Darmstädter Tagblatt 1910


16. April 1910

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173. Jahrgang
verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage: Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47.
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

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werden angenommen in Darmſtadt,
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.

N 88.

Samstag, den 16. April.

1910.

Die heutige Nummer hat 36 Seiten.

Eine ſchwere Niederlage der konſervativen
Partei.
* Im Reichstagswahlkreiſe Allenſtein 3 (Oletzko=
Lyk=Johannisburg) war infolge des Todes des Reichs=
tagspräſidenten
Grafen Stolberg, der den Wahl=
kreis
ſeit dem Jahre 1898 vertrat, eine Erſatzwahl
nötig geworden. Der Wahlkreis war ſeit dem Jahre
1878, alſo ſeit 32 Jahren, im Beſitz der Konſervati=
ven
, konnte alſo als eine ihrer ſicherſten Domänen gelten.
Bei der letzten Wahl im Jahre 1907 erhielt der konſer=
vative
Kandidat 20343 Stimmen, während auf einen frei=
ſinnigen
Kandidaten nur 833 und auf einen ſozialdemo=
kratiſchen
Kandidaten 630 Stimmen fielen; die Mehrheit
betrug alſo faſt 19000 Stimmen. Bei der Erſatzwahl, die
am Donnerstag ſtattfand, hatten nun die National=
liberalen
einen eigenen Kandidaten aufgeſtellt, der
nach Lage der bisherigen Verhältniſſe nur als Zählkan=
didat
angeſehen werden konnte. Aber das Unglaubliche
wurde zur Tatſache, der nationalliberale Kan=
didat
, der von vornherein gar keine Ausſichten hatte,
ſiegte im erſten Wahlgange über den konſervati=
ven
und ſozialdemokratiſchen Kandidaten mit einer Mehr=
heit
von 1600 Stimmen. Das genaue Reſultat iſt fol=
gendes
:
Abgegeben wurden 23737 gültige Stimmen. Hiervon
entfielen auf den Gutsbeſitzer Kochan (natl.) 12655, auf
den Landrat Kraemer (konſ.) 10161 und auf den Partei=
ſekretär
Linde (Soz.) 910 Stimmen. Zerſplittert waren
11 Stimmen.
Die Abſage von 12000 Wählern an die konſervative
Partei und der Verluſt des ſeit 32 Jahren in ihrem ſicheren
Beſitz und durch den Reichstagspräſidenten vertreten ge=
weſenen
Wahlkreiſes iſt ein Mißtrauensvotum der Wähler
an die Partei bedenklichſter Art.
Man muß abwarten, ob die konſervative Partei ver=
ſuchen
wird, dieſe furchtbare Niederlage aus anderen
Gründen zu erklären, als aus ihrer Haltung in der Frage
der Reichsfinanzreform, durch die ſie den Fürſten Bülow
aus dem Amte gedrängt und weiteſte Kreiſe des deutſchen
Volkes verſtimmt hat.
Verſchärfung der Disziplinarmittel des preußiſchen
Abgeordnetenhauſes.
* Im preußiſchen Abgeordnetenhauſe
ereignete ſich am Donnerstag folgender Zwiſchenfall:
Nach Zwiſchenrufen der Sozialdemokraten
ſagte Präſident v. Kröcher: Ich bitte, die Zwiſchenrufe
zu unterlaſſen, ſie entſprechen nicht der Ordnung des Hau=
ſes
. (Zuruf des Abg. Ströbel: Mit der Ordnung wiſſen
Sie ja ſelbſt nicht Beſcheid! Lebhafte Zurufe rechts: Uner=
hört
! Zur Ordnung!) Ich rufe den Herrn nicht zur
Ordnung, es nutzt ja nichts. Ich habe ja aber
keine andere Handhabe und muß vorausſetzen, daß hier
ſo verhandelt wird, wie es unter königstreuen Leuten Sitte
iſt. (Zuruf von den Sozialdemokraten: Das ſind ja
Phraſen!) Präſident v. Kröcher: Sie ſind ja königs=
treu
, Sie haben ja dem König Treue und Gehorſam ge=
ſchworen
. (Ströbel (Soz.): Den Witz haben Sie ſchon ein=
mal
gemacht. Große Unruhe. Pfuirufe rechts. Zurufe:
Zur Ordnung!) Das nützt ja nichts. Ich habe ja kein
Mittel gegen die Herren. Wenn Sie wollen, daß ich ſolche
Ausſchreitungen beſeitige, ſo müſſen Sie mir ſchon
eine Geſchäftsordnung machen, mit der ich das
kann.
Die Bedeutung dieſes Vorkommniſſes wird erhöht
durch den nunmehr vorliegenden ſchon mitgeteilten Be=
ſchluß
der Geſchäftsordnungskommiſſion
des Hauſes auf Verſchärfung der Diszipli=
nargewalt
des Präſidenten; die früheren Aus=
ſchreitungen
der ſozialdemokratiſchen Abgeordneten ha=
ben
bekanntlich bewirkt, daß die Konſervativen die Auf=
faſſung
vertraten, derartige Skandale könnten ohne Aen=
derung
der Geſchäftsordnung künftig nicht vermieden wer=
den
. Sie haben es demgemäß in der Kommiſſion durch=
geſetzt
, daß Beſchlüſſe angenommen wurden, die dem Prä=
ſidenten
das Recht geben, im Falle ganz beſonderer Aus=
ſchreitungen
und grober Verletzung der Ordnung des
Hauſes einen Abgeordneten auf mehrere Tage, ja für den
ganzen Reſt der Tagung auszuſchließen. Wie man weiß,
beſteht im Reichstag eine Ausweiſungsbefugnis des Präſi=

denten, aber ſie iſt wirkunglos und inſofern eine lex im-
perkecta
, als der Befugnis die Möglichkeit der Exekutive
fehlt. Eine ſolche Exekutive hat aber der Beſchluß des Ab=
geordnetenhauſes
ausdrücklich ins Auge gefaßt. Die Ge=
ſchäftsordnungskommiſſion
des Abgeordnetenhauſes hat
nämlich auf der Grundlage der Vorſchläge der Subkommiſ=
ſion
, die ſie eingeſetzt hatte, beſchloſſen, den § 64 der Ge=
ſchäftsordnung
durch folgende Beſtimmungen zu
ergänzen:
Im Falle beſonders grober, die Würde des Hauſes
ſchädigender Verletzung der Ordnung kann der Präſi=
dent
den Abgeordneten für den Reſt des Tages von der
Sitzung ausſchließen. Auch kann auf Vorſchlag des
Präſidenten das Haus ohne Beſprechung einen Abge=
ordneten
aus den Sitzungsräumen, einſchließlich der
Tribünen, ausweiſen und zwar bis zur Dauer von
ſechs, im Wiederholungsfalle in derſelben Tagung bis
zur Dauer von zwölf Sitzungstagen. Der Präſident
trifft die erforderlichen Maßnahmen, um die Aus=
ſchließung
oder Ausweiſung durchzuführen; er kann
hierzu die Sitzung auf beſtimmte Zeit ausſetzen, den
Sitzungsſaal, wie die Tribünen räumen laſſen und auch
den ausgeſchloſſenen Abgeordneten aus dem Sitzungs=
faal
und den Tribünen entfernen laſſen und ſeinen
Wiedereintritt in dieſe Räume verhindern. Gegen den
Ordnungsruf oder die Ausſchließung durch den Präſi=
denten
kann der betroffene Abgeordnete ſpäteſtens am
folgenden Tage ſchriftlich Einſpruch erheben. Das
Haus entſcheidet früheſtens in der nächſten Sitzung
ohne Beſprechung, ob der Ordnungsruf oder die Aus=
ſchließung
gerechtfertigt war. Erfolgt während der
Dquer der Ausſchließung oder Ausweiſung eine Ab=
ſtimmung
über Geſetzesvorlagen, bei der die Stimme
des abweſenden Abgeordneten hätte den Ausſchlag
geben=können, ſo wird die Abſtimmung in der erſten
Sitzung nach Ablauf der Ausſchließung oder Auswei=
ſung
wiederholt.
Dieſe Neuerungen ſind den analogen Beſtim=
mungen
des engliſchen Unterhauſes ähnlich, aber
nicht völlig gleich, abgeſehen von der auch im Unterhauſe
möglichen Ausweiſung eines Mitgliedes aus dem Hauſe
für den Reſt der Sitzung. Das engliſche Parlamentsrecht
nämlich ſieht die namentliche Nennung eines Ab=
geordneten
und die dadurch veranlaßte Herbeiführung be=
ſtimmter
, dem Beſchluß des Hauſes unterliegender Rechts=
folgen
vor. Dieſe Rechtsfolgen beſtehen in der Sus=
penſion
eines Mitgliedes von dem Dienſt im Hauſe
und in der Ausſtoßung eines Mitgliedes aus dem
Hauſe, bezw. in ſeiner Verhaftung. Die Suspenſion
ſollte, wenn ſich der Fall bei einem Mitgliede zum erſten=
mal
ereignete, eine Woche lang dauern, im zweiten Falle
vierzehn Tage und in jedem ſpäteren Falle einen Monat.
Dieſe zeitliche Begrenzung iſt durch Beſchluß vom 13. Fe=
ruar
1902 geſtrichen worden, ſo daß die Suspenſion jetzt
ſo lange dauert, bis ſie durch Beſchluß des Hauſes wieder
aufgehoben wird, eventuell bis zum Ende der Seſſion.
Die Ausſtoßung aus dem Unterhauſe iſt die ſchwerſte
Strafe, die über ein Mitglied verhängt werden kann. Sie
wird ſelten als primäre Strafe, meiſt als Folge eines
durch den ordentlichen Gerichtshof über ein Mitglied aus=
geſprochenen
Strafurteils verhängt. Als Gründe der Aus=
ſtoßung
ſind vorgekommen: offene Rebellion gegen den
König, Urkundenfälſchung, Meineid, Betrug und Treu=
bruch
, Veruntreuung öffentlicher Gelder, Unterſchlagung,
Beſtechlichkeit, Verfaſſung von Schmähſchriften gegen das
Haus, endlich ein Verhalten, das nicht vereinbar iſt mit
dem Charakter eines Gentleman. Die Verhaftung eines
Abgeordneten (oder eines beliebigen Staatsbürgers) ſteht
dem Unterhauſe auf Grund ſeiner uralten Eigenſchaft zu,
als das große Rügegericht der Nation zu fungieren.
Deutſches Reich.
Die Verabſchiedung der Vorlage über die
Schiffahrtsabgaben wurde, nach dem Ber=
liner
Lokalanzeiger vom Bundesrat vertagt.
Am zweiten Verhandlungstage der 36. Vollver=
ſammlung
des Deutſchen Handelstages wurde
die Frage der Fernſprechgebührenordnung be=
raten
. Einſtimmig wurde folgende Erklärung ange=
nommen
:
Der Deutſche Handelstag hat ſich in ſeiner Vollver=
ſammlung
vom 20. März 1908 einſtimmig gegen den Vor=
ſchlag
des Reichspoſtamts erklärt, die Pauſchalgebühren zu
beſeiligen und nur noch Grund= und Geſprächsgebühren
zu erheben. Dieſer Erlärung hat der Bundesrat keine
Beachtung geſchenkt, vielmehr jenen Vorſchlag in dem Ent=
wurf
einer Fernſprechgebührenordnung, der am 8. Fe=
bruar
1909 und von neuem am 29. November 1909 dem
Reichstage vorgelegt wurde, zu dem ſeinigen gemacht.
Der Deutſche Handelstag hält an der Anſchauung feſt, daß
die vorgeſchlagene Maßregel eine weſentliche Verteuerung
eines unentbehrlichen Verkehrsmittels und eine neue,
durchaus ungerechte Belaſtung und Beläſtigung von Han=
del
und Induſtrie darſtellt, und ſpricht die Erwärtung aus,

daß der Reichstag der Vorlage des Bundesrats ſeine Zu=
ſtimmung
verſagt. Nach wie vor iſt er jedoch damit ein=
verſtanden
, daß bei größerer Geſprächszahl eine geſtaffelte
Erhöhung der Pauſchgebühren ſtattfindet und bei Ueber=
bürdung
eines Anſchluſſes, die bei der Zahl von über
10 000 Geſprächen im Jahre anzunehmen iſt, die Anbrin=
gung
eines weiteren Anſchluſſes verlangt werden kann.
Zur Beratung des Entwurfs einer Reichsver=
ſicherungsordnung
trat der Deutſche Apo=
thekerverein
in ſeinem Vereinshauſe in der Levetzow=
ſtraße
zu Berlin zu einer außerordentlichen Hauptver=
ſammlung
zuſammen, die von faſt allen Apothekervereinen
Deutſchlands mit Vertretern beſchickt war. Nach den Be=
grüßungsanſprachen
gab der ſtellvertretende Vorſitzende
Medizinalrat Vogt eine kurze Einführung in die Paragra=
phen
der Reichsverſicherungsordnung, die ſich mit dem
Verhältnis der Krankenkaſſen zu den Apotheken beſchäf=
tigen
. Es wurde ſchließlich folgende Reſolution an=
genommen
:
Der Deutſche Apothekerverein erklärt ſich mit der in
dem Entwurfe einer Reichsverſicherungsordnung vorge=
ſehenen
Einbeziehung der Angeſtellten im Apothekerberufe
in die Krankenverſicherung und in die Invalidenverſiche=
rung
, ſowie auch mit der Ausdehnung der Unfallverſiche=
rungspflicht
auf den Apothekerbetrieb einverſtanden. Er
begrüßt die in dem § 404 des Entwurfs enthaltene Aner=
kennung
der Notwendigkeit eines erhöhten Schutzes der
Apotheken gegen Vergewaltigungen durch die Kranken=
kaſſen
mit Genugtuung, erhebt aber entſchiedenen Wider=
ſpruch
gegen den § 405 des Entwurfes der bei ſeiner
Durchführung nicht nur eine ſtändige Quelle der ſchwie=
rigſten
Streitigkeiten zwiſchen Kaſſen und Apothekern bil=
den
, ſondern auch die Lebensfähigkeit der meiſten Apo=
thekenbetriebe
im höchſten Grade beeinträchtigen oder gar
aufheben würde. Der Deutſche Apothekerverein und die
an der heutigen Verſammlung beteiligten Körperſchaften
und Vereine, welche zuſammen die Vertretung des geſam=
ten
deutſchen Apothekerſtandes bilden, richten deshalb an
den Reichstag die dringende Bitte, dem § 405 des Entwur=
fes
einer Reichsverſicherungsordnung ſeine Zuſtimmung
nicht erteilen zu wollen. Die das Verhältnis zwiſchen den
Krankenkaſſen und den Apotheken betreffenden Beſtim=
mungen
, ſpeziell den § 405, bittet die Verſammlung in nach=
ſtehender
Faſſung annehmen zu wollen: Die Apptheken
haben den Krankenkaſſen nach näherer Beſtimmung der
oberſten Verwaltungsbehörde einen Abſchlag von den
Preiſen der deutſchen Arzneitaxe zu gewähren, falls die
Krankenkaſſen alle Arzneimittel aus den Apotheken be=
ziehen
.
Zum Schluß wurde beſchloſſen, eine Kommiſſion zu
beauftragen, bei der Regierung und dem Reichstag bezüg=
lich
der Reſolution vorſtellig zu werden.
Die Blätter melden aus Berlin: Die Situation
in der Baugewerbekrifis hat ſich bis jetzt nicht
verbeſſert. In den Vergleichsverhandlungen zwiſchen dem
Verbande der Baugeſchäfte Berlin und dem Zentralver=
bande
der Zimmerer handelte es ſich um die Anerkennung
der Akkordarbeit durch die Arbeiter. Die Beratungen
mußten abermals vertagt werden.
Der Entwurf eines Kleinbahngeſetzes iſt
dem preußiſchen Abgeordnetenhauſe zu=
gegangen
. Insgeſamt fordert der Entwurf 199983000
Mark, davon ſind 102390000 Mark durch Anleihe zu
decken.
In der letzten Sitzung der badiſchen Zwei=
ten
Kammer regte der Zentrumsabgeordnete Neuhaus
die Einführung einer Staatslotterie für Baden an;
da die Spielwut doch nicht aus der Welt geſchafft werden
könne und da ganz beſonders in Baden in ausländiſchen
Lotterien geſpielt werde, ſo ſolle die Regierung wenigſtens
dafür ſorgen, daß die Lotterieeinnahmen in die badiſche
Staatskaſſe flöſſen. Der Regierungsvertreter, Geheimrat
Göller, ſtellte eine gründliche Prüfung der Frage in Aus=
ſicht
; bis zu welchem Zeitpunkt aber die notwendigen Er=
wägungen
und Vorbereitungen abgeſchloſſen ſein würden,
ſei noch ungewiß.
Ausland.
Im öſterreichiſchen Abgeordnetenhauſe polemiſierte
Finanzminiſter Bilinski gegen die Ausführungen des
Abg. Ellenbogen und wandte ſich zunächſt gegen den Vor=
wurf
, daß er mit einer 182 Millionen=Anleihe
das Haus über Nacht überrumpelte. Der Miniſter erin=
nerte
an ſein früheres Expoſé, in dem er ankündigte, daß
für das eigentliche öſterreichiſche Budget eine Anleihe not=
wendig
ſein werde und daß für das von den Delegationen
zu bewilligende Budget, anläßlich beſonders der bosniſchen
Wirren, eine beſondere Anleihe aufzunehmen ſein werde.
Er habe die geſamte Summe beider Anlehensbedürfniſſe
rund mit 300 Millionen beziffert. Das Defizit rühre nicht
von den militäriſchen Ausgaben her, ſondern lediglich von
den inneröſterreichiſchen Verhältniſſen, da die Regierung
gemäß den Beſchlüſſen des Abgeordnetenhauſes kulturelle

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Seite 2.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

Nummer 88.

oder ſonſtige Bedürfniſſe zu erfüllen hat. Die gegenwär=
tige
Regierungsvorlage bedeute eine Art Indemnität.
Was insbeſondere die Auslagen für die Landwehr be=
treffe
, ſo ſtünden dieſe im Zuſammenhang mit den Aus=
lagen
für die gemeinſame Armee ſelbſt und weil die Land=
wehr
damals mittat, weil man ebenſo rückſtändig geweſen
ſei in Bezug auf die Ausrüſtung der Landwehr wie der
gemeinſamen Armee. Das Abgeordnetenhaus werde ſich
überzeugen, daß wirklich nur das dringend Notwendige
geſchehen ſei. Die Regierung müſſe, ehe ſie ein ſolches
Anlehen Seiner Majeſtät anbieten würde, daran denken,
daß ſie verpflichtet iſt, die Verhältniſſe ſo zurückzulaſſen,
daß eine andere Regierung rechtzeitig in die Lage kommt,
eine Anleihe zu kontrahieren. Der Miniſter wandte ſich
dann gegen die Auffaſſung, als ob er die Kaſſabeſtände
eines Teiles des Budgets beſtritt und daß aus den Kaſſa=
beſtänden
Zeitungen bezahlt würden. Wenn man wirklich
für Zeitungen etwas gäbe wovon ihm allerdings
nichts bekannt ſei werde dies aus dem Dispoſitions=
fonds
gedeckt. Unter den 182 Millionen befinden ſich le=
diglich
diejenigen Ausgaben für die Marine, von welchen
in dem Motivenbericht die Rede ſei. Die Ausgaben für
Dreadnoughts ſind in dieſem Betrage nicht enthalten. Der
Miniſter bat ſchließlich um raſche Devotierung der Vor=
lage
. Hierauf wurde die Verhandlung abgebrochen.
Im engliſchen Unterhauſe gab Premierminiſter
Asquith die gewöhnliche wöchentliche Ueberſicht über
den Lauf der parlamentariſchen Geſchäfte und erwähnte
hierbei, daß in Uebereinſtimmung mit den Guillotine=
Reſolutionen das Budget bis zum 27. April erledigt wer=
den
ſolle. Die Regierung werde vorſchlagen, daß ſich das
Haus am 28. April für die Frühjahrspauſe vertage; dieſe
ſolle ſich auf drei Wochen erſtrecken. Eine Sitzung werde
jedoch vielleicht noch am 29. April nötig ſein, um die
königliche Zuſtimmung zur Finanzbill entgegenzunehmen.
(Beifall bei den Miniſteriellen.) Die Veto= Reſolu=
tion
, deren Diskuſſion durch die Abſtimmung am 7. April
beſchränkt wurde, iſt mit 351 Stimmen gegen 246 Stim=
men
angenommen worden.
Im Verlaufe der Verhandlungen kam es zu äußerſt
erregten Auftritten. Man erwartete, daß Pre=
mierminiſter
Asquith eine wichtige Erklärung über die
künftige Politik der Regierung abgeben würde. Kaum
hatte er ſich zu dieſem Zwecke erhoben und die Worte ge=
äußert
: Wenn die Lords die Reſolution nicht annehmen,
ſo unterbrach ihn Balfour unter dem Beifall der Oppo=
ſition
und Proteſtrufen der Miniſteriellen mit der an den
Vorſitzenden gerichteten Bemerkung, daß Asquith gegen
die Regeln des Hauſes handle, wenn er eine Erklärung in
dieſem Stadium der Debatte abgäbe. Der Vorſitzende er=
widerte
, eine Erklärung könne nur mit der Erlaubnis des
Hauſes abgegeben werden. Balfour beharrte bei ſeinem
Proteſt mit der Begründung, daß für die Debatte über die
Erklärung Zeit bewilligt werden müßte. Der Vorſitzende
erſuchte daher den Premierminiſter, keine Erklärung abzu=
geben
. Premierminiſter Asquith kündigte ſodann an, daß
er die Erklärung am Schluß der Sitzung abgeben würde.
Die Reſolution, welche die Dauer eines Parla=
ments
auf fünf Jahre beſchränkt, wurde mit 334 Stim=
men
gegen 236 Stimmen angenommen.
Der Wortlaut der ſodann abgegebenen Erklärung
des Premierminiſters Asquith iſt folgender:
Wenn die Lords unſere Politik nicht annehmen oder
ſich weigern ſollten, ſie in Erwägung zu ziehen, ſobald ſie
ihnen formell vorgelegt wird, werden wir es für unſere
Pflicht halten, unverzüglich der Krone unſeren Ratſchlag
zu unterbreiten (Beifall bei den Miniſteriellen), was für
Schritte getan werden müſſen, wenn dieſe Politik in dieſem
Parlament Geſetz werden ſoll. Es würde natürlich für
mich nicht angebracht ſein, ſchon jetzt die genaue Faſſung
anzugeben, welche der Ratſchlag erhalten wird. Aber
wenn wir uns nicht in der Lage ſehen ſollten, ſicherzu=
ſtellen
, daß dieſe Politik in dieſem Parlament Geſetz wird,
ſo werden wir entweder von unſeren Aemtern zu=

rücktreten oder die Auflöſung des Parla=
ments
anempfehlen. (Lauter Beifall bei den Miniſte=
riellen
.) Laſſen Sie mich hinzufügen, daß wir in keinem
Falle die Auflöſung empfehlen werden, es ſei denn unter
Bedingungen, die ſicherſtellen werden, daß in dem neuen
Parlament das Urteil des Volkes, welches in den Wahlen
zum Ausdruck gelangt, zum Geſetz erhoben wird. (Lauter,
anhaltender Beifall bei den Miniſteriellen.)
Der König von Spanien unterzeichnete das Dekret
über die Auflöſung der Kammern, deren Sitz=
ungen
ſeit dem Sturze des Miniſteriums Maura ſuspen=
diert
waren. Die Neuwahlen für die Deputierten=
kammer
ſollen am 8. Mai, die für den Senat am 22. Mai
ſtattfinden. Die neuen Kammern werden ihre Sitzungen
am 15. Juni beginnen.
Die griechiſche Regierung hat an Frankreich das
Erſuchen gerichtet, ihr einen General und vier höhere Offi=
ziere
zum Zwecke der Reorganiſation der Armee zur Ver=
fügung
zu ſtellen. Der Gaulois will wiſſen, daß die
franzöſiſche Regierung das Anſuchen günſtig aufgenom=
men
habe. Die für dieſe Aufgabe auserſehenen Offiziere
würden bereits in Kürze namhaft gemacht werden.

* Der Aufenthalt des Kaiſerpaares
in Wiesbaden dürfte nach den bisherigen Dis=
poſitionen
am 2. Mai feinen Anfang nehmen, an wel=
chem
Tage die erſte Feſtvorſtellung im Hoftheater
ſtattfinden wird. Das Kaiſerpaar wird nach ſeiner
Abreiſe von Homburg am 23. April ſich zunächſt nach
Karlsruhe zum Beſuche des Großherzogspaares von
Baden begeben. Nach eintägigem Aufenthalt wird die
Reiſe nach Straßburg fortgeſetzt. Hier verbleibt das
Kaiſerpaar einige Tage und fährt dann nach Schloß
Urville bei Metz. Am 2. Mai erfolgt dann die Reiſe
nach Wiesbaden, wo ein einwöchiger Aufenthalt in
Ausſicht genommen iſt.
* London, 14. April. Die Abſtimmung der
Bergarbeiter über den Streik in Northüm=
berland
ergab 2732 Stimmen für und 2468 Stim=
men
gegen die Wiederaufnahme der Arbeit. Das Exe=
kutivkomitee
des Bergarbeiterverbandes erteilte den
Arbeitern den Rat, die Arbeit möglichſt bald wieder
aufzunehmen.

Stadt und Land.
Darmſtadt, 16. April.
Ernennungen. Se. Königl. Hoheit der Groß=
herzog
haben den Eiſenbahn=Bau= und Betriebs=
inſpektor
Friedrich Horn zu Eſſen a. d. Ruhr zum Mit=
glied
einer Eiſenbahndirektion in der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſenbähngemeinſchaft ernannt. Hieronymus Schnell=
bacher
aus Höchſt i. O. wurde zum Schreibgehilfen bei
dem Finanzamt Höchſt i. O. ernannt.
Verliehen wurde das Ehrenzeichen für Mitglieder
freiwilliger Feuerwehren durch Entſchließung Sr. Königl.
Hoheit des Großherzogs an Heinrich Barth,
Johann Wagner X., Jakob Probſt und Joſeph
Goldmann, ſämtlich zu Eſſenheim.
L. Der Strafkammer lieferte geſtern ein ſchwerer
Unfall, der ſich bei dem Ban eines Schornſteins für
das Offenbacher Elektrizitätswerk ereignete, Stoff.
Die Arbeit war der Firma Fraaß u. Ko. in Gera
übertragen, welche den ſeit 5 Jahren bei ihr beſchäf=
tigten
Maurerpolier Karl Nöller von Apolda als
Leiter beſtellte. Bei dem Bau wurden Steigeiſen an=
gebracht
, damit die Arbeiter auf= und abſteigen konn=
ten
. Das Material wurde unter Benützung eines
Benzinmotors und eines Materialkaſtens in die
Höhe befördert. Da man von unten nicht ſehen konnte,
wann der Kaſten oben angekommen war, wurde in
dem Drahtſeil ein Zeichen angebracht, welches mit dem
Wachſen des Baues verändert wurde. Das Aufſteigen
auf den Eiſen iſt unbequem, ja ſogar nicht ganz un=
gefährlich
, daher benutzten die Maurer in der Regel
den Kaſten zur Auffahrt. Dies geſchah auch am 12.
Oktober v. J., vormittags ½7 Uhr. Damals war der
Bau 20 Meter hoch und das Zeichen am Drahtſeil noch
nicht angebracht. Dem Polier war dieſer Umſtand
bekannt, trotzdem erteilte er die Erlaubnis zur Auf=
fahrt
und gab ſich zufrieden, daß die Auffahrenden, ſo=
bald
ſie oben waren, Halt rufen wollten. Ein Arbei=
ter
, der die Auffahrt verfolgen und dafür ſorgen
konnte, daß der Motor zeitig zum Stehen gebracht
wurde, war nicht zur Stelle, mithin war es ſeine
Pflicht, ſich perſönlich um die Sache zu kümmern. Da=

Eine intereſſante Verordnung gegen die
Inſolentien der Darmſtädter Heiner
(1720).
Von D. Dr. Wilhelm Diehl, Stadtpfarrer.
In der intereſſanten Schulſchrift Grobianus
und Grobiana, von unfletigen, groben,
unhöflichen Sitten und Bäuwriſchen Ge=
bärden
die 1566 und 1586 Wendelin von
Hellbach ( 1588 als Pfarrer in Trebur) als Ueber=
ſetzung
von dem berühmten Werke Friedrich Dede=
kinds
herausgab, leſen wir die Worte:
Es iſt ein alt herbrachter Sitt,
Was man gebeut, das helt man nit,
Deß gleichen, was man boch verbeut,
Wie böß es ſey, ſo thuns die Leut.
Denn wie man Tugent lernen ſoll,
Seint alt und neue Bücher voll.
Hat nie Syrach und Salomon,
Viel ſchöner guter Lehr gethon?
So hond Plato und Seneca
Gemacht viel ſchöner Opera.
Cicero, Ariſtoteles
Hond ſich auch ſehr beflieſſen des.
Erasmus hat gelehrt darbey,
Wie züchtig ſich zu halten ſey.
Und wern der Bücher noch ſo viel,
So thut man doch das Widerſpiel.
Die Wahrheit des letzterwähnten Satzes ließe ſich
am leichteſten nachweiſen, wenn uns durch einen Kun=
digen
die Kulturgeſchichte einer der intereſſanteſten
Erſcheinungen der letzten 600 Jahre geliefert würde:
des Darmſtädter Heiners. Dies Werk liegt
nun leider noch nicht vor. Es iſt mir Bedürfnis, aus
den Quellenſtudien, die dafür zu machen wären, ein
beſonders beachtenswertes Stück mitzuteilen und kurz
zu beſprechen.
Am 13. Januar 1720 traten die Mitglieder der
Fürſtlichen Regierung zu Darmſtadt, die
Herren von Löwenſtern, von Gemmingen, Paſſer,

