Abonnementspreis
monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
173. Jahrgang
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Inſerate
werden angenommen in Darmſtadt
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47.
den Annoncen=Expeditionen. — Bez
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
„ 125.
Mittwoch, den 1. Juni.
1910.
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Reichsverſicherungsordnung.
F. K. Nachdem die
Reichsverſicherungskom=
miſſion vom erſten Buch des Entwurfs „Gemeinſame
Vorſchriften” den erſten Abſchnitt, Umfang der
Reichs=
verſicherungsordnung und den zweiten, Träger der
Reichs=
verſicherungsordnung, erledigt hat, betreffen ihre
gegen=
wärtigen Beratungen den dritten Abſchnitt „
Verſiche=
rungsbehörden” (§§ 33 bis 122). Als die
öffent=
lichen Behörden der Reichsverſicherung ſind bezeichnet die
Verſicherungsämter; die Oberverſicherungsämten; das
Reichsverſicherungsamt und die
Landesverſicherungs=
ämter. Die §§ 34 bis 40 handeln von der Errichtung
von Verſicherungsämtern. Die Kommiſſion trat in eine
Generaldebatte über die Frage ein, ob
Verſiche=
rungsämter errichtet werden ſollen oder nicht.
Nach der Vorlage der Regierung ſoll ſolchen Aemtern,
die ſelbſtändig oder bei den unteren
Verwaltungsbehör=
den errichtet werden, die Ueberwachung der Durchführung
der Verſicherungsgeſetze in der Hauptſache übertragen
wer=
den; ſie ſollen auch als erſte Spruchinſtanz in einer
An=
zahl von Streitfragen wirken. Der Führer der
Reichs=
partei äußerte erhebliche Bedenken gegen die
Einrich=
tung von Verſicherungsämtern. In der Tat
handelt es ſich hier um einen tiefeinſchneidenden Eingriff
in die Organiſation der Einzelſtaaten, der nur geſtattet
werden könnte, wenn die Notwendigkeit für eine
einheit=
liche Organiſation im ganzen Reiche vorhanden wäre. Das
iſt aber nicht der Fall, da es den Einzelſtaaten überlaſſen
bleibt, ſolche Aemter zu errichten. Von der Reichspartei
iſt daher beantragt, dem § 34 folgende Faſſung zu geben:
Die Geſchäfte der unteren Aufſichtsbehörde in
Angelegen=
heiten der Reichsverſicherung ſind Gemeindebehörden oder
Stagtsbehörden zu übertragen. Das nähere beſtimmt die
Landesgeſetzgebung.‟ Dadurch werden die Koſten der
Behörden ſich billiger geſtalten. Was an Mehr für
Ver=
waltungskoſten aufgewendet werden muß, geht dem
Ver=
ſicherungszweck verloren. Die Verſicherungsämter werden
die Durchführung der Verſicherungen komplizieren. Sollen
doch nicht weniger als 12000 Vertreter der Arbeiter, 24 000
Stellvertreter derſelben beteiligt werden. Das iſt ein
koloſ=
ſaler Apparat. Die Mitwirkung der Verſicherten wird in
ihrer Bedeutung weit überſchätzt. Durch die Beteiligung
der Arbeitgeber und Verſicherten wird die Durchführung
der Verſicherung verlangſamt.
Dieſer Anſchauung der Reichspartei ſchloß ſich auch
ein Mitglied der Konſervativen an. Eine Notwendigkeit
für die Errichtung von Verſicherungsämtern ſei nicht zu
erſehen. Abgeſehen von den Städten, könnten hei den
Landratsämtern Kreisverſicherungsſekretäre die
Verſiche=
rungsgeſchäfte beſorgen. An Stelle der gedachten
Oberver=
ſicherungsämter ſollten Landesverſicherungsämter
gebil=
det werden. Ein dahingehender Antrag der
Konſerva=
tiven wurde eingebracht.
Von der Regierung wurde ausgeführt, es handle
ſich nicht darum, wieder neue Behörden zu
ſchaf=
fen. Die Verſicherungsämter ſollten lediglich die
Auf=
gaben übernehmen, die jetzt den verſchiedenſten Stellen
übertragen ſind. Die Durchführung der Verſicherung käme
dadurch in eine Hand, die ihre Aufgaben ſachgemäß und
beſſer erledigen könnte, als es bisher möglich war.
Außer=
dem ſei es nötig, im Intereſſe der Rechtseinheit des
Reichs=
verſicherungsamtes dieſes zu entlaſten. Die Schaffung
einer lokalen Inſtanz liege auch ſehr im Intereſſe der
Ver=
ſicherten namentlich wegen der Möglichkeit der
münd=
lichen Verhandlung. Staatsſekretär Delbrück leitete
aus der hiſtoriſchen Entwickelung des Reichsverſicherungs=
Iweſens, die zur Zerſplitterung in Rechtſprechung und
Verwaltung geführt habe, die Notwendigkeit einer Ver=
Beinheitlichung her. Hier eine Beſſerung herbeizuführen,
ſei Zweck der Verſicherungsämter. Sie ſeien eine wohl=
Verwogene und den Verhältniſſen entſprechende
Organi=
ſation, die das Rückgrat bilde, ohne das der vorgelegte
Entwurf nicht beſtehen könne. Bei ihnen würden die
Be=
amten und Perſonen beſchäftigt werden, die jetzt ſchon die
Verſicherungsarbeiten erledigten. Es handle ſich alſo mehr
um eine Aenderung des Namens. Die Verſicherten
erhiel=
ten durch ihre Vertreter in den Aemtern einen
vertrauen=
erweckenden Einblick in den Gang der Geſchäfte.
Der ſozialdemokratiſche Redner erklärte, daß die
Stel=
lung ſeiner Fraktion zu den Verſicherungsämtern im
we=
ſentlichen von deren Geſtaltung abhängig ſei. Sie
ſtän=
den den Aemtern ſympathiſch gegenüber; dieſe müßten
je=
doch auch in Unfalſachen die untere Subſtanz bilden. Der
Entwurf belaſte zu Gunſten der Gemeinden die
Verſiche=
rungsträger.
Ein Mitglied der fortſchrittlichen Volkspartei
bemän=
gelte, daß im Entwurfe die Aufgaben der
Verſicherungs=
ämter nicht näher angegeben ſeien. Nach § 124 hätten es
die Landesregierungen in der Hand, es beim alten zu
laſſen, oder ſolche Aemter beſſer oder minder gut in
Wirkſamkeit treten zu laſſen. Das Verſicherungsamt als
„Unterbau der Arbeiterverſicherung” ſei eine Fiktion.
Die Koſten dieſer Aemter würden ſicher höher ſein als
6½ Mill. Mark Jedes Amt werde 11000 bis 12000 Mark
koſten. Die Verſicherten würden auch dieſe Aemter nur
ſchwer erreichen können, es ſei denn, daß die Errichtung
von 20000 Aemtern in Ausſicht genommen werde. Er
er=
kenne die Notwendigkeit dieſer Aemter und noch mehr die
von Sonderverſicherungsämtern nicht an. Man könnte in
der Hauptſache mit einer Inſtanz auskommen, ſofern dieſe
mit möglichſt ausgedehnten Garantien umgeben würde.
Miniſterialdirektor Caſpar beſtritt, daß es den
Lan=
desregierungen anheim gegeben ſei,
Verſicherungs=
ämter zu errichten oder nicht. Lediglich die Ausgeſtaltung
der Aemter werde den Bundesſtaaten überlaſſen.
Hin=
ſichtlich der Koſten der Aemter bemühe ſich die Regierung,
der Kommiſſion möglichſt genaue Angaben zu verſchaffen.
Als Verſicherungsamtmann werde nicht immer ein höherer
Beamter nötig ſein; es würde ſich vielfach um Anſtellung
eines ſachkundigen Bureaubeamten handeln.
Staats=
ſekretär Dalbrück ſuchte die hervorgetretenen
Vor=
ſchläge als undurchführbar nachzuweiſen, namentlich den,
die Krankenkaſſen als Unterbau der Verſicherungen
aus=
zugeſtalten Es müßte dann die Zentraliſierung dieſer
Kaſſen in ſchärfſter Form durchgeführt werden; das ſei zur
Zeit nicht möglich. Der Staatsſekretär befürwortete
wie=
derholt lebhaft die Einrichtung von
Verſiche=
rungsämtern, bei denen Arbeitgeber und Verſicherte
mitwirken Im letzteren Sinne ſprach ein
Zentrums=
redner. Der Einwand der Koſtſpieligkeit gegen die
Ver=
ſicherungsämter erſcheine nicht ſtichhaltig. Bei einer
Jah=
resausgabe von 800 bis 900 Millionen Mark, bei der
gro=
ßen Organiſation der Arbeiterverſicherung komme es
dar=
auf an, daß alles gut funktioniere, daß die verſchiedenen
Verſicherungszweige in harmoniſche Wirkſamkeit gebracht
würden; dadurch werde viel Streit und Geld erſpart.
Ein Mitglied der Nationalliberalen erklärte, eine
Reihe der gegen die Verſicherungsämter geäußerten
Be=
denken nicht teiſen zu können. Er wünſchte, das
Schieds=
gericht als erſte Inſtanz in Unfallſachen erhalten zu
ſehen, und ſprach Bedenken aus gegen die
Verſicherungs=
ämter als Aufſichts= und Spruchbehörden für die
Kran=
kenkaſſen, die Miniſterialdirektor Caſpar zu zerſtreuen
ſuchte. Ein anderer Zentrumsredner ſtand dem
Vor=
ſchlage der Konſerpativen ſympathiſch gegenüber. Er will
Verſicherungsabteilungen bei den beſtehenden Behörden.
Die Koſten des nötigen gemeinſamen Unterbaues ſollten
die Bundesſtaaten tragen, weil dadurch auch einer
unge=
bührlichen Vermehrung der Beamten vorgebeugt würde.
Staatsſekretär Delbrück erklärte, er ſei grundſätzlich
der Meinung, daß ſelbſtändige
Verſicherungs=
ämter, losgelöſt von den übrigen
Verwaltungsbehör=
den, errichtet werden müßien. Er perſönlich trage
kein Bedenken, im Sinne der Vorſchläge des Vorredners
beſondere Abteilungen bei den Behörden zu errichten. Was
er wolle, ſei ein beſonders benanntes geſchloſſenes Amt,
an das ſich die Verſicherten wenden könnten. Dem
Vor=
ſchlage, die Koſten dieſes Unterbaues den Bundesſtaaten
zu übertragen, müſſe er widerſprechen.
Die Wahlen in Ungarn.
* Dieſe Woche wird für das politiſche Leben
Ungarns von hoher Bedeutung ſein. Am heutigen
Mittwoch finden nämlich in den meiſten Bezirken die
Neuwahlen ſtatt, die in der Zeit vom 1. bis 10. Juni
vollſtändig beendigt ſein müſſen. Die Vorausſage für die
Regierung lautet im allgemeinen ziemlich günſtig. Im
ganzen Lande hat die Agitation bereits ihren Höhepunkt
erreicht, und es iſt charakteriſtiſch für den Umfang, den die
nunmehr drei Monate dauernde Wahlbewegung
angenom=
men hat, daß in den 413 ungariſchen Bezirken insgeſamt
860 Kandidaten verſchiedener Parteiſtellung
gegen=
einander kämpfen. Die nationale Arbeitspartei hat 340
Kandidaten aufgeſtellt, die Juſthpartei zieht mit 160
Kan=
didaten in den Wahlkampf, die Koſſuthpartei verfügt über
125, die Volkspartei über 70 Kandidaten, mit parteiloſem
Programm ſind 55 Kandidaten aufgetreten, und zwar
zu=
meiſt Siebenundſechziger=Politiker; ferner kandidieren die
Nationalitäten 40, die übrigen kleinen Parteien 35 Mann.
Im letzten Augenblick hat ſich die Juſthpartei noch in
ein=
zelnen Bezirken mit den Nationalitäten verbündet, um
ge=
gen die Kandidaten der nationalen Arbeitspartei
gemein=
ſam den Kampf aufnehmen zu können. Die Juſthpartei
veröffentlicht ein vom Vizepräſidenten Grafen Theodor
Batthyanyi unterzeichnetes Rundſchreiben, in dem
die Parteileitung ihre Kandidaten auffordert, dem
Partei=
präſidium ſämtliche Wahlmißbräuche mitzuteilen, da dieſes
entſchloſſen iſt, für die ſchärfſte Beſtrafung Sorge zu tragen.
Die Entſcheidung über die Zuſammenſetzung
des ungariſchen Abgeordnetenhauſes wird
am erſten Wahltage, dem 1. Juni fallen. Nach den
bis=
herigen Dispoſitionen gelangen heute in 47
Ko=
mitaten und 48 Städten 357 Mandate von 413 zur
Be=
ſetzung. Für die bevorſtehenden Wahlen ſind in jenen
Ko=
mitaten, wo Ausſchreitungen zu befürchten ſind, die
Trup=
pen verſtärkt worden. Zu dieſem Zwecke ſind aus
Ga=
lizien und der Bukowina Truppen requiriert worden.
Deutſches Reich.
— Der Beſuch des italieniſchen
Mini=
ſters des Aeußern in Berlin hat die erwünſchte
Gelegenheit geboten, die zwiſchen dem Reichskanzler und
dem Marquis di San Giulianoxin=Florenzugeführte Ause
ſprache fortzuſetzen. Wie ſchon damals beide
Staats=
männer ſich in dem feſten Entſchluſſe begegneten, an der
Sicherung und Befeſtigung des gegenwärtigen Zuſtandes
als dem Ziel ihrer Politik unverändert feſtzuhalten, ſo hat
auch der jetzt gepflogene eingehende vertrauensvolle
Mei=
nungsaustauſch erneut ergeben, daß in der hierauf
begrün=
deten zuverſichtlichen Auffaſſung der politiſchen
Geſamtlage, wie ſie den fortdauernd befriedigenden
Beziehungen unter den europäiſchen Mächten entſpricht,
eine Aenderung nicht eingetreten iſt. Die Beſprechungen
bekräftigten den Willen der beiden verbündeten
Regierun=
gen im Einklang mit dem Wiener Kabinett auch fernerhin
die auf die Erhaltung des Friedens gerichteten
Grund=
ſätze zur Geltung zu bringen, von denen die Politik der
Dreibundmächte getragen iſt.
— Zur Frage der geſetzlichen Regelung der
Friedenspräſenzſtärke ſchreiben Berliner Blätter:
Ueber die Geltungsdauer des gegenwärtigen
Quin=
quennatsgeſetzes vom Jahre 1904 haben vielfach
abweichende Anſchauungen beſtanden. Denn nach der
all=
gemein üblichen parlamentariſchen Bezeichnung als
Quin=
quennatsgeſetz mußte ſich ſeine Geltung auf die Jahre
1905—1909 erſtrecken. Trotzdem hatte der Reichstag im
Geſetz über dieſe Zeit hinaus Neuformationen beſchloſſen,
nämlich zwei Kavallerieregimenter, die erſt im Jahre 1910
zur Durchführung gelangen und die daher außerhalb der
eigentlichen Dauer des Geſetzes liegen. Es wird nun
viel=
fach angenommen, daß bis zum 1. April des nächſten
Jah=
res unter allen Umſtänden ein neues Quinquennatsgeſetz
verabſchiedet ſein muß. Dieſe Auffaſſung findet jedoch in
den Vorgängen früherer Jahre keine Stütze. Das Geſetz
über die Friedenspräſenzſtärke vom Jahre 1899 hatte
Gei=
tung vom Jahre 1900 bis 1904. Vor Ablauf des
Etats=
jahres 1904 wurde jedoch durch ein Geſetz die
Geltungs=
dauer des Quinquennatsgeſetzes um ein Jahr verlängert.
Eine derartige Regelung wäre naturgemäß auch jetzt
wie=
der möglich, wenn man an der Friedenspräſenzſtärke des
Jahres 1910 feſthalten wollte. Da die Verfaſſung lediglich
eine geſetzliche Regelung für die Friedenspräſenzſtärke des
Heeres vorſchreibt, ſo beſteht auch die Möglichkeit, dieſe nur
durch das Etatsgeſetz zu bewirken. Die Heeresverwaltung
hat begreiflicherweiſe ein Intereſſe an einer geſetzlichen
Regelung auf mehrere Jahre im voraus, weil
beiſpiels=
weiſe bei Neuformationen die Anlage von Kaſernen und
Uebungsplätzen ſtets auf eine Reihe von Jahren verteilt
wird. Welche Regelung mit Ablauf des gegenwärtigen
Quinquennatsgeſetzs am 31. März 1911 gewählt wird,
dürfte vorläufig noch nicht feſtſtehen; ein Zwang zur
Vor=
lage eines neuen Quinquennatsgeſetzes beſteht aber
jeden=
falls nicht.
— Der Reichstagsabgeordnete für den Wahlkreis
Frankfurt a. O. Gymnaſialprofeſſor Detto (nl.) und der
Reichstagsabgeordnete für den Wahlkreis Zſchopau=
Ma=
rienberg (Sachſen 20) Oswald Zimmermann (
Re=
formpartei) ſind geſtorben.
Der Delegiertentag der fortſchrittlichen
Volkspartei in Kaſſel hat einen Bezirksverband
ge=
gründet, der Kurheſſen, Waldeck mit Pyrmont,
Wittgen=
ſtein und Siegen umfaßt. Univerſitätsprofeſſor Rade in
Marburg iſt zum Vorſitzenden gewählt.
— Die Mitglieder des unparteiiſchen Kollegiums, das
die Verhandlungen zwiſchen den Arbeitgebern und
Arbeitnehmern im Baugewerbe leitet, traten im
Laufe des geſtrigen Dienstags nochmals zuſammen, um
den Text der Vorſchläge endgültig feſtzuſtellen, die den
Vertretern beider Parteien als Schiedsſpruch unterbreitet
werden ſollen.
— Im preußiſchen Herrenhauſe gab auf eine Anfrage
des Grafen Hohenthal=Dölkau der Miniſter v.
Breiten=
bach die nachſtehende Erklärung über die
Schiff=
fahrtsabgaben ab: Bei den Verhandlungen mit
Sachſen hat Preußen prinzipiell ſeine Bereitwilligkeit
aus=
geſprochen, eine Kanalverbindung von Leipzig nach der
Saale in der Nähe von Treibau zuzulaſſen, die für Schiffe
bis zu mindeſtens 400 Tonnen Tragfähigkeit zugänglich iſt.
Verhandlungen über die Kanalſtraße haben überhaupt noch
nicht ſtattgefunden, ein Projekt liegt uns noch nicht vor.
Jedenfalls werden wir die Intereſſen der Provinz
Sach=
ſen wahren.
— Fürſt Georg von Schaumburg=Lippe
hat, wie die Lehrerzeitung für Weſtfalen ſchreibt, durch
einen vom 7. März 1910 datierten Erlaß mitgeteilt, daß
er, um die Aufbeſſerung der Beamten= und
Lehrergehälter zu ermöglichen, der Landeskaſſe aus
ſeinem eigenen Vermögen die Summe von 100000 Mark
szursVerjügungsſtelle mit derg= Beſtimmung, daßez dieſe
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juni 1910.
Nummer 125.
Summe ſolange in Anſpruch genommen werden könne,
bis die regelmäßigen Einnahmen wieder die zum
Aus=
gleich des durch die Gehaltserhöhung entſtehenden
Mehr=
bedarfs erforderliche Höhe erreicht haben. Der Fürſt fügte
hinzu, daß er mit dieſer Zuwendung ſeinem Lande und
ſeiner Beamtenſchaft einen erneuten Beweis ſeiner
lan=
desväterlichen Fürſorge und Zuneigung geben wolle.
Lehrer und Beamte des Fürſtentums haben umſomehr
Ur=
ſache, ihm dafür dankbar zu ſein, als der Fürſt von
Schaumburg=Lippe nicht nur keine Zivilliſte bezieht,
ſon=
dern für die Verwaltung ſeines Landes jährlich aus
ſei=
ner eigenen Taſche ſeit einigen Jahren ungefähr 200000
Mark zuzahlt.
Ausland.
— Bezüglich des Programms der franzöſiſchen
Regierung verlautet, das Miniſterium werde mit
Nach=
druck darauf beſtehen, daß die Kammer in kürzeſter Friſt
über das vom Marineminiſter ausgearbeitete
Flotten=
programm verhandle. Der
Wahlreforment=
wurf enthält auch eine Aenderung des anläßlich der
boulangiſtiſchen Bewegung im Jahre 1889 beſchloſſenen
Verbotes der vielfachen Kandidaturen inſofern, als nach
dem geplanten Entwurf ein Kandidat berechtigt iſt, ſich
gleichzeitig in drei Wahlkreiſen um ein Mandat zu
bewer=
ben. Im Prinzip wird ein Departement einen Wahlkreis
bilden, doch werden gewiſſe Departements mit
verhältnis=
mäßig geringer Bevölkerungszahl zu einem Wahlkreiſe
zuſammengelegt werden, während andere Departements
entſprechend ihrer beſonders dichten Bevölkerung in
meh=
rere Wahlkreiſe eingeteilt werden ſollen. In
ſozialpoliti=
ſcher Hinſicht ſollen außer dem Entwurf über den
Arbeits=
vertrag auch Geſetze über die Organiſierung des
Arbeiter=
kredites und die Beteiligung am Unternehmergewinn
ein=
gebracht werden.
