Darmstädter Tagblatt 1910


04. Mai 1910

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173. Jahrgang
verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.

Inſerate
werden angenommen in Darmſtadt
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ſowie von unſeren Agenturen und
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gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.

Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden,
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
103.
Mittwoch, den 4. Mai.

1910.

Die heutige Nummer hat 28 Seiten.

Am Himmelfahrttag erſcheint kein
Tagblatt.

Aus der Leidensgeſchichte der Preſſe.
* Zwei Urteile, bei denen die Preſſe der leidtra=
gende
Teil war, wurden vor einiger Zeit zum Staunen
und zur Heiterkeit des Publikums mitgeteilt. Das eine
Urteil betraf einen Redakteur, der Greueltaten eines liv=
ländiſchen
Edelmanns von Sievers behauptet hatte
und nun in erſter und zweiter Inſtanz von Berliner Ge=
richten
verurteilt wurde, nachdem der gar nicht gemeinte
und ſich anders ſchreibende Landrat von Sivers auf =
merhof
in Livland die Klage gegen ihn erhoben hatte.
In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, daß ſich trotz
der Verſchiedenheit der Schreibweiſe alle Träger der Na=
men
Sievers oder Sivers in Livland verletzt fühlen kön=
nen
; der Redakteur habe ſich ſagen müſſen, daß ſeine Aus=
führungen
auch auf den Landrat von Sivers und andere
Angehörige der Familien Sivers und Sievers bezogen
werden könnten; es lag alſo Eventualvorſatz vor.
Das andere Urteil, über das ein erhebliches Kopfſchüt=
teln
ſtattfand, traf einen Redakteur, weil er eine öffentliche
Bekanntmachung eines Landrats verbreitet hatte, die
eine Warnung vor einem ſchwindelhaften Un=
ternehmen
enthielt. Ueber dieſes Urteil ließ ſich der
Oberlandesgerichtspräſident Dr. Hamm in der Deutfchen
Juriſtenzeitung näher aus. Er erkannte an, daß die Ent=
ſcheidung
dem geſunden Rechts empfinden zuwider=
laufe
, wollte aber den Fehler nicht in der Rechtſprechung,
ſondern in der Geſetzgebung finden. Um das Erfor=
derliche
in Bezug auf das erſterwähnte Urteil gleich zu
ſagen, ſo ſteckt hier der Fehler ganz gewiß lediglich in der
Rechtſprechung, nämlich in der des Reichsgerichts, das dem
Eventualdolus eine geradezu ſchrankenloſe Aus=
dehnung
gegeben hat, und im Banne dieſer Spruchpraxis
des oberſten Gerichtshofes ſtanden nun natürlich die bei
den Berliner Gerichte. Die Meinung des Herrn Hamm,
daß im Falle der Verurteilung eines Redakteurs wegen
Weiterverbreitung einer landrätlichen Bekanntmachung die
Geſetzgebung und nicht die Rechtſprechung die Schuld trage,
wird in ſchlagender Weiſe jetzt durch den Kammergerichts=
rat
Dr. Boethke widerlegt, der ſich mit dieſer Ent=
gleiſung
eines Gerichtshofs in der jüngſten Nummer der
Deutſchen Juriſtenzeitung beſchäftigt und dabei zu fol=
gender
Anſicht gelangt: Der Landrat wünſchte, daß ſeine
öffentliche Bekanntmachung eine möglichſt weite Verbrei=
tung
fände. Dies war jedermann, ſo auch dem Redakteur
ohne weiteres erkennbar. Der Redakteur entſprach
daher einem Wunſche des Landrats, wenn
er die Bekanntmachung in die Zeitung aufnahm. Er han=
delte
alſo gewiſſermaßen im Auftrage des Landrats, und
ſeine Veröffentlichung iſt nicht anders zu beurteilen, als
wenn ſie unmittelbar vom Landrat veranlaßt worden
wäre; ſie ſteht deshalb ebenſo unter dem Schutze des
§ 193 wie die urſprüngliche Bekanntmachung des Land=
rats
. Kammergerichtsrat Dr. Boethke fährt fort: Es
läßt ſich überhaupt der allgemeine Grundſatz aufſtellen, daß
öffentliche Bekanntmachungen der Behörden ſtraffrei
verbreitet werden können in den Kreiſen, für die ſie be=
ſtimmt
ſind. Vorausſetzung iſt, daß die Bekanntmachung
der Behörde unter dem Schutze des § 193 ſteht, und daß
dem Verbreiter die Unrichtigkeit des Inhalts nicht bekannt
iſt. Der vorliegende Fall dürfte alſo keinen Anlaß zur
Geſetzesänderung bieten. Damit hat der Verfaſſer ganz
recht.

Die Ausſichten der preußiſchen Wahlrechtsvorlage.
* Im Tag erörtert Freiherr von Zedlitz den
Stand der Wahlrechtsvorlage nach der Beſchlußfaſſung des
Herrenhauſes. Er weiſt zunächſt darauf hin, daß das
Herrenhaus durch die Behandlung der Wahlrechtsvorlage
aufs neue den Beweis geliefert hat, daß es trotz ſeiner
stwas einſeitigen Zuſammenſetzung auf der Höhe der
ihm in der Ordnung des preußiſchen Staates zufallenden
Aufgabe ſtehe, und betont ſodann, daß auch dem Miniſter=
präſidenten
, Herrn von Bethmann Hollweg, ein großer
Teil des Verdienſtes um die günſtige Wendung der Dinge
im Herrenhauſe gebühre. Sein feſtes und entſchloſſenes
Auftreten habe offenſichtlich das Staatsbewußtſein dieſer
Körverſchaft in erwünſchter Weiſe geſtärkte.

Ueber die Ausſichten der Wahlrechtsvor=
lage
äußert ſich ſodann Freiherr von Zedlitz wie folgt:
Wie hier die Dinge laufen werden, wenn die Wahl=
vorlage
nach der für den 27. Mai in Ausſicht genomme=
nen
zweiten Abſtimmung im Herrenhauſe zurückgelangt,
iſt mit Sicherheit nicht vorauszuſagen. Geben rein ſachliche
Erwägungen den Ausſchlag, ſo iſt die Zuſtimmung zu den
Herrenhausbeſchlüſſen allerdings nicht zweifelhaft. Re=
gierung
und Herrenhaus haben die von dem Abgeord=
netenhauſe
ausgegangenen neuen Grundgedanken der
Wahlreform angenommen und ihre Zuſtimmung nur an
die Bedingung zweier Einzeländerungen geknüpft. Dieſe
Einzeländerungen ſind geeignet, die Bedenken, die die
Mittelparteien zur Ablehnung des Entwurfes im ganzen
beſtimmten, für die Freikonſervativen im weſentlichen, für
die Nationalliberalen wenigſtens in dem Hauptpunkte zu
beſeitigen, und eignen ſich demzufolge, rein ſachlich be=
trachtet
, ſehr wohl zur Vereinigung aller Parteien mit
Ausnahme der Sozialdemokraten, Polen und Volkspartei
zu einer ſo ſtarken Mehrheit, wie ſie nicht bloß von der
Regierung, ſondern auch von den Konſervativen und dem
Zentrum als Träger der Wahlreform dringend gewünſcht
würde. Die Konſervativen haben ſachliche Bedenken ge=
gen
die hauptſächlich ſtrittige Aenderung des § 6 über=
haupt
nicht zu erheben, iſt dieſe doch, wie Herr v. Schor=
lemer
und andere konſervative Redner im Herrenhauſe
zutreffend dargelegt haben, durchaus konſervativ gedacht.
Für das Zentrum bedeutet ſie allerdings eine kleine anti=
demokratiſche
Konzeſſion und den Verzicht auf einen klei=
nen
Teil der Wahlvorteile, die ihm die Faſſung des Ab=
geordnetnhauſes
in Ausſicht ſtellte. Aber auch dann iſt
die Wahlreform, insbeſondere die Einführung der gehei=
men
Stimmabgabe, vom Standpunkte des Zentrums ein
ſo bedeutender Fortſchritt gegenüber dem geltenden Rechte,
daß es mit beiden Händen zugreifen müßte, um die Vor=
lage
in der von den beiden anderen Faktoren der Geſetz=
gebung
vereinbarten Faſſung zur Verabſchiedung zu brin=
gen
. Bei rein ſachlicher, allein von politiſchem Verant=
wortlichkeits
= und Pflichtbewußtſein geleiteter Behand=
lung
der Wahlfrage im Abgeordnetenhauſe kann alſo der
Ausgang nicht zweifelhaft ſein. Fraglich könnte nur ſein,
ob die Entſchließung von ſolchen Geſichtspunkten diktiert
ſein wird, und ob dafür nicht etwa andere Motive aus=
ſchlaggebend
ſein werden; vorerſt iſt aber kein Anlaß vor=
handen
, um den Konſervativen und dem Zentrum nicht
das zum Einſchwenken auf die Herrenhausbeſchlüſſe not=
wendige
Maß von patriotiſcher Selbſtüberwindung zuzu=
trauen
.

Deutſches Reich.
Gegenüber den Gerüchten, daß gelegentlich der be=
vorſtehenden
Tauffeierlichkeit in Schwerin eine Begeg=
nung
zwiſchen Kaiſer Wilhelm und dem Her=
zog
von Cumberland ſtattfinden werde, ſind die
Braunſchweigiſchen Neueſten Nachrichten ermächtigt, fol=
gendes
zu veröffentlichen: Der Herzog von Cumberland
wird vor der Taufe des jungen Großherzogs Schwerin
verlaſſen. Der Herzog und die Herzogin haben niemals
die Abſicht gehabt, bis zu den Tauffeierlichkeiten in Schwe=
rin
zu verweilen oder zur Taufe dorthin zurückzukehren.
Sie haben vielmehr bereits bei Verabredung ihres Be=
ſuches
in Schwerin dem Wunſche Ausdruck gegeben, nur
anläßlich der Entbindung der Großherzogin und während
der für ihre Pflege wünſchenswert erſcheinenden Zeit in
Schwerin verweilen zu wollen.
Eine bedeutſame Kundgebung gegen die Reichs=
verſicherungsordnung
iſt noch in letzter Stunde
erfolgt: Auf Anregung der mediziniſchen Fakultät der Uni=
verſität
Jena haben faſt alle mediziniſchen Fakultäten
Deutſchlands eine Eingabe an die Reichsregierung ge=
richtet
. Sie enthält über 150 Unterſchriften ordentlicher
Profeſſoren. Die Eingabe macht auf die Gefahren der
neuen Geſetzgebung aufmerkſam und erklärt die Solida=
rität
der akademiſchen Lehrer mit den Wünſchen der
Aerzteſchaft, wie ſie der Berliner Aerztetag und Sanitäts=
rat
Dr. Mugdan im Reichstag ausgeſprochen haben.
Der Präſident des Deutſchen Handels=
tages
richtete am 29. April 1910 an den Reichskanzler
eine Eingabe in bezug auf die Zuwachsſteuer, in der
es heißt:
Nachdem ohne die früher für erforderlich gehaltene Vor=
bereitung
der Entwurf eines Zuwachsſteuergeſetzes am
11. ds. Mts. dem Reichstag vorgelegt worden war, wurde
in Ausſicht genommen, ihn innerhalb dreier Wochen zu er=
ledigen
. Wir ſahen uns daher genötigt. gegenüber dem
Herrn Vorſitzenden der Reichstagskommiſſion zur Vorbe=
ratung
des Entwurfs den Wunſch zu äußern, daß von der

Kommiſſion Sachverſtändige vernommen werden. Dieſem
Wunſch iſt bisher nicht entſprochen worden. Wir haben
ihn daher heute erneuert und die Bitte hinzugefügt,
möge eine Zuſammenſtellung der von der Kommiſſion in
erſter Leſung gefaßten Beſchlüſſe alsbald veröffentlicht und
zwiſchen der erſten und der zweiten Leſung ein ſo großer
Zeitraum gelaſſen werden, daß die beteiligten Kreiſe auf
Grund einer ſolchen Veröffentlichung zu den Beſchlüſſen
Stellung nehmen und etwaige Bedenken für die zweite
Leſung zur Geltung bringen können. Angeſichts der gro=
ßen
Wichtigkeit der Angelegenheit richten wir an Eure
Exzellenz die ergebene Bitte, auf die Erfüllung unſerer
Wünſche gütigſt hinzuwirken.
Nach den dem Deutſchen Arbeitgeberbund für das
Baugewerbe zugegangenen Meldungen hat ſich die Zahl
der entlaſſenen organiſierten Bauarbeiter
in den letzten Tagen der vergangenen Woche noch um
1000 Mann vermehrt, beträgt alſo nun 187000. Die Stel=
lungnahme
des Arbeitgeberbundes zu den aus
einzelnen Großſtädten gemeldeten Einigungsverſuchen, die
ſämtlich geſcheitert ſind, iſt dieſelbe wie bisher: Ein Ver=
tragsabſchluß
darf nur durch den Bundesvorſtand und die
Zentralverbände der Arbeitnehmer erfolgen. Deshalb
haben alle Vermittelungsanträge, die ſich nicht direkt an
den Bundesvorſtand in Berlin wenden, nach wie vor kei=
nerlei
Ausſicht auf Erfolg. Den Herren, welche ſich mit
den beſten Abſichten der Mühe unterziehen, in einzelnen
Städten einen Sonderfrieden herzuſtellen, ſteht die Auf=
faſſung
des Arbeitgeberbundes entgegen, nach der ein Ver=
band
, der ſich zu einem Sondervertrag herbeiläßt und den
Arbeitern ſelbſtändig Zugeſtändniſſe macht, die Solidarität
ſchwer verletzt.
In der erſten Generalverſammlung der Hanſabund=
Delegierten von Berlin wurde u. a. mitgeteilt, daß die
Entwicklung des Hanſabundes in der neun=
monatigen
Zeit ſeines Beſtehens eine außerordentliche ge=
weſen
ſei. Es beſtehen 22 Landesgruppen, 450 Ortsgrup=
pen
und gegen 1200 Vertrauensmänner. Korporativ ſind
dem Hanſabund gegen 220 maßgebliche wirtſchaftliche Ver=
bände
angeſchloſſen, während eine überaus große Zahl
Werbetätigkeit für den Hanſabund übernommen hat. Die
Zunahme an perſönlichen Mitgliedern iſt in letzter Zeit
derartig lebhaft geweſen, daß an einzelnen Tagen 3646
bezw. 2867 Neuanmeldungen aus ganz Deutſchland bei der
Zentrale zu verzeichnen waren.
Die Meldung, verſchiedene Bundesſtaaten hätten
gegen die Erhebung Elſaß=Lothringens zum
Bundesſtaat Einſpruch im Bundesrat erhoben,
vollſtändig aus der Luft gegriffen. Bisher iſt die Angele=
genheit
überhaupt noch nicht an den Bundesrat gelangt.
Dadurch erledigt ſich auch die weitere Nachricht von einer
Vertagung des Beſchluſſes auf unbeſtimmte Zeit. Es war
von Anfang an in Ausſicht genommen, daß der übrigens
noch nicht endgültig feſtſtehende Entwurf erſt im Herbſt
dem Bundesrate vorgelegt werden ſoll.
In der Zweiten badiſchen Kammer kam
Staatsminiſter v. Duſch auf die Aufhebung einiger be=
ſchleunigter
Perſonenzüge zu ſprechen, welche Maß=
nahme
bekanntlich zu einem Tadelsvotum in der Kommiſ=
ſion
führte. Der Miniſter erklärte, daß es ſich im Jahre
1906 darum handelte, die Meinung der Zweiten Kammer
über den Beſchluß der Perſonentarifreform zu hören, um
danach etwaige Entſchließungen treffen zu können. Weder
von einer geſetzgebenden Aktion noch von einem bindenden
Vertrage ſei die Rede. Nur unter dem Zwang der Ver=
hältniſſe
ſei die Regierung zur Aufhebung einiger beſchleu=
nigter
Züge gekommen. Maßgebend ſei einzig und allein
die Finanzlage. Der Miniſter ſprach ſich dann gegen die
geſetzliche Regelung der Tarife aus und betonte ſchließlich,
daß man bei dem Zweipfennig=Tarif nicht auf die Koſten
komme. Der Zentrumsabgeordnete Neuhaus billigte den
Standpunkt der Regierung und ſagte u. a., daß man früher
oder ſpäter um die vierte Wagenklaſſe nicht herumkommen
würde.
Ausland.
Der Miniſter der öffentlichen Arbeiten in Frank=
reich
, Millerand, der am nächſten Sonntag im 12. Pariſer
Bezirk in die Stichwahl kommt, berief die in dieſem Bezirk
wohnenden Eiſenbahnbedienſteten zu einer Wählerver=
ſammlung
ein und zählte in längerer Rede die von ihm
zugunſten der Eiſenbahner eingeführten Maßnah=
men
auf. Er verſprach ſodann die durchgreifende Ver=
beſſerung
des Penſionsgeſetzes für die Eiſenbahner und
die Feſtſetzung des täglichen Mindeſtlohnes auf 5 Franken
auf ſämtlichen Eiſenbahnlinien. Auf eine Anfrage, ob er
die von der Regierung anläßlich des 1. Mai getroffenen
Maßnahmen billige, erwiderte der Miniſter, die Regierung
habe ihre volle Pflicht getan. Die Ausführungen des Mi=

[ ][  ][ ]

Seite 2.
niſters wurden mit großem Beifall aufgenommen und die
Verſammlung nahm einſtimmig einen Beſchlußantrag zu=
gunſten
ſeiner Wahl an.
Der unter dem Verdacht der Spionage verhaftete
Kolonialſoldat Hoguais hat ein umfaſſendes Geſtänd=
nis
abgelegt. Er erzählte, daß ein Kamerad vom 29.
Artillerie=Regiment ihn zur Mitwirkung an der Spionage
verleitet habe. Dieſer, mit Namen Lauternier, habe ihm
erzählt, daß er mit einem deutſchen Offizier in
Verbindung ſtehe. Dieſer hätte 20000 Franken für die
Auslieferung eines automatiſchen Verſchlußſtückes für die
neue 75 Millimeter=Kanone, das wichtigſte Stück des neuen
Geſchützes, geboten. Das Stück ſollte von Lauternier in
der Kaſerne geſtohlen und einem hinter der Kaſerne in
einem Automobil wartenden deutſchen Offizier ausgelie=
fert
werden. Der Brief, den die beiden Soldaten nach
Berlin an den deutſchen Offizier geſchrieben hätten, ſei je=
doch
als unbeſtellbar zurückgekommen und er fiel in die
Hände der Polizei, wodurch die Entdeckung der beiden
Spione ermöglicht wurde.
Die türkiſche Miniſterkriſis iſt beſeitigt. Nach dem
Ergebnis der Verſammlung der jungtürkiſchen Partei zog,
wie der Kammerpräſident mitteilte, der Finanzminiſter
Dſchwid Paſcha ſeine Demiſſion zurück. Damit wird die
drohende Miniſterkriſe vermieden.
Nach einer Meldung der Köln. Ztg. aus Perſien
iſt infolge des ſtarken Widerſtandes der radikalen Parla=
mentspartei
gegen das geplante konſervative Ka=
binett
dieſes nicht zuſtande gekommen; die ſämtlichen
liberalen Miniſter traten wieder ein. Nur wechſelte Serdar
Aſſad ſein früheres Miniſterium des Innern mit dem des
Krieges und Sipachdar erhielt ſeine Stelle. Im ganzen
iſt es ein auffallender Sieg der englandfreundlichen Links=
liberalen
. Die neuen Miniſter nahmen ſchon an der Par=
lamentsſitzung
teil.

* Dünkirchen, 2. Mai. In einer heute abend ab=
gehaltenen
Verſammlung in der Arbeiterbörſe wurde ein
allgemeiner Ausſtand aller Korporatio=
nen
für morgen beſchloſſen. Die Kundgebungen
dauern fort. Die Demonſtranten hielten Wagen der
Straßenbahn an und beſchädigten ſie. 400 Mann des
73. Infanterieregiments ſind heute abend von Bethune
abgegangen; weitere Truppen werden hier erwartet.
* London, 3. Mai. Auf der Schiffswerft von
Vickers wurde geſtern der Kiel zu dem größten bisher
gebauten oder entworfenen engliſchen Kreuzer,
der Princeß Royal, gelegt. Das Kriegsſchiff zeigt in
vieler Beziehung eine ganz neue Entwickelung im Schiffs=
bau
. Während es die Geſchwindigkeit eines Kreuzers er=
ſter
Klaſſe beſitzt, wird es als Kriegsmaſchine Schlachtſchif=
fen
gleichkommen. Es wird 8 12zöll. Geſchütze haben und
700 Fuß lang werden, 200 länger als der letzte und größte
Dreadnought. Seine Waſſerverdrängung wird 26000 Ton=
nen
betragen. Es ſoll in zwei Jahren vollendet werden
und wird dann bei weitem das größte Kriegsſchiff der
Welt ſein.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 4. Mai.
Verſetzung in den Ruheſtand. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben den Eiſenbahn= Ober=
ſekretär
in der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft
Ludwig Kunz zu Mainz auf ſein Nachſuchen wegen
geſchwächter Geſundheit in den Ruheſtand verſetzt und
ihm aus dieſem Anlaß das Ritterkreuz 2. Klaſſe des
Verdienſtordens Philipps des Großmütigen verliehen.
Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Ludwig Wagner aus Gernsheim, Kreis Groß=Gerau,
eine Lehrerſtelle an der katholiſchen Schule zu Bingen.
Militäriſches. Heute vormittag findet auf dem
Truppen=Uebungsplatz in Anweſenheit Sr. Kgl. Hoheit

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

Nummer 103.

Eine Unterredung mit dem Großherzog
von Heſſen.
* Unter dieſer Ueberſchrift veröffentlicht Alfred
Holzbock im Berliner Lokalanzeiger ein
Feuilleton, dem wir folgendes entnehmen:
Großherzog Ernſt Ludwig von Heſſen: ein Fürſt,
der in der Geſchichte der Entwicklung der modernen an=
gewandten
und Raumkunſt eine bedeutſame Rolle ſpielt,
der auf dem Gebiete der architektoniſchen Kunſt nicht
nur ein theoretiſcher Anreger, ſondern auch ein prak=
tiſcher
Bildner war und ſein will. Ein Fürſt, ſo ſagt
er, kann und ſoll Menſchen beglücken, und dieſe Lehre
hätten er, der Großherzog, und ſeine Geſchwiſter von
der Mutter geerbt, der das Beglücken von Menſchen das
Höchſte geweſen ſei. Und auch ſeine Schweſter, die
Großfürſtinwitwe Sergius, habe jetzt dieſe mütterliche
Lehre in edler Weiſe verwirklicht.
Es iſt irrig, wenn man behauptet, daß ſie ein
Kloſter begründet, den Schleier genommen und der
Welt entſagt habe. Die Großfürſtinwitwe, die kinder=
los
iſt, Tatkraft beſitzt und gleich unſerer Mutter Men=
ſchen
beglückend wirken will, hat aus ihrem Vermögen
eine Art Diakoniſſenheim errichtet, in dem Kranken=
pflegerinnen
ausgebildet werden. Es iſt dieſes eine
für Rußland neue Wohltätigkeits=Inſtitution, die
natürlich entſprechend ruſſiſchen Anſchauungen auf
religiös=orthodoxer Grundlage ſich aufbaut. Dieſes
Diakoniſſenhaus ſoll eine Art Mutterheim bilden, von
dem aus dieſe dier Linderung von Krankheit und Elend
dienende Anſtalt ihre Einrichtungen über ganz Moskau
und hoffentlich auch weiter verbreiten wird.
Meine Schweſter will praktiſch mit aufopferndem
Beiſpiele vorangehen; das kann ſie nicht, wenn ſie als
Weltdame in modernen Koſtümen ſich zeigt, und darum
hat ſie, ohne ſich hinter Kloſtermauern zu vergraben und
der Welt Adieu zu ſagen, für ihr ſegensreiches Wirken
das Amt und auch das Gewand einer Oberin ange=
nommen
. Sie handelt auch im Sinne ihres Gemahls,
der von der Welt falſch beurteilt wird. Großfürſt
Sergiub hat heimlich viel Wohltätigkeit ausgeübt, er
war ein aufgeklärter Geiſt, der aber den allzu jähen
Ausbruch liberaler Ideen für einen Fehler hielt; er
war der pflichtgetreueſte Mann, er wußte, daß er eines
Tages einem Attentat zum Opfer fallen würde, und
darum ließ es ſein mannhafter Charakter nicht zu, daß
ihn in der letzten Zeit bei ſeinen Wagenfahrten ſeine
Gemahlin oder jemand aus ſeiner Umgebung be=
gleitete
.

