Abonnementspreis
ſonatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
aus=
ärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
iren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
.1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
ir Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
hriebenen Tagenwird nicht übernommen.
173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
rgan für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Inſerate
werden angenommen in Darmſtadt
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Samstag, den 9. April.
1910.
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
Heeres= und Flottenfragen.
— Während man bei uns in Deutſchland zum
lück über die Kämpfe wegen Verſtärkung der
Landesver=
digung hinweggekommen iſt, die früher einen großen
eil der Reichstagsſeſſion ausfüllten und zu lebhaften
Zu=
mmenſtößen und ſogar zu Reichstagsauflöſungen
führ=
n, ſieht man ſich jetzt in anderen Ländern in die
Not=
endigkeit verſetzt, für die Zwecke der Verteidigung
t Waſſer und zu Lande ungezählte Millionen zu
willigen. Gewiß iſt unſer Heeres= und Marineetat auch
ute nicht klein und die enormen Ausgaben hierfür haben
cht zuletzt zu der finanziellen Miſere des Reiches
bei=
tragen. Immerhin ſind wir jetzt ſo ziemlich über den
erg, und die meiſten Forderungen, mit denen wir für
ſehbare Zeit zu rechnen haben, bezwecken lediglich den
usbau des Erreichten, namentlich nach der techniſchen
eite hin.
Wir ſehen jetzt, wie Frankreich daran geht, ſeine
tarine zu reformieren, nachdem in den letzten Jahren
rt herzlich wenig auf dieſem Gebiete geſchehen iſt und
e Flotte tatſächlich gegenüber den modernen
Bedürf=
iſſen mehr und mehr zurückblieb. Gewiß bewilligt man
er alles Erforderliche, aber nur ſchweren Herzens, denn
nſeits der Vogeſen wühlt man augenblicklich nicht im
elde, und hierzu tritt die Erkenntnis, daß man mit dieſer
eform reichlich ſpät kommt und daß man namentlich von
Deutſchland in der Zwiſchenzeit weit überholt worden iſt.
ie Furcht vor Deutſchland iſt es wieder einmal, welche
tzt in Frankreich alle Gemüter erregt und die bei allen
töglichen Fragen zutage tritt. Bald ſpricht man von der
jefahr einer Invaſion der deutſchen Kriegsmarine, bald
etert man über die deutſche Spionage, und jetzt hat man
hlauerweiſe herausgefunden, daß auf dem Gebiete der
flugtechnik die Deutſchen den Franzoſen den Rang
ab=
rufen wollen, indem zahlreiche beurlaubte Offiziere auf
en Flugfeldern in Frankreich mit franzöſiſchen und
an=
eren Apparaten eifrige Uebungen anſtellen, u. im
Kriegs=
tiniſterium hat man nichts Schnelleres zu tun, als dieſen
lnſinn dadurch zu unterſtützen, daß man ſchärfere
Beob=
chtung der Lernenden auf den Flugfeldern zuſagt. Alle
ieſe Beſorgniſſe ſprechen wahrlich nicht für ein gar zu
ehr ausgeprägtes Selbſtbewußtſein der grande nation.
Heeres= und Flottenfragen ſind es auch, mit denen
nan ſich augenblicklich bei der andern Zweibundmacht,
Rußland, befaßt. Hier hat man zur Reform der
Ver=
eidigung zu Waſſer und zu Lande einen Betrag von
iber 3 Milliarden in Ausſicht genommen, der auf zehn
Jahre verteilt werden ſoll. Obwohl man allgemein
zu=
zibt, daß ſowohl das Heer und noch mehr die Marine
ei=
ter gründlichen Reform bedarf, zögert man in der Duma
och, die erforderlichen Summen zu bewilligen, weil man
richt weiß, ob die bewilligte Summe auch tatſächlich für
die angegebenen Zwecke verausgabt werden dürfte, denn
nan hat in dieſer Hinſicht gar zu trübe Erfahrungen
ge=
nacht. Die jetzt angeſtellten Ermittelungen haben enorme
Defraudationen der höchſten Offiziere und Beamten
erge=
den, wobei es ſich um Summen handelt, über die man
ſelbſt in Rußland erſchreckte, obwohl man dort in dieſer
Hinſicht nachgerade genug gewöhnt iſt. So wird auch
man=
hes Milliönchen von den jetzt bewilligten in gewiſſe uner=
Fründliche Taſchen auf Nimmerwiederſehen verſchwinden
und es iſt zu befürchten, daß bei dem großen Reformwerk
nicht allzu viel herauskommen wird.
Die Mationalliberalen und das
Wahlrechts=
kompromiß.
* Der Geſamtvorſtand des Verbandes der
jungliberalen Vereine von Groß=Berlin
ſpricht in einer Entſchließung der preußiſchen
national=
liberalen Landtagsfraktion ſeinen Dank dafür aus, daß
ſie dem konſervativ=ultramontanen Wahlkompromiß ihre
Zuſtimmung verweigert, und fügt hinzu:
„In der Preſſe ſind neuerdings Gerüchte laut
gewor=
den, daß die Fraktion dem Kompromiß mit einigen
Abänderungen zuſtimmen wolle. In Anbetracht der
tiefgehenden Beunruhigung, die hierdurch in weiten
Krei=
ſen treuer Anhänger der nationalliberalen Partei in
Preu=
ßen und im Reiche hervorgerufen wird, erſuchen wir die
nationalliberale Landtagsfraktion, bei der erſten ſich
bie=
tenden Gelegenheit dieſen Gerüchten mit Entſchiedenheit
entgegenzutreten. Wir halten es, unter Zurückſtellung
unſerer bekannten weitergehenden Wahlrechtsforderungen,
für ausgeſchloſſen, daß die Fraktion von den in Magdeburg
durch den preußiſchen nationalliberalen Parteitag
gefaß=
ten Beſchlüſſen abgehen könnte, die als
Mindeſtforderun=
gen die geheime und direkte Wahl und die
ge=
rechte Wahlkreiseinteilung verlangen. Ein
Ab=
weichen von jenen bindenden Beſchlüſſen würde in
Preu=
ßen und im Reiche die ſchlimmſten Folgen für unſere
Par=
tei nach ſich ziehen und unter Umſtänden zu einem
Zer=
fallen der Partei führen können. Wir richten deshalb an
die preußiſche Landtagsfraktion die dringende Bitte, dem
ſchwarzblauen Block, über die Magdeburger Beſchlüſſe
hinaus, auf keinen Fall entgegenzukommen, ſondern
viel=
mehr den Konſervativen und dem Zentrum für dieſe
voll=
ſtändig ungenügende Wahlrechtsreform die
Verantwor=
tung allein zu überlaſſen.”
In einer nationalliberalen Verſammlung in
Wies=
baden wurde eine Entſchließung angenommen, wonach
die nationalliberale Fraktion im preußiſchen
Abgeordnetenhauſe nur einer Forderung zuſtimmen ſoll,
die den Forderungen: direkte und geheime Wahl und der
Aenderung der Wahlkreiseinteilung Rechnung trägt. Der
rechtsnationalliberale Abg. Kommerzienrat Bartling
er=
klärte, daß die nationalliberalen Abgeordneten auch in der
dritten Abſtimmung die Vorlage in der jetzigen Form
ab=
lehnen müßten.
Der Ausſtand in der franzöſiſchen Handelsmarine.
* Die franzöſiſche Regierung geht diesmal ganz
ener=
giſch gegen die ausſtändigen Matroſen der Handelsmarine
vor im Gegenſatz zu ihrer früheren lauen Haltung bei
der=
lei Affären, wenn auch dieſe Entſchloſſenheit allem Anſchein
nach nur im Hinblick auf die bevorſtehenden
Kammerwah=
len aufgewendet wird. So faßte der Miniſterrat den
Be=
ſchluß, die Haupträdelsführer an dem Generalausſtande
der Handelsmatroſen in Marſeille verhaften zu laſſen. In
dieſem Sinne wurde der in Marſeille weilende
Unterſtaats=
ſekretär des Marineamtes, Herr Cheron, unterrichtet und
er hat gegen den Vorſtand des roten Syndikats der
Han=
delsmatroſen in Marſeille, der aus vier Perſonen mit dem
Generalſekretär Rivelli an der Spitze beſteht, die Klage bei
der Staatsanwaltſchaft eingereicht. Die Anklage ſtützt ſich
auf folgende Punkte: Einſchränkung der Arbeitsfreiheit,
Drohung und Verleitung zur Deſertion. Ferner wird
gegen 550 Matroſen der Handelsmarine wegen
Gehor=
ſamsverweigerung gerichtlich vorgegangen werden. Ferner
veranlaßte Cheron die Verhaftung von 10 Heizern des
Dampfers „Muluja” wegen Aufreizung.
Dieſes unerwartet ſcharfe Vorgehen der Regierung
hat die Streikenden ſehr erbittert, und ihre mit
Verhaf=
tung bedrohten Führer erklärten, ſie würden ſich mit
Ge=
walt ihrer Feſtnahme widerſetzen, aber allem Anſchein nach
wird es nunmehr gelingen, mit dem Ausſtande in ein
paar Tagen fertig zu werden. Die Reihen der
Streiken=
den wanken bereits, und ſo war es am Mittwoch möglich,
fünf Poſtſchiffe in See gehen zu laſſen, die man nicht nur
mit Matroſen der Kriegsmarine, ſondern auch mit
See=
leuten bemannen konnte, die von den Streikenden bereits
abgefallen ſind. Am Donnerstag nachmittag ſind
wei=
tere vier Dampfer mit vollſtändiger Beſatzung bezw. mit
einer aus eingeſchriebenen Seeleuren und Marineſoldaten
zuſammengeſetzten Beſatzung nach Algier und Auſtralien
abgegangen. Von ſchweren Folgen würde der Streik bei
längerer Dauer auf Frankreichs wichtissts Kolonie Algier
ſein, deren Produkte, namentlich Früchte und Gemüſe, auf
die Ausfuhr nach dem Mutterlande angewieſen ſind. Man
verſteht es daher ſehr wohl, daß die franzöſiſche
Regie=
rung mit allen Kräften einerſeits durch energiſches
Ein=
greifen der Staatsgewalt, andererſeits durch ſanfte
Uebe=
redungskünſte eine ſolche wirtſchaftliche Kataſtrophe zu
verhindern ſucht.
Unterſtaatsſekretär Cheron erklärte einem
Bericht=
erſtatter, daß aller Vorausſicht nach der Ausſtand ſeinem
Ende entgegengehe. Beſonders bemerkenswert ſei es, daß
die eingeſchriebenen Seeleute der übrigen Häfen
Frank=
reichs der Aufforderung des Generalſekretärs Rivelli,
ebenfalls in den Ausſtand zu treten, keine Folge geleiſtet
hätten, ſie hätten ja eingeſehen, daß man das
wirtſchaft=
liche Leben eines Landes nicht unterbinden dürfe, weil ein
Araber an Bord eines franzöſiſchen Schiffes beſchäftigt
werde
Deutſches Reich.
— Unter dem Vorſitz des Staatsſekretärs des
Reichs=
ſchatzamtes fand am Donnerstag eine Sitzung des
Bun=
desratsausſchuſſes für das Rechnungsweſen ſtatt,
welcher der überwiegende Teil der bundesſtaatlichen
Fi=
nanzminiſter beiwohnte. Vornehmlich beraten wurde über
die Grundſätze, welche bei der Bemeſſung der
Matrikular=
beiträge für die laufende Finanzperiode zu beobachten ſein
werden. Nach Schluß der Sitzung folgten die Teilnehmer
einer Einladung des Schatzſekretärs zum Frühſtück.
— Man ſchreibt uns: Der Zentralverband
chriſtlicher Holzarbeiter, der im Jahre 1899
750 Mitglieder zählte und eine Geſamteinnahme von
773 Mark verzeichnete, hat im Jahre 1909 mit 11312
Mit=
gliedern die bisher höchſte Mitgliederzahl überholt und
eine Geſamteinnahme von rund 320000 Mark gehabt.
Damit hat dieſe chriſtliche Gewerkſchaft den im Jahre 1908
eingetretenen Rückgang wettgemacht. Von den Einnahmen
entfielen rund 295000 Mark auf die regelmäßigen
Wochen=
beiträge. Verausgabt wurden rund 265000 Mark, ſo daß
der Ueberſchuß rund 54000 Mark betrug und das
Ver=
mögen am Jahresſchluß ſich auf rund 315000 Mark
bezif=
ferte. Von den Ausgaben entfielen rund 74000 Mark auf
Streikunterſtützung, rund 32000 Mark auf Arbeitsloſen=
und rund 7000 Mark auf Reiſeunterſtützung, während für
Krankenunterſtützung rund 34000 Mark verausgabt
wur=
den. Die Agitation erforderte einen Aufwand von rund
25000 Mark.
In der am Donnerstag nachmittag abgehaltenen
Sitzung des Geſamtvorſtandes des Deutſchen
Arbeitgeberbundes für das Baugewerbe,
die geheim geführt wurde und an der Vertreter aus allen
Teilen Deutſchlands teilnahmen, wurde beſchloſſen, die
auf Veranlaſſung des Reichsamtes des Innern im
Reichs=
tagsgebäude ſtattfindende Konferenz zu beſchicken. Die
Dreizehner=Kommiſſion ſoll ſich daher an der
Einigungs=
konferenz beteiligen. In der Vorſtandsſitzung wurden
ſonſt definitive Beſchlüſſe nicht gefaßt, da man der
Ver=
mittelungsaktion nicht vorgreifen will.
— Der Landesausſchuß für Elſaß=
Loth=
ringen genehmigte die ſtaatlichen Zuſchüſſe von je
25000 Mark für das biſchöfliche und das proteſtantiſche
Gymnaſium zu Straßburg. Ferner wurde ein Antrag
Labroiſe (Lothringer) angenommen, der einen Zuſchuß
von 12500 Mark für das kleine Seminar in Montigny
verlangt.
Die Zweite württembergiſche Kammer
hat mit ſämtlichen 77 abgegebenen Stimmen einen
Nach=
trag zum Etat angenommen, der infolge des neuen
Volks=
ſchulgeſetzes für das Etatsjahr 1910 einen Mehraufwand
von 351841 Mark für die Volksſchulen vorſieht.
Ausland.
— Die Kommiſſion des Nationalrates der Schweiz
brachte einen Antrag ein, über den Gotthard=
Ver=
trag erſt in der Juniſeſſion zu verhandeln, da das
ita=
lieniſche Parlament nicht vor dem 1. Mai den Vertrag
behandeln könne.
— Die franzöſiſche Kammer trat zur Beratung der
vom Senat an die Kammer zurückgelangten Budgets
zu=
ſammen. Bei dem Kapitel Luftſchiffahrt des
Bud=
gets des Kriegsminiſteriums meinte Doumer, man gebe
zwar die ſchönſten Lenkballons der Welt in Auftrag, aber
leider in zu geringer Zahl. Daß der Senat die Schaffung
eines ſelbſtändigen Aviatikerkorps befürwortete, ſei zu
be=
dauern. Man müſſe die Aviatiker aus jungen Offizieren
rekrutieren, die den Aufklärungsdienſt gewohnt ſeien,
ins=
beſondere aus der Kavallerie. Die Kammer nahm das
vom Senat zurückgekommene Budget nach
Wiederherſtel=
lung der meiſten von dem Senat geſtrichenen Poſitionen
an und vertagte ſich.
Der Senat nahm den Geſetzentwurf betreffend das
Uebereinkommen mit Deutſchland über den Poſtdienſt an.
