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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
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werden angenommen in Darmſtadt.
Rheinſtraße 23, Beſungerſtraße 47,
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bes
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden=
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
X 128.
Samstag, den 4. Juni.
1910.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Die Erhöhung der Zivilliſte des Königs
von Preußen.
* Wie ſchon mitgeteilt, hat die preußiſche
Staatsregie=
rung an die bürgerlichen Parteien des Abgeordnetenhauſes
die vertrauliche Anfrage gerichtet, ob eine Vorlage wegen
Erhöhung der königlichen Zivilliſte bei ihnen auf Annahme
lechnen könne. Darauf traten die Fraktionen zuſammen,
um ſich über die Frage ſchlüſſig zu machen. Die
Fraktions=
führer ſtellten nach Beginn der Plenarſitzung das
Ergeb=
nis dieſer Vorbeſprechungen in einer gemeinſchaftlichen
Konferenz feſt und erſtatteten hierüber dem Reichskanzler
und Miniſterpräſidenten Bericht. Wie verlautet, werden
die Konſervativen, Nationalliberalen und Freiſinnigen
ge=
ſchloſſen für die Erhöhung der Zivilliſte eintreten.
Gegenwärtig beträgt die preußiſche Zivilliſte 15,7
Mil=
lionen Mark, ihre letzte Erhöhung erfuhr ſie 1889 unter
der Herrſchaft des jetzigen Monarchen, und zwar um 3,5
Millionen. In ſeiner Würde als deutſcher Kaiſer bezieht
der König von Preußen bekanntlich keine Zivilliſte. Als
Gründe für die Erhöhung wird, wie in parlamentariſchen
Kreiſen verlautet, eine ganze Reihe von Geſichtspunkten
geltend gemacht. Zuerſt die allgemeine Lebensverteuerung
im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte, von der der
Hof=
halt des Königs ebenſo nachdrücklich betroffen werde wie
der Haushalt jedes deutſchen Bürgers. Ein weiterer
An=
laß, für den zum mindeſten Billigkeitserwägungen in
Be=
tracht kämen, ſei die Tatſache, daß im Anfange des
vori=
gen Jahrhunderts der König von Preußen für die
Abtre=
tung der Krondomänen und Forſten eine beſtimmte
Geld=
entſchädigung erhalten habe, die dem gegenwärtigen, durch
die bedeutend geſteigerte Konjunktur erhöhten Werte jener
Beſitztümer nicht mehr entſpräche. Während der König
für dieſes damals feſtgelegte Kapital nach wie vor den
gleichen Rentengenuß habe, flöſſen aus den Domänen und
Forſten jährlich Zinſen in den Staatsſäckel, deren Höhe
mit jener Rente in keinem Verhältnis mehr ſtände. Die
Erhaltung von Schlöſſern, die aus hiſtoriſchen oder
poli=
tiſchen Rückſichten unumgänglich ſei, belaſte dagegen die
Zivilliſte des Königs in einer Weiſe, daß auch hier
Bil=
ligkeitsgründe für die Entlaſtung des Etats des
Mon=
archen in Erwägung zu ziehen ſeien. Schließlich würde
auch kein gerecht Denkender an der Tatſache vorübergehen
können, daß die Hofhaltung der königlichen Prinzen, deren
Beſtreitung zum größten Teile von der königlichen
Zivil=
liſte beſorgt wird, eine Ueberbürdung für dieſe herbeiführe,
die eine Abänderung dringend nötig mache.
Die Regierung hatte begreiflicherweiſe den Wunſch,
gerade in dieſer Frage der Auffaſſungen der Parteien zu
kennen, ehe ſie die Vorlage ſelbſt einbringt. Man nimmt
an, daß die Vorlage ſchon in den nächſten Tagen dem
Abgeordnetenhauſe zugehen und noch in dieſer Seſſion
erledigt werden wird. Der Betrag, um den die Zivilliſte
erhöht werden ſoll, wird auf vier bis fünf Millionen
ge=
ſchätzt. — Die ſozialdemokratiſche Fraktion iſt von der
Re=
gierung nicht ins Vertrauen gezogen worden.
Wie weiter mitgeteilt wird, ſollen von der jetzt
ver=
langten Erhöhung zwei Millionen auf die Königlichen
Theater entfallen, eine Million auf die durch die allgemerne
Erhöhung der Beamtengehälter notwendig gewordene
Er=
höhung der Gehälter der Hofbedienſteten und zwar zum
überwiegenden Teil, nämlich drei Viertel, derer, die bis
6000 Mark Gehalt haben.
Ueber den Stand des Geſetzentwurfes betreffend
die Einführung von Schiffahrtsabgaben
ſchreibt man Berliner Blättern: In etwa 14 Tagen wird
die Vorlage dem Plenum des Bundesrats zugehen.
Da über das Grundprinzip des Entwurfes der Bundesrat
im Plenum bereits eine Abſtimmung vorgenommen hat,
die zu einer Annahme führte, und da alle Einzelheiten in
den Ausſchüſſen eingehend durchberaten ſind, ſo darf eine
Verabſchiedung der Vorlage im Bundesrat noch vor der
Sommerpauſe wohl als ſicher gelten. Es iſt auch nicht
ausgeſchloſſen, daß die erheblichen Konzeſſionen, die im
Intereſſe einer allgemeinen Zuſtimmung der
Bundes=
ſtaaten gegenüber dem erſten Entwurf gemacht ſind, zu
einer einſtimmigen Annahme der Vorlage
im Bundesrat führen. Der Reichstag wird dann den
Entwurf bei ſeinem Zuſammentritt im Spätherbſt
vor=
finden; und nach ſeiner früheren Stellungnahme zu der
ganzen Frage und in Rückſicht auf die vorgenommenen
Abänderungen an Einzelheiten darf man mit einer
An=
nahme des Geſetzes durch eine erhebliche Mehrheit rechnen.
Wenn nun die Anſicht ausgeſprochen iſt, daß dem
Inkraft=
treten des Geſetzes auch dann noch erhebliche
Schwierig=
keiten entgegenſtehen wegen der Verhandlungen mit den
fremden, an den Schiffahrtsabgaben intereſſierten
Staa=
ten, ſo iſt dieſe Anſicht jedenfalls nur teilweiſe zutreffend.
Denn für die Stromgebiete mit nur deutſchen Uferſtaaten,
wie Weſer und Oder, kann das Geſetz nach ſeiner
Verab=
ſchiedung im Reichstage ſogleich in Kraft geſetzt werden.
Die Abänderungen, durch welche der Entwurf auch
zunächſt widerſtrebenden Bundesſtaaten annehmbar
ge=
macht iſt, beſtehen im weſentlichen in folgenden Punkten.
Die dem Bundesrat zugedachte Befugnis, einen
Staat auch gegen ſeinen Wunſch zum Beitritt zu einem
Zweckverbande zu verpflichten und Stromverbeſſerungen zu
dulden, kommt in Fortfall. Der Bundesrat ſoll keinerlei
Befugniſſe in dieſer Beziehung mehr haben. Die
Ufer=
ſtaaten bilden den Zweckverband ſelbſt auf
genoſ=
ſenſchaftlicher Grundlage. Durch dieſe
Abän=
derung mehr prinzipieller Art wird die Einheitlichkeit in
der Bildung der Zweckverbände jedenfalls nicht
beeinträch=
tigt. — Ein weiterer Stein des Anſtoßes waren die
vor=
geſchlagenen Entfernungstarife mit tonnenkilometriſcher
Erhebung, welche nach Anſicht ſüddeutſcher Bundesſtaaten
eine Benachteiligung der Induſtrien an dem Oberlauf
der Ströme gegenüber denen an dem Unterlauf in Bezug
auf ihre Exportfähigkeit zur Folge haben würden. Man
hat ſich daher auf die Staffeltarife geeinigt, bei deren
Geſtaltung es allerdings darauf ankommen wird, die
Höhe der Abgaben ſo zu bemeſſen, daß ſie für die
In=
duſtrien am Unterlauf der Flüſſe auch im Einklang ſtehen
mit dem Nutzen der Stromregulierungen. Weiterhin ſollen
die erſten Aufgaben der Zweckverbände im Geſetz ſelbſt
feſtgelegt werden. Zu dieſen wird jedenfalls gehören die
Rheinregulierung bis Straßburg, die Vertiefung des
Mit=
telrheins um 50 Zentimeter, die Neckar=Regulierung bis
Heilbronn und die Weiterführung der Mainkanaliſation.
Auch in einem anderen weſentlichen Punkte wird der
abgeänderte Entwurf Entgegenkommen bezeugen, nämlich
in der Mitwirkung der Intereſſenten bei den
Stromverbänden. Es ſoll hierzu in jedem Zweckverband
ein Beirat der Beteiligten gewählt werden, der neben der
Vertretung der Regierung beſchließende Stimme hat. Von
der Zuſtimmung dieſer Beiräte ſoll die Ausführung
wich=
tiger Arbeiten und die Erhöhung der im Geſetz feſtgelegten
Abgaben abhängen.
Die „Vorromgens=Enzyhlika” des Papſtes.
* Papſt Pius X. hat zum Andenken des am 2. Juni
1538 geborenen Erzbiſchofs von Mailand, Karl
Borro=
maeus, der ſich der eifrigen Verfolgung von Ketzern
ge=
widmet hat, eine Enzyklika veröffentlicht, die wegen ihrer
beſchimpfenden Ausfälle auf die Reformation und die
An=
gehörigen des evangeliſchen Glaubens ungeheueres
Auf=
ſehen erregt hat. Der betreffende Paſſus der in
italieni=
ſcher Sprache abgefaßten Enzyklika, die ſich ſchließlich gegen
die „Modernſten” richtet, lautet:
Unter ſolchen Uebeln ſtanden übermütige und
rebelliſche Menſchen auf, Feinde des Kreuzes Chriſti,
Men=
ſchen von irdiſchen Empfindungen, deren Gott der Bauch
iſt. Dieſe beſtrebten ſich, nicht die Sitten zu verbeſſern,
ſon=
dern die Dogmen zu leugnen, und vermehrten damit die
Unordnungen, lockerten für ſich und die anderen die Zügel
der Zuchtloſigkeit, oder zerſtörten ſichtlich, die
Führerauto=
rität der Kirche verachtend, den Leidenſchaften der
verderb=
teſten Fürſten oder Völker folgend, mit tyranniſchem
Ge=
baren die Lehre, Verfaſſung und Zucht der Kirche. Und
in Nachahmung jener Ungerechten, an die die Drohung
gerichtet iſt: „Wehe euch, die ihr das Gute bös und das
Böſe gut neunt!” nannten ſie jenen rebelliſchen Tumult
und jene Verderbnis des Glaubens und der Sitten eine
Reform und ſich ſelbſt Reformatoren. Aber in Wirklichkeit
waren ſie Verderber, ſodaß ſie, mit Zwieſpalt und Krieg
die Kräfte Europas entnervend, den Aufruhr und den
Ab=
fall der modernen Zeiten vorbereiteten, in denen ſich auf
einmal die drei früher getrennten Kämpfe vereinigten, aus
denen die Kirche immer ſiegreich hervorgegangen war,
nämlich die blutigen Verfolgungen der erſten Zeit, dann.
die innere Peſt der Ketzereien und endlich unter dem
Na=
men der evangeliſchen Freiheit jene Verderbnis der
Sit=
ten und der Zucht, zu der das Mittelalter kaum je gelangt
war. Dieſem Haufen von Verführern ſetzte Gott
wahr=
hafte Reformatoren entgegen und heilige Männer, teils
um jenen wilden Strom aufzuhalten und den Brand zu
löſchen, teils um die bereits angerichteten Schäden
auszu=
beſſern.
Es iſt zu befürchten, daß dieſe bedauerliche,
geſchicht=
lich ganz unhaltbare und von einer unbegreiflichen
Ober=
flächlichkeit der Kenntnis und dilettantiſcher Beurteilung
geſchichtlicher Vorgänge Zeugnis ablegende, den Haß
ge=
gen die evangeliſche Kirche in unverhüllter Weiſe und in
beleidigender Sprache zum Ausdruck bringende Enzyklika
die langjährigen ernſten und mühevollen Beſtrebungen
un=
ſerer Regierungen, den konfeſſionellen Frieden
in unſerem Vaterlande zu wahren und zu feſtigen und
das Volk zu religiöſer Toleranz zu erziehen, mit einem
Schlage zuſchanden gemacht hat und eine neue Aera
uner=
quicklicher konfeſſioneller Kämpfe heraufführen wird.
Zu dieſem Schluſſe muß man kommen, wenn man die
Erörterungen dernichtkatholiſchen Blätter aller
Parteirich=
tungen lieſt, die gegen dieſe vom Zaune gebrochene
Stö=
rung des konfeſſionellen Friedens in ſchärfſter Weiſe
pro=
teſtieren und die Parlamente und die Kirche zur Abwehr
gegen dieſe Angriffe auffordern.
Teutſches Reich.
— In der Sitzung des Bundesrats wurde den
Ausſchußanträgen betr. Aenderungen der
Ausführungs=
beſtimmungen zu den §§ 1—11 des Tabakſteuergeſetzes vom
45. Juli 1907 zugeſtimmt, ebenſo den Ausſchußanträgen
zum Entwurf eines Geſetzes für Elſaß=Lothringen betr. die
Abänderung des Sparkaſſengeſetzes vom 14. Juli 1895.
— Der „Reichsanzeiger” meldet: Auf Einladung und
unter Leitung des Reichseiſenbahnamtes begannen die
kommiſſariſchen Beratungen der an dem
Eiſenbahnweſen beteiligten Bundesregierungen
über weitere Sicherungsmaßnahmen für den Zugverkehr.
— Die Reichsverſicherungskommiſſion
hat ihre Beratungen bei dem allgemeinen Kapitel „
Ver=
ſicherungsämter” fortgeſetzt. Nachdem man ſich in den
letzten Tagen darüber einig geworden war, wie der Vorſitz
und deſſen Stellvertretung in dieſen neuen Aemtern zu
regeln ſei, was auf die Frage hinauskam, ob beſondere
Aemter zu errichten ſeien oder nicht, handelte es ſich jetzt
nur um die verhältnismäßig untergeordnete Frage der
Schaffung des Beirats des Verſicherungsamts, der „
Ver=
ſicherungsvertreter”, ſowie der ebenfalls bei jedem
Ver=
ſicherungsamt zu bildenden Ausſchüſſe für die
Spruch=
ſachen. Weder der eine noch der andere Vorſchlag der
Regierungsvorlage erfuhr in der Kommiſſion eine
grund=
ſätzliche Anfechtung. Man nahm nur mit einzelnen der von
der Vorlage geplanten Modalitäten Aenderungen vor. Die
wichtigſte dürfte die ſein, daß die Verſicherungsvertreter
nicht, wie nach der Vorlage, von den Vorſtänden aller
Krankenkaſſen, ſondern nur von denjenigen gewählt
wer=
den ſollen, die im Bezirk der untern Verwaltungsbehörde
mindeſtens 50 Mitglieder haben. Ferner ſei vermerkt, daß
ein Antrag, auch den Frauen das paſſive Wahlrecht als
Verſicherungsvertreter zu geben, mit 13 gegen 9 Stimmen
abgelehnt wurde. Alle übrigen Beſchlüſſe ſind ohne
all=
gemeines Intereſſe. Die Verhandlungen werden fortgeſetzt.
— Zur Ausſperrung im Baugewerbe
ver=
lautet, daß die Einigung über einzelne Bedingungen
gro=
ßen Schwierigkeiten begegnet. Vor völligem Abſchluß
aller Verträge ſei an eine Aufhebung der Ausſperrung
nicht zu denken.
— Eine in Bolkenhain abgehaltene
Vertrauensmän=
nerverſammlung der Zentrumspartei beſchloß
ein=
ſtimmig, den Zentrumswählern bei der Stichwahl im
Reichstagswahlkreiſe Jauer=Bolkenhain=
Landeshut Wahlenthaltung zu empfehlen.
— Das preußiſche Abgeordnetenhaus
ge=
nehmigte in einmaliger Beratung den Staatsvertrag
zwi=
ſchen Preußen und Elſaß=Lothringen zur Regelung der
Lotterieverhältniſſe.
Ausland.
— Nach den bisher vorliegenden Wahlergeb.
niſſen in Ungarn entfallen auf die Koſſuth=Partei 37
Mandate, auf die Juſth=Partei 31, die katholiſche
Volks=
partei 12, die Nationalitäten 7, die Andraſſy=Fraktion 14,
die Parteiloſen 16, die Demokraten 2 und auf die
Regie=
rungspartei 225 Mandate, mithin 18 Stimmen mehr als
die 207 Stimmen betragende abſolute Majorität. Die
Koſſuth=Partei verliert 51 und gewinnt 9 Sitze, die Juſth=
Partei verliert 86 und gewinnt 9 Sitze, die Nationalitäten
verlieren 15 Sitze und gewinnen einen Sitz. 26
Stich=
wahlen ſind erforderlich. In 60 Bezirken werden die erſten
in den nächſten Tagen ſtattfinden. Die Wahlen ſind in
größter Ordnung verlaufen; das Militär hat nirgends
Veranlaſſung gefunden, einzuſchreiten. Nur in Nagyſomhut
kam es zu Ausſchreitungen, wobei ein Mann getötet
wurde; in Eſenger wurde ein Wähler, der einen
Gendar=
men vom Pferde ziehen wollte, von dem Beamten erſtochen.
— Zahlreiche radikale und ſozialiſtiſche Senatoren und
Deputierte Frankreichs haben an die Duma eine Adreſſe
gerichtet, in welcher ſie eindringlich für die Rechte
Finn=
lands eintreten und unter Hinweis auf die Frankreich
und Rußland verknüpfenden engen Bande die Dumamit=
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juni 1910.
glieder auf den tiefen Eindruck aufmerkſam machen,
wel=
chen die Verwirklichung der gegen die Autonomie
Finn=
lands gerichteten Pläne in Frankreich zur Folge haben
müſſe.
Der Londoner Korreſpondent des „Matin” will
von einem hochſtehenden Diplomaten erfahren haben, daß
die vier Schutzmächte gegenwärtig über eine an die
Regie=
rung und das Volk von Kreta zu richtende
Proklama=
tion beraten, in der ſie erſtens die Mitglieder der
Natio=
nalverſammlung nachdrücklich auffordern, die
muſelmani=
ſchen Deputierten an den Sitzungen teilnehmen zu laſſen,
und zweitens der kretiſchen Regierung erklären, dieſe müſſe
darüber wachen, daß die muſelmaniſchen Beamten in aller
Freiheit ihres Amtes walten könnten. Falls die Kreter
in ihrer gegenwärtigen Haltung verharren ſollten, würden
die Schutzmächte die nötigen Maßnahmen treffen, um ihre
Forderungen durchzuſetzen.
— Das Komitee des Repräſentantenhauſes
der Vereinigten Staaten für auswärtige
Angele=
genheiten erſtattete einen günſtigen Bericht über die
Geſetzesvorlage, welche die Bildung eines
Friedenskomi=
tees vorſieht. Das Komitee ſoll die fremden Hauptſtädte
beſuchen im Intereſſe der Beſchränkung der Rüſtungen und
der Erhaltung des internationalen Friedens. Dem
Ver=
nehmen nach gab Taft ſeine Bereitwilligkeit zu erkennen,
Rooſevelt zum Vorſitzenden des Komitees zu ernennen,
wenn beide Häuſer der Geſetzesvorlage zuſtimmen ſollten,
wie jetzt als wahrſcheinlich angenommen wird.
Die Regierung erklärt offiziell, daß ſie
gegenwär=
tig nicht beabſichtige, das Protektorat über Nicaragua
zu übernehmen oder ſonſtwie zu intervenieren.
— Die „Kölniſche Zeitung” meldet aus Tanger: Das
diplomatiſche Korps hat beſchloſſen, die Zuſtimmung des
Sultans von Marokko zum Reglement über die Tätigkeit
der Schuldenprüfungskommiſſion abzuwarten, bevor die
Ausgabe der marokkaniſchen Anleihe, die für den 7. Juni
beabſichtigt war, erfolgen ſoll.
* Berlin, 2. Juni. Die Turiner Kaufleute
und Induſtriellen waren heute abend von dem
Präſidenten der ſtändigen Ausſtellungskommiſſion für die
deutſche Induſtrie und von dem Präſidium des deutſchen
Komitees für die Internationale Induſtrie= und
Gewerbe=
ausſtellung Turin 1911 zu einem Souper in die Ravenéſche
Gemäldegalerie geladen. Die Geheimen Kommerzienräte
Ravené und Goldberger und Gemahlinnen empfingen die
Gäſte. Die ganze Veranſtaltung in den prächtigen
Räu=
men der Galerie trug den Charakter auserleſener
Gaſt=
freundſchaft. Unter den Anweſenden befanden ſich der
italieniſche Botſchafter Panſa, Staatsſekretär Dr. Delbrück,
Handelsminiſter Sydow, Kommerzienrat Borſig,
Geheim=
rat Caſſel, Miniſterialdirektor Körner, Generalkonſul
Men=
delsſohn, Unterſtaatsſekretär Richter,
Landtagsabgeord=
neten Blell, Geheimrat Busley, Vertreter des Auswärtigen
Amtes, des Reichsamtes des Innern und der Handels=
und Induſtriekreiſe. Die Reihe der Toaſte eröffnete der
italieniſche Botſchafter Panſa mit einem Hochruf auf den
deutſchen Kaiſer, worauf Staatsſekretär Dr. Delbrück
ei=
nen Toaſt auf den König von Italien ausbrachte. Er
wies darauf hin, daß zu den kulturellen Beziehungen, durch
die Italien und Deutſchland miteinander verwachſen ſeien,
neue Anknüpfungspunkte in der Induſtrie hinzugekommen
ſeien. Ein beſonders einigendes Moment ſei die Turiner
Weltausſtellung. Sodann begrüßte Geh. Kommerzienrat
Goldberger die Gäſte. Er gab der Freude Ausdruck, daß
ſich Deutſchland an der Turiner Ausſtellung werde
betei=
ligen können. Im Namen der Gäſte dankte ſodann der
Präſident der Turiner Handelskammer Bosca für die
herzliche Einladung.
Aus dem Leben Julius Wolffs.
*⁎* Julius Wolff der einſt viel geleſene
fruchtbare Dichter, iſt am Freitag im 76. Lebensjahre
in Charlottenburg geſtorben. Julius Wolff
hat nicht von Jugend auf in der Laufbahn des
Dich=
ters ſeine wirkliche Beſtimmung erkannt; als ſein
erſtes Werk erſchien, der Till Eulenſpiegel redivivus,
der ihn mit einem Schlage zum berühmten Dichter
machte, war er ein gereiſter Mann von 40 Jahren, der
auf reiche Erfahrungen zurückblicken konnte und das
Leben kennen gelernt hatte. Inmitten des prächtigen
Harzes, in einem alten, von dem Schimmer der
Hi=
ſtorie umwitterten Giebelhauſe Quedlinburgs hatte er
an einem Septembertage des Jahres 1834 das Licht der
Welt erblickt, als der Nachkomme einer alten Familie,
die ſeit Jahrhunderten in der Stadt Till Eulenſpiegels
das ehrſame Tuchmachergewerbe ausübte.
In dieſer Tradition wurde auch Julius
auferzo=
gen, aber ſein friſches, wirklichkeitsfrohes und
unver=
wüſtlich heiteres Temperament bewahrte ihn davor, in
der Vorbereitung für ſeinen neuen Beruf ſeinen
ein=
zigen Lebensinhalt zu ſehen. Schon als Knabe war er
ein leidenſchaftlicher Freund der Natur; auf den
grü=
nen Matten des Harzes, im Schatten der Wälder, an
plätſchernden Bächen, beobachtete er mit kindlicher
Neu=
gier die Tierwelt; daheim in ſeinem Stübchen hat er
eine ganze Sammlung von gezähmten Waldttieren
gehabt, und wenn er der Unterhaltung mit dieſen
Spiel=
gefährten müde ward, dann ging er in den
Dachkam=
mern des alten Vaterhauſes auf die Mäuſejagd. Er
ſcheint in ſeinen Kinderjahren ein guter Mäuſefänger
geweſen zu ſein; er, der ſpäter mit ſeinem
Rattenfän=
ger von Hameln ſo viel Ruhm ernten ſollte, denn mehr
als eine Maus hat er daheim mit der Hand gefangen.
Bei einer dieſer Jagden war es, daß er in einer
Bo=
denkammer eine verwitterte alte Ausgabe der
Schiller=
ſchen Gedichte aufſtöberte. Fortan blieb dieſes Buch
ſein treuer Begleiter; wenn er hinauszog in die
Fel=
der, trug er ſeinen Schiller in der Rocktaſche, im Walde
liegend, las er Gedichte, und dieſe Lektüre war es auch,
die aus der noch ſchlummernden Poetenſeele die erſten
zarten. Knoſpen jugendlicher Lyrik emporſprießen
ließen.
Aber die Wirklichkeit mit ihren Forderungen zog
die Grenzen dieſes kleinen Tummelplatzes
dichteri=
ſcher Freuden immer enger; der künftige Tuchfabrikant
mußte an die Zukunft denken, er mußte lernen und
arbeiten. Zwiſchen den furrenden Webſtühlen und den
raſſelnden Maſchinen der väterlichen Fabrik lernte er
die Fäden ineinander ſpinnen, aber wie eifrig die
Stadt und Land.
Darmſtadt, 4. Juni.
Verſetzung in den Ruheſtand. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben den Oberlehrer an
dem Lehrerſeminar zu Bensheim Profeſſor Wilhelm
Flegler auf ſein Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner
langjährigen treuen Dienſte, in den Ruheſtand verſetzt
und ihm aus dieſem Anlaß die Krone zum Ritterkreuz
1. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen
verliehen.
— Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Engelbert Franz aus Seligenſtadt, Kreis Offenbach,
eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Lämmerſpiel,
in demſelben Kreiſe; dem Schulamtsaſpiranten Adam
Lamberth aus Ludwigshöhe, Kreis Oppenheim, eine
Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Jügesheim, Kreis
Offenbach.
— Das Großh. Regierungsblatt, Beil. Nr. 18,
enthält: 1. Ueberſicht über die von Großh. Miniſterium
des Innern für das Etatsjahr 1910 genehmigten
Um=
lagen der Kommunalbedürfniſſe in den Gemeinden des
Kreiſes Oppenheim. 2. Ueberſicht der von Großh.
Miniſterium des Innern für das Rechnungsjahr 1910
genehmigten Umlagen zur Beſtreitung der
Kommunal=
bedürfniſſe der Stadt Bingen. 3. Verleihung der
Staats=
medaille für Ausſtellungen. 4. Dienſtnachrichten.
5. Dienſtentlaſſung. 6. Charaktererteilungen. 7.
Ruhe=
ſtandsverſetzungen. 8. Sterbefälle. 9. Berichtigung.
n. Das Schöffengericht I beſchäftigte ſich geſtern mit
einer Uebertretung des Geſetzes betreffend Bekämpfung
des unlauteren Wettbewerbs nach der Novelle vom 7.