des Großherzogs die feierliche Uebergabe neuer
Fahnen an das Infanterie=Regiment Nr. 168 (5. Großh.
Heſſiſches), das zurzeit auf dem Uebungsplatz liegt, ſtatt.
Die neuen Fahnen werden durch eine Kompagnie des
Leibgarde=Regiments Nr. 115 mit klingendem Spiel nach
dem Truppen=Uebungsplatz gebracht, woſelbſt um 8 Uhr
die Uebergabe erfolgt. Die alten Fahnen des Regiments,
die in vielen Schlachten ſchon unter dem Prinzen Emil
den Truppen vorangetragen wurden, werden durch die
gleiche Kompagnie des Leibgarde=Regiments nach Darm=
ſtadt
gebracht, um hier im Reſidenzſchloß aufbewahrt zu
werden.
L. Die Strafkammer verhandlete geſtern gegen den
Zimmermannsgehilfen Gg. Hamann von Dieburg, der
für die Kinderbewahranſtalt in Nieder=Urſel Bilder, das
Stück zu 50 Pfg., verkaufte, die er von einem Unterneh=
mer
, der dafür 12 Pfg. zahlt, für 17 Pfg. erworben hatte.
Durch Vorlage eines Buches, das ihm von der Anſtalt für
6 Mark monatlich überreicht wurde, reizte er die Kaufluſt,
weil man annahm, daß man eine Wohlfahrtseinrichtung
fördere. Von ſolchen Händlern wird der Odenwald ſehr
überlaufen, ſodaß zu fürchten iſt, daß unſere einheimiſchen
Wohltätigkeitsanſtalten, wenn ſie ſammeln laſſen, darunter
Not leiden. Das Geſchäftsgebaren des Hamann wurde
von der Steuerbehörde als unerlaubte Kollekte angeſehen
und Anzeige erhoben. Das Schöffengericht verurteilte ihn
zu 1 Tag Haft. Auf von ihm verfolgte Berufung ſprach
ihn das Gericht zwar nicht frei, wohl aber wurde die
Strafe auf 6 Mark Geldſtrafe herabgeſetzt.
Der 50 Jahre alte Steinhauer Georg Liebl aus
Metten war 5½ Jahre läng bei der Geſellſchaft mit be=
ſchränkter
Haftpflicht Vereinigte Odenwälder Granitwerke
in Kirſchhauſen beſchäftigt. Er hatte zu vereinbarten Prei=
ſen
Waren zu liefern und Arbeiten verrichten zu laſſen.
Den Arbeitern ſoll er zwar richtig den verdienten Lohn be=
zahlt
haben, quittieren ließ er ſich aber höhere Geldbe=
träge
, mit denen er der Firma gegenüber abrechnete. Er
ſoll hierdurch ſich eines fortgeſetzten Betruges ſchuldig ge=
macht
haben. Liebl gibt zu, daß eine Unterbilanz von 3500
Mark vorhanden ſei. Er habe aber für Aufräumungs=
arbeiten
große Ausgaben machen müſſen und an zerbroche=
nen
Steinen Verluſte gehabt, die er zu decken ſuchte. Der
Leiter der Werke nahm an, daß der Angeklagte bei rich=
tiger
Wirtſchaft etwas übrig behalten konnte. Wie ver=
lautete
, habe er über ſeine Verhältniſſe gelebt; auch habe
es ihm den Arbeitern gegenüber an der erforderlichen Au=
torität
gefehlt. Durch einen anderen Zeugen wurde beſtä=
tigt
, daß Liebl Klage darüber führte, daß er mit ſeinem
Akkord nicht zurecht käme. Bei der Lohnzahlung kam
es auch vor, daß weniger quittiert wurde, als bezahlt wor=
den
war. Wieviel mehr verrechnet, als bezahlt worden
war, konnte ziffernmäßig nicht mehr feſtgeſtellt werden. Das
Ergebnis der Beweisaufnahme war trotz ihrer Länge H
dürftig, daß der Staatsanwalt die Anklage nicht aufrecht
hielt und das Gericht ihn von Strafe und Koſten
frei ſprach.
* Hausbeſitzer=Verein. Unter dem Vorſitze des
Herrn Eiſenbahninſpektors Scheyrer hielt im Hotel
Prinz Karl der Darmſtädter Hausbeſitzer=Verein ſeine
Hauptverſammlung ab, die gut beſucht war. Aus dem
Bericht des Vorſitzenden war zu entnehmen, daß der
Verein in ſtetem Aufblühen begriffen iſt. Dem Verein
neu beigetreten ſind 167 Hausbeſitzer, ſo daß die Zahl
der Mitglieder zur Zeit 765 beträgt. Die zwecks Neu=
druckes
erfolgten Satzungsänderungen wurden einſtim=
mig
genehmigt. Der von dem Rechner erſtattete Kaſſen=
bericht
wurde in Einnahme von 2590 Mark und in
Ausgabe von 1801 Mark Vermögen 789 Mark
gutgeheißen. Der zweite Vorſitzende, Herr C. F.
Mahr, erſtattete den Vorſtands=Geſchäftsbericht.
Danach war die Geſchäftsſtelle des Vereins, Wilhel=
minenſtraße
19I, im abgelaufenen Jahre außerordent=
lich
ſtark in Anſpruch genommen. Der Wohnungsnach=
weis
funktionierte ausgezeichnet.
Im Anſchluß an die Generalverſammlung hielt
Herr Direktor Baſtian einen Vortrag über die
gegenwärtige Lage des Geldmarktes; er
ſtreifte dabei auch den bedauerlichen Stand der Staats=
papierkurſe
, der nicht allein durch die reizvollere Ver=
zinſung
der Dividendenpapiere zu erklären ſei, denn
wir hätten auch früher ſchon Zeiten mit hohen Aktien=
erträgniſſen
gehabt, und trotzdem hätte man über die
Vernachläſſigung der Fonds nicht ſo zu klagen gehabt.
Käfenäa

Auch von ſeiner kaiſerlichen Schweſter, der Zarin
von Rußland, ſprach der Großherzog. All die Gerüchte,
die von einer ſchweren Erkrankung der Zarin verbrei=
tet
würden, ſeien unwahr. Seine Schweſter habe
natürlich manche Aufregungen durchzumachen gehabt,
ſie ſei eine mehr in ſich gekehrte Natur, und daß bei ihr
wie bei anderen nervöſen Menſchen hin und wieder
eine Herzneuroſe eintrete, ſei erklärlich, aber wer dies
für eine ſchwere Erkrankung erkläre, ſei völlig im
Irrtum.
Weiter heißt es: Darmſtadt beſaß früher ob mit
Recht oder Unrecht, ſei dahingeſtellt den Ruf einer
monotonen Reſidenz. Allein ſeitdem das Großherzog=
tum
Heſſen von ſeinem Großherzog Ernſt Ludwig
regiert wird, hat Darmſtadt nicht nur in der deutſchen
Kunſtwelt einen Namen. Als dieſer Fürſt zur Regie=
rung
kam, war es, wie er geſteht, eine ſeiner erſten
Aufgaben, bei der Wahl neuer Männer nach ſolchen zu
greifen, die frei von höfiſchen Vorurteilen ihres Amtes
walten ſollten. Dieſer Großherzog betrachtet ſeine
Miniſter, ſeine höheren Beamten, die Herren ſeiner
Umgebung und auch ſeine Künſtler als ſeine Freunde,
die nicht Hofſchranzen, ſondern wirkliche Berater ſein
ſollten, die mit ihm diskutierten, ihn aufklärten und
auch auf das, was in ſozialer Hinſicht nottäte, aufmerk=
ſam
machten. Zwiſchen der Erkenntnis ſozialer Forde=
rungen
, die ſich aus der fortſchreitenden Entwicklung.
ergeben, und den Auswüchſen des modernen Sozialis=
mus
ſei eine gewaltige Kluft. Aber als Fürſt fühle er
ſich verpflichtet, jede Meinung anzuhören. So könne
denn auch jedermann, wer es auch ſei, wenn er ein
vernünftiges Anliegen vorzubringen habe, an den
Audienztagen vorgelaſſen werden.

Die heſſiſche Reſidenz, die durch des Großherzogs
Beſtrebungen eine Hauptſtätte für die Entwicklung
und Förderung der angewandten und der Raumkunſt
geworden iſt, rüſtet ſich jetzt für die Ausſtellung des
Deutſchen Künſtlerbundes. Auch hier offenbart ſich
das von Begeiſterung getragene künſtleriſche Gefühl
und Verſtändnis, ſowie der praktiſche Idealismus
dieſes Fürſten. Der Großherzog zeigt hier eine gleiche
Opferfreudigkeit, wie bei der Gründung der Künſtler=
kolonie
auf der anmutigen Mathildenhöhe. Der kunſt=
begeiſterte
und kunſtfördernde Fürſt erzählt, wie es
ihm damals darum zu tun geweſen ſei, die angewandte
Kunſt, die Raumkunſt und das Kunſtgewerbliche einer=
ſeits
von der Schablone und andererſeits von den ver=
ſchnörkelten
Linien und Farben des ſogenannten

Die Ueberproduktion an ſolchen Werten ſtelle freilich
ſehr hohe Auforderungen an die Aufnahmefähigkeit des
Marktes viel höher als in früherer Zeit , und ſei
zweifellos eine Haupturſache für die unbefriedigende
Kursgeſtaltung; aber mit dem Erlös aus dieſen Au=
leihen
hätten Reich, Staaten und Kommunen Unter=
nehmungen
geſchaffen, die vielen Erwerbstätigen nutz=
bringende
Arbeit brachten. Da unſere Kapitalbildung
nicht im ſelben Maße Fortſchritte gemacht habe, wie die
Unternehmungsluſt und die öffentlichen Aufgaben,ſo
wäre die Nachfrage nach Geld und damit der Leihwert
geſtiegen. So erklärten ſich die höheren Zinsfüße und
die gedrückten Fondskurſe. Ein Hinweis auf den Rent=
nerſtaat
Frankreich ſei nicht angebracht. Dort handele
es ſich um einen Ueberſchuß an Kapital verglichen mit
den Anforderungen der werktätigen Bevölkerung, des=
halb
beſtünde dort ein niedrigerer Leihwert für das
Geld und ein höherer Kurs für die Staatsrente. Im=
merhin
müßte es bei uns nicht gerade ſo ſein wie es
iſt, und die Bemühungen der ſtaatlichen Finanzleiter
ſeien deshalb nicht ausſichtslos, wenn ſie eine Beſſerung
der Kurslage unſerer Reichs= und Staatspapiere im
Rahmen des Möglichen anſtrebten. Redner meinte,
Einrichtungen, wie das Staatsſchuldbuch und eine auf=
klärende
Tätigkeit über das Intereſſe der Allgemeinheit
an guten Fondskurſen die übrigens die Bedingungen
für Hypothekdarlehen indirekt beeinfluſſen ſeien
wohl geeignet, eine Beſſerung herbeizuführen, wenn es
auch keine Möglichkeit gebe, gegen das wirtſchaftliche
Geſetz von der geldverteuernden und kursdrückenden
Wirkung einer gut beſchäftigten Induſtrie anzukämp=
fen
. In der Diskuſſion wurde von einem Vorſtands=
mitglied
das Verfahren einiger privater Hypotheken=
banken
bemängelt, ſoweit dieſe in Subhaſtationsfällen
noch Gelegenheit zu Verdienſten ſuchen, die man als
ungerechtfertigt bezeichnen müſſe. Nach einer angereg=
ten
Ausſprache ſchloß der Vorſitzende die Sitzung um
11 Uhr.
Die 20. Ordentliche Generalverſammlung der Zen=
tralgenoſſenſchaft
der Heſſiſchen Landwirtſchaftlichen Kon=
ſumvereine
, e. G. m. b. H., zu Darmſtadt findet am Mon=
tag
, den 9. Mai d. J., in Darmſtadt, Bahnhofhotel, ſtatt.
Aus dem zum Verſand gekommenen Geſchäftsbericht pro
1909 geht hervor, daß der Genoſſenſchaft am Ende des Jah=
res
139 Mitglieder, und zwar 130 Bezugs= und Abſatz=
genoſſenſchaften
und 9 Einzelperſonen, angehörten. Der
Geſamtwarenbezug im Jahre 1909, beſtehend aus Hilfs=
düngern
, Kraftfuttermitteln, Kohlen, Sämereien, Torf=
ſtreu
, Schwefel, Kupfervitriol uſw., betrug 534 410,9 Zent=
ner
im Werte von 1678 726,39 Mark. Der Warenbezug iſt
auch gegen das Vorjahr nicht unerheblich geſtiegen, insbe=
fondere
bei Dünger und Sämereien. Der Reingewinn inkl.
Vortrag aus 1908 beträgt 58 301,49 Mark. Hiervon ſollen
nach den Anträgen des Aufſichtsrates und Vorſtandes ver=
wendet
werden für die verſchiedenen Reſerven 3000 Mark.
Die Geſchäftsguthaben ſollen mit 5 Prozent verzinſt und
als Rückvergütung auf die verſchiedenen Warenbezüge ſol=
len
46 913,83 Mark ausgeſchüttet werden. Die Geſchäfts=
guthaben
von 210 Geſchäftsanteilen betrugen am Ende des
Jahres 20962 Mark, die entſprechende Haftſumme
105000 Mark und die am 31. Dezember 1909 vorhandenen
Reſerven 103 500 Mark.
Städtiſche Leſe= und Bücherhalle. Während des
Monats April wurde die Leſehalle im ganzen von 3202
(im April 1909 von 3090) Perſonen beſucht, durchſchnitt=
lich
an jedem Tage 106,7 Beſucher. Aus der Bücher=
halle
nach Hauſe entliehen wurden im ganzen 9338
Bände (1909: 8816), darunter 3676 wiſſenſchaftliche und=
belehrende
Werke. Die Zahl der ſeit kem 1. April d. J.
neu eingeſchriebenen Leſer beträgt 1876. An Bücher=
geſchenken
gingen in dieſem Monat weiter ein: von
Herrn Paſtor Beckey in Köln a. Rh. ein von ihm ver=
ſaßtes
Werk, von Herrn Geh. Rat Buchner Exz. 1 Bd.,
von Herrn Profeſſor Finger 1 Bd., von Herrn Tech=
niker
Fiſcher 1 Bd., von Herrn Buchdruckereibeſitzer
Hohmann ein von ihm verlegtes Werk, von Herrn
Ober=Landgerichtsrat Jung 1 Jahrg. Zeitſchriften, von
der Verwaltung der Kruppſchen Bücherhalle in Eſſen
1 Bd., von Herrn Kreisſchulinſpektor Prof. Dr. Lucius
15 Bde, und verſchiedene pädagogiſche Schriften, von
Frl. Reinick 3 Bde., von Frl. Römer 1 Bd., von Herrn
Eiſenbahnfekretär Schroth 5 Bde., von dem Zioniſtiſchen
Zentralbureau in Köln a. Rh. 2 Bde., von Ungenannt

Jugendſtils zu befreien. . . . Die Künſtlerkolonie, deren
Mitglieder auf der Mathildenhöhe Häuſer erbauten,
nach ihren Entwürfen die Räume einteilten und bis
zum letzten Gegenſtande einrichteten, hat trotz mancher
Kämpfe und Angriffe befruchtend gewirkt. Wenn heute
die Darmſtädter Möbelinduſtrie auf einer künſtleriſchen
Höhe ſteht, wenn heute der abgeklärte Darmſtädter
Bauſtil nicht nur in der großherzoglich heſſiſchen Reſi=
denz
anmutige und praktiſche Bauten gezeitigt hat,
wenn heute in den Inneneinrichtungen die einfachen,
ſchönen Linien und Farben bevorzugt werden, das
natürliche Holz die grotesken Stuckzierereien ver=
brängt
hat, wenn heute ſelbſt bei billigen kunſtgewerb=
lichen
Gegenſtänden in Form und Kolorit ein gewiſſer
künſtleriſcher Geſchmack angeſtrebt wird, ſo hat zu
dieſen Reformen die Künſtlerkolonie in Darmſtadt
weſentlich beigetragen. Darum ſo meint der Groß=
herzog
wird dieſe Kolonie weiter von mir erhalten,
habe ich anſtelle der Künſtler, die von hier ſcheiden,
neue berufen. Jetzt arbeiten im Atelier für Buchdruck=
und Buchſchmuckkunſt Profeſſor Kleukens, im Atelier
für Bildhauerei Profeſſor Jobſt, im Atelier für Gold=
ſchmiedekunſt
Profeſſor Ernſt Riegel und im Atelier
für Architektur einer der Bedeutendſten auf dem
Gebiete der Raumkunſt, Profeſſor Albin Müller! Die
Erzeugniſſe der großherzoglichen Ernſt=Ludwig=Preſſe‟
des Ateliers für Buchdruck= und Buchſchmuckkunſt, die
Erzeugniſſe der Goldſchmiedekunſt ſowie die der kera=
miſchen
Manufaktur, deren Eigentümer und künſtle=
riſcher
Berater er, der Großherzog, ſei, und deren
Leiter Profeſſor Scharvogel iſt, finden immer mehr und
mehr Anerkennung und Verbreitung, und in dieſer
Verbreitung liegt die praktiſche Bedeutung ſeiner
ideellen Beſtrebungen, denn, ſo meint der Fürſt, wer
heute nur Idealiſt iſt und nicht an die praktiſche Ver=
wertung
ſeiner Ideale denkt, der nützt weder ſich noch
der Allgemeinheit.
Die verſchiedenen Ausſtellungen der Künſtler=
kolonie
haben Früchte gezeitigt und auch Darmſtadts.
Ruf als Kunſtſtadt hinausgetragen. Der Großherzog
würdigt die Bedeutung von Ausſtellungen, die jedoch,
wie er ſagt, in rechtem, d. h. in beſchränktem Umfange
gehalten ſein müſſen, und darum habe er darauf Ge=
wicht
gelegt, daß die Ausſtellung des Deutſchen Künſt=
lerbundes
nicht durch die Quantität, ſondern nur durck
die Qualität intereſſiere. Der Großherzog iſt der eigent=
liche
Ausſtellungsherr, er hat, was wohl als ein Uni=
kum
fürſtlicher und künſtleriſcher Munifizenz gelten
kann, allein das Riſiko für die Ausſtellung übernommen.
Ohne Garantiefonds, ohne Lotterie, die er als Herr=

[ ][  ][ ]

Nummer 103.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

10 Jahrg. Zeitſchriften. Allen Gebern herzlichen
Dank. Weitere Schenkungen von Büchern, ſoweit
ſolche nicht veraltet, ſind willkommen.
* Ausflug. Man ſchreibt uns: Der erſte ſchöne Tag
im Mai lockte auch die Firma Gebr. Rothſchild, mit ihrem
geſamten Perſonal einen Ausflug nach dem ſchönen Oden=
wald
zu machen. Die Fahrt ging ab Hauptbahnhof 8,09
Uhr mit zirka 70 Angeſtellten nach Wiebelsbach=Heubach,
von da aus zu Fuß über den Breuberg nach Neuſtadt, wo=
ſelbſt
um 1 Uhr im Gaſthaus zum Ochſen gemeinſchaft=
liches
Mittageſſen ſtattfand. Durch humoriſtiſche und
muſikaliſche Vorträge, Anſprachen, Tanz uſw. wurde der
Nachmittag recht gemütlich geſtaltet. Gegen 5 Uhr wurde
gemeinſchaftlich Kaffee eingenommen. Um 6 Uhr marſchier=
ten
ſämtliche Teilnehmer nach Höchſt, von wo aus 7,13 Uhr
die Heimfahrt angetreten wurde. Dieſer Ausflug war vom
Chef, Herrn Rothſchild, arrangiert worden.
Turngemeinde. Man ſchreibt uns: Die Zeit des
Wanderns iſt gekommen. Nach den Wintertagen, in denen
die Turnerſchar fleißig ihren Körper und ihre Kräfte auf
dem Turnplatz geſtählt hat, zieht es auch den Turner hin=
aus
in Gottes freie Natur. Es iſt eine alte Einrichtung
der Turnerſchaft, durch Turngänge den Turnern, alt wie
jung, die Schönheit der Natur vor Augen zu führen, und
eine Luſt und Erholung iſt es, inmitten einer wackeren
Schar Turner zu marſchieren. Manch ſchönes Turner=
oder
Marſchlied wird angeſtimmt, und wo ſich Gelegen=
heit
bietet, wird durch Spiel oder Freiübungen uſw. eine
hübſche Abwechslung auf dem Marſche geboten. Die Turn=
gemeinde
Darmſtadt eröffnet dieſes Jahr die Reihe ihrer
Turngänge am Himmelfahrtstage mit einem ſolchen nach
Lindenfels über Neunkirchen. Alles Nähere iſt aus den
Anzeigen erſichtlich. Ferner iſt für die Mitglieder am
zweiten Pfingſtfeiertag ein Ausflug mit Muſik nach dem
Kühkopf geplant, worüber das Weitere durch Anzeigen be=
kanntgegeben
wird.
Der Verein der Württemberger veranſtaltet einen
Pfingſt=Ausflug nach Wimpfen a. N.-Heilbronn-
Weinsberg. (Näheres ſiehe Anzeige.)
Der Vogelsberger Höhenklub unternimmt am Him=
melfahrtstag
einen Familienausflug auf die Rheininſel
Kühkopf. (Siehe Anzeige.)
Der Geſangverein Sängerluſt veranſtaltet am
Himmelfahrtstage einen Familienausflug mit Tanz nach
Roßdorf; Einkehr bei Mitglied Günther. (Näheres ſiehe
Anzeige.)
Am Himmelfahrttage hält die Stammtiſchgeſell=
ſchaft
Prinz Emil ein Tanzvergnügen im Gaſthaus
zum Schwanen in Eberſtadt ab. (S. Anz.)
* Ludwigshöhe. In althergebrachter Weiſe findet am
Himmelfahrtstage (Donnerstag, den 5. Mai), morgens um
5 Uhr, Frühkonzert, nachmittags 4 Uhr großes Feſtkonzert
auf der Ludwigshöhe ſtatt. Beide Konzerte werden von
der Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 unter
Herrn Webers Leitung ausgeführt. Das Frühkonzert wird
mit einem vom Turme herab geblaſenen Choral Wachet
auf, ruft uns die Stimme eingeleitet. Gleichzeitig Eröff=
nung
des hinter dem Reſtaurant (ſüdlich) gelegenen neuen
Gartens, welcher ſtändig für Nichtkonzertbeſucher reſerviert
bleibt. Die Konzerte finden bei warmer Witterung im
Freien ſtatt, bei ungünſtiger Witterung in den Sälen. Im
letzten Falle bleiben die oberen Räume für die Nichtkon=
zertbeſucher
reſerviert. (Siehe Anzeige.)
Orpheum. Das hier ſo erfolgreich aufgetretene
Berliner Vaudeville=Enſemble wird ſich heute, Mitt=
woch
, den 4. Mai, vom hieſigen Publikum verabſchie=
den
und zwar in dem glänzenden Pariſer Schlager:
Haben Sie nichts zu verzollen? Hoffentlich wird
dieſe letzte Vorſtellung dem beliebten Enſemble noch
ein volles Haus bringen.
Olympia=Kinematograph. Das heutige, nur
bis Freitag abend dauernde Programm zeigt wieder
eine Reihe von hochintereſſanten Bildern. (Näheres
ſiehe Anzeige.)
* Arheilgen, 3. Mai. Man ſchreibt uns: Ein Spa=
ziergang
nach dem Arheilger Mühlchen dürfte nunmehr
wieder jeden Naturfreund locken. Nicht allein, daß der
von der Natur ſelbſt reizend gebildete Garten in fri=
ſchem
Grün prangt, auch ein neuer Beſitzer hat ſich dort
häuslich niedergelaſſen. Es iſt dies ein Sohn aus dem
Hauſe Karl Rapp, Metzgerei und Gaſtwirtſchaft in
Arheilgen, und ſomit vielen Darmſtädtern bekannt.
Das alte Arheilger Mühlchen liegt zirka 3 Minuten
äe
ſcher hätte ſanktionieren können, verpflichtete er ſich
zur Tragung ſämtlicher Unkoſten und eines etwaigen
Defizits, und übernahm er fernerhin die Garantie für
einen beſtimmten Betrag, der zum Ankauf ausgeſtellter
Kunſtwerke dienen ſolle.

Der Großherzog, der ſo tapfer, ſo kunſtfreudig und
ſo opferwillig für die angewandte und die bildende
Kunſt eintritt, ſubventioniert auch ſein Hoftheater mit
girka 300000 Mark. Generaldirektor Werner leitet mit
wahrhaft vornehmer und ſachlicher Künſtlerſchaft dieſes
Inſtitut, das im Schauſpiel und in der Oper ſehr Be=
achtenswertes
leiſtet, einen namentlich in den Frauen=
ſtimmen
ſchön klingenden Chor ſowie ein hervorragen=
des
Orcheſter beſitzt, an deſſen Spitze der vortreffliche
e Haan ſteht.
Es iſt reizvoll, einen ſo von künſtleriſchem Geiſte
erfüllten Fürſten über das Theater ſprechen zu hören.
Zuerſt, ſo meint der Großherzog, komme das Werk des
Dichters, das Bild, und dann erſt die Inſzenierung,
der Rahmen, in Betracht. Er habe bei Reinhardt im
Deutſchen Theater manches geſehen und bewundert. Es
ſei ganz wundervoll, wie hier die äußerliche Stim=
mung
, das Milieu, dem Sinne des Vorganges angepaßt
ſei. Aber manchmal ſtörte hier ein Zuviel, ein zu Ab=
ichtliches
, eine zu große Fülle von glänzenden Nuancen
und Details, die von dem Worte der Dichtung ab=
lenken
. Das iſt gerade ſo, als wenn man ein ernſtes
Bild mit einem prunkvollen, mit Edelſteinen beſetzten
Rahmen umgibt; man betrachtet alsdanu mehr den
Rahmen als das Bild. Zuerſt kommt das Wort des
Dichters, und darum laſſe er im Darmſtädter Hof=
heater
einmal in jedem Jahre beide Teile des Fauſt
aufführen, und zwar an vier Abenden, damit das
Wort der Dichtung ungekürzt zur Geltung kommt.

