſte ſich
plötz=
lich eine Schraube an der Steuerung und der Wagen
fuhr gegen den Maſt der Elektrizitätswerke. Die drei
Inſaſſen wurden herausgeſchleudert und erheblich
ver=
letzt, das Automobil nahezu zertrümmert.
H. B. Wien, 1. Juli. Heute vormittag kam es vor der
Univerſität Lemberg zu einem blutigen
Zuſam=
menſtoß zwiſchen rutheniſchen und polniſchen
Studenten. Am Vormittag hielten die rutheniſchen
Studenten in einem Hörſaal eine Verſammlung ab, zu der
ſie nicht die Erlaubnis des Rektors eingeholt hatten. In
ihr wurden mehrere Reſolutionen beſchloſſen, in denen
unter Hinweis auf die Debatten des Abgeordnetenhauſes
über die Errichtung der italieniſchen Univerſität auch eine
rutheniſche Univerſität verlangt wurde. Als nach Schluß
der Verſammlung die etwa 200 Studenten das Gebäude
verließen, fanden ſie es von einem ſtarken Polizeiaufgebot
umgeben. Die rutheniſchen Studenten verſuchten, ſich zu
einem Zuge zu formieren, wogegen aber die Polizei
ein=
ſchritt. Inzwiſchen hatten ſich Hunderte von polniſchen
Studenten eingefunden, die die Polizei zu unterſtützen
ſuchten. Dies gab das Signal zu einem heftigen
Zuſam=
menſtoß. Ein rutheniſcher Student wurde hierbei getötet
und mehrere andere Studenten, ſowie ein
Univerſitäts=
diener durch Revolverſchüſſe mehr oder weniger ſchwer
ver=
letzt. Militär ſtellte ſchließlich die Ordnung wieder her.
— Amſterdam, 1. Juli. Der Bote einer hieſigen
Bank iſt ſeit geſtern verſchwunden; er hatte etwa
425000 Mark zum Inkaſſo mit ſich und man glaubt,
daß der Mann, welcher für abſolut zuverläſſig galt,
inem Ueberfall zum Opfer gefallen iſt.
Lindenfels i. O. Hotel
Pension Mk. 4.50. (9551M) Ad. Vogel.
Fad Sodkenthal im Speſſart, Bayern.
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Eintenberg-Seife. Faſt uberall käuflich.
reinigt man mühelos
Sommertoiletten Farben wie neu — mit
(13192
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Juli 1910.
Nummer 152
Mk.
Lanos z Narmontums
in Kauf, Tausch, Miete, Raten. Stimmen.
Reparatur-Werkstättc. Hauptl.: I. Stock.
Darmstadt, Elisabethenstr. 12. Fernspr. 815.
G. Thies
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nur das Beſte, Altbewährte nehmen und muß
Nachahmungen grundſätzlich zurückweiſen. Eine kluge
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Geſchäftliches.
Die Leipziger Lebensverſicherungs=
Geſellſchaft auf Gegenſeitigkeit (Alte
Leipziger) hat nach dem ſoeben veröffentlichten
Rechenſchaftsbericht für 1909 in ihrem 79. Geſchäftsjahre
nicht nur die ſchon früher gemeldeten ſehr bedeutenden
akquiſitoriſchen Erfolge, nämlich einen Zugang in Höhe
von 74051 200 Mk. neuer Verſicherungsſummen erzielt
und dadurch trotz des Ablaufs vieler älterer Verſicherungen
ihren Verſicherungsbeſtand von 850 218500 Mk. auf
893 736 800 Mk. erhöht, ſondern ſie hat auch finanziell
äußerſt günſtig abgeſchnitten. Ihr Jahresüberſchuß
für 1909 beläuft ſich auf 11624717,30 Mk., wovon
11555 424,75 Mk. gegen 10 511941,11 M. im Vorjahre
den Todesfallverſicherungen und die übrigen 69 292,55 Mk.
den Lebensfallverſicherungen entſtammen. Gemäß den
Be=
ſchlüſſen des Aufſichtsrats und der Generalverſammlung
der Mitglieder wurden 500000 Mk. dem hiernach
3 300000 Mk. betragenden Ausgleichungsfonds der
Ge=
ſellſchaft, die reſtlichen 11 124 717,30 Mk. den Sicherheits=
und Dividendenreſerven der Verſicherten, die dadurch
auf 57 766 844,81 Mk. angewachſen ſind, überwieſen. Auf
Grund dieſer Gewinnreſerven konnten, wie im Vorjahre
für 1910, für die 1911 zum Dividendenbezug berechtigten
Mitglieder der Todesfallverſicherung folgende Dividenden
feſtgeſetzt werden: Bei Dividendenplan A 50 Proz. der
ordentlichen (lebenslänglichen) Jahresprämien und
1,8 Proz. der Summe der für die Abkürzung der
Ver=
ſicherungsdauer gezahlten Zuſatzprämien. Bei
Divi=
dendenplan B für lebenslängliche Verſicherungen 3,1 Proz.
der Summe der gezahlten ordentlichen Jahresprämien
und für abgekürzte Verſicherungen je nach der Stärke
der bedungenen Abkürzung der Verſicherungsdauer
3,1 Proz. bis 6,5 Proz. der Summe der gezablten
ordentlichen Jahresprämien, ſowie 1,8 Proz. bis 3,5 Proz.
der Summe der gezahlten Zuſatzprämien. (13191
Die goldene Medaille und höchſte Auszeichnungen
für hervorragende Leiſtungen erhielt das bekannte und
beliebte Metallputzmittel „Baſolin” in Elberfeld=
Barmen und in Straßburg i. E. bei den daſelbſt im
Monat Mai veranſtalteten großen Jubiläums=
Aus=
ſtellungen.
(13250M
Familiennachrichten.
Unsere gute Mutter,
Schwieger-
mutter und Grossmutter (13268
Frau
ist nach langem schweren Leiden
im Alter von 72 Jahren heute in
Frieden entschlafen.
Frankfurt a. M., 30. Juni 1910.
Humbrachtstrasse 7.
Frieda Bieber, geb. Pracht,
Emil Bieber, Stadtbaumeister,
Elsa Bieber,
Gertrud Bieber.
Die Beerdigung findet statt am Sonntag,
den 3. Juli 1910, vormittags 9½ Uhr, vom
Leichenhaus des Hauptfriedhofs aus.
Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Mitteilung.)
Heute Nacht ¼4 Uhr entſchlief infolge
eines Herzſchlags plötzlich und unerwartet mein
lieber Gatte, unſer Vater, Bruder, Schwieger=
(13329
vater und Großvater
Herr
Wilhelm Schater
Ratsdiener
im nicht vollendeten 59. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau M. Schäfer Wwe. und Kinder,
Familie Heinr. Schäfer,
Familie Leonhard Scheidler.
Darmſtadt, den 1. Juli 1910.
Die Beerdigung findet ſtatt Sonntag, den
3. Juli, nachmittags 4 Uhr, vom Portale des
Darmſtädter Friedhofs aus.
Krieger-Verein
Darmſtadt.
Todes=Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
unſer langjähriges Mitglied, Herrn (13359
Wilnelm Schafer
Ratsdiener
aus dieſem Leben abzurufen.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 3. Juli,
nachmittags 4 Uhr, vom Darmſtädter
Fried=
hof aus, ſtatt. Sammlung am Friedhof.
Zur Teilnahme an der Beerdigung werden
die Kameraden von Schwarz bis Zöller,
ſowie der II. Bezirk erſucht.
Der Vorſtand des Kriegervereins
Geſtern Abend entſchlief nach ſchwerem
Leiden unſere liebe Schweſter und Tante
Frau
Agnes Schleuning
geb. Dieffenbach.
Darmſtadt, den 1. Juli 1910.
(13362.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Sonntag Vormittag
11 Uhr, von der Kapelle des Darmſtädter
Friedhofs aus, ſtatt.
Bankſagung.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meines treuen Gatten, unſeres
lieben Vaters, Bruders, Schwagers, Onkels und
Schwiegervaters
(13342
Eugen Schäfer
ſowie für die zahlreichen Blumenſpenden und die
troſtreichen Worte des Herrn Pfarrer Vogel aus
Seeheim, ſagen wir Allen auf dieſem Wege unſeren
tiefgefühlten Dank.
Seeheim, den 1. Juli 1910.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Eliſabeth Schäfer, geb. Kuhlmann,
nebſt Kindern.
LiiUr
Todes-Anzeige.
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten
die ſchmerzliche Mitteilung, daß es Gott
ge=
fallen hat, meinen treubeſorgten Gatten und
unſeren Vater, Bruder, Onkel u. Schwiegerſohn
Arnold Devers
nach kurzem, ſchwerem, mit Geduld getragenem
Leiden, zu ſich abzurufen.
