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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
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werden angenommen in Darmſtadt.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
„ III.
Samstag, den 14. Mat.
1910.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Die nächſte Ausgabe des Darmſtädter
Tagblatts erfolgt am Dienstag.
Pfingſten.
*⁎* Nun iſt es wieder herangekommen, das Feſt der
Freude, dem alle Welt entgegenjauchzt, das heißerſehnte,
das uns die Erfüllung in ſchönſter Geſtalt bringt. Die
chriſtliche Kirche feiert es zum Gedächtnis ihrer
Begrün=
dung, und in keine paſſendere Zeit konnte dieſer Gedenktag
gelegt werden als in dieſe, wo ſich um uns die herrlichſten
Wunder in der Natur vollziehen. Ein Samenkorn war es,
das vor länger als achtzehn Jahrhunderten von den
Apo=
ſteln ausgeſäet wurde, und ein ungeheures Feld von
Pflanzen, die Chriſtenheit, hat ſich daraus entwickelt und
über alle Erdteile ausgebreitet. Das gleiche Werden und
Wachſen ſehen wir jetzt in der Natur, und wem geht nicht
das Herz auf, wenn Pfingſten vor der Tür ſteht, wenn wir
Flur und Hain im erſten zarten Grün prangen ſehen und
unſere Häuſer mit friſchen Maien ſchmücken können! Ein
neuer Geiſt zieht bei uns ein, der uns die dunklen
Winter=
tage, der uns die Plagen und Schmerzen des
Alltags=
lebens vergeſſen läßt, und neue Hoffnung, neues
Ver=
trauen erfüllt uns, mit friſchem Mute nehmen wir den
Kampf ums Daſein auf, die Gewißheit ſtärkt uns, daß nach
einem noch ſo troſtloſen Winter der Frühling ſich uns
im=
mer wieder in dem hellen, lichten Kleide zeigt, das in jedem
Jahre von neuem unſer Entzücken herausfordert. Und
wie es in der Apoſtelgeſchichte heißt, daß Alle des heiligen
Geiſtes voll waren, das Wort Gottes mit Freudigkeit
re=
deten und ein Herz und eine Seele waren, ſo ſind auch
wir noch heute um die Zeit der Pfingſten voll der
Be=
wunderung über das Werk der Schöpfung und wir möchten
einmütig die Allmacht Gottes preiſen, die dies Wunder
vollbracht hat, auf dem unſer ganzes Sein begründet iſt.
Sonſt läßt freilich die Einmütigkeit in der Chriſtenheit
viel zu wünſchen übrig, beſonders, ſeitdem zu allen
an=
deren Zwiſtigkeiten noch diejenigen auf ſozialem Gebiete
gekommen ſind. Kämpfe überall, mit Erbitterung geführt,
Opfer über Opfer fordernd und ſchwere Wunden ſchlagend,
wobei über den Sonderintereſſen das Wohl der
Allge=
meinheit, die Rückſicht auf das Ganze vernachläſſigt wird.
Das könnte die Pfingſtfreude beeinträchtigen, wenn wir
nicht wüßten, daß unſer Volk ſich ſchon durch weit
ſchwie=
rigere Lagen emporgerungen und wieder
zuſammengefun=
den hat. Wir ſollen nur den Mut nicht ſinken laſſen, immer
von neuem Hoffnung ſchöpfen und uns ſtärken im Hinblick
auf die ewige Verjüngung in der Natur. War auch der
Winter noch ſo lang, der Frühling iſt doch nicht
ausgeblie=
ben, der Lenz hat ſeinen Einzug gehalten und verſpricht
uns mit ſeinem Glanze das Pfingſtfeſt zu verſchönen, das
unſere Herzen fröhlich machen und zu guten Werken
begei=
ſtern möge.
Die Reiſe Kaiſer Franz Joſefs nach Bosnien.
* Am 29. Mai tritt Kaiſer Franz Joſef von Peſt aus
eine mehrtägige Reiſe nach Bosnien an, die von hoher
poli=
tiſcher Bedeutung iſt. Es wird das erſtemal ſein, daß der
Kaiſer den Boden der bosniſchen Hauptſtadt Sarajewo
betritt. Vor faſt 25 Jahren, nämlich am 16. September
1885, weilte Kaiſer Franz Joſef ein einziges Mal an der
bosniſchen Grenze, in Bosniſch=Brod, wo er der ihm
hul=
digenden bosniſch=herzegowiniſchen Deputation gegenüber
die Hoffnung ausſprach, das Land bald beſuchen zu
kön=
nen. Der Plan ſcheiterte aber an dem Widerſpruch des
da=
maligen Miniſters des Aeußern, Grafen Kalnoky, der die
Beſorgnis äsherte, daß, wenn der Kaiſer die bosniſche
Grenze überſchreite, ſich daſelbſt der türkiſche Botſchafter
am Wiener Hofe einfinden könnte, um den Kaiſer namens
des Sultans als des Souveräns der okkupierten Länder
auf bosniſchem Boden zu begrüßen, ein Zwiſchenfall, aus
dem ſich unangenehme Weiterungen hätten ergeben können.
Der Kaiſer trug dieſen Bedenken des Grafen Kalnoky
Rechnung und verzichtete auf die Reiſe nach Bosnien.
Nachdem nunmehr durch die von der Türkei rechtlich
anerkannte Annexion Bosniens und der Herzegowina die
unbeſtrittene Souveränität des Kaiſers Franz
Joſef über Bosnien und die Herzegowina hergeſtellt iſt,
konnte die lange gehegte Idee eines Kaiſerbeſuchs endlich
greifbare Geſtalt annehmen. Den Anſtoß zur Reiſe des
Kaiſers gab ein Vortrag, welchen der jetzige Reichsfinanz=
miniſter und Chef der bosniſchen Verwaltung, Baron
Burian, zu Beginn dieſes Jahres an den Kaiſer richtete.
In dieſem Vortrage wurden die vorausſichtlichen
wün=
ſchenswerten und erfreulichen Wirkungen dargelegt, welche
das Erſcheinen des Kaiſers als Souveräns von Bosnien
und der Herzegowina auf die neuen Untertanen des
Kai=
ſers haben würde. In dem Erſcheinen des Kaiſers im
Lande nach vollzogener Annexion würde die
Bewohner=
ſchaft den Ausdruck der beſonderen Fürſorge des
Souve=
räns für dieſe Länder erblicken und hieraus würde ſich eine
Stärkung des Gefühls der Zugehörigkeit zur
Monarchie ergeben, und der Bevölkerung wäre die
Ge=
legenheit geboten, ihren Souverän zu ſehen und zu
be=
grüßen. Die Entſchließung des Kaiſers auf dieſen
Vor=
trag des Barons Burian iſt erſt in der jüngſten Zeit erfolgt.
Wenn der nun achtzigjährige Monarch ſich entſchloß,
die überaus beſchwerliche Fahrt nach Sarajewo anzutreten,
ſo gibt er damit einen neuen Beweis ſeines ſprichwörtlich
gewordenen Pflichtgefühls.
Der Kaiſer wird von einem großen politiſchen Gefolge
begleitet ſein, auf deſſen Zuſammenſetzung auch die
ſtaats=
rechtliche Stellung Bosniens und der Herzegowina von
Einfluß iſt. Außer dem Hofſtaate werden an dieſer
Kaiſer=
reiſe die drei gemeinſamen Miniſter, der
Mini=
ſter des Aeußern, der Reichskriegsminiſter und der
gemein=
ſame Finanzminiſter, aber auch die beiden
Miniſterpräſi=
denten Oeſterreichs und Ungarns teilnehmen, um ſo
dar=
zutun, daß Bosnien und die Herzegowina ein gemeinſamer
Beſitz Oeſterreichs und Ungarns ſind.
Der Gemeinderat von Sarajewo genehmigte für den
Empfang des Kaiſers einſtimmig 100000 Kronen und
be=
ſchloß zur dauernden Erinnerung an dies hiſtoriſche
Ereig=
nis die Errichtung einer Kinderbeſſerungsanſtalt und eines
Arbeitererholungsheims auf Koſten der Stadt.
Die innerpolitiſche Lage in England.
* In den Wandelgängen des engliſchen Parlaments
iſt die durch den Tod des Königs veränderte
poli=
tiſche Lage nach wie vor das allgemeine
Geſprächs=
thema. Die halbamtliche angeſehenſte liberale Zeitung
„Weſtminſter Gazette” gibt über die Stimmung eines
wichtigſten Teiles der liberalen Partei Aufſchluß. Sie
erklärt, daß eines mit voller Sicherheit geſagt werden könne,
und das ſei, daß die Liberalen einem
Waffenſtill=
ſtand derart, wie die Konſervativen ihn angedeutet haben,
nicht zuſtimmen. Ein Waffenſtillſtand müſſe freilich
ge=
ſchloſſen werden; der gewöhnliche Gebrauch ſowohl als ein
Gefühl der Anſtändigkeit verlangen dies. Bis König
Eduard begraben iſt und auch noch einige Zeit länger
könne der Kampf zwiſchen dem Oberhauſe und dem
Unter=
hauſe nicht wieder aufgenommen werden. Wenn dieſe
Friedensſtimmung aber dauernd anhalten ſolle, ſo könne
dies nur ermöglicht werden, wenn von der konſervativen
Seite ſowohl als von den Lords endgültige
Zuge=
ſtändniſſe gemacht werden. Ein Uebereinkommen, auf
irgend einer anderen Grundlage aufgebaut, ſei
vollkom=
men ausgeſchloſſen.
Die politiſche Lage Englands wird freilich nicht akut
werden, bis die Peers die Reſolutionen in Betreff des
Vetorechts, wenn dieſe im Unterhaus angenommen ſind,
entweder ablehnen oder ſich weigern, darüber zu beraten.
Es werden einige Wochen vergehen, ehe es bekannt werde,
was das Oberhaus zu tun beabſichtige. Nachdem die
Re=
ſolutionen und einige andere dringende Geſchäfte erledigt
ſind, werden die unterbrochenen Frühlingsferien wieder
aufgenommen werden. Aber aller Wahrſcheinlichkeit nach
werde das Parlament trotz der Unterbrechung der Ferien
an dem urſprünglich feſtgeſetzten Datum wieder
zuſammen=
treten, da die neue Zivilliſte eingebracht und beraten
wer=
den müſſe. Was König Georg anbelangt, ſo ſei die
Empfindung ziemlich allgemein, daß von ihm erwartet
werden darf, daß er ſtreng an die
verfaſſungs=
mäßigen Grundſätze hält während des großen
innerpolitiſchen Kampfes, der früher oder ſpäter dennoch
unvermeidlich ſei. Asquith habe es auf ſich genommen,
dem Monarchen beſtimmte Ratſchläge zu erteilen, ſobald
die Notwendigkeit eines ſolchen Vorgehens ſich ergebe, und
er werde gezwungen ſein, an den König Georg
heranzu=
treten, wie er an den verſtorbenen König herangetreten
wäre. Keine Partei ſei berechtigt, anzunehmen, der König
werde dieſen oder jenen Weg einſchlagen, noch berechtigt
genau zu ſagen, was der ihm erteilte Ratſchlag ſein
würde, doch alle Parteien wünſchen, wenn möglich, die
Neuwahlen aufzuſchieben.
Nach einer anderen Lesart ſei man auch auf liberaler
Seite geneigt, den Konflikt mit dem Oberhauſe bis übers
Jahr zu vertagen, was um ſo unauffälliger zu machen
ſei, als die kurze, am 8. Mai beginnende Sommerſeſſion
des Unterhauſes außer mit der Kontroverſe über die
pro=
teſtantiſche Deklaration und der Erledigung der Zivilliſte
ſich im Hinblick auf die Minderjährigkeit des Thronfolgers
auch mit einer Regentſchaftsakte zu befaſſen haben, alſo,
wenn man das Budget hinzunimmt, vollauf beſchäftigt
ſein wird.
Deutſches Reich.
— Der Bundesrat erteilte den Geſetzentwürfen
betr. die Zuſtändigkeit des Reichsgerichts, der Aenderung
der Rechtsanwaltsordnung, dem Geſetzentwurf zur
Aus=
führung der revidierten Berner Uebereinkunft zum Schutze
der Werke der Literatur uſw. ſeine Zuſtimmung.
Angenom=
men wurden ferner die Vorlagen betr.
Ausführungsbe=
ſtimmungen zum Wechſelſtempelgeſetz und betr. Erſtattung
zu viel erhobener Reichsſtempelbeträge.
— Die deutſchen
Landesverſicherungst=
anſtalten traten am Donnerstag in Berlin unter dem
Vorſitz von Dr. Freund=Berlin zu einer Vollverſammlung
zuſammen, um zu dem Entwurf der
Reichsverſiche=
rungsordnung Stellung zu nehmen. Das Reichsamt
des Innern wurde durch Geheimen Regierungsrat Jaup,
das Reichsverſicherungsamt durch ſeinen Präſidenten
Kauf=
mann, Direktor Sarrazin und Geheimen Rat Hanow
ver=
treten. Die Verſammlung genehmigte die Beſchlüſſe des
Elferausſchuſſes und beſchloß, unverzüglich dem Reichstage
Abänderungsvorſchläge zu unterbreiten.
— Der Hauptausſchuß für die ſtaatliche
Penſions=
verſicherung der Privatangeſtellten erklärte
auf ſeiner Würzburger Tagung die Erhaltung der
freien Hilfskaſſen im Intereſſe der
Privatangeſtell=
ten für eine dringende Notwendigkeit, da die Orts= und
Landkrankenkaſſen dem Verſicherungsbedürfnis dieſer
An=
geſtellten auch nicht annähernd genügen können. Es iſt
daher auf das entſchiedenſte allen Beſtimmungen der
Reichsverſicherungsordnung zu widerſprechen, die dieſe
Kaſſen ungünſtiger behandeln, als die Betriebs= und
In=
nungskrankenkaſſen. Insbeſondere wendet ſich der
Haupt=
ausſchuß gegen die Beſtimmungen der §§ 528, 530, 541
(Rechtsform der Erſatzkaſſen, Aufnahmezwang und
Ver=
hältnis zu Krankenkaſſen), die den Fortbeſtand der Kaſſen
unmöglich machen und eine durch nichts gerechtfertigte
Be=
reicherung der Ortskaſſen darſtellen. Es wurde
nament=
lich die vom Entwurf vorgeſehene Beitragsleiſtung der
Ar=
beitgeber an die Pflichtkaſſen für ſolche Angeſtellte, die gar
nicht dieſen Pflichtkaſſen, ſondern freien Hilfskaſſen
ange=
hören, als eine ganz unnötige Belaſtung der Arbeitgeber
bezeichnet. Ferner legte der Hauptausſchuß Verwahrung
ein gegen die im Entwurfe der Reichsverſicherungsordnung
vorgeſchlagene Hälftelung der Beiträge zur
Krankenver=
ſicherung und die damit verbundene Einſchränkung des
Anteils der Verſicherten an der Verwaltung ihrer.
Kaſſen.
— Der Geſetzentwurf betr. die elſaß=
loth=
ringiſche Verfaſſung wird im Reichsamt des
In=
nern ausgearbeitet. Staatsſekretär Delbrück wird ſich noch
im Laufe dieſes Monats nach Elſaß=Lothringen begeben,
um mit den dortigen politiſch in Betracht kommenden
Per=
ſönlichkeiten und Verhältniſſen nähere Fühlung zu nehmen
Ausland.
In der italieniſchen Deputiertenkammer fand am
Donnerstag die Wahl der Vizepräſidenten ſtatt. Gewählt
wurden: Gerardi mit 133 Stimmen und Carmine mit 110
Stimmen.
— Etwa 120 Mitglieder des engliſchen Parlaments,
ein großer Teil der Liberalen und 15 iriſche Nationaliſten,
richteten an die ruſſiſche Duma ein Schreiben, in denen ſie
die geplante Beſchränkung der alten Freiheiten
Finn=
lands ſcharf verurteilen. Die Abſender betonen
aus=
drücklich, ſie wünſchten nicht, ſich in die inneren
Angelegen=
heiten Rußlands einzumiſchen; ſie ſeien einzig von dem
Wunſche beſeelt, die günſtigſten Bedingungen der
engliſch=
ruſſiſchen Freundſchaft aufrechtzuerhalten. Jede
Beein=
trächtigung der konſtitutionellen Regierung in Finnland
müſſe einen ſchmerzlichen Eindruck in Großbritannien her=
tfen.
— Der türkiſche Miniſterrat verhandelte über
Kretafrage und beriet über die Antwort der
ta=Schutzmächte und beſchloß, ſicherem
Vex=
nen nach, von den Botſchaftern der=Kretamächte Auf=
klärungen zu verlangen, was ſie unter dem Status quo
verſtehen und ob auch die Eidesleiſtung im Namen des
Königs der Hellenen darin begriffen ſei. Dies könnte
die Pforte keinesfalls annehmen. Erſt nach der
Antwort der Botſchafter dürfte die Pforte ihre weitere
Haltung beſtimmen. Der Finanzminiſter hat im Senat
die gleiche Erklärung in der Kretafrage abgegeben, wie der
Miniſter des Aeußern in der Kammerſitzung.
— Eine Depeſche aus Peking an den „New York
Herald” beſagt, daß alle ruſſiſchen Konſuln in Korea ſich
nach Söul begeben, um eine Beſprechung betreffend der
bevorſtehenden Annektierung durch Japan
abzu=
halten. Dem Vernehmen nach iſt die Konferenz durch die
Forderung aus Petersburg veranlaßt worden, einen
ein=
gehenden Bericht einzuſenden über die im ganzen Lande
herrſchenden Verhältniſſe, die allgemeine Situation daſelbſt
und insbeſondere die Möglichkeit eines erneuten
Aufſtan=
des infolge der Annektierung.
— Nochmals die engliſche Zivilliſte. Eine
der erſten Fragen, die das engliſche Parlament nach dem
Thronwechſel zu erledigen hat, wird, wie mitgeteilt, die
Feſtſetzung der Zivilliſte für den neuen König und die
Regelung des Ausgabenetats des königlichen Haushalts
ſein. Denn der König von England bezieht nicht eine
endgültig durch das Geſetz feſtgeſetzte Zivilliſte, ein jeder
Herrſcher Großbritanniens hat bei Antritt ſeiner
Regie=
rung vom Parlament ſeine Einkünfte feſtgeſetzt erhalten
und deren Höhe hat von König zu König gewechſelt. Das
Einkommen der Krongüter iſt im ſtändigen Steigen und
hat im letzten Jahre 10 400000 Mark erreicht. Dazu treten
noch die Erbrenten, die in der letzten Zeit annähernd
800000 Mark betragen haben. Die Zivilliſte, die König
Eduards Witwe von der Nation erhält, iſt bei der
Thron=
beſteigung König Eduards im Jahre 1901 bereits feſtgeſetzt
worden. Damals wurde beſchloſſen, daß die Königin
Alexandra eine Jahresrente von 1400000 Mark erhalten
ſollte, in dem Falle, daß ſie König Eduard überleben
würde. Königin Adelaide, die ſeinerzeit ihren Gatten
Wil=
helm IV. überlebte, erhielt eine Zivilliſte von 2 Millionen
Mark, wobei zu bedenken bleibt, daß der Geldeswert
da=
mals noch erheblich größer war. Als König Eduard dann
den Thron beſtieg, wurde im Unterhauſe eine beſondere
Kommiſſion gebildet, die über die Höhe der Zivilliſte
be=
riet.
Nach eingehenden Beratungen wurde das
Einkom=
men König Eduards wie folgt feſtgeſetzt: für die
Privat=
ſchatulle 2200000 Mark, Gehälter des königlichen
Haus=
haltes 2516000 Mark, Ausgaben und Koſten des
Haus=
haltes 3860000 Mark, für Inſtandhaltung der
Pa=
läſte 400000 Mark, königliches Almoſen 264000 Mark,
un=
vorhergeſehene Ausgaben 160000 Mark, ſo daß der neue
König insgeſamt über eine Zivilliſte von 9 400000 Mark
verfügte. Trotzdem war er in Wirklichkeit ungünſtiger
ge=
ſtellt wie die Königin Viktoria. Die Anſprüche an den
König waren mit dem Anwachſen der Bevölkerung
geſtie=
gen, die ganze Art der Lebensführung war koſtſpieliger
geworden, König Eduard war verheiratet, während
Köni=
gin Viktoria bei ihrer Thronbeſteigung noch unvermählt
geweſen war. Für die Angehörigen der königlichen
Fa=
milie hatte die britiſche Nation folgende Summen
aus=
geſetzt: der Thronfolger, der Fürſt von Wales, erhielt
400000 Mark. ſeine Gattin 200000 Mark. für die Töchter
des Königs wurden 360000 Mark ausgeſetzt und 500000
Mark bewilligte das Parlament für Penſionen für die
Dienerſchaft der verſtorbenen Köniain Viktoria. Von dieſen
10860000 Mark, die insgeſamt für den König und ſeine
Familie beſtimmt wurden, hatten die Steuerzahler nur
660000 Mark aufzubringen; der Reſt wurde durch die
Ein=
künfte der Krongüter und durch die Erhrenten beſtritten.
Vom Herzoatum Lancaſter bezog Könia Eduard im Jahre
1909 1 280000 Mark, während der Thronfolger der heutige
König, außer ſeiner Zivilliſte noch die Einkünfte des
Her=
zogtums von Cornwall empfing, die im vergangenen
Pfingſtfreuden.
** Der Maimonat iſt noch heute, wie ſchon in den
älteſten Zeiten zur Befeſtigung der alten Inſtitution
ter Ehe ſehr wichtig. Am Pfingſtfeſt findet zum
Bei=
ſpiel in Rußland eine regelrechte Brautſchau ſtatt, und
auch bei uns ſind die Pfingſtverlobungen an der
Tages=
ordnung.
Und daß das Pfingſtfeſt zumeiſt, wie in dieſem
Jahre, in den Mai fällt, macht ihn erſt recht zu einem
Wonnemonat. Pfingſten iſt das ſchönſte und lieblichſte
Feſt des Jahres neben dem Weihnachtsfeſt.
Wer kann die Freuden des Pfingſtfeſtes erſchöpfend
ſchildern! In allen Tonarten kann man es beſingen
und wird doch nicht damit fertig. Denn jeder feiert es
auf ſeine Weiſe. Auf dem Lande gibt es unzählige
volkstümliche Pfingſtfeiern. Noch an vielen Orten wird
der „Pfingſtlümmel” ausgeputzt, der „Pfingſtbaum”
ge=
pflanzt, „Pfingſtfeuer” angezündet, und wie alle die
Pfingſtbräuche heißen mögen, die ſelbſt von Städtien
noch gehalten werden, denn kein Haus in der Stadt, das
nicht mit Birkenzweigen oder „Maien” geſchmückt wäre.
Aber im Zeitalter des Verkehrs hat ſich die
Pfingſt=
landpartie zur Pfingſtreiſe oder Pfingſtſpritze
heraus=
gebildet. Die Verkehrsziffern an den Pfingſttagen der
Straßen= und Eiſenbahnen nehmen in jedem Jahre zu,
und die deutſchen Mittelgebirge wimmeln in den
Pfingſttagen von Bewohnern der umliegenden und
weiter entlegenen Städte.
Die Pfingſtfahrt iſt ein ſo allgemeiner Brauch
ge=
worden, daß er kaum noch geſteigert werden kann, und
daß ſolch Pfingſtausflug kaum noch zu den Freuden des
Mai gezählt werden darf, iſt er doch mit ungeheueren
Strapazen und Schwierigkeiten verknüpft, und gehört
es nicht zu jedermanns Freuden, im überfüllten Coupé
nach Orten zu fahren, die überfüllt ſind, wo man
oft=
mals kein Eſſen erhalten kann, weil andere, die einem
zuvorkommen, alles fortgegeſſen haben.
Aber die Pfingſtſtimmung, in der ſich die ganze Welt
befindet, beſiegt leicht alle dieſe Hemmniſſe der
Pfingſt=
lnſt. Es iſt etwas wie ein Frendentaumel über alle
Menſchen gekommen, der auch die griesgrämigſten mit
ſich fortreißt, und der viel ſtärker iſt, als die
Jubelſtim=
mung, die Prinz Karneval erregt, wenn ſich die
Pfingſt=
luſt auch nicht äußerlich ſo übermütig gibt, ſondern mehr
innerlich die Menſchen durchdringt.
Man würde dieſe Pfingſtfreude auch empfinden,
wenn man das Feſt ganz allein und einſam begehen
würde, wenn man auf ſeinem Balkon beim Frühkaffee
ſäße und die feſtlich geſchmückten Leute an ſich
vorüber=
ziehen ſähe.
Jahre 1740000 Mark betrugen. Im Vergleich mit
an=
deren Monarchen kann danach die Zivilliſte des Herrſchers
von Großbritannien auf den erſten Blick ſehr beſcheiden
er=
ſcheinen. Der deutſche Kaiſer verfügt über ein
Jahresein=
kommen von 18 Millionen, der Kaiſer von Oeſterreich hat
eine Zivilliſte von 13600000 Mark, der König von Italien
12 280000 Mark und der König von Spanien 7600000
Mark. Aber der Vergleich mit der Zivilliſte des Königs
von England trifft nicht völlig zu, weil die meiſten
außer=
engliſchen Monarchen von ihrem Einkommen auch den
Lebensunterhalt ihrer Familienmitglieder zu beſtreiten
haben. In England dagegen ſind den einzelnen
Angehö=
rigen des königlichen Hauſes vom Staate beſtimmte
Apa=
nagen feſtgeſetzt. Für die Verwandten des Königs, die
Kin=
der ausgenommen, ſind eine halbe Million für den Herzog
von Connaught und je 120000 Mark für die Prinzeſſin
Chriſtian, die Prinzeſſin Luiſe, die Prinzeſſin Heinrich von
Battenberg, die Herzogin von Sachſen=Koburg und die
Herzogin von Albany ausgeſetzt.
* New=York, 12. Mai. Auf der Regierungswerft
in Brooklyn erfolgte in Gegenwart des Präſidenten
Taft und einer glänzenden Feſtverſammlung der
Stapel=
lauf des größten amerikaniſchen
Dread=
noughts, des 21000 Tonnen haltenden Schlachtſchiffes
„Florida”. Brooklyn prangte im Flaggenſchmuck. Die
Taufe wurde von Frl. Eliſabteh Flemin aus Jackſonville
(Florida) vollzogen. Heute abend findet in Brooklyn ein
Bankett ſtatt, auf dem Präſident Taft und Marineſekretär
Meyer Anſprachen halten.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 14. Mai.
* Se. Königl. Hoheit der Großherzog wird, dem
Vernehmen nach, ſeine Reiſe nach England zu den
Beiſetzungsfeierlichkeiten König Eduards am 17. d. Mts.
antreten.
— Ernennungen. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog haben den Finanzaſpiranten Wilhelm Prinz
aus Groß=Gerau zum Miniſterialregiſtrator bei dem
Miniſterium der Finanzen ernannt. — Ernannt wurde
der Lehrer an der Gemeindeſchule zu Butzbach Karl
Benner zum Lehrer an der Ernſt Ludwigs=Schule zu
Bad Nauheim mit Wirkung vom 1. Juli 1910 unter
Belaſſung in der Kategorie der Volksſchullehrer.
W. S. Kunſtverein für das Großherzogtum Heſſen. Am
zweiten Pfingſtfeiertage bleibt die Ausſtellung in der
Kunſthalle geſchloſſen.
— Das Landesmuſeum iſt am erſten
Pfingſtfeier=
tag geſchloſſen, dagegen am zweiten von 10 bis 1 Uhr
vormittags und von 3 bis 5 Uhr nachmittags, ferner am
ſogenannten dritten Pfinſtfeiertag von 11 bis 1 Uhr
unentgeltlich geöffnet.
* Geſchworenen=Ausloſung. Die Liſte der
Ge=
ſchworenen für das zweite Quartal 1910 enthält
fol=
gende Namen: 1. Phil. Kropp I., Rentner in Fränkiſch=
Crumbach; 2. Guſtav Böhm, Fabrikant in Offenbach;
Adam Götz IV., Bäcker in Nieder=Kainsbach; 4.
Michael Haas III., Schneider in Ober=Ramſtadt; 5.
Heinrich Petri I., Fabrikant in Groß=Gerau; 6. Samuel
Wetterhahn, Kaufmann in Rimbach; 7. Hermann
Oppenheimer, Landesproduktenhändler in Höchſt; 8.
Peter Karn IV., Bürgermeiſter in Wiebelsbach; 9.
Wilhelm Kuhlmann I., Käſefahrikant in Nauheim;
10. Otto Heitefuß, Rentner in Bensheim; 11. Juſtus
Hechler I., Landwirt in Eſchollbrücken; 12. Meier
Strauß, Kaufmann in Michelſtadt; 13. Adolf Sachs,
Kaufmann in Erbach; 14. Friedrich Delp I.,
Bauunter=
nehmer in Darmſtadt; 15. Otto Holzſchuh,
Dachdecker=
gehilfe in Darmſtadt; 16. Nikolaus Schäfer I.,
Zimmer=
meiſter in Gernsheim; 17. Emanuel Strauß,
Viehhänd=
ler in Georgenhauſen; 18. Peter Adam, Bäcker in
Aſtheim; 19. Karl Wißkoth, Rentner in Heppenheim;
20. Ludwig Trier, Kommerzienrat in Darmſtadt: 21.
Thomas Brücher II., Rentner in Arheilgen; 22. Robert
Winkenberg, Rentner in Auerbach; 23. Theodor
v. Lyncker, Hauptmann d. L. in Darmſtadt; 24.
Ferdi=
nand Berth, Bauunternehmer in Darmſtadt; 25. Phil.
Chriſtoph Göbel in Frankenhauſen; 26. Johann Georg
Luſt, Metzger in Langen; 27. Heinrich Ganß, Fabrikant
Freilich eins gehört überall und unbedingt zum
Pfingſtfeſt: daß man früh aufſteht. Zu den Wonnen
und Freuden des Mai überhaupt gehören die ſchönen
Morgenſtunden. Wenn das Sprichwort „Morgenſtunde
hat Gold im Munde”, zu irgend einer Zeit des Jahres
ſeine Berechtigung hat, ſo iſt es im wunderſchönen
Mo=
nat Mai. Ein Maimorgen gehört zu dem ſchönſten,
was das Naturleben in Deutſchland bietet. Selbſt in
der Maikühle erſcheinen einem Wieſen, Gärten und
Felder am Maimorgen, wenn der Tau blinkt und alles
wie mit Perlen beſät erſcheint, beſonders ſchön.
