Kbonnementspreis
monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
aus=
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
für Aufnahme von Anzeigen an
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
173. Jahrgang
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dieustags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Inſerate
werden angenommen in Darmſtadt,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47.
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
„ 137.
Mittwoch, den 15. Jnni.
1910.
Die heutige Nummer hat 20 Seiten.
Umſatzſtener oder Wertzuwachsſtener?
F. K. Unter dieſem Titel veröffentlicht der
Reichs=
tagsabgeordnete Dr. Arendt eine Betrachtung, aus der
wir folgendes entnehmen:
In der Reichstagskommiſſion iſt von dem Vertreter
des Reichsſchatzamtes der Ertrag der
Reichswertzuwachs=
ſteuer nach den Beſchlüſſen der Kommiſſion auf jährlich
ſage und ſchreibe ſieben Millionen Mark geſchätzt worden.
Dieſe Ziffer iſt vernichtend für die Wertzuwachsſteuer,
denn um einen ſolchen minimalen Ertrag zu erzielen, darf
man wohl einen Erhebungsapparat in Bewegung ſetzen,
der an Koſten erheblich mehr ausmacht und den
Grund=
beſitz des ganzen Reiches nicht durch die Steuerzahlung,
ſondern durch die Steuerberechnung unſagbar belaſtet.
Es unterliegt aber für mich keinem Zweifel, daß die
Kom=
miſſion in dritter Leſung und das Plenum noch weitere
Ermäßigungen beſchließen müſſen, wenn das Geſetz auch
nur einige Ausſicht auf eine Mehrheit gewinnen ſoll
dann aber wird das Mißverhältnis zwiſchen dem Ertrag
und den Erhebungsarbeiten ſo augenfällig, daß die
Un=
möglichkeit der reichsgeſetzlichen Regelung immer allſeitig
anerkannt werden wird.
Wie ich ſchon lange vor Erſcheinen des Reichsgeſetzes
im Tag ausführte, iſt die Wertzuwachsſteuer nur als
Ge=
meinde=, nicht aber als Staats= und Reichsſteuer möglich,
ſie muß deshalb örtlich nach den beſonderen Verhältniſſen
geregelt werden. Der Verſuch, das ganze Reich einheitlich
zuſammenzufaſſen, war von vornherein verfehlt. Die
Großſtadt, die Kleinſtadt, das platte Land bieten
durch=
aus verſchiedene wirtſchaftliche Verhältniſſe. Ein
In=
duſtriebezirk und ein rein bäuerlicher Kreis laſſen ſich nicht
gleichmäßig behandeln. Will man den Bauſpekulanten
genügend heranziehen, ſo belaſtet man den Bürger und
Bauern ganz ungebührlich hart. Trifft man dieſe
ange=
meſſen, ſo kommt der Spekulant viel zu gut fort. Was
man wollte, das war, von dem müheloſen, unverdienten
Gewinn, der durch die Ausdehnung der Großſtädte und
Induſtrieorte entſteht, eine möglichſt hohe Steuer zu
neh=
men. Das iſt ſicher berechtigt und erwünſcht, der
Geſetz=
entwurf, der gegenwärtig dem Reichstag vorliegt, macht
aber daraus eine Beſteuerung jedes Wertzuwachſes, jedes
Grundbeſitzes, des verdienten wie des unverdienten. Eine
ſolche Beſteuerung mag erwünſcht ſein, ſie iſt aber ſo
lange nicht berechtigt, als nicht jeder Wertzuwachs, nicht
nur der des Grundbeſitzes, ſondern auch der des mobilen
Kapitals verſteuert wird. Beim mobilen Kapital aber
iſt jeder Wertzuwachs, der verdiente wie der unverdiente,
ſteuerfrei und übrigens auch ſteuerlich nicht zu faſſen. So
ſtellt die allgemeine Wertzuwachsſteuer eine
Sonderbela=
ſtung des Grundbeſitzes dar, und es iſt eine Ironie des
Schickſals, daß diejenigen direkt hierfür wirkten, die die
Erbſchaftsſteuer zu Fall brachten, weil ſie in ihr eine
Mehrbelaſtung des Grundbeſitzes ſahen.
Jetzt hat der Grundbeſitz an das Reich zwei Drittel
vom Hundert Umſatzſteuer zu zahlen, wahrſcheinlich mehr,
als er an Erbſchaftsſteuer zu zahlen gehabt hätte. Der
Ertrag hiervon wurde bei der Reichsfinanzreform auf 40
Millionen Mark angenommen, er dürfte reichlich 50
Mil=
lionen Mark ergeben, und der Reichsſchatzſekretär erwartet
weiter und ſtändig ſteigende Erträgniſſe. Ich bin
aller=
dings anderer Meinung. Ich glaube, daß die Angſt vor
der beſtehenden Wertzuwachsſteuer größere Umſätze im
Grundſtücksverkehr herbeiführte. Würde aber die
Reichs=
wertzuwachsſteuer wirklich durchgeführt, ſo müßte ſie den
Verkauf von Grundſtücken ſo erſchweren, daß die
Umſatz=
ſteuer zurückgeht — vielleicht um mehr, als die
Wertzu=
wachsſteuer überhaupt einbringt. Dann aber iſt der Zweck
verfehlt, der den Reichstag dahinführte, ſich bei der
Reichs=
ſinanzreform für die Wertzuwachsſteuer auszuſprechen.
Dieſe ſollte an die Stelle der Umſatzſteuer treten. Zunächſt
war das zweite Drittel der Umſatzſteuer nur proviſoriſch
bewilligt, bis die Reichswertzuwachsſteuer kam, dann
aber ſollte aus deren Mehrertrage auch das erſte Drittel
ermäßigt und eventuell ganz beſeitigt werden, ſodaß, wenn
die Reichswertzuwachsſteuer mehr als 40 Millionen Mark
brachte — und die Enthuſiaſten erwarteten noch viel
grö=
ßere Einnahmen — die Reichsumſatzſteuer wieder
ver=
ſchwinden müßte.
Die Kretafrage.
* Der dem Quai dOrſay naheſtehende „Petit
Pari=
ſien” ſchreibt über die Kretafrage: Man darf ſich nicht
verhehlen, daß die Diplomatie die Lage für heikel und
verwickelt, ja ſelbſt für beunruhigend hält. Die
grie=
chiſche Regierung hat bei den Mächten auf die den
Ver=
trägen zuwiderlaufende Boykottierung der griechiſchen
Wa=
ren hingewieſen und die Mächte haben ihre Intervention
verſprochen. Es fragt ſich nur, ob die Pforte ſelbſt imſtande
ſein wird, dieſe Bewegung nunmehr einzudämmen,
provi=
ſoriſche Maßnahmen genügen jetzt nicht mehr. Mögen die
Kreter die muſelmaniſchen Deputierten zur
Nationalver=
ſammlung zulaſſen oder nicht, das wird die Löſung der
Frage keinen Schritt vorwärts bringen. Es handelt ſich
darum, zu wiſſen, ob Kreta griechiſch ſein wird oder ob die
Souveränität der Türkei bei Aufrechterhaltung der
Auto=
nomie der Inſel hergeſtellt werden wird. Die Ver=
handlungen der Schutzmächte über dieſen Punkt
dauern fort. Frankreich, das an der ganzen Angelegenheit
am wenigſten beteiligt iſt, da es weder von
Familienrück=
ſichten, wie Rußland, noch von ſtrategiſchen Erwägungen,
wie England, geleitet wird, hat neue Vorſchläge gemacht.
Miniſter Pichon hat eine Konferenz der Botſchafter der
Schutzmächte in London unter dem Vorſitze Greys
an=
geregt. Italien und Rußland haben dieſen Vorſchlag
be=
reits günſtig aufgenommen, die engliſche Regierung iſt mit
ſeiner Prüfung beſchäftigt. Der „Temps” ſchreibt betreffs
der Haltung Englands gegenüber dem franzöſiſchen
Vorſchlage nach einer endgültigen Löſung der Kretafrage:
Unter den Gründen, welche man in London gegen dieſen
Vorſchlag geltend mache, müſſe der, daß der Augenblick für
eine endgültige Regelung ſchlecht gewählt ſei, als richtig
anerkannt werden. Eine ſolche Regelung ſei gegenwärtig,
wo die Gemüter ſo erhitzt ſeien, nicht leicht, aber man
müſſe es dann mit irgend einem kräftigen
Proviſo=
rium verſuchen, denn wenn man mit dem Spiel der
Noten und Gegennoten fortfahre, ſo führe dies zum
Kriege. Eine Erklärung der Mächte möge ankündigen, daß
die ungewöhnliche Lage von Kreta die Entſendung
einer ungewöhnlichen Miſſion erheiſche, welche
durch ihre Gegenwart die einander gegenüberſtehenden
Leidenſchaften zügeln könnte, es ſei dies wohl nicht
hin=
reichend, aber vielleicht notwendig.
Zu den Nachrichten über die Einberufung einer Kreta=
Konferenz in London wird an Wiener maßgebender
poli=
tiſcher Stelle erklärt, daß der Gedanke, die Kretafrage auf
dem Konferenzwege zu löſen, nur dann verwirklicht
wer=
den könne, wenn Oeſterreich und Deutſchland
wieder in das Konzert der Schutzmächte eintreten würden.
Da dieſe beiden Mächte aber nicht geneigt ſind, ihre
Hal=
tung in der Kreta=Angelegenheit zu ändern, ſcheint auch
die Konferenz=Idee gegenſtandslos zu ſein.
Deutſches Reich.
— Der bei der Hauptwahl in Uſedom=Wollin
als freiſinniger Kandidat im Delbrückſchen Wahlkreiſe
durchgefallene Juſtizrat Herrendöfer empfahl in einer
frei=
ſinnigen Verſammlung für die Stichwahl die
Unterſtützung des Konſervativen v. Böhlendorff. Die
Mehrheit vertrat die Anſicht, daß der Sozialiſt Kuntze das
„kleinere Uebel” ſei. Die Konſervative Korreſpondenz weiſt
auf das Verhalten der Konſervativen bei der Stichwahl in
Jauer=Bolkenhain hin, wo der Sieg des freiſinnigen
Kan=
didaten tatſächlich nur durch konſervative Unterſtützung
ermöglicht worden iſt. Das parteiamtliche konſervative
Organ erklärt jetzt ſchon, daß das Verhalten des Freiſinns
in Ueckermünde=Uſedom=Wollin von entſcheidender
Wir=
kung ſein werde für die Stellungnahme der Konſervativen
gegenüber der Fortſchrittlichen Volkspartei bei den
zukünf=
tigen Wahlen.
— Zu dem Friedensſchluß im Baugewerbe
ſcheint es, als ob nur in einer kleineren Zahl von Orten
eine Verſtändigung zwiſchen den Arbeitgebern und den
Ar=
beiterorganiſationen über die Ortsverträge zuſtande
kom=
men würde. Wenn eine Verſtändigung nicht zuſtande
kommt, dann dürfte das Schiedsgericht von der nächſten
Woche ab in mehr als 1000 Fällen zu entſcheiden haben.
— Der Präſident des Deutſchen Handelstages
Kämpf richtete an den früheren Staatsſekretär des
Reichskolonialamtes Dernburg folgendes Telegramm:
„Der zur Sitzung in Stettin verſammelte Ausſchuß des
Deutſchen Handelstages ſpricht ſein lebhaftes Bedauern
darüber aus, daß Euere Exzellenz ſich veranlaßt geſehen
hat, aus der Reichsverwaltung auszuſcheiden. Mit Stolz
erfüllt es uns, daß ein Kaufmann es verſtand, eines der
ſchwierigſten Aemter in ſo hervorragender Weiſe zu
ver=
walten und wir ſind dankbar dafür, daß Euere Exzellenz,
abweichend von der bureaukratiſchen Art durch perſönliche
Aufklärungsarbeit auch in unſeren Kreiſen für die
Erfül=
lung der kolonialpolitiſchen Aufgaben gewirkt hat. Möge
es dem Vaterland beſchieden ſein, in ſeiner wirtſchaftlichen
Entwickelung auch künftig durch Euerer Exzellenz Klugheit
und Tatkraft gefördert zu werden.”
— Unter dem Vorſitz des Statthalters fand am
Mon=
tag in Straßburg zwiſchen dem Staatsſekretär Dr.
Del=
brück und den Mitgliedern der elſaß=
lothringi=
ſchen Regierung eine achtſtündige Beratung ſtatt,
die fortgeſetzt wird. Die Teilnehmer beobachteten bis jetzt
über das Ergebnis ſtrenges Stillſchweigen. Abends fand
im Statthalterpalais ein Diner ſtatt, zu dem außer
Staatsſekretär Dr. Delbrück und Vertretern der Regierung
auch Abgeordnete der verſchiedenen Parteien des
Landes=
ausſchuſſes geladen waren, darunter der Präſident des
Landesausſchuſſes v. Jaunez und der
Reichstagsabgeord=
nete Vonderſcheer.
Ausland.
— Bei der Fortſetzung der zweiten Leſung des
Budgets im öſterreichiſchen Abgeordnetenhauſe ſprach
der Miniſterpräſident ſeine Genugtuung aus, daß
das Haus zu einer geregelten Behandlung des Budgets
gelangt ſei, und betonte ſodann, daß zur Deckung des
bud=
getären Defizits eine Anleihe nur ganz ausnahmsweiſe
ein Auskunftsmittel ſein dürfe, daß das Gleichgewicht
viel=
mehr durch Erſparniſſe, über die er demnächſt ein
ausführ=
liches Programm vorlegen werde, und durch Erſchließung
neuer Hilfsquellen hergeſtellt werden müſſe. Ohne neue
Steuern könne man dem Wohl der normalen
Staatsauf=
gaben genügen, doch müßten auch die großen Ausgaben
der Zukunft, wie die Sozialverſicherung, ſowie die
zeit=
gemäße Ausſtattung von Heer und Flotte ins Auge gefaßt
werden. Zur Nationalitätenfrage erklärte der
Redner, daß die Schlichtung des Streites in
Böhmen beginnen müſſe, wo der Boden dafür am beſten
vorbereitet ſei. Die Regierung habe daher eine
Ein=
ladung zu einer vorläufigen Beſprechung der böhmiſchen
Frage erlaſſen, von der ſie ſich nach dem zuſtimmenden
Beſchluſſe der Mehrzahl der beteiligten Parteien wertvolle
Anhaltspunkte für die Friedensaktion verſprach. Leider
habe die böhmiſche Partei, die früher ſtets am wärmſten
für eine Verſtändigung eingetreten ſei, beſchloſſen, die
Löſung der Sprachenfrage auf einem anderen Wege
anzu=
ſtreben und ſich an den gegenwärtigen Beſprechungen nicht
zu beteiligen. Der Miniſter beklage dies aufs tiefſte, gebe
aber nicht die Hoffnung auf, daß es wenigſtens zu
unver=
bindlichen Beſprechungen kommen werde. Sodann wurde
die Generaldebatte über das Budget geſchloſſen.
— Die franzöſiſche Kammer begann die Beratung der
Interpellation über die allgemeine
Poli=
tik. Etwa 20 Redner haben ſich zum Wort gemeldet. Die
Beratungen werden mehrere Tage beanſpruchen. Albert
Thomas (geeinigter Sozialiſt) warf der Regierung vor,
daß ſie ſich durch den Kapitalismus und die großen
finan=
ziellen Unternehmungen beeinfluſſen laſſe und nicht
im=
ſtande ſei, die Arbeiter auf ihre Seite zu ziehen. Der
Red=
ner verlas ſodann eine Erklärung, in der das Programm
der Sozialiſten dargelegt wurde. Im weiteren Verlaufe
der Sitzung führte Lauche (Soz.) Beſchwerde über die
ſchlechte Anwendung der Arbeitergeſetzgebung und erhob
Einſpruch gegen die beabſichtigten Flottenaufwendungen.
Hierauf erfolgte Vertagung.
— Im engliſchen Unterhauſe erklärte in Beantwortung
einer Anfrage bezüglich der Meldung über eine
Konfe=
renz der Parteiführer Premierminiſter Asquith,
während der vergangenen Woche ſeien zwiſchen ihm und
Balfour Mitteilungen ausgetauſcht worden, welche, wie er
hoffe, zu einem Zuſammenſchluß führen werden. Asquith
kündigte weiter an, dem Hauſe würden alsbald königliche
Botſchaften zugehen, welche die Zivilliſte und die
Ein=
führung eines Regentſchaftsgeſetzes zum Gegenſtand haben
würden. Am Donnerstag werde die Regierung
beantra=
gen, eine Kommiſſion zu ernennen, die ſich mit der
Zivil=
liſte und der Einführung eines
Regentſchafts=
geſetzes befaſſen ſolle. Auf eine Anfrage teilte der
Pre=
mierminiſter mit, die Regierung beabſichtige, demnächſt
eine Vorlage einzubringen, durch die der Wortlaut des bei
der Thronbeſteigung vom König zu leiſtenden Eides
ge=
ändert werden ſolle. Gibſen Bowles (liberal) fragte, ob
die anläßlich der Borromäus=Feier veröffentlichte
En=
zyklika des Papſtes, die an der Reformation=Kritik
Seite 2.
ſibt und die Reſormatoren verdammt, der britiſchen
Regie=
rung mitgeteilt worden ſei. Werde Grey, wenn dies der
Fall ſei, dem Hauſe eine Ueberſetzung des lateiniſchen
Textes zugehen laſſen, und wolle er erklären, ob die
eng=
liſche Regierung beabſichtige, beim Vatikan Vorſtellungen
über dieſen Gegenſtand zu erheben? Grey erwiderte, die
Enzyklika ſei der engliſchen Regierung nicht mitgeteilt
worden.
Es folgte dann eine lange Auseinanderſetzung
bezüg=
lich Rooſevelts Vortrag über Aegypten. Balfour
erklärte in ſeinem Urteil: Ueber Aegypten habe Rooſevelt
nichts geſagt, woraus ſelbſt der empfindlichſte Brite den
geringſten Vorwurf herausleſen könne. Niemand hätte dies
Problem freundlicher, achtungsvoller und ſympathiſcher
be=
handeln können. Die Selbſtverwaltung Aegyptens ſei
un=
denkbar. Sir Edward Grey erklärte, er habe Rooſevelts
Rede mit Vergnügen angehört und geglaubt, daß jeder
empfinden müſſe, Rooſevelts Vortrag ſtelle, als Ganzes
genommen, das größte Kompliment dar, das der Bürger
eines fremden Landes der Arbeit eines anderen Landes
geben könne. In der Tat habe die Lage in Aegypten zu
ernſten Erwägungen Anlaß gegeben, aber ſie ſei nicht
an=
nähernd ſo ernſt, als ſie hier angedeutet worden ſei.
