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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
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werden angenommen in Darmſtadt,
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ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
116.
Samstag, den 21. Mai.
1910.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Die Sſteinnahme des Reichs an Zöllen, Stenern
und Gebühren im April 1910.
* Die nunmehr vorliegenden Zahlen der Iſteinnahme
im vorigen Monat können, wenn man zu einer richtigen
Bewertung ihrer Bedeutung für die
Finanzgeba=
rung des Reiches kommen will, nicht mehr in
Ver=
gleich geſtellt werden zu den entſprechenden Zahlen des
gleichen Monats im vorigen Jahre. Denn Zölle, Steuern
und Gebühren haben durch die Reichsſteuergeſetze vom
Juli vorigen Jahres ſo weſentlich andere Grundlagen
er=
halten, daß jeder Vergleich ohne Berückſichtigung dieſer
Umgeſtaltung nur zu irrigen Schlüſſen führen würde.
Man muß daher, um ſich ein Bild über die Ergebniſſe
der hauptſächlichſten Einnahmequellen des Reiches zu
ma=
chen, die Zahlen der monatlichen Ergebniſſe in Beziehung
ſetzen zu dem Voranſchlag des Reichshaushaltsetats für
das laufende Jahr. Und bei der kommenden amtlichen
Veröffentlichung der Einnahmen werden daher von jetzt
ab zum Vergleich der Soll= und Iſteinnahme nicht mehr
die vorjährigen monatlichen Ergebniſſe, ſondern die
Zah=
len des Etatsvoranſchlags gegenübergeſtellt werden. Und
hierbei ergibt ſich für den Monat April allerdings im
all=
gemeinen kein ſehr erfreuliches Bild. Einzelne
Einnahmequellen müſſen freilich ganz außer Berechnung
bleiben, wie z. B. die Brauſteuer, die bei einem
Voran=
ſchlag von 111,5 Millionen für 1910 im April nur 5,6
Millionen einbrachte. Da aber die Steuer für jeden
Mo=
nat erſt am ſiebenten Tage des nächſten Monats fällig iſt,
ſo gilt die Einnahmezahl für April überhaupt nicht für
dieſen Monat. Aber der größte Einnahmepoſten, die Zölle,
der im Voranſchlag mit 631,9 Millionen Mark zu Buch
ſteht, weiſt im April nur einen Ertrag von 44,5 Millionen
auf. Bei der Zuckerſteuer hat zwar die Iſteinnahme den
Sollertrag von 10,2 Millionen überſtiegen; da aber die
Solleinnahme das eigentliche Ergebnis des Monats
dar=
ſtellt, ſo muß man auch dieſes bei einem veranſchlagten
Jahresertrage von 147,2 Millionen nur als recht mäßig
an=
ſehen. Aehnlich ſteht es bei der Leuchtmittelſteuer, für die
der April freilich kein beſonders günſtiger Monat iſt.
In=
deſſen bei einem Voranſchlag von 15 Millionen erſcheint
die Iſteinnahme von nur 605000 Mark doch auffallend
gering. Auch die Stempelabgaben für Gewinnanteile und
Zinsbogen, die ſogenannte Talonſteuer, weiſt nur den
be=
ſcheidenen Betrag von noch nicht einmal 300000 Mark auf.
Und bei einem angenommenen Jahresertrag von 7,4
Mil=
lionen belaufen ſich die Einnahmen aus dem Scheckſtempel
im April nur auf 308000 Mark. Die Erbſchaftsſteuer
brachte in Soll= und Iſteinnahme 2,5 Millionen bei einem
angenommenen Jahresertrage von 34 Millionen. Andere
Einnahmequellen lieferten Erträge, die dem Voranſchlage
zu entſprechen ſcheinen, wie die Zigaretten= und
Schaum=
weinſteuer.
Hingegen hat der Monat April keine Einnahmepoſten
gebracht, die zu dem Schluß berechtigen, daß ein
Vor=
anſchlag durch das tatſächliche Ergebnis erheblich
über=
troffen werden dürfte. Wenn alſo früher die Schätzungen
des laufenden Etats auf der Einnahmeſeite vielfach als
übertrieben vorſichtig angeſehen wurden, ſo findet dieſe
Auffaſſung in den Ergebniſſen des erſten Monats
jeden=
falls keine Stütze.
Der Stand der elſaß=lothringiſchen
Verfaſſungs=
frage.
* Wie die „Straßburger Poſt” erfährt, wird der
Staatsſekretär des Innern Delbrück in dieſem Monat
nicht mehr nach Straßburg reiſen. Abgeſehen von ſeinem
immer noch leidenden Zuſtand, halten ihn vorläufig die
Verhandlungen der Kommiſſion für das
Reichsverſiche=
rungsgeſetz in Berlin feſt. Er wird vorausſichtlich erſt am
8. Juni die Reiſe nach Straßburg antreten, um mit der
reichsländiſchen Regierung und gegebenenfalls mit anderen
ſachkundigen Perſönlichkeiten über die Verfaſſungsreform
zu ſprechen. Da in allen grundſätzlichen Fragen bereits
eine volle Verſtändigung zwiſchen dem
Staatsſekre=
tär und dem kaiſerlichen Statthalter erzielt worden iſt,
wird dieſer Aufſchub den Gang der Verfaſſungsarbeiten in
keiner Weiſe mehr verzögern. Unmittelbar nach dem
Straßburger Aufenthalt des Staatsſekretärs wird der
Entwurf an das preußiſche Staatsminiſterium gehen, das
ſich vermutlich längere Zeit damit beſchäftigen wird. In
dieſer Zeit wird der Statthalter Graf Wedel ſich nach
Berlin begeben, um dort noch einmal alle Einzelheiten des
Entwurfes mit den zuſtändigen Regierungskreiſen zu
be=
ſprechen. Graf Wedel hatte urſprünglich die Abſicht, noch
im Mai ſich nach der Reichshauptſtadt zu begeben, ſcheint
dieſen Plan aber aufgegeben zu haben, da Wert darauf
gelegt wird, den Verfaſſungsentwurf erſt mit der
reichs=
ländiſchen Regierung einmal an Ort und Stelle in allen
Einzelheiten zu beſprechen. Die Stellung des
Staats=
miniſteriums und der übrigen Bundesſtaaten zu dem
Ent=
wurf iſt zurzeit noch nicht bekannt, doch iſt auf
wohl=
wollende Beurteilung zu hoffen.
Orientſorgen.
— Auf dem Gebiete der Außenpolitik iſt es noch
im=
mer der Orient, der die Gemüter in Spannung erhält
und zwar ſcheint man neuerdings ſein Augenmerk nicht
mehr lediglich auf den näheren, ſondern auch auf den
fernen Oſten richten zu müſſen. In Oſtaſien bereiten
ſich wichtige Dinge vor, inſonderheit iſt die Annektion von
Korea durch die Japaner nur noch eine Frage von Wochen
und es heißt, daß Rußland und Japan ſich hierüber
be=
reits verſtändigt hätten. Ein Konflikt zwiſchen den beiden
Mächten iſt daher nicht zu befürchten und Rußland hätte
ſich wohl angeſichts ſeiner Ohnmacht gehütet, ſich gegen das
japaniſche Vorhaben aufzulehnen, um nicht einen erneuten
Denkzettel zu erhalten. Auch kann es Rußland nur
an=
genehm und nützlich erſcheinen, ſich mit Japan zu
verſtän=
digen, um dadurch die Chineſen in Schach zu halten.
Un=
liebſam berühren dürfte die Annektion Koreas in den
Ver=
einigten Staaten von Nordamerika, für die das
Weiter=
vordringen Japans auf dem aſiatiſchen Feſtlande eine
ſchwere Konkurrenz bedeutet, ſodaß eine erneute Zuſpitzung
der Beziehungen und weitere Verwickelungen nicht ganz
außerhalb des Bereiches der Möglichkeit liegen können.
In=
deſſen iſt es weniger dieſe Frage, die großer Aufmerkſamkeit
bedarf, als vielmehr eine von verſchiedenen Seiten
gemel=
dete Gärung der Bevölkerung Chinas und
Konſularbe=
richte in Nanking wollen ſogar wiſſen, daß die Stimmung
mindeſtens derjenigen gleicht, die vor Ausbruch der
Boxer=
unruhen geherrſcht hat. Hoffentlich erweiſen ſich dieſe
Befürchtungen als trügeriſche, jedenfalls hat die
Diplo=
matie allen Grund, die Dinge auf das Aufmerkſamſte zu
beobachten, um vor gräßlichen Ueberraſchungen geſichert
zu ſein.
Auch im näheren Orient ſteht es noch immer
nicht zum beſten. Die Albaner ſind keineswegs
unterwor=
fen, wenn auch einige Siege der türkiſchen Truppen
gemel=
det werden. Bezeichnend für die Situation ſind
Meldun=
gen, wonach die Pforte geneigt ſei, ihren Frieden mit den
Rebellen zu machen, indem ſie ihnen in der Steuerfrage
Entgegenkommen zeigen und auch ſonſt Erleichterungen
ſchaffen will. Das wäre auch wohl das vernünftigſte, was
die türkiſche Regierung tun könnte, denn nicht eher wird
man in Albanien Ruhe halten, als bis Reformen bewilligt
ſind. Die türkiſche Regierung würde auch gut daran tun,
weil dadurch die reaktionäre und dem Exſultan günſtige
Stimmung unter den Arnauten beſeitigt würde.
Deutſches Reich.
Der Bezirksausſchuß der Zentrumspartei des
Reichstagswahlkreiſes Friedberg=
Büdin=
gen und der Landesausſchuß der heſſiſchen
Zentrums=
partei beſchloß einſtimmig, den Kandidaten des Bundes
der Landwirte, Rechtsanwalt Dr. v. Helmolt=Friedberg,
ſogleich im erſten Wahlgange zu unterſtützen.
Vier Reichstagserſatzwahlen fielen in
den letzten Tagungsabſchnitt des Reichstags, in Mülheim=
Gummersbach=Wipperfürth behauptete das Zentrum ſein
durch den Tod des Abg. de Witt gefährdetes Mandat in
der Stichwahl, Marx wurde gewählt; in Eiſenach konnte
die Wirtſchaftliche Vereinigung die Schlacht nach der
Schackaffäre nicht gewinnen, der Sozialdemokrat Leber
ſiegte glatt in der Hauptwahl; der durch das Ableben des
Reichstagspräſidenten Grafen Stolberg verwaiſte Kreis
Oletzko=Lyck=Johannisburg, eine alte konſervative Burg,
ging in die Hände des Nationalliberalen Kochan beim
erſten Angriff über; in Poſen wurde der mandatsmüde
polniſche Abgeordnete v. Chrzanowski durch den Radikalen
Nowicki abgelöſt. Bei allen Erſatzwahlen machte ſich der
Ruck nach links bemerkbar. Vier Erſatzwahlen
ſtehen noch aus: In Friedberg=Büdingen für den
verſtor=
benen Grafen Oriola, in Jauer=Bolkenhayn=Landeshut
für den Freiſinnigen Dr. Hermes, in Uckermünde=Uſedom=
Wollin für den Freiſinnigen Dr. Delbrück und in
Cann=
ſtatt=Ludwigsburg für den Nationalliberalen Dr. Hieber
ſind neue Männer zu küren. In allen Fällen befindet ſich
der Liberalismus in der Defenſive.
— Unter dem Vorſitz des Staatsſekretärs des
Reichs=
ſchatzamtes Dr. Wermuth fand im Reichsſchatzamte
eine Beratung mit Vertretern des Deutſchen
Tabakarbeiter=
verbandes, des Verbandes chriſtlicher Tabak= und
Zigarren=
arbeiter, des Verbandes der Zigarrenſortierer und der
Kiſtenkleber Deutſchlands ſtatt. Gegenſtand der Beratung
war die künftige Geſtaltung der Unterſtützungen
für Tabakarbeiter, die durch das Tabakſteuergeſetz
in ihrem Erwerbe beeinträchtigt ſind. Dieſelbe Frage wird
im Reichsſchatzamt mit den Vertretern der deutſchen
Tabak=
induſtrie beſprochen. Alsdann ſollen die neuen Grundſätze
ausgearbeitet werden; vor einer endgültigen Entſchließung
1 ſollen aber die Verbände nochmals gehört werden.
— Nachdem die Ausſperrung im deutſchen
Baugewerbe nunmehr fünf Wochen dauert, hat ſich,
wie unterrichteterſeits mitgeteilt wird, das Reichsamt
des Innern erneut an den Vorſtand des deutſchen
Ar=
beitgeberbundes gewandt und ſeine Vermittelung
ange=
boten. Der Vorſtand des Bundes hat zu der Anregung
des Reichsamtes noch nicht endgültig Stellung genommen,
doch iſt die Annahme des Vorſchlages zu neuen
Eini=
gungsverhandlungen ſicher. Dieſe werden vorausſichtlich
heute ſtattfinden. Nach der am Donnerstag abgeſchloſſenen
neuen Zählung des Arbeitgeberbundes ſind am 15.=Mai
in Deutſchland noch 197240 Bauarbeiter ausgeſperrt
ge=
weſen.
Ausland.
— Im Finanzausſchuß des öſterreichiſchen
Ab=
geordnetenhauſes ſtellte der ſozialdemokratiſche
Abgeord=
nete Renner unter Hinweis auf die Blättermeldungen über
neue bedeutende Marineforderungen, ſowie auf
den Umſtand, daß ohne Befragen des Parlaments, ohne
Voranſchlag und finanzielle Deckung Dreadnoughts
gebaut werden ſollten, den Antrag, die Verhandlungen des
Ausſchuſſes ſolange auszuſetzen, bis die Regierung über
das Marineerfordernis authentiſche Aufklärung gegeben
habe. Mehrere Redner, ſowie der Finanzminiſter ſprachen
ſich gegen dieſen Antrag aus. Der Finanzminiſter
erklärte, daß ihm und der öſterreichiſchen Regierung über
die Inangriffnahme des Baues von Dreadnoughts
amt=
lich nichts bekannt ſei, daß der Bau ſolcher Schiffe für
Rechnung des öſterreichiſchen Staates nicht ſtattfinde und
daß die öſterreichiſche Finanzverwaltung eine Leiſtung für
ſolche Bauten nicht gemacht, auch nichts vorgeſchlagen habe.
Er verheimliche gar nichts. Soviel laſſe ſich nur ſagen,
daß, wenn Militärfragen, wie die zweijährige Dienſtzeit,
die Ausgeſtaltung der Flotte uſw., zur Durchführung
ge=
langten, größere Auslagen zu gewärtigen ſeien. Erſt die
Delegationen von 1911 würden darüber zu beſchließen
haben, ſobald eine Einigung über den Umfang, ſowie die
Höhe des neuen Anſpruchs zwiſchen den beteiligten
Regie=
rungen erfolgt ſein würde. Der Antrag Renner wurde
darauf mit 16 gegen 11 Stimmen abgelehnt.
— Die Zweite Kammer der Niederlande begann
die Verhandlung über den Antrag des Sozialiſten
Troelſtra, nach dem gegen den früheren Miniſter Dr.
Kuyper eine Unterſuchung in der Angelegenheit der
Or=
densverleihungen einzuleiten ſei. Mehrere Redner der
Rechten, ſowie der Altliberale de Beaufort erklärten ſich
gegen den Antrag, während die Redner der Linken für das
unbeſchränkte Unterſuchungsrecht der Kammer eintraten,
ſelbſt wenn es ſich um Dinge kriminalen Charakters handle.
Troelſtra ſollte geſtern zu Worte kommen.
— Laut dem „Liberal” ſind die Beziehungen zwiſchen
Spanien und dem Vatikan geſpannt, weil dieſer den
Wün=
ſchen des Kabinetts nach Reformen nicht entſprechen zu
wollen ſcheint. Wenn der Vatikan nicht nachgibt, ſoll der
Miniſterpräſident Canalejas beabſichtigen, die
Verhandlun=
gen abzubrechen und ſelbſtändig durch eine den Cortes zu
unterbreitende Vorlage zu handeln.
— Zwiſchen den Kreta=Schutzmächten findet,
wie verlautet, ein Meinungsaustauſch über die
Beſtim=
mung des definitiven Regimes auf Kreta ſtatt auf Grund
einer geeigneten Autonomieformel, welche angeblich von
Frankreich herrührt. Rifaat Paſcha ſoll darüber mit
Mi=
niſter Pichon und Staatsſekretär Grey beraten. — Die
Pforte übergab, wie die „Sabah” berichtet, den
Bot=
ſchaftern der Schutzmächte ein neues Memorandum,
in dem ſie die Aufmerkſamkeit der Schutzmächte auf die
Eidesleiſtung der neuen Regierung von Kreta auf den
Namen des Königs der Hellenen leukt,
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1910.
Nummer 116.
In der kretiſchen Nationalverſammlung
entwickelte der Chef der proviſoriſchen Regierung,
Veni=
zelos, das Programm der Regierung, die alle
diplomatiſchen Mittel anwenden wolle, um an der
gegen=
wärtigen Lage nichts zu ändern und an der Protektion der
Schutzmächte feſtzuhalten. Die Nationalverſammlung
er=
teilte der Regierung ein Vertrauensvotum. Venizelos
machte Mitteilung von der Warnung der Konſuln, den Eid
dem König der Hellenen zu leiſten, und ſagte, die Mitarbeit
der Muſelmanen an der Nationalverſammlung ſei
unmög=
lich, da man von ihnen annehmen müſſe, daß ſie gegen den
kretiſchen Staat handelten; die Regierung werde ihnen
aber weiter den notwendigen Schutz gewähren, da ſie die
Muſelmanen als ein Opfer der türkiſchen Politik betrachte,
ohne daß ſie ſich deſſen bewußt ſeien. Nach langer Debatte
wurde beſchloſſen, die Muſelmanen zur
Nationalverſamm=
lung nicht zuzulaſſen. Darauf vertagte ſich die
Verſamm=
lung auf 40 Tage.
— Der Premierminiſter von Transvaal, Botha, hatte
mit dem Generalgouverneur Gladſtone eine Beſprechung.
Dem Vernehmen nach wird Botha die Bildung eines
Miniſteriums für die ſüdafrikaniſche
Union übernehmen.
* Das Poſener Kaiſerſchloß als
Reſi=
denz. Vor einiger Zeit wurde gemeldet, daß am
Jubi=
läumstage der Schlacht von Tannenberg, alſo im Juni
dieſes Jahres, das Poſener Kaiſerſchloß einem der
kaiſer=
lichen Prinzen als Reſidenz zugewieſen werden ſollte.
U. a. wurde auch Prinz Eitel Friedrich genannt. Wie
hierzu aus Berlin gemeldet wird, iſt von einer Abſicht des
Kaiſers, einen kaiſerlichen Prinzen nach Poſen zu verſetzen,
wobei das Schloß als Wohnung zu dienen hätte, bisher
nicht das geringſte bekannt. Es wird auch für im hohen
Grade unwahrſcheinlich gehalten, daß eine Ueberſiedelung
eines der Söhne des Kaiſers nach Poſen beabſichtigt iſt.
Auch Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen, der ſich
dem=
nächſt vermählt und den Poſten eines Amtsvorſtehers in
ſeiner Heimat Schleſien bekleidet, dürfte hierfür nicht in
Frage kommen, da angenommen werden kann, daß er in
nicht ferner Zeit die Geſchäfte des Landrates in ſeinem
Kreiſe übernehmen wird. Im übrigen iſt das Poſener
Kaiſerſchloß auch zurzeit noch gar nicht fertig geſtellt. Seine
Einweihung ſoll nach den letzten Dispoſitionen erſt
im Oktober dieſes Jahres erfolgen und gleichzeitig iſt die
Eröffnung des Theaters in Poſen geplant. Der
Ein=
weihung wird der Kaiſer beiwohnen.
— Ein Aufſehen ertegender
Zwiſchen=
fall. Das Pariſer „Journal” berichtet über einen
Zwi=
ſchenfall, der ſich angeblich zwiſchen dem öſterreichiſchen
Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und
dem König Ferdinand von Bulgarien auf
ihrer Durchreiſe durch Frankreich nach England zu
abge=
ſpielt haben ſoll. Der König und der Thronfolger beſtiegen
in Paris denſelben Zug, der ſie nach Calais brachte, ohne
jedoch einander zu begrüßen. In Calais verließ König
Ferdinand als erſter den Zug und ging über die
Verbin=
dungsbrücke zum Dampfer „Onward” um die Fahrt von
Calais nach Dover zu machen. Erzherzog Franz
Fer=
dinand, der mit dem Gefolge erſt etwas ſpäter den Zug
verließ, hielt plötzlich an, ſprach einen Augenblick mit
ſei=
nem Gefolge, kehrte um und beſtieg ſpäter den Dampfer
„Calais”. Die „Onward” verließ den Hafen und man ſah
deutlich, wie der öſterreichiſche Thronfolger in dieſem
Au=
genblick die Treppe auf dem Dampfer „Calais” hinunter
ſchritt, um den Austauſch eines Grußes mit dem König
Ferdinand zu vermeiden. Das Blatt ſchließt mit der
Be=
merkung, daß diejenigen, die die Beziehungen zwiſchen
Oeſterreich und Bulgarien kennen, dieſer Zwiſchenfall nicht
wundere.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 21. Mai.
Im botaniſchen Garten.
C. Wer ſich einige Stunden edlen Naturgenuſſes
verſchaffen will, dem iſt zur Zeit eine Wanderung durch
den im Zeichen des Vollfrühlings ſtehenden
Bo=
taniſchen Garten zu empfehlen. In der Nähe des
Teiches feſſelt zunächſt das ſogen. Alpinum das Auge.
Hier ſtehen Aubrietia Leichtlinii (roſa), Alyssum (gelb),
lberis (Schleifenblume, weiß), Fragaria indica (indiſche
Erdbeere, weiß), Gentiana acaulis (Alpen=Enzian,
tief=
blau), die hochintereſſante Mattia umbellata aus
Klein=
aſien), ſowie prächtige Phlox=Arten in voller Blüte. Auch
ein Felſenbirnbaum (Amelanchier) iſt bemerkenswert.
Auf dem nördlich davon gelegenen Orchideenbeet
be=
wundern wir das ſeltene Cypripedium Calceolus mit
gelber Lippe und rotbraunem Perigon, eine Orchis
militaris (Helm=Orchis) u. a. Nachdem wir den Darm
überſchritten, grüßen uns Trillium grandiflorum, eine
zur Gattung der Liliaceen gehörige beliebte Zierpflanze
mit wohlriechenden, erſt ſchneeweißen, dann roſenroten
Blumen verſchiedene Päonienarten (Pfingſtroſen), das
merkwürdige Polemonium reptans, die Uvullaria
per-
foliata mit ihren gelben eigenartigen Blüten und ein
Berberis empetrifolia aus Patagonien (gelbblühender
Berberitzenſtrauch). Wenden wir uns in nordöſtlicher
Richtung zum Warmhauſe, ſo begegnen wir einem
mandſchuriſchen Wallnußbaum, deſſen erſte Triebe leider
den Maifröſten zum Opfer gefallen ſind, und einem
japaniſchen Kirſchbaum, deſſen weiße Blütenbüſchel das
Auge entzücken. Obſchon auch der übrige Teil des
Gartens noch genug des Sehenswerten bietet, betreten
wir, nachdem wir die gerade ſich aufrollenden
Farrn=
kräuter beſichtigt haben, das Warmhaus, wo verſchiedene
exotiſche Orchidaceen ihre Blüten entfaltet haben, bei
denen eigenartige Geſtaltung mit Farbenpracht
wett=
eifert. Genannt ſeien nur Oneidium eitrinum (Trinidad)
mit zwei Meter langen Blütenriſpen, die Cattleya labiata
und die Maxillaria ternikolia mit köſtlichem Duft. Nicht
minder bizarr ſind die Blüten des zur Familie der
der Verbenaceen gehörigen afrikaniſchen Clerodendron
Thomsonae. Das Merkwürdigſte in dieſer Abteilung
iſt wohl eine Dioscorea, von Geſtalt täuſchend einer
Schildkröte ähnlich, die kürzlich nebſt einer Anzahl
Orchidaceen und Tillandſien aus Mexiko bezogen wurde.
Das benachbarte Kakteenhaus wird in der Hauptſache
erſt im nächſten Monate ſeine Herrlichkeiten entfalten;
für heute ſei daher nur auf Phyllocactus erenatus und
Phyllocactus hybr. Guedeney, beide mit großen gelben
Blüten, hingewieſen. In dem ſüdlich ſich anſchließenden
„Kleinen Vermehrungshauſe” in dem eine feuchte
Wärme von 30 Grad Celſius herrſcht, ſind verſchiedene
ausländiſche Orchideenarten, insbeſondere Cypripedien,
mexikaniſcher Bärlapp und die durch ihre Reizbarkeit ſich
auszeichnende Mimosa pudica (Sinnpflanze)
bemerkens=
wert. Den prächtigſten Anblick bietet aber das zur
Gattung der Brdmeliaceen gehörige Nidularium
Inno-
centii mit ſeinen lebhaft rot gefärbten Herzblättern und
„niſtendem” Blütenſtand dar. Auf dem neuen Teile des
Gartens blüht eine Abart unſerer einheimiſchen
Beſen=
ginſter, deren gelbe und braunrote Blüten einen
pracht=
vollen Farbenkontraſt bilden.
— Ernannt wurde die Hilfslehrerin an dem
Seminar für Volksſchullehrerinnen zu Darmſtadt Luiſe
Willenbücher zur Lehrerin an dieſer Anſtalt unter
Belaſſung in der Kategorie der Volksſchullehrerinnen.
* Bei dem Kaiſerlich Ruſſiſchen Miniſter=Reſidente
Wirklichen Staatsrat Baron von Knorring fand
Feier des Geburtstages Seiner Majeſtät des Kau
ſers von Rußland am Donnerstag mittag 1 Ul
nach vorausgegangenem Feſtgottesdienſt mit
Tedeu=
in der Ruſſiſchen Kapelle ein Frühſtück ſtatt,
dem der Königlich Preußiſche Geſandte Freiherr vr
Jeniſch, die Miniſter, die Generalität, der Genera
adjutant, die Oberhof= und Hofchargen, der Vorſtan
des Großherzoglichen Kabinetts, der Kommandeur de
Leib=Dragoner=Regiments Nr. 24, der Oberbürger
meiſter und die beiden Griechiſch=katholiſchen Geiſtliche
aus Wiesbaden teilnahmen. An den Trinkſpruch au
Seine Majeſtät den Kaiſer von Rußland, den
Stagt=
miniſter Dr. Ewald ausbrachte, ſchloß ſich ein Toaſt de
Barons von Knorring auf Seine Königliche Hohei
den Großherzog an. (Darmſt. Ztg.)
* Gedächtnisgottesdienſt. Am geſtrigen Tage de
Beiſetzung Weiland Seiner Majeſtät des König
Eduard VII. von Großbritannien und Irland fan
vormittags halb 11 Uhr in der Hofkirche ein G
dächtnisgottesdienſt ſtatt, dem die am Großh. H
aklreditierten Vertreter des diplomatiſchen Korps, di=
Spitzen der Zivilbehörden, der Großh. Generaladjutan
die Großh. Oberhof= und Hofchargen, Offiziere der
Gar=
niſon und die Mitglieder der engliſchen Kolonie bei
wohnten. (Darmſt. Ztg.)
* Großherzogliches Hoftheater. Der eingetretenen
Umſtände wegen ſind die beiden Feſtvorſtellun
gen, am 23. Mai „Götz von Berlichingen” und an
24. Mai „Der Freiſchütz”, mit Allerhöchſter
Genehmig=
ung verſchoben worden. Die bereits gekauften
Eintrittskarten werden in den Kaſſeſtunden am Sams
tag, den 21., Sonntag, den 22., und Montag, des 23.
Mai, an der Tageskaſſe wieder eingelöſt.
* Militärdienſtnachrichten. Hahn, Oberſt, beaut
tragt mit Wahrnehmung der Geſchäfte des
General=
adjutanten Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs von Heſſer=
und bei Rhein, unter Ernennung zum
Generaladjutan=
ten Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs, zum
General=
major befördert. In das Kriegsminiſterium verſetzt
der zur Dienſtleitung beim Kriegsminiſterium
kom=
mandierte Hauptmann Madlung, Komp.=Chef in
5. Großh. Heſſiſchen Infanterie=Regiment. Nr. 168
Freiherr v. Bibra, Major und Kommandeur der
Unteroffiziervorſchule in Jülich, zum Stabe des
Infan=
terie=Regiments Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr
116 verſetzt. Rehm Major z. D. in Friedrichsdor
im Taunus, zuletzt Kommandeur des Landwehrbezirts
Hohenſalza, zum Bezirksoffizier beim Landwehrbezirk
Erbach (Meldeamt Heppenheim) ernannt.
Domiz=
laff, Oberleutnant im 10. Rheiniſchen Infanterie=
Regiment Nr. 161, unter Verſetzung in das 5. Großh
Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168 zum Kompagniechef ernannt
unter Beförderung zum Hauptmann. Möſchke,
Leutn. im Inf.=Leib=Regiment Großherzogin (3. Großh
Heſſ.) Nr. 117, zum Oberleutnant befördert. Erbgraf
zu Caſtell=Rüdenhauſen, Major und Eskadr.=
Chef im Weſtfäliſchen Ulanen=Regiment Nr. 5, zum
Stabe des Leib=Dragoner=Regiments (2. Großh. Heſſ.)
Nr. 24 verſetzt. v. Ahlefeld, Rittm. und Eskadr.=
Chef im Leib=Dragoner=Regiment (2. Großh. Heſſ.) Nr.
24, zum Vorſtand der Militär=Lehrſchmiede in
Frank=
furt a. M. ernannt. v. Platen, Oberleutn. im Leib=
Dragoner=Regiment (2. Großh. Heſſ.) Nr. 24 zum
Es=
kadronchef ernannt, unter Beförderung zum
Ritt=
meiſter, vorläufig ohne Patent. Meier, Oberleutſt.
im Großh. Heſſ. Train=Bataillon Nr. 18, unter
Verſetz=
ung in das Rhein. Train=Bataillon Nr. 8 zum Komp.=
Chef ernannt, unter Beförderung zum Rittmeiſter,
vorläufig ohne Patent. v. Gorriſſen, Oberleutn.
im Garde=Dragoner=Regiment (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23,
an der Kriegsſchule in Hersfeld, von dem Kommando
Beſteher
ion Sot
erau
ſbicht
Zum hundertjährigen Jubiläum des
Darmſtädter Hoftheaters.
Auch die Hofbühne in Darmſtadt, die am 23. Mai
die 100ſte Wiederkehr des bedeutungsvollen
Tages feiert, an dem ſie zum Großherzoglichen Theater
der Reſidenz und einen Monat ſpäter zum
Groß=
herzoglichen Hoftheater erhoben wurde,
ver=
dankt, wie viele Kunſtinſtitute gleicher Art, ihre
Exi=
ſtenz einer herumziehenden Schauſpielertruppe. Kann
das Darmſtädter Hoftheater auch nicht auf eine ſo
ruhmvolle Vergangenheit zurückblicken, wie zum
Bei=
ſpiel das Weimarſche, mit dem die Namen Goethe und
Schiller ewig eng verknüpft bleiben werden, ſo hat es
darum doch eine nicht geringere künſtleriſche und
kul=
turelle Miſſion erfüllt. Und wenn wir in der
ruhm=
reichen Geſchichte dieſes Kunſtinſtituts zurückblättern,
inden wir manches Blatt, das nicht nur für
Darm=
ſtädt und Heſſen, ſondern auch für die Kunſtgeſchichte
in ganz Deutſchland ein Ruhmesblatt wurde. Eine
Stätte hehrer und edler Kunſt iſt die Darmſtädter
Hof=
bühne ſtets geweſen, und ſie iſt es auch heute noch. Ein
kurzer Rückblick auf die Geſchichte des Kunſtinſtituts
wird als Beweis für das Geſagte dienen.
