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und
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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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wärts nehmen die Poſtämter u. die
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
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werden angenommen in Darmſtadt.
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47
ſowie von unſeren Agenturen= und
den Annoncen=Expeditionen. — Bet
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
122.
Nenstag, den 28. Mai.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Die deutſchen Handelsintereſſen in Perſien.
C2) Wie das „Echo de Paris” ſich aus London melden
läßt, hätte der Kaiſer mit König Georg die
per=
ſiſche Frage in einer ihrer Unterredungen berührt.
Der Kaiſer habe erklärt, ſein Land verfolge in Perſien
aus=
ſchließlich wirtſchaftliche Intereſſen, und König
Georg habe erwidert, daß auf wirtſchaftlichem Gebiete der
Wettbewerb vollkommen frei ſei. Dieſer Mitteilung fügt
das Blatt hinzu: Die Aufgabe der Diplomaten beſtehe alſo
lediglich in der Abſteckung der Grenzen, wo die
wirtſchaft=
lichen Intereſſen beginnen, ſich in politiſche Intereſſen
um=
wandeln und wo folglich die Gleichberechtigung der
Nationen aufhöre und das anglo=ruſſiſche Privileg
be=
ginne. Wenn Deutſchland wirklich keine Hintergedanken
hege, würde dieſe Grenze ſich zweifellos leicht finden
laſ=
ſen; allein wenn es beabſichtige, das britiſch=ruſſiſche
Ein=
vernehmen auf dieſelbe Probe zu ſtellen wie den
franko=
engliſchen Pakt in Marokko, ſo würde ſich ein
langwieri=
ger Prozeß ankünden. Deutſchland würde die Mächte der
Triple=Entente eng vereint finden. Die von Pichon und
Edward Grey abgegebenen Erklärungen beſtätigten dies.
In Berlin liege alſo jetzt die Entſcheidung über die
per=
ſiſche Frage.
Reuters Agentur verbreitet hierzu folgende
offen=
bar inſpirierte Erklärung: „Reuters Agentur iſt
verſtän=
digt, daß die deutſche Regierung jüngſt gewiſſe
Anfragen bei dem britiſchen Auswärtigen Amt getan
hat in bezug auf deſſen Stellung zu ökonomiſchen Fragen
innerhalb der Einflußſphäre, die England durch das
ruſ=
ſiſch=engliſche Abkommen in Perſien zuerkannt iſt; dieſe
Anfragen wurden beantwortet. Obgleich perſiſche
Ange=
legenheiten in der Unterredung zwiſchen Miniſter Pichon
und Sir Edward Grey erwähnt wurden, und obgleich
auch der deutſche Kaiſer dieſen Punkt während ſeiner
An=
weſenheit in London berührt haben ſoll, ſchweben
augen=
blicklich doch keine Verhandlungen zwiſchen
Ruß=
land, Deutſchland und Großbritannien.”
Eine Perſönlichkeit, die vor nicht langer Zeit mit
weitausſchauenden kommerziellen Plänen nach Perſien
ge=
gangen war und dort auch in das politiſche Getriebe
Ein=
blick gewonnen hat, ſprach ſich dem „Berliner
Lokal=
anzeiger” zufolge über die für den deutſchen
wirt=
ſchaftlichen Wettbewerb zunächſt wenig tröſtlichen
Ausſichten wie folgt aus:
„Der Schwerpunkt der Lage iſt darin zu ſuchen, daß
unſere wirtſchaftlichen Beſtrebungen von den politiſchen
Machteinflüſſen nicht zu trennen ſind. Und dieſe
Macht=
einſtüſſe beruhen wiederum auf dem bekannten
Abkom=
men zwiſchen England und Rußzland. Bei
allen von uns geplanten Unternehmungen wird es ſich
deshalb zugleich um eine engliſch=ruſſiſche Frage handeln.
Ob wir Eiſenbahnen bauen, Banken gründen oder Minen
ausbeuten wollen, ſtets wird ein ſolches Proiekt
wegen des engliſcheruſſiſchen Abkommens politiſchen
Cha=
rakter tragen. So iſt es daher geradezu patriotiſche Pflicht
geworden, wie die Dinge jetzt liegen die Hand von
grö=
ßeren Unternehmungen in Perſien fortzulaſſen.
Augen=
blicklich iſt kaum zu ſagen, was ſich denn eigentlich
Lebens=
fähiges mit deutſchem Kapital in dem Land erwecken
ließe, ſolange Rußland und. England uns nicht als
gleich=
berechtigten Dritten zulaſſen wollen. Was wir auch
be=
ginnen, wohin wir den Blick auch richten wollen, das
Wirtſchaftliche iſt von dem Politiſchen ſicht zu
tren=
nen. Daraus ergibt ſich, daß zunächſt erſt durch unſere
Diplomatie der Boden geebnet werden müßte, ehe
Deutſch=
land ſein Kapital und ſeinen Unternehmungsgeiſt Perſien
zuwenden lann. Das Land und das Voll herdienteſe=
Fran iſt reich an Naturſchätzen mannigfacher Art. So
gibt es z. B. nur 6 Kilometer von Teheran entfernt große
Kohlenlager, die heute niemand ausbeutet. Das Volk iſt
intelligent und dem Lande ſind viele Bedingungen für die
Wiederkehr zener Größe gegeben, deren ſich die Nation noch
vor drei Jahrhunderten erfreuen durfte.”
Italien und Deutſchland.
* Der Beſuch des italieniſchen Miniſters
des Auswärtigen, des Marquis di San
Giu=
liano, in Berlin iſt die Erwiderung des Beſuches, den
der Reichskanzler, Herr v. Bethmann Hollweg, in Italien
abgeſtattet hatte. Obwohl Herr v. Bethmann Hollweg
da=
mals in eine durch eine Miniſterkriſis etwas geſtörte Zeit
kam, konnte er doch damals feſtſtellen, daß die gefliſſentlich
verbreiteten Gerüchte über eine ſtarke Verſtimmung
Ita=
liens gegen Deutſchland auf großer Uebertreibung
be=
ruhten und daß die verſtändigen Kreiſe Italiens von dem
Werte, den der Dreibund ebenſo für Italien wie für die
andern Bundesgenoſſen beſitzt, eine richtigere Auffaſſung
haben, als vielfach angenommen wird. Die Beſprechungen,
die Herr v. Bethmann in Rom mit dem König und mit
verſchiedenen politiſchen Perſönlichkeiten hatte, haben
da=
mals viel dazu beigetragen, in Italien das Vertrauen
auf die deutſche Politik zu befeſtigen. Wenn jetzt Marquis
di San Giuliano nach Berlin kommt, kann er hier auf
einen ſehr freundlichen Empfang rechnen, weil hier bekannt
iſt, daß er zu den Italienern gehört, in deren politiſchem
Programm der Dreibund einen Grundſtein bildet. Es
liegen zurzeit keine Ereigniſſe vor, die beſondere politiſche
Abmachungen zwiſchen Deutſchland und Italien nötig
machten, und die Beſprechungen in Berlin werden ſich
daher im weſentlichen auf Gegenſtände allgemeiner Natur
beziehen. Bei den freundlichen Abſichten, die man dem
Marquis di San Giuliano entgegenbringt und die man
auch bei ihm vorausſetzt, iſt die Hoffnung berechtigt, daß
dieſer Beſuch, ebenſo wie der vorhergehende des
Reichs=
kanzlers, der Sache des Dreibundes und damit der des
Friedens und der Ruhe in Europa gute Dienſte leiſten
wird.
Der Beſuch des Miniſters wird drei Tage dauern.
Er iſt in Begleitung ſeines Kabinettschefs Grafen Sforza
am Donnerstag vormittag von Rom nach Berlin abgereiſt.
Am 29. ds. Mts. wird di San Giuliano vom Kaiſer in
Audienz empfangen werden. Nach einer römiſchen
Mel=
dung hat der Kaiſer den Marquis bereits in
liebenswür=
diger Weiſe zu einer Parade in Potsdam eingeladen. Auch
der Reichskanzler v. Bethmannn Hollweg wird ihm zu
Ehren am 30. einen Empfang bereiten.
Die Koſten der Reichsverſicherungsordnung.
* Eine parlamentariſche Korreſpondenz wußte zu
melden, daß für die Verſicherungsämter vom Reichsamt
des Innern eine Koſtenberechnung auf Grund von
Erhe=
bungen in zwei Provinzen aufgeſtellt ſei, die bereits am
27. ds. Mts. der Reichstagskommiſſion vorgelegt würde.
Weiter wurde dann mitgeteilt, daß ſich nach dieſen
Erhe=
bungen die Koſten der Verſicherungsämter auf 20
Millio=
nen beliefen. Wie der „Tägl. Rundſchau” mitgeteilt wird,
beruhen alle dieſe Mitteilungen auf freier
Erfin=
dung. Bekannt iſt, daß in den beiden letzten Wochen
in der Rheinprovinz und in Pommern ein
Organiſations=
plan für die Errichtung der Verſicherungsämter aufgeſtellt
worden iſt, nach dem die Geſamtkoſten der Aemter
berech=
net werden ſollen. Am Donnerstag haben aber erſt die
Beratungen im letzten Regierungsbezirk der Provinz
Pommern ihr Ende erreicht. Und da die genauen
Er=
mittelungen den Regierungen eine ſehr erhebliche Arbeit
verurſachen, ſo kann früheſtens 8 bis 10 Tage nach den
ſtattgefundenen Beratungen das Material
zuſammenge=
ſtellt ſein. Sobald dann aus den acht
Regierungsbezir=
ken die Berechnungen im Reichsamt des Innern
einge=
gangen und einer Nachprüfung unterzogen ſind, wird erſt
die Errechnung der Geſamtkoſten möglich ſein. Es iſt
da=
her ganz ausgeſchloſſen, daß die Koſtenberechnung für die
Verſicherungsämter der Reichstagskommiſſion ſchon beim
Zuſammentritt am Freitag vorgelegt werden konnte. Und
aus dieſem Grunde fehlt auch vorläufig jeder Anhalt dafür,
ob die erſte Veranſchlagung im Entwurf der
Reichsverſiche=
rungsordnung einer nachträglichen Berichtigung bedarf.
Deutſches Reich.
— Ueber den bevorſtehenden Beſuch Kaiſer
Wil=
helms in Wien berichtet die dortige „Neue Freie
Preſſe” von wohlinformierter Seite, es ſei nicht richtig, daß
Kaiſer Wilhelm zum Geburtstage Kaiſer Franz Joſefs in
Wien eintreffen werde. Er werde vielmehr ſeine
Gratu=
lation nachträglich überbringen. Kaiſer Wilhelm begibt
ſich nach Schluß der deutſchen Manöver zum Erzherzog
Friedrich und wird auf der Hin= oder Rückreiſe zwei Tage
in Schönbrunn verbringen. Auf dem Programm des
Kai=
ſers ſteht vorläufig nur der Beſuch der Jagdausſtellung.
Der Beſuch werde gegen den 20. September ſtattfinden.
— In einer Sitzung des Ausſchuſſes der Zweiten
württembergiſchen Kammer für innere Verwaltung, die ſich
mit Eingaben zur ſtaatlichen
Penſionsverſiche=
rung der Privatangeſtellten befaßte, erklärte
Miniſter Dr. v. Piſchek, die Regierung ſtehe den
Forde=
rungen der Privatangeſtellten ſympathiſch gegenüber. Die
Reichsregierung arbeite mit Hochdruck an der
Ausarbei=
tung ihres Entwurfes und habe keineswegs die ihr
zuge=
ſchriebene Abſicht, die Vorlage bis zu den
Reichstagswah=
len zu verzögern. Die Ungeduld der Privatangeſtellten ſei
begreiflich, aber die Bearbeitung der Materie ſtoße auf
1910.
große Schwierigkeiten. Man müſſe vorſichtig
vor=
gehen, denn der Entwurf müſſe auf einer ſicheren und
ge=
ſunden Grundlage aufgebaut werden. Mit dem Antrag
des Berichterſtatters Mattutas (Soz.), die Regierung zu
erſuchen, im Bundesrat für eine baldige Regelung
einzu=
treten, ſei er einverſtanden, obwohl er nicht glaube, daß
es noch einer beſonderen Mahnung bedürfe. Der Ausſchuß
fügte dem Antrag noch den Wunſch hinzu, daß die
Erledi=
gung des Entwurfs noch durch dieſen Reichstag erfolgen
könne.
— Der Ablöſungstransport für die
Schutztruppen in Stärke von 400 Mann iſt von
Kux=
haven” mit dem Dampfer „Adolf Woermann” nach
Süd=
weſtafrika ausgefahren. Oberſt Glaſenapp aus
Ber=
lin, Kommandant der Schutztruppe, verabſchiedete die
Of=
fiziere und Mannſchaften.
— Die neuen Einigungsverhandlungen
für das Baugewerbe begannen am Freitag
vor=
mittag im Reichstage.
— Mitglieder und Freunde der
freikonſervati=
ven Partei hielten in Elberfeld eine vertrauliche B
ſprechung ab, um Mittel und Wege zu beraten, wie d
freikonſervativen Partei im Weſten neue Anhänger zu g
winnen ſeien, und auch die Frage zu erörtern, ob und wie
ein Zuſammenſchluß der Freikonſervativen und der
rechts=
ſtehenden Nationalliberalen herbeigeführt werden könnte
Das Ergebnis der Beratung war folgende
Entſchlie=
ßung:
„Zahlreiche Vertreter der verſchiedenen Stände und
Berufskreiſe aus Rheinland und Weſtfalen, die den
poli=
tiſchen und wirtſchaftlichen Zielen der freikonſervativen
Partei naheſtehen, halten es für erforderlich, eine
Organi=
ſation zu ſchaffen, die ihre Aufgabe darin erblickt,
gegen=
über dem Uebergewicht einer radikalen Strömung in der
nationalliberalen Partei einen Zuſammenſchluß
der Freikonſervativen und derrechtsſtehen
den Nationalliberalen zur Wahrung der
natio=
nalen und wirtſchaftlichen Intereſſen der deutſchen Ge
ſamtbevöllerung herbeizuführen.
Am Abend ſprachen in einer vom Elberfelder
Frei=
konſervativen Verein einberufenen öffentlichen
Verſamm=
lung die Abgg. Frhr. v. Zedlitz und Dr. Arendt über
preu=
ßiſche Politik und Reichspolitik, wobei auch die
Notwen=
digkeit eines Zuſammenarbeitens der nationalen und
mäßigten Elemente im Konſeryatismus und im Liberc
lismus nachdrücklich betont wurde. Seine Ausführungen
über die Wahlrechtsvorlage ſchloß Frhr. v. Zedlitz mit
fol=
gender Auffaſſung der gegenwärtigen Lage: Die Entſchei
dung liege jetzt beim Abgeordnetenhauſe und von den
Kon=
ſervativen und Nationalliberalen hänge es ab, ob die Res
formvorlage überhaupt zur Verabſchiedung gelange.
ſei kaum zu beſtreiten, daß, wenn dies nicht geſchähe, di
durch den Streit um die Reichsfinanzreform herbeigeführte
ſcharfe Trennung der bürgerlichen Parteien ſich bis zur
Schärfe der Gegenſätze verſtärken müßte, wie ſie vor 186
zwiſchen Konſervativen und Liberalen beſtanden hätten
Wenn aber Konſervative und Nationalliberale ſich auf der
Grundlage der Herrenhausbeſchlüſſe zuſammenfänden, ſei
die Hoffnung auf die Anbahnung eines Zuſammengehens
der nationalen Parteien im Bismarckſchen Sinne berechtigt.
Das Blatt des Verbandes der Windthorſtbunde
beſchäftigt ſich mit der Frage der Unterſtützung der
Welfen durch das Zentrum. Es betont die
Aus=
ſichtsloſigkeit der bisherigen Zentrumstaktik, in Geſtalt
welfiſcher Hoſpitanten der Zentrumsfraktion vollwichtige
Zeugen gegen die Konfeſſionalität des Zentrums zu
ge=
winnen, und empfiehlt den Bruch mit dem Grundſatz, daß
die Zentrumsanhänger in Hannover von vornherein den
Welfen zu unterſtützen haben. Zwar werde das Zentrum
welfiſche Kandidaten, wie Götz v. Olenhuſen oder
Cols=
horn, ſo lange unterſtützen, als Ausſicht auf ihren Sieg
vorhanden ſei, im allgemeinen aber werde für das
han=
noverſche Zentrum die Erwägung maßgebend ſein, daß
es die Konſervativen unterſtütze. Für die
Welfe=
würde eine derartige Zentrumstaktik den baldigen Verluſt
des letzten Mandats bedeuten, dem Kampf der
Konſer=
vativen und der Nationalliberalen um die hannoverſchen
Mandate aber würde ſie durch die Vermehrung der
kon=
ſervativen Ausſichten eine bedeutſame Ausdehnung geben.
— Aus Deutſch=Oſtafrika meldet der
ſtellvertre=
tende Gouverneur, daß es der zur Verfolgung des
Häupt=
lings Lukarra in Ruanda entſandten Askari=Abteilung
nicht gelungen iſt, der Mörder des Paters
Lou=
pias habhaft zu werden. Letztere flohen teilweiſe in
Höhlen, teilweiſe in das Gebiet der belgiſchen
Kongo=
kolonie. Beim Eindringen in die Höhlen wurde Leutnay
Falkenſtein von der Kaiſerlichen Schutztruppe am Knie
leicht verwundet, iſtgaber wahrſcheinliche ſchonswieder
Seite
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
Nummer 122.
dienſtfähig. Bei der Verfolgung der Täter, bei der ein
Askari ſchwer verwundet wurde, leiſteten die belgiſchen
Behörden bereitwillig Unterſtützung. Nachdem das
mili=
täriſche Unternehmen gegen den Häuptling Lukarra, an dem
ſich auch die Eingeborenen eifrig beteiligten, beendet iſt,
ſind die Truppen und die Polizei bis auf 40 Mann
zurück=
gezogen worden.
Nach den Beſchlüſſen der Fraktionen des
preu=
ßiſchen Abgeordnetenhauſes hat die
Wahl=
rechtsvorlage in der Faſſung des Herrenhauſes auf
Annahme im Abgeordnetenhauſe nicht zu rechnen. Die
Vorlage wird nicht in die Kommiſſion zurückverwieſen
werden. Dem Hauſe ging ein Zentrumsantrag zu, die
Vorlage nach den Beſchlüſſen des Abgeordnetenhauſes in
allen Punkten wiederherzuſtellen.
Ausland.
— In der italieniſchen Kammer erwiderte
Unterſtaats=
ſekretär im Auswärtigen Amt, Fürſt di Scalea auf eine
Anfrage Cabrinis über den Stand des
Arbeits=
märktes im Baugewerbe Deutſchlands, die
italieniſche Regierung ſei der Entwickelung dieſer Kriſe
mit Aufmerkſamkeit gefolgt. Sie habe am 20. März ein
Communigué veröffentlichen laſſen, um die italieniſchen
zeitweiligen Auswanderer in Kenntnis zu ſetzen, daß ſie
vermeiden ſollten, ſich in Deutſchland in einen
Konkurrenz=
kampf einzulaſſen, durch den ſie Feindſeligkeiten der
Aus=
geſperrten hervorrufen würden. In den erſten Tagen des
April ſei ein zweites Kommuniqué veröffentlicht worden,
in dem bekannt gegeben wurde, daß die Verhältniſſe auf
dem Markte noch immer ernſt ſeien; auch ſei eine
Depeſche im ſelben Sinne an die Präfekten der Provinz
geſchickt worden. Cabrini zollte dem Vorgehen der
Re=
gierung Beifall.
— Der Pforte naheſtehende Kreiſe erklären, bei den
gegenwärtigen Verhandlungen über die Feſtlegung eines
definitiven Regimes für Kreta vertrete die Pforte den
Standpunkt, daß die Türkei der Ernennung jeder
Perſön=
lichkeit, ſelbſt eines Kreters zum Chef der autonomen
Ver=
waltung Kretas zuſtimmen könne, aber niemals der
Er=
nennung eines Griechen aus dem Königreich. Uebrigens
rechnet man in den Kreiſen der Pforte nicht auf einen
baldigen Abſchluß der Verhandlungen.
— Die „Morning Poſt” meldet aus Waſhington: Dem
kommandierenden Offizier der Flottenmacht der
Vereinigten Staaten an der Küſte von Nicaragua
wurde die Weiſung erteilt, allen amerikaniſchen Schiffen,
ſowie dem Eigentum und den Intereſſen der Amerikaner
in Blufields vollen Schutz zu gewähren, wenn nötig,
durch die Landung von Marineſoldaten.
Ein Berliner Telegramm der „Kölniſchen
Zei=
tung” beſpricht die Verteilung des Bahnbaues in
China und ſagt zum Schluß: „Was weitere Bähnlinien
anbetrifft, die in ſpäteren Zeiten auf dieſem Gebiete noch
gebaut werden könnten, ſo iſt män dähin
übereingekom=
men, daß ſie zu ganz gleichen Teilen auf Deutſchland,
England, Frankreich und die Unionſtaaten fallen ſollen.”
* Berlin, 27. Mai. Geſtern abend traf der
Lord=
mayor von Birmingham in Begleitung von ſechs
Mitgliedern des Stadtrates in Berlin ein. Die Herren
teilten mit, in Birmingham ſeien große
Eingemein=
dungsfragen zu löſen und ſie wöllten deshalb in
Berlin, Wien, München, Mannheim, Ulm, Frankfurt a. M.
und Düſſeldorf ſich umſehen, dabei wollten ſie auch Fragen
der Bauordnung ſtudieren und hofften Material hierfür
beſonders in der Bauausſtellung zu finden.
* Amſterdam, 26. Mai. Die königliche
Fa=
milie iſt heute nachmittag um 5½ Uhr zum erſten Male
mit der Prinzeſſin Juliana hier eingetroffen. Auf
dem ganzen Wege vom Bahnhof bis zum Palais bereitete
eine ungeheuere Menſchenmenge der Familie einen
unbe=
ſchreiblich begeiſterten Empfang. Als ſpäter die Königin,
die kleine Prinzeſſin auf dem Arm, und der Prinzgemahl
ſich auf dem Balkon des Palais zeigten, brach die Menge
abermals in brauſenden Jubel aus. Das Gedränge war
ſo groß, daß mehrere Perſonen in Ohnmacht fielen.
* König und Sozialdemokrat. Der
Kö=
nig von Italien empfing in Cagliari den
ſozialdemo=
kratiſchen Präſidenten der Glasarbeitergenoſſenſchaft
und verſprach, das Geſuch der Genoſſenſchaft um
Ueber=
laſſung eines Baugrundes ſeitens des Militäbſiskus
dem Kriegsminiſter wärmſtens zu empfehlen. Der
Arbeiter lud den König zur Beſichtigung der
Glas=
hütten der Genoſſenſchaft ein. „Meine Genoſſen,”
ſagte er, „werden Sie nicht überſchwenglich, aber mit
größter Achtung begrüßen.‟ Der König antwortete
lachend: „Ich komme gern, aber ich nehme Sie beim
Wort. Ich will keine Hochrufe hören!“
Stadt und Land.
Darmſtadt, 28. Mai.
* Vom Hofe. Prinz und Prinzeſſin Hermann
zu Stolberg=Wernigerode nahmen Donnerstag an
der Frühſtückstafel im Neuen Palais teil. (Darmſt. Ztg.)
* Unkündbar angeſtellt. Den techniſchen
Eiſenbahn=
ſekretären Hermann Boeffinger und Karl Dreſſel
zu Mainz; den Bahnhofsvorſtehern Franz Wirth zu
Zwingenberg und Karl Ußner zu Sprendlingen=
Buch=
ſchlag; dem Gütervorſteher Franz Andres zu
Wies=
baden; dem Bahnmeiſter Wilhelm Tröller zu
Arms=
heim; dem Betriebswagenwerkmeiſter Wilhelm Heil zu
Worms dem Bahnhofsverwalter Theodor Schuhmann
zu Auerbach; dem Oberbahnaſſiſtenten Ernſt Kömpf zu
Wiesbaden; den Eiſenbahnaſſiſtenten Andreas
Chriſt=
mann zu Worms, Friedrich Petry zu Nierſtein,
Wilhelm Ackermann und Johannes Wenner zu
Groß=Gerau, Theodor Mertens zu Kattowitz, Wilhelm
Krauskopf zu Biſchofsheim, Johannes Ackermann
zu Mainz=Mombach, Jakob Welker zu Dieburg, Auguſt
Meſeke zu Zwingenberg und Richard Heinze zu
Bickenbach; dem techniſchen Bureauaſſiſtenten Adam
Michel zu Mainz, ſämtlich in der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſenbahngemeinſchaft, wurde die unkündbare Anſtellung
verliehen.
* Roſegger=Sammlung. Se. Kgl. Hoheit der
Groß=
herzog ſpendete, einer Meldung des Wolffſchen Bureaus
aus Wien zufolge, für die Roſegger=Sammlung des
Deut=
ſchen Schulvereins einen Bauſtein im Werte von 2000
Kronen.
L. Die Strafkammer befaßte ſich geſtern mit einer ohne
Zweifel auf Parteihaß zurückzuführenden Anklage gegen
Johann Friedrich Chriſtian Stübing, Wilhelm
Maienſchein, Gottfried, Brand, Heinr. M. Roth
und Wilhelm Schröder von Rumpenheim, von welchen
die beiden Erſtgenannten wegen Diebſtahls zu 3 Tagen, die
andern wegen Beihilfe zu je 2 Tagen Gefängnis verurteilt
worden ſind. Sie hätten am 3. Februar aus einem in der
Hammelſchen Wirtſchaft ſtehenden Spielautdmät mit einem
Draht etwa 2 Mark weggenommen und den Betrag
als=
bald vertrunken. Der Staatsanwalt und die Verurteilten
mit Ausnahme des Schröder legten Berufung ein und
wieſen durch den eidlich vernommenen Wirt nach, daß dieſer
ihnen erlaubt hatte, Geld, welches ſie aus dem Automat
herausbrächten, zu behalten. Er nahm dabei an, das Geld
ſei ſicher verwahrt, und wollte ſeinen lieben Stammgäſten
gefällig ſein, indem er hoffte, durch die Erlaubnis ſie zu
recht häufigem Beſuch zu veranlaſſen. Bei dieſer Sachlage
beantragte Staatsanwalt Hoos Freiſprechung,
welche auch allen fünf gegenüber erfolgte. — Der mehrfach
beſtrafte Arbeiter Martin Dörr II. von Leeheim, welcher
bei ſeinem Bruder in Arbeit ſteht, fing am 11. November
v. J. mit ſeiner Mütter und Schwägerin Streit an und
ſchlug in ſeiner Wut mit einem Weißkrauthaupt vier
Fen=
ſterſcheiben ein. Die Roheit büßte er am Schöffengericht
mit 2 Wochen Gefängnis; die von ihm dagegen
verfolgte Berufung wurde verworfen. — Friedrich
Ham=
mel VI. von Nierſtein, ein Menſch mit lebhafter
Phan=
taſie, erſchien Ende Januar in Offenbach bei zwei Wirten,
deren Vertrauen und Mitleid er beſtens zu erwerben
ver=
ſtand. Einmal wies er einen Schein vor, inhaltlich deſſen
er Geld ausſtehen hatte baldige Rückzahlung ſtellte er in
Ausſicht und ſpielte mit einem Fünfmarkſtück, welches er
als eiſernen Beſtand bei ſich führte. Noch mehr wirkte die
unter Tränen vorgebrachte Erzählung, daß er nachts mit
einem Mädchen gegangen, überfallen und ſeines
Trau=
rings, ſowie eines Zehnmarkſcheins beraubt worden ſei.
Von diekem Vorfall bat er dringend, ſeiner Fräu nichts zu
ſagen. Beide Wirte gaben über 20 Mark her, um die ſie
geprellt ſind, denn Hammel iſt ganz mittellos: Das
Schöf=
fengericht verurteilte ihn zu 6 Wochen Gefängnis,
die von ihm eingelegte Berufung wurde verworfen. Hätte
der Staatsanwalt ebenfalls ein Rechtsmittel verfolgt,
würde die Strafe höchſt wahrſcheinlich höher ausgefallen
ſein.
