Darmstädter Tagblatt 1910


25. Mai 1910

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173. Jahrgang
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.

M 119.

Mittwoch, den 25. Mai.

Die heutige Nummer hat 20 Seiten.

Deutſchland und Argentinien.
ur Zentenarfeier in den La Pkataſtaaten.
** Zur Erinnerung an ſeine vor hundert Jahren
folgte Losſagung von der ſpaniſchen Herr=
chaft
veranſtaltet Argentinien große Feſtlichkeiten,
t denen auch das Ausland Einladungen erhalten hat. Die
auptanziehungskraft dürfte die aus dieſem Anlaß in
Buenos Aires ins Leben gerufene Weltausſtellung
aben, die heute am 25. Mai eröffnet wird.
Argentinien bildete nach ſeiner Entdeckung lange
eit einen Teil der ſpaniſch=ſüdamerikaniſchen Kolonien
nd ward im Jahre 1777 zu einem ſpaniſchen Vizekönig=
eich
Buenos Aires umgewandelt. Die Mißwirtſchaft, die
Spanien nach und nach ſämtliche Kolonien gekoſtet hat,
ntergrub ſchon früh ſeine Herrſchaft am La Plata, wo
ine nationale Bewegung dem Regimente der Spanier nach
eftigen Kämpfen am 25. Mai 1810 ein Ende machte. Aber
rſt ſechs Jahre ſpäter erfolgte die Unabhängigkeitserklä=
ung
der Vereinigten Staaten von Rio de la Plata,
ind noch nahezu ein halbes Jahrhundert dauerten die
nneren Unruhen, bis die Republik vereinigt und gefeſtigt
aſtand. Seitdem hat ſich das Land, das in ſeiner Aus=
ehnung
ſechsmal größer iſt als das Deutſche Reich, dank
einen unerſchöpflichen natürlichen Reichtümern aller Art
rroßartig entwickelt, und es iſt ein weſentlicher Faktor im
Wirtſchaftsleben der Völker geworden. Dort gedeihen alle
Produkte der Erde, Kaffee, Tabak, Baumwolle, Reis,
Wein, Zuckerrohr, Weizen, Mais und alle übrigen Ge=
treideſorten
; der Viehreichtum iſt ungeheuer, namentlich an
Schafen, weshalb auch eine große Wollproduktion ſtatt=
findet
, ebenſo birgt das Land anſehnliche Schätze an
Gold, Silber, Kupfer, Eiſen uſw.
Deutſchland unterhält einen regen Verkehr mit Argen=
tinien
und es iſt deſſen beſter Abnehmer auf dem Welt=
markte
. Während uns Argentinien mit Naturprodukten
aller Art zur Fabrikation und Ernährung verſorgt, liefert
ihm Deutſchland Fabrikate ſämtlicher Induſtriezweige. Die
maßgebenden Kreiſe in Buenos Aires wiſſen die wichtige
Rolle, die unſere deutſchen Landsleute in der Entwicklung
des argentiniſchen Staatsweſens ſpielten und noch heute
ſpielen, wohl zu ſchätzen. Deutſche Lehrer und Profeſſoren
wirken an den argentiniſchen Mittel= und Hochſchulen,
deutſche Ingenieure haben hervorragenden Anteil an der
Herſtellung von Verkehrswegen und an der baulichen Aus=
geſtaltung
des Landes; deutſche Handelshäuſer vermitteln
einen großen Teil des kommerziellen Verkehrs und deutſche
Schiffahrtsgeſellſchaften ſtellen die überſeeiſchen Verbin=
dungen
her. Daß deutſche Inſtrukteure in der Armee der
Republik tätig ſind und argentiniſche Offiziere im deut=
ſchen
Heere dienen, iſt bekannt.
Unſere wirtſchaftlichen Beziehungen zu Argentinien
ſind ſeit langem auf der Baſis gegenſeitiger Meiſtbegün=
ſtigung
geregelt und befinden ſich in ſteter Aufwärtsbewe=
gung
. Zu Beginn dieſes Jahrhunderts belief ſich unſere
Einfuhr aus Argentinien auf 234,5 Millionen, im Jahre
1908 dagegen auf 446 Millionen Mark. Weizen, Leinſaat,
Mais, Schafwolle, Rindshäute, Kleie und Quebrachoholz
machen den größten Teil der Einfuhr aus, und in Weizen
hat Argentinien faſt ganz die Einfuhr der nordamerikani=
ſchen
Union nach Deutſchland aus dem Felde geſchlagen.
Unſere Ausfuhr nach Argentinien iſt ebenfalls erheblich
geſtiegen und zwar von 64 Millionen im Jahre 1900 auf
146,8 Millionen Mark im Jahre 1908, wobei zu bemerken
iſt, daß ſich der Ertrag 1907 ſchon auf 179,2 Millionen be=
zifferte
, aber unter der allgemeinen ungünſtigen Konjunk=
tur
im Jahre 1908 einen Rückgang erfahren hatte, der im
Jahre 1909 wieder eingeholt ſein dürfte Unſere Textil=
ſowie
die Eiſen=, namentlich auch die Maſchinen=Induſtrie
partizipieren mit dem Löwenanteil an dieſen Export=
ſummen
, aber auch alle anderen Induſtriezweige haben im
laufenden Jahrzehnt einen Aufſchwung im Abſatze nach
Argentinien aufzuweiſen, das bei ſeiner ſchnellen Ent=
wickelung
die beſten Ausſichten hinſichtlich der Erhöhung
ſeiner Aufnahmefähigkeit bietet, insbeſondere wenn ſeine
innerpolitiſchen Zuſtände, die gleich denen der meiſten
ſüdamerikaniſchen Staaten noch manches zu wünſchen
übrig laſſen, mehr und mehr gefeſtigt ſein werden.
Wie unſere wirtſchaftlichen, ſo ſind auch unſere poli=
tiſchen
Beziehungen zu Argentinien die beſten. Am La
Plata erfreut ſich Deutſchland unbegrenzter Wertſchätzung,
und man iſt dort aufrichtig überzeugt von unſerer freund=

ſchaftlichen Geſinnung für die mächtig aufſtrebende Republik
Wir haben erſt in dieſen Tagen geſehen, welch große Ge=
nugtuung
in Buenos Aires herrſchte über die Entſendung
des Generals von der Goltz zu den Jubiläumsfeierlich=
keiten
und über das hierdurch und durch die Teilnahme
eines deutſchen Geſchwaders an der internationalen Flot=
tenrevue
bezeugte Intereſſe Kaiſer Wilhelms und Deutſch=
lands
an dem nationalen Ehrentage Argentiniens. Wir
wollen hoffen, daß dies dem weiteren Ausbau unſerer Be=
ziehungen
zu der ſüdamerikaniſchen Republik zum Wohle
unſerer am Export nach dem Auslande beteiligten Er=
werbsſtände
zugute kommen möge.

Die ſoziale Gliederung des deutſchen Volkes nach
den Ergebniſſen der Berufszählung von 1907.
II.
Zahlenmäßig fällt die Stufe der Arbeitskräfte ſelbſt=
verſtändlich
viel mehr ins Gewicht als die der Selbſtän=
digen
und der Betriebs= und Kontorbeamten. Die Zahl
der Arbeitskräfte hat ſich am wenigſten in der Abteilung
Landwirtſchaft gehoben, gegen 1882 um 23,83 v. H., gegen
1895 um 29,42 v. H. Die Abteilung Gewerbe zeigt dagegen
gegen 1895 einen Zuwachs der Arbeitskräfte um 44,28 v. H.,
gegen 182 um 109,78 v. H., die Abteilung Handel und
Verkehr gegen 1895 um 58,92 v. H. und gegen 1882 um
169,44 v. H. Im Vergleich zu den früheren Zahlen hat
alſo der Handel und Verkehr die ſchnellſte Zunahme der
Arbeitskräfte; ihre Zahl iſt jetzt bis dicht an 2 Millionen
herangerückt. Aber an Bedeutung für die Erwerbsverhält=
niſſe
der Bevölkerung ſind die Abteilungen des Gewerbes
und nächſt ihm der Landwirtſchaft mit ihren 8,6 und 7,3
Millionen Arbeitskräften dem Handel und Verkehr noch
weit überlegen.
Die Geſamtzahl der Arbeitskräfte in den eigentlichen
Erwerbsſtänden jetzt rund 178t Millionen iſt gegen
1895 um über fünf, gegen 1882 um über ſieben Millionen
gewachſen. Von allen Erwerbstätigen dieſer Stände waren
1882 66,1 v. H., 1895 67,8 v. H., 1907 72½ v. H. den Ar=
beitskräften
zuzurechnen. Sie gehen über die Selbſtändigen
1882 um rund 5½g, 1895 um rund 7½ und 1907 um rund
12½ Milionen hinaus. Das zeigt die überaus große Be=
deutung
der Verhältniſſe und Bedürfniſſe der Arbeiter=
ſchaft
für die Geſamtverhältniſſe des Volkes. Aber es läßt
auch erkennen, daß die Stufe der Selbſtändigen noch ſo
groß iſt, daß ihre Bedürfniſſe nicht außer acht bleiben kön=
nen
. Noch mehr tritt das zutage, wenn man den ganzen
Vollsteil ins Auge faßt, der von der Erwerbsarbeit der
Erwerbstätigen der drei Stufen lebt. Dabei zeigt ſich zu=
nächſt
, daß in den Abteilungen Landwirtſchaft und Handel
und Verkehr 1895 die Stufe der Selbſtändigen mit einer
größeren Zahl Berufszugehöriger erſchien als die der Ar=
beitskräfte
, 1907 dagegen in der Landwirtſchaft um rund
1843 000, im Handel und Verkehr um rund 933 000 hinter
den auf die Arbeitskräfte entfallenden Verufszugehörigen
zurückblieb. In beiden Abteilungen ſteht ſich alſo jetzt der
auf die Selbſtändigen und auf die Arbeitskräfte entfallende
Volksteil nahe. In der Abteilung Gewerbe dagegen ragen
die Berufszugehörigen der Arbeitskräfte, die ſeit 1895 von
rund 13 auf rund 18½ Millionen angewachſen ſind, um
bald 13 Millionen über die der Selbſtändigen hinaus,
deren Zahl ſeit 1895 von 6½ auf rund 6 Millionen zurück=
gegangen
iſt. Im Gewerbe ſind alſo beide Gruppen viel
mehr auseinandergerückt als in Landwirtſchaft, Handel
und Verkehr.
Faßt man die drei Erwerbsſtände zuſammen, ſo leben
von dem auf ſie entfallenden Volsteil (1395: 447 Millo=
nen
, 1907: 52.3 Milionen) aus Einkommen der Selbſtän=
digen
1907: 323 v. H., 1895: 421 v. H., aus Privatbeamten=
einkommen
1907: 5.9 v. H., 1895: 3,6 v. H., aus Einkommen
der Arbeitskräfte 1907: 61,8 v. H., 1895: 54,3 v. H. Das ge=
ringere
Schwergewicht der Schicht der Betriebs= und Kon=
torbeamten
tritt hier deutlich zutage, ebenſo der Rückgang
bei der vom Selbſtändigeneinkommen lebenden Bevölke=
rung
, während die Bedeutung der abhängigen Schichten
geſtiegen iſt. Innerhalb der eigentlichen Erwerbsſtände
ſind 1907 32,4 Millionen Menſchen auf. Einkommen von
Arbeitskräften, aber doch auch 16,9 Millionen Menſchen auf
Einkommen von Selbſtändigen angewieſen. Das Schwer=
gewicht
hat ſich bei jenen durch den Zuwachs von über
8 Millionen Menſchen ſeit 1895 bedeutend erhöht. während
die Berufszugehörigen der Stufe der Selbſtändigen ſeit=
dem
um faſt 2 Millionen Menſchen weniger geworden ſind.
Von der Geſamtbevölkerung des Reiches leben hiernach
1907 1895
vom Einkommen der Selbſtändigen . . 27,4 v. H., 36,4 v. H.
Privatbeamten . 5,0 3,1
Arbeitskräfte . . 52,5 46,9
Es wäre aber irrig, wollte man hiernach auch den An=
teil
der Bevölkerung bemeſſen, der den Anſchauungen und
Bedürfniſſen der Unternehmer und der Lohnarbeiter und
der in ähnlich abhängiger Stellung befindlichen Arbeits=
kräfte
nahe ſteht. In der Stufe der Selbſtändigen ſind die
noch zu beſprechenden Hausgewerbetreibenden enthalten.
Sie arbeiten in der eigenen Wohnung oder Betriebsſtätte
für ein fremdes Geſchäft und ſind rechtlich ſelbſtändig, aber
wirtſchaftlich von Unternehmern abhängig. Soweit ſie ſelbſt
Arbeiter beſchäftigen, ſind ſie Arbeitgeber. Aber deshalb
ſind ſie noch nicht Unternehmer im üblichen Sinne. Geſell=
ſchaftlich
und wirtſchaftlich ſtehen ſie den Arbeiterkreiſen

1910.

meiſt näher als den Unternehmern. Man wird ſie als eine
beſondere Gruppe behandeln müſſen, die ſich weder dem
Standpunkte der Unternehmer noch dem der Arbeiter voll=
ſtändig
anſchließen kann.
Die Stufe der Arbeitskräfte umfaßt auch die mithel=
fenden
Familienangehörigen, d. h. Familienangehörige,
die hauptberuflich im Betriebe des Haushaltungsvorſtan=
des
tätig, aber nicht eigentlich Gehilfen ſind. Sie ſind be=
ſonders
in der Landwirtſchaft verbreitet, aber auch im
Handel ſtark vertreten. Da ſie durch enge Verwandtſchaft
mit dem Betriebsinhaber verbunden ſind, muß man anneh=
men
, daß ſich ein großer Teil von ihnen nicht eins mit den
Lohnarbeitern fühlt. Ein bedeutender Teil von ihnen ſteht
ſicher dem Standpunkte der Unternehmer näher als dem
der Arbeiter. Gleichwohl wird man ſie nicht einfach dem
Unternehmerkreiſe zurechnen dürfen. Auch dieſe Schicht iſt
am beſten als eine beſondere Gruppe zu behandeln.
Scheidet man von den Selbſtändigen die Haus=
gewerbetreibenden
mit ihrem Anhange, von den Arbeits=
kräften
die mithelfenden Familienangehörigen mit ihrem
Anhange ganz aus, was jedenfalls nicht zugunſten der
Unternehmerbevölkerung gerechnet iſt, ſo bleiben in der
Hauptſache die Schichten übrig, die dem Unternehmer= und
dem Arbeiterſtandpunkte naheſtehen. Das ſind die beiden
großen Klaſſen, die wenn auch am letzten Ende aufein=
ander
angewieſen in lebhaften Auseinanderſetzungen,
nicht ſelten in ſcharfem Kampfe um die Arbeitsbedingungen
einander gegenüberſtehen. So zuſammengefaßt, iſt die Ar=
beiterſchaft
mit ihren Dienenden und Angehörigen im Ge=
werbe
auf rund 18½ Millionen Menſchen zu beziffern,
denen nicht ganz 5½ Milionen Menſchen aus der Unter=
nehmerſchaft
mit ihrem Anhange gegenüberſtehen. Hier
überwiegt alſo die Arbeiterbevölkerung um rund 13 Mil=
lionen
Menſchen. In Handel und Verkehr iſt die Bevöl=
kerung
der entſprechenden Schicht rund 38 Millionen und
damit nur um etwa zwei Drittel Millionen der Unterneh=
merbevölkerung
überlegen. In der Abteilung Landwirt=
ſchaft
vermindert ſich die Unternehmerbevölkerung bei die=
ſer
Berechnungsweiſe nur um rund 150 Köpfe, ſo daß ſie
auf rund 7,8 Millionen Menſchen ſtehen bleibt; die land=
wirtſchaftliche
Arbeiterbevölkerung dagegen verliert durch
die Ausſcheidung der mithelfenden Familienangehörigen
faſt 4 Millionen und vermindert ſich ſo auf 5.6 Millionen,
ſo daß ſie um über 2 Millionen hinter der Unternehmer=
bevölkerung
zurückbleibt. Im ganzen ſtellt ſich in Land=
wirtſchaft
, Gewerbe, Handel und Verkehr 1907 die Unter=
nehmerbevölkerung
auf 16,4 Millionen, die Arbeiterbevölke=
rung
auf 27,08 Millionen. Vom geſamten deutſchen Volke
ſind an dem Ringen zwiſchen Unternehmern und Arbeitern
rund 72 v. H. unmittelbar beteiligt, und zwar ſtehen 26½
v. H. des Volkes auf der Unternehmerſeite und 45½ v. H.
auf der Arbeiterſeite. Das zeigt deutlich, welche große Be=
deutung
für das geſamte Volk die Auseinanderſetzung
zwiſchen dieſen beiden geſellſchaftlichen Gruppen hat und
welchen hohen Wert es haben müßte, wenn es gelänge, die
zutage tretenden Gegenſätze in befriedigender Weiſe auszu=
gleichen
, aber auch, wie unmöglich es iſt, einſeitig die Be=
dürfniſſe
einer der beiden Stufen ins Auge zu faſſen.
Deutſches Reich.
Die Juſtizkommiſſion des Reichs=
tages
nahm ihre Arbeiten mit der Beratung des 7. Ab=
ſchnittes
(Beſchlagnahme und Durchſuchung) auf; die we=
ſentlichſten
ſachlichen Aenderungen beſtehen in der Ein=
ſchränkung
der Beſchlagnahme. Die Kommiſſion nahm.
die Paragraphen 87 bis 89 und 93 bis 100 nach der Vor=
lage
an. Nächſte Sitzung Dienstag.
Die Reichsſchulkommiſſion iſt in Stutt=
gart
unter dem Vorſitz des Wirklichen Geheimen Ober=
Regierungsrats Präſidenten Dr. Kelch zuſammengetreten;
die Großherzoglich Heſſiſche Regierung iſt vertreten durch
Geheimen Oberſchulrat Nodnagel. Die Kommiſſion wird
nach Beendigung ihrer Beratungen einige Schulanſtalten
beſuchen.
Ueber den Arbeitsmarkt im Monat April
berichtet das Reichs=Arbeitsblatt:
Im allgemeinen war die Lage auf dem Arbeitsmarkt
im Monat April im Vergleiche zum Vormonate günſtiger.
Nur das Baugewerbe und zum Teil auch die Textil=
induſtrie
machen davon eine Ausnahme. Die Geſchäfts=
flaue
, die ſeit einigen Monaten auf dem Ruhrkohlen=
markte
lag, war günſtigeren Verhältniſſen gewichen.
Auch im Saargebiete war die Förderung zwar größer, nur
der Abſatz ließ immer noch zu wünſchen übrig. Im Ge=
genſatze
hierzu blieb auf den oberſchleſiſchen Gruben alles
beim alten. In der Braunkohleninduſtrie hatte der Ein=
tritt
der Sommerpreiſe nicht die erwarteten günſtigen Fol=
gen
. In der Eiſen= und Metallinduſtrie macht
ſich gleichfalls ein langſames Anſteigen in dem Beſchäf=
tigungsgrade
bemerkbar. In der Textilinduſtrie iſt
teilweiſe vornehmlich in der Baumwollweberei wegen
der hohen Rohſtoffpreiſe das Geſchäft weiter zurückge=
gangen
; ein Gegengewicht bildete das Einſetzen der Herbſt=
aufträge
. Das Baugewerbe leidet unter der Mitte
April im großen Umfange verwirklichten Ausſperrung der
Bauarbeiter. Die Bekleidungsinduſtrie hatte immer noch
gut zu tun.
Nach den Berichten der Krankenkaſſen hat ſich
der Beſchäftigungsgrad im Laufe des April gehoben. Es
ergab ſich am 1. Mai gegenüber dem 1. April eine Zu=
nahme
der verſicherungspflichtigen Mitglieder, abzüglich

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Seite 2.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

Nummer 119.

der Kranken um 41348, und zwar um 14843 männliche
und 26505 weibliche. Gegenüber dem April 1909 war
die Zunahme im April 1910 um 139071 geringer. Auch
die Berichte der Arbeitsnachweiſe laſſen bei den
männlichen Mitgliedern eine weitere Aufwärtsbewegung
erkennen. Bei der Geſamtzahl der berichtenden Arbeits=
nachweiſe
, für die vergleichbare Zahlenangaben vorliegen,
kamen im April 1910 auf 100 offene Stellen bei den männ=
lichen
Perſonen 166, bei den weiblichen 86 Arbeitsgeſuche
gegen 181 bezw. 85 im April 1909 und 182 bezw. 84 im
März 1910. Auf dem Berliner Arbeitsmarkte flaute die
allgemeine Lage im Monat April nach Beendigung der
Quartalsarbeiten merklicher als ſonſt ab. In Schleswig=
Holſtein machte ſich eine lebhafte Nachfrage nach Erdarbei=
tern
für den Erweiterungsbau des Kaiſer=Wilhelm=Kanals
geltend: in Hamburg beſtand ſtarke Nachfrage nach Hafen=
arbeitern
; auch für die Landwirtſchaft konnten kaum die
nötigen Arbeitskräfte beſchafft werden. In Lübeck herrſchte
ebenfalls auf dem Lande Leutenot. Im Regierungsbezirk
Düſſeldorf hatten die Arbeitsnachweiſe weniger Stellen
vermittelt, was in der Hauptſache auf die Ausſperrung
im Baugewerbe zurückzuführen iſt. In Heſſen, Heſſen=
Naſſau und Waldeck iſt feſtgeſtellt worden, daß die Bau=
arbeiterausſperrung
den Aufſchwung nicht zu hemmen
vermocht hat. In Bayern, Württemberg und Baden hat
die Bauarbeiterausſperrung auch weniger einſchneidend
gewirkt, als zu erwarten war. Die Einnahmen aus dem
Güterverkehr deutſcher Eiſenbahnen betru=
gen
im April 140 677069 Mark, d. h. 13 438 472 Mark
mehr als im ſelben Monat des Vorjahres. Das bedeutet
eine Mehreinnahme von 216 Mark oder 8,60 v. H. auf
1 Kilometer.
Zu den erneuten Vermittlungsverſuchen des Reichs=
amts
des Innern im Lohnkampf des Baugewer=
bes
verlautet, daß zunächſt der Arbeitgeberbund für das
deutſche Baugewerbe auf eine Anfrage ſich bereit erklärt
hat, in erneute Verhandlungen mit den Arbeiterverbänden
unter amtlicher Mitwirkung einzutreten. Daraufhin haben
am Samstag nachmittag Beſprechungen zwiſchen einem
Vertreter des Reichsamts des Innern und den Vertretern
der Zentralverbände der Maurer, Zimmerer, Bauhilfs=
arbeiter
und der chriſtlichen Bauarbeiter Deutſchlands ſtatt=
gefunden
. Die Einigungsverhandlungen liegen wieder in
den Händen des Geheimen Regierungsrats Dr. Wied=
feldt
vom Reichsamt des Innern, da Staatsſekretär
Delbrück zu der Zeit, in der die Einigungsverhandlungen
ſtattfinden werden, dienſtlich von Berlin abweſend ſein
wird. Vorausſichtlich am Freitag, den 27. ds. Mts., wer=
den
Verhandlungen zwiſchen den Vertre=
tern
des Arbeitgeberbundes und der Ar=
beiterverbände
ſtattfinden. Es dürfte wiederum,
wie bei dem erſten Einigungsverſuch am 8. April, die Wahl
von Unparteiiſchen zur Führung der Verhandlungen vom
Vertreter des Reichsamtes des Innern in Vorſchlag ge=
bracht
werden. Und man darf annehmen, daß diesmal bei
Arbeitgebern und Arbeitnehmern Geneigtheit vorhanden
iſt, dem Vorſchlag zuzuſtimmen.
Nach Mitteilungen des Abg. Arning werden die
Nationalliberalen die preußiſche Wahl=
rechtsvorlage
in der Faſſung des Herrenhauſes ab=
lehnen
.
Ausland.
Der franzöſiſche Miniſterrat hat das Studium meh=
rerer
Fragen begonnen, die er ſeinem Programm einver=
leiben
wird. Das Kabinett hat einmütig beſchloſſen, ſie
dem Parlament mit einem ſehr beſtimmten Programm
vorzulegen, welches keine Zweideutigkeit zuläßt.
Anläßlich der Angelegenheit der Schweſter
Candide erklärte der ſozialiſtiſche Deputierte Breton
einem Berichterſtatter, er beabſichtige, einen bereits vor
zehn Jahren von dem Miniſterium Waldeck=Roſſeau aus=
gearbeiteten
, aber nicht zur Verhandlung gelangten Ge=
ſetzentwurf
betreffend die Ueberwachung der privaten
Wohltätigkeitsanſtalten in der neuen Kammer einzu=
bringen
.
In verſchiedenen liberalen ſowie konſervativen
Blättern Englands wird auf eine bevorſtehende Ver=
ſtändigung
zwiſchen den Parteien mit Bezug
auf das Veto des Oberhauſes angeſpielt. Die Vorſchläge
gehen zwar von dem konſervativen Sonntagsblatt Obſer=
ver
aus, werden aber auch von der liberalen Morgen=