— Im engliſchen Unterhauſe fragte Dillon (iriſcher
Nationaliſt) Sir Edward Grey, ob er irgend eine
Mittei=
lung erhalten habe darüber, daß die Deutſche Bank
Vorſchläge bezüglich eines Darlehens an die
per=
ſiſche Regierung gemacht habe, und ob die
Regie=
rungen Englands und Rußlands der perſiſchen Regierung
irgendwelches Hindernis in den Weg legen würden, eine
Anleihe von de. Deutſchen Bank oder von irgend einer
an=
deren Quelle zu erhalten. Sir Edward Grey erwiderte:
Er verneine die erſte Frage. Was die zweite anlangt,
kann ich nicht ſagen, welche Haltung wir gegenüber irgend
einer Anleihe einnehden, bevor uns die Bedingungen
der=
ſelben mitgeteilt ſind. Dillon ſtellte eine weitere Anfrage,
ob die ruſſiſche Regierung As Bedingung für eine Anleihe
der perſiſchen Regierung darauf beſtehe, daß die
Polizei=
truppe in Nordperſien unter dem Befehl ruſſiſcher Offiziere
organiſiert werden ſolle, und ob die engliſche Regierung
dieſe Forderung unterſtütze. Sir Edward Grey erwiderte:
Ich bin nicht in der Lage, irgendwelche Erklärung über
die Anleihebedingungen abzugeben, ſolange über die Frage
noch verhandelt wird. Rees (lib.) fragte hierauf an, wann
die verlängerte Periode ablaufen werde, für welche Perſien
zugunſten Rußlands die Verpflichtung übernommen habe,
keine Eiſenbahn zu bauen, und ob die engliſche Regierung
noch die Berechtigung beſitze, den Bau von Eiſenbahnen
in Südperſien vorzunehmen oder zu veranlaſſen, wenn
immer ein Bahnbau in irgend einem anderen Teil von
Perſien durch oder für eine andere Macht ſtattfinden ſollte.
Sir Edward Grey erwiderte: Die in der Frage erwähnte
Periode laufe am 8. April ab. Was den zweiten Teil der
Anfrage anlange, ſehe die engliſche Regierung die
Ver=
pflichtung, durch welche das in Frage ſtehende Recht
ge=
währt worden ſei, als noch bindend an, obſchon die
Aus=
dehnung, in welcher die engliſche Regierung ſie ausüben
werde, natürlich mit den Beſtimmungen des
engliſch=
ruſſiſchen Abkommens in Einklang ſtehen werde. Das
Un=
terhaus hat ferner die erſte Reſolution betreffend das
Vetorecht der Lords, nach welcher den Mitgliedern
des Oberhauſes durch Geſetz unterſagt ſein ſoll, finanzielle
Maßnahmen zu verwerfen oder mit Zuſätzen zu verſehen,
mit 339 Stimmen gegen 237 Stimmen
ange=
nommen. Die Nationaliſten ſtimmten mit der Regierung.
Wie gemeldet wird, ſollen die Heimatflotte und
die Atlan tiſche Flotte in dieſem Jahre eine
Kreuz=
fahrt in der Nordſee veranſtalten. Die Vereinigten
Streit=
kräfte umfaſſen 22 Schlachtſchiffe, 13 Panzerkreuzer, zehn
geſchützte Kreuzer und Spähſchiffe, 50
Torpedobootszer=
ſtörer, ſechs Werkſtattſchiffe und zwanzig Unterſeeboote.
Unter den Schiffen ſollen ſich mindeſtens zehn
Dread=
noughts befinden.
— Der türkiſche Miniſterrat hat beſchloſſen, die nach
Priſchtina zu entſendenden Truppen des 3. Korps auf 18
Bataillone zu erhöhen und außerdem noch 18 Bataillone
des 1. Korps dorthin zu entſenden. Ferner wurde
be=
ſchloſſen, dem Kommandierenden der 21. Diviſion das
Oberkommando zu übertragen und den
Belagerungs=
zuſtand auf den großen Sandſchak Priſchtina
auszu=
dehnen, ſowie ſofort Kriegsgerichte einzuſetzen. Der
Ober=
kommandierende wurde beauftragt, die Aufſtändiſchen
durch Truppengewalt zu zerſtreuen und die Rädelsführer
zu verhaften. Ferner wurde beſchloſſen, in Albanien eine
Volkszählung und eine Kataſtrierung durchzuführen,
Mili=
tärdienſt einzuführen und allgemeine Steuern
einzubrin=
gen. Nach den Depeſchen des Muteſſarif aus Priſchtina
haben die Truppen bei dem ſtattgehabten Kampfe bei
Beſ=
ſino vier Tote und ſieben Verwundete gehabt. Weiteren
Nachrichten zufolge ſollen die Aufſtändiſchen eine Kanone
erbeutet haben.
— Die Lage des perſiſchen Kabinetts iſt erſchüttert.
Der Miniſter des Aeußern hat ſeinen Abſchied eingereicht.
* Königsberg i. Pr., 7. April. Wie die „
Königs=
berger Volkszeitung” mitteilt, verſagte der Magiſtrat dem
Anſuchen des Sozialdemokratiſchen Vereins, für die am
10. April geplante öffentliche politiſche
Verſamm=
lung unter freiem Himmel einen ſtädtiſchen Platz
zur Verfügung zu ſtellen, mit der Begründung ſeine
Zu=
ſtimmung, daß der Magiſtrat es grundſätzlich ablehne,
ſtädtiſche Plätze für öffentliche politiſche Verſammlungen
zur Verfügung zu ſtellen.
* Rom, 7. April. Aus vatikaniſcher Quelle
wird mitgeteilt, der Kardinalſtaatsſekretär Merry del Val
habe von der Bitte des Kölner
Männergeſang=
vereins um eine Audienz beim Papſte erſt heute früh
aus den Zeitungen erfahren. Die Bitte ſei
gewohnter=
maßen an den päpſtlichen Majordomus gerichtet worden,
der ſie nicht mehr habe berückſichtigen können, weil die
Audienz in letzter Stunde für einen zu nahen Zeitvunkt
erbeten worden ſei. Das Staatsſekretariat ſei in der
An=
gelegenheit nicht gefragt worden, weil das Geſuch des
Kölner Männergeſangvereins keinen politiſchen Charakter
getragen habe.
Der Nauendorff=Roman.
Die Nachkommen des deutſchen Uhr=
machers Karl Wilhelm Nauendorff der
der Sohn Ludwigs XVI. zu ſein behauptete und
An=
ſprüche auf den franzöſiſchen Thron als Ludwig XVII.
erhob, haben, wie ſchon mitgeteilt, beim franzöſiſchen
Senat den Antrag geſtellt, den Namen Vourbon
füh=
ren zu dürfen. Eine Kommiſſion von Hiſtorikern iſt
zur nochmaligen Prüfung ihrer Anſprüche einberufen
worden und hat erklärt, daß ſie „der hiſtoriſchen Baſis
entbehren‟ Der endgültige Entſcheid wird nun von
der definitiven Unterſuchung der Frage durch den
Se=
nat abhängen. Bei dieſer Gelegenheit erinnert der
„Temps” an die authentiſche Selbſtbiographie
Nauen=
dorffs, die von ihm 1824 zu Brandenburg eigenhändig
geſchrieben und unterzeichnet worden iſt. Sie ſchließt
mit den Worten: „Ich, der Endesunterzeichnete, erkläre,
indem ich meinen Namen eigenhändig unter das
Schriftſtück ſetze, daß dieſe Biographie nur die reine
und unantaſtbare Wahrheit enthält und daß ich Gewähr
leiſte für alles das, was ich erzählt habe. Louis=
Char=
les, früher Dauphin von Frankreich und Herzog der
Normandie, oder Ludwig XVII.‟ Die Erzählung, die
urſprünglich in deutſcher Sprache geſchrieben iſt, darf
als das wichtigſte Dokument dieſes von der Geſchichte
immer wieder erörterten Problems gelten; ſie richtet
ſich durch ihre Unwahrſcheinlichkeit ſelbſt, iſt aber
in=
tereſſant genug, um in ihren kurzen Grundzügen
wie=
dergegeben zu werden, zumal ſie die Grundlage für
den definitiven Spruch des Senats bilden wird.
Schlafend wird der junge „Prinz” im Juni 1795
aus dem Gefängnis entführt und erwacht in einem
warmen, weißen Bett; in welchem Hauſe, in welcher
Stadt? Er weiß es nicht. Eine alte Frau wacht bei
ihm; ſie iſt ſeine einzige Wärterin für einige Zeit und
gibt ihm Stunden im Deutſchen. Oefters empfängt er
den Beſuch eines „netten und freundlichen Mannes,”
von dem er aber ſonſt auch nichts weiter weiß. Der
Mann ſpricht mit der Alten in einer ihm unbekannten
Sprache und bringt ihr Geld. Das dauert etwa bis zu
dem 12. Jahre des Knaben, alſo bis zum Frühling
1797. Eines Tages ſcheinen plötzlich Männer „aus dem
Boden herauszuwachſen”, ſtürzen ſich auf das Kind und
Stadt und Land.
„Darmſtadt, 9. April.
* Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die
Groß=
herzogin empfingen am Donnerstag mittag 12½ Uhr
im Neuen Palais den Generalmajor v. Hutier nebſt
Gemahlin. Fürſt zu Solms=Lich iſt abends 9 Uhr 41 Min.
hier eingetroffen und hat im Neuen Palais Wohnung
genommen. (Darmſt. Ztg.)
— Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Johann Schüßler aus Udenheim, Kreis Oppenheim,
eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Seligenſtadt,
Kreis Offenbach.
— Ernannt wurden die Militäranwärter
Vizewacht=
meiſter Wilhelm Wahl aus Angersbach, Vizefeldwebel
Johann Fleiſchmann aus Schlitzenhauſen und
Vize=
feldwebel Sebaſtian Nicklas aus Ober=Kainsbach zu
Steueraufſehern.
* Großh. Regierungsblatt. Die Beilage Nr. 6
vom 8. April hat folgenden Inhalt: 1.
Bekannt=
machung, den Ausſchlag der allgemeinen
Landes=
kirchenſteuern für 1910 betreffend. 2. Ueberſicht über
die von Großh. Miniſterium des Innern genehmigten
Umlagen zur Beſtreitung der Kommunalbedürfniſſe in
den Gemeinden des Kreiſes Erbach für 1910. 3.
Ueber=
ſicht der für das Rechnungsjahr 1910 zur Erhebung
ge=
nehmigten Umlagen zur Beſtreitung der
Kommunal=
bedürfniſſe der israelitiſchen Religionsgemeinden des
Kreiſes Groß=Gerau. 4. Nachweis der Befähigung zur
Uebernahme eines Kirchenamts.
L. Die Strafkammer verhandelte geſtern gegen den
80 Jahre alten Rentner Karl Stenger I. und ſeinen
Sohn, den Metzger und Wirt Adam Auguſt Stenger
von Seligenſtadt wegen Vergehens gegen das
Nahr=
ungsmittelgeſetz und das Weingeſetz zum Schluß. Beide
ſollen ſeit Jahren Wein, den ſie ſelbſt kelterten oder
von auswärts bezogen, durch Treſteraufguß und
über=
mäßigen Zuckerwaſſerzuſatz verfälſcht und in den
Ver=
kehr gebracht haben. Sie geben zu, Waſſer zugeſetzt zu
haben, wollen jedoch über das erlaubte Maß nicht
hin=
ausgegangen ſein. Ein Küfer, der im Jahre 1905 im
Keller der Stenger beſchäftigt war, teilt mit, daß
da=
mals Treſterwein hergeſtellt wurde; ein anderer Zeuge
weiß zu melden, daß im Jahre 1908 das Waſſer eine
zu große Rolle ſpielte. Die als Sachverſtändigen
ver=
nommenen Chemiker Profeſſor Weller und
Mayrhofer, ſowie die Zugenſachverſtändigen
Schmutter=
mayer, Haak und Scholz beſtätigen die
An=
klage. Der Vertreter der Staatsbehörde,
Ge=
richtsaſſeſſor Gros, beantragte unter Annahme eines
fortgeſetzten Vergehens, ſowie unter Berückſichtigung
des Umſtandes, daß man es mit reichen Leuten zu tun
habe, je 1500 Mark Geldſtrafe, ſowie die Einziehung der
beſchlagnahmten zehn Fäſſer Wein. Der Verteidiger,
Juſtizrat Hallwachs, hält den alten Stenger nur wegen
zwei Fäſſern Wein für überführt und eine gexinge
Geldſtrafe für ausreichend dem jungen Stenger
gegen=
über vermißt er jeden Schuldbeweis. Der Einziehung
des Weines, mit Ausnahme von zwei Fäſſern, ſetzt er
Widerſpruch entgegen. Das Gericht erkennt gegen jeden
auf 1500 Mark Geldſtrafe und zog den Inhalt
von neun beſchlagnahmten Fäſſern ein.
— Stadtverordnetenverſammlung.
Tagesord=
nung für die am Donnerstag, den 14. April, nachmittags
3½ Uhr, ſtattfindende öffentliche Sitzung: 1.
Mit=
teilungen. 2. Geſuch um Befreiung von der Beſtimmung
des § 34 der Baupolizeiordnung für die Einfriedigung des
Barmherzigen Schweſternhauſes an der Nieder=Ramſtädter
Straße. 3. Freigabe der Rößlerſtraße zwiſchen
Weiter=
ſtädter Straße und Landwehrſtraße zum Anbau. 4. Tauſch
von ſtädtiſchem Gelände an der Beckerſtraße. 5.
Erwer=
bung von Gelände zur Regulierung der Helfmannſtraße,
der Gräfenhäuſer Straße und der dazwiſchen liegenden
Verbindungsſtraßen. 6. Die Heizungsanlage in dem
Neu=
bau der Höheren Knaben= und Mädchenſchule. 7.
Ver=
trag betr. das Reinigen der Oefen und Feuerungsanlagen
in den ſtädtiſchen Gebäuden im Verwaltungsjahr 1910.
8. Herſtellung von Wohnräumen in den
Oktroierheb=
gebäuden an der Heidelberger, Roßdörfer und Frankfurter
Straße. 9. Vermietung einer Wohnung in der Hofreite
Schwanenſtraße Nr. 21. 10. Herſtellung einer gärtneriſchen
Anlage auf dem Platz ſüdöſtlich der St. Ludwigskirche.