Zur=
zeit läge keinerlei Grund zur Beunruhigung vor, aber in
der Tat ſeien Symptome vorhanden geweſen, die Anlaß
zur Sorge gegeben und die Aufmerkſamkeit der britiſchen
Regierung und der britiſchen Beamten in Aegypten auf
ſich gezogen hätten. Grey ſagte: Wir können Aegypten
nicht ohne Schande für uns im Stiche laſſen. Alle
anti=
britiſche Agitation kann bloß einen Erfolg haben: Uns
nämlich dahin zu führen, unſere Autorität für immer
gel=
tend zu machen. Die Aufrechterhaltung der Okkupation
und eine gute Regierung iſt die erſte Aufgabe der britiſchen
Regierung und des britiſchen Parlaments.
— Der Präſident der ruſſiſchen Duma, Gutſchkow, iſt
Sonntag vom Kaiſer in Audienz empfangen worden, die
eine Stunde dauerte. Gutſchkow berichtete über den Stand
der Arbeiten in der Duma. Der Schluß der Seſſion der
Reichsduma und des Reichsrats wurde auf den 18. Juni
angeſetzt.
— Die ſerbiſche Regierung veröffentlicht folgendes
Kommunigué: Der einzige Grund der Demiſſion iſt
die Haltung, die einige Deputierten der parlamentariſchen
Mehrheit bei Gelegenheit der Abſtimmung über Artikel 18
des Wahlgeſetzes eingenommen haben, trotzdem die
Re=
gierung die Vertrauensfrage geſtellt hatte. Alle anderen
Gründe ſind reine Erfindungen. Der König hat die
De=
miſſion nicht angenommen und die Regierung,
indem er ihr ſein vollſtes Vertrauen verſichert,
aufgefor=
dert, die Differenzen in der parlamentariſchen Mehrheit
zu beſeitigen. Die beiden radikalen Klubs ſind in
Bera=
tungen darüber eingetreten, von deren Ergebnis es
ab=
hängen wird, ob das Kabinett ſeine Demiſſion rückgängig
macht.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Juni 1910,
Stadt und Land.
Darmſtadt, 15. Juni.
* Die Großherzogliche Familie in England. Der
Großherzog und die Großherzogin begaben
ſich geſtern nachmittag mit dem Erbgroßherzog und
dem Prinzen Ludwig von Station Groß=Gerau aus
nach England und nehmen einen längeren
Aufent=
halt in dem Seebad Filey (York). Im Gefolge
be=
ſinden ſich Hofdame Freiin von Rotsmann und
Flügel=
adjutant Rittmeiſter Freiherr von Maſſenbach. Die
Hofhaltung zu Jagdſchloß Wolfsgarten wird von heute
an aufgehoben. (Darmſt. Ztg.)
— Keine Audienzen. Infolge der Reiſe Sr. Königl.
Hoheit des Großherzogs nach England fallen die
Audienzen, Meldungen und Vorträge vom 15.d. Mts.
an bis auf weiteres aus.
— Uebertragen wurde dem Lehrer Johann Zahn
zu Bürſtadt, Kreis Bensheim, eine Lehrerſtelle an der
Gemeindeſchule zu Oppenheim.
Die Rufe von Tokio.
*⁎* Jede Stadt hat ihre charakteriſtiſchen
Straßen=
rufe, die viel zu der eigentümlichen Stimmung
bei=
tragen und mit ihrem einprägſamen Klange dem Beſucher
das Bild des Ortes noch lange vor die Seele rufen.
Auch die „Rufe von Tokio” bieten mit ihrer bizarren
und wunderlichen Eigenart einen nicht leicht
verwiſch=
baren Eindruck, der mit dem japaniſchen
Stra=
ßenleben zu einer untrennbaren Einheit
ver=
ſchmilzt. Ein Aufſatz, den Roderich Neiters im Globus
veröffentlicht, erklärt die vielgeſtaltige Fülle dieſer
Rufe, die nur wie ein verworrener Lärm an das Ohr
des Fremden ſchlagen.
Schon aus grauer Vorzeit wird von ſolchen
japa=
niſchen Straßenrufen berichtet So erzählt ein altes
Volksmärchen von einem Manne, der mit einem Korb
voll Aſche durch die Straßen zieht und mit lautem Ruf
ſeine Dienſte dazu anbietet verdorrte Bäume durch
Beſtreuen mit Aſche zum Blühen zu bringen. Schon
beim früheſten Morgengrauen beginnen dieſe Rufe, die
dann wie eine ewige, bald dumpfer, bald greller tönende
Melodie das alltägliche Sein des Japaners begleiten,
und kurz vor der Abenddämmerung zu einem faſt
ohrenbetäubenden Fortiſſimo anſchwellen. Da der
japaniſche Handwerker und Straßenhändler, der ſeine
Waren und Dienſte auf der Straße anbietet, nach einer
uralten Tradition ſeinen Ruf in einer ganz beſtimmten
Form ausſtößt, ſo haben dieſe monotonen,
durchein=
anderklingenden Rufe eine ganz beſtimmte Klangfarbe,
einen markanten Rhythmus. Ton und Art des Rufens
müſſen nämlich dem Gegenſtande angepaßt werden.
Der Verkäufer von Karpfen z. B. ſoll ſchnell und mit
kräftiger Stimme rufen, weil dieſer Fiſch ſchnell durchs
Waſſer ſchießt und kräftig gegen den Strom
an=
ſchwimmt. Die Namen einzelner eßbarer Muſcheltiere
werden ganz hart und ſcharf herausgeſtoßen, weil die
Tiere noch in ihrer harten, ſpitzen Schale ſtecken, was
durch die Klangfarbe des Rufs nachgeahmt werden
ſoll. Der Verkäufer von Blumen und Blumenſamen
ſoll mit heller, zarter und lieblicher Stimme rufen,
dennsſeine Ankündigung ſoll gleichſam einen Voxge=
Unkündar angeſtel. Se. Köngl. Hoheit der
Großherzog haben dem Oberbahnaſſiſtenten Hermann
Scotti zu Frankfurt a. M., den Eiſenbahnaſſiſtenten
Philipp Schmelz zu Darmſtadt, Heinrich Bernſtein
zu Fulda und Karl Schuler zu Darmſtadt, ſowie den
Bahnmeiſtern Georg Demmel zu Dillenburg und
Heinrich Schneider zu= Flieden, dem Bahnhofsaufſeher
Valentin Prähler zu Frielingen, ſowie den
Lokomotiv=
führern Jakob Lauer zu Oberroden, Joſeph Heißer
zu Aſchaffenburg und Friedrich Bender zu Laubach,
ſämtlich in der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſenbahngemein=
ſchaft, die unkündbare Anſtellung verliehen.
* Militärdienſtnachrichten. Zum III. Lehrkurſus
vom 9. bis 29. Juni 1910 bei der Infanterie=Schießſchule
kommandiert: Rogalla v. Bieberſtein, Rittmeiſter,
vom Drag.=Regt. Nr. 24; Frhr. v. Preuſchen, Oberlt.,
vom Drag.=Regt. Nr. 23.
L. Schwurgericht. (Schluß). Der Zeuge
Vierhel=
ler teilt mit, daß der Lieferant Hirſch dem Catta Leder
gab, das nur für dieſen zu Schäften verarbeitet werden
ſollte, der Angeklagte verarbeitete ſolches aber auch für
ſich. Catta trat dieſer Ausſage entſchieden entgegen. Der
junge Mann, der dem Catta 6000 Mark einſchoß, iſt trotz
aller Bemühungen, etwas zu retten, um ſein Geld
ge=
kommen. Der Staatsanwalt Hoos begründete die
An=
klage, wogegen der Verteidiger Juſtizrat Dr. Lindt wegen
der Vernichtung der Bücher den Beweis vermißte. Beide
Redner traten für mildernde Umſtände ein. Die
Ge=
ſchworenen teilten die Auffaſſung der Staatsbehörde,
worauf das Gericht eine Gefängnisſtrafe von
9 Monaten ausſprach; 3 Wochen gelten als durch die
Unterſuchungshaft verbüßt. Catta trat die Strafe an.
Das Schwurgericht verhandelte geſtern gegen den
41 Jahre alten Taglöhner Jakob Polſter IV. von
Pfungſtadt, welcher angeklagt iſt, daſelbſt in der Nacht
vom 2. zum 3. April dieſes Jahres das in der
Schul=
ſtraße Nr. 3 gelegene, von ſeiner Mutter und
Angehö=
rigen bewohnte Haus vorſätzlich in Brand geſetzt zu
haben. In der Vorunterſuchung war er geſtändig, in
der Hauptverhandlung machte er zuerſt den Verſuch, ſich
herauszureden, dann gab er wieder der Wahrheit die
Ehre. Er ſagt aus, daß er nach zurückgelegtem
Mili=
tärdienſt alsbald geheiratet habe. Die Ehe, aus
wel=
cher 15 Kinder hervorgingen, von welchen ſechs noch
leben, war glücklich; die Frau war tüchtig und hielt das
Hausweſen in Ordnung, wenn er auch nur wenig Geld
ablieferte. Nach ihrem Tode wurde dies anders. P.
ergab ſich in der Weiſe dem Trunk, daß die älteſte
Toch=
ter, die dem Hausweſen vorſtehen ſollte, es nur einige
Wochen aushielt. Auch die anderen älteren Kinder
gingen davon; die kleinen wurden auf Koſten der Ge=
heim, der gerne mit einem Teſching nach Tauden ſchef.
Am 17. April ſah er im Grabengäßchen, unweit der
ſtädtiſchen Anlagen, eine Taube auf dem Pflaſter ſitzen.
Er ſchoß auf das Tierchen, ohne es jedoch zu treffen.
Lautes Geſchrei belehrte ihn jedoch, daß die abgeprallte
Kugel ein am Ende der Straße ſpielendes vier Jahre
altes Kind in der Weiſe in den Kopf getroffen hatte, daß
es nach einigen Wochen der Verletzung erlag. Der
un=
glückliche Schütze iſt ein geiſtig minderwertiger Menſch,
von dem das Gericht annahm, daß er ſich der Folgen
ſeiner Handlung nicht bewußt war. Er wurde daher
nicht wegen fahrläſſiger Tötung, ſondern nur wegen
unbefugten Schießens mit 3 Wochen Haft beſtraft.
— Der 37 Jahre alte=Kaufmann Joſeph
Seidenbin=
der von Mannheim war von den Speyrer Werken bei
derem Tonwerk in Heppenheim, einer Filiale,
ange=
ſtellt worden. Hier galt er als das Muſter von
Solid=
heit, erwarb ein unbegrenztes Vertrauen und ſtieg
raſch und erheblich im Gehalt. Dafür zeigte er ſich
nicht dankbar, ergab ſich vielmehr einem Genußleben,
für welches ſeine ſchöne Bezahlung nicht ausreichte.
Um die Schulden zu decken, unterſchlug er
Kundengel=
der, dann fälſchte er Wechſel in erheblichen=Beträgen,
auch von einer falſchen Quittung machte erbGebrauch.
Er iſt reumütig geſtändig und hat ſich ſelbſt geſtellt, was
die Tat im milderen Licht erſcheinen läßt, ſo daß er
wegen Untreue und Unterſchlagung 2 Jahre 6
Mo=
nate Gefängnis bekam, von welchen 2 Monate
durch die Unterſuchungshaft verbüßt ſind; von der
Ab=
erkennung der bürgerlichen Ehrenrechte wurde
abge=
ſehen.
* Die Verwaltung der Ober=Poſtdirektion
Darm=
ſtadt geht am 22. ds. von dem Wirklichen Geheimen
Ober=Poſtrat Kobelt auf den neu ernannten Ober=
Poſt=
direktor Milkau über. Herr Kobelt, der am 1. Juli
in den Ruheſtand tritt, war vor 48 Jahren als
Gym=
naſialabiturient unter Taxisſcher Verwaltung in
Fried=
berg zur Poſt eingetreten; er war bis Ende 1871 im
Großherzogtum beſchäftigt und hat mit der Heſſiſchen
Diviſion den Feldzug 1870/71 als Feldpoſtſekretär
mit=
gemacht. Nach langjähriger Tätigkeit als Mitglied des
Reichs=Poſtamts wurde er vor 8 Jahren hier Ober=
Poſtdirektor. Mit ihm ſcheidet der letzte der beim
Uebergang des Taxisſchen Poſtweſens vor 43 Jahren
angeſtellt geweſenen Großherzoglich Heſſiſchen
Poſtbeamtensaus dem' Dienſte. Sein Nachfolger
— ſeither Poſtrat in Straßburg (Elſaß) — iſt geborener
Oſtpreuße, war aber auch bereits in Heſſen beſchäftigt.
* Militäriſches. Anläßlich der Beſichtigungen des
erſten und Garde=Füſilier=Bataillons, die am 13. Juni
auf dem Truppenübungsplatz bei Darmſtadt abgehalten
wurden, ſpeiſten Se. Exz. der Armee=Inſpekteur von
meinde bei Angehörigen untergebracht. Sowohl der 1 Bock und Polach am Montag abend mit den Offizieren
Bürgermeiſter Lang als auch ſeine Geſchwiſter machten
ihm wiederholt, jedoch ohne Erfolg Vorſtellungen,
einen anderen Lebenswandel zu beginnen. Durch das
Oſterfeſt war er zur Zeit der Tat beſonders ſchlecht bei
Kaſſe; ſeine älteſte Tochter, die er zweimal um Geld
anging, gab ihm nichts, ſie wußte, daß er es ſofort ins
Wirtshaus tragen würde. Am 2. April hatte er von
nachmittags 3 Uhr bis Mitternacht dem Branntwein
gehuldigt und dann ſeine Wohnung aufgeſucht. Dieſe
befand ſich im oberen Stock des Hauſes ſeiner Mutter,
während dieſe nebſt ihrem Sohn Guſtav und deſſen
Fa=
milie und Schwiegervater den unterſten Stock inne
hat=
ten. Zuerſt legte er ſich auf das Bett und überdachte
ſeine einſame und ärmliche Lage. Dabei ſtiegen
Rache=
gedanken in ihm auf. Er ſtieg ohne Schuhe die Treppe
hinauf auf den Speicher, zog ein Streichhölzchen aus
der Taſche und ſteckte damit Stroh und Wellen in
Brand. Dann begab er ſich, ohne die Seinen zu wecken,
in den Garten, ſtieg über eine Mauer und ging auf die
Bürgermeiſterei. Dort teilte er ſofort dem
Polizeidie=
ner Gandenberger mit, er habe das Haus angeſteckt und
wolle verhaftet ſein. Der Schaden, den er angerichtet,
wird auf 1000 Mark geſchätzt, 600 Mark ſind durch
Ver=
ſicherung gedeckt. Die Angehörigen retteten ſich zum
Teil durchs Fenſter. Der Angeklagte habe wiederholt
vor der Tat mit Brandſtiftung gedroht, nach derſelben
ſagterer: „Ich habe es ihnen gedermt‟ Nachtdem
Gut=
achten des Kreisaſſiſtenzarztes Dr. Beſt iſt trotz
erb=
licher Belaſtung ſeine Zurechnungsfähigkeit zweifellos.
Die Geſchworenen bejahten die Schuldfrage, worauf das
Gericht eine Zuchthausſtrafe von 2 Jahren
und 2 Monaten ausſprach; zwei Monate ſind durch
die Unterſuchungshaft verbüßt. Die bürgerlichen
Ehrenrechte wurden auf fünf Jahre aberkannt. Polſter
trat die Strafe ſofort an.
L. Vor der Strafkammer ſtand geſtern der 18 Jahre
alte Kammachergehilfe Franz Wahlig von Bens=
des Leibgarde=Infanterieregiments im Kaſino. Es
waren ferner zur Tafel erſchienen: Se. Exz. der
kom=
mandierende General des 18. Armeekorps v. Eichhorn,
Se. Exz. der Diviſionskommandeur v. Strantz, Oberſt
Ilſe und Oberſt v. Randow, Generaladjutant Hahn.
* Prüfung im Finanzfach II. Kategorie. Der am
14. und 15. Februar I. J. abgehaltenen ſpeziellen
Prüf=
ung der II. Kategorie im Finanzfach haben ſich 302
Prüflinge unterzogen. Von dieſen beſtanden die
Prüf=
ung mit der Note „ſehr gut”2 mit der Note „gut”: 24,
mit der Note „beſtanden”: 212 Prüflinge, während 64
die Prüfung nicht beſtanden haben.
— Techniſche Hochſchule. Auf einſtimmigen Antrag der
Abteilung für Architektur wurde durch Beſchluß von Rektor
und Großem Senat der Techniſchen Hochſchule zu
Darm=
ſtadt dem Mitgliede der Königlichen Akademie des
Bau=
weſens und der Königlichen Akademie der Künſte in Berlin
Herrn Geheimen Baurat Otto=March in
Charlotten=
burg die Würde eines „Doktor=Ingenieurs
ehrenhalber” verliehen, weil er die künſtleriſchen
Be=
ſtrebungen im Städtebau in hohem Maße gefördert und
die Allgemeine Städtebau=Ausſtellung ein Berlin 1910
ge=
leitet hat.
— Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten=Krenz
zu Darmſtadt. In der Geſchichte des Roten Kreuzes
iſt der Monat Juni von ganz, beſonderer Bedeutung;
fallen doch in ihn jene Gedenktage des Jahre 1859, die
dem großen Menſchenfreund Henry Dunant, einem
Genfer Bürger und Kaufmann, Veranlaſſung gaben,
ſeine Aufſehen und Teilnahme erregende Schrift:
„Un Souvenir de-Sofferino” zu verfaſſen. und zu
ver=
öffentlichen. Dieſe aber gab den erſten Anſtoß zum
ſpäteren Abſchluß der „Genfer Konvention” Mit
ein=
fachen, herzergreifenden Worten ſchilderte er die
Lei=
den jener unglücklichen Opfer der Schlachten vom 2.
und 24. Juni bei Magenta und Solferino, und führte
hierdurch, nach raſtloſen Bemühungen, denen er ſein
ſchmack und Vorklang geben für den Duft und die
Schönheit der Blumen, für das allmähliche Aufſprießen
des Samens und die zierliche Entfaltung der Blüte.