Freilich, es gibt ſchöne Maientage, in denen es ſich
nach Geibels Rezept „im hellen Sonnenſtrahle”
wan=
dern läßt, auch zur Mittagszeit. Das iſt ja das
Herr=
liche am Mai, daß er uns die Freuden der wärmeren
Jahreszeit gewährt, ohne uns deren Leiden zu zeigen.
Wunder japaniſcher Gartenkunſt.
*⁎* Die faſt märchenhaften Erfolge der japaniſchen
Gartenbaukünſtler haben ſeit jeher die Bewunderung
der Europäer erregt, aber nie iſt es gelungen, die
Mittel und Wege zu erfahren, durch die die
Muſter=
gärtner des Oſtens ihre Wunder erreichen. Von
Gene=
ration zu Generation haben ſich die Kunſtgriffe und
Erfahrungen der japaniſchen Gärtner vererbt, aber
ſtets iſt das Geheimnis gewahrt geblieben, und der
fremde Blumen= oder Pflanzenfreund mußte ſich darauf
beſchränken, zu bewundern, ohne zu begreifen. Was die
Kunſt der Gärtner Japans erreicht, davon erzählt eine
engliſche Wochenſchrift allerlei Intereſſantes. Die
Japaner ſind wahre Meiſter in dem Umſetzen von
großen Bäumen. Das Alter der Bäume und ihr
Um=
fang ſcheint bei ihnen gar keine Rolle zu ſpielen; mit
der gleichen Sicherheit, mit der junge Pflanzen
umge=
ſetzt werden, verſetzen ſie alte Waldrieſen von einem
Ort an den anderen, und daß dabei ein Baum eingeht,
gehört zu den auffälligen Seltenheiten: Nach zwei,
höchſtens drei Jahren ſorgſamer Behandlung hat der
Baumrieſe alle Folgen des „Umzuges” überwunden;
allem Anſcheine nach liegt das Geheimnis dieſer
Er=
folge in einer beſonderen Art der Wurzelbehandlung,
aber über die Einzelheiten des Verfahrens hat ein
Fremder nie Näheres herausbringen können.
Ver=
blüffend für den Europäer ſind die erſtannlichen
Vex=
größerungen von Blumen und Blüten, die der
japa=
niſche Gärtner leicht zu erreichen weiß. Die Pflaumen=
und Kirſchbäume werden in Japan nicht der Früchte
wegen gezogen: ihr Zweck und ihr Ziel iſt die
berau=
ſchende lichte Herrlichkeit der Blüten. Durch eine
be=
ſondere Behandlung werden dieſe Obſtblüten bis zu
in Dieburg; 28. Landsberg, Fabrikant in Offenbach; 29.
Peter Otto Kunkel, Möbelhändler in Darmſtadt;
30. Dr. Johann Breimer, Rentner in Beerfelden.
— Ueber die Errichtung einer Feſthalle (
Konzert=
hauſes) für Darmſtadt beriet am Donnerstag
abend=
im Hotel Heß eine von dem Vorſtande des Richard
Wagner=Vereins einberufene und von deſſen
Vorſitzen=
den geleitete Verſammlung von 70 Herren aus allen
Kreiſen unſerer Stadt. Nachdem von Vertretern
ver=
ſchiedener großer Vereine das brennende Bedürfnis
nachgewieſen war, beſprach Herr Profeſſor Pützer an
Hand eines großen Lageplans die Bau= und Platzfrage,
während Herr Regierungsrat Baſtian die ſchwierige
Finanzfrage fachmänniſch erörterte. Er ſchlägt vor,
einen Bauverein zu gründen, um ein rechtsfähiges
Subjekt zu haben, das die Propaganda betreiben und
einen Kapitalſtock beſchaffen könnte. Die Einnahmen
beſtünden aus den Mitgliederbeiträgen, einmaligen
oder veriodiſch wiederkehrenden Zuwendungen,
Stiftun=
gen, Legaten und Konzerterlöſen („zum Beſten des
Baufonds‟). Demnächſt wäre dann die
Kapitalbe=
ſchaffung durch Ausgabe von Anteilſcheinen einen
Schritt weiter zu bringen. Finde das Projekt die
Unterſtützung weiterer Kreiſe, ſo werde man hoffen
können, im Laufe der Zeit einen Fonds zu ſammeln,
der ausreiche, um ſodann der Stadt die Uebernahme der
Garantie für die reſtliche Darlehensaufnahme bei
Geldinſtituten möglich zu machen. Die Stadt hätte ſich
ihrerſeits dadurch ſicherzuſtellen, daß ihr ein Pfandrecht
am geſamten, doch immer einen hohen Wert
behalten=
den Grundbeſitz zugeſagt oder gewährt wird. Ob der
Weg zum Ziel führt, wird ſich je nach dem Opferſinn,
an den appelliert werden muß, früher oder ſpäter
er=
weiſen. Sein Vorzug beſteht darin, daß man taſtend
und ſchrittweiſe vorgehen kann, ohne den Rückweg ſich
zu verlegen. Nach einer mehrſtündigen, ſehr lebhaften
Diskuſſion, in die die zahlreich erſchienenen Vertreter
der Stadtverwaltung und der Stadtverordneten
wiederholt in dankenswerteſter Weiſe eingriffen,
ge=
langte auf Vorſchlag von Herrn Rat Sonne folgende
Entſchließung zu einſtimmiger Annahme:
„Die am 12. Mai im Hotel Heß tagende Verſammlung
begrüßt, in voller Anerkennung der Bedürfnisfrage,
den Plan der Errichtung einer Feſthalle (
Konzert=
hauſes) in Darmſtadt möglichſt auf dem Platz des
jetzigen alten Bahngeländes mit voller Sympathie, und
beſchließt, in einer demnächſt zu dieſem Zwecke
einzu=
berufenden weiteren Verſammlung zur Gründung
eines rechtsfähigen Feſthausbauvereins zu
ſchreiten. Der ſeitherige geſchäftsführende Ausſchuß
wird mit der einſtweiligen Weiterführung der Geſchäfte
beauftragt.‟ — Durch dieſen Beſchluß dürfte eine
künſtleriſche und wirtſchaftliche Lebensfrage für
Darm=
ſtadt, mögen bis zur Verwirklichung des Projekts auch
noch Jahre vergehen, ihrer endgültigen Löſung
jeden=
falls ein gut Stück näher geführt ſein. Wir wünſcheu
ihr den beſten Erfolg!
— Die Heſſiſche Landes=Hypothekenbank gibt
be=
kannt, daß der Zinsfuß für Kommunaldarlehen
mit Wirkung für die vom 15. Mai 1910 ab
bei ihr eingehenden Anträge bis auf weiteres 4,15
Prozent beträgt.
— Im Kampf gegen Schund= und Schmutzliteratur.
Man ſchreibt uns: Der einer ungemein wichtigen,
ſegensreichen Aufgabe gewidmete
Jugendſchrif=
tenausſchuß hielt im Rathaus ſeine zweite
ordent=
liche Sitzung ab, die von den Mitgliedern nahezu
voll=
zählig beſucht war und durch Herrn Reallehrer Lerch
eröffnet wurde. Er tat dies in Vertretung des
verhin=
derten bisherigen Vorſitzenden, Herrn Prof. Lucius,
und gab neben warmem Dank für deſſen
Mühewalt=
ung dem Bedauern Ausdruck, daß Herr Lucius durch
ſtarke amtliche Inanſpruchnahme auf die weitere
Leit=
ung des Ausſchuſſes verzichten müſſe. Ein würdiger
Nachfolger ſei in der Perſon des Herrn Direktors Dr.
Otto gefunden; dieſer wolle trotz ſeiner vielfachen
dienſtlichen Verpflichtungen für die Sache eintreten
und werde zur Wahl vorgeſchlagen. Dieſe erfolgte
hierauf mit allgemeiner Zuſtimmung, und der neue
Vorſitzende leitete die weiteren Verhandlungen.
Nach=
dem noch Herr Lehrer Hilsdorf zum Protokollführer
dem Umfang von Roſen vergrößert. Man hat
Pflaumen=
blüten geſehen, die ſogar viermal ſo groß wie unſere
gewöhnlichen Heckenroſen waren.
Aber die Kunſt des Gärtners erſtreckt ſich nicht nar
auf die Blüte, auch der ganze Baum wird durch
künſt=
liche Entwicklung zu Größen gebracht, die den
Frem=
den immer wieder von neuem ſtaunen machen. Man
hat Kirſch= und Pflaumenbäume gezüchtet, die eine
ſo mächtig ausladende Aſtentwicklung zeigten, daß ihr
Umfang 80 Meter und mehr maß; ſolch ein Kirſchbaum
wird zu einer weiten Laubhütte, unter der das
Laub=
dach durch Bambusſtäbe geſtützt werden muß, um nicht
durch die eigene Schwere zur Erde zurückzuſinken. Aber
noch höhere Wunder werden auf dem Gebiete der
Ver=
kleinerung hervorgebracht. Die Züchtung von Minia
turbäumen, von wahren Liliputwäldern, iſt das größte
Geheimnis der japaniſchen Gärtnerkunſt. In ihr
ver=
körpert ſich das Ergebnis jahrhundertelanger, mühſam
geſammelter Erfahrungen. Heute iſt der japaniſche
Gärtner imſtande, völlig ausgewachſene, regelrechte
Bäume zu züchten, die kaum einen Fuß hoch ſind und
die in ihrem natürlichen Zuſtande zu mindeſtens 15
oder 20 Meter Höhe empor wachſen würden. In
Lon=
don wurde vor zwei Jahren ein winziger Kaſten von
nur 3 Zoll Länge und ein Zoll Breite verſteigert, der
eine vollkommen ausgewachſene Föhre, einen alten
Bambus und einen in voller Blüte ſtehenden
Pflau=
menbaum enthielt. Ein anderer Miniaturkaſten enthielt
Exemplare aller Bäume, die in Japan wachſen.
Wie dieſe Erfolge erreicht werden, davon werden
nur wenige allgemeine Grundſätze verraten, die Details
bleiben geheim. Gewöhnlich wird der ausgewählte
Samen in einen winzigen Miniaturblumentopf
ge=
pflanzt, der kaum einen Quadratzoll Erde enthält. Die
Saat wird auf den Boden des Topfes gelegt. Wenn
nach einiger Zeit die Wurzeln ſich entwickeln, ſo ſtreben
ſie auf der Suche nach Nahrung notgedrungen
auf=
wärts. Sobald ſie aber an der Oberfläche erſcheinen,
werden ſie abgeſchnitten, gewöhnlich mit dem Meſſer,
bisweilen mit den Fingernägeln. Parallel mit dieſer
Behandlung der Wurzeln läuft die häufige
Beſchnei=
dung der Aeſte. Die Pflanze ſteht unausgeſetzt unter
Aufſicht, der Grundſatz der Behandlung iſt, ihr genau
nur ſoviel Nahrung zu bieten, als ſie gerade braucht,
um ihr Leben zu friſten. Mit der Zeit wird der kleine
Vaum umgepflanzt, erhält etwas mehr Erde, und das
wird ſo oft wiederholt, bis die Pflanze voll
ausgewach=
ſen iſt. Bei ſorgſamer Behandlung können ſolche
Lili=
putbäume Hunderte von Jahren leben; in der
japani=
ſchen Ausſtellung in London ſind einige dieſer winzigen
Bäume zu ſehen, die 200 und 300 Jahre alt ſind.
Nummer 111.
beſtellt worden war, berichtete Herr Reallehrer Lerch
über die bisherige Tätigkeit und das künftige
Arbeits=
programm des Ausſchuſſes. Bekanntlich iſt der
Ju=
gendſchriftenausſchuß aus den vom Verein für
Ver=
breitung von Volksbildung angeregten, der Bekämpf=
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
alsbaldigen Abfaſſung
uiert. Seine Arbeit galt der
eines Jugendſchriftenverzeich=
niſſes und der Schaffung einer periodiſchen Ausſtellung
ſolcher empfehlenswerten Schriften, Bildern und
der=
gleichen. Erſteres konnte noch vor Weihnachten
er=
ſcheinen und wurden von den 12000 Stück u. a. 9000 in
den Schulen verteilt. Auch die Ausſtellung wurde bald,
den Raum im Rathaus einräumte, ſowie mit
Unter=
ſtützung des Frankfurter Jugendſchriftenausſchuſſes,
zahlreicher Verleger und des Herrn Maler Beyer und
der Kunſthandlung Sonnthal zur Wirklichkeit. Sie
weiſt bereits nicht weniger als 400 Bücher nebſt
Map=
pen= und Einzelbildern auf, erfreute ſich bisher an den
allmonatlich veranſtalteten Ausſtellungstagen eines
Geſamtbeſuches von 700 Perſonen und wird ihren Zweck
in ſteigendem Maße erfüllen. Nach dem Kaſſenbericht
iſt bei 443 Mark Ausgaben noch ein Kaſſenbeſtand von
257 Mark vorhanden.
Der Arbeitsausſchuß wurde hierauf durch Zuwahl
der Herren Profeſſor Dr. Gaul, Profeſſor Dr. R.
Becker, Pfarrer Liz. D. Diehl, Profeſſor Laufer,
Hauptlehrer Pfannmüller und Fräulein
Mo=
rell verſtärkt. Er wird das
Jugendſchriftenverzeich=
nis ergänzen u. a. m. Nach Erledigung des
geſchäft=
lichen Teils der Tagesordnung folgte der mit
lebhaf=
tem Intereſſe aufgenommene Vortrag von Herrn
Rek=
tor Bartſcher=Frankfurt a. M. über „Die vereinigten
Prüfungsausſchüſſe für Ingendſchriften” der ein
an=
ſchauliches Bild der über ganz Deutſchland in etwa 100
Städten verbreiteten Organiſation entwarf.
— Hanſa=Bund. Am Donnerstag, den 12. Mai, iſt in
Pfungſtadt in einer gutbeſuchten Verſammlung aus
den verſchiedenſten Intereſſenkreiſen im Anſchluß an einen
Vortrag des Handelskammerſyndikus Dr. Human über die
„Beſtrebungen des Hanſa=Bundes” eine Ortsgruppe des
Hanſa=Bundes gegründet worden. Die bereits vorhandene
anſehnliche Mitgliederzahl des Hanſa=Bundes hat ſich
durch weitere Beitrittserklärungen gelegentlich dieſer
Ver=
ſammlung noch geſteigert.
— Der hieſige Fraueuverein der Guſtav Adolf=
Stiftung wird demnächſt, wie alljährlich, eine
Verloſ=
ung veranſtalten, deren Ertrag zahlreichen bedrängten
evangeliſchen Gemeinden zugute kommen ſoll, und
bittet, die gute Sache durch Abnahme von Loſen und
Schenkung von Gewinngegenſtänden zu unterſtützen.
Die Ausſtellung der Gewinne iſt im Alten Palais am
Luiſenplatz im Hof ebener Erde im Hauptbau am
Sonntag, den 22. Mai, nachmittags von 3—6 Uhr, und
Montag, den 23. Mai, vormittags von ½10—½1 Uhr,
und nachmittags von 3—6 Uhr: Zu dieſen
Stun=
den werden daſelbſt auch Gewinne dankend
entgegen=
genommen und Loſe verkauft. Die Gewinnnummern
werden am 28. Mai im „Darmſtädter Tagblatt”
be=
kannt gegeben, die Gewinne nur am 30. und 31. Mai,
vormittags von ½10—½1 Uhr und nachmittags von
3—6 Uhr, im Ausſtellungsraume verabreicht. Gewinne,
welche an dieſen beiden Tagen zur beſtimmten Zeit
nicht abgeholt werden, verfallen dem Verein.
— In der Johanneskirche werden im
Hauptgottes=
dienſt am Pfingſtſonntag der 98. Pſalm in der
Kompo=
ſition von Janſen und der 100. Pſalm für Frauen= und
Knabenſtimmen von Engel, ſowie der Choral „Komm,
heil’ger Geiſt, erfülle mich” durch den
Kirchengeſang=
verein zum Vortrag kommen.
— Der Frauen=Verein der Paulusgemeinde
beab=
ſichtigt, im kommenden Herbſt eine Verloſung zum
Beſten einer für die Paulusgemeinde zu gründenden
Kleinkinderſchule zu veranſtalten. Er wendet
ſich deshalb an ſeine Mitglieder, Freunde und Gönner
mit der herzlichen Bitte um Verloſungsgegenſtände, die
bis Ende Juni an den Vereinsvorſitzenden, Pfarrer
Rückert, abgeliefert ſein ſollen.
— Geſangswettſtreit Pfingſten 1910. Der Geſang=
Verein Harmonie veröffentlicht in heutiger
Num=
mer ſein reichhaltiges Feſtprogramm. Der Feſtplatz
befindet ſich im Rummelbräu und anliegendem
Ge=
lände. Durch die Vielſeitigkeit des Gebotenen wird
jeder Beſucher, und vor allem Sangesfreunde, auf ſeine
Rechnung kommen.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Darmſtadt, 13. Mai. Großh. Hoftheater.
In der geſtrigen Wiederholungs=Aufführung der Oper
„Mignon” ſang in Vertretung des Herrn Hacker
Herr Karl Gentner vom Frankfurter Opernhaus
die Partie des Wilhelm Meiſter, in der er einen neuen
Beweis ſowohl ſeiner künſtleriſchen Intelligenz und
ſtimmlichen Begabung, die ihn auf das lyriſche Fach
verweiſt, als auch ſeiner Sangestüchtigkeit erbrachte.
Frl. Suchanek, die wieder die Philine ſang, hatte
wegen Indispoſition um Nachſicht bitten laſſen. Im
übrigen war die Beſetzung die frühere.
* Mainz, 11. Mai. Bei der Ausſtellung „Der
Rhein im Bild” wurden mit dem erſten Preis, 2000
Mark, „Der Rhein bei Säckingen” von A. Grimm, und
mit dem zweiten Preis, 1000 Mark, „Felspartie an der
Rheinquelle am St. Gotthard” von H. Schröter
aus=
gezeichnet. Beide Gemälde werden der Mainzer
ſtädti=
ſchen Bildergalerie überwieſen.
— Ein Kurſus für ländliche
Fortbild=
ungsſchullehrer wird gegenwärtig an dem
Land=
wirtſchaftlichen Univerſitätsinſtitut Gießen
abgehal=
ten. Er iſt der 5. Kurſus, der in Gießen abgehalten
wird, und ſteht unter Leitung des Direktors des
Inſti=
tuts, Profeſſor Dr. Giſevius. Die Kurſe ſollen die
länd=
lichen Fortbildungsſchullehrer mit dem Gießener
Sy=
ſtem bekannt machen, nach welchem in den ländlichen
Fortbildungsſchulen der Anſchauungsunterricht, ſoweit
als irgend möglich, in den Vordergrund geſtellt wird,
um den Unterricht zu beleben und fruchtbringend zu
geſtalten. Als Berufskunde wird landwirtſchaftliche
Naturkunde getrieben, während die eigentliche
Land=
wirtſchaftslehre immer nur geſtreift wird. Damit wird
's erreicht, daß die Volksſchullehrer als Lehrer an
en ländlichen Fortbildungsſchulen den
Unterrichts=
ſtoff vollkommen beherrſchen, es wird durch dieſe
Richt=
linie ferner von vornherein jede Konkurrenz zwiſchen
den Fortbildungsſchulen und den landwirtſchaftlichen
Winterſchulen beſeitigt. Eine erfreuliche Anerkennung
haben die Gießener Kurſe bei dem Wiener
Unterrichts=
miniſterium gefunden, welches 1908 nach Gießen
Oberlehrer, und gegenwärtig (1910) dorthin zum
zwei=
ten Male (diesmal 7) Oberlehrer zur Teilnahme ent=
Ausſtellungs=Abonnement. Der Verkauf der
Ausſtellungs=Abonnementskarten auf dem
Verkehrs=
bureau iſt ein recht reger, zumal die Preiſe für die
hochintereſſante Ausſtellung ſehr billige ſind und den
Abonnenten neben der Ausſtellung auch der Beſuch der
in der Ausſtellungswirtſchaft nach Schluß der
Ausſtel=
lung ſtattfindenden Abendkonzerte geſtattet iſt.
Nicht=
abonnenten zahlen hierfür Extraeintritt. Die
Aus=
ſtellungswirtſchaft auf den beiden Terraſſen iſt
muſter=
gültig eingerichtet und wird im Laufe des Sommers
der Sammelpunkt des Publikums werden.
— Krüppelfürſorge. Mit Bezug auf die in hieſigen
Blättern unter dieſer Rubrik kürzlich erſchienene Notiz
wird uns von beteiligter Seite mitgeteilt, daß ſich die
Zeit zur Vorbereitung der
Gründungsverſamm=
lung als zu kurz bemeſſen erwieſen hat und die
letz=
tere deshalb auf den Herbſt dieſes Jahres
verſchoben werden mußte. Obgleich es in dem
In=
tereſſenten überſandten Entwurfe des zu erlaſſenden
Aufrufs ausdrücklich heißt, daß nicht mit neuen
großen Anforderungen an das Publikum herangetreten
werden ſoll, iſt das Vorgehen des vorbereitenden
Aus=
ſchuſſes doch vielfach ſo aufgefaßt worden. Es ſei
des=
halb an dieſer Stelle nochmals darauf hingewieſen, daß
es ſich in erſter Linie um die Löſung der Frage handelt,
in welcher Weiſe die zunächſt beteiligten Faktoren, wie
die Landesverſicherungsanſtalt, die Krankenaſſen,
Be=
rufsgenoſſenſchaften und Armenverbände in nähere
Beziehungen gebracht und zu einem Zuſammenwirken
auf dieſem Gebiete vereinigt werden können. Wie dieſe
Organiſationen ſeither ſchon im Rahmen ihrer
Zuſtän=
digkeit für Krüppel geſorgt haben, iſt auch die
Krüppel=
heimpflege im Großherzogtum Heſſen bereits
vorhan=
den. Die Innere Miſſion hat in dieſer Hinſicht in
Nieder=Ramſtadt bereits einen ſehr bemerkenswerten
Anfang gemacht, und das Großh. Miniſterium des
In=
nern hat durch Genehmigung einer Kollekte die dortige
Anſtalt in dankbarſt anzuerkennender Weiſe
unter=
ſtützt. Wenn aber mit dem vorhandenen großen Elend
ein wirklich erfolgverſprechender Kampf aufgenommen
werden ſoll, ſo muß die Krüppelfürſorge auf eine
mög=
lichſt breite, umfaſſende Grundlage geſtellt werden.
Und das iſt eben die Abſicht der zu gründenden, das
ganze Land in ſich ſchließenden Vereinigung. In
An=
knüpfung an das bereits Vorhandene und in
Zuſam=
menfaſſung der jetzt getrennt arbeitenden
Organiſatio=
nen will die neue Bewegung eine zielbewußte kraftvolle
Tätigkeit entfalten. Wer dieſe Notwendigkeit einſieht,
und ein Einblick in die wirklich beſtehenden Zuſtände
muß jeden überzeugen, der darf auch vor dem einzig
möglichen Wege einer neuen Vereinsgründung nicht
zurückſchrecken. Der vorgeſehene geringe Jahresbeitrag
von 2 Mark wird es vielen ermöglichen, aktives
Mit=
glied zu werden. Die Hauptſache iſt aber die
Erweck=
ung des Intereſſes möglichſt aller Kreiſe des Volkes
für den Gedanken, den Stiefkindern des
Menſchenge=
ſchlechts wirklich nachhaltig zu helfen, die Heilbaren zu
heilen, den anderen ihr hartes Los zu erleichtern,
möglichſt allen aber eine geeignete Erziehung und
Aus=
bildung zu vermitteln und ſie damit aus
Almoſen=
empfängern zu Steuerzahlern zu machen. Es iſt zu
hoffen, daß der für den heutigen Samstag anläßlich des
Deutſchen Turnlehrertags geplante Vortrag über das
orthopädiſche Schulturnen der Bewegung in geeigneter
Weiſe vorarbeiten und weitere Kreiſe über die Größe
des wirklich vorhandenen Elends aufklären wird.
— Die Turngemeinde Darmſtadt veranſtaltet am
zweiten Pfingſtfeiertag für ihre Mitglieder einen
Aus=
flug mit Muſik nach dem Kühkopf. Die Abfahrt
er=
folgt 1,50 Uhr nach Stockſtadt, woſelbſt nach dem
Ueber=
ſetzen mit der Fähre nach etwa 1ſtündigem Marſch das
ſchön gelegene Forſthaus Kühkopf erreicht wird. Nach
Einnahme einer kleinen Erfriſchung und Beluſtigung
der Kinder durch Aufführung verſchiedener Spiele uſw.
erfolgt der Aufbruch nach Goddelau und Einkehr dort
im „Frankfurter Hof”. Hier werden Tanz und
ver=
ſchiedene andere Darbietungen den Teilnehmern einige
vergnügte Stunden bereiten. Der Ausflug findet bei
jeder Witterung ſtatt.
— Saalbankonzerte. Man ſchreibt uns: Die
Donnerstags=Konzerte der Kapelle des
Leib=
garde=Regiments im ſtädtiſchen Saalbaugarten,
die ſchon ſeit Beſtehen des Etabliſſements mit beſtem
Erfolge alljährlich gegeben werden, bilden ſeit dieſer
Zeit faſt die einzigen muſikaliſchen Veranſtaltungen
„größeren Stils” während des Sommers. Sie bieten
allwöchentlich Gelegenheit, das Muſikkorps unſeres
Leibgarde=Regiments in voller Stärke von 48 Muſikern
konzertieren zu hören. Der Aufſtellung der Programme
wird, wie ſeither, die größte Sorgfalt zugewendet, und
Seite 3.
neben klaſſiſcher Muſik älterer und moderner Meiſter
auch die heitere Muſe nicht vernachläſſigt werden. Auch
Orcheſter=(Streichmuſik=Konzerte werden mehrere
ſtatt=
finden, da die Kapelle vermöge ihrer vorzüglichen
Be=
ſetzung befähigt iſt, ſich in ein vollſtändiges Symphonie=
Orcheſter zu verwandeln. Sofern die Witterung es er=
laubt, ſollen die Donnerstags=Konzerte am 19. Mai
ihren Anfang nehmen. (Näheres in den bezügl.
An=
zeigen.)
— Ehre, wem Ehre gebührt. Man ſchreibt uns:
Da auf den Theaterzetteln des Wiener Operetten=
Enſembles nichts vermerkt war, ſo hat verſchiedentlich
die Anſicht vorgeherrſcht, das von der Kritik beſonders
lobend erwähnte Orcheſter ſei ein eigenes,
mitgebrach=
tes geweſen. Dies iſt ein Irrtum, das Orcheſter wurde
von der Kapelle des Leibgarde=Regiments geſtellt.
— Radrennen. Das am 22. Mai auf der
Radrenn=
bahn an der Heidelbergerſtraße ſtattfindende große
Radrennen wird zu Ehren des 25jährigen Beſtehens
des Radfahrer=Vereins Darmſtadt veranſtaltet. Seine
Königliche Hoheit der Großherzog hat zu dieſem
Ren=
nen einen wertvollen Ehrenpreis geſtiftet. Das
Pro=
gramm wird ſich wie folgt abwickeln: 1.
Eröffnungs=
fahren, 1000 Meter, offen für Berufsfahrer. 3
Bar=
preiſe. 2. Ausſcheidungsfahren, 3000 Meter, offen für
Berufsfahrer. 3 Barpreiſe. 3. Anfänger=Rennen, 2000
Meter, offen für alle Fahrer, welche noch keinen Preis
auf der Rennbahn errungen haben. Einſatz 2 Mark.
3 Preiſe. 4. Jubiläumsfahren mit Motorführung.
3 Läufe à 10000 Meter. 1. Preis: Ehrenpreis Seiner
Königlichen Hoheit des Großherzogs, 2 Ehrenpreiſe.
Von beſonderem Intereſſe wird das Fahren um den
Großherzogspreis ſein, das mit Motorführung nach
Punktewertung ausgefahren wird.
* Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 7. Mai I. J.
männ=
lich 9202, weiblich 5923, zuſ. 15 125, in Prozenten 60,84,
39,16; am 30. April I. J. männlich 9227, weiblich 5939,
zuſ. 15166, in Prozenten 60,84, 39,10. Der
Kranken=
ſtand betrug am 7. Mai l. J. männlich 393, weiblich
177 in Prozenten 4,27, 2,98; am 30. April l. J.
männ=
lich 386, weiblich 163, in Prozenten 4,18, 2,74. An
Krankengeld wurde gezahlt in der Woche vom
2. Mai bis 7. Mai l. J. 4984,50 Mk., in der Woche
vom 25. April bis 30. April I. J. 5102,79 Mk.
An Wöchnerinnen waren vorhanden am 7. Mai
I. J. — 35, am 30. April I. J. — 30; Sterbefälle
kamen vor in der Woche vom 2. Mai bis 7. Mai
I. J. — 1; vom 25. April bis 30. April I. J. — 4.
— Ludwigshöhe. Mit dem Eintritt wärmerer
Witterung werden die Kurkonzerte nunmehr in den
Garten verlegt werden, und ſei auf das heutige unſerer
Infanteriekapelle unter Herrn Hauskes Leitung
beſon=
ders verwieſen. — Wie aus den Anzeigen erſichtlich iſt,
konzertiert am zweiten Feiertage die Kapelle des
Leibgarde=Regiments unter Leitung des Herrn Hauske,
und am dritten Feiertag die des Feldartillerie=
Regi=
ments Nr. 61 unter Herrn Webers Leitung. Für beide
Konzerte ſind beſonders gewählte Feſtprogramme
auf=
geſtellt.
— Schützenhof. Am zweiten Pfingſttage beginnen
im Schützenhof die Sommerkonzerte. Der
Reſtaura=
teur, Herr Jungk, hat mit den Kapellen des Leibgarde=
Regiments und des Art.=Regts. Nr. 61 abgeſchloſſen.
Herr Ober=Muſikmeiſter Hauske wird mit 25 bis 30
Mann, und Herr Muſikmeiſter M. Weber mit der
ganzen Artilleriekapelle konzertieren. Mithin werden
dem Darmſtädter Publikum für einen ſehr geringen
Eintrittspreis gute Konzerte geboten. (Siehe Anzeige.)
— Erſter Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein=
und Grafenſtraße) bringt von heute ab das neue
Pfingſt=
programm, u. a. die beiden Kunſtfilms „Das Leben Moſes”
4. und 5. Teil (Vorführungszeit ¾ Stunden), die
verſchie=
dene Szenen aus der bibliſchen Geſchichte behandeln.