Darmſtadt ſelbſt hat ſchon vor Jahrhunderten der
Kunſt, zunächſt der Muſik, und dann auch dem Theater,
eine Heimſtätte geboten. Schon mit Ludewig I. begann
die Reihe der Fürſten, die der Kunſt ihre Huld
wid=
meten. Der Konzert= und Sangeskunſt folgte bald —
im 17. Jahrhundert, als die Italieniſche Oper ihren
Siegeszug über die Alpen antrat — auch die
muſika=
liſch=theatraliſche. Und nach der Aufführung der Oper
„Daphne” in der Kapellmeiſter Schützſchen
Bearbeit=
ung gelegentlich der Hochzeit des Landgrafen Georg II.
ward dieſe Kunſt am Hofe und in der Geſellſchaft
heimiſch. Die Darmſtädter Hofkapelle erhielt bald
einen Ruf weit über Heſſens Grenzen hinaus, und als
Ernſt Ludwig 1709 den damals berühmten
Kapell=
meiſter Graupner aus Hamburg herbeirief, ward ſie
in ganz Deutſchland bekannt. Und Heſſenfürſten
wer=
den nicht nur unter den anerkannten Komponiſten
ge=
nannt; Ludwig IX. erfand ſogar eine
bedeutungs=
volle Verbeſſerung der Blasinſtrumente — die
meſ=
ſingenen Schalltrichter bei den Oboen und Fagotts.
Mehr und mehr begann das Intereſſe ſich der
thea=
traliſchen Kunſt zuzuwenden, und Ludewig I. ließ
an ſeinem Hofe Operetten und Komödien aufführen,
und dann kamen auch bald die Berufstheater=
Direkto=
ren. 1806 tauchte die erſte Dilettantengeſellſchaft auf,
um im „Goldenen Löwen” Vorſtellungen zu geben, und
es klingt heute wie ein ſchlechter Scherz, wenn man
lieſt, die Aufführung der „Räuber” mußte abgeſetzt
werden, weil der Bäckergeſelle Bandel, der die Amalie
ſpielte, Backnacht hatte! Die erſte Konzeſſion zu
Thea=
teraufführungen wurde 1807 einem Wormſer, Favier
Krebs, erteilt, und von der Tüchtigkeit dieſes erſten
Direktors zeugt es, daß er ſchon zwei bis drei Jahre
ſpäter Macbeth. Don Juan, Figaros Hochzeit,
Ent=
führungaus dem Serail uſw. aufführen konnte. Aber
es ging auch damals ſchon, wie es heute noch geht, trotz
aller Tüchtigkeit des Direktors konnte er bald mit den
Einnahmen nicht mehr die Koſten decken; er mußte
ſein Unternehmen aufgeben. Da aber ſprang
Groß=
herzog Ludewig I. ein: Der Fürſt übernahm das
Theater mit allen Schulden und machte es zum
Groß=
herzoglichen Theater ſeiner Reſidenz.
Am 23. Mai 1810 alſo wurde unſer Hoftheater
geboren. Und im Schatten fürſtlicher Huld, gehegt und
gepflegt von einem Kreis kunſtliebender Menſchen und
von Künſtlern ſelbſt, gedieh das junge Inſtitut
präch=
tig. Künſtler wie Iffland gaſtierten, dramatiſche
Mei=
ſterwerke unſerer Klaſſiker kamen im Schauſpiel zur
Aufführung, während in der Oper vorzugsweiſe die
Werke von Mozart, Gluck, Mehul, Cherubini und
Spontini das Repertoire bildeten. Darmſtadt, in dem
der Freund Ludewigs I., der Meiſter des
Kontrapunk=
tes, Abbé Vogler, ſeinen Wohnſitz genommen, wurde
eine Quelle alles künſtleriſch Schönen, in der der
Be=
gründer der modernen Prachtoper, der kosmopolitiſche
Meyerbeer, ebenſo wie der Schöpfer der lieblichen
deut=
ſchen Volksoper, Karl Maria von Weber, gemeinſam
das jugendliche Gemüt erfriſchten. Bald erwies ſich
das ſogenannte „Alte Theater” ein ehrwürdiger Bau,
der heute noch ſteht, als unzulänglich, und als es galt,
vielen, die durch Kriegsnot und Teuerung brotlos
ge=
worden, Arbeit und Verdienſt zu ſchaffen, faßte
Lude=
wig I. den Entſchluß, ſeinen Plan, ein Opernhaus zu
erbauen, zu verwirklichen. Am 22. April 1818 legte
Ludewig feierlich den Grundſtein zu dem
Theater=
gebäude, das nach den Entwürfen des berühmten
Oberbaudirektors Moller erbaut wurde. In wahrhaft
großartiger Weiſe wurde die neue Bühne mit allem
Erforderlichen, mit kunſtvollen Maſchinerien und
präch=
tigen Dekorationen ausgeſtattet, ſo daß ſie bis in die
neueſte Zeit allen Anforderungen, die an die Kunſt des
Dekorationsmalers und des Maſchiniſten geſtellt
wur=
den, zu entſprechen imſtande war. Die Aufführungen
aller der großen Tonwerke, die während der
verfloſ=
ſenen Jahrzehnte auf der Bühne ſtattfanden, waren
der beſte Beweis für die Tüchtigkeit des Baues, der am
7. November 1819 dem Gebrauch übergeben wurde. Die
Muſe Spontinis, deſſen Veſtalin bereits im Jahre
1812 in Darmſtadt die erſte gaſtliche Stelle in
Deutſch=
land fand, war beſtimmt, dem neuen Hauſe durch
„Ferdinand Cortez” die Weihe zu geben. Die erſten
Künſtler, die Ludewig nach Darmſtadt gezogen, hatten
die einzelnen Partien übernommen; der berühmte
Te=
noriſt Wild ſang den „Telasko”, Neukäufler die
Titel=
rolle und Delger, einer der beſten Bäſſe ſeiner Zeit,
den „Montezuma”.
Zeiten und mit ihnen die Künſtler kamen und
gingen, Geſchlechter ſchwanden und neue erſtanden.
Immer aber blieb und blühte die Kunſt und ihre
Heim=
ſtatt. Tauſenden und Abertauſenden ward ſie zur
Mittlerin erhebender und beglückender Stunden.
Be=
ſonderes Intereſſe blieb der Muſik, der Oper,
gewid=
met. Die Werke Roſſinis, Adams, Aubers, Webers,
Mendelsſohns, Mozarts u. Gounods gingen in
muſter=
ailtiger Aufführung über unſere Bühne, die dann auch
des erſten größten deutſchen Operndichters und
Kom=
poniſten Richard Wagners Werken eine
Heim=
ſtatt bot, die vorbildlich wirkte und noch heute wirkt.
Eines beſonderen künſtleriſchen Ereigniſſes ſei
hier Erwähnung getan, nämlich der erſten
Aüf=
führung von Gounods „Fauſt” in Deutſchland.
Hermann Knispel ſchreibt darüber in ſeinem Buche
„Bunte Bilder aus dem Darmſtädter Theaterleben”
„Als am 19. März 1859 das „Theatre lyrique” in Paris
die Oper Fauſt zum erſten Male aufführte, wurde
Gounod mit einem Schlage gefeierter Komponiſt.
Glanzvoll beſetzt in den Hauptrollen, glanzvoll
aus=
geſtattet durch die Dekorationskünſtler Brandt und
Schwedler, wurde die Oper unter Kapellmeiſter
Schiu=
delmeißers Leitung am 10. Februar 1861 auf dem
Darm=
ſtädter Hoftheater zum erſten Male in Deutſchland
auf=
geführt, und zwar mit einem Erfolge, der weit über
die Grenzen unſeres engen Vaterlandes bekannt wurde.
Zu jener Zeit beherbergte die kleine Reſidenz einen
kaiſerlich franzöſiſchen Geſandten in ihren Mauern
in der Perſon des Grafen Guſtav von Reiſet, eines
ebenſo liebenswürdigen wie muſikaliſch veranlagten
Cavaliers. Dieſer hatte ſelbſtredend nichts Eiligeres
zu tun, als dem berühmten Landsmanne die Triumphe
ſeines Werkes zu melden. Gounod antwortete
um=
gehend. In der Ueberſetzung lautet das intereſſante
Schriftſtück: „Paris, am 13. Februar 1861. Dem Herrn
Grafen von Reiſet, franzöſiſchen Geſandten in
Darm=
ſtadt. Herr Graf! Ich will nicht zögern, Ihnen für
die liebenswürdige Eile zu danken, mit der Sie die
Güte gehabt haben, mich von dem Erfolge in Kenntnis
zu ſetzen, den meine Oper „Fauſt” in Darmſtadt in
Gegenwart Seiner Königlichen Hoheit des
Großher=
zogs, dieſes, wie ich weiß, ebenſo erlauchten als
ein=
ſichtsvollen Würdigers der Künſte, gehabt hat. Ich bin
ſehr ſtolz über die Aufnahme, welche meinem Werke
auf einem durch Erinnerungen und Vergleichungen
Furcht einflößenden Boden zu teil geworden iſt, und
ich ſchätze mich ſehr glücklich, bei meiner Eigenſchaft als
Franzoſe, mit einer den Deutſchen ſympathiſchen
muſi=
kaliſchen Form ein ſo deutſches Werk begleiten zu
können, wie es das erhabene Geſicht iſt, an welches ich
mich angeſchloſſen habe. Ich bin auf gleiche Weiſe ſtolz
und dankbar für die perſönliche Anerkennung, welche
Sie die Güte gehabt haben, hinzuzufügen. Ich bewahre
Ihren Brief in dem Archiv meiner Erinnerungen und
meiner Urkunden. Genehmigen Sie, Herr Graf uſw.
Ch. Gounod.”
Von nah und fern kamen Intendanten,
Theater=
direktoren, Kapellmeiſter, Muſikkritiker nach
Darm=
ſtadt, um dieſen Fauſt zu hören, der faſt jeden
Sonn=
tag Haus und Kaſſe füllte und die Schauluſtigen aus
den Nachbarſtädten in Extrazügen herbeiführte. Gleich
die zweite Aufführung am 17. Februar geſtaltete ſich
zu einem Triumphe für Gounod. Er war anweſend.
Die Kunde von ſeiner Anweſenheit verbreitete
ſich=
bald im Theater und aller Blicke ruhten auf dem
Kom=
poniſten, der in der Loge des Miniſters von Dalwigk
Platz genommen hatte und die Wiedergabe ſeines
Wer=
kes mit Intereſſe verfolgte. Der dritte Akt war zu
Nummer 116.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1916.
Seite 3.
ls Inſp.=Offizier enthoben. Frhr. v. Fritſch,
Ober=
eutnant im Großh. Artillerie=Korps, 1. Großh. Heſſ
teldart.=Regt. Nr. 25, kommandiert zur 2.
Matroſen=
bteilung, an Bord eines Schiffes der Hochſeeflotte
ach Anordnung von deren Chef. v.
Braunbeh=
ens, Hauptmann und Mitglied des Bekleidungsamts
es 10. Armeekorps, mit der geſetzlichen Penſion zur
dispoſition geſtellt und zum Bezirksoffizier bei dem
andwehrbezirk I Darmſtadt (Meldeamt Offenbach)
er=
annt. Krüger (Karl), Zeugfeldwebel bei der 4.
lrt.=Depotdirektion, unter Verſetzung zum Art.=Depot
n Metz, zum Zeugleutnant, Zabel, Zeugleutn. beim
lrt.=Dep. in Mainz, zum Zeug=Oberleutn. befördert.
. Ilſemann, Leutn. in der Stamm=Batterie für
as 3. See=Bataillon, ſcheidet am 31. Mai aus der
Ma=
ine aus und wird mit dem 1. Juni 1910 im Großh.
lrt.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25
an=
eſtellt. Zu Fähnrichen befördert die Unteroffiziere
Nüller im Inf.=Leib=Regt. Großherzogin (3. Großh.
eſſ.) Nr. 117, Behr im 2. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt.
kr. 61. von Grundherr=Altenthann,
Najor z. D. und Bezirksoffizier beim Landwehrbezirk
Eerbach, mit der Ausſicht auf Anſtellung im Zivildienſt
nd der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Leib=
Jarde=Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, von
Zorcke, Hauptmann z. D. und Bezirksoffizier beim
andwehrbezirk I Darmſtadt, mit der Erlaubnis zum
Tragen der Uniform des Gren.=Regts. König Friedrich
Lilhelm I. (2. Oſtpreuß.) Nr. 3, der Abſchied mit
Lenſion bewilligt. Fiſcher, Aſſiſtenzarzt beim Großh.
lrt.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25, zum
öberarzt, Dr. Sturhan, Oberveterinär beim
Leib=
drag.=Regt. (2. Großh. Heſſ.) Nr. 24, zum
Stabsveteri=
tär befördert.
* Der Handelsverein hielt Donnerstag abend im
Grünen Zimmer des Kaiſerſaales” ſeine 45.
Haupt=
erſammlung ab. Den Vorſitz führte in Verhinderung
es erſten Vorſitzenden Kommerzienrat Frölich.
das Protokoll der vorjährigen Hauptverſammlung
vurde verleſen und fand Genehmigung. Der
Jahres=
ericht iſt den Mitgliedern im Druck zugegangen.
Ein=
vand wird gegen dieſen nicht erhoben. Die
Rechnungs=
fablage erſtattete Herr Kalbfuß. Die Einnahmen be=
Atrugen 1127,08 Mk., die Ausgaben 1116,67 Mk., ſodaß
ein Kaſſenvorrat von 10,41 Mk. verbleibt. Das Ver=
Aeinsvermögen, beſtehend in Wertpapieren, beläuft ſich
auf 6700 Mk. Nennwert. Die Rechnung war von den
Herren Egenolf und Waitz geprüft und für richtig
befunden worden. Dem Rechner wurde Entlaſtung
er=
teilt und ihm zugleich für ſeine langjährige
Kaſſeführ=
ung der Dank ausgeſprochen. Bei der Erſatzwahl
vurden die ſatzungsgemäß ausſcheidenden Herren
Jacobi, Kalbfuß, Kölb und Schlager per
AAkklamation wiedergewählt. Nach kurzer Begründung
urch den ſtellvertretenden Vorſitzenden wurde
nach=
tehender Schlußſatz zu § 6 der Vereinsſatzungen
an=
genommen: „Als Vorſtand im Sinne des § 26 des
B.6.B. gelten der Vorſitzende und der Schriftführer.
Der Vorſtand iſt befugt, ſich nach außen bei Abgabe von
Willenserklärungen durch jedes einzelne ſeiner
Mit=
zlieder vertreten zu laſſen”. Anträge waren nicht
ein=
zelaufen und wurden aus der Verſammlung heraus
ruch nicht geſtellt. Kommerzienrat Frölich ſchloß
ierauf die Verſammlung.
* Städtiſches Muſeum. Aus Anlaß des 100jährigen
Beſtehens des Großh. Hoftheaters, am 23. Mai, wird
von Sonntag, den 22. Mai I. J. an eine kleine
Son=
derausſtellung veranſtaltet, die aus der
Ge=
ſchichte des Hoftheaters bemerkenswerte Ereigniſſe und
namhafte Künſtler umfaßt. Dank dem
Entgegenkom=
men zweier Privatperſonen wurde die Ausſtellung
er=
möglicht, die eine ſehr intereſſante und reichhaltige zu
werden verſpricht. Wir werden noch näher darauf
zurückkommen.
Ende. Die Begeiſterung erreichte ihren Höhepunkt.
Das geſamte Publikum, das die Sänger bereits mit
Beifall überſchüttet hatte, erhob ſich mit einem Male
von den Sitzen und rief jubelnd den Namen „Gounod‟,
der ſich, ſichtlich erfreut, dankend nach allen Seiten
ver=
neigte. Hierauf erſchien er in Begleitung des
franzö=
ſiſchen Geſandten auf der Bühne, ließ ſich dem
darſtel=
lenden Perſonal vorſtellen und umarmte den genialen
Kapellmeiſter Schindelmeißer.”
Glanzvoll feierte die Hofbühne das Jubiläum
ihres 50jährigen Beſtehens. In einem
Feſt=
ſpiel von Ernſt Pasqué gaben die Künſtler ihren
Ge=
fühlen des Dankes Ausdruck für die ſchützende Huld
des Fürſtenhauſes. Als Feſtoper fand eine vom
Hof=
kapellmeiſter Naswadba einſtudierte glänzende
Auf=
führung von „Ferdinand Cortez” ſtatt. Das Schauſpiel
führte am Abend darauf als Feſtvorſtellung unter
Fal=
lenbachs Leitung das Demetrius=Fragment in Laubes
Bearbeitung auf.
Aber auch trübe Stunden, ſchwere
Schickſals=
ſchläge blieben dem Hoftheater nicht erſpart. Der
ſchwerſte Schlag traf das Inſtitut am 25. Oktober 1871,
an dem das Werk Ludewigs I. den Flammen zum
Opfer fiel, nachdem zwei Tage vorher Mozarts „
Ido=
menäus” in geradezu wunderbar abgerundeter
Auf=
führung gegeben worden war. In Ferdinand
Dief=
fenbachs „Geſchichte des Großherzogtums Heſſen”,
der auch die übrigen geſchichtlichen Daten entnommen
ſind, findet ſich folgende Schilderung der Kataſtrophe:
„Kraterartig erfolgte der Ausbruch des Brandes im
Hoftheater, der ſich mit ſolcher Raſchheit weiter
ver=
breitete, daß an eine Bezwingung des fürchterlichen
Elements nicht zu denken war. Man war gerade mit
der Vorbereitung zu der Poſſe Pohls „Pechſchulze”
be=
ſchäftigt. Mit Mühe retteten ſich noch einige
Theater=
mitglieder, darunter die verſtorbene erſte Solotänzerin
Fräulein Lamoliére, welche vom Brand überraſcht
wurden, aus den Ankleidezimmern. Immer raſcher
griffen die Flammen um ſich. Wenige Minnten nach
5 Uhr ſtanden nicht allein Bühne und Speicher, ſondern
auch der ganze Zuſchauerraum in Flammen. Die
Eiſenteile des Daches und die Blitzableiter leuchteten
gleich ſchmelzendem Metall. Das Gebälke des Daches
ſtürzte hinab mit dem Altan und den Blitzableitern.
Bald darauf ſtürzte ein Teil der Zwiſchenwand, welche
Bühne und Zuſchauerraum ſchied, in die Tiefe. Um
6 Uhr taucht plötzlich eine neue Gefahr auf. Die vom
Winde weſtwärts getriebenen Funken hatten das Feuer
in das Zeughaus getragen. Viermal mußte dort
ge=
löſcht werden. Die geſamte Garniſon wurde
aufge=
boten, um das Zeughaus zu räumen. Den
Anſtreng=
ungen unſerer trefflichen Feuerwehr gelang es, das
Werk Schuknechts zu retten. Um 9 Uhr ſtanden die
Feuerwehrleute auf den nackten Umfaſſungsmauern
und bemühten ſich, mit dem Schlauche die erlöſchenden
Flammen völlig zu erſticken. Das Werk Ludewigs I.
aber lag in Trümmern. Die muſikaliſchen
Inſtru=
mente, mehrere wertvolle Dekorationen und beinahe
alle Koſtüme waren verbrannt, und auch ein
Men=
ſchenlehen,ein Beleuchter, war dem Brande zum Opfer
— Die fahrenden Geſellen. Unter dieſem Namen
nationalen Handlungsgehilfen=Verbande ein
Wander=
bund gegründet, der es ſich zur Aufgabe geſtellt hat, Hirſchköpfe nach Weinheim. Die Tour iſt ſehr bequem,
unter den deutſchen Handlungsgehilfen und Lehrlingen
die Wanderfreudigkeit zu wecken und zu vertiefen, umi der Mitglieder — wie zu hoffen iſt, recht zahlreich! —
ihnen Gelegenheit zu geben, im Kreiſe gleichgeſinnter
Berufskollegen unſere deutſche Landſchaft, unſere
Hei=
mat als Quelle höchſter, edler Lebensfreude zu
genie=
ßen und ſich durch anſpruchsloſe Wanderungen von den
Anſtrengungen und Mühen der Tagesarbeit zu
er=
holen. Wie groß das Bedürfnis nach einer ſolchen 1 Das Programm wird größtenteils aus älteren und
Einrichtung auch unter den jungen Kauflenten war,
beweiſt die ungewöhnlich raſche Entwickelung des
jun=
gen Bundes. 1200 fahrende Geſellen zählt nach kaum
einjährigem Beſtand der Bund, der ſchon heute in 66
Ortsgruppen und 118 Auskunftsſtellen über ganz
Deutſchland organiſiert iſt. Möglichſte Unabhängigleit
vom Wirtshaus gilt auf allen Wanderungen als
Grundſatz. Man lebt aus dem Ruckſack. Das iſt nicht
nur zweckmäßig, ſondern auch billiger. Der Genuß
von Alkohol iſt für die Dauer der Wanderung
ver=
boten. Die Geſchäftsſtelle des Bundes führt ein
Wan=
derarchiv, das allen Bundesmitgliedern mit
Ratſchlä=
gen bei der Durchführung von Wanderungen behilflich
iſt, insbeſondere Auskunft über billige Unterkunft
er=
teilt, ſowie Karten und Führer verleiht.
* Die Saalbaukonzerte wurden am Donnerstag abend
bei ſchönſtem Wetter und recht zahlreichem Beſuche in dem
prächtigen Saalbaugarten in vielverſprechender Weiſe
er=
öffnet. Die Kapelle des Leibgarde=Infanterie=Regiments
unter Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters Hauske
führte das hübſch und abwechslungsreich zuſammengeſtellte
Programm mit Geſchmack, muſikaliſcher Beherrſchung und
beſtem Gelingen aus und erntete reichen Beifall. Aus dem
Programm ſeien u. a. erwähnt ein hübſcher, ſelten gehörter
Walzer, Valse des kleurs von Tſchaikowsky, zwei
hiſto=
riſche italieniſche Märſche, Stücke aus „Prima Ballerina‟,
ſpaniſcher Walzer von Morena und ein Soloſtück für
Cornet à piſton, vorgetragen von Herrn Damm. Möge den
hier ſo beliebten Konzerten auch fernerhin das Wetterglück
und das Intereſſe des Publikums treu bleiben!
O Amtliche Verkaufsſtellen für Poſtwertzeichen
befinden ſich bei folgenden Privatperſonen: 1. In
Darmſtadt: Ahaſtr. 8 bei Wilh. Beyer,
Beſſunger=
ſtraße 79 bei Chr. Bucher, Beſſungerſtr. 104 bei W. Fr.
Paſche, Blumenthalſtr. 81 bei Phil. Roth,
Blumenthal=
ſtraße 107 bei Frau Ludw. Bohl, Gervinusſtr. 39 bei
A. Gorr, Heinheimerſtr. 35 bei Joſ. Jarraſch,
Herrngar=
tenſtr. 21 bei Frau G. Kriegbaum, Holzſtr. 19 bei Joſ.
Zahn, Kahlertſtr. 32 bei Jakob Kehr, Karlſtr. 56 bei
Georg Hübner, Kranichſteinerſtr. 20 bei Luiſe Lehmann,
Lichtenbergſtr. 80 bei H. Roßmann, Liebfrauenſtr. 47
bei Peter Ackermann, Liebigſtr. 81 bei Frau Krapp,
Moosbergſtr. 49 bei Anton Fiſcher, Neue Ireneſtr. 12
bei H. Müller, Obergaſſe 3 bei Otto Erb,
Pankratius=
ſtraße 41 bei Heinr. Meyer, Rheinſtr. 17 bei G. L. Kriegk,
Rheinſtr. 37 bei P. Scheuermann, Sackgaſſe 2 bei Jakob
Stumpf, Sandbergſtr. 35 bei Joh. Gerhard,
Sandberg=
ſtraße 49 bei V. Ganßmann, Wendelſtadtſtr. 28 bei
Jakob Skurnik, Wendelſtadtſtr. 27 bei Karl Braun.
2. Im Landbeſtellbezirke: Auf der Ludwigshöhe1 bürgt für glänzenden Sport in den Fliegerrennen. Um
bei Gaſtwirt Emmel.
— Die neuen heſſiſchen Dreimarkſtücke, deren
Fertig=
ſtellung von den Münzſammlern ſchon im vergangenen
Jahre erwartet wurde, werden nun Anfang Juni von
der Berliner Münze verausgabt werden. Die Herſtellung
der Münze hat ſich, wie gemeldet wird, verzögert, weil zu
ihrer Prägung ein neues Münzbild des Großherzogs
her=
geſtellt werden ſollte, das von einem Darmſtädter
Künſtler modelliert worden iſt.
— Odenwaldklub. Auf die Hauptverſammlung des
Geſamtvereins, die am nächſten Sonntag in Weinheim
gefallen. Die Leiche fand man in verkohltem Zuſtande
auf dem ſteinernen Tritte vor einer Türe des
Spei=
chers, die er vergeblich zu öffnen verſuchte, um auf
die rettende, nach unten führende ſteinerne Treppe zu
gelangen. Die Uhr, welche ſich in ſeiner Taſche
vor=
fand, war auf 5½ Uhr ſtehen geblieben.
Mit Tränen in den Augen ſahen die Künſtler den
Untergang des Gebäudes, in dem ſie gewirkt; bei
vie=
len knüpfte ſich die Erinnerung an die ſchönſten Tage
ihres Lebens an die öden, ſchwarz gebrannten Mauern,
und die Freunde der Kunſt blickten mit Schmerz, der
aber beinahe noch übertroffen wurde durch die
Empfind=
ung des Staunens und der Bewunderung, von den
ſteinernen Treppengängen, die im Innern aufwärts
führten, hinab in die Rieſenruine, deren ungehenerer
Raum ſich jetzt in ſeiner ganzen Ausdehnung den
Blicken des Beſchauers darbot. Beſorgniſſe für den
Fortbeſtand des Kunſtinſtituts wurden da und dort
laut, und eine ſchwere Beunruhigung der Gemüter
würde Platz gegriffen haben, wenn nicht die
großmüti=
gen Entſchließungen des Großherzogs
Lud=
wig III. die Befürchtungen, welche auftauchten,
zer=
ſtreut hätten. Alsbald wurde die
Wiederherſtel=
lung des alten Hoftheaters in Betracht gezogen und
dasſelbe als Interimstheater in Ausſicht
ge=
nommen. Die Arbeiten begannen ſofort nach dem
Brande.
Am 7. März 1872 wurde die neue Bühne mit der
Oper „Titus” feierlich eröffnet und der gütige Fürſt,
deſſen Opferwilligkeit Darmſtadt die Wiederherſtellung
ſeiner Bühne verdankte, bei ſeinem Erſcheinen mit
lau=
tem Jubelruf begrüßt. Dieſen Dankesgefühlen wurde
durch einen trefflichen Prolog Dräxler=Manfreds der
geeignete Ausdruck verliehen.”
Die letzten Jahre aus der Geſchichte des
Hof=
theaters ſind noch in friſcher Erinnerung. Bekanntlich
wurde während des Umbaues des neuen Hoftheaters,
das den Anforderungen der Neuzeit in keiner Weiſe
mehr entſprach, das alte Interimstheater für die
Spiel=
zeit 1904——1905 wieder in Stand geſetzt und in
Benutz=
ung genommen. Am 14. September 1904 wurde als
Feſtvorſtellung zur Eröffnung des Interimstheaters
„Die Entführung aus dem Serail” gegeben und am
28. Mai 1905 fand dann die letzte Vorſtellung ſtatt. Am
Geburtstage der Großherzogin, am 17. September 1905,
wurde das von Fellner u. Hellmer in Wien umgebaute
Hoftheater wieder eröffnet. Man gab als
Feſtvorſtel=
lung „Der fliegende Holländer”, dem ein von Frl.
Eichelsheim geſprochener Prolog vorausging.
Es dürfte anläßlich des Jubiläums von Intereſſe
ſein, die Namen der Intendanten bezw. Direktoren
des Hoftheaters in den letzten 100 Jahren kennen
zu lernen. Es ſind der Reihe nach: G. A. Freiherr
von Ebersberg (Intendant von 1810—1827), F. A.
Frei=
herr von Türckheim (1827—1831), Dr. K. Theodor
Küſtner (1831—1833), Geheimrat Karl Zimmermann
(1833—1837 und 1839—1843), Ph. Eugen Erwin Graf
von Lehrbach (1837—1839 und 1848), Alexander Freiherr
von Dalwigk (1843—1848), Hofkapellmeiſter J. Wilh.
ſtatſindet, wird nochmals hingewieſen. Die Darmſähdter
hat ſich, ſo ſchreibt man uns, vor Jahresfriſt im Deutſch= Klubmitglieder fahren nach Hemsbach mit der Bahn und
wandern von da aus nach dem Waldnerturm und über die
was umſomehr zu begrüßen iſt, als diesmal die Damen
daran teilnehmen werden.
— Brauerei Heſſiſcher Hof. Am Samstag, den 21. ds.
Mts, wird die Kapelle des Großh. Artillerie=Korps unter
Leitung des Obermuſikmeiſters Mickley konzertieren.
neueren Operetten beſtehen. Auch werden einige Soli für
Cornet à Piſton von den Soliſten Speier und Hahn zum
Vortrag gelangen. (S. Anzeige.)
— Der Naturheilverein iſt für Sonntag zu einem
ge=
meinſamen Ausflug auf den Feldberg (Taunus)
eingeladen. (S. Anzeige.)
— Prämiiert. Man ſchreibt uns: Bei der in
Würz=
burg abgehaltenen internationalen Hundeausſtellung
erhielten folgende Mitglieder des Vereins der
Hunde=
freunde von Darmſtadt und Umgegend Preiſe: Wilhelm
Klippel=Griesheim für ſeinen Dobermannrüden „Benno
vom Nieblungenhort” drei erſte Preiſe, S. Sobernheim=
Darmſtadt für Dobermannhündin einen dritten Preis.
Ferner wurden auf der Allgemeinen Hundeausſtellung in
Worms noch prämiiert: Mit drei erſten, einem zweiten
und einem Ehrenpreis der Dobermannrüde „Benno vom
Niebelungenhort” Beſitzer Wilhelm Klippel=Griesheim,
mit vier erſten und einem Ehrenpreis für St.
Bernhards=
hunde, Beſitzer Dr. Baumann=Roßdorf mit zwei erſten
Preiſen, für St. Bernhardshunde, Beſitzer L. Kaffenberger=
Roßdorf.
(Auf der großen allgemeinen Kaninchen= und
Geflügel=Ausſtellung in Abenheim bei Worms
erhielt Herr V. Schmidt auf Angora=Rammler einen
Ehrenpreis und auf Angora=Häſin einen 3. Preis; Herr
P. Dauer auf belgiſche Rieſen=Häſin einen 3. Preis.
Beide Herren ſind Mitglieder das Kaninchenzucht=
Klubs Darmſtadt.
* Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 14. Mai l. J.
männ=
lich 9177, weiblich 6004, zuſ. 15181, in Prozenten 60,45,
39,55; am 7. Mai l. J. männlich 9202, weiblich 5923,
zuſ. 15125, in Prozenten 60,84, 39,16. Der
Kranken=
ſtand betrug am 14. Mai I. J. männlich 410, weiblich
186, in Prozenten 4,46, 3,09: am 7. Mai l. J.
männ=
lich 393, weiblich 177, in Prozenten 4,27, 2,98. An
Krankengeld wurde gezahlt in der Woche vom
9. Mai bis 14. Mai I. J. 5147,10 Mk., in der Woche
vom 2. Mai bis 7. Mai I. J. 4984,80 Mk.