preſſe zum Teil gutgeheißen, offenbar von dem Wunſche
beſeelt, dem neuen König den Beginn ſeiner Regierung
nicht gar ſo ſchwer zu machen. Angeblich iſt das Oberhaus
bereit, ſich des Rechtes, bei finanziellen Vorlagen mitzu=
reden
, bis zu einem gewiſſen Grade freiwillig zu begeben.
Auch die Times mahnt die beiden Parteien, daß in dieſer
nationalen Trauer Bitterkeit und Haß ſchwinden ſollten.
Selbſt die ſchärfſten Parteigänger könnten die Gefahr der
augenblicklichen Situation nicht unberückſichtigt laſſen, und
jeder rechtlich denkende Mann müſſe eine friedliche
Löſung der nationalen Probleme anſtreben,
um ſo mehr, als die Krone, die von dem Streite nicht un=
berührt
bleiben könne, ſoeben von einem erfahrenen, das
allgemeine Vertrauen beſitzenden Monarchen auf einen ver=
hältnismäßig
jungen und unerfahrenen Nachfolger über=
gegangen
ſei.
Das Ergebnis der däniſchen Folkethingswahlen iſt
für das radikal=ſozialiſtiſche Kabinett ungünſtig. Der Mini=
ſterpräſident
Zahle hatte gehofft, durch den Hinweis auf
das Defizit von 15 Millionen Kronen im Jahre 1908/09
und das von 50 Millionen für 1909/10 die Wählerſchaft
für das Programm der Radikalen zu gewinnen, das eine
erhebliche Minderung der Landesverteidigung vorſieht.
Umſonſt: die Radikalen und die Sozialdemokraten verfügen
nachweisbar nur über 44 Stimmen, bei einer Geſamtzahl
von 113 Abgeordneten. Die aus denen um Chriſtenſen und
denen um Neergard gebildete Vereinigte Linke hat jetzt 56
Sitze inne. Damit iſt zwar auch ſie noch nicht ſtark genug,
um für ſich allein die abſolute Mehrheit zu bilden. Aber
Chriſtenſen hat über Zahle geſiegt und letzterer wird gehen
müſſen. Danach hätte das vielgenannte radikale Kabinett
Zahle nur eine kurze Lebensdauer gehabt.
In diplomatiſchen Kreiſen Griechenlands herrſcht
die Meinung vor, daß die durch die Kretafrage geſchaffene
Situation noch nie ſo ernſt war wie augenblicklich und
die Konſtellation für Griechenland die denkbar ungünſtigſte
iſt. Daneben erhalten ſich hartnäckig Gerüchte, daß man
von der Einberufung der Nationalverſammlung abſehen
wolle, da ſie die Realiſierung der großen Anleihe unmög=
lich
mache. An maßgebender Stelle wird dies jedoch in
Abrede geſtellt. Nach Nachrichten aus Pera wurde dort
der Boykott gegen griechiſche Waren verkündet. Am Mon=
tag
nachmittag übergab die Porte den Botſchaftern
der Kretamächte eine Verbalnote, in der die
Aufmerkſamkeit der Mächte darauf hingelenkt wird, daß der
neuernannte Kadi von Rhethymo infolge ſeiner Weige=
rung
, den Eid auf den Namen des Königs der Hellenen zu
leiſten, von der kretiſchen Regierung nicht anerkannt werde.
Sichere Informationen beſagen, daß die Schutzmächte über
Maßregeln verhandeln, die gegen die Kreter anzuwenden
ſeien, weil dieſe ſich weigern, die muſelmaniſchen Depu=
tierten
in der Kammer zu belaſſen.
Der amerikaniſche Senat hat das Flottenge=
ſetz
angenommen, in dem 130 Millionen Doll. bewilligt
werden. In dieſer Summe ſind die Koſten für zwei
Dreadnoughts inbegriffen. Der Betrag überſchreitet den
von dem Hauſe bisher jemals für eine geſetzliche Maß=
nahme
bewilligten höchſten Betrag um drei Millionen
Dollars.

* Paris, 23. Mai. Der Matin widmet dem Be=
ſuch
des deutſchen Kaiſers in London einen
längeren Artikel und kommentiert beſonders kritiſch den
Eindruck, den der Beſuch des deutſchen Kaiſers und ſein
Verhalten in London auf das Ausland und namentlich
auf Frankreich gemacht hat. Im allgemeinen hat der Be=
ſuch
des Kaiſers im Auslande und namentlich in Frank=
reich
Sympathien hervorgerufen. Dies zeige am bemer=
kenswerteſten
die engliſche Preſſe. Die früheren deutſch=
feindlichen
Blätter benutzen alle möglichen Redewendun=
gen
, um ihre Haltung dem deutſchen Kaiſer gegenüber
möglichſt unauffällig zu ändern. Der Matin ſchließt mit
den Worten: Der ritterliche Charakter des Kaiſers ſowie
die loyale und verſöhnliche Haltung und die freundlichen
Worte, mit denen er den franzöſiſchen Miniſter Pichon be=
grüßt
hat und nicht zum wenigſten der deutlich ausgeſpro=
chene
Wunſch der Einheit und der Einigung zwiſchen den

Das erſte Theatermuſeum der Welt.
Von Joſeph M. Jurinek=München.
(Nachdruck verboten.)
Am 1. Juni findet in München die Eröffnung
des erſten Theatermuſeums ſtatt. Wir ſind in
der Lage, ſchon heute einen umfaſſenden Bericht über
das Sehenswerteſte dieſes Muſeums, das eine Stiftung
der berühmteſten aller Tragödinnen, Klara Zieg=
ler
, iſt, veröffentlichen zu können. D. Red.
In dem goldenen Buche Muſe Thaliens, in dem ein
Devrient und ein Poſſart, ein Matkowsky und ein
Sonnenthal, in dem nur die Allergrößten enthalten
ſind, die jemals im Reiche der Pappe und Schminke,
der Kuliſſe und des trügeriſchen Scheins unvergeßliche
Geſtalten ſchufen, in dieſem goldenen Buche prangt auch
der Name von Klara Ziegler mit leuchtenden
Lettern. Für ſie, die faſt ein volles halbes Jahrhundert
im Siegeszuge von Bühne zu Bühne, von Stadt zu
Stadt eilte, gefeiert von den Fürſten und Bürgern,
gelten nicht die Dichterworte: Dem Mimen flicht die
Nachwelt keine Kränze! Klara Ziegler lebt fort, denn
ſterbend gab ſie der Welt das erſte Theatermuſeum, das
am 1. Juni in München eröffnet wird, falls bis dahin
die landesherrliche Genehmigung da iſt, deren langes
Ausbleiben in den beteiligten Kreiſen Unwillen, der
vollauf berechtigt iſt, hervorgerufen hat.
In der Königinſtraße 25, umrauſcht von den
ragenden Bäumen des Engliſchen Gartens, die wie
grüßend ihre Aeſte faſt in die Zimmer des herrlichen
einſtöckigen Gebäudes neigen, hatte die berühmteſte
aller Tragödinnen ihr eigenes Haus. Ein Künſtler=
heim
, impoſant nach außen, feierlich ſtimmend mit ſeinen
goldenen Verzierungen und ſeiner Kuppel, auf der Tha=
lia
, den Lorbeerkranz emporhaltend, als Siegerin und Be=
herrſcherin
thront, traulich und heimiſch im Innern, ein=
ladend
zum Verweilen. Und dieſes Haus, in dem

Klara Ziegler an kaltem Dezembertage des Vorjahres,
kurz vor dem Feſte der Liebe, von hinnen ſchied, es iſt
das erſte Theatermuſeum, denn alſo heißt es im Teſta=
ment
der Künſtlerin:
Ich habe mit meiner Stiftung den Zweck im Auge,
unſerer Kunſt eine Heimſtätte in vornehmem Sinne zu
gründen, welche unſerem Stande zur Ehre gereichen
ſoll; und ſtelle ich an meine ſämtlichen Berufsgenoſſen
die Bitte, meine Abſicht tatkräftig unterſtützen zu
wollen.
Die Muſikausſtellung in Wien 1892 hat gezeigt,
welche Schätze im Theater verborgen liegen und welches
Intereſſe das Publikum für ſie hegt. In Familien
exiſtieren intereſſante Bilder, alte Manuſkripte,
Theaterreliqnien, die, geſammelt und von künſtleriſcher
Hand geordnet, von kulturhiſtoriſchem Werte ſind; and
mancher Künſtler wird ſich freudig von wertvollen Er=
innerungszeichen
ſeiner Kunſt trennen, um ſie einer
Sammlung einzuverleiben, die nur dem Wertvollſten
und Intereſſanteſten aus der Bühnenwelt als Sammel=
punkt
dienen ſoll.
Mein Haus ſoll dieſer Sammelpunkt ſein und es
ſoll ſomit aus unſerem eigenen Stande die Gründung
eines
Theatermuſeums
hervorgehen, das der deutſchen Schauſpielkunſt bis heute
noch fehlt und das zu erreichen ich als die ſchönſte Auf=
gabe
meines Lebens betrachte. Meinen Beſitz habe ich
mir auf Gaſtſpielen erworben, und es knüpft ſich an
dieſelben eine ungeheure Arbeitslaſt meiner Kollegen,
die nur der zu beurteilen und zu würdigen vermag, der
unſere Kunſt ansübt. Ihnen hinterlaſſe ich mein Haus.
Mein Leben war ganz der Kunſt geweiht und mit
einer bedeutungsvollen Tat will ich es abſchließen.
So Klara Zieglers letzter Wille‟ Der Mit= und
Nachwelt obliegt nun die Pflicht, dieſes heilige, meil
kunſtgeweihte Erbe anzutreten, es zu hegen und zu
pflegen, auszubauen, auf daß in dieſem aus Tageshaſt

einzelnen Völkern, die Anerkennung der Notwendigkeit?
Weltfriedens und des Staatenbundes haben für die (
des Friedens und der Annäherung namentlich zwiſch
England und Deutſchland mehr getan in der kurzen
als die Diplomatie in langen ſchwierigen Verhandlung
hätte tun können.

Stadt und Land.
Darmſtadt, 25. Mai.

Stadtverordnetenwahlen.
Wie im ganzen Großherzogtum, ſo finden au

in unſerer Stadt im Laufe dieſes Jahres

regelmäßigen Ergänzungswahlen
Gemeindevertretung ſtatt. Der Zeitpunkt
Wahl iſt zwar hierorts noch nicht feſtgeſetzt, doch d
wohl angenommen werden, daß an der ſeitherig
langjährigen Gepflogenheit, die Wahl etwa im Nove=
ber
vorzunehmen, aus praktiſchen Gründen feſtgehalt
werden wird. Zu wählen ſind zunächſt 14 Stadtveron
nete für das im regelmäßigen Turnus ausſcheiden
Drittel der gewählten 42 Stadtverordneten und weit
4 Stadtverordnete als Erſatz für ſolche Herren, der
Sitze durch freiwilligen Austritt oder Tod vorzeit
zur Erledigung kamen. Es findet hiernach die Neuwa=
von
18 Stadtverordneten ſtatt. Das Wahlrecht bei d
heſſiſchen Gemeindewahlen iſt ein ſehr freiſinnig
Bei der letzten Wahl im Jahre 1907 betrug die
der Wahlberechtigten hier in Darmſtadt etwa 130
Der Zuwachs an Wahlberechtigten wird diesmal ve
hältnismäßig wohl noch ſtärker ſein als in früher
Perioden, weil die im vorigen Jahre in Kraft getrete
Herabſetzung der Aufenthaltsdauer für den Erwerb d
Unterſtützungswohnſitzes auf ein Jahr auch für
Wahlberechtigung zur Stadtverordnetenverſammlu
ſeine Bedeutung hat. Denn das Wahlrecht knüpft
für diejenigen, welchen dieſes Recht nicht kraft ihr
Eigenſchaft als Ortsbürger zuſteht, daran, daß ſie d
Unterſtützungswohnſitz in der Stadt ſeit mindeſte
zwei Jahren erworben haben. Das bedeutete früh
für die von auswärts Zugezogenen eine Aufenthalt=
dauer
von vier Jahren zur Erwerbung des Wahlrech
jetzt aber nur noch eine ſolche von drei Jahren.
übrigen iſt aber zur Erwerbung des Wahlrechts nie
wie bei den Landtagswahlen, die heſſiſche Staatsang
hörigkeit Bedingung, ſondern das Wahlrecht kom=
allen
Reichsdeutſchen zu, mit Ausnahme der An=
hörigen
des Königreichs Bayern, in welch letztere
Lande das Unterſtützungswohnſitzgeſetz bekanntlich ni
gilt. Weitere Vorausſetzung iſt aber für beide Klaſ
von Wahlberechtigten, Ortsbürger und Unterſtützung
wohnſitzberechtigte, daß ſie zur Zeit der Wahl 25 Jah
alt und ſpäteſtens vom 1. April. 1909 ab zur Steuer z
gezogen ſind Auch das paſſive Wahlrecht beruht a
durchaus freiheitlicher Grundlage, denn ein jeder akt
Wahlberechtigte kann auch als Stadtverordneter
wählt werden. Die einzige Einſchränkung beſteht dari
daß die Hälfte der Stadtverordneten dem höchſtbeſteue
ten Drittel aller Wählbaren angehören muß, eine B
ſtimmung, die ihrem Inhalt nach und erfahrungsgem=
durchaus
keinen plutokratiſchen Charakter hat.

* Militärdienſtnachrichten. Zum II. Lehrkurſt
vom 19. Mai bis 8. Juni 1910 bei der Infanterie=Schie
ſchule kommandiert: Hauptleute Baither vom In=
Regt. Nr. 118 und Henrici vom Inf.=Regt. Nr. 117.
E Stadtverordneten=Verſammlung. Auf die Tage
ordnung der heutigen Sitzung wurde noch folgen=
Poſition geſetzt: 9. Die Abgabe von Lernmitteln an d
Schulkinder der Volksſchule.
* Hoftheater. Wir hatten geſtern eine Mitteilung de
Mainzer Tagblatts wiedergegeben, des Inhalts, daß d
Heldentenor des dortigen Stadttheaters, HerrGeorg Becke
das Engagement nach Darmſtadt nicht ange
nommen, ſondern ſich für das Hoftheater in Kaſſel ve
pflichtet habe. Wie uns nun von zuſtändiger Seite mi
geteilt wird, iſt dieſe Meldung gänzlich unwahr,k
Herr Becker nach Darmſtadt feſt engagiert un
ein Engagement nach Kaſſel ausgeſchloſſen iſt.
Die Mitteilung des genannten Blattes war noch i
einzelnen begründet; obwohl es uns bekannt iſt, daß üb=
nichts
ſo viele falſche Nachrichten verbreitet werden, w
über Theaterverhältniſſe, müſſen wir uns doch darübe
wundern, daß eine ſolche Meldung mit allen Einzelheite
einfach aus der Luft gegriffen werden konnte.
Ueber abgeſchloſſene Neuengagements für di
nächſte Saiſon ſind wir in der Lage, folgende zuve
läſſige Mitteilungen zu machen: Als Heldentenor iſt, wi
ſchon bemerkt, Herr Georg Becker, bisher in Main
ils Nachfolgerin von Fräulein Holthaus Fräulein Alic
Prevoſt, bisher am Stadttheater in Riga,c
Stelle von Frau Morny ein Fräulein von Sugh (ſprid
Tſchuck), früher in Linz, jetzt an der Königl. Kroatiſche

und buntem Bühnenreiche das geborgen wird, was nid
vergehen darf und ſoll. Der Münchener Hofſchauſpiele
Viktor Schwannecke, der Verwalter de
Muſeums, hatte die Liebenswürdigkeit, mich ſcho
vierzehn Tage vor der Eröffnung, durch die Räum
zu führen und bereitwilligſter Erklärer bei den no
wendigen, mannigfachen Fragen zu ſein.
Die letzten 40 Jahre Bühnenleben, ſoweit Kla=
Ziegler in Frage kommt, enthält bis jetzt der Bau. Ir
Veſtibül ſehen wir die Verſtorbene in einer Büſt=
Als Brunhild in Hebbels Nibelungen ſteht die Künſ
lerin, modelliert von Profeſſor Schwabe (1888)
Lebensgröße vor uns, gleichſam als wollte ſie uns beit
Betreten ihrer traulichen vier Wände ein echt bajuve
riſches Grüß Gott! zurufen und uns in ihrer liebe
Art kräftig die Hand zum Willkommen ſchütteln. Ar
Sockel ſind Felle ausgebreitet, Schmuckketten ſchlinge
ſich glitzernd um den Marmor. Dieſe Felle und Kette
trug Klara Ziegler, wenn ſie als Brunhild über=di
Bühne ſchritt. Koſtümſkizzen, wohl an die 40, ent
worfen von dem jungen ruſſiſchen Maler Werner
Wenig, ſchmücken die Wände. In Petersburg bei einer
Gaſtſpiel vor dem Zaren war es, wo die Künſtlerin de=
Maler zu den Entwürfen anfeuerte. Judith un
Deborah, Iphigenie und Jungfrau von Orleans, Iſa=
bella
und Brunhild, Maria Stuart und Lady Macbet!
Sapphr und Phädra ſind unter den Skizzen. Bei der=
Betrachten dieſer Bilder erzählte mir der Hofſchau
ſpieler, daß die Künſtlerin alle ihre Koſtüme ſelbſt zu
ſchnitt und ſelbſt nähte.
Bevor wir das erſte Zimmer betreten, grüßen wi
im Treppenhauſe in Bildern Eduard und Emi
Devrient, Richard Wagner und andere Meiſter un
Genies mehr. In jenem Ausbau dort feſſelt di
Gruppe von Peter Candid Perſeus ſchlägt das Haup
der Meduſe ab. Eine ganz prächtige Kopie allerding.
nur, denn das Original iſt im Muſchelſaal der bayert
ſchen Reſidenz. Unter Panzern und Schilden ſchauel

[ ][  ][ ]

Nummer 119.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

Seite 3.

er in Agran, an der eine ſchöne Erſcheinung und her=
5 Herrn Dramſch Herr Otto Semper, bisher am Hof=
ater
in Weimar, an Stelle der zweiten Soubrette Fräu=
n
Meyer ein Fräulein Kempner=Niklas, Tochter
Geſangslehrerin gleichen Namens in Berlin, ferner für
eite Altpartien Fräulein Ritter, bisher in Heidelberg,
Stelle von Fräulein Birkholz Fräulein Kayſer in
ainz und an Stelle des Herrn Bohne Herr Semler,
iher in Eiſenach, engagiert worden. Von dieſen haben
er gaſtiert Frl. Prevoſt und die Herren Becker und Sem=
An Novitäten ſind bis jetzt vorgeſehen und er=
orben
: Gawän, Myſterium von Ed. Stucken, und zwei
ernwerke: Robins Ende von Künnecke und Brüder=
n
fein von Leo Fall.
L. Die Strafkammer verhandelte geſtern gegen den
ickermeiſter Heinrich Fiſcher von Jugenheim
gen Verfehlung gegen die Gewerbeordnung. Als
r Angeklagte manchmal genötigt, auf Grund eiliger
ſtellungen Sonntags zwiſchen 8 und 12 Uhr noch
aren zu liefern, obwohl die Gewerbeordnung vor=
reibt
, daß an Sonntagen Arbeiter nur 10 Stunden
ſchäftigt werden dürfen und das Kreisamt Bens=
im
angeordnet hat, daß der Bäckereibetrieb Sonn=
zs
um 8 Uhr früh beendigt ſein muß. Um dieſe Be=
mmungen
zu umgehen, verwandte Fiſcher nicht Ge=
lfen
und Lehrlinge zu dieſen beſonderen Gängen,
elche die ganze Woche über bei ihm beſchäftigt waren,
Undern zwei Taglöhner. Das Schöffengericht nahm
daß es ſich dabei nicht um eine dauernde gewerb=
he
, ſondern nur um eine unſtändige, vorübergehende
itigkeit handelte, und erkannte aauf Freiſprechung.
er Staatsanwalt focht die Entſcheidung mit Beruf=
ig
an. Die zweite Inſtanz gab dem Rechtsmittel hier ſind die meiſten Arten noch nie geſehen worden. Ein
itt und erachtete für erwieſen, daß die beanſtandete
eſchäftigung als im eigentlichen Gewerbetrieb erfolgt
zuſehen ſei. Da Fiſcher ſich in einer eigentümlichen
ige befand, indem er fürchten konnte, daß die Nicht=
eferung
von Waren zur=Folge habe, daß er in ſeinem
feſchäftseinkommen erheblich geſchädigt werde, wurde
ne Geldſtrafe von 5 Mark für angemeſſen erachtet.
Der 36 Jahre alte, von wohlhabenden Eltern
immende Kaufmann Ludwig Paul Schömbs von
rankfurt blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Nach=
m
er weder in der Schule noch in der Lehre gut ge=
n
, wurde er, 18 Jahre alt, nach Amerika geſchickt.
ort mußte er ſich als Stiefelwichſer und Kellner
irchſchlagen, was nicht nach ſeinem Geſchmack war.
ach 4 Monaten erſchien er über England wieder in
eutſchland, wo er ſich einer ſchweren Urkundenfälſch=
ng
ſchuldig machte, die ihn ein Jahr an das Ge=
nignis
feſſelte. Nach Verübung der Strafe begab
ſich wieder in die neue Welt, wo er die Bekannt=
aft
mit einem jungen Grafen Münſter dazu be=
utzte
, ſich für dieſen auszugeben und die Gräfin=
tutter
durch einen Auwalt dazu veranlaßte, ihm das
Peld für eine Reiſe nach Braſilien zu ſchicken. Er
öffte, das Geld zur freien Verfügung zu bekommen.
ie Dame, welche auf den Schwindel hereinfiel, ſandte
rs Geld jedoch ſo, daß der Gauner genötigt war, nach
raſilien zu fahren. Hier traf er den echten Grafen.
Peines Bleibens war nicht lange, bald erſchien er
ieder in Deutſchland, wo das gräfliche Spiel ihm 3
ahre Zuchthaus eintrug. Aus dieſem entlaſſen, ge=
iet
er um ſo mehr in Not, als er ſeit 1905 verheiratet
t. Familie beſitzt und dauernde Arbeit nicht liebt.
ei einigem guten Willen würden ihn vermögende
erwandte gerne unterſtützen. Er fälſchte drei Wech=
el
, zwei unter Benutzung des Namens ſeines Schwa=
ers
in Offenbach und einen auf deujenigen des Fa=
Prikanten Nungeſſer in Griesheim, bei dem er kurze
Zeit beſchäftigt war. Wiederholte Verſuche, Geld auf
ie Papiere zu erlangen, ſchlugen fehl; er wurde wegen
chwerer Urkundenfälſchung und Betrugsverſuchs vor
ericht geſtellt. Hier leugnete er den Fall Nungeſſer,
nbezug auf ſeinen Schwager behauptete er dagegen,
ieſer habe im Jahre 1889 für ihn 12000 Mark für
eine Ausbildung und Erziehung erhalten und außer=
em
eine Erbſchaft vereinnahmt. Er habe ihn deshalb
vr Gericht ziehen und zur Rede ſtellen wollen. Seine
eeren Ausflüchte halfen nichts, er wurde für überführt
rachtet; dabei nahm das Gericht bezüglich des Schwa=
ſers
eine einzige, fortgeſetzte Tat an, ſodaß zwei Straf=
aten
in Frage ſtehen. Der Sachverſtändige, Medizi=
talrat
Dr. Pfannmüller, bezeichnete ihn als intelli=
ſent
und ſtrafrechtlich verantwortlich, wenn auch als
rdorben und auf Abwege geraten. Er wurde zu 10
Nonaten Gefängnis verurteilt, von welchen 6
Vochen durch die Unterſuchungshaft verbüßt
ind. Das Urteil erkannte er an.
Ausſtellungsreſtaurant. Die Beobachtung des
kometen läßt ſich, ſo ſchreibt man uns, innerhalb