Daher verſuchen denn auch die Blumenhändler, die
Worte „Blumen, der Blumenhändler!” in den
verſchie=
denſten Melodien mit möglichſt ſchmelzender Stimme
zu ſingen. Andere Straßenhändler bedienen ſich
onomatopoetiſcher Ausdrücke oder dichteriſcher
Um=
ſchreibungen, um ihre Waren zu kennzeichnen und
zum Kaufe anzulocken. Der Salzhändler, der zwei
große Körbe mit ſeiner Ware an einer Stange über
der Schulter trägt und gebückt einhergeht, fügt dem
Rufe „Salz, Salz!” die ſchönere Umſchreibung „Blume
der Wellen!” hinzu, da die Japaner ihr Salz aus dem
Meere gewinnen. In den ſüßeſten Tönen und mit den
überſchwänglichſten Verheißungen werden kleine
Kuchen angeprieſen, in denen wahrſagende
Zettel ſtecken, aus denen die Mädchen ihr Glück
in der Liebe herauszuleſen ſuchen. Die Aufſchrift dieſer
Zettel erſcheint erſt, wenn man ſie über dem Feuer
erwärmt, und Seligkeit oder Verzweiflung ergreift die
japaniſche Schöne, je nachdem ſie auf dem Orakel lieſt:
„Ich werde ſicherlich heiraten” oder: „Dieſer bitt’re
Kummer iſt für dich”
Die glühenden Verheißungen, die jeder
Straßen=
verkäufer ausſtrömen läßt, werden noch durch den
ſchmelzenden Wohllaut übertroffen, mit dem er eine
Pflanze ausbietet, die Physalis selaneoe, deren Blätter
an den Rändern zuſammengewachſen ſind, Steckt man
ein ſolches Blatt zwiſchen die Lippen, ſo kann man
ſingende, pfeifende und ſchmatzende Töne erzeugen, die
der Verkäufer durch den lieblichen Klang ſeines Rufes
andeuten will. Die Blätter ſind beſonders bei Kindern
und Geiſhas beliebt. Allerdings hört man häufig die
Klage, in neuerer Zeit verlören die Straßenrufe in
Tokio immer mehr von ihrer alten Melodik und
An=
mut. Das hat wohl darin ſeinen Grund, daß in den
letzten Jahren viele Verkäufer darauf gekommen ſind,
ihre Rufe durch grelle Signale, durch helltönende
Klingeln, entſetzlich quiekende Trompeten und Pfeifen
oder dumpftönende Trommeln zu unterſtützen.
Doch bleibteimmerhin noch genug übrig von der
alten Schönheit dersRufe von Telg higen wir
den melodiöſen Sang eines Schloſſers, der ſeine Arbeit
anbietet und auf einem Reparaturkaſten eine ganze
kleine Schmiede mit ſich führt; nun naht ſich ein
Schuh=
flicker mit ſeinem dumpfen, eigenartigen Rufe; er
arbeitet aber nicht mit Leder und Ahle, ſondern mit
Hobel und Säge, weil die Japaner Holzſchuhe, ein
Brett mit zwei Stelzchen darunter, tragen. Auch der
Schirmflicker meldet ſein Kommen, und zwar ruft er,
er wolle „Fledermausſchirme” ausbeſſern. Der
Japaner vergleicht nämlich zum Unterſchied von ſeinem
landesüblichen, mit Oelpapier überzogenem Schirm den
europäiſchen mit einer Fledermaus, die ihre Flughäute
ſpannt und zuſammenlegt. Mit knarrender Stimme
bietet der Küfer, ſeiner Arbeit entſprechend, ſeine
Dienſte an und blickt forſchend in die Häuſer und Höfe,
um zu erkunden, ob niemand einen neuen Reifen für
ſeine Tonnen braucht. Melancholiſch hallen Tag und
Nacht die in den verſchiedenſten Tonarten gerufenen
und geſungenen Worte der blinden Maſſeure, die ihre
eintönig langgezogenen Melodien plötzlich durch den
ſchrillen Ton einer Bambuspfeife unterbrechen. Dieſe
Maſſeure führen auch allerlei ärztliche
Verrichtun=
gen aus.
Der größte Teil der Straßenrufe in Tokio bezieht
ſich auf Nahrungsmittel, von denen vor allen Dingen
die japaniſchen Hauptſpeiſen, Fiſche und Gemüſe,
feil=
geboten werden. Da ſchallt es z. B. „Eier, Eier!‟ Der
Verkäufer muß das japaniſche Wort für Eierecht rund
und weich ausſprechen, um zu zeigen, daß er ſchöne,
runde Eier zu verkaufen habe, ſonſt wird er nicht viel
Abnehmer finden. Ein Eierſurrogat aus Bohnenquark
bietet der Händler mit der verlockenden Anpreiſung
aus, er ſchmecke „ähnlich wie Wildgans‟ Dieſer
Bohnenquark wird auch mit den merkwürdigen Worten
angeboten: „Werter Herr Fuchs!”, denn er ſoll die
Lieblingsſpeiſe des Fuchſes ſein und wird dem
Fuchs=
gotte geopfert. Der Verkäufer von Rattengift ruft:
„Haben Sie keine ungezogenen Burſchen?” womit er
die zur Nachtzeit an der Zimmerdecke ſich
herumtrei=
benden Ratten bezeichnet. So iſt es ein inhaltsreiches
und intereſſantes Konzert, das die Rufe von Tokio
an=
ſtimmen.
m
in
letzte=
belad
Nummer 137.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch/ den 15. Inni 1910.
Seite 3.
ganzes, nicht unbeträchtliches Vermögen zum Opfer
brachte, die Gründung des Roten Kreuzes herbei. In
Erinnerung an jene Tage und „zum ehrenden
Anden=
ken all ihrer im aktiven Dienſt verſtorbenen
Kame=
raden” beſchloß die Monatsverſammlung der
Frei=
willigen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz zu
Darm=
ſtadt, alljährlich am erſten Sonntag im Monat Juni
frühmorgens die Gräber dieſer Kameraden auf dem
Friedhof zu ſchmücken. Die hierfür beſtimmte
Abord=
nung legte in Anweſenheit des Herrn
Kolonnenfüh=
rers letzthin auf 6 Gräbern des Darmſtädter
Fried=
hofes je ein Blumenkiſſen, das Rote Krenz auf weißem
Felde darſtellend, nieder. In der
Monatsverſamm=
lung des 12. Juni (die Monatsverſammlung findet
ſtets am zweiten Sonntag eines jeden Monats in dem
Gartenſaal der Wirtſchaft „Zur Krone” ſtatt) berichtete
unter anderem der Gruppenführer, Kamerad Beier,
über ſeine Reiſe mit der Schülerfahrt des Flotten=
Vereins nach der Waſſerkante, die er als
Sanitäts=
mann begleitet hatte. An der Hand von ſehr ſchönen
Lichtbildern wußte er das Intereſſe der erſchienenen
Kameraden wach zu rufen, ſo daß der Wunſch laut
wurde, öfter einmal in der Monatsverſammlung
Licht=
bilder=Vorträge zu veranſtalten. Zu der Tätigkeit, die
im abgelaufenen Monat von der Kolonne und ihrer
ſtändigen Rettungswache entfaltet wurde, ſei folgendes
aufgezählt: In 126 Fällen konnte erſte Hilfe geleiſtet
werden. Davon entfielen 58 Hilfeleiſtungen auf
Ver=
letzungen und 68 auf Erkrankungen (55 auf die Tages=
und 71 auf die Nachtzeit). Im laufenden Jahre hatte
die Rettungswache Gelegenheit, ſchon in 484 Fällen
helfen zu können, und ſeit ihrem Beſtehen, im Juli
1906, in 3647 Fällen.
— Heſſ. Fechtverein Waiſenſchutz. Am Sonntag fand
in Guſtavsburg die 18. Landesverſammlung des heſſ.
Fechtvereins Waiſenſchutz ſtatt. Die aus allen Teilen des
Großherzogtums zahlreich beſuchte Verſammlung nahm
unter dem Präſidium des Militärbau=Regiſtrators
Burggraf=Darmſtadt einen ſehr anregenden Verlauf.
Nach dem Rechenſchaftsbericht ſtellen ſich die Einnahmen
und Ausgaben auf rund 12900 Mark. Das
Geſamtver=
mögen beträgt 103510 Mark, wovon 33300 Mark dem
Baufonds und 67014 Mark dem Verpflegungsfonds
zuge=
ſchrieben ſind. Der Geſamtverein beſteht aus 22
Zweig=
vereinen mit 3000 Mitgliedern. Als nächſtjähriger
Ta=
gungsort wurde Butzbach gewählt.
* Brieftaubenklub. Man ſchreibt uns:
Vergange=
nen Donnerstag wurden von den Mitgliedern des
alten Brieftaubenklubs vier Körbe Brieftauben nach
Hannover, 285 Kilometer Entfernung, geſandt, um im
Wettbewerb um die goldene Medaille zu fliegen. Am
Sonntag früh durch die dortige Militärbehörde
aufge=
laſſen, erreichten die erſten Tauben erſt nach 1 Uhr
mittags den heimatlichen Schlag und erzielten ſomit
eine Geſchwindigkeit von ungefähr 600 Meter in der
Minute. Das unterwegs herrſchende Unwetter und
der ſtarke Gegenwind hatten den Flug derartig
be=
einträchtigt, daß des Abends noch manche von den alten
erprobten Tauben fehlte, die dann erſt Montag
nach=
kamen. Die ausgeſetzten Preiſe erhielten folgende
Herren: Den 1. Preis Ph. Deutſch, 2. Preis L. Stoll,
3. Preis K. Heß, 4. Preis Hch. Thierolf, 5. Preis L. Beſt.
Außerdem erhielt Herr Ph. Deutſch einen Zuſatzpreis
für die erſte Taube, ſowie den auf die beiden
ſchnell=
ſten Männchen geſtifteten Ehrenpreis.
— Ludwigshöhe. Anſchließend an das Mittwochs=
Kurkonzert der Kapelle des Leibgarde=Regiments wird
auch Abendkonzert ſtattfinden mit Reunion und
Beleuch=
tung des Turmes. Die Muſikprogramme ſind recht
ab=
wechslungsreich und intereſſant gehalten. (Vergl. Anz.)
* Saalbau. Für das nächſte Donnerstagskonzert
iſt wieder ein ganz hervorragendes Programm
aufge=
ſtellt. U. a. werden geſpielt: Fr. Smetanas ſymphoniſche
Dichtung „Moldau”, R. Wagners Tannhäuſer=
Ouver=
türe, Leoncavallo=Fantaſie aus „Bajazzo” außerdem
wird das vorzügliche Waldhornquartett der Kapelle mit
einigen Vorträgen aufwarten. (Näh. ſ. Anz.)
§ Unfall. Am Montag abend um 7¼ Uhr wurde ein
11 Jahre alter Junge, der auf der Plattform eines
Mo=
torwagens der elektriſchen Straßenbahn ſtand, durch ein
an letzterem vorbeifahrendes Rollfuhrwerk, das mit Kiſten
beladen war, am Kopfe ſchwer verletzt. Nach Anlegung
eines Notverbandes iſt der Jungermittelſt Droſchke nach
ſeiner Wohnung gebracht worden.
§ Feſtgenommen. Am Montag wurde ein auf dem
Karlshof bedienſteter Schweizer wegen Körperverletzung
und ein Hauſierer von hier wegen Sittlichkeitsvergehen
feſtgenommen.
Bickenbach, 13. Juni. Der Bahnwärter Johann
Bernhardt von hier wurde am Samstag auf der
Strecke zwiſchen Eberſtadt und Bickenbach bei
Kilo=
meter 34 von der Maſchine des D=Zuges Nr. 28 erfaßt
und auf der Stelle getötet. Der Verunglückte
be=
fand ſich in Ausübung ſeines Dienſtes als
Strecken=
läufer. Die Famjlie trifft ein herber Verluſt.
Bechtheim, 13. Juni. Geſtern vormittag 6 Uhr
verſuchte die geiſtig nicht ganz normale Dorothea
We=
ber das Wohnhaus ihrer Eltern in Brand zu
ſetzen. Sie ſchleppte, während ihre Eltern und
Ge=
ſchwiſter ſchliefen, Rebenwellen und Stroh auf den
Speicher, goß Petroleum darauf und zündete dieſes an.
Durch den Petroleumgeruch aufmerkſam gemacht, eilte
die Familie auf den Speicher und löſchte den Brand.
Schaden iſt nicht entſtanden.
Alzey, 14. Juni. Bei dem Neubau des
Volksſchul=
hauſes in der Nibelungenſtraße fand der Unternehmer
Braig bei dem Fundamentgraben verſchiedene
rö=
miſche Altertümer, u. a. eine verzierte
Ton=
lampe mit Töpferſtempel und eine kleine Urne in ſehr
guter Erhaltung; ferner eine größere Anzahl Stücke
von Tongefäßen, teils glatt und verziert, meiſtens
zu=
ſammenpaſſend, daß ſie ein Ganzes bilden,
größten=
teils mit Töpferſtempel; ſodann einige Haarnadeln,
ſowie zwei Handgriffe in Knochen und Glasſcherben
von Bechern.
Wächtersbach, 14. Juni. Am 23. Juni, vormittags
11½ Uhr, findet in der katholiſchen Marienkapelle die
Trauung der Prinzeſſin Maria zu Iſenburg
und Büdingen=Wächtersbach (geboren 1881),
älteſten Tochter des Fürſten Friedrich Wilhelm zu
Iſenburg und Büdingen=Wächtersbach, einer
Urenke=
lin des letzten Kurfürſten von Heſſen, mit Don
Do=
mingo Aloiſi ſtatt. Der Bräutigam entſtammt
einer alten römiſchen Familie, die in der Provinz
Toskana anſäſſig iſt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 13. Juni. Das Kgl.
Eliſabeth=Garde=Grenadierregiment
begeht heute am Geburtstage des Chefs des Regiments,
der Kronprinzeſſin Sophie von Griechenland, in deren
Gegenwart die Feier ſeines 50jährigen Beſtehens.
Aus Anlaß der Feier des 10jährigen Beſtehens des
Deutſchen Frauenklubs Berlin gab die erſte
Vorſitzende, Exz. von Leyden, die Anregung, zur
För=
derung gemeinſamer Intereſſen ein Kartell der
deutſchen Frauenklubs zu begründen. Nach
längeren Vorarbeiten iſt dieſer wertvolle Gedanke
ver=
wirklicht worden durch Zuſammenſchluß von 15
Frauen=
klubs, die insgeſamt etwa 5000 Mitglieder zählen.
Eine jähe Unterbrechung fand am Samstag
gegen abend eine Trauung in der Natanaelkirche in
Friedenau. Der Pfarrer hatte ſoeben bei dem jungen
Paare die Ringe gewechſelt, als durch einen donnernden
Schlag alle Inſaſſen der Kirche faſt gelähmt wurden.
Im nächſten Augenblick ſchoß eine Feuerkugel an der
Orgel herunter. Der Organiſt wäre durch den
Blitz=
ſtrahl zweifellos getötet worden, wenn nicht durch eine
Nebenleitung der Schlag abgeleitet worden wäre. So
wurde er aber vollſtändig betäubt, ſo daß er ſich erſt
nach längerer Zeit wieder erholen konnte.
Kaiſerslautern, 14. Juni. Der Fabrikant Georg
Pfaff, Beſitzer der Nähmaſchinenfabrik G. M. Pfaff in
Kaiſerslautern, hat anläßlich der Herſtellung der
million=
ſten Nähmaſchine ſeinen Beamten und Arbeitern 100000
Mark geſtiftet. Die erſte in dem Werke hergeſtellte
Näh=
maſchine befindet ſich im Deutſchen Muſeum in München,
die millionſte Maſchine wurde, wie der Pfälziſche Kurier
meldet, dem hiſtoriſchen Muſeum in Speyer überwieſen.
Gelſenkirchen, 13. Juni. Heute nachmittag
wur=
den infolge Pfeilerbruches auf der Zeche „
Kon=
ſolidation” im Schacht I 4 Bergleute
abge=
ſchnitten. Die Rettungsarbeiten wurden unter
Leit=
ung des Generaldirektors, Bergrats Müller, ſofort
aufgenommen. Einer konnte um 5 Uhr mit leichten
Verletzungen geborgen werden. Die anderen 3
Berg=
leute ſind noch nicht gerettet, jedoch hofft man, im
Laufe des Abends auf ſie zu ſtoßen. Lebenszeichen
wurden noch nicht gehört.
Allenſtein, 14. Juni. Die Verteidiger der Frau
Schönebeck, die Rechtsanwälte Bahn und Salzmann,
haben geſtern eine Fahrt ins Jagdrevier des Majors von
Schönebeck unternommen. Es iſt dies ein 10000 Morgen
großes Gelände, das in der Nähe des Wulping=Sees
liegt, etwa zwei Meilen von Allenſtein. Schönebeck hatte
ſich dort ein ſchönes Jagdhäuschen eingerichtet, in dem
ſich auch ſeine Frau zuweilen mit Göben aufgehalten hat,
ob mit oder ohne Wiſſen des Majors von Schönebeck,
ſteht noch nicht feſt. Göben hatte ſeinerzeit behauptet, daß
er in dieſem Revier leicht den Major von Schönebeck hätte
beſeitigen können, ohne daß der Verdacht auf ihn gefallen
wäre. Die Erörterung wird daher in der Beweisaufnahme
noch eine Rolle ſpielen. Heute wird die Verhandlung
fortgeſetzt. Es wird zunächſt der Kriegsgerichtsrat von
Conradi und mehrere Rittmeiſter von den Schönebeck=
Dragonern vernommen werden. Das Ehepaar Weber
kehrte geſtern abend von den maſuriſchen Seen nach
Allen=
ſtein zurück.
Großwardein, 14. Juni. In der hieſigen Station
ſtie=
ßen geſtern nachmittag zwei Züge zuſammen. Vier
Bahnbedienſtete wurden getötet. Mehrere Perſonen
er=
litten Verletzungen. Der Materialſchaden iſt
unbe=
deutend.
Calais, 14. Juni. Die Bergungsarbeiten des
„Pluvioſe” wurden von dem Marinearzt Savidan
mit bewunderungswürdiger Selbſtaufopferung bis
gegen Mitternacht fortgeſetzt. Die Ingenieure wollen
verſuchen, den „Pluvioſe” jetzt, wo das Leck
einiger=
maßen verſtopft iſt, durch Auspumpen des
eingedrun=
genen Waſſers flott zu machen. Vorher ſollen noch
zwei Leichen, die im Maſchinenraum bemerkt wurden,
geborgen werden; eine derſelben ſoll die des Chefs der
Unterſeebootflottille, Kapitän Prat, ſein.
Malta, 13. Juni. Der frühere Sultan von
Marokko, Abdul Aſis, iſt auf der Fahrt nach
Alexandria und Jeruſalem heute in Malta
angekom=
men. Er äußerte ſich einem Berichterſtatter gegenüber,
die marokkaniſche Politik ſei ihm gleichgültig; alles,
was er wünſche, ſei ein Leben in Zurückgezogenheit.
Bukareſt, 14. Juni. Als der rumäniſche Poſtdampfer
„Imperator Trajan” von Alexandrien kommend
geſtern in dem Hafen von Piräus anlegte, bemächtigte ſich
eine Menge von 3000 Perſonen des Schiffes, plünderte
es und führte den Kapitän gewaltſam zum
Hafenkom=
miſſariat. Auf dem Dampfer befanden ſich Prinz Nikolaus
und die Prinzeſſin Maria von Rumänien, die von
Aegyp=
ten kamen.