An Wöchnerinnen waren vorhanden am 14. Mai
I. J. — 25, am 7. Mai I. J. — 35; Sterbefälle
kamen vor in der Woche vom 9. Mai bis 14. Mai
I. J. — 5; vom 2. Mai bis 7. Mai l. J. — 1.
— Radrennen. Die Radrennbahn an der
Heidel=
berger Straße dürfte morgen, Sonntag, wieder
das Ziel vieler Hunderter ſein. Der Start Otto
Meyers, des Europa=Meiſterfahrers, der mit ſeinem
Landsmann Julius Bettinger zuſammentrifft,
den Goldpokal des Großherzogs ringen drei
erfolg=
reiche Dauerfahrer mit tadelloſem
Schrittmacherappa=
rat. Joh. Hohe, der die großen Fernfahrten Leipzig=
Straßburg, rund um den Harz, rund um Frankfurt,
den Kaiſerpreis von Oeſterreich und Rundfahrt in
Spanien mit großer Ueberlegenheit gewann, hat die
grißten Ausſichten, den Großherzogspreis zu
gewin=
nen; doch werden Altmeiſter Dreſcher und der
Mei=
ſterfahrer von Deutſchland, Rode, die beide über
vor=
zügliche Motore verfügen, ein ernſtes Wort im
Aus=
gang des Kampfes mitſprechen. (Vgl. Anzeige.)
Mangold (1849—1850), Geh. Hofrat Karl Teſcher (1850
bis 1872 und 1876—1878), Ernſt Pasqué (1872—1873),
Hofrat Dr. Julius Werther (1873—1874), Geheimrat
Dr. Th. Goldmann (1874), Geh. Oberbaurat Dr. Georg
Breidert (1874—1876), Geheimrat Chriſtian Winter
(1876), Theodor Wünzer (1878—1894), Nachfolger
Wün=
zers wurde Generaldirektor Werner.
Herr Generaldirektor Werner gehört dem
Hof=
theater als Mitglied bereits ſeit 1867, alſo länger als
4 Jahrzehnte, an. Seit dem Jahre 1878 ſteht Herr
Hofkapellmeiſter de Haan an der Spitze der
Hof=
ikapelle, im Jahre 1895 wurde Herr Oberregiſſeur
Val=
dek als Regiſſeur an das Hoftheater berufen. Die
Verdienſte dieſer Männer um unſer Hoftheater zu
würdigen, bleibt einer ſpäteren Zeit vorbehalten. Es
iſt auch eine Pflicht der Dankbarkeit, heute derjenigen
noch unter uns lebenden Künſtler zu gedenken,
die ſchon zwei Dezennien und länger dem Hoftheater
angehören und ihm ihre beſten Kräfte gewidmet und
ſtets zur Zierde gereicht haben. Wir nennen als ſolche
die Herren Hofſchauſpieler Hacker, Knispel und
Wagner und die Kammerſänger Riechmann und
Weber.
Es hat einigermaßen befremdet, daß man die
offizielle Feier des Jubiläums auf einen ſo engen
Rahmen beſchränkt hat. Die Neuinſzenierung des
„Freiſchütz” iſt die einzige künſtleriſche Tat, mit der
das Hoftheater ſelbſt bei der Feier hervortritt. Ohne
dieſe unterſchätzen zu wollen — es iſt darüber ja noch
nichts bekannt und die Vorſtellung iſt einſtweilen
ver=
ſchoben — bleibt ſie doch hinter den Erwartungen
zu=
rück, da ſie ſich nur auf das ſzeniſche Gebiet beſchränkt.
Auch das neue Werk „100 Jahre Darmſtädter
Hoftheater” iſt kein offizielles oder offiziell
ſub=
ventioniertes Jubiläumswerk, ſondern der
perſön=
lichen Initiative und dem Fleiß des rührigen und
ver=
dienſtvollen artiſtiſchen Sekretärs des Hoftheaters,
Herrn Hofrezitators Knispel, zu verdanken.
Die=
ſes Werk wird wohl das einzige bleibende Dokument
des 100jährigen Jubiläums des Hoftheaters bilden.
Der Grund für die offizielle Zurückhaltung iſt uns
nicht bekannt. Bekannt iſt dagegen, daß das Hoftheater
ſeit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten zu
kämp=
fen hat und daß die Leitung des Theaters in allen
ihren Maßnahmen mit dieſen zu rechnen gezwungen
iſt. Vielleicht iſt der Grund für die Zurückhaltung auch
hierin zu ſuchen. Weit entfernt davon, die
Notwen=
digkeit der Rückſichtnahme auf die Finanzen in Abrede
ſtellen zu wollen, glauben wir unſeren Bericht nicht
beſſer ſchließen zu können, als mit dem Wunſche, daß
in Zukunft wieder beſſere Zeiten kommen mögen und
das Hoftheater ſich in die Lage verſetzt ſehen möge,
durch finanzielle Rückſichten nicht mehr beeinflußt und
beengt zu werden. In der Hoffnung eines ſolchen für
die Kunſt erſprießlichen und idealen Zuſtandes
wün=
ſchen wir unſerem auf eine ruhmreiche
Vergangen=
heit zurückblickenden Kunſtinſtitut ein fröhliches und
kräftiges Weiterblühen=und Gedeiheneim neuen Jahr=
St.-We
bundert.
Seite 4.
Nummer 116.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mat 1910.
n. Der Familienerbrechtsſtreit Erbach=Erbach. Im
letzten Verhandlungstermin vor der Zivilkammer I
des Landgerichts hier hatte, wie damals berichtet, die
Zeugin Dora Fiſcher auf Grund ihrer früheren Ehe
mit dem Erbgrafen Erasmus vom
Zeugnisverweige=
rungsrecht Gebrauch gemacht, und es war die
Entſchei=
dung über die Zuläſſigkeit dieſer Verweigerung
aus=
geſetzt worden. Da jene Ehe rechtskräftig als nichtig
erklärt iſt, iſt nunmehr die Streitfrage, ob ſie gleich
einer anderen nicht mehr beſtehenden Ehe hinſichtlich
der Zeugenausſage wirken kann. Durch die geſtern
ver=
kündete Entſcheidung des Gerichts wurde dieſe Frage,
alſo das Zeugnisverweigerungsrecht verneint und die
Zeugin in die Koſten des Termins verurteilt. Es
bleibt nun abzuwarten, ob die Zeugin auf ihrer
ab=
lehnenden Haltung beharrt und es auf die eventuellen
Zwangsmittel (Geldſtrafe) ankommen läßt.
— VII. Internationales Lawn Tennis=Turnier des
Schlittſchuhklub=Sportvereins am Böllenfalltor. Nachdem
am Donnerstag nachmittag ſchon einige Vorrunden
geſpielt wurden nud zwar ausſchließlich von Darmſtädter
Spielern, hat am Freitag bei prächtigem Wetter das
Tur=
nier ſeinen eigentlichen Anfang genommen. Eine Anzahl
auswärtiger Spielerinnen und Spieler iſt bereits
einge=
troffen, der größere Teil wird jedoch am Samstag
er=
wartet und werden am Samstag und vor allem am
Sonn=
tag, je mehr auch die Wettſpiele den Schlußrunden ſich
nähern, die intereſſanteſten Spiele ſtattfinden.
— Ludwigshöhe. Dem Konzert am kommenden
Sonntag, den 22. Mai, ausgeführt vom Muſikkorps des
Leibgarde=Regiments Nr. 115 (H. Hauske), liegt wieder
ein ſehr intereſſantes und abwechſelungsreiches
Pro=
gramm zugrunde. (Vergl. Anzeige.)
— Otto Reutter, der Mann des Tages, der lachende
Philoſoph, bleibt unwiderruflich nur noch 3 Tage, bis
inkluſive Montag, hier. Morgen, Sonntag, finden im
Orpheum zwei Vorſtellungen ſtatt; in der Nachmittag=
Vorſtellung hat jeder erwachſene Beſucher das Recht,
ein Kind frei einzuführen. (S. Anz.)
* Die Temperaturverhältniſſe dieſer Woche waren
(morgens 7 Uhr), in Celſiusgraden angegeben, folgende:
Montag, 16.: — 13,8 Grad (Maximum — 24,3 Grad),
Dienstag, 17.: — 16,5 Grad (Maximum — 26 Grad),
Mitt=
woch, 18.: — 15,9 Grad (Maximum — 23,1 Grad),
Don=
nerstag, 19.: — 17,7 Grad (Maximum — 28,6 Grad),
Frei=
tag, 20.: 20,3 Grad.
— Erſter Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein=
und Grafenſtraße). Von heute ab gelangt die Serie
„Dr. Phantom”, der größte Film, der je gezeigt wurde,
nur wenige Tage zur Vorführung, die allein 1½
Stun=
den dauert. Trotzdem dieſe Serie ein ganzes
Pro=
gramm für ſich bildet, werden noch das „Pathé=
Jour=
nal” (neue Serie) und der humoriſtiſche Schlager „Wenn
die Muſik ſpielt” gezeigt. Der Aufenthalt in dieſem
Theater iſt angenehm, da der Saal gut ventiliert iſt.
(Siehe Anzeige.)
Eberſtadt, 20. Mai. Die
Provinzialpflege=
anſtalt hatte nach dem Berichte über das
Verwaltungs=
jahr 1908 am 1. April einen Beſtand von 168 Männern
und 137 Frauen. Der Zugang im Berichtsjahre betrug 85
Männer und 71 Frauen. Die Geſamtzahl der im
Berichts=
jahre Verpflegten belief ſich auf 253 Männer und 208
Frauen, alſo zuſammen 461 Pfleglinge. Die Anzahl der
Verpflegungstage betrug 116510. Den konfeſſionellen
Ver=
hältniſſen nach waren es 189 evangeliſche Männer und 162
evangeliſche Frauen, 63 katholiſche Männer und 43
katho=
liſche Frauen, ſowie ein iſraelitiſcher Mann und 3
iſraeli=
tiſche Frauen. Der Altersſtufe nach iſt die von 60—70
Jahren bei den Männern mit 66 Pfleglingen die ſtärkſte
und bei den Frauen die von 70—80 Jahren mit 45
Pfleg=
lingen. 159 Männer waren ledig, 29 verheiratet, 63
ver=
witwet und 2 geſchieden; von den Frauen waren 130
le=
dig, 16 verheiratet und 62 verwitwet. 26 Männer und 39
Frauen zahlten das Pflegegeld ſelbſt; für 7 Männer und
3 Frauen zahlte die „von Stockhauſen=Mettingh=Stiftung”,
für 48 Männer und 15 Frauen zahlten die
Landarmenver=
bände und für 172 Männer ſowie 151 Frauen trugen die
Ortsarmenverbände oder Kreiſe die Pflegekoſten. Die
Landarmenverbände ſtellten 63 Pfleglinge; von den
Pfleg=
lingen der Ortsarmneverbände waren aus den Kolonien
Bensheim 35, Darmſtadt 93, Dieburg 15, Erbach 42, Groß=
Gerau 36, Heppenheim 54. Offenbach 48. Unter den
Krankheiten, die die Aufnahme der Pfleglinge
verurſach=
ten, ſtehen Idiotie und Imbezillität mit 121 Fällen obenan,
dann folgt Altersſchwäche mit 45 Fällen. Von den 32
To=
desfällen ſteht die Influenza mit 15 an erſter Stelle, dann
folgen Lungentuberkuloſe und Lungenkrebs mit je 4. Die
Einnahmen der Anſtalt betrugen 168 737,90 Mark und die
Ausgaben 154774,65 Mark. Es trat gegen den
Voran=
ſchlag (157672 Mark) eine Erſparnis von 13963,25 Mark
ein.
Traiſa, 20. Mai. In der Nacht des 17. April
be=
merkte der Landwirt Karl Daub III. in ſeiner Hof=
Kleines Feuilleton.
— Ein Wettbewerb im
Kartoffelbra=
ten. In der kleinen Gemeinde Bagnolet, die zu den
Vororten von Paris zählt, hat am Mittwoch ein
eigen=
artiger Wettbewerb ſtattgefunden. Es waren nicht
Dichter oder Sänger, die ſich zum Streit der Lieder
und Geſänge zuſammenfanden, auch keine begeiſterten
Freunde der Tanzkunſt, die ſich um den Lorbeer
ſtrit=
ten, die graziöſeſten oder ausdauerndſten Tänzer der
Welt zu ſein, es war kein Preisſchießen und keine
Ke=
gelkonkurrenz: Bagnolet genießt den originellen Ruhm,
den großen Wettbewerb der Kartoffelbrater
veranſtal=
tet zu haben. Unter großen purpurroten
Sonnenſchir=
men ſah man auf dem Marktplatze des Städtchens
hin=
ter weißderleideten Tiſchen allerlei ernſte und würdige
Herren und Damen, die ſich emſig bemühten, in
gro=
ßen, blank geputzten Bratpfannen Kartoffeln zu röſten.
Ueberall, wo man hinſah, ſah man weiße, gelbe oder
ſchon knuſperig braune Kartoffelſcheiben im brodelnden
Fette dampfen, und ein ſeltſamer, ein wenig bitterer
Geruch miſchte ſich in den Duft der Hyazinthen und
Veilchen, mit denen die Brattiſche geziert waren. Wenn
dann der Inhalt der Pfannen eine leckere, goldgelbe
Färbung mit appetitlichem braunen Rand erreicht
hatte, dann eilte der Bratkoch oder die Bratköchin
er=
wartungsvoll mit dem Erzeugnis ihrer Kochkunſt zu
den Preisrichtern, die mit kritiſchen Kennerblicken die
Bratkartoffeln prüften, und nach einer Probe und
einer ſtillen Beratung ihr ſachgemäßes Urteil abgaben.
Zum Schluſſe wurden dann die Preiſe verteilt. Den
erſten Preis erhielt ein Kartoffelbrater aus dem
Quar=
tier du Temple, der fortan auf ſeine Viſitenkarte den
Ehrentitel ſetzen mag: „Erſter Preis in der
Bratkartof=
felkonkurrenz . .
** Werzweimal einen Rauſch gehabt.
Aus New=York wird berichtet: Die Bürger der
ameri=
kaniſchen Metropole ſind in lebhafter Aufregung, denn
plötzlich haben ſie durch irgend einen Zufall entdeckt,
reite einen Eindringling, und da er auf ſeinen
Anruf keine Antwort erhielt, ſo ſchoß er auf den
Fremden und verwundete ihn. Es ſtellte ſich dann
ſpät nachts wahrſcheinlich die elterliche Wohnung auf=rin mit der Prinzeſſin Viktoria Luiſe v
ſuchen wollte, aber in ſeltſamer Verfaſſung im
Schweineſtall angetroffen wurde. Die
Staatsanwalt=
ſchaft hatte ein Ermittelungsverfahren gegen den Vater
eingeleitet, dieſes iſt bereits vor einiger Zeit eingeſtellt
worden. Es hatte ſich ergeben, daß Daub angenommen
hatte, es mit einem Einbrecher zu tun zu haben. Nach
Lage der Sache hätte er ſeinen Sohn nicht erkennen über die in der letzten Nacht gemachten
Beobachtunge=
können.
n. Dieburg, 21. Mai. Der Faſelwärter Heinrich
Kuhn in dem benachbarten Hergershauſen wurde durch
einen Stier derart getreten und gedrückt, daß er infolge hob ſich von ſeinem Sitze. Infolgedeſſen verlor
da=
ſchwerer innerer Verletzungen alsbald den Geiſt
aufgab.
n. Groß=Umſtadt, 21. Mai. An verſchiedenen Orten,
ſo in Worms und Offenbach, wurden des Dorndieler! Aſſeſſor uſw. viele Perſonen um bedeutende Beträg=
Raubmords Verdächtige feſtgenommen, und der in beſchwindelt hatte, wurde geſtern in Dresden ver
letzterer Stadt Verhaftete, ein ſchon vielfach und ſchwer
hergebracht, um Perſonen, welche am Abend vor der Tat als ſich der Zug in Bewegung geſetzt hatte, plötzlie
zu werden. Er kann ein Alibi nicht nachweiſen, beſtreitet
aber, mit der Tat in irgend einer Beziehung zu ſtehen.
Verſammlung lehnte heute nach faſt anderthalb= Menſch von ſeinem gefährlichen Sitz
heruntergehol=
ſtündiger Debatte den vom Verfaſſungs= und Verwalt= wurde. Er wird ſein unſinniges Vergnügen teuer
be=
ungsausſchuß geſtern mit einer Zufallsmehrheit ange= zahlen müſſen.
nommenen Antrag, den Fronleichnamstag für
das ganze Stadtgebiet von Offenbach als Feiertag im
Sinne der Gewerbeordnung zu erklären, in nament= lazarett. Man vermutet, daß er ſich Verfehlungen gegen
licher Abſtimmung mit 20 gegen 13 Stimmen ab. Die Untergebene zuſchulden kommen ließ und aus Furcht vo=
Stadtverordnetenverſammlung erklärte ſich aber damit
einverſtanden, daß den ſtädtiſchen katholiſchen Arbeitern
am Fronleichnamstage freigegeben wird unter Be= Kanal die vordere Kabine des Kanalſchiffes „Lina”
zahlung des Lohnes.
* Offenbach, 20. Mai. Wie die „Offenbacher Ztg.”
meldet, wurde heute morgen ½10 Uhr der Bauunter= ihren Tod fand. Wie das Feuer entſtanden iſt,
konnt=
nehmer Jakob Vetter aus Hauſen bei Offenbach, als noch nicht ermittelt werden.
er, mit ſeinem Rade von Bieber kommend, den
Bahn=
übergang an der Bieberer Straße überfahren wollte, „Holſteiniſche Kurier” meldet, der Sohn des
Kaufmann=
von dem von Mühlheim kommenden Zuge erfaßt Stegelmann mit durchſchoſſener Schläfe in hoff=
und auf der Stelle getötet.
Worms, 20. Mai. In vorläufige
Unterſuch=
ungshaft genommen wurde der 25 Jahre alte
Kauf=
mann H...s, ſeither Teilhaber eines Transportgeſchäf= Gaab in Frankenſtein ſtürzte geſtern ein Felsbloc
tes hier, wegen dringenden Verdachts, geſtern mittag
im Speicher des Stallgebäudes der Liebenauerſtraße 7
vorſätzlich einen Brand angelegt zu haben,
in=
dem er eine Kiſte mit Packmaterial (Stroh, Holzwolle
und Seegras) angezündet und ſich dann entfernt haben
ſoll. Das Feuer wurde jedoch rechtzeitig bemerkt und
gelöſcht, ſo daß nur ein geringer Schaden entſtanden delt es ſich, wie die gerichtliche Leichenſchau am heutigen
iſt. — Mit der Verſendung von Wertgegenſtän= Nachmittag ergeben hat, um den etwa 60 Jahre alten
den ſoll man vorſichtig ſein. Vor einiger Zeit wurde Kaufmann Louis Brand aus Brandenburg a. d. H.
Am=
einer hieſigen Familie in einem Karton eine Partie! Freitag fand die Sezierung der Leiche ſtatt, die außer
Kleidungsſtücke aus Darmſtadt mittels Eiſenbahn zu= ſchweren Kopfverletzungen eine Schnur um den Halz
trug=
geſandt. Der Abſender der Kleidungsſtücke hatte auch Brand, der zuletzt in Rathenow zu Beſuch weilte, wird
mit dem Paket einen wertvollen Brillantringg, hier ſeit mehreren Tagen vermißt.
in einem Schmuckkäſtchen verwahrt und in den
Klei=
dern verſteckt, überſandt. Als die Kleider hier an= den Geiſteszuſtand des Oberleutnants Hofrichter
kamen, wurde alsbald bemerkt, daß die Drähte, mit ſoll in einer Weiſe abgefaßt worden ſein, daß ein
denen der Karton umwickelt war, bei Seite gebogen Todesurteil nicht zu erwarten wäre. Wahrſcheinlich
worden waren; die Kleider wurden durchwühlt, und habe H. auf lebenslänglichen Kerker zu rechnen.
der Brillantring war aus dem Schmuckkäſtchen
verſchwunden.
Frankfurt a. M. waren am zweiten Pfingſtfeiertag in klagen, die in den Luxuszügen vorgekommen waren,
gekehrt. Als ſie die Weiterfahrt antreten wollten, Pariſer Bahnhöfen nur von der Verhaftung einer
machten ſie die Wahrnehmung, daß ihre Räder ver= Anzahl Diebe. Die Sache hatte ihre Richtigkeit.
Ob=
ſchwunden waren. Die Diebe waren jedoch bemerkt wohl die Sicherheitsbehörde noch ein großes Myſterium
worden und konnten an der Gemarkungsgrenze geſtellt aus der Geſchichte macht, kann doch ſchon jetzt geſagt
gefängnis Ober=Wöllſtadt eingeſperrt. Seine Inhaft= gons Lits unſicher machten, und weitere Verhaftungen
ierung war jedoch von kurzer Dauer. Noch in der ſtehen unmittelbar bevor. Die Diebe ſind faſt
durch=
nämlichen Nacht drückte der Häftling die Tür ſeiner weg Angehörige des Perſonals der Schlaf=
Zelle ein und verſchwand ſpurlos.
5658 Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem! leute, Kontrolleure und Lieferanten in Verbindung,
Tage noch 3790 anweſend waren. Bäder wurden bis die als Hehler dienten. Das ganze Weſpennes, ſoll
zum 19. Mai 48 874 abgegeben.
turm iſt vollendet, und die Einweihung iſt durch den Hausſuchungen haben bereits eine große Anzahl
Vogelsberger Höhenklub auf den 4. Juni feſtgelegt. geſtohlener Objekte, namentlich Juwelen und
Von dem 23 Meter hohen Turm genießt man eine andere Wertſachen, zutage gefördert. Bei den
zahl=
weite Fernſicht über Wetterau, Taunus, Rhön, Speſ= loſen Kirchendiebſtählen der Jahre 1907 und 1908, als
ſart und Maintal.
daß in der Stadt New=York ſeit einiger Zeit ein Geſetz
in Kraft iſt, das für die Freunde des Alkohols eine
ſchwere Gefahr bedeutet. Denn dies Geſetz ſchreibt
vor, daß jeder Bürger, der im Laufe eines Jahres
zweimal wegen Trunkenheit auf der Straße arretiert
wird, von Staats wegen in eine Säuferheilanſtalt
überführt wird, wo er mindeſtens ein Jahr lang
blei=
ben muß. Die Entdeckung hat die New=Yorker aufs
höchſte aufgebracht und Hunderte von zornigen
Bür=
gern haben den Bürgermeiſter aufgeſucht und von ihm
verlangt, daß er Einſpruch gegen dieſes Geſetz erhebe.
Es ſcheint alſo, daß die Zahl derer, die im Jahre
zwei=
mal einen Rauſch haben, doch nicht ſo gering iſt, wie
Optimiſten angenommen haben. Im allgemeinen iſt
New=York eine ſehr nüchterne Stadt und man ſieht
dort nur ſelten einen Betrunkenen auf der Straße,
jedenfalls viel ſeltener, wie in europäiſchen
Großſtäd=
ten. Aber die amerikaniſchen Bürger ſtehen jeder
ſtaatlichen Einmiſchung in die Temperenzbewegung
feindſelig gegenüber; ſie verwahren ſich gegen dieſe
Bevormundung in Sachen ihrer perſönlichen
Lebens=
führung. Darum verlangt man jetzt mit bitterem
Spott, daß das „Zweirauſch=Geſetz” ſo ſchnell als
mög=
lich aufgehoben werde.
* Launen einer Herzogin. Im Hafen von
Cadiz wurde die glänzend ausgeſtattete Jacht des
letz=
ten Herzogs von Najera auf Befehl der Herzogin
ver=
brannt. Der Herzog ſtarb vor wenigen Tagen. Da
ſeine Frau nicht wünſchte, daß der Fuß eines
Unbefug=
ten die Planken der Jacht betrete, ging das Fahrzeug
vor den erſtaunten Augen der Bewohner von Cadiz
in einem entlegenen Winkel des Hafens in Flammen
auf. Die Herzogin hat bereits wiederholt durch
der=
artige Launen von ſich reden gemacht. So beſtattete ſie
einen ihrer Schoßhunde auf das koſtbarſte; das
Begräb=
nis, wenn es ſo genannt werden darf, koſtete
Tau=
ſende. Auch als Vertreterin der Königin=Mutter
Chri=
ſtine bei der Krönung des Zaren von Rußland erregte
die Herzogin durch ihren Pomp großes Aufſehen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 19. Mai. Kurz vr
heraus, daß es der eigene Sohn von Daub war, der Sonnenuntergang traf im Autombil die Kaiſ
dem Potsdamer Obſervatorium ein. Bald darat
fuhr auch das Kronprinzenpaar und Prinz Augu
Wilhelm vor. Die Herrſchaften begaben ſich ſofo
zur Kuppel des Obſervatoriums und beobachtete
durch die Refraktoren die Himmelskörper. Der Kom
war jedoch nicht zu ſehen. Die Kaiſerin ließ:
Bericht erſtatten. — Ein Fräulein Hildebrandt unte:
nahm geſtern mit einem jungen Kaufmann auf der
Kroſſin=See eine Segelfahrt; plötzlich ſprang de
Wind um, das junge Mädchen wurde ängſtlich und er
Boot das Gleichgewicht und ſchlug um. Die jung=
Dame verſchwand in den Fluten. — Der
Handlungs=
gehilfe Gottſchalk, der als Staatsanwalt,
Arz=
haf tet. — Ein junger Menſch, der auf dem
Bahn=
vorbeſtrafter Menſch aus Groß=Zimmern, war geſtern hier= hof Steglitz einen Wannſeebahnzug beſtieg, öffnet,
einen auffälligen Stromer geſehen hatten, gegenübergeſtellt die Tür, kletterte auf den Trittbrettern entlang un
ſetzte ſich dann auf einen Puffer des Wagen
Mehrere Fahrgäſte gaben raſch das Notzeichen un
Offenbach, 19. Mai. Die Stadtverordneten= ließen den Zug auf freier Strecke halten, worauf de=
Landau (Pfalz), 20. Mai. Geſtern
vergiftet=
ſich der Sanitätsſergeant Kuhn im hieſigen Garniſons=
Strafe in den Tod gegangen iſt.
Erſtein, 20. Mai. Heute nacht iſt im Rhein=Rhone=
Beſitzer Karcher aus Freiſtett bei Offenburg, ausge
brannt, wobei die 18jährige Tochter des Beſitzer
Neumünſter, 19. Mai. Heute morgen wurde, wie
de=
nungsloſem Zuſtande aufgefunden. Neben ihm lag der
abgeſchoſſene Revolver. Ob der Knabe die Tat ausge
führt hat, iſt noch nicht ermittelt.
Weidenthal, 20. Mai. In dem Steinbruch der Firme
herab und tötete den 42 Jahre alten verheirateten Stein
brecher Matthias Roth von Eſthal. Der Verunglückte
hin=
terläßt acht unmündige Kinder.
Rathenow, 19. Mai. Bei der zwiſchen Molkenbure
und Rehberg aufgefundenen männlichen Leiche han=
Wien, 20. Mai. Das pſychiatriſche Gutachten über
Paris, 19. Mai. Seit mehreren Monaten hatten
ſich die Reiſenden der Schlafwagen und Speiſe=
Friedberg, 19. Mai. Zwei Radfahrer aus wagen über zahlreiche dreiſte Diebſtähle zu be=
Ober=Wöllſtadt auf kurze Zeit in einer Wirtſchaft ein= und geſtern abend ſprach man in den verſchiedenen
werden. Sie ließen die Räder im Stich und ſuchten werden, daß etwa zwanzig jener Langfinger verhaftet
das Weite. Einer wurde eingeholt und in das Orts= worden ſind, die die Wagen der Compagnie des
Wa=
wagengeſellſchaft, und mit ihnen ſtanden aller=
— Bad Nauheim, 20. Mai. Bis zum 19. Mai ſind lei Gaſt= und Kneipwirte, Reſtaurateure, ja ſelbſt
Kauf=
nunmehr ausgehoben werden, und die in mehreren
(*) Vom Taufſtein, 19. Mai. Der Bismarck= Wohnungen verdächtiger Perſonen vorgenommenen
ganze Einbrecherbanden in die Hände der Polizei
fielen, entging ein beſonders gefährlicher Menſch, der
ſich Mallet nannte, den Nachforſchungen der Behörden
der Departements Morbihan und Finiſterre in
Nord=
weſtfrankreich, wo die meiſten Kirchendiebſtähle
vorge=
kommen waren. Nunmehr wurde die Aufmerkſamheit
der Polizei von Toulouſe auf das Treiben einer
Ge=
ſellſchaft von wandernden Korbflechtern gelenkt, die ſich
in der Umgebung der Stadt herumtrieb Man
ler=
kannte den lange geſuchten Mallet, deſſen Signalement
und Bild verbreitet worden war, und ebenſo ſeine
Ge=
liebte Chriſtine Weigel. Geſtern wurden die beiden
unweit von Carmaux in Südfrankreich verhaftet, und
dabei ſtellte es ſich heraus, daß Mallet eigentlich ein
Elſäſſer namens Ludwig Sauerwald iſt.
Paris, 20. Mai. Durch die in der Angelegenheit
der Schweſter Candid e eingeleitete
Unter=
ſuchung wurde der Fehlbetrag der von der Schweſter
gegründeten Wohltätigkeitsanſtalten auf 8
Millio=
nen feſtgeſtellt, dem etwa vier Millionen Aktiven
gegenüberſtehen. Es wurde ferner ermittelt, daß die
von der Schweſter zum Verkauf übernommenen
Juwe=
len in London verpfändet worden ſind. — Eine
Per=
ſönlichkeit, welche die Wohltätigkeitsanſtalten der
Schweſter bereits ſeit längerer Zeit unterſtützte, hat
geſtern behufs Entſchädigung der Kläger 500000 Franks
hergegeben. Man hält es für möglich, daß das
Ergeb=
nis der zu ihren Gunſten veranſtalteten Sammlungen
es dieſer ermöglichen wird, innerhalb 48 Stunden den
geſamten Fehlbetrag zu decken.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc deren im Nach
Lehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
— Außerordentliches Konzert der
Hof=
muſik am 26. Mai. Auch zum diesmaligen
Hilfs=
fondskonzert iſt eine bedeutende Inſtrumentalſoliſtin
ge=
wonnen, Frau Hedwig Kirſch=Berlin. Die Künſtlerin iſt
hierorts keine Fremde, ſie ſpielte ſchon einmal in einem
Konzerte der Hofmuſik 1904 mit großem Erfolge, ebenſo in
einem Kammermuſikabend des Darmſtädter
Streichquar=
tetts. Eine große Tournee führte die Dame im letzten
5e
der Staat
wurf über
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Die Entſt
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 116.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1910.
Seite 5.
Winer nach Baris, Verlin, Köln, Leipig, Frankſurt,
Wiesbaden, Mannheim, Karlsruhe uſw. Im Konzert am
nächſten Donnerstag wird Frau Kirſch Beethovens G-dur-
Klavierkonzert ſpielen.
Parlamentariſches.
** Darmſtadt, 20. Mai. Der
Sonderaus=
ſchuß für die Reviſion der
Verwaltungs=
geſetze war heute vormittag unter Vorſitz des Abg.
Dr. Bläſſing zu einer Beratung beiſammen, um
ſich über die weitere Behandlung der dem Ausſchuß
überwieſenen Geſetzentwürfe ſchlüſig zu machen. Es
wurde namentlich die Frage erörtert, ob mit Rückſicht
auf die Geſchäftsführung des Landtages und angeſichts
der gleichzeitigen Beratung des
Gemeindeumlagenge=
ſetzes, deſſen Fertigſtellung noch vor der Sommerpauſe
vom Finanzausſchuß erfolgen ſoll, auch noch die Tagung
des Sonderausſchuſſes durchführbar ſei, da ja
bekannt=
lich zwölf Mitglieder, alſo der vierte Teil der ganzen
Kammer, durch dieſe Ausſchußberatung in Anſpruch
genommen werden. Des weiteren galt es auch, die
Frage zu prüfen, ob nicht die bevorſtehende Eröffnung
der Arbeiten der Kommiſſion für die Vereinfachung
der Staatsverwaltung von Einſtluß auf den
Geſetzent=
wurf über die Städteordnung ſein könnte, deſſen
Fer=
tigſtellung im Sonderausſchuß wohl zunächſt in
Be=
tracht käme. Der Ausſchuß wird die Regierung um
Auskunft darüber erſuchen, ob ſie im Hinblick auf dieſe
Beratungen überhaupt noch Wert legt auf die
Erledi=
gung der Städteordnung in der jetzt vorliegenden
Form, oder ob der Entwurf nicht zwecks event.
