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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
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werden angenommen in Darmſtadt
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ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei.
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden,
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 97.
Mittwoch, den 27. April.
1910.
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Die deutſche Abteilung der Brüſſeler
Weltausſtellung.
* Der Rundgang des Königs und der
Königin der Belgier durch die deutſche
Ab=
teilung der Ausſtellung am Montag dauerte faſt
drei Stunden. Die Führung hatten abwechſelnd
Reichs=
kommiſſar Geheimrat Albert, der Vorſitzende des
Komi=
tees, Geheimrat Ravené und der deutſche Geſandte
v. Flotow. In der Kunſtgewerbehalle führten die
Pro=
feſſoren Paul und Clemon. In der großen Induſtriehalle
ſetzte der König ſelber durch einen Druckknopf ſämtliche
Maſchinen in Bewegung. Das außerordentliche
Verſtänd=
nis des Königs auf allen induſtriellen Gebieten fiel
all=
gemein auf. Der Monarch zeigte ſein Intereſſe auch
da=
durch, daß er viele Ausſteller ins Geſpräch zog. So führte
er längere Geſpräche mit Dr. Karl Lanz=Mannheim,
Direk=
tor Noa, Direktor Heinecken vom Norddeutſchen Lloyd,
Direktor Bergmann=Berlin, Regierungsrat Hentzen vom
preußiſchen Eiſenbahnminiſterium, Profeſſor Dülfer=
Dres=
den und dem Erbauer des deutſchen Feſthauſes Profeſſor
Emanuel v. Seidl=München. Das Königspaar war von
der großen Leiſtung Deutſchlands ſichtlich
über=
raſcht und erfreut. Der König ſagte Geheimrat Albert
wörtlich: „Das iſt die Macht Deutſchlands, die ſich hier
entfaltet.‟ Die Königin war ganz beſonders durch die
ſtarke Beteiligung ihrer bayeriſchen Landsleute entzückt.
Das beſcheidene und einfache Auftreten des Königspaares
berührte allgemein ſehr angenehm. Es unterhielt ſich
wie=
derholt mit Monteuren und Arbeitern und ließ ſich
ins=
beſondere die Technik des Satzes und der Druckmaſchinen
erläutern. In der Halle, wo ſich das rollende
Eiſenbahn=
material befand, beſtieg der König eine große Maffeiſche
Lokomotive und beſichtigte die Einrichtung eines
Bahnpoſt=
wagens. Die ihn begleitenden belgiſchen Miniſter betonten
wiederholt, daß das deutſche Organiſationstalent einen
glänzenden Sieg gefeiert habe und daß die deutſche
Abteilung als geſchloſſenes Ganzes den Clou der
Weltausſtellung bildet.
Nachmittags 3 Uhr fand dann die offizielle
Er=
öffnung der Abteilung ſtatt. In dem mit
herr=
lichen Gobelins aus dem Beſitz des Prinzregenten von
Bayern geſchmückten Feſtſaal, der die von Prof. v. Seidl
hergeſtellten charakteriſtiſchen Entwürfe eines römiſchen
Kreuzgewölbes zeigt, empfingen der Reichskommiſſar
Albert und der Vorſitzende des deutſchen Komitees, Geh.
Kommerzienrat Ravené, unterſtützt durch ihre
liebenswür=
digen Frauen, die zahlreich geladenen Gäſte. Anweſend
waren u. a. der deutſche Geſandte v. Flotow, die Miniſter
Helleputte, Ellebaud, Renkin, die leitenden Perſönlichkeiten
der Ausſtellung, viele hervorragende Ausſteller, namentlich
bedeutende Induſtrielle aus Rheinland und Weſtfalen, die
aus Deutſchland herübergekommen waren, und die Spitzen
der Brüſſeler deutſchen Kolonie. Die Herren Ravené und
Albert durften mit berechtigtem Stolz die Glückwünſche
entgegennehmen, die ihnen von allen Seiten
entgegen=
gebracht wurden. Der großen Energie und
Schaffens=
freudigkeit der beteiligten Herren iſt es zu danken, daß die
deutſche Abteilung als einzige vollkommen fertig und
ge=
ſchloſſen daſteht. Sie haben ſich um die Vermehrung des
deutſchen Anſehens im Auslande und die Ausbreitung des
wirtſchaftlichen und kulturellen Einfluſſes unſeres Landes
ein Verdienſt erworben, das erſt die Zukunft voll
wür=
digen wird. Unter den Einſichtigen herrſcht nur eine
Stimme des Lobes und ſie zögern nicht, es auszuſprechen,
daß die deutſche Abteilung aller Vorausſicht nach der
Gipfelpunkt der geſamten Ausſtellung ſein wird.
Die Wahlen in Frankreich.
* Bis Dienstag vormittag waren die Ergebniſſe
aus 588 Wahlkreiſen bekannt. Es fehlen alſo noch 4. Die
Republikaner hatten bis dahin 57, die Radikalen und
ſo=
zialiſtiſch Radikalen 154, die unabhängigen Sozialiſten 10,
die Geeinigten Sozialiſten 28, die Progreſſiſten 43, die
Nationaliſten 12 und die Konſervativen 53 Sitze errungen.
In 231 Wahlkreiſen iſt Stichwahl erforderlich. — Nach
der vom Miniſterium des Innern veröffentlichten
Statiſtik verlieren die Reaktionäre 3 Sitze, die
Natio=
naliſten gewinnen 1, die Progreſſiſten verlieren 1, die
Re=
publikaner der Linken gewinnen 8, die Radikalen und
ſozialiſtiſch Radikalen verlieren 2 und die Geeinigten So=
zialiſten gewinnen 3 Sitze. Bisher ſind alſo keine
we=
ſentlichen Aenderungen in der Zuſammenſetzung
der Kammer zu verzeichnen.
Die Mehrheit der Regierung ſteht hiernach
unzweifel=
haft feſt und kann daher der kommenden Kammertagung
mit Beruhigung entgegenſehen. Gegner der Regierung
hatten gehofft, aus der Affäre des Liquidators Duez
Ka=
pital zu ſchlagen, indem ſie darauf hinweiſen wollten,
welche Korruption unter dem jetzigen Regime herrſche.
Ihre Bemühungen ſind aber, wie der Ausgang gezeigt,
vollkommen fruchtlos geblieben. Der franzöſiſche Bürger
ſehnt ſich endlich nach Frieden, und alle Momente ſind
ge=
eignet, um eine Zeit des inneren Friedens für Frankreich
heraufzubringen, wenn man allſeitig ein Einſehen hat.
Aus den Erörterungen der Pariſer Blätter über die
Kammerwahlen gewinnt man den Eindruck, daß alle
Par=
teien ſich mehr oder weniger berechtigt glauben, mit dem
bisherigen Wahlergebnis zufrieden ſein zu dürfen. Die
konſervativen und gemäßigt republikaniſchen Blätter
he=
ben mit Genugtuung das Beiſpiel von Marſeille hervor,
wo der radikale Kammerpräſident Briſſon und der
Sozia=
liſt Carnaud in Stichwahl kommen und ſchließen daraus,
daß die radikale Partei in der öffentlichen Meinung viel
von ihrem Anſehen verloren habe. Die „Republique
Francaiſe” ſchreibt: „Die Wahlen ſind beſſer ausgefallen,
gls wir gehofft hatten; ſie zeigen, daß das Land das
Be=
dürfnis nach einer weitherzigeren, feſteren und ehrlicheren
Politik empfindet.‟ Der „Figaro” meint: „Wenn der
zweite Wahlgang die vorgeſtrigen Ergebniſſe beſtätigt, ſo
kann man auf eine Kammer rechnen, die die politiſchen,
wirtſchaftlichen und ſozialen Intereſſen Frankreichs nicht
mehr aufs Geratewohl preisgeben wird.‟ Die radikalen
Blätter erklären, das Land habe in unzweideutiger Weiſe
dargetan, daß es dem bisherigen republikaniſchen Regime
treu bleibt. Die Reaktionäre haben eine neue ſchwere
Nie=
derlage erlitten. Die „Humanité” bringt eine
Zuſammen=
ſtellung, nach der die ſozialiſtiſchen Parteien eine Million
Stimmen auf ſich vereinigt haben. Von mehreren
republi=
kaniſchen Blättern wird jedoch behauptet, daß ſich
dar=
unter überaus zahlreiche Stimmen der Reaktionären und
Klerikalen befinden.
Ein Arbeiterminiſterium in Auſtralien.
C Die letzten Wahlen zum
Repräſentanten=
haus im auſtraliſchen Staatenbund haben der
Arbeiterpartei eine verhältnismäßig bedeutende Mehrheit
gebracht, ſodaß jetzt bei der parlamentariſchen
Regie=
rungsweiſe Auſtraliens das Miniſterium aus Vertretern
der Arbeiterpartei gebildet wird. Von den 75
Mitglie=
dern des Repräſentantenhauſes gehören 45 der
Arbeiter=
partei an und nur insgeſamt 30 Mitglieder rechnen ſich zu
den Konſervativen, den Schutzzöllnern und zu den
Li=
beralen, den Freihändlern. Auch die Arbeiterpartei iſt in
Auſtralien durch und durch ſchutzzöllneriſch, die
Tren=
nungspunkte zwiſchen ihr und den bürgerlichen
Schutz=
zöllnern liegen weniger auf dem Gebiete der Zollpolitik
als auf dem Gebiete der ſozialen Betätigung.
Die Arbeiterpartei in Auſtralien iſt ſchon
zweimal mit der Bildung des Miniſteriums betraut
geweſen, ſie konnte ſich jedoch beide Male nicht lange am
Ruder erhalten, weil ſie beide Male über keine
ſelbſtän=
dige Mehrheit verfügte und auf die Unterſtützung der
bür=
gerlichen Schutzzöllner angewieſen war. Zum erſten Male
kam die Arbeiterpartei an die Regierung im Frühjahr
1904, damals verfügte ſie jedoch nur über 22 Sitze im
Re=
präſentantenhauſe, war alſo ſehr ſtark auf die
Unter=
ſtützung aus einer anderen Partei angewieſen. Das
Ar=
beiterminiſterium hielt ſich denn auch nur einige Wochen.
Zum zweiten Male kam dann die Arbeiterpartei im
No=
vember 1908 an die Regierung. Trotzdem ſie auch damals
noch auf die Unterſtützung der konſervativen Schutzzöllner
angewieſen war, hielt ſie ſich doch ein halbes Jahr, bis
zum Mai 1909. Im Mai vergangenen Jahres verſagten
dann die konſervativen Schutzzöllner den Schutzzöllnern
der Arbeiterpartei den Gehorſam und die konſervativen
Schutzzöllner bildeten mit den liberalen Freihändlern ein
Koalitionsminiſterium. Die jetzigen Wahlen haben aber
dieſe Verbindung der Konſervativen und Liberalen, wie
aus dem oben angegebenen Ziffernverhältnis hervorgeht,
bedeutend in Nachteil geſetzt. Mit Forderungen, wie
ſie von den europäiſchen Sozialdemokraten vertreten
wer=
den, haben die Forderungen der auſtraliſchen
Arbeiter=
partei wenig gemeinſam. Die auſtraliſche Arbeiterpartei
kann vielmehr als eine, in manchen Dingen nicht einmal
ſo radikale bürgerliche Arbeiterpartei angeſehen werden.
Eine Hauptforderung der Arbeiterpartei iſt die
Er=
haltung eines „weißen Auſtralien”, das heißt die gänzliche
Unterbindung des Zuzuges von aſiatiſchen und
afrikani=
ſchen Kulis. Dieſe Frage iſt denn auch für Auſtralien von
höchſter Wichtigkeit. Iſt die Frage der Zuwanderung von
bedürfnisloſen und unkultivierten Arbeitermaſſen ſchon für
andere Länder nicht ohne Bedeutung, ſo erſt recht für
Auſtralien mit ſeiner neuen Kultur, mit ſeinen noch
viel=
fach ungeklärten und im Werden begriffenen Verhältniſſen
und vor allem, weil Auſtralien iſoliert liegt und eine ſehr
ſchwache Bevölkerung hat. In einem ſo dünn
bevölker=
ten Land wie Auſtralien könnte ſchon eine, an europäiſchen
Ländern gemeſſene, nicht ſehr bedeutende Zuwanderung
von Gelben und Schwarzen eine ſchwere Verſchiebung
bringen und für die Weißen von gefährlichen Folgen ſein.
Weiter fordert die Arbeiterpartei die Ueberführung der
Monopole in den Beſitz des Staates, die Einführung einer
progreſſiven Landſteuer, die obligatoriſche Bürgermiliz und
die Schaffung einer auſtraliſchen Kriegsflotte zur
Ver=
teidigung der Landesgrenzen. Weiter wird von der
Ar=
beiterpartei gefordert für den kleineren Gewerbeſtand die
Errichtung einer Bank zur Beſchaffung von Kredit, ein
Schiffahrtsgeſetz, das den beſonderen kommerziellen
Ver=
hältniſſen Auſtraliens Rechnung trägt, die Verbeſſerung
des Schiedsgerichtsweſens bei Arbeitsdifferenzen und die
Einführung der Arbeitsloſenverſicherung.
Auſtralien wird ſchon lange das „ſozialpolitiſche
Ex=
perimentierland” genannt; es wird von Intereſſe ſein, die
weitere ſozialpolitiſche Entwickelung Auſtraliens zu
beob=
achten, nachdem die Arbeiterpartei mit einer anſehnlichen
Mehrheit in das Repräſentantenhaus eingezogen iſt.
Deutſches Reich.
— Der Bundesrat erteilte in ſeiner Sitzung vom
25. April der Vorlage betreffend das Zuſatzabkommen zu
dem zwiſchen dem Deutſchen Reiche und Aegypten
beſtehen=
den Handelsabkommen vom 19. Juli 1892 ſeine
Zu=
ſtimmung.
— Der erſte vorläufige Ausweis über die
Einnah=
men des Reiches an Zöllen, Steuern und
Gebühren während des Finanzjahres 1909 liegt vor.
Demnach belief ſich der Geſamtertrag dieſer Einnahme auf
1370,7 Millionen Mark. Im Etat für=1909 iſt die
Ein=
nahme auf 1288,3 Millionen Mark veranſchlagt, demgemäß
hat die wirkliche Einnahme einen Ueberſchuß von 82,4
Millionen Mark ergeben, was an ſich jedenfalllls erfreulich
iſt. Die beiden größten Betriebsverwaltungen des Reichs
(Reichspoſt und Reichseiſenbahnen) zuſammen ſchließen
mit einem Fehlbetrage von 4,2 Millionen Mark ab. Zieht
man ihn von dem obigen Ueberſchuſſe bei den Zöllen,
„Steuern und Gebühren ab, ſo erhält man einen
Ge=
ſamtüberſchuß bei allen bisher bekanntgegebenen
Erträgen von 78,2 Millionen Mark.
Der Elferausſchuß der deutſchen Landes
verſicherungsanſtalten trat im Dienſtgebäude
der Landesverſicherungsanſtalt Berlin zu einer Sitzung
zuſammen, um zu dem Entwurf der
Reichsverſiche=
rungsordnung Stellung zu nehmen. Es wurde
be=
ſchloſſen, eine Reihe dringend wünſchenswerter
Aenderun=
gen, die im Entwurf unberückſichtigt geblieben ſind, der
Kommiſſion des Reichstages zu unterbreiten und hierzu
die Zuſtimmung der Geſamtheit der
Verſicherungsanſtal=
ten in einer am 12. Mai ſtattfindenden Vollverſammlung
einzuholen. Von beſonderer Bedeutung ſind zwei
Be=
ſchlüſſe: Es ſoll den Verſicherungsbehörden keine
Son=
derſtellung gegenüber den Verſicherungsträgern eingeräumt
werden, es ſoll vielmehr ausdrücklich im Geſetz beſtimmt
werden, daß die Verſicherungsträger in gleicher Weiſe wie
die Aemter der Reichsverſicherung zur Durchführung der
Reichsverſicherung berufen ſind. Es wird ferner verlangt,
daß die Koſten der Verſicherungsämter nicht
den Verſicherungsträgern zur Laſt fallen; eventuell wird
ein Zurückgreifen auf die im beſtehenden Geſetz
vorgeſehe=
nen Rentenſtellen an Stelle der im Entwurf vorgeſehenen
Verſicherungsämter empfohlen.
— Unter Beteiligung von etwa 500 Delegierten aus
ganz Deutſchland hielt am Montag im Kriſtallpalaſt zu
Leipzig der Verband Deutſcher
Handlungs=
gehilfen ſeine 26. Generalverſammlung ab. Der
Ta=
gung lagen zwei Reſolutionen vor. Die erſte über
den Achtuhrladenſchluß und die Regelung der
Kontorarbeitszeit beſagt:
„Zur Frage des Achtuhrladenſchluſſes und Regelung
der Kontorarbeitszeit, ſowie zur Errichtung einer
beſon=
deren Handelsaufſicht danken die verſammelten
Hand=
lungsgehilfen im Widerſpruch zu dem Beſchluſſe des
Han=
delstages dem Reichstage für die ihren Intereſſen bisher
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. April 1910.
Nummer 97.
entgegengebrachte Unterſtützung. Sie erklären die
Fort=
führung der ſeit einem Jahrzehnt, bis auf die Einführung
der Kaufmannsgerichte, ſtockenden kaufmänniſchen
Sozial=
reform für dringend erforderlich, wenn bei der
angeſtreng=
ten Tätigkeit des Handelsſtandes dem deutſchen Handel
ein geſunder, wirtſchaftlich geſicherter, ſchaffensfroher
An=
geſtelltenſtand erhalten bleiben ſoll. In einer zielbewußten
Sozialreform ſehen ſie eine der Vorbedinzungen einer
blühenden deutſchen Volkswirtſchaft. Die verſammelten
Vertreter von 94000 deutſchen Handlungsgehilfen legen
gegen den Beſchluß des Handelstages Verwahrung ein.
Der Handelstag hat durch ſeine einſeitige Stellungnahme
von neuem die Notwendigkeit einer beſonderen geſetzlichen
Handlungsgehilfenvertretung bewieſen.”
Die zweite Reſolution bezieht ſich auf die ſtaatliche
Penſionsverſicherung der
Privatange=
ſtellten und lautet:
„Die Generalverſammlung ſpricht ihre Befriedigung
darüber aus, daß nach den letzten Erklärungen aus dem
Reichsamte des Innern das Geſetz über die ſtaatliche
Pen=
ſionsverſicherung der Privatangeſtellten nunmehr in Arbeit
genommen iſt und noch im Herbſt d. J. dem Reichstage
vorgelegt werden ſoll. Die Generalverſammlung iſt
beſon=
ders darüber erfreut, daß die Geſetzesvorlage auf den
Grundſätzen der zweiten Denkſchrift des Reichsamtes des
Innern aufgebaut werden ſoll, und ſpricht die
zuverſicht=
liche Erwartung aus, daß die Unternehmer in Handel und
Induſtrie, wie jetzt ſchon von vielen ihrer Vertretungen
verſichert worden iſt, bereit ſein werden, die Hälfte der
Koſten zu übernehmen. Die Angeſtellten ſind bereit, die
andere Hälfte mit etwa 4 Prozent des Gehalts ſelbſt zu
tragen. Die Generalverſammlung bittet den Bundesrat
und das Reichsamt des Innern, die Vorlegung des
Geſetz=
entwurfs nach Möglichkeit zu beſchleunigen; ſie richtet
fer=
ner an die Staatsregierungen die Bitte, durch rechtzeitige
Anweiſung ihrer Vertreter im Bundesrate im Sinne der
Wünſche der Privatangeſtellten das baldige
Zuſtandekom=
men des Geſetzes fördern zu wollen. Die
Generalverſamm=
lung ſpricht dem Deutſchen Reichstage ihren Dank dafür
aus, daß er bisher in einmütiger Geſchloſſenheit für die
Penſionsverſicherung der Privatangeſtellten eingetreten iſt,
und bittet ihn um weitere tatkräftige Unterſtützung bis zur
Durchführung des großen Werkes.”
Dieſe Reſolutionen wurden angenommen und ſollen
den Regierungen des Reiches und der Einzelſtaaten zur
Kenntnis gebracht werden. Die Verſammlung beriet
ſo=
dann das Thema „Freie Hilfskaſſen” und nahm
eine Reſolution an, die das Weiterbeſtehen dieſer Kaſſen
fordert. Mit Genugtuung wurde es begrüßt, daß die
Einigungsverhandlungen mit dem Deutſchnationalen
Handlungsgehilfenverband geſcheitert ſeien.
— Der außerordentliche Kongreß der
Ge=
werkſchaften, worauf zirka zwei Millionen
Mitglie=
der von 53 Organiſationen durch 422 Delegierte vertreten
ſind, nahm eine Reſolution an, in der den
ausge=
ſperrten Bauarbeitern ihre Sympathie
ausge=
ſprochen wird und ſämtliche organiſierten Arbeiter
aufge=
fordert werden, den Ausgeſperrten ihre Solidarität durch
ſofortige allgemeine Sammlungen zu beweiſen. Die
chriſt=
lichen Gewerkſchaften und der Hirſch=Dunckerſche
Gewerk=
verein waren der Einladung zur Teilnahme am Kongreß
nicht gefolgt.
Ausland.
— Das öſterreichiſche Herrenhaus nahm die
An=
lehensvorlage nach längerer Debatte an.
Baern=
reiter gab der Anſicht Ausdruck, daß der von der
Regie=
rung entwickelte Finanzplan ein Plan von der Hand in
den Mund ſei. Bezüglich der angeregten
Erſparungskom=
miſſion befürwortete er das Beiſpiel der preußiſchen
Im=
mediatkommiſſion. Plehner erklärte, bei der Einführung
von neuen Steuern ſei um ſo größere Vorſicht geboten, als
man noch immer vor der Möglichkeit gefährlicher
auswär=
tiger Verwickelungen ſtehe, die die Anſpannung der
Steuer=
kräfte mit ſich bringen könnten. Finanzminiſter Bilinski
verwahrte die Regierung gegen den Vorwurf der Schwäche,
weil ſie auf Rückſtellungen im Budget nicht beharrte. Die
Beſeitigung des Defizits durch bloße Erſparungen ſei
un=
möglich. Seit der notwendig gewordenen Zurückziehung
der Bierſteuervorlage könne auch von einer Sanierung
der Landesfinanzen nicht mehr die Rede ſein. Der Staat,
der die größeren Steuern für ſich brauche, könne die
Län=
der nur an dem Erlöſe einzelner Steuergattungen,
ins=
beſondere der Verzehrungsſteuern, partizipieren laſſen. Der
Miniſter rechtfertigte ſchließlich die Rentenbegebung durch
die Poſtſparkaſſe, weil aus ſinanzpolitiſchen und
ſtaats=
politiſchen Gründen eine weitere Heranziehung des
geſam=
ten Kapitals aller Banken, ſowie der Bevölkerung
wün=
ſchenswert ſei. Der Miniſter ſprach die Hoffnung aus,
daß die Rothſchildgruppe an den nächſten Emiſſionen ſich
wieder beteiligen werde; von einer gleichmäßigen
Be=
handlung aller Banken bei der Begebung von Renten
durch die Poſtſparkaſſe könne jedoch nicht abgegangen
werden.