Die Bilder der beiden bedeutendſten Bühnenkünſtler
Hollands hervor: Andreas Snock als Oreſtes und
Jeanne Kornelie Malier, Hollands unerreichte Heroine.
Zum Eintreten einladend ſteht die Tür zum
blauen Salon weit geöffnet. In Stahlſtichen
ind Silhonetten wird in Bildern berühmter Künſtler
die Bühnenkunſt des achtzehnten Jahrhunderts leben=
dig
. Man erlaſſe es mir, die Namen alle aufzuzählen,
jede Theater= und Literaturgeſchichte kündet ſie.
Im nächſten Raume ſind ſchwere eichene Möbel mit
Pagoden an den Längsſeiten, die Klara Zieglers Gatte
verfertigte. Hier iſt der Grundſtock des Muſeums.
Poſſarts Bild prangt über der Tür, daneben die Kory=
phäen
des Wiener Burgtheaters in drolligen Karika=
turen
, ſo Wagner und Herzfeld, Baumeiſter und
Sonnenthal, Rettig, Laube und Laroch. Ueber dem
Sofa neben Klara Ziegler der große Humoriſt Neſtroy
in vier Aquarellen. Und Laube und Goethe begegnen
wir und Ludwig Barnay. Welche große theatergeſchicht-
liche
Zeit umſpannen die Namen Goethe und Barnay:
Eine Zeit, reich an Ruhm und Erfolgen, reich auch an
Enttäuſchungen und herbem Mißgeſchick. Bühnen
wuchſen da und dort empor, andere Tempel der Kunſt
wieder, geheiligt durch Tradition und Geſchichte, ver=
ſanken
in Schutt und Aſche. Wir denken an die Zeit,
da das Mannheimer Hof= und National=Theater den
Ruf der erſten deutſchen Bühne genoß, wir träumen
von der verinnerlichten Regiekunſt der Weimarer,
denken an München, an Berlin, an Köln und Dresden!
Bei jedem Bilde im Umkreiſe neues Erinnern, Auf=
friſchen
großer Erfolge. Verrauſcht alles, hinabgetaucht
in das Meer der Vergangenheit!
Nun in den gelben Salon‟ Dieſer Raum
wird fortab den Namen Klara Ziegler=Zimmer
tragen, es bleibt immerdar ſo, wie es die Künſtlerin
verließ, als ſie aufs Krankenlager geworfen wurde.
Bismarck und Moltte, Kaiſer Wilhelm I. und Georg
von Preußen und König Ludwig II. von Bayern zieren
die Wände und ünd unter den Bildern durch eigen=

unſerer Stadt nirgends beſſer bewerkſtelligen, als
rragende ſtimmliche Mittel gerühmt werden, an Stelle droben auf der Mathildenhöhe. Wer ſich dort im
Roſenhof der Ansſtellung beizeiten abends ein
gutes Plätzchen ſichert, hat das denkbar günſtigſte Obſer=
vatorium
. Es ſcheint noch unbekannt zu ſein, daß der
Eintritt zur Reſtauration nach Schluß der Ausſtellizig
jedermann zugänglich iſt, und daß Getränke und
Speiſen zu herkömmlichen Preiſen geboten werden.
Dienstags und Freitags finden Künſtlerkonzerte ſtatt.
Außerordentliches Konzert ain 26. Mai im
Städtiſchen Saalbau. Es ſei beſonders darauf auf=
merkſam
gemacht, daß diesmal eine öffentliche
Hauptprobe nicht ſtattfindet.
Ein neues Bild des Großherzogs von Heſſen.
In der Hof=Buch= und Kunſthandlung von Johs. Waitz
iſt in dieſen Tagen ein neues Bild unſeres Großherzogs
ausgeſtellt, ein Originalpaſtell=Gemälde von dem
hieſigen Kunſtmaler Adolf Beyer.
Ausſtellung des Vereins für Aquarien= und Ter=
eferant
des Hotels Zur goldenen Krone ſah ſich 1 rarienkunde Hottonia. Man ſchreibt uns: Der Großher=
zog
empfing, wie ſchon gemeldet wurde, am 14. ds. Mts.
den Vorſitzenden der Hottonia und den Ausſtellungs=
leiter
in Audienz. Nach der Einladung, die Ausſtellung
zu beſuchen, unterhielt ſich der Großherzog längere Zeit
mit jenen Herren, ließ ſich ausführlich über die Einzel=
heiten
der Ausſtellung berichten und ſtellte ſeinen Beſuch
in ſichere Ausſicht. Soweit ſich bis jetzt überſehen läßt,
wird die Ausſtellung aus etwa 300 Nummern beſtehen,
die Literatur, Hilfsmittel und Präparatenſammlung ſind
mit eingerechnet. Die Zierfiſchzüchterei Welke in Dort=
mund
meldete allein über 60 Arten der neueſten Zierfiſche
an, zu deren Unterbringung 3 Heizſchränke und etwa 40
weitere Aquarien notwendig werden. Dieſe umfangreiche
Zierfiſchſammlung wird ſicher einen großen Anziehungs=
punkt
auf die Aquarien=Vereine der Nachbarſtädte ausüben,
Teil der Vereinsmitglieder iſt ſchon ſeit einiger Zeit auf
der Suche nach den noch fehlenden einheimiſchen Waſſer=
pflanzen
und Tieren, um die deutſche Flora und Fauna
des Waſſers möglichſt vollzählig ausſtellen zu können. Die
hieſige Firma Reitinger & Blechſchmidt wird alles dazu
beitragen, daß die einheimiſchen Fiſcharten, zu deren Un=
terbringung
ungefähr 40 Behälter notwendig ſind, ziem=
lich
alle auf die Ausſtellung gelangen. Die von dem Bio=
logiſchen
Inſtitut in Helgoland beſtellten Nordſeetiere ſind
in letzter Woche eingetroffen. Von ihnen iſt auf dem
Transport nur ein verhältnismäßig geringer Teil einge=
gangen
. Die Tiere ſind vorläufig in die ſchon lange mit
künſtlichem Seewaſſer gefüllten Behälter eingeſetzt worden
und befinden ſich wohl. Außer den bereits früher genann=
ten
Reptilien werden als weitere Seltenheiten die auſtra=
liſche
Stutzechſe (Trachysaurus rugosus), ſowie das hoch=
intereſſante
Pantherchamäleon (Chamaeleo pardalis) von
der Inſel Madagaskar ausgeſtellt werden.
* Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in
Darmſtadt. Man ſchreibt uns: Die Kolonne hat, wie all=
jährlich
, ſo auch in dieſem Frühjahr mit den Exerzier=
übungen
im Freien begonnen. Zunächſt fanden im April
ſolche Uebungen in den einzelnen Zügen ſtatt, die mit einer
Beſichtigung durch den Kolonnenführer am 7. Mai ab=
ſchloſſen
. Neben der Ausbildung wird ununterbrochen der
ganze öffentliche Rettungsdienſt aufrecht erhalten. Es wer=
den
auch auf Wunſch ſogenannte fliegende Wachen geſtellt.
Um dieſer Aufgabe gerecht zu werden, waren zum Beiſpiel
am letzten Sonntag nicht weniger als 22 Mann auf der
Wache, die ſich wie folgt verteilten: 14 Mann auf der Rad=
rennbahn
an der Heidelberger Straße, 2 Mann beim Gau=
turnfeſt
in Seeheim, 1 Mann auf dem Sportplatz am Böl=
lenfalltor
, 2 Mann im Orpheum. 3 Mann auf der Stän=
digen
Rettungswache, Bismarckſtraße 28 (Telephon 1707).
Ein Mitglied begleitet als Sanitätsmann auf Anordnung
des Heſſiſchen Flottenvereins zurzeit die Schülerfahrt nach
der Waſſerkante (18. bis 22. Mai). Wiſſenswert für die
Aerzte dürfte ſein, daß die ſtändige Rettungswache der Ko=
lonne
nicht nur Transvorte von und nach dem Städtiſchen
Krankenhaus beſorgt, ſondern auch ebenſo Ueberführungen
Kranker und Verletzter aller Art auf Wunſch und Beſtel=
lung
nach jedem anderen Krankenhaus oder den Privat=
wohnungen
. (Man bediene ſich zur Beſtellung des Tele=
phons
der Rettungswache Nr. 1707.) Neuerdings iſt die
Kolonne, einem Beiſpiel derjenigen von München und
Deſſau folgende, dem Gedanken nahegetreten, nach und
nach den Transport. zunächſt von Verunglückten, koſtenlos
zu geſtalten. Hoffentlich aelingt es auch hier, wie in an=
deren
Städten, durch Stiftungen Begüterter und Zuwen=
dungen
aus allen Kreiſen nach und nach ſoviel Kapital an=
zuſammeln
, daß aus deſſen Zinſen die Transportkoſten ge=
deckt
und das Ziel der Verwirklichung entgegengeführt
werden kann. Die Kolonne hat auf ihrer vorletzten Mo=
natsverſammlung
einſtimmig beſchloſſen. Sammlungen für
jenen Zweck zu veranſtalten, und eine Kommiſſion mit den
Vorarbeiten betraut. Herr Oberbürgermeiſter Dr. Gläf=
händige
Unterſchrift verewigt. Gar oft taucht in dieſem
Zimmer Bayerns Märchenkönig, der unermeßliche
Pracht in die Königsſchlöſſer am Chiemſee und Hohen=
ſchwangau
zuſammengetragen hat, auf. Bald ſind es
Vaſen, die er aus der Nymphenburger Manufaktur
Klara Ziegler zum Geſchenk machte, bald Kranzſchleifen,
die ſeinen Namen tragen. Die koſtbarſte Königs=
reliquie
aber iſt ein Abguß von Ludwig II. rechter
Hand, die Adolf Merk=München am Todestage des
Königs, am 14. Juni 1886, auf Schloß Berg machte. In
Glasſchränken ſind Prunkkoſtüme wohl verwahrt.
Traulich und beſchaulich ſteht auf dem Kamin eine
Sammlung von Photographien. Namen leſe ich, die
uns allen geläufig ſind, denn es handelt ſich um Hel=
dinnen
und Helden der Bretter. Ein ganz klein wenig
Neid ſchleicht ſich in unſer Herz, wenn wir die Schmuck=
gegenſtände
und Ehrengeſchenke betrachten, die von
Königen und Fürſten, Mäcenen und Begeiſterten der
großen Toten dediziert wurden. Ueber goldene und
ſilberne Kränze hüſcht der Strahl der Sonne, ſpiegelt
ſich wider=in Diademen, in Brillanten und feurigem
Granat, in Perlen und Amethyſt. Unter den Gebern
iſt auch der deutſche Kaiſer Wilhelm II., der am 17. Mai
1900 der Künſtlerin ein Armband mit Reichsadler,
brillanten= und rubinbeſetzt, eigenhändig überreichte,
als ihn Klara Ziegler als Marfa in Demetrius
enthuſiasmierte. König Ludwig II. iſt mit einem
Amethyſt=Schmucke und einem Medaillon mit Türkiſen
und Brillanten vertreten. Auch Rußlands Alexan=
der
II., die Großherzogin von Oldenburg. Prinz Geogg
von Preußen ſind mit Armbändern und Diademen, mit
Kolliers und Broſchen unter den Verehrern der Tra=
gödin
. Viele Städte, darunter Nürnberg und Leipzig,
Breslau und Amſterdam, Budapeſt, Berlin und Peters=
burg
haben in Kränzen und Geſchenken die Unerſetzliche
geehrt. Groß iſt die Zahl der goldenen und bronzenen
Medaillen, die ein Sonnenthal, ein Devrient, ein Rettig
und ein Friedrich Haaſe nach ruhmvollen Gaſtſpielen
der Künſtlerin zu Küßen leaten, deren Freude über

ſing, der zum Ehrenmniglied der Kolanne ernannt wurde,
erhielt die Ehrenurkunde in einer der letzten Monatsver=
ſammlungen
, zu der er erſchienen war, überreicht, ebenſo
Herr Stadtverordneter Nohl, der als freiwilliger Sani=
tätsmann
bereits 1870/71 im Beſſunger Orangerie=Garten
tätig war.
Vom Truppen=Uebungsplatz. Der neue Kom=
mandeur
der 42. Infanterie=Brigade, Generalmajor
v. Dieringshofen, iſt nebſt ſeinem Adjutanten,
Oberleutnant von Plüskow vom Garde=Jäger= Batail=
lon
, im Lager bei Griesheim eingetroffen, um das
Brigadeexerzieren ſeiner aus dem Kurheſſiſchen Füſi=
lier
=Regiment Nr. 80 (Wiesbaden, Homburg v. d. H.)
und dem 1. Kurheſſiſchen Infanterie=Regiment Nr. 81
(Frankfurt a. M.) beſtehenden=Brigade zu leiten. Letz=
teres
Regiment wurbe von ſeinem Kommandeur,
Oberſt Prinz, Friedrich KarlrvonHeſſengamg21., terſtere: Oberſtolvon UContaoram a23.2d. MMM.denn höheren
Vorgeſetzten, dem Brigadekommandeur, dem Diviſions=
kommandeur
Generalleutnant Scholtz und dem Korps=
kommandeur
Exzellenz von Eichhorn, im Regiments=
exerzieren
vorgeführt.
Kaufmänniſcher Verein Darmſtadt E. V. Am näch=
ſten
Sonntag veranſtaltet der Kaufmänniſche Verein einen
1 Ausflug nach Meſſel zu Gaſtwirt Heberer; der Ab=
marſch
erfolgt an den Hirſchköpfen (Faſanerieeingang) durch
den Park über die Dianaburg. In Meſſel angekommen, iſt
durch Muſik und Tanz abwechſelnd mit humoriſtiſchen und
Geſangsvorträgen für einige genußreiche Stunden Sorge
getragen, ſo daß zum guten Gelingen nur noch eine recht
zahlreiche Beteiligung gewünſcht wird. Bei zweifelhafter
Witterung erfolgt Abfahrt um 3 Uhr 33 Min. vom Haupt=
bahnhof
aus. (Siehe Anzeige.)
* Der Halleyſche Komet war am Montag abend vom
Exerzierplatz aus in weſtnordweſtlicher Richtung zwiſchen.
9 und 10 Uhr ſichtbar. Er erſchien dem Fernglas und dem
bloßen Auge als ein ſchwacher, verwaſchener Lichtfleck von
ganz unbedeutendem Umfang und Glanze; von einem
Schweif war nichts zu ſehen. Die ganze Erſcheinung war
ſo minimal, daß man, ohne beſonders darauf hingewieſen
zu werden, nichts davon bemerkt haben würde. Da der
Vollmond Dienstag früh eingetreten iſt und die Helligkeit
des Mondlichtes jetzt ſomit abnimmt, der Mond außer=
dem
täglich eine Stunde ſpäter aufgeht, werden die Sicht=
barkeitsbedingungen
täglich beſſer. Wie lange der Komet
überhaupt noch ſichtbar ſein wird, iſt nicht ſicher feſtgeſtellt.
C. Meteorologiſches aus Heſſen (vergl. Nr. 95 dieſes
Blattes vom 25. April). Der verfloſſene April nahm im
großen und ganzen einen normalen Verlauf, d. h. ſein Wit=
terungscharakter
zeigte die ſprichwörtlich gewordene Unbe=
ſtändigkeit
des April. Während das kühle und wechſelnde
Wetter der letzten Dekade einen recht unangenehmen Ein=
druck
hinterließ, brachte die erſte Monatshälte eine Reihe
ſchöner Frühlingstage. Das niedrigſte Temperaturmittel
notierte wieder Ulrichſtein mit 5,9 Grad Celſius, während
Mainz mit 10,1 Grad den Gegenſatz bildet (Darmſtadt:
9,3 Grad). Auch Michelſtadt und Schotten zeigen mit
7,8 Grad ziemlich tiefe Werte. Die niedrigſte Temperatur
fiel faſt überall auf den 11., abgeſehen von Ulrichſtein, wo
am 1. der tiefſte Monatsſtand mit 5,2 Grad beobachtet
wurde (Darmſtadt: 0,8 Grad am 11.). Der wärmſte Tag
war allenthalben der 14., wo Worms mit 23,9 Grad den
höchſten Stand aufwies gegenüber 19,5 Grad in Ulrichſtein.
Letztere Station wurde hinſichtlich der Zahl der Froſttage
(8) dieſes Mal von Michelſtadt erreicht, während auch
hierin Mainz mit nur einem Froſttag am bevorzugteſten
daſteht (Darmſtadt: 3). Die Bewölkungsverhältniſſe waren
in Darmſtadt bei einem Wert von 55 Prozent etwas gün=
ſtiger
als durchſchnittlich; die niedrigſte Ziffer weiſt Mainz
mit 54, die höchſte Michelſtadt mit 64 auf. Die gefallenen
Niederſchlagsmengen blieben faſt allenthalben hinter dem
Mittel zurück. Die trockenſte Station war Friedberg mit
13,4 Millimetern, während im Gegenſatz dazu Waldmichel=
bach
89,6 notierte (Darmſtadt: 25,5). In Bingen erreichte
der größte tägliche Niederſchlag nur 3,5 Millimeter, wäh=
rend
Herchenhain am 20. nicht weniger wie 27,1 Millimeter
verzeichnete, d. h. faſt das Doppelte, als Bingen im ganzen
Monat aufwies. An der Mehrzahl der Stationen kamen
noch Schneetage vor (Maximum 7 in Ulrichſtein), jedoch
kam es nur noch an den höchſten Gebirgsſtationen zu einer
vorübergehenden Schneedecke. Vereinzelt wurde auch Hagel
gemeldet. Gewitter fehlten nur an 10 von den 47 Statio=
nen
; die Höchſtzahl von 4 erreichten ſie in Meiches (Krei
Schotten). Die Waſſerſtandsbewegung verlief ſehr regel=
mäßig
; nur im letzten Drittel trat eine mäßige Anſchwel=
lung
auf. Die Mittelwerte lagen meiſt ſehr beträchtlich
unter dem Durchſchnitt, was insbeſondere von Rhein und
Lahn galt.
* Die Sechzigjährigen. Die im Jahre 1850 zu Beſ=
ſungen
geborenen und im Jahre 1864 aus der Schule ent=
laſſenen
Kameraden, 26 an der Zahl, wovon noch 13 am
Leben ſind, feierten am Sonntag, den 22. Mai, in der Re=
ſolche
Anerkennung durch ihre eigenen Berufsgenoſſen
größer war, als über die ſchmeichelhafteſte Kritik. Wir
ſehen auch das tenerſte Kleinod, das die Künſtlerin be=
ſaß
: Ein Kreuz mit Brillanten, von der Mutter über=
reicht
, als Klara Ziegler unter dem Namen Fräulein
Herzfeld am Stadttheater zu Bamberg am 21. Februar
1862 erſtmalig in der Titelrolle in Adrienne Lecou=
vreur
auftrat. Familienbilder beſchließen die Denk=
würdigkeiten
dieſes Zimmers, das auch in einem
Tableau ſämtliche von Klara Ziegler geſpielten Dichter
zeigt, angefangen von Sophokles, reichend bis zum
Prinzen Georg von Preußen. Wir ſehen ſie alle, alle,
Schiller und Goethe, Leſſing, Shakeſpeare, Hebbel, Grill=
parzer
, Kleiſt, Halm, Birch=Pfeiffer, Scholz, v. Reden,
Scribe, Racine, Voß, Sigert und Laube. An dieſer
Skala ermeſſe man Klara Zieglers umfaſſende Kunſt.
Der blaue Salon enthält das Intereſſanteſte
des Muſeums: Ein Album mit 260 Autogrammen,
darunter alle Berühmtheiten der letzten Zeit, mögen es
Kaiſer, Könige oder Künſtler jeglichen Gebietes ſein.
Medaillen verſchiedener Höfe ſtreifen wir mit flüchtigem
Blick und ſchauen hinauf zu jenem Gemälde, das die
Tote als Metella in Voß’ Patrizierin darſtellt. Auch
hier Geſchenke von Ludwig II., ſo eine Uhr, Armleuch=
ter
, Kunſtwerke. An der Fenſterniſche haben es ſich
die Büſten von Poſſart und Barnay heimiſch gemacht.
Gemälde ringsum, Andenken und Koſtbarkeiten. Im
Arbeitszimmer Photographien. Still nun, denn wir
ſchreiten ins Sterbezimmer. Nirgends hier Prunk, der
iſt draußen im Salon, wo der 42flammige Kronlenchter
aus reinſtem Golde leuchtet.
Die weiteren Zimmer harren der Geſchenke, die
dankbar entgegengenommen werden, ſo ſie mit dem
Theater in Zuſammenhang ſtehen.
Zur Eröffnung dieſes Muſeums werden wohl die
Vielvielen alle herbeieilen, die Klara Ziegler nahe=
ſtanden
. Noch im Tode hat alſo die Künſtlerin die
Worte zur Wahrheit gemacht, die ihr Lebensmotio
waren: Edel ſei der Menſch, hilfreich und gut!

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Seite 4.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

Nummer 119.