Um=
arbeitung einſtweilen zurückgezogen werden dürfte.
Die Entſcheidung über dieſe heute im Sonderausſchuß
angeregten Fragen ſoll in einer für nächſten Montag
anberaumten weiteren Sitzung erfolgen.
Das endgültige heſſiſche Staatsbudget
für 1910.
** Der Staatsvoranſchlag unſeres Großherzogtums
für das Jahr 1910 hat bekanntlich durch die Etatsberatung
in den beiden Ständekammern eine ſehr weſentliche
Ver=
änderung erfahren. Die beiden Kammern haben nicht nur
bei einer ganzen Reihe von Etatspoſitionen mehr oder
minder erhebliche Abſtriche an den Ausgaben
vorgenom=
men und die Einnahmen bei verſchiedenen Poſitionen
be=
deutend erhöht, ſondern ſie haben auch durch ihre Debatten
und Beſchlüſſe zu den einzelnen Verwaltungszweigen
dar=
auf hinzuwirken ſich beſtrebt, daß die Ausgaben in Zukunft
nicht mehr einfach nach Schema F bemeſſen und in den
Voranſchlag eingeſtellt werden.
Nach der jetzt auf Grund der Beſchlüſſe der
Stände=
kammern von der Regierung fertiggeſtellten Ueberſicht über
das Staatsbudget für 1910 ſtellt ſich die Summe der
Ein=
nahmen und Ausgaben des erſten Teiles „Für die
Verwal=
tung” auf je 64 436 743 Mark, die Summe des zweiten
Teiles „Für das Vermögen” auf 13 093 974 Mark und
ſo=
mit die Hauptſumme aller Einnahmen und Ausgaben auf
je 77530716 Mark. Der Staatsvoranſchlag der Regierung
bezifferte ſich für den Verwaltungsteil auf 65 788 038 Mark.
die Geſamtſumme aller Einnahmen und Ausgaben auf
78 766 562 Mark; es iſt alſo im ganzen durch die
Kammer=
beſchlüſſe eine rechneriſche Erſparnis von 1 435 846 Mark
und beim Verwaltungsetat allein eine ſolche von 1351 295 nachweifen zu bringen ſei und daß der Arbeitsnach=
Mark erzielt worden. Dabei iſt im allgemeinen beſtimmt weis für Wandernde in erſter Linie der
vorüber=
worden, daß die Kredite für die laufende Unterhaltung von
Gebäuden nur unter der Beſchränkung bewilligt ſind, daß
Uebertragungen in das Rechnungsweſen der nachfolgenden
Finanzperiode nicht ſtattfinden dürfen.
Der verhältnismäßig günſtige Abſchluß der Etats= legte insbeſondere dar, wie der vor einiger Zeit
ge=
beratung, durch welche die vom Finanzminiſter verlangte
Steuererhöhung von 30 auf 15 Prozent herabgedrückt
wurde, iſt zum größten Teil nicht, wie vielfach
angenom=
men wird, durch eine Verkürzung der Ausgaben, die ſich
nur auf zirka 160 000 Mark beläuft, ſondern durch eine
Erhöhung der Einnahmen erreicht worden. Jetzt, nachdem
die einſtweilige Löſung der Finanzkriſis erfolgt iſt, und
mal auf die in parlamentariſchen Kreiſen allgemein auf=heimiſchen Arbeiter, undnur, wenn kein
gefallene Tatſache hingewieſen werden, daß entgegen der Einheimiſcher vorhanden iſt, dem
Frem=
ſonſtigen Gepflogenheit im neuen Voranſchlag verſchiedene
der großen Einnahmepoſten ganz außerordentlich niedrig
eingeſtellt waren, ſo namentlich die Erträgniſſe aus der
nahmen aus den direkten Steuern. Während die Eiſen= der Arbeit, auf welche die einheimiſchen Arbeiter ſehr
Millionen berechnet wurden, waren im Voranſchlag nur
12 Millionen eingeſtellt worden, 950 000 Mark weniger als
Mark ſtellte. Von den als Anteil Heſſens am Betriebs= unter behördlicher Kontrolle und unter Kontrolle
ins=
überſchuß angenommenen 12654 000 Mark werden näm= beſondere der Selbſtverwaltungskörper. Aber die
Ar=
ſchuld aufgewendet, und weiter ſind davon 152000 Mark
öffentliche Abgaben in Abzug zu bringen. Da der
Netto=
überſchuß, wie angedeutet, den Betrag von einer Million weiſe zu den allgem. Arbeitsnachweisanſtalten
einzuneh=
überſteigt, ſo kann nach Art. 6 des Geſetzes vom 3. Oktober men haben, im beſonderen, ob die vorhandenen Arbeits=
1806 eine Tilgung der Staatsſchuld aus
Eiſenbahnüber=
ſchüſſen in Höhe von. 304 279 Mark vorgeſehen werden.
Beim Kapitel 12, direkte Steuern uſw. konnten
die natürlich anwachſenden Staatsſteuern ebenfalls um
die Regierung ſelber in der Kammer die höhere Schätzung wort, daß die Arbeitsnachweiſe der Wanderarbeitsſtät=
Regierung unter Zugrundelegung einer 30prozentigen Er=
15 449 044 Mark und eine Vermögensſteuer von 5079 070 ſondern auch mit den öffentlichen Arbeitsnachweiſen in
für je 1000 Mark) in Anſatz gebracht, wonach ſich dann
inkluſive der übrigen Steuerquellen eine Geſamteinnahme
Ständekammern die hohen Steuermehrforderungen nicht
bewilligten, ſo berechnet ſich die Einnahme aus der Staats= Funktionen des allgemeinen Arbeitsnachweiſes auf
95 Pfg. pro 1000 Mark Vermögen) auf 4433333 Mark.
Die Geſamteinnahme aus dem Steuerkapitel iſt mit tig betriebenen Arbeitsnachweiſen, ſei es denen der
23 772 938 Mark eingeſtellt worden, während ſich die
Aus=
gaben dieſes Kapitels infolge der verminderten
Steuer=
erhöhung von 1310 900 Mark auf 1168575 Mark
reduzie=
ren und ſich danach die Geſamtausgabe dieſes Kapitels Nachweiſe) die gleichen Funktionen wie der öffentliche
anſtatt auf 2682174 nur auf 2539849 Mark ſtellt.
An Mehreinnahmen wurden im Etat weiter eingeſtellt
beim Kapitel Forſt= und Kameraldomänen des Großh. len Geſichtspunkte und die Fürforge für die
ortsanfäf=
dungen des Forſtperſonals 235134 Mark (anſtatt 185134
Mark), beim Kapitel Oberrechnungskammer wurden 150 000
Mark neu eingeſtellt an „Gebühren für die Reviſion nicht= Diskuſſion wurde beſchloſſen, an den am Montag, den
ſtatlicher Rechnungen weiter beim Kapitel „Provinzial=
Siechenanſtalten: 40 00 Mark aus dem Fonds für
öffent=
liche und gemeinnützige Zwecke.
Die Kürzung der Ausgaben, die ſich insgeſamt
auf zirka 160 000 Mark belief, iſt bei einer Reihe der
ver=
ſchiedenartigſten Poſitionen erfolgt, die einzeln hier
anzu=
geben nicht angängig erſcheint. Grundſätzlich wurden von
der Kammer alle Mehrforderungen ſachlicher Art gegen
das Vorjahr geſtrichen. Von Intereſſe ſind die bei den
höheren Schulen vorgenommenen Streichungen;
u. a. wurden am Realgymnaſium zu Darmſtadt 4200
Mark für zwei neue proviſoriſche Lehrerſtellen geſtrichen,
dagegen aber 480 Mark für einen Geſangslehrer neu
ein=
geſtellt. Die Geſamtzahl der Oberlehrer in Heſſen beläuft
ſich nach den Aenderungen im Jahre 1910 auf 409, die
Zahl der proviſoriſchen alademiſchen Lehrer auf 60 und die
Zahl der ſeminariſtiſchen Lehrer auf 79. Die
Geſamtaus=
gabe für die Lehrer an den höheren Schulen ſtellt ſich
da=
nach anſtatt auf 2 985 513 Mark auf 2975 585 Mark. An den
Bürger= und Volksſchulen ſind bei der Etatsberatung
we=
ſentliche Abänderungen nicht erfolgt.
Kongreſſe und Verbandstage.
Zweite Verbandsverſammlung des Mitteldeutſchen
Arbeitsnachweisverbandes.
— Die am 23. vorigen Monats im kleinen Saale
des Kaufmänniſchen Vereinshauſes zu Frankfurt
tagende zweite Verbandsverſammlung wurde von dem
ſtellvertretenden Vorſitzenden, Stadtrat Dr Fleſch,
mit einem Nachruf für den verſtorbenen Paſtor von
Bodelſchwingh, den hochverdienten Förderer des
Ge=
dankens des Arbeitsnachweiſes und der Sorge für
wan=
dernde Obdachloſe, eröffnet. Als Vertreter der
Regier=
ungen waren erſchienen: Oberpräſidialrat Dr. Mauve
für das Oberpräſidium in Kaſſel, Oberregierungsrat
Dr. v. Gizycki für die Regierung in Wiesbaden,
Regierungsrat Dr. Trapp für die Regierung in
Kaſ=
ſel, Provinzialdirektor Geh. Rat Dr. Breidert für
das Miniſterium des Innern in Darmſtadt und für die
Provinzialdirektion Mainz, Provinzialdirektor Geh.
Regierungsrat Fey für die Provinzialdirektion in
Darmſtadt. Die Tagung war beſucht von etwa 60
Ver=
tretern von Kreiſen und Städten des Verbandsgebiets,
von öffentlichen Korporationen, gemeinnützigen
Ver=
einen und Gefellſchaften. An Stelle des
ausgeſchie=
denen Miniſters des Innern v. Homberg! in
Darmſtadt wurde Landrat Buchting (Limburg a. L.)
in den Vorſtand gewählt.
Den Hauptgegenſtand der Tagesordnung bildete
das Thema: „Der allgemeine
Arbeitsnach=
weis und der Arbeitsnachweis für
wan=
dernde Obdachloſe‟ Als erſter Referent
beant=
wortete Provinzialdirektor Geh. Regierungsrat Fey=
Darmſtadt die Fragen: Soll ein Arbeitsnachweis für
Wandernde überhaupt eingerichtet werden —, iſt der
Arbeitsnachweis für ſich allein oder in Verbindung mit
anderen Arbeitsnachweiſen einzurichten —, wie ſoll
die Arbeitsvermittelung für Wandernde eingerichtet
werden?, dahingehend, daß ein Arbeitsnachweis für
Wandernde aus volkswirtſchaftlichen Gründen und
Gründen der Armenpflege eine Notwendigkeit ſei, daß
der Arbeitsnachweis für Wandernde im engſten
Zu=
ſammenhang mit den allgemeinen öffentlichen
Arbeits=
gehenden Unterbringung von Arbeitskräften, der
allgemeine öffentliche Arbeitsnachweis dagegen der
Unterbringung der einheimiſchen Arbeitskräfte in
dauernde Stellungen zu dienen habe. Der Referent
gründete Kreisarbeitsnachweis in Friedberg ſich mit
Erfolg bemüht habe den einheimiſchen und
eingeſef=
ſenen Arbeitern wieder Stellen im Kreiſe ſelbſt, in
ihrer Heimat, zu verſchaffen. Erſt in zweiter Linie
könnten auswärtige und wandernde Arbeiter für ſolche
Stellen in Betracht kommen. Der Mobiliſierung der
Arbeiterſchaft durch den Arbeitsnachweis, die für di=
Arbeiter ſelbſt die größten Nachteile habe, müſſe eut= trennten. — Aus New=York wird gemeldet, daß
der neue Finanzminiſter mit der Volksvertretung zu ge= gegengewirkt und dem Grundſatze: „Die einhei= die Mehrzahl der amerikaniſchen Aſtronomen glaubt,
meinſamer Arbeit zuſammengetreten iſt, mag doch noch ein= miſche Stelle in erſter Linie dem ein= daß die Erde den Schweif des Kometen
den”, müſſe überall bei den Arbeitsnachweiſen für die
Folge Rechnung getragen werden. Erfahrungsgemäß
bleiben immer noch genügend Stellen für Wanderer
preußiſch=heſſiſchen Eiſenbahngemeinſchaft und die Ein=übrig, namentlich die Stellen mit vorübergehen= ſchwache elektromagnetiſche Oszillationen feſt, die von
bahneinnahmen von Fachleuten mit weit über 13 häufig ſelbſt nicht reflektieren. — Der Korreferent Sternwarte in Livorno berichtet, daß alle magnetiſchen
im Vorjahre. Dieſe Summe wurde bei der Etatsberatung nachweiſen der Wander=Arbeitsſtätten und den übri= nomen ſei dies nur durch den Kometen=Durchgang
er=
auf 12654 000 Mark erhöht, und die Folge davon war, daß gen Arbeitsnachweisanſtalten beſteht. Beide ſind zwar klärbar. In Palermo wurden auf dem
Obſervato=
ſich der Nettoüberſchuß aus den Eiſenbahnen auf 1304279löffentliche Arbeitsnachweiſe, das heißt ſie ſtehen rium um 3 Uhr am klaren öſtlichen Himmel drei rote
lich 10 869 021 Mark für die Verzinſung der Eiſenbahn= beitsnachweiſe der Wanderarbeitsſtätten ſind nicht
all=
gemein für alle Arbeitsloſe beſtimmt, ſondern ſie ſcheinen. — Aus Deneriffa liegt eine Mitteilung
für die durch die Verſtaatlichung der Heſſiſchen Ludwigs= ſind Spezialarbeitsnachweiſe, da ſie ſich nur auf ſolche
Leute erſtrecken, die voll arbeitsfähig ſind und
außer=
bahn weggefallenen Staatsſteuern, ſowie 328 700 Mark für halb ihres Wohnortes Arbeit ſuchen. Es erhebt ſich die Aus der Mitteilung geht nicht hervor ob die direkte
Frage, welche Stellung dieſe ſpeziellen
Arbeitsnach=
nachweiſe ſich den Arbeitsnachweiſen der
Wander=
arbeitsſtätten anſchließen oder ob die
Arbeitsnach=
weiſe der Wanderarbeitsſtätten und die allgemeinen
Arbeitsnachweiſe nebeneinander ohne Verbindung be=
200 000 Mark höher angeſetzt werden und zwar, nachdem ſtehen ſollen. Auf dieſe Frage gibt es nur die
Ant=
gutgeheißen hatte. Bei dieſem Kapitel hatte nun aber die ten denſelben Grundſätzen zu folgen haben, wie die endet. Der Kometenſchweif lag gegen Morgen noch
höhung der Staatseinkommenſteuer eine Einnahme von lokal ſein müſſen, d. h. daß ſie nicht nur untereinander,
Mark (bei Erhöhung des Satzes von 75 Pfg. auf 1,10 Mark engſter Beziehung ſtehen müſſen; dieſes Verhältnis iſt
beitsnachweiſe beſtehen, der Arbeitsnachweis der
Wan=
von 26 010 219 Mark ergeben haben würde. Da aber die 1 derarbeitsſtätten an dieſe übertragen wird und daß
einkommenſteuer (bei 15 Prozent Erhöhung) auf 13 857500. den der Wanderarbeitsſtätten übergehen. Des weite= die Erſcheinung wegen der inzwiſchen eingetretenen
Mark und die Einnahme aus der Vermögensſteuer (bei ren müſſen die Wanderarbeitsſtätten, ebenſo wie die Dunkelheit bald an Deutlichkeit ab, und bei dieſer
Ge=
ſtehen. Schließlich hat der Arbeitsnachweis der
Wan=
derarbeitsſtätten gegenüber den
Arbeiterbeſchaffungs=
einrichtungen (Feldarbeiterzentrale, Induſtriellen= der Ebene der Bahn nach rückwärts gekrümmt
Arbeitsnachweis denn dieſe befriedigen zwar das Be= da ſich die Erde in den letzten Tagen ſozufagen in der
Hauſes als Beitrag der Gemeinden uſw. zu den Beſol= ſige wie für die wandernde Arbeiterſchaft gleichmäßig in dieſer Richtung eine beſondere Breite beſitzen?
Es=
außer Acht.
Als Ergebnis der Referate und der ausführlichen
23. Aprit in Wiesbaden zuſammentretenden Kommunal.
landtag eine vom Landrat von Gröning vorgeſchlagene
Reſolution zu richten des Inhalts, die
Verſamm=
lung hege die Ueberzeugung, daß der Schwerpunkt
ſozialer Fürſorge für Arbeitsloſe, im beſonderen für
wandernde Arbeitsloſe, in den Arbeitsnachweiſen
liege; weiterhin habe der Arbeitsnachweis, wie er
bis=
her vom Mitteldeutſchen Arbeitsnachweisverband
ge=
fördert worden ſei, die Bedeutung einer geſunden
Hei=
matpolitik, indem er den Arbeitſuchenden ſeinem
hei=
miſchen Bezirke erhalte und dem Kontraktbruch
ent=
gegenwirken wolle und könne. Die Verſammlung ſei
der Anſicht, daß die Bedeutung der Arbeitsnachweiſe
für wandernde Arbeitsloſe die Einführung des
Wan=
derarbeitsſtättengeſetzes im Regierungsbezirk
Wies=
baden in hohem Grade erwünſcht mache, und richte
des=
halb an den Kommunallandtag die dringende Bitte,
die Errichtung von Wanderarbeitsſtätten zu beſchließen.
Direktor Dr. Buſch erſtattete an Hand graphiſcher
Darſtellungen ein Referat über die Statiſtik des
Mit=
teldeutſchen Arbeitsnachweisverbandes. Aus dem von
dem Geſchäftsführer des Verbandes Dr. Schlotter
er=
ſtatteten Jahresbericht ſei hervorgehoben, daß
der Verband im Geſchäftsjahre 1909/10 insgeſamt au
Subventionen und Beiträgen 21 300 Mark zur
Verfüg=
ung gehabt hat. Zur Förderung der Arbeitsnachweiſe
des Verbandsgebietes wurden 5475 Mark an
Subven=
tionen verausgabt. Die Zahl der im Jahre 1900/10
beſetzten Stellen betrug 96 286 (gegen 74648 im
Vor=
jahre). Davon entfallen auf Großſtädte (100 000
Ein=
wohner und mehr) 74092 (gegen 62 482 im Vorjahre).
auf Mittelſtädte (von 20 000 bis unter 100 000
Einwoh=
ner) 11622 (9726) und auf Kleinſtädte (unter 20000
Einwohner) 10 572 (2440) Stellen. Die Verteilung der
beſetzten Stellen auf die größeren Gebietsteile des
Ver=
bandsgebietes ſtellt ſich wie folgt: Regierungsbezirk
Wiesbaden 61332, Regierungsbezirk Kaſſel 14008,
Großherzogtum Heſſen 20 412 und die übrigen
Gebiets=
teile 534 Stellen. Als eines der wichtigſten
Ergeb=
niſſe der Tätigkeit des Verbandes wird bezeichnet, daß
die Kleinſtädte ihre Vermittelungsziffern erheblich
ſtei=
gern konnten, indem die Zahl ihrer Vermittelungen
von 2440 im Jahre 1908/09 auf 10 572 im Jahre 1909/10
ſtieg.
Eine Ausſtellung von graphiſchen
Darſtellun=
gen, Plakaten, Formularen, Geſchäftsordnungen,
Haus=
ordnungen uſw. von Arbeitsnachweiſen des
Verbands=
gebietes, ſowie vom Mitteldeutſchen
Arbeitsnachweis=
verbande ſelbſt fand viel Intereſſe.
Der Halleyſche Komet.
* Berlin, 20. Mai. Die Frage, ob der
Durch=
gang der Erde durch den Schweif des
Ko=
meten tatſächlich geſtern früh erfolgt ſei.
ſteht noch offen. Die Meldungen, die über die
geſtri=
gen Beobachtungen vorliegen, widerſprechen ſich in
vielen Punkten. So wird aus Johannisburg
tele=
graphiert: Eine in der vergangenen Nacht auf der
Transvaaler Sternwarte angeſtellte Beobachtung
er=
gab, daß die Erde bis zur Morgendämmerung den
Ko=
metenſchweif nicht paſſiert hat. Die Länge des
Schwei=
fes iſt dieſelbe wie am vergangenen Morgen. Der
Schweif liegt ſtark nördlich von der Ekliptik. — Aus
Mailand wird berichtet: Proſeſſor Rieco vom
Obſervatorium in Catania erklärte dem
Korreſpon=
denten des „Lorriere della Sera‟: Der Kometenſchweif
war heute früh von 230 Uhr bis 3.20 Uhr ſichtbar, aber
nicht am öſtlichen Himmel in der Richtung Sonne=
Erde, wie man erwartete ſondern nach Weſten
gerich=
tet und ſehr lang. Ein Zuſammtreffen mit der Erde
war daher ausgeſchloſſen und iſt auch nachträglich faſt
unmöglich. — Aus Kopenhagen wird gemeldet:
Die hieſige erſte Autorität auf dem Gebiete der
Aſtro=
nomie, Profeſſor Strömgreen, iſt der Anſicht, daß der
Kometenſchweif zu kurz geweſen wäre, um über die
3 Millionen Meilen hinauszureichen, die ihn im
Augenblicke des Zuſammentreffens von der Erde
nicht paſſiert habe.
Im Gegenſatz zu den Beobachtungen, die den
Durchgang beſtreiten, ſtehen die Mitteilungen der
Sternwarten von Florenz, Livorno und Palermo. Die
Sternwarte in Florenz ſtellte um 1 Uhr 42 Minuten
den Mareoni=Apparaten regiſtriert wurden. Die
Stadtrat Dr. Fleſch=Frankfurt a. M., machte auf Apparate um 3 Uhr 52 Minuten bemerkbare
Störun=
den Unterſchied aufmerkſam, der zwiſchen den Arbeits= gen ſignaliſierten. Nach den Mitteilungen der Aſtro=
Flecken bemerkt. Die Berliner Aſtronomen haben
ihre nächtlichen Beobachtungen einſtweilen eingeſtellt.
da dieſe Verſuche, zunächſt wenigſtens, ausſichtslos
er=
des franzöſiſchen Aſtronomen Mascart vor, nach der
die Länge des Kometenſchweifes 110 Grade beträgt.
Spektral=Analyſe des Kometen möglich war.
* Berlin, 19. Mai. Aus Wien wird dem
„Berliner Tageblatt” telegraphiert: Steht der
Durchgang durch den Kometenſchweif
noch bevor? Die Kaiſerliche Akademie der
Wiſſen=
ſchaften hat auf dem Sonnwendſtein im
Semmering=
gebiet eine aſtronomiſche Beobachtungsſtation ers
richtet. Ueber die Ergebniſſe wird gemeldet: Die
heu=
tige Nacht hat mit einer großen Ueberraſchung
ge=
öffentl. Arbeitsnachweiſe, inſofern als ſie zunächſt inter= außerhalb der Erde, und zwar, nach ſeinem Ausſehen
zu ſchließen, um ein recht beträchtliches Stück. Der
Komet hat alſo den Aſtronomen ein neues Rätſel
auf=
gegeben. Gegen 2 Uhr nachts wurde es heller und der
ſo zu geſtalten, daß dort, wo bereits eutwickelte Ar= Mond ſtand ſchon nahe dem Untergang. Gleichzeitig
wurde im Weſten ein ſternartiger ſpitziger Lichtkegel
ſichtbar, der ſehr lichtſchwach und verſchwommen war
dort, wo derartige Einrichtungen nicht beſtehen, die und faſt genan den Platz einnahm, den vor einigen
Tagen der Kometenſchweif inne hatte. Leider nahm
öffentlichen Arbeitsnachweiſe, grundſätzlich den einſei= legenheit zeigte es ſich, daß dieſer Lichtkegel auf
kei=
nen Fall ein Wolkengebilde ſein konnte. Iſt die Be=
Arbeitgeber, ſet es denen der Arbeitnehmer, gegenüber=obachtung richtig, ſo kann die Erde nicht durch den
Ko=
metenſchweif gegangen ſein, und dies erſchließt die
weitere Annahme, daß der Kometenſchweif in
iſt, was optiſch nicht wahrgenommen werden konnte,
dürfnris nach Arbeitskräften laſſen jedoch die nationa= Ebene der Kometenbahn befand. Oder ſolte der
Ko=
met mehrere Schweife haben oder der Schweif gerade
dürfte anzunehmen ſein, daß tatſächlich eine
Rückbieg=
ung des Kometenſchweiſes vorbanden iſt. Dann
iſt der Durchgang der Erde durch den Schweif. 8
Seite 6
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1910.
Nummer 116.
etwas ſpäter zu erwarten. Beobachtungen in
den folgenden Nächten werden darüben Auskunft
geben. Dann wäre auch das Auftauchen des
Kometen=
ſchweifes am Abendhimmel erſt in einigen Tagen zu
erwarten, es wäre denn, daß der Komet, ähnlich dem
vom Jahre 1858, zwei Schweife, einen geraden und
einen gekrümmten, hätte. Dann wäre die Erde durch
den geraden Schweif gegangen und dieſer Schweif
würde dann, genügende Lichtſtärke vorausgeſetzt, bald
am Abendhimmel erſcheinen, während dies für den
gekrümmten erſt ſpäter eintreten würde. Es könnte
ſomit der ganz eigentümliche Fall eintreten, daß am
Morgen und am Abend je ein Kometenſchweif des
Halley ſichtbar wäre.
Sport.
— Der „Athleten=Verein Darmſtadt”
er=
zielte bei dem in Offenbach a. M. abgehaltenen XV.
Kreis=
feſte des II. Kreiſes des Deutſchen Athleten=Verbandes
folgende Erfolge: Steinſtoßen ½ Ztr.: 1. Preis Joſeph
Otto, 3. Preis Edmund Otto; Stemmen um die
Kreis=
meiſterſchaft (Schwergewicht): 1. Preis Joſeph Otto;
Zweikampf: 1. Preis Joſeph Otto, 15. Preis K. Michel;
Dauerſtemmen: 1. Preis Joſeph Otto; Ringen (
Schwer=
gewicht): 7. Preis Edmund Otto; Ringen (Mittelgewicht):
7. Preis J. Joſeph, 9. Preis F. Herget, 12. Preis
J. Wenz; Ringen (Federgewicht): 32. Preis G. Rauch.
Luftſchiffahrt.
* Köln 20. Mai. Der Ballon „Busley”
des Kölner Vereins für Luftſchiffahrt, der geſtern früh
3 Uhr 15 Minuten aufſtieg, landete nachmittags zwei
Kilometer von der Nordſee entfernt in der Nähe von
Marrum in Holland. Die größte erreichte Höhe betrug
4800 Meter, die niedrigſte Temperatur 9½ Grad
Cel=
ſius. — Dem Ballon „Hildebrand” der am
Mitt=
woch mit Profeſſor Syring in Berlin aufſtieg und der
geſtern vormittag bei Mölln in Lauenburg glatt
lan=
dete, ſind die elektriſchen Meſſungen gut gelungen; der
Ballon ſtieg bis zu einer Höhe von 4200 Metern. Die
Beobachter verblieben über drei Stunden in einer
Höhe von 3000 Metern.
* Metz, 20. Mai. Der Frankfurter
Frei=
ballon „Tilly”, Führer Kaufmann Julius Hahn=
Frankfurt (Mkin), iſt geſtern früh in Souilly bei
Ver=
dun gelandet. Die Inſaſſen waren außer dem Führer
Hahn Lederfabrikant May und Architekt Grumbach,
beide aus Frankfurt a. M. Der Ballon war wider den
Willen der Inſaſſen durch Ziehen am Schleppſeil von
einem Förſter zur Landung gezwungen worden. Die
franzöſiſche Polizei ſowie der Souspräfekt von Verdun
und Luftſchifferoffiziere waren ſofort zur Stelle. Nach
20ſtündigem, ſchonungsvollem Feſthalten und einer
Zollhinterlegung von 500 Francs wurde der Ballon
freigegeben, nachdem die Apparate gründlich unterſucht
und auch Wert darauf gelegt worden war, feſtzuſtellen,
ob die Inſaſſen Offiziere ſeien. Auf Grund der
Rang=
liſte ergab ſich dann, daß es ſich um zwei
Reſerve=
offiziere handle. Das Verhalten der Behörde
gegen=
über den Luftſchiffern war höflich.
* Lille, 19. Mai. Ein geſtern früh in
Frank=
furt a. M. mit drei Perſonen, unter ihnen Dr. Boots
vom meteorologiſchen Inſtitut in Straßburg, beſetzter
Ballon, iſt heute bei Liévin niedergegangen. Der
Ballon erreichte eine Höhe von 6000 Metern und ſoll
ſehr intereſſante Beobachtungen gemacht haben.
Landwirtſchaftliches.
— Groß=Gerau, 20. Mai. Der Maſſenauftrieb
bei den hieſigen Ferkelmärkten hält an. Am letzten
Ferkelmarkt waren nämlich 812 Tiere aufgetrieben.
In=
folgedeſſen trat auch eine leichte Abflauung der Preiſe ein.
Hält der hohe Auftrieb an, ſo dürfte auch der am Montag,
den 23. ds. Mts. ſtattfindende nächſte Ferkelmarkt einen
weiteren Preisrückgang bringen. Es koſteten Ferkel 13
bis 18 Mark, Springer 20—23 Mark und Einleger 26—33
Mark pro Stück. Trotz des großen Auftriebes wurde
nahezu alles verkauft.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Seit vorgeſtern hat das Waſſer des ſtädtiſchen
Hallenſchwimmbades eine braune, ſchmutzige
Beſchaffen=
heit, die, wie ich ſelbſt bemerkt habe, öfters im Laufe
von Monaten ſchon aufgetreten iſt und, wie mir geſagt
wurde, mit der Spülung des Rohrnetzes jedesmal
zu=
ſammenhängt. Hygieniſche Bedenken ſcheint man
ſeit=
her nicht gehabt zu haben, ſonſt hätte man ſchon längſt
auf Abſtellung durch Einbau eines Filters gedrungen,
deſſen Koſten keine Rolle ſpielen dürfen, da es gilt, eine
ſonſt muſterhafte Anſtalt auf der Höhe zu halten und
allen hygieniſchen Anforderungen anzupaſſen. Bei
dieſer Gelegenheit möchte ich nicht verſäumen, auf einen
zweiten, noch wichtigeren Anſtand hinzuweiſen, der die
Vorreinigung des Körpers vor der Benutzung des
Schwimmbaſſins betrifft. Dieſe Reinigung wird
ſeit=
her in der Weiſe betätigt, daß die Badegäſte mit
ange=
zogener Badehoſe unter der Brauſe ſich abſpülen. Es
unterliegt keinem Zweifel, daß die Teile des Körpers,
die gerade beſonders ſorgfältiger Reinigung bedürfen,
von der Badehoſe bedeckt ſind. Die Reinigung wird
ungenügend, weil Schmutzteilchen in die Badehoſe
ge=
ſchwemmt werden, dort hängen bleiben und im
Schwimmbaſſin deſſen Waſſer beigemengt werden
können. Ich muß mir verſagen, nähere Ausführungen
hier zu machen, welche Krankheitserreger in Betracht
kommen können. Für unbedingt erforderlich halte ich
es, daß die Vorreinigung bei vollſtändig entblößtem
Körper ohne Badehoſe geſchieht, was ganz gut ohme
Verletzung des Schamgefühls durchgeführt werden
kann. Ich hoffe, daß dieſe Zeilen genügen werden, die
ſtädtiſche Verwaltung zu einer Aenderung der
ſeit=
herigen Beſtimmungen zu veranlaſſen.
Literariſches.