Juni 1909 und der kreisamtlichen Bekanntmachung vom
Dezember vorigen Jahres. Nach jenen neueren
Be=
ſtimmungen ſind unter anderem Ausverkäufe ſehr
ein=
geſchränkt und müſſen drei Tage vorher bei der
Han=
delskammer unter Angabe ihres wahren Grundes
an=
gezeigt werden. Letztere Angabe muß auch in den
In=
ſeraten mit enthalten ſein. „Verſchleierte Ausverkäufe‟
die unter anderer Flagge ſegeln, unterliegen natürlich
ebenfalls fraglichen Beſtimmungen, und um einen
ſol=
chen handelte es ſich geſtern, weil jene Anzeige bei der
Handelskammer unterlaſſen worden war. Gegenüber
dem Beſtreiten des angeklagten Geſchäftsführers einer
hieſigen Firma ſtellte das Gericht feſt, daß, obwohl die
Bezeichnung „Ausverkauf” vermieden und zum
Bei=
ſpiel in der Ueberſchrift der Annonce durch „
Mitteil=
ung” erſetzt war, aus der ganzen Faſſung der wahre
Charakter des Ausverkaufs hervorgehe. Es wurde
deshalb auf eine Geldſtrafe von 25 Mark (eventuell mit
12 Tagen Haft zu verbüßen) erkannt.
Eine im Polizeirevierbureau am
Jäger=
tor vorgefallene Hundebeißerei hatte den
Eigen=
tümer des damals von einem Boxer angepackten
Wach=
telhündchens, den Schutzmann Fauſt, zur Abwehr
veran=
laßt, wobei für den raufluſtigen Boxer einige
Säbel=
hiebe abfielen. Infolge derſelben wies der Hund
nach=
her eine zerſchnittene Sehne und eine kleine
Knochen=
abſplitterung am Fuße auf, und dem Schutzmann ging
ein Strafbefehl wegen Tierquälerei zu, den er mit
Einſpruch anfocht. Für die Tatbeſtandsmerkmale einer
Uebertretung des § 360 Abſatz 13 des Strafgeſetzbuches
ergeben ſich in der Verhandlung keine Anhaltspunkte;
es konnte in dem auf Abwehr und Verſcheuchen
gerich=
teten Schlagen kein boshaftes Quälen oder rohes
Miß=
handeln geſehen werden, weshalb Freiſprechung
erfolgte.
* Pfarrer D. Joh. Guyot . Am Donnerstag abend
verſtarb zu Heppenheim a. d. B. Herr Pfarrer D. Guyot,
einer der angeſehenſten und verdienteſten heſſiſchen
evange=
liſchen Geiſtlichen. Er war bekanntlich von 1891—98
Pfar=
rer in Darmſtadt, unter ſeiner Mitwirkung wurde die
Jo=
hanniskirche gebaut, und die Johannisgemeinde
gegrün=
det. In dankbarer Erinnerung an ſein Wirken wird heute
Samstag nachmittag 4 Uhr, während der in Heppenheim
ſtattfindenden Beerdigung, vom Turm der
Johan=
niskirche Grabgeläute ſtattfinden. Pfarrer
D. Guyot war am 14. Juli 1861 in Heubach
geboren. Er trat am 27. Juli 1884 als
Pfarr=
vikar in Butzbach in den heſſiſchen Kirchendienſt, wurde
Hände auch arbeiteten, ſeinem Geiſte ward die Proſa
des Tagewerks zum Gedichte, und er fand die Wunder
der Poeſie in der Arbeitsſtube nicht weniger mächtig,
als in Gottes freier Natur. Eine fröhliche Berliner
Studentenzeit mag ſeine poetiſche Sehnſucht noch
er=
weitert und geſtärkt haben, denn als er nun heimkehrte
und auf ſeinem dreibeinigen Drehſeſſel Zahlen addierte
und Rechnungen ſchrieb, da ſchnürte ihm die Luft des
Bureaus doch die heiterkeitsbedürftige Seele zuſammen
und manchmal ſeufzte er bitter auf, wenn die Zahlen
kein Ende nahmen und die Arbeit wuchs. Seine
ſchüchternen poetiſchen Verſuche wurden zum Spott der
Angehörigen, die den dichtenden Tuchfabrikanten
herz=
haft verulkten und die ihn ſchließlich dazu trieben, nur
noch heimlich im trauten Kämmerlein ſtille poetiſche
Andachten zu halten. Aber auf die Dauer litt es ihn
nicht in der nüchternen Enge der väterlichen
Tuchfabri=
ken. Er gab ſchließlich die große Fabrik auf,
begrün=
dete im Jahre 1869 die „Harzzeitung” und hatte nun
im Journalismus ein Arbeitsfeld, das zum Bindeglied
zu ſeiner ſpäteren ſchriftſtelleriſchen Laufbahn wurde.
Die Arbeit war nicht gering, denn Julius Wolff war
der einzige Redakteur und zugleich noch der einzige
Mitarbeiter ſeines täglich erſcheinenden Blattes; aber
die Bürde der neuen Pflicht ward ſeinem Weſen zur
Freude.
Albert Träger, der bei der Rückkehr Freiligraths
aus der Verbannung in Bielefeld und Detmold den
jungen Julius Wolff kennen lernte, hat das
lebens=
frohe Weſen des neugebackenen Redakteurs und
Zeit=
ungsherausgebers in jenen Julitagen des Jahres 1869
geſchildert: „In nächſter Nähe des Gefeierten (
Freili=
graths) hielt ſich ſtets ein junger Mann, blond und
ſchlank, mit blauen, treuherzig und klar blickenden
Augen und von ſchlichtem, gewinnendem Weſen.”
Nie=
mand kannte ihn damals ſein Onkel, der „alte Wolff”
hatte ihn als ſeinen Neffen vorgeſtellt. „Seine
umfaſ=
ſende Bildung lag offen zutage und der unerſchöpfliche
Schatz ſeiner Kneiplieder in traulichen Kreiſen
vervoll=
ſtändigte den Beweis, daß er die Hochſchule mit
glän=
zendem Erfolge beſucht hatte. Alles gewann den
wacke=
ren Geſellen lieb; Freiligrath hatte eine beſondere
Zu=
neigung für ihn gefaßt, und als die feſtlich Vereinten
allzu ſchnell ſich wieder trennten, da ſchied ihm in jedem
ein wahrer Freund.‟ Doch der „Harzzeitung” von
Julius Wolff war nur ein kurzes Daſein beſchieden;
als im Juli des Jahres 1870 der Krieg ausbrach, da
eilte Wolff zu den Fahnen, nachdem er ſich mit einem
ſchwungvollen patriotiſchen Abſchiedswort von ſeinen
Leſern verabſchiedet hatte. In der Armee des
Kron=
prinzen machte er den ganzen Feldzug mit; vor Touf
errang er das Eiſerne Kreuz, und bald ward er auch
1885 Pfarraſſiſtent in Mainz, 1888 Pfarrverwalter, 1889
Pfarrer der Landgemeinden Mainz und von da am 1.
Ok=
tober 1891 als Pfarrer nach Darmſtadt berufen, wo er
als erſter Geiſtlicher der neugegründeten Johannesgemeinde
ſechs Jahre in Segen wirkte. Die großen Anſtrengungen
beim Bau der Johanneskirche, der zum großen Teile ſein
Werk genannt werden darf, hatten leider ſeine Geſundheit
ſtark erſchüttert, ſodaß er ſich nach einer leichteren
Pfarr=
ſtelle umſehen mußte. Er ging am 29. Dezember 1897 nach
Dortelweil und wurde dann am 28. Juli 1901 zum erſten
Pfarrer der neugegründeten Pfarrſtelle in Heppenheim
a. d. B. ernannt. Im Jahre 1908 wurde er zum
Stellver=
treter des Dekans des Dekanats Zwingenberg gewählt.
Eine reiche Tätigkeit entfaltete Guyot, dem für ſeine
wiſ=
ſenſchaftlichen Verdienſte anläßlich der 400jährigen
Ge=
denkfeier des Geburtstages Philipps des Großmütigen
von der Theologiſchen Fakultät der Landesuniverſität
Gießen der Titel eines D. theol, ehrenhalber verliehen
worden war, auch im kirchlichen Vereinsweſen. Er war
lange Jahre Mitglied der Landesvorſtände des
Evangeli=
ſchen Bundes und des Heſſiſchen Hauptvereins der Guſtav
Adolf=Stiftung. Sein Gedächtnis bleibt in Ehren!
* Die Theaterausſtellung im Städtiſchen Muſeum
bleibt bis Ende dieſes Monats zugänglich. Sie hat
in=
zwiſchen wertvolle und intereſſante Zugänge erfahren aus
dem Privatbeſitz der Herren Knispel, Dr. Heil,
Sanitäts=
rat Dr. Maurer, Hauptmann a. D. Winter,
Oberleut=
nant a. D. Lotheißen, H. L. Schlapp, Ludw. Grahn und
Frl. A. Volz. — Ueber den Beſuch des Städtiſchen
Muſeums in den erſten ſechs Monaten ſeit ſeiner
Er=
öffnung (Ende November) wird folgendes mitgeteilt:
Ende November beſuchten es 500 Perſonen, davon waren
200 zur Eröffnung geladene Gäſte und Stifter. Der Monat
Dezember verzeichnet 1400 Beſucher, an Sonntagen 1050
und an Wochentagen 350. Im Monat Januar d. J.
er=
ſchienen 1034, im Februar 656, im März 701, im April 405
und im Mai 504 Perſonen, ſo daß die Geſamtbeſucherzahl
ſich auf 5200 beläuft.
— Kriegsveteranen=Appell 1910. Wie aus dem
Anzeigenteil der heutigen Nummer erſichtlich iſt, bittet
der Wohnungsausſchuß für den Veteranen=Appell die
Einwohnerſchaft von Darmſtadt um Gewährung von
Freiquartieren ſowie von freiwilligen
Beiträ=
gen zur Beſchaffung von ſolchen für die Tage vom 13.
bis 14. Auguſt dieſes Jahres. Einzeichnungsliſten
hier=
zu werden in den nächſten Tagen in Umlauf geſetzt. Es
bedarf wohl kaum noch des Hinweiſes auf die
Dankbar=
keit und Hochachtung, die das jetzt lebende Geſchlecht den
Tapferen ſchuldet, die in ſchweren Tagen Gut und Blut
für das Wohl des Vaterlandes einſetzten, um jeden,
der irgend wie in der Lage iſt, den ehemaligen
Mit=
kämpfern den Aufenthalt in unſeren Mauern
verſchö=
nern und zu einem denkwürdigen geſtalten zu
hel=
fen, zur recht regen Benutzung dieſer
Einzeichnungs=
liſten zu veranlaſſen.
* Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 28. Mai l. J.
männ=
lich 9233, weiblich 6046, zuſ. 15 279, in Prozenten 60,43,
39,57; am 21. Mai I. J. männlich 9217, weiblich 6910,
zuſ. 15 227, in Prozenten 60,53, 39,47. Der
Kranken=
ſtand betrug am 28. Mai I. J. männlich 407, weiblich
201, in Prozenten 4,40, 3,32; am 21. Mai I. J.
männ=
lich 405, weiblich 182, in Prozenten 4,39, 3,03. An
Krankengeld wurde gezahlt in der Woche vom
23. Mai bis 28. Mai l. J. 4734,85 Mk., in der Woche
vom 16. Mai bis 24. Mai I. J. 4520,34 Mk.
An Wöchnerinnen waren vorhanden am 28. Mai
I. J. — 31, am 21. Mai I. J. = 23; Sterbefälle
kamen vor in der Woche vom 23. Mai bis 28. Mai
l. J. — 6; vom 16. Mai bis 21. Mai l. J. — O.
— Stand der Darmſtädter Volksbank, e. G. m. b. H.,
am 31. Mai 1910. Aktiva. Kaſſa=Konto u. Guthaben
auf Reichsbank=Giro u. Poſtſcheck=Konto 56700 M. 37 Pf.
Coupons= u. Sorten=Konto 17060 M. 79 Pf. Bankverkehr=
Konto 752698 M. 84 Pf. Effekten=Konto 567030 M. 51 Pf.
Lombard=Konto 398459 M. 78 Pf. Wechſel= u. Deviſen=
Konto 348464 M. 83 Pf. Konto=Korrent=Konto 2801387 M.
72 Pf. Vorſchuß= u. Vorſchuß=Wechſel=Konto 731764 M.
24 Pf. Haus=Konto und Immobilien=Konto 285000 M.
— Pf. Mobilien=Konto 2368 M. — Pf. Schrankfächer=
Offizier. Die wechſelvollen Bilder des Feldzuges
ſtärkten ſeine poetiſchen Neigungen und unmittelbar
nach dem Kriege erſchienen auch ſeine Kriegslieder
„Aus dem Felde”, ein dünnes Heftlein, das ſeinen
Namen zum erſten Male in alle deutſchen Gaue trug.
Aber von den Erfolgen, die ihm ſpäter in ſo reichem
Maße beſchieden wurden, war er noch fern
Schon 1869 hatte er im Stillen an ſeinem Till
En=
lenſpiegel begonnen; er ſelbſt hat geſchildert, wie
fröh=
lich er anfing: „Ohne mir vorher mit dem Ausſpinnen
einer Fabel und Handlung lange den Kopf zu
zerbre=
chen, ſchrieb ich drauf los, was mir gerade einfiel, und
die Verſe floſſen mir ſo leicht und raſch aus der Feder,
als diktiere ſie mir — nicht der Heilige — ſondern ein
weltlich geſinnter Geiſt. . . Mir war nun zu Mute,
als hätte ich mir in leichtflüßigen Verſen etwas von der
Seele heruntergeſchrieben, das mich unwillkürlich zum
Ausſprechen gedrängt hatte.” Aber au Veröffentlichung
dachte er nicht; erſt nach dem Kriege tauchte der
Ge=
danke auf, „ob mir die praktiſche Pflege der Dichtkunſ
nicht auch zur Erwerbsquellen werden könnte.‟ Der Till
Eulenſpiegel ward hervorgeſucht und dann Freiligrath
geſandt mit der Bitte, bei Cotta ein gutes Wort für
die Annahme des Werkes einzulegen. Wochen
verſtri=
chen; da kam eines Tages vom Cottaſchen Verlag das
Buch zurück. Es hätte Ausſicht auf Annahme, doch
einige Mängel müßten ausgefeilt werden. „Mit heller
Begeiſterung und einem Herzen voll Hoffnung fiel ich
über mein Werk her, flickte und feilte mit fliegender
Feder daran herum, und noch nicht zwei Wochen ſpäter
war Till Eulenſpiegel zum zweiten Male in Stuttgart.
Aber da kam ein ſtrenges „Ohol” von Freiligrath. Was
ich mir denn eigentlich einbildete; ich wäre verfahren
wie ein Schneider, der einen verſchnittenen Rock in ein
paar Tagen wieder zurechtmeiſtert.‟ Die Herren vom
Verlage in Stuttgart waren verſchnupft und lehnten
das Buch ein für allemal ab. Aber die Enttäuſchung
begann eigentlich erſt jetzt; er, deſſen Bücher in einer
Auflage von einer halben Million verbreitet wurden
und der wenige Jahre ſpäter der Lieblingsdichter
Deutſchlands werden ſollte, fand und fand keinen
Ver=
leger. Ueberall wurde der Eulenſpiegel abgelehnt. Bis
endlich in Detmold ſich ein Verleger freiwillig meldete.
Als das Buch ausgedruckt war, kommt plötzlich ein
neuer Schickſalsſchlag: die Druckerei brennt ab und mit
ihm die ganze erſte Auflage. Doch dies blieb das letzte
Mißgeſchick: Der Till Eulenſpiegel redivivus ward neu
gedruckt; was die Verleger geſündigt hatten, machte die
Kritik einſtimmig wieder gut, und wenige Monate ſpä
ter war Julius Wolff in der vorderſten Reihe der
meiſt=
geleſenen Schriftſteller ſeiner Zeit.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Jnni 1910.
Seite 3.
Konto 1 M. — Pf. Haus= u. Immobilien=
Unterhaltungs=
koſten=Konto 917 M. 24 Pf. Verwaltungskoſten=Konto
25698 M. 35 Pf. — Paſſiva. Geſchäftsanteil=Konto
1497505 M. 52 Pf. Reſervefonds=Konto I u. II 370883 M.
74 Pf. Delkredere=Konto 50000 M. — Pf. Penſions= u.
Unterſtützungsfonds=Konto 154683 M. 08 Pf.
Akzeptatio=
nen= und Aval=Konto 63 225 M. — Pf. Sparkaſſen= und
Scheck=Konto 3807339 M. 16 Pf. Zinſen=Konto 34218 M.
98 Pf. Dividende=Konto 9696 M. 19 Pf. Umſchag im
Mai 1910 4200675 M. 99 Pf. Zahl der Mitglieder 1995.
— Der Darmſtädter Zweigverein des Evangeliſchen
Bundes beabſichtigt, ſeine diesjährige
Hauptverſamm=
lung Montag, den 20. Juni, abends 8 Uhr, in der
Re=
ſtauration Fink abzuhalten. Die Tagesordnung wird
im Inſeratenteile noch bekannt gemacht.
— Odenwaldklub. Die Mitglieder und Freunde
des Klubs nebſt Damen werden hiermit nochmals auf
die morgen, Sonntag, den 5. Juni, auf dem Zipfen,
Gaſtwirtſchaft von Gebr. Becker, ſtattfindende
gemüt=
liche Zuſammenkunft der benachbarten Ortsgruppen des
Klubs aufmerkſam gemacht. Die Züge ab Darmſtadt
(Hauptbahnhof) 12.56, ſowie abends ab Lengfeld 9.09
werden entſprechend verſtärkt werden, um den
Teil=
nehmern bequeme Fahrgelegenheit zu bieten.
* Lndwigshöhe. Das nächſte Sonntags=Konzert
gibt die Kapelle des Leibgarde=Regiments unter
Direk=
tion des Herrn Hauske. Das hübſche Programm
ver=
bürgt einen genußreichen Nachmittag. (Vergl. Anz.)
* Heſſiſcher Hof. Das Konzert heute Samstag wird
wiederum von der Kapelle des Großh. Heſſ. Artill.=
Regts. Nr. 61 unter Herrn Webers Leitung ausgeführt.
Für das nächſte Konzert ſoll ein volkstümliches
Pro=
gramm zur Aufführung gelangen, was jedem einzelnen
Wunſche entſpricht. Der Solo=Trompeter Herr
Lem=
mer bringt einige hübſche Lieder zur Wiedergabe. (S.
Anzeige.)
— Rummelbräu. Heute abend findet im Rummelbräu
ein großes Gartenfeſt ſtatt, wobei auch Gelegenheit zum
Tanzen gegeben iſt. Die Konzertmuſik wird von der
Ka=
pelle des Großh. Artillerie=Korps unter Leitung des Herrn
Obermuſikmeiſters Mickley ausgeführt. Das Programm
enthält u. a. die neueſten Schlager, z. B. die neueſten
Apachentänze, die hier noch nicht geſpielt wurden. Da der
Eintrittspreis niedrig bemeſſen iſt und auch
Tanzgelegen=
heit geboten wird, dürfte ein ſtarker Beſuch zu erwarten
ſein. Morgen Sonntag, nachmittags und abends
konzer=
tiert eine größere Abteilung der Kapelle des Leibgarde=
Infanterie=Regiments Nr. 115. (Siehe Anzeige.)
3 Pfungſtadt, 2. Juni. Die Großh. Oberförſterei
Eber=
ſtadt, zu deren Bezirk der hieſige Gemeindewald gehört,
hat bei der hieſigen Bürgermeiſterei eine Aenderung der
Losholzverteilung an die Ortsbürger beantragt.
Die Forſtbehörde ſchlägt vor, daß ein Teil des wertvolleren
Holzanfalls von der Losholzverteilung ausgeſchloſſen
werden möge und eventuell ein Ausgleich durch
Knüppel=
holz, Reiſig und Stöcke geſchaffen werden könne.
Dem=
gemäß empfiehlt ſie, anſtatt der ſeitherigen 2 Rm.
Kiefern=
ſcheitholz künftig anderthalb Rm. Scheiter an die
Ortsbür=
ger zu verabfolgen, dagegen als Ausgleich die Abgabe des
Knüppelholzes oder der Stöcke von 1 Rm. auf anderthalb
Rm. zu erhöhen. Begründet wird dieſe Aenderung damit,
daß durch eine ſolche Herabſetzung der Scheitholzabgabe
455 Feſtmeter Holz als Bauholz, Grubenholz oder
Rund=
ſcheiter im Gemeinde=Intereſſe verwertet werden könnten.
Hierdurch würde der Gemeinde ein Reinertrag von
min=
deſtens 3000 Mark zufließen, die zur Deckung eigener
Ausgaben verwendet werden könnten. Im letzten Jahre
hat die Gemeinde Pfungſtadt für Moosſtreu die erkleckliche
Summe von 11000 Mark erlöſt.
— Ober=Ramſtadt, 3. Juni. Unſer Städtchen iſt zur
Zeit mit der Vorbereitung zweier vorausſichtlich ſehr
ſchö=
nen Feſte begriffen. Während in der Mitte dieſes
Mo=
nats ein von dem hieſigen Geſangverein „Germania”
ver=
anſtalteter Geſangswettſtreit ſtattfindet, feiert in
den Tagen des 2., 3. und 4. Juli die im Jahre 1900
gegrün=
dete „Turngeſellſchaft e. V.” ihr 10jähriges
Stiftungsfeſt, verbunden mit der Weihe ihrer neuen
Fahne. Der Feſtausſchuß und das Komitee haben alle
Vorbereitungen ſowie Arrangements zu dem Feſte derart
ausgearbeitet, daß dasſelbe ſchon jetzt einen in jeder
Hin=
ſicht großartigen Verlauf zu nehmen verſpricht. Wenn das
Wetter günſtig, haben wir für dieſes Turnfeſt auf ſehr
großen Beſuch zu hoffen, zumal Ober=Ramſtadt als Feſtort
in hohem Anſehen ſteht, die Einteilung des Feſtes in
be=
währten Händen liegt und der feſtgebende Verein ſelbſt
keine Koſten ſcheut, um ſein erſtes Jubiläums= und
Ehren=
feſt ſo ſchön als irgend möglich zu geſtalten. Da die
Turn=
geſellſchaft ſich aber auch ſeit ihrem Beſtehen mit regſtem
Intereſſe an allen Turnfeſten beteiligt hat, ſo haben
eben=
falls in anerkennender Weiſe ſchon eine große Anzahl
aus=
wärtiger Vereine ihre Teilnahme zugeſagt, ſodaß dieſes
Feſt einem jeden größeren Gauturnfeſt in keiner Weiſe
zu=
rückſtehen wird. Für die Ausführung der Feſtmuſik hat die
Turngeſellſchaft die Kapelle des Leibgarde=Infanterie=
Re=
giments Nr. 115 aus Darmſtadt unter Leitung ihres
Diri=
genten, des Herrn Obermuſikmeiſters Hauske, gewonnen.
* Offenbach, 3. Juni. Gemäß dem von der
Stadt=
verordnetenverſammlung gefaßten Beſchluß, gegen
Bür=
germeiſter Dr. Dullo auf den Betrag des Schadens,
den die Stadt durch die Transaktionen mit den
Kai=
ſerhofaktien erlitten hat, die Klage zu erheben,
beſchloß der Sonderausſchuß für die Kaiſerhofaktien=
Affäre in ſeiner heute abgehaltenen Sitzung die
ſofor=
tige Einleitung der Klage. Es wurde auch ein
Rechtsanwalt beſtimmt, dem die Vertretung des
Pro=
zeſſes übertragen werden ſoll.
Offenbach, 3. Juni. Der Einjährig=Freiwillige
Schuring wurde vom Kriegsgericht wegen
Ver=
gehen gegen den § 173 und wegen Diebſtahls zu 1½
Jahren Gefängnis und Verſetzung in die zweite Klaſſe
des Soldatenſtandes verurteilt.
Biblis, 2. Juni. Der Musketier Gerbig vom
Infanterie=Regiment Nr. 118 Worms ließ ſich geſtern
nachmittag auf der Strecke Frankfurt-Mannheim von
einem D=Zuge überfahren und war ſofort tot.
Mainz, 3. Juni. Geſtern abend um 7 Uhr 15 Min.
ſprang die 19jährige Kellnerin Marie Häußer aus
Mit=
telfiſchbach, zuletzt in Wiesbaden wohnhaft, auf der
Bahn=
ſtrecke zwiſchen Kaſtel und Amöneburg in
ſelbſtmörderi=
ſcher Abſicht dem von Wiesbaden kommenden Schnellzuge
entgegen und wurde zermalmt. Der Beweggrund der
Tat ſcheint Liebeskummer zu ſein. — Ein
aufregen=
der Vorfall ereignete ſich lt. „Tgbl.” geſtern abend in
der Lyzeumsgaſſe. Der gerichtsbekannte Taglöhner Ruppel,
der ſeinerzeit bei einem Sturz auf einem Schiffe beide
Beine brach und infolgedeſſen Halbinvalide iſt, holte die
ihm zuſtehende Invalidenrente und legte ſofort einen
großen Teil in geiſtigen Getränken an, ſo daß er ſtark
be=
trunken heimkam. Seine Mutter machte ihm deshalb
Vorwürfe und nun ſchlug er auf die alte Frau los. Die
Hausbewohner holten Polizei, der ſich Ruppel mit einem
Beil entgegenſtellte. Die unten an der Treppe ſtehenden
Schutzleute drohten ihm mit Erſchießen, worauf Ruppel
fortlief, um einen Revolver zu holen. In dieſem
Augen=
blick ſtürmten die Schutzleute die Treppe hinauf und
pack=
ten den Ruppel feſt, der jetzt ruhig mitgehen wollte. Als
er aber fortgebracht werden ſollte, wehrte er ſich dermaßen,
daß er mit den Schutzleuten die Treppe hinunterfiel. Erſt
dann konnte man ihn auf die Polizei ſchaffen.
* Mainz, 3. Juni. Heute früh um halb 6 Uhr
wurde der Mörder Franz Selzer aus
Pfedders=
heim, der vor acht Wochen den Lehrer Krüger
ermor=
dete, im Hofe des hieſigen Provinzialarreſthauſes durch
den Scharfrichter Brandt aus Chemnitz
hinge=
richtet. Das Gerüſt zur Guillotine wurde ſchon
geſtern nachmittag im Hofe des Mainzer
Gerichtsge=
fängniſſes aufgeſchlagen. Kurz vor halb 6 Uhr
erſchie=
nen Oberſtaatsanwalt Dr. Buff, die
Amtsgerichts=
räte Dietz und Krug, Staatsanwalt Güngerich
und ein Gerichtsſchreiber. Der Oberſtaatsanwalt gab
dem Gefängnisdirektor Klingler den Befehl, Selzer
vorführen zu laſſen. Das geſchah, und Selzer erſchien
in Begleitung des Pfarrers Vogt in dem Hof. Voran
ging der Gefängnisaufſeher, den Schluß des Zuges
bildeten Gendarmen. Der Gefängnisdirektor machte
darauf dem Oberſtaatsanwalt Meldung, worauf
Pfar=
rer Vogt ein kurzes Gebet ſprach. Oberſtaatsanwalt
Buff verlas nun das Todesurteil und teilte mit, daß
der Großherzog von ſeinem Begnadigungsrecht keinen
Gebrauch gemacht habe. Die Hinrichtung dauerte kaum
zwei Minuten.
Bingen, 3. Juni. Vorgeſtern verübten hier zwei junge
Männer Zechbetrug. Die beiden Betrüger ſchwangen
ſich auf ihre Fahrräder und fuhren davon. Sie wurden
aber verfolgt, in Bingerbrück ließen ſie ihre Räder im
Stich und entkamen dann. Die Betrüger wurden in St.