ſtauration Volle ihren 60. Geburtstag in Gemein=
ſchaft
mit ihren Frauen. Nach einem Spaziergang ver=
ſammelten
ſich die Geburtstagskinder um 6 Uhr nach=
mittags
zu einem ſolennen Nachteſſen, wobei heitere und
humoriſtiſche Unterhaltung die Geſellſchaft bis gegen
12 Uhr zuſammenhielt.
Das Donnerstags=Konzert im Städt. Saalbau muß
diesmal ausnahmsweiſe wegen anderweitiger Vergebung
des Etabliſſements auf Freitag, den 27. Mai, verlegt
werden. (Vergl. Anzeige.)
Ludwigshöhe. Bei gutem Wetter iſt der Weg
von der Ludwigshöhe nach dem Böllenfalltor jeden
Abend belenchtet.
n. Groß=Umſtadt, 24. Mai. Die Ausſchreitung
zweier Knechte gegen ihren bisherigen Dienſt=
herrn
hat den einen der erſteren ſelbſt als Opfer ge=
fordert
, indem er in Notwehr erſchoſſen wurde. Der
verhängnisvolle Auftritt ſpielte ſich geſtern ſpät abends
in dem Eidmannſchen Anweſen hier ab; zwei tags vor=
her
entlaſſene Knechte waren nochmals dort erſchienen
und bedrohten die Inſaſſen, indem ſie ſie tätlich an=
griffen
. Hierbei machte der Sohn des Hauſes, Ludwig
Eibmann III. in der Bedrängnis vom Revolver Ge=
brauch
und verwundete den einen der Angreifer durch
einen Schuß in die Bruſt ſchwer. Der Verletzte ſtarb
morgens darauf. Nach den ſeitens der Staatsanwalt=
ſchaft
und des Gerichts vorgenommenen Feſtſtellungen
erſcheint es nicht zweifelhaft, daß E. zur Abwehr eines
rechtswidrigen Angriffs auf ſich und ſeine Angehörigen,
alſo in berechtigter Notwehr gehandelt hat. Den ſchweren
Ausgang beabſichtigte er nicht herbeizuführen; ſeine
Verteidigung war nach Lage der Verhältniſſe erforder=
lich
. Der Getötete ſtammt aus Bayern.
Offenbach, 24. Mai. Die am Mittwoch abend zuſam=
mentretende
Stadtverordnetenverſammlung wird ſich mit
dem Unglück am Bieberer Bahnübergang be=
ſchäftigen
, Zu dieſem Zwecke werden die Stadtverordneten
Louis Feiſtmann, Chriſtian Schmidt und Karl Schoembs
der Stadtverordnetenverſammlung nachſtehenden dring=
lichen
Antrag zur Annahme unterbreiten: Angeſichts
des am 20. ds. Mts. ſtattgehabten tödlichen Unfalles an
dem Bahnübergang an der Biebererſtraße, richten die Un=
terzeichneten
das dringende Erſuchen an die Bürgermei=
ſterei
, bei der Staatseiſenbahnverwaltung erneut dahin
vorſtellig zu werden, daß der am 12. November 1908 von
der Stadtverordnetenverſammlung geſtellte dringende An=
trag
auf Verbeſſerung der hieſigen Bahnverhältniſſe und
Verlegung des Hauptbahnhofes unverzüglich zur Ausfüh=
rung
gelangen möge. Der Großh. Regierung iſt gleichzei=
tig
hiervon Kenntnis mit dem Erſuchen um gefl. Unter=
ſtützung
zu geben.
Offenbach, 24. Mai. Geſtern nachmittag gegen 5 Uhr
wollte der 7½jährige Schüler Theodor Schmidt, der
mit ſeinem 6jährigen Brüderchen und einem zweiten Ge=
fährten
aus der elterlichen Wohnung, Geleitsſtraße 10, zum
Mainufer gekommen war, ſeine Füße baden. In kind=
licher
Unbeſonnenheit und Waghalſigkeit kletterte er an
der gegenüber der Speyerſtraße in die Ufermauer, etwa
100 Meter von der Mainbrücke aufwärts angebrachte ei=
ſerne
Leiter herunter, um ſich auf eine Sproſſe zu ſetzen
und mit den Füßen im Waſſer zu plätſchern. Auf den
ſchlüpferigen Sproſſen der Leiter glitt der Kleine jedoch
aus, verlor den Halt und ſtürzte ins Waſſer. Auf
das Geſchrei der beiden Begleiter ſammelte ſich ſchnell
eine große Anzahl Neugieriger an der Unglücksſtelle. Zwei
Boote mit Haken und Netz ausgerüſtet, ſuchten den Main
ſofort nach dem Verunglückten ab, ohne daß es gelang, die
Leiche zu bergen. Der Verunglückte war das älteſte von
drei Kindern und ein geweckter Burſche. Da der Vater
und die Mutter bis zum Abend dem Erwerb nach=
gehen
mußten, waren ſich die Kinder ziemlich viel ſelbſt
überlaſſen.
Schaafheim, 23. Mai. Landtagsabgeordneter Hauck
wurde zum Bürgermeiſter unſerer Gemeinde gewählt.
Nackenheim, 23. Mai. Heute morgen fiſchten Sand=
fiſcher
eine Flaſche aus dem Rheine, in der ſich ein
Zettel befand, auf dem ein Monteur mit Vorname An=
ton
(der Zuname iſt unleſerlich) die Mitteilung machte,
daß er ſich bei Nackenheim in der letzten Nacht in den
Rhein ſtürzte.
Dienheim, 23. Mai. Anläßlich des goldenen
Ehejubiläums des Herrn Hch. Haſſinger I. und
ſeiner Ehefrau wurde dem Jubelpaar vom Großherzog
ein Bild mit eigenhändiger Unterſchrift des Fürſten
geſchenkt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 25. Mai. Der Zirkus
Buſch bis zum Dache faſt ausſchließlich von jungen
Damen gefüllt das war ein Bild, wie es Berlin noch
nicht geſehen hatte. Die Tauſende von Jungfrauen und
Frauen, die am Sonntag bei ſonnigſtem Maienwetter in
hellen, duftigen Kleidern zu dem bekannten Steinbau an
der Spree geilten, waren dem Rufe des Weltkongreſſes

der evangeliſchen Jungfrauenvereine gefolgt. Damen aus
aller Herren Länder kamen; die einzelnen Nationen gingen
meiſt geſchloſſen. Als die Polizei den Zirkus wegen Ueber=
füllung
abſperren mußte, ward raſch der Dom geöffnet.
Auch in dieſem fand dann eine große Veranſtaltung ſtatt,
bei der als Redner ausſchließlich Männer auftraten: der
bekannte Paſtor Samuel Keller, Paſtor Füllkrug=Bentſchen,
Paſtor Haſſe=Eſſen und Paſtor Wagner=Halle. Aus Nie=
derſchöneweide
wird folgende geheimnisvolle Ent=
führungsgeſchichte
berichtet: Als die 21jährige,
bildhübſche Tochter des Arbeiters Lehmann die Berliner
Straße paſſierte, wurde ſie von einem Automobil überholt,
in welchem ſich vier Herren und eine ältere Dame befanden.
Die Dame und der älteſte Herr, anſcheinend ihr Gatte, ſtie=
gen
aus, ſprachen das Mädchen an, dem ſie ſchließlich er=
zählten
, daß ſie nicht die Tochter des Arbeiters L., ſondern
ihr Kind ſei, das ihnen vor 20 Jahren im Tiergarten ge=
raubt
worden ſei. Die Dame forderte ihre angebliche Toch=
ter
auf, doch mit ihr zu kommen, ſie werde es dann beſſer
haben, und fiel dem ganz überraſchten und faſſungsloſen
Mädchen um den Hals und liebkoſte es ſtürmiſch. Nur mit
Mühe konnte ſich die L., der die ganze Sache etwas ſonder=
bar
erſchien, losmachen mit der Begründung, daß ſie ſich
zunächſt von ihrem Chef beurlauben laſſen wolle. Das
Mädchen erzählte das Abenteuer ſeinen Eltern, die natür=
lich
ſofort die Haltloſigkeit der Behauptungen der Fremden
nachweiſen konnten. Die Lehmannſchen Eheleute wohnen
ſeit über zwanzig Jahren in Niederſchöneweide und auch
ihre Tochter iſt dort geboren. Offenbar handelt es ſich um
einen Verſchleppungsverſuch von Mädchenhändlern, die das
hübſche und ſtattliche Mädchen entführen wollten. Die poli=
zeilichen
Ermittelungen nach den Inſaſſen des Autos, die
unmittelbar nach dem Weggange der L. in der Richtung
nach Berlin davongefahren waren, ſind bisher erfolalos ge=
blieben
, da das Mädchen nur eine unvollkommene Beſchrei=
bung
geben kann.
Wiesbaden, 23. Mai. Auf dem Gelände des hie=
ſigen
Hauptbahnhofes brach heute nachmittag gegen 4
Uhr in einem größeren Schuppen Feuer aus.
Als die Bemühungen des Bahnhofperſonals, das
Feuer zu erſticken, vergeblich waren, wurde die Feuer=
wehr
gerufen, der es nach 2½ſtündiger änſtrengender
Tätigkeit gelang, das Feuer zu bekämpfen. Der
Schuppen, in dem ſich Schienen, Telegraphenſtangen,
Briketts und etwa 40 bis 50 Waggons Torf befanden,
iſt vollſtändig niedergebrannt.
Heringsdorf, 23. Mai. Die Kaiſer Wilhelm=
Brücke geriet heute früh in Brand. Der Brand
entſtand vermutlich in einer Wächterbude durch Un=
vorſichtigkeit
ihres Bewohners. Die Flammen erhiel=
ten
dadurch beſondere Nahrung, daß mehrere Benzin=
behälter
, die unter der Brücke lagerten, explodier=
ten
. Den vereinten Kräften der Wehren von He=
ringsdorf
, Ahlbeck und Banſins gelang es, das Feuer
zu bewältigen und die Gefahr von der linken Seite
der Brücke abzuwenden. Auf dem Brückenkopf ſind
das Wächterhaus und der Muſikpavillon vollſtändig
niedergebrannt.
Halle a. S., 24. Mai. Zur Vermittelung des Fleiſch=
handels
zwiſchen Groß= und Ladenſchlächtern beſchloſſen
die ſtädtiſchen Behörden, mit 300000 Mark Koſten direkt
auf dem Schlachthofe eine Fleiſchverkauſshalle
zu errichten; die erſte in ihrer Art in Deutſchland.
Breslan, 24. Mai. Der heute vormittag 9 Uhr
12 Minuten von Breslau abgehende Eilzug nach Glogau
iſt am Bahnhofe Klein=Breſa um 9½ Uhr mit 15 Wagen
entgleiſt. Vier Perſonen wurden verletzt. Die
Urſache der Entgleiſung iſt noch unbekannt. Von Bres=
lan
iſt ein Hilfszug nach der Unfallſtelle abgegangen.
Wien, 23. Mai. Die kriegsgerichtlichen Verhand=
lungen
gegen den Oberleutnant Hofrichter
haben heute früh begonnen; ſie dauerten bis um 6 Uhr
abends. Der Angeklagte erklärte, er habe den bei den
bisherigen Verhören gemachten Ausſagen nichts hin=
zuzufügen
, wonach er abgeführt wurde. Es folgte die
Verleſung des Schlußantrages des Hauptmann= Audi=
tors
Kunz, der zirka 120 Seiten umfaßt. Morgen wer=
den
die Verhandlungen fortgeſetzt.
Zürich, 24. Mai. Eine gewaltige Lawine, die
vom Pieco=Pottano niederging, erreichte die Dörfer
Katto und Lorengo. Die vorderſten Häuſer wurden
niedergeriſſen. Unter der Bevölkerung herrſcht Be=
ſtürzung
.
Mailand, 23. Mai. Wie der Secolo aus Venedig
berichtet, hat nunmehr auch Priljukow, der dritte Ange=
klagte
im Tarnowska=Prozeß, gegen das Urteil
Berufung eingelegt, ſo daß der Rieſenprozeß zum zwei=
tenmale
in allen ſeinen Einzelheiten aufgerollt werden
wird.
Paris, 23. Mai. Schweſter Candide wird
nicht mehr lange ihren Namen behalten; ſie hat im
Gefängnis freiwillig auf ihre weiße Flügelhaube ver=
zichtet
und ſie durch einen beſcheidenen ſchwarzen
Schleier erſetzt, um das geiſtliche Gewand nicht länger
bloßzuſtellen. War ſie aber überhaupt berechtigt, den

Kleines Fenilleton.
* König Eduards Wiegenlied. Es dürfte
wenig bekannt ſein, daß Königin Viktoria von England
ſich einſt auch als Dichterin verſucht hat. Als König
Eduard noch ein kleines Kind war, verfaßte ſie einſt
ein Wiegenlied in deutſcher Sprache, um dem Prinz=
Gemahl, der ſelbſt ein Dichter und Komponiſt war, eine
Freude zu machen. Von dem Gedicht wurden nur zwölf
Exemplare gedruckt, und ein Korreſpondent des Mor=
ning
Leader, der ein Exemplar beſaß, ſandte es der
Zeitung zur Veröffentlichung. Das Gedicht lautet
wie folgt:
Süßes Kind, an deiner Wiege
Bin ich keine Königin;
Nein, die Gattin iſt’s, die Muttter,
Die an deiner Wiege kniet.
Was ſind, Indien, deine Schätze,
Gegen einen Liebesblick
Aus den Augen meines Kindes?
Das mein Leben, das mein Glück!
Englands ſtolze Leoparden,
Meines Thrones Baldachin,
Können dich, mein Kind, nicht ſchützen;
Nur auf Gott bau, nur auf ihn.
Menſchenaffen in Kamerun. Die Sta=
tion
Ebolova hat dem Gouvernement über das Vor=
kommen
eines Tſchekko, d. h. eines Menſchenaffen, be=
richtet
. Ein Mittelding zwiſchen Gorilla und Schim=
panſe
darſtellend, erreicht der Tſchekko, wie wir dem
Kameruner Amtsblatt entnehmen, bei weitem nicht
die Größe des Gorillas, deſſen Behaarung er aufweiſt;
ſeine oberg Bruſtſeite iſt jedoch, abweichend vom
Gorilla, bis zum Halſe dicht behaart. Die Hände des
Tſchekkos ſind Schimpanſenhände, ſeine Ohren ſind faſt

ſo groß wie beim Schimpanſen. Das Gouvernement
hat weitere Mitteilungen über das Vorkommen dieſer
ſeltenen Affenart angeregt.
* 1500 Jahre alter Wein. Aus Paris wird
berichtet: Bei einer Sitzung der Académie zeigte Mon=
ſieur
Julian, Profeſſor am Collége de France, eine
Flaſche mit Wein, deſſen Alter auf 1500 Jahre geſchätzt
wird. Die verſiegelte Flaſche wurde auf dem galliſch=
römiſchen
Friedhofe von Saint=Seurin, in der Nähe
von Bordeaux, gefunden. Die Form der Flaſche ſowie
der Fundort laſſen mit einer gewiſſen Beſtimmtheit er=
kennen
, daß ſie aus dem fünften Jahrhundert ſtammt.
Wie man weiß, beſindet ſich im Pfälziſchen Weinmuſeum
zu Speyer eine Glasamphora mit Wein, der ungefähr
aus dem Jahre 300 n. Chr. ſtammt. Dieſer Jahrgang
hat alſo noch 100 Jahre länger reifen können als der in
Paris vorgezeigte.
* Im Flugapparat vor Gericht. Ein Lon=
doner
Drahtbericht meldet: Graham White, der erfolg=
loſe
Gegner Paulhans um den Preis von 200000 Mark
für den Flug von London nach Mancheſter, war vom
Gericht in Woking wegen zu ſchnellen Fahrens mit dem
Automobil angeklagt. Geſtern fand Termin ſtatt. Im
Flugſchiff verließ White das Flugfeld von Brookland,
um ſich durch die Luft nach Woking zu begeben, wo er
zum großen Staunen der Einwohner in der Nähe des
Gerichtsgebäudes landete. Freilich bewahrte ihn ſeine
Reiſe durch die Luft nicht vor der Verurteilung. Doch
ungeſchwächten Mutes beſtieg er wieder ſeine Maſchine
und entflog den Händen der Nemeſis nach Brookland.
* Ein neues geflügeltes Wort hat der
ungariſche Miniſterpräſident in ſeiner Programmrede
am Montag geprägt. Er nannte die Obſtruktion eine
Revolution zu herabgeſetzten Preiſen‟ Damit iſt der
Schatz der politiſchen Schlagwörter um eins bereichert
worden.

beſonderen Kopfputz der barmherzigen Schweſtern
tragen? Darin ſind Zweifel erlaubt. Jeanne Fa
reſtié iſt zwar in früher Jugend in ihrer ggscor
ſchen Heimat regelrecht ins Kloſter der heiligen=An
in Agen aufgenommen worden, aber ſie legte ke
ewiges Gelübde ab und verließ den Orden, um a
eigene Hand, von vier anderen Schweſtern unterſtü
in Paris den Kampf gegen die Tuberkuloſe aufz
nehmen. In Ormeſſon bildeten die Schweſtern ei
freie Vereinigung, ohne die Bewilligung des E=
biſchofs
von Paris nachzuſuchen, und darum nann=
ſich
Fräulein Faureſtié weder Oberin noch Aebtiſſ=
ſondern
blieb auch als Direktorin ihrer zahlreich
Unternehmungen Schweſter Candide. Anfangs ließ=
ſich
zwar ausſchließlich durch die vornehme konſe
vative Welt protegieren und die durch ihre große Wol
tätigkeit bekannte Witwe Lebaudy war ihre wichtig
Gönnerin. Plötzlich kehrte aber Frau Lebaudy d
Schweſter den Rücken, weil ſie fand, daß die Leiſtung
in Ormeſſon nicht den Koſten entſprachen und nun
die Direktorin auf die Lotterie, wozu ſie der B
willigung der Regierung bedurfte. Lange dauen
übrigens das ſchöne Verhältnis zwiſchen der Grü
derin von Ormeſſon und den Behörden der Repubt
nicht. Einige Jahre ſpäter fiel der Schweſter ein
gat für die tuberkuloſe Ingend zu, das von den a
deren Erben angefochten wurde. Sie wurde daher ar
gefordert, durch Vorlegung ihrer Bücher zu beweiſe
daß ſie den Bedingungen des Legats nachkomn
Schweſter Candide verzichtete aber lieber auf das
gat und verbreitete ſich in Klagen darüber, daß
trotz ihrer liberalen Grundſätze nun doch das Opf
antiklerikaler Verfolgung geworden ſei. Sie wand
ſich nun wieder den konſervativen Kreiſen zu, far
aber weniger Opfermut als früher und ſo verfiel
auf die ſchlimmſten finanziellen Auskunſtsmittel, b
ſie in großer Menge Juwelen auf Kredit kaufte,
unter einem falſchen Namen in London verſetzen li
und dann die Verſatzſcheine verkaufte. Es iſt noch ni=
feſtgeſtellt
, inwieweit der Generalſekretär von O
meſſon, Dr. Leon Petit, der ſich das Leben genomm
hat, an den faulen Unternehmungen der Direktor=
beteiligt
war. Ziemlich ſicher iſt aber, daß er noch
den letzten Tagen bei Frau Lebaudy einen verzweife
ten Verſuch machte, damit ſie durch Entſchädigung d=
beſtohlenen
Juweliere dem Skandal ein Ende mach
Das Fehlſchlagen dieſer Hoffnung, verbunden mit d
Entdeckung, daß das Defizit mindeſtens vier Milli
nen betrug, ſcheint dem Doktor den Selbſtmordgeda
ken eingegeben zu haben. Jeanne Faureſtié hat i
Verhör bereits zugegeben, daß die gleiche Unterhän
lerin, eine Frau de Courtis, ſie mit dem Juweli
Dagnaux in Verbindung ſetzte, dem ſie für eine hal
Million Schmuckſachen abnahm und mit dem Unte
händler Matti zuſammenbrachte, der ſie ſofort in Lo=
don
unter dem angenommenen Namen Ancelot ve=
ſetzte
, die Verſatzſcheine ankaufte und dann zu eig=
nem
Vorteil die Juwelen einlöſte. Matti wurde d
Angeklagten gegenübergeſtellt und dieſe gab zu, de
ſie die Juwelen als nicht abgeholte Gewinne ihr
großen Lotterie hingeſtellt habe, um die Verſetzung
rechtfertigen. Es iſt alſo durchaus unmöglich gewo=
den
, die Geſchäfte der Schweſter Candide durch Unvo=
ſichtigkeit
und Unkenntnis einer edlen Seele zu en=
ſchuldigen
, die ganz im Dienſte für die Armen un
Kranken aufgeht. Jeanne Faureſtié iſt direkt nebe
Thereſe Humbert zu ſtellen, deren Erbſchaftsſchwind=
vor
vier Jahren die Welt in Bewegung ſetzte.
Paris, 24. Mai. Geſtern wurde in Paris der Kar=
merdiener
Gueret verhaftet, der vor kurzem ſe
nen Herrn, den Baron de Montrond, im Schlot
Martinvaſt bei Cherbourg im Schlafe überfallen, e
ſchoſſen und ausgeraubt hatte.
Paris, 24. Mai. Ein ſchwerer Eiſenbahn
unfall ereignete ſich geſtern abend auf der Voror=
linie
Paris=Invalidendom=Longchamps. An, eine
ſteilen Stelle entgleiſte ein Perſonenzug. Die Lokom=
tive
löſte ſich vom Zuge los, überſchlug ſich und ſtürz
über einen tiefen Abhang ab. Zwei Reiſende wurde
leichter verletzt, während der Maſchinenführer und de=
Heizer getötet und ein Kondukteur am Kopfe verlet=
wurde
.
Madrid, 24. Mai. Bei dem Denkmal, das zur E=
innerung
an die Opſfer des am Hochzeitstage des Ko
nigs verübten Bombenanſchlags errichtet wurde, i
geſtern eine Bombe explodiert, die ein Anarchi=
in
einem Koffer eingeſchloſſen trug. Der Träger, de
dabei an den Beinen und im Geſicht verletzt wurd=
ſuchte
zuerſt zu entfliehen. Er gab dann zwei Re
volverſchüſſe auf ſich ab, die ihn ſchwer verwundeten.
Petersburg, 24. Mai. Hier brannte ein große
Teil des Stadtarchivs nieder, in dem ſich wichtig
Beſitztitel der Stadt befanden, die ſich auf Grundſtück=
bezogen
, welche von Privaten beanſprucht und ausge
nutzt wurden. Es handelt ſich anſcheinend um Brank=
ſtiftung
, in der Abſicht, die Beweiſe für die unrecht
mäßige Benutzung der fraglichen Grundſtücke zu ver
nichten.
Warſchan, 23. Mai. Wie man ſich erinnern wir=
wurden
in der Nacht zum 23. Oktober vorigen Jahre
aus dem Paulinenkloſter von Czenſtocha
von der in ganz Polen berühmten Muttergottesſtatu=
die
Diamantkrone, alle Juwelenopfer und ein per
beſetzter Rock im Geſamtwerte von mehreren Millit
men Rubel geſtohlen. Papſt Pius X. ſtiftete ein
neue Krone mit Brillanten, die der Muttel
Hottes geſtern aufs Haupt gelegt wurde. Sie repri=
ſentiert
einen Wert von 100000 Francs. Eine halk
Million Pilger, darunter auch Polen, auch aus de=
Provinz Poſen, Bauern, Arbeiter, Handwerker bete
ligten ſich an der Feier. 2000 Feuerwehrleute unter
hielten eine Ehrenordnungswache. In feierlicher, ge
drängter Prozeſſion wurde das Wunderbildnis au
ſeiner Kapelle herausgetragen durch die äußeren alte
Schutzmauern zum Hochaltar, wo der päpſtliche Dell
gierte, Biſchof Kaliſcher, an der Spitze von acht Poler
biſchöfen und im Beiſein einer tauſendköpfigen Geiſ
lichkeit, nach einer Anſprache die Krönungszeremoni
abhielt. Das neugekrönte Bildnis wurde auf ſeine
Altar in der Kapelle geſetzt. Vier Biſchöfe hielte
einen Dankgottesdienſt außerhalb der Kloſterkirche.
Kongreſſe und Verbandstage.
* 57. Verſammlung mittelrheiniſche
Aerzte. Wegen der ſehr großen Beteiligung wurd
die wiſſenſchaftliche Sitzung der 57. Verſammlung mit
telrheiniſcher Aerzte, die am Sonntag in Frank
furt ſtattfand, im großen Feſtſaale des Senckenberg
Muſeums abgehalten. Auch aus Darmſtadt ware
viele Aerzte erſchienen. Es hielten Vorträge: Volhar
(Mannheim), Müller (Marburg), Curſchmann (Mainz
Friedrich (Marburg), Leſer (Frankfurt), Enderle=
(Würzburg), Hofmeier (Würzbura), Kupferberg=Mainz
v. Franque (Gießen), Stein (Wiesbaden), Hügel. (Mün

ffer
ſicht
Vorſchlag
ligatt
toria
intritt
udung
Uhn
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[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

Seite 5a

ſter a. St). Dutincke (Franfurtſ, dammer (Heidelbera)
und Voſſius (Gießen). Nach der wiſſenſchaftlichen Sitz=
ung
fand ein gemeinſames Eſſen im Frankfurter Hof
ſtatt, bei dem der Vorſitzende des Frankfurter Vereins,
Sanitätsrat Vohſen, die auch hier in großer Zahl er=
ſchienenen
Gäſte begrüßte. Für die nächſtjährige Tag=
ung
lagen Einladungen vor von Krenznach, Mainz und
Wiesbaden; durch Abſtimmung wurde Mainz gewählt.
* Bad Nauheim, 22. Mai. Heute tagte hier
der Bezirksverein beider Heſſen und Naſſan des Deut=
ſchen
Fleiſcherverbandes. Der Vorſitzende
Lautz=Darmſtadt erſtattete den Jahresbericht und führte
dabei unter anderem aus, daß das deutſche Fleiſcher=
gewerbe
bei der herrſchenden agrariſchen Strömung im
Reiche und in den Einzelſtaaten nicht ſeiner Aufgabe
gerecht werden könne, der Bevölkerung beſonders in
den Städten einwandfreie Fleiſchnahrung zu erſchwing=
lichen
Preiſen zu beſchaffen. Alle Schritte des Deut=
ſchen
Fleiſcherverbandes, die maßgebenden Faktoren
zur Oeffnung der Grenzen zur Erleichterung der Vieh=
einfuhr
zu bewegen, ſeien bisher erfolglos geweſen;
dabei ſeien die Viehpreiſe im Lande ganz enorm geſtie=
gen
. Das Genoſſenſchaftsweſen im Fleiſchergewerbe
zur Verwertung von Häuten und Fellen ſei erfreu=
licherweiſe
erheblich fortgeſchritten. Die Beratungen
betrafen meiſt fachliche Fragen.
* Auf dem 2. Deutſchen Kongreß für
Säuglingsfürſorge, der am Freitag und Samstag
in München tagte, gab zum erſten Punkt der Beratun=
gen
: Der Säuglingsſchutz in der Reichsverſicherungsord=
nung
der großh. heſſiſche Finanzminiſter Braun, ſtell=
vertretender
Vorſitzender der heſſiſchen Zentrale für Säug=
lings
= und Mutterſchutz einleitend einen zuſammenfaſſen=
den
Ueberblick über die dermalige Rechtslage nach dem
Krankenverſicherungsgeſetz im Vergleich zu den Vorſchlä=
gen
des Entwurfes der Reichsverſicherungsordnung, ſo=
wie
über das Zuſtandekommen dieſer Vorſchläge. Daraus
ging hervor, daß Heſſen ſich im Bundesrate energiſch und
erfolgreich um die Gewährung eines Stillgeldes an die
verſicherten weiblichen Kaſſenmitglieder bemühte. Das
Generalreferat über den Säuglingsſchutz in der Reichs=
verſicherungsordnung
hielt Profeſſor Dr. Schloßmann=
Düſſeldorf. An zwejter Stelle ſprach als Generalredner
Regierungsrat Piſtor=Darmſtadt. Die Vorſchriften der
Reichsverſicherungsordnung über den Wöchnerinnen= und
Schwangerenſchutz enthalten gegen die Krankenverſiche=
rungsgeſetze
einen Fortſchritt, indem jetzt Wochengeld für
acht Wochen ſtatt wie früher ſechs Wochen gezahlt wird.
Außerdem wird die Wochenhilfe weiteren Kreiſen der Ver=
ſicherten
zu Hilfe kommen. Trotzdem können die Beſtim=
mungen
nicht als ausreichend betrachtet werden. Es iſt
offenbar, daß man die Fürſorge von Kind und Mutter
nicht trennen kann. Es taucht dabei immer wieder der
Vorſchlag auf, ſtillenden Müttern außer dem Wochengeld
obligatoriſches Stillgeld zu zahlen. Dieſe Vorſchrift würde
eine gewaltige Propaganda für das Selbſtſtillen der Müt=
ter
ſein. Der zweite Punkt der Tagesordnung lautete
Reichsammengeſetz. Der erſte Referent Profeſſor Dr.
Keller=Berlin, Direktor des Kaiſerin Auauſte Vik=
toria
=Hauſes in Charlottenburg, ſtellte folgende Forderun=
gen
auf: 1. Die Ammenvermittelung erfolgt nur durch
ſtaatlich anerkannte Anſtalten, die die Verantwortung für
die Geſundheit und Stillfähigkeit der Ammen und für
den Schutz des Ammenkindes tragen. 2. Nur wenn die
Uebertragung anſteckender Krankheiten auf die Amms
ausgeſchloſſen iſt, wird die Amme an eine Familie abge=
geben
. Neben dem begutachtenden Arzt iſt die Dienſtherr=
ſchaft
verantwortlich und haftbar. wenn eine Uebertragung
eintritt. 3. Vor Ablauf von drei Monaten nach der Ent=
bindung
darf keine Perſon eine Stelle als Amme über=
nehmen
oder als Amme angenommen werden. 4. Die An= mann=Koch, die den 2. Preis erhielten.
ſtalt übernimmt die Vormundſchaft über das Ammenkind,
ſowie auf Koſten der Dienſtherrſchaft die Verſorgung und
ärztliche Beaufſichtigung des Ammenkindes bis zu deſſen
zweitem Lebensjahre. 5. Ueber das Schickſal des Ammen= den 2. Preis erhielt, je einen 3. Preis erhielten Kurz
kindes hat jede Anſtalt der Aufſichtsbehörde eine einwand=
freie
Statiſtik vorzulegen, deren Ergebnis für die weitere
Erteilung der Vermittelungserlaubnis maßgebend iſt.

Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 24. Mai. In der heutigen
Sitzung des Finanzausſchuſſes der Zweiten
Kammer, welcher von der Regierung die Herren
Finanzminiſter Braun, Miniſter des Innern v. Hom=
bergk
, die Geheimeräte Dr. Beſt und Dr. Becker, ſowie
Oberfinanzrat Knell beiwohnten, brachte zunächſt Herr
Präſident Reinhart die Tatſache zur Sprache, daß von
dem Finanzamt Worms verſchiedenen Arbeitern die
Aufforderung zur Steuerdeklaration zugegangen ſei.
was lebhafte Klagen hervorgerufen habe. Geheimerat
Dr. Becker gab Aufklärung dahin, daß eine Reihe
von Arbeitern in Worms ſich beſchwert habe, daß Kol=
legen
von ihnen viel zu niedrig eingeſchätzt worden
ſeien. Darauf habe das Finanzamt Erhebungen ange=
ſtellt
und es habe ſich ergeben, daß eine ganze Anzahl
von Arbeitern um vier bis fünf Klaſſen zu niedrig zur
Steuer zugezogen worden ſind. Hierauf ſei den Betei=
ligten
die Aufforderung geworden, nähere Aufklärung
zu geben. Geheimerat Dr. Becker hält es für abſolut
nötig, daß in unſer Geſetz die Beſtimmung aufgenom=
men
werde, die Arbeitgeber ſollten zur Angabe des
Lohnes ihrer Arbeiter verpflichtet ſein. Dem ſtimmt
Abg. Brauer bei. Abg. Ulrich lehnt bei der jetzt
beſtehenden Geſetzgebung es ab, als Arbeitgeber die
Löhne der Arbeiter anzugeben. Abg. Dr. Oſann
meint, daß es nicht als Denunziation anzuſehen ſei,
wenn auf behördliche Aufforderung der Arbeitgeber
den Lohn oder Gehalt ſeiner Angeſtellten angebe; auch
in Steuerſachen müſſe im Intereſſe der Allgemeinheit
der Grundſatz der Wahrheit herrſchen. Sodann ging
man zur Gemeindeſteuer über, insbeſondere zur Ge=
werbeſtener
. Bekanntlich hat die Regierung für die
Heranziehung zur Gewerbeſteuer eine neue Skala auf=
geſtellt
. Abg. Molthan ſetzt den Unterſchied zwi=
ſchen
dieſer und den Vorſchlägen der Handelskammern
auseinander. Abg. Reinhart hat angeſichts der
Darlegungen der Handelskammern Bedenken gegen die
Regierungsvorlage; die erſteren ſeien weſentlich ein=
facher
und überſichtlicher. Abg. Dr. Oſann weiſt auf
die von der Regierung aufgeſtellte Tabelle über 98
Großbetriebe hin, in welcher gegenübergeſtellt ſei die
jetzige Beſteuerung gegenüber dem neuen Entwurf der
Regierung; die dort gegebenen Ziffern ergäben die
größten Unterſchiede. Abg. Molthan beantragt, die
Zuſchläge erſt bei 6 Prozent Reinertrag beginnen zu
laſſen. Im übrigen iſt er für die Skala der Regier=
ung
, die dahingeht, daß bei weniger als 500 Mark der
einfache, von 500 bis 1000 Mark der zweifache, von 1000
bis 1500 Mark der dreifgche, von 1500 bis 2000 Mart
der vierfache, von 2000 bis 2500 Mark der fünffache, von
2500 bis 3000 Mark der ſechsfache, von 3000 bis 4000
Mark der ſiebenfache, von 4000 bis 6000 Mart der acht=

ſache, von 6000 bis 10000 Mark der neunfache, über
10000 Mark der zehnfache Teil des Mehrertrags zu er=
heben
ſei.
Der Ausſchuß ſtimmte ſchließlich einſtimmig dieſen
Vorſchlägen zu. Bei der Warenhausſteuer wurde den
Gemeinden die Befugnis der Einführung gegeben. Als
Grenzen, innerhalb welcher die Gemeinden die Steuer
erheben können, wurden 1 bis 5 Prozent des Um=
ſatzes
angenommen, und zwar gegen eine Stimme.
Auch bezüglich der Steuern auf Filialgeſchäfte wurde
den Gemeinden überlaſſen, ſolche einzuführen; auch hier
iſt die Grenze von 1 bis 5 Prozent des Umſatzes
feſtgeſtellt. Darauf kehrte man zur Frage der Beſteuer=
ung
der landwirtſchaftlichen Oekonomiegebäude zurück,
welche nach dem Regierungsentwurfe nicht frei gelaſſen
werden ſollten. Abg. Molthan und Abg. Brauer
ſind für Freilaſſung, da dieſe ſeither ſeit langen Jah=
ren
frei gelaſſen ſeien. Abg. Dr. Gutfleiſch iſt
gegen die Freilaſſung. Abg. Dr. Weber rechtfertigt
ſeinen Standpunkt der Freilaſſung dadurch, daß die
landwirtſchaftliche Rente nur 3 Prozent ſei. Miniſter
v. Hombergk erklärt, daß die Regierung das Geſetz
nicht zum Scheitern bringen laſſen würde, wenn die
Freiheit der Oekonomiegebände beſchloſſen würde.
Gegen 2 Stimmen wurde die Steuerfreiheit beſchloſſen.
Nächſte Sitzung Mittwoch, 25. Mai.

Intern ationales Lawn Tennis=Turnier Darmſtadt.
* Am Montag abend iſt das 7. Internationale
Lawn=Tennis=Turnier des Schlittſchuh=
klub
=Sportvereins zu Ende geführt worden, nach=
dem
ſchon am Sonntag einige Konkurrenzen ausgetragen
waren. Der ſportliche Erfolg war auch dieſes Jahr ein
recht guter, wenn auch die Beteiligung im ganzen beſon=
ders
von auswärts keine ſo große war wie vergangenes
Jahr. Begünſtigt durch herrliches Wetter, das nur am
Samstag nachmittag durch ein ſtarkes Gewitter unterbro=
chen
wurde, herrſchte während des ganzen Turniers ſtets ein
reges Leben auf den Plätzen. Der Regenſchauer am
Samstag ließ leider wieder ſehr den Mangel eines Klub=
hauſes
ſpüren, doch hoffen wir, daß es durch das immer
wachſende Intereſſe für den geſunden Sport gelingen wird,
recht bald ein der ſchönen Lage des Sportplatzes entſpre=
chendes
Klubhaus errichten zu können.
Die Reſultate des Turniers ſind die folgenden:
I. Herren=Einzelſpiel um den Pokal
von Heſſen, Wanderpreis Sr. Königl. Hoheit des
Großherzogs. 21 Nennungen. 1. Preis (Wanderpreis)
H. Gavan gegen Koch 612, 6.1, 6:0; 2. Preis Koch 6:2,
2:6, 614; je einen 3. Preis gewannen v. Hammacher und
Landmann.
II. Herren=Einzelſpiel um die Meiſter=
ſchaft
von Darmſtadt, Meiſterpreis, geſtiftet von
Herrn Regierungsrat E. Piſtor, ſowie ein zweiter Preis.
und zwei dritte Preiſe. 21 Nennungen. 1. Preis
Landmann v. Sp. gegen Gavan, der den 2. Preis er=
hielt
. Je einen 3. Preis erhielten v. Hammacher und
Koch.
III. Herren=Doppelſpiel ohne Vorgabe.
Zwei erſte und zwei zweite Preiſe. 10 Nennungen.
1. Preis San Galli=Fitting 6:3, 611 gegen Roſenthal=
Frankfurter, die den 2. Preis erhielten.
IV. Damen=Einzelſpiel ohne Vorgabe. Ein
erſter und ein zweiter Preis. 14 Nennungen. 1. Preis
Frl. v. Enckevort 614, 6:4, gegen Frl. Flinſch, die den
2. Preis erhielt.
V. Gemiſchtes Doppelſpiel ohne Vorgabe.
Zwei erſte und zwei zweite Preiſe. 9 Nennungen.
1. Preis Frl. Flinſch=Fitting gegen Frau Dr. Call=
VI. Herren=Einzelſpiel mit Vorgabe.
Ein erſter, ein zweiter und zwei dritte Preiſe. 41
Nennungen. 1. Preis Morell o. Sp. gegen Scholz, der
und Landmann.
VII. Damen=Einzelſpiel mit Vorgabe. Ein
erſter, ein zweiter, zwei dritte Preiſe. 20 Nennungen.
1. Preis Frl. Maaß 3:6, 6:2, 7.5 gegen Frl. Bamberger,
die den 2. Preis erhielt. Je einen 3. Preis erhielten
Frl. Dexheimer und Frl. Leoni.
VIII. Herren=Doppel’ſpiel mit Vorgabe.
Zwei erſte und zwei zweite Preiſe. 16 Nenungen.
A. Preis San Galli=Fitting 6:3, 6:3 gegen Frankfurter=
Roſenthal, die den 2. Preis erhielten.
IX. Gemiſchtes Doppelſpiel mit Vorgabe.
Zwei erſte und zwei zweite Preiſe. 12 Nennungen.
1. Preis Frl. Flinſch=Fitting 6:2, 6:2 gegen Frl. Bam=
berger
=Frankfurter, die den 2. Preis erhielten.
X. Junioren=Einzelſpiel mit Vorgabe.
Ein erſter, ein zweiter, zwei dritte Preiſe. 14 Nen=
nungen
. 1. Preis Schüler, 2. Preis Bonte, je einen
E. Preis Daub und Frl. Müller.
Vor Verteilung der Preiſe dankte Herr Dr.
Flimm allen Turnierteilnehmern und beſonders den
auswärtigen Spielerinnen und Spielern für ihre Be=
teiligung
mit dem Wunſche, ſie nächſtes Jahr wieder
hier begrüßen zu können. Beſonderen Dank iſt der
Schlittſchuhklub=Sportverein auch ſämtlichen Stiftern
von Preiſen oder Zuſchüſſen zur Anſchaffung ſolcher
ſchuldig, da es nur dadurch möglich war, ſo ſchöne
wertvolle Preiſe für die einzelnen Konkurrenzen aus=
ſetzen
zu können.
Sport.
Pfr. Das erſte Hoppegartener Früh=
jahrs
=Meet ing erreichte am Montag ſein Ende.
Auch den Schlußtag begünſtigte prachtvolles Wetter, um
den Sport blieb es dagegen ſchwach beſtellt. Die Haupt=
konkurrenz
des Schlußtages, das Fels=Rennen, war der
zweiten Klaſſe unter den dreijährigen und älteren Pfer=
den
reſerviert. Cola Rienzi führte in flotter Fahrt vor
Indiania und Donner III. In der Geraden mußte er
den im gleichen Stall trainierten Saraſate und Capella
vorbeilaſſen, von denen Saraſate zum Schluß ſicher ge=
wann
. Der wiederholt ausgeſperrte Donner III. wurde
Vierter. Kalchas, der Derbykandidat des Seibertſchen
Stalles, landete das Trachenberg=Rennen mit großer
Ueberlegenheit. Dagegen verſagte ſein für den Großen
Preis von Hamburg gearbeiteter Stallgefährte Schuh=
plattler
in dem von Trumpf leicht gewonnenen
Preis von Müncheberg. Der Hengſt ging ſeinem Rei=
ter
nach dem Start durch und brachte ihn im erſten
Bogen beinahe aus dem Sattel, wodurch ſich das mäßige
Abſchneiden mit erklärt. Erlkönig wurde im 4. Klaſſen= ung, jeder Sport bedingt eigentlich eine andere Kleid=
Erſatz=Preis von dem im Endkampf kräftiger unterſtütz=
ten
Littoral um einen Hals geſchlagen. Das Pumper=
nickel
=Handikap gewann Kohlrabi vom Start bis zum ſolchen können wir das ſoeben erſchienene Sommer=
Ziel. Im Boris=Rennen kamen die Farben des Herrn
W. Lindenſtaedt nach einer unglaublichen Pechſerie das allen Sommertoiletten gerecht wird, und das nicht
durch Heimat zu ihrem erſten Erfolge.
Rr. Die Radfernfahrt rund durch Italien
gahm mit der dritten über 345,7 Kilometer kührenden

Glappe Bolana=Eerams ihre Foriſehung. Troß des
ſehr heißen Wetters entſpann ſich unter den 65 Star=
tern
ein ſehr ſcharfes Rennen, das der Italiener Galetti
in der glänzenden Zeit von 10 Stunden 58 Minuten mit
einer Länge vor ſeinem Landsmann Ganna, dem Pa=
veſi
als Dritter folgte, an ſich brachte. Petit Breton
wurde Vierter mit 11:03, vor Albini 14:03 und Azzini.
Die vierte Etappe führt von Ceramo nach Neapel.

Luftſchiffahrt.
Im Aeroplan über Berlin. Ein außerge=
wöhnlich
kühner Ueberlandflug iſt am Montag abend von
dem Farman=Piloten Frey ausgeführt worden. Frey
ſtieg um 7 Uhr 30 Min. auf dem Flugfeld Johannisthal
bei ſchönem, ziemlich windſtillem Wetter auf, mit der Ab=
ſicht
, die Siegesſäule im Tiergarten zu umkreiſen. Nach
Ausführung ſeines Planes fuhr er punkt 8 Uhr in etwa
150 Meter Höhe die Linden entlang, wo er durch das
deutlich hörbare Sauſen der Propeller die allgemeine Auf=
merkſamkeit
auf ſich lenkte. Frey überflog das Schloß und
entſchwand dann in der Richtung nach Johannisthal den
Blicken.
* Berlin, 24. Mai. Auf den Flug des Avia=
tikers
Frey war man in Berlin in keiner Weiſe vor=
bereitet
. Frey erzählte, er würde ſeine Abſicht, einen der=
artigen
Flug auszuführen, ſchon während der Flugwoche
verwirklicht haben, wenn er nicht befürchtet hätte, disquali=
fiziert
zu werden. Frey gedenkt Berlin morgen wieder zu
verlaſſen und ſich nach Paris zu begeben.
sr. Die Münchener Flugwoche nahm, vom
Wind wenig begünſtigt, ihren Anfang. Erſt am Sonn=
tag
abend gegen 7 Uhr, nachdem das Publikum be=
reits
ungeduldig geworden war, entſchloß ſich Baron
de Caters, mit einem deutſchen Euler=Apparat aufzu=
fliegen
und ſechsmal die Bahn zu umktreiſen. Nach=
dem
Jeannin noch eine Runde abſolviert hatte, ſtieg
de Caters abermals auf und flog 5 Runden. Auch von
Goriſſen gelang es, auf einem Euler=Apparat fünfmal
die Bahn zu umfliegen.
* Paris, 23. Mai. Der geſtern früh in Saar=
brücken
aufgeſtiegene Kugelballon=Saar, in
deſſen Gondel ſich ein deutſcher Offizier und
zwei Ingenieure befanden, iſt geſtern nachmittag bei
Sanzey in der Nähe von Toul niedergegangen. Die
Luftſchiffer gerieten bei dem Anprall unter die Gon=
del
, wurden jedoch von Automobiliſten raſch frei=
gemacht
. Der Offizier, ein Leutnant des 70. Infan=
terie
=Regiments, erlitt dabei eine Verſtauchung. Ein
Polizeikommiſſar unterzog die Luftſchiffer dem üblichen
Verhör.
* Paris, 24. Mai. Der Aviatiker Martinez
flog geſtern von Mourmelon=le=Grand nach Neufmontiers
(Departement Seine=et=Marne). Er legte die 150 Kilo=
meter
lange Strecke in 1½ Stunden zurück. Martinez hatte
die Abſicht gehabt, bis nach Paris zu fliegen und auf der
Place de la Concorde zu landen, war jedoch durch widrige
Winde und Nebel an der Ausführung ſeines Vorhabens
verhindert. Bei der Landung wurde der Zweiflächer mehr=
fach
beſchädigt.

Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktiok
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Dem Herrn Einſender des Artikels in Nr. 116
Ihres geſchätzten Blattes, das Hallenſchwimmbad be=
treffend
, kann nur beigepflichtet werden. Hat doch ſeit
vergangenem Sonntag das Waſſer im großen Baſſin
wieder eine Färbung, die einem die Luſt zum Schwimmen
nachgerade verleiten muß. Ob die Urſache hierfür in der
Rohrſpülung allein zu ſuchen iſt, möchte ich bezweifeln,
denn ich kann mich nicht erinnern, im Anfang ſolch'
dunkelgrünliches Waſſer bemerkt zu haben, wie ich es,
von einigen Ausnahmen abgeſehen, gerade in den letzten
Wochen und Monaten zu beobachten Gelegenheit hatte.
In dem Vorreinigungsraum laſſen ſich durch Anbringen
von Zwiſchenwänden die einzelnen Brauſen ſo abteilen,
daß beim Duſchen das Ausziehen der Badehoſe ganz gut
zur Pflicht gemacht und die Vorreinigung in dem ange=
regten
Sinne verwirklicht werden kann. Ich möchte aber
noch auf weitere Mißſtände aufmerkſam machen, die
dringend der Abhilfe bedürfen: Die Einrichtung der
Badezellen ſelbſt genügt inſofern nicht den Bedürfniſſen,
als außer den verſchließbaren Käſtchen, die zur Auf=
bewahrung
von Wertſachen dienen, jegliche Gelegenheit
zum Unterbringen der kleineren Wäſcheſtücke wie Kragen,
Kravatte, Vorhemd u. dergl. fehlt. Auch ſollten in jeder
Zelle die wichtigſten Beſtimmungen der Badeordnung
angebracht ſein, damit die mannigfachen Verſtöße gegen
dieſelben, wenn nicht ganz, ſo doch zum größten Teil,
vermieden werden. Die vor dem Vorreinigungsraum
befindlichen mit fließendem Waſſer verſehenen 2 Spuck=
becken
ſind entſchieden zu wenig. Die gleichen Spuck=
becken
ſollten zu beiden Seiten der Zellen in jeden
Pfeiler eingebaut ſein zumal das Betreten des Raumes
vor den Zellen mit Stiefeln verboten iſt. Das Auf=
ſtellen
von Spucknäpfen auf den Boden wäre in dieſem
Falle ganz zu unterlaſſen. In den Vorreinigungs=
räumen
herrſcht mitunter durch die Seifebenutzung eine
derartige Glätte, daß es Wunder nehmen muß, daß nicht
ſchon Unfälle ernſterer Art vorgekommen ſind. Ein ge=
eigneter
Belag (Holzroſt ꝛc.) dürfte die Unfallgefahr be=
ſeitigen
. Die Luft in der Schwimmhalle iſt an warmen
Tagen ſpät nachmittags und abends eine ſo dicke, daß
eine beſſere Ventilation durchaus angebracht erſcheint.
Schließlich möchte ich noch auf einen Punkt beſonders hin=
weiſen
, der ſeitens der Schwimmbadleitung nicht recht ge=
würdigt
zu werden ſcheint. Er betrifft die Kontrolle. Die
Badewärter ſind bei einigermaßen gutem Betrieb gar nicht
in der Lage, die Kontrolle wie gewünſcht, durchzuführen.
Dieſe müßte am Eingang zum Schwimmbaſſin geübt
werden und zwar von einer beſonders hierfür beſtimmten
Perſon. Notwendig wäre allerdings hierbei die Ver=
legung
der Wäſcheausgabe in den Kaſſeraum. Dadurch
könnte der jetzt der Wäſcheausgabe dienende Raum den
Badewärtern zur Verfügung geſtellt werden, die ſeither
für ihren eigenen Bedarf für Badegäſte beſtimmte Aus=
kleidezellen
benutzen mußten.
W.

Literariſches.
Die warme Zeit bringt es mit ſich, daß die
Toilettenanforderungen weit größere ſind als in den
vorangegangenen Saiſons. Wenn auch nicht teuerere,
ſo doch vielſeitiger, denn jede ſommerliche Vergnüg=
ung
. In ſolchen Toilettennöten wird unſeren Damen
ein praktiſcher Ratgeber gewiß willkommen ſein. Als
heft Nr. 17 der Wiener Mode beſtens empfehlen,
allein im redaktionellen Teil, ſondern ſogar in den
den Inſeraten gewidmeten Blättern ganz nachahmens=
werte
Modelle bietet. Das Boudoir iſt, mie immer

[ ][  ][ ]

Seite 6.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

Nummer 119.

belehrend, unterhaltend und ſehr vielſeitig, und der
Handarbeitsteil bietet mehrere, aus der Preiskonkur=
renz
herausgegriffene und preisgekrönte Arbeiten ganz
verſchiedener Art.
Im Verlage von Rudolf Bechtold u. Ko. in
Wiesbaden erſchienen zwei Broſchüren, Die Bal=
kongärtnerei
in ihrem ganzen Umfange‟
und Laubengärten, Anleitung über zweckmäßige
Einrichtung und Bepflanzung uſw., beide verfaßt von
Paul Juraß. Die Broſchüren ſind reich illuſtriert und
zum Preiſe von à 1 Mark in allen Buchhandlungen er=
hältlich
.
Wie ſoll der kleine Mann ſeine Kapitalien anlegen?
Ein hervorragender Kenner der einſchlägigen Verhältniſſe
gibt in einem trefflichen Artikel in der illuſtrierten Zeit=
ſchrift
Zur Guten Stunde (Deutſches Verlagshaus
Bong & Co. Berlin W 57. Preis des Vierzehntagheftes
40 Pf.) die Wege an, die man beſchreiten und meiden ſoll.
Die Publizierung ſolcher Aufſätze iſt in Anbetracht der
immer komplizierter werdenden Verhältniſſe auf dem Geld=
markt
, denen der Laie nicht zu folgen vermag, ein verdienſt=
liches
Werk. Ueberhaupt enthält das neueſte (19.) Heft dies=
mal
viele Aufſätze über neue, wiſſenswerte und praktiſche
Dinge. Die Frauenwelt wird beſonders durch den reich illu=
ſtrierten
Aufſatz Ein koſtbarer Frauenſchmuck und ſeine
Geſchichte, der über wunderbare alte Spitzenarbeiten berich=
tet
, gefeſſellt werden und Blumenliebhaber werden an den,
mit beſonders ſchönen Bildern verſehen Feuilleton Künſt=
liche
Fliedertreiberei Intereſſe haben. Für die Unterhal=
tung
ſorgen außer den zwei großen Romanen Gedichte
und kleine Artikel, denen ſich eine ſtimmungsvolle Novelle
von dem bekannten Erzähler Trinius, Pflicht betitelt, bei=
geſellt
. Auch der Bilderſchmuck iſt wie immer außeror=
dentlich
reichhaltig.