(Siehe Anzeige.)
* Ein Weltenbummler ſtellte ſich geſtern in unſerer
Re=
daktion vor: Herr Alfred Melamed aus Ruſtſchuck. Er
geht zu Fuß durch Rumänien, Türkei, Nordafrika,
Oeſter=
reich=Ungarn, Deutſchland, Frankreich, Belgien, Italien.
Schweiz und Serbien binnen vier Jahren, um den Preis
von 10000 Franken des Touriſt=Klubs von Sofia (
Bulga=
rien) zu gewinnen. Er hat am 8. Auguſt 1908 Sofia
ver=
laſſen und legt jeden Tag 40 Kilometer zurück. Aus dem
Ergebnis des Verkaufs von Poſtkarten beſtreitet Herr
Melamed die Reiſeſpeſen.
§ Selbſtmorde. Ein 58 Jahre alter Taglöhner hat
ſich am Donnerstag in der Bodenkammer eines Hauzes
in der Schwanenſtraße erhängt. — Der in der Ober=
Sale
ſendete. 1909 hatte das Herzogtum Meiningen 5
Ober=
lehrer zu dem Kurſus abgeordnet. Ferner hat auch
das Luremburgiſche Staatsminiſterium 1
Landwirt=
ſchaftslehrer zu der Teilnahme an dem Kurſus
ent=
ſendet. Die öſterreichiſchen und luxemburgiſchen
Her=
ren abſolvieren dabei einen Oberkurſus, indem ſie als
Kurſusleiter ausgebildet werden. In dem Kreiſe
Gie=
ßen ſind bereits faſt ſämtliche ländlichen
Fortbild=
ungsſchullehrer in den Gießener Kurſen mit dieſer
Re=
form der heſſiſchen, ſeit über 30 Jahren obligatoriſchen
Fortbildungsſchule bekannt geworden. Die im Kurſe
erzielten Erfolge ſind ſehr erfreuliche.
* Das Berliner Ehrendokkor=Diplom
Rooſevelts lautet ins Deutſche überſetzt
folgender=
maßen: Theodore Rooſevelt, der, von Ahnen
abſtam=
mend, die an der Mündung des Rheins ſaßem, Ezl
amerikaniſchen und deutſchen Schulen vorgebildet, ein
ausgezeichneter Schüler der Harvard=Univerſität wurde,
der die Landſchaft und die Fauna ſeiner Heimat
wiſſen=
ſchaftlich genau und künſtleriſch ſchön ſchilderte, der als
patriotiſcher Bürger und unbeſtochener Richter die
Ein=
richtungen, Sitten und Helden ſeiner Nation mit
ge=
ſchichtlichem Sinn und praktiſchem Blick erfaßte und
vortrefflich darſtellte, dem „rauhen Reiter”, der tapfer
gegen die äußern Feinde, tapferer gegen die innern
Ausbeuter zu Felde zog, dem unparteiiſchen,
unbeug=
ſamen, wahrheits= und darum wiſſenſchaftsliebenden
Manne, dem Beförderer des Gelehrtenaustauſches, dem
innerhalb und außerhalb ſeines Vaterlandes
höchſtge=
ſchätzten ehemaligen Präſidenten der Vereinigten
Staaten verleiht die Philoſophiſche Fakultät der
Uni=
verſität Berlin die Doktorwürde h. e.
* Prince of Wales. Dieſer Titel des eng=
von Wales. Prince iſt das engliſche Wort für Fürſt,
ſo ſagen die Engländer auch Prince Bismarck. Das
deutſche Wort „Prinz” wird nur für Söhne oder
Brüder eines Fürſten gebraucht, nach deutſchem
Sprach=
gebrauch gehört zu einem Prinzen immer ein
Familien=
oberhaupt, das Fürſt, Herzog oder König iſt. Wenn
nun der engliſche Kronprinz bloß „Prinz” von Wales
wäre, dann wäre der König von Großbritannien der
Fürſt von Wales, der Kronprinz alſo dann eo ipso
Prinz oder ſogar Kronprinz von Wales, es hätte der
ganze Titel alſo gar keinen Sinn. Außerdem iſt es
ja aus der Geſchichte bekannt, daß der König den
Waliſern ſeinen älteſten Sohn zum Fürſten gegeben
hat. Freilich iſt jetzt dieſer Titel nur noch ein
Ehren=
prädikat. Aus eben denſelben Gründen iſt auch der
italieniſche Kronprinz nicht Prinz von Neapel, wie
man oft hört, ſondern Fürſt von Neapel. Auch hier
liegt eine mißverſtandene Ueberſetzung des italieniſchen
„principe” vor.
Kleines Feuilleton.
* Der König als — Finder. Eine hübſche
Epiſode, deren Mittelpunkt König Friedrich Auguſt iſt,
hat ſich, wie den „Leipz. Neueſt Nachr.” aus Dresden
geſchrieben wird, dieſer Tage dort zugetragen. Der
König machte ohne jede Begleitung einen Spaziergang
durch die innere Stadt. Wiederholt blieb er vor den
Schaufenſtern der großen Kaufläden ſtehen und
muſterte mit ſichtlichem Intereſſe die Auslagen. Sein
Weg führte ihn auch über den Altmarkt nach der
König=Johann=Straße. In der Nähe des „Café
Zen=
tral” bemerkte er auf dem Straßenkörper einen kleinen,
in Papier gehüllten Gegenſtand. Er hob ihn auf, ſteckte
ihn in die Rocktaſche und ſetzte ſeinen Spaziergang fort.
Nur wenige Straßenpaſſanten waren Zeugen dieſes
Vorfalles geweſen. Vom „Café Zentral” aus aber
hatte man bemerkt, daß der König etwas gefunden
hatte. In das Reſidenzſchloß zurückgekehrt, öffnete der
König das Paket und entdeckte in dem Papiere ein
altes, abgetragenes Portemonnaie, das ein
Zehnmark=
ſtück und einige Nickel= und Kupfermünzen enthielt.
Nach nochmaligem Durchſehen fand der Monarch noch
einen kleinen Zettel, auf dem ein Name verzeichnet
ſtand. Sofort ließ der König nachforſchen, und nach
zwei Stunden ſchon konnte der Name des Verlierers
feſtgeſtellt werden. Er entpuppte ſich als ein ſchlichter
Arbeitsmann aus einer Dresdener Fabrik. Das
Portemonnaie enthielt den größten Teil des
Wochen=
lohnes des Arbeiters, der über den Verluſt des Geldes
ſchon tief betrübt war. Seine Ueberraſchung war daher
groß, als am folgenden Tage ein Schloßdiener in ſeiner
Wohnung erſchien, um ihm das verlorene, vom Könige
gefundene Vortemonnaie wieder zurückzubringen. Eine
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910₰
Nummer 111.
gaſſe wohnhafte Wirt Schönau hat ſich ſeit einigen
Tagen von hier entfernt. Am Donnerstag iſt im
Neckar bei Heidelberg die Leiche des Sch. geländet
worden.
— Dorndiel, 13. Mai. Zu dem Ausſchreiben vom
11. d. M., betreffend Einbruch und Mord des
Wilhelm Bachmann II. in Dorndiel, wird noch
nach=
getragen, daß als Täter möglicherweiſe ein
Handwerks=
burſche in Betracht kommt, der wie folgt beſchrieben
wird: Etwa 30—35 Jahre alt, geſetzte Geſtalt, etwa 1,70
bis 1,72 Meter groß, dunkelblondes Ausſehen mit
mög=
licherweiſe kleinem, dunkelblondem Schnurrbart. Der
Betreffende trug Bartſtoppeln und war anſcheinend
ſeit 8—14 Tagen nicht raſiert. Bekleidet war derſelbe
mit dunklem, noch gut erhaltenem Anzug und
ſchwar=
zem, weichem Filzhut mit Delle. Die Schuhe, in den
oberen Teilen von dunklem Tuch (Plüſch oder Filz),
waren rund herum mit ſchwarzem Leder beſetzt,
ziem=
lich alt, durchgelaufenen Sohlen und ſchiefen Abſätzen.
In der Hand trug er ein kleines, in Zeitungspapier
gewickeltes Paketchen. Der Betreffende hat ſich dadurch
verdächtig gemacht, daß er am 10. Mai, morgens gegen
6 Uhr, etwa eine Stunde vom Tatort auf der Straße
zwiſchen Mömlingen und Neuſtadt den ihm
begegnen=
den Perſonen in ſcheuer Weiſe auswich und eiligſt
davonlief. Ferner wurden am 10. Mai, abends
zwi=
ſchen 5—7 Uhr, zwei Handwerksburſchen beobachtet,
welche aus der Richtung Höchſt kamen und nach
Möm=
lingen zu gingen. Jene Leute haben unterwegs
ge=
bettelt und werden wie folgt beſchrieben: 1. Große,
ſchlanke Geſtalt, Ende der 30er oder Anfangs der 40er
Jahre, bekleidet mit ſchwarzem, weichem Hut, ſchwarzer
Juppe und dunkler Geſichtsfarbe. Dieſer Mann trug die
eine (jedoch unbekannt, welche) Hand mit einem
ſchmutzi=
gen Tuch verbunden. 2. Sein Begleiter etwa zwiſchen
20—30 Jahren, war ebenfalls groß und ſchlank, trug
ſchwarzen, weichen Hut und ſchwarzen, länglichen Rock.
Auch bezüglich dieſer beiden wird um eingehende
Fahndung, Durchſuchung uſw., auch nach Schnitt= oder
Rißwunden, und bei geeigneten Anhaltspunkten um
Feſtnahme und Nachricht an die Staatsanwaltſchaft
Darmſtadt erſucht.
Offenbach, 13. Mai. In der heutigen Verhandlung
des Schöffengerichts wurde die Offizialklage des
Ingenieurs Kolloge vom Kanalbauamt erledigt.
Dr. Mogk ſchilderte in längeren Ausführungen den
Hergang der Affäre, nachdem ſein Verteidiger die
Verta=
gung bis zum Eintreffen des zweiten Gutachtens anheim
geſtellt hatte, falls dem Gericht die Offenbacher
Kanalver=
hältniſſe nicht genügend bekannt ſein ſollten. Dieſes war
jedoch für die Verhandlung, die ſich über drei Stunden
hinzog. Das Gericht kam nach eingehenden Erörterungen
der einzelnen, angeblich beleidigenden Aeußerungen zu
einem freiſprechenden Urteil.
Klein=Steinheim, 13. Mai. Den Bemühungen der
Kriminalpolizei iſt es gelungen, in den kürzlich
gemel=
deten Raubanfall auf den Sohn des Fabrikanten
Rouſſelle Licht zu bringen. Der angeblich
über=
fallene 17jährige Oberrealſchüler Oskar Rouſſelle hat
eingeſtanden, den Raubanfall erdichtet zu
haben. Die ihm angeblich geraubte goldene Kette und
einen Ring will er einem Freunde, der ſich in
Geldver=
legenheit befand, gegeben haben. Der ſchwarze
Spazier=
ſtock, der bei der Abwehr verbogen, und das Vorhemd,
das von den Räubern durchſtochen worden ſein ſoll,
haben ihre natürliche Erklärung gefunden. Somit iſt
die von dem Vater Rouſſelles ausgeſetzte Belohnung
von 100 Mk. gegenſtandslos geworden. (Off. Ztg.)
Erbach i. O., 13. Mai. Der Turnverein
Erbach i. O. wird am 9., 10. und 11. Juli die Feier
ſeines 50jährigen Jubiläums begehen.
Mainz, 13. Mai. Der Fabrikant Hch. Ewinger
aus Nauheim, auf den am 8. April in ſeinem Bureau
von außen ein Schuß abgegeben wurde und der ſchwer
im Rücken verletzt worden war, iſt am geſtrigen Tage
als vollſtändig geheilt aus dem Rochushoſpital
entlaſſen worden. Er begab ſich zu Fuß aus dem
Hoſpi=
tal und fuhr dann mit der Bahn nach Nauheim.
Oppenheim, 13. Mai. Ein ſchweres Unglück
traf eine hieſige Familie. Der Ehemann, der wegen
eines Leidens im Krankenhaus lag, ſtarb plötzlich
geſtern morgen. Als ſeine hier wohnende Frau die
Todesnachricht erhielt, ſtürzte ſie zuſammen und war
ſofort tot. Durch den Schrecken hatte ſie einen
Schlag=
anfall bekommen. Die Hinterbliebenen ſind zwei
Kin=
der, von denen das älteſte 12 Jahre alt iſt.
Nierſtein, 13. Mai. Wegen
Nahrungsmittel=
fälſchung wurde der Verwalter der hieſigen
Ge=
noſſenſchaftsmolkerei zu 100 Mark Strafe
verurteilt. Ebenſo erhielt ein früherer Gehilfe, der
freudigere Ueberraſchung wurde aber dem Arbeiter noch
zuteil, als er ſein Portemonnaie öffnete, um den
In=
halt nachzuzählen. Er fand außer ſeinem Lohn noch
ein Zwanzigmarkſtück, das der König in ſeiner
Her=
zensgüte dem übrigen Gelde hinzugefügt hatte, um dem
Verlierer noch eine beſondere Freude zu bereiten.
C.K. Die Armee von San Marino. Die
Kriegsmacht von San Marino hat in den letzten
Mona=
ten eine bedeutſame Erweiterung erfahren: in der
Armee von San Marino gibt es jetzt auch eine
Artil=
lerie. Der kleine Staat verdankt dieſe neue Waffe der
Freigebigkeit des Königs von Italien, der der Republik
zwei 87 B=Geſchütze zum Geſchenk gemacht hat. Das
neugebildete Artilleriekorps, ſo erzählt der Leutnant
Brigliadori in der „Illuſtrazione militare italiana”,
beſteht aus einigen zehn ſtreitbaren Männern, die von
einem Unterleutnant befehligt werden. Sie haben eine
ſchöne, kleidſame Uniform erhalten, einen blauen
Waf=
fenrock, rote Hoſen und Helme mit wehenden
Feder=
büſchen, und an allen Feſttagen des Landes haben ſie
ſchwer zu arbeiten, denn ſie müſſen dann mit ihren zwei
Geſchützen Freudenſalven abgeben. Außer dieſem
Ar=
tilleriekorps verfügt das Heer von San Marino noch
über eine Infanterietruppe, die die „Schützenlegion”
heißt. Sie beſteht aus einer einzigen Kompagnie, die
nicht weniger anſehnliche Uniformen hat, als die
Ar=
tillerie. Bewaffnet iſt die Schützenlegion mit 100
Wet=
terligewehren, die der Staat ebenfalls der Freigebigkeit
König Viktor Emanuels verdankt. Außerdem beſitzt
San Marino noch die Edelgarde, die den Wachdienſt bei
den Machthabern verſieht, und ſeine Gendarmerie. Im
Heere von San Marino werden die Anführer gewählt.
Die Unteroffiziere werden von ihren Untergebenen auf
drei Jahre gewählt, die „höheren Truppenführer” auf
fünf Jahre; jedoch haben hier nicht die Untergebenen
allein zu entſcheiden: die Wahl trifft der große
Staats=
rat. Das Exerzierreglement dieſer kleinen Armee iſt
im weſentlichen dem italieniſchen Vorbild entnommen,
aber es fehlt nicht an ſelbſtgeſchaffenen Beſtimmungen.
So ſind Geldſtrafen von 25 Centeſimi bis zu 10 Lire
für jede Verletzung der militäriſchen Disziplin
vorge=
ſehen; wenn ein Krieger von San Marino in Uniform
ohne dienſtlichen Auftrag eine Kneipe betritt, hat er
zum Beiſpiel 6 Lire Strafe zu bezahlen, vorausgeſetzt,
im Auftrage des Verwalters gehandelt hatte, 25 Mark
Geldſtrafe. Der mitbeſtrafte Gehilfe hatte durch
Un=
vorſichtigkeit annähernd 500 Liter Milch fortlaufen
laſſen, der Verwalter, der für allen Schaden
aufzu=
kommen hat, ſchimpfte natürlich tüchtig mit ſeinem
Ge=
hilfen und ſagte in ſeiner Aufregung, er ſolle nur
machen, daß er den Schaden wieder aufbringe, und
wenn er ihn durch Zuſetzen von Waſſer herbeiſchaffen
müſſe. Der Gehilfe, in ſeiner Angſt, tat dem auch ſo,
und als am zweiten Tage ſeines Vergehens die Milch
von der Behörde in Ludwigshafen beanſtandet wurde,
ſtellte die Gendarmerie Erhebungen an und die Sache
wurde feſtgeſtellt.
Dienheim, 12. Mai. Geſtern abend ſchlug der Blitz
in das Wohnhaus des Landwirts Ludwig Raab. Der
Blictz nahm von dem Schornſtein, den er ganz zerſtörte,
ſeinen Weg in die Küche. Hier ſtand Raab, mit dem
Umziehen der naſſen Kleider beſchäftigt. Der Blitz
kam zum Ofen heraus und fuhr zum Glück, ohne Raab
zu treffen, in den Erdboden. Das obere Zimmer hatte
Feuer gefangen, konnte aber raſch durch die Nachbarn
gelöſcht werden. Die ſehr raſch erſchienene hieſige
Feuerwehr konnte ſofort wieder abrücken. Vor zehn
Jahren hatte der Blitz in das gleiche Haus eingeſchlagen
und es eingeäſchert.
(*) Büdingen, 12. Mai. Daß ein Indruſtriewerk
nicht immer Vorteile bringt, muß unſere Stadt jetzt
er=
fahren. Die Glasfabrik hat ihren Betrieb
ein=
geſtellt und die Stadt mußte 6000 Mark Steuern
zurück=
bezahlen, da der Geſchäftsgang ſchon längere Zeit
ſchlecht war. Hierzu kommen noch viele
Unterſtütz=
ungsbedürftige, die zurückgeblieben ſind, während die
meiſten Arbeiter weggezogen ſind. — In der
geſtri=
gen Gemeinderatsſitzung wurde über das Gaswerk
be=
raten und beſchloſſen, daß das Gaswerk ſchon am 15.
Oktober in Betrieb genommen werden ſoll.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 12. Mai. Der heute für
den Staatsminiſter v. Hofmann abgehaltenen
Trauerfeier wohnten ſeitens des Staatsminiſteriums
Geheimer Regierungsrat v. Eichmann und im Namen
der heſſiſchen Regierung der Geſandte von Gagern bei.
— In der Strafſache gegen den antiſemitiſchen
Reichstagsabgeordneten Bruhn iſt den Beteiligten
die Anklageſchrift zugeſtellt worden. Sie umfaßt
46 Seiten. Angeklagt ſind der Reichstagsabgeordnete
Wilhelm Bruhn, ſein Bruder, der Expedient Paul
Bruhn, der Redakteur der „Wahrheit” Weber, und ein
anderer Redakteur. — Das 18 Jahre alte Dienſtmädchen
Johanna B., das ſich bei einem Lehrer in der Wilhelm
Stolze=Straße in Stellung hefand, ſtürzte ſich aus
einem Bodenfenſter fünf Stockwerke tief auf den
ge=
pflaſterten Hof hinab. Bewußtlos wurde die
Unglück=
liche nach dem Krankenhauſe Am Friedrichshain
ge=
bracht, wo man doppelte Unterſchenkel= und
Becken=
brüche feſtſtellte. Bald darauf erlöſte der Tod das
junge Mädchen von ſeinen Leiden. Der Herrſchaft der
B. waren mehrfach Geldbeträge weggekommen. Täterin
konnte nur die B. geweſen ſein. Als ihr mit einer
Anzeige gedroht wurde, ſprang ſie dann in den Tod.
Kolmar, 13. Mai. Die vor ſechs Monaten von der
Regierung gegen den Agenten Wegelin in
Mül=
hauſen wegen der bekannten Vorkommniſſe im Zentral=
Hotel verfügte Ausweiſung iſt laut Mitteilung des
Bezirkspräſidenten von Kolmar vom 15. Mai an
auf=
gehoben worden.
München, 12. Mai. Gegen eine Bierpreis=
Erhöhung in München, die bekanntlich auch das
königlich=bayeriſche Hofbräuhaus mitmachen will,
neh=
men nun auch die Wirte energiſch Stellung. Sie
er=
klärten ſich in einer Verſammlung mit den ihnen von
den Brauereien zugeſtandenen Konzeſſionen nicht
ein=
verſtanden und beſchloſſen, wenn bis nächſten
Frei=
tag ihre Bedingungen ſeitens der Brauereien nicht
er=
füllt werden, mit den Gewerkſchaften und dem
übri=
gen Publikum gemeinſame Sache zu machen und den
allgemeinen Kampf und Boykott gegen die Brauer
auf=
zunehmen.
Paris, 13. Mai. Infolge der anhaltenden
Regen=
güſſe iſt die Seine in den letzten 24 Stunden um
52 Zentimeter geſtiegen.
New=York, 13. Mai. Mark Twain hinterließ
ein Vermögen von 720000 Mark.
Kunſtnotizen,
— Frl. Birgit Engell, die Koloraturſängerin
des Wiesbadener Hoftheaters, die für die Benefizporſtel=
daß das Verbrechen ruchbar wird und vor das
Kriegs=
gericht kommt.
* Königin Mary von England hat auch
einige Tropfen ungariſchen Blutes in ihren Adern.
Ihr Vater ſtammt, wie ſchon bemerkt, aus der
morga=
natiſchen Ehe des Prinzen Alexander von
Württem=
berg mit der ungariſchen Gräfin Claudine v. Rhédey,
ſo daß die Großmutter der Königin eine Ungarin war.
Die Familie Rhédey iſt im Mannesſtamme
ausgeſtor=
ben. Sie gehörte zu den angeſehenſten ſiebenbürgiſchen
Adelsgeſchlechtern und führte ihren Urſprung auf die
Zeit der Einwanderung der Madjaren zurück. Claudine
v. Rhédey war ſeinerzeit eine berühmte Schönheit. Sie
fand in verhältnismäßig jungen Jahren ein tragiſches
Ende, indem ſie bei einem Uebungsritt der von ihrem
Gatten befehligten Huſarenſchwadron überritten wurde
und unter den Hufen der Pferde umkam. Im Jahre
1904 beauftragte die gegenwärtige Königin den damals
in England weilenden Profeſſor Hermann Vämbéy
damit, am Grabe ihrer Großmutter im Dorfe
Szent=
györpy bei Marosväſärhely eine Marmortafel
anbrin=
gen zu laſſen, ein Auftrag, der ſeither vollzogen wurde
* Engliſches Nationalitätsgefühl.
An=
läßlich der Nationaltrauer berichtet eine Dame aus
London, daß ſie nicht ausgehen könne, bis ihr Kleid vom
Färben komme, da man ſich in einem farbigen nicht auf
Straße ſehen laſſen könne. In keinem Magazine ſei
irgend etwas Schwarzes zu haben; es ſei alles
ausver=
kauft.
* Ein Warenhaus für ſeeliſchen
Be=
darf ſoll angehlich in Berlin aufgetan werden, eine
Anſtalt für „ſeeliſche Behandlung” die ſich die
Be=
kämpfung aller erdenklichen Uebel und Kümmerniſſe
zur Aufgabe macht. Es wird die Behandlung von
Ge=
wiſſens=Weltſchmerz, geiſtiger Unklarheit, Neigung zu
Gewalttaten und Verbrechen, Seelenqual,
Mißver=
ſtändniſſen, politiſchem und ſozialem Haßgefühl,
Fami=
lienſchwierigkeiten, jugendlicher Unerfahrenheit und
Troſtloſigkeit geplant. Man wird zugeben, daß der
Arbeitsplan ebenſo umfangreich wie verheißungsvoll
iſt. Zunächſt aber drängt ſich die Frage auf, ob der
Wunderdoktor nicht in erſter Linie auf geiſtige
Unklar=
heit und jugendliche Unerfahrenbeit ſpekuliert!
lung zum Beſten des Witwen= und Waiſenfonds der Großh.
Hofmuſik am 18 Mai gewonnen wurde, iſt dem hieſ. Publikum
keine Fremde mehr, da ſie bereits in dem Johann
Seba=
ſtian Bach=Konzert des hieſigen Richard Wagner=
Vereins (in der Aufführung der „Kaffee=Kantate”) im
November vor. Js. mitgewirkt hat. Nach dem ganz
ungewöhnlichen Erfolge, den die ausgezeichnete Künſtlerin
damals als „Lieschen” ſich erſang, dürfte ihr erſtmaliges
Auftreten an unſerer Hofbühne eine nicht gewöhnliche
An=
ziehungskraft ausüben.
— Das Gaſtſpiel Otto Reutter im
Darm=
ſtädter Orpheum. Die bloße Ankündigung „Otto
Reutter kommt” dürfte einen jeden einzelnen unſerer
Re=
ſidenz mit Freude erfüllen, denn es iſt für eine Stadt nicht
ſo leicht, Otto Reutter, den größten Satiriker des Deutſchen
Reiches und vielleicht auch den größten Satiriker der
Ge=
genwart in ihre Mauern zu bekommen. Gelegentlich
ſei=
nes 40. Geburtstages ſind ihm aus allen Weltglgenden
Gratulationen zugegangen. Wie mächtig muß doch die
Kunſt eines Mannes ſein, dem es mit gelingt, die
Po=
ſition des Artiſten (des früheren fahrenden Vaganten) in
geſellſchaftlicher Stellung derart zu ſtärken, daß ſie
ſozu=
ſagen hoffähig wurde und ſo konnte es nun auch nicht
ausbleiben, daß der deutſche Kronprinz ſchon zweimal bei
ſeinem Geburtsfeſte nicht mehr einen Bühnenkünſtler,
ſon=
dern Otto Reutter als einzig Vortragenden einlud, um
ſich an deſſen herzerfriſchenden Humor und beißender
Sa=
tire zu erfreuen. Gelegentlich ſeines Gaſtſpiels in Wien
war der öſterreichiſche Thronfolger Erzherzog Franz
Ferdinand der erſte, der ihn zu einer Privat=Soirée einlud.
Die Art der Vortragsweiſe Reutters ſcheidet ſich
grund=
ſätzlich von der anderer Humoriſten und es gibt eben
kei=
nen zweiten, der es verſteht, ſein geiſtreiches,
ſelbſtver=
faßtes Repertoire zum Vortrag zu bringen wie Otto
Reut=
ter. Mag er die Politik beſingen, mag er über
wirtſchaft=
liche Verhältniſſe vortragen, oder mag er Tagesfragen
anſchneiden, überall erkennt man einen Mann von großer
Anſchauung, eine geſunde Kraft, die alle Nachteile und
Vorteile in die kleinſten Winkel beleuchtet. Es iſt
des=
halb auch nicht zu verwundern, wenn einer unſerer
be=
deutendſten Kunſtkritiker im „Berliner Tageblatt” ſich wie
folgt über Reutter ausſpricht: „Reutter, den geiſtreichen
Kopf, muß man als lachenden Philoſophen bezeichnen der
ſich in einer Reihe von endloſen Couplets, die Text, Muſik
und Vortrag in einer ganz eigenen Wirkung vereinigen,
bewundern läßt. In unerſchöpflichen Einfällen beleuchtet
er den gleichen Gegenſtand, dieſelbe menſchliche Schwäche,
den nämlichen politiſchen oder ſonſt öffentlichen Charakter
ſtets unter einem veränderten Geſichtswinkel, aber ſtets
intereſſant. geiſtvoll und vor allen Dingen ſtets humoriſtiſch
und ſatiriſch treffend. Reutter übt nicht ſelten mit einem
Coupletvers eine beſſere Kritik als ein gutgelehrter
Leit=
artikel. In dieſem Sinne wirkt er, ſo paradox es auch
klingen mag, erzieheriſch, und wir ſind uns gar nicht mehr
im Zweifel, wer größere pädagogiſche Erfolge erzielt:
Otto, der lachende Philoſoph und ſpottende Tageskomiker
oder der lederne Verſammlungsredner.” Wo Reutter auch
hinkommen mag, in Köln, Düſſeldorf oder in Königsberg,
Danzig, in Breslau oder in Hamburg, überall, wo man
deutſch ſpricht und deutſch empfindet, wird er durch
ſtür=
miſchen Jubel begrüßt und wir zweifeln nicht daran, daß
dieſem genialen Künſtler auch in unſerer Reſidenz das
gleiche Verſtändnis entgegengebracht wird.
Sitzung der Großh. Handelskammer Darmſtadt
vom 9. Mai.
An der diesjährigen Vollverſammlung des
Deutſchen Handelstags in Berlin, auf
wel=
cher hauptſächlich über die Reichsverſicherungsordnung,
die Fernſprechgebühren, die Gewerbeordnungsnovelle,
ſowie das Hausarbeitsgeſetz verhandelt worden iſt,
haben in Vertretung der Handelskammer die Herren
Ludwig Fiſcher, Syndikus Dr. Human und
wiſſen=
ſchaftlicher Hilfsarbeiter Dr. Bichmann teilgenommen.
Vom Miniſterium des Innern war der Entwurf
einer neuen Beſtimmung über die
Zollbehand=
lung von Geheimmitteln überſandt worden,
welcher nach Anhörung von Sachverſtändigen die
Bil=
ligung der Handelskammer fand.
Eine entſprechende Anfrage des Miniſteriums des
Innern wurde dahin beantwortet, es möchten im
Zollverkehr mit Frankreich die Zollbehörden
allgemein und ohne Rückſicht darauf, ob es ſich um
Waren handelt, die in Deutſchland hergeſtellt ſind oder
aus ſeinem freien Verkehr ſtammen oder um
auslän=
diſche Waren, zur Ausſtellung der Urſprungsatteſte
er=
mächtigt werden. Es ſei jedoch vorauszuſetzen, daß in
derartigen Fällen keine weitere Legaliſierung der
Ur=
ſprungszeugniſſe durch die zuſtändigen franzöſiſchen
Vertreter nötig werde, was mit weſentlichen Koſten
verknüpft ſei.
Die Handelskammer hatte gegen die Zulaſſung des
Veredelungsverkehrs mit
ausländi=
ſchem Baumwollſamenöl und ausländiſchen
Rückſtänden von der Reinigung des
Baumwollſamen=
öls nichts einzuwenden. — Ebenſo waren keine
Be=
denken gegen die Bewilligung des
Veredel=
ungsverkehrs mit ausländiſchem
Baum=
wollgarne zur Herſtellung von
Muſter=
karten vorzubringen.