New=York, 14. Juni. Auf dem Dach des
Geſchäfts=
hauſes des Herald in Montreal ſtürzte geſtern ein
rie=
ſiger Waſſerbehälter zuſammen und durchſchlug
die vier Stockwerke des Gebäudes. Eine große Anzahl
der Angeſtellten wurde getötet oder verwundet. Im
An=
ſchluß daran brach ein Feuer aus, welches das Gebäude
vollſtändig zerſtörte. Die Zahl der Toten wird auf 30 bis
40, die der Verwundeten auf 50 angegeben. Die meiſten
tötlichen Unfälle ſind auf das Niederſtürzen des
Waſſer=
behälters und der Waſſermaſſen durch die Stockwerke
zu=
rückzuführen. Die Opfer ſind zumeiſt Angeſtellte des
Montreal=Herald, die im Falzraum und in der Druckerei
beſchäftigt waren.
Montreal, 13. Juni. Die Bureaus des „Daily
Herald” wurden durch Feuer zerſtört. Der Turm
des Gebäudes ſtürzte durch das brennende Dach.
Vier=
zig Perſonen, zumeiſt weibliche Angeſtellte, ſind in
den Flammen umgekommen.
Die Gehaltsverhältniſſe der Mitglieder der
Großherzoglichen Hofmuſik.
* Wie bereits mitgeteilt, wird in der demnächſtigen
Sommertagung der Zweiten Kammer die
Vor=
ſtellung der Mitglieder der
Großherzog=
lichen Hof muſik betreffend ihre
Gehaltsver=
hältniſſe, die bereits vom Februar vor. Jahres datiert,
zur Beratung kommen. Schon im Februar 1907
wand=
ten ſich die Hofmuſiker an den Staatsminiſter und an
Kleines Feuilleton.
*⁎* Die Kunſtgeſchichte im Hut. An der
Erſcheinung der Dame, die ſich der neueſten Mode fügt,
iſt alles Linie. Schmal und eng, wie der gebrechlich
zarte Stengel einer exotiſchen Wunderblume, ſteigt das
knapp geraffte Kleid empor und das einzige Fläche und
Form bildende Element iſt die rieſige Blüte dieſer
merkwürdigen Pflanze: der Hut. Im Hut lebt ſich vor
allem der Farben= und Formenſinn der diesjährigen
Mode aus; der Hut wird „maleriſch” und künſtleriſch,
alle Schönheiten der Vergangenheit werden in ihm
verſammelt, und ſo ſtellt er für ſich ein Stück
Kunſt=
geſchichte dar, in dem der unvergängliche Geſchmack der
großen Meiſter zu einer neuen, modernen Herrlichkeit
ſich entfaltet. Mehr denn je durchſuchen die
Putzmache=
rinnen der eleganten Welt die ganze Geſchichte der
Malerei nach pompöſen Formen und koloriſtiſchen
Akzenten; von Rubens und Rembrandt bis zu Gavarni
und Winterhalter müſſen ſich alle großen Künſtler die
Plünderung zu höherem Ruhm und Glanz der Mode
gefallen laſſen. Am ſtärkſten freilich werden die Maler
des 18. Jahrhunderts und unter ihnen vor allem
wie=
der die Engländer, ein Gainsborough, Reynolds,
Rom=
ney, Reeburn benutzt. Der Strohhut mit dem
unge=
heueren, weit übers Geſicht fallenden Rand wird an
der rechten Seite leicht in die Höhe genommen und
mit einem duftigen Spinngewebe von Tüll umhüllt,
das loſe auf der breiten Krempe ruht. Um den Kopf
ſelbſt iſt ein Schal in einem feinen Altroſa= oder
Nat=
tierblau=Ton locker drapiert. An der linken Seite
nickt ein kleiner Strauß von roſa oder blauen Roſen,
und ſo erhält das Ganze die müde Farbenharmonie
und die läſſige Anmut des Rokoko. Schwarze
Krino=
linenhüte, die mit ihrer breiten Glockenform das
Ge=
ſicht verbergen, ſind nur mit ein paar Straußenfedern
garniert, die flott und keck wie ein Helmbuſch hin= und
herſchwanken. Vom Rokoko zum Biedermeier führen
die korbartigen Formen, die ganz aus Spitzen
herge=
ſtellt ſind und eine Flut von Rüſchen und Volants über
ein leichtes Drahtgeſtell rieſeln laſſen. Bei den
Stroh=
hüten findet man die zarteſten Farbentöne verwandt,
z. B. ein Roſa wie bei altem Sèvres=Porzellan, ein
Fahlblau oder helles Grau. Auch die kleinen, von
Roſenknöſpchen umwundenen Hütchen, die mit einem
breiten Samtband unter dem Kinn geknüpft werden,
erſcheinen wieder. Den Schmuck des Kopfes
vervoll=
ſtändigen die großen Spitzenſchleier, die in ihrem
Far=
benton mit dem Stroh des Hutes harmonieren und die
in den verſchiedenſten Drapierungen um den Hut ge=
ſchlungen oder geknüpft werden. So mannigfaltig auch
die Formen und Garnierungen der neueſten Hüte ſind,
es muß bei ihnen allen doch eine gewiſſe kunſthiſtoriſche
Nüance ſein und unſere eleganten Damen gefallen ſich
darin, ihre rieſigen Federhüte genau ſo zu tragen wie
die Ladies Gainsboroughs, dieſelben weißen und
ſchwarzen Seidenkokarden anzulegen, wie Marie
An=
toinette und ihre Damen beim Schäferſpiel in Trianon,
oder auch ſich mit denſelben pikanten Kapotthüten zu
ſchmücken, wie die „Löwinnen” von Konſtantin Guys
und die kleinen Griſetten, die Gavarni und Tony
Johannet gezeichnet.
** Wenn man Taſchendiebe verteidigt.
Eine amüſante Szene ereignete ſich jüngſt im
Gerichts=
gebäude von Covington in Kentucky, die ganz Amerika
viel Stoff zum Lachen gibt. Sechs Taſchendiebe, die
bei einem Wettrennen in Ausübung ihres Berufs
ver=
haftet worden waren, engagierten ſich einen
Vertei=
diger namens Stricklett, der ſie ſo ausgezeichnet
ver=
teidigte, daß ſie mit einer ganz geringen Strafe
davon=
kamen. Sie wurden verurteilt, jeder 20 Dollars zu
zahlen, und mußten verſprechen, die Stadt zu verlaſſen.
Hoch erfreut umringten ſie ihren tüchtigen Anwalt, der
auf ſeinen Erfolg nicht wenig ſtolz war und ſich die
Glückwünſche ſeiner Klienten gern gefallen ließ. „
Wie=
viel ſind wir Ihnen ſchuldig?” fragten ſie alle und
konnten ſich dabei gar nicht genug tun, ihm immer
wieder mit überfließender Dankbarkeit die Hand zu
ſchütteln. Stricklett forderte 50 Dollars, eine Summe,
die die Klienten gar nicht hoch fanden, ſodaß ſie
äußer=
ten, das Doppelte wäre auch noch zu wenig. Als ſie
bezahlt und ſich verabſchiedet hatten, erſchien dem
Ad=
vokaten ihr Benehmen doch etwas auffällig. Es fiel
ihm ein, daß die Taſchendiebe häufig ſo an Menſchen
herandrängen; ein furchtbarer Verdacht ſtieg in ihm
auf; er greift in ſeine Taſchen. . . Sie ſind leer. Die
Taſchendiebe hatten ſich das Honorar, das ſie mit ſo
viel Bereitwilligkeit und Begeiſterung bezahlt hatten,
aus ſeinem eigenen Portemonnaie geholt.
Der Gipfel der Zerſtreutheit. Der
große Naturforſcher Ampère, dem jetzt ein großartiges
Denkmal zu Poleymieux bei Lyon errichtet wird, ſteht
ſelbſt unter der Klaſſe der „zerſtreuten Profeſſoren”
un=
erreicht da. Die Geſchichten, die von ſeiner
Geiſtesab=
weſenheit erzählt werden, könnten einen ſtarken Band
füllen. An einige erinnert wieder ein franzöſiſches
Blatt. Saß Ampére in einer Droſchke, ſo hielt er die
Hinterwand des Kutſchbocks für die Tafel in ſeinem
Hörſaal, und begann ſchwierige Rechnungen auf ihr
auszuführen; ſchrieb er eine Rechnung an die Tafel,
dann löſchte er die Zahlen mit ſeinem ſeidenen
Taſchen=
tuch aus und ſteckte den zur Benutzung daliegenden
Wiſchlappen in ſeine Taſche. Den Gipfel der
Zerſtreut=
heit bedeutet wohl folgende Anekdote: Eines Abends
wurde Ampère, als er aus einer wiſſenſchaftlichen
Sit=
ung kam, von einem furchtbaren Wolkenbruch über
raſcht. Glücklicherweiſe ſchützte ihn ſein Regenſchirm,
eine ungeheuere Gewittertulpe, die er ſtets bei ſich
führte, gegen das Unwetter. Als er zu Hauſe anlangt,
findet er in ſeinem Schlafzimmer ein behagliches Feuer
und legt den triefenden Regenſchirm ſorgfältig ins
Bett, ſich ſelbſt aber plaziert er auf der Schutzmatte vor
dem Kamin, wo ihn ſeine alte Haushälterin nach einer
Stunde in feſtem Schlummer vorfindet. Trotz dieſer
beſtändigen Geiſtesabweſenheit beſaß Ampöre ein
wun=
derbares Gedächtnis. Er konnte z. B. ohne den
ge=
ringſten Fehler das berühmte Andachtsbuch des
Tho=
mas a Kempis „Die Nachfolge Chriſti” auswendig
her=
ſagen.
* Erholungsheim für Pferde. Auch unſere
Arbeitstiere müſſen gelegentlich mal „ausſpannen”,
um in einer Ferienpauſe ſich zu erholen und neue
Kräfte zu ſammeln. Zu dieſem Zwecke wurde in
Ber=
lin von tierſchutzfreundlichen Damen und Herren unter
dem Namen „Pferdeerholungsheim” ein Verein
ge=
gründet, deſſen Vorſitz Herr Graf Behr=Bandelin führt.
Der Verein gewährt den abgearbeiteten Tieren, die
im Dienſt kleiner Betriebe ſtehen, unentgeltlich
Auf=
nahme auf ſeinen, für gute Fütterung und Pflege
ſor=
genden Koppeln, vermietet auch wohl dem Beſitzer für
die Ferienzeit ein Erſatzpferd. Auch nimmt das Pferde
erholungsheim, ſo weit der Platz reicht, Pferde
wohl=
habenderer Beſitzer gegen entſprechende Bezahlung auf.
— „Schwefelregen” „Hat es denn Schwefel
geregnet?” So fragten ſich vor kurzem einige Leute
in Griesheim, indem ſie in den Waſſerpfützen einen
eigentümlich gelben Rückſtand gewahrten. Eine
Per=
ſon ſoll dieſen beſtimmt als echten Schwefel erkannt
haben. Dieſelbe Erſcheinung bot ſich dem Auge in
höchſt auffälliger Weiſe auch an vielen Stellen im
Barackenlager und auf den benachbarten Waldſchneiſen.
Dieſer Fabel vom Schwefelregen liegt folgende
Er=
klärung zugrunde: In der Nähe befinden ſich
ausge=
dehnte Kiefernwaldungen. Zur Blütezeit der Kiefer
kann es nun vorkommen, daß der in manchen Jahren
in großer Menge in den männlichen Blüten enthaltene
Blütenſtaub vom Winde fortgetrieben und vom Regen
niedergeſchlagen bezw. zuſammengeſchwemmt wird.
Nummer 137.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Jnni 1910.
die Kammer der Landſtände mit der Bitte um eine
Staatsbeihilfe zu ihren Beſoldungen. Dieſes Geſuch
fand im Sommer 1908 dahin ſeine Erledigung, daß der
damalige 33. Landtag dem Antrage des Ausſchuſſes
bei=
trat, welcher lautete: „Hohe Zweite Kammer wolle an
Großherzogliche Regierung das Erſuchen richten,
die=
jenigen Schritte in die Wege zu leiten, welche geeignet
ſind, die Stadt Darmſtadt zu einer nach Lage der Sache
gebotenen Subvention der Hofmuſik zu veranlaſſen.”
Die hierauf von dem Staatsminiſter mit der Stadt
Darmſtadt gepflogenen Verhandlungen zeitigten am
21. Januar 1909 das Ergebnis, daß die
Stadtverordne=
tenverſammlung einſtimmig jede weitere Unterſtützung,
als die ſchon 1904 bewilligten 20000 Mark zu den
Be=
triebskoſten des Großherzoglichen Hoftheaters, als
hier=
zu nicht kompetent, ablehnte. Auch das im Laufe
jenes Winters an Se. Königliche Hoheit den
Großher=
zog gerichtete Immediatgeſuch, ſowie eine ſpäter an die
Großherzogliche Hoftheaterdirektion erfolgte Eingabe,
eine Teuerungszulage betreffend, hatten beide nicht
den erhofften Erfolg. So ſahen ſich die
Unterzeichne=
ten, nachdem überall in allen innerhalb der letzten zwei
Jahre gepflogenen Verhandlungen ihre mißliche Lage
anerkannt wurde, wiederholt genötigt, die
Staatsregie=
rung und die Kammern der Landſtände, als die
einzi=
gen Stellen, die ihnen Hilfe gewähren können, darum
zu bitten.
Nach der Orcheſterſtatiſtik des Allgemeinen
Deut=
ſchen Muſikerverbandes entfallen von 21 Hof= und 20
ſtädtiſchen Orcheſtern alle Gehaltsregulierungen und
=Aufbeſſerungen (32) auf die letzten fünf Jahre; auf das
Jahr 1908 allein 17, auf 1909/10 weitere 18, darunter
für die ſtädtiſchen Orcheſter in Elberfeld, Köln, Leipzig,
Düſſeldorf und die Hofkapellen in München, Dresden,
Braunſchweig, Hannover, Kaſſel, Wiesbaden und
Ber=
lin; gewiß ein Beweis dafür, daß trotz der
allgemei=
nen wirtſchaftlichen Depreſſion die Behörden die
Not=
lage der Muſiker anerkannten und ſie zu beſeitigen
be=
müht waren. Daß die Gehaltserhöhungen etwa auf
Grund beſſerer Rentabilität der Inſtitute erfolgt
ſeien, iſt wohl nicht anzunehmen, beſonders nicht
von den Hoftheatern mit größtenteils 7—7½monatiger
Spielzeit, wie Altenburg, Bückeburg, Koburg=Gotha,
Deſſau, Schwerin und Weimar, die zu den im Jahre
1908 Aufgebeſſerten zählen.
Das Verhältnis der Großherzoglichen Hofmuſik
Darmſtadt zu den übrigen deutſchen angeſtellten
Orcheſtern iſt etwa folgendes: Die Orcheſterſtatiſtik
weiſt 41 behördliche Orcheſter mit einem
Mitgliederbe=
ſtande von 2223 auf. Von dieſen ſtehen in der
Beſold=
ung weſentlich höher 30 Orcheſter mit 1845 Mitgliedern,
dagegen 10 Orcheſter mit 326 Mitgliedern niedriger
als Darmſtadt. Es ſind dies die ſtädtiſchen Orcheſter in
Augsburg (40 Mitglieder), Düren (6), Hagen (40),
Hom=
burg (38), München=Gladbach (38), welche erſt 1907/08
in ſtädtiſche Verwaltung übergingen; ferner die
Hof=
kapellen in Altenburg (33 Mitglieder), Meiningen (49),
Neuſtrelitz (11), Oldenburg (29) und Sondershauſen
(42), die aber teilweiſe gar keine Oper haben. Was
die Beiträge zur Alters= und
Hinterbliebenenverſorg=
ung betrifft, ſo iſt die Großherzogliche Hofmuſik die
höchſtbeſteuerte Kapelle. Bei 27 Kavellen übernimmt
die anſtellende Behörde die Alters= und
Hinterbliebe=
nenverſorgung ohne jede Beitragspflicht der
Mitglie=
der. Aus den Mitteilungen der Mitglieder der
Prüf=
ungskommiſſion geht hervor, daß aus den Erfahrungen
der letztjährigen Konkurrenz=Probeſpiele die Zahl der
Bewerber, die bezüglich ihrer Leiſtungsfähigkeit
über=
haupt in Frage kommen können, auf zwei bis drei
her=
abgeſunken iſt, ja, daß in einem Falle nur ein
Bewer=
ber erſchienen war, in einem anderen ein reſultatlos
verlaufenes Konkurrenzſpiel ein nochmaliges
Aus=
ſchreiben nötig machte. Daß bei einer Vakanz die Zahl
der Angebote trotzdem häufig groß iſt, ſoll deshalb nicht
beſtritten werden.
Die Mitglieder der Großherzoglichen Hofmuſik
haben ſich ſeit mehr als 20 Jahren um die Erhöhung
und Regulierung ihrer Gehalte bemüht. Es wurden
ihnen daraufhin auch folgende Zuwendungen zuteil:
1891: 15 Prozent Gehaltserhöhung, 1899: 150 Mark
jährliche Gratifikation, welche im November 1904 in
feſtes Gehalt umgewandelt wurde; 1903:
Nichtpenſions=
fähige Alterszulage von 50 Mark bis 400 Mark in 21
Dienſtjahren. Dieſe wurde auf ein Jahr aus Staats=
und dann aus ſtädtiſchen Mitteln auf vorläufig zehn
Jahre bewilligt. Ferner indirekt einigen älteren
Mit=
gliedern durch Wegfall der Beiträge zur Zivildiener=
Witwenkaſſe und den übrigen eine Verminderung der
Beiträge zur Hofdiener=Witwenanſtalt um ein Drittel
derſelben, ab 1. Juli 1908. Dieſe Zuwendungen ergaben
in den Hauptklaſſen folgendes Bild: Klaſſe 5: acht
Stel=
en von 1500 Mark mit 583 Mark Zulage auf 2083 Mark
gleich 38,8 Prozent; Klaſſe 7: zehn Stellen von 1320 Mk.
mit 556 Mark Zulage auf 1876 Mk. gleich 42,1 Prozent;
Klaſſe 9: zwölf Stellen von 1200 Mark mit 538 Mark
Zulage auf 1738 Mark gleich 44,8 Prozent. Dieſen
Auf=
beſſerungen ſteht aber außer den erheblich verteuerten
Lebensverhältniſſen eine Dienſtvermehrung von 52
Prozent gegenüber.
So groß nun die Notlage der aktiven
Hofmuſikmit=
glieder zur Zeit ſchon iſt, welche Ausſichten eröffnen
ſich dann erſt dem Penſionär, dem Alterszulagen und
etwaige Nebenverdienſte abgehen? Ein Beiſpiel mag
dies beſtätigen: Angenommen, ein Mitglied der
neun=
ten Klaſſe würde nach 30 Dienſtjahren penſioniert, ſein
Gehalt beträge 1930 Mark, ab Alterszulage 400 Mark,
würde verbleiben der penſionsfähige Betrag 1530 Mark.
