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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
173. Jahrgang
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Inſerate
werden angenommen in Darmſtadt
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
N 105.
Samstag, den 7. Mai.
1910.
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
Zernfsgenoſſenſchaften und
Reichsverſicherungs=
ordnung.
— Der geſchäftsführende Ausſchuß des
Verbandes der deutſchen
Berufsgenoſſen=
ſchaften hat in einer ausführlichen Reſolution zu
dem Entwurfe der Reichsverſicherungsordnung
Stellung genommen. Die Reſolution beſchäftigt ſich in
be=
ſonders eingehender Weiſe mit der neuen Organiſation
der Verſicherungsbehörden, insbeſondere mit den
geplan=
ten Verſicherungsämtern. Dieſe Aemter müßten
für die Unfallverſicherung nicht nur als überflüſſig,
ſon=
dern als ſchädlich bezeichnet werden. Die
Ortspolizei=
behörden könnten durch ſie überhaupt nicht erſetzt werden,
und die Aufgaben, die in der Unfallverſicherung bisher
den unteren Verwaltungs= und Gemeindebehörden
zufie=
len, könnten ſie nur zum Schaden der Sache übernehmen.
Soweit den Verſicherungsämtern aber eine Spruchtätigkeit
im Entſchädigungsverfahren übertragen werden ſolle,
wür=
den ſie in gleicher Weiſe Verſicherungsträger und
Ver=
ſicherte ſchädigen. Für die Verſicherten bedeuten die
Verſicherungsämter als Spruchbehörden die Einführung
noch einer Inſtanz und damit das Gegenteil einer
Verein=
fachung des Verfahrens. Verwahrung müſſe eingelegt
werden gegen die Auffaſſung, daß die Organe der
Be=
rufsgenoſſenſchaften im Entſchädigungsverfahren lediglich
Partei ſeien. Denn auch das Verfahren vor ihnen
unter=
liege geſetzlicher Regelung, bei der die Rechte und
In=
tereſſen der Verſicherten ausreichend gewahrt ſeien; und
die Erfahrungen eines Menſchenalters hätten die
Objekti=
bität der berufsgenoſſenſchaftlichen Feſtſtellungsorgane nach
dem Zeugniſſe der Reichsregierung ſelbſt glänzend
dar=
getan.
Die Verſicherungsämter bedeuteten eine Schädigung
der Unfallverſicherung. Deshalb müßten die
Berufsgenoſ=
ſenſchaften mit Nachdruck auf die ſchwere finanzielle und
perſönliche Belaſtung des Wirtſchaftslebens hinweiſen, die
dieſe Einrichtung notwendig im Gefolge haben müſſe. Die
Berufsgenoſſenſchaften legen Verwahrung dagegen ein,
daß wiederum viele tauſende von Unternehmern und
Ar=
beitern ungefragt und unter Androhung von Geldſtrafen
zu häufigen und lang andauernden Unterbrechungen ihrer
beruflichen Tätigkeit genötigt werden ſollen. Die
Reſo=
lution verweiſt auch auf die enormen Unkoſten, die durch
die Verſicherungsämter hervorgerufen werden würden.
Eine vorſichtige, alle Verhältniſſe ſorgſam abwägende
Schätzung ergebe für jedes Verſicherungsamt im
Durch=
ſchnitte einen Koſtenbedarf von wenigſtens 25000 Mark.
Da mit mindeſtens 1200 Verſicherungsämtern gerechnet
werden müſſe, würden die Verſicherungsämter mindeſtens
30 Millionen Mark Koſten verurſachen; und von dieſer
Summe werde auch nicht der kleinſte Teil zur Erhöhung
der Verſicherungsleiſtungen dienen.
Aus Berlin wird hierzu gemeldet, daß man in den
Kommiſſionsberatungen zur Beurteilung
ein=
zelner Fragen die Beſchaffung weiteren Materials von
ſeiten des zuſtändigen Reſſorts beantragt habe. Um über
die viel umſtrittene Frage der Koſten der
Verſicherungs=
ämter ein klares Bild zu bekommen, werde für zwei
preu=
ßiſche Provinzen ein Plan für die Einrichtung der
Ver=
ſicherungsämter entworfen werden, der über alle
Einzel=
heiten in Bezug auf Beamte, Ermietung von
Räumlich=
keiten und ſonſtige Geſchäftsunkoſten Auskunft geben
ſolle.
Außerdem hat die Kommiſſion beſchloſſen, ihre
Bera=
tungen am 27. Mai zu beginnen und Anfang Juli zu
beenden. In dieſer Zeit denkt man die erſte Leſung der
Vorlage zu bewältigen, um dann im Herbſt vor
Zuſam=
mentritt des Reichstages die zweite Leſung folgen zu
laſſen. Nun muß man ſich aber vergegenwärtigen, daß
auf dieſe Weiſe für die erſte Leſung etwa 30 Sitzungen
zur Verfügung ſtehen, in denen ein Geſetzentwurf von faſt
1800 Paragraphen durchberaten werden ſoll. Es müßten
alſo, abgeſehen von der allgemeinen Diskuſſion über die
großen vielumſtrittenen Fragen von grundſätzlicher
Be=
deutung, in jeder Sitzung etwa 60 Paragraphen erledigt
werden, ein Penſum, das zu bewältigen nahezu
ausſichts=
los erſcheint.
Der Kaiſer und der Herzog von Cumberland.
* Zum Ausweichen des Herzogs von Cumber=
Land beim Tauffeſt in Schwerin, an dem der deutſche
Kaiſer teilnimmt, ſchreibt die „Braunſchweigiſche
Lan=
geszeitung”:
In dem Verhältnis der beiden Fürſten hat ſich
hier=
nach alſo bedauerlicherweiſe nichts geändert. Wie in
Ko=
penhagen ſo vermeidet auch jetzt wieder der Herzog
gefliſ=
ſentlich eine perſönliche Berührung mit dem Oberhaupte
des Deutſchen Reiches, was den untrüglichen Beweis
da=
für liefert, daß ſeine Geſinnungen gegenüber dem
preußi=
ſchen Königshauſe die nämlichen ſind wie bisher.
Das=
ſelbe kann übrigens auch, wie wir beſtimmt wiſſen, vom
Kaiſer behauptet werden. Es iſt wohl als
ſelbſtverſtänd=
lich anzuſehen, daß ein derartiges Aus=dem=Wege=Gehen
den Kaiſer, der ſchon in Kopenhagen davon unangenehm
berührt wurde, auch jetzt wieder verſtimmen und leider
dazu beitragen wird, das Verhältnis noch
ge=
ſpannter zu machen, als es ſchon bisher geweſen
iſt . . . Zum erſten Male begegneten ſich die beiden
Für=
ſten in Wien, im Herbſt des Jahres 1888, als Kaiſer
Wilhelm in den erſten Oktobertagen dem Wiener Hof ſeinen
Antrittsbeſuch machte. Damals wurde ihm der Herzog
durch den Kaiſer Franz Joſef vorgeſtellt anläßlich eines
Prunkmahles in Schönbrunn. Am Tage darauf hatte der
Herzog mit dem Kaiſer eine Unterredung unter vier
Augen von dreiviertelſtündiger Dauer. Ueber das
Ergeb=
nis derſelben verlautete jedoch nicht viel Erfreuliches, denn
die beiden hohen Herren ſcheinen damals keine geiſtigen
Berührungspunkte miteinander gefunden zu haben. Es
hieß, daß der Kaiſer wie der Herzog von dieſer Begegnung
nicht ſehr erbaut geweſen ſeien. Dann hat der Kaiſer noch
bei Gelegenheit der Beſtattung der Königin Viktoria von
England und der Beiſetzung des Königs Chriſtian IX.
von Dänemark flüchtige Begegnungen mit dem Herzog
gehabt, die jedoch von keinem Belang geweſen ſind, da die
beiden Fürſten miteinander gar nicht in engeren Verkehr
getreten ſind. Im Jahre 1906 ſtellte der Herzog in
Ko=
penhagen, bei der Leichenfeier für ſeinen Schwiegervater,
dem Kaiſer ſeine dritte Tochter, die Prinzeß Olga und den
jüngeren Sohn, Prinzen Ernſt Auguſt, vor.
Eine Rede Rooſevelts über den internationalen
Frieden.
* Rooſevelt hielt am Donnerstag in Kriſtiania
den Vortrag, zu dem er als Preisträger der
Nobel=Stiftung ſatzungsgemäß verpflichtet iſt.
Er gab zunächſt ſeinem Danke Ausdruck für die Ehre,
die man ihm durch Verleihung des Nobelpreiſes erwieſen
habe. Das Geld habe er zur Begründung eines Fonds
zur Förderung des induſtriellen Friedens in den
Ver=
einigten Staaten verwendet, denn es ſei ebenſo nötig, die
grauſame Gier und Anmaßung des Kapitalismus
und die grauſame Gier und Gewalttätigkeit der
Arbei=
terwelt wie den grauſamen und ungeſunden
Mili=
tarismus in den internationalen Beziehungen zu
beu=
gen. Der Friede ſei gut an ſich ſelbſt, aber er ſei nicht das
höchſte der Güter, wenn er nicht mit dem Recht vereinigt
ſei. Wenn man nicht alles auf einmal erreichen könne,
müſſe man Schritt für Schritt vorgehen.
Wenn er nun über die Förderung des
inter=
nationalen Friedens ſpreche, ſo ſpreche er
dar=
über, was er ſelber als Haupt einer großen Nation erprobt
habe wohl eingedenk ihrer Ehre und ihrer Intereſſen.
Er fordere andere Nationen nur zu ſolchen Dingen auf,
die er ſeine eigene Nation gern tun ſehen würde.
Schieds=
gerichtsverträge, die alle ziviliſierten Staaten
unterein=
ander haben ſollten, könnten ſich auf faſt alle möglichen
Fragen erſtrecken, wenn ſie die Vereinbarung enthielten,
daß jede Partei das Gebiet der anderen und ihre abſolute
Souveränität innerhalb dieſes Gebietes zu reſpektieren
habe, und die ebenſo ausdrückliche Abmachung, daß alle
anderen Streitfragen einem Schiedsgericht unterbreitet
werden ſollten, abgeſehen von den ſehr ſeltenen Fällen, in
denen die Ehre der Nation in vitaler Weiſe betroffen ſei.
Die weitere Entwickelung des Schiedsgerichtshofes im
Haag müſſe durch eine dritte Konferenz erreicht
wer=
den. Es dürfte ſich verlohnen, die in der amerikaniſchen
Verfaſſung vorgeſehenen Methoden zur Verhinderung von
Feindſeligkeiten zwiſchen den einzelnen Staaten zu
ſtudie=
ren. In dritter Linie ſollte, ſobald als möglich, etwas
ge=
ſchehen, um dem Anwachſen der Rüſtungen,
ſpe=
ziell der Flottenrüſtungen, durch ein
internatio=
nales Abkommen Einhalt zu tun. Keine Macht
könne natürlich für ſich allein vorgehen, denn es müſſe vom
Standpunkt des Friedens und des Rechts aus abſolut
ver=
mieden werden, daß eine Macht, die wirklich an den
Frie=
den glaube, ſich der Gnade eines Rivalen ausſetze, der im
Grunde keinen ſolchen Glauben und keine ſolche Intention
hege. Aber, die Aufrichtigkeit der Abſichten vorausgeſetzt,
ſollten die großen Weltmächte keine unüberwindliche
Schwierigkeit finden, ein Abkommen zu ſchließen, welches
dem übertriebenen Wachstum der Flottenrüſtungen ein
Ende mache.
Rooſevelt ſchloß: Es würde endlich ein Meiſterzug
ſein, wenn die Großmächte, die ehrlich zum Frieden
nei=
gen, eine Friedensliga bildeten, nicht nur um den
Frieden untereinander zu erhalten, ſondern auch um, wenn
nötig, mit Gewalt zu verhüten, daß er von anderen
ge=
brochen werde. Die größte Schwierigkeit bei der
Förde=
rung des Friedenswerkes im Haag entſprang aus dem
Fehlen einer Exekutivmacht, einer Polizeimacht, um die
Entſcheidungen des Gerichtshofes durchzuſetzen. Wie die
Dinge jetzt liegen, könnte eine ſolche Macht, die der ganzen
Welt den Frieden diktieren würde, am beſten durch eine
Kombination der großen Nationen hergeſtellt werden, die
aufrichtig den Frieden wünſchen und ſelber nicht an
An=
griffe denken. Die Kombination könnte ſich vielleicht
zu=
nächſt nur darauf beſchränken, den Frieden innerhalb
ge=
wiſſer Grenzen und unter gewiſſen Bedingungen zu ſichern.
Aber der Herrſcher oder Statsmann, der eine ſolche
Kom=
bination zuſtande brächte, würde ſich ſeinen Platz in der
Geſchichte für alle Zeiten und ſein Anrecht auf die
Dank=
barkeit der geſamten Menſchheit verdient haben.
Deutſches Reich.
— Die Kommiſſion des Reichstags für
das Hausarbeitsgeſetz beendete am Mittwoch
ihre Beratungen. Zunächſt wurde § 3a, der in der erſten
Leſung neu eingefügt war, endgültig gefaßt. Er enthält
das Gebot: „Hausarbeiter müſſen Lohnbücher oder
Ar=
beitszettel erhalten, ſofern die Arbeiten nicht in
Werkſtät=
ten ausgegeben werden.‟ Der neue Paragraph 16a, der
in erſter Leſung angenommen worden war, ſoll durch einen
Zentrumsantrag erweitert werden. Der Antrag wurde
mit großer Mehrheit angenommen, aber bei der
Abſtim=
mung über den ganzen Paragraphen ſtellte ſich
Stimmen=
gleichheit heraus. Es ſtanden 12 gegen 12 Stimmen. Der
Vorſitzende konſtatierte deshalb die Ablehnung. Von
Zentrum, Wirtſchaftlicher Vereinigung, Polen und
Sozial=
demokraten wird beſtritten, daß die Beſchlüſſe der erſten
Leſung mit Stimmengleichheit aufgehoben werden
könn=
ten. Die Frage blieb unentſchieden. Mit 13 gegen 13
Stimmen wurde dann auch § 16b als abgelehnt erklärt.
Da=
mit wäre die Einrichtung von Lohnämtern für die
Haus=
induſtrie gefallen. Der ſo geänderte Entwurf wurde dann
mit 24 gegen 1 Stimme angenommen. Eine Reſolution
fand Annahme, nach der bei Vergebung öffentlicher
Ar=
beiten Genoſſenſchaften von Hausarbeitern berückſichtig!
werden ſollen. — Die Budgetkommiſſion des
Reichstags beſchloß die Entſchädigung für die
Som=
merkommiſſion auf 30 Mark für den Sitzungstag
feſtzu=
ſetzen.
— Nach einer Mitteilung des Deutſchen
Ar=
beitgeberbundes für das Baugewerbe ſind
dieſem in letzter Zeit eine größere Anzahl Ortsverbände
beigetreten, die teils bisher noch abſeits vom Bunde
ge=
ſtanden haben, teils infolge des entſtandenen Tarifkampfes
neu gegründet worden ſind. Die neuen Verbände
vertei=
len ſich auf die Bezirke: Oſt= und Weſtpreußen, Poſen,
Pommern, Brandenburg, Schleswig=Holſtein, Unterweſer
und=Ems, Königreich Sachſen und Nordbayern. Durch
dieſe ſolidariſchen Beitrittserklärungen der Arbeitgeber
er=
fährt die Zahl der Ausſperrungen naturgemäß eine weitere
Erhöhung, die erſt in den nächſten Tagen bekanntgegeben
wird. Ferner ſteigert ſich die Zahl der wirklich
Beſchäf=
tigungsloſen von Tag zu Tag, da ſchon ſeit Beginn dieſes
Jahres die Unternehmer eben im Hinblick auf die zu
er=
wartende Ausſperrung vielfach größere Bauten nicht mehr
übernommen haben.
— In der Zweiten badiſchen Kammer wies
der Miniſterialdirektor im Eiſenbahnminiſterium
Geheim=
rat Schulz die vor einiger Zeit im bayeriſchen Parlament
gefallene Aeußerung zurück, als ob die
Betriebsmit=
telgemeinſchaft nur ein Schlagwort ſei, bei dem ſich
die beteiligten Regierungen ſelbſt nichts gedacht hätten. Er
gab ſeinem lebhaften Bedauern über das
Nichtzuſtande=
kommen der Gemeinſchaft Ausdruck. Er müſſe ſelbſt
zu=
geben, daß in abſehbarer Zeit eine
Betriebsmittelgemein=
ſchaft ein frommer Wunſch bleibe. Um ſo mehr ſei aber
zu begrüßen, daß aus den Verhandlungen über die
Be=
betriebsmittelgemeinſchaft der Gedanke eines
Staatsbahn=
wagenverbandes herausgewachſen ſei. An der Hand der
Statiſtik wies Geheimrat Schulz nach, wie gut ſich der
neue Verband gleich im erſten Jahre bewährt und welche
großen finanziellen Vorteile dieſes Abkommen gerade den
deutſchen Eiſenbahnen gebracht habe.
— Der Landesvorſtand des Bundes der Landwirte
hat, nachdem eine Einigung mit den Nationalliberalen
im Wahlkreiſe Friedberg=Büdingen auf die
Kan=
didatur Becker nicht erfolgt iſt, nunmehr beſchloſſen, einen
eigenen Kandidaten aufzuſtellen in der Perſon des
Rechts=
anwalts v. Helmolt=Friedberg.
Ausland.
— Durch das im Jahre 1905 geſchaffene Geſetz iſt das
Frauenſtimmrecht in Nerwegen für die Kommune
an eine Steuerzahlung gebunden, Den unverheirateten
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
Nummer 105.
wiriſchaftlich ſelbſtändigen Frauen mit einem Mindeſtein= ſ er könne angeſichts des Beſchluſes der Nationalverſamm= in Priſt großes Aufehen, da es ſch um Mitglieder der
lommen von 400 Kronen in den Städten und 300 Kronen lung vom 13. Oktober 1908 den chriſtlichen Mitgliedern die= Brüſſeler Ariſtokratie handelt.
im Lande ſteht das Stimmrecht zu, wenn die entfallende
Steuer bezahlt wurde. Verheiratete Frauen ſind
ſtimm=
berechtigt, wenn deren Gatten die auf ſie entfallenden
Steuern tatſächlich bezahlt haben. Bei Steuerrückſtand
verliert die Frau das Wahlrecht, der Mann behält es.
Der Verfaſſungsausſchuß des Storthings hat nun, der
„Frkf. Ztg.” zufolge, einſtimmig beſchloſſen, die im vorigen
Jahre von den Radikalen und Sozialdemokraten
vorge=
ſchlagene Verfaſſungsänderung, die Frauen für die
Kom=
mune ſtimmrechtlich den Männern gleichzuſtellen, dem
Storthing zur Annahme zu empfehlen. Da alle Parteien
dieſe Forderung unterſtützen, iſt deſſen einſtimmige
An=
nahme im Storthing zweifellos. Die Frauen erhalten
demnach auch das allgemeine Kommunalſtimmrecht, das
nur an das erreichte 24. Lebensjahr, den Beſitz der
bürger=
lichen Ehrenrechte und einjährigen Aufenthalt in der
Kom=
mune gebunden iſt.
— Die Wiener „Freie Preſſe” veröffentlicht ein
Inter=
view eines ihrer Korreſpondenten mit dem König von
Rumänien. In dieſem Interview beſtätigt der König u. a.,
daß er ein Freund des Dreibundes ſei und daß
die Politik Rumäniens ſich mit der auswärtigen Politik
der Dreibundmächte, insbeſondere derjenigen Oeſterreich=
Ungarns, decke. Die Verſion von dem angeblichen
Be=
ſtehen einer Militärkonvention zwiſchen Rumänien und
Oeſterreich=Ungarn wurde vom König als unrichtig
be=
zeichnet.
— Wie aus Peking gemeldet wird, erwartet man in
den dortigen diplomatiſchen Kreiſen Mitte Mai die
Ver=
öffentlichung der neuen ruſſiſch=japaniſchen Abmachungen,
die bereits die Genehmigung beider Regierungen erhalten
haben ſollen. Der Vertrag ſoll einem ruſſiſch=
japa=
niſchen Bündnis mit ſeiner Spitze gegen China
gleichkommen. Die ruſſiſche und japaniſche
Intereſſen=
ſphäre in der Mandſchurei und Mongolei wird durch ihn
endgültig feſtgelegt. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung
des ruſſiſch=japaniſchenAbkommens wird die offizielle
Beſitz=
ergreifung Koreas durch Japan erwartet. Gegenwärtig
ſoll Japan Verhandlungen mit den Mächten über die
koreaniſche Frage pflegen. Denn gleichzeitig mit einer
Be=
ſitzergreifung Koreas müßte Japan nach den beſtehenden
Verträgen den Schutz der koreaniſchen Staatsangehörigen
und ihrer Intereſſen im Auslande übernehmen, wie es
auch in Korea den Mächten gegenüber für die Sicherheit
der Ausländer verantwortlich ſein wird.
— Bei den Verhandlungen der türkiſchen Kammer
über den Antrag der albaniſchen Abgeordneten, eine
par=
lamentariſchen Unterſuchungskommiſſion
nach Albanien zu entſenden, ſprach ſich der Großweſir
ge=
gen den Antrag aus. Die Regierung mutmaße
keines=
wegs, daß die Bewegung Aufreizungen von außen
zuzu=
ſchreiben ſei, ſondern ſie führe ſie auf Anſtiften
einflußrei=
cher Albanerführer zurück. Die Regierung werde
Gerech=
tigkeit mit Milde walten laſſen und eine
Reformkommiſ=
ſion einſetzen, ſobald die Ruhe wieder hergeſtellt ſei. Nach
längerer Debatte wurde der Antrag mit 132 gegen 47
Stim=
men abgelehnt.
— Auf Erſuchen der Konſuln, die kretiſche Regierung
möge den Mitgliedern der Nationalverſammlung
ein=
ſchließlich der Chriſten anraten, den Eid auf den König
von Griechenlandnicht zu leiſten, gab der
Kom=
miſſar für die auswärtigen Angelegenheiten die Antwort,
ſen Rat nicht übermitteln, habe es aber bei den
muſel=
maniſchen Abgeordneten getan.
— Die Botſchaft des argentiniſchen Präſidenten zur
Eröffnung des Kongreſſes ſtellt feſt, daß Argentinien zu
allen Mächten mit Ausnahme Boliviens in guten
Be=
ziehungen ſtehe und betont die Notwendigkeit, das dem
Kongreß vorliegende Geſetz über die Auswahl unter den
Einwanderern zur Verabſchiedung zu bringen. Mit
Eng=
land ſei ein Schiedsvertrag abgeſchloſſen, der dem
Kon=
greß demnächſt zur Beſchlußfaſſung vorgelegt werden ſoll.
Handelsverträge mit Portugal, Dänemark, Holland und
Chile ſeien in Vorbereitung, ebenſo ein Abkommen mit der
Türkei über die Ernennung argentiniſcher Konſuln in der
Türkei und Aegypten.
— Die engliſche und die ruſſiſche Geſandtſchaft
erſuch=
ten die perſiſche Regierung um Beantwortung
ihrer Note vom 7. April 1910 betr. den Abſchluß der
auswärtigen Anleihe. Wie verlautet, wird die Regierung
in dieſer Note gewarnt, ſtrategiſch wichtige oder politiſche
Konzeſſionen an Ausländer zu vergeben.
* Die beiden Schwurgerichtsurteile
ge=
gen den Berliner Friſeurgehilfen
Jüne=
mann — das eine Mal Todesſtrafe, das andere Mal
5 Jahre Gefängnis — geben den „Leipziger Neueſten
Nachrichten: Anlaß zu folgenden Bemerlungen: Welcher
Urteilsſpruch der in den Dingen ruhenden immanenten
Gerechtigkeit näher kommt, das Todesurteil oder die
Ver=
dammung zu fünſjährigem Gefängnis, das kann hier nicht
unterſucht werden. Wohl aber darf man feſtſtellen, daß ein
ſolcher Gegenſatz in mannigfacher Hinſicht äußerſt peinliche
Gefühle hervorrufen muß. Denn wenn der zweite
Urteils=
ſpruch zutrifft, ſo hat nur der Zufall eines reviſionsfähigen
Fehlers einen furchtbaren Juſtizmord verhütet. Da drängt
ſich faſt ſelbſtverſtändlich das Verlangen nach einer
wirk=
lichen Berufungsinſtanz auf, nach einer Inſtanz, die auch
die materiellen Fragen noch einmal durchzuprüfen hat.
Dort, wo es ſich um Kopf und Kragen handelt, ſollte doch
jede denkbare Sicherheit geſchaffen ſein. Es wird auch
Kritiker geben, die gerade den Fall des Friſeurgehilfen
Jünemann heranziehen werden, um ein gewichtiges
Ar=
gument gegen die Todesſtrafe zu ſchaffen. Denn ohne den
Zufall des Reviſionsfehlers wäre heute der Angeklagte des
letzten Prozeſſes um einen Kopf kürzer Es iſt zu
er=
warten, daß Herr Jünemann noch zu einer beſonderen
Be=
rühmtheit gelangen, und daß man im Reichstag, wenn die
Strafgeſetznovelle heraufzieht, ſein Schickſal als Schulfall
behandeln wird.
* Der Nachlaß König Leopolds. Die
Flüſ=
ſigmachung des Nachlaſſes des Königs Leopold iſt beendet.
Die Höhe des Nachlaſſes überſteigt den Betrag von
hun=
dert Millionen Francs, mitgerechnet die Koburg=
Stiftung. Außerdem hat der König dreißig Millionen der
Baronin Vaughan zugewendet. Aus dem amtlichen
Do=
kument, welches die Regierung dem Parlament
unterbrei=
tete, geht hervor, daß die Vaughan und ihre Kinder nicht
den Adelstitel tragen dürfen. Prinzeſſin Luiſe von
Bel=
gien, die älteſte Tochter des Königs Leopold, ſetzt Himmel
und Hölle in Bewegung, um alle Vermögensſtücke ihres
Vaters, die etwa in andere Hände übergegangen ſein
könn=
ten, für den Nachlaß zurückzuerobern. Nachdem Baronin
Baughan auf Bezahlung zweier Villen, die ihr der König
geſchenkt hate verklaat worden iſt, werden jetzt auf
Ver=
anlaſſung der Prinzeſſin Luiſe etwa 20 Perſonen, die dem
verſtorbenen König nahe ſtanden, vor den Notar der
Nach=
laſſenſchaft geladen, um eidlich zu verſichern, daß ſie keine
Vermögensſtücke beſitzen, die dem verſtorbenen König
ge=
hörten und ſeinen Erben zuſtehen. Der Leibarzt Leopolds
ſoll den Eid bereits geleiſtet haben, die anderen
Perſön=
lichkeiten vorläufig noch nicht. Die Angelegenheit erregt
* Kriſtiania, 5. Mai. Heute abend fand zu Ehren
Rooſevelts ein öffentliches Feſtmahl ſtatt. Bei
demſelben brachte der Präſident des Nobel=Komitees,
Loevlund, einen Trinkſpruch auf den Präſidenten Taft und
den König Haakon aus. Storthingspräſident Bratlie
toa=
ſtete auf Rooſevelt, der mit einem Trinkſpruch auf das
Storthing und das Nobel=Komitee erwiderte
Miniſter=
präſident Konow trank auf die Vereinigten Staaten und
der amerikaniſche Geſandte auf Norwegen.
Darmſtadt, 7. Mai.
— Vom Verwaltungsgerichtshof. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben den
Oberlandes=
gerichtsrat bei dem Oberlandesgericht Georg
Dieffen=
bach für die Dauer des dermalen von ihm bekleideten
Amtes zum Mitglied des Verwaltungsgerichtshofs ernannt.
— Ordensverleihung. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Bahnwärter in der Heſſiſch=
Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft Heinrich Schmitt
zu Ober=Ingelheim aus Anlaß ſeiner Verſetzung in den
Ruheſtand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift
„Für treue Dienſtel verliehen.
— In den Ruheſtand verſetzt wurde der
Bahn=
wärter in der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft
Andreas Zecher zu Langen auf ſein Nachſuchen wegen
geſchwächter Geſundheit.
L. Die Strafkammer verhandelte geſtern gegen die
Taglöhner Philipp Kern. Jean Müller, Georg
Streb und Georg Weiß von Frankfurt wegen
Ein=
bruchsdiebſtahls. In der Nacht vom 3. zum 4.
Dezem=
ber vorigen Jahres waren Diebe in Neu=Iſenburg,
nachdem ſie, begünſtigt von dem herrſchenden Unwetter,
über Zäune geſtiegen und in die Wohnung des
Schnei=
dermeiſters Georg Crößmann eingedrungen, in deſſen
Konfektionsgeſchäft erſchienen und hatten Ueberzieher,
Anzüge, Umhänge, Joppen, Stoffe und Werkzeuge,
dar=
unter auch die Schere, geſtohlen. Den Eingang hatten
ſie ſich dadurch verſchafft, daß ſie eine Türfüllung
durch=
ſägten. Mit großer Sachkenntnis nahmen ſie nur die
beſten Sachen weg; andere, insbeſondere ſolche mit
auf=
fallenden Farben, ließen ſie liegen. Der Beſtohlene
ſchätzt ſeinen Verluſt auf 1500 bis 1800 Mark. Dem
Kriminalſchutzmann Ludwig, der in Verbrecherkleidern
Nachforſchungen anſtellte, gelang es, einen Ueberzieher
und einen Rock zu ermitteln, welche Crößmann als ihm
gehörig anerkannte. Ein auf den Namen des
Dom=
küſters Beck lautender Pfandſchein ſchien Licht in die
Sache zu bringen. Beck erzählte, daß die vier
Ange=
klagten, die ihm hie und da beim Läuten halfen, und
bei ihm ein= und ausgingen, ſo viel er wiſſe, Anfangs
Dezember fröhlich in ſeinem Keller erſchienen ſeien und
einen Pack Kleider, die er für neu hielt, niedergelegt
hätten. Der verſetzte Mantel ſtammt von Kern, der ihn
von einem Unbekannten gekauft haben will. Alle vier
beſtreiten entſchieden, den Diebſtahl begangen zu haben,
konnten auch nicht desſelben überführt werden,
weil Beck die Möglichkeit einräumt, daß die Kleider
auch ſchon Ende November zu ihm gebracht worden ſein
konnten. Die vier Angeklagten ſind bekannte Diebe;
die drei letztgenannten haben ſich am Montag wegen
zugeſtandener Einbrüche in Frankfurt zu
verantwor=
ten. Nach Lage der Dinge mußte das Urteil auf
Frei=
ſprechung lauten.
n. Die letzte Staatsprüfung im Juſtiz= und
Verwal=
tungsſach, die im März ſtattfand, hatte ein beſonders
un=
günſtiges, wohl durch die Steigerung der Anforderungen
verurſachtes Ergebnis, indem von 24 Kandidaten nur
17 beſtanden.
— 3. Kammermuſikfeſt Darmſtadt, unter dem
Protek=
torat Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs von Heſſen und bei
Rhein. Um auch weiteren Kreiſen den Beſuch des Feſtes
zu ermöglichen, ſind die Eintrittspreiſe für die
Plätze im Saal, die nichtnumerierten Plätze auf der
Eſtrade und der Galerie bedeutend ermäßigt worden (für
drei Konzerte 8 Mark, früher 9 Mark, und 5 Mark, früher
6 Mark). Die Einzelkarten für dieſe Plätze koſten nun=
Maria Stuart im Gefängnis.
— In einem ſoeben in Paris erſchienenen neuen
Werke über Maria Stuart, in dem Auguſtin Pilon
ein packendes Lebensbild der unglücklichen
Schotten=
königin entrollt, iſt eine Schilderung der traurigen
Zeit beſonders intereſſant, die Marig Stuart als
Gefangene in Sheffield verlebte.