(B13315
Die trauernden Hinterbliebenen:
Katharina Devers, geb. Kumpf,
nebſt Kindern u. Angehörigen.
Darmſtadt, den 30. Juni 1910.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 3. Juli,
nachm. 3½ Uhr, vom Portale des Beſſunger
Friedhofes aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die zahlreichen Beweiſe herzlichſter
Teil=
nahme bei dem Hinſcheiden meines lieben Gatten,
unſeres Vaters, Schwiegerſohnes und Schwagers
Herrhehristanbecker
Lokomotiv=Heizer
ſprechen wir hiermit unſeren herzlichſten Dank aus.
Insbeſondere danken wir dem Herrn Pfarrer
Lautenſchläger für die troſtreichen Worte am
Grabe, den Lokomotivbeamtenvereinen in Darmſtadt
und Worms für die ſchönen Kranzſpenden und
allen übrigen Bahnbedienſteten für die rege
Be=
teiligung am Leichenbegängniſſe.
(13310
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Kätchen Becker, geb. Hoffmann.
A
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Rand.
wirbel auf der Südſeite des nördlichen
Tiefdruck=
gebietes haben geſtern wiederholte zum Teil ſtarke
Regen=
ſchauer gebracht. Dabei iſt der Wind nach Weſten
ge=
dreht und hat Abkühlung gebracht. Auch heute früh
dauert das regneriſche Wetter an. Es iſt noch keine
durchgreifende Beſſerung in Sicht.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 2. Juli:
Nur zeitweiſe aufklarend, noch Regenſchauer, windig, kühl.
Tageskalender.
Samstag, 2. Juli.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo”
Ausflug des Vogelsberger Höhenklubs zum
Hohe=
rodskopf=Feſt (Abfahrt um 11.58 Uhr nach Grünberg).
1. Darmſtädter Kinema tograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Sonntag, 3. Juli.
Stiftungsfeſt des Fußballklubs „Germania” um
7 Uhr im „Kaiſerſaal”
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Perkeo”
Konzert im Reſtaurant „Zum Krokodil”
Ausflug des Odenwald=Klubs nach der Tromm (
Ab=
fahrt um 6.10 Uhr).
Ausflug des Geſangvereins Sängerluſt” nach dem
Breuberg (Abfahrt um 6.50 Uhr).
Ausflug des Kameradſchaftlichen Kriegervereins nach
Roßdorf (Abmarſch um 2 Uhr vom Oſtbahnhof).
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 4. Juli.
Hofreite=Verſteigerung der Gg. Breidenbach Wwe.
(Martinſtraße) um 9 Uhr auf dem Ortsgericht II.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 9 und 3 Uhr
Karlſtraße 90.
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Feiertags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
König=Muſeum Saalbauſtr. 73; Sonntags geöffne:
von 11—1 Uhr.
Ausſtellung des Deutſchen Künſtlerbundes (geöffnet
von 10—7 Uhr).
Aquarien= und Terrarien=Ausſtellung im
„Mathildenhöhſaal” (geöffnet von 9—8 Uhr).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Jelse
Torer
PilsnernuC
ManenerC
Hell Export
1eP e
Nummer 152.
Kunn Glober Mann
Ihr Lebensschicksal
Voraussagen?
Reich und Arm, Hoch und Niedrig,
alle suchen seinen RatinGeschäfts-
und Heiratsangelegenheiten, über
Freunde und Feinde, bei
Verände-
rungen, Spekulationen,
Liebesan-
gelegenheiten, Reisen und allen
Ereignissen im Leben.
Viele sagen, er habe ihr Leben mit
béwunderungswürdiger
Genauig-
keit enthüllt.
Schriftbeurteilungen werden für nur kurze Zeit
allen Leſern dieſer Zeitung gratis zugeſandt.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Juli 1910.
Hat ſich
der myſtiſche
Schleier,
welcher die
Wiſſenſchaft
der Alten
ge=
heimnisvoll
verhüllte,
endlich
gehoben ?
Konnte
wirk=
lich ein ſo
vollkomme=
nes Syſtem
aufgeſtellt
werden, das
mit
ziem=
icher Genauigkeit den Charakter und die
Veranlagung eines jeden Menſchen enthüllt,
und ſein Leben ſo in Umriſſen ſkizziert, daß
es ihm möglich wird, Irrtümer zu
ver=
meiden, und aus ſich bietenden Gelegenheiten
Vorteil zu ziehen?
Roxroy, der ſich ſeit zwanzig Jahren in
die Myſterien der geheimen Wiſſenſchaften
vertieft und die verſchiedenen Methoden, das
Lebensſchickſal vorauszuſagen, ſtudiert hat,
ſcheint alle ſeine Vorgänger an Ruhm zu
überflügeln. Sein Studierzimmer iſt mit
Briefen aus allen Weltteilen förmlich
über=
ſchüttet; ſie zählen die Wohltaten auf, deren
man auf Grund ſeines Rates teilhaftig
ge=
worden. Viele ſeiner Klienten ſehen auf
ihn als einen mit beſonderen Kräften
aus=
geſtatteten Mann; ſeine Beſcheidenheit aber
läßt ihn ſagen, das Vollbringen ſo
merk=
würdiger Taten ſei lediglich auf das ihm
eigene Verſtändnis der Naturgeſetze
zurück=
zuführen.
Er iſt von leutſeligen Gefühlen für die
Menſchheit erfüllt, und die Art und Weiſe
ſeines Umganges und Auftretens machen
ſogleich den Eindruck eines Mannes, der
aufrichtig an ſein Werk glaubt. Große Stöße
Dankesbriefe von Leuten, die ſeinen Rat
eingeholt haben, legen neben anderen
über=
zeugenden Beweiſen Zeugnis von ſeinen
Fähigkeiten ab. Selbſt Aſtrologen und
Wahr=
ſager räumen ein, daß ſein Syſtem alles
bis=
lang Vorgekommene übertrifft.
Der ehrwürdige Geiſtliche G. C. H. Haßkarl,
Ph. D., Prediger an derevangeliſch=lutheriſchen
St. Pauls=Kirche, ſagt in einem Briefe an
Prof. Roxroy: „Sie ſind ſicherlich der größte
Spezialiſt und Meiſter in Ihrem Berufe.
Jeder, der Sie konſultiert, wird über die
Genauigkeit Ihrer in den Lebensprognoſen
entwickelten Kenntnis der Menſchen und
Dinge, ſowie Ihres Rates ſtaunen. Selbſt
der Skeptiſchſte wird, nachdem er einmal mit
Ihnen korreſpondiert hat, Sie wieder und
wieder um Rat angehen.”
Wenn Sie aus Roxroy’s freigebigem
An=
erbieten Vorteil ziehen und eine koſtenloſe
Leſeprobe erhalten wollen, ſo ſenden Sie
Tag, Monat und Jahr Ihrer Geburt ein,
nebſt Angabe, ob Herr, Frau oder Fräulein,
ſowie auch eine Abſchrift des folgenden Verſes
in Ihrer eigenen Handſchrift:
Ich habe von Ihrer Gabe gehört,
Im Buche des Schickſals zu leſen,
Und möchte von Ihnen hören den Rat,
Den Sie mir haben zu geben.
Geben Sie Namen, Geburts=Datum und
Adreſſe genau und in deutlicher Handſchrift
an. Senden Sie Ihren mit 20 Pf.
fran=
kierten Brief an Roxroy, Dep. 662 Nr. 117a,
Kensington High Street, London W.,
England. Sie mögen nach Belieben auch
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(Nachdruck verboten.)
40)
Frau Dora gab den Männern, was ſie verlangten,
und betrachtete ſich ſtaunend das Atelier, das unter
Guſchis Händen ſchnell ſein wahres Geſicht zeigte. Die
wußte noch genau, wie die Sachen in dem alten Raum
geſtanden hatten.
Guſchi, wie Du das alles weißt! rief Frau Dora,
die erſchöpft in einen Korbſtuhl geſunken war, voll
neidloſer Bewunderung und ſchlug die Hände
zu=
ſammen.
Da ging die Glocke. Kurt Egloff hatte
wohlweis=
lich erſt den Abzug der Möbelträger abgewartet.
Das iſt er, fuhr Frau Dora auf und beſchaute ſich
ihre rundlichen, niedlichen, wohlgepolſterten
Finger=
chen. Sie waren mit Staub bedeckt, auch der dunkle
Rock und die helle Bluſe wieſen deutliche Spuren der
Räumerei auf. Schnell lief ſie die Treppe hinauf, um
ſich zu ſäubern, und ihre Bewegungen waren
über=
raſchend behend und leicht.