Die erſte große künſtleriſche Tat des Großherzogs
war die Berufung Alfred Meſſels. Nach ſeinem Regie=
rungsantritt
fand der Großherzog, wie er erzählt, eine
große Anzahl von Projekten für den geplanten Neubau
des Landesmuſeums vor. Er verwarf alle und beauf=
tragte
Alfred Meſſel, deſſen Arbeiten er bereits vorher
aufmerkſam verfolgt hatte, und der ihm von Ludwig
Hoffmann, dem jetzigen Stadtbaumeiſter von Berlin,
der ebenſo wie Meſſel in Darmſtadt geboren wurde,
beſonders empfohlen worden war, auf ſeine Koſten ein
Projekt auszuarbeiten. Der Fürſt nahm an dieſer
Ausarbeitung aktiven Anteil, und er fand ſich mit dem

vom Bahnhof Kranichſtein entfernt und iſt auch für
ſolche, die nicht mehr allzu feſt auf den Beinen ſind und
den Aſtündigen Spaziergang nicht zu Fuß zurücklegen
wollen, leicht erreichbar. Es iſt ein reizend gelegener
Platz, unmittelbar an dem plätſchernden Ruthſenbach,
inmitten friſchen Grüns. Wie wir hören, beabſichtigt
der jetzige Beſitzer, den angrenzenden Mühlteich, wel=
cher
gegenwärtig leer iſt, anzukaufen und denſelben
wieder in ſeiner früheren Geſtalt herzuſtellen, um den
Gäſten Gelegenheit zum Waſſerſport zu geben. Außer=
dem
werden die geſamten Gebäudeanlagen im Laufe des
Jahres einer größeren Renovierung unterzogen wer=
den
, ohne jedoch den anheimelnden Charakter des Gan=
zen
zu ſtören.
Offenbach, 2. Mai. Der Krankenhausausſchuß hat
eine Erhöhung der Verpflegungsſätze für Kranken=
hausinſaſſen
3. Klaſſe abgelehnt. Der Voran=
ſchlag
für 1910 ſchließt in Einnahmen und Ausgaben
der Betriehsrechnung mit 6 786080 Mark gegen 6 140 356
Mark des Voranſchlags für 1909 ab.
Erbach, 2. Mai. Von hier ſind immer wieder
Scharlach Erkrankungen zu melden. Die
Krankheit iſt, wie es ſcheint, gar nicht mehr aus Erbach
hinauszubringen. Wenn auch die meiſten Fälle leich=
terer
Natur ſind, die dementſprechend harmlos ver=
laufen
, ſo kommen doch auch recht ſchwere Komplika=
tionen
vor, die zu großer Vorſicht mahnen.
Mainz, 2. Mai. Die aus Schülern der höheren
Lehranſtalten gebildete ſogen., Jugendwehr, die
ihre militäriſchen Uebungen auf dem Großen Sande
abhält, zählt etwa 400 Knaben. In einem Farb=
warengeſchäft
ſtürzte ein Lackkocher in einen Keſſel mit
ſiedendem Oel und verbrannte ſich ſo ſchwer, daß
er kaum mit dem Leben davonkommen dürfte.
* Mainz, 3. Mai. Bekanntlich nimmt der Groß=
herzog
am nächſten Samstag, vormittag um 10 Uhr,
die feierliche Eröffnung der Gemäldeausſtellung Der
Rhein im Bild vor. Die Großherzoglichen
Herrſchaften treffen am Freitag, nachmittag gegen
4 Uhr, hier mit Automobilen im Schloß ein, begleitet
von der Ehrendame Freiin von Bellersheim, dem Hof=
marſchall
von Ungern=Sternberg, dem Kammerherrn
der Großherzogin, Freiherrn von Leonhardi, und dem
Rittmeiſter von Maſſenbach. Am Abend iſt Tafel zu
40 Gedecken, wozu Einladungen an den erweiterten
Vorſtand vom Verband der Kunſtfreunde in den Län=
dern
am Rhein ergangen ſind. Samstag, vormittag
um 10 Uhr, nimmt der Großherzog die Eröffnung der
Ausſtellung vor. Abends wohnt das Großherzogspaar
mit Gefolge dem Konzert in der Liedertafel bei. Die
Rückfahrt der Großherzoglichen Herrſchaften erfolgt
Sonntag mittag.
Mainz, 3. Mai. Spurlos verſchwunden iſt ſeit
einigen Tagen ein 60 Jahre alter Kaufmann. Er ent=
fernte
ſich in hochgradig nervöſem Zuſtande aus ſeiner
Wohnung und iſt nicht mehr zurückgekehrt. Man be=
fürchtet
, daß er ſich ein Leid zugefügt hat. Von zu=
verläſſiger
Seite wird dem Tgbl. mitgeteilt, daß
geſtern eine Deputation der am Theaterbau beſchäftig=
ten
Maurer auf der Bürgermeiſterei erſchienen ſei,
um dort kategoriſch zu verlangen, daß alle nichtorgani=
ſierten
Arbeiter entlaſſen werden ſollten, widrigen=
falls
ſie ſofort zur Arbeitseinſtellung ſchreiten wür=
den
. (1) Diejenigen, die geglaubt hatten, die Stadt
Mainz würde bei der Uebernahme des Theater=
umbaues
mit der Materiallieferung in Verlegen=
heit
kommen, da die Lieferanten von Baumaterial ſich
dem Arbeitgeberverband angeſchloſſen hätten, haben ſich
getäuſcht. Heute hat die Stadt große Sendungen von
neuen Backſteinen erhalten, und es kann auf Wunſch
der ganze Bedarf an ſolchen Steinen gedeckt werden.
* Mainz, 3. Mai. Auf dem Rhein geriet heute
morgen ein mit zwei Perſonen beſetzter Nachen in
die Wellen eines Schleppdampfers und zerſchellte. Wäh=
rend
der eine Inſaſſe gerettet werden konnte, er=
trank
der andere, der Schmiedegeſelle Thiele=
mann
aus Mainz.
Oppenheim, 3. Mai. In den Rhein geſtürzt
iſt in der Nähe des Schuſterwörts von dem Kahn Nr. 7,
im Anhange des Schleppzuges Fendel 18 die Frau
eines Schiffers. Es gelang, mit einem Nachen die be=
reits
bewußtlos mit den Wellen treibende Frau zu
retten. Sofort angeſtellte Wiederbelebungsverſuche
waren von Erfolg.

Seite 3.

Künſtler in dem Gedanken zuſammen, daß zuerſt die
Räume dem Charakter der Muſeumswerke angepaßt
werden müßten und daß nachher erſt das Aeußere des
Baues in Betracht gezogen werden ſolle. Auch hier
ſah der Großherzog darauf, daß die Quantität keine
Rolle ſpielen dürfe, und er traf die nachahmenswerte
Beſtimmung, daß mit den überzähligen, nicht aufge=
nommenen
Muſeums=Kunſtwerken die Rathäuſer und
die Bildungsanſtalten in den einzelnen Orten des
Heſſenlandes geſchmückt werden ſollen. Der Groß=
herzog
beſitzt bei der Verwirklichung ſeiner künſtle=
riſchen
Ideen in ſeinem Kabinettschef, dem Geheimerat
Römheld, einen feinſinnigen Vertrauensmann, der
den ernſten Idealen ſeines Herrn liebevoll und ſachver=
ſtändig
folgt. Geheimerat Römheld iſt auch der Gene=
raldirektor
des Landesmuſeums, deſſen einzelne Direk=
toren
Profeſſor Dr. Back, Profeſſor Dr. von Koch und
Geh. Oberbergrat Dr. Lepſius ihre Reſſorts vorbildlich
weiter ausgeſtaltet haben.
Wenn die fremden Gäſte zur Ausſtellung des
Deutſchen Künſtlerbundes nach der heſſiſchen Reſidenz
kommen, dann werden ſie in dem Darmſtadt Ernſt
Ludwiss eine anmutige, intereſſante und architektoniſch
reizvolle Stadt kennen lernen, der ein moderner, hoch=
ſtrebender
Fürſt ein künſtleriſches Gepräge neu ge=
geben
hat.
Ein vergeſſener Geniepoet.
(Zum 100. Geburtstage Robert Griepenkerls.)
** Am 4. Mai 1810 wurde zu Hofwyl im Kanton
Bern Robert Griepenkerl geboren, ein Poet,
der ſich ſelbſt den Dichter der Zukunft nannte und
der nun längſt der Vergangenheit angehört. Er iſt
in der Zeit vor 1848, als die Sehnſucht nach großen
Taten und Heldengeſtalten nur in der Dichtung noch
Ausdruck finden konnte, von Ort zu Ort gezogen, hat
ſeine großgewollten Dramen Maximilian Robes=
pierre
und Die Gironde vorgeleſen und eifrig dafür
Propaganda gemacht. Was kein Shakeſpeare konnte,
kein Calderon, kein Raeine, kein Corneille, kein
Goethe, ja ſelbſt kein Schiller, ſo verkündete er, das
kann die Bühne der Gegenwart erreichen, wenn die
Bretter unter dem Kothurn der Wirklichkeit donnern.
Und eine kurze Friſt hat ihm das Publikum zuge=
jubelt
, haben ſeine Dramen Aufſehen und Beifall ge=
funden
; man hat ihn damals öfters mit Hebbel ver=
glichen
, aber während dem Dichter der Nibelungen
eine ſpäte glänzende Auferſtehung in unſeren Tagen
beſtimmt war, wird der Dichter des Robesvierre‟

Dittelsheim, 2. Mai. Die Witwe Philipp Schmitt
von hier hat beſtimmt, daß nach ihrem Ableben ihr
Wohnhaus dem hieſigen Frauenverein für ein
Krankenſchweſterheim zufällt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 2. Mai. Die Feſtteilnehmer
der Jubiläumsfeier des Königin Auguſta=
Grenadier=Regiments trafen im Laufe des heu=
tigen
Vormittags in Berlin ein. Am Sonntag abend lang=
ten
auf dem Lehrter Bahnhof mittelſt Extrazuges die ehe=
maligen
Auguſtaner aus Aachen, Düſſeldorf an, heute mor=
gen
auf dem Potsdamer Bahnhof die Teilnehmer aus
Köln, Bonn, auf dem Anhalter Bahnhof die ehemaligen
Angehörigen des Auguſta=Regiments aus Frankfurt a. M.,
Wiesbaden, Koblenz, Lothringen, Kaſſel, Marburg, Wetz=
lar
. Die Feſtgäſte wurden auf den Bahnhöfen von Ver=
tretern
des Offizierkorps empfangen und zogen unter den
Klängen der Regimentskapelle nach der Kaſerne, wo ſie
Quartierbilletts erhielten. Nachmittags fand eine Beſich=
tigung
der Reichshauptſtadt ſtatt. Am Abend vereinigten
ſich die auswärtigen ehemaligen Angehörigen des Regi=
ments
mit den Mitgliedern des Berliner Vereins ehema=
liger
Auguſtaner zu einem Kommers in der Neuen Welt.
Auf der Fahrt nach Kliſchdorf, von wo das Kron=
prinzenpaar
geſtern zurückgekehrt iſt, hatten die
hohen Herrſchaften das Mißgeſchick, vor Haſenau auf dem
Waldwege von Neuhammer nach Lorenzdorf am Silber=
berg
mit dem Automobil im Sande ſtecken zu bleiben.
*Das Kronprinzenpaar ſah ſich daher genötigt, das Fahr=
zeug
zu verlaſſen und zu Fuß unter Führung mehrerer
Knaben das nahe Dorf aufzuſuchen. Nach einiger Zeit ge=
lang
es zahlreichen kräftigen Fäuſten, das Auto wieder
auf feſte Straße zu bringen, ſodaß das Kronprinzenpaar
die Fahrt fortſetzen konnte. Als die Bewohner von Lo=
renzdorf
auf der Höhe des Silberberges das grelle Licht
des Scheinwerfers aufblitzen ſahen, glaubten ſie nichts an=
deres
als den Halleyſchen Kometen zu ſehen. Sie
eilten in Scharen vor das Dorf. um den Weltenwanderer
zu beobachten, und waren natürlich höchſt verwundert, als
ſich der Komet auf einmal in Bewegung ſetzte und immer
näher kam. Eine bemerkenswerte Leiſtung hat wieder
der Dienſthund Bolko von der hieſigen Kriminal=
polizei
aufzuweiſen. Auf einem Gute des Großherzogs
von Sachſen brannte vor einiger Zeit eine Scheune nieder,
wodurch ein Schaden von 27000 Mark entſtand. Nach dem
Brande erhielt die Gutsverwaltung Drohbriefe, in denen
die Entfernung des Inſpektors und des Vogtes verlangt
wurde. Dann ging eine zweite Scheune in Flammen auf.
Die Gutsverwaltung ließ ſich den Dienſthund Bolko von
der Berliner Kriminalpolizei kommen, durch deſſen Spür=
ſinn
ein Mann ermittelt wurde, deſſen Handſchrift mit der
der Drohbriefe genau übereinſtimmt. Gegen den Mann,
der auf dem Gut beſchäftigt war, iſt ein Ermittelungsver=
fahren
eingeleitet worden.
Wien, 2. Mai. Zur Haftentlaſſung der
Frau des Oberleutnants Hofrüchter wird weiter
gemeldet, daß die betreffende Verfügung der Behörde
nach einer eingehenden Beratung zwiſchen den Ver=
tretern
der Polizei, des Garniſonsgerichts und der
Staatsanwaltſchaft erfolgte. Es wird gegen Fran
Hofrichter lediglich die Unterſuchung auf freiem Fuß
wegen des Verdachts der falſchen Ausſage geführt wer=
den
. Maßgebend für die Entlaſſung waren, wie mit=
geteilt
wird, menſchliche und andere Motive. Der An=
walt
der Beſchuldigten erklärte, daß er die zweitägige
Feſthaltung der Frau Hofrichter in Polizeigewahrſam
für gerichtlich nicht begründet halte. Ihrem Anwalt
teilte Frau Hofrichter mit, daß ſie nichts von früheren
Angaben in den polizeilichen Vernehmungen wider=
rufen
habe. Sie habe auch den Erzählungen ihres
Gatten nicht widerſprochen.
Oberleutnant Hofrichter iſt, ſeitdem er das Ge=
ſtändnis
abgelegt hat, vollſtändig gebrochen. In=
folge
des Geſtändniſſes Hofrichters muß der Hauptakt
über das Verhör umgearbeitet werden, ſo daß das
Kriegsgericht erſt in der zweiten Maiwoche wird zu=
ſammentreten
können.
Meſſina, 3. Mai. In Meſſina iſt die Mauer
eines baufälligen Palaſtes eingeſtürzt, wodurch
einige vorübergehende Perſonen verſchüttet wurden.
Die genaue Zahl der Verunglückten iſt nicht bekannt.

ſtets nur eine merkwürdige Kurioſität der Literatur=
geſchichte
bleiben.
Das tragiſche Verhängnis, das in einer Epoche
fieberhafter Erregung und gezwungener Untätigkeit
alle großen Pläne und Phantaſien in das unwirkliche
Reich des Gedankens drängte, hat in Griepenkerls
Schickſal einen verzerrten Ausdruck gefunden, indem
es eine ſchwache Begabung zur grenzenloſen Selbſt=
verhimmelung
ſteigerte und in einen furchtbaren
Zwieſpalt des Lebens und Dichtens hineintrieb. Was
bei dem wirklich hochbegabten Grabbe zu einem er=
ſchütternden
Trauerſpiel einer Künſtlerſeele wurde,
das artete in Griepenkerl zur Karikatur aus. Seln
Vater war ein tüchtiger Schulmann und angeſehener
Gelehrter, der am Karolinum in Braunſchweig
wirkte. Der Sohn, der früh dichteriſche und ſchriftſtel=
leriſche
Begabung zeigte, ſollte Theologie ſtudieren, be=
ſchäfrirte
ſich aber bald ausſchließlich mit poetiſchen und
äſthetiſchen Arbeiten und trat zunächſt als Muſikkritiker
und Literarhiſtoriker hervor. Er wurde denn auch als
Lehrer der Aeſthetik und Kunſtgeſchichte am Karolinum
angeſtellt und 1840 ſogar zum Profeſſor der deutſchen
Literatur an der Kadettenanſtalt zu Braunſchweig er=
nannt
; aber die pädagogiſche Beſchäftigung befriedigte
ihn nicht und der Profeſſor war ihm nicht mehr als ein
leerer Titel. Unterdeſſen waren ſeine Dramen erſchie=
nen
. Werke voll pathetiſcher Theatralik und nicht ohne
bramatiſche Wucht, die mit geiſtreicher Schlagkraft be=
deutende
hiſtoriſche Perſpektiven eröffneten, aber keine
Lebenswahrheit, keine Charaktergeſtaltung zeigten. Es
wurde nun das einzige Ziel ſeines Strebens, dieſen ge=
quälten
, von einer foreierten Leidenſchaft getragenen
und von unruhigen Effekten grell durchzuckten Dichtun=
gen
die Anerkennung zu verſchaffen, die ihnen nach ſei=
ner
Meinung gebührte. In unabläſſig fortgeſetzten Jrr=
fahrten
, in einer raſtloſen Begier nach Ruhm ſuchte
er ſich eine feſtere Exiſtenz zu gründen, aber ſein
ruheloſer Geiſt und der Dämon der Trunkſucht, der ſich
ſeiner bemächtigt, zerſtörten ſein Wollen. Nach einem
unglücklichen und peinlichen Daſein, dem Elend und
Not nicht fernblieben, ſtarb er am 16. Oktober 1868 zu
Braunſchweig im Hoſpital.
Welche Hoffnungen man eine Zeit lang an ihn
knüpfte, beweiſt unter anderem ein Brief Gottfried Kel=
lers
an Hettner, der trotz der Unwahrheit und Phra=
ſenhaftigkeit
des Ganzen im Robespierre doch Szenen
von beſtem Stoffe fand und mit den Worten ſchloß:
Wenn nur Griepenkerl ein junger Menſch und nicht
ſo ein alter Sünder und Profeſſor wäre, ſo ließensſich
die ſchönſten Hoffnungen ſchöpfen.

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Seite 4.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

Nummer 103.

Es ſoll ſich aber nur um zwei handeln, einen Mann
und ein Kind. Die Mauer war ſchon längere Zeit bau=
fällig
, und es war auch vor dem Einſturz gewarnt
worden.
Paris, 3. Mai. Aus Pont à Mouſſon wird ge=
meldet
: Ein Rittmeiſter des 12. Dragonerregiments
gab einem Unteroffizier den Befehl, das widerſpenſtige
Pferd eines Reiters mit einem flachen Säbelhieb an=
zutreiben
. Das Pferd bäumte ſich und der Reiter
ſtürzte ſo unglücklich, daß ihm der Säbel des Unter=
offiziers
die Bruſt durchbohrte und er wenige Stunden
ſpäter ſeinen Verletzungen erlag. Der Rittmeiſter
wurde mit 14 Tagen Arreſt beſtraft.
Brüſſel, 3. Mai. Geſtern abend begannen vor dem
Warenhaus Tietz wieder die Kundgebungen
ſeitens der Sozialiſten. Polizei mußte wiederum die
zahlreichen Kundgeber zerſtreuen. Ein Haufen junger
Burſchen leiſtete den Anordnungen der Polizei keine
Folge, ſondern bedrohte dieſe mit Wurfgeſchoſſen. Dar=
auf
ging die Polizei mit der blanken Waffe vor und
verhaftete eine Anzahl der Ruheſtörer. Die Sözialiſten=
führer
mahnten vergeblich zur Ordnung. Schließlich
bildeten die Demonſtranten einen Zug und zogen von
dem Warenhauſe nach dem Volkshauſe. Hier wurde
noch ſpät abends eine Verſammlung abgehalten, worin
die Führer abermals zur Ruhe mahnten und auffor=
derten
, die Polizei in Ruhe zu laſſen.
London, 2. Mai. In Liſſabon erregt eine ge=
richtliche
Klage gegen die Großmutter des
Königs Manuel, die Königin Maria Pia, großes
Aufſehen. Die Königin ſchuldete einem großen Manu=
fakturgeſchäft
für gelieferte Waren 80000 Francs. Der
Beſitzer des Geſchäftes hat Bankerott gemacht und iſt
nun gezwungen, die Königin zu verklagen.
London, 2. Mai. Nach einer Lloydmeldung aus
Baltimore iſt der deutſche Dampfer Roland auf der
Fahrt von Galveſton nach Bremen bei Currituck, 30
Meilen ſüdlich von Kap Henry, geſcheütert. Die See
iſt ruhig. Es liegt bereits ein Aſſiſtenzdampfer längs=
ſeits
.
Kopenhagen, 2. Mai. Der frühere Präſident
Rooſevelt traf heute nachmittag hier ein, vom Kron=
prinzen
, dem amerikaniſchen Geſandten und dem Miniſter
des Auswärtigen empfangen. Nach der Begrüßung fuhr
der Kronprinz mit Rooſevelt zuſammen im Wagen ins
Schloß.
* Chronik des Monats April. 1. Maler Andreas
Achenbach f. 2. Paſtor Frhr. v. Bodelſchwingh 7.
Begegnung des Reichskanzlers mit dem neuen italieni=
ſchen
Miniſter des Auswärtigen, Marcheſe di San
Giuliano in Florenz. Der franzöſiſche Aviatiker
Leblon verunglückt bei San Sebaſtian. 3. Der in
Stettin aufgeſtiegene Ballon Pommern verunglückt
miſt dem Reichstagsabgeordneten Dr. Delbrück, dem
Stadtbaurat Benduhn und dem Kaufmann Hein.
Der in Breslau aufgeſtiegene Luftballon Schleſien
verunglückt bei Teſſin in Pommern; der Führer, Pro=
feſſor
Abegg, blieb tot. 5. Aufruhr in Albanien.
6. Prinz und Prinzeſſin Eitel Friedrich von Preußen
in Jeruſalem. 9. Einweihung der Kaiſerin Auguſte
Viktoria=Stiftung auf dem Oelberg bei Jeruſalem.
10. Einweihung der Heiligen Dormition in Jeruſalem.
12. Im preußiſchen Abgeordnetenhaus nahmen Zen=
trum
und Konſervative die Wahlrechtsbeſtimmungen
an. 13. Kommerzienrat Julius Blüthner 7. 14.
Reichstags=Erſatzwahl in Oletzko=Lyck=Johannisburg.
15. Ausſperrung im deutſchen Baugewerbe.
Schriftſteller Eduard Duboc (Robert Waldmüller) 7.
Miniſterkriſe in Portugal. 16. Reichstagsabge=
ordneter
Graf Oriola . 17. Der in Bitterfeld auf=
geſtiegene
Ballon Delitzſch verunglückt mit vier In=
ſaſſen
durch Blitzſchlag. 19. Rücktritt des auſtrali=
ſchen
Bundeskabinetts. 21. Humoriſt Mark Twain ſ.
22. Der Vizebürgermeiſter Dr. Neumayer an Stelle
Luegers zum Bürgermeiſter von Wien gewählt. Die
rei Kölner Militärluftſchiffe vor dem Kaiſer in Hom=
burg
. 23. Eröffnung der Weltausſtellung in Brüſſel.
24. Kammerwahlen in Frankreich. 25. Das Mili=
tärluftſchiff
Z. II zerſtört. Am gleichen Tage das
engliſche Armeeluftſchiff bei Farnborough zerſtört.
26. Der Dichter Björnſtjerne Björnſon ſ. 28. Pro=
grammrede
des neuen italieniſchen Miniſterpräſiden=
ten
Luzzatti. Vicente Gomez zum Präſidenten von
Venezuela gewählt. 29. Das preußiſche Herrenhaus
nimmt die Wahlrechtsvorlage an. Oberleutnant
Hofrichter geſtändig. 30. Die italieniſche Kammer
ſpricht mit 393:17 Stimmen dem Miniſterium Luzzatti
ihr Vertrauen aus. In Brüſſel ein neues Koloniale
muſeum eingeweiht.

Parlamentariſches.
*X* Der vierte Ausſchuß der Zweiten
Kammer war am Dienstag zu einer Beratung zuſam=
mengetreten
, um eine Anzahl von Anträgen und Vorſtel=
lungen
zu erledigen. Der Antrag Dr. Frenay, betr. die
Fürſorge für Wanderarme, wurde noch zurückgeſtellt, um
weiteres Material darüber einzuholen. Ueber den Antrag
Dr. Frenay, betr. Verſicherung der Dienſtboten, berichtete
Abg. Stöpler, desgleichen über den Antrag Bähr, betr.
Pflugſchleifen. Abg. Hauck referierte über den Antrag
Ulrich, betr. den Bauarbeiterſchutz, und über die darauf be=
zügliche
Vorſtellung der mittleren Baubeamten. Ueber den
Antrag Ulrich, betr. Vergebung ſtaatlicher Arbeiten, refe=
rierte
Abg. Noack, über mehrere weitere Anträge Abg.
Beſt. Die nächſte Sitzung des Ausſchuſſes iſt unbeſtimmt.
Der Geſetzgebungsausſchuß der Zweiten
Kammer iſt für Donnerstag, den 12. Mai, zu einer Sitzung
einberufen worden. Auf der Tagesordnung ſtehen zunächſt
einige kleinere Beratungsgegenſtände. Die Beratung über
die neue Wahlkreiseinteilung wird erſt nach den
Pfingſtfeiertagen ihren Anfang nehmen.