Goar verhaftet. Die Fahrräder hatten ſie in Mainz
geſtohlen. Es handelt ſich um den 21jährigen Kaufmann
Hrch. Bolz aus Köln und den Friſeur Joh. Lambran aus
Dordrecht (Holland). — Geſtern und vorgeſtern wurden in
hieſigen Läden falſche Fünfmarkſtücke ausgegeben. Im
erſteren Falle war es ein Händler aus Wiesbaden, der hier
beim Einkauf von zwei Eiern mit dem falſchen Geld
zahlte. Der Händler will das Geld ebenfalls
eingenom=
men haben. Im zweiten Falle hat eine Dame, angeblich
auch aus Wiesbaden, das gleiche falſche Fünfmarkſtück in
einem Warenhaus ausgegeben und erſt nach ihrem
Weg=
gang wurde entdeckt, daß das Geldſtück falſch iſt. Die
Falſchſtücke haben einen guten Klang, ſie tragen die
Prä=
gung Wilhelm II., deutſcher Kaiſer, König von Preußen,
Jahrgang 1907, Münzzeichen R, der Rand iſt ſchlecht
aus=
geprägt, ihr Ausſehen iſt auffallend weiß.
Bad=Nauheim, 2. Juni. Der Sultan von
San=
ſibar iſt zur Kur im Hotel Kaiſerhof hier abgeſtiegen.
— Bad=Nanheim, 3. Juni. Bis zum 2. Juni ſind
9265 Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem
Tage noch 5684 anweſend waren. Bäder wurden bis
zum 2. Juni 85 974 abgegeben.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 2. Juni. In der heutigen
Sitzung der Deputation für das
Straßenreinig=
ungsweſen erſtattete der Direktor der ſtädtiſchen
Straßenreinigung, Magiſtratsbaurat Szalla, Bericht
über die Schneearbeiten im vergangenen Winter.
Die Geſamtkoſten, die die erſte Schneeperiode, die vom
17. November bis zum 3. Dezember währte, haben
rund 257800 Mark betragen. Am 25. Januar 1910 trat
der zweite Schneefall ein, der an Koſten rund 160000
Mark verurſachte. Im ganzen ſind in den 2
Schnee=
perioden 274908 Kubikmeter Schnee aus den Straßen
Berlins fortgeſchafft worden. Eine Zuſammenſtellung
der Leiſtungen und Koſten, welche die Schneefälle der
letzten Winter verurſacht haben, ergibt, daß die Stadt
Berlin in den letzten zehn Jahren, von 1900 bis 1909,
für Schneebeſeitigung außer den ordentlichen
Straßen=
reinigungskoſten verausgabt hat: Für Abfuhr 6876575
Mark, für Hilfsarbeiter 1917736 Mark, zuſammen
8 794371 Mark, oder durchſchnittlich 439715 Mark in
jedem Jahre. — In mehreren Gemeindeſchulen und in
einer höheren Schule des Nordens ſind 50 Kinder, faſt
ausnahmslos Knaben, an einer Haarkrankheit
erkrankt, die ſich ähnlich äußert, wie die im April 1908
in Schöneberg ausgebrochene Epidemie. — Nach dem
„Berliner Lokalanzeiger” klärte ſich der vor fünf
Jahren an dem Dienſtmädchen Konradt in
Lichten=
berg verübte Mord auf. Die Frau des
Gärtne=
reibeſitzers Weber, bei der das umgebrachte Mädchen
im Dienſt war, ſoll geſtern auf dem Sterbebett das
Ge=
ſtändnis abgelegt haben, daß ſie das Mädchen in der
Nacht zum 29. Januar 1905 erſchlug.
Frankfurt, 2. Juni. Von der Deutſchen Bank
er=
geht folgende offizielle Mitteilung: „Unter Mitwirkung
der Deutſchen Bank, Filiale Frankfurt, iſt unter der
Firma „Terrain= Aktiengeſellſchaft
Holz=
hauſenpark” in Hannover eine Aktiengeſellſchaft
mit dem Sitze in Frankfurt a. M. und einem Kapital
von zwei Millionen Mark gegründet worden, die den
Erwerb, die Verwaltung und die Verwertung des den
Erben des Freiherrn Georg von Holzhauſen gehörigen,
im Nordend=Wohnviertel von Frankfurt gelegenen
Holzhauſenparks zum Gegenſtande hat. Der erſte Auf
ſichtsrat der Geſellſchaft beſteht aus den Herren
Direk=
tor Dr. v. Heyden (Deutſche Bank, Filiale Frankfurt)
Freiherrn Adolf von Holzhauſen zu Frankfurt a. M.
Freiherrn Ernſt v. Hammerſtein=Loxten zu Bückeburg,
und Rechtsanwalt Julius Müller zu Hannover. Zum
Vorſitzenden des Aufſichtsrates wurde Herr Direktor
Dr. jur. A. v. Heyden beſtellt. Die Erben des Frhrn.
Georg von Holzhauſen erhalten als Entgelt für die
Einbringung des Geländes den größten Teil der Aktien
des Unternehmens, ſowie einen Barbetrag in Höhe von
rund zwei Millionen Mark. Es iſt beabſichtigt, einen
erheblichen Teil des Holzhauſenparks, einſchließlich des
alten Holzhauſenſchen Herrenſitzes, unentgeltlich zwecks
Erhaltung als öffentliche Anlage an die
Stadt abzu treten. Der erſte Vorſtand der
Geſellſchaft wird gebildet aus den Herren Architekt Guſ
Günther und Gerichtsaſſeſſor Dr. Bonn.”
Wiesbaden, 3. Juni. Geſtern abend kurz nach 9 Uhr
wurde auf dem Gleiſe der Eiſenbahnlinie Wiesbaden=
Kaſtel die verſtümmelte Leiche der 19 Jahre alten
Kellnerin Marie Häuſer aus Wiesbaden aufgefunden;
dieſelbe war ſtellungslos und hatte ſich in
ſelbſtmör=
deriſcher Abſicht vor den die Strecke paſſierenden
Schnellzug geworfen.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
— Venus und Saturn in großer
An=
näherung. Am 5. Juni nähern ſich die Planeten
Venus und Saturn bis auf den geringen Betrag von
4 Bogenminuten, wobei Venus nördlich vom Saturn
vorüberzieht. Die Konjunktion findet am Nachmittage
ſtatt, am vorangehenden und am folgenden Morgen,
wenn die Planeten geſehen werden können, befinden ſie
ſich zwar noch nicht bezw. nicht mehr ſo nahe
beieinan=
der, aber immerhin noch nahe genug, um im Fernrohre
gleichzeitig ſichtbar zu ſein. Das gilt auch noch einige
Tage vorher und nachher. Erhöht wird die Schönheit
der Konſtellation durch eine weitere Annäherung des
Mondes, die aber ſchon am Nachmittage des 4. Juni
eintritt; man erblickt daher die abnehmende Mondſichel
am Morgen des 4. noch weſtlich (rechts), am Morgen
des 5. aber ſchon öſtlich (links) von dem Planetenpaar.
* Kartenkontrolle beim Kirchenbeſuch.
Bei der Beratung des Kultusetats im bayeriſchen
Land=
tage wurde bekannt, daß an den pfälziſchen Mittel= und
Volksſchulen der Kirchenbeſuch mittels Durchlochung
von Karten kontrolliert wird, die an die Schüler
aus=
gegeben werden. In einem freien Felde in der Mitte
der Karte werden Klaſſe, Lehrer und Schulhaus des
Karteninhabers verzeichnet. Um die yieg Seiten dieſes
Feldes rahmen ſich die einzelnen Monatsfelder, und
in dieſen ſind die Tage verzeichnet, an denen
Pflicht=
gottesdienſt ſtattfindet. Die Handhabung der Kontrolle
erfolgt in Ludwigshafen in der Weiſe, daß der Schüler
beim Hineingehen in die Kirche am Eingang die Karte
einer barmherzigen Schweſter abgibt, die die
eingeſam=
melten Karten dem Kaplan zur Durchlochung
weiter=
gibt. In der nächſten Religionsſtunde werden dann
die Kirchenſchwänzer vorgenommen. Daß ſolche in
klu=
ger Vorausſicht deſſen, was ſie dort erwartet, mitunter
vorziehen, auch den Religionsunterricht zu ſchwänzen,
iſt ziemlich klar. Vielleicht findet der eine und andere
auch Mittel, trotz der Knips=Kontrolle der Aufſicht ein
Schnippchen zu ſchlagen. Ob derartige Einrichtungen
für die Entwicklung kirchlichen Sinnes unter den
Schü=
lern beſonders geeignet ſind, wollen wir nicht
unter=
ſuchen. Im Großherzogtum Heſſen iſt man anderer
Meinung als in Bayern.
Kleines Feuilleton.
— Das Griesheimer Haus. Unmittelbar
anlehnend an das Uebungsplatzgelände im Oſten an
Darmſtadts Grenze befindet ſich auf einem Sandhügel
erhöht in regelmäßiger Achteckform ein Waldtempel,
genannt das Griesheimer Haus.
Strahlenför=
mig zogen früher acht Waldſchneiſen in geraden Linien
nach acht Nachbarorten. An einem Pfoſten gewahrt der
Wanderer, hinter Draht wohl verwahrt, ein Bild,
dar=
ſtellend ein Jagdſchlößchen, und dabei das nachſtehende
Gedichtchen eines unbekannten Verfaſſers:
Das ſchöne Haus, das dieſen Platz einſt ſchmückte
Und prangend von dem Hügel niederblickte
Es ſchwand dahin, ein Raub der flücht’gen Zeit,
Den Namen bewahrte nur die Sage,
Die gern gedenket der entfloh’nen Tage;
Im Bunde ſteht mit der Vergangenheit,
Die Stätte war gehüllt in düſt’re Trauer,
Der Wandrer ſchritt vorbei mit ſtillem Schauer.
Doch neues Leben iſt zurückgekehret,
In Jugendreiz iſt alles rings verkläret,
Der Oede Grauen ſchreckt fortan nicht mehr,
Der heit’re Tempel kündet Ruh’ und Frieden
Und beut ein freundlich Obdach dar den Müden,
Der froh die Blicke ſendet um ſich her;
Nur dämmernd zeigt ſich ihm, was längſt vergangen,
Die Gegenwart hält ſchmeichelnd ihn umfangen.
In früheren Jahren gewährte dieſer Tempel, da
er noch ringsum von dunklen Tannen umſäumt war,
ein angenehmes Ruheplätzchen. Der einſame
Wan=
derer, der hierher ſeine Schritte lenkte, fand innere
Befriedigung in dem ſtillen Gedenken an die
ſagenhaf=
ten und geſchichtlichen Begebenheiten, welche mit dieſer
Stätte unter den Zeiten landgräflicher Herrſchaften
wie heute noch die Alten im Volke ſprechen —
ver=
knüpft ſind. Die Ritter und Herren vom Hofe, vom
Frankenſtein, von den Burgen der Bergſtraße, vom
Braunshardter Schlößchen pflegten bei dem
Grieshei=
mer Jagdſchlößchen des edlen Weidwerks. Doch
ent=
flohen ſind die Tage, und heute zeigt ſich der Tempel
in einem recht proſaiſchen Gewande. Zahlreiche Lücken
und ſchadhafte Stellen im Dache — der Zahn der Zeit
und rohe Hände haben ſie wohl verurſacht — ſind in
Menge vorhanden und rufen nach dem Beſchützer, denn
dem Müden kann die traute Stätte ein freundlich
Ob=
dach nicht mehr bieten. Gewiß iſt es möglich, den
Tem=
pel „im Jugendreiz” erſtehen zu laſſen, denn „die
Gegen=
wart hält ſchmeichelnd ihn umfangen” Freilich des
Dichters Gegenwart — die Zeit vor Jahrzehnten
die Ruhe und der Frieden des Waldes — iſt es nicht
mehr, aber dafür bietet die Gegenwart von heute neben
dem abwechslungsreichen Ausblick über die angrenzende
Uebungsplatzfläche, das maiblumenreiche Eichwäldchen
mit ſeinen „Kuckucksneſtern” das Barackenlager, den
Marktflecken Griesheim, die fruchtbare Rheinebene,
ja=
bek hellem Wetter grüßen ſelbſt die Rebenhügel
Rhein=
heſſens herüber — zu beſtimmten Tages= und
Jahres=
zeiten ganz eigenartige, prächtige Augenblicksbilder
militäriſcher Art, heute erfreut uns des Reiters ſchnei
diger Galopp und des Fußgängers Parade= und Lauf
ſchritt, und morgen bangt uns vor des Kanoniers Ge
ſchützfeuer mit dem dumpfen, donnerartigen Getöſe,
untermiſcht mit dem weithin vernehmbaren hellen
Ziſchen der Blindgänger und dem unheimlichen
Ge=
knatter der Maſchinengewehre! Und in die ganz friſche
Gegenwart, in die Lüfte ſteigt des Wanderers Blick und
bewundert das Laufen, Drehen und Wenden einer
Flugmaſchine! So iſt das Griesheimer Haus ein ſtiller
Zeuge der Vergangenheit und der Gegenwart, und
drum wünſchen wir ihm ein baldiges Erſtehen im
vollen „Jugendreiz”!
* Schwalben im Hoſpiz des Großen
Sankt Bernhard. Das weltberühmte Hoſpiz au
dem Großen Sankt Bernhard hatte in der vorigen
Woche unerwarkete Gäſte. Zahlloſe Schwalben, die vom
Süden heimkehrten, waren auf der Höhe des Berges
von einem gewaltigen Sturmwind ergriffen, der es den
ſchon ermüdeten Vögeln unmöglich machte, ihren Flug
fortzuſetzen. Durch offenſtehende Türen und Fenſter,
und durch jede Luke drangen ſie in die Zellen der
Mönche und die breiten Korridore des Hauſes, ſie mit
lebhaſtem Gezwitſcher erfüllend. Der Pater Guardian
war über dieſe Maſſeninvaſion ermüdeter und
hung=
riger Gäſte keineswegs beſtürzt, er wußte, was ihm
Pflicht und Amt geboten, und bald war ein behaglicher
Tiſch gedeckt. Solange die kalte und unfreundliche Wit
terung im Gebirge anhielt, fühlten ſich die Schwalben
in dem Schutze des Kloſters ſehr wohl, als aber die
Sonne wieder aus den Wolken brach, erwachte in ihnen
Wandertrieb und Heimatgefühl, und nach einer ange=
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juni 1910.
Nummer 128.
Idſtein, 2. Juni. Durch einen Blitzſchlag
entſtand geſtern in Waisdorf ein Brand, dem 6
Scheu=
nen zum Opfer fielen. Vier Wohnhäuſer wurden durch
das Feuer ſchwer beſchädigt.
Leipzig, 2. Juni. Das Reichsgericht verwarf
die Reviſion des Schloſſers Ernſt Looſe und ſieben
wei=
terer Angeklagten, die am 16. Februar vom
Schwur=
gericht in Halle wegen Landfriedensbruch,
Kör=
ververletzung und Beleidigung, begangen bei
Gelegen=
heit des Mansfelder Bergarbeiterſtreiks, zu längeren
Gefängnisſtrafen verurteilt worden waren.
Detmold, 3. Juni. Fürſt Leopold zur Lippe
iſt, als er ſich mit ſeinem in Detmold befindlichen
Bru=
der, Prinzen Julius, Botſchafts=Sekretär in
Konſtan=
tinopel, per Automobil nach Bad Mainberg begeben
wollte, bei dem Dorfe Schönemark von ausländiſchen
Arbeitern mit Steinen beworfen worden. Dabei
wurde Prinz Julius am Kopfe verletzt. Die Täter ſind
italieniſche Arbeiter und wurden nachmittags von
Gen=
darmen verhaftet.
Köslin, 3. Juni. Das ganze Dorf Alt=Schlawe
in Pommern ſteht ſeit geſtern nachmittag vollſtändig in
Flammen. Das Dorf hat 932 Einwohner.
Hamburg, 2. Juni. Während des heftigen
Gewit=
ters, das heute vormittag niederging und großen
Schaden anrichtete, traf der Blitz ein auf der Binnen=
Alſter fahrendes Boot und tötete beide Inſaſſen.
Przemysl, 2. Juni. Im Souterrain eines Hauſes,
in welchem ſich eine Pulverniederlage befand, ereignete
ſich eine Exploſion. Das Haus iſt eingeſtürzt.
Mehrere Nachbarhäuſer wurden ſehr ſtark beſchädigt.
Eine Perſon iſt tot. Zwei Knaben werden vermißt;
außerdem wurde unter den Trümmern eine Hand
ge=
funden, ſo daß noch eine Perſon ums Leben gekommen
ſein dürfte. Mehr als zehn Perſonen wurden durch
Glasſplitter verletzt.
Wien, 2. Juni. Die Gattin des zum Tode
verur=
teilten Oberleutnants Hofrichter hat dem
Gericht mitteilen laſſen, daß ſie von einer Erlaubnis,
ihren Gatten noch einmal zu ſehen und zu ſprechen,
keinen Gebrauch machen werde. Gleichzeitig hat ſie
bei den zuſtändigen Inſtanzen um die Erlaubnis
nach=
geſucht, ihr aus Anlaß der Verurteilung ihres Mannes
die Führung eines anderen Namens für ſich und ihr
Kind geſtatten zu wollen.
Paris, 2. Juni. Wie das „Echo de Paris” aus
Chalons=ſur=Marne meldet, wurden bei den Manövern
zwei Soldaten des 15. berittenen Jäger=Regiments
von Gewehrkugeln getroffen. Ein Soldat iſt
der Verwundung bereits erlegen. Bisher konnte nicht
feſtgeſtellt werden, ob dieſe Kugeln von einem
Infan=
terie=Regiment herrühren, das in ziemlich großer
Ent=
fernung ein kriegsmäßiges Schießen abhielt, oder ob
es ſich um die Unvorſichtigkeit einiger Soldaten
han=
delt, die vielleicht einige Tage vorher an einer
Schieß=
übung teilgenommen haben und aus Verſehen ſcharfe
Patronen in ihren Gewehren zurückgelaſſen haben.
Eine Kundgebung des Evangeliſchen Bundes.
D. E. K. Im Namen des
Zentralvorſtan=
des des Evangeliſchen Bundes erläßt das
Präſidium folgende Kundgebung:
„Der Papſt hat die dreihundertjährige Feier der
Hei=
ligſprechung des Kardinals Karl Borromäus benutzt, um
in einer Enzyklika gegen den Modernismus (vom 26. Mai
1910, veröffentlicht in italieniſcher Sprache am 29. Mai in
Nr. 146 des „Oſſervatore Romano”) die Reformation,
ihre Helden und Völker aufs ärgſte zu ſchmähen.
Die Reformatoren (rikomatori) werden „
hochmü=
tige und rebelliſche Männer” genannt; die
Er=
neuerer evangeliſchen Chriſtentums ſollen „Feinde des
Kreuzes Chriſti” geweſen ſein, „Männer irdiſchen
Sinnes, deren Gott der Bauch” war, „
Vermeh=
rer der Unordnung, Männer ſittlicher
Zü=
gelloſigkeit, die den Leidenſchaften der am meiſten
korrumpierten Fürſten und Völker folgten
(dei prineipi e dei popoli piü corrotti). Die
Refor=
mation wird ein „Tumult der Rebellion und eine
Um=
kehrung von Glaube und Sitten” genannt, die
Reforma=
toren „Verderber (corrompitori)” die „
Euro=
pas Kräfte durch Krieg entnervt” und „die
Revolutio=
nen der modernen Zeit vorbereitet” hätten,
regten „Beſprechung” die man weit außerhalb des
Kloſters vernehmen konnte, rüſteten ſie ſich zum
Auf=
bruch und waren bald hinter der nächſten Bergkuppe
verſchwunden.
OK. Das Meer als — Litfaßſäule. Aus
New=York wird berichtet: In New=York hat ſich mit
einem Kapital von zwei Millionen Mark eine
Geſell=
ſchaft gebildet, die eine neue Art von Reklame
einfüh=
ren will: gegenüber allen großen Seebädern ſollen im
Meere mächtige Leuchtbojen angelegt werden, die
Reklamezwecken dienen. Der Plan hat in Amerika
lebhaftes Aufſehen und leidenſchaftlichen Widerſpruch
erregt. Die Bewohner von Atlantie City, des „
ameri=
kaniſchen Oſtende” haben eine Proteſtverſammlung
ab=
gehalten und Einſpruch erhoben gegen dieſen Plan, der
die Schönheit der Natur zerſtören würde. Der
Bür=
germeiſter von Atlantie City hat ſofort Schritte
ein=
geleitet, die darauf abzielen, die Ausführung dieſer
Reklame zu verhindern, aber es bleibt zweifelhaft, ob
er mit ſeinem Proteſt auch juriſtiſch durchdringt, da die
Reklamegeſellſchaft mit ihren Leuchtbojen eventuell über
die Dreimeilengrenze der Küſtengewäſſer hinausgehen
will, für die geſetzliche Beſchränkungen nicht mehr
be=
ſtehen. Zu gleicher Zeit mit dem neuen Reklameprojekt
taucht überall in Amerika zorniger Widerſpruch auf
gegen die Naturſchändungen, die bisher ſtattgefunden
haben. In der Tat ſind längs der amerikaniſchen
Eiſenbahnlinie, gerade an den landſchaftlich reizvollſten
Stellen, überall mächtige Reklameſchilder und
Plakat=
anhäufungen angebracht, die das Bild der Natur
voll=
kommen entſtellen, den Unternehmern aber
Rieſen=
gewinnſte eintragen.
* Neue „ſiameſiſche Zwillinge‟. Die als
ſiameſiſche Zwillinge bekannten Geſchwiſter Roſa und
Joſefa Blazek, die kürzlich die Oeffentlichkeit ſo lebhaft
beſchäftigten, haben Rivalen bekommen. In Hawritz
bei Ungariſch=Brod ſchenkte am vergangenen Freitag
die Zigeunerin Herak Zwillingen das Leben, die an
Bruſt und Bauch miteinander verwachſen ſind. Das
Zwillingspaar — ein Knabe und ein Mädchen — hat
vier normal entwickelte Arme, jedoch nur zwei normale
Füße, die beiden anderen ſind zu einem unförmigen
Ding verwachſen. Die Kinder ſind ſehr ſchwach und
dürften wegen anderer Mißbildungen kaum
lebens=
fahig ſein. Auffallend iſt die Verſchiedenheit der
Haut=
farbe. Während das Mädchen eine rein weiße
Haut=
farbe hat, zeigt der Knabe eine ſehr dunkle. Beide
Zwillinge hielt man anfangs für Knaben und taufte
ſie auf die Namen Cyrill und Methud.
„in denen ſich ein dreifacher Kampf gegen die Kirche
vereinigt habe: ein blutiger wie in den erſten
Jahr=
hunderten des Chriſtentums, die häusliche Peſt der
Ketzereien, und unter dem Namen evangeliſcher
Freiheit eine laſterhafte Verdorbenheit
und Zuchtloſigkeit (corruzione di vizi e
perver-
sione della disciplina).‟
Dieſe Beſchimpfung der religiöſen Heldenzeit und der
größten Befreiungstat unſeres Volkes iſt eine
empö=
rende Herausforderung des deutſchen
Pro=
teſtantismus. Zugleich iſt das Wort von den „am
meiſten korrumpierten Fürſten und Völkern” eine
Schmähung der deutſchen Nation durch einen
auswärtigen Prieſter, der die Rechte eines Souveräns für
ſich beanſprucht und von deutſchen Regierungen zugebilligt
erhält.
Es wirft dieſes ungeheuerliche Urteil über die deutſche
Reformation und den Urſprung unſerer evangeliſchen
Kirche ein grelles Schlaglicht
auf die geſchichtliche Bildung des „unfehlbaren”
Oberhauptes der römiſchen Kirche und ſeiner Ratgeber,
auf die Unduldſamkeit und Unverſöhnlichkeit des
Ultramontanismus,
auf den wahren Wert der Friedensreden katholiſcher
Biſchöfe und
auf die nationale und kulturelle Gefahr der
politi=
ſchen Organiſationen der päpſtlichen Bannerträger im
Deutſchen Reiche.
Wir erheben deshalb im Namen unſerer Mitglieder
und wohl auch im Sinne aller bewußten deutſchen
Pro=
teſtanten entrüſteten Einſpruch gegen die
rückſichtsloſe päpſtliche Friedensſtörung,
die um ſo verletzender wirkt, weil ſie ohne jeden
An=
laß und ohne jede Beachtung der Proteſte wider die
Ca=
niſius=Enzyklika vom Jahre 1897 die damaligen
Be=
ſchimpfungen noch zu überbieten wagt.
Jedem evangeliſchen Chriſten und deutſchen
Prote=
ſtanten muß nun erneut zum Bewußtſein kommen, wie
notwendig für den inneren Frieden des Reiches
tatkräf=
tige Abwehr der ultramontanen Machtbeſtrebungen iſt.
Und ſo bitten wir denn unſere Hauptvereine und
Zweigvereine im weiten deutſchen Vaterlande, ſich
un=
ſerem Einſpruch anzuſchließen und in Wahrung der
unver=
äußerlichen evangeliſchen Lebenswerte, im
Zuſammen=
ſchluß aller deutſchen Proteſtanten dahin zu wirken, daß
die Segensgüter der Reformation als die Grundlagen
echter deutſcher Geſittung unſerem Volke erhalten bleiben.
Sport.
— Mainzer Sportplatz. Zu den Rennen, die
am nächſten Sonntag ſtattfinden, haben die beſten
ſüd=
deutſchen Fahrer gemeldet, ſo z. B. Otto Meyer=
Ludwigs=
hafen, Julius Bettinger=Ludwigshafen, Ritzenthaler=
Kolmar, Rohmer=Straßburg uſw., denen die Mainzer
Barth, Leis, Würtz, Schaumberger gegenübertreten
wer=
den. Im Berufsfahrer=Tandem=Rennen ſtarten u. S.
Meyer=Bettinger, Barth=Leis, Augenſtein=Ritzenthaler,
Schaumberger=Würtz. Zu den Herrenfahrer=Flieger=
Ren=
nen ſind eingeſchrieben: Rode=Hamburg, Altenhofen=
Wies=
baden, Whitbread=London, Rieſſert=Hannover u. a. Das
Amateur=Tandem=Rennen wird Rode=Dreſcher, Knappke=
Köllner, Altenhofen=Whitbread u. a. als Teilnehmer ſehen.
Das große Berufsfahrer=Dauerrennen wird eine ſehr gute
Konkurrenz vereinigen: Dubielczyk=Wiesbaden, der zur
Zeit koloſſal raſch iſt, Wannemacher=Mainz und Weiß=
Frankfurt. Der Wiesbadener hat die größte Ausſicht, das
Rennen zu gewinnen. Wannemacher wird von Heckel
ge=
führt. Im Herrenfahrer=Dauerrennen ſtartet Altmeiſter
Dreſcher=Mainz, ferner Keller=Mainz, den man auf Grund
ſeiner Leiſtungen beim letzten Rennen zugelaſſen hat und
ein neuer Mann, Koch=Wiesbaden, von dem man bis jetzt
nur gehört hat, daß er gut ſein ſoll.
sr. Rennen zu Frankfurt a. M., den 2. Juni.
Feſtino=Flachrennen, Ehrenpr. und 3000 Mark. Diſt.: 2000
Meter. 1. Hrn. P. Mecklenburgs Green Dragon (Lt. von
Zobeltitz); 2. Piccolo (Dr. F. Rieſe); 3. Gyges (Lt.
Braune): Tot.: 18:10. Pl.: 10, 10, 10110. Unpl.: Oatfield
(4), Goldgräber, Fax, Eiſenbart II. 1—3 Lg. — Preis
von Homburg, 4000 Mark. Diſt.: 3000 Meter. Lt. v.
Wil=
lichs Barrikade I (Lt. Loß); 2. Empereur (Lt. Frhr. von
Wangenheim); 3. Fiſcherin du Kleine (Rittm. Fürſt
Wrede); Tot.: 40:0. Pl.: 23, 113:10. Unpl.: Medium,
Augsburg, Hahnepampel. Kopf — 1½ Lg. — Preis von
Schwalbach, 5000 Mark. Diſt.: 3500 Meter. 1. Geſtüt
Brandwerders Sklavin (Lt. Braune); 2. Leſina (Rittm.