Wie alle ſchönen Frauen des 16. Jahrhunderts,
widmete die reizvolle Königin ihrer Toilette
beſon=
dere Sorgfalt, und lange währte es, bis ſie mit dieſer
täglichen Beſchäftigung fertig wurde und bereit war,
ſich ihrer Umgebung zu zeigen. M de Saliange, der
franzöſiſche Botſchafter und ſein Nachfolger de
Mau=
viſſiöre beſorgten ihr Pariſer Schönheitsmittel, Puder,
kosmetiſche Salben, Parfümerien; auch Haarfärbemittel
und falſche Haare fehlten nicht. In ihrer Jugend war
Maria helblond geweſen und Ronſard rühmt den
gol=
digen Schimmer ihrer üppigen Flechten. Die
Gefan=
gene von Sheffield iſt nicht mehr goldblond; ihr Haar
iſt dunkelbraun, vielleicht weil dies das einzige dar
mals bekannte Mittel war, um die Zeichen des Alters
und der erduldeten Enttäuſchungen zu verhüllen.
Wenn ſie ihren Ankleideraum verließ, nahm ſie nie
anders Platz, als unter einem Baldachin, und ſie legte
großes Gewicht auf dieſes Zeichen einer Würde, die
ihre Gegner ihr ſtreitig machen wollten. Zu jeder Stunde
wollte ſie betont haben, daß ſie Königin und ſtets
Köni=
gin ſei. Inmitten ihrer Frauen griff ſie mit Vorliebe
zu einer Stickereiarbeit; ſie war in dieſer Kunſt eine
Meiſterin und hatte ſchon als Kind Bewunderung
da=
mit errungen. In den Tagen des Bangens, die ſie in
Sheffield durchleben mußte, verſah ſie auch die
Nacht=
hemden, die ihr der franzöſiſche Botſchafter überreicht
hatte, mit entzückenden Stickereien; ihrer großen
Geg=
nerin, der Königin Eliſabeth, waren ſie als Geſchenk
zugedacht. Eliſabeth nahm die Gabe der Gefangenen
ziemlich ungnädig auf; ſie zögerte lange, ehe ſie das
Geſchenk annahm, niemals hat ſie für die zarte
Auf=
merkſamkeit gedankt, noch je daran gedacht, ein
Gegen=
geſchenk zu machen.
Eine der Lieblingsbeſchäftigungen Maria Stuarts
in Sheffield war das Aufziehen kleiner Hunde und
Tauben. Wenn ihre Kerkermeiſter gnädig waren, dann
ging ſie auf die Falkenjagd Später, als man die
Be=
dingungen ihrer Haft verſchärft hatte, war ein kurzer
Spaziergang in dem Hofe des Schloſſes oder auf der
Terraſſe ihre einzige Erholung in friſcher Luft.
Bis=
weilen durfte ſie auch im Park ausreiten; aber ſie
wurde älter die Gicht begann ſie zu plagen und
ſchließ=
lich erhielt ſie einen Wagen zur Spazierfahrt. Doch den
größten Teil des Tages widmete Maria ihren Briefen,
jenen wundervollen beredten, geiſtreichen und düſteren
Briefen, die ſie ins Verderben ſtürzen ſollten. Nie
konnte ſie ſich das Vergnügen verſagen, auf die
Freunde, die ſie noch beſaß, ſtärkſte Einflüſſe
auszu=
üben; ſie ſchildert ihre Leiden, ihre Wünſche, ihre
ver=
kannten Rechte und findet dafür ſtets den edelſten,
er=
greifendſten Ausdruck. Und aus demſelben Gefühl
her=
aus erzählt ſie jedem, den der Zufall ihr in den Weg
führt, von ihren Schmerzen und Hoffnungen. Alle
Fremden, die um eine Audienz hitten, werden
empfan=
gen; ſo ſieht man die Königin auch eifrig mit Nicholas
White ſprechen, der nach Irland geht und dabei in
Sheffield Station macht. Er iſt ein Geheimagent der
engliſchen Regierung, und vielleicht hofft man durch
ihn etwas von den gefürchteten Geheimniſſen der
Schot=
tenkönigin zu erfahren. White berichtet auch an
Bur=
leigh, und Eliſabeth verſäumt nicht, dieſe Berichte genau
zu ſtudieren. Zwiſchen den Zeilen ſpürt ihr
argwöhni=
ſcher Geiſt den Abglanz der Bewunderung und des
Mit=
gefühls, die Maria ihrem Beſucher eingeflößt hat.
Die engliſche Königin begreikt die Gefahr dieſer
Unterredungen und ſie erläßt das Verbot, nach dem
kein Fremder mehr Maria beſuchen darf. Nur
Bur=
leigh der Finſtere, der Unbeugſame, dem nie der Reiz
der Frauen eine Gefahr geworden war, führt fortan
die Unterhandlungen mit Maria. Je mehr der
Ge=
fangenen die Berührung mit der Außenwelt
verküm=
mert wird, um ſo mehr beſchäftigt ſie ſich mit den
klei=
nen Alltäglichkeiten des Lebens, mit den Sorgen ihrer
Umgebung. Maria prüft ſelbſt ihre Rechnungen, und
ſelbſt übernimmt ſie es auch, den Koch wieder zur
Ver=
nunft zu bringen, der aufſäſſig geworden war. Sie
kennt alle Intrigen und Liebeshändel ihrer Umgebung,
ſie fördert oder hindert die Leidenſchaft, ſie ſtiftet oder
verhindert Ehen. Aber keinen Augenblick vergißt ſie
dabei, daß Millionen von Menſchen ſie hören und ſehen,
ja ſie denkt noch weiter; ſie lebt für die Nachwelt. Richt
eine Sekunde in dieſen furchtbaren langen 19 Jahren
verliert die große Schauſpielerin das Bewußtſein ihrer
Rolle; ſie bleibt Königin vom Morgen bis zum Abend,
und es gibt keinen Augenblick, in dem ſie das vergißt
und einer Laune oder Schwäche nachgibt. Selbſt als
Kranke noch wahrt ſie das Preſtige ihrer königlichen
Würde und mit jeder Stunde, die ſie lebt, verſtärkt ſie
den Eindruck, den ſie der Nachwelt hinterläßt, den
Ein=
druck einer außerordentlichen Perſönlichkeit.
Zum Gedächtnis Georg Ludwigs.
Am 3. Mai verſchied, faſt 85 Jahre alt, zu
Heppen=
heim a. d. B. der emeritierte Direktor der
Landesirren=
anſtalt Geh. Medizinalrat Dr. Georg Ludwig.
Viele im Lande, die das Unglück hatten, pſychiſch zu
erkranken, oder die mit ihm in Berührung kamen
ge=
legentlich der Erkrankung Angehöriger, viele, welche
mit ihm am Werke der Fürfonge für die Geiſteskran=
ken arbeiten durften, werden des ohne Krankheit
Da=
hingeſchiedenen, der bis zur Gegenwart in
bewunderns=
werter Friſche und Regſamkeit den Intereſſen der
Irrenfürſorge ſich widmete, mit dankbaren
Empfindun=
gen zedenken, viele gern des warmherzigen Greiſes ſich
erinnern, deſſen Name mit der Entwickelung der
heſſi=
ſchen Pſychiatrie aus beſcheidenen Anfängen zur
gegen=
wärtigen Höhe untrennbar verknüpft iſt. Schon im
Alter von 30 Jahren Direktor der Hofheimer Anſtalt
geworden, erbaute er 10 Jahre ſpäter die Anſtalt
Hep=
penheim, als deren erſter Direktor er dann bis 1897
gewirkt hat, unermüdlich in zielbewußter Fürſorge
ſei=
nen Pflegebefohlenen ſich widmend, treu beſorgt um die
Weiterentwickelung der Landespfychiatrie in engem
Konnex mit hervoragenden Fachgenoſſen bemüht,
ins=
beſondere die praktiſchen Erfahrungen anderer in dem
an Problemen noch ſo reichem Spezialfach zu prüfen,
anzuwenden und ſein Teil an ihrer Förderung
beizu=
tragen. — Den jüngeren in der Pfychiatrie tätigen
Aerzten iſt er kaum mehr bekannt geworden, denn ſeit
einem Jahrzehnt ſah man ihn nicht mehr auf
Kongreſ=
ſen, wo er zuvor manches gewichtige Wort geſprochen.
Sein Alter legte ihm Schonung auf. Den älteren aber
iſt das ſchöne Greiſenantlitz mit dem gütigen Auge um
ſo beſſer bekannt und erinnerlich. Mit ihm iſt
wieder=
einer der Männer dahingegangen, welche in ungleich
ſchwierigerer Zeit und unter weſentlich ſchwierigeren
Bedingungen, wie der Irrenarzt der Gegenwart, dem
Fache der Pfychiatrie ſich widmeten, neue und humanere
Bahnen auf dieſem Gebiete zu eröffnen, ſich mühten und
dabei aufgingen in der Fürſorge für ihre
Pflegebefoh=
lenen. Wohl als einer der erſten Pſychiater in
deut=
ſchen Landen ſuchte Ludwig das Verſtändnis für die
Aufgaben der Irrenpflege in die weiteſten Kreiſe des
Volkes zu tragen, das Intereſſe für alles, was damit
zuſamenhing, zu mehren und die ſtaatliche Fürſorge
tatkräftigſt durch die private Fürſorge zu ergänzen. Und
ſo haben tauſende von Männern, die in Heſſen an
her=
vorragenden Stellen wirken, ſei es als Pfarrer, ſei es
als Bürgermeiſter oder in anderer Staatsſtellung,
Ge=
legenheit bekommen, als Vertrauensmänner oder
Mit=
glieder des Kuratoriums des von Ludwig in den 70er
Jahren begründeten Hilfsvereins für die
Geiſteskran=
ken, in Beziehung zu dem raſtlos bis in die letzten
Tage ſeines arbeitsreichen Lebens auf die weitere
Heb=
ung dieſer Fürſorge bedachten Arzte zu treten.
Tran=
ernd werden ſie alle vernommen haben, daß er die
Augen nun für immer geſchloſſen hat. Die
Landes=
pſychiatrie aber wird ihres entſchlafenen ehrwürdigen
Seniors nicht vergeſſen. Wer als Arzt an hrſſiſchen.
Heilanſtalten wirkt, wird immerdar ſeiner gedenken als
eines Vorbildes in treuer Pflichterfüllung,
unermüd=
lichem Fleiße und humanem Streben.
Proſeſſor Dr. Dannemann=Gießen.
Nummer 105.
mehr nur 3 Mark (anſtatt 4 Mark), und nur 2 Mark
(anſtatt 3 Mark). Die Vorſaalkarten koſten (anſtatt 2 Mk.)
diesmal nur 1 Mark. Der Kartenverkauf beginnt
in der Hofmuſikalienhandlung G. Thies Nachf.,
Eliſabe=
thenſtraße am Montag, 9. Mai für Karten zu den 3
Kon=
zerten. Einzelkarten ebendaſelbſt, aber erſt von
Mitt=
woch, den 25. Mai ab. Sowohl Prof. Dr. Reger wie
Hans Pfitzner ſpielen am zweiten und dritten Feſttag,
nicht, wie irrtümlich angegeben war, einen Steinway=
Flü=
gel, ſondern einen großen Konzertflügel von Rud. Ibach
Sohn=Barmen, der eigens zu dem Feſt hierher geſchickt
wird.
D Landwirtſchaftskammer. In der letzten
Vorſtands=
ſitzung wurde beſchloſſen, bei der Regierung dahin
vor=
ſtellig zu werden, daß von dieſer zur Bekämpfung der in
letzter Zeit in großem Umfange aufgetretenen
Schweine=
ſeuche bezw. Schweinepeſt Verſuche durch Schutzimpfungen,
ähnlich wie bei der Rotlaufbekämpfung, vorgenommen
werden. Weiter wurde noch neben einer größeren Anzahl
anderer Punkte die Gewährung von Unterſtützungen an
Züchter von Gemüſeſamen ſeitens der Ausſchüſſe
ange=
ordnet. Zur Teilnahme an dem Obſtbaukurſus in München
werden eine Anzahl Obſtbaubeamten delegiert. Von einer
umfangreichen Schrift des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
über die Verſorgung der größeren Städte mit Fleiſch und
die Verbilligung des Fleiſches durch ſtädtiſche
Maßnah=
men wurde Kenntnis genommen; ein größerer
Zu=
ſchuß wird dem landwirtſchaftlichen Inſtitut in Gießen
zur Vorprüfung von Winterweizen und Hafer zur
Ver=
fügung geſtellt. Grundſätzlich wird ſich mit der
Durchfüh=
rung des Rebenſelektionsverfährens nach den Vorſchlägen
der Kommiſſion für Obſt= und Weinbau einverſtanden
er=
klärt.
— Die Generalverſammlung der
Landwirtſchaft=
lichen Genoſſenſchaftsbank fand hier ſtatt. Der
Präſi=
dent des Aufſichtsrats, Geheimerat Haas, hatte mit
Rückſicht auf ſeine Geſundheit den Vorſitz dem
Vige=
präſidenten, Oekonomierat Schmitt Guntersblum,
übertragen. Familienverhältniſſe hielten auch dieſen
zurück und ſo übernahm Oekonomierat Hammann=
Biebesheim die Leitung der zahlreichen Verſammlung.
Als Gaſt ſah man den bei dem Verband der heſſiſchen
landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften weilenden
Regie=
rungsbeamten Dr. Niſhigaki aus Tokio in Japan, der
ſich im Genoſſenſchaftsweſen dahier informieren will.
— Der Vorſitzende gedachte, nachdem er die Anweſenden
begrüßt hatte, des verſtorbenen Vizepräſidenten Ernſt
Wernher, deſſen hervorragende Eigenſchaften als
Menſch und Genoſſenſchaftler er ſchilderte. Zum
An=
denken an den Dahingeſchiedenen erhoben ſich alle
An=
weſende von ihren Sitzen. — Die Bank hatte im
abge=
laufenen Geſchäftsjahre einen Umſatz von 341,4
Milli=
onen Mark und einen Reingewinn von 203 709,43 Mark.
Das Aktienkapital beträgt 2½ Millionen Mark. Durch
Beſchluß der Generalverſammlung wurden aus dem
Reingewinn 100000 Mark den Reſerven zugewieſen,
ſo daß dieſe die Höhe von ½ Millionen Mark erreichen.
Die Aktionäre: 598 (514 Genoſſenſchaften und 84
Pri=
vate — darunter Se. Kgl. Hoheit der Großherzog von
Heſſen) erhalten 4 Prozent. — Während der Debatte
über die Verteilung des Reingewinns erſchien ganz
unerwartet Geheimerat Haas. Er wurde mit
brauſen=
dem Hurra empfangen und begab ſich an den Tiſch des
Vorſtandes, wo er Platz nahm. Die Leitung der
Ver=
ſammlung überließ er Oekonomierat Hammann. Er
dankte herzlich ſowohl für die freudige Begüßung, als
auch jetzt perſönlich für die Glückwünſche aller heſſiſchen
Genoſſenſchaften bei Anlaß ſeines 70. Geburtstages.
Auch in die Debatte griff er ein und nahm in friſcher
Weiſe Stellung zu Anträgen, die dem Grundſatz des
Genoſſenſchaftsweſens entgegenſtanden. Beim Schluß
der Verhandlung erſcholl ihm ein dreifaches, brauſendes
Hoch, wofür er tiefgerührt dankte. Die früheren
Mit=
glieder des Aufſichtsrats, Bürgermeiſter Bornhäuſer=
Wimpfen, Profeſſor Dr. Hönig=Michelſtadt und
Oeko=
nomierat Schmitt=Guntersblum, wurden
wiederge=
wählt. Neugewählt wurden die Herren Gutsbeſitzer
Eduard Haberkorn=Windhauſen und der Direktor des
Winzervereins, Becker in Wörrſtadt. An, dem nun
folgenden Feſteſſen nahmen 150 Perſonen teil.
— Die letzte Monaßsverſammlung des Galbelsberger
Stenographenvereins (gegründet 1861) und des Damen=
Stenographenvereins „Gabelsberger” war
erfreulicher=
weiſe gut beſucht. Nach geſchäftlichen Mitteilungen des
erſten Vorſitzenden, Herrn Finanzaſpiranten
Kochenbur=
ger, gab Herr Diplom=Ingenieur Albrecht einen
kur=
zen Ueberblick über die ſtenographiſche Bewegung. Es
folgten dann nähere Mitteilungen über den Bezirkstag
in Groß=Gerau (8. Mai), den Verbandstag in Hanau
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
Seite 3.
mern konnten 38 mit Preiſen ausgezeichnet werden,
darunter ſechs mit Ehrenpreiſen und 13 mit 1. Preiſen.
Geſchrieben wurde in Abteilungen von 60 bis 220
Sil=
ben in der Minute. Auch bei der
Geſchäftsſtenographen=
prüfung des Verbandes beſtanden vier Mitglieder in
den Abteilungen von 150, 180 und 200 Silben. Auf den
am 9. Mai beginnenden Anfängerkurſus im Schulhaus
am Ballonplatz (Beginn abends halb 9 Uhr) wurde
wiederholt hingewieſen. Nach Schluß des geſchäftlichen
Teils erfreuten die Mitglieder Herren Haas, Lang und
Münch, ſowie Fräulein Schneider durch deklamatoriſche
und muſikaliſche Darbietungen die Anweſenden.
A Die Unterrichtskoſten für die
Hebammenſchülerin=
nen an der Hebammenlehranſtalt in Mainz
und an der Univerſitäts=Frauenklinik in
Gießen ſind, entſprechend der Daner der Kurſe und
den erheblich geſtiegenen Lebensmittelpreiſen, vom 1.
April dieſes Jahres an erhöht worden. Sie betragen
jetzt für Gemeindeſchülerinnen (d. h. ſolche, die auf
Koſten einer Gemeinde den Unterricht beſuchen), 350
Mark, für Privatſchülerinnen 450 Mark.
Hebammen=
ſchülerinnen aus beſſeren Ständen haben 600 Mark,
nichtheſſiſche Schülerinnen 100 Mark mehr zu bezahlen.
m. Die Schulhausneubauten auf dem Platze des alten
Gaswerks nehmen durch die Ausſperrung nur langſamen
Fortgang. Es ſind auf dem Platze mehrere Erdarbeiter,
die den Beton für den Bau herſtellen, ſowie mehrere
Vor=
arbeiter und Lehrlinge beſchäftigt. Das Gebäude an der
Lagerhausſtraße zeigt ſchon einen Giebelanſatz. Die
bei=
den Hauptgebäude ſind bis zum Dachgeſchoß gediehen. Die
Turnhallen ſind über die erſte Fenſterhöhe hinaus, doch
ruhen hier die Arbeiten vollſtändig.
— Verband evangeliſch=kirchlicher Frauenvereine im
Großherzogtum Heſſen. Am Mittwoch, den 11. Mai,
fin=
det zu Darmſtadt im Gemeindehauſe, Kiesſtraße 17,
nach=
mittags 3 Uhr, eine Konferenz ſtatt. Herr Regierungsrat
Piſtor wird ſprechen über: Die Säuglingsfürſorge in
Stadt und Land und diesbezügliche Tätigkeit der Großh.
Zentrale. Bei der Wichtigkeit obengenannter Beſtrebungen
darf man wohl auf eine recht zahlreiche Beteiligung der
Vorſitzenden der angeſchloſſenen Vereine ſowie deren
Mit=
glieder rechnen. Es ſei noch beſonders darauf
hingewie=
ſen, daß die Mitglieder der Frauenvereine der Martins=,
Paulus= Petrus= und Johannesgemeinde, ſowie des
Schloßbezirks durch ihren Anſchluß an den Verband zu
ſämtlichen Veranſtaltungen desſelben Zutritt haben.
— Jugendſchriften=Ausſchuß und Jugendſchriften=
Aus=
ſtellung. Der Darmſtädter Jugendſchriften=Ausſchuß hat
ſeine Mitglieder auf Dienstag, den 10. Mai, nachmittags
5½ Uhr (Sitzungsſaal des Rathauſes) zu ſeiner zweiten
Verſammlung eingeladen. Auf der Tagesordnung iſt u. a.
ein Referat von Herrn Rektor Bartſcher=Frankfurt a. M.
vorgeſehen: „Die vereinigten deutſchen
Prüfungsaus=
ſchüſſe für Jugendſchriften” Wie ſchon früher öffentlich
dargelegt wurde, verfolgt genannter Ausſchuß den Zweck,
Jung und Alt vor dem Ankauf minderwertiger, ſittlich
ſchä=
digender Bücher und Bilder zu bewahren, dafür aber
Ge=
legenheit und Anregung zu bieten, wirklich gute Schrift=
und Bildwerke, wie ſie unſere vaterländiſche Literatur und
der ſolide Kunſtverlag reichlich beſitzen, kennen zu lernen.
Dieſer Abſicht diente das um die Weihnachtszeit in über
12000 Exemplaren ausgegebene „Verzeichnis
empfehlens=
werter Jugendſchriften” wie auch die von der ſtaatlichen
und ſtädtiſchen Behörde unterſtützte ſtändige „Ausſtellung
von Jugendſchriften und künſtleriſcher Bildwerke” im
Rat=
haus, Markt 8. Um immer wieder lautgewordene
Irr=
tümer über den Charakter dieſer Jugendſchriften=
Ausſtel=
lung zu zerſtreuen, ſei hier ausdrücklich hervorgehoben,
daß dieſe Ausſtellung mit einer geſchäftlichen Buchhändler=
Einrichtung durchaus nichts zu tun hat. Hervorgegangen
aus der Darmſtädter Lehrerſchaft und dem Verein für
Ver=
breitung von Volksbildung, dient der Ausſchuß höheren
kulturellen Zwecken; in ſeiner Ausſtellung ſieht er eine
Führerin zu Reinheit und Schönheit, unbeeinflußt von
ge=
ſchäftlichen Rückſichten. Die Jugendſchriften=Ausſtellung
iſt im Monat Mai geöffnet an zwei Tagen und zwar
Samstag und Sonntag, den 7. und 8. Mai, vormittags
von 11 bis 12¼ Uhr und nachmittags von 4 bis 7 Uhr.
Eintritt frei.
— Geſangswettſtreit Pfingſten 1910. Man ſchreibt
uns: Sonntag, den 15. Mai, erſter Feiertag, findet in
Darmſtadt der von dem Geſangverein Harmonie
ein=
berufene nationale Geſangswettſtreit ſtatt, wovon
auch ein von der Hofbuchdruckerei L. C. Wittich
ge=
liefertes, ſtilvolles Plakat Kenntnis gibt. Die
Vor=
bereitungen ſind vollendet und ſtehen durch die
zahlreiche Beteiligung auf vielen Wettſtreiten geübter
und erprobter Männerchöre genußreiche Stunde
in Ausſicht. An dem Wettſtreite nehmen 24 Vereine teil
wovon 22 bereits über 100 Preiſe errungen haben und
7 Vereine die ſtattliche Zahl von 70—90 Sängern
aufwei=
ſen. In der Feſtſchrift findet man verzeichnet als
Stadt=
klaſſen die Geſangvereine Sängerbund=Mannheim, 90
Säu=
ger, Liederkranz=Langen, 70, Hilaria=Offenbach, 90,
Teu=
tonia=Sprendlingen, 85, Liederkranz=Frankfurt, 30,
Hoff=
nung=Mainz, 23, Männerquartett Iſenburg, 36, Sansſonci=
Rheydt (Rheinland), 20, Brodtſcher Männergeſangverein=
Hanau, 24. In den Landklaſſen ſingen Frohſinn=
Obertshauſen, 79, Eintracht=Sprendlingen, 72, Germania=
Hauſen, 74, Geſangverein Mainflingen, 40, Cäcilia
Gonſenheim, 40, Germania=Dudenhofen, 45,
Männer=
geſangverein Heppenheim, 40, Polyhymnia=N.=Roden,
36, Sängerluſt=Jugenheim, 17, Männergeſangverein
Kindenheim, 27, Sängerluſt=Bretzenheim, 22, Sängerluſt=
Weiterſtadt, 39, Concordia=Roßdorf, 32, Doppelquartett=
Friedberg, 8, Frohſinn=Braunshardt, 80 Sänger. Als
Preisrichter fungieren die Herren Muſikdirektor Brodt
Hanau, Leeber=Fulda, Komponiſt Lehrer Neff=Pfungſtadt,
Muſikreferent Th. Schäfer=Frankfurt, Hofkonzertmeiſter
Schmidt=Darmſtadt und Direktor des Beethoven=
Konſer=
vatoriums M. Vogel=Darmſtadt.
Es ſingt jeder Verein im Klaſſenſingen einen
aufgegebenen Chor und einen Chor nach freier Wahl, im
Ehrenſingen ein Volkslied nach Wahl; im höchſten
Ehrenſingen um die Ehrenpreiſe Sr. Kgl. Hoheit des
Großherzogs, J. M. der Kaiſerin von Rußland, Sr. Exz.
Frhrn. v. Jeniſch ein 14 Tage vor dem Wettſtreit
aufge=
gebenes Lied, deſſen Aufführung dem Empfinden des je
weiligen Dirigenten überlaſſen iſt. An Geldpreiſen
kom=
men 13 — 2150 Mark bar, höchſte Ehrenpreiſe 3, Klaſſen=
Ehrenpreiſe 5, Kunſtgegenſtände 10 zur Verteilung, deren
Ausgabe am 16. Mai, 2. Feiertag, nachmittags 5 Uhr im
Feſtlokal erfolgt. Das Klaſſenſingen beginnt in beiden
Sä=
len, Mathildenhöhſaal und Rummelbräu, früh 10 Uhr, das
Ehren= und höchſte Ehrenſingen nachmittags 3½ Uhr.
— Städtiſche Straßenbahn. Die Fahrgeldeinnahme
vom April laufenden Jahres betrug 32 289,83 Mark (des
Vorjahres 32835,07 Mark), Einnahme für den
Wagenkilo=
deter im April ds. Js. 35,27 Mark (des Vorjahres 34,56
Mark). Hierbei iſt zu bemerken, daß im vorigen Jahre die
Oſterfeiertage in den April fielen.
— Ueber die Tätigkeit der Arbeitsnachweisſtelle im
ſtädtiſchen Hauſe Waldſtraße 6 (Telephon 371) werden für
den Monat April folgende Zahlen mitgeteilt: 568 offene
Stellen, 809 Arbeitſuchende, 314 Vermittelungen, darunter
165 Dienſtboten.
* Im Silberkranz. Herr Miniſterialkanzliſt Löffler
und Frau begehen am 9. ds. Mts. ihre Silberhochzeit.
— Petrusgemeinde. Am 9. Mai iſt ein Jahr ſeit
Einweihung der erneuerten Beſſunger Kirche verfloſſen.
Sonntag Exaudi wird aus dieſem Anlaß der
Kirchen=
geſangverein durch mehrere Chöre im Gottesdienſt
mit=
wirken und ſo das Gedächtnis dieſer Feier wieder
wach=
rufen.
— Turnverein Jahn. Wie bereits kurz mitgeteilt, hält
der deutſchvölkiſche Turnverein Jahn Samstag im
Kaiſer=
ſaal ſeine diesjährige Frühlingsfeier ab. Die reichhaltige
Feſtfolge enthält außer turneriſchen Darbietungen noch
humoriſtiſche Dreigeſänge, Geſangs= und Muſikvorträge
uſw. Der dritte Teil des Abends iſt dem Tanze gewidmet
und hat auch hier der rührige Ausſchuß für mancherlei
Ueberraſchungen geſorgt. Die Muſik wird von einer
Ab=
teilung der Kapelle der 61er geſtellt.
— Der Vogelsberger Höhenklub hielt ſeine
Jahres=
verſammlung im „Prinz Karl” ab. Die Rechnung
wurde debattelos gutgeheißen, der bisherige Vorſtand
wiedergewählt und der Vorſtand um fünf Beiſitzer
ver=
mehrt. Die Aemter ſind wie folgt beſetzt: Vorſitzender
Profeſſor Dr. Schweisgut, Stellvertreter Rechnungsrat
Zimmer, Rechner Rechnungsrat Keutzer, Schriftführer
M. Geiß, Stellvertreter K. Meiſinger. Die Aemter ſind
zum Teil ſeit 20 Jahren in denſelben Händen. Die
Be=
dingungen zur Erlangung der Wanderauszeichnung
(goldenes Abzeichen) erfuhren eine Aenderung dahin,
daß dieſe Auszeichnung jedem Mitgliede zuerkannt
wird, das ſich in 1910 an mindeſtens acht Wanderungen
beteiligt. — Zu dem Familienausflug am
Himmel=
fahrtstag auf den Kühkopf=Erfelden hatten ſich über
70 Perſonen eingefunden. Außerdem war die Jugend
in ſtattlicher Zahl vertreten und gab dem Ganzen das
Gepräge einer Familienwanderung.
— Wiener Operettengaſtſpiele im Saalbautheater.
Heute Samstag und morgen Sonntag finden die beiden
einzig möglichen Wiederholungen der erfolgreichen Operette
„Die geſchiedene Frau” von Leo Fall ſtatt,
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Prof. Ludw. Habich hat, Blättermeldungen
zu=
folge, den Ruf als Nachfolger des Prof. A. v. Donndorf
an die Königl. Württ. Akademie der bildenden Künſte
an=
genommen.
A.M. Eine Muſterkolonie von
Ein=
familienhäuſern. In der Nähe von Dresden,
in dem Orte Klotzſche, ſoll auf Anregung der ſächſiſchen
Regierung eine Kolonie von Einfamilienhäuſern
ent=
ſtehen. Der Bau dieſer Kolonie ſoll ſo beſchleunigt
werden, daß ſie im nächſten Jahre bei Abhaltung des
Kongreſſes für Wohnungshygiene und bei Beginn der
internationalen Hygieneausſtellung fertiggeſtellt iſt.
Die Kolonie ſoll gewiſſermaßen ſelbſt als Schauobjekt
gelten; trotzdem auch darauf geſehen wird, daß die
Häu=
ſer nicht zu teuer werden, ſollen doch die neueſten
hygie=
niſchen Anforderungen ſo gut wie möglich befolgt
wer=
den. Im Durchſchnitt werden die einzelnen Villen fünf
Zimmer erhalten, weiter auch noch reichliche
Neben=
gelaſſe und einen Garten. Dieſe Einfamilienhäuſer
ſind beſonders für die mittleren Volksklaſſen gedacht.
— Ein Märtyrer der Wiſſenſchaft. Aus
Aegypten kommt die Nachricht von einem neuen
Mär=
tyrer, der im Dienſte der Wiſſenſchaft ſein Leben
ver=
loren hat: in Djeddah iſt der italieniſche Arzt Dr.
Ceſare Zanghello, der Direktor des Lazaretts von Abu=
Sad am Roten Meere, geſtorben. Er fiel als Opfer
der Bubonenpeſt; bei der Sezierung peſtkranker Mäuſe
und bei der Züchtung von Bazillen empfing er die
An=
ſteckung der ſchrecklichen Krankheit, die zu bekämpfen
er ſein Vaterland verlaſſen hatte. Nach dem deutſchen
Arzte Müller und dem Portugieſen Peſtana iſt er das
dritte Opfer, das die Wiſſenſchaft bei der Erforſchung
und Bekämpfung der Peſt zu beklagen hat. Noch vor
wenigen Wochen ſchrieb der Gelehrte an einen
italieni=
ſchen Freund einen Brief, in dem er mit beſcheidenem
Stolze von dem glücklichen Fortſchreiten ſeiner
Arbei=
ten ſpricht und bereits an die Heimkehr denkt. „Ich
habe bereits 700 Mäuſe und Ratten unterſucht und ſetze
die Arbeit eifrig fort, um im Frühjahr 1911 fertig zu
werden; dann hoffe ich in die Heimat zurückkehren zu
können. Ich glaube, meine Arbeit wird lehrreich
wenn mich nicht eines ſchönen Tages die Peſt doch noch
erwiſcht .
Kleines Feuilleton.