Sechſter Handlungsgehilfentag für Heſſen
und Heſſen=Naſſau.
* In Kaſſel tagte vom Samstag ab der 6. Hand=
lungsgehilfentag
für Heſſen und Heſſen=Naſſau. Da=
mit
war zugleich der‟ 13. Gautag des Main=Weſer=
Gaues im D. H.=V. verbunden. Herr Regierungsrat
Roetger wünſchte den Verhandlungen namens des Re=
gierungspräſidenten
beſten Erfolg. Die Themata, die
verhandelt würden, hob er hervor, ſeien äußerſt weit=
greifend
und wichtig für das Wohl und Wehe des Han=
delsſtandes
. Herr Reichstagsabgeordneter Amtsge=
richtsrat
Lattmann wünſchte den Verhandlungen eben=
falls
beſten Erfolg und gab dem Wunſche Ausdruck, daß
die Herren zum Segen des deutſchen Kaufmannsſtan=
des
ſo wie bisher weiter arbeiten möchten. Danach
richtete Herr Bankier Pfeiffer namens des Hanſabun=
des
herzliche Begrüßungsworte an die Anweſenden.
Der Hanſabund werde auch für die, Forderungen der
Handlungsgehilfen eintreten müſſen, wenn anders er
für die Weiterentwickelung von Handel, Gewerbe und
Induſtrie eintreten wolle. Deshalb müßten aber auch
alle Mitglieder jener Stände zuſammenhalten, die doch
in erſter Linie Deutſchland zu dem gemacht haben, was
es wirtſchaftlich heute erreicht hat. Und trotz aller
Sonderintereſſen dürften deshalb die großen gemein=
ſamen
Intereſſen niemals außeracht gelaſſen werden.
Es wurden folgende Entſchließungen ange=
nommen
: 1. Betr. die Arbeitszeit in den Kon=
toren
: Der Handlungsgehilfentag richtet an die
Reichsregierung die dringende Bitte, noch vor Ablauf
der gegenwärtigen Reichstagsperiode einen Geſetzent=
wurf
vorzulegen, der folgende Forderungen der An=
geſtellten
erfüllt: 1. Verbot der Sonntagsarbeit, 2. Feſt=
legung
einer täglichen Arbeitszeit von höchſtens neun
Stunden für männliche Gehilfen und Lehrlinge über
18 Jahre und von acht Stunden für die weiblichen An=
geſtellten
, ſowie die unter 18 Jahre alten männlichen
Gehilfen und Lehrlinge, alles bei geteilter Arbeits=
zeit
, bei ungeteilter je 1 Stunde weniger. 3. Einführ=
ung
einer Mittagspauſe von mindeſtens 2 Stunden
bei geteilter und mindeſtens einer halben Stunde bei
engliſcher Arbeitszeit. 4. Geſchäftsſchluß ſpäteſtens um
7 Uhr bei geteilter und um 5 Uhr bei ungeteilter Ar=
beitszeit
.
II. Betr. Kaufmänniſchen Fach= oder
Haushaltungsunterricht für die weib=
lichen
Angeſtellten des Handelsgewer=
bes
. Der 6. Handlungsgehilfentag für Heſſen und
HeſſenNaſſau am 1. Mai 1910 in Kaſſel erhebt ent=
ſchieden
Einſpruch gegen die vielfach vorhandenen Be=
ſtrebungen
auf Schaffung kaufmänniſcher Pflichtfort=
bildungsſchulen
für die weiblichen Angeſtellten des
Handelsgewerbes, denen ſolche Schulen keine dauern=
den
Vorteile bringen, während die männlichen Ange=
ſtellten
und die Allgemeinheit durch ſie ſchwer geſchä=
digt
werden. Der Handlungsgehilfentag ſtützt ſich da=
bei
vornehmlich auf die Ueberzeugung, daß eine
Zwangsfortbildungsſchule grundſätzlich nur Berechtig=
ung
hat und als Bedürfnis angeſehen werden kann,
wenn ſie ihre Beſucher mit Wiſſen und Kenntniſſen
für den Lebensberuf ausſtattet. Eine ſolche Vor=
ausſetzung
aber iſt im vorliegenden Falle nicht gege=
ben
, weil nach allen Beobachtungen und ſtatiſtiſchen
Feſtſtellungen die weiblichen Angeſtellten ihre Tätig=
keit
im Handelsgewerbe gar nicht als Lebensberuf,
ſondern nur als vorübergehenden Broterwerb auffaſ=
ſen
. Nach 510jähriger Dauer verſchwinden ſie wie=

der aus dem Handelsgewerbe, um ihren wirklichen
Lebensberuf zu ergreifen. Dadurch iſt die kauf=
männiſche
Ausbildung ohne dauernden Nutzen für das
weibliche Geſchlecht, mithin überflüſſig und zwecklos.
Der Handlungsgehilfentag ſieht aber andererſeits im
kaufmänniſchen Fortbildungsſchulzwang der weiblichen
Angeſtellten des Handels eine ernſte Gefahr für die
männlichen Handlungsgehilfen, weil aus natürlichen
und durch die Praxis beſtätigten Gründen ſolche Schu=
len
eine große Anziehungskraft auf das weibliche Ge=
ſchlecht
ausüben. Dadurch wird das Angebot weib=
licher
Arbeitskräfte weſentlich vermehrt, die Männer=
arbeit
mehr und mehr verdrängt und die Proletari=
ſierung
der männlichen Angeſtellten durch den Lohn=
druck
der billigen Frauenarbeit begünſtigt. Das be=
deutet
eine ſchwere Schädigung der Allgemeinheit, die
von der Vermittelung kaufmänniſcher Fachkenntniſſe
an das weibliche Geſchlecht nicht nur nicht den gering=
ſten
Nutzen hat, ſondern ſogar die Mittel für den Bau
und die Unterhaltung der Pflichtfortbildungsſchulen
aufbringen ſoll. Der Handlungsgehilfentag iſt weiter
der Meinung, daß auch die weiblichen Angeſtellten des
Handelsgewerbes bis zum vollendeten 18. Lebensjahre
eine Fortbildungsſchule beſuchen ſollten. Dafür kann
aber als Gegenſtand des Unterrichts nur eine Schulung
für den Lebensberuf des weiblichen Geſchlechts in Be=
tracht
kommen. Die Lebensarbeit des weiblichen
Weſens liegt in der Familie, als Angeſtellte oder als
Gattin und Mutter. Deshalb fordert der Handlungs=
gehilfentag
als Grundlage der Fortbildungsſchule für
das weibliche Geſchlecht den Haushaltungsunterricht,
der nicht nur ein Bedürfnis iſt, ſondern auch reichen
Segen für die Geſämtheit des Volkes bringen wird.
III. Betr. die Sonntagsruhe in Heſſen
und Heſſen=Naſſau. Der 6. Handlungsgehilfen=
tag
für Heſſen und Heſſen=Naſſau ſtellt mit Bedauern
feſt, daß die Sonntagsarbeit im Handelsgewerbe an=
vielen
Orten des Großherzogtums Heſſen und der Pro=
vinz
Heſſen=Naſſau noch die zuläſſige Höchſtdauer von
fünf Stunden umfaßt und durch ein= und zweifaſche
Teilung bis weit in den Sonntag=Nachmittag hinein=
greift
. Der Handlungsgehilfentag iſt der Anſicht, daß=
dieſe
Zuſtände nicht mehr zeitgemäß ſind, und richtet an
die Gemeindeverwaltungen das Erſuchen, die Sonn=
tagsarbeit
im Handelsgewerbe zu verbieten, nachdem
Frankfurt, Offenbach und Darmſtadt die Möglichkeit=
einer
Durchführung der völligen Sonntagsruhe im
Handelsgewerbe glänzend bewieſen haben und neuer=
dings
Wiesbaden dieſen Vorbildern folgen will. Eine=
Verkaufszeit ſollte, wenn überhaupt, nur vor dem
Hauptgottesdienſt zugelaſſen werden. Der Handlungs=
gehilfentag
gibt der Ueberzeugung Ausdruck, daß die
völlige Sonntagsruhe keine Schädigung des Handels=
gewerbes
bedeutet, daß ſie dagegen für die Kaufleute
und Handlungsgehilfen als eine geſundheitliche Not=
wendigkeit
, als kultureller Fortſchritt nicht entbehrt
werden kann, und fordert ſeine Anhänger auf, für dieſe
gerechte Forderung allenthalben einen Kampf bis zum
Siege zu führen.

Luftſchiffahrt.
Ein neuer Aeroplan? Die Herren
Abelmann und Becker von Darmſtadt haben einen
Aeroplan konſtruiert, der von der Beſchaffenheit der
bisherigen erheblich abweicht. Als Tragfläche iſt eine
Haube (Fallſchirm) von ca. 120 Quadratmeter Fläche
verwandt und in tiefer Lage eine Gondel angebracht.
Hierdurch ſoll ein Kippen des Apparates verhütet wer=
den
. Außerdem befinden ſich Aufhubpropeller an der
Flugmaſchine, wodurch der lange Anlauf in Wegfall
kommt. Von den beiden Vortriebpropellern iſt einer
vor und einer hinter der Tragfläche angeordnet. In
der Gondel haben die Konſtrukteure drei 60 P8 Del=
foſſe
=Motoren einmontiert. Berechnet iſt die Flug=
maſchine
für vier Perſonen und eine zehnſtündige
Flugdauer. Der Aeroplan wird bei Herrn Delfoſſe=Köln
gebaut und beginnen die Flugverſuche vorausſichtlich
Anfang Juli.
(Wir geben die Nachricht, die uns von den Er=
bauern
ſelbſt zugeht, mit allem Vorbehalt wieder.
Die Red.)
D. Fl. G. Neuer deutſcher Rekord in Ueber=
landflügen
. Herr Ellery v. Gorriſſen, der be=
kannte
Sportsmann, der vor kurzem mit ſehr ſchönen
Flügen ſich das Flugzeugführerpatent erworben hat, hat
in den letzten Tagen ſehr erfolgreiche Flüge ausgeführt.
Nicht nur hat er den bisherigen deutſchen Rekord in
Ueberlandflügen geſchlagen, ſondern auch in drei an zwei
Tagen aufeinanderfolgenden Flügen den von ihm ſelbſt ge=
ſchaffenen
Rekord jeweils übertroffen und dadurch bewie=

Großherzogliches Hoftheater.
Montag, den 2. Mai.
Das Rheingold.
W-l. Das Vorſpiel zu Richard Wagners Nibelun=
genring
Das Rheingold, gelangte heute abend unter
Leitung des Herrn Hofkapellmeiſters de Haan in einer
im ganzen gut gelungenen und wohl abgerundeten
Vorſtellung wieder zur Aufführung. Im Hinblick auf
das aufgehobene Abonnement konnte man den Beſuch
des Hauſes als recht gut bezeichnen.
Der Inſzenierungskunſt werden in dieſer unter
dem Waſſer, unter, auf und über der Erde ſpie=
lenden
Handlung Aufgaben geſtellt, deren Löſung man
früher nicht für möglich gehalten haben würde. Herr
Oberregiſſeur Valdek zeigte ſich in allen Regionen
ſeiner künſtleriſchen Aufgabe vollauf gewachſen und
ſchuf einen ſtil= und wirkungsvollen Rahmen für die
vielverſchlungene Handlung. Das Enſemble der Gör=
ter
, die mit allen menſchlichen Schwächen behaftet ſind,
wies einige neue Phyſiognomien auf, darunter den
Donner des Herrn Hönel den Froh des Herrn
Hacker und die von dem Rieſen umworbene anmutige
Freia des Fräulein Geyersbach, vor allem aber
den Loge des Herrn Gentner vom Opernhauſe in
Frankfurt a. M., der ſich durch eine intelligente und
gereifte Auffaſſung und lobenswerte künſtleriſche Aus=
führung
dieſer darſtelleriſch und geſanglich ſchwierigen
Partie hervortat. Den ſchwächlichen Kompromißgott
Wotan ſang Herr Weber mit gewohnter ſtimmlicher
Wärme und Schönheit; für die Obergöttin Fricka ſetzte
Frau Morny ihre dem dramatiſchen Stil beſonders
zuſagende Geſangskunſt erfolgreich ein. Die Nibelun=
gen
fanden in Herrn Dramſch der über die für die
Partie des Alberich nötige Wucht der Stimme und die
kraftvoll realiſtiſchen Töne gebietet, und in Herrn de
Leeuwe der, wie mehrfach hervorgehoben, ein aus=
gezeichnet
charakteriſierender Mime iſt, berufene Ver=
treter
.
Die Stimmen der Rheintöchter waren im einzelnen
zwar etwas dünn, das Enſemble aber klang aut. Beim

Schwimmen müßten die holden Töchter des Rheins
vermeiden, dem Publikum den Rücken zuzuwenden, du
hierdurch die Geheimniſſe des Schwimmapparates leicht
verraten werden können. Die baukundigen, auf ihren
Schein beſtehenden Rieſen Faſolt und Fafner fanden
durch die Herren Stephani und Riechmann eine
Furcht und Schrecken erregende Verkörperung. Die
Partie der Erda ſang zum erſten Male Frl. Howard.

Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Heidelberg 2. Mai. Wie der Frankf. Ztg.
zufolge der hieſigen Sternwarte aus London gemeldet
wird, haben die neueſten in Greenwich auf Grund der
letzten Beobachtungen ausgeführten Rechnungen über
die Bahn des Halleyſchen Kometen ergeben, daß
die Erde nicht durch den Schweif des Ko=
meten
gehen wird. Auch das nicht einmal!
* Berlin, 3. Mai. In der geſtrigen Sitzung des
Vereins für innere Medizin in Berlin hielt Dr. Karl Rei=
cher
, der früher in Wien wiſſenſchaftlich tätig war und deſ=
ſen
kinematographiſche Vorführungen von lebendigen Bak=
terien
kürzlich hier viel Intereſſe erregten, einen Vortrag
über eine ganz neuartige Behandlung bös=
artiger
Geſchwülſte. Dr. Reicher gelang es, durch
ſubkutane Injektionen von Adrenalin, das iſt Neben=
nierenſaft
, ſelbſt hühnereigroße, bösartige Tiergeſchwülſte,
die mit dem menſchlichen Krebs und Sarkom identiſch
angeſehen werden können, vollſtändig zum Schwinden zu
bringen. Einzelne Tiere ſind bereits ſchon monatelang
rezidivfrei. Dr. Reicher warnte allerdings vorläufig vor
Optimismus, iſt aber bereits beſchäftigt, mit der gebotenen
Vorſicht auch Verſuche bei Menſchen durch Adrenalin= Be=
handlung
anzuſtellen.
Kleines Feuilleton.
Die Vogelwelt in Perſonennamen.
In unſeren Tagen, wo die Menſchen ihrem alten Ver=
langen
, es in der Beherrſchung des Luftraumes den
Vögeln gleichzutun, mit immer größerem Eifer und
wachſendem Erfolge nachſtreben, iſt es nicht unintereſ=

ſant, zu beobachten, wie die Menſchen dieſem ideellen
Zuſammenhang mit der Vogelwelt durch die Namen=
gebung
Ausdruck verliehen haben. Eine kleine Stati=
ſtik
, wie ſie ſich etwa aus dem Studium von Kürſchners
Literaturkalender ergibt, wird über dieſe Frage Aus=
kunft
geben, ohne daß dabei Vollſtändigkeit angeſtrebt
werden ſoll oder die verſchiedenen Zuſammenſetzungen
mit Vogelnamen, wie Brachvogel, Bratengeyer, Wohl=
rabe
uſw. berückſichtigt werden. Der Vogel ſelbſt iſt
durch 15 Träger vertreten, und unter ihnen haben ſich
einige, wohl nach dem Worte: Ich ſinge, wie der Vogel
ſingt der Dichtkunſt gewidmet, während andere die
Dichtererklärung betreiben und einer ſich der Muſik zu=
gewandt
hat. Den Vögeln ſchließt ſich noch ein Vögele‟
an. Danach gehen wir zu dem Könige der Vögel, zum
Adler wir finden ihn hier nicht, wie ſonſt gewöhnlich,
allein fliegen, ſondern treffen 14 ſeiner Art an. Von
dem Raubgevögel der Nacht findet ſich einſam eine
Eule zu der ſich ein paar plattdeutſche Vettern Uyl
und auch noch ein Euling geſellen. Von den Nutz=
vögeln
haben die Ente und die Gans ſeit langem, was
ihre Klugheit angeht, keinen beſonderen Ruf; es iſt da=
her
kein Wunder, daß ſie bei der Namengebung nicht
herangezogen ſind; nur die Wildgänſe, die hoch in der
Luft weit über die Lande fliegen, werden höher in Ehren
gehalten; mit ihnen ſind wohl die Edlen Gänſe von
Putlitz, die Gänſe von Ludaszy verwandt. Der Be=
herrſcher
des Hühnerhofes, der Hahn, der jetzt durch
Roſtand ſo hohe Ehrung erfahren hat, erfreut ſich grö=
ßerer
Beliebtheit; er tritt in einer Schar von 11 auf
und führt noch zwei Hähnel bei ſich; auch Frau
Henne zeigt ſich, ſogar in ihrer Abart als Hennecke‟
und Hennicke, und ſchließlich erſcheint das Huhn.
Zweifelhaft will es uns ſcheinen, ob der menſchliche
Strauß, dem wir im Kürſchner viermal begegnen, ſich
aus der Botanik herſchreibt oder nach dem großen Ver=
treter
der Watvögel genannt iſt. Dagegen hat einer
der Vögel, die nicht die Luft ihr Reich nennen können,
der Pfau, mehreren Schriftſtellern als Taufpate ge=
dient
; wir erwähnen nur den originellen Kritiker und
unvergleichlichen Ueberſetzer Ludwig Pfau, der Claude
Tilliers Onkel Benjamin bei uns heimiſch gemacht

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Nummer 103

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

ſen, daß ſeine Leiſtung kein zufälliger, ſondern ein plan=
mäßig
herbeigeführter Erfolg war. Am 30. April flog er,
wie bereits gemeldet, auf einer Euler=Flugmaſchine über
das Griesheimer Lager nach dem Dorf Griesheim, wo er
wendete in der Richtung auf Eberſtadt, den Eberſtädter
Wald überflog und nach 17½ Minuten nach der Flug=
maſchinenhalle
auf dem Truppenübungsplatz zurückkehrte.
Trotz ungünſtiger Witterungsverhältniſſe am 1. Mai ſtar=
tete
Herr Ellery von Gorriſſen gegen 3 Uhr auf dem Trup=
penübungsplatz
Griesheim, flog bei ſehr ſtarkem Wind zu=
nächſt
die Bedingungen des Lanzpreiſes, verließ darauf
den Truppenübungsplatz in der Richtung auf Griesheim
und Hofheim und kehrte nach 26 Minuten auf den Trup=
penübungsplatz
zur Landung vor der Flugmaſchinenhalle
zurück. Später gegen 7 Uhr ſtartete Herr Ellery von Gor=
riſſen
nochmals, flog vom Truppenübungsplatz nach Gries=
heim
, von dort nach Wolfskehlen, und kehrte auf dem Wege
über Waſſerwerk Pfungſtadt nach 40 Minuten zur Flug=
maſchinenhalle
auf dem Truppenübungsplatz zurück. Zeit=
weiſe
erreichte er eine Höhe von 120 Metern und noch
mehr. Nach dieſen Flügen darf man auf die Erfolge des
Herrn Ellery von Gorriſſen bei dem Meeting in Berlin
geſpannt ſein. Dieſe Erfolge des Herrn Ellery von Gor=
riſſen
zeigen auch, daß die Euler=Flugmaſchine ſich nun=
mehr
ſehr gut bewährt und demnach ganz bedeutend ver=
vollkommnet
ſein muß.
* Paris, 3. Mai. Paulhan und Farman wur=
den
geſtern nachmittag im Aeroklub empfangen. Der
Kriegsminiſter zollte Paulhan warme Anerkennung.
Die Regierung wolle auf lenkbare Luftſchiffe nicht verzich=
ten
, da dieſe tatſächlich dem Heere die beſten Dienſte leiſten.
Paulhans Erfolg geſtatte jedoch, mit Sicherheit dem Zeit=
punkte
entgegenzuſehen, zu welchem der Flugapparat, wel=
cher
ſchwerer ſei als die Luft, die notwendigen Fortſchritte
erreicht haben würde, um ihn in die vorderſte Linie zu
bringen. Der Miniſter ſprach ſodann Farman, dem Er=
bauer
des Apparates Paulhans, ſeinen Dank aus für den
Fortſchritt, welchen er für die Luftſchiffahrt erreicht habe,
und für die Aufopferung, welche er der Ausbildung der
militäriſchen Luftſchiffer gewidmet habe. General Brun
ſchloß: Während die Regierung die Durchführung eines
vollſtändigen Programms zur Bildung einer Flotte von
Luftſchiffen verfolge, ſuche ſie zu gleicher Zeit möglichſt
viele Offiziere in der Führung von Aeroplanen auszu=
bilden
.
* Paris, 3. Mai. Dem Pariſer Journal zu=
folge
wird gegenwärtig nach den Plänen des Inge=
nieurs
Labro für das Kriegsminiſterium ein ganz
neuartiger Lenkballon von etwa 12000 Kubikmeter
gebaut, deſſen ſechs Schrauben mit drei Motoren von
je 80 Pferdekräften getrieben werden und deſſen Ge=
ſchwindigkeit
an 80 Kilometer betragen ſoll; die beiden
Gondeln ſind mit dem Ballon ſtarr verbunden. Das
neue Luftſchiff, das den Namen Fregatte erhalten
ſoll, wird bereits an den diesjährigen großen Manövern
ſteilnehmen.
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 3. Mai. Fruchtmarkt=
bericht
. Am Wochenmarkt blieb der Verkehr wieder ſehr
beſchränkt, da eben jede Unternehmungsluſt fehlt. Auch
der Konſum zeigt ſich zurückhaltend und kauft nur das
notwendigſte. Landweizen und Landroggen waren auf
ſtärkeres Angebot mäßig abgeſchwächt; auch Hafer wurde
reichlich offeriert, doch wurde nur wenig abgenommen.
Ausländiſche Brotfrüchte ſind jetzt mehr am Markte und
auch die Forderungen dafür niedriger gehalten. Gerſte,
Mais und Futterartikel wenig verändert. Mehl war zu
den vorwöchigen Preiſen erhältlich.
Der Mannheimer Getreidemarkt bleibt
ruhig bei fortgeſetzt ſchleppendem Verkehr. Rußland iſt
für Weizen und Roggen billiger.
An der Berliner Produktenbörſe war Wei=
zen
und Roggen erſt feſt auf Nachfrage nach offerierter
Ware und da die Andienungen von Mairoggen zum gro=
ßen
Teil aufgenommen wurden. Später trat Abſchwä=
chung
ein auf Realiſationen. Hafer lag matter auf ſtär=
keres
Inlandsangebot.
Nach den letzten Kabelnachrichten von den
amerikaniſchen Getreidemärkten (New=York
und Chicago) war Weizen anfangs ſchwach auf Berichte
über ſtarken Regen in Kanſas und Nebraska und geringe
Nachfrage für Mehl in Minneapolis; dann befeſtigt, da
der Viſible Supply=Ausweis à la Hauſſe lautete und dar=
aufhin
die Kommiſſionshäuſer zu Käufen ſchritten. Außer=
dem
bot die Ankündigung von kälterem Wetter im Süd=
weſten
der Vereinigten Staaten der Aufwärtsbewegung
eine gute Stütze. Der Schluß war jedoch wieder ſchwächer
auf enttäuſchende Exportnachfrage, Abgaben Armours und

hat. Von den uns nicht eben erfreulichen Vögeln haben
zur Namengebung die Krähe und der Rabe beige=
tragen
. Freilich hat der letztere ſich gefallen laſſen müſ=
ſen
, daß ihm ein zweites a aufgedrungen wurde;
unter den Trägern des Namens nennen wir nur unſe=
ren
liebwerten Humoriſten, Meiſter Wilhelm, deſſen
Chronik der Sperlingsgaſſe wohl überall bekannt iſt.
Und ſie führt uns zu dem Straßenjungen unſerer Vo=
gelwelt
, zu dem Sperling, der mit dieſem beſſeren wie
mit dem zugeſtutzten Namen Spatz Eingang gefunden
hat in die Menſchenwelt. Es fehlen nun noch unſere
Singvögel. Auch ſie haben nicht wenig Menſchen=
namen
geliefert. Da ſtoßen wir auf einen Amſel
der, recht paſſend, ſich um die Wirkung und den Charak=
ter
der Rhythmen bekümmert hat, auf zwei Schwalb
und eine Schwalbe auf zwei Stieglitz, von denen
einer Muſik lehrt, und ſchließlich auf vier Fink; einer
von ihnen hat von ſeinem Namen den Beruf hergeleitet,
ſich in die Kinder= und die Volkslieder zu vertiefen.
Auch ein Finke tritt auf, ein Finck und ein Finckh.
Jeſusklee‟ Eine Leſerin unſeres Blattes
ſchreibt uns: Alljährlich um die Oſterzeit bringen die
Zeitungen Aufſätze über Oſterbräuche, in die meiſten=
teils
Tiere oder Pflanzen verwoben ſind. Ein Pflänz=
chen
, das ich lange Jahre in meinem Garten pflegte,
aber zu meinem großen Bedauern eingegangen iſt, fand
ich in keinem dieſer Artikel erwähnt, obgleich es, wie
wohl kaum ein anderes, ſeiner Art nach Anſpruch hat,
als Motiv für eine Oſterſage zu dienen. Es iſt dem
deutſchen Klee ſehr ähnlich, nur ſind die Blättchen etwas
kleiner, und jedes dieſer Blättchen hat einen ſcharf ab=
gegrenzten
blutroten Fleck. Die Sage kündet, es habe
zur Zeit der Kreuzigung unter Jeſu Kreuz geſtanden,
und aus ſeinen Wunden ſei das Blut darauf getropft,
weshalb es Jeſusklee genannt wird. In ihrer wei=
teren
Entwickelung treibt die Pflanze Ranken, ähnlich
wie die Wicke, und es kommen kleine weiße, unſchein=
bare
Blüten hervor, welche dann aber Samenkapſeln
merkwürdiger Art erzeugen. Dieſelben erreichen etwa
die Größe einer Kirſche. Die äußere Hülle beſteht aus
einem, die Kapſel ſpiralförmig umſchließenden Faden,
der ſich in ſeiner ganzen Länge abwickeln läßt, und, da
er beiderſeits mit Stacheln beſetzt iſt, ein äußerſt geeig=
netes
Matexial zu einer Dornenkrone im verkleinerten

Realiſationen. Mais pariierte im Einklang mit den Wei=
zenſchwankungen
. Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort
in dieſer Woche von 29,84 Mill. Buſh. auf 26,23 Mill. Buſh.
und die Maisvorräte von 11,82 Mill. Buſh. auf 10,60 Mill.
Buſh. zurückgegangen. Auch in Kanada ermäßigten ſich
die Weizenvorräte in dieſer Woche von 8,98 Mill. Buſh.
auf 7,34 Mill. Buſh.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Weizen hieſ. und Wetterauer 22,2522,50, Kurheſſiſcher
22,2522.50, Redwinter 22,5023,50, Laplata 22,5023,50,
Kanſas 22,5023,50, Nordd. 22,2522,50. Rumäniſcher
2324,50, Ruſſiſcher 2324,25, Donauweizen 2324,25,
Walla Walla 22,5023,25. Roggen hieſ. 1616,25, Ruſ=
ſiſcher
, Rumäniſcher Bayeriſcher (Pfälzer) 1616,25,
Amerikaniſcher. Gerſte Pfälzer 16,5017, Riedgerſte
16,5017, Fränkiſche 16,5017, hieſ. und Wetterauer 16 bis
17, Ruſſiſche Futtergerſte 12,5013,25, Ungariſche 22,25
bis 23. Hafer hieſ. 1616,50, Ruſſiſcher 16,7517,25,
Rumäniſcher 16,5017, Bayeriſcher 1616,75, Amerika=
niſcher
. Mais mixed 1616,25. Donaumais 16,10 bis
16,50, Laplata 16,2516,50, Weißer Mais 16,2016,40, Ruſ=
ſiſcher
16,2016,50, Rumäniſcher 16,2516,50, Weizenſcha=
len
10,5010,75, Weizenkleie 1010,25, Roggenkleie 10 bis
10,50, Futtermehl 12,0013,00, Biertreber getrocknet 12.90
bis 13,60, Weizenmehl hieſ. Nr. 0 3131,25, feinere Marken
31,5031,75, Weizenmehl hieſ. Nr. 1 2929,25, feinere Mar=
ken
29,5029,75, Nr. 2 27.5027,75, feinere Marken 28 bis
28,25, Nr. 3 2626,25, feinere Marken 26,5026,75, Nr. 4
25,5025,75, feinere Marken 2626,25. Roggenmehl hieſ.
Nr. 0 23,5023,75, Nr. 1 20,5020,75, Nr. 2 16,5016,75.