— Cadinen, einen der Lieblingsſitze des deutſchen
Kaiſers, ſchildert Profeſſor Heinrich Sohnrey, der oft
im Kreiſe der kaiſerlichen Familie an dieſem idylliſchen
Orte geweilt hat, in einer feſſelnden Plauderei. In
verſchwenderiſcher Weiſe iſt ſie mit bunten und
ſchwarz=
weißen Bildern von Paul Heydel geſchmückt, der
gleichfalls das Leben der kaiſerlichen Familie in
Ca=
dinen durch wiederholte Beſuche kennen gelernt hat.
Ebenſo enthält der übrige Teil der aufs vornehmſte
ausgeſtatteten Frühlingsnummer der „
Mo=
dernen Kunſt” (Verlag von Rich. Bong, Berlin
W. 57) eine reiche Zahl geiſtvoller und künſtleriſch
Jochſtehender Beiträge, die unſeren beliebteſten Schrift=
ſtellern und Malern entſtammen. Aus dem
literari=
ſchen Teile ſeien nur Rudolf Herzogs warmherziges
und formvollendetes Gedicht „Frühling”, ferner die
prächtige, von Humor quellende Militärſkizze des
Frei=
herrn v. Schlicht „Auch ein Frühlingsbote”, und Heinz
Tovotes von leiſer Wehmut erzitternde Novelle „
Fal=
ſcher Frühling” hervorgehoben, drei feingeſchliffene
Edelſteine moderner Poeſie. Der bildneriſche Teil des
Heftes übt mit dem Zyklus origineller und lebendig
gefaßter Zeichnungen eine beſondere Anziehungskraft.
Hieran reihen ſich die farbigen, doppelſeitigen
Extra=
beilagen, die Holzſchnitte und übrigen farbigen und
Schwarzweiß=Reproduktionen mit ihren feſſelnden
Mo=
tiven und ihrer vollendeten Wiedergabe. Ebenſo
ent=
hält das elegante Extraheft in der melodiöſen
Liedkom=
poſition „Baldur” von C. Schulz=Schwerin eine
muſi=
kaliſche Beilage, die den Lenz verherrlicht und überall
der begeiſterten Aufnahme gewiß ſein kann. So weiß
die Frühlingsnummer der Modernen Kunſt ihre
Auf=
gabe, den Frühling im Spiegel der Kunſt aufzufangen
und zu verklären, in geiſtvoller Weiſe zu erküllen und
wird für jedermann, deſſen Herz dieſer ſchönen
Jahres=
zeit höher entgegenſchlägt, eine Freude bedeuten.
Der Thronwechſel in England.
Die Beiſetzung König Eduards.
* London, 20. Mai. Schon während der Nacht
ver=
ſammelten ſich in den Straßen, welche der Zugmit der
Leiche des Königs paſſieren ſollte, große
Volks=
mengen. Bei Tagesanbruch ſchwoll die Zahl gewaltig an.
Als um 6 Uhr früh der Wagenverkehr aufgehoben wurde,
war der ganze Weg ſo dicht beſetzt, daß ſchlechterdings kein
Platz mehr für neue Ankömmlinge zu ſein ſchien.
Trotz=
dem drängten immer neue Menſchenmaſſen hinzu. Im
Hyde=Park und im St. James=Park waren alle Sitze, die
eine gute Ausſicht verſprachen, in demſelben Augenblicke
beſetzt, wo die Tore geöffnet wurden. Am dichteſten war
die Menge bei Marblearch, am ſüdlichen Eingang des
Hyde=Parkes. Das Wetter iſt ſchön. Infolge der Hitze
kamen ſchon in den Morgenſtunden viele Ohnmachtsanfälle
vor. Zur Spalierbildung ſind 35000 Mann Truppen und
die ganze verfügbare Polizei Londons aufgeboten.
Um 9 Uhr 45 Min. wurde der Sarg durch einen
Offi=
zier und zwölf Mann von der Garde aus der
Weſtminſter=
halle getragen und auf eine Lafette geſetzt. Die Krone, die
Regalien und die Inſignien des Hoſenbandordens waren
auf das Bahrtuch gelegt. Der Trauerzug ſetzte ſich
hierauf in Bewegung, die Muſikkapellen der
Gardekaval=
lerie eröffneten ihn, es folgten Abteilungen der Territorial=
und Kolonialtruppen, der Spezialreſerve, der indiſchen und
der regulären Armee, ſowie der Marine. Sodann kamen
die Militärattachés der auswärtigen Botſchaften, ſowie die
Abordnungen fremder Heere und Flotten; von deutſcher
Seite waren die Flotte, das 1. Gardedragoner=Regiment,
das Huſaren=Regiment Fürſt Blücher von Wahlſtatt und
das Küraſſier=Regiment Graf Geßler vertreten. Hinter
ihnen folgten die ſechs kommandierenden Generale, die
Feldmarſchälle Lord Kitchener, Sir Henry Wood, Lord
Roberts, die zwei kommandierenden Admirale, die
Groß=
admirale und die Admiralität, ſchließlich die 63
Flügel=
adjutanten des verſtorbenen Königs, das Gefolge des
Kö=
nigs Georg und des königlichen Prinzen Earl Marſchall
Herzog von Norfolk und die oberſten Hofbeamten. Die von
acht Pferden gezogene Lafette mit dem Sarge wurde von
königlichen Leibgardiſten und Stallmeiſtern des
verſtor=
benen Königs geleitet. Hinter dem Sarge ritt Admiral
Prinz Louis von Battenberg, ſodann der Träger der
könig=
lichen Standarte, hinter dem das Leibroß König Eduards
geführt wurde. Nun folgten zu Pferde König Georg,
zu ſeiner Rechten ritt der deutſche Kaiſer, zu ſeiner
Linken der Herzog von Connaught. Dann folgten zu
Dreien, ebenfalls zu Pferde, die Könige von Norwegen,
von Griechenland, von Spanien. von Bulgarien, von
Dänemark und von Portugal, der türkiſche Thronfolger, der
König der Belgier. Erzherzog Franz Ferdinand von
Oeſter=
reich, Prinz Fuſhimi von Japan. Großfürſt Michael
Ale=
randrowitſch, der Herzog von Aoſta, Prinz Rupprecht von
Bayern, der Kronprinz von Griechenland, der Kronprinz
von Rumänien. Prinz Heinrich der Niederlande, Herzog
Albrecht von Württemberg, der Kronprinz von Serbien,
Prinz Heinrich von Preußen, der Großherzog von Heſſen,
der Großherzog von Mecklenburg=Strelitz. Prinz Johann
Georg von Sachſen, der Herzog von Sachſen=Koburg und
Gotha, Fürſt zu Waldeck und Pyrmont, Prinz Mohammed
Ali von Aegypten, Prinz Tſai=Tas von China, Prinz Karl
von Schweden. Prinz Albert von Schleswia=Holſtein.
Prinz Artur von Connanght, Prinz Chriſtian von
Schleswig=Holſtein, der Herzog von Fife. Prinz Georg
Wilhelm von Cumberland, Prinz Alexander von
Batten=
herg. Prinz Alexander von Teck, der Herzog von Teck,
Prinz Franz von Teck. Prinz Maximilian von Baden.
Prinz Andreas von Griechenland, der Erbgroßherzog von
Mecklenburg=Strelitz, der Herzog von Alencon. Graf d’Eu.
Prinz Peter von Orleans, der Herzog von Vendöme, Prinz
Louis von Orleans, Prinz Bovooradet von Siam. Prinz
Leopold von Koburg. Prinz Wolrad von Waldeck.
So=
dann folgten zwölf Eauipagen. In dem erſten Wagen
ſaßen die Köniain Alerandra. die Kaiſerin=Mutter
von Rußland. Prinzeſſin Royal, Prinzeſſin Viktoria. im
zweiten Wagen Königin Mary, die Königin von
Nor=
wegen, die Prinzeſſin Mary und der Herzog von
Corn=
wall. In den nächſten vier Wagen folaten die anderen
fürſtlichen Damen, ſowie die Prinzen Albert und Henry,
in den folgenden Wagen ſaßen die Vertreter Chings.
Rooſevelt, die Vertreter Perſiens und die Vertreter der
Kolonien, ſowie die Herren und Damen des Hofes.
Voli=
zei= und Feuerwehrabteilungen ſchloſſen den Zug. Bei der
Ankunft auf der Station Paddinaton wurde der Sara
durch Unteroffiziere von der Garde von der Lafette gehoben
und in den Sonderzug geſetzt.
* London, 20. Mai. Die Geſchäfte bleiben
heute in den Straßen, die der Trauerzug paſſiert,
ge=
ſchloſſen. Die Ladenbeſitzer verkauften
Zuſchauer=
plätze zwar geſtern abend zu viel niedrigeren Preiſen
als früher, wenngleich der billigſte Platz immerhin noch
etwa eine Guinee koſtete. — Das Wetter war geſtern
abend und heute früh trübe und ſchwül mit Neigung zu
Gewitterbildung. — Eine zahlreiche Volksmenge ſtellte
ſich ſchon geſtern am frühen Abend in den Straßen auf.
Viele hatlen ſich im Hydepark eingefunden in der
Hoffnung, daß ſie im Freien dort übernachten dürften,
doch wurden ſie um Mitternacht, zur Zeit des
gewöhn=
lichen Torſchluſſes, ausgewieſen. Die Zahl derer, die
die Aufbahrung angeſehen haben, wird auf 400000
ge=
ſchätzt.
* London, 20. Mai. Der Zug mit der Leiche des
Königs Eduard und mit dem Trauergefolge iſt um
11 Uhr 58 Min, nach Windfor abgefahren.
* London, 20. Mai. Kurz vor 12 Uhr mittags
traf der Leichen=Kondukt am Paddingtou=
Bahn=
hofe ein, worauf die Monarchen und Fürſtlichkeiten,
die im Zuge, mit Ausnahme einiger wenigen, die in
den Wagen Platz genommen hatten, geritten waren,
von den Pferden ſtiegen. Der Sarg wurde von der
Lafette genommen und nach dem Hofzuge gebracht, der
ſich ſofort mit dem Trauergefolge nach Windſor in
Bewegung ſetzte, wo die Ankunft um 12 Uhr 50
Mi=
nuten erfolgte. Um 1½ Uhr fand in der St. Georgs=
Kapelle, wohin der Sarg mit der Leiche des Königs
gebracht worden war, ein feierlicher
Gottes=
dienſt ſtatt, dem ſich dann die Beiſetzung in der
Gruft anſchloß.
* London, 20. Mai. Als der Kaiſer an der=
Weſtminſterhalle von ſeinem wundervollen grauen Pferde
geſtiegen war, drückte er dem Erzbiſchof von Canterbury
und den Lords Carrington und Crewe, welche am Portal
ſtanden, die Hand. Als die Equipage der Königin=
Mutter vorfuhr, eilte der Kaiſer hinzu, half ihr aus dem
Wagen und küßte ſie mit großer Herzlichkeit. Die Königin=
Mutter nahm den Arm des Königs, welcher ſie in die Halle
geleitete. Der Kaiſer, König Georg und der
Her=
zog von Connaught waren genau gleich gekleidet,
nämlich in die Feldmarſchalluniform mit dem blauen
Bande des Hoſenbandordens. Die Königin=Mutter
trug tiefſtes Schwarz mit langem dünnen Schleier und den
Stern des Hoſenbandordens auf der Bruſt. Bei der
gro=
ßen Zahl der fürſtlichen Herrſchaften war es faſt unmöglich.
die einzelnen Perſönlichkeiten zu unterſcheiden. Beſonders
traten der König von Spanien hervor, welcher die
Schar=
lachuniform ſeines britiſchen Regiments trug, und
Erz=
herzog Franz Ferdinand in öſterreichiſcher Huſarenuniform.
* London, 19. Mai. Kaiſer Wilhelm und
König Georg fuhren kurz nach 3 Uhr in Begleitung
der beiderſeitigen Gefolge in geſchloſſenem Wagen nach
der Weſtminſterhalle. Nach ſeiner Rückkehr aus
der Weſtminſterhalle nahm der Kaiſer mit der königs
lichen Familie den Tee ein. Abends fand im
Bucking=
hampalaſt Familientafel ſtatt. An dem Diner, bei dem
60 Gedecke aufgelegt waren, nahmen alle hier
anweſen=
den fremden Fürſtlichkeiten, Prinzen und
Spezialge=
ſandte teil.
* London, 20. Mai. Die Hitze, die ſchon morgens
geherrſcht hatte, hielt während der ganzen
Trauerfeierlich=
keiten an. Viele Fälle von Sonnenſtich ſind zu verzeichnen,
Hunderte wurden ohnmächtig und Ambulanzen waren
ſtändig in Anſpruch genommen, auch die Truppen litten
er=
heblich.
* Windſor, 20. Mai. Der Gottesdienſt in
der St. Georgs=Kapelle war äußerſt
ergrei=
fend. Der Leichenzug wurde von den Erzbiſchöfen
von Canterbury und York empfangen und bewegte
ſich dann unter den Klängen der Trauermuſik durch
das Schiff der Kirche, dem Altar zu. Der König nahm
zu Häupten des Sarges Aufſtellung, dicht hinter ihm
ſtanden der Kaiſer und der Herzog von Connanght.
Der Biſchof von Mancheſter zelebrierte, der Erzbiſchof
von Canterbury verlas die Gebete. Nachdem der
Hauptträger des Hoſenbandordens, Sir Alfred Gatty,
den Tod des Königs Eduard verkündet hatte, beſchloß
der vom Erzbiſchof von Canterbury geſprochene Segen
die Feier.
* London, 20. Mai. Kaiſer Wilhelm
emp=
fing geſtern nachmittag Rooſevelt im
Buckingham=
palaſt.
* Berlin, 20. Mai. Heute vormittag wurde in
der engliſchen St. Georgs=Church im Monbijoupark ein
Trauergottesdienſt abgehalten. Die Kaiſerin erſchien
in einer Galakaroſſe, ferner die Prinzeſſin Viktoria
Luiſe, der Kronprinz und die Kronprinzeſſin, Prinz
Eitel Friedrich und Gemahlin und Prinz Auguſt
Wil=
helm, das diplomatiſche Korps, der Reichskanzler, viele
Miniſter und Generale, Oberbürgermeiſter Kirſchner,
viele hohe Würdenträger und zahlreiche Mitglieder der
engliſchen Kolonie.
Darmſtadt, 21. Mai.
D Die 4. Sitzung der Stadtverordneten=Verſammlung
findet am Mittwoch, den 25. Mai, nachmittags 3½ Uhr,
mit folgender Tagesordnung ſtatt: 1. Mitteilungen.
2. Vertrag, betr. die Unterhaltung der Turngeräte in den
ſtädtiſchen Schulen im Verwaltungsjahre 1910. 3. Geſuch
von Grundſtücksbeſitzern im Hohlen Weg (Gartenvorſtadt)
um alsbaldige Herſtellung des Straßenkanals. 4.
Herſtel=
lung des Darmbachdurchlaſſes unter dem Feldweg vor dem
Gehaborner Hof. 5. Herſtellung des Dreiſchläger Weges.
6. Verlängerung der Waſſerleitung auf dem
Gaswerks=
grundſtück und Ausbau des Badehauſes daſelbſt. 7. Geſuch
des Komitees „Darmſtadt im Blumen= und
Pflanzen=
ſchmuck” um Stiftung von Ehrenpreiſen. 8. Entwurf einer
Polizeiverordnung, betr. den Verkauf von Speiſeeis auf
öffentlichen Straßen und Wegen.
etzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Stuttgart, 20. Mai. Heute vormittag 11 Uhr
er=
eignete ſich auf dem Marienplatze ein ſchweres
Un=
glück: der 22jährige Sohn des Malermeiſters Schäfer
und ein Malergehilfe ſtürzten vier Stockwerke hoch
herab. Der junge Schäfer war ſofort tot, während der
Malergehilfe ſchwer verletzt wurde.
* Bern, 20. Mai. Die Kommiſſion des
Ständerats hat nach zweimaliger eingehender
Bera=
tung dem Ständerat einſtimmig die Genehmigung des
Gotthard=Vertrags empfohlen.
* Paris, 20. Mai. Der Generalſekretär der
Wohl=
tätigkeitsanſtalten der Schweſter Candide, Dr. Léon
Petit, verübte Selbſtmord, wie man annimmt,
wegen des Konfliktes der Schweſter mit der Juſtiz.
* Breſt=Litowsk, 20. Mai. In Terespol äſcherte
eine Feuersbrunſt den beſten Stadtteil ein; 30
Häuſer ſind niedergebrannt. Mehrere Hundert
Fami=
lien ſind obdachlos.
* Konſtantinopel, 20. Mai. Die Botſchafter
der Kretaſchutzmächte traten geſtern abend zu
einer Beratung zuſammen, in der beſchloſſen wurde,
der Pforte eine Note zu überreichen, in der erklärt
wird, daß der Eid der kretiſchen Deputierten als nichtig
betrachtet werde.
* Konſtantinopel, 20. Mai. Von einem Privat=
Korreſpondenten: Die Auffaſſung der offiziellen
türki=
ſchen Kreiſe über die weitere Entwicklung der Kreta
frage geht dahin, daß die Türkei unbedingt durch eine
Aktion auf die Entſchließung der Schutzmächte
ein=
wirken müſſe. Hierfür iſt eine Flottendemonſtration
vor Kanea mit der etwaigen Ausſchiffung von Truppen
geplant. Die Türkei wolle dadurch die Schutzmächte zu
einem energiſcheren Eingreifen zwingen. Eine Gefahr
des Krieges für Griechenland beſtehe nicht, ſolange die
griechiſche Regierung Provokationen fernhalte.
Nummer 116.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1910.
Seite 7.
* New=York, 20. Mai. Die gemeinſame Feier des
25jährigen Jubiläums des
Nationalver=
bandes Geutſchamerikaniſcher
Journa=
liſten und Schriftſteller und des deutſchen
Preſſeklubs New=York hat geſtern mit einem zu Ehren
der auswärtigen Delegierten veranſtalteten
Feſtkom=
mers in dem Heim des Klubs begonnen. Für heute
abend ſteht ein Künſtlerfeſt im Plazahotel auf dem
Programm. Den Abſchluß findet die Jubiläumsfeier
mit einem Bankett im Hotel Aſtor, bei dem der deutſche
Botſchafter Graf Bernſtorff und Bürgermeiſter Gaynor
Ehrengäſte und Hauptredner ſein werden. Heute und
morgen findet in den Räumen des Preſſeklubs ein
Konvent ſtatt, auf dem Mitglieder von Redaktionen faſt
aller deutſchen Zeitungen des Landes anweſend ſein
werden. Der Nationalverband und der New=Yorker
Klub haben ſich ſtets als Vorkämpfer des Deutſchtums
in Amerika betätigt und viel zur Hebung des Anſehens
der geſamten deutſchen Preſſe beigetragen. Einen der
Hauptzwecke des Nationalverbandes und der
Einzel=
vereine bildet die Unterſtützung deutſcher Journaliſten
und Schriftſteller in Amerika, ſowie die Fürſorge für
die Witwen und Waiſen der Mitglieder.
— Berlin, 20. Mai. Heute morgen wurde der
Schloſſer Liepe am Görlitzer Bahnhofe von einem
Poſtautomobil überfahren, nachdem er vor
ihm zu Fall gekommen war; L. wurde ſo ſchwer
ver=
letzt, daß er unmittelbar nach der Einlieferung in die
Rettungswache ſtarb.
Brieſtaſten.
W. M. Es kommt Artikel 13 des
Einkommen=
ſteuergeſetzes in Betracht (12. Auguſt 1899). Die
Ein=
kommenſteuer wird nicht nach Prozenten der
Ein=
kommensſumme berechnet. Die einzelnen gebildeten
Steuerklaſſen ſind mit genau beſtimmten
Steuer=
beträgen veranlagt, ſo 2600—2900 Mark Einkommen
— 50 Mark Steuer. Ob ein Unternehmen gewagt iſt.
kommt für das aus demſelben gezogene Einkommen
nicht in Betracht (Artikel 15 des genannten Geſetzes).
Es iſt das tatſächliche Einkommen anzugeben,
nicht=
fixiertes Einkommen iſt nach ſeinem wahrſcheinlichen
Ertrage anzuſchlagen, und dabei der Durchſchnitt des
Ertrags der letzten 3 Jahre zugrunde zu legen. J.
Gegen das Altern
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Familiennachrichten.
Statt Karten.
Die Geburt eines SOHNEs beehren
sich anzuzeigen
(*12587
Darmstadt, 20. Mai 1910
Carl Lehmann und Frau
Hedwig, geh. Cohn.
Todes-Anzeigé.
(Statt jeder besonderen Mitteilung.)
Nach kurzem, schwerem, in Geduld ertragenem Leiden verschied heute
vormittag ½9 Uhr mein innigstgeliebtes, unvergessliches Kind, unsere liebe
Nichte und Cousine
Clärchen Kemmier
im Alter von 17 Jahren,
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Sophie Kemmier, geb. Distelhorst.
Darmstadt, den 20. Mai 1910.
Die Beerdigung findet am Sonntag nachmittag ½4 Uhr vom Trauerhause,
Alicestrasse 25 aus, statt.
(10624
Todes-Anzeige.
Geſtern verſchied nach kurzer, ſchwerer
Krankheit unſer lieber Vater: Großvater,
Schwiegervater und Onkel
(*12512
Herr Moses Neu
im 75. Lebensjahre.
Darmſtadt, 20. Mai 1910.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 22. Mai,
vormittags 10½ Uhr, von der Leichenhalle der
Israel. Religionsgeſellſchaft aus, ſtatt.
Blumenſpenden dankend verbeten.
Todes-Anzeige.
Schmerzerfüllt zeige ich Freunden und
Bekannten den heute abend ½6 Uhr nach
kurzem ſchweren Leiden erfolgten Tod meiner
(B10579
innigſtgeliebten Schweſter
Fräulein
Charlotte Meyer
hiermit an.
Darmſtadt, 19. Mai 1910.
Die tieftrauernde Schweſter:
Sophie Meyer.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 22. Mai,
nachmittags 5 Uhr, von der Leichenhalle des
Friedhofes aus, ſtatt; die Einſegnung ¼ Stunde
vorher.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meiner lieben Frau, unſerer
guten Schweſter, Schwägerin und Tante (10588
Frau
Katharina Breitwieser
insbeſondere dem Herrn Pfarrer Heinemann in
Roßdorf für die troſtreiche Grabrede, ſowie den
Schweſtern des Alice=Hoſpitals für die liebevolle
Pflege, ſprechen hiermit unſeren herzlichen Dank aus.
Für die trauernden Hinterbliebenen:
Jacob Breitwieser.
Darmſtadt, den 20. Mai 1910.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Der bei
weitem größte Teil Europas hat fortgeſetzt heitere
und trockene Witterung. Dabei iſt, beſonders in
Mit=
teldeutſchland, große Hitze eingetreten; am geſtrigen
Nachmittag wurden zum Teil 29 Grad Wärme
er=
reicht. Die Randwirbel des weſtlichen
Tiefdruckgebie=
tes ſind wieder in Auflöſung begriffen, ſodaß außer
vereinzelten Gewittern keine merkliche
Wetteränder=
ung ſtattfindet.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 21. Mai
Heiter und noch wärmer, nur vereinzelt Gewitter,
Oſt=
wind.
Tageskalender.
Samstag, 21. Mai.
Sitzung des Provinzialtages der Provinz
Starken=
burg um 10 Uhr im Rathausſaal.
Gaſtſpiel von Otto Reutter um 8 Uhr im Orpheum.
Vortrag von Hch. Bangert um 9½ Uhr im „
Kaiſer=
ſaal” (Kaufmänniſcher Verein).
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß und im Bürgerkeller.
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo”.
Konzert um 8 Uhr im „Heſſiſchen Hof‟
Konzert um 8 Uhr auf Hugenſchütz Felſenkeller.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Sonntag, 22. Mai.
Hoftheater, Anfang ½7 Uhr (Außer Abonnement).
„Die Zauberflöte‟
Gaſtſpiel von Otto Reutter um 4 und 8¼ Uhr im
Orpheum.
Flieger= und Dauer=Rennen um 3½ Uhr auf der
Radrennbahn an der Heidelbergerſtraße.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 u. 8 Uhr im Hotel Heß u. Bürgerkellek.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Perkeo‟
Konzert um 4 Uhr auf Hugenſchütz’ Felſenkeller.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Reſt. „Zur Kanones.
Konzert um 4 Uhr auf dem Pferdemarkt.
Ausflug des Odenwald=Klubs nach Weinheim;
Ab=
fahrt um 6.10 Uhr (Hauptverſammlung).
Ausflug des Vereins für naturgemäße Lebens= und
Heilweiſe nach dem Feldberg; Abfahrt um 8.23 Uhr.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
O lympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Verſteigerungskalender.
Montag, 23. Mai.
Hofreite=Verſteigerung des Georg Schwab (
Stift=
ſtraße 3) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Städtiſches Muſeum (Schloßgraben 9). Geöffnet
Sonn= und Feiertags, ſowie Mittwochs und
Frei=
tags von 11—1 und 3—5 Uhr, bei freiem Eintritt. —
Dienstags, Donnerstags und Samstags von 10—1
Uhr (Eintritt 30 Pfg.).
König=Muſeum Saalbauſtr. 73; Sonntags geöffnet
von 11—1 Uhr.
Ausſtellung des Deutſchen Künſtlerbundes (geöffnet
von 10—7 Uhr).
3. internationales Lawn=Tennis=Turnier auf
dem Sportplatz am Böllenfalltor (Schlittſchuhklub=
Sportverein).
Gemälde=Ausſtellung im „Darmſtädter Hof” zu
Eberſtadt; geöffnet von 8—12 und 2—6 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldacſel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: Si. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind veizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichs
zurückgeſandt.
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6)
Riffe der Liebe.
Ein Blankeneſer Roman
von Ewald Gerhard Seeliger.
(Nachdruck verboten.)
Er glaubte ſich geborgen. Plötzlich durchzuckte ihn ein
wilder Schreck. Er hörte hoch über ſich Kommandoworte
und der Steuerbordanker rauſchte aus der Klüſe.
Hen=
ning ſaß zum Glück auf dem andern. Aber die Angſt, von
dieſer Eiſenlaſt, die ihn gerettet hatte, in die Tiefe geriſſen
zu werden, preßte ihm laute Hilfeſchreie aus der Kehle.
Doch man hörte ihn nicht und begnügte ſich einſtweilen mit
einem Anker.
Eine halbe Stunde lag der Dampfer ſtill. Dann kehrte
das Boot zurück. Henning Breckwoldt aus Blankeneſe
hatte man nicht gefunden. Als Dirk Teſenfiz an Bord
ſtieg, war er blaß wie eine gekalkte Wand und ſtumm wie
ſein Stockfiſch. Auch fühlte er nicht, daß er ſich die
Hand=
flächen bös verbrannt hatte.
Der Steuerbordanker wurde wieder hochgehißt und
das Schiff ſetzte ſeine Fahrt elbaufwärts fort. Der
Back=
bordanker, den man hängen ließ, berührte mit dem Kreuz
faſt das Waſſer und die Bugwelle ſprühte zuweilen,
beſon=
ders wenn ſie von der Heckwelle eines vorbeilaufenden
Dampfers geſchnitten wurde, bis hinauf an Hennings
Knie, der ſicher auf den breiten Ankerarmen ſtand und den
dicken Schaft feſt umklammert hielt.
Seine Angſt ließ etwas nach und er ſah ſich nach
Ret=
tungsmöglichkeiten um. Erſt ſchrie er noch einmal aus
1 Leibeskräften. Doch die Bugwelle rauſchte ſtark, die Brücke
lag am andern Ende des Schiffes und die Back war leer.
Der Ausgucksmann ſtand hoch oben am Vormaſt. Und
Henning entſchloß ſich, bei Blankeneſe, wo das Fahrwaſſer
am engſten war, vom Anker herunterzuſpringen und an
Land zu ſchwimmen. Vorſichtig ſtreifte er die Stiefel von
den Füßen und zog ſich die Jacke aus. Daraus machte er
dann ein Bündel, denn ſchon blinkten weit voraus die
hellen Lampen ſeiner Heimat auf.
Er ſah nach der Uhr, es war zehn Minuten vor neun.
Da ſtrich einer von den flinken kleinen Fährdampfern auf
ihn zu, er kam von Hamburg und war faſt leer. Henning
ſchrie noch einmal, ſo laut er konnte, und winkte. Trotz
der Dunkelheit bemerkte ihn der Steuermann, drehte bei,
legte ſich achtern neben die Brücke des Tankdampfers und
benachrichtigte den Lotſen von dem heimlichen Paſſagier.
Hennning hörte, wie die Maſchine plötzlich aufhörte zu
ar=
beiten. Der kleine Fährdampfer ſchoß voraus, drängte ſich
dicht an den Leib des großen Koloſſes und Henning ſprang
mit ſeinem Bündel hinüber.
Ueber die Reling des Petroleumdampfers aber ſtreckte
nun Dirk Teſenfiz ſeinen langen Hals und fand ſeine
Stimme wieder.
Du gottsverdammter Kerl! brüllte er zu Henning
hin=
über. Was meldeſt Du Dich nicht eher?
Sperrt die Ohren auf! rief Hennig zurück. Mit
Dir fahr’ ich überhaupt nicht mehr. Ich heuer ab!
So kam Henning nach Blankeneſe zurück, ohne daß
es Guſchi wußte; die alte Breckwoldtſche Seekiſte aber
lag in dem zerſchnittenen „Laubfroſch” weit hinter der
Lühe auf dem Grunde der Elbe zehn Meter tief unter
der Fluthöhe.
Henning bedankte ſich bei dem Steuermann
mehr=
mals, und ſchritt über die Landungsbrücke. Der Strand,
den die Flut ſchon wieder halb verſchlungen hatte, lag
nun verlaſſen da, aber auf dem Strandweg drängten ſich
die Menſchen hin und her. Im Strandhotel wurde
konzertiert, auch vom Süllberg herunter floß Muſick.
Ueber den weißen Gartentiſchen des hoch gelegenen
Fährhauſes glänzten die Bogenlampen, in Heinric
Offens Biergarten am Strande brannten die bunten
Glühbirnen.
Henning, der ſich ſchämte, am Sonntag im
Arbeits=
zeug herumzulaufen, ſchob die Mütze tief in die Stirn
und drückte ſich im Schatten der Mauern entlang. Erſt
hatte er die Abſicht, ſofort nach Hauſe zu gehen, als er
aber auf dem Strandweg Jürgen Heggbloom und ſeine
Frau Karoline im Sonntagsſtaat traf (er hütete ſich
wohl, ſich zu erkennen zu geben) und Guſchi nicht dabei
war, quoll ein leiſer Verdacht in ihm empor, und ſchnell
ſtieg er den Weſterweg hinan. Die jüngere Hälfte der
Schuſterhecke war ſchon zu Bett, die drei älteſten
lärm=
ten noch immer vor der Tür. Er fragte ſie nach Guſchi
und hörte, daß ſie ſchon um 7 Uhr fortgegangen ſei. Sie
hätte nicht länger Urlaub gehabt.
Sein Verdacht verſtärkte ſich. Er trabte die
Haupt=
ſtraße hinauf und umſchlich die Geſterlingſche Villa.
Die Küche war finſter. Auch im Mädchenzimmer
braunte kein Licht. Dreimal klopfte er an die=Regen=
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rinne, die dicht am Fenſter vorbeilief. Niemand ließ
ſich ſehen. Im Garten, unter dem bunten
Leinwand=
zelte, leuchteten die drei Lampen. Matthias Harms,
der Prokuriſt, der die Nacht vom Samstag zum
Sonn=
tag als Gaſt dageblieben war, bemühte ſich noch immer
ſehr vergeblich um Fräulein Harriet, die ihm nur alle
Viertelſtunden einen Blick ſchenkte. Und der war auch
danach. Der Herr Senator ſaß auf der Veranda und
las Zeitungen, und ſeine Frau hatte ſich ſchon, wie
ge=
wöhnlich, in ihr Schlafzimmer zurückgezogen. Sie
konnte die ſtrenge Nachtluft nicht vertragen. Arno
Geſterling räkelte ſich müde im langen Stuhl und
gähnte.