*** Die jüngſten Aeußerungen des
Kaiſersgegen das übermäßige Trinken
der Studenten können nicht überraſchen, denn der
Monarch hat ſich auch ſchon bei anderen Gelegenheiten
in gleicher Weiſe ausgeſprochen. Es ſei daran
er=
innert, daß der Kaiſer zum Beiſpiel ſchon im Jahre
1902 bei ſeiner Anweſenheit in Bonn im engeren Kreis
der Boruſſen ſehr ernſten Tones gegen die ſtudentiſchen
Trinkſitten ſich ausgelaſſen und die Jugend ermahnt
hat, den an dem Korpsweſen nagenden Mißbrauch
gei=
ſtiger Getränke zu meiden beſonders ſcharf verurteilte
er das Zwangstrinken. Dabei iſt der Kaiſer, wie ja
auch ſeiner Zeit Fürſt Bülow einmal in anderer
Hin=
ſicht erklärte, durchaus kein „Philiſter” und jedenfalls
kein Verächter des edlen Gerſtenſaftes, und man weiß
ja, daß er im intimen Kreiſe beim Skat ein gutes Glas
„Pilſener” jedem anderen Stoffe vorzieht und daß im
Schloſſe ab und zu Bierabende ſtattfinden. Aber wenn
auch bei dieſen Gelegenheiten niemand zu durſten
braucht, ſo herrſcht doch die gebührende Mäßigkeit im
Trinken, und beſonders der Kaiſer geht hierin mit dem
guten Beiſpiele voran. Er iſt durchaus kein
Abſtinenz=
ler, aber er verurteilt jedes Uebermaß im
Trin=
ken aus äſthetiſchen, ethiſchen und geſundheitlichen
Rückſichten. Auch die Studenten will er nicht zu
Abſti=
nenzlern machen und keineswegs die Fröhlichkeit und
Ungebundenheit des akademiſchen Lebens geſchmälert
ſehen, nur das Uebermaß im Genuſſe alkoholiſcher
Ge=
tränke möchte er im eigenen Intereſſe der
Studenten=
ſchaft eingeſchränkt wiſſen. Und das muß von allen
denjenigen gebilligt werden, die bedenken, wie viele
hoffnungsvolle Söhne unſeres Volkes während ihrer
Studienzeit ſchon der Unmäßigkeit im Trinken zum
Opfer gefallen ſind und wie viele dort den Grund
ge=
legt haben zu körperlichem und geiſtigem Ruin. Man
könnte nur wünſchen, daß die Mahnworte des Kaiſers
nicht nur bei unſerer akademiſchen Jugend, ſondern
überall im Volke eine gute Statt finden.
C.K. Vom Kaſchmirſchal. Der Kaſchmirſchal,
der einſt das Entzücken unſerer Großmütter bildete
und in den graziöſeſten Drapierungen getragen wurde,
wird von der heutigen Mode wieder mit Nachdruck
emp=
fohlen. Es iſt fraglich, ob unſere modernen Frauen
jene heut altväteriſch erſcheinende Anmut und diskrete
Feinheit beſitzen werden, um dieſen wundervollen
Stof=
fen den rechten Fall und den weichen Schwung der
Linien durch geſchicktes Tragen zu geben. Noch
frag=
licher aber iſt es, ob viele Frauen die große Ausgab
wagen werden, ſich ein ſolches Wunderwerk der
Webe=
kunſt, das bis zu 10000 Mark koſtete, anzuſchaffen. Doc
es muß ja nicht ſtets ein echter Kaſchmirſchal ſein, wie
ihn im fernen Indien fleißige Hände nach einer
viel=
tauſendjährigen Tradition anfertigen, ſondern es gibt
unzählige hübſche Surrogate, die in dieſem Sommer
den Schmuck unſerer ſich willig der Mode
unterordnen=
den Damen bilden werden. Die ſchwere, tiefleuchtende
Pracht eines ſolchen echten Kaſchmirgewebes zählte
Jahrhunderte hindurch zu den magiſchen Koſtbarkeiten,
die das Wunderland Indien darbot. In die allgemeine
Mode trat der Kaſchmirſchal erſt ein, als Bonaparte
von ſeinem ägyptiſchen Feldzug unter anderen
Beute=
ſtücken auch ein paar dieſer Schals mitbrachte. Als die
Damen des Direktoires zum erſten Male in dieſen
unbeſchreiblich ſchönen Umhüllungen in der Oper
er=
ſchienen, da wurde unendliche Sehnſucht wach in den
Herzen der Frauen, und der leidenſchaftliche Kult des
Kaſchmirſchals war für ein halbes Jahrhundert
be=
gründet. Die weiche, ſchmiegſame Eleganz der feinen
Draperien wurde die notwendige Krönung jeder
Toi=
lette, und eine vornehme Toilette war erſt vollſtändig,
wenn ſie unter einem indiſchen Schal getragen wurde.
Aber der in dem Heimatland dieſer herrlichen Gebilde
aufgeſpeicherte Vorrat war bald erſchöpft; immer teurer
und teurer wurden die Tücher, und ſo verſuchten denn
ingeniöſe Fabrikanten, die feinhaarigen Ziegen Tibets,
deren Wolle das Material für die Tücher liefert, ir
Frankreich einzuführen. Dieſes Experiment mißlang
die Tiere konnten ſich nicht akklimatiſieren und die Mög
lichkeit der Herſtellung von Kaſchmirſchals blieb weiter
den armen Webern am Himalaya vorbehalten. Die
eigentliche Heimat der Schals iſt die Provinz Lahore,
wo über 8000 Weber aus den ärmſten Schichten der Be
völkerung ihr kümerliches Brot verdienen.
Urſprüng=
lich wurden die Schals nicht nur für die Kleidung, ſon
dern hauptſächlich als Wandbehänge zum Schmuck der
Räume verwendet. Sie werden mit der Hand auf
pri=
mitiven Webſtühlen hergeſtellt aus den Haaren der
Kaſchmirziegen, neben denen man auch das außerordent=
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
worauf wir nochmals wärmſtens hinweiſen wollen. — Am
nächſten Montag, den 9., Dienstag, den 10. und Mittwoch,
den 11. Mai wird alsdann die dreiaktige Operetten=Novität
„Derfidele Bauer” von Leo Fall (Text von Victor
Léon) zum erſten Male in Szene gehen.
— Zirkus Sidoli. Um dem hieſigen Publikum den
Beweis der Größe und Güte ſeines Marſtalls zu geben,
findet am Sonntag, den 8. Mai, zwiſchen halb 12 und
1 Uhr, ein großer Umzug mit zirka 100 Pferden
durch die Hauptſtraßen der Stadt ſtatt.
* Kaninchen=Ausſtellung. Man ſchreibt uns: Wie im
Anzeigenteil erſichtlich, hält der Provinzialverband
heſſi=
ſcher Kaninchenzüchter für Starkenburg, Sitz Darmſtadt,
am Sonntag, den 8. Mai ſeine erſte Verbandsausſtellung
ab, die dem Kaninchenzuchtklub Darmſtadt übertragen
wurde. Der Klub ſcheut keine Mühe, um die Ausſtellung
ſo zu geſtalten, daß jeder Ausſteller und Beſucher
zufrie=
dengeſtellt wird. Ausgeſtellt werden Kaninchen aller
Raſ=
ſen, ſowie Produkte aus Kaninchenfellen. Für weitere
Un=
terhaltung wird durch Militärkonzert, Tombola=Verloſung
und Preisſchießen beſtens geſorgt ſein.
— Ludwigshöhe. Das morgige Konzert wird
wie=
derum von der Kapelle des Großh. Heſſ. Artillerie=
Regi=
ments Nr. 61 unter Herrn Webers Leitung ausgeführt.
Das Programm iſt, wie in dem Anzeigenteil erſichtlich, gut
gewählt. Der neue Soliſt der Kapelle, Herr Franke, wird
einige Solis für Cornet à Piſton zum Vortrag bringen.
§ Naturalverpflegungsſtation. Während des Monats
April wurde die Hilfe der hieſigen
Naturalverpflegungs=
ſtation von 453 mittelloſen Durchreiſenden in Anſpruch
ge=
nommen und ſind hierdurch 426 Mark Verpflegungskoſten
entſtanden. Im vorhergehenden Monat März ſind 664
(oder mehr 211) Perſonen unterſtützt worden, die einen
Koſtenaufwand von 630 Mark (oder mehr 204 Mark)
ver=
urſachten.
§ Feſtgenommen. Am Donnerstag wurde eine
20 Jahre alte Dienſtmagd aus Weinheim wegen Diebſtahls
und am Freitag ein 26 Jahre alter Schauſpieler aus
Oeſterreich wegen Betrugs hier feſtgenommen.
t. Aus dem Kreiſe Erbach, 4. Mai. In unſerem
Kreiſe befinden ſich 11 Gemeinden mit einem
Steueraus=
ſchlag von über 200 Prozent. Es ſind dies: Affhöllerbach
(217), Bullau (221), Etzean (205), Gumpersberg (208),
Haingrund (204), Heſſelbach (200), Höllerbach (217),
Kail=
bach (217), Klein=Gumpen (203), Raubach (210) und Ober=
Hiltersklingen mit dem höchſten Steuerausſchlag von 238
Prozent.
n. Lampertheim, 6. Mai. Abermals iſt unſer Friedhof
durch eine Gräberſchändung heimgeſucht worden,
nachdem erſt im Mai vorigen Jahres wegen einer
ähn=
lichen Tat der Fabrikarbeiter Kronauer zu 1 Jahr 6
Mo=
naten Gefängnis verurteilt worden war, die er noch
ver=
büßt. In verfloſſener Nacht wurden nämlich auf dreizehn
Gräbern die Kreuze und dergleichen umgeriſſen und
zer=
ſtört. Man darf wohl annehmen, daß am
vorausgegange=
nen Feiertag eine gemeine Natur dem Trunk ſtark gehuldigt
und dadurch zu der ruchloſen Ausſchreitung veranlaßt
worden iſt, wenigſtens war bei dem erwähnten Fall
Kronauer ſtarke Angetrunkenheit die Urſache. Damals war
die Beſchädigung auch ausgedehnter und erſtreckte ſich auf
70 Grabſtätten. Alles iſt von Abſcheu erfüllt und die
Nach=
forſchungen nach dem bis jetzt unbekannter Täter werden
ſeitens der Staatsanwaltſchaft eifrig betrieben.
Offenbach, 5. Mai. Der Verfaſſungsausſchuß
beſchloß, ein Geſuch des Theaterdirektors Fricke um
Sub=
vention von 900 Mark bei den Stadtverordneten zu
befür=
worten unter der Bedingung, daß Fricke in der
Sommer=
zeit vom 1. April bis 1. Oktober wöchentlich zweimal
ſpielt.
— Mainz, 5. Mai. Mit der Errichtung der
Rhein=
heſſiſchen Molkereigenoſſenſchaft, die in
hieſiger Stadt den Konkurrenzkampf mit dem organiſierten
Milchhändlerverband aufnehmen will, wird es ernſt. Die
neu gegründete Genoſſenſchaft, die auf Anteilſcheine von je
200 Mark pro Genoſſe gebildet wurde, hat zum Direktor
der hieſigen Verkaufszentrale den ſeitherigen Schriftführer
des Milchproduzentenvereins der Provinz Rheinheſſen,
Herrn E. M. Seibert zu Hahnheim, gewählt und ihm ein
vorläufiges Jahresgehalt von 3000 Mark bewilligt. Auf
den weiteren Ausgang des nunmehr erſt recht
beginnen=
den Milchkrieges iſt man weithin ſehr geſpannt. Da
je=
doch die Genoſſenſchaft auch nicht billiger als die Händler
verkaufen, ſondern den gleichen Preis von 22 Pfg. vro
Li=
ter (ins Haus gebracht) nehmen wird, ſo dürfte es ſchwer
fallen, den Händlern die feſte Kundſchaft abſpenſtig zu
machen.
Mainz, 6. Mai. Großfürſt Michael von
Ruß=
land mit Gemahlin, zwei Töchtern und Gefolge kamen
geſtern morgen um 10,28 Uhr von Paris hier an. Das
telegraphiſch beſtellte Gabelfrühſtück wurde hier im Für=
lich feine Unterhaar der wilden Bergziegen Tibets
ge=
braucht. Da in jeder Werkſtätte etwa 30 Weber
arbei=
ten und die Tagesarbeit des einzelnen nicht mehr als
etwa ein Viertel Zoll des koſtbaren Gewebes beträgt,
ſo dauert die Herſtellung eines einzigen Schals faſt ein
ganzes Jahr. Alle Mitglieder der Familien ſind dabei
beſchäftigt. Die jungen Mädchen ſammeln die Wolle
und bringen ſie zu dem Färber. Die größte Sorgfalt
vird darauf verwendet, das Ziegenhaar von all den
Unreinlichkeiten zu befreien und ihm durch die größte
Sauberkeit ſeine weiche Feinheit zu geben. Die Schals
werden in einzelnen Stücken gearbeitet, die dann ſo
exakt zuſammengeſetzt ſind, daß ſie wie aus einem Stück
ausſehen. Der teure Preis, der bis zu 8000 und 10000
Mark beträgt, iſt daher ſehr wohl verſtändlich.
* Welche Mädchen bleiben am meiſten
„ſitzen”? Neuere ſtatiſtiſche Ermittelungen haben die
etwas überraſchende Tatſache ergeben, daß dem Prozentſatz
nach die ſogen. Haustöchter am wenigſten Ausſicht haben,
unter die Haube zu kommen, die berufstätigen Mädchen
hingegen die meiſte Ausſicht. Die Statiſtik lehrt auch, daß
das Eheglück ſelbſt unbemittelten Mädchen viel eher winkt,
als vermögenden Haustöchtern. Von 1000 unbemittelten
Mädchen, die eine Ehe eingingen, hatten nur 162 keinen
Beruf! Von je 1000 Handlungsgehilfinnen aller Art
ſchrei=
ten rund 800 zur Ehe, die meiſten allerdings erſt in
ſpä=
teren Jahren, zwiſchen 25 und 30. Auch akademiſch oder
ſonſtwie höher gebildete, berufstätige Frauen heiraten in
der großen Mehrzahl, mit Ausnahme der Lehrerinnen, von
denen auf je 1000 merkwürdigerweiſe nur etwa 380 in den
Hafen der Ehe einlaufen. Sehr oft konnte feſtgeſtellt
wer=
den, daß berufstätige Frauen weit über ihren Stand
hei=
raten; ſo haben ſich von 1000 Verkäuferinnen 30 mit ſehr
wohlhabenden Kaufleuten, 210 mit ehemaligen Offizieren
uſw. vermählt, von 1000 Tänzerinnen und kleinen
Schau=
ſpielerinnen 300 mit Ariſtokraten, 440 mit reichen Kaufleuten,
Fabrikanten, Juriſten uſw. Aus alledem geht hervor, daß
die allgemeine Anſicht, der Mann heirate in erſter Linie
nach Geld, doch wohl einer Reviſion bedarf. Der Mann
ſchätzt zweifellos auch den Wert der Perſönlichkeit, und
wenn über zunehmende Heiratsunluſt bei den Männern
geklagt wird, ſo liegt das eben nur an der Schwierigkeit für
ihn, eine geſicherte Exiſtenz zu finden.
ſtenſalon des Hauptbahnhofes eingenommen und um
11,18 Uhr nach Wiesbaden weitergefahren.
Gießen, 6. Mai. Heute vormittag begann hier die
17. Generalverſammlung der Bunſengeſellſchaft
mit einer geſchäftlichen Sitzung. Die Tagung wird am
Sonntag mit einem Ausflug nach Bad Nauheim
ge=
ſchloſſen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 5. Mai. Der auf der
Durch=
reiſe hier eingetroffene ruſſiſche Miniſter des Aeußern
Iswolski ſtattete heute morgen dem Staatsſekretär
Frhrn. v. Schön einen Beſuch ab. — Das Programm für
den Beſuch der Familie Rooſevelt in der
deut=
ſchen Reichshauptſtadt iſt jetzt ſo weit vervollſtändigt
wor=
den, daß auch die offiziellen Feſtlichkeiten, die in der
ameri=
kaniſchen Botſchaft ſtattfinden, feſtgelegt ſind. Am Abend
des 12. ds. Mts. findet, wie bereits mitgeteilt, beim
Reichskanzler ein Herrendiner ſtatt, nach dem Herr
Rooſe=
velt in das Haus des Botſchafters überſiedelt; der Beſuch
beim Kaiſer hat damit ſein Ende. Am 13. mittags 1 Uhr
gibt der Botſchafter ein Frühſtück, zu dem Einladungen
an Männer der Wiſſenſchaft, Induſtrie und Hochfinanz
er=
gehen werden. Unter den Gäſten befindet ſich auch Graf
Zeppelin, der Herrn Rooſevelt eingeladen hat, mit ihm
einen Aufſtieg in ſeinem neueſten Luftſchiff zu machen, doch
wird wohl bei der Kürze der zur Verfügung ſtehenden Zeit
daraus nichts werden. — Auf dem Garniſonkirchhof in der
Haſenheide fand geſtern nachmittag die Beerdigung
des achtjährigen Sohnes des Büchſenmachers Rätz vom
Eiſenbahn=Regiment Nr. 3, der am Freitag vergangener
Woche von einem Automobil überfahren und tödlich
ver=
letzt wurde, unter Beteiligung des Offizierkorps, von
Un=
teroffizieren und Mannſchaſten des zweiten Bataillons
des Eiſenbahn=Regiments Nr. 3 ſtatt. Der Vater iſt vom
Schickſal ſchwer heimgeſucht worden; er ſelbſt liegt im
Gar=
niſonlazarett an einem Beinbruch danieder, den er ſich durch.
einen Sturz mit dem Rade zugezogen, zwei ſeiner Kinder
liegen bereits auf dem Garniſonkirchhof, und der einzige
Sohn wurde am Freitag, als er aus der Schule kam, vor
der Kaſerne des Regiments von einem in ſcharfer Fahrt
daherkommenden Privatautomobil erfaßt und ſo ſchwer
überfahren, daß er bald nach ſeiner Einlieferung in das
Auguſte Viktoria=Krankenhaus verſtarb. Sämtliche
Offi=
ziere, Unteroffiziere und Mannſchaften folgten dem Sarge
zur Gruft.
Mannheim, 6. Mai. Die 10 Jahre alte Volksſchülerin
Margaretha Keller wurde, wie der „Mannheimer General=
Anzeiger” meldet, geſtern nachmittag von ihrem 17 Jahre
alten Vetter Georg Keller in den Wald gelockt und nach
dem Geſtändnis des Täters durch einen Wurf mit einem
Prügel getötet. Der Täter will die Leiche an den
Mili=
tärſchießſtänden im Walde verſcharrt haben. Unterſuchung
iſt eingeleitet. Eine Gerichtskommiſſion hat ſich nach dem
Tatorte begeben.
Kaiſerslautern, 6. Mai. Der verſtorbene Reichsrat
v. Buhl in Deidesheim hat, wie die „Pfälziſche Preſſe‟
meldet, für Wohlfahrtseinrichtungen uſw. teſtamentariſch
288000 Mark geſtiftet.
Kaſſel, 5. Mai. Der Fürſtin zu Waldeck und
Pyrmont ſind auf der Eiſenbahnfahrt zwiſchen
Arol=
ſen, Kaſſel und Deſſau zwei koſtbare
Brillant=
ringe abhanden gekommen. Eine Abſuchung der
Strecke war ergebnislos.
Wien, 4. Mai. Wie beſtimmt verlautet, wird von
der Staatsanwaltſchaft gegen Frau Hofrichter
wegen falſcher Zeugenausſage die Anklage erhoben
werden. Auch gegen die Frau des bereits abgeurteilten
Profoßen Tuttmann wird die Staatsanwaltſchaft
vor=
gehen, weil ſie ihrem Manne bei dem Durchſchmuggeln
von Briefen des Hofrichter tätige Beihilfe geleiſtet
haben ſoll.
Zürich, 5. Mai. Bei einer Vergnügungsfahrt auf
der Limmat ſind heute vier Perſonen ertrunken.
New=York, 6. Mai. Nach einem aus San Juan
del Sur (Nicaragua) eingetroffenen Telegramm wurde
Cartago in Coſta Rica durch ein Erdbeben
zer ſt ört. 500 Menſchen ſind umgekommen.
Die Reviſion der heſſiſchen
Verwaltungs=
geſetze.
I.
*X* Den Mitgliedern der Zweiten Kammer der
Stände iſt ſoeben der Entwurf eines Geſetzes, betrefſend
die Verwaltungsrechtspflege zugegangen.
Mit dieſer vom 23. April dieſes Jahres datierten
Vor=
lage hat die Regierung nun den Landſtänden den
eigentlich wichtigſten der ſechs Geſetzentwürfe
zur Beratung und Beſchlußfaſſung überwieſen, die zur
Durchführung der ſeit vielen Jahren erſtrebten und
not=
wendigen Reviſion der heſſiſchen
Verwaltungsgeſetzgeb=
ung erforderlich ſind.
Dieſe ſechs Geſetzentwürfe wurden der Zweiten
Kammer bekanntlich Anfangs Januar des Jahres 1905
als ein großes, einheitlich gedachtes Reformwerk
im Druck vorgelegt, das den Zweck verfolgte, die
heſſi=
ſche Verwaltungsgeſetzgebung einheitlich
auszugeſtal=
ten und die bisher in den verſchiedenſten
Beſtimmun=
gen zerſtreuten Vorſchriften über das
Verwaltungs=
ſtreitverfahren zu einem abgeſchloſſenen, überſichtlichen
Geſetzeswerk zuſammenzufaſſen. Durch den Erlaß der
Reichsjuſtizgeſetze vom Jahre 1879 iſt auf dem Gebiete
der Gerichtsorganiſation und des Verfahrens in
bür=
gerlichen Rechtsſtreitigkeiten eine ſehr weſentlich
ver=
änderte Rechtslage geſchaffen worden. Die
Beſtimmun=
gen des Gerichtsverfaſſungsgeſetzes und der
Zivilpro=
zeßordnung mußten daher auf die Geſtaltung der
Ver=
waltungsgeſetzreform in gleicher Weiſe von Einfluß
ſein, wie dies bei der für die vorliegenden Entwürfe
vielfach vorbildlich geweſenen bezüglichen Geſetzgebung
von Preußen, Sachſen und Baden der Fall war. Dabei
iſt namentlich der Geſichtspunkt vorherrſchend geweſen,
die Verwaltungsrechtspflege, alſo die Ausübung der
ſtreitigen Gerichtsbarkeit auf dem großen
Verwaltungs=
gebiet, in einem beſonderen Geſetzeswerk zu behandeln,
ſo daß alſo damit der Juriſt und das Publikum eine
wertvolle Zuſammenſtellung der geſamten
Verwalt=
ungs=Prozeßordnung erhalten. Die ſechs
Geſetzent=
würfe betreffen die Verwaltungsrechtspflege,
die Kreis= und Provinzialordnung, die
Städteordnung, die
Landgemeindeord=
nung, die Beſtimmungen zur Ausführung
des Reichs geſetzes über den
Unter=
ſtützungswohnſitz und den Entwurf über die
Gemeindenutzung der Ortsbürger.
Zur Bewältigung dieſer überaus ſchwierigen und
umfangreichen Geſetzesmaterie war im Frühjahr 1905
von der Zweiten Kammer ein zwölfgliedriger
Sonder=
ausſchuß niedergeſetzt worden, der denn auch bald mit
Eifer an die Löſung ſeiner wichtigen Aufgabe
heran=
trat. Es erſchien nach der ganzen Lage der Sache
ge=
boten, zuerſt die beiden einſchneidendſten und
umfaſſend=
ſten Geſetzentwürfe in Beratung zu nehmen, die
Städteordnung und die Landgemeindeord=
Nummer 105.
nung, die denn auch damals in langen, auf viele
Monate ſich erſtreckenden Sitzungen des
Sonderaus=
ſchuſſes für die Beratung im Plenum fertiggeſtellt
wurden. Die Städteordnung wurde von den beiden
Ausſchußreferenten Dr. Gläſſing und Dr. Frenay,
die Landgemeindeordnung von den Abgeordneten
Köh=
ler und Uebel bearbeitet, und beide umfangreiche
Ausſchußberichte ſind unſeres Wiſſens damals auch im
Druck hergeſtellt und den anderen Ausſchußmitgliedern
übergeben worden. Dies konnte jedoch erſt zu einem
Termin geſchehen, an welchem dem Kammerplenum für
die immerhin zu erwartende ausgedehnte Beratung der
beiden Vorlagen nicht mehr die nötige Zeit zur
Ver=
fügung ſtand, und ſo wurde die 33. Legislaturperiode
des Landtages am 20. Juni 1908 geſchloſſen, ohne
daß=
einer der ſechs Geſetzentwürfe von der Zweiten
Kam=
mer verabſchiedet worden wäre. Man tröſtete ſich aber
damals allgemein mit dem Gedanken, daß ja die beiden
Geſetzentwürfe im Ausſchuß fertiggeſtellt ſeien und es
danach nicht mehr ſchwer fallen würde, geſtützt auf das
gründlich durchgearbeitete Material, im nächſten
Land=
tage wenigſtens die beiden Hauptentwürfe glatt zu
er=
ledigen.
Die Thronrede mit der alsdann am 17. Des
zember 1908 der 34. Landtag eröffnet wurde, ſagte
auch=
ausdrücklich: „Von den auf dem vorigen Landtage
un=
erledigt gebliebenen Entwürfen zur Reviſion der
Ver=
waltungsgeſetzgebung werden Ihnen zunächſt die
Städteordnung, die Landgemeindeordnung und der
Entwurf eines Geſetzes über die
Verwaltungsrechts=
pflege wieder vorgelegt werden. Im Hinblick auf die
in größerem Umfange verwerteten Vorarbeiten des
Sonderausſchuſſes des vorigen Landtages zu den beiden
erſtgenannten Geſetzen werden dieſe Entwürfe ſich
un=
ſchwer verabſchieden laſſen. Die Wiedervorlage des
Entwurfes einer neuen Kreis= und Provinzialordnung
iſt von dem Zuſtandekommen der neuen Städteordnung
und der Umgeſtaltung des Gemeindeſteuerweſens
ab=
hängig.‟
Die vorſtehend ausgeſprochene Erwartung hat ſich
bis jetzt leider nicht erfüllt, trotzdem die Regierung ihr
Verſprechen in prompter Weiſe einlöſte. Sie hat am
29. April 1909 die Städteordnung und am 1. Juli 1909
die Landgemeindeordnung der Zweiten Kammer wieder
vorgelegt und die abermalige Beratung der beiden
Vor=
lagen auch dadurch weſentlich erleichtert, daß ſie in den
neuen Entwürfen die Beſchlüſſe des Sonderausſchuſſes
und die Wünſche der Kammer, ſoweit ſie denſelben
zu=
ſtimmen zu können glaubt, gleich mit in
Berückſichtig=
ung, zog; jetzt hat ſie nun weiter auch den
Geſetzent=
wurf über die Verwaltungsrechtspflege den
Stände=
kammern überwieſen und damit jede Schuld an einer
etwaigen abermaligen Verzögerung der Reform von
ſich abgewieſen.
In der Vorlage wird zunächſt eine genauere
Ab=
grenzung des Gebietes der Verwaltungsrechtspflege
von demjenigen der eigentlichen Verwaltung
herbeige=
führt. Das ſeither beſtehende
Verwaltungsſtreitverfah=
ren wird beſonders durch zwei wichtige Beſtimmungen
ſehr weſentlich verändert. Einerſeits wird beſtimmt,
daß das Miniſterium des Innern in Zukunft nicht
mehr als Verwaltungsgericht fungieren ſoll, wie das
jetzt der Fall iſt. Als Verwaltungsgerichte ſollen in
Zukunft nur noch der Kreisausſchuß als erſte
Inſtanz, der Provinzialausſchuß als erſte
In=
ſtanz für die Gemeindeſachen und als zweite oder
Be=
rufs=Inſtanz für Kreisausſchußſachen, und ferner das
Verwaltungsgericht für Sachen, in denen der
Provinzialausſchuß zuſtändig iſt, als Berufsinſtanz,
für Kreisausſchußſachen auch als Berufsinſtanz in
Be=
tracht kommen. Gegenwärtig iſt das
Verwaltungsge=
richt lediglich Reviſionsinſtanz für erſtinſtanzliche
Pro=
vinzialausſchußſachen; eine neue Beweisaufnahme uſw.
war alſo ausgeſchloſſen. Ferner iſt bemerkenswert,
daß=
ſich nach den neuen Beſtimmungen das
Verwaltungs=
ſtreitverfahren dem jetzigen Verfahren in bürgerlichen
Streitigkeiten näher anſchließt. Da hier faſt überall
nicht allein die Parteien, ſondern auch das öffentliche
Intereſſe in Frage kommt, ſo wird für die Feſtſtellung
des Sachverhalts ein weiter Spielraum gegeben, auch
im Prinzip die Mündlichkeit feſtgelegt.
Bürgermeiſterverſammlung.
* Im Regierungsgebäude hier fand eine
Ver=
ſammlung der Bürgermeiſter der
Land=
gemeinden des Kreiſes Darmſtadt unter
dem Vorſitze des Herrn Provinzialdirektors Fey ſtatt.
Außer den Bürgermeiſtern der Landgemeinden, die
vollzählig erſchienen waren, hatten ſich der Vorſtand
des Großh. Polizeiamts, Herr Regierungsrat Dr.=
Kranzbühler mit mehreren Beamten, ſowie als
Vertreter der Bürgermeiſterei Darmſtadt Herr
Beige=
ordneter Mueller eingefunden, ebenſo waren die
Mitglieder des Kreisausſchuſſes und der
Kreisſchul=
kommiſſion der Einladung zur Teilnahme an der
Ver=
ſammlung gefolgt. Auch das Kreisgeſundheitsamt, die
Gewerbeinſpektion und das Kreisveterinäramt waren
vertreten. Der Vorſitzende, Herr Provinzialdirektor
Fey, begrüßte die Anweſenden und gedachte zunächſt
in ehrenden Worten ſeines Amtsvorgängers, des
ver=
ſtorbenen Herrn Geheimerat Freiherrn von Grancy,
zu deſſen Gedächtnis ſich die Verſammelten erhoben.
Sodann hielt der Vorſitzende eine Anſprache, in der er
die Grundſätze, die er bei Verwaltung des Kreiſes
Darmſtadt einzuhalten gedenke, näher darlegte und
hervorhob, daß die Kreisverwaltung ihre Wurzel in
der Gemeindeverwaltung habe und mit dieſer ſtets
in=
reger Fühlung ſtehen müſſe. Bei den oft in den
Ge=
meinden vorhandenen Gegenſätzen ſei es eine
hervor=
ragende Aufgabe des Kreisrats, ausgleichend und
ver=
ſöhnend zu wirken und, unter Beachtung der gerade
zur Jetztzeit erforderlichen Sparſamkeit, einem
ver=
nünftigen Fortſchritt zum Ziele zu verhelfen. Zur
fortſchreitenden Entwickelung ſei es nötig, daß die im
Kreiſe in volkswirtſchaftlicher Hinſicht wirkenden
Kräfte=
zuſammengefaßt würden und daß die Verwaltung in
Kreis und Gemeinde dabei über die durch eine
ledig=
lich formale Geſchäftserledigung geſteckten Grenzen
hinaus ſich betätige. Gemeindewohl und Staatswohl
ſeien untrennbar miteinander verbunden. Beide
müß=
ten in gleicher Weiſe gefördert werden.
Herr Kreisſchulinſpektor Profeſſor Kiſſinger,
verbreitete ſich ſodann in längeren Ausführungen
über=
die Fürſorge für die aus der Schule entlaſſene Jugend
auf dem Lande und ſchilderte, in welcher Weiſe dieſe
Fürſorge in körperlicher und geiſtiger Hinſicht durch
Vereine, durch Lehrer und Geiſtliche, ſowie durch die
Bürgermeiſter gefördert werden könne. Die
Notwen=
digkeit einer beſſeren hauswirtſchaftlichen Ausbildung
der jungen Mädchen, die in der Landwirtſchaft oder in
Fabriken auf dem Lande tätig ſind, wurde durchaus
anerkannt und dem Antrage des Herrn Profeſſor
Kiſ=
ſinger auf Einrichtung einer ländlichen
Haushaltungs=
ſchule von den Bürgermeiſtern allſeitig zugeſtimmt.
Herr Profeſſor Dr. Lucius machte Mitteilungen über
Nummer 105.
die Ausbildung von Lehrerinnen für dieſe Schule. Der
Vorſitzende ſchilderte die im Kreiſe Friekberg und in
andern oberheſſiſchen Kreiſen eingerichteten
Wander=
haushaltungsſchulen, die wenig Koſten verurſachen und
bei der Landbevölkerung großen Beifall gefunden
haben. Nach deren Muſter ſoll auch im Kreiſe
Darm=
ſtadt demnächſt eine Schule ins Leben treten.