— Miniſterpräſident Canalejas hat ſich über die
Ver=
handlungen der ſpaniſchen Regierung mit dem
Va=
tikan geäußert und ſeinen Entſchluß beſtätigt, ohne
Ueberſtürzung und ohne Zögern das zu verwirklichen,
was man von einer politiſchen Perſönlichkeit erwartet.
Seine Aufgabe ſei ein Werk des Friedens und nicht
der Verfolgung. Der Miniſterrat habe von der
biſchöf=
lichen Kundgebung Kenntnis genommen, die von
Kardinal Aguirre im Namen des ſpaniſchen Epiſkopats
an ihn gerichtet worden ſei, obwohl ſie von einer Anzahl
Prälaten nicht unterzeichnet worden ſei. Die Regierung
habe ſich darauf beſchränkt, den Empfang der
Kund=
gebung zu beſtätigen, da ſie eine Intervention in die
mit dem Vatikan ſchwebenden Verhandlungen nicht
zu=
laſſen könne. Der Standpunkt der Regierung ſei dem in
der Botſchaft der Biſchöfe vertretenen entgegengeſetzt. Die
Regierung beharre auf ihrer Anſchauung. Man verſichert,
daß der päpſtliche Nuntius anerkannt habe, daß die
Kund=
gebung inopportun ſei. In amtlichen Kreiſen iſt man der
Meinung, daß die Kundgebung veröffentlicht worden iſt,
um der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten.
— Die ruſſiſche Duma nahm mit 182 gegen 165
Stim=
men den Artikel 3 der Geſetzesvorlage auf Einführung von
Semſtwos für die ſechs weſtlichen Gouvernements an,
wodurch ein Ueberwiegn der Deputierten ruſſiſcher
Her=
kunft in den Semſtwos geſichert iſt. Während der Debatte
kam es zu einem Zwiſchenfall. Der Deputierte
Puriſch=
kewitſch gebrauchte gegen den Fürſprecher der Polen
belei=
digende Ausdrücke. Er rief, trotz eines Ordnungsrufes,
zu dem Führer der Kadetten Miljukow gewendet, er werde
das Waſſerglas gegen ihn ſchleudern, und ließ die Tat
ſeinen Worten folgen. Das Glas fiel vor den vorderen
Bänken nieder und zerbrach. Es entſtand ein großer
Lärm. Die Mitglieder der Oppoſition ſprangen von
ihren Plätzen auf. Der Präſident mahnte zur Ruhe und
ſchlug vor, Puriſchkewitſch für 15 Tage auszuſchließen.
Dieſer behauptete, er ſei durch Miljukow herausgefordert
worden, der ſich in der Duma nicht zu betragen verſtehe.
Er bedaure, daß das Glas ſein Ziel verfehlte. In
Anbe=
tracht der bevorſtehenden Debatten über Finnland bat
dann Puriſchkewitſch um Entſchuldigung und erſuchte, die
Strafe auf die Hälfte herabzuſetzen. Seine Ausſchließung
für ſieben Sitzungen wurde einſtimmig angenommen.
— Der finniſche Landtag wurde am Montag
ge=
ſchloſſen. Der Talman Swinhuvud drückte namens
des Landtags dem am Fuße des Thrones ſtehenden
Gene=
ralgouverneur in einer in finniſcher Sprache gehaltenen
Rede die Ehrfurcht und die beſtgemeinten Wünſche für den
Kaiſer und die Großfürſten aus. Nach der Verleſung der
Anſprache in ruſſiſcher Ueberſetzung erklärte der
General=
gouverneur im Namen des Kaiſers den Landtag für
ge=
ſchloſſen. Bei der Schließung des Landtags legte der
Talman dem Generalgouverneur die Beſchlüſſe des
Land=
tags in finniſcher und ſchwediſcher Sprache vor; die durch
kaiſerlichen Befehl vom Mai 1909 vorgeſchriebene ruſſiſche
Ueberſetzung fehlte, obgleich der Befehl durch einen
zwei=
ten Erlaß vom 25. Mai 1910 bekräftigt und dem Talman
ausdrücklich zur Kenntnis gebracht worden war.
— Das erſte Kabinett der ſüdafrikaniſchen Union
iſt unter General Botha als Premierminiſter gebildet.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 1. Juni.
— Beſtätigt wurde der von dem Herrn Grafen zu
Erbach=Fürſtenau auf die Lehrerſtelle an der
Gemeinde=
ſchule zu Momart, Kreis Erbach, präſentierte
Schulamts=
aſpirant Karl Strack aus Villingen, Kreis Gießen, für
dieſe Stelle.
— Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Ludwig Schanz aus Niedernhauſen, Kreis Dieburg,
eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Schaafheim,
Kreis Dieburg.
Pfarrperſonalien. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog haben dem Pfarrverwalter Wilhelm Mayer
zu Wackernheim die evangeliſche Pfarrſtelle zu Dorn=
Dürk=
heim, Dekanat Oppenheim, übertragen und den von dem
Frhrn. Guſtav Löw von und zu Steinfurth auf= die
evangeliſche Pfarrſtelle zu Steinfurth, Dekanat Friedberg,
präſentierten Pfarrverwalter Adolf Weck daſelbſt für
dieſe Stelle beſtätigt.
L. Die Strafkammer verhandelte geſtern gegen den
23 Jahre alten, bereits wegen Diebſtahls rückfälligen
Gärtner Paul Rühl von hier, der im April d. J.
in der „Stadt Durlach” hier ſeinem Schlafkollegen das
Portemonnaie mit Inhalt wegnahm. Er fand nur
80 Pfennig vor, ſtellte ſich ſelbſt zur Beſtrafung und
wurde zu 3 Monaten Gefängnis, unter Abzug
von 1 Monat Unterſuchungshaft, verurteilt. Die Strafe
ſchien ihm eher zu gering als zu hoch zu ſein.
Faſt noch arbeitsſcheuer iſt der 27 Jahre alte
Dienſtknecht Karl Hüter von Lampertheim, der
be=
reits zweimal wegen Diebſtahls das Zuchthaus
auf=
ſuchen mußte und rückfällig iſt. In der Frühe des
16. Februar d. J. ging er in Bensheim einem Gärtner,
der ihm Arbeit gegeben hatte, davon, ſtieg über einen
Zaun, riß mit großer Gewalt die verſchloſſene Türe
eines ſtädtiſchen Geräteſchuppens auf und ſtahl ein
Paar Waſſerſtiefel und eine Segeltuchjacke, die einen
ganz hübſchen Wert darſtellten. Die Jacke, von der
er fürchten mußte, daß ſie ihn verraten könne, warf er
wieder von ſich, die Stiefel verkaufte er für 6 Mark.
Das Verbrechen kam raſch an den Tag, weil Hüter das
Außentor, durch welches er ſich entfernte, offen ſtehen
ließ. Er wurde zu 2 Jahren Zuchthaus
verur=
teilt, von welchen 1 Monat 2 Wochen durch die
Unter=
ſuchungshaft verbüßt ſind. Er trat die Strafe ohne
Murren an. — Der praktiſche Arzt Dr. Sellentin von
hier behandelte im Herbſt v. J. in Nieder=Ramſtadt
Himmelserſcheinungen im Juni.
A. K. Am 22. Juni, um 9 Uhr vormittags, tritt die
Sonne aus dem Kalenderzeichen der „Zwillinge” in
das des „Krebſes” über, ihr wahrer Stand iſt zu dieſer
Zeit die Grenze zwiſchen den Sternbildern „Stier”
und „Zwillinge” alſo ein volles Sternbild weiter
rück=
wärts, als die alten Zeichen angeben. Durch das
Vor=
rücken der Nachtgleichenpunkte, die Präzeſſion, iſt
längſt eine völlige Unſtimmigkeit zwiſchen den
Zodia=
kalzeichen und den ihnen vor etwa 2000 Jahren
ent=
ſprechenden Bildern entſtanden. Bis zum 22. Juni
nimmt die Abweichung der Sonne vom Aequator noch
zu, dann wieder um ein geringes ab; ihre nördliche
Deklination beträgt am Mittage des 1. Juni 21058
11.‟5, des 22. Juni 23'27'7.‟3 und des 30. Juni
23913' 29.‟2. Die Mittagshöhe der Sonne beträgt
da=
her im mittleren Deutſchland am 1. Juni 59½, am 30.
Juni 60¾ Grade, und die Tageslänge wächſt im
nördlichen Deutſchland von 16½ auf nahezu 17
Stun=
den, im mittleren Deutſchland von 16¼ auf 16½
Stun=
den, im ſüdlichen Deutſchland, der Schweiz und
Oeſter=
reich von 15¾ auf 16 Stunden. Der 22. Juni, der
längſte Tag und das Solſtitium, iſt zugleich
Som=
mersanfang auf der Nordhalbkugel, dagegen
Wintersanfang auf der Südhalbkugel. Die in allen
Orten nördlich des Parallels von 48'32’ (etwa die
Breite von Straßburg) um das Sommerſolſtitium
herrſchende mitternächtige Dämmerung, die
die Nächte nicht mehr völlig dunkel werden läßt, nimmt
um ſo ſpäter ihren Anfang und erreicht um ſo eher ihr
Ende, je weiter man nach Norden gelangt; am
nörd=
lichen Polarkreiſe tritt um den 22. Juni bereits die
Mitternachtsſonne hervor, und am Pol ſcheint die
Sonne ein halbes Jahr, ohne unterzugehen.
Der Mond zeigt im Juni folgenden
Geſtalt=
wechſel: Neumond 7. Juni, 2 Uhr 16 Minuten nachm.,
Erſtes Viertel 14. Juni, 5 Uhr 19 Min. nachm.,
Voll=
mond 22. Juni, 9 Uhr 12 Min. nachm., und Letztes
Viertel 30. Juni, 5 Uhr 39 Min. nachmittags. Am 6.
Juni, 4 Uhr vormittags, befindet ſich der Mond in
Erd=
nähe bei einem Abſtande von 56.5 Erdhalbmeſſern, und
am 18. Juni, 8 Uhr vormittags, in Erdferne bei einem
Abſtande von 63.5 Erdhalbmeſſern à 6378 Kilometer. —
Von den beiden Sternbedeckungen des Mondes
im Juni betrifft eine einen etwas helleren Stern:
Alpha der „Wage” 2.7 Größe. Die Bedeckung erfolgt
am 19. Juni kurz nach Mitternacht, und zwar findet der
Eintritt des Sterns (links) um 12 Uhr 4.2 Min., der
Austritt=(rechts) um 1 Uhr 15.4 Min. ſtatt:
Von den großen Planeten bleibt Merkur
ob=
wohl er am 20. Jnni in ſeine größte weſtliche
Ausweich=
ung, 22 48‟, gelangt, für das bloße Auge unſichtbar. —
Venus wandert aus dem Sternbilde des „Widders”
in das des „Stiers” und bleibt nach wie vor
Morgen=
ſtern; ihre Sichtbarkeit verlängert ſich vorläufig
wie=
der, im Juni bis auf eine Stunde. Ihr Erdabſtand iſt
am Anfang des Monats gerade ſo groß wie der Abſtand
der Sonne von der Erde, ihre Entfernung nimmt aber
zu. Der ſcheinbare Durchmeſſer der Venus vermindert
ſich von 16.‟9 auf 13.‟9. Am 5. Juni ereignet ſich eine
ſehr ſehenswerte Konjunktion von Venus und Saturn,
die beiden Planeten nähern ſich um 3 Uhr nachmittags
bis auf den kleinen Abſtand von nur vier
Bogenminu=
ten; Venus ſteht dabei nördlich vom Saturn. Am 4.
Juni, jedoch ebenfalls am Nachmittag, hat der Mond
mit dem Planetenpaar eine nahe Konjunktion; am
Morgen des 4. weilt er noch rechts, am Morgen des 5.
ſchon links von dem Planeten. — Mars befindet ſich
am Abendhimmel, er bleibt anfänglich noch reichlich
eine halbe Stunde als roter Stern in der Dämmerung
ſichtbar, verſchwindet aber um die Mitte des Monats,
etwa zur Zeit ſeines Uebertrittes aus dem Sternbilde
der „Zwillinge” in das des „Krebſes”, in den hellen
Strahlen. Seine Entfernung von der Erde vergrößert
ſich von 2.31 auf 2.48 Erdbahnhalbmeſſer (à 149.48
Mil=
lionen Kilometer), ſein Scheibendurchmeſſer verringert
ſich von 4.%0 auf 3.‟8. — Jupiter, vorläufig noch
immer der am bequemſten und erfolgreichſten zu
be=
obachtende Planet, tritt ſchon in der hellen
Abenddäm=
merung hoch im Süden hervor, wo er anfangs um 7¾4,
zuletzt ſchon um 5¾ Uhr kulminiert; ſein Untergang
erfolgt zuerſt gegen 2 Uhr früh, zuletzt gegen
Mitter=
nacht. Er hält ſich im Sternbilde der „Jungfrau” auf,
deren hellſten Stern, Spica, man links von ihm
er=
blickt. Jupiter kommt am 28. Juni, 6 Uhr vormittags,
in Quadratur mit der Sonne; ſein Abſtand von der
Erde vergrößert ſich von 4.95 auf 5.41 Erdbahnradien,
und ſein Scheibendurchmeſſer verkleinert ſich
dement=
ſprechend von 40.‟3 auf 36.‟9. Am 15. Juni,
nachmit=
tags 3 Uhr, hat der im Erſten Viertel ſtehende Mond
mit Jupiter Konjunktion, am Abend ſieht man den
Mond aber ſchon ein Stück nach Oſten (links) von dem
ſtrahlenden Planeten abgerückt. — Saturn, im
„Widder” befindet ſich am Morgenhimmel im Oſten
und bleibt etwa ¾ Stunden ſichtbar. Er nähert ſich
uns von 10.07 auf 9.67 Erdbahnhalbmeſſer, aus welchem
Grunde ſein Scheibendurchmeſſer von 16."2 auf 16.‟8
wächſt; die große Achſe ſeiner Ringellipſe beträgt 38.‟0,
die kleine Achſe 11.‟3. Seiner Konjunktion mit= Venus
eine Frau als Wöchnerin, bei der nach einigen Tage
Fieber zutage trat. Als dieſes eine Höhe von 38,7 Gra
erreicht hatte, gab die Hebamme, welche die Krank
pflegte, von dieſer Tatſache dem Kreisgeſundheitsan
Kenntnis. Sie nahm an, daß Kindbettfieber aus
gebrochen ſein könne. Dem Dr. Sellentin waren di
Fiebererſcheinungen auch nicht unbekannt, er hatt
aber keinen Anhalt dafür, die gleiche Diagnoſe
ſtellen und unterließ eine Anzeige bei dem Kreis
geſundheitsamt aus dieſem Grunde, ſowie wei
der Behörde bereits Mitteilung zugegangen war. Di
zur Anwendung kommende Verordnung ſchreibt nu
vor, daß von jeder anſteckenden Krankheit der behar
delnde Arzt binnen 24 Stunden, von der Kenntnis
nahme an, dem Kreisgeſundheitsamt Anzeige zu mache
hat. Bloße Zweifel verpflichten nicht zur Anmeldun,
auch iſt eine beſondere Form des Schreibens nicht vor
geſchrieben. Der auf Grund der Erklärung der Hel
amme am 7. Oktober am Krankenlager erſchienen
Kreisaſſiſtenzarzt Dr. Beſt war alsbald davon
übe=
zeugt, daß die Frau an Kindbettfieber erkrankt ſe
etwas Genaueres kann er nicht mitteilen, weil er ein
Unterſuchung nicht vornahm. Er geht davon aus, da
Dr. Sellentin auch ſchon am 4. Oktober die wahre Natu
der Krankheit gekannt habe, weil er damals die Hel
amme gefragt hatte, ob ſie Anzeige erſtattet habe. Jn
folgedeſſen wurde dem Dr. Sellentin ein Strafbe
fehl auf 20 Mark Geldſtrafe zugefertigt, weil er di
oben genannte Verordnung übertreten habe. Der Ar
gezeigte erhob Einſpruch und wurde vom Schöffer
gericht freigeſprochen. Die Staatsbehörde ver
folgte dagegen Berufung. In der zweiten Inſtan
konnte jedoch nur feſtgeſtellt werden, daß die
Behaup=
ung des Dr. Sellentin, er habe zuerſt bei ſeinem dritte
Beſuche, am 17. Oktober, die Gewißheit von der
Ausbruch des Kindbettfiebers erhalten, richtig iſt, des
halb ſei ſeine Meldung an das Kreisgeſundheitsan
vom 18. Oktober rechtzeitig erfolgt. Aus dieſem Grund
ſowie weil der Behörde durch den Beſuch des Dr. Be
die Sache bereits bekannt und eine weitere Anzeic
überhaupt unnötig war, wurde das freiſprechend
Urteil lediglich beſtätigt.
* Militäriſches. Während die drei anderen Ir
fanterie=Brigaden unſeres Armeekorps die Brigade
übungen zu Beginn der großen Herbſtübungen ir
Manövergelände ausführen, hat die 42. Infanterie
Brigade, beſtehend aus dem Kurheſſiſchen Füſilier=Re
giment Nr. 80 (Kom. Oberſt v. Conta) und dem 1. Kur
heſſiſchen Infanterie=Regiment Nr. 81 (Kom. Ober
Prinz Friedrich Karl von Heſſen H.), dieſen Teil de
Ausbildung unter ihrem neuen Kommandeur, Gene
ralmajor v. Dieringshofen, in der vergangene
Woche auf dem Truppen=Uebungsplatz Darmſtadt er
ledigt und wurde am 30. d. M. durch den
kommandi=
renden General v. Eichhorn, im Beiſein des Komman
deurs der 21. Diviſion, Generalleutnant Scholtz, de
Generalität und zahlreicher berittener Offiziere de
Garniſon Darmſtadt, beſichtigt. Geſtern erfolgte di
Rückkehr der genannten Regimenter und des Brigade
ſtabes in ihre Standorte Wiesbaden, Homburg bezu
Frankfurt a. M.
— Die Gründung eines „Feſthaus=Vereins
Darm=
ſtadt” wurde am Montag abend in einer zahlreich he
ſuchten Verſammlung im Hotel Heß vollzoger
Der von Herrn Rat Sonne vorgelegte Satzungs
entwurf fand nach zweiſtündiger Diskuſſion, m
mehreren aus der Mitte der Verſammlung beantrag
ten Ergänzungen, einſtimmige Annahme. Der Mit
gliedermindeſtbeitrag wurde auf 2 Mark feſtgeſetzt, un
jedermann den Beitritt zu dem gemeinnützigen Ver
ein zu ermöglichen; der Beitritt von Vereinen un
Körperſchaften aller Art iſt beſonders willkommen. Zu
Erlangung der Rechtsfähigkeit ſoll der Verein in da
Vereinsregiſter des Amtsgerichts Darmſtadt
eing=
tragen werden. Die hierauf vorgenommene Vor
ſtandswahl hatte folgendes Ergebnis: Hauptman
v. Hahn, Vorſitzender, Rat Sonne, Stellvertreter, Ar
chitekt Harres, Schriftführer, Bankprokuriſt Seipt
Stellvertreter, Direktionsaſſiſtent Peppler, Schatzmei
ſter; Beiſitzer: Rechtsanwalt Dr. Hoffmann II., Baur=
Jäger, Rittmeiſter a. D. Lungershauſen, Rentne
Pfeil, Rentner Pöllot und Profeſſor Pützer. In de
Verwaltungsbeirat wurden gewählt: Regierungsra
Baſtian, Dr. Willy Merck und Geheimerat Römhelt
am 5. und dem Monde am 4. Juni haben wir oben ſche
gedacht. — Uranus hält ſich als Sternchen 5.
Gröſ=
im „Schützen” auf; er kulminiert anfangs kurz ug
3 Uhr, zuletzt um 1 Uhr früh. Sein genauer Standor
iſt am 1. Juni bei Rektaſzenſion 19h 47m 23s un
Deklination — 21‟ 40. — Neptun weilt als Stern
chen 8. Größe nahe bei Delta der „Zwillinge”
gena=
am 1. Juni bei Rektaſzenſion 7h 16m 4s und Dekl
nation — 21‟ 39
Der Komet Halley bewegt ſich, täglich lang
ſamer fortſchreitend, am ſüdweſtlichen Abendhimmel zu
nächſt im Sternbilde des „Sextanten” ſüdöſtlich weiter
in den erſten Tagen des Juni ſteht er gerade ſüdlich vo
dem Fixſtern 1. Größe Regulus im „Löwen” am
tritt er in den ſüdlichſten Teil des „Löwen” über,
dem er dann, nur geringe Ortsveränderungen zeigent
bis nach Mitte Juli verweilt, um endlich in den „Be
cher” zu gelangen. Seine Helligkeit, die anfänglich no
2. Größe beträgt, nimmt während des Juni bedeuten
ab er wird deshalb wohl um Mitte dieſes Monats fü
das freie Auge wieder verſchwinden, aber noch geraum
Zeit mit den Fernrohren und mit der photographiſche
Kamera verfolgt werden.