Bei den in fünf Bezirken vorgenommenen
Erſatz=
wahlen zum Wiener Gemeinderat im dritten
Wahlkörper wurden durchweg Chriſtlichſoziale, unter
ih=
nen Handelsminiſter Weißkirchner, gewählt.
— Das engliſche Unterhaus nahm die zweite Leſung
des Finanzgeſetzes mit 328 gegen 242 Stimmen an.
Die iriſchen Nationaliſten ſtimmten mit der
Regierungs=
partei, die O'Brieoniſten mit der Oppoſition. Im Laufe
der Debatte erklärte Schatzkanzler Lloyd George, daß
ſeit der erſten Einbringung des Budgets der Handel
zuge=
nommen und die Beſchäftigungsloſigkeit abgenommen
habe. Er ſei der feſten Ueberzeugung, daß das Land ſich
auf dem Wege zu einem Geſchäftsaufſchwung befinde, wie
es einen ſolchen ſelten erlebt habe.
Der ruſſiſche Reichsrat nahm einen Geſetzentwurf
an über die Maßnahmen zur Beſeitigung der
Preisſteige=
rung des Zuckers auf den Innenmärkten und vertagte ſich
bis zum 11. Mai.
— Die türkiſchen Vertreter gaben bei den
Schutz=
mächten Kretas eine Erklärung ab, nach der die
Pforte die Eidesleiſtung der kretiſchen Abgeordneten auf
den Namen des Königs der Hellenen als einen argen
Uebergriff gegen die Souveränitätsrechte der Türkei
be=
trachtet und die Mächte auffordert, dies zu verhindern.
Die Pforte würde ſich gegen eine ſolche Eidesleiſtung
wehren.
* Schwerin (Mecklenburg), 25. April. In einem
Gnadenerlaß aus Anlaß der Geburt des
Erbgroßherzogs beſtimmte der Großherzog, daß
allen Perſonen, gegen welche bis zum 22. April — dieſen
Tag mit eingerechnet — Geld= oder Freiheitsſtrafen von
nicht mehr als ſechs Wochen bezw. 150 Mark rechtskräftig
erkannt ſind, dieſe Strafen, ſoweit ſie noch nicht vollſtreckt
ſind, und die rückſtändigen Koſten erlaſſen werden.
Haft=
ſtrafen bleiben ausgeſchloſſen, ſofern zugleich auf
Ueber=
weiſung an die Landespolizeibehörde erkannt iſt.
* London, 25. April. Bei dem Frühſtück,
wel=
ches die Tarifreformliga den von ihrer Reiſe aus
Deutſchland zurückgekehrten Arbeitern gab, ſagte Balfour,
er verurteile es, daß man in die Kontroverſe über den
Tarif übertriebene Behauptungen brachte, welche den
tat=
ſächlichen Verhältniſſen der Kultur einer großen,
benach=
barten und befreundeten Nation widerſprächen.
Deutſch=
land habe etwas von England zu lernen, aber England
habe ganz gewiß noch mehr von Deutſchland zu
ler=
nen. Die Deutſchen hätten in ſtetiger zuſammenhängender
Arbeit mit ſeltener Geſchicklichkeit und großer Sachkunde
und Beharrlichkeit erfolgreich große ſoziale Ziele in den
Induſtriezentren wie im flachen Lande verfolgt. Er hoffe,
daß die Parteien Englands imſtande ſein würden, die
gigantiſchen Probleme ſozialer Reform
mit demſelben Geiſte und Ernſte zu behandeln, welche die
deutſche Politik kennzeichne.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 27. April.
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog empfingen am Montag mittag ½1 Uhr im
Neuen Palais den Geh. Kommerzienrat Lingner aus
Loſchwitz, der hierauf an der Frühſtückstafel teilnahm.
* Großh. Regierungsblatt. Die Beilage Nr. 11
vom 26. April hat folgenden Inhalt: 1. Ueberſicht der
für das Rechnungsjahr 1910 zur Beſtreitung der
Kom=
munalbedürfniſſe der Gemeinden des Kreiſes Schotten
genehmigten Umlagen. 2. Ueberſicht über die von Großh.
Miniſterium des Innern genehmigten Umlagen zur
Be=
ſtreitung der Bedürfniſſe der iſraelitiſchen
Religions=
gemeinden des Kreiſes Erbach für 1910. 3.
Dienſtnach=
richten. 4. Dienſtenthebung. 5. Dienſtentlaſſungen.
6. Charaktererteilungen.
* Großfürſtin Sergius iſt, wie gemeldet, „zur
Aeb=
tiſſin des von ihr geſtifteten Martha=Marienkloſters der
barmherzigen Schweſtern geweiht worden” Zur
Ver=
meidung von Mißverſtändniſſen teilt die „Darmſt. Ztg.”
hierzu mit, daß die Großfürſtin damit nicht „den Schleier
genommen” oder „in ein Kloſter gegangen” iſt, wie hier
und dort angenommen wird. Die hohe Frau iſt
viel=
mehr lediglich als Oberin in die von ihr gegründete
Stiftung eingetreten, um dieſe beſſer leiten zu können.
Die „Martha=Marien=Stiftung der Barmherzigkeit” iſt
kein richtiges Kloſter, ſondern hat als Hauptſache die
Ausbildung von Krankenpflegerinnen, etwa im Sinne
unſerer Diakoniſſinnen, zur Aufgabe.
*ℳ* Der Finanzausſchuß der Zweiten Kammer
trat geſtern vormittag wieder zu einer Sitzung
zuſam=
men und beſchäftigte ſich in der Hauptſache mit der
Ver=
leſung und Genehmigung von Berichten über die
fertig=
geſtellten Beratungsgegenſtände. Dann wurde in die
Beratung mehrerer Anträge des Abg. Ulrich und
eitgger Vorſtellungen eingetreten. Die Beratungen
werden am Mittwoch fortgeſetzt.
— Muſeumsführungen. Die vom Verein für
Ver=
breitung von Volksbildung veranlaßten Führungen
durch die Zoologiſche Abteilung des Landesmuſeums
leitete Herr Profeſſor Dr. Liſt; ſie wurden den Teils
nehmern, Herren und Damen, zu Stunden
hochinter=
eſſanter, genußreicher Belehrung. Während des
reich=
lich 1½ſtündigen Ganges durch die Räume der Abteis
lung eröffnete Profeſſor Dr. Liſt eine Fülle für das
Verſtändnis und die Würdigung der Sammlungen
maß=
gebender Geſichtspunkte. Nur weniges kann hier
Er=
wähnung finden. Zunächſt die Sammlung der
heimat=
lichen, ſpeziell heſſiſchen Fauna, alſo Tiere, die nur im
Heſſenlande gelebt haben und hier erlegt wurden. Sie
ſoll ſtetig ergänzt werden; ſomit iſt hier eine
Gelegeu=
heit für die heſſiſchen Jäger, der Zoologiſchen
Abtei=
lung des Landesmuſeums ſolche Exemplare ihrer
Jagd=
beute zu überweiſen, die durch beſondere Merkmale
ge=
kennzeichnet ſind! Die heimiſchen Lurchen und
Rep=
tilien gaben Veranlaſſung, die neue
Konſervierungs=
methode zu erwähnen, die eine Erhaltung der
natür=
lichen Farben verbürgt. Die anatomiſche Sammlung
zeigt je einen Vertreter einer Tierklaſſe bis
ins kleinſte zerlegt, dem Laien einen Einblick in den
Bau der Tiere vermittelnd. Die ſyſtematiſche
Abtei=
lung überraſcht durch gleiche Ueberſichtlichkeit, von jeder
Familie ein Repräſentant, daneben das Skelett mit
den ſich unterſcheidenden Teilen. An der Wand ſind
graphiſche Darſtellungen der Vogelwelt (Fürbringer).
Ferner die „Weltkarte” (Syſtem Jäger) mit der
Dar=
ſtellung der Verbreitung der Tiere; fünf Tiergebiete,
durch natürliche Grenzen geſchieden, hier
veranſchau=
licht in fünf Farbenflächen. Reizvoll und feſſelnd ſind
die von oben beleuchteten Tiergruppen der
verſchiede=
nen Erdteile, bewunderungswürdig die Charakteriſtik
des Einzelweſens wie ſeine natürliche Einordnung in
das Geſamtbild. Eine Anzahl Afrikatiere ſind Geſchenke
des Großherzogs. Gerne und ſtolz ſtimmen wir einem
ausgeſprochenen Urteil zu, daß kein zweites deutſches,
Muſeum ſich einer ſo praktiſch angeordneten Sammlung,
zu erfreuen hat, wie das Darmſtädter Landesmuſeumk
Herrn Profeſſor Liſt wurden für ſeine belehrende
Führung ſeitens des Vorſtandes warme Dankesworte
ausgeſprochen. Erfreulich iſt es auch, daß Schulklaſſen
unter Anleitung der Lehrer in wachſendem Maße die
gerade für Unterrichtszwecke ſo reich und überſichtlich
aufgeſtellten Sammlungen beſuchen. Zur Einführung=
Erwachſener in obengenannte, wie in die übrigen
Ab=
teilungen des Landesmuſeums wird der Verein für
Verbreitung von Volksbildung ſich auch fernerhin
be=
reit finden. Die dritte Führung durch Herrn Profeſſor
Dr. =Liſt wird ſchon Donnerstag, 28. April, nachmittags
3 Uhr, ſtattfinden.
— Aus der Jugendfürſorge. Man ſchreibt
uns: Der in vergangener Woche zu Frankfurt
a. M. abgehaltene fünftägige Inſtruktionskure
ſus der „Heſſiſchen Jugendhelfervers
einigung” hat einen ausgezeichneten Verlauf ges
nommen. Die Teilnehmerzahl ſtieg namentlich bei den
Vorträgen des Herrn Profeſſors D. Wurſter aus
Tübingen bis auf hundert. Zweifellos war auch
Wurſters Vortrag über „Die religiös=ſittlichen
Bedürf=
niſſe der Ingendlichen” der Höhepunkt des ganzen
Kurſus. Es würde zu weit führen, hier auch nur
an=
deutungsweiſe noch von allen anderen Vorträgen des
Kurſus zu berichten, obſchon ſie faſt durchweg
Vorzüg=
liches boten, wie der von Profeſſor A. Voigt=
Frank=
furt über „Berufswahl und Jugendwohl” mit den Er= von Handwerkskammer=Syndikus
Engel=
bach=Darmſtadt und dem Geſchäftsführer des
Frank=
furter Vereins „Jugendwohl”, oder die Referate über
„Ländliche Jugendpflege” und „Die erziehliche
Bedeu=
tung von Turnen, Spielen und Wandern”, die friſch
und frei die geſamte Jugend eines Ortes zu umfaſſen
ſtreben. Als Illuſtration der Vorträge wurden an
einem Nachmittag und vier Abenden mancherlei
Ein=
richtungen und Veranſtaltungen für Jugendliche
be=
ſucht. Den Schluß des Kurſus bildete ein Ausflug nach=
Darmſtadt mit einer Führung durch das
Odenwald=
muſeum (Lehrer Eidmann) und einem glänzenden
Die Pariſerin und die Politik.
C Paris, im April.
„Zum Nachteil der ganzen Nation iſt es, wenn
vor=
ſichtige, ſparſame Frauen von der Regierung ihres
Landes ausgeſchloſſen werden, denn ſie würden durch
Einſchränkung der unerhörten öffentlichen
Verſchwend=
ungsſucht dem Staate das Wohl, das ſie ins eigene Heim
bringen, zuzuführen wiſſen.”
Mit dieſen Worten begann das Manifeſt, das die
franzöſiſche Geſellſchaft „Das Stimmrecht der Frauen”
im Hinblick auf die bevorſtehenden Wahlen erließ. Die
Pariſerin als Politikerin! Die ſchicke, elegante Frau,
die bisher nur Paragraphen im Geſetzbuche der Mode
erließ, will „durch Einſchränkung der unerhörten
Ver=
ſchwendungsſucht” — von ſeiten der Männer natürlich!
— die Staatsgeſetze zum Wohle des Landes verbeſſern,
will ihre Meinung abgeben und in der Kammer ein
Wörtchen mitreden können. Zwanzig Frauen ließen ſich
in den 20 verſchiedenen Stadtbezirken von Paris für
die Wahlen als weibliche Kandidaten anfſtellen.
Aller=
dings haben ſich Madame Marguerite Durand, die
Be=
gründerin der ſchon ſeit vielen Jahren eingegangenen
Frauenzeitung „La Fronde” und Chefredaktrice des
neuen Blattes „Les Nouvelles” die Aerztin Madame
Madeleine Pelletier, Madame Hubertine Auelert,
Ma=
dame Mortier, und wie ſie alle heißen, keinen
Augen=
blick der Hoffnung hingegeben, auch wirklich gewählt zu
werden. Aber ſie wollten doch hinter anderen Staaten,
wie etwa Finnland, nicht zurückſtehen und ſind der
feſten Meinung, daß ſie mit der Zeit zum Ziele
ge=
langen werden, — denn die Gerechtigkeit ſpricht für ſie.
Die 20 Frauen, die da ſo plötzlich den Männern.
als furchtbare Gegnerinnen erwuchſen und deren
Na=
men man jetzt hier und da in fetten Buchſtaben auf den
roten Anſchlagszetteln der Straßenmauern geſchrieben
ſah, tragen keine Reformkleider, ſondern Paquinſche
Triletten, keine breiten amerikaniſchen Schuhe, ſondern
Louis XV.=Stiefel, keine runden, engliſchen
Matroſen=
hüte, ſondern Rebouxſche Straußenfedern=
Kopfbedeck=
ungen. Sie ſind antiklerikal und ihre Anſchauungen
bewegen ſich zwiſchen fortgeſchrittenſtem Freiſinn und
ſchärfſtem Sozialismus. Sie wollen dem franzöſiſchen
Staat beweiſen, daß es ein Unrecht iſt, kluge
Frauen=
köpfe, die denen der Männer oft bei weitem überlegen
ſind, von der Politik fern zu halten, ja, ſie gehen ſogar
ſo weit, zu behaupten, daß es im Staate Frankreich
weniger faul ausſähe, wenn dies nicht geſchehe. Warum
ſollte aber auch die Franzöſin, die ſchon mehr als
ein=
mal gezeigt hat, mit welcher Umſicht und Klugheit ſie
induſtrielle Unternehmen zu leiten vermag, nicht auch
das Recht haben, ihre politiſche Meinung zu äußern,
wenn es ſich zum Beiſpiel um Steuern handelt, die ſie
zu bezahlen hat? Warum ſollte ſie, die dem Vaterland
tapfere Diener ſchenkt, nicht ebenſo gut mitſprechen
dür=
fen, wie der erſte, beſte junge Menſch von 21 Jahren?!
Trotz dieſer revolutionären Stimmung einiger
Pariſerinnen macht die Frauenbewegung in Paris
nur=
langſame Fortſchritte. Gewiß, ihre Ideen gewinnen an
Boden und die Zahl ihrer Anhängerinnen wächſt. Aber
von Natur und Temperament iſt die Pariſerin keine
Politikerin, war es niemals und wird es auch
vor=
ausſichtlich niemals werden. Dazu iſt ſie zu
oberfläch=
lich, zu zerſtreut, zu wenig logiſch. Behält ſie zufällig
einmal den Namen irgend eines politiſchen Führers,
ſo iſt, das ſicher nicht ſeiner politifchen Leiſtungen
wegen, ſondern infolge eines Duells, eines Skandals,
oder ganz einfach wegen ſeines guten Anzuges.
Inter=
eſſiert ſie ſich wirklich einmal für das Wohl des
Staa=
tes, ſo tut ſie das ſo intenſiv, daß ſie mit wahrem
Feuereifer für völligen Umſturz plädiert und das
ganze beſtehende Regierungsperſonal durch ein neues
erſetzen will. Vielleicht wäre dieſe Politik hier manch=
mal gar nicht ſo vom Uebel, da ſie aber in einem orga= Staat nicht immer leicht durchzuſetzen iſt,
wendet ſich die kleine, muntere Pariſerin bald wieder
anderen, weniger ſchwierigen Dingen zu. Sie kümz
mert ſich nicht mehr um den Sturz der Miniſter,
ſon=
dern nur noch um ihren neuen Sommerhut.
Einige Frauen, wie die ſchöne, blonde Marguerite
Durand, bemühen ſich jetzt mit allen ihnen zu Gebote
ſtehenden Kräften, ihre Mitſchweſtern politiſch zu
er=
ziehen. Sie halten Vorträge — bei denen das
männ=
liche Geſchlecht übrigens mindeſtens ebenſo zahlreich
vertreten iſt wie das weibliche —, machen ihren
Zu=
hörerinnen den großen Wert ſozialer
Gleichberechtig=
ung klar, ſtellen ihnen die Privilegien vor Augen, die
die Herren der Schöpfung ungerechterweiſe genießen.
Aber die meiſten ihrer Kolleginnen, die die Worte der
Vortragenden ſo eifrig beklatſchen, hegen ganz vers
worrene Gedanken hinter der weißen Stirn. Jawohl,
ſie wollen politiſche Gleichberechtigung, möchten aber
doch, im geeigueten Falle, dem Manne gegenüber die
Schwäche der Frau geltend machen, möchten, wenn es
not tut, ſeinen Schutz in Anſpruch nehmen und
weni=
ger Gefahren laufen als der männliche Kandidat. Sie
begreifen nicht, daß gerade das ihrer ganzen Sache den
Ernſt und die Kraft nimmt. Denn wenn die Frauen
die Unabhängigkeit haben wollen, ſo müſſen ſie auch
die Gefahren teilen, die dieſe Unabhängigkeit mit ſich
bringt.
Herr Paul Escudier, einer der populärſten und
eleganteſten Politiker von Paris, war der
Gegen=
kandidat der eleganten Marguerite Durand im 9.
Pa=
riſer Bezirk. Er ſiegte mit 6590 Stimmen gegen den
Regierungsmann Redon mit 4559 Stimmen.
Mar=
querite Durand erhielt ganze 34 Stimmen. Wo
Zah=
len reden, ſind Worte überflüſſig.
Nummer 97.
Vortrag von D. Dr. Diehl über „Heimatgeſchichte im
Dienſte der Jugendpflege‟. — Beſonders wertvoll war
auch die Teilnahme des zuſtändigen Dezernenten der
„Zentrale für Volkswohlfahrt” in Berlin. Deren
aus=
gezeichnete, von Fachleuten aus allen Lagern und
Kon=
feſſionen bediente Zeitſchrift „Ratgeber für
Jugendver=
einigungen” dient fortan der „Heſſiſchen
IJugendhelfer=
vereinigung” als offizielles Organ. Die Vereinigung
ſelbſt hat ſich während der Tagung endgültig
konſtitu=
jert und Profeſſor Dr. Schoell in Friedberg zum
Vorſitzenden gewählt. Sie erhielt gleichzeitig einen
bedeutenden Zuwachs von Mitgliedern und geht nun
neugefeſtigt an die Arbeit, zum Beſten unſerer Jugend.
— Vortrag. Heute nachmittag iſt für die
katho=
liſchen Frauen und Jungfrauen unſerer Stadt in der
St. Eliſabethenkirche ein religiöſer Vortrag. Profeſſor
Wenger wird ſprechen über das Thema: „Stellung
und Aufgabe der Frau im Chriſtentum”. (Siehe
Inſerat.)
— Hanſa=Bund. In Rüſſelsheim hat eine
Inter=
eſſentenverſammtung ſtattgefunden, zu welcher auch der
dortige Ortsgewerbeverein Einladungen hatte ergehen
laſſen. Nach einem Vortrag des
Handelskammerſyn=
dikus Dr. Human aus Darmſtadt über „Entwickelung
und Ziele des Hanſa=Bundes” iſt nunmehr auch in
Rüſſelsheim, wo bereits vorher eine Anzahl von
Mit=
gliedern des Hanſa=Bundes vorhanden war, eine
be=
ſondere Ortsgruppe des Hanſa=Bundes gegründet
worden.
* Heſſiſche Flugſtudiengeſellſchaft. Zu der geſtrigen
Notiz teilt man uns mit, daß die Geſellſchaft jetzt
be=
reits über 30 Mitglieder zählt.
— Der neue ruſſiſche Geſandte, Se. Exzellenz Herr
Baron v. Knorring, hat das von ihm gemietete
Geſandtſchafts=Hotel, Wilhelmſtraße 28,
bezogen. Dieſes Anweſen, welches Herr Baron von
Knorring in allen Teilen, inkluſive Stallung und
Garten, vollſtändig nen und auf das eleganteſte
her=
richten ließ, bietet jetzt in ſeinen vornehmen, ſchönen,
hellen Räumen ein auf das behaglichſte und feinſte
eingerichtetes Herrſchaftshaus. Sehr anzuerkennen
iſt, daß Herr von Knorring die Inſtandſetzung des
Hauſes nur durch hieſ ige Geſch äf te
aus=
führen ließ und haben ſich nachſtehende Firmen daran
beteiligt: Bauleitung: Architekt Karl Müller,
Mö=
bel, Teppiche, Vorhänge und Innendekoration: Firma
Joſeph Trier, Herd und Stallung: Gebrüder
Rö=
der Maler= und Lackiererarbeit: Warnecke u.
Hahn, Inſtallation für elektriſche Beleuchtung: L.
Lange, Inſtallation für Gas und Waſſer: Karl
Rockel.
mn. Beſichtigung. Zu der von dem
Ortsgewerbe=
verein Darmſtadt veranſtalteten Exkurſion nach dem
ſtädtiſchen Waſſerwerk bei Griesheim
fuhren etwa 150 bis 160 Teilnehmer nach Griesheim.