Guſchi aber ging öffnen, ſie wußte, wer draußen
ſtand. Deshalb auch trug die geſamten Koſten der
Ueberraſchung Kurt Egloff, der Maler, der ohne Wiſſen
ſeines Hauswirts dem alten Atelier entflohen war und
nun vor Guſchi, die er ein ganzes Jahr nicht geſehen
hatte, verblüfft zurückprallte.
Sie aber ſah an ihm vorbei, als wäre er Luft.
Guſchi! ſtieß er heraus, faßte Mut und bot ihr die
Hand. Sie war in dem Jahre noch viel, viel ſchöner
geworden. . . .
Die Möbel ſind ſchon da, ſprach ſie abweiſend und
rührte ſich nicht.
Guſchi! flüſterte er dringend, willſt Du denn gar
nichts mehr von mir wiſſen?
Nein, ſagte ſie kurz und ohne jede Spur von
Leiden=
ſchaft, wir kennen uns nicht.
Da trat er raſch ein, denn Frau Dora kam die
Treppe herunter, hatte ſich die Finger gewaſchen, das
Kleid gebürſtet und eine weiße Tändelſchürze
vorge=
bunden.
Das iſt das Dienſtmädchen, ſagte ſie, und ſtellte
Guſchi mit einer flüchtigen Handbewegung vor. Ich
rufe ſie immer Guſchi, ſie heißt auch ſo.
Kurt Egloff neigte ein wenig den Nacken, und
Guſchi verſchwand.
Sehen Sie! rief er triumphierend, und zog ein
altes, verroſtetes Schießeiſen aus der Taſche. Hier hab’
ich den Revolver.
Frau Dora ſtieß einen lauten Schrei aus, ſolche
Angſt hatte ſie davor. Deshalb ließ er ihn ſchnell
wieder verſchwinden. Dann führte ſie ihn ins neue
Atelier. Erſt war er ſehr überraſcht, alles auf dem alten
Platze zu finden. Dann aber dachte er an Guſchi und
wunderte ſich nicht mehr.
Sie iſt ſehr geſchickt, ſagte Frau Dora. Ich=bin ſehr
zufrieden mit ihr. Leider —
Hier zögerte ſie plötzlich, weil er ſo gar keine
Neugier zeigte.
Bitte, wollen Sie nicht Platz nehmen? ſprach er
zerſtreut und bot ihr den bequemen Korbſeſſel an.
Sie ſind zu liebenswürdig, erwiderte ſie und nahm
die Einladung an. Wünſchen Sie ganze oder halbe
Penſion. Ich koche ſelbſt.
O, rief er freudig, welch ein Glück! Ich bin jetzt
ſchon beim dritten Hotel angelangt. Dieſes
Reſtau=
rationseſſen iſt fürchterlich. Nirgends hat es mir
ge=
ſchmeckt. Ich nehme natürlich volle Penſion.
Daß er aber in dem dritten Hotel keinen Kredit
mehr hatte und in den anderen lange Rechnungen
be=
zahlen ſollte, und nicht konnte, verſchwieg er.
Ja, ſprach Frau Dora ſchlicht und ſtand auf, um
in die Küche zu gehen, eine geſunde Hausmannskoſt iſt
und bleibt das Beſte.
Bei Tiſch hatte Guſchi drei Beſtecke aufgelegt. Frau
Dora bemerkte es erſt, weil ſie zu ſtark mit dem Menü
beſchäftigt war, als der Maler ſchon hereingetreten war.
Du wirſt von heute ab in der Küche eſſen, befahl ſie
mit einem bezeichnenden Blick auf den Gaſt.
O, ich bitte ſehr! rief der eifrig. Das kann ich auf
keinen Fall dulden! Sie ſollen ſich meinetwegen nicht die
geringſte Unbequemlichkeit auflegen.
Frau Dora warf ihm daraufhin einen langen Blick
zu, als wollte ſie ſagen: Wenn Sie wüßten! Und Guſchi
durfte mit am Tiſche eſſen. Dafür ſah ſie ihn einen
Mo=
ment dankbar an, was Frau Dora zum Glück nicht
be=
merkte, Ihre kleinen Aeuglein leuchteten vor Vergnügen,
Nummer 152.
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Juli 1910.
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als ſie ſah, wie es dem Maler ſchmeckte. Der begann ſofort
das Menü über alle Maßen zu loben. Und ſchon glänzte
Frau Doras Geſicht voll lauter Stolz.
Denn ſie war ja nur eine Frau aus kleinen
Verhält=
niſſen und ein ſehr einfaches Weſen, deshalb auch war es
nur möglich geweſen, daß ſie ſich ſo im Handumdrehen in
Kurt Egloff bis über beide Ohren verliebt hatte. Das
war er nicht anders gewohnt. Denn er hatte etwas an
ſich, was die Frauen anzog und einfing, ſie mochten wollen
oder nicht.
Auch Guſchi hatte das erfahren, aber ſie war
gründ=
lich kuriert. Deshalb wurde ſie auch gar nicht eiferſüchtig.
Nach dem Eſſen machte er wie gewöhnlich einen Beſuch
in der weißen Villa Geſterling, erzählte Harriet, ſeiner
noch immer heimlichen Braut, daß er umgezogen ſei, und
ſchilderte ihr die Vorzüge des neuen Quartiers in den
leuchtendſten Farben. Nur die Wirtin machte er um
zwanzig Jahre älter, als ſie ausſah. Wie alt ſie in
Wirk=
lichkeit war, wußte er ja nicht genau. Harriet zeigte Luſt,
dieſes Paradies zu begutachten. Aber er ſchwenkte ab.
Arno beſuchte ihn ſchon am nächſten Tage, fand es auch
ſehr gemütlich, kam nach Hauſe und erzählte beiläufig, daß
Guſchi Heggbloom da in Dienſt wäre.
Da rümpfte Harriet vornehm die Naſe und verzichtete
auf die Beſichtigung des Pgradieſes.
So weit war alles gut. Nur Kurt Egloff hatte noch
immer keinen roten Heller in der Taſche. War’s ein
Wunder, daß er auf ſeine Wirtin verfiel, die ihn mit
kei=
nem Wort an das ausgelegte Geld erinnert hatte. Was
ihm Diedrich Geſterling gegenüber unmöglich war, — bei
Frau Dora Fedderſen, die anſcheinend in ſehr guten
Ver=
hältniſſen lebte, dünkte es ihm eine Kleinigkeit. Dazu
ſchrieb ihm ſein alter Hauswirt einen groben Brief und
eree er cer een
Und um das Unglück voll zu machen, erſchien am nächſten
Morgen ein breites Poſtpaket aus München. Die
dor=
tigen Kunſtrichter hatten ſich von Wilken Wobbes Porträt
nicht beſtechen laſſen. Und der gute Freund ſagte ihm
gleichzeitig in einem ſehr kurzen Briefe die Freundſchaft
auf für immer. Mit einem ſolchen Kitſchfabrikanten wollte
er nicht länger bekannt ſein. Er hätte ſich mit ihm bis auf
die Knochen blamiert.
Vernichtet ſank Kurt Egloff auf den Stuhl und
ver=
grub den Kopf in beide Hände. Tieftiefunglücklich war er.
Zum erſten Male kamen ihm böſe, bittere Zweifel an ſeiner
künſtleriſchen Miſſion.
Da hörte er Frau Dora nebenan, die von der Neugier
nach dem Inhalt der geheimnisvollen Kiſte ſchon ſtark
geplagt wurde, und es durchzuckte ihn ein rettender
Ge=
danke. Guſchi war ſchon wieder bei dem kleinen Karl.
Er rief die Wirtin und bat um Hammer und Meißel.
Eilig wirbelte ſie hinaus, kam wieder und war beim
Auf=
brechen des Gehäuſes behilflich.
Was iſt denn drin? fragte ſie und klemmte ihre
run=
den, niedlichen Finger in den Spalt des Deckels, der ſich
unter dem Druck des Meißels allmählich hob.
Das will ich Ihnen ſagen, erwiderte er wichtig und
zog das Inſtrument heraus.
Au! ſchrie ſie und brachte ihre weichgepolſterten Finger
in Sicherheit.
Er überſchüttete ſie ſofort mit ſeinem lebhafteſten
Be=
dauern und ergriff die Gelegenheit, die kleinen, niedlichen,
gequetſchten Finger in die Hand zu nehmen und ſie näher
zu unterſuchen. Sie waren zum Glück ganz heil geblieben.