Fürſt Wrede); 3. Myrthe (Lt. v. Moßner); Tot.: 25:10.
Pl.: 17, 25, 26:10. Unpl.: Penſhaw, Hoptic, D’Epernon,
Dollie H., (gef.), San Swift, Candeal. 2—½ Lg. —
In=
ternationales Ausſtellungs=Jagdrennen, Ehrenpreis und
20000 Mark. Diſt.: 5000 Meter. Lt. v. Sydows
Flor=
ham (Lt. v. Zobeltitz): 2. Lt. v. Sydows Forefather (
Be=
ſitzer); 3. Hrn. J. Kieners Kaſſaba (Lt. Cl. Zorn von
Bulach); Tot.: 63:10. Pl.: 19, 15:10. Unpl.: Halcyon
Days (ausgebr.), Kampf ¾4—2½ Lg. — Preis von
König=
ſtein, 5000 Mark. Diſt.: 3200 Meter. 1. Geſtüt
Brandwer=
ders Romeo (Lt. Braune); 2. Margiana (Lt. v. Moßner);
3. Leibfuchs (Lt. Faber du Faur); Tot.: 16:10. Pl.: 12,
16:10. Unpl.: Bauernfänger 1—5 Lg. — Wilhelmina=
Jagdrennen, Ehrenpreis und 5000 Mark. Diſt.: 4000
Me=
ter. 1. Hrn. K. v. Tepper=Laskis Calvello (Dr. Rieſe);
2. Hochheimer (Lt. Zeltmann); 3. Tuscarora (Lt. Loß);
Tot.: 12:10. Drei liefen. Weile.
Luftſchiffahrt.
* Wien, 3. Juni. Graf Zeppelin tritt ſeine
Reiſe nach Wien am 9. Juni, nachmittags 6 Uhr, an. Die
Fahrt wird beſonders in ihrem letzten Teil derart
einge=
richtet werden, daß er am 10. Juni um 3 Uhr nachmittags
vor dem Königlichen Schloſſe in Schönbrunn eintrifft. Die
Fahrtdauer kann je nach der Windrichtung und=Stärke
bis zu 12 Stunden differieren. Die Fahrt nach Dresden
erfolgt am 11. Juni um 6 Uhr nachmittags. Am 12. Juni
ſoll in Gegenwart des ſächſiſchen Hofes auf dem
Exerzier=
felde von Dresden gelandet werden.
* London, 2. Juni. Der engliſche Aviatiker Rolls
flog heute mit einem Aeroplan von Dover über den
Kanal und landete bei Sangatte weſtlich von Calais.
* London, 2. Juni. Der engliſche Aviatiker Rolls
kehrte um 8,05 Uhr nach Dover zurück. Die Meldung,
er ſei bei Sangatte gelandet, iſt inkorrekt. Der Aviatiker
ſchwebte nur einige Minuten, flog dann über den Kanal
nach England zurück und landete ohne Unfall.
* Paris, 3. Juni. Ueber den Flug des
Avia=
tikers Rolls teilt der Wächter des Semaphors einem
Berichterſtatter mit: Der Aeroplan befand ſich in einer
Höhe von mindeſtens 600 Metern. Er näherte ſich
ziem=
lich raſch und mit einem Fernrohr konnte ich den Aviatiker
ziemlich deutlich ſehen. Das Wetter war klar und der
Wind ſehr ſchwach. Der Aeroplan ſchwebte einen Augen=
blick über Sangatte, beſchrieb dann einen Bogen und nahm
die Richtung nach Dover. Er blieb kaum drei Minuten
über dem Feſtlande und verſchwand dann langſam. Bei
Sangatte ließ Rolls einen Zettel herabfallen, auf dem die
Worte ſtanden: Grüße an den Aeroklub von einem
Wrightapparat, auf der Fahrt von England nach
Frank=
reich herabgeworfen.
H.B. London, 3. Juni. Der Aviatiker Rolls
erklärte dem Korreſpondenten des „Daily Expreß”:
Ich bin über den geſtern von mir ausgeführten Flug
äußerſt glücklich. Die größte Höhe, die ich erreicht habe,
war ungefähr 360 Meter und im Durchſchnitt habe ich
mich größtenteils in dieſer Höhe gehalten. Mein
Appa=
rat und Motor haben ſich außerordentlich bewährt. Die
Luft war anfangs ſehr klar, ſodaß ich ſchon von
Dove=
aus die Küſte von Calais geſehen habe und die
Orien=
tierung während des erſten Teiles meiner Reiſe bot
keinerlei Schwierigkeiten. Als ich an der franzöſiſchen
Küſte ankam, war der Wind etwas ſtärker und ich hatte
Mühe, die Richtung innezuhalten. Ich ſtellte meinen
Motor ab und ging in eine Höhe von 250 Meter
her=
unter. Als ich bemerkte, daß der Motor
außerordent=
lich gut arbeitete und ich keine großen Schwierigkeiten
haben würde, nach Dover zurückzukehren, beſchloß ich
ſofort, ohne jede Zwiſchenlandung die Rückreiſe nach
England anzutreten. Ich bin über die Stadt Cglais
hinweggeflogen, habe mehrere Male den Leuchtturm
umkreiſt und über der Stadt drei leicht beſchwerte Briefg
mit wenigen Worten zur Erde fallen laſſen. Meine
Rückreiſe begann ich um 7 Uhr 35 Min. Ich befand
mich in einer Höhe von 350 Metern. Inzwiſchen war
es nebelig geworden und ich hatte große Mühe, die
Richtung innezuhalten. Ich machte es wie Leſſeps und
richtete mich lediglich nach der Sonne. Kurz vor meiner
Ankunft an der engliſchen Küſte erblickte ich das Schloß
von Dover. Ich habe ungefähr 80 Kilometer
zurück=
gelegt. Als ich in meinem Schuppen ankam, hatte ich
noch ſoviel Benzin, daß es zu einer halben Toursnach
Frankreich gereicht hätte.
Vilhe
n den
mme
ſind um
auch
Die bosniſche Reiſe Kaiſer Franz Joſefs.
* Serajewo, 3. Juni. Der Kaiſer iſt heute
mor=
gen 6 Uhr unter ſtürmiſchem Jubel der Bevölkerung, dem
Geläute aller Glocken und dem Donner der Geſchütze der
Forts nach Moſtar abgereiſt. Der Kaiſer ſprach dem
Bür=
germeiſter ſeinen Dank für den ihm von der Bevölkerung
bereiteten ſo warmen Empfang aus. Der Abſchied der
Be=
völkerung von dem Monarchen war ergreifend ſchön. Das
Volk lief dem Zuge unter fortwährenden Abſchiedsrufen
nach. In Begleitung des Kaiſers befinden ſich die
gemein=
ſamen Miniſter.
* Moſtar, 3. Juni. Der Kaiſer iſtheute mit
tag hier eingetroffen. Während der Fahrt von
Sera=
jewo nach Moſtar wurde er auf allen Stationensvor
der Bevölkerung ſtürmiſch begrüßt. Nach feierlichen=
Empfange auf dem Bahnhofe fuhr der Kaiſer
inmitter=
der ſpalierbildenden Truppen unter dem begeiſterter=
Jubel der Bevölkerung in das Abſteigequartier.
Prinz Heinrich=Fahrt.
K. K. A. Wie mitgeteilt, ſind von den 118 in
Berlir=
geſtarteten Wagen (Nr. 73, 94 und 102 traten die Fahrt
nicht an (111 in Braunſchweig eingetroffen. Es fehler
u. a. Baron Hugo von Klinger (Nr. 15), dem bei der
Schnelligkeitsprüfung bei Genthin ein Reifen abſprang=
Dr. Broſien (Nr. 35), Otto Aſchoff (Nr. 39), Erbgraf von
Schönborn (Nr. 41). Ausgeſchieben ſind: Willy Poege
(Nr. 87) wegen Kolbenlagerdefekts, Dr. Caſpar (Nr. 42
Fahrer von Lengerke, deſſen Wagen während der
Schnel=
ligkeitsprüfung infolge Benzinrohrbruches Feuer fing
das allerdings durch Sand ſchnell gelöſcht werden konnte
und Georg Daſſel (Nr. 111). Die
Schnelligkeits=
prüfung, die programmäßig um 8 Uhr begann und
bereits um 11½ Uhr beendet war, hatte rieſige Mengen=
Zuſchauer, namentlich aus Berlin, angelockt. Ungezählte
Kraftfahrzeuge, die zum Teil ſchon geſtern in Genthin und
Plaue eingetroffen waren, hatten auf den Seitenwegen
Aufſtellung genommen. Die offiziellen Reſultate den
Schnelligkeitsprüfungen werden erſt am Schluß der Fahrt
bekannt gegeben. Um ½1 Uhr langten die erſten Wagen
in Braunſchweig an, um 3 Uhr hatte die Mehrzahl den
Wagen die erſte Etappe beendet. Prinz Heinrich von
Preußen traf um 3,15 Uhr kurz vor einem ſtarken
Gewit=
terregen, der in der Braunſchweiger Gegend niederging
ein und nahm im Palais der Prinzeſſin Reuß Wohnung
Die Stadt Braunſchweig iſt feſtlich geflaggt und ſteht ganz
im Zeichen der Prinz Heinrich=Fahrt. Die Teilnehmer
wurden hier, wie auch auf der ganzen Strecke von der
Bevölkerung auf das freundlichſte begrüßt. Die Fahrt
über die erſte Etappe war vom ſchönſten Wetter begünſtigt
und iſt einſchließlich der Schnelligkeitsprüfung ohne jeden
Unfall verlaufen.
* Braunſchweig, 2. Juni. Die größte
abſo=
lute Geſchwindigkeit hat Wagen Nr. 8, Herbert=
Ephraim (Opel) mit 135,3 Stundenkilometern erreicht
H. B. Braunſchweig, 3. Juni. Wie die „
Braun=
ſchweigiſche Landeszeitung” mitteilt, beabſichtigt eine ganze
Anzahl von Prinz Heinrich=Fahrern gegen das Reſultau
des Flachrennens vor Genthin Proteſt
einzu=
legen und zwar aus dem Grunde, weil ein Mann mit
einer weißen Flagge an einzelne Rennwagen herantrau
und im Augenblick des Paſſierens dieſe Flagge auf auf=
und niederbewegte. Die Fahrer ließen ſich zum Teil durck
dieſe Manipulation bewegen, den Wagen zu ſtoppen, weil
ſie glaubten, die Oberleitung ließe aus irgend einem
Grunde das Zeichen zum Halten geben. Herr de la Croiz
ſtellte den Mann zur Rede, der angab, das Winken mit
der Flagge mache ihm ein Vergnügen. In beteiligter
Kreiſen glaubt man, daß irgend ein Teilnehmer an der
Wettfahrt den Mann gedungen hat, in der Abſicht, die
Konkurrenzwagen durch dieſes Manöver zu irritieren.
Die Fahrt zur zweiten Etappe Braun
ſchweig=Kaſſel über 332,7 Kilometer ging Freital
morgen 7 Uhr an der Wolfenbütteler Chauſſee vor ſich
Von den Donnerstag in Braunſchweig eingetroffenen 11.
Wagen fehlten am Start die drei öſterreichiſchen Daim
ler 45 (Eugen v. Baruch), 48 (Hanſon) und 53 (Voigt)
45 und 53 trafen verſpätet ein und werden mit Straf
punkten auf die Reiſe geſchickt. Der Start erfolgt ir
Abſtänden von 30 Sekunden. Um 8 Uhr war alles er
ledigt. Endgültig aufgegeben haben geſtern die Wager
35 Dr. Broſien=Mannheim (Benz), 39 Aſchoff (Metallur
gique), 42 Dr. Caſpar (Metallurgique), Fahrer v
Lengerke. 87 Poege (Mercedes), 94 Princeteau=Straß
burg (Fiat), 102 Paul de Bruyn (Metallurgique), 110
Dr. Hofmann (Dixi), 113 Mathis=Straßburg (Mathis)
Die Wagen hatten bis 10½ Uhr Halberſtadt paſſiert.
Das „Berliner Tageblatt” meldet, daß, während die
Prinz Heinrich=Fahrer der Anſicht waren, daß geſterr
im Genthiner Wald Konſul Fritſch als Sieger hervor
mit der
der
ſchuſſes
Trinkerh
öffentliche
iſt der öff
verſamml
Jugendver
werden
ſtätten, d
toholismi
und kurze
der Geſe
der
Nummer 128
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juni 1910
Seite 5.
gegangen war, die genauen Nachprüfungen der Zeiten
im Kaiſerlichen Automobilklub für die beiden
Mercedes=
wagen 81 und 83 eine um 16 Sekunden ungünſtigere
Zeit ergeben hätten. Damit ſei Fritz Erle mit ſeinem
Benzwagen Nr. 37 als Sieger zu betrachten.
* Kaſſel, 4. Juni. Prinz Heinrich traf mit
der Oberleitung um 2½ Uhr hier ein und begab ſich nach
Wilhelmshöhe, wo er im Grande=Hotel Wohnung nahm.
Von den Fahrern paſſierte als erſter das Ziel
Forch=
hammer=Nürnberg (Benz), dann folgten Wagen 4. 5
(Benz), 14 (Opel), 7 (Benz), 16, 17, 18, 21. Im ganzen
ſind um 6 Uhr 67 Wagen durchs Ziel gegangen. Die
Wagen 45, 48 und 53 (Daimler) waren nicht am Start
er=
ſchienen, ſind aber ſpäter nachgefahren.
Vermiſchtes.
— Der „Deutſche Verein gegen den
Miß=
brauch geiſtiger Getränke” der ſich bekanntlich
die Aufgabe geſtellt hat, Volksgeſundheit, Volkswohlſtand
und Volksſittlichkeit, die durch den Alkoholmißbrauch aufs
ſchwerſte bedrohten hohen nationalen Güter, zu erhalten
und zu ſtärken, wird in den Tagen vom 15. bis 18. Juni
d. J. in Kiel ſeine 27. Jahresverſammlung abhalten. Am
15. Juni findet eine Begrüßungsverſammlung, verbunden
mit der Jubiläumsfeier des Kieler Bezirksvereins, ſtatt,
der 16. Juni iſt durch eine Sitzung des
Verwaltungsaus=
ſchuſſes, die Jahresverſammlung des Verbandes von
Trinkerheilſtätten des Deutſchen Sprachgebiets und eine
öffentliche Volksverſammlung ausgefüllt; der dritte Tag
iſt der öffentlichen Hauptverſammlung und der
Mitglieder=
verſammlung gewidmet, während für den letzten Tag
Jugendverſammlungen vorgeſehen ſind. Unter anderen
werden Vorträge über Fürſorgeſtellen und
Trinkerheil=
ſtätten, das Vorurteil gegen die Trinkerheilſtätten, den
Al=
koholismus, eine Gefahr für Deutſchlands Weltſtellung,
und kurze Anſprachen über eine Reform der Anſchauungen,
der Geſelligkeit, der Gaſthäuſer, der Jugendfreuden und
der Geſetzgebung gehalten. An die Vorträge ſchließen ſich
Beſichtigungen an.
— „Gartenſtadt Karlsruhe.” Bei der
dies=
jährigen Generalverſammlung der Genoſſenſchaft am
29. April konnte Generalſekretär Dr. Kampffmeyer zur
Freude der Anweſenden berichten, daß nach mehr als
vier=
jähriger Vorarbeit die Genoſſenſchaft dank dem
Entgegen=
kommen der Großh. Bad. Forſt= und Domänendirektion
ein günſtig gelegenes Gelände von rund 12 ha bei Rüppur
zur Verfügung habe. Der Preis beträgt 3 Mark pro
Qua=
dratmeter, ermäßigt ſich jedoch dadurch nicht unerheblich,
daß das Gelände für Straßen und freie Plätze koſtenlos
überlaſſen wird. Um alle Spekulation auszuſchließen, muß
ſich die Genoſſenſchaft verpflichten, bei jeder Weitergabe
von Geländeſtücken in Kauf oder auch Erbbaurecht 3 Mark
für das Quadratmeter an die Domäne nachzuzahlen. Zur
Sicherung dieſer Forderung wird zugunſten der
Domänen=
direktion eine zweite Hypothek eingetragen, der eine erſte
in der Höhe von 75 Prozent des Taxwertes vorausgehen
darf. Unter dieſen Verhältniſſen werden die Häuſer in
Rüppur ausſchließlich in Miete abgegeben werden. Doch
ſoll durch eine Art Erbmiete und durch weites
Entgegen=
kommen gegenüber den Wünſchen der Genoſſen dafür
ge=
ſorgt werden, daß der Bewohner, auch ohne im juriſtiſchen
Sinne Beſitzer des Hauſes zu ſein, doch wirklich ein eigenes
Heim und einen eigenen Garten beſitzen wird. Niemand
wird ihn daraus vertreiben können, wenn er den
ſelbſtver=
ſtändlichen Verpflichtungen als Mitglied der Genoſſenſchaft
nachkommt. Und wenn er einmal die Augen ſchließt, ſo
haben ſeine Erben in erſter Linie das Recht, die Wohnung
zu übernehmen. Die Verwirklichung der geſteckten Ziele
wird durch das Entgegenkommen des ſtädtiſchen Bauamts
bei der Feſtſetzung des Bebauungsplanes und der
Bau=
ordnung erleichtert. So iſt denn mit Beſtimmtheit zu
er=
warten, daß bereits im Herbſt der Bau der erſten Häuſer
begonnen wird.
— Miete und Einkommen. Eine vom
Stati=
ſtiſchen Amt der Stadt Breslau veranſtaltete
Zu=
ſammenſtellung über Miete und Einkommen geſtattet einen
Ueberblick über die Höhe der Mietausgaben der
verſchie=
denen Bevölkerungsſchichten. Danach ſteigt der
Prozent=
anteil des Einkommens, der für Miete ausgegeben werden
muß, bei den unteren Einkommenklaſſen ganz bedeutend
an. Die Ermittlungen haben für Breslau ergeben, daß
die Ausgabe für Miete zwiſchen 31,8 Prozent und 2,6
Pro=
zent des Jahreseinkommens ſchwankt. Dieſer oberſte Satz
wurde gefunden in der Einkommenklaſſe mit einem
Jah=
resarbeitsverdienſt bis zu 420 Mark, bei einem Einkommen
von 420—600 Mark betrug die Mietsausgabe immer noch
26,7 Prozent des Einkommens, in der Einkommenſtufe von
600—900 Mark ſtellte ſich der Anteil für die Miete auf
22,4 Prozent, und 20 Prozent des Einkommens mußten
für Miete ausgegeben werden bei den nächſten drei Klaſſen
von 900—2400 Mark. Zwiſchen 11 und 17 Prozent ſtellte
ſich die Mietausgabe in den Einkommenklaſſen von 3000
3. Kammermuſikfeſt Darmſtadt 1910.
Erſter Abend.
* Das dritte Kammermuſikfeſt wurde geſtern abend im
großen Saale des ſtädtiſchen Saalbaues eröffnet. Schon
der erſte Abend, der dem Feſte das Gepräge verleiht, war
zahlreich beſucht. Er trug denſelben vornehmen Charakter
wie in den beiden Vorjahren. Unter dem Konzertpublikum
bemerkte man viele Gäſte von auswärts. Das Podium
des Saales zeigte eine einfache, aber geſchmackvolle,
beſon=
ders bei Beleuchtung durch Oberlicht ſtimmungsvoll
wir=
kende Ausſchmückung.
Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und
die Großherzogin und Ihre Hoheit die
Prinzeſ=
ſin Franz Joſeph von Battenberg wohnten
mit Gefolge dem Konzerte bis zum Schluſſe bei.
Mitwirkende bei dem Kammermuſikfeſte ſind: Frau
Ilona K. Durigo=Peſt, Konzertſängerin (Alt), Frau
Lau=
precht van Lammen=Frankfurt a. M.,
Konzertſän=
gerin (Sopran), Herr Frödérie Lamond=Berlin (Klavier),
Herr Hans Pfitzner=Straßburg, Komponiſt (Klavier),
Herr Profeſſor Dr. Mar Reger=Leipzig (Klavier), Herr
Kammermuſiker A. Köhler=Darmſtadt (Flöte), das
Havemann=Quartett=Hamburg der Herren:
Guſt. Havemann (Violine I), Karl Grötzſch (
Vio=
line II), Anton Grünsfelder (Viola), Dr. J.
Sakom (Violoncello) und die Kammermuſik=
Vereinigung zu Darmſtadt der Herren: Hofrat
W. de Hann (Klavier), Konzertmeiſter Ernſt Schmidt
(Violine I), Konzertmeiſter H. Bornemann (
Vio=
line II), Hofmuſiker E. Delp (Viola), Hofmuſiker E.
Andrae (Violoncello).
Der erſte Abend brachte in ſeinem erſten Teil
Inſtru=
mental= und Vokalkompoſitionen von Bach. Gluck, Haydn
und Mozart, während der zweite Teil zur Vorfeier von
Robert Schumanns: 100jährigem Geburtstage (8. Juni)
dem Gedächtnis dieſes Komponiſten gewidmet war. Somit
bis 3200 Mar (160 Prozent), 4390—600 Mart (146
Pro=
zent) und 12000—15000 Mark (11,3 Prozent). In den
oberſten Klaſſen fiel der Anteil für die Miete noch ſtärker.
Die Leute mit einem Einkommen von 18000—24000 Mark
gaben 7,8 Prozent ihres Einkommens für Miete aus, in
der Einkommenſtufe von 30000—36000 Mark wurden ohne weiteres intereſſanten und ſpannenden Fabel vom
5,6 Prozent für Miete ausgegben, in der Stufe von 48000 1 Liebesnarren, der alle Frauen glücklich machen will
bis 60000 Mark fiel der Anteil auf 4,5 Prozent und die
brauchten nur 2,6 Prozent ihres Einkommens für Miete
auszugeben. Dabei hat ſich noch gezeigt, daß der
Prozent=
anteil für die Miete in den unteren Einkommenklaſſen im
Laufe der Jahre geſtiegen iſt, während der Prozentanteil
in den oberen Einkommenklaſſen fällt.
— Millionen von Mark ſind bisher
jähr=
lich dem deutſchen Volke durch die
Serienlos=
ten zum großen Teile nach dem Auslande, ſpeziell nach
Holland und Dänemark. Dank der Aufklärungen und
Warnungen, welche maßgebende Körperſchaften und die
Preſſe ſelbſt verbreiteten, iſt der Schwindel neuerdings derung verdient. In einem kleinen Ort Rheinheſſens
ganz erheblich eingedämmt worden, zumal auch von
Seiten deutſcher Regierungen entſprechende
Schutz=
geſetze geſchaffen wurden und noch in Vorbereitung ſind.
Aber ſchon wieder macht man vom Ausland aus den
Verſuch, deutſches Geld zu einem fremden
Unter=
nehmen zu gewinnen. Die Königlich Ungariſche
Klaſ=
ſen=Lotterie, welche von einer Aktiengeſellſchaft
gepach=
tet iſt, verbreitet über das ganze Deutſche Reich ie
gro=
ßen Maſſen marktſchreieriſch abgefaßte, verfängliche
Pro=
ſpekte, in denen durch alle möglichen Tricks verſucht
wird, die Spieler zu locken und für die ungariſche
Lot=
terie zu intereſſieren. Wir wollen uns nicht auf
Ein=
zelheiten einlaſſen und uns nicht zu weit verlieren, nur
wollen wir darauf hinweiſen, daß das Spielen in der
ungariſchen Klaſſen=Lotterie verboten iſt und mit
Geld=
ſtrafe bis zu 600 Mark beſtraft wird. Im diesſeitigen
Staatsgebiet iſt nur die Königlich Preußiſche Klaſſen=
Lotterie zugelaſſen, und das Spielen in ihr iſt weit
Klaſſen=Lotterie, bei der es hauptſächlich darauf
an=
kommt, daß für die Aktionäre eine möglichſt hohe Rente
herausgewirtſchaftet wird. Daher werden in der
unga=
riſchen Klaſſen=Lotterie von allen Gewinnen 20
Pro=
zent abgezogen, während bei der Preußiſchen Klaſſen=
Lotterie der Abzug von allen Gewinnen nur 15½
Pro=
zent beträgt. Vor allen Dingen aber, welche Garantien
bietet denn ein im Auslande wohnender, von einem
Privatunternehmer, einer Aktiengeſellſchaft, angeſtellter
Lotterie=„Bankier” dem Spieler bezüglich Auszahlung
der Gewinne? Wer ſpielen will, der braucht ſein Geld
nicht ins Ausland zu tragen, der kann dies im Reiche
ſelbſt tun. Die vom Staat geleitete Königlich
Preußi=
ſche Klaſſen=Lotterie und die von ihr beſtellten
König=
lich Preußiſchen Lotterie=Einnehmer bieten nach jeder
Richtung hin volle Sicherheit und genießen allgemein
größtes Vertrauen.
Literariſches.
Bauernbrot iſt der Titel eines weiteren
Bändchens, das der raſch beliebt gewordene
Schrift=
ſteller Ph. Buxbaum ſeinen früheren bei Emil Roth
in Gießen erſchienenen „Bildern aus dem Odenwälder
Volksleben” folgen ließ. Wie das Bauernbrot einen
den unverwöhnten geſunden Sinnen angenehmen und
erquickenden Duft ausſtrömt, ſo zeigen auch die
vor=
liegenden Bilder dem empfänglichen Leſer gleichſam den
Erdgeruch, der wahrheitsgetreuen und tiefempfundenen
Schilderungen aus dem Volksleben entſtrömt. Man
ge=
winnt beim Leſen der vorliegenden Erzählungen ſofort
den Eindruck, daß die Bilder nicht am grünen Tiſch
ausgeklügelt, ſondern mit feinem Verſtändnis dem friſch
pulſierenden Volksleben abgelauſcht ſind. Ihr Wert
liegt — abgeſehen von der muſterhaften ſprachlichen
Darſtellung — in ihrer Urſprünglichkeit und
Natürlich=
keit. Wer — wie Schreiber dieſes — Gelegenheit hatte,
mit den Bewohnern unſeres ſchönen Odenwaldes längere
Zeit in Verkehr zu treten, der muß entzückt ſein von der
Natürlichkeit, mit der der Verfaſſer uns Blicke tun läßt 1 Koſten, der Vergrößerung der königlichen und
prinz=
in das Seelenleben der Dorfbewohner. Das iſt doch
eine andere Sprache, die uns hier entgegentönt, als das
in den bäuerlichen Dialekt überſetzte Hochdeutſch, dem
wir nicht ſelten in gutgemeinten Feuilletons begegnen.
Dazu kommen die prächtigen Schilderungen der
Gebirgs=
landſchaften mit ihrer reichen Flora und Fauna, wie ſie ) Königlichen Kunſtinſtitute eine andauernde
Vermehr=
nur ein geſchulter Beobachter mit gleichzeitig poetiſcher
Veranlagung zu bieten vermag und die einzigen 1 theater in Berlin, Kaſſel, Hannover und Wiesbaden
Illuſtrationen, mit denen A. Buxbaum das Büchlein
geſchmückt hat. Jedenfalls iſt das vorliegende Bändchen
gleich ſeinen Vorgängern geeignet, dem ſchönen
Wald=
gebirge, dem es entſproſſen, neue Freunde zu den alten
zu gewinnen.
P. M.
Alwin H. J. Zorn: Der ſentimentale
Don Juan und die lächelnden Frauen, L.