Am Werk wurden die Teilnehmer von den ſtädtiſchen
Beamten Herrn Waſſerbauamtsaſſiſtent Winter und
Herrn Techniker Hofmann begrüßt und dieſe Herren
übernahmen auch in der liebenswürdigſten Weiſe die
Führung. Nach den inſtruktiven Erläuterungen der
Herren erfolgte eine Vergrößerung des ſchon im Jahre
1879/80 erweiterten ſtädtiſchen Waſſerwerks im Jahre
1898/99 für eine Tagesleiſtung bis zu 19000
Kubik=
metern. Eine weitere Vergrößerung des Werkes
er=
folgte im Jahre 1906, deſſen Leiſtungsfähigkeit jetzt
20000 Kubikmeter Waſſer beträgt. Zwei
ge=
waltige Dampfmaſchinen neueſten Syſtems mit über
1000 Pferdekräften fördern das aus 121 Filterbrunnen
pneumatiſch gewonnene Waſſer nach drei großen
Sammelbrunnen; von dort aus wird es durch eine
ſinnreich konſtruierte Turbinenanlage nach dem
Rohr=
netz der Stadt zum Verbrauch gefördert. Zahlreiche
Neubauten und Umbauten waren für die Erweiterung
dies Waſſerwerks nötig. Neu gebaut wurde eine
Maſchinen= und Turbinenhalle mit Keſſelhaus, während
die alten Gebäude mit den Maſchinen als Reſerve bei
Betriebsſtörungen Verwendung finden. Eine
elek=
triſche Kohlenförderungsanlage, ſowie eine Anlage zur
Enteiſenung des Waſſers erregten das Intereſſe der
Beſucher. Durch den Anſchluß des ſtädtiſchen
Schwimm=
bades iſt der Waſſerverbrauch bedeutend geſtiegen und
beträgt zurzeit täglich 7000—9000 Kubikmeter. Dem am
Erſcheinen verhinderten Leiter unſeres ſtädtiſchen
Waſſerwerks, Herrn Direktor Rudolph, und den Herren
Winter und Hofmann ſprach Herr Stadtverordneter
Rockel herzlichen Dank für das Gebotene aus. In
Griesheim fand noch eine gemütliche Zuſammenkunft
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. April 1910.
Seite
ſtatt, und um 7 Uhr führte die. Straßenbahn die
Teil=
nehmer hochbefriedigt in die Reſidenz zurück.
— Weyrauchſche Muſikſchule. Man ſchreibt uns:
Am Sonntag fand die Prüfung der Weyrauchſchen
Muſikſchule im „Kaiſerſaale” bei vollbeſetztem Hauſe
ſtätt. Sämtliche Solo= und Orcheſterſtücke wurden gut
vorgetragen. Die zahlreich auweſenden Zuhörer
ſpen=
deten nach jeder Nummer lebhaften Beifall. Nach
Schluß des erſten Teiles überreichten die Schüler
ihrem Lehrer als Zeichen der Dankbarkeit einen
prachtvollen Lorbeerkranz nebſt Bukett.
— Die Sektion Darmſtadt des Deutſchen und
Oeſterreichiſchen Alpenvereins begeht am Samstag,
den 30. April, ihr 40jähriges Stiftungsfeſt. Ein
reichhaltiges Programm ſichert den Feſtteilnehmern
ſchon im voraus einen genußreichen und fröhlichen
Verlauf des Abends. Nach Beendigung der
Darbiet=
ungen ſoll auch die tanzesfrohe Jugend voll und ganz
zu ihrem Rechte kommen. Sonntag, den 1. Mai, wird
ein Nachmittagsausflug nach Seeheim das Feſt
be=
ſchließen.
— Stenographiſche Prüfung. Der Heſſ.=Naſſ.
Ver=
band Gabelsberger Stenographen hält ſeine nächſte
Prüfung für Geſchäftsſtenographen am Sonntag, den
1. Mai, gleichzeitig in Darmſtadt und Offenbach ab.
Geprüft wird in Abteilungen von 150, 180 und 200
Silben in der Minute bei einer Diktatdauer von 10
Minuten.
Von der Meſſe. Zum zweiten Male iſt unſere
Meſſe jetzt auf dem großen Platz vor dem
Hallen=
ſchwimmbad abgehalten worden und es darf wohl als die
allgemeine Anſchauung gelten, daß es ſich hier um einen
in Lage und Ausdehnung geradezu vollkommenen Platz
han=
delt, als welchen ihn auch das berufene Organ der
Meß=
fieranten, „Der Komet”, ſchon im vorigen Herbſte bezeichnet
hat. Die zu Ende gegangene Frühjahrsmeſſe nahm
einen guten Verlauf. Vor allen Dingen war das Wetter
beinahe durchweg günſtig: Regen ging meiſtens zur
Nachtzeit und nur ſo viel nieder, daß der Staub
unſchäd=
lich gemacht wurde. Sehr mild war es ja gerade nicht,
immerhin aber nur ſoweit etwas kühl, daß das Flanieren
auf der Meſſe nicht beeinträchtigt wurde, und das iſt
ſchließ=
lich die Hauptſache. Der Beſuch war denn auch ein ſehr
ſtarker, beſonders am letztvergangenen Sonntag. Die
Meß=
leute dürften im allgemeinen auf ihre Koſten gekommen
ſein. Vielleicht hat der geradezu großartige Betrieb der
Berg= und Talbahn die beiden anderen Karuſſells etwas
beeinträchtigt, da die erſtere auch von den Kindern ſehr
bevorzugt wurde.
* Das Darmſtädter Fahrplanbuch nebſt
Fahrkarten=
preisverzeichnis für das Sommerhalbjahr 1910,
heraus=
gegeben nach amtlichen Quellen vom Verkehrsverein,
er=
ſcheint dieſer Tage. Es iſt, wie bekannt, das einzige
ganz auf Darmſtädter Verhältniſſe
ausge=
arbeitete Fahrplanbuch und es ſind bei ihm alle
endgültigen Fahrpläne berückſichtigt, was bei anderen
früher erſcheinenden Fahrplanbüchern naturgemäß nicht der
Fall ſein kann. Das Fahrplanbuch iſt vollſtändig neu
durchgearbeitet und verſchiedentlich ergänzt worden,
beſon=
ders durch Anſchlüſſe nach näheren und weiteren
Statio=
nen, ohne dadurch ſeine Hauptvorzüge, namentlich die
ein=
fache Ueberſicht und die leichte Auffindbarkeit aller Strecken,
eingebüßt zu haben. Weiter iſt das
Fahrkartenpreisver=
zeichnis zweckmäßig ergänzt worden und die
Eiſenbahn=
karte wurde mit Streckenziffern verſehen, was das
Auf=
ſuchen bedeutend erleichtert. Dieſe Neubearbeitung dürfte
nunmehr alle Wünſche befriedigen.
Der Erſte Darmſtädter Kinematograph, Ecke Rhein=
und Grafenſtraße, hat von heute ab wieder ein ſehr
reichhaltiges und hochintereſſantes Programm. Vor
allem ſei hingewieſen auf das lehrreiche „Perthe
Jour=
nal” (neue Serie), welches über alle Weltereigniſſe
be=
richtet. (Näheres ſiehe Anzeige.)
— Orpheum. Man ſchreibt uns: Heute,
Mitt=
woch, den 27., morgen, Donnerstag, den
28., und übermorgen, den 29. April, findet die
Aufführung des echt pariſeriſchen Schwankes „
Theo=
dor u. Cie.” in drei Akten von Hennequin und
Veber ſtatt, der als größtes Kaſſenſtück das tägliche
Repertoire des Berliner Reſidenztheaters beherrſchte.
Daß auch in dieſem modernſten Erzeugnis der neueſten
Schwankliteratur die Zuſchauer in einen tollen
Wir=
bel verwegenſter Verwechſelungen gezogen werden,
iſt ſicher. Es dürfte nicht ſobald die Gelegenheit
wie=
derkehren, ein derartiges Gaſtſpiel=Enſemble zu ſehen
und ſich über die Komik der verſchiedenſten
Situatio=
nen zu amüſieren.
m. Ueberfahren. Ein geſtern um ½12 Uhr in der
Grafenſtraße ſchnell aus einem Hauſe
herausſpringen=
der Knabe lief einem Radfahrer, der Signal gegeben
hatte, ins Fahrrad. Der Knabe kam zu Fall, wobei er
einen Finger brach.
— Jugenheim, 25. April. Die Violinvirtuoſin Miß
Evangeline Anthony aus London, die ſich nach einer
erfolgreichen Konzertreiſe für einige Tage bei hieſigen
Freunden aufhält, gab am Sonntag in der „Krone‟
ein Konzert, bei dem Herr Kammerſänger Fahr aus
Darmſtadt mitwirkte. Der gute Ruf, der der
ſympathi=
ſchen jungen Künſtlerin voranging, und der bekannte
Name des Herrn Kammerſängers Fahr hatten aus der
Bergſtraße, von Seeheim bis Bensheim, Kunſtfreunde
in unſerem Ort vereinigt, ſo daß der geräumige Saal
zum größten Teil mit Beſuchern des erſten Platzes dicht
beſetzt war. Alle Darbietungen des Abends begleitete
Frau Forſtmeiſter Heyer von hier künſtleriſch vollendet
am Klavier, und ihre Mitwirkung trug weſentlich zu
dem guten Gelingen des Konzerts bei, das bei allen,
die es erlebten, noch lange in beſter Erinnerung bleis
ben wird.
Offenbach, 25. April. Von dem hieſigen Gaswerk wird
ſeit etwa Jahresfriſt der Verſuch gemacht, die
Straßen=
laternen mit Fernzündern anzuzünden und durch die
gleiche Einrichtung zu löſchen. Der Verſuch iſt ſo günſtig
ausgefallen, daß demnächſt der ganze ſüdlich der Behraer
Bahn liegende Stadtteil mit derartigen Fernzündern
ver=
ſehen werden ſoll.
Offenbach, 25. April. In einem der Firma
Marten=
ſtein u. Joſſeaux gehörigen Lagerplatze in der
Eiſen=
bahnſtraße ſteht eine Holzhalle, die dieſer Tage für
den Preis von 3000 Mark an eine hieſige Firma
ver=
kauft werden ſollte. Es fanden ſich aber ſchon vorher
eine Menge Liebhaber für die Halle, denn in letzter
Zeit beraubten ſie nach und nach Erwachſene und
Kinder vieler ihrer Beſtandteile, ſo daß ein kleiner
Anſtoß genügt hätte, das nackte Gerüſt zu Fall zu
bringen. Das geſtohlene Holz wurde ſorgſam in
Kellern verwahrt. Die Polizei ſtellte nicht weniger
als 40 Kellerräume in nächſter Umgebung feſt, die mit
geſtohlenem Holze angefüllt waren.
Mainz, 26. April. Einen Selbſtmordverſuch
im Gefängnis verübte die 32 Jahre alte Verkäuferin
Anna Schmitt aus Neuſtadt, als ſie in Düſſeldorf
ver=
haftet wurde. Sie ſprang vom dritten Stock in den
Hof und brach beide Beine. Sie wurde jedoch wieder
geheilt und ſtand geſtern hier vor der Straf
kammer wegen eines ganz durchtriebenen
Schwin=
dels. Ohne Stellung und ohne Mittel wollte ſie das
Delikateſſengeſchäft von Anna Welge in der
Stadthaus=
ſtraße kaufen. Sie machte daher einer ihr bekannten
Familie vor, daß ſie einen Hypothekenbrief von 8000
Mark beſitze, worauf die Leute für ſie Bürgſchaft bei der
Aufnahme einer Anleihe von 3000 Mark leiſteten.
Nebenbei unterſchlug ſie noch ihren Mietsleuten
38 Mark, für die ſie Steuern und Schulgeld bezahlen
ſollte. Da ſie ſchon vorbeſtraft iſt, wurde ſie zu 1½
Jahren Gefängnis verurteilt. Sie ſchrie nach der
Urteilsverkündung unaufhörlich, bis ſich die
Gefäng=
nistüren wieder hinter ihr ſchloſſen.
Mainz, 26. April. Der Ausſchuß des
Mitteldeut=
ſchen Arbeitgeber=Verbandes für das Baugewerbe in
Frankfurt a. M. hat es abgelehnt, für den
Theaterumban eine Ausnahme von der
Aus=
ſperrungsmaßregel zuzulaſſen. Die
Stadtverordneten=
verſammlung iſt in der Angelegenheit zu einer
dring=
lichen Sitzung auf Mittwoch nachmittag eingeladen
worden.
Worms, 26. April. Mit einer ſchlichten und ſinnigen
Feier wurde Herr Profeſſor Lauteſchläger geſtern
vormittag in ſein neues Amt als Direktor der
Eleonorenſchule eingeführt. In dem Turnſaale
waren verſammelt das Lehrerkollegium mit den
Schülerinnen und es waren zur Feier erſchienen die
Herren Geh. Oberſchulrat Nodnagel von Darmſtadt,
Oberbürgermeiſter Köhler mit den Beigeordneten
Bau=
rat Metzler und Binder, mit den Herren des
Kuratori=
ums und einer Anzahl Stadtverordneten, die Direktoren
der beiden anderen höheren Lehranſtalten, die Herren
Dr. Loebell und Dr. Lahm, Herr Propſt Schreiber und
andere Herren.
Worms, 26. April. Der
Roſengartenaus=
ſchuß wird auch dieſes Jahr angeſichts der allgemeinen
ungünſtigen Lage von der Veranſtaltung eines
Roſen=
feſtes abſehen. Er hat aber der Stadt einen Betrag
von 400 Mark zur Verfügung geſtellt für die An=
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Die Gründung einer Univerſität in
Frankfurt a. M. brachte der Abg. Negelein im
preußiſchen Abgeordnetenhauſe zur Sprache.
Ein Bedürfnis hierfür liege nicht vor. Gießen und
Marburg würden dadurch geſchädigt. Wenn die
theolo=
giſche Fakultät in Fortfall käme, wäre es überhaupt
keine richtige Univerſität. Mit der Gründung einer
Univerſität in Frankfurt a. M. ſtänden wir am Anfang
einer Entwicklung, die große Gefahren in ſich birgt.
Die Idee einer Univerſität in Frankfurt a. M.
ent=
ſprang dem lokalen Bedürfnis. Kultusminiſter
v. Trott zu Solz erklärte: Der Plan zur Gründung
einer Univerſität in Frankfurt a. M. wurde mir in
amtlicher Form noch nicht vorgelegt. Es fehlen mir
daher alle Unterlagen, zu dieſer Frage Stellung zu
nehmen. Die Stadt Frankfurt a. M., ſowie Private
ſtellten Mittel für wiſſenſchaftliche Zwecke zur
Ver=
fügung. Wenn nun gewiſſe Kreiſe Frankfurts den
Wunſch haben, die beſtehenden Einrichtungen zu
kon=
ſolidieren, um ſie ihren Zwecken dauernd zu erhalten,
und wenn die Regierung hierbei um Rat angegangen
wird, dann hat ſie die Pflicht, in die Beratung dieſer
Angelegenheit einzutreten.
— Der Verband Deutſcher Journaliſten=
und Schriftſteller=Vereine wird ſeinen
dies=
jährigen Verbandstag in den Tagen vom 18. bis 21. Juni
in Würzburg abhalten. Aus dieſem Anlaſſe iſt die
Grün=
dung eines Ortsvereins für Würzburg in Ausſicht
ge=
nommen.
* Wien, 25. April. Auf der aſtronomiſchen
Be=
obachtungsſtation auf dem Sonnenwendſtein wurde der
Halleyſche Komet heute um 3½ Uhr früh mit
freiem Auge geſehen. Der Schweif war ſehr kurz, aber
im Kometenſucher und Feldſtecher deutlich zu ſehen.
Um 4½ Uhr verſchwand der Komet hinter der
Wolken=
bank.
C.K. Funde beim Abbruch des Palazzo
Venezia. Der Palazzo di Venezia in Rom, dieſer
herrliche Renaiſſancebau, für deſſen Erhaltung ſo viele
Kenner und Freunde der Kunſt in den letzten Monaten
vergeblich ihre Stimme erhoben haben, iſt nun ſeinem
Schickſale verfallen: die Demolierungsarbeiten ſchreiten
ſehr raſch vorwärts. Der Zinnenkranz iſt ſchon zum
größten Teil durch die erbarmungsloſe Arbeit der
Spitzhacke vernichtet; durch die Decken des erſten Stockes
kann man den Himmel ſehen. Noch im letzten Moment
hatte man auch von italieniſcher Seite verſucht, den
Palazzo zu erhalten. Aber es war zu ſpät. Bei den
Demolierungsarbeiten hat ſich, wie Ludwig Pollak im
„Cicerone” berichtet, herausgeſtellt, daß der Garten
des Palazzo direkt auf mittelalterlichen
Häuſertrüm=
mern ruht. Man hatte ſich bei der Erbauung nicht die
Mühe genommen, dieſe Trümmer erſt niederzulegen,
ſondern ſie nur zugeſchüttet. Während ſo das große
Denkmal italieniſcher Baukunſt für immer dahinſinkt,
werden an der Via degli Aſtalli ſchon die Fundamente
für den Neubau gelegt. Bei den Grabungen, die bis zu
einer Tiefe von 10 Metern gehen, ſtieß man auf
bedeu=
tende antike Ueberreſte, von denen ſich aber noch kein
deutliches Bild gewinnen läßt. An Einzelfunden
wur=
den Reſte von farbigem Marmorfußbodenbelag,
mittel=
alterliche Töpfe und ein mit CL. Secundinus als
Fabrikant bezeichneter Ziegelſtempel geborgen. Da es
ſich jedoch angenſcheinlich um dort im Mittelalter
zu=
ſammengeführten Schutt handelt, kann man beſtimmte
Schlüſſe aus dieſen Funden nicht ziehen.
Kleines Fenilleton.
* Der Kronprinz als Drechſler. Die
Berliner Drechſler=Innung hat von ihrem
Ehrenmit=
gliede, dem Kronprinzen, eine hübſche Ehrengabe
em=
pfangen. Sie erhielt eine vom Kronprinzen ſelbſt
an=
gefertigte, 1,17 Meter hohe Säule aus Nußbaum mit
vierkantigem Sockel und einer ebenſolchen Oberplatte.
Die Säule hat einen Durchmeſſer von 28 Zentimetern.
Der Kronprinz hat ſeinerzeit das Drechſlerhandwert
erlernt.
Das Jubiläum von Löffel und Gabel.
In England rüſtet man ſich, das Jubiläum der Tage zu
feiern, in denen vor 300 Jahren Löffel und Gabel im Lande
eingeführt wurden. Freilich ſind dieſe Eßgeräte viel älter,
aber erſt um 1610 wurden ſie durch Thomas Coryate
all=
gemeiner, bekannt. Wenn man die Geſchichte von Löffel
und Gabel verfolgt, ſo zeigt ſich, daß der Löffel der ältere
iſt. Noch um 1580, ſo führt Franklin in ſeinem kürzlich er=
ſchienenen Buche über die Ziviliſation vom 13. bis zum
19. Jahrhundert aus, war der Gebrauch des Löffels noch
eine Seltenheit; Montaigne bewundert die Schweizer, weil
ſie ſtets ſo viel Löffel auf die Tafel legen, als Gäſte da ſind.
Seit dem Mittelalter pflegte man gewöhnlich in den
vor=
nehmeren Häuſern einige Löffel auf dem Tiſche zu finden,
aber daß für jeden Teilnehmer der Mahlzeit ein eigener
Löffel vörhanden war, kam überhaupt nicht vor. Mit dem
Löffel wurde auch nicht etwa die Suppe zum Munde
ge=
führt; er diente nur dazu, um die Suppe aus der Terrine
in die Schalen zu füllen, aus denen die Gäſte dann die
Suppe ſchlürften. Die Gabel iſt erſt viel ſpäter aufgetaucht.
In den Tafelregeln, die ein Dichter des 15. Jahrhunderts
in Verſe gebracht hat, werden die Kinder noch eindringlich
ermahnt, ſich doch ja nicht bei Tiſch mit denſelben Fingern
die Naſe zu reinigen, mit denen ſie das Fleiſch aufaſſen.
Und Jean Sulpioe gibt in ſeinem Buche vom guten Tone,
das um 1480 geſchrieben wurde, allen Leuten von Welt den
wohlgemeinten Rat: „Benutze nur drei Finger, um das
Fleiſch anzufaſſen. Stecke es nicht mit beiden Händen in
den Mund. Laſſe nicht zu lange deine Hände in dem
Teller. Man wird dich für gemein und ſchlecht erzogen
halten, wenn du mit den Fingern dir die Naſe oder andere
Teile des Körpers reibſt, ehe du mit ihnen das Fleiſch zum
Munde führſt.” Und im 16. Jahrhundert warnt Erasmus
die Elegants davor, die vom Eſſen fettigen Finger nach
dem Mahle in den Mund zu ſtecken, um ſie zu reinigen,
oder ſie am Gewande ſauber zu reiben. „Es iſt anſtändiger
und ehrenhafter” ſo belehrt er die Kavaliere, „daß man
dies mit einem Tuche oder einer Serviette tue.‟ Damals
galt es auch als „ein lächerlich Ding” ein Ei mit der Hand
und den Nägeln zu ſchälen; „das kann man viel ſchöner
und anſtändiger mit dem Meſſer beſorgen.”
Auch im Mittelalter wird die Gabel bisweilen
er=
wähnt, aber ſie gilt dann ſtets als eine Rarität, die als
ſolche auffällt und Staunen erregt. Klementine von
Un=
garn, die Gattin Ludwigs X., und Johanna d’Evreux, die
Gattin Karls des Schönen, beſaßen je eine eigene Gabel,
die Herzogin von Touraine ſogar zwei. Von Karl VI
wird voller Bewunderung erzählt, daß er nicht weniger als
drei Gabeln beſaß, die er nur dazu benutzte, um Obſt zu
eſſen. Thomas Coryate, der ſchon erwähnte Engländer.
beſuchte um 1608 Paris und erklärte, daß hier die Gabel
ſo gut wie völlig unbekannt ſei. In Italien dagegen, ſo
Seite 4.
Nummer 97
pflanzung von Roſen im Wäldchen. Seitens der Stadt
wurde für den gleichen Zweck ein Zuſchuß gewährt.
Gießen, 26. April. Geſtern morgen hat ſich eine
äl=
tere Frau aus ihrer Wohnung hier entfernt und wird
ſeitdem vermißt. Die Frau war geiſtesgeſtört und es wird
angenommen, daß ſie ſich ein Leid angetan hat. Nach einer
ſpäteren Meldung wurde ihre Leiche bereits geländet.
Eine Frau aus Frankfurt a. M. brachte geſtern ihr etwa
3 Jahre altes Kind hierher und wollte es einem
jungen Manne übergeben, der angeblich der Vater des
Kindes ſei. Dieſer ſchickte die Frau mit dem Kinde wieder
weg und ſpäter fand man das Kind im Hauſe auf der
Treppe ſitzend. Die Frau hatte es durch einen Dienſtmann
dorthin bringen laſſen und war abgereiſt. Das Kind
wurde von der Polizei vorläufig im Spital untergebracht.