Bei dieſer Unterſuchung kam er auch ein wenig höher.
Sie haben einen klaſſiſch ſchönen Arm, Frau Fedderſen!
ſagte er ernſt.
Ach Gott, Sie! rief ſie, wurde rot und gab ihm einen
leichten Klaps. Sie Schmeichler. Sagen Sie mir lieber,
was in der Kiſte iſt.
Ein Gemälde, ſprach er mit großer Betonung. Er
hatte ſchon herausgefunden, daß dies beſonders ſtarken
Eindruck bei ihr machte; ſie ſchauderte ordentlich
zuſam=
men. Ich hatte es nach München geſchickt, um es für
zehn=
tauſend Mark zu verkaufen. Wert iſt es natürlich das
Doppelte.
Zehntauſend Mark! entfuhr es ihr und ſie mußte ſich
auf den Stuhl ſetzen, ſo groß war ihre Bewunderung.
Der Mann, der es beſtellt hatte, wollte aber nur
neun=
tauſend Mark geben, fuhr Kurt Egloff fort und ſtrich ſich
mit geſpreizten Fingern durch die Locken. Aber meine
Preiſe ſind feſt. Deshalb hab’ ich mir’s auch wieder
zurück=
ſchicken laſſen. Ja, die Kunſt
Und nun hielt er ihr einen ſtundenlangen Vortrag
über die Malerei im allgemeinen und über ſeine Malerei
im beſonderen, ſchwatzte von Italien, von dem
Markus=
platz in Venedig, von dem Mailänder Dom, von dem
Hafen von Genua, den Galerien von Florenz, von Rom,
der ewigen Stadt, und von Sorrent, dem herrlichen
Sor=
rent am blauen Golf von Neapel mit Jschia und Capri,
den beiden Wunderperlen. Frau Dora hörte ihm
an=
dächtig zu, den Mund ein wenig geöffnet, als wollte ſie
ihm die Worte von den Lippen leſen. In dieſem
Augen=
blick war ſie ganz vernarrt in ihn. Und er kam nun auf
die Notwendigkeit, die Wände auch der kleinſten Wohnung
nur mit echten Meiſterwerken zu zieren.
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Kurſe vom 1. Juli 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
3f. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,30
3½ Deutſche Reichsanl. . 92,90
84,80
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,25
92,90
3½ do. Conſols . .
84,80
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,60
93,80
do.
3½
94,90
do.
3
4 Bayr. Eiſenhahnanl. . 101,00
do.
91,80
3½
83,25
do.
3
4 Hamburger Staatsanl. 102,00
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,40
do,
91,50
do.
80,70
3 Sächſiſche Rente . . . 83,30
4 Württemberger v. 1907 102,00
93,00
do.
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,20
Griechen v. 1887 . . 47,70
Italiener Rente . . . 104,70
5 Oeſterr. Silberrente . 97,75
do. Goldrente . . 99,20
do. einheitl. Rente 94,20
Portug. unif. Serie I 67,00
do. unif. Ser. III 67,70
do. Spezigl . 11,39
Rumänier v. 1903 . .
do. v. 1890 . . 95,90
do. v. 1905 . . 91,20
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 91,50
(
Bf.
4 Ruſſen v. 1902 . . .
4½ do. v. 1905 . .
3½ Schweden . . .
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admin. v. 1903
4 do. unifiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente .
4 do. Staatsrente
5 Argentinier . . . . . .
do.
4½ Chile Gold=Anleihe
5 Chineſ. Staatsanleihe
do.
4½
4½ Japaner . .
5 Innere Mexikaner . .
do.
3
4 Gold=Mexikan. v. 1904
5 Gold=Mexikaner . . .
InProz.
92,20
100,10
86,00
87,60
93,50
95,00
92,30
101,60
91,50
93,00
101,50
98,90
97,50
99,00
96,20
100,10
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . .
.140,50
4 Nordd. Lloyd . . . . 108,75
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 122,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Angtol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 117,25
4 Baltimore & Ohio . . 107,25
4 Gotthardbahn . . . . —
InProz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 158,½
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 22,50
4 Pennſylvania R. R. 130,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 213,00
Werger=Brauerei
Bad. Anil.=u. Sodafabrik 475,00
Fabrik Griesheim . . . . 259,50
Farbwerk Höchſt . . . . . 484,00
Verein chem. Fabriken
Mannheim.
Lahmeyer .
12,10
Schuckert .
.157,80
Siemens & Halske . . . 240,75
Adlerfahrradwerke Kleyer 410,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 228,75
Gelſenkirchen .
.206,25
Harpener .
. . 188,50
Phönix, Bergb. u.
Hütten=
betrieb .
. .222,50
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 89,30
4 Pfälzer Prt. .
.100,70
do.
3½
91,70
Eliſabeth., ſteuerpfl. .
do, ſteuerfrei
Oeſterr. Staatsbahn. 105,30
do.
97,90
do. alte .
3
5 Oeſterr. Südbahn . . 99,00
do.
80 20
do.
20)
73,00
3 Raab=Oedenburger . . 75,30
4 Ruſſ. Südweſt.
89,90
4 Kronpr. Rudolfbahn . 99,00
In Proz.
B).
75,80
240 Livorneſer.
4 Miſſouri=Pacific
Bagdadbahn Mk. 408 87,40
Anatoliſche Eiſenb..
5 Tehuantepec . . . . . 102,00
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ. 171,50
Darmſtädter Bank 130,00
250,20
Deutſche Bank .
Deutſche Vereinsbank 127,80
Diskonto=Geſellſchaft 186,40
Dresdner Bank . . . . 156,90
Mitteldeut. Kreditbk. 119,60
Nationalbk. f. Deutſchl. 123,90
101,20
Pfälzer Bank .
144,80
Reichsbank .
Rhein. Kredit=Bank . 139,25
4 Wiener Bank=Verein 136,50
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,20
do. S. 19. . . . . 92,30
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
90,50
do,
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
92,20
do.
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
do.
91,10
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,00
do. (unk. 1914) 91,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,80
do,
3½
92.70
Zf.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt
3½ do.
4 Frankfurt .
3½ do.
4 Gießen
3½ do.
4 Heidelberg
3½ do.
4 Karlsruhe
3½ do.
4 Magdeburg
3½ do.
InProz.
101,10
91,40
101,00
96,00
100,50
100,00
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim
3½ do.
4 München .
3½ Nauheim
4 Nürnberg.
3½ do.
4 Offenbach.
3½ do.
4 Wiesbaden . .
3½ do.
4 Worms . .
3½ do.
4 Liſſaboner p. 1886₰
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100—
3½ Cöln=Mindner „ 100 136,00
5 Donau=Reg. fl. 100
3 Hall., Komm. „ 100 105.00
89,70
90,60
101,50
101,00
92,00
100,30
100,40
In Proz.
Madrider Fs. 100
Meining. Pr.=
Pfand=
briefe. . . . . . . . 135,50
Oeſterr. 1860er Loſe 173,60
Oldenburger .
2½ Raab=Grazer fl. 150 —
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
ſl. 7 —
Braunſchweiger Tlr, 20 209,00
Freiburger Fs. 15 —
Mailänder
Fs. 45 —
do.
Fs. 10 33,00
Meininger
fl. 7 38,60
Oeſterreicher v. 1864 „ 100 569,00
do. v. 1858 „ 100
Ungar. Staats „ 100 386,00
Venediger
Frs. 30
Türkiſche
„ 400 183,40
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sopereigns .
20,39
20 Franks=Stücke .
16,24
Oeſterr. 20=Kronen .
16,90
Amerikaniſche Noten
4,18¾
Engliſche Noten
20,42
Franzöſiſche Noten
81,10
169,30
Holländiſche Noten .
Italieniſche Noten .
Oeſterr.=Ungariſche Noten
Ruſſiſche Noten . .
Schweizer Noten . . .
80,65
85,10
81,15
Reichsbank=Diskonto .
Reichsbank=Lomhard Zsf. 5%
Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Juli 1910.
Nummer 152.
Beainn: Hleute Samstaa, den 2. Jul.
Der Charakter meines Geschäfts erfordert am Ende einer jeden Saison eine
mög-
lichst vollständige Räumung des reichhaltigen Warenlagers. Ich bin
deshalb gezwungen, meine gesamten Lagerbestände ohne jede Ausnahme einem
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zu unterziehen. Die Preise sind bei einigen Serien fast bis zur Hälfte herabgesetzt.
Ausserdem gewähre ich
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alle
O
tI,
Etwas Aussergewöhnliches sind folgende 3 Serien mehrere hundert Knaben-Anzüge, darunter
Jacken-, Blusen-, Kittel-, Mozart-, Norfolk-Fassons mit und ohne Ueberkragen, offen und geschlossen.