M. Waibel und Co., Verlag, Heidelberg=Leipzig. 96 S.
Oktav. Preis eleg. broſch. 2 Mark; in Leinen gebunden
3 Mark. — Aus wenigen Büchern wird es einem ſo
klar, wie aus dieſem, daß es nicht auf das Was, ſondern
auf das Wie der Darſtellung ankommt. Denn trotz der
und ſie nur unglücklich, ja mehr als das: der ſie und
Leute mit einem Einkommen von mehr als 60000 Mark ſich lächerlich macht, geſchieht in der Erzählung nichts
Außergewöhnliches; was iſt auch alltäglicher als die
Liebe, ſo oft ſie auch ihre Geſtalten wechſeln mag! Aber
dem Autor iſt es gelungen, in dieſem Alltäglichen und
Winzigen das Bedeutende zu zeigen und umgekehrt das
Gewöhnliche im Ungewöhnlichen und Erhabenen.
b. Julie Lohfink: Die Wingertsmühle,
ein Volksroman aus Heſſen. Selbſtverlag, Nordſeebad
Schwindeleien abgenommen worden und wander= Büſum, 1909. Freunde der heſſiſchen Heimatdichtung
ſollten an dieſem anſprechenden Büchlein ſchon um der
Verfaſſerin willen nicht vorübergehen, deren ehrliches
Streben unter drückenden Lebensbedingungen alle
För=
in den beſcheidenſten Verhältniſſen aufgewachſen,
wandte ſie ſich mit 18 Jahren dem Schweſternberufe zu,
dem ſie aber nach zehn ſchweren Jahren wegen eines
Herzleidens entſagen mußte; ſeitdem iſt ſie darauf
an=
gewieſen, von der Schriftſtellerei zu leben in einem
Häuschen am Strande von Büſum, das im Sommer
einige Kurgäſte beherbergt. Das vorliegende Büchlein
iſt das literariſche Erſtlingswerk der Verfaſſerin, das
aber auch um ſeiner ſelbſt willen ſehr leſenswert iſt,
denn es iſt die Gabe eines kräftigen, friſchen, leicht
er=
findenden Talents, das ſpannend zu erzählen und
Menſchen mit ſtarken und ſicheren Umriſſen
eindrucks=
voll zu zeichnen verſteht. Die Darſtellungsart, die hie
und da noch die Unfertigkeit des Anfängers und einen
Mangel an Feile aufweiſt, gewinnt den Leſer durch
ihren natürlichen Fluß und die heimatliche Farbe. Man
darf der weiteren Entwicklung dieſer urſprünglichen
novelliſtiſchen Begabung mit Intereſſe entgegenſehen.
empfehlenswerter wie dasjenige in der ungariſchen Der Preis des Büchleins, dem Bild und Fakſimile der
Verfaſſerin beigegeben ſind, iſt mäßig.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 3. Juni. Die „Norddeutſche Allgemeine
Zeitung” ſchreibt: Dem preußiſchen Landtag
wird eine Vorlage über die Erhöhung der
Kron=
dotation zugehen. Während ſich in den meiſten
anderen Bundesſtaaten zwiſchen Krone und Staat in
der ganzen erſten Hälfte und in der Mitte des vorigen
Jahrhunderts Kämpfe um den Domänenbeſitz
ab=
ſpielten, überließ die Krone Preußens, indem ſie immer
die eigenen Intereſſen hinter denen des Staates
zurücktreten ließ, bereits durch eine Königliche
Ver=
ordnung vom 17. Januar ſämtliche Domänen und
Forſten gegen eine feſte, für den Unterhalt der
König=
lichen und ſämtlichen prinzlichen Familien, Hofſtaaten
und Hofinſtitute beſtimmte Rente von 2½ Millionen
Talern oder mit Goldagio 7719296 Mark. Für
die=
ſen Akt der Selbſtloſigkeit der Krone war die Abſicht
maßgebend, nach den napoleoniſchen Kriegen das
wirt=
ſchaftlich tief darniederliegende Land wieder
aufzu=
richten und durch regelmäßige Abtragung der
ſchwe=
ren Kriegsſchulden den Staatskredit zu heben. Die
ungünſtige Lage, in welche die Krone durch die
Hin=
gabe ſteigerungsfähiger Einnahmen gegen feſte
Be=
züge gekommen iſt, wurde in der Folgezeit durch das
beſtändige Sinken des Geldwertes noch verſchärft,
wo=
gegen die mit der Zeit ſich einſtellende bedeutende
Wert= und Ertragserhöhung der Domänen und
For=
ſten aus dieſem Abkommen allein dem Staate zugute
kam. Gegenwärtig beläuft ſich die Kronrente auf
fünfzehndreiviertel Millionen, auf welchen Betrag ſie
nach und nach durch Geſetze von 1859, 1868 und 1889
ge=
bracht wurde. Seit dieſem letzten Zeitpunkt, alſo 21
Jahren, hat eine Erhöhung der Kronrente nicht mehr
ſtattgefunden, obwohl die an ſie geſtellten Anſprüche
in dieſer Zeit bei der allgemeinen Steigerung aller
lichen Familien, dem ſteigenden Bedarf für
die Unterhaltung zahlreicher, in den neu
er=
worbenen Landesteilen meiſt nur aus
all=
gemeinen politiſchen Geſichtspunkten von der
Krone übernommenen Schloßbeſitzungen und die
ung erfahren haben; ſo erfordern z. B. allein die
Hof=
einſchließlich der Penſionslaſten eine jährliche
Auf=
wendung von zweidreiviertel Millionen, dies ſind mehr
als 17 Prozent der geſamten Kronrente. Infolge
die=
ſer Umſtände ſind die Jahreslaſten der Krone nach den
von der Oberrechnungskammer geprüften Rechnungen
von 1890 bis 1908 um mehrere Millionen geſtiegen.
Um dieſe Ausgaben zu decken, mußte etwa ſeit Mitte
trug der erſte Abend, wie im Vorjahr, das Gepräge eines
deutſch=klaſſiſchen Abends.
Eröffnet wurde der Abend mit einer Sonate für
Klavier und Flöte in H-moll von J. S. Bach, die auch
heute noch mehr als ein rein hiſtoriſches Intereſſe in Anſpruch
nehmen kann, allerdings mehr durch ihre
Kompoſitions=
technik als durch ihren Inhalt intereſſiert. Geſpielt wurde
ſie von den Herren Hofrat de Haan und Kammermuſiker
Köhler, der ſein Inſtrument mit Virtuoſität behandelt,
in muſtergültiger Weiſe. Als zweite Nummer folgten
vier Lieder für Sopran, geſungen von Frau
Lauprecht van Lammen. Es waren ein elegiſches
Lied „Du meiner heißen Liebe” von Gluck, ein ſehr
an=
mutiges Schäferlied von Haydn, Mozarts bekanntes
Veilchen” und als viertes „Die kleine Spinnerin” von
Mozart. Zu der intereſſanten künſtleriſchen
Individua=
lität der Sängerin ſteht ihr ſehr ſympathiſches, wenn auch
nicht beſonders großes und voluminöſes und ſchön
aus=
geglichenes Organ und eine geſchmackvolle und fein
emp=
fundene Art des Vortrags im Einklang. Dieſe
künſtleri=
ſchen Vorzüge verhalfen ihr zu einem ſchönen Erfolge.
Den Schluß des erſten Teiles bildete Haydns
präch=
tiges, die Eigenart des Altmeiſters in allen ihren
liebens=
würdigen Einzelzügen widerſpiegelndes
Streichquar=
tett in D=dur das von der Kammermuſik=Vereinigung
der Herren Schmidt, Bornemann, Delp und
Andrae techniſch glänzend und mit feinem Stilgefühl
geſpielt wurde und ſich wie ein feingeſchliffenes Juwel aus
dieſem vornehmen Rahmen heraushob.
Der zweite Teil war, wie bemerkt, Robert
Schu=
mann gewidmet. Herr Frédérie Lamond, deſſen
hervorragender Kunſt wir hier ſchon früher genußreiche
Stunden zu verdanken hatten, ſpielte Schumanns grandioſe
Fantaſie für Klavier C=dur (op. 17), in deſſen
bald kraftgeniale, bald zart empfindungsvolle Töne ſich die
Schläge der draußen ihr Abendlied ſchmetternden Finken
und leider auch andere weniger poetiſche Töne der
pro=
fanen Wirklichkeit hineinmiſchten. Techniſche Virtuoſität.
und künſtleriſche Genialität vereinigten ſich in Herrn
Lamonds Spiel, das den Gehalt dieſes über alle Maßen
ſchwierigen und dem Verſtändnis ſich ſchwer erſchließenden
übergenialen Werkes wohl reſtlos erſchöpfte. Mit vier
herrlichen Liedern für Alt, nämlich „Stille Träume‟
„Aufträge”, deſſen Technik von ſpäteren Komponiſten oft
nachgeahmt worden iſt, „Intermezzo” und „
Waldes=
geſpräch”, erfreute Frau Durigo die Zuhörer. Ihre
Stimme zeichnet ſich durch einen ungewöhnlichen
klang=
lichen Reiz und Reichtum aus und iſt ſehr biegſam und
ausdrucksfähig. Für Lieder getragenen Charakters ſcheint
ſie wie geſchaffen zu ſein. Seele und künſtleriſches
Emp=
finden adeln ihren eine vornehme Künſtlernatur
verraten=
den Vortrag.
Einen künſtleriſch ebenſo glänzend gelungenen, wie
eindrucksvollen Abſchluß fand der erſte Abend mit dem
Schumannſchen Quintett für Klavier, zwei Violinen,
Bratſche und Violoncello (Es-dur, op. 44), das in ſeiner
wundervollen thematiſchen Behandlung und Durchführung,
ſeinem grandioſen Aufbau, ſeiner Tiefe und Leidenſchaft,
aber auch ſeiner ſtrengen Form und Charakteriſtik an
Beet=
hovenſche Größe gemahnt. Geſpielt wurde das herrliche
Werk von den fünf Herren der Kammermuſik=Vereinigung
ſchlechthin muſtergültig und erweckte ſtürmiſche
Begeiſte=
rung.
Die Lieder wurden von Herrn Hofrat de Haan mit
bekannter Meiſterſchaft begleitet. Der prachtvolle (von der
Firma A. W. Zimmermann hier geſtellte) Bechſtein=Flügel
nahm den Kampf mit den ſchwierigen akuſtiſchen
Verhält=
niſſen ſiegreich auf.
In der Zwiſchenpauſe nahmen die hohen Herrſchaften
in dem zum Teeſalon umgeſtalteten Vorraum des
Garten=
ſaales den Tee ein, das übrige Konzertpublikum
prome=
nierte im Garten oder ſaß auf der Terraſſe, wo es denn
nach dem Hören auch mancherlei Intereſſantes zu ſehen
gab.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juni 1910.
Nummer 128.
des letzten Jahrzehnts des vorigen Jahrhunderts in
immer ſteigendem Maße das Privatvermögen der
Krone beanſprucht werden. Ferner war die Krone,
dem Vorgehen des Staates und der Gemeinden
fol=
gend, in jüngſter Zeit genötigt, die Bezüge ihrer
Be=
amten, und zwar vorzugsweiſe der mittleren und
un=
teren, erheblich — zuletzt im Geſamtbetrage von rund
einer Million — aufzubeſſern. Endlich wird nicht
außer Acht zu laſſen ſein, daß auch zukünftig mit der
Zunahme der Koſten, insbeſondere mit den erhöhten
Aufwendungen für Apanagierung der
heranwachſen=
den Prinzen des Königshauſes zu rechnen iſt.
* Berlin, 3. Juni. Der Seniorenkonvent des
preußiſchen Abgeordnetenhauſes beſchloß,
auf die Beratung des noch vom Herrenhauſe zu
erledigen=
den Wegegeſetzes für Oſtpreußen und des Geſetzes über die
Reinigung öffentlicher Wege vor der Vertagung zu
ver=
zichten, dagegen das Geſetz über das
Fortbildungsſchul=
weſen, das Reiſekoſtengeſetz, das Eiſenbahnanleihegeſetz,
die Nogatvorlage und mehrere andere kleinere Vorlagen,
ſowie Wahlprüfungen noch zu beraten. Dieſer
Arbeits=
ſtoff dürfte bis Ende nächſter, ſpäteſtens Anfang
übernäch=
ſter Woche bewältigt ſein. Der Schluß des Landtages iſt
jedenfalls vor dem 20. Juni zu erwarten.
* Berlin, 3. Juni. Das Königspaar von
Schweden, das heute morgen aus München hier
eintraf, iſt um 11 Uhr nach Stockholm weitergereiſt.
* Berlin, 3. Juni. Dem Prinzen Tſai=Tſao
und der chineſiſchen Militärſtudienkommiſſion wurden
heute vormittag die Einrichtungen des
Luftſchiffer=
bataillons, des Militärtelegraphenbataillons und der
Kavallerietelegraphenſchule auf dem Gelände des
Luft=
ſchifferbataillons bezw. auf dem Tegeler Schießplatz
vor=
geführt. Zunächſt fand ein felddienſtmäßiges Exerzieren
mit einem Drachenballon ſtatt. Der Ballon ſtieg an
einem Seil unter der Führung eines Offiziers auf. Der
Prinz nahm ſodann an einer Fahrt mit dem
Drachen=
ballon teil und an einem Aufſtieg des Luftkreuzers
„P. II‟
* Potsdam, 3. Juni. Der Kronprinz begab ſich
heute morgen nach Fürſtenſtein in Schleſien. Die
Rückkehr erfolgt am 5. Juni abends.
* Breslau, 3. Juni. Die „Breslauer Morgenzeitung”
meldet aus Lublinitz: Geſtern früh wurde der Direktor
Jeleniewicz von der Metallurgiſchen Fabrik in
Czen=
ſtochau von aufrühreriſchen Arbeitern in ſeiner eigenen
Fabrik erſchoſſen.
* Schlawe, 3. Juni. Bei dem geſtrigen Brande
in Alt=Schlawe ſind 29 Büdner=Eigentümerſtellen
abge=
brannt. Das Feuer iſt wahrſcheinlich durch ſpielende
Kinder entſtanden.
* Moſyr, 3. Juni. Das Bezirksgericht verhandelte
gegen fünf polniſche Gutsbeſitzer, welche im
Jahre 1905 in der Orthodoxen=Kirche, wohin ſich Füchſe
geflüchtet hatten, auf dieſe jagten. Dabei hatten ſie in
der Kirche geſchoſſen und ein Heiligenbild beſchädigt.
Alle wurden für ſchuldig befunden und zu Zwangsarbeit
von vier bis zu acht Jahren verurteilt.
* Wien, 3. Juni. Das Abgeordnetenhaus
nahm in allen Leſungen den Geſetzentwurf über das
Ver=
bot der Frauennachtarbeit in induſtriellen
Unternehmun=
gen gemäß der Berner Konvention an.
* Paris, 3. Juni. Der Gouverneur von
Obexſenegal und Niger teilt mit, daß am 21. Mai
500 arabiſche Räuber bei der Oaſe Daffa, etwa 50
Kilo=
meter nordöſtlich von Nguigui, eine Abteilung
Kamel=
reiter angriffen. Tirailleurs warfen die Araber
zu=
rück, die 100 Tote und 37 Verwundete auf dem
Schlacht=
felde zurückließen nach einem erbitterten Kampfe.
9 Tirailleurs wurden getötet, 19 verwundet. Der
Tier=
arzt Boiron wurde getötet, ein anderer Europäer
ſchwer verletzt.
* Calais, 3. Juni. Die Verſuche zur Hebung des
„Pluvioſe” begannen heute morgen zur Flutzeit in
Gegenwart des Marineminiſters und des Admirals
Bellu. Das Hebegerät erwies ſich von genügender
Feſtigkeit. Die Verſuche werden bei jeder Flutzeit
wiederholt werden.
* London, 3. Juni. Der deutſche Botſchafter, Graf
Wolff=Metternich zur Gracht, iſt nach
Deutſch=
land abgereiſt.
* Belgrad, 3. Juni. Prinz Georg iſt nach Vichy
abgereiſt.
* Saloniki, 3. Juni. Mahmud Schefket Paſcha
iſt mit dem Wali von Uesküb in Djakowa eingetroffen.
Der bedeutendſte Führer der Aufſtändiſchen, Nuſſa, und
fünf weitere Führer wurden von den Truppen
feſtgenom=
men. Ferner wurde ein gewiſſer Bekir, ein hervorragendes
Mitglied des albaniſchen Baſchimklubs, in Uesküb
ver=
haftet und dem Kriegsgreicht in Veriſowitſch überwieſen.
Sehr belaſtende Papiere wurden bei ihm gefunden.
* Tanger, 3. Juni. Wie zuverläſſig mitgeteilt
wird, kann auf baldiges Eintreffen der
Sultans=
order wegen Beginnes der Arbeiten der
Tange=
rer Schuldenkommiſſion gerechnet werden.
Sollten wider Erwarten Schwierigkeiten entſtehen, ſo
wird das diplomatiſche Korps die Angelegenheit
ent=
gegen anderen irrigen Mitteilungen nach Emiſſion der
Anleihe regeln. Die Kommiſſion hat übrigens mit der
Anleihe ſelbſt nichts zu tun; ihre Aufgabe iſt lediglich,
die von dem Ertrag der Anleihe zu bezahlenden
Schul=
den Marokkos zu regiſtrieren bezw. feſtzuſtellen.
* Berlin, 3. Juni. Die „Konſervative
Kox=
reſpondenz” das offizielle Organ der
konſervati=
ven Partei, veröffentlicht folgende Erklärung:
„Durch die Tagespreſſe geht die Mitteilung von dem
Erſcheinen einer am 29. Mai dieſes Jahres erlaſſenen
päpſtlichen Enzyklika aus Anlaß der vor 300 Jahren
erfolgten Heiligſprechung des Karl Borromeus, deſſen
höchſtes Streben bekanntlich dahin ging, die ihm
ver=
haßte Reformation im Keime zu erſticken. Die
Rich=
tigkeit der Ueberſetzung vorausgeſetzt, enthält dieſe
Enzyklika eine ebenſo unwahre wie unerhört
wegwer=
fende Beurteilung der Reformation und der
evangeli=
ſchen Kirche. Die hierzu berufenen Organe der evange=
liſchen Kirche werden ſicherlich nicht verfehlen, dieſe
von Haß gegen den Proteſtantismus, von einer kraſſen
Unkenntnis der Geſchichte und einer völligen
Verkenn=
ung des Weſens der Reformation zeugenden
Aus=
drücke und Gedanken gebührend zurückzuweiſen. Wir
ſind geradezu empört über eine derartige Kundgebung,
und es ſoll daher auch an dieſer Stelle betont werden,
daß ſolche Worte das Empfinden weiteſter Kreiſe der
evangeliſchen Staatsbürger auf das tiefſte verletzen,
ſowie den konfeſſionellen Frieden direkt gefährden
müſ=
ſen und daß keine Zurückweiſung gegen ſolche Angriffe
ſcharf und nachdrücklich genug ſein kann.”
H. B. Berlin, 3. Juni. Wie verlautet, vollzieht der
Kaiſer ſeit geſtern wieder eigenhändig alle
Unter=
ſchriften.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Flache
über Deutſchland lagernde Wirbel haben bereits geſtern
ſtrichweiſe Gewitter gebracht. Dabei haben die
Nach=
mittagstemperaturen ſich bis 25 Grad erhoben. Unter
der Herrſchaft des hohen Drucks über Oſteuropa dauert
heute das heitere und warme Wetter an. Doch rücken
von Weſten her neue Teilwirbel an und bringen
Ge=
witterneigung.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 4. Juni:
Vielfach heiter, doch ſtrichweiſe im Gebiete Gewitter:
ſehr warm.
ßei Appetitlosigkeit
Dr. Hommel’s Haematogen
Rasche sichere Wirkung! 20 jähriger Erfolg!
Warnung! Man verlange ausdrücklich den
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Namen Dr. Hommel,
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Reparatur-Werkstätte. Hauptl.: I. Stock.
Darmstadt, Elisabethenstr. 12. Fernspr. 815.
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achfolg.
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Schnell hergestellt und bekömmlich
sind Milch-Flammeries für Kinder, Puddings usw.
wenn man bei der Zubereitung
gebraucht. Rezepte für schmackhafte Speisen befinden
sich auf den bekannten gelben Paketen.
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Detektiv-Instltuf mittelungen, Beobachtungen
— u. Vertrauens-Angelegenheiten.
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34 I. Tel. 1668. (C1028,2
Sch nehme Globin! das beſte und feinſte Schuhputz=
J mittel von der Fritz Schulz jun. Aktiengeſellſchaft,
Leipzig. Zur Neuherrichtung jedes Leders, für den
gewöhnlichen Stiefel, wie für den feinſten Chevreauſchuh
gleich vorzüglich geeignet, iſt Globin ein Präparat, welches
an Güte und Glanzkraft einzig daſteht und von keinem
anderen ähnlichen Putzmittel erreicht wird. Mit Globin
erhält man mühelos einen prächtigen andauernden
Hoch=
glanz, der ſelbſt bei Näſſe beſtehen bleibt, nicht abfärbt
und ſo ein Beſchmutzen der Kleidungsſtücke verhindert.
Globin iſt frei von Säuren und ſonſtigen ſchädlichen
Beſtandteilen, es enthält die zur Lederkonſervierung
nötigen Fette und verhütet ein Brüchigwerden des Leders.
Kurzum, Globin übertrifft alles bisher dageweſene und
alle Welt benutzt dieſes hervorragende Schuhputzmittel.
Es iſt in großen Doſen à 20 Pfg. überall erhältlich;
man verlange aber ausdrücklich Globin und laſſe ſich
wertloſe Nachahmungen nicht aufdrängen.
(114719
Lindenfels u. C. Hotel Odenwald
Pension Mk. 4.50. (9551M) Ad. Vogel.
Etwas über Einkochapparate und Gläſer. Es gibt
viele Syſteme zum Einkochen unſerer
Nahrungs=
mittel, von denen in der Anpreiſung jedes das beſte ſein
will. Die prüfende Hausfrau hatte auch längſt
Gelegen=
heit genug, ihr Urteil abzugeben über „Gut und ſchlecht”
oder ob mindeſtens brauchbar iſt. Bei dieſem Urteil und
bei der großen Auswahl haben ernſte und gewichtige
Momente für die Entſcheidung mitgeſpielt und das
Ur=
teil fiel einer ſparenden und umſichtigen Hausfrau
würdig aus. Vom Guten das Beſte und was ja nie
fehlen darf bei unſeren teueren Zeiten „Das Billigſte‟
Mit Befriedigung wendet ſich heute die Hausfrau einem
ſoliden und zuverläſſigem Syſtem zu, das ihr die beſten
Vorteile und Garantien bietet für ein richtiges Gelingen.
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Leiſtungsfähigkeit zeichnen den „Kieffer” Kochapparat
aus; daran reiht ſich ein Glas an, in Form den
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Gläſern mit übergreifendem Deckel (ſog. Zylinderglas),
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kühlt. Ebenſo exakt ſind auch die Hilfsgegenſtände.
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Am 1. Juni verſchied nach langem Leiden
unſer lieber Vater
(11493
Bernhard Strauss
im 73. Lebensjahre.
Siegmund Strauss,
Dr. med. Alfred Strauss.
Darmſtadt,
Kiesſtr. 123
Frankfurt a. M.,
3. Juni 1910.
Die Beerdigung fand in der Stille ſtatt.
Todes-Anzeige.
Heute morgen 4½ Uhr verſchied ſanft nach
langem, ſchweren, mit Geduld ertragenem
Leiden meine gute, treubeſorgte Gattin, unſere
liebe Mutter, Schweſter, Schwägerin und Tante
Frau Rosine Fischer
geb. Ehrhardt
im Alter von 50 Jahren.
(*13792
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Daniel Fischer.
Traiſa, 3. Juni 1910
Die Beerdigung findet Sonntag, den 5. Juni,
nachmittags 3½ Uhr, ſtatt.
Tageskalender.
Samstag, 4. Juni.
3. Kammermuſikfeſt um 6 Uhr im Saalbau.
Familienabend des Geſangvereins „Liedertafel” um
8½ Uhr im „Schützenhof”.
Monatsverſammlung des deutſchen und öſterr,
Alpenvereins um 8½ Uhr im Reſtaurant Sitte.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im „Heſſiſchen Hof”.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo”
Konzert um 8 Uhr im „Rummelbräu”
Ausflug des Vogelsberger Höhenklubs nach Greben
hain; Abfahrt um 1.44 Uhr (Hauptverſammlung).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Sonntag, 5. Juni.
3. Kammermuſikfeſt um 6 Uhr im Saalbau.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Perkeo”
Konzert um 4 Uhr im „Rummelbräu”
Konzert um 4 Uhr im Neuen Schießhaus.
Geſellige Zuſammenkunft des Odenwaldklubs um
3 Uhr bei Gaſtwirt Becker in Zipfen.
Ausflug des Bürgervereins Darmſtadt und
Darm=
ſtädter Fechtklubs nach Alsbacher Schloß.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Verſteigerungskalender.
Montag, 6. Juni.
Hofreite=Verſteigerung des Peter Franz Schweitzer
(Liebfrauenſtr. 66) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um ½9 Uhr
Schieß=
hausſtraße 9.
Zigarren=Verſteigerung um 3 Uhr Lindenhofſtr. 15.
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Feiertags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags=
und Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
Ausſtellung des Deutſchen Künſtlerbundes (geöffnet
von 10—7 Uhr).
König=Muſeum Saalbauſtr. 73; Sonntags geöffnet
von 11—1 Uhr.
Deshalb verlange jede Hausfrau „Kieffer” Kochapparate
und Kieffer Einkochgläſer. Der heutigen Stadtauflage
iegt ein Proſpekt bei. Verlangen Sie eine ausführliche
Beſchreibung bei der Verkaufsſtelle: Jakob Scheid,
Großh. Hofl., Kirchſtr. 6, Telef. 32 und 1291. (11531
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſez
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichs
zurückgeſandt.
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[ ← ][ ][ → ]Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juni 1910.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juni 1910
Nummer 128.
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Wasserbecher mit Henkel . . . 8 Pfg.
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Porzellan-Handleuchter . . . . 15 Pfg.
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Kaffeeflaschen .
8 Pfg.
Reibeisen . . . . . .
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Gurkenhobel .
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5 Pfg.
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Bodenbesen
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Ober- und Untertasse, zusammen
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Obertassen, weiss
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Birnform, Ober- u. Untertassen, zus.
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I Rasiermesser, I
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schale, 1 Pinsel . . .1 zus. 95
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17)
Warum regſt Du Dich dann auf? lächelte Gorch
Holmquiſt breit und behaglich. Daß Du ein fixer Kerl
und ein tüchtiger Seemann biſt, das weiß ich längſt.
Du wirſt den Kahn ſchon wieder zurückbringen. Setz’
Dich lieber und laß uns einen darauf trinken.
Und Martin, bei dem der Weg zwiſchen Haß und
Liebe ſehr kurz war, folgte der Einladung, ohne lange zu
zaudern. Gorch Holmquiſt war wirklich kein ſo übler
Menſch, wie ihn Wilken Wobbe immer verſchrie, und
wußte von ſeinen langen Fahrten an der chineſiſchen Küſte,
wo er ſein Schäfchen ins Trockene und den alten
Diedrich=
ſen zum Konkurs gebracht hatte, manch luſtiges Stücklein
zu erzählen. Ewe lief ab und zu und bediente die Gäſte,
die ſich am Sonntagabend zahlreicher einfanden.
Da erſchien Wilken Wobbe in der kleinen grünen
Gar=
tenpforte, ſah, daß Martin Fock bei ſeinem Todfeinde
Gorch Holmquiſt ſaß, und wollte ſchon wieder umkehren.