Von Guſchi aber ſah Henning nicht die kleinſte
Spur. Wo war ſie? Und der finſtere Verdacht ließ
ihn nicht wieder los. Jetzt fand er auch nicht mehr eine
einzige Entſchuldigung für ihr Fortbleiben von der
Dampfſchiffsbrücke. Hätte ſie nicht ruhig ein paar
Stunden warten können, wie ſich das für eine rechte
Braut geziemte?
Ratlos lief er die Hauptſtraße wieder hinunter und
blieb vor Friedrichs Tanzſalon ſtehen. Dieſer Saal
wurde faſt nur von Einheimiſchen benutzt, und auch
Henning war ſchon mit Guſchi dort geweſen. Er wagte
ſich hinein und ließ ſeine ſcharfen Seemannsaugen im
Kreiſe fliegen. Guſchi war nicht da.
Darüber freute er ſich. Einige Vekannte hielten.
ihn an. Aber er gab keine Antwort. Haſtig ſtürmte er
wieder hinaus. Vielleicht war ſie ſchon zu Bett
ge=
gangen und ſchlief.
Doch ſein Verdacht war noch ſtark genug, ihn zu.
Krögers Hotel hineinzutreiben. Hier tanzten die
Fremden, und die Gefahr, erkannt zu werden, war ſehr
gering. Er eilte auf die Galerie und ſchaute in den
großen Saal hinunter, den ein dichtes Gedränge
wix=
belnder Paare füllte. Die Muſik ſpielte gerade einen
ſchleppenden Walzer. Die Luft war ſchlecht zum
Er=
ſticken.
Und da erblickte er Guſchi. Sie tanzte. Und wie
ſie tanzte! Den Kopf zur Seite und nach hinten
ge=
neigt, die Angen halb geſchloſſen, den Mund ein wenig
geöffnet, ſchwebte ſie leicht wie eine Feder davon. Ihr
Tänzer war einer der Kaufmannsjünglinge aus
Ham=
burg, den ſein ſchwarzer, langer Rock noch ſchlanker
machte als er ſchon war. Er ſah ſtarr auf Guſchi
her=
unter, drückte ſie zärtlich an ſich. Und ihr ſchien es
nicht unangenehm zu ſein.
Henning wäre am liebſten=wit einem Satze
hinn=
untergeſprungen, um den ekelhaften Kerl mit einem
Schlage zu Mus hanen. Aber er hielt an ſich. Dazu
war draußen immer noch Zeit.
Plötzlich brach die Muſik ab, die Paare blieben
ſtehen. Der Tanzordner kam, die Groſchen
einzu=
ſammeln. Guſchi hakte ihren Herrn ein, ſtellte ſich mit
ihm in die Reihe und planderte munter und
unbe=
kümmert. Der freche Hamburger nahm unterdeſſen die
Gelegenheit wahr und kitzelte ſie ein wenig am Halſe.
Und dabei hatte ſie die weiße durchbrochene Bluſe an.
Henning ſetzte ſich hinter eine Säule, ſchaute
unver=
wandt hinunter und biß ſich vor Wut auf die Zähne.
Guſchi aber ließ er nicht einen Moment aus den Augen.
Zweimal kanzte ſie mit einem andern, immer aber
wußie ſie der ſchlanke ſchwarze Jüngling einzufangen.
Sie ging auch mit ihm ans Büfett, wo ein
heil=
loſes Gedränge war. Der Hamburger beſtellte Bier
und ſie ſtieß mit ihm an, trank ihm zu und lchte ihn
dabei an, daß ihre weißen, kleinen Zähne funkelten.
Dann trank ſie haſtig das Glas leer.
Henning ballte die Fäuſte, ſeine großen, kräftigen,
ausgearbeiteten, muskulöſen Seemannsfäuſte, und
rührte ſich zwei volle Stunden nicht vom Fleck. Guſchi
trank inzwiſchen noch zwei Glas Bier und tanzte wie
toll. Dann mußte ſie heim. Der Hamburger wollte
ſie zurückhalten und redete eifrig auf ſie ein. Aber ſie
ließ ſich nicht beſchwatzen. Da bot er ihr ſeinen Arm,
um ſie nach Hauſe zu begleiten. Und ſie nahm es an.
Henning erhob ſich und ſchlich ihnen nach.
Guſchi litt es, daß ihr Begleiter ſeinen rechten Arm
um ihre Taille legte und ſie an ſich preßte.
Fortwäh=
rend ſprach er auf ſie ein. Einmal lachte ſie hell auf.
Das ſchnitt Henning, der nicht mehr als ſechs
Schritte hinter ihnen ging, mitten durchs Herz. Er
wagte ſich näher heran, um zu hören, was ſie ſchwatzten.
Doch als die beiden merkten, daß jemand hinter ihnen
kam, ſenkten ſie die Stimmen und flüſterten heimlich.
An der Ecke der Hauptſtraße wollte er ſie in die
offene Pforte des Parkes ziehen. Doch ſie riß ſich los
und entfloh. Er ſprang ihr nach, griff ſie, umſchlang ſie
und wollte ihr einen Kuß ſtehlen. Und beinahe wäre
es ihm auch geglückt. Da hörte Henning, wie ſie
kicherte, und ſah, daß ſie ſich nicht ſo heftig ſträubte, wie
ſich das wohl gehört hätte. Und das reizte ihn zum
hellen Zorn. Er ſtürzte vorwärts, packte den Kerl an
der Bruſt, ſchlug ihm links und rechts eins hinter die
Ohren, däß, er aufheulte und gegen die Mauer fiel.
Schimpfend raffte er ſeinen zerbeulten Hut und ſuchte
ſein Heil in ſchleunigſter Flucht.
(Fortſetzung folgt.)
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die
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Streffend:
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Aü
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
70 Pr.
Samstag, 21. Maſ.
1910.
Bekanntmachung.
Betreffend: Den zweigleiſigen Ausbau der elektriſchen Straßenbahn in Darmſtadt auf
den Strecken Heerdweg-Ohlyſtraße, Heinrichſtraße-Schießhausſtraße,
Land=
wehrſtraße-Vismarckſtraße, Infanterie=Kaſerne-Mühlſtraße und die
Her=
ſtellung ie einer Ausweiche zwiſchen Zimmerſtraße und Saalbauſtraße und
an der Sandbergſtraße.
Wir bringen zur öffentlichen Kenntnis, daß die Pläne für den zweigleiſigen
Ausbau der elektriſchen Straßenbahn zu Darmſtadt auf den obengenannten
Strecken und für die Herrſtellung je einer Weiche an den obengenannten Stellen,
n der Zeit von Montag, den 23. Mai 1910, bis Mittwoch, den 1. Juni 1910
einſchließ=
ich, auf dem Stadthaus zu Darmſtadt zu jedermanns Einſicht offen liegen.
Landespolizeilicher Priſungstermin wird auf
Donnerstag, den 2. Juni 1910, vormittags 10 Uhr,
in dem Rathauſe (Marktplatz) dahier anberaumt.
Einwendungen gegen die Pläne ſind in dem Prüfungstermine vorzubringen.
Darmſtadt, den 19. Mai 1910.
(10528si
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
hött,
Sarlſtraßehi
Arwaren,3
Darmſtadt, 12. Mai 1910.
Betreffend: Die Aufbewahrung der Wertpapiere und Urkunden der Gemeinden und
Gemeindekrankenverſicherungen.
Das Großherzogliche Kreisamt Darmſtadt
an die Großh. Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
Wir machen Sie wiederholt darauf aufmerkſam, daß die Aufbewahrung der
Wertpapiere und Urkunden der Gemeinden ſowie der Gemeindekrankenverſicherungen
in der vorgeſchriebenen Weiſe — unter doppeltem Verſchluß und Aufbewahrung des
einen Schlüſſels durch den Burgermeiſter und des andern Schlüſſels durch das als
Kontrolleur beſtellte Gemeinderatsmitglied — erfolgen muß und empfehlen Ihnen
dringend, für ordnungsmäßige Aufbewahrung beſorgt zu ſein.
Ganz beſonders wollen Sie Ihr Augenmerk auf Inhaberpapiere und andere
Wertpapiere richten, die ſich im Falle eines Verluſtes nicht erſetzen laſſen, und für die
daher eine feuer= und diebesſichere Aufbewahrung dringend geboten erſcheint.
Ferner wollen Sie darauf bedacht ſein, daß auch die Kautionsurkunden der
Rechner in gleicher Weiſe wie die Wertpapiere verwahrt werden. Die Kautionen
müſen außerdem ſtets auf der erforderlichen Höhe gehalten werden, damir die
Sicher=
heit für die Gemeinde ausreicht. Nötigenfalls wollen Sie die Ergänzung derſelben
veranlaſſen.
Fey.
Darmſtadt, am 12. Mai 1910.
Betreffend: Die Aufbewahrung der Wertpapiere und Urkunden der Kirchen, Stiftungen
und ſonſtigen öffentlichen Fonds.
Das Großherzogliche Kreisamt Darmſtadt
an die Kirchenvorſtände und die Verwaltungen der Stiftungen und
ſonſtigen öffentlichen Fonds des Kreiſes.
Wir machen Sie wiederholt darauf aufmerkſam, daß die Aufbewahrung der
Wertpapiere und Urkunden der Kirchengemeinden, Stiftungen und ſonſtigen
öffentlichen Fonds in der vorgeſchriebenen Weiſe — das iſt unter doppeltem Ver=
ſchuß und Auſbewahrung des einen Schüſſls durch den Vorſitenden und des
andern Schlüſſels durch das als Kontrolleur beſtellte Vorſtandsmitglied — erfolgen
muß und empfehlen Ihnen dringend, für ordnungsmäßige Aufbewahrung beſorgt zu
ſein.
Ganz beſonders wollen Sie Ihr Augenmerk auf Inhaberpapiere und andere
Wertpapiere richten, die ſich im Falle eines Verluſtes nicht erſetzen laſſen, und für die
daher eine feuer= und diebesſichere Aufbewahrung dringend geboten erſcheint.
Ferner wollen Sie darauf bedacht ſein, daß auch die Kautionsurkunden der
Rechner in gleicher Weiſe wie die Wertpapiere verwahrt werden. Die Kautionen
müſſen außerdem ſtets auf der erforderlichen Höhe gehalten werden, damit die
Sicher=
heit ausreicht. Nötigenfalls wollen Sie die Ergänzung derſelben veranlaſſen.
Fey.
Darmſtadt, den 12. Mai 1910.
Betreffend: Die Aufbewahrung der Wertpapiere und Urkunden der Ortskrankenkaſſen
und eingeſchriebenen Hilfskaſſen.
Deg Großiſerzogliche Krisaut Darmſadt
an die Vorſtände der Ortskrankenkaſſen und eingeſchriebenen Hilfskaſſen
in den Landgemeinden des Kreiſes.
Wir machen Sie wiederholt darauf aufmerkſam, daß die Aufbewahrung der
Wertpapiere und Urkunden der Ortskrankenkaſſen und eingeſchriebenen Hilfskaſſen
in der vorgeſchriebenen Weiſe — das iſt unter doppeltem Verſchluß und Aufbewahrung
des einen Schlüſſels durch den Vorſitzenden und des andern Schlüſſels durch das als
Kontrolleur beſtellte Vorſtandsmitglied — erfolgen muß und empfehlen Ihnen
dringend, für ordnungsmäßige Aufbewahrung beſorgt zu ſein.
Ganz beſonders wollen Sie Ihr Augenmerk auf Inhaberpapiere,
Sparkaſſen=
bücher und andere Wertpapiere richten, die ſich im Falle eines Verluſtes nicht erſetzen
laſſen und für die daher eine feuer= und diebesſichere Aufbewahrung dringend geboten
erſcheint.
Ferner wollen Sie darauf bedacht ſein, daß auch die Kautionsurkunden der
Rechner in gleicher Weiſe wie die Wertpapiere verwahrt werden. Die Kautionen
müſſen außerdem ſtets auf der erforderlichen Höhe gehalten werden, damit die
Sicher=
heit ausreicht. Nötigenfalls wollen Sie die Ergänzung derſelben veranlaſſen.
Fey.
(10379dsi
(6300a
Bekanntmachung.
Betreffend: Schießübungen auf dem Truppenübungsplatz Darmſtadt.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppenübungsplatz
für die Zeit vom 3. bis 27. Mai ds. Js. bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 28. April 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: von Werner.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppenübungsplatz Darmſtadt
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Fahrrad. 1 braungeſtreifter Anzug. 1 Vorſtecknadel, der Kopf in
Form eines Monogramms. 1 grünledernes Handtäſchchen mit Portemonnaie nebſt
Inhalt, ſowie 1 Taſchentuch Briefe und Karten. 1 kleines braunes Portemonnaie mit
Inhalt. 1 ſchwarzſeidene Mantille 1 ſchwarzer Damengürtel mit filberner Schnalle.
1 vergoldete Sicherheitsnadel. 1 Schildpattnadel. 1 kleiner Schlüſſel. 1 blaue Knaben=
Mütze. 1 kleines Taſchentuch mit grünem Saum. 1 Zeugnisbuch aus der
Fortbildungs=
ſchule nebſt Zeugniſſen auf den Namen Gehrhardt lautend. 1 vergoldetes Kettchen mit
Anhänger. 1 ſilbernes Halsketichen mit Anhänger. 1 Touriſtenſtock, gez. G. F.
1brauner Regenſchirm=Griff. 1 Damen=Rocktaſche mit 2 Schlüſſeln. 1 ſilbernes Ketten=
Armband mit Anhänger. 1 neuer Damen=Goldgürtel mit blauer Seide durchwirkt und
1 Zolter Huternt 1 Pget mitetrhte Shliſel. 1. griner Zgen. geſihenſt.
broſche. 1 graue wollene Kinder=Jacke mit roſa Einfaſſung.
Verloren: 1 gelblich=grüne Schild=Mütze. 1 blaues Kinder=Käppchen. 1 goldenes
Ketten=Armband. 1 doppeltes Korallen=Armband mit Goldverſchluß. 3 Paar
Man=
ſchetten. 1 Portemonnaie mit 15 Mk. Inhalt und Rechnungen ꝛc. 1 Luittungskarte
und Zeugnis auf den Namen Sußmann lautend. 1 gelbes Portemonnaie mit über
7 Mk. Inhalt. 1 bläuliches Portemonnaie mit 70 Mk. Inhalt. 1 rotes Portemonnaie
mit 3 Mk. Inhalt. 1 Damen=Regenſchirm mit Metallgriff (Vogelkopf darſtellend).
1 Damen=Goldgürtel. 1 ſilbernes Ketten=Armband mit Anhänger. 1 braunes Damen=
Portemonnaie mit 7 Mk. Inhalt. 1 Damen=Silbergürtel mit Silberſchnalle. 1 ſilberne
Broſche in Schleifenform mit Amethyſt. 1 Elferkarte für das Hallenſchwimmbad.
1 weißes Kinder=Mäntelchen. 1 goldene Damen=Uhr mit Photographie. 1 Paar
dunkel=
gelbe Damen=Sommerhandſchuhe. 1 ſilbernes Armband mit Anhänger (Schiller).
1 ſeidener Schirm mit Futteral und graupoliertem Griff. 1 braunes Portemonnaie
mit 18—19 Mk. Inhalt. 1 rotes ſeidenes Tuch. 1 ſchwarzſeidener Regenſchirm.
1 goldene Broſche. 1 brauner Damen=Gürtel mit Gold durchwirkt. 1 Damen=
Gold=
gürtel mit Silber durchwirkt. 1 Abonnementskarte von der Straßenbahn Griesheim-
Darmſtadt. 1 ſchwarzes Klapp=Portemonnaie mit 10 Mk. Inhalt und 1 Preußiſchen
Klaſſenlotterielos Nr. 325521. 1. Broſche vom Heſſiſchen Diakonieverein. 1 braun und
weiße Pferdedecke. 1 Double=Zwicker mit Kette 1 bräunliches Handtäſchchen mit
2 Mk. Inhalt und 1 Taſchentuch, gez. E. K. 1 Notizbuch. 1 große ſilberne Nadel mit
roſa Stein. 1 Paar braune Kinder=Turnſchuhe. 1 goldene dünne Armkette aus kleinen
Gliedern. 1 große Mundharmonika. 1 Schieber von einem Rechenſtab aus Elfenbein.
1 Portemonnaie mit etwa 18 Mk. Inhalt. 1 hellbraunes Portemonnaie mit 1,05 Mk.
Inhalt und 6 Tiſchkarten vom Diakonieverein. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit 18 Mk.
Inhalt. 1 rotgelbes Portemonnaie mit 3—4 Mk. Inhalt. 1 kleines ſchwarzes Notizbuch.
1 Arbeitsbuch auf den Namen Georg Petri lautend.
Zugelaufen bei Privaten: 1 braungetigerter Jagdhund. 1 ſchwarzer kleiner
Spitz (geſchoren) mit heller Schnauze.
Entlaufen: 1 ſchwarzgrauer Dackel mit Marke und der Nr. 929. 1 Jagdhund.
Entflogen: 1 Paar engliſche Kröpfer. 1 Kreuzſchnabel (grün und roſtbraun),
1 roſafarbiger Kakadu.
(10539
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
finden ſich: 1 Bernhardiner, 3 Pinſcher, 1 Dachshund.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 22. Mai, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
der Abſ
von auer
ſperrung
bis Die Abſperrung
erſtreckt ſich 25. Mat
27. Mitwoch
Freitag Feldartillerie 200 N. 720 N. Ueber das gane
Abſperrgelände
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
Rindfleiſch
Kalbſleiſch
Hammelfleiſch
Bruſt.
Schweinefleiſch (Bratenſt.)
Bauchläppchen.
Kottelets u. geſalz. Fleiſch
Speck, geräuchert
per ½ kg 86 Pfg.
Dörrfleiſch
. per ½ kg 110 Pfg.
½ „ 110
Schinken m. Bein
Rollſchinken
½ „ 130 „
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen:
„
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt.
: 22
Spülung des Waſſerrohrnetzes.
Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des Waſſerrohrnetzes in
den unten bezeichneten Stadtteilen vorgenommen, welche in der Zeit von 10 Uhr abends
bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe Unterbrechung der Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung
des Waſſers mit ſich bringt; die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich vorher
mit Waſſer zu verſorgen.
Spülplan.
1. In lder Nacht von Montag, den 23. zu Dienstag, den 24. I. Mts.,
werden geſpült:
die Spülbezirke I und II.
In dieſe Bezirke fallen alle Straßenzüge ſüdlich der Bismarckſtraße, weſtlich vom
Paradeplatz, nördlich des Teiles der Rheinſtraße zwiſchen Ernſt=Ludwigs=Platz und
Wilhelminenſtraße, weſtlich des Teiles der Wilhelminenſtraße, zwiſchen Rheinſtraße
beitcerner gatſcentchet hteite iete nbtenehalter nürhſch er d e Son.
der Eſchollbrücker=Straße bis zur Main=Reckar=Bahn und öſtlich der Main=Neckar=Bahn
zwiſchen Stadt=Allee und Bismarckſtraße.
Von den dieſe Spülbezirke umgrenzenden Straßen und Plätzen werden mitgeſpült
die Bismarckſtraße, die oben angegebenen Teilſtrecken der Wilhelminenſtraße und der
Heinrichsſtraße und die Nordſeite der Rheinſtraße, zwiſchen Ernſt=Ludwigsplatz und
Wilhelminenſtraße. Ferner wird noch mitgeſpült die Frankfurter=Straße, zwiſchen
Bis=
marck= und Kahlertſtraße.
2. In der Nacht von Mittwoch, den 25. zu Donnerstag, den 26. I. Mts.
die Spülbezirke III und IV.
werden geſpült:
In den Spülbezirk III fallen ſämtliche Straßenzüge nördlich der
Bismarck=
ſtraße und weſtlich der Frankfurter=Straße, ſowie die Straßenzüge nördlich der
Holzhof=
allee und weſtlich der Main=Neckar=Bahn.
Von den dieſen Bezirk umſchließenden Straßen werden mitgeſpült die
Frank=
furter=Straße von der Kahlertſtraße aus in der Richtung nach Arheilgen und die
Holzhofallee.
In den Spülbezirk IV fallen die Straßenzüge öſtlich des Teiles der
Wil=
helminenſtraße, zwiſchen Heinrichs= und Rheinſtraße, ſüdlich des Teiles der
Rhein=
ſtraße, zwiſchen Wilhelminenſtraße und Ernſt=Ludwigs=Platz, ſüdweſtlich vom Ernſt=
Ludwigs=Platz und Marktplatz, ſüdweſtlich und weſtlich der Kirchſtraße, weſtlich des
Teiles der Karlsſtraße, zwiſchen Kirchſtraße und Heinrichsſtraße und nördlich des Teiles
der Heinrichsſtraße, zwiſchen Karls= und Wilhelminenſtraße.
Von den dieſen Spülbezirk eingrenzenden Straßen und Plätzen werden mitgeſpült
die Kirchſtraße, die oben angegebenen Strecken der Karls= und Heinrichsſtraße, ſowie die
Südweſtſeite des Ernſt=Ludwigs= und des Marktplatzes und die Oſtſeite des
Wilhelminen=
platzes, ferner wird mit dieſem Bezirk geſpült die Kapellſtraße.
3. In der Nacht von Samstag, den 28. zu Sonntag, den 29. I. Mts.
die Spülbezirke VI und VII.
werden geſpült:
Dieſe Bezirke liegen einmal zwiſchen Dieburger= bezw. Alexanderſtraße und
Heinrichsſtraße und erſtrecken ſich ferner vom Parade=, Ernſt=Ludwigs= und Marktplatz,
ſowie der Kirch= und Karlsſtraße bis zum Woog und der Odenwaldbahn; ausgeſchloſſen
iſt die Mathildenhöhe, ſowie die Alexander= und Dieburger=Straße ſelbſt.
(10505so
Darmſtadt, den 19 Mai 1910.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
Fleisch=Verdingun
Am 2. Juni 1910, vormittags 9 Uhr, wird im Geſchäftszimmer des
Pro=
viantamts, Eſchollbrückerſtraße 25, der Bedarf an Fleiſch= und Wurſtwaren für die
Garniſon und den Truppenübungsplatz Darmſtadt für die Zeit vom 1. Juli bis
31. Dezember 1910 verdungen.
Lieferungsbedingungen liegen im Geſchäftszimmer aus, können auch gegen
Be=
zahlung der Selbſtkoſten bezogen werden.
(10165ss
Schriftliche und verſiegelte Angebote ſind im Geſchäftszimmer vor Beginn des
Termins mit der Aufſchrift „Angebot auf die Lieferung von Fleiſch= und Wurſtwaren”
verſehen, abzugeben.
Proviant Darmſtadt.
Herzogl. Baugewerkschule Holzminden
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Die Herzogl. Baugewerkschule ist den Königl.
Schulen gleichgestellt.
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Nieder=Ramſtädterſtraße 17.
Seite 12.
Ueberſicht
der Durchſchnittspreiſe von folgenden
Früchten und Verbrauchsgegenſtänden in
der Zeit vom 1. bis 15. Mai 1910:
Weizen p. Sackà 100 Ko. v. Mk. 23.— bis 24.50
Korn , , , „ , „ „ 16.− „ 17.50
Gerſte „ „ „ „ „ „ „ 14.25 „ 18.50
Hafer
17.− „ 18.5
Butter ½ Kilo Mk. 1.40
Butter in Partien Mk. 1.30
Eier per Stück 7 Pfg.
Eier in Partien per 25 Stück Mk. 1.45
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 7.-
352
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 2.—
Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 4.50
Heu per 50 Kilo Mk. 6.—
Darmſtadt, den 20. Mai 1910.
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1910
Nummer 116.
Spülung des Waſſerrohrnetzes.
In der Nacht von Samstag, den 21.
auf Sonntag, den 22. Mai I. J., findet
eine Druckrohr=Spülung ſtatt, welche in der
Zeit von 10 Uhr abends bis 5 Uhr
morgens eine zeitweiſe Unterbrechung der
Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung des
Waſſers mit ſich bringt. Die
Waſſer=
abnehmer werden deshalb gebeten, ſich
vor=
her mit Waſſer zu verſorgen. (10506
Darmſtadt, den 19. Mai 1910.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
Die Anfuhr von reinem Grund
nach dem Gelände zwiſchen Stirnweg und
neuem Bahnhof, ſowie von Bauſchutt in
den Dornheimer Weg unterhalb der
Mittel=
ſchneiſe, kann von unterzeichnetem Amte bis
auf weiteres geſtattet werden. (10502so
Erlaubnisſcheine ſind bei dieſem
einzu=
holen.
Städtiſches Tiefbauamt.
Stadtiſche Schulzahnklink
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags.
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5.
(1508a
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 1. Jnni l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Gaſtwirt Franz Kratſch
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebenen Immobilien:
Flur Nr. qm
Alice= u.
188 Hofreite
991/10
Blumen=
99¾/10
29/10 Acker
thal=
ſtraße, jetzt Landwehrſtraße 26
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K62/10
Darmſtadt, den 15. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L8760,67
Bekanntmachung.
Montag, den 30. Mai 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Georg Schwab Eheleuten
dahier zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
XIII 308¾/10 114 Teil von Werkſtätte
und Maſchinenhaus
mit Hofraum,
Wein=
bergſtraße,
XIII 308/10 385¾10 Hofreite,
Weinberg=
ſtraße,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, den 22. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
Frantz.
(L8875,61
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 15. Juni I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die den Gaſtwirt Johann Jakob Menges
Eheleuten dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
(K.71/10
35 15751/100 435 Hofreite Innere
Ring=
ſtraße, jetzt Rhönring
Nr. 135,
in unſerm Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(L.9772/68
Darmſtadt, den 3. Mai 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
Bekanntmachung.
Montag, den 27. Jnni 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Heinrich Konrad Stein
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
274 11 Grabgarten Sandſtraße
(Sandbergſtraße),
275 45 Grabgarten daſelbſt,
276 22 Hofreite (Haus)
daſelbſt
277 34 Hofreite (Haus) (Nr. 19,
daſelbſt
½ v. 278 32 Gem. Hof und Gang
daſelbſt,
½ v. 278 33 Gem. Hof und Gang
daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, den 18. Mai 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
Frantz.
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Nachtrag zum Ortsbauſtatut für die Stadt Darmſtadt;
hier: für die Gartenvorſtadt Dieburgerſtraße=
Hohler=Weg.
Auf Beſchluß der Stadtverordneten=Verſammlung vom 3. März 1910 wird nach
Begutachtung durch den Kreisausſchuß mit Genehmigung des Großh. Miniſteriums des
Innern vom 3. Mai 1910, zu Nr. M. d. J. 5494, auf Grund der Artikel 2, 13, 20,
Ab=
ſatz 4, 21, Abſatz 5, 29, 37, Abſatz 2 und 59 der Allgemeinen Bauordnung ſowie der
§§ 3 bis 5, 7, 9 und 78 der Ausführungsverordnung zur Allgemeinen Bauordnung für
die bauplanm äßig entſtehenden Baublöcke in dem Bezirk, der begrenzt wird durch die
neue Odenwaldbahnlinie, die, die Gartenvorſtadt durchſchneidende
Hauptverbindungs=
ſtraße, die nördlich des Hohlen Wegs ziehende Parallelſtraße, die Faſaneriemauer und
die nördliche Straßenfluchtlinie der Dieburgerſtraße folgender
Nachtrag zum Ortsbauſtatut der Stadt Darmſtadt
erlaſſen, deſſen Beſtimmungen ſofort in Kraft treten:
§ 1. Die Größe der Bauplätze darf nicht unter 500 qm, an der Dieburgerſtraße
nicht unter 1000 qm betragen.
Mindeſtens ¾ der Geſamtfläche eines jeden Bauplatzes muß unbebaut bleiben.
Veranden, Terraſſen, Freitreppen und dergleichen werden in die Ueberbauung nicht
eingerechnet.
§ 2. Vor dem Beginn des Anbaues an den einen Baublock umgebenden noch
nicht hergeſtellten Straßen oder Straßenteilen iſt der Bürgermeiſterei ein Plan über
die ſachgemäße Einteilung des Baublocks in Bauplätze zur Genehmigung vorzulegen.
Bauerlaubnis kann jedoch erſt erteilt werden, wenn der Bürgermeiſterei der
Nach=
weis erbracht iſt, daß die Einteilung des Baublocks in Bauplätze dem Plan entſprechend
geſichert iſt.
In dem vorzulegenden Plan iſt in der Regel die Stellung der zu errichtenden
Gebäude einzutragen, die nach erfolgter Prüfung durch die Baupolizei und
Verſtän=
digung mit den Intereſſenten der Bebauung zugrunde zu legen iſt.
§ 3. Einheitliche Baufluchtlinien ſind nicht einzuhalten, dagegen hat der geringſte
Gebäudeabſtand über die Straße mindeſtens 15m und der lichte Zwiſchenraum zwiſchen
Gebäudevorſprüngen, wie Treppen, Erkern und dergleichen, mindeſtens 12 m zu
be=
tragen. Ausnahmen von dieſer Beſtimmung kann die Baupolizei in einzelnen Fällen
zulaſſen.
Für die Errichtung von Gebäuden auf Grundſtücken, die an die Dieburger Straße
angrenzen, wird folgendes beſtimmt:
Solange die bauplanmäßige Herſtellung der Dieburger Straße nicht erfolgt und
der auf ein Grundſtück entfallende Koſtenanteil nicht vollſtandig bezahlt iſt, kann
Bau=
erlaubnis nur nach Leiſtung einer von der Bürgermeiſterei zu beſtimmenden
ange=
meſſenen Sicherheit erteilt werden.
§ 4. Die Gebäude dürfen unterhalb der Haupttraufkante außer dem Erdgeſchoß
nur ein Obergeſchoß erhalten. Darüber iſt die Haupttraufkante in kräftig betonter
Weiſe durchzuführen und im unmittelbaren Anſchluß an die Haupttraufkante muß die
Dachfläche mit der für das Dach charakteriſtiſchen Neigung einſetzen.
Oberhalb der Haupttraufkante iſt nur ein bewohnbares Dachgeſchoß zuläſſig. Ueber
dieſem Dachgeſchoß dürfen nur Wohnräume für Dienſtboten eingerichtet werden.
§ 5. Die zu errichtenden Wohngebäude müſſen ſowohl den Grenz= als auch den
Gebäudeabſtand in Gemäßheit der nachſtehenden Vorſchriften haben.
1. Die Wohngebäude müſſen entweder an der Grenze oder mindeſtens 5 m von
der Grenze entfernt errichtet werden (Grenzabſtand).
2. Wird ein Wohngebäude an der Grenze errichtet, ſo muß das Nachbargebäude
an es anſchließen. Wird das Wohngebäude nicht an der Grenze errichtet, ſo muß auf
jeden Fall ein dem Grenzabſtand entſprechender Gebäudeabſtand von 10 m eingehalten
werden. Iſt die Einhaltung dieſes Gebäudeabſtandes in rechtsgültiger,
erforderlichen=
falls im Grundbuch gewahrter Form geſichert, ſo kann die Bauerlaubnis auch dann
erteilt werden, wenn das zunächſt zu errichtende Wohngebäude den Grenzabſtand der
Ziffer 1 nicht einhält.
Ein Vorſpringen von Einbauten, z. B. von Erkern, Balkonen und gedeckten
Veranden in den Gebäudezwiſchenraum iſt höchſtens bis zu ½ der Breite des
Grenz=
abſtandes geſtattet, jedoch mit der Beſchränkung, daß letzterer vor geſchloſſenen
Ein=
bauten, Balkonen und gedeckten Veranden mindeſtens 3,5 m, vor Freitreppen und
ungedeckten Veranden mindeſtens 2,4 m betragen muß. Riſalite dürfen in dieſen
Gebäudezwiſchenraum nicht mehr als ½ m vorſpringen.