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Serie II
Jeder Anzug
75
Mk. 10
darunter Sachen bis 18 Mk
Serie III
Jeder Anzug
175
Mk. 14
darunter Sachen bis 24 Mk.
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Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Inli 1910.
Nummer 152.
Karl Naumann
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Der Lunapark.
Plauderei aus der Reichshauptſtadt.
Berlin, Ende Juni.
Staatsſekretär Dernburg hat dafür geſorgt, daß
der Lunapark über die Grenzen ſeiner Beſtimmung
hinaus bekannt geworden iſt. Hatten ihn — den
Staatsſekretär natürlich — die Angriffe des
Abgeord=
neten Erzberger feinhöriger gemacht, als er vordem
geweſen, oder war er wirklich durch den in Hörweite
von ſeiner Grnnewaldvilla ſich abſpielenden
Vergnü=
gungsrummel des Lunaparks nervös geworden, —
ge=
ung, er proteſtierte öffentlich und energiſch gegen das
Kirmestreiben dieſes von den Berlinern aller Stände
bevorzugten Sommergartens. Freilich mit dem
reſig=
nierten Zuſatz, daß man abwarten müſſe, ob die
Poli=
zei überhaupt ein Recht habe, dem ſeiner Meinung nach
polizeiwidrigen Treiben zu ſteuern.
Die Berliner, ſoweit ſie nicht Villenbeſitzer in
Hörweite des Lunaparks ſind, ſind der Meinung, daß
die Polizei zu einem Einſchreiten kein Recht und auch
keine Veranlaſſung hat. Denn der Lunapark iſt eine
durch Alter geheiligte Stätte ihres ausgelaſſenen, aber
die Grenze des Erlaubten nicht überſchreitenden
Som=
mervergnügens, die bereits beſtand, als der Herr
Staatsſekretär noch in New=York das Bankfach ſtudierte
und auch im Traum noch nicht daran dachte, ſich im
Grunewald eine Villa zu bauen. Als die erſte
Pferde=
bahn im Schneckentempo der erſten Hälfte der achtziger
Jahre den damals noch einer Landſtraße gleichenden
Kurfürſtendamm bis nach Halenſee, dem Berlin
zu=
nächſt liegenden der Grunewaldſeen, hinausklingelte,
kam ein Mann namens Friedrich Wilhelm Richter, der
ſich mit dem Import echter Biere einiges Vermögen
erworben hatte, auf den genialen Gedanken, die
ſteil=
abfallenden Ufer dieſes zwiſchen Kieferngrün verſteckt
liegenden Waſſerbeckens müßten ſich ausgezeichnet zur
Anlage eines Sommerreſtaurants eignen, das den
Konſum echter Biere ins Ungeheure ſteigern werde.
Er kaufte den halben See und die darangrenzenden
Uferländereien, ließ ſie abholzen und terraſſieren, ſo
daß der wunderſchönſte, durſtſteigernde märkiſche Sand
offen zutage lag, pflanzte Lindenreihen auf die
Ter=
raſſen, die, wenn ſie heute noch ſtänden, in hohem
Maße ſchattenſpendend wirken würden, baute ein
Reſtaurant, das in der Hauptſache aus einem Tanzſaal
beſtand, und errichtete einen Muſikpavillon, in dem
die Militärkapelle in Uniform konzertierte. Das war
lange bevor die Berliner Hochfinanz daran dachte, nach
der Grunewaldkolonie und Halenſee auszuwandern
und die Mietskaſernen am Kurfürſtendamm, die damals
noch gar nicht exiſtierten, zu bevölkern. Wie jeder
geniale Gedanke, war auch dieſer ſeiner Zeit
voraus=
geeilt, und der, der ihn gehabt hatte, erntete nicht den
Lohn ſeines Unternehmungsgeiſtes. Vielleicht auch
hatte Fr. W. Richter ſich anderswo verſpekuliert, denn
das von ihm „Verraſſn am Halenſes; benannte
Sommerlokal konnte eigentlich niemals über Mangel
an Beſuch tlagen, — jedenfalls endete der Begründer
nicht als Millionär, ſondern ſchied freiwillig aus dem
Leben, als er ſich in Zahlungsſchwierigkeiten ſah. Ein
tüchtiger und ehrenwerter Mann, der ein beſſeres
Schickſal verdient hätte.
Daß der Gedanke, hier weit draußen, durch eine
Sandwüſte von Berlin geſchieden, einen
Vergnügungs=
garten für die Berliner anzulegen, kein abentenerlicher,
ſondern im Gegenteil ein ſehr geſunder geweſen und
nur verfrüht zur Ausführung gelangt war, beweiſt die
Tatſache, daß die Terraſſen am Halenſee, von einer
Hand in die andere übergegangen und ihre Beſitzer
häufig wechſelnd, ſich einer ſich immer ſteigernden
Be=
liebtheit bei dem Publikum erfreut haben, und daß in
ihrer allernächſten Nähe noch ein ganzes Viertel von
Ballokalen, Sommergärten, Reſtanrants und Cafés
entſtanden iſt, das ſich zwiſchen die Mietspaläſte des
Kurfürſtendamms und die gartenumgebenen Villen von
Halenſee und Kolonie Grunewald wie etwas allerdings
nicht ganz Dahingehöriges einſchiebt. Aber dieſes nicht
dahin gehörig Scheinende war früher da als die Paläſte
und Villen — die Erbauer der letzteren hatten Zeit
genug, ſich zu überlegen, ob ihnen dieſe Nachbarſchaft
willkommen ſei oder nicht.
Friedrich Wilhelm Richters in jeder Hinſicht
primitive Schöpfung wurde einer das Ganze von
Grund auf umgeſtaltenden Aenderung unterzogen, als
die Verraſſen am Halenſe vor Jahren in die Hände
eines der Gebrüder Aſchinger übergegangen waren, die
den genialen Gedanken, appetitliche, belegte Brötchen
zu 10 Pfg. zu verkaufen, rechtzeitig gehabt und
des=
halb auch gerechterweiſe Millionen damit verdient
hatten. Dieſer Aſchinger verkürzte zwar die
Raum=
weite des Gartens erheblich, indem er das an der
Straße liegende und inzwiſchen baureif gewordene
Terrain abtrennte und darauf vierſtöckige Häuſer
er=
richten ließ. Aber dafür machte er den dahinter
liegen=
den Uferabhang, zu dem von der Straße nur ein langer,
architektoniſch und gärtneriſch hübſch ausgeſtatteter
Durchgang führt, zu einer Sehenswürdigkeit. Die von
Friedrich Wilhelm Richter gepflanzten Lindenreihen
und beſcheidenen Gartenanlagen ſielen und
die Terraſſen wurden von einem in vier
Stockwerken aufſteigenden Rieſenreſtaurant mit
monu=
mentalen Freitreppen, Waſſerfällen, Lichttürmen und
allerhand ſonderbarem Zierat überbaut, und das Ganze
wirkte zwar wie eine Ausgeburt der damals gerade in
ihrer Blütezeit ſtehenden ſezeſſioniſtiſchen
Architekten=
phantaſie, aber beſonders im Schmuck der vielfarbigen
Lichtgirlanden unleugbar impoſant Da man von jedem
Platz der Anlage aus den Blick über den hübſchen See
und die gegenüberliegenden bewaldeten oder inzwiſchen
mit Villen bebauten Ufer hatte, auch reizvoll und
be=
haglich. Ein Konzertgarten für ein großſtädtiſches
Publikum, der ſich ſehen laſſen konnte.