Herr Regierungsrat Dr. Kranzbühler regte
noch die Organiſation der Fürſorge für die
Pflege=
kinder auf dem Lande an, worüber, wie der Vorſitzende
in Ausſicht ſtellte, in der nächſten Verſammlung
ver=
handelt werden ſoll.
Ueber die Ausgeſtaltung von
Volks=
bibliotheken und die Bekämpfung der
Schundliteratur referierte ebenfalls Herr
Pro=
feſſor Kiſſinger. Herr Regierungsrat v. Werner
verbreitete ſich über die geſetzlichen Vorſchriften für
den Kolportage=Handel. Es ſoll nach ſolchen Büchern
und Poſtkarten, die unter die Schundliteratur gerechnet
werden müſſen, in den Gemeinden nachgeforſcht und
dieſe an das Kreisamt eingeſchickt werden, damit gegen
die Verkäufer vorgegangen werden kann. Die
Kolpor=
teure ſollen auf dem Lande von der Polizei öfter
an=
gehalten und revidiert werden. — Herr Regierungsrat
Dr. Reinhart und Herr Regierungsrat Dr.
Kranz=
bühler legten ſodann noch dar, in welcher Weiſe das
Desinfektionsweſen bei anſteckenden Krankheiten in
den Gemeinden am beſten eingerichtet und durchgeführt
wird. Die Herren Bürgermeiſter von Eberſtadt,
Pfungſtadt und Griesheim gaben Aufſchluß über die
in ihren Gemeinden getroffenen Anordnungen.
Die Beſprechung über die Sicherheitspolizei in den
der Stadt und Gemarkung Darmſtadt benachbarten
Gemarkungen wurde von Herrn Regierungsrat Dr.
Reinhart eingeleitet. Die Verhandlungen, bei
denen verſchiedene Bürgermeiſter, ſowie die Herren
Re=
gierungsrat Dr. Kranzbühler und Geh. Forſtrat
Heinemann=Darmſtadt. Mitteilungen machten,
hatten zum Ergebnis, daß ein beſſeres
Ineinander=
greifen der Tätigkeit der Landpolizei und der Feld=
und Forſtpolizeibedienſteten mit den ſtädtiſchen
Poli=
zeiorganen und der Gendarmerie in die Wege geleitet
wurde.
Im Anſchluſſe an die Verſammlung fand ſodann
im Reſtaurant „Kaiſerſaal” eine geſellige Vereinigung
ſtatt, bei der Herr Provinzialdirektor Fey ein Hoch
auf Se. Königl. Hoheit den Großherzog ausbrachte.
Herr Bürgermeiſter Müller=Roßdorf dankte dem
Vorſitzenden für die Veranſtaltung der anregenden
Verſammlung und ſprach den Wunſch aus, daß ſolche
Beſprechungen ſich öfter wiederholen möchten, da ſie
von großem Nutzen für die Gemeindeverwaltung ſeien.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
Wohnungspflege in Heſſen im Jahre 1909.
* Soeben iſt der Jahresbericht des Großh.
Landes=
wohnungsinſpektors für 1909 erſchienen. Der Bericht
ent=
hält wiederum eine Fülle von Material über die
Entwick=
lung des Wohnungsweſens in Heſſen und iſt deshalb für
die Frage der Wohnungsreform nicht nur für Heſſen,
ſon=
dern allgemein von Intereſſe.
Die Bautätigkeit bot auch in 1909 ein wenig
er=
freuliches Bild. Wenn ſie auch in manchen Orten, wie
Darmſtadt und Worms, gegen 1908 etwas zugenommen
hat, ſo wird doch in den meiſten Gemeinden darüber
ge=
klagt, daß ſie weſentlich unter dem Durchſchnitt geblieben
iſt. Allerdings ſcheint ſich die Bautätigkeit in den letzten
Monaten wieder zu heben, immerhin iſt zu befürchten, daß
die Kriſe noch länger andauert, da für die nächſte Zeit auf
öffentliche Bauten in größerem Umfange wohl nicht zu
rechnen iſt. Die Ermittelungen über die Zahl der
leer=
ſtehenden Wohnungen in den größeren Gemeinden
haben ergeben, daß bei 14 derſelben ſich die Zahl der
leer=
ſtehenden Wohnungen vermehrt hat, während bei 18 eine
Abnahme zu verzeichnen iſt. Beſonders bemerkenswert iſt
die Abnahme der leerſtehenden Wohnungen in Darmſtadt,
dagegen hat ſich das Wohnungsangebot in Mainz und
Offenbach weſentlich erhöht, während in Worms und
Gießen die Erhöhung eine geringe iſt. Stellt man das
Wohnungsangebot von 1909 in Vergleich zu dem von 1908,
ſo iſt im allgemeinen eine weitere, wenn auch nur kleine
Verringerung gegen das Vorjahr feſtzuſtellen. Es iſt jedoch
zu bemerken, daß bereits von 1907 auf 1908 eine
Verringe=
rung von erheblicherem Umfange ſtattgefunden hat.
In einer Anzahl Gemeinden ſind 1909
Steige=
rungen der Mietpreiſe eingetreten, ſie betragen 5
bis 20 Prozent. Aus 4 Orten wird ein Sinken der Mieten
berichtet.
Was die Beſchaffenheit der Kleinwohnungen und die
Wohnverhältniſſe in dieſen anbelangt, ſo darf geſagt
wer=
den, daß die Verbeſſerung der Wohnungsverhältniſſe
all=
mählich — wenn auch langſam — fortſchreitet. Die
Woh=
nungsaufſicht fördert dieſe Bewegung in ganz
offenſicht=
licher Weiſe. Der Berichterſtatter fand in vielen
Gemein=
den minderwertige Quartiere, die vor noch nicht ſehr langer
Zeit noch bewohnt waren, jetzt aber unbenutzt ſind,
nach=
dem ihre Bewohnung durch die Aufſichtsorgane unterſagt
worden war. Auch leuchtet ohne weiteres ein, daß durch
die Beſeitigung der vielen Tauſend ſonſtigen
Beanſtan=
dungen, die durch die Wohnungsinſpektion erhoben
wur=
den, eine weſentliche Beſſerung erzielt worden iſt. Die
Mieter haben das Eingreifen der Aufſichtsorgane in ſehr
zahlreichen Fällen dankbar begrüßt, um ſo mehr, als ihnen
dadurch ſelbſt unangenehme Auseinanderſetzungen mit den
Vermietern erſpart blieben, wie denn letztere auch nicht
ſelten erſt durch die Wohnungsinſpektoren zu
Verbeſſe=
rungen bewogen werden konnten, die ſie den Mietern
ver=
weigert hatten. Auch die Kreisärzte beſtätigen das
Fort=
ſchreiten in der Beſſerung der Wohnungsverhältniſſe.
Allerdings ſtimmen die Geſundheitsbeamten mit den
Wohnungsinſvektoren in der Klage überein, daß in vielen
Fällen die Mieter durch die Art der Benutzung der
Woh=
nung (Unſauberkeit, unpraktiſche Verteilung der Räume,
Mangel an Lüftung uſw.) erſt ſchlechte
Wohnungsverhält=
niſſe ſchaffen.
Der Bericht kommt gleichzeitig auf eine Mitteilung
zurück, die der Wohnungsinſpektor von Lampertheim im
vorigen Jahre gemacht hat. Demnach ſollten von den
etwa 600 meiſt in Mietwohnungen lebenden
Tabakarbei=
tern und=Arbeiterinnen der vierte Teil an Schwindſucht
leiden. Dieſe Mitteilung hat das Kreisgeſundheitsamt in
Bensheim zu eingehenden Unterſuchungen veranlaßt, die
ergeben haben, daß die Angabe des Wohnungsinſpektors
der Wirklichkeit nicht entſpricht. Das Kreisgeſundheitsamt
hat ermittelt, daß von den Tabakarbeitern nur etwa fünf
Prozent von der Seuche betroffen ſind.
Von beſonderem Intereſſe ſind die Ermittelungen, die
der Landeswohnungsinſpektor über die Verteuerung
der Baukoſten angeſtellt hat. Der Bericht enthält
dar=
über wertvolle Einzelheiten. Das Geſamtergebnis iſt, daß
die Baukoſten in den letzten Jahren eine Erhöhung von
durchſchnittlich 30 Prozent erfahren haben. (Fortſetzung
folgt.)
Seite 5.
Landwirtſchaftliches.
— Schlacht= und Maſtviehausſtellung
Frankfurt a. M. Am Himmelfahrtstage iſt, wie
bereits mitgeteilt, auf dem Städtiſchen Schlacht= und
Viehhofe in Frankfurt a. M. eine bis zum 9. Mai
währende Schlacht= und Maſtviehausſtellung
eröffnet, die das ganz beſondere Intereſſe ſowohl der
ſtädtiſchen Bevölkerung wie der landwirtſchaftlichen Kreiſe
der Umgegend erregen wird. 36 Viehhandlungen, 30
Guts=
verwaltungen, 2 landwirtſchaftliche Viehverwertungs=
Genoſſenſchaften, eine Brauerei, eine Milchkuranſtalt
haben in Summa 340 Rinder, 158 Kälber, 288 Schweine
und 33 Schafe zur Ausſtellung gebracht. Alle Tiere
ſind von ganz hervorragendem Typus ſowohl in Form
wie Maſt. Das Auge des Kenners wird hiervon nicht
weniger befriedigt ſein als das Auge des Laien, dem
hier Gelegenheit gegeben iſt zu ſehen, was für die
Fleiſchernährung an Erzeugniſſen von beſonderer Qualität
hervorgebracht wird. Zur Prämiierung ſind Ehren= und
Geldpreiſe in großer Zahl geſtiftet, was auf die
Be=
ſchickung der Ausſtellung ohne Zweifel vorteilhaft
ein=
gewirkt hat.
Mit der Ausſtellung verbunden iſt eine Ausſtellung
von Geräten und Maſchinen für die Landwirtſchaft und
das Fleiſchergewerbe. Auch iſt durch Errichtung eines
Bierzeltes, Veranſtaltung von Konzerten und Braten
eines ganzen Ochſen am Spieß Vorſorge getroffen, daß
die Ausſtellungsbeſucher Zerſtreuung finden. Die
Aus=
ſtellung bietet ferner Gelegenheit, die intereſſanten
An=
lagen des Städtiſchen Schlacht= und Viehhofes des
Nach=
folgers des „alten Schlachthauſes” und der „Schirn”, zu
beſichtigen. Zum Schluſſe der Ausſtellung wird eine
Anzahl hervorragender Maſttiere ausgeſchlachtet zur
Be=
urteilung gelangen. Es ſind hierzu 16 Ochſen, 4 Kühe,
7 Bullen, 3 Rinder, 90 Kälber und ſämtliche Schweine
bis auf 3 Loſe ſeitens der Ausſteller zur Verfügung
ge=
ſtellt. Eine beſondere Preisjury wird eine engere
Aus=
wahl treffen, um auch dieſen Sonderwettbewerb für den
Fachmann und die Hausfrau belehrend zu geſtalten.
Sport.
— Fußball. Am Sonntag nachmittag werden auf
dem Olympia=Sportplatz an der Heidelberger Straße ſich
die 2. und 3. Mannſchaften des Darmſtädter
Sport=
klubs 1905 und des hieſigen F.=K. Olympia 1898
gegenüberſtehen. Das Wettſpiel der 4. Mannſchaften der
beiden Vereine findet auf dem Sportplatz an der
Wind=
mühle ſtatt.
Luftſchiffahrt.
* Madrid, 5. Mai. Das lenkbare Luftſchiff
„Eſpana” hat heute die von der Regierung für ſeine
Ueber=
nahme verlangte Probefahrt gemacht. Es ſtieg
vor=
mittags von ſeinem etwa 60 Kilometer von Madrid
ent=
fernten Ankerplatz auf, überflog die Stadt, beſchrieb über
dem königlichen Schloß mehrere Wendungen und kehrte
ſchließlich ohne Zwiſchenfall zu ſeinem Ausgangspunkt
zurück.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für, die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Eine neue Leiſtung der Eiſenbahn=Direktion Mainz
für den Verkehr mit der Bergſtraße hat der neue
Fahr=
plan gebracht. Der Zug, welcher bisher um 5.42 Uhr
nachmittags den Verkehr mit der Bergſtraße vermittelte,
iſt neuerdings zur Abfahrt auf 5.22 Uhr verlegt worden.
Abgeſehen davon, daß ſchon dieſe frühere Abgangszeit
einen Nachteil bedeutet, ſo iſt dies weiterhin eine äußerſt
unangenehme Ueberraſchung inſofern, als dieſer Zug in
Bickenbach um 5.42 Uhr ankommt und in der Richtung
nach Zwingenberg=Auerbach erſt um 6.06 Uhr weitergeht,
während die Nebenbahn in der Richtung nach Seeheim
erſt um 6.09 Uhr abfährt. Durch die Wartezeit von 24
bezw. 27 Minuten auf dem Bahnhof Bickenbach werden
alſo ſämtliche nach der Bergſtraße reiſenden Fahrgäſte
betroffen. Man ſollte nicht glauben, daß im Zeitalter
des Verkehrs der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt
eine ſolche Verkehrsverſchlechterung zugemutet wird. Die
elektriſche Verbindung Darmſtadt=Bergſtraße ſchreit immer
mehr zum Himmel und ſcheint trotzdem geringer
Be=
achtung der Stadtbehörden zu begegnen.
— Einer in verſchiedenen heſſiſchen Zeitungen geſchehenen
Anregung folgend, iſt nunmehr die heſſiſche Station
Wimpfen bezw. die Linie Meckesheim-Jagſtfeld in einer
Anzahl der in Heſſen erſcheinenden Fahrpläne
aufgenom=
men, ſodaß Reiſende dorthin nicht mehr gezwungen ſind,
ein größeres Kursbuch zu kaufen bezw. den großen
ba=
diſchen Plakatfahrplan am Bahnhof zu ſtudieren. Es
bleibt aber immer noch eine in Heſſen gelegene Station
übrig, die, weil an einer Privatbahn gelegen, auch auf
letz=
terem Fahrplan, der nur die ſtaatlichen Linien enthält,
nicht aufgeführt iſt. Es iſt dies der an der Linie
Neckar=
biſchofsheim-Hüffenhardt gelegene, 60 Kilometer von der
Kreisſtadt Heppenheim entfernte Helmhof, der zu zwei
Dritteln zu Heſſen und zur Gemeinde Wimpfen gehört.
Möchte auch dieſe kleine Lücke in den Herbſtausgaben
aus=
gefüllt werden!
Erkrankung des Königs von England.
* London, 5. Mai. Der König leidet an
einem heftigen Bronchialkatarrh und iſt ſeit
zwei Tagen ans Zimmer gefeſſelt.
* London, 5. Mai. Um 7 Uhr 30 abends wurde
folgendes Bulletin ausgegeben: Der König leidet an
Bronchitis. Sein Befinden gibt zu einiger
Beſorg=
nis Anlaß.
* London, 5. Mai. Um der Königin zu
ermög=
lichen, ſchnellſtens zum König zu gelangen, wurde die
Zere=
monie bei ihrer Ankunft weſentlich abgekürzt. Der Fürſt
von Wales iſt in den letzten beiden Tagen faſt beſtändig
im Palais geweſen. — Das heutige Bulletin iſt von
den Leibärzten Reid und Laking, ſowie einem
hervorragen=
den Spezialiſten unterzeichnet worden. Der König war die
Folgen eines ähnlichen Anfalles, an dem er in
Biar=
ritz gelitten, noch nicht völlig losgeworden, und obwohl
er bei der Rückkehr nach London ziemlich wohl ausſah, ſo
war doch eine merkliche Veränderung wahrnehmbar, als er
in der vorigen Woche die Königliche Akademie beſuchte. Er
ſah gelb und etwas blaß aus und man hatte Grund, eine
Rückkehr der Hals= und Bruſtbeſchwerden zu befürchten.
Nach der Ruhe inSandringham kehrte der König,
augen=
ſcheinlich beſſer, nach London zurück. Der letzte
Witterungs=
umſchlag übte aber wieder ſeine Wirkung aus. Der König
war an den letzten beiden Tagen nicht abſolut bettlägerig,
ſondern hat Audienzen erteilt und Regierungsgeſchäfte
er=
ledigt; er war noch heute abend auf.
* London, 5. Mai. Um 10 Uhr 30 Min. wurde
be=
kanntgegeben, daß in dem Befinden des Königs ſeit Aus=
gabe des amtlichen Bulletins keine
Verände=
rung zu verzeichnen ſei.
* London, 6. Mai. Der König verbrachte die
Nacht ziemlich gut. Eine Aenderung in dem Befinden
iſt nicht eingetreten.
* London, 6. Mai. Ein heute vormittag
ausgege=
benes Bulletin beſagt: Der König hat eine
verhältnis=
mäßig ruhige Nacht verbracht, nur in den Symptomen iſt
keine Beſſerung eingetreten und der Zuſtand Sr. Majeſtät
gibt Anlaß zu ernſten Beſorgniſſen. Das
Bulletin iſt von fünf Aerzten unterzeichnet.
* London, 6. Mai. (Reuter.)
Offizi=
elles Bulletin von 6¼ Uhr. Der
Zu=
ſtand des Königs hat ſich im Laufe des
Tages verſchlimmert. Die Situation iſt
kritiſch.
König Eduard iſt am 9. November 1841 geboren, jetzt
alſo 68 Jahre alt und regiert ſeit dem 23. Januar 1901.
* London, 6. Mai. Die genaue Unterſuchung
des Königs durch die Aerzte zeigte, daß ſich die
Bronchien nicht in einem beſſeren Zuſtande befanden,
ſon=
dern etwas ernſter affiziert erſchienen. Dies führte zu den
Worten des Bulletins: „ernſte Beſorgniſſe‟. Eine große
Menſchenmenge ſammelte ſich vor den Gittern des
Schloß=
hofes an. Auch der Erzbiſchof von Canterbury langte im
Schloſſe an und ſprach den Prinzen von Wales unmittelbar
nach der Ausgabe des Bulletins.
* London, 6. Mai. Die Leibärzte des
Kö=
nigs, Sir John Reid und Sir Fr. Laking, ſchliefen
im Palais. Die Umgebung des Schloſſes iſt mit
Tor=
belegt, um alle Geräuſche abzuſchwächen. Eine große
Menſchenmenge ſtand vor dem Palais in der
Hoff=
nung, beruhigende Nachrichten zu erhalten. In
meh=
reren Theatern ſang das Publikum die
National=
hymne. Alle Zeitungen bringen Leitartikel, in denen
der Hoffnung auf Wiederherſtellung des Königs
Aus=
druck gegeben wird.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 6. Mai. Zunächſt ſteht zur Beratung
in zweiter Leſung der
Geſetzentwurf über die Ausgabe kleiner
Aktien in den Konſulargerichtsbezirken
und im Schutzgebiet von Kiautſchou.
Abg. Dr. Semler (natl.) als Berichterſtatter
empfiehlt die Annahme der Vorlage nach den
Be=
ſchlüſſen der Kommiſſion, jedoch ſoll die Zulaſſung
kleinerer Aktien, als von 1000 Mark zum Handel an
Börſen im Reichsgebiet von der Genehmigung des
Bundesrates bezw. der Bundesregierungen abhängen.
— Abg. Dove (Fortſchr. Vpt.): Die Staatsaufſicht für
dieſe Papiere iſt zwecklos und deswegen ſind wir gegen
jede Einſchränkung des Börſenverkehrs. Das Privileg
der kleinen Aktien iſt beſonders für die
Konſularbe=
zirke durchaus berechtigt. — Abg. v. Richthofen=
Damsdorf (konſ.): Ich perſönlich ſtelle mich auf den
Standpunkt der Kommiſſion und ſtimme den Beſchlüſſen
derſelben zu; ein Teil meiner Freunde wird
aller=
dings die Vorlage ablehnen. — Abg. Eichhorn (Soz.):
Durch die Ausgabe kleiner Aktien wird ein gefährlicher
Weg beſchritten, der ſeine Konſequenzen auch für das
Inland haben wird; wir bleiben daher bei unſerer
ab=
lehnenden Haltung. — Abg. Dr. Arendt (Rpt.): Der
Antrag Nacken (Zentr.), der die Zulaſſung der kleinen
Aktien zum Börſenhandel genehmigen will, wenn ſſie
in einem Mindeſtbetrage ausgegeben werden, der den
Vorſchriften des § 180d des Handelsgeſetzbuches
ent=
ſpricht, bedeutet eine Sanktionierung dieſer kleinen
Aktien. Wir vermögen daher nicht, dieſem Antrage
zuzuſtimmen. Hier kommt es darauf an, die
Speku=
lationsluſt der breiten Maſſen nicht ohne Not zu
fördern.
Staatsſekretär Frhr. v. Schön: Die wiederholt
mit aller Beſtimmtheit abgegebene Erklärung, daß eine
Durchbrechung unſerer Aktiengeſetzgebung nicht
beab=
ſichtigt iſt, brauche ich nicht nochmals zu wiederholen.
Hintergedanken hat die Regierung nicht. Wir wollen
nur eine Ausnahmemaßregel ſchaffen, wie wir ſie für
die Bedürfniſſe unſerer Landsleute in Oſtaſien für
not=
wendig halten. — Abg. Schultz=Bromberg (Rpt.):
Ich muß konſtatieren, daß ich in dieſem Falle mit
meinem Fraktionsgenoſſen Dr. Arendt nicht
überein=
ſtimme. Durch die Vorlage wird einem dringenden
Bedürfnis abgeholfen. Die wirtſchaftlichen
Verhält=
niſſe in Oſtaſien verlangen eine ſolche Maßnahme.
Die Spielleidenſchaft des Volkes, dieſe größte Gefahr,
ſollte nicht gefördert werden. — Abg. Nacken (Zentr.):
Wir wollen die Spielgefahr durch meinen Antrag
ein=
dämmen und die Zulaſſung der kleinen Aktien zur
Börſe erſchweren. Meinen Antrag ändere ich dahin ab,
daß die Zulaſſung zu den deutſchen Börſen nur mit der
Maßgabe erfolgen ſoll, daß der Handel in einem
Min=
deſtbetrage von 1000 Mark ſtattfindet. Damit ſollten
alle Bedenken beſeitigt ſein. Hier handelt es ſich darum,
berechtigte Intereſſen unſerer Landsleute in Oſtaſien
zu ſchützen. — Abg. Dr. Roeſicke (Bund der Landw.):
Ein Teil meiner Freunde hat mich beauftragt, zu
er=
klären, daß er erhebliche Bedenken gegen die Vorlage
hat. Ob die verbündeten Regierungen wollen oder
nicht, die Annahme dieſer Vorlage wird der erſte
Schritt für die prinzipielle Einführung kleiner Werte
ſein. Wir lehnen die Vorlage ab. — Abg. Werner
(Rfpt.): Unſere Bedenken gegen die Vorlage ſind durch
die Kommiſſionsberatungen nicht beſeitigt worden. Wenn
wir heute die Zweihundertmark=Aktien zulaſſen, dann
werden morgen noch kleinere Stücke verlangt werden,
wie es ſchon in der Berliner Handelskammer gefordert
wurde. — Abg. Kämpf (Fortſchr. Vpt.): Mit der
Vor=
lage wollen wir ein Rüſtzeug ſchaffen, um den deutſchen
Handel in Oſtaſien konkurrenzfähiger zu machen.
Abg. Raab (Wirtſch. Vgg.): Die deutſche
Geſetz=
gebung muß ſich freihalten von Rückſichten gegen das
Ausland. Wir ſtimmen gegen das Geſetz. — Abg. Dr.
Arendt (Rpt.): Das Tatſächliche iſt, daß man hier
in das Syſtem der Prinzipien eine Breſche legen mill.
— Kapitän zur See Brüninghaus: Hier handelt
es ſich lediglich um eine auf Grund der lokalen
Ver=
hältniſſe notwendige Maßnahme, und nicht um einen
Eingriff in das heimiſche Aktienrecht. — Abg.
Erz=
berger (Zentr.): Ich halte die Vorlage für eine
ver=
fehlte Maßnahme.
Damit ſchließt die Debatte. Die Abſtimmung über
den grundlegenden § 1 bleibt zweifelhaft. Es iſt
Ham=
melſprung nötig. Für den Paragraphen ſtimmen 114,
dagegen 131 Abgeordnete. Titel 1 iſt ſomit abgelehnt.
(Große Bewegung.) Ebenſo wird der Reſt des Geſetzes
abgelehnt, auch Einleitung und Ueberſchrikt. Das
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
Nummer 105.
Geſetz iſt ſomit definitiv gefallen und eine
dritte Leſung findet nicht ſtatt.
Es folgt die zweite Leſung des
Konſulatsge=
bührengeſetzes. Die Kommiſſion empfiehlt
un=
veränderte Annahme der Vorlage. Abg. Strombeck
(Zentr.) beantragt, die Tarifſätze für Abſchriften von
Beglaubigungen auf die Hälfte zu ermäßigen; dafür
aber dieſe Sätze für fremde Sprachen, außer für
Fran=
zöſiſch und Engliſch, um 50 Prozent zu erhöhen, und bei
der türkiſchen oder nichteuropäiſchen Sprachen zu
ver=
doppeln. — Abg. Behrens (Wirtſch. Vgg.) beantragt
Gebührenfreiheit für die Beglaubigung von
Zeugnis=
unterſchriften der kaufmänniſchen und techniſchen
An=
geſtellten, für Geſellen, Gehilfen und Arbeiter. — Abg.
Everling (natl.): Ich beantrage, die Beglaubigung
der Vermerke bei den Tabakrechnungen gebührenfrei zu
laſſen. — Unterſtaatsſekretär Kühn: Eine völlige
Ge=
hührenfreiheit iſt hier nicht angebracht.
Nach weiterer unerheblicher Debatte wird die
Vor=
lage mit den Anträgen Behrens und Everling
ange=
nommen. Die Anträge Strombeck (Zentr.) werden
abgelehnt.
Es folgt die dritte Leſung der revidierten
Ber=
ner Uebereinkunft zum Schutze von
Wer=
ken der Literatur und Kunſt. Auf Antrag des
Abg. Bebel (Soz.) wird die Vorlage en bloc
ange=
nommen.
Es folgt die dritte Leſung des Geſetzes betr.
die Zuſtändigkeit (Entlaſtung) des
Reichsgerichts und Aenderung der Rechts=
Abg. Heine (Soz.):
anwaltordnung.
Wir würden gern beigetragen haben zur Entlaſtung
des Reichsgerichts. Unannehmbar iſt für uns die
er=
höhte Reviſionsſumme, die Ausſchließung von
Be=
ſchwerden in Armenrechtsſachen und die
Koſtener=
höhung. Wir lehnen die Vorlage ab, wenn der
wieder=
eingebrachte Antrag Schmidt=Warburg abgelehnt wird.
— Abg. Seyda (Pole): Wir bedauern die große
Ver=
ſchlechterung, die dieſes Geſetz mit ſich bringt.
Die über das Armenrecht beantragte namentliche
Abſtimmung ergibt für den Antrag Schmidt=Warburg
115, gegen denſelben 125 Stimmen, bei 5
Stimmenthal=
tungen und 6 ungültigen Stimmen. Der Antrag
iſt ſomit abgelehnt. Der Artikel 8, betr. die
Aenderung des Gerichtskoſtengeſetzes, wird in
nament=
licher Abſtimmung mit 122 gegen 121 Stimmen bei 5
Stimmenthaltungen entgegen dem Antrag Schmidt=
Warburg auf Streichung aufrecht erhalten; ebenſo
auch Artikel 9 (Aenderung der
Rechtsanwaltgebühren=
ordnung) mit 134 gegen 113 Stimmen bei 3
Stimm=
enthaltungen und 1 ungültigen Stimme, ebenfalls
entgegen dem Antrag Schmidt=Warburg auf Streichung.
Das Geſetz wird darauf im ganzen in einfacher
Ab=
ſtimmung angenommen. Das Geſetz betr.
Aende=
rung der Rechtsanwaltordnung wird ebenfalls
ange=
nommen.
Es folgt die zweite Leſung des
Kolonialbe=
amtengeſetzes. — Staatsſekretär Dr. Delbrück:
Erhebliche Bedenken gegen die von der Kommiſſion
be=
ſchloſſene Zulaſſung des Wiederaufnahmeverfahrens
habe ich vorzubringen. Ein Geſetz zur Regelung des
Disziplinarverfahrens wird baldigſt dem Reichstage
zugehen. — Vizepräſident Spahn teilt mit, daß
an=
ſtelle der vom Wiederaufnahmeverfahren handelnden
Paragraphen und der von der Kommiſſion als § 43a
dem Entwurf eingefügten Beſtimmungen eine
Reſo=
lution eingegangen ſei auf alsbaldige beſondere
geſetz=
liche Regelung des ganzen Disziplinarweſens.
Der Kaiſer in Wiesbaden.
* Wiesbaden, 6. Mai. Geſtern abend nach der
Theatervorſtellung war Graf Bylandt=Rheydt,
Intendant des Königlichen Theaters in Kaſſel, beim
Kaiſer im Schloſſe eingeladen. Heute morgen machte
der Kaiſer einen Spazierritt. Zur Frühſtückstafel bei
Seiner Majeſtät ſind geladen Landrat Dr. Ritter von
Marx und Geheimer Oberhofbaurat von Ihne.
* Wiesbaden, 6. Mai. Heute nachmittag wurde
auf Allerhöchſten Befehl im großen Saale des Kurhauſes
ein Galakonzert veranſtaltet. Es gelangte die
preis=
gekrönte Kantate „Weihe der Künſte” von Elſenheimer zur
Aufführung nach einem Gedicht von Dr. Brühl. Der
ge=
miſchte Chor war vom Cäcilienverein und dem
Wies=
badener Männergeſangverein zuſammengeſetzt. Als
Or=
cheſter wirkte das ſtädtiſche Kurorcheſter mit. Die Leitung
hatte Herr Afferni. Als Soliſten waren erſte Kräfte
hin=
zugezogen, nämlich die Damen Henſel=Schweitzer=
Frank=
furt a. M. und Ottilie Metzger=Hamburg, die Herren Paul
Schmedes=Wien, Adolf Müller=Frankfurt a. M. und Hans
Vaterhaus=Frankfurt a. M. Die Aufführung war von der
beſten Geſellſchaft Wiesbadens beſucht. Der Kaiſer,
wel=
cher ſein Erſcheinen in Ausſicht geſtellt hatte, ſagte ab.
Seine Majeſtät verblieb heute nachmittag im
König=
lichen Schloſſe.
Grubenunglück.
* Birmingham (Alabama), 5. Mai. In der
Pa=
losmine hat ſich eine Exploſion ereignet, bei der
hundert Menſchen umgekommen ſind.
* Birmingham (Alabama), 5. Mai. Nach einer
neueren Meldung befanden ſich zur Zeit der Kataſtrophe
185 Menſchen in der Palosmine; ſie ſind ſämtlich ums
Leben gekommen.
* Birmingham (Alabama), 5. Mai. Die
Ex=
ploſion in der Grube der Palos Coal and Coke
Com=
pany ereignete ſich gegen 1 Uhr nachmittags, zu welcher
Zeit 150 bis 200 Mann in der Grube arbeiteten. Die
Er=
ſchütterung war ſo gewaltig, daß ein Mann, der ſich in
einer Entfernung von hundert Yards befand,
augenblick=
lich getötet wurde. Bis um 3 Uhr nachmittags waren drei
Leichen geborgen. Die Arbeiten mußten wegen
Nach=
ſchwaden zeitweilig eingeſtellt werden.
* Birmingham, 6. Mai. Von den Bergleuten in
der Palos=Mine, die ſich aus 45 Weißen und
100 Negern zuſammenſetzen, iſt, wie beſtimmt
ange=
nommen wird, niemand mehr am Leben, da die
von der Exploſion verſchont Gebliebenen den giftigen
Schwaden erlegen ſein dürften.
Literariſches.