11. Regelung des Fuhrwerksverkehrs in der
Schwanen=
ſtraße zwiſchen Schloßgarten= und Gardiſtenſtraße. 12. Die
Mietſätze des ſtädtiſchen Saalbaues. 13. Ermäßigung des
Schwimmbadpreiſes für Unteroffiziere und Mannſchaften
des 115. Infanterie=Regiments. 14. Ermäßigung der
Bäderpreiſe im Hallenſchwimmbad für
Krankenkaſſemit=
glieder. 15. Zweigleiſiger Ausbau der ſtädtiſchen
Straßen=
bahn. 16. Mitteilung über die Entſcheidung Großh. Mi=
ſchleppen es in einen Wagen. Es fällt in Ohnmacht:
als es wieder erwacht, befindet es ſich in einem raſch
rollenden Wagen, der einen ganzen Tag und eine Nacht
hindurch fährt. Ein Kerkerverließ öffnet ſich, man
ſchließt den Knaben ein. Nach einigen Stunden der
Ruhe bringen ihm Männer Kleidung, denn er hatte
bis dahin nur ein Hemd auf dem Leibe gehabt. Er
ſchläft wieder ein und findet ſich beim Erwachen von
neuem in einem Wagen, der nun zwei Tage und zwei
Nächte hindurch fährt, um ſchließlich am Fuße eines
alten Schloſſes Halt zu machen, deſſen Mauern in den
Himmel zu ragen ſcheinen. Mit gefeſſelten Händen und
verbundenen Augen wird das Kind durch unterirdiſche
Gewölbe geführt und findet ſich dann in einem
ſchreck=
lichen unterirdiſchen Kerkergemach, wo es von einer
ſcheußlichen, alten Frau empfangen wird. Lange bleibt
der Knabe in dem Verließ; einmal täglich bringt ihm
die Alte gutes Eſſen. Eines Abends erſcheint ſie nicht:
ſtatt ihrer tritt ein in einen langen Mantel gehüllter
Mann herein und ſchleppt den Knaben durch
unterirdi=
ſche Gewölbe fort, bis das Kind plötzlich ſtolpert und
einen Schrei ausſtößt. Da liegt die Alte, tot, „in ihrem
Blute ſchwimmend” „Still,” flüſtert der Mann, „oder
wir ſind verloren.‟ Eine neue raſende Flucht in einem
Wagen, einen Tag und eine Nacht lang. Dann wechſelt
man das Gefährt, und weiter geht es bis zu einem
wüſten Ort, wo man die „nette und freundliche Perſon”
vom Anfang wiederfindet, begleitet von einem
Unbe=
kannten in Jagdkleidung. Der Knabe verfällt in ein
typhöſes Fieber und wird mehrere Wochen lang von
einem ſchönen und melanchöliſchen jungen Mädchen
ge=
pflegt; ſie heißt Marie und gilt für die Tochter des
net=
ten und freundlichen Mannes. Dann folgt ein
Aufent=
halt von vier Jahren in Amerika oder vielleicht in
Italien. Der freundliche und nette Mann zeigt dem
Knaben eine Kaſſette, in der „die Beweiſe ſeiner hohen
Abkunft” aufbewahrt werden; aber die Kaſſette geht
verloren. Schließlich kommt es wieder zur eiligen Flucht,
man flieht in einen Wald, während die Hütte, in der
man bis dahin gehauſt, durch eine furchtbare Exploſion
in die Luft geſprengt wird. Erneute Wanderungen
durch gewaltige, namenloſe Wälder, Aufenthalt in
ver=
laſſenen Hütten. Der Knabe und der Mann im
Jäger=
kleid verlieren ſchließlich den „netten Mann” und die
Nummer 8
niſteriums hinſichtlich der Schlachtgebühren. 17. Die
tige budgetmäßige Behandlung der Wieggebühren un
Verrechnung des. Gas= und Waſſerverbrauchs
Schlachthof.
* Abgeſtiegen ſind im Hotel zur Traube: S
Baron von Knorring, Ruſſiſcher Geſandter;
Fürſt zu Leiningen; S. Erl. Graf zu Stol
Roßla; J. E. Grafen Wilhelm und Karl zu So
Laubach; Geh. Juſtizrat Prof. Dr. Schmidt=G
Oberſt und Regimentskommandeur des
Infanterie=
ments Nr. 115 von Etzel; Stadtkommandant
von Randow: Kommandeur des Württbg.
Fel=
lerie=Regiments Nr. 49 Oberſtleutnant Freiſe;
Kammerſänger Paul Schmedes=Wien.
V. V. Der Vorſtand des Verkehrsvereins hielt
nerstag abend in dem neueröffneten Hotelreſta=
Darmſtäder Hof” eine gut beſuchte Sitzung ab. Der
ſitzende teilte unter Bezugnahme auf die am letzten
tag in Jugenheim abgehaltene Hauptverſammlung
Verkehrsausſchuſſes der Bergſtraße ergänzend mit, da
Zeit nicht nur mit Weinheim, ſondern auch mit
He=
heim Verhandlungen zwecks Erbauung einer elektr
Bahn, die die Verbindung mit Mannheim herſtellen
ſchweben. Sollte dieſes Projekt zur Ausführung
gen, ſo dürfte der ganze Verkehr aus der heſſiſchen
badiſchen Bergſtraße nach Mannheim abgeleitet und
Darmſtadt verloren gehen. Es ſei deshalb höchſte
daß dem Projekt der elektriſchen Bahn von Darn
nach der Bergſtraße ernſtlich näher getreten werde.
die in letzter Sitzung gegebene Anregung betr. die
ſeumsführungen des Volksbildungsvereins, teilte
Verein auf unſere Anfrage mit, daß die Muſeumsfüh
gen keineswegs aufgehoben, ſondern ſchon weitere
rungen für die nächſte Zeit vorgeſehen ſind. In.
tracht der hohen Koſten müßte jedoch ein kleiner Be
erhoben werden. — Von der neuen Verkehrszeitſ=
„Deutſchland” wird den Herren Vorſtandsmitglieder
erſte Nummer nächſtens zugeſtellt werden. Da verſchie
lich an den Verein Anfragen wegen der Art der
Erhe=
der neuen Billettſteuer gelangt ſind, teilt die G
Bürgermeiſterei auf unſere Anfrage mit, daß die
ſchriften über die Höhe und Art der Erhebung der Bi
ſteuer eine auf Grund des Geſetzes von der Stadtver
tung zu beſchließende Ortsſatzung trifft. Die
Verhank=
gen hierüber ſind noch nicht abgeſchloſſen. — An
dem=
der Großh. Bürgermeiſterei zur Begutachtung überſan
Sommerfahrplan der Städtiſchen Straßenbahn hatte
Verein nichts zu beanſtanden, drückte jedoch bei
dieſer=
legenheit den Wunſch aus, die Halteſtelle in der H
ſtraße wieder einzuführen, für baldigen ganzen
zwei=
ſigen Ausbau der Rheinſtraße, mit einer Verbindung
die Grafenſtraße nach dem Schloßgartenplatz
beſorg=
ſein und den Bau einer Linie nach dem neuen
Ha=
ſchwimmbad zu fördern. Hierauf teilte die Großh. mit, daß im Juni dieſes Jahres an
Großh. Miniſterium über die Erfahrungen mit dem
beſſerten Fahrplan zu berichten iſt und kann bei dieſer
legenheit die Einführung der Halteſtelle in der
Kirchſt=
wieder in Frage kommen, wenn auf den anderen Str=
Halteſtellen aufgehoben werden. Bezüglich der and
Wünſche beſtünden noch Schwierigkeiten, die noch behr
werden müßten. — Den Veranſtaltungen des Heſſit=
Jagdklubs und des Vereins der Hundefreunde bringt
Verein das größte Intereſſe entgegen und wird dieſe
in jeder Beziehung unterſtützen. — Von verſchiedenen
ten wurde darüber geklagt, daß auf den hieſigen Bahnh
am Karfreitag keine Sonntagsfahrkarten
ausgegeben=
den und wird man Erkundigungen einziehen, obſt
an anderen Stationen zur Ausgabe gelangen. Näche
regen Ausſprache über die heute ſtattfindende
Haupt=
ſammlung, wobei ausdrücklich darauf aufmerkſam
gem=
wurde, daß Gäſte, auch Damen, Zutritt haben, ſchloß
Vorſitzende die Sitzung nach. 10½ Uhr.
— An= und Abmeldung der Lehrlinge zur=L
lingsrolle der Handwerkskammer. Jeder Lehrling,
innerhalb des Großherzogtums eine handwerksmät=
Ausbildung erhält, iſt bei dem Sekretariate der
Hl=
werkskammer anzumelden und bei Auflöſung
Lehrverhältniſſes unter Angabe des Grundes wie
abzumelden. Die Anzeigen ſind ſpäteſtens vier
Wor=
nach dem Ein= bezw. Austritt auf vorgeſchriebei
Formular bei dem Sekretariat einzureichen. Innun
mitglieder haben ihre Lehrlinge bei der Innu
ſtatt bei der Kammer anzumelden. Die Innun
haben die Verpflichtung, am 1. Januar und am 1.J.
jeden Jahres ein Verzeichnis der bei ihren
Mitg=
dern ein= und ausgetretenen Lehrlinge,
ebenfalls=
vorgeſchriebenem Formular, bei der Handwerkskamn
einzureichen. Für die keiner Innung angehören
13C
ſchöne Marie; ſie finden ſie tot wieder, mit ſchreck
verſtümmelten Geſichtern. Endlich wird der Prinzt
drei maskierten Männern überfallen und aufgein
Stuhl feſtgebunden. Man ſchneidet ihm die Haake
darauf „zieht einer aus ſeiner Taſche ein Bildnig,
trachtet es und befiehlt dann: Los!” „Mit einer
ſchine,” erzählt Nauendorff weiter, „zerſtach man 1
nun das ganze Geſicht, ſo daß das Blut in Ström
über meine Wangen floß, und wuſch es mit einemn
ſen Schwamme ab bis es zu bluten anfhörte.
Da=
gingen ſie fort. Mein Geſicht war am nächſten
Tage=
angeſchwollen, daß ich kaum ſehen konnte, und
Schwellung wuchs von Tag zu Tag, mit ſtets ſich ſ
gerndem Schmerz. Ich konnte der Begier, mich mit
Fingern zu kratzen, nicht widerſtehen. Eines Ta= ich die ganze Kruſte, die mein Geſicht wie ei
Maske bedeckte. Allmählich kam ich wieder zur Beſit
ung und fühlte mich ganz hergeſtellt. Aber was u
aus meinem Geſicht geworden. Zufällig ſah ich eir
Tages mein Spiegelbild in einem Fenſter und
kannte mich ſelbſt nicht wieder. Ich ſah aus wie
Indianer. Die Farbe verſchwand zwar allmählich, al
die Haut meines Geſichts erhielt ihre frühere
Reinh=
nicht mehr wieder. Meine langen Haare waren
dahi=
ſie blieben kurz und zottig.”
In dieſem Stile geht es in dem
Selbſtbekenntü=
noch lange fort, bis dann endlich in die Oertlichk
wenigſtens etwas Klarheit kommt. Auf ewigen
flud=
artigen Reiſen gelangt er ſchließlich nach Deutſchlä
und erbt von einem Unbekannten, mit dem er ei
Zeit lang zuſammen iſt, 1600 Franken in Gold= u
einen Paß, der den Namen Nauendorff, geboren
Weimar, trägt. Er vollendet ſeine Irrfahrten in
Be=
lin, wo er ein kleines Handelsgeſchäft anfängt.
Damit endet dieſes wunderliche Dokument, das me
als ein wilder Schauerroman, denn als ein
wahrheit=
getreuer Bericht erſcheint. Es darf als unmöglich !
zeichnet werden, daß in den Zeiten des Konſulats 1
des Kaiſerreiches, wo eine ausgezeichnete Polizei je
verdächtige Erſcheinung genau überwachte, ein ſolch
Rattenkönig von Verfolgungen, fluchtartigen Reiſe
Verbrechen und Untaten ſich ereignen konnte, v
irgendwie bemerkt zu werden.
ummer 82.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Seite 3.
neiſter bleiben dieſe für Erfüllung der
Anmeld=
der Kammer gegenüber verantwortlich.
Hauswirtſchaftliche Fortbildungsſchule. Näch=
Montag beginnt der Sommerkurſus. Der
über=
ege Beſuch, den ſowohl die Abteilung I,
Runde=
nſtraße, als auch die Abteilungen II und III in
agerhaus= und Hermannſtraße im letzten
aufzuweiſen hatten, beweiſt, daß im Volke immer
die Wichtigkeit einer gründlichen Ausbildung im
S wirtſchaftsweſen erkannt wird. — Für das neue
jahr ſind gelegentlich der Ausſtellung 117
Anmel=
en erfolgt, doch können die drei Abteilungen noch
Mädchen aufnehmen. Es ſei darum hier auf die
ige im heutigen Blatte aufmerkſam gemacht, damit
ceſſenten den Anmeldetermin am Montag von
is 12 Uhr im Schulhauſe in der
Runde=
nſtraße nicht verſäumen.
Arbeitsjubiläum. Morgen, am 10. April, ſind es
ahre, daß Herr Heinrich Blößer als
Maga=
in der L. C. Wittichſchen Hofbuchdruckerei
iſt. Gleichzeitig leitet Herr Blößer die Agentur
Tagblattes” in Beſſungen, die er von ſeinem
e übernommen hat. Der jetzt verſtorbene Vater
ſubilars konnte in der gleichen Firma ſein 50= und
riges Arbeitsjubiläum feiern. Herr Blößer, der
ein treuer Arbeiter und Mitarbeiter war, erfreut
Kowohl bei ſeinen Arbeitgebern als auch bei ſeinen
rbeitern der größten Achtung und Wertſchätzung,
eute bei der Jubiläumsfeier wohl zum Ausdruck
ien dürften.
Arbeitsjubiläum. Man ſchreibt uns Herr
laus Haag aus Schlierbach bei Babenhauſen blickt
10. d. Mts. auf den Tag zurück, an welchem er vor
ahren in das Baugeſchaft und Dampfziegelei des
n Friedr. Delp hier eingetreten iſt. Bei demſelben
er 15 Jahre als Parlier im Baugeſchäft und die
An 10 Jahre als Verwalter auf deſſen Dampfziegelei
er Kaſtanienallee, wohin Haag auch ſeinen Wohnſitz
gt hat, tätig. Haag war jederzeit ein treuer,
ge=
nhafter Beamter und hat ſich die Achtung aller
erworben, welche mit ihm bekannt ſind. Es wird
an dieſem Tage gewiß nicht an Glückwünſchen und
uingen, ſowohl von Seiten ſeines Chefs als von
n Kollegen, Mitarbeitern und Freunden fehlen.
e es ihm noch lange vergönnt ſein, ſeines Amtes
halten.
= Vorträge. In dem heute Samstag im
Fürſten=
ſtattfindenden Vortrag des Verkehrsvereins wird
eſſor Vetterlein unter dem Titel: „Baukunſt
Baukultur” einige für Darmſtadt beſonders
tige Baufragen erörtern. An der Hand zahlreicher
bilder ſollen in allgemein verſtändlicher Weiſe die
ikteriſtiſchen Züge der Stadt erklärt und ihre
Be=
ing bei den Fragen des Städtebaues begründet
en. Da gar manche wichtigen Probleme, wie
Garten=
der Paradeplatz, Stadterweiterungen uſw., der
digung harren, darf gewiß auf manche wertvolle
gung gehofft werden. Es wird beſonders darauf
ierkſam gemacht, daß Gäſte, auch Damen,
will=
nen ſind.
Ueber die neuerdings ſo viel umſtrittene Frage „Hat
us gelebt” ſpricht Profeſſor Dr. Arthur Drews
nächſt auch in Darmſtadt. Nach dem Vorbild der
hmten Berliner Reden wird auch in Darmſtadt eine
uſſion an den Vortrag ſich anſchließen, an der ſich
usſichtlich die beiden Bremer radikalen Paſtoren
idel und Felden beteiligen werden. (Näheres ſiehe
eige.)