Auf Veranlaſſung des Mittelrheiniſchen
Fabrikan=
tenvereins hatte eine Sitzung in Mainz ſtattgefunden,
welche von zahlreichen Handelskammern und
wirt=
ſchaftlichen Korporationen beſchickt war, um über die
wirkſame Bekämpfung des
Schmiergelder=
unweſens zu verhandeln. Die Handelskammer,
welche an dieſer Beſprechung ebenfalls teilgenommen
hat, hat ſich nunmehr bereit erklärt, im Verein mit den
übrigen Intereſſenten den Gedanken der Schaffung
einer gemeinſamen Stelle zur Bekämpfung des
Schmiergelderunweſens weiter zu verfolgen.
Das Statut der ſtädtiſchen
Pfandleih=
anſtalt zu Darmſtadt ſoll eine Aenderung
er=
fahren. Es wurden die hierfür in Betracht
kommen=
den Geſichtspunkte eingehend beſprochen und ſchließlich
beſchloſſen, an zuſtändiger Stelle eine Anzahl neuer
Vorſchläge vorzubringen.
Im Intereſſe der Anwohner der Bergſtraße wurde
beſchloſſen, die Eiſenbahndirektion Mainz zu erſuchen,
es möchte der Perſonenzug 974 künftighin in Darmſtadt
den Anſchluß an den D=Zug 24, ab
Frank=
furt a. M. 11,45 Uhr, abwarten, alſo Darmſtadt
erſt etwa 12,20 Uhr nachts verlaſſen. Hierdurch
wür=
den die Intereſſenten der Bergſtraße Gelegenheit
er=
halten, ſowohl länger als bisher in Frankfurt bleibe:
zu können, als auch hauptſächlich den ſehnlichſt
erwünſch=
ten Anſchluß an den D=Zug 42 Berlin-Frankfurt, ab
Berlin 3,20 Uhr nachmittags, zu bekommen.
Weiter wurde beſchloſſen, die Eiſenbahndirektion zu
erſuchen, ſie möchte durch eine Verlängerung der
Wartezeit des Zuges 193 Darmſtadt=
Maiuz, ab Darmſtadt 8,09 Uhr abends, dafür Sorge
tragen, daß dieſer Zug die Reiſenden des Zuges D 27
Nummer 111.
Ulm=Stutigart=Darmſadt, an Darmſtadt 50h Uhr
abends, welcher vielfach mit Verſpätung eintrifft,
künf=
tighin ſicher aufnimmt.
Auf dem Bureau der Handelskammer kann ein
Verzeichnis der nunmehr erheblich
beſchleunig=
ten Zugverbindung mit England
einge=
ſehen werden.
Von Seiten der Eiſenbahnverwaltung wird als
geeignetes Mittel zur Einſchränkung des
Bar=
tigen, ſowie die verſuchsweiſe
Neueinführ=
ung der eintägigen Frachtſtundung
em=
pfohlen. Die Handelskammer gelangte zu der Anſicht,
daß von einer eintägigen Frachtſtundung größere
Er=
ſchwerniſſe als Erleichterungen für Gewerbe und
Han=
wurde, eine derartige Maßnahme nicht zu empfehlen. Turnen in der Volksſchule, das zur Folge habe, in den
Die Handelskammer hat in den
Zentralaus=
ſchuß des Deutſchen Verbandes für das
Kaufmänniſche Unterrichtsweſen die
Her=
ren Kommerzienrat Frölich als Vertreter und
Syn=
dikus Dr. Human als Stellvertreter entſandt. In der
Sitzung dieſes Zentralausſchuſſes am 2. Mai in
Eiſenach wurde hauptſächlich über die Ausführung der
früheren Beſchlüſſe, über die wichtigſten Arbeiten des
Verbandes und über die kunſtgewerbliche Ausbildung
und Geſchmacksbildung des jungen Kaufmanns
ver=
handelt.
Die hiſtoriſche Kommiſſion für das Großherzogtum
iſt mit den Vorarbeiten zu einer Heſſiſchen
Biographie beſchäftigt, welche alle irgendwie
be=
deutenderen Heſſen des 19. Jahrhunderts umfaſſen ſoll.
Zu dieſem Zwecke wird gewünſcht, es möchten der
Kom=
miſſion die hervorragendſten Vertreter von Handel und
Induſtrie, welche in der Zeit von 1806 bis 1900 gelebt
haben, angegeben werden. Die Handelskammer iſe
gerne bereit, alle diesbezüglichen Anregungen aus
Intereſſentenkreiſen entgegenzunehmen,
Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 13. Mai. Der
Finanz=
ausſchuß der Zweiten Kammer beſchäftigte
ſich in ſeiner heutigen Sitzung zunächſt mit einer
Vor=
ſtellung der Aktuare Diſtel, Kaiſer und Genoſſen wegen
anderweiter Regelung ihrer Gehaltsverhältniſſe. Nach
dem Antrage des Berichterſtatters, Abg. Dr.
Gut=
fleiſch, wurde beſchloſſen, die Vorſtellung der
Re=
gierung mit dem Erſuchen zu überweiſen, der Bitte der
Geſuchſteller, die als berechtigt anerkannt wurde, zu
willfahren. Ueber die Regierungsvorlage, betreffend
die Abänderung des Fürſorgekaſſengeſetzes,
referierte Abg. Dr. Oſan n. Die Regierung ſchlägt
eine Abänderung des Geſetzes vor, und zwar erſtens
dahingehend, daß der Kreis der Perſonen, welche bei
der Fürſorgekaſſe verſichert werden können, erweitert
wird und daß das Miniſterium nach Anhörung des
Ver=
waltungsrates der Fürſorgekaſſe noch weiteren
Per=
ſonen ein Beitrittsrecht einräumen kann. Es iſt dabei
Rückſicht genommen auf eine Vorſtellung von
Bedienſte=
ten der Zentralſtelle für die Gewerbe und der
landwirt=
ſchaftlichen Berufsgenoſſenſchaft, der Lehrerinnen der
Alieſchule und anderer Frauenarbeitsſchulen, weiter
der Beamten und Bedienſteten ſolcher rechtsfähigen
Vereine, die ſich der Krankenpflege widmen, ferner
Ortsgerichtsvorſteher, auch wenn ſie das Amt eines
Bürgermeiſters nicht perſehen, Beigeordnete von
Landgemeinden uſw. Man wollte die verſchiedenen
In=
tereſſentengruppen nicht namentlich aufführen, ſondern
dem Miniſterium einen größeren Spielraum dafür
ein=
räumen. Die zweite wichtige Aenderung beſteht darin,
daß als Entſcheidungsinſtanz nicht mehr der
Verwalt=
ungsgerichtshof allein eintritt, ſondern daß zwei
In=
ſtanzen geſchaffen werden; als erſte Inſtanz der
Pro=
vinzialausſchuß und als zweite der
Verwaltungsge=
richtshof. Der Finanzausſchuß ſtimmte dieſen
Abände=
rungsvorſchlägen zu. — In der nächſten Sitzung am
Mittwoch, den 18. Mai, wird der Ausſchuß in die
Wei=
terberatung des Gemeindeſteuer=
Geſetzent=
wurfs eintreten.
XVII, allgemeiner deutſcher Turnlehrertag.
St. Darmſtadt, 13. Mai.
In den Tagen vom 12. bis 15. Mai findet in Darm= ſtänden und ſonſtigen Veranſtaltungen auf, und es wird
ſtadt der XVII. Allgemeine Deutſche Turnlehrertag ſtatt,
zu dem Teilnehmer aus allen Gauen Deutſchlands erſchie= befriedigenden Ende durchzuführen. Gleichwohl hoffe ich,
nen ſind. Beſonders zahlreich iſt die Teilnahme der
Turn=
lehrerinnen. Nach am Donnerstag abend vorangegangener
Vorverſammlung und zwangloſer Begrüßung begann
heute vormittag 11 Uhr im Kaiſerſaal die erſte allgemeine
Turnlehrerverſammlung, zu der auch die behördlichen
Ver=
treter zur Begrüßung erſchienen waren. U. a. nahmen und Tingel=Tangel=Freuden die beſte Kurzweil findet, iſt
teil die Herren Geh. Oberſchulrat Nodnagel. Geh
Obermedizinalrat Dr. Neidhart, Provinzialdirektor
Fey, Beigeordneter Mueller und mehrere
Stadtver=
ordnete.
Den Vorſitz führte Herr Profeſſor Dr. Kohlrauſch,
der den Erſchienenen herzlichſtes Willkommen entbot,
in=
ſonderheit den Vertretern von Staat und Stadt, den Ab= daraus erwacht iſt. Der neuen Aera ſeiner Entwickelung
ſeiner einleitenden Rede gab der Vorſitzende dann kurz
umriſſen ein Bild von dem gegenwärtigen Stande der
Turnſache, beſonders des Schulturnens, und konnte mit
Genugtuung konſtatieren, daß das Intereſſe am Turnen
in den Schulen und Fortbildungsſchulen in erfreulicher
Zunahme begriffen iſt, ſodaß das Turnen nunmehr bald
darunter auch des Schulrat Schmuck=Darmſtadt, gedachte
Redner mit warmer dankbarer Anerkennung. Auch den
Regierungen, die der Turnſache erfreuliches und fördern=
Darmſtadt, der Stätte des Wirkens Adolf Spieß’, gehe es
wie überall kräftig vorwärts. Die Spiel= und Turnplätze
mehren ſich und überall dringt ſich die Erkenntnis durch von
Der Kampf zwiſchen ſchwediſchem und deutſchem Turnen
nommen und auch von Japan gelernt. Dem deutſchen
Turnlehrerverein wurden durch den Tod u. a. auch zwei
ſeiner Ehrenmitglieder entriſſen, die Herren Profeſſor Dr.
Gebhard Eckler=Berlin und Hofrat Alfred
Maul=
warmer Anerkennung, ebenſo der übrigen verſtorbenen
Mitglieder. Zu Ehren der Entſchlafenen erhebt ſich die
Verſammlung von den Sitzen.
Es folgen dann eine Reihe
offizieller Begrüßungen.
Herr Geheimerat Nodnagel heißt den
Turnlehrer=
tag namens der oberſten Schulbehörde herzlichſt
willkom=
men. Freudiger und herzlicher wie hier in Darmſtadt, wo
ein Adolf Spieß lebte, der in unlöslichem Bande Heſſen
mit der deutſchen Turnſache verbindet, werde der
Turn=
lehrertag ſicher nirgends begrüßt werden. Mancher be=
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
wahre als werwvolle Vermächtmis noch verſdonliche
Erinne=
rungen an Spieß. Wichtigeralsdieſeaberſeidie Tatſache, daßdas,
was Adolf Spieß ſchuf, nicht unterging, daß es Ausbau
und Förderung fand auch in Heſſen. Redner ſchloß mit
dem Wunſche, daß die Tagung in Darmſtadt einen
friſch=
fröhlichen, aber auch einen der Sache förderlichen und
er=
ſprießlichen Verlauf nehmen möge, und daß die folgenden
turneriſchen Vorführungen den Beweis erbringen mögen,
daß man in Heſſen nicht eingeſchlafen ſei auf den
Lor=
verkehrs die möglichſte Ausbreitung der einmona= beeren Adolf Spieß‟, ſondern in ſeinem Sinne
fortgeſchrit=
ten iſt. (Beifall.)
Herr Provinzialdirektor Fey hieß den Turnlehrertag
namens der Provinz und der Provinzialdirektion, auch
namens der Großh. Kreisſchulkommiſſion herzlichſt
will=
del zu erwarten ſein dürkten, weshalb beſchloſſen kommen und verbreitete ſich dann ausführlicher über das
Schülern einen friſchen, fröhlichen Geiſt lebendig zu
ge=
ſtalten und einen edlen Sinn. Darum werde er ſtets
be=
ſtrebt ſein, die Turnſache inſonderheit in den Schulen nach
ſeinen Kräften zu fördern. Die Turnſache ſei von
unend=
lich großer Wichtigkeit für das ganze deutſche Volk, darum
ſei es Pflicht des ganzen Volkes, die Beſtrebungen der
Turner und ihrer Körperſchaften zu unterſtützen und zu
fördern. (Beifall.)
Herr Beig. Mueller führte aus:
Im Namen der ſtädtiſchen Körperſchaften und im
be=
ſonderen Auftrag des Herrn Oberbürgermeiſters entbiete
ich Ihnen ein herzliches Willkommen. Der Herr
Ober=
bürgermeiſter bedauert auf das lebhafteſte, daß ihn
drin=
gende Dienſtgeſchäfte verhindert haben, heute hier zu ſein.
Ich habe aber ſeine Vertretung mit einem Gefühl
beſon=
derer Genugtuung übernommen, weil mir dadurch
zu=
gleich die Gelegenheit gegeben worden iſt, in Ihrem
Präſi=
denten, Herrn Profeſſor Dr. Kohlrauſch, einen
hoch=
verehrten alten Lehrer zu begrüßen, einen Lehrer, dem ich
nach beſtandenem Abiturientenexamen vor nunmehr 20
Jahren die Hand zum Abſchied gereicht und den ich
ſeit=
dem nicht wieder geſehen habe. Auch den Turnunterricht
habe ich ſeinerzeit bei Herrn Profeſſor Dr. Kohlrauſch
ge=
noſſen, freilich, ohne noch das rechte Verſtändnis für den
hohen geſundheitlichen und ſittlichen Wert des Turnens
zu beſitzen. Ich bin noch zu. einer Zeit groß geworden,
da dem Primaner in Erwartung des bevorſtehenden
Stu=
dentenlebens der Gerſtenſaft als höchſtes Ideal
vorge=
ſchwebt hat, und wo es als ein beſonderes Zeichen der
Männlichkeit galt, in möglichſt kurzer Zeit möglichſt große
Quantitäten des edlen Stoffes zu vertilgen. Daß dabei
die Freude am Turnen zu kurz kommen mußte, iſt
ſelbſt=
verſtändlich. Heute iſt das anders geworden. Man hat die
Gefahren des Alkohols gerade für die Jugend erkannt
und dafür geſorgt, daß die Aufklärung hierüber in
wei=
teſte Kreiſe des Volkes gedrungen iſt. Freilich, Jugend hat
keine Tugend. Die Jngend ſucht nach Gefahren, und die
Erwägung allein, daß der übermäßige Alkoholgenuß ſie
ſchädigen könnte, vermöchte ſie nicht zur Temperenz oder
gar zur Abſtinenz zu bewegen. Sie will einen Erſatz
haben, will etwas haben, woran Jugendmut und
Jugend=
kraft ſich meſſen können. Dieſen Erſatz hat ſie im Sport
und beſonders in der Turnerei gefunden, und es iſt ein
Hauptverdienſt des Deutſchen Turnlehrervereins, daß er
durch unermüdliche ſyſtematiſche Arbeit und leuchtendes
Beiſpiel es erreicht hat, der Jugend eine wirkliche Freude
am Turnen zu vermitteln, ein Verdienſt, gleich wertvoll
auch in ſeiner ſittlichen Wirkung, denn mit der Freude am
Turnen werden dem Alkoholgenuß der Jugend ganz von
ſelbſt die Grenzen enger gezogen. Der Turner kann ſich
nicht dem Alkohol ergeben und der Trinker kann kein
Turner ſein. Alkoholismus und Turnerei ſind
unverein=
bare Dinge. Als Förderer der Volksgeſundheit wird aber
der Deutſche Turnlehrerverein zugleich zu einem
wert=
vollen Mitarbeiter an den Aufgaben des Staates und der
Gemeinden, und dieſe beiden Faktoren haben ein
weſent=
liches Intereſſe daran, den bereitwilligen Helfer nach ieder
Richtung hin zu fördern und zu unterſtützen. So iſt es
natürlich, daß auch unſere Stadt als gewählter
Kongreß=
ort nicht nur die ihr damit zuteil gewordene Ehre zu
ſchätzen weiß, ſondern auch manche wertvolle Anregung für
die Entwickelung der Turnſache im Intereſſe der ihr
anver=
trauten Jugend von Ihnen erhofft.
Meine ſehr geehrten Damen und Herren! Ihr
Pro=
gramm weiſt eine große Zahl von
Verhandlungsgegen=
anſtrengender und ernſter Arbeit bedürfen, um es zu einem
daß Sie noch ſo viel Muße haben werden, auch einen Blick
auf unſere Stadt zu werfen und ſich an ihren natürlichen
und künſtleriſchen Schönheiten zu erfreuen. Darmſtadt hat
lange in dem Rufe einer langweiligen Stadt geſtanden,
und für den, der in einem geräuſchvollen Straßenverkehr
ſie das auch bis zu einem gewiſſen Grade geweſen. Das
geiſtige Leben und die ſchönen Künſte, namentlich Thegter
und Muſik, haben hier immer in hoher Blüte geſtanden.
Wenn es aber doch richtig ſein ſollte, was man immer
be=
hauptet, daß Darmſtadt eine Art Dornröschen=Schlaf
ge=
ſchlafen hat, ſo darf doch auch geſagt werden, daß es längſt
geordneten der in= und ausländiſchen Vereine uſw. In hat die ebenſo kraftvolle wie feinſinnige Perſönlichkeit
un=
ſeres jetzt regierenden Großherzogs, der nicht nur ein
För=
derer der ſchönen Künſte iſt, ihren Stempel aufgedrückt.
Und wenn Sie unſere Architektur im Innern der Stadt
und auf der Mathildenhöhe und im Tintenviertel
betrach=
ten, werden Sie den Eindruck gewinnen, daß Darmſtadt
eine im beſten Sinne moderne Stadt iſt, die aber ihre
zur wahrhaften Volksſache werde. Den Vorkämpfern, charakteriſtiſche Eigenart zu bewahren gewußt hat. Doch
mein Urteil als Vertreter der Stadt iſt vielleicht befangen.
Entſcheiden Sie ſelbſt, meine ſehr aeehrten Damen und
Herren! Unſere Arme ſind weit geöffnet und unſere
Her=
des Intereſſe erweiſen, wurde Dank ausgeſprochen. In zen drängen uns nochmals die Worte auf die Lippen:
„Herzlich willkommen!”
Weiter begrüßten den Turnlehrertag Herr Profeſſor
Dr. Keßler=Stuttgart im Namen des
Zentralausſchuſ=
der Notwendigkeit der freien Bewegung in friſcher Luft. ſes zur Förderung der Jugend= und Volksſpiele, und
Herr Profeſſor Roller=Darmſtadt namens des
Vor=
ſei faſt beendet. Man habe viel gutes von Schweden über= ſtandes des Deutſchen Vereins für
Schulgeſundheits=
pflege.
Herr Profeſſor Kohlrauſch dankte herzlich für die
Begrüßungen und verlas eine Reihe telegraphiſcher
Be=
grüßungen „u. a. von der öſterreichiſchen und der ſchwei=
Karlsruhe. Der Verſtorbenen gedenkt Redner ebenfalls in zeriſchen Turnerſchaft, ſowie dem preußiſchen Miniſterium.
Dann folgten
Vorträge.
Herr Schulrat Schmuck=Darmſtadt ſprach über Adolf
Spieß’ Lebensarbeit. Er gab vornehmlich vom
Stand=
punkte des Fachmannes eine Würdigung des Turnſyſtems
von Adolf Spieß, deſſen Grundſätze er warm verteidigte
unter Zurückweiſung der auch neuerdings wieder
einſetzen=
den Angriffe gegen Spieß’ Grundprinzipien.
Herr Oberlehrer Pietzcker=Stettin ſprach über
„Mittel zur Einfchränkung der Befreiungen von Turnunter=
1.
richt”. Redner ſtellte folgende Leitſätze auf:
1. Gegenüber den zahtreichen Beſtelungen vom
Turn=
unterricht, zumal an höheren Schulen, iſt dringende
Ab=
hilfe nötig. 2. Sie wird erreicht: a) durch wahrhaft
ge=
ſundheitsfördernden und Turnfreude erweckenden
Turn=
betrieb, für den allgemeineres Verſtändnis — auch etwa
durch ſtärkere Inanſpruchnahme der Preſſe — beſonders
bei Eltern und Schülern anzuſtreben iſt; b) durch möglichſt
allgemein anzuſtrebende Einordnung des Turnens in den
übrigen Unterricht; e) durch Anſtellung von Schulärzten,
bezw. Einführung des unentgeltlichen Amtsarztzeugniſſes,
das dann am beſten gleichwertigen Gutachten bei anderen
Behörden gleichzuſtellen iſt; d) durch Einführung von
be=
ſonderen Turnabteilungen für körperlich hervorragend
un=
tüchtige Schüler; für die unteren, mittleren und oberen
Klaſſen iſt je eine Abteilung zu empfehlen; e) durch höhere
Bewertung der Turnzenſur im Zeugniſſe, beſonders für
den einjährig=freiwilligen Militärdienſt, unter Umſtänden
aber auch bei der Reifeprüfung; k) durch Eingabe an die
Armeeleitung, künftighin dienſtfähigen Bewerbern, die
keine genügende Körperſchulung nachweiſen können, die
gewünſchte Vergünſtigung zu verſagen; g) durch
Bereit=
ſtellung gut eingerichteter und hygieniſch völlig
einwand=
freier Turnhallen und Spielſtätten.
W. Der turneriſche Teil
der Tagesordnung fand von nachmittags 4 Uhr an in
der Turnhalle der Turngemeinde Darmſtadt am
Woogs=
platz unter Anweſenheit der Vertreter von Regierung und
Stadt, ſowie einer großen Anzahl Zuſchauer von nah und
fern ſeine Erledigung. Den Reigen der Vorführungen
er=
öffnete die 2. Klaſſe des Seminars für
Volksſchullehrerin=
nen unter Leitung von Frl. Willenbücher. Außer
Ordnungs= u. Schrittübungen zeigte dieſes 4. Turnjahr noch
Geräteturnen am Barren. Alsdann folgte die 5. Klaſſe
der Mädchenmittelſchule II (2. Turnjahr) unter Herrn
Lehrer Recks Leitung mit Hüpf= und Springübungen;
dann zeigte Frl. Veith mit der Klaſſe 3 der
Stadtmäd=
chenſchule III (2. Turnjahr) Uebungen in Schottiſchhüpfen,
Stellungswechſel mit Armſchwingen und
Hangſtandübun=
gen. Die 2. Abteilung begann Frl. Haag mit der
1. Klaſſe der Mädchenmittelſchule I (6. Turnjahr) mit
Hopsübungen, Stabhochſchwingen ſowie Barrenübungen.
Das 4. Turnjahr mit der 1. Klaſſe der
Stadtmädchen=
ſchule III unter Leitung des Herrn Lehrer Herbſt zeigte
ebenfalls Uebungen im Hopſen, ſowie Schrittübungen und
Hangeln an ſenkrechten Stangen. Die 3. Klaſſe der
Vik=
toriaſchule (höhere Mädchenſchule) (9. Turnjahr) übte
un=
ter Frl. Dornbuſchs Leitung Langſtabübungen,
Hüpf=
übungen, Fechtübungen, ebenſo Stützübungen an den
Schwebekanten.
In der 3. Abteilung kam zuerſt die Klaſſe 1 der
Stadt=
knabenſchule I (8. Schuljahr bezw. 7. Turnjahr) zum Ueben.
Herr Lehrer Schäfer leitete dieſe Klaſſe, die
Ord=
nungsübungen ſowie Bockſpringen zeigte. Hierauf turnte
die 1. Klaſſe der Bezirksſchule IV (8. Schuljahr bezw.
7. Turnjahr) unter der Leitung des Herrn Lehrer Seitz.
Dieſe Klaſſe zeigte Schwenkungen und Windungen,
Stab=
ſchwingen ſowie Reckübungen.
Die Oberrealſchule mit der O I unter Herrn Prof.
Balſers Leitung turnte Stabübungen ſowie Sprung=
und Schwungübungen am Barren, während die OI des
Realgymnaſiums unter Reallehrer Luleys Leitung
Keu=
lenſchwingen ſowie Uebungen am Stützreck, ebenſo
Sprungübungen am Quer= und Längspferd zeigte. Der
Damenturnverein unter Leitung der Turnlehrerin Frl.
Schmuck turnte ſchön gewählte Freiübungen, ebenſo
turn=
ten die Damen am Barren und Pferd.
Sämtliche Vorführungen zeugten von guter Schulung
und wurden ſehr beifällig aufgenommen.
Abends ½9 Uhr fanden noch Schwimmvorführungen
im Städtiſchen Hallenſchwimmbad unter Leitung des
Herrn Dr. Werle von Schülern des Ludwig Georgs=
Gymnaſiums ſtatt. In Groß=Gerau, Nieder=Ramſtadt,
Rei=
chenbach i. O. und Reinheim turnten die ländlichen
Schu=
len. Eine größere Anzahl der Teilnehmer des
Turnlehrer=
tages beſuchte dieſe Turnvorführungen.
Volksſchülerfahrten des Darmſtädter Odenwald=
Klubs im Wanderjahr 1909/10.
— Man ſchreibt uns: Den größten Fortſchritt in
der Entwicklung der Darmſtädter Schülerwanderungen
gewann der Odenwaldklub im letzten Jahre dadurch,
daß es ihm gelang, auch die Schüler der Mittel= und
Volksſchulen unter Leitung wanderluſtiger Lehrer und
Lehrerinnen hinauszuſenden. Eingeleitet wurde dieſe,
in allen Teilen wohl gelungene Arbeit durch einen
Vortrag, den im vortgen Winter Herr Prof. Kiſſinger
über dieſe Beſtrebungen hielt. Eine anſchließende
Be=
ſprechung hatte den Erfolg, daß ſich damals ſofort Herr
Lehrer Krapp bereit erklärte, ſchon in den
Weihnachts=
ferien einen Verſuch zu unternehmen; dieſer gelang
unter Führung der Herren Keil, Krapp, Sames, Stepp
und Retzer aufs beſte; es beteiligten ſich drei Klaſſen.
Der Koſtenaufwand betrug für einen Jungen 30 Pfg.
und wurde von den Schülern ſelbſt beſtritten. Dies
Vorgehen fand glücklicherweiſe eine derartige
Nach=
folge, daß im abgelaufenen Jahre 102 Wanderungen
unter dem Panier des Odenwaldklubs ausgeführt
wer=
den konnten, an denen über 4000 Schüler und
Schüle=
rinnen teilnahmen.
Wenn wir dankbar all der Damen und Herren
ge=
denken, die ſich gerne auch auf dieſem Gebiete der ihnen
zugewieſenen Klaſſen in ihrer dienſtfreien Zeit
frei=
willig annahmen, und deren Namenreihe wir leider
aus Rückſicht auf den uns zur Verfügung ſtehenden=
Raum hier nicht veröffentlichen können, ſo müſſen wir
mit Dank auch die reiche Unterſtützung erwähnen, die
uns jederzeit von der Preſſe gewährt wurde. Eine
große Anzahl von Artikeln wurde ſtets gern
aufge=
nommen, da ſich die Herren Schriftleiter deſſen bewußt
waren, daß wir eine ſoziale Pflicht erfüllen wollten,
wenn wir daran gingen, auch weitere Kreiſe der
Be=
völkerung für unſere der Jugend zugute kommenden
Abſichten zu gewinnen und die Eltern mit praktiſchen
Ratſchlägen zu unterſtützen. Dankbar erinnern wir
uns ferner der Hilfe, die uns von den Direktionen der
höheren Lehranſtalten zuteil ward, als es galt, ein
Schülerkonzert zu veranſtalten, das unter rühmlicher
Leitung des Herrn Reallehrers Römer einen alle
Mit=
wirkenden ehrenden Verlauf nahm und der Kaſſe einen
namhaften Betrag von 1200 Mark zugunſten der
Volks=
ſchülerwanderungen einbrachte. Leider blieben unſere
Hoffnungen, ſaß ſich in der Bürgerſchaft recht viele
Freunde mit weſentlichen Beiträgen an unſerer
Tätig=
keit beteiligen würden, unerfüllt; dankbar gedenken
wir jedoch der Gabe von 200 Mark, die uns der
Lehrer=
ſängerchor überwies, und dankbar der wenigen
Spen=
der, die unſere Sache in klingender Münze oder durth
Ueberlaſſen von Ruckſäcken gefördert haben. Indes
laſſen wir uns nicht ſo leicht entmutigen, iſt doch die
beſte Unterſtützung in der ſelbſtloſen Begeiſterung der
Damen und Herren der hieſigen Schulen geboten, die
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
Nummer 111.
gewiß auch in Zukunft nicht müde werden, ihren Klaſſen
die Schönheit der Heimat auf ſolchen Wanderungen zu
zeigen. Allerdings konnten wir im erſten Wanderjahre
über 1365 Mark für dieſe Ausflüge aufwenden, ſo ſtehen
uns diesmal leider nur 500 Mark dafür zur Verfügung,
ſo daß eine gewiſſe Sparſamkeit ſich mit Notwendigkeit
von ſelbſt ergibt. Doch haben wir wieder einen weiteren
Fortſchritt darin feſtzuſtellen, daß in dieſem Frühjahre
auch Mädchen und Jünglinge der Fortbildungsſchulen
mit Lehrern gewandert ſind.
Welches Intereſſe in dankenswertem Maße die
Damen und Herren unſerer Mittel= und Volksſchulen
unſeren Beſtrebungen entgegenbringen, das beweiſen
neben der regen Ausſprache bei den im Laufe des
Wanderjahres abgehaltenen Beſprechungen und der
Tatſache, daß in den Oſterferien dieſes Jahres über
1000 Kinder hinausgeführt wurden, die ausführlichen
Berichte, die von ihnen über die geleiteten Ausflüge dem
Vorſtande des Odenwaldklubs regelmäßig eingeſandt
wurden, und die für eine größere Bearbeitung der
Schülerwanderungen willkommenen und wertvollen
Stoff bieten, klingt doch aus ihnen allen das
Bewußt=
ſein heraus, wieviel Freude die Führerinnen und
Führer ihren Kindern draußen bereiten durften, und
wieviel Freude ſie ſelbſt an dieſer ſelbſtloſen Arbeit
darum erlebt haben und hoffentlich im neuen
Wander=
jahre bei neuen Ausfahrten erleben würden. Drum:
„Friſch auf!“
Luftſchiffahrt.
* Johannisthal, 13. Mai. Heute war es der
Mehrzahl der Piloten möglich, zu fliegen. Die erſten
drei Runden legte wieder Engelhardt auf Wrihgt (
deut=
ſche Konſtruktion) zurück. Ihm folgte einige Minuten
ſpäter Jeannin auf Farman (deutſche Konſtruktion).
Sie gewannen den erſten und zweiten Frühpreis.
Wei=
ter flog Engelhardt mit einem Paſſagier 13 Minuten.
Recht elegante Flüge vollführten Ellery v.
Gor=
riſſen auf Euler und Behrend auf Schulze=Herford.