Finckler und Schwarzenau, zu einer hochernſten Be=
ratung
zuſammen. Die Tagesordnung enthielt nur
einen Punkt. Aber er war höchſt wichtig. Man wollte,
nachdem man jahrelang nachſichtig geweſen war, end=
lich
einmal den Inſolenzien der Darmſtädter Heiner
auf den Leib rücken. Der Betreff lautete nämlich:
Das Fenſter Einſchmeißen, ſo in der allhießigen fürſt=
lichen
Reſidenz gemein werden will. Er enthielt
was nebenbei bemerkt ſein mag einen hiſtoriſchen
Schnitzer: ſchon 1628 klagt Superintendent Vietor über
die Schuljugend in Darmſtadt, ſo mit großem Gerüffe
und Geſchreie die Schule verlaſſe, auch underweilen
den Leuten die Fenſter aus werfe‟
In der Sitzung der Fürſtlichen Regierung wurde
betrefend das Fenſtereinſchmeißen lange verhandelt.
Es wurde feſtgeſtellt, daß von dem Unfug auch theils
Miniſtri und Bediente ( Beamte) nicht befreyet ge=
blieben
, und daß ſolches Unweſen umb ſo mehr abzu=
ſtellen
nöthig ſeyn will, alß niemand ſolchergeſtalten in
ſeynem Hauß mehr ſicher ſeyn könne‟. Es war daher
die einſtimmige ohnmaßgebliche Meynung, daß be=
treffend
das Fenſtereinſchmeißen in Darmſtadt unbe=
dingt
etwas geſchehen müſſe. Es wurden in dieſer
Richtung auch dem Geheimen Rat (dem heutigen
Miniſterium) allerlei Vorſchläge devoteſt unter=
breitet
.
Das Miniſterium verhandelte die Sache am
19. Januar 1720. Anweſend waren bei der Beratung
die Herren von Schwarzer, von Kametzky, von Mas=
kowsky
, Smalcalder. Man trat dem Gutachten der
Regierung in allen Punkten bei; meinte aber, daß man
bei dieſer Gelegenheit auch eine Verordnung gegen die
in Uebung gekommenen, höchſt gefährlichen Blas=
rohre
erlaſſen ſolle. Auch hielt man es für gut, die
militäriſche Macht für dieſe erweiterte Ordnung be=
treffend
das Fenſtereinſchmeißen und Schießen mit
Blasrohren zu intereſſieren.
Hierauf wurde dem Landgrafen Ernſt Lud=
wig
über die Sache Vortrag gehalten. Das Reſultat
war eine am 12. Februar 1720 erlaſſene Verordnung,
die außer der Bürgerſchaft auch dem Generalleutnant
von Schrautenbach, dem Generalleutnant von Pretlack
und dem Generalmajor von Miltiz übermittelt wurde,

durch, daß er einem Arbeiter bei einer nebenſächlichen
Arbeit half, verſäumte er es, rechtzeitig den Motor=
führer
zu benachrichtigen. Der Materialkaſten zer=
trümmerte
auf dem Bau einen Gerüſtbalken, der eine
Arbeiter, Jakob Hörath II. von Schaafheim, wurde in
die Tiefe geſchleudert und ſpäter unter den Trüm=
mern
des Motorſchutzdaches als Leiche herausgezogen,
der andere Maurer konnte ſich noch mit knapper Not
feſthalten. Dem Polier wird zur Laſt gelegt, daß er
durch Fahrläſſigkeit den Tod des Arbeiters herbei=
geführt
habe, indem er die ihm kraft ſeines Beruſes
obliegende Aufmerkſamkeit aus den Augen ließ. Nach
dem Gutachten Sachverſtändiger iſt dies nicht zweifel=
haft
. Nöller, dem ſeine Firma das beſte Zeugnis aus=
ſtellt
, wurde zu 1 Monat Gefängnis verur=
teilt
.
(5 In der nichtöffentlichen Sitzung der Stadtverord=
neten
=Verſammlung wurde die Anſtellung des Schutz=
manns
Friedrich Günther genehmigt und hinſichtlich
der vorliegenden Geſuche um Erteilung der Erlaubnis zum
Betriebe von Schankwirtſchaften die Bedürfnisfrage für
Alexanderſtraße 2, Schwanenſtraße 49 und Kirchſtraße 3
bejaht.
C. Pädagogiſcher Kurſus. Wie bekannt, bildet bei uns
ſeit einigen Jahren auch das Beſtehen des Maturitäts=
examens
an einer höheren Lehranſtalt eine Grundlage
zum Eintritt in den Volksſchullehrerberuf, jedoch
muß ſelbſtverſtändlich noch ein pädagogiſcher Kurſus
dazu kommen. Zu letzterem haben ſich im neuen
Schuljahr nicht weniger wie 62 Abiturienten höherer
Lehranſtalten gemeldet. Hiervon fanden nur diejeni=
gen
(in der Zahl 40) Aufnahme, welche von der münd=
lichen
Prüfung dispenſiert worden waren. Vor vier
Jahren hatte die Zahl der Anmeldungen nur 22 be=
tragen
.
Süddeutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft. Die Einnah=
men
im Monat März 1910 betrugen: 1. Perſonenverkehr:
553 821 Mk. (März 1909: 464 664 Mk.), 2. Güterverkehr:
106 403 Mk. (112098 Mk.), 3. Nebeneinnahmen: 6065 Mk.
(9816 Mk.), 4. Geſamteinnahmen 666 289 Mk. (586 578 Mk.).
Landwirtſchaftliche Studienreiſe. Die Land=
wirtſchaftskammer
für das Großherzogtum Heſſen ver=
anſtaltet
auch in dieſem Jahre eine landwirtſchaftliche
Studienreiſe für Landwirte. Dieſelbe wird Däne=
mark
und Südſchweden beſuchen und iſt für die Zeit
vom 8. bis 17. Juni in Ausſicht genommen. Die Land=
wirtſchaftskammer
trägt die Koſten der Reiſevorbereit=
ungen
und der Führung. Alle perſönlichen Koſten
haben die Teilnehmer ſelbſt zu tragen. Die Zahl der
Reiſeteilnehmer iſt auf 30 feſtgeſetzt.
V.V. Siegelmarken. Die Ausſtellungsleitung der
in dieſem Jahre hier ſtattfindenden Kunſtausſtellung
hat eine große Anzahl Siegelmarken und
Streuzettel, die eine Verkleinerung des hübſchen
Ausſtellungsplatates darſtellen, anfertigen laſſen. Alle
hieſigen Firmen werden gebeten, dieſe Marken auf
die Rückſeite ihrer Briefumſchläge zu kleben und die
Streuzettel ihren Korreſpondenzen, Preisliſten uſw.
beizufügen und ſo zur Reklame für die Ausſtellung
tätig zu ſein. Siegelmarken und Streuzettel ſind auf
dem Verkehrsburean unentgeltlich zu haben.
Die feierliche Ueberreichung der Geſellenbriefe an
die in dieſem Jahre vor dem Geſellenprüfungsausſchuß des
Ortsgewerbevereins beſtandenen Lehrlinge wird
am Sonntag, den 1. Mai, ſtattfinden.
* Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 9. April I. J. männ=
lich
9307, weiblich 5898, zuſ. 15205, in Prozenten 61,22,
38,78; am 4. April I. J. männlich 9088, weiblich 5793,
zuſ. 14881, in Prozenten 61,73, 38,27. Der Kranken=
ſtand
betrug am 9. April l. J. männlich 420, weiblich
181, in Prozenten 4,51, 3,07: am 2. April l. J. männ=
lich
404, weiblich 162, in Prozenten 4,44, 2,79. An
Krankengeld wurde gezahlt in der Woche vom
4. April bis 9. April I. J. 5007,72. Mk., in der Woche
vom 28. März bis 2. April I. J. 5073,62 Mk.
An Wöchnerinnen waren vorhanden am 9. April
I. J. 23, am 2. April I. J. 27; Sterbefälle
kamen vor in der Woche vom 4. April bis 9. April
I. J = 2; vom 28. März bis 2. April l. J. 1.
Heſſiſcher Diakonieverein. Man ſchreibt uns:
Frauendienſt in der Gemeinde wird ſtärker denn je
begehrt. Nicht nur die Stadt mit ihren verzweigten
Wohlfahrtseinrichtungen weiß Frauenhilfe zu ſchätzen,
auch das Land ruft beſtändig Frauenkraft in die Arbeit.
Erwägungen, wie der Dienſt am erſprießlichſten ein=
gerichtet
werden könne und wie die Vorbildung be=
ſchaffen
ſein müſſe, ſind im Fluß. Das Thema des Vor=
trags
der Generalverſammlung, Frauendienſt in der
älteſten und heutigen Chriſtengemeinde, greift ſomit
in eine Tagesfrage ein, mit der ſich bereits die ver=
(
ſehr ſcharf war, wenig half und folgenden intereſſanten
Wortlaut hatte:
Nachdem von Gottes Gnaden Unß Ernſt Ludwig,
Landgraff zu Heſſen . mißfällig vorgetragen wor=
den
, was maſſen in dieſer Unſer fürſtlichen Reſidenz
bey Nachtzeiten die Fenſter nicht allein hin und wieder
eingeſchmiſſen und ſolches ſehr gemein werde, ſondern
auch vielfältig geſchehen ſoll, daß ehrlichen Leuthen
von ohngezogenen Buben die Scheiben mit Blaßrohren
eingeſchöſſen, oder mit kleinen Steingen eingeworffen
werden, Wir aber eines ſo wenig als das andere zu
gedulden gemeinet ſind, ſondern beydes gänzlich abge=
ſtellt
wiſſen wollen; So verordnen und befehlen Wir
hiermit gnädigſt und ernſtlich, daß auff dergleichen
böße Buben, ſo die Fenſter einſchmeißen, beſonders bey
denen Nachtpatrouilles wohl Achtung gegeben, die=
ſelben
auff Betretten ſo gleich beym Kopff genommen,
und mit empfindlicher Straff und befindender Umb=
ſtänden
nach gar mit Leibes Straffe belegt, diejenige
auch, ſo dieſer Thäter einen oder andern anzugeben
wiſſen, nicht allein verſchwiegen gehalten, ſondern auch
wohl gar recompenſiret, hingegen aber auch, wann ſie
ſelbige wiſſen, und es doch nicht anzeigen werden, gleich
denen Thätern ebenfals härtiglich beſtraffet, nicht
minder denen herumblauffenden muthwilligen Jungen
und Schülern, ſo ſich mit Blaßrohren, und in Werffung
kleiner Steinen auff denen Gaſſen betretten laſſen
(als deren Eltern, ihnen dergleichen zu unterſagen.
und die Blaßrohre abzunehmen hiermit vornehmlich
erinnert werden) ſogleich entweder auf das Rathhauß,
oder wann ſie noch in Schule gehen, dahin gebracht und
daſelbſten reſpective von denen Praeceptoribus oder
dem Ambtsdiener empfindlich geſtrichen, auch damit ſich
niemand mit der Ohnwiſſenheit dieſer Unßerer Ver=
ordnung
entſchuldigen könne, ſolche ſowohl auff
dem Rathhauß bey verſammelter Burger=
ſchaft
, als auch bey offentlichem Trommel=
ſchlag
aller Orten zu jedermans Wiſſen=
ſchafft
publicirt werden ſolle; Wornach ſich
ein jeder zu achten, und vor Schimpff und Schaden zu
hüten hat. Urkundlich Unſer eigenhändigen Unter=
ſchrifft
und beygetruckten Geheimen Inſiegels. So ge=
ſchehen
Darmbſtatt, den 12. Febr. 1720. Ernſt Ludwig.

[ ][  ][ ]

Nummer 88.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910

Seite 3.

ſchiedenſten Kreiſe und Richtungen beſchäftigen. Es
wird auf viele eine Anziehungskraft ausüben, nun von
einem ſo geiſtreichen Redner wie Herrn Prof. Nieber=
gall
, der ſeine Hörer ſtets zu feſſeln weiß, die ihn ſelbſt
bewegende Frage behandelt zu hören. Es ſei deshalb
nochmals betont, daß der Zutritt zum Vortrag am
kommenden Montag, 5 Uhr, im Landesſynodalgebäude,
Waldſtraße 40, jedermann offen ſteht.
Das Luftbad. Man ſchreibt uns: Wie aus dem
Anzeigenteil zu entnehmen iſt, eröffnet der Ver=
ein
für naturgemäße Lebens= und Heil=
weiſe
ſein Luftbad wieder am Montag, den 18.
April. Der Beſuch des Luftbades hat ſeit ſeiner Er=
öffnung
vor nun 5 Jahren zwar ſtetig zugenommen,
aber dennoch iſt die Bewegung von ihrem Ziele, Ge=
meingut
aller zu werden, noch weit entfernt. Es hat
ſich gezeigt, daß der Beſuch der Luftbäder in anderen
Städten, die ſchlechtere hygieniſche Verhältniſſe und
eine weniger ſchöne Umgebung als Darmſtadt haben,
reger iſt als in unſerer Stadt, in deren ſchnell erreich=
baren
Wäldern der Erholungsbedürftige Erquickung
zu finden glaubt. Doch ſollte dabei nicht überſehen
werden, daß der Spaziergang allein, auch in reiner
Luft, nicht alles gibt, was die Luft geben kann. Denn
der Menſch atmet nicht allein durch die Lungen, ſon=
dern
auch durch die Haut, und dieſe atmet nicht allein
ein, ſondern ſcheidet auch aus. Ihre Poren gleichen
den Ventilatoren der Wohnung, die aber nicht an=
und abgeſtellt zu werden brauchen, ſondern immer in
Tätigkeit ſind, vorausgeſetzt, daß ſie nicht gar zu ſehr
verkleiſtert ſind. Durch ſie ſcheidet die Haut eine
Menge giftiger, übelriechender Stoffwechſelrückſtände
aus, die der Menſch durch ſeine nichtnaturgemäße
Lebensweiſe im Körper anſammelt. Was hat den
Menſchen gezwungen, ſeine Haut wie einen Gefange=
nen
zu behandeln, der ſelten das Tageslicht ſehen
darf? Die Anſicht längſt vergangener Jahrhunderte,
die im ſündigen Körper den Kerker der gefeſſelten
Seele ſah. Iſt auch heute Seele und Körper in dem
Sinne für gleichwertig erachtet, daß eines ohne das
andere nicht exiſtieren kann, ſo haben dennoch Kultur
und Sitte keine nennenswerte Aenderung in der
Pflege des Leibes gebracht. Das blieb der Naturheil=
bewegung
vorbehalten, die uns gelehrt hat, die natür=
lichen
Bedingungen, unter denen annähernd volle Ge=
ſundheit
herrſchen kann, wieder aufzuſuchen und dem
Luftgeſchöpf, das der Menſch von Natur iſt, wieder zu
ſeinem Rechte zu verhelfen. Um die ſchädlichen Ein=
flüſſe
auszugleichen, die Sitte und Beruf dem Men=
ſchen
auferlegen, und die ganze, große Oberfläche des
Körpers für einige Zeit wieder der naturgewollten
Beſtimmung der Hautatmung zurückzugeben, hat man
das Luftbad wieder entdeckt. Nicht monatlich, auch
nicht wöchentlich, täglich ſollte es genommen werden,
im Sommer und Winter, und wer es nicht gleich jetzt
im Freien beginnen will, ſollte damit im Zimmer an=
fangen
, in das die friſche Außenluft Zutritt hat, und
die Bäder dann im Freien fortſetzen. Das erſte Luft=
bad
ſei kurz, aber begleitet von ausgiebiger Körper=
bewegung
, Turnen, Laufen, Springen, Spiel. D
Beſucher wird mit Freude ſehen, wie allabendlich froher
Spieltrieb im Luftbad herrſcht, wie alt und jung ſich
anſtrengt, den flüchtigen Ball zu haſchen und wie leb=
hafter
Dauerlauf die Läufer im Gänſemarſch vereint.
Man wird einwenden, eine ebenſo gründliche Rei=
nigung
der Haut erreiche man durch ein Waſſerbad.
Doch wer das glaubt, vergißt, daß der Menſch kein
Waſſergeſchöpf iſt, ſondern zunächſt für den Aufenthalt
in der Luft beſtimmt iſt. Und der Licht=Luftbadende
vergißt ja auch nicht das Waſſerbad am Ende des Spie=
les
, brauſt ſich kurz ab, reibt den angefeuchteten Kör=
per
trocken mit der bloßen Hand oder läßt die naſſe
Haut vom Windzug im Laufe trocknen. Wer warmes
Waſſershaben will, nimmt von der Sonne erwärmtes
Waſſersund begießt damit den Körper; er erreicht das,
was der Gärtner bezweckt, wenn er ſeine Pflanzen mit
ſonnenerwärmtem Waſſer begießt. Alle dieſe Anwend=
ungen
noch mehr aber ein kurzes Sonnenbad, rufen
flotten Stoffwechſel hervor. Das Blut, das bisher die
inneren Organe belaſtete und dadurch die Grundlage
für Krankheiten und Erkältungen ſchuf, wird nach der
Haut abgeleitet und befördert die Schlacken des Ver=
brennungsprozeſſes
nach außen. Die Luftbäder ſind
das beſte Beruhigungs= und Abhärtungsmittel für
ſchwache Perſonen. Ein Beſuch im Luftbad wird da=
von
überzeugen. Der Beſucher begegnet nur frohen
Menſchen, die im Bad mit dem Kleide auch die Ge=
danken
an den Beruf und die Sorgen des Lebens aus=
gezogen
haben. Am Ende dieſes Monats, am 30.
April, feiert der Verein das Feſt ſeines 25jährigen

Beſtehens. Mögen noch weitere Vierteljahrhunderte
eine aufſteigende Beteiligung und reges Vereinsleben
bringen.
* Im Silberkranz. Heute feiern der Bureanbeamte
Franz Zepter und Ehefrau das Feſt der ſilbernen
Hochzeit.
Der Geſangverein Sängerluſt veranſtaltet
morgen, Sonntag, einen Humoriſtiſchen Abend mit
Tanz im Mathildenhöhſaale. (Näheres ſiehe Anz.)
Die Turngemeinde Darmſtadt veranſtaltet Sonn=
tag
, den 17. April, einen Familienſpaziergang nach Roß=

dorf. Nach einſtündigem Marſche auf ſchönen Waldwegen
findet im Darmſtädter Hof‟ Einkehr ſtatt, wo bei Spiel
und Tanz den Mitgliedern einige ſchöne Stunden geboten
werden. Alles Nähere iſt aus den Anzeigen erſichtlich.
Turnverein Jahn. Am 7. Mai d. J. veranſtaltet
der Deutſchvölkiſche Turnverein Jahn‟=Darmſtadt im
Kaiſerſaal erſtmalig eine Frühlingsfeier, verbunden mit
Tanz. Das gute Gelingen der im verfloſſenen Jahre zu
Roßdorf abgehaltenen Sonnwendfeier bürgt dafür, daß es
ſich der Verein nicht nehmen laſſen wird, das bevorſtehende
Feſt gerade ſo vortrefflich zu geſtalten. (Näheres durch
Anzeigen.)
Deutſcher und Oeſterreichiſcher Alpenverein. Alle
Mitglieder und Freunde der Sektion Darmſtadt des Deut=
ſchen
und Oeſterreichiſchen Alpenvereins ſeien jetzt ſchon
darauf aufmerkſam gemacht, daß die Sektion am 30. April
abends im großen Saale des Hotels Zur Traube ihr
40jähriges Stiftungsfeſt feiert. Schon ſeit
Wochen iſt der Vergnügungsausſchuß bemüht, ein recht ab=
wechslungsreiches
Programm für den Abend aufzuſtellen,
worin den Feſtteilnehmern von berufener Seite die man=
nigfaltigſten
Ueberraſchungen geboten werden ſollen. An
das Feſt wird ſich Sonntag, den 1. Mai. nachmittags, ein
Ausflug mit Damen nach Seeheim anſchließen.
Vogelsberger Höhenklub. Bezüglich der Wanderung
am 17. April ſei auch auf die in der heutigen Nummer ent=
haltene
Anzeige hingewieſen.
* Hundeausſtellung. In den Hallen des Pferdemark=
tes
wird am Sonntag und Montag, den 17. und 18. April,
ein buntbewegtes Leben herrſchen. Nahezu 600 der edel=
ſten
Jagd= und Luxushunde werden dortſelbſt ausgeſtellt
und prämiiert werden. In der überſichtlichſten und geräu=
migſten
Weiſe ſind ſämtliche Hunde untergebracht. Das
Richten findet auf dem großen freien Platze vor den
Stallungen ſtatt und beginnt pünktlich Sonntag, 9 Uhr
vormittags. Es iſt beſonders hervorzuheben, daß ſpeziell
in dieſem Jahre faſt nur erſtklaſſige Tiere zur Ausſtellung
gelangen. Die Größe der Veranſtaltung wohl anerken=
nend
, hat die Großh. Regierung zum erſtenmal
3 Staatsmedaillen zur Vergebung an die Beſitzer
von beſten Hunden geſtiftet. Von Freunden und Gön=
nern
des Vereins ſind nahezu 200 Ehrenpreiſe zur Ver=
fügung
geſtellt. Der Verband der Windhundlieb=
haber
, der Griffon=, der Jagdſpaniel=, ſowie
der Süddeutſche Rottweiler Klub veranſtalten
Speziglausſtellungen und ſind dieſe Raſſen beſonders ſtark
und gut vertreten. Der Heſſiſche Jagdklub und
die Ortsgruppe Darmſtadt des Vereinsfürdeutſche
Schäferhunde haben alles aufgeboten, um den ver=
anſtaltenden
Verein aufs kräftiaſte zu unterſtützen. Alle
Polizeihundraſſen haben zahlreich gemeldet. Außer dem
treuen Schäferhund bildet der elegante und mutige Dober=
mannpinſcher
einen Hauptanziehungspunkt der Ausſtel=
lung
. Ein reizendes Bild bieten die allerkleinſten Hunde,
die Zwergſpitze und=Pinſcher, Bologneſer, Malteſer uſw.,
die in ihren als Wohnſtuben eingerichteten Käfigen mit
ſeidenüberzogenen Betten, Polſterſtühlen und Kiſſen ein
behagliches Leben führen und deren Wert ſehr oft in vier=
ſtelligen
Zahlen ausgedrückt wird. Der Beſuch der Aus=
ſtellung
kann empfohlen werden. Für Speiſen und Ge=
tränke
iſt beſtens geſorgt, an beiden Nachmittagen iſt Kon=
zert
. (Siehe Anzeige.)
§ Naturalverpflegungsſtation. Während des Monats
März wurde die Hilfe der hieſigen Naturalverpflegungs=
ſtation
von 6664 mittelloſen Durchreiſenden in Anſpruch
genommen und ſind hierdurch 630 Mark Verpflegungs=
koſten
entſtanden. Im vorhergehenden Monat Februar
wurden 857 (oder mehr 193) Perſonen unterſtützt, welche
einen Koſtenaufwand von 813 Mark (oder mehr 183 Mark)
verurſachten.
Im Kaiſerpanorama bleiben die reizenden Schwarz=
waldlandſchaften
, die den Schluß der Ausſtellungen bilden,
noch einſchließlich morgen Sonntag. ausgeſtellt.
Ludwigshöhe. Das heutige Kurkonzert, ſowie
das Militärkonzert am Sonntag werden von der Kapelle
des Leibgarde=Regiments unter Leitung des Obermuſik=
meiſters
Hauske als Gartenkonzerte ausgeführt.

Bei ungünſtigem Wetter ſind Konzerte in den Sälen vor=
bereitet
. (Vergl. die bezüglichen Anzeigen.)
Orpheum. Heute, Samstag, den 16., und morgen,
Sonntag, den 17. April, beginnen, wie berichtet, die Gaſt=
ſpiele
der Künſtler= und Schriftſtellervereinigung Mün=
chener
Scharfrichter und Wiener Nacht=
licht‟
. Eine Nachmittags=Vorſtellung findet am mor=
gigen
Sonntag nicht ſtatt. Die Eintrittspreiſe ſind die be=
kannten
. (S. Anzeige.)
n. Aufgießen leicht brennbarer Flüſſigkeiten, wie
Petroleum u. dgl., hat ſchon allzuviel ſchwere Unfälle ver=
urſacht
, ohne daß alle Warnungen helfen. Ein Dienſtmäd=
chen
hier hatte Benzin in einen Dauerbrenner ge=
goſſen
, war aber mit dem Schrecken davongekommen, da
die herausſchlagende Stichflamme bloß den Boden des
Kinderzimmers erfaßte. Doch ſollte ſie nicht ganz unge=
ſtraft
davonkommen, denn das Schöffengericht legte ihr
wegen fahrläſſiger Brandſtiftung eine Geldſtrafe nebſt den
Koſten auf.
§ Feſtgenommen wurde geſtern hier ein 20 Jahre alter
Hausburſche aus Schmalehnen wegen Einbruchsdiebſtahls
und ein 28 Jahre alter Knecht aus Lampertheim wegen
Diebſtahls.
§ Wäſchediebſtahl. In der Nacht von Mittwoch auf
Donnerstag wurden aus einem Hausgarten in der Roß=
dörfer
Straße verſchiedene Wäſcheſtücke entwendet.
n. Nauheim bei Groß=Gerau, 15. April. In der
Unterſuchung wegen des auf Kunſtſteinfabrikanten
Ewinger verübten Mordanſchlags fand geſtern durch
den Unterſuchungsrichter, unter Beteiligung des Großh.
Oberſtaatsanwalts v. Hefſert, Augenſcheinnahme am
Tatort ſtatt. Was die in Kleins Abortgrube aufge=
fundenen
Gewehrteile betrifft, ſo beſtehen dieſelben in
dem Abzugsbügel und verſchiedenen Schrauben eines
Flobertgewehrs, wie ein ſolches zu der Tat benutzt
worden iſt. Die übrigen Teile ſcheinen anderswohin
beſeitigt worden zu ſein. Kl. beharrt übrigens bei ſeinem
Beſtreiten jeder Schuld.
n. Heppenheim, 15. April. Auf dem Geleiſe der
Main=Neckar=Eiſenbahn wurde die Leiche des Taglöhners
Jakob Schmiedel aus Hemsbach aufgefunden, der
ſich von einem Zug aus unbekanntem Beweggrunde
hatte überfahren laſſen.
t. Aus dem Kreiſe Bensheim, 14. April. In den
Landgemeinden des Kreiſes Bensheim ohne Lampert=
heim
werden im laufenden Rechnungsjahre 622350 Mk.
Umlagen erhoben werden. Die höchſten Steuer=
ausſchläge
haben die Gemeinden Glattbach (283 Pro=
zent
), Schannenbach (210) und Seidenbuch (200); die
geringſten die Gemeinden Schwanheim (75), Klein=
Hauſen (84) und Groß=Hauſen (86 Prozent).
Mainz, 15. April. In langer Sitzung beratſchlag=
ten
geſtern die Mitglieder der Theater= und Bau=
kommiſſion
, wie der Bauarbeiter=Ausſperrung,
ſoweit ſie die Fertigſtellung des Stadttheaters
anfhält, zu begegnen ſei. Der Vorſchläge wurden gar
viele gemacht. Ein Kommiſſionsmitglied war der An=
ſicht
, man ſolle die Dinge ruhig herantreten laſſen und,
wenn ſich die Bauarbeiten über den 1. November ver=

lin reiſen ſoll, um nochmals perſönlich mit dem Vor=
ſitzenden
des Unternehmerverbandes zu unterhandeln.
In einer weiteren Sitzung am nächſten Mittwoch hofft
man dann die Schwierigkeiten beſeitigen zu können.
Inzwiſchen werden ſtädtiſche Arbeiter, Zimmerleute
und Handwerker der Eiſenbranche an dem Bau be=
ſchäftigt
ſein. (Tgbl.)
B. Bingen, 14. April. In der heutigen Stadtver=
ordnetenſitzung
wurde der Voranſchlag für 1910
vorgelegt. Es entwickelte ſich eine eingehende Aus=
ſprache
wegen der notwendigen Einbringung von Mehr=
einnahmen
, wobei ſich ein Teil der Stadtverordneten
für eine Erhöhung der Umlagen, ein Teil aber für die
Einführung einer Kanalſteuer ausſprach. Die Ver=
handlungen
dauerten bis in den ſpäten Abend.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 14. April. Wie ſeinerzeit
berichtet, hatte das Landwirtſchaftsminiſterium beabſich=
tigt
, im Grunewald das ganze Forſtgebiet zu beiden
Seiten der Heerſtraße bis Pichelsberge, Schildhorn und
Ruhleben zu Banzwecken zu verkaufen. Von der Inſel
Pichelswerder ſollte nur eine wenige Morgen um=
faſſende
Fläche an der Südſpitze verſchont bleiben.
Dieſe Pläne werden nun vorläufig nicht zur Ausfüh=
8

Vorträge.
Am Donnerstag abend fand im Feſtſaale der Turn=
gemeinde
ein Vortrag von Herrn Profeſſor Dr. Willibald
Nagel über das Thema Die Meiſterſänger in Geſchichte
und Kunſt ſtatt. In der bei dem geſchätzten Redner be=
kannten
klaren Dispoſition gab er, geſtützt auf außer=
gewöhnlich
reichhaltiges Studienmaterial, ein Bild von
dem, was die Meiſterſänger im Mittelalter entſtehen ließ,
was ſie ſich ſelbſt, der Kultur und der Kunſt, beſonders
dem Deutſchtum waren und zu welcher Würdigung ſie noch
berechtigt ſind. Urſprünglich waren die Mönchskloſter die
bedeutendſten Stätten der Bildung, der Muſik= und Dicht=
kunſt
. Und es liegt in der Natur der Sache, daß die von
ihnen gepflegte, faſt ausſchließlich dem Klerus dienende
Kunſt der breiten Maſſe des Volkes nicht alles ſein konnte.
Das Volk ergötzte ſich lieber an der leichten Dicht= und
Singkunſt der Fahrenden, die darob von dem Klerus
naturgemäß bekämpft wurden. Dann nahm auch das Rit=
tertum
die Priorität der Dicht= und Sangeskunſt für ſich
in Anſpruch, und erſt als das Bürgertum ſich zuſammen=
fand
, von innen heraus erſtarkte, erblühte auch ihm eine
eigene Kunſt. Aber ſie kam den Bürgern, die in erſter
Linie Geſchäftsſinn hatten, erſt an zweiter Stelle. Immer=
hin
blühte eine Kunſt, und weil ihre Träger Handwerker
waren, ward im 15. und 16. Jahrhundert die Kunſt zur
wahren Volksſache, deſſen rauhes Alltagsleben ſie mit
Poeſie verſchönte. Die Handwerkerkünſtler konnten wohl
etwas leiſten, ſie ſchufen wahre und reine Poeſie. immer
aber blieb, da ſie ihre Grenzen ſich zu enge zogen, ihr Kön=
nen
und Wollen eingeengt. Sie konnte zu der Formen=
ſchönheit
der Italiener nie gelangen. Sie blieb ſpießbür=
gerlich
, beſchränkt, weil ihr die Freiheit und die großen
Vorbilder fehlten. Mit den Meiſterſängern entſtand der
erſte Verſuch zur Hebung der Kunſt. Man hatte erkannt,
daß ſie berufen iſt, das Leben zu verſchönern. Aber auch
von den Meiſtern konnten wenige ſich zu wahrer Kunſt auf=
ſchwingen
, wie z. B. Hans Sachs.
Der erſte Urſprung der Meiſterſinaſchule iſt in Dunkel
gehüllt, vielleicht fällt er mit den Kirchengeſangsſchulen
und den mittelalterlichen Zunftbeſtrebungen zuſammen.
Die älteſte Schule weiſt nach Mainz, jedoch wurden die
erſten Meiſter zweifellos in Nürnberg ausgebildet. Ur=
ſprünglich
von großem Einfluß auf die freie Kunſt, kamen

ſie, da ſie Kunſt glaubten erlernen laſſen zu können,
vom Künſtleriſchen bald zum Künſtlichen. Damit begann
ihre Bedeutung zu ſchwinden. Die letzte Schule fand 1754
in Nürnberg ſtatt.
Den Schluß des Vortrages bildete eine eingehende
Würdigung des fruchtbarſten Dramatikers ſeiner Zeit Hans
Sachs und von Richard Wagners Meiſterſinger von Nürn=
berg
vom kulturgeſchichtlichen, hiſtoriſchen und muſik=
wiſſenſchaftlichen
Standpunkt aus. Das ziemlich zahlreich
erſchienene Publikum dankte dem Redner mit reichem
Beifall.

Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
*. Im Großh. Hoftheater wurden am Don=
nerstag
abend die beiden neuitalieniſchen Overn Ca=
valleria
und Bajazzo in derſelben Beſetzung, wie
das letzte Mal, aufgeführt, mit der einen Ausnahme,
daß die Partie des Canio=Bajazzo von Herrn Alfred
Goltz vom Hoftheater in Stuttgart geſungen wurde.
In dieſer gefiel er uns beſſer und war er entſchieden
glücklicher als in der im Februar hier geſungenen
Partie des Siegmund‟. Die Stimme erwies ſich.
namentlich in der Höhe, als reichlich ausgiebig und
der Vortrag zeugte von muſikaliſcher Taktfeſtigkeit und
künſtleriſchem Empfinden. Auch darſtelleriſch hielt er
die Rolle auf dramatiſcher Höhe. Nach dem erſten
Akte, nach dem er dreimal hervorgerufen wurde, ließ
die Ausgiebigkeit der Stimme allerdings etwas nach,
im ganzen aber war es ein Erfolg für den Gaſt.
* Vom Frauenſtudium. Im Aprilheft der
Monatsſchrift für höhere Schulen berichtet Geheime=
rat
Tilmann über eine erhebliche Zunahme des
Frauenſtudiums, deren Schwerpunkt in der philoſo=
phiſchen
Fakultät liegt. Hier ſind es überwiegend die
Frauen mit Lehrerinnenbildung, denen man bekannt=
lich
und vielleicht etwas voreilig dieſe Fakultät
geöffnet hat und die nun mit dem Ziele der Ober=
lehrerinnenprüfung
ſtudieren. Im ganzen ſtudierten
im Winterſemeſter 190910 2324 Frauen (gegen 1680
im Winter 190809), und zwar in der theologiſchen
Fakultät 39 (gegen 22), in der juriſtiſchen 15 (gegen 17),
in der mediziniſchen 266 (gegen 118), in der philoſo=
phiſchen
2004 (gegen 1453). Intereſſant iſt es auch, daß
die Immatrikulierten in die Mehrzahl gekommen

ſind: 1250 gegen 718 im Winter 190809. Die Gaſt=
zuhörerinnen
ſind jetzt in der Minderzahl. Von den
1250 Immatrikulierten ſtudierten in der theologiſchen
Fakultät 5, in der juriſtiſchen 9, in der mediziniſchen
232 und in der philoſophiſchen 1004.

Kleines Feuilleton.
Was alte Akten verraten. Eine amü=
ſante
Anekdote aus dem ehrwürdigen Archive des
italieniſchen Miniſterpräſidiums erzählt der Gau=
lois‟
. Der neue Miniſterrpäſident Italiens, Luzzatti,
hatte kaum ſein neues Amt angetreten, als er ſofort
einen Rundgang durch alle Bureaus ſeines Miniſte=
riums
unternahm. Er kam dabei auch in das große
Archiv, wo in mächtigen grünen Aktenkäſten die papie=
renen
Zeugniſſe der Arbeit früherer Miniſterien
unter einer Schicht heiligen Aktenſtaubes begraben
liegen. Luzzatti erkundigte ſich bei dem Archivdirektor=
nach
der Einteilung der Akten, nach dem Inhalt der
Käſten und zeigte dabei den größten Wiſſensdurſt.
Exzellenz, ſo begann der Beamte mit ſtolzem
Pathos, nachdem er ſich devot verbeugt hatte, Exzel=
lenz
, in dieſen ſchmuckloſen Aktenkäſten liegen nicht
weniger als 50000 Aktenbündel, die eine Arbeit von
dreißig Jahren darſtellen. Ich bitte Exzellenz, ſich zu
überzeugen. Und dabei ſchlug der biedere Direk=
tor
, ohne die Antwort des Miniſterpräſidenten abzu=
warten
, mit einem impoſanten Geſtus den Deckel des
Aktenkaſtens zurück, vor dem er gerade ſtand, und, die
Augen voll beſcheidenen Triumphes auf Luzzatti ge=
richtet
, deutete er auf den Inhalt. Doch plötzlich ſah
man den braven Archivrat erröten und erbleichen und
er ſtammelte einige verworrene Entſchuldigungsworte.
Denn in dem großen Aktenkaſten lagen keine Va=
piere
, nur ein vertrocknetes, verwelktes Veilchen=
bukett
, ein altes Paar abgetragener Lederhandſchuhe
und eine Gänſeleberpaſtete.
* Verhängnisvolle Liebesprobe. In
der Nähe von Petersburg ſpazierte ein junges Braut=
paar
am Bahndamm entlang. Er war 20 Jahre, ſie
erſt 17. Nächſten Monat ſollte die Hochzeit ſein, wozu
ſchon verſchiedene Vorbereitungen und Einkäufe ge=
macht
wurden. Das junge Mädchen wollte noch ein=
mal
die Liebe des Verlobten auf die Probe ſtellen und

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Nummer 88.

Seite 4.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

rung kommen. Längs der Heerſtraße wird das Gelände
nördlich bis an den Damm der neuen Vorortbahn nach
Spandau und ſüdlich der Heerſtraße nur ein Land=
ſtreifen
für die Bebauung freigegeben. Dieſe einſchnei=
denden
Aenderungen der miniſteriellen Pläne ſind auf
die Entſchließung des Kaiſers zurückzuführen, der hier=
mit
den Wünſchen der Bevölkerung von Groß=Berlin
nach Erhaltung der natürlichen Erholungsſtätten Rech=
nung
getragen hat. Im Befinden des Grafen
Oriola iſt eine Verſchlechterung nicht eingetreten.
Die Wunde am Schienbein, die ſich der Abgeordnete, als
er zwiſchen zwei ſich entgegenfahrenden Wagen zu Fall
kam, zuzog, konnte ohne weitere Komplikationen genäht
werden. Außerdem wurden Kontuſionen am Rücken
und an der linken Schulter feſtgeſtellt. Innere Ver=
letzungen
trug der Graf nicht davon. Die geſtern
morgen plötzlich eingetretene Erwärmung ſteigerte ſich
allmählich zur ſommerlichen Hitze. Schon in der
zwölften Stunde wurden 20 Grad überſchritten. Das
Tagesmaximum betrug im Schatten 22,4 Grad, in der
Sonne 34 Grad. Bei dem zweiten Aufſtieg des
M. III ereignete ſich ein ſchwerer Unglücks=
fall
, indem der Luftſchiffer Lorenz, der ein Tau er=
griffen
hatte, ſich in dieſes verwickelte und bis zu be=
trächtlicher
Höhe emporgehoben wurde. Er ſtürzte ab
und blieb beſinnungslos liegen. Lorenz hat außer
einer Gehirnerſchütterung noch ſchwere innere Ver=
letzungen
davongetragen und mußte ins Lazarett ge=
ſchafft
werden.
Leipzig, 14. April. Das Reichsgericht verhan=
delte
heute über die Reviſionen der Angeklagten in den
neun Strafprozeſſen, die aus Anlaß des Mansfel=
der
Bergarbeiterſtreiks vor der Strafkammer
in Eisleben ſtattgefunden haben und die mit der Ver=
urteilung
der Angeklagten wegen Vergehens gegen den
§ 153 der Gewerbeordnung und gegen verſchiedene
Paragraphen des Strafgeſetzbuches endigten. In ſieben
Sachen wurden die Urteile ganz oder teilweiſe aufge=
hoben
; in den beiden anderen Sachen ſind die Reviſi=
onen
verworfen worden.
Karlsruhe, 14. April. Der General der Artillerie,
Frhr. v. Froben, iſt im Alter von 71 Jahren hier
geſtorben.
Lauterbach, 15. April. Als der Schultheiß Striegel
geſtern abend von Schramberg, wo er den Feierlichkeiten
bei der Amtseinſetzung des neuen Stadtſchultheißen beige=
wohnt
hatte, in Begleitung von Frau und Tochter in einem
Automobil zurückfuhr, ſtürzte das Automobil in einen
Graben und überſchlug ſich. Alle drei Inſaſſen wurden
ſchwer verletzt. Die Frau iſt bereits ihren Verletz=
ungen
erlegen.
Hildesheim, 15. April. Geſtern nachmittag in der
fünften Stunde ſchwebte in geringer Höhe über der Feld=
mark
von Söhlde ein Ballon ohne In=
ſaſſen
; Arbeiter zogen den Ballon herab. In dem
Korbe befanden ſich einige Flaſchen Wein und einige
Butterbrote, ferner mehrere Militärmützen vom 70. Infan=
terie
=Regiment in Saarbrücken. Das Ankertau des Bal=
lons
fehlte, ſo daß anzunehmen iſt, daß nach der Landung
der Inſaſſen bei dem ſtürmiſchen Wetter der Ballon ſich
wieder losriß und weitergeflogen iſt. Die Ballonhülle
wurde von dem Gemeindevorſteher in Verwahrung genom=
men
. Der geſtern abend bei Söhlde aufgefundene Ballon
iſt, wie die Hildesheimer Zeitung meldet, der Saar=
brücker
Ballon Prineeß Viktoria; der Meß=
apparat
regiſtrierte 6000 Meter Höhe. Daß die Höhe auch
wirklich erreicht wurde, beweiſt die Tatſache, daß der In=
halt
der in der Gondel aufgefundenen Mineralwaſſerfla=
ſchen
gefroren war. Der Gemeindevorſteher machte tele=
graphiſch
dem Saarbrücker Regiment Mitteilung.
Hamburg, 15. April. Im Freihafen 6, Block A., in dem
viele Oelfäſſer lagern, entſtand heute vormittag gegen
¼11 Uhr eine Exploſion, wodurch drei Speicher in
Brand gerieten. Es ſind mehrere Perſonen getötet wor=
den
. Ihre genaue Zahl ſteht noch nicht feſt. Die Feuer=
wehr
war vollkommen machtlos. Ueber die Urſache iſt
Näheres nicht bekannt geworden.
Liſſa, 14. April. Heute nachmittag verurteilte das
hieſige Schwurgericht den Luſtmörder Kosziol wegen
zweier Luſtmorde und wegen Vergehens gegen § 175
des Strafgeſetzbuches zweimal zum Tode ſowie zu
vier Jahren Gefängnis und zum dauernden Verluſt der
bürgerlichen Ehrenrechte. Das Schwurgericht hat
damit das Urteil des erſten Schwurgerichts, gegen das

neckte ihn damit, daß ein reicher, hübſcher Freier um
ſie angehalten habe, den ſie zu erhören beabſichtige.
Der Bräutigam drohte, ſich unter den heranbrauſen=
den
Zug zu ſtürzen, falls ihre Aeußerungen ernſt
ſeien. Mutwillig erklärte das junge Mädchen, an ſo
viel Liebe glaube es nicht. Der Zug kam näher und
der junge Mann machte aus ſeiner Drohung Ernſt.
Wahnſinnig vor Schmerz, irrte das junge Mädchen
auf dem Bahndamm umher, bis der Maſchiniſt eines
entgegenkommenden Zuges es bemerkte. Er konnte ſo=
fort
bremſen, ſonſt wäre die Unglückliche ebenfalls ge=
tötet
worden. Augenblicklich befindet ſie ſich in
einer Petersburger Nervenheilanſtalt.
* Nach 34 Jahren aus dem Zuchthaus
entlaſſen. Aus dem Moabiter Zellengefängnis
wurde, wie ſchon gemeldet, dieſer Tage ein Mann der
Freiheit wiedergegeben, der im Jahre 1876 wegen
Mordes zum Tode verurteilt, aber vom Kaiſer Wil=
helm
I. zu lebenslänglicher Zuchthausſtrafe begnadigt
worden war. Damals ein Mann von 26 Jahren, hatte
er, um einen Einbruch auszuführen, einen Menſchen
erſchlagen. Nun iſt er durch die Gnade des Kaiſers der
Freiheit wiedergegeben worden, und die Anzeichen
ſprechen dafür, daß er für den Reſt ſeiner Tage noch
ein nützliches Mitglied der bürgerlichen Geſellſchaft
werden wird. Man hat ihm, entſprechend ſeiner Pro=
feſſion
, die er auch im Zuchthauſe ausgeübt hat, eine
Stellung beſorgt. Wie ein Kind mußte der Mann zu=
nächſt
draußen in Obhut genommen werden. In dem
Straßengewirr der inzwiſchen zur Millionenſtadt an=
gewachſenen
Reichshauptſtadt war ihm alles neu. Die
elektriſche Straßenbahn, die Radfahrer, die Stadt= und
Hochbahn, und gar erſt die Automobile all dies gab
es noch nicht, als ihn die Kerkermauern aufnahmen.
Die Direktion der Strafanſtalt behielt den Mann ſo=
lange
unter Obhut, bis der jetzt Sechzigjährige ſich in
die neuen Verhältniſſe draußen wieder hineingefunden
hatte.
Fettfleck gehorſamſt üernommen.
Bei einer Berliner Behörde geht vor wenigen Tagen
eine ſogenannte Präſidialverfügung unter den Beam=
ten
herum. Als ſie ins Ausgangsbureau zurück=
gebracht
iſt, bemerkt der dort amtierende Rechnungs=
rat
, daß ſich auf ihr ein Fettfleck befindet und neben
ihm das Zeichen eines jungen Beamten. Zur Rede
geſtellt, erklärt der Beamte, daß der Fleck nicht von
ihm herrührt, worauf ihm ſein Vorgeſetzter den Rat
gibt, in Zukunft und bei ähnlichen Fällen zu vermer=
ken
: Fettfleck gehorſamſt übernommen.

Kosziol beim Reichsgericht erfolgreich Reviſion einge=
legt
hatte, lediglich beſtätigt.
Paris, 14. April. Das Syndikat der dramatiſchen
Künſtler griff geſtern zu einer ebenſo eigenartigen als
gefährlichen Kundgebung während der Vorſtellung von
Tosca in der Komiſchen Oper, wodurch leicht ein
ſchweres Unglück hätte entſtehen können. Gegen 10 Uhr
ſchleuderte plötzlich von einer Balkonloge aus ein Herr
eine Menge Stinkbomben in den Saal, die unter
gewaltiger Rauch= und Geſtankentwicklung explodier=
ten
. Des erſchreckten Publikums bemächtigte ſich eine
wilde Panik, denn alles glaubte an ein ernſtes Bomben=
attentat
und drängte den Ausgängen zu. Glücklicher=
weiſe
behielt das Perſonal den Kopf oben und beruhigte
die Leute, die nach einer gpündlichen Lüftung des
Theaterraumes wieder auf ihre Plätze zurückkehrten.
Der Stinkbombenattentäter entpuppte ſich als der
Sekretär des Syndikates der dramatiſchen Künſtler. Er
erklärte, die übelduftenden Wurfgeſchofſe geſchleudert zu
haben, um auf dieſe Weiſe der Unzufriedenheit ſeines
Syndikates mit der Direktion der Komiſchen Oper
Ausdruck zu geben. Nach dieſem Verhör wurde er wie=
der
auf freien Fuß geſetzt, doch wird gegen ihn gericht=
lich
vorgegangen werden. Während des Gedränges
machten übrigens die Taſchendiebe gute Geſchäfte, u. a.
zogen ſie einem holländiſchen Kaufmanne eine Brief=
taſche
mit 6000 Francs Inhalt aus der Taſche.
Paris, 15. April. Aus Nancy wird gemeldet:
Während einer Gefechtsübung wurde ein Soldat
der Radfahrkompagnie des 37. Infanterie=Regiments
namens Garnier von einer Patrouille verfolgt, als
plötzlich ſein Gewehr losging. Der Papierpfropfen
drang Garnier in die Eingeweide und verletzte ihn ſo
ſchwer, daß er wenige Stunden ſpäter im Krankenhauſe
verſtarb.
Valence (Dep. Rhone), 15. April. Geſtern nach=
mittag
iſt ein Au tomobil eines Senators, in welchem
ſich dieſer und ſein Sohn, der Bürgermeiſter von
Ollieres, befanden, gegen einen Baum gerannt. Das
Automobil überſchlug ſich. Der Friedensrichter von
La Folte wurde von dem Automobil überfahren und
getötet, der Senator ſchwer, ſein Sohn leicht verletzt.
Spokane (Waſhington), 14. April. Auf der Northern
Pacifie Bahn ſtürzte infolge Radbruchs ein Zug
in einen Graben. Drei Leichen ſind geborgen.
Man glaubt, daß viele Tote unter den Trümmern ſind.

Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaktungen ꝛc., deren im Nach
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
Das Konzert de Leeuwe und Holler.
Herr Henry J. Lautz ein Sohn Darmſtadts wird
ſeine reizvollen Lieder, die Frau Paula de Leeuwe=
Bauer in dem heute, Samstag, im großen Saal des
Hotels Zur Traube ſtattfindenden Konzert neben
Liedern von Brahms, Cornelius, Wolf uſw. ſingen wird,
ſelbſt begleiten. Mit ſtarkem Intereſſe ſieht man auch
den Klaviervorträgen von Frau Hanna Holler=
Mecklenburg entgegen. Die junge Künſtlerin iſt eine
der begabteſten Schülerin der Profeſſor Kullakſchen
Akademie in Berlin. Ueber ein von ihr in Poſen ver=
anſtaltetes
Konzert ſchrieb die Poſener Zeitung Frau
Holler=Mecklenburg, eine trefflich ausgebildete Pianiſtin,
erregt die beſten Hoffnungen für die Zukunft. Sie
beſitzt Temverament und ein anſehnliches Können‟. Die
Poſener Neueſten Nachrichten äußerten ſich: Frau
Holler=Mecklenburg erwies ſich als eine feinſinnige
Interpretin, die auch ihre Individualität zur Geltung zu
bringen weiß. Ihr Spiel iſt leicht und brillant, ihre
Technik vorzüglich Gleich günſtig lauten die Urteile
aus den verſchiedenſten Teilen Deutſchlands. Frau
Holler=Mecklenburg kennt die klaſſiſche, wie die moderne
Muſik.
Violin=Sonaten=Aufführung. Im
Zeichen der Moderne ſteht am nächſten Sonntag vor=
mittag
11 Uhr der 3. und letzte Tag. Zur Wiedergabe
gelangen 3 Werke, die bei der ſelbſtverſtändlichen Ver=
ſchiedenheit
ihres Stimmungsgehaltes gemäß der Eigen=
art
ihrer Schöpfer: Dvorak, Grieg und Strauß, zu dem
Bedeutendſten zählen, was auf dem hier in Betracht
kommenden Kunſtgebiete hervorgebracht worden iſt. Jede
der 3 Sonaten iſt dreiſätzig, von denen die Dvorak’ſche mit
ihren ebenſo graziöſen wie geiſtvollen Linien die knappſte
in der Form iſt. Grieg’s C-moll=Sonate, der ein großer
dramatiſcher Zug echt nordiſchen Charakters innewohnt,
iſt dagegen, wie auch die Es=dur=Sonate von Strauß in
großen Konturen entworfen und ausgeführt. Das
prächtige Werk von R. Strauß, das unmittelbar vor den
ſinfoniſchen Dichtungen Don Juan und Tod und
Verklärung komponiert wurde, iſt wie kein anderes ge=
eignet
, dem geſamten Unternehmen einen glänzenden
Abſchluß zu geben.
Zum Siegfried=Wagner=Abend. Ueber
den Geſangsſoliſten des für nächſten Montag bevorſtehen=
den
Konzertes Herrn Opernſänger Ernſt Heinz
Raven, ſchreibt die Kaſſeler Allgemeine Zeitung:
Der Lieder= und Arien=Abend des Opern= und Konzert=
ſängers
Herrn Ernſt Heinz Raven brachte demſelben
hohe künſtleriſche Ehren ein. Sein prächtiges, umfang=
reiches
, in jeder Lage gutgebildetes und leichtanſprechen=
des
, kraftvolles Organ von herrlichem Wohlklang ſcheint
ihn auf das ausgeſprochene Heldenfach hinzuweiſen.
Sein Vortrag iſt gut empfunden und verrät muſikaliſches
Verſtändnis. Die Tongebung zeichnet ſich durch Rein=
heit
und Sicherheit aus. Von ſeinen Liedervorträgen
ſeien als beſonders wohlgelungen hervorgehoben der
Doppelgänger von Schubert und von Hugo Wolf das
herrliche Gebet und die Fußreiſe die mit lebendigem
Ausdruck und Friſche kraftvoll zu Gehör gebracht wurden.
Erntete der Künſtler nach ſeinen Liedervorträgen reichſten
Beifall, ſo ſteigerte ſich derſelbe noch mehr nach der Arie
Wittichs Sonnengeſang aus Banadietrich der
neueſten Oper von Siegfried Wagner, ein muſi=
kaliſch
bedeutendes Geſangsſtück, das an die Stimme
höchſte Anforderungen ſtellt, und dem Künſtler Gelegen=
heit
gab, von ſeinem ſieghaften Organ ausgiebigen Ge=
brauch
zu machen. Ein mächtiges hohes B durchſchallte
den Saal, und von größter Wirkung war das am
Schluſſe dieſer Arie prächtig geſungene hohe As. In
den Schmiedeliedern aus Wagners Siegfried‟, 1. Akt,
legte Herr Raven nochmals ſchlagenden Beweis von der
Ausdauer und Widerſtandsfähigkeit ſeines mächtigen
Organes ab. Keine Spur von Ermüden der Stimme
zeigte ſich, und als nicht endenwollender Beifall ihn zu
einer Zugabe veranlaßte ſang der Künſtler noch
Winterſtürme wichen dem Wonnemond mit prächtiger
Tonentfaltung und begeiſtertem Vortrag. Mit ſtürmiſchem
Beifall und herrlichen Kranzſpenden wurde Herr Raven
ausgezeichnet.
Ein intereſſantes Konzert ſteht, wie wir
hören, noch für den Anfang Mai bevor. Fräulein
Wilhelmine Heiß, unſere begabte einheimiſche
Pianiſtin, die in den letzten Vereinsabenden des Richard

Wagner=Vereins wiederholt mit ſchönem Erfolge aufs
getreten iſt, gedenkt hier zum erſtenmale einen eigenen
Konzertabend zu geben, wofür Frau Baronin Elſa
Laura von Wolzogen, ſowie die Herren Konzert=
meiſter
Bornemann, Hofmuſiker Delp und Hof=
muſiker
Andrae ihre Mitwirkung freundlichſt zuge=
ſagt
haben. Daß dem Darmſtädter Publikum darurch
Gelegenheit gegeben iſt, Frau von Wolzogen vor ihrer
Abreiſe nach Amerika noch einmal zu hören, wird be=
ſondere
Freude erregen.

Der Reichskanzler über die preußiſche
Wahlreform.
* Berlin, 15. April. Das Herrenhaus begann
heute die Beratung der Wahlreformvorlage. Zu Beginn
der Sitzung hielt Miniſterpräſident von Beth=
mann
Hollweg folgende Rede: In Erfüllung der in
der Thronrede gegebenen Verheißung einer Reform des
Wahlrechts zum Abgeordnetenhaus hat die Regierungs=
vorlage
unter Feſthaltung an der Oeffentlichkeit
des Wahlverfahrens die indirekte Wahl durch die direkte=
erſetzt
und für die Zuweiſung der Wähler zu den drei
Wahlabteilungen neben den Merkmalen der Steuerleiſtung
denen durch die Maximierung des anrechnungsfähigen=
Steuerbetrages eine veränderte Bedeutung gegeben
wurde neue Merkmale der Bildung und Erfahs
rung aufgeſtellt. Das Abgeordnetenhaus hat es abge=
lehnt
, auf den Boden des Hauptentwurfes zu treten und
hat im geraden Gegenſatz zu ihm die indirekte Wahl bei=
behalten
, für die Wahl der Wahlmänner aber das geheime
Wahlverfahren beſchloſſen. Ich habe mich im Abgeord=
netenhaus
über die Gründe ausgeſprochen, aus denen dier
Regierung Bedenken getragen hatte, die in dem beſtehenden
Recht begründete Oeffentlichkeit des Wahlverfahrens auf=
zugeben
und aus denen ſie den Uebergang von der indirek=
ten
zur direkten Wahl anempfahl. Die Re=
gierung
hält auch heute noch dieſe Gründe
für zutreffend und würde an ihren Vor=
ſchlägen
mit der größten Entſchiedenheit feſt=
gehalten
haben, wenn ſie ſich irgend einen poſitiven
Erfolg davon hätte verſprechen können. Die Möglichkeit
dazu war aber abgeſchnitten, nachdem ſich aus der Stellung
der Parteien im Abgeordnetenhauſe klar ergeben hatte, daß
ſeine Mehrheit die Beibehaltung der öffentlichen Wahl
ablehnt.
Die Regierung ſah ſich deshalb vor die Wahl geſtellt,
ob ſie bei dem Feſthalten an ihren Vorſchlägen ſchon dort
die Vorlage ſcheitern laſſen und damit zugleich dem Herren=
haus
die Möglichkeit nehmen ſollte, ſein Votum auf
deſſen Abgabe die Staatsregierung das
größte Gewicht legt mit in die Wagſchale zu=
werfen
, oder ob ſie ſich dazu entſchließen könne, ſich den
Grundlagen der Beſchlüſſe des Abgeordnetenhauſes zu =
gen
. Eine andere Alternative gab es nach der Geſamt=
ſtellung
nicht. Die Regierung hat ſich trotz der Vorwürfe,
denen ſie ſich ſelbſtverſtändlich damit ausſetzen mußte, für
das letztere entſchieden. Die Tatſache, daß ſie in Anerken=
nung
der Reformbedürftigkeit des Wahlrechts eine Wahl=
vorlage
eingebracht hatte, ſchloß für ſie die Verpflichtung
in ſich, keinen Weg unverſucht zu laſſen, der zu einem po=
ſitiven
, mit den Staatsintereſſen vereinbaren Ergeb=
niſſe
führen kann, und jedenfalls von ihrer Seite aus
alles zu tun, was dem dringenden Bedürfnis, einem
Hauptpunkt in dieſer Frage nahe zu kommen, förderlich
ſein kann.
Von dieſem Standpunkt aus richte ich an Sie, meine
Herren, die Bitte, das Prinzip der Beſchlüſſe
des Abgeordnetenhauſes, ebenſo wie es
die Staatsregierung getan hat, nicht zu
verwerfen. Im einzelnen aber enthalten dieſe Be=
ſchlüſſe
, wie dies bereits von der Staatsregierung im an=
deren
Hauſe betont worden iſt, nicht überall diejenige =
ſung
, welche notwendig iſt, um die Vorlage im gan=
zen
als annehmbar erſcheinen zu laſſen.
Denn nachdem das Abgeordnetenhaus die Grundlagen des
Regierungsentwurfes umgeſtoßen hat, war es nicht angän=
gig
, Beſtimmungen aus dieſem Entwurf einfach zu über=
nehmen
, welche bei der direkten und öffentlichen Wahl wohl
begründet waren, bei der indirekten und geheimen Wahl
aber demjenigen Zweck nicht mehr gerecht werden, welcher
nach der Auffaſſung der Regierung das Ergebnis der Re=
form
ſein muß. Die Beſchlüſſe des Abgeordnetenhauſes
weiſen alſo Lücken auf, die ausgefüllt werden müſſen. Die
Regierung hatte, wie ich bereits vorher geſagt habe, in
Verbindung mit der Beſeitigung der indirekten Wahl auch
das Syſtem in einzelnen Beſtimmungen als reformbedürf=
tig
bezeichnet, nach welchem die einzelnen Wähler den Ab=
teilungen
zugewieſen werden. In dieſer Beziehung ſoll=
ten
neben der Maximierung der Steuern die Vorſchriſten
über die Einreihung der ſogenannten Steuerträger
und die Vergrößerung der Stimmbezirke Mängeln abhel=
fen
, die ſchon lange offenbar Anſtoß erregt haben.
Nun iſt es klar, daß dieſe Mängel ſchon dadurch in
ihrer Wirkung weſentlich abgeſchwächt würden, daß nach
dem Vorſchlag der Regierung die indirekte Wahl ab=
geſchafft
und durch die direkte Wahl mit Durchzählung
der Stimmen durch den Wahlkreis erſetzt würde. Wenn
daher jetzt die indirekte Wahl beibehalten werden ſoll, ſo
iſt es doppelt notwendig, daß das Ziel der Reformen,
welche die Regierung bezüglich der Abteilungsbildung in=
ſonderheit
mit der Einrichtung der Kulturträger und der
Vergrößerung der Stimmbezirke im Auge hatte, verwirk=
licht
werde. Indem das Abgeordnetenhaus den früheren
Schülern höherer Lehranſtalten, die die Berechtigung zum
akademiſchen Studium erlangt haben, ein bevorzugtes
Wahlrecht zuerkennt, hat es den Gedanken einer nicht le=
diglich
ſteuerlichen Abſtufung des Wahlrechtes, zwar als
ſolchen zur Geltung gebracht, aber die einſeitige Hervor=
hebung
eines einzelnen Bildungsmerkmales, für deſſen
alleinige Bevorzugung durchſchlagende Gründe wohl nicht
geltend gemacht werden können, wird als gerechtfertigt
nicht angeſehen und es werden die Beſtimmungen hierüber
zu vervollſtändigen ſein.
Dem Vorſchlage der Regierung auf Vergrößerung der
Stimmbezirke iſt das Abgeordnetenhaus nicht gefolgt.
Richtig iſt, daß die entſprechenden Vorſchriften des Regie=
rungsentwurfes
nicht übernommen werden konnten, weil
ſie auf die direkte Wahl zugeſchnitten waren und mit der
indirekten Wahl nicht verträglich ſind. Die von der Regie=
rung
mit ihren Vorſchlägen verfolgte Wirkung kann bei
indirekter Wahl dadurch erreicht werden, daß die Bezirke,
in denen die Steuerdrittelung erfolgt, auf einer breiteren
Grundlage aufgebaut werden. Die Regierung erachtet es
als ebenſo notwendia, daß das Geſetz von ſolchen Geſichts=
punkten
aus vervollſtändigt wird. Dabei muß verlangt
werden, daß die einzelnen Teile, da ſie gerade hier in ſtar=
ker
Wechſelwirkung ſtehen, folgerichtig ineinandergreifen,
daß überall die das Ganze beherrſchenden Grundgedanken
zur Geltung kommen. Ueber die notwendigen Ergänzun=
gen
ſchon im Abgeordnetenhauſe ein Einvernehmen durch=
zuſetzen
, war bei den dortigen Parteiverhältniſſen unmög=
lich
. Die Regierung hat deshalb dort Zurückhaltung in
der Erwartung beobachtet, daß ſich im Herrenhauſe

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Nummer 88

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

heute eine, das Zuſt andekommen des Geſetzes
ermöglichende Verſtändigung leichter werde
erzielen laſſen.
Daß bei dem Auseinandergehen der Anſichten über
Art und Umfang der Reform die Löſung der Frage mit
außergewöhnlichen Schwierigkeiten verknüpft ſein werde,
war von vornherein klar. Aber wenn die begonnene Ar=
beit
ergebnislos verlaufen ſollte, was würde der Erfolg
ſein? Die Schwierigkeiten würden ſich nicht mindern, ſon=
dern
ſteigern, nicht nur zum Schaden der Sache ſelbſt, ſon=
dern
zum Schaden unſerer allgemeinen politiſchen Verhält=
niſſe
. Dieſe Erkenntnis hat die Regierung zu ihrer Hal=
tung
beſtimmt. In dem Bewußtſein, recht gehandelt zu
haben, wird ſie durch die Zuverſicht getragen, daß es ihr
im Zuſammenwirken mit Ihnen möglich gemacht wird, die
Vorlage in einer Geſtalt zur Annahme zu bringen, die den
Bedürfniſſen des Landes gerecht wird.