Der Glanz des Fixſternhimmels erleidet in
Juni durch die hellen kurzen Nächte eine ſtarke Beein
trächtigung; das Mondlicht beherrſcht vornehmlich di
Zeit vom 13. bis 24. Juni. Gegen 10 Uhr abends ſehe
wir die Milchſtraße vom Südſüdoſten im tief zur
Nordoſten herabgeneigten Bogen ſich zum Nordnord
weſten ziehen; „Adler” „Schwan” „Caſſiopeja” un
„Perſeus” treten in ihr beſonders hervor, im Nork
weſten ſchließt der „Fuhrmann” mit der funkelnden Ca
pella das Sternenband ab. Den Tierkreis, der ſich von
Nordweſten zum Südoſten ſchwingt, bezeichnen de
Reihe nach die Bilder „Zwillinge” „Krebs” „Löwe=
„Jungfrau”, „Wage” und „Skorpion”. Hoch im Süder
funkelt der Areturus im „Bootes” neben dem öſtli
die „Krone” ſteht. Der „Große Bär” breitet ſich weſ
lich am Zenith aus, und der „Kleine Bär” weiſt mit ſe
nem Viereck ebenfalls zum Zenith. Südweſtlich übe
dem Sterne Denebola des „Löwen” gewahrt man der
feinen Schimmer des „Haares der Berenice” das
Ehren der treuen Schweſter und Gemahlin des Köni=
Ptolemäus Euergetes an den Himmel verſetzt worder
iſt. Ganz tief am ſüdlichen Horizont erſcheinen einige
Sterne des „Centaur” deſſen hellſter, aber für uns
nicht ſichtbarer Stern, Alpha, bekanntlich der uns nächſt
Firſtern iſt, wiewohl er noch 285000mal ſo weit von
uns entfernt iſt, wie die Sonne.
Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Jnni 1916.
Seite 3.
Ein Aufruf zum Beitritt ſoll demnächſt in den
ieſigen Tageszeitungen erſcheinen.
Wir wünſchen dem Unternehmen einen guten
Er=
olg und Verwirklichung des ſchönen Plans in nicht
lzu ferner Zeit! Bereits in der erſten Sitzung iſt
eſtgelegt worden, daß eine Konkurrenz des Feſthauſes
nit dem Saalban von vornherein ausgeſchloſſen iſt
ind die Stadt ſich an dem Unternehmen auf Koſten der
Steuerzahler finanziell nicht beteiligen kann.
— Zu vereidigten Bücherreviſoren bei der
Han=
helskammer ſind die Diplom=Handelslehrer Herren
Wilhelm Siedersleben, Leiter der Heſſiſchen
Handelslehranſtalt, und Georg Bertele, hier,
er=
lannt worden.
— Die Handwerkskammer Darmſtadt hielt am
Montag eine Vorſtandsſitzung ab, die ſich in der
Haupt=
ache mit der Beratung über die
Regierungsvor=
age beſchäftigte, welche Ergänzungen und
Abände=
ungen der Vorſchriſten über das
Verdingungs=
peſen bringt. Außer dem Staatskommiſſar der
kammer, Herrn Geh. Ober=Regierungsrat Dr.
Wag=
ter, waren der Chef/der Bauabteilung, Herr
Geheime=
at v. Biegeleben, und Herr Baurat Wagner
rſchienen. Die Vorlage bringt eine größere Anzahl
Von Wünſchen, welche ſeit Jahren aus den Kreiſen der
Baugewerbetreibenden geltend gemacht wurden, zur Er=
Pedigung und darf der Befriedigung Ausdruck verliehen
verden, daß bei den eingehenden Verhandlungen über
Aen Entwurf ein beiderſeitiges Einvernehmen
feſtge=
tellt werden konnte. Aus dem Inhalt der Vorlage
rwähnen wir die Zuziehung von Sachverſtändigen aus
Den Kreiſen der Gewerbetreibenden bei der Aufſtellung
der Verdingungsanſchläge, die Frage der Vergütung
von Nebenleiſtungen, die Honorierung einverlangter
Pläne und Zeichnungen, die künftige Vergebung bei
illen Hochbauten nach Anſchlagstiteln, die Friſten
für die Ausführungen, die Frage der
Zuſchlagsertei=
ung, die Ausſchließung ſolcher Bewerber, die ihren
Pflichten der ſozialpolitiſchen Geſetzgebung gegenüber
nicht nachkommen, die Vergebung von Leiſtungen an
gewerbliche Korporationen uſw. Nachdem die
Beratun=
gen im engeren Vorſtande in Gegenwart von
Sachver=
ſtändigen erfolgt ſind, wird die Handwerkskammer
demnächſt einem weiteren Kreiſe von Intereſſenten
Ge=
legenheit geben, von der Vorlage und der Stellung der
Handwerkskammer hierzu Kenntnis zu nehmen.
* Ausſtellung auf der Mathildenhöhe. Die Fremden,
welche die Ausſtellung auf der Mathildenhöhe beſuchen,
haben Klage darüber geführt, daß der Eingang zur
Aus=
ſtellung ſchwer zu finden ſei. Die Anbringung eines
orientierenden Hinweiſes oder Plakats ꝛc. „Eingang zur
Ausſtellung” dürfte ſich empfehlen.
Die Leipziger „Illuſtrierte Zeitung” bringt in ihrer
letzten Nummer eine eingehende Beſprechung der
Aus=
ſtellung des Deutſchen Künſtlerbundes mit vielen
Illu=
ſtrationen.
n. In dem Schadenerſatzprozeß der Kinder
Wolf=
ſturm gegen die Süddeutſche Eiſenbahngeſellſchaft fand
geſtern vor der Zivilkammer I des hieſigen
Land=
gerichts die Schlußverhandlung ſtatt. Außer den
bei=
derſeitigen Prozeßbevollmächtigten Juſtizrat Dr. E
E. Hoffmann und Juſtizrat Hallwachs war als
Ver=
treter der Adlerwerke=Frankfurt a. M., denen als
Eigentümer des zu jener Probefahrt in ihrem Auftrag
benutzten Automobils die Beklagte zu eventueller
regreſſoriſcher Inanſpruchnahme den Streit verkündet
hat, Rechtsanwalt Dr. Oſann erſchienen. Die Klage
Eiſt auf drei Gründe, nämlich fehlerhafte Bahnanlage,
Fehlen ausreichender Warnungszeichen und
Verſchul=
den des Lokomotivführers (Einbiegen in die
Land=
ſtraßenkreuzung trotz Herannahens des Automobils
als Urſachen des Unfalls geſtützt. Von Intereſſe iſt
die zur Sprache gekommene Tatſache, daß die beklagte
Kleines Feuilleton.
CK. Aus der Chronik des „Café
Ang=
lais”. Aus Paris wird berichtet: Die Feinſchmecker
und genießeriſchen Lebenskünſtler, die es als eine
Kul=
turpflicht betrachten, alljährlich einige Tage in Paris
zu weilen und zum mindeſten einmal im „Café
Ang=
lais” die Raffinements der berühmteſten franzöſiſchen
Küche zu koſten, werden erbleichen, wenn ſie hören, daß
das weltbekannte Haus zum Verkauf ausgeboten wird.
1250000 Franken werden gefordert. Aber die
inter=
nationalen Gourmets brauchen keine Verkürzung ihrer
Tafelfreuden zu befürchten; nur das Haus wird
ver=
kauft, das „Café Anglais” bleibt beſtehen, und nichts in
Küche und Keller wird geändert. Das „Café Anglais”
wird fortbeſtehen als das berühmteſte Reſtaurant der
„Ville lumiére”, die ruhmreiche alte Tradition bleibt
ungefährdet. Denn das alte Reſtaurant auf dem „
Bou=
levard des Italiens” zählt zu den älteſten von Paris;
aus kleinen, beſcheidenen Anfängen heraus hat es ſich
mit der Zeit zu einem Etabliſſement entwickelt, das alle
berühmten Pariſer Gäſte in ſeinen Mauern aufnahm.
Im dritten Jahre der großen Revolution wurde es als
eine beſcheidene, kleine Wirtſchaft eröffnet; um 1816,
als das Haus an Chevreuil verkauft wurde, hatte es
bereits einen Ruf, aber die Glanzzeit begann erſt mit
der feſtesfreudigen Zeit des zweiten Kaiſerreichs.
Da=
mals kaufte Delhomme das Haus; er übernahm das
„Café Anglais”, für eine Rieſengage engagierte er dem
Baron James von Rothſchild deſſen berühmten
Küchen=
chef Ducléré weg, und nun wurde das alte Eckhaus am
Boulevard des Italiens” Nr. 13 und an der „Rue de
Marivaux” Nr. 13 das Reſtaurant aller Feinſchmecker
und der lebensluſtigen Geſellſchaft des zweiten
Kaiſer=
reichs. Napoleon ſelbſt pflegte oft in Zivil und
inkog=
nito im „Café Anglais” zu ſoupieren; man traf den
Grafen Tolſtoi an einem Ecktiſche, man ſah den Herzog
von Grammont, Lord Hamilton, den Herzog von
Ri=
voli, den Fürſten Poniatowski und die Berühmtheiten
des Tages und der Kunſt in dem „Grand 16%, dem
hiſto=
riſch gewordenen Eckſalon in der erſten Etage, deſſen
Möbel noch heute den alten roten Damaſt tragen. 1867
fand hier auch das berühmte Diner ſtatt, das ſpäter das
„Drei Kaiſer=Eſſen” genannt wurde, denn
da=
mals nahmen im „Café Anglais” der Zar von
Ruß=
land,ſein Sohn, der ZarewitſchAlexander, der als
Alexan=
der III. Kaiſer wurde, und König Wilhelm von
Preußen, der ſpätere deutſche Kaiſer, ihr Diner
ein. In den 60er Jahren, während ſeines Pariſer
Aufenthaltes, war auch Bismarck ein ſtändiger
Be=
ſucher des faſhionablen Reſtaurants; oft tauchte auch
König Eduard damals noch lebensfreudiger
Prinz von Wales, im „Grand 16% auf, bisweilen erſchien
die Königin Iſabella von Spanien mit ihrem Gemahl,
und König Milan von Serbien gehörte zu den
Stamm=
gäſten. 1877 wurde Lépain der Nachfolger Duclérés.
Als zwei Jahre ſpäter Delhomme, der das Reſtaurant
zur Berühmtheit emporgeführt hatte, ſtarb, gründete
man eine Geſellſchaft mit 2½ Millionen Franken
Ka=
rital, die das „Café Anglais” übernahm, bis endlich
Geſellſchaft nach dem Unfall bei der Aufſichtsbehörde,
der Eiſenbahnabteilung des Miniſteriums, wegen
Er=
richtung beſonderer Automobilwarnungstafeln
an=
fragte und in der Antwort ſolche als nicht
erforder=
lich bezeichnet wurden. Da der Referent der Sache,
Großh. Landgerichtsrat Dr. Hauſtädt, als Vorſitzender
der demnächſtigen Schwurgerichtstagung vorläufig ſtark
in Anſpruch genommen iſt, muß die
Urteilsver=
kündigung etwas hinausgeſchoben werden und
er=
folgt erſt in vier Wochen, Dienstag, 27. Juni d. J.
A Errholungskur für kränkliche arme Kinder.
Nach=
dem der inzwiſchen verſtorbene Bankier Sigmund
Neu=
ſtadt in New=York, ein Sohn unſerer Stadt, im Jahre
1890 das Grundkapital ſeiner Stiftung für „
ſchwäch=
liche und kranke Kinder armer Eltern, ohne Unterſchied
der Konfeſſion” der Stadt geſchenkt hatte, wurden im
Jahre 1892 zum erſtenmale aus den Erträgen dieſer
Stiftung 20 Kinder zur Erholungskur in den
Odenwald geſchickt; die Knaben zu Gaſtwirt Georg
Klenk in Lützelbach bei Neunkirchen, die Mädchen ins
Kurhaus Karl Berg in Nonrod. Dieſe wohltätige
Ein=
richtung iſt ſeitdem ohne Unterbrechung in Kraft
ge=
blieben, und es konnte die Zahl der Kinder, dank
wei=
teren Zuwendungen des Stifters und des Zuganges
einer weiteren Stiftung unſeres Mitbürgers Herrn
Rentners J. Hehl, ſtets erhöht werden, ſodaß heute
Mitt=
woch nicht weniger als 70 Kinder (30 Knaben und 40
Mädchen) zu vierwöchigem Kuraufenthalt in den
Oden=
wald abreiſen. Auch an den urſprünglich gewählten
Pflegeſtellen konnte immer feſtgehalten werden, da ſie
ſich ſtets gut bewährt haben. Die Mädchen befinden ſich
in der Begleitung einer hieſigen Lehrerin, während
bei den Knaben der Ortslehrer in Lützelbach die Aufſicht
übernimmt.
— Kaufmänniſcher Verein Darmſtadt E. V. Man
ſchreibt uns: Der Ausflug nach Meſſel am Sonntag hatte
ſich trotz des ſchlechten Wetters guten Beſuches zu
er=
freuen. Wenn der erhoffte ſchöne Spaziergang durch den
Park auch vermißt wurde, ſo kamen wenigſtens die
tanz=
luſtigen Beſucher vollkommen auf ihre Koſten. Herr
Wil=
helm begrüßte als Vorſitzender der
Vergnügungskom=
miſſion und als zweiter Vorſitzender des Vereins mit
herzlichen Dankesworten die Erſchienenen und gab ſeiner
Freude Ausdruck, daß eine ſolch ſtattliche Anzahl den
Ein=
ladungen gefolgt ſei. Herr Bernhardt erfreute die
An=
weſenden durch einige ſchöne Lieder. Die Jugend
belu=
ſtigte ſich mit Wurſtſchnappen, Sackhüpfen, Eierlaufen,
ſo=
wie einer Kinderfahnenpolonäſe. Nur zu früh mußte die
Heimfahrt angetreten werden.
— Vogelsberger Höhenklub. Man ſchreibt uns: Die
letzte Wanderung des hieſigen Zweigvereins brachte die
Teilnehmer, darunter wieder einige Damen, in ein Gebiet,
das nicht allzu häufig von Darmſtädter Touriſten
aufge=
ſucht wird, in den Speſſart. Der Weg führte von
Se=
ligenſtadt, deſſen Beſuch für Freunde der Geſchichte
un=
ſeres Heimatlandes ſich verlohnt, über Dettingen durch
die Rückersbacher Schlucht, deren reizvolle Fels= und
Waldpartien viel bewundert wurden, und weiter auf
ab=
wechslungsreichen, gutmarkierten Wegen durch ſchöne
Laub= und Nadelwälder über Johannesberg nach
Aſchaf=
fenburg, wo ein Beſuch des Pompejanums die intereſſante
Tour beſchloß. Der gegen Ende der Wanderung
ein=
ſetzende Regen vermochte nicht, der guten Stimmung
Ab=
trag zu tun.
Die Hauptverſammlung des
Geſamtver=
eins findet am 5. Juni in Grebenhain ſtatt; am 4. Juni
geht die Einweihung des Bismarckturmes auf dem
Tauf=
ſtein voraus. Aus dieſem Anlaß unternimmt der
Zweig=
verein Darmſtadt eine anderthalbtägige Wanderung in
den Vogelsberg, und zwar am 4. nachmittags von Station
Steinau aus durch das reizende Steinbachtal (
Tropfſtein=
höhle) nach Freien=Steinau und am 5. an den durch ihren
1893 Bourdel, der jetzige Leiter, ein Schüler
Delhom=
mes, das Haus zurückkaufte. Die Jahre haben die alte
Tradition nur noch bereichert. Wenn immer König
Eduard Paris beſuchte, verſäumte er nicht, den Tempel
kulinariſcher Genüſſe zu betreten, in dem er in ſeinen
Prinzenjahren ſo manches Souper eingenommen hat;
hier ſah man auch Galliffet, dem zu Ehren monatlich
ein Diner im „Café Anglais” gewidmet wird, hier traf
man auch gewöhnlich Li Hung Tſchang während ſeiner
Pariſer Tage, in denen er ſeine Gäſte ſtets ins „Café
Anglais” einzuladen pflegte.
R. Kometenerinnerungen. Keine
Himmels=
erſcheinung hat in den letzten Jahrzehnten ein ſo hohes
Intereſſe erweckt als der Halleyſche Komet. Schon
monate=
lang ſprach man von ihm. Große Wagenladungen von
Büchern, Broſchüren und Zeitungsartikeln wurden über
ihn geſchrieben. Die Aſtronomen und Millionen
neugie=
riger Menſchen durchwachten viele Nächte, durchſuchten mit
Inſtrumenten aller Art den Himmelsraum, um ihn zu
finden. Und das Reſultat? Man ſpricht faſt kaum noch
von dem Erſehnten; er hat alle Erwartungen getäuſcht,
er bleibt für uns unſichtbar; um ſo ſchmerzlicher für alle,
die ihn mit großer Sehnſucht erwarteten. Wie war das
aber ganz anders im Jahre 1858. Da erſchien ganz
plötzlich am nördlichen Himmel der große Komet Donati,
ohne daß man vorher ein ſo großes Geſchrei von ihm
ge=
macht hatte. Er kam ziemlich unangemeldet, auch war die
Preſſe noch zu wenig entwickelt, als daß ſie vieles von ihm
hätte ſagen können. Vom Juli bis zum September
be=
herrſchte das Geſtirn den ganzen Himmel, denn wohin
man auch blickte, war er oder ſein Schein zu ſehen. Aeltere
Leute werden es beſtätigen, daß ſie in ihrem Leben ein
ſo großes und erhabenes Schauſpiel am Himmel nie
ge=
ſehen. Sein Daſein erregte noch mehr Erſtaunen, als er
faſt ein Vierteljahr mit ſeiner nach Oſten gerichteten langen
Rute als Stern erſter Größe gleich nach Sonnenuntergang
am Horizont erſchien, ſich ſtets gleich blieb und plötzlich
Ende September verſchwunden war, unvergeßlich für alle,
die ihn bewundern durften. Sein Bruder, der in den
ſieb=
ziger Jahren zu ſehen war, konnte ſich an Größe nicht mit
ihm vergleichen. Die Gefühle, die das Erſcheinen des
großen Kometen Donati in den Herzen der Schauenden i
erweckte, waren, je nach dem Standpunkt, verſchiedener Art.
Mein junges Herz war ſtets in eine ſtaunende
Bewunde=
rung verſunken, eine tiefe Ergriffenheit bemächtigte ſich
meines Geiſtes, ſo daß heute noch, nach 52 Jahren. bei der
Erinnerung an das ſeltene Schauſpiel dieſe Gefühle in
meiner Seele nachzittern. Der Bauer dachte bei ſeinem
Anblick traditionell an einen guten Kometenwein, den er
bringen würde, und ſeine Hoffnungen wurden nicht
zuſchan=
den. Der 1858er Kometenwein gehörte zu den beſſeren
Weinen des Jahrhunderts, obwohl er nicht in Güte an
ſeine unmittelbaren Vorgänger (1857) und Nachfolger
(1859) heranreichte. Den Aengſtlichen, ſowie den
Aber=
gläubiſchen war der Komet, damals wie noch heute, ein
Zeichen des Weltuntergangs. Ich kann mich aber einer
ſolchen Aufregung wie heute doch nicht erinnern. Ich
be=
ſuchte damals die Realſchule zu A., einem Städtchen in
Rheinheſſen, und ging an den Sommertagen jeden Abend
nach meiner Heimat, einem benachbarten Dorfe. Als ich=
Fiſchreichtum bekannten Mooſer Teichen vorüber nach
Grebenhain. Beſonderes Intereſſe dürfte auf der
Rück=
fahrt die Bahnlinie bis Gedern bieten, die bis nahezu
600 Meter über dem Meere in ſtaffelartigen Kurven an den
Höhen hinzieht. (Näh. Anzeige.)
— Der 2. Heſſiſche Hebammen=Verbandstag findet
Donnerstag, den 9. Juni im Städtiſchen Saalbau ſtatt.
Auf der Tagesordnung ſtehen u. a. Fachvorträge der
Herren Dr. Heil=Darmſtadt, Profeſſor Dr. Walther=Gießen,
Dr. Kupferberg, Direktor der Großh. Hebammen=
Lehr=
anſtalt Mainz, Medizinalrat Kreisarzt Dr. Balſer=Mainz,
Profeſſor Dr. von Franqué=Gießen.
— Beſitzwechſel. Das den Erben des
Verlagsbuch=
händlers Wilh. Beyerle gehörige große Anweſen
Karl=
ſtraße 24 ging durch Kauf in anderen Beſitz über. Die
Verkaufsverhandlungen und Abſchluß geſchahen durch das
Immobilienbureau von Hermann Marx, Grafenſtr. 23½
— Städtiſcher Saalbau. Das 3. Donnerstags
Konzert am 2. Juni wird ein Orcheſterkonzert ſein.