Der Heſſiſche Landesverbaud des „Deutſchen
tenpereins” veranſtaltet auch in dieſem Jahre eine
beliebten Schülerfahrten an die
Waſſer=
e. Die Fahrt erfolgt unter der bewährten
Führ=
des Schatzmeiſters, Herrn Hauptmann a. D.
llmar, in den Tagen vom 18. bis 22. Mai
ngſtwoche). Ein Sonderzug führt die Teilnehmer
ichſt von Frankfurt nach Hamburg, woſelbſt
Hafen=
dfahrt und Beſichtigung eines Ozeandampfers, fer=
Beſichtigung der Kaiſerlichen Werft und des
Tor=
bootshafens, dann Fahrt durch den Kriegshafen
den Kaiſer Wilhelm=Kanal, Beſichtigung der
Le=
sauer Hochbrücke, Beſuch des Oſtſeebades Möllen=
Beſichtigung eines Kriegsſchiffes, Fahrt nach Kiel,
dtbeſichtigung uſw. ſtattfinden werden. Der Preis
die ganze hochintereſſante Fahrt, an der nur
Schü=
der oberen Klaſſen teilnehmen können, beträgt
uſive Nachtquartier, Verpflegung uſw. 56 Mark.
Anmeldungen aus den einzelnen Schulen zur
lnahme an der Fahrt ſind bis ſpäteſtens zum 20.
il beim Bureau des Heſſiſchen Landesverbandes,
cmſtadt, Waldſtraße 4, zu bewirken.
— Verein für Vogel= und Geflügelzucht. Die von 50
gliedern beſuchte Aprilverſammlung wurde durch den
en Vorſitzenden in üblicher Weiſe mit der Mitteilung
fnet, daß wieder drei Herren ſich dem Verein
ange=
oſſen hätten. Alsdann widmete er dem jüngſt
verſtor=
en Mitglied Karl Möll einen warmen Nachruf und ließ
Andenken in geziemender Weiſe ehren. Zur Tages=
ordnung übergehend, wurde über die Ausſtellungen in Mainz
und Aſchaffenburg eingehend Bericht erſtattet und alles,
was dabei für die Mitglieder von Intereſſe ſchien,
be=
ſprochen. Des weitern wurde mitgeteilt, daß die
Brut=
maſchine wieder im Betrieb ſei, und daß bereits eine erſte
Ausſcheidung von nicht befruchteten Eiern ſtattgefunden
habe. Für die Mitglieder, die gezwungen ſind, ihr
Ge=
flügel in Volieren zu halten, wurden zwei äußerſt
prak=
tiſche Futterkaſten gezeigt und erläutert, deren
Haupt=
zweck darin beſteht, Erſatz für diejenigen Nährſtoffe
auf=
zunehmen, die die Tiere finden, ſofern ihnen freier
Aus=
lauf zu Gebote ſteht. Es wurde dabei beſonders darauf
hingewieſen, daß bei der Geflügelzucht in Volieren nur
dann etwas zu erreichen iſt, wenn möglichſt viel
Abwechs=
lung in der Fütterung ſtattfindet und wenn Gelegenheit
zur Kalkzuführung vorhanden iſt. Sowohl dieſe
Futter=
laſten, wie auch ein äußerſt einfaches Fallneſt, das ſich jeder
Züchter ſelbſt machen kann, fanden den ungeteilten Beifall
der Anweſenden. Weiterhin wurde ein Huhn vorgezeigt,
dem zwei Tage vorher die Bauchhöhle geöffnet wurde,
wobei eine Waſſeranſammlung von zirka 1 Liter Waſſer zu
Tage getreten war. Die Operation iſt vollſtändig
gelun=
gen, denn das betreffende Tier war verhältnismäßig
munter. Hierbei wurden die Mitglieder wiederholt
auf=
merkſam gemacht, daß alle ähnlichen Fälle baldmöglichſt
dem Vorſtande zur Kenntnis gebracht würden, da
als=
dann manches Tier noch zu retten ſei. Nachdem noch
ver=
ſchiedene Anfragen beantwortet waren, und dadurch ein
lebhafter Meinungsaustauſch herbeigeführt wurde, fand
die äußerſt angeregt verlaufene Verſammlung mit der
üblichen Freiverloſung ihren Abſchluß.
C. Der Botaniſche Garten, der gegenwärtig die
rollen Reize des Vorfrühlings entfaltet, wurde am
Donnerstag nachmittag von dem Großherzoglichen
Paare beſucht. Unter der Führung des Herrn
Garten=
inſpektors Purpus erfolgte auch die Beſichtigung der
Gewächshäuſer, wobei der Landesherr, bekanntlich ein
großer Freund der Botanik, ſeinem lebhaften Intereſſe
für die verſchiedenen Herrlichkeiten Ausdruck verlieh.
— Aſyl für Obdachloſe. Während des verfloſſenen
Monats März wurde in dem im zweiten Polizei=Revier
in der Alexanderſtraße errichteten Aſyl für Obdachloſe
381 Perſonen und in dem Aſyl im fünften Polizei=
Revier in der Ludwigshöhſtraße 77 Perſonen,
zuſam=
men 458 Perſonen, Obdach gewährt.
— Athletenverein. Morgen Sonntag, den 10. April, hält
der „Athletenverein Darmſtadt” ſein diesjähriges
Früh=
lingsfeſt im Kaiſerſaale ab. Wie ſeither, ſo wird auch
diesmal der Verein unter Voranſtellung erſtklaſſiger
Kräfte ſeine beſten Leiſtungen auf dem Gebiete der
Athle=
tik zur Schau bringen. Beſondere Aufmerkſamkeit
ver=
dient das Auftreten des Meiſterſtemmers von Europa,
Herrn Georg Schleidt, ſowie ein Entſcheidungsringkampf
zwiſchen den Herren Joſeph Otto, Meiſterringer von
Deutſchland und Markgraf=Mainz, Meiſterringer des
zweiten Kreiſes des D. A.=V. (Näheres ſiehe Anzeige).
— Die Geſellſchaft Viktoria hält Sonntag, den 10.
April ihr fünftes Stiftungsfeſt im „Perkeo” ab. (Näheres
ſiehe Anzeige).
Roſario Guerrero, die glutäugige ſpaniſche
Tän=
zerin, einer der glänzendſten Sterne am Himmel der
Varietékunſt, iſt auch bei ihrem zweiten Gaſtſpiel in
Darmſtadt allabendlich Gegenſtand lebhafteſter Ovationen.
Sie weiß in ihrem beſtrickenden, ſinnverwirrenden Tanz,
der die verkörperte Leidenſchaft und Glut iſt, ihr
Publi=
kum zu faſzinieren, ſodaß die Schar ihrer Bewunderer von
Abend zu Abend wächſt.
— Orpheum. Der heutige Familien=Abend bringt
au=
ßer dem geſamten derzeitigen Programm das dritte
Gaſtſpiel der Guerrero. Morgen Sonntag finden wie
üblich zwei Vorſtellungen ſtatt. Abends ſetzt Roſario
Guerrero ihr außerordentlich erfolgreiches Gaſtſpiel fort.
(Siehe Anzeige).
— Kaiſerpanorama. Allen Freunden einer
groß=
artigen Natur ſei der Beſuch der nur noch einſchließlich
morgen, Sonntag, im Kaiſerpanorama zur Anſchauung
gelangenden Serie der franzöſiſchen Alpen mit der
Be=
ſteigung des Montblanc angelegentlichſt empfohlen.
— Olympia=Kinematograph, Ernſt=Ludwigsſtr. 23.
Das heutige neue Programm iſt anläßlich der Jagd=
Ausſtellung im Großh. Reſidenzſchloß beſonders
ausge=
wählt und zeigt 6 ſpannende Jagd=Aufnahmen.
Auch der übrige Teil beſteht aus hervorragenden
Nummern. Es ſei darauf aufmerkſam gemacht, daß
dieſes Programm nur bis Montag abend auf dem
Spielplan ſteht. (Weiteres ſiehe Anzeige.)
— Ludwigshöhe. Es ſei nochmals darauf
hinge=
wieſen, daß die Kurkonzerte von jetzt an bei
günſtigem Wetter im Freien ſtattfinden. Am heutigen
Samstag, den 9. April, konzertiert die Kapelle des
Leibgarde=Regiments unter Leitung des Herrn H.
Hauske. Bei zu kühler Witterung findet
Saal=
konzert ſtatt.
Morgen Sonntag, den 10. April, konzertiert, wie im
Inſeratenteil erſichtlich, die Kapelle des Großh. Heſſ.
Art.=Regts. Nr. 61 unter Leitung des Muſikmeiſters
Herrn Weber auf der Ludwigshöhe. Das Programm
iſt wiederum ſehr abwechslungsreich und dürfte Jedem
Rechnung tragen. Bei warmem Wetter findet das
Konzert im Freien bei Blasmuſik ſtatt, andernfalls
Streichmuſik in den Sälen.
— Schützenhof. Morgen, Sonntag, den 10. April,
konzertiert im „Schützenhof” die Kapelle des Art.=Regts.
Nr. 61. Zur Aufführung kommt ein volkstümliches
Programm.
* Herrenloſes Pferd. Geſtern lief ein Pferd den
gan=
zen Tag in der Stadt umher und kein Menſch wollte es
haben. Ein Schuljunge nahm ſich des Tieres an und
übergab es einem Schutzmann.
n. Von der Bergſtraße, 8. April. Man ſchreibt uns:
Es dürfte doch notwendig erſcheinen, mitzuteilen, daß in
der am 2. April in Jugenheim abgehaltenen
Hauptver=
ſammlung des Verkehrsausſchuſſes der
Berg=
ſtraße bei Beſprechung des Baues einer elektriſchen
Bahn durch die Bergſtraße der Vertreter von
Weinheim nicht nur erklärte, die Süddeutſche
Eiſenbahn=
geſellſchaft wolle Mannheim mit Weinheim elektriſch
ver=
binden, ſondern er teilte auch mit, daß mit der gedachten
Geſellſchaft ausſichtsvoll verhandelt werde, im Anſchluß
an jene Bahnlinie eine elektriſche Bahn bis zum letzten
nördlichen badiſchen Orte Laudenbach zu erbauen. Dem
fügte der Vertreter von Heppenheim bei, daß auch mit der
Verwaltung dieſer Stadt in Verhandlung getreten worden
ſei wegen Weiterführung der beabſichtigten Bahn von
Laudenbach bis Heppenheim, ſowie daß von letzterer
Stadt bereits ein Zuſchuß zu den Bauköſten bewilligt
wurde. Es ergibt ſich hieraus, daß, wenn Darmſtadt
nicht ſehr bald energiſche Schritte tut zur Erbauung der
ſeit langem geplanten Bergſtraßenbahnbaues ſehr leicht das
Nachſehen hat, der Verkehr einer Reihe Bergſtraßenorte
von Darmſtadt ab= und nach Süden hingelenkt wird.
Un=
ter allen Umſtänden ſollte darauf hingewirkt werden, daß
die Bergſtraßenbahn vor Eröffnung des neuen
Darm=
ſtädter Bahnhofs fertiggeſtellt iſt, denn mit dem letzteren
Zeitpunkt tritt zweifellos eine Verteuerung des
Fahr=
preiſes und eine Zeitverlängerung für die Reiſen aus der
Bergſtraße nach Darmſtadt mittels der Main-Neckarbahn
ein.
Mainz, 8. April. Die Reiſenden Zinkhahn und
Angermünde, die in Kaſtel einen von Antwerven
kom=
menden älteren Deutſch=Amerikaner in Gemeinſchaft
mit einem gewiſſen Eberle um 1000 Mark beſtehlen
wollten, ſind aus der Haft entlaſſen worden.
Da=
gegen wurde Eberle geſtern nach Frankfurt gebracht,
weil er dort im Falſchſpiel einem Reiſenden 1000 Mk.
abgenommen haben ſoll. — Der
Unterſuchungs=
richter Dr. Pirſch hat die gegen die
Güterboden=
arbeiter Valentin Schreeb und Joh. Heigert von
Hei=
desheim verhängte Unterſuchungshaft aufgehoben.
Beide wurden geſtern auf freien Fuß geſetzt. Es wird
aber trotzdem Anklage gegen ſie erhoben. Mehrere der
an den Diebſtählen Beteiligten bleiben in Haft. — Ein
wertvoller Fund beim Theaterumbau wurde bei
Umlegung der Kabel gemacht. In etwa ein Meter Tiefe
ſtieß man vor dem Theater auf einen in reichen,
mehr=
farbigen Bodenflieſenmuſtern zuſammengeſetzten
Fuß=
boden aus frühgotiſcher Zeit (etwa Ende des 13.
Jahr=
hunderts). Ein Teil des Fußbodens konnte bereits
durch den Mainzer Altertumsverein geborgen werden.
Weitere Teile können mit Rückſicht auf die durch den
Umbau gebotenen Verhältniſſe erſt ſpäterhin
ausge=
hoben werden. Der Fußboden lag noch an ſeiner
urſprünglichen Stelle und war verhältnismäßig gut
erhalten. (Tgbl.)
Nierſtein, 7. April. Von einer Anzahl
verbrecheri=
ſcher Rohlinge werden in den letzten Monaten die
friedlichen Bürger unſerer Gemeinde in einer Art und=
Weiſe terroriſiert, die geeignet iſt, die öffentliche
Sicher=
heit und den Ruf unſeres Weinortes ſchwer zu
ſchädi=
gen. So wurde der Wiegemeiſter Keſſel von den
Roh=
lingen überfallen, blutig geſchlagen und erheblich
ver=
letzt. Die Furcht vor den Burſchen iſt aber ſo groß,
daß der Ueberfallene es nicht wagte, Anzeige
zu erſtatten, um, wie er ſelbſt ſagte, nicht von den
Kerlen in den Rhein geworfen zu werden, (!) wie ihm
angedroht ſei. Deshalb entgegnete Keſſel auch den
recherchierenden Gendarmen, er wiſſe nicht, ob er im
Ernſt oder Scherz geſchlagen und verletzt worden ſei.
Geſtern wurden wieder im Eichhauſe Fenſter und
Läden zertrümmert, ſowie einige Gegenſtände
entwen=
det. Auch dieſe Tat, ſowie die zahlreichen anderen in
den letzten Monaten ſtattgefundenen Diebſtähle, man
erinnert ſich noch des Verſchwindens einer ganzen Kiſte
mit geſtifteten Preiſen bei dem Beſuche der
amerikani=
ſchen Schützen, der umfangreichen Diebſtähle auf einem
Stinnesdampfer, von welchem Diebſtahl am
Oſterſonn=
tag eine Schiffspumpe und ein Drahtſeil gefunden
wurden, und andere nette Sachen mehr, ſollen dieſelben
Perſonen verübt haben. Trotzdem die
Sicherheits=
organe alles aufbieten, um die Täter feſtzuſtellen, hatten
die Bemühungen keinen Erfolg, weil aus Furcht vor
der Rache dieſer Diebe niemand den Mut hat, Ausſagen
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Die Redaktion der „Deutſchen Kunſt und
De=
ation” (Darmſtadt, Alexander Koch) erſucht uns um
fnahme nachſtehender Erklärung: „In eigener
he! Herr Geheimrat von Tſchudi hat in ſeiner
tgegnung auf den Artikel von Hermann Linde es
eine beſonders befremdliche Handlungsweiſe
unſe=
ſeits bezeichnet, daß wir ihm den Aufſatz nicht vor
gücklegung zugänglich gemacht haben, um ihm die
glichkeit einer Aufklärung zu geben.