Seite 5.

Das Herrenhaus hat nach längerer General=
debatte
die Wahlrechtsvorlage an eine Kommiſ=
ſion
von 20 Mitgliedern überwieſen. Das Herren=
haus
nimmt die Beratungen wieder auf, wenn dieſe Kom=
miſſion
ihre Arbeiten etwa am 24. April beendet haben
wird.

* Berlin, 15. April. Auf der Tagesordnung
ſteht die erſte Leſung der Vorlage über
die Wertzuwachsſteuer.
Der Präſident bittet die Abgeordneten, ſich in der
Debatte an die Vorlage zu halten und allgemeine Aus=
führungen
zur Finanzreform zu unterlaſſen. (Beifall.)
Staatsſekretär Wermuth: Der Entwurf ſtützt
ſich auf 4 Grundſätze. Gegenſtand der Steuer iſt der
Wertzuwachs, der in dem Unterſchied zwiſchen dem An=
kaufspreis
und dem Veräußerungsergebnis begründet
iſt. Der Trager der Steuerpflicht iſt der Veräußerer.
Die Steuerkraft tritt ein, indem der Zuwachs realiſiert,
das heißt, ſobald er in Geldwert umgeſetzt wird. Die
Höhe der Steuer richtet ſich nach der prozentualen Höhe
des Zuwachſes und der Kürze der Beſitzdauer. Ein er=
heblicher
Teil der Steuer kommt den Gemeinden zu=
gute
. Andererſeits iſt das Recht des Reiches auf eine
Wertzuwachsſteuer nicht zu bezweifeln. Nach der
Schätzung wird die Steuer 40 Millionen ergeben, von
denen das Reich die Hälfte erhält, während die Hälfte
den Gemeinden und den Bundesſtaaten für die Er=
hebung
zugute kommt.
Abg. Graf Weſtarp (konſ.): Wir begrüßen die
Vorlage und werden alles tun, um den Entwurf noch
in dieſer Tagung zu verabſchieden. Der Hauptgrund=
ſatz
iſt, daß der eigentliche, unverdiente Wertzuwachs
zu beſteuern iſt, z. B. der durch Straßenbau ohné Zu=
tun
der Beſitzer erhöhte Wert des Grundſtücks.
Abg. Südekum (Soz.): Das flache Land wird
durch die Vorlage benachteiligt. Der bäuerliche und
autsherrliche Beſitz wird nicht verkauft und iſt auf
Generationen hindurch der Steuer nicht unterworfen.
Die ſoziale Wirkung der an ſich ſympathiſchen Wert=
Szuwachsſteuer wird damit hinfällig. Der vorbehaltloſen
ſchließen.
Finanzminiſter v. Rheinbaben: Den Vorwurf
des Abg. Südekum, daß im Landwirtſchaftsminiſterium
die größten Grundſtücksſchieber ſitzen, muß ich entſchie=
den
zurückweiſen. Die Befreiung des Staates von der
Wertzuwachsſteuer muß aufrechterhalten werden.
Abg. Cuno (Frtſchr. Vpt.): Den § 90 des Reichs=
ſtempelgeſetzes
durchzuführen, ſind wir bereit; die Auf=
hebung
bis 1914 hinauszuſchieben, kann nicht von uns
angenommen werden, wenn außer dem darauf feſtge=
legten
Zuſchlag auch noch die Wertzuwachsſtener zu
zahlen iſt. Die Wirkung der Wertzuwachsſteuer iſt
nach den örtlichen Verhältniſſen verſchieden. Die Ab=
wälzung
auf den Käufer bleibt nicht aus. Den Ge=
meinden
, die die Wertzuwachsſteuer haben und deren
Ergebnis in den laufenden Etat eingeſtellt haben,
ſollte für die Dauer eines Jahres der Betrag nachge=
laſſen
werden. Im Intereſſe der Beſeitigung aller Un=
gewißheit
und Unſicherheit werden wir an der ſchleu=
nigen
Verabſchiedung mitarbeiten.
Staatsſekretär Wermuth: Auf die Ausnahmen des
Geſetzes habe ich hingewieſen, als ich ſagte, daß die Steuer
erhoben wird, wenn die Realiſierung des Zuwachſes erfüllt
iſt. Das entſpricht der hiſtoriſchen Entwickelung des gan=
Reichsſteuer kommt und konnten in ihren Budgets darauf
Rückſicht nehmen. Mit den politiſchen Kämpfen des letz=
ten
Jahres hängt dieſe Vorlage nicht zuſammen. Sie iſt
kein Diktat der damaligen Mehrheit. Ich hoffe, in eini=
gen
Jahren werden wir zu günſtigen finanziellen Verhält=
niſſen
kommen und vollkommene Klarheit erreichen. Um
einfache Plusmacherei handelt es ſich hier nicht.
gegenüber. Das Prinzip iſt gut u. brauchbar ausgeſtaltet. Ich
empfehle eine Kommiſſion von 21 Mitgliedern. Eine
Differenzierung zwiſchen Stadt und Land muß durch=
geführt
werden wegen der völlig anderen Verhältniſſe. fels und Uſingen nach Homburg v. d. H. zurück.
Gegen einzelne Beſtimmungen haben wir Bedenken.
Der geſunde Grundſtückhandel darf nicht unterbunden
werden. Abg. Spahn (Zentr.): Wir ſind für eine
28gliederige Kommiſſion; die Wertzuwachsſteuer ſoll
als Konſequenz der früheren Beſchlüſſe ein Erſatz für
die abgelehnte Nachlaßſteuer ſein. Im allgemeinen
ſind wir mit dem Entwurf einverſtanden; auch mit den
in ihm vorgeſehenen Tarifſätzen. (Beifall im Ztr.)
Abg. Arendt (Reichspt.): Wir ſtellen uns dieſe
Vorlage, gemäß unſerer Haltung zur Finanzreform, an der Heidelberger Straße die erſte Mannſchaft des
freundlich gegenüber, werden aber in der Kommiſſion
eine eingehende Prüfung der einzelnen Beſtimmungen
verlangen müſſen, um einzelne Verbeſſerungen herbei=
zuführen
. Eine Unmenge von Prozeſſen wird nach
ſteuergeſetz für Rechtsanwälte bezeichnet werden könnte.
(Sehr gut!) Wir legen entſchiedenes Gewicht darauf,
daß die Ueberſchüſſe zur Schuldentilgung benutzt wer= Kampagne nahm am Donnerstag ihren Fortgang.
den. Ein ſo wichtiges Geſetz ſollte nicht lediglich aus
Zeitmangel übers Knie gebrochen werden.
Abg. Arendt, daß die Zahl der Prozeſſe infolge dieſer
dankbar dafür, daß es dieſen Entwurf eingebracht hat. einander. Viel Vertrauen, und, wie der Verlauf des Ren=
Die Steuer hätte ſchon vor Jahren kommen ſollen,
eine halbe Milliarde reicher. Abg. Zietzſch (Soz.):
Im Galopp wollen wir dieſe Vorlage nicht erledigen;
dazu beſteht keine Veranlaſſung. Wenn es ſich um ein
Arbeiterſchutzgeſetz handelte, ſo würde es die Regier=
ung
nicht ſo eilig gehabt haben.
Darauf geht die Vorlage an eine 28gliedrige
Kommiſſton. Dann wird Vertagung beſchloſſen.

Näichſte Stzung Samstag 1. Uhr. Schlunß nach
6½ Uhr.
* Berlin, 15. April. Die Arbeitskammer=
kommiſſion
des Reichstages ſetzte das
Wahll

teitealte eheiten deis Lehed rüf angse
kommiſfion des Reichstags hat die Wahl des
Abgeordneten Henning (konſ.), Wahlkreis 10, Frank=
furt
a. d. O., für ungültig erklärt, in Sachen der Wahl
des Abgeordneten Boltz (natl.), Wahlkreis 8, Trier,
wurde weitere Beweiserhebung beſchloſſen.
Der Kaiſer in Gießen.
L.K. Gießen, 15. April. Um 10 Uhr 35 Min.
verkündeten Böllerſchüſſe, daß die 4 kaiſerlichen
Kraftwagen, von Homburg über Uſingen, Braun=
fels
und Wetzlar kommend, zwiſchen Dutenhofen und
Klein=Linden die heſſiſche Grenze paſſiert hatten. Um
10 Uhr 40 Min. fuhren die Wagen durch Klein= Lin=
den
, das einzige heſſiſche Dorf, das auf der Fahrt
berührt wurde. Wie der Kaiſer bei ſeinen engeren
Landeskindern in den preußiſchen Orten mit großer
Begeiſterung und mit Fahnenſchmuck begrüßt wurde,
ſo galt das ganz beſonders auch von Klein=Linden. Die
Wetzlarer Straße zeigte Ehrenpforten und Flaggen=
ſchmuck
und die Schulklaſſen bildeten mit dem Krieger=
verein
Spalier. Der Kaiſer fuhr im erſten Auto=
mobil
; er winkte freundlich den Schulkindern zu und
grüßte die Fahne des Kriegervereins. Um 10 Uhr 45.
Min. durchfuhr der Kaiſer Gießen. Es ging durch
die Frankfurter Straße, Südanlage, Neue Bäue, Kai=
ſcrallee
. Die Straßen waren überfüllt von einer nach
Zehntauſenden zählenden Menſchenmenge, und um den
Exerzierplatz herrſchte ein furchtbares Gedränge. In=
folge
des herrlichen Wetters war eine Volksmenge zu=
ſammengeſtrömt
, wie nie bei vorherigen Beſuchen des
Kaiſers. Der Schmuck der Stadt war prächtig; Tan=
nenbäume
, Fahnenmaſten, Girlanden dekorierten die
Straßen, und die Einwohner hatten ihre Häuſer her=
ausgeputzt
. Das gilt auch ganz beſonders von den bei=
den
Kaſernen und vom Landgraf Philipp=Platz am
Offizierskaſino.
Am Schützenhaus hielten die Automobile; dem vor=
derſten
entſtieg der Kaiſer. Begrüßungsworte ſprachen
der Provinzialdirektor, der Rektor der Landesuniver=
ſität
und der Oberbürgermeiſter. Dann begrüßten den
Kaiſer die Vorſtände der Kriegervereine der Stadt und
des Bezirks Gießen.Hierauf begaben ſich der Kaiſer und
die Generalität nach dem Exerzierplatz Trieb,
wo das Regiment unter Führung des Oberſten von
Müller in Varadeaufſtellung ſtand. Es erfolgte um 11
Uhr 15 Min. der Parademarſch in Kompagnie=
kplonne
, dann exerzierten drei Kompagnien und
ſchließlich folgte ein längeres Gefecht. Den Abſchluß
bildete der Vorbeimarſch des Kaiſer Wilhelm= Regi=
ments
. Der Kaiſer ſprach ſeine Freude über die vor=
zügliche
Haltung des Regiments aus.
Um halb 1 Uhr war die Beſichtigung beendet. Der
Kaiſer ritt mit Gefolge durch die Kaiſerallee, Ludwigs=
platz
, Neue Bäue, Südanlage und Landgrafenſtraße
zur alten Kaſerne am Landgraf Philipp=Platz, wo ſich
das Offizierskaſino befindet. Das Ausſehen
Zuſtimmung der Vorlage können wir uns nicht an= des hohen Herrn war ſehr gut; er grüßte freundlich
nach allen Seiten, beſonders auch nach den Schülern
und Schülerinnen der ſtädtiſchen Schulen, des Gym=
naſiums
, der Realſchule und der Höheren Mädchen=
ſchule
, die in den Straßen Spalier bildeten. Um 12
Uhr 45 Min. traf der Kaiſer im Offizierskaſino ein, wo
ein Eſſen ſtattfand, während deſſen die Kapelle des Re=
giments
konzertierte. Eine große Menſchenmenge be=
lagerte
den Platz.
Leider hat ſich in dem großen Menſchengedränge
auch ein anſcheinend erheblicher Unfall zugetragen.
An der Ecke Roon= und Moltkeſtraße überfuhr ein
Privatautomobil einen 30jährigen Mann, der ſchwer
verletzt liegen blieb. Er wurde in das Automobil ge=
hoben
und in ſeine Wohnung gefahren. Sonſt herrſchte
überall muſterhafte Ordnung unter dem Publikum;
es folgte willig den Anordnungen der Schutzleute.
Der Kaiſer trug die Uniform des hieſigen Regi=
ments
. In ſeinem Gefolge befanden ſich Generaloberſt
v. Pleſſen Generaladjutant v. Scholl, General Frei=
herr
von Lyncker, Generalmajor Freiherr von Reiſchach
und Leibarzt Dr. Niedner. Als der Kaiſer die Haſſia=
Vereine begrüßte, zog er beſonders den Bezirksvor=
ſteher
Lehrer Daab=Lollar und den Ehrenvorſitzenden,
Poſtſekretär Meyer=Gießen, ins Geſpräch. Der Ober=
zen
Gedankens. Die Gemeinden haben gewußt, daß die bürgermeiſter Mecum wies in ſeiner Begrüßungsrede
auf das ſchöne Verhältnis zwiſchen Regiment und Bür=
gerſchaft
hin und ſprach ſeine Freude aus, den Kaiſer
zum dritten Male in Gießen begrüßen zu können. Er
ſchloß mit den Worten: Wir wollen allezeit treu zu
Eurer Majeſtät, zu Kaiſer und Reich ſtehen und ſtets
gute Bürger des Reiches bleiben. Bei dem Ritt durch
die Stadt ſetzte ſich der Kaiſer an die Spitze der Fah=
Abg. Weber (nl.): Wir ſtehen der Vorlage ſympathiſch nenkompagnie, rechts von ihm ritt Oberſt von Müller,
links General von Eichhorn.
* Gießen, 15. April. Um 4,15 Uhr nachmittags
kehrte der Kaiſer im Automobil über Wetzlar, Braun=
Sport.
Fußball. Am Sonntag ſtehen ſich die beiden
erſten Mannſchaften des Bockenheimer Fußballklubs
Cirkers und die des Darmſtädter Sportklubs Haſſia
1908 im Retour=Wettſpiele um den Pokal in der A.=
Klaſſe auf dem hieſigen Exerzierplatz gegenüber.
Am Sonntag ſpielt auf dem Olympia=Sportplatze
langjährigen Nordkreismeiſters F.=K. Hanau 1893
(e. V.) gegen die gleiche des hieſigen F.=K. Olympig
1898.
Der Darmſtädter Sportklub 1905
dieſem Geſetz entſtehen, ſo daß es als Wertzuwachs= veranſtaltet am Sonntag, den 17. April, erſtmals ein
Querfeldeinlaufen über 8 Kilometer.
Pfr. Die Karlshorſter Frühjahrs=
Sportlich verlief der Tag ſehr anregend, wenn auch
die Favoriten im allgemeinen ſchlecht abſchnitten. In
Staatsſekretär Wermuth erklärt die Anſicht des der Hauptkonkurrenz, dem Großen Berliner Hürden=
Rennen, fand ſich ein Dutzend Pferde am Start ein.
Vorlage ſehr anwachſen werde, für übertrieben. Abg. Da der Gewichtsausgleich gut gelungen ſchien, ſo ging
Raab (Wirtſch. Vgg.): Ich bin dem Reichsſchatzam! die Meinung über den Ausgang des Rennens weit aus=
nens
zeigte, auch mit Recht, wurde Green Dragon ent=
dann
hätten wir mehr Erfahrungen und wären um gegengebracht, der in ſeiner Heimat England mit
gutem Erfolg, in Deutſchland aber noch gar nicht ge=
laufen
und erſt vor wenigen Tagen aus dem Werner=
Stall nach Karlshorſt gekommen war. Nach einem
mäßigen Start, bei dem Zinc ſtehen blieb und Spaß=
vogel
, ſowie Villageois viel Längen verloren, führten
die beiden Leichtgewichte Calino und Truſt bis zur
Hürde am Berge mit mehreren Längen Vorſprung vor I

George, Epieier, Eren Dragon und Ficher. Nach
dieſem Sprung ging Green Dragon an die Spitze, wo=
mit
das Rennen auch entſchieden war. Pamina, die
in der ſchnellen Anfangspace ſchlecht auf die Beine ge=
kommen
war, und zuletzt auch Spaßvogel, unternahmen
zwar im Einlauf einen Vorſtoß, ohne aber dem leicht=
gewinnenden
Green Dragon irgend wie gefährlich
werden zu können. In Hanna, Sliker und Laurin
waren mehrere längere Zeit von der Bildfläche ver=
ſchwunden
gebliebene Steepler erfolgreich. Das Hür=
den
=Rennen der Vierjährigen landete überraſchender=
weiſe
Quiproquo, nachdem May noch an der letzten
Hürde überlegen zu galoppieren ſchien. Erwartungs=
gemäß
verlief nur der Preis der Flora mit dem Siege
von Fresco, einem der beſten unſerer jüngeren Hin=
dernispferde
.
Rg. Bei den Berliner Ringkämpfen
ſiegte am letzten Abend Otto Meyer=Ludwigshafen
über den Tiroler Reiber nach 12 Minuten 20 Sekun=
den
, der wegen unfairen Ringens von der weiteren
Teilnahme ausgeſchloſſen wurde. Van Dem warf
dann Paxon=Amerika in 1 Stunde 7 Minuten 6 Se=
kunden
.
Rr. Für die Radfernfahrt Paris=
Brüſſel, die am 1. Mai zum fünften Male zum
Austrag gelangt, ſind bereits 22 Unterſchriften ab=
gegeben
worden. Unter anderem nannten Trouſſe=
lier
, Vanhouwaert, Lapize, Garrigou, Chriſtophe,
Leonard und F. Faber, der Sieger des Vorjahres.

Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Nach dem Verwaltungsbericht der Haupt= und
Reſidenzſtadt Darmſtadt für 1908 wurden erhoben an
Oktroi für Schlachtvieh
228 168 Mk.
Schlacht= und Trichinenſchaugebühren 108 123
zuſammen 336 291 Mk.
Im Voranſchlag für 1910 ſind nach dem ſeitherigen
Ergebnis in Einnahme vorgeſehen an
Oktroi (ſeit 1. April d. J. durch
Reichsgeſetz aufgehoben)
Mk.
erhöhten, nach dem Gewicht
(1 Klg. zu 6 Pfg.) berechneten
Schlachtgebühren . . . . . . . . 288737

Verglichen, ſo bliebe für die Stadtkaſſe
ein Ausfall von . .
... . . . 47554 Mk.
Dieſe Berechnung wurde aber nach der Veröffent=
lichung
des neuen Schlachtgebühren=Tarifs im Tag=
blatt‟
Nr. 76 vom 2. d. M. hinfällig, und ändert ſich
durch ihn bei Annahme der gleichen Stückzahl, die der
obigen Summe an erhöhten Schlachtgebühren zu
Gründe liegt, auf 276523 Mk., ſo daß ſich hiernach der
Ausfall der Stadtkaſſe gegen 1908 auf 336 291 276523
59768 Mk. erhöht. Letzterer Betrag muß den hieſigen
Fleiſchkonſumenten in Formbilligeren Fleiſch=
preiſes
zugute kommen, wenn ſie dieſe Summe Gel=
des
nicht doppelt bezahlen ſollen, einmal in der Form
gleich hoher Fleiſchpreiſe wie vor dem 1. April, das
andere Mal in Form der höheren Gemeindeſteuer, die
den berechneten Ausfall an Oktroi für Schlachtvieh und
noch weitere Einnahmeausfälle decken muß. Völlig
unbegründet wäre, wenn das hieſige Metzgergewerbe
aus der erhöhten Schlachtgebühr einen Anſpruch auf
jene 59768 Mk. herleiten, das heißt ſo viel als die ſeit=
herigen
Fleiſchverkaufspreiſe nicht herabſetzen wollte‟
denn es hatte ſeither an Oktroi plus Schlachtgebühr für
jedes geſchlachtete Tier mehr zu bezahlen wie jetzt, nach
Wegfall des Oktrois: an erhöhter Schlachtgebühr z. B.
für einen Ochſen 9,50 Mk., für eine Kuh 2 Mk., für ein
Schwein 1,05 Mk. Die nunmehrige Herabſetzung
der Fleiſchpreiſe erſcheint deshalb als ein wohl=
begründetes
Verlangen der Einwohner
Darmſtadts.
Das Bäckergewerbe hat ſich bereits dem neuen
Verhältnis anzupaſſen geſucht, der Oktroi=Tarifſatz für
100 Klg. Mehl betrug 1,20 Mk., alſo für 5 Pfd. Mehl
3 Pfg., und der Preis des fünfpfündigen Laibes Brot
wurde um 4 Pfg. ermäßigt, was nahezu dem erſparten
Oktroi entſprechen wird. Allerdings iſt dabei nicht zu
vergeſſen, daß die Herren Bäckermeiſter außer Brot
noch vieles andere backen, und darf der Konſument für
alle dieſe guten Dinge bei gleichbleibenden Verkaufs=
preiſen
eine entſprechende Vergrößerung erhoffen!

Unglücksfälle.
* München, 15. April. Von der Halle, die zuk
Aufnahme des Parſevalballons dienen ſollte,
der den Luftverkehr zwiſchen München und Oberam=
mergau
zu beſorgen hätte, waren vier der rückſeitigen
Einzelbogen aufmontiert. Der Einſturz erfolgte
gerade, als etwa 50 Arbeiter aus der Kantine kamen.
Der die Aufzugskurbel bedienende Monteur wurde zur
Seite geſchleudert und ſofort fgetötet. Vier andere
Arbeiter wurden ſchwer verletzt. Die Unverletzten ge=
rieten
in eine ſolche Wut, daß ſie die anweſenden In=
genieure
prügelten. Die Unterſuchung wird ergeben
müſſen, ob das Unglück auf einen Fehler in der ſtati=
ſchen
Berechnung oder auf mangelhafte Betonierung
des Fundamentes zurückzuführen iſt. Die Veranker=
ung
iſt mit ihren 35 Millimeter dicken Schrauben auf
dem Beton völlig herausgeriſſen. Die Unglücksſtätte,
an der ſich alsbald Kommiſſionen des Gerichts, ſowie
der Behörden einfanden, wird von Tauſenden um=
lagert
.
* München, 15. April. Zum Einſturz der Par=
ſeval
=Halle wird noch berichtet: Bisher ſind 8 ſchwer=
verletzte
Perſonen aus den Trümmern hervorgezogen
worden, von denen zwei nach wenigen Minuten ge=
ſtorben
ſind. Ein dritter Arbeiter dürfte kaum mit
dem Leben davonkommen. Durch den Einſturz wird
vermutlich die Inbetriebſetzung des regelmäßigen Luft=
ſchiffverkehrs
von München aus eine nicht unerhebliche
Verzögerung erleiden. Geplant war die Aufnahme
des Verkehrs in den erſten Tagen des Mai von Mün=
chen
aus ins bayeriſche Hochland nach Oberammergau
und anderen, durch großen Fremdenverkehr ausgezeich=
neten
Plätzen. Nach verſchiedenen Angaben iſt der
Unfall auf einen Konſtruktionsfehler zurück=
zuführen
. Andere wieder ſchieben die Schuld an dem
Unglück auf die Haſt, mit der in der letzten Zeit gear=
beitet
wurde.
Eine Gerichtskommiſſion, mit dem Vor=
ſtand
des Münchener Amtsgerichts an der Spitze, iſt
bereits an der Unfallſtelle eingetroffen, ebenſo eine
Kommiſſion vom Polizeipräſidium. Die Aufräumungs=
arbeiten
dürften Wochen in Anſpruch nehmen. Der
Ausſtellungsbauführer Ritter wurde von einem Trupp
Arbeiter, die ihm die Schuld an dem Unglück gaben,
ſchwer mißbandelt. Zwei Ingenieure, gegen die die

[ ][  ][ ]

Seite 6.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

88.

Arbeiter nach dem Einſturz eine drohende Haltung ein=
nahmen
, ſind plötzlich verſchwunden.
* Stuttgart, 15. April. Die Urſache zu dem
Brande in dem Dorfe Böhmenkirch iſt. das
Spielen eines ſechsjährigen Kindes mit Streichhölzern.
Die Abgebrannten ſind meiſt ganz arme Leute, die kaum
mehr als das nackte Leben gerettet haben. Mit Mühe
und Not wurden Kranke und Greiſe in Sicherheit ge=
bracht
. Jammernd und klagend ſtanden die Leute auf
den Straßen und ſahen, wie das Feuer ihre Habe ver=
zehrte
. Nur ein geringer Teil der Verbrannten ſoll
verſichert ſein. Es wird mitgeteilt, daß dem Brande
von den 330 Häuſern des Dorfes insgeſamt 73 in der
Mitte des Ortes gelegene Häuſer zum Opfer fielen.
* Stuttgart, 15. April. In der heutigen Sitz=
ung
der Zweiten Kammer verlas bei Beginn der
Beratung Präſident v. Payer eine von dei Abgeord=
neten
von Geislingen geſtellte Anfrage: Welche Maß=
nahmen
gedenkt der Miniſter des Innern zur tundch=
ſten
Linderung des Notſtandes zahlreicher Familien ein=
zuleiten
, die durch das geſtrige, außergewöhnliche
Brandunglück in Böhmenkirch um Obdach
und Beſitz gekommen ſind? Die Anfrage wurde auf
die Tagesordnung der nächſten Sitzung geſetzt.
* Stettin, 14. April. Wie die Stettiner Abend=
poſt
meldet, iſt bei der Torpedoboots= Kata=
ſttrophe
bei Saßnitz noch ein dritter Maſchi=
niſt
ſchwer verletzt worden und noch in die zer=
trümmerten
Maſchinenteile feſtgeklemmt. Man rechnet
ſtündlich mit ſeinem Tode. Ferner befindet ſich zugleich
mit den anderen Verletzten noch an Bord des verun=
glückten
Torpedobootes ein vierter, von herumfliegen=
den
Eiſenſtücken ſchwerverletzter Maſchiniſt. Auf einem
an der Uebung beteiligten Torpedoboote befand ſich
auch Prinz Adalbert von Preußen.

Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Hamburg, 15. April. Das Feuer auf dem Kehr=
wieder
im Freihafen konnte mit Hilfe von vier
Spritzendampfern in einer Stunde gelöſcht werden.
Jebe Gefahr iſt beſeitigt. Menſchen ſind nicht ver=
unglückt
.
* Saarbrücken, 15. April. Der Ballon Prinzeß
Viktoria, der geſtern morgen 9½ Uhr im hieſigen
Volksgarten aufgeſtiegen war, kam hinter Marburg in eine
Vertikalboe. Der Ballon wurde von der Boe erfaßt und
von einer Höhe von 700 Metern heruntergeriſſen,
und ſtieß, obgleich die Inſaſſen, Oberleutnant Klein vom
70. Infanterie=Regiment (Führer), ſowie die Herren
Brauereidirektor Müller=Geislautern und Kaufmann
Knoch=Saarbrücken, den ganzen Balaſt bis auf 2½ Sand=
ſäcke
auswarfen, auf dem Boden auf. Oberleutnant Klein
und Brauereidirektor Müller wurden herausgeſchleu=
dert
, Kaufmann Knoch wurde mit dem Ballon wieder in
die Höhe getrieben. Später gelang es ihm, zu landen und
der Ballon flog dann führerlos weiter. Sämtliche drei
Herren ſind nicht verletzt.
* Wien, 15. April. Rooſevelt iſt heute früh
auf dem Südbahnhofe hier eingetroffen und von dem
amerikaniſchen Botſchafter in Wien, dem öſterreichiſch=
ungariſchen
Botſchafter in Waſhington und dem Sek=
tionschef
Müller als Vertreter des Miniſters des Aeu=
ßeren
empfangen worden. Rooſevelt begab ſich in einer
Hofequipage in ſein Abſteigequartier.
Wien, 15. April. Der Kaiſer empfing heute
nachmittag Rooſevelt in Privataudienz.
** Stockholm, 15. April. Die ſchwediſche Aero=
mautiſche
Geſellſchaft, die ſich lebhaft mit dem
Schickſal des verunglückten deutſchen Ballons
Luna beſchäftigt, erhielt geſtern von dem Förſter in
Peckasjaervi (Finnland) einen Brief, wonach er einige
Perſonen vor etlicher Zeit an einem ſtürmiſchen Abend
in einem Ballon geſehen habe, der ſich in zirka 20
Meter Höhe dem Lande näherte und bald über den

großen Wäldern verſchwand. Später hätten einige
Perſonen in den Wäldern, wo hoher Schnee lag, nach
dem Ballon geſucht, aber nichts gefunden. Die Aero=
mautiſche
Geſellſchaft betrachtet die Nachrichten als be=
ſonders
wertvoll.