Die Sektion II der Heſſen=Naſſauiſchen
Bau=
gewerks=Berufsgenoſſenſchaft in Darmſtadt hielt ihre
diesjährige Sektionsverſammlung am 25. lfd. Monats
im Hötel Prinz Karl dahier ab. Die Beteiligung
ſei=
tens der Genöſſenſchaftsmitglieder an dieſer
Verſamm=
lung war ſehr lebhaft. Der Vorſitzende
Stadtverord=
neter Sames hier eröffnete mit einleitendem
Be=
grüßungsworte die Verſammlung. Es ſei ihm eine ganz
beſondere Freude, auszuſprechen, daß die Anteilnahme
durch die Genoſſenſchaftsmitglieder an der Sektiön ſo
gewachſen ſei, gemeinſchaftliches Zuſammenarbeiten
unbedingt erforderlich; nur dadurch laſſe ſich die gel
Aufgabe, die dem Geſetzgeber bei dem Erlaß der An
beiterſchutzgeſetze, jener edlen Erbſchaft unſeres großen
Kaiſers, vorgeſchwebt, verwirklichen. Er warf
einez=
kurzen geſchichtlichen Rückblick auf das jetzt nahezu
jährige Beſtehen der hieſigen Sektion, die ihre
Ent=
ſtehung dem Unfallverſicherungsgeſetz vom 6. Juni 1884
verdanke. Leider ſeien viele Herren, die jahrelang
Er=
ſprießliches für die Sektion geleiſtet, inzwiſchen
ver=
ſtorben. Redner gedachte des Hinſcheidens des
ver=
dienſtvollen Vorſitzenden Klotz, der nahezu 25 Jahre
mit unermüdlichem Eifer, großer Gewiſſenhaftigkeit
ſeltener Pflichttreue und größem Verſtändnis für di
ſoziale Wohlfahrt der Verſicherten das Amt des erſten
Vorſitzenden verſehen habe und des Herrn Weißbinder
meiſters Jean Nover, der nämentlich in früheren Jal
ren ſehr im Intereſſe der Sektion tätig geweſen
zuletzt noch als Delegierter fungiert habe. Der Ver
ſammlungsleiter gab an Hand des dem diesjährige.
Verwaltungsberichte der Sektion beigegebenen kurze
Rückblickes über deren nunmehr nähezu 25jährig
Tätigkeit den erſchienenen Herren Aufſchluß über
ſeinerzeitige Gründung der hieſigen Sektion. Die er
Genoſſenſchaftsverſammlung habe am 10. Juni 1885
Kaſſel ſtattgefunden; dort ſei die Heſſen=Raſſauife
Baugewerks=Berufsgenoſſenſchaft eigentlich gegründe!
worden. Der erſte Vorſtand der Sektion ſei in jeuer
denkwürdigen Verſammlung, am 14. Juli 1885,
wählt und in ſein Amt eingewieſen worden; ihm
höre von den Mitbegründern der Sektion Herr Mar
rermeiſter Wilhelm Ganß hier am längſten an.
Der langjährige Geſchäftsführer der Sektion, Her
Auguſt Glaſer hier, iſt am 1. Jan. 1910 in den Ruh
ſtand getreten. Der neue Geſchäftsführer, Herr Het=
Melior, iſt ſchon ſeit 1. Juli 1908 als ſolhher mit Per
ſionsberechtigung angeſtellt worden. Die Reviſion
geſamten Bautätigkeit werde durch das techniſche Per
ſonal auf das intenſivſte betrieben, namentlich der
techniſche Beamte, Herr Sang, habe während ſeiner
nunmehr fünfjährigen Amtszeit eine durchaus
ſegens=
reiche Tätigkeit entfaltet. Damit eine immer nöch
tenſivere Baukontrolle gewährleiſtet ſei, habe der
Vör=
ſtand der Sektion dem Beſchluſſe der vorjährigen
tionsverſammlung gemäß, einen weiteren techniſche
Beamten in der Perſon des Herrn Bauführers Wil
Hinkel ſeit dem 1. Januar dieſes Jahres angenömmeit
Die durchgreifendſte Reviſion bei allen Bauausfühn
ungen durch dieſe zwei Beamten habe der Sektion
wohl, als auch namentlich den Verſicherten, ungehene:
Vorteile gebracht. Beiden Herren ſei für ihre Tätig
keit beſöndere Anerkennung zu zollen. Der Vorſitzend
gab ſodann einen kurzen Aufſchluß über die geſchäf
liche Tätigkeit auf dem Bureäu, die ganze Neit= ün
Umgeſtaltung der Regiſtratur, welche von dem ders
tigen Geſchäftsführer den Beſchlüſſen des Vörſtund
entſprechend in muſterhafteſter Weiſe eingerichtet.
Die ungeheuerliche Zunahme der Geſchäftslaſt
erhell=
am beſten aus der Tatſache, daß die Ein= und Ausgäuc
im abgelaufenen Jahre gegen das Vorjahr um nahez
10000 geſtiegen ſeien.
Es wurde ſodann der Verwaltungsberich.
der Sektion für das vergangene Jahr der Verſamm
lung bekannt gegeben. Herr Mäürermeiſter Möſer b
richtete äls Mitglied der Rechnungsprüfungskommi
ſion über deren günſtiges Ergebnis. Darauf würd
dem Vorſtand Entlaſtung erteilt. Die Aufſtellung de
Voranſchlags für das Jähr 1911 wurde, wie vor
geſchlagen, gütgeheißen; für den verſtörbenen Vörſitze
den Klotz bleibt bis zur Beendigung der Wahlperibh
desſelben Herr Stadtverordneter Sames im Amt=
Herr Weißbindermeiſter Emmel, der Erſatzmann in
Sektionsvorſtande, tritt als ſolcher ebenfalls bis zu
Beendigung der Wahlperiöde des Herrn Klotz in der
Vorſtand ein. Für den verſtorbenen Herrn J. Nöye
amtiert Hofdachdeckermeiſter Heinrich Weiler hier A
Delegierter. Eine Rechnungsprüfungs=Kom
miſſion wurde gebildet aus den Herren: 1. Mauter
meiſter Gg. Hch. Wolf, 2. Dipl.=Ing. Karl Vogel,
Inſtallateur Ludwig Pohl, alle dahier. Für ſie wur
den Erſatzleute gewählt in der Perſon der Herren
1. Weißbindermeiſter Ferd. Schulz, 2. Maurermeiſte
Wilh. Hummel, 3. Weißbindermeiſter H. J. Schneide:
in Darmſtadt. In beſondere Ausſchüſſe wurden
wählt die Herren: Stadtv. Sames, Hofweißbinderme
ſter Phil. Kinkel, Maurermeiſter Wilh. Gauß, Zin
mermeiſter Konr. Haury und Höfſpenglermeiſter Wil
Eberhardt, ſämtlich in Darmſtadt. Der ſeitherige Bu
reaubeamte Albert wird mit Penſionsberechtigung un
der Amtsbezeichnung „Aſſiſtent” rückwirkend mit der
1. April 1909 angeſtellt.
Die Tagesordnung war damit erſchöpft; der Vor
ſitzende ſchloß mit nochmaliger beſonderer Anerkenüun
für die rege Mitarbeit aller Teilnehmer die ſehr än
geregt verlaufene Verſammlung.
Die Wanderung über das Polarmeer.
*⁎* In einem Aufſatze, den Peary im „Corriere
della Sera” veröffentlicht, ſetzt der Eroberer des
Nord=
pols den Bericht ſeiner berühmten Reiſe fort und
ſchil=
dert dabei die Schwierigkeiten, die ſich der
Schlitten=
reiſe entgegenſtellten. „Meine eigentliche Expedition
begann am 22. Februar; als ich die „Rooſevelt” hinter
mir ließ und nun mit dem Schlitten nach Norden
auf=
brach,” ſö beginnt Peary ſeine Reiſebeſchreibung. Alles
vorher, das waren nur Vorbereitungen zu dieſem
letz=
ten, entſcheidenden Schritt. Der lange Winter war
vorüber. In kleinen Gruppen waren die Gefährten
Pearys bereits mehrere Tage vorausgeeilt, um den
Weg zu bahnen, um Nahrungsdepots zu errichten; als
Peary um 10 Uhr morgens, am Jahrestage der Geburt
Waſhingtons, mit zwei jungen Eskimos, mit zwei
Schlitten und 17 Hunden von ſeinem Schiffe Abſchied
nahm, kämpften einige Tagereiſen vor ihm bereits
ſieben Mitglieder der Expedition mit 19 Eskimös und
140 Hunden gegen das ewige Eis, den Sturm und die
Kälte.
Am Kap Kolumbia ſollte Peary mit ihnen
zuſam=
mentreffen; von dort aus führte der Weg zum Ziel
mitten über die Eiswüſten des Volärmeeres nördwärts
zum Pol. Der Laie ſtellt ſich gewöhnlich das
zugefro=
rene Polarmeer wie einen rieſigen winterlichen See
vor, ähnlich der ſpiegelglatten Fläche, auf der man in
ſeiner Jugend das Schlittſchuhlaufen erlernte. Aber
das Polarmeer iſt keine Eisbahn, über die die Hunde
fröhlich bellend in raſchem Trabe die Schlitten
dahin=
ziehen, und der Polarforſcher hat andere Sorgen, als
ſich nur darum zu kümmern, daß Hände und Füße
warm bleiben. Denn da oben ſucht man vergebens
nach einer glatten Eisfläche. Wenn man die Küſte
verläßt, ſo hat man allerdings einige Kilometer weit
ein günſtiges Marſchgebiet; aber das iſt bald zu Ende:
mit der ſogenannten „Eisfranſe” dem Grenzgebiet,
an dem das feſtländiſche Eis mit dem Eis des
Polar=
meeres zuſammenſtößt, beginnen die Schwierigkeiten.
Hier türmen ſich mächtige Eisdämme den Reiſenden
entgegen, ſie wechſeln dann wieder mit niedrigeren
Blöcken, überall liegen Eistrümmer umher, die durch
den Druck der Eismaſſen gegeneinander emporgehoben
werden und dem Wanderer den Weg verſperren. Oft
muß mit Hacke und Beil erſt eine Bahn geſchaffen
werden, die Hunde ermüden und bedürfen der
An=
feuerung, ſie ällein vermögen die Schlitten mit ihrer
5 Zentner ſchweren Laſt nicht über die brüchigen
Blöcke oder die unregelmäßigen Hügelwellen zu
zer=
ren, der Reiſende ſelbſt muß anfaſſen, muß heben und
ſtemmen, bis die Muskeln ſeiner Arme zu erlahmen
ſcheinen. Längſam, nur langſam überwindet man ſo
Hindernis um Hindernis. Und wenn der Tagesmarſch
vorüber iſt, wenn man die von der Anſtrengung
er=
ſchöpften Glieder einmal in Ruhe ausſtrecken möchte,
dann heißt es erſt eine Schneehütte erbauen, in der
man auf wenige Stunden Unterſchlupf finden mag.
Aber die Eisdämme und die Eisberge, die
über=
wunden werden müſſen, ſind nicht einmal der
ſchlimmſte Feind des Forſchers. Die größten
Hinder=
niſſe, und zugleich auch die gefährlichſten, das ſind die
Kanäle, die ſich überall bilden und wieder
verſchwin=
den und doch das Vordringen hemmen oder unmöglich
machen. Denn die Oberfläche des Polarmeeres iſt nur
zu neun Zehntel mit Eis bedeckt und ſelbſt dieſe
Eis=
fläche liegt nicht ruhig und feſt, ſie bewegt ſich ſtändig,
je ſtärker der Wind iſt, je eher geraten die
eingekeil=
ten großen Eisberge in Bewegung und reißen damit
Spalten in die Eismaſſen. Dieſe Kanäle, das iſt das
große X der Polarforſchung. Sie können dem
Rei=
ſenden nicht nur den Vormarſch verſperren; weit
ge=
fährlicher ſind ſie bei der Heimkehr, wo ſie die Män=
ner auf ewig von ihrem Schiffe abſchneiden könner
1906 iſt Peary mit ſeinen Gefährten nur durch einer
glücklichen Zufall dieſem Schickſal entgangen: hau
hinter den Heimkehrenden öffnete ſich ein großer Ka
nal, den ſie mit ihren Schlitten niemals hätten über
queren können. Oft heißt es ſtundenweit vom geräde=
Kurſe abweichen, um über einen ſolchen Kanal einé
Uebergangsplatz zu finden, den die Hunde überſprin
gen können, Und wird dieſer Kanal bei der Heim
kehr ſich nicht verbreitert haben, werden nicht neu
auftauchen, die die Frucht aller Arbeit vernichten un
die Forſcher zum Tode verurteilen? Man dark nich
an ſölche Fragen denken, während man auf einer Eis
wüſte dahinzieht, die ſich jeden Augenblick unter der
Füßen öffnen kann. Denn ſolche Kanäle entſtehen vf
plötzlich, es kann ſich ereignen, daß der Boden unte
einem ſich jäh öffnet, während man friedlich in der im
proviſierten Schneehütte liegt.
Wer durch ſolch ein Abenteuer überraſcht wird un
plötzlich in die Tiefe ſinkt, wird zwar kaum unter
gehen, denn die Luft in der Kleidung hält ihn ein
Zeitlang aufrecht und inzwiſchen kann er von den Ge
fährten gerettet werden, aber ſolch ein Bad bei 4
Grad unter Null hat doch ſeine Gefahren und Un
bequemlichkeiten. Aus dieſen Gründen hat Peary aue
niemals den bequemen Schläfſack benutzt. „Ich zög
immer vor, die Arme und die Beine frei zu haben, un
für alle Möglichkeiten gerüſtet zu ſein. Denn welch
Wahrſcheinlichkeit einer Rettung hat ein Menſch, de
in einen Schlafſack eingewickelt iſt und ſo unerwarte
ins Waſſer fällt?‟ Die Kälte in jenen Febrüartäge
war unerträglich, ſie erreichte ſogar 51 Grad unte
Null, unausgeſetzt mußten Peary und ſeine beiden Es
kimos ſich ſchützen, um der Gefahr des Erfrierens
entgehen.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
Seite 3.
* Berufsjubiläum. Am 27. Mai konnte der in der
F. Winterſchen Buchdruckerei beſchäftigte Buchdrucker
derr Wilhelm Benz aus Arheilgen ſein 25jähriges
Ge=
häftsjubiläum begehen. An ſeinem mit Tannengrün und
zlumen geſchmückten Arbeitsplatze wurde der Jubilar mit
inem Lied begrüßt, ſodann gedachte der Chef des Hauſes
nter Ueberreichung eines Geldgeſchenkes mit herzlichen
Vorten der Verdienſte des Jubilars und hob beſonders
ein biederes Weſen hervor. Vom Geſamtperſonal
wur=
en wertvolle Gaben dargebracht.
— Abendkurſe in der Hauswirtſchaftlichen
Fortbil=
ungsſchule. In nächſter Woche beginnen die
Sommer=
lbendkurſe im Kochen, Einmachen und Einkochen
nd in Handarbeiten. Die Abendkurſe waren im
erfloſſenen Schuljahre von 157 Teilnehmerinnen beſucht;
nter ihnen befanden ſich 31 Frauen. Hoffentlich machen
uch in dieſem Jahre wieder recht viele Mädchen und
unge Frauen von der günſtigen Gelegenheit zur
Erwei=
erung und Vervollſtändigung ihrer hauswirtſchaftlichen
lusbildung Gebrauch. Die Kurſe ſind für die beſtimmt,
enen anderweitige Tätigkeit den Beſuch der Tageskurſe
mmöglich macht. Näheres iſt aus der Anzeige in heutiger
tummer zu erſehen.
* Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Nitgliederſtand betrug am 21. Mai I. J.
männ=
ch 9217, weiblich 6010, zuſ. 15 227, in Prozenten 60,53,
9,47; am 14. Mai l. J. männlich 9177, weiblich 6004,
uſ. 15181, in Prozenten 60,45, 39,55. Der
Kranken=
and betrug am 21. Mai I. J. männlich 405, weiblich
82, in Prozenten 4,39, 3,03: am 14. Mai l. J.
männ=
ich 410, weiblich 186, in Prozenten 4,46, 3,09. An
trankengeld wurde gezahlt in der Woche vom
16. Mai bis 21. Mai l. J. 4520,34 Mk., in der Woche
om 9. Mai bis 14. Mai I. J. 5147,10 Mk.
ln Wöchnerinnen waren vorhanden am 21. Mai
J. — 23, am 14. Mai I. J. — 25; Sterbefälle
amen vor in der Woche vom 16. Mai bis 21. Mai
J. — 0; vom 9. Mai bis 14. Mai l. J. — 5.
— Intereſſante alte Theaterzettel. Ausgeſtellt iſt im
Schaufenſter der Firma Gg. L. Kriegk, Grafenſtraße,
nläßlich der Hundertjahrfeier des Großh. Hoftheaters
ine hübſche Kollektion Theaterzettel über Aufführungen,
ie bis zum Jahre 1810 zurückdatieren, eine
Spezialſamm=
ung von Ludwig Kriegk. Unter anderem ſind die ſehr
eſchmackvoll ausgeſtatteten Zettel von Gala=
Aufführun=
en, ſowie der Zettel der Vorſtellung „Pech=Schulze” vom
4. Oktober 1871, an welchem Abend das Theater
ab=
rannte, von Intereſſe. Die originelle Ausſtellung währt
ur noch wenige Tage. Die meiſten Zettel ſtammen aus
vem Beſitz des Herrn v. Carlſen, einer alten
Darm=
tädter gut bekannten Perſönlichkeit.
— Kalligraphie. Wie aus dem Anzeigenteil zu
er=
ehen, erteilt Herr Hofer, Kalligraphielehrer,
mehrſeiti=
igen Wünſchen nachzukommen, wieder hier einen Kurſus
m kaufmänniſchen Schnell=Schönſchreiben für Erwachſene.
Eine ſchöne Handſchrift iſt bekanntlich eines der erſten und
vichtigſten Erforderniſſe für jeden Beruf und tut man
vohl, dieſen wichtigen Faktor ſeiner gewählten
Lebens=
tellung nicht außer Acht zu laſſen.
— Ludwigshöhe. Das Konzert am Sonntag, den
9. Mai, wird von der Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=
Regts. Nr. 61 unter Herrn Webers Leitung ausgeführt.
Das Programm iſt reichhaltig und enthält die
belieb=
eſten Opern= und Operettenmelodien. Am Mittwoch,
en 1. Juni, findet im Anſchluß an das Kurkonzert
bends das „Erſte große Sommerfeſt” verbunden mit
Fllumination, Reunion und Lampionpolonäſe ſtatt.
Siehe Anzeige.)
* Heſſiſcher Hof. Das heute, Samstag, abend im
5eſſiſchen Hof ſtattfindende Militärkonzert wird von
der Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 unter
Leitung des Muſikmeiſters Herrn Weber ausgeführt.
das Programm iſt beſonders abwechſelungsreich
zu=
ammengeſtellt. U. a. ſoll auch der Triumphmarſch aus
Alda” auf den Original=Alda=Trompeten zur
Auffüh=
ung gelangen. (Siehe Anzeige.)
— Erſter Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein=
und Grafenſtraße). Auch bei dem heute beginnenden
Programmwechſel iſt die Direktion von dem Beſtreben
geleitet, vom Guten das Beſte zu bieten. U. a. werden
die Beſucher dieſes Theaters nach den „Dſchungeln in
Hinterindien” geführt und ihnen ferner im lebenden
Bilde „Die Niederlage Barbaroſſas in der Schlacht bei
Legnano am 29. Mai 1176” vor Augen geführt. (Siehe
Anzeige.)
* Gewinnliſte. Es ſei noch einmal darauf
hinge=
vieſen, daß die Gewinnliſte der von dem Frauenverein
er Guſtav Adolf=Stiftung veranſtalteten Verloſung in
tuſerem heutigen Blatte enthalten iſt.
* Zu dem Familiendrama wird noch gemeldet: Der
etwa 60 Jahre alte Kaufmann Georg Hellmuth
verzog vor etwa zehn Jahren von Offenbach hierher
und errichtete zuſammen mit dem Maler Eidam die
Dekorationsmaler= und Weißbinderfirma Eidam u.
Hellmuth. Vor Jahresfriſt trat Eidam aus der Firma
aus, und Hellmuth, der auch das Haus erworben hatte,
führte das Geſchäft mit zehn Arbeitern und einem Ge=
ſchäftsführer weiter. Er geriet dann öfter in
Zahlungs=
ſchwierigkeiten und die Frau ſay ſich veranlaßt, zwecks
Nebenerwerbs ein Maskengarderobe=Verleihgeſchäft zu
betreiben. Das Ehepaar war in der Nachbarſchaft als
fleißig und rechtſchaffen bekannt. — Nach einer weiteren
Meldung hatte H. an die Bürgermeiſterei den
Woh=
nungsſchlüſſel geſandt und im Brief mitgeteilt, daß er
durch die ungünſtigen Geſchäftsverhältniſſe vor dem
Konkurs ſtehe; er könne aber dieſe Schmach nicht
er=
tragen und ſei im Einverſtändnis mit ſeiner Frau, mit
der er zirka 30 Jahre Freud und Leid getragen, zu dem
Entſchluß gekommen, gemeinſam aus dem Leben zu
ſcheiden. Er habe nur den Wunſch, daß ihnen die Stadt
ein gemeinſames Grab anweiſe. Die Leichen wurden
nach dem Friedhofe gebracht und am Nachmittag fand
die Sektion ſtatt. Auch an andere bekannte Perſonen,
u. a. an einen benachbarten Wirt, hat das Ehepaar
Ab=
ſchiedsbriefe gerichtet. Die Schüſſe wurden durch die
Mitbewohner des Hauſes gehört; man fand beide
Per=
ſonen auf dem Rücken liegend, Frau H. hatte zwei
Schüſſe in dem Rücken, während H. ſich durch einen
Schuß in den Kopf getötet hatte.
-gs. Unfall. Geſtern mittag nach 2 Uhr ſtürzte in
der Waldſtraße ein dreijähriges Kind aus dem vierten
Stock ſeiner elterlichen Wohnung und zog ſich einen
Schädel= und Oberſchenkelbruch zu. Durch die
Rettungs=
wache wurde das bedauernswerte Kind mittels
Kranken=
automobils in das ſtädtiſche Krankenhaus verbracht.
— Groß=Gerau, 25. Mai. Die hieſige
Bezirks=
ſparkaſſe hielt geſtern eine außerordentliche, von den
Mitgliedern vollzählig beſuchte Verſammlung unter
An=
weſenheit des Herrn Kreisrats Dr. Wallau und des
Rechtsbeiſtandes der Kaſſe, Herrn Rechtsanwalt und
Land=
tagsabg. Dr. Oſann=Darmſtadt, ab. Das Hauptintereſſe
beanſpruchte hierbei die durch eine Reviſion feſtgeſtellte
Schädigung der Kaſſe, die bis jetzt ſchon auf 23500 Mark
nachgewieſen iſt, während weitere Nachteile für die Kaſſe
noch zu befürchten ſind. Wie Herr Kreisrat Dr. Wallau
erklärte, war die Buchführung des bisherigen Rendanten
Müller, rechneriſch genommen, in Ordnung, doch ſind
ſon=
ſtige Verfehlungen und Nachläſſigkeiten zum Schaden der
Kaſſe vorgekommen. Die Verſammlung beſchloß auf
An=
raten des Rechtsbeiſtandes. mit Müller keinerlei private
Abmachungen zu treffen, ſondern nur gerichtlich
vorzu=
gehen. Weiterhin trat die Verſammlung dem Antrage
des Vorſtandes einſtimmig bei, wonach Müller ohne
Pen=
ſion ſeines Amtes enthoben wird.
Offenbach, 27. Mai. Der 9jährige Schüler Heinrich
Quandt, der geſtern von ſeinen Pflegeeltern zu
einem Beſorgungsgang nach Bürgel geſchickt worden
war und von da nicht mehr zurückkehrte, iſt, wie die
„Offenbacher Zeitung” meldet, an der Schleuſe in
Ober=
rad als Leiche geländet worden.
n. Klein=Welzheim, 28. Mai. Eigentümliche
Um=
ſtände hat die Unterſuchung wegen eines in der
Nacht zum Donnerstag hier ausgebrochenen
Bran=
des ergeben. Aus einzelnen Anzeichen konnte man
ſchon bald auf verbrecheriſche Urſache ſchließen, und der
Fall erſcheint um ſo ſchwerer, als der vom Feuer
be=
troffene Landwirt Weißel bereits mit ſeiner Familie
im Schlafe lag und alle die Opfer der Flammen hätten
werden können. Ein Nachbar hörte jemanden von der
Straße in den Hof des W. gehen, und gleich darauf
das Geräuſch des Brandes, der gerade angelegt
wor=
den ſein mußte. Während des Brandes, der nach
Zer=
ſtörung einer Scheuer nebſt Stall und Schuppen
be=
wältigt werden konnte, beobachtete man Fremde. Sie
trieben ſich in verdächtiger Weiſe herum und waren
nachher verſchwunden. Die Vermutung liegt nahe, daß
dieſe Unbekannten den Schuppen anzündeten, um unter
dem Schutze der Verwirrung in den etwa von den
Be=
wohnern vorübergehend verlaſſenen Häuſern Diebſtähle
auszuführen, wozu es aber nicht kam. Die Täterſchaft
iſt noch nicht aufgeklärt. Aus ähnlichem Motiv (wie
hier vermutet) wurde vor mehreren Jahren einmal in
der Bergſtraße Feuer gelegt, um in dem dortigen
Poſt=
gebäude zu ſtehlen, wo man den von auswärts
gekom=
menen Verbrecher abfaßte.
Mainz, 27. Mai. Im Theaterumbau=
Pro=
zeß des Bauunternehmers Hauswald gegen die Stadt um
Erlaß einer einſtweiligen Verfügung gegen die Benutzung
ſeiner Werkzeuge, Geräte und Maſchinen, erging heute das
Urteil. Die Klage wurde koſtenfällig abgewieſen.
Mainz, 27. Mai. Am Mittwoch mittag ſchlug der
Maurer Karl Stenger, im Kirſchgarten Nr. 22, in ſeiner
Wohnung alles kurz und klein und gab auf ſeine Frau drei
Revolverſchüſſe ab, die in die Wand gingen. Die
Schutz=
leute Niederländer und Dillmann kamen in die Wohnung,
um ihn feſtzunehmen. St. bedrohte die Schutzleute mit
dem Revolver. Schließlich konnte man ihm aber die
Waffe abnehmen. Stenger ging dann gutwillig bis zur
Wache mit. Dort wollte ihn der Kommiſſar beruhigen.
Plötzlich verſuchte er auf den Kommiſſar einzudringen; er
wurde aber von den Schutzleuten nach dem Hofe zu
ge=
drängt. Dort zog er ein langes Meſſer und ſtach
da=
mit wie raſend um ſich und ſchrie und tobte. Der Schutz=
mann Seitz ſchlug ihn mit einem Gummiſchlauch auf die
rechte Hand, ohne deshalb Stenger kampfunfähig machen
zu können. Bei ſeinem Umſichſtechen ſchlitzte er ſich Arm und
die Hand auf und gelangte ſchließlich auf die Straße, wo
er auf einen Schutzmann einſtechen wollte. Der Beamte
verſetzte ihm einen wuchtigen Säbelhieb über die Stirn.
Nachdem ihm ein Notverband angelegt war, wurde der
erheblich Verletzte ins Rochushoſpital gebracht.
Währen=
des Kampfes auf der Straße hatte ſich eine große
Men=
ſchenmenge angeſammelt. Stenger wurde früher häufig
wegen Gewalttätigkeiten beſtraft, ſpäter aber freigeſpro
chen, weil er an zeitweiſem Wahnſinn leidet. So
räumte er kürzlich auf der Auguſtinerſtraße vor einen
Bäckerladen die außen liegenden Brote und Brötchen ab
und trug ſie ruhig heim. Auf der Hauptwache am
Lieb=
frauenplatz hängte er die Trompete von der Wand ab und
blies darauf. Man ſollte den Mann endlich in einer
An=
ſtalt unterbringen. (Tgbl.)
Mainz, 27. Mai. Am Samstag, den 30. Mai 1885,
iſt die feſte Rheinbrücke zwiſchen Mainz und Kaſtel in
Gegenwart des Großherzogs Ludwig IV. und unter
entſprechenden Feierlichkeiten eröffnet und dem
Ver=
kehr übergeben worden. Am Montag iſt ſonach ein
Vierteljahrhundert ſeit dieſem denkwürdigen Ereignis
verfloſſen. Beide Städte, damals getrennt, ſind jetzt
vereinigt. Vorher wurde der Verkehr durch eine
Schiff=
brücke vermittelt, an deren Beſtehen ſich die älteren
Bewohner ja noch gut erinnern.