Demgegen=
r müſſen wir ausſprechen, daß es uns allerdings bei
ausgezeichneten perſönlichen Wertſchätzung des
ern von Tſchudi, die wir immer gehegt haben, und
der vollen Anerkennung ſeines unſchätzbaren
Wir=
s an der Nationalgalerie nicht leicht geworden iſt,
dieſer prinzipiellen Frage ihm entgegenzutreten.
dererſeits aber ſchienen uns die Gründe von ſo
zerordentlichem Gewicht, daß uns die Sache über die
rſon gehen mußte; handelt es ſich doch nicht etwa
um, ob es richtig iſt, ein Bild von Rubens von ſtören=
Einſchiebſeln zu befreien, ſondern darum, ob es der
ichtvollkommenheit eines Einzelnen eder einer
Kom=
ſſion überlaſſen bleiben kann, jahrhundert=alten
entlichen Beſitz nach perſönlichem Geſchmack zu
ver=
dern. Schon die alleinige Tatſache, daß ein ſolcher
ngriff vorgenommen, bewies ein ſo diametrales
Aus=
andergehen der Anſichten, daß wir von einer
wei=
en perſönlichen Erörterung keine Verſtändigung
er=
fen konnten. Die umfangreiche Beantwortung, die
ſere Veröffentlichung von ſeiten des Herrn v. Tſchudi
den „M. N. N.” fand, hat uns hierin auch recht
ge=
geben. Herr v. Tſchudi erklärt ſich darin zur
Vor=
hme der gleichen Purifizierungen berechtigt, unter
nen noch vor zwanzig Jahren unſere Baudenkmäler
arg gelitten haben. Denn, ob man ein Werk „
ſtil=
recht” herſtellt, oder ob man ein Bild nur ſo weit gel=
ten läßt, wie es von einem berühmteſten Meiſter ſelbſt
gemalt iſt, kommt im Erfolg um ſo mehr auf dasſelbe
heraus, als Irrtümer ſelbſt bei ſo ausgezeichneten
Kunſtkennern wie Tſchudi doch nicht völlig
ausgeſchloſ=
ſen ſind. Wir ſind und bleiben aber der Anſicht, daß
der Beſtand unſerer Denkmäler — und jedes auerkannte
Bild einer Galerie iſt ein ſolches — unter allen
Um=
ſtänden irgend welchen Eingriffen entzogen bleiben
muß. Zwei Schnüre über das Bild gezogen, an den
Stellen, wo jetzt die Kniffe ſind, würden Rubens von
dem Pfuſcher (?) genügend getrennt und auch den Laien
zu intereſſanten Vergleichen angeregt haben.
Schließ=
lich hat doch auch die Oeffentlichkeit noch etwas in
Ga=
lerien zu ſuchen, und deren Intereſſen wahrzunehmen,
hielten wir für eine zwar undankbare Aufgabe, jedoch
für eine unablehnbare Pflicht.
* Mannheim 7. April. Hofſchauſpieler Hans
Godeck vom hieſigen Hof= und Nationaltheater iſt,
wie die „Neue Badiſche Landeszeitung” meldet, durch
Erlaß des Großh. Badiſchen Miniſteriums zum
Lek=
tor für Vortragskunſt an der Univerſi
tät He i de lber g ernannt worden.
— Preisausſchreiben. Der Verlag Julius
Hoffmann in Stuttgart erläßt ein Preisausſchreiben
zur Erlangung farbiger Entwürfe, die ſich zur
Veröf=
fentlichung in den „Modernen Bauformen” eignen. Als
Vorwurf iſt die perſpektiviſche Anſicht irgend eines
modernen Innenraums zu wählen. Für die beſten
Löſ=
ungen ſind drei Preiſe: ein 1. Preis von 300 Mark, ein
2. Preis von 200 Mark und ein 3. Preis von 100 Mark
ausgeſetzt. Um ein möglichſt freies Arbeiten zu
erzie=
len, iſt die Annahme der Raumverhältniſſe freigeſtellt.
Bildformat und Technik der Darſtellung ſind ebenfalls
beliebig, doch darf das Papierformat nicht größer als
100:75 Zentimeter ſein.
C.K. Ein neues Hilfsmittel der
Krimi=
naliſtik. Die Kriminaliſten ſind in ihrem Kampfe
gegen die Verbrecher um ein neues Mittel bereichert:
Bertillon hat einen geiſtreich konſtruierten Apparat
er=
ſonnen, der beſtimmt iſt, den ganzen Aufwand an
Mus=
kelkraft zu meſſen, die ein Einbrecher bei der
Spreng=
ung von Türen oder Schubladen entfaltet hat. Der
Apparat beſteht aus zwei Dynamometern; der erſte, der
vertikal angelegt iſt, dient zur Meſſung des Druckes,
der zweite, horizontale, zur Meſſung des Stoßes.
Bis=
her konnten die Spuren an beſchädigten Möbeln und
Geräten nur unvollkommen gedeutet werden; mit Hilfe
dieſes neuen Apparates wird es möglich, den ganzen
Kraftaufwand zu regiſtrieren, und damit gewinnt die
Polizei nicht nur weſentliche Anhaltspunkte zur
Re=
konſtruktion des Verbrechens, ſondern auch bedeutſame
Hinweiſe auf die körperlichen Fähigkeiten des
Verbre=
chers. Der Apparat, der auf einem kleinen dreieckigen
Tiſchchen montiert iſt, wird auf der kommenden
Brüſſe=
ler Weltausſtellung erſtmals öffentlich gezeigt werden.
Kleines Feuilleton.
* Der Kaiſer und die Geiſtlichen. Das
Kaiſerpaar beſucht außer den Gottesdienſten im
Ber=
liner Dom auch gern die in einigen anderen Kirchen,
insbeſodnere der Garniſon=, der Gnaden= und der
Kai=
ſer Wilhelm=Gedächtniskirche. Jüngſt, als gewiſſe
religiöſe Fragen die Geiſter lebhaft bewegten, beſchloß
der Kaiſer, nun doch einmal die Anſichten jener von ihm
gern gehörten Geiſtlichen nicht von der Kanzel herab,
ſondern im privaten Geſpräch zu hören. So erhielten
denn die drei Pfarrer (keine Hofprediger) eines Abends
eine Einladung zum Tee — engſter Familienkreis,
Kleidung Ueberrock. Die Herren erſchienen — nur
das Kaiſerpaar und die Prinzeſſin Viktoria Luiſe waren
anweſend; die Kaiſerin ſtickte, ihre Tochter malte und
der Kaiſer begann ſofort lebhaft die Unterhaltung, die
Herren „Kirchenväter” zum Sitzen nötigend. Nach
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Nummer 82
u machen. Hoffentlich gelingt es dennoch, unſere
Ge=
meinde von dieſen unſauberen Elementen zu befreien.
(W. Ztg.)
B. Geiſenheim, 7. April. Das 3½jährige Töchterchen
des Herrn Peter Reutershan von hier wurde beim
Spielen am Rheinufer durch die Wellen eines
vorüber=
fahrenden Dampfers umgeriſſen und ertrank.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 7. April. Das
Befin=
den des Fürſten Eulenburg, der ſich zurzeit in
Liebenberg aufhält, gibt neuerdings zu Bedenken
An=
laß. Seit einigen Tagen iſt zu ſeinem ſonſtigen Leiden
ein Gichtanfall gekommen, der den Patienten faſt
jeg=
licher Bewegungsfreiheit beraubt. Zumeiſt iſt Fürſt
Eulenburg, der auch an einem Luſtröhrenkatarrh leidet,
an das Bett gefeſſelt und nicht in der Lage, das
Zim=
mer zu verlaſſen. — Die
Stadtverordnetenver=
ſammlung gab heute ihre Zuſtimmung zum
Er=
werb des Aufmarſchgeländes auf dem
Tem=
pelhofer Felde von 6300000 Mark. Der
Amtsvor=
ſteher von Treptow hat der ſozialdemokratiſchen
Partei=
leitung geſtattet, am nächſten Sonntag im Treptower
Park eine öffentliche Verſammlung unter
freiem Himmel abzuhalten; an der Zuſtimmung des
Berliner Magiſtrats und der Erlaubnis des
Polizei=
präſidiums wird nicht gezweifelt. — Die
Bekämpf=
ung der Schundliſteratur durch die Schule
for=
dert ein Erlaß des Kultusminiſteriums, in dem das
Vertrauen ausgeſprochen wird, daß die Provinzial=
Schulkollegien ihre beſondere Aufmerkſamkeit bei der
Beſichtigung der Lehrerbildungsanſtalten darauf
rich=
ten, daß die Präparanden und Seminariſten Bücher
leſen, die geiſtbildend und veredelnd wirken. — Zu dem
Raubmorde im Spreewald wird gemeldet, daß
es gelungen iſt, die 19 Jahre alte Mörderin Breitgoff
feſtzunehmen. Die Vermutung, daß ſie ſich von
Frank=
furt a. M. aus nach ihrer Heimat begeben habe, hat
ſich beſtätigt. Die Polizei ermittelte ſie geſtern in
Saarlouis und nahm ſie feſt. Sie wird jetzt zur
Ab=
urteilung nach Kottbus gebracht.
— Frankfurt, 7. April. D ie Da u
er=
larte für die In ternat ion ale
Ausſtellung für Sport und Spiel 1910. Die
Finanzkommiſſion der Internationalen
Aus=
ſtellung für Sport und Spiel erläßt ſoeben in den
Tageszeitungen ein Inſerat, durch das das Publikum
zu dem Bezug von Dauerkarten eingeleden
wird. Bis zum 20. April koſten: Herrenkarten 10 Mk.,
Damenkarten 8 Mk. und Jugendkarten 5 Mk. Nach
dieſem Termine werden die Preiſe auf 15 Mk., 12 Mk.
und 8 Mk. erhöht. Jugendkarten werden nur an
Per=
ſonen unter 20 Jahren ausgegeben. Die Karten
berech=
tigen vor allem zum freien Eintritt in die Ausſt llung.
Ferner haben ſie Gültigkeit für den für 3000
Per=
ſonen reſervierten Platz in der Arena, und
zwar für alle ſportlichen Veranſtaltungen mit
Ausnahme der Rodrennen und des Coyeours
Hip=
pique. In dieſen beiden Fällen wird indeſſen den
In=
habern von Dauerkarten auf allen Plätzen
Preis=
ermäßigung von mindeſtens 20 Prozent gewährt. In
der Arena werden außerdem abgehalten: Internationale
Fechtturniere, Internationale athletiſche
Konkurren=
zen, Internationale Amateur=Ringkämpfe, Aſſociation=
und Rugby=Fußball=Wettſpiele, Jockeiſpiele, Kricket,
Olympiſche Spiele und turneriſche Vorführungen. Auf
dem Ausſtellungsplatz werden die Internationalen
Lawn=Tennis=Turniere ausgetragen, ebenſo die
Schieß=
konkurrenzen in der Zeit vom 15. Mai bis 15. Juli,
während auf dem gxoßen Podium der Feſtwieſe
allabendlich große Vorführungen von Profeſſionals
uſw. ſtattfinden. Während man im vorigen
Jahre bei der Ila eine Reihe von
Formali=
täten, wie z. B. Einkleben von Photographien, zu
er=
füllen hatte, iſt bei dem Empfang der Dauerkarten für
die Internationale Ausſtellung für Sport und Spiel
nur der Name auf der Karte einzutragen.
Frankfurt, 8. April. Im Hauſe Vogelsberger Straße
Nr. 25 drang geſtern abend in die Wohnung des
Ehe=
paares Weller der Bruder der Frau, der 30jährige
Schrei=
ner Amandus Becker aus Heddernheim ein und ſtach die
Frau und den Mann, anſcheinend in einem
Wahn=
ſnnsanfalle, nieder. Er flüchtete dann in den Hof,
wo er verhaftet wurde. Die Eheleute ſind ſchwer verletzt.
Die Frau dürfte wahrſcheinlich nicht mit dem Leben
davon=
kommen. Der Täter behauptet, in hypnotiſchem Zuſtande
gehandelt zu haben.
Biedenkopf, 7. April. Einen gräßlichen Tod
erlitt bei der Station Friedrichshütte der etwa 60 Jahre
alte Schloſſermeiſter H. Duchardt aus Laasphe da=
einem einfachen Abendbrot zogen ſich die Damen um
halb 11 Uhr zurück, und nun wurden bei einem Glas
Bier und Zigarren alle jene Fragen, welche die
Oef=
ſentlichkeit ſo lebhaft beſchäftigten, in Frage und
Ant=
wort, Rede und Gegenrede durchgeſprochen. Beim
Ab=
ſchied um halb 1 Uhr verehrte der Kaiſer jedem der
Geiſtlichen ein wundervolles Oſterei aus der Königl.
Porzellanmanufaktur, geziert mit der Darſtellung der
betreffenden Kirchen.
— Der Wert des Alibi. Eine amüſante
Ge=
ſchichte von der Bedeutung des Alibi erzählt ein
fran=
zöſiſches Blatt. Ein ehrſamer Beamter wurde vor etwa
15 Jahren zu Unrecht eines Mordes verdächtigt. Der
Mord hatte zehn Jahre vorher ſtattgefunden, aber der
Unterſuchungsrichter ſtellte dem Beamten doch mit
drohendem Blick die entſcheidende Frage: „Was taten
Sie am 6. März 1885 morgens um 8 Uhr?” Völlig
hilf=
los kam die Antwort: „Wie ſoll ich mich deſſen
erin=
nern, was ich vor zehn Jahren tat, wenn ich nicht
ein=
mal weiß, was ich vor einem Jahre zu jener Zeit tat.”
Der Richter konſtatierte, gewichtig nickend, daß dies
den Verdacht erhöhen müſſe; zum Glück wurde kurz
darauf der wirkliche Mörder gefaßt und der arme
Be=
amte bekam ſofort ſeine Freiheit wieder. Er nahm ſich
die Lehre zu Herzen und von dieſem Tage an führte er
genau Buch: allabendlich ſaß er an ſeinem Schreibtiſch
und ſchrieb genau in ſein Tagebuch, was er am Tage
vollbracht hatte. Zehn Jahre ſpäter, am 6. Juni 1905,
um 6 Uhr abends, geſchieht ein neuer Mord. Nach 6
Monaten fruchtloſer Nachforſchungen verhaftet die
Po=
lizei aufgrund einer anonymen Denunziation von
neuem ihr altes Opfer. „Was taten Sie am 6. Juni um
6 Uhr abends?” „Am 6. Juni, um 6 Uhr abends?
Einen Augenblick.” Und er zog eiligſt ſein Tagebuch
hervor, ſchlug nach und antwortete: „Am 6. Juni um
5 Uhr Bureau, um 6 Uhr fortgegangen, um 7 Uhr zum
Diner angezogen, um 8 Uhr in dem und dem
Reſtau=
rant gegeſſen.” Triumphierend will der brave Mann
bereits das Unterſuchungszimmer verlaſſen, als der
Richter ihn durchdringend anblickt, überlegen lächelt
und erklärt: „Dieſe Vorſicht, Stunde um Stunde Ihre
Taten und Ihre Gewohnheiten aufzuzeichnen, iſt mehr
durch, daß er von der Maſchine der Bahn Marburg=
Creuzthal erfaßt und zermalmt wurde. Vor etwa
10 Jahren kam ſein Sohn, ein Eiſenbahnbeamter, auf
ähnliche Weiſe zu Tode.
München, 7. April. Amtlich wird bekannt gegeben,
daß die feierliche Enthüllung der Büſte des
Generalfeldmarſchalls Grafen v. Molt ke
in der Walhalla am 10. Mai ſtattfinden wird. Die
Büſte findet neben Kaiſer Wilhelm dem Großen
Auf=
ſtellung.
Kaiſerslautern, 7. April. In Waldſeee
brann=
ten drei Wohnhäuſer und 14 Nebengebäude von
ſieben Beſitzern nieder; Geflügel und Schweine
ver=
brannten.