Die Ausdehnung aller vorgenannten Einbauten darf die Hälfte der Länge der
Seitenfront nicht überſchreiten.
Die Errichtung eines Gebäudes auf der Grenze kann nur geſtattet werden, wenn
der Nachbar für ſich und ſeine Rechtsnachfolger ſich verpflichtet, das von ihm zu
er=
richtende Nachbarhaus demnächſt gleichfalls auf der gemeinſamen Grenze und im
Anſchluß an das bereits beſtehende Haus zu erbauen.
Die aneinander zu bauenden Häuſer ſind ſo zu geſtalten, daß bei völliger Freiheit
der Gruppierung und der Durchbildung des Aeußern eine harmoniſche Wirkung erzielt
wird. Mehr als zwei Häuſer dürfen nicht aneinander gebaut werden. Die
Geſamt=
länge darf 30 m nicht überſteigen.
§ 6. Seiten= und Hintergebäude zu Wohn= oder gewerblichen Zwecken dürfen
nicht errichtet werden. Sie ſind nur inſoweit zuläſſig, als ſie als Zubehör zu den
Wohnungen des Vorderhauſes (z. B. als Stallungen, Remiſen, Wohnungen für
Kutſcher und dergleichen) dienen.
Sie dürfen nur eine Höhe von höchſtens 6m erhalten und müſſen von allen
Grenzen 5 m entfernt bleiben.
Auch Miſtgruben müſſen den Grenzabſtand von 5 m einhalten. Ein
Mindeſt=
abſtand von 10 m von den Nachbargebäuden iſt unter allen Umſtänden bei Ställen
und Miſtgruben einzuhalten.
§ 7. Bei freiſtehenden Gebäuden kann für die Umfangswände des oberen
Stock=
werks Holzfachwerk von mindeſtens 20/15 cm, im Dachſtock von mindeſtens 15/14 cm
Holzſtärke zugelaſſen werden.
Das Fachwerk iſt ſeinen Tiefenmaſſen entſprechend auszumauern. Hierzu können
auch Tuffſteine verwendet werden.
§ 8. Es iſt geſtattet, Dachgeſimſe, Altane, Galerien, Gänge und Treppen in
Holz auszuführen, ſowie Bretter= und Schindelverkleidungen zur Ausſchmückung der
Gebäude an den Außenſeiten nach Maßgabe der Beſtimmungen der Artikel 54 und 55
der Allgemeinen Bauordnung und § 75 der Ausführungsverordnung zu verwenden.
§ 9. Gewerbebetriebe, die durch ſchädliche Dünſte, ſtarken Rauch oder
ungewöhn=
liches Geräuſch Nachteile, Gefahren oder Beläſtigungen für die Umgebung herbeiführen,
ſowie Wirtſchaften ſind verboten.
Darmſtadt, den 12. Mai 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Jaeger.
(10272ii
Großherzogliches Hoftheater.
Die Einſendung aller noch rückſtändigen Koſtenrechnungen über Leiſtungen und
Lieferungen für das Großherzogliche Hoftheater und die Hofmuſik wird wegen
bevor=
ſtehenden Bücherſchluſſes bis zum 1. Jnni 1910 erbeten.
Für jede Rubrik ſind die in doppelter Ausfertigung einzureichenden
Koſten=
rechnungen getrennt aufzuſtellen.
Die bezüglichen Beſtellſcheine müſſen beigefügt werden.
Die nach dem obigen Termin einlaufenden Rechnungen können erſt bei der
nächſten Abrechnung Berückſichtigung finden.
Darmſtadt, den 20. Mai 1910.
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Großherzogliche Hoftheater= und Hofmuſik=Direktion.
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Nummer 116.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1910.
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Johannes Horn
Reform-Restaurant „Thalysia‟
Alexanderstrasse 4, 1. Stock.
Ikt
Kurſe vom 20. Mai 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
Sf. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,40
3½ Deutſche Reichsanl. . 93,00
84,60
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,40
93,00
3½ do. Conſols .
3 do. Ido.
84,60
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,80
93,80
do.
3½
3
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,10
3½
4 H
4 H
3½
3
do.
do.
92,40
83,40
hamburger Staatsanl. 101,90
eſſ. Staatsanleihe . . 101,40
do.
91,70
do.
81,20
Sächſiſche Rente . . 83,60
4 Württembergerv. 1907 101,90
do.
93,60
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾ Griechen v. 1887.
03
3¾ Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente 98,10
do. Goldrente 99,50
4
do. einheitl. Rente
3 Portug. unif. Serie I 66,50
3 do. unif. Ser. III 68,30
3 Ado. Spezial . 13,30
5 Rumänier v. 1903 . . 102,40
do. v. 1890 . . 94,70
do. v. 1905 . . 91,00
4 Buſſen v. 1880 . . . . 92,50
InProz.
Zf.
4 Ruſſen v. 1902 . . . . 92,90
4½ do. v. 1905 . . . . 100,50
96,80
3½ Schweden .
4 Serbier amort. v. 1895 85,70
4 Türk. Admin. v. 1903 88,60
4 do. unifiz. v. 1903 95,00
4 Ungar. Goldrente . . 95,40
4 do. Staatsrente . 92,50
5 Argentinier . . . . . . 101,90
91,40
do.
4½ Chile Gold=Anleihe 93,30
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,40
100,10
do.
4½
4½ Japaner .
. 98,00
5 Innere Mexikaner . . 100,80
do.
4 Gold=Mexikan. v. 1904 97,00
5 Gold=Mexikaner . . . 107,70
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt .
. . 143,40
4 Nordd. Lloyd . . . . 111,80
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 122,80
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 120,80
4 Baltimore & Ohio . . 112,50
4 Gotthardbahn . . . .
InProz.
Zf.
1 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 162,00
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 20,75
4 Pennſylvania R. R. 134,50
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 198,00
Werger=Brauerei
82,00
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 483,00
Fabrik Griesheim
. 264,50
Farbwerk Höchſt .
.490,00
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . .
. 321,20
Lahmeyer .
. . . 118,90
Schuckert
.. . 164,10
Siemens & Halske . . . 245,50
Adlerfahrradwerke Kleyer 418,80
Bochumer Bb. u. Guß . . 234,50
Gelſenkirchen .
.208,00
Harpener
.. . 196,40
Phönix, Bergb. u.
Hütten=
betrieb .
. . 224,00
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . .
4 Pfälzer Prt. . . . . . 101,50
do.
3½
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. . 99,80
do. ſteuerfrei 99,75
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,30
do.
98,30
do. alte .
5 Oeſterr. Südbahn . . 101,20
do.
*83,40
do.
58,10
3 Raab=Oedenburger . . 75,60
Ruſſ. Südweſt.
90,50
Kronpr. Rudolfbahn .
In Proz.
24/10 Livorneſer . . . . . . 76,00
4 Miſſouri=Pacific
4 Bagdadbahn Mk. 408 80,60
Anatoliſche Eiſenb. . .
5 Tehuantepec . . . . .
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ. 174,50
Darmſtädter Bank 132,00
251,40
Deutſche Bank .
Deutſche Vereinsbank 128,10
Diskonto=Geſellſchaft 187,90
158,50
4 Dresdner Bank .
4 Mitteldeut. Kreditbk. 120,00
4 Nationalbk. f. Deutſchl. 123,10
101,30
4 Pfälzer Bank.
145,10
Reichsbank .
Rhein. Kredit=Bank 139,25
Wiener Bank=Verein 137,50
Pfandbriefe.
Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,30
do. S. 19. . . . . 92,50
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
do.
91,00
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
92,50
(20
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
91,10
do.
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,00
do. (unk. 1914) 91,60
3½
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,40
do.
3½
92.60
InProz.
Zf.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt .
3½ do.
Frankfurt .
.100,90
do.
94,50
Gießen
.100,10
3½ do.
4 Heidelberg
91,40
3½ do.
4 Karlsruhe
.100,50
3½ do.
91,60
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim
101,10
3½ do.
4 München .
3½ Nauheim
92,00
4 Nürnberg
100,50
3½ do.
4 Offenbach.
3½ do.
95,25
4 Wiesbaden .
100,50
3½ do.
4 Worms .
100,20
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886. .
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner „ 100 137,50
5 Donau=Reg. fl. 100
3 Holl, Komm. „ 100 105,40
In Proz.
3 Madrider Fs. 100 78,80
4 Meining. Pr.=
Pfand=
briefe. .
. . . 136,70
4 Oeſterr. 1860er Loſe 175,10
3 Oldenburger . . . . . 125,00
2½ Raab=Grazer fl. 150 116,90
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
l.
Braunſchweiger Tlr. 20 213,10
Freiburger
Fs. 15 59,00
Mailänder
Fs. 45 155,50
do.
Fs. 10
Meininger
fl.
39,00
Oeſterreicher v. 1864 „ 100 464,00
do. v. 1858 „ 100
Ungar. Staats „ 100 390,80
Venediger
Frs. 30
Türkiſche
„ 400 187,40
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,44
20 Franks=Stücke . . . . 16,23
Oeſterr. 20=Kronen . . . . 16,90
Amerikaniſche Noten . . . 4,19
Engliſche Noten .
20,47
Franzöſiſche Noten . . . . 81,15
Holländiſche Noten . . . . 169,55
Italieniſche Noten
80,75
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,00
Ruſſiſche Noten . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,10
Reichsbank=Diskonto
Reichsbank=Lombard 8sf. 52.
Nummer 116.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1910.
Seite 15.
Meriſten des Sinneiante Zumnſahr ſ.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur iud
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 13. Mai: dem Briefträger Jakob
Hechler, Dieburger Straße 9, e. S. Karl Johann.
Dem Kellner Georg Benz, Kiesſtr. 18, e. S. Johann
Karl. Am 15.: dem Taglöhner Gg. Poth,
Lange=
gaſſe 41, e. S. Joſeph Gottfried. Am 14.: dem
Bier=
brauer Joſeph Fiſch, Feldbergſtr. 56, e. S. Guſtav.
Am 13.: dem Maſchiniſten Joſeph Grob,
Lichtenberg=
ſtraße 78, e. S. Karl. Am 12.:; dem Former Anton
Steindl, Feldbergſtr. 53, e. S. Anton Adam. Am 14.:
dem Vizewachtmeiſter beim Garde=Drag.=Regt. Nr. 23
Juſtus Schneider, Sandſtr. 38, e. S. Ernſt Philipp.
Am 18.: dem Buchbinder Heinrich Lauber,
Kranich=
ſteiner Straße 22, e. S. Heinrich Ludwig. Am 15.: dem
Maler und Lackierer Friedrich d Löchel, Wienersſtr. 61,
. T. Katharina Friederike. Am 17.: dem Kaufmann
Heinrich Brück, Wenckſtr. 4, e. S. Heinrich. Am 13.:
dem Bierbrauer Karl Möller, Schuchardſtr. 10, e. S.
Dem Sergeanten im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115
Heinrich Schmidt, Müllerſtr. 8, e. S. Georg Heinrich.
Am 14.: dem Zahlmeiſteraſpiranten im Leibgarde=Inf.=
Regt. Nr. 115 Bernhard Kraſt, Kranichſteiner Straße
5½0, e. S. Bernhard. Am 17.; dem Maſchiniſten Karl
Gumbel, Liebfrauenſtr. 36, e. S. Otto. Am 15.: dem
Klaviermacher Karl Klink, Kahlertſtr. 17, e. S. Kurt.
Am 17.: dem Lokomotipheizer Johannes
Weiß=
mantel, Gräfenhäuſer Weg 35, e. S. Albert. Am 18. Reſerve=Lokomotipvführer Ehriſtwph Mayer,
Liebigſtr. 35½, e. S. Georg.
Aufgebotene. Am 17. Mai: Mechaniker Johann
Adam Rießinger, Mauerſtr. 17, mit Eliſabetha
Fran=
ziska Rohmann, ebendaſelbſt. Am 18.: Ingenieur
Johannes Friedrich Diehl in Friedberg mit Maria
Vogel, Arheilger Straße 25. Vizefeldwebel im
Großh. Heſſ. Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115 Reinhard
Müller, Alexanderſtr. 22, mit Emma Stocker in
Rappenau. Am 19.: Sergeant im Garde=Dragoner=
Regt. Nr. 23 und Zahlmeiſteraſpirant Sebaſtian
Ruhl, Marienplatz 1, mit Gliſabetha Wörner in
Kleſtadt.
Geſtorbene. Am 15. Mai: Minna Nagel geb.
Günther=Behr, Witwe des Prokeſſors, 87 J., ev
Wilhelminenſtr. 50. Am 16.: Privatier Hch. Jakob
Weber, 71 J., ev., Lukasweg 7 Am 15.: Frieda
* Henge, Tochter des Schloſſers, 2 Mon., kath.,
Hein=
heimerſtr. 80. Karl Heß, Sohn des Taglöhners, 1 J.,
kath., Obergaſſe 15. Am 16.: Kathar. Breitwieſer geb.
Keßler, Ehefrau des Magaziniers, 56 J., ev.,
Schloß=
gartenplatz 2. Am 17.: Anna Marig Eliſab. Walther,
T. d. Taglöhners, 1 J., ev., Löffelgaſſe 8. Am 16.: Karl
Grob, S. d. Maſchiniſten, 3 Tage, ev.,
Lichtenberg=
ſtraße 78. Am 17.: Eliſ. Henninger geb. Emge,
Ehe=
frau des Hilfsſchaffners, 23 J., ev., Griesheim. Am 18.:
Kaiſerl. Geh. Regierungsrat i. P. Karl Becker, 67 J.,
ev. Grüner Weg 14. Lina Becker, T. d.
Straßen=
bahnſchaffners, 1 J., ev., Kaupſtr. 25.
Zuſchneiderge=
hilfe Julius Aug. 5 Leißler, 34 J., ev. Mauerſtr. 1.
Am 19.: Fdch. Jakob Kurz, S. d. Schloſſers, 6 J., ev.,
Arheilger Straße 48.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Trinitatisfeſt
Sonntag, den 22. Mai 1910
Hofkirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. —
Nachmittags 3 Uhr: Vesper. — Mittwoch, den 25. Mai,
abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte. —
Vorm. 1½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um ½ 10 Uhr: Pfarrer Kloſe.
— Vorm. um 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Kleberger. — Nachmittags um 6 Uhr: Pfarraſiſtent
Lautenſchläger.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
22. Mai, vorm. 11 Uhr: Chriſtenlehre für den
Schloß=
bezirk. Pfarrer Weißgerber. — Ebenfalls vormittags
11 Uhr: Chriſtenlehre für den Oſtbezirk. Pfarrer
Vogel.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Diviſionspfarrer kis. Schettler. — Vorm 10 Uhr=
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapelſtraße 5.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
— Vorm. 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Vormittags
9 Uhr: Chriſtenlehre für den Süd= und Nord bezirk
im Gemeindehaus.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger. — Um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt
für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. — Nachmittags
um 2 Uhr: Chriſtenlehre für den Oſt bezirk in der Kirche,
für den Weſt bezirk im Gemeindehaus.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Deggau. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Donnerstag, den 26. Mai, nachmittags
3 Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Deggau.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. 8½ Uhr:
Chriſtenlehre. Pfarrer Walz. — Vormittags 10 Uhr:
Pfarrer Walz.
Pautustircher Vormitags 9), Uhr: Ehriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. — Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Rückert. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Lutheriſcher Hottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am Trinitatisfeſt, den 22. Mai, nachmittags
um 5 Uhr, im „Feierabend‟, Stiftſtraße 47: Pfarrer
Anthes.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 22. Mai,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Miſſionar
Oeſterling. — Abends 8 Uhr:
Blaukreuzver=
ſammlung. — Donnerstag, den 26. Mai, abends
6½ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Veller.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 21. Mai,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte; um 8 Uhr: Maiandacht.
1. Sonntag nach Pfingſten, den 22. Mai 1910
Feſt der hochheiligen Dreifaltigkeit
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Miltärgotesdienſt
mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. —
Um 11 Uhr: Akademiſcher Gotesdienſt. — Nachm. um
3 Uhr: Andacht zu Ehren der hochheiligen
Dreifaltig=
keit. — An allen Werktagen, abends um 8 Uhr:
Mai=
andacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vormit=
tags um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um 4 Uhr:
Verſammlung im Mädchenheim; in der Kapelle
Ver=
ſammlung der Jungfrauen=Kongregation mit Aufnahme
neuer Mitglieder. — Um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 21. Mai,
nach=
mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Sonntag, den 22. Mai 1910
Dreifaltigkeits=Sonntag
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe.
— Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt —
Nachmit=
tags um 2 Uhr: Andacht, darauf Verſammlung der
marian. Jungfrauen=Sodalität.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
21. Mai nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
Feſt der allerheiligſten Dreifaltigkeit
Sonntag, den 22. Mai 1910
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. Weihe des Salzes. — Nachmittags um ½ 3 Uhr:
Andacht zu Ehren der allerheiligſten Dreifaltigkeit. —
Bibliothek (Heerdweg 28): Dienstag, nachm. von 6—7 Uhr.
— Mittwoch, abends um 6 Uhr: Maiandacht.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 21. Mai, abends
um 5 Uhr: Beichte.
Sonntag, den 22. Mai 1910
Feſt der hochheiligen Dreifaltigkeit
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 9¼ Uhr: Hochamt
mit Predigt. — Nachmittags um 1½ Uhr: Chriſtenlehre
und Andacht. — Während der Woche vorm. um ¾ 7 Uhr:
hl. Meſſ.
Kapelle zu Pfungſtadt: 1. Sonntag nach Pfingſten, den
22. Mai, vormittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
Vorher Beichtgelegenheit.
Gtäauſt, Geraute und Verdige.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Johannesgemeinde: 15. Mai: Dem Bahn
arbeiter Adam Happel S. Peter, geb. 23. April. Dem
Reiſenden Alfred Gans Marie, geb. 30. Oktober.
Dem Uhrmacher Albert Schwarz Zwillinge, Klara
Johanna und Emilie Liſelotte, geb. 16. April. Dem
Bahnarbeiter Johann Horn Zwillnge S. Friebrich
Karl und T. Käte Marie, geb. 3. April. Dem Kaufmann
Auguſt Cellarius S. Karl Otto, geb. 6. April. Dem
Maurerpalter Lorenz Krechel S. Alfred Wilhelm, geb.
6. April. Dem Ofenſetzer Heinrich Blumenſchein T.
Jo=
hanna Roſine, geb. 20. April. Dem Heizer Karl Biſchoff
T. Verta, geb. 14. April 16. Mai: Dem Schloſſer Georg
Rühl T. Magdalene Marie, geb. 21. März.
Martinsgemeinde: 13. Mai: Dem Schreiner
Martin Heinrich Sauer T. Anna Helene, geb. 20. April.
15. Mai: Dem Schreiner Martin Bäder T. Gertrud Luiſe,
geb. 6. März. Unehelicher S. Georg, geb. 22. März.
Dem Hilfsarbeiter Johann Philipp Hennemann T.
Eliſabeth, geb. 25. März. 16. Mai: Dem
Güterboden=
arbeiter Heinrich Friedrich Wilhelm Junck T. Luiſe, geb.
3. April. Dem Lokomotivheizer Ferdinand Hill T.
Eliſabeth, geb. 12. April. Dem Bürogehilfen Georg
Ludwig Schrörer T. Anna Marie, geb. 25. April. Dem
Maurer Philipp Brückel S. Johannes Alexander, geb.
27. April. 15. Mal: Dem Bäker Oito Ernſt Kähnen 2.
Eva Katharina, geb. 12. April. Dem Dekorationsmaler
Georg Ranzow T. Marie, geb. 21. April. Dem Maurer
Johann Philipp Möſer S. Ludwig Paul, geb. 22. April.
16. Mai: Dem Fuhrmann Wilhelm Giebenhain T.
Paula, geb. 15. Febr. Dem Spengler und Inſtallateur
Balthaſar Ittmann T. Anna, geb. 16. März. Dem
Zimmermeiſter Valentin Georg Schleidt T. Wilhelmine
Friederike Dorethea, geb. 5. April. Dem Bäcker Friedrich
Bröſamle S. Chriſtian, geb. 10. April. Dem Drogiſt
Ludwig Friedrich Wilhelm Wernike S. Paul Franz Karl,
geb. 25. Februar.
Petrusgemeinde: 15. Mai: Dem Kutſcher
Georg Midinet S. Friedrich Adam, geb. 15. März. Dem
Glaſer Richard Alfred Refert S. Franz Alfred, geb. 28. Dez
Dem Kaufmann Max Wolff S. Ludwig Heinrich, geb.
11. März. 16. Mai: Dem Zinkſchleifer Friedrich
Lauhe=
mann T Eliſabeth, geb. 9. Mai. 20. Mai: Dem Kutſche)
Georg Andreas Selzer S. Wilhelm, geb. 3. Mal.
Paulusgemeinde: 15. Mai: Dem Schreiner
Adam Karg S. Heinrich, geb. 25. April. Dem
Schrift=
ſetzer Julius Adolf Stutz S. Julius Adolf, geb. 22. April.
Dem Küfer Jakob Löſch T. Lina Margarete, geb. 23. April.
16. April: Dem Reviſor Wilhelm Dietriech Karl Julius=
Georg S. Karl Friedrich Ludwig, geb. 16. März.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Johannesgemeinde: 14. Mai. Schmied Heinrich
Herwig von hier und Katharine Schrimpf von
Stock=
hauſen. Galvaniſeur Wilhelm Haack und Katharine
Gröner von hier. 15. Mai: Kaufmann Heinrich Voß in
Frankfurt a. M. und Johanna Kraft von hier.
Martinsgemeinde: 30. Mai: Kaufmann
Heinrich Jakob Schroth und Eliſabeth Eleonore Marie
Luiſe Treßer, beide hier. Lithograph Auguſt Heinrich
Wilhelm und Anna Margarethe Nauth, beide hier. 12.Mai:
Johann Georg Krämer Kaufmann und Anna Margarete
Fey. Finanzaſpirant Peter Hanauer und Hedwig Sophie
Emmerich 13. Maſ= Kaufmann Georg Becker III. in
Brensbach und Eliſabeth Trinkaus. Schreiner Johann
Friedrich Leißler und Witwe Margarete Wilhelm.
Kauf=
mann Jakob Schäfer in Homburg i. d. Pfalz, Witwer,
und Eliſabeth Keil.
Petrusgemeinde: 15. Mai: Weißbinder Geolg
Friedrich Vonderſchmidt und Emilie Schnorr.
Paulusgemeinde: 15. Mai: Hofgartenarbeiter
Ludwig Kraft und Auguſte Eliſabethe Lipp. 17. Mai:
Techniſcher Gehilfe Adam Pfeiſer in Karlsruhe und
Maria Frantz.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Martinsgemeinde: 14. Mai: Katharine
Appel=
mann, geb. Stephan, Ehefrau des Zimmermanns Heinrich
Appelmann, 76 J., ſtarb 12. Mai. 18. Mai: Direktrice
Wilhelmine Heß, 46 J., ſtarb 15. Mai. 17. Mai: Karl
Grob. S. des Maſchiniſten Joſef Grob, 3 T., ſtarb
16. Mai.
Petrusgemeinde: 18. Mai: Gaſtwirt Chriſtoph
Krauß 50 J., ſtarb 15. Mat. Karl Weinkauf, S. des
Vorenz Weinkauf, 8 M., ſtarb 16. Mai. 20. Mai:
Katharine Weicker Ehefrau des Landwirt Peter Weicker,
66 J., ſtarb 17. Mat.
Paulusgemeinde: 17. Mai: Zögling des
Aliceſtiftes Johannes Bechtel, 5 J., ſtarb 14. Mai.
Minna Nagel, geb. Günther=Behr, Witwe des Prof.
Dr. Siegfried Nagel, 87 J., ſtarb 15. Mai (Einſegnung).
Getaufte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 1. Mai: Dem Poſtillon
Joh. Kellner T. Paula Elfrieda Elſg, geb. 25. April.
8. Mai: Dem Kaufmann Adam Keil T. Helene Liſa, geb.
13. April. 15. Ma: Dem Verſicherungsbeamten Ernſt
Gündner S. Otto Ernſt Carl, geb. 1. Mai. Dem
Tag=
löhner Wilhelm Gebhard S. Jakob Hermann, geb.
11. April. Dem Sattler Joh. Weigl T. Anna Wally,
geb. 24. März. Dem Fabrikarbeiter Kaſpar Imhof S.
Georg, geb. 1. Mai. Dem Fabrikarbeiter Jul. Ludwig
Oppermann T. Dina Margaretha, geb. 5. Mai. 16. Mai:
Dem Eiſenbahnſchaffner Franz Held S. Carl Friedrich,
geb. 15. April. Dem Unkerinſpektor Anton Langen T.
Adolfine Gertrude, geb. 17. März. 18. Mai: Dem
Kan=
tinenwirt Carl Ritz S. Carl Johann, geb. 11. Mai.
Getrante bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 7. Mai:
Damen=
ſchneider Pius Hug und Roſa Reichſtadt, beide dahier.
14. Mai: Kaufmann Theodor Hornick und Gottliebe
Karoline Gelfius, beide dahier. 17. Mai: Feilenhauer
Anton Schwer dahier und Katharina Schmitzer zu Biblis.
Beerdigte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 8. Mai: Dienſtmann
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[ ← ][ ][ → ]Seite 22.
Nummer 116₰
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1910
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Der Komet! — Himmelslaunen. — Allerhand
Ab=
ſonderliches. — Die Hüter der Ordnung. — Na, die
Berliner! — Von der Internationalen Flugwoche.
Die verwöhnten Aviatiker. — Die „Neue Sezeſſion”.
Franz Skarbina. — Nicht ärgern, nur wundern!
Die Vereinigung unſerer Theaterleiter. — Ein
ſelt=
ſam’ Mittel. — Das ruſſiſche Hofballett.
„Was war das für ein wunderlich' Jahr, als der
Komet am Himmel war!” — So oder ähnlich heißt’s
ja im „Bruder Kellermeiſter”, und kann’s mit Recht auch
dereinſt heißen, wenn ein versluſtiger Librettiſt die
Handlung ſeiner Operette in das ſeltſame Jahr 1910
verlegt. Seltſam in der Tat, vor allem, was die
Mucken des Lenzes betrifft. Erſt eine Kälte, die uns
Herrn Pearys Vortrag über ſeine Erforſchung des
Nordpols ſehr verſtändlich machte, dann eine Hitze,
daß=
man Theodore Rooſevelts Zurückhaltung betreffs
ſeiner Jagdabenteuer im innerſten Afrika durchaus
billigte, und nun Tag für Tag Donnerwetter um
Donnerwetter mit ſündflutartigen Regengüſſen. Als
ob uns auch der Himmel mit ſeiner gewaltigen Sprache
auf das vielerörterte Naturereignis aufmerkſam
machen wollte. Selbſt das Pfingſtfeſt blieb nicht
ver=
ſchont von verheerenden Ungewittern, die Tauſenden
von Berlinern am Schluß ihrer Ausflüge eine
wäſſe=
rige und ärgerliche Heimkehr bereiteten.
Auch ſonſt ereignete ſich in dieſen Tagen manch
Abſonderliches, das man ſich nur mit der
Rück=
ſicht auf den Herrn Kometen und den p. p. Folgen
ſeiner verdächtigen Zuneigung zu unſerem Planeten
erklären kann. So das rieſige Polizeiaufgebot
ge=
legentlich der Rooſevelt=Vorleſung in der Univerſität
und bei ſeiner Abfahrt am letzten Sonntag. Man
verſteht gar nicht die ſcharfen Kritiken, in denen dies
gemißbilligt ward. Wenn nun ſchon der Sündenpfuhl,
Berlin genannt, kurzerhand vertilgt wird, ſo war es
doch ganz in der Ordnung, daß ſich die Hüter der
Ord=
nung noch einmal in ihrer vollen Glorie einem
ver=
ehrlichen Publikum zeigten. Und ſie zeigten ſich
ge=
hörig! Zu Fuß und zu Pferde, in Aktion und in
Reſerve! Hatten zwar nichts zu tun, aber ſie waren
doch da. Es macht immer Eindruck, welchen, nun, das
iſt doch Nebenſache! Und „Teddy” wußte es gewiß zu
würdigen, er war ja, gerade vor einem
Vierteljahr=
hündert, auch Polizeipräſident geweſen. Freilich bloß
von New=York, und hatte ſich dort mehr um die inneren
pölizeilichen Angelegenheiten gekümmert, als um die
ſogenannten äußeren, die ihm für die
Millionenbevöl=
ferung nicht ſo wichtig erſchienen. Aber das iſt ja ſeine
Sache und geht unſere Polizeiverwaltung garnix an.
Und dann ſind die Bewohner der Stadt am Hudſon ja
auch viel geſitteter und ruhiger, als wie die ſo
ſchreck=
lich unziviliſierten und rebelliſchen Berliner!
Na, überhaupt die Berliner! Haben ja gar
keine Disziplin und müſſen immer feſte am
obrigkeit=
lichen Gängelband gehalten werden! Zwar ging es
am zweiten Pfingſtfeiertage im Grunewald, als dort
ſpät abends dichte Maſſen nur mit großen
Umſtändlich=
keiten nach Hauſe befördert werden konnten, weil ſich
infolge der Regengüſſe auf der wichtigſten Strecke ein
Dammrutſch ereignet, ganz ohne Krakeel ab und
herrſchte ebenſo auf der am Nachmittage des gleichen
Tages von über 50000 Perſonen beſuchten neuen
Rennbahn im Grunewald muſterhafte Ordnung, aber
bekanntlich beſtätigen Ausnahmen die Regel! Und
wieviel überflüſſiges Geld müſſen dieſe Berliner in
den Taſchen haben! Bei den Rennen, die den eben
er=
wähnten ungeheuren Andrang ausgeübt, hatte binnen
kurzer Friſt der Totaliſator einen Umſatz von über
einer halben Million Mark.
Einer weit geringeren Teilnahme erfreute ſich
diesmal die Internationale Flugwoche, im
ſtarken Gegenſatz zu jener im letzten Herbſt an gleicher
Stelle veranſtalteten. Die Tribünen und ſonſtigen
Plätze draußen auf dem Johannistaler Flugfelde
waren meiſt verödet, woran die ſchwankende Witterung
einen Teil der Schuld tragen mochte. Es will uns
aber auch ſcheinen, als ob das Intereſſe für die „
Er=
oberung der Luft” im allgemeinen etwas nachgelaſſen.
Das iſt ja nicht zu verwundern. Zu ſchnell und faſt zu
leidenſchaftlich war es geweſen, als daß es in dieſer faſt
ſieberhaften Erregung Beſtand hätte behalten können.
Ferner wußte man, daß einem diesmal nichts Neues
geboten wurde und daß die bekannten Aviatiker
fern=
bleiben würden. Sie herbeizulocken, dazu waren die
Preiſe — als erſter bloß lumpige 10000 Mark — viel
zu klein. Die Herren ſind ſehr verwöhnt worden, und
wenn es ſich nicht gleich um . . . zigtauſende handelt,
bleiben ſie nebſt ihren Maſchinen gemächlich zu Hauſe
und überlaſſen gern anderen die Gelegenheit, ſich die
Knochen und ihren Apparaten die Geſtelle und Motoren
zu zerbrechen. Den Fliegern erwies ſich in
Johannis=
tal das Glück holder, wie ihren Maſchinen; während
mehrere der letzteren völlig zertrümmert wurden,
kamen die Lenker mit geringen Verletzungen davon.
Zwei Franzoſen heimſten Ehre und Geld ein; Jeannie
erhielt im ganzen 17500 und Baron de Caters 15000
Mark, und allzu groß waren ihre Anſtrengungen dafür
nicht. Es wäre vielleicht ganz gut, wenn bis zum
nächſten größeren Wettfliegen eine längere Pauſe
ver=
ſtriche. Unſere Technik arbeitet ja raſtlos an der
Ver=
vollkommnung der Luftſegler, und gerade deutſcherſeits
werden insgeheim die energiſchſten Anſtrengungen
ge=
macht, um auf dieſem Gebiete Beſſeres und Neues zu
bieten. Gelingt dies, dann wird für die Wettkämpfe
in den Lüften auch die Wißbegierde wieder erſtarken.