Seite 5.

Das Kaiſerpaar in Wiesbaden.
* Wiesbaden, 2. Mai. Heute nachmittag unter=
nahmen
das Kaiſerpaar und die Prinzeſſin nebſt Ge=
folge
eine Automobilfahrt nach dem Chauſſeehaus und
machten von da aus einen Spaziergang bis Georgenborn,
von wo die Rückfahrt erfolgte. Abends begannen auf
allerhöchſten Befehl im Königlichen Theater die diesjäh=
rigen
Feſtvorſtellungen. Das Haus war, wie
ſtets, mit Girlanden geſchmückt. Zwiſchen dem Parterre
und dem Orcheſter breitete ſich ein duftendes Parterre von
friſchen Blumen aus. Parterre und Ränge waren von ei=
ner
erleſenen Geſellſchaft beſetzt. Man bemerkte viele be=
kannte
Theaterintendanten, Direktoren und Künſtler, ſo=
wie
die Spitzen der Behörden. Um 8 Uhr wurden der
Kaiſer, in der Uniform der Garde=Küraſſiere, die Kai=
ſerin
in einer roſafarbenen Toilette und die Prinzeſ=
ſin
Viktoria Luiſe von dem Generalintendanten
Grafen Hülſen in die Hofloge geleitet und vom Publikum
mit Hochrufen empfangen. Gegeben wurde als Eröff=
nungsvorſtellung
Beethovens Fidelio‟ Der Oper ging
die große Ouverture (Nr. 3) in C=dur zur Oper Leonore
voraus, die vortrefflich geſpielt wurde. Die Neueinſtudie=
rung
des Werkes hat eine überaus würdige Wiedergabe
der Oper gezeitigt. Die muſikaliſche Leitung hatte Kapell=
meiſter
Profeſſor Mannſtädt. Frau Leffler=Burckard als
Leonore, Herr Kaliſch als Floreſtan und Herr Schwegler
als Rocco boten Leiſtungen erſten Ranges. Das Zuſam=
menſpiel
und die Chöre waren ausgezeichnet. Die Sze=
nerie
gab Bilder von ernſter Schönheit. Die Herrſchaften
beteiligten ſich an dem ſtarken Beifall des Publikums, zum
Teil auch bei offener Szene. In der Pauſe hielten ſie auf
der Galerie des Foyers Cercle.
Nach der Vorſtellung reiſten die Kaiſerin und die
Prinzeſſin nach dem Neuen Palais ab. Der Kai=
ſer
geleitete ſeine hohe Gemahlin zur Bahn. Der Kaiſer
kehrte ſodann nach dem Schloſſe zurück und zeigte ſich auf
dem Balkon des Schloſſes, lebhaft bejubelt von dem Pu=
blikum
, das ſich zwiſchen dem Schloſſe und dem reich illu=
minierten
Rathauſe aufgeſtellt hatte.
* Wiesbaden, 3. Mai. Der Kaiſer hörte
heute früh den Vortrag des Kriegsminiſters, welcher
hier eingetroffen iſt.
* Wiesbaden, 3. Mai. Zur Frühſtücks=
tafel
beim Kaiſer war der Kriegsminiſter geladen.
Heute nachmittag unternahm der Kaiſer mit Gefolge
eine Ausfahrt im Automobil nach der Platte mit an=
ſchließendem
Spaziergang. Um 5,36 Uhr traf der
Reichskanzler hier ein und wurde auf dem Bahnhof
vom Geſandten Freiherrn von Jeniſch empfangen und
nach dem Königlichen Schloß geleitet, wo er Wohnung
nahm. Der Reichskanzler wurde bald darauf vom Kai=
ſer
empfangen und nahm an der Abendtafel bei
Seiner Majeſtät teil.

Maßſtabe liefert. Zwölf dunkle Samenkörner aber
finden ſich in jeder normalen Kapſel. Durch einen
einfachen Hinweis in Ihrem Blatt wäre es wohl mög=
lich
, manchen Odenwaldwanderer (Schüler) zu einer
gelegentlichen Nachfrage in der Gegend Kainsbach-
Stierbach, woher meine Pflanze ſtammte, zu veranlaſſen.
Sie iſt wert, wieder aufgefunden und vor dem Aus=
ſterben
bewahrt zu werden.
C.K. Englands neue Briefmarken. Eine
für alle Briefmarkenſammler intereſſante Nachricht
kommt aus London: die bisherigen engliſchen Brief=
marken
, die ſtets den Kopf des britiſchen Souveräns
zeigten, werden in kurzer Zeit aus dem Verkehr ver=
ſchwinden
. Die noch vorhandenen Vorräte ſollen zur
Verwendung kommen, aber in wenigen Monaten wer=
den
die Lagerbeſtände der engliſchen Poſtbehörde er=
ſchöpft
ſein. An die Stelle der alten Marken tritt eine
Serie neuer Entwürfe, zu denen die öſterreichiſch= unga=
riſchen
Jubiläumsmarken die Anregung gegeben haben.
Die neuen engliſchen Poſtwertzeichen werden berühmte
Szenen aus der britiſchen Geſchichte darſtellen und fo
einen Ueberblick über die geſchichtliche Entwicklung und
Großtaten Englands geben, bei denen natürlich alle
berühmten Herrſcher und Herrſcherinnen von der =
nigin
Anna und der Königin Eliſabeth bis zur Gegen=
wart
auftreten. Die Entwürfe zu den neuen Marken
werden von namhaften engliſchen Künſtlern ausgeführt.
* Derheilige Bureaukratius hat ſich in
dem auf der fränkiſchen Platte ſo romantiſch gelegenen
althiſtoriſchen Städtchen Dettelbach ein beſonderes Stück=
chen
geleiſtet. Es iſt ſchon ein halbes Jahr her, wird
aber erſt jetzt durch eine Zuſchrift an die Neue Bay=
riſche
Landeszeitung bekannt. Der Dettelbacher Rent=
amtmann
hatte danach im vorigen Herbſt von den Ge=
meinden
irgend eine ſtatiſtiſche Auskunft bis zum 15.
Oktober einverlangt. Ein Gemeindeſchreiber ſchickte
das Gewünſchte am 11. Oktober ab. Am 12. Oktober
kam es wieder zurück mit dem Vermerk, die Einliefer=
ung
müſſe erſt am 15. Oktober betätigt werden. Der
Gemeindeſchreiber ließ die Sendung noch einen Tag
liegen, um ſie am 14. Oktober wiederum fortzuſchicken,
ſo daß ſie dann zum gewünſchten Termin richtig beim
Rentamtmann eintraf.

Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 3. Mai. Präſident Graf von Schwe=
rin
=Löwitz eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 15 Mi=
nuten
. Das
Zuſatzabkommen
zu dem mit Aegypten beſtehenden Handelsabkommen
wird in dritter Leſung ohne Debatte angenommen.
Es folgt die zweite Leſung des Geſetzentwurfes zur
Ausführung der revidierten Berner
Uebereinkunft
zum Schutze der Werke der Literatur und Kunſt vom
13. November 1905. Abg. Dietz (Soz.): Wir werden
der Vorlage zuſtimmen, da Verſchlechterungen nicht in
ihr enthalten ſind. Der Antrag der Reichspartei, für
die ausſchließliche Befugnis zur Aufführung eines
Bühnenwerkes oder Werkes der Tonkunſt anſtelle der
Friſt von 30 Jahren eine ſolche von 50 Jahren zu ſetzen,
iſt für uns unannehmbar. Abg. Wagner=Sachſen
(konſ.): Wir ſtimmen den Kommiſſionsbeſchlüſſen im
allgemeinen zu. Zum Schutze unſerer Induſtrie bean=
trage
ich, daß die Lizenzgebühr zurückzugewähren iſt,
wenn mechaniſche Muſikinſtrumente in das Ausland
exportiert werden, in dem ein Urheberſchutz nicht be=
ſteht
. Dem Antrage der Reichspartei ſtimmen wir zu.
Abg. Junck (natl.): Der Antrag Wagner iſt für
uns unannehmbar. Die Regierungen ſollten ſich zu
ihm äußern. Die Vorteile, die der Geſetzentwurf jetzt
enthält, werden durch dieſen Antrag gefährdet. Abg.
Müller=Meiningen (Fortſchr. Vpt.): Ich bitte, den
Entwurf möglichſt in der jetzt vorliegenden Faſſung
anzunehmen. Abg. Werner (D. Rfpt.): Auch ich
bitte um unveränderte Annahme der Vorlage. Abg.
Dr. Weber (natl.): Unſer Antrag, der demjenigen
des Kollegen Wagner entſpricht, dürfte keineswegs ſo
undiskutierbar ſein, als hier hingeſtellt wird. Der
Export iſt ſchon an ſich recht ſchwierig und man ſollte
der Induſtrie hierin entgegen kommen. Namens eines
Teiles meiner Freunde der größte Teil iſt allerdings
dagegen bitte ich um Annahme des Antrages.
Geh. Oberregierungsrat Oegg: Ich bitte namens
der verbündeten Regierungen, den Anregungen der
Anträge Streſemann und Wagner nicht zu folgen, ſie
bedeuten einen Eingriff in die Rechte des Autors.
Abg. Wagner=Sachſen (konſ.): Nach dieſer Er=
klärung
ziehe ich meinen Antrag zurück. Abg. Marx
(Zentr.): Wir ſtimmen der Vorlage in der Faſſung
der Kommiſſion zu. Die Regelung der Lizenzen ent=
ſpricht
nicht unſeren Wünſchen. Abg. Dr. Blan=
kenhorn
(natl.): Auch ich ziehe den Antrag Streſe=
mann
namens der Antragſteller zurück. Abg.
Müller=Meiningen (Fortſchr. Vpt.): Ich bitte um
authentiſche Interpretierung der verſchiedenen Gattun=
gen
von Zeitungsartikeln. Geſchützt ſollen im allge=
meinen
ſein: Beiträge (Novellen, Romane uſw.), kurze
Studien über aktuelle Tagesfragen, dieſe aber nur
dann, wenn ſie mit Vorbehalt veröffentlicht werden.
Nicht geſchützt wird die Berichterſtattung über tatſäch=
liche
Ereigniſſe.
Geh. Oberregierungsrat Dungs: Die Anſicht des
Vorredners trifft zu. In Zukunft wird bei Zeitungs=
artikeln
die Privatklage zuläſſig ſein, ſofern nicht ein
öffentliches Intereſſe vorliegt. Abg. Prinz zu
Hohenlohe=Langenburg (Rpt.): Mein Antrag
hat Ausdehnung der Schutzfriſt auf 50 Jahre bei
Bühnenwerken oder Werken der Tonkunſt gewünſcht,
dieſer Antrag war bereits im Entwurfe vom Jahre
1901 enthalten. Ich bitte um ſeine Annahme, denn es
gilt, die Hinterbliebenen unſerer großen Männer, die
meiſt in bedrängten Verhältniſſen leben, vor Not zu
ſchützen. Abg. Kirſch (Zentr.): Dem Antrage des
Vorredners vermögen wir auch heute nicht zu folgen,
wir werden ihn ablehnen und es bei der 30jährigen
Schutzfriſt belaſſen. Die 30jährige Schutzfriſt für
Bühnenwerke dürfte auch eine Verbilligung des
Theaterpreiſes im Gefolge haben. Abg. Junck
(natl.): Wir ſind für die kürzere Schutzfriſt. Das
Intereſſe des einzelnen Autors iſt nicht den Intereſſen
der Allgemeinheit voranzuſtellen. Abg. Dove
(Fortſchr. Vpt.): Wir ſind auch für die 30jährige Schutz=
friſt
und lehnen den Antrag ab.
Nach nochmaliger Erwiderung von Wagner
(konſ.) und von Bebel (Soz.) ſchließt die Debatte.
Der Antrag Hohenlohe=Langenburg wird gegen die
Stimmen der Reichspartei, einiger Konſervativer und
Nationalliberaler abgelehnt. Das Geſetz wird
angenommen.
Es folgt die zweite Leſung des Geſetzes betr.
die Zuſtändigkeit (Entlaſtung) des
Reichsgerichtes und der Rechtsanwalt=
ordnung
.
Abg. Thaler (Zentr.): Kann das Reichsgericht
das Arbeitspenſum nicht bewältigen, dann ſollte dem
rechtſuchenden Publikum der Rechtsweg nicht be=
ſchränkt
, ſondern das Reichsgericht ſo eingerichtet wer=
den
, daß es imſtande iſt, das Publikum zu befriedigen.
Der Entwurf läuft auf die Erſparnis richterlicher
Arbeitskräfte hinaus. Die Mängel der Vorlage ſind
derart, daß wir den Entwurf ablehnen müſſen. Abg.
Gyßling (Fortſchr. Vpt.): Wir haben ſchwere Be=
denken
gegen die Kommiſſionsbeſchlüſſe, werden aber,
da es ſich um ein Proviſorium bis zur gründlichen
Reform des Zivilrechts handelt, der Vorlage zuſtim=
men
. Abg. Heinze (natl.): Auch wir ſtimmen den
Kommiſſionsbeſchlüſſen zu. An einer Ueberlaſtung des
Reichsgerichts iſt nicht zu zweifeln. Die Ueberwindung
der Arbeitslaſt iſt nur möglich durch Erhöhung der
Reviſionsſumme oder Einführung des Difformitäts=
prinzips
. Abg. Heine (Soz.): Eine vorübergehende
Stärkung des Reichsgerichts iſt nötig, und wenn da=
nach
die dauernde Verſtärkung nötig ſein ſollte, ſo
können wir uns auch nicht abſchrecken laſſen, dem Volke
dieſe oberſte Gerichtsſtätte zu erhalten. Staatsſekretär
Dr. Lisco: Das Material läßt ſich am beſten vermindern
durch Erhöhung der Reviſionsſumme und Heranziehung
von Hilfsrichtern. Abg. Schultz=Bromberg (Rp.):
Wir ſind für die Kommiſſionsbeſchlüſſe. Abg. Seyda
(Pole): Wir lehnen die Vorlage ab. Die Inanſpruchnahme
des höchſten Gerichtshofes darf nicht durch Erhöhung der
Reviſionsſumme erſchwert werden.
Nach einigen Bemerkungen verſchiedener Abgeordneter
wird die Sitzung auf Mittwoch 1 Uhr vertagt. Schluß
7¾4 Uhr.
* Berlin, 3. Mai. Die Reichstagskom=
miſſion
für das Zuwachsſteuergeſetz ſtellte in zwei=
ter
Leſung die Beſtimmung der Regierungsvorlage
wieder her, wonach die Steuer beim Erwerb durch
Deſzendenten und Adoptivkindern nicht erhoben wird.
* Berlin, 3. Mai. Die Budgetkommiſ=
ſion
des Reichstages erſetzte den in der erſten
Leſung beſchloſſenen, von der Regierung bekämpften

[ ][  ][ ]

Seite e

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910

Nummer 103.

§ 9a des Kolonialbeamtengeſetzes durch die folgende
Beſtimmung: Sind in die Perſonalakten Vorkommniſſe
eingetragen, die dem Beamten nachteilig ſind, ſo kann
eine Entſcheidung hierauf nur gegründet werden, nach=
dem
dem Beamten Gelegenheit zur Aeußerung gegeben
worden iſt.
* Berlin, 3. Mai. Die Juſtizkommiſſion
des Reichstages beriet über das Zeugnisverweige=
rungsrecht
der Abgeordneten. Dabei erklärte der Regie=
rungsvertreter
, es könne ein Bedürfnis, die Stellung der
Abgeordneten noch mehr aus dem Rahmen des gemeinen
Rechtes herauszuheben, nicht anerkannt werden. Zwar
müſſe der Abgeordnete vor der Verfolgung geſchützt wer=
den
, aber nicht die, welche ihm Mitteilungen machten. Die
Beſeitigung der Zeugnispflicht könne dahin führen, daß
im Strafprozeß, ſelbſt in bürgerlichen Streitigkeiten, Tat=
ſachen
der Feſtſtellung entzogen werden könnten, die für
die Entſcheidung von maßgebender Bedeutung ſeien.
Schwere Straftaten würden dadurch der geſetzlichen Ahn=
dung
und bürgerliche Rechtsſtreitigkeiten von großer Trag=
weite
der gerichtlichen Entſcheidung entzogen bleiben kön=
nen
. Ferner erſcheine es bedenklich, daß aus den Kreiſen
der Beamten, ohne jede Gefahr für dieſe, Mitteilungen, auf
denen das Amtsgeheimnis ruhe, den Abgeordneten zuge=
tragen
werden könnten, weil dadurch für die Beamten die
Verſuchung zu pflichtwidrigen Handlungen erhöht würde.
Der Abgeordnete müſſe die Zuverläſſigkeit und Lauterkeit
ſeiner Gewährsmänner prüfen. Die Befreiung von der
Zeugnispflicht über dieſe widerſpräche dem Rechts=
empfinden
.

Darmſtadt, 4. Mai.
Vom Hoftheater. Die geſtrige Aufführung der
Walküre konnte erſt nach ½7 Uhr beginnen,
da der Heldentenor, Herr Oskar Bolz von Stuttgart,
nicht erſchienen war. Der Zug, den der Künſtler benutzte,
hatte ſo große Verſpätung, daß er in Bruchſal den An=
ſchluß
nicht erreichte und im Automobil nach Darm=
ſtadt
fahren mußte, wo er nach 6 Uhr eintraf.

Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 3. Mai. Der Reichskanzler reiſte
heute früh nach Wiesbaden ab.
* Berlin, 3. Mai. Der Seniorenkonvent
des Abgeordnetenhauſes beſchloß, dem Ple=
num
zu empfehlen, daß die Vertagung erſt am 11. Mai
eintreten und die Tagung wieder am 24. Mai eröffnet
werden möge. Am 25. Mai ſoll die Wahlrechtsvorlage
auf die Tagesordnung geſetzt werden. Vor Pfingſten
ſoll die erſte Leſung über den Wohnungsgeldzuſchuß
und die Eiſenbahnanleihe erledigt werden.
* Berlin, 3. Mai. Unter dem Vorſitze des Großadmi=
rals
v. Köſter hielt der Hauptverband deutſcher
Flottenvereine im Auslande im Reichstagsgebäude
ſeine diesjährige Mitgliederverſammlung ab. Der Ver=
band
umfaßt zurzeit 146 Flottenvereine mit 947 Einzel=
mitgliedern
in allen Teilen der Erde; er kann auf das
Flußkanonenboot Vaterland und die Wetterwarte in
Tſingtau als Ergebniſſe ſeiner bisherigen freiwilligen
Selbſtbeſteuerung der Deutſchen im Auslande hinweiſen
und beſitzt zurzeit wiederum ein Vermögen von rund
140000 Mark. Als wichtigſtes Ergebnis der diesjährigen
Verſammlung iſt der Beſchluß zu verzeichnen, den Ver=
einen
in erhöhtem Maße Belehrungsmaterial und ſonſtige
Druckſachen zugänglich zu machen. Man hofft ſo, dem nun=
mehr
ſeit 12 Jahren tätigen Verbande einen weiteren Zu=
wachs
von Mitgliedern zuzuführen.
* Berlin, 3. Mai. Der italieniſche Miniſter
des Aeußern trifft, der Norddeutſchen Allgemeinen
Zeitung zufolge, Ende Mai in Berlin ein, um ſich dem
Kaiſer vorzuſtellen und den Beſuch des Reichskanzlers in
Rom zu erwidern.
* Stuttgart, 3. Mai. Ueber die Wirkung der am
1. Dezember v. J. in Kraft getretenen Erhöhung
des Fahrpreiſes der vierten Wagenklaſſe
von 2 auf 2,3 Pfennig ſtellt der Staatsanzeiger für
Württemberg feſt, daß die Einnahmen aus der dritten
und vierten Klaſſe in den Monaten Januar bis Ende
März dieſes Jahres gegenüber dem Vorjahre eine Ver=
mehrung
von 356 228 Mark, gleich 12 Prozent, erfahren
haben. Die Verkehrsſteigerung iſt in der Hauptſache
nicht der vierten, ſondern der dritten Wagenklaſſe zu=
gute
gekommen; es ergab ſich, daß die Tariferhöhung
eine den Verkehr hemmende Wirkung nicht gehabt hat.
Es zeigte ſich dabei deutlich, daß die vierte Wagenklaſſe
ſolange der 2=Pfennig=Tarif beſtand, nicht ausſchließ=
lich
die Klaſſe der Minderbemittelten war, ſonſt wären
nicht ſo viele Reiſende jetzt in die dritte Wagenklaſſe
übergegangen.
* Aarau, 3. Mai. Im Dorfe Bettwil erſchoß der
wegen Mißhandlung ſeiner Frau eingeſperrt geweſene
Wagner Weibel ſeine Frau und einen 60jährigen Metz=
ger
namens Gauch; darauf verwundete Weibel ſeine
Schwägerin und ſich ſelbſt lebensgefährlich.
* Eſſen, 3. Mai. In der Nähe von Bredeney wurde
geſtern der 50jährige Buchdrucker Richard Bleifeld aus
Werden mit einer klaffenden Kopfwunde an einem
Chauſſeeabhang tot aufgefunden; wahrſcheinlich liegt ein
Raubmord vor.
* Neumünſter, 3. Mai. In der Nacht ſind auf dem
Gute Auguſtenhof 16 polniſche Arbeiter und Arbeiterin=
nen
infolge Kohlengasvergiftung ſchwer er=
krankt
. Die Leute heizten und ſchloſſen vor dem
Schlafengehen den Ofen. Eine Arbeiterin liegt hoffnungs=
los
danieder.
* Hilmersdorf bei Sonnewalde, 3. Mai. In der
Nacht vom Sonntag zum Montag tötete der 27 jäh=
rige
Ziegeleiarbeiter Friedrich Schulze ſeine Ge=
liebte
, die 24jährige Emma Weißbrot, durch ſechs
Meſſerſtiche. Danach hat er die Leiche an einem Baum
aufgehängt. Der Täter wurde verhaftet.
* Bremen, 3. Mai. Der Arbeitgeberver=
band
für das Baugewerbe von Vegeſack, Blu=
menthal
und Umgegend beſchloß mit 156 gegen 6 Stim=
men
, zum 4. Mai alle organiſierten Arbeiter auszu=

ſperren. Von der Ausſperrung werden 581 Mann be=
troffen
. 75 nicht organiſierte Arbeiter werden weiter
beſchäftigt.
* Paris, 3. Mai. Aus Dunkirchen wird über
die dort ausgebrochenen Streikunruhen noch ge=
meldet
: Geſtern abend drangen etwa 3000 Ausſtändige
in den Bahnhof ein, errichteten aus Frachtwagen eine
Art Barrikade und bombardierten die in dem Bahn=
hof
aufgeſtellten Dragoner mit Eiſenſtücken, Glas=
flaſchen
und Kohlenſtücken. Die Soldaten ſtürmten
auf die Angreifer ein, doch flüchteten ſich dieſe erſt, als
eine Dragonerabteilung dieſelben von rückwärts
attackierte. Mehrere Reiter wurden durch Steinwürſe
verwundet. Im Laufe des Abends kam es noch wie=
derholt
zu Zuſammenſtößen zwiſchen Truppen und
Streikenden, weil letztere eine Sägemühle in Brand
zu ſtecken verſuchten und das Haus eines Arbeits=
willigen
zerſtörten. Beiderſeits gab es eine Anzahl
Verwundete.
* Dünkirchen, 3. Mai. Die Unruhen haben ſich heute
vormittag wiederholt. Die Ausſtändigen bewarfen die
Gendarmerie mit Steinen, ein Demonſtrant gab einen Re=
volverſchuß
ab, wodurch ein anderer verwundet wurde.
Truppenverſtärkungen ſind eingetroffen.
* Helſingfors, 3. Mai. Das Gutachten der Grund=
geſetz
=Kommiſſion, das wahrſcheinlich heute dem
Landtage zugeht, ſchließt mit dem Vorſchlage, daß der
Landtag die von ihm verlangte Begutachtung des Geſetz=
entwurfes
über Finnland ablehnen möge.
* Pittsburg, 3. Mai. Präſident Taft hielt geſtern
hier eine Rede, in der er die auswärtige Politik und
den Staatsſekretär Knox, namentlich Niearagua gegen=
über
, verteidigte und ihn unter anderem auch gegen
den Vorwurf der Dollar=Diplomatie in Schutz nahm.
Die Beziehungen der Vereinigten Staaten zu Süd=
und Zentralamerika ſeien nie freundlicher geweſen;
daß ein Krieg zwiſchen Peru und Bolivia vermieden
worden ſei, habe man Staatsſekretär Knox mit zu ver=
danken
. Die Beziehungen zwiſchen Peru und Ecua=
dor
ſeien geſpannt, jedoch ſei Staatsſekretär Knox be=
ſtrebt
, eine ehrenvolle Löſung herbeizuführen. Von
Nicaragua würden die Vereinigten Staaten, ſobald die
dortige Regierung anerkannt ſei, Genugtuung für die
Verletzung amerikaniſcher Rechte fordern.