Ulm, 6. April. Am 3. September 1907 wurde in
Biberach a. R. anläßlich der Einweihung des dortigen
Wielandmuſeums vor dem Denkmal des
Dich=
ters ein Feſtakt abgehalten. Man kann ſich die
Be=
ſtürzung der geſamten Einwohnerſchaft denken, als
wahrgenommen wurde, daß in der Nacht zuvor die
Büſte des Denkmals ganz mit roter Anilinfarbe
beſchmiert war. Um die Feſtlichkeit nicht zu ſtören,
wurde die Marmorbüſte ſchnell mit einem Ueberzug
aus Alabaſtergips verſehen, ſo daß der Kopf weiß
aus=
ſah. Hernach bedurfte es der Arbeit von zwei Wochen,
um die letzte Spur von Farbe zu entfernen. Heute ſind
noch bei ganz genauer Betrachtung gelbe Flecke auf der
rechten Wange zu erkennen, aber, was ſchlimmer iſt, die
Politur des Marmors hat ſtark gelitten, ſo daß eine
frühere Zerſtörung der Büſte wahrſcheinlich iſt. Erſt
nach mehr als einem Jahr wurde der Verüber der Tak
entdeckt. Es war der Wachsziehergehilfe Joſ. Schöpf
von Pfaffenhauſen. Er hat den Streich aus Ulk
ver=
übt und in dem Glauben, daß die Farbe ſich vom
Mar=
mor ſo leicht abwaſchen laſſe, wie von Glas. Auch
ſün=
digte er auf die Eigenſchaft des Anilins, bei
Lichtein=
wirkung raſch auszubleichen. Vor der
Strafkam=
mer Ravensburg wegen Sachbeſchädigung verhandelt,
wurde Schöpf freigeſprochen, (!) da das Gericht wohl
eine objektive Sachbeſchädigung als vorliegend
an=
nahm, aber im übrigen den Angaben des Beſchuldigten
Glauben beimaß, nach welchen er ein Abwaſchen des
Denkmals für leicht durchführbar hielt. Das
Reichs=
gericht hob dieſes Urteil auf, indem es ein
Verſchul=
den des Angeklagten auch in ſubjektiver Hinſicht als
vorliegend annahm. Es verwies die Sache zur
noch=
maligen Verhandlung an das hieſige Landgericht. Die
Strafkammer verurteilte heute den Beſchuldigten
wegen erſchwerter Sachbeſchädigung zu zwei Monaten
Gefängnis; ſie wurde hauptſächlich durch die bubenhafte
Art der Ausführung der Tat zu dieſem Urteil beſtimmt.
Hamburg, 7. April. Ein Färbereibeſitzer aus
Hil=
desheim hatte ſich vor der Strafkammer unter der
An=
ſchuldigung zu verantworten, daß er während des
vor=
jährigen deutſchen Bundesſchießens den
Kauf=
mann Schmidt aus Geberſee fahrläſſig getötet
habe, weil er ſein Gewehr nicht vorſchriftsmäßig
ge=
handhabt hatte. Da dem Angeklagten Fahrläſſigkeit
nicht genügend nachgewieſen werden konnte, kam das
Gericht zu einem Freiſpruch.
Prag, 7. April. Die Staatsanwalltſchaft leittte
gegen Profeſſor Wahrmund wegen ſeines kürzlichen
Vortrags über den Klerikalismus auf Grund der
Para=
graphen 300 und 302 des Strafgeſetzes, Aufwiegelung
und Aufreizung zu Feindſeligkeiten gegen
Religions=
genoſſenſchaften, das Strafverfahren ein.
London, 7. April. Auf dem neuen Poſtdampfer
„Carnrona” der von Portland (Staate Maine) fuhr,
brach mitten im Aermelkanal Feuer aus. Das Feuer
drohte das Schiff, das 900 Paſſagiere an Bord hatte, zu
zerſtören. Der auf der Fahrt nach Neufundland
be=
griffene Dampfer „Kanawah” nahm die Paſſagiere des
bedrohten Schiffes auf. Dabei ſpielten ſich aufregende
Szenen ab. Aus Dover wird gemeldet, daß mehrere
der dort gelandeten Paſſagiere erhebliche Verletzungen
erlitten.
New=York, 7. April. Noah Barnes wurde
wegen Unterſchlagung von 30000 Dollars, die er ſich
aus Verkäufen von Cotton Wood Creck und Copper
Shares angeeignet hatte, zu vier bis ſechs Jahren
Zuchthaus verurteilt.
Kunſtnotizen.
Aeber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
Mt.=V. Zur „Pandora”=Aufführung des
Mozartvereins ſei darauf hingewieſen, daß das
Werk, nachdem es im vergangenen Herbſt im Druck
er=
ſchienen, ſchon eine ganze Reihe erfolgreicher Aufführungen
erlebt hat. Der hieſigen ſind im Laufe des Winters ſchon
Mannheim, Köln, Bremen, München, Dresden u. a. vor=
als verdächtig. So naiv führt man die Juſtiz nicht
hinters Licht. Ich erkläre Sie für verhaftet, die Sache
iſt ganz klar.” Zum Glück war das Alibi nicht
anzu=
fechten und der gute Mann ſah ſchließlich die Freiheit
doch wieder, trotz ſeiner genauen Aufzeichnungen.
** Das vergiftete Bett. Aus Boſton wird
berichtet: Einer der ſenſationellſten Mordprozeſſe
Amerikas hat jetzt einen überraſchenden Abſchluß
ge=
funden: Frau Mary Kelliher, die angeklagt war, ihren
Gatten, ihre drei Kinder, ihre Schweſter und ihren
Schwager vergiftet zu haben, iſt nach 15monatiger
Unterſuchungshaft endgültig in Freiheit geſetzt
wor=
den. Man behauptete, ſie habe die Morde begangen, um
die Lebensverſicherungsſummen einzuheimſen. Es
er=
regte Verdacht, daß kurz hintereinander ſo viele
Mit=
glieder des Hauſes ſtarben. Als im Juli 1908 als 5.
Opfer ihre Tochter Katherine ſtarb, wurde der Leichnam
unterſucht; man fand Arſenik, die Behörden ließen nun
auch die Leichen der anderen Toten unterſuchen, und
überall zeigten ſich Spuren von Arſenik. Als man das
Schlafzimmer, wo alle geſtorben waren, durchſuchte,
trennte man auch die Matratze auf; in dem Roßhaar
fand man größere Mengen von Arſenik. Nach dem
Ur=
teil der Sachverſtändigen mußten alle, die die Matratze
benutzten, im Schlafe winzige Partikel des Giftes
in=
haliert haben. Das vergiftete Bett hat ſo in kurzer
Zeit nicht weniger als ſechs Menſchen getötet, bis man
endlich das Geheimnis entdeckte. Sehr wahrſcheinlich
klingt die Geſchichte gerade nicht!
* Auch eine Altersverſorgung. Bei einer
Inſpektion der Irrenhäuſer in der Haute=Garonne,
die wegen gewiſſer Skandale in dieſen Aſylen
angeord=
net worden war, fand der damit beauftragte Beamte
einen würdigen alten Herrn, der ſeelenvergnügt ſeine
Pfeife rauchte. Auf ſeine Frage, ob er ſich nicht zu
be=
klagen hätte, erwiderte der Greis freundlich, er fühle
ſich ſehr wohl und verlange nichts Beſſeres. Er habe
nach vierzigjähriger Tätigkeit als ſtädtiſcher Arbeiter in
ein Greiſenheim aufgenommen werden wollen; da aber
kein Platz vorhanden war, wäre er in das Irrenhaus
geſteckt worden; er wünſche gar keine Aenderung.
ausgegangen; dagegen hat der Mozartverein, wie noch
innerlich ſein wird, vor zwei Jahren drei große
C=
aus dem Werke, die ihm damals im Manuſkript
dem Komponiſten zur Verfügung geſtellt waren, zur
maligen Wiedergabe gebracht. Ueber die Dresdener
führung unter Hans Sitt leſen wir in der „Rh.
und Theaterzeitung”: „Die Muſik iſt ebenſo ungekün
als echt empfunden und urſprünglich konzipiert, ſehr
an ſchönen Wirkungen und durch die hohe dichteriſche
des Altmeiſters befruchtet. Dramatiſch erregte S
wechſeln mit vorwiegend lyriſchen ab, ſchöne Soloſätze
bedeutenden Chören, alle unterſtützt durch das mit
und Sachkenntnis behandelte Orcheſter. Der Kompo
der Dirigent und die Soliſten mußten wiederholten H
vorrufen Folge leiſten.”
Parlamentariſches.
** Der Wahlrechtsausſchuß der=Erſ
Kammer hielt geſtern vormittag und nachmittag
gehende Beratungen über die von der Zweiten
Kam=
fertiggeſtellte Wahlrechtsvorlage ab; der N
mittagsſitzung wohnten auch die Herren Staatsm
ſter Ewald Exz., Geh. Staatsrat Krug von Ni
und Miniſterialrat Lorbacher bei. Der Ausſe
machte ſich, gutem Vernehmen nach, dahin ſchlüſſig
Vermehrung des Mitgliederbeſtandes der Zweiten K
mer von 50 auf 58 zuzuſtimmen. In die mater
Beratung der Vorlage beabſichtigte der
Ausſchuß=
dann einzutreten, wenn auch über den dritten
Geſetzentwürfe, die Wahlkreiseinteilung, die Zw=
Kammer ihre Beſchlüſſe gefaßt hat.
Prinz und Prinzeſſin Eitel Friedrich
in Jeruſalem.
* Jeruſalem, 7. April. Als das Prinze
paar Eitel Friedrich geſtern vor dem St
tungshauſe eintraf, wurden zum erſten Male
Stiftungsglocken geläutet, deren prächtiger Klang 1
über das Land hallte. Vom Pfortenhaufe über den
ßenhof hin bis zur Eingangspforte des Hoſpizes bilde
arabiſche Bauarbeiter und zahlreiche, als Sand= und K
träger beſchäftigte Kinder Spalier. Auf dem Wege we
Palmwedel geſtreut. An der Eingangspforte wurden
Herrſchaften vom Kuratorium, dem Präſidenren
Barkh=
ſen, Konſiſtorialrat Lahuſen und den Baumeiſtern ern
tet. Bei der Begrüßung überreichte der erſte Kurator, F.
v. Mirbach, einen maſſiv ſilbernen, mit dem Oelbergire
als Hauswappen verzierten Schlüſſel, eine prächtige
beit eines Schmiedemeiſters in Jaffa. Weiter wurde
prinzlichen Paare als Geſchenk des Kuratoriums
Oelbergkreuz in Brillanten überreicht. Nachdem der Pr.
ſeinen herzlichen Dank ausgedrückt hatte, erfolgte die
ſichtigung des ganzen Hauſes, das in allen Räumen ei
vortrefflichen Eindruck machte. Nach dem Abendeſſen
gaben ſich die Herrſchaften wiederholt auf die
Verat=
um die erleuchtete Stadt zu betrachten. Heute herrſ
ſchon von früh an reges Leben. Vom Gebäude weh
die Standarten des Kaiſers und der Kaiſerin und
Prinzenſtandarte herab, ſowie die türkiſchen,
deutſch=
preußiſchen und bayeriſchen Farben. Am Fahnenmaſt=
Pförtnerhauſes flattern unterm Heimatwimpel die
Joh=
niterſtandarte, die Flagge des Hauſes mit dem Oelbe
kreuz und die Standarte des Herrenmeiſters. Vor 1
Hoſpiz liegt in Zelten eine türkiſche Infanterieabteilt
als Wache.
Heute vormittag beſuchten Prinz und
Prinz=
ſin Eitel Friedrich die Erlöſerkirche, an de=
Portal die Gemeinde und der Gemeinderat das Paar
warteten. Propſt Jeremias und die Geiſtlichkeit
pfingen unter Glockengeläute das Prinzenpaar und
Präſidenten des evangeliſchen Oberkirchenrats D. Be
hauſen, ſowie des Konſiſtorialrat Lahuſen. Nach den
grüßungsworten des Propſtes erfolgte die Beſichtigi
der Kirche, wo der Kirchenchor unter Orgelbegleitung ſa
Hieran ſchloß ſich die Beſichtigung des Kreuzganges 1
des Refektoriums der letzten Ueberreſte aus der Gründ
zeit des Johanniterordens an, worauf der an die
ei=
angrenzende Platz für ein neues Küſterhaus, eine Sch=
und ein kleines Hoſpiz beſucht wurden, deren Grundſtel
legung in den nächſten Tagen erfolgen wird. Auf der
Fa=
vom Hoſpiz zur Kirche wurde das Prinzenpaar wieder
überall von der Bevölkerung herzlich begrüßt. Von
Erlöſerkirche begab ſich das hohe Paar mit dem ganz
Gefolge und des Oberhofmeiſter Frhr. v. Mirbach zu 8
nach der Grabeskirche. Der Zug duch die langen Straß
bot ein eigenartiges Bild. An der geheiligten Stätte fa
Empfang durch die lateiniſchen, griechiſchen und armen
ſchen Patriarchen, die von ihrer geſamten Geiſtlichkeit u
geben waren, ſtatt. Jeder der drei Patriarchen hielt ei
Anſprache, auf die der Prinz erwiderte und ſeinen De
Großherzogliches Hoftheater.
Donnerstag, 7. April.
„Don Juan”.
W-l. Mozarts unſterbliche Oper „Don Juan”
hier im Gegenſatz zu den Richard Wagnerſchen
Ope=
mit Strichen aufgeführt wird, ging heute nach längen
Pauſe wieder in Szene und gab Gelegenheit, ſich
v=
der ſich ſtets gleich bleibenden ſtimmlichen Friſche u
Schönheit und jugendlichen Elaſtizität des
Vertrete=
der Titelpartie, Herrn Weber, zu überzeugen, i
ſie mit darſtelleriſcher Eleganz und geſanglicher Ver=
und ſieghaft, wie es einem Don Juan gebührt, dur
führte und ihr zu glänzender Wirkung verhalf. 2
geſanglich ſchwierige Partie der Donna Anna, die ei
tüchtige und routinierte Sängerin verlangt, wurde v
Frau Morny mit künſtleriſchem Takt und Geſchm=
und ſicherer muſikaliſcher und geſanglicher Beherrſ
ung ihrer Aufgabe geſungen; das gleiche gilt von F
Suchanekgals Donna Elvira, deren Tongebung
einzelnen nur etwas unruhig war, was bei der M
zartſchen Muſik ſo leicht empfunden wird. Recht
hüb=
ſang Herr Hacker die im übrigen wenig dankba=
Partie des Don Octavio.
An dem Zerlinchen des Fräulein Zeiller iſtv.
allem die graziöſe Verkörperung und verſtändnisvo
und lebendige Darſtellung der Rolle zu loben, durch i
ſie der Aufführung Leben und erhöhtes Intereſſe vi
lieh. Auch die beiden Arien: „Schmäle, tobe, lieb
Junge” und „Wenn du fein fromm biſt”, wurden alle
liebſt geſungen. Herr Hoff als „Leporello” fand vi
len Beifall; ſein Vortrag iſt ſehr ſympathiſch, aberi
einzelnen noch etwas zu wuchtig für die graziöſe M
zartſche Muſik. Großen Erfolg erzielte er mit d
komiſchen Verkleidungsſzene. Herr Hönel als „M
ſetto” ließ gegen früher bemerkenswerte Fortſchritte
der als zu ſchwerfällig empfundenen Darſtellung ein
Rolle erkennen. Herr Dramſch ſang den Komt:
mit gewohnter ſtimmlicher Euergie und Erfolg. Di
Publikum nahm die Aufführung wit Wärme auf ur
ſpendete nach den Einzelnummern lebhaften Beifgll.