Ob man Aehnliches der Sezeſſion wünſchen ſoll?
Oder iſt ſchon der bewußte Rubikon überſchritten und
gibt’s nur noch ein raſtloſes Irren und Wirren?Weil
man aus irgend welchen Gründen keine Sammlung,
keine Vertiefung will? Denn neben wahrhaft Blödem
und Unglaublichem birgt die gegenwärtige Sezeſſions=
Ausſtellung auch mancherlei Gutes und ſelbſt
Treff=
liches. Was aber ſoll man zur „Neuen Sezeſſion”
ſagen, zu dieſer „Ausſtellung abgewieſener Künſtler
der Berliner Sezeſſion 1910” die nun wirklich
Wirk=
lichkeit geworden! Schon die Einladungskarte war
verheißungsvoll, wenn man auf ganz Verdrehtes
um ſich höflich=vorſichtig auszudrücken! — rechnete; eine
unglaublich garſtige ſehr wohlgenährte „dekolletierte‟
Schaubudenbeſitzerin mit rotem Haar, in grün=roten
Trikots und mit chineſiſchen Klumpfüßen, zeigt mit
einem Stab auf das zum Beſuche einladende Plakat.
Schauderhaft, höchſt ſchauderhaft. Und ſo iſt’s mit der
ganzen, in einer oberen Etage eines Hauſes der
Ranke=
ſtraße untergebrachten Ausſtellung. Bei etwa dreißig
Ausſtellern können nur die Leiſtungen von zwei oder
drei als künſtleriſche betrachtet werden, alles andere iſt
mehr oder minder lächerlich, wenn man dafür nicht
„traurig” ſetzen will. „Unmöglich” kann man nicht
ſagen, denn durch die Tatſache wird einem hier ja
be=
wieſen, daß das unmöglich Geglaubte doch möglich iſt.
Wenn man einem Menſchen, der keine Ahnung von
Malerei hat, Leinewand, Farben und Pinſel gibt und
ihm ſagt: „So, nun male flott drauf los, ganz gleich,
was und wie’s wird” dann wird er unbedingt immer
noch etwas Beſſeres zuſtande bringen, als wie wir es
hier in vielen Fällen mit grenzenloſem Erſtaunen über
dieſe Un-kunſt betrachten können. Und ſo was findet
von gewiſſer Seite noch Erwähnung und
Ermunter=
ung! Und verdient doch nur Hohn und Spott, weil
dieſe ſcharfen Mittel vielleicht am eheſten heilend
wir=
ken, wenn das überhaupt noch möglich.
Einer der einſtigen Führer, der beſten und
hin=
gebendſten der Sezeſſion, Franz Skarbina, ward
uns jäh durch den Tod entriſſen. Unter der wärmſten
Anteilnahme ſſeiner Kollegen, Freunde, Bewunderer
ſeierte er vor Jahresfriſt feinen 60. Geburtstag —
nie=
maub hätte damals geglanbt, daß der Friſche,
Begei=
ſterungsfrohe, Schaffensfrendige ſo buld den leszten
Gang antreten müßte! Reich und groß, tiefgehend und
erfolgerheiſchend war das Wirken des Künſtlers
weſen, der in der Geſchichte unſerer modernen Kuziſt
ſeine weithin ſichtbare Stellung behalten wird.
beſten Sinne war Skarbina modern. So gern er ſich
anch in frühere Zeiten verſenkte und in feinſinniger
Weiſe Geſtalten und ihre charakteriſtiſchen
Umrahm=
ungen aus dem Rokoko ſchilderte, ſo zog ihn doch immer
wieder die raſtlos flutende Gegenwart an und feſſelte
ihn das farbenvolle Getriebe des Straßengetümmels
in Berlin und Paris. Mit ſicherem Blick wußte er
das Efgenartige zu erfaſſen und meiſterhaft in Farbe
wie Gepräge wiederzugebeu. Von ruhiger Sicherheit
und liebenswürdiger Vornehmheit als Menſch erfreute
ſich Skarbina warmer Sympathien, treu und
inni=
wird man ſtets ſeiner gedenken, des lieben Gefährten
wie des bedeutenden Künſtlers!
Ein Heilmittel hoffen unſere Theaterleiter
gefunden zu haben gegen die Platzkrankheit, die in
ver=
ſchiedenen unſerer Bühnen ſchon chroniſch geworden.
Wie bereits erwähnt, haben ſie ſich vereint, um in der
nächſten Saiſon nur noch die „vollen” Preiſe zu
neh=
men und jeden Billettſchacher zu verſchmähen. Und
wie gleichfalls bereits erwähnt, ſind die Preiſe eben
zu „voll”, als daß dieſes Mittel finanziell=wohltätig
wirken könnte. Es iſt ne Arznei à la Doktor
Eiſen=
bart, „kuriert die Leut nach ſeiner Art” Nur fürchter
wir, daß eher einzelne Theaterleiter eingehen, als daß
die Leut’ hineingehen werden. Eine vernünftige
Ver=
billigung wäre zehnmal zweckdienlicher geweſen, wie
dies ſtolze Verharren bei den hohen Gebühren für
einen oft recht mäßigen Genuß. Unſere Theaterbeſucher
und jene, die es gern ſein möchten, wären für ein
Entgegenkommen gewiß erkenntlich geweſen, jetzt dürſte
ſich ein Teil von ihnen in den Schmollwinkel
zurück=
ziehen und ſagen: „Wenn nicht, denn nicht und nun
gerade nicht!‟ Das fürchten wohl auch die Direktoren
und haben darauf hingewieſen, wie ſehr innerhalb des
letzten Jahrzehnts die Theatermieten, der Gagen=Etat,
die Ausgaben für Ausſtattung, Beleuchtung,
Sicher=
heitsvorkehrungen uſw. geſtiegen ſind. Gewiß, alles
richtig, aber es wurden ja auch ganz unverhältnismäßig
die Billettpreiſe erhöht, die jetzt in beſſeren Theatern
ſechs bis acht Mark für einen Parkettſitz betragen. Und
eine höchſt einfache Frage: iſt’s nicht erwünſchter, falls
ein Theater bei mäßigem Eintrittsgeld zu zwei Drittel
beſetzt iſt, als eins bei hohem zu kaum ein Zehntel?.
Und wenn unſere Bühnenlenker ſchon Vereinbarungen
treffen, warum ſchließen ſie nicht einen Ring geger
die übergroßen Honorare einzelner Künſtler? Iſt uns
doch erſt neulich mitgeteilt worden, daß ein Karlsruher
Heldentenor für unſere im Entſtehen begriffene Große
Oper mit einer Jahresgage von 60000 Mark
ver=
pflichtet wurde! Solche Notizen haben oft den
ent=
gegengeſetzten Erfolg. Bloß die Steuerbehörde dürfte
ihnen liebevolle Aufmerkſamkeit ſchenken!
Einer liebevollen Aufmerkſamkeit ſeitens weiter
Kreiſe erfreuen ſich unſere leichtfüßigen ruſſiſchen Gäſte,
die Mitglieder des Kaiſerlichen Ruſſiſchen
Hofballetts vom Marien=Theater zu St.
Peters=
burg, in der Komiſchen Oper, in der ſie diesmal
gaſtie=
ren. Wiederum unter lebhafter und verdienter Zu
ſtimmung. Zwar fehlt der vor einem Jahr hier
viel=
bewunderte Stern, Fräulein Pawlowna, und hat keinen
richtigen Erſatz gefunden, aber man vermißt ihn nicht
allzuſehr bei den ausgezeichneten Leiſtungen der
üb=
rigen Mitwirkenden. Wie wiſſen ſie Grazie mit Feuer
zu vereinen und auch mimiſch auf das ausdrucksvollſte
zu wirken. Man vergißt ganz die jahrelange
ſorg=
ſame Schulung und freut ſich des Natürlichen in dieſer
Kunſt, die uns ſonſt oft ſo unnatürlich erſcheint.
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überhaupt keine Haarwurzeln vorhanden sind, Haare zu
erzeugen — (denn ein solches Mittel gibt es nicht, wennschon
dies von manchen anderen Tinkturen in den Zeitungen
fälschlich behauptet wird) — wohl aber stärkt es die
Kopf-
haut und die Haarwurzeln derartig, dass das Ausfallen des
Haares in kurzer Zeit aufhört und sich aus den Wurzeln,
so lange diese eben noch nicht abgestorben sind, neues
Haar entwickelt, wie dies bereits durch zahlreiche praktische
Versuche festgestellt ist.
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Einfluss, auch enthält es keinerlei der Gesundheit irgendwie
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Sonntag, den 29. Mai 1910
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Familien-Ausflng nach Weinkeim
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Abfahrt Darmſtadt Hauptbahnhof 850 III. Klaſſe Sonntagsbillett (1.55 Mk.);
Rückfahrt ab Weinheim 8½; Ankunſt Darmſtadt 3t=
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Bei ſchlechter Witterung Abfahrt Darmſtadt 19.
Teilnehmerliſte bei Thies Nachf. bis 27. Mat abends.
Durch Mitgzlieder eingeführte Gäſte ſind willkommen
Letzte Probe für die aktiven Mitglieder Freitag, 27. Mai.
Um recht zahlreiche Beteiligung bittet
Der Vergnügungs-Ausschuss.
Odenwaldklub, Ortsgruppe Darmstadt
(E. V.)
Ausflug
Hauptversammlung nach Weinheim
Hemsbach-Waldnerturm-
Hirſchkopf-Weinheim.
Abfahrt 6 Uhr 10 Minuten nach Hemsbach.
(1510
Marſchzeit: 2½ Stunden.
Führer: die Herren B. Zentner und H. Habich.
Der Vorstand.
Verein für naturgemaße Lebens= und Heilweiſe
(Naturheilverein) Darmſtadt.
Am Sonntag, den 22. Mai, findet ein
gemeinſamer Ausſlug der Mitteleheiniſchen Gruppe
auf den Feldberg
ſtatt. Alle Teilnehmer treffen ſich in Cronberg. Abfahrt 9.40 Uhr
ab Frankfurt nach Cronberg; ab Darmſtadt nach Frankfurt a. M.
8.23 Uhr. — Gäſte willkommen! Proviant mitnehmen!
Der Vorſtand.
10552)
Gemuide-Ausstenan
von Maler H. Schlegel, Darmstadt
Fr. Büchner, Eberstadt
10466fs)
in Eberstadt, „Darmstädter Hof‟.
Beöffnet vom. 19.—26. Mai, 8—12.- und 2—6 Uhr.
Mozart-Verein.
Hauptversammlung für das 67. Vereinsjahr
Mittwoch, den 25. Mai, abends 8½ Uhr
im Vereinshauſe, Schulſtraße 8.
Tagesordnung nach § 37 der Satzungen.
(10589
Der Vorſtand.
Montag, den 23. Mai 1910, abends 8½ Uhr:
Monatsveriammlung
im Vereinslokal „Stadt Pfungstadt‟.
Programm: 1. Mitteilungen.
2. Brutgeſchäft und Kückenaufzucht.
3. Aus der Praxis für die Praxis.
4. Verloſung.
(10523
Städt. Saalbau.
Dienstag, den 24. Mai, abends 8 Uhr:
I. Dienstags-Konzert 1
bei festlich beleuchtetem Garten
der vollzähligen Kapelle des Großh. Heſſiſchen Art.=Regts. Nr. 61
Leitung M. Weber.
Aus dem Programm: Prophet, Orpheus in der Unterwelt. Tonbilder aus
Walküre und La Traviata. Werke von Schumann, Moszkowsky u. Tſchaikowsky uſw.
Im Gartensaal: Reunion.
Eintritt 50 Pfg., für Studierende 30 Pfg., Dutzend=Karten à Mk. 4.— im
Ver=
kehrsbureau und an der Kaſſe
(10537so
NB. Die Dienstags=Karten berechtigen auch zu den Donnerstagskonzerten
und umgekehrt gerade ſo.
Brauerei Hessischer Hof.
Samstag, den 21. Mai:
Grosses IIilitär=Konzert:
10536)
ausgeführt von der Kapelle des Großh. Art.=Korps
Leitung: Herr Obermuſikmeiſter F. Mickley.
chlager auf Schlager”, ältere und neueſte Operetten,
rogramm: Kornet à Piſton=Solos.
Anfang 8 Uhr. Frogramm à 10 Pfg. berechtigt zum freien Eintritt.
J. Keller, Reſtaurateur.
Ludwigshöhe.
Sonntag, den 22. Mai,
Militär-Konzert
der Kapelle des Leib-Garde-Regiments
(größerer Teil derſelben)
unter Leitung des Obermuſikmeiſters Hauske
Aus dem Programm: Ouvertüre zu „Hunyadi Laszlo”, von F. Erkel Fantaſie
aus „Aleſſandro Stradella”, von Flotow; „Le Zizi”, Soloſtück für Piccoloflöte von
Sellenick: Fragmente aus „Der kliegende Holäinder=, von R. Wagner: =Sang und
Klang aus Steiermark von E. Wagnes, u. a.
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Anfang 4 Uhr.
Eintritt 25 Pfg.
NB. Mittwoch, den 25. Mai, I. Abendkonzert mit Réunion. Der hintere Garten
iſt für Nichtkonzertbeſucher geöfnet.
Stahlbad König im Odenwald. Fafnirbrunnen
kohlensaures Eisenmangan-Wasser mit stärkstem Eisengehalt und
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troffenem Manganreichtum. Trinkkuren, Badekuren. Günstigste Kurerfolge.
Prächtige, ruhige Lage mit ausgedehnten Waldungen. Mässige Pensionspreise.
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Fafnirbrunnen, König im Odenwald.
Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mat 1910.
Nummeri116.
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von 12—1 Uhr vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle des Großh.
Garde=Dragoner=Regts. Nr. 23.
1. Ouvertüre zu Offenbachs „Orpheus in
der Unterwelt” von Binder. 2. Fantaſie
aus „Der Trompeter von Säkkingen” von
Neßler. 3. Aubade printaniere von
La=
combe. 4. Lion du Ball, Intermezzo von
Gillet. 5. Potpourri aus der Operette „Die
Fledermaus” von Strauß. 6. Marſch: „
Fi=
deler Bauer” aus der Operette „Fideler
Bauer” von Fall.
Sonntag, den 22. Mai.
Von 11¼—12¼ Uhr Konzert auf dem
Paradeplatz, ausgeführt von der
Ka=
pelle des Großh. Leib=Dragoner=Regts. Nr. 24.
1. „Gaſſenbuben=Marſch” von A. Wagner.
2. Ouvertüre zur Oper „Zar und
Zimmer=
mann” von A. Lortzing. 3. „Chriſtel=Walzer
nach Motiven der Operette „Die Förſter=
Chriſtel” von G. Jarnow. 4. „
Wonne=
traum” Gavotte von F. Sabathiel. 5. Arie
aus der Oper „Halka” von St. Moninszko.
6. -Trot de Cavalleriee von A. Rubinſtein.
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echtes Märzen-Weissbier
Nummer 116,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1916.
Seite29,
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 19. Mai. (
Frucht=
marktbericht.) Am Wochenmarkt war der
Ver=
kehr ſehr geringfügig und die Tendenz eine
ausgeſpro=
chen flaue. Landweizen wurde nicht gehandelt, da ein
Gebot überhaupt nicht zu erlangen war; ebenſo war
feiner ruſſiſcher Weizen reichlich offeriert, ohne
Käu=
fer zu finden. Für Landroggen herrſchte mäßige
Nach=
frage und blieben die Preiſe dafür behauptet; auch
Mais war ziemlich feſt, weil wenig Material
vorhan=
den iſt; hingegen lagen große Verkaufsangebote für
Hafer vor, der anſehnlich billiger notierte. Gerſte und
Futterartikel ſchwach; ebenſo Mehl nachgiebig.
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt
ſtetiger.
An der Berliner Produktenbörſe lag
Getreide beſſer auf Deckungen; Roggen war ſpäter
ab=
geſchwächt auf das ſtarke Inlandsangebot; auch Hafer
billiger.
Nach den letzten Kabelnachrichten von
den amerikaniſchen Getreidemärkten
(Chicago und New=York) kam bei Weizen nach einer
anfänglichen leichten Befeſtigung eine allgemeine
Ab=
ſchwächung zum Durchbruch, da über günſtigere
Ernte=
verhältniſſe an der Pacificküſte und im Nordweſten
der Vereinigten Staaten berichtet wurde und die
nord=
weſtlichen Lokomärkte niedrigere Notizen ſandten.
Der Schluß bleibt willig, da man weitere umfangreiche
Ankünfte in Chicago erwartet. Mais anfangs auf
Deckungen der Baiſſiers anziehend, dann jedoch
nach=
jgebend auf größeres Angebot der Farmer, die
nied=
rigeren Lokomärkte, ſowie auf die Ankündigung
wär=
meren Wetters. Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind
dort in dieſer Woche von 24,58 Millionen Buſh. auf
22,87 Millionen Buſh. und die Maisvorräte von 9,30
Millionen Buſh. auf 7,78 Millionen Buſh.
zurückge=
gangen. In Kanada ermäßigten ſich die
Weizenvor=
räte in dieſer Woche von 7,14 Millionen Buſh. auf 7,13
Millionen Buſh.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Weizen, hieſiger und Wetterauer
Norddent=
ſcher —, Kurheſſiſcher — Rumäniſcher 22,25—23, La
Plata 21,50—22,50, Ruſſiſcher 22,25—23,25, Redwinter
21,50—22,50, Donau=Weizen —, Kanſas 21,50—22,50,
Walla Walla 22,25—23,25, Roggen, hieſiger 16,
Baye=
riſcher (Pfälzer) —, Ruſſiſcher —, Amerikaniſcher
Rumäniſcher —, Gerſte, Pfälzer 16,50—17, hieſige
und Wetterauer 16—17, Riedgerſte 16,50—17, Ruſſiſche
Futtergerſte 12—12,25, Fränkiſche 16,50—17, Ungariſche
Hafer, hieſiger 15,50—15,75, Bayeriſcher
15,50—15,75, Ruſſiſcher —, Amerikaniſcher —,
Rumäni=
ſcher —, Mais mixed —, Weißer Mais —,
Donau=
mais 16,40—16,50, Rumäniſcher 16,40—16,50, La Plata
—, Ruſſiſcher 16,40—16,50, Weizenſchalen 10,25—10,50,
Weizenkleie 9,75—10, Roggenkleie 10—10,25, Futtermehl
12,75—13,50, Biertreber, getrocknet, 12,60—13,25,
Wei=
zenmehl Nr. 0 (Baſis 0 Mühlenforderung): 30,25,
fei=
nere Marken 30,75—31, Nr. 1: 29—29,50 feinere
Mar=
ken 29,75—30, Nr. 2: 28,50—28,75, feinere Marken
29—29,25, Nr. 3: 28—28,25, feinere Marken 28,50—28,75,
Nr. 4: 27—27,25, feinere Marken 27,50—27,75,
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mehl, hieſiges Nr. 0: 23—23,50, Nr. 1: 20—20,50 Nr. 2:
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Tur=
nier des Lawn=Tennis=Turnier=Klubs hat am
Don=
nerstag mit den noch ausſtehenden Entſcheidungen der
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Einzelſpiel mit Vorgabe (Klaſſe A) ſiegte A. Windels
gegen Skotink 9—7, 6—1, dritte Preiſe erhielten Graf
Salm und von Kowalewski. In Klaſſe B ſiegte
Hal=
berſtadt mit 6—1, 6—2 gegen Rylski, Hinz und
Pa=
chuly erhielten dritte Preiſe. Das Damen=Einzelſpiel
mit Vorgabe gewann Frau von Beſſer gegen Gräfin
Brockdorf 6—1, 6—2, dritte Preiſe erhielten Frau
Maſchka und Gräfin Cudona. Im Herren=
Doppel=
ſpiel mit Vorgabe endlich ſiegten Bergmann=A. Haugk
6—1, 6—3 gegen von Kowalewski=F. C. Zehrmann,
Marcoti=R. van Lennep und Grunder=Griebel
erhiel=
ten dritte Preiſe.
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er. Das Ergebnis der Berliner
Bal=
lon=Wettfahrt, die am Mittwoch früh in
Schmar=
gendorf unter Beteiligung von 11 Ballons begann,
liegt jetzt bis auf eine Klaſſe vor. Danach ſiegte in
Klaſſe V Herr Stach von Goltzheim mit Ballon „Düſ=
ſeldorf II” der in der Nähe von Bremen landete und
297 Kilometer zurücklegte. In Klaſſe III gewann den
ausgeſetzten Preis Herr von Milezewski mit Ballon
„Mönckeberg”, der gleichfalls in der Nähe von Bremen
niederging und mit 306 Kilometern die größte Diſtanz
erreichte. In Klaſſe II ſiegte Herr Greven; der von
ihm geführte Ballon „Bitterfeld” landete 183
Kilo=
meter vom Aufſtiegsort entfernt. In Klaſſe IV ſteht
das Klaſſement noch aus, da die von dem Ballon
„Clouth V zurückgelegte Diſtanz noch nicht bekannt iſt.
Die bisher beſte Leiſtung erzielte der Ballon „Taunus”
mit 252,6 und die zweitbeſte der Ballon „Hamburg”
mit 180 Kilometer.
Das Endklaſſement der
Internatio=
nalen Flugwoche von St. Peters bur g
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die beſte Geſamtflugzeit mit 4 Stunden 59 Minuten 53
Sekunden vor Morane (Blériot) mit 3:56:00,3; Dritter
wurde Popoff (Wright) mit 3145:14, Vierte: Mme. de
la Roche (Voiſin) mit 23 Minuten 10 Sekunden,
Fünf=
ter Edmond (Farman) 1112:49,3 und Sechſter
Wine=
ziers (Antoinette) 4:04. Den Schnelligkeitspreis
ge=
wann Chriſtian in 5 Minuten 9 Sekunden vor Edmond
mit 5111. Den Paſſagier=Preis konnte Chriſtian mit
5:30 ebenfalls an ſich bringen; nur der Höhenpreis fiel
an Morane (Blériot), der 120 Meter erreichte. Außer
Konkurrenz erreichte Popoff 454 Meter Höhe.
Großherzogliche Hofbibliothek.
Neue Erwerbungen, vom 16. Mai 1910 ab
auf 14 Tage im Leſeſaale zur Anſicht
auf=
geſtellt: Andreas, W., d. venetian. Relationen; Barth,
Fr., d. Hauptprobl. d. Leb. Jeſu; Buxbaum, Ph.,
Im Waldſtöckl; Billeter, Goethe Wilh. Meiſters
theatral. Send.; Bockenheimer, K. G., Mainz
1870/71; Bornſtein, P., d. Tod i. d. modern. Liter.;
Carius, A., Ornamentik a. oberheſſ. Bauernhaus;
Cohen, Herm., Kants Begründ. d. Ethik;
Doma=
ſzewski, Alfr. v, Abhdl. z. röm. Relig.;
Drucken=
müller, d. Buchhandel i. Stuttg.; Foerſter, Fr.
W., Chriſtent. u. Klaſſenkampf; Foerſter, Fr. W.,
Schule u. Charakter; Foerſter, W., Prinz Friedr.
Karl v. Preuß. Denkwürdigk. a. ſ. Leben 1.;
Forſch=
ner, C., Feſt= u. Gelegenh.=Predigt; Forſchner, C.,
Predigt. f. d. Sonntage d. Kirchenjahr.; Schiff, Otto,
König Sigmunds ital. Politik bis z. Romfahrt; Freyer,
Herm., Erlebniſſe eines Feldbeamt. i. dtſch=frz. Kr. 1870/71;
Fuchsberger, Otto, d.=Entſcheid. d. Reichsger., 13:
Grundbuchordn., geſ. v. Fr. Keidel; Geiger, Ludw.,
d. dtſch. Liter. u. d. Juden; Goethe, Werke, Ausg. i.
40 Teil., hs. v. K. Alt, 5—10. 27. 28.; Handbuch d.
ſozial. Mediz., hs. v. Moritz Fürſt u. F.
Wind=
ſcheid, 1. 2. 4—8.; Handbuch d. ärztl.
Sachver=
ſtändigentätigk., hs. v. Paul Dittrich, 9. Forenſ.
Pſychiatrie, 2.; Handbuch d. Biochemie d. Menſch. u.
d. Tiere, hs. v. Karl Oppenheimer, 2. 3.;
Hand=
buch f. Eiſenbetonbau, hs. v. F. v. Emperger, 4.
Bauausführ., 1. 2.; Heemskerck, Erwin v., Wege v.
Endl. z. Unendl.; Heß, Guſtav, d. Einfluß d. B. G. B.
a. d. Autonomie d. D. Standesherrn; Hoensbroech,
Paul, Graf v. Rom u. d. Zentrum; Hoppenſtedt,
Ein neues Wörth; L’Institut de France, 1. 2.;
Jung, Fr., Johannes Schwebel, d. Reformator v.
Zweibr.; Klingelhoeffer, Theod., Geſch. d. Famil.
Klingelh.; Kübel, Joh., Geſch. d. kathol. Modernismus;
D. Kunſtdenkmäl. d. Prov. Brandenb. 1, 1:
Weſt=
priegnitz 1, 2. Oſtpriegnitz 6, 1: Lebus; D.
Kunſt=
denkmäl. d. Kgr. Bayern, 2. Oberpfalz u. Regensb.,
18: Nabburg v. R. Hoffman u. F. Mader;
Laß=
witz, Kurd, Seelen u. Ziele: Martin, Rud., Berlin=
Bagdad, d. dtſch. Weltreich i. Zeitalt. d. Luftſchiff. 1910—31;
Mentzel, E., Wolfgang u. Cornelia Goethes Lehrer;
Müller, Conr., Bismarcks Mutter u. i. Ahnen, 1. D.
Ahnen u. d. Jugendzt. Peabody, F. G.,
Morgen=
ſtunden übſ. v. E. Müllenhoff; D.
Privat=
beleidigungsprozeß Ruhland contra Biermer;
Quell. u. Stud. z. Verfaſſ.=Geſch. d. D. Reich. i. M. A.
u. Neuzt., hs. v. K. Zeumer, 3.; Radics, P. v.,
Johann Weikhard Freih. v. Valvaſor.; Reckendorf,
H., Uber Paronomaſie i. d. ſemit. Sprach.; D.
Reichs=
finanzreform, 1.; Schloſſer, Jul. v., Werke d.
Kleinplaſt. i. d. Skulpt.=Samml. d. ah. Kaiſerh., 2. Holz,
Wachs, Elfenbein; Schulte, Joh. Fr. v.,
Lebens=
erinner., 3.; Scobel, A., Geogr. Handbuch, 5. Afl., 2.;
Spitta, Fr., Jeſus u. d. Heidenmiſſion; Spranger,
Ed., Wilhelm v. Humboldt u. d. Humanitätsidee;
Sybel, Ludw. v., Chriſtl. Antike 1. 2.; D. Technik
i. Bereich. d. Bezirksvereins Rheingau; Veröffentl.
d. Geſellſch. f. fränk. Geſch. 2. Reihe, 1. Geſch. d. fränk.
Kreiſ. 1521—59, bearb. v. Fr. Hartung; Religionsgeſch.
Verſuche u. Vorarbeiten, hs. v. Rich. Wünſch u.
Ludw. Deubner 5. 7. 8.; Vogt, A., Baſile Ier;
Volz, Paul, Moſe; Wagner, Rich., Familienbriefe
1832—1874; Zeitſchrift d. Vereins f. hamburg.
Ge=
ſchichte, 14.; Zernecke, W. Fr. Heinr.: Geſchichte d.
Famil. Zernecke, 2: Jac. Heinr. Zernecke, Bürgermeiſter
u. Chroniſt v. Thorn.
Außerdem die neueſten gebundenen Bände
wiſſenſchaftlicher Zeitſchriften.
Sämtlich vom 30. Mai 1910 an verleihbar.
Wegen Vormerkung für das erſtmalige
Entleihen wende man ſich an den Beamten des
Ausleihezimmers.
Gewinnanstug
der
222. Kötiglich Preußiſchen Klaſſenlotterie.
6. Klaſſe. 10. Ziehungstag. 19. Mai 1910.
(Nachdruck verboten.)
Ohne Gewähr. A. St.=A. f. 8.)
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne
über 240 Mk. gezogen:
1. Gewinn zu 60 000 Mk. 120803
1 Gewinn zu 5000 Mk. 17721
50 Gewinne zu 3000 Mk. 7466 12107 18629 22966
33043 à 43674 49732 56056 58432 72231 72403 78355
79598 89580 97999 103929 104111 109510 117611
120967 130427 147706 147836 147860 150772 157857
161834 170641. 178095 184693 188834 1891291 192654
194520 194674 195687 196277 199483 205993 216351.
217449 221305 223896 225856 230246 233684 253004
256804 272165 281254
72 Gewinne zu 1000 Mk. 1448 10899 12220 12282
12511 13494 15857 27332 32179 37450 43672 5 48285
60044 68180 69258 69289 73503 75502 78560 78666
79886 84767 88928 98903 105251 10684a 112021
122172 122880 131520 137175 139277 143232 148128
149919 156036 158406 179826 181831 183073 188253
189220 190839 193437 ₰ 198667 207263 221823 224218
228000 230919 238581 ſ 239512241075 241856 243415
245093 247472 251313 258214 à 261842 262560 263740
264116 266149 267417 268222 275216 280964 292839
294981 300762 301539
97 Gewinne zu 500 Mk. 1290 6970 9036 15696
15936 16611 16875 23002 27390 29836 32226 36305
37281 38437 41646 43482 43896 44645 56520 457652
61318 64986 72503 74655 75123 81005 91293 91305
103055 104778 106421 107169 112929 116229 11632a
120395 121066 121811 122704 § 127583 129112 132030
136607 138083 141569 145280 147099 151317 163643
159501 164616 166099 166105 166575 167368 170367
170908 § 172531 173128 173497 174454 176519 178079
179091 181903 182250 188512 193512 1997860 203466
205919 206205 208344 209576 210951 218038 225022
227592 229225 239723 239823 245606 1251916 253640
254952 263060 263609 265914 274886 277002 278027
280128 284663 286076 289857 299936 300393
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
2 Gewinne zu 6000 Mk. 218513 228208
43 Gewinne zu 3000 Mk. 16596 21505 22518 24185
31157 39178 43112 44642 50824 59814 62764 65707
72534 76916 78976 88845 94683 108009 109441 112676
123380 140670 147100 149423 166605 179034 183186
183677 185539 192481 193609 204440 208587 214947
224639i 227520 240286 250778 251128 254373 258313
276131 285938
61 Gewinne zu 1000 Mk. 3833 13588 14008 17794
18162 18944 19775 20799 43951 50399 53812 58458
67046 67586 84075 86647 97789 113326 * 114572
115702 121743 128680 123777 125163 136787 136842
187434 140510 141387 149909 1510646152011 152024
154832 158160 165927 169482 177592 181853 188767
189897 190916 191097 192198 196994 207036 208354
211825 221652 221711 234229 247629 249327 253973
262285 271029 276105 280793 281203 281558 282440
109 Gewinne zu 500 =Mk. 58 527 1746 6089
12514 13760 14247 18922 24575 26806 2713532275
34098 87235 40670 42543 44421 46719 51297 54287
58474 59115 59688 60306 62798 65328 66862 71429
72042 76658 75811 77567 81629 81772 96940 97209
98164 98307 101668 104327 108356 110560 115224
115605 124310 126309 128854 134834 136950 § 138471
141462 142268 145656 149255 150724 158246 162267
165338 168017 176178 183103 184889 185324 186466
186791 190820 192807 198509 199032 199459 K 203384
205564 206003 210628 217701 220044 220598 222187
226423 226517 236085 236178 242160 243150 243463
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Seite 30
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Mai 1910.
Nummer 126.
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Seite 312
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