B. Karlsruhe, 15. April. In der heutigen Sitzung der
Budgetkommiſſion gab der Eiſenbahnminiſter
auf eine Anfrage der Kammer die Erklärung ab, daß in
nächſter Zeit der Kammer ein Antrag auf Einſtellung der
nötigen Mittel für die Umarbeitung der 3. Wagen=
klaſſen
in 4. Wagenklaſſen in dem Nachtragsbud=
get
vorgelegt würde. Die Wiedereinſtellung des Kilometer=
heftes
wurde abgelehnt. Wegen der eigenmächtigen Ein=
ſchränkung
der beſchleunigten Perſonenzüge wurde der
Eiſenbahnminiſter ſcharf angegriffen. Die Budgetkommiſ=
ion
ſprach ihr Bedauern darüber aus, daß im Widerſpruch
zu der Erklärung der Regierung ohne Zuſtimmung der
Landſtände beſchleunigte Perſonenzüge vermindert wurden.
Wien, 15. April. Oberleutnant Hofrich=
ter
ſoll mit dem inzwiſchen verurteilten Profeſſor Tutt=
mann
einen Fluchtverſuch geplant haben, indem er ein Loch
in die Wand bohrte. Der Verſuch wurde jedoch entdeckt.

Wenn Sie Ihr Kind
gesund, munter und geistig frisch sich
entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm
Dr. Hommel’s Haematogen.
WARNUNG! Man verlange ausdrück-
lich
den Namen Dr. Hommel. (1969a

Mk.
450
10
en Narmoniums
in Kauf, Tausch, Miete, Raten. Stimmen.
Reparatur-Werkstätte. Hauptl.: I. Stock.
Darmstadt, Elisabethenstr. 12. Fernspr. 815.
G. Thies
Nachfolg.
Mioflieferant Leopold Schuttel

14348a

Statt jeder beſonderen Anzeige.
Heute Nachmittag entſchlief ſanft nach
längerem Leiden im 80. Lebensjahre unſere
liebe Mutter, Großmutter, Schweſter u. Tante
Frau Caroline Kaess
geb. Scheid.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Sanitätsrat Dr. C. Kaess,
Elisabeth Georgi, geb. Kaess.
Gießen, Hofheim im Taunus, Darmſtadt,
den 14. April 1910.
(8292
Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. d. M.,
nachmittags 3 Uhr, in Gießen ſtatt.
Kondolenzbeſuche dankend verbeten.

Wetter.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 16. April:
Zeitweiſe heiter, keine nennenswerten Regenfälle, etwas
wärmer, mäßiger Südwind.

Tageskalender.
Samstag, 16. April.
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr: Die Dollar=
prinzeſſin
.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Konzert von Paula de Leeuwe=Bauer und Hanna
Holler=Mecklenburg um 8½ Uhr im Hotel Zur Traube‟,
Vortrag von Profeſſor Dr. Drews um 8¼ Uhr im=
Saalbau (Moniſtenbund).
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Bürgerkeller.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Graſenſtraße): Vorſtellungen von 311 Uhr.
Olrmpia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Schwarzwald).
Sonntag, 17. April.
Großh. Hoftheater, Anfang ½7 Uhr: Alda.
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Aufführung von Violinſonaten um 11 Uhr im
Saal Zur Traube‟.
Muſikvorträge für die Jugend um 11 Uhr im
Saalbau.
Opern=Konzertabend von Julie Stephany und Mich,
Reitzel um 7½ Uhr im Grünen Baum zu Groß=
Zimmern.
Humoriſtiſcher Abend des Geſangvereins Sänger=
luſt
um 4 Uhr im Mathildenhöhſaal.
Abendunterhaltung des Heſſ. Fechtvereins Waiſen=
ſchutz
um 7 Uhr im Konkordiaſaal
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Bürgerkeller.
Nachfeier des Athletenvereins um 4 Uhr auf Hugen=
ſchütz’
Felſenkeller.
Spaziergang der Turngemeinde Darmſtadt nach Roß=
dorf
; Abmarſch um 2 Uhr vom Turnhauſe.
Ausflug des deutſchen und öſterr. Alpenvereins nach
Erbach i. O.; Abfahrt um 8.09 Uhr.
Ausflug des Vogelsberger Höhenklubs nach Heppen=
heim
; Abfahrt um 6.58 Uhr.
Jagdausſtellung im Großh. Reſidenzſchloß; geöffnet
von 106 Uhr.
Hunde=Ausſtellung auf dem Pferdemarktplatz.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Schwazwald).
Verſteigerungskalender.
Montag, 18. April.
Weißzeug= u. Kleidungsſtücke=Verſteigerung
um 2 Uhr im ſtädtiſchen Pfandhaus.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 3 Uhr in der
Ludwigshalle‟
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 3 Uhr Beſſunger=
ſtraße
4.
Holzverſteigerung um 10 Uhr im Georgenhäuſer
Gemeindewald: Zuſammenkunft bei Gaſtwirt Schneider
bei Station Meſſel.

König=Muſeum Saalbauſtr. 73; Sonntags geöffnet=
von
111 Uhr.

Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldackel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſez
für den Inſeratenteil: S. Kroſk, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichs
zurückgeſandt.

Terrs%0

Srer

Pilsnere50
Münchner
Hell Exvort
1P 6.
614a

Kurſe vom 15. April 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.

Bf. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,50
3½ Deutſche Reichsanl. . *3,30
84,60
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 1008)
93,40
3½ do. Conſols .
84,60
8 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 101,90
94,00
do.
3½
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 102,30
93,00
do.
2½
do.
83,70
4 Hamburger Staatsanl. 102,00
4 Heſſ. Staatsanleihe 101,50
do.
92,10
3½
do.
81,60
3 Sächſiſche Rente 84,20
4 Württembergerv. 1907 101,90
do.
93,60
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾ Griechen v. 1887 49,50
3¾ Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente 98,60
4 do. Goldrente . . 100,20
do, einheitl. Rente 94,75
4
3 Portug. unif Serie I 65,60
3 do. unif. Ser. III 66,90
3 do. Spezial . 12,75
5 Rumänier v. 1903 . . 102,00
0. v. 1890 . . 94,80
4
5. v. 1905 . . 91,60
4
4 Ruſſen v. 1880 . . . 91,30

In Proz.
4 Ruſſen v. 1902 . . . . 91,00
4½ do. v. 1905 . . . . 100,25
97,20
3½ Schweden . . .
4 Serbier amort. v. 1895 85,40
4 Türk. Admin. v. 1903 88,75
4 do. unifiz. v. 1903 94,90
4 Ungar. Goldrente 95,70
4 do. Staatsrente . 92,95
5 Argentinier . . . . . . 101,50
91,40
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 93,20
5 Chineſ. Staatsanleihe 103,00
do.
100,00
½
4½ Japaner . . . . . . . 98,50
5 Innere Mexikaner . . 101,50
do.
4 Gold=Mexikan. v. 1904 96,70
5 Gold=Mexikaner . . . 202,90
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika= Paket=
fahrt

. . . 141,40
4 Nordd. Lloyd . . . . 103,50
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 120,90
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 600/
Einz. Mk. 408 118,00
4 Baltimore & Ohio . . 112,10
4 Gotthardbahn . . . .

In Proz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 160,70
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 22,00
4 Pennſylvania R. R. 135,20

Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 195,00
83,00)
Werger=Brauerei
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 474,75
Fabrik Griesheim . . . 261,00
Farbwerk Höchſt . . . . . 468,30
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . . 327,50
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Schuckert
.. 153,10
Siemens & Halske . . . 242,10
Adlerfahrradwerke Kleyer 384,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 233,80
Gelſenkirchen . . . . . . . 207,80
Harpener . . . . . . . . . 198,20
Phönix, Bergb. u. Hütten=
betrieb
. . . .
.. . . 222,50

Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 90,40
4 Pfälzer Prt. . . . . . 101,40
do.
93,00
3½
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. . 100,50
do. ſteuerfrei
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,60
do.
98,50
do.
alte .
Oeſterr. Südbahn . . 102,50
do.
84,20
do.
58,60
3 Raab=Oedenburger . . 76,10
4 Ruſſ. Südweſt. . .
88,50
4 Kronpr. Rudolfbahn .

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5 Tehuantepec . . . . . 102,90

4
1
1
4
4
4
4
4
4

Bauk=Aktien.
Berliner Handelsgeſ. 176,20
Darmſtädter Bank 133,20
Deutſche Bank . 250,30
Deutſche Vereinsbank 127,30
Diskonto=Geſellſchaft 188,70
Dresdner Bank 159,80
Mitteldeut. Kreditbk. 119,80
Nationalbk. f. Deutſchl. 123,50
Pfälzer Bank . . . . 101,30
145,20
Reichsbank
Rhein. Kredit=Bank 139,00
Wiener Bank=Verein 137,50

Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,50
3½ do. S. 19. . . . . 92,50
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 1519, 2126 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
91,00
do.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
92,50
do.
3½
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
91,10
do.
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,50
do. (unk. 1914) 91,60
3½
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,30

93,40
do,
3½

Zf. In Proz. Städte=
Obligationen 4 Darmſtadt . 3½ do. 92,30 4 Frankfurt . .100,90 3½ do. 96,00 4 Gießen 3½ do. 4 Heidelberg 3½ do. 92,40 4 Karlsruhe 100,50 3½ do. 92,10 4 Magdeburg. 3½ do. 4 Mainz 100,20 3½ do. 4 Mannheim 3½ do. 92,00 4 München. 100,80 3½ Nauheim 92,00 4 Nürnberg. 101,50 3½ do. 4 Offenbach 100,50 3½ do. 92,30 4 Wiesbaden . 102,20 3½ do. 4 Worms . . . 3½ do. 4 Liſſaboner v. 1886 . 82,60 Verzinsliche
Anlehensloſe. 4 Badiſche Tlr. 100 161,20 3½ Cöln=Mindner 100 137,60 5 Donau=Reg. fl. 100 143,35 3 Holl, Komm. 100

In Proz
Zf.
3 Madrider Fs. 100
4 Meining. Pr.=Pfand= 77,80
briefe. .
.. . 136,00
4 Oeſterr. 1860er Loſe 174,40
3 Oldenburger
. . 125,8)
2½ Raab=Grazer fl. 150 118,00
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
fl. 7 39,30
Braunſchweiger Tlr. 20 215.00
Freiburger
Fs. 15 54,50
Mailänder
Fs. 45 115,10
do.
Fs. 10
Meininger
fl. 7 39,00
Oeſterreicher v. 1864 100 571,00
do. v. 1858 100 463,00
Ungar. Staats 100 387,20
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Engl. Sovereigns . . . . 20,43
20 Franks=Stücke . . . . 16,23
Oeſterr. 20=Kronen . . . . 16,90
Amerikaniſche Noten . . . 4,19
Engliſche Noten . . . . . 29,47
Franzöſiſche Noten . . . . 81,10
Holländiſche Noten . . . . 168,80
Italieniſche Noten . . . . 80,90
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,10
Ruſſiſche Noten . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,10
Reichsbank=Diskonto
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[ ][  ][ ]

Nummer 88.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

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Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.

N 88.

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Der ſchmale Weg.
Roman von Paul Bliß.
(Nachdruck verboten.)
36)
Als er ſie ſah, lief er ihr entgegen.
Sie reichte ihm die Hand hin.
Er aber nahm nicht die Hand nur, er legte den
anderen Arm um ſie und zog ſie ſtürmiſch an ſich.
Schnell und leiſe flüſterte ſie: Vorſicht!
Doch er hörte nichts.
Er umfaßte ſie feſter und küßte ſie in heißer, wilder
Liebe.
Da machte ſie ſich energiſch frei.
Ich hitte Dich, flüſterte ſie, alle Augenblicke kann
jemand kommen.
Nun kam er zu ſich.
Verwirrt ſtarrte er ſie an. Dann ſah er ſich ganz er=
ſchrocken
um.
Und endlich ſagte er leiſe: Wie ein Verbrecher komme
ich mir vor! Ein Schaudern kam über ihn.
Sie aber winkte ihm und ging voran.
Am ganzen Körper bebend folgte er ihr.
Ihr Boudoir war bereits erleuchtet, obſchon draußen
noch heller Tag war.
Die Krone war nicht angezündet, aber auf allen klei=
nen
Tiſchchen brannten rot verhängte Lampen.
Breite Seſſel ſtanden da und ein breiter, üppiger

Diwan und Kiſſen, viele ſchwellend weiche, ſeidene Kiſſen
lagen allenthalben herum.
Bitte, ſagte ſie, mit komiſcher Würde auf einen der
bequemen Stühle deutend, bitte, hier ſind wir bei mir.
Einen Moment lang blickte er ſie mit lodernden Sin=
nen
an, dann umfaßte und küßte er ſie aufs neue mit wild=
ſtürmiſcher
Leidenſchaft.
Wieder verſuchte ſie ſich freizumachen.
Doch diesmal hielt er ſie feſt.
Und mit bebender Stimme ſagte er: Nein, ich gebe
Dich nicht frei! Zu lange, zu lange habe ich nach dieſem
Augenblick gelechzt! Ich gebe Dich jetzt nicht eher frei,
als bis Du mir ſagſt, daß Du mich liebſt, daß Du nur
mich allein, mich ganz allein liebſt. Nein, nicht eher laſſe
ich Dich los. Alſo ſag’ mir das!
Und ſie ſagte es, leiſe erbebend und erſchauernd unter
ſeinen wilden Küſſen, ſagte ſie es mit hingehauchter
Stimme.
Ja, ja, ich liebe Dich.
Mich allein, mich ganz allein? fragte er faſt atemlos.
Ja, Dich ganz allein, flüſterte ſie.
So ſchwör’ mir das, hier in meine Hand!
Und bebend legte ſie ihre Hand in die ſeine und ſagte
ſtill: Ich ſchwöre es!
Da riß er ſie von neuem an ſich, preßte ſie ſo eng, ſo
feſt, ſo ſtürmiſch an ſich, daß ihr faſt der Atem verging.
Und unter ungezählten wilden Küſſen ſtammelte er:
Nun biſt Du mein, nun biſt Du mein, ganz allein, mein

ſirs aunze Sedent Riennd kont dich mie ieht mehr
rauben! Mein biſt Du, mein ganz allein!
Sie aber, als ſie ſeine Worte hörte, ſie erſchrak.
Davon aber merkte er nichts, über ihn war es wie ein
Jubel gekommen . . . alles Leid und alles Weh, das bis=
her
ihn jemals bedrückt hatte, es war vergeſſen, alles, alles
vergeſſen, alles, alles ausgelöſcht durch deſen einen, ein=
zigen
Augenblick der himmelſtürmenden, jubelnden
Freude .
Endlich gab er ſie frei.
Und nun ſtand er vor ihr und ſah ſie an mit glück=
ſtrahlendem
Blick.
Elsbeth, meine geliebte Elsbeth!
Und er nahm ihre beiden Hände und zog ſie voll In=
brunſt
an die Lippen.
Ach, wär’ doch all das Laute und all das Peinliche
nur erſt vorbei wären wir doch erſt beide allein!
Da erſchrak ſie von neuem, diesmal aber ſo ſehr, daß
ſie es kaum mehr verbergen konnte.
Und er erregt immer weiter: Aber gleich morgen fahre
ich zu ihm und berichte ihm, was geſchehen iſt. Klarheit
muß ich haben.
Nun hielt ſie ihre Angſt nicht mehr zurück. Mit zit=
ternder
Stimme fragte ſie: Zu wem willſt Du fahren?
Zu Deinem Mann daß er Dich freigibt daß die
Scheidung eingeleitet wird. Ganz ſelbſtverſtändlich ſagte
er es.
Da ſtarrte ſie ihn mit ſchreckentſtelltem Geſicht an und
ſtammelte: Die die Scheidung!?

[ ][  ][ ]

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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

Nummer 88.

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verschlossenen Behältnissen von 1, 5, 10, 20 und 50 Liter unter Angabe
des Rauminhalts und der Alkoholstärke feilgehalten werden; die Verschlüsse
kennzeichnen die Firmen, welche für Inhalt und Qualität haften. Damit
wird den Verbrauchern eine gesetzliche Gewähr für die Beschaffenheit der
Ware geboten. Die Brauchbarkeit von Spiritus-Lampen, Spirituskochern,
Spiritusbügeleisen und dergl. hängt in erster Linie von Gradstärke und
Reinheit der Ware ab. Die seit Jahren bekannte Marke Herold ver-
bürgt
dem Verbraucher auch weiterhin Brennspiritus aus Abfüllstellen der
Spiritus-Zentrale.
Die Ausführungsbestimmungen zum § 109 des neuen Branntwein-
steuergesetzes
haben uns zu einem

Preisausschreiben

betreffend Verschlussicherungen für Flaschen und Kannen zur Aufnahme
von Brennspiritus veranlasst. Für Preise steht der Betrag von

M. 5000.-

zur Verfügung. Die Sicherungen müssen den vom Bundesrat vorgeschriebenen
Bedingungen entsprechen. Da es sich um einen Jahresbedarf von

80 b1s 100 Millionen

Verschlüssen handelt, so müssen sie zu einem billigen Herstellungspreise
geliefert werden, sowie einfach und leicht anzubringen sein. Die näheren
Bedingungen des Preisausschreibens sind erhältlich bei der

Spiritus=Zentrale

Berlin W. 8, Taubenstrasse 1618.

(8006ms

Erſtaunt nickte er. Nun ja und zwar ſo ſchnell wie
möglich, damit es hinter uns iſt.
Mit einem Ruck machte ſie ſich frei, drehte ſich um und
trat ans Fenſter.
Verſtändnislos ſah er ihr nach.
Eine Minute lang banges Schweigen.
Dann fragte er: Was heißt das? Was haſt Du?
Da antwortete ſie, ohne ſich umzuſehen, mit faſt harter
Stimme: Das iſt unmöglich!
Er ſtarrte ſie an. Was iſt unmöglich?
Nein, nein, es iſt einfach undenkbar! Faſt ſchrie ſie
es heraus.
Was denn? Was denn? So drück' Dich doch klar aus!
Was Du von mir verlangſt!
Was ich von Dir verlange . . .? Mit ſtarr verſtänd=
nisloſen
Augen ſah er zu ihr hin.
Und wie angſtgehetzt, gequält begann ſie nun: Nein,
nein, das iſt die pure Unmöglichkeit! Ich kann nicht!
Ich kann ganz einfach nicht! Ich kann ohne alles das
hier nicht mehr leben! Ich kann nicht! Ich kann nicht!
Er aber ſtand da und ſtarrte wortlos zu ihr hin
ihm war, als preßte jemand ſeinen Kopf in eine Schraube
Wahnſinn, der höhnende, giftige Wahnſinn grinſte
ihn an.
Und ſie weiter in jammernden Tönen: Verachte mich
nicht, verſtoß’ mich nicht! Ich kann nicht anders han=
deln
! Ich bin ſchon zu ſehr an all den Luxus hier ge=
wöhnt
ich kann ihn nicht mehr entbehren, er iſt mir zur
Lebensbedingung geworden.
Noch immer ſtarrte er ſie ſchweigend an.
Sie aber jammerte weiter: Sei nicht zu hart mit mir!
Ich bin ja verzogen und verzärtelt und zur Egoiſtin ge=

worden ja, ja, ich weiß es ja alles aber kann ich
dafür, daß ich ſo ſchwach und haltlos bin? Meine Er=
zieher
, die ziehe dafür zur Rechenſchaft!
Er winkte ihr, daß ſie ſchweigen möge.
Angſtvoll blickte ſie zu ihm hin.
Da kam er heran zu ihr.
Mit heiſer klingender Stimme ſagte er: Alſo Du willſt
Dich nicht ſcheiden laſſen?
Ich kann nicht ich kann nicht!
So, Du kannſt alſo nicht? . . . Dann verſtehe ich Dein
Betragen nicht! . . . Du haſt mir Liebe geſchworen, haſt
Dich von mir küſſen laſſen und haſt doch keinen Augenolick
daran gedacht, meine Frau zu werden. Iſt das möglich?
Sag’ mir, iſt das möglich!?
Schluchzend ſank ſie zuſammen.
Er aber faßte ſie an und zog ſie an beiden Händen
wieder empor.
Angſtgequält ſchaute ſie ihn an.
Immer feſter preßte er ihre Hände zuſammen.
Sag’ mir, iſt das möglich iſt das denn möglich!?
Ich kann nicht, jammerte ſie nur.
Da packte ihn der ganze Ekel . .
Alſo für einen ſo erbärmlichen Kerl haſt Du mich ge=
halten
? Solch einen Schuft haſt Du geglaubt aus mir
machen zu können? Du! Du! Und Deinem Schwur
habe ich glauben können? Dich habe ich zum Weibe neh=
men
wollen, Dich, Du erbärmlichſte aller Kreaturen?
Feſter und feſter faßte er ſie an.
Töte mich nicht! ſchrie ſie entſetzt auf, als ſie ſeinen
finſteren, wilden Blick ſah.
Ja, es wäre am beſten für Dich, damit Dir Dein
frevelhaftes Beginnen geendet wird, es wäre das Beſte.

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Teie nich nicht öch ſchuat un diſei Ech nich
los! Eine gräßliche Angſt packte ſie.
Da ſtieß er ſie von ſich, daß ſie in einen der breiten
Seſſel hineintaumelte.
Ein namenloſer Ekel kam über ihn.
Wie das hier ausſah in ihrem Boudoir, erſt jetzt fiel
ihm das auf, wie kokett, wie verführeriſch das alles aus=
ſah
! Und dies Parfüm, wie ſchwer und ſchwül!
Pfui! Pfui!
Er ging auf ſie zu.
Sie aber floh in das andere Zimmer und ſchloß hinter
ſich ab.
Hohnlachend, wahnſinnig hohnlachend ſah er ihr nach.
Dann taumelte er hinaus.
Fort! Nur fort! Nur wieder reine Luft!
Bis zur nächſten Droſchke kam er, da fiel er um.

19. Kapitel.
Vierzehn Tage waren vergangen.
Bange und ſchwere Tage.
Noch immer lag Fritz Stark bewußtlos und gpathiſch
danieder.
Und noch immer machten beide Aerzte bedenkliche Ge=
ſichter
.
Noch immer war die ſchwere Nervenkriſe nicht über=
ſtanden
.
Lautlos ſchlich alles auf den Zehen herum.
Da, endlich, am fünfzehnten Tage ſiegte das geſunde
Bauernblut.
(Schluß folgt.)

[ ][  ][ ]

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.

38 4t.

Samstag, 16. April.

Darmſt adt, den 8. April 1910.
Betreffend: Meldung von Funden.
Das Großh. Kreisamt Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Von dem Gr. Denkmalpfleger für die Altertümer iſt wiederholt feſtgeſtellt worden,
daß gelegentliche Funde bei Erdarbeiten entgegen den geſetzlichen Beſtimmungen ent=
weder
gar nicht, oder verſpätet zur Anzeige gekommen ſind. Wir laſſen deshalb nach=
ſtehend
den Art. 25, 26 und 37 des Denkmalſchutzgeſetzes vom 16. Juli 1902 erneut zum
Abdruck bringen und bemerken hierzu:
Vor allem wollen Sie dafür beſorgt ſein, daß bei allen Erdarbeiten in Ihrer
Gemarkung bei Neubauten Waſſerleitungen, Weganlagen, Rodungen, ſowie in Kies=
oder
Lehmgruben ſowohl Uinternehmer wie Arbeiter dahin belehrt werden, daß in der
Erde verborgene Gegenſtände, wie Tongefäße, Scherben, bearbeitete Steine, Waffen,
Werkzeuge und Schmuckſachen aus Stein, Knochen oder Metall, Gerippe, Gebäude=
trümmer
, Reſte verſchollener Straßen (Pflaſter oder Schotterung), verſteinerte Knochen
von Tieren ꝛc., die bei den Arbeiten zum Vorſchein kommen und für Geſchichte, Kultur=
geſchichte
, Menſchenkunde und Naturgeſchichte von großer Bedeutung ſein können, uns
ſofort direkt oder durch Ihre Vermittlung zur Anzeige gebracht werden. Wir verweiſen
hierbei ausdrücklich auf den Schlußſatz des Art. 26 des Denkmalſchutzgeſetzes.
Die Anzeigen können kurzer Hand mit Poſtkarte oder auch telephoniſch gemacht
werden.
Wichtig iſt, daß ſolche Funde bis zur Ankunft eines berufenen Sachverſtändigen
in der Erde in urſprünglicher Lage gelaſſen werden, damit ſie möglichſt vor Zerſtörung
bewahrt bleiben: vielleicht kann durch die Begleitumſtände noch feſtgeſte. t werden, ob
es ſich um eine Wohn= oder Grabſtätte, oder nur um einen Einzelfund handelt und ob
weitere Unterſuchungen erforderlich ſind. Sollte hierdurch dem Beteiligten Schaden
entſtehen, ſo wird er nach Art. 28 des Geſetzes vergütet. Trifft die Meldung recht=
zeitig
ein, ſo wird der Denkmalpfleger oder ſein Stellvertreter ſofort zur Be=
ſichtigung
erſcheinen.
Es ſind auch ſchon Meldungen durch den viel verbreiteten Irrtum unterlaſſen
worden, daß derartige Funde dem Muſeum abzuliefern ſeien. Dies iſt aber nicht der
Fall, denn das Eigentumsrecht wird durch die geſetzliche Meldepflicht nicht be=
rührt
. Nur müſſen die Funde und die Fundſtellen dem Gr. Denkmalpfleger zur
wiſſenſchaftlichen Beurteilung zur Verfügung geſtellt und zugänglich gemacht werden.
Für die Abtretung eines Fundes an den Denkmalpfleger oder ein Muſeum wird auf
Verlangen jederzeit entſprechende Vergütung gewährt. Vor dem Verkauf von Fund=
gegenſtänden
an Händler wird gewarnt, da dieſe in keinem Fall die Preiſe bezahlen
werden wie die öffentlichen Sammlungen.
Den Gemeindebedienſteten, beſonders den Totengräbern, Flurſchützen und
Forſtwarten wollen Sie von dieſer Verfügung beſonders Kenntnis geben mit der
Aufforderung, gewiſſenhaft dafür beſorgt zu ſein, daß über alle Bodenfunde ſofort die

vorgeſchriebene Meldung gemacht wird.
Fey.
Art. 25. Ausgrabungen.
Wer eine Ausgrabung nach verborgenen unbeweglichen oder beweglichen Gegen=
ſtänden
von kulturgeſchichtlicher oder ſonſt geſchichtlicher Bedeutung vorzunehmen be=
abſichtigt
, hat hiervon dem Kreisamt oder einer anderen ſeitens des Miniſteriums des
Innern zu bezeichnenden Behörde Anzeige zu erſtatten und den ſeitens der zuſtändigen
Behörde ergehenden Anordnungen hinſichtlich der Ausführung der Ausgrabung, der
Verwahrung und ſonſtigen Sicherung, ſowie der Behandlung etwa aufzufindender
Gegenſtände nachzukommen.
Das Gleiche gilt, wenn die beabſichtigte Grabung zwar nicht auf die Auffindung
von Gegenſtänden der in Abſ. 1 bezeichneten Art gerichtet, dem Grabenden aber be=
kannt
iſt, daß gelegentlich der Grabung wahrſcheinlich die Entdeckung ſolcher Gegenſtände
ſtattfinden wird.
Die beabſichtigte Ausgrabung oder Grabung darf nicht vor Ablauf von zwei
Wochen von Erſtattung der Anzeige ab beginnen, inſofern nicht bereits vorher die nach
Abſ. 1, 2 zu erlaſſenden Anordnungen getroffen worden ſind.
Art. 26. Funde.
Werden in einem Grundſtück verborgene und unbewegliche oder bewegliche Gegen=
ſtände
von kulturgeſchichtlicher oder ſonſt geſchichtlicher Bedeutung bei Ausgrabungen
nach ſolchen oder gelegentlich aufgefunden, ſo hat der Eigentümer des Grundſtücks oder
der ſonſt Verfügungsberechtigte von dieſem Fund ſpäteſtens am folgenden Tage der
Bürgemeiſterei oder dem Kreisamt des Fundorts Anzeige zu erſtatten und den An=
ordnungen
Folge zu leiſten, weiche entſprechend der Beſtimmung in Art. 25, Abſ. 1,
getroffeit werden. Die gleiche Verpflichtung liegt dem Leiter der Arbeiten, bei denen
der Fund gemacht worden iſt, ob. Zur Erfüllung der Anzeigepflicht genügt die Er=
ſtattung
der Anzeige ſeitens eines von mehreren Anzeigepflichtigen.
Handelt es ſich um gelegentliche Funde, bezüglich deren behördliche Anordnungen
auf Grund des Abſ. 1 oder des Art. 25, Abſ. 2 noch nicht ergangen ſind, ſo

1910.
darf der Anzeigepſichtige die begomenen Arbeiten nicht vor Ablauf von drei Tagen
von Erſtattung der Anzeige ab fortſetzen. Der Anzeigepflichtige darf jedoch die begonnenen
Arbeiten weiter führen, ſofern ihre Fortſetzung die bereits gefundenen Gegenſtände oder
noch zu erwartende Funde nicht gefährdet und ſofern ihm die Unterbrechung der
Arbeiten nur mit unverhältnismäßigem Nachteil möglich iſt.
Art. 37 Strafbeſtimmungen.
(8160dsi
Wer den Vorſchriften der Artikel 1, 2, 3, 11, 15, 17 Abſatz 1, 2, des Artikels 20
Abſatz 3, der Artikel 25, 26, 29, 34 Abſatz 1, des Artikels 35 zuwiderhandelt, wird mit
Geldſtrafe bis zu 300 Mark und, wenn die Zuwiderhandlung vorſätzlich geſchieht, mit
Geldſtrafe bis zu 1000 Mark oder mit Haft beſtraft. Eine uneinbringliche Geldſtrafe iſt
nach Maßgabe der Vorſchriften des Strafgeſetzbuchs in Freiheitsſtrafe umzuwandeln.
Bekanntmachung.
Betreffend: Schießübungen des Leibgarde=Regiments Nr. 115 auf dem Schieß=
platz
Meſſel.
In teilweiſer Abänderung unſerer Bekanntmachung vom 18. Februar ds. Js.
bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß das Leibgarde=Regiment Nr. 115 an)
18. April
von 9 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags
2., 3. und 6. Mai von 9 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags
ein Schießen mit ſcharfer Munition auf dem Schießplatz Meſſel abhalten wird.
Schußrichtung vom Steinhügel e. 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſch=Bach.
Die Abſperrung des Geländes zu den genannten Zeiten wird erforderlich gegen
Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchl., gegen Weſten: Dammweg=
Brunnersweg ausſchl., gegen Süden: Forſthaus Steinacker=Steinhügel ausſchließl.,
gegen Oſten: alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=Wieſe,
Sau=Wieſe, Schreiberts=Wieſe, Geishecke einſchl.
Vor Betreten des Geländes während der Schießzeit wird gewarnt.
Am 19. und 21. April ds. Js. finden Schießen nicht ſtatt.
Darmſtadt, den 13. April 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
(8322

Bekanntmachung.
Betreffend: Geſuch des Dr. med. Emil Wolf in Darmſtadt um Genehmigung zum
Betrieb einer orthopädiſch=chirurgiſchen Heilanſtalt in Darmſtadt, Rheinſtr. 31.
Der praktiſche Arzt Dr. med. Emil Wolf dahier hat auf Grund des §30 Gewerbe=
ordnung
Antrag auf Genehmigung des Betriebs einer orthopädiſch=chirurgiſchen Heil=
anſtalt
im Hauſe Rheinſtraße Nr. 31 hier geſtelt. Die Pläne und Beſchreibungen liegen
auf unſerer Kanzlei zu jedermanns Einſicht während der Bureauſtunden offen. Es wird
dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Einwendungen gegen
das Unternehmen binnen 14 Tagen vom Erſcheinen dieſer Bekanntmachung an ge=
rechnet
bei Meidung des Ausſchluſſes bei uns vorgebracht werden müſſen.
Darmſtadt, den 14. April 1910.
(8321
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.