Als die Abenddämmerung ſich herabſenkte, erſchien der
„Parſeval V” am Horizont. Während er raſch näher
kam, unternahmen Jeannin und Frey (beide auf
Far=
manſchen Apparaten deutſcher Konſtruktion) in 80 bis
100 Meter Höhe kurze elegante Ueberlandflüge.
Gewal=
tiger Beifall lohnte ihre Leiſtungen bei der Rückkehr zu
dem Flugfeld. Das Luftſchiff war inzwiſchen
herange=
kommen und das zum großen Teil aus Ausländern
beſtehende Publikum durfte jetzt ein einzigartiges
Schauſpiel genießen. Wie Rieſenhummeln und
Rieſen=
libellen umſchwirrten fünf oder ſechs Flugmaſchinen
den ſchlanken gelben Leib des Luftſchiffes, der ſtolz und
erhaben auf das Getriebe herabſchaute.
Sport.
— Fußball. Am zweiten Feiertage findet auf
dem Exerzierplatz ein Wettſpiel zwiſchen der erſten und
zweiten kombinierten Mannſchaft des Fußballklubs
„Germania‟=Pfungſtadt und der erſten Mannſchaft des
Sportklubs „Heſſen‟=Darmſtadt ſtatt.
— Zuverläſſigkeitsfahrt des R.=V.
Ginsheim über 200 Kilometer am 22. Mai. (
Sil=
berne Armbinde von Heſſen.) Der Meldeſchluß zu
die=
ſer Fahrt wurde vom 10. Mai auf den 20. Mai verlegt.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Durch die Zeitungen geht die Nachricht, daß die
neue Riedbahn Goddelau=Guſtavsburg
vorausſichtlich baldigſt zur Ausführung gelangt, an der
Genehmigung des preußiſchen Eiſenbahnminiſteriums
ſei nach Lage der Dinge nicht zu zweifeln. Da die neue
Strecke vielfach durch ſumpfiges Terrain führt, ſeien
beſonders teure Dammbauten notwendig, die Koſten
habe Heſſen zu tragen. Wir wollen hoffen, daß Heſſen
und vor allem die Stadt Darmſtadt hier in
ablehnen=
dem Sinne Energie nicht vermiſſen laſſen. Warum
ver=
wendet man die Gelder für dieſes teure Projekt, ſollten
ſie wirklich flüſſig gemacht werden, nicht für die direkte
Verbindung von Heſſens Landeshauptſtadt nach
Rhein=
heſſen? — Braucht man doch von Darmſtadt nach Alzey
über Mainz oder Worms beinahe ſo lange, als man
mit dem Eilzug nach Baſel fährt. Darmſtadt wird
immer mehr iſoliert, wenn es ſo weiter geht. Das zeigt
ſo recht ein Blick auf manche Städte unſerer Umgegend.
Mannheim entſendet Vorortſtraßenbahnen nach
allen Richtungen, Mannheim=Weinheim ſoll jetzt auch
elektriſiert werden, die Bergſtraße, auch die heſſiſche,
wird bald dahin Anſchluß haben. Worms beabſichtigt
elektriſche Bahnverbindung mit den weſtlichen Vor=
Orten und neuerdings mit Bürſtadt und Lampertheim.
Mainz — von Wiesbaden ganz zu ſchweigen —
dehnt ſeine elektriſchen Bahnen immer weiter nach den
benachbarten Orten aus; natürlich wird die neue
Ried=
bahn Goddelau=Guſtavsburg Mainz zugute kommen.
Frankfurt erſtreckt ſeine elektriſchen Fühlhörner
nach allen Richtungen, in Heſſen nach Offenbach,
dem=
nächſt nach Vilbel, die Waldbahn fährt nach Neu=
Iſen=
burg und vielleicht bald ſüdlicher bis Langen. Hanau
zieht aus dem Heſſiſchen Groß= und Klein=Steinheim zu
ſich herüber.
Ueberall geſchäftiges Streben, den Verkehr
herbei=
zuziehen, bei uns in Darmſtadt bleibt’s ſtill und
ruhig nach wie vor. Gemächlich rappelt immerfort die
Dampfbahn durch unſere ſchönſten Straßen. Was helfen
alle Bauvorſchriften für die Rheinſtraße, Fontänen und
gärtneriſchen Anlagen, wenn Dampfbahnzüge mit Lärm
und Rauch ſchwerfällig hindurchpoltern! Wenn
Darm=
ſtadt eine feine, vornehme Stadt ſein und bleiben will,
dann muß die Dampfbahn baldigſt verſchwinden. Wie
jammert es einem beim Anblick dieſes Fahrzeuges im
Vergleich mit den prächtigen elektriſchen Vorortbahnen
Mainz=Gonſenheim, und nun gar Frankfurt a. M.=
Homburg v. d. H.! Wann werden wir in Darmſtadt
der=
artig ſchöne Wagenzüge an Stelle der Dampfbahnkaſten
ſehen? — Lang, lang iſt’s her, daß darüber verhandelt
wird, — ja, das Darmſtädter Publikum iſt geduldig, nur
zu ſehr, und wenn nicht einige öffentliche Körperſchaften,
vor allem der Verkehrsverein, die
Handels=
kammer uſw., namentlich in bezug auf die
Bergſtraßenbahn und die Verhinderung der Linie
Goddelau=Guſtavsburg, Rührigkeit entfalten würden,
wäre man hier mit allem zufrieden, da man es nimmt,
wie es kommt, ohne dabei zu bedenken, daß man auf
dieſe — allerdings bequeme — Art rückſtändig wird.
Und das ſind wir hier in Darmſtadt, was
Verkehrsver=
hältniſſe betrifft, im Vergleich mit unſeren
Nachbar=
ſtädten zweifellos. Aus dieſer tatſächlich recht traurigen
Lage kann uns nur energiſches und zielbewußtes
Ein=
greifen der maßgebenden Organe und rührige, tatkräf=
tige Mitwirkung der Darmſtädter Bevölkerung, die
hierfür Verſtändnis zeigen muß, heraushelfen.
Rooſevelt in Berlin.
* Berlin, 12. Mai. Bei dem Diner, das der
Reichskanzler heute abend zu Ehren
Rooſe=
velts gab, ſaß der vormalige Präſident der
Vereinig=
ten Staaten rechts vom Kanzler und hatte
Staats=
ſekretär von Tirpitz zu ſeiner Rechten, nach welchem
der Staatsſekretär Delbrück folgte. Zur Linken des
Reichskanzlers hatte der amerikaniſche Botſchafter Hill
ſeinen Platz. Alsbald kam eine ſehr lebhafte
Unter=
haltung in Gang. Rooſevelt führte nicht nur mit dem
Reichskanzler ein angeregtes Geſpräch, ſondern auch
mit ſeinem Nachbarn zur Rechten, Staatsſekretär von
Tirpitz, mit dem er ſeit dem Beſuche, den Prinz
Hein=
rich im Jahre 1902 den Vereinigten Staaten machte,
bekannt iſt. Trinkſprüche wurden nicht gewechſelt. Nach
Schluß des Eſſens, das in den unteren Räumen des
Reichskanzlerpalais ſtattfand, bildeten ſich zwangloſe
Gruppen, in denen ſich Rooſevelt mit den Gäſten des
Kanzlers einzeln bekannt machen ließ. Kurz nach ½10
Uhr begab ſich die Geſellſchaft nach den oberen
Räu=
men, wohin der Reichskanzler zu Ehren des Gaſtes
un=
gefähr 80 Einladungen hatte ergehen laſſen. Der
Reichskanzler begrüßte perſönlich jeden einzelnen
ſei=
ner Gäſte, wobei ihm Unterſtaatsſekretär Wahnſchaffe
und Graf Hohenthal zur Seite ſtanden. Eine große
Anzahl der Anweſenden wurde dem vormaligen
Prä=
ſidenten der Vereinigten Staaten hier vorgeſtellt und
von ihm in ein längeres Geſpräch gezogen, darunter
ſämtliche zum Empfang erſchienenen Staatsminiſter
und Staatsſekretäre; namentlich mit dem
Kriegsmini=
ſter von Heeringen und Staatsminiſter Dr. Delbrück,
ſowie Finanzminiſter Dr. Rheinbaben hatte Rooſevelt
eine längere Unterhaltung. Im Laufe des Abends nahm
Rooſevelt Gelegenheit, ſich einzelne durch das
Anden=
ken an den Altreichskanzler Fürſten von Bismarck
ge=
weihte Räume zeigen zu laſſen, dabei wußte er überall
perſönlich das ihn Intereſſierende ins Geſpräch zu
ziehen. Es bildeten ſich allenthalben kleine Gruppen,
in denen er der Mittelpunkt war. Im Kongreßſaal
war ein Büfett für die zum Empfang erſchienenen
Gäſte errichtet. Rooſevelt verweilte bis 10¼ Uhr unter
den Gäſten des Kanzlers, von denen er ſich dann
herz=
lich verabſchiedete. Die übrigen Gäſte weilten noch
lange in anregender Unterhaltung zuſammen. Die
letzten Gäſte verließen erſt gegen Mitternacht das
Reichskanzlerpalais.
* Berlin, 13. Mai. Theodor Rooſevelt begab
ſich heute vormittag in Begleitung des Oberbürgermeiſters
Kirſchner nach Buch, wo er die ſtädtiſchen Hoſpitäler, die
Siechenhäuſer und die Irrenanſtalt beſichtigte.
* Berlin, 13. Mai. Heute mittag fand bei dem
amerikaniſchen Botſchafter zu Ehren
Rooſe=
velts ein Frühſtück ſtatt, an dem u. a. die Miniſter
Sydow, Dr. Beſeler, v. Arnim. v. Heeringen und v.
Brei=
tenbach, die Staatsſekretäre Delbrück und Dernburg,
außer=
dem Graf Zeppelin, General von Löwenfeld. Geh.
Kom=
merzienrat Goldberger und eine Anzahl Mitglieder des
Reichstages und des Abgeordnetenhauſes teilnahmen.
* Berlin, 13. Mai. Der Reichskanzler
erſchien heute nachmittag in der amerikaniſchen
Bot=
ſchaft, um den Beſuch Rooſevelts zu erwidern.
Der Thronwechſel in England.
* London, 12. Mai. Für die öffentliche
Auf=
bahrung des Königs in Weſtminſter iſt jetzt
von Zimmerleuten eine dreieckige Plattform errichtet
worden, auf die der Katafalk mit dem Sarg geſtellt
werden ſoll. Der Katafalk wird 14 Fuß lang ſein und
mit ſeinen zwei Stufen eine Höhe von ſieben Fuß
er=
reichen. Die Plattform und der Katafalk, wie die
Schranken für die Menge werden mit königlichem
Pur=
pur bedeckt. Als Bahrtuch wird dasſelbe benutzt
wer=
den, welches für die Königin Viktoria gebraucht
wor=
den war. Außer dem Purpur und den Draperien
wer=
den keine weiteren Ausſchmückungen in der Halle
vor=
handen ſein. Beim Eintreffen des Sarges in der Halle
werden die Peers und die Mitglieder des Unterhauſes
an den Seiten der Halle aufgeſtellt ſein. Die
dienſt=
tuende Geiſtlichkeit und die königlichen Leidtragenden
werden vor dem Sarge Stellung nehmen. Nach dem
Leichenbegängnis am 20. Mai wird im Schloſſe zu
Windſor ein Frühſtück ſtattfindenden, an dem 70
Fürſt=
lichkeiten und 500 andere teilnehmen werden. Alle Gäſte
werden nach dem Frühſtück ſofort nach London
zurück=
kehren. — Der Sarg ſteht noch im Schlafzimmer des
verſtorbenen Königs.
„Weſtminſter Gazette” gibt bekannt, daß weder
ge=
wünſcht noch erwartet wird, daß nach dem 17. Mai das
Publikum noch tiefe Trauer trägt, doch wird
ge=
beten, bis zum 29. Mai Halbtrauer anzulegen.
* London, 13. Mai. Längs des Weges, den der
Leichenzug nehmen wird, werden enorme Preiſe für
Fenſterplätze bezahlt. Ein Balkonzimmer im erſten Stock
in der St. James=Street koſtet 175 Guinees, ein
dreifen=
ſtriges Zimmer in der Piccadilly 270 Guinees. Desgleichen
ſind in Windſor die Preiſe weit höher als beim
Begräb=
nis der Königin Viktoria.
Erdbeben.
* Jugenheim, 13. Mai. Die Erdbebenwarte
mel=
det die Aufzeichnung eines Fernbebens, das heute
9 Uhr 10 Minuten 10 Sekunden vormittags anfing und
erſt gegen 12 Uhr zu Ende war, alſo faſt 3 Stunden
dauerte. Die Entfernung liegt zwiſchen 8000 und Hao
Kilometer.
Schwerer Unglücksfall auf einem Torpedoboot.
* Wilhelmshaven, 13. Mai. Bei
Spreng=
übungen der Minenſuchdiviſion ereignete ſich geſtern
gegen abend ein ſchwerer Unglücksfall. 5 Mann
ſind tot, zwei wurden ſchwer verwundet.
* Berlin, 13. Mai. Amtlich wird mitgeteilt:
Bei der Detonation einer Sprengpatrone auf dem der
Minenſuchdiviſion gehörigen kleinen Torpedoboot
„S. 33” bei einer Nachtübung auf der Schilligreede am
12. Mai wurden getötet: Minenobermatroſe Dettlef
Jenſen=Flensburg, Minenmatroſe Heinrich Kleinfeldt=
Lübeck, Minenoberheizer Anton Wilſor=Mannheim,
Minenheizer Ernſt Rutkowski=Neidenburg (
Oſtpreu=
ßen), Minenheizer Ernſt Junge=Hohenhorſt (Kreis
Eutin); ſchwer verwundet wurde: Maſchiniſtenmaat
Schmidt; leicht verwundet: Bootsmannsmaat
Nenn=
ſtiel. Ueber die Urſachen des bedauerlichen
Unglücks=
falles liegen amtliche Nachrichten nicht vor.
* Kuxhaven, 13. Mai. Das Minenſuchboot, von
deſſen Beſatzung geſtern durch vorzeitige Erploſion
einer Sprenavatrone fünf Mann getötet und mehrere
ſchwer verwundet wurden, wurde heute früh hier ein
geſchleppt.
H. B. Kuxhaven, 13. Mai. Ueber den
Vor=
gang bei dem Unglück auf dem
Minenſuch=
boot „S. 33” wird weiter bekannt: Geſtern abend 6½
Uhr ſollten auf der Schilligreede große Sprengübungen
gemacht werden. Beim Transport der Sprengpatronen
erfolgte im Zwiſchendeck auf bisher noch nicht aufge
klärte Weiſe die Exploſion. Die unter der Aufſicht
eines Maſchiniſtenmaates und eines
Bootsmanns=
maates ſtehenden 5 Mann der Beſatzung, die den
Pa=
tronen zunächſt ſtanden, wurden ſofort getötet. Der
Maſchiniſtenmaat Schmidt iſt ſo ſchwer verletzt
wor=
den, daß er ſofort nach ſeiner Einlieferung in
Wil=
helmshaven geſtorben ſein ſoll. Der Bootsmannsmagt
ſennſtiel, der mit nach Kuxhaven genommen wurde,
hat nur leichtere Verletzungen davongetragen. Die
übrigen auf Deck befindlichen 10 Mann der Beſatzung
ſind unverſehrt davongekommen. Das Minenſuchboot
iſt durch die Exploſion in ſeinem inneren Raume ſchwer
beſchädigt worden und wurde ſofort außer Dienſt
geſtellt.
Das Grubenunglück bei Whitehaven.
* London, 12. Mai. Die Nachricht von dem
Grubenunglück bei Whitehaven beſtätigt ſich.
Die Rettungsmannſchaften fahren fort in ihren
An=
ſtrengungen, ſind jedoch bisher wegen des dichten Rauchs
und infolge der weiten Entfernung der
Unglücks=
ſtelle vom Schachteingang nicht imſtande geweſen, zu
dem eigentlichen Schauplatz der Kataſtrophe zu
ge=
langen.
* London, 12. Mai. Nach der letzten Meldung
ſind fünf Körper aus der Kohlengrube in
White=
haven gefördert worden. Der König ſandte an die
Beſitzer der Grube ein Telegramm, in welchem er
ſei=
ner großen Teilnahme an dem Unglück Ausdruck gibt
und um weitere Mitteilungen bittet.
* London, 13. Mai. Die Hoffnung au
Rettung der bei dem Grubenunglück bei Whitehaven
eingeſchloſſenen Bergleute wurde aufgegeben. Die
Grube wurde zugemauert.
H.B. London, 13. Mai. Die raſche
Aufeinander=
folge von Gruben=Kataſtrophen, wie ſie in den
letzten Monaten in England zu verzeichnen iſt, ruft
unter der Bevölkerung nachgerade eine deprimierende
Stimmung völliger Hilfloſigkeit hervor. Das geſtrige
Unglück in der Nähe von Mancheſter ſtellt ſich, den
neueſten Meldungen zufolge, als eines der
grauenhaf=
teſten in der langen Unglücks=Chronik dar. Es ſteht jetzt
feſt, daß die in der Grube eingeſchloſſenen 134
Berg=
leute rettungslos verloren ſind. Dje Grube iſt bereits
zugemauert worden, um das Feuer zu erſticken.
Darmſtadt, 14. Mai.
W—l. Großh. Hoftheater. Als Wallenſtein in
Schil=
lers Trauerſpiel „Wallenſteins Tod” abſolvierte
Herr Max Kühne vom Stadttheater in Chemnitz geſtern
abend vor ſehr ſpärlich beſetztem Hauſe ſein zweites
Gaſt=
ſpiel, leider mit geringem künſtleriſchen Erfolge. Er war
in dieſer Rolle „fehl am Ort” Abgeſehen von der nicht
einwandfreien Sprachtechnik entbehrte ſeine Auffaſſung
ganz der überlegenen Ruhe und Größe und künſtleriſchen
Vertiefung, die man von dem Charakterbild dieſes
Schiller=
ſchen Helden nicht trennen kann. Seine Darſtellung
arbei=
tete mit zu groben theatraliſchen Effekten, ſie bewegte ſich
zwiſchen einem leidenſchaftlichen Polterer und einem
The=
aterböſewicht. So kann man den Wallenſtein denn doch
nicht ſpielen! Die leicht befriedigte und begeiſterte Jugend,
die lebhaft Beifall klatſchte, täuſchte über den Mißerfolg
des Gaſtſpiels hinweg.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 13. Mai. Amtlich. Das
Torpedy=
boot „S. 142‟ Kommandant Prinz Adalbert von
Preußen, berührte nachts auf einer Marſchfahrt
ge=
legentlich eines Ausweichemanövers leicht „S. 140"‟.
Das Boot wurde auf zwei Meter Länge etwas
einge=
drückt und leicht verbogen. Es iſt zur kurzen
Repara=
tur nach Kiel gegangen. Die Koſten ſind gering. „
140” iſt unbeſchädigt. Niemand wurde verletzt.
* Berlin, 13. Mai. Die Charité beging heute
vormittag die Feier ihres 200jährigen
Be=
ſtehens. Zunächſt überreichte der Kultusminiſter
mit einer kurzen Anſprache eine Anzahl
Ordensaus=
zeichnungen; ſodann gab Generalarzt Scheibe einen
geſchichtlichen Rückblick über die Entwickelung der
gro=
ßen Heilanſtalt. Hierauf hielt Geheimrat Kraus einen
mediziniſchen Vortrag mit Lichtbildervorführungen.
An die Vorträge ſchloß ſich ein Rundgang der
Feſtteil=
nehmer durch die neuerbauten Räume der zweiten
mediziniſchen Klinik.
* Dresden, 13. Mai. Der ſächſiſche Landtag
wurde vom König im Thronſaal des
Reſidenz=
ſchloſſes mit einer Thronrede geſchloſſen, die mit
Befrie=
digung der arbeitsreichen Tagung gedenkt und ihre
Ge=
nugtuung darüber ausſpricht, daß neben der Erledigung
des Staatsbudgets auch die übrigen Vorlagen der
Re=
gierung, insbeſondere die wichtigen Geſetze über das
Berg=
weſen, die Reform der Brandverſicherungsanſtalten, die
Bildung von Gemeindeverbänden, das höhere
Mädchen=
ſchulweſen und die Anſtellungsverhältniſſe der
Nadel=
arbeit= und Fachlehrerinnen an den Volksſchulen eine den
Abſichten der Regierung entſprechende Faſſung gefunden
hätten. Mit Befriedigung betont die Thronrede, daß
durch die Einführung von Sicherheitsmännern beim
Berg=
bau die dem Leben und der Geſundheit der Bergarbeiter
drohenden Gefahren aufs wirkſamſte bekämpft werden
könnten und daß trotz der Spannung des Etats die Löhne
eines größten Teiles der Eiſenbahnarbeiter erhöht wer
den konnten. Der Umbau des Hofopernhauſes ſichert
die=
ſem Kunſtinſtitut ſeine hervorragende Stellung in
Deutſch=
land in bühnentechniſcher Hinſicht und den unbemittelten
Schichten der Bevölkerung werde der Beſuch der Oper
durch die Veranſtaltung von Volksvorſtellungen erleichtert.
* Paris, 13. Mai. Von der Küſte, namentlich aus
Lorient, Larochelle, Rochefort, laufen Meldungen von
andauernden Stürmen ein, die ſchweren Schaden
ver=
urſacht haben. Eine Anzahl Boote wurde an den Strand
geworfen und zerbrochen. Mehrere Seeleute ſind
er=
trunken.
H. B. Frankfurt a. M., 13. Mai. Am 13. März
ver=
anſtaltete die ſozialdemokratiſche Partei einen Maſſen=
Spaziergang nach dem Walde, nachdem ſie vorher
7 Verſammlungen in Lokalen in der Stadt angemeldet
hatte. Im Stadtwalde hielten Dr. Quarck und
Stadt=
verordneter Wittich Reden. Die beiden erhielten nun
Strafzettel, weil ſie unangemeldet Verſammlungen unter
Nummer 111.
freiem Hinnek abſielen und zwar Dr. Luarck üiber
6 Wochen Haft, Wittich über 4 Wochen.
H. B. Frankfurt a. M., 13. Mai. Nach einem
Tele=
gramm, das heute an das Komitee der franzöſiſchen
Ab=
teilung auf der Ausſtellung für Sport und
Spiel an den Konſul Lang gekommen iſt, erfolgte bei
Meaur ein Eiſenbahnzuſammenſtoß, wodurch
das Eintreffen der Ausſtellungsgegenſtände um 2 bis 3
Tage verzögert wird. Das Material iſt nicht beſchädigt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeſſentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Der
ſüd=
weſtliche Druckwirbel zieht langſam weſtwärts weiter
und lagert heute morgen vor dem Kanal, jetzt in
Weſt=
frankreich ſtarke Regengüſſe hervorrufend. Ganz
Nord=
oſt= und Mitteleuropa dagegen wird von einem mit
ſeinem Zentrum von 780 Millimeter über Finnland
lagernden Hochdruckgebiet beherrſcht, ſodaß bei öſtlichem
Winde das heitere und ziemlich warme Wetter anhält.
Die geſtrigen Nachmittagstemperaturen haben nahe
20 Grad erreicht. Es iſt keine weſentliche Aenderung
der europäiſchen Druckverteilung in Ausſicht.
Ausſichten in Heſſen am Samstag, den 14. Mai:
Heiter, trocken, warm.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
Nehmen Sie
(1030a
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
Haematogen unmittelbar vor der
Haupt-
mahlzeit! Ihr Appetit wir reger, Ihr
Ner-
vensystem erstarkt, die Mattigkeit
ver-
schwindet und körperliches Wohlbefinden
stellt sich raschest ein. Warnung: Man
ver-
lange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
Melſunetien, ale
ist das Urteil vieler Mütter über
nachdem sie dasselbe ihren Kindern gegeben haben.
Auch zur Herstellung von Puddings, Sommerspeisen
usw. findet „Maizena” eine ausgedehnte
Verwen-
dung.
(10246D
in Kauf, Tausch, Miete, Raten. Stimmen.
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Darmstadt, Elisabethenstr. 12. Fernspr. 815.
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Nachteis.
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lanos 2 Narmoniums
14345a
Ueberall tritt ſie heutzutage immer
Finessen . mehr hervor die Notwendigkeit, ſelbſt
i täglichen Leben bei der Löſung der einfachſten Fragen
das größte Raffinement zu entwickeln, um nur
einiger=
maßen durch Sparſamkeit und Vorſicht mit dem Zug der
Zeit Schritt halten und befriedigen zu können. Nur dem
modernen Menſchen wird das gelingen, dem, der ſich die
neuzeitlichſten Erfindungen zu nutze macht. Dazu gehört
in erſter Linie ob ſeiner vielſeitigen Verwendbarkeit für
alle Küchenzwecke und wegen der gottlob mal
ausnahms=
weiſe gleicherzeit damit Hand in Hand gehenden Billigkeit
jene epochale Erfindung der Rotti=Geſellſchaft in München.
Wer kennt nicht den ächten Rotti=Bouillon=Würfel?
Unter tauſenden und aber tauſenden deutſcher
Haus=
frauen hat der Rotti=Würfel treue Anhängerinnen. Man
kaufe, um vor Nachahmungen ganz ſicher zu ſein,
prinzipiell nur die Originaldoſen mit 10 und 20 Stück,
darin liegen noch überdies wertvolle Gutſcheine. (10208f
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Breimer, Hofl., Eliſabethenſtraße 14, und Oskar
Matzelt, Hofl., vorm. Gg. Wilh. Weidig, Schulſtr. 4,
eine Verkaufsſtelle ſeines berühmten Ambroſia=
Brotes nach Profeſſor Graham, Ambroſia=Schnitten=
Pumpernickels, Ambroſia=Cakes und Potsdamer Zwiebacks,
worauf beſonders die Herren Aerzte aufmerkſam gemacht
werden.
(10262a
Me
Betty Schnellinger
Karl Lamprecht
VERLOBTE.
Darmstadt, Pfingsten 1910.
(*11989
Todes-Anzeige.
Geſtern verſchied nach längerem, ſchwerem
Leiden meine langjährige treue Dienerin
Susanne Pitzer.
Ich werde ihr Andenken in Ehren halten.
Major a. D. Gerlach.
Darmſtadt, 13. Mai 1910.
Die Beerdigung findet Pfingſtmontag,
nach=
mittags 4 Uhr, vom Portale des ſtädtiſchen
Friedhofes aus, ſtatt.
(*12094
Todes-Anzeige.
Allen Verwandten, Freunden und
Be=
kannten hiermit die traurige Mitteilung, daß
meine liebe Frau, unſere gute Mutter, Schwie=
(10239
germutter und Großmutter
Katharine Appelmann
geſtern nachmittag 4¾ Uhr ſanft verſchieden iſt.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Heinrich Appelmann.
Darmſtadt, den 13. Mai 1910.
Die Beerdigung findet Samstag, nachmittags
4½ Uhr, vom Sterbehauſe, Gardiſtenſtraße 17
aus, ſtatt.
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
die traurige Mitteilung, daß unſer lieber Sohn,
Bruder, Schwager und Onkel
(10269
Herr Wilh. Rinner
Breslau
infolge Herzſchlags plötzlich verſchieden iſt.
Familie M. Rinner.
Breslau, Darmſtadt, den 13. Mai 1910.
Tageskalender.
Samstag, 14. Mai.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß und im Bürgerkeller.
Sonntag, 15. Mai.
Geſangswettſtreit des Geſangvereins „Harmonie‟
um 10 und 3½ Uhr im „Mathildenhöhſaal” und
„Rummelbräu”.
Montag, 16. Mai.
Hoftheater, Anfang ½7 Uhr (B) „Lohengrin”
Gaſtſpiel von Otto Reutter um 4 und 8¼ Uhr im
Orpheum.
Konzert um 4 u. 8 Uhr im Hotel Heß u. Bürgerkeller.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Münchner Kindl”.
Konzert um 4 Uhr auf Hugenſchütz’ Felſenkeller.
Konzert um 8 Uhr im „Schützenhof”.
Ausflug der Turngemeinde Darmſtadt nach dem
Küh=
kopf; Abfahrt um 1.50 Uhr.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Olympia=Kinema tograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Verſteigerungskalender.
Dienstag, 17. Mai.
Moos=Verſteigerung um 9 Uhr im Rathaus zu
Pfungſtadt.
Ausſtellung des Deutſchen Künſtlerbundes (geöffnet
von 10—7 Uhr).
König=Muſeum Saalbauſtr. 73, Sonntags geöffnet
von 11—1 Uhr.
Hochzeitsturm. Turmzimmer und
Ausſtellungs=
räume, täglich geöffnet von 9—12 und 3—6 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldacßel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Drau
Aner
PilsnereuC
Münchner
Hell Exvort
veisverdrerbrere
614a
Kurſe vom 13. Mai 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
Bf. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,69
3½ Deutſche Reichsanl. . 83,20
64,70
3
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,75
3½ do. Conſols. . . . . 93,10
3 do. do.
84,80
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,75
94,00
do.
3½
do.
3
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,70
de.
92,50
3½
83,60
do.
3
4 Hamburger Staatsanl. 101,90
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,40
do.
3½
do.
81,50
3 Sächſiſche Rente . . . 83,80
4 Württemberger v. 1907 101,80
do.
93,70
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 100,50
1¾ Griechen v. 1887 49,40
3¾/ Italiener Rente . .
4½ Oeſterr. Silberrente . 98,10
do. Goldrente . . 99,50
do. einheitl. Rente 94,10
3 Portug. unif. Serie I
do. unif. Ser. III 67,25
do. Spezial. 13,40
Rumänier v. 1903
do. v. 1890
do. p. 1905
Ruſſen v. 1880 ₰ .
.102,10
. 91,20
„ 92,00
Zf.
InProz.
4 Ruſſen v. 1902 . . . . 92,60
4½ do. v. 1905 . . . . 100,60
92,50
3½ Schweden. .
4 Serbier amort. v. 1895 85,80
4 Türk. Admi. v. 1903 88,60
4 do. unifiz. v. 1903 94,60
4 Ungar. Goldrente . . 95,70
4 do. Staatsrente . 92,60
5 Argentinier . . . . . . 101,90
91,60
do.
4½ Chile Gold=Anleihe 93,20
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,50
99,80
do.
4½ Japaner . . ..
5 Innere Mexikaner . . 100,60
do.