Dank der vorzüglichen Akuſtik der Muſikhalle iſt
Streich=
muſik im Saalbaugarten von ganz hervorragender
Wir=
kung, zumal bei der großen Beſetzung von zirka 45
Mu=
ſikern. Den Beſuchern der Donnerstags=Konzerte wird
dieſe Einrichtung gewiß eine willkommene Abwechslung
ſein, und die hierdurch bekundeten künſtleriſchen
Beſtre=
bungen unſerer Infanteriekapelle auch nach dieſer Seite
hin zu beurteilen Gelegenheit geben. (Siehe Anzeige.)
* Ludwigshöhe. Heute abend findet das erſte große
Sommerfeſt mit Reunion uſw. ſtatt. Das Konzert
wird von der Kapelle des Feldartillerie=Regiments Nr. 6
unter Muſikmeiſter Weber ausgeführt. (Siehe Anz.)
* Perkeo. Die beliebten Konzerte des Kölner
Burlesken=Enſembles nehmen heute ihr Ende
Im Monat Juni werden die Konzerte von der
berühm=
ten Herrmanns=Truppe aus München fortg
ſetzt. (S. Anz.)
gs. Schlägerei. Geſtern nachmittag 5 Uhr gerieten
mehrere bei der Firma M. Schneider am Bahnneuban
beſchäftigte Arbeiter in Streit, wobei einer eine ſchwere
Kopfverletzung davontrug. Er wurde nach Anlegung eines
Notverbandes mittels Räderbahre in das Städtiſche
Kran=
tenhaus gebracht.
Offenbach, 31. Mai. Der Steueranſchlag
von 189 Prozent iſt, wie das Kreisamt durch eine
am vergangenen Samstag bei der Bürgermeiſterei
ein=
gelaufene Verfügung mitgeteilt hat, vom Großh.
Mi=
niſterium des Innern am 24. Mai genehmigt
wor=
den. Da in Erwartung dieſer Genehmigung ſeithe
ſchon beim Großh. Finanzamt lebhaft an der Fertig
ſtellung der Steuerzettel gearbeitet worden iſt, ſo wer
den dieſe in der nächſten Zeit zur Ausgabe gelangen
können.
Gimbsheim, 30. Mai. Von einem Automobil
überfahren wurde heute vormittag auf der
Rhein=
ſtraße der Landwirt Jakob Martin Oswald von hier.
Oswald überhörte durch das Geräuſch des Wagens die
Signale. Das auf einer Probefahrt ſich befindende
Auto=
mobil fuhr in voller Fahrgeſchwindigkeit, es erfaßte den
Wagen von hinten, der umſtürzte und ſtark beſchädigt
wurde. Oswald wurde aus dem Wagen geſchleudert und
erlitt ſchwere Verletzungen am ganzen Körper, ſodaß er
bewußtlos wurde. Die Inſaſſen des Autos wurden durch
die Wucht des Anpralls herausgeſchleudert, kamen aber
mit leichteren Verletzungen davon.
Gießen, 31. Mai. Der ehemalige Rechtsanwalt
Klarenar, der ſeinerzeit in die Affäre des Büdinger
Hofrats Rothſchild verwickelt war, wurde heute von der
Staatsanwaltſchaft unter dem Verdachte des
Mein=
eides in Haft genommen. Verhandlungstermin
in der Sache ſteht bereits in der kommenden Woche vor
dem Schwurgericht an.
an einem Septemberabend die Stadt etwas ſpäter wie
gewöhnlich verließ, fand ich draußen vor dem Tor einen
armen, etwas geiſtesſchwachen Mann, der in der Stadt
Leder eingekauft hatte, im Straßengraben ſitzen. Bei
mei=
nem Anblicke ſprang er freudig auf und rief: „Gott ſei
Dank, daß Du da biſt!” Ich fragte ihn nach der Urſache
und er geſtand mir, daß er ſich vor dem Kometen gefürchtet
hatte und nicht wage, allein nach Hauſe zu gehen. Die
Welt ſolle ja untergehen. Ich tröſtete ihn und ſagte, er
möge nur mit mir gehen, ſo lange ich bei ihm ſei, gehe die
Welt keinesfalls unter. Auf dem Wege ſchaute er ſich öfters
ängſtlich nach dem Kometen um, ob er noch dort oben
ſtehe. Wer wollte ſich über die Angſt eines
Geiſtes=
ſchwachen verwundern, wenn er die verſchiedenen
Narr=
heiten betrachtet, die man heute, nach einem halben
Jahr=
hundert, beim Erſcheinen des Kometen Halley erfahren
muß!
* Das Kind in den letzten
Jahrhunder=
ten. In einigen Monaten wird in Berlin eine
Aus=
ſtellung ſtattfinden, in der gezeigt werden ſoll, was
auf „das Kind in den letzten Jahrhunderten” bezieh
Das Ehrenkomitee, das ſich für dieſe Ausſtellung
bildet hat, beriet in einer Sitzung den Arbeitsplan,
den ein ziemlich weit umgrenztes Feld in Ausſicht
nommen iſt. Zunächſt will man drei bis vier ſtilg
rechte Kinderzimmer aus verſchiedenen Zeitepochen
ein=
richten (von der Zeit Friedrichs des Großen bis zur
Gegenwart) mit Spielzeug, Puppenſtuben und Puppen
Weiter will man Porträts zeigen von Kindern, die ar
ihrem ſpäteren Lebenslauf zur Berühmtheit gelan
ſind. Da Kinderkleider aus den zurückliegenden Jaln
hunderten ſchwerlich zu erhalten ſein werden, ſo iſt be
abſichtigt, Puppen nach alten Modellen anzuziehen.
Kinderbücher aller Art ſollen die Ausſtattung ergänzen.
Es ſind Kommiſſionen ernannt worden, welche die Ve
arbeitung der einzelnen Abreilungen der Ausſtellung
übernehmen werden.
— Ein Denkmal für die unbekannten
Genies. Eine eigenartige Idee will der franzöſiſche
Unterrichtsminiſter verwirklichen: es ſoll ein Denkme
für die unbekannten Genies im Pantheon errichtet
we=
den, deſſen Enthüllung in etwa zwei Jahren ſtattfinden
ſoll. Alle die großen Männer, die von der Mitwelt gau
nicht oder zu ſpät in ihrer Bedeutung erkannt wurden
deren Namen der großen Menge unbekannt gebliebe
ſind, ſollen hier ihr Ehrendenkmal erhalten ebenſo
wi=
die Künſtler, die von ihrer Zeit verkannt wurden und
als Märtyrer ihrer neuartigen Kunſt ſtarben.
* Ein eigenartiges Gerichtskurioſum iſt
vom Landgericht Berlin I zu melden. In einem
Theater=
prozeß war die Frage zu entſcheiden, ob der Ruf eines
Stückes, das von einer Berliner Bühne bereits
angenom=
men iſt, darunter leidet, daß es vorher in einer
Provin=
zialſtadt Deutſchlands in Szene geht. Man einigte ſich
ſchließlich dahin, daß ein Sachverſtändiger entſcheiden
ſollte. Die Wahl überließ man dem Gericht, und dieſes
beſtellte als Gutachter den Bühnenſchriftſteller — Adolf
L’Arronge, der bekanntlich ſchon vor zwei Jahren aus
dem Leben geſchieden iſt.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juni 1910.
Nummer 125.
(*) Butzbach, 30. Mai. Aus der Zellenſtrafanſtalt
entflohen iſt geſtern ein 21 Jahre alter Sträfling
aus Pfiffligheim bei Worms, wo ſein Vater
Bahn=
wärter iſt. Er hatte nur noch einen Monat zu
ver=
büßen. Trotz ſofortiger Verfolgung konnte er noch
nicht gefaßt werden.
A Aus Oberheſſen, 31. Mai. In Gegenwart von
Vertretern der zuſtändigen Behörden fand die
landes=
polizeiliche Abnahme des nunmehr fertiggeſtellten
Gleisanſchluſſes ſtatt, der von der Station Trais-
Horloff der Bahnlinie Gießen-Gelnhauſen nach dem
zukünftigen Maſchinengebäude des
Gruppenwaſ=
ſerwerks der Provinz Oberheſſen (
Inhei=
den) führt. Für das Anſchlußgleis, das etwa 700 Meter
lang iſt, mußte ein beſonderer hochwaſſerfreier Damm
geſchüttet werden. Der Bahnanſchluß iſt von großer
Wichtigkeit, ſowohl jetzt beim Bau des Maſchinenhauſes
zum Transport der Baumaterialien und
Maſchinen=
teile, als auch ſpäter zur Anfuhr der für den Betrieb
erforderlichen Kohlenmenge. Mit den Arbeiten am
Pumpwerk iſt kürzlich auch begonnen worden; zur Zeit
iſt man mit der Herſtellung der Fundamente beſchäftigt
auf die in dem waſſerreichen Untergrund beſondere
Sorgfalt verwendet werden muß. Auch die Verlegung
der über 40 Kilometer langen Zuleitung nach
Frank=
furt, die aus 700 Millimeter lichtweiten Gußrohren und
bei ungünſtigen Untergrundverhältniſſen, bei Bach= und
Bahnkreuzungen und innerhalb der Ortſchaften aus
ebenſo großenSchmiedeeiſenrohren beſteht,macht recht gute
Fortſchritte, ſo daß wohl die betriebsfähige
Fertigſtell=
ung der ganzen Anlage bis zum 1. April 1912 geſichert
iſt. Späteſtens an dieſem Tage hat die Provinz
Ober=
heſſen mit der Waſſerlieferung für die Stadt Frankfurt
zu beginnen, die ſich vertraglich auf 50 Jahre zur
Ab=
nahme von täglich 20000 Kubikmeter Waſſer
verpflich=
tet hat. Nach dem Vertrage muß die Provinz
Ober=
heſſen das Waſſer bis zur preußiſch=heſſiſchen
Landes=
grenze bei Vilbel liefern; die Weiterführung der
Zu=
leitung von dort bis zum Hochbehälter Heiligenſtock
ge=
ſchieht auf Koſten der Stadt Frankfurt. Die
Bauober=
leitung liegt in den Händen des Herrn Geh. Baurats
Profeſſor Berndt von der Techniſchen Hochſchule in
Darmſtadt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 30. Mai. Heute
vormit=
tag wurde in Gegenwart des Kronprinzen das
in der Teltowerſtraße neuerbaute Gebäude der
Ber=
liner Handwerkskammer feierlich
einge=
weiht. Alle Innungen Berlins und des
Regier=
ungsbezirks Potsdam hatten Bannerabordnungen
ent=
ſandt. Nach der Feſtrede des Obermeiſters Bernard
trank der Kronprinz den Ehrenbecher auf das Wohl
des deutſchen Handwerks, ſpeziell der Berliner
In=
nungen. Handelsminiſter Sydow hielt anſchließend
daran eine längere Anſprache und ſchloß mit einem
Hoch auf die Handwerkskammer und deren Vorſtand.
Nach weiteren Anſprachen fand im Cäcilienſaal ein
Frühſtück ſtatt, an dem der Kronprinz ebenfalls
teil=
nahm. — Die Luſtbarkeitsſteuer iſt jetzt da.
Der Magiſtrat hat ſie bereits der
Stadtverordneten=
verſammlung zugehen laſſen, mit dem Antrage, ſie vom
1. Oktober 1910 ab zu erheben. Es ſollen der Steuer
unterliegen: Theatervorſtellungen, deklamatoriſche
Vor=
leſungen, Konzerte, Zirkusvorſtellungen, Spezialitäten=
und Varieté=Vorſtellungen, deklamatoriſche, Geſangs=
und ſonſtige muſikaliſche Darbietungen,
kinematogra=
phiſche Vorſtellungen, Schauſtellungen von Perſonen,
Tieren und ähnliche Darbietungen; ferner
Tanz=
beluſtigungen, Maskenbälle, Wettrennen, Koſtümfeſte
und Baſare, ſowie Panoramen und Ausſtellungen jeder
Art. Auch die von Vereinen veranſtalteten
Luſtbar=
keiten unterliegen der Steuer. Steuerfrei ſollen
blei=
ben: unentgeltliche Veranſtaltungen, die ausſchließlich
wiſſenſchaftlichen oder belehrenden Zwecken dienen,
Schülervorſtellungen und Veranſtaltungen zu
wohl=
tätigen Zwecken, ſowie geſchloſſene Tanzunterrichts=
ſtunden. Die Beſteuerung ſoll in der Form der
Kar=
tenſteuer erfolgen, wenn Eintrittskarten verkauft
wer=
den, anderenfalls als Pauſchalſteuer. — Das im Januar
aus dem Kunſtgewerbemuſeum geſtohlene
Bronzerelief, Friedrich den Großen darſtellend,
wurde in einem Zigarrenladen des Südoſtens
ermit=
telt. Der Zigarrenhändler habe es von einem Kunden
für zehn Mark gekauft, der angab, es ſei ein
Familien=
erbſtück. Dem Verkäufer, von dem nicht feſtſteht, ob
er der Dieb oder der Hehler iſt, iſt man auf der Spur.
Frankfurt, 31. Mai. In Bornheim kam es
zwi=
ſchen Bauarbeitern zu Zwiſtigkeiten, in deren Verlauf der
Zementarbeiter Jung dem Schreiner Redelberger mit einem
Schemel ſo auf den Kopf ſchlug, daß Redelberger kurze Zeit
darauf verſtarb.
Kaſſel, 30. Mai. Auf der Wilhelm Döhleſchen
Dampfziegelei im benachbarten Niedervelkmar
ſtürmten geſtern etwa 20 Arbeiter, welche
Lohndiffe=
renzen mit dem Ziegelmeiſter Nietſche hatten, deſſen
Wohnung und bedrohten ihn und ſeine Familie
in gefährlicher Weiſe. Nietſche griff zu der Waffe und
ſchoß zwei von den Arbeitern nieder. Einer
der Verwundeten iſt in der Nacht im Krankenhaus
ge=
ſtorben. Die an der Revolte beteiligten Arbeiter
wur=
den heute im Laufe des Tages verhaftet.
Hierzu wird weiter gemeldet: Der Arbeiter
Sie=
bert, ein bejahrter Mann, betrat die im Erdgeſchoß
ge=
legene Wohnung des Ziegelmeiſters Nietſche und
for=
derte von deſſen Frau das ihm angeblich zuſtehende
Abendeſſen. Siebert, der etwas angeheitert war, ſoll
dabei einen ſcharfen Ton angeſchlagen haben. Die Frau
verweigerte ihm das Eſſen und Siebert ging hinaus,
ſchlug gegen die Tür und wurde dann von dem
Ziegel=
meiſter beiſeite geſchoben. Dabei ſtürzte Siebert hin
und fiel ſo unglücklich, daß er ſich eine ſchwere
Kopfver=
letzung zuzog. Dieſer Vorfall war für die anderen
draußen befindlichen Ziegelarbeiter, die wegen
Lohn=
forderungen auf den Ziegelmeiſter ſchlecht zu ſprechen
waren, das Signal zu wüſten Ausſchreitungen. Die
Arbeiter, etwa 20 an der Zahl, bewaffneten ſich mit
Backſteinen und anderen Wurfgeſchoſſen und
bom=
bardierten die Wohnung des Ziegelmeiſters
derart, daß ſämtliche Fenſter und Türen in Trümmer
gingen. Nietſche und ſeine Frau wurden mehrfach
durch Steinwürfe getroffen. Dann gingen die
rabia=
ten Ziegelarbeiter dazu über, die Umfaſſungsmauern
zu erklimmen und durch die demolierten Fenſter und
Türen in die Wohnung einzuſteigen, um dem
Ziegel=
meiſter und deſſen Familie näher auf den Leib zu
rücken. In dieſer Notlage griff der Ziegelmeiſter zum
Revolver und feuerte auf die Eindringlinge,
nachdem er vorher wiederholt, ohne zu ſchießen, die
Waffe drohend zur Abwehr und zur Einſchüchterung
gegen die Angreifer erhoben hatte. Als dies nichts
nutzte, gab er 3 Alarmſchüſſe ab, und ſchließlich feuerte
er ernſtlich. Er traf den Ziegelarbeiter Kuerek in die
Bruſt. Der Mann gab wenige Minuten nach ſeiner
Einlieferung in das Landkrankenhaus ſeinen Geiſt auf.
Als nun die Genoſſen des Kuerek die Wirkung des
Ge=
ſchoſſes ſahen, wurde ihre Wut aufs neue entfacht, und
ſie verſuchten mit doppelter Gewalt, in die
Wohn=
ung Nietſches einzudringen. Inzwiſchen hatte
Frau Nietſche mit ihren Kindern einen günſtigen
Mo=
ment abgewartet und war durch eine Hintertür
ge=
flüchtet. Dabei hatte ſie die Schachtel mit den
Re=
volverpatronen mitgenommen, ſodaß der Ziegelmeiſter,
nachdem er noch ein paar Schüſſe abgefeuert hatte, ſich
ohne Munition befand und nunmehr das Feld
räumen mußte. Er entging auch glücklich den
Angrei=
fern und fand ein ſicheres Verſteck im Wohnhaus der
Ziegelei. Nunmehr drangen die Ziegelarbeiter
voll=
ends in Nietſches Wohnung ein und ſchlugen dort
alles kurz und klein, ſo daß die geſamte
Ein=
richtung total zerſtört iſt. Erſt durch das Eintreffen
des Bürgermeiſters Ulrich von Nieder=Vellmar wurde
den Ausſchreitungen ein Ende gemacht. Einige der
Ziegelarbeiter ſuchten noch die ganze Nacht hindurch das
Dorf ab, um den Ziegelmeiſter aufzufinden und Rache
Kunſtverein.
I.
Die neu eröffnete Ausſtellung des Kunſtverein
eint wieder eine Reihe beachtenswerter Kräfte zu einer
recht intereſſanten Geſamtleiſtung, die ſicher Intereſſ
und freundlichen Beifall finden wird, trotzdem zur Zeit
die Elite der modernen Künſtler in der Ausſtellung au
der Mathildenhöhe vereinigt iſt. Es iſt naturgemäß
daß dieſe Ausſtellung mehr für die große Welt der
Kunſt berechnet iſt, während die in der Kunſthalle an
Rheintor mehr lokalen Charakter trägt. Darin iſ
natürlich auch eine gewiſſe Verſchiedenheit der
Beur=
teilung begründet.
Zwei der oberen Räume ſind dem Frankfurter
Porträtmaler Profeſſor Paul Beckert eingeräumt
der hier eine Kollektion von 28 Porträts in Oel und
Paſtell aufgehängt hat. Wohl die Hälfte
der dargeſtellten Perſönlichkeiten — es ſind Hohe und
Höchſte darunter — iſt jedermann bekannt. Wir ſeher
Bildniſſe der Kaiſerin, des Fürſten Bismarck, des Gra
fen Moltke, des Kardinalfürſtbiſchofs Dr. von Kopp
weiter Fürſtin Boguslaw Radziwill, Reichsgräfit
Berta Bothmer, Reichsgräfin Jettine Bothmer, Reichs
graf Otto Bothmer, Fräulein D. und P. von Bothmer,
Admiral Freiherr von der Goltz, Profeſſor Dr. Frei
herr von Hertling, Exzellenz, Frau Miniſterialra
Stegmann, Schwerin, Fräulein Dorette und Paul
von B., Fräulein Marion und Irmgard von H.,
Mar=
lis v. Brüning uſw. Sehr wenige Namen nur enthält
das Verzeichnis ohne das Adelsprädikat oder doch
min=
deſtens die Exzellenz. Es iſt wichtig, das zu konſtatie
ren, denn aus all dieſen Bildern — die unbeſtritten
ein Künſtler von großem Können gemalt hat —, ſprich
das Beſtreben der ſachlichen Darſtellung, das heiß
die darzuſtellende Perſon in erſter Linie, dann erſt das
Maleriſche des Bildes. Hofkunſt. Es gereicht den
Bil=
dern nach dieſer Erkenntnis nicht zum Nachteil, daß ſie
in der Mehrzahl „konventionell” anmuten; auch in de
Farbengebung, die übrigens in einigen Bildern
durch=
ausereizvoll abgeſtimmt iſt. So iſt zum Beiſpiel das
Bruſtbildnis des Reichsgrafen Bothmer, das ganz au
Rot geſtimmt iſt, voll intimen Farbenreizes, und die
ganze Figur desſelben Reichsgrafen wirkt in dem hellen
friſchen Kolorit beinahe modern. Auch das
Selbſtbild=
nis iſt ſehr gut. Im übrigen aber iſt der Künſtler ſehr
konſervativ und in der modernen Geſellſchaft wirk
ſeine Malweiſe naturgemäß veraltet, was den
künſtle=
riſchen Wert natürlich nicht beeinflußt. Die
Paſtell=
bildniſſe ſind durchweg friſcher im Kolorit; wir möch
ten ſie ſämtlich den Gemälden vorziehen, ausgenommen
vielleicht die beiden genannten. Das rein Zeichneriſche
ſſcheint dem Künſtler mehr zu liegen, und da die
Paſtell=
technkk von ſelbſt eine gewiſſe Lockerung und Friſche
Zmteneilder moderner an.