Zur Berechnung kommen 25 dekretliche Dienſtjahre
gleich 71 Prozent: 1086,30 Mark, ab Beiträge für
Hof=
dienerwitwenanſtalt 43,76 Mark, bleiben jährlich 1042
Mark 54 Pfg. Dieſer neunten Klaſſe gehören 12
Mit=
glieder an, außerdem ſtehen 16 weitere Mitglieder im
Gehalt noch bis zu 470 Mark tiefer, ſo daß zum Beiſpiel
die fünf Mitglieder der 16. Klaſſe unter obiger
Voraus=
ſetzung — 923 Mark bekämen, von welchem Betrage
ihnen nach Abzug der Witwenkaſſebeiträge von 43,76
Mark noch 879,24 Mark jährlich zum Leben übrig blei=
ben würden.
Wiederholt iſt auf die Beſſerſtellung faſt aller
be=
hördlichen Orcheſter Deutſchlands hingewieſen, auch daß
das Orcheſter der Stadt Mainz, welches früher viel
ge=
ringer als das unſere dotiert war, Darmſtadt längſt
überholt hat. Die Vorſtellung ſchließt wie folgt:
„Aus dem Geſagten glauben wir genügend
darge=
tan zu haben, daß mit einer Zuwendung, wie wir ſolche
bisher erhielten, die Beſeitigung eines durch lange
Zeiten erzeugten Notſtandes nicht erreicht werden kann.
Dringend nötig ſind Aufbeſſerungen und Reformen,
ähnlich denen von der Stadt Mainz durchgeführten,
wozu, fänden dieſelben auf uns Anwendung, eine
Summe von ungefähr 25000 Mark nötig wäre. Wir
glauben aber nicht, daß dieſes durch etwa geſteigerte
Einnahmen des Hoftheaters jemals geſchehen kann, da
der nötige Aufwand für ein erſtes Kunſtinſtitut
natur=
gemäß immer größer wird. Die Mitglieder der
Groß=
herzoglichen Hofmuſik wenden ſich daher, vertrauend
auf das im Jahre 1903 ſchon einmal erwieſene
Wohlwol=
len, an hohe Zweite Kammer der Landſtände mit der
ergebenen Bitte u m Einſtellungeiner Summe
in das Staatsbudget zur Verfügung
Großherzoglicher Kabinettsdirektion
zwecks Aufbeſſerung und Regulierung
ihrer Beſoldungen.”
Hoffentlich wird die Zweite Kammer diesmal
Mit=
tel und Wege finden, den Wünſchen der Hofmuſiker
ent=
gegenzukommen. Nachdem dieſe Wünſche von allen
Seiten als berechtigt anerkannt und die mißliche
finanzielle Lage der Hofmuſiker allgemein zugegeben
worden iſt, iſt es Ehrenſache, auch Abhilfe zu ſchaffen
und dieſen unſerem Hoftheater nicht zur Ehre
gerei=
chenden Zuſtänden ein Ende zu bereiten.
Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 13. Juni. Der Sonder
ausſchuß für die
Verwaltungsgeſetzrevi=
ſion begann heute mit der Beratung des
Geſetzent=
wurfs, die Landgemeindeordnung betreffend,
für welche die Abgg. Korell und Uebel das Referat
übernommen haben. Dieſe zweite der ſechs Vorlagen
zur Verwaltungsgeſetzreviſion umfaßt noch einige
Ar=
tikel mehr als die Vorlage über die Städteordnung,
nämlich 225, und iſt ebenfalls bereits auf dem vorigen
Landtage vom Ausſchuß nahezu fertiggeſtellt geweſen,
ſo daß deren jetzige Ausſchußberatung nicht mehr allzu
große Arbeit verurſachen dürfte. Der Ausſchuß
beſchäf=
tigte ſich heute mit den Artikeln 1—50 der Vorlage,
wobei die Abſchnitte über die Einrichtung der
Ge=
meindeverwaltung, die Gemeindeverfaſſung, die
Bil=
dung, Umgeſtaltung und Auflöſung der Gemeinden, die
Ortsſatzungen, das Ortsbürgerrecht und das Wahlrecht
der Gemeinden durchberaten und durch Abſtimmung
erledigt wurden. Bei dem Abſchnitt über die Bildung
und Auflöſung von Gemeinden ſind neue Vorſchriften
erlaſſen worden. So iſt vom Ausſchuß ſtatt der
Geneh=
migung durch den Landesherrn die Bewilligung der
Staatsregierung bei der Trennung und Neubildung
von Gemeinden in Antrag gebracht worden. In der
Landgemeindeordnung ſoll nach dem Vorſchlage des
Ausſchuſſes in Zukunft auch die Bildung von
Aus=
ſchüſſen möglich ſein. Bei dem Ortsbürgerrecht iſt das
beſondere Wahlrecht zur Gemeinde, das ſeither mit dem
Ortsbürgerrecht verbunden war, geſtrichen worden. Es
ſoll auch über die gänzliche Aufhebung des
Ortsbürger=
nutzens ein beſonderes Geſetz in Anregung gebracht
werden, in welchem beſtimmt wird, unter welchen
Vor=
ausſetzungen die Ablöſung des Nutzens möglich iſt. Bei
dem Kapitel über das Wahlrecht zur Landgemeinde
wurde die Regierungsvorlage angenommen, in welcher
als Vorausſetzung für die Wahlberechtigung
vorge=
ſehen iſt: erſtens das vollendete 25. Lebensjahr, zweitens
die Reichsangehörigkeit, drittens ein dreijähriges
Wohnen in der Gemeinde, und viertens die
Gemeinde=
ſteuerpflicht. Dieſe vier Vorausſetzungen wurden vom
Ausſchuß genehmigt; ein Antrag, der dahin geht, daß
auch diejenigen ihr Wahlrecht zur Gemeinde ausüben
können, die durch Beſchluß der Gemeinde von der
Steuerleiſtung befreit ſind, wurde abgelehnt. — Die
Fortſetzung der Beratung erfolgt morgen.
Unwetter und Blitzſchäden.
* Berlin, 14. Juni. Bei der Blitzkataſtrophe
in der Jungfernheide wurden 6 Perſonen getötet,
12 ſchwer und 45 leicht verletzt. 12 Verwundete befinden
ſich im Krankenhaus, die Mehrzahl von ihnen dürfte ſchon
morgen oder an einem der nächſten Tage zur Entlaſſung
kommen. Sehr ernſt iſt der Zuſtand einer Arbeiterin, die
noch immer gelähmt iſt und deren Körper ſtarke
Verbren=
nungen zeigt.
Leutnant v. Zawadsky, der ſich mit einem zweiten
Of=
fizier hervorragend an dem Rettungswerk beteiligte, gab
dem Berliner Tageblatt folgende Schilderung: „Ich befand
mich zur Zeit des Unglücksfalles mit den Leutnants
v. Pröck, v. Steuben und v. Schultzendorf in der
Militär=
ſchwimmanſtalt am Plötzenſee. Wir hatten unſer Bad
unterbrochen und beobachteten das feſſelnde Schauſpiel der
niederzuckenden Blitze. Einer von dieſen Blitzſchlägen hatte
augenſcheinlich in nächſter Nähe eingeſchlagen und unſer
als Krümperkutſcher fungierender Grenadier hatte Mühe,
die Pferde zu beruhigen, als der Sanitätsfeldwebel
Strodzki mit der Meldung auf uns zuſtürzte, am Moabiter
Schützenhaus lägen zwei Gardefüſiliere vom Blitz
getrof=
fen. Sofort waren wir auf dem Wagen und in ſauſendem
Galopp zur Unglücksſtelle. Dort fanden wir eine
voll=
kommen kopfloſe, vor lähmendem Schrecken völlig
untätig verharrende Menſchenmenge, die, ſoweit
ſie unverletzt geblieben war, hilflos umherſtand. Das Bild
war allerdings geradezu entſetzlich. Alle paar Schritt
lagen Leichen, dazwiſchen Schwer= und Leichtverwundete.
Die Menge kreiſchte und geſtikulierte, als befände ſich auch
nicht ein beſonnener Mann unter dieſen Hunderten. Wir
fanden den vom Blitze erſchlagenen Gardefüſilier und
ſei=
nen verletzten Kameraden und zwei Schwerverletzte. Dann
gings in raſender Fahrt, Leutnant v. Pröck auf dem Tritt
des Wagens ſtehend, zum Virchow=Krankenhaus. Sofort
ſetzte dann mit Schnelligkeit der Rettungsdienſt ein.
Ob der Unglücksſtrahl wirklich vom Schützenhaus her
bis zum Zaun überſprang, wird wohl kaum aufgeklärt
werden; daß Blitze auf Drahtleitungen verhältnismäßig
weit laufen, iſt aber bekannt. Ein ſo furchtbares Unglück
dieſer Art iſt jedenfalls in und bei Berlin noch nie
dage=
weſen. Es vermehrt die ohnehin ſchon in dieſem Jahr
erſchreckend große Zahl der Gewitterunfälle in entſetzlicher
Weiſe.
* Ahrweiler, 14. Juni. Bei dem Unglück im
Ahrtale iſt eine große Anzahl Menſchen
ums Leben gekommen. Eine Kantine mit
italie=
niſchen Arbeitern wurde weggeſchwemmt; über den
Ver=
bleib der letzteren hat man keinen feſten Anhaltspunkt.
Etwa 15 von ihnen ſind als Leichen geländet
wor=
den. Weiter ſind etwa 8 Leichen von Kindern und
Er=
wachſenen aus der Gegend des Unwetters angeſchwemmt
worden. Es werden vermißt 87 Perſonen, doch
iſt nicht ausgeſchloſſen, daß ſich verſchiedene wiederfinden
werden. Die angetriebenen Leichen ſind meiſt nackt, da ſie
im Schlafe von dem Unwetter überraſcht wurden, und
weiſen ſtarke Wunden auf; das Waſſer war bis geſtern um
zwei Meter gefallen. Die Gewalt des Waſſers war ſo ſtark
daß im Tunnel von Altenahr, durch den das Waſſer ſich
einen Weg bahnte, eine Schlucht von etwa 20 Meter Tiefe
in den Boden geriſſen wurde, in welcher eine Dampfwalze
und die Wagen der Sträflinge wirr durcheinander liegen.
Pioniere und Infanterie ſind bereits tätig, um die
einge=
ſtürzten Brücken, etwa 20, durch Notbrücken zu erſetzen.
Mit einiger Gefahr iſt der Wagenverkehr bis Rech möglich.
Der Eiſenbahnverkehr iſt in der Nacht bis Walporzheim
wieder aufgenommen worden.
* Adenau, 14. Juni. Durch die
Wetterkata=
ſtrophe im Ahrtal ſind, wie von beſtunterrichteter
Seite verſichert wird, im Kreiſe Adenau allein mindeſtens
50 Perſonen ums Leben gekommen. Der
mitt=
lere Ortsteil von Adenau ſtand ganz unter Waſſer und
zwar teilweiſe bis zum erſten Stockwerk. Die Arbeiten
an dem Bahnbau Remagen-Liſſendorf ſind faſt vollſtändig
zerſtört und damit eine Arbeit von ſechs Monaten
vernich=
tet. Der Materialſchaden iſt nicht zu überſehen.
H. B. Köln, 14. Juni. Die vom vorgeſtrigen
Un=
wetter im Ahrtal und der Eifel beſonders
betrof=
fenen Ortſchaften waren geſtern das Ziel Tauſender von
Neugierigen. In einzelnen Eifeldörfern hatte der
Wol=
kenbruch derartige Verwüſtungen angerichtet, daß die
be=
troffene Bevölkerung, deren Hab und Gut völlig vernichtet
iſt, auf ſtaatliche Unterſtützung angewieſen iſt. Das
Un=
wetter erſtreckte ſich auch über Teile des Hunsrück, wo in
einem Orte durch Blitzſtrahl 10 Häuſer eingeäſchert und
4 Perſonen gelähmt wurden. 20 Stück Vieh kamen in
den Flammen um. Der Fernverkehr mit dem
Ueber=
ſchwemmungsgebiet iſt ebenſo wie der telegraphiſche
Ver=
kehr vollſtändig geſtört. Die Eiſenbahn verkehrt nicht
Friedhofskunſt.
Von dem Orte, da wir unſeren Lieben oder doch de
nen, die uns lieb und wert waren im Leben, die Stätt
zur letzten Ruhe bereiten, die eine ewige Ruhe ſein ſo
muß ein ernſter Stimmungsreiz ausgehen. Denn nur i
ernſter Stimmung, in trauerndem Gedenken an den Ver
ſtorbenen, ſuchen wir dieſen Ort auf, wenn wir ſelbſt de
Erbauung bedürfen, die uns nirgend anders, auch in
Gotteshauſe nicht, wird, oder wenn die Erinnerung un
packt, uns zwingt, alles zu vergeſſen in dem Gedenken a
die, die der Tod uns nahm. Wir wollen der Ruhender
oder das, was ſie uns im Leben waren, nicht vergeſſen
wollen die Erinnerung zu einer ewig währenden — „ewig
im Sinne des Sprachgebrauchs — geſtalten, ſei es au
Dankbarkeit, aus Mitleid, ſei es in alles überdauernde
Liebe. Darum wählen wir Stein zur Bezeichnung und
zum Schmuck der Grabſtätte, Stein, der dem Zahn de
Zeit am längſten trotzt.
Stein aber iſt kalt und gefühl= und ſtimmungslo
Die Grabſtätte aber ſoll nicht kalt und düſter ſein. Woh
ſoll ſie uns in ruhigem Ernſt an das Vergängliche alle
Irdiſchen mahnen, nicht aber die düſteren Schatten de=
Todes verkörpern. Des Allbezwingers Schreckniſſe ſolle
den Lebenden nicht erſchauern laſſen, wenn er in Liel
hier weilt, wo die Toten ruhen. Darum ſchmücken wi
die Stätte mit Blumen und lebendem Grün. Daß es un
im ewigen Sterben undNeuerſtehen der Natur, dere
Sterben ja nur ein Schlaf iſt, mahne, nicht an das Vergar
gene Trauxige, ſondern an das kommende neue Leber
Daß wir aus der in immer neuer Schönheit und Fruch
barkeit erſtehenden Natur neuen Mut und friſche Kraf
ſchöpfen zum eigenen Leben. Darum pflanzen wir
Blumen.
Inmitten der Blumen aber ſteht der kalte, ſtimmung
loſe Stein. Alle Blumen= und Blütenpracht kann ihm di
Kälte nicht nehmen. Es fehlt der harmoniſche Einklar
mit der Natur, die Harmonie der Farben und Former
die das Tote und Kalte des Steins zu ſtimmungsvoll
Ruhe eint mit dem blühenden Leben der Natur. D
ſuchen und finden Künſtler ihre Aufgabe.
Es iſt dankbar anzuerkennen, daß die moderne Kur
ſich der Grabſtätten annimmt, die ſie lange Zeit vernach
läſſigte. Und mit Genugtuung darf konſtatiert werder
daß nach anfänglichem Taſten und Suchen nun ſchon Weg
gefunden ſind, die nach menſchlichem Ermeſſen zur Vollet
dung führen, da ſie die richtigen ſind. Man beginnt zu
erkennen, daß, da wir weder den Stein noch die Natu
entbehren wollen, keines von beiden herrſchen darf, dau
vielmehr eines dem anderen Folie ſein muß, wenn ſie a
Einheit wirken wollen. Man hat erkannt, daß ſelbſt da
reichſte und prunkvollſte Grabmonument kalt und ſtim
mungslos ſein kann, wenn es die in dem Geſagten beton
ten Bedingungen nicht erfüllt, und daß der einfache, ſchlic
geformte Stein in der ernſten Umgebung ſchöner und ein
drucksvoller wirken kann. Und man iſt zurückgekehrt zu
Einfachheit, die auch Reichtum haben kann, zur Ruhe i
Form und Linie.
Der junge Darmſtädter Bildhauer Wilhelm
Goetz=
von dem ſchon mehrfach an dieſer Stelle die Rede war, ha
ſich der Friedhofskunſt mit beſonders warmem Herzen ar
genommen. Seiner Ausſtellung im Gewerbemuſeum läſ
er nunmehr (im Atelier Karlſtraße 94) eine neue folger
die umſo mehr Beachtung verdient, als ſie in ihrer Art
etwas ganz Apartes bietet, da ſie nicht die bloßen
Steine zeigt, ſondern dieſe in fertig gärtneriſch angelegten
Grabſtätten. Die Firma Großgärtnerei Henkel iſt dem
Künſtler hierbei mit feinem Verſtändnis an die Hand
ge=
gangen. Iſt dieſe künſtleriſche Friedhofsanlage auch nicht
groß — es mußte naturgemäß mit gegebenen
Verhält=
niſſen gerechnet werden —, ſo enthält ſie immerhin einige
muſterhafte Grabſtätten=Anlagen, die nach Belieben variiert
werden können. Da iſt ein ganz reizend und
ſtimmungs=
voll angelegtes Kindergrab, gekennzeichnet ſchon durch die
Abmeſſungen des Steines. Ein kleiner, in ſeinen
ſchlich=
ten Formen ernſt wirkender Kalkſtein unter blühenden
Roſenbäumchen, deſſen Krone ein Bronzerelief ziert mit
der innigen ſchlichten Inſchrift „Unſerm Liebling‟ Dann
der Name. Und vor dem Stein ein Teppichbeet in
farbi=
gen Pflanzen und außerhalb des Rundganges grüner
Ra=
ſen. Das iſt in der Stimmung ganz reizend und
charak=
teriſtiſch. Ganz anders wirkt das gegenüberliegende,
trotz=
dem auch hier eine Fülle lebender Roſen die Stätte
ſchmücken, da es für Erwachſene beſtimmt iſt.
Es kann natürlich nicht Zweck dieſes Artikels ſein, alle
die Einzelheiten zu beſchreiben, die Ausſtellung ſoll
ge=
ſehen werden. Was uns an den Arbeiten E. Goetzes
beſonders ſympathiſch iſt, das iſt, wie ſchon früher geſagt,
die innige Verbindung, mit der er Stein und Natur eint
und wie er auch für die unkünſtleriſche Grundform des
Kreuzes künſtleriſche Ausdrucksmittel gefunden hat. Als
Material benußt der Künſtler Kalk= und Sandſtein, Granit,
Bronze und Holz. Zahlreiche Entwürfe und Photographien
von ausgeführten Anlagen zeugen von der Vielſeitigkeit
M. St.
in Form und Material.
Nummer 137
Seite 5
ſche
t Pt
et bn=
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Juni 1910.
mehr. Auch die Provinzialwege ſind zur Zeit
unbe=
nutzbar.