Darmſtadt, den 30. März 1910.
Betreffend: Das Muſterungsgeſchäft für 1910 im Kreiſe Darmſtadt.
Der Zivil=Vorſitzende der Großh. Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Unter Bezugnahme auf die wiederholt erfolgte diesſeitige Bekanntmachung des
Muſterungstermins empfehle ich Ihnen, ſich an den in derſelben näher bezeichneten
Tagen mit den Militärpflichtigen Ihrer Gemeinden vormittags 7½ Uhr zum Muſterungs=
geſchäft
einzufinden.
Die betr. Militärpflichtigen ſind darauf aufmerkſam zu machen, daß ſie ſich in
den Straßen Darmſtadts und im Muſterungslokal ruhig und anſtändig zu betragen
haben und namentlich nicht im angetrunkenen Zuſtande vor der Erſatz=Kommiſion
erſcheinen dürfen. Zuwiderhandelnde werden alsbald in Gewahrſam gebracht und
unter Umſtänden entſprechend beſtraft.
Militärpflichtige, welche nicht pünktlich erſcheinen, ſind, ſofern ſie dadurch nicht
eine härtere Strafe verwirkt haben, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk. oder Haft bis zu
3 Tagen zu beſtrafen.
Die Angehörigen von Militärpflichtigen, welche zu ihren Gunſten die Zurück=
ſtellung
und bezw. Befreiung ihrer Söhne vom Militärdienſt in Anſpruch nehmen,
ſind auf diejenigen Tage vorzuladen, an welchen die betr. Militärpflichtigen zu er=
ſcheinen
haben.
von Werner.
(7008sss

Anſicge Rachechten des Geiherzogichen Pofzeiante Darnſicht.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Double=Zwicker. 1 Netz mit 6 Tennisbällen. 1 goldener Damen=
Ring. 1 Zwanzigmarkſtück. 1 goldene Damen=Uhr mit Kette. 1 goldener Ring mit
rotem Stein und 1 weißer Ring mit gelbem Totenkopf. 1 Portemonnaie mit Inhalt,
1 filbernes Armband mit Anhänger und Aufſchriſt. 1. ſchwarzes Leder=Mäppchen mit
kleinem Notizbuch und Verſicherungsmarken. 1 großer Schlüſſel. 1 Bäcker=Kontobuch,
auf den Namen Gilbert lautend. 1 doppelſeitige Mundharmonika. 1ſilberner Anhänger
mit der Aufſchrift Neues Palats 3. II. 10½ 1 verklickelter Metall=Schuhzieher. 1 dunkl.
Portemonnaie mit Inhalt. 1 weißes Halskettchen mit Herzchen. 1. Einmartſtück,
1 weißes Körbchen. 1 Taſchenmeſſer mit Perlmuttſtiel, 2 Klingen, Korkzieher u. Schere.
1 Taſchenmeſſer mit Perlmuttſtiel. 1 Paket, enthaltend Flick= und Stickarbeiten und
1 weiße Damen=Unterhoſe. 1 brauner Glacéhandſchuh. 1 mittelgroßer Schlüſſel.
1 weißer mit Silber durchwirkter Damen=Gürtel mit gelber Schnalle. 1 ſchwarzer
Herren=Regenſchirm mit Futteral und gelbem Griff. 3 Hundemarken mit den Nrn. 3542,
8061 und 489 VII. 1 kleines Taſchenmeſſer mit weißem Hornſtiel. 6 kleine Schlüſſel
an einem Ring.
Verloren: 1 vierreihiges ſilbernes Perlen=Armband. 1 ſchwarzer Spazierſtock
mit Silbergriff. 1 graues Knaben=Capes. 1 goldener Ring mit 3 Opalen und einem
Smaragd. 1 dunkelblauer Samtgürtel mit gelber Schnalle. 1 graues Loden=Käppchen.
1 Oryd=Damenuhr mit goldenen Zeigern und Ring. 1 ſchwarzes Damen=Portemonnaie
mit 4,91 Mk. Inhalt. 1 goldene Zylinder=Uhr. 1 dunkelblauer Samtgürtel mit Stahl=
Schnalle. 1 Paket, enthaltend zweierlei Spitzen über 28 Meter. 1 ſchwarzſeidener
Sonnenſchirm. 1 goldene längliche, geſchweifte Broſche ohne Nadel. 1 Radfahrer=
Nummerplatte mit ſchwarzem D und der Nr. 10265. 1 goldenes Medaillon, ein kleines
Buch darſtellend, mit Familienbildern (gute Belohnung dem Finder). 1 Damen= Regen=
ſchirm
mit gebogenem Silbergriff. 1 goldene runde Broſche mit weihen Steinchen.
1 braunes Vortemonnaie mit Klappverſchluß und 150 Mk. Inhalt. 1 noch neuer Regen=
ſchirm
. 1 rotes Portemonnaie mit vernickeltem Fahrrad=Schlüſſel. 1 weißleinenes
Taſchentuch, gez. A. v. W. 1 braunes älteres Portemonnaie mit etwa 7 Mk. Inhalt.
1 ſilbernes Armband (Reif) mit Münze als Anhänger. 1 grünliches Portemonnaie
mit 12 Mk. Inhalt und Eſſenkarten von der Firma Merck. 1 Lieferbuch, auf den
Namen Wiemer ausgeſtellt. 1 goldener Ring mit rotem Stein. 1 großer Hausſchlüſſel
mit geſpaltenem Bart. 1 ſilbernes Ketten=Armband. 1 grauer Gummiball. 1 kleines
gelbes Kinder=Portemonnaie mit 3,05 Mk. Inhalt. 1 ſilbernes Glieder=Armband mit
blauen Steinchen. 1 Taſchentuch, gez. Ting. 1 geſticktes Perlen=Handtäſchchen mit
Taſchentuch und 1 Paar ſeidenen Handſchuhen. 1 goldener Ring mit 3 länglichen roten
Steinchen. 1 kleines braunes Portemonnaie mit 4 Mk. Inhalt. 1 ſilberne Damen=Uhr
mit Goldrand. 1 filbernes Zigarerten=Etut. 1 ältere Brille. 1 dunkles Portemonnaie
mit 67 Mk. Inhalt. 1 grüner Damen=Regenſchirm mit gebogenem grünen Naturgriff.
Zugelaufen bei Privaten: 1 graulich=weiße Katze mit dunklem Schwanz. 1 ge=
tigerter
Jagdhund. 1 junger Hund mit Marke und der Nr. 274 VII.
Zugeflogen bei Privaten: 1 Papagei. 1 grünlicher Kanarienvogel.
Entflogen: 1 grünlicher Kanarienvogel.
Entlaufen: 1 langhaariger Foxterrier. 1 langhaariger Jagdhund. 1 ſchwarzer
Zwergſpitz. 1 Dobermanpinſcher.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(8257
iſt geöffnet an allen Werktagen von 812 Uhr vormittags und 26 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3 be=

finden ſich: 3 Pinſcher, 1 Jagdhund.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
tag
, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.

Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 17. April, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9. Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.

Bekanntmachung,
das Spielen in außerheſſiſchen Lotterien betreffend.
Die Beſtimmungen des nachſtehenden Geſetzes vom 14. Februar 1906 bringen wir
mit dem Anfügen erneut zur Kenntnis, daß von großen Klaſſenlotterien nur die Königlich
Preußiſche Klaſſenlotterie im Großherzogtum Heſſen zugelaſſen iſt.
Im übrigen iſt, abgeſehen von unbedeutenderen Ausſpielungen, z. Zt. nur der
Loſevertrieb von folgenden außerheſſiſchen Lotterien im Großherzogtum erlaubt:
1. Lotterie des Vereins für Wiederherſtellung der St. Lorenzkirche in Nürnberg‟),
2. Lotterie des Münſterbauvereins Ueberlingen (in Baden‟),
3. Lotterie des Deutſchen Schriftſtellerheims in Jena,
4. Lotterie des Beamten=Erholungsheims Hofgut Teichmühle i. T. b. Köppern.
Alle übrigen Lotterien, insbeſondere die Hamburger Stadtlotterie, die
Kgl. Sächſiſche Landeslotterie, die Ungariſche Klaſſenlotterie und die Däniſche
Koloniallotterie ſind im Großherzogtum Heſſen nicht zugelaſſen, ſodaß ſowohl
Vertrieb der betreffenden Loſe, als auch das Spielen in den letztgenannten Lotte=
rien
verboten und ſtrafbar iſt.
*) Anm. Zum Vertrieb in Heſſen dürfen nur mit dem heſſiſchen Zulaſſungs=
ſtempel
verſehene Loſe gelangen. Während der Zeit des Vertriebes der Loſe zur
erſten Klaſſe einer Königl. Preuß. Klaſſenlotterie iſt Ankündigung, Ausgabe und
Vertrieb der Loſe in Heſſen nicht geſtattet.
Darmſtadt, den 12. April 1910.
(8194fs
Großherzogliches Polizeiamt.
Dr. Kranzbühler.
Geſetz,
das Spiel in außerheſſiſchen Lotterien betreffend. Vom 14. Februar 1906.
ERNST LuDWIG von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und
bei Rhein ꝛc. ꝛc.
Wir haben mit Zuſtimmung Unſerer getreuen Stände verordnet und verordnen
hierdurch, wie folgt:
Artikel 1. Wer in außerheſſiſchen Lotterien, die nicht mit ſtaatlicher
Genehmigung im Großherzogtum zugelaſſen ſind, ſpielt, wird mit Geldſtraße
bis zu 600 Mark beſtraft; eine nicht beizutreibende Geldſtrafe iſt in Haft um=
zuwandeln
.
Artikel Wer ſich dem Verkauf oder der ſonſtigen Veräußerung eines
Loſes, eines Losabſchnittes oder eines Anteils an einem Loſe oder Losabſchnitte
der im Artikel 1 bezeichneten Lotterien unterzieht, insbeſondere auch wer ein Los,
einen Losabſchnitt oder einen Losanteil dieſer Art zum Erwerb anbietet oder zur
Veräußerung bereit hält, wird mit Geldſtrafe bis zu 1000 Mk. beſtraft. Die
gleiche Strafe trifft denjenigen, welcher bei einem ſolchen Geſchäft oder einer ſolchen
Handlung als Mittelsperſon mitwirkt.
Iſt die Zuwiderhandlung durch eine Perſon begangen, die Loſehandel gewerbs=
mäßig
betreibt, oder bei ihm gewerbsmäßige Hilfe leiſtet, oder iſt ſie durch
öffentliches Auslegen, Ausſtellen oder Aushängen oder durch Verſenden eines
Loſes, eines Losabſchnitts, eines Bezugsſcheins, eines Anteilſcheins, eines An=
gebots
, einer Anzeige oder eines Lotterievlans oder durch Einrücken eines Ange=

[ ][  ][ ]

Seite 12.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

Nummer 88.

bots, einer Anzeige odereines Lotterieplans in eine in Heſſen erſcheinende Zeitung
erfolgt, ſo tritt Geldſtrafe von 100 bis zu 1500 Mark ein.
Jede einzelne Verkaufs= oder Vertriebshandlung, namentlich jedes einzelne An=
bieten
, Bereithalten, Auslegen, Ausſtellen, Aushängen, Verſenden eines Loſes, eines
Losabſchnitts, eines Bezugsſcheins, eines Anteilſcheins, eines Angebots, einer Anzeige
oder eines Lotterieplans wird als beſonderes ſelbſtändiges Vergehen beſtraft, auch wenn
die einzelnen Handlungen zuſammenhängen und auf einen einheitlichen Vorſatz des
Täters oder Teilnehmers zurückzuführen ſind.
Artikel 3. Wer, nachdem er wegen eines der im Artikel 2 bezeichneten Ver=
gehen
rechtskräftig verurteilt worden iſt, abermals eine dieſer Handlungen begeht, wird
in den Fällen des Artikels 2 Abſ. 1 mit Geldſtrafe von 100 bis zu 1500 Mark, in den
Fällen des Artikels 2 Abſ. 2 mit Geldſtrafe von 200 bis zu 2000 Mark beſtraft.
Artikel 4. Jeder fernere Rückfall nach vorausgegangener rechtskräftiger
Verurteilung im erſten Rückfalle zieht Geldſtrafe von 300 bis zu 3000 Mark nach ſich.
Artikel 5. Die Beſtimmungen der Artikel 3, 4 finden Anwendung, auch wenn
die früheren Geldſtrafen noch nicht oder nur teilweiſe gezahlt oder ganz oder teilweiſe
erlaſſen ſind; ſie bleiben jedoch ausgeſchloſſen, wenn ſeit der Zahlung oder dem Erlaſſe
der letzten Geldſtrafe oder der Verbüßung der an ihre Stelle getretenen Freiheitsſtrafe
bis zur Begehung der neuen Zuwiderhandlung drei Jahre verfloſſen ſind.
Artikel 6. Wer Gewinnergebniſſe der im Artikel 1 bezeichneten Lotterien in
einer in Heſſen erſcheinenden Zeitung veröffentlicht, oder durch öffentliches Aus=
legen
, Ausſtellen oder Aushängen bekannt gibt, wird mit Geldſtrafe bis zu 50 Mark
beſtraft. Gehört der Täter oder Teilnehmer zu den im Artikel 2 Abſ. 2 bezeichneten
Perſonen, ſo tritt Geldſtrafe von 100 bis zu 600 Mark ein.
Artikel 7. Den außerheſſiſchen Lotterien ſind alle außerhalb Heſſens öffent=
lich
veranſtalteten Ausſpielungen beweglicher oder unbeweglicher Gegenſtände
gleich zu achten. Der Artikel 1 findet jedoch keine Anwendung, wenn der Preis des
einzelnen Loſes drei Mark, einſchließlich des Reichsſtempels, nicht überſteigt.
Artikel 8. Die in den einleitenden Beſtimmungen und im erſten Teile des
Strafgeſetzbuchs für das Deutſche Reich enthaltenen Vorſchriften finden auf die in dem
gegenwärtigen Geſetze mit Strafe bedrohten Handlungen Anwendung, ſoweit nicht
durch dieſes Geſetz abweichende Beſtimmungen getroffen ſind.
Artikel 9. Auf Anteilſcheine von Anleihen, deren Verzinſung und Tilgung
mit einer Verloſung und mit Prämien verbunden iſt, finden die Beſtimmungen dieſes
Geſetzes keine Anwendung.
Artikel 10. Das vorſtehende Geſetz tritt gleichzeitig mit dem Staatsvertrage
zwiſchen den Heſſiſch=Thüringiſchen Staaten und Preußen vom 17. Juni 1905 in Kraft.
Gleichzeitig treten außer Kraft:
1. Die Artikel 234, 235 des Polizeiſtrafgeſetzes vom 30. Oktober 1855, ſoweit
ſie den Vertrieb von Loſen ꝛc. außerheſſiſcher Lotterien und Ausſpielungen
betreffen;
2. das Geſetz, die Einführung einer ſtaatlichen Klaſſenlotterie betreffend, vom
12. Auguſt 1899.
Arkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und beigedrückten Großherzoglichen
Siegels.
Darmſtadt, den 14. Februar 1906.
(L. 8.)
ERNST LuDWIG.
Ewald. Gnauth.
Bekanntmachung.
Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß mit Wirkung vom 16. April
I. Js. der Sicherheitsdienſt in der Waldumgebung der Stadt, gleichwie in den Vor=
jahren
, wiederum in Kraft tritt. Der Aufſichtsdienſt wird von 7 Forſtaufſehern aus=
geübt
, welche die Uniform der ſtaatlichen Forſtwarte tragen und mit Gewehr, ſowie
Hirſchfänger ausgerüſtet ſind. Ihre Aufgabe iſt die ſtändige Beaufſichtigung der die
Stadt umgebenden Waldungen unter beſonderer Berückſichtigung der von dem Publikum
begangenen Spazierwege.
Da den Forſtaufſehern die polizeiliche Ueberwachung der Waldumgebung obliegt,
ſind ſie von dem Großh. Kreisamt eidlich als Polizeibeamte auf den Polizeiſchutz
verpflichtet und im Beſitz einer von dem unterzeichneten Polizeiamt ausgeſtellten Aus=
weiskarte
.
In der Ueberzeugung, daß durch die ſtändige polizeiliche Ueberwachung der
Waldungen eine erhöhte Gewähr für die Sicherheit des Spaziergängerpublikums
gegeben iſt, richten wir hiermit an die Einwohnerſchaft die Bitte, von etwaigen ver=
dächtigen
Wahrnehmungen in den Wäldern bei Begegnung die Forſtaufſeher oder aber
das unterzeichnete Polizeiamt in Kenntnis ſetzen zu wollen.
(8084dfs
Darmſtadt, den 11. April 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.

Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupt= und Reſtdenzüadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)

Ochſenfleiſch
per ½ kg 86 Pfg.
Rindfleiſch
80
Kalbfleiſch
90
Hammelfleiſch .
90
Bruſt .
60
Schweinefleiſch (Bratenſt.) ½ . 96
Bauchläppchen.
90
100
Kottelets u. geſalz. Fleiſch
Speck, geräuchert
½ 110

Dörrfleiſch
per
Schinken m. Bein
Rollſchinken
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen .
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt. .

½ kg 110 Pfg.


4

110
130
90
2

Jubiläums=Stipendien=Stiftung zu Ehren der 25=jährigen
Regierung des höchſtſeligen Großherzogs Ludwig III.
Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den Kapitalzinſen drei junge Leute,
und zwar aus jeder der drei Provinzen Perſonen einer, eine gleichmäßige Beihilfe zu
den Koſten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildungsanſtalt erhalten ſollen, ſind
für das Jahr 1910 drei Stipendien von je 400 Mark zu vergeben.
Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden es können jedoch nur
Angehörige ſolcher Gemeinden berückſichtigt werden, welche Beiträge zu dieſer Stiftung
geleiſtet haben.
Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum Zwecke ihrer Aus=
bildung
eine höhere Bildungsanſtalt beſuchen oder beſuchen wollen und ſich um das
Stipendium zu bewerben beabſichtigen, ſind eingeladen, ihre Geſuche durch ihre be=
treffende
Bürgermeiſterei an die Bürgermeiſterei der Hauptſtadt ihrer Provinz, alſo aus
Orten der Provinz Starkenburg an die Bürgermeiſterei Darmſtadt, aus Rheinheſſen an
die Bürgermeiſterei Mainz, aus Oberheſſen an die Bürgermeiſterei Gießen
bis längſtens zum 1. Mai ds. Js.

gelangen zu laſſen.
An Zeugniſſen ſind den Geſuchen beizulegen:
1. ein behördlich beglaubigtes Vermögenszeugnis,
2. eine behördliche Beſcheinigung, daß und wo Geſuchſteller ſtudiert,
3. das Maturitäts= bezw. Schulabgangszeugnis,
4. ein Führungs= (Leumunds=) Zeugnis.
Außerdem iſt der Nachweis zu erbringen, daß der Geſuchſteller in Heſſen geboren,
dezw. beſſiſcher Staatsangehöriger iſt.
(7660ss
Gießen, Mainz, Darmſtadt, den 1. April 1910.
Das Kuratorium:

Mecum
Oberbürgermeiſter.

Dr. Göttelmann
Oberbürgermeiſter.

Dr. Gläſſing
Oberbürgermeiſter.

Verſteigerungs=Anzeige.
Montag, den 18. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, ſollen im Pfandlokal Beſ=
ſungerſtraße
4 folgende Pfänder:
1 Sekretär, 1 Kleiderſchrank, 1 Schreibtiſch, 1 Fahrrad, 5 Schweine, 500 Stück
Schiefer, 1 vollſt. Bett, 1 Waſchtiſch, 1 Nachtſchränkchen, 1 großer Möbel=
transportwagen

zwangsweiſe verſteigert werden.
Verſteigerung der Schweine beſtimmt.
(8172fso
Wieser, Pfandmeiſter.

Bekanntmachung.
Die Pflaſterarbeit, veranſchlagt zu 415 Mk., das alte Pflaſter aufzubrechen, ver=
anſchlagt
zu 84 Mk., die Fuhrleiſtungen, veranſchlagt zu 208 Mk., bei Umpflaſterung
der Obergaſſe hierſelbſt ſollen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden. Vor=
anſchlag
und Bedingungen können bei der unterzeichneten Stelle eingeſehen werden.
Daſelbſt ſind auch die verſchloſſenen ſchriftlichen Angebote bis längſtens Montag, den
(8080ds
18. April ds. Js., nachmittags 4 Uhr, einzureichen.
Eſchollbrücken, am 11. April 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Eſchollbrücken.
Leichtweiß.

Bekanntmachung.
Betreffend: Vorkehrungen zur Verhütung von Ueberſchwemmungen kanaliſierter
Grundſtücke.
Im Hinblick auf die bei heftigen Regenfällen eintretenden Ueberſchwemmungen
kanaliſierter Grundſtücke innerhalb der Stadt erſcheint es angezeigt, nachſtehend einige
Schutzmaßregeln bekannt zu geben, durch deren Beachtung ſolchen Ueberſchwemmungen
vorzubeugen iſt.
Nach unſeren Feſtſtellungen ſind die Ueberſchwemmungen meiſtenteils zurückzu=
führen
auf eine unſachgemäße Anordnung oder mangelhafte Unterhaltung und Be=
dienung
der Hausentwäſſerungsanlagen und der in dieſe eingeſchalteten Rückſtauverſchlüſſe.
Wir empfehlen den Hausbeſitzern, deren Grundſtücke ſeither infolge unzu=
reichender
Ausbildung der Entwäſſerungsanlagen durch Ueberſchwemmungen zu
leiden hatten, ſich mit dem Tiefbauamte ins Benehmen zu ſetzen, das dann durch
eine genaue Unterſuchung feſtſtellen wird, in welcher Weiſe mit nicht zu hohen Koſten
Abhilfe zu ſchaffen iſt.
Die Hofſinkkaſten ſind möglichſt rein von Sand und Schlamm zu halten und iſt
beſonders darauf zu achten, daß der Einfluß des Waſſers nicht durch die Ueberdeckung
der Einfallgitter mit Laub, Papier, Stroh ꝛc. erſchwert wird.
Zur Verhütung des Eindringens von Waſſer in die Gebäude ſind die Hofſink=
kaſten
von dieſen mindeſtens 2 Meter entfernt, am beſten im mittleren Teile des Hofes,
zu verſetzen. Aus gleichem Grunde ſollen Kellerfenſter, Lichtſchachte, Keller= und Haus=
eingänge
mit ihren Schwellen erhöht gegen die anſchließenden Hof= und Straßen=
flächen
ſitzen.
Iſt ſolches nicht zu ermöglichen, ſo müſſen Schutzvorkehrungen gegen den Eintritt
des Waſſers in tiefgelegene Räume geſchaffen werden, wie die Abdeckung der Licht=
ſchachte
durch Glasplatten, Anbringung von Kellerkränzen an den Kellerfenſtern, von
Falzen und dichtſchließenden Schutzbrettern an tiefgelegenen Eingängen.
Die in die Hausentwäſſerungen eingeſchalteten Vorrichtungen gegen Rückſtau ſind
während der Zeit der heftigen Regenfälle, alſo von Mitte März bis Mitte September,
in betriebsfähigem Zuſtande zu erhalten. Es empfiehlt ſich, dieſe Vorrichtungen mit
Beginn genannter Periode und auch nach jedem heftigen Regenfalle in allen Teilen
vom Schmutze zu reinigen und bei Klappvorrichtungen die Scharniere, bei Hähnen die
Gleitflächen des Konus und bei Schiebern die Schieberſcheibe, die Gleitflächen und
Schrauben gründlich einzufetten. Um ſolches bequem ausführen zu können, ſollen die
Vorrichtungen an einem leicht zugänglichen Orte verſetzt ſein.
Selbſtverſtändlich hängt die richtige Wirkung der Rückſtau=Vorrichtungen auch
von einer zweckentſprechenden Einfügung derſelben in die Hausleitungen ab.
Nicht ſelten werden ſolche derart in den Hauptſtrang eingefügt, daß durch ſie
allerdings der Rückſtau aus dem angeſtauten Straßenkanal verhütet, dabei aber auch=
der
Abfluß des Regenwaſſers vom Grundſtück nach dem Straßenkanal unmöglich
gemacht wird. Ueberſchwemmungen der Grundſtücke durch die ſich allmählich anſammeln=
den
Regenmengen ſind die Folge hiervon. Um ſolches zu verhüten, dürfen daher
Rückſtau=Vorrichtungen nur in Zweigleitungen eingeſetzt werden, in die Regen=
abfallrohre
und Regeneinläufe oberhalb der Rückſtau=Vorrichtung nicht einmünden.
Die im Keller verſetzten Eingüſſe und Reviſionsſchachte ſind durch geeignete
Verſchlußvorrichtungen gegen den Rückſtau zu ſichern. Die von Hand bedienbaren,
Vorrichtungen ſind während der Periode der heftigen Regenfälle geſchloſſen zu halten,
und ſollen dieſelben jedenfalls nicht über Nacht offen ſtehen.
Die an die Kanäle angeſchloſſenen Regenrohre ſind bei Eintritt des Frühjahrs
zu unterſuchen, ob ſolche nicht unter der Einwirkung des Froſtes gelitten haben und=
ſind
etwa vorgefundene Mängel zu beſeitigen.
Nächſt den Fundamentmauern ſollen die Regenrohranſchlüſſe nur aus ſoliden
eiſernen Rohren gebildet werden, da die Tonröhren eine zu geringe Widerſtands=
fähigkeit
gegen den Froſt beſitzen und auch bei Setzungen des Straßenuntergrundes
leicht Beſchädigungen ausgeſetzt ſind.
Häufig wird auch der Abfluß des Dachwaſſers durch die Anſammlung von Feſt=
körpern
in den Regenrohrkanälen erſchwert. Derartige Verſtopfungen werden verhütet
durch die Einfügung kleiner eiſerner Sinkkaſten mit feſtſtehendem Gitter.
Bei manchen älteren Hausentwäſſerungsanlagen finden ſich noch in den Keller=
räumen
ſchlecht gedichtete Tonrohre, die infolge ihrer undichten Stellen die Veranlaſſung.
zu Ueberſchwemmungen geben. Da die hierdurch veranlaßten Mißſtände von nach=
teiligſter
Einwirkung auf den Geſundheitszuſtand der Hausbewohner ſind, ſo ſollten
derartige undichte Tonrohrleitungen durch ſolide eiſerne, mit Blei zu dichtende Rohr=
ſtränge
erſetzt werden; zum mindeſten müßten aber die mit Letten gedichteten Muffen
ſolcher Tonrohr=Stränge nachträglich gut ummauert werden, um dem Austritt des
Schmutzwaſſers und der Kanalgaſe vorzubeugen.
Nicht ſelten tritt auch das Regenwaſſer von Straßen und Höfen durch undichte
Stellen der Grundmauern in die Keller ein, beſonders dort, wo die Verſorgungs=
leitungen
und die Kanalanſchlüſſe durch dieſe Mauer geführt ſind. Die hierdurch ver=
anlaßten
Auswaſchungen der Mauerfugen ſind von nachteiligſter Einwirkung auf den
Beſtand der Grundmauern, und es ſollte dem Tiefbauamt unverzüglich Mitteilung von
derartigen Mängeln gemacht werden, damit dasſelbe eine genaue Feſtſtellung der
Urſache veranlaſſen kann.
Eine ſorgfältige Ausbeſſerung und Dichtung der Grundmauern iſt in ſolchen
Fällen dringend geboten.
Darmſtadt, den 15. April 1910.
Städtiſches Tiefbauamt.
Keller.
(8313si

Versteigerungs-Anzeige.
Montag, den 18. April I. J., nachmittags 3 Uhr,
verſteigere ich auf freiwilligen Antrag im Verſteigerungslokal Lud=
wigshalle
, Obergaſſe, meiſtbietend gegen bare Zahlung:
1 Sofa mit 2 Seſſel, blau=ſeid. Ripsbezug, 1 Sofa mit 6 gepolſterten Stühlen=
brauner
Stoffbezug, 1 Sofa mit grünem Plüſchbezug, 1 Bauerntiſchchen, 1 Zier=
tiſchchen
, 1 Nachttiſch, 1 Gartenbank, 1 Gartentiſch, 1 D Tiſch mit Schublade=
1 kompl. Bett, Küchenſchrank, ſonſtigen Hausrat u. a. m.
Eine Salon=Einrichtung in echtem Mahagoni, beſtehend aus
1 Sofa mit Umbau mit Kriſtallglasſpiegel, 2 Seſſel, 4 Stühle
mit grünlich=grauem Tuchbezug, 1 Salonſchränkchen mit Kriſtall=
verglaſung
, 1 Salontiſch und eine große Balluſtrade.
Dieſe Einrichtung iſt gut erhalten, wie neu und dürfte
ganz beſonders für Brautleute von Intereſſe ſein.
Dieſelbe iſt ſchon Montag vormittag von 11 Uhr
ab bis 1 Uhr zur Beſichtigung aufgeſtellt.
(8320
Darmſtadt, den 16. April 1910.

Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator,
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.

Statl. konzess. und beaufsichtigte
Bessische Handelslehranstalt
Darmstadt
am Ernst-Ludwigsplatz.
Rheinstrasse 1
I. Einjährige Handelsschule mit vollem Tagesunterricht.
II. Halbjahrskurse zur Vorbereitung für den kaufm. Beruf.
Das Sommersemester beginnt Dienstag den 12. April, 8 Uhr.
Anmeldungen werden frühzeitig erbeten.
(2492a
Prospekte durch Wilh. Siedersleben, staatl. geprüfter Handelslehrer
und zwar an der Handelshochschule zu Leipzig und der Akademie für
Sozial- und Handelswissenschaften zu Frankfurt a. M.