Im größten Gegenſatz zu dieſen Werken ſtehen die
im Parterreſaal zu einer Kollektion vereinigten
Bil=
der von Richard Zimmermann=Krefeld, eines
ebenſo eigenartigen wie intereſſanten und tüchtigen
Talentes. Herr Zimmermann malt mit dem
Paſtell=
ſtift nach Art der Pointilliermethode, nur daß er nicht,
wie dieſe, Punkte zur Einheit formt, ſondern in
Stri=
chen, die auf dem rauhen Papier nicht ganz decken,
zeichnet. So eigenartig dieſe Bilder auf den erſten
Blick anmuten, die Wirkung iſt in der dafür
berech=
neten Entfernung außerordentlich intereſſant in der
Naturaliſtik. Man ſieht, dieſe Bilder ſind vor der
Na=
tur gemalt und der Künſtler hat die Natur trefflich
beobachtet und ihre Schönheit und Charakteriſtik mit
großem Können feſtgehalten. In richtiger Erkenntnis
der Aufgaben der Malerei, die nicht, wie wir ſchon
ge=
legentlich einer früheren Ausſtellung eingehender
aus=
führten, im Kopieren der Natur ihre Größe findet,
ſondern im Vereinfachen, im Finden und
Charakteri=
ſieren des Weſentlichſten in Form und Farbe. Das
eben unterſcheidet die Malerei von der Photographie.
Man ſehe daraufhin die Bilder Zimmermanns an.
Eine beſtimmte Diſtanz iſt notwendig, dann aber
wirkt der „Schneeſturm” durchaus natürlich und
male=
riſch ſehr fein. Auch die „Letzten Strahlen” ſind im
Kolorit, beſonders in den oberen Partien, in die das
Violett diskret hineinſpielt, von großem Reiz. Das
Flimmerige der Technik verſchwindet hinter dem
reiz=
vollen Geſamteindruck. Im „Winterabend” ſtört zunächſt
das etwas intenſive Blau der Schneemaſſen. In der
Entfernung und in der Beleuchtung des Vorwurfs —
ſiehe den gelblich getönten weſtlichen Abendhimmel
iſt die Wirkung auch hier natürlich und ſchön. Der
„Herbſt” iſt in Deckfarben gemalt. Die koloriſtiſche
Reife des Künſtlers verlieh auch dieſem Bilde
Schön=
heit und Farbenreiz.
Wenn die genannten Bilder ohne weiteres ihr
Entſtehen vor der Natur oder mindeſtens nach
unmit=
telbaren Natureindrücken offenbaren, ſo zeigen die im
großen Ehrenſaale aufgehängten Bilder des Berliner
Malers Kurt Agthe das Gegenteil. Hier fehlt der
unvermittelte Natureindruck. Man ſehe die „Quelle‟
an. Ein zweifellos gut gezeichneter und modellierter
Akt. Auch die Landſchaft als ſolche zeugt von gutem
Können. Aber der natürlichen Beleuchtung entſpricht
das Kolorit nicht. Als ob das nackte Mädchen nach
einer Photographie willkürlich in die Landſchaft
hineingemalt iſt, ſo mutet das Bild an. Entweder
ent=
ſpricht die Beleuchtung der Landſchaft, dann müßte die
Figur anders gemalt ſein, oder umgekehrt. Es muß
mit Bedauern erfüllen, daß der ganz zweifellos
tüch=
tige Künſtler ſeine vornehmſte Aufgabe verkennt.
Trotz aller Schönheit im Einzelnen fehlt die
Har=
monie im Ganzen.
Mit einer bedeutenden Kollektion — auch
künſtle=
riſch bedeutenden — iſt diesmal Richard Pietzſch=
an ihm zu nehmen, was ihnen aber nicht gelang.
auch am Montag früh die Arbeiter weitere Luſt a
Skandal bekundeten, ſo trafen infolge telegraphiſch
Benachrichtigung mehrere Polizeibeamte aus Kafſ
und mehrere Gendarmeriewachtmeiſter aus der Ur
gegend ein. Die Staatsanwaltſchaft hat im Laufe d
Mittags an Ort und Stelle einen Augenſcheinterm
abgehalten und Vernehmungen der Beſchuldigten u
der hauptſächlichſten Zeugen vorgenommen. Der Zi
gelmeiſter Nietſche, der offenbar in Notwehr gehande
hat, wurde vorläufig auf freiem Fuß belaſſen. D
Arbeiter Siebert liegt ſchwer verletzt im Landkranke
haus darnieder.
Saarbrücken, 31. Mai. Heute früh wurde in der Obe=
Lauerfahrt eine Kellnerin, deren Namen bisher no
nicht ermittelt iſt, ermordet. Die Bewohner der in d
Nähe befindlichen Häuſer hörten Hilfegeſchrei und fande
als ſie hinzukamen, die Kellnerin in ihrem Blute liege
Die ſofort verſtändigte Polizei hetzte einen Polizeihu
auf die Spur und verhaftete den Kutſcher eines hieſig
Drogengeſchäftes, der bisher die Tat leugnet.
Baden=Baden, 30. Mai. Heute nachmittag 4 U
fand die Feuerbeſtattung des Profeſſors T
Robert Koch ſtatt. Zugegen waren nur die Witwe, d
Schwiegerſohn Generaloberarzt Prof. Dr. Pfuhl, Ge=
Rat Gaffky, Stabsarzt Moellers=Berlin, der
Amtsvo=
ſtand Geh. Regierungsrat Lang, ein Vertreter d=
Aerztevereins Baden=Baden und je ein Profeſſor d
Univerſitäten Heidelberg und Straßburg; letztere le
ten Kränze nieder. Geh. Rat Gaffky hielt eine A
ſprache, in der er die großen Verdienſte des Verſto
benen um die Menſchheit hervorhob und auf ſein u
erledigtes Werk hinwies. Gaffky bemerkte, daß
nicht nur als Vertreter der Wiſſenſchaften, ſondern au
als Freund geſprochen habe. Dann folgte die Ve
brennung. Die Großherzogin Luiſe hatte geſter
den Oberhofmarſchall Grafen Andlaw nach Bade
Baden entſandt, um in ihrem Auftrage einen Kra
an der Bahre des Gelehrten niederzulegen.
Köln, 31. Mai. Auf den Eilzug Köln-Mür
ſter wurde kurz vor der Station Schwerte
geſcho=
ſen. Die Kugeln drangen in ein Abteil dritter Kla=
und verletzten einen Reiſenden im Geſicht.
Leipzig, 30. Mai. Das Reichsgericht ve
warf die Reviſion der Bergleute Schäfer und Ge
pert, welche von der Strafkammer Eisleben wegen ve
ſuchter Nötigung und Verrufserklärung während d
Mansfelder Bergarbeiterſtreiks zu
fängnis verurteilt worden waren, ebenſo die
Reviſi=
der Bergleute Gölſer und Siching, die vom
Schwu=
gericht Halle a. d. S. aus gleichem Anlaß verurte
worden waren, ſowie die Reviſion des von der Stre
kammer Eisleben wegen Widerſtandes und Beleidi
ung, begangen gegen ordnungſtiftende Soldaten, ve
urteilten Bergarbeiters Bürhin.
Erfurt, 31. Mai. Der Glasbläſer Auguſt Lutz at
Friedersdorf, der im September 1908 den Forſtaufſeh
Walther im Forſte bei Gehren erſchoſſen hatte, und
de=
halb vom Schwurgericht Erfurt dreimal zum Toi
verurteilt worden war, nachdem das
Reichsgeri=
das Urteil zweimal aufgehoben hatte, wurde heute fre.
um 6½ Uhr im hieſigen Landesgerichtsgefängnis dur
den Scharfrichter Engelhardt aus Magdeburg hing
richtet.
Breslau, 31. Mai. Die amtliche Unterſuchung d
Eiſenbahn=Unfalles bei Klein=Breſa am:
Mai ergab, daß das Unglück lediglich infolge des übe
mäßig ſchnellen Fahrens des inzwiſchen verſtorbenen
Lol=
motivführers herbeigeführt wurde.
Zürich, 31. Mai. In Morgen am Züricher
S=
ſind 30 Perſonen an Vergiftungserſcheir
ungen erkrankt, die auf den Genuß von verdo
benem Fleiſch zurückgeführt werden. Ein 46jährig
Mann namens Weiß iſt bereits geſtorben.
Gloggnitz, 31. Mai. Ein Automobil, in dem ſ
ein Offizier mit ſeiner Gattin befand, ſtürzte auf d
Fahrt auf dem Semmering mehrere Meter tief über d
Straßenböſchung herunter. Das Automobil wurde ze
Wolfratshauſen vertreten. Die eigenartige, völligi
dividuelle Auffaſſung der Landſchaft, inſonderheit ihr
Kolorits, hat dem jungen Künſtler vor Jahren d
Villa Romano=Preis eingetragen. Ein großes, prä
tig gemaltes reifes Bild „Florenz von meinem
A=
lier” zeugt davon. In dieſem Bilde, das mit der
der Stirnwand hängenden „Iſartallandſchaft” zu d
künſtleriſch beſten der Kollektion gehört, hat der
Kün=
ler den Charakter der ſüdlichen Landſchaft gut erfa
und es entſpricht ſeiner künſtleriſchen Eigenart, d
er ſie in matter, nicht ſonnig=heller Beleuchtung mal
Denn in dieſer Art des Kolorits liegt ſeine Stär
Sie charakteriſiert auch die Eigenart ſeiner Jſartc
landſchaften, die er mit Vorliebe malt und die er e
wiſſermaßen künſtleriſch neu erſchloſſen hat. Imme
hin, ſeine beſten Bilder ſandte Pietzſch auch
diesm=
nicht. Wenngleich die Kollektion auch in den kleiner
Werken noch recht gute Bilder enthält, Befremden e
regen die horrenden Preisſtellungen.
Wilh. Bader=Darmſtadt hat im gleichen
Sa=
eine reizvolle Landſchaft hängen, die ſchon früh=
Gegenſtand der Beſprechung war. Zeichnung un
Kolorit verraten den feinſinnigen, tüchtigen Künſtle
Ein paar recht intereſſante Bilder hat auch Fri
Doucette=Schlachtenſee geſandt. Die Landſche
mit dem grauen, ſchweren Gewölk iſt gut erfaßt ur
charakteriſtiſch, dabei gut im Kolorit wiedergegebe
Daß der Künſtler mit wenigen Tönen eine ſo gute ur
kraftvolle Geſamtſtimmung erzielte, zeugt davon, de
er die Schätze ſeiner Palette kennt, und wirkt d
Farbengebung auch eigenartig, ſo beweiſt ſie doch, de
der Künſtler eigene Wege zielbewußt geht. Wenig
gut gefällt uns das „Luſtſchlößchen”, das namentlich
der zeichneriſchen Durcharbeitung nicht ganz einwan
frei ſcheint.
Sophie Ley=Karlsruhe läßt in ihren Blume
die nötige Weichheit der Farbe vermiſſen. Namentli
die gelben Roſen ſind viel zu hart. Beſſer iſt de
Kolorit in den roten Nelken, doch muß die
Landſcha=
im Parterreraum künſtleriſch am höchſten eingeſchä
werden. Sie zeugt von gutem maleriſchen Können ur
von fleißigem Naturſtudium.
Das ſehr flott gemalte Porträt von G. Gaupz
Obertürkheim im Oberlichtſaal, ein Damenbildnis,
eine recht intereſſante Arbeit, die ſtark an franzöſiſdh
Schule erinnert. Der Künſtler ließ die Pappe, auf de
das Bild gemalt iſt, frei; d. h., er malte keine
Hintergrund. Dadurch und durch die Art der Zeic
nung erhält das Bild etwas Flottes, Sympathiſchesi
der Dispoſition, doch fehlt ihm die geſchloſſene Bilt
wirkung, trotzdem Haltung und Geſicht gut charakter
ſiert ſcheinen. Als hübſche, friſch und kühn hinge
M. St.
worfene Skizze mag es gelten.
Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juni 1910.
Seite 5.
rümmert, der Chauffeur tödlich, der Offizier und ſeine
Zattin leicht verletzt.
Wien, 31. Mai. Das Urteil über Hofrichter
ſt, wie gemeldet, gefällt worden. Es lautet nach dem
Untrage des Hauptmann=Auditors Kunz auf Tod durch
Den Strang. Gleichzeitig wird Hofrichter von ſeinen
Richtern der Gnade des Gerichtsherrn zur
Begnadig=
ung auf zwanzig Jahre ſchweren Kerter
mpfohlen. Ueber das Urteil wurde ein Protokoll
lufgenommen, das Aktenmaterial des Prozeſſes ſoll 40
kiſten füllen. Der Antrag des Auditors konnte nach
den geſetzlichen Beſtimmungen bei nachgewieſenem
Meuchelmord nicht anders als auf Tod durch den
Strang lauten. Die Empfehlung zur Begnadigung
ſtützt ſich auf das pſychiatriſche Gutachten, das geiſtige
Minderwertigkeit feſtſtellte, und auf das Motiv des
Verbrechens, das nicht unedel geweſen ſei (krankhafter
Ehrgeiz) und endlich auf das Geſtändnis Hofrichters.
Es wird allerdings angenommen, daß die
Begnadig=
ung zu zwanzig Jahren ſchweren Kerkers erfolgen
wird. Hofrichter wird in den nächſten Tagen im
Sprechzimmer des Garniſonsarreſtes ſeine Gattin
wie=
derſehen dürfen. Er hat, wie alle zum Tode
Verurteil=
ten, das Recht, zu verlangen, daß ihm Gelegenheit
ge=
boten werde, ſeine privaten und zivilrechtlichen
An=
gelegenheiten in Ordnung zu bringen, ehe das Urteil
rechtskräftig iſt, da es im Falle einer Beſtätigung
binnen 48 Stunden vollzogen ſein müßte. Nur um
dieſe Rückſprache darf es ſich bei der von der
Gerichts=
leitung zu bewilligenden Unterredung handeln.
Hof=
richter ſoll von dem Urteil Kenntnis erhalten, bevor
es ihm offiziell kundgemacht wird. Von Seiten der
Familie Hofrichters iſt deſſen Anwalt mit der
Ausar=
beitung einer Verteidigungsſchrift für das
Militär=
obergericht betraut und es ſind Schritte unternommen
worden, um bei dieſer Inſtanz eine perſönliche
Inter=
vention des Advokaten zu ermöglichen. Auch vor dem
Militärobergericht will die Familie die verminderte oder
aufgehobene Zurechnungsfähigkeit geltend machen laſſen.
Mailand, 31. Mai. Bei Ravenna erkrankten
über 700 Perſonen nach dem Genuß von
Speiſe=
eis, das ſie bei einem Straßenverkäufer gegeſſen hatten.
Von weit her wurden Aerzte herbeigerufen.
Neapel, 30. Mai. In einem baufälligen Hauſe, an
dem Wiederherſtellungsarbeiten vorgenommen werden,
ſtürzte in der Portierswohnung der Fußboden
ein. Die Frau des Portiers und ihre kleine Tochter,
ſowie zwei andere Frauen und ein Kind wurden von
den Trümmern mitgeriſſen und unter ihnen
begra=
ben. Es iſt wenig Hoffnung, die Verſchütteten zu retten.
Parlamentariſches.
*X* Der Wahlrechtsausſchuß der Erſten
Kam mer trat Montag vormittag zu einer
Sitz=
ung zuſammen, in der die geſchäftliche
Be=
handlung der Wahlrechtsvorlage, beſonders der
Geſetz=
entwürfe, betreffend die Verfaſſungsänderung,
beſpro=
chen wurde. — Nachmittags hielt der
Geſetzgebungs=
ausſchuß der Erſten Kammer eine Sitzung ab, in der
einige kleinere Geſetzentwürfe, u. a. die Novelle zum
Fiſchereigeſetz, erledigt wurden.
Vereinfachung der Staatsverwaltung.
*x* Darmſtadt, 31. Mai. In Gegenwart der
Herren Staatsminiſter Ewald Exz., Finanzminiſter
Braun Exz. und Miniſter des Innern von
Hom=
bergk Exz. trat heute vormittag auf Einladung der
Re=
gierung in dem Sitzungsſaal der Erſten Kammer der
Stände die aus Mitgliedern der Erſten und der Zweiten
Kammer gebildete Kommiſſion zur Beratung
über die Vereinfachung der
Staatsver=
waltung zuſammen. Staatsminiſter Ewald Exz
legte dar, daß nach Antrag der Herren Abgeordneten
Haas und Genoſſen die Kommiſſion das Material, das die
Regierung ihr vorlegen werde, ſowie die Vorſchläge aus
der Mitte der Kommiſſion zu prüfen und zu begutachten
haben werde. Die Regierung werde der Kommiſſion das
erforderliche Material beſchaffen, die gewünſchten
Aus=
künfte erteilen, über Einzelfragen auf Beſchluß der
Kom=
miſſion auch Beamtenorganiſationen Gelegenheit zur
Aeußerung geben. Entſprechend dem Vorſchlag des
Prä=
ſidenten der Zweiten Kammer, Geheimerat Haas,
über=
nahm auf Erſuchen der Kommiſſion Staatsminiſter Ewald
Exz. den Vorſitz mit der Maßgabe, daß ihm die
Beſtim=
mung von Stellvertretern überlaſſen bleiben ſolle.
Es wurde beſchloſſen, über den Gang der
Verhand=
lungen und die Ergebniſſe der Kommiſſionsberatungen in
der Regel der Preſſe durch die Schriftleitung kurze Berichte
zugehen zu laſſen. Es beſtand Einverſtändnis darüber,
daß die von den beiden Kammern ernannten
ſtellvertre=
tenden Kommiſſionsmitglieder mit Rückſicht auf den
Um=
fang der zu bewältigenden Arbeiten als vollberechtigte
Mitglieder an den Kommiſſionsſitzungen teilnehmen ſollen.
Hierauf wurde der Arbeitsplan der Kommiſſion erörtert.
Die Miniſter entwickelten in großen Zügen das vorläufige
Arbeitsprogramm. Danach iſt die Regierung in eine
Prüfung darüber eingetreten, ob ſich die Uebertragung
der Reviſion nichtſtaatlicher Rechnungen von der
Oberrech=
nungskammer auf die Lokalverwaltungsbehörden
emp=
fiehlt und welche Vereinfachungen im Geſchäftsbetrieb der
Oberrechnungskammer möglich ſeien. Welker ſind bei den
einzelnen Miniſterien zurzeit folgende Fragen
Gegen=
ſtände der Prüfung: Vereinfachung im Strafvollzug,
Auf=
hebung der Weiberſtrafanſtalt, Vereinigung der Stellen der
Gefangenenwärter an Haftlokalen, die wenig belegt ſind,
mit denjenigen der Gerichtsdiener, Verminderung der
ſtaatlichen Aufwendungen für das
Gerichtsvollzieher=
inſtitut, Aenderung von Gerichtsbezirken, die Fragen der
Neuorganiſation der geſamten Bauverwaltung
einſchließ=
lich des Meliorationsbauweſens, Aufhebung der oberen
Bergbehörde oder Angliederung an eine beſtehende
Be=
hörde, Aenderung im Gewerbeförderungsdienſt. Entlaſtung
der oberen Behörden durch Dezentraliſation, Aenderungen
auf dem Gebiete des Schulweſens, die Fragen einer
ander=
weiten Lokalorganiſation im Forſt= und Steuerweſen,
einer Vereinfachung des Verfahrens bei Erlaß von
Steu=
ern, Gefällen uſw., der Aenderungen im
Vermeſſungs=
weſen, die Frage einer Vereinigung von Hauptſtaatskaſſe,
Staatsſchuldenkaſſe und Staatsſchuldbuch, anderweiter
Einteilung der Arbeiten bei den Buchhaltungen.
Die Mitglieder der Kommiſſion wurden ſodann
er=
ſucht, die ihnen weiterhin geeignet ſcheinenden Anregungen
zur Vereinfachung der Verwaltung der Kommiſſion zu
unterbreiten. Sobald genügendes Material vorliegt, wird
die Kommiſſion zur weiteren Beratung zuſammentreten
und alsdann auch Beſchluß darüber faſſen, ob zur
Bear=
beitung des Materials die Beſtellung von Referenten
ge=
nügt oder auch beſondere Unterausſchüſſe zu bilden ſind.
Kongreſſe und Verbandstage.
16. Stiftungsſeſt des Vereins Heſſiſcher
hnärzte.
— Gießen 30. Mai. Herr Zahnarzt Dr. med.