Friedberg. 25. April. In Aſſenheim verſchied
geſtern die Tante des Grafen Franz zu Solms=Rödelheim
und Aſſenheim, Gräfin Agnes. Sie war im dortigen
Schloſſe am 18. Juli 1833 geboren als das jüngſte Kind
des Grafen Karl zu Solms=Rödelheim und Aſſenheim
1844) und der Gräfin Amalie geb. Gräfin zu Erbach=
Schönberg (f 1875). Die Verſtorbene, die unvermählt
blieb, war eine große Wohltäterin der Armen.
Wächtersbach, 25. April. Im Schloſſe
Wächters=
bach fand die Verlobung der Prinzeſſin Marie
zu Iſenburg=Büdingen mit Don Domingo
Aloiſi ſtatt. Die Braut iſt die älteſte Tochter des
Fürſtenpaares. Der Bräutigam entſtammt einem
alten italieniſchen Geſchlecht und iſt in Toskana
be=
gütert. Zur Verlobung waren die Geſchwiſter der
Braut, Erbprinz und Erbprinzeſſin zu Iſenburg aus
Potsdam, ſowie Graf und Gräfin Desrouſſeaux aus
Frankreich erſchienen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 25. April. Zwiſchen
Arbeitswilligen und Streikenden kam es
heute morgen in Halenſee zu erbitterten
Zu=
ſammenſtößen. Als nämlich heute früh Arbeiter
der Gerüſtfirma Altmann am dortigen
Terraſſen=
reſtaurant im Begriff waren, ein Gerüſt abzunehmen,
wurden ſie von etwa 300 Streikenden überfallen
und einzeln über den Zaun geworfen. Ein anderer
Trupp von Arbeitswilligen dieſer Firma kam heute
vormittag auf dem Wege vom Potsdamer Platz nach
Charlottenburg unbehelligt bis zum Knie, dort wurden
die Leute aber trotz der begleitenden
Schutzmanns=
eskorte von Streikenden mit Pflaſterſteinen
be=
worfen. Einer von den Arbeitswilligen gab auf einen
Streikenden einen Schuß ab, welcher denſelben in die
Bruſt traf. Der Arbeitswillige war mit Steinen
be=
worfen worden und handelte in Abwehr der auf ihn
gerichteten Angriffe. Es wurden verſchiedene
Verhaf=
tungen vorgenommen und dürfte die Angelegenheit noch
ein richterliches Nachſpiel haben. — Heute abend
arbeiteten neun Mann auf dem Gerüſt an einem
Neubau in Charlottenburg, als infolge des
böigen Windes das Gerüſt zu wanken anfing. Ehe ſich
noch die Arbeiter in Sicherheit bringen konnten,
ſtürzte ein Teil des Gerüſtes zuſammen, drei
Arbeiter unter den Trümmern begrabend. Auch an
anderen Stellen richtete der plötzlich auftretende Sturm
Schaden an. An der Ecke der Marien= und
Luiſen=
ſtraße wurden durch einen Luftdruck zwei
Schaufenſter=
ſcheiben zertrümmert und die Auslagen wurden
durch=
einander geworfen. Ein vorübergehender Bote erlitt
durch Glasſplitter erhebliche Schnittwunden an Händen
und Beinen. — Ein ſchwerer
Straßenbahn=
unfall, bei dem es zu einem wüſten Auftritt kam,
ereignete ſich geſtern früh in der Brunnenſtraße. Dort
verſuchte an der Ecke der Rügener Straße die
vier=
jährige Tochter Margarete des Bürſtenfabrikanten
Baering unmittelbar vor einem herannahenden
Straßenbahnwagen über das Gleis zu laufen, wurde
umgeſtoßen und geriet mit beiden Beinen unter den
ſeitlichen Schutzrahmen. Mittels mitgeführter Winden
wurde der Wagen angehoben und das Mädchen aus
ſeiner entſetzlichen Lage befreit. Das Kind wurde nach
dem Lazarus=Krankenhauſe übergeführt, wo es
hoff=
nungslos daniederliegt. Obwohl die
Bffreiungs=
arbeiten nur ſechs Minuten währten, nahm das ſich in
großer Menge anſammelnde Publikum gegen die
Mannſchaften der Straßenbahn und die von Paſſanten
alarmierte Feuerwehr eine drohende Haltung ein und
beſchimpfte die Beamten, weil dieſe angeblich nicht
euergiſch genug an die Rettung des Kindes herangin=
fügt dieſer Propagator der modernen Eßgeräte hinzu,
beſaß zu der gleichen Zeit ſchon jeder gut geſittete Bürger
und Edelmann ſeine eigene Gabel. „Was dabei
merkwür=
dig bleibt” ſo ſchreibt der Brite, „iſt der Umſtand, daß man
niemals einen Italiener dazu bewegen könnte, mit dem
Finger von ſeinem Teller zu ſpeiſen; als Grund gibt man
an, daß alle Leute nicht ſehr ſaubere Finger haben. Ich
habe dieſe Sitte, mit Geräten zu eſſen, angenommen und
auch in England beibehalten. Mehr als einmal bin ich
darum verhöhnt und verſpottet worden.” Noch
Lud=
wig XIV lernte die Gabel erſt in ſpäten Jahren kennen;
in ſeiner Jugend bediente er ſich, wie die meiſten ſeiner
Zeitgenoſſen, der Gabel, die die Natur allen Menſchen
ge=
geben hat, nämlich der Finger.
* Ein weiblicher Sherlok Holmes.
Gro=
ßes Talent zu einem Detektiv hat eine Londoner
Telephoniſtin an den Tag gelegt. Sie hatte zwei
Per=
ſonen miteinander zu verbinden. Da ſie glaubte, der
Draht arbeite nicht richtig, lauſchte ſie einige Momente
dem Geſpräche. Was ſie vernahm, war ſo intereſſant,
daß ſie ſich nicht losreißen konnte, bis das Geſpräch
be=
endet war. Die eine Partei, offenbar ein ſehr
rede=
gewandter Mann, ſuchte die andere zu veranlaſſen,
die Juwelen einer gewiſſen Dame in einem genau
bezeichneten Zimmer eines Weſtend=Hotels zu ſtehlen.
Die detaillierteſte Beſchreibung des Zimmers und der
Effekten der Dame wurde gegeben, dann ließ ſich der
Verführer weiter vernehmen: „Sie brauchen nur eine
gewöhnliche Reiſetaſche mitzubringen, keine neue, das
würde zu auffällig ſein. Füllen Sie die Taſche mit
Papier oder alten Lumpen oder ſonſt etwas. Nehmen
Sie ein Zimmer neben dem der Dame oder in der
Nähe, und, wenn ſie ausgegangen iſt, wechſeln Sie
die Reiſetaſchen und verſchwinden.‟ Der andere ließ
ſich nur ſchwer überreden, verſprach aber ſchließlich, zu
tun, was ihm geſagt worden war. Die Telephoniſtin
ſetzte ſofort die Kriminalpolizei in Kenntnis, die einige
Beamte nach dem fraglichen Hotel entſandte. Dort
war gerade ein verdächtiger Gaſt mit einer Reiſetaſche
angekommen, die bei näherer Unterſuchung mit
Pa=
pier gefüllt ſchien. Auf Wunſch des Hoteliers gab
man ihm keine Gelegenheit, den geplanten Diebſtahl
auszuführen, ſondern ſetzte ihn einfach auf die Straße.
Jetzt kann es der Telephoniſtin noch paſſieren, daß ſie
wegen Ausplauderns eines belauſchten Geſpräches
disziplinariſch beſtraft wird.
gen. Es mußten erſt mehrere Schutzleute herbeigeholt
werden, denen es nur mit Mühe gelang, die erregte
Menge auseinanderzutreiben. Den Führer des
Straßenbahnwagens trifft nach Ausſagen von
Augen=
zeugen an dem bedauerlichen Unglücksfall keinerlei
Schuld.
Frankfurt, 26. April. Am Donnerstag findet die
landespolizeiliche Abnahme der elektriſchen
Bahn Heddernheim--Homburg ſtatt. Ergeben
ſich bei dieſer Abnahme keinerlei Beanſtandungen, ſo
iſt die Eröffnung dieſer Strecke für den 3. Mai
vorge=
ſehen. Vorerſt iſt Wochentags ein halbſtündiger
Ver=
kehr geplant.
Trier, 26. April. Geſtern abend kam es in der
Webers=
bachſtraße bei der Verhaftung eines Mannes, der ſeine
Eltern bedroht hatte, zu groben Ausſchreitungen.
Viele hundert Menſchen bedrohten und griffen die Polizei
an, ſo daß dieſe blank ziehen mußte. Mehrere
Tumul=
tuanten wurden durch Säbelhiebe verletzt.
Trier, 26. April. Im unteren Moſeltal ging geſtern
ein orkanartiger Sturm nieder mit Regen und
Schneegeſtöber und richtete an den in Blüte ſtehenden
Bäu=
men großen Schaden an.
Stuttgart, 26. April. In dem
Schadenerſatz=
prozeß des Mechanikers Boehler gegen den Grafen
Zeppelin wurde heute von der 1. Zivilkammer des
Landgerichts das Urteil verkündet. Die Klage wurde
ab=
gewieſen. Der Kläger hat die Koſten des Rechtsſtreits
zu tragen. Wie man hört, wird gegen das Urteil
Beru=
fung beim Oberlandesgericht eingelegt werden.
Dresden, 26. April. Nach wiederholter
Ver=
tagung wird morgen vor dem hieſigen Schöffengericht
der mit Spannung erwartete
Privatbeleidig=
ungsprozeß gegen den verantwortlichen
Redak=
teur der „Dresdener Rundſchau” Rauw, beginnen,
deſſen Enthüllungen über die Zuſtände hinter den
Ku=
liſſen der Dresdener Hofoper ſeinerzeit das größte
Aufſehen erregt haben. Rauw hatte in einem Artikel,
betitelt „Auguſt Berger, der Terror des
Hofopern=
balletts”, auf die Unzuträglichkeiten hingewieſen, die
ſeit vielen Jahren zwiſchen dem Ballettverſonal und
dem Ballettmeiſter Berger beſtänden und die
ſich zu einer Revolte des Balletts zuzuſpitzen drohten.
Berger ſoll die Angehörigen des Balletts in einer
Weiſe behandelt haben, die aller Menſchenwürde Hohn
ſprach. Berger wurde in dem Artikel weiter
vorge=
worfen, daß er im Dienſte diejenigen Damen, die
ſeine Anordnungen nicht ganz genau ausführten, recht
handgreiflich zurechtweiſe, ſodaß ſie blaue Flecken an
den Armen davontrügen, ſie an den Haaren ziehe uſw.
Der Herr Ballettmeiſter habe ferner die Sonne
ſei=
ner Huld nicht nach Recht und Gerechtigkeit leuchten
laſſen, ſondern je nach der perſönlichen
Liebenswürdig=
keit, die die Damen ihm entgegenbrachten. Die Väter
verſchiedener Tänzerinnen, denen die Mädchen von
dem brüsken Verhalten Bergers mitgeteilt hatten,
ſollen verſucht haben, durch Vermittelung des
Sekre=
tärs des Hoftheaterintendanten, Grafen Weber, die
Mißſtände zur Kenntnis der maßgebenden Inſtanz zu
bringen. Der Sekretär ſoll ihnen aber die ablehnende
Antwort gegeben haben, Exzellenz wünſche mit ſolchen
Kleinigkeiten nicht beläſtigt zu werden. Als aber doch
eine Reihe von Beſchwerden bei der Intendanz
ein=
lief, ſoll Berger eine leichte Rüge erhalten haben.
In dem Artikel war als Favoritin des Ballettmeiſters
ein Fräulein H . . . genannt. Die Solotänzerin Heß
bezog nun dieſe Bezeichnung auf ſich und Berger
ſo=
wohl wie ſie erhoben die Privatbeleidigungsklage
gegen Rauw. In der Angelegenheit ſtand ſchon
wie=
derholt Termin an, der aber vertagt wurde, da ſich
inzwiſchen neue Zeugen gemeldet hatten. Der
Be=
klagte gedenkt daher einen umfangreichen
Wahrheits=
beweis für die Angaben ſeines Artikels zu führen und
hat zu dieſem Zwecke eine große Reihe von Zengen
und Zeuginnen laden laſſen. Darunter befinden ſich
u. a. die Kammerſänger Scheidemantel und Burian,
ſowie eine ganze Anzahl von Tänzern und
Tänzerin=
nen der Königlichen Hofoper uſw.
Elberfeld, 25. April. Wegen umfangreicher
Diebſtähle wurde hier eine Diebes= und
Hehler=
bande von der Kriminalpolizei feſtgenommen.
Bis=
her ſind 7 Perſonen in Haft genommen. Weitere
Ver=
haftungen ſtehen bevor; im ganzen ſollen etwa 20
Per=
ſonen in dieſe Angelegenheit verwickelt ſein. Zwei
hieſige Fahrrad= und Kraftfahrzeughändler wurden
ebenfalls verhaftet, da feſtgeſtellt wurde, daß ſie im
letzten halben Jahre Fahrzeugteile im Werte von
10000 Mark von Arbeitern angekauft hatten, die dieſe
aus der Werkzeugfabrik Blombach in Ronsdorf
ge=
ſtohlen hatten. Einer der Verhafteten war früher in
der genannten Fabrik beſchäftigt und betrieb hier ein
Fahrzeuggeſchäft.
Halle a. S., 25. April. Der Landwirtſchaftsminiſter
hat auf die Empfehlung der Landwirtſchaftskammer
hin genehmigt, daß 100 Morgen des hieſigen
Dö=
lauer Waldes dem Rittergutspächter Werner in
Dölau zur Anlage einer großen Hühnerzucht
über=
laſſen werden. Vom Gelingen des Verſuches hängt es
ab, ob noch andere ſtaatliche Wälder zur Hebung der
Geflügelzucht verwandt werden.
Bremen, 26. April. Geſtern nachmittag iſt infolge
Sturmes ein mit drei Inſaſſen beſetztes Segelboot auf
der großen Weſer gekentert. Zwei der Inſaſſen ſind
er=
trunken, während der dritte von zwei Arbeitern gerettet
werden konnte.
Poſen, 25. April. Heute nachmittag gab die Frau
des Zollaufſehers Oskar Popp auf ihren Ehemann
mehrere Schüſſe ab, die ihn ſofort töteten.
Hier=
auf richtete die Frau die Waffe gegen ſich; auch ſie
war alsbald eine Leiche. Die Urſache der Tat iſt nicht
bekannt.
Wien, 23. April. Die Verhandlung gegen
Oberleutnant Hofrichter wird nach dem
„N. W. Tgbl.” vorausſichtlich Mitte Mai abgehalten
werden. Hauptmannauditor Kunz iſt mit der
Aus=
arbeitung ſeines Schlußvortrages beſchäftigt.
Peſt, 22. April. Nach amtlicher Feſtſtellung ſind
durch die Kataſtrophe in Oekörité 69 Kinder
unter 15 Jahren teils vollſtändig, teils halb verwaiſt.
Für 31 der Waiſen werden ihre Angehörigen, für 20
die öffentliche Wohltätigkeit ſorgen. 11 Kinder
wur=
den in das Debreziner ſtaatliche Kinderaſyl
aufgenom=
men, ein Kind wird noch mit ſchweren Brandwunden
im Spital gepflegt. Ueber das Schickſal von ſechs
Oeköritöer und den in den anderen Gemeinden
be=
findlichen Waiſen iſt noch nicht entſchieden.
Peſt, 25. April. In der hieſigen Univerſität
kam es zu einem heftigen Zuſammenſtoß zwiſchen
freiſinnigen und klerikalen Studenten, an dem mehr
als Tauſend Hörer ſich beteiligten, von denen einige
nicht unerhebliche Verletzungen erhielten. Anlaß zu
dem Zuſammenſtoß bot der freiſinnige
Geſchichts=
profeſſor Marczati, welcher von dem
Univerſitäts=
ſenat eine Rüge erhalten hatte, weil er beſchuldigt
worden war, Kandidaten die Prüfungsfragen vorher
mitgeteilt zu baben. Die freiſinnigen Studenten woll=
ten dem Profeſſor hierfür Genugtuung bieten,
wo=
gegen die Klerikalen auftraten. Die Polizei
zer=
ſtreute die Exzedenten, nachdem ſich die Tumulte von
der Aula auf die Straße fortgeſetzt hatten.
Innsbruck, 25. April. Das Alpendorf Japre,
unweit von Lione in Südtirol, iſt geſtern nacht durch
eine Feuersbrunſt bis auf die Kirche und zwei
Häu=
ſer eingeäſchert worden. Ueber 40 Gebäude
wur=
den zerſtört. Der Schaden iſt bedeutend. 130
Fami=
lien ſind obdachlos.
Lemberg, 26. April. Es gelang, mehrere
Bahn=
bedienſtete und Beamte zu verhaften, die ſeit ſechs
Jahren große Diebſtähle im Magazin des
Haupt=
bahnhofes ausgeführt haben. Man ſpricht davon, daß
die Diebſtähle den Betrag von nahezu 1½ Millionen
Kronen erreichen.
Rom, 25. April. Fürſt Albert von Monaco
iſt heute vormittag hier eingetroffen, um einen
Vor=
trag über die Fortſchritte der ozeanographiſchen
Forſch=
ung zu halten. Der Fürſt ſtattete heute nachmittag
dem König im Quirimal und ſpäter der Königin=
Mutter in der Villa Margherita Beſuche ab.
Neapel, 25. April. Prinz und Prinzeſſin
Eitel Friedrich von Preußen ſind an Bord des
Lloyddampfers „Schleswig” hier eingetroffen.
Madrid, 25. April. Auf dem Flugfelde
Du=
rango bei Bilbao kam es zwiſchen der Gendarmerie
und einer ungeheuren Menſchenmenge, welche
unge=
duldig auf das Erſcheinen von Apparaten, mit denen
ein engliſcher und ein franzöſiſcher Aviatiker nicht
fertig wurden, wartete, zu heftigen
Zuſammen=
ſtößen. Mehrere Perſonen brachen Beine und Arme
und mehrere Gendarmen wurden durch Steinwürfe
verletzt. Schließlich ſtürzte die Menge auf die
Appa=
rate, zerſtörte ſie vollſtändig und zündete alle
brennbaren Teile der Aeroplane an.
New=York, 25. April. Berichte aus dem öſtlichen
Tenneſſee, dem nördlichen Teile Alabamas, vielen
Teilen Georgias, Louiſianas, Miſſiſſippis und Texas
beſagen, daß niedrige Temperatur und
Schnee der frühzeitig gepflanzten Baumwolle
Scha=
den zuzufügen drohen, wie ſolcher ſeit Jahren nicht
vorgekommen iſt. Die Ackerbaubehörde für Georgia
befürchtet, daß die Hälfte des
Baumwoll=
baues dieſes Staates verloren iſt. Man iſt der
Anſicht, daß die Knappheit der Baumwollſaat die
Wiedereinpflanzung in einigen Diſtrikten verhindern
werde.
Landwirtſchaftliches.
Um den Landwirten Gelegenheit zu geben, die
Arbeit einer Hackmaſchine, und zwar zweier
ver=
ſchiedener Syſteme, bei Getreide und Zuckerrüben, näher
kennen zu lernen und ſie zur Einführung dieſer
arbeit=
erſparenden Maßnahme anzuregen, veranſtaltet die
Land=
wirtſchaftskammer am Donnerstag, den 28. April,
nach=
mittags ½3 Uhr, an der Staatsſtraße Spachbrücken=
Roßdorf auf Feldern des Herrn Oekonomierat Stoll in
der Gemarkung Georgenhauſen eine praktiſche
Vor=
führung zweier Hackmaſchinen verſchiedenen Syſtems.
Zu der von der Landwirtſchaftskammer für das
Groß=
herzogtum Heſſen in Ausſicht genommenen landwirts
ſchaftlichen Studienreiſe nach Dänemark und
Schweden liegen ſchon zahlreiche Anmeldungen vor.
Die=
jenigen Landwirte, welche an dieſer in
landwirtſchaft=
licher Beziehung hochintereſſanten Reiſe noch teilzunehmen
beabſichtigen, ſind gebeten, ihre Anmeldung umgehend
an die Landwirtſchaftskammer Darmſtadt einzuſenden.
Luftſchiffahrt.
Die Zerſtörung des „Z. II‟
* Weilburg, 25. April. Der Zuſtand des
Wrackes des „Z. II” zeigt, daß der Hauptſtoß bei der
Strandung am Webersberg die Mitte des Schiffes
ge=
troffen hat, wobei dieſelbe vollſtändig
breitge=
drückt wurde und infolgedeſſen durchgebrochen iſt.
Der abgebrochene Teil des Luftſchiffes iſt mit
Aus=
nahme etlicher Verbiegungen in ſeinem Gerippe
voll=
ſtändig intakt geblieben, ebenſo der hintere Teil,
welcher auf den Bäumen und auf dem Dache des
Pavillons aufſitzt. Unverſehrt ſind auch die beiden
Gondeln mit Einſchluß der Motoren und Inſtrumente.
* Weilburg, 26. April. Die
Strandungs=
ſtelle des Luftſchiffes „Z. II” bietet heute
vor=
mittag ein wenig verändertes Bild. Mannſchaften des
160. Infanterie=Regiments aus Diez und Gendarmerie
hielten während der Nacht Wache. Infolge des
ziem=
lich ſtarken Windes, der die ganze Nacht hindurch
herrſchte, wurde das Hinterteil des geſtrandeten
Luft=
ſchiffs, welches auf dem Gipfel des Webersberges, auf
dem Dache des dortigen Pavillons und in den
Bäu=
men des Abhanges feſtſaß, etwas herabgedrückt.
Schon=
ſeit dem frühen Morgen ſtrömen von allen Seiten zu
Fuß, zu Wagen und per Bahn Tauſende nach der
Un=
fallſtelle und bewundern den dem entfeſſelten Element
zum Opfer gefallenen Ballonrieſen. Die Abrüſtung
des Schiffes wird heute fortgeſetzt. Major Neumann
weilt bereits ſeit dem frühen Morgen an der
Strand=
ungsſtelle, um die Demontierungsarbeiten zu
über=
wachen und zu leiten.