Dann aber bezwang er ſich doch, ſuchte ſich abſeits im
Dunkeln einen Platz und wartete ſo lange, bis Gorch
Holmquiſt heimging. Auch Martin hatte darauf gelauert,
blies ſchnell das Windlicht aus, das auf dem Tiſche ſtand,
und zog Ewe, die nun weniger beſchäftigt war, weil ſich
der Kreis der Gäſte ſchon ſtark gelichtet hatte, feſt in ſeine
Ant, un ihr den eiſen Abſchebstiſtzn gaben. ung vor
der nicht. Sie merkten es beide nicht, daß Wilken Wobbe
herantrat. Erſt als er ſeine Hand auf Martins Schulter
legte, fand der lange Kuß ſein wohlverdientes Ende. Das
Windlicht wurde wieder angeſteckt und Martin trank nun
mit Wilken Wobbe, der ſofort ſeinen Stinkknaſter unter
Dampf ſetzte.
Du haſt Dich doch nicht mit dem Kerl eingelaſſen! fragte
er beſorgt.
Keine Angſt! lachte Martin, der ſich an die
qual=
mende Pfeife inzwiſchen gewöhnt hatte. Ich habe ihn ein
bischen an der Zunge gekitzelt. Was kann der Menſch
lügen!
Das kann er, beſtätigte grimmig der Alte und
blin=
zelte verſchmitzt zu Ewe hinüber. Und ich habe zuerſt
ge=
dacht, Du willſt ihn für Deine Braut als Beſchützer
an=
heuern.
Ewe ſtand auf und ließ die beiden allein, denn ſie
liebte ſolche Bemerkungen nicht. Auch riefen die letzten
Gäſte nach ihr und wollten bezahlen.
Haſt recht, ſprach Martin halb im Scherz, halb im
Ernſt. Acht Monate muß ich ſie allein laſſen, leicht
kön=
nen es auch neun oder zehn werden. Da muß ſie jemand
haben, der ihr zur Seite ſteht. Wilken, willſt Du mein
Stellvertreter ſein?
Warum nicht? knurrte der befriedigt. Zeit hätte ich
genug.
Schlag ein! rief Martin und hielt ihm die Hand hin.
bete vrantigen aber uicht nuache ſch der Mire aus
und ſchlug ein.
Nein, lachte Martin laut. Das verlange ich nicht.
Aber umſonſt will ich nichts haben. Du kannſt hier jeden
Tag auf meine Rechnung ein Glas Bier trinken, und
Sonntags zwei, ich bezahls, wenn ich wiederkomme!
Wenn Du aber nicht wiederkommſt? warf Wilken
Wobbe vorſichtig ein.
Ich ſetze Dich noch heute in mein Teſtament,
ver=
ſprach ihm Martin im Uebermut. Und das übrige
ver=
mache ich Ewe. Nun ſage mir, was kann mir da
paſ=
ſieren.
Nichts, antwortete der alte Lotſe und nahm zur
Be=
kräftigung einen langen Schluck. Wenn Du jeden Tag
Dein Beſteck ordentlich machſt, dann kann Dir keiner was
anhaben. Ein guter Kompaß, eine richtige Seekarte, ein
feiner Sextant, den rechten Grips im Schädel und ein
Herz, das nicht in die Büchſen fallen kann, das ſind die
fünf Dinge, die ein Seemann braucht. Und die haſt Du.
Die habe ich, lachte Martin ausgelaſſen. Da kannſt
Du drauf ſpeien.
Wie heißt Dein Kapitän? fragte Wilken Wobbe nach
einer Weile.
Franz Müſſigbrot, erwiderte Martin, ein ganz
ge=
mütlicher Mann. Ich denke, ich werde ganz gut mit
ihm fahren.
Müſſigbrot, ſprach der Alte und durchſtöberte emſig
ſein umfangreiches Gedächtnis. Den kenne ich. Das iſt
der Lauſitzer mit dem dicken Bauch. So einen kannſt Du
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brauchen. Der legt ſich in die Koje und läßt Dir freie
Hand. Und der Dampfer iſt gut. Läuft acht Knoten.
Geſterling hält ſeine Schiffe immer gut im Stand. Das
iſt noch eine von den alten ſoliden Firmen.
Dann kam Ewe und mahnte zum Aufbruch. Aber
ihre Stimme zitterte ſchon wieder vor Trennungsweh.
Martin mußte mit dem letzten Zuge nach Hamburg zurück.
Sie brachte ihn bis an den Bahnhof, und Wilken Wobbe,
der es mit ſeinem neuen Amt ſehr genau nahm, begleitete
die beiden. Er ging aber fünf Schritte voraus, um ſie
nicht im Abſchiednehmen zu ſtören. Ewe kämpfte ſchon
wieder mit den Tränen.
Deern, flüſterte Martin leiſe, als ſie auf dem Perron
ſtanden, wo ſich die Menſchen drängten. Wein’ doch nicht.
Ach! ſeufzte ſie. Ich habe ſo eine Ahnung, als wenn
ich Dich nicht mehr wiederſehen würde.
Was für ein Schnack, lachte er ſie aus. Wir gehen
doch erſt in zehn Tagen in See. Einmal noch komme ich
ſicher wieder.
Mathias Harms aber machte durch dieſe Rechnung
einen dicken Strich. Noch am Samstag war es ſeiner
raſt=
loſen Tätigkeit gelungen, einen Poſten ſchwerer
Maſchinen=
teile für Valparaiſo aufzutreiben. Ein Verdienſt war
damit nicht verbunden, aber es machte einen guten
Ein=
druck. Und ſchon am Dienstag jagte er die „Eider” aus
dem Hamburger Hafen nach Rotterdam, wo die Ladung
lag.
Ewe erhielt kurz nach Sonnenuntergang ein
Tele=
gramm, in dem Martin ihr mitteilte, daß er gegen 8 Uhr
abends mit der Ebbe bei Blankeneſe vorbeikäme. Sie
lief ſofort in den Garten und ſuchte Wilken Wobbe. Doch
der war ſchon nach Hauſe zum Eſſen gegangen. Da
ſprang ſie zum Strande hinunter. Es dunkelte ſtark, und
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die Ebbe hatte ſchon eingeſetzt. Hinterm Strandhotel traf
ſie Jaſper Dunt, der eben mit ſeinen ſchweren, langen
Stiefeln durch das Waſſer ſchritt, um ſein Boot
feſt=
zumachen.
Iſt die „Eider” ſchon vorbei? fragte ſie ihn, atemlos
vom ſchnellen Lauf.
Kanns nicht ſagen, antwortete er mürriſch, blieb aber
doch bei ihr ſtehen.
Da kam der erſte Dampfer von Hamburg herunter.
Zuerſt zeigte er alle drei Lichter. Dumpf und tief dröhnte
ſein Warnungsſchrei, als ihm ein kleines Segelboot in den
Weg laufen wollte. Dann verſchwand zuerſt die rote
Backbordlampe. Ewe zitterte vor Aufregung. Das weiße
Topplicht und die grüne Steuerbordlaterne glänzten
ſtärker, je näher ſich das Schiff heranſchob. Als es querab
war, wurden beide faſt gleichzeitig verdeckt. Das iſt ſie
nicht, ſprach Jaſper und verſuchte, den Namen zu leſen.
Es iſt ſchon zu düſter, man kann die Buchſtaben nicht
mehr von einander kennen.
Ins Boot! rief ſie haſtig und drängte zum Waſſer
hin.
Wie Du willſt, ſprach er bereitwillig, nahm ſie wie
ein Kind auf den Arm und trug ſie hinüber.
Sie merkte nichts davon, daß ſeine Hände bebten,
denn ihre Gedanken waren bei Martin.
Jaſper legte einen Riemen übers Heck und wrickte
das Boot in die Fahrrinne hinein. Hier hielt er es mit
dem Bug gegen die Strömung, und ſetzte das ſtoßweiſe
Rütteln unaufhörlich fort, um das Fahrzeug nicht
abtrei=
ben zu laſſen. Kein Wort ſprach er dabei. Ewe ſtarrte
in die Dunkelheit hinein und auf die Lichter, die darin
auftauchten.
Das dauerte ei
rere Dampfer
liefen an ihnen dicht vorbei, hoch und drohend reckten ſie
ſich empor, zogen vorbei, ließen auf dem Wirbel ihrer
Heckwelle das Boot tanzen und verſchwanden lautlos. Da
kam wieder eins der ſchwarzen Ungetüme auf und ließ
ſchon bei Mühlenberg drei laute, gellende, langanhaltende
Schreie am hohen Ufer emporſpringen.
Das iſt er! rief Ewe glücklich und wollte aufſpringen.
Bleib’ ſitzen! gebot Jaſper und hielt näher heran.
Ewe hörte deutlich das ſtärker werdende Rauſchen
des Stevens. Jetzt ſprang ſie auf, ließ ihr Tüchlein
flat=
tern und legte alle Kraft in ihre Stimme.
Martin!
Ewe! kam es laut und froh von der Brücke herunter.
Glückliche Reiſe!
Schreib’ nach Rotterdam!
Jaſper trieb mit ſcharfen Schlägen ſein kleines
Fahr=
zeug mit dem Strom.
Doch der Dampfer war ſchneller. Da gab er den
Wettlauf auf, ließ die Hände ruhen und ſchaute nach oben,
wo ſich Martin Fock weit über die Brüſtung der Brücke
lehnte. Und trotz der Dunkelheit erkannte ſein ſcharfes
Auge in Ewes Boot den Mann, der ſie ſo ſchwer
be=
ſchimpft hatte. Jäh griff die Eiferſucht an ſein Herz, daß
es ſich bäumte, und glühend vor Scham und Wut
brann=
ten ihm die Wangen.
Martin! rief Ewe noch einmal.
Aber es kam keine Antwort. Der Dampfer kroch
wei=
ter in die Nacht hinein.
Bis weit hinter die große Dampfſchiffsbrücke war das
Boot zurückgeriſſen worden. Jaſper ſaß, den Kopf in die
Fäuſte geſtützt, und regte ſich nicht.
(Fortſetzung folgt.)
Seite 10.
Darmſtädter Tagbkatt, Samstag, den 4. Juni 1910.
Nummer 128.
Klasse für sich!
[ ← ][ ][ → ]barkeit!
isse
ien
phn-
allen
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
7 62.
Samstag, 4. Juni.
1910.
Der Detsvorland in Reichelseheim i. D. beabſichtigt, mit dem am 24 Anguſtd. 50.
ſtattfindenden Viehmarkt eine Verloſung von Rindern, Schweinen und landwirtſchaft=
(11344
lichen Gebrauchsgegenſtänden zu verbinden.
Großh. Miniſterium des Innern hat die nachgeſuchte Erlaubnis zur Veranſtaltung
dieſer Verloſung unter der Bedingung erteilt, daß bis zu 4000 Loſe zu 1 Mk. das Stück
ausgegeben werden dürfen und mindeſtens 60% des Bruttverlöſes aus dem Verkaufe
der Loſe nach Abzug der Reichsſtempelabgabe zum Ankauf von Gewinngegenſtänden
zu verwenden ſind. Der Vertrieb der Loſe iſt in der Provinz Starkenburg geſtattet.
Bekanntmachung.
Wir bringen zur öffentlichen Kenntnis, daß die Geleisverlegung an der
Dampf=
ſtraßenbahn nach Griesheim durch die Süddeutſche Eiſenbahngeſellſchaft auf der neuen
eer ere e enene e ertete
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Dreimarkſtück. 1 geblümter Damen=Silbergürtel. 1
Zwanzigmark=
ſtück. 1 goldene Broſche mit rotem Stein. 1 rote Ledertaſche. 1 Nickel=Taſchenuhr, im
Innern der Name Rieger eingekratzt. 1 Vorſtecknadel, der Kopf ein Monogramm
dar=
ſtellend. 1 grünledernes Damen=Handtäſchchen mit Portemonnaie nebſt Inhalt,
1 Taſchentuch, Briefe ꝛc. 1 brauner Rohrſtock, gez. 6. S. P. Darmſtadt. 1 grünes
Hand=
täſchchen. 1 dunkelblaues Samt=Handtäſchchen. 1 Zwicker mit zwei verſchiedenen
Gläſern in braunem Futteral. 1 Damen=Goldgürtel mit 2 vergoldeten Schnallen.
1 goldene Broſche mit ſchwarzen Jetſteinen. 1 buntgeſtickter Damen=Gürtel mit
Gold=
ſchnalle. 1 Hutnadel mit grünem Stein. 1 kleines Taſchentuch mit roſa Rand. 1 Heft
Wochenfahrkarten der elektr. Straßenbahn in Frankfurt a. M. 1 neue Reitpeitſche.
1 Kinder=Bluſe. 1 grauliches (früher lila) Damen=Portemonnaie mit Inhalt. 1 ſilbernes
Armband. 1 gelbes Rückenſtück von einem Pferdegeſchirr. 1 Hundemarke mit der Nr. 312
und Ring. 1 Portemonnaie mit einigen Pfennigen Inhalt. 1 altes Taſchenmeſſer.
1 neues Zughunde=Halsband mit Marke und der Nr. 689. 1 gelb= und braunkarierte
Pferdedecke. 1 gelbes Halskettchen mit Herzchen. 2 mittelgroße Schlüſſel (
zuſammen=
gebunden). 1 lilaſeidenes Band mit weißen Streifen. 1 Paar blauſeidene Damen=
Strümpfe. 1 brauner Spazierſtock mit einer flachen und einer runden Seite. 1
ge=
ſcheckter Kinder=Strohhut. 1 Double=Ring mit rotem Stein. 1 Silbergürtel mit weißer
Schnalle. 1 goldenes Armband. 1 goldenes Kreuzchen. 1 ſilberne Broſche mit drei
braunen großen Steinen. 2 Paar braune Kinder=Strümpfe. 4 einzelne große Schlüſſel.
Verloren: 1 Füllfederhalter. 1 goldenes Halskettchen mit Medaillon und
rotem Stein. 1 gelbliches Portemonnaie aus Schildkrötleder mit etwa 10 Mk.
Silber=
geld. 1 Brieſtaſche mit einigen Fünſpfennigmarken. 1 Portemonnaie mit 1,50 Mk.
Inhalt und Wochenfahrkarte von Griesheim.Darmſtadt. 1 Etut mit Schreibutenſilien.
1 braunes Portemonnaie mit 3—4 Mk. Inhalt. 1 grünes Damen=Portemonnaie mit
70—80 Pfennigen Inhalt. 1 ſchwarzſeidener Regenſchirm mit braunem Griff und
Silberbeſchlag. 1 ſchwarzes Ridikül mit Taſchentuch und 1 kleinen Kleid=Einſatz.
1 Hunde=Halsband mit Stahlknöpfen. 1 goldenes ſchweres Ketten=Armband mit lila
Stein. 1 gelbes Portemonnaie mit 17 Pfennigen Inhalt. 1 ſchwarzer Seidenbeutel
mit grüner Geldbörſe und 2—3 Mk. Inhalt. 1 Samt=Portemonnaie mit Perlen beſetzt
und 1 Mk. Inhalt. 1 goldener Zwicker mit Kordel und Futteral. 1 Paar braune
Damen=Glacéhandſchuhe. 1 ſilbernes Ketten=Portemonnaie mit 1—2 Mk. Inhalt.
11 Paar durchbrochene weiße Halb=Handſchuhe und 1 Paar däniſche Leder=Handſchuhe.
1 goldene Broſche, verſchlungene Nadel mit rotem Stein. 1 ſchwarz= und gelbgehäkelte
Handtaſche 1 goldene Broſche in Hufnagelſorm mit 2 Brillanten beſezt. 1 Photogr.=
Apparat (Browni=Kodak 2). 1 braunes halbrundes Portemonnaie mit 10 Mk. Inhalt.
1 ſilbernes Ketten=Armband mit Anhänger und rotem Stein. 1 Damen=Doublezwicker.
1 Silber=Gürtel mit grauem Schloß. 1 Zweimarkſtück in Papier eingewickelt. 1 großes
grauleinenes Schaufenſtertuch. 1 noch neuer Damen=Regenſchirm mit Monogramm E. K.
1 goldenes Halskettchen mit Herzchen und rotem Steinchen. 1 weißer Sommer=
Hand=
ſchuh und 1 ſilbernes Perlen=Halskettchen. 1 Hunde=Mäntelchen, 1 ſchwarz=graues
Radfahrer=Capes. 1 Hunde=Halsband mit Marke. 1 Platin=Manſchettenknopf. 1 Filigran=
Anhänger. 1 Brille, 1 geſtickte Kinderwagen=Decke. 1 Kriegsdenkmünze von 1848/49.
1 ſchwarz= und gelbgehäkelte Handtaſche.
Zugelaufen bei Privaten: 1 Henne. 1 ſchwarzer junger Dackel.
Entlaufen: 1 weißer Meutehund mit braunen Abzeichen. 1 Dobermanpinſcher.
1 Rehpinſcher. 1 Angorakatze (mausgrauer Kater),
Kugeflogen bei Privaten: 1 grau=grüner Kanarienvogel.
Entflogen: 2 Kanarienvögel mit ſchwarzen Punkten auf dem Kopf. 1 junger
Kanarienhahn.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(11422
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund, 1 Foxterrier, 2 Dobermanpinſcher, 1 Kriegshund. 1 Pinſcher
(zugelaufen).
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Somtagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 5. Juni, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Warnung vor unlauteren Darlehensvermittlern.
Wir haben ſchon wiederholt vor dem unlauteren Geſchäftsgebahren gewiſſer
Darlehensvermittler gewarnt, die in Zeitungen ſich zur Vermittelung oder Beſchaffung
von Darlehen unter anſcheinend günſtigen Bedingungen erbieten, denen es aber vielfach
weniger um die Beſchaffung der Darlehen zu tun iſt, als um die Erzielung von Gewinn
dadurch, daß ſie entweder die Behandlung der Darlehensgeſuche von der Vorauszahlung
eines die wirklichen Auslagen überſteigenden Koſtenvorſchuſſes für Einholung einer
Auskunft über die Kreditwürdigkeit des Nachſuchenden uſw. abhängig machen, oder
auf Grund von zur Irreführung geeigneter Zeitungsannonen und Proſpekten den
Darlehenſuchenden eine ſogenannte Geldoffertenliſte, d. i. ein umfangreiches Verzeichnis
von Darlehensvermittlern und Darlehensgebern, gegen Bezahlung einer Gebühr, die
meiſt durch Nachnahme erhoben wird, überſenden. Wie berechtigt dieſe Warnung iſt,
beweiſt die Tatſache, daß fortwährend Verurteilungen derartiger Perſonen wegen Betrug
zu empfindlichen Strafen bekannt werden.
Da auch hieſige Einwohner durch das unlautere Geſchäftsgebahren derartiger
Perſonen zu Schaden gekommen ſind, können wir unſere Mahnung zur Vorſicht
gegen=
über unbekannten Darlehensvermittlern nur wiederholen.
Darmſtadt, den 1. Juni 1910.
(11457
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupl= und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
Rindfleiſch
Kalbfleiſch
Hammelfleiſch .
Bruſt
Schweinefleiſch (Bratenſt.)
Bauchläppchen.
Kottelets u. geſalz. Fleiſch
Speck, geräuchert
.per ½ kg 86 Pfg.
Dörrfleiſch
. P
Schinken m. Bein
Rollſchinken
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt.
per ½ kg 110 Pfg.
110
½ „ 130
90
Versteigerungs=Anzelge.
Montag, den 6. Juni 1910, nachmittags 3 Uhr, verſteigere ich im
Amts=
lokal der Großh. Bezirkskaſſe Darmſtadt I, Lindenhofſtraße 15, meiſtbietend gegen gleich
bare Zahlung:
(11503
4 Mille Zigarren.
Die Verſteigerung findet beſtimmt ſtatt.
Darmſtadt, den 3. Juni 1910.
Filsinger, Großh. Pfandmeiſter.
den anſchliehzenden Ranpen (Kreisſtraße Darmſtadt=Grieshein) fertig
geſtellt iſt.
Termin zur landespolizeilichen Abnahme der Bahnanlage iſt beſtimmt auf
Donnerstag, den 9. Jnni 1910, vormittags 9¼ Uhr,
am Anfang der öſtlichen Brückenrampe.
Einwendungen gegen die planmäßige Ausführung des Projekts ſind in dem
landespolizeilichen Prüfungstermin vorzubringen.
Darmſtadt, den 28. Mai 1910.
(11403s;
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung,
betr. Maßnahme zur Verminderung der Säuglingsſterblichkeit.
In den beißen Sommermonaten nimmt die Sterblichkeit unter den Säuglingen.
beſonders den künſtlich genährten, regelmäßig in erheblicher Weiſe zu.
Nach dem übereinſtimmenden Urteil der Aerzte iſt die Haupturſache dieſer
Er=
ſcheinung in dem Genuſſe verdorbener Milch zu ſuchen, die Darm= und
Magenerkrank=
ungen bei den Kindern hervorruft.
Wir haben deshalb mit Zuſtimmung der Stadtverordneten=Verſammlung unter
Zuhilfenahme eines Zuſchuſſes aus der Stadtkaſſe eine Einrichtung getroffen, durch die
denjenigen Einwohnern Darmſtadts, die nur über geringe Mittel verfügen, der Bezug
einwandfreier Milch in den heißen Sommermonaten erleichtert werden ſoll.
Es kann ſowohl ſteriliſierte Milch, wie auch gekochte und rohe Vollmilch,
be=
zogen werden.
Die ſteriliſierte Milch wird in 4 Sorten hergeſtellt:
I. Sorte, für Säuglinge im Alter von 1 Monat: ½ Milch. ½ Waſſer,
II.
2—4 Monaten: ½ Milch, ½ Waſſer,
III.
4—6 Monaten: ½ Milch, ½ Waſſer,
IV.
„ über 6 Monaten: Milch ohne Waſſerzuſatz.
Die Milch iſt ſteriliſiert, trinkfertig gemiſcht in Fläſchchen von ½ Liter und von
beſter Qualität. Zum Zwecke der Verabreichung braucht die Milch nur in dem
Fläſch=
chen entſprechend erwärmt und ſodann nach Entfernung des Verſchluſſes der — vorher
ſorgfältig gereinigte — Gummi= Sauger aufgeſetzt zu werden. Die Erwärmung der
Milch erfolgt am zweckmäßigſten durch Einſtellen des Fläſchchens in warmes Waſſer.
Umgießen der Milch in ein anderes Gefäß zwecks Erwärmung iſt unzuläſſig, weil ſchädlich.
Durch den ſtädtiſchen Zuſchuß konnte der Verkaufspreis eines Fläſchchens von
½ Liter Inhalt, wie folgt, feſtgeſetzt werden:
II. Sorte: III. Sorte:
I. Sorte:
IV. Sorte:
3 Pfg.
2 Pfg.
4 Pfg.
6 Pfg.
Die abgekochte, gereinigte Vollmilch wird in
1 Liter=, ½ Liter= und ½ Liter=Flaſchen
zum Preiſe von 24 Pfg. 12 Pfg.
6 Pfg.
verkauft.
Die rohe, gereinigte Vollmilch wird nur in 1 Liter= und ½ Liter=Flaſchen zum
Preiſe von 23 Pfg. (½ Liter 12 Pfg.) verkauft.
Der ſtädtiſche Zuſchuß wird nur geleiſtet:
beim Bezug ſteriliſierter Milch: für eine Höchſtzahl von täglich 6 Flaſchen,
„ abgekochter Milch in ½ Liter=Fläſchchen: für eine Höchſtzahl von täglich
6 Flaſchen,
gekochter und roher Milch: für eine Höchſtmenge von täglich 1½ Liter.
Für über dieſes Maß hinaus täglich bezogene Milch beträgt der Verkaufspreis für
das Fläſchchen ſteriliſierter oder gekochter Milch 2 Pfg.
„ Liter gekochter Milch 6 Pfg. und
„ roher
„ mehr.
Die Gewährung des ſtädtiſchen Zuſchuſſes iſt auf eine Längſtdauer von 4 Monaten
beſchränkt. Eine frühere Einziehung der Zuſchußleiſtung bleibt vorbehalten.
Die Milch wird den Abnehmern ins Haus gebracht. Jedoch wird, auf Wunſch
der Abnehmer, die Milch auch in den Geſchäftsräumen des Lieferanten, der Firma
Chriſtoph Reich, Wienersſtraße 61, jederzeit — außer Sonntag nachmittag — abgegeben.
Die Abgabe der Milch beginnt am 1. Juni.
Beſtellungen werden in unſerem Bureau, Waldſtraße 6, Zimmer Nr. 2, in den
Geſchäftsſtunden von 8 bis 12½ Uhr vormittags und 2½ bis 5 Uhr nachmittags, mit
Ausnahme des Samstag nachmittag, entgegengenommen. Die nach dem 1. Juni
er=
gehenden Beſtellungen werden vom folgenden Tag ab ausgeführt. Bei der Beſtellung
werden dem Beſteller auf ſeinen Namen lautende und für je einen Monat beſtimmte
Lieferſcheine ausgehändigt, die als Ausweis über die Berechtigung zum Bezug der
Milch dienen und am Schluſſe des Monats oder am Schluſſe des Milchbezugs, nach
Eintrag der gelieferten Menge dem Bedienſteten der Firma Chriſtoph Reich als
Aus=
weis über die erfolgte Lieferung zu übergeben ſind.
Der Zeitpunkt, von dem ab eine andere Sorte Milch oder eine kleinere oder
größere Menge geliefert werden ſoll, iſt von dem Abnehmer dem Milchfahrer bekannt
zu geben.
Die Milch iſt bei der Ablieferung dem Milchfahrer ſofort zu bezahlen.
Beſchwerden über etwaige Unregelmäßigkeiten können auf unſerem oben bezeichneten
Bureau vorgebracht werden.
Die Firma Chriſtoph Reich iſt berechtigt, von den Abnehmern für iede nicht
zurückgelieferte Flaſche und für jeden nicht zurückgelieferten oder beſchädigten
Verſchluß=
teil Entſchädigung zu verlangen.
(10876s
Darmſtadt, den 24. Mai 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Mueller.
Verſteigerungs-Anzeige.
Montag, den 6. Juni l. J., vormittags 8½ Uhr,
verſteigere ich Schießhausſtraße 9, I. die zum Nachlaß der J. Wolf I. Witwe ge.
hörigen Möbel u. Haushaltungsgegenſtände meiſtbietend gegen bare Zahlung, u. zwar:
3 vollſtändige Betten, 1 Waſchſchränkchen, 3 Nachttiſche, 1 Kommode, 1
Pfeller=
ſchränkchen, 2 Sofas, 11 Rohrſtühle, 2 Seſſel, 1 zweitür. Kleiderſchrank, 1
Re=
gulator, 1 Hängelampe, Spiegel, Bilder, Weißzeug, Porzellan und Glas ſowie
1 Küchenſchrank mit Glasaufſatz und ſonſtige Küchenmöbel und Hausrat.
Ferner ſämtliche Weißbindergeräte, 1 Koksofen, 1 Halle, mit Ziegel gedeckt,
6,60 Meter lang und 3,50 Meter breit, Diele und Gerüſthebel uſw.
Darmſtadt, den 4. Junt 1910.
(11504
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator,
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.
Habe mich hier als Naturheilkundiger niedergelaſſen.
Alle Krankheiten
ſelbſt in veralteten Fällen, beſ. auch Nervenleiden, Leiden der inneren
Organe, Frauenleiden (abſoluter Schutz gegen Puerperal= u.