=Koch=konnte am Samstag ſein goldenes Berufs=
jubiläum feiern; ein Ereignis, das in der
zahnärzt=
lichen Welt ganz Deutſchlands wohl zum erſten Male
vorgekommen ſein dürfte und deshalb von nah und
fern die Berufsgenoſſen des Jubilars in großer Zahl
hier zuſammenführte, um ihrem Altmeiſter, dem
her=
vorragenden Mitbegründer der zahnärztlichen
Berufs=
organiſation ihre Verehrung zu bezeugen. Einem
Empfangsabend im Hotel Großherzog am
Frei=
tag abend, der in ſchönſter Weiſe verlief, ſchloß ſich
zu=
nächſt am Samstag vormittag 9 Uhr die
Mitglie=
derſitzung des Vereins Heſſiſcher Zahnärzte an, die
in der Freimaurerloge ſtattfand. Um 11 Uhr
verſam=
melte ſich dann im Feſtſaal der Loge eine ſtattliche
Ver=
ſammlung zur eigentlichen Jubiläumsfeier. Es
hatten ſich eingefunden der Rektor der
Landesuniver=
ſität, Geh. Medizinalrat Profeſſor Dr. Strahl, der
Vor=
ſitzende der zahnärztlichen Prüfungskommiſſion, Geh.
Medizinalrat Profeſſor Dr. Boſtroem, Regierungsrat
Welcker als Vertreter der Provinzialdirektion und des
Kreisamtes, Beigeordneter Keller und eine Anzahl
Stadtverordneter, Mitglieder der Freimaurerloge,
ſo=
wie zahlreiche Berufsgenoſſen und Freunde des
Jubi=
lars. Der Vorſitzende des Vereins Heſſiſcher Zahnärzte,
Herr Köhler= Darmſtadt, feierte als erſter Redner
Dr. Koch, deſſen Perſönlichkeit ein gutes Stück der
Ge=
ſchichte der deutſchen Zahnheilkunde bedeute und
her=
vorragend dazu beigetragen habe, daß die deutſchen
Zahnärzte einen guten Namen in der ganzen
Kultur=
welt haben. Namens der Freimaurerloge ſprach
Kauf=
mann Tribus Herrn Dr. Koch, als dem älteſten
Mit=
glied der Loge, herzliche Glückwünſche aus. Beigeordn.
Keller begrüßte im Namen der Stadt dann die
er=
ſchienenen Gäſte. Auch beglückwünſchte er den Jubilar,
den Gießen mit Stolz ſeinen Mitbürger nenne. Für
die Landesuniverſität ſprach der Rektor, Geh.
Medizi=
nalrat Dr. Strahl, unter Hervorhebung der
Tat=
ſache, daß Dr. Koch ſeit 31 Jahren als Mitglied der
zahn=
ärztlichen Prüfungskommiſſion mit der Univerſität in
engſter Weiſe in Beziehung ſtehe. In ähnlicher Weiſe
verbreitete ſich Geh. Medizinalrat Dr. Boſtroem als
Vorſitzender der Prüfungskommiſſion über Dr. Kochs
Tätigkeit. Weitere Glückwünſche ſchloſſen ſich an. Für
die früheren Schüler und die Freunde des Jubilars
widmete ihm Zahnarzt Repp=Darmſtadt herzliche
be=
glückwünſchende Worte. Als Ehrengabe überreichte er
eine künſtleriſch ausgeſtattete Adreſſe und zwei
Sta=
tuetten. Unter den zahlreich eingegangenen
Glück=
wunſchſchreiben und=Telegrammen befand ſich auch ein
ſolches vom heſſiſchen Miniſterium des Innern.
Dr. Koch dankte mit herzlichen Worten für die
zahl=
reichen Ehrungen und Glückwünſche, worauf ein
Feſt=
vortrag von Profeſſor Dr. Miche l=Würzburg über
die „Aetiologie der Karies” die eindrucksvolle
Feſtſitz=
ung beſchloß. Hieran reihte ſich eine
wiſſenſchaft=
liche Sitzung, die am Sonntag vormittag im
Ana=
tomiegebäude fortgeſetzt wurde. Es fanden Vorträge
und Demonſtrationen ſtatt. Am Samstag abend
ver=
einigte im Saale des „Großherzogs von Heſſen” ſich
eine große Zahl hieſiger und auswärtiger Freunde Dr.
Kochs zu einem Feſtkommers der in ſchönſter
Weiſe verlief. Nach einer Begrüßung der Gäſte durch
Zahnarzt Köhler=Darmſtadt feierte derſelbe Redner
Kaiſer und Großherzog. Dann kommandierte Profeſſor
Dr. Römer=Straßburg einen Salamander auf den
Ju=
bilar. Ihm ſchloß ſich Oberſt von Müller mit einem
dreifachen Hurra auf Dr. Koch, der am 29. Mai ſeinen
79. Geburtstag feierte, an. Dr. Koch dankte mit
beweg=
ten Worten für alle Ehrungen. Bei dem Feſteſſen
am Sonntag, ebenfalls im „Großherzog” ſprachen
Zahnarzt Repp=Darmſtadt auf Dr. Koch, Zahnarzt
Köh=
ler=Darmſtadt auf die Damen und Profeſſor Dr.
Bier=
mer auf die zahnärztliche Wiſſenſchaft; letzterer, indem
er die Notwendigkeit der Errichtung einer
zahnärztli=
chen Klinik an der Landesuniverſität treffend
beleuch=
tete. — Ein Ausflug nach dem Schiffenberg bildete den
Abſchluß der in allen Teilen ſchön verlaufenen Tagung.
Mädchenwanderungen des Darmſtädter
Odenwaldklubs im Wanderjahre 1909.
K. Während der Odenwaldklub ſich eifrig den
Schü=
lern widmete und ſie auf Wanderungen hinausführte,
wa=
ren die Mädchen in dieſer Beziehung etwas vernachläſſigt
worden. Der Grund hierfür war darin zu ſuchen, daß
ſich anfangs leider keine Damen als Führerinnen zur
Verfügung geſtellt hatten, denen man die Führung
über=
laſſen konnte. Dies wurde freilich mit einem Schlage
an=
ders, als die Volksſchulen auch viele Mädchenklaſſen
hin=
ausſandten. Aber ein immerhin beträchtlicher Teil der
hieſigen Schülerinnen blieb immer noch eine Zeitlang von
dem Genuß der Wanderfahrten ausgeſchloſſen, das waren
die Angehörigen der Viktoriaſchule und der Privatſchulen
für Mädchen. Offenbar lag hier ein auffälliges
Zurückhal=
ten der Eltern vor, das auch, trotzdem es dem Klub
ge=
lang, erprobte Lehrerinnen für Wanderungen ſolcher
Mäd=
chen zu gewinnen, im abgelaufenen Wanderjahre noch
nicht ganz gehoben iſt, ſonſt hätte die Beteiligung an den
unternommenen Ausfahrten größer ſein müſſen als ſie
tatſächlich war.
In manchen Städten Deutſchlands haben auch dieſe
Beſtrebungen, die Mädchen hinauszuführen zu ein= und
mehrtägigen Wanderungen, bei den Eltern und
Direk=
toren weitgehende Unterſtützung und im Kreiſe der
Leh=
rerinnen hilfsbereite Freundinnen gefunden; mehrfach
ſchon hatte die Darmſtädter Ortsgruppe Lehrerinnen aus
Frankfurt mit ihrem Rat unterſtützt, die das Klubgebiet
mit ihren Zöglingen auf fröhlicher Ferienfahrt
durch=
querten, bis es ihr, unterſtützt durch die Preſſe, die in
dankenswerter Weiſe mehrere Artikel über das Wandern
der Mädchen brachte, endlich gelang, am 2. Juni vorigen
Jahres die erſte Mädchenwanderung zu
veran=
ſtalten. Die Leitung lag in den Händen der Damen Veith
und Weiſel; es beteiligten ſich 29 Schülerinnen. Auf
ſechsſtündigem Marſche ging es über Neunkirchen und
Ro=
denſtein nach Fränkiſch=Crumbach. Ferner führte Frl.
Veith 25 Schülerinnen am 4. Juli nach Ruine
Tannen=
berg. Die Koſten dieſer Wanderung betrugen 30 Pfg. auf
den Kopf. Im Stettbacher Tal wurde abgekocht. Für
eine viertägige Durchquerung des Odenwaldes waren
an=
fangs 12 Teilnehmerinnen gemeldet worden, doch konnte
der Ausflug ſchließlich nicht ſtattfinden. Dagegen
wan=
derte Frl. Lorey am Ludwigstag mit 13 Mädchen nach
Dreieichenhain und Frl. Veith führte 10 Mädchen im
September nach der Knodener Höhe und über Schönberg
nach Auerbach zurück. Es wurden alſo 77 Schülerinnen auf
unſeren Wanderungen hinausgeführt, freilich eine gar
be=
ſcheidene Schar, wenn wir der ſtattlichen Zahl von
Schü=
lerinnen gedenken, denen dieſe Wanderungen gelten wollen.
Indes laſſen wir nicht nach in der Höffnung, daß
allmählich doch noch manches Vorurteil ſchwinden
wird, das in Elternkreiſen gegen das Wandern der
Mäd=
chen beſteht. Den Damen Veith. Weiſel und Lorey aber
ſind die Männer des Odenwaldklubs dankbar, daß ſie ſich
durch allerlei Widerſtand die Freude an dieſen
Wanderun=
gen nicht haben rauben laſſen und auch in dieſem=Jahre
wieder erneut damit begonnen haben,
Mädchenwanderun=
gen zu unternehmen, wie denn auch am nächſten Sonntag
wieder ein Ausflug nach der Hütte Kernbach erfolgen ſoll,
deſſen Marſchzeit auf 6 Stunden, deſſen Koſten einſchließlich
der Bahnfahrt auf 50 Pfg. feſtgeſetzt ſind. Friſch auf!
Luftſchiffahrt.
* Frankfurt, 31. Mai. Das Ergebnis des
Münchener Flugmeetings mit Jeanin als 1.
v. Gorriſſen als 2. und Baron de Caters als 3.
ſoll, wie man der „Frkf. Ztg.” mitteilt, inſofern ein
zu=
fälliges geweſen ſein, als die Flugleitung den beiden
letzteren eine Verlängerung des Meetings zugeſagt
hatte und dieſelben infolgedeſſen am Donnerstag abend,
dem urſprünglich letzten Tag, nicht mehr ſtarteten,
während Jeanin konkurrenzlos in letzter Stunde ſich
um ſämtliche Preiſe bewarb und trotz jener Zuſage noch
am gleichen Abend die Preiſe ausgehändigt erhielt.
Nach Beendigung der Münchener Veranſtaltung begibt
ſich Herr v. Gorriſſen nach Antwerpen auf das
Flug=
feld des Baron de Caters, um den von demſelben
her=
geſtellten Typ eines neuen Flugapparates einer
Prü=
fung behufs Ankaufs zu unterziehen. Auch Frau
Direktor Wörner, die Schülerin von Baron de
Caters, die mit dieſem ſchon mehrfach Paſſagierflüge
i ausgeführt hat, geht nach Antwerpen, um ihre Studien
als erſte deutſche Aviatikerin zu beendigen und ſich
als=
dann noch im Monat Juni an verſchiedenen
Flugper=
anſtaltungen zu beteiligen.
Erdbeben.
— Seismiſche Station Darmſtadt=
Ju=
genheim, 31. Mai. Heute morgen wurde ein
mittel=
ſtarkes Fernbeben regiſtriert. Es begann die
Auf=
zeichnung 6h 8m 26s und dauerte bis gegen 8 Uhr.
Der Herd iſt zirka 9500 Kilometer entfernt, im Weſten
ge=
legen, wahrſcheinlich in Zentralamerika. Unſere Angaben
über das Schweizer Beben am 26. Mai beſtätigen
ſich inſofern, als Delsberg (Delémont) als Ort ſtärkſter
Erſchütterung zirka 285 Kilometer von Jugenheim entfernt
liegt, während wir die Epizentralentfernung zu 280
Kilo=
meter berechnet haben.
* Straßburg, 31. Mai. Am 31. Mai verzeichneten
die Apparate der Kaiſerlichen Hauptſtation für
Erd=
bebenforſchung eine mäßig ſtarke Störung.
Die=
ſelbe begann um 6 Uhr 8 Min. 25 Sek. morgens. Die
zweiten Vorläufer ſetzten um 6 Uhr 19 Min. 6 Sek. ein
und das Hauptbeben erfolgte um 6 Uhr 39 Min. Die
ent=
ſprechenden Angaben für Hamburg ſind: 6 Uhr 8 Min.
21 Sek., 6 Uhr 19 Min. 3 Sek. und 6 Uhr 39 Min., ſowie
für Wien: 6 Uhr 8 Min. 50 Sek., 6 Uhr 19 Min. 27 Sek.
und 6 Uhr 36 Min. Die Epizentralentfernung iſt für alle
drei Stationen annähernd 9500 Kilometer, was auf=die
Aleuteninſeln als Epizentrum führen würde.
Das belgiſche Königspaar am Kaiſerhofe.
* Wildpark bei Potsdam, 30. Mai. Heute
nachmittag um 5,15 Uhr traf der Sonderzug mit dem
Kö=
nig und der Königin der Belgier auf der
Sta=
tion Wildpark ein. Außer den Damen und Herren des
Ehrendienſtes war auch der belgiſche Geſandte Baron
Greindl dem Königspaar bis Brandenburg
entgegenge=
fahren. Der Bahnhof war mit Fahnen und Blattpflanzen
geſchmückt; auf der Strecke bis zum Eingang in den
kaiſer=
lichen Park verſammelte ſich trotz des ſtrömenden Regens
ein zahlreiches Publikum. Auf dem Bahnſteig fanden ſich
zum Empfang ein: die Kaiſerin, der Kronprinz in der
Uniform des 1. Garde=Regiments in Vertretung des
Kai=
ſers (der Kaiſer, obwohl ſein Befinden andauernd
befrie=
digend iſt, war heute noch durch den Verband verhindert,
die Uniform anzulegen), die Kronprinzeſſin, die Prinzen
Eitel Friedrich und Auguſt Wilhelm mit Gemahlinnen,
Prinz Oskar, Prinzeſſin Viktoria Luiſe, die anderen in
Potsdam anweſenden Prinzen und Prinzeſſinnen des
kai=
ſerlichen Hauſes und der regierenden deutſchen Häuſer.
Ferner waren anweſend: das kaiſerliche Hauptquartier mit
dem Generaloberſt von Pleſſen an der Spitze, die aktiven
Generale der Garniſon Potsdam, der Staatsſekretär des
Auswärtigen Frhr. v. Schön, die Herren und Damen der
belgiſchen Geſandtſchaft, der deutſche Geſchäftsträger in
Brüſſel Baron von Flotow, der bayeriſche Geſandte Graf
Lerchenfeld, Polizeipräſident von Starck und Polizei=
In=
ſpektor Baron von Kleiſt. Die Ehrenwache war vom
Garde=Jägerbataillon geſtellt. Bei dem Einlaufen des
Zu=
ges ſpielte die Muſik die Brabanconne. Der König, der
die Uniform ſeines Dragoner=Regiments mit dem Bande
des Schwarzen Adlerordens trug und die Königin
wur=
den von der Kaiſerin und dem Kronprinzen aufs
herzlichſte begrüßt. Nach der Begrüßung erſchienen die
Fürſtlichkeiten und nach der Vorſtellung der übrigen
An=
weſenden ſchritten der König und der Kronprinz die Front
der Ehrenkompagnie ab, die darauf nach den Klängen des
alten Jägermarſches von 1813/14 in Sektionen
vorbei=
marſchierte. Die Fahrt nach dem Neuen Palais ging
durch ein Spalier von Truppen der Garniſon Potsdam.
Im erſten vierſpännigen, offenen Wagen ſaßen der König
und der Kronprinz; im zweiten Wagen ſaßen die
Kai=
ſerin und die Königin. Zwei Halbſchwadronen vom
Re=
giment des Gardes du Corps eskortierten die Wagen.
Im Muſchelſaale, wo die Galawache des Regiments des
Gardes du Corps und ein Zug der Schloßgardekompagnie
und der zweite Zug der Leibgendarmerie (Leibgarde der
Kaiſerin) Aufſtellung genommen hatten, war Empfang.
* Potsdam, 31. Mai. Zur Parade der
Garniſon Potsdam, die heute vormittag um
10 Uhr bei günſtigem Wetter im Luſtgarten ſtattfand,
hatte ſich ein zahlreiches Publikum eingefunden. Für
die Rampe des Stadtſchloſſes waren Karten an die
Hofgeſellſchaft ausgegeben. Die Truppen hatten, wie
ſtets, in einem länglichen Vierecke, der Form des
Platzes entſprechend, Aufſtellung genommen. — Die
Parade wurde kommandiert von Generalleutnant v.
Below. Der Kronprinz in der Uniform des
1. Garde=Regiments traf in Vertretung des Kaiſers
mit der Kronprinzeſſin im Automobil im Stadtſchloſſe
ein, ebenſo vom Neuen Palais her im Kaiſerlichen
Automobil der König der Belgier in der Uniform
ſeines Dragoner=Regiments. Der König und der
Kronprinz, welche beide das Band des Schwarzen
Adlerordens angelegt hatten, ſtiegen im Schloßhofe zu
Pferde. Die Kaiſerin traf mit der Königin der
Belgier in einem offenen, vierſpännigen, à la
Daumont gefahrenen Wagen ein, mit ihnen die
Prin=
zeſſin Viktoria Luiſe. Die Kaiſerin trug eine
lila=
farbene Robe, einen gleichen Federhut und einen
eremefarbenen Umhang, die Königin ein graues Koſtüm.
Der chineſiſche Prinz Tſai=Tao kam von Berlin mit der
Eiſenbahn und wurde am Bahnhof von einer
kaiſer=
lichen Eqnipage abgeholt. Mit ihm kamen
Staatsſekre=
tär v. Schoen, der chineſiſche Geſandte und die
Mit=
glieder der chineſiſchen Studſenkommiſſion. Ferner
trafen ein: Prinz Konrad von Bayern, die in Potsdam
anweſenden Prinzen und Prinzeſſinnen des
König=
lichen „Lauſes, diesfremdherrlichens Offizierederkon,
Seiter6
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juni 1910.
Nummer 125.
mändierende General des Gardekorps, der
Komman=
dant von Potsdam und andere. Die fürſtlichen Damen
und Umgebungen ſahen der Parade von den Fenſtern
desStadtſchloſſes aus zu. Bei ihnen befand ſich auch
der italieniſche Miniſter des Auswärtigen Marquis di
San Giuliano und der älteſtg Sohn des Kronprinzen.
Prinz Oskar und die drei Söhne des Prinzen Friedrich
Leopold waren bei dem 1. Garde=Regiment, Prinz Eitel
Friedrich bei dem Leib=Garde=Huſaren=Regiment
ein=
getreten. Der Kronprinz ritt mit dem König
der Belgier die Fronten ab und nahm zwei
Vorbei=
märſche entgegen. Der erſte wurde von der
Leib=
gendarmerie unter Generaladjutant von Scholl
eröff=
net. Mit dem 1. Garde=Regiment zu Fuß gingen die
Generaloberſten von Lindequiſt und von Pleſſen, ſowie
Generaladjutant von Keſſel vorüber. Der Kronprinz
führte ſein Bataillon.
An die Parade ſchloß ſich ein Frühſtück im
Marmorſaal des Stadtſchloſſes an. Es wurde an
ein=
zelnen Tiſchen geſpeiſt. Der Kronprinz führte die
Königin, der König die Kaiſerin zur Tafel. An dem
erſten Tiſch nahmen die Kaiſerin zwiſchen dem König
und dem Prinzen Konrad von Bayern Platz, der
Kron=
prinz gegenüber zwiſchen der Königin und der
Prin=
zeſſin Eitel Friedrich. Rechts vom König folgten die
Kronprinzeſſin, Prinz Tſai=Tao, die Prinzeſſin
Vik=
toria Luiſe uſw.; links vom Prinzen Konrad die
Prin=
zeſſin Friedrich Leopold, Prinz Oskar, die Prinzeſſin
Viktoria Margarete uſw. Der Kaiſer verlieh dem
König die Kette des Schwarzen Adlerordens, der
Königin den Luiſenorden mit der Jahreszahl 1813/14.
Die bosniſche Reiſe Kaiſer Franz Joſefs.
* Serajewo, 30. Mai. Kaiſer Franz Joſef
iſt in Begleitung des Oberſthofmeiſters Fürſten v.
Mon=
tenuova, der gemeinſamen Miniſter Graf v. Aehrenthal,
Frhr. v. Schönaich und Baron Burian, der
Miniſterprä=
ſidenten Frhr. v. Bienerth und Graf Khuen=Hedervary und
mit einem großen Gefolge nachmittags 3 Uhr hier
einge=
troffen. In der Hauptſtadt wie vorher auf der Fahrt durch
das Land bereitete die Bevölkerung dem Kaiſer einen
begeiſterten Empfang. Auf den Stationen, wo der Zug
anhielt, hielten die Bürgermeiſter Huldigungsanſprachen
an den Monarchen, in denen ſie ihn ihrer Hingebung und
unerſchütterlichen Treue verſicherten. In Serajewo trug
der Empfang einen ebenſo impoſanten wie warmen und
herzlichen Charakter. Alle kirchlichen und weltlichen
Be=
hörden, das Offizierskorps und Vereine erwarteten den
Kaiſer auf einem prächtig geſchmückten Platz, wo der
Zug hielt. Der Kaiſer, der trotz der mehr als
zwanzigſtün=
digen Reiſe nicht die mindeſte Ermüdung zeigte, wurde
mit unbeſchreiblichem Enthuſiasmus begrüßt. Die Fahrt
durch die ebenfalls geſchmückten Straßen nach dem Konak
glich einem Triumphzug.