4 Gold=Mexikan. v. 1904 96,30
5 Gold=Mexikaner . . . 100,60
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . . 144,40
4 Nordd. Lloyd . . . . 111,90
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 122,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%/
Einz. Mk. 408 120,90
4 Baltimore & Ohio . . 110,20
4 Gotthardbahn . . ..
InProz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 162,40
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 20,40
4 Pennſylvania R. R. 135,40
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 197,00
. 83,00
Werger=Brauerei
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 482,80
Fabrik Griesheim . . . . 263,80
Farbwerk Höchſt . . . . . 486,50
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . . 321,00
Lahmeyer . . . . . . . . . 117,75
. . . . 163,70
Schuckert.
Siemens & Halske . . . 245,75
Adlerfahrradwerke Kleyer 413,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 235,00
Gelſenkirchen . . . . . . . 208,30
Harpener . . . . . . . 199,00
Phönix, Vergb. u.
Hütten=
betrieb . . . . . . . . . 219,80
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 90,30
4 Pfälzer Prt. . . . . . 101,50
do.
3½
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. . 99,80
do. ſteuerfrei.
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,30
do.
98,10
alte .
do.
5 Oeſterr. Südbahn . . 101,80
do.
58,20
do.
Raab=Oedenburger . . 74,80
Ruſſ. Südweſt..
89,80
4 Kronpr. Rudolfbahn
145,00
In Proz.
76.00
2¾/10 Livorneſer . .
4 Miſſouri=Pacific . . . 98,50
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,10
5 Anatoliſche Eiſenb. . .
5 Tehuantepec . . . . . 102,60
Bank=Aktien.
4 Berliner Handelsgeſ. 174,10
4 Darmſtädter Bank . 132,20
4 Deutſche Bank . . 252,20
4 Deutſche Vereinsbank 128,00
4 Diskonto=Geſellſchaft . 188,20
4 Dresdner Bank. 159,60
4 Mitteldeut. Kreditbk. 119,90
4 Nationalbk. f. Deutſchl. 123,10
4 Pfälzer Bank . . . . . 101,30
4 Reichsbank
4. Rhein. Kredit=Bank 139,00
4 Wiener Bank=Verein 137,00
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,30
½ do. S. 19. . . . . 92,50
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
91,00
do.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
92,50
do.
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
91,00
do.
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,00
do. (unk. 1914) 91,60
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,40
do.
92.85
3½
InProz.
Sf.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt . . . .
3½ do.
.100,90
4 Frankfurt . .
3½ do.
93,30
4 Gießen .
3½ do.
4 Heidelberg .
91,40
3½ do.
100,50
4 Karlsruhe
3½ do.
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz .
3½ do.
4 Mannheim
. 100,50
3½ do.
4 München .
100,50
3½ Nauheim
92,00
4 Nürnberg.
. 100,30
3½ do.
4 Offenbach .
3½ do.
94,50
4 Wiesbaden .
100,40
3½, do.
4 Worms . .
.. 100,10
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886. .
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner „ 100 137,50
5 Donau=Reg. fl. 100
3 Holl. Komm. „. 100
In Proz
Bf.
3 Madrider Fs. 100 77,75
4 Meining. Pr.=
Pfand=
briefe. .
. . . 136,50
4 Oeſterr. 1860er Loſe 175,00
3 Oldenburger .
2½ Raab=Grazer fl. 150
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Fs.
Fs.
Augsburger
Braunſchweiger Tlr.
Freiburger
Mailänder
do.
Fs.
Meininger
Oeſterreicher v. 1864 „
do. v. 1858 „
Ungar. Staats „
Venediger Frs.
Türkiſche
„
fl.
7 39,25
20 213,10
15 57,00
45
10 32,50
7 39,00
100 568,00
100 464,00
100 390,00
30
400 188,80
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,44
20 Franks=Stücke .
16,21
16,90
Oeſterr. 20=Kronen .
4,19
Amerikaniſche Noten .
20,47
Engliſche Noten . .
Franzöſiſche Noten . . . . 81,15
Holländiſche Noten . . . . 169,55
Italieniſche Noten . . . 80,75
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,10
Ruſſiſche Noten . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,05
Reichsbank=Diskonto . .
Reichsbank=Lombard. 84f. 5%.
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
(Nummer I1.
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ständigen Beziehungen zu den bedeutendsten Quellen des Orients
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Ein Blankeneſer Roman
von Ewald Gerhard Seeliger.
(Nachdruck verboten.)
I.
Mitten in der niedrigen Stube ſtand die ſchwere,
eichene Seekiſte, die ſchon drei Menſchenleben
über=
dauert hatte. Pauline Breckwoldt, die alte
Lotſen=
witwe, kniete davor und packte Wäſche hinein. Von
der Laſt der ſechzig Jahre war ihr Rücken leicht
ge=
krümmt, und ihr dünnes, ſtarkgebleichtes Blondhaar
ſchützte ein kleines ſchwarzes Häubchen. Henning, ihr
Jüngſter, ſaß mit vorgebeugtem Oberkörper auf dem
Sofa, ſog an ſeiner kurzen Tabakspfeife, paffte den
Raum, durch deſſen Fenſter der warme Strahlenſchein
der Frühlingsſonne fiel, voll dicker, beizender
Dampf=
wolken und ſchaute ſchweigend zu, wie die Mutter mit
ſchnellen, kunſtgeübten Griffen den langen,
ſargähn=
lichen Kaſten bis zur Hälfte füllte. Dann erhob ſie ſich,
atmete einmal tief auf, klappte den Deckel zu und ſetzte
ſich darauf. Henning hob den Kopf.
Mehr brauchſt Du nicht für vierzehn Tage! ſagte
ſie bedächtig und langſam, und ließ ihre guten, grauen
Augen ſorgſam über ſeine lange Geſtalt laufen. Vier
von ihren Kindern hatte ſie ſchon der großen Welt da
draußen geben müſſen. Zwei Mädchen waren in
Ham=
burg gut verheiratet, ein Junge ſaß in Geeſtemünde
und einer gar in Südamerika, und alle vier waren
ge=
ſund, hatten ihre Arbeit und brauchten nicht zu darben.
Nur Henning, ihr Letzter, war ihr treu geblieben, fand
ſich nach jeder Seereiſe zu ihr zurück und ließ ſich ihre
Sorgen um ſein Wohl gern gefallen. Und in ihren
Augen leuchtete es von mütterlichem Stolze. Henning
wurde unter dieſem Blick ſtets unruhig. Er ſtand auf
und griff nach der Mütze, die er über den
flachsblon=
den Schädel ſtülpte.
Wo willſt Du hin? fragte die Mutter ſchnell, und
ihr Ton wurde ſpitzig vor heimlicher Eiferſucht.
Spazieren gehn! antwortete er, wich dem Blicke
ver=
legen aus und drückte mit dem Daumen den Tabak feſt.
Am letzten Tage kannſt Du ja zu Hauſe bleiben!
Ich komme ja wieder! ſprach er ſchüchtern und ſah
ſie bittend an.
Du gehſt wieder zu Guſchi Heggbloom! rief ſie
ge=
reizt und richtete ſich auf.
Na ja, gab er kleinlaut zu. Wenn ich morgen in
See geh’, muß ich ihr doch Adieu ſagen.
mhu ſie ſich gekränkt von ihm ab
Mutter! bat er, ſteckte die Pfeife weg und trat näher.
Sag’ mir doch, was haſt Du gegen die Deern?
Gegen die Deern hab’ ich nichts, wenn ſie auch ein
bißchen leicht iſt, aber die ganze Familie taugt nichts.
Was geht mich die Familie an! gab Henning
trocken zurück.
Und ich glaub’ auch nicht, daß ſie’s ehrlich meint.
Die ſpitzt ſich auf einen ganz andern, als auf einen
Seemann. So jung, wie ſie iſt, und bei dem glatten
Geſicht, das ſie hat! Und bei dem Hochmut der Mutter!
Und dabei iſt ihr Mann ein ganz gewöhnlicher
Flick=
ſchuſter!
Das iſt ein ganz ehrlicher Kerl, nahm Henning
ſeinen Freund in Schutz.
Ehrlich vielleicht, aber kein Kerl, erwiderte ſie
hef=
tig, ſonſt würde er ſich von dieſer Frau nicht alles
ge=
fallen laſſen.
Henning lächelte und ſtopfte ſich die Pfeife friſch.
Wenn ſeine Mutter auf Frau Karoline Heggbloom zu
ſprechen kam, geriet ſie immer in Hitze. Aber ſie
be=
ruhigte ſich ſchnell, wenn ſie keinen Widerſpruch erfuhr.
Ich will mich da nicht zwiſchen mengen, fuhr ſie
bedächtiger fort. Es hilft doch nichts. Du biſt einmal
in die Deern vernarrt. Und ſie wird Dich ſo lange
n der Naſe herumführen, bis ſie einen beſſeren hat.
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mal 1910.
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Red’ Dir doch nicht ein, daß ſie einen Fahrensmann
nimmt. Und wenn ſie Dir’s auch bundertmal
ver=
ſpricht. So ein leichtſinniges Ding taucht nie und
nimmer zur Seemannsfrau. Das laß' Dir geſagt ſein!
Kein Menſch meint’s ſo gut mit Dir wie Deine Mutter.
Im übrigen tu’, was Du willſt. Du biſt ja ſeit acht
Tagen majorenn. Aber mir gib nicht die Schuld,
wenn ſie das helle Unglück über Dich bringt.
Mutter, meinte Henning, noch immer lächelnd, und
ließ die Pfeife ſtärker qualmen, Du haſt ihr doch
vorigen Sonntag Kaffee und Kuchen gegeben!
Gaſt bleibt Gaſt! erwiderte ſie herben Tones.
Wenn Du an Deinem Geburtstag jemand herbringſt,
muß ich ihm was vorſetzen, auch wenn ich ihn nicht
gern ſehe.
Wird ſchon noch kommen, ſprach er zuverſichtlich,
nickte ihr freundlich zu, und trat aus dem kleinen,
hundertjährigen Häuschen. Es lag auf der halben
Höhe des Süllberges, und barg das ſteile, moosgrüne
Strohdach unter zwei mächtigen Kirſchbäumen, die über
ihm einen Himmel von weißen Blütenwolken
aus=
ſpannten. Denn es war im Mai.
Henning trat langſamen Schrittes durch den
klei=
nen Ziergarten, in dem die Primeln blühten, auf den
ſchmalen Treppenſteig, der ſteil zum Strande
hinunter=
führte. Bevor er um die Ecke bog, wandte er ſich noch
einmal um, und winkte der Mutter zu, die ihm durch’s
Fenſter nachſah.
Dann öffnete ſich ſeinem Blick das liebliche Tal,
an deſſen ſanftgegliederten Abhängen Blankeneſe lag,
und er blieb überraſcht ſtehen. Vor ſeinem inneren
Auge flogen die prächtigen Bilder der Tropenküſten
vorüber, die er in den ſechs Jahren ſeiner Fahrzeit
geſchaut hatte. Aber ſie verblaßten alle vor dem ſtillen,
berückenden Zauber des Bildes, das ſich zu ſeinen
Füßen ausbreitete. Aus dem friſchen Grün der
Gär=
ten, das an vielen Stellen im Weiß der Blüten
er=
trank, leuchteten ziegelrot und ſchieferblau die Dächer
der Häuſer, die ſich im Grunde klein und ängſtlich
zu=
ſammendrängten, nach der Höhe zu aber ſtolz und
vor=
nehm voneinander abrückten.
Und Henning erkannte zum erſten Male, wie ſchön
ſeine Heimat war!
Im leichten Winde grüßten von allen Seiten bunte
Flaggen. Wie dünne Schleier zog der Rauch der
Schornſteine durch die Zweige, über die krummen
Straßen und Stege. Vom Süllberg herunter flatterten
die Klänge der Muſik. Und von der Elbe herauf, die
wie eine grauglänzende Rieſenſchlange am Strande
ſchlief, dröhnte tief und dumpf der Warnungsſchrei
eines großen Hapagdampfers, der nach Hamburg
hin=
aufwollte. Denn eben erſt hatte die Flut eingeſetzt,
und die Fahrrinne war noch ſchmal. Heller tönte der
Ruf des kleinen grünen Dampfers, der ſich mühſam
gegen die Flut abwühlte. Schwarz war ſein Deck von
Menſchen, die nach dem Arbeitskampf der Woche zum
Frieden der freien Natur ſtrebten. Weit drüben,
hin=
ter dem niedrigen, ſchilfgrünen Schweineſand, ſtanden
ein paar dunkle Segel, zwei Fiſcherewer und eine
Kaſtenſchute, und warteten auf die friſche Briſe, die
ſtets mit der Flut vom Meere heraufkam.
Henning ſtand noch immer regungslos und ſchaute.
Es gab nur eins, das ſchöner war, als ſeine Heimat:
Guſchi Heggbloom, das Kleinmädchen bei Senator
Geſterling! Und ſofort machte er rechtsumkehrt und
ſtieg mit ſchnellen Schritten zum Strande hinab.
Unterwegs ſah er nach der Uhr.
Er brauchte ſich nicht zu beeilen. Vor dem Eſſen
war Guſchi doch nicht zu ſprechen. Zwei Stunden hatte
er noch Zeit. Denn heute war Samstag, und der Herr
Senator kam an dieſem Tage noch ſpäter aus
Ham=
burg heim.
Alſo ſpazierte Henning gemächlich den Strandweg
entlang, bis er auf Wilken Wobbe ſtieß. Das war ein
langer Lotſe, 70 Jahre alt, der keinen Dienſt mehr tat
und von ſeiner Penſion lebte. Sein Geſicht war vom
Wetter gekerbt, am Kinn hing ihm eine graue
Schiffer=
freſe, und die lange Kalkpfeife, in der ein ſcharfer
Knaſter brannte, nahm er auch nicht beim Sprechen aus
den Zähnen.
Henning zog die Mütze und blieb ſtehen.
Ich hab’ gehört, Du haſt eine Heuer? fragte Wilken
Wobbe und blinzelte mit ſeinen kleinen, ſtahlfarbenen
Augen. Willſt Du wirklich mit einem Fiſchdampfer
ſeilen?
Henning nickte nur.
Zu meiner Zeit iſt kein Blankeneſer Jung auf
einen Fiſchdampfer gegangen, bemerkte der Alte
miß=
billigend. Entweder auf den Ewer oder auf große
Fahrt. Damals hatten wir hier in Blankeneſe noch
eine Schiffahrt. Fünfzig, ſechzig Schiffe, Segelſchiffe
und Dampfer. Aber heut’ hat ſich das alles nach
Ham=
burg hinaufgezogen. Heute müſſen die Blankeneſſer
die Fremden füttern, die einem das Leben verteuern,
und wollen nichts mehr von der Seefahrt wiſſen. Dein
Vater, der mein Freund geweſen iſt, das war noch
einer vom alten Schlage, der iſt nicht in ſeinem Bett
geſtorben!
Henning, der ſich eben neben den Alten ſetzen
wollte, machte eine unwillige Bewegung und zögerte.
Setz Dich hin! kommandierte Wilke Wobbe. Ich
hab’ Dir die Geſchichte ſchon oft erzählt, aber Du kannſt
ſie nicht oft genug hören. Du warſt damals ſo ein
kleiner Knirps von drei Jahren, als Dein Vater
drau=
ßen blieb. Es war im Februar, bannig kalt, und das
ganze Deck lag voll Glatteis. Da iſt Dein Vater in der
Nacht, wie er gerade auf einen ruſſiſchen Schooner
aufentern will, über Bord gegangen. Ich bin ihm
nachgeſprungen, hab’ ihn aber nicht mehr greifen
kön=
nen. Er hat wohl den Herzſchlag gekriegt in dem
eis=
kalten Waſſer. Der hat einen ſchönen Tod gehabt,
einen beſſeren kann ſich ein Seemann nicht wünſchen.
Ich hab’s nicht ſo gut; mich ſcharren ſie da oben bei
der Kirche in die Erde. Dein Vater, Henning, das
war einer, der wär’ ſein Lebtag nicht auf einen
Fiſch=
dampfer gegangen. Haſt Du keine andere Heuer
fin=
den können?
Ich ſollte wieder mit nach der Weſtküſte. Aber das
dauerte mir zu lange.
Ja! knurrte der Alte ärgerlich. Du haſt ja jetzt
eine Liebſchaft angefangen. Da mußt Du alle acht
Tage an Kant ſein.
(Fortſetzung folat.)
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
28 54.
Samstag, 14. Maſ.
1910.
Bekanntmachung.
Betreffend: Landesporizeiliche Prüfung des Entwurfs zur Erweiterung des
Bahnhofs Kranichſtein,
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß der Plan und die ſonſtigen
Unterlagen zur Erweiterung des Bahnhofs Kranichſtein in der Gemarkung Arheilgen,
in der Zeit von Samstag, den 14. Mai bis Montag, den 23. Mai 1910 einſchließlich
auf der Großh. Bürgermeiſterei Arheilgen zu jedermanns Einſicht offen liegen.
Landespoltetlicher Fräſungelermin wird auf
Dienstag, den 24. Mai 1910, nachmittags 3¾ Uhr,
auf Bahnhof Kranichſtein anberaumt.
Einwendungen gegen den Plan ſind im Prüfungstermin vorzubringen.
Darmſtadt, den 12. Mai 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: von Werner.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Damen=Hut (wurde an eine falſche Adreſſe abgegeben). 1 kleines
Portemonnaie mit Inhalt. 1 goldenes Ketten=Armband mit roten Steinen. 1 Stück
blauſeidenes Band und Stoff. 1 weiße Pelzboa. 1 Hunde=Halsband mit gelben
Knöpfen und der Nr. 6156. 1 kleiner Schlüſſel. 1 roter Militär=Kragenſchoner. 1 brauner
Damen=Glacéhandſchuh. 1 kleiner Hohlſchlüſſel. 2 mittelgroße Schlüſſel. 1 noch neuer
Damen=Zwicker mit gelbem Futteral. 1 kleines graues Portemonnaie mit 1 Pfennig
Inhalt. 1 Damen=Viſitenkartentäſchchen mit Perlmuttdecke. 1 leeres ſchwarzledernes
Portemonnaie. 1 Quittungskarte, auf den Namen Grünewald lautend. 1 Kontobuch
mit der Aufſchrift Schwab”. 1 bläuliche Perlen=Halskette. 1 Gummiball. 1
bunt=
farbiger Damen=Gürtel mit Goldſtreiſen. 1 Kinder=Spitzentragen. 1 Damen=
Regen=
ſchirm mit dunkler Vorde.
Verloren: 1 goldene Broſche in Form einer Reitpeitſche. 1 dunkelrotes
Hand=
täſchchen mit gelbem Verſchluß und Taſchentuch. 1 Portemonnaie mit 50 Mk. Inhalt.
1 braunes Portemonnaie mit 2 neuen Fünfundzwanzigpfennigſtücken und etwas
Klein=
geld. 1 goldener Damen=Ring mit hellrotem Stein (im Februar verloren). Einige
Briefe und Druckſachen. 1 goldenes Glieder=Armband mit römiſcher Moſaikarbeit.
1 Notizbuch mit lila Decke. 1 Schildpattnadel. 1 Bund Schlüſſel. 1 Spitzen=
Taſchen=
tuch. 1 goldener amerikaniſcher Herren=Ring mit ſehr großem Stein. 1 goldenes
Arm=
band mit reifartigen Gliedern und roten Steinen. 1 filberne Vorſtecknadel in
Hufeiſen=
form. 1 längliches goldenes Bröſchchen mit 3 weißen Perlchen. 1 Ehering ohne
Gra=
vierung. 1 goldenes Medaillon mit ſchwarzem Stein in Buchform, auf der einen Seite
Monogramm F. A. 1 goldener Eouleur=Ring mit violett=weiß=goldenem Stein und
Wappen. 1 ſilberne Zylinder=Uhr. 1 längliche ſiberne Broſche mit rundem Anhänger.
1 Double=Zwicker mit Kettchen, 1 Schulbibliothekbuch (Freiheitskämpfe). 1 grauer
Herren=Handſchuh. 1 ſchwarzer Damen=Gürtel mit ſchwarzer Schnalle. 1 ſilbernes
Bleiſtift. 1 goldener Siegel=Ring mit rotem Stein. 1 Zwicker ohne Faſſung. 1 ſchwarz.
Damen=Gummigürtel. 1 goldene Broſche mit Emailbild (Königin Luiſe). 1 Damen=
Regenſchirm mit Perlmuttgriff. 1 dreireihige weiße Wachsperlenkette. 1 kleines
Porte=
monnaie mit 6—8 Mk. Inhalt. 1 Damen=Regenſchirm mit bunter Borde und kleinen
weißen Pünktchen. 1 rotes Portemonnaie mit 2,80 Mk. Inhalt. 1 goldene Broſche
mit grünen und roten Steinchen. 1 grünlichgraues Kinder=Jäckchen mit weißem
Stickereikragen. 1 Zwanzigmarkſtück. 1 Handtäſchchen mit 22 Mk. Inhalt, 1 Schlüſſel
und 1 Paar braune Handſchuhe. 1 Radfahrer=Nummerplatte mit ſchwarzem D und der
Nr. 17896. 1 braune Brieftaſche. 1 Zwanzigmarkſtück. 1 Double=Medaillon mit kleinenf
Steinchen und 2 Photographien. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit etwa 18 Mk. Inhalt
und kleiner Schlüſſel mit der Nr. 651. 1 weiße Trikotbinde.
Zugelaufen bei Privaten: 1 braungetigerter Jagdhund.
Entlaufen: 1 Dobermanpinſcher. 1 Kriegshund.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(10189
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
(10186si
s
Wir haben die Schutzmannſchaft mit ſtrengſter Ueberwachung der richtigen
Ein=
haltung der vorſtehend bekanntgegebenen Beſchäftigungs= und Verkaufszeiten beauftragt
und werden Uebertretungen unnachſichtlich zur Anzeige bringen laſſen.
Darmſtadt, den 11. Mai 1916.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
(10109fs
Polielich eingeſangene und zugelauſene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
finden ſich: 2 ſchottiſche Schäferhunde 1 Pinſcher, 2 Dachshunde.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsrahe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 15. Mai ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße.
Am Montag, den 16. Mai, ſind folgende Apotheken geöffnet:
Hof=Apotheke, Ballonplatz, und
Adler=Apotheke, Wilhelminenplatz.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupl= und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
. per ½ kg 86 Pfg.1Dörrfleiſch
per ½ kg 110 Pfg.
Rindfleiſch
Schinken m. Bein
„ 80
½ „ 110
Kalbfleiſch
Hammelfleiſch
Bruſt .
Schweinefleiſch (Bratenſt.) . ½
Bauchläppchen.
Kottelets u. geſalz. Fleiſch „ ½
Speck, geräuchert
„90
90
60
96
90
„100
110
Rollſchinken
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen.
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt.
„ 130
90
2
Betreffend: Reſtaurierungsarbeiten im Innern der katholiſcher,
St. Ludwigskirche zu Darmſtadt.
Zu vorbenannten Herſtellungen ſollen vergeben werden
1. das Aufſtellen eines gezimmerten Gerüſtes, ca. 800 am Bodenfläche deckend
und ca. 15 m hoch;
2. die Innenſeite der Kuppel mit Rabitzputz zu erneuern (ca. 1700 am);
3. Tüncherarbeiten für die Innenwände einſchl. Kalk=, Kaſeln= und
Delfarven=
anſtriche (zuſ. ca. 5000 am).
Zeichnungen, Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen liegen auf dem Büro der
Architekten Gg. Scherer & Gg. Finke, Rheinſtraße Nr. 47, zur Einſicht offen,
und wird daſelbſt auch nähere Auskunſt erteilt, ſowie Angebotsformulare gegen Mk. 1.—
Kopialgebühren verabfolgt.
Angebote ſind, mit entſprechender Aufſchrift verſehen, bis ſpäteſtens
Dienstag, den 24. Mai I. Js., nachmittags 6 Uhr,
an Herrn Domkapitular Dr. Elz, Wilhelminenplatz Nr. 9, verſchloſſen und
koſten=
frei einzuſenden.
Darmſtadt, den 12. Mai 1910.
(10165si
Kath. Kirchengemeinde
St. Ludwigsgemeinde Darmstadt
Dr. Elz. Stemmer.
Bekanntmachung.
Betreffend: Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und im Gewerbebetrieb der
Bäcker, Friſeure und Photographen.
Um Zweifeln zu begegnen, ſehen wir uns unter Bezugnahme auf die
Bekannt=
machung des Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt vom 27. Dezember 1907 veranlaßt,
die für die kommenden Feſttage auf Grund des § 105e der Reichsgewerbeordnung für
die nachſtehend aufgeführten Gewerbszweige erlaſſenen Vorſchriften über die
Sonntags=
ruhe zur allgemeinen Kenntnis zu bringen:
I. An beiden Pfingſtfeiertagen darf im Handelsgewerbe auf Grund der
Be=
ſtimmungen des Ortsſtatuts vom 6. September 1907 weder eine Beſchäftigung von
Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern, noch ein Gewerbebetrieb in offenen Verkaufsſtellen
ſtattfinden.
Ausnahmen auf Grund des § 105e der Reichsgewerbeordnung ſind nur zugelaſſen:
4. Für den erſten Pfingſtfeiertag:
1. für Bäcker und Konditoren in der Zeit von vormittags 5 bis 9 Uhr und
11 bis 12 Uhr;
2. für Milchhändler und Molkereien in der Zeit von vormittags 5 Uhr bis
nach=
mittags 1 Uhr und nachmittags von 6 bis 8 Uhr;
3. für Blumenhändler in der Zeit von vormittags 5 bis 9 Uhr und von 11 bis
12 Uhr mitags:
4. Verkäufer von Roheis von vormittags 6 Uhr bis nachmittags 1 Uhr;
5. für Zeitungsſpediteure von vormittags 6 bis 9 Uhr. (Zeitungs= und
Druckſchriften=
verkauf an den Hauptbahnhöfen ohne Zeitbeſchränkung.)
B. Für den zweiten Pfingſtfeiertag:
1. für Bäcker in der Zeit von vormittags 5 Uhr bis nachmittags 1 Uhr:
2. für Konditoren in der Zeit von vormittags 5 Uhr bis nachmittags 3 Uhr:
3. für Metzger und Fleiſchwarenhändler in der Zeit von vormittags 6 Uhr bis
11 Uhr:
4. für Milchhändler und Molkereien in der Zeit von vormittags 5 Uhr bis 1 Uhr
nachmittags und von 6 bis 8 Uhr nachmittags;
5. für Blumenhändler in der Zeit von vormittags 7 Uhr bis 9 Uhr und von 11 Uhr
vormittags bis 6 Uhr nachmittags;
6. für Verkäufer von Roheis von vormittags 6 Uhr bis nachmittags 1 Uhr.
7. für Zeitungsſpediteure in der Zeit von vormittags 6 Uhr bis 9 Uhr. (Zeitungs=
und Druckſchriftenverkauf an den Hauptbahnhöfen ohne Zeitbeſchränkung.)
II. Der Gewerbebetrieb der Friſeure und die Beſchäftigung von Gehilfen und
Lehrlingen im Friſeurgewerbe iſt am erſten Pfingfeiertag geſtattet:
a. außerhalb der Werkſtätte bis 12 Uhr mittags:
b. innerhalb der Werkſtätte von 9 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags.
Am zweiten Pfingſtfeiertag iſt jeglicher Gewerbebetrieb einſchließlich desjenigen
der Friſeuſen unterſagt.
An den beiden Pfingſtfeiertagen iſt, wie an allen Sonn= und Feſttagen, ein
Ge=
werbebetrieb der Friſeutre und die Beſchäftigung von Gehilfen und Lehrlingen innerhalb
und außerhalb der Werkſtätte in der Zeit von 6 bis 9 Uhr nachmittags bei der
Vor=
bereitung von öffentlichen Theatervorſtellungen und Schauſtellungen geſtattet.
III. In den Werkſtätten der Photographen iſt am erſten Pfingſtfeiertag ieglicheer
Gewerbebetrieb unterſagt Am zweiten Pfingfeiertag iſt die Ausübung des
Gewerbe=
betriebes und die Beſchäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern in den
photo=
graphiſchen Werkſtätten geſtattet ausſchließlich zum Zweck der Aufnahme von 10 Uhr
vormittags bis 4 Uhr nachmittags.
IV. Wenn die Sonn= und Feſttagsarbeiten länger als 3 Stunden dauern, ſo ſind
die Arbeiter entweder an jedem dritten Sonntag für volle 36 Stunden oder an jedem
zweiten Sonntag mindeſtens in der Zeit von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends oder
in jeder Woche während der zweiten Hälfte eines Arbeitstages, und zwar ſpäteſtens
von 1 Uhr nachmittags ab von jeder Arbeit frei zu laſſen. Wenn die Arbeiter durch
Fleisch=Verdingung.
Am 2. Juni 1910, vormittags 9 Uhr, wird im Geſchäftszimmer des
Pro=
viantamts, Eſchollbrückerſtraße 25, der Bedarf an Fleiſch= und Wurſtwaren für die
Garniſon und den Truppenübungsplatz Darmſtadt für die Zeit vom 1. Juli bis
31. Dezember 1910 verdungen.
Lieferungsbedingungen liegen im Geſchäftszimmer aus, können auch gegen
Be=
zahlung der Selbſtkoſten bezogen werden.
(10169ss
Schriftliche und verſiegelte Angebote ſind im Geſchäftszimmer vor Beginn des
Termins mit der Aufchriſt „Angebot auf die Lieferung von Fleiſch= und
Wurſtwaren=
verſehen, abzugeben.
Proviant Darmſtadt.
Lieſerung von Küchenbedütrfuſſen u. Berklanf uon Splicht.
Die Lieferung von Grüngemüſe, Spezereiwaren und Molkereiartikel, ſowie der
Verkauf des Spülichts und der Knochen ſoll vom 1. Juli dieſes Jahres ab auf 1 Jahr
vergeben werden.
Die Bedingungen liegen auf dem Geſchäftszimmer Nr. 31 — Ahaſtraße
Mittel=
bau — zur Einſicht offen.
Angebote ſind mit entſprechender Aufſchrift bis zum Eröffnungstermin — den
19. Mai 1910, vorm. 105 Uhr, Proben 48 Stunden vorher, verſchloſſen und portu.
(5697ss
frei ebendaſelbſt abzugeben. Zuſchlagsfriſt 8 Tage.
Darmſtadt, den 2. Mai 1910.
Die Küchenverwaltung der 1. Abteilung Feldartillerie=Regiments Nr. 25.
Moosverſteigerung.