Hochzeitsfeierlichkeiten in Lich.
*x* Lich, 24. Mai. Die Vermählungsfeier=
lichkeiten
am hieſigen Hofe vollzogen ſich in der vor=
geſchriebenen
Weiſe. Nachdem im Zimmer des Fürſten die
ſtandesamtliche Eheſchließung erfolgt war, begab ſich unter
Glockengeläute der glänzende Hochzeitszug zur Kirche. Die
Prinzeſſin=Braut wurde von den Fürſten zu
Solms=Hohenſolms=Lich und Stolberg=Wernigerode gelei=
tet
. Die Schleppe des koſtbaren Brautkleides trugen die
Prinzeſſinnen Anna=Agnes, Eliſabeth und Johanna, als
Brautführerinnen folgten dann Prinzeſſin Helene, die
Gräfinnen Anna=Eliſabeth, Jutta und Auguſte=Eleonore
zu Stolberg=Wernigerode, die Prinzeſſinnen Hertha und
Anna zu Iſenburg=Büdingen, Prinzeſſin Regina Reuß j. L.
und die Gräfin Magna Maria zu Solms=Wildenfels. Den
prinzlichen Bräutigam geleiteten die Fürſtinnen zu
Stolberg=Wernigerode und Solms=Hohenſolms=Lich, denen
ſich das Großherzogspaar und die übrigen Fürſt=
lichkeiten
anſchloſſen. Die Traufeier begann mit dem Ge=
ſang
der Gemeinde: Jeſu geh voran, worauf Dekan
Klingelhöffer die Traurede hielt. Danach wurde un=
ter
leiſen Orgelklängen der Trauakt vollzogen, worauf un=
ter
anderem Frau Kammerſänger Fahr aus Darmſtadt zur
Orgelbegleitung die Worte aus Ruth ſang: Wo Du hin=
gehſt
, da will ich auch hingehen. Nach der Beendigung
der kirchlichen Feier fand im Schloſſe Gratulationscour und
daran anſchließend im großen Saal Feſttafel zu 73 Ge=
decken
ſtatt, die in Hufeiſenform aufgeſtellt war.
Die erſte Anſprache hielt der Fürſt zu Solms= Hohen=
ſolms
=Lich, der den Neuvermählten die herzlichſten Glück=
wünſche
ausſprach und den fürſtlichen Schwiegerſohn will=
kommen
hieß. Darauf dankte Fürſt zu Stolberg= Wer=
nigerode
mit einem Trinkſpruch auf das fürſtliche Haus zu
Solms=Hohenſolms=Lich. Die Tafelmuſik wurde von dem
Infanterie=Regiment Nr. 116 aus Gießen geſtellt. Die
Abreiſe der Neuvermählten erfolgte abends gegen 7 Uhr
nach dem Süden.

Die Rückreiſe Kaiſer Wilhelms.
* London, 23. Mai. Der deutſche Kaiſer
trat am Nachmittag 3½ Uhr die Rückreiſe nach
Deutſchland an. Vor der Abfahrt des Kaiſers hatten
ſich in der Umgebung des Bahnhofes große Menſchen=
mengen
angeſammelt. Bald nach 3 Uhr erſchienen das
Perſonal der deutſchen Botſchaft, der Lordmayor, der
ehemalige Lordmayor und andere offizielle Perſön=
lichkeiten
. Kurz vor 3½ Uhr betraten der Kaiſer
und die königliche Familie den Warteraum.
Der Kaiſer ließ den Lordmayor zu ſich entbieten und
unterhielt ſich mit ihm; dann begab er ſich in Begleit=
ung
des Königs, des Herzogs von Connaught, der
Prinzen Chriſtian von Schleswig=Holſtein und Artur
von Connaught, ſowie des Herzogs von Cornwall und
des Prinzen Albert auf den Bahnſteig. Dort nahm
der Kaiſer von den Anweſenden herzlich Abſchied; er
küßte dem König beide Wangen und ſchüttelte ihm die
Hände. Sodann beſtieg er in Begleitung von Lord Ro=
berts
und des Grafen von Wolff=Metternich den Zug.
* London, 23. Mai. Der deutſche Kaiſer
äußerte in ſeiner Unterredung mit dem Lord=
mayor
, er wünſchte, aus einem anderen Anlaß nach
England gekommen zu ſein; er ſei tief gerührt von
dem ihm bereiteten Empfange und aufrichtig dankbar
für die ihm erwieſene Sympathie.
Das Reuterſche Burcau hat auf ſeine, an
den deutſchen Kaiſer gerichtete Bitte, dem engliſchen
Volke ein Abſchiedswort zu ſagen, folgende Ant=
wort
erhalten: Sie ſind ermächtigt, mitzuteilen, daß
Seine kaiſerliche Majeſtät die aufrichtige Sympathie,
die ihm von der Stadt London und vom Publikum
im allgemeinen in ſeiner tiefen Trauer bezeugt wor=
den
iſt, herzlich zu würdigen weiß.
* London, 23. Mai. Der deutſche Kaiſer
iſt heute nachmittag 4 Uhr 50 Minuten unter dem Sa=
lut
der Kriegsſchiffe in Port Viktoria eingetroffen
und von dem Chef des Nord=Geſchwaders, Admiral Sir
Charles Drury, empfangen worden.
* Port Viktoria, 23. Mai. Zum Empfange
des deutſchen Kaiſers war eine 100 Mann
ſtarke Ehrenwache vom Cornwall=Regiment aufgeſtellt.

Der deutſche Botſchafter, Earl Roberts, und die übri=
gen
Herren des Gefolges gingen mit dem Kaiſer an
Bord der Jacht Hohenzollern, die die Nacht über am
Pier liegen bleibt.
* London, 24. Mai. Die Hohenzollern, mit
dem Kaiſer an Bord, iſt, begleitet von dem Kreuzer
Königsberg und den engliſchen Torpedobootszer=
ſtörern
Teſt, Stour, Colne und Kennet, heute
früh 5 Uhr 45 Minuten von Port Viktoria nach
Vliſſingen in See gegangen.
* Vliſſingen, 24. Mai. Der deutſche Kai=
ſer
iſt an Bord der Hohenzollern heute nachmittag
um 1 Uhr hier eingetroffen.

Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 24. Mai. In der Juſtizkommiſſion
des Reichstages kam es heute zu einer Debatte über
die Exterritorialität des Parlaments. Dr.
Lisco erklärte, die verbündeten Regierungen hielten eine
Beſchränkung der amtlichen Unterſuchungshandlungen in
den Dienſtgebäuden des Reichstages und der Landtage
nicht für geboten, um den Abgeordneten die volle Aus=
übung
ihrer verfaſſungsmäßigen Rechte zu ſichern. Die
Räume des Bundesrats, die zum Gebrauche des Staats=
oberhauptes
dienenden Gebäude, die höchſten Gerichts= und
Verwaltungsſtellen und die Kirchen genöſſen hierin kein
Vorrecht. Für die parlamentariſchen Räume ein ſolches
zu ſchaffen, ſei mit dem Staatsintereſſe nicht vereinbar. Es
erſcheine nicht angängig, durch die Geſetzgebung die Ver=
folgung
von ſtrafbaren Handlungen zu erſchweren, indem
in ſo ungewöhnlicher Weiſe das Zugreifen der Behörden
eingeſchränkt werde, zumal es nicht ausgeſchloſſen ſei, daß
die Sonderſtellung der parlamentariſchen Räume von
Nichtabgeordneten zur Verheimlichung der Spuren einer
ſtrafbaren Handlung mißbraucht werden könnte. Auf
Antrag Gröber (Zentr.) wurde beſchloſſen: Die Beſchlag=
nahmen
und die Durchſuchungen in den Dienſträumen der
geſetzgebenden Verſammlung dürfen nur mit Genehmigung
des Vorſitzenden der Verſammlung oder deſſen Stellver=
treters
vorgenommen werden. Bei ihrer Vornahme iſt
ein mit der Beaufſichtigung der Räume beauftragter Be=
amter
der Verſammlung zuzuziehen. Nächſte Sitzung
Mittwoch.
* Potsdam, 24. Mai. Amtliches Bulletin. Prinz
Louis F erdinand von Preußen, der zweite Sohn
des Kronprinzenpaares, iſt ſeit geſtern an einem fieber=
haften
Bronchialkatarrh, verbunden mit rechtsſeitiger
Mittelohrenentzündung, erkrankt. Der bisherige
Verlauf der Krankheit iſt befriedigend.
* Wiesbaden, 24. Mai. Der Kutſcher Anton Bi=
ſcher
, der am Sonntag auf einer Tanzmuſik im benach=
barten
Bierſtadt zwei Meſſerſtiche in den Unterleib erhielt,
iſt heute mittag geſtorben. Der Täter will aus Not=
wehr
gehandelt haben.
* Breslau, 24. Mai. Der Eilzug 94 Breslau- Glo=
gau
entgleiſte um 9,35 Uhr vormittags bei dem Aus=
gange
aus dem Bahnhofe Kleinbreſa mit ſämtlichen
Wagen. Getötet wurde niemand. Verletzt wurden vier
Perſonen. Die Sperrung dauert vorausſichtlich 12 Stun=
den
. Der Verkehr wird durch Umſteigen aufrecht erhalten.
Die Urſache der Entgleiſung iſt noch nicht feſtgeſtellt.
* Breslau, 24. Mai. (Amtlich.) Ueber das Eiſen=
bahnunglück
bei Kleinbreſa wird weiter ge=
meldet
: Lokomotivführer Schirman und Heizer Kloſe,
beide aus Breslan, vom Zuge Nr. 94, wurden ſchwer
verletzt. Ein Mädchen erlitt einen Beinbruch. Alle Ver=
wundeten
wurden in das hieſige Allerheiligenhoſpital
gebracht. Drei leicht verletzte Reiſende ſind weiter=
gereiſt
.
* Wieu, 24. Mai. Die Verhandlung vor dem Kriegs=
gericht
gegen den Oberleutnant Hofrichter wird
vorausſichtlich mehrere Tage, möglicherweiſe eine ganze
Woche, dauern.
* Madrid, 24. Mai. Der Urheber der geſtrigen
Bombenexploſion iſt ſeinen Verwundungen, die
er ſich zugefügt hatte, erlegen. Es iſt ein gut gekleide=
ter
Mann im Alter von 35 bis 40 Jahren, der keine
Ausweispapiere bei ſich trug und aus deſſen Wäſche die
Zeichen entfernt waren.
* Madrid, 24. Mai. Der Imparcial meldet: Hier
traf die Polizei, die von auswärts aufmerkſam gemacht
worden war, daß ein Bombenanſchlag geplant ſei,
alle notwendigen Vorſichtsmaßregeln auf dem Bahnhof
von Madrid, wenn der König ankommen ſollte. Dieſer
änderte aber im letzten Augenblick ſeine Route und kam in
Madrid im Automobil an.

H. B. Berlin, 24. Mai. Marquis San Giu=
liano
wird am 27. Mai, abends, in Berlin eintreffen,
um ſich dem Kaiſer in ſeiner Eigenſchaft als italieniſcher
Miniſter des Aeußeren vorzuſtellen. Porausſichtlich
wird Giuliano vom Kaiſer am 29. in Audienz empfan=
gen
und im Anſchluß daran zur Frühſtückstafel geladen
werden.
H. B. München, 24. Mai. Auf einer von 15000 Land=
wirten
aus ganz Bayern beſuchten, vom Zentrumsabge=
ordneten
Dr. Heim nach Regensburg einberufenen bayeri=
ſchen
Bauernbund=Verſammlung wurde die Verbrü=
derung
des Zentrums mit den bayeriſchen
Bündlern ausgeſprochen. Reichstagsabgeordneter
Erzberger proklamierte für beide Teile den Kampf gegen
den Hanſabund, unter deſſen Druck ſich die nächſten Wah=
len
1911 vollziehen würden, wie Dr. Heim ausführte.
Frieſack, 24. Mai. Durch die Exploſion eines
Benzinbehälters geriet ein aus Berlin kommendes,
mit 6 Perſonen beſetztes Automobil in Brand. Eine
Dame und ein 12jähriger Knabe erlitten an Geſicht und
Händen Brandverletzungen. Das Automobil brannte
vollſtändig aus.
H. B. Stolp i. P., 24. Mai. Durch Kabinettsordre
vom 24 ds. iſt Königin Mary von England
zum Chef des hieſigen Huſaren=Regiments ernannt
worden.

Paris, 24. Mai. Eine Kuſine des in die Can=
dide
=Affäre verwickelten Dr. Petit, eine 34jährige
Frau Metars, vergiftete ſich mit Leuchtgas.
H. B. Konſtantinopel, 24. Mai. Blättermeldungen
zufolge ſind ſich die Schutzmächte prinzipiell darüber
einig, daß das Verhältnis Kretas zu der Türkei
nach dem Muſter des ehemaligen Oſtrumelien geſtaltet
werden ſoll. Meinungsverſchiedenheiten beſtehen nur
noch über die Perſon des Gouverneurs. Während die
Weſtmächte für einen italieniſchen General, angeblich
Robilant, eingenommen ſind, ſchlägt Rußland einen
Großfürſten vor. Jungtürkiſche Kreiſe agitieren für
einen osmaniſchen Prinzen, andere für einen Ver=
wandten
des Khedive.

Briefkaſten.
H. W. Das Kunſtgewerbeblatt erſcheint in Leipzie
Alles Nähere erfahren Sie am beſten vom Verlag oder
am Poſtzeitungsſchalter.

Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Die ſüd=
liche
Zyklone zieht oſtwärts ab, ohne unſere Witterung
weſentlich zu beeinfluſſen. Daher dauert bei hohem
Druck über Nordweſteuropa das heitere und warme
Wetter an. Unter der Einwirkung nördlicher Winde
wird jetzt etwas kühleres Wetter eintreten.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, 25. Mai:
Meiſt heiter, trocken, etwas kühler.

Den ärztlichen Rat befolgt.
Schwelm (Weſtf.), 20. Okt. 1909. Teile Ihnen ergebenſt
mit, daß mir das von meinem Arzt ſehr warm empfohlene
Bioſon ſehr gut geholfen hat. Ich habe mich nämlich im
vorigen Jahr einer Operation unterzogen und war dadurch
ſehr zurückgekommen, aber Dank Ihrem vorzüglichen Bioſon
habe ich jetzt meine vollen Kräfte wieder erlangt. Seitdem
ich dieſes gute Morgen= und Abendgetränk kennen gelernt,
habe ich 10 Pfund zugenommen u. dies zwar im Zeitraum
von 7 Wochen. Bioſon mundet vorzüglich u. bekommt
mir auch ſehr gut, ſodaß ich es nicht mehr miſſen möchte.
Ich halte es für ein probates Nähr= und Kräftigungs=
mittel
bei Blutarmut u. Nervoſität, was bei mir haupt=
ſächlich
der Fall iſt. Ich werde Bioſon ſtetig weiter=
trinken
und in meinem Bekanntenkreis warm empfehlen.
Hochachtungsvoll! Heinrich Schlüter, Sattler, Oſtend=
ſtraße
34, I. Unterſchrift beglaubigt: Ernſt Ziegner,
Notar. Bioſon iſt das beſte und billigſte Kräftigungs=
mittel
. Paket 3 Mk. in Apotheken, Drogerien. (107910)

Kranke. (Geisteskr.ausgeschl.)
Sommerkur fül Behagl. eingericht. kl. Anstalt.

Spezial-Heilanstalt. Neue
Gesellschaftsräume offene u. ge-
schlossene
Liegeballe. Kühler
schattiger Park. Sorgsame Be-
Mervon handl. u. verpflegung. Diätkuren.
ance für Minderbemitte
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Dr. M. Schulze-Kahleyss, Nervenarzt.
Sanatorium Hofheim im Taunus.

Wohlgeschmack und hohen Nährwert
erhalten Milchspeisen, Puddings, Kuchen, Suppen usw.
wenn bei der Zubereitung

verwendet wird. Das Maismehl Maizena ist leicht ver-
daulich
und seit 50 Jahren bekannt und beliebt. (108190)
Wer unterm Flieder träumen will,
mag ſich vorſehen! So ein Frühlingsabend iſt
mitunter recht gefährlich, und manche Krankheit
iſt auf eine Erkältung zurückzuführen, die man
ſich da geholt hat. Dagegen iſt aber geſchützt,
wer Fays ächte Sodener Mineral=Paſtillen an=
wendet
, wenn auch nur die Möglichkeit einer Er=
kältung
gegeben iſt. Sie ſind ja ſo bequem zu
gebrauchen, wirken ſo ſicher und tadellos, daß
man ſie nicht nur in akuten Fällen, ſondern vor
allem vorbeugend zu jeder Jahreszeit gebrauchen
muß. Fays ächte Sodener koſten nur 85 Pfg
82 die Schachtel.
(100415i

Beim Rauchen.

(11155l

Es ist merkwürdig und gewiss den meisten Frauen
unverständlich, dass so viele Männer am Rauchen
Gefallen finden können. Und doch muss ein eigener
Genuss darin liegen, den sogar manche Frau nicht
gerne mehr missen möchte.
Sei die Zigarre gut oder schlecht, so bleibt nach
dem grösseren oder kleineren Genusse derselben im
Munde und Rachen des Rauchers jedesmal ein un-
angenehmes
kratzendes Gefühl, das nur zu leicht sich
festsetzen und in hartnäckigen Rachenkatarrh ausarten
kann. Diesen zu verhüten, gibt es kein besseres und
zugleich angenehmeres Mittel als gleich nach be-
endeter
Zigarre, Zigarette oder Pfeife einige Wybert-
Tabletten im Munde langsam zergehen zu lassen.
Sofort verschwindet die unanegnehme Beigabe des
Rauchens, der Mund und Atem werden wieder frisch
und angenehm. Jeder Raucher sollte daher Wybert-
Tabletten beständig bei sich führen. Wybert-Tabletten
können in allen Apotheken in Originalschachteln
à Mk. 1. bezogen werden. Depots in Darmtadt:
In sämtlichen Apotheken; Germania-Drogerie, Mühlstr. 78;
Minerva-Drogerie, Ecke Karl- u. Hügelstr.; Medizinal-
Drogerie von Fr. Beckenhaub, Ecke Schul- u. Kirchst.,
und Drogerie von C. Watzinger, Wilhelminenstr. 11.
Straßburg i. E., 19. Mai. Bei der heutigen Preis=
verteilung
der Großen Jubiläums=Ausſtellung
für das Hotel= und Gaſtwirte=Gewerbe er=
hielt
die bekannte Pfeiffer & Dillers Kaffee=Eſſenz durch
einſtimmigen Beſchluß des Preisrichter=Kollegiums die
(10832
Goldene Medaille zuerkannt.

Pilsnern50
Münchner
Hell Export

IsveFarengrere

614a

[ ][  ][ ]

Nummer 119.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

Tageskalender.
Hauptverſammlung des Mozartvereins um 8½ Uhr
im Vereinshauſe.
Konzert um 4 und 8 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 7½ Uhr im Garten der Vereinigten
Geſellſchaft.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß und im Bürgerkeller.
Konzert um 8 Uhr im Perkeo‟
Konzert um 8 Uhr im Heſſiſchen Hof.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 311 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 26. Mai.
Farben=, Lacke= ꝛc. Verſteigerung um 10 Uhr
Fuhrmannſtraße 2.
Ausſtellung des Deutſchen Künſtlerbundes (geöffnet
von 107 Uhr).

Seite 7.

Die glückliche Geburt
zweier Jungen
zeigen hocherfreut an
Dipl.-Ing. Herman Fay und Frau
Sofie, geb. Nothnagel.
Waldenburg i. Schlesien, 22. Mai 1910.
Auenstrasse 24 b.
(*12785

Bankſagnn

Die glückliche Geburt eines
strammen Buben

zeigen

*12857)

hocherfreut an
Bruno Krebs u. Frau
Rosa, geb. Büttner.

Statt Karten.
Die glückliche Geburt eines kräftigen
JUNGEN zeigen hocherfreut an
Theodor Schneider u. Frau
Else, geb. Hugenschütz.
Darmstadt, 24. Mai 1910.
(10828

Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
während der Krankheit und beim Hinſcheiden
meiner lieben Tochter und unſerer Mutter,
Schwägerin und Tante
(10741
Frau

geb. Kämmerer
ſowie für die vielen Blumenſpenden, ſagen wir
Allen herzlichen Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Katharina Kämmerer Wwe.

Hochzeitsturm. Turmzimmer und Ausſtellungs=
räume
, täglich geöffnet von 912 und 36 Uhr.

Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſez
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichs
zurückgeſandt.

Lokal

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Kurſe vom 24. Mai 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.

Iſ. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,50
3½ Deutſche Reichsanl. . (2,90
24,40
de
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,60

3½ do. Conſols .
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,80
3.
do.
3
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,50

. 92,90
84,30
93,90
92,10
do,
83,10
do.
4 Hamburger Staatsanl. 101,90
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,40
91,80
do.
do.
80,90
3 Sächſiſche Reute . . . 83,60
4 Württembergerv. 1907 101,75
93,60
do.

3½
3
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾ Griechen v. 1887
3¾/ Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente

98,10

4 do. Goldrente . . 99,40
do. einheitl. Rente 94,20
Portug. unif Serie I
do. unif. Ser. III 68,10
do.
Spezial . 13,40
Rumänier v. 1903 . . 102,50
do. v. 1890. . 94,80
do. p. 1905. . 91,20
Ruſſen v. 1880 . . . .

1
Sf.
4 Ruſſen v. 1902 . . . . 93,00
4½ do. v. 1905 . . . .
3½ Schweden . .
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admin. v. 1903
4 do. unifiz. v. 1903 94,80
4 Ungar. Goldrente 95,20
4 do. Staatsrente 92,20
5 Argentinier . . . . . .
do.
4½ Chile Gold=Anleihe
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,50
do.
4½ Japaner . . . . . . . 98,20
5 Innere Mexikaner
do.
4 Gold=Mexikan. v. 1904
5 Gold=Mexikaner . . .

InProz.
100,40
96,80
85,60
88,60
91,20
93,00
100,00
100,70
97,00
00,70

Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika= Paket=
fahrt
.
. . . . 143,20
4 Nordd. Lloyd . . . . 112,00
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 123,00
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 120,40
4 Baltimore & Ohio . . 113,60
4 Gotthardbahn . . . .

InProz.
3f.
4 Pennſylvania R. R. 135,00
Induſtrie=Aktien.
Werger=Brauerei
. 82,00
Bad. Anil.=u. Sodafabrik 483,80
Fabrik Griesheim . . . . 264,00
Farbwerk Höchſt . . . . . 491,50
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . . 322,00
Lahmeyer . . . . . . . . . 118,50
Schuckert.
Siemens & Halske . . 245,50
Adlerfahrradwerke Kleyer 417,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 233,90
Gelſenkirchen . . . . . . . 210,40 4 Rhein. Kredit=Bank . 139,25
Harpener . . .
Phönix, Bergb. u. Hütten=
betrieb
. . . .
. . . 224,00
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. .
4 Pfälzer Prt. . . . . . 101,40
do.
3½
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. . 99,80
do. ſteuerfrei
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,30

do.
do. alte
5 Oeſterr. Südbahn . .
do.
do.
Raab=Oedenburger . .
Ruſſ. Südweſt.
Kronpr. Rudolfbahn .