Poſen, 3. Mai. Der Kaſſierer der hieſigen Raiff=
eiſen
=Genoſſenſchaft Geilenberg iſt verſchwunden,
nachdem er ſich Unterſchlagungen angeblich in Höhe von
50000 Mark hat zuſchulden kommen laſſen.

ie Nervoſität. Es iſt ohne weiteres klar, daß ſich
der Schmerz, den drückendes Schuhwerk verurſacht,
ſelbſt mit dem beſten Willen nicht ganz verbeißen läßt,
der Träger eines ſolchen Schuhwerkes wird immer durch
eine unglückliche, klägliche Miene verraten, daß ihn
irgendwo der Schuh drückt. Daß jemand, der unten in
Marterinſtrumenten ſteckt, aber oben lächeln, Konverſation
machen oder ſeine Gedanken auf Geſchäfte konzentrieren
will, nervös und reizbar werden muß, ganz abgeſehen
von den dauernden Fußleiden, die er ſich unfehlbar
zuzieht, das bedarf gar keines beſonderen Beweiſes.
Engelhardt’s Chasalla- Normalstiefel werden
allen Anforderungen, die man an eine anatomiſch richtige
und trotzdem oder vielmehr gerade deswegen elegante
Fußbekleidung ſtellt, gerecht. Profeſſor v. Esmarch und
zahlreiche Spezialärzte für Orthopädie haben ſich längſt
für den Chaſallaſtiefel als beſtes Erzeugnis der modernen
Fußbekleidungskunſt erklärt und zahlreiche Aerzte tragen
nur noch Chaſalla. Die Verkaufsſtelle in Darmſtadt
befindet ſich Rheinſtraße 12½. Dort wird das
Syſtem ohne Kaufzwang gern erklärt und eine intereſſante
Broſchüre gratis abgegeben.
(L.9562,28
Lindenfels i. O. Hotel Odenwald
Pension Mk. 4.50. (9551M)
Ad. Vogel.

Ich war ein vollſtändig gebrochener Menſch.
Charlottenburg, 25. Sept. 1909. Seit langen Jahren
leide ich nach ärztlichen Feſtſtellungen an einem Rücken=
marksleiden
und ſchon einige 11 Jahre kann ich meinem
Berufe als Maſchinenmeiſter nicht mehr nachgehen, denn
mein Körpergewicht u. meine Kräfte wurden immer weniger
und mein Ausſehen ward dementſprechend krankhaft und
immer verdrießlich. Früher hatte ich ein durchſchnittliches
Körpergewicht von 175 Pfd. beſeſſen, das jedoch durch
meine langjährige Krankheit auf 138 Pfd. zurückgegangen
war. Auch wurde ich nicht wenig von Schmerzen geplagt,
ſodaß ich keine Freude mehr am Leben hatte; ich war ein
vollſtändig gebrochener Menſch. Ich hatte ſchon mancherlei
gegen meine körperlichen und geiſtigen Beſchwerden getan,
insbeſondere Aufenthalt in Bädern u. Luftkurorten, aber
Alles ohne oder mit geringem Erfolg. Einen unbeſteitbar
auten Erfolg hatte ich erſt nach meinen erſten Verſuchen mit
Bioſon, denn daraufhin wurde es anders. Das Körper=
gewicht
nahm ſtetig zu, mein Ausſehen beſſerte ſich ebenfalls
zuſehends u. meine Mitmenſchen u. Bekannten nennen es
jetzt ein ſehr gutes, denn ich habe wieder eine volle, rote,
geſunde Geſichtsfarbe und helle Augen; beſitze überhaupt
jetzt ein zufriedenes Aeußere u. auch meine Gemütsſtimmung
iſt eine viel beſſere geworden, ſodaß ich gelegentlich wieder
lache, pfeife, ſinge und mich gern in fröhlicher Geſellſchaft
aufhalte. Nachdem ich ungefähr ¾ Jahre Bioſon ge=
trunken
hatte, war ich ſoweit gekräftigt, daß ich wieder
unter Menſchen verkehren mochte. Ich kaufte mir deshalb
ein Invalidendreirad mit Handbetrieb, weil mir das Gehen
ſchwer hält, und fahre damit Sommer und Winter jeden
Tag, wenn das Wetter nicht allzu ſchlecht iſt, Strecken bis
zu 25 Kilometer. Jedenfalls iſt dies das beſte Zeichen, daß
wieder etwas Kraft, Ausdauer u. Energie im Körper ſitzt.
So habe ich am Bioſon für mich und vielleicht auch für
manchen anderen, dem ich es angeraten habe, ein gewaltiges
Kräftigungsmittel bei meiner heimtückiſchen Krankheit ge=
funden
. Ergebenſt! Robert Heinemann, Privatier. Unter=
ſchrift
beglaubigt: Vorſtand des 6. Polizeireviers. Bioſon
iſt das beſte v. billigſte Kräftigungsmittel. Paket 3 Mk.
in Apotheken, Drogerien. Man frage ſeinen Arzt. (95665

Skrofulöſe Kinder gedeihen ſehr gut bei der Ernährung
mit Kufeke und Milch, weil die Milch durch
Kufeke=Zuſatz einen größeren Nährwert erhält und
leichter verdaulich wird.
(9552)
Wie Brot und Karkoffeln ver=
daulicher
ſind wenn ſie mit Butter
genoſſen werden, ſo iſt das Feit ſeilbſt
verdanlicher, wenn es mit Titrovin
Eſſig verſetzt wird.
(9554)
Zu den vielen freundlichen und anheimelnden Orten,
wo man wirklich Erholung finden kann, zählt das
Bad Salzhausen in der Provinz Oberheſſen, das für
Erwachſene wie für Kinder, die Kräftigung ihrer Nerven
und ihres allgemeinen Geſundheitszuſtandes ſuchen, wie
geſchaffen iſt. In einem Seitental der Nidda, am ſüd=
weſtlichen
Abhange des Vogelsberges an der Bahnlinie
Frankfurt-Friedberg-Nidda gelegen, iſt es von Mainz
und Frankfurt unmittelbar, von Koblenz, Köln und
Kaſſel auf dem Wege über Gießen in wenigen Stunden
zu erreichen. Bad Salzhauſen liegt unmittelbar an einem
ſanft die Höhen hinaufziehenden alten ſchattigen Park.
der allmälich in Hochwald übergeht und Gelegenheit zu
ausgedehnten bequemen Spaziergängen bietet. An Heil=
mitteln
ſind vorhanden Stahl=, Lithium= und Schwefel=
quellen
, ſowie Soolquellen. Leiden und Schwächezuſtände
aller Art finden hier erfolgreiche Behandlung und der
ſtille Frieden, der über dem von friſchen, freundlichen
Wieſen durchzogenen Tale ruht, bringt auch die aufge=
regteſten
Nerven zur Ruhe.
(9555lf

Bei Kopfschmerz Litrovanille!
(31240,40

Geſchäftliches.
Am Mittwoch, den 4. Mai, mittags von 121 Uhr
und nachmittags von 4½6 Uhr bietet ſich Gelegenheit
im Papierhaus Elbert, Ernſt=Ludwigsſtraße 9,
den vielfach preisgekrönten, erſt 21 Jahre alten ameri=
kaniſchen
Meiſterſchreiber, Herrn Trefzger mit der
bewundernswerten Fertigkeit von 1014 Anſchlägen per
Sekunde auf der Original=Underwoodſchreibmaſchine
ſchreiben zu ſehen. Herr Trefzger wendet die 10 Finger=
Methode an, bei der jeder Finger ganz beſtimmte Taſten
zu verſehen hat, und ſchreibt ihm vollſtändig unbekannte
Texte ab, wobei er die phänomenale Stundenleiſtung
von 56000 Worte erreicht bei fehlerloſer und exakter
Schreibweiſe.
(9515
Zum erſten Male ſind im Reichspoſtgebiet die amt=
lichen
Verzeichniſſe der Teilnehmer an den
Fernſprechnetzen zu Inſertionszwecken freigegeben.
Es iſt damit den Inſerentenkreiſen Gelegenheit geboten,
ihre Ankündigungen einem nur gut und beſtſituiertem
Publikum vor Augen zu führen. Die bedeutenden
Auflagen und die ſtändige Benutzung der amtlichen Ver=
zeichniſſe
beſonders auch an den öffentlichen Fernſprech=
ſtellen
ſichern den in dieſen Büchern aufgenommenen
Anzeigen die größte Beachtung. Das Reichspoſtamt hat
der älteſten Annoncen=Expedition Haaſenſtein &
Vogler A.=G., Berlin W. 8, Leipzigerſtraße 31/32, die
alleinige Anzeigen=Annahme für alle Verzeichniſſe über=
tragen
. Aufträge nehmen alle Filialen und Agenturen
der Haaſenſtein & Vogler A.=G. entgegen. Ebenſo wird
an dieſen Stellen jede gewünſchte Auskunft über In=
ſertionsbedingungen
erteilt.
(9556fl

feinste

Tafel-B

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Mlukenfer C
Hell Export
1ePe.

[ ][  ][ ]

Krieger-Verein
Darmſtadt.

Todes=Anzeige.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
unſer langjähriges Mitglied und Feldzugs=
kameraden

(9521
Herrn
Joh. Heinrich Kestina
Leutnant a. D.
aus dieſem Leben abzurufen.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den
4. Mai, nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehaus,
Wenckſtraße 37 aus, ſtatt.
Sammlung am Sterbehaus.
Zur Teilnahme an der Beerdigung werden
die Kameraden von Lahr bis Probſt, ſowie
der II. Bezirk erſucht.
Der Vorſtand des Kriegervereins
Darmſtadt.

Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei der Beerdigung meines innigſtgeliebten Gatten,
unſeres guten Vaters, Schwiegervaters, Groß=
vaters
, Schwagers und Onkels
(9564
Herrn F. W. Schlüter
Schirmfabrikant
ſprechen wir hiermit unſeren herzlichſten Dank
aus, insbeſondere Herrn Pfarrer Weißgerber für
die troſtreichen Worte am Grabe, ſowie für die
zahlreichen Kranz= und Blumenſpenden.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Eliſe Schlüter, geb. Götz,
Wilhelm Schlüter nebſt Familie,
Eliſabeth Schlüter.
Darmſtadt, den 3. Mai 1910.
Kirchſtraße Nr. 27.

Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Das ſüdliche
Tiefdruckgebiet hat ſich noch verſtärkt und zieht langſam
nordoſtwärts. Dabei fallen in Südoſteuropa außerordent=
liche
Regenmengen (Wien 49 Mm.) In Mitteldeutſchland,
wo ein Ausläufer des weſtlichen Hochdruckgebietes ſich ge=
ſtern
bildete, haben die Niederſchläge vorübergehend nach=

Tageskalender.
Mittwoch, 4. Mai.
Hoftheater, Anfang 7 Uhr (B). Der dunkle Punkt.
Vorſtell ung um 8 Uhr im Orpheum.
Konzert von Wilhelmine Heiß um 8 Uhr im Hotel
Zur Traube‟
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Donnerstag, 5. Mai.
Konzert morgens 5 Uhr und nachmittags 4 Uhr auf
der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 Uhr auf Hugenſchütz’ Felſenkeller.
Spaziergänge: Geſangverein Konkordia nach der
Vismarckeiche (Abmarſch um 7 Uhr vom Vereinslokal).
Geſangverein Liederzweig nach der Weberbuche
(Abmarſch um ½2 Uhr an der Friedhofs=Allee).
Geſangverein Liedertafel nach Meſſel (Abmarſch um
2 Uhr am Ballonplatz). Turngemeinde Darmſtadt
nach Lindenfels (Abmarſch um 7 Uhr vom Turnhauſe.
Doppelquartett Rheingold nach dem Rücks=
brünnchen
(Abmarſch um 6½ Uhr vom Vereinslokal).
Geſangverein Sängerluſt nach Roßdorf (Abmarſch
um 2 Uhr vom Ballonplatz).
Verſteigerungskalender.
Freitag, 6. Mai.
Spenglerwerkzeug= ꝛc. Verſteigerung um 3 Uhr
Wienersſtraße 70.

Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldacßel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichs
zurückgeſandt.

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Kurſe vom 3. Mai 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.

Bf. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,50
3½ Deutſche Reichsanl. . *3,10
84,90
3
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 101,00
93,10
3½ do. Conſols .
84,80
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,75
do.
93,90
3½
3
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,60

3½
3
3½
3
3½

do.
do.

92,90
83,60

4 Hamburger Staatsanl. 101,95
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,50
do.
91,90
do.
81,30
3 Sächſiſche Rente . . . 84,00
4 Württembergerv. 1907 101,90
do.
93,20
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,50
1¾ Griechen v. 1887 49,50
38½ Italiener Rente . . . 104,90
4½ Oeſterr. Silberrente . 98,10
do. Goldrente . . 99,50
do. einheitl. Rente 94,10
3 Portug. unif. Serie I 66,50
3 do. unif. Ser. III 67,00
do.
Spezial . 13,50
5 Rumänier v. 1903 . . 102,10
do. v. 1890 . . 94,50
do. v. 1905 . . 109,40
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 91,80

Sf.

InProz.
96,00
. 101,40
91,20

4 Ruſſen v. 1902 . . . . 92,00
4½ do. v. 1905 . . . . 100,40
3½ Schweden . . .
4 Serbier amort. v. 1895 86,20
4 Türk. Admin. v. 1903 89,40
4 do. unifiz. v. 1903 94,60
4 Ungar. Goldrente . . 95,75
do. Staatsrente . 92,70
5 Argentinier . .
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 93,50
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,60
99,90
do.
4½
97,60
4½ Japaner . . .
5 Innere Mexikaner . . 100,60
69,80
3
do.
4 Gold=Mexikan. v. 1904 96,20
5 Gold=Mexikaner . . . 100,30
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=Paket=
. . . 143,00
fahrt .
4 Nordd. Lloyd . . . 108,20
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 122,90
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 123,50
4 Baltimore & Ohio . . 108,25
4 Gotthardbahn . . . .

InProz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 159,60
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 20,60
4 Pennſylvania R. R. 129,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 195,50
.82,50
Werger=Brauerei
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 489,25
Fabrik Griesheim . . . . 264,00
Farbwerk Höchſt . . . . . 475,00
Verein chem. Fabriken
Mannheim: .
. 321,00
.115,20
Lahmeyer . . .
Schuckert.
168,30
Siemens & Halske . . . 247,00
Adlerfahrradwerke Kleyer 397,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 237,00
Gelſenkirchen . . . . . . . 204,10
Harpener . . . .
194,20
Phönix, Vergb. u. Hütten=
betrieb
. . .
. . . 219,50
Privritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 90,40
4 Pfälzer Prt. .
93,50
do.
3½
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. . 99,60
do. ſteuerfrei . 99,25
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,30
do.
98,30
do.
alte . 81,80
5 Oeſterr, Südbahn . . 102,6.)
do.
83,50
do.
57,80
20/1
3 Raab=Oedenburger . . 74,60
4 Ruſſ. Südweſt. . . . 89,80
4 Kronpr. Rudolfbahn . 99,30

In Proz.
3f.
2 Livorneſer . . . . . . 76,00
4 Miſſouri=Paciſic . . . 98,50
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,00
5 Anatoliſche Eiſenb. . .
5 Tehuantepec . . . . . 102,25

Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ.
4 Darmſtädter Bank .
4 Deutſche Bank
4 Deutſche Vereinsbank
4 Diskonto=Geſellſchaft
Dresdner Bank. .
4 Mitteldeut. Kreditbk.
4 Nationalbk. f. Deutſchl.
4 Pfälzer Bank . . . . .
4 Reichsbank . .
4 Rhein. Kredit=Bank 1
4 Wiener Bank=Verein 1
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17
3½ do. S. 19. . . . . 92,50
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 1519, 2126
4 Hamb.=Hypoth.=Bank
do.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
4 Meining. Hyp.=Bank
do.
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917)
do. (unk. 1914)
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,30
do,
3½

174,80
132,00
251,00
127,70
188,10
159,10
119,50
124,20
101,30
145,30
139,25
137,50

100,30
99,60
100,50
91,00
92,60
101,00
91,00
100,30
91,60
93,10

InProz.
Bf.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt . . . . . . 100,40
3½ do.
4 Frankfurt . . . . . . . 100,90
95,50
3½ do.
4 Gießen . . . . . . . . 100,75
3½ do.
4 Heidelberg . . . . . . 100,10
91,40
3½ do.
4 Karlsruhe . . . . . . 100,20
3½ do.
92,00
4 Magdeburg. . . .
3½ do.
4 Mainz .
. 100,00
3½ do.
4 Mannheim .
101,00
3½ do.
4 München .
100,20
3½ Nauheim
92,00
4 Nürnberg.
.100,60
5½, de.
4 Offenbach . .
3½ do.
92,20
4 Wiesbaden .
100,40
3½ do.
4 Worms . . . . . . . .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886. . 83,30
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner 100 137,10
5 Donau=Reg. fl. 100 144,00
3 Holl, Komm. 100

In Proz.
Bf.
3 Madrider
S. 100
4 Meining. Pr.=Pfand=
. . . 137,00
briefe. .
4 Oeſterr. 1860er Loſe 174,00
3 Oldenburger .
. 124,60
2½ Raab=Grazer fl. 150 102,50

Unverzinsliche
Anlehensloſe.

Augsburger
Braunſchweiger Tlr.
Freiburger
Mailänder
do.
Meininger
Oeſterreicher v. 1864 I
do. v. 1858
Ungar. Staats 1
Venediger
Frs.
Türkiſche
,

B
Fs.
fl.

20
15
45

39,30

10 34,50
7 39,20
100 571,00
100 463,00
100 393,00
30 41,40
400 181,40

Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns .
20 Franks=Stücke .
Oeſterr. 20=Kronen . .
Amerikaniſche Noten .
Engliſche Noten ..
Franzöſiſche Noten . . . .
Holländiſche Noten . . . .
Stalieniſche Noten . . . .
Oeſterr.=Ungariſche Noten
Ruſſiſche Noten . . . . .
Schweizer Noten . . . . .

20,44
16,21
16,90
4,19
20,47
81,10
169,50
80,82
85,10
80,95

Reichsbank=Diskonto . . .
Reichäbank=Lombard Z3f. 5½

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um der fortwährend ſteigenden Belaſtung
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[ ][  ][ ]

§ 103.

1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
-

1910.

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44, 46, 48, 50, in englischen Stoffen, einfarbig Tuch
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Brech-Perlbohnen
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Kernbohnen (Flageolets)
Dicke Bohnen
Carotten
Gemischte Gemüse
Leipziger Allerlei
Tomaten, (ganze)
Tomatenpurée
Cardon
Artischockenböden
Stangenspargel (4 Qual.)
Kopfspargel (2 Qualitäten)
Schnittspargel (4 Qual.)
Kohlrabi, ganze Frucht
Kohlrabi in Scheiben
Sellerie in Scheiben
Teltower Rübchen
Spinat, fein gewiegt
Morcheln
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Die Dame mit dem Oröen.
Von Little.
Ueberſetzt aus dem Engliſchen.
(Nachdruck verboten.)
14)

Horiſhima, März 1904.
Ach könnteſt Du doch hier ſein und all das Schauer=
liche
mit erleben! Der Krieg iſt tatſächlich ausgebrochen,
und wenn Du mich ſehen könnteſt, wie ich mitternächt=
lich
zum Fenſter hinausliege, nach einem Extrablatt
brülle und dann wie toll umherjage nach jemand, der
es mir überſetzt und in wilder Luſt bei jedem Sieg, den
dieſes tapfere kleine Land gewinnt, umhertanze, Du
würdeſt daraus ſchließen, daß ich noch ebenſo grün bin
wie früher. Ich ſage Dir, ich könnte auf mein Vater=
land
nicht ſtolzer ſein! Gewinnt das mutige kleine
Japan drei Schlachten über jene, dicken, brutalen, ein=
gebildeten
Ruſſen! Potztauſend! ich möchte gerade hin=
laufen
und den Kaiſer umarmen!
Und die Schülerinnen! Nun, deren ſanfte Geſichter
ſind tatſächlich verklärt vom Feuer des Patriotismus.
Einmal wöchentlich kommt eine gelernte Pflegerin
und hält Vorträge über Krankenpflege, und hinterher
finde ich in jeder Ecke eine Schar Mädchen, die das Ver=
binden
üben, ſelbſt die ſittſamſte kleine Maid, nährt die
Hoffnung, daß ihr Schickſal ſie hinaus aufs Schlachtfeld
führen könnte, oder daß ſie auf irgendeine Weiſe dem
Vaterlande dienen dürfe. Ich fürchte, ich halte keine
gegelrechten Schulſtunden in dieſen Tagen, aber es

kommt mir vor, daß Mut, Seelenadel und Aufopferung
der Aufmerkſamkeit ebenſo wert ſind als Vorſtellungs=
reihen
und Apperzeption.
Ein engliſcher Gaſt, der alles Japaniſche haßt, ſagt,
mein Enthuſiasmus ſei ein Aergernis; aber das macht
mir nichts. Mein Enthuſiasmus bekommt ja eben erſt
die Augenzähne. Das ganze Land iſt in Aufruhr, und
ſogar ein hölzerner Indianer würde ſich mit aufregen.
Jeden Nachmittag gehen wir hinunter ans Meeres=
ufer
und beobachten die Vorbereitungen für eine lange
Belagerung. Hunderte von großen Schiffen füllen den
Hafen, von den kleinen ganz zu ſchweigen, und Tau=
ſende
von Kulis arbeiten wie toll. Ich könnte Dir
manchmal Intereſſantes erzählen, aber ich fürchte den
Zenſor. Wenn er alle meine Briefe an Euch entziffert,
wird er am Ende des Krieges Nervenfieber bekommen.
Auf vielen ſolchen Kriegsſchiffen beſorgen Frauen
das Kohlentrimmen. Sie tragen die ſchweren Körbe
voll an jedem Ende einer Stange, die ſie auf die Schul=
ter
ſchwingen, und haben immer ein kleines Kind dabei
auf dem Rücken. Die Weiſe, in der die Frauen hier
arbeiten, iſt etwas ganz Entſetzliches. Oft ziehen ſie
ein Gewicht, das bei uns eine Pferdekraft erfordern
würde. So ſchleppen ſie ſich an uns vorbei, wie
Männer gekleidet, mit offenem Munde und zuſammen=
gekniffenen
Augen, aller Verſtand, alles Intereſſe von
ihren Geſichtern geſchwunden.
Eines Tages, als Miß Leſſing und ich gerade am
Wegrande ausruhten, hielt ſo eine Frau gerade vor

in Kemn ge ſchiriet. Sieſheh eine ſühvere
Karre, und ihr armer alter Körper zitterte von der
Anſtrengung. Ihre Beine waren bloß und ihre Füße
von den Steinen zerſchnitten. Der Ausdruck auf ihrem
wettergebräunten Geſicht war abſolut hlöde, und die
Hände, die ihre Pfeife anzündeten, ſahen ſchwarz und
knotig aus. Miß Leſſing hat ein wahres Talent, mit
den Leuten anzubändeln; ich glaube, die Urſache iſt
ihr gutes, freundliches Geſicht, aus dem ihre Seele
leuchtet. Sie fragte die Alte, ob ſie ſehr müde ſei. Da
blickte jene auf, als ob ſie uns eben erſt bemerkt hätte,
und nickte. Dann trat ein ſonderbarer Ausdruck auf
ihr Geſicht, und ſie fragte Miß Leſſing, ob wir ſolche
Leute ſeien, die einen neuen Gott hätten. Miß Leſſing
erklärte ihr, daß wir Chriſten wären. Mit einem
Sehnſuchtsblick, den ich nirgends ſonſt außer im Auge
eines Hundes bemerkt habe, ſagte ſie dann: Wenn ich
Deinen Gott mit Opfern und Gebeten bezahlte, glaubſt
Du, daß er meine Arbeit dann leichter machen würde?
Ich bin ſo müde! Miß Leſſing ließ ſie neben ſich aufs
Gras ſetzen und redete mit ihr auf japaniſch über den
neuen Gott, der ſich ſeine Hilfe nicht bezahlen läßt, und
der etwas in ihr Herz legen könnte, das ihr Kraft zum
Tragen jeder Bürde gäbe. Ich konnte nicht viel von
dem, was ſie ſagten, verſtehen, aber ich hielt ganz allein
für mich eine kleine Andacht.
Hiroſhima, April 1904.
Geſtern kam die amerikaniſche Poſt nach dreiwöchiger
Verzögerung. Keins von uns war etwas nütze während

[ ][  ][ ]

Seite 10.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

Nummer 103.