* Altenahr, 14. Juni. Bis jetzt ſind 34
Lei=
chen geländet. Das Waſſer fällt.
* Schuld, 14. Juni. Bis nachmittags ſind 49 Tote
ans Landgeſpült. Nach den Liſten der Unternehmer
befürchtet man, daß 70 Arbeiter umgekommen ſind.
* Brück (Ahr), 14. Juni. In der hieſigen
Bürger=
meiſterei ſind der Wetterkataſtrophe zwei
Men=
ſchenleben zum Opfer gefallen.
* Gerolſtein, 14. Juni. In dem Eifeldorfe Pelm
ſind geſtern infolge eines Wolkenbruches, durch den
die Straßen über einen Meter unter Waſſer geſetzt wurden,
zwei Arbeiter ertrunken.
* Garmiſch, 14. Juni. In vergangener Nacht ging
über Garmiſch und Partenkirchen ein ſchweres
Un=
wetter mit wolkenbruchartigem Regen
nie=
der. Die Loiſach und Partach ſind über ihre Ufer getreten.
Die niedrig gelegenen Teile der beiden Orte ſind
über=
ſchwemmt. Der Bahnhof ſteht unter Waſſer. Eine
amt=
liche Bekanntmachung beſagt: Der Geſamtverkehr auf der
Strecke Murnau und Garmiſch mußte heute früh eingeſtellt
werden; die Strecke iſt auch bei der Station Oberau
unter=
brochen.
H.B. München, 14. Juni. Das waſſertechniſche
Bureau erläßt für Südbayern
Hochwaſſer=
warnungen. Um ½12 Uhr mittags hatte die Iſar
in München einen Plusſtand von 30 Zentimeter, um
½4 Uhr nachmittags war ſie auf 2,05 Meter über
normal geſtiegen. Weiteres rapides Steigen wird aus
dem Gebirge gemeldet, ſo daß für München die Gefahr
einer ſchweren Hochwaſſer=Kataſtrophe gegeben iſt.
H. B. Oberammergau, 14. Juni. Heute nacht
ſind im ganzen Ammerwaldgebiet gewaltige
Wolkenbrüche niedergegangen, welche ein koloſſales
Anſchwellen aller Waſſerläufe zur Folge hatten. Heute
vormittag ſtand halb Oberammergau meterhoch unter
Waſſer. Der Bahnverkehr bei Murnau iſt wegen
Dammrutſches eingeſtellt worden. Auch die Ortſchaften
der Umgebung ſind über einen halben Meter hoch unter
Waſſer. Das ganze Gebiet gleicht einem See. Für die
kommende Nacht ſind weitgehende
Sicherheitsvor=
kehrungen getroffen.
H. B. Mittenwald, 14. Juni. Die Jſar führt
hier das größte Hochwaſſer ſeit 14 Jahren. Eine
Brücke wurde weggeriſſen. Große Holzvorräte und
anderes Lagerwerk iſt fortgeriſſen worden. Heute
nach=
mittag 2 Uhr betrug der Waſſerſtand 2½ Meter.
H. B. Wien, 14. Juni. Das Unwetter, von dem
Wien und Umgebung geſtern heimgeſucht wurde, war eines
der ſchwerſten, das hier je erlebt wurde. Der
wolkenbruch=
artige Regen ſetzte die tiefer gelegenen Teile der Stadt
unter Waſſer, ſodaß die Bewohner dieſer Stadtteile von
der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden mußten. Auf
einem im Donau=Kanal verankerten Steinſchiff wurde
ein Mann durch den Sturm von der Brücke
herunter=
geriſſen und ertrank. Ein zweiter konnte gerettet
wer=
den. Auch aus ganz Steiermark, ſowie aus dem Rax=
und Semmering=Gebiet werden ſchwere Unwetter
gemel=
det. Die Kulturen vieler Ortſchaften ſtehen unter Waſſer.
Infolge Dammrutſches mußten mehrere Bahnlinien den
Betrieb einſtellen. Einige Perſonen ſind getötet oder
ver=
letzt worden. Der an Kulturen und Gebäuden angerichtete
Schaden iſt ſehr bedeutend.
Sport.
* Der Radfahrer=Klub „Flottweg”
veran=
ſtaltete auf der 80 Kilometer langen Strecke Darmſtadt-
Aſchaffenburg eine Zuverläſſigkeitsfahrt. Als 1. ging
durchs Ziel Adam Luſtenberger=Bingen, 2. Aug. Kraft=
Straßburg, 3. Willi Thon=Ginsheim, 4. H. Knop-
Hannover, 5. H. Reichard=hier.
* Frankfurt, 14. Juni. Für die nächſte
Prinz Heinrich=Fahrt 1911—1913 ſind folgende
Beſtimmungen erlaſſen worden: Die Prinz Heinrich=
Fahrt wird eine internationale Konkurrenzfahrt
wer=
den zwiſchen dem Kaiſerlichen Automobil=Klub und
dem Royal=Automobil=Klub. In England wurde
ver=
einbart, daß im Jahre 1911 die Konkurrenz zwiſchen
Deutſchland und England, im Jahre 1912 zwiſchen
Deutſchland, Italien und Oeſterreich, im Jahre 1913
zwiſchen Deutſchland und Rußland ausgetragen
wer=
den ſoll. Der Start wird ſich vorausſichtlich für alle
drei Fahrten in Berlin befinden, das Ziel im Jahre
1911 in London (wo man im Anſchluß an die
Krön=
ungsfeierlichkeiten einzutreffen gedenkt), 1912 in Wien
und 1913 in Petersburg. Zur Teilnahme ſind
berech=
tigt die Mitglieder des Kaiſerlichen Automobil=Klubs
ſowie des Royal=Automobil=Klubs, die ſich ihrerſeits
mit den ausländiſchen Automobilverbänden ins
Be=
nehmen zu ſetzen haben.
Luftſchiffahrt.
* Indianopolis, 14. Juni. Der Aviatiker
Walter Brockins ſtieg geſtern mit einem
Wright=
ſchen Zweidecker auf, erreichte eine Höhe von 4384½
Fuß und ſtellte damit einen neuen Welt=Höhrenrekord
auf.
* New=York, 14. Juni. Der Aviatiker
Hamil=
ton ſtieg geſtern abend um 6 Uhr 10 Min. von
Perthamboy wieder auf und landete um 6 Uhr
41 Min. auf Governors Island. Er gewann damit
den Preis von 10000 Dollars, welcher von der Public
Ledger in Philadelphia und von der New=Yorker Times
ausgeſetzt iſt.
Die Enzyklika.
* Berlin, 14. Juni. Ueber den Verlauf und das
Ergebnis der diplomatiſchen Aktion, die in
Sachen der Borromäus=Enzyklika eingeleitet
worden iſt, macht die Norddeutſche Allgemeine Zeitung
folgende Mitteilung: Es war dem preußiſchen Geſandten
am Vatikan telegraphiſch Weiſung erteilt, dem Kardinal=
Staatsſekretär eine Note zu übergeben, worin die
preu=
ßiſche Staatsregierung aus in der Erklärung des
Miniſter=
präſidenten namhaft gemachten Gründen gegen die an das
preußiſche Epiſkopat gerichtete Kundgebung der Enzyklika
Verwahrung einlegt. Zugleich weiſt die Staatsregierung
darauf hin, daß die Verantwortung für
Stö=
rungen des konfeſſionellen Friedens, die
die Folgen des Rundſchreibens ſind, allein diejenige Stelle
treffe, von der ſie ausgegangen ſind. Das glaubt die
preußiſche Regierung, die am Apoſtoliſchen Stuhl
im Intereſſe guter Beziehungen zwiſchen Staat und Kirché
eine diplomatiſche Vertretung unterhält, durch ihren
Ver=
treter mit um ſo größerer Berechtigung beanſpruchen zu
können, als ſie ihrerſeits treu ihrer verfaſſungsmäßigen
Aufgabe beſtrebt iſt, mit allem Ernſt und allen Mitteln die
Wahrung und Feſtigung des Friedens zwiſchen der
evan=
geliſchen und der katholiſchen Bevölkerung des Staates zu
fördern.
Der Geſandte führte ſeinen Auftrag am 8. Juni aus.
Den ihm erteilten Inſtruktionen gemäß ſprach er die
be=
ſtimmte Erwartung aus, daß die päpſtliche Kurie
Mittel und Wege finden werde, die geeignet ſind, die aus
der Veröffentlichung der Enzyklika ſich ergebenden
Schä=
den nach Möglichkeit zu beſeitigen. Insbeſondere
müßten wir erwarten, daß die Enzyklika in den deutſchen
Diözeſen weder von der Kanzel herab verkündet, noch durch
Verordnungsblätter veröffentlicht werde. Am 11. Juni iſt
dem Geſandten amtlich erklärt worden, daß der Papſt
bereits den deutſchen Biſchöfen den Befehl
ge=
geben habe, jede Verkündigung oder
Ver=
öffentlichung zu unterlaſſen. Am 13. Juni hat
die Kurie dem Geſandten eine vom Kardinalſtaatsſekretär
unterzeichnete Note behändigt, in der es im Hinblick auf
die Erregung heißt, der Heilige Stuhl glaubt, daß der
Ur=
ſprung dieſer Erregung darauf zurückzuführen iſt, daß der
Zweck nicht richtig erkannt worden iſt, worauf die
Enzy=
klika gerichtet iſt, daß daher einige Sätze in einem Sinne
ausgelegt ſind, der den Abſichten des Heiligen Vaters
völlig fremd iſt. Es liegt daher dem unterzeichneten
Kar=
dinal daran, zu erklären, daß der Papſt mit
gro=
ßem Bedauern die Nachricht von der
Erre=
gung vernommen hat, da, wie ſchon öffentlich
er=
klärt wurde, irgendwelche Abſicht, das evangeliſche
Deutſchland oder deſſen Fürſten zu kränken, ſeiner Seele
ganz und gar fern lag. Der Papſt hat niemals eine
Gele=
genheit vorbeigehen laſſen, um ſeine aufrichtige Achtung
und ſeine Sympathie für das deutſche Volk und ſeine
Fürſten zu bekunden, und hat noch bei einer kürzlichen
Ge=
legenheit die Freude gehabt, ſeine Gefühle zu wiederholen.
H. B. Berlin, 14. Juni. Das Herrenhaus hatte
heute vor Eintritt in die Tagesordnung eine kurze
En=
zyklika=Debatte. Der Präſident der evangeliſchen
Generalſynode, Graf von Zieten=Schwerin, erhob
Pro=
teſt gegen die mit der hiſtoriſchen Entwickelung in
Wider=
ſpruch ſtehenden Beſchimpfungen und Verletzungen, die der
evangeliſchen Kirche durch die Borromäus=Enzyklika
ange=
tan worden ſeien. Unmittelbar darauf nahm Freiherr
von Landsberg das Wort, um als Katholik nachdrücklich
zu beſtreiten, daß von Beſchimpfungen und Verletzungen
die Rede ſein könne. Man müſſe aber zugeben, daß der
Wortlaut der Enzyklika die Erregung in der evangeliſchen
Bevölkerung durchaus verſtändlich erſcheinen laſſe. Auch
Freiherr von Landsberg bedauerte, daß gerade in der
jetzi=
gen Zeit durch dieſe Kundgebung des Vatikans der
reli=
giöſe Friede gefährdet werde.
* München, 13. Mai. Die liberale
Land=
tagsfraktion hat, wie die Münchener Neueſten
Nachrichten melden, aus Anlaß der Borromäus=
Enzyklika in der Kammer der Abgeordneten
folgende Interpellation eingebracht: Die
Unterzeich=
neten erſuchen die Staatsregierung, den ſchweren
Be=
leidigungen, welche dem Proteſtantismus des
König=
reichs Bayern, wie allen evangeliſchen
Glaubensge=
noſſen durch die Borromäus=Enzyklika zugefügt
wurden, entgegenzutreten.
* Rom, 14. Juni. Von gewöhnlich gut unterrichteter
Seite erfährt Meſſaggero, daß bis Samstag früh bereits
vier ſtaatsrechtliche Proteſte gegen die
Borro=
näus=Enzyklika im Vatikan vorlagen, und zwar von
Preu=
ßen, Bayern, den Niederlanden und der Schweiz.
Reichstagserſatzwahl in Friedberg=Büdingen.
** Friedberg, 14. Inni. Es erhielten Stimmen:
van Calker (Kandidat der Nationalliberalen und
Freiſinnigen) 4379, von Helmolt (Kandidat des
Bundes der Landwirte, der Konſervativen und des
Zentrums) 6310, Buſold (Sozialdemokrat) 9419.
Es findet alſo Stichwahl zwiſchen
Helmolt und Buſold ſtatt.
Drei kleine Orte ſtehen noch aus, doch bleibt das
Geſamtreſultat dadurch unberührt.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
präſident Canalejas eine Rede, in der er
aus=
führte, er habe, als er die Regierung übernahm, keine
einzige von den liberalen Ideen und Forderungen
verleugnet oder vergeſſen, zu denen er ſich ſtets
be=
kannte. Weiter erklärte Canalejas, das Steuerſyſtem
müſſe geändert werden. Die Reichſten müßten den
ſchwerſten Teil der Staatslaſten tragen. Was die
religiöſe Frage anbetreffe, ſo rege der Proteſt
des heiligen Stuhles ihn nicht weiter auf, denn
durch die in dem königlichen Erlaſſe vom 11. Juni
ent=
haltene Auslegung des Artikels 11 der Verfaſſung ſei
die Verfaſſung in keiner Weiſe verletzt worden. Die
Verfaſſung von 1876 müſſe in dem Geiſte ausgelegt
werden, der die Verfaſſung von 1869 beſeelte. (
An=
haltender Beifall.) Canalejas legte dann dar, was die
liberale Partei außerhalb und innerhalb des
Parla=
ments ſein müſſe. Meine Anweſenheit im Parlament,
ſagte Canalejas dann, wird kurz, die Ihrige lang ſein.
Die Aeußerung des Miniſterpräſidenten, ſeine
An=
weſenheit im Parlament werde kurz ſein, wird
leb=
haft erörtert.
* Madrid, 14. Juni. Der Liberal glaubt zu wiſſen,
als Antwort auf den Proteſt des Vatikans
gegen das Königliche Dekret, das die nichtkatholiſchen
Kulte zur Führung äußerer Abzeichen ermächtigt,
habe die Regierung ihrem Botſchafter beim Vatikan
eine Note für den Kardinalſtaatsſekretär überſandt,
in welcher es heißt, das fragliche Dekret habe mit dem
Konkordat nichts zu tun. Es bedeute daher keine
diplomatiſche Inkorrektheit, es handele ſich vielmehr
um Maßnahmen der inneren Verwaltung.
* Kopenhagen, 14. Jnni. In der heutigen
Vor=
mittagsſitzung beendete der öffentliche Ankläger ſein
Plädoyer. Er beantragte am Schluſſe desſelben, die
Angeklagten Chriſtenſen und Berg in allen
gegen ſie erhobenen Anklagepunkten ſchuldig zu
ſprechen und ſie nach den entſprechenden Paragraphen
des Bürgerlichen Geſetzbuches zu beſtrafen, ſowie ihnen
ferner die Koſten des Verfahrens aufzuerlegen. Am
Nachmittag begann der Verteidiger ſein Plädoyer, das
die heutige Sitzung ausfüllen wird.
* Willemſtad (Curagao), 14. Juni. Der
Regie=
rungsſchooner „van Herat” iſt geſtrandet. Der
Kapitän, die Mannſchaft und die Paſſagiere mit
Aus=
nahme von 5 Perſonen ſind ertrunken. Unter den
Er=
trunkenen befindet ſich der Gouverneur von Buenos Aires.
* Tſingtau, 14. Juni. Heute wurde der
Grund=
ſtein des Obſervatoriums gelegt, zu deſſen
Bau die Mittel von den deutſchen Flottenvereinen im
Auslande zur Verfügung geſtellt wurden. Der Feier
wohnten der auf einer Weltreiſe befindliche Präſident
der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft, Herzog Johann
Albrecht zu Mecklenburg, Regent von Braunſchweig,
nebſt Gemahlin bei.
— Berlin, 14. Juni. Heute früh 6 Uhr fuhr ein
Kraftomnibus infolge Verſagens des Steuers in den
Droſchkenſtandplatz an der Ecke der Lieſen= und
Chauſſeeſtraße. Eine Droſchke wurde vollſtändig
zer=
trümmert, eine andere ſchwer beſchädigt. Zwei Kutſcher
und ein Pferd wurden erheblich verletzt.
H. B. Paris, 14. Juni. Der Londoner
Korreſpon=
dent des Matin hatte geſtern Gelegenheit, eine höhere
Perſönlichkeit des engliſchen Auswärtigen Amtes über
den gegenwärtigen Stand der Kretafrage
zu ſprechen. Die Vorſchläge der franzöſiſchen
Regier=
ung, die geſtern nachmittag dem Auswärtigen Amte
durch den franzöſiſchen Botſchafter in London, Cambon,
übermittelt wurden, hatten nicht eine Konferenz zur
Diskutierung dieſer Frage im Auge. Sie richten ſich
lediglich dahin, Mittel und Wege zu finden, die kretiſche
Frage in ſchnellerer Weiſe zu löſen. Der franzöſiſche
Vorſchlag in dieſer Beziehung geht dahin: Die
Bot=
ſchafter Frankreichs, Italiens und Rußlandse in
Lon=
don mit größeren Vollmachten auszuſtatten, um bei
irgend welchen Vorkommniſſen direkt mit dem
Lon=
doner Auswärtigen Amte verhandeln zu können, ohne
fortwährend bei ihren Regierungen anfragen zu
müſ=
ſen. Der Gewährsmann des Matin=Korreſpondenten
bemerkte, daß ſich unter den Londoner Diplomaten zwei
befinden, die zur Diskutierung der Kretafrage
beſon=
ders qualifiziert ſind und die beide vorher Botſchafter
in Konſtantinopel geweſen ſeien. Es ſind dies der
fran=
zöſiſche Botſchafter Cambon, der, als die erſten
kreti=
ſchen Schwierigkeiten auftauchten, nach London
über=
ſiedelte, und der Marquis Imperiali, der italieniſche
Botſchafter, der erſt ſeit wenigen Monaten die Botſchaft
in London leitet.
H.B. Petersburg, 14. Juni. Das Zarenpaar
reiſt am 15. ds. in die Schären. Für die Rückkehr iſt
vorläufig der 19. Juli in Ausſicht genommen. (Voſſ. Ztg.)
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* Madrid, 14. Juni. In einer Verſammlung
libe=
raler Senatoren und Deputierten hielt Miniſter=
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Darersvere
614a
[ ← ][ ][ → ]Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Jnni 1910
Nummer 137.
Für Bleichſüchtige ein Wink.