Dunkelheit von Helen Keller. Ve
von Robert Lutz in Stuttgart. Preis 1,50 Mk.
dieſem ihrem neueſten Buch zeigt die berühmte
t=
blinde Helen Keller wiederum ein Stück jener in Du
heit gehüllten Welt, in der das Licht ihres Geiſtes
ein heller Stern leuchtend ſtrahlt. Die junge An
kanerin, die in früheſter Jugend Geſicht, Gehör
Sprache verlor, die dann ſpäter dank der geiſtvollen
ziehungsmethode ihrer Lehrerin aus der
Geiſtesnach=
löſt wurde und die Univerſität abſolvierte, iſt genüg
bekannt, als daß über ſie noch viel zu ſagen nötig w
Ebenſo ihre Bücher, die ganz einzig in der W
literatur daſtehen; ſie ſind ſo einſtimmig von der
geſamten Preſſe anerkennend, ſo oft begeiſtert beſprochen
worden und haben in der kürzeſten Zeit ſo hohe
Auf=
lagen erlebt, daß auch über ſie weiter nichts Empfehlendes
zu bemerken bleibt.
Darmſtadt, 7. Mai.
* Städtiſcher Saalbau. Wiener
Operetten=
gaſtſpiele. Mit der Erſtaufführung der dreiaktigen
Operette „Die geſchiedene Frau” von Viktor
Léon, Muſik von Leo Fall, eröffnete geſtern abend das
Wiener Operetten=Enſemble unter der Direktion
Hein=
rich Dodls ein auf 6 Abende berechnetes Gaſtſpiel,
das uns, außer mit der jüngſten Schöpfung des
Kom=
poniſten, der „Dollarprinzeſſin” auch noch die
Bekannt=
ſchaft mit der Operette „Der fidele Bauer” vermitteln
wird. Dem Namen nach iſt uns die geſchiedene Frau
ja ſchon längſt bekannt, und zwar vorteilhaft als
„Tänzerin” denn der reizende, graziöſe Walzer „Kind,
du kannſt tanzen” hat in der nun zu Ende gehenden
Ballſaiſon die Tanzkarten beherrſcht und wird ſie,
nachdem ſich nunmehr die geſchiedene Frau in Perſon
hier vorgeſtellt hat, auch weiter beherrſchen. Trotzdem
iſt dieſer Walzer nicht das einzig Schöne an der
Ope=
rette, denn ſie bringt noch eine ganze Reihe reizender
Tanzlieder und Coupletgeſänge, die, ähnlich wie in
der „Dollarprinzeſſin”, den flotten Gang der
humor=
vollen Handlung, ſoweit in dem Libretto von ſolcher
die Rede ſein kann, originell illuſtrieren. Die
Hand=
lung, die diesmal nicht nach dem Lande der Dollars,
ſondern nach Holland verlegt iſt, ſpielt zum größten
Teil in einem Schlafwagen, und es iſt klar, daß dieſe
hier zu Situationen führen kann, die einem geſchickten
Librettiſten viel und willkommenen Stoff zu
humor=
vollen Szenen geben. Auf einen gemütvollen
humo=
riſtiſchen Unterton iſt die Operette geſtimmt, die der
Komponiſt mit einer recht ſtimmungsvollen Ouvertüre
einleitet. Mit Geſchick und Takt hat Viktor Léon ſich
von Uebertreibungen ziemlich ferngehalten und die
Grenzen des Erlaubten einzuhalten gewußt, wenn auch
von freier Liebe u. dergl. die Rede iſt. Er ſchildert im
erſten Akt eine amüſante Szene vor Gericht, in der
der Held und die eine Heldin der Operette geſchieden
werden ſollen, und ſchließlich auch werden, trotzdem der
ſchuldige Ehegatte eigentlich unſchuldig war: So hat er
die „geſchiedene Frau‟ Der erſte Akt bringt nehen
reizvollen Stimmungen, die namentlich die Muſik
zeichnet, ein hübſches Liebesduett eines jungen
Hollän=
der Paares, das Beifall bei offener Szene erntete, und
ein ebenſo hübſches Loblied auf das Schlafeoupee. Der
zweite Akt bringt dann den Hauptſchlager, den Walzer
„Kind, Du kannſt tanzen”. Karel van Lyſſeweghe, der
nun gezwungen werden ſoll, die unſchuldige Urſache
ſeiner Scheidung, die charmante Vorkämpferin der
freien Liebe, Gonda van der Loo, zu ehelichen, gibt aus
Anlaß ihres Geburtstages ein glänzendes Feſt, zu dem
auch die geſchiedene Frau erſcheint, denn der Vater
darf von ihrem Eheunglück nichts wiſſen. Und im
ſcheinbaren Verſöhnungstanz ſteigt das bekannte
Tanzcouplet, dem übrigens noch ein zweiter Schlager
folgt, ein Tanzquintett, das ebenfalls ſehr beifällig
aufgenommen wurde. Der zweite Akt war
ſo=
wohl muſikaliſch wie darſtelleriſch der beſte. Der
dritte bringt noch ein Couplet „Mann ſteig nach”
und den Verſöhnungsſchluß. Das geſchiedene
Ehepaar heiratet wieder, und die ſchöne Gonda
ehelicht der Gerichtspräſident. Die Muſik iſt
durch=
gehend reizvoll, flüſſig und ſtimmungsvoll, ſeltener
prickelnd, aber ziemlich originell. Einige Melodien
ſcheinen recht bekannt.
Das Enſemble ſpielt vortrefflich und weiſt
nament=
lich in den Hauptrollen gute Beſetzungen auf. Dem
Tenor Willy Vasko freilich wäre etwas mehr
Weichheit in der Tongebung zu wünſchen. Hingegen
ſind die Damen Agnes Wolſchke und Dolly
Es=
quero geſanglich recht gut und wiſſen auch
darſtelle=
riſch ihre Rollen reſtlos zu erſchöpfen. Anton Auſim
und Elly Veſely ernteten mit ihrem holländiſchen
Liebesduett, wie ſchon bemerkt, reichen und
wohlver=
dienten Beifall. Die übrigen Rollen, die namentlich
für die Herren auf humoriſtiſchen, teilweiſe auch
gro=
tresken Ton geſtimmt ſind, ſind geſanglich unbedeutend.
Der Chor war gut. In Anbetracht der unzureichenden
Bühnenverhältniſſe war die Ausſtattung lobenswert.
Das zahlreich erſchienene Publikum — das Haus war
faſt ausverkauft — amüſierte ſich augenſcheinlich
trefflich.
Harzquerbahn flüchtete. Eine mehrhundertköpfige
Menge hielt das Gebäude umlagert und bombardierte
es mit Steinen. Die Polizei wurde gezwungen, mit
blanker Waffe vorzugehen, um den Eingeſchloſſenen zu
befreien.
* Kriſtiania, 6. Mai. Rooſevelt wurde heute
im Beiſein des Königs und der Mitglieder der
Re=
gierung feierlichſt zum Ehrendoktor der
Univer=
ſität Kriſtiania ernannt. Rooſevelt dankte in einer
Anſprache.
** Madrid, 6. Mai. Das Miniſterium der
Aus=
wärtigen Angelegenheiten hat von mehreren
Staats=
angehörigen Geſuche erhalten, in denen die Abſender
fordern, daß in ihrem Namen vor dem Maghzen
die Erklärung über die Entdeckung von Minen in
Marokko abgegeben werde. Es ſind ferner Geſuche
über die Geltendmachung der Prioritätsrechte und zur
Ausbeutung der Erzgruben von Mogreb geſtellt.
Ge=
mäß dem Vorgehen der früheren Miniſterien ſind dieſe
Geſuche nach vorläufiger Enquete zur genauen
Feſt=
ſtellung des Objektes und der Forderungen dem
ſpa=
niſchen Geſandten in Tanger übergeben worden, der
die Forderungen der Intereſſenten der marokkaniſchen
Regierung unterbreiten wird, ohne daß jeloch daraus
auf die Meinung des Kabinetts in Madrid hinſichtlich
des Wertes der erhobenen Anſprüche geſchloſſen werden
könnte, oder darauf, daß die Behauptungen jedes
ein=
zelnen Antragſtellers über den Wert der Anſprüche
anderer Spanier oder fremder Untertanen für
wohl=
begründet gehalten würden.
* New=York, 6. Mai. Nach einer telegraphiſchen
Meldung des „New=York Herald” aus Managua
be=
gann das Erdbeben in Cartago am Mittwoch
abend um 6 Uhr 50 Minuten. Während die entſetzte
Bevölkerung auf die Straßen ſtürzte, kielen die
Häu=
ſer zuſammen. Nur wenige Perſonen waren imſtande
die Sicherheit bietenden Plätze zu erreichen. Das
Kriegsgeſetz iſt proklamiert, es iſt aber für die
Trup=
pen außerordentlich ſchwierig, die Ordnung aufrecht zu
erhalten. Hunderte von Flüchtigen ſind auf der
Stra=
ßenbahn in San Joſé angekommen. Eine große
An=
zahl Familien lagert auf den Höhen bei Cartagb.
Aerzte und Nahrungsmittel ſind dorthin entſendet.
Der Schaden wird auf verſchiedene Millionen Dollar
geſchätzt.
* New=York, 6. Mai. Nach Meldungen, die der
„New=York Herald” aus Managua und die
Geſandt=
ſchaft von Coſtarica in Waſhington erhalten haben,
ſind durch das Erdbeben ſechstauſend
Meu=
ſchen getötet, verwundet oder obdachlos geworden.
Cartago iſt zur Hälfte zerſtört und wird von
Ge=
fangenen, die die Freiheit wiedererlangt haben,
geplün=
dert. In ganz Zentral=Amerika herrſcht große Be
ſtürzung, obwohl die Erdſtöße aufgehört haben.
Briefkaſten.
Zeppelin. Die Berechtigung iſt ohne Zweifel
vor=
handen. Jedoch hat die Geſellſchaft bisher alle Angebote
des Auslandes abgelehnt.
Wenn Sie Ihr Kind
gesund, munter und geistig frisch sich
entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm
Dr. Hommel’s Haematogen.
WARNUNG! Man verlange
ausdrück-
lich den Namen Dr. Hommel. (1969a
Hin Parfüm, das nicht nur dem Luxus und der
Toilette dient, ſondern auch große hyaieniſche
Eigen=
ſchaften in ſich ſchließt, iſt „Nr. 4711 Eau de
Tologne”; bisher noch nie einer Modeſchwankung
unterworfen, das Parfüm der Vergangenheit,
Gegen=
wart und Zukunft. Das Taſchentuch mit einigen
Tropfen beſtäubt und damit die Stirn, die
Hand=
flächen ꝛc. angefeuchtet, wirkt außerordentlich belebend
und erfriſchend, und behebt Kopfſchmerz, Abſpannung
und Müdigkeit. Nur iſt beſonders darauf zu achten,
daß man ſtets die Marke „Nr. 4711” exhält ſie iſt
be=
kannt wegen ihrer ausgezeichneten” unübertroffenen
Qualität und ihrer abſoluten Reinheit. Einer ihr
wich=
tigſten und vor allem wirkſamſten Beſtandteile iſt
„Neroli” ein ätheriſches Oel, daß außerordentlich hoch
im Preiſe ſteht und infolgedeſſen bei den vielen billigen,
minderwertigen Eau de Cologne=Erzeugniſſen keine
Ver=
wendung finden kann.
(9649ff
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 6. Mai. Das Abgeordnetenhaus
beriet heute die Anträge Ahrens (konſ.) und Roeren
(Zentrum), betreffend Aenderung der
Ge=
ſchäftsordnung zur Aufrechterhaltung der
Ord=
nung und Einſchränkung langer Reden. Nach dem
Antrage der Geſchäftsordnungskommiſſion ſoll ein
Ab=
geordneter, wenn er ſich einer groben Verletzung der
Ordnung des Hauſes ſchuldig macht, von der Sitzung
ausgeſchloſſen werden können; auch ſoll auf Vorſchlag
des Präſidenten ein Abgeordneter für ſechs bezw. zwölf
Tage aus dem Hauſe ausgewieſen werden können. Die
Einſchränkung langer Reden lehnte die Kommiſſion ab.
Der Antrag Roeren, nach dem die Beſtimmung über die
Ausweiſung der Abgeordneten auf ſechs bezw. zwölf
Tage geſtrichen werden ſoll, wurde ebenſo wie der
An=
trag Ahrens nach Ablehnung der Beſtimmung
betref=
fend die Einſchränkung der Reden gegen die Stimmen
der geſamten Linken angenommen. Nächſte Sitzung
Freitag 11 Uhr: Wohnungsgeldzuſchuß,
Eiſenbahn=
anleihegeſetz.
* Wiesbaden, 6. Mai. Durch die Exploſion
eines Spirituskochers erlitt geſtern die im
Hauſe 35 der Neroſtraße wohnhafte Frau des
Haus=
dieners Stirnweiß nebſt ihrem ſieben Monate alten
Kinde ſo ſchwere Brandwunden im Geſicht und an den
Händen, daß beide in das Krankenhaus gebracht
wer=
den mußten, woſelbſt das Kind bereits geſtorben iſt.
* Leipzig, 6. Mai. Der vereinigte 2. und 3.
Strafkam=
merſenat des Reichsgerichts verurteilte den Schloſſer
Johann Ruſch=Wiesbaden, zuletzt in Frankfurt a. M.
tätig, wegen verſuchter geheimer Mitteilung an die
fran=
zöſiſche Regierung zu 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis,
5 Jahren Ehrverluſt und erklärte die polizeiliche Aufſicht
für zuläſſig. Die Verhandlung fand vollſtändig unter
Aus=
ſchluß der Oeffentlichkeit ſtatt.
* Nordhauſen, 6. Mai. Der Bauarbeiterſtreik hat
hier, der „Nordhäuſer Zeitung” zufolge, zu ſchweren
Ausſchreitungen geführt. Eine große
Volks=
menge ſammelte ſich vor einem Neubau, auf dem
ita=
lieniſche Bauarbeiter beſchäftigt waren, an und nahm
eine drohende Haltung ein. Die Arbeiter mußten
unter polizeilicher Bedeckung zurückgeführt werden.
Ein Maurerpolier wurde von der Menge umzingelt
und ſchwer mißhandelt, ſodaß er in das Gebäude der
für Spesial-Auskünfte, Er.
Detektiv-instltut mittelungen, Beobachtungen
— u. Vertrauens-Angelegenheiten.
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34 I. Tel. 1668. (C1028,2
Wenn irgendwie ein Plätzchen zum angenehmen
Sommeraufenthalt in jeder Hinſicht empfohlen
werden kann, ſo iſt es Klingenberg a. Main, welches
Städtchen auch als lohnender Sonntagsausflug gelten
darf. Wohnungen und Verpflegung in den Gaſthäuſern
laſſen nichts zu wünſchen übrig und die Preiſe ſind
an=
erkannt beſcheiden. Gut gepflegte Spaziergänge, wie ſie
ſchöner ſelten gefunden werden dürfen, mit idealen
Ruhe=
plätzen, ſind ſo recht zum Ausruhen von anſtrengender
Arbeit geſchaffen.
(9659M
154
lanos zn Karmoniums
in Kauf, Tausch, Miete, Raten. Stimmen.
Reparatur-Werkstätte. Hauptl.: I. Stock.
Darmstadt, Elisabethenstr. 12. Fernspr. 815.
G. Thies
Nachfolg.
flieferant Leoboln Schatter
14348a
Geſchäftliches.
Auf der vom 5—8. Mai ſtattfindenden Schlacht=
und Maſtviehausſtellung in Frankfurt a. M., haben die
hieſigen Ochſenmetzger Georg Appfel, Obergaſſe,
Garniſonslieferant, Ludwig Fauldrath,
Hof=
metzger, Schulſtraße und Wilhelm Schneider,
Holzſtraße, Maſtochſen angekauft, letzterer ein prämiiertes
Exemplar. Die Ochſen werden kommenden Montag am
(9808
hieſigen Bahnhofe ausgeladen.
Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
Amtlicher Wetterbericht.
* Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Während
des Vordringens eines im Südweſten lagernden
Hoch=
druckgebietes haben geſtern bei teilweiſe aufklärendem
Himmel die Regenſchauer meiſt nachgelaſſen. Ueber
Nacht hat ſich die nordweſtliche Zyklone unter
Ver=
ſtärkung oſtwärts über Weſtdeutſchland ausgebreitet.
Dabei ſind ſtarke Südweſtwinde eingetreten, die Trübung
und Erwärmung bringen. Auch morgen ſteht unſere
Witterung unter der Herrſchaft des tiefen Druckes.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 7. Mai:
Wolkig und Regen, böiger Weſt, etwas wärmer.
Familiennachrichten.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Tiefbetrübt machen wir hiermit die
ſchmerz=
liche Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen
gefallen hat, unſeren lieben, unvergeßlichen
Sohn, Bruder, Enkel und Neffen
(9761
Georg Schmitt
heute morgen ½8 Uhr nach ſchwerem
Kranken=
lager im 17. Lebensjahre zu ſich zu rufen.
Um ſtille Teilnahme bitten
im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Albert Schmitt u. Frau, geb. Jacobi,
Rudolf und Auguste Schmitt.
Darmſtadt, 6. Mai 1910.
Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag
3 Uhr, vom Eliſabethenſtift (Erbacherſtraße)
aus, ſtatt.
Einſegnung daſelbſt 20 Minuten früher.
Jankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meines lieben Gatten, unſeres
Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, des
Herrn
Joh. Heinrich Kestina
Leutnant a. D.
ſprechen wir unſeren innigen Dank aus. (9694
Darmſtadt und Weinheim i. B.,
den 4. Mai 1910.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Seite 7.
Todes-Anzeige.
Nach kurzem Leiden verſchied heute unſere
liebe gute Mutter, Großmutter, Urgroßmutter,
Schweſter und Tante
(9764
Frau Marie Weber
geb. Traiser.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Johanna Stein, geb. Weber
und Familien.
Darmſtadt, den 5. Mai 1910.
Liebigſtraße 4.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 8. Mai,
nachmittags 3½ Uhr, vom Portale des
Fried=
hofes aus, ſtatt.
Todes-Anzeige.
Heute verſchied
Leiden unſer guter
nach langem, ſchwerem
und treubeſorgter Vater
HerrValentin Schäfer
im Alter von 55 Jahren.
(9770
Darmſtadt, Feldbergſtr. 84, 6. Mai 1910.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Frau Schäfer, geb. Ballmert, nebſt Kindern.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 8. Mai,
nachmittags 3 Uhr, vom Portale des
Fried=
hofes aus, ſtatt.
Bankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meines lieben, unvergeßlichen
Gatten, unſeres Vaters, Bruders, Schwagers
und Onkels
(B9740
Herrn Kaufmann
Leonhard Becker
ſagen wir Allen unſeren herzlichſten Dank,
ins=
beſondere Herrn Pfarrer Walz für die
troſt=
reichen Worte am Grabe Herrn Dr. Degen für
ſeine außerordentlichen Bemühungen während
ſeines langen Leidens, ſowie für die zahlreichen
Blumen= und Kranzſpenden.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Bertha Becker Wwe., geb. Bücking.
Darmſtadt, den 5. Mai 1910.
Todes-Anzeige.
Hierdurch die ſchmerzliche Nachricht, daß es
Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen
guten Gatten, unſeren Vater, Bruder, Schwager
und Onkel
(6732
Herrn Friedrich Haun
Gr. Hauswärter i. P.
am Himmelfahrttage früh½10 Uhr nach langem,
ſchwerem Leiden im 55. Lebensjahre in ein
beſſeres Jenſeits abzurufen.
Um ſtilles Beileid bittend
die trauernden Hinterbliebenen:
Frau Kath. Haun, Wwe., und Kinder.
Die Beerdigung findet Samstag, den 7. ds. Mts.,
nachmittags 3½ Uhr, vom Portale des ſtädt.
Friedhofes aus, ſtatt.
Tageskalender.
Samstag, 7. Mai.
Saalbautheater, Anfang 8¼ Uhr: „Die geſchiedene
Frau”.
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Zirkus Sidoli.
Frühlingsfeier des deutſchvölkiſchen Turnvereins
um 9 Uhr im „Kaiſerſaal”.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Sonntag, 8. Mai.
Hoftheater, Anfang 6 Uhr (Außer Abonnement):
„Götterdämmerung”.
Saalbautheater, Anfang 8¼ Uhr: „Die geſchieden.
Frau”.
Vorſtellung um 4 und 8½ Uhr im Zirkus Sidoli.
Konzert um 3 Uhr im „Münchner Kindl”.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
Ausflug des Kirchengeſangvereins St. Ludwig und
des Katholikenvereins nach dem Otzberg; Abfahrt um
12.56 Uhr.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Verſteigerungskalender.
Montag, 9. Mai.
Hofreite=Verſteigerung der Leop. Reinhard Wwe.
(Nieder=Ramſtädterſtr. 28) um 10 Uhr auf dem
Orts=
gericht I.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 9 und 3 Uhr
Gervinusſtraße 59.
Rolladenſtäbe= ꝛc. Verſteigerung um 3 Uhr;
Zuſammenkunft Ecke Sandberg= u. Ludwigshöhſtraße.
König=Muſeum Saalbauſtr. 73; Sonntags geöffnet
von 11—1 Uhr.
Jugendſchriften=Ausſtellung im Rathaus.
Kaninchen=Ausſtellung im Reſtaurant Schmitt.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichs
zurückgeſandt.
PilsnernSe
Münchner
nher Drds ker-Ebert
feinste Tafel-Biere.
Kurſe vom 6. Mai 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
Bf. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,40
3½ Deutſche Reichsanl. . 93,20
85,00
3
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 102,20
93,20
3½ do. Conſols .
85,00
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 102, 10
do.
3,20
3½
85,00
3
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 102,00
do.
92,75
3½
do.
83,50
4 Hamburger Staatsanl. 101,80
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,50
do.
3½
do.
3
81,40
3 Sächſiſche Rente . . . 84,00
4 Württembergerv. 1907 101,75.
do.
½½
93,50
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾ Griechen v. 1887 .
37 Italiener Rente . ..
4½ Oeſterr. Silberrente . 98,20
do. Goldrente . . 99,50
4 do. einheitl. Rente 94,25
3 Portug. unif. Serie I 66,60
Z do. unif. Ser. III 67,30
3 do. Spezial . 13,40
5 Rumänier v. 1903 . .
4 do. v. 1890 . . 94,40
4 do. v. 1905 . . 91,30
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 91,60
InProz.
Zf.
4 Ruſſen v. 1902 . . . . 92,00
4½ do. v. 1905 . . . . 100,50
3½ Schweden . . . . . . . 96,25
4 Serbier amort. v. 1895 85,90
4 Türk. Admin. v. 1903 88,60
4 do. unifiz. v. 1903 94,60
4 Ungar. Goldrente . . 95,60
do. Staatsrente . 92,60
5 Argentinier . . . . . . 101,60
91,10
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 93,50
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,30
20,50
do.
4½,
4½ Japaner . . . . . . . 97,90
5 Innere Mexikaner . . 100,50
do.
4 Gold=Mexikan. v. 1904 96,40
5 Gold=Mexikaner . . . 100,50
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt .
. . . 142,60
4 Nordd. Lloyd . . . 108,10
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 113,70
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Angtol. Eiſenb. 600)
Einz. Mk. 408 121,30
4 Baltimore & Ohio . . 109,00
4 Gotthardbahn . . . .
InProz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 160,00
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 20,20
4 Pennſylvania R. R. 131,50
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 196,00
83,00
Werger=Brauerei
Bad. Anil.=u. Sodafabrik 486,50
Fabrik. Griesheim . . . . 264,25
.. 476,75
Farbwerk Höchſt.
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . . .
Lahmeyer . . . . . . . . . 116,50
. . . 164,00
Schuckert
Siemens & Halske . . . 248,30
Adlerfahrradwerke Kleyer
Bochumer Bb. u. Guß . . 242,75
Gelſenkirchen . . . . . . . 205,60
.. 195,40
Harpener . . . . .
Phönix, Bergb. u. Hütten=
.220,50
betrieb . . .
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ.. . 90,40
.101,00
4 Pfälzer Prt..
93,10
3½ do.
4(
4
5
5
20/10
Eliſabeth., ſteuerpfl. . 99,80
do. ſteuerfrei .
Oeſterr. Staatsbahn. 106,20
do.
alte .
do.
Oeſterr. Südbahn .
do.
do.
3. Raab=Oedenburger . . 76,00
9830
.102,25
83,50
58,00
Ruſſ. Südweſt. . . . . 89,50
4 Kronpr. Rudolfbahn . 99,30
In Proz.
Bf.
2/ Livorneſer . . . . . . 76,00
4 Miſſouri=Paciſic . . . 98,50
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,00
5 Anatoliſche Eiſenb. . .
5 Tehuantepec . .
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ. 174,75
4 Darmſtädter Bank . 131,50
250,75
4 Deutſche Bank.
4 Deutſche Vereinsbank 127,80
4 Diskonto=Geſellſchaft . 186,70
4 Dresdner Bank 158.90
4 Mitteldeut. Kreditbk. 119,50
4 Nationalbk. f. Deutſchl. 123,60
4 Pfälzer Bank . . . . . 101,30
145,90
4 Reichsbank .
4 Rhein. Kredit=Bank 139,30
4 Wiener Bank=Verein 136,90
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,30
do. S. 19. . . . . 92,50
31
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
91,00
do.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
92,60
do.
3½.
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
91,00
do.
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,30
do. (unk. 1914) 91,60
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,30
93,00
do,
3½
InProz.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt .
3½ do.
.100,90
4 Frankfurt . .
95,40
3½ do.
4 Gießen .
92,90
3½ do.
4 Heidelberg .
91,40
3½ do.
4 Karlsruhe
.100,20
91,80
3½, do.
4 Magdeburg. .
3½ do.
4 Mainz .
3½ do.
4 Mannheim .
.101,00
3½ do.
4 München .
.100,20
3½ Nauheim
92,00
4 Nürnberg. .
3½ do.
4 Offenbach ..
3½ do.
4 Wiesbaden .
*100,40
3½ do.
93,10
4 Worms . .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner 100 137,60
5 Donau=Reg. fl. 100 144,10
3 Holl. Kamm. z. 100 104,96.
In Proz.
3f.
3. Madrider Fs. 100 77,00
4 Meining. Pr.=
Pfand=
briefe.
.137,10
4 Oeſterr. 1860er Loſe 174,20
3 Oldenburger . . . . . 125,00
2½ Raab=Grazer fl. 150 116,90
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
Braunſchweiger
Freiburger
Mailänder
do.
Meininger
Tlr.
Fs.
Fs.
Fs.
fl.
7
20 215,00
15
45
10
Oeſterreicher v. 1864 „ 100 571,00
do. v. 1858 „ 100 463,50
Ungar. Staats „100 390,00
Venediger Frs. 30
Türkiſche
„ 400 183,60
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns.
20,44
20 Franks=Stücke .
1621
Oeſterr. 20=Kronen . . . . 16,90
Amerikaniſche Noten . . . 4,19
Engliſche Rolen . . . . . 2047
Franzöſiſche Noten . . . . 80,90
Holländiſche Noten . . . . 169,55
Italieniſche Noten . . . . 80,80
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,10
Ruſiſche Roten. . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,05
Reichsbank=Diskonto .
Reichshank=Lombard
S.
[ ← ][ ][ → ]Nummer 105.
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910
Teppiche
Gardinen
Bettvorlagen
G 65
0
(
.
Garnierte u. ungarnierte
amen- u.
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m. halblanger Jacke, St. 18.00 M. Schwarze Satinblusen, gut
verarbeitet . . . St. 2.40 M. Leinen-Kostüme m. schönen
farbig. Kragen . St. 19.00 M. Hausblusen . . . . St. 90 Pf. Weisse Prinzess-Batist-Kleider
St. 22.00 M. Kostümröcke Unter-Röcke Kostümröcke in engl. Stoff-
. St. 3.75 M.
arten . Wasch--Unterröcke, hell
gestr., weit geschnitten,
mit schönen Volants . 2.80 M. Leinen-Kostüm-Röcke ( Falten-
röcke) ebenso auch Sattel-
fassons . . . . St. 3.75M. Lustre-Unterröcke, farbig,
von 2.75 M. an Schwarze Faltenröcke St. 7.50 M. Moiré-Unterröcke, farbig,
von 4.30 M. an Kostümröcke aus dunkelblau.
Stoff, chice Sattelfassons,
St. 9.50 M. Schwarze Lasting, Lustre- u. Moiré-
Röcke in jeder Preislage.
Staubmänte
Staubmäntel aus hellen
karierten Stoffen . . 3.75 M.
Leinenmäntel mit Durch-
. 9.75 M.
satz
Leinenmäntel, schöne
lange Fassons . . 10.50 M.
Staubmäntel aus uni-
Stoffen modern. Farben
m. pass. Moirékragen 14.50 M.
Kinder-
Kleidchen
in Kattun, Mousseline,
Mousseline imit.,
Weiss-Batist
und Wolle
vom billigsten bis
zum elegantesten Genre.
Damenhemden m. Spitzengarnitur . Mk. 1.25
Damenhemden m. gesticktem Koller, Mk. 1.85
Damen-Fantasiehemden
Mk. 3.40
Damenhosen m. Stickerei
Mk. 1.20
85 Pf.
Untertaillen m. Stickerei.
Stickerei-Röcke .
v. Mk. 1.35 an.
. . v. 25 Pfg. an.
Kinderschürzen
„ v. 25 Pfg. an.
Zierschürzen . .
Reformschürzen . . . . v. 125 Pfg. an.
v. 145 Pfg. an.
Miederschürzen . .
Knabenschürzen . . . . v. 60 Pfg. an.
Gartentischdecken
Tuchtischdecken
Kommodedecken
Steppdecken .
Waffelbettdecken
Tüllbettdecken
. Stück 1.35
. . Stück 1.95
Stück v. 1.35 an.
Stück v. 5.50 an.
Stück v. 2.25 an.
Stück v. 2.80 an.
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Die Dame mit dem Orden.
Von Little.
Ueberſetzt aus dem Engliſchen.
(Nachdruck verboten.)
16)
Karuizawa, Juli 1904.
Seit meinem letzten Brief an Dich habe ich das
Vergnügen gehabt, ſechshundert Fuß tief hinab in den
Rachen des Aſſamayama, des großen Vulkans, zu
ſchauen. Wenn die alte Dame ſo unhöflich geweſen
wäre, mir ihre Zunge herauszuſtrecken, ſo wäre ich
jetzt ein Häuflein Aſchel
Wir ritten abends um ſieben ab. Wie Du weißt,
bin ich ſchon auf ſo ziemlich allem Reitbaren geritten,
vom Beſenſtiel bis zum Kamel, aber als allerneueſtes
Reittier empfehle ich ein japaniſches Pferd. Erſt fliegt
man rückwärts, dann fliegt man vorwärts, und
da=
zwiſchen gibt’s einen tüchtigen Ruck aufwärts. Ein
Kuli geht neben dem Kopfe jedes Pferdes und ermahnt
jes ſänftiglich, wenn es ſich ſchlecht benimmt.
So ritten wir dreizehn Meilen weit bis zum Fuße
des Vulkans. Um ein Uhr nachts ſtiegen wir ab,
lie=
ßen einen Mann bei den Pferden und begannen den
Aufſtieg. Jeder Steiger wurde an einen Kuli feſtge=
bunden, der mußte ziehen und die Laterne tragen. Es
war ein kurioſer Aufzug; die abſonderlichen Rufe der
Kulis beim Beugen und Ziehen und das Schwatzen und
Lachen der ganzen Geſellſchaft klangen ineinander.
Einige Meilen weit bedeckten Kiefern und Unterholz
den Rücken des Berges, dann kam eine Strecke
abſolu=
ter Oede und Verlaſſenheit. Meilenweit über uns,
doch ſcheinbar zum Greifen nahe, ſtiegen rote Flammen
und feuriger Rauch auf. Die majeſtätiſche Klarheit
der Sommernacht ſchwebte um uns, unter uns lag das
friedliche Tal mit blinkenden Lichtern aus fernen
Dör=
fern. Es war ein eigentümliches Gefühl, ſo zwiſchen
Himmel und Erde zu hängen und zu wiſſen, daß das
einzige zwiſchen dem Tod und mir ein kleiner Kuli
ſei, der mich an der Bergwand förmlich hinaufzog.