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des übrigen Tages. Zwanzig Briefe und zweiundfünfzig
Zeitungen für mich! Wunderſt Du Dich da noch, daß ich
faſt ein Loch in den Teppich tanzte! Die Nachrichten von
zu Hauſe waren ſo froh und erheiternd, und Dein Brief
brachte einen Sack voll Troſt wie für ein Zweijähriges.
Es ſah Dir ſo ähnlich, dieſe kleine Landpartie auszuden=
ken
und Jack als Deinen Helfer anzuſtellen. Ich verfolgte
alles, was Du tateſt, mit höchſtem Intereſſe von den täg=
lichen
Wanderungen im Walde bis zu den gemütlichen
Abenden um die Holzfeuer. Ich ſehe den alten Jack vor
mir, zuerſt zu Tode gelangweilt, aber entſchloſſen, wenn
es nötig ſein ſollte, auf dem Altar der Freundſchaft zu
ſterben, nach und nach aber ſich erwärmend, wie er es
immer im Freien tut, und zuletzt die Seele der ganzen
Geſellſchaft. Wer iſt Dr. Leet, der mit war? Ich beſinne
mich, in prähiſtoriſchen Zeiten mit einem ſehr eleganten
Jüngling dieſes Namens einen Kotillon getanzt zu haben.
Er war Student in Yale, ſehr reich und ſehr vornehm. Ich
trug ſeine Verbindungsnadel die ganze Woche auf der
Bruſt.
Die amerikaniſchen Kriegsberichte haben uns ſehr
emüſiert. Durch die Zeitungen erfahren wir die aller=
wunderbarſten
Dinge über Japan und ſeine Bewohner.
Man verſetzt ohne Erröten große Städte von der Küſte
auf eine Inſel im Binnenmeer, man transportiert Trup=
ven
von Orten, die keinen Hafen haben, und man erzählt
vom Volke unerhörte Gebräuche.
Wir leben noch immer in bewegten Zeiten. Die Stadt
iſt von Truppen überſchwemmt und überall hemmen uns
die Soldaten. Natürlich ſind ihnen Ausländerinnen ſehr
intereſſant und oft folgen ſie uns und machen luſtige Be=
merkungen
, aber noch kein einziges Mal haben wir
Roheiten gehört. Unter all den Tauſenden, die hier ein=
quartiert
ſind, habe ich erſt zwei Betrunkene geſehen, und
ſie waren nur leicht angeheitert von Saki. Es herrſcht
beſte Ordnung und Disziplin und nach neun Uhr abends

ſind die Straßen ruhig wie in einem Bergdorfe. Letzthin
gingen einmal fünf von ihnen, reine Knaben, in bürger=
licher
Tracht mitten in der Nacht zum Ulk ſpazieren. Beim
Appell fehlten ſie und eine Wache wurde auf die Suche
nach ihnen geſchickt. Als man ſie fand, widerſtrebten ſie
der Arretierung, und drei Minuten ſpäter erſchienen ſie
alle in der andern Welt beim Appell.
Aber obwohl die Disziplin ſo ſtreng iſt, ſcheinen die
Soldaten doch zufrieden und glücklich zu ſein. Wenn ſie
dienſtfrei ſind, bummeln ſie durch die Straßen, Hand in
Hand wie Schulmädchen, und lachen und ſchwatzen, als ſei
das Leben ein einziger großer Feiertag. Wenn die Zeit
kommt, wo ſie zur Front müſſen, legen ſie ihre kleinen
bunten Uniformen an und marſchieren ebenſo vergnügt
davon, um den letzten Blutstropfen für ihren Kaiſer zu
geben.
Ich ſage Dir, Kameradin, jedesmal wenn ein Regiment
vorbeizieht, möchte ich hinauslaufen und ihnen Mut zurufen.
Keine Trommel, noch Pfeife, noch begeiſternde Muſik haben
ſie, um ihr Blut zu erregen und ihren Mut zu entfachen,
nichts als das ewige Einerlei der viertönigen Trompete.
Freilich iſt keine Muſik nötig, um ſie in Gang zu britgen.
Sie ſind wie kleine Maſchinen, deren Perpetuum mobile
abſoluter, vollkommener Patriotismus iſt, der den Tod
auf dem Schlachtfelde zu einer der Vergötterung würdigen
Ehre erhebt.
Eben ſchaue ich hinab auf den Spielplatz und ſehe
jeden Knaben bis hinab zu den Babies im Kindergarten
mit einer Bambusflinte bewaffnet. Ihr Ueben und Mar=
ſchieren
und Erſtürmen von Feſtungen iſt unerhört. Daß
der Feind nichts anderes iſt als Stöcke in allen Winkeln,
das macht wenig aus. Einen Feind muß es ja geben, aber
der ſchlimmſte Bube, in Japan würde lieber ſterben, als
der Ruſſe im Spiel ſein. Wenn Kuropatkin nur einen
dieſer ſchrecklichen Angriffe ſehen könnte, würde er die
weiße Fahne aufziehen und ſich ſchleunigſt in Sicherheit

begeben. Du ſiehſt alſo, wir ſind wohl beſchützt, und mit
jenen ſtillen, kleinen Soldaten draußen und dieſen lärmen=
den
, wütenden kleinen Soldaten hier drinnen befürchten
wir keinen Ueberfall auf unſere friedliche Gemeinſchaft.
Auf meinen Gängen um die Kaſernen komme ich oft
am Kochhauſe vorbei und beobachte, wie die Nahrung in
den Eßſaal geſchafft wird. Die Reiseimer von der Größe
unſerer Waſſereimer werden zu ſechſen oder achten an eine
Stange gehängt und von zwei Männern auf den Schul=
tern
getragen. Erſt kommt eine lange Reihe ſolcher Eimer,
und dann folgt eine andere lange Reihe mit Suppen=
ſchüſſeln
auf Brettern. Tee wird gewöhnlich nicht zu den
Mahlzeiten getrunken, aber nachdem das letzte Reiskorn
von den glatten Wänden der Schüſſeln gehaſcht worden
iſt, gießen ſie heißes Waſſer hinein und ſchlürfen es mit
lauten Aeußerungen des Wohlbehagens.
Letzten Sonntag nachmittag mußten wir zehn hohe
Offiziere bewirten, und das war ein guter Spaß. Ihr
Engliſch und unſer Japaniſch verquickten ſich auf die ver=
hängnisvollſte
Weiſe. Einer der Herren zeigte mir mit
großem Stolz, um wieviel ihm ſeine Kleider zu weit ſeien,
damit er reichlich Gelegenheit habe, bei kaltem Wetter
mehrere Unteranzüge anzulegen. Er ſagte: Dieſe Hoſen
haben viel Stoff, ſie ſitzen nicht wie amerikaniſche! Sie
waren von unſern ausländiſchen Sachen entzückt und un=
terſuchten
alles und jedes ganz genau. Beim Abſchied
verbeugte ſich einer der Offiziere ganz beſonders tief vor
mir und verſicherte, er würde mich auf Erden nie wieder
ſehen, aber er hoffe, mich im Himmel zuerſt zu ſehen.
Die Winde aus China wehen gelegentliche, verzwei=
felte
Epiſteln von Klein=Deutſchland herüber, aber ſie laſſen
mich ſo kalt wie eine Schneewehe auf der Nordſeite eines
Berges. Die Sonne, die mein Herz ſchmelzt, muß im
Oſten aufgehen und einen langen Sommertag dazu
wählen!
(Fortſetzung folgt.)

[ ][  ][ ]

Nummer 103.

Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 2 Tennisſchläger. 1 Karton mit 7 Gürtelſchnallen von verſchiedenen
Muſtern. 1 goldene Broſche mit 4 blauen Steinchen. 1 mittelgroßer Schlüſſel 1 alte
ſchwarze Knaben=Mütze. 1 ſchwarzer Damen=Gummigürtel. 1 Paar neue gelbe Damen=
Handſchuhe. 1 grünes Handtäſchchen mit Portemonnaie und 2,40 Mk. Inhalt, 1 Brille,
1 Taſchentuch und 1 Schlüſſel. 1 Strang ſchwarze Strickwolle, 1 ſchwarzledernes Porte=
monnaie
mit Inhalt. 1 noch neue Gießkanne. 1 Damen=Regenſchirm mit gebogenem
Griff. 3 Zehnpfennig=Briefmarken. 1 Hundemarke mit der Nr. 4698. 1 Stück weißes Tuch,
Handarbeitsmuſter. 1 rotes Etui mit Zeichenutenſilien. 1 Zwicker. 1 Eureka= Kinder=
piſtole
. 1 Wachstuch=Futteral mit Feder und Bleiſtift. 1 Anzahl Schippen. 1 weiß=
ſeidener
Damen=Gürtel mit gelber Schnalle. 1 großer Schlüſſel. 1 mittelgroßer
Schlüſſel. 1 weißes Taſchentuch mit Monogramm. 1 kleines Portemonnaie mit ſeinigen
Pfennigen. 1 Zwicker. 1 gelber mit Goldfaden durchwirkter Damen=Gürtel. 1 Schuld=
ſchein
, auf den Namen Wieland lautend.
Verloren: 1 ſilbernes Kollier mit ovalem Anhänger und Steinchen. 1 Double=

Darmſtädter Taghlatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

Medaillon mit kleinen Steinchen. 19,27 Mk. in einem Papier eingewickelt. 1 halbſeid.
Damen=Schirm mit gelbem Griff. 1 Brille mit Futteral. 6 Züge Violinſaiten. 1 Brille.
1 Kliſchee (Bild vom Großherzog, Apfel und Weintrauben darſtellend). 1 graues Porte=
monnaie
mit Druckknopf und etwa 20 Mk. Inhalt. 1 Broſche (Türkenſchwertform in
Email). 1 braunes Damen=Portemonnaie mit 3 Mk. Inhalt. 1 Ehering, geſtempelt
585 ohne Gravierung. 1 dunkler Mantel. 1 ſilberne Damen=Uhr mit Goldrand. 1 ſilb.
Kettchen mit 3 Amethyſten. 1 ſchwarzer Rips=Gürtel mit Silberſchnalle. 1 rotledernes
kleines Portemonnaie mit 9 Mk. Inhalt. 1 rotledernes Handtäſchchen mit 1 Brille,
2 Scheren ꝛc. 1 weißes Taſchentuch, gez. E. M. 1 Rolle Zinkblech. 1 Damen=Schirm
mit hellem Horngriff. 1 goldene Halskette mit kleinem Herzchen. 1 Päckchen, 2 Meter
ſchwarzen Seidentüll enthaltend.
Zugelaufen bei Privaten: 1 dunkelgraue Katze.
Zugeflogen bei Privaten: 1 Kanarienvogel.
Entlaufen: 1 ſchwarzer holländiſcher Spitz, 1 ſchwarzer Dackel mit braunen
Abzeichen.
Entflogen: 1 dreifarbiger kleiner Vogel (Nonne).
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(9518
iſt geöffnet an allen Werktagen von 812 Uhr vormittags und 26 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3 be=
finden
ſich: 2 Pinſcher, 1 Dobermanpinſcher.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
tag
, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Donnerstag, den 5. Mai, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.

Ueberſicht
der Durchſchnittspreiſe von folgenden
Früchten und Verbrauchsgegenſtänden in
der Zeit vom 16. bis 30. April 1910:
Weizen p. Sackà 100 Ko. v. Mk. . bis 23.
Korn
16.25 17.50
14. 18.
Gerſte
Hafer
17. 17.25
Butter ½ Kilo Mk. 1.40
Butter in Partien Mk. 1.30
Eier per Stück 7 Pfg.
Eier in Partien per 25 Stück Mk. 1.45
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 7.
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 2.
Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 4.50
Heu per 50 Kilo Mk. 6.50
Darmſtadt, den 3. Mai 1910.
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.

Aushändigung der Loſungsſcheine
an die Militärpflichtigen.
Diejenigen Militärpflichtigen, die ſich im
laufenden Jahre dahier zur Muſterung ge=
ſtellt
haben und in der Stadt Darmſtadt
wohnhaft ſind, werden hierdurch aufgefor=
dert
, ihre Loſungsſcheine in der Zeit von
Montag, den 2. Mai bis einſchließlich
Samstag, den 7. Mai ds. Js., vorm.
von 912 Uhr, auf dem Stadthauſe,
Rheinſtraße 18, Zimmer Nr. 21, abzuholen
oder gegen vorzulegende Empfangsbeſchei=
nigung
abholen zu laſſen.
Nach Ablauf dieſer Friſt erfolgt Zu=
ſtellung
auf Koſten der Säumigen.
Darmſtadt, den 27. April 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt
9208soms) J. V.: Egenolf.

Bekanntmachung.
Mittwoch, den 1. Juni I. Js.
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Witwe des Tapeziers Friedrich
Fey, Katharine geb. Kraft und dem Bau=
ingenieur
Ludwig Fey dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
260 741 Hofreite Grafen=
ſtraße
4,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K175/09
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der Ver=
ſteigerung
auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 13. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L8528,67

Bekanntmachung.
Mittwoch, den 18. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Brauereibeſitzer Georg Friedrich
Diehl Eheleuten dahier zugeſchriebene Lie
genſchaft:
Flur Nr. qm
35 149//10 212 Hofreite hinterm Ban=
gert
, jetzt Heinhei=
merſtraße
77,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K52/10
Darmſtadt, den 1. April 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L7401,66

Steuersachen

erledigt Hess.
Bureau, Kirch=
151ms
ſtraße 21.

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Freilauf, ſehr billig zu verkaufen
*11263)
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ſchön garniert, für Mk. 6.50 zu verkaufen

(*11213)

Wendelſtadtſtraße 45½, III.

Bekanntmachung.
Mitwoch, den 18. Mai 1910,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die den Johann Friedrich Traut=
wein
Eheleuten dahier zugeſchriebene Lie=
genſchaft
:
Flur Nr.
qm
IV 639%7/100
233//10 Hofreite Schwa=
nenſtraße
,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K56/10
Darmſtadt, den 4. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L7483,66

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Verſteigerungs-Anzeige.
Freitag, den 6. Mai 1910, nachmittags 3 Uhr,
verſteigere ich in dem Hauſe Wienersstrasse 70 (Werkſtätte) auf freiwilliges An.
ſtehen wegen Geſchäfts=Aufgabe ſämtliche zum Betriebe eines Spengler= und In=
ſtallationsgeſchäftes
gehörigen Utenſilien als:
2 Werkbänke mit Schraubſtock, 28 Amboſe, 1 Liegeambos, Facon=
amboſe
, 1 Schmiedeambos, 6 Amboshölzer, 1 Eſſe, 1 Verzinnherd,
1 Schleifſtein, 1 Handbohrmaſchine, 2 Bruſtleiern, Spiralbohrer,
1 Biegſtock, Gießlöffel, 18 Polierhämmer, eine große Anzahl andere
Hämmer, 1 Gaskluppe, 1 Withwooth=Kluppe, 1 Beiztrog, Lötkolben,
1 Rohrſchneider, 1 Rohrzange, ſowie eine Partie andere Schmiede=
zangen
, Sche

9583)

3 Schienen und 1 Welle, Handgriffe aus Meſſing und Eiſen, Ventile,
Kupfernieten u. a.; ferner verſchiedene Werkzeuge für Kupferſchmiede,
Inſtallateure, Spengler und Schloſſer.
Die Verſteigerung findet beſtimmt ſtatt gegen Barzahlung.
Darmſtadt, den 2. Mai 1910.

Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher.

Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 4. Mai 1910, nachmittags 4 Uhr,
verſteigere ich im Saale Rundeturmſtr. 16 öffentlich zwangsweiſe
gegen Barzahlung:
a) für beſtimmt:
1 Schreibtiſch, 1 Sofa, 1 Spiegelſchrank, 1 Blumenſtänder, 1 ovaler Tiſch;
b) vorausſichtlich:
8 Vertikos, 4 Diwans, 5 Sofas, 2 Büfetts, 2 Pianinos, 6 Kleiderſchränke,
2 Eisſchränke, 5 Waſchtiſche, 4 Schreibtiſche, 4 Warenſchränke, 5 Ladentheken,
4 Kommoden, 1 Pferd, 3 Wagen, 140 Bilderleiſtenſtäbe, 1 Partie Drell, Satin,
Eiſengarn, Sammet, Serge, Roßhaarſtoff, 1 Partie Kolonialwaren, 1 Heft=
und Papierſchneidmaſchine, 70 Herrenhüte, 1 Pult uſw.;
c) an Ort und Stelle:
1 Partie Falzziegel und Schieferſteine.
Darmſtadt, den 3. Mai 1910.
(9496
Thüre, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 9.

Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 4. Mai 1910, nachmittags 3 Uhr,
werden im Pfandlokale Rundeturmstrasse 16 (Roſenhöhe)
verſchiedene Möbel, darunter Schreibtiſche, Kleiderſchränke, Diwans, Sekretäre,
Vertikos, Spiegelſchränke, Bücherſchränke, Nähtiſche, Pianinos, ferner 1 Eisſchrant,
80 Bilderleiſten, 17 Bände Brockhaus Lexikon, verſchiedene Landauer und Coupés,
ſowie 4 Herrenanzüge
zwangsweiſe verſteigert.
(9582
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher,
Georgenſtraße 11, I.

Verſteigerungs-Anzeige.
Montag, den 9. Mai, vorm. 9 Uhr und nachm. 3 Uhr,
verſteigere ich Gervinusſtraße Nr. 59, I. Etage, auf freiwilligen Antrag, wegen
Auflöſung des Haushaltes, folgende Gegenſtände:
1 Sofa und 4 Seſſel mit blau ſeid. Bezug nebſt dazu paſſenden Vorhängen,
1 Salontiſch mit weißer Marmorplatte, 1 Sofa mit Lederbezug, 1 Seſſel,
1 polierter O Tiſch, 1 Ausziehtiſch, 1 Klapptiſch, Stühle, 1 Bauerntiſchchen,
1 Kommode, lackiert, 1 Kommode, poliert, 1 Toilettenſpiegel, 1 kompl. Bett
und verſchied. Bettſtellen, 1 Stehpult, 2 Kleiderſchränke, 1 ovaler Goldſpiegel,
2 Regulateure, verſch. Lüſter, für Spiritus und Petroleum eingerichtet, einige
Vogelhecken, Puppenſtube und Waſchküche für Kinder, Bilder, Bilderrahmen,
Vorhänge ꝛc., 1 Küchenſchrank, Küchentiſch, Anrichte, Schüſſelbrett, 1 Bett mit
Sprungfeder= und Roßhaar=Matratze u. a. m.
1 kleiner feuerfeſter Kaſſenſchrank,
1 Springbrunnenfigur, 2 Glaskugeln für Garten, 1 Gartenbank.
Die Verſteigerung findet meiſtbietend gegen bare Zahlung ſtatt.
(9520ms
Darmſtadt, den 4. Mai 1910.
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator,
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.

Verſteigerungs-Anzeige.
Montag, den 9. Mai, nachmittags 3 Uhr, verſteigere ich an Ort und Stelle
meiſtbietend gegen gleich bare Zahlung:
ca. 800 lfde. Meter Rolladenſtäbe, geſchnittenes Kiefernholz, Bretter u. Diele,
4 Hobelbänke mit Werkzeug,
3 geſchnittene Eichen=Stämme,
auf dem Lagerplatz. (9501mso
8 Buchen=Diele,
ca. 4 cbm geſchnittenes Kiefernholz
Zuſammenkunft der Steigerer Ecke der Ludwigshöhſtraße und Sandbergſtraße.
Darmſtadt, den 2. Mai 1910.
Nelle, Pfandmeiſter.

Der amerikanische Schnell- und Meisterschaftsschreiber
Mr. Emil A. Trefzger
demonstriert am Mittwoch, den 4. Mai 1910, nachmittags von
4½6 Uhr seine ausserordentlichen Leistungen auf der Schreibmaschine
(1014 Anschläge in der Sekunde) in den Geschäfts-Lokalitäten der Firma
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Ernst-Ludwigstraße Nr. 9,
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[ ][  ][ ]

Seite 12.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mäi 1910

Nummer 105.

Olersuch

in doppelter amerik.
Gebild. Dame, Buchf. und Schreib=
maſchine
gr. erfahren, ſucht per ſof. Stellung.
Off. unt. K 11 an die Exped. (*10878sm
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m. franz. Sprachkenntniſſen, 25 Jahre alt,
mit prima Zeugniſſen, i. ungekünd. Stell.,
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als Stütze oder zu Kindern, wo Köchin vor=
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Stellung. Näheres Expedition. (*11108im
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waſchen u. putzen Döngesborngaſſe 2, I.
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Kleidermachen erlernt hat, ſucht Stelle,
am liebſten zu Kindern, durch
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das kochen k. z. 1. Juni und älteres Küchen=
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bei Kindern in feinem Hauſe. Näheres
Parkusſtraße 17, 3. Stock.

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und putzen Langgaſſe 30.

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Magdalenenſtraße 1, Hinterbau.
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18= u. 19 jähr. Mädchen, d. koch. k., p.
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ſucht Stelle zu einzeln. Dame oder Herrn,
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Debus, Karlſtraße 79, Telephon 1737.

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*11253) Saubere Frau geht waſchen und
Putzen, ganze Tage. Luiſenſtraße 38, part.
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Stützen, Hausmädchen Büro Frau Dingel=
dein
, Schützenſtr. 10½, Telefon 531.

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nachmitt. 1 St. Laufſtelle. Beſſungerſtr. 29, 1.

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dauernde Stelle bekommen.
Zu erfragen Wendelſtadtſtr. 47, pt. Suche für 1. Juni ein fleißiges, braves
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Kaffeegeſchäft, Grafenſtraße 20. (*11173 Anſtändiges, williges Mädchen,
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Alleinmädch. zum 15. Mai. Stellenbüro
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Jugenheim, wird zur Unterſtützung der
Hausfrau
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Näh= und Handarbeiten tüchtig iſt und
ähnliche Stellen bekleidet hat.
Angebote bittet man unter K 89 in
der Expedition ds. Blattes abzugeben. von 7 10 Uhr und zum
Lauffrau Spülen geſucht. Zu erfr.
von 8 12 und 47 Uhr. Näheres in
der Expedition.
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Dienſtmädchen
mit guten Zeugniſſen ſucht
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bei Eberſtadt.
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ſtraße
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*11288) Köchinnen, Hausmädchen, Allein=
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geſucht Stellenbureau Frau Dingeldein,
Schützenſtraße 10½, Telefon 531.

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er Mann

gewandt im Verkehr mit Publikum, als
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geſucht. Offerten erbeten unter L 4 an
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die Expedition ds. Bl.

tüchtiger Verkäufer, für Landtouren
bei hoh. Proviſion, Fahrt= u. Speſen=
vergütung
zum ſofort. Eintritt geſucht.
Offerten mit Referenzen unter K 81
(*11188
an die Expedition.

Tichler Jaulschulter
zum ſofortigen Eintritt geſucht. Selbſt=
geſchriebene
Offerten mit Lebenslauf an die
Expedition ds. Blattes unt. K 92. (9578md

Gutes
Hebeneinkoniien
können ſich Angehörige erſter bezw.
beſter Kreiſe durch Empfehlung o.
Vertretung einer erſten, alten, leiſ=
tungsfähigen
Lebens- und Unfall-
Versicherungs-Gesellschaft ver=
ſchaffen
. Adreſſen unter G 1236
an D. Frenz, Annonc=Expedition
Mannheim erbeten.
(39513
Ein Schreiner
für Kurvenlineale und Kreiskurven geſucht
Polyt. Arbeits-Institut I. Schröder A.-G.
Heinrichſtraße 52. (9261som

Wir ſtellen noch einige
tüchtige, ältere Leute
die bereits auf Eisenkonstruktionen
(9505
gearbeitet haben, ein.
Ferner ſuchen wir noch einige
tüchtige Leute für
Blecharbeiten.
Güldner Motoren-Gesellschaft
m. b. H.
Aschaffenburg.