A Aus dem Kreiſe Gießen, 27. Mai. In unſerem
Kreiſe iſt infolge Anregung und Einwirkung der
Be=
hörden ſchon außerordentlich viel für Schulbauten
getan worden. Eine ganze Reihe recht ſtattlicher
Schul=
gebäude verdanken der eifrigen Tätigkeit des
Kreis=
amts, der Kreisſchulkommiſſion und nicht zuletzt der
Opferwilligkeit der Gemeinden ihr Entſtehen. So iſt
jetzt nach längeren Verhandlungen in Grünberg der
Bau einer höheren Bürgerſchule beſchloſſen worden.
Ein zweiter großer Schulhausneubau wird in
Hun=
gen entſtehen, der einen Koſtenaufwand von 100000
Mark verurſachen wird. Der Schulhausneubau wird
noch in dieſem Jahre zur Ausführung kommen.
— Bad Nauheim, 27. Mai. Bis zum 26. Mai ſind
7544 Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem Tage
noch 4998 anweſend waren. Bäder wurden bis zum
26. Mai 66 032 abgegeben.
A Lich, 27. Mai. In unſerer Gemarkung iſt das
Feldbereinigungsverfahren ſchon ſeit einigen
Jahren im Gange. Die Arbeiten ſind bis jetzt ſoweit
ge=
diehen, daß am letzten Samstag hier in Gegenwart von
Vertretern der Landeskommiſſion für Feldbereinigungen
die Prüfung des allgemeinen Meliorationsplanes
ſtattfinden konnte. Erſchienen waren hierzu Vertreter des
Miniſteriums des Innern und des Kreisamts Gießen,
ſo=
wie die Mitglieder der Vollzugskommiſſion und des
Ge=
meinderates. Die Prüfung erſtreckte ſich auf den erſten
Teil des Meliorationsplans, in dem die Regulierung der
Gemarkungsgrenzen mit den Nachbargemeinden, das Weg=
und Grabennetz uſw. feſtgelegt iſt. Eine Reihe
Meliora=
tionsarbeiten ſind ſchon vorher ausgeführt worden, ſo z. B.
wurden große Flächen trainiert, das Bachbett der Wetter
wurde im vergangenen Herbſt teilweiſe reguliert und in
der Butzbacherſtraße an der Kreuzung mit der Bahnlinie
Gießen-Gelnhauſen wurde durch Schaffung einer
Vor=
flut nach der Wetter und durch Kanaliſierungsarbeiten
einem auf die Dauer unhaltbaren Zuſtande Abhilfe
ge=
ſchaffen. Der Meliorationsplan fand mit Ausnahme
ei=
niger Punkte im weſentlichen die Zuſtimmung der
Lan=
deskommiſſion.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 26. Mai. Umfangreiche
Verſuche zur Bekämpfung des
Straßen=
ſtaubes werden zurzeit durch die ſtädtiſche
Straßen=
reinigung in Charlottenburg angeſtellt. Die Verſuche
erſtreckten ſich auf die Alleen Weſtends, den
Spandauer=
berg, die Spandauer Chauſſee, den Tegeler Weg und
den Nonnendamm, welche in dieſen Tagen mit
Chlorkalciumlauge beſprengt wurden,
wäh=
rend auf den Straßen des Hochſchulviertels
Weſtru=
mit zur Anwendung kam. Gerade der Tegeler Weg
mit ſeinem überaus ſtarken Sonntags=Maſſenverkehr
nach der Jungfernheide zeigte ſich am letzten Sonntag
völlig ſtaubfrei. Dasſelbe gilt auch vom
Nonnen=
damm, der wegen der dort belegenen ausgedehnten
Siemens u. Schuckert=Werke einen ſehr ſtarken
Fuß=
gänger= und Fuhrwerksverkehr aufzuweiſen hat. Dieſe
im Intereſſe der Allgemeinheit ſehr wichtigen
Ver=
ſuche werden den ganzen Sommer hindurch fortgeſetzt
werden, um zu erproben, ob und mit welchem
Koſten=
aufwande eine dauernde Staubbekämpfung in
Charlottenburg mit den angewandten
Staubbinde=
mitteln zu erreichen iſt. — Der ſchwarze
Keſſel=
pauker des Leib=Garde=Huſaren=
Regi=
ments in Potsdam erhält demnächſt ein neues
Dienſtpferd. Zar Nikolaus von Rußland hat dem
Konzerte.
W—l. Eine Nachblüte der Konzertſaiſon, die bei 20
Grad Celſius üppig gedieh, ſtellte das
außerordent=
liche Konzert dar, das zum Beſten des Hilfsfonds
der Großherzogl. Hofmuſik unter Leitung des
Hofkapellmeiſters Herrn Hofrat W. de Haan und unter
Mitwirkung der Hofopernſängerin Frl. Kathleen
Ho=
ward, der Herren Hofopernſänger Hans Hacker und
Alfred Stephani, der Pianiſtin Frau Hedwig Kirſch
aus Mannheim, der aktiven Mitglieder des
Muſikver=
eins und des Sängerchors des Lehrervereins,
ſo=
wie einiger auswärtiger Künſtler aus Frankfurt a. M.,
Mainz und Wiesbaden, am Donnerstag abend im
ſtädti=
ſchen Saalbau ſtattfand. Es wird ſtets verſichert — und
wird auch wohl der Wahrheit entſprechen — daß ſich die
Hofmuſik allgemeinſter Sympathien erfreut, aber wenn
ſich dieſe Sympathien nicht betätigen, haben ſie nur
einen idealen Wert für die Künſtler. Es fiel auf, daß
gerade die beſſeren Plätze des Saalbaus ſchlecht verkauft
waren, die Zahl der leeren Stühle war mindeſtens ebenſo
groß, wie die der beſetzten, und dabei war das Konzert
ſehr wohl wert, ſeiner ſelbſt wegen beſucht zu werden.
Eröffnet wurde es mit der fließend geſpielten
Gluck=
ſchen Ouvertüre zu „Iphigenie” die hier ebenſo ſelten wie
die Oper ſelbſt zu Gehör gebracht wird und deshalb um
ſo lebhafteres Intereſſe erweckte. Die zweite Nummer des
Programms bildete Beethovens Klavierkonzert in G-dur
mit Orcheſterbegleitung, vorgetragen von der Pianiſtin
Frau Hedwig Kirſch aus Mannheim. Der günſtige
Ein=
druck, den die Schönheit ihrer Erſcheinung beim Publikum
erweckte, wurde durch ihre Kunſt nicht abgeſchwächt,
ſon=
dern eher noch erhöht. Sie ſpielte das Konzert mit
leicht=
fließender Technik, künſtleriſch gereifter Auffaſſung und
ſeelenvollem Empfinden und einer alles in allem
vorneh=
men Kunſt. Unterſtützt wurde ſie dabei von einem pracht=
vollen von der Firma A. W. Zimmermann geſtellten
Bech=
ſteinſchen Konzertflügel aufs erfolgreichſte. Die Künſtlerin
fand beim Publikum begeiſterte Aufnahme.
Unter Blitz und Donner gelangte ſodann die
drama=
tiſche Sinfonie von Berlioz „Romeo und Julie” zur
Aufführung. Die Sinfonie, die wohl Berlioz’ Ruhm als
Sinfoniker vor allem begründet hat, iſt in der Weiſe
auf=
gebaut, daß die Vorgänge der Liebestragödie den Stoff
zu dem inſtrumentalen Teile abgeben, während dem
voka=
len Teil im allgemeinen die Rolle eines Chores in der
Oper zugewieſen iſt. Das Finale hat den Charakter der
Sinfonie fallen gelaſſen und iſt im weltlichen Oratorienſtil
gehalten. Es läßt ſich nicht leugnen, daß dieſe
Ungleich=
heit der künſtleriſchen Behandlung des Stoffes als ein
Mangel empfunden wird. Von den Inſtrumentalſätzen
ſind als die bedeutendſten zu nennen die „Melancholie‟,
„Königin Mab” und „Juliens Leichenzug” ein
Meiſter=
ſtück kunſtgerechter Kompoſition, während die Liebesſzene
zu lang ausgeſponnen iſt und in ihrer einſeitigen
Gefühls=
ſchwelgerei monoton und ermüdend wirkt. Die
Chor=
ſzenen gipfeln in dem effektvoll aufgebauten
oratorien=
haften Finale. Daß man Berlioz, den Vater der „
Pro=
grammuſik” für die ſpäteren Verirrungen der von ihm
be=
gründeten Richtung nicht verantwortlich machen kann,
wird auch durch die die äußerſten Konſequenzen ſeines
Stils ziehende Grabesſzene, die ein wahres „Waiſenkind”
gegen die ſpäteren ungeratenen Kinder der Programmuſik
iſt, nicht bewieſen; die Gliederung des genialen Werkes
bleibt ſtets klar und durchſichtig, auch ſteht Berlioz noch
auf dem altmodiſchen Standpunkt, daß die Muſik dazu da
iſt, Harmonien zu erzeugen.
Die Aufführung des ſchwierigen, einen großen
muſi=
kaliſchen Apparat erfordernden Werkes war eine
hervor=
ragende Leiſtung, die dem Dirigenten, Herrn Hofrat de
Haan, und den mitwirkenden Künſtlern, unter ihnen in
erſter Linie dem Orcheſter, das ſich auch in den beiden erſt=
genannten Nummern beſtens bewährte, zur Ehre gereichte.
Den Chören muß dasſelbe Lob zuerkannt werden, ſie hielten
ſich ſehr brav. Den Soliſten ſind in der Sinfonie nur kleinere
Aufgaben zugewieſen. Klangſchön und prächtig ſang Frl.
Howard die Altpartie der erſten Nummer, die Partie
es Pater Lorenzo im Finale hätte keinen beſſeren
Ver=
treter finden können als Herrn Stephani, der ſie
muſtergültig ſang. Die kleinere Tenorpartie der erſten
Nummer hatte Herr Hacker übernommen.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Berlin 26. Mai. Die von Profeſſor
Pann=
witz organiſierte wiſſenſchaftliche Teneriffa=
Expe=
dition fand nach programmäßiger Durchführung
der phyſiologiſchen und aſtronomiſchen Arbeiten im
Hochgebirge des Pie von Teneriffa nunmehr ihren
Ab=
ſchluß. Die unter Führung von Geh. Rat Zuntz=
Berlin mit den phyſiologiſchen Unterſuchungen über die
Höhen= und Sonnenwirkung beſchäftigten deutſchen,
öſterreichiſchen und engliſchen Gelehrten ſind bereits in
ihre Heimat zurückgekehrt. Jetzt har auch der
franzö=
ſiſche Aſtronom Mascart ſeine Beobachtungen im
Obſervatorium auf dem Monte Guajara beendet. Die
bei wolkenloſem Himmel wochenlang ohne
Unterbrech=
ung fortgeſetzte Beobachtung des Halleyſchen
Ko=
meten führte zu ſehr wertvollen Ergebniſſen und
lie=
ferte namentlich vorzügliches photographiſches
Mate=
rial. Zugleich mit dem Franzoſen kehrten auch die
Mitglieder des Obſervatoriums in Potsdam, welche in
den letzten Wochen in Teneriffa vorzugsweiſe mit
Unterſuchungen über Luft=Elektrizität ſich beſchäftigten,
mit dem Dampfer „Cap Blanco” des Hamburg-
Süd=
amerika=Dienſtes zurück. Die wiſſenſchaftlichen
Ergeb=
niſſe der Expedition ſollen demnächſt veröffentlicht
werden.
Seite 4:
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
Kaiſer einen Schimmel zum Geſchenk gemacht. Das
wertvolle Tier iſt für das Leibregiment beſtimmt.
Man wird demnach bei der Frühjahrsparade einen
reizvollen Anblick haben. An der Spitze der ſtolzen
Elitetruppe wird der Kameruner El Sambo in ſeiner
roten Huſarenuniform auf dem Schimmel die
deut=
ſchen Nationalfarben verkörpern. — Einen
Schaden=
erſatzanſpruch in Höhe von 425000 Mark
hat eine bekannte hieſige Malerin gegen eine
ameri=
kaniſche Eiſenbahngeſellſchaft erhoben, deren Linien
die Künſtlerin bei ihrer kürzlich beendeten
Amerika=
reiſe benutzte. Die Künſtlerin hatte „jenſeits des
großen Teiches” eine Ausſtellung ihrer Gemälde
ver=
anſtaltet, die ihr Lorbeeren in Hülle und Fülle
ein=
brachte. Auf der Reiſe nach Kalifornien hatte ſie nun
das „Unglück”, daß der Wagen, in dem ihre Bilder
untergebracht waren, durch eine Kolliſion zertrümmert
wurde und daß hierbei die Bilder Schaden nahmen.
Die Künſtlerin hat nunmehr einen
Schadenerſatz=
anſpruch in Höhe von 100000 Dollar (ungefähr
425000 Mark) bei der Eiſenbahngeſellſchaft geltend
ge=
macht, die auch die Forderung anerkannt hat. — 120000
Mark Miete zahlt, dem „Conf.” zufolge, die
Mün=
chener Thomasbrauerei für die von ihr Unter den
Linden 14 gemieteten Räume, die bisher von dem
Re=
ſtaurateur Briſe für einen Mietspreis von 80000
Mark bewohnt waren. Die Räumlichkeiten ſind
kei=
neswegs groß. Sie befinden ſich auf der nördlichen,
bisher nicht ſo ſehr bevorzugten Seite der Linden.
Zehlendorf, 27. Mai. Heute nacht ½12 Uhr ſtieß
vor dem Hauptportal des Botaniſchen Gartens in
Dahlem ein Marktwagen aus Potsdam mit einer
Auto=
droſchke aus Zehlendorf zuſammen. Der Chauffeur
der Autodroſchke wurde durch die Deichſel des Wagens
vor die Bruſt getroffen und getötet. Der Kutſcher des
Marktwagens blieb unverletzt.
Münſter i. T., 27. Mai. Bei dem geſtrigen
Fronleich=
namsſchießen wurde dem 40jähr. verheirateten Schreiner
Glöckner durch einen explodierenden Mörſer
das linke Bein abgeriſſen und der Unterleib
voll=
ſtändig aufgeriſſen. Der Verletzte ſtarb kurz nach ſeiner
Einlieferung in das Höchſter Krankenhaus.
Saarbrücken, 26. Mai. Der Großinduſtrielle Geheimer
Kommerzienrat Karl Röchling=Saarbrücken iſt heute
im Alter von 84 Jahren geſtorben.
Bremen, 27. Mai. Der Lloyddampfer „Prinz
Friedrich Wilhelm” iſt durch den geſtern infolge
Kurzſchluſſes entſtandenen Brand vollkommen
unbeſchädigt geblieben. Es wurden lediglich
Holz=
teile des Laderaumes angegriffen. Die Ladung des
vom Feuer betroffenen Raumes wurde wieder
heraus=
genommen; jede Gefahr iſt ausgeſchloſſen. Der Dampfer
iſt geſtern mittag voll beſetzt planmäßig von New=York
nach der Weſer abgegangen.
Swinemünde, 26. Mai. Drei Fiſcher waren
ge=
ſtern in See gegangen, um ihr Gewerbe auszuüben. Sie
wurden dabei von einem heftigen Sturm überraſcht und
das Boot wider die Eismole geſchleudert, wo es
zer=
ſchellte. Die drei Fiſcher fielen ins Waſſer, wurden aber
von vier Lotſen herausgefiſcht.
Wien, 25. Mai. Der Direktor Bird des
Luna=
parks iſt heute morgen, nachdem er im Laufe der Nacht
gegen Bürgſchaft ſeines Rechtsanwalts aus der
polizei=
lichen Haft entlaſſen worden war, vom Landgericht in
Haft genommen worden, weil die Möglichkeit nicht
ausgeſchloſſen ſei, daß er von den Betrügereien ſeines
Subunternehmers King, alias König, eines ehemaligen
Wiener Kellners, gewußt und deſſen Flucht begünſtigt
habe und weil er als Engländer fluchtverdächtig ſei.
Kings Betrügereien belaufen ſich auf rund 60000 Kronen.
Er hatte die Leitung des Lunapark=Varietés nebſt
Reſtau=
rant ohne jedes Kapital übernommen. Als
Betriebskapi=
tal verwendete er Pacht und Kautionsſummen ſeiner
Un=
terpächter, Artiſten, Kellner uſw., und als er damit nicht
reichte, gab er Lizenzen hinter dem Rücken der erſten
Päch=
ter neu in Pacht. Schließlich brach ſein ganzer Schwindel
hinter ihm zuſammen. Nach Angabe der Leitung der
Jagdausſtellung leiſtete Bird für die Verpflichtungen
ſei=
nes Subunternehmers in Höhe von 60000 Kronen durch
Scheck der engliſch=amerikaniſchen LunaparkGeſellſchaft
Zahlung. Die Leitung der Jagdausſtellung will die
Lunapark=Geſellſchaft für den Schaden, der der
Ausſtel=
lung durch die Verzögerung der Eröffnung des Lunaparks
entſtanden iſt, verantwortlich machen.
Brünn, 26. Mai. Der Oberleutnant Redelhammer
zielte mit einer Browningpiſtole, die er für ungeladen
hielt, im Scherz auf die Frau des Bankdirektors Schimek.
Plötzlich entlud ſich die Piſtole und traf die Frau
in die Bruſt. Als der Oberleutnant ſah, was er angerich=
tet hatte, ſchoß er ſich eine Kugel in den Kopf, die ihn
ſo=
fort tötete. Die Frau iſt lebensgefährlich verletzt.
Paris, 26. Mai. Das Kriegsgericht fällte heute
das Urteil über die beiden Soldaten Graby und Michel,
die am 15. Dezember 1909 bei Bruncy die Witwe des
Großinduſtriellen Gouin im Bahnwagen ermordet und
beraubt hatten. Graby wurde zum Tode, Michel zu 20
Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Cambridge, 26. Mai. Rooſevelt wurde heute zum
Ehrendoktor der Rechte promoviert. In der
Univer=
ſität und auf den Straßen wurden ihm lebhafte
Ovatio=
nen dargebracht.
Parlamentariſches.
** Darmſtadt, 27. Mai. Der
Wahlprüf=
ungs=Ausſchuß der Zweiten Kammer hielt heute
vormittag unter Vorſitz des Abg. Breidenbach eine
Sitz=
ung ab und beſchäftigte ſich mit Wahlprüfungen. Ueber
die Wahl des Abg. Bach (Stadt Mainz) referierte Abg.
Orb, über die Wahl des Abg. Dr. Wolf (9. Wahlbezirk
Rheinheſſen, Nieder=Olm-Ober=Ingelheim) referierte
Abg. Breidenbach. Auf Antrag der Berichterſtatter
be=
ſchloß der Ausſchuß, für beide Wahlen die
Gültig=
keitserklärung zu beantragen. Ueber die
Vor=
ſtellung der Steinbrucharbeiter zu Aſchbach i. O., das
dortige Granitlager betreffend, worüber Abg. Pennrich
referierte, wurde beſchloſſen, vorerſt noch einige
Sach=
verſtändige vernehmen zu laſſen.
Der Sonderausſchuß für die
Verwalt=
ungsgeſetzreviſion ſetzte heute unter Vorſitz des
Abg. Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing ſeine Beratung
über die Städteordnung fort und erledigte die
Artikel 50—120 des Geſetzentwurfs, die ſich mit den
Wahlen zur Stadtverordnetenverſammlung, der
Be=
ſoldung, der Wahl und dem Ausſcheiden des
Büxger=
meiſters aus dem Amt, ſowie mit der Tätigkeit der
Stadtverordnetenverſammlung beſchäftigen. Bei der
Einleitung und Durchführung der
Stadtverordneten=
wahl iſt ein enger Anſchluß an die
Wahlrechtsbeſtim=
mungen des Reichstags vorgeſehen. Dies gilt
beſon=
ders von den Beſtimmungen über die Stimmzettel und
den Vorſchriften des Wahlaktes. Die Vorſchriften über
die Beſoldung, die Wahl und das Ausſcheiden des
Bür=
germeiſters und der Beigeordneten aus dem Amt haben
eine präziſere Faſſung erhalten. Die Entſcheidung über
die Staatsaufſicht, die Genehmigung gewiſſer
Entſcheid=
ungen der Stadtverordnetenverſammlung ſeitens des
Kreisamts wurde mit Rückſicht auf die Wichtigkeit
die=
ſer Materie vorläufig ausgeſetzt. Es herrſcht im
Aus=
ſchuß die Tendenz, die Selbſtverwaltung zu ſtärken und
auch in dieſer Beziehung zur Vereinfachung des
Ver=
fahrens beizutragen. Bei der Frage über die
Proto=
kollierung der Sitzungsergebniſſe der
Stadtverordneten=
verſammlung wurde darauf hingewieſen, daß die
Mit=
glieder der Stadtverordnetenverſammlung die
Ver=
pflichtung haben, die Niederſchriften im Sitzungsbuch
zu unterzeichnen, und daß auf die Erfüllung dieſer
Ver=
pflichtung der größte Wert gelegt werden müſſe. — Die
Weiterberatung des Ausſchuſſes erfolgt am nächſten
Montag.
Luftſchiffahrt.
— München, 25. Mai. Der heutige Tag war
zum Fliegen ſehr ungünſtig. Durch rückwärtige Winde
wurden die Flieger am Emporkommen gehindert; dennoch
kam das Publikum auf ſeine Koſten, da der einzige, der
in die Lüfte kam, Ellery von Gorriſſen, trotz der
ungünſtigen Witterung einen ſehr ſchönen Ueberlandflug
ausführte. Vom Flugplatz begab er ſich nach Aubing
und Puchheim, überflog einen ſehr hohen
Fabrikſchorn=
ſtein und legte in 7 Minuten 33 Sekunden einen Weg
von 10 km zurück. Er erreichte eine Höhe= von über
150 m. Auf den Flugplatz zurückgekehrt, brachte die
Menge dem tapferen Piloten Ovationen dar. Die
Ver=
anſtaltung war heute beſonders von erſtklaſſigem
Publikum ſehr ſtark beſucht. Erſchienen waren vom
bayeriſchen Königshaus die Prinzen Leopold und
Ferdinand und die Prinzeſſinnen Giſela und Klara.
Sr. Das Aeroplanmeeting von Verona
ergab am Mittwoch den Sieg des Farman=Piloten
Duray im Wettbewerb um den täglichen
Geſchwindig=
keits=Preis. Duray flog die 4 km in 3 Min. 26,2 Sek.
Den Startpreis gewann Paulhan, ebenſo den
Paſſagier=
preis. Auch in dem Wettbewerb um den
Totaldiſtanz=
preis ſteht Paulhan, der mit ſeinem Farman=Apparat
90 km zurücklegte, an erſter Stelle vor Efimoff mit
78 km. Der Aviatiker Cheuret, der einen gelungenen
Flug über Verona ausführte, ſtieß bei der Landung
nit dem Antoinette=Piloten Kuller zuſammen. Beide
Nummer
Apparate erlitten Havarie; ebenſo wurde der Farman
Apparat von Duray, der durch einen Windſtoß z.
Boden gedrückt wurde, ſchwer beſchädigt.
Das Schiffsunglück im Kanal.
* Paris, 26. Mai. Zu dem Schiffsunglü
im Kanal wird aus Calais weiter gemeldet: Da
Unglück ereignete ſich, als das Unterſeeboot „Pli
vioſe”, welches Tauchübungen vornahm, unterhal
des den Hafen verlaſſenden Poſtdampfers „Pas de Ce
lais” durchſchwimmen wollte. Die Mannſchaft de
Unterſeebootes beſtand aus dem Schiffsleutnant Callo
dem Schiffsfähnrich Engel und 25 Mann. Das Unte:
ſeeboot „Pluvioſe”, welches 450 Tonnen faßte, war i
Jahre 1907 nach den Plänen des Ingenieurs Lauber
gebaut worden. Der Poſtdampfer „Pas des Calais
gehört der Nordbahngeſellſchaft.
* Calais, 26. Mai. Ueber den Untergan
des Unterſeebootes „Pluvioſe” wird weite
gemeldet: Der Dampfer „Pas de Calais” der
rege=
mäßig zwiſchen Dover und Calais fährt, hatte ſoebe
den letztgenannten Hafen verlaſſen, als eines ſeine
Schaufelräder einen außerordentlich heftigen Stoß e
hielt. Der Dampfer ſtoppte. Der Kapitän glaub
zunächſt, er habe eine unter Waſſer befindliche
Bo=
berührt. Dann aber tauchte hinter dem Dampfer ei
kleines Fahrzeug auf, in dem man das
Unterſeebo=
erkannte. Da der Kapitän niemand an Bord de
Unterſeebootes bemerkte, ließ er ein Boot klar mache
um Aufklärung zu erhalten. Die Mannſchaft de
Bootes ruderte nun an das Unterſeeboot heran, klopf
an ſeine Wände, erhielt aber keine Antwort. Ba
darauf verſank das Unterſeeboot in de
Fluten. Es ſtellte ſich heraus, daß es die „
Pluvioſ=
war, die 23 Mann an Bord hatte und eine hall=
Stunde zuvor von Calais in See gegangen war. Zwe
fellos hat es eine Tauchübung vorgenommen und
we=
im Augenblicke des Wiederauftauchens von eine
Schaufelrade des „Pas de Calais” getroffen worde
Der Dampfer hat einige Beſchädigungen erlitte
und kehrte nach Calais zurück. Die Paſſagiere werde
mit einem anderen Dampfer befördert. Man kar
ſich nicht erklären, wie das Unterſeeboot auf einem
vi=
ſo vielen Schiffen befahrenen Wege eine Tauchübur
hat vornehmen können. Die Nachricht von dem U
glück rief die größte Beſtürzung hervor. Zw.
Schleppdampfer ſind nach der Unglücksſtätte abg
gangen.
* Calais, 26. Mai. Der „Pluvioſe” war u
12 Uhr 30 Minuten zu einer Uebungsfahrt au
gelaufen und tauchte um 2 Uhr unter. Als ſich d
Boot unter Waſſer befand, wurde es von dem Dampf=
„Pas de Calais” angerannt. Während der Dau
von zehn Minuten ragte das Vorderteil des „Pl
vioſe” drei Meter aus dem Waſſer hervor; dann ve
ſchwand das Boot ganz. Nach der Havarie d
Dampfers zu ſchließen, war der Zuſammenſtoß auße
ordentlich heftig und der „Pluvioſe” muß durchboh
worden ſein. Nach einer offiziellen Mitteilung hau
der „Pluvioſe” 25 Mann Beſatzung, darunter
Offiziere. Die Schleppdampfer und Torpedoboote ſi
um 9 Uhr abends wieder zurückgekehrt, ohne
etw=
neues zu berichten. Das Wetter iſt ſchön.
* Calais, 26. Mai. Um 5 Uhr 30 Minuten I
gab ſich das Unterſeeboot „Ventöſt” an die Unfal
ſtelle. Zwei Taucher ließen ſich vergeblich in ?
Tiefe. Nach zwei Stunden kehrte das Boot nach de
Hafen zurück und berichtete, daß es unmöglich ſeien
dem „Pluvioſe” die Verbindung aufzunehmen und
Erfahrung zu bringen, ob die Beſatzung noche a
Leben ſei. Es beſtätigt ſich, daß ſich an Bord des „
Pl=
vioſe” 27 Mann befanden, darunter zwei Offiziere
u=
der Kommandant Prat von der Unterſeebootſtatit
Calais.
* Paris, 27. Mai. Ueber den Untergar
des Unterſeebootes „Pluvioſe” wird a=
Calais von heute morgen gemeldet: Den Taucher
iſt es bisher noch immer nicht gelungen, das geſunke
Unterſeeboot zu erreichen. Die erforderlichen Re
tungsvorrichtungen werden erſt heute
na=
mittag aus Cherbourg eintreffen. Dann wird d
Verſuch gemacht werden, den „Pluvioſe” mit Hel
ketten zu befeſtigen. Aber beſtenfalls wird es
e=
morgen früh möglich ſein, ihn an die Meeresoberfläe
zu bringen. Ein Paſſagier des Poſtdampfers „P
de Calais” erzählte einem Berichterſtatter: Der K
pitän des Dampfers ließ ſofort nach dem Zuſamme
ſtoß ein Rettungsboot mit 7 Matroſen ins Meer. D
ſes fuhr an den aus dem Waſſer herausragend
Kleines Feuilleton.