Dienstag, den 17. Mai 1910, vormittags 9 Uhr, werden auf dem
Rat=
hauſe zu Pfungſtadt aus Diſtrikt Klingsackertanne
ca. 143 Haufen Moosſtren
(10105fs
an die Meiſtbietenden verſteigert.
Pfungſtadt, den 11. Mai 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei.
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Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
Nummer 111.
Beſeitigung der Herbſtzeitloſen.
Der Wieſenvorſtand hat gelegentlich des
letzten Wieſenrundganges feſtgeſtellt, daß
die Herbſtzeitloſe auf den Wieſen
ſtellen=
weiſe in größerer Menge auftritt. Zur
Ver=
hütung einer Weiterverbreitung dieſer
ſchäd=
lichen Pflanze fordern wir die Wieſenbeſitzer
auf, die Beſeitigung der Herbſtzeitloſen bis
längſtens den 1. k. Mts. vorzunehmen,
andernfalls dies auf Koſten der Säumigen
veranlaßt wird.
(10150fs
Darmſtadt, den 11. Mai 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Jaeger.
Bekanntmachung.
Im Anſchluß an unſere Bekanntmachung
vom 3. Januar l. Js. hat ſich noch die
Firma
Albert Klöpfer, Beſſungerſtraße Nr. 84,
Spenglerei und Inſtallations=Geſchäft,
bei der unterzeichneten Verwaltung
ver=
pflichtet, alle Arbeiten für die an die
ſtädti=
ſche Waſſerleitung anzuſchließenden
Waſſer=
verſorgungs=Einrichtungen im Innern der
Gebäude und Grundſtücke auf Grund der
Satzungen über Abgabe von Waſſer aus
dem ſtädtiſchen Waſſerwerk und unter
ge=
wiſſenhafter Beachtung der beſonders
er=
laſſenen Beſtimmungen auszuführen.
Dieſelbe hat ihren Preistarif auf dem
Geſchäftszimmer der unterzeichneten
Ver=
waltung, Waldſtraße 19, eingereicht, wo
derſelbe von Intereſſenten eingeſehen
wer=
den kann.
(10029ds
Darmſtadt, den 10. Mai 1910.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
Bekanntmachung.
Die Lieferung von Leinen, Stoffen zu
Kleidern uſw. für das ſtädtiſche
Kranken=
haus ſoll im Wege der Verdingung
ver=
geben werden.
Wir laden diejenigen Lieferanten, welche
ſich bei der Lieferung zu beteiligen gedenken,
ein, ihre verſchloſſenen Angebote auf
vor=
geſchriebenem Formular, welches auf der
Geſchäftsſtube des ſtädtiſchen Krankenhauſes
in Empfang genommen werden kann,
Mittwoch, den 25. Mai 1910,
vormittags zwiſchen 10 und 12 Uhr,
in den am Haupteingang angebrachten
An=
gebotkaſten einzulegen, Muſterſtücke dagegen
ſind bei dem Oberverwalter des ſtädtiſchen
Krankenhauſes abzugeben.
Gleichzeitig bemerken wir, daß bei den
einzureichenden Muſtern nur gute Ware
verlangt wird. Den Intereſſenten wird jede
gewünſchte Auskunft unter Vorlage von
Muſtern durch den Oberverwalter des ſtädt.
Krankenhauſes erteilt werden.
Die Genehmigung der Vergebung, ſowie
die Auswahl unter allen Anbietenden bleibt
Großh. Bürgermeiſterei vorbehalten.
Darmſtadt, den 4. Mai 1910. (9825os
Die Krankenhausdirektion:
Dr. Fiſcher.
Stadtiſche Schulzahnalinik
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags.
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5.
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Einzahlungen in Pfennigbeträgen von
10, 20 Pfg. u. ſ. f. bis einſchließlich eine
Mark werden jeden Samstag, nachmittags
von 2 bis 8 Uhr, von nachverzeichneten
Erhebeſtellen entgegengenommen:
Erhbſtelle
Nr. 1 Praſſel, M. W., Grafenſtraße 25.
„ 2 Landau, M., Mathildenplatz 1.
„ 3 Bopp, K., Heinheimerſtraße 74.
4 Waitz, Pfarrer, Mollerſtr. 23.
„ 5 Roth, G., Dieburgerſtraße 9.
6 Koch, K., Marktplatz 3.
7 Stephan, H., Stiftſtraße 29.
„ 8 Manck, G., Ballonplatz 5.
„ 9 Klockow, F., Pankratiusſtraße 26.
„ 10 Schroth, J., Gardiſtenſtraße 15.
„11 Scholl, R., Soderſtraße 44.
„ 12 Wernher, L., Beſſungerſtraße 1.
„ 13 Poth, E., Heinheimerſtraße 20.
„ 14 Schwab, T., Ernſt=Ludwigsplatz 4.
„ 15 Supp, A. J., Marktplatz 8.
„ 16 Jarraſch, J., Heinheimerſtraße 35.
„ 17 Seibert, F., Pallaswieſenſtraße 44.
„ 18 Waitz, E., Eliſabethenſtraße 16.
„ 19 Büchler A., Roßdörferſtraße 26½
„ 20 Hebermehl, G., Eliſabethenſtr. 53.
Filialen:
Kiesſtraße 66.
Sandbergſtraße 27.
Lauteſchlägerſtraße 4.
„ 23 Sulzmann, A., Forſtmeiſterſtr. 2.
„ 24 Mattheß, H., Liebfrauenſtraße 58.
„ 25 Erb, O., Alexanderſtraße 171
Der Verwaltungsrat der ſtädtiſchen Sparkaſſe.
Purgold, Direktor. (1491a
Bekanntmachung.
Montag, den 23. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Kaufmann Georg Schwab
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr.
qm
III 332/100 321 Hofreite
Stifts=
ſtraße 3
III 332/100 141 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Büro zwangsweiſe verſteigert
terden.
(K174/09
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
(L.9316,68
Darmſtadt, den 28. April 1910.
Großherzogl. Ortsgericht Darmſtadt I.
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während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Freitag, den 27. Mai 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 12. Mai 1910.
Stadtbauamt.
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Abhanden gekommene Sparkaſſenbücher.
Die vermißten Einlagenbücher
lautend auf den Namen
Nr. 146235 Julie Salomon
174729 Elſe Salomon
der ſtädtiſchen Sparkaſſe Darmſtadt werden
nach deren Satzungen § 20 für kraftlos
erklärt, wenn ſie nicht
innerhalb drei Monaten
bei dieſer Kaſſe vorgezeigt werden.
Darmſtadt, den 9. Mai 1910.
Der Verwaliungsrat der ſtädtiſchen Sparkaſſe.
Purgold, Direktor. (10172a
Beiguntmachung.
Montag, den 6. Juni l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Peter Franz Schweitzer
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
35 15085¾/1000 278 Hofreite
Liebfrauen=
ſtraße 66,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K12/10
Darmſtadt, den 26. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L.9237,68
Bekanntmachung.
Donnerstag, den 19. Mai I. Js.
vormittags 9 Uhr,
ſoll das zum Nachlaß der Lohnkutſcher
Chriſtoph Petri Eheleuten dahier gehörige
Grundſtück:
Nr.
qm
Flur
23 183 1494 Acker im Schneppen
zahl,
in unſerem Bureau öffentlich meiſtbietend
verſteigert werden.
(L.9236,68
Darmſtadt, den 27. April 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
Bekanntmachung.
Mittwoch den 25. Mai l. Js.
vormittags 11 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Georg Merz
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
ur Nr. qm
179 269 Hofreite
Pankratius=
ſtraße, in unſerem Bureau zwangsweiſe ver=
(K61/10
ſteigert werde
Darmſtadt, den 13. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L8343,67
Bekanntmachung.
Montag, den 13. Juni l. Js.,
vormittags 9 Uhr,
ſollen die den Erben der Zimmermeiſter
Ernſt Beſt Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Immobilien:
qm
Flur
Nr.
III 147//10 511 Hofreite
Lichtenberg=
ſtraße,
III 15685½/1000 256 Bauplatz
Gutenberg=
ſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K70/10
werden.
Darmſtadt, den 3. Mai 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
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Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 8. Mai: dem Kaufmann Ewald
Baum, Wenckſtr. 48, e. T. Maria. Am 6.: dem
Mon=
teur Friedrich Rathgeber, Liebfrauenſtr. 54, e. S.
Fritz. Am 10.: dem Hilfsarbeiter Ernſt Ludwig
Krä=
mer, Magdalenenſtr. 13, e. S. Georg. Dem
Herrſchafts=
gärtner Jakob Baumgärtner, Alexanderſtr. 15, e. T.
Wilhelmine Franziska. Am 5.: dem Bierbrauer Otto
Hauk, Kranichſteiner Straße 44, e. S. Friedrſch
Auguſt. Am 10.: dem Taglöhner Karl Seeger,
Geiſt=
berg 10, e. T. Emma. Am 9.: dem Poſtaſſiſtenten Adam
Lies, Schuknechtſtr. 53, e. T. Brunhilde Adoline
Mar=
garete Marie. Am 10.: dem Schreiner Johann
Heck=
mann, Lichtenbergſtr. 25, e. S. Philipp. Am 7.: dem
Laboratoriumsgehilfen Adam Gunkel, Roßdörfer
Straße 17, e. S. Adam Emil. Am 11.: dem
Kabinetts=
kanzleidiener Jakob Liebig, Dieburger Straße 39,
e. T. Marie.
Aufgebotene. Am 9. Mai: Pfarrverwalter Guſtav
Lenz in Rohrbach mit Auguſte Wilhelmine Helene
Antonie Meiſel, Friedrichſtr. 21. Am 10.: Glaſer
Heinrich Lenz in Baſel mit Verkäuferin Luiſe
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Wilhelm Ewald, hier, mit Roſina Margareta Meyer
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Geſtorbene. Am 9. Mai: Schreiner Michael Volk,
50 J., ev., Nieder=Ramſtädter Straße 52. Frieda Joſt,
T. d. Dienſtmanns, 4 J., kath., Gr. Kaplaneigaſſe B4.
Am 10.: Landwirt Joh. Gg. Nickels, 55 J., ev.,
Zwingenberg. Am 12.: Ldg. Ernſt Bertele, S. d.
Bücherreviſors, 16 T., Mühlſtr. 66. Am 11.: Eliſ.
Löffler, o. B., 16 J., ev., Griesheim. Eliſgb.
Ben=
der geb. Reſch, Ehefrau des Landwirts, 44 J., ep.,
Babenhauſen. Am 12.: Privatier Lorenz Götz, 45 J.,
kath., Müllerſtr. 14.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
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dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 24. April: dem Buchhalter Johann
Alois Stegmann, Sandbergſtr. 27, e. T. Lina Maria.
Am 28.: Eine unehel. Tochter Eliſabeth. Am 29.: dem
Friſeur Theodor Göhler, Ahaſtr. 24, e. T. Pauline.
Am 3. Mai: dem Kutſcher Georg Andreas Selzer, mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Levitiertes Hochamt mit
Beſſunger Straße 99, e. S. Wilhelm. Dem Trompeter
im Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24 Franz Hermann
Alfred Rödiger, Weinbergſtr. 45, e. T. Wilma Erika.
Am 2.: dem Schneider Heinrich Pfeifer,
Sandberg=
ſtraße 18, e. T. Eliſabeth. Am 8.: eine unehel. Tochter 1 mittags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um
Dina. Am 5.: dem Sergeanten im Leib=Dragoner=
Regiment Nr. 24 Heinrich Freihöfer, Neue
Nieder=
ſtraße 13, e. S. Am 9.: ein unehel. Sohn Willi. Dem
Zinkſchleifer Friedrich Laukmann, Hofgartenſtr. 9,
e. T. Eliſabeth. Am 10.: dem Kammacher Otto Hugo
Martha. Am 9.: dem Friſeur Gabriel Roßkopf, 1 zur hl. Beichte.
Sandbergſtr. 45, e. S. Dem Maler und Lackierer Franz
Hoppe, Moosbergſtr. 67, e. S. Franz Albert Guſtav.
Eheſchließungen. Am 30. April: Schneider Paul
Ernſt Pacholski, Heidelberger Straße 111, mit Eliſab.
Schmitzberger, ebendaſelbſt. Schloſſer Georg Späth,
Weinbergſtr. 14, mit Auguſte Friederike Schneider,
Klappacherſtr. 8. Am 3. Mai: Kellner Guſtav Adolf Nachmittags um 2 Uhr: Vesper.
Rittweger, Heidelberger Straße 38, mit Anna Kathar.
Reeg, ebendaſelbſt. Am 7.: Schmied Adam Artur
Jakob, Frankenſteinſtr. 47, mit Anna Katharina
Nicklas in Ebersberg i. Od. Heizer Heinrich
Reichel, Klappacherſtr. 82, mit Eliſabeth Stephan,
Alieeſtr. 43. Schmied Georg Chriſtoph Schmoll,
Witwer, Heidelberger Straße 40, mit Margar. Kathar.
Benz, Witwe, geb. Jakobi, in Erzhauſen. Am 10.:
Polizeidiener Karl Bauer, Witwer, in Jugenheim! Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Feierliche Vesper;
mit Sophie Katharina Bauer geb. Herrmann, Witwe, darauf Gelegenheit zur hl. Beichte.
in Gernsheim a. Rhein.
Geſtorbene. Am 30. April: Luiſe König geb. um 5 Uhr: Beichte.
Nicolay, Witwe des Poſtſchaffners, 63 J., ev.,
Sand=
bergſtr. 47. Am 1. Mai: Kaufmann Leonhard Becker,
38 J., ev Moosbergſtr. 46. Witwe Chriſtine Limpert
geb. Knabe, Witwe des Steuerrats, 79 J., ev.,
Grüner=
weg 26. Am 8.: Bureaudiener Hubert Joſeph Bong, teilung der heil. Kommunion. — Um 9¼ Uhr: Hochamt
50 J., kath., Wingertsgäßchen 9. Am 9.: Dina Poth, mit Predigt. — Nachmittags um 1½ Uhr: Chriſten=
12 Std., ev., Karlſtr. 58.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Pfingſten
Pfingſt=Sonntag, den 15. Mai 1910
Kollekte für die Luther=Stiftung
Hofkirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Nachmittags 3 Uhr: Vesper; danach Beichte.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer D. Diehl.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer
Weiß=
gerber. Nach der Predigt: Feier des heil. Abendmahls
mit Vorbereitung. — Vorm. um 11 Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Vogel. — Nachmittags um 6 Uhr:
Pfarrer D. Diehl.
Gemeindehaus Kiesſtraße 17: Sonntag, den
15. Mai, vormittags 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Kaplane ibezirk. Pfarrer D. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Lie. Schettler. — Vorm 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johaunstircher. Vorm. 19 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung. — Vorm.
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vorm.= um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung. Anmeldung
von ½10 Uhr an in der Sakriſtei. — Um ½12 Uhr:
Kindergottesdienſt für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann.
Pfründnerhaus: Vorm. 10 Uhr: Kandidat Göckel.
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 14. Mai, nachmittags
3 Uhr: Beichte. Pfarrer Deggau. — Sonntag, den
15. Mai, vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Abendmahl. Pfarrer Deggau. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. 10 Uhr:
Pfarrer Walz. Feier des hl. Abendmahls mit Beichte.
— Vorm. 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Walz.
Pauluskirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Profeſſor Trümpert. Feier des hl. Abendmahls mit
vorausgehender Beichte. Pfarrer Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Pfingſt=Sonntag, den
15. Mai, vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Nachmittags um 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung.
Pfarrer Veller. — Abends 8 Uhr:
Blaukreuzver=
ſammlung. — Pfingſt=Montag, den 16. Mai, nachm.
4 Uhr: Waldverſammlung an der Ludwigs=Eiche bei
Ober=Ramſtadt. — Donnerstag, den 19. Mai, abends
8½ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Veller.
Pfingſt=Montag, den 16. Mai 1910
Hofkirche: Vorm. ½10 Uhr: Beichte und Anmeldung
zur heil. Kommunion in der Sakriſtei. — Vormittags
10 Uhr: Feier des heil. Abendmahls.
Stadtkirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer Kleberger.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Lic. Lang.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Kraus.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Wid=
mann. — Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt
für den Weſtbezirk. Pfarrer D. Waitz.
Eliſabethenſtift: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Knöpp.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. 10 Uhr:
Profeſſor Pfannmüller.
Pauluskirche: Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Rückert.
— Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): 1. Pfingſtfeiertag, nachm. 4 Uhr. — 2.
Pfingſt=
feiertag, vorm. 9½ Uhr.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 14. Mai,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte; um 8 Uhr: Maiandacht.
Pfingſten
Pfingſt=Sonntag, den 15. Mai 1910
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
Predigt. — Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. — Nachm. um
3 Uhr: Vesper; nach Beendigung der Vesper
Gelegen=
heit zur hl. Beichte.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vor=
4 Uhr: Vortrag und Verſammlung im Mädchenheim.
— Um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 14. Mai, nach=
Schiller, Kiesbergſtr. 10, e. T. Margareta Marie mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
Pfingſten
Sonntag, den 15. Mai 1916
— Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
14. Mai, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
Hochheiliges Pfingſtfeſt
Sonntag, den 15. Mai 1910
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit Wolf, T. des Regierungsrates Franz Wolf, 82 J., ſtarb
Pfingſten
Pfingſt=Sonntag, den 15. Mai 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
lehre und Andacht.
Kapelle zu Pfungſtadt: Pfingſt=Sonntag, den 15. Mai= Heinrich Kick, 50 J., ſtarb 27. April. 6. Mai:
Flaſchen=
vormittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt. Vorher
Beichtgelegenheit.
Pfingſt=Montag, den 16. Mai 1910
heit zur hl. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe.
Um 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um Friedrich Wenz, ſtarb 8. Mai zu Weinheim. 7. Mai:
8 Uhr: Militärgottesdienſt. — Um ½10 Uhr: Hoch= Philipp Roth, S. des verſtorb. Zieglers Georg Jakob
amt. — Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe. — Nachm. um
3 Uhr: Andacht zu Ehren des hl. Geiſtes. — An allen Hilgendorf, 29 J., ſtarb 7. Mai. 10. Mai: Eliſabeth
Werktagen, abends um 8 Uhr: Maiandacht.
2
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Montag, vorm. 8. Mai. 10. Mai: Werkfuhrer i. P. Friedrich Diehl, 68 J.,
um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachm. um 4 Uhr: Ver= ſtarb 7. Mai.
ſammlung im Mädchenheim. — Um 5 Uhr:
Verſamm=
lung des 3. Ordens. — Um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fränkein: Montag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Montag, vormittags von 6 Uhr i
an: Gelegenheit zur hl. Beichte. — Um ½7 Uhr: Heil. Johann Georg Schmidt, 82 J., ſtarb 28. April. 4. Mai:
Meſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½10 Uhr: Chriſtine Limpert geb. Knabe, Witwe des Steuerrates
Hochamt. — Nachm. um 2 Uhr: Andacht
Se
St. Martiusſapele im Beſungen Montag, vorm. umn
6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. — Um ½7 Uhr:
hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt. — Nachmittags um
½3 Uhr: Pfingſtandacht. — Bibliothek (Heerdweg 28):
Dienstag, nachmittags von 6—7 Uhr.
Mittwoch,
abends um 6 Uhr: Maiandacht.
Kapelle zu Eberſtadt: Vormittags um 6 Uhr: Beichte.
— Um ½7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. — Um
9¼ Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½2 Uhr: Andacht. — Während der Woche vorm. um
¼7 Uhr: hl. Meſſe.
The English Church (Hofkirche)
Divine Service
with Celebration of the Holy Communion
on Whit-Monday, the 16th of May 1910
at 11,30 a. m.
Reverend Canon MacLulich, Chaplain at Homburgv. d. H.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 28. April: Dem
Zement=
arbeiter Friedrich Bechtel S. Friedrich, geb. 20. Okt. 1909.
1. Mai: Dem Kaufmann Johann Jakob Albert Soeder
S. Hans Friedrich Albert, geb. 29. März. 5. Mai: Dem
Goldſchmied Kurt Starcke S. Karl Edgar, geb. 18. März.
1. Mai: Dem Hoffriſeur Karl Friedrich Steinmetz S.
Karl Emil Philipp, geb. 9. April. 8. Mai: Dem
Tag=
löhner Friedrich Emil Steinwand T. Babette, geb.
10. März. 10. Mai: Dem Friſeur Carl Ludwig Martin
Rebenſtorff T. Sofie, geb. 21. März. 12. Mai: Dem
Weißbindermeiſter Johann Adam Finger S. Ludwig
Adam, geb. 19. Juli 1909.
Johannesgemeinde: 8. Mai: Dem
Lokomotir=
heizer Karl Hartenfels S. Karl Ludwig, geb. 28. April.
Dem Oberrechnungsreviſor Georg Haas S. Ernſt, geb.
8. April. Dem Lokomotivheizer Georg Friedrich Horn
T. Hedwig, geb. 16. April.
Martinsgemeinde: 6. Mai: Dem Taglöhner
Balthaſar Walther T. Margarete, geb. 14. April. 7. Mai:
Dem Bankbeamten Hans Ludwig Eberhard Döhler T.
Eiſela, geb. 3. April. Dem Fabrikarbeiter Leonhard
Muth S. Leonhard, geb. 29. April.
Paulusgemeinde: 1. Mai: Dem
Dachdecker=
meiſter Friedrich Daniel Müller S. Friz Wilhelm, geb.
8. April. 8. Mai: Dem Tapeziermeiſter Johannes Joſeph
Frieß T. Berta Karoline, geb. 2. April.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 30. April: Fabrikarbeiter
Johannes Schweitzer und Eliſabeth Reeg. 3. Mai:
Metzger Auguſt Lieb in Hering i. O. und Eliſabetha
Weiß. 5. Mai: Großh. Geometer Ludwig Gerbig in
Etzen=Geſäß und Anna Seeger. 8. Mai:
Landwirtſchafts=
lehrer Leonhard Jakob Kunkel von hier und Margarete
Marie Wagner von Lengfeld. 7. Mai: Poſtbote Johannes
Rauth und Maria Bingel.
Johannesgemeinde: 7. Mai: Kaufmann
Wilhelm Brandau von Hannover und Henriette Kinne
von hier.
Martinsgemeinde: 30. April: Städtiſcher
Bau=
führer Philipp Heinrich Wambold aus Straßburg i. E.
und Anna Eleonore Seibel hier. 7. Mai: Küfer Karl
Philipp Bernhardt und Eliſabeth Wahl, beide hier.
Eiſendreher Heinrich Philipp Daniel und Margarete
Köhler, beide hier. 8. Mai: Gaſtwirt Peter Fuchs,
Witwer, und Karoline Stenger.
Petrusgemeinde: 7. Mai: Schmied Adam
Arthur Jakob und Anna Katharina Nicklas. Schmied
Georg Chriſtoph Schmall und Margarete Katharine
Benz geb. Jakobi aus Erzhauſen. 10. Mai: Polizeidiener
Karl Bauer in Jugenheim a. B. und Sophie Katharine
Bauer geb. Herrmann aus Gernsheim a. Rh.
Paulusgemeinde: 24. April:
Telegraphen=
arbeiter Karl Johann Creter und Eliſabethe Erbes.
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. 7. Mai: Heizer Heinrich Reichel und Eliſabethe Stephan.
8. Mai: Bautechniker Ludwig Uhink in Alzey und
Katharine Thereſie Vogler.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 2. Mai: Schirmfabrikant
Friedrich Wilhelm Schlüter, 71 J., ſtarb 29. April.
8. Mai: Kaufmann Georg Schmitt, 16 J., ſtarb 6. Mai.
28. April: Kutſcher Jakob Friedrich Bräuning, 43 J.,
ſtarb 26. April. 30. April: Marie Magdalene Nörpei
geb. Heuſel, Ehefrau des hieſigen Obergärtners Clemens
Nörpel, 53 J., ſtarb 28. April. 3. Mai: Johanna Auguſte
30. April. 6. Mai: Barbara Schöpp geb. Jung, Witwe
des Schneidermeiſters Philipp Schöpp, 64 J., ſtarb
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 14. Mai, abends 4. Mai. 7. Mai: Großh. Hauswärter i. P. Friedrich
Haun, 55 J., ſtarb 5. Mai. 11. Mai: Schreiner Michael
Volk, 50 J., ſtarb 9. Mai.
Johannesgemeinde: 8. Mai: Marie Weber
geb. Traiſer, Witwe des Schuhmachermeiſters Peter
Weber, 89 J., ſtarb 5. Mai. Lademeiſter Valentin
Schäfer, 55 J., ſtarb 6. Mai.
Martinsgemeinde: 29. April: Schloſſer Georg
bierhändler Jakob Dönges, 30 J., ſtarb 3. Mai. Invalide
Wlhelm Huxhorn, 52 J., ſtarb 4. Mai. 10. Mai: Sophie
Walter geb. Vogel, Witwe des Vorſchreiners Wilhelm
Walter, 67 J., ſtarb 8. Mai. Eva Fink geb. Roßler,
St. Ludwigskirche: Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegen= Witwe des Dienſtmanns Philipp Fink, 70 J., ſtarb
7. Mai. 11. Mai: Anna Wenz, Ehefr. des Bautechnikers
Roth, 2½ J., ſtarb 5. Mai. 9. Mai: stud. arch. Erwin
Dietrich, Witwe des Zieglers Ernſt Dietrich, 83 J., ſtarb
Petrusgemeinde: 10. Mai: Bureaudiener der
Garniſonverwaltung Joſeph Bong, 50½ J., ſtarb 8. Mai.
Paulusgemeinde: 28. April: Dorothea Hindel
geb. Kunz, Witwe des Bäckermeiſters Jacob Hindel,
59 J., ſtarb 25. April. 30. April: Poſtverwalter i. P.
Karl Limpert, 79 J., ſtarb 1. Mai.
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[ ← ][ ][ → ]eite 16.
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Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
Nummer 111.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 111.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mat 1910.
Das Waſſer im Pfingſtbrauch.
*⁎** Das Waſſer ſpielt im altdeutſchen
Pfingſt=
brauche eine beſondere Rolle, denn es iſt ja ein
Sym=
bol des befruchtenden Elementes, deſſen der Bauer im
Frühling und Sommer ſo notwendig bedarf. Man
will durch einen „Regenzauber” dem Himmelswaſſer
Mut machen, ſich auf die jungen Saatenfelder
nieder=
zuſtürzen, und bringt gleichſam zu ſeiner
Aufmunter=
ung irdiſches Waſſer mit jungem Grün in Berührung.
Alle die vielen Pfingſtaufzüge, in deren Mitte ein in
Laub gehüllter Burſche ſteht, der ins Waſſer eines
Baches oder Brunnens geworfen wird, ſind aus dieſem
Glauben erwachſen. Dieſe derben Hirtenbräuche, die
vielfach mit dem Totaustragen des Winters und dem
Einzug des Maikönigs zu Pfingſten vermengt
wer=
den, gruppieren ſich um eine vielfach genannte Geſtalt,
die den jungen Frühling und die fruchtbare Saat
ver=
körpert. So kennt man in Thüringen den grünen
Mann und das Laubmännchen, im Erzgebirge den
wil=
den Mann, in Bayern den Pfingſtl, im Elſaß das
Pfingſtklötzl, auch den Pfingſtlümmel, der wohl
neben=
her noch die Namen Pfingſtochſe und Pfingſteſel führt.
Intereſſant iſt das „Waſſervogelſpiel” das ſich aus
dieſem Brauch entwickelte und das nach den
Mitteil=
ungen von F. J. Bronner in ſeinem Werk „Von
deut=
ſcher Sitt’ und Art” noch bis vor kurzem in Südbayern
veranſtaltet wurde. Am Pfingſtmontag, nachmittags,
verſammelten ſich die jungen Burſchen des Dorfes und
entſchieden durch das Ziehen von Hölzchen oder durch
Wettlaufen, wer der Waſſervogel ſein müſſe. Alle
Bur=
ſchen erſchienen in ihrem Feſtſtaat und beritten.
Wäh=
rend ſich alle Teilnehmer zum Zuge aufſtellten und der
„Waſſervogel” in friſchgrüne Birken= und Buchenreiſer
gehüllt wurde, ſammelten zwei Reiter, der eine
dorf=
auf, der andere dorfab, von den Bäuerinnen milde
Gaben, Geldſpenden, Schmalz und Eier. Dann ritt der
Zug unter dem lauten Freudengeſchrei der Kinder
durchs Dorf zum Bache. Da hatten zwei Männer ſchon
mit Brett und Faſchine das Waſſer etwas eingedämmt.
Beim aufgeſtauten Tümpel ſtanden zwei kräftige
Dorf=
ſchönen, aber in ganz alten Werktagskleidern. Sie
harrten des wilden Waſſervogels. Sein Geſicht war
mit einer Rindenlarve bedeckt, hatte eine klotzige Naſe
und ein Nußknackermaul. Nachdem er in den Tümpel
geritten war, ſchwang er ſich vom Pferde, die beiden
Mädchen fingen ihn auf, nahmen ihm die Larve ab und
wuſchen ihm ſein grünes Gefieder vom Leibe. Dann
legte er ſeine Arme um den Nacken der beiden Mädchen
und ſie tauchten nun gemeinſam dreimal unter. Damit
hatte die ſymboliſche Handlung ihr Ende. Der
Waſſer=
vogel beſtieg wieder ſein Pferd und ſprengte mit ſeinen
Kameraden um die Wette heimwärts.
Außer dem Gedanken des Fruchtbarkeitszaubers
liegt dieſen überall im Pfingſtbrauch wiederkehrenden
Spielen wohl noch eine andere Anſchauung der
altger=
maniſchen Mythologie zu Grunde. Die Waſſergötter
forderten alle Jahre ein Opfer, und um jegliches
Un=
heil abzuwenden, brachte man daher den Gewäſſern im
Frühjahr, wenn ſie am mächtigſten anſchwellen,
ver=
ſöhnende Opfer dar. So iſt mit dem Wunſche der
größeren Fruchtbarkeit, die die Erde durch die
Waſſer=
fluten erhalten ſoll, zugleich eine Beſänftigung der in
dem naſſen Element wohnenden Geiſter verbunden. In
manchen Dörfern genügt ſtatt des Ins=Waſſer=Werfens
oder Untertauchens ſchon das Uebergießen mit einem
Kübel Waſſer. Wieder in anderen Gegenden ſind es
Mädchen, die zu Pfingſten dem Fluſſe ſymboliſch
ge=
opfert werden. So führt man im Anhaltiſchen am
Don=
nerstag nach Pfingſten zwei Mädchen mit Muſik zum
Saalefluß hinaus, taucht ſie in den Fluten unter und
geleitet ſie dann im Triumph wieder zurück. Wenn die
Mägde zu Pfingſten das erſte Mal Grünfutter
heim=
holen, dann lauern ihnen die Burſchen auf, um ſie mit
Waſſer zu begießen. Die Mädchen legen zu dieſem
Gang ihr ſchönſtes ſchwarzes Mieder an und ſpähſen
ibeim Rückweg ſehnſüchtig hinter Zaun und Hecken
um=
her, ob wohl ein Burſch auf ſie lauere. Da ſpringt er
i auch ſchon hervor und vollzieht an Dirn und Grün die
reiche, frohe Frühlingstaufe. Dem gleichen Kulte des
ernährenden und befruchtenden Waſſers iſt auch der
Pfingſtbrauch geweiht, bei dem die Mädchen und Knaben
früh am Pfingſtmorgen ausziehen, ſich im Maientau
wälzen und dadurch Kraft, Geſundheit und Segen
er=
halten.