* Weilburg, 26. April. Die
Demontierungs=
arbeiten ſchreiten ſehr langſam vorwärts. Die
Luft=
ſchiffer arbeiten mit Metallſägen und Hämmern an dem
ſpröden Material und verſuchen, die langen Schiffsrippen
in kleine Stücke zu zerteilen, die dann in einem Saal des
Berghotels untergebracht werden. Der Raum, ſo groß er
auch iſt, wird natürlich dazu bei weitem nicht ausreichen.
Die Ueberbleibſel des Skeletts werden nach Köln gebracht
werden. Am ſüdweſtlichen Teil des Berges, da, wo ſich
die Fichtenbäume unter den Schiffsrumpf geſchoben haben,
liegt die vordere Gondel verankert. Sie hat beim Anprall
an das Geſtein manche Beule davongetragen. Durch ein
Loch kann man in das Gondelinnere hineinſehen. Die
Motoren ſollen tatſächlich ſo intakt geblieben ſein, daß
man ſie ſofort in Gang ſetzen könnte. Ueber Nacht wird
ſtrenge Wache gehalten. Soldaten umſtehen den Berg oben
und unten. Am wenigſten hat bei der Kataſtrophe
die Spitze des Luftſchiffes gelitten. Das erklärt ſich aus
dem Umſtand, daß das Luftſchiff in dem Mittelteil zuerſt
getroffen wurde, ſodaß die volle Wirkung des Anpralls an
den Berg für das Vorderſchiff genommen war. Da ſich
außerdem an der Spitze noch einige unverſehrte
Gasbal=
lonets befanden, wurde das Vorderteil vom Wind
hochge=
weht und ging relativ langſam zur Erde nieder. Das
Geſtänge der Spitze hat dadurch faſt gar nicht gelitten.
Heute nachmittag trifft, wie der „Frkf. Ztg.” gemeldet
wird, ein Pionierkommando aus Kaſtel hier ein, um die
Demontagearbeiten energiſch in die Hand zu nehmen. Der
anze Schiffskörper wird
auseinanderge=
ſägt und die Hülle als Packmaterial Verwendung finden.
Urſprünglich hatte man die Abſicht, die Bäume, in die ſich
das Luftſchiffwrack verfangen hat, zu fällen. Von dieſer
Idee iſt man aber wieder abgekommen, weil man den Berg
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. April 1910.
Seite 5.
zum Andenken an den Unglückstag in ſeiner jetzigen
Ge=
ſtalt erhalten will. Die Bergungsarbeiten werden noch
längere Zeit in Anſpruch nehmen, mindeſtens 5 bis 6 Tage.
Heute früh war überall das Gerücht verbreitet, der Kaiſer
habe Straßburg verlaſſen und werde bald zur Beſichtigung
des Luftſchiffwracks eintreffen, ebenſo Graf Zeppelin, der
ſein zertrümmertes Werk noch einmal anſehen wolle, Levor
es eingeſchmolzen wird. Es handelte ſich aber nur um
Ge=
rüchte ohne jede tatſächliche Unterlage. Von der
mili=
täriſchen Luftſchifferſchule in Friedrichshafen ſind zwei
höhere Offiziere zwecks näherer Informationen hier
einge=
troffen.
Weilburg, 26. April. Heute mittag trafen
hierſelbſt 20 Maun vom Luftſchifferbataillon
in Köln und 60 Mann vom Pionierbataillon= Nr. 21
in Kaſtel unter Führung eines Hauptmanns und
zweier Leutnants nebſt Gerätſchaften ein, die hier
Quartier bezogen und noch heute mit den
Aufräum=
ungs= und Bergungsarbeiten des „Z. II” beginnen.
* Köln, 26. April. In militäriſchen Kreiſen iſt
man der Meinung, daß der „Z. III” vom Staate
ange=
kauft und ſofort nach Köln überführt werden wird,
da=
mit die Luftſchiffübungen nicht unterbrochen werden.
* London, 25. April. Das Armeeluftſchiff,
welches bei Farnborough im Sturm zu einem
Probe=
flug aufſtieg, überſchlug ſich. Die Gashülle iſt
ge=
platzt, das Gerippe zerbrochen.
* London, 26. April. Das geſtern in
Alders=
hot verunglückte britiſche Armeeluftſchiff war
erſt im Februar erbaut. Das Luftſchiff ſollte während
des Sturmes aus einem Schuppen in Anen anderen
verbracht werden, riß ſich los und wurde heftig gegen
den Boden geſchleudert. Der Ballon war in wenigen
Minuten ein Wrack. Ein Windſtoß zerriß ſchließlich
die Gummihülle von einem zum anderen Ende. Die
übrigen Beſtandteile wurden völlig durcheinander
ge=
worfen und zerbrachen. Der Ballon war 120 Fuß lang
und 40 Fuß breit. Die engliſche Luftſchiffabteilung hat
bereits einen früheren Ballon durch Manövrieren in
ſtürmiſchem Wetter verloren.
Das Kaiſerpaar in Straßburg.
* Straßburg, 25. April. Der Kaiſer beſuchte
heute nachmittag gegen 3 Uhr das Münſter und ließ
ſich vom Dombaumeiſter Knauth und Prälat Keller an
der Hand von Plänen und Photographien eingehend
Vortrag erſtatten über die umfaſſenden
Reparatur=
arbeiten, die gegenwärtig an dem großen Turmpfeiler
vorgenommen werden. — Das Kaiſerpaar unternahm
heute nachmittag eine Automobilfahrt mit
an=
ſchließendem Spaziergang längs des Rheins. Um 7 Uhr
folgten das Kaiſerpaar und Prinzeſſin Viktoria Luiſe
einer Einladung des Statthalters und der Gräfin
v. Wedel zum Diner. Bei der Tafel im
Statt=
halterpalais ſaß das Kaiſerpaar einander
gegen=
über; die Kaiſerin zwiſchen dem Grafen v. Wedel und
dem Generaloberſten v. Pleſſen, der Kaiſer zwiſchen der
Prinzeſſin Viktoria Luiſe und der Gräfin v.
Wedel. Von den Geladenen ſeien noch genannt: der
kommandierende General von Fabek, Staatsſekretär
Freiherr Zorn von Bulach, die Unterſtaatsſekretäre
Dr. Petri, Mandel und Köhler, ſowie
Miniſterial=
direktor Fecht, ferner Bezirkspräſident Pöhlmann,
Bürgermeiſter Dr. Schwander und Profeſſor Dr.
Hergeſell.
Das Straßburger Stadttheater hatte zu Ehren
des Kaiſerpaares eine Feſtvorſtellung
veranſtal=
ter. Gegeben wurde „Suſannens Geheimnis”
Inter=
mezzo in einem Akt von Golisciani, Muſik von=Ermano
Wolf=Ferrari. Der im Sujet und in der Muſik ſehr
anſprechende Einakter fand allgemeinen Beifall. Nach
der Pauſe folgte das bekannte Genrebild „
Militär=
fromm” von Moſer und Trotha unter Spielleitung des
Direktors Wilhelmi. Das Haus war in Parkett und
Rängen von der Geſellſchaft Straßburgs dicht gefüllt.
Die Majeſtäten und die Prinzeſſin betraten, vom
Ober=
hofmarſchall Grafen zu Eulenburg geleitet, die Hofloge
und verneigten ſich zu dem Publikum, welches ſtehend
die von der Theaterkapelle intonierte Nationalhymne
anhörte. In der Hofloge hatten außer den Umgebungen
auch der Statthalter und Gemahlin und der
Staats=
ſekretär mit Gemahlin Platz genommen. — In der
Pauſe nahm die Kaiſerin die Vorſtellung einiger Damen
der Geſellſchaft entgegen.
* Straßbura i. Elſ., 26. April. Der Kaiſer
machte heute vormittag in Begleitung des Profeſſors
Dr. Hergeſell einen Spaziergang und folgte um 12 Uhr
einer Einladung des Staatsſekretärs Freiherrn Zorn
von Bulach zur Frühſtückstafel. — Die Kaiſerin und
die Prinzeſſin machten heute vormittag einen
Spaziergang in der Orangerie; die Kaiſerin beſuchte
ſpäter das Waiſenhaus in Neuendorf und empfing, in
den Kaiſerpalaſt zurückgekehrt, die Gemahlin des
kom=
mandierenden Generals von Fabek.
* Straßburg i. Elſ., 26. April. Bei der
Früh=
ſtückstafel bei dem Staatsſekretär ſaß der Kaiſer
dem Gaſtgeber gegenüber zwiſchen Frau Baronin Zorn
von Bulach und dem Statthalter. Außer der
Umgeb=
ung Seiner Majeſtät, den Unterſtaatsſekretären uſw.
nahmen noch an der Frühſtückstafel teil: Weihbiſchof
Freiherr Zorn von Bulach und folgende Mitglieder
des Landesausſchuſſes von Elſaß=Lothringen: Präſident
von Jaunez, Alterspräſident Geheimer Juſtizrat Dr.
Ditſch, Geheimer Medizinalrat Dr. Hoeffel, Dr.
Cour=
turier, Bian und Scheidecker. Um 1 Uhr 45 Minuten
verließ nach aufgehobener Frühſtückstafel der Kaiſer
das Palais des Staatsſekretärs und begab ſich zu
kur=
zer Verabſchiedung von Ihrer Majeſtät der Kaiſerin
in den Kaiſerpalaſt zurück.
* Straßburg i. Elſ., 26. April. Der Kaiſer
iſt punkt 2 Uhr nachmittags mit militäriſchem Gefolge
in Automobilen nach Schloß Urville abgefahren.
Das Wetter iſt kühl und regneriſch.
* Straßburg, 26. April. Die Kaiſerin und
Prinzeſſin Viktoria Luiſe ſind um 3,15 Uhr im
Sonderzuge nach Kurzel abgereiſt, von wo ſie ſich nach
Schloß Urville begeben werden. Zur Verabſchiedung
wa=
ren auf dem Bahnhofe erſchienen der Statthalter und Frau
Gräfin von Wedel und der Gouverneur General Frhr. von
und zu Egloffſtein.
* Zabern, 26. April. Um 2,52 Uhr paſſierte der
Kaiſer mit Gefolge in vier Automobilen auf der Fahrt
nach Lothringen unſere Stadt.
Vermiſchtes.
Bereicherungsabſicht als Tatbe
ſtandsmerkmal des Diebſtah l s. Der
Berliner Landgerichtsdirektor Unger ſetzt im neueſten
Hefte der Zeitſchrift „Das Recht” (Hannover, Helwing)
ſeine Kritik des Vorentwurfs zum deutſchen
Strafgeſetzbuch fort. Er vertritt dabei u. a. den
Standpunkt, daß die Bereicherungsabſicht als
Tatbe=
ſtandsmerkmal des einfachen Diebſtahls zu Unrecht
fal=
len gelaſſen ſei. Faſt ſämtliche Geſetzbücher und
Ent=
würfe der Neuzeit hätten das Gegenteil getan. Der
dürchſchlagendſte Grund hierfür ſei die
Volksanſchau=
ung, die nur in dem gewinnſüchtigen Diebe den
ver=
ächtlichen Verletzer fremden Rechts ſehe, im übrigen aber
von ſchlechtem Streich oder von Schabernack ſpreche.
Es könne auch nicht geleugnet werden, daß erſt durch
die Gewinnſucht der Diebſtahl als eine ehrwidrige
Straftat gekennzeichnet werde. Jedoch gebe es hiervon
Ansnahmen: Not, Verführung, mangelnde
Widerſtands=
ſähigkeit bei zufällig ſich bietender Gelegenheit. Darum
erſcheine die alte Forderung, bei einfachem Diebſtahl
auch Geldſtrafe zuzulaſſen, als durchaus berechtigt.
Was in der Begründung zur Rechtfertigung der
Ab=
lehnung geſagt ſei, paſſe mehr oder weniger auf jede
Straftat. Der einfache Dieb ſei doch nicht unbedingt
ſchlimmer, als der Betrüger. Auch der Hinweis auf
§ 83 (beſonders leichte Fälle) genüge nicht, weil dieſe
Ausnähmebeſtimmung mildernde Umſtände und die
dadurch bedingte Zulaſſung von Geldſtrafe nicht erſetzen
könne. Die hieraus ſich ergebenden Aenderungen des
Diebſtahls= Paragraphen würden lauten: „ . . um ſich
durch ihre Zueignung einen rechtswidrigen
Vermö=
gensvorteil zu verſchaffen; . . . bei mildernden
Um=
ſtänden mit Geldſtrafe bis zu 5000 Mark.” — Der
öſter=
reichiſche Entwurf unterſcheidet „Diebſtähl” und „
eigen=
mächtige Aneignung”. Zu erſterem verlangt er das
Streben nach unberechtigtem Vermögensvorteil, zu
letz=
terem nicht, macht die Verfolgung vom Antrag
ab=
hängig, ſchließt ſie aber aus, „wenn die Sache nahezu
keinen Wert hat”. An den praktiſchen Nutzen dieſer
Beſtimmung glaubt Unger nicht.
Schulſammlungen kolonialer
Pro=
dukte. Um das allgemeine Intereſſe für die
Kolo=
nien und insbeſonder das Verſtändnis für unſer
kolo=
niales Wirtſchaftsleben ſchon bei der Jugend zu wecken,
gibt das Kolonial=Wirtſchaftliche Komitee, im
Einver=
nehmen mit dem Preußiſchen Miniſterium der
geiſt=
lichen, Unterrichts= und Medizinal=Angelegenheiten
und dem Reichs=Kolonialamt, Sammlungen
kolonialer Produkte für Volksſchulen
heraus. Um auch weniger bemittelten Schulen die
Möglichkeit der Anſchaffung einer Produktenſammlung
zu geben, iſt eine ſolche zu dem billigen Preiſe von 10
Mark zuſammengeſtellt worden. Die Sammlung
ent=
hält in hübſcher Aufmachung Proben unſerer
wichtig=
ſten Kolonialprodukte, wie Elfenbein, Baumwolle,
Siſalhanf, Kaffee, Kakao, Erdnüſſe, Kopra, Palmkerne,
Reis (in Hülſen), Sorghumhirſe, Kautſchuk,
Gutta=
percha, Ebenholz und Mahagoni. Eine „Erläuterung
zu der Schulſammlung” mit anſchanlichen Bildern über
Herkunft, Aufbereitung und Handel der einzelnen
Produkte und eine kleine, von Hauptmann Leßner
ver=
faßte Schrift: „Was müſſen wir von unſeren Kolonien
wiſſen?” iſt der Sammlung beigefügt.
Literariſches.
— Das Aprilheft von Butterick’s Moden=Revue
enthält eine geſchmackvolle Zuſammenſtellung der neueſten
Früjahrsmoden. Sowohl in eleganten
Geſellſchaftstoi=
letten, Beſuchskleidern, Röcken, Bluſen und Jacketts iſt
jedermanns Geſchmack Rechnung getragen. Bei
Straßen=
koſtümen tritt in dieſer Saiſon merklich die ruſſiſche Form
hervor. Ferner enthält das Heft einige Modelle für
hübſche Negligees, einige praktiſche Schürzen, moderne
Aermel, Korſettſchoner und ein Nachthemd. Eine
beſon=
dere Tafel veranſchaulicht die neueſten Friſuren. Der
Handarbeitsteil bringt eine große Anzahl Plättmuſter für
Stickerei und Soutachierung. Der Artikel „Schneidere
Selber” gibt diesmal Anleitung zu Herſtellung einer
hüb=
ſchen Bluſe mit angeſchnittenen Aermeln. Auch die Jugend,
vom Backfiſch bis hinab zu den Kleinſten, iſt reich bedacht
mit hübſchen Koſtümen und Kleidern und mit niedlichen
Anzügen für kleine Knaben. Außerdem enthält eine
be=
ſondere Abteilung Vorlagen für hübſche Mützchen und
andere Kindergarderobe.
* Neu erſchienene Broſchüren: Die
Ko=
lonie Belgiſch Kongo (Kongo Belge). Zur
Orientier=
ung über dieſe jüngſte afrikaniſche Kolonie von Max
Schlagintweit, Oberſtleutnant z. D., Vorſtandsmitglied
der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft. (Mit einer
Karten=
ſkizze.) Verlag von Piloty und Loehle in München,
1910. Preis 1 Mk. — Anleitung zur Ausführung und
Ausarbeitung von Waſſermeſſungen. Bearbeitet vom
K. B. Hydrotechniſchen Bureau München. Verlag von
Piloty u. Loehle in München. Preis 1 Mk. — Die
Be=
ſtätigung der künſtlichen Züchtung des Krebserregers,
ſowie weitere geſchwulſtſtatiſtiſche Mitteilungen über
Familien=, Ehegatten= und endemiſchen Krebs. Von
Regierungs= und Geh. Medizinal=Rat Dr. Robert
Behla. Berlin, Richard Schoetz. Preis 1,50 Mk.
Flugſchriften der Zentralſtelle für Volkswohlfahrt:
Die Ernährungsverhältniſſe der Volksſchulkinder.
Tat=
ſachen und Vorſchläge. Bearbeitet von Dozent Dr.
med. J. Kaup. Berlin, Karl Heymanns Verlag, 1910.
— Die Annäherung zwiſchen Deutſchland und
Frank=
reich. Ein Vortrag, gehalten von Pierre Masclaux,
überſetzt von Joſeph Jellinek. Verlag Dr. Wedekind
u. Ko., G. m. b. H., Berlin, 1910. — Die Zentral=
Luft=
heizung für das Einfamilienhaus. Eine hygieniſche
und praktiſche Unterſuchung von Dr. med. Willy
Scheibe, Kgl. Brunnenarzt in Bad Steben. Preis 60
Pfennig. Weſtdeutſche Verlagsgeſellſchaft m. b. H. in
Wiesbaden. — Zum Frieden unter den Konfeſſionen.
Von R. Schmölder, Senatspräſident. Karl Georgi,
Univerſitätsdruckerei und Verlag, Bonn, 1910.
* Berlin, 26. April. Auf der Tagesordnung ſtehen
Wahlprüfungen.
Ohne Debatte wird für gültig erklärt die Wahl
Glo=
zkis (Zentr.) (3. Wahlkreis Oppeln). Die Kommiſſion
itragt auch die Wahl von Labroiſe (Elſäſſer) (15. Wahl=
Elſaß=Lothringen) für gültig zu erklären. Abg.
tmann=Hofer (fortſchr. Vp.) beantragt Zurückverweiſung
die Kommiſſion. — Das Plenum erklärt die Wahl für
tig. Es folgt die Wahl des Abg. Kleye (nl.) (2.
Wahl=
s Braunſchweig). Die Kommiſſion beantragt
Ungül=
keitserklärung. Abg. Neumann=Hofer (fortſchr. Vp.)
ntragt, dieſe Wahl an die Kommiſſion zurückzuverwei=
.— Abg. v. Oertzen (Rp.): Bei dieſer Wahl
han=
es ſich um die Prinzipienfrage, inwieweit man bei der
gültigkeitserklärung einzelner abgegebenen Stimmen
n kann, wenn Perfonen mit ihrer Amtsbezeichnung
hlaufrufe unterzeichnen. Eine „amtliche Kandidatur”
im Falle Kleye nicht zu erblicken. — Abg.
Schwarze=
pſtadt (Zentr.): Auch die oberen Beamten des
Wahl=
ſes, z. B. der Kreisdirektor, hatten den Wahlaufruf
erzeichnet. Die Wahl iſt alſo für ungültig zu erklären.
Abg. Fiſcher=Berlin (Soz.): Die nochmalige Zu=
rückverweiſung an die Kommiſſion erübrigt ſich, da an dem
Reſultat doch nichts geändert werden wird. Die Wahl
muß kaſſiert werden. — Abg. Heinze (nl.): Das
Ple=
num hat ſchon bei der letzten Beratung dieſer Wahl die
nochmalige Kommiſſionsberatung beſchloſſen, da es eine
amtliche Beeinfluſſung nicht anerkennen konnte.
Logiſcher=
weiſe muß auch heute die Zurückverweiſung beſchloſſen
werden. — Abg. Neumann=Hofer (fortſchr. Vp.): Die
Kommiſſion hat lediglich eine „amtliche Kandidatur”
ange=
nommen. Sie muß veranlaßt werden, ſich auch mit den
ſonſtigen Proteſtpunkten zu befaſſen. — Abg. Dahlem
(Zentr.): In der Kommiſſion ſind auch die übrigen
Pro=
teſtpunkte erörtert worden. Erklären wir deshalb die
Wahl für ungültig. — Nach einer nochmaligen kurzen
Be=
merkung des Abg. Fiſcher (Soz.) wird der Antrag auf
Zurückverweiſung an die Kommiſſion
ange=
nommen.
Es ſolgt die Wahl des Abg. Arnſtedt (konſ.) (3.
Wahlkreis Erfurt). Der Antrag der Kommiſſion geht
auf Ungültigkeitserklärung. Ohne weitere Debatte
wird dieſe Wahl entgegen dem Antrag der Kommiſſion
für gültig erklärt. (Große Unruhe.) Es =folgt die
Wahl des Abg. Meyer=Pfarrkirchen (Zentr.) (4.
Wahlkreis Niederbayern). Die Kommiſſion beantragt
Ungültigkeitserklärung. — Abg. Arndt (Rpt.): Es
handelt ſich hier lediglich um einen formalen Verſtoß
gegen das Wahlreglement. Ich beantrage
Gültigkeits=
erklärung. — Abg. Neumann=Hofer (Fortſchr.
Vpt.): Gegen eine Verletzung des Wahlgeheimniſſes
muß man Front machen. Erklären Sie aufgrund von
Abmachungen zwiſchen den Parteien dieſe Wahl für
gültig, dann hat die Wahlprüfungskommiſſion
über=
haupt nichts mehr zu ſagen. — Nach einer kurzen
Bemerkung des Abg. v. Brockhauſen (konſ.) wird
die Wahl entgegen dem Antrage der Kommiſſion für
gültig erklärt. Auch für die zur abermaligen
Kommiſ=
ſionsberatung zurückverwieſene Wahl des Abg.
Kapp=
hengſt (konf.) (5. Wahlkreis Frankfurt a. O.)
bean=
tragt die Kommiſſion Ungültigkeitserklärung. — Abg.
v. Dertzen (Rpt.) beantragt die Gültigkeit der Wahl,
während Geyer (Soz.) ſich für die Ungültigkeit
derſel=
ben ausſpricht. Die Wahl wird darauf für gültig
er=
klärt. (Unruhe.) Die Wahl des Abg. Schwartz=Lübeck
(Soz.) wird gemäß dem Kommiſſionsantrage für
gül=
tig erklärt; ebenſo die Wahl des Abg. Dr. Struve
(Fortſchr. Vpt.) (9. Wahlkreis Schleswig=Holſtein). Bei
der Wahl von Spindler (Zentr.) (3. Wahlkreis
Pfalz) beantragt Abg. Neumann=Hofer entgegen
dem Kommiſſionsantrage die Ungültigkeitserklärung
dieſer Wahl. — Abg. Schwarze=Lippſtadt: Eine
Kontrolle der Wähler war ganz ausgeſchloſſen. Die
Wahl wird für gültig erklärt; ebenſo die Wahlen
der Abgeordneten Wehl (natl.), Sievers (natl.),
Bolz (natl.), Hemens (konſ.). Bei der Wahl von
de Wendel (natl.) (13. Wahlkreis Elſaß=Lothringen)
wird Beweiserhebung beſchloſſen. Für gültig erklärt
werden ferner die Wahlen Böhle (Soz.), Euen
(konſ.).