* Serajewo, 30. Mai. In Erwiderung auf den
Willkommengruß des Bürgermeiſters betonte Kaiſer
Franz Joſef, es ſei ihm eine Freude, nach Serajewo
zu kommen. Die lange Kulturarbeit ſchuf zwiſchen den
jüngſten Angehörigen der Monarchie und ihren übrigen
Teilen feſte Bande. Die heute ausgedrückten Gefühle
ſeien dem Kaiſer ein werter Beweis, daß auch die Treue
für das Herrſcherhaus hier feſte Wurzeln gefaßt habe.
* Wien, 31. Mai. Faſt ſämtliche Blätter beſprechen
den enthuſiaſtiſchen Empfang des Kaiſers in
Bosnien. Das „Fremdenblatt” ſagt: Am Tage, nach
dem die Bevölkerung zum erſten Male ihre konſtitutionellen
Rechte ausüben durfte, erſcheint der Kaiſer in ihrer Mitte,
bei jedem Schritt auf der neuen Erde klingt es ihm
ent=
gegen, wie raſch und wie feſt dieſe neue Erde mit dem alten
ſtarken Körper des Reiches verwachſen iſt. Die „
Volks=
zeitung” führt aus: Das jubelnde Feſtgepränge, das den
Kaiſer auf ſeinem Zuge durch das öſterreichiſch=ungariſche
Neuland umbrauſte, mag auch hinausklingen in alle
Welt, als Zeichen dafür, daß eine dauernde,
unverrück=
bare Geſtaltung ſich mit der Einverleibung Bosniens und
der Herzegowina vollzogen hat. Die „Reichspoſt”
be=
merkt: Der Einzug des Kaiſers in das ſtolze Serajewo
trug den Charakter eines hiſtoriſchen Ereigniſſes. Der
Willkommen, den Serajewo dem Herrſcher bot, war von
begeiſterter Stimmung getragen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 31. Mai. Die
Reichstagskommiſ=
ſion für die Reichsverſicherungsordnung
nahm den grundlegenden Paragraphen des
Kompromiß=
antrages der Konſervativen, der Reichspartei, des
Zen=
trums und der Nationalliberalen an, nach welchem nicht
beſondere Verſicherungsämter errichtet werden, ſondern bei
den Verwaltungsbehörden Abteilungen für
Arbeiterver=
ſicherung unter dem Namen „Verſicherungsamt” gebildet
werden ſollen.
* Berlin, 31. Mai. Dem vom Amt
zurückgetrete=
nen Unterſtaatsſekretär Wever im
Kultusminiſte=
rium wurden die Brillanten zum Stern des
Kronen=
ordens erſter Klaſſe verliehen. An ſeiner Stelle wurde
Miniſterialdirektor Schwartzkopff zum
Unter=
ſtaatsſekretär ernannt. In die Stelle Schwartzkopffs
rückt Wirkl. Geh. Ober=Reg.=Rat Bremen.
* Saarbrücken, 31. Mai. Die heute früh
ermor=
dete Kellnerin iſt als die am 7. Juli 1889 in
Hechingen (Hohenzollern) geborene Emma Rheinfrank
re=
kognoſziert worden. Sie war zuletzt in dem Reſtaurant
„Zur Traube” in Stellung. Der Mörder iſt vermutlich
ein früherer Liebhaber, der ihr von Stadt zu Stadt
nach=
gereiſt iſt und mit dem ſie ſchon in der Traube Streit
hatte. Die Polizei entwickelt eine fieberhafte Tätigkeit,
um ſeiner habhaft zu werden. Der verhaftete Kutſcher iſt
bereits wieder in Freiheit geſetzt worden.
* Striegau, 31. Mai. Geſtern abend ſtürzte in der
hieſigen katholiſchen Pfarrkirche ein zwei Zentner ſchwerer
wertvoller Kronleuchter herab und verletzte den
mit Anzünden beſchäftigten Oberglöckner Wiesner ſchwer
an Händen und Beinen, ſo daß er blutüberſtrömt aus der
Kirche getragen wurde.
* Hamburg, 31. Mai. Auf dem Frachtdampfer
der Hamburg=Amerika=Linie „Kronprinzeſſin Cecilie” iſt
auf der Reiſe von Mexiko in dem Unterraum Feuer
ent=
ſtanden, welches die dort befindliche Ladung zerſtörte. Das
Schiff iſt unbeſchädigt und wohlbehalten fahrplanmäßig
am 30. Mai in Corunna angekommen.
* Neapel, 31. Mai. Bis heute vormittag 10 Uhr
waren aus den Trümmern des geſtern abend
einge=
ſtürzten Hauſes vier Leichen geborgen worden.
— Peſt, 31. Mai. Anläßlich der bevorſtehenden
Parlamentswahlen kam es in mehreren
Ort=
ſchaften zu argen Exzeſſen und förmlichen
Schlach=
ten zwiſchen den verſchiedenen Parteien. Mehrere
Perſonen ſind tot, viele verwundet. In einem Dorſe
wurde ein Haus in Brand geſteckt, in dem ſich eine
Hochzeitsgeſellſchaft befand. Eine Perſon kam dabei
in den Flammen um. Viele Dörfer wurden mit
Mi=
litär beſetzt. Gegen 200000 Mann und 20000
Gen=
darmen wurden mobil gemacht.
— London, 31. Mai. In den Gaswerken von
Bir=
mingham brach geſtern Feuer aus, das einen mit
8000 Gallonen Teer gefüllten Behälter in Brand ſetzte.
Die brennende Flüſſigkeit ergoß ſich in den Fluß und
es drohte verſchiedenen Straßen große Gefahr, ohne
ſchließlich viel Schaden anzurichten.
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Amtlicher Weterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Der
geſtern über Mitteldeutſchland gelegene Ausläufer der
nördlichen Zyklone iſt oſtwärts abgezogen, wobei nock
vielfach Regenſchauer fielen. Dann aber zog raſch vor
Weſten her ein Rücken höheren Druckes an, ſo daß der
Regen am Abend nachließ und zeitweiſe Aufheiterung
eintrat. Ein neues Tiefdruckgebiet naht von England
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, 1. Juni
Neuerdings verbreitete Regenfälle, ſtarke bis ſtürmiſche
Südweſtwinde, kühl.
Tageskalender.
Monatsverſammlung des Kriegervereins um 8½ Uhr
in der „Stadt Koburg”.
Konzert um 4 und 8 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 7 Uhr auf Hugenſchütz’ Felſenkeller,
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im „Heſſiſchen Hof”.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo”
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 2. Juni.
Acker=Verſteigerung des Chriſtoph Petri um 9 Uhr
auf dem Ortsgericht I.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟
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Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeßel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: J. Kroß, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 125₰
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juni 1910.
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Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juni 1910
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(11182
Riffe der Liebe.
Ein Blankeneſer Roman
von Ewald Gerhard Seeliger.
(Nachdruck verboten.)
15)
Frau Abel erſchrak aufs tiefſte.
So ſchlimm ſteht es mit uns? rief ſie und faltete
unwillkürlich die Hände.
Nein! erwiderte er langſam. Ein Grund zur
Be=
unruhigung iſt vorläufig nicht vorhanden und wird auch
niemals vorhanden ſein, ſolange Herr Harms an ſeinem
Platze bleibt. Ich bin aber durch meine politiſche
Tätig=
keit ſo ſehr in Anſpruch genommen, daß ich mich um
dgs Geſchäft nicht kümmern kann. Außerdem beſitzt
Herr Harms hohe perſönliche Vorzüge, und das müßte
Harriet ſchon Grund genug ſein, ihn nicht zu brüskieren.
Er iſt treu wie Gold, ein genialer Kaufmann, ſeine
Bildung und ſeine Formen laſſen nichts zu wünſchen
übrig, und ſein Vermögen iſt mehr als reſpektabel.
Aber ſeine Familie.
Wir leben in einem demokratiſchen Gemeinweſen,
entgegnete er feſt. Bei uns wird der Mann nach ſeinen
eigenen Verdienſten gewürdigt, nicht nach denen ſeiner
Vorfahren. Ich kenne leider nur zu viele Abkömmlinge
alter, vornehmer Familien, die nicht wert ſind, Herrn
Harms auch nur das Waſſer zu reichen.
Aber könnteſt Du nicht auf Deine politiſche
Tätig=
keit verzichten, ſchlug ſie leiſe vor, und die Firma ſelbſt
leiten?
e ener e ne ene en
getroffen. Das verſtehſt Du nicht.
In dieſem Augenblick kam Arno herein mit heißen
Wangen und leuchtenden Augen.
Wo haſt Du geſteckt? herrſchte ihn der Vater an. Iſt
Deine lateiniſche Arbeit ſchon fertig?
Nein! antwortete Arno ſchuldbewußt. Die fremden
Sprachen machten ihm beſonders viel Schwierigkeiten.
Am ſchlechteſten aber konnte er ſich mit der Mathematik
vertragen.
Beim Kaffee legſt Du mir ſie vor! fuhr der Vater
ſtreng fort, und der Sohn ſenkte zerknirſcht den Nacken.
Da endlich erſchien Harriet, grüßte ſchweigend,
ohne die Augen zu heben, aß ſchnell ein paar Biſſen und
wollte wieder fort.
Du bleibſt! befahl der Vater, und ſein grollender
Ton deutete auf nichts Gutes.
Harriet ſetzte ſich aufrecht hin und zeigte keine
Furcht.
Du haſt Herrn Harms geſtern fortgeſchickt? fragte
er finſter.
Nein! erwiderte ſie mit Freimut. Ich habe ihm
nur geſagt, er ſolle ſich keine Hoffnungen machen.
So? ſprach Diedrich Geſterling und beherrſchte ſich
mühſam. So alſo kommſt Du meinen Wünſchen nach.
Ich ſagte Dir, daß Du allen Grund hätteſt, ihn
freund=
lich zu behandeln. Und Du haſt es mir auch
ver=
ſprochen.
Ich habe es auch gehalten! rief ſie, und ihre Naſen=
erte Serere enenenrnen
ich ihn zurückweiſen müſſen.
In Frau Abels Augen lag ein ſtiller Triumph.
Redensarten! brauſte der Vater auf. Herr Harms
hat noch nie die Grenze überſchritten. Er weiß genau,
was er dem Hauſe, in dem er als Gaſt weilt,
ſchul=
dig iſt.
Das kommt ganz auf die Auffaſſung an!
recht=
fertigte ſich Harriet ſtolz.
Was hat er getan?
Er hat mir ſeine Liebe erklärt.
Arno gab einen gluckſenden Ton von ſich, und
Frau Abel zog die Brauen in die Höhe. Aber ſie miſchte
ſich nicht ins Geſpräch.
Ich verſtehe Dich nicht mehr! ſprach Diedrich
Geſterling zu ſeiner Tochter. Wenn ich den Wunſch
verlautbaren laſſe, daß Du einen nicht zur Familie
ge=
hörigen Herrn freundlich behandeln ſollſt, ſo heißt das,
ich wünſche ihn bald als Mitglied der Familie begrüßen
zu können.
Hätte ich das gewußt, rief Harriet und erbleichte vor
Zorn, dann hätte ich Dir niemals das Verſprechen gegeben.
Das ſind Ausflüchte! wies ſie der Vater zurück. Ich
hoffe beſtimmt, Du wirſt in Zukunft von Deinen Launen
laſſen und die Sache ſelbſt wieder in Ordnung bringen.
Dann verſtummte das Geſpräch, denn Guſchi erſchien
mit dem Nachtiſch, Kaum war ſie wieder draußen, ertönte
die Hausglocke.
Guſchi eilte, zu öffnen, und fand vor dem Portal einen
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erſten Blick, daß er etwas Beſonderes war, denn er hatte
ein dunkelbraunes Samtjackett an, trug auf den kurzen
Locken einen breiten Schlapphut und um das rechte
Hand=
gelenk ein Armband.
Kleiner netter Käfer! neckte er ſie und kniff ſie in die
Wange.
Sie wurde noch röter, als ſie ſchon war, trat einen
halben Schritt zurück und wies ihm lachend die weißen
kleinen Zähne.
Was wünſchen Sie, mein Herr? fragte ſie keck.
Hier iſt meine Karte! ſprach er und verblüffte ſie durch
ſeinen großen Ton.
Jetzt ließ ſie ihn ins Veſtibül.
Bitte, einen Augenblick warten! ſagte ſie förmlich und
ſprang geräuſchlos über die dicken Teppiche ins
Speiſe=
zimmer. Unterwegs ſtudierte ſie die Aufſchrift. Daß der
feine Herr von Beruf nur ein Maler war, enttäuſchte ſie
einigermaßen. Das hätte ſie ihm doch nicht zugetraut.
Diedrich Geſterling, der ſich eben vom Tiſch erheben
wollte, las das Billett und ſchüttelte den Kopf.
Kurt Egloff, Maler? fragte er zu ſeiner Frau hinüber.
Kennſt Du ihn?
Aha! rief Arno freudig, verſtummte aber ſofort vor
Schreck, als er Harriets wütendes Geſicht bemerkte.
Doch das half nun nichts mehr. Sie mußte mit der
Sprache heraus. Arno half dabei nach Möglichkeit, um
ſeinen Freund in das beſte Licht zu rücken. Von dem
Skizzenbuch und dem Kohlenſtift aber verriet er nichts.
Wie aufmerkſam, ſprach Frau Abel intereſſiert.
Diedrich, Du mußt ihn empfangen.
Kurt Egloff wurde von Guſchi in den Salon geführt,
wobei er ſie ſchnell in den nackten Arm kniff. Dann
er=
ſchien Diedrich Geſterling in der andern Tür, ſprach ſeinen
Dank aus und wechſelte mit dem kühnen Retter aus
Waſ=
ſersnot einen Händedruck. Vor Frau Abel, die gleich
dar=
auf hereinrauſchte, machte der Maler eine elegante Ver=
beugung und küßte ihr galant die Fingerſpitzen. Darauf
erkundigte er ſich höflich nach dem Befinden der beiden
Ge=
retteten. Diedrich Geſterling verhielt ſich ſehr ablehnend
und zugeknöpft und überließ bald das Feld ſeiner Frau,
die ſofort lebhaft für die Kunſt ſchwärmte. Kurt Egloff
machte tiefen Eindruck auf ſie, weil er ſo ganz der
Vor=
ſtellung entſprach, die ſie von einem Künſtler hatte. Das
war der große Vorteil, daß er ſich nicht für die ſtrenge
Geſellſchaftstoilette entſchieden hatte. Die Begeiſterung
Frau Abels aber erreichte den Gipfel, als Arno
herein=
ſchlüpfte, ſeinen Freund ſtürmiſch begrüßte und ſie in das
Geheimnis ſeiner glänzenden Malverſuche einweihte.
Schnell eilte er davon, um das Skizzenbuch zu holen.
Ihr Sohn hat entſchieden großes Talent, behauptete
Kurt Egloff mit innerſter Ueberzeugung. Es wäre
jam=
merſchade, wenn dieſe herrlichen Anlagen verkümmern
müßten.
So ſtolz Frau Abel darauf war, ſo hoffnungslos war
der Seufzer, den ſie ausſtieß. Sie wußte, daß der Vater
andere Pläne mit dem Jungen verfolgte.
In dieſem Augenblicke erſchien Harriet auf der
Schwelle. Da blieb ſie auch ſtehen. Der Maler ſtürzte ihr
entgegen und wollte ihr die Hand küſſen.
Aber ſie entzog ſie ihm haſtig.
Sie hätten ſich gar nicht zu bemühen brauchen, ſprach
ſie und ſuchte gleichgültig und kühl zu bleiben. Ich habe
Ihnen ſchon geſtern mitgeteilt, daß mein Befinden
zufrie=
denſtellend iſt.
Harriet! rief die Mutter, von dieſer offenkundigen
Un=
höflichkeit aufs höchſte überraſcht.
Laſſen Sie nur, gnädige Frau, begütigte ſie Kurt
Egloff lächelnd. Ich bin gewohnt, von Fräulein Harriet
nicht anders behandelt zu werden. Ich würde es
bedau=
ern, wenn ſie aus ihre Rolle fiele.
Harriet fand vor innerer Empörung kein Wort. Dieſe
Frechheit war grenzenlos! Jetzt wagte er gar, ſie einfach
(Fortſetzung folgt.)
Gelßu
1im
h deren Sa
üt, wenn ſie
eſerK
Darmſtad
beim Namen zu nennen. Schon wollte ſie ſich wiede
zurückziehen. Doch ſie blieb, weil er plötzlich von Italie
zu erzählen anfing.
Frau Abel verzichtete heute auf ihren
Mittagsſchla=
was ſeit drei Jahren nicht vorgekommen war.
Kurz vor dem Kaffee empfahl ſich der Maler und tru
als Siegestrophäe eine Einladung von Frau Abel davor
Arno begleitete ihn bis an die Haustür. Guſchi
ſchau=
ihm verſtohlen aus dem Küchenfenſter nach, aber er drehr
ſich nicht um.
Bei Tiſch begann Frau Abel, deren Wangen
lebha=
gerötet waren, von Kurt Egloff ein begeiſtertes Loblied z
ſingen. Arno half ihr dabei nach Kräften. Harriet
jedo=
hüllte ſich in eiſiges Schweigen. Argwöhniſch hob de
Vater den Kopf. Dann ſchaute er ſeiner Tochter lange un
feſt in die Augen.
Beſteht zwiſchen dieſem Maler und Deinem Verhalte
zu Herrn Harms ein Zuſammenhang? fragte er langſan
wobei er jedes Wort wog.
Nein, antwortete ſie feſt und hielt, ohne rot zu werder
ſeinem durchdringenden Blicke ſtand. Zum erſten Male i
ihrem Leben ſprach ſie die Unwahrheit. Aber es war ein
Notlüge.
Dann habe ich nichts dagegen, daß der Herr wieder
kommt, entſchied er kurz.
Diedrich, ſprach Frau Abel, und ihre Stimme
hatt=
auf einmal einen leiſen, klirrenden Metallklang. Ich hoff=
Du hätteſt auch ſonſt nichts dagegen einzuwenden. Den
ich habe den Herrn eingeladen, nicht Harriet.
Schon gut, erwiderte er zerſtreut und wandte ſich a=
Arno. Wo iſt Deine Arbeit?
Ich habe ſie noch nicht gemacht, ſagte der kleinlaut un
ſchaute nach mütterlicher Hilfe aus.
Nummer 125.
Wagnerarbeiten.
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Janitätswache Bismarckſtraße Nr. 28 ſoll
ergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
egen bei dem unterzeichneten Amte,
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Samstag, den 4. Juni 1910,
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Darmſtadt, am 30. Mai 1910.
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Herſtellung von elektriſchen
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Wir bringen in Erinnerung, daß die
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nderungen und Reparaturen ſolcher
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verden dürfen, die von Großherzoglicher
Bürgermeiſterei eine ſchriftliche Erlaubnis
Dierzu erhalten und ſich verpflichtet haben,
lle dieſe Einrichtungen unter
Zugrunde=
egung und gewiſſenhafter Beachtung der
ierfür erlaſſenen beſonderen Vorſchriften
(11188a
uszuführen.
Zur Zeit iſt folgenden Firmen dieſe
Er=
zubnis erteilt:
H. Ackermann, Arheilger Straße 82.
.W. Gelſius, Fuhrmannſtraße 6.
Georg Keil, Kirchſtraße 17.
.Theodor Korfmann, Taunusſtraße 1.
.Louis Lange, Hoflieferant, Schulſtr. 6.
Ernſt Lorey, Karlſtraße 56.
. Jakob Nohl, Hoflieferant,
Wilhelminen=
ſtraße 10.
Willy Schoeller, Rheinſtraße 9.
. Auguſt Wilk, Hoflieferant,
Schuchard=
ſtraße 12.
Städt. Elektrizitätswerksverwaltung Darmſtadt.
Meyer.
Abhanden gekommene Sparkaſſenbücher.
Die vermißten Einlagenbücher
lautendauf
Nr. 783a den Namen Schwebel, Friedericke
Wittmann Kinder
„ 1449a
Becker, Friedrich
„ 42800
Becker, Louiſe
„ 64088
Becker, Suſanne
„ 66442
Müller, Margarete
„ 180034
der ſtädtiſchen Sparkaſſe Darmſtadt werden
nach deren Satzungen § 20 für kraftlos
er=
kärt, wenn ſie nicht innerhalb drei Monaten
bei dieſer Kaſſe vorgezeigt werden. (8926a
Darmſtadt, den 21. April 1910.
Der Verwaltungsrat der ſtädt. Sparkaſſe
Purgold, Direktor.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. Juli I. Js.,
vormittags 10½ Uhr,
ſoll die den Bibliothekdiener Joſef
Gold=
bach Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegen=
ſchaft:
Flur Nr. qm
II 1035½ 213 Hofreite Beckſtraße 8,
65 Grabgarten daſelbſt,
1035%
65 Grabgarten mit
II
10358
Gartenhaus,
II 1035¾/00 41 Grasgarten daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K43/10
werden.