Als wir endlich die Spitze erreichten, zeigte ſich
ganz ſchwach das Tageslicht im Oſten. Langſam, in
un=
ausſprechlicher Kraft ging die Sonne auf. Die großen
Flammen, der rote Rauch, die nächtlich ſo blendend
er=
ſchienen, ſanken in nichts zuſammen. Wenn jemand
die Kühnheit hätte, die Exiſtenz eines gnädigen,
mäch=
tigen Gottes zu leugnen, laß ihn bei Sonnenaufgang
auf der Spitze des Aſſamayama ſtehen und die Wunder
ſeiner Werke erkennen.
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Kaum wagte ich zu atmen, aus Furcht, den Zauber
zu zerſtören, aber ein tüchtiges Frühſtück auf dem
Kraterrande ließ die Dinge wieder wirklich erſcheinen,
Der Abſtieg war noch gefährlicher, die Aſche lag ſehr
hoch, und oft mußten wir bis an die Knie darin waten.
Am nächſten Morgen um elf fiel ich mehr tot als
lebendig in mein Bett. Geſicht und Hände waren voll
Blaſen von der Hitze und der Aſche, und ich war wund
von oben bis unten. Aber ich trug in meiner Seele
eine Offenbarung heim, die nie verwiſcht werden kann.
Hiroſhima, September 1904.
Zurück in Hiroſhima! Komiſcherweiſe bin ich
die=
ſes Jahr recht froh, wieder ins Joch zu kommen. Die
Leitung von drei Kindergärten während des Morgens,
Schule am Nachmittag und die Führung vier
verſchie=
dener Rechnungsbücher neben Mutterabenden und
An=
dachten würden mich einſt überwältigt haben.
Das einzige, was mich ärgert, ſind die Gäſte. Wenn
doch ein netter, zeitgemäßer Zyklon Lahergeſauſt käme
und alles fahrende Volk wegfegte, um es fein
ſäuber=
lich in einem weltentfernten Winkel abzuſetzen! Ich
wäre ihm ewig dankbar. So ein liebevoller
Miſſions=
bruder ſchrieb letzte Woche an uns, er käme mit Frau
und drei Kindern, um bei uns zu logieren, bis ſein
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
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Ahnlichen Verpackungen und grösstenteils auch unter denselben
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nennungen angeboten werden, und fordere beim Kauf ausdrücklich
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mimmt unter allen gegen das Ausfallen der Haare, sowie
zur Stärkung und Kräftigung des Haarwuchses empfohlenen
Mitteln unstreitig den ersten Rang ein.
Es besitzt zwar nicht die Eigenschaft, an Stellen, wo
überhaupt keine Haarwurzeln vorhanden sind, Haare zu
erzeugen — (denn ein solches Mittel gibt es nicht, wennschon
dies von manchen anderen Tinkturen in den Zeitungen
fälschlich behauptet wird) — wohl aber stärkt es die
Kopf-
haut und die Haarwurzeln derartig, dass das Ausfallen des
Haares in kurzer Zeit aufhört und sich aus den Wurzeln,
so lange diese eben noch nicht abgestorben sind, neues
Haar entwickelt, wie dies bereits durch zahlreiche praktische
Versuche festgestellt ist.
Auf die Farbe des Haares hat dieses Mittel keinen
Einfluss, auch enthält es keinerlei der Gesundheit irgendwie
schädliche Stoffe.
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Haus fertig wäre, und er wiſſe, daß wir uns auf ihn
freuen würden! Ganz entzückt, natürlich! Einer
Pen=
ſion vorzuſtehln — das fehlte gerade noch, um meiner
verkrachten Laufbahn den Reſt zu geben! Es iſt gegen
die Landesſitte, jemand Gaſtfreundſchaft zu verweigern,
folglich beehrt man uns, ſobald man in
Verlegen=
heit iſt.
Die Wogen meines Zornes brechen ſich an Miß
Leſſing, weil ſie ſich dergleichen Unverſchämtheiten
ge=
fallen läßt; aber ſie bleibt ruhig und heiter wie der
große Buddha von Kamakura. Heute morgen ſind
Mundharmonikas und gekochte Tomaten mein
ſpe=
zieller Kummer. Unſer Koch hat eben gekochte Tomaten
erfunden, und ſie ſcheinen eine ſchwerempfundene Lücke
in ſeiner Seele auszufüllen. Trotz allem Proteſt bringt
er ſie zum Frühſtück, zum Mittageſſen und zum Tee
auf den Tiſch; und die Hausgemeinſchaft ſitzt mit
be=
leidigten Geſichtern davor und macht mich
ſtillſchwei=
gend dafür verantwortlich. Bezüglich der
hundertund=
einen Harmonika, die ſchon vor dem Frühſtück ihr
Quiecken und Schnarren beginnen, will ich meine
Ge=
danken lieber für mich behalten.
Heute bringen ſie die Verwundeten von Liaoyang
herein, und wir halten uns entfernt von den Fenſtern,
um es nicht mit anzuſehen. Da kommen nun jene
fröh=
lichen, ſtarken Burſchen, die vor ſo kurzer Zeit unſeren
Ort verließen, auf Bahren zurück, verkrüppelt und
ent=
ſtellt für das Leben. Als ich geſtern ausging, ſah ich
wohl zweihundert, die eben mit dem Transport
ge=
kommen waren und auf Aerzte und Pflegerin
warte=
ten. Männer, die ihre Kleider wochenlang nicht
ge=
wechſelt hatten, zerlumpt, blutig und entſetzlich
be=
ſchmutzt. Verwundet, todesmatt und krank, faſt alle
menſchlichen Züge von den Geſichtern verwiſcht, ſo
lagen und ſaßen ſie am Boden und warteten der Pflege.
Vielen waren die Wunden noch nicht wieder
nachge=
ſehen worden ſeit einem haſtigen Verbande auf dem
Schlachtfelde. Ich glaube zu wiſſen, was Krieg
bedeu=
tet, aber ich ſehe ein, daß ich nicht den leiſeſten
Be=
griff von ſeinen wirklichen Schrecken hatte. Mſß
Leſ=
ſing verſucht, Erlaubnis zum regelmäßigen Beſuch der
Lazarette für uns zu bekommen, aber die Beamten
laſſen Ausländer nicht gern hinter die Kuliſſen ſehen.
Eben ſteckte ich den Kopf aus dem Fenſter und
fragte den Koch nach der Zeit. Er rief zurück: Weiß
nein! Uhr iſt eingeſchlafen. Er redet kein mehr!
Da will ich nur dem Beiſpiel der Uhr folgen!
Hiroſhima, Oktober 1904.
Endlich bin ich im Lazarett geweſen. Seidem denke,
ſehe und rede ich nichts anderes als von den armen,
zerſchlagenen Soldaten. Geſtern ſchickte die Behörde
die Erlaubnis, daß man dankbar ſein würde, wenn die
fremden Lehrerinnen den Kranken ein wenig Muſik
machen wollten. Wir hatten aber kein anderes
In=
ſtrument als unſer Harmonium. Alſo banden wir es
auf einen Karren und marſchierten nebenher durch die
Straßen. Ich bekam faſt Lachkrämpfe über unſeren
abſurden Aufzug und gab vor, Miß Leſſing ſei der
Leierkaſtenmann und ich der Affe. Aber ach,
Kamera=
din! Als wir ins Lazarett kamen, vergingen einem
die Dummheiten gründlich. Tauſende von
Verſtüm=
melten und Sterbenden, tatſächlich in Stücke geſchoſſen
von den ruſſiſchen Kugeln! Ich kann nicht davon reden.
Es war zu furchtbar, um es zu beſchreiben.
Wir rollten unſer Harmonium in einen der
Kran=
kenſäle, und die beiden Lehrerinnen ſangen, während
ich ſpielte. Es war rührend, zu ſehen, wie die Männer
aufhorchten. Das Zimmer war ſo groß, daß die Leute,
die weit hinten lagen, nichts verſtehen konnten; da
trugen die kleinen Pflegerinnen die Geneſenden auf
dem Rücken herbei.
Eine Stunde lang trat ich das keuchende, alte
In=
ſtrument, wobei mir die Tränen immerfort über die
Wangen liefen. Solang ich lebe, will ich mich nie mehr
ner die dernenies der Kinder loſicg nehen. Die
Freude, die unſer Spiel an jenem Nachmittag machte,
rechtfertigt ihre Exiſtenz.
Und dann — bereite Dich auf das Schlimmſte vor
— dann verteilten wir Traktate. Ja gewiß, ich machte
auch mit, trotz allem Spotte darüber, und — kannſt
Du’s glauben — alle Männer, die irgend geh’n
konn=
ten, drängten ſich an uns heran und bettelten um
welche, und die anderen folgten uns flehentlich mit
den Augen und ſtreckten uns aus den Betten die Hände
entgegen. Sie waren ſo toll auf etwas zu Leſen, daß
ſie ſogar bereit waren, über den fremden Gott zu leſen.
Es war ſchon ſpät, als wir heimgingen, und ich
ver=
fügte mich ſtracks zu Bett und ließ meinen
Empfind=
ungen freien Lauf. Alle Schrecken des Krieges hatte
ich zum erſtenmal ernſtlich erkannt und empfunden,
und meine innerſte Seele empörte ſich dagegen. Sie
ſagen, man gewöhnt ſich nach einigen Beſuchen an den
Anblick im Hoſpital; aber ich hoffe, daß ich nie zu der
Ueberzeugung kommen werde, daß es recht iſt, ſtarke,
nützliche Menſchen zu töten oder fürs Leben zu
ver=
ſtümmeln, um einen Streit zu ſchlichten.
Ehe wir in die Säle gingen, führte uns der
wacht=
habende Arzt durch das ganze Gebäude, zeigte uns, wo
die Bandagen gewaſchen und gereinigt, wo die
Inſtru=
mente geſchärft und repariert, wo die Bahren, Krücken
und Verbandkäſten aufbewahrt werden, Wir kamen
auch durchs Poſtamt, wo die Sendungen nach und vom
Kriegsſchauplatze beſorgt werden. Es war rührend, die
vielen Briefe zu ſehen, die uneröffnet zurückgekommen
ſind. Zweihunderttauſend kranke Soldaten werden in
Hiroſhima verpflegt, und eine ſo ſyſtematiſche
Verwal=
tung, ſolche Reinlichkeit und Ordnung gibt’s gewiß
nicht wieder. Ich habe Jack tauſendmal hergewünſcht;
es würde ihn in ſeine Seele hinein freuen, die
Be=
fähigung und das Geſchick dieſer prächtigen kleinen
Aerzte und Pflegerinnen zu ſehen. (Fortſetzung folgt.)
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
65 5t.
Sanstng, 7. Mal.
Ueberſicht
der von Großherzoglichem Miniſterium des Innern für das Rechnungsjahr 1910
genehmigten Umlagen zur Beſtreitung der Kommunalbedürfniſſe in den Gemeinden
des Kreiſes Darmſtadt.
Gemeinden 2t Aus= der
Ehru
ſchlag ſu. der Ane
Pro Aus=
ſchlag ſch
0 in Bezeichnung de
Art des Aus
ſchlags und der 65s S Einkommen
ſteuerbeträge Pro=
zenten Repartitions=
norm Mk. Mk. Mk. Arheilgen 54 738 8 6 106 400 0 194,378 Braunshardt. 6 526 7300 O 111,856 Darmſtadt Wird beſonders be= Eberſtadt 80 489 113000 140,391 736 1,13 kannt gemacht.
Auf die doppelten Grundzahlen und
die ganzen Ein=
kommenſteuerbe kommenſteuerbe=
träge der evang. Einwohner. Eich . . 1096 1500 24,458 Auf dieſelben der
katholiſchen Ein=
wohner. 1950 0 177,92 Erzhauſen 11 795 17000 0 144,125 Eſchollbrücken 7701 4000 0 51,94 Gräfenhauſen 13961 8 12 000 85,94916 1500 12,173 Auf dieſelben der Grieshiem . evangeliſchen Ein=
wohner. I 61321 87 690 0 143,000 2600 5,028 Auf dieſelben der
evangeliſchen Ein=
wohner. Hahn
11 Malchen 12 Meſſ Mähſte Nied.=Beerbach
Nd.=Ramſtadt 7922
33 547 6
5 9600
26 900 0 121,172
80,185 1000 4,289 Auf dieſelben der
evangeliſchen Ein=
wohner. Ob.=Ramſtadt
Pfungſtadt . 56 311
101 053 1 61000
146500 108,3271
144,972) 528 23,597 Auf dieſelben der
kath. Einwohner. Roßdorf 32800 33500) 102,134 Schneppen=
hauſen 169,44 4 308 3 3 7300 19Traiſa 19581 9 22000 112,349
213,993 20/Waſchenbach 2149 6 4600 21 Weiterſtadt . 15 568 18 300 117,54i 22 Wixhauſen 12578 6 19800 157,41 Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
1910.
Vorſtehende Uieberſcht wird hierdurch beglaubigt und mit den Anfüigen
öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Erhebung der Umlagen in den Monaten Mai,
Juli, September, November 1910, Januar und März 1911 ſtattfinden ſoll.
Weiter wird bemerkt, daß gleiche Bekanntmachung in Beilage Nr. 7 des Großb.
Regierungsblatts vom 11. April 1910 erſchienen iſt und von dieſem Tage an die Friſt
von 4 Wochen zur Vorbringung von Beſchwerden, welche gegen die Erhebung der
Um=
lagen überhaupt gerichtet ſind, läuft.
Darmſtadt, am 29. April 1910.
(9806
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Provinzialtag.
Samstag, den 21. Mai ds. Js., vormittags 10 Uhr, tritt im
Rathaus=
ſaal zu Darmſtadt (Marktplatz 8) der Provinzialtag der Provinz Starkenburg zu
einer öffentlichen Sitzung zuſammen.
Auf der Tagesordnung ſtehen folgende Gegenſtände:
1. Vorlage des Verwaltungsberichts des Provinzial=Ausſchuſſes und der
Provinzial=
pflegeanſtalt vom Jahr 1908 — Rj.
2. Prüfung der Rechnung der Provinzialkaſſe und der
Provinzialpflegeanſtalts=
kaſſe für 1908 — Ri.
3. Feſtſtellung des Voranſchlags der Provinzialkaſſe und der
Provinzialpflege=
anſtalt für 1910 — Ri.
4. Die Umpflaſterung der Ortsdurchfahrt zu Radheim; hier Antrag der
Ge=
meinde Radheim auf Bewilligung eines Beitrags zu den Koſten derſelben
aus Provinzmitteln.
5. Wahl eines Mitgliedes des Provinzial=Ausſchuſſes an Stelle des verſtorbenen
Herrn Kommerzienrat Wecker von Offenbach, für den Reſt deſſen Dienſtzeit,
Ende 1912; desgleichen eines Erſatzmitglieds an Stelle des verſtorbenen Herrn
Oberbürgermeiſters Morneweg von Darmſtadt, für den Reſt deſſen Dienſtzeit
Ende 1912.
Darmſtadt, den 2. Mai 1910.
(9807a
Der Vorſitzende des Provinzialtages:
Fey.
Bekanntmachung.
Betreffend: Geſuch des Joſef Jung von Eberſtadt um Genehmigung zur Errichtung
einer Schlächtereianlage.
Joſef Jung zu Eberſtadt beabſichtigt auf dem Grundſtück Flur X Nr. 2042/10
gelegen zu Eberſtadt, eine Schlächtereianlage zu errichten.
Pläne und Beſchreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Erſcheinen dieſes in
dem Amtsverkündigungsblgt an gerechnet auf dem Büro der Großh. Bürgermeiſterei
Eberſtadt zur Einſicht der Intereſſenten offen.
Etwaige Einwendungen ſind binnen dieſer Friſt bei Meidung des Ausſchluſſes
ebenda vorzubringen.
Darmſtadt, den 4. Mai 1910.
(9724
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Gefunden: 2 Tennisſchläger. 1 Karton mit 7 verſchiedenen Gürtelſchnallen
1 goldene Broſche mit 4 blauen Steinchen. 1 goldener Damen=Ring. 1 Pfandſchein
auf eine ſilberne Herren=Uhr. 1 Paar gelblederne Damen=Handſchuhe. 1 Taſchemeſſer
mit weißem Hornſtiel. 1 Zwicker, 1 weißes Taſchentuch gez. M. 1 kleiner Schlüſſel.
1 Goldgürtel (in Karos gewoben). 1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 alte ſchwarze Knaben=
Mütze. 1 ſchwarzer Damen=Gummigürtel. 1 Paar neue gelbe Damen=Handſchuhe.
1 grünes Handtäſchchen mit Portemonnaie und Inhalt, 1 Brille, 1 Schlüſſel und
1 Taſchentuch. 1 Strang ſchwarze Strickwolle. 1 neue Gießkanne. 1 Damen=
Regen=
ſchirm mit gebogenem Griff. Einige Briefmarken. 1 Herrſchaftskutſcher=Peitſche,
1 großer Schlüſſel.
Im Monat April in den Wagen der elektriſchen Straßenbahn liegen
ge=
blieben und von der Verwaltung abgeliefert: 10 Paar verſchiedenfarbige Handſchuhe.
3 einzelne Handſchuhe. 3 ältere Regenſchirme 3 Kinder=Spazierſtöckchen. 3
Taſchen=
tücher. 2 Bücher, 1 kleines Meſſer. 1 weißes Metall=Armband. 1 Broſche (Herz,
Kreuz und Anker), 1 Brille. 1 Brille mit Futteral. 1 Paar ſchwarze Kinderſchuhe.
1 Stück bl. Stoff 1 kl. Haarpfeil. 1 Kragenknopf. 1 ſchwarz. Handtaſche mit Inhalt.
Im ſtädtiſchen Hallenſchwimmbad liegen geblieben und von der Direktion
abgeliefert: 1 Notizbuch. 1 gelber Waſchlappen. 1 Taſchentuch. 1 kleines
Taſchen=
meſſer. 1 lila Kragenſchlips.
Im Monat April im Großh. Hoftheater liegen geblieben und bei der
dortigen Verwaltung in Verwahr: 1 Zwicker. 1 kleines Portemonnaie, 1 kleiner
Haarpfeil. 1 Taſchentuch, gez. L. 1 buntſeidenes Kopftuch. 3 Paar verſchiedenfarbige
Handſchuhe. 3 einzelne Handſchuhe.
Verloren: 1 goldener Ring mit ſchwarzem Stein und Kopf darauf. 1
Schneider=
ſchere. 1 Double=Brille mit Futeral. 1. Sektzipfel mit blau, weiß und gelbem Band
nebſt Goldbeſchlag und Gravierungen. 1 Invalidenkarte, auf den Namen Anton Reus
lautend. 1 goldene Broſche, länglich, geſchliffenes Gold mit 2 roten und 1 weißen
Steinchen. 1 Goldgürtel mit grünen Fäden durchzogen und Goldſchnalle. 1
Taſchen=
tuch, gez. E. 1 ſilbernes Perlen=Armband. 1 Granatbroſche (Herz, Kreuz und Anker.
1 Abonementskarte vom Richard Wagner=Verein. 1 gelbes Portemonnaie mit 1,56 Mk.
Inhalt. 2 Trauringe, gez. L. V. und D. A. 07. 1 ſilbernes Kollier mit ovalem
An=
hänger und Steinchen. 1 Double=Medaillon mit kleinen Steinchen. 19,27 Mk. in Papier
eingewickelt. 1 halbſeidener Damen=Schirm mit gebogenem Griff. 1 Brille mit Futeral.
6 Züge Violinſaiten. 1 braunledernes Handtäſchchen mit Portemonnaie und 5 Mk.
Inhalt, 1 weißes Taſchentuch und 1 Schlüſſel. 1 Brille ohne Futteral. 1 graues
Porte=
monnaie mit 20 Mk. Inhalt. 1 weißes Taſchentuch, gez. A. S. 6. 1 goldene eckige
Broſche mit Steinchen beſetzt. 1 Damen=Portemonnaie (aus weißem Fell gearbeitet)
mit 10,25 Mk. Inhalt. 1 Zwanzigmarkſtück.
Zugeflogen bei Privaten: 2 Kanarienvögel.
Entflogen: 1 kleiner dreifarbiger Vogel (Nonne).
Entlaufen: 1 ſchwarzer holländiſcher Spitz.
(9689
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 8. Mai, ſind nachmittags in der Zeit
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizgebäude, Bismarckſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
von 1 bis 9 Uhr
Bekanntmachung,
die Feierabendſtunde für offene Verkaufsſtellen, hier: Ausnahmetage betreffend.
Als Ausnahmetage im Sinne des § 139 d Ziffer 3 der Reichsgewerbeordnung
Ueberbeſchäftigung von Gehilfen ꝛc), ſowie im Sinne des § 139 6 Abſatz 2 Ziffer 2
der Reichsgewerbeordnung (Verlängerung der Feierabendſtunde für offene
Verkaufs=
ſtellen bis 10 Uhr abends) werden hiermit beſtimmt:
die zwei letzten Werktage vor Pfingſten.
Hiernach dürfen am 13. und 14. Mai l. Js. ſämtliche offene Verkaufsſtellen in
hieſiger Stadt bis 10 Uhr abends für den geſchäftlichen Verkehr geöffnet ſein. An den
gleichen Tagen ſinden die Beſtimmungen über die Mindeſtruhezeit und Mitagspauſen
der Gehilen, Lehrlinge und Arbeiter in offenen Verkaufsſtellen keine Anwendung.
(67293id
Darmſtadt, den 3. Mai 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Bekanntmachung.
Die nachſtehenden Beſtimmungen über die Desinfektion bei auſteckenden
Krankheiten bringen wir erneut zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 2. Mai 1910.
(9700
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
I.
Polizeiverordnung für die Haupt= und Reſidensſtadt Darmſtadt,
die Ausführung von Desinfektionen bei anſteckenden Krankheiten betreffend.
Vom 13. April 1906.
Zum Schutze gegen die Uebertragung anſteckender Krankheiten wird auf Grund
des Artikels 56, Abſatz 1, Ziffer 3 des Geſetzes, betreffend die Städteordnung für das
Großherzogtum Heſſen, vom 13. Juni 1874 nach Anhörung der
Stadtverordneten=
verſammlung der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt mit Genehmigung des
Groß=
herzoglichen Miniſteriums des Innern vom 2. April 1906 zu Nr. M. d. J. II. 8422
unter Aufhebung der Polizeiverordnung für die Stadt Darmſtadt, betreffend den
Transport zu desinfizierender Gegenſtände, vom 28. Auguſt 1892, für den
Gemeinde=
bezirk Darmſtadt verordnet:
§ 1. Die Ausführung der amtlich angeordneten Desinfektionen von
Gegen=
ſtänden und Näumen bei anſteckenden Krankheiten ſowie die Verbringung von mit
Anſteckungsſtoffen behafteten Gegenſtänden nach der ſtädtiſchen Desinfektionsanſtalt
und deren Rückverbringung nach vollzogener Desinfektion darf nur unter Zuziehung
und Leitung der für dieſen Zweck ausgebildeten und beſtellten Desinfektionsbeamten,
und zwar die Hin= und Rückverbringung nur in den hierfür ausſchließlich beſtimmten
Wagen erfolgen.
§ 2. Zuwiderhandlungen werden, ſoweit nicht ſchwerere Strafe verwirkt iſt,
auf Antrag Großh. Polizeiamts Darmſtadt mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark beſtraft.
§ 3. Dieſe Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündigung in Kraft.
Darmſtadt, den 13. April 1906.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kratz.
II.
Desinfektions=Ordnung für die Haupt= und Reſiden:ſtadt Darmſtadt.
Vom 30. Juni 1906.
Zur Ermöglichung einer ſachgemäßen Ausführung der bei anſteckenden
Krank=
heiten notwendig werdenden Unſchädlichmachung der Anſteckungsſtoffe (Desinfektion)
ſind für den Gemeindebezirk der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt im
Einver=
nehmen mit dem Großh. Kreisgeſundheitsamt Darmſtadt und dem
Ortsgeſundheits=
rat der Stadt Darmſtadt die nachſtehenden Einrichtungen getroffen:
§ 1. Die Anordnung und Ueberwachung der bei anſteckenden Krankheiten
not=
wendig werdenden Desinfektionen (Unſchädlichmachung der Anſteckungsſtoffe) liegt
im Gemeindebezirk der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt dem Großh. Polizeiamt
ob, welchem das Großh. Kreisgeſundheitsamt Darmſtadt beratend zur Seite ſteht.
§ 2. Für den Gemeindebezirk Darmſtadt ſind vom Großh. Polizeiamt im
Ein=
vernehmen mit dem Großh. Kreisgeſundheitsamt Darmſtadt mehrere für dieſen
Dienſt in dem Hpgieniſchen Inſtitut der Großh. Landesuniverſität Gießen auf
öffentliche Koſten ausgebildete Desinfektionsbeamte beſtellt, denen es obliegt,
1. die amtlich angeordneten Desinfektionsmaßnahmen zur Ausführung
zu bringen und
2. auf freiwilligen Antrag von Beteiligten Desinfektionen vorzunehmen.
§ 3. Die Desinfektionsbeamten ſind dem Großh. Polizeiamt dienſtlich
unter=
ſtellt und haben deſſen dienſtlichen Weiſungen Folge zu leiſten.
§ 4. Der Dienſt der Desinfektionsbeamten iſt in der Weiſe geregelt, daß einer
derſelben als Oberdesinfektor den geſamten Desinfektionsdienſt leitet und jeweils
einen der anderen Desinfektionsbeamten als Gehilfen zuzieht. Die letzteren üben
ihren Dienſt unter der Leitung des Oberdesinfektors aus und haben deſſen
dienſt=
lichen Weiſungen Folge zu leiſten.
§ 5. Das Amt des Oberdesinfektors iſt einem Schutzmann als ſtändigem
Geſundheitspolizeibeamten übertragen.
Die Desinſektionsgehilfen ſind vom Großh. Polizeiamt durch Dienſtvertrag
widerruflich angeſtellt und auf gewiſſenhafte Dienſtleiſtung eidlich verpflichtet. Sie
erhalten für ihre Dienſtleiſtungen Vergütung aus der Polizeikaſſe.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
Nummer 105.
§ 6. Die zur Ausführung der Desinfektionen notwendigen Hilfsmittel (
Dienſt=
kleidung, Gerätſchaften, Materialien) werden auf Koſten der Polizeikaſſe beſchafft.
§ 7. Bei Ausführung der Desinfektionen haben die Desinfektionsbeamten
nach den in dem Hygieniſchen Inſtitut der Großh. Landesuniverſität Gießen
ge=
lehrten wiſſenſchaftlichen Grundſätzen zu verfahren. Im Zweifel haben ſie die
Ent=
ſcheidung des Großh. Kreisgeſundheitsamts einzuholen. Etwaige Anordnungen
desſelben haben ſie zu befolgen.
§ 8. Die Desinfektion der Gegenſtände durch heißen Waſſerdampf erfolgt in
der mit dem ſtädtiſchen Krankenhaus verbundenen Desinfektionsanſtalt, welche für
dieſen Zweck vorbehaltlich der Beſtimmungen der Bekanntmachung der Großh.
Bürgermeiſterei Darmſtadt vom 25. April 1894” zur allgemeinen Benutzung
ge=
ſtellt iſt.
§ 9. Die Verbringung der zu desinfizierenden Gegenſtände nach der
Des=
infektionsanſtalt und deren Rückverbringung nach vollzogener Desinfektion darf bei
Meidung der Beſtrafung (Polizeiverordnung vom 13. April 1906) nur unter
Zu=
ziehung und Leitung eines Desinfektionsbeamten und nur in den hierfür
ausſchließ=
lich beſtimmten Desinfektions=Handwagen erfolgen, von denen der eine nur zur
Be=
förderung der zu desinfizierenden Gegenſtände nach der Desinfektionsanſtalt, der
andere nur zur Rückbeförderung der desinfizierten Gegenſtände von der
Des=
infektionsanſtalt verwendet wird.
§ 10. Zur teilweiſen Deckung der durch die vorſtehend beſchriebenen
Ein=
richtungen erwachſenden Koſten wird für jede unter Mitwirkung von
Desinfektions=
beamten erfolgte Desinfektion von dem Haushaltungsvorſtand eine Gebühr erhoben.
Dieſelbe beträgt (einſchließlich der Vergütung für die verwendeten Materialien)
bei Desinfektionen von einem oder zwei Räumen 4 Mark,
bei Desinfektionen von mehr als zwei Räumen für jeden weiteren Raum
2 Mark mehr.
Zahlungspflichtige mit einem Jahreseinkommen von 900—1500 Mark haben
nur die Hälfte dieſer Gebühr und ſolche mit einem Jahreseinkommen unter 900 Mark
keine Gebühr zu entrichten.
Die Gebühr wird im Einzelfalle von Großh. Polizeiamt feſtgeſtellt und
an=
gefordert. Die Desinfektionsbeamten dürfen weder Zahlungen noch Geſchenke oder
Trinkgelder annehmen.
Hat eine Desinfektion von Gegenſtänden in der ſtädtiſchen Desinfektionsanſtalt
ſtattgefunden, ſo ſind hierfür die tarifmäßigen Gebühren zu entrichten.”
§ 11. Wer die Mitwirkung der Desinfektionsbeamten in Anſpruch nehmen
will, wolle ſich — direkt oder durch Vermittelung eines Polizeireviers — an das
Großh. Polizeiamt wenden. Im Intereſſe einer ordnungsmäßigen Durchführung
bes Desinfektionsdienſtes ſind die Desinfektionsbeamten angewieſen, direkt an ſie
ergehende Beſtellungen unberückſichtigt zu laſſen.
§ 12. Beſchwerden ſind, ſoweit nicht die ſtädtiſche Krankenhausdirektion oder
die Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt zuſtändig iſt (vergl. Bekanntmachung der
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt vom 25. April 1894, § 6), an das Großh.
Polizei=
amt zu richten.
Darmſtadt, den 30. Juni 1906.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kratz.
* Siehe die nachſtehende Bekanntmachung der Gr. Bürgermeiſterei der Haupt=
und Reſidenzſtadt Darmſtadt vom 13. November 1906.
Bekanntmachung,
die Benutzung der ſtädtiſchen Desinfektionsanſtalt betreffend.
Zufolge Beſchluſſes der Stadtverordnetenverſammlung vom 2. November 1905
und mit Genehmigung Großh. Miniſteriums des Innern vom 2. April 1906 zu
Nr. M. d. J. 8422 bringen wir im Anſchluß an vorſtehende Bekanntmachung Großh.
Polizeiamts vom Heutigen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die Entrichtung der
Gebühren für Benutzung der ſtädtiſchen Desinfektionsanſtalt von jetzt ab nach
folgenden Grundſätzen zu erfolgen hat:
Zahlungspflichtige mit einem Jahreseinkommen von 900—1500 Mark
haben nur die Hälfte dieſer Gebühren und ſolche mit einem Jahreseinkommen
unter 900 Mark keine Gebühren zu entrichten.
Die Beträge ſind bei Empfangnahme der desinfizierten Gegenſtände an den
Krankenhauskaſſier zu bezahlen.
Die zur Zeit gültigen Beſtimmungen für die Benutzung der ſtädtiſchen
Desinfektionsanſtalt und der Tarif vom 25. April 1894 ſind nachſtehend zum
Abdruck gebracht.
a) Beſtimmungen:
§ 1. Die mit dem ſtädtiſchen Krankenhaus verbundene Desinfektions=Anſtalt iſt
gegen die Entrichtung der tarifmäßigen Gebühren zur öffentlichen Benutzung geſtellt.
§ 2. Die Desinfektion erfolgt in einem beſonderen Apparate durch Dampf. Zur
Desinfektion in der Anſtalt eignen ſich daher nur ſolche Gegenſtände, welche eine
Dampf=
einwirkung von — 100% Celſius vertragen können, wie Kleidungsſtücke, Weißzeug,
Bettwerk ꝛc. Dagegen iſt die Desinfektion von Gegenſtänden aus Holz, Pelz, Leder,
Gummi und Filz und von Gegenſtänden, an welchen Fett oder Talg ſich befinden,
ausgeſchloſſen.