* Der Rennſtall König Eduards. Die
Ankündigung, daß der verſtorbene König Eduard ſeinen
Rennſtall ſeinem Sohne vermacht habe und daß König
Georg ihn fortzuführen gedenke, wird in ſehr weiten
Kreiſen Englands recht beifällig begrüßt. Der große
Rennſport beſchäftigt hierzulande eine ungeheure
An=
zahl Menſchen, und es iſt für ſie alle eine Sache von
nicht geringer Bedeutung, daß der Hof, wie ſeit alten
Tagen, ihm ein tätiges Intereſſe ſchenkt. König Eduard
hat erſt ſeit etwa einem Menſchenalter ſelbſt einen
Rennſtall unterhalten und zuerſt eine ganze Reihe von
Jahren herzlich wenig Glück dabei gehabt. Daß er
indes nur um ſo eifriger aushielt und dann auch
ſchließlich in die erſte Reihe der gewinnenden
Renn=
ſtallbeſitzer gelangte und dreimal im Derby=Rennen
ſiegte, hat ihm unzweifelhaft einen ſehr beträchtlichen
Anteil an ſeiner Volkstümlichkeit eingebracht. Denn
der Rennſport heißt zwar der Sport der Könige, iſt
jedoch in England faſt mehr noch als die anderen
ritter=
lichen Luſtbarkeiten ein demokratiſcher Sport, an dem
hoch und nieder den lebhafteſten perſönlichen Anteil
nimmt. König Georg war früher, wie der und jener
von ſeinen Vettern, kein übermäßiger Pferdeliebhaber.
Seeleute ſind das ja überhaupt ſelten. Und ſo hörte
man vom Thronfolger, dem heutigen König, zwar
immer, daß er einer der allererſten Jagdſchützen des
Landes ſei, vernahm aber erſt vor einigen Jahren, daß
er die erſten Rennen beſuchte und dann auch ganz kleine
Anfänge machte, um Einblick in die Bildung eines
Zucht= und Rennſtalls zu gewinnen. Seines Vaters
Stall iſt ihm nun unerwartet und vor der Zeit
zuge=
fallen. Er wird ſelbſtverſtändlich während des
Trauer=
jahres nicht rennen laſſen, ſondern, wie es heißt, die
Pferde, deren bisherige Eintragungen ſo wie ſo durch
den Tod des bisherigen Beſitzers verfallen ſind, zunächſt
an einen anderen Stallbeſitzer, man ſagt, an Lord Derby,
verpachten. Der königliche Rennſtall iſt kein zahlreicher
Stall, ſondern umfaßt nur 25 Pferde, von denen die
Hälfte ſehr junge Tiere ſind. Was den Zuchtſtall
anbe=
langt, ſo ſind die beſten Hengſte Perſimmon und
Flo=
rizel II. eingegangen, und der dritte Bruder, Diamond
Jubilee, iſt zurzeit für 30000 Pfd. Strl. (600000 Mark)
in den Beſitz eines argentiniſchen Züchters
überge=
gangen. Der berühmte Minoru, der dem verſtorbenen
Monarchen den Sieg im letzten Derbyrennen
einge=
bracht hatte, war nicht Eigentum des Stalles, ſondern
für die Dauer einer Rennzeit gepachtet. Wahrſcheinlich
werden von den älteren Rennpfreden beim
gegenwär=
tigen Uebergange verſchiedene verkauft und auch von
den Zuchtſtuten in Sandringham mehrere abgeſtoßen
werden.
* 150000 Amerikaner in Europa. Auf die
Londoner Seaſon wird König Eduards Tod naturgemäß
nicht ohne Einfluß ſein. Dagegen iſt er nicht imſtande,
den Strom der reiſeluſtigen Amerikaner aufzuhalten.
Die Bureaus der großen transatlantiſchen
Dampfer=
linien erklären vielmehr, daß die Zahl der
Europa=
fahrer in dieſem Jahre bedeutend größer als in den
vergangenen Sommermonaten ſei. Der Geſchäftsgang
in den Vereinigten Staaten iſt gegenwärtig gut. Und
dieſer rege Betrieb in Induſtrie und Handel macht ſich
vor allem in der Reiſeluſt der Amerikaner bemerkbar.
Mehr als je ſtrebt er danach, ſeine Ferien in Europa
zu verbringen. „Wir nehmen in unſere Liſten ſo viel
Paſſagiere als wir nur können auf” erklärte ein
Ver=
treter des Norddeutſchen Lloyd. „Wir haben ſoeben
ſchätzungsweiſe die Zahl der Europafahrer berechnet,
die auf den Schiffen der verſchiedenen Linien den
Atlantiſchen Ozean durchfahren. 4600 Paſſagiere erſter
Klaſſe und 10000 Paſſagiere zweiter Klaſſe ſind das
wöchentliche Minimum. Nach den bisher vorliegenden
Anmeldungen und unſeren Erfahrungen wird dieſer
Strom die 13 Wochen der Sommerſaiſon hindurch
unge=
ſchwächt anhalten, ſo daß im ganzen etwa 150000
Ameri=
kaner Europas Hauptſtädte und landſchaftliche
Schön=
heiten beſuchen werden.”
CK. Die Geſchichte der Roſe, das iſt das
Programm der großen internationalen
Roſenausſtel=
ung, die die franzöſiſche Geſellſchaft für
Gartenbau=
kunſt veranſtaltet hat und die ſoeben in Paris
er=
öffnet worden iſt. Die Ausſtellung ſoll ein Bild der
Eutwickelung der Roſe durch die Jahrhunderte geben;
die erſte Abteilung bringt Exemplare aller
bekann=
ten Roſenarten, von den Roſen der alten Völker bis
zur Gegenwart, man gewinnt einen Ueberblick über
die Roſenſorten, die die verſchiedenen Völker und
N=
tionen in ihren verſchiedenen Epochen bevorzugten, i
Roſen der Römer, die Roſen des Mittelalters und en
lich die prachtvoll gezüchteten Roſen der Gegenwa
Eine zweite Abteilung behandelt die Roſe in d
Wiſſenſchaft und in der Kunſt. Eine ſtattliche
Rei=
von alten Zeichnungen und Darſtellungen der Rr
iſt ausgeſtellt, man ſieht faſt alle Bücher, die über !
Königin der Blumen geſchrieben worden ſind, u
eine beſondere Bibliothek iſt der Lyrik, den Sagen u
den Märchen gewidmet, die den Ruhm der Roſe ve
künden. Koſtbare Porzellanſtücke und Gemälde a
allen Zeiten ergänzen dieſe Bücherſammlung. Beſo
ders intereſſant iſt die umfangreiche Ausſtellung all
Parfüms und Eſſenzen, die aus Roſen hergeſte
werden.
* Der Gipfel des Pechs. Am Freitag iſt
London der Mörder Thomas William Jeßhope hing
richtet. Erhebt man in England Einſpruch gegen e
Todesurteil, ſo verzögert ſich der Tag der Hinrichtu!
automatiſch auf eine beſtimmte, kurze Zeit. Dieſ
Einſpruch hatte auch der Verurteilte erhoben, um e
paar Tage länger leben zu dürfen. Hätte er es nie
getan, ſo hätte er ohne Zweifel niemals das Schaff
beſtiegen, denn der Hinrichtungstag war auf den Tode
tag König Eduards angeſetzt. An dieſem Tage ab
wäre niemand hingerichtet worden. Und iſt in Englar
der Tag der Hinrichtung verſtrichen, ohne daß das U
teil vollſtreckt wurde, ſo wird es nie nachgeholt. D
Mann konnte natürlich nicht ahnen, daß der König
plötzlich ſterben würde. Jetzt zahlt er einige Ta
ſeines Lebens — mit ſeinem Leben.
* Handel mit Menſchenhaar in Kanto
Nach einer Bekanntmachung des Vizekönigs von Kanti
wird künftighin Grabſchändung zur Erlangung d
Zöpfe der Verſtorbenen mit dem Tode beſtraft.
letzter Zeit hatten, wie man aus Hongkong meldet, de
artige Vergehen ſehr zugenommen. Mit den abg
ſchnittenen Zöpfen der Verſtorbenen wurde ein ſchwun
hafter Handel getrieben; der größte Teil dieſes Me
ſchenhaares ging nach Paris!
Nummer 122.
kräftige Schläge gegen die Wand desſelben, um
Lebens=
zeichen von der Mannſchaft zu erhalten. Aber es
er=
folgte keine Antwort. Die Mannſchaft des
Unterſee=
bootes, von dem nur ein Drittel des rückwärtigen
Teils zu ſehen war, dürfte entweder durch den
hef=
tigen Zuſammenſtoß betäubt oder nach dem
Hinter=
teil geſchleudert worden ſein. Einige Minuten ſpäter
ſahen wir, wie das Rettungsboot ſich von dem „
Plu=
vioſe” entfernte, der nunmehr langſam verſchwand.
Es war ein entſetzlicher, atemraubender Anblick.
* Paris, 27. Mai. Ein Seeoffizer teilte einem
In=
terviewer mit, daß dem „Pluvioſe” ſchon bei früheren
Fahrten wiederholt Unfälle zugeſtoßen ſeien. Bei ſeiner
erſten Reiſe von Cherbourg nach Calais erlitt er ein
leich=
tes Leck und erſt vor kurzem, am 3. März, hat er eine neue
Havarie erfahren. Der Erbauer des „Pluvioſe‟,
In=
genieur Laubeuf, erklärt in den Blättern, er habe ſich ſtets
dagegen ausgeſprochen, daß in einem Hafen wie Calais
eine Unterſeebootſtation errichtet werde, da daſelbſt der
be=
ſtändige Poſtdampferverkehr die Uebungen äußerſt
gefahr=
voll geſtalte. Er habe wiederholt diesbezügliche
Befürch=
tungen geäußert, ſei aber leider nicht gehört worden. Die
geſamte Preſſe gibt der tiefen Trauer über die
Kata=
ſtrophe Ausdruck und ſchreibt, ganz Frankreich ſei
ſchmerz=
lich von dieſem neuen Unglück erſchüttert, das an das
tragiſche Ende zweier anderer franzöſiſcher Unterſeeboote,
des „Farfodet” und des „Lutin” erinnere, die gleichfalls
mit ihrer geſamten Beſatzung zu Grunde gegangen ſind.
H. B. Calais, 27. Mai. Der Marineminiſter
iſt heute nacht 1,20 Uhr hier angekommen und am
Bahn=
hof vom Präfekten und dem Bürgermeiſter empfangen
worden. Der Miniſter trat noch in der Nacht die
Aus=
fahrt zu der Unfallſtelle des Unterſeebootes „Pluvioſe‟
an. Das Boot liegt noch in derſelben Lage wie geſtern nach
dem Unfall. Es gelang, Ketten durch die
Rettungs=
ringe des Bootes zu bringen. Das Fahrzeug konnte indes
wegen Mangels an dem nötigen Material noch nicht
ge=
hoben werden. Man erwartet aus Cherbourg
Hilfs=
material, das aber nicht vor heute nachmittag ankommen
dürfte. Zwei Torpedoboote befinden ſich an der
Unfall=
ſtelle.
H. B. London, 27. Mai. „Daily Chronicle”
ver=
öffentlicht ein Interview mit dem Kapitän Hancock des
Dampfers „Empreß” der nach dem Unfall die Paſſagiere
des „Pas de Calais” nach Dover brachte. Kapitän
Han=
cock erklärte: Es iſt dies einer der Unfälle, mit denen
man bei den Unterſeebooten rechnen muß. Der „Pas de
Calais” verfolgte ſeine normale Route, die wie auch die
Stunde der Abfahrt unſerer Schiffe von Calais und
un=
ſere Ankunft dortſelbſt den Schiffsautoritäten genau
be=
kannt ſind. Auch die Offiziere des verunglückten
Unterſee=
bootes müſſen dieſe Zeiten genau gekannt haben. Ein
Paſſagier namens Wellcome erklärte nach ſeiner Ankunft
in London: Nach dem Unfall habe ich eine große
Quan=
tität Naphtha auf dem Waſſer ſchwimmen ſehen. Das
Unterſeeboot kam mit ſeiner Spitze aus dem Waſſer heraus
in einem Winkel von 35 Grad. Ich ſah ſofort, daß das
Boot bedeutende und ſchwere Havarie erlitten haben
mußte. Es ſchwammen auch Holzſtücke auf dem Waſſer.
Ich habe keine Perſonen an Bord des Bootes geſehen und
es war auch kein Schrei zu hören. Die Paſſagiere des
Pas de Calais” befanden ſich in furchtbarer Aufregung,
da der Unfall ganz unerwartet kam.
H.B. Paris, 27. Mhi. An Bord des „
Plu=
pioſe” befand ſich auch der Kommandant Prat,
Fre=
gatten=Kapitän und Kommandant der
Unterſeeboot=
ſtation in Calais. Es wird erzählt, daß die Paſſagiere
des „Pas de Calais” nach dem Zuſammenſtoß Benzin
Läuf der Oberfläche des Waſſers ſchwimmen ſahen. Es
iſt das Gerücht verbreitet, daß der „Pluvioſe” nicht
ſtark beſchädigt worden iſt und daß noch
Hoff=
nung vorhanden ſei, die Mannſchaft lebend
anzutreffen, falls das Rettungswerk rapide gefördert
wird.
H. B. Paris, 27. Mai. Von dem Begleitboot
des „Pluvioſe”, dem Unterſeeboot „Ventoſi”, das
zu=
ſammen mit „Pluvioſe‟ Tauchübungen vorgenommen
hatte, fehlt bis jetzt jede Spur und man
fürch=
tet, daß auch dieſes überrannt worden und
untergegan=
gen iſt.
Ausſtellung des Deutſchen Künſtlerbundes
Darmſtadt 1910.
III.
Die „Heſſiſche Sezeſſion”.
Wie von den Neo=Impreſſioniſten, muß auch von
einer ganzen Reihe weiterer, auch für unſer
Empfin=
den reiferer Bilder geſagt werden, daß die Farbe
be=
ſtimmend iſt und der Bildinhalt dadurch zum Nachteil
des vollendeten Kunſtwerkes vernachläſſigt wird. Wir
haben bereits dargelegt, daß darin eine falſche
Bevor=
zugung eines Sinnesorganes liegt und daß die
Künſtler auf dieſem Wege nie zu einem deutſchen Stil
kommen. Gewiß iſt Myſtizismus in der Malerei
er=
laubt und Phantaſtik muß vom Künſtler ſogar
gefor=
dert werden. Wo es ſich aber um bildliche
Darſtellun=
gen handelt, darf der Künſtler ſich nicht auf
Andeut=
ungen beſchränken, darf er keine Vexierbilder malen,
auch nicht um den Preis maleriſcher Reizeffekte. Man
wende nicht mangelndes „Verſtehen” ein.
„Zwiſchen dem ſchaffenden Künſtler und dem
ver=
ſtändnisvoll Aufnehmenden iſt (vgl. Czapek „Die neue
Malerei”) eine grundſätzliche Verſchiedenheit der
An=
lage gar nicht denkbar. Es iſt das Verhältnis des
Re=
denden zu einem Lauſchenden, der mit der Sprache des
Redners vertraut und bereit iſt, ihm überallhin zu
fol=
gen. Der Beruf des Künſtlers zeichnet ſich von
vorn=
herein nur dadurch aus, daß dieſer im ſtande iſt, die
ſelbſttätig verarbeitete Konzeption des Werkes
kunſt=
reich zu verwirklichen, d. i. das ihm frei eingegebene
oder aufgedrungene Material gerade auf deſſen
eigen=
tümliche Vorzüge hin zur Ausführung der
Werkvor=
ſtellung zu verwenden. Kunſtverſtändnis ohne Sinn
für die offen ſichtbare Anwendung des Kunſtmaterials
kann alſo nur halbes Verſtändnis geben. Selbſt
ge=
ringe eigene Erfahrungen können ſchon imſtande ſein,
dieſe Behauptung, die übrigens ſeit Gottfried Semper
auch wiſſenſchaftlich vertreten wird, allgemein
einlench=
tend zu machen. Wer verſtändnisvoll Muſik treibt,
dem wird eine Uebertragung des ihm vertrauten
Vor=
ganges in das entſprechende Verhältnis bei der
Ma=
lerei leicht fallen. Das Ausſpinnen der durch den
Bildinhalt wachgerufenen Gedankenverbindungen wäre
alſo erſt in zweiter Linie zu bedenken. Gerade von
jenem Punkt aus, im Grenzgebiet zwiſchen geiſtiger
Tätigkeit und Materialarbeit, müßte das eigentliche
Verhältnis zwiſchen dem Künſtler und deſſen
eigen=
ſten Natureindrücken am deutlichſten werden können,
und gleichzeitig damit auch die Einſicht in die
land=
läufige Einſeitigkeit, mit der die Kunſt, beſonders
bil=
dende Kunſt. unter dem ſtarren Geſichtspunkte beur=
Rumpf des „Pluwioſet heran und führte mit Rudern teilt wird, als hätte ſie undedingt der Wirklichteit mög.
lichſt nahe zu kommen. Als ob eine allgemein gültige
Wirklichkeit gerade für das Schauen auch nur im
pſy=
chologiſchen oder phyſiologiſchen Sinne denkbar wäre!
Als ob nicht beim Kunſtwerk ſogar ein zweimaliges,
eng perſönliches Durcharbeiten einer beſtimmten
An=
ſchauung durch den Künſtler, dann durch den
Betrach=
tenden unvermeidlich wäre — oder man ſtellt unſer
Schauen dem Vorgang in einem Kodak gleich.
Sehr deutlich drückt ſich Auguſt Endell über dieſe
Kunſtbetrachtung aus: „Man gibt vor, die Natur zu
lieben, aber man gibt ſich nicht die Mühe, ſie wirklich
zu kennen. Man ſieht in ihr nur, was andere
vor=
her geſehen haben. Man ſieht ſie durch die Brille der
Literatur. Und man iſt ſittlich entrüſtet, wenn
Ma=
ler Schönheiten entdecken und darzuſtellen wagen, die
blöde Augen nicht einmal nachträglich wahrzunehmen
vermögen!” —
So richtig das Geſagte iſt, muß doch vom Künſtler
bis zum gewiſſen Grade Sachlichkeit gefordert werden.
Wie in der modernen Dichtung Myſtik wohl gelten
kann, wenn ſie etwas ſagt, wird hier wie in der
Ma=
lerei alles abgelehnt werden, was ſich auf vage
An=
deutungen durch Farbenflecke beſchränkt, mögen dieſe
noch ſo ſchön gegeneinander abgetönt ſein. Betrachten
wir auf Grund des Geſagten die uns näher
inter=
eſſierenden heimiſchen Künſtler, ſo kommen wir zu ſehr
erfreulichen Reſultaten.
Die „Darmſtädter Sezeſſion” iſt, ſoweil
von unſeren ziemlich verſchiedenartig arbeitenden und
demgemäß zu beurteilenden Künſtlern als
geſchloſſe=
ner Gruppe überhaupt geſprochen werden kann, recht
ehrenvoll vertreten. Jedenfalls wird keinem von ihnen
das künſtleriſch ernſte Streben und gutes bis
hervor=
ragendes Können abgeſprochen werden, und zu den
direkt Revolutionären zählt keiner von den Heſſen,
trotz zielbewußt moderner Malerei, die ſie faſt
aus=
nahmslos lieferten. Als einer der Führenden diefer
Gruppe, jedenfalls als ihr vornehmſter Repräſentant,
darf der feinſinnige Darmſtädter Adolf Beyer
ge=
nannt werden, der mit drei ganz neuen und
hochinter=
eſſanten Werken vertreten iſt, die den ſtrebſamen
Künſtler wiederum ein gut Stück weiter vorwärts auf
dem Wege zur Sonnenhöhe zeigen und die einen
be=
deutenden Fortſchritt in ſeiner künſtleriſchen
Ent=
wickelung (mancher wird vielleicht „Mauſerung” ſagen)
darſtellen. Wer die künſtleriſche Tätigkeit Adolf
Beyers der letzten Jahre verfolgt hat, wird unſchwer
auch in dieſen Bildern eine offenſichtliche Steigerung
der künſtleriſchen Qualität erkennen. Auch von ſeiner
Vielſeitigkeit zeugen die Bilder. Der Künſtler
ver=
meidet es — vielleicht unter materiellen Opfern —
ſich auf irgend ein Spezialgebiet feſtzubeißen. Immer
Neues ſieht er, und immer Anderes ſchafft er. Dieſes
Streben, dieſes Verſuchen, immer neue Farbenprobleme
reizvoll=künſtleriſch zu löſen in Verbindung mit
abſo=
luter Sicherheit in Zeichnung und in der Beherrſchung
aller Maltechniken, bedingt offenbar die qualitative
Steigerung ſeines Könnens, das ſo in voller Freiheit
ſich entwickeln kann. Er iſt ebenſo tüchtiger
Land=
ſchafter wie Porträtiſt und Blumenmaler. Auch in
ſei=
nem, einen ſcherzhaften Vorgang intereſſant
darſtellen=
den „Dragoner” hat den Künſtler ſicherlich nicht dieſer
„Scherz” allein gereizt, ſondern mehr wohl die
Eigen=
art des Kolorits. Und es iſt in der Tat erſtaunlich,
mit wie geringen Mitteln, mit wie wenigen Tönen
der Künſtler eine ungemein maleriſche Wirkung
er=
zielt hat, wie die Figuren ſo lebendig plaſtiſch
heraus=
treten, mit wie feinem Farbenſinn das wenige lebhafte
Grün zu den anderen, im weſentlichen von Grau
be=
herrſchten Farben abgetönt iſt. Im Gegenſatz zu
vie=
len anderen gibt der Künſtler ſeinen Bildern
In=
halt, ohne dieſen jedoch ſo zu betonen, daß das rein
Maleriſche dadurch beeinflußt wird. — Auch „In der
Ausſtellung”, offenbar eine Beobachtung nach dem
Leben, iſt ein maleriſch reizvolles Bild, und die „
Ane=
monen” atmen Duft und Leben in ihren tiefgetönten,
zartweichen Blütenfarben, in der lockeren, flotten
intereſſanten Malweiſe Beyers.
Nicht kann die eben gerühmte Vielſeitigkeit von
Georg Altheim konſtatiert werden, und trotz
zweifellos gutem, tüchtigem Können läuft der
Künſt=
ler Gefahr, an Friſche und Leben zu verlieren,
ein=
tönig zu werden, weil er faſt ſtets die gleichen Motive
— friedliche Landſchaften — wählt und ſie auch in ſtets
gleichbleibender Weiſe maleriſch behandelt. Gewiß
ſind auch dieſe Frühlingsäcker, Heimatsmotive, mit
Liebe gemalt und das Kolorit weiſt intime Feinheiten,
auch Farbenfreudigkeit auf. Aber die offenſichtliche
„Aengſtlichkeit” der Pinſelführung, vielleicht iſt es
auch übergroße Exaktheit, wirkt beinahe unmodern.
Mehr Friſche, eine mehr flotte Malweiſe könnte dem
Künſtler zum Vorteil gereichen, deſſen Können, wie
geſagt, unbeſtritten bleiben ſoll.
Emil Beithan=Buchſchlag hat in ſeinem
„Heſſiſchen Bauernmädchen” die er offenbar mit
Vor=
liebe malt, eine gute Charakterſtudie gegeben. Auch
maleriſch zeigt das Bild entſchieden Fortſchritte gegen
die Bilder des Künſtlers von 1908. Es iſt hoch
inter=
eſſant, wie er die tiefen, von Schwarzblau beherrſchten
Farben zu dem lichten Grau des Hintergrundes
abge=
tönt hat und wie diskret die charakteriſtiſche Buntheit
der Gewandung gegeben iſt. Dabei iſt das Kolorit von
einer Kraft und Friſche, die um ſo höher künſtleriſch
be=
wertet werden muß, als dadurch nicht etwa Härte ſtörend
hervortritt.
Wilhelm Thielemann=Willingshauſen hat
ein ähnliches Motiv gewählt. Sein Bild „Trauernde‟,
eine heſſiſche oder ſchwälmer Bauernfamilie ſtellt es
dar, iſt ein reifes Werk, das künſtleriſch entſchieden!
höher eingeſchätzt werden muß, als ſeine Landſchaften.
Die Charakteriſtik in der Haltung und in
den Geſichtern iſt gut beobachtet, auch die Kompoſition
des Ganzen iſt ſehr geſchickt. Eine gewiſſe Steifheit
liegt im Vorwurf begründet und iſt nicht etwa ein
zeichneriſcher Fehler. Der tiefe Ernſt, den ebenfalls
der Vorwurf bedingt, wird gemildert durch das Kolorit,
das troß des herrſchenden Schwarz und Weiß lebendig
und nicht unfreundlich iſt. Frieden ſcheint hier die
Trauer zu mildern. — Auch als Zeichner bietet
Thiele=
mann intereſſante und reife Bilder (293, 294, 295). Am
höchſten von dieſen darf „Ein Ereignis” eingeſchätzt
werden, in dem der Künſtler ſehr bemerkenswerte
Sicherheit in der Charakteriſierung der Bewegung der
Maſſen offenbart. Auch hier ſind es Bauernſtudien, 1
die er zeichnet nach guter Beobachtung.
Auch Eduard Selzam hat ſein Motiv aus dem
ländlichen Leben der Heimat gegriffen. Eines
Dorf=
kirchleins Inneres ſtellt er dar und darin eine, in ihrer
Schlichtheit ſo unendlich viel von kalten Herzen,
ſtarrem Dogma und von Verzweiflung und Reue
er=
zählende erſchütternde Szene. Der „Verſtoßenen”.
wehrt man den Platz zum Beten in der Bank. Im
Gange iſt ſie niedergeſunken, Schmerz, Reue und
Ver=
zweiflung in der Haltung offenbarend. Das iſt gut
erfoßt, und auch die ernſten, kalten Geſichter der
übrigen Beienden, die der Büſenden nicht achten, ind
trefflich gegeben. Maleriſch iſt das Bild gut, wenn
auch das Luftige, Weiche, das der Innenraum, der vom
Licht durchflutet wird, haben muß, etwas hart gemalt
iſt. Die Perſpektive ſcheint dadurch nicht ganz
ein=
wandfrei. Doch gewinnt das Bild in dieſer Beziehung
in der Entfernung. Von dem Zeichner Selzam iſt
nur ein Blatt ausgeſtellt (262, alte Frau), aber eine
in jeder Beziehung reife Arbeit.
Anna Beyer=Darmſtadt ſandte zwei recht gute
Bilder, von denen die „Tulpen” reizvolle maleriſche
Probleme löſen und, auch rein als Stilleben betrachtet,
das ſonſt auf dieſem Gebiete Uebliche weit überragen.
Der Blüttenblätter weiche, warme Farben ſind ganz
trefflich gemiſcht und verleihen den Blumen Leben
und Duft. — Auch das „Türchen”, ein eigenartiges, aber
intereſſantes Motiv — durch ein geöffnetes
Mauer=
türchen wird ein Stückchen ſaftig=grüner Natur ſichtbar
— iſt ein gut gemaltes, reifes Bild, voller intimer
koloriſtiſcher Reize. Es ſind wenige Bilder dieſer Art
von gleicher Reife vorhanden.
Heinz Hohmann=Darmſtadt gibt in einem
klei=
nen, ſehr flott und mit bemerkenswerter Sicherheit
gemal=
ten Paſtell „Im Luxembourggarten zu Paris” eine Probe
guten Könnens. Eine Geſamtbeurteilung ſeiner
Künſtler=
ſchaft läßt das kleine Bildchen allerdings nicht zu.
Auguſt Wondra hat den Otzberg im Odenwald
in eigenartiger Beleuchtung, in der Dämmerung, gemalt
und das Charakteriſtiſche der Landſchaft gut erfaßt. Er
kennt die Reize der heimatlichen Natur und weiß ſie in
Farbe und Zeichnung gut auf die Leinwand zu bannen.
Vielleicht entſpricht es ſeinem künſtleriſchen Empfinden,
daß der Maler ſich den Otzberg nicht im flutenden
Sonnenlicht, da er ſicher reizvoller iſt, ſondern in der
Däm=
merung zum Vorwurf wählte. Trotzdem wird der
auf=
merkſame Beſchauer die intimen maleriſchen Reize, die das
Bild in einzelnen Partien aufweiſt, nicht überſehen.
Georg Wüſt=Darmſtadt ſandte ein kleines
Aqua=
rell „Roter Hof” ein intereſſantes Licht= und
Farben=
problem, das, wenn auch nicht reſtlos, ſo doch gut gelöſt
iſt und vor allem der Charakteriſtik der Technik entſpricht.