Die fromme Verehrung des Waſſers führt in vielen
Gegenden dazu, daß zu Pfingſten die laufenden
Dorf=
brunnen und Quellen mit Kränzen und Girlanden
um=
wunden, mit langen Ketten aus farbigen Eiern und
bunten Papierſtreifen geſchmückt werden. Die Brunnen
werden dann zur Hauptpfingſtzier des Ortes. Did
Jugend hüpft und tanzt um das fröhlich ſprudelnda
Naß und wirft Blumengewinde in das Waſſer, ganz
ſo, wie es vor Jahrhunderten die Frauen zu Köln am
Rhein taten, von deren ſchönem Pfingſtbrauche
Petrarca bewundernd ſeinen italieniſchen Landsleuten
erzählte. Das berühmteſte Brunnenfeſt wird zur
Pfingſtzeit von der Stadt Mühlhauſen veranſtaltet. Zu
Pfingſten werden auch von den „Pfingſtknechten” die
Brunnen gereinigt und dafür wird Geld eingeſammelt,
bei dem luſtige Lieder vom „Pfingſtrecht” ertönen. Eine
eigenartige Form des Waſſerkultes ſtellt der ſogenannte
„Aſchenſack” dar, der noch heute am dritten Pfingſttage
in Backleben bei Artern gefeiert wird. In
unmittel=
barer Nähe des Dorfes iſt eine Quelle, die den ganzen
Ort mit Waſſer verforgt; ſie wird alljährlich von den
Burſchen gefegt, die am frühen Morgen des dritter
Pfingſttages, mit Schaufeln verſehen, von einem
Tam=
bour geführt, ausziehen. Nachmittags ſammeln ſie
dann in feierlichem Umzug das Geld für ihre
Mühe=
waltung ein. Bei den Umzügen aber hat immer eine
Anzahl Burſchen Sackſtücke und Lappen an Stangen
befeſtigt, welche man die Aſchenſäcke nennt. Dieſe
wer=
den angefeuchtet und dann mit Aſche beſtäubt, um
den=
jenigen, welche keine Gahen verabfolgen wollen, mit
dem Aſchenſack eins zu verſetzen und überhaupt auch,
um mit der gaffenden Menge Scherz zu treiben. Solche
Brunnenfeſte finden zu Pfingſten überall ſtatt. In
manchen rheiniſchen Gegenden ziehen Mädchen und
Burſchen zuſammen in den Wald; die Dirnen winden
Mooskränze, die Knaben brechen Maienzweige und
Birkenbäumchen. Dann reinigen die Mädchen den
Brunnen, die Burſchen pflanzen die Bäumchen um den
Quell und ſchmücken ihn mit Kränzen. So waltet
uralt=germaniſcher Glaube auch heute noch in deutſchen
Gauen und neigt ſich mit unbewußter Verehrung im
deutſchen Volksbrauch vor den Geiſtern in Waſſer,
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überhaupt keine Haarwurzeln vorhanden sind, Haare zu
erzeugen — (denn ein solches Mittel gibt es nicht, wennschon
dies von manchen anderen Tinkturen in den Zeitungen
fälschlich behauptet wird) — wohl aber stärkt es die
Kopf-
haut und die Haarwurzeln derartig, dass das Ausfallen des
Haares in kurzer Zeit aufhört und sich aus den Wurzeln,
so lange diese eben noch nicht abgestorben sind, neues
Haar entwickelt, wie dies bereits durch zahlreiche praktische
Versuche festgestellt ist.
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Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
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20. Mai und folgende Tage.
Näheres auf den Plakaten.
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Einladung.
Die 45. ordentliche Hauptverſammlung findet nach § 7 der Satzungen
Donnerstag, den 19. Mai 1910, abends 8½ Uhr,
im „Kaiſerſaal” (Grünes Zimmer) ſtatt, wozu die Mitglieder hiermit ergebenſt
eingeladen werden.
Tagesordnung: 1. Geſchäftsbericht.
2. Rechnungsablage.
3. Erſatzwahl des Vorſtandes.
4. Statutenänderung.
(10099dd
5. Anträge und Beratungen.
Der Vorfrand.
Bezurksſparkaſſe Groß=Gerau.
Wir laden die Mitglieder der Bezirksſparkaſſe Groß=Gerau bezw. deren Vertreter
zu einer
Montag, den 23. Mai 1910, vormittags 9½ Uhr,
in dem Sitzungsſaal unſeres Dienſtgebäudes ſtattfindenden
außerordentlichen Mitgliederverſammlung
der Bezirksſparkaſſe Groß=Gerau ergebenſt ein.
Tages=Ordnung:
1. Mitteilung über das frühere Anweſen Berz und Heß, Nauheim.
2. Ergänzungswahl des Vorſtandes (§ 17 der Satzungen).
3. Ergebniſſe der in 1909 ſtattgefundenen Reviſion.
(10166
4. Entlaſtung des Vorſtandes für das Geſchäftsjahr 1908.
5. Das Dienſtverhältnis des Rechners Müller (§ 25 Abſ. 2 der Satzungen).
Groß=Gerau, den 12. Mai 1910.
Der Aufſichtsrat der Bezirksſparkaſſe Groß=Gerau.
Senssfelder, Vorſitzender.
MusiksVerent.
Sonntag, den 29. Mai 1910
für die aktiven und inaktiven Mitglieder
Familien-Ausflug nach Weinheim
Fuchsenmühle (Frühstück) — Wachenburg — Windeck.
Im „Pfälzer Hof” (Weinheim) um 4 Uhr nachmittags einfaches Mittageſſen
à 1.60 Mk. das trockene Gedeck.
Abfahrt Darmſtadt Hauptbahnhof 85, III. Klaſſe Sonntagsbillett (1.55 Mk.)
Rückfahrt ab Weinheim 8½, Ankunft Darmſtadt 913
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Bei ſchlechter Witterung Abfahrt Darmſtadt 106
Teilnehmerliſte bei Thies Nachf. bis 27. Mai abends.
Durch Mitglieder eingeführte Gäſte ſind willkommen.
Letzte Probe für die aktiven Mitglieder Freitag, 27. Mai.
Um recht zahlreiche Beteiligung bittet
Der Vergnügungs-Ausschuss.
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Die Sommer-Lokale sind eröffnet.s
Am 2. Pfingſttag
Beginn der Sommer-Konzerte
von der Kapelle des Leibg.=Reg. (größerer Teil), Leitung Herr Obermuſikmeiſter H. Hauske.
Anfang 8 Uhr.
Eintritt 20 Pfg.
Dienstag, den 17. Mai (dritter Feiertag)
grosses Militär-Konzert
der ganzen Kapelle des Art.=Reg. Nr. 61, Leitung M. Weber.
Bei ungünstiger Witterung stets Streich-Konzert im Saal.
NB. Die Konzerte finden regelmäßig Dienstag, Donnerstag und Sonntag ſtatt.
Sie werden ausgeführt von den Kapellen des Leibg.=Reg. und des Art.=Reg. Nr. 61, ev.
auch einer dritten Kapelle. Herr Hauske wird mit einer 25—30 Mann ſtarken Kapelle,
Herr Weber mit der ganzen Artillerie=Kapelle konzertieren.
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Zu dieſen Konzerten werden Dauerkarten ausgegeben zum Preis von Mk. 2.50.
Familienkarte (für 2 Perſonen), Mk. 4.—, jedes Kind zur Fanilie gehörig 1 Mk. mehr.
Karten ſind am Büfett des Schützenhofs
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FEST-PROGRAMM:
Samstag, den 14. Mai, abends 8½ Uhr: Kommers in
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lichen Räumen des Rummelbräu.
Sonntag, 1. Feiertag, 10 Uhr früh: Klassensingen im
Rummelbräu und Saal der Turngesellschaft.
Nachmittags 3½ Uhr, daselbst: Ehren- und höchstes
Ehrensingen.
Mentag, 2. Feiertag: Aufstellung des Festzuges auf dem
Markt und Schillerplatz. 3 Uhr Abmarsch nach dem
Festplatz am Rummelbräu. Daselbst grosses
Festkonzert der Kapelle Weber. — Tanz im Saal.
Ital, Nacht. — 5 Uhr: Preisverteilung.
Dienstag, 3. Feiertag, ab 4 Uhr: Grosses Konzert,
Volks-
belustigung, Tanz, Kinderlampionszug.
Lampions gratis.
Grosses Feuerwerk
Eintritt zum Festplatz 20 Pfg. à Person.
Ludwigshone.
Montag, den 16. und Dienstag, den 17. Mai 1910:
Große reitkonzerre.
Am 2. Feiertag ausgeführt von der Kapelle des Leibgarde=Regiments
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(Leitung: Obermuſikmeiſter H. Hauske).
Am 3. Feiertag von der Kapelle des Feldartillerie=Regiments Nr. 61
(Leitung: Muſikmeiſter M. Weber).
Eintritt 25 Pfg.
Anfang 4 Uhr.
NB. Bei ungünſtiger Witterung werden die Konzerte in den Sälen ſtattfinden.
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auf dem Glasberg
Dienſtag, den 17. Mai (3. Feiertag).
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— Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk.
Während den Pfingſtfeiertagen verſchiedenes Geflügel, große
Auswahl in Fiſchen, Wild, Braten und Ragouts.
Während der Saiſon ſtets frischer Spargel und sonst noch reichhaltige
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Speisenkarte.
Am 2. Pfingſtfeiertage
von 4 Uhr ab
Eintritt frei.
im weissen Saale
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Am 2. Pfingſtfeiertage findet im Gaſthaus zum Schwanen
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Nummer 111
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
Seite 27.
Unter dem Allerhöchsten Protektorat Sr. Königlichen Hoheit des
Grossherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein.
INanmteriusik- Us.
zu Darmstadt.
am 3., 4., 5. Juni 1910 im grossen Festsaale des Städt. Saalbaues.
I. Festtag:
Freitag den 3. Juni
1. Sonate für Klavier und Flöte (H-moll)
. J. S. Bach.
Hofrat de Haan, Kammermusiker A. Köhler.
Chr. W. Gluck.
2. Lieder für Sopran
7 J. Haydn.
Frau Lauprecht-Lammen, Frankfurt a. M.
3. Streichquartett . .
. J. Haydn.
Die Kammermusikvereinigung Darmstadt
Hofrat de Haan, Konzertmeister Schmidt,
Borne-
mann, Hofmusiker Delp, Andrae.
½ Stunde Pause.
R. Schumann,
Zur Feier des
4. Fantasie (op. 17, C-dur) für Klavier .
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5. Lieder für Alt . .
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6. Klavlerquintett (op. 44, Es-dur)
tages (8. Juni 1810).
Die Kammermusikvereinigung Darmstadt.
Konzeriflügel: Bechstein aus dem Hofpianolager A. W. Zimmermann, Marienplatz.
II. Festtag:
Samstag den 4. Juni
1. Streichquartett (F-dur, Köchel 590) . .
W. A. Mozart.
Havemannquartett, Hamburg (aust. Havemann(Violine I)
Karl Grötzsch (Violine II), Anton Grünsfelder (Viola)
Dr. J. Sakom (Violoncello).
2. Lieder für Sopran
. „
F. Schubert.
Frau Lauprecht-Lammen.
3. Klavierquartett (op. 60, C-moll)
. J. Brahms.
Prof. Max Reger (Leipzig) und Havemannquartett.
Konzertflügel: Rud. Ibach Sohn, Barmen, aus dem Lager von Georg Thies Nachf.
(Leopold Schutter), Elisabethenstrasse.
½ Stunde Pause.
4. Sonate für Klavier .
. L. van Beethoven.
Herr Frèdéric Lamond, Berlin.
5. Lieder für Alt
. Hugo Wolf.
Frau dlona Durigo, Budapest.
6. Oetett für Streichinstrumente . . . . . . . . . . . J. Svendsen.
Havemannquartett und Kammermusikvereinigung Darmstadt.
Konzertflügel: Bechstein aus dem Hofpianolager A. W. Zimmermann, Marienplatz.
III. Festtag:
Sonntag den 5. Juni
. Steph. Krehl.
1. Trio für Klavier, Violine und Violoncello
Prof. Max Reger, Gustav Havemann, Dr. J. Sakom.
M. Schillings.
2. Lieder für Alt .
H. Pfitzner.
M. Reger.
Frau Jlona Durigo, Budapest.
3. Klavierquintett
. H. Pfitzner.
Der Komponist mit der Kammermusikvereinigung Darmstadt.
½ Stunde Pause.
. F. Woyrsch.
4. Streichquartett
Havemannquartett, Hamburg.
. Cl. Debussy.
5. Lieder für Sopran
Frau Lauprecht-Lammen.
. Max Reger.
6. Klavierquartett
Der Komponist mit dem Havemannquartett.
Konzertflügel: Rud, lbach Sohn, Barmen, aus dem Lager von Georg Thies Nachf.
(Leopold Schutter), Elisabethenstrasse.
Ende: ca. 8¾/ Uhr.
Anfang: 6 Uhr.
Saal- und Kasseöffnung: 5½ Uhr.
— Die Hüte müssen vor dem Eintritt in den Konzertsaal abgenommen werden.
Eintrittskarten für die drei Konzerte in der Hofmusikalienhandlung a. Thies
Nachf., Elisabethenstrasse, vom 9. Mal ab. (Besonderer Sperrsitz 15 M.,
Sperrsitz 12 M., Estrade und Balkon, 1. Reihe 9 M., Saal 8 M., Estrade
und Balkon, nichtnumeriert 5 M.)
Vorausbestellungen (schriftlich) an Herrn J. Harres, Saalbaustrasse 79.
Einzelkarten (6, 5, 4, 3, 2, 1 M.) vom 25. Mai ab bei a. Thies Nachf. und an
der Tageskasse im Saalbau.
Textbuch (Programme und Texte für die drei Konzerte) in den Buch- und
Musikalienhandlungen und an der Kasse (50 Pfg.).
Der Festausschuss.
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Hugenschutz-reisenkeller.
Am 2. Pfingſttag:
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hält sich für die Feiertage bestens empfohlen und dankt für das bisher in
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15. Mai bis 15. Juli 1910.
Programm vom 14.-21. Mai:
Eröffnung der Ausstellung.
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(DDauerkarten-Inhaber Mk. 2.—), Sattelplatz-Tribüne Mk. 1.50, Curven-
Tribüne Mk. 1.20, Süd-Tribüne Mk. —.80. (Kinder unter 14 Jahren zahlen
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Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Mai 1910.
Nummer 111.
Sport.
Pfr. Lt. Graf Holck mit Liebesritter
Sieger im Kaiſer=Preis. Am Donnerstag
ſpielte ſich in Karlshorſt einer der ſogenannten großen
Tage ab. Als Anziehungspunkt wirkte der Kaiſer=
(Preis, das Gegenſtück zum Armee=Jagd=Rennen. Elf
Offiziere bewarben ſich um den Ehrenpreis des oberſten
Kriegsherrn. Der durch das Handicap vorgeſehene
Chancenausgleich ging dadurch verloren, daß es an
Leichtgewichtsreitern fehlte und eine Anzahl Herren
beträchtliches Uebergewicht in den Sattel nehmen
muß=
ten. Der Verlauf geſtaltete ſich inſofern recht
ſpan=
inend, als das Feld über dreiviertel des Weges gut
geſchloſſen beiſammen blieb, wenn auch Liebesritter,
(vom Start ab führend, durchweg eine überlegene Rolle
iſpielte. Auf den letzten 1000 Metern verſuchten
Cor=
bais, Lootſe und Gay=Paris vergeblich, mit dem
Füh=
renden aufzuſchließen. Erſt ganz zum Schluß vor den
Tribünen wurde Fairfax vorgeworfen, vermochte aber
nur noch bis auf dreiviertel Längen zu dem Sieger
Liebesritter aufzulaufen. General=Leutnant Graf
(Dohna überreichte den Reitern der drei Erſtplazierten
die Ehrenpreiſe. Die übrigen Konkurrenzen traten
tſtark an Bedeutung zurück und wurden faſt durchweg
von einer recht mäßigen Klaſſe beſtritten. Erzherzogin
gewann unter ihrem Beſitzer Lt. F. v. Zobeltitz das
Offizier=Hürden=Rennen ſchließlich noch ganz
über=
llegen, obwohl ſie über die erſte Hälfte des Weges
un=
willig etwa 25 Längen hinter dem Felde
hinterher=
bummelte.
Luftſchiffahrt.
— Die Berliner Flugwoche nahm am
Don=
merstag einen etwas anregenderen Verlauf als an
dden beiden erſten Tagen. Nachdem nachmittags der
Wind etwas abgeflaut war, kamen einzelne Aviatiker
ſheraus, um um den Frühpreis zu ſtarten. Der Wright=
Pilot, Kapitän Engelhardt, gewann den erſten Preis
kvon 1000 Mark durch Abſolvierung von drei Runden
Ein 8 Min. 36,1 Sek., Jeannin (Farman), der eine
Runde ſpäter zu fliegen begonnen hatte, gewann den
zweiten Preis von 500 Mark mit 8 Min. 26 Sek.,
wäh=
rend Frey (Farman), der um einen nachträglich
geſtif=
iteten dritten Preis ſtartete, disqualifiziert werden
fmußte, weil er einen Eckpylon nicht genommen hatte.
Um 7 Uhr herrſchte dann nochmals reges Leben auf
dem Flugplatz, da faſt alle Konkurrenten mit ihren
Apparaten Verſuche unternahmen. Frey vollführte um
iden Bleichröder=Preis einen Flug von 26 Min., wobei
ſer zeitweiſe weit über das Flugfeld hinausging und
bis zu 100 Meter Höhe emporſtieg. Auch der Däne R.
Swendſen (Voiſin) machte einen ſchönen Flug von 12
Minuten 20 Sek. um den Bleichröder=Preis. Bei den
übrigen Flugverſuchen wurde von der Flugleitung die
Angabe unterlaſſen, um welche Konkurrenzen ſich die
fAviatiker bewarben. Gegen 7 Uhr abends erſchien auf
ſkurze Zeit der Militär=Lenkballon V über dem
Flug=
ſfelde.
sr. Das Internationale Flugmeeting
von Lyon brachte am fünften Tage einen
bedauer=
lichen Unfall. Metrot ſtürzte mit ſeinem Voiſin=
Appa=
trat aus etwa 10 Meter Höhe ab, wobei ſein
Doppel=
ſdecker ſchwer beſchädigt wurde, während er ſelbſt mit
HHautabſchürfungen davonkam. Den täglichen Preis für
die beſte Geſamtzeit gewann Van den Born (Farman)
imit 2 Std. 15 Min. vor Paulhan (Farman) 2:01:00,
Legagneux (Sommer) 1:49:00, Chavez (Farman) 48:19,
Latham (Antoinette) 16110, Molon 9:50 und Metrot
(Voiſin) 5:08. Auch den Preis für die beſte
Geſamt=
iſtrecke holte ſich der ehemalige Rennfahrer Van den
Born mit 56,146 Kilometer, während Paulhan mit 510
Meter den Höhenpreis erhielt.
Vermiſchtes.
— Schein und Schauen. Ueber die „Not der Zeit”
hat Dr. H. Wendt in der „Gartenlaube” bereits
meh=
rere Artikel veröffentlicht, die wegen der ſcharfen
Cha=
rakteriſierung unſeres modernen Lebens, unſerer
geſellſchaftlichen Zuſtände die Beachtung weiteſter
Kreiſe verdienen. Sie halten uns einen Spiegel vor,
in dem wir uns und unſere Mitmenſchen in unſeren
eigentümlichen, oft geradezu grotesken Lebensformen
erblicken. „Es geht uns nachgerade,” ſchreibt Dr.
Wendt in dem neueſten Heft der „Gartenlaube”, „wie
dem törichten Fabelkönige Midas, der ſich von den
Göttern die Gabe erbat, alles durch ſeine Berührung
in Gold zu verwandeln, und der nun mitten im
Reich=
tum zu verhungern drohte. Auch wir ſind bei allem
ſcheinbaren Ueberfluß ewig unbefriedigt, „
ſehnſuchts=
volle Hungerleider nach dem Unerreichlichen” Wir
merken wohl, daß wir zwar äußerlich unendlich viel
gewonnen, aber innerlich mindeſtens ebenſo viel
ver=
loren haben, daß wir wohl die ſtoffliche Schale
be=
ſitzen, aber nicht den geiſtigen Kern. Tief empfinden
wir den ſchreienden Gegenſatz von Innen und Außen,
von Schein und Weſen unſeres Daſeins. Dieſem
Be=
wußtſein eines unvereinbaren Gegenſatzes entſpringt
jener giftige Spott und Hohn, mit dem der Moderne
ſchärfer und unbarmherziger als je zuvor die Schäden
ſeiner Zeit geißelt. Die ſo weit verbreitete „
Simpli=
ziſſimus=Stimmung” hat ihren eigentlichen Nährboden
in all den kraſſen Widerſprüchen zwiſchen Wort und
Werk, Form und Inhalt, Schein und Sein. Aber man
wird dadurch noch nicht frei, daß man der Ketten
ſpottet. Wo das Gold ausſchließlicher Maßſtab aller
Dinge iſt, ſchwindet der Sinn für alle Wirklichkeit, die
über das Stoffliche und platt Nützliche hinausgeht,
die in dritte Dimenſionen hineinreicht. Der Sinn für
Echtheit weicht der Freude an glitzerndem, unechtem
Tand. Schlichtheit und Natürlichkeit werden
ver=
drängt durch allgemeine Verkünſtelung und
Ver=
kunſtung. Natürlichkeit des Benehmens ſtatt glatter,
unverbindlicher Verbindlichkeit gilt heute durchaus
nicht als Vorzug. Sagt man mit vielſagendem
Lä=
cheln „natürlich” ſo meint man „ungeſchliffen”. Da
das maßgebende gewerbliche Unternehmertum auf
Maſſenbetrieb und Maſſenumſatz arbeitet und die
knauſerige Natur Koſtbares nicht maſſenhaft liefert, ſo
macht man in Surrogaten, in Talmiwerten. Gierig,
wie der Wilde nach den Glasperlen, greift auch der
gebildete Mitteleuropäer nach unechtem Protzenplunder.
Wie der Neger des durchlöcherten Zylinders, freut er
ſich kindlich ſeiner „Groſchenpracht”. Mit geſtohlenen
oder erborgten Pfauenfedern ſtolzieren die ſchäbigen
Krähen ebenſo ſtolz und ſelbſtbewußt in den
verräu=
cherten Höfen der Mietkaſernen einher wie die Vögel
der Juno auf der Terraſſe des Fürſtenſchloſſes.”
* Feurige Kohlen auf jemaudes Haupt ſammeln.
Dieſe Redensart gehört zu denen, die wie die vom
Kamel und dem Nadelöhr durch Luthers
Bibelüber=
ſetzung bei uns allgemeine Verbreitung gewonnen haben,
aber doch keineswegs ohne weiteres verſtändlich ſind.
Man hat bei ihr das Gefühl, daß ihr irgend ein uns
fernliegender Gebrauch, vielleicht auch ein ſprachliches
Mißverſtändnis zugrunde liegen muß, aber kein deutſches
Wörterbuch hat bis jetzt erklären können, wieſo gerade
dieſe Redensart den Sinn der Beſchämung eines Feindes
durch die Erwiderung ſeiner böſen Taten mit einer guten
übernehmen konnte. Im jüngſten Heft der bei K. Winter
in Heidelberg erſcheinenden Germaniſch=Romaniſchen
Monatsſchrift hat nun der Profeſſor am Berliner
Orien=
taliſchen Seminar Dr. H. Tittin eine Antwort auf dieſe
Frage gegeben, die allem Anſchein nach als ihre
end=
gültige Löſung betrachtet werden kann. In einem
Auf=
ſatz über „Wörterbücher der Zukunft” worin er mit
gutem Grund von dieſen eine größere Berückſichtigung
der Sachwirklichkeit fordert als ſie unſere heutigen
Wörterbücher zu geben pflegen, bringt er nämlich die
Redensart mit der Art und Weiſe in Zuſammenhang,
wie im alten Paläſtina das Brot ge backen wurde, und die
man noch heute auch bei oſteuropäiſchen Bauern vielfach
be=
obachten kann. Nicht jeder Bauer hat dort ſeinen eigenen
Backofen, der Aermere backt vielmehr in der Weiſe, daß
er auf dem Herd oder einer Steinplatte ein Feuer
an=
macht, dieſes herunterbrennen läßt und dann die
glühen=
den Kohlen wegſchiebt, um dann auf die erhitzte Stelle
den Teig zu legen und ſodann eine Schüſſel darüber zu
ſtülpen, auf die, damit der Teig auch wirklich gar
ge=
backen wird, die vorher weggenommenen Kohlen gehäuft
werden. Das Wort für Schüſſel oder ein ähnliches
Gefäß iſt nun aber in vielen Sprachen dasſelbe, das
auch Kopf bedeutet, wie denn das Wort Kopf ſelbſt,
wie das bedeutungsgleiche lateiniſche Stammwort für
das „Hirngefäß” in den meiſten romaniſchen Sprachen,
von Hauſe aus „Becher” bedeutet und erſt im
Mittel=
hochdeutſchen das urſprüngliche „Haupt” aus der
alltäg=
lichen Anwendung verdrängt hat. Da aber das gleiche
Verhältnis auch für das Stammland der Redensart
gilt, wo noch heute vielfach in dieſer Art gebacken wird,
ſo bedeutet unſere Redensart alſo eigentlicht , Glühende
Kohlen auf jemandes Backſchüſſel ſammeln” wodurch
ſie als bildlicher Ausdruck für die Erweiſung einer
Wohl=
tat nach dem obigen ohne weiteres verſtändlich wird.
Gewinnauszug
der
222. Königlich Preußiſchen Klaſſenlotterie.
5. Klaſſe. 5. Ziehungstag. 12. Mai 1910.
(Nachdruck verboten.)
OOhne Gewähr. A. St.=A. f. Z.)
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne
über 240 Mk. gezogen:
1 Gewinn zu 50000 Mk. 95199
1 Gewinn zu 10000 Mk. 163056
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214261
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24972 27389 29032 34818 44939 48136 48354 48451.
48811 51894 59934 67278 77652 90615 93237 94434
99919 101023 105476 141965 143095 147932 165014
170551 191823 194429 205401. 212735 218724 229591
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71 Gewinne zu 1000 Mk. 1517 6149 13466 22749
26478 30167 37968 46737 59909 62098 76255 76755
82792 88546 92362 93059 93385 97672 97682 198919
100263 111522 119833 123352 126120 128296 (128303
129206 131609 132119 138200 138214 146982 147359
149728 150623 152587 155886 156693 169632 171294
1.74322 174332 176064 177524 180447 184327 1184903
185359 193604 195479 199479 199565 202294 8209262
215085 219849 221979 224486 225047 225645 244618
248415 256081. 262908 264319 271036 280835 288573
289157 291761
103 Gewinne zu 500 Mk. 775 2110 4156 6434
6571 6679 9814 10759 11882 12095 15561 18367
26029 26821 26890 32545 43259 48365 55160 56086
68100 61307 62022 62496 63170 72073 72892 76262
84199 84925 93866 95223 99771 107722 109108 110825
110935 111383 114275 117140 118111 121427 130522
130749 130954 134783 135111 138750 139840 141083
151412 155343 166270 168130 172454 173034 173538
173598 176287 182891 188925 189839 190332 190502
193287 194176 201029 202133 205158 206249 210867
214832 217448 221069 221089 225942 226698 231490
237457 238669 241787 242565 250084 250690 251379
251455 256598 257161 262521. 269648 275987 277197.
278222 279108 281033 286077 290869 295999 299921
299998 300075 300818 302629
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
1 Gewinn zu 10000 Mk. 69749
2 Gewinn zu 5000 Mk. 40058 224766.
51 Gewinne zu 3000 Mk. 7084 7355 10603 16843
28902 33690 43392 50635 52569 53538 54424 54698
78682 80590 85348 88536 95544 110885 112833 113782
114604 117701 120248 139315 146714 146968 151073
156962 167820 172461 179300 191065 192489 206772.
208104 210666 212279 219402 223495 227831 232190
240556 243266 254162 261370 270716 285846 289276
290910 293327 299244
76 Gewinne zu 1000 Mk. 2434 4264 4459 9032
9517 10250 28026 32435 32739 41692 43052 45232
47721 50303 55317 63860 64982 66366 66775 67356
68188 70728 79289 81340 83952 88276 95350 95636
96390 98000 98915 107389 108764 109435 110827
112622 118177 120779 125584 130957 133108 136353
140501. 142777 148597 153204 155749 157080 161891
171304 173830 177014 180093 184186 184931 186471
189305 191455 195852 197226 215233 217616 227944
229779 231545 236413 247120 248917 250168 252118
262770 270640 279201. 284095 286891. 288800
120 Gewinne zu 500 Mk. 939 1363 2746 7148
7384 7550 8371 9000 10125 11306 12548 12801
14486 14558 17673 18030 119949 22569 22915 23476
28382 31668 32449 35094 36818 39040 40045 43187
45584 45625 45658 48476 48715 50214 63429 64889
57010 59215 60028 61278 68920 70535 79018 81719
86247 93533 94550 109742 109928 112153 112184
115276 115462 117484 118184 122843 123496 129088
129928 131006 188183 139795 142265 145279 147503
148323 152193 157258 157573 162693 166993 167136
167146 167253 169717 172613 172646 176750 179171
179440 186025 188655 189394 191169 191992 193006
198037 203174 205438 205660 207089 212788 218043
225999 227749 227899 233463 236049 236889 238114
240102 244515 245708 246606 248310 251338 264593
272248 274786 275741 276069 280461 281680 286277
287723 292478 294278 294497 295573 298630
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