Amerikaniſchen oder engliſchen Kapitaliſten, die die
Terraſſen am Halenſee vor Jahresfriſt in ihren Beſitz
brachten, war die Anlage nicht großartig genug. Oder
nicht genug einbringlich. Die Hauptanlage zwar ließen
ſie, wie ſie war, aber auf dem ungenutzten Terrain
dahinter vermittelten ſie den Berlinern die
Bekannt=
ſchaft aller jener Volksvergnügungen, die auf den
Weltausſtellungen aller Länder bereits ihre
An=
ziehungskraft erprobt haben. Die Waſſerrutſchbahn
entſtand, auf der man in einem flachen Kahn eine ſchiefe
Ebene hinunterſauſt und etwas gewaltſam auf der
aufgepeitſchten Wellen eines Waſſerbaſſins wieder zu=
Beſinnung kommt. Die Fahrt durch das Felſengebirge
auf der man Höhen erklimmt, in Täler hinuntergleitet
Tunnels durchfährt und Abgründe überquert. Das
verrückte Haus, in dem man auf dem Kopfe zu ſteher
glaubt, und aus dem man ſeekrank wieder heraustritt
Der Wackeltopf, in dem man eine ſchiefe Ebene zwi
ſchen Barrieren hinuntergewackelt wird, ſo daß man
unten angekommen, nichts eiligeres zu tun hat, als ſick
das durcheinandergeſchüttelte Teuerſte wieder
zurecht=
zurücken. Daneben ältere Anziehungspunkte jeder
Meſſe und jedes Jahrmarkts, die nicht amerikaniſchen
Urſprungs ſind. Die Bude, die alle Schreckniſſe der
Hölle zu offenbaren verſpricht und in der man an
allerhand Mumpitz vorüberwandelt, ohne das Gruſeln
zu lernen. Das Lachkabinett, in dem man traurig
ge=
ſtimmt werden kann, trotzdem der Rekommandeur
ver=
ſprochen hat, daß einen ſchon beim Eintritt „
überwäl=
tigende Humoriſtik” empfangen wird. Ein
Ballon=
karuſſell natürlich und ein Billard, an dem Dumme
glauben, Geld gewinnen zu können. Ein Somalidorf,
in dem ſchwarze Menſchenbrüder tanzen, Speer werfen
und Backſchiſch heiſchen. Und eine Menge Buden, die
noch im Bau begriffen und dem Zweck, den Leuten
außer dem Eintrittsgeld noch eine weitere halbe Mark
aus der Taſche zu locken, noch nicht übergeben ſind.
Alles das iſt nicht überwältigend, — eine
Vogel=
wieſe im Großen, in amerikaniſcher Aufmachung, Von
amerikaniſchem Erfindungsgeiſt zeugt auch der Name
Lungpark, — Terraſſen am Halenſee erſchien den neuen
Herren zu lang. Und das Berliner Publikum hat an
dem neuen Namen keinen Anſtoß genommen, es iſt dem
altbeliebten Vergnügungsetabliſſement treu geblieben.
Glücklicherweiſe! Denn ohne dieſes Publikum wäre
es in dem amerikaniſch friſierten Park zum Sterben
langweilig. Aber das ſtaunt, freut ſich, juchzt und
quietſcht, daß man ſchließlich von der Kirmesfröhlichkeit
mit fortgeriſſen wird. Ohne daß übrigens der
Spek=
takel größer geworden wäre, als er in früheren
Jah=
ren auch ſchon geweſen iſt. Ein wahres Glück, daß die
Berliner ſich die Fähigkeit bewahrt haben, ſo harmlos
vergnügt zu ſein. Nervöſen Menſchen, die ſich in der
Nachbarſchaft angeſiedelt haben und ſich durch den Lärm
angeärgert fühlen, bleibt nichts anderes übrig, als ein
paar Häuſer weiter zu ziehen.
P. v. 8.
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kalten Imbiß berechtigen.
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stein zu haben.
Am Sonntag nur bis 10 Minuten vor Abgang des Zuges.
Der Vorstand.
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Einladung zur IV. Hauptversammlung
Montag, den 18. Juli 1910, vorm. 11 Uhr, im
Rathause zu Heidelberg.
Karten à 5 Mark berechtigen unſere Mitglieder am 17. zur Teilnahme an einem
gemeinſamen Abendeſſen auf der Stiftsmühle und anſchließender Bootfahrt während
einer Schloßbeleuchtung, ſowie am 18. zur Teilnahme an dem um 3 Uhr ſtattfindenden
Feſteſſen im „Europäiſchen Hof‟ Schriftliche Anmeldungen ſind umgehend zu
richten an Frau Liſe Ramſpeck, Zeughausſtraße 3.
Wegen eventl. Beſorgung einer Wohnung wende man ſich an Fr. Schulze,
Haſpelgaſſe 12, oder Fr. Pfeiffer, Ludwigsplatz 10 in Heidelberg. (13311
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Zweigverein Darmstadt.
Sonntag, den 10. Juli 1910, nachmittags 4 Uhr,
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der 6ler, Muſikmeiſter Weber.
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Eintrittspreis für Mitglieder 20 Pfg. à Perſon, Kinder frei; für Fremde 50 Pfg.
à Perſon, von 8 Uhr ab 30 à Perſon.
(13336ss
Mitgliedskarten bittet man an der Kaſſe vorzuzeigen.
Hierzu ladet ergebenſt ein
Der Vorstand.
660
666090
6eo
Gesangverein „Sängerlust‟.
Sonntag, den 3. Juli
Familienausflug mit Musik
nach dem Breuberg.
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Abfahrt 650 vom Haupt- 658 vom Ostbahnhof nach Wiebelsbach.
Wir bitten um recht zahlreiche Beteiligung.
Der Vorstand.
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Mittwochs Kapelle des Großh. Heſſ. Artill.=
Regts. Nr. 61, Leitung M. Weber
Samstag Kapelle des Leibgarde=Inf.=Regts
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Eintritt 25 Pfg.
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ſind zu haben im Verkehrsbureau und an
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Programm
zu dem am Samstag, den 2. Juli,
von 12—1 Uhr vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle des Großh.
Heſſ. Garde=Dragoner=Regts. Nr. 23.
1. Fantaſie aus der Oper „Der fliegende
Holländer” von Wagner, 2. Intermezzo
aus dem Drama „Der Bajazzo” von
Leon=
cavallo. 3. Potpourri aus der Operette
„Der fidele Bauer” von Fall. 4.
Luxem=
burger Walzer aus der Operette „Der Graf
von Luxemburg” von Lehar. 5. Intermezzo
ruſſe von Franke. 6. „Freie Liebe”, Marſch
aus der Operette „Die geſchiedene Frau”
von Fall.
Nummer 152.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Juli 1910.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 27. Juni: dem Fabrikarbeiter Georg
Daum, Karlſtr. 36, e. S. Georg. Am 22.: dem
Schuh=
macher Richard Koehnemann, Sandſtr. 38, e. S.
Hermann Wilhelm. Am 26.: Schloſſer Johann
Jünger, Schloßgaſſe 24, e. T. Lina Babette und e. S.
Ernſt Leonhard. Am 24.: dem Kunſt= und
Handels=
gärtner Rudolf Zipf, Kiesſtr. 55, e. S. Heinrich
Rudolf. Am 23.: dem Eiſenbahnaſſiſtenten Friedrich
Steinbach, Rhönring 109, e. T. Gertrude Margarete.
Am 22.: dem Wirt Martin Seipel, Erbacher Str. 45,
E. T. Philippine. Am 28.: dem Ober=Intendantur=
Sekretär Paul Buggiſch, Roßdörfer Straße 58, e. S.
Wilhelm Otto. Dem Fabrikanten Dr. Otto Röhm,
Frankfurter Straße 38, e. T. Marianne Eliſabeth Julie.
Am 29.: dem Keſſelſchmied Heinrich Jochmann,
Hein=
heimerſtr. 53, e. T. Sophie. Dem Bierbrauer Franz
Fiſcher, Liebfrauenſtr. 104, e. S. Franz Faver. Am
23.: dem Bierbrauer Franz Treurig,
Lauteſchläger=
ſtraße 17, e. T. Marie Sophie. Am 27.: dem Tapezier
Franz Lapp, Nieder=Ramſtädter Straße 16, e. S.
Paul Karl Heinrich. Am 25.: dem Friſeur Schneider,
Ernſt=Ludwigſtr. 7, e. S. Friedrich Hans. Am 24.: dem
Privatier Georg Gunkel, Grafenſtr. 37, e. T.
Johanna Barbara. Dem Wirt Phil. Bertſch,
Hein=
heimerſtr. 18, e. S. Johann Peter Paul.
Aufgebotene. Am 27. Juni: Ingenieur Wilhelm
Gerosky in Nürnberg mit Eliſab. Wilhelmine Marie
Günther in Söllingen. Kaufmann Bruno Prußeit
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Schwerin. Hofmuſiker Wilhelm Joſeph Friedrich
Wüſtenberg hier mit Frieda Müller in Goldberg.
Gärtner Florian Wagner, Schwanenſtr. 37, mit Anna
Wetzel, Eliſabethenſtr. 21. Bureauvorſteher Karl
Leonhard mit Pauline Reiſe, beide Rhönring 95.