Ein ſehr gutes Bild iſt auch die Landſchaft von
Heinrich Zernin, die den Künſtler wieder in ſeiner
individuellen Veranlagung zeigt. Er iſt ein eigenartiges,
grübleriſches Talent, das künſtleriſche Befriedigung nicht
allein in merkwürdigen maleriſchen Problemen ſucht,
ſon=
dern abſichtlich auch in dieſem Bilde auf eine Unmenge von
Details liebevoll eingeht, ohne aber dadurch die maleriſche
Geſamtwirkung zu beeinträchtigen. Wie in ſeinem
merk=
würdigen Bilde „Am Freiſtein” das 1908 viel
Kopfzer=
brechen verurſachte, bevorzugt er auch hier wieder ein
eigenartig nuanciertes Grau, das beſtimmend für das
Kolorit iſt. Und trotz oder vielleicht gerade wegen der
verhältnismäßig wenigen Farben erzielt er, ähnlich wie
Beyer, eine tiefgehende Wirkung, die ſich beſonders in der
Perſpektive offenbart. Bezeichnend für ſein Eingehen auf
Einzelheiten iſt ſchon die Betitelung des Bildes, das er
„Schafherde” nennt. trotzdem die Wolltiere den kleinſten
Raum in der Landſchaft einnehmen.
Die Künſtlerkolonie.
Die Darmſtädter Künſtlerkolonie iſt durch ihre
ſämtlichen derzeitigen Mitglieder vertreten, und —
wenn die von ihnen ausgeſtellte Kollektion auch nicht
groß iſt — ſo beweiſt das Vorhandene doch, daß da oben
in den Ateliers auf der Mathildenhöhe gearbeitet wird,
daß friſch pulſierendes Leben auch in der Stille gute
künſtleriſche Werke reifen läßt. Profeſſor Kleukens,
der Schöpfer des ſchönen, einfach=ſchlichten und doch
wirkſamen Ausſtellungsplakates, hat eine Anzahl
reiz=
voller Buchſchmuckarbeiten, die ſich auch auf Titel und
Einbände ausdehnen, ausgeſtellt. Durchweg zeigen
dieſe wirkungs= und geſchmackvollen Arbeiten den
fein=
ſinnigen Künſtler, der die Zeichnung meiſterhaft
be=
herrſcht. Von hervorragender Sicherheit iſt die
Linien=
führung, die bei aller Selbſtändigkeit der Ornamentik
ſich trefflich der Raumeinteilung einordnet und ſo in
jedem Falle von einheitlich=harmoniſcher Wirkung iſt;
daß die meiſten dieſer Arbeiten nur von 1 bis 2 Farben
beherrſcht werden, erhöht ihren künſtleriſchen Wert. Auch
die Zeichnungen Kleukens — es ſind leider nur drei
Blätter, hübſche Vogeltypen, die der Künſtler mit
Vor=
liebe wählt, vorhanden — zeigen in der Durchführung
das liebevolle und mühſame Eingehen auf Details in
Zeichnung und Kolorit. Faſt jedes Flaumfederchen iſt
hier bei den jungen, unflüggen Vögeln, die auch in
ihrer unbeholfenen Bewegung gut beobachtet ſind,
ge=
zeichnet. Trotzdem iſt die Geſamtwirkung lebendig.
Profeſſor Jobſt hat eine Anzahl Plaſtiken
aus=
geſtellt, von denen die „Phryne” (Modell für Holzfigur)
im Ehrenſaal Aufſtellung fand. Das lebensgroß
modellierte, nackte Mädchen iſt ein Muſterbeiſpiel dafür,
daß Nacktheit, rein künſtleriſch erfaßt, nie anders als
keuſch und ſchön wirken kann. Die Modellierung des
Oberkörpers verrät den reifen Künſtler. Zu
beanſtan=
den aber iſt die Stellung der Beine, die die künſtleriſche
Geſamtwirkung beeinträchtigt. Die Porträtbüſte des
Frl. Sch. iſt ſchon 1908 als reifes Werk bezeichnet
wor=
den. Ihr geſellen ſich zwei Bronzebüſten (Herr M. und
Herr Sch.) hinzu, die ganz vorzüglich modelliert ſind
und bei denen neben der Charakteriſtik der Geſichter
und deren lebendigem Ausdruck beſonders die
meiſter=
hafte Durcharbeitung und die Kompoſition
hervorge=
hoben ſeien.
Profeſſor Albin Müller ſtellt einige
inter=
eſſante Entwürfe zur Bebauung der Mathildenhöhe
aus, die demnächſt Gegenſtand einer eingehenden
Be=
ſprechung ſein werden. Weiter iſt der Künſtler mit dem
an Formenſchönheit und im Material — Gold,
Elfen=
bein, Edelſteine und Perlen — reichen Tabernakel
ver=
treten, das 1908 ſchon ausgeſtellt war, und mit zwei
Kleinplaſtiken in Gußeiſen (Katze und Seelöwe), die die
vornehme und dem Material ſo harmoniſch angepaßte
Flächenbehandlung des Künſtlers zeigen.
Endlich ſei noch Profeſſor Ernſt Riegel genannt,
der einige ſeiner reizenden und immer
geſchmackvoll=
vornehmen Goldſchmiedearbeiten ausſtellt. Darunter
die koſtbare Schale, die dem Präſidenten Haas von denz
Mitgliedern der Zweiten Kammer zum 70. Geburtstage
geſchenkt wurde. Es iſt faſt räffiniert, wie hier der
Künſtler die Widmung, die bei derartigen
Dedikations=
werken meiſt ſtört, dem Ornament eingeordnet hat,
reſp. ihr eigene ornamentale Aufgaben zuweiſt. Im
übrigen kann von dem Künſtler nur bereits Geſagtes
wiederholt werden. Auch die neuen Arbeiten zeugen
von Riegels individuellem Schaffen und von
ſeiner=
meiſterhaften Behandlung des Materials und der
Technik. Der Echtheit des Materials geſellt ſich ſtets die
wunderbar feine Arbeit und die vornehme
Farben=
abſtimmung hinzu.
(M. St.
Die preußiſche Wahlrechtsvorlage.
* Berlin, 27. Mai. Im preußiſchen
Ab=
geordnetenhauſe gab zu Beginn der heutigen
Beratung der preußiſchen Wahlrechtsvorlage
Miniſterpräſident v. Bethmann=Hollweg eine
armſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mat 1910.
Seite 5.
[ ← ][ ][ → ]Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
Nummer 122.
Erklärung ab, daß der Antrag von Richthofen über die
Maximierung und die Streichung der Kulturträger,
der Antrag des Zentrums auf Wiederherſtellung der
urſprünglichen Vorlage und ſchließlich die Anträge der
Nationalliberalen auf Einführung des direkten und
geheimen Wahlrechts unannehmbar ſeien. Der
Miniſterpräſident bemerkte weiter, wenn das
Ab=
geordnetenhaus auf ſeinen früheren Beſchlüſſen
be=
harre, ſo ſehe er keinen Ausweg, um mit der
Vorlage zu einem poſitiven Ergebnis zu gelangen.
* Berlin, 27. Mai. Nachdem das
Abgeordneten=
haus ſämtliche Abänderungsanträge zu § 6 der
Wahl=
rechtsvorlage (Drittelungsbezirke) und ſodann gegen
die Stimmen der Nationalliberalen und
Freikonſerva=
tiven den Paragraphen ſelbſt abgelehnt hat, erklärte
der Miniſterpräſident im Namen der
Staatsregierung, daß ſie der
Weiterbe=
ratung des Geſetzentwurfes keinen Wert
mehr beilege. Hierauf wurde die Sitzung
ge=
ſchloſſen.
Hd. Berlin, 27. Mai. Nach einer Meldung der
„Voſſ. Ztg.” wird vorausſichtlich im Herbſt eine neue
Wahlvorlage eingebracht werden. Doch ſind irgend
welche Beſchlüſſe noch nicht gefaßt.
H.B. Berlin, 27. Mai. Dem
Polizeileut=
nant des zuſtändigen Reviers iſt eine
Dienſtanwei=
ſung für den Fall ſeiner Inanſpruchnahme ſeitens des
Präſidenten des Abgeordnetenhauſes
zugegangen, ſodaß die heutige Beratung über die
Wahl=
rechtsvorlage die erſte iſt, die unter den Auſpizien
ſei=
nes Erſcheinens zur Entfernung gemaßregelter
Land=
boten ſtattfindet. Danach muß der Reviervorſtand,
während Sitzungen im Abgeordnetenhauſe ſtattfinden,
auf Anruf oder ſonſtigen Benachrichtigung hin ſtets in
kürzeſter Friſt in Begleitung der erforderlichen
Mann=
ſchaft dort erſcheinen. Er hat ſich dann beim
Präſiden=
ten zu melden und von dieſem das ſchriftliche Erſuchen,
die Ordnung des Hauſes in der vorgeſchriebenen Weiſe
wiederherzuſtellen, entgegenzunehmen und ſeines Amtes
zu walten.
Sport.
— Darmſtädter Sportklub 1905. Am
Samstag nachmittag ſtehen ſich die Fußballmannſchaft
der 3. Kompagnie und die kombinierte Mannſchaft des
2. Bat, des Leibgarde=Regts. Nr. 115 im Wettſpiel
gegen=
über. Am Sonntag nachmittag ſpielt die 3.
Mann=
ſchaft des D. S.=K. 1905 gegen die gleiche Mannſchaft des
F.=K. Hanau 1894. Vormittags trägt die 4. Mannſchaft
gegen die 1. Mannſchaft der Petrusgemeinde das fällige
Retourſpiel aus. Sämtliche Spiele finden auf dem
Sportplatz an der „Windmühle” ſtatt.
M. Das diesjährige Gauwetturnen
des Rhein=Main=Gaues (Deutſche
Turner=
ſchaft) findet am kommenden Sonntag in Seeheim ſtatt.
Um den älteren Turnern beſondere Gelegenheit zu
bieten, iſt das Wetturnen in zwei Gruppen eingeteilt,
und zwar in einen Fünfkampf und einen Vierkampf.
Zur Teilnahme an letzterem werden nur Turner
zu=
gelaſſen, welche das 30. Lebensjahr überſchritten haben.
Der Fünfkampf beſteht aus Stabhochſpringen,
Freiweit=
hochſpringen, Steinſtoßen, Laufen über 100 Meter und
einer Freiübung. Der Vierkampf umfaßt
Freiweit=
hochſpringen, Steinſtoßen, Laufen über 100 Meter,
ſo=
wie eine Freiübung. Außerdem ſind die
Sonderwett=
übungen Freihochſpringen ohne Brett,
Schleuderball=
weitwerfen und Ringen, ebenſo Wettſpiele (Fauſtball,
Schleuderball, Tamburin) vorgeſehen.
Erdbeben.
* Straßburg i. Elſ., 27. Mai. Das Erdbeben
vom Morgen des 26. Mai hat nach den bisher der
kaiſer=
lichen Hauptſtation für Erdbebenforſchung in Straßburg
im Elſaß vorliegenden Nachrichten eine ſehr weite
Ver=
breitung gehabt. Die nördlichſten Punkte, an denen das
Beben noch ganz deutlich verſpürt wurde, ſind neben
Straß=
burg mit ſeinen Vororten Biſchheim und Rupprechtsau
die Orte Vendenheim und Vaſſelnheim. Im ganzen
Oberelſaß und an den Abhängen der Vogeſen und des
Schwarzwaldes iſt die Wirkung ſo heftig geweſen, daß ſie
mindeſtens dem Grade fünf der zehnteiligen Stärkeſkala
gleichzuſetzen iſt. Die größte Stärke entwickelte das
Be=
ben im Sundgau, wo aus Dannerkirch, Altmünſterol,
Alt=
kirch und anderen Orten Erſchütterungen vom Stärkegrade
fechs angegeben werden. Aus der Schweiz liegt bisher
nur die Meldung aus Bern vor, daß faſt die ganze
Schwei=
zer Hochebene erſchüttert worden iſt. Den
Ausgangs=
punkt der Bewegung hat man wohl im nördlichen Jura
zu ſuchen. Dafür ſpricht auch der Umſtand, daß im
Sund=
gau und in Oberelſaß zwei Stöße bemerkt worden ſind.
Die kaiſerliche Hauptſtation iſt für weitere Nachrichten
dankbar.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 27. Mai. Der Kaiſer leidet an einem
Furunkel in der Gegend des rechten Handgelenks
und iſt deshalb genötigt, die Hand zu ſchonen.
* Berlin, 27. Mai. Die Kommiſſion des
Reichs=
tages für die Reichsverſicherungsordnung
be=
gann die Arbeiten und nahm u. a. zu § 14 einen
Zentrums=
antrag an, nach dem die Vertreter der Arbeitgeber und der
Verſicherten nach den Grundſätzen der Verhältniswahl
ge=
wählt werden ſollen.
* Berlin, 27. Mai. Der großbritanniſche Miniſter
des Aeußern erſuchte auf Befehl des Königs Georg
den deutſchen Botſchafter in London, dem Reichstage
mit=
zuteilen, wie tief der König die ſympathiſche Kundgebung
des Reichstages bei dem Hinſcheiden des Königs Eduard
empfunden habe.
* Frankfurt, 27. Mai. Der Sängerchor
Har=
monie aus St. Gallen, der in Stärke von 180
Per=
ſonen geſtern abend hier eintraf, beſichtigte heute vormit=
tag die Stadt und fährt nachmittags 1,35 Uhr mit
Son=
derzug nach Mainz, um von dort eine Rheinreiſe
anzu=
treten.
* Stuttgart, 27. Mai. In dem
Beleidigungs=
prozeß des Prof. Dr. Fünfſtück von der Techniſchen
Hochſchule gegen Prof. Oberbaurat Möricke wurde der
An=
geklagte freigeſprochen. Das Gericht billigte ihm
den Schutz des § 193 zu.
* Innsbruck, 27. Mai. In der Ortſchaft Lans
fuhr geſtern abend ein Automobil bei einer Kurve
gegen ein Bauernhaus, wodurch der Eigentümer des
Hauſes, der vor dem Hauſe ſaß, getötet wurde. Die
Inſaſſen des Automobils wurden verletzt, und zwar
zwei ſchwer. Das Unglück geſchah angeblich infolge
Verſagens der Bremſe.
* Kopenhagen, 27. Mai. Der König iſt heute
vor=
mittag aus London zurückgekehrt. Er empfing bald
danach den Miniſterpräſidenten Zahle, der das
Abſchieds=
geſuch des Miniſteriums überreichte. Der König nahm
die Demiſſion an; er erſuchte den Miniſterpräſidenten,
die Geſchäfte vorläufig weiter zu führen.
* Buenos Aires, 27. Mai. Präſident Figueroa
Alcorta Infantin Jſabella, der Präſident der
Republik Chile Montt und die fremden
Abordnun=
gen wohnten den feierlichen Sitzungen der Kammer
und des Senats bei. Mehrere Senatoren und
Depu=
tierte gaben der Dankbarkeit Argentiniens für die bei
der Jahrhundertfeier vertretenen Nationen Ausdruck.
H. B. Wien, 27. Mai. Die Eltern des
Forſchungs=
reiſenden Fritſche, von dem gemeldet wurde, daß er
auf ſeiner Reiſe von Indianern ermordet worden ſei,
er=
hielten geſtern von ihrem Sohn aus Buenos Aires ein
Kabeltelegramm, worin er mitteilt, daß er ſich wohl
be=
finde und zur Zeit an dem amerikaniſchen Kongreß
teil=
nehme.
Hd. Cettinje, 27. Mai. Wie der Korreſpondent der
„Frkf. Ztg.” zuverläſſig erfährt, wird anläßlich der
Jubi=
läumsfeſtlichkeiten Montenegro zum Königreich
erhoben werden. Die europäiſchen Großſtaaten, denen
Fürſt Nikolaus von ſeiner Abſicht Kenntis gab, haben alle
zuſtimmend geantwortet.
Bei Appetitlosigkeit
Dr. Hommel’s Haematogen
Rasche sichere Wirkung! 20 jähriger Erfolg!
Warnung! Man verlange ausdrücklich den
Namen
Dr. Hommel.
(10977a
Lindenfels i. O.
Pension Mk. 4.50. (9551M)
Mne lurat
Ad. Vogel.
Dothaer Lotterie verſchoben. Der Ausverkauf der
54. Gothaer Rennvereinloſe war infolge
der vielen gleichzeitig angeſetzten Ziehungen nicht
mög=
lich, ſo daß die Ziehung auf den 26. u. 27. Juli 1910
verlegt werden mußte.
(10999
Rack Sockenthal im Speſſart, Bayern.
Radium, jod=, brom= und lithiumhaltige
Solquellen, Lage inmitten bewaldeter
Höhen, reinſte Luft, beſte Verpflegung.
Proſpekte der Kurverwaltung. (11078a
Unverdauliche Speisen sind eine zwecklose und
schädliche Belastung des Magens. Die
Verwen-
dung von
(10968D
macht die damit zubereiteten Speisen leicht
verdau-
lich und nahrhaft. „Maizena” sollte deshalb in
keinem Hause fehlen. — Aerztlich empfohlen.
ollſtändige Einrichtungen von Kinematographen=
Theatern, die Lieferung der dazu gehörigen
Film=
ſerien (Programme in jedweder Zuſammenſtellung und
Preislage) übernimmt die Filmleihanſtalt Joſ. Ad.
Goldmann, Frankfurt a. M., Weſerſtraße 14. (C11016,33
Zu Gunſten der Reſtaurierung und Vollendung des
Münſters zu Ueberlingen am See, jener markanten
Erſcheinung im Charakterbilde der ehemaligen freien
Reichsſtadt Ueberlingen, iſt von S. K. Hoheit dem
Großherzog von Baden eine Geldlotterie in mehreren
Serien bewilligt worden. Ein Baudenkmal von hoher
Bedeutung, deſſen Entſtehung nahezu 620 Jahre
zurück=
reicht und dem der Zahn der Zeit beträchtliche Wunden
zugefügt hat, wird dadurch vor dem Untergange
be=
wahrt bleiben. Die Ziehung der erſten Serie findet
unter jeder Garantie am 7. und 8. Juni 1910 in
Ueber=
lingen ſtatt; dabei werden 6269 Geldgewinne im Betrage
von 155000 Mk. darunter Hauptgewinne von 60000 Mk.,
20000 Mk. und 10000 Mk. ꝛc. bar ohne Abzug zur
Aus=
ſpielung gelangen. Es wird auf den der heutigen
Nummer beiliegenden Proſpekt hingewieſen. (11066)f
Geſchäftliches.
Feldzug 1870/71. Unter dieſer geſ. geſch.
Be=
zeichnung bringt die Firma D. Numrich eine Serie
von 14 Sorten Zigarren in der Preislage von 6—15 Pfg.
in den Handel. Die Namen und die geſchmackvollen
Packungen der Zigarren ſtellen eine Verſinnbildung
be=
merkenswerter Schlachten und Tagen des großen Krieges
dar; was uns ſchon am Aeußern gefällt, beſtätigt ſich
auch in ebenſo guter Weiſe an dem Inhalt derſelben,
denn die Zigarren haben neben hervorragenden
Quali=
käten moderne Faſſons und dabei ſchönen weißen Brand.
Damit die Zigarren, welche z. Zt. die Schlager jeder
Großſtadt bilden, auch genügend in Darmſtadt
ein=
geführt werden, hat die Firma D. Numrich ſolche in
ihren, in allen Teilen der Stadt befindlichen Geſchäften
auf einige Zeit in den Schaufenſtern ausgeſtellt. (11074a
(*13152
Statt Karten.
Auguste Klein
Ferd. Wartensieben
VERLOBTE
(8
Hohen-Sülzen
Darmstadt
Mai 1910.
Todes-Anzeige.
(Statt beſonderer Mitteilung.)
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
unſere liebe gute Mutter, Schwiegermutter,
Großmutter, Schweſter, Schwägerin u. Tante
FrauMarie HeinWwe.
geb. Köhler
heute morgen ½7 Uhr, verſehen mit den
heiligen Sterbeſakramenten, in ein beſſeres
Jenſeits abzurufen.
(11035
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt (Soderſtraße 48), Worms und
Bensheim, den 27. Mai 1910.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 29. Mai,
vormittags 11 Uhr, vom Portale des
Darm=
ſtädter Friedhofes aus, ſtatt.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Hiermit die traurige Nachricht, daß mein
lieber Bruder, unſer guter Schwager und
11008
Onkel
Herr
Friedrich Arnheiter
Nan
Fern
nach langem, ſchweren Leiden aus dem Leben
geſchieden iſt.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Carl Arnheiter.
Darmſtadt, 27. Mai 1910.
Die Beerdigung findet in aller Stille
Sams=
tag früh 9 Uhr ſtatt.
Blumen dankend verbeten.
Tageskalender.
Samstag, 28. Mai.
Sitzung des Kreistages des Kreiſes Darmſtadt um
11 Uhr im Rathausſaal.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 7 Uhr auf Hugenſchütz’ Felſenkeller.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß und im Bürgerkeller.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo”
Konzert um 8 Uhr im „Heſſiſchen Hof”
Sonntag, 29. Mai.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 u. 8 Uhr im Hotel Heß u. Bürgerkeller.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Perkeo‟.
Konzert um 4 Uhr auf dem Pferdemarkt.
Ausflug des Muſikvereins nach Weinheim (Abfahrt
um 8.50 Uhr).
Ausflug des Kaufmänniſchen Vereins nach Meſſel
(Abmarſch um 2 Uhr von den Hirſchköpfen).
Ausflug des Vogelsberger Höhenklubs nach dem
Speſſart (Abfahrt um 7.38 Uhr nach Seligenſtadt).
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
Verſteigerungskalender.
Montag, 30. Mai.
Hofreite=Verſteigerung des Georg Schwab (
Wein=
bergſtraße) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht II.
Grasſamen=Verſteigerung um 9 Uhr im „
Darm=
ſtädter Hoft zu (briesheim.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: S. Kroſt, ſänitlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nich?
zurückgeſandt.
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Münchner
D
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Hell Exvort
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
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do.
92,10
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91,90
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4 Württemberger v. 1907 101,80
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1¾ Griechen v. 1887 . . 48,75
3¾ Italiener Reute . . . 104,90
4½ Oeſterr. Silberrente . 98,10
4 do. Goldrente . . 99,30
4. do. einheitl. Rente 94,10
3. Portug. unif. Serie I 66,30
3. do. unif. Ser. III 68,20
3 do.
Spezial . 13,20
5 Rumänier v. 1903 . . 102,50
do. v. 1890 . . 94,90
4 do. v. 1905 . . 91,00
4 Ruſſen v. 1880 ₰ . . . —
S
Bf.
4 Ruſſen v. 1902 . . . .
do. v. 1905.
3½ Schweden . .
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admin. v. 1903
4. do. unifiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente .
do. Staatsrente
5 Argentinier). . . . . .
do.
4½ Chile Gold=Anleihe 93,10
5 Chineſ. Staatsanleihe
do.
4½
4½ Japaner . . .
5 Innere Mexikaner . . 100,30
do.
3
4 Gold=Mexikan. v. 1904 97,00
5 Gold=Mexikaner .
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92,60
100,25
92,30
85,40
88,50
95, 10
94,90
92,25
101,90
91,00
102,40
99,80
97,80
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Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
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.143,00
4 Nordd. Lloyd
112,00
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 123,00
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 120,10
4 Baltimore & Ohio . . 114,00
4 Gotthardbahn . . ..
InProz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 161,60
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 20,20
4 Pennſylvania R. R. 134,00
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Mainzer Aktienbrauerei . 200,10
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Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 88,90
4 Pfälzer Prt. . . . . . 101,40
do.
92,30
3½
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do. ſteuerfrei .
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do.
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do.
do.
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98,10
100,00
83,20
90,50
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In Proz.
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4 Bagdadbahn Mk. 408 87,30
5 Anatöliſche Eiſenb.. .
5 Tehuäntepec . . . . . 102,20
Bank=Aktien.
4 Berliner Handelsgeſ. 173,50
4 Darmſtädter Bank 130,50
250,70
4 Deutſche Bank
4 Deutſche Vereinsbank 128,10
4 Diskonto=Geſellſchaft 187,00
157,90
4 Dresdner Bank
4 Mitteldeut. Kreditbk. 119,90
4 Nationalbk. f. Deutſchl. 123,00
4. Pfälzer Bank . . . . . 101,30
145,20
4 Reichsbank
4 Rhein. Kredit=Bank 139,40
4 Wiener Bank=Verein 137,00
Pfandbriefe.
4 Frankſt. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,30
3½ do. S. 19 . . . 92,50
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
do.
91,00
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
92,20
3½
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
do.
91,10
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,20
do. (unk. 1914) 91,50
Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,40
3½
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3½ do.
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94,70
3½ do.
4 Gießen
.100,10
3½ bo.
4 Heidelberg
.
92,20
3½ do.
4 Karlsruhe
.100,50
91,50
3½ do.
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
99,80
3½ do.
4 Mannheim
.101,10
3½ do.
4 München .
,
3½ Nauheim
92,00
4 Nürnberg
. . 100,60
3½ do.
92,40
4 Offenbach.
3½ do.
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3½ do.
4 Worms . . . . . . . .
3½ do.
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5 Donau=Reg. fl. 100
3 Holl, Komm. „ 100 106,00
Sf.
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3 Madrider Fs. 100
4 Meining. Pr.=
Pfand=
briefe.
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4 Oeſterr. 1860er Loſe 175,20
3 Oldenburger
2½ Raab=Grazer fl. 150
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
Bräunſchweiger Tlr. 20 212,00
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45
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Meininger
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do. v. 1858 „ 100 463,8)
Ungar. Staats „100
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Riffe der Liebe.
Ein Blankeneſer Roman
von Ewald Gerhard Seeliger.
(Nachdruck verboten.)
12)
Die junge Dame legte ſich müde zurück und ſchloß
die Augen, um zu träumen. Der Junge aber benutzte
die günſtige Gelegenheit und näherte ſich leiſe dem
eifrigen Maler. Schon beim zehnten Strich ſah er ihm
über die Schulter.
O wie ſchön! entfuhr es ihm, als Kurt Egloff den
Pinſel nahm und auf der Palette ein leuchtendes Rot
verrieb.
Er drehte ſich um und betrachtete lächelnd den
Kna=
ben, dem die Scham das Blut in die zarten Wangen
trieb. Er war offenbar der Bruder der ſchlanken
Dame, die noch immer im Sande träumte und das
Ent=
weichen ihres Beſchützers nicht bemerkt hatte. Seine
Geſichtszüge waren ſanfter und ruhiger als die der
Schweſter, und ſeine braunen Augen blickten groß und
erſtaunt.
Möchteſt wohl auch malen können? fragte ihn Kurt
Egloff freundlich und dämpfte unwillkürlich die Stimme,
um die Dame nicht zu ſtören.
Ich hab’s noch nicht verſucht! flüſterte der Junge.
Habt Ihr denn in der Schule keinen Unterricht?
Ach dal meinte der angehende Jüngling
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legenheit eine Schluckbewegung.
Da griff Kurt Egloff in den Malkaſten, kramte ein
altes, bekleckſtes Skizzenbuch und einen Kohleſtift
heraus und reichte es dem Jungen.
Da! Mehr brauchſt Du nicht. Setz’ Dich in den
Sand und leg’ los!
Doch der friſche Kunſtlehrling wagte nicht, das
weiße Blatt mit dem Stifte zu berühren.
Wie heißt Du denn? fragte Kurt Egloff, überraſcht
durch das merkwürdige Gebaren des Jungen, der bei
all ſeiner Zutraulichkeit ſcheu und zaghaft war wie ein
Mädchen.
Arno Geſterling.
Und wie heißt Deine Schweſter?
Harriet!
Ein ſchöner Name!
Sie iſt ſelbſt ſchön!
Jawohl! bekräftigte der Maler dieſes Urteil und
ſchaute ſich verſtohlen um. Eigenartig und ſchön!
Harriet Geſterling merkte von der Unterhaltung
nichts, denn ſie glaubte Arno immer noch an ihrer
Seite und träumte weiter von Italien, wo ſie noch nicht
geweſen war.
Und der neugierige Maler konnte ungeſtört weiter
fragen. Arno zeigte ihm die weiße Villa, die von der
Höhe aus hellem Buchengrün heruntergrüßte, und gab
ihm über alles, was er wiſſen wollte, freimütig
Aus=
kunft.
So erfuhr Kurt Egloff, daß Arnos Vater hier
„Senator” genannt wurde, weil ſein Vater Senator
geweſen war, daß er Inhaber einer Hamburger
Reederei ſei, und daß Herr Harms jeden Samstag
herauskäme.
Weshalb?
Aber da wollte Arno nicht recht mit der Sprache
heraus und ſchaute ſich nach Harriet um.
Kurt Egloff war in dieſen Dingen erfahren genug,
um ſich das Richtige zu denken, ließ ſich Herrn Harms
genau beſchreiben, was Arno überraſchend gut konnte,
und wandte ſich wieder ſeinem werdenden Kunſtwerk zu.