Hanau, 16. Okt. 1909. Teile Ihnen hierdurch ergebenſt
mit, daß „Bioſon” den Appetit anregt und für
Bleich=
ſüchtige ein ſehr erfolgreiches Nähr= und
Kräftigungs=
mittel iſt. Schon nach kurzer Zeit machte ſich die günſtige
Wirkung durch beſſeres Ausſehen bemerkbar. „Bioſon”
iſt ſehr angenehm zu trinken, da es den Geſchmack des
Kakaos hat und ſehr bekömmlich iſt. Hochachtungsvoll
Fr. Hüge, Portier am Landkrankenhaus. Unterſchrift
be=
glaubigt: Juſtizrat Carl Hecht, Notar. „Bioſon” iſt
das beſte und billigſte Kräftigungsmittel. Paket 3 Mark in
Apotheken, Drogerien. Man frage ſeinen Arzt. (12169D
Nein mein Lieber — geht nur allein!
Ich bin ſchon ein wenig erkältet und wenn ich nun
auch noch eine Bergtour mache, dann bin ich
über=
morgen einfach krank. — Unſinn! Gegen deine
Er=
kältung nimmſt du jetzt gleich ein paar Fays ächte
Sodener Mineral=Paſtillen; morgen nehmen wir
eine Schachtel unten aus der Apotheke mit und du
wirſt ſehen, wie brillant dir die Partie bekommt,
wenn du die Sodener nach Vorſchrift anwendeſt.
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zusenden. Es wird Ihnen manchen guten Fingerzeig
zur Verwendung dieses nahrhaften Maismehles geben.
an kann nicht genug auf die schädlichen Folgen
Mhinweisen, welche durch die Vernachlässigung der
Zähne, dieser so wichtigen und unentbehrlichen
Hilfs-
mittel der Verdauung, entstehen können. Doktor Elof
Förberg aus Stockholm weist darauf hin, daß bei
seinen Untersuchungen 73 % der an Caries erkrankten
Personen, diese so gefürchtete Zahnkrankheit, ihrer
schlechten Pflege der Zähne verdanken. Eine
regel-
mäßige Reinigung der Zähne nach jeder Mahlzeit
und vor dem Schlafengehen mit einem altbewährten
und anerkannten Zahnputzmittel, wie es Sarg’s
Kalodont darstellt, kann daher nicht oft genug
(12124D
empfohlen werden.
Vatentbericht. „Mitgeteilt vom Patent= und Techn.
Bureau Conrad Köchlin, Ing. Beeidigter
Sachverſtändiger beim Königl. Landgericht Hagen i. W.,
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Tageskalender.
Ausſtellung des Deutſchen Künſtlerbundes (geöffnet
von 10—7 Uhr).
Konzert um 4 und 8 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im „Heſſiſchen Hof”.
Konzert um 8 Uhr auf Hugenſchütz’ Felſenkeller.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo”
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 16. Juni.
Hofreiten=Verſteigerung des Karl L. Hennemann
(Heinrichſtraße 126 und Arheilgerſtraße 92) um 10 Uhr
auf dem Ortsgericht I.
Hofreite=Verſteigerung der Eva Diefenbach (
Kies=
ſtraße 18) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Hofreite=Verſteigerung des Mathias Hees (
Beſ=
ſungerſtraße 115) um 10 und 10¾ Uhr auf dem
Orts=
gericht II.
Pferde= und Wagen=Verſteigerung um 10 Uhr
Stiftſtraße 67.
Todes-Anzeige.
Am 14. Juni, mittags 12½ Uhr,
verſchied=
nach kurzem, ſchwerem, mit großer Geduld
ertragenem Leiden, meine liebe Frau, unſere
gute Mutter, Schwiegertochter, Schweſter,
Schwägerin und Tante
(12182
Christine Schmidt
im Alter von 37 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Wilhelm Schmidt, Gaſtwirt,
und 3 Kinder.
Die Beerdigung findet ſtatt am Donnerstag,
den 16. Juni, nachmittags 5 Uhr, von der
Friedhofskapelle aus.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe warmer Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſerer lieben Mutter und
Schwiegermutter ſagen wir herzlichſten Dank.
Mathilde Kretzmähr,
geb. Wittich,
Max Kretzmähr,
Poſtſekretär.
Darmſtadt, den 14. Juni 1910.
(12181
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeßel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſez
für den Inſeratenteil: Je Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaigs
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichs
zurückgeſandt.
Mochnkum Latm
Direktor: Grossherzogl. Baurat Klücher
Maschinenbau. Hoch- u. Tiefbau.
Spezialkurse zur Verkürzung des Studiums.
Prosp. frei. (12125D
erteilt Nachhilfeſtdn.
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(12030im
Kurſe vom 14. Juni 1910.
Nitgeteilt von Hermann Reichenbach.
Sf. Staatspapiere. In Proz.
3½ Deutſche Reichsanl. . 23,10 4½ do. v. 1905.. . . . 100,30
do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,80 4 Ungar. Goldrente . . 95,20
93,70
3½ do. Conſols .
3 do. do.
3½
do.
3
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,60
3½
do.
3
do.
4 Hamburger Staatsanl. 102,00 4½
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,00 4½ Japaner .
do.
3½
do.
3 Sächſiſche Rente
3½
do
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
3¾ Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente .
do. Goldrente . . 99,25
3 Portug. unif. Serie I 66,25
do. Spezial . —
do. v. 1890 . .
4 Ruſſen v. 1880 . .
InProz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,50 4 Ruſſen v. 1902 . . . . 92,40
84,70 3½ Schweden . . .
96,00
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,60 4 Serbier amort. v. 1895 85,30
93,00 )4 Türk. Admin. v. 1903 87,90
84,50 14 do. unifiz. v. 1903 94,30
do. Staatsrente . 92,30
5 Argentinier . . . . . . 101,80
do.
91,30
92,20 4½ Chile Gold=Anleihe 93,20
Chineſ. Staatsanleihe 101,80
do.
99,00
93,60
5 Innere Mexikaner . . 100,00
81,30 3
do.
83,70 1 4 Gold=Mexikan. v. 1904 96,70
4 Württembergerv. 1907 102,205 Gold=Mexikaner . . . 100,25
93,00
Aktien inländiſcher
1¾ Griechen v. 1887 . . 48,20 Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt
. . . . . 144,70
Nordd. Lloyd . . . . 111,20
do. einheitl. Rente 94,104 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 123,00
do. unif. Ser. III —Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Rumänier v. 1903 . . 102,204 Angtol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 116,70
do. v. 1905 . . 91,004 Baltimore & Ohio . . 110,90
—4 Gotthardbahn
InProz
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 161,00
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 23,80
4 Pennſylvania R. R. 132,50
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 205,00
Werger=Brauerei
82,80
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 475,00
Fabrik Griesheim . . . . 259,00
Farbwerk Höchſt . . . . . 477,00
Verein chem. Fabriken
Mannheim . .
. 324,80
Lahmeyer . .
114,50
Schuckert .
. . 163,70
Siemens & Halske . . . 245,50
Adlerfahrradwerke Kleyer 422,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 232,20
Gelſenkirchen . . . . . . . 209,75
Harpener . . . . . . . . . 195,80
Phönix, Bergb. u.
Hütten=
betrieb .
. . . 222,40
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 89,50
4 Pfälzer Prt. . . . . . 100,70
3½
do.
4 Eliſabeth., ſteuerpfl.
4 do. ſteuerfrei .
5 Oeſterr. Staatsbahn. 105,20
4
3
5
4
26
do.
do. alte
Oeſterr. Südbahn .
do.
do.
3 Raab=Oedenburger .
4 Ruſſ. Südweſt.
4 Kronpr. Rudolfbahn
97,90
98,90
81,50
56,80
75,25
90,20
99,10
Bf.
In Proz.
247 Livorneſer . . . . . . 76,10
4 Miſſouri=Pacific
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,40
5 Anatoliſche Eiſenb. . .
5 Tehuantepec . . . . . 102,00
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ. 172,50
4 Darmſtädter Bank 130,20
Deutſche Bank 250,90
Deutſche Vereinsbank 128,00
4 Diskonto=Geſellſchaft . 187,60
Dresdner Bank.
Mitteldeut. Kreditbk. 119,50
Nationalbk. f. Deutſchl. 123,10
4 Pfälzer Bank
4 Reichsbank .
4 Rhein. Kredit=Bank 139,40
4 Wiener Bank=Verein 137,50
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,20
do. S. 19.
. 92,40
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
3½
do.
91,00
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
3½
92,20
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
3
do.
91,10
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,20
3½ do. (unk. 1914) 91,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,60
3½
do.
92,80
101,20
144,60
3f.
InP roz. Zf.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt
.100,30
3½ do.
4 Frankfurt .
3½ do.
4 Gießen
100,00
3½ do.
91,60
4 Heidelberg
3½ do.
4 Karlsruhe
. 100,50
do.
91,60
4 Magdeburg. .
3½ do.
4 Mainz
31
do.
Mannheim
3½ do.
4 München .
. 101,20
3½ Nauheim
92,00
4 Nürnberg.
3½ do.
4 Offenbach
3½ do.
4 Wiesbaden .
3½ do.
4 Worms.
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886.
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner „ 100 137,10
5 Donau=Reg. fl. 100
3 Holl. Komm. „ 100
In Proz.
3 Madrider Fs. 100 78,80
4 Meining. Pr.=
Pfand=
briefe. . . . . . . 135,6)
4 Oeſterr. 1860er Loſe
100,90 3 Oldenburger
95,10 2½ Raab=Grazer fl. 150 115,50
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Nummer 137.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Inni 1910.
Seite ?7.
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Riffe der Liebe.
Ein Blankeneſer Roman
von Ewald Gerhard Seeliger.
(Nachdruck verboten.)
Noch an demſelben Tage ſetzte die Firma Geſterling
u. Co. ihre Frachtraten tiefer. Von jetzt an erſchien
Diedrich Geſterling jeden Mittag ſelbſt an der Börſe.
Den Prokuriſten entließ er. Ein ſtraffes Sparſyſtem
wurde eingeführt, um die Reſerven für den Kampf zu
ſtärken. Von morgens bis abends war er nur für die
Firma tätig. Seine politiſchen Pläne ſchien er völlig
raufgegeben zu haben. Die Not des Kampfes, der nun
mit großer Heftigkeit einſetzte, zwang ihn dazu.
Matthias Harms, der gerade darauf gerechnet hatte,
daß Diedrich Geſterling ſeinen politiſchen Beſtrebungen
auch weiterhin die beſte Kraft widmen würde, merkte
bald, daß er einen ebenbürtigen Gegner vor ſich hatte,
und ging nur noch ſchärfer ins Zeug. Doch Diedrich
Geſterling gab nicht nach, ſtellte auch den vierten
Dampfer wieder in Fahrt ein und verfrachtete zu
Sätzen, die ihm Verluſte über Verluſte brachten. Er
verlor auch den Kopf nicht, als ihm von der Weſtküſte
gemeldet wurde, daß ſich dort die Raten durch
Ueber=
angebot von Tonnage noch mehr verſchlechtert hätten.
Bei dieſem Schachzug hatte ſich Matthias Harms als
Prokuriſt der Firma Geſterling u. Co. bös verrechnet.
Diedrich Geſterling rief die beiden Schiffe umgehend
zurück und ſah ſich jetzt ſchon in die Zwangslage verſetzt,
nach neuen Fahrtmöglikcheiten zu ſuchen, um die
DDampfer zu verwerten. Aber er fand keine. Er hätte
deun n eins des durch tichlihes licdtreitennen
e=
ſicherten Machtbereiche der größeren Firmen einbrechen
müſſen. Das aber widerſtrebte ihm. Auch war ein
Kampf mit dieſen großen Geſellſchaften ſo gut wie
aus=
ſichtslos.
Er mußte auf ſeiner Linie beharren und warten,
bis ſich Matthias Harms ruiniert hatte. Und er ſchien
zu zögern, denn eine neue Herunterdrückung der
Frachtrate unterblieb vorläufig.
Um dieſe Zeit präſentierte der hohe Senat ſeine
ſechs Kandidaten der Bürgerſchaft, daß die drei
wür=
digſten ausgewählt würden. Drei Senatoren waren
aus ihren Aemtern geſchieden, einer durch den Tod,
zwei durch Penſionierung. Diedrich Geſterling fand
auf dieſer Liſte ſeinen Namen nicht mehr vor. Er war
als Siebenter im Hintertreffen geblieben.
Es ging ihm nahe genug.
Aber mit um ſo größerer Energie widmete er ſich
ſeiner Firma. Zeitiger als ſonſt fuhr er nach
Ham=
burg, und ſpät kam er wieder nach Hauſe. Einmal
entfiel ihm bei Tiſch, als Kurt Egloff nicht anweſend
war, eine kurze, ärgerliche Bemerkung über den
Raten=
kampf.
Herr Harms? fragte Harriet erſtaunt. Er will
mit Geſterling u. Co. konkurrieren?
Er macht mir ſehr viel Schwierigkeiten, beſtätigte
Diedrich Geſterling offen. Ein einziges Wort von Dir,
und der Kampf iſt beendet.
Du kannſt alſo mit Herrn Harms nicht allein fertig
werden? rief ſie ſpöttiſch.
So war das nicht gemeint, wich er aus. Aber ich
habe noch andere Pflichten.
Fran Abe eiſte ſuit ſe bachie en die eiſtnieſe
Wahl.
Am nächſten Morgen traf Diedrich Geſterling auf
dem Wege zum Bahnhof mit Gorch Holmquiſt
zuſam=
men, der denſelben Zug benutzen wollte.
Diedrich Geſterling kannte ihn von Hamburg her,
hatte auch einige Male geſchäftlich mit ihm zu tun
gehabt, aber er ſchätzte ihn nicht ſonderlich, wie
über=
haupt die ganze chineſiſche Küſtenfahrt, die durch ihre
günſtigen und ſtarkbenutzten Schmuggelmöglichkeiten
mehr den Eindruck der Freibeuterei machte, an der
Börſe nicht im guten Anſehen ſtand. Das hatte Gorch
Holmquiſt ſchon längſt aus dem Verhalten Diedrich
Geſterlings herausgefühlt, und deshalb haßte er ihn
auch. Seinen devoten Gruß gab Diedrich Geſterling
ſehr kühl zurück, aber er konnte nicht verhindern, daß
Gorch Holmquiſt zu ihm ins Abteil ſtieg. Denn der
wollte die günſtige Gelegenheit benutzen, Diedrich
Geſterlings Hochmut einen Hieb zu verſetzen.
Man darf doch gratulieren? fragte er höflich, und
ſeine Stimme quarrte vor Vergnügen.
Wozu? gab Diedrich Geſterling abweiſend zurück.
Seine geſellſchaftliche Disziplin machte es ihm
unmög=
lich, dieſe Unterredung abzubrechen, ehe ſie begonnen
hatte.
Sie haben doch auf der Vorſchlagsliſte geſtanden,
ſprach Gorch Holmquiſt mit breitem Lächeln.
Danke! erwiderte Diedrich Geſterling kurz, lehnte
ſich zurück und ſchaute zum Fenſter hinaus.
Das nächſte Mal kommen Sie ſicher dran,
behaup=
tete der Dicke ſiegesgewiß.
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Möglich, gab Diedrich Geſterling zur Antwort, ohne
ihn anzuſehen.
Doch Gorch Holmquiſt war dickfellig genug, das
Geſpräch fortzuſetzen.
Herr Harms macht Ihnen mächtig viel Späne!
ſagte er und ſchnaufte vor Befriedigung. Wird’s aber
nicht mehr lange machen. Muß ſich ſchon nach friſchem
Geld umſehen.
Diedrich Geſterling horchte auf. Wenn dieſe
Mit=
teilung auch nur mit Vorſicht zu genießen war, ſo
er=
regte ſie doch ſein Intereſſe ſtark.
Wird er welches auftreiben können? fragte er,
indem er den Kopf wandte.
Wer kann’s wiſſen? grinſte Gorch Holmquiſt ſchlau.
Einmal, Freimal wird’s ihm ſchon gelingen. Aber
dann wird ihm die Luft ausgehen.
Hoffen wir’s! meinte Diedrich Geſterling, lehnte
ſich wieder zurück und ſchloß die Augen.
Ja, jal ſeufzte Gorch Holmquiſt. So hat jeder ſein
Päckchen. Ich ſuche ſchon ſeit drei Monaten einen
Kapitän und kann keinen finden. Wiſſen Sie vielleicht
einen?
Das ſollte doch nicht ſchwer ſein!
Ich muß einen haben, der durchaus ehrlich iſt, auf
den ich mich verlaſſen kann! fuhr Gorch Holmquiſt
eifriger fort. Meine Küſtenfahrt iſt ein Geſchäft auf
Treu und Glauben. Ich kann meine Leute nicht
kon=
trollieren.
Schicken Sie doch jemand hinaus! ſtlug Diedrich
Geſterling vor, deſſen Intereſſe ſich wieder zu regen
begann.
Dos trägt
Geſchäft nicht!
kn=
te Gorch
Holmquiſt. Dazu iſt es zu klein. Und wenn ich’s
wirklich täte, — wer kontrolliert mir den Kontrolleur?
Ich hab’s ja ſchon verſucht und dem einen Kapitän
einen Superkargo mitgegeben. Aber erſtlich die
Speſen. Und dann, die beiden haben geſchwind
ge=
meinſame Sache gemacht.
Dann gehen Sie doch ſelbſt hinaus! riet Diedrich
Geſterling.
Ach Gott! ſtöhnte Gorch Holmquiſt aufrichtig. Ich
bin keine zwanzig mehr. Und ſeine Bequemlichkeit
will man doch auch haben.
Und trotzdem rentiert ſich die Fahrt? fragte Diedrich
Geſterling geſpannt, ohne ſich äußerlich etwas merken
zu laſſen.
Was man ſo rentieren nennt, wich Gorch Holmquiſt
vorſichtig aus.
Kurz darauf hielt der Zug vor dem Dammtor und
ſie trennten ſich.
Diedrich Geſterling aber erwog bei ſich, ob er die
beiden Dampfer „Eider” und „Stör”, die von der
Weſt=
küſte auf der Heimreiſe waren, nicht nach Oſtaſien
hinausſchicken ſollte, um die dortigen Gewinnchancen
ſelbſt zu erproben. Doch das geſunkene Anſehen der
Firma konnte durch dieſe ziemlich verrufene Fahrt
ſchwerlich gehoben werden. Alſo verwarf er den Plan
wieder. Zunächſt galt es, Matthias Harms
niederzu=
ringen.
Doch das war nicht ſo leicht. Er fand bereitwillige
Geldgeber, charterte noch ein größeres und ſchnelleres
Schiff, ſo daß er nun vier hatte, regelte ihre Reiſen
genau nach dem Fahrplan der Firma Geſterling u. Co.
und ſetzte die Frachtrate noch eine Stufe herab. Diedrich
Geſterling mußte ihm notgedrungen folgen, aber er
unterbot ihn nicht mehr. Das deutete ſich Matthias
Harms als ein Zeichen der baldigen Erſchöpfung, und
er ließ es vor der Hand bei dieſem Satze. Beiden
Teilen brachte jede einzelne Fahrt ſchwere Verluſte.