98,00
100,20
83,00
58,00
90,40

In Proz.
Bl.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 161,70 2¾10 Livorneſer . . . . . . 75,90
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 20,75 4 Miſſouri=Pacific 80,50
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,25
5 Anatoliſche Eiſenb. . .
Mainzer Aktienbrauerei . 200,10 5 Tehuantepec . . . . . 102,00
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ. 174,70
Darmſtädter Bank 131,25
Deutſche Bank . 251,10
4 Deutſche Vereinsbank 128,10
Diskonto=Geſellſchaft . 187,80
Dresdner Bank . . 158,50
. . . . 165,25 4 Mitteldeut. Kreditbk. 119,90
Nationalbk. f. Deutſchl. 123,50
.101,20
Pfälzer Bank.
145,20
Reichsbank
.. 195,90 4 Wiener Bank=Verein.
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,30
3½ do. S. 19. . . .. 92,50
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 1519, 2126 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
do.
3½
91,00
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
92,20
3½
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
do.
91,00
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,20
do. (unk. 1914) 91,60
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,40
2.
3½
92.40

Bf.

Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt . . . .
3½ do.
4 Frankfurt .
3½ do.
4 Gießen
3½ do.
4 Heidelberg
3½ do.
4 Karlsruhe
3½ do.
4 Magdeburg. .
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim . . . .
3½ do.
4. München .
3½ Nauheim
4 Nürnberg.
3½ do.
4 Offenbach .
3½ do.
4 Wiesbaden .

3½ do.
4 Worms . . . . . .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886

Verzinsliche
Anlehensloſe.
Badiſche Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner 100 137,75
5. Donan=Reg. fl. 100 145,00
3 Holl, Komm. 100 105.60

InProz.

91,60
100,90
94,70
100,10

91,40
100,50

100,30
101,20
92,00
100,50

.100,50
.100,20

Zf.
In Pr.
3 Madrider Fs. 100
4 Meining. Pr.= Pfand=
briefe
.
. . 136,40
4 Oeſterr. 1860er Loſe 174,70
3 Oldenburger
. 125,25
2½ Raab=Grazer fl. 150
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
7 39,30
Braunſchweiger Tlr. 20 212,90
Freiburger
15 58,00
Mailänder
45
do.
Fs. 10 34,00
Meininger
7 39,00
Oeſterreicher v. 1864 100 570,00
do. v. 1858 100 464,00
Ungar. Staats 100 390,00
Venediger
Frs. 30 42,40
Türkiſche
400 185,40

Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns .
20 Franks=Stücke
Oeſterr. 20=Kronen.
Amerikaniſche Noten . .
Engliſche Noten .
Franzöſiſche Noten.
Holländiſche Noten . . . .
Italieniſche Noten
Oeſterr.=Ungariſche Noten
Ruſſiſche Noten . . . . .
Schweizer Noten . . . . .
Reichsbank=Diskonto .
Reichsbank=Lombard 83f.

20,44
16,23
16,90
4,19
20,46
81,15
169,00
80,75
85,05
81,15

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Riffe der Liebe.
Ein Blankeneſer Roman
von Ewald Gerhard Seeliger.
(Nachdruck verboten.)
Das ließ ſich Martin nicht zweimal ſagen, öffnete
die kleine, grüne Pforte und kam heran.
Das iſt ja ſchön, daß man hier draußen ſo gemüt=
liche
Geſellſchaft findet, lachte er froh und bot dem
Alten eine Zigarre an.
Aber Wilken Wobbe verabſcheute dieſe Form des
Tabaks und blieb bei ſeiner Pfeife. Schnell wurden
ſie miteinander bekannt.
Und dann klingelte der Alte an ſein leeres Glas.
Und dann erſchien Ewe Suxdorf.
Martin war von ihrer Schönheit vollkommen über=
raſcht
, daß er die Beſtellung vergaß. Ewe ſtreifte ihn
mit einem ſcheuen Blick. Als ſie aber an ſeine Augen
kam, fuhr ſie ſchnell zurück. Sie fühlte, daß dieſe hellen,
blitzenden Augen ſtark waren und zwingen konnten.
Der Herr da möchte zwei Glas Bier! ſprach Wil=
ken
Wobbe und zwinkerte liſtig mit den kleinen Aeug=
lein
, denn er ſah genau, daß die beiden langſam auf=
einander
zukamen.
Ewe verſchwand, brachte zwei Flaſchen Bier und
verſchwand wieder.
Jetzt ſetzte ſich Martin ſtramm in die Höhe und
griff nach ſeiner Schlipsnadel.

Das glaub’ ich ſchon, knurrte der Alte und labte
ſich. Die gefällt Dir.
Iſt ſie verheiratet? fragte Martin, der ſchon lichter=
loh
brannte.
Bis jetzt noch nicht, ſprach Wilken Wobbe unter
ſtärkerem Schmauchen. Aber es dauert wohl nicht mehr
lange. Iſt nämlich einer hinter ihr her, der einen
großen Sack voll Geld hat.
Das hab’ ich auch, verſetzte Martin und ſchlug ſich
auf die Bruſt.
Sieh’ da, lächelte der alte Lotſe verwundert. Das
gibt’s nicht alle Tage, ein Seemann und bar Geld.
Und ich will Dir was im Vertrauen ſagen. Was ich
tun kann, daß ſie der verdammte Kerl nicht kriegt, das
ſoll geſcheh’n. Und wenn Du ihm die Deern abjagen
kannſt, Jung, dann tanz’ ich mit meinen alten Knochen
auf Deiner Hochzeit Walzer.
Mag ſie ihn denn? fragte Martin, aufs höchſte ge=
ſpannt
.
Keine Spur, meinte Wilken Wobbe und fing an zu
flüſtern wie ein Verſchwörer. Wenn ihr aber keiner
von dem jungen Volke zu Hilfe kommt, es wagt ſich
nämlich keiner ’ran, ſo ein ſchönes Mädel hat doch ein
ganzes Schock Liebhaber, dann läßt ſie ſich von der
Mutter breitſchlagen und nimmt den alten, ekligen
Kerl. Pfui Deibel, da kommt er ſchon.
Neugierig hob Martin den Kopf und ſah Gorch
Holmquiſt heraufſteigen. Er ſchnaufte ſtark und hatte
den Hut in der Hand, weil es heiß war. In ſeiner
blanken Glatze ſpiegelte ſich die Sonne.

Wilken Wobbe ſpuckte auf den Strandweg, und
Martin lachte hell auf.
Gorch Holmquiſt merkte ganz genau, daß beides auf
ihn gemünzt war, und ging ſchnurſtracks in den Laden.
Den ſtech’ ich zehnmal aus! rief Martin, noch immer
lachend, und ſchlug zur Bekräftigung auf den Tiſch.
Mich ſoll’s freuen, ſagte Wilken Wobbe und reichte
ſeinem neuen Freunde die Hand. Und wenn Du dem
Kerl dabei auf die Zehen trittſt, daß er ſchreit, dann
haſt Du dem lieben Gott im Himmel zinen große.
Dienſt getan.
(Darauf trennten ſie ſich, Wilken Wobbe ging nach
Hauſe, um den Kaffee nicht kalt werden zu laſſen, und
Martin trat kurz entſchloſſen in den Laden, wo Fran
Geſche Suxborf mit Gorch Holmquiſt im eifrigen Ge=
ſpräch
begriffen war.
Wie immer, verſtummten ſie, als ſich die Türglocke
regte. Martin verlangte höflich eine gute Zigarre.
Frau Geſche holte die zweitbeſte Sorte. Ohne zu prü=
fen
, kaufte er die ganze Kiſte und begehrte noch eine.
Jetzt flog Frau Geſche faſt die Leiter hinauf und pries
ihm die allerbeſte Sorte an. Auch die nahm er an, ohne
zu feilſchen. Dann legte er einen von ſeinen ererbten
Tauſendmarkſcheinen auf den Tiſch.
Frau Geſche ſiel beinahe in Ohnmacht, ſo viel=Geld
hatte ſie nicht in der Kaſſe.
Ich kann aushelfen, ſchuarrte Gorch Holmquiſt, der
längſt den Feind gewittert hatte, und zog ſeine ge=
ſchwollene
Brieftaſche. Neun Hundertmarkſcheine zählte

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Seite 10

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

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er auf den Tiſch und gab die letzten hundert Mark in
Gold und Silber.
Sie könnten mir einen Gefallen tun, bat Martin
und zog noch einen braunen Schein heraus. Wollen
Sie mir den auch klein machen?
Ich trag’ mein Vermögen nicht in der Taſche her=
um
! erwiderte Gorch Holmquiſt wütend.
Ich auch nicht, ſprach Martin lachend. Das ſind nur
die Zinſen.
Das kann jeder ſagen!
Martin quittierte dieſe Grobheit mit einem Achſel=
ducken
und wandte ſich wieder an Frau Geſche, die
mit vorgeſtrecktem Halſe und weitgeöffneten Augen
hinter der Tonbank ſtand.
Ich möchte mich hier in Blankeneſe einmieten.
Haben Sie vielleicht ein Zimmer frei?
Mit innerem Widerſtreben begann ſie mit dem
Kopf zu ſchütteln.
An ledige Herren vermiete ich nicht.
In dieſem Augenblick kam Ewe die Treppe her=
unter
. Martin warf ihr einen ſeiner ſchneidigen Blicke
zu, und ſie errötete und fühlte ſich in ſeinem Bann.
Das kann ich verſtehen, ſagte er lächelnd.
Ewe? fragte die Mutter. Weißt Du, wer hier am
Strand noch ein Zimmer frei hat?
Nein, Mutter, antwortete ſie und ſtrich ſich wie
ſchlaftrunken über Stirn und Augen.
Ich werde ſchon was finden, ſprach Martin ver=
gnügt
und ſteckte das Geld ein. Schlimmſtenfalls geh’
ich ins Hotel. Die Zigarren hole ich ſpäter.
Damit empfahl er ſich, ſteckte die linke Hand in die
Heſentaſche, wirbelte in der rechten den Spazierſtock,
mit dem er den Seemann verdecken wollte, und ſchritt,
luſtig pfeifend, durch das Gärtchen.
Gorch Holmquiſt machte eine wegwerfende Hand=
gewegung
.
Im Strandhotel m. Martin ein Zimmer mit

Elbausſicht, ſchickte den Hausknecht nach Hamburg, um
das Gepäck zu holen, und traf am Abend wieder in
Frau Geſches Laden ein, zu derſelben Stunde, als
Jaſper Dunt ſeinen Anker hob, um mit dem Ewer in
die Nordſee zu ſtechen.
An dieſem Abend ſaß Ewe Suxdorf mit Martin
Fock bis zehn Uhr im Garten, und ſie leiſteten ſich Ge=
ſellſchaft
. Sie hörte gern ſein heiteres Geplander. Und
da es finſter war, glaubte ſie vor ſeinen Augen geſchützt
zu ſein. Aber er war ein Seemann und ſah auch im
Dunkeln. Zuweilen ſtreifte er ihre weiße, ſchmale
Hand, die auf dem Tiſche lag. Aber ſie zog ſie ſtets
zurück.
Als er am nächſten Morgen ſeinen alten Freund
Wilken Wobbe auf der Dampfſchiffsbrücke traf, fragte
der ihn, wie es ſtände.
Ich glaube, meinte Martin vorſichtig, ich glaube,
ſie mag mich leiden, aber ich bin noch nicht ganz ſicher.
Du Dösbaddel! fuhr ihn der Alte an. Als ich ſo
ein junger Kerl war wie Du, da hab’ ich nicht lange
gewartet, ob ſie mich leiden mochte, da hab’ ich einfach
zugegriffen.
Zu Deiner Zeit waren die Frauensleute anders!
ſprach Martin mit Ueberzeugung. Denn gerade dies
forſche Zugreifen ſchente er; bei jeder anderen hätte
er es getan, bei Ewe aber war es ihm unmöglich.
Aber ſchon am nächſten Abend, wo er wieder mit
ihr zuſammenſaß, fühlte er, daß ihr kühles, ſchweres
Blut ſein leichtes, heißes ſuchte. Leider kam zum
Schluß Gorch Holmquiſt dazwiſchen, ſetzte ſich zu ihnen
an den Tiſch und zerſtörte die ſtille Vertraulichkeit.
Am dritten Abend aber, als Gorch Holmquiſt wie=
der
in Sicht zu kommen drohte, ſie hörten ihn ſchon
von weitem durch die Finſternis auf dem Strandwege
ſchnaufen, faßte Martin Ewe an der Hand und zog ſie
leiſe und vorſichtig zum Strande hinunter. Und ſie
ſträubte ſich nicht und ſchlich ſogar auf den Zehen=

ſpitzen. Gorch Holmquiſt, den die Eiferſucht ſchändlich
plagte, ſtapfte dicht an ihnen vorüber, ohne ſie zu be=
merken
.
Langſam ſchritten ſie über den naſſen Sand, den
die Wellen leicht gefurcht hatten, und ſprachen nicht
Noch immer hielt er ihre Hand feſt und führte ſie. Und
weil ſie es ruhig litt, faßte er Mut und zog ſie an ſich=
Mit einem leiſen Seufzer ſank ihr Kopf an ſeine Schul=
ter
, und ihr weicher, roter Mund neigte ſich ihm ent=
gegen
wie eine reife, ſüße Frucht.
Innig umſchlungen und regungslos ſtanden ſie auf
derſelben Stelle, bis die ſteigende Flut ihnen die Füße
netzte. Dann führte er ſie nach Hauſe.
Vergeblich rang er nach Worten, und immer wie=
der
fanden ſich ihre Lippen zuſammen.
Wirſt Du mich immer lieb haben? fragte er end=
lich
, indem er ſeinen Mund ganz an ihr Ohr brachte=
Sie nickte nur ſelig.
Und wenn ich auf Seee bin?
Gott iſt überall! ſprach ſie feſt und ſchlug ihre tiefen,
ſchwermutsvollen Augen zu ihm auf.
Da nickte er ſtumm, obgleich er nicht verſtand, was
ihr dieſes Wort bedeutete, und küßte ſie auf die blaſſen
Lider, hinter denen ihre Angenſterne verſanken.
Ewe? fragte er leiſe. Wann wollen wir Hochzeit
machen?
Wann Du willſt.
Alſo bald! flüſterte er und umſchloß ſie ſtürmiſch.
Und morgen ſchon ſpreche ich mit Deiner Mutter.
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Nummer 119.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

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Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeinmts Darmſtadt.
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verden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=

ag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.

Großherzogliches Hoftheater.
Die Einſendung aller noch rückſtändigen Koſtenrechnungen über Leiſtungen und
Lieferungen für das Großherzogliche Hoftheater und die Hofmuſik wird wegen bevor=
tehenden
Bücherſchluſſes bis zum 1. Juni 1910 erbeten.
Für jede Rubrik ſind die in doppelter Ausfertigung einzureichenden Koſten=
echnungen
getrennt aufzuſtellen.
Die bezüglichen Beſtellſcheine müſſen beigefügt werden.
Die nach dem obigen Termin einlaufenden Rechnungen können erſt bei der
tächſten Abrechnung Berückſichtigung finden.
Darmſtadt, den 20. Mai 1910.
(10508sm
Großherzogliche Hoftheater= und Hofmuſik=Direktion.

Oeffentliche Aufforderung.
Anſprüche an die nachſtehend bezeichneten Liegenſchaften aus den beigefügten,
ingeblich abhanden gekommenen Erwerbsurkunden ſind binnen einem Monate vom
rſten Erſcheinen dieſes unter Vorlage der Belege bei uns anzumelden, anderenfalls
unterſtellt wird, daß ſolche Anſprüche nicht mehr beſtehen und Löſchung der zu ihrer
Sicherung im Grundbuche eingetragenen Bemerkungen beſchränkt erfolgt.
Gemarkung Darmſtadt.
1. von Flur 4 Nr. 258 39 qm Einfahrt, Heinheimerſtraße,
270¾/10 559 Grabgarten mit Gartenhaus, Kranichſteinerſtr.,
Kaufbrief vom 18. Juli 1884 über den Verkauf von Johannes Weber Witwe
und Kindern an Ludwig Ganß Eheleute;
2. Flur 4 Nr. 517 28 Klafter Hofreite, Kleine Schwanengaſſe,
518 35/10 Grabgarten daſelbſt,
519 668) Grabgarten daſelbſt,
Kaufbrief vom 29. Oktober 1858 über den Verkauf von Jakob Auguſt Hummel
(10798
Eheleuten an Heinrich Eckhardt.
Darmſtadt, den 18. Mai 1910.
Großherzogliches Amtsgericht I.

Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 26. Mai er., vormittags 10 Uhr,
werden in der Bavaria=Drogerie zu Darmſtadt, Fuhrmannſtraße 2, die vorhandenen
Warenbeſtände, als:
Farben, Lacke, Oele, Glycerin, Benzin, Karbolineum, Schmieröl, Tran, Zement,
Gips, Leim, Pinſel, Lebertran, Korken, Schmiergelpapier, Flintſteinpapier,
Schwämme, Inſektenpulver, Futterkalk, Fettlaugenmehl, Vogelfutter, Tanz=
bodenglätte
, Stahlſpähne, Gewürze, Kaffee=Eſſenzen, äth. Oele, Drogen jeder
Art, Verbandartikel, Gummiſtopfen, Haarfarben, verſchiedene Spezialitäten,
Kolonialwaren, Vegetabilien (Tees), 1 National=Kontrollkaſſe mit Scheckrollen,
1 ſechsteiliger Ständer für Kaffee ꝛc. ꝛc.
öffentlich gegen Barzahlung verſteigert.
(10744
Darmſtadt, den 23. Mai 1910.
Reibstein, Konkursverwalter.
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voller Ausführung empfiehlt Hermann verſtellb. Galerieeiſen (Patent) äuß. bill.
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Wike, Soderſtraße 59.

Seite 11,
Verloſung von Schuldverſchreibungen der
Stadt Darmſtadt.
In Vollziehung des Schuldentilgungsplanes der Stadt Darmſtadt ſind heute
nachſtehende 3½ prozentige Schuldverſchreibungen auf den Inhaber durch Verloſung zur
Rückzahlung berufen worden, nämlich:
I. Rückzahlbar am 1. September 1910.
Buchſt. V Abt. I Nr. 19, 84, 148, 162, 298, 316, 342, 390, 481, 488, 537, 643.
II 81, 149, 161, 288, 508, 572, 595, 597, 658, 682, 752, 778.
III 110, 124, 168, 211, 339, 377, 431, 446, 508, 582, 749, 786.
IV 94, 99, 100, 189, 268, 377, 385, 389, 414, 417, 449, 566, 667,
963, 978.
II. Rückzahlbar am 1. November 1910.
Buchſt. J Abt. I Nr. 63, 197, 226, 238, 266, 330, 513, 574, 656, 749.
II
33, 85, 118, 184, 281, 301, 396, 422, 507, 616, 748, 775, 792.
III 24, 31, 52, 231, 247, 314, 408, 423, 448, 515, 555, 571, 588,
657, 785, 838, 903, 929.
IV
20, 69, 147, 165, 190, 254, 287, 351, 448.
Die Rückzahlung erfolgt bei der Stadtkaſſe und bei den Niederlaſſungen der
Bank für Handel und Induſtrie zu Darmſtadt, Berlin und Frankfurt a. M.
Die Verzinſung hört mit den oben genannten Verfallterminen auf.
Die nachverzeichneten 3½ prozentigen Schuldverſchreibungen ſind bereits gekündigt,
aber noch nicht zur Einlöſung gekommen, und zwar:
auf den 1. September 1907:
Buchſt. V Abt. IV Nr. 392;
auf den 1. Juli 1909:
Buchſt. G Abt. II Nr. 641,
III 177, 231,
K III 1020;
auf den 1. September 1909;
Buchſt. V Abt. II Nr. 395, 712,
III 320,
IV 190, 535, 921:
auf den 1. Oktober 1909:
Buchſt. L. Abt. II Nr. 689, 1338, 1540, 1970;
auf den 1. November 1909:
Buchſt. J Abt. I Nr. 18,
. III 990,
IV 447:
auf den 1. Februar 1910:
Buchſt. H Abt. I Nr. 833,
403.
Die Verzinſung derſelben hat von denrangegebenen Tagen ab aufgehört.
Darmſtadt, den 20. Mai 1910.
(10825md
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.

Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 25. Mai 1910, nachmittags 3 Uhr,
werden im Pfandlokale Rundeturmſtr. 16 (Roſenhöhe) verſchiedene Möbel, darunter
Betten, Waſchkommode, Stühle, Vertikos, Sofas, Spiegelſchränke, Schreibtiſche,
Schränke, Nähmaſchinen, Bücherſchränke, Pianinos, ferner 1 Waſchmaſchine,
kl. Ladentheke, Eisſchrank, Dezimalwage, 10000 Anſichtskarten, 1 24pf. Opel=
Tarack=Chaſſis=Motor, 1 Motorrad, verſchiedene Landauer, Coupees, 1 Rund=
maſchine
, 1 Abkantmaſchine, 1 Gaspumpe, Wulſtmaſchine, 1 Partie Ziegel und
Dielen, ſowie 1 Hund (Bernhardiner) und mehrere Mille Zigarren
zwangsweiſe gegen bar verſteigert.
(10829
Die Verſteigerung der fettgedruckten Sachen findet ſicher ſtatt.
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher,
Georgenſtraße 11, I.

Heugras=Verſteigerung.
Freitag, den 27. ds. Mts., nachmittags
3 Uhr beginnend,
wird die Gras= und Kleenutzung von den
ſtädtiſchen Grundſtücken an dem Darmbach,
zunächſt des Pfarrwieſenwegs, ſodann die
Heugrasernte von der Pallaswieſe an Ort
und Stelle öffentlich meiſtbietend ver=
ſteigert
.
Zuſammenkunft um 3 Uhr am Viadukt
des Pfarrwieſenwegs, um 3½ Uhr auf
der Gräfenhäuſer Chauſſee am Darmbach.
Hier gelangt zuerſt die Futternutzung von
dem früher Venuleth’ſchen Gelände zum
Ausgebot.
(10746md
Darmſtadt, den 23. Mai 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Jaeger.

Piano

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kommend, 23. Mai 1 Uhr morgens auf
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York, 22. Mai 10 Uhr morgens Cuxhaven
paſſiert.
Dampfer Prinz Oskar, von Kanada kom=
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Nicht Donnerstag, ſondern Freitag, den 27. Mai, 8 Uhr:
H. Grosses Konzert

der Kapelle des Leibgarde=Regiments.
(Leitung: Obermuſikmeiſter Hauske.)
Programm: L. v. Beethoven: Ouvertüre zu Fidelio‟. E. Grieg: Erſte Peer Gynt=
Suite. R. Wagner: Vorſpiel zu Parſifal G. Bizet: Balletmuſik aus Carmen.
Internationale hiſtoriſche Märſche, zuſammengeſtellt von A. Boettge. Fantaſie aus
Der Zigeunerbaron von J. Strauß.
Eintritt 50 Pfg., für Studierende 30 Pfg. Dutzendkarten à 4 Mk. im Verkehrs=
büro
und an der Abendkaſſe.
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Donnerstag, den 26. Mai (Frohnleichnamsfest)
Garten-Konzert

einer Abteilung der Kapelle des Dragoner=Regiments Nr. 24.
Eintritt frei.
Anfang 6 Uhr.
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Programm
zu dem am Mittwoch, den 25. Mai,
von 121 Uhr vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle des Großh.
Leib=Dragoner=Regts. Nr. 24.
1. Feſtmarſch von A. Strube. 2. Ouver=
türe
zur Oper Maurer und Schloſſer von
D. Auber. 3. Ganz allerliebſt Walzer von
E. Waldteufel. 4. =Une Perle de l'Ocean‟,
Solo für Kornett à Piſton von Th. Hoch.
5. Fantaſie aus der Oper Das Leben für
den Zar von J. Glinka. 6. Aller Ehren iſt
Oeſterreich voll. Marſch von A. Novotni.

Treu bisindenTod

Ein Tierdrama, das große
Bewunderung erregt, geſpielt
vom bekannten Pudel Morchen.
Eine Leiſtung dieſes Tieres,
wie ſie ſelten gezeigt wird.

z. Erlehnisse einerTartarin
Stürmiſcher Lacherfolg.

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gesorgt und daher der Aufenthalt
(10808
angenehm.