Infektions=
fieber), Männerleiden, Epilepſie, Fettſucht, Wunden ꝛc. werden
natür=
lich behandelt. Frappanter Erfolg überall da, wo organiſche
Zer=
ſtörungen noch nicht vorliegen. In ſchweren Fällen Behandlung
und Pflege durch mich perſönlich. Hilfe jedermann.
(*13748fs
H. Repp, Kiesstrasse 52, part.
Sprechſtunden von 8—11 und 2—4 Uhr.
Sonntag vorm. von 9—11 Uhr.
Güntige Gelegenheit
Kochf. Kerenſchreibtiſch
gebr. Pianino 250.− Mk., zu verkaufen.
Karl Arnold, Ecke Erbacherstrasse
eiche
Telephon 892. (10974a ſehr preiswert zu verkaufen. Näheres in
der Erpedition.
(10132t
Primahen, 1909er, abzugeben Henes Kleehen zu verkaufen. Näheres in
Näheres Expedition.
(*13702fs
der Erpedition d. Bl.
(*13613dfs
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Jnni 1910.
Nummer 128.
Ueberſicht
der Durchſchnittspreiſe von folgenden
Früchten und Verbrauchsgegenſtanden in
der Zeit vom 16. bis 31. Mai 1910:
Weizen p. Sackà 100 Ko. v. Mk. 20.— bis 25.25
Korn „ , , „ , „ „ 15.− „ 17.50
Gerſte „ „ „ „ „ „ „ 13.25 „ 17.50
„ 17.— „ 19.—
Hafer „
Butter ½ Kilo Mk. 1.30
Butter in Partien Mk. 1.20
Eier per Stück 7 Pfg.
Eier in Partien per 25 Stück Mk. 1.45
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 7.—
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 2.—
Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 4.50
Heu per 50 Kilo Mk. 5.50
Darmſtadt, den 3. Juni 1910.
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
Oktrot=Rückvergütung.
Auf Beſchluß der Stadtverordneten=
Verſammlung und mit Genehmigung Großh.
Miniſteriums des Innern iſt, in teilweiſer
Abänderung des Oktroitarifs vom 30.
No=
vember 1903, die Rückvergütung für nach
dem 1. April 1910 ein= und ausgeführten
Schaumwein und Obſtwein wie folgt
feſt=
geſetzt worden:
von Schaumwein, bei nachgewieſener
Ausfuhr von mindeſtens 12 Flaſchen, für
die Flaſche 19 Pfg., von Obſtwein, bei
nachgewieſener Ausfuhr von mindeſtens
9 Liter, für das Hektoliter 85 Pfg.
In gleicher Weiſe ſind vom 1. April
1910 ab die Beſtimmungen des Oktroitarifs
vom 30. November 1903 über die
Rück=
vergütung des Oktrois für Fleiſch,
Hül=
ſenfrüchte, Mühlenfabrikate, Brot und
Matzen aufgehoben worden. (11372fso
Darmſtadt, den 1. Juni 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
Die am 27. v. Mts. ſtattgehabte
Ver=
ſteigerung der Heugrasernte von der
Pallas=
wieſe und der Futternutzung von
ver=
ſchiedenen anderen ſtädtiſchen Grundſtücken
iſt genehmigt. Die Mähſcheine ſind bei der
Stadtkaſſe erhältlich und müſſen bis zum
15. ds. Mts. abgeholt ſein. (11400so
Darmſtadt, den 1. Juni 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt
I. V.: Jaeger.
Weißbinderarbeiten.
Die bei Erbauung einer höheren Knaben=
und Mädchenſchule an der
Wendelſtadt=
ſtraße vorkommenden inneren
Weißbinder=
arbeiten ſollen vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte,
Grafenſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9,
während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Montag, den 13. Juni 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 1. Juni 1910.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
(11369fs
Schreinerarbeiten.
Die bei Erbauung einer höheren Knaben=
und Mädchenſchule vorkommenden
Schreiner=
arbeiten ſollen nochmals vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte,
Grafenſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9,
während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Freitag, den 10. Juni 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 1. Juni 1910. (11392fs
Stadtbauamt.
Burbaum.
Dachdeckerarbeiten.
Die teilweiſe Erneuerung der
Schiefer=
eindeckung der nördlichen Dachflächen der
Knabenmittelſchule I in der Friedrichſtraße
ſoll vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte,
Grafenſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9,
während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Freitag, den 10. Jnni 1910.
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 2. Juni 1910. (11393fs
Stadtbauamt.
Buxbaum.
Spezialität: Loden-Kleidung
Sport-Anzüge
Loden-Mäntel
Sport-Hosen
Hüte: Mützen
Hängematten
Sport-Gürtel
bewährter Garantiequalitäten
für Touristen und Jagdsport
in zweckdienlicher, moderner
Ausführung.
Sport-Costüme
Loden-Capes
Breeches
Rucksäcke Gamaschen
Aluminium-Artikel
Sport-Hemden.
(11489
Dry Sehbab
Ludwigsplatz, Ecke Schulstraße.
Glaſerarbeiten.
Die teilweiſe Erneuerung der Fenſter
des Krankenhausaltbaues an der
Grafen=
ſtraße (ca. 92 am) ſoll vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte
Grafenſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9
während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Samstag, den 11. Juni 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 3. Juni 1910.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
(11556so
Die Erd= und Betonarbeiten
zur Herſtellung des Darmbach=Durchlaſſes
vor dem Gehaborner Hof ſollen verdungen
werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem Tiefbauamt, Zimmer Nr. 3,
während der Dienſtſtunden zur Einſicht
offen. Auch werden dort die
Angebot=
ſcheine abgegeben.
Angebote ſind bis
Mittwoch, den 8. Jnni l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, den 1. Juni 1910.
Tiefbauamt.
Keller.
(11356fs
Städtiſche Schulzahnkliuiß
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags.
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5.
(1508a
Rlee- und Heugrasverſteigerung.
Dienstag, den 7. Juni d. Js., nachmittags 4 Uhr,
wird auf der Großherzoglichen Marienhöhe die Klee= und Heugras=Ernte öffentlich
meiſtbietend verſteigert.
Darmſtadt, den 3. Juni 1910.
(11501
Großherzogliches Hofmarſchallamt.
J. A.: Meinhardt, Großherzoglicher Hofſekretär.
Kirſchenernte- und Heugrasverſteigerung
Donnerstag, 9. Inni, vorm. 8 Uhr, in Gemarkung Eberſtadt
die Kirſchenernte, taxiert zu 8 Ztr. in 3 Loſen,
die Heu= und Kleegrasernte von 7,3 ha in 23 Loſen.
Zuſammenkunft für die Kirſchenverſteigerung pünktlich 8 Uhr vorm. im
Kirſchners=
rech vorm Lärchenwäldchen in der Hirtenbach, für die Grasverſteigerung 9 Uhr vorm.
im Steckenborn vorm Pflanzgarten am Weiher.
(11553
Eberſtadt, 3. Juni 1910.
Großh. Oberförſterei Eberſtadt.
Joſeph.
beeidigter und öffentl. angestellter Bücher-Revisor und Buchsachverständiger
Mühlstrasse 66, am Kapellplatz
(11506a
Revisionen
Bilanzieren
Einrichten und instandsetzen
von Geschäftsbüchern etc.
e
Berichtigung.
In der geſtrigen Annonce
muß es ſtatt Grammophonplatten Schallplatten
und
ſeidener Autoſhawl farbiger Autoſhawl heißen.
S. Wronker & Co.
Abbrucharbeiten.
Die bei Niederlegung der ſtädtiſchen
Gebäude Löffelgaſſe Nr. 8 vorkommenden
Abbrucharbeiten ſollen vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte
Grafenſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9
während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden
Angebote ſind bis
Freitag, den 17. Juni 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 2. Juni 1910.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
(11557st
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 15. Juni I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die den Gaſtwirt Johann Jakob Menges
Eheleuten dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
(K.71/10
35 1575/100 435 Hofreite Innere
Ring=
ſtraße, jetzt Rhönring
Nr. 135,
in unſerm Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(L.9772/68
Darmſtadt, den 3. Mai 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
Bekanntmachung.
Montag, den 27. Juni 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Heinrich Konrad Stein
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Nr. qm
Flur
11 Grabgarten Sandſtraße
274.
(Sandbergſtraße),
45 Grabgarten daſelbſt.
275
276 22 Hofreite (Haus)
daſelbſt
Nr. 19,
277 34 Hofreite (Haus)
daſelbſt
I ½ v. 278 32 Gem. Hof und Gang
daſelbſt,
I ½ v. 278 33 Gem. Hof und Gang
daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, den 18. Mai 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
(L10533,69
Frantz.
Bekanntmachung.
Montag, den 4. Juli 1910,
vormittags 9 Uhr,
ſollen die der Bierbrauereibeſitzer Georg
Breidenbach Witwe, Katharine, geb. Braun,
dahier zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
II 1819/100 151 Hofreite Martinſtr.,
II 1816¼/100 47 Grabgarten daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, den 24. Mai 1910.
Großherzogl. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
(L11418,70
Frantz.
Bekanntmachung.
Das Konkursverfahren über das
Ver=
mögen des Glaſermeiſters Georg Döll in
Darmſtadt iſt nach Abhaltung des Schluß=
(11446
termins aufgehoben worden.
Darmſtadt, den 30. Mai 1910.
Der Gerichtsſchreiber
Großherzoglichen Amtsgerichts I.
Konkursverfahren.
In dem Konkursverfahren über das
Vermögen des Kaufmanns Auguſt
Krä=
mer in Darmſtadt iſt zur Abnahme der
Schlußrechnung des Verwalters, zur
Er=
hebung von Einwendungen gegen das
Schluß=
verzeichnis der bei der Verteilung zu
be=
rückſichtigenden Forderungen — und zur
Beſchlußfaſſung der Gläubiger über die
nicht verwertbaren Vermögensſtücke — der
Schlußtermin auf
Freitag, den 1. Juli 1910,
vormittags 11¾ Uhr,
vor dem Großherzoglichen Amtsgericht
hier=
ſelbſt, Zimmer 219, beſtimmt, die
Ver=
gütung für den Verwalter auf 2200 Mk.
(11445
feſtgeſetzt worden.
Darmſtadt, den 2. Juni 1910.
Der Gerichtsſchreiber
des Großherzoglichen Amtsgerichts I.
Heugras=Verſteigerung
von 10 Loſen der
Wiener’schen Wiesen
Montag, 6. Juni, nachmittags 5 Uhr.
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3½ Deutſche Reichsanl. . 93,00
84,60
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,40
93,00
3½ do. Conſols .
84,50
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,70
93,60
do.
3½
3
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,50
3½
do.
do.
4 Hamburger Staatsanl. 101,90
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,50
3½
do.
91,70
3
do.
81,00
3 Sächſiſche Rente . . . 83,60
4 Württembergerv. 1907 101,80
do.
93,00
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,50
1¾ Griechen v. 1887 . . 48,60
3¾ Italiener Rente . . .
4½ Oeſterr. Silberrente . 98,00
92,20
83,40
(do. Goldrente . . 99,30
do, einheitl. Rente 94,20
Portug. unif. Serie I 66,00
do. unif. Ser. III 67,70
do. Spezial . 12,70
Rumänier v. 1903 . . 102,50
do. v. 1890 . . 94,80
do. v. 1905 . . 90,60
Ruſſen v. 1880 . . . . 92.00
Z
4 Ruſſen v. 1902 . . .
4½ do. v. 1905 . . .
3½ Schweden . .
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admin. v. 1903
4 do. uniſiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente
4 do. Staatsrente .
5 Argentinier .
4
do.
4½ Chile Gold=Anleihe
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,20
4½
do.
4½ Japaner
5 Innere Mexikaner . .
3
do.
4 Gold=Mexikan. v. 1904
5 Gold=Mexikaner . . .
InProz.
92,75
100,25
92,60
85,/40
88,50
94,70
95,20
92,30
.101,80
91,00
93,10
99,50
97,90
100,25
70,10
97,20
100,70
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt .
. . . 146,00
4 Nordd. Lloyd .
.113,20
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 123,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 119,00
4 Baltimore & Ohio . . 112,00
4 Gotthardbahn .
InProz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 161,70
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 23,20
4 Pennſylvania R. R. 131,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 200,20
Werger=Brauerei
. 82,00
Bad. Anil.=u. Sodafabrik 480,00
Fabrik Griesheim . . . . 261,20
Farbwerk Höchſt .
.481,50
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . . 326,00
Lahmeyer .
..117,00
Schuckert
. . . . . 166,00
Siemens & Halske . . . 247,80
Adlerfahrradwerke Kleyer 416,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 235,60
Gelſenkirchen .
. . .213,70
Harpener
. 198,20
Phönix, Bergb. u.
Hütten=
betrieb . .
. . . 226,25
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 89,00
4 Pfälzer Prt.
. 101,00
3½
do.
4
5
4
4 Eliſabeth., ſteuerpfl.
do. ſteuerfrei .
Oeſterr. Staatsbahn.
do.
do. alte .
Oeſterr. Südbahn .
do.
do.
99,20
98,00
99,40
3 Raab=Oedenburger . . 75,10
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 90,30
4 Kronpr. Rudolfbahn . 99,10
56,60
In Proz.
76,00
2¾/10 Livorneſer.
80,10
4 Miſſouri=Pacific
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,60
5 Anatoliſche Eiſenb. . .
. 102,40
5 Tehuantepec .
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ
Darmſtädter Bank
Deutſche Bank .
Deutſche Vereinsbank
Diskonto=Geſellſchaft .
Dresdner Bank.
Mitteldeut. Kreditbk
Nationalbk. f. Deutſchl.
Pfälzer Bank .
,
Reichsbank .
Rhein. Kredit=Bank
Wiener Bank=Verein
174,90
130,80
51,90
128,10
189,30
160,00
119,90
125,00
101,20
144,90
139,25
137,50
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17
3½ do. S. 19. . . .
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26
4 Hamb.=Hypoth.=Bank
3½
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk.
do.
3½
4 Meining. Hyp.=Bank
31
do.
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917)
do. (unk. 1914
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
3½
do,
100,20
92,40
99,60
100,50
91,00
101,50
99,00
101,00
91,10
100,00
91,20
100,60
92,60
InProz.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt .
3½ do.
4 Frankfurt .
do.
31
4 Gießen
3½ do.
4 Heidelberg
3½ do.
4 Karlsruhe
3½ do.
4 Magdeburg
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim
3½ do.
4 München
3½ Nauheim
4 Nürnberg.
3½ do.
4 Offenbach
3½ do.
4 Wiesbaden .
3½ do.
4 Worms.
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886.
100,90
95,10
100,00
.100,50
91,60
100,40
. 101,00
92,00
.100,60
102,00
91,20
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100 165,25
3½ Cöln=Mindner „ 100 138,00
5 Donau=Reg. fl. 100 144,00
3 Holl. Komm. . 100 104.90
½
In Proz.
Madrider Fs. 100 78,10
Meining. Pr.=
Pfand=
briefe.
..135,50
Oeſterr. 1860er Loſe 174,75
Oldenburger . . . . . 125,25
Raab=Grazer fl. 150 117,75
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
I. 7
Braunſchweiger Tlr. 20
Freiburger
Fs. 15
Mailänder
Fs. 43
do.
Fs. 10
Meininger
ſl. 7
Oeſterreicher v. 1864 „ 100
do. v. 1858 „ 100
Ungar. Staats „100
Venediger
Frs. 30
Türkiſche
„ 400
39,30
212,00
59,70
130,00
33,60
38,60
572,00
466,00
388,00
185,00
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns .
20 Franks=Stücke .
Oeſterr. 20=Kronen .
Amerikaniſche Noten .
Engliſche Noten .
Franzöſiſche Noten .
Holländiſche Noten
Italieniſche Noten
Oeſterr.=Ungariſche Noten
Ruſſiſche Noten .
Schweizer Noten.
20,42
16,22
16,90
4,19
20,47
81,10
169,20
80,65
85,00
81,05
4%
Reichsbank=Diskonto.
Reichsbank=Lombard Z3f. 5%
Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juni 1910.
Seite 15.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 29. Mai: dem Fabrikarbeiter Anton
Lemſter, Döngesborngaſſe 2, e. T. Minna. Am 30.:
dem Straßenreiniger Leonh. Ehmig, Langegaſſe 53,
e. T. Mathilde Katharina. Am 25.: dem Glaſer Arno
Müller, Wenckſtr. 12, e. T. Martha Konſtanze Maria
Sophie. Am 28.: dem Agenten Johann Heim,
Rhön=
ring 101, e. S. Dem Wirt Karl Keil, Eckhardtſtr. 35,
e. T. Margarete. Am 30.: dem Oberleutnant im Train=
Bätaillon Nr. 18 Kurt von Rotberg=Rodenberg,
Frankfurter Straße 16, e. T. Ruth Maria Helene Giſela.
Dem Poſtſchaffner Peter Reis, Kahlertſtr. 10, e. S.
Heinrich Peter. Am 29.: Weißbinder Ludwig Chriſt,
Langegaſſe 29, e. T. Emma Maria. Am 31.: dem
Friſeur Karl Klöß, Lindenhofſtr. 9, e. T. Maria. Am
27.: dem Oberleitungsaufſeher Jakob Deußer,
Schu=
knechtſtr. 63, e. T. Mathilde. Am 28.: dem Kaufmann
Peter Dörſam, Liebfrauenſtr. 35, e. S. Erich Albert.
Aufgebote. Am 30. Mai: Inſtallateur Philipp
Nikolaus Brunner, Dieburger Straße 42, mit
Dienſt=
mädchen Margarete Diefenbach, Wienersſtraße 48.
Hausdiener Johann Baptiſt Steindl in Wiesbaden
mit Theres Hubbauer, ebendaſelbſt. Am 31.:
Gaſt=
wirt Albert Rouſſel, Eliſabethenſtr. 26, mit Sophie
Arheilger, ebendaſelbſt. Inſtallateur Heinr. Balles,
Schloßgartenſtr. 1, mit Schneiderin Kathar. Rötzſchke,
ebendaſelbſt. Am 1. Juni: Bäckereibeſitzer Heinrich
Spangenberger, Schloßgaſſe 31, mit Eliſabethe
Hei=
land, Rheinſtr. 47. Fabrikant Friedrich Wilhelm
Gödecke in Offenbach a. M. mit Johanna Eliſabethe
Cellarius, Bleichſtr. 53. Am 2.: Poſtbote Anton
Lemmertz, dahier, mit Anna Maria Mathilde
Maaß=
brock in Ober=Ingelheim.
Geſtorbene. Am 30. Mai: Hilfsbahnwärter Ldg.
Hechler II., 41 J., ev., Eberſtadt. Am 31.:
Immobilien=
agent Johannes Jäger, 67 J., kath., Bismarckſtr. 42.
Am 30.: Gg. Wilh. Loh, S. d. Kaufmanns, 6 J., ev.,
Sprendlingen. Wilh. Stappel, S. d. Weißbinders,
6 J., ev., Rundeturmſtr. 5. Am 1. Juni: Otko Görlitz,
S. d. verſt. Poſtſchaffners, 7 J., ev., Taunusſtr. 51.
Land=
wirt Max Bockholt, 34 J., ev., Würzburg.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
2. Sonntag nach Trinitatis, den 5. Juni 1910
Hoſkirche: Kein Gottesdienſt.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer D. Diehl.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Kandidat
Eck=
hardt. Nach der Predigt: Feier des heil. Abendmahls
mit Vorbereitung. — Vorm. um 11 Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Kleberger. — Nachmittags um 6 Uhr:
Kandidat Zentgraf.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
5. Juni, vorm. 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Kaplanei=
bezirk. Pfarrer D Diehl. — Vorm. 11 Uhr:
Chriſten=
lehre für den Südweſtbezirk. Pfarrer Velte. —
Vormittags 11¼ Uhr: Chriſtenlehre für den Oſt bezirk.
Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Lic. Schettler. — Vorm. 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Vor=
mittags 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Südbezirk
Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Kollekte für das Heſſ. Krüppelheim. —
Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Widmann. Feier des hl.
Abendmahls mit Vorbereitung. Anmeldung von ½10 Uhr
an in der Sakriſtei. — Um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt
für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. — Nachm. um
2 Uhr: Chriſtenlehre für den Oſt bezirk in der Kirche, für
den Weſt bezirk im Gemeindehaus.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottes= 15. Mai: Dem Schaftenſtepper Auguſt Pfeifer S. Karl
gottesdienſt. — Donnerstag, den 9. Juni, nachmittags
3 Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Deggau.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Kollekte für die
Pfarrer Walz. Feier des hl. Abendmahls mit
voran=
gehender Beichte.
Pauluskirche: Vormittags 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. — Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Rückert. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Montag, den 6. Juni, nachm. 5½ Uhr:
Monats=
verſammlung des Frauenvereins.
vormittags 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachm. um
Meneue
4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Parer Beller.=
— Abends 8 Uhr: Blaukreuzverſammlung.
Donnerstag, den 9. Juni, abends 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Pfarrer Veller.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachm. 4 Uhr. — Mittwoch, abends
3½ Uhr.
Waptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 5. Juni, vormittags 10 Uhr: Predigt.
Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule. — Nachmittags
4 Uhr: Predigt. Jedermann iſt herzlich willkommen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 4. Juni,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
3. Sonntag nach Pfingſten, den 5. Juni 1910
Kollekte für den St. Bonifatius=Verein
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. —
Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. — Nachm. um
3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht mit Predigt und
Prozeſſion. — Von Dienstag an iſt die St.
Ludwigs=
kirche wegen der notwendigen Reſtaurationsarbeiten bis
auf weiteres geſchloſſen. Die werktägige Frühmeſſe wird
in dem Hintergebäude des Pfarrhauſes und die
werk=
tägige Spätmeſſe in der Kapelle der Engliſchen Fräulein
geleſen.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vor=
mittags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um
4 Uhr: Vortrag und Verſammlung im Mädchenheim. —
Um 6 Uhr: Andacht zu Ehren des hl. Geiſtes.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 4. Juni,
nach=
mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Sonntag, den 5. Juni 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
— Nachmittags um 2 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
4. Juni, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
3. Sonntag nach Pfingſten, den 5. Juni 1910
Herz=Jeſu=Feſt
Kollekte für den St. Bonifatius=Verein
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit.
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Katechetiſche
Pre=
digt und Herz=Jeſu=Andacht. — Bibliothek (Heerdweg 28):
Dienstag, nachm. von 6—7 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 4. Juni, abends
um 5 Uhr: Beichte.
3. Sonntag nach Pfingſten, den 5. Juni 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 9½ Uhr: Hochamt
mit Predigt. — Nachmittags um 1½ Uhr: Chriſtenlehre
und Andacht. — Während der Woche vorm. um ¼7 Uhr:
hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 3. Sonntag nach Pfingſten,
den 5. Juni, vormittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
Vorher Beichtgelegenheit.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 13. Mai: Dem Grundarbeiter
Franz Heppenheimer T. Anna Maria geb. 14. Februar.
dienſt. Pfarrer Deggau. — Vorm. 11¼ Uhr: Kinder= Auguſt, geb. 6. Jan. Dem Hilfsbahnſteigſchaffner Georg
Feigk S. Emil, geb. 18. April. Dem Oberbahn=Aſſiſtent
Johann Schneidmüller S. Willy, geb. 26. April. Dem
Schloſſer Ernſt Lohmann T. Erna Luiſe, geb. 6. April.
Evangeliſchen in Oeſterreich. — Vormittags 8½ Uhr: 22. Mai: Dem Kaufmann Heinrich Roßmann S. Heinrich,
Chriſtenlehre. Pfarrer Walz. — Vormittags 10 Uhr: geb. 19. April. 29. Mai: Dem Finanzamtsgehilfen
Jo=
hannes Hörr S. Hans Joſef Friedrich Waldemar, geb.
1. Mai. Dem Taglöhner Johann Georg Philipp Poth
S. Joſeph Gottfried, geb. 15. Mai. Dem Schneidermeiſter
Adam Fuchs T. Magdalene Charlotte Lollo, geb. 18. Mai.
30. Mai: Dem Taglöhner Heinrich Jakob Roth S.
Hein=
rich,
Johannesgemeinde: 29. Mai: Dem Dipl.=Ing.
Chemiker Ferdinand Mohr T. Auguſte Marie Wald=
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 5. Juni, traut, geb. 10. April. Dem Poſtſchaffner Heinrich Seim
T. Anna Luiſe,
b. 13. Mai. 1. Juni: Dem Tapezier
Bruno Schenk 2. Marſe Luiſe Margarete, geb. 19. April.
Dem Mützenmacher Conrad Strempel T. Johanna Elſe.
Martinsgemeinde: 29. Mai: Dem
Fabrik=
arbeiter Otto Schmittberger S. Otto, geb. 27. April.
27. Mai: Dem Glaſer Johann Peter Kindinger S.
Friedrich, geb. 26. Juli 1909. Unehelicher S. Guſtav Auguſt,
geb. 31. Juli 1909. 29. Mai: Dem Metzger Heinrich Hechler
T. Elsbeth, geb. 12. April.
Petrusgemeinde: 29. Mai: Dem Finanzaſpirant
Karl Sahm T. Dina Dora Emilie, geb. 13. Februar.
Paulusgemeinde: 29. Mai: Unehelicher T.
Marie Luiſe, geb. 21. Mai. Dem Regierungsrat Wilhelm
Schwarz T. Bertha Marie Auguſte Eliſabeth, geb. 10. März.
Dem Großh. Oberlehrer Profeſſor Dr. Emil Karl
Berg=
mann T. Eliſabeth Hildegard, geb. 16. März. Dem
prakt. Arzt Dr. Wilhelm Degen S. Heinz Wilhelm, geb.
18. März.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 28. Mai: Gr. Oberlehrer Dr.
Albert Klein in Gießen u. Lina Albrecht. 14. Mai:
Finanz=
aſpirant Spamer und Wilhelmine Neuſinger. 17. Mai.
Pfarr=
aſſiſtent Hermann Chriſt. Jakob Ludwig Hechler in
Heppen=
heim a. B. und Karoline Charlotte Sofie Lauckhardt.
28. Mai: Architekt und Dipl.=Ing. Karl Emil Johann
Keller in Augsburg und Luiſe Margarete Amilie Sofie
Keller. 29. Mai: Kaufmann Karl Dröll von Langen und
Margareta Zimmer. Korbmacher und Tanzlehrer Ludwig
Schmidt und Eva Jöckel.
Johannesgemeinde: 2. Juni: Leutnant im
2. Naſſauiſchen Feld=Artillerie=Regiment Nr. 63 Ludwig
Hofmann in Bockenheim und Elſa Roeder von hier.
Paulusgemeinde: 21. Mai: Regierungsaſſeſſor
Dr. Walter Georgi und Johanna Cara Fauſtmann.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 18. Mai: Privatier Heinrich
Jakob Weber, 71 J. 5 M., ſtarb 16. Mai. 27. Mai:
Witwe Anna Marie Linder, geb. Vollmöller, 69 J., ſtarb
25. Mai. 28. Mai: Kaufmann Georg Hellmuth, 59 J.,
ſtarb 26. Mai. Chriſtine Hellmuth, geb. Gompf, Ehefrau
des Kaufmanns Georg Hellmuth, 50 J., ſtarb 26. Mai.
30. Mai: Franziska Muntermann, geb. Müller, Ehefrau
des Fabrikarbeiters Jakob Muntermann, 33 J., ſtarb
28. Mai. Friederike Krichbaum, geb. Habermehl, Ehefrau
des Vorarbeiters Johannes Habermehl, 35 J., ſtarb
27. Mai. 2. Juni: Wilhelm Stappel, S. des Weißbinders
Heinrich Stappel, 6 J., ſtarb 30. Mai.