Darauf vertagt ſich das Haus auf Mittwoch 2 Uhr:
Schwediſcher Handelsvertrag, Haftung des Reiches für
ſeine Beamten, Veteranenbeihilfe, Rechnungsſachen. —
Schluß gegen 6¼ Uhr.
* Berlin, 26. April. Die
Budgetkommiſ=
ſion des Reichstages ſetzte die Beratung des
Geſetzentwurfs, betreffend die
Aufſtandsaus=
gaben für Südweſtafrika, fort. Von
konſer=
vativer Seite ging eine Reſolution auf die Vorlage
des Geſetzes ein, wodurch in dem Schutzgebiet
Südweſt=
afrika vor Ausbruch des dortigen Aufſtandes wohnhafte
leiſtungsfähige Perſonen und Geſellſchaften zur
Ent=
laſtung des deutſchen Reichsfiskus herangezogen
wer=
den. Staatsſekretär Dernburg erklärte, er müſſe
ſich gegen die Auferlegung von Kriegskoſten auf das
Schutzgebiet wenden; dies würde unnütze
Schwierig=
keiten mit den Südweſtafrikanern bringen. Dieſe
ſeien bereit, für die Koſten der Verwaltung
aufzukom=
men, würden es aber als ungerecht empfinden, wenn
ihnen die Koſten des Aufſtandes auferlegt würden. Im
übrigen weiſe er darauf hin, daß bereits die
Eiſen=
bahnanleihe von 42 Millionen für die Kriegsbahn von
1911 ab vom Schutzgebiet verzinſt und amortiſiert
wer=
den müſſe. Staatsſekretär Dernburg fuhr fort, dieſe
Summe bekomme das Reich alſo vom Schutzgebiete
wieder zurück. Den ferner gemachten Vorſchlag, der
Wertzuwachsſteuer halte er bei den Verhältniſſen im
Schutzgebiet nicht für ausführbar. Der
Kolonialgeſell=
ſchaft für Südweſtafrika ſeien niemals Hoheitsrechte
übertragen worden, es liege auch nicht ein Schutzbrief
vor wie für Deutſch=Oſtafrika und Neu=Guinea. Auch
die ſogenannten Konzeſſionsgeſellſchaften beſäßen keine
Hoheitsrechte. Die Kolonialgeſellſchaft habe verſucht,
das Land zu verwalten; ſie habe lediglich zum Schutze
ihrer privaten Intereſſen eine kleine Polizeitruppe
ge=
bildet, dieſelbe aber wieder aufgelöſt, weil es zu teuer
wurde. Der Staatsſekretär erörterte ſodann die
vor=
geſchlagenen Reſolutionen und ging auf den neuen
Vertrag ein. Es ſei zutreffend, daß durch die Sperre
die Schürffreiheit beſeitigt ſei. Die Schürffreiheit ſei
aber gefährlich. Der neue Vertrag mit der
Diaman=
tengeſellſchaft weiſe verſchiedene Vorzüge gegenüber
dem früheren auf. Die Maximalgrenze der
Beteilig=
ung des Fiskus von acht Millionen ſei weggefallen;
auch der Betrag der Beteiligung des Fiskus ſei
er=
höht. Der Vertrag ſei für den Fiskus günſtig, auch
der zweite Teil des Vertrages, der dem Fiskus das
umfangreiche Landgebiet der Kolonialgeſellſchaft
über=
trage, ſei für das Reich ſehr günſtig. Nach
weiterer Debatte ſagte Dernburg die Vorlage einer
Denkſchrift zu über die Frage der Heranziehung des
Schutzgebietes zu den Koſten, die aus den
Reichszu=
ſchüſſen zu dieſem Schutzgebiet erwachſen. Der Frage
der Schaffung des Diamantengeſetzes ſtehe er nicht
un=
ſympathiſch gegenüber. Die gewünſchte Aeußerung,
betreffend den mit der Kolonialgeſellſchaft geſchloſſenen
Prozeß, werde er nach Einvernehmen mit dem
Reichs=
juſtizamt der Budgetkommiſſion zugehen laſſen.
Die Budgetkommiſſion lehnte die Anträge
Erz=
berger, Lattmann und Ledebour ab und ſtellte
Grund=
ſätze für eine Reſolution auf, nach der die noch
be=
ſtehenden Hoheitsrechte aufgehoben werden, das
Berg=
recht einer Reviſion zu unterziehen iſt und ein
beſon=
deres Geſetz erlaſſen werden ſoll, das die Gewinnung
und den Abſatz von Edelſteinen regelt. Die
konſer=
vative Reſolution fand Annahme. Die
Redaktions=
kommiſſion wurde mit der Formulierung der
beſchloſſe=
nen Reſolutionen betraut.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau)
* Berlin, 26. April. Die „Norddeutſche Allgemeine
Zeitung” meldet: Der Berliner Korreſpondent des
„Standard” will in Homburg v. d. H. erfahren haben,
daß im Auguſt eine Begegnungxwilchen dem
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. April 1910.
Nummer 97.
Halter und König Ednard ſiatfinde. Im
Kat=
ſerlichen Hoflager ſelbſt iſt nichts bekannt.
* Berlin, 26. April. Die „Norddeutſche Allgemeine
Zeitung” meldet: Reichskanzler v. Bethmann
Hollweg iſt an Influenza erkrankt; er mußte
geſtern das Bett hüten.
* Wien, 26. April. Im Budgetausſchuß
be=
tonte gegenüber der von Okuniowski aufgeſtellten
Behaup=
tung von der Erkaltung des Verhältniſſes zwiſchen der
Krone und den Ruthenen Miniſterpräſident Bienerth, die
Annahme, als ob in der Liebe des Kaiſers zu den
verſchie=
denen Oeſterreich bewohnenden Volksſtämmen irgend ein
Unterſchied wäre, ſei vollſtändig unbegründet. Es liegen
zahlreiche Beweiſe dafür vor, daß die Liebe des Kaiſers
allen Volksſtämmen des Reiches gegenüber die gleiche ſei.
* Tiflis, 26. April. Das Militärgericht in
Alexandropol verurteilte im Prozeß wegen Beraubung
der Geſellſchaft für gegenſeitigen Kredit um 55000
Rubel im Jahre 1909 ſechs Angeklagte zum Tode
durchden Strang und drei zu 15 Jahren
Zwangs=
arbeit; die übrigen wurden freigeſprochen.
* Konſtantinopel, 26. April. Das Befinden des
Sultans iſt vollkommen befriedigend.
* Atlanta, 26. April. Die durch Sturm und Froſt
verurſachte Vernichtung der
Baumwoll=
ernte iſt wahrſcheinlich der ſchwerſte finanzielle
Verluſt, der die Südſtaaten ſeit dem Bürgerkriege
betroffen hat. Die Fabrikanten von Baumwollöl in
Georgia und Alabama wurden gebeten, ihre Tätigkeit
einzuſtellen, bis die Farmer neues Saatkorn erhalten
haben. Es iſt zu bezweifeln, daß dieſe auch nur für
die Hälfte des zerſtörten Gebietes Saatkorn bekommen
können. Nachrichten aus Texas beſagen, daß die
Baum=
wolle im Südweſten keinen großen Schaden
ge=
litten hat.
H. B. Berlin, 26. April. Heute früh ¾7 Uhr
wur=
den Arbeiter der Gerüſtbau=Firma Arndt u. Ko. in
der Prinzregentenſtraße, als ſie ſich zu ihrer
Arbeits=
ſtätte begeben wollten, von Streikenden mit
Knüppeln und Steinwürfen empfangen. Die
Geſchirre der Pferde wurden durchſchnitten und die
Tiere ſelbſt durch Meſſerſtiche verletzt. Ferner fielen
aus den Reihen der Streikenden 8 Schüſſe, durch
die jedoch niemand verletzt wurde. Bei dem
Hand=
gemenge wurden ein Maurer aus Charlottenburg und
ein Arbeiter ſchwer verletzt.
— Boruslaw, 26. April. Im Thaddaeusſchacht
der Firma Wolski u. Co. iſt in der vergangenen Nacht
Feuer ausgebrochen, das auf den Schacht Doska der
Firma Thurn und Taxis übergriff und das Holzlager der
Doskagrube gefährdet. Die Löſchaktion wird durch
Waſ=
ſermangel erſchwert; die angrenzenden Gruben ſind nicht
gefährdet.
— Paris, 26. April. Nach einem Streit mit einer
be=
freundeten jungen Dame, mit der er einen Landausflug
gemacht hatte, tötete ſich ein hier lebender etwa 40
jäh=
riger amerikaniſcher Millionär W. in einem Wagenabteil
erſter Klaſſe durch einen Schuß in die Schläfe.
Ausnahmslos vorzügl. Wirkung.
Cöln, 13. Aug. 1909. Seit ca. 2 Jahren habe ich ſchon
von „Bioſon” Gebrauch gemacht und mit großen
Zwiſchen=
räumen 5 Pakete genommen. Ich habe „Bioſon” gut
vertragen und ſtets eine Aufbeſſerung der Kräfte und
Zu=
nahme des ſehr reduzierten Körpergewichts wahrgenommen.
Die gute Erfahrung, die ich mit dem Präparat machte,
veranlaßte mich, Ihr „Bioſon” bei Verwandten u. Bekannten
zu empfehlen, die ausnahmslos die vorzügliche Wirkung
dieſes Nähr= u. Kräftigungsmittels beſtätigen. Ich werde
„Bioſon” in nächſter Zeit weitertrinken. Hochachtend: Jean
Steingaß, Aachenerſtr. 33 II. Unterſchrift beglaubigt:
Kauſen, Notar. „Bioſon” iſt das beſte u. billigſte
Kräf=
tigungsmittel. Paket 3 Mk. in Apotheken, Drogerien. (9096D
Gediegene
Braut-Ausstattung
ist bei uns zur Besichtigung ausgestellt.
H. & F Becker
Bielefelder Leinen- u. Wäschehaus
17 Wilhelminenstrasse 17.
Vordſeebad Büſum. Der diesjährige Führer unſeres
N Bades iſt bereits Oſtern zur Ausgabe gekommen.
Neu in demſelben iſt die Verlängerung der Saiſon um
einen vollen Monat, nämlich vom 15. Mai bis 15. Oktober,
ſtatt wie bisher vom 1. Juni bis 1. Oktober. Es iſt
mithin Gelegenheit geboten, ſowohl die Maibäder als
beſonders auch die Herbſtbäder im Oktober zu benutzen.
Der Führer wird koſtenlos verabfolgt in den
Auskunfts=
ſtellen des „Verb. Deutſcher Nordſeebäder”, den Filialen
d. Haaſenſtein & Vogler A.=G. und von der
Bade=
kommiſſion.
(8971fI
Willige Geſellſchaftsreiſen zur Brüſſeler
Weltaus=
ſtellung! Das Reiſe=Bureau J. Schottenfels & Co.
veranſtaltet ab Pfingſtſonntag jede zweite Woche billige
Geſellſchaftsreiſen zur Weltausſtellung in Brüſſel nebſt
Beſichtigungen per Wagenfahrten von Brüſſel,
Ant=
werpen und Oſtende. (S. Inſ.)
(9027
Ohenlohe
Hafer-Flöcken
geben delikate Suppen,
Frühstück für Alt u. Jung.
Bewährte Kindernahrung.
in gelben Paketen mit dem Bilde der Schnitterin.
Familiennachrichten.
Die Geburt einer
(9047
Tochter
zeigen hocherfreut an
Diplomingenieur G. Hinkel
und Frau.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
unſere unvergeßliche Schweſter u. Schwägerin
Frau Uasch Hinder Noo.
geb. Kunz
heute nacht ½12 Uhr nach langem, ſchwerem,
mit großer Geduld ertragenem Leiden zu ſich
zu rufen.
(B9101
Darmſtadt, den 25. April 1910.
Karlſtraße 52.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Franz Hindel,
Karl Hindel.
Die Beerdigung findet Donnerstag,
nachmit=
tags 3 Uhr, vom Portale dem Beſſunger
Fried=
hofes aus, ſtatt.
Todes-Anzeige.
Geſtern verſchied ſanft unſere liebe Schweſter
(9071
und Tante
Frl. Margarete Hörr.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Phil. Hörr.
Darmſtadt, den 26. April 1910.
Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag
3½ Uhr, vom Portale des Friedhofes aus, ſtatt.
Todes-Anzeige.
Nach nur zweitägigem Krankſein iſt unſer
unvergeßliches, heißgeliebtes Kind, Schweſter
und Enkelchen
(9083
Lolo
im zarten Alter von 3½ Jahren aus unſerer
Mitte geſchieden, ſeine Angehörigen in tiefſtem
Schmerz zurücklaſſend.
Um ſtille Teilnahme bitten
die tieftranernden Hinterbliebenen.
In deren Namen:
Emil Heilig, Wagenmeiſter.
Darmſtadt, den 26. April 1910.
Die Beerdigung findet am Donnerstag,
nach=
mittags 5 Uhr, von der Leichenhalle aus, ſtatt.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Heute nacht 2 Uhr verſchied plötzlich und
unerwartet unſer guter, treuer Vater, Schwieger=
und Großvater
(9092
Herr Ludwig Köbler
Bürobeamter i. P.
im 85. Lebensjahre.
Es bitten um ſtille Teilnahme
die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 26. April 1910.
Die Beerdigung findet ſtatt: Donnerstag, den
28. April, vormittags 11 Uhr, vom Trauerhauſe,
Dieburgerſtraße 10 aus.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Heute verſchied ſanft nach kurzem, ſchwerem
Leiden unſer innigſtgeliebtes, gutes
Linchen
in faſt vollendetem 10. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Ludwig Scherer.
Darmſtadt, Kranichſteinerſtraße 52,
den 26. April 1910.
(*10565
Die Beerdigung findet ſtatt: Donnerstag, de
28. April, nachmittags 3 Uhr, von der Fried!!
hofskapelle aus.
Dankſagung.
Für die mir in ſo großem Maße erwieſene
herzliche Teilnahme bei dem Ableben meines guten
Mannes, beſonders für die prachtvollen
Blumen=
ſpenden, ſage ich Allen herzlichſten Dank.
Darmſtadt, 26. April 1910.
(9013
Karolina Fecher Wwe.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Die
Witterung ſteht fortgeſetzt unter dem Einfluß nördlicher
Zyklonen, ſo daß Regen und ſtarke Luftbewegung
vor=
herrſcht. Das Tiefdruckgebiet liegt immer noch vor
der norwegiſchen Küſte und ruft in weitem Umkreis
lebhafte Seewinde hervor. Ueber den britiſchen Inſeln
herrſchen ſtarke Nordweſtwinde, die dort Abkühlung
bringen, die ſich oſtwärts fortpflanzt. Auch morgen iſt
noch keine weſentliche Aenderung in Sicht, da die
Zyklone oſtwärts ziehend unſerem Bezirk nahe bleibt.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 27. April:
Trübe und Regenſchauer, ſtarke böige Winde, kühler.
Tageskalender.
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr: „Das Käthchen
von Heilbronn”
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Bürgermeiſter=Verſammlung um 3½ Ulr im
Sitzungsſaal des Regierungsgebäudes, Neckarſtraße.
Verſammlung des Vereins „Walderholungsſtätte‟
um 4 Uhr im „Kaiſerſaal”
Vortrag für Frauen und Jungfrauen um 5½ Uhr in
der Eliſabethenkirche.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Bürgerkeller.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 28. April.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeßel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſez
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
feinste Tafel-B
Pilsnern & C
Münchner
Hell Exvort
eP e=
614a
daß es unseren ersten Ateliers für
fertige Herrengarderobe gelungen
ist, sowohl in Schnitt u. Arbeit,
als in geschmackvollster Wahl der
Stoffe, Herrengarderobe zu liefern,
die der allerbesten Maß-Arbeit
gleich kommt, ja sie vielfach
über-
trifft. Sie finden bei mir nur
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diesem Gebiete in
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land geliefert wird.
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Hautjucken
verſchwunden
Bartflechten
beſeitigt durch Obermeyers
Herba=Seife.
Zeugnis.
„Auf Wunſch beſtätige ich
Ihnen gern, daß ich mit Ihrer
Obermeyers Herba=Seife ſehr zufrieden
war. Das Hautjucken war nach achttägigem
Gebrauche vollſtändig verſchwunden. Den
Reſt des Stückchens verwandte ich gegen
Bartflechte, die ebenfalls bald beſeitigt war.”
Rob. Thomae, Bernau (Schwarzwald).
Obermeyers Herba=Seife zu haben in
allen Apoth. u. Drogerien à Stck. 50 Pfg.,
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Ecke der Schießhaus= und Martinſtraße
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Auskunft Heidelbergerſtraße 40, Manſarde,
oder auf dem Platz.
(*10546
Saalbaustrasse 60 (9022mdf
hat ihre Praxis wieder aufgenommen.
Kurſe vom 26. April 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
3f. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,40
3½ Deutſche Reichsanl. . 83,20
84,60
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 102,10
3½ do. Conſols
. 93,20
84,60
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,80
94,00
do.
3½
do.
3
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 102,00
do.
92,75
3½
do.
83,60
3
4 Hamburger Staatsanl. 101,85
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,50
3½
do.
92,30
do.
81,20
3 Sächſiſche Rente . . . 84,00
4 Württembergerv. 1907 101,70
do.
93,50
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1¾ Griechen v. 1887 . . 49,50
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do. Goldrente . . 100,00
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do. v. 1890 . . 94,90
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In Proz.
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4 Ruſſen v. 1902 . . . . 91,50
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do.
91,20
4½ Chile Gold=Anleihe . 93,40
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,70
4½
do.
100,00
4½ Japaner .
. 98,50
5 Innere Mexikaner . . 100,60
3
do.
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In Proz.
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.217,60
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3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 90,40
4 Pfälzer Prt. .
..101,10
do.
93,30
3½
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do. ſteuerfrei
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,30
do.
98,40
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5 Oeſterr. Südbahn . . 102,50
do.
84,10
do.
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4 Dresdner Bank . . . . 157,80
4 Mitteldeut. Kreditbk. 119,50
4 Nationalbk. f. Deutſchl. 123,00
.101,30
4 Pfälzer Bank .
.144,50
4 Reichsbank
Rhein. Kredit=Bank 139,10
4 Wiener Bank=Verein 136,60
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,30
92,50
3½ do. S. 19.
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
do,
91,00
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
92,50
do.
3½
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
91,00
do.
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,30
do. (unk. 1914) 91,60
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,30
do,
93,30
3½
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt.
3½ do.
4 Frankfurt.
3½ do.
4 Gießen
3½ do.
4 Heidelberg
3½ do.
4 Karlsruhe
3½ do.
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim
3½ do.
4 München .
3½ Nauheim
4 Nürnberg
do.
3½
4 Offenbach
do.
4 Wiesbaden .
3½ do.
4 Worms .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886.
InProz.
.100,80
.100,90
95,50
100,10
91,50
100,50
91,70
100,50
100,70
92,00
101,50
92,60
102,20
91,80
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100
3½ Cöln=Minduer „ 100 137,60
5 Donau=Reg. fl. 100 144,00
3 Holl, Komm. „ 100
Zf.
In Proz.
3 Madrider Fs. 100 77,10
4 Meining. Pr.=
Pfand=
briefe.
. . . 136,00
4 Oeſterr. 1860er Loſe 174,10
3 Oldenburger .
2½ Raab=Grazer fl. 150 117,40
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
fl.
Braunſchweiger Tlr. 20 215,00
Freiburger
Fs. 15
Mailänder
Fs. 45
do,
Fs. 10 29,10
Meininger
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do. v. 1858 „ 100 463,00
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Engliſche Noten . . . . . 20,47
Franzöſiſche Noten . . . . 81,15
Holländiſche Noten . . . . 169,35
Italieniſche Noten . . . . 80,85
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,10
Ruſſiſche Noten . . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,05
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Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. April 1910.
Nummer 97
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Ueberſetzt aus dem Engliſchen.
(Nachdruck verboten.)
8)
Kobe, den 16. Juli 1902.
Hat dieſes Datum Bedeutung für Dich? Für mich
ſicherlich! Gerade heute vor einem Jahre ſchloſſen ſich
die Pforten zwiſchen mir und allem, was mir lieb iſt.
Ich zog hinaus in die weite Welt, um meinen Kampf
allein zu kämpfen. Und ich kämpfe immer noch,
Kame=
radin, und dabei wird’s wohl bleiben bis zum Ende
des ganzen Feldzuges.
Wie Du ſiehſt, bin ich in Kobe, wo ich auf meinen
Paß für Rußland warte. Wenn Du irgend etwas über
Päſſe zu wiſſen wünſchſt, ſo wende Dich nur, bitte, an
mich. Mit größtem Vertrauen ſtiefelte ich auf das
Kon=
ſulat und begegnete dort einem Paar Beine, die zu
einem rieſigen Schnurrbart und dem drolligſten kleinen
Knopf von einem Kopf gehörten. Alles langweilte
die=
ſes Weſen ſchrecklich, das Leben im allgemeinen und
ich im beſonderen. Nachläſſig zeigte er auf einen Stuhl
nueben dem Tiſch, händigte mir ein Formular ein und
brachte ſchließlich die Worte heraus: Füllen Sie aus!
Die Fragen lauteten ungefähr ſo: Wer war Ihr
Vater? Was tun Sie außerhalb Ihres Heimatlandes?
Iſt ſchon jemand in Ihrer Familie gehängt worden?