Jetzt aber an die Arbeit, ſonſt geht uns das Licht
weg! kommandierte er energiſch und ſtach mit dem
Pinſel auf die Leinwand, daß ein roter Klecks entſtand.
Auch Arno ermannte ſich jetzt und zog drei Striche,
das Deck, den Steven und den Maſt des Ewers. Ohne
zu ſchwanken oder abzuirren, lief der Stift über das
rauhe Papier.
Kurt Egloff ſchaute erſtaunt auf, — die Linien
ſaßen!
Du haſt Talent! entſchied er, ohne lange zu
zaudern.
In dieſem Augenblick ſchlug Harriet die Augen ar
und ſah ihren Bruder bei dem Maler ſitzen. Sie war
darüber empört.
Arno! rief ſie kurz und ſcharf. Ich gehe!
Der Junge, deſſen Geſicht vor Freude über die An=
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gen Abſchluß iſt es mir möglich, von jetzt
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erkennung ſeines Freundes glänzte, legte enttäuſcht
Buch und Stift hin.
Nimm’s nur mit, ich ſchenke Dir’s! ſagte Kurt
Egloff, ſprang auf, machte ein paar Schritte auf Harriet
zu, die eben den Schirm zuſammenklappte, und machte
eine vorſchriftsmäßig tiefe Verbeugung, wobei er den
Schlapphut bis auf die Erde ſchwang. Verzeihung,
gnädiges Fräulein!
Ich habe Ihnen nichts zu verzeihen, mein Herr!
ſchnitt ſie ihm das Wort ab und drehte ihm ſtolz den
Rücken.
Arno aber, der Buch und Stift feſt an ſeine Brüſt
preßte, reichte ihm dankbar die ſchmale Hand.
Auf Wiederſehen, kleiner Freund, rief Kürt Egloff
ſo laut, daß es Harriet hören mußte. Das war ſeine
Rache für ihren Hochmut.
Ich danke Ihnen auch recht ſehr! ſtötterte Arno
glücklich und ſprang davon.
Kurt Egloff ſtand noch eine Weile nachdenklich vor
ſeiner Staffelei. Dann packte er kurz entſchloſſen ſeine
Siebenſachen zuſammen und ging nach Hauſe. Mit der
Kunſt war es heute doch vorbei.
Als Harriet am nächſten Mittag mit Arno wieder
an den Strand kam, ſtampfte ſie zornig mit dem Fuße
auf: der freche Maler ſaß ſchon wieder vor dem Ewer
und pinſelte darauf los. Arno wollte ſofort zu ihm
herunterſpringen, aber ſie rief ihn entrüſtet zurück. Kurt
Egloff erkannte die Stimme, hob den Kopf und ſah die
beiden auf dem Strandweg ſtehen. Unauffällig hielt er
ſie im Auge, neugierig, wohin ſie ſich wenden würden.
Harriet wollte unter keiner Bedingung auf ihren
alten Platz zurückkehren und war zu ſtolz, ſich einen
anderen zu ſuchen.
Wir werden ſpazieren gehen! entſchied ſie, was
Arnos lebhaften Proteſt hervorrief. Er wollte viel
lieber im Sande ſitzen und das Buch vollmalen, das er
krampfhaft in Händen hielt. Er hatte nämlich inzwiſchen
ein paar nacheiferungswürdige Vorlagen darin
ent=
deckt. Aber er fügte ſich bald, wie immer, Harriets
Energie.
Kurt Egloff bemerkte, wie die beiden auf
Mühlen=
berg zu verſchwanden, genau auf dem Wege, den er
geſtern eingeſchlagen hatte. Eine halbe Stunde ſaß er
und wartete vergeblich auf ihre Rückkehr. Dann mußte
er an Herrn Harms denken und kehrte mit einem tiefen
Seufzer der Enttäuſchung zu ſeinem Seeſtück zurück.
Unterdeſſen waren die beiden Vertriebenen, Harriet,
die keine Furcht kannte, immer voran, der zaghaftere
Arno vorſichtig hinterdrein, an der hohen Parkmauer
entlang bis an die drei verkrüppelten Weidenbäume
ge=
kommen. Sie hatten den Weg im vorigen Herbſt zum
letzten Male gemacht und fanden ihn durch den Druck
des Wintereiſes und die fortwährende Wühlarbeit der
Flut ſtark verändert. Und gerade das reizte Harriet,
ihn weiter zu verfolgen. So kamen ſie noch glücklich
über den breiten Waſſerarm, der geſtern den Maler zum
umkehren gezwungen hatte. Aber ein zweiter, tieferer,
den ſie zehn Minuten ſpäter erreichten, ſperrte ihnen
den Weg. Sie machten nun Kehrt und fanden auch den
Rückzug verlegt. Harriet blieb bei den drei Weiden=
bäumen ſtehen. Sie fürchtete ſich nicht. Arno ner
weniger mutig und klammerte ſich an ſein wertvolle:
Skizzenbuch feſt.
Wenn wir nun hier ertrinken! ſprach er kleinlau
und riß die Augen nöch weiter auf.
Wie dumm! ſchalt ſie ärgerlich. So hoch kommt das
Waſſer nicht.
Du biſt ſchuld! rief er anklagend und höb der
Zeigefinger gegen ſie auf. Hätten wir uns lieber zu
dem Maler geſetzt!
Du mußt zurücklaufen und ein Boot holen! befah
ſie kurz. Zieh’ Schuhe und Strümpfe aus! Sofort!
Arno zögerte und ſah etwas ängſtlich auf den Waſ
ſerarm, in dem das Strömen der Flut kleine, zarte
Wellchen erzeugte.
Und Du willſt ein Junge ſein! höhnte ſie ſeiner
Kleinmut. Willſt Du mich fünf Stunden hier auf den
Aſt ſitzen laſſen? Schäm’ Dich, Du Kavalier!
Das wirkte Wunder! Arno faßte Mut. Er ſtreifte
das Fußzeug ab, krempelte ſich die Hoſen in die Höhe
und lief los. Als er ins Waſſer trat, zitterte er ein
wenig.
Fort! drängte Harriet. Und wenn Du Dir auck
den Anzug naß machſt, das ſchadet nichts. Halt’ Dick
immer dicht an der Mauer und lauf', ſo ſchnell Du
kannſt. Das Buch gibſt Du her!
Aber wehe, Du wirfſt es in die Elbe! rief er dröhend.
als ſie es ihm abnahm.
Da mußte ſie unwillkürlich lachen und ſtieß ihn
(Fortſetzung ſolgt.)
vorwärts.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
4 60.
Saustag, 283. Mat.
1910.
Bekannt machun g.
zetreffend: Geſuch der Firma Chr. Büttel, Zündholzfabrik in Pfungſtadt (Inhaber:
Ludwig Nungeſſer VII.) um Genehmigung zur Veränderung der
Fabrik=
anlagen.
Die Firma Chr. Büttel, Zündholzfabrik (Inhaber: Ludwig Nungeſſer VII.) in
Ifungſtadt, beabſichtigt, ihre auf den Grundſtücken Flur I Nr. 72749/00, 727¾/10 u. 794710
er Gemarkung Pfungſtadt befindliche Fabrikanlage durch Errichtung eines
zwei=
eſchoſſigen Lagergebäudes, Keſſelhauſes und Kamins zu verändern.
Antliche Rachrichten de Groſherzogihen Polzeiamte Darnſahdt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 rote Ledertaſche. 1 Nickel=Taſchenuhr. 1 Vorſtecknadel, der Kopf ein
Nonogramm darſtellend. 1 grünledernes Damen=Täſchchen mit Portemonnaie und
znhalt. 4 kleine Schlüſſel (zuſammengebunden) und 1 Türdrücker. 1 Radfahrerkarte,
Auf den Namen Franz Krebs lautend. 1 Dienſtbuch, auf den Namen Katharina
Schrimpf lautend. 2 kleine Kaſſenſchlüſſel (zuſammengebunden). 1 Zwicker mit ſchwarzen
dläſern und Schnur. 1 Zwicker mit Nickelgeſtell. 1 Roſenkranz mit weißen und
roſa=
oten Perlen. 1 großer Schlüſſel. 2 große Schlüſſel. 1 Roſenkranz mit weißen Perlen.
ſchwarzer Damen=Gürtel. 1 großes Batiſt=Taſchentuch. 1 grüner Damen=Glacehand=
Achuh und 1 Zwicker=Futteral. 1 Zwicker 1 Kinder=Leiterwagen. 1 braungelblicher
Aspazierſtock mit Silbereinlage. 1 kleines Taſchenmeſſr. 1 kleiner gußeiſerner,
grünge=
trichener Halter. 1 mittelgroßer Schlüſſel, 1ſchwarzledernes Handtäſchchen mit einigen
öfennigen und 2 Taſchentüchern (in einer Droſchke liegen geblieben). 1 lange Wagen=
Mete, 1 Hunde=Halsband mit Marke und der Nr. 4785. 1 Paar ſchwarze
Kinder=
andſchuhe. 1 Fahrrad=Luftpumpe. 1 großer Schlüſſel und 1 Meſſingſchlüſſel (zu=
Nammengebunden). 1 karierte Pferdedecke. 1 Portemonnaie mit einigen Pfennigen und
Briefmarken. 1 rotledernes Portemonnaie mit Inhalt. 1 vergoldetes Bröſchchen
nit blauem Stein.
Verloren: 1 Papierrolle (Zeichnung). 1 Damen=Goldgürtel mit 2 grauen Streifen,
rauem Schloß mit großen Steinen beſetzt. 1 weiße Schleife von einem Kinderkleid.
kleines braunes Portemonnaie mit 60 Pfennigen Inhalt und Quittungen. 1 kleines
unde=Halsband mit Marke und der Nr. 6041 nebſt Schelle. 1 kleine Handtaſche mit
ineenez, 1 Portemonnaie mit 60 Pfennigen, 1 Taſchentuch und 1 kleinen Meſſer.
goldenes Halskettchen mit emailliertem Anhänger und Aufſchriſt Gott ſchütze Dich”t.
weiße Metall=Wagenkapſel. 1 grünkariertes wollenes Tuch (im Wartetempel an den
dirſchköpfen liegen geblieben). 1 ſchwarzes Etui mit 2 Füllfederhaltern und 1 Bleiſtift.
Paar große Herren=Strümpfe 1 braunledernes älteres Portemonnaie mit 2 Mk.
nhalt. 1 ſchwarzes Spitzentuch. 1 kleines grünledernes Portemonnaie mit 3—4 Mk.
önhalt. 1 kleines Heſtchen mit Operntext (Graf v. Luxemburg) nebſt verſchiedenen
Zeitungsausſchnitten. 1 kleiner Sektzipfel mit ſchwarz=weiß=roſa Band und
Silber=
eſchlag mit Aufſchrift „Mund Jena” 1 Damen=Zwicker mit ſchwarzer Schnur.
Päckchen Seidenſtoff, etwa 80 cm. 1 kleines Zughunde=Halsband. 1 ſilbernes
Hals=
etichen mit grünem Stein als Anhänger. ſilbernes Ketten=Armband. 1 Nickel=
Zwicker mit braunem Futteral. 1 goldener Damen=Ring mit blauem herzförmigen
Stein. 1 ſilbernes Armband. 1 ſilbernes Halskettchen mit Herzchen und 3 Steinchen.
goldener Manſchettenknopf mit rotem Steinchen. 1 goldene Broſche (Herz, Kreuz und
nker. 1 Rohr von einer Droſchken=Laterne. 1 braunes Portemonnaie mit 2,50 Mk.
Inhalt. 1 ſibernes Ketten=Armband mit Herzchen, gez. K. K. 13. 10. 09. 1 gelbledernes
bunde=Halsband mit Marke und der Nr. 585. 1 ſilberne Damen=Uhr mit Goldrand
und goldenen Zeigern. 1 Herren=Regenſchirm mit gebogenem braunen Rohrgriff.
lleines lila Portemonnaie mit 1,62 Mk. Inhalt. 1 weißer geſtrickter Halbhandſchuh.
weißes Taſchentuch mit blauem Rand. 1 dunkelblaue wollene Pferdedecke, 1 goldenes
undes Medaillon. 1 kleines Päckchen Spitzen. 1 goldener Ring mit blauem Stein
ind Perlen beſetzt. 1 goldenes Bröſchchen (4 kleine Hufeiſen), 1 weißlicher geblümter
bamen=Gürtel mit oxydierter Schnalle. 1 brauner Spazierſtock mit Silbergriff und
Nonogramm F. W. 1 ſchwarzer Damen=Gürtel mit ſilberner Schnalle und blauem
Stein. 1 ovale vergoldete Broſche mit blauem Stein und kleinem Kettchen. 1
drei=
eihiges Korallen=Kettchen. 1 goldener Herren=Ring mit hellblauem Stein. 1 brauner
damen=Gürtel mit goldener Schnalle. 1 lange ſchwere goldene Damen=Uhrkette. 1
Gold=
ummigürtel. 1 lilaledernes Handtäſchchen mit 15,50 Mk. Inhalt, 1 Taſchentuch und
kleines ſilbernes Meſſerchen. 1 ſchwarzer Damen=Gummigürtel mit oxydierter
Schnalle. 1 brauner Damen=Gürtel mit ſilberner Schnalle. 1 kleiner Schal, roſa= und
peißkariert. 1 brauner Rohrſtock mit ſilbernem geflochtenen Ring. 1 goldener Filigran=
Unhänger für Halskette.
Zugelaufen bei Privaten: 1 ſchwarzer junger Dackel.
Entflogen: 1 junger Kanarienhahn. 1 gelblich=grüner Kanarienvogel. 1 Wellen=
Papagei.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(10983
ſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
finden ſich: 3 Pinſcher, 1 Foxterrier.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonn: Apotheken.
Am Sonntag, den 29. Mai, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizgebäude, Bismarckſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Polizeiverordnung für die Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt
bringen wir erneut mit dem Anfügen zur allgemeinen Kenntnis, daß die
Schutzmann=
ſchaft angewieſen iſt, auf den Befolg dieſer Vorſchrift beſonders zu achten.
Die Verkäufer der im § 1 bezeichneten Gegenſtände werden hiermit erſucht, nicht
nur ihre Angeſtellten, ſondern auch die nicht in ihren Dienſten ſtehenden Fuhrleute und
Arbeiter, ſowie die Käufer derartiger Gegenſtände entſprechend zu verſtändigen.
Darmſtadt, den 25. Mai 1910.:
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Polizeiverordnung
betr. das Auf= und Abladen, ſowie den Transport von Metallgegenſtänden.
Auf Grund des § 366, Ziffer 10 St.=G.=B. und des Art. 56, Ziffer 1 der Städte=
Ordnung wird nach Anhörung der Stadtverordneten=Verſammlung mit Genehmigung
Großherzoglichen Miniſteriums des Innern und der Juſtiz vom 22. September 1893,
zu Nr. M. J. 26979, für den Bezirk der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt verordnet,
was folgt:
§ 1. Bei dem Auf= und Abladen und bei dem Transport von Gegenſtänden,
welche beim Herabwerfen oder bei dem Transport auf Wagen ein ſtartes Geräuſch
verurſachen, wie eiſerne Tragbalken, Schienen, Metallröhren und Stangen, Bleche,
Ketten und dergleichen, ſind ſolche Einrichtungen zu treffen, daß beläſtigendes Geräuſch
vermieden wird. Namentlich müſſen derartige Metallgegenſtände, welche bei dem
Trans=
port durch Aneinanderſchlagen ein ſtarkes Geräuſch verurſachen, in zweckentſprechender
Weiſe mit Stroh oder anderem geeignetem Material unterlegt oder ſo feſt mit
einander verbunden werden, daß der Lärm vermieden wird. Solche Gegenſtände dürfen
beim Abladen nicht vom Wagen herabgeworfen, ſondern müſſen, gegebenen Falles
unter Anwendung geeigneter Vorrichtungen, langſam herabgelaſſen werden.
§ 2. Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmungen werden in Gemäßheit
des § 366 Ziffer 10 des R.=Str.=B. mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis
zu 14 Tagen beſtraft.
§ 3. Dieſe Polizeiverordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündigung in Kraft.
(10949fs
Darmſtadt, den 9. Oktober 1893.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Päne und Beſchreibung hierüber liegen 1 Tage lang, vom Erſcheinen dieſes in
dem Amtsverkündigungsblatt an gerechnet, auf dem Büro der Großh. Bürgermeiſterei
Pfungſtadt zur Einſicht der Intereſſenten offen.
Etwaige Einwendungen ſind binnen dieſer Friſt bei Meidung des Ausſchluſſes
ebenda vorzubringen.
Darmſtadt, den 23. Mai 1910.
(10970
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Wir haben deshalb mit Zuſtimmung der Stadtverordneten=Verſammlung unter
Zuhilfenahme eines Zuſchuſſes aus der Stadtkaſſe eine Einrichtung getroffen, durch die
denjenigen Einwohnern Darmſtadts die nur über geringe Mittel verfügen, der Bezug
einwandfreier Milch in den heißen Sommermonaten erleichtert werden ſoll.
Es kann ſowohl ſteriliſierte Milch, wie auch gekochte und rohe Vollmilch,
be=
zogen werden.
Die ſteriliſierte Milch wird in 4 Sorten hergeſtellt:
I. Sorte, für Säuglinge im Alter von 1 Monat: ½ Milch. ‟ Waſſer
II.
2—4 Monaten: ½ Milch, ½ Waſſer,
III.
4—6 Monaten: ½ Milch, ½ Waſſer,
IV.
„ über 6 Monaten: Milch ohne Waſſerzuſatz.
Die Milch iſt ſteriliſiert, trinkfertig gemiſcht in Fläſchchen von ½ Liter und von
beſter Qualität. Zum Zwecke der Verabreichung braucht die Milch nur in dem
Fläſch=
chen entſprechend erwärmt und ſodann nach Entfernung des Verſchluſſes der — vorher
ſorgfäktig gereinigte — Gummi=Sauger aufgeſetzt zu werden. Die Erwärmung der
Milch erfolgt am zweckmäßigſten durch Einſtellen des Fläſchchens in warmes Waſſer.
Umgießen der Milch in ein anderes Gefäß zwecks Erwärmung iſt unzuläſſig, weil ſchädlich.
Durch den ſtädtiſchen Zuſchuß konnte der Verkaufspreis eines Fläſchchens von
½ Liter Inhalt, wie folgt, feſtgeſetzt werden:
III. Sorte:
II. Sorte:
IV. Sorte:
I. Sorte:
3 Pfg.
2 Pfg.
4 Pfg.
6 Pfg.
Die abgekochte, gereinigte Vollmilch wird in
1 Liter=, ½ Liter= und ½ Liter=Flaſchen
zum Preiſe von 24 Pfa. 12 Pfg.
6 Pfg.
verkauft.
Die rohe, gereinigte Vollmilch wird nur in 1 Liter= und ½ Liter=Flaſchen zum
Preiſe von 23 Pfg. (* Liter 12 Pfg.) verkauft.
Der ſtädtiſche Zuſchuß wird nur geleiſtet:
beim Bezug ſteriliſierter Milch: für eine Höchſtzahl von täglich 6 Flaſchen,
abgekochter Milch in ½ Liter=Fläſchchen: für eine Höchſtzahl von täglich
6 Flaſchen,
gekochter und roher Milch: für eine Höchſtmenge von täglich 1½ Liter.
Für über dieſes Maß hinaus täglich bezogene Milch beträgt der Verkaufspreis für
das Fläſchchen ſteriliſierter oder gekochter Milch 2 Pfg.
„ Liter gekochter Milch 6 Pfg. und
2 „ mehr.
roher
Die Gewährung des ſtädtiſchen Zuſchuſſes iſt auf eine Längſtdauer von 4 Monaten
beſchränkt. Eine frühere Einziehung der Zuſchußleiſtung bleibt vorbehalten.
Die Milch wird den Abnehmern ins Haus gebracht. Jedoch wird, auf Wunſch
der Abnehmer, die Milch auch in den Geſchäftsräumen des Lieferanten, der Firma
Chriſtoph Reich, Wienersſtraße 61, jederzeit — außer Sonntag nachmittag — abgegeben.
Die Abgabe der Milch beginnt am 1. Juni.
Beſtellungen werden in unſerem Bureau, Waldſtraße 6, Zimmer Nr. 2, in den
Geſchäftsſtunden von 8 bis 12½ Uhr vormittags und 2½ bis 5 Uhr nachmittags, mit
Ausnahme des Samstag nachmittag, entgegengenommen. Die nach dem 1. Juni
er=
gehenden Beſtellungen werden vom folgenden Tag ab ausgeführt. Bei der Beſtellung
werden dem Beſteller auf ſeinen Namen lautende und für je einen Monat beſtimmte
Lieferſcheine ausgehändigt, die als Ausweis über die Berechtigung zum Bezug der
Milch dienen und am Schluſſe des Monats oder am Schluſſe des Milchbezugs, nach
Eintrag der gelieferten Menge dem Bedienſteten der Firma Chriſtoph Reich als
Aus=
weis über die erfolgte Lieferung zu übergeben ſind.
Der Zeitpunkt, von dem ab eine andere Sorte Milch oder eine kleinere oder
größere Menge geliefert werden ſoll, iſt von dem Abnehmer dem Milchfahrer bekannt
zu geben.
Die Milch iſt bei der Ablieferung dem Milchfahrer ſofort zu bezahlen.
Beſchwerden über etwaige Unregelmäßigkeiten können auf unſerem oben bezeichneten
Bureau vorgebracht werden.
Die Firma Chriſtoph Reich iſt berechtigt, von den Abnehmern für jede nicht
zurückgelieferte Flaſche und für jeden nicht zurückgelieferten oder beſchädigten
Verſchluß=
teil Entſchädigung zu verlangen.
(10876a
Darmſtadt, den 24. Mai 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Mueller.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
Rindfleiſch
Kalbfleiſch
Hammelfleiſch
Bruſt.
Schweinefleiſch (Bratenſt.)
Bauchläppchen.
Kottelets u. geſalz. Fleiſch
Speck geräuchert
per ½ kg 86 Pfg.
„ 80
„ 90
„ 90
60 „
„ 96 „
e
„ 90
„100
„110
Dörrfleiſch
per
Schinken m. Bein
Rolſchinken
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen .
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt. .
kg 110 Pfg.
„110
½ „ 130 „
, 90
2
22
Bekanntmachung,
betr. Maßnahme zur Verminderung der Säuglingsſterblichkeit.
In den heißen Sommermonaten nimmt die Sterblichkeit unter den Säuglingen,
beſonders den künſtlich genährten, regelmäßig in erheblicher Weiſe zu.
Nach dem übereinſtimmenden Urteil der Aerzte iſt die Haupturſache dieſer
Er=
ſcheinung in dem Genuſſe verdorbener Milch zu ſuchen, die Darm= und
Magenerkrank=
ungen bei den Kindern hervorruft.
Spülung des Waſſerrohrnetzes.
Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des Waſſerrohrnetzes in den
unten bezeichneten Stadtteilen vorgenommen, welche in der Zeit von 10 Uhr abends
bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe Unterbrechung der Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung
des Waſſers mit ſich bringt; die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich vorher
mit Waſſer zu verſorgen.
Spülplan.
1. In der Nacht von Montag, den 30. zu Dienstag, den 31. I. Mts.
werden geſpült:
Spülbezirk V.
Derſelbe wird umfaßt von der Frankfurter=Straße (Herrngartenſeite),
Odenwald=
bahn, Dieburger= und Alexanderſtraße und enthält Theaterplatz und Muſeum.
Mitgeſpült werden die außerhalb liegenden Straßenteile: Kranichſteiner=Straße,
Hohlerweg, Dieburger=Straße und Ringſtraße (äußere), zwiſchen Dieburger=Straße und
Seiterswieſenweg.
Spülbezirk VIII.
Derſelbe liegt ſüdlich der Heinrichsſtraße bis zur Wilhelminen=, Karls= u. Beſſunger=
Straße und öſtlich der Ludwigshöhſtraße.
Mitgeſpült werden die Straßen der Mathildenhöhe.
2. In der Nacht von Mittwoch, den 1. zu Donnerstag, den 2. Juni I. Js.
wird geſpült:
Spülbezirk Ix.
Derſelbe liegt weſtlich des Straßenzuges Ludwigshöhſtraße, Beſſunger=, Karls= u.
Wilhelminenſtraße und wird von der Heinrichs= und Eſchollbrücker=Straße begrenzt.
Außerdem findet in der Nacht von Donnerstag, den 2. zu Freitag, den 3. Juni
l. Js. eine Druckrohrſpülung ſtatt.
Darmſtadt, den 19. Mak 1910.
Städtiſche Waſſerwerksverwaltung.
Rudolph.
(10959so
Bekanntmachung.
Die Ausſtattung eines durch Sittlichkeit ausgezeichneten Brautpaares aus der
am 19. Februar 1827 zur Feier der fünfzigjährigen Vermählung 3J. Kä. H0, des=
Großherzogs Ludwig 1. und der Großherzogin Luiſe von der Vereinigten Geſellſchaft
gegründeten Stiftung wurde für 1900 dem Georg Späth und deſſen Braut Anguſte
Schneider zuerkannt.
Indem dieſes bekannt gegeben wird, werden diejenigen, welche ſich um dieſes
Legat beworben haben, hierdurch benachrichtigt, daß ſie die eingereichten Zeugniſſe bei
dem Hausmeiſter der Geſellſchaft wieder in Empfang nehmen können.
Darmſtadt, im Mai 1910.
(11019
Der Ausſchuß der Vereinigten Geſellſchaft.
Seite 12.
Bauarbeiten.
Die bei Erbauung einer Hilfsſchule in
der Stiftsſtraße vorkommenden Erd= und
Maurerarbeiten, Steinhauerarbeiten in
oberheſſiſchem Baſaltlava (27,5 cbm),
Zim=
mer=, Dachdecker=, Spengler=, Grobſchloſſer
u. Eiſenbetonarbeiten (ca. 1400 qm Decken ꝛc.),
Trägerlieferung, Lieferung von
Granitplat=
ten (ca. 100 am) und die
Blitzableitungs=
anlage ſollen vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte,
Grafen=
ſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9, während der
Dienſtſtunden offen, woſelbſt auch die
An=
gebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Donnerstag, den 9. Juni 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 25. Mai 1910.
Stadtbauamt.
J. V.: Kling.
10946fs)
Städtiſche Schulzahnklimk
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags.
Morgens von 10—12
(1508a
Mittags von 2—5.
Bekanntmachung.
Donnerstag, den 2. Juni I. Js.
vormittags 9 Uhr,
ſoll das zum Nachlaß der Lohnkutſcher
Chriſtoph Petri Eheleuten dahier gehörige
Grundſtück:
Flur Nr. qm
23 183 1494 Acker im
Schneppen=
zahl,
in unſerem Bureau öffentlich meiſtbietend
verſteigert werden. Dieſe Verſteigerung ſoll
mit unbedingtem Zuſchlag erfolgen. (L9236,68
Darmſtadt, den 27. April 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
Bekanntmachung.
Montag, den 6. Juni I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Peter Franz Schweitzer
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
35 150555/1000 278 Hofreite
Liebfrauen=
ſtraße 66,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K12/10
Darmſtadt, den 26. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L.9237,68
Bekanntmachung.
Montag, den 13. Juni l. Js.,
vormittags 9 Uhr,
ſollen die den Erben der Zimmermeiſter
Ernſt Beſt Eheleuten dahjer zugeſchriebenen
Immobilien:
Flur Nr.
qm
III 147//10 511 Hofreite
Lichtenberg=
ſtraße,
III 15628¼/1000 256 Bauplatz
Gutenberg=
ſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K70/10
Darmſtadt, den 3. Mai 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (L10171,69
Bekanntmachung.
Montag, den 27. Juni 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Georg Schwab Eheleuten
dahier zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Flur
Nr.
qm
XIII 308/10 385¾/10 Hofreite daſelbſt
XIII 308¾/10 114 Teil von Werkſtätte
und Maſchinenhaus
mit Hofraum,
Wein=
bergſtraße,
Nr. 46,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, den 26. Mai 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
Frantz.
(L10963,69
Bintzabicker-
Neuausführung u. Prüfung
fertigt nach den neuesten,
wissen-
schaftlichen Erfahrungen
Spezialität
3. Jacobi (11079a
Telephon 228 Schützenstrasse 21.
Beste staatl. und städt. Referen.
Prospekte und Voranschläge kostenlos.
(faſt neu) für60 Mk.
Panther=Tourenrad abzugeben (*13238
Alexanderſtr. 3, Vorderh. 1. Stock, rechts.
Lohnfuhren.