Darmſtadt, den 26. Mai 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
(L11180,70
Müller.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Karoline Diehm dahier
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
135 157%/100 360 Hofreite Innere
Ring=
ſtraße, jetzt
Rhön=
ring Nr. 129,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K77/10
Darmſtadt, den 26. Mai 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L11179,69
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Darmstädter
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ro und Eist.
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Varkaufssrellan ulerieAr Jarch
O. Petronx, Darmstadt,
A. Dinkelmann, Worms.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Jnnt 1910.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1 ſilberne Damen=Uhr mit Goldrand.
1 rote Ledertaſche. 1 Nickel=Taſchenuhr mit Namen eingraviert. 1 Vorſtecknadel, der
Kopf ein Monogramm. 2 mittelgroße Schlüſſel (zuſammengebunden). 1 mittelgroßer
Schlüſſel. 1 großer und 3 kleine Schlüſſel an einem Ring. 1 lilaſeidenes Band mit
weißen Streifen. 1 ſchwarzwollener Schal mit Franſen. 1 Paar blauſeidene Damen=
Strümpfe. 1 brauner Spazierſtock, 1 weiß und dunkelblauer Kinder=Strohhut.
1 Double=Ring mit hellrotem Stein. 1 Silber=Gürtel mit weißer Schnalle. 1 goldenes
Armband. 1 goldenes Kreuzchen. 1 ſilberne Broſche mit 3 braunen Steinen. 2 Paar
lange gelbe Kinder=Strümpfe. 1 vergoldete Broſche mit blauem Stein. 1 rotledernes
Portemonnaie mit Inhalt. 1 Portemonnaie mit einigen Pfennigen Inhalt. 4 kleine
Schlüſſel (zuſammengebunden). 1 Radfahrkarte, auf den Namen Franz Krebs lautend.
1 Dienſtbuch, auf den Namen K. Schrimpf lautend. 1 kleine Kaſſenſchlüſſel. 1 Zwicker
mit ſchwarzen Gläſern. 1 Zwicker. 1 Photographen=Apparat (Browni=Kodak 2).
1 Kanne mit Milch und Aufſchrift „Milchverwertungs=Verein Darmſtadt”. 1 gelbes
Rückenſtück von einem Pferdegeſchirr.
Verloren: 1 ſilbernes Ketten=Armband mit Anhänger und rotem Stein.
1 Double=Zwicker. 1 Silber=Gürtel mit grauem Schloß. 1 Zweimarkſtück in Papier
eingewickelt. 1 großes grauleinenes Tuch von einem Schaufenſter, 1 noch neuer
Damen=Regenſchirm mit Monogramm E. K. 1 goldenes Halskettchen mit Herzchen
und rotem Steinchen. 1 weißer Damen=Sommerhandſchuh und 1 ſilbernes Perlen=
Halsband. 1 kleines goldenes Halskettchen mit Anhänger und darauf „Gott ſchütze
Dich” eingraviert. 1 Hunde=Mäntelchen, weiß mit blauen Blümchen. 1 grauſchwarzes
Radfahrer=Capes. 1 Hunde=Halsband mit Marke. 1 Platin=Manſchettenknopf. 1
Fili=
gran=Anhänger. 1 Brille. 1 geſtickte Kinderwagen=Decke. 1 brauner Spazierſtock mit
geflochtenem ſilbernen Ring. 1 grünkariertes wollenes Tuch. 1 Damen=Goldgürtel
mit grauen Streifen. 2 Papierrollen (Zeichnungen) in einer Droſchke liegen geblieben.
1 weiße Schleife von einem Kinder=Kleid. 1 kleines braunes Portemonnaie mit 60 Pfg.
Inhalt. 1 kleines Hunde=Halsband mit Marke und der Nr. 6041. 1 kleine Handtaſche
mit Pincenez und Portemonnaie mit 60 Pfennigen Inhalt, 1 Taſchentuch und kleines
Meſſer. 3 Wagenkapſeln. 1 ſchwarzes Etui mit 2 Füllfederhaltern. 2 Paar Herren=
Strümpfe. 1 bräunliches altes Portemonnaie mit 2 Mk. Inhalt. 1 ſchwarzes
Spitzen=
tuch. 1 kleines Portemonnaie mit 3—4 Mk. Inhalt. 1 kleines Heftchen mit Operntext.
1 kleiner Sektzipfel mit ſchwarz=weiß=roſa Band und Silberbeſchlag mit Aufſchrift
„Mund Jena”. 1 Damen=Zwicker mit ſchwarzer Schnur. 1 Double=Bröſchchen mit
blauem Stein. 1 Päckchen Seidenſtoff, etwa 80 cm. 1 kleines Zug=Hundehalsband.
1 ſilbernes Halskettchen mit grünem Stein als Anhänger. 1 ſilbernes Ketten=Armband.
1 Nickel=Zwicker mit braunem Futteral. 1 goldener Damen=Ring mit blauem
herz=
förmigen Stein. 1 ſilbernes Armband. 1 ſilbernes Halskettchen mit Herzchen. 1 gold.
Manſchettenknopf mit rotem Steinchen. 1 lila Portemonnaie mit 1,62 Mk. Inhalt.
1 ſilberne Remontoir=Uhr.
Zugelaufen bei Privaten: 1 Henne.
Entlaufen: 1 Dobermanpinſcher. 1 ſchwarzer Rehpinſcher mit langen Ohren
und Schwanz. 1 Angorakatze (mausgrauer Kater).
Entflogen: 1 junger Kanarienhahn. 1 gelblich=grüner Kanarienvogel. 1 Wellen=
Papagei.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(11172
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 2 Pinſcher, 2 Boxer.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
lag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 2. Jnni, nachmittags 4 Uhr,
werden im Saale „Zur Ludwigsballe” Obergaſſe dahier, öffentlich meiſtbietend gegen
Barzahlung folgende Pfänder verſteigert:
150 Ztr. Kohlen, 5 Säcke Mehl, 1 Brotwagen mit Zubehör, 1
Pferde=
geſchirr, 1 Halbverdeck, 1 vierr. Wagen, 1 Partie Wein, 1 Pianino, 3
Grammo=
phone mit Platten, 1 Spiegelſchrank, 1 Bücherſchrank, 2 Kleiderſchränke, 2
Glas=
ſchränke, 3 Diwans, 2 Sofas, 1 Kommode, 1 Regulator, 2 Standuhren,
1 Nähmaſchine, 1 Kuchengeſtell, 2 Gaslüſter, 1 Nachtſchränkchen, 3 Seſſel,
11 Hirſchgeweihe, 1 Wildſchweinkopf (geſchnitzt), 1 ausgeſt. Auerhahn, 1
Blech=
kaſſette, 1 Gehrockanzug, 1 Teeſervice, 1 Fiſchaquarium, Tiſche, Stühle, Bilder,
Spiegel u. a. m.
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 28, I.
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Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 1. Inni 1910, nachmittags 3 Uhr,
werden im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 (Roſenhöhe)
verſchiedene Möbel, darunter Betten, Waſchkommoden, Sekretäre, Diwans,
Vertikos, Wirtstiſche, Stühle, Pianinos, Schreibtiſche, ferner verſchiedene
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1 Muſikweri, 4 Herrenanzüge und 1 Lexikon, ferner 1 Kaſſenſchrank und
(11270
mehrere Mille Zigarren
zwangsweiſe verſteigert.
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher.
Georgenſtraße 11, I.
Bekanntmachung.
Donnerstag, den 9. Inni 1910, nachmittags 2 Uhr.
ſollen die dem 1. Philipp Hotz, 2. Georg Hotz in Eberſtadt bei Darmſtadt
gemein=
ſchaftlich zugeſchriebenen Liegenſchaften in hieſiger Gemeinde, Heidelbergerſtraße Nr. 33,
Frur I Nr. 395¾0 — 476 qm Grabgarten, das Dorf,
I „ 398¾0 — 580 „ Hofreite daſelbſt,
„ I . 398¾/10 — 457 . Hofreite daſelbſt,
„ I „ 398¾0 — 12 „ Straße daſelbſt,
auf unſerem Bureau öffentlich zwangsweiſe verſteigert werden. In dem Anweſen
wird eine Glaſerei ꝛc. betrieben und eignet ſich dasſelbe auch zu jedem anderen Ge=
(11170md
ſchäfts= und Fabrikbetrieb.
Eberſtadt bei Darmſtadt, den 30. Mai 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Eberſtadt.
Schäfer.
Kenmonlenbezugs WesenschutfFrriede
Diejenigen unſerer geehrten Geſellſchafter, welche den ihnen zugegangenen
Be=
ſtellſchein noch nicht zurückgegeben haben, wollen denſelben ausgefüllt daldgefl. dem
Rechner des Vereins zuſtellen. — Da es nicht rarſam iſt, den Bezug der Winterkohlen
ausſchließlich auf den Herbſt zu verſchieben, ſo möchten wir empfehlen, ſchon in den
nächſten Monaten damit zu beginnen. Anmeldung neuer Mitglieder werden von
unſerem Rechner enkgegengenommen.
Während des Monats Juni iſt das Büro des Rechners nachmittags geſchloſſen.
dagegen an jedem Werktag geöffnet von morgens 8 Uhr bis nachmittags 1 Uhr.
Der Vorstand.
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eckarstrase 22. part.
[ ← ][ ]Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juni 1910
Nummer 125.
Sport.
* Fußball. Bei den Pokalſpielen des F.=K.
„Alemania”=Pfungſtadt errang der F.=K. „Germania”=
Darmſtadt den 2. Preis (Ehrendiplom). Ferner
er=
hielt das Mitglied des F.=K. „Germania‟ E. Böhm,
bei den olympiſchen Spielen desſelben Vereins den
1. Preis (Ehrenpreis) im 100 Meter=Laufen, ſowie den
1. Preis (Ehrenpreis) im 200 Meter=Laufen.
sr. Die Prinz Heinrichfahrt, die am
Don=
nerstag, den 2. Junt, in Berlin ihren Anfang nimmt,
wird die letzte Konkurrenz um den im Jahre 1908 vom
Prinzen Heinrich geſtifteten Wanderpreis ſein.
Satzungsgemäß fällt der Preis, der bei den bisherigen
zwei Fahrten die Siege von Fritz Erle und
Kommer=
zienrat Wilhelm Opel ergab, demjenigen zu, der ihn
zweimal gewinnt. Falls dies innerhalb dreier Jahre
keinem Fahrer gelingt, ſoll zwiſchen den drei Siegern
das Los entſcheiden. Da ſomit der alte Prinz Heinrich=
Preis mit der diesjährigen Fahrt definitiv gewonnen
wird, hat Prinz Heinrich bereits durch Stiftung eines
neuen Preiſes für das Jahr 1911 Vorſorge getroffen,
daß die Prinz Heinrich=Tourenfahrten auch fernerhin
als bedeutendſte automobiliſtiſche Veranſtaltungen in
Deutſchland fortleben. Für die diesjährige Fahrt
wurde, wie ſchon kurz mitgeteilt, außer dem Prinz
Heinrich=Preis noch eine Reihe anderer wertvoller
Ehrenpreiſe geſtiftet. So gab der König von
Württem=
berg einen wertvollen goldenen Pokal, der Großherzog
von Baden eine goldene Bowle, der Großherzog von
Heſſen einen ſilbergetriebenen, mit Amethiſten verzierten
Pokal, die Erbprinzeſſin Charlotte von Sachſen=
Meiningen eine aus koſtbaren Hölzern gefertigte
Schatulle, der Herzog=Regent von Braunſchweig in
Verbindung mit dem Braunſchweigiſch=Lüneburgiſchen
Staatsminiſterium einen geſchmackvollen Tafelaufſatz,
der Statthalter Graf von Wedel eine aparte ſilberne
Vaſe. Von den Städten, die als Etappenſtationen in
Frage kommen, ſtiftete Braunſchweig einen großen
Tafelaufſatz, Kaſſel eine ſilberne Fruchtſchale,
Nürn=
berg einen Bogenſchützen aus Bronze, Homburg v. d. H.
einen prächtigen goldenen Pokal. Der Preis des
Kaiſerlichen Automobilklubs iſt eine Silberkaſſette, der
des Bayeriſchen Automobilklubs eine wertvolle goldene
Uhr, die in Emaille das Wappen B. A.C. trägt.
Rr. Die Rundfahrt durch Italien wurde
auf der fünften Etappe Rom=Florenz über 327
Kilo=
meter nur noch von 25 Fahrern beſtritten. Auch
dies=
mal hatten die Konkurrenten wieder unter den vom
Regen aufgeweichten Straßen viel zu leiden. Als
Erſter traf Ganna in 11 Stunden 36 Minuten ein,
eine halbe Länge zurück folgte Galetti. Drei
Viertel=
ſtunden ſpäter paſſierte Ghironi vor Canepari, Corlaita
und Paveſi das Ziel.
Lt. Das Lawn=Tennis=Match der
Na=
tionen. das in Brüſſel zwiſchen Frankreich,
Deutſch=
land, Oeſterreich, Belgien und Holland ausgetragen
wurde, gewann Frankreich vor Deutſchland und
Bel=
gien. Am letzten Tage ſchlug Wilding=Auſtralien
Kin=
zel=Oeſterreich mit 6—3, 6—1, Deeugis=Frankreich
Ro=
land=Deutſchland mit 6—2, 6—2, Traſenſter=Belgien
Gernot=Frankreich mit 8—6, 9—7 und Roland=
Deutſch=
land Scheuler=Holland 4—6, 6—3, 4—5 aufgegeben. Im
Doppelſpiel ſchlugen Roland-Kreuzer=Deutſchland nach
ſpannendſtem Kampfe Kinzel-Graf Salm=Oeſterreich
mit 6—4, 6—1, 3—6, 5—7, 6—2. Kinzel-Graf Salm=
Oeſterreich mit 6—3, 4—6, 9—2 Scheuler-Blom=
Hol=
land und Deeugis-Gernot=Frankreich mit 6—2, 4—6,
6—2, 6—4 De Borman-Traſenſter=Belgien.
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Strafproz. 1. 2.; Braunfels, Ludw., Gedichte; Buff,
Siegfried, d. D. Scheckgeſetz v. 11. 3. 08; Chriſtaller,
Helene, Wie die Träumenden: Bautzen v. Cornelius
Gurlitt; Denkſchrift z. Hundertjahrfeier d. Stadt
Mülheim a. d. R. 1908: Dictionnaire militaire
Tome 2: The Catholic Eneyelopedia Vol. 6; Der
junge Goethe, Neue Ausg. v. Max Morris 2;
Heyer, Alfons, J. Chr. Günthers Leben; Höffner,
Joh., Aus Biedermeier=Tagen, Briefe Rob. Reinicks u. ſ.
Freunde; Krankh. u.
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berlain, H. St., Ariſche Weltanſchauung, Bie, Oskar,
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Bahr, Herm., Dialog v. Marſyas, Wolf, G. J.,
Ulrich v. Hutten, Blei, Frz. v., amour. Frauen,
Zepler, Marg., N. Erzieh. z. Körperſchönh., Oſtwald,
Hans, Landſtreicher, Schmidt, Loth., Frauenbriefe d.
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Renaiſſ., Simmel, G., Kant u. Goethe, Bie, O., d.
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Ruß=
wurm A. v., Schillers Weltanſchauung, Holitſcher,
Arth., Leben mit Menſchen, Jeſſen, Jarno, d. Kaiſerin
Friedrich, Schirmacher, Käthe, Deutſchl. u. Frankr.
ſeit 35 Jahr., Tews, J., d. dtſch. Volksſchule, Mayer,
Ed. v., Fürſt u. Künſtler; Napoleon, Briefe
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wahl v. F. M. Kircheiſen, 1. 3. Afl., 2. 2. Afl.;
Nietzſche, Werke, 17: 3, 1. Philologica, Gedruckt. u.
Ungedrucktes a. 1866—77, hs. v. Ernſt Holzer;
Pappa-
dopolos, Jean B. Théodore II Lascaris Empereur
de Nieée Paris: Paulſen, Friedr., a. m. Leben;
Pauſanias Beſchreib. v. Griechenland, hs. v. Herm.
Hitzig, 6. Halbbd.: Buch X: Phocica Indic. Lpz. 1910;
Samml. nationalökon. u. ſtatiſt. Abhdl. d. ſtaatswiſſ.
Seminars z. Halle a. d. S., Günther, E., d. europäiſch.
Fernſprechgebührentarife; Schweitzer Albert, J. S.
Bach; Spießen, Max v., Wappenbuch d. weſtfäl.
Adels, 1. 2.; Stölzel, Billigkeits= u. Rechtspflege d.
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geb. Köhler, Witwe des Ochſenmetzgers, 65 J., katl
Soderſtr. 48. Friederike Krichbaum geb. Hebermel=
Ehefrau des Vorarbeiters, 45 J., ev., Hinkelsgaſſe
Am 28.: Polizeiſekretär i. P. Rechnungsrat Wilhel=
Manteuffel, 67 J., ev., Gutenbergſtr. 15. Dienſtmag
Marie Volk, 23 J., ev., Ober=Ramſtadt. Eli
Jackel geb. Aumüller, Witwe des Bankaſſiſtente
41 J., kath., Lauteſchlägerſtr. 20. Am 30.: Gg.
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In der Vormittags=Ziehung wurden
Gewime=
über 240 Mk. gezogen:
1 Gewinn zu 100000 Mk. 82636
1 Gewinn zu 40000 Mk. 269670
1 Gewinn zu 30000 Mk. 181237
6 Gewinne zu 10000 Mk. 20444 25917 101288
205620 203512
1 Gewinn zu 5000 Mk. 237827
51 Gewinne zu 3000 Mk. 18028 18532 20412 22916
24269 29796 33499 88056 40554 44911 49766 52273
58417 70540 73414 81663 82557 84355 86661 90977
93675 130997 131863 184378 145054 148112 154818
164524 170126 171860 172265 172626 175851 177806
187396 192423 193562 197766 207027218200 235442
236230 238732 246963 246653 262213 270071 297168
300422 302677 303347
62 Gewinne zu 1000 Mk. 9978 17045 4 18042 21837
23212 30084 33913 35345 39739 60308 (69549 72275
72385 73346 74363 84490 87462 93544 95253 102526
108413 112124 114487 117077 117554 118188 123310
127026 129114 129639 137759 139140 141516 168835
167341 168354 174209 174376 175838 179011 F 182504
186451 192314 202041 202269 206478 207467 à 221293
223383 230861 231321 233766 ½234706 235641 246122
259916 266096 266322 270575 275891 282365 29397g
90 Gewinne zu 500 Mk. 3732 8930 11383 13297.16565
16780 20393 20503 22829: 25066 27232 29024 29470
31795 37995 39655 41238 42752 52442 53128 à 68311
66509 66966 68324 69208 70118 73232 74083 à 74945
75348 79096 82600 90071 95108 96400 100516 104927
110611 111045 119603 122435 122557 130987 140246
149812 151210 156561 162606 173269173310 § 177421.
179021 185172 185233 187021 188593 189794 192664
195924 196522 197486 198639 203484 . 224451 224808
225543 227100 230819 247243 248192 251778 252058
253329 258321 260714 262787 264034 266560 266935
269673 274017 278052 285677 288802 268628 268932
289616 292893 297814 299908
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
1 Gewinn zu 10000 Mk. 69680
2 Gewinne zu 6000 Mk. 195478 244564)
44 Gewinne zu 3000 Mk. 7076 7157 — 17755 28228
32939 33990 35884 38929 42821 60240 60564 64781
73209 77479 84807 89770 93636 97846 145268 147399
147497 169034 173287 177829 185902 193300 194617
197691 203339 203653 210739 212001 217875 225473
245253 263310 265226 267559 269336 278837 290273
299685 300281 301905
70 Gewinne zu 1000 Mk. 1570 1960 3645 6640
9212 15012 17954 20803 31586 34306 39629 65199
68626 79021 79448 81172 81194 83330 89133 94518
97452 100136 102723 103640 108680 109625 118017
123523 128777 133229 134132 143349 144890 147848
150818 157251 159506 162910 166333 178281 184411
194909 198198 205574 206637 207221 216760 219280
222000 231212 232509 239450 239765 242254 245464
247118 251864 259511 259542 265986 268245 283991
284205 289613 294264 294412 295507 296015 297519
299863
101 Gewinne zu 500 Mk. 919 2042 6244 6410
7668 7747 10851 15442 17091 17322 21129: 26168
30796 32559 33299 41453 42630 43642 45641.: 48607
49800 51025 51588 51680 52463 57056 61921- 65176
65698 68254 76176 79985 80599 92551 99581 110494
111851 113757 114422 115753 117553 118794 120315
124139 127978 132993 133104 144613 146397§ 149385
153092 154916 157467 166806 177626 181100 181581
183568 185434 195405 195702 196147 196941 198145
198310 201817 204184 206607 208024 210683 212332
213785 219351 220306 231555 232676 234999) 235846
236906 240225 242119 244842 245071 245565 248809
249425 253646 256778 261066 261612 265811 268381
272482 272934 273716 277050 279622 292646 292915
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