Realklassen, erteilt Einjährigen-Zeugnis. (7075f
Aerztl. Fürsorge. Erholungsheim in eigener Villa.

[ ][  ][ ]

Nummer 88

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

Seite 13.

Bekanntmachung.
Der auf dem Friedhofe an der Nieder=
Ramſtädterſtraße gelegene Erbbegräbnisplatz
Abteilung II, Buchſtabe L, Nr. 45, (Major
Fels Witwe), auf dem ſeit länger als
25 Jahren Beerdigungen nicht ſtattgefunden
haben, wird ſeit mehr als zwei Jahren von
dem Verpflichteten nicht mehr unterhalten.
Gemäß § 28 der Friedhofsordnung vom
9Juni 1909 fordern wir diejenigen, die
Rechte an den bezeichneten Platz zu beſitzen
glauben, hiermit auf, ſolche auf unſerem
Büro für Friedhofsangelegenheiten ( Wald=
ſtraße
6) vorzubringen, bei Vermeidung des
Rechtsnachteils, daß wir, wenn binnen drei
Monate, vom Tage des erſtmaligen Er=
ſcheinens
dieſer Bekanntmachung an gerech=
net
, Rechte nicht geltend gemacht werden,
zur Einziehung und Weitervergebung des
Platzes ſchreiten werden.
Darmſtadt, den 13. April 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
(8296so
J. V. Mueller.

Haferlieferung.
Für die ſtädt. Faſelſtallungen iſt die
Lieferung von 60 Zentner Hafer zu vergeben.
Angebote und Proben des Hafers ſind bis
Montag, den 18. d. Mts.,
vormittags 10 Uhr,
einzureichen.
Die Bedingungen liegen im Stadthaus,
Zimmer Nr. 39, zur Einſicht offen.
Darmſtadt, den 12. April 1910. (8196fs
Großherzogliche Bürgermeiſterei.
J. V.: Jaeger.

Bauarbeiten.
Die bei Erbauung eines Dienerwohn=
hauſes
bei der höheren Knaben= u. Mädchen=
ſchule
an der Lagerhausſtraße vorkommenden
inneren Weißbinderarbeiten ſollen vergeben
werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte
(Grafenſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9)
während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Dienstag, den 26. April 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 13. April 1910.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
(8224so

Staotiſche Schulzahnklinik
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags:
Morgens von 1012
Mittags von 25.
(1508a

Bekanntmachung.
Montag, den 9. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die zur Konkursmaſſe der Leopold Rein=
hard
Witwe, Helene, geb. Kahn, dahier
gehörige Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 8416/10. 392 Grabgarten ) N.= Ram=
ſtädter
=
II 84181/10o 202 Bauplatz
ſtraße 28,
II 84195/100 1729 Hofreite
zwecks Teilung und Aufhebung einer Ge=
meinſchaft
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K50/10
Darmſtadt, den 29. März 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(L7018,66
Müller.

Bekanntmachung.
Samstag, den 30. April 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Ludwig Graulich
hier zuſtehende Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 140 636 Hofreite Gutenberg=
ſtraße
,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K36/10
Darmſtadt, den 14. März 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L.6059,65

Bekanntmachung.
Samstag, den 30. April 1910,
vormittags 10 Uhr,
follen die dem Hofchorſänger Friedrich
Edmund Göllnitz dahier zuſtehenden Immo=
bilien
:
qm
Nr.
Flur
4 592¼/10 194 Hofreite Liebfrauen=
ſtraße
,
504¾/100 271 Bauplatz daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K27/10
Darmſtadt, den 15. März 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L6058,65

Bekanntmachung.
Mittwoch den 25. Mai I. Js.
vormittags 11 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Georg Merz Ehe=
leuten
dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IV 179 269 Hofreite Pankratius=
ſtraße
, in unſerem Bureau zwangsweiſe ver=
(K31/10
ſteigert werden.
Darmſtadt, den 13. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
(L8343,67
Müller.

Konkursverfahren.
Das Konkursverfahren über das Ver=
mögen
des Schuhwarenhändlers Eduard
Böſche zu Darmſtadt iſt nach erfolgter Ab=
haltung
des Schlußtermins aufgehoben
worden.
(8240
Darmſtadt, den 12. April 1910.
Der Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts I.

Für die Reisezeit!

BankfürHandelundIndustrie, Darmstadt
Landgraf Philipp-Anlage 6 und Wilhelminenstraße 14
empfiehltt
Ausländisches Geld,
Kreditbriefe aller Art, Circular-Kreditbriefe (für die ganze Welt gültig,,
Feuer- und diebessichere Gewölbe zur dauernden und vorübergehenden Aufnahme von Koffern,
Silbergeräten und sonstigen Wertobjekten jeden Umfangs (sog. geschlossene Depots),
Stahlkammer-Einrichtung (Safes) zur Aufbewahrung von Wertpapieren und Wertgegenständen
aller Art unter Mitverschluß des Besitzers.

Jede nähere Auskunft an unseren Schaltern!

(7170P

Bekanntmachung.
Samstag, den 23. April I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die der Witwe des Kaufmanns Laurenz
Valder, Henriette, geb. Hirſchhäuſer, zu
Köln, und deren Kindern im Grundbuch der
Gemarkung Darmſtadt zugeſchriebene Lie=
genſchaft
:
Flur Nr. qm
III 148¾/10 153/10 Hofreite Kranich=
ſteinerſtraße
17,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K181/09
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der Ver=
ſteigerung
auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 7. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L7683,66

Bekanntmachung.
Montag, den 2. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Landwirt Ludwig Simon
Eheleuten dahier zugeſchriebene Liegen=
ſchaft
:
Flur Nr.
qm
IV 3906//100 747//10 Hofreite Müller=
ſtraße
15,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K182/09
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der Ver=
ſteigerung
auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 4. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (L.7682,66

Bekanntmachung.
Montag, den 2. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Hugo Stieſi Eheleuten dahier
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IV 6325/10 259 Hofreite Moller=
ſtraße
35,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K178/09
werden.
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der Ver=
ſteigerung
auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 5. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
(L7681,66
Müller.

Dünger=Verſteigerung.
Am Mittwoch den 20. d. Mts., um
980 vormittags wird die Wechſelſtreu von
4 Monaten aus dem großen Stallzelt an
der Eſchollbrückerſtraße öffentlich u. meiſt=
bietend
verſteigert. Die Streu rührt von
geſunden, nur zur Vorbeugung in Zelten
8254so
abgeſonderten Pferden her.
Darmſtadt, den 16. April 1910.
I. Abt. Feld=Artillerie=Regt. Nr. 61.

Verkauf von Matratzenſtreu.
Am Dienstag, den 19. d. Mts., von
9 Uhr 30 Min. vormittags ab wird auf dem
Hofe der Kavalleriekaſerne an der Holzhof=
Allee die Matratzenſtreu einer Eskadron
(8226
verkauft.
Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24.

Mwoallen. -eHiegstellehmner
erhalten Auskunft, ſowie Hilfe und Rat.
Hess. Bureau, Darmstadt, Kirchstr. 21. (6071a

mit aufgearbeiteter
1 Bettſtelle Sprungfedermatratze
für 16 Mk., 1 Kinderbettſtelle mit Matratze
6 Mk., 1 Sofa 10 Mk. abzugeben
Pallaswieſenſtraße 27, I. Stock.
*9510)
flamm. Gasherd mit Wärmer zu verk.
Steinſtraße 38. (*9512

Ausführung von Gasanlagen im Junern
der Gebäude und Grundſtücke.
Die Einrichtung von Gas=Beleuchtungs=, Heiz= und Kraft=Anlagen im
Innern der Gebäude und Grundſtücke, welche an das Rohrnetz des ſtädtiſchen Gas=,
werks angeſchloſſen werden ſollen, ſowie alle Erweiterungen, Veränderungen und
Reparaturen darf nur durch ſolche Inſtallateure erfolgen, die von Großherzoglicher
Bürgermeiſterei eine ſchriftliche Erlaubnis hierzu erhalten und ſich verpflichtet haben,
alle dieſe Einrichtungen unter Zugrundelegung und gewiſſenhafter Beobachtung der
hierfür erlaſſenen Beſtimmungen und Vorſchriften auszuführen.
Dieſe Erlaubnis iſt folgenden Firmen erteilt:
135. Philipp Kraus Nachf. (Inh. Adam
1. Gottfried Beck, Karlſtr. 39.
Bender), Karlſtraße 51.
2. Gebr. Becker Nachf., Grafenſtr. 27.
36. Hugo Kötting, Liebfrauenſtraße 75.
3. Heinrich Becker, Brandgaſſe 2.
37. Wilh. Krätzinger, Ludwigſtr. 11.
4. Karl Bohi, Blumentkalſtr. 107.
5. Lud. Breitwieſer, N.=Ramſtädterſtr. 54. 138. Chriſt. Landzettel, Kaupſtr. 7.
6. Heinr. Brunner, Eliſabethenſtr. 33. 39. Ernſt Lorey, Karlſtr. 56.
7. Karl Darmſtädter, Sandbergſtr. 66. 140. Ludw. Luck, Gutenbergſtr. 27.
8. W. Eberhardt, N.=Ramſtädterſtr. 11. 141. V. Marquardt u. Ph. Wamſer,
Dieburgerſtraße 54.
9. Fr. Ewald (Inh. Fr. Wenz) Soder=
42. Philipp Maul, Eliſabethenſtraße 29.;
ſtraße 49 und 54.
10. Theodor Fey, Kranichſteinerſtr. 8a. 43. Müller u. Dilling, Kaſinoſtr. 27.
44. Gg. Neumann, Heidelbergerſtr. 117.;
11. Georg Aug. Fink, Rhönring 53.
145. Aug. Neumeyer Wwe., Gr. Ochſen=
12. Ludwig Fiſcher, Langgaſſe 21.
gaſſe 22.
13. Bernhard Gans, Rheinſtr. 47.
46. Heinrich Ningler, Landwehrſtr. 47.
14. Franz Geiger, Karlſtraße 36.
15. Wilh. Gelfius, Fuhrmannſtraße 6. 147. Jakob Nohl, Martinſtr. 24.
48. Heinrich Pauli, Orangerie=Allee 7.
16. Jakob Glock, Langegaſſe 9.
49. Ludwig Pohl, Heinheimerſtr. 15.
17. Guſtav Göckel, Karlſtr. 12.
50. F. W. Preußner, Bleichſtraße 40.
18. Alexander Guntrum, Stiftſtr. 52.
19. Philipp Handſchuch, Schloßgarten= 151. Karl Rockel Nachf. (Inh. Georg
Momberger), Schützenſtr. 4.
ſtraße 37.
20. Ludwig Heppenheimer, Luiſenſtr. 2. 152. G. W. Roth, Moosbergſtr. 97.
21. Wilhelm Heppenheimer, Kiesſtr. 80. 153. J. Rühl, Saalbauſtr. 24.
54. Phil. Schäfer, Landwehrſtr. 29.
22. Kurt Hiſſerich, Bleichſtr. 28.
55. Friedr. Schiller, Tannenſtraße 7.
23. Karl Hoffmann, Wienersſtr. 44.
24. Balthaſar Ittmann, Lauteſchlägerſtr. 42. 156. Franz Schulz, Karlſtr. 104½.
157. Heinrich Schwarz, Kiesſtr. 36.
25. Hermann Jung, Bleichſtr. 11.
58. Leonh. Sommer, Roßdörferſtr. 3.
26. Karl Jung, Kaplane gaſſe 17.
59. Wilh. Stauß, Inſelſtraße 21.
27. Philipp Jung, Alexanderſtr. 9.
60. Michael Vollrath, Nieder=Ramſtädter=
28. Karl Kämmerer, Marienplatz 10.
ſtraße 51.
29. Gg. Kaiſer, Inh.: Marg. Haun,
61. Hch. Waldſchmidt, Ludwigshöhſtr. 21.
Rheinſtr. 5.
30. Robert Kaiſer, Landgraf Georgſtr. 8.162. Otto Wamboldt, Heerdweg 2.
63. Joh. Waſſer, Alexanderſtr. 7.
31. Georg Keil, Kirchſtr. 17.
64. Val. Wedel, Beckerſtraße 7.
32. Auguſt Keller, Hohler Weg 11.
33. Adolf Kling Nachf. (Inh. A. u. L. 165. Karl Wenz, Wendelſtadtſtraße 39.
166. Karl Zahrt, Hofſtallſtraße 8.
Kling), Rheinſtr. 17.

34. Klink & Rettberg, Ludwigsplatz 8½.
Darmſtadt, den 12. April 1910.
Städtiſche Gaswerks=Verwaltung
Friedrich.

Betriebsleitung.

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Hoflieferant Heinrich Elbert G. m. b. H.
Ernst-Ludwigstraße 9.
(7936ids

[ ][  ][ ]

Seite 14:

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

Nummer 88,

D0weison

daß es unseren ersten Ateliers für
fertige Herrengarderobe gelungen
ist, sowohl in Schnitt u. Arbeit,
als in geschmackvollster Wahl der
Stoffe, Herrengarderobe zu liefern,
die der allerbesten Maß-Arbeit
gleich kommt, ja sie vielfach über-
trifft
. Sie finden bei mir nur
das Vollkommenste, was auf
diesem Gebiete in Deutsch-
land
geliefert wird.

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Nummer 88.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

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(Naturheilverein) zu Darmſtadt
(Eingetragener Verein).

Unſere Licht=Luft= u. Sonnenbäder
mit dem Spiel- und Tennisplatz
werden am Montag den 18. April 1910 wieder eröffnet.
Für den Beſuch unſeres Platzes im Jahre 1910
haben wir folgende Bedingungen feſtgeſetzt:
1. Der Spielplatz.
Unſeren Mitgliedern mit Familie und Gäſten ſteht der Beſuch des Spielplatzes frei.
2. Luft= und Sonnenbäder.
a) Eintrittspreise für Mitglieder:
1. Einzelkarten 20 Pfg.
2. Abonnementskarten für die ganze Badeſaiſon für Einzelperſonen 6 Mk.
3. Desgleichen für Familien für die ganze Badeſaiſon 8 Mk.
4. Für Angehörige werden auf Namen lautende Beikarten ausgeſtellt, und
zwar für Kinder bis zu 18 Jahren frei, während für über 18 Jahre alte
Familienmitglieder je 1 Mk. zu zahlen iſt.
b) Eintrittspreise für Nichtmitglieder:
1. Einzelkarten 35 Pfg.
2. Abonnementskarten für die Badeſaiſon 12 Mk. für jede einzelne Perſon.
(Familienkarten werden an Nichtmitglieder nicht abgegeben.)
3. Der Tennisplatz.
Tennisſpieler zahlen für eine auf den Namen lautende Abonnementskarte für
die Saiſon 4 Mk. Nichtabonnenten zahlen für die Stunde 10 Pfg. die Perſon.
Der Tennisplatz iſt in erſter Linie für unſere Mitglieder beſtimmt. Nicht=
mitglieder
bezahlen 6 Mk. bezw. 15 Pfg.
Mit Ausnahme vorſtehender Preisänderungen gelten für den Beſuch des Spielplatzes,
der Licht=Luft= und Sonnenbäder, ſowie Tennisplatzes die im April 1905 feſtgeſtellten
Bedingungen, die auch von Nichtmitgliedern zu beachten ſind.
Wir laden freundlichſt zum Beitritt zu unſerem Verein ein und bitten unſere Mit=
glieder
und Freunde, von unſeren Einrichtungen in dieſem Jahre recht zahlreichen
Gebrauch zu machen und weitere Anhänger für unſere Beſtrebungen zu werben.

Tarngenleinde Darmstadt
Protektor: Se. Kgl. Hoheit der Grossherzog.
Sonntag, den 17. April 1910
Familien-Spaziergang
und
nach Rossdorf.
Einkehr daselbst im Darmstädter Hof‟ (Gastwirt Krämer).
Abmarſch: Nachmittags 2 Uhr vom Turnhauſe.
Bei ungünſtiger Witterung Abfahrt: 3½ Uhr vom Oſtbahnhof.
Der Vergnügungs-Ausschuss.

Deutſcher und Geſterreichiſcher Alpenverein.
Sektion Darmstadt (E. V. Gegründet 1870.)
Sonntag, den 17. April 1910
Ausflug nach Erbach i. Odenw.
(König Hainhaus Eulbach Michelſtadt Erbach.) Abfahrt nach
Der Vorſtand.
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König 8 Uhr 9 Minuten.

Drei Aufführungen von
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Violin-Sonaten in historischer Folge
veranstaltet von Fritz Mehmel von hier (Violine) und Frederick
M. Voss aus Mainz (Klavier) im grossen Saal des Hotels zur Traube
III. Sonntag, 17. April, vorm. 11 Uhr (Ende vor 12½ Uhr):
Sonaten von Dvorak, op. 57, F-dur, Grieg, op. 45, C-moll und Strauss, op. 18, Es-dur.
Mand-Flügel (Vertreter G. Thies Nachf., L. Schutter),
Karten zu Mk. 3. und Mk. 2.; für Stud. und Schüler zu Mk. 2. und
(8265
Mk. 1. bei G. Thies Nachf. (L. Schutter) und an der Tageskasse.
Montag, den 18. April 1910, abends 8 Uhr,

Seite 18.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

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Markt 2.

Der Platz liegt am Lichtwiesenweg, 5 Minuten von der
Halteſtelle Schießhausſtraße der elektriſchen Bahn entfernt.
Die Karten für die Bäder und für das Tennisſpiel werden nur auf dem Spielplatz
von dem aufſichtführenden Herrn ausgegeben.
Die Aufnahme neuer Mitglieder kann dagegen nur bei dem Vorſitzenden des
Vereins, Herrn Stadtverordneten Saeng, Kirchſtraße 20, erfolgen.
Darmſtadt, den 9. April 1910
(8256so
Der Vorſtand.

III. Allgem. Ausstellund
C
vonHundenaller Rassen

am 17. u. 18. April 1910 zu
DARMSTADT

in den Hallen des Pferdemarktes, Holzhofallee
veranstaltet vom Verein der Hundefreunde von Darmstadt und Umgegend, e. V.

im grossen Saale des Hotels Zur Traube‟
Zum Besten der Richard Wagner-Stipendienstiftung
Slegtried Wagler-Abend
von Herrn Opernsänger Ernst Heinz Raven aus Cassel und
Herrn Pianisten Noah Steinberg aus Frankfurt a. M.
1. Sternengebot‟: a) Vorspiel, Herr Steinberg; b) Erster
Programm: Aufzug, vierte Szene, Herr Raven. 2. Herzog Wildfang‟:
Zweiter Aufzug, erste Szene, Herr Raven. 3. Bruder Lustig‟: a) Vorspiel,
Herr Steinberg; b) Zweiter Aufzug, sechste Szene, Herr Raven.
4. Banadietrich: Zweiter Aufzug, sechste Szene, Herr Raven.
Konzertflügel: Steinway & Sons in New-Tork und Hamburg. (Vertreter:
Hoflieferant a. W. Zimmermann).
Eintrittskarten: Sperrsitz zu 3 Mk., Saal zu 2 Mk., Vorsaal zu 1 Mk.,
Galerie zu 50 Pfg. und Programme zu 20 Pfg. sind im Verkehrsbureau und
(7969ms
abends an der Kasse zu haben.

66
Gesangverein Sangerlust .
Sonntag, 17. April, nachmittags 4 Uhr ab:

Geöffnet von Sonntag, den 17., vorm. 8 Uhr, bis Montag, den 18., abends
6 Uhr. Beginn der Prämilerung: Sonntag vorm. 9 Uhr. Eintrittspreise:
Am Sonntag vorm. bis 1 Uhr 1.00 Mk., nachmittags sowie am Montag 50 Pfg.
An beiden Tagen nachmittags Konzert. (8157dfso

Montag, 18. April 1910, abends 8½ Uhr
Monats-Versam
im Vereinslokal Stadt Pfungſtadt‟
Tagesordnung: 1. Mitteilungen, 2. Feſtſtellung des Termins
zur 5. Landesverbands=Ausſtellung, 3. Vortrag über das
Brutgeſchäft, 4. Aus der Praxis für die Praxis, 5. Verloſung.

Vsamtaisverem Einigiter.
Den verehrl. Mitgliedern zur gefl. Kenntnisnahme, daß
Herr Dr. med. Gros
Rheinſtraße 6 wohnhaft, dem Verein ebenfalls als Arzt beigegeben iſt
Der Vorstand.
8225)

Humoristischer Abend
mit TANZ

im Mathildenhöhſaale
unter gütiger Mitwirkung der Herren Braun u. Ungibauer, Mitglieder des Großh
Hoftheaters, ſowie des Geſangshumoriſten Phil. Mechler.
Die Vergnügungs-Kommission.
3266)

Hente Samstag, 16. April:
Metzelſuppe
Morgens Wellfleisch mit Kraut
wozu freundlichſt einladet
G. Hevpenheimer
Ecke der Soder= und Riedlingerſtraße.
8273)
Während der Messe reichhaltige Speisekarte.

[ ][  ][ ]

Nummer 88.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

Seite 19.

Mate
für Damen u. Kinder, garniert u. ungarniert.
Hervorragende Auswahl
in echten Panama u. Sporthüten. Wiener Genre.

Solid in Geschmack u. preiswert.
Mitglied des Rabatt-Spar-Vereins.

8324)

Sagd-Ausstenung Darmstauf
in den ehemaligen Museumsräumen des
Großherzoglichen Reſidenzſchloſſes
veranstaltet von dem
Allgemeinen Deutschen Jagdschutzverein (Landesverein
3
,.
Hessen) und dem Hessischen Jagdklub.
Geöffnet noch am 17. u. 18. April von 10 Uhr
vormittags bis 6 Uhr nachmittags.
Eintrittspreise: 0.50 Mk. Militär 0.25 Mk.
Forst- und Jagdunterbeamten in Uniform haben freien Eintritt.
Der Ueberschuss ist für den Fonds für Hinterbliebene von im Jagd-
schutz
verunglückten hessischen Jagdaufsehern bestimmt.
(7718sos

Burger Heler
täglich abends von 8 Uhr an
Salon=Damen=Orchester
Walzertraum

Stets freien Eintritt.
(8255

KONZERT
Frau Paula de Teeuwe=Bauer
und
Frau Hanna Holler=Mecklenburg
am Samstag, 16. April, abends 8¼ Uhr, im großen Saale des
Hotels zur Traube.
Eintrittskarten für 3., 2., 1. Mk. bei Thies Nachf. (Schutter) ſowie an
der Kaſſe.
(8010ms

Ludwigshöhe.
Sonntag, den 17. April 1910:
Imur=konzer!
der Kapelle des Leibgarde=Regiments.
Leitung: Obermuſikmeiſter H. Hauske.
Aus dem Programm: Ouvertüre z. Athalia v. Mendelsſohn=Bartholdy; Szenen
aus ,Tannhäufer v. R. Wagner; Fragmente aus La Traviata v. G. Verdt u. Zigeuner=
haron
v. Joh. Strauß; Berliner Kinder, neue Berliner Volksmelodien u. a. (B8355
Anfang 4 Uhr.
Eintritt 25 Pfg.
NB. Das Konzert findet im Freien ſtatt; bei ungünſtigem Wetter in den Sälen.

Städtischer Saalbau.
Sonntag, den 17. April 1910, II Uhr,
(7665sms
Matinée
usik-Vorträge für die Jugend.

Restaurant Martinsglöckchen, Riegenplate
eines der schönsten und gemütlichsten Lokale Darmstadts.
Vorzügliche Biere und Weine, sowie reichhaltige Speisekarte.

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Klavier: Edith Weiss

Gesang: Anna Müller

Hamburg.
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Vorverkauf: Mk. 2.50, 1.50. 0.80
Elisabethenstrasse 12.

RestaurantMetropol

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Grosser u. kleiner Saol f. Gesellschaften, Vereine etc.
Um geneigten Zuspruch bittet
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Gasthaus Zum Schwan‟ Eberstadt
Sonntag, den 17. April, von nachmittags 4 Uhr ab, findet
Grosses Tanzvergnügen
(*9597
ſtatt, wozu freundlichſt einladet
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Pension Riedmatter, Zum Darmstädter Hof‟.
Vorzüglicher Kaffee. Täglich frisch: verschiedene Sorten Kuchen etc.
Gut gepflegte Weine Wiener Exportbier Apfelwein
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*9493)
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Zum Besuche ladet freundlichst ein
Seeheim a. Bergstr.
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Kirſchen=, Pflaumen= und Pfirſichblüte aufmerkſam. Es würde ſich lohnen,
dieſes ſeltene Panorama anzuſehen. Auch bringe mein Haus in empfehlende Erinnerung.
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neuen Modaubrücke, Straße nach Nieder=Beerbach u. dem Frankenſtein.
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Kalte und warme Speisen.
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Mittwoch und Sonntag von 112 Uhr
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[ ][  ][ ]

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hunds
- und Enten-
jagden
, Wattenlaufen.
Pröspolte gratis äureh=
Badekommission.

Seite 20.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

Nummer 88.

Miedistin

(7290as

Hüte werden chik und billig umgenäht und
garniert. Formen und Zutaten am Lager.
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Großherzogliches Hoftheater.
Samstag, den 16. April 1910.
Außer Abonnement.
Vorſtellung zu ermäßigten Preiſen,
Die Dollar=Prinzeſſin.
Operette in 3 Akten (mit Benützung des
Luſtſpiels von Gatti=Trotha) von A. M. Will=
ner
u. F. Grünbaum. Muſik von Leo Fall.
Muſikal. Leitung: Kapellmeiſter Kittel.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdek.
Perſonen:
John Couder, Präſident
eines Kohlentruſts. . . Hr. Jordan
Alice, ſeine Tochter .
. Frl. Geyersbach
Hr. Holler
Dick, ſein Sohn‟
Daiſy Gray, ſeine Nichte . Frl. Grünberg
Hr. H. Hacker
Fredy Wehrburg
Hans Freiherr von Schlick Hr. Speiſer
Olga Labinska, Chanſonette Frl. Howard

Tom, Couders Bruder . .
Miß Thompſon, Wirt=
ſchafterin
. .
, ,
James, Kammerdiener bei
Couder . . .
,
Bill, Chauffeur. . . . .

Hr. Schwarze
Fr. Rudolph
Hr. Indorf
Hr. Jungmann

Nach dem 1. und 2. Akte findet je eine
längere Pauſe ſtatt.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 2. Mk., Fremdenloge
2. Mk., Balkonloge 2. Mk., 1. Rang.
2. Mk., 2. Rang 1. Mk., Sperrſitz,
1.50 Mk., Parterre 1. Mk., 1. Galerien
40 Pfg., 2. Galerie 30 Pfg.
Anfang 7 Uhr. Ende nach 10 Uhr.
Kartenverkauf von 111 Uhr und von
6 Uhr an.

Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Sonntag, 17. April. 156. Ab.=Vorſtell.
C 40. Gaſtdarſtellung des Kgl. Württem=
berg
. Kammerſängers Herrn Oskar Bolz.
Alda. Rhadamés . . Hr. Oskar Bolz.
Große Preiſe. Anfang 6½ Uhr.
Montag, 18. April. 157. Ab.=Vorſtell.
D 39. Geſpenſter. Kleine Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 19. April. 158. Ab.=Vorſtell.
B 40. Orpheus und Eurydice‟
(Gluck). Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.

Sonntag, den 17. April 1910.
156. Abonnements=Vorſtellung.
Abonnement C 40.
Gaſtdarſtellung des Königl. Württemb.
Kammerſängers Herrn Oskar Bolz vom
Hoftheater in Stuttgart.
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von Verdi.
Muſikal. Leit.: Hofkapellm. Hofrat de Haan.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdek
Perſonen:
. Hr. Dramſch
Der König
Amneris, ſeine Tochter . . Frl. Howard
Arda, gethiopiſche Sklavin Fr. Morny
Rhadames, Feldherr
Ramphis, Oberprieſter . . Hr. Stephani
Amonasro, König von
Aethiopien, Vater Alda’s Hr. Weber
Hr. Kretſchmer
Ein Bote .

Eine Prieſterin . .
Ein Palaſtoffizier .
,
21.
Gefangene
. Fa
Aethiopier

Frl. Birkholz
Hr. Klotz.
Frl. Meyer
. Frl. Faeller
. Hr. Hönel
.Hr. Schwarze

* Rhadamés . . Hr. Oskar Bolz.
Nach dem 1. und 2. Akte findet jereine
längere Pauſe ſtatt.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 6 Mk., Fremdenloge 6 Mk.,
Balkonloge 5 Mk., 1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang
(1. bis 6. Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe,
2. Mk., Sperrſitz (1. bis 13. Reihe) 4. Mk.)
(14. bis 20. Reihe) 3.20 Mk., Parterre (1. bis
(5. Reihe) 2.70 Mk., (6. bis 8. Reihe) 2.20 Mk.,
1. Galerie 1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pfg.
Anfang 6½ Uhr. Ende gegen 10 Uhr.
Kartenverkauf von 11 bis 1 Uhr und von
5½ Uhr an.
Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Montag, 18. April. 157. Ab.=Vorſtell.
D 39. Geſpenſter. Kleine Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 19 April. 158. Ab.=Vorſtell.
B 40. Orpheus und Eurydice‟
Gluck). Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 20. April. 159. Ab.=Vorſtell.
A 40. Im weißen Rößl. Kleine
Preiſe. Anfang 7 Uhr.

Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 21. April. 160. Ab.=Vorſt.
D 40. Neu einſtudiert: Julius Cae=
ſar
. Große Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Programm
zu dem am Samstag, den 16. April,
von 121 Uhr vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle des Großh.
Heſſ. Leib=Dragoner=Regts. Nr. 24.
1. Krönungsmarſch aus der Oper Die
Folkunger von E. Kretſchmer. 2. Ouver=
türe
zur Oper Fra Diavolo von D.
Auber. 3. Lockenköpfchen, Intermezzo von
C. Powell. 4. Fantaſie aus der Oper. Das
Glöckchen des Eremiten von A. Maillart.
5. Die Fürſtenſteiner Walzer von B.
Bilſe. 6. Freudenklänge‟, Marſch von C.
Latann.

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Im Ausschank. getränk Sr. M. des deutschen Kaisers) Hessenbräu extra‟.

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Gesellschaftszimmer.

G e ene

Aus dem
heutigen, Nur 3 Tage

Samstag, Sonntag, Montag
zur Vorführung gelangenden Pro=
gramm
ſei beſonders die bibliſche
Legende unter anderem erwähnt:

JUDITH DIE
RETTERINISRAEL8

NUR 8 TAGE.

OerAU4

en
vom 10.-2s. Ahri Inkt.