*11291) Aushilfskellner geſucht, gut
empfohlene Leute, junge Hausburſchen,
auch zur Aushilfe Stellenbüro Dingeldein,
Schützenſtraße 10½.

Jedermann
wird zum
Chauffeur
prakt. und theoret. herangebildet. Stellg.
(M9553
koſtenlos. Proſpekt umſonſt.
Auto-Technikum, Magdeburg 12,
(ſtaatlich konzeſſion. Fahrſchule.)
Junger Laufburſche
von 1518 Jahren für ſofort geſucht.
(9597
Koſt und Logis im Hauſe
Ludwigsplatz 4.

Einen reinlichen, willigen
Hausburſchen
von 18 bis 20 Jahren (Radfahrer) geſucht=
(9116a
Koſt und Wohnung im Hauſe.
L. Grassmann, Hofkonditorei,
Wilhelminenſtraße 6.
Rad=
Jüngerer Hausburſche, fahrer,
für Metzgerei geſucht Viktoriaſtr. 72. (9588
Spengler=Lehrling geſucht
8892ifi) Jakob Glock, Langegaſſe 9.
Schreinerlehrling
geſucht Stiftſtraße 71.
(7162a
8103a) Lackiererlehrling gesucht.
Ch. Hess, Mühlſtraße 39.

geſucht
Schloſſerlehrling
(*11208

Eberſtadt, Alte Darmſtädterſtr. 23,

[ ][  ][ ]

Nummer 103.

9473ids) Von einer hieſigen Maſchinen=
fabrik
wird ein Sohn achtbarer Eltern in die
kaufmänniſche Lehre
geſucht. Eintritt ſofort. Angebote mit
Lebenslauf unter K 55 an die Expedition.
Event. findet daſelbſt eine Dame die in
Stenographie und Maſchinenſchreiben be=
wandert
, ſofort aushilfsweiſe Stellung
Bewerbungen mit Gehaltsanſprüchen er=
beten
unter K 55 an die Exped. ds. Bl.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

Dchriile
mit guter Schulbildung für das Kontor
eines hieſigen größeren Fabrikgeſchäftes
geſucht. Schriftliche Offerten unter K 26
an die Expedition ds. Bl.
(9371omf

Allg. deutſcher Verein für
Hausbeamtinnen
gemeinnützige Stellenvermittlung für:
Erzieherinnen, Kinderfräulein Stützen,
Wirtſchaftsfraulein, Hausdamen.
Sprechſtunden an allen Wochentagen außer
Samstags von 35 Uhr.
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Sprechſtelle: Dieburgerſtraße 16.

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Schenfische
Kabellau
(im ganzen und Ausſchnitt)
Maifische, Seehecht,
Rotzungen, Merlans,
Iaschollen, Heilbutt
Täglich friſchgebackene
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Bücklinge
Marinaden
in großer Auswahl. (C9589,7
Fisch-
Vertig Shandlung
Karlstrasse 47. Telephon 641.

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Expedition des Tagblatts.
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Seite 18.

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Seite 20.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

Nummer 103.

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Nummer 103.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910

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1. Herren A. und C. v. Weinbergs Droll (J. Childs),
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Rennen. 2800 Mark. Diſtanz 1400 Meter: 1. Herrn
C. Behrends Reblaus (Wurſt), 2. Goldgräber ( Teich=
mann
), 3. Ria (Lewandowski). Tot. 44:10, Pl. 12, 16
12:10. Unpl. Abendſonne (ſtehen geblieben), Bröſen,
Amphidrite II., Roture, Goldregen (ſtehen geblieben).
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Diſtanz 1400 Meter: 1. Hauptm. R. Spiekermanns
Rangsdorf (Cleminſon), 2. Diabolo II. (Bullock),
Stör (Schläfke). Tot. 94:10, Pl. 27, 16, 19110. Unpl.
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Policrates (4.), Suſe, Arnulf, Neckar. Sehr ſicher
Hals bis ½ Lg. Ausmärker=Rennen. 3800 Mark.
Diſtanz 1600 Meter: 1. Herrn C. v. Lang=Puchhofs
Schuhplattler (Reiff), 2. Erlkönig (Miller), 3. Dratow
(Bullock). Tot. 25:10, Pl. 14, 27, 17110. Unpl. Rai=
mondo
, Julius Cäſar, Arioviſt, Red Clozer, Count,
Lord Mayor, Laps, Argonaut, Herrenſtein, Kapital,
Leichtſinn. Handgalopp 1½½ Lg. 2. Klaſſen= Er=
ſatz
=Preis. 2800 Mark. Diſtanz 1800 Meter: 1. Graf
J. Sierſtorpffs Trumpf (C. Aylin); 2. Visnagor
(Warne), 3. Ganges (Bullock). Tot. 20110, Pl. 13,
14:10. Unpl. Kikeriki II., Pharamund. Kampf Kopf
bis 3 Lg.
sr. Bei den Berliner Ringkämpfen
ſiegte am letzten Abend Cazeaux=Frankreich im Ent=
ſcheidungskampf
gegen Louppa=Böhmen nach 2 Stun=
den
2 Min. 30 Sek., während er tags zuvor mit Mar=
kuſſen
=Dänemark 30 Min. unentſchieden gerungen hatte.
Ferner ſiegte Louppa im Entſcheidungskampf gegen
van Dem=Holland nach 52 Min. 2 Sek.

Luftſchiffahrt.

sr. Die Ausſchreibung für einen 100
Kilometer=Ueberlandflug im Anſchluß an
das Peſter Flugmeeting iſt ſoeben erfolgt. Die Bedin=
gungen
beſagen, daß die Konkurrenten nach einem noch
unbeſtimmten Ziele in der Entfernung von etwa 100
Kilometer fliegen, dort landen und nach 45 Minuten
auf den Flugplatz bei Peſt zurückfliegen müſſen.
Zwiſchenlandungen ſind geſtattet, jedoch muß dieſer
Ueberlandflug von insgeſamt 200 Kilometern inner=
halb
fünf Stunden abſolviert werden. An Preiſen ſind
250000 Kronen ausgeſetzt, davon 100000 Kronen allein
für den Erſten. Für den Ueberlandflug Wiener Neu=
ſtadt
=Peſt, der gleichfalls anläßlich der Peſter Flugwoche
(5. bis 15. Juni) geplant iſt, rechnet man auf die Teil=
nahme
von zirka 25 Konkurrenten. Die Preiſe für
dieſen Flug werden ſich auf 510000 Kronen belaufen,
von denen allein die Stakt Peſt 250000 Kronen he=
willigte
. Die Bedingungen für dieſen Flug ſchreiben
eine einmalige Zwiſchenlandung vor, doch können bis
zu drei Zwiſchenlandungen ausgeführt werden.
Der Meldeſchluß zur Berliner Flug=
wochee
, vom 10. bis 16. Mai, ergab zwölf Unterſchrif=
ten
; im einzelnen nannten: Hans Grade (Grade= Ein=
decker
), Frey (Farman), Kapitän=Leutnant Engelhardt
(Wright), F. Keidel (Wright), v. Gorriſſen (Euler=
Voiſin), E. Jeannin (Farman), Baron de Caters
((Voiſin), Amerigo (Roger Somer), Swendſon (Voiſin),
Thorup (Bleriot), A. Behrend (Schulze=Herford= Ein=
decker
) und Ingenieur Thelen (Wright). Wenn die
Qualität der Bewerber einigermaßen der Quantität
entſpricht, dürfte das Meeting immerhin einen inter=
eſſanten
Verlauf nehmen.

Seite 21.

Das Internationale Flug=Meeting
von Tours, welches bis zum 5. Mai dauert und von
16 Apiatikern beſtritten wird, ergab am erſten Tage
den Sieg von Dickſon (Farman) um den täglichen
Diſtanzpreis; er flog 16 Kilometer in 17 Min. 47,1;
Zweiter wurde Kuller (Antoinette) mit 10 Kilometer
vor Chavez (Farman) mit 3,780 Kilometer. Den
Schnelligkeitspreis gewann Kuller (Antoinette) mit
4:08,2 für 4 Kilometer. Zweiter wurde Dickſon ( Far=
man
) mit 4118,1. Am zweiten Tage gewann abermals
Dickſon mit 32 Kilometer den Diſtanzpreis. Kuller
legte 18,3 Kilometer, Metrot 10,4 und Chavez 8 Kilo=
meter
zurück. Im Schnelligkeitspreis ſiegte Kuller in
3:58,1 vor Dickſon mit 4:08,4.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
35 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 22. April: dem Maurer Philipp
Möſer, Dieburger Straße 11, e. S. Ludwig Paul.
Am 25.: dem Schneider Heinrich Bickel, Arheilger
Straße 48, e. T. Ella. Am 29.: dem Fabrikarbeiter
Leonhard Muth, Heinheimerſtr. 35, e. S. Leonhard.
Am 27.: dem Schmied bei der Staatsbahn Wülhelm
* Weinmann, Feldbergſtr. 17, e. T. Maria. Am 26.:
dem Betriebsarbeiter Ludwig Wicht, Grafenſtr. 25,
e. T. Johanna Dorothea. Am 25.: dem Uhrmacher
Guſtav Berner, Wienersſtr. 65, e. T. Eliſabeth
Elfriede. Am 27.: dem Fuhrmann Johannes Bauer,
Kiesſtr. 15, e. T. Eliſabetha. Am 25.: dem Heizer
Rudolf Maim, Schuknechtſtr. 55, e. S. Friedrich
Wilhelm Chriſtoph. Am 30.: dem Proviantamtsarb.
Ernſt Fritzſche, Holzſtr. 20, e. S. Robert Paul. Am
1. Mai: dem Fabrikarbeiter Kaſpar Imhof, Kies=
ſtraße
26, e. S. Georg. Am 28. April: dem Lokomotiv=
heizer
Karl Hartenfels, Blumenthalſtr. 107, e. S.
Karl Ludwig. Am 30.: dem Werkſtättenarbeiter Daniel
Geibel, Fuhrmannsſtr. 7, e. T. Eliſabeth. Am 27.:
dem Maurer Phil. Brückel, Mollerſtr. 36, e. S.
Johannes Alexander. Am 26.: dem Kaufmann Otto
Simmerer, Weiterſtädter Weg 10, e. S. Auguſt Phi=
lipp
Walter. Am 27.: dem Fabrikarbeiter Otto
Schmittberger, Schwanenſtr. 13, e. S. Otto. Am 28.:
dem Kaufmann Alter Thiel Kupfer, Arheilger
Straße 92, e. S. Iſak.
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Wilhelm Robert Hedtler, Schwanenſtr. 33, mit Eliſab.
Katharina Gerlach, Waldſtr. 30. Schriftſetzer Johann
Auguſt Zyrzka, dahier, mit Schneiderin Maria Martha
Hansck in Koſchmin. Färbermeiſter Otto Kurt Prö=
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, hier, mit Büglerin Maria Lina Wilhelmine
Kühn in Wiesbaden. Am 29.: Kaufmann Theodor
Hornick, Grafenſtr. 41, mit Gottliebe Karolina
Gelfius, Mühlſtr. 60½. Am 30.: Architekt und In=
genieur
Wilhelm Karl Brüggemann, hier, mit
Margar. Pauline Sander in Rudolſtadt. Elektro=
techniker
Georg Hammerſchick, hier, mit Barbara
Brunner in Zürich. Musketier in der 2. Kompagnie
Inf.=Regts. Nr. 116. Wilhelm Auguſt Schermuly,
hier, mit Pauline Eliſe Schäfer in Ahauſen. Am
2. Mai: Lichtdrucker Reinhard Wilhelm Sieber, hier,
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Feilenhauer Antonius Schwer, Teichhausſtr. 6, mit
Dienſtbote Katharina Schmitzer, Riedeſelſtr. 27.
Eheſchließungen. Am 30. April: Kaufmann Max
Wiesmann mit Anna Köhler, beide hier. Heizer
Hrch. Mink, hier, mit Maria Neumann in Eber=
ſtadt
. Maſchinenſchloſſer Ludwig Legel mit Schnei=
derin
Eliſab. Weiland, beide hier. Fabrikarbeiter
Johs. Schweitzer in Meſſel mit Eliſabeth Reeg,
hier. Städt. Bauführer Phil. Wambold in Straß=
burg
=Ruprechtsau mit Anna Seibel, hier. Kauf=
mann
Gg. Schmaus mit Katharina Effler, beide
hier. Milchhändler Johs. Kraft mit Anna Feick,
beide hier. Kaufmann Eberhard Müller in Karls=
ruhe
mit Anna Wagner, hier. Schloſſer Michael
Hobmeier mit Kathar. Schönſtein geb. Kärpf, beide
hier. Forſtwartaſpirant Karl Fuchs mit Emma
Hammel, beide in Schellnhauſen. Am 2. Mai: Eiſen=
bahnſekretär
Adolf Schüßler in Ueberau mit Kathar.
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Geſtorbene. Am 28. April: Holzhändler Ldg.
Denger, 58 J., ev., Erbacher Straße 5. Am 29.:
Luiſe Uſinger geb. Müller, Witwe des Mäniſterial=
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i. P., 78 J., kath., Hügelſtr. 30. Am 28.: Marie

Ehefrau des Fuhrmanns, 27 J., Griesheim. Am 29.:
Schirmfabrikant Wilh. Schlüter, 71 J., ev., Kirch=
ſtraße
27. Am 30.: Johanna Wolf, Privatin, 82 J.,
ev., Sandſtr. 4. Regine Schütz geb. Ochs, Witwe des
Schuhmachers, 66 J., ev., Dieburger Straße 257. Am
2. Mai: Leutnant i. P. Joh. Hrch. Keſting, 81. J.,
ev., Wenckſtr. 37. Am 1.: Adele Fangmann, T. d.
Kaufmanns, 8 J., ev., Bismarckſtr. 62. Kleopha Beck
geb. Welkoborsky, Ehefrau des Oberpoſtſekretärs i. P.,
50 J., kath., Inſelſtr. 43. Am 2.: Kathar. Mayer geb.
Waſſum, Witwe des Taglöhners, 74 J., ev., Runde=
turmſtraße
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Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Donnerstag, den 5. Mai 1910
Himmelfahrtfeſt
Hoſkirche: Vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Nach=
mittags
3 Uhr: Vesper.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um ½10 Uhr: Pfarrer D. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Lic. Schettler.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Kollekte für den Kirchenfonds. Vorm.
um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent Lautenſchläger.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Pfarrer Knöpp.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vormittags 10 Uhr:
Pfarrer Walz.
Pauluskirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Pfarrer Rückert.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue Nieder=
ſtraße
13): Donnerstag (Himmelfahrtstag), nachm. 4 Uhr.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Mittwoch, den 4. Mai, nachmit=
tags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Donnerstag, den 5. Mai 1910
Chriſti Himmelfahrt
Gemeinſchaftliche Kommunion der dies= und vorjährigen
Erſtkommunikanten
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. Nachm. um
3 Uhr: Vesper; nach Beendigung der Vesper Gelegen=
heit
zur heil. Beichte. Freitag, vorm. um ¼9 Uhr:
Segenamt zu Ehren des Herzens Jeſu. Freitag und
Samstag, abends um 8 Uhr: Maiandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Donnerstag, vor=
mittags
um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Nachmittags um
4 Uhr: Verſammlung im Mädchenheim. Um 6 Uhr:
Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Donnerstag,= vormit=
tags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Mittwoch, den 4. Mai, nach=
mittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Donnerstag, den 5. Mai 1910
Feſt der Himmelfahrt des Herrn
Vorm. von ¾6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr: hl. Meſſe
mit Predigt. Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Feierliche Vesper. Freitag
um 6 Uhr: Herz Jeſu=Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Mittwoch, den
4. Mai, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
Donnerstag, den 5. Mai 1910
Chriſti Himmelfahrt
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. Nachm. um ½3 Uhr: Feierliche Vesper.
Kapelle zu Eberſtadt: Mittwoch, den 4. Mai, abends
um 5 Uhr: Beichte.
Donnerstag, den 5. Mai 1910
Chriſti Himmelfahrt
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. Um ½7 Uhr: Aus=
teilung
der heil. Kommunion. Um 9¼ Uhr: Hochamt
mit Predigt. Nachmittags um 1½ Uhr: Chriſten=
lehre
und Andacht. Während der Woche vorm. um
¼7 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: Donnerstag (Chriſti
Himmelfahrt), den 5. Mai, vormittags um ½8 Uhr:
Amt und Predigt. Vorher Beichtgelegenheit.

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Seite 22.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

Nummer 103.

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Seite 24.

den 4.
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Marſchzeit ca. 7 Stunden. Abmarſch 7 Uhr vom Turnhauſe.
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Ausflug mit Musik nach demn Kühkopf u. Goddelau.

Alles Nähere durch die Anzeigen.

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Sonntag, den 15. Mai, vorm. 10 Uhr
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Klassensingen der Lanchlasen in
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Kaiſerin von Rußland, Sr. Exzellenz Freiherr von Jeniſch ꝛc.
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Eintritt: Sperrſitz 1 Mk., Saal 50 Pfg.
Vorverkauf im Verkehrsbureau. Festprogramm durch die Plakate.


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Einkehr bei Mitglied Günther. Abmarſch 2 Uhr vom
Ballonplatz. Bei ſchlechtem Wetter Abfahrt 316 Uhr Roſenhöhe.
Der Vorstand.
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Donnerstag, den 5. Mai (Himmelfahrtstag) morgens präzis 5 Uhr:
Frühkonzert
Nachmittags 4 Uhr Grosses Konzert
Beide Konzerte werden von der Kapelle des Grossh. Hess. Artillerie-Regiments
Nr. 61 unter Leitung des Muſikmeiſters Herrn MI. Weber ausgeführt.
des hinter dem Reſtaurant
Gleichzeitig Eröffnung - (füdlich) gelegenen neuen Gartens,
welcher ſtändig für Nichtkonzertbeſucher reſerviert bleibt.
Zur Beachtung? Die Konzerte finden bei warmer Witterung im Freien ſtatt. Bei
kühler Witterung findet das Frühkonzert ſowie das Nachmittagskonzert in den Sälen
ſtatt. Im letzten Falle bleiben die oberen Räume für die Nichtkonzertbeſucher reſerviert.
(B
Eintritt 25 Pfg.

Hugenschütz Felsenkeller
immelfahrtstag
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Zum Ausſchank gelangt das ſo beliebte Wiener Bock.
Mit verſtärkter Kapelle der 25er Art. Fidele Muſik.
Bei ungünſtiger Witterung findet das Feſt im Saal ſtatt. Bei
günſtiger Witterung u. eintretender Dunkelheit großes Feuerwerk.
Eintritt frei.
Hans Cod.
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(20 Min. von Eberſtadt und 40 Min. von Böllenfalltor).
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Der Beſitzer: Franz Wagner.
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L
Eſen

[ ][  ][ ]

Seite 26.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

Nummer 103.

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Geöffnet am 5. Mai, von mittags 12 Uhr, an den übrigen Tagen von
vormittags 9 Uhr bis nachmittags 8 Uhr.
An allen Ausstellungstagen
von nachmittags 3 Uhr ab: M.Iitär-Konzert
veranstaltet von der Kapelle des 1. Kurhess. Infant.-Regiments
No. 81, unter persönlicher Leitung des Herrn Obermusik-
meisters
Fehling.
Den 5. und 8. Mai:
der vorgenannten Kapelle und der
Doppel-Konzert Kapelle des Magdeburgischen
Dragoner-Regts. Nr. 6, unter persönlicher Leitung des Herrn
Musikmeisters Barche.

Sonntag, den 8. Mai:
Militär-Konzert
Von 111 Uhr.

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Ausstellung geschlachteter Masttiere.

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Wimpfen a. N. Heilbronn-Weinsberg mit Weibertreu beteiligen wollen,
werden gebeten, ſich im Vereinslokal bei Herrn Englert, Ballonplatz 4, in die
dort aufliegende Liſte bis Montag, den 9. Mai, einzuzeichnen
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Alles Nähere daſelbſt.
Der Vorſtand.
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Unſere geehrten Mitglieder werden hiermit dringend zum Beſuch der
Hauptversammlung
zuf Donnerstag, den 12. Mai ds. Js., abends 8 Uhr, im Perkeo, Alexander=
ſtraße
12, eingeladen.
Tagesordnung:
1. Rechnungsablage.
2. Jahresbericht des Vorſitzenden.
3. Neuwahl des Vorſtandes.
Die Rechnung für das Geſchäftsjahr 1909/10 liegt 8 Tage lang in unſerem
Geſchäftszimmer, Aliceſtraße 25, offen.
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Der Vorſtand.
Geren del Neunden derkel.
Generalversammlung
Freitag, den 6. Mai, nachmittags 5½ Uhr
im Stadthaus, Rheinstraße 18.
Tagesordnung: Rechenſchaftsbericht, Rechnungsablage, Vorſtandswahl, Satzungs=
änderung
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Ritter v. Oisemont. . Hr. Normand.
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Jahrtausenden schläft u. plötz-
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SHeutee
Mittwoch, 4. Mai

Letztes Gastspiel

d. Berliner Vaudeville-Ensemble.

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in 3 Akten
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Ankauf wird gewarnt.

Die 3 jung. Damen,
die am Sonntag, den 1. Mai, 4 Uhr, vom
Oſtbahnhof 2. Klaſſe nach Nieder=Ramſtadt
fuhren, werden von den 3 Herren, die mit
demſelb. Zug fuhren, gebeten, ihre Adr. u.
K 77 an die Exp. ds. Bl. abzug. (*11152

Erwarte ſchon lange Nachricht. Bitte
zu ſchreiben, wann zu treffen. H. (*11274

Dampfbsotfahrt
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Peter Ebert II., Nackenheim.
Himmelfahrttag u. Pfiugſtfeiertage
geht mein Boot bei günſt. Witterung
von Erfelden nach der Schweden=
ſäule
, Knoblochsau und zurück.
Abfahrt v. Erfelden 9, 12 u. 3 Uhr.
Auskunft erteilt
(9465im
Gg. Ehrenfels, Erfelden.

Großherzogliches Hoftheater.
Mittwoch, den 4. Mai 1910.
169. Abonnements=Vorſtellung.
Abonnement B 42.
Der dunkle Punkt.
Luſtſpiel in 3 Akten von Guſtav Kadelburg
und Rudolf Presber.
Szeniſche Leitung: Regiſſeur Hacker.
Perſonen:
Ulrich von Kuckrott, Ma=
jor
a. D.
. Hr. Heinz
Thusnelda, ſeine Frau . . Fr. Scherbarth
Hans,
Elſe, ſeine Kinder . . Hr. Speiſer
. Frl. Gothe
Gebhard Freiherr von der
Dühnen .
Hr. Lehrmann

Marie Luiſe, ſeine Frau
Emmerich, ſein Sohn
Chriſtian Adam Brink=
meyer
, Kommerzienrat
Lotti, ſeine Tochter

Dr. Roby Woodleigh . .
Ida, Mädchen bei Kuckrott
Anton, Diener bei Dühnen

Fr. Rudolph
Hr. Schneider
Hr. Jordan
Frl. Reick
Hr. Jürgas
Frl. Wisthaler
Hr. Schwarze

Nach dem 1. und 2. Akte findet je eine
längere Pauſe ſtatt.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 6 Mk., Fremdenloge 6 Mk.,
Balkonloge 5 Mk., 1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang
(1. bis 6. Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe,
2. Mk., Sperrſitz (1. bis 13. Reihe) 4. Mk.)
(14. bis 20. Reihe) 3.20 Mk., Parterre (1. bis
(5. Reihe) 2.70 Mk., (6. bis 8. Reihe) 2.20 Mk.,
1. Galerie 1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pfg.
Anfang 7 Uhr. Ende vor 9½ Uhr.
Kartenverkauf von 11 bis 1 Uhr und von
6 Uhr an.
Am Himmelfahrttag bleibt die Tages=
kaſſe
geſchloſſen.
Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Donnerstag, 5. Mai. (Keine Vorſtellung.)
Freitag, 6. Mai. Außer Abonnement.
Der Ring des Nibelungen. Zweiter Tag:
Siegfried. Siegfried . Hr. Kammer=
ſänger
Oskar Bolz, als Gaſt. Gr. Preiſe.
Anfang 6 Uhr. (Vergl. beſondere Anzeige.)
Sonntag, 8. Mai. Außer Abonnement.
Der Ring des Nibelungen. Dritter Tag:
Götterdämmerung Siegfried
Herr Kammerſänger Oskar Bolz, als Gaſt.
Große Preiſe. Anfang 6 Uhr. (Vergl. be=
ſondere
Anzeige.)
Montag, 9. Mai. 170. Ab.=Vorſt. C 43.
Julius Cäſar. Große Preiſe. An=
ang
7 Mhr.,

Pragrann
zu dem am Mittwoch, den 4. Mai,
von 121 Uhr vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle des Großh.
Heſſiſchen Train=Bataillons Nr. 18.
1. Reitermarſch von Strauß. 2. Ouvertüre
zur Op. Leichte Kavallerie von Suppé.
3. In den Sternen ſteht’s geſchrieben
Walzer von Fetras. 4. Fantaſie aus der
Op. Hoffmanns Erzählungen von Offen=
bach
. 5. Melodie aus der Operette Der
fidele Bauer von Fall. 6. Bulgarenmarſch
aus der Operette Der tapfere Soldat‟
von Straus.

[ ][  ]

Nummer 103.

Seite 28.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Mai 1910.

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