Nummer 82.
Darmſtädter T
Samstag, den 9. April 1910.
Seite 5.
sſprach. An die eingehende Beſichtigung aller
Einzel=
iten der Grabeskirche ſchloß ſich ein offizieller Beſuch
s Prinzenpaares bei den Patriarchen an, wo ſie
feier=
h empfangen und durch den großen Saal geleitet
wur=
n. Der Beſuch dauerte längere Zeit. Gegen mittag
er=
lgte die Rückkehr nach dem Oelberg. Die Prinzen Georg
id. Konrad von Bayern begaben ſich heute nach Jericho,
n wo ſie morgen zurückkommen werden. Sie werden
orgen bei dem Prinzen und der Prinzeſſin Eitel
iedrich ſpeiſen.
Das Kaiſerpaar in Homburg.
* Homburg, 7. April. Der Kaiſer unternahm
ute vormittag einen Spaziergang durch den
Kur=
rk. Nachmittags machte der Hof mit Automobilen
ne Ausfahrt bis zum Eingang in den Taunuswald
id von da einen längeren Spaziergang bis nach
riedrichsdorf. Die Majeſtäten kehrten von da über
berurſel im Automobil hierher zurück. — Zu
bemer=
n iſt, daß das vom Großadmiral von Köſter
über=
ichte Erinnerungszeichen nicht als Medaille,
ſon=
rn beſſer als Plakette zu bezeichnen iſt.
* Homburg, 8. April. Der Kaiſer hörte heute
rmittag den Vortrag des Vertreters des Auswärtigen
mtes, Geſandten Frhrn. v. Jeniſch.
Luftſchiffahrt.
* Flugſport in Darmſtadt. Zu unſerer
geſtri=
n Notiz teilt uns die Deutſche
Flugſportgeſell=
haft noch mit: Herr Ellery von Gorriſſen,
r neueſte erfolgreiche Aviatiker iſt erſt ſeit kurzer Zeit
chüler des Herrn Euler und ſcheint ſehr gute Anlagen
i haben, ein ganz hervorragender Flieger zu werden.
err von Gorriſſen, der von Geburt Hamburger iſt, war
s vor kurzer Zeit aktiver Offizier und hat ſich ſchon als
lcher durch erfolgreiche Betätigung im Reit= und
Auto=
obilſport einen in Sportskreiſen bekannten Namen
ge=
haffen. Das auf die Bewerbungsflüge bezügliche
Doku=
ent hat folgenden Wortlaut:
Beſcheinigung.
Herr von Gorriſſen flog heute vor den unterzeichneten
erren um das Flugzeugführer=Patent. Er flog dreimal
zwei Runden um den Truppenübungsplatz. Jeder
lug war ungefähr 12 Kilometer lang. Die Landungen
nd das Abſtellen des Motors erfolgten 50, 60 und 70
ieter von der vorher bezeichneten Stelle entfernt. gez.
on Goerſchen, Major beim Stabe des Thür.
Ulanen=
regiments 6. gez. von Fappard, Rittmeiſter, Ulanen 6.
ez. von Vopelius, Oberleutnant Ulanen=Regiment 6.
ez. Eckert. Hauptmann, Infanterie=Regiment 88. gez.
on Hiddeſſen, Leutnant im Leib=Dragoner=Regiment 24.
ez. Prof. Dr. A. Kraemer, Oberleutnant der Landwehr 1.
ez. Profeſſor Dr. H. Weber, Oberleutnant der Reſerve.
ez. Picht, Leutnant, Ulanen=Regiment 6. gez. Rhein,
berleutnant Infanterie=Regiment 81. gez. Auguſt Euler.
Herr Euler machte geſtern abend einen
wohl=
elungenen Flug von 32 Minuten Dauer, in
em er eine Höhe von über 130 Metern
er=
eichte. Nachdem machte Herr Leutnant Schäfer
om Infanterie=Regiment 118, ein neuer Schüler des
errn Euler, ſeinen erſten Verſuch auf „Euler III‟
er ebenfalls gut gelang. Ein Flug des Herrn
on Gorriſſen, der zirka 30 Meter hoch eine
Mi=
ute lang flog, wurde vorzeitig abgebrochen.
* Karlsruhe, 7. April. Die Deutſche
Luft=
chiffahrts=Aktien=Geſellſchaft teilte
in=
ezug auf eine Anfrage dem Stadtrat mit, daß
voraus=
chtlich vom 1. Auguſt d. J. ab ein Luftſchiff in Baden=
Jaden ſtationiert wird und daß bei einer der erſten
fahrten ein Beſuch in Karlsruhe und die Benützung
er Ankerſtelle auf dem großen Exerzierplatz ins Auge
efaßt ſei. Vielleicht werde man an geeigneten Tagen
uch mehrere Fahrten von hier aus für geringe
Fahr=
reiſe ausführen. Eine endgültige Zuſage behielt ſich
ie Geſellſchaft vor.
* Köln, 7. April. Die diesjährigen
Luft=
chiffmanöver begannen heute mittag mit einer
albſtündigen Probefahrt des „P. II‟
* Paris, 8. April. Der „France Militaire”
zu=
olge hat das Kriegsminiſterium mehrere
Lenkbal=
ons mit einer Hülle aus kreuzfadigem Kautſchukſtoff
eſtellt und beabſichtigt überdies den Ankauf des
Lenk=
allons „Clement Bayard II‟.
sr. Die Berliner Ringkämpfe im Palaſt
Theater brachten am letzten Abend das Debut des
ekannten Radrennfahrers Otto Meyer, der ſeinen
Freitag, den 8. April.
„Das Stiftungsfeſt”
W-l. Der Moſerſche Schwank „Das Stiftungsfeſt”
der das immer noch aktuelle Thema der Vereinsmeierei
behandelt, gelangte heute in neuer Einſtudierung
wie=
der zur Aufführung. Daß das Publikum ſich bei dieſem
harmloſen Stück recht gut amüſierte, iſt ein Beweis
dafür, daß ein flottes und lebendiges Spiel alten
Stücken neues Leben einflößen kann. Den geſchwätzigen
Vereinsdiener Schnake verkörperte Herr Jordan
höchſt komiſch, mit Aufwand von vieler Lungenkraft
und Humor ſpielte Herr Jürgas das mit ihm in
Redſeligkeit wetteifernde Konkordia=Mitglied Hartwig;
einen echten Vereinsmeier ſtellte Herr Bohne als
Feſtordner Brimborius dar. Neben dieſen drei
komi=
ſchen Figuren nach altem Rezept war es Herrn
Wagners gemütlicher und jovialer Kommerzienrat,
der dem Stück den freundlichen Erfolg ſicherte. Ein
friſches und munteres Liebespaar als Dr. Steinkirch
und Ludmilla gaben Herr Schneider und Frl.
Gothe ab, welche die Liebesſzene beim Schach ſehr
humorvoll ſpielten. Das Ehepaar Scheffler, das wegen
des Stiftungsfeſtes in Zwiſt gerät, ſtellten Herr
Weſtermann und Frl. Welden dar, die uns in
Salonrollen beſſer gefällt, als in klaſſiſchen. Eine
würdige Kommerzienratsfrau und geſtrenge Tante war
Frau Scherbarth. Die kleine Rolle des Dieners
ſpielte Herr Holler. Das Stück, deſſen Aufführung
mit zwei Pauſen nur zwei Stunden dauert, füllt kaum
einer Abend auf.
Konzerte.
Im. In der Turnhalle am Woogsplatz fand
geſtern abend ein außerordentlich ſtark beſuchtes
Konzert unſeres einheimiſchen ausgezeichneten
Violin=
künſtlers Herrn Profeſſor Willy Burmeſter ſtatt
unter Mitwirkung des Herrn Paul Schmedes,
Tenor aus Wien, und des Hofpianiſten Herrn E. v.
Stefaniai. Eröffnet wurde das Konzert mit dem
Vortrage von Mozarts Violinſonate C=dur, deren
zweiter Satz: Andante sostenuto, ganz beſonders gefiel.
Gegner Truntz=Berlin bereits nach 2 Min. 14 Sek.
warf. Ferner ſiegte Markuſſen=Dänemark im
Entſchei=
dungskampf über Gehrmann=Sachſen in 1 Std. 1 Min.
52 Sek. und Schwarz=München über den Neger Crozier
in 20 Min. 21 Sek. Paxon=Amerika warf den Italiener
Leonardi in 3 Min. 9 Sek. und Reiber=Tirol
trium=
phierte nach 20 Min. über Bordel=Oſtpreußen.
Lt. Die franzöſiſchen Lawn=Tennis=
Meiſterſchaften brachten eine weitere
Entſcheid=
ung, und zwar ſiegte M. Deeugis im Herren=
Einzel=
ſpiel über E. Micard 7—5, 6—3 und gewann damit
abermals die Herrenmeiſterſchaft von Frankreich.
sr. Die Weltmeiſterſchaft im Rudern
wurde in Akoroa (Auſtralien) zwiſchen dem bisherigen
Champion Arnſt und dem Meiſter von Neu=Seeland
Whelch ausgetragen. Arnſt, der die Skullermeiſterſchaft
ſchon 1908 und 1909 gegen Webb gewann, ſiegte
über=
legen mit ſechs Längen.
Landwirtſchaftliches.
— Groß=Gerau, 7. April. Ein ſehr lebhafter
Geſchäftsgang hatte ſich bei unſerem letzten
Ferkel=
markt entwickelt. Die aufgetriebenen 708 Tiere fanden
ſämtlich raſchen Abſatz und konnten ſogar verſchiedene
Käufer ihren Bedarf nicht decken. Die ohnedies hohen
Preiſe hatten daher noch etwas mehr angezogen
und wurden bezahlt: Für Ferkel 16 bis 28 Mk., für
Springer 30 bis 35 Mk. und für Einleger 36—45 Mk.
pro Stück. Mit dem nächſten Ferkelmarkt am Montag,
den 11. d. Mts., iſt eine Prämiierung verbunden.
Erdbeben.
* Straßburg i. Elſ., 7. April. Ueber das
Erd=
beben am Oſterſonntag in der Benfelder
Ge=
gend ſind der kaiſerlichen Hauptſtation für
Erdbebenfor=
ſchung in Straßburg i. Elſ. leider nur einige wenige
Nach=
richten zugegangen, die nicht dazu hinreichen, eine klare
Vorſtellung über die Ausbreitung dieſes Bebens zu
ge=
winnen. Soweit ſich bis jetzt erkennen läßt, trat das
Erd=
beben am ſtärkſten in Weſthauſen auf, wo es von der
ge=
ſamten Einwohnerſchaft verſpürt wurde und wo eiſerne
Herde und Oefen von der Wand abgerückt worden ſind. In
mäßiger Stärke wurde es verſpürt in den umliegenden
Ortſchaften Hüttenheim, Kerzfeld, Helzbad, Oſthauſen und
Erſtein. Ferner liegen je eine vereinzelte Meldung über
die Erſchütterung aus Illkirch und aus der Molsheimer
Straße in Straßburg ſelbſt vor, die allerdings
nament=
lich in Straßburg unter Umſtänden gemacht wurden, die
für die Wahrnehmung der ſchwächſten Bodenbewegungen
beſonders günſtig waren. Allenthalben ging der zitternden
Bodenbewegung ein ſcharfes, donnerartiges, rollendes
Ge=
räuſch vorauf. Wie ein Blick auf die geologiſche Karte
lehrt, hat ſich auch hier wieder die bekannte Tatſache
be=
währt, daß die Beſchaffenheit des Untergrundes auf die
Verbreitung und Stärke des Erdbebens einen nicht zu
ver=
kennenden Einfluß ausübt, denn das Beben iſt faſt
aus=
ſchließlich in der ſchmalen Zone lockeren Schwemmlandes
verſpürt worden, die den Lauf der Ill begleitet und ihm
ihre Entſtehung verdankt. Zurückzuführen dürfte das
Erdbeben ſein auf Verſchiebungen der Geſteinſchollen tief
im Untergrund der Rheinebene. Führt doch eine bekannte
Erdbebenlinie den Rhein entlang von Baſel über
Mül=
hauſen nach Straßburg. Sollte das Erdbeben noch an
anderen als den vorſtehend genannten Ortſchaften
ver=
ſpürt worden ſein, ſo bittet die kaiſerliche Hauptſtation für
Erdbebenforſchung um Mitteilung der Beobachtungen,
na=
mentlich über die Wirkungen des Bebens.
Schiffsbrand.
* London, 8. April. Der mit 900, größtenteils
ruſſiſchen, armeniſchen und montenegriniſchen
Auswan=
derern auf der Fahrt nach Portland (Maine) befindliche
engliſche Paſſagierdampfer „Cairnrona”
ge=
riet im Aermelkanal auf der Höhe von Beachy Head
geſtern mittag in Brand. Der ſchwediſche Dampfer
„Upland” und der Paſſagierdampfer „Kanawha”
nah=
men die Reiſenden auf und brachten ſie nach Dover,
wo ſie nachts eintrafen. Auch die „Cairnrona” iſt in
Dover eingetroffen. Ihr Kapitän berichtete, daß das
Feuer ſich unter Kontrolle befinde. Aus den
Mitteil=
ungen der Paſſagiere geht hervor, daß eine
Explo=
ſion in den Kohlenbunkern die Frauenabteilungen
zerſtörte, wodurch ein Kind getötet und mehrere
Frauen ſchwer verletzt wurden. Die beſtürzten
Auswanderer eilten jammernd und ſchreiend auf das
Deck. Der Schrecken wurde durch die aus dem Innern
des Schiffes dringenden dichten Rauchmaſſen und die
fortwährenden Exploſionen noch vermehrt, von denen
eine im Maſchinenraum ſtattfand und neun Männ
In dem als zweite Nummer von Herrn Burmeſter
geſpielten Konzert E-moll von Mendelsſohn konnte der
Künſtler die Vorzüge ſeiner unfehlbaren Technik und
die Feinheiten ſeiner Vortragskunſt ins rechte Licht
ſtellen. Dieſe Zartheit in der Bogenführung und die
Weichheit in dem geſangvollen Vortrage der Kantilene
iſt, in gleicher Vollendung nur wenigen Künſtlern eigen,
und der ſtürmiſche Beifall, den der Vortrag des
Konzertes entfeſſelte, war durchaus wohlverdient.
Einen nicht geringen Anteil hatte daran aber auch die
äußerſt dezente, feinſinnige Klavierbegleitung des
Herrn von Stefaniai, welcher als dritte
Programm=
nummer drei Soloſtücke für Klavier: Schumanns
„Vogel als Prophet” die As=dur=Etüde von Chopin, in
Godowskys Bearbeitung für die linke Hand allein, und
die XV Rhapſodie von Liſzt, ſowie als Zugabe Chopins
Cis-moll=Valſe mit ſehr zartem Anſchlag und
muſter=
hafter Auffaſſung vortrug.
Der Tenoriſt Herr Paul Schmedes, der anfangs
mit einer leichten Indispoſition zu kämpfen hatte,
wurde dieſer jedoch bald Herr und die Lieder von
Hugo Wolf und Richard Strauß, beſonders deſſen
„Heimliche Aufforderung” kamen mit vollendeter
Schönheit einer edeltimbrierten Stimme zu Gehör;
Herr Schmedes iſt jedenfalls ein feinempfindender
Sänger, der den jeweiligen Stimmungsgehalt der
Lieder reſtlos erſchöpft. Ein Lorbeerkranz, für den
der Künſtler mit einer Zugabe dankte, lohnte auch ihn.