Inſpektor des ſtädtiſchen Hallenſchwimmbades
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der Klein, Mühlſtr. 33, mit Karoline Holtz,
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brücker Straße 10. Ingenieur Karl Grieshaber in
Achern mit Anna Dorothea ger. Luiſe Holtz,
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brücker Straße 10. Am 28.: Kaufmann Philipp
Knickel in Wiesbaden mit Luiſe Leupold,
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denſtraße 25. Schutzmann Philipp Jene in Worms=
Pfiffligheim mit Köchin Chriſtina Kämmerer,
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ſtraße 55. Eiſendreher Valentin Kilian III. mit
Magdalene Fettel, beide in Bürſtadt. Buchhalter
Karl Henninger in München mit Luiſe Suſanne
Karolina Hopp in Lauterbach. Am 29.:
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fabrikant Hrch. Karl Ludwig Arnold, Mühlſtr. 12.
mit Marie Helene Mattes geb. Arnold, Liebigſtr. 5.
Eichmeiſter Richard Konrad Schott in Bensheim mit
Luiſe Amalie Stumpf, Viktoriaſtr. 78. Magazinarb.
Johann Münch in Mannheim mit Margar. Weber
in Wald=Michelbach. Schloſſer Max Wahner,
Hügel=
ſtraße 73, mit Eliſabeth Meffert, Heinrichſtr. 64.
Geſtorbene. Am 28. Juni: Henriette Schmidt
geb. Jung, Wwe. des Schreinermſtrs., 73 J., ev.,
Laute=
ſchlägerſtr. 18. Am 27.: Karoline Caſtan geb. Köhler,
Wwe. d. Kaufmanns, 69 J., ev., Kahlertſtr. 32. Am 28.:
Schneider Felix Bürk, 64 J., kath., Liebfrauenſtr. 37.
Ph. Kögel, S. d. Handelsmanns, 1 J., ev., Große
Ochſengaſſe 1. Taglöhner Joh. Jakob Noldt, 60 J.,
ev, Pallaswieſenſtr. 60. Am 29.: Charlotte Fiege
geb. Britzius, Wwe. d. Lokymotipführers, 48 J., ev.,
Viktoriaſtr. 75. Anna Eliſ. Jacobi geb.
Metten=
heimer, Ehefr. d. Weißbinders, 59 J., ev.,
Schulzen=
aſſe 22. Sattlerlehrling Ldg. Sehnert, 15 J. ev.,
Groß=Umſtadt. Am 30.: Fdch. Hans Schneider, S. d.
Friſeurs, 5 T., ev., Ernſt=Ludwigſtr. 7,
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
6. Sonntag nach Trinitatis, den 3. Juli 1910
Hofkirche: Samstag, den 2. Juli, abends 6 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 3. Juli, vorm. ½10 Uhr: Beichte
und Anmeldung zur heil. Kommunion in der Sakriſtei.
— Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit Feier des
hl. Abendmahls. — Mittwoch, den 6. Juli, abends
6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Diehl.
Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
D. Diehl.
Stadtkapelle: Vormittags um 9½ Uhr: Pfarrer
Weiß=
gerber. — Vormittags um 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Kleberger. — Nachmittags um 6 Uhr:
Pfarr=
aſſiſtent Lautenſchläger.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
3. Juli, vormittags um ½9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Oſt bezirk. Pfarrer Vogel. — Vorm. 9 Uhr:
Chriſten=
lehre für den Kaplaneibezirk. Pfarrer D. Diehl. —
Vorm. 11 Uhr: Chriſtenlehre für den Südweſt bezirk.
Pfarrer Velte. — Ebenfalls um 11 Uhr: Chriſtenlehre
für den Schloßbezirk. Pfarrer Weißgerber.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Lic. Lang. — Vorm. 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Kollekte für Helpershain. — Vorm.
10 Uhr: Pfarrer Dingeldey. — Vormittags 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. — Vorm. 9 Uhr: Chriſtenlehre für
den Süd bezirk im Gemeindehaus. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger. Feier des heil. Abendmahls mit
Vor=
bereitung. Anmeldung von ½10 Uhr an in der Sakriſtei.
— Um ½12 Uhr: Kindergottesdienſt für den Oſt bezirk.
Pfarrer Widmann. — Nachm. um 2 Uhr:
Chriſten=
lehre für den Oſt bezirk in der Kirche, für den
Weſt=
bezirk im Gemeindehaus.
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 2. Juli, nachmittags
3 Uhr: Beichte. Pfarrer Deggau. — Sonntag, den
3. Juli, vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Abend=
mahl. Pfarrer Deggau. — Die wöchentlichen
Bibel=
ſtunden fallen im Juli und Auguſt aus.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. 8½ Uhr:
Chriſtenlehre. Pfarrer Walz. — Vormittags 10 Uhr:
Pfarrer Walz. Feier des heil. Abendmahls mit
voran=
gehender Beichte.
Pauluskirche: Vormittags 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. — Vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarrer Rückert. — Vormittags 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Rückert.
Lutheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am 6. Sonntag nach Trinitatis, den 3. Juli,
nachmittags um 5 Uhr, im „Feierabend”, Stiftſtraße 47:
Pfarrer Anthes.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 3. Juli,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachm. um
4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Reiſeprediger
Schmid=Mannnheim. — Abends 8 Uhr:
Blaukreuz=
verſammlung. — Donnerstag, den 7. Juli, abends
8½ Uhr: Bibelſtunde. Herr Birkholz.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachm. 4 Uhr. — Mittwoch, abends
8½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 3. Juli, vormittags 10 Uhr: Predigt.
Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule. — Nachm. 4 Uhr:
Predigt. Herzlich iſt jedermann willkommen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigsgemeinde. Kapelle der Barmherzigen Schweſtern
(Eingang: Nieder=Ramſtädterſtr. 30): Samstag, den
2. Juli, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
7. Sonntag nach Pfingſten, den 3. Juli 1910
Kollekte für den hl. Vater
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um 7 Uhr:
Aus=
teilung der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe.
— Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr:
letzte heil. Meſſe. — Nachmittags um 3 Uhr: Roſenkranz=
Bruderſchaftsandacht mit Predigt. — Um 4 Uhr:
Vor=
trag und Verſammlung im Mädchenheim. — Um 6 Uhr:
Aloyſianiſche Andacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Samstag, nachmittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Sonntag, vormittags um ½6 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte. — Um 6 und um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe.
Militärgemeinde: Sonntag, vorm. um 8 Uhr: In
dem Exezierhaus auf dem Exerzierplatz Sing=Meſſe mit
Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 2. Juli,
nach=
mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Sonntag, den 3. Juli 1910
Vorm. von 6 Uhr an. Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt. —
Nachmittags um 2 Uhr: Andacht und Segen.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
2. Juli, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
7. Sonntag nach Pfingſten, den 3. Juli 1910
Feſt der hl. Apoſtelfürſten Petrus und
Paulus
Kollekte für den hl. Vater
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Herz=Jeſu=
Andacht. — Bibliothek (Heerdweg 28): Dienstag, nachm.
von 6—7 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 2. Juli, abends
um 5 Uhr: Beichte.
7. Sonntag nach Pfingſten, den 3. Juli 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 9¼ Uhr: Hochamt
mit Predigt. — Nachmittags um 1½ Uhr: Chriſtenlehre
und Andacht. — Während der Woche vorm. um ¾7 Uhr:
hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 7. Sonntag nach Pfingſten,
den 3. Juli, vormittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
Vorher Beichtgelegenheit.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 30. Juni: Dem Filialleiter
Auguſt Emil Rudolf Ringler T. Bertha Luiſe Marie
Lilly, geb. 10. Juni. 26. Juni: Dem Dachdecker Philipp
Schuchmann S. Georg Heinrich, geb. 18. Juni. Dem
Friſeur Karl Klöß T. Marie, geb. 31. Mai. Dem
Zimmermann Johann Karl Chriſtian Lorenz T. Eliſabeth,
geb. 27. März. Dem Tapezier Karl Ernſt Engel T.
Eliſabeth Katharina, geb. 20. Juni. Dem Ingenieur
Heinrich Gebauer S. Karl Friedrich Hans Kurt Werner,
geb. 27. Mai.
Johannesgemeinde: 26. Juni: Dem
Fabrik=
arbeiter Johannes Rauſch S. Willi, geb. 21. Mai. Dem
Bäckereibeſitzer Wilhelm Quenzer T. Katharine Eliſabeth,
geb. 12. Juni. Dem Poſtbote Wilhelm Henkel T. Martha
Anna Eliſabeth, geb. 5. Juni. Dem Schriftſetzer Georg
Weimer T. Babette Elſa, geb. 14. Juni.
Martinsgemeinde: 23. Juni: Dem Poſtboten
Adam Miltenberger S. Hans, geb. 9. Mai. 26. Juni:
Dem Schriftſetzer Franz Boy S. Heinrich Hermann.