Während der Sommermonate ſſind einige
schwere Pferde für Lohnfuhren zu
vermieten. Näheres Arheilgerſtraße 46 in
Darmſtadt.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
Hauswirtſchaftliche Fortbildungsſchule.
Abendkurſe in Kochen und Handarbeiten.
Anfangs Juni ſollen zwei Abendkurſe eröffnet werden, der eine im Schulhauſe
in der Rundeturmſtraße, der andere im Mittelſchulhauſe in der Hermannsſtraße.
In dieſen Kurſen ſollen Mädchen und Frauen, welchen es durch anderweitige
Beſchäftigung tagsüber nicht möglich iſt, ſich mit den Hausarbeiten vertraut zu machen,
im Kochen, Einmachen und Einkochen von Früchten, ſowie im Nähen, Flicken und
Stopfen unterwieſen werden.
Die Zahl der Unterrichtsabende iſt auf 60 feſtgeſetzt.
Die Verteilung derſelben auf die einzelnen Wochen und Tage unterliegt ſpäterer
Vereinbarung.
Die Unterrichtszeit liegt zwiſchen 7 und 10 Uhr abends.
Das Schulgeld für den ganzen Kurſus beträgt:
a) für hieſige Schülerinnen zwei Mark,
b) für auswärtige Schülerinnen vier Mark
und iſt bei der Anmeldung zu entrichten.
Anmeldungen von Teilnehmerinnen aus dem Stadtbezirk Darmſtadt werden
Montag, den 30. Mai, von 7—8 Uhr abends, in der Schulküche, Rundeturmſtraße 11,
und von ſolchen aus dem ehemaligen Beſſunger Bezirk Dienstag, den 31. Mai, von
—8 Uhr abends, in den Fortbildungsſchulräumen Hermannsſtraße 21, von dem
Leiter der Schule entgegengenommen.
Darmſtadt, den 25. Mai 1910.
(10893ds
Der Vorſtand:
Dr. Gläſſing, Oberbürgermeiſter.
Zeutraluhren=Rezulierungaulage in der Stadt Darmſtadl.
Wir machen darauf aufmerkſam, daß in hieſiger Stadt eine ſtädtiſche
Zentral=
uhren=Regulierungsanlage beſteht, welche den Zweck hat, diejenigen Uhren (
Außen=
uhren, ſowie Zimmeruhren), die an dieſe Anlage angeſchloſſen ſind, in Zeitabſchnitten
von je 6 Stunden auf die Normalzeit der Berliner Sternwarte zu regulieren.
Die Bedingungen für den Anſchluß von Uhren an dieſe Zentraluhren=
Regulierungs=
anlage ſind auf dem Büro des ſtädtiſchen Elektrizitätswerks, Luiſenſtraße 22, zu erhalten.
Daſelbſt wird auch der Antrag auf Herſtellung von Anſchlüſſen entgegengenommen und
jede gewünſchte Auskunft erteilt.
Zur Zeit ſind die Uhren folgender öffentlicher Gebäude angeſchloſſen:
1. Stadthaus,
2. Rathaus,
3. Städt. Gebäude, Ecke Eliſabethen= und
Grafenſtraße,
4. Neues Gaswerk, Frankfurter Straße,
5. Pfründnerhaus,
6. Schlachthof,
7. Wagenhalle der elektriſchen Straßenbahn
am Böllenfalltor,
8. Knabenmittelſchule, Friedrichſtraße,
9. Mädchenmittelſchule, Viktoriaſtraße,
10. Schule am Baklonplatz,
11. Johanneskirche,
12. Martinskirche,
3. Kirche des Eliſabethenſtifts;
14. Katholiſche Kirche,
15. Beſſungerkirche,
16. Pauluskirche,
17. Schule in der Emilſtraße,
18. Hallenſchwimmbad.
Städtiſche Elektrizitätswerksverwaltung Darmſtadt.
Meyer.
(10971a
Grasſamen=Submiſſion.
Aus den Großh. Heſſ. Domanialwaldungen ſoll der ſämtliche Grasſamen im
Sub=
miſſionswege unter den ſeither üblichen Bedingungen verkauft werden. Kaufliebhaber
wollen ihre Gebote unter genauer Bezeichnung der Walddiſtrikte mit der Aufſchrift:
„Submiſſions=Grasſamenverkauf” bis längſtens 7. Juni l. Js.
bei den betreffenden Oberförſtereien
ſchriftlich einreichen. Die Oberförſtereien werden die Gebote an dem darauf folgenden Tage,
Mittwoch, den 8. Juni, vormittags 11 Uhr,
in Gegenwart der erſchienenen Bieter eröffnen.
Letztere erkennen die Submiſſionsbedingungen durch Einreichung ihrer Gebote
als rechtsverbindlich an und ſind 14 Tage an dieſe gebunden.
Auch wegen Auskunftserteilung beliebe man ſich an die betreffenden
Ober=
förſtereien zu wenden.
Darmſtadt, 25. Mai 1910.
(10969
Großherzogliches Miniſterium der Finanzen,
Abteilung für Forſt= und Kameralverwaltung.
Waldwegbau=Arbeitsvergebung.
(Stadtwald.)
Dienstag, den 31. I. M., ſollen folgende Arbeits= und Fuhrleiſtungen in der
Forſtwartei Heiligkreuz wenignehmend verſteigert werden:
1. Anfuhr von 170 cbm Steinſchlag aus Kahleberg und Dachsberg auf den
Brunnersweg.
2. Brechen von 292 cbm Steinen im Dachsberg.
3. Anfuhr derſelben auf den Zaunweg.
4. Setzen derſelben.
5. Planieren und chauſſieren von ca. 750 lfde. Meter Zaunweg.
Zuſammenkunft morgens 8½ Uhr am Oberwaldhaus. Nähere Auskunft durch
Herrn Forſtwart Hofmann, Hirſchköpfe.
Darmſtadt, den 26. Mai 1910.
(10958
Großherzogliche Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Grassamen=Versteigerung.
(Stadtwald.)
Montag, den 30. Mai I. Js., morgens 9 Uhr, ſoll im „Darmſtädter Hof”
zu Griesheim die diesjährige Grasſamenernte im Darmſtädter Stadtwald verſteigert
werden,
(10855ds
Großherzogliche Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Moos=Versteigerung.
Mittwoch, den 1. Jnni 1910, vormittags 9 Uhr anfangend, werden auf
dem Rathauſe zu Pfungſtadt aus Diſtrikt Klingsackertanne
ca. 141 Haufen Moosſtreu
an die Meiſtbietenden verſteigert.
Pfungſtadt, den 26. Mai 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
Lang.
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Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
Seite 15.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 21. Mai: dem Telégraphenſekretär
Richard Neumann, Roßdörfer Straße 47, e. T.
Gertrud. Dem Fabrikarbeiter Johannes Rauſch,
Weiterſtädter Weg 19, e. S. Willi. Am 18.: dem
Land=
wirt Johannes Eckert II. in Obex=Nauſes, e. S.
Georg Jakob. Am 24.: dem Buchdrucker Auguſt Götz,
Lauteſchlägerſtr. 4, e. S. Theodor Wilhelm. Dem
Fabrikarbeiter Gottfr. Huther, Arheilgerſtr. 82, e. S.
Helmut Alfred. Am 20.: dem Bankier Karl
Leh=
männ, Landwehrſtr. 12, e. S. Ernſt. Am 26.: dem
Schleifer Hermann Hahnemann, Mühlſtr. 7, e. S.
Georg Hermann. Dem Reißzeugmacher Siegmund
Pfeffer, Wendelſtadtſtr. 51, e. S. Ernſt Siegmund. Am
24.: dem Kaufmann Bruno Krebs, Karlſtr. 30, e. S.
Karl Hugo Kurt. Am 21.: dem Roßwärter Peter
Steinmann, Emilſtr. 4, e. S. Hermann. Am 22.: dem
Student Simon Chais, Schwanenſtr. 72, e. T. Galia.
Am 21.: dem Kaufmann Georg Wolf, Soderſtr. 101,
e. T. Anna Emilie Eliſabeth. Am 24.: dem Kaufmann
Theodor Schneider, Friedrichſtr. 40, ein Sohn.
Aufgebotene. Am 23. Mai: Sergeant in der
Komp. des Infanterie=Regiments Nr. 115
Hein=
rich Lehn, hier, mit Kathar. Schmidt in Ober=
Schönmattenwag. Am 24.: Kartograph Wilhelm Max
Georg Altenkirch, Darmſtraße 14, mit Schneiderin
Friederike Eliſabeth Gunder, Pankratiusſtr. 50.
Schloſſer Karl Friedrich Günther in Maberzell mit
Eliſabeth Becher in Maar. Am 25.:
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händler Chriſtian Johannes Arnold, Bleichſtr. 5, mit
Eleonore* Emich in Ober=Rämſtadt. Zuſchneider Jak.
Rumpf, Landwehrſtr. 1, mit Eliſe Bernius,
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ſtraße 8. Schloſſer Lüdwig Körner, Neue Ireneſtr. 63,
mit Dienſtbote Anna Maria Eliſabetha Ruppert,
Seitersweg 14. Schloſſer Geörg Maſſing,
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ſtraße 52, mit Maria Dreſcher, Liebfrauenſtr. 51.
Küchenchef Karl Feßner, Bahnhofsplatz 1, mit
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mamſell Katharina Schengenpflug, Neckarſtr. 11.
Am 26.: Taglöhner Karl Wilhelm Klein,
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Fdch. Deines, S. d. Schreiners, 1 J., ev.,
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ſtraße 2. Hauſierer Karl Goerſch, 41 J., ev. Am 25.:
Sophie Fuhr, 5. Beruf, 17 J., ev., Mümling=
Grum=
bach. Großh. Oberhoflakai Joſeph Leinberger, 55 J.,
kath., Wilhelminenplatz 15. Anna Marie Linder geb.
Vollmöller, Witwe des Kanzliſten, 68 J., ev.,
Soder=
ſtraße 21. Am 24.: Maria Thereſia Mann, T. d.
Laternenwärters, 2 J., kath., Mühlſtr. 25. Am 25.:
Maria Marg. Plagge, T. d. Lokomotivheizers, 4 Mon.,
ev., Blumenthalſtr. 113. Weichenſteller i. P. Joh. Hch.
Plank, 59 J., ev., Landwehrſtr. 43.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vörm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 10. Mai: dem Vizefeldwebel Herm.
Chriſtian David, Donnersbergring 36, e. T. Anna
Luiſe Maria Elſe. Am 11.: dem Sergeanten im Großh.
Artilleriekorps Emil Johannes Heinrich Jäger,
Weinbergſtr. 35, e. S. Kürt Rudolf Heinrich Eduärd.
Am 12.: dem Zimmermann Georg Heinrich Stier,
Moösbergſtr. 53, e. S. Hermann Willi. Am 14.: dem
Weißbinder Georg Mink, Beſſunger Straße 88, e. T.
Marie. Dem Schreiner Georg Seibert, Tannenſtr. 17,
e. S. Ernſt Georg. Am 12.: dem Lokvmotivführer
Friedrich Gerhardt, Weinbergſtr. 15, e. S. Heinrich
Hermann. Am 16.: dem Küfer Gottlieb Friedrich
Stuber, Forſtmeiſterſtr. 5, e. T. Roſa Pauline
Ger=
trude. Dem Bankdiener Karl Georg Emil Glock,
Sandbergſtr. 60, e. S. Auguſt. Am 18.: dem
Unterzahl=
meiſter Johann Wilhelm Zöller, Sandbergſtr. 58,
S. Friedrich Wilhelm. Dem Inſtallateur Philipp
* Dauer, Tannenſtr. 24, e. S. Peter Karl. Am 22.: dem
Maurermeiſter Johann Wilhelm Hummel,
Ohly=
ſtraße 69, e. S. Johann Karl. Dem Studenten Chaim
Lidsky, Grafenſtr. 24, e. T. Mira. Am 16.: dem
Sergeanten im Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24 Alfred
Hermann Kanzler, Beſſunger Straße 105, e. S.
Werner Julius Hermann. Am 21.; eine unehel.
Toch=
ter Marie Luiſe. Am 20.: dem Poſtſekretär Johannes
Röder, Hoffmannſtr. 36, e. T. Hilde Marga Luiſe.
Aufgebotene. Am 14. Mai: Ingenieur Friedrich
Wolter in Duisburg mit Emilie Katharina Eliſab.
Margarete Kleiß, Neue Niederſtr. 3. Am 17.:
Tag=
löhner Juſtus Bohland IV Witwer, in Darmſtadt
mit Marie Rahn geb. Gieß, Witwe, daſelbſt. Am 18.:
Kaufmann Normann Friedrich Emil Fiſcher,
Eliſa=
bethenſtr. 35, mit Luiſe Schorn, Sandbergſtr. 8. Am
73.: Hausdiener Max Oſter, Steinackerſtr. 19, mit
Karoline Luiſe Friederike Hillebrecht, ebendaſelbſt.
Am 26.: Proviantamts=Inſpektor Auguſt Erdmann Otto
Ankin, Wilhelmſtr. 51, mit Pauline Wilhelmine
Kloß, Karlſtr. 94. Am 27.: Großh. Finanzamtmann
Peter Jakob Breitwieſer, Witwer, Grünerweg 94,
mit Luiſe Amalie Hauck in Michelſtadt i. Od.
Eheſchließungen. Am 14. Mai: Kutſcher Johann
Bernhard Müller, Karlſtr. 96, mit Wilhelmine Marta
Katharina Schneider, Mühlſtr. 13. Weißbinder Georg
Friedrich Vonderſchmidt, Forſtmeiſterſtr. 6, mit
Emilie Schnorr, Tannenſtr. 27. Hofgartenarbeiter
Ludwig Kraft, Neue Niederſtr. 5, mit Auguſte Eliſab.
Lipp, Klappacherſtr. 78. Diplom=Ingenieur Rudolf
Georg Ernſt Blaum, Grünerweg 20, mit Paula
Elſaſſer, Im Gneiſenſee 11. Am 17.: Techn. Gehilfe
Adam Pfeifer zu Karlsruhe mit Marie Frantz,
Orangerieſtr. 12. Am 21.: Fuhrmann Friedrich Philipp
Schäfer, Witwer, mit Anna Meule, Sandbergſtr. 40.
Geſtorbeue. Am 14. Mai: Johannes Bechtel,
5 J., ev., Nieder=Ramſtädterſtr. 177. Am 15.: Ibhann
Chriſtoph Krauß, Gaſtwirt, 49 J., ev., Neue
Nieder=
ſtraße 22. Am 16.: Karl Weinkauf, 7 Mon., ev.,
Aha=
ſtraße 20. Am 26.: Agnes Pfeng geb. Schmidt, Witwe
dés Mäurermeiſters, 68 J., ev., Sandbergſtr. 67.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
1. Sonntag nach Trinitatis, den 29. Mai 1910
Hoſkirche: Samstag, den 28. Mai, abends 6 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 29. Mai, vorm. ½10 Uhr:
Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion in der
Sakriſtei. — Bormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Feier des heil. Abendmahls. — Mittwoch, den 1. Juni,
abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Vfarrer
Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer
Weiß=
gerber. — Vormittags um 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Vogel. — Nachm. um 6 Uhr: Pfarrer Velte.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
29. Mai, vormittags 8½ Uhr: Chriſtenlehre für den
Oſt bezirk. Pfarrer Vogel. — Vorm. 11 Uhr:
Chriſten=
lehre für den Schloßbezirk. Pfarrer Weißgerber. —
Ebenfalls vormittags 11 Uhr: Chriſtenlehre für den
Südoſt bezirk. Pfarrer Kleberger.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Lie. Lang. — Vorm. 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Kraus.
Vorm. 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Vormittags
9 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirk im
Gemeinde=
haus. Pfarrer Kraus.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für den
Weſt=
bezirk. Pfarrer D. Waitz.
Pfründnerhaus: Vormittags 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Deggau. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Donnerstag, den 2. Juni, nachmittags
3 Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Deggau.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vormittags 10 Uhr:
Pfarrer Velte. — Vorm. 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Walz.
Panluskirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarrer Rückert. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 29. Mai,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachm.
um 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Pfarrer Veller.
— Abends 8 Uhr: Blaukreuzverſammlung.
— Donnerstag, den 2. Juni, abends 8½ Uhr:
Bibel=
ſtünde. Pfarrer Veller.
Altkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 29. Mai,
vor=
mittags 10 Uhr, in dem Gemeindehaus der evangeliſchen
Johännesgemeinde, Kahlertſtr. 26, Gottesdienſt und
Ge=
legenheit zum Empfäng des heil. Abendmahls. Herr
Pfarrer Ullmann aus Heßloch.
Gottesdienſt der Renapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachm. 4 Uhr. — Mittwoch, abends
*8½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 29. Mai, vormittags 10 Uhr: Predigt.
Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule. — Nachmittags
4 Uhr: Predigt. Jedermann iſt freundlichſt eingeladen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 28. Mai,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
2. Sonntag nach Pfingſten, den 29. Mai 1910
Titularfeſt der ſakramentaliſchen
Bruder=
ſchaft
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. —
Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. — Nachm. um
3 Uhr: Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht mit
Pre=
digt und Prozeſſion. — Von Montag bis Donnerstag,
vormittags um ¼9 Uhr: Segenmeſſe. — Montag und
Dienstag, abends um 8 Uhr: Maiandacht. —
Donners=
tag, nachmittags um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Freitag, vorm. um ¼9 Uhr: Levitiertes Segenamt zu
Ehren des Herzens Jeſu.
Kapelle der Barmherzigen Hchweſtern: Sonntag,
vor=
mittags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um
4 Uhr: Verſammlung im Mädchenheim. — Um 6 Uhr:
Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Jträulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 28. Mai,
nach=
mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hi. Beichte.
Sonntag, den 29. Mai 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
— Nachmittags um 2 Uhr: Andacht danach
Verſamm=
ung der marianiſchen Jungfrauen=Sodalität.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
28. Mai, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
2. Sonntag nach Pfingſten, den 29. Mai 1910
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Sakramentaliſche
Bruderſchaftsandacht. — Bibliothek (Heerdweg 28):
Diens=
tag, nachm. von 6—7 Uhr. — Donnerstag, nachmittags
um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 28. Mai, abends
um 5 Uhr: Beichte.
2. Sonntag nach Pfingſten, den 29. Mai 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 9¼ Uhr: Hochamt
mit Predigt. — Nachmittags um 1½ Uhr: Chriſtenlehre
und Andacht. — Während der Woche vorm. um ¾7 Uhr:
hl. Meſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: 2. Sonntag nach Pfingſten,
den 29. Mai, vormittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
Vorher Beichtgelegenheit.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 8. Mai: Dem=
Pröviantamts=
arbeiter Ernſt Paul Fritzſche S. Robert Paul, geb.
30. April. 15. Mai: Dem Fuhrmann Ernſt Sonnenwald
T. Anna, geb. 17. März. Dem Kaufmann Andreas
Jakobi S. Arthur, geb. 17. April. 19. Mai: Dem
Zahn=
techniker Karl Hugo Thümmel T. Sofie Albine Auguſte
Hildegard, geb. 2. März. 21. Mai: Dem Taglöhner
Georg Adam Schäfer T. Anna Katharina, geb. 17. Dez.
1909. 24. Mai: Dem Taglöhner Wilhelm Jung S. Ernſt
Ludwig, geb. 27. März. 13. Mai: Dem Eiſendreher
Ernſt Haun T. Klara, geb. 26. Febr. 15. Mai: Ein
unehelicher S. Johann Peter Emil, geb. 21. April.
16. Mai: Dem Bierbrauer Johann Friedrich Stumptner
T. Criſtine Käthchen, geb. 5. Mai. Dem Agenten Geora
Brand S. Alfred Ferdinand Simon, geb. 17, April.
17. Mai: Dem Lackierer Ludwig Joſeph Götz T. Luiſe
Joſephine, geb. 14. März 1909. 19. Mai: Dem
Kanzlei=
wärter Johann Jakob Schmenger T. Anna, geb. 11. April.
Dem Schneider Ernſt Auguſt Diers T. Eliſabeth, geb.
20. Sept. 1909. 16. Mai: Dem Hausburſchen Peter
Fackmann T. Eliſabeth Anna, geb. 23. Jan. Dem
Kauf=
mann Ludwig Käppel S. Fritz, geb. 10. April. Dem
Gärtner Guſtav Emil Seith T. Emilie Dorothea, geb.
16. April. 21. Mai: Dem Laboratbriumsgehilfen Adam
Gunkel S. Adam Emil, geb. 8. Mai. 22. Mai: Dem
Elektrotechniker Karl Konrad Habermehl S. Karl Erich,
geb. 31. März. 24. Mai: Dem Wirt Georg Hofferberth
S. Wilhelm Philipp, geb. 14. März. Dem Friſeur Johann
Jakob Wolk S. Heinrich Wilhelm, geb. 27. April.
Johannesgemeinde: 22. Mai! Dem
Schutz=
mann Karl Klee 2. Eliſabeth Margarete, geb. 10. April.
Dem Dr. phil. Ferdinand Michel S. Karl Reinhard
geb. 3. Mai.
Martinsgemeinde: 19. Mai: Dem Heizer
Rudolph Friedrich Chriſtoph Mann S. Friedrich Wilhelm
Chriſtoph, geb. 25. April. 22. Mai: Dem Fabrikarbeiter
Jacob Herbach S. Georg, geb. 16. März. 24. Mai: Dei
Schloſſer Franz Konrad Karl Falkenſtein S. Georg,
geb. 9. April. Dem Maler und Läckierer Karl Konrad
Reininger, S. Ludwig, geb. 19. April. 24. Mai: Chemiker=
Koloriſt Dr. Heinrich Emil Oſterſetzer=Valdek S. Walter
Jean Heinz, geb. 12. Apeil. Unehel. S. Friedrich Artur,
geb. 4. Mai.
Petrusgemeinde: 21. Mai: Dem Zimmermann
Ludwig Wolf S. Konrad, geb. 13. April. 22. Mai: Dem
Zimmermann Georg Heinrich Stier S. Hermann Willi,
geb. 12. Mai. Dem Schuhmacher Johann Veter Freiling,
T. Eliſabeth, geb. 10. März. 24. Mai: Dem Oberingenieur
Julius=Ernſt Thankmar Holmgreen T. Ingeborg Vera,
geb. 26. März.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 14. Mai: Monteur Johannes
Sachs und Maria Ohl. 16. Mai: Milchhändler Peter
Philipp Andreas Schüler und Anna Maria Birnbacher.
21. Mai: Privatmann Nikolaus Wahler von Mainz u.
Katharina Michel Witwe, geb. Schäfer. 14. Mai
Mecha=
niker Franz Wilhelm Robert Hedtler und Eliſabethe
Katharine Gerlach. 16. Mai: Fabrikärbeiter Wendelin
Eppel zu Groß=Gerau und Emma Vock von hier. 14. Mai:
Finanzaſpirant Theodor Karl Ludwig Adam Stumpf u.
Emma Anna Eleonore, geb. Oberle.
Johannesgemeinde: 22. Mai: Poſtbote
Chriſtian Kneipp von hier und Katharine Hirſchmann
von Seeheim.
Martinsgemeinde: 22. Mai: Schreiner Konrad
Göhrig und Eliſabeth Seubert.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 25. Mai: Eva Reuter, 18 J.,
ſtarb 23. Mat. 18. Mai: Pfandmeiſter Wilhelm Dörner
zu Mainz, 54 J., ſtarb 14. Mai. 22. Mai: Charlotte
Meyer T. des verſt. Oberſtleutnants Georg Friedrich
Meyer, 67 J., ſtarb 19. Mai. 15. Mai: Suſanne Pitzer,
Dienſtmädchen aus Ober=Ingelheim, 30 J., ſtarb 12. Mai.
18. Mai: Privatier Heinrich Jakob Weber, 71 J., ſtarb
16. Mai. 22. Mai: Tapezierer Theodor Schardt, 49 J.,
ſtarb 20. Mai. 23. Mai: Anna Marie Riebel T. der
Margarete Riebel, 6 Mt. ſtarb 20. Mai.
Johannesgemeinde: 22. Mai: Clara Kemmler
T. des verſtorb. Kaufmanns Friedrich Kemmler, 18 J.,
ſtarb 20. Mai. 27. Mai: Weichenſteller i. P., Heinrich
Plank, 60 J., ſtarb 25. Mai.
Martinsgemeinde: 19. Mai: Marie Walther
T. des Taglöhners Balthaſar Walther T. Marie, 1¼ J.,
ſtarb 17. Mai. 21. Mai: Fritz Kurz S. des Schloſſers
Ludwig Kurz, 6 J., ſtarb 19. Mai. 20. Mai: Lina
Auguſte Becker, T. des Schaffners Konrad Becker, 1 J.,
ſtarb 18. Mai. 21. Mai: Zuſchneidergehilfe Julius
Auguſt Leißler, 34 J., ſtarb 18. Mai.
Petrusgemeinde: 24. Mai: Rentner Karl
Schaffner in Jugenheim, 73 J., ſtarb 21. Mai.
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Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
Nummer 122.
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Dienstag, den 31. Mai von 9—12 und ½3—6 Uhr im Alten Palais am Louiſenplatz
in Empfang zu nehmen. Was an genannten Tagen nicht abgeholt iſt, fällt dem
Frauenverein zu.
Der Vorſtand.
Darmſtadt, den 28. Mai 1910.
6 12 21 36 46 57 64 68 71 85 88 99 103 4 19 23 44 76 81 89 92 200 1 3 22 31
39 70 71 75 303 4 11 13 19 23 48 54 73 74 86 404 9 27 30 34 50 58 76 87 88 500
11 22 23 24 37 44 46 53 68 75 76 82 92 99 600 § 10 12 21 29 31 48 72 98 705 7 9
15 27 46 51 52 53 56 58 59 68 71 78 86 90 92 812 26 35 37 47 52 54 67 70 89 94 95
97 910 12 17 21 23 28 39 48 51 53 54 56 68 75 76 81 85 93 96 97 1003 § 18 26 32,
37 46 51 54 73 78 83 1104 15 17 24 34 62 70 77 78 93 99 1209 14 33 34 64 65 68
99 1301 11 17 22 40 44 52 56 65 69 94 1408 26 33 36 41 42 52 55 58 73 78 79 83
87 93 96 99 1502 9 17 18 20 51 65 79 83 85 86 1605 14 15 26 28 35 39 50 67 70 81
85 95 1705 7 29 35 43 47 51 76 80 81, 83 91 98 1807 12 29.52 56 69 70 73 78 84 87
90 93 98 1904 6 13 21 26 27 29 42 58 67 73 74 87 2002 22 60 76 83 95 2106 7 16
27 28 29 30 31 39 44 45 55 76 78 81 98 2204 23 32 34 40 47 52 54 71 75 2323 33 45
74 75 77 81 97 2408 15 20 24 26 29 35 37 40 42 50 51. 63 70 72 84 85 86. 98 99 2507
11 23 32 36 37 42 52 56 58 65 80 85 89 94 96 2604 27 30 32 37 43 51 57 61 65 69 72
79 80 82 2701 3 6 17 29 33 38 45 59 65 70 71 73 81 90 2809 21 31 32 33 40 42 49
50 59 60 66 86 89 97 2901 3 19 23 28 47 58 61 73 77 99 3001 10 13 17 18 22 30 45
46 60 62 70 84 92 93 3115 20 22 32 51 65 82 85 88 95 96 3205 6 20 21 34 70 73 80
90 3303 4 5 29 45 54 66 75 80 3412 13 29 33 35 42 58 70 73 75 77 83 91 92 3513
15 26 38 48 77. 91 98 3600 5 7 14 15 21 36 40 45 51 53 55 76 99 3700 1 6 15 22 25
32 41 43 50 53 55 59 78 97 3805 6 10 16 17 32 34 49 61 64 65 77 91 92 3903 12 16
17 21 29 46 51 60 81 83 86 87 89 4008 22 34 38 45 47 49 60 63 68 78 79 86 89 4103
26 29 31 33 40 44 51 58 70 80 87 91 95 4206 10 12 18 27 28 38 42 46 51 53 91 97
4300 1 9 16 23 28 36 44 52 64 67 76 85 86 87 4400 12 35 49 57 64 67 83 88 93 97
98 4514 16 17 19 27 34 35 36 39 86 88 91 92 4613 35 43 48 54 60 69 88 4705 9 10
12 25 33 34 54 74 80 93 4800 5 14 16 19 57 73 77 92 94 97 4906 12 19 46 47 49 58
62 69 77 81 84 5000 20 38 57 63 71 87 88 97 5104 21 25 34 82 91 5200 4 7 13 15
24 27 45 58 73 77 79 82 84 92 95 5301 26 29 34 45 47 49 83 84 85 89 90 94 98 5415
55 61 68 75 78 85 92 98 5505 6 27 59 62 70 72 94 5605 7 14 23 24 29 37 42 45
53 54 65 68 72 79 91 5705 10 16 46 62 72 84 86 92 95 97 5806 9 11 20 24 27 31 36
38 43 51 53 55 56 69 74 93 94 5903 4 35 36 40 41 49 54 58 60 75 78 82 89 90 92
6006 7 12 18 31 74 78 90 6136 42 51 56 73 83 88 6210 12 19 24 35 42 49 51 73 81
97 99 6303 12 13 17 19 34 38 48 59 60 68 82 95 6416 26 27 28 30 42 51 52 61 63 79
82 86 90 6502 6 9 26 30 31 44 51 69 77 79 90 6613 38 54 58 82 84 85 96 99 6707
10 14 20 26 45 53 56 75 6828 34 38 39 73 88 99 6913 14 21 34 46 52 53 58 85 90 96
7008 11 15 47 68 69 72 75 7103 7 35 42 57 58 73 82 91 98 7200 4 15 17 20 34 40
42 51 55 81 85 89 99 7311 15 16 32 34 39 57 63 76 81 7414 18 27 39 40 52 59 66 76.