§ 3. Für die Verpackung der infizierten Gegenſtände, ſowie für den Transport
nach und von der ſtädtiſchen Desinfektions=Anſtalt ſind die Vorſchriften der einſchlägigen
Polizeiverordnung maßgebend.
§ 4. Die Beſtellungen für die Abholung werden von den Polizeirevieren
ent=
gegengenommen.
Das für die Beſtellungen vorgeſchriebene Formular, ſowie Formulare für die
unten erwähnten Verzeichniſſe ſind auf den Polizeirevieren koſtenfrei erhältlich.
§ 5. Bei der Abholung iſt dem betreffenden Bedienſteten ein Verzeichnis der
mitgegebenen Gegenſtände einzuhändigen. Das fragliche Verzeichnis, nach welchem
auch die Ablieferung erfolgt, iſt hinſichtlich ſeiner Richtigkeit von dem Eigentümer
ſowohl, wie von dem Bedienſteten unterſchriftlich anzuerkennen.
Für Gegenſtände, welche ohne Verzeichnis eingeliefert werden, haftet die Anſtalt
nur nach Maßgabe des von ihr ſelbſt einſeitig aufgeſtellten Verzeichniſſes.
§ 6. Beſchwerden, inſoweit ſie die Desinfektion betreffen, ſind dem
Krankenhaus=
verwalter vorzutragen, welcher, ſofern er nicht zur Erledigung befugt iſt, die
Ent=
ſchließung der Krankenhausdirektion einzuholen hat. Gegen die Entſcheidung der letzteren
iſt Berufung an die Großherzogliche Bürgermeiſterei zuläſſig.
§ 7. Obgleich zahlreiche Verſuche ergeben haben, daß eine Beſchädigung der
Gegenſtände durch die Desinfektion nicht erfolgt, ſo wird dennoch eine Garantie hierfür
ſeitens der Anſtalt nicht übernommen.
b) Tarif.
a) Transportgebühren.
1. Für Benutzung der ſtädtiſchen Wagen zu dem Transport
nach oder von der Desinfektionsanſtalt für jede Fahrt
Mk. 50 Pfg.
2. Für die Dienſtleiſtungen des Transporteurs bis zu einem
Zeitaufwand von 2 Stunden für Abholung und
Rück=
verbringung der Gegenſtände zuſammen
Für jede weitere Stunde Zeitaufwand
50
b) Desinfektionsgebühren.
Für Desinfektion:
1. einer vollſtändigen Ladung des Apparates oder deſſen
2. Raumes
einer halben Ladung des Apparates 50 3. eines Deckbettes 4. einer ganzen Matratze 90 5. eines Matratzenteiles 30 6. eines Federkiſſens , 30 7. eines Kopfkeils (klein wie groß) 30 8. eines kompletten Anzugs iner Weſte 9. eines Rocks, eines Paar Hoſen odere 30 10. eines großen Sacks Wäſche 11. eines mittelgroßen Sacks Wäſche 70 12. eines kleinen Sacks Wäſche 50 13. eines Zimmerteppichs 14. eines Sofateppichs 50 15. eines kleinen Teppichs, einer Bettvorlage ꝛc. 50 16. aller übrigen Gegenſtände wie Schlummerrollen, Mützen,
einzelne Stücke Leibwäſche ꝛc. werden berechnet pro Stück je , 30
Darmſtadt, den 13. November 1906.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Dr. Gläſſing.
35 Stück
Orvington=Kücken, weiß, Aprilbrut, garant.
(11477sim
raſſenrein, verkauft
Heerg Stein, Pfungstadt.
den gehrten
Empfehle mich Herrſchaften
für Ankauf von getragenen Kleidern,
Herrenanzügen, Bluſen, Stiefeln, bezahle
hohe Preiſe Flamm, Soderſtr. 47, I. (9595a
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
per ½ kg 110 Pfg.
per ½ kg 86 Pfg. Dörrfleiſch
Schinken m. Bein
Rindfleiſch
110
„ 80
Kalbfleiſch
„ 90
Hammelfleiſch
90
Bruſt.
60
Schweinefleiſch (Bratenſt.) „ ½ „ 96
Bauchläppchen.
90
100
Kottelets u. geſalz. Fleiſch „
Speck, geräuchert
„ 110
Rollſchinken
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen .
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt.
4,
½
4
130
90
90
72
Verſteigerungs-Anzeige.
Montag, den 9. Mai, vorm. 9 Uhr und nachm. 3 Uhr,
verſteigere ich Gervinusſtraße Nr. 59, I. Etage, auf freiwilligen Antrag, wegen
Auflöſung des Haushaltes, folgende Gegenſtände:
1 Sofa und 4 Seſſel mit blau ſeid. Bezug nebſt dazu paſſenden Vorhängen,
1 Salontiſch mit weißer Marmorplatte, 1 Sofa mit Lederbezug, 1 Seſſel,
1 polierter Tiſch, 1 Ausziehtiſch, 1 Klapptiſch, Stühle, 1 Bauerntiſchchen,
1 Kommode, lackiert, 1 Kommode, poliert, 1 Toilettenſpiegel, 1 kompl. Bett
und verſchied. Bettſtellen, 1 Stehpult, 2 Kleiderſchränke, 1 ovaler Goldſpiegel,
2 Regulateure, verſch. Lüſter, für Spiritus und Petroleum eingerichtet, einige
Vogelhecken, Puppenſtube und Waſchküche für Kinder, Bilder, Bilderrahmen,
Vorhänge ꝛc., 1 Küchenſchrank, Küchentiſch, Anrichte, Schüſſelbrett, 1 Bett mit
Sprungfeder= und Roßhaar=Matratze u. a. m.;
1 kleiner feuerfeſter Kaſſenſchrank,
1 mittelgroßer Eisſchrank, 1 Springbrunnenfigur, 2 Glaskugeln für Garten=
1 Gartenbank.
Die Verſteigerung findet meiſtbietend gegen bare Zahlung ſtatt.
(9520ms
Darmſtadt, den 4. Mai 1910.
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator,
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.
Lieferung von Ruchenvedurfntſſen u. Verkau) von Spnlicht.
Die Lieferung von Grüngemüſe, Spezereiwaren und Molkereiartikel, ſowie der
Verkauf des Spülichts und der Knochen ſoll vom 1. Juli dieſes Jahres ab auf 1 Jahr
vergeben werden.
Die Bedingungen liegen auf dem Geſchäftszimmer Nr. 31 — Ahaſtraße
Mittel=
vau — zur Einſicht offen.
Angebote ſind mit entſprechender Aufſchrift bis zum Eröffnungstermin — den
19. Mai 1910, vorm. 105 Uhr, Proben 48 Stunden vorher, verſchloſſen und porto=
(9687ss
frei ebendaſelbſt abzugeben. Zuſchlagsfriſt 8 Tage.
Darmſtadt, den 2. Mai 1910.
Die Küchenverwaltung der 1. Abteilung Feldartillerie=Regiments Nr. 25.
Aushändigung der Loſungsſcheine
an die Militärpflichtigen.
Diejenigen Militärpflichtigen, die ſich im
laufenden Jahre dahier zur Muſterung
ge=
ſtellt haben und in der Stadt Darmſtadt
wohnhaft ſind, werden hierdurch
aufgefor=
dert, ihre Loſungsſcheine in der Zeit von
Montag, den 2. Mai bis einſchließlich
Samstag, den 7. Mai ds. Js., vorm.
von 9—12 Uhr, auf dem Stadthauſe,
Rheinſtraße 18, Zimmer Nr. 21, abzuholen
oder gegen vorzulegende
Empfangsbeſchei=
nigung abholen zu laſſen.
Nach Ablauf dieſer Friſt erfolgt
Zu=
ſtellung auf Koſten der Säumigen.
Darmſtadt, den 27. April 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt
9208soms) J. V.: Egenolf.
Bekanntmachung.
Montag, den 23. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Kaufmann Georg Schwab Ehe=
(K174/09
werden.
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
(L9316,68
Darmſtadt, den 28. April 1910.
Großherzogl. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
Bekanntmachung.
In unſerm Handelsregiſter, Abt. A.
wurde heute die Firma Ph. Höhl in
Gries=
heim gelöſcht.
(9686
Darmſtadt, den 30. April 1910.
Großherzogliches Amtsgericht II.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 15. Juni I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
oll die den Gaſtwirt Johann Jakob Menges
Eheleuten dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
(K.71/10
35 1575//100 435 Hofreite Innere
Ring=
ſtraße, jetzt Rhönring
Nr. 135,
in unſerm Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(L.9772/68
Darmſtadt, den 3. Mai 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
Bekanntmachung.
Die Bau= und
Kulturveränderungs=
terzeichniſſe liegen in unſerem
Geſchäfts=
mmer vier Wochen zur Einſichtnahme
ffen. Es werden gleichzeitig diejenigen
rundeigentümer in hieſiger Gemarkung,
velche Neubauten errichtet, oder
Bauver=
nderungen haben eintreten laſſen, unter
ezugnahme auf § 4 der Verordnung vom
Dezember 1852, wonach bei Unterlaſſung
1s Strafverfahren eintritt, aufgefordert,
ie rückſtändigen Meßbriefe innerhalb drei
Vochen an uns einzuliefern.
Darmſtadt, den 6. Mai 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen.)
(9271
Frantz.
Staotiſche Schulzahnklinik
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags:
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5.
(1508a
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 1. Juni l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Gaſtwirt Franz Kratſch
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebenen Immobilien:
Flur
Nr. qm
Alice= u.
188 Hofreite
99½/10
Blumen=
12¾/10 Acker
999/10
thal=
ſtraße, jetzt Landwehrſtraße 26
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K62/10
Darmſtadt, den 15. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L8760,67
Bekanntmachung.
Montag, den 30. Mai 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Georg Schwab Eheleuten
dahier zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
XIII 308¾/10 114 Teil von Werkſtätte
und Maſchinenhaus
mit Hofraum,
Wein=
bergſtraße,
XIII 308/10 385¾/0 Hofreite,
Weinberg=
ſtraße,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, den 22. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
(L.8875,61
Frantz.
Stenerbuchen
erledigt Mess.
Bureau,
Kirch=
ſtraße 21. (*11181ms
rische
Vonmicn
unter Kontrolle der milchwirtſchaftlichen
Verſuchsſtation ſtehend, liefert frei ins Haus,
auch mehrere Mal täglich, ab 1. Mai
C. Schefer (9512mfs
Soderſtraße 2, am Kapellplatz.
Nächste Verlosungen:
Darmſtädter Pferde=Lotterie,
Ziehung am 11. Mai, das Los Mk. 1.—.
Alzeyer Pferde=Lotterie, Ziehung
am 13. Mai, das Los Mk. 1.—
Darmſtädter Schloßfreiheits=
Lotterie, Ziehung am 7 Juni, das
(9708sid
Los Mk. 1.—
I. Große Ueberlinger Geld=
Lotterie, Ziehung am 7. u. 8. Juni,
das Los Mk. 3.—
empfiehlt und verſendet Philipp J.
Schmidt, Königl. Preuß. Lotterie=
Einnehmer, Darmstadt, Rheinſtraße 33.
Schirmfabrik Schlüter,
Kirchſtraße 27
Reparaturen und Ueberziehen per ſo=
Nummer 105
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
Seite 13.
Nach fünfjähriger Tätigkeit als Assistent, zuletzt an der
Universitätsfrauenklinik in Erlangen, habe ich mich hier als
Spezialarzt für Frauenkrankheiten
niedergelassen.
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bevorzugt.) Anonym wertlos. Diskretion
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nterbeamter, Witwer, wünſcht mit ält.
Fräulein od. Witwe (auch vom Land)
ohne Kinder, ev. Konfeſſion, mit etw.
Ver=
mögen zwecks baldiger Heirat in Verbindung
zu treten. Off. u. L 37 a. d. Exp. (*11417
ebild. Fräul., 35 Jahre alt, ſehr tücht.,
20000 Mk. Verm., w. ſich mit gebild
Landwirt od. Beamten zu verheiraten. Off.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
Nummer 105.
Bapiſtengemeinde (Lieder=Ramſtädterſtraße 13) 2. Eliſabeth. geb. 2. April. Dem Former Strius Schmidt
Nahrihten der Stndesauts Darnſtadt ſ.
Sonntag, den 8. Mai, vormittags 10 Uhr: Predigt. —
T. Luiſe, geb. 6. März.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 30. April: dem Magazinarbeiter
Heinrich Joſt, Schloßgartenplatz 2, e. T. Eliſabeth.
Am 28.: dem Bierbrauer Faver Dirſchert,
Fuhr=
mannſtr. 14, e. S. Franz Faver. Am 30.: dem Poſtboten
Ludwig Jährling, Rhönring 77, e. T. Irma Sophie.
Am 1. Mai: dem Finanzamtsſchreibgehilfen Johannes
Hörr, Inſelſtr. 20, e. S. Hans Joſeph Friedrich
Wal=
demar. Am 2.: dem Schaffner und Wagenführer bei
der elektriſchen Straßenbahn Leonhard Fornauf, e.
S. Hans. Am 29. April: dem Kaufmann Adolf
Herold, Fuhrmannſtr. 16, e. S. Guſtav Adolf. Am
1. Mai: dem Kaufmann Chriſtian Schäfer,
Kranich=
ſteiner Straße 39, e. S. Friedrich Wilhelm. Am 3.: dem
Schloſſer Friedrich Suchland, Arheilger Straße 52,
e. S. Heinrich Emil. Am 30. April: dem Großh.
Ober=
lehrer Profeſſor Dr. Wilhelm Kalbfleiſch,
Soder=
ſtraße 114, e. S. Rudolf Georg Wilhelm.
Aufgebotene. Am 2. Mai: Schmied Karl Otto
Böttcher in Weisweiler mit Anna Lina Kasler,
ebendaſelbſt. Kgl. Regierungsbaumeiſter a. D. Dr.=
Ing. Ernſt Konſtantin Wülff in Mannheim mit
Eliſe Dörffer, Ireneſtr. 9. Am 3.: Kaufmann Chriſt.
Gottlieb Dietſch, Aliceſtr. 28, mit Berta Luiſe
Schiffel, Rheinſtr. 12½. Kaufmann Karl Dröll in
Langen mit Margar. Zimmer, Gr. Ochſengaſſe 29.
Am 4.: Schutzmann Konrad Breidert in Offenbaſch=
Bürgel mit Lina Pohl in Erzhauſen. Kaufmann
Peter Joſeph Racke, Grafenſtr. 18, mit Kontoriſtin
Maria Philippine Babette Illgen, Tannenſtr. 19.
Geſtorbene. Am 4. Mai: Invalide Wilh.
Hux=
horn, 52 J., ev., Arheilger Straße 48.
Flaſchenbier=
händler Joh. Jakob Dönges, 29 J., ev., Rhönring 67.
Am 3.: Anna Marg. André, T. d. Gasfabrikarbeiters,
1 J., ev., Blumenthalſtr. 103.
Kiechliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Exaudi, den 8. Mai 1910
Hofkirche: Kein Gottesdienſt. — Mittwoch, den 11. Mai,
abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Weiß=
gerber. — Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um ½10 Uhr: Pfarrer Vogel.
— Vorm. um 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Kle=
berger. — Nachmittags um 6 Uhr: Pfarrer D. Diehl.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
8. Mai, vormittags 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Süd=
weſt bezirk. Pfarrer Velte. — Vorm. 11 Uhr:
Chriſten=
lehre für den Oſt bezirk. Pfarrer Vogel. — Vormittags
11¼ Uhr: Chriſtenlehre für den Schloßbezirk. Pfarrer
Weißgerber.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Lie. Lang. — Vorm 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Kraus.
Kollekte für die Evangeliſchen im Ausland. —
Vormit=
tags 11½ Uhr: Kindergottesdienſt — Vormittags 9 Uhr:
Chriſtenlehre für den Südbezirk im Gemeindehaus.
Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
— Um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für den
Weſt=
bezirk. Pfarrer D. Waitz. — Nachmittags um 2 Uhr:
Chriſtenlehre für den Oſt bezirk in der Kirche.
Pründnerhaus: Vormittags 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger.
Eliſabethenſtift: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Deggau. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Donnerstag, den 12. Mai, nachmittags
3 Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Knöpp.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. 8½ Uhr:
Chriſtenlehre. Pfarrer Walz. — Vormittags 10 Uhr:
Profeſſor Trümpert. Mitwirkung des
Kirchengeſang=
vereins.
Panluskirche: Vormittags 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. — Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Rückert. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 8. Mai,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 4 Uhr: Miſſionsſtunde. Pfarrer Müller. —
Abends 8 Uhr: Blaukreuzverſammlung.
Donnerstag, den 12. Mai, abends 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Pfarrer Veller.
Gottesdienſt der Aeuapoſtoliſchen Hemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachm. 4 Uhr. — Mittwoch, abends
8½ Uhr.
Vormittags 11½ Uhr: Sonntagsſchule. — Nachmittags
4 Uhr: Predigt und Abendmahl. Prediger Weinhold=
Worms a. Rh. Jedermann iſt willkommen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 7. Mai,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte; Maiandacht.
6. Sonntag nach Oſtern, den 8. Mai 1910
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
— Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. — Nachm.
um 3 Uhr: Katechetiſche Predigt und Andacht zu Ehren
der hochheiligen Dreifaltigkeit. — An allen Werktagen,
abends um 8 Uhr: Maiandacht. — Samstag, vorm. um
½8 Uhr: Taufwaſſerweihe. — Um ¼9 Uhr: Vigilamt.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vor=
mittags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um
4 Uhr: Verſammlung im Mädchenheim. — Um 5 Uhr:
Verſammlung des Vereins chriſtlicher Mütter. — Um
6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 7. Mai,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Sonntag, den 8. Mai 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe.
— Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Nachmittags
um 2 Uhr: Maiandacht mit Segen. — Dienstag und
Freitag um 5½ Uhr: Maiandacht mit Segen.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
7. Mai, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
6. Sonntag nach Oſtern, den 8. Mai 1910
Kollekte für den Mädchenſchutz=Verein
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Maiandacht. —
Bibliothek (Heerdweg 28): Dienstag, nachmittags von
6—7 Uhr. — Mittwoch, abends 6 Uhr: Maiandacht.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 7. Mai, abends
um 5 Uhr: Beichte.
6. Sonntag nach Oſtern, den 8. Mai 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½ Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 9¼ Uhr: Hochamt
mit Predigt. — Nachmittags um 1½ Uhr:
Chriſten=
ehre und Andacht. — Während der Woche vorm. um
½7 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 8. Mai,
vor=
mittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt. Vorher
Beicht=
gelegenheit.
The English Church (Hefkirche)
Divine Service
with Celebration of the Holy Communion
on Sunday, the 8th of May 1910
at 11,30 a. m.
ReverendCanon MacLulich, Chaplain at Homburgv. d. H.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 29. April: Dem
Straßen=
reiniger Johann Michael Wörlein S. Georg Peter, geb.
14. April. 1. Mai: Dem Fabrikarbeiter Chriſtian Naubert
T. Eliſabeth, geb. 22. April.
Johannesgemeinde: 1. Mai: Dem
Oberpoſt=
ſchaffner Jakob Schmidt T. Marie Chriſtine, geb. 3. März.
2. Mai: Dem Taglöhner Heinrich Werner S. Karl
Auguſt Friedrich, geb. 21. April.
Martinsgemeinde: 28. April: Dem Dentiſt
Friedrich Göbel S. Ludwig Alexander, geb. 15. April.
1. Mai: Dem Kammacher Johann Georg Friedrich
Rohrbach S. Adam Richard Friedrich, geb. 14. März.
Dem Dekorationsmaler Otto Joſeph Johannes Bukowski
S. Franz, geb. 10. April. Dem Schloſſer Heinrich
Ludwig Chriſtian Karl Debus T. Anna Marie, geb.
15. April. Dem Maler und Lackierer Wilhelm Loth T.
Margarete Anna Katharine, geb. 16. Februar. Dem
Metzgermeiſter Wilhelm Vetter S. Johann Auguſt, geb.
20. Februar. Dem Fabrikarbeiter Peter Nikolaus Kopp
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Hofgemeinde: 20. April: Kaufmann Alexander
Friedrich Robert Klein in Limburg u. Marie Katharine
Neiter, T. des Großh. Hofſilberverwalters Neiter dahier.
1. Mai: Kaufmann Johann Georg Schmaus dahier u.
Katharine Eliſabeth Effler, T. des Hofkutſchers Effler
dahier.
Stadtgemeinde: 30. April: Kaufmann Otto
Max Wiemann und Anna Marie Magdalena Köhler,
2. Mai: Eiſenbahnſekretär Adolf Schüßler u. Katharina
Zaun. 3. Mai: Pfarrer Lic. Emil Artur Neuberg aus
Dresden und Elſe Locher.
Johannesgemeinde: 3. Mai: Kellner Adolf
Rittweger und Katharine Reeg von hier.
Martinsgemeinde: 1. Mai: Milchhändler
Johannes Kraft und Anna Feick. Heizer Heinrich Mink
und Maria Julie Johanna Neumann.
Petrusgemeinde: 30. April: Forſtaufſeher
Karl Fuchs und Emma Hammel aus Schellnhauſen.
1. Mai: Schloſſer Georg Späth und Auguſte Friederike
Schneider.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 1. Mai: Holzhändler Ludwig=
Demper, 59 J., ſtarb 28. April.
Johannesgemeinde: 30. April: Eliſabeth Dörr,
T. des Rechnungsrat Peter Dörr, 17 J., ſtarb 27. April.
4. Mai: Adele Fangmann, T. des Kaufmanns Otto
Fangmann, 8 J., ſtarb den 1. Mai. Marie Kröh, ledig,
59 J., ſtarb 1. Mai.
Martinsgemeinde: 28. April: Bureaubeamter
i. P. Ludwig Köbler, 84 J., ſtarb 26. April. Lina
Scherer, T. des Kaufmanns Ludwig Scherer, 10 J.,
ſtarb 26. April. Lollo Heilig, T. des Wagenmeiſters
Emil Heilig, 3½ J., ſtarb 25. April. 1. Mai: Eliſabeth
Vogler, Ehefr. des Oberpoſtſchaffners i. P. Joſt Vogler,
71 Jahre, ſtarb 29. April. 2. Mai: Regine Schütz, Witwe
des Schuhmachermeiſters Ferdinand Schütz, 67 J., ſtarb
30. April. 4. Mai: Leutnant a. D. Johann Heinrich
Keſting, 81 J., ſtarb 2. Mai.
Petrusgemeinde: 3. Mai: Luiſe König, geb.
Nikolay, 63 J., ſtarb 30. April. Kaufmann Leonhard
Becher, 38 J., ſtarb 1. Mai.
Getaufte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 3. April: Dem
Kauf=
mann Auguſt Krämer T. Eliſabethe Katharina, geb.
23. März. 4. April: Dem Photograph Hugo Pannes T.
Helene Johanna, geb. 26. Februar. 7. April: Dem
Land=
wirt Frz. Joſ. Schreiner T. Maria Regina, geb. 21. März.
Dem Maſchinenführer Joh. Ganz T. Roſa, geb. 19. März.
10. April: Dem Hauptmann Heinrich Freiherrn v.
Weiters=
hauſen S. Johannes Carl Maria, geb. 3. April. Dem
Bureaudiener Joh. Heinrich Schnatz T. Eliſabetha Marg.
Catharina, geb. 5. April. Dem Gend.=Wachtmeiſter Joh.
Carl Schlett T. Juliana Wilhelmina Amanda, geb.
27. März. 17. April: Dem Mützenmacher Georg Raab
S. Hans, geb. 5. April. Dem Backofenbauer Jakob
Raab S. Hermann Joſeph, geb. 31. März. Dem
Gepäck=
träger Ludwig Stähr S. Johannes, geb. 30. März.
26. April: Dem Steinmetz Joſeph Stahr T. Carolina,
geb. 24. April.
Getraute bei den kathöliſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 9. April: Töpfer Karl
Otto Lehmann u. Helene Martha Emma Lillich, beide
dahier. 16. April: Proviantamtsarbeiter Konrad Falter
zu Eberſtadt und Friederike Bertha Wedler dahier.
Schreib= und Zeichengehilfe Wilhelm Angelus Samstag
hier und Genovefa Eliſabeth Keilmann zu Bensheim.
19. April: Kaufmann Friedrich Zoller und Eliſabeth
Huthmacher, beide in Worms.
Beerdigte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 3. April: Schreiner
Georg Joſeph Schlett, 62 J., ſtarb 1. April. 3. April:
Taglöhner Karl Bauer, ſtarb 1. April. 12. April: Kath.
Wieland, geb. Haag, Ehefr. des Taglöhners Adam
Wieland, 48 J., ſtarb 9 April. 20. April: Ludwig, S.
des Kellners Jakob Baſtian, 3 Monate, ſtarb 17. April.
22. April: Wilhelm, S. des Heinrich Jakob in Traiſa,
1 J., ſtarb 20. April. 23. April: Gabriel, S. des
Ober=
kellners Hermann Schott, 9 Monate, ſtarb 23. April.
25. April: Rentner Ludwig Fecher, 67 J., ſtarb 23. April.
27. April: Thereſe Schmidt, geb. Stadler, Ehefrau des
Reſtaurateurs Schmidt, 59 J., ſtarb 24. April. Kaufmann
Willy Scubach aus Köln, 32 J., ſtarb 24. April. 4. Mai:
Katharina Mayer, geb. Waſſum, Witwe, ſtarb 2. Mai.
Wie beim
Hallevschen Kometen
dem einen leuchtenden Kern, dem Kometenkopfe, schweifartig
eine Unzahl kleinerer unbedeutender Leuchtkörper folgt, so
heftet sich auch an jedes wahrhaft wertvolle Handelsprodukt
eine Trabantenschar minderwertiger Nachahmungen und
so=
genannter Ersatzmittel. Ein sprechendes Beispiel dafür ist
Liebigs Fleisch=Extrakt, das wie kein anderes Hülfsmittel der
modernen Kochkunst Suppen, Saucen, Gemüse etc. zu kräftigen
vermag, ohne ihren Eigengeschmack zu verdecken.
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In der Runſthalle ſind bis zum 9. Mai ausgeſtellt:
Kollektion des Malers H. v. Hayek in Dachau
Kollektion des Malers H. Braun in Karlsruhe
Kollektion der Maler Hirth du Frénes und Theodor Alt.
Ferner Gemälde von W. Frahm, B. Wille, R. Albitz,
E. A. Heiniſch, Cl. Walter, W. Bader, P. v. Ravenſtein,
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E. Horſt, M. Fritz, P. Schäfer, H. Klohß.
Gesanaverein Harmonie
Nationaler
Gesangswettstreit
Pfingsten 1910.
Sonntag, den 15. Mai, vorm. 10 Uhr
Kasschsingen der Landklassen im
der Stadtklassen im
„Mathildenhöh-Saal‟
„Rummelbräu-Saal‟
Nachmittags 3½ Uhr, in beiden Sälen
Ehrensingen und höchstes Ehrensingen
um die Ehrenpreiſe Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs, Ihrer Majeſtät der
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Kaiſerin von Rußland, Sr. Exzellenz Freiherr von Jeniſch ꝛc.
Die Feſtmuſik wird von der Kapelle des Feld=Art.=Regts. Nr. 61 (M. Weber)
ausgeführt.
Eintritt: Sperrſitz 1 Mk., Saal 50 Pfg.
Vorverkauf im Verkehrsbureau. Festprogramm durch die Plakate.
Deuischvont. Tarnveren ysann
Samstag, den 7. Mai, abends 9 Uhr,
im Kaisersaal:
Frühlingsfeier
mit anſchließendem Tanz.
Eintritt 25 Pfg.
Eintritt 25 Pfg.
Das Feſt findet bei Bier ſtatt.
Freunde und Gönner des Vereins ſind höflichſt eingeladen.
Der Ausschuss.
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Restaurant „Münchner Kindl‟.
Sonntag, den 8. Mai, nachmittags ab 3 Uhr:
ausgeführt von einer Abteilung
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Martinsbrauerei, Markt Heidenfeld.
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Eintritt frei.
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Ausstellung des Vereins für Aauarien- u.
Verkarfenkunde . Mortonl Darmstauf.
Aufforderung
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an Darmſtädter Nichtmitglieder, welche ausſtellen wollen, ſich bei dem Vorſitzenden
der Ausſtellungskommiſſion, Herrn Adolf Zachmann, Bleichſtraße 46, zu melden.
Enal. Büfett
Darmstadt, Luisenstrasse (Ecke Schuchardstrasse)
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vis-ä-vis dem alten Palsisgarten.
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
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Sonntag, den 8. Mai, nachmittags 4 Uhr:
Grosses Militärkonzert
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regt. Nr. 61
(Leitung: M. Weber).
Im Programm: „Die Hugenotten” „Mignon”. „Lohengrin”.
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Mittelmeerfahrten: 14., 20., 31. Mai, 17. Juni, 29. Juli, 8., 22. September
6. u. 20. Oktober — Dauer 19. Tage.
Italienreiſen: 5. September 3. Oktober — Dauer 22 Tage.
Reiſe um die Erde: 31. Mai — Dauer 225 Tage.
Nordamerikareiſe: 26. Mai — Dauer 60 Tage.
Indienreiſe: Oktober und November — Dauer 75 Tage.
Dalmatien und Montenegro: 1. Oktober — Dauer 28 Tage.
Weltausſtellung Brüſſel mit Verlängerung nach Paris und London jeden
Samstag, bis Ende Oktober — Dauer 6, 10, 12 u. 17 Tage.
Oberammergan und bayriſche Königsſchlöſſer: 13., 19., 26. Mai und
häufige Fahrten Juli bis September.
Nordlandreiſen: 6., 12. u. 20. Juli.
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Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1916.
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Wieder ein neues
Schlagerprogramm!
1. Das Genelmnlss
des Rosaken
Spannendes Drama aus dem
russisch. Gesellschaftsleben.
Dieses rührende Drama spielt
sich bei dem Fürsten Boris Ipanoff,
seinem englischen Gesandten, ab.
Peter Wassili, ein armer Diener,
mit seiner Tochter, welche durch
die Fürstin Ipanoff unterstützt
wird, sind neben der Fürstin die
Haupthelden des Stückes.
2. Die Vision des Geliebten
dramatisch
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Um 4 Uhr: I. Ausnahme-Matinée bei halben Preisen für Gross u. Klein.
Um 8¼ Uhr: High Life de Gala-Abend.
2 VORSTELLUNGEN, um 4 und 8¼ Uhr.
Sonntag
Nachmittags zahlen Kinder halbe Preise.
Montag, den 9. Mai und Dienstag, den 10. Mai:
Gr. Parforce-Vorstellung mit 30 Nummern, den besten des Repertoirs.
Zur Ueberzeugung des P. T. Publikums, dass die gemachte
Reklame der Wirklichkeit entspricht, findet
— Sonntag mittags von 12 bis 1 Uhr
ein grosser Umzug des gesamten Künstler- u.
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materials durch folgende Strassen statt:
Ab Cireus Hügelstrasse, Ludwigstrasse, Schulstrasse,
Schloss-
platz, Rheinstrasse, Neckarstrasse, Circusplatz.
Billettvorverkauf: Hofl. de Waal, Rheinstr. 12½. Schluss der Saison: 14. Mai 1910.
Molasssatsss
Dar Beserieur
grosses, historisches Drama aus
der Zeit Napoleons I.
4. Nieder m. d. Frauenrecht
humoristisch
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usw. (*11498
mittwochs u. Samstags Programmwechsel.
Ludwigshöhe.
Jeden Mittwoch und
Samstag Nachmittag
Kur-Konzert
Mittwochs Kapelle des Großh. Heſſ. Artill.=
Regts. Nr. 61, Leitung M. Weber
Samstag Kapelle des Leibgarde=Inf.=Regts
Nr. 115, Leitung H. Hauske (B1023
Eintritt 25 Pfg.
10 Abonnementskarten zu Mk. 1.50
ſind zu haben im Verkehrsbureau und an
der Kaſſe.
Die Beleidigungen
gegen den Gaſtwirt Adam Keil in
Darm=
ſtadt nehmen wir hiermit zurück (*11429
Adam Keil, Hainſtadt,
Philipp Keil, Seligenſtadt.