Martinsgemeinde: 28. Mai: Gärtnereibeſitzer
Friedrich Georg Arnheiter, 45 J., ſtarb 25. Mai zu
Wein=
heim. 30. Mai: Marie Volk aus Heubach, 23 J., ſtarb
28. Mai. Rechnungsrat a. D. Wilhelm Manteuffel, 67 J.,
ſtarb 28. Mai.
Getaufte bei den katholiſchen Gemeinden,
St. Ludwigsgemeinde: 22. Mai: Dem
Hand=
arbeiter Adam Kunz S. Adam, geb. 9. Mai. Dem
Dach=
decker Ludwig Kroll T. Martha, geb. 8. Mai. 26. Mai:
Dem Friſeur Johannes Mathais S. Hans, geb. 22. Mai.
29. Mai: Dem Inſtallateur Hermann Friedrich Thinger
S. Auguſt Wilhelm, geb. 15. April. 2. Juni: Dem
Schuhmacher Georg Volk T. Lina, geb. 4. März.
St. Martinskapelle: 27. März: Dem Schneider
Wolfgang Hauſer T. Barbara, geb 12. März. 28. März:
Dem Großh. Miniſterialreviſor Rechnungsrat Joſeph
Schmehl T. Gertrude Eliſabeth, geb. 13. März. 11. April:
Dem Inſpektor Chriſtian Finger T. Erika Lucia Armina,
geb. 13. Februar. 12. April: Dem Möbeltransporteur
Ernſt Chriſtian Gottlieb Arnold T. Helene, geb. 1. Febr.
17. April: Dem Stadtkaſſebuchhalter Ferdinand Kreiter
S. Martin Ludwig, geb. 11. April. 23. April: Dem
Kaufmann und Ingenieur Guſtav Chriſtian Adolf Weber
T. Dorothea Adriana, geb. 12. April. 8. Mai: Dem
Buchhalter Johannes Alois Stegmann T. Lina Maria,
geb. 24. April. 12. Mai: Dem Schreiner Wilhelm Gries
S. Guſtav, geb. 24. Februar. 16. Mai: Dem Friſeur
Theodor Göhler T. Pauline, geb. 29. April. 19. Mai:
Dem Großh. Oberrechnungsreviſor Andreas Ernſt Seeber
T. Helene, geb. 15. Mai.
Getraute bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 29. Mai: Kaufmann
Peter Joſeph Racke und Maria Illgen, beide dahier.
30. Mai: Betriebsleiter Auguſt Lindacher von Leipzig
und Anna Kath. Heeb von Bensheim.
Martinsgemeinde: 30. Mai: Schneider Paul
Ernſt Pacholski und Eliſabeth Schmitzberger, beide hier.
Beerdigte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 26. Mai: Maria
Thereſia, T. des Laternenwärters Ludwig Mann, 2 J. 3 M.,
ſtarb 24. Mai. 30. Mai: Eliſabeth Jackel, Witwe des
Bankaſſiſtenten Joh. Jackel, 42 J., ſtarb 28. Mai.
St. Martinskapelle: 18. April; Witwe Eliſabeth
Waldſchmidt, geb. Braig, 70 J., ſtarb 16. April.
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Heute Samstag, den 4. Inni, abends 8 Uhr:
Grosses Militär-Konzert
Volkstümlicher Abend
Kapelledes Großh. Heſſ. Art.=Regts. 61. Leitung. M. Weber.
Im Programm: „Unſere flotten Studios” neueſter Marſch (der Darmſtädter
Studentenſchaft gewidmet) von P. Probſt. Sätze aus Tannhäuſer. „Jigeunerbaron=;
„Mikado”, „Barbier von Sevilla” „Stolzenfels am Rhein”, Lied von Meißler,
vor=
getragen von dem Solotrompeter Herrn Lemmer. Harmoniſcher Zapfenſtreich. (11457
Programm 10 Pfg. berechtigt zum Eintritt.
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Eis und noch abwechselnde, reichhaltige Speisekarte. Eis
Die meisten Speisen werden sofort serviert.
Von 4 Uhr ab Tanzkränzchen im weissen Saal, Diensthach.
Sonntag, 5. Juni, nachmittags 3 Uhr,
Schiler-Austlug nach Traisd
(Einkehr Saal zum „Goldenen Löwen”, H. Seibert)
arrangiert von der Meiſinger’ſchen Tanzſchule Darmſtadt.
Zu zahlreicher Beteiligung ladet höflichſt ein
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Frau Elisabethe Meisinger.
NB. Freunde und Gönner willkommen. Aufnahmen neuer Schüler zum Kurſus
jederzeit.
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Großes Militär-Extra-Konzert
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ausgeführt von der Kapelle des Großh. Artill.=Korps.
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Leitung Herr Obermuſikmeiſter F. Mickley.
Es wird getanzt.
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Anfang 8 Uhr!
Eintritt 25 Pfg.
Morgen Sonntag, den 5. Juni, nachmittags und abends:
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Mitär-Garten-Konzert
einer größeren Abteilung der Kapelle des Leibgarde=Inf.=Rgts. Nr. 115,
im grossen Saale Tanz.
Anfang 4 Uhr.
Ende 11 Uhr.
Programm 10 Pfg., berechtigt zum freien Eintritt.
Bröffnung Sonntag, den 5. Juni 1910.
Großes Tanzvergnügen.
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von 12—1 Uhr vor dem Neuen Palais
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findenden Konzert der Kapelle des Großh.
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Blanken=
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aus „Halloh! die große Revue” von Lincke.
4. „The Choriſters” Walzer von Pelps.
6. „Mädel klein, Mädel fein!” Lied aus
der Operette „Der Graf von Luxemburg”
von Lehär. 6. „Huſarenvedette‟, Marſch
von Fucik.
Sonntag, den 5. Jnni.
Von 11½—12½ Uhr Konzert auf dem
Paradeplatz, ausgeführt von der
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Art.=Regts. Nr. 25).
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von Blankenburg. 2. Fantaſie aus „Fauſt”
von Gounod. 3. Kuß=Duett aus der Operette
Der tapfere Soldat” von Strauß. 4. „Ach
könnt’ ich die Welt dir ſchenken”, Lied von
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„Der fidele Bauer” von Fall.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juni 1910.
Nummer 128
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Die Erkrankung des Kaiſers. — Der Beſuch des
bel=
giſchen Königspaares. — König Albert und Königin
Eliſabeth. — Perſönliche Eindrücke. — Die Gräfin
Marie von Flandern. — Allerhand Gäſte Berlins.
Turin und Berlin. — Die Ehrung des Grafen
Zeppe=
lin. — Das Hinſcheiden Robert Kochs. — Unſere Bühnen
und die Luſtbarkeitsſteuer.
Oft genug kann man auf belebten Straßen
beob=
achten, daß ſie auf beſtimmte Strecken hin völlig verödet
ſind; plötzlich ändert ſich das Bild, wie hervorgepuſtet
fluten die Menſchen einher, die Lücke ausfüllend, die
eben noch ſo klaffend bemerkbar war. Auch der Berliner
Chroniſt vermag häufig ein gleiches zu verzeichnen, wie
in den jüngſten Wochen. In der Weltſtadt ging’s ſchon
recht langweilig zu, als ob bereits die Sauregurkenzeit
gekommen, und da, faſt über Nacht, ſchloß ſich ein
Er=
eignis an das andere, jedes beſonderes Intereſſe
er=
weckend.
Die unvermutete Stellvertretung des
Kaiſers durch den Kronprinzen, veranlaßt
durch ein glücklicherweiſe nur leichtes Handübel des
Herrſchers, hatte zunächſt in weiteren Kreiſen
Beſorg=
nis erweckt, hauptſächlich infolge des großen Apparates
der offiziellen Bekanntmachungen. Und auf Grund
früherer Erfahrungen traute man nicht ſo recht den
Verſicherungen der vereidigten Beſchwichtigungsräte.
Aber zur ehrlichen Freude aller lauteten die aus
ver=
ſchiedenen Quellen ſtammenden Nachrichten über den
Urſprung der Wunde und ihre Heilung ſo
überein=
ſtimmend günſtig, daß die bereits aufgetauchten
Ge=
rüchte über eine ernſtliche Erkrankung ſchnell wieder
verſchwanden und man einſah, daß zu irgendwelchen
Befürchtungen kein Grund vorlag. Sehr ſchwer mag
es dem Kaiſer angekommen ſein, den Frühjahrsparaden
in Potsdam und Berlin fernzubleiben — zum erſten
Male ſeit ſeinem Regierungsantritt — und ſich nicht an
dem herzlichen Empfang und der gaſtlichen Aufnahme
des belgiſchen Königspaares ſo zu beteiligen, wie er es
gewünſcht.
König Albert und Königin Eliſabeth
von Belgien haben nicht nur ſeitens der
kaiſer=
lichen Familie und der offiziellen Stellen einen warmen
Willkommen gefunden, ſondern auch, wo ſich die
Ge=
legenheit dazu bot, ſeitens unſerer Bevölkerung. Der
perſönliche Eindruck des jungen Königspaares iſt ein
außerordentlich ſympathiſcher. Der König groß, ſchlank,
blond, von ruhig=freundlicher Haltung, ein tüchtiger
Offizier, aber durchaus nicht im Militarismus
auf=
gehend, ſondern erfüllt von tiefem Intereſſe für Handel
und Wandel, Induſtrie und Technik, Künſte,
Wiſſen=
ſchaften und Literatur. Schlicht in ſeinem Auftreten,
abhold jedem Pomp und Prunk, echt menſchlich in ſeinem
Empfinden, iſt er modern durch und durch, als König
ſeine Worte gewiß zu verwirlichen trachtend, die er als
Thronfolger dereinſt an die Vertreter der Antwerpener
Handelswelt gerichtet: „Die Nation, die das größte
Verſtändnis für die ſozialen Aufgaben des Handels
und der Induſtrie hat, die es verſteht, ein friedliches
Verhältnis zwiſchen Kapital und Arbeit herbeizuführen,
dieſe Nation wird ſich dereinſt den erſten Platz unter
den Völkern der Welt erobern.” Von der Gemahlin
des Königs ſagen die Belgier: „Sie iſt herzig‟ Die
zierliche und anmutige Königin iſt von gewinnendſter
Liebenswürdigkeit, dabei die klugſinnige Tochter ihres
Vaters, des vor nicht langer Friſt verſtorbenen
Augen=
arztes Dr. Karl Theodor von Bayern, in deſſen Familie
unſer Kronprinz gern und oft verkehrt; auch dieſe
jugendliche Fürſtin mit ernſtem Verſtändnis für die
wichtigen Fragen der Zeit und keine Freundin der
ge=
ſtrengen Dame Etikette. Es gewährte helle
Genug=
tuung, das Königspaar kürzlich in Brüſſel bei der
Er=
öffnung der Internationalen Kunſtausſtellung zu
beob=
achten, wie es der Schreiber dieſes vermocht; nicht
weniger wie fünf Stunden durchwanderten König und
Königin die Säle, langſamen Schrittes, die einzelnen
Werke aufmerkſam betrachtend und in ſich aufnehmend,
oft die betreffenden Künſtler in ein Geſpräch ziehend,
mit ihnen dies und jenes erörternd, ſie befragend und
ihnen, wo es angebracht, gern zuſtimmend mit
kennt=
nisreichem Lob.
Wie ſeine Gemahlin, die Wittelsbacherin, iſt ja auch
König Albert deutſchen Geblütes, nicht nur durch ſeinen
Vater, den Koburger, auch durch ſeine Mutter, die
Gräfin Marie von Flandern, eine geborene
Prinzeſſin von Hohenzollern und Schweſter König
Karls von Rumänien. Wer je dieſe ſeltene Frau, die
ſehr gut ihre Fürſtinnenpflichten mit jenen einer
ſorg=
ſamen Mutter und Hausfrau zu vereinen verſteht,
kennen gelernt, der weiß, wie gewiſſenhaft und
ver=
nünftig die Erziehung König Alberts geweſen und wie
in ihm ſchon früh Sinn und Liebe für Kunſt und
Literatur geweckt wurden. Denn nicht als bloßes
Ehren=
amt faßt die Gräfin von Flandern ihr Protektorat über
die bedeutſamen künſtleriſchen Veranſtaltungen
Bel=
giens auf, ſie liegt den ihr geſtellten Aufgaben mit
voll=
ſter Hingebung und gereifter Kenntnis ob, wie ſie auch
die Literaturbeſtrebungen der verſchiedenen Völker
ein=
ſichtig und ernſt verfolgt, vieles lieſt und ſich gern
dar=
über in emſigen Meinungsaustauſch einläßt. Ihr mit
zahlreichen Erinnerungen geſchmücktes Arbeitsgemach
und die Bibliothek in dem lauſchigen Palais längs der
Rue de la Régence in Brüſſel ſind Zeugen eifriger und
freudig geübter geiſtiger Tätigkeit.
Gewiß wird Belgiens Königspaar mit guten
Ein=
drücken von Berlin und Deutſchland geſchieden ſein, wie
man dies auch von anderen Gäſten erhofft, die jüngſthin
bei uns verweilt. So der italieniſche Miniſter des
Aeußeren, Marquis di San Giuliano, und der
chineſiſche Prinz Tſai=Tao, welch letzterer an der
Spitze einer Militärkommiſſion ſteht, die zum Studium
unſerer Heereseinrichtungen eingetroffen. Wie ferner
eine größere Anzahl deutſch=amerikaniſcher
Krieger, die inmitten ihrer hieſigen Kameraden die
herzlichſte Aufnahme gefunden in freundſchaftlichem
Ver=
kehr, und eine Reihe Turiner Kaufleute und
Induſtrieller, denen die Stadt Berlin im
Rat=
hausſaale einen feſtlich=frohen Empfang bereitet,
wel=
chem am Abend des Paradetages ein von den
verſchie=
denen kaufmänniſchen und induſtriellen Vereinigungen
Berlins und Potsdams gegebenes Feſtmahl im
Zoolo=
giſchen Garten folgte. An guten Verſicherungen inniger
politiſcher und wirtſchaftlicher Beziehungen von hüben
und drüben fehlt es dabei nicht; ob aber die gleichfalls
mehrfach geäußerten Erwartungen einer ſtarken
deut=
ſchen Beteiligung an der im nächſten Jahre aus Anlaß
des 50. Jahrestages der Erklärung Italtens zum
König=
reich ſtattfindenden Weltausſtellung in Turin ſich
er=
füllen werden, iſt eine andere Sache. Waren doch ſchon
für Brüſſel die deutſchen Gelder recht knapp bemeſſen,
knapper, wie man es für die handelspolitiſchen
Be=
ziehungen der beiden Völker gewünſcht. Und
wahr=
ſcheinlich wird der preußiſche Finanzwächter, Herr v.
Rheinbaben, mit dem Herr v. Gwinner, einer
der tüchtigſten Leiter der Deutſchen Bank, dieſer Tage
im Herrenhauſe eine ſo wichtige und ſcharfe
Ausein=
anderſetzung gehabt, zukünftig die Taſchen noch mehr
zuhalten, wie bisher.
Wenn die Deutſch=Amerikaner und die Turiner
draußen auf dem Tempelhofer Felde gelegentlich der
Frühjahrsparade über das Gardekorps, die der
Kron=
prinz abgenommen, bei deſſen Rückkehr zum Schloß
ſich ein ebenſo unliebſamer wie alberner Vorfall
er=
eignete, ſich von unſerer militäriſchen Macht überzeugen
konnten, ſo hatten ſie in dieſen Tagen auch Gelegenheit,
Freude und Trauer zu beobachten, die weiteſte Kreiſe
anläßlich der Ehrung eines großen und des
Hinſchei=
dens eines anderen großen Landsmannes bewegten.
Mit freudiger Genugtuung wurde die Nachricht von
der Verleihung des Ordens „Pour le mérite” an den
Grafen Zeppelin aufgenommen, dieſer ihrem
Namen wirklich Ehre machenden Auszeichnung, die
nicht durch Fürſtengunſt zu erhalten iſt, ſondern nur
durch Beſchluß einer den von Friedrich dem Großen
geſtifteten Orden bereits beſitzenden Zahl
hervorragen=
der Männer der Kunſt, Literatur und Wiſſenſchaft.
Graf Zeppelin, deſſen Bruſt kaum noch die Fülle
ſchimmernder Sterne faſſen kann, wird dieſen Orden
gewiß am höchſten ſchätzen, wie es auch Graf Moltke
und Robert Koch, die beide wenig Wert auf
Aeußerlich=
keiten gelegt, getan. Was die deutſche Wiſſenſchaft, die
ganze Menſchheit durch den Tod Robert Kochs
verloren, iſt ja ſchon zur Genüge behandelt worden;
auch Berlin an ſich verliert viel mit ihm, einen ſeiner
würdigſten Ehrenbürger und gefeiertſten Mitbewohner.
Von hier aus ſtrahlte ja ſein Ruhm über die ganze
Erde, von hier aus drang eine Kunde nach der anderen
ſeiner wiſſenſchaftlichen Großtaten bis in die fernſten
Länder, hier verſammelte er um ſich den Stab ſeiner
treuen Mitarbeiter, die voll glühender Begeiſterung für
ihn und ſeine Entdeckungen ihm halfen in der
Ex=
ſorſchung und Vernichtung der Krankheits= und
Tod=
erreger. Der Name dieſes Fürſten der Wiſſenſchaft
wird mit Berlin ſtets eng vereint bleiben und ſeinem
Gedächtnis zu Ehren wird ſich gewiß bald hier ein
erzenes oder marmorenes Standbild erheben, unſere
denkmalsreiche Stadt kann es keinem Beſſeren errichten!
Für unſere theaterreiche Stadt hat jetzt die
Som=
merſaiſon begonnen, nicht weniger wie zwanzig
Büh=
nen halten ihre Pforte offen. Ei, das iſt etwas für
unſeren Magiſtrat, der ja aus der beträchtlichen und
ſtets zunehmenden Zahl der Theater die Begründung
einer geplanten Luſtbarkeitsſteuer, von der er
ſich für den notleidenden Stadtſäckel jährlich 2
Millio=
nen Mark verſpricht, herleitet. Natürlich haben die
Direktoren unſerer Vergnügungsſtätten ſchon energiſch
Proteſt eingelegt gegen die Bedrohung ihrer Kaſſen;
ob=
es ihnen aber diesmal, wie vor wenigen Jahren,
ge=
lingen wird, den Feind zurückzuſchlagen, iſt fraglich.
Denn daß die vielfach geforderte Herabſetzung der
Bil=
lettpreiſe nichts gefruchtet hat, iſt in unſerer
Bevölker=
ung recht übel vermerkt worden, und mit dieſen
Emp=
findungen wiſſen unſere Stadtväter geſchickt zu rechnen.
Zur Beruhigung der geängſteten Direktoren dürfte die
Vorlage einer Kommiſſion überantwortet werden, die
nicht gar ſo raſch ihren Beſchluß faſſen wird — und bis
zum Herbſt fließt noch viel Waſſer die Spree hinab und
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Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Jnni 1910.
Nummer 128.
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Vermiſchtes.
— Welches iſt die gefährlichſte Jagd? Ueber dieſe
Frage äußert ſich Theodore Rooſevelt in ſeinen
Auf=
ſätzen über ſeine afrikaniſchen Jagderlebniſſe, die er im
„Daily Telegraph” veröffentlicht. Er ſpricht darin von
der überraſchenden Intelligenz der afrikaniſchen Elefanten,
die nur von einigen höher entwickelten Affen überboten
wird, er ſchildert die Gefahren der Jagd und die Klugheit,
mit der die mächtigen, anſcheinend ſo ſchwerfälligen
Rüſſel=
tiere der Verfolgung ausweichen. „Die Elefantenjagd
for=
dert vom Jäger zweifellos mehr Anſtrengung, mehr Mühe
und mehr Kraftaufwand, als jede andere afrikaniſche Jagd.
Was dagegen die Gefährlichkeit anbetrifft, ſo iſt es ſchwer
zu ſagen, ob ſie mehr oder weniger gefahrvoll als die Jagd
auf den Löwen oder den Büffel.” Rooſevelts Gefährten,
Cunninghame und Tarlton, die beide auf eine große
Er=
fahrung zurückblicken können, ſetzen die Elefantenjagd auf
die gleiche Stufe mit der Löwenjagd; ſicherlich iſt ſie
ge=
fährlicher als die Jagd auf wilde Büffel. Der Kampf mit
dem Nashorn iſt im Vergleich zu dieſen Jagdarten
ſicher=
lich der harmloſeſte. „Ich perſönlich bin der Anſicht, daß
bei gleichen Umſtänden die Löwenjagd wohl die
gefähr=
lichſte iſt, wenn auch die Jagd auf Elefanten von dem
Weidmann größere perſönliche Ausdauer, größere
Wider=
ſtandskraft und größere Zähigkeit erfordert. Der Büffel
iſt wohl kaum ſo angriffsbereit wie der Elefant; wenn er
freilich einmal angreift, ſo iſt er gefährlicher. Das
Nas=
horn dagegen, das hin und wieder ein recht ungemütlicher
Geſelle iſt, bringt meiner Anſicht nach dem Jäger nicht ſo
große Gefahren wie die anderen drei Tiere; aber gerade
durch ſeine Dummheit kann es den Jäger am leichteſten
durch irgend eine völlig unerwartete Angriffsweiſe
über=
raſchen, denn in der Regel iſt das Nashorn viel eher zu
einer Attacke bereit, wie etwa der Elefant und der Büffel
— die „menſchenfreſſenden” Löwen ausgenommen.‟ Nur
wenige Eingeborenenſtämme in Afrika betreiben eine
ſyſtematiſche Elefantenjagd. Rooſevelt berichtet von den
Nderobes, einem wilden Stamme in Oſtafrika, der
biswei=
len junge Elefanten in mühſam ausgehobenen großen
Gruben fängt; nur ſelten wird von den Eingeborenen auf
ausgewachſene Elefanten Jagd gemacht. Bei ſolchen
Zü=
gen bedienen die Neger ſich einer Art Harpune. Bisher
ſind noch keine Verſuche unternommen worden, den
afrika=
niſchen Elefanten nach dem Vorbild des indiſchen zu
zäh=
men und für Arbeitszwecke verwendbar zu machen. Man
ſchreckt vor den Gefahren, den großen Koſten und der
Lang=
wierigkeit ſolcher Experimente zurück; der afrikaniſche
Ele=
fant iſt infolgedeſſen nur ein Feind der Landwirtſchaft,
und in der Tat richtet er in den Pflanzungen der
Einge=
borenen oft ſchlimme Verwüſtungen an.
CK. Der Proviant des engliſchen Südpolarſchiffes.
Aus London wird berichtet: Die „Terra Nova” das
Schiff, mit dem Kapitän Scott am 1. Juni die
Aus=
reiſe zu ſeiner Südpolarexpedition antrat, war der
Schauplatz eifrigſter Arbeit. Im Rumpfe des
Fahr=
zeuges wurden die großen Mengen von Proviant
ver=
ſſtaut, die den Forſchern und der Beſatzung während
ihres Kampfes mit dem Eiſe als Nahrung dienen
ſollen. Ein kurzer Auszug aus der großen
Vorrats=
liſte des Südpolarſchiffes iſt nicht ohne Intereſſe. Die
„Terra Nova” wird mit ſich führen: 300 Kiſten
Bis=
kuits, 270 Kiſten Fleiſchertrakt und Hundekuchen, 88
Kiſten zu je 40 Büchſen Pemmikanfleiſch, 171 Kiſten
Roggenmehl, 100 Kiſten Weizenmehl, 122 Kiſten Zucker,
24 Kiſten Margarine, 106 Kiſten Kakao, 48 Kiſten
Scho=
kolade, 5 Fäſſer präpariertes Schweinefleiſch, 4 Fäſſer
präpariertes Ochſenfleiſch uſw. Merkwürdigerweiſe
wird ſehr wenig Tee mitgeführt, nur einige Büchſen,
dagegen 38 Kiſten Zigarren und Zigaretten. Abſolute
Temperenzler werden die britiſchen Südpolarforſcher
nicht ſein, denn ſie führen ein anſehnliches Quantum
Champagner und Spirituoſen an Bord. Die Liſte
ver=
zeichnet 8 Kiſten Champagner, 3 Kiſten Sherry, 7 Kiſten
Portwein, 5 Kiſten Gin, eine Kiſte Angoſtura=Bitter,
20 Kiſten Whisky und 144 Flaſchen Kognak. Aber auch
alkoholfreie Getränke wurden nicht vergeſſen; an
Bord ſind untergebracht: 50 Dutzend Flaſchen
Ing=
werbier, 120 Flaſchen Brauſelimonaden, 120 Flaſchen
verſchiedener Fruchtlimonaden, 540 Flaſchen
Soda=
waſſer und 3 Kiſten mouſſierender Chinin. Die
Pro=
viantliſte weiſt dann eine ſtattliche Menge von
Kon=
ſerven, von eingemachtem Obſt, Gemüſe und
konden=
ſierter Milch auf; nicht weniger als 5 verſchiedene
Sor=
ten von Marmeladen werden dem Frühſtückstiſch der
Polarfahrer Abwechſelung bringen. Für die
Weih=
nachtsfeier iſt reichlich vorgeſorgt, nicht weniger als
36 Kiſten Weihnachtsdelikateſſen ſind im Rumpf der
„Terra Nova” verſtaut, um erſt zum Feſte wieder
her=
vorgeholt zu werden; das engliſche Weihnachtsgericht,
der Plumpudding, ſpielt dabei natürlich eine große
Rolle, aber auch allerlei Süßigkeiten, kandierte Früchte
und dergleichen ſind nicht vergeſſen
Literariſches.
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(Ohne Gewähr. A. St.=A. f. Z.)
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4 Gewinne zu 5000 Mk. 18068 105359 107810 248194
51 Gewinne zu 3000 Mk. 10071 13430 14037 30150
31610 32747 33084 34206 44279 48436 50440 52211
64682 57916 61083 61096 61983 71541 77307 81044
97529 102305 104475 107936 116794 116821 132642
137151 156995 166992 170056 170057 199379 201443
204727 208791 213669 215108 219001 220043 221143
224448 236719 241459 246380 259365 264880 276668
277836 288495 298473
70 Gewinne zu 1000 Mk. 10200 16664 17481 19270
20971. 27356 28362 46669 49967 54075 58927 59450
68978 71871 72660 88128 91746 91853 94162 95549
101624 102736 102856 103012 104250 105548 108706
112405 125949 130566 134187 136438 137384 143453
147046 156390 157336 158016 159105 160280 169084
170909 182291 190485 191008 193082 193602 199451
211829 223827 235598 237072 242489 243116 252325
252965 253842 254977 259278 259918 260145 269314
277690 285545 289977 292850 293699 297160 298225
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14100 14694 17538 18399 19082 20256 20665 22554
24345 24854 26719 26291. 29997 30077 32122 32480
33276 33607 35632 35796 40449 43637 45142 45763
46802 49600 50034 61021 51685 52801 57588 69427
70188 73682 78675 78941 92831 103676 106228 107167
107228 108738 112501 120414 121848 121923 122223
122532 1125722 126273 131825 134425 141294 141839
141937 142123 143084 145502 161103 161790 162133
164699 165529 167723 169308 178339 178766 179296
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302169 303311
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
1 Gewinn zu 60000 Mk. 88808
1 Gewinn zu 30000 Mk. 273863
4 Gewinne zu 10000 Mk. 151644 185832 191426
292335
9 Gewinne zu 5000 Mk. 5457 90314 111404 132243
135972 168920 217270 221016 265613
54 Gewinne zu 3000 Mk. 2790 3376 8313 9441
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75 Gewinne zu 1000 Mk. 3088 3665 8410 9497
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120 Gewinne zu 500 Mk. 6583 8833 10941 11204
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