Wieviel Zähne haben Sie? — Ich ſchrieb drauflos bis
zu der Frage: Wann ſind Sie geboren? Hilflos ſah ich
zu dem kleinen Knopf von einem Kopf, der neben mir
ſtand, auf und teilte ihm mit, daß dieſe Frage das
be=
treffe, woran ich mich nie erinnern könnte. Er ſagte,
ich müſſe mich eben doch darauf beſinnen, aber ich blieb
dabei, ich wüßte es nicht. Er widerſprach mir fünfzehn
Minuten lang, und ich gab vor, mir den Kopf zu
zer=
brechen. Da legte er eine Bibel vor mir nieder und
ſagte mit ſtrenger Stimme: Schwören Sie! Ich ſagte,
ich könnte nicht, ich hätte noch nie geſchworen, die Damen
täten es nicht in Amerika, ob er nicht ſo gut ſein wolle
und es für mich tun? — Als wir ſo weit waren,
ver=
darb Miß Dixon den Spaß durch Lachen, und ſo mußte
ich mich denn benehmen. Nachdem wir zwei Stunden
und drei Dollars in dieſem düſtern, alten Bureau
ver=
wüſtet hatten, ſchieden wir endlich, aber unſere Leiden
waren noch nicht zu Ende. Kaum waren wir im Hotel,
ſo kam der kleine Knopf wieder an mit neuen
Formu=
laren. Sie haben Ihr Aeußeres nicht beſchrieben,
meldete er troſtlos und händigte mir ſeine Zettel ein.
Ich hatte die Mahlzeit verſäumt und war ſchlechter
Laune, darum ergriff ich meine Feder mit dem Entſchluſſe,
es kurz und ſchmerzlos zu machen. — Wie groß? Schnell
geſagt! — Schwarz oder weiß? Nichts leichter als das!
— Was für ein Kinn? Rund und roſig! — Geſichtsform?
Hängt ab von Zeit und Ort! — Haarfarbe? Pures Gold!
— Augen? Ich wußte, daß ſie grün ſeien, aber das klang
nicht poetiſch genug, folglich wandte ich mich an Dixie. Sie
dachte eine Weile nach und folgerte endlich ſo; nicht grau,
niht demnt daſt ich hahet Steſind ſunpſendent s
ſchrieb ichs alſo hin zuſammen mit einer Menge ſonſtigem
Unſinn. Nun müſſen die Formulare erſt nach Tokio
ge=
ſchickt werden zur Prüfung, dann wieder hierher zurück,
wo ich noch mehr unterzeichnen und ſchwören muß. Man
verliert wahrhaftig die Reiſeluſt bei dem Getue!
Dein Bericht über Euer Segelboot iſt famos. Wie
viele von Euch werden dieſen Sommer nach dem Kap
fah=
ren? Geht Jack mit? Wenn ich an die Sternennächte im
Boot denke und an die langen, faulen Morgen an der
Bucht, wird mir ganz elend vor Sehnſucht. Bis vor
kur=
zem habe ich nicht gewagt, mich zu amüſieren, und jetzt,
wo ich frei bin, ſegle ich als Verbannte nach Sibirien!
Wer weiß, vielleicht erlebe ich Sternennächte in Sibirien.
Wladiwoſtok, Sibirien, den 16. Auguſt 1902.
Wenn ich alles ſchriebe, was ich Dir heute erzählen
möchte, ſo müßte mein Brief über den Großen Ozean
hin=
überreichen! Hätte nie geglaubt, daß ich mich je wieder ſo
famos amüſieren könnte!
Als wir herüberkamen, brachten wir einen
Empfeh=
lungsbrief mit an Mrs. Heath. Sie hat ein herrliches,
großes Haus und ein herrliches, großes Herz und öffnete
uns ſofort alle beide.
Am Tage nach meiner Ankunft ſtand ich auf dem
Platze vor ihrem Hauſe und ſah hinaus über die Bucht.
Ein mächtiges Kriegsſchiff fuhr in den Hafen ein unter den
Salutſchüſſen von ſiebzehn Kanonen des Forts. Es ſtellte
ſich heraus, daß es der Viktor ſei, und Du kannſt Dir
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Geſellſchaft von der Marine, und ihr Haus iſt ein beliebtes
Rendezvous. Ehe der Abend kam, hatten wir alle unſere
alten Bekannten wieder getroffen, unter ihnen meinen
Na=
gaſakifreund Vermont.
Es wurde nun furchtbar luſtig, und ich kann nicht
leugnen, daß ich für eine Miſſionarin ſchmählich
leicht=
ſinnig geweſen bin. Aber den Geiſt der Reue könnte ich
um alles in der Welt nicht heraufbeſchwören. Und was
noch ſchlimmer iſt, ich habe Dixie angeſteckt! In den
ſchwindligen Strudel durch mich hineingezogen, behauptet
ſie, ich hätte ihr Gewiſſen gelähmt. Ich habe ſie geputzt, zu
Dejeuners, Diners und Tees geſchleppt, zu Konzerten auf
Waſſer und Land, und einmal — o entſetzliches
Geſtänd=
nis! — habe ich ſie ſo lange gequält, bis ſie mit ins
The=
ater ging. Die Folge iſt, daß ſie ganz geſund geworden
iſt und zehn Jahre jünger ausſieht. Ihr Hauptleiden
war, daß ſie ſich mit einem richtigen Stachelzaun von
Re=
ligion und Dogma umgeben hatte und ſich fürchtete, die
Augen zu erheben aus Angſt, durch die Ritzen einen Blick
von der herrlichen Welt zu erhaſchen, die Gott uns zur
Freude gemacht hat.
Es war mir ein ganz beſonderes Vergnügen, ein paar
Pfähle von dieſem Zaune niederzureißen.
Den größten Teil meiner Zeit bringe ich mit Vermont
auf dem Waſſer zu. Ich finde es gar nicht übel, draußen
in der bezaubernden Uſſuribucht, wenn der Mond ſcheint
und Muſik übers Waſſer klingt, mit einem faſzinierenden
Jüngling über Liebe zu ſprechen. Was ſchadet es, daß er
über „die andere” ſpricht? Ich freue mich vielmehr, hier
draußen in der weiten Welt einen Mann zu finden, der
ſeiner Geliebten treu bleibt, obwohl ſie zehntauſend
Mei=
len weit von ihm entfernt iſt. Hier und da werfe ich eine
Frage hin und höre nicht auf die Antwort, und er ergießt
ſein Innerſtes und hält mich dabei für reizend. Er iſt
wirklich einer der beſten Jungen, die ich je getroffen habe,
und ich freue mich von ganzem Herzen für „die andere”.
Auch verſchiedene der anderen Herren mag ich gern,
aber ſie beläſtigen mich mit Fragen. Sie wollen nicht
glauben, daß ich bei der Miſſon bin, und ſehen das ganze
als einen tollen Spaß an.
Könnteſt Du doch Wladiwoſtok ſehen! Es iſt in
Terraſſen gebaut, an grünen Berghalden hinauf,
halb=
mondförmig der Bucht entlang. Jedermann trägt
Uni=
form irgend welcher Art, Soldaten und Seeleute überall!
Die Straßen ſind ein buntes Panorama von
fremdarti=
gen Farben und Geſtalten. Abends iſt alles erhellt,
Ka=
pellen ſpielen, Uniformen glänzen, Fahnen fliegen. Alles
ein einziger intenſiver Pulsſchlag von Leben und
Rhyth=
mus, und der Pferdefuß meiner Weltlichkeit verſäumt
nicht, Takt zu halten.
Aber wenn das Tageslicht kommt und all die
ſchmutzige Häßlichkeit enthüllt, ſo tritt Abſcheu an die
Stelle des Zaubers. Dann ſind die Straßen gedrängt voll
von Tauſenden degradierten Chineſen und Koreanern.
Aber dieſe — ſelbſt in ihrer Brutalität — ſind nicht ſo
ſchlimm wie die gewöhnlichen Ruſſen. Durch dieſe Maſſe
der Armut und Verkommenheit raſen prächtige Wagen
mit reichgekleideten Leuten. Die Kutſcher tragen lange
blaue Plüſchjacken mit roten Aermeln und Gürteln, ihre
Hoſen ſind in die langen Stiefelſchäfte geſteckt. Auf ihren
Köpfen haben ſie drollige kleine Hüte, die ausſehen, als ob
jemand darauf geſeſſen hätte. Gewöhnlich ſtehen ſie
wäh=
rend der Fahrt und peitſchen die armen Pferde zu
raſen=
dem Tempo an. Viele von dieſen Kutſchern ſind frühere
Verbrecher und dürfen nie Sibirien verlaſſen. Wenn ihre
Grauſamkeit gegen Pferde ihrer Brutalität gegen ihre
Mitmenſchen entſpricht, ſo kann ich nicht umhin, zu finden,
daß ſie ihre Strafe verdient haben.
Ich darf es nicht wagen, dieſen Brief abzuſenden,
ſolange ich in Rußland bin; denn ſie ſind ſehr krittlig in
dieſem Lande. Sie wollten mich nicht einmal eine kleine
Fahne für die Jungen nach Hauſe ſenden laſſen, und heute
habe ich herausgekriegt, daß jeden Tag ein Poliziſt kommt,
um ſich nach unſerem Tun und Treiben zu erkundigen.
Jede Bewegung wird bewacht. Eines Tages, als wir ins
Hotel zurückkamen, hatte man inzwiſchen alle unſere
Sa=
chen durchſucht, ja die Poliziſten hatten ſogar ihre alten
Zigarettenſtummel unter unſeren Sachen gelaſſen. Je
mehr man von Rußland ſieht, deſto mehr verliebt man ſich
in Onkel Sam.
Vor einigen Tagen gab uns Mrs. Heath eine luſtige
Tennis= und Teegeſellſchaft. Der Tee wurde unter den
Bäumen aus einem ſtrömenden Samowar ausgeſchenkt,
um den ſich Vertreter vieler Nationen ſammelten. Es gab
viele Herren mit unausſprechlichen Namen und einen
rich=
tigen engliſchen Lord, der die Amerikaner für „furchtbar
amüſant” hielt. Ich dachte, ich hätte Tennisſpielen
ver=
lernt, aber dem war nicht ſo. Der Unterhandſchlag, den
Jack uns lehrte, brachte mir viel Ruhm ein.
Nur wenn ich darüber nachdenke, fühle ich, wie weit ich
von zu Hauſe weg bin. Wenn ich mir überlege, wo
ihr=
alle in dieſem Augenblick ſeid, und was ihr alle tut, dann
kommt mirs vor, als ob ich zu Beſuch auf dem Planeten
Mars wäre und überhaupt keine Verbindung mit der Welt
hätte. Fiſch mit einem Löffel eſſend und Kaffee aus
Glä=
ſern trinkend, ſo mußt Du Dir mich in Sibirien vorſtellen.
Die alte Parzendame hat gemerkt, daß ſie mich nicht
un=
terkriegt, und nun hat ſie ſich, ſcheint es, vorgenommen,
ihren Ulk mit mir zu treiben.
Meine Kiſte mit neuen Sachen kam gerade, ehe ich
abreiſte, und ich habe alles gut gebrauchen können. Wenn
ich das weiße Koſtüm und den weißen Hut anhabe, bin ich
entzückend!
Das Wetter iſt himmliſch, wie unſere ſchönſten
Oktober=
tage zu Hauſe! Nichts iſt unähnlicher als Rußland und
Japan! Das eine iſt ein großes Oelgemälde, tragiſch,
majeſtätig, großartig; während das andere ein
außeror=
dentlich zierliches Aquarell iſt voll Sonnenſchein und
Blumen.
Eben ſind Beſucher gekommen, und ich muß ſchließen.
Das Leben iſt trotz allem ein ſehr hübſches Spiel,
beſon=
ders wenn man klug genug iſt, nur Zuſchauer zu ſein.
(Fortſetzung folgt.)
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Cigaretten-Fabrik,Kios‟o E. Robert Böhme, Dresden.
Tieferani der französischen Tabak-Regie.
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Bebanungsplan für den Baublock Nr. 1 der
Gartenvorſtadt Dieburgerſtraße=HohlerWeg
Der mit Genehmigung Gr. Miniſteriums
des Innern vom 15. d. Mts. feſtgeſtellte
obige Bebauungsplan, der die in der
Ge=
markung Darmſtadt liegenden Grundſtücke:
Flur 36 Nr. 53¾/10, 547/10, 55¾/10, 56¼/10, 56%
569/10, 56%/10, 57, 58½ 58¾/10, 75 und Flur 37
Nr. 209//10 umfaßt, kann bei dem
Stadt=
bauamt (Grafenſtraße 30) in den
Dienſt=
ſtunden eingeſehen werden.
(9080md
Darmſtadt, den 22. April 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Jaeger.
Dünger=Verſteigerung.
Dienstag, den 3. Mai d. J., vormittags
11 Uhr, wird der im ſtädt. Schlachthofe,
Frankfurterſtraße 69, ſeit Herbſt v. Js.
an=
geſammelte Torfſtreudünger (3 Gruben) an
Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend
ver=
ſteigert.
(9015mdf
Darmſtadt, den 25. April 1910.
Städtiſche Schlachthofverwaltung.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. April 1910.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 11. Mai 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Hermann Geyer Zweiter in
Eberſtadt in der Gemarkung Beſſungen
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
I 225 230 Hofreite
Sandberg=
ſtraße 45),
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, am 22. März 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen.)
Frantz. (L6744,65
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 11. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Witwe des Tapeziers Friedrich
Fey, Katharine, geb. Kraft, und dem
Bau=
ingenieur Ludwia Fey dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
qm
Flur Nr.
IV 276//10 137 Hofreite
Kranich=
ſteinerſtraße,
IV 276/10 167 Grabgarten daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K38/10
werden.
Darmſtadt, den 22. März 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L6743,65
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 25. Mai 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen 1. die den Bauunternehmer
Johan=
nes Grünig IV. Eheleuten in Pfungſtadt
in der Gemarkung Beſſungen
zugeſchriebe=
nen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
I 226¾/10 61 Grabgarten
Sand=
bergſtraße,
I 2152/100 121 Hofraum mit
Maga=
zin, Beſſungerſtr.,
2. die dem Hermann Geyer II. in
Eber=
ſtadt in der Gemarkung Beſſungen
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
I 226 739 Hofreite
Sandberg=
ſtraße Nr. 43,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße, zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, den 8. April 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz.
(L.7978,66
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 25. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Bibliothekdiener Joſeph
Goldbach Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Immobilien:
Nr. qm
ur
1035¼/10 213 Hofreite Beckſtraße,
II 1035¾/10 65 Grabgarten daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K43/10
Darmſtadt, den 9. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
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Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Kinder=Kleidchen und Betteinlage. 1 Herren=Regenſchirm mit
Stahlſtange. 1 goldene Broſche mit 4 blauen Steinchen. 1 ſilbernes Kinder=Armband
(gedrehter Silberdraht mit 3 Knöpfchen). 1 Double=Zwicker. 1 goldener Damen=Ring.
1 goldene Damen=Uhr mit Kette. 1 Manſchette mit Perlmuttknopf. 1 Radfahrer=
Nummerplatte (rotes D) und Nr. 6342). 1 alte Kuhdecke. 1 grauledernes Täſchchen mit
2 Schlüſſeln. 1 alter Regenſchirm. 1 Türdrücker und 1 kleiner Patentſchlüſſel (
zuſammen=
gebunden). 2 ſehr kleine Schlüſſel. 1 großer und 1 kleiner Schlüſſel an Haken u. Ring.
2 große und 1 mittelgroßer Hohlſchlüſſel. 3 Schlüſſel und 1 Türdrücker (
zuſammenge=
bunden). 2 Scheine zur Benutzung der Leſehalle. 1 kleines rotes Kinder=Portemonnaie
mit einigen
Seite 11.
1 ſilberne Broſche, zuſammengeſetzt aus 10 kleinen ſilbernen Münzen. 1 weißes
Taſchentuch, gez. J. S. 1 Batiſttaſchentuch mit blauem Rand und Punkten. 1 weißer
Kinder=Spitzenkragen. 1 Perlen=Handtäſchchen mit Taſchentuch.
Verloren: 1 dunkelgraue Kapuze für ein Knaben=Capes. 1 kleiner Anhänger
(Hämmerchen mit Goldſtiel). 1 ſilberne Broſche (Kaiſer Friedrich=Zweimarkſtück, in
Faſſung). 1 ſchwarzer Damen=Schirm mit gebogenem Griff. 1 ſchwarzer
Samtgummi=
gürtel. 1 gelbes Handtäſchchen mit Portemonnaie mit 2 Mk. Inhalt und 1 Schlüſſel.
1 Handtäſchchen mit Schlüſſelbund, Taſchentuch und 2 Viſitenkarten. 1 Double=Broſche
in Jugendſtil mit 1 Opal. 1 gelbe Theater=Abonnementskarte (Sperrſitz Nr. 160).
1 kleines rundes Spitzentüchelchen. 1 ſilbernes Bröſchchen mit Amethyſt. 1 ſchwarz und
roter Gummiball für einen Photographie=Apparat. 1 Päckchen, enthaltend 1 Stück
weiße Seide, 1 Stück weißes Futter und 1 weiße Schnalle. 2 qm grauleinenes Tuch.
1 Damen=Zwicker mit Horngeſtell. 1 goldener Damen=Ring mit rotem Stein. 1 ſchw.
Leder=Handtäſchchen mit 1 Mk. Inhalt, 2 Schlüſſeln und Türdrücker an einem Ring.
1 ſilberne Damen=Uhr mit Goldrand. 1 braunes Portemonnaie mit 6 Mk. Inhalt.
1 rotledernes Portemonnaie mit 3,80—4 Mk. Inhalt. 1 Eiſenbahnfahrkarte 3. Klaſſe
Darmſtadt-Langen. 1 dunkelgelber ſeidener Schal. 1 braunledernes Handtäſchchen
mit Straßenbahn= und Viſitenkarten, auf den Namen El. Steinhauer lautend. 1 Damen
Schirm mit rundem ſilbernen Knopf. 1 längliche Granatbroſche mit Roſetten. 1 ſchwarze
Weſte. 1 Manſchettenknopf (Kaniol mit ſilbernem Kettchen). 1 weiße Straußenfeder.
1 Bund Schlüſſel (mit Kordel zuſammengebunden). 1 goldener Damen=Ring mit rotem
Stein. 1 Schlüſſeltäſchchen mit 2 Schlüſſeln. 1 dunkelblaues Knaben=Capes. 1
Aqua=
marin=Anhänger mit Perle. 1 goldener Damenring mit rotem Stein. 1 brauner
Spazierſtock mit ſilbernem Griff, vorne 25. 4. 09 eingraviert. 1 Brillant (Finder ſehr
hohe Belohnung), 1 ſchwarzledernes Handtäſchchen mit Portemonnaie und 2,50 Mk.
Inhalt, 1 Taſchentuch und 1 Paar goldenen Ohrringen. 1 ſchwarzer Damen=
Gummi=
gürtel mit ſchwarzer Schnalle. 1 goldener Schlangen=Ring mit Rubin. 1 braunes
Damen=Portemonnaie mit 55 Pfennigen Inhalt. 1 goldene Broſche in Dreieckform mit
1 Rubin und 1 Perle als Anhänger, 1 weißer Schleier. 2 ſchwarze Reiherfedern.
1 Wagenrad=Meſſingkapſel. 1 ſchwarzer Damen=Gummigürtel. 1 ſilberne Damen=Uhr
mit Goldrand. 1 älteres dunkles Portemonnaie mit 2,35 Mk. Inhalt. 1 goldener Ring
mit rotem Stein und einer Lötſtelle.
Zugeflogen bei Privaten: 1 gefleckter Kanarienvogel. 1 Kanarienvogel. 1 Papagei.
Entflogen: 2 Kanarienvögel.
Entlaufen: 1 braun= und weißgeſcheckter Jagdhund. 1 Dobermanpinſcher.
1 junger Dachshund. 1 ſchwarzer Spitz mit weißer Schnauze.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(9011
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
finden ſich: 1 Rehpinſcher.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Bekanntmachung.
Die auf Grund der unten abgedruckten Geſetzesvorſchrift vorzunehmende Reviſion
von Mietwohnungen und Schlafſtellen findet z. Zt. im 5. Polizei=Revier ſtatt.
Darmſtadt, den 8. April 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei (Baupolizei).
Mueller.
Artikel 1 des Geſetzes, betreffend die polizeiliche Beaufſichtigung von
Miet=
wohnungen.
„Die Geſundheitsbeamten des Staates und die Ortspolizeibehörden, ſowie die
von den letzteren Beauftragten ſind befugt, die zum Vermieten beſtimmten Wohnungen
und Schlafſtellen einer Unterſuchung in der Richtung zu unterwerfen, ob aus deren
Benutzung zum Wohnen oder Schlafen Nachteile für die Geſundheit oder Sittlichkeit
nicht zu beſorgen ſind.
Gleiche Befugnis ſteht den genannten Organen bezüglich der Schlafräume zu,
welche vön Arbeitgebern ihren Arbeitern (Lehrlingen, Geſellen, Gehilfen, Dienſtboten uſw.)
zugewieſen werden.”
(8008mmm
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 28. d. Mts., nachmittags 4 Uhr,
werden im Saale „Zur Ludwigshalle‟, Obergaſſe, dahier öffentlich meiſtbietend gegen
Barzahlung folgende Pfänder verſteigert:
1 Partie Zigarren, 5 Säcke Mehl, 1 große Partie Kohlen, 1.
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wagen, 1 Pferdegeſchirr, 2 Paar Herrenſchnürſtiefel, 1 Pianino, 1
Spiegel=
ſchrank, 3 Glasſchränke, 1 Warenſchrank, 3 Kleiderſchränke, 2 Diwans, 4 Sofas,
2 Betten, 60 Geſchäftsbücher, 2 Vertikos, 2 Kommoden, 1 Nähmaſchine,
1 Tafelklavier, 1 Schreibtiſch, 1 Waſchkommode, 60 Zentner Heu, ein Hund,
12 Herrenhoſen, 1 Untergeſtell zu einer Nähmaſchine, 1 Pfandſchein, 1
Regu=
lator, 1 Kuchengeſtell, 1 Stehlampe, 3 Teile Gardinen, 4 Rouleaux,
1 Vogelkäſig, 1 Partie Küchengeräte, 1 Fußbadewanne, 1 Zinkeimer,
1 Koffer, 9 Galerie= und 10 Vorhangſtangen, 1 Kohlenkaſten, 2
Gas=
lüſter, 1 Kleiderpuppe, Tiſche, Stühle, Bilder, Spiegel u. a. m.
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 28, I.
102)
Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 27. April 1910, nachmittags 3 Uhr,
werden im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 (Roſenhöhe)
verſchiedene Möbel, darunter 9 Wirtstiſche, 40 Wirtsſtühle, 1
Gläſer=
ſchrank, 1 Büfett mit Preſſion und Ablaufbrett, Schreibtiſche, Sekretäre,
Diwans, Vertikos, Kleiderſchränke, Spiegel mit Trumeaux, Nachtſchränkchen,
Pfeilerſchränkchen, 1 Kontrolladenkaſſe, 1 Waſchmaſchine, 1 Partie Kunſtblätter
und Anſichtskarten, verſchiedene Ballen Taſchendrell, Serge, Futterleinen,
Seidenſtoffe und Zigarren
zwangsweiſe verſteigert.