Schachabend
jeden Donnerstag Konditorei Hecke.r (*121dsm
Programm
zu dem am Samstag, den 7. Mai
von 12—1 Uhr vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle des Großh.
Heſſiſchen Train=Bataillons Nr. 18.
1. „Großſtadtleben”, Marſch von Lincke.
2. Ouvertüre zur Op. „Zar und
Zimmer=
mann” von Lortzing. 3. „Weſtfalenlied‟
von Hoverkamp. 4. Fantaſie aus der Op.
„Carmen” von Bizet. 5. „Abends, wenn du
artig biſt”, Rheinländer aus der Op. „Die
geſchiedene Frau” von Fall. 6. „Der
Gon=
dolier”, Intermezzo von Powel.
Wiener
Operetten-Ensemble.
Nur 5 Abende!
Samstag und Sonntag,
7. u. 8. Mai, 8¼ Uhr:
Die
geschiedene Frau
Operette in 3 Akten
von Leo Fall.
Montag, Dienstag, Mittwoch
9., 10. u. 11. Mai, 8¼ Uhr:
Der fidele Fauer
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Preise: 3, 2.50, 2 u. 1 Mk.
Vorverkauf: nur Verkehrsbüro.
Großherzogliches Hoftheater.
Sonntag, den 8. Mai 1910.
Außer Abonnement.
Der Ring des Nibelungen.
Bühnenfeſtſpiel in 3 Tagen und einem
Vor=
abend von Richard Wagner.
Gaſtdarſtellung des Königl. Württemberg.
Kammerſängers Herrn Oskar Bolz vom
Hoftheater in Stuttgart.
Dritter Tag:
Götterdämmerung
(in 3 Aufzügen).
Muſikal. Leit.: Hofkapellm. Hofrat de Haan.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdek.
Perſonen im Vorſpiel:
Siegfried
Brünnhilde .
. Fr. Morny
Erſte
Frl. Howard
Zweite Norn
Frl. Suchanek
Dritte
Frl. Zeiller
Perſonen im Drama:
*,* Siegfried . . Hr. Oskar Bolz.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 6 Mk., Fremdenloge 6 Mk.,
Balkonloge 5 Mk., 1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang
(1. bis 6. Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe,
2.— Mk., Sperrſitz (1. bis 13. Reihe) 4.— Mk.)
(14. bis 20. Reihe) 3.20 Mk., Parterre (1. bis
(5. Reihe) 2.70 Mk., (6. bis 8. Reihe) 2.20 Mk.,
1. Galerie 1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pfg.
Anfang 5½ Uhr. — Ende gegen 10½ Uhr.
Kartenverkauf von 11 bis 1 Uhr und von
4½ Uhr an.
Anfang des zweiten Aufzuges 7¾ Uhr.
Anfang des dritten Aufzuges 9 Uhr.
Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Montag, 9. Mai. 170. Ab.=Vorſt. C 43.
„Julius Cäſar.” Große Preiſe.
An=
fang 7 Uhr.
Dienstag, 10. Mai. 171. Ab.=Vorſt. D43.
„Die luſtigen Weiber von
Wind=
ſor.” Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 11. Mai. 172. Ab.=Vorſtell.
B 43. „Doktor Klaus.” Doktor Klaus
Hr. Kühne vom Stadttheater in Chemnitz,
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Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 12. Mai. 173. Ab.=Vorſtell=
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Freitag, den 13. Mai 1910.
Außer Abonnement.
Schüler= und Volks=Vorſtellung bei
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mäßigten Preiſen.
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Schiller. (3. Teil der Trilogie.)
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theater in Chemnitz, als Gaſt.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 2.— Mk., Fremdenloge
2.— Mk., Balkonloge 2.— Mk., 1. Rang
2.— Mk., 2. Rang 1.— Mk., Sperrſitz
1.50 Mk., Parterre 1.— Mk., 1. Galerie
40 Pfg., 2. Galerie 30 Pfg.
Der Kartenverkauf zu dieſer Vorſtellung
findet Dienstag, den 10. Mai a) für
die Galerien von 1 bis 1¼ Uhr b) für
die anderen Plätze von 3½ bis 5 Uhr,
ſo=
wie an den darauffolgenden Tagen,
vor=
mittags von 11 bis 1 Uhr, für die noch
vorhandenen Plätze an der Tageskaſſe ſtatt.
Am linken Schalter werden nur Sperrſitz=
Karten abgegeben, am rechten Schalter alle
übrigen Karten.
Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
Nummer 105.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Zwei Ausſtellungen. — Verſchiedenartigkeit und
Er=
glänzung. — Die Große Kunſt=Ausſtellung. — Ein
Mahnruf. — Mehr Heimatsgefühl. — Allgemeiner
Ueberblick. — Deutſches und Ausländiſches. — Die
Städtebau=Ausſtellung. — Ihre Ziele. — Was ſie bietet.
— Ihre Bedeutung im Ganzen und Einzelnen. —
Vielerlei Anregungen. — Die Gegenwart für die
Zukunft.
In feſtlich=ſchlichter Weiſe wurden hier zwei
be=
deutſame Ausſtellungen eröffnet, deren
Ge=
biete eigentlich ganz getrennt ſind, bei denen ſich aber
doch auch wieder von einem zum anderen einzelne
Fäden ſchlingen: die Große Kunſt=
Ausſtel=
lung und die Allgemeine Städtebau=
Aus=
ſtellung. Dort das Ideale, hier das Reale, in
unſerem modernen Leben kann jedoch das eine ohne
das andere nicht mehr mit Erfolg beſtehen. Nicht mehr
ſprießt und ſproßt die Kunſt bloß in blauen,
phan=
taſtiſchen Höhen, ſie hat, um kräftig zu gedeihen, ihre
Wurzeln in das Erdreich ſchaffensfrohen Lebens und
Strebens geſenkt und enge Fühlung genommen mit
den wichtigen Fragen des Tages. Unſere Architekten
wiederum, deren emſig geſtaltender Geiſt ſich mit der
Anlage und Formung neuer wie der Umwandlung
alter Stadtteile beſchäftigt, berückſichtigen jetzt mehr
und mehr künſtleriſche Forderungen und ſuchen ſie
ge=
ſchickt mit den praktiſchen Bedürfniſſen der
verwöhn=
ten Gegenwart zu vereinen, dabei zurückgreifend auf
die ſo lange unbeachtet gebliebene Städtebaukunſt
früherer Jahrhunderte. Auch im
Ausſtellungs=
weſen ſelbſt zeigt ſich das Bemühen, mit dem alten
Schlendrian zu brechen und ſchon durch die ganze
An=
ordnung das Intereſſe der Beſucher zu feſſeln; man
ſucht ein Zuviel zu vermeiden und bei dem Gebotenen
durch Abwechslung zu wirken. So wird am beſten die
Müdigkeit und eine gewiſſe Gleichgültigkeit, die ſich
gar leicht einſtellt, vermieden.
In beſonders glücklicher Weiſe iſt dies bei der
Großen Kunſt=Ausſtellung gelungen, indem
man den an ſich ſo kalten und nüchternen Räumen des
langweiligen Moabiter Glaspalaſtes ein möglichſt
be=
hagliches Ausſehen zu geben verſtand, die einzelnen
Werke mit vorſichtiger Umſicht verteilend. Lobenswert
iſt ferner, daß man diesmal, von wenigen Fällen
ab=
geſehen, die auswärtigen Künſtler nicht in Gruppen
und Sälen vereinte, ſondern das Gute da unterbrachte,
wo es am beſten zur Geltung gelangt und ſich in das
Vorhandene vorteilhaft einfügt. Wir verdanken das
wohl dem tüchtigen Präſidenten der
Ausſtellungskom=
miſtion, Profeſſor Friedrich Kallmorgen, der
bei der ohne Brimborium ſtattgefundenen
Eröffnungs=
feier ernſte und mahnende Worte für Künſtler und
Publikum fand, denen ein weites Echo zu wünſchen iſt.
Auch er betonte, wie kürzlich Max Liebermann, daß es
höchſte Zeit ſei, ſich wieder auf die handwerkliche
Grund=
lage zu beſinnen, die die Grundlage aller Kunſt iſt,
und hob das Bedürfnis nach einer Heimatkunſt
ber=
vor: „Ueberall regt ſich der Wunſch, beſſer kennen,
lie=
ben und bewahren zu lernen, was deutſche Art,
deut=
ſches Land, deutſche Geſchichte und Kultur uns bieten.
Deutſche Menſchen und deutſche Lande in deutſchem
Geiſt künſtleriſch zu geſtalten, wird uns als heilige
Pflicht geprieſen — und gleichzeitig häufen ſich die
Ausſtellungen fremder Kunſterzeugniſſe! Von Paris
und aus anderen ausländiſchen Kunſtſtätten holen
unſere Händler Werke zum Teil aus den Reſtbeſtän=
den der Aeliers und aus den Lageräumen der
Aunſt=
handlungen für Berlin, wo ſie ihren Käufer finden.
Auch wenn man der Bedeutung Manets volle
Gerech=
tigkeit widerfahren läßt, ſo iſt es doch ſchwer zu
begrei=
fen, welch' ungeheuere Summen — wie es heißt —
für ſeine nach Berlin gebrachten Bilder gezahlt
wor=
den ſind. Man kann leider nicht ſagen, daß die deutſche
Kunſt im Auslande mit gleicher Liebe behandelt wird.
Das iſt ein Zuſtand, das ſind Verhältniſſe, die wir
be=
klagen, die unſere Kunſt und unſere Künſtler aufs
empfindlichſte benachteiligen, und die einmal geſſigt
werden müſſen. — Wir leben und wir ſind Deutſche,
wir glauben ein Recht auf Anerkennung und
Förder=
ung von unſeren Volksgenoſſen zu haben.”
Durchaus richtig! Und als ob unſere Künſtler
die=
ſen Mahnruf ſchon, im voraus vernommen und
beher=
zigt, trägt dieſe Ausſtellung einen hervorragend
deut=
ſchen Zug, voll geſunder Kraft und friſcher
Aufnahme=
fähigkeit. Die Berliner Künſtlerſchaft bildet den
Kern, trefflich ſind unſere beſten Landſchafter vertreten,
hier ſtoßen wir auf manch' Meiſterſtück, ebenſo bei den
Bildniſſen; aus Neu=Berlin ſind verſchiedene lebhafte
Motive gewonnen worden, verhältnismäßig wenig tritt
die Hiſtorienmalerei hervor, ſie wird ja auch in unſeren
Akademien ſtiefmütterlich behandelt, auf dem Gebiet
des Genrebildes ſind keine neuen Talente bemerkbar,
es wird auch da mälig anders werden. Ueberhaupt
fehlt der „Schlager”, der ſich das Intereſſe aller — mag
es in zuſtimmender oder ablehnender Weiſe ſein
erzwingt; in beſtimmter Beziehung iſt’s ganz gut, faſt
immer hatten die übrigen Werke darunter zu leiden.
Unſere Bildhauerei klebt zu ſehr an der Schablone und
legt überwiegendes Gewicht auf’s Dekorative; das
trifft auch auf die im Auftrage des Kaiſers für Korfu
entſtandene, im Ausſtellungspark aufgeſtellte große
Bronzefigur des Achilles von Johannes Goetz zu. Nur
ſpärlich haben ſich die Künſtler aus den übrigen
deut=
ſchen Kunſtſtädten eingefunden, am beſten noch aus
München. Viel Gutes und Apartes bietet eine
un=
gariſch=öſterreichiſche Abteilung, mit dem glänzenden
Koloſſalgemälde Benczurs: „Die Huldigung des
un=
gariſchen Reichstages im Millenniumsjahr (1896) vor
dem öſterreichiſchen Kaiſerpaar”. Intereſſant — aber
auch nichts weiter — ſind die großen Kohlekartons
Pu=
vis de Chavannes zu ſeinen Genoveva=Wandgemälden
im Pariſer Pantheon, künſtleriſch feſſelnder die
benach=
barten Georges Picards, „Kampf” und „
Wiedergeburt=
bezeichnet. Einige Belgier, Spanier, Dänen ſorgen
neben den Franzoſen für einen leichten
internatio=
nalen Hauch. Man wird gern noch des Näheren auf
das viele Gute dieſer Ausſtellung zurückkommen.
Auch bei der in unſerer Kunſt=Akademie
unterge=
brachten Städtebau=Ausſtellung iſt’s nicht
mit einer flüchtigen Wanderung getan. Es wird da
vielen Beſuchern ganz eigentümlich ergehen; ſie
wer=
den zunächſt denken: ach, was intereſſiert dich das
eigent=
lich, dieſe Transportſyſteme, Kanaliſierungen,
Stra=
ßendurchbrüche, Gruppierungen von Gebäuden,
Ver=
teilung von Parkanlagen, Sport= und Spielplätzen,
Stadterweiterungen und dergleichen mehr, werden dieſe
und jene Gruppe raſch durchmeſſen und nach dem
Aus=
gang ſpähen. Und dann wird ſie irgendwo die
wer=
bende Kraft der einzelnen Ideen und ihrer
Durch=
führungen packen, deren Wichtigkeit für das
Allgemein=
wohl wird klar vor ihren Augen ſtehen, und plötzlich
werden dieſe Pläne, Zeichnungen, Modelle,
Photogra=
phien, graphiſchen und ſtatiſtiſchen Tafeln eine ganz
andere Sprache führen, wie noch vor wenigen Minuten,
und werden die bis dahin flüchtigen Schritte immer
mehr und mehr hemmen! Und zu dem Realen wird
ſich das Ideale geſellen, wie wir es zu Anfang unſeres
Berichtes betont.
Dieſen lbealen Zug der Ausſtelung und ihre
bei=
matliche Bedeutung hob in ſeiner Eröffnungsrede Geh.
Baurat March, der ſich um das ſchwierige Werk neben
dem raſtlos tätigen Sekretär Dr. Hegemann die
weſentlichſten Verdienſte erworben, nachdrucksvoll
her=
por. Er bemerkte, daß eine Blüte und Frucht des
Auf=
werſens der ſozialen Frage, des Ruhmestitels des
vorigen Jahrhunderts, das Studium der
Städtebau=
kunſt in allen Kulturländern ſei. Wohl beſteht ſeit
Jahren eine geſteigerte Fürſorge für das Volkswohl
in der Förderung geſundheitlicher Wohnverhältniſſe
und Verkehrserleichterungen, und großartige
Leiſtun=
gen ſind zu verzeichnen. Aber die Erregung des
all=
gemeinen Intereſſes für die Städtebaufrage iſt auf den
Zeitpunkt zurückzuführen, als vor etwa zwanzig
Jah=
ren auf die künſtleriſche Bedeutung alter
Städtebild=
ung hingewieſen und verſucht wurde, die Urſache ihrer
Schönheit zu ergründen. Es iſt ein deutlicher Beweis
dafür, daß die Belebung des im Menſchen
ſchlummern=
den Kunſtgefühls ihn für alle ethiſchen Empfindungen
empfänglicher und opferwilliger macht. Das Problem
der neuzeitlichen Städtebaukunſt iſt das Gebilde der
Großſtadt. In dieſer Ausſtellung finden ſich Beiträge
zu allen Fragen, die den Organismus der Großſtadt
ſo überaus verwickelt machen. Als Vorausſetzung jeder
Großſtadt=Neubildung dienen die Schaffung ſtets
ver=
größerungsfähiger Verkehrseinrichtungen, die
Milder=
ung der Wohnungsdichtigkeit und die Gründung
ge=
ſunder und anmutig gelegener Wohnſtätten, die bei den
Bewohnern Liebe zu Heimat und Vaterland zu
er=
wecken vermögen. Zu krönen iſt das Werk durch die
äußere Schönheit der Plätze und Straßen, wozu ſich
dann die moderne Bemältigung der Verkehrsfragen
geſellt, die raſche Verbindung der Heimſtätten mit den
Arbeitsſtätten.
Die Ausſtellung geht auf all’dies näher ein im
gan=
zen mit den preisgekrönten Entwürfen von Neu=
Ber=
lin, im einzelnen mit den Ausſtellungsgegenſtänden der
verſchiedenen Länder. Neidlos wird man da Amerika
den Vorrang laſſen. Was in techniſcher Beziehung
New=York, was in ſchönheitsvoller Hinſicht betreffs
Vereinigung und Unterbringung von
Bildungsanſtal=
ten, Schaffung von Parkanlagen, Herſtellung von Wald=
und Wieſengürteln, St. Louis, Chicago, Boſton,
Bal=
timore, Waſhington getan, iſt geradezu vorbildlich.
Freilich paßt auch hier das Goetheſche Wort: „Amerika.
du haſt es beſſer”; es gab nicht ſoviele Vorurteile und
ſonſtige Schwierigkeiten zu überwinden, wie bei uns,
und es haperte nicht ſo mit dem Geld. Konnte doch
Boſton mit ſeinen Nachbargemeinden für Parks und
Wieſen 150 Millionen Mark und Chicago für ſeine
Spielplatz= und Erholungsanlagen 70 Millionen Mark
ausgeben! Wenn unſeren deutſchen Städten auch nicht
annähernd ſo erhebliche Summen zur Verfügung
ſtan=
den, ſo haben ſie doch auch ganz beträchtlich in die Taſche
gegriffen, um mit vielem Veralteten und Ungeſunden
in unſerem Städteweſen aufzuräumen und den neuen
Geſchlechtern Neues und Erſprießliches zu bieten, wie
Frankfurt a M., Dresden, Köln, Stuttgart, Leipzig,
München, Mannheim, Hamburg, Magdeburg uſw.
Be=
deutſame und nutzbringende Vergleiche laſſen ſich
zwi=
ſchen dem, was wir erſtrebt und vorläufig erreicht, und
den gleichen Bemühungen wie Erfolgen des
Auslan=
des ziehen. Viel Anregungen gewähren uns da die
von Wien, Budapeſt, Paris, Stockholm, Kopenhagen,
Brüſſel, Zürich, Letchworth, Liverpool uſw geſandten
Objekte von klarer Anſchaulichkeit. Aus all’ dem wird
noch manches zu berichten und hervorzuheben ſein.
Eins mag heute ſchon feſtgeſtellt werden, daß dieſe
Aus=
ſtellung von lange nachwirkender volkswirtſchaftlicher
Bedeutung ſein wird, hier iſt ein Samen ausgeſtreut,
der wertvollſte Frucht tragen dürfte!
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hieſigen Platze von meinem Vater betriebene
Bauschlosserei und Kunstschmiede
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[ ← ][ ][ → ] 3. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
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Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Mai 1910.
Nummer 105.
Außeruewemnmele Gelegenlentskaufe!
Mitteilung.
Dem verehrlichen Publikum und meiner werten Kundschaft zur gefl. Nachricht, daß ich das gesamte Rest-Warenlager der Firma Friedr.
Leykauff, Bleidenstrasse 22, im Verkaufsbetrage von 148,000 Mark erworben habe. Der Verkauf der Warenbestände dauert 4 Wochen und
beginnt Montag, den 9. Mai, im Hause des Herrn Leykauff, Bleidenstrasse 22.
In der ersten Woche kommen, um den enormen Andrang zu vermindern, folgende Posten zum Verkauf:
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50 echte Brüsseler Vorhänge und Stores
1800 Meter Vorhangstoffe u. Dekorationsstoffe
516 Meter Brise-Bises am Stück
190 Paar Filet-Gardinen
236 Stück Filet-Stores
217 Meter Filet-Stores am Stück
186 Stück Spachtel-Stores
121 Stück Filet-Stores
131 Stück Lacet-Stores
184 Paar Cantonieren
210 Meter diverse Stückware
65 Paar Etamine-Gardinen
163 Paar Englisch Tüll-Gardinen
49 Kinder-Bett-Vorhänge
133 Madras-Garnituren
185 Leinen-Garnituren
114 Bett-Vorhänge
100 Spachtel-Bettdecken für 2 Betten
184 diverse Bettdecken für 1 Bett
46 Wiegen-Vorhänge
568 Meter Spachtel- und Tüll-Vitragen
900 Meter Spachtel- und Tüll-Borden
600 Meter Draperien am Stück
460 Meter Spitzen und Einsätze
3000 Meter Gardinen-Spitzen
700 Meter bestickte Mulle und Batiste
194 Paar Cöper-Vitragen
1000 Stück Roll-Rouleaux
650 Stück Gardinen-Halter
3600 Meter Futter-Mull
450 Stück Sofa-Schoner
137 Paar Brise-Bises
2639 Meter Rouleaux-Köper
9800 Meter Wäsche-Feston und Einsätze
6000 Meter Valencienne und Malin-Spitzen
7000 Meter Barmer Spitzen
176 Schlafzimmer-Garnituren
Der Verkauf aller anderen Waren
wie Kinder-, Herrenkragen, Plissekragen-Garnituren,
Steh-
colliers, Westen, schwarze Kragen, Paillette-Kragen,
Schleifen u. Jabots, Gaze u. Echarpes, Foulard-Cachenez,
Lavalliers, Lätzchen, Schleier, Handtücher, Läufer,
Taschentücher, Schürzen, Taufkleider, Brautschleier,
Gazespitzen, Tüllspitzen, Spachtelspitzen, Hauben,
Be-
sätze, Rüschen, Balayeuses, gestickte Tülle, Chantilly-
Tülle, Erbstülle, Breton-Tülle, Echarpes, Röcke, Schleier-
Tülle, Trauer-Crêpe, Guirlanden u. Einsätze, Kissenecken,
Hüte, Untertaillen, Blusen, Morgenröcke
beginnt erst Dienstag, den 17. Mai.
Vormittags von 8½ bis 12½ Uhr
Nachmitänge von 2u. bis 6. Vfr.
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Unpl. Schönbrunn. Kampf Hals bis 20 Lg. — Preis
von Pichelsdorf. Ehrenpreis und 6000 Mark. Diſtanz
4000 Meter: 1. Lt. F. von Zobeltitz’ Erzherzogin (Graf
Schmettow), 2. Fresco (Dr. Rieſe), 3. Nordpol (Lt. v.
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O. Kampfhenkels Blauſtrumpf (Miller), 2. Parſifal (C.
Aylin), 3. Giſela (Raſtenberger). Tot. 69110, Pl. 20,
18, 19110. Unpl. Matutina (4.), Perennis, Oos,
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1½—6 Lg. — Wonnemonds=Preis. 3800 Mark. Diſtanz
1600 Meter: 1. Hptm. Kleinſchmidts Ganges (C. Aylin),
2. Neckar (Me. Dermott), 3. Reblaus (Raſtenberger).
Tot. 37110, Pl. 13, 17, 12:10. Unpl. Abgott (4.), Rokoko,
Rotkäppchen, Stafette. Sehr ſicher 1—1 Lg. — Preis
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3500 Meter: 1. Hrn. Amtmann Steins Ariel (Lt. v.
Mitzlaff), 2. Farnley (Lt. Graf Seidlitz), 3. Tardets
(Graf Schmettow). Tot. 45:10, Pl. 18, 47, 30:10. Unpl.
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Vis=
nagor (C. Aylin), 2. Stör (O. Müller), 3. Monſalvat
(Mc. Dermott). Tot. 24:10, Pl. 13, 14:10. Unpl. Salve,
Patriarch, Gondola. Sicher 1—3½ Lg.
Rennen zu München am 5. Mai. 1. Rennen:
1. Piccolo (Spear), 2. Merveille (Kiszivath), 3. Peter
und Paul (Shurgold). Tot. 19110, Pl. 11, 12, 11:10.
Unpl. Larky Roſe, Gretchen, Schwanengeſang,
Swin=
troda. 1—1½ Lg. — 2. Rennen: 1. Luffo (Beſ.), 2.
Leb fidel (Beſ.), 3. Claret Laß II. (Beſ.). Tot. 20:10,
Pl. 15, 22:10. Unpl. Tony. — Preis der Stadt
Mün=
chen. 5000 Mark. Diſtanz 1600 Meter: 1. Ridolfi
(Kiszivath), 2. Porcelaine (Matz), 3. Star (Spear). Tot.
29:10, Pl. 15, 21, 14:10. Unpl. Oberbayer, Hubert,
Probus, Tileing, Cogſigru, Bab, Azoum, Witch Finder.
4—1½ Lg. — Preis von Riem. Ehrenpreis und 4000
Mark. Diſtanz 4500 Meter: 1. Hamiſhir (Beſ.), 2.
Mandatar (Beſ.), 3. Pearl Necklace (Hr. C. Lücke). Tot.
25:10, Pl. 14, 19:10. Unpl. Onkel Fritz (angeh.),
Annette. 10 Lg. bis Weile. — 5. Rennen: 1.
Bauern=
fänger (Seiffert), 2. Monna Vanna (Prochatzka), 3.
Barkarole (Böhme). Tot. 16:10, Pl. 13, 16:10. Unpl.
Kuchelna. 3—6 Lg. — 6. Rennen: 1. Zip (Lt. Bopp),
2. Sonntagsfreude (Hr. L. Lücke), 3. Iſabeau (Hr.
Leib=
brand). Tot. 98:10, Pl. 26, 15:10. Unpl. Folkland,
Swallow. 20—3 Lg.
Rennen zu Dresden. Preis von Gommern.
2500 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1.— Mr. J. Edwards
Gold Duſt (Blades), 1.— Mr. H. Solloways Premier
(M. Aylin), 3. Perſeus (Bullock). Tot. 34 (Gold Duſt),
10 (Premier):10. Pl. 33, 16:10. Unpl. Criſalloide,
Mrs. Dot. Tot. Rennen —¾ Lg. — Preis von
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denau. 2500 Mark, Diſtanz 3500 Meter: 1. Dr. Voigts
Grünſpecht (Beſ.), 2. Goldorfe (Lt. Schulze), 3.
Jama=
gata (Hr. F. Bartoſch); Tot. 18110. Pl. 13, 15:10. Unpl.
Versbau. Ueberlegen 6—4 Lg. — Sächſiſcher
Staats=
preis. 13000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Kgl. Hpt.=
Geſtüt Graditz Wandersmann (Bullock), 2. Werra II.
(Yevmans), 3. Gruna (Hughes); Tot. 15:10. Pl. 10,
10:10. Drei liefen. Kanter 3—½ Lg. — Preis von
Frauendorf. 2700 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. Major
von Wuthenaus Fairfax (Lt. v. Treskow), 2. Gaity
Payne (Hr. v. Weſternhagen), 3. Galla (Lt. v. Lütken);
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Dickentman, 20:43,4, 2. Herm. Przyrembel, 60 Meter,
3. Schipke, 1900 Meter, 4. Scheuermann, weit zurück.
— 50 Kilometer: 1. Dickentman, 41152, 2. Przyrembel,
4000 Meter, 3. Schipke 4300 Meter, 4. Scheuermann,
4600 Meter zurück. — Preis von Hannover: 1. Wegener,
2. Peter, 3. Schürmann. — Preis von Linden: 1. Schwab,
2. K. Müller, 3. Carapezzi. — Prämienfahren: 1.
Schür=
mann, 2. Wegener, 3. Peter. — Tandemfahren: 1.
Wegener=Peter, 2. Schürmann=Schwab, 3. Oſterhoff=
Carapezzi.
Kölner Radrennen. Im Hauptfahren ſiegte
der Däne Ellegaard überlegen mit fünf Längen gegen
Rütt und Pouchois. Ellegaard wurde jedoch diſtanziert,
da er innen durchgegangen war, ſodaß Rütt den Sieg
zugeſprochen erhielt. Das Tandem=Hauptfahren
ge=
wannen Rütt-Stabe mit Handbreite gegen Ellegaard-
Pouchois und Arend-Kudela, während ſie im
Tan=
dem=Vorgabefahren die erheblichen, bis zu 350 Meter
betragenden Vorgaben, nicht aufzuholen vermochten.
Sieger blieben Kudela-Arend. In den Dauerrennen
feierte Lienart einen überlegenen Erfolg. 20
Kilo=
meter: 1. Lienart 16:44, 2. Eſſer 1700 Meter, 3. Pongs
2850 Meter, 4. Bruni 2880 Meter zurück. 30 Kilometer:
1. Lienart 24:37, 2. Bruni 3605 Meter, 3. Eſſer 4030,
4. Pongs 4600 Meter zurück.
In Dortmund bildete die Hauptkonkurrenz der
Große Femlindepreis in drei Läufen über 20, 30 und
50 Kilometer. Im Geſamtklaſſement ſiegte Demke mit
77,900 Kilometer, da er den erſten und dritten Lauf
ge=
wonnen hatte. Roſenlöcher, der Sieger des zweiten
Laufes, brachte es auf 77,080 Kilometer und di Mäjo
auf 71,900 Kilometer. Den Kleinen Femlindepreis
über 20 und 30 Kilometer gewann Schelling gegen
Janke und Zeisler.
Radrennen in Eſſen. Großer
Eröffnungs=
preis. 20 Kilometer: 1. Huybrechts 17:25, 2. Stellbrink,
3. Watteraus, 4. Goor. 25 Kilometer: 1. Huybrechts
23:06, 2. Stellbrink, 3. Watteraus, 4. Goor. 30
Kilo=
meter: 1. Huybrechts 26:47, 2. Watteraus, 3. Stellbrink,
4. Goor. Geſamtreſultat: 1. Huybrechts, 75 Kilometer,
in 1 Std. 7 Min. 15,3 Sek., 2. Stellbrink 2130 Meter,
3. Watteraus 2480 Meter, 4. Goor 4860 Meter zurück.
Hauptfahren: 1. Oſtermeier, 2. Chr. Müller, 3.
Bier=
ſtedt. Tandemfahren: 1. Oſtermeier-Bremer, 2.
Mül=
ler-Bierſtedt, 3. Ritzentaler-Augenſtein.
Av. Die Preisverteilung der
Inter=
nationalen Zuverläſſigkeits=Prüfung
für kleine Wagen fand am Himmelfahrtstage in
Rothenburg o. d. T., dem Ziel der letzten Etappe, ſtatt.
Da von ſechs Firmen die je drei im Rennen befindlichen
Wagen die Fahrt ohne Strafpunkte beendet hatten, ſo
wurden die Firmen: Loreley (Rudolf Ley,
Maſchinen=
fabrik, Arnſtadt), Dürkopp (Bielefelder
Maſchinen=
fabrik), Dur (Polyphon=Werke, Wahren=Leipzig), Hanſa
(Automobil=Geſellſchaft Varel=Oldenburg), Siemens=
Schmuckert=Werke, Berlin), Brennabor=Werke (Gebr.
Reichſten=Brandenburg) mtt goldenen Medaillen
aus=
gezeichnet. Bergmann (Elektrizitätswerke, Berlin=
Halenſee), Maf, Dixi erhielten Diplome und ſilberne
Medaillen. Bezüglich des Proteſtes gegen den Hanſa=
Wagen 8b (Führer Kuck), der trotz Verbotes im offenen
Auspuff gefahren war, wurde dahin entſchieden, daß
der Fahrer auf ein Jahr disqualifiziert wurde.
Av. Das Internationale Flug=Meeting
von Tours wurde bei ſchönem Wetter und ſtarkem
Beſuche fortgeſetzt. Den täglichen Diſtanzpreis gewann
Chavez (Farman) mit 108 Kilometer; Zweiter wurde
Dickſon (Farman) mit 93,8 Kilometer; Dritter Molon
(Blériot) mit 30 Kilometer; Vierter Metrot (Voiſin)
mit 23 Kilometer; Fünfter Kuller (Antoinette) mit 21
Kilometer; Sechſter Duray (Farman) mit 20 Kilometer.
Letzterer gewann den Schnelligkeitspreis mit 3 Minuten
40 Sekunden für 4 Kilometer.
Das Flugmeeting von Palermo wurde
durch eine ſchwere Sturmkataſtrophe heimgeſucht. Ein
plötzlich hereinbrechender Orkan zerſtörte faſt ſämtliche
Tribünen und Fliegerſchuppen, ſo daß die Apparate
aller an dem Meeting teilnehmenden Aviatiker ſchwer
beſchädigt wurden. In Mitleidenſchaft gezögen wurden
Riemsdyck (Curtiß), Crochon (Farman), Sands (
Antoi=
nette), Rigal (Voiſin), Buſſon (Blériot), Roveto
(Voiſin), Chriſtian (Farman), Wagner (Blériot),
Kuhling (Blériot), und ſpeziell der Franzoſe Gaubert
(Wright).
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