HEUTE Samstag, 16. April, 8¼ Uhr:
Premiere.
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GASTSPIEL-ENSEMBLE
der Künstler- und Schriftsteller-
Vereinigung
TMÜNCHNER SCHARFRICHTER‟
und WlENER NACHTLicHT:
Gründer und Leiter: M. HENRV.
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2

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ausschliesslich: Verkehrsbüro, Ernst-Ludwigsplatz, so-

Ludwigshöhe.
Jeden Mittwoch und
Samstag Nachmittag
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Mittwochs Kapelle des Großh. Heſſ. Artill.=
Regts. Nr. 61, Leitung M. Weber
Samstag Kapelle des Leibgarde=Inf.=Regts
Nr. 115, Leitung H. Hauske (B1023
Eintritt 25 Pfg.
10 Abonnementskarten zu Mk. 1.50
ſind zu haben im Verkehrsbureau und an
der Kaſſe.

wie bei Herren Hugo de Waal u. Ed. Gerber, Rheinstr.
(Vereinskarten gültig!)
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MORGEN Sonntag, 17. April, abds. 8¼4 Uhr:
(Nachmittags keine
II. Gastsviel.
Vorstellung.)
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Samstag, den 16. April, abends 8 ¼ Uhr:

über Die
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mythe
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Für die nachfolgende haben Pfarrer W. Klaucke-Frankfurt a. M.,
Pfarrer Ed. Rieber-Mainz und ferner die
Diskussion hiesigen Herren Pfarrer ihr Erscheinen in Aussicht gestellt.
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[ ][  ][ ]

Nummer 88.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910

Seite 21.

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dass ich, um meine werte Kundschaft bequemer und
rascher bedienen zu können, mitten in der Stadt eine
Niederlage errichtet und zu diesem Zwecke das Tapeten-
geschäft
der Firma B. Krämer, vormals Th. Knülle Nachf
4.
Ernst-Ludwigsstrasse 4
(am weissen Turm)
käuflich erworben habe. lch werde auch fernerhin
stets eifrigst bestrebt sein, mir das geneigte Wohlwollen
meiner veréhrlichen Kundschaft durch Lieferung von nur
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[ ][  ][ ]

Seite 22.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

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Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
35 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 9. April: dem Forſtaufſeher Adam
=Vormuth, Frankenſteinſtr. 9, e. T. Marig. Am 10:
dem Schutzmann Karl Klee, Emilſtr. 25, e. T. Eliſa=
beth
Margar. Am 9.: dem Hoffriſeur Karl Stein=
metz
, Neckarſtr. 24, e. S. Karl Emil Philipp. Am 12.:
dem Eiſenhobler Otto Vogel, Erbacher Straße 59,
e. T. Ottilie Wilhelmine. Am 8.: dem Bäcker Wilhelm
Hofmann, Liebfrauenſtr. 61, e. S. Willi. Am 12.: dem
Maurer Wilhelm Jaxt, Sackgaſſe 7½, e. S. Auguſt.
Dem Lokomotivhilfsheizer Ferdinand Hill, Moller=
ſtraße
10, e. T. Eliſabeth. Am 14.; dem Straßenreiniger
Johann Wörlein, Hinkelsgaſſe 16, e. S. Georg Peter.
Am 43.: dem Kaufmann Adam Keil, Wienerſtr. 46,
e. T. Helene Liſe. Am 11.: dem Uhrmacher Paſul
Sturm, Liebfrauenſtr. 61, e. T. Frieda Ella. Am 10.:
dem Bäcker Friedrich Bröſamle, Müllerſtr. 7, e. S.
Chriſtian.
Aufgebotene. Am 12. April: Schutzmann Wilhelm
Bornmann in Offenbach a. M. mit Ottilie Heuſer,
hier. Kaufmann Johannes Schulz, Eliſabethen=
ſtraße
43 II., mit Eliſabetha Wolff in Raibach.
Finanzaſpirant Theodor Karl Ludwig Adam Stumpf,
Roßdörfer Straße 28, mit Emma Anna Eleonore
Oberle in Offenbach a. M. Rechtsanwalt Johannes
Philipp Etienne Raab, Liebigſtr. 11, mit Marie
Margareta Eliſab. Weinsheimer, Liebigſtr. 9. Kauf=
mann
Ludwig Heinrich Voß in Frankfurt a. M. mit
Gertrude Johanna Kraft, Frankfurter Straße 64.
Am 13.: Handelskommis Albert Kneußlin in Baſel
mit Herrſchaftsköchin Margar. Friederika Schäfer,
ebendaſelbſt. Kaufmann Heinrich Jakob Schroth,
Gardiſtenſtr. 15, mit Eliſabeth Eleonore Maria Luiſe
Treßer, Gardiſtenſtr. 16. Dentiſt Raoul Hieronymus
Helck in Iſerkohn mit Emilie Weng in Baihingen
a. Fild. Monteur Johannes Sachs, Alexanderſtr. 13,
mit Maria Ohl in Babenhauſen,
Geſtorbene. Am 9. April: Kathar. Wieland geb.
Haag, Witwe des Straßenreinigers, 47 J., kath., Sack=
gaſſe
3. Tagl. Karl Dittmann, 78 J., ev., Gr. Ochſen=
gaſſe
31. Am 10.: Theodor Syring, Sohn des Fuhr=
manns
, 10 Mon., ev., Erbacher Straße 13. Kaufmann
Gg. Ldg. Günther, 19 J., ev., Stiftsſtr. 65. Privatier
Karl Richter, 57 J., kath. Am 11.: Privatin Charlotte
Bender 89 J., ev., Steinſtr. 36. Eiſenbahnbetriebs=
ſekretär
Aug. Stoll, 60 J., kath., Wenckſtr. 16. Am 10.:
Baurat i. P. Adalbert Schneller, 68 J., ev., Hoff=
mannſtr
. 14. Eliſ. Weber geb. Spielmann, Ehefr. d.
Schneiders, 26 J., ev., Rimbach. Herta Reick, v. Ber.,
20 J., kath., Auerbach. Am 9.: Rob. Göckel, S. d. Fabrik=
arbeiters
, 1 Mon., ev., Luiſenſtr. 6. Am 10.: Diakoniſſin
Kathar. Weigel, 54 J., ev., Erbacher Straße 25.
Spenglerlehrling Konr. Wilh. Ochſenhirt, 14 J., ev.,
Rheinſtr. 47. Am 11.: Tagl. Hieronymus Roth, 51 J.,
kath. Am 12.: Marie Bormuth geb. Knos, Ehefrau
des Forſtaufſehers, 18 J., ev., Frankenſteiner Straße 9.
Am 13.: Fdch. Pfeiffer, S. d. Schuhmachers, 1 J., ev.,
Langegaſſe 49. Verkäuferin Henr. Kathar. Schaup=
meier
, 60 J., ev., Lauteſchlägerſtr. 3. Am 14.: Leonh.
Heckmann, S. d. Inſtallateurs, 5 Mon., ev., Ballona
platz 9. Kaufmann Karl Rittershaus, 57 J., ev.,
Ernſt Ludwigſtr. 26. Suſanna Hübner geb. Fink,
Ehefrau des Miniſterialkanzliſten, 57 J., ev., Soder=
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unehel. Tochter Elſa. Am 3. April: dem Hauptmann
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Buchbinder Johann Michgel Schock, Sandbergſtr. 27,
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5. April: dem Weißbinder Friedrich Wilhelm Dick,
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kaſſebuchhalter
Ferdinand Kreiter, Beſſunger
Straße 3, e. S. Martin Ludwig. Am 12.: dem Kauf=
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dem Zimmermann Ludw. Wolf, Beſſunger Straße 72,
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, 1 J., ev., Ahaſtr. 22. Friederike Dorothea Metz
geb. Stiel, Witwe des Kaufmanns, 64 J., ev Martin=
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11½ Am 4.: Chemiker Dr. Heinrich Wetz,
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ev., Klappacherſtr. 66. Am 8.: Dienſtmagd Anna Maria
Minna Müller, ledig, 31 J., ev. Am 9.: dem Inſtalla=
Knabe.
teur Jakob Hankewitz, Karlſtr. 98, ein totgeborener
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Jubilate, den 17. April 1910
Hofkirche: Vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Mitt=
woch
, den 20. April, abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vormittags um 9 Uhr: Konfirmation
der Konfirmanden des Südweſtbezirks und Feier des
heil. Abendmahls. Pfarrer Velte. Vorm. 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer D. Diehl.
Stadtkapelle: Samstag, den 16. April, abends 6 Uhr:
Vorbereitung zum heil. Abendmahl. Pfarrer Velte.
Sonntag, den 17. April, vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
D. Diehl. Vorm. um 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Vogel. Nachm. um 6 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
17. April, vormittags 11 Uhr: Chriſtenlehre für den
Südoſtbezirk. Pfarrer Kleberger.
Militärgemeinde (Stadtkapelle): Vormittags 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Lie. Schettler. Vorm. 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Kraus.
Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt Vormittags
9 Uhr: Chriſtenlehre für den Nordbezirk im Gemeinde=
haus
. Pfarrer Kraus.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Saul=
Frankfurt a. M. Jahresfeſt des chriſtlichen Vereins
junger Männer Nathanael. Um 11¼ Uhr: Kinder=
gottesdienſt
für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann.
Nachmittags um 2 Uhr: Chriſtenlehre für den Oſt=
bezirk
in der Kirche, für den Weſt bezirk im Gemeinde=
haus
. Abends um ¾ 8 Uhr im Gemeindehaus, Moller=
ſtraße
23: Konfirmandenabend.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Pfarrer Knöpp. Vorm. 11½ Uhr: Kinder=
gottesdienſt
. Donnerstag, den 21 April, nachmittags
3 Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Knöpp.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Kollekte für die
Evangeliſchen im Ausland. Vormittags 10 Uhr:
Pfarrer Walz. Vormittags 11 Uhr: Kindergottes=
dienſt
. Pfarrer Walz.
Banluskirche: Vormittags 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. Vormittags 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Pfarrer Rückert. Vorm. 11½ Uhr: Kinder=
gottesdienſt
. Pfarrer Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 17. April,
nachmittags 3 Uhr: Jahresfeſt mit Bewirtung des
Chriſtlichen Vereins junger Männer Nathangel. Ein=
tritt
40 Pfg. Donnerstag, den 21. April, abends
8½ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Veller.

Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue Nieder=
ſtraße
13): Sonntag, nachmittags 4 Uhr. Mitt=
woch
, abends 8½ Uhr.

Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 16. April, nachmit=
tags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
3. Sonntag nach Oſtern, den 17. April 1910
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. Nachmittags um 3 Uhr:
Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht mit Predigt.
An allen Werktagen vorm. um 6 Uhr: Gelegenheit zur
hl. Beichte.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vormit=
tags
um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. Nachmittags um 4 Uhr:
Vortrag und Verſammlung im Mädchenheim. Um
5 Uhr: Verſammlung des 3. Ordens. Um 6 Uhr:
Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 16. April, nach=
mittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur hl. Beichte.

Saniag, der 1r. Anſt aih
Vorm. von ¾6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe und Generalkommunion der
Jungfrauen=Solidalität. Um 8 Uhr: hl. Meſſe mit
Predigt. Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Sakramentaliſche Bruderſchafts=
andacht
, darauf Verſammlung der Jungfrauen=Sodalität.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den 16. April,
nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur hl. Beichte.
3. Sonntag nach Oſtern, den 16. April 1910
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. Nachm. um ½ 3 Uhr: Katechetiſche Predigt und
ſakamentaliſche Bruderſchaftsandacht. Bibliothek ( Heerd=
weg
29): Dienstag, nachm. von 67 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 16. April, abends
um 5 Uhr: Beichte.
3. Sonntag nach Oſtern, den 17. April 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. Um ½ 7 Uhr: Aus=
teilung
der heil. Kommunion. Um 8 Uhr: Hochamt
mit Predigt. Nachmittags um 3 Uhr: Andacht.
Während der Woche vorm. um ¾ 7 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 3. Sonntag nach Oſtern, den
17. April, vormittags um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt.
Vorher Beichtgelegenheit.
The English Church (Hofkirche)
Divine Service
on Sunday, the 17th of April 1910
at 4,00 p. m.
Reverend Canon MacLulich, Chaplain at Homburgv. d. H.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Johannesgemeinde: 8. April: Dem Lokomotio=
heizer
Theodor Ganßert S. Theodor Hermann, geb.
5. Februar. 10. April: Dem Lokomotivheizer Friedrich
Guthmann S. Jakob, geb. 17. März. Dem Fabrikarbeiter
Wilhelm Hartmann S. Georg, geb. 7. März. 14. April:
1 Dem Wirt Jakob Schäfer S. Jakob Ludwig, geb. 17. März.
Martinsgemeinde: 10. April: Dem Kaufmann
Franz Edmund Falkenſtein T. Annelieſe Sibylle, geb.
27. Jan. Dem Fabrikarbeiter Peter Bräunig T. Marie
Margarethe, geb. 8. Febr. Dem Küfer Wilhelm Seipel,
S. Wilhelm, geb. 20. Februar. Dem Lokomotipheizer
Heinr. Mohr S. Heinrich Karl, geb. 18. März. 12. April:
Dem Metalldreher Heinrich Böhmann T. Mathilde, geb.
15. Nov. 1. April: Unehelicher S. Georg, geb. 4. März.
8. April: Dem Oberbahnaſſiſtent Johannes Eduard
Schäfer T. Lina, geb. 13. März. 10. April: Dem Schacht=
meiſter
Jakob Zeller T. Marie, geb. 3. Febr. 12. April:
Dem Geometer 2. Klaſſe Georg Heinrich Bernius T.
Eliſabeth Katharine, geb. 13. Auguſt.
Petrusgemeinde: 10. April: Dem Proviantamt=
arbeiter
Wilhelm Reichert S. Friedrich Wilhelm, geb.
26. März. Dem Schneider Leonhard Steiger S. Heinrich
Leonhard, geb. 23. Febr. Dem Kaufmann Karl Leonhard
Wilhelm Zink S. Walter, geb. 17. März. Uneheliche T.
Auguſte, geb. 27. Dezember.
Paulusgemeinde: 10. April: Dem Kaufmann
Guſtav Adolf Max Geißler, S. Curt Helmut Hans, geb.
13. März. Dem Schreiner Wilhelm Maurer S. Friedrich
Carl, geb. 23. Januar.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 9. April: Techniſcher Betriebs=
leiter
Ludwig Friedrich Auguſt Emmerich in Worms und
Eliſabetha Katharina Maria Janſon. 10. April: Schneider
Georg Gerbig und Amilie Wörz. 12 April: Mineral=
waſſerhändler
Albert Fornoff und Maria Zinn, geb.
Baiſer.
Johannesgemeinde: 9. April: Schloſſer Georg
Kiefer und Bertha Becker von hier. Hotelbeſitzer Otto
Frommann in Villingen und Petronella Groh von hier.
10. April: Friſeur Franz Schöneberg von hier und
Katharine Küchler von Groß=Gerau.
Martinsgemeinde: 10. April: Lokomotivheizer
Jakob Karl Diez und Eva Magdalene Hafnerbend, hier.
9. April: Lackierer Wilhelm Dieter und Margarete Wür=
temberger
. 10. April: Poſtbote Philipp Müller und
Anna Kaufmann.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: ½ April: Kaufmann Georg
Ludwig Günther, 19 J. 8 M., ſtarb 10. April. Theodor
Spring, 11 M., ſtarb 10. April.
Johannesgemeinde: 8. April: Katharine
Schmelzer, geb. Heedt, Ehefrau des Kolonialwarenhändlers
Jakob Schmelzer, 71 J., ſtarb 6. April. 12. April: Ober=
lehrer
Karl Hanſel, 29 J., ſtarb 9. April zu Bremerhaven.
Wilhelm Ochſenhirt, 14 J., ſtarb 10. April.
Martinsgemeinde: 6. April: Pfründner Joſeph
Hädrich, 88 J., ſtarb 4. April. 25. März: Penſionsinhaberin
Emilie Maiſch in Bad Nauheim, 45 J., ſtarb 23. März.
9. April: Emilie Klein, Witwe des Profeſſors Theodor
Klein, 65 J., ſtarb 6. April in Gonſenheim.
Petrusgemeinde: 11.April: Anna Marie Müller,
31 J., ſtarb 8. April.
Paulusgemeinde: 9. April: Luiſe Hennings,
geb. Neuß, Witwe des Kaufmann Heinrich Wilhelm
Hennings, 57 J., ſtarb 6. April.

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Nummer 88,

Seite 24.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

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Nummer 88.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

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Seite 28.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

Nummer 884

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Nummer 88.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

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Nummer 88.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

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Nummer 88.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. April 1910.

Seite 35

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Verkaufsstellen vorrätig. Man lasse sich jedoch
nichts anderes als ebensogutaufreden, sondern
verlange ausdrückl. die Präparate der Kolberger
Anstalten für Exterikultur, Ostscebad kolßerg.

4750a

Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Vom preußiſchen Parlament. Kunſt und Wiſſenſchaft
in der Budget=Kommiſſion. Nochmals die Florabüſte.
Der Neubau des Muſeums für Völkerkunde. Im
Landesausſtellungspark. Der Glaspalaſt und ſeine
Umgebung. Wiſſenſchaftliches Kliquenweſen. Ein
offenes Wort. Taten und Fährniſſe eines Fabuliſten.
Der Ring unſerer Bühnenleiter. Aus dem
Theaterleben.
Politik, Wiſſenſchaft und Kunſt mit
dieſem Dreiklang hatten ſich in jüngſter Zeit die Ver=
treter
des preußiſchen Volkes im ſogenanntan Hohen
Hauſe der Abgeordneten zu beſchäftigen. So beſonders
gründlich taten ſie’s allerdings nicht. Die Wahlrechts=
vorlage
wurde ſchnell erledigt, ungeachtet aller noch ſo
eindrucksvollen Demonſtrationen hier und in den Pro=
vinzen
, und Wiſſenſchaft und Kunſt wurden auch nicht
allzu liebreich behandelt und zwar in der Budget= Kom=
miſſion
. Dort intereſſierte hauptſächlich die zuſam=
mengeſtückelte
Büſte der verehrten Flora,
deren Abſtammung noch immer nicht nachgewieſen.
Im Gegenſatz zu gewiſſen Vorgängen der wirklichen
Gegenwart, in der die nur auf Mutternamen getauften
Kindlein ſich nicht gerade ſehr großer Bevorzugungen
ſeitens unſerer Behörden erfreuen, wird dieſe Flora
von den in Moralfragen recht kitzlichen, geheimſten
Geheimräten des Kultusminiſteriums mit wärmſter
Sympathie in Schutz genommen und ihr offizielle Gunſt
erwieſen. Ja, ſo ’ne Heidin hat’s beſſer, wie vikle
Chriſtenmenſchen, dafür hat ſie freilich unſerem Staat
160000 Mark gekoſtet. Auch im gewöhnlichen Leben
ſchätzt man ja oft das Teure am meiſten! Erfreulich war
es, zu vernehmen, daß ſich Berliner Mäzene gefunden,
die der Muſeumsverwaltung freiwillig den obigen Be=
trag
ſtiften wollten, um alle materiellen Aergerniſſe
aus der Welt zu ſchaffen und Geheimrat Bode von die=
ſem
läſtigen Druck zu befreien. Das Anerbieten ward
jedoch ſtolz abgelehnt. Na, es iſt zu vermuten, daß die
Herren bei einer anderen Gelegenheit ihren Mammon
ſchon loswerden dürften iſt’s nicht für ’ne vaterloſe
Heidin, ſo für ’ne ſchön benamſte Kirche.
Bei der obigen Beratung ward auch die immer
dringlicher werdende Frage eines Neubaues für
unſer Muſeum für Völkerkunde erörtert.
Das jetzige ſtattliche Heim des letzteren iſt von den
Kellergeſchoſſen bis zu den Dachluken vollgeſtopft, und
nach Hunderten zählen die Kiſten, deren wertvoller In=
halt
bisher nicht ausgepackt und aufgeſtellt werden
konnte. Wie von Regierungsſeite erklärt wurde, iſt
für den unbedingt erforderlichen Neubau ein Gelände
in Dahlem, woſelbſt ſich bereits der Botaniſche Garten
befindet, auserſehen. Nur ja nicht dorthin! Dahn
werden bloß Gelehrte, Forſcher, Leute, die ein ganz
ſpezielles Intereſſe haben, die Sammlungen beſuchen,
für das große Publikum iſt das Muſeum ſo gut wie er=
ledigt
, d. h. verſchollen. Und gerade für dieſes große
Publikum muß es in erſter Linie beſtimmt ſein, von
ihm wird es aufs wärmſte geſchätzt, ihm bietet es An=
regung
, Belehrung und Unterhaltung in Hülle und

Fülle, denn es iſt in gewiſſer Art ein volkstümliches
Muſeum, volkstümlicher und beliebter wie alle hieſigen
ſtaatlichen Gemälde=Galerien zuſammen. Und das ſoll
an die Grenze von Groß=Berlin geſetzt werden, wohin
die Straßenbahn faſt eine Stunde gebraucht? Iſt ja
eine Kater=Idee, die hoffentlich nur als ſolche ſich be=
merkbar
machte!
In derſelben Kommiſſionsſitzung kam auch die un=
günſtige
Wirtſchaftslage des Landes= Ausſtell=
ungsparkes
zur Sprache. Man weiß, daß ſich dort
der mit Recht unbeliebte Glaspalaſt befindet, in dem
alljährlich unſere Große Akademiſche Kunſtausſtellung
ſtattfindet. Das ungefüge Gehäuſe ward vor mehr
denn drei Jahrzehnten errichtet, es ſollte nur vorüber=
gehend
Ausſtellungszwecken dienen und dann einem
monumentalen Bau Platz machen. Na, wer Herrn
Fiskus mit ſeinen pekuniären Beklemmungen und
ſeinem chroniſchen Taſchezuhalten kennt, verſteht es,
daß der alte Glaskaſten noch immer den Moabiter Sand
drückt. Dieſem wenig anſprechenden Gebäude iſt es in
erſter Linie zuzuſchreiben, daß ſich die Kunſt= Ausſtell=
ungen
auch nicht annähernd mehr jener Aufmerkſamkeit
unſerer gebildeten Bevölkerungsſchichten erfreuen, wie
früher, was im materiellen Intereſſe der Künſtler zu
beklagen iſt. Je ſtaubiger und ungemütlicher der
Palaſt ward, deſto freundlicher geſtaltete ſich der ihn
umgebende Park, der in einem umſichtigen, raſtlos
tätigen Oeſterreicher, Ludwig Zweig, einen trefflichen
Pächter und Leiter gefunden. Er beſeitigte die Verwil=
derung
und Verlotterung in den Gartenanlagen, die
auf das anmutigſte neu geſchaffen wurden, und ließ
anſtelle des baulichen Gerümpels für die Atzung und
Stärkung der Gäſte erleſene Neubauten in heiterem
Rokokoſtil erſtehen. Und dies aus ſeiner Taſche mit
Auslage von einer Million und mit einer jährlichen
Pachtzahlung von 40000 Mark. Dafür, daß man ihm
die Pacht für eine beſtimmte Reihe von Jahren über=
ließ
, gingen die eben erwähnten Bauten in den Beſitz
des Fiskus über. Die letzten ſchlechten Sommer im
Verein mit den erhöhten Baukoſten und Abgaben haben
nun der Kaſſe des armen Pächters übel mitgeſpielt und
er bittet, ihm die Pacht zunächſt auf fünf Jahre zu er=
laſſen
. Hoffentlich befürwortet dies die Budgetkom=
miſſion
, denn was jener mutige und vertrauensſelige
Oeſterreicher im Ausſtellungspark geſchaffen, iſt von
weltſtädtiſchem Charakter, durchaus des neuen Berlins
würdig.
Recht wenig würdig des wiſſenſchaftlichen Rufes
unſerer Univerſität ſcheint ein tief eingeriſſenes
Kliquenweſen in beſtimmten Gelehrtenkreiſen zu ſein.
Es iſt ja da ſchon oft genug über Bevorzugung, Ein=
heirat
Onkel= und Vetternwirtſchaft geklagt worden.
Auch die Mitglieder der Budget=Kommiſſion des Land=
tages
hatten ſich ſchon wiederholt damit zu beſchäftigen,
im Hohen Hauſe ſelbſt ward die Sache noch nicht recht
zur Sprache gebracht, was aber vermutlich in kurzem
geſchehen wird. Denn auch ein Teil unſerer Volksboten
iſt befremdet, daß einem unſerer verdienſtvollſten Medi=
ziner
, der als Gynäkologe Großes geleiſtet und mit
ſicherem Erfolge neue Bahnen beſchritten, noch immer
der Lehrſtuhl vorenthalten wird, trotzdem er als Lehrer
Wichtiges leiſten könnte. Der betreffende Gelehrte,
Profeſſor Dr. Dührſſen, nimmt nun in einem
Offenen Brief an die Redaktion der Berliner Klini=
ſchen
Wochenſchrift ſelbſt das Wort und betont u. a.:
Ich brauche für die Verwirklichung meiner Ideen,
für die Unterweiſung der Studierenden und der Aerzte
in der neuen Geburtshilſe, die ſie ſelbſt auszuführen
berufen ſind, ein großes Material, und betrachte es auf
Grund meiner Verdienſte um die moderne Geburtshilfe
und die moderne Gynäkologie als mein gutes Recht,
daß mir dieſes Material ſei es von einer Fakultät,
ſei es vom Staat zur Verfügung geſtellt wird. Es
handelt ſich hier nicht um meine Perſon daher würde
mich ein etwaiger Vorwurf der Reklame ganz kalt laſſen,
da man zudem ganz andere, teils lächerliche, teils ie=
fame
Verdächtigungen gegen meine Perſon in den
weiteſten Kreiſen kolportiert hat , ſondern um eine
große Sache. Man ſoll mir Gelegenheit geben, dies zu
beweiſen. Und weiterhin heißt es dann: Wenn man
jemals verſucht hat, einen Forſcher zu unterdrücken, ſo
iſt es bei mir geſchehen! Was alles ſagen dieſe wenigen

Worte! Das Vorgehen Profeſſor Dührſſens hat auch
außerhalb der engeren Sphäre ſeiner Berufsgenoſſen
Aufſehen erregt, man verſteht dort ſeine ehrliche Aus=
ſprache
und ſeine Flucht in die Oeffentlichkeit.
Mit dieſer Flucht iſt’s freilich manchmal ein eigen
Ding, wie es dieſer Tage hier Herr Karl May, deſſen
Reiſeromane und Jugenderzählungen die weiteſte Ver=
breitung
gefunden, zu ſeinem Leidweſen erfahren. In
der Kollegenſchaft des vielgenannten Fabuliſten wußte
man freilich ſchon ſeit langem, daß bei ihm nicht alles
ſo recht in Ordnung ſei, dieſes und jenes war auch ans
Zeitungslicht gekommen, anderes wurde mündlich be=
richtet
. Daß aber beſagter Erzähler den Stoff zu einem
Teil ſeiner Räuber= und Abenteuergeſchichten ſeinen
eigenen früheren Erlebniſſen entnommen, wußte man
allerdings nicht. Dies wurde erſt aufgeklärt in einem
im Charlottenburger Schöffengericht verhandelten Be=
leidigungsprozeß
des pp. May gegen den GewerkſchafPi=
Sekretär R. Lebius, der den Schleier von den einſtigen
Taten des ſchreib= und klageluſtigen Herrn gezogen.
Die wahrhaft ungeheuerlichen Anſchuldigungen ſcheinen
auf Wahrheit zu beruhen, denn das Gericht ſprach den
Verklagten frei, da er in Wahrnehmung berechtigter
Intereſſen gehandelt.
Gleiche Intereſſen haben es veranlaßt, daß ſich
unſere hieſigen Theaterdirektoren zu einem
Ring zuſammenſchließen wollen, der dem unſoliden
Billetthandel ein Ende bereiten ſoll. Denn, ab=
geſehen
von den Königlichen Theatern und einigen
ganz wenigen Bühnen, werden bei der Mehrzahl der
Theater die vollen Billettpreiſe nur von den des Stadt=
brauchs
unkundigen Herrſchaften aus den Provinzen
und von einigen gutgläubigen Gemütern bezahlt. Die
übrigen Beſucher kennen die Kanäle, durch welche ſie
die Karten zu erheblich billigerem Satz beziehen. Da
iſt beiſpielsweiſe ein Teppichgeſchäft in der Potsdamer
Straße, das den Handel mit herabgeſetzten Billetts reg=
ſam
organiſiert hat, da gibt’s viele Vereine, bei denen
das Vereinſpielen nur Maske iſt, um den Mitgliedern
und deren Verwandten wie Bekannten billige Billetts
zu verſchaffen; Agenten verſorgen die Angeſtellten
großer Geſchäftshäuſer das Perſonal von Rudolf.
Hertzog kann ja allein ein ganzes Theater füllen mit
um ein Drittel und mehr ermäßigten Billetts, auch in
Reſtaurants und Zigarrenläden kann man ſich leicht
dieſe Vergünſtigungen verſchaffen. Durch die Ver=
mehrung
unſerer Theater und deren allgemeine un=
günſtige
Geſchäftslage hat jenes Unweſen mehr und
mehr zugenommen, ſo daß die Beteiligten kräftig gegen
dasſelbe zu Felde ziehen wollen. In einer kürzlich
ſtattgefundenen nächtlichen Sitzung der Direktoren
wurden allerhand weiſe Ratſchläge hervorgekramt und
des langen und breiten erörtert. Nur den einzig prak=
tiſchen
bekam man nicht zu vernehmen die Preiſe
überhaupt herabzuſetzen, ganz offiziell! Dann braucht
man keine krummen Wege einzuſchlagen, um die Be=
ſucher
heranzuziehen.
Ja, wenn man über ſo ’n zugkräftiges Stück mit
zig Wiederholungen verfügt, dann hat der Herr
Direktor es nicht nötig, ſich Tag und Nacht zu ſorgen
und das Geld zu borgen, um ſein Unternehmen mit
allen Mitteln, erlaubten und unerlaubten, über Waſſer
zu halten. Leider iſt’s um unſere moderne Bühnen=
dichtung
nicht zum beſten beſtellt, und die fremde verſagt
auch allgemach. Selbſt Bernhard Shaw, der ver=
hätſchelte
Liebling unſerer Theaterleiter, erfuhr mit
ſeiner Groteske: Heiraten im Leſſing=
Theater eine deutliche Ablehnung. Grotesk iſt nur,
daß. uns ſo was zugemutet ward. Das Deutſche
Theater griff man denke! auf einen veralteten
Dichter namens Friedrich Schiller zurück und
erinnerte ſich eines dramtiſchen Werkes von ihm, be=
titelt
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