Fanuts

inen

gut
Privat
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[ ][  ][ ]

Nummer 119,

die Stenographie und
Junge Dame, Maſchinenſchreiben er=
lernt
hat, ſucht Anfangsſtelle, würde, wenn
gewünſcht, als Volontärin eintreten. Off. u.
O. 13 an die Exp. ds. Bl. (*12593oim
Kriſenſe, in d. modernſten Friſuren bew.,
nimmt noch Kunden an. Frau Refert,
Moosbergſtraße 76, 3. St. (*12594omsm

*12758) Einf. Fräulein ſucht zur Selbſt=
führung
des Haushaltes Stellung zum 1.
oder 15. Juli bei ält. beſſ. Herrn. Offert.
unter O. 53 an die Expedition ds. Bl.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

10754a) Kinderloſe Witwe reiferen
Alters, die reiche Erfahrung in Kranken=
pflege
und Kindererziehung beſitzt
ſucht Stellung
in der ihr Gelegenheit geboten würde, ihre
Kenntniſſe zu verwerten. Es wird weniger
auf hohen Gehalt als auf gutes Einvernehmen
innerhalb des Berufskreiſes geſehen. Näh.
Bismarckſtraße 72.

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*12749) Forſtmeiſterplatz 5, Hintb. p. r.

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(Waiſe), mit gut. Zeugniſſen, ſucht Stelle als
Hausmädchen hier od. auswärts, mögl. bald
Franks Stellenbüro, Karlſtraße 31. (*12760
*12812) Tüchtige junge Frau hat noch Tage
frei i. Waſch. u. Putzen Fuhrmannſtr. 8 II.r.

*12814) Kinderloſe Witwe, tüchtig im
Kochen und Haushalt, ſucht Stelle bei
einzelnem Herrn oder in mutterloſem
beſſeren Haushalt. Offerten unter O. 67
an die Expedition ds. Blattes.

*12782) Tücht. Frau empf. ſich im Waſch.
u. Putzen Neue Lichtenbergſtr. 23, Stb.
*12780) Wirtſchaftl. Fräulein, Mitte 30,
a. guter Famil., das ſeit Jahren beſſ.
Privathaush. führt, ſucht wegen Auflöſung
desſelb. ähnliche Vertrauensſtellung.
Off. u. O. 56 a. d. Expedition ds. Bl.

*12789) Net. Mädchen ſucht St. als
Mädchen allein in nur gutem Hauſe;
gute Zeugn. ſind vorh. Näh. Bleich=
ſtraße
17, 3. St. links.

Rechnungsbeamter
d. i. P.
übernimmt Vermög. oder Kaſſe=
Verwaltung, auch Vertret. 1. Firm.
Kaution n. Wunſch. Offerten unter
N 82 an die Expedition. (10503sm

(16J.), wünſcht Poſten
Junger Mann auf Büro od. Lager

irgend welcher Art bei beſcheid. Anſprüchen.
Offerten u. O 64 an die Exped. (*12806

12850) Jung., verheirateter Mann ſucht
Stelle als Kaſſierer, Packer, Ausläufer oder
ſonſtigen Vertrauenspoſten. Offerten
unter O 79 an die Expedition erbeten.
*12787md) Junger, intelligenter Mann
ſucht Stelle as Jagdaufſeher oder Aehn=
liches
. Gefl. Offerten unter O. 57 an
die Expedition ds. Blattes.

*12774mdf) Ein nüchterner, unbeſcholt.
Mann, gelernter Schreiner, ſucht Stellung
als Bureaudiener, Verwalter od. ſonſt ähnl.
Vertrauenspoſten. Off. u. O. 59 an die Exp.

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Gehaltsanſprüchen erbitten
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Gebr. Rothschild, Markt2.

10745ms) Für in jeder Beziehung gut zu
empfehlende jüngere Frau wird für vor=
mittags
Monatsſtelle geſucht.
Näheres in der Expedition ds. Bl.

*12793) Aelteres Mädchen, Köchin, ſucht
zum 1. Juli Stellung in kleinem ruhigen
Haushalt, Herrn oder Dame. Adreſſe in
der Expedition zu erfragen.

*12849ms) Mädchen ſucht leichte Stelle
für ſofort oder 1. Juni bei Frau Mark,
Fuhrmannſtraße 1.

*12867) Ein nett. Kdrfri, w. d. höh. Tchtrſch.
beſ. h., ſ. Stell. z. größ. Kind., eine 37jähr.
Wwe., i. Koch. u. all. Hausarb. tcht., m. beſt.
Empf. u. Zgn. ſ. St. z. 15. Juni als Köch.
oder Haushält., 2 Alleinm., 20 u. 22 J. a., w.
einf. koch. k., in allen Hausarb. tücht., erſt.
auch Liebe zu Kind. h., letzt. zu einz. Dame
od. 2 Leuten, beide m. gut. Zeugn., ſuchen
Stelle z. 1. Juni. Näh. Frau Hartmann,
Stellenbureau, Karlſtraße 40.

*12872) Schulentl. Mädch. ſ. Kind auszuf.
Gelegenheit zur Erlernung des Haush. erw.
Zu erfr. Magdalenenſtr. 3, Hinterh.
*12827) Junge Frau ſ. halbe Tage Waſch.
und Putzen Kleine Kaplaneigaſſe 2.
*12865) Kindermädch., Reſtaur.= Küchen=
mädchen
und andere ſuchen Stelle
Frau Scheid, Dieburgerſtraße 32.
*12866) Junge Frau ſucht von morg. bis
abends Laufd. Kranichſteinerſtr. 31, 1. St.
*12831) 14jährig. Mädchen ſucht tags=
über
Beſchäftigung bei Kindern
*1232) Für mein gutempfohlenes
Hausmädchen
das auch nähen u. bügeln kann, ſucheſofort geſucht
ich für Anfang Juni eine
5
Aushilf-Stelle
auf 23 Monate, in nur beſſ. Hauſe.
Näheres Martinſtraße 54, 3. Stock.
Kinderfräulein, Privat=
Stellen ſuchen: köchin, Hausmädchen,
Alleinmädchen, welche kochen u. nicht kochen,
darunter mehrere jüngere, eignen ſich als
Kindermädchen. Bur. Frau Dingeldein,
Schützenſtr. 10½, Telephon 531. (*12876
Das Zentralstellenbüro
Fr. Auguſte Schmitt,
Ballonplatz 5, II., empf. mehr.
Mädchen für Geſchäftshäuſer,
ſuche ſofort m. Alleinmädchen
die kochen können. (*12881
wünſcht baldigſt Stellung als
Mädchen Hausmädchen oder zu Kin=
dern
. Es wird mehr auf gute Behandlung
(*12854mdf
als auf Lohn geſehen.
Gefl. Off. unt. O 82 an die Exp. erbeten.
Bautechniker
mit Bauführung betraut, ſucht Stellung.
Gefl. Offerten unter O. 72 an die
Expedition dieſes Blattes erbeten. (*12833
*12690im) Ein flotter Verkäufer, franz.
und deutſch ſprechend, ſucht in Delikateß=
oder
feinem Spezereigeſchäft Stellung.
Adreſſe zu richten an
Frau Smelkowska, z. Zt. Baben=
haufen
, Reithahnſtraße 325.

Mehrere tüchtige
Modistinnen
geſucht, die flott garnieren können. Nur
ſolche mit guten Zeugniſſen wollen ſich
melden. Offerten unter Chiffre O 24 an
die Expedition.
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Seite 13,

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Traiſa b. Darmſtadt. (*12794

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Eberſtadt b. D.

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verſteht, für kleinen Haushalt geſucht
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Rhönring 143, 3. Stock. Lehrmädchen geſucht
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Lehrmädchen
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Damenkonfektion Kranichſteinerſtr. 57.
f. Damenkonfektion
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M. Weintz, Saalbauſtraße 36, 1. Stock.

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ein ält. Mädch., in Koch. u. Hausarb. ſelbſt.,
in kl. Haush., wo Vorg. 14 Ihre. w., ein.
Haus= u. Kinderm. f. hier, fern. ſuch. ein Mdch.,
Heilbronn a. N. Näh. Frau Hartmann,
Stellenbureau, Karlſtraße 40.
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Stellenbureau Debus,
Telephon 1737.
Karlſtraße 79.
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kinderloſe Witwe geſucht zur Führung
eines Haushalts, wo drei Kinder (9, 11,
13 Jahre) ſind. Spätere Heirat nicht
ausgeſchloſſen. Offerten unter O. 73 an
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Fräulein mit angenehmen Aeußeren zur
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vollſtändig konkurrenzloſen Artikels D. R. P. an einen intelligenten Herrn ver=
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werden. Der zahlenmäßig nachgewieſene jährliche Reingewinn überſteigt
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Betriebskapitals.
Der Erfolg iſt ein mehr wie geſicherter!
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abſolut erſtklaſſige Kräfte wollen ſich
melden in dem Kontor der Pianoforte-
fabrik
Karl Arnold, Ecke Erbacher=
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Kunstschmiedod. Schlosser
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ner
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burſchen
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auch Anfängerinnen, Servierfräuleins, Zim=
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Adolf Dingeldein, Schützenſtraße 10½
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ſervieren können, für jeden Sonntag in
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1617 Jahre alt mit guten Zeugniſſen,
findet ſofort Beſchäftigung. (10603sms
Näheres in der Expedition d. Bl.
haben, bevorzugt. Offerten unter O 48*12776mdks) Jüngerer Hausburſche ge=
Liebfrauenſtraße 82.
ſucht
v. 1617 Jahren,
Junger Hausburſche welch. Radfahren
kann, geſucht. Koſt und Logis im Hauſe.
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Jakob Heymann, Tapeziermeister
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Hausbeamtinnen
gemeinnützige Stellenvermittlung für:
Erzieherinnen, Kinderfräulein Stützen,
Wirtſchaftsfräulein, Hausdamen.
Sprechſtunden an allen Wochentagen außer
(8036a
Samstags von 35 Uhr.
Strechſtelle: Dieburgerſtraße 16.

[ ][  ][ ]

Seite 14.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

poſtaſſiſtent Karl Trinkaus, Viktoriaplatz 1, ein

-
Fronleichnamsfeſt.

Literariſches.
* Neue Reiſebücher, Im Verlage von
Griebens Reiſeführern (Albert Goldſchmidt,
Berlin W. 35) erſchienen neu: Band 29. Der Rhein.
27. Auflage 1910/11. Neu bearbeitet von Albert Droſ=
ſong
. Mit 10 Karten und einem Grundriß. (3 Mk.)
Die große Beliebtheit und ſtarke Verbreitung, deren
ſich der ausgezeichnete Griebenſche Reiſeführer Der
Rhein ſeit vielen Jahren erfreut, haben in kurzer
Zeit ſchon wieder eine neue Auflage nötig gemacht.
Die Vorzüge dieſes Führers ſind ſachliche, klare und
überſichtliche Anordnung und Behandlung des Reize=
ſtoffs
, wobei jeder überflüſſige Ballaſt entfernt und
dennoch nichts Bemerkenswertes außer Acht gelaſſen
wurde. Die äußeren Vorzüge des Buches, handliches
Format, gutes Papier und deutlicher Druck, treten
auch bei der neuen Ausgabe wieder aufs vorteilhafteſte
in Erſcheinung. Von dem Führer erſcheint zu gleicher
Zeit auch eine kleine Ausgabe, betitelt Kleiner
Führer für die Rheinreiſe (Griebens Reiſe=
führer
, Band 75, mit 7 Karten, 1,50 Mk.), die ffir
kürzere Touren ſich aufs trefflichſte bewähren dürfte.
Außerdem gibt der Verlag zwei Sonderdrucke aus
Band 29 heraus, und zwar die beiden Städteführer
Frankfurt a. M. und der Taunus (Band 31,
60 Pfg.) und Köln und Umgebung (Band 30,
50 Pfg.), die jedem, der nur dieſe Städte aufſuchen will,
die beſten Dienſte leiſten werden. In der N. G.
Elwertſchen Verlagsbuchhandlung in Marburg (Heſſen)
erſchienen zwei Führer: A. Röschen, Neuer Füb=
rer
durch Vogelsberg, Wetterau und die Rhön.
Mit über 100 Illuſtrationen, vielen Wegekrokis und
zwei Karten. Preis: in Ruckſackl. geb. 2 Mk. E.
Schneider, Durch das Wohra=, Ohm= und
Schwalmtal und die Knüll. Mit 24 Illuſtrationen
und einer Karte. Preis: ſteif kartoniert 2 Mk. Auf
dieſe zwei ausgezeichneten Führer ſei hiermit aufmerk=
ſam
gemacht. Der Verkehrs=Verein Lan=
genſchwalbach
hat einen Führer durch das
Stahl= und Moorbad Langenſchwalbach
(103 Seiten, mit 2 Plänen der Stadt und Umgebung
und vielen Illuſtrationen, Preis 50 Pfg.) herausgege=
ben
, der nicht nur den Kurort ſelbſt, ſeine Heilfaktoren,
Einrichtungen und Schönheiten ſchildert, ſondern auch
auf nicht weniger als 56 Seiten eine ausführliche
Darſtellung der zahlreichen intereſſanten Spaziergänge
und größeren Ausflüge bringt, die man von Langen=
ſchwalbach
aus in den Taunusbergen bis zum Rhein
einerſeits und andererſeits bis zur Lahn und in die
Gegend von Kronberg, Königſtein uſw. machen kann.
Außerdem verſendet der Verkehrs=Verein und zwar
gratis einen kurz gefaßten, reich illuſtrierten
Proſpekt. Das Städtiſche Verkehrs=Bureau Baden=
Baden gab einen kleinen Führer Baden=Baden
im Schwarzwald heraus, der auf Verlangen
koſtenlos und franko verſendet wird. Im Verlag
von F. Beyers Touriſt=Bureau in Bergen (Norwegen)
erſchien ein neuer Katalog über Touren in Norwegen,
herausgegeben unter dem Titel: Für Reiſende
nach Norwegen. Auskunft über die verſchiedenen
Routen nach Skandinavien und die empfehlenswerte=
ſten
Touren in Norwegen‟ Der Katalog wird auf
Anfrage gratis verſandt. Durch Deutſchböh=
men
iſt der Titel der ſoeben vom Landesverband
für Fremdenverkehr in Deutſchböhmen, Sitz Karlsbad,
in dritter Auflage herausgegebenen, reich illuſtrierten,
ſtattlichen Broſchüre, welche in überſichtlicher Weiſe
den Leſer über die Kurorte, Sommerfriſchen, Frem=
den
= und Touriſtenorte Deutſchböhmens unterrichtet.
Das Buch iſt ein Behelf zur Wahl der Sommerfriſchen
oder für die Zuſammenſtellung von Touren im Böh=
merwalde
, Erzgebirge, in der böhmiſchen Schweiz und
im Elbetale, ſowie im Jeſchen=, Iſer= und Rieſen=
gebirge
. Durch 317 Bilder werden dem Leſer die herr=
lichen
Gebiete des geſegneten Landes vor Augen ge=
führt
. Das Buch wird auf Verlangen gegen Einſend=
ung
von 50 Heller (oder 50 Pfennig) in Briefmarken
koſtenfrei zugeſendet. Tiroler Verkehrs= und
Hotelbuch. Ausgabe 1910. Von dem handlichen
Buche im grauen Umſchlage mit dem roten Tiroler
Adler iſt ſoeben die 8. Auflage erſchienen. In knap=
per
Darſtellung enthält es alles für den Beſucher
Tirols Wiſſenswerte. Ganz beſonders hervorgehoben
zu werden verdient eine Abhandlung über die klima=
tiſchen
Verhältniſſe Tirols von Dr. Heinz v. Ficker.
Das Tiroler Verkehrs und Hotelbuch ſamt Karte kann
vom Zentralbureau des Landesverbandes für Frem=
denverkehr
in Tirol, Innsbruck, gegen Einſendung
von 60 Heller (60 Pfg.) franko bezogen werden. Zu
demſelben Preiſe iſt es auch in den Buchhandlungen
erhältlich.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
05 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 18. Mai: dem Bürgermeiſterei=
Bureauaſſiſtent Friedrich Biedenkopp, Gutenbergſtr.
54, ein S. Friedrich Wilhelm Georg. Am 19.: dem Ober=

Heinrich Karl Hermann. Am 13.: dem Schreiner Georg
Mederle, Gartenſtraße 20, eine T. Hedwig Franziska.
Am 16.: dem Töpfer Karl Otto Lehmann, Kiesſtr. 27,
ein S. Walter. Am 15.: dem Fuhrmann Chriſt. Bor=
ger
, Pankratiusſtraße 51, ein S. Wilhelm. Am 16.: dem
Poſtſchaffner Gg. Bauer, Mathildenplatz 11, eine T.
Luiſe. Am 15.: dem Friſeur Karl Nies, Heidelberger
Straße 4, ein S. und eine T. Am 17.: dem Kutſcher Fr.
Becker, Schloßgartenplatz 3, eine T. Marie Eliſabeth.
Am 22.: dem Maler und Lackierer Joh. Gg. Hummer,
Bleichſtraße 17, eine T. Auguſte Karoline. Am 23.:
dem Hausburſchen Wilhelm Blümler, Kl. Kaplanei=
gaſſe
3, ein S. Philipp Friedrich. Am 19.: dem Bäcker
Paul Unbehen, Wienersſtraße 46, ein S. Arthur
Karl. Am 19.: dem Kaufmann Georg Schecker, Laute=
ſchlägerſtraße
12, ein S. Hans. Am 20.: dem Schneider
Reinhard Gutbrod, Karlſtr. 47, eine T. Anna Eliſa=
beth
. Am 18.: dem Schneidermeiſter Adam Fuchs,
Mühlſtraße 28, eine T. Magdalene Charlotte Lollo. Am
22.: dem Friſeur Johannes Matheis, Obergaſſe 36, ein
S. Johannes.
Aufgebote. Am 19. Mai: Unteroffizier im Leib=
Dragoner=Regiment Nr. 24 Wilhelm Richard Meinz,
Holzhofallee 25, mit Dorothea Ruppel in Seeheim.
Am 20.: Fuhrmann Johann Georg Stork, Lichten=
bergſtraße
73, mit Dienſtbote Anna Barbara Winkler,
ebendaſelbſt. Am 21.: Maſchinenſchloſſer Karl Ernſt
Debus, hier, mit Emilie Schmitt in Straßebers=
bach
. Landſtraßenwärter Peter Müller VIII. in
Weinheim mit Eliſab. Gräber in Pfaffen=Beerfurth.
Am 23.: Maurer Karl Bonifazius Wiegand in Kohden
mit Eliſe Kühn, ebendaſelbſt. Bureauvorſteher Wil=
helm
Volk in Stuttgart mit Kontoriſtin Toni Herbſt
in Karlsruhe. Diener Peter Joſeph Biſchoff in Ob.=
Ramſtadt mit Anna Schuchmann, ebendaſelbſt. Schutz=
mann
Georg Heinrich Stetzelberg in Worms mit
Dorothea Schollmaier in Hüttenfeld. Ingenieur Joh.
Clauſen in Barmen mit Helene Lehmacher in
Oelinghoven. Redakteur Emil Behre, Neckarſtraße 9,
mit Bertha Anna Amalia Hacker, Frankfurter Straße
Nr. 24.
Eheſchließungen. Am 17. Mai: Pfarraſſiſtent Her=
mann
Hechler in Heppenheim a. d. B. mit Karolina
Lauckhardt, hier. Architekt Joachim Erdmann, hier
mit Gertrud Birnbaum, hier. Feilenhauer Antonius
Schwer mit Kathar. Schmitzer, beide hier. Am 21.:
Hausdiener Georg Arheilger mit Fabrikarbeiterin
Anna Schmidt, beide hier. Schreiner Konrad Göh=
rig
, hier mit Eliſab. Seubert in Frankfurt a. M.
Poſtbote Chriſtian Kneipp, hier mit Kathar. Hirſch=
mann
in Seeheim.
Geſtorbene. Am 19. Mai: Kaufmann Moſes Neu,
74 Jahre, iſrael., Eliſabethenſtraße 28. Privatin Char=
lotte
Meyer, 67 J., ev., Heidelberger Straße 21. Am
20.: Anna Maria Riebel, 1 Mon., ev., Hinkelsgaſſe 15.
Klara Luiſe Sophie Kemmler, o. B., 17 J., ev., Alice=
ſtraße
25. Ph. Seip, S. des Glasreinigers, 9 Mon.,
ev., Langegaſſe 31. Johannes Heuß, Taglöhner, 74 J.,
ev., Nieder=Modau. Theodor Schardt, Tapeziermſtr.,
19 J., ev., Hochſtraße 13. Am 21.: Babette Heppen=
heimer
geb. Kämmerer, Wwe. des Hausdieners, 39 J.,
kath., Mauerſtraße 24. Am 22.: Anna Poth, T. des
Straßenreinigers, 5 Mon., ev., Emilſtraße 4.

Kirchliche Anzeigen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Mittwoch, den 25. Mai, nach=
mittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur heil. Beichte; um 8 Uhr: Maiandacht.
Donnerstag, den 26. Mai 1910
Fronleichnam.
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt.
Um 9 Uhr: Hochamt und ſakramentaliſche Prozeſſion.
Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. Nachm. um 3 Uhr:
Vesper. Freitag und Samstag, vorm. um ¼9 Uhr:
Segenmeſſe und abends um 8 Uhr: Maiandacht.
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Donnerstag, vor=
mittags
um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. Nachmittags um 4 Uhr:
Verſammlung im Mädchenheim. Um 6 Uhr: Roſen=
kranzandacht
.
Kapelle der Engliſchen Jräukein: Donnerstag, vormit=
tags
um 7 Uhr: yl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Mittwoch, den 25. Mai, nach=
mittags
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Donnerstag, den 26. Mai 1910
Fronleichnamsfeſt
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr: hl. Meſſe.
Um 9 Uhr: Hochamt mit anſchließender ſakramen=
taliſcher
Prozeſſion. Nachmittags um 2 Uhr: Sakra=
nentaliſche
Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Mittwoch, den
25. Mai, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Helegenheit zur hl. Beichte. Um 6 Uhr: Maiandacht.

Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. Nachmittags um ½3 Uhr: Feſtandacht.
Kapelle zu Eberſtadt: Mittwoch, den 25. Mai, abends
um 5 Uhr: Beichte.
Donnerstag, den 26. Mai 1910
Fronleichnamsfeſt
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. Um ½7 Uhr: Aus=
eilung
der heil. Kommunion. Um 9¼ Uhr: Hochamt
mit Predigt. Nachmittags um 1½ Uhr: Chriſtenlehre
und Andacht. Während der Woche vorm. um ¾7 Uhr:
hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Donnerstag ( Fronleich=
nam
), den 26. Mai, vormittags um ½8 Uhr: Amt und
Predigt. Vorher Beichtgelegenheit.

Gewinnanzzug
der
222. Königlich Preußiſchen Klaſſenlotterie.
6. Klaſſe. 13. Ziehungstag. 23. Mai 1910.
(Ohne Gewähr. A. St.=A. f. Z.)
(Nachdruck verboten.)
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne
über 240 Mk. gezogen:
3 Gewinne zu 10000 Mk. 68134 81697 185044
5 Gewinne zu 5000 Mk. 83372 150328 151802 163626
234669
49 Gewinne zu 3000 Mk. 10858 17742 21251 24162
32426 32719 33244 41161 42471 52358 52944 53230
56959 61050 75028 84720 96648 100693 101178 102193
109122 111902 116154 122227 123758 126746 133077
136514 152403 152682 163863 170127 173522 190990
201799 205078 206602 223725 229286 229805 231082
235364 244824 265731 278279 284004 290362 294838
301151
68 Gewinne zu 1000 Mk. 5183 6126 6248 7587 17860
19213 21529 24108 26104 28204 40861 48086
49765 51428 53431. 65111 78696 87744 92265 93014
99141 100995 103334 105856 114107 114961 121721.
126363 126579 131654 132972 1.45294 157329 163258
164249 166417 169374 171357 178061 184313 186974
187238 190062 204624 209525 214269 218366 218655
221772 222651. 239988 249685 256462 256978 257853
264480 275379 278017 278320 280564 280645 284754
285976 288974 292497 293489 301179 302613
116 Gewinne zu 600 Mk. 4860 10272 14218 16343
16898 19432 20314 20616 21483 26590 27057 29060
31807 36119 36371 38270 39988 44448 44535 49527
56586 56665 56986 63205 66698 68282 68448 70015
73378 78245 83800 86284 86365 94098 98724 99662
99781 101559 104519 105587 106418 106426 107403
107603 109718 111293 112519 112564 115670 117733
120033 133263 134571 136516 136636 138050 139978
141766 149376 152032 153316 154240 160091 161616
163333 163865 165496 165916 168469 176037 176632
176781. 176989 179839 179893 195837 195930 198945
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Nummer 119,

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

Seite 15.

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Nummer 119.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Mai 1910.

Seite 19.

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