Aber ſie hielten aus. Die Makler und Kommiſſionäre
aber lachten ſich ins Fäuſtchen.
So rückte allmählich das Oſterfeſt heran, und für
Diedrich Geſterling mehrten ſich die Sorgen. Denn
Arno hatte das Klaſſenziel wieder nicht erreicht. Aber
in ſeinem heimlichen Kunſtſchaffen hatte er mit Hilfe
ſeines zukünftigen Schwagers recht erfreuliche
Fort=
ſchritte gemacht. Die Vorliebe für Karmin hatte er
bereits aufgegeben. Nach einer langen Unterredung,
die Diedrich Geſterling mit dem Schuldirektor pflog,
wurde Arno auf ein Vierteljahr probeweiſe in die
nächſte Klaſſe aufgenommen, mußte wiederum eine ſehr
ſchwere Bedrohung mit dem Kontordienſt über ſich
er=
gehen laſſen und erfuhr in der Folgezeit den Segen
halbamtlicher Nachhilfeſtunden. Aber er malte weiter.
Der Vater konnte ſich ſeiner Erziehung nicht widmen,
weil ihn die Firma gänzlich mit Beſchlag belegte, und
Frau Abel ſah in Arno einen gottbegnadeten Künſtler,
der auf die Kenntnis der alten Sprachen und der
Mathematik mit Fug und Recht Verzicht leiſten durfte.
Sie war aber verſtändig genug, ihm das nicht ins
Ge=
ſicht zu ſagen, ſondern raffte ſich zuweilen ſogar zu
einigen ſanften Ermahnungen auf, die Bücher nicht
ganz zu vernachläſſigen. Doch das fruchtete nichts.
(Fortſetzung folgt.)
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 137.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Inni 1910.
Seite 11.
n
ei
jaren
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Kinder=Leiterwagen. 1 neues gelbes Portemonnaie mit einem
größeren Geldbetrag. 1 ſilbernes Ketten=Armband mit Anhänger (Zeppelin). 1
Drei=
markſtück. 1 geblümter Damen=Silbergürtel. 1 Zwanzigmarkſtück. 1 Zwicker ohne
Faſſung mit Goldbügel. 1 Hundemarke mit der Nr. 6988. 1 ſchwarzer Samtgürtel.
1 lila Glasperlen=Halskette mit drei weißen Perlen als Anhänger. 1 kleines weißes
Kinder=Käppchen. 1 Portemonnaie mit gelbem Bügel. 1 gelbes Futteral mit
Zeichen=
utenſilien. 1 Kinder=Spitzenkragen. 1 Kinder=Regenſchirm mit braunem Griff. 1 ſchwarze
Perlen=Halskette mit 2 Anhängern. 1 Lorgnette. 1 Zwicker. 1 Zwicker mit Futteral.
1 Zwicker=Futteral. 1 weißer Schleier mit ſchwarzen Pünktchen. 1 kleines
Porte=
monnaie mit Inhalt. 2 mittelgroße Schlüſſel. 2 Paar Hoſenträger. 1 Double=Ring
mit rotem Stein. 4 mittelgroße und 1 kleiner Schlüſſel an einem Ring. 1 ſilbernes
Ketten=Armband mit kleinem vergoldeten Kleeblättchen und 3 Anhängern. 1 kleiner
Zwicker. 1 Päckchen, enthaltend 3 Paar neue Fußſtücke für Frauenſtrümpfe und
2 Paar ganze Strümpfe. 1 Sack Kartoffeln. 1 ſilberne Herren=Remontoiruhr mit
Nickelkette. 1 Trauring, gez. G. R. 10. 9. 05.
Verloren: 1 ſchwarzſeidener Damen=Regenſchirm mit Opalgriff und
Goldein=
faſſung. 1 bräunlichgelbes Portemonnaie mit 170 Mk. Inhalt. 1 Damen=Regenſchirm
mit Silbergriff. 1 goldenes Kollier mit Halskette. 1 kleiner grüner Ruckſack. 1 ſilb.
Broſche, ein Kantarre darſtellend, mit goldenen Ringen. 1 goldenes Ketten=Armband
mit blauem Stein (dem Finder gute Belohnung geſichert). 1 kleine Bezinpumpe.
1 Schaufenſtertuch. 1 Damen=Regenſchirm mit kleinem Silbergriff. 1 graue
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broſche mit rotem Stein. 1 Weinzipfel mit violett=weiß=grünem Band. 1 goldenes,
gehämmertes Medaillon mit Herrenbild. 1 älteres grünes Portemonnaie mit etwa
9 Mk. Inhalt. 1 kleiner Kinder=Schnürſchuh. 3 Immerlinger Lotterieloſe. 1 ſchwarzes
Handtäſchchen mit Stahlbügel und Kette, enthaltend 6 Schlüſſel, 1 ſilberne Damen=Uhr
und 1 Roſenkranz. 1 ſchwarzblaues Portemonnaie mit 1,60 Mk. Inhalt. 1 rotes
Juchtenleder=Portemonnaie mit etwa 80 Pfennigen Inhalt. 1 goldenes Ketten=Armband
mit flachen Gliedern und iſt ſehr weit (20 Mk. Belohnung dem Finder). 1
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Perlchen. 1 grüner Frauen=Rockſtoß und Taillenfutter. 1 goldene Broſche in
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bohnenform mit Perlen beſetzt. 1 Damen=Regenſchirm mit Elfenbeingriff. 1 längliches
rundes Damen=Portemonnaie mit Schildpattdecke und ſilbernen Sternchen verziert.
1 Hutnadel mit lila Amethyſt und Silberfaſſung. 1 Hundepeitſche und Leine. 1
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liches braunes Damen=Portemonnaie mit 6—7 Mk. Inhalt, 1 Schwimmkarte und
1 kleiner Schlüſſel. 1 Kinder=Sportwagenkiſſen. 1 franzöſiſches Buch. 1 Brieftaſche
mit Studenten=Legitimationskarte, ausgeſtellt auf den Namen Eugen Hahn. 1 ſchwarzer
Schirm mit grünen Streifen. 1 rot und weißer Kinder=Stoffhut. 1 rot und weißer
Kinder=Strohhut. 9 m rote Gimpe. 1 ſchwarzledernes Schirm=Futteral. 2 Paar
ſchwarze Damen=Strümpfe.
Zugeflogen bei Privaten: 2 Kanarienvögel.
Entflogen: 1 grüner Kanarienvogel. 1 Kanarienvogel.
Entlaufen: 1 rehbrauner Dackel. 1 gelber Schäferhund mit ſchwarzem Rücken.
1 kleiner ſchwarzer Zwergſpitz. 1 ſchwarzer Rehpinſcher. 1 Wolfshund.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(12093
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Boxer.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Johann Heinrich Fuhr=Stiftung.
Am 24. Oktober d. Js. wird die Verteilung der diesjährigen Unterſtützungen
an Handwerksmeiſter ſtattfinden, die unverſchuldet in ihren Verhältniſſen zurückgekommen
ſind. Bezugsberechtigt ſind ſowohl hieſige Ortsbürger, wie auch ſolche Perſonen, die
hier den Unterſtützungswohnſitz erworben haben.
Es ſind vier Unterſtützungen mit je 400 Mark zu vergeben.
Formulare für die Bewerbungen werden auf unſerem Büro, Stadthaus,
Rhein=
ſtraße 18, Zimmer 11, an Wochentagen, vormittags von 10—12 Uhr, an Intereſſenten
ausgegeben, die auszufüllen und bis längſtens
Mittwoch den 20. Juli d. Js., vormittags 12 Uhr
einzureichen ſind. Genaueſte und wahrheitsgetreue Beantwortung der geſtellten Fragen
liegt im Intereſſe des Bewerbers. Eingaben, die nicht auf das bezeichnete Formular
geſchrieben ſind oder nach dem genannten Zeitpunkt einlaufen, können nicht
berück=
ſichtigt werden.
Eine perſönliche Vorſtellung der Bewerber findet nur auf vorgängige
Auf=
forderung ſtatt.
Darmſtadt, den 10. Juni 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Mueller.
(12094a
Verſtergerungs-Anzeige.
Freitag, den 17. Juni, nachmittags 3 Uhr, verſteigere ich an Ort und Stelle
meiſtbietend gegen gleich bare Zahlung:
3 geſchnittene Eichen=Stämme, 8 Buchen=Diel, ca. 4 cbm geſchn. Kiefernholz,
ca. 800 lfde. Meter Rolladenſtäbe, eine Partie geſchnittenes Holz, Bretter pp.,
3 Hobelbänke mit Werkzeug.
Zuſammenkunft der Steigerer Ecke der Ludwigshöhſtraße und Sandbergſtraße.
Darmſtadt, 13. Juni 1910
(12082mdf
Nelle, Pfandmeiſter.
Kohlenlieferung.
Montag den 27. Juni 1910, vormittags 11½ Uhr, werden die für die
Ge=
meinde Pfungſtadt pro Rj. 1910 nötig werdenden Kohlen auf dem Submiſſionswege
vergeben. Die Bedingungen liegen während der Bureauſtunden bei uns zur Einſicht offen.
Pfungſtadt, den 13. Juni 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt
Lang.
12089mdf
Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 15. Jnni 1910, nachmittags 3 Uhr,
werden im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 (Roſenhöhe)
verſchiedene Möbel, darunter Spiegelſchränke, Sofas, Vertikos, Schreibtiſche,
Kleiderſchränke, Spiegel, Schränke mit Schloſſermaterialien, 1 Ladenkaſſe,
Ladenſchrank, verſchiedene Landauer und Breaks, 1 Fahrrad, 1 Eisſchrank,
Dezimalwage, 1 Partie Geſchäftsbücher, Kunſtblätter, Anſichtskarten, ferner
Gerüſtdielen und Stangen, 1 Partie Ziegel, 2 Herrenanzüge, 1
Herrenuhr=
kette, 1 Partie Wein und Zigarren
durch den Unterzeichneten verſteigert.
(12177
Berbert, Großh. Gerichtsvollieher.
Georgenſtraße 11, I.
Darmstädter Sprach- und Handelsschule
Leiter: Emil Held
Hieron. Schneider
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Gründlicher Unterricht in kaufm. Fächern, Stenographie und
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Fremden Sprachen, besonders Korrespondenz.
Unterricht durch kaufmännisch erfahrene und staatlich geprüfte
diplomierte Handelslehrer.
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von 2 bis 8 Uhr, von nachverzeichneten
Erhebeſtellen entgegengenommen:
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Nr. 1 Praſſel, M. W., Grafenſtraße 25.
2 Landau, M., Mathildenplatz 1.
„ 3 Bopp, K., Heinheimerſtraße 74.
„ 4 Waitz, Pfarrer, Mollerſtr. 23.
„ 5 Roth, G., Dieburgerſtraße 9.
„ 6 Koch, K., Marktplatz 3.
7 Stephan, H., Stiftſtraße 29.
„ 8 Manck, G., Ballonplatz 5.
„ 9 Klockow, F., Pankratiusſtraße 26.
„ 10 Schroth, J., Gardiſtenſtraße 15.
„ 11 Scholl, R., Soderſtraße 44.
„ 12 Wernher, L., Beſſungerſtraße 1.
„ 13 Poth, E., Heinheimerſtraße 20.
„ 14 Schwab, T., Ernſt=Ludwigsplatz 4.
„ 15 Supp, A. J., Marktplatz 8.
„ 16 Jarraſch, J., Heinheimerſtraße 35.
„ 17 Seibert, F., Pallaswieſenſtraße 44.
„ 18 Waitz, E., Eliſabethenſtraße 16.
„ 19 Büchler A., Roßdörferſtraße 26½
„20 Hebermehl, G., Eliſabethenſtr. 53.
Filialen:
Kiesſtraße 66.
Sandbergſtraße 27.
Lauteſchlägerſtraße 4.
„ 23 Sulzmann, A., Forſtmeiſterſtr. 2.
„ 24 Mattheß, H., Liebfrauenſtraße 58
25 Erb, O., Alexanderſtraße 17½
Der Verwaltungsrat der ſtädtiſchen Sparkaſſe.
Purgold, Direktor. (1491a
Bekauntmachung.
Mittwoch, den 13. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Karoline Diehm dahier
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
35 1579%.a 360 Hofreite Innere
Ring=
ſtraße, jetzt
Rhön=
ring Nr. 129,
n unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K77/10
Darmſtadt, den 26. Mai 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L11179,69
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. Juli I. Js.,
vormittags 10½ Uhr,
ſoll die den Bibliothekdiener Joſef
Gold=
bach Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegen=
ſchaft:
Flur Nr. qm
II 1035½
213 Hofreite Beckſtraße 8,
II 10359
65 Grabgarten daſelbſt,
II 10359/100 65 Grabgarten mit
Gartenhaus,
II 10359//100 41 Grasgarten daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K43/10
Darmſtadt, den 26. Mai 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt
Müller.
(L11180,70
Hilfe und Rat
erhalten alle, die ſich wenden an das
Hessische Burean in Darmstadt, Kirchstr. 21, I. (11185a
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 27. Juli I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die dem Hofchorſänger Friedrich Ed.
mund Göllnitz dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
IV
3609/100 39 Hofreite Kaupſtraße,
IV 3605%/100o 234 Hofreite daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K89/10
Darmſtadt, den 14. Juni 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (L12087,70
Pferde= und Wagen=
Verſteigerung.
Donnerstag, vorm. 10 Uhr,
werden im Hofe Stiftſtraße 67
2 Pferde (braun), 1 Landauer, ein=
und zweiſp., ſowie halbplattiertes
Zweiſpännergeſchirr und einige
Zent=
ner Heu
(*14707
wegen Geſchäftsaufgabe meiſtbietend
ver=
ſteigert.
Johannes Schäfer.
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mit Zinsgenuss vom 1. April 1910 ab — Mindesttilgung durch Verlosung oder
Ankauf von Schuldverschreibungen mit jährlich 1¾ % des Anleihekapitals
unter Zuwachs der ersparten Zinsen
— Verstärkte Tilgung und Gesamtkündigung bis 1. April 1920
ausgeschlossen
werden zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt
am Montag, den 20. Juni d. J.
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Staatsbank,
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„ der Vereinsbank in Hamburg.
in Königsbergi. Pr.,, „ Ostbank für Handel und Gewerbe,
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und ausserdem
in Darmstadt bei der Bank für Handel und Industrie,
in Düsseldorf, Frankfurt a. M., Halle a. S., Hannover, Leipzig, Stettin
bei den Filialen der Bank für Handel und Industrie,
in Allenstein, Bromberg, Danzig, Graudenz, Landsberg a. W., Memel,
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bei den Zweigniederlassungen der Ostbank für Handel u. Gewerbe,
in Breslau bei der Breslauer Disconto-Bank
während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden.
Anmeldeformulare können von den vorgenannten Stellen bezogen werden.
Der Zeichnungspreis ist auf 100,40% zuzüglich Stückzinsen vom 1. April
1910 ab festgesetzt.
Bei der Zeichnung ist auf Erfordern eine Kaution von 5% des Nennwertes
in bar oder in marktgängigen Wertpapieren zu hinterlegen.
Die Zuteilungen deren Höhe dem Ermessen der Zeichnungsstellen
über-
lassen ist werden nach Schluß der Zeichnung so bald wie möglich erfolgen. Den
Stempel der Zuteilungsschlußnote hat der Zeichner zur Hälfte zu tragen.
Die Abnahme der Stücke, deren Zulassung an der Berliner, Hamburger und
Königsberger Börse beantragt werden wird, erfolgt in der Zeit vom 25. Juni
bis 15. Juli d. J.
Berlin, im Juni 1910.
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hinterlegt werden. Die entſprechenden Formulare werden unentgeltlich abgegeben.
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Jnni 1910.
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Verein vier Rennen gewann, werden die Süddeutſchen
ihre Vierermannſchaft beſtimmt nach Henley zum
Stewards=Cup (Vierer ohne Steuermann)
ent=
ſenden. Vorher treffen die Mainzer am nächſten
Sonn=
tag bei der Regatta in Mainz mit dem Ludwigshafener
Ruder=Verein als gefährlichen Gegner in allen
Boots=
gattungen zuſammen. Cordes=Eismayer vom Mkinzer
R.=V., die mit dem Siege im Viktoria=Zweier in
Grünau als Doppelſkuller debütierten, werden auch
der deutſchen Meiſterſchaftsmannſchaft Wilke=Fickeiſen
vom Ludwigshafener R.=V. entgegentreten.
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Pl. 16, 30:10. Unpl. Vaſalle (4.), Karl Franz, Reveuſe.
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Piatra (Hewitt), 2. Hades (Reiff), 3. Sternſchnuppe
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Mark. Diſtanz 1800 Meter: 1. Herren A. u. C. v.
Wein=
bergs Palme (Childs), 2. Radium (Shurgold), 3.
Littoral (Bullock). Tot. 88:10, Pl. 24, 14, 15:10. Unpl.
Adler (4.), Angriff, Debet, Calvello. Gegenwehr
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Pfr. Leutnant Braune erlitt bei dem Sturz
mit Sclavin im Preis vom Union=Klub zu Kreuznach
einen Schlüſſelbeinbruch und iſt daher für die nächſten
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zeitigt= aber trotzdem vorausſichtlich mit einem großen
Defizit enden wird, war am achten Tage
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Fluge von 2 Stunden 3 Minuten. Paulhan ſpeziell
führte zahlreiche Paſſagierflüge aus. Auch die Baronin
de la Roche konnte ſich 20 Minuten in der Luft halten.
Das Aeroplanmeeting von Juviſy, das
bisher wenig Intereſſe in Anſpruch genommen hatte,
wurde am letzten Tage von 50000 Zuſchauern beſucht,
die denn auch zahlreiche Flüge zu ſehen bekamen.
Dubonnet gewann den täglichen Dauerflugpreis mit
einer Diſtanz von 63,3 Klm., der tägliche Diſtanzpreis
fiel an Didier mit 95,1 Klm., der Höhenpreis an
Ladougner.
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Kleinſchmidt, Pankratiusſtr. 26, e. T. Anna Maria.
Am 7.: dem General=Reviſor Leopold Heinrich Moll,
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Am 9.: dem Glaſer Karl Bachofer, Kranichſteiner
Straße 28, e. T. Wilhelmine Friederike. Am 12.: dem
Fabrikarbeiter Ludwig Neff, Erbacher Straße- 12,
e. S. Friedrich Theodor. Am 9.: dem Briefträger Georg
Schmunk, Schuchardſtr. 6, e. S. Georg Otto. Am 7
dem Schreinermeiſter Anton Kappes, Riegerplatz 14,
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