81 83 85 87 93. 95 7501 4 6 7 10 11 21 23 36 43 47 51 59 62 70 81 98 7605 7 35 52
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Seite 22
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
Nummer 122.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Das künftige Groß=Berlin. — Neue Eiſenbahn= und
Zerliner Vororte. — Waldſchutz=
Schnellbahnlinien.
beſtrebungen und Waldverwüſtungen. — Die
Garten=
ſtadtbewegung.
Die Ergebniſſe des Wettbewerbs, der die
Grund=
lagen für die Geſtaltung des künftigen Groß=
Berlin wenigſtens auf dem Papier ſchaffen ſollte,
geben gerade jetzt, wo auch die Allgemeine Städtebau=
Ausſtellung das Intereſſe für Stadterweiterungen aufs
Neue belebt hat, Anlaß zu lebhaften Erörterungen in
den Kreiſen der Fachleute. Man erkennt mehr und
mehr, daß die Löſung der Fragen auf architektoniſchem
Gebiete umfangreiche Verbeſſerungen des
Ver=
kehrsweſens zur Vorbedingung hat: Schaffung
von Eiſenbahnverbindungen zwiſchen den
Fernbahn=
höfen, Entlaſtung der alten Berliner Stadtbahn,
Aus=
dehnung des Netzes der innerſtädtiſchen Schnellbahnen,
Ausbau der Vorortlinien.
Im Berliner Architektenverein behandelte
Ober=
ingenieur Peterſen dieſes Thema durch einen Vortrag,
in welchem er darauf hinwies, daß jene Grundgedanken
auch in den wichtigſten Wettbewerbsentwürfen klar zum
Ausdruck gelangen. Aber man verhehlt ſich nicht, daß
hier die allergrößten Schwierigkeiten vorliegen, in
tech=
niſcher und finanzieller Beziehung. So würden die
vorgeſchlagenen neuen Eiſenbahnanlagen im
Stadtgebiete, die der Perſonen= und Güterbeförderung
dienen und den Verkehr zwiſchen den weit
auseinander=
liegenden Fernbahnhöfen vermitteln ſollen, ungeheure
Opfer erfordern und auch der Bau von neuen
inner=
ſtädtiſchen Schnellbahnen ließe ſich ohne enorme
Aufwendungen nicht durchführen. Wenn auch der
Grundſatz empfohlen wird, daß Untergrundbahnen
nach Möglichkeit zu vermeiden ſeien, ſo iſt doch in
man=
chen Stadtgegenden die Errichtung von Hochbahnen
ausgeſchloſſen, zumal auch für die Schnellbahnen in
Berlin keine Stimmung vorhanden iſt. So wird man
in der Hauptſache im Stadtinnern auf unterirdiſche
Eiſenbahn= und Schnellbahnlinien angewieſen ſein und
hat auch bei den Verkehrsverbeſſerungen, an denen die
Vororte intereſſiert ſind, mit Projekten zu rechnen, die
ſich erſt im Laufe langer Jahre verwirklichen laſſen
werden. Das ſieht man jetzt wieder bei dem Plane der
Hoch= und Untergrundbahngeſellſchaft, die Weſt=Linic,
die ſich gegenwärtig auf Charlottenburger Gebiet bis
zum Reichskanzlerplatz auf Weſtend erſtreckt, durch die
Reichsſtraße und Schwarzburg=Allee bis zum
Grune=
wald weiterzuführen. Die ſtädtiſchen Behörden von
Charlottenburg haben in den letzten Tagen beſchloſſen,
ihre Zuſtimmung zu dem Projekt zu erteilen; die Hoch=
und Untergrundbahngeſellſchaft hat ſich jedoch
vorbe=
halten, den Betrieb auf der verhältnismäßig kleinen
Strecke bis zum Jahre — 1918 zu eröffnen. Der
Char=
lottenburg=Wilmersdorfer Schnellbahnſtreit iſt ja nun
glücklich beendet und dadurch auch die Schaffung der
Kurfürſtendamm=Linie geſichert, die ſpäter bis nach
Halenſee verlängert werden ſoll. Mit der
Neugeſtal=
tung des Verkehrs auf der Hoch= und Untergrundbahn
wird auch die Auflöſung des Gleisdreiecks verbunden
ſein, das einſt von Architekten und Ingenieuren als
ein Wunderwerk der Technik geprieſen wurde, aber,
wie die furchtbare Kataſtrophe bewieſen hat, die ſchwer=
ſten Gefahren für Leben und Geſundheit der Paſſagiere
mit ſich bringt, ſo anerkennenswert auch die
Sicherheits=
maßnahmen ſind, die von der Geſellſchaft getroffen
worden ſind, nachdem ſich das entſetzliche Unglück
er=
eignet hatte.
Die bedeutungsvollſte Frage für das Groß=Berlin
der Zukunft iſt die Geſtaltung der Vorortslinien.
Einſt rechnete man zu den Vororten nur die
Gemein=
den, die nicht mehr als eine Meile von der früheren
Berliner Stadtmauer entfernt waren. Doch wo
ver=
läuft heute die Grenze, die Berlin von den Vororten
ſcheidet? Immer weiter, faſt möchte man ſagen, von
Tag zu Tag, rückt Groß=Berlin vor und erweitert ſein
Weichbild. Noch vor zehn Jahren wurden dreißig
Ge=
meinden als Berliner Vororte betrachtet und jetzt reicht
kaum die doppelte Zahl aus. Und dabei verſchiebt ſich
die Bevölkerungsziffer immer mehr zugunſten der
Vororte. Während in der Reichshauptſtadt ſelbſt, die
nicht mehr über große bebauungsfähige Terrains
ver=
fügt, die Einwohnerzahl nur noch ganz langſam ſteigt,
in der „City” ſogar immer weiter zurückgeht, ſchnellt
ſie in den meiſten Vororten empor, oft in ſo rapider
Weiſe, daß man die Entwickelung mit dem Wachstum
amerikaniſcher Gemeinden verglichen hat. Bedauerlich
iſt es gllerdings, daß die Umgeſtaltung auch eine
Ver=
wüſtung anſehnlicher Waldungen zur wolge hat. Man
ſpricht ſo viel von Waldſchutzbeſtrebungen, aber die
Ge=
meinden Groß=Berlins haben ſich trotz aller
Beratun=
gen und Erwägungen noch nicht zu einem einheitlichen
Handeln aufraffen können. Man debattiert und klagt
über das Verhalten des Fiskus, der anſehnliche
Forſt=
gebiete „der Bebauung erſchließt” wie der offizielle
Ausdruck heißt, und unterdeſſen ſetzt die Axt ihr
Zer=
ſtörungswerk fort, prächtige Waldbeſtände fallen ihr zum
Opfer und da, wo frohe Ausflüglerſcharen noch vor
kurzem Erholung ſuchten, ſteigen aus dem Boden
nüch=
terne Häuſerkaſernen empor oder es entſtehen
Villen=
kolonien und „Gartenſtädte‟.
Von der „Gartenſtadtbewegung” iſt jetzt
viel die Rede. Dürfte man den Ankündigungen der
Terraingeſellſchaften glauben, ſo hätten wir auch in
der Umgebung Berlins ſchon eine Reihe von
Garten=
ſtädten. Indeſſen die Sache hat ihren „Haken” Schon
wird öffentlicher Proteſt gegen die irreführenden
Be=
zeichrungen erhoben. Die erſte Erklärung dieſer Art
hat Geh. Regierungsrat Hermann Mutheſius erhoben,
als er auf der Allgemeinen Städtebau=Ausſtellung über
die Gartenſtadibewegung ſprach. Er legte dar, daß die
Schöpfungen der Terrain= und Bauſpekulanten nichts
oder doch wenig zu tun haben mit den anmutigen
eng=
liſchen Landhaus= und Garten=Kolonien, die bei den
Reiſenden geradezu Entzücken hervorrufen und die
auch bereits in Deutſchland, namentlich in der
reizen=
den Gartenſtadt Hellerau bei Dresden, Nachahmung
gefunden haben. Eine Gartenſtadt, die ihren Zweck
er=
füllen ſoll, muß auf einer gemeinnützigen Bodenpolitik
beruhen. Iſt erſt der Boden einer Terraingeſellſchaft
ausgeliefert, die Geſchäftsgewinne erzielen will, dann
vertenert ſich die Errichtung der Häuſer und die
An=
lage der Gärten ſo ſehr, daß die „kleinen Leute” von
den Segnungen der wirklichen Gartenſtädte
ausge=
ſchloſſen ſind. Aber mit einer gemeinnützigen
Boden=
politik allein iſt es nicht getan, ſondern es müſſen
gün=
ſtige Verkehrsverhältniſſe hinzukommen, wenn die
Gartenſtadt den Aufgaben einer verſtändigen
Wohnkul=
tur gerecht werden ſoll. Man wird deshalb für gute
Verbindungen zwiſchen der Rieſenſtadt und den Vor=
orten zu ſorgen haben, wenn in dem dereinſtigen Groß=
Berlin auch das Problem der Gartenſtadt gelöſt
wer=
den ſoll.
Vermiſchtes.
* Geführliche Raupenhaare. Nicht ſelten ſind die
Fälle, in denen die Natur das Haar zu einer
wirkungs=
vollen Schutzwaffe lebender Weſen gegen feindliche
Angriffe ausgebildet hat. Die abſchreckende Wirkung
der Brennhaare der Neſſel kennt jeder aus eigener
Erfahrung; in ſeinem Stachelpanzer fühlt ſich der Igel
wohl geſichert vor den Anfeindungen des Raubzeugs,
und eigenartig geformte Haare ſchützen auch eine
An=
zahl ſonſt wehrloſer Raupen vor ihren zahlreichen
Feinden. Ja, von dem Leid, das durch Raupenhaare
er=
zeugt werden kann, weiß auch der Menſch zu berichten;
es ſind uns Fälle bekannt, in denen durch dieſe
unſchein=
baren Gebilde nicht nur qualvolle Hautentzündungen
ſondern ſogar der Verluſt des Auges, ſchwere innere
Erkrankungen und ſelbſt der Tod verurſacht wurden.
Derartige gefährliche Raupen kommen aber nicht allein
in den fernen heißen Ländern vor, wo das giftige Ge
würm in beſonderer Fülle gedeiht, ſie treiben auch bei
uns ihr Unweſen, und darum iſt es wohl von Belang
dieſe heimtückiſchen Geſellen zu kennen und vor ihnen
auf der Hut zu ſein. Den ſchlimmſten Ruf genießt in
dieſer Hinſicht eine Raupe, die ſich an den kräftigſten
unſerer Bäume heranwagt, die Eiche kahlfrißt — die
Raupe des Eichenprozeſſionsſpinners
(Cnethocamba processionea). Es ſind geſellige Tierchen,
die während des Tages in einem Neſte, das ſie ſich am
unteren Teile des Eichenſtammes geſponnen, ſtill
bei=
ſammen ſitzen, am Abend aber ihre Wanderungen
an=
treten. Eine Raupe nach der anderen verläßt das
Schlupfloch des Neſtes, und die Schar zieht im
Gänſe=
marſch oder in geordneten Kolonnen zur Laubkrone des
Baumes, wo ſie während der Nacht dem Fraß obliegt;
in den frühen Morgenſtunden kehrt ſie in der gleichen
Ordnung in das Neſt zurück. Darum erhielt das
Kerb=
tier den Namen Prozeſſionsſpinner. Leuten, die im
Walde viel zu tun haben, war es nun ſeit jeher bekannt,
daß dieſe Raupe Haare beſitzt, die auf der Haut ein
überaus läſtiges Brennen hervorrufen. In der Nähe
der Neſter iſt die Luft mit dieſen Härchen faſt immer
geſchwängert, ſo daß man die ſchlimmen Folgen
ver=
ſpüren kann, ohne eine dieſer Raupen berührt zu haben
C. Falkenhorſt behandelt in einem Aufſatz in der
„Gartenlaube” dieſe Tierchen und erklärt auch, weshalb
die Raupenhaare ſo ſchmerzhaft ſind. Die ſchmerzhafte
Wirkung verurſachen übrigens nur die Samthaare, die
den ſogenannten „Spiegel” auf dem Rücken der Raupe
bilden. Es ſind dies äußerſt feine Gebilde, die nur eine
Länge von einem Zehntel bis einem Drittel eines
Millimeters beſitzen und mit feinen, ſpitzen Dornen
beſetzt ſind. Dieſe Härchen ſtecken in der Raupenhaut
ungemein loſe und fallen ſchon bei der ſchwächſten
Be=
rührung aus. Man hat berechnet, daß eine einzige
Raupe im Durchſchnitt ſiebenhundertzwanzigtauſend
dieſer Härchen trägt; da nun die Raupe ſich mehrmals
häutet, ſo erzeugt ſie einige Millionen dieſer
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pfeile, die infolge ihrer Kleinheit durch den leiſeſten
Windhauch aufgewirbelt werden. Kommen nun dieſe
Gebilde mit der Haut von Meuſchen in Berührung, ſo
dringen die Dornen in dieſe ein und erzeugen zahlloſe
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Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
Seite 29.
Sport.
sr. Die Prinz Heinrich=Fahrt, die, wie
ge=
meldet, am 9. Juni im Homburg v. d. H. mit einem
Bankett im Kurhauſe ihren offiziellen Abſchluß findet,
wird noch in Frankfurt a. M. eine nichtoffizielle
Fortſetzung finden. Der Frankfurter Antomobil=Klub
beabſichtigt, ſich am 10. Inni früh mit einer größeren
Mitgliederzahl in Automobilen nach Homburg zu
be=
geben, um die Teilnehmer an der Prinz Heinrich=Fahrt
nach Frankfurt a. M. zu geleiten, wo die Wagen in der
Sport=Ausſtellung zur Ansſtellung gelangen ſollen.
Am Freitag mittag iſt in den Klubräumen des
Frank=
ſurter Automobil=Klubs zu Ehren des Prinzen
Heinrich und des Großherzogs von Heſſen
ein Frühſtück geplant, nach dem dem Prinzen Heinrich
eine Huldigung in der Weiſe dargebracht werden ſoll,
daß die Klubwagen, mit Blumen und Fahnen geſchmückt,
ror dem Klubhauſe Aufſtellung nehmen ſollen. Am
Nachmittag iſt ein gemeinſamer Beſuch der Sport=
Aus=
ſtellung und am Abend ein Bierabend in Ausſicht
ge=
nommen.
Pfr. Rennen zu Horſt=Emſcher. 1. Rennen:
1. Bravs (Benſch), 2. Charbin (Aylin), 3. Kiſpiczi
(Lange). Tot. 30:10, Pl. 14, 14, 31110. Unpl. Perſante,
Sempronia, Bella, Amorette. Leicht 1—4 Lg.
5 Rennen: 1. Diana (Birghan), Elſterſtein (Reith), 3.
Phrygia (Heidel). Tot. 31.10, Pl. 12, 11.10. Unpl.
Putzig, Sturm. Ueberlegen 3—½ Lg. — 3. Rennen:
1. Quarto (G. Koch), 2. Ward of Court (Beſ.), 3. Fleur
de Mai (Beſ.). Tot. 49110, Pl. 27, 25:10. Leicht 3—3 Lg.
Unpl. Leoville, Counterfeit. — Großer Preis von
Horſt. 15000 Mk. Diſt. 4600 Meter: 1. Hrn. Dr. Voigts
Calino (Baſtian), 2. — Schlemihl (Gädicke) und 2.
Zero I (Reith). Tot. 64:10, Pl. 14, 12, 12:10. Unpl.
Judith I., Wagehals, Smyllum, Paymaſter, Hyde Park.
Ueberlegen 2½ bis totes Rennen. — 5. Rennen: 1.
Vadoncz (Beſ.), 2. Brampton Laß (Beſ.), 3. Royal Anne
(Lt. Graf Bethuſy=Huc). Tot. 37110, Pl. 22, 19:10.
AUnpl. Theodore (gef.). Leicht 4—5 Lg. — 6. Rennen:
1. Germania I. (Baſtian), 2. Little Pich (Leiß). Tot.
14:10. Zwei liefen. Kanter 2½ Lg.
Ein reiterliches Kunſtſtück vollbrachte Dr.
Rieſe am Donnerstag bei den Rennen zu Karlshorſt,
indem er im Preis von Müncheberg nach Kampf Meiſter
zum Siege ſteuerte, obwohl ihm unterwegs beide
Bügelriemen geriſſen waren. In Erberich und Hans
hatte Dr. Rieſe vorher ſchon zwei weitere Sieger
ge=
ritten.
Lt. Das Internationale Lawn=Tennis=
Turnier in Brüſſel hat bei prachtvollem Wetter
ſeinen Anfang genommen. An den Ländermatches
be=
teiligen ſich, wie ſchon gemeldet, Belgien, Holland,
Frankreich, Oeſterreich=Ungarn, England, Auſtralien
und Deutſchland. Der deutſche Vertreter O. Kreuzer=
Frankfurt a. M. erlitt am erſten Tage eine Niederlage,
da er von L. Traſenſter=Belgien nach intereſſantem
Kampfe 3:6, 4:6, 8:6 geſchlagen wurde. Die übrigen
Reſultate waren: M. Deeugis=Frankreich ſchlägt G. W.
Scheuerleer=Holland 6:3, 614; M. Germot=Frankreich
ſchlägt O. Blom=Holland 8:6, 6:2; A. F. Wilding=
Auſtra=
lien ſchlägt W. Lemaire=Belgien 6:0, 6:0, und im
Dop=
pelſpiel ſiegten M. Deeugis=M. Germot (Frankreich)
über Scheuerleer Blom (Holland) 4:6, 6:4, 6:1, 6:4.
Literariſches.
— Am Roten Kliff. Ein Roman von der Inſel
Sylt. Von Anny Wothe. 1910. Verlag von Kurt
Pfennigsdorf, Halle a. S. und Weſterland a. Sylt.
Preis broſchiert 4 Mark, gebunden in Leinenband
5 Mark. — Ein neuer Roman von Anny Wothe
bedeu=
ket immer ein Ereignis, namentlich für die Frauenwelt,
übei welcher ſich die Wotheſchen Schöpfungen ihres reichen
Innenlebens, ihrer Poeſie und ihrer feſſelnden
Hand=
lung wegen größter Beliebtheit erfreuen. Der neueſte
Roman der gefeierten Erzählerin „Am Roten Kliff”
führt uns an das wilde, brauſende Meer, zu den harten
Frieſen mit ihren blonden Frauen. Er zeigt uns das
leidenſchaftliche Innenleben des wortkargen, herben
Volkes und gibt uns ein Meiſterwerk feinſinniger
Charakteriſtik von Land und Leuten der herrlichen
Inſel Sylt, die alljährlich Tauſenden von
Exholung=
ſuchenden neue Kraft für des Lebens Kampf gewährt.
Es iſt wieder eine mit ergreifend zarten Linien genial
hingeworfene Schöpfung Anny Wothes; man lieſt das
Buch nicht nur, nein — man erlebt es!
Meine Oberammergauer von einſt
und jetzt. Selbſterlebtes aus drei Jahrzehnten von
Tony Schumacher. Verlag von Levy u. Müller
in Stuttgart. Preis geheftet 1,50 Mark. — Allen denen,
die ſich für Oberammergau und ſein Paſſionsſpiel
intereſſieren, wird dieſes neueſte Werk der bekannten
Schriftſtellerin Tony Schumacher eine hochwillkommene
Lektüre ſein. Die Verfaſſerin ſteht mit den
Hauptdar=
ſtellern des Paſſionsſpieles ſeit Jahrzehnten in innigem
perſönlichen Verkehr und hat Gelegenheit genug
ge=
habt, ſie in ihrem Privatleben zu beobachten und ihre
geiſtige Entwicklung zu verfolgen.
Wem gehört das Geld?
Anfragen ſind unter Beilegung von 50 Pfg. in Marken für Schreib= und
Portoſpefen und mit Angabe der voranſtehenden Nummer an die Redaktion
dieſes Blattes zur Weiterbeförderung, jedoch ohne Verbindlichkeit, zu richten
Nachgenannte Perſonen werden geſucht, um für ſie
vorhandene, jährlich zahlbare Leibrenten in Empfang
nehmen zu können:
307. Schuhmacher Karl Auguſt Nicke, geb. 1851 in
Frankfurt a. O., 1881 war er in Pankow und iſt von
da wieder nach Frankfurt a. O. abgemeldet.
308. Sophie Friederike Joh. Niemann, geb. 1840 in
Klein=Zaſtrow.
309. Karoline Anna Dorothee Nüſſe, 1851 in
Dud=
weiler geb., und Peter Joh. Gottlieb Nüſſe, 1853 in
Malſtatt geb., Kinder eines Schachtmeiſters Nüſſe.
310. Georg Oſiander, 1845 in Göttingen geboren,
1900 wohnte er in Birkenau i. Weſtpr.
311. George Perry, geb. 1842 in Hamburg, Enkel
eines Hotelbeſitzers Hillert.
312. Friedr. Wilh. Heinrich Pfander, geb. 1845 in
Saarbrücken.
313. Anna Roſalie Raffs, 1842 in Pirna geb. als
Tochter des Seifenſieders Raffs und deſſen Ehefrau
Auguſte Roſ. geb. Arldt.
314. Pauline Chriſtiane Alex. Henriette Rathkens,
geb. 1846 in Carlshof, Tochter des Gutsbeſitzers R. in
Zetthum, der angeblich 1855 nach Goldbeck bei Boblit
verzogen iſt.
315. Henrich Renner, geb. 1853 in Barmen.
316. Kurt Karl Max von Rahde, geb. 1856 in Klein=
Hammer.
317. Anna Marie Joh. Rode, 1844 in Roßla geb.
als Tochter des Haushofmeiſters Rode und deſſen
Ehe=
frau Joh. Luiſe geb. Herold.
318. Antonie Roſe, 1841 geb. in Rothenburg a. S.,
Friedrich Roſe, 1843 geb. ebenda, Karoline Georg.
Thereſe Roſe, 1850 geb. ebenda, Kinder des
Former=
meiſters Roſe, der um 1855 nach Paſſendorf bei Halle
an der Saale verzogen iſt.
319. Joh. Hermine Sack, 1851 in Danzig geb., ſoll
1903 angeblich in Danzig gewohnt haben.
320. Heinr. Traugott Sattler, 1849 in Gera geb.
321. Joh. Engelbert Joſeph Scheiff, 1850 in
Wipper=
fürth geb., Ludwig Nikola Scheiff, 1859 ebenda geb.,
Katharine Ottilie Scheiff, 1856 geb. ebenda.
322. Marie Klara Schellers, 1844 geb. in Gräfrath,
Robert Schellers, 1846 geb. ebenda, und Luiſe Schellers,
1849 geb. ebenda, Kinder des Verwaltungsſekretärs
Jakob Schellers.
323. Franziska Schlinkert, genannt Goebel, 1845 in
Saſſendorf geb.
324. Joh. Charl. Henriette Schmidt, 1842 in
Neuen=
berg bei Soldin geb., dann in Berlin geweſen.
325. Luiſe Julie Charlotte Marie Schmidt, geb. 1842
in Möſſin.
326. Luiſe Hermine Bernhardine Schmidt, 1844 in
Hohenmin geb.
327. Marie Mathilde Schneegans, 1853 in
Offen=
bach a. M. geb., angeblich in Rom wohnhaft.
328. Hans Hugo Guido Schöne, 1843 geboren in
Rudolſtadt.
Gewinnauszug
der
222. Käniglich Preußiſchen Klaſſenlotteric.
6. Klaſſe. 16. Ziehungstag. 26. Mai 1910.
(Ohne Gewähr. A. St.=A. f. B.)
(Nachdruck verboten.)
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne
über 240 Mk. gezogen:
1 Gewinn zu 15000 Mk. 140889
3 Gewinne zu 5000 Mk. 41958 155433 288681
38 Gewinne zu 3000 Mk. 16846 22678 24908 31776
38320 41213 58488 65535 67569 67970 102488 104679
106688 115560 117161 119795 128521136099 136193
143976 151671. 172228 181676 182072 185604 186640
197697 200903 217972 224762 228470 232147 §254522
265097 278891 281135 291359 29564a
72 Gewinne zu 1000=Mk.: 4469 * 5121 6454 11473
14597 20121 2957435873 36133 41076 41983 42052
42754 45987 50377 52340 54323 55577 61787 64245
65109 76406 77095 83585 88148888892 9618096318
100618 102423 116129 117674 127187 131669 136291
142835 145935 148440 161412 176106 176141 184599
194413 198488 199571 206541 212095 212819 216832
219685 222069 223162 227843 232599 235088 235486
235966 § 236656 237722 240830 255289 259593 267290
276166 277486 280879 284574 288655 289099 289626
292104 298800
110 Gewinne zu 500 Mk. 943 1000 2931 6037
8243 9675 9737 10413 10845 10936 11044 12260
14603 14660 14669 15762 21657 33250 37626 38152
42576 49411 51540 52290 63589 62561 63794 64130
64584 73881 79294 81221 81449 81557 88642 89374
89705 93361 94540 96056 99658 101187 103610
104147 104867 107432 110718 113825 123791 125266
126553 126717 126691 128712 130670 138337 140893
144429 145871 153380 155155 155275 156414 160598
169612 174488 174836 178706 183335 184222 185205.
192686 193823 196162 206636 209457 211156 211766
212528 215452 216875 217699 218252 219146 222852
225350 230642 232644 234623 236341 237923 241999
245612 255727 260213 262109 268445 268781 272174
272449 283632 288625 289796 289965 290735 298476
300523 300734 301912 302075
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
1 Gewinn zu 15000 Mk. 136033
1 Gewinn zu 10000 Mk. 258533
4 Gewinne zu 5000 Mk. 68770 94999 95655 224564
51. Gewinne zu 3000 Mk. 17460 20617 45037 50445
57424 72133 82627 86063 88004 90163 96975 98551
106661 108362 117472 117882 125380 129072 135475
136830 140723 141182 141207 146177 148477 152707
155852 156173 159790 161913 165251 165491 170922
174479 175661 187635 189571. 202410 203016 205106
213099 232533 243343 244788 246598 247270 247866
260771 287942 291834 298446
70 Gewinne zu 1000 Mk. 2470 3999 7643 12874
15728 25342 25789 40357 42638 50029 80922 84893
85374 87637 97581 98100 98212 100555 111599
112172 3 115227 118985 119715 126325 126774 136698
141633 144157 *144206 146409 150595 151400 152405
152954 157204 159130 161008 166892 170835 171323
174658 210663 211977 213167 215012 216189 220133
229675 232954 238005 241918 245466 246715 259675
260538 267335 274793 276906 277044 286378 286544
293221 § 294809 295193 299106 299558 299695 300745
302793 303898
98Gewinne zu 500 Mk. 872 1316 3082 3842 6955
8090 12156 12469 12735 13806 17784 19728 20270 27808
28540₰31572 33638 33572 41689 42093 42385 47027
49484 54838 155911 56362 59270 63898 66692 70627
79062 80636 81296 83679 90318 95745 96781 98063
100077 102362 103276 108490 109346 113297§ 114615
115334 115373 123945 125092 133270 134762 136061
138100 140477 140791 142003 143070 143277 144279
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184024 192069 193343 195884 197804 200811s201323
204620 210121 210711 210889212577 213524 218707
218834 221632 224058 228882 230223 231810 236142
243459 267210 270559 272756 278177 283738 288330
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[ ← ][ ][ → ]Seite 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Mai 1910.
Nummer 122.
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