28. Juni: Dem Schloſſer Konrad Müller S. Otto, geb.
19. Juni. 24. Juni: Dem Fabrikarbeiter Heinrich Keßler
S. Heinrich, geb. 28. April. Unehelicher S. Karl Wilhelm,
geb. 12. Mai. Uneheliche T. Erna, geb. 25. Mai. 26. Juni.
Dem Schreiner Johann Heckmann S. Philipp, geb.
10. Mai.
Petrusgemeinde: 24. Jnni: Dem Schuhmacher
Ernſt Schuchmann T. Eliſabeth Eva, geb. 9. April.
25. Juni: Dem Schreiner Jakob Mangold S. Franz
Joſeph, geb. 30. Mai. Dem Gärtner Georg Robert Bech
T. Anna Margareta, geb. 1. Febr. Dem Schneidermeiſter
Peter Döring T. Martha, geb. 9. Juni. Dem Inſtallateur
Philipp Dauer S. Peter Karl, geb. 18. Mai.
Paulusgemeinde: 24. Juni: Dem Direktor der
Eleonorenſchule in Worms Prof. Heinrich Georg Guſtav
Lauteſchläger T. Hildegard Pauline Ernſtine Hanna
Hermine Eleonore, geb. 3. Juni. 26. Juni: Dem Schreiner
Ludwig Uhrhan S. Georg, geb. 6. Juni. Dem Kaufmann
Wilhelm Ritſert S. Friedrich, geb. 30. Mai. Dem
Kauf=
mann Paul Middelmann in Berlin=Steglitz S. Walter
Julius Wilhelm, geb. 7. Februar. Dem Poſtſekretär
Johannes Röder T. Hilde Marga Luiſe, geb. 20. Mai.
Dem Maurermeiſter Johann Wilhelm Hummel S.
Jo=
hann Karl.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 10. Juni: Ingenſeur Wilhelm
Haymann in München und Maria Margaxetha Wechsler
von Groß=Zimmern. 20. Juni: Küchenchef Peter Karl
Feßner und Katharine Schengenpflug. 22. Juni: Gaſtwirt
Albert Rouſſel, Witwer, und Sophie Arheilger. 25. Juni:
Kutſcher Juſtus Weigel und Juliane Sax.
Aktuariats=
aſſiſtent Adam Hofferberth und Eliſabeth Prinz aus
Babenhauſen. 30. Juni: Fuhrunternehmer Johann
Philipp Andel und Maria Eliſabeth Katharina Fiſcher.
Kellner Fritz Kurt Schulze und Anna Margareta Wald.
Johannesgemeinde: 25. Juni: Kaufmann
Rudolf Stelzer und Sophie Heß von hier. 26. Juni:
Weichenſteller Johannes Wolf, Witwer, und Anna=
Schmidt von hier. 28. Juni: Fabrikant Friedrich Wilhelm
Gödecke, Witwer, in Offenbach a. M. und Johanna!
Eliſabeth Cellarius von hier.
Martinsgemeinde: 25. Juni: Poſtbote Heinrich”
Lohnes, hier, und Eliſabeth Brunner aus Fränkiſch=
Crumbach. Ingenieur Johannes Friedrich Diehl aust
Friedberg und Marie Vogel, hier. 26. Juni:
Sattler=
meiſter Karl Heinrch Göldner, Witwer, und Anna=
Mar=
garethe Wilhelmine Diehm, geb. Spaar, beide hier.
Paulusgemeinde: 23. Juni: Glaſermeiſter Georg
Heinrich Pfaff in Michelſtadt und Chriſtine Hofferth
daſelſt.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 26. Juni: Nora Krauſe, T. des
hieſigen Rentners Ernſt Krauſe, 22 J., ſtarb 23. Juni.
cand. ing. Heinrich Schmidt, S. des hieſigen
Ständehaus=
verwalters Heinrich Schmidt, 23 J., ſtarb 1 24. Juni.
25. Juni: Eliſabeth Bönſel, T. des Hausburſchen
Jo=
hannes Bönſel, ½ J., ſtarb 22. Juni. 29. Juni: Konrad
Roch, S. des Schuhmachermeiſters Ernſt Roch, 16 J.,
ſtarb 27. Juni. 26. Juni: Landgeſtütsdiener i. P.
Friedrich Sponagel, 73 J., ſtarb 23. Juni. 27. Juni:
Ingenieur Georg Schultz, 72 J. 2 M., ſtarb 24. Juni.
Johannesgemeinde: 28. Juni: Lokomotivheizer
Chriſtian Becker, 42 J., ſtarb 25. Juni. 29. Juni:
Karo=
line Caſtan, geb. Köhler, Witwe des Kaufmanns Friedrich
Caſtan, 69 J., ſtarb 27. Juni.
Martinsgemeinde: 28. Juni: Schloſſer Karl
Auguſt Lenz, 35 J., ſtarb 27. Juni. 23. Juni: Philipp
Matthias, Taglöhner, 27 J., ſtarb 20. Juni.
Petrusgemeinde: 25. Juni: Eliſabeth Eva
Schuchmann, 2½ M., ſtarb 24. Juni. 26. Juni: Anna
Eliſabeth Schott, geb. Grünewald, 49 J. 8 M., ſtarb
24. Juni. 27. Juni: Oberarzt Dr. med. Karl Ludwig
Theodor Fehr, 71 J. 9 M., ſtarb 25. Juni. 28. Juni:
Leonhard Heinrich Steiger, 4 M., ſtarb 26. Juni.
Paulusgemeinde: 25. Juni: Zögling des
Alice=
ſtiftes Ludwig Schütz, S. des Fabrikarbeiters Jakob
Schütz in Gießen, 16 J., ſtarb 21. Juni.
Getaufte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 4. Juni: Dem
Strecken=
arbeiter Friedrich Andreas Heudorf T. Anna, geb. 10. April.
Dem Fuhrmann Joh. Bauer T. Eliſabeth, geb. 27. April.
5. Juni: Dem Schreiner Georg Mederle T. Hedwig
Franziska, geb. 13. Mai. 12. Juni: Dem Kaufmann
Ludwig Heinrich Heil S. Ludwig Hermann Jakob, geb.
3. Juni. Dem Großh. Wärter Joſeph Geiger S. Philipp
Johann, geb. 30. Mai. Dem Emaillierer Franz Carl
Bührmann S. Emil, geb. 9. Juni. Dem Schriftſetzer
Andreas Nees S. Carl Ludwig, geb. 11. Mai. 13. Juni:
Dem Oberpoſtpraktikant Adam Otto Herdt T. Cäcilia
Barb. Suſanna Maria, geb. 1. Juni. 16. Juni: Dem
Maurer Philipp Blechſchmied T. Eva Marg., geb. 7. Juni.
19. Juni: Dem Kaufmann Thomas Jakob S. Georg
Auguſt, geb. 22. März. Dem Metzgermeiſter Friedrich
Emrich S. Auguſt, geb. 14. Juni. 24 . Juni: Dem
Eiſen=
bahnſchaffner Friedrich Pabſt T. Anna Katharine, geb.
11. Juni. 26. Juni: Dem Schneider Philipp Knopf S.
Albert, geb. 24. Mai. Dem Kunſtſchloſſer Eduard Andreas
Schulz T. Eliſe Babette, geb. 3. März. Dem
Magazins=
gehilfe Johann Daum, T. Johanna Lina, geb. 5. Juni.
Getraute bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 11. Juni: Schreiner
Adolf Balles und Witwe Anna Maria Wurth, geb. Thron,
beide zu Hemsbach. 18. Juni: Buchdruckereibeſitzer
Fried=
rich Adolf Gebhardt zu Münſtermaifeld und Marie
Charlotte Miſchler dahier.
Beerdigte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 3. Juni: Agent Joh.
Jäger, 67 J., ſtarb 31. Mai. 4. Juni: Kaufmann Joh.
Llemens Grafelder, 37 J., ſtarb 2. Juni. 12. Juni:
Luiſe Wilhelmine Lang, ledig, 32 J., ſtarb 10. Juni.
18. Juni: Anna Grigling, ledig, 30 J., ſtarb 16. Juni.
20. Juni: Privatier Johann Engeldrum, 45 J., ſtarb
8. Juni. Karl Wetzel, S. von Jean Wetzel, 1½ M.,
ſtarb 20. Juni. 25. Juni: Dragoner Schmidt aus
Wolfs=
heim, ſtarb 23. Juni. Kanzleidiener i. P. Spamer, 74 J.,
ſtarb 23. Juni. Witwe Dorothea Jordan, 68 J., ſtarb
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Nummer 152₰
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Juli 1910.
Seite 31.
Samstag,
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. Juli 1910.
Nummer 152.
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