Von den zum Schluß geſpielten eigenen
Bearbei=
tungen von Willy Burmeſter ſprachen beſonders die
beiden Schumannſchen Kompoſitionen, namentlich das
Wiegenlied, an. Prachtvolle hohe Flageollett=Töne
er=
klangen in Sindings „Ein Vöglein ſingt bang im
Hain”, und das Staccato=Präludium von Händel
er=
regte das Staunen der Kenner. Dittersdorfs „
Deut=
ſcher Tanz” und von Goſſec ein Rigaudon und eine
Gavotte, letztere als Zugabe, beſchloſſen das ſehr ſchön
verlaufene Konzert, dem auch die Großherzoglichen
Herrſchaften bis zum Schluſſe beiwohnten. Ein rieſiger
Kranz wurde Herrn Profeſſor Burmeſter am Schluſſe
überreicht, für den er durch zwei weitere Zugaben,
Menuett von Mozart und Air von Bach, dankte.
der Beſatzung getötet haben ſoll. Das Uebernehmen
der Paſſagiere auf die zur Rettung herbeigeeilten
Dampfer geſtaltete ſich äußerſt ſchwierig, da die
Aus=
wanderer infolge der Angſt nicht zu regieren waren;
vier von ihnen fielen bei dem wilden Drängen ins=
Waſſer und wurden nur mit Mühe gerettet. Viele
Männer, welche ſich im Getümmel mit Gewalt vor die
Frauen zu drängen ſuchten, mußten von Matroſen zu
Boden geſchlagen werden. Die Seeleute von der
„Upland” und der „Kanawha” ſowie die Mannſchaft!
des „Cairnrona”, die an Bord blieb, zeigten große
Bra=
vour. Prinz Louis von Battenberg, der
Kom=
mandeur der atlantiſchen Flotte, brach das Diner auf!
ſeinem Flaggſchiff ab und landete mit der Prinzeſſin
und den Offizieren ſeines Geſchwaders in Dover, wol
ſie unter die Auswanderer Speiſen und Getränke
ver=
teilen ließen. Etwa 400 Schiffbrüchige ſind in
Lon=
don eingetroffen, wo Vertreter der
Dampfergeſell=
ſchaft für ihre Unterkunft ſorgten, währendsdie
üb=
rigen in Dover blieben und ſich wahrſckeinlich an Bord
der „Cairnrona” nach London begeben werden.
Vermiſchtes.
— Grußreform und Hutbranche. Man
ſchreibt uns: Die „Deutſche Hutmacherzeitung” brachte
in letzter Zeit einige Einſendungen, in denen Freunde
der Grußreform die Schaffung „hygieniſcher” Hüte
an=
regten. Es war auf die Möglichkeit einer luftigeren
Bauart der Hüte hingewieſen, da die Hüte bei dem
ein=
fachen Handanlegen nicht die gleiche Feſtigkeit
be=
nötigten, wie bei dem Hutabnehmen, und es war auf die
günſtige Gelegenheit aufmerkſam gemacht, dieſe
Pro=
dukte auf der Internationalen Hygiene=Ausſtellung
Dresden 1911, zu der der „Verein für deutſchen Gruß”
zu Darmſtadt amtlich eingeladen worden iſt, einem
größeren Publikum vorzuführen. Die betr. Zeitung
hat dabei gegen die Grußreform Stellung genommen,
indem ſie von Beſtrebungen ſpricht, die „Veranlaſſung
zu einer Schädigung der Hutbranche geben könnten”
Daß von dem „Hutabnehmen” die Hüte nicht gerade
beſſer werden, iſt leicht einzuſehen, daß es aber von
branchekundiger Seite in ſolch nahe Beziehung zum
Ge=
deihen der Hutbranche gebracht wird, gibt denn doch zu
denken: Man ahnt vielleicht gar nicht, wie viel Geld dem
Deutſchen dieſe törichte Mode koſtet, und wie viel
deut=
ſches Geld deswegen ins Ausland wandert, denn gerade
die Kreiſe, die am meiſten die Hüte ziehen, tragen in
der Regel ausländiſche, engliſche, italieniſche und
öſter=
reichiſche Fabrikate. Uebrigens zeigen uns die
Aus=
länder, vor allem Engländer und Amerikaner, daß ein
„hygieniſcher” Hut zur Grußreform gar nicht nötig
iſt. Laſſen ſie doch die gleichen Hüte, die auch hier
maſſenhaft getragen werden, beim Gruße und ſogar in
geſchloſſenen Räumen ohne Schaden für die Geſundheit
auf dem Kopfe. Man kann alſo ganz gut auf die
Schaffung eines hygieniſchen Hutes verzichten.
Literariſches.
— Bald werden wir wieder Pläne für unſere
Som=
merreiſe machen. Da wiſſen wir oft nicht, wie unter
den vielen ſchönen Plätzen den richtigen finden — wir
gebrauchen einen Führer. Wir finden ihn in der
„Deutſchen Alpenzeitung” die durch die
Vor=
nehmheit ihrer Ausſtattung und die Gediegenheit ihres
Inhalts in der erſten Reihe der Zeitſchriften marſchiert.
Das Durchſehen ihrer Hefte bringt uns ſtets neue
Bil=
der aus unſerer herrlichen Alpenwelt vor Augen und
erweckt in uns die Luſt zu Hochtouren, auf denen wir
die Enge des alltäglichen Daſeins vergeſſen und Geiſt
und Körper auffriſchen können. Ein Probeband kanu
jederzeit vom Verlag der „Deutſchen Alpenzeitung” in
München koſtenfrei gegen Einſendung des Portos von
30 Pfg. bezogen werden.
— Die Oberammergauer Paſſionsſpiele, ihre
Dar=
ſteller und ihre Einſtudierung, das iſt das feſſelnde
Thema einer Abhandlung des Münchener
Schrift=
ſtellers Maximilian Krauß. Hierzu hat der bekannte
Münchener Maler Hans Stubenrauch eine Fülle
geiſt=
voller Zeichnungen entworfen, die den Beſchauer mitten
hinein in das rege Treiben von Oberammergau
ver=
ſetzen, das ſoeben wieder ſeine nur alle zehn Jahre
wiederkehrenden Spiele vorbereitet. Schon durch
die=
ſen Beitrag iſt das neueſte (15.) Heft der illuſtrierten
Zeitſchrift „Moderne Kunſt” (Verlag von Rich.
Bong, Berlin W 57, Preis des Vierzehntagsheftes 60
Pfennig) des allgemeinen Intereſſes gewiß. Aus dem
übrigen reichen Inhalt ſeien beſonders der glänzend
ausgeſtattete Aufſatz „Ein Maler des Induſtrielebens”
ferner Ernſt Klippels ſprudelnde Humoreske „Die
Nil=
fähre” und die geiſtvolle Plauderei über Roſtands
„Chantecler” hervorgehoben. In immer ſtärkerer Weiſe
feſſelt der Roman Karl Conte Scapinellis „Die
Künſt=
lerkolonie” die Leſer durch die dramatiſche Führung der
Handlung und die ſcharfe Zeichnung der geſchilderten
Charaktere. In Bild und Wort ſchöpft der Zick=Zack
aus dem Kunſt=, Sport= und Varietéleben, aus den
Volksbräuchen und dem originellen Straßentreiben
ſeine unterhaltenden und intereſſanten Motive.
— La France. Von Profeſſor P. M. Cretin
in Potsdam. Avee 10 Graphiques, 2 Cartes et 1 Plan.
Geb. 2,40 Mk. Verlag von B. G. Teubner, Leipzig.
Bei den immer lebhafteren Beſtrebungen, ein beſſeres
gegenſeitiges Verſtändnis mit unſeren weſtlichen
Nach=
barn herbeizuführen, darf das vorliegende Buch auf
die Beachtung aller derer rechnen, die in knapper
Form eine Ueberſicht über die Kulturwerte des
heu=
tigen Frankreichs und ihre hiſtoriſche Entſtehung
ge=
winnen wollen. Das für Deutſche zu vermitteln, war
der Verfaſſer einerſeits als geborener Franzoſe und
Licencié en droit der Univerſität Bordeaux,
anderer=
ſeits als langjähriger Lehrer an der Königlichen
Han=
dels= und Gewerbeſchule in Potsdam und früherer
Er=
zieher der Kaiſerlichen Prinzen beſonders berufen.
Jagdausſtellung Darmſtadt 9.—11. und
17.—18. April.
— Die Vorbereitungen zur Jagd=Ausſtellung
ſchreiten rüſtig vorwärts. Von Rehbockſtangen ſind
über 1000 Stück angemeldet, und faſt 1000 werden
aus=
geſtellt. Die übrigen mußten leider abgewieſen
wer=
den wegen zu ſpäter Anmeldung und weil der Platz
nicht mehr ausreicht. Von beſonders intereſſanten
Stücken iſt hervorzuheben: das Geweih eines
prähiſto=
riſchen Rieſenhirſches, im Rhein gefunden (vom
Pau=
lusmuſeum Worms gütigſt zur Verfügung geſtellt).
Der Hirſch iſt nicht der gewöhnliche ſogenannte iriſche
Rieſenhirſch, ſondern von Profeſſor Nehring als eine
überaus ſeltene Art (Cervus dama giganteus)
feſt=
geſtellt. Der Hirſch ſtammt aus dem Anfang des
Dilu=
viums. Ueber das Alter dieſer Zeit gehen
bekanut=
lich die Anſichten ſehr auseinander, zirka 2 Millionen
Jahre dürfte aber das Geweih alt ſein. Dann kom=
men Schmuckgegenſtände (aus Gräbern bei Worms
und Rheindürkheim), ebenfalls vom Wormſer
Paulusmuſeum gütigſt geliehen. Eine große Anzahl
von Hirſchgranen, die noch heute der Jäger zu ſeinen
wertvollſten Trophäen zählt, ſind durchbohrt, in Fäden
aufgereiht und dienten als Halsketten der Frauen
(geſchätztes Alter zirka 6000 Jahre). Auch ein Paar
ganz kapitale Keilergewehre aus Gräbern bei Alzey
und Rheindürkheim (ebenfalls vom Paulusmuſeum
Worms) ſind zu ſehen. Solche grimme Raſſen leben
heute nicht mehr in Deutſchland!
Der letzte Wolf, der in Heſſen (im Lorſcher Wald,
Oberförſterei Lampertheim) von Leibjäger Wetter am
6. Januar 1841 geſchoſſen wurde, iſt ausgeſtellt, und zwar
ſowohl deſſen Fell als ein Gipsabguß des Kopfes (vom
Großh. Landesmuſeum gütigſt zur Verfügung geſtellt).
Seine Durchlaucht Prinz Otto zu Schaumburg=
Lippe ſtellt einen von ihm im Jahre 1895 bei Metz zur
Strecke gebrachten kapitalen Wolf aus wahrſcheinlich der
letzte, der in Elſaß=Lothringen geſchoſſen wurde.
Außer=
dem ſtellt auch Herr General von Becker=Darmſtadt zwei
Wölfe aus Elſaß=Lothringen aus.
Die „Deutſche Jäger=Zeitung”=Neudamm ſchreibt in
ihrer Vereinszeitung: Die Darmſtädter
Jagdaus=
ſtellung am 9. bis 11. und 17. und 18. April,
urſprüng=
lich nur als eine heſſiſche Jagdtrophäenausſtellung geplant,
wird eine der intereſſanteſten jagdlichen
Ver=
anſtaltungen, die wir in dieſem Jahre in Deutſchland
haben werden. Sie hat ihr Programm weſentlich
erwei=
tert und bringt eine Fülle des Intereſſanten in faſt allen
Zweigen des Jagdgebietes, daß man ſie im Hinblick auf
ihre Reichhaltigkeit als Wiener Ausſtellung im Kleinen
be=
zeichnen kann.
St. Die Jagdtrophäen=Ausſtellung, die heute
vormit=
tag eröffnet wird, iſt ungemein reich und mit wertvollen
und hochintereſſanten Stücken beſchickt. Sowohl was das
Arrangement der Ausſtellung, als auch was die Art der
ausgeſtellten Trophäen ſelbſt anbelangt, darf ſie als weit
über dem Durſchſchnitt ſonſt gewohnter Ausſtellungen
gleichen Rahmens ſtehend bezeichnet werden. Schon
geſtern, in noch unfertigem Zuſtande, bot ſie ein Bild, das
nicht nur dem Jäger und Weidmann, ſondern auch dem
Laien außerordentlich viel des Intereſſanten und
Sehens=
werten bietet.
Nicht weniger als 6 große Räume im Großh.
Reſi=
denzſchloſſe ſind zu Zwecken der Ausſtellung hergerichtet
worden, und zwar in einer Weiſe, die als Muſterbeiſpiel
gelten kann. Die Herren Profeſſor Müller und
Ar=
chitekt Mahr haben ſich um das Arrangement beſonders
verdient gemacht. Im Saal I, dem größten der Räume,
iſt die Ausſtellung der Mitglieder des Heſſiſchen Jagdklubs
und die beſonders auch für den Wildheger hochintereſſante
Sammlung wiſſenſchaftlicher Präparate
des veterinär=pathologiſch=anatomiſchen Inſtituts der
Univerſität Gießen, Direktor: Prof. Dr. Olt
(J. K.), untergebracht. Eine ganze Wand nimmt die
Kollektion des Herrn Kommerzienrat Hickler, der
Seele des Unternehmens, ein. Darunter fallen
beſon=
ders zwei impoſante Elchköpfe mit den mähhtigen
Schaufeln und eine Anzahl prachtvoller Felle auf. Die
Rückwand nimmt die Sammlung des Prinzen Otto zu
Schaumburg=Lippe ein. Weiter ſtellen hier aus: das
Großherzogl. Landesmuſeum: Die Kopfmaske und
das Fell des letzten in Heſſen geſchoſſenen Wolfes. (Er=
legt im Diſtrikt Wildbahn, Oberförſterei Lampertheim,
von Leibjäger Wetter.) Das Paulus=Muſeum zu
Worms: 1. Rieſenhirſchſchaufeln (Cervus dama giganteus)
mit Schädel (im Rhein gefunden etwa 1895) — von
Nohring als Rieſen=Damhirſch bezeichnet —
außer=
ordentlich ſelten (nicht mit dem iriſchen Rieſenhirſch zu
verwechſeln, von dem viele Exemplare bekannt ſind).
2. Halskette 1 aus Hirſchgranen. Fundort: Grab bei
Rheindürkheim in Rheinheſſen (jüngere Steinzeit —
etwa 6000 Jahre alt). 3. Halskette 2 ebenſo — aus einem
Grabe bei Worms, gleiches Alter. 4. Anhänger aus
Keilergewehren, doppelt durchbohrt (Steinzeit — aus
einem Grabe bei Alzey ſtammend). 5. Anhänger ebenſo,
einmal durchbohrt (aus einem Grabe bei
Rheindürk=
heim). 6. Ganz kapitale Keilergewehre, wahrſcheinlich
zum Schmuck beſtimmt (aus einer ſteinzeitlichen
Wohn=
grube bei Monsheim=Rheinheſſen).
Herr Hauptmann Frhr. Hiller von
Gärtrin=
gen=Darmſtadt ſtellt eine Jagdflinte Napoleons I.