Die Verſteigerung findet teilweiſe ſicher ſtatt.
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher,
Georgenſtraße 11, I.
9086)
Moosverſteigerung.
Freitag, den 29. April 1910, vormittags 9 Uhr, werden auf dem
Rat=
hauſe zu Pfungſtadt aus Diſtrikt Malchertanne
ca. 311 Haufen Moosſtreu
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an die Meiſtbietenden verſteigert.
Pfungſtadt, den 25. April 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
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Unterrichtsbeginn 2. Mai.
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Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. April 1910
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Nummer 97.
Darmſtädter Fahrplanbuch
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erſcheint Donnerſtag früh!
Um stets die
allerletzten Neuheiten
zu zeigen,
wird der Programmwechsel
von heute ab auf jeden
Mittwoch u. Samstag
verlegt, da die Filmfabriken die
Neuheiten nur noch an diesen
Tagen herausgeben.
Von heute Mittwoch bis inkl.
Freitag, den 29. April:
1. Das grosse historische
Geschichts-Drama:
h. Ge
Entdecker Amerikas.
2.
Pathé Journal
neue Serie.
Wochenrundschau der
Welt-
ereignisse.
2 eremanente Hunetäimne
Der Fall Livingston
Eine Heldentat des
berühm-
ten. Detektivs Hogart
dar-
stellend.
4. Szenen aus d. Mythologie:
Phädra.
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italienischen Schauspielern.
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und Samstag Programmwechsel.
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zu dem am Mittwoch, den 27. April,
von 12—1 Uhr vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle des Großh.
Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
1. Parademarſch des Großh. Heſſ. Train=
Bat. Nr. 18 von H. Fiſcher. 2. Ouvertüre
zur Oper „Die Hugenotten” von G.
Meyer=
beer. 3. „Fackeltanz” nach Motiven der
Oper „Die Meiſterſinger von Nürnberg‟
von C. Eckert. 4. Fantaſie aus Verdis „La
Traviata” von A. Schreiner. 5. „O ſchöner
Mai” Walzer aus der Operette „Prinz
Methuſalem” von Joh. Strauß. 6. „Frei
iſt der Burſch”, Marſch von W. G. Hilge
Ludwigshöhe.
Jeden Mittwoch und
Samstag Nachmittag
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Mittwochs Kapelle des Großh. Heſſ. Artill.=
Regts. Nr. 61, Leitung M. Weber
Samstag Kapelle des Leibgarde=Inf.=Regts
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Mittwoch, den 27. April 1910.
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Ritter Flammberg, des
. Hr. Schneider
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Gottſchalk, ſein Knecht . Hr. Wagner
Kunigunde von Thurneck . Frl. Oſter
Roſalie, ihre Kammerzofe. Frl. Wisthalen
Theobald Friedeborn,
Waffenſchmied aus Heil=
. . Hr. Heinz
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Käthchen, ſeine Tochter. . Frl. Gothe
Maximilian, Burggraf zu
. Hr. Weſtermann
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Georg von Waldſtätten,
. . Hr. Schwarze
ſein Freund . .
Der Rheingraf vom Stein,
Verlobter Kunigundens Hr. Jürgas
Eginhart von der Wart,
Hr. Bohne
ſein Freund
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Stuhlherr des heimlichen
. Hr. Knispel
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1.60 Mk., Sperrſitz: (1. bis 13. Reihe) 3.50 Mk.,
(14. bis 20. Reihe) 3.— Mk., Parterre: (1. bis
5. Reihe) 2.20 Mk., (6. bis 8. Reihe) 1.80 Mk.,
1. Galerie 1.— Mk., 2. Galerie 50 Pfg.
Anfang 7 Uhr. — Ende vor 10 Uhr.
Kartenverkauf von 11—1 Uhr und von
6 Uhr an.
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von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Donnerstag, 28. April. 166. Ab.=Vorſt.
D 42. „Orpheus und Eurydice‟
(Gluck). Kleine Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Freitag, 29. April. 167. Ab.=Vorſtell.
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Seite 16.
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an Herrn Kaufmann
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it Gegenwärtigem beehre ich mich, hochverehrlichem Publikum die
ergebene Mitteilung zu machen, daß ich unterm Heutigen die von
meinem verſtorbenen Manne betriebene
Papierhandlung und Buchbinderei
Wilnelm Loeber
8
abgegeben habe. Indem ich für das dem Geſchäfte ſeither in ſo reichem
Maße erwieſene Vertrauen danke, bitte ich dasſelbe auch auf den neuen
Inhaber gütigſt übertragen zu wollen und zeichne
N
Hochachtend
K
Marie Pfersdorff
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Eliſabethenſtraße 41.
Auf Vorſtehendes höflichſt bezugnehmend, geſtatte ich mir
mitzu=
teilen, daß ich das von Herrn Wilh. Pfersdorff, Eliſabethenſtraße 41,
betriebene Papiergeschäft verbunden mit Buchbinderei übernommen
habe und unter der alten Firma weiterführe. Das bisher Herrn W.
Pfers=
dorff entgegengebrachte Vertrauen bitte ich der Firma auch ferner gütigſt
bewahren zu wollen, und wird es mein Beſtreben ſein, dasſelbe durch
aufmerkſame und reelle Bedienung zu rechtfertigen.
Hochachtungsvoll
Wilh. Loeber.
9046)
H
Tachtbriete
nach neuestem Muster
sind in der Geschäftsstelle des Tagblatt zu haben.
2. Beilage
zum Darmſtädter Tagblatt.
33 07.
Mittwoch, 27. April.
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vereins durch perſönliche Mitwirkung oder durch Gaben zum Büfett
zur Verſchönerung des Ganzen und zum finanziellen Erfolg ſo
freundlich beigetragen haben, ſei hiermit der herzlichſte, wärmſte
Dank ausgeſprochen.
Der Vorstand.
Sonntag, den 1. Mai 1910
Herrenausflug in die Bergstrasse
mit anſchließender
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Stiftungsfeier im „Hotel Krone” zu Auerbach.
(Abfahrt M. N. B. morgens 89 nach Seeheim, Fußmarſch über Ggenheim,
Alsbach (Frühſtücksraſt im „Gaſthaus zur Krone‟), Alsbacher= und Auerbacher=Schloß nach
Auerbach, gemeinſames Eſſen 3 Mk. 2.— im „Hotel Krone‟, darauf Stiſtungsfeier.
Enal. Büfett
Hierzu ſind auch die inaktiven Herren des Vereins freundlichſt eingeladen.
Anmeldungen zum Eſſen werden an Herrn Theod. Schneider, Friedrichſtraße 40
erbeten.
Die Kommiſſiou. Darmstadt, Luisenstrasse (Ecke Schuchardstrasse)
Verein fur Verbreitung von Vorksorldung.
Muſeumsführung durch Prof. Dr. List, Zoologiſche Abteilung.
Donnerstag, den 28. April, nachmittags 3 Uhr.
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Prospekt fr. durch den Besitzer L. Rinderspacher.
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Heute, Mittwoch, den 27. April, nachmittags 5½ Uhr:
Religiöſer Vortrag für Frauen und Jungfrauen. (8053
Themg: „Stellung u. Aufgabe der Frau im Christentum”.
Heſſiſcher Odenwaldverein
Darmſtadt
Gegründet 10. Dezember 1903.
nſeren werten Mitgliedern nachfolgendes
Pro=
gramm für das Jahr 1910 zur Kenntnis:
1. Sonntag, den 1. Mai Familien-Ausflug mit
d-Verein 2
Muſik nach Traiſa. Abmarſch nachmittags 2½ Uhr
vom Kapellplatz.
2. Sonntag, den 8. Mai grosses Frühlingstest
im Garten und neurenovierten Saale Hugenſchütz”
Felſenkeller.
3. Sonntag, den 17. Juli grosses Sommerfest à la Eulbacher Markt,
im Parkhotel.
4. Sonntag, den 7. Auguſt grosser Herrenausflug. Ort wohin wird noch
bekannt gegeben.
5. Sonntag, den 14. Auguſt Tanzkränzchen auf Hugenſchütz’ Felſenkeller.
6. Sonntag, den 25. September Abschiedskränzchen zu Ehren der zum
Militär einrückenden Mitglieder.
7. Sonntag, den 11. Dezember Weihnachtsfeier im Kaiſerſaal.
NB. Wir erlauben uns, alle hier wohnhaften heſſiſchen Odenwälder zu
allen unſeren Veranſtaltungen höflichſt einzuladen und auf unſer Vereinslokal
Restaurant Justizpalast, wo jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat unſere
Verſammlungen ſtattfinden und Anmeldungen dortſelbſt jederzeit entgegen
genommen werden, aufmerkſam zu machen. Mitglieder nebſt Familie haben
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zu allen Veranſtaltungen freien Eintritt.
Der Vorſtand.
Darmſtadt, den 25. April 1910.
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Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. April 1910.
Nummer 97.
Sport.
Der neu gegründete Radfahrerklub „
Flott=
weg” hielt am Sonntag ſein erſtes Vereinsrennen
ab. Die Strecke war Darmſtadt=Biſchofsheim und
zu=
rück (50 Kilometer). Erſter wurde Heinrich Reichardt,
eweiter Auguſt Walkenhorſt, dritter Georg
Brück=
mann und vierter Ludwig Wenner.
— Darmſtädter Sportklub 1905. Die am
Sonntag ausgetragenen Wettſpiele endigten ſämtlich
zugunſten Darmſtadts. Die Ergebniſſe ſind folgende:
1. Mannſchaft gegen 1. Mannſchaft F.=K. 1899
Offen=
bach a. M. 7:2, 2. Mannſchaft gegen 1. Mannſchaft
F.=K. Bensheim 1902 5.1, 3. Mannſchaft gegen
Mannſchaft Sportverein Sprendlingen 5:1.
In dem Fußball=Länderwettkampf
Hol=
land gegen Deutſchland, der am Sonntag in
Arn=
heim (Holland) ſtattfand, ſiegte die deutſche Mannſchaft
überraſchend mit 4:2 Toren.
Der Fußballklub Olympia Darmſtadt
1898 ſpielte am Sonntag mit ſeiner 1. Mannſchaft in
Gießen gegen den dortigen F.=C. 1900 und entſchied das
Spiel zu ſeinen Gunſten mit 311 Toren. Die 2.
Mann=
ſchaft Olympias ſpielte in Frankfurt gegen die gleiche der
Frankfurter Kickers und verlor mit 3:2. Die 4. Mannſchaft
ſtand der 3. Mannſchaft des F.=C. Alemannia Worms
gegenüber und gewann mit 611 Toren.
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1800 Meter. 1. Königl. Haupt=Geſt. Graditz” Oſtende
(Bullock), 2. Heilige Waffe (Blades), 3. Giſela (
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ſtenberger). Tot. 26:10, Pl. 14, 32, 22:10. Unpl.: Forſt
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ſtanz 3600 Meter. 1. Rittm. von Arnims Aſchenbrödel
(Lt. von Treskow), 2. Dietlinde (Lt. Frhr. von
Wan=
genheim), 3. Wagehals (Lt. Schönborn). Tot. 124:10,
Pl. 29, 25, 34:10. Unpl.: Hogyne (angeh.), Kikeriki I. (4),
Contento (ſtehen gebl.), Maikuhle (gef.). Kampf,
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Diſtanz 1200 Meter. 1. Herrn Horns Aliſtair (
Mil=
ler), 2. Tomleiter (Reiff), 3. Roſy Letty (Raſtenberger).
Tot. 52110, Pl. 25, 18:10. Unpl.: Charbin (4), Waterloo,
Murat. Sicher ¾—2 Lg. — Frühjahrs=Handicap=Jagd=
Rennen. Ehrenpreis 5500 Mark, Diſtanz 4800 Meter.
1. Herrn H. Heinſius Thu mir nix (Rittm. von
Roſen=
berg), 2 Quarto (Herr G. Koch), 3. Grammow (Lt.
Meyer). Tot. 68:10, Pl. 25, 25, 30:10. Unpl.:
Bramp=
ton Laß (4), Park Minſtrel (niedergebr.), Kourgan
(gef.), Simpliziſſimus (gef.), Handgalopp 30—6 Lg.
sr. Die Berliner Ringkämpfe zeitigten
wieder einige intereſſante Kämpfe. Schwarz=München
ſiegte in 16115 über Hoffmann=Berlin und Cazeaux=
Frankreich warf im Entſcheidungskampfe den
Hollän=
der van Dem in 55 Minuten. Unentſchieden rangen
Luppa (Böhmen) mit Schwarz (München) und van Dem
(Holland) mit Markuſſen (Dänemark). Der Kampf
zwiſchen Cazeaux=Frankreich und Waſhington=Amerika
mußte wegen Ueberſchreitung der Polizeiſtunde
abge=
brochen werden.
Luftſchiffahrt.
— Die Gründung eines deutſchen
Flie=
gerbundes wurde in einer in Frankfurt a. M.
ab=
gehaltenen Sitzung, an der faſt alle in Frage
kommen=
den Vereine teilnahmen, beſchloſſen. Zum
Vorſitzen=
den wurde Prinz Albert zu Schleswig=Holſtein
ge=
wählt; zweiter Vorſitzender wurde Major von
Parſe=
val, dritter Vorſitzender Oberſt Ilſe. Als Vorort des
Bundes wurde Frankfurt a. M. zunächſt auf drei Jahre
gewählt. Es iſt beabſichtigt, gemeinſam mit dem
Deut=
ſchen Luftſchifferverband die Intereſſen der Flugtechnik
und des Flugſports durch den Bund zu heben.
sr. Das internationale Flugmeeting
von Nizza wurde mik intereſſanten Flügen über
das Meer nach Kap Ferrat reſpektive nach Antibes
fortgeſetzt. Unter koloſſalem Andrange des Publikums
ſtarteten am Sonntag zu den Flügen Nizza-
Anti=
bes-Nizza faſt gleichzeitig Rolls (Wright=Apparat),
Latham (Antoinette) und Chavez (Farman). Latham
flog am ſchnellſten und wiederholte den Flug
mehr=
mals. Beim drittenmal ſtürzte ſein Apparat infolge
Motordefektes ins Waſſer, wurde jedoch von
Torpedo=
booten aufgefiſcht. Latham gewann den erſten Preis
in einer Flugzeit von 20 Minuten 16 Sekunden.
Zwei=
ter wurde Duray (Farman) 21:40; Dritter Chavez
23:39; Vierter Rolls 24:43; Fünfter Maitrot. An dem
gleichen Tage flog dann noch van den Born von Nizza
nach dem einige 20 Kilometer entfernten Monaco,
wäh=
rend Olieslagers über der Stadt Nizza kreuzte.
Ein neuer Paſſagier=Flugrekord von
Ort zu Ort wurde von dem belgiſchen Aviatiker Baron
de Caters mit einem Farman=Apparat aufgeſtellt. Der
Pilot ſtieg in Mourmelon zuſammen mit ſeinem
Me=
chaniker auf und flog in über 200 Meter Höhe bis in
die Gegend von Chalons, wo er infolge von
Motor=
ſchwierigkeiten landen mußte. Die hinterlegte
Strecke=
beträgt 230 Kilometer. Der bisherige Rekord von
Du=
bonnet mit 109 Kilometern iſt daher erheblich
verbeſ=
ſert worden.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt 1.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
9—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 17. April: dem Agent Gg. Brand,
Waldſtraße 16, ein S. Alfred Ferdinand Simon. Dem
Kaufmann Andreas Jacobi, Schulſtraße 3, ein S.
Arthur. Am 15.: dem Gärtner Wilhelm Horlacher,
Kleine Ochſengaſſe 1, eine T. Erna Lina Eliſe. Am 22.:
dem Fabrikarbeiter Chriſtian Neubert, Kiesſtr. 22,
T. Eliſabeth u. Margarete. Am 19.: dem Maler und
Lackierer Karl Reininger, Arheilgerſtraße 77, ein S.
Ludwig. Am 20.: dem Ofenſetzer Heinrich
Blumen=
ſchein, Wendelſtadtſtraße 49, eine T. Johanna Roſina.
Am 23.: dem Eiſendreher Chriſt. Schwarz, Kirſchen=
Allee 7, eine T. Eliſab. Hilda. Am 18.: dem Hilfsbahn=
ſteigſchaffner Georg Feigk, Erbacher Straße 46, ein
S. Emil. Am=21.: dem Weißbinder Heinr. Stappel,
Rundeturmſtraße 5, ein S. Emil. Am 22.: dem
Kauf=
mann Adolph Haas, Friedrichſtr. 23, ein S. Richard
Joſeph. Am 20.: dem Kaſſendiener Konrad Nold,
Hügelſtraße 8, ein S. Otto Heinrich. Am 21.: dem
Buchbinder Auguſt Möſer, Fuhrmannſtraße 12, eine
T. Maria Martha. Dem Fabrikarbeiter H. Werner,
Feldbergſtraße 15, ein S. Karl Auguſt Friedrich. Am
23.: dem Taglöhner Karl Keller, Liebfrauenſtraße 96,
eine T. Emilie. Am 25.: dem Zuſchläger Ad.
Adel=
berger, Eckhardtſtraße 2, ein S. Jakob. Am 22.: dem
Lumpenſammler Chaiem Speier, Gr. Kaplaneigaſſe
10, ein S. David Albert. Dem Kaufmann Jak.
Schä=
fer, Langegaſſe 4, eine T. Eliſabeth. Am 25.: dem
Bureaugehilfe Ludwig Schwörer, Pankratiusſtr. 2½,
eine T. Anna Marie. Am 19.: dem Kaufmann
Hein=
rich Roßmann, Inſelſtraße 29, ein S. Heinrich. Am
23.: dem Bahnarbeiter Adam Happel, Landwehrſtr.
66, ein S. Peter.
Aufgebote. Am 21. April: Eiſendreher Heinrich
Philipp Daniel, Schwanenſtraße 1a, mit Dienſtbote
Marg. Köhler, ebendaſelbſt. Buchdrucker Gg.
Zen=
ker, dahier, mit Schneiderin Barbara Eliſab. Amalie
Schales in Kreuznach. Milchhändler Georg
Lud=
wig Walther, Ruthsſtraße 9, mit Eliſe Eliſabetha
Kindinger in Wilmshauſen. Am 22.:
Eiſenbahn=
ſchaffner Johannes Schade in Frankfurt a. M. mit
Eliſabetha Eva Maria Heil, hier. Stadtarbeiter
Guſt. Albert Karl Sentek in Berlin mit Schneiderin
Luiſe Berta Margar. Dietzſch in Berlin. Schloſſer
Johann Michael Heilmann in Schönnen mit Eliſab.
Henſel in Höchſt. Betriebsleiter Ingenieur
Her=
mann Weber, hier, mit Marg. Antonie Foehr in
Köthen. Am 23.: Feldwebel Chriſtian Heinr. Weid,
hier, mit Anna Dorothea Marg. Unkel in Wallau.
Architekt Gottlieb Auguſt Louis Thiele in Hannover
mit Auguſt Friederike Johanna Nolte, ebendaſelbſt.
Am 25.: Hilfsweichenſteller Adam Schneider in Ob.=
Ramſtadt mit Köchin Kath. Wilhelmine Mahr, hier.
Poſtſekretär Ludwig Lott, hier, mit=Henriette Amalie
Luiſe Reich in Avricourt. Schriftſetzer Karl Anton
Walter Veit in Offenbach a. M. mit Marie Kraft,
hier.
Eheſchließungen. Am 19. April: Metzger
Wil=
helm Heiß in Beerfelden mit Margareta Saal
geb. Hofferbert in Lengfeld. Am 20.: Kaufmann Alex.
Klein in Limburg a. d. L. mit Marie Neiter, hier.
Am 23.: Wirt Auguſt Benz mit Maria Frank,
beide hier. Grundbuchs=Zeichengehilfe Karl Gunder
mit Büglerin Margareta Traſer, beide hier.
Dach=
decker Georg Möſer mit Sophie Koch, beide hier.
Former Julius Eckert mit Eliſab. Ullmann, beide
hier. Schreiner Karl Wieſenhütter mit Emma
Schmidt, beide hier. Kaufmann Friedrich Maier,
hier, mit Helene Peter in Beedenkirchen. Gärtner
Ferdinand Will mit Eliſab. Keil, beide hier.
Brief=
träger Julius Götz in Gadernheim mit Dorothea
Vollrath in Reichelsheim i. O. Kupferſchmied Peter=
Höbel mit Katharina Trautmann, beide hier.
Geſtorbene. Am 20. April: Wilh. Jakob, S. des
Schreiners, 1 Jahr, kath., Traiſa. Am 22.: Rentner=
Hermann Mich. Wenzel Petſch, 80 Jahre, ev.,
Rhein=
ſtraße 29. Marg. Neubert, T. des Fabrikarbeiters,
4 Stunden, Kiesſtraße 22. Am 23.: Rentner Ludw.
Fecher, 67 Jahre, kath., Waldſtraße 33. Anna
Hart=
mann, T. des Fabrikarbeiters, 6 J., ev.,
Pankratius=
ſtraße 12. Anna Hedwig Dörner, T. des Werkmſtrs.,
7 Jahre, kath., Landskronſtraße 63. Am 24.: Lebrecht
Arnulf Schmidt, S. des Ingenieurs, 1 Mon., ev.,
Liebigſtraße 13. Am 23.: Schuhmacher Johs. Luſt,
57 Jahre, ev., Blumenthalſtraße 39. Sophie Koch
geb. Neuer, Witwe des Gendarmeriewachtmeiſters i. P.,
69 Jahre, ev., Wenckſtraße 37. Eliſ. Schäfer, T. des
Kaufmanns, 1 Tag, Langegaſſe 4. Am 24.: Handarbeiter
Valentin Daum, 61 J., ev., Brensbach. Am 23.:
Gabriel Schott, S. des Oberkellners, 9 Mon., kath.,
Bleichſtraße 51. Am 25.: Thereſe Schmid geb.
Stad=
ler, Ehefrau des Wirts, 59 Jahre, kath., Neckarſtr. 4.
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Hausbeſitzers, ſich dem Verein anzuſchließen,
um der fortwährend ſteigenden Belaſtung
des Hausbeſitzers entgegenzutreten. Wir
bitten dringend, die noch rückſtändigen
Antwortkarten zurückzuſenden. Beginn des
neuen Vereinsjahres: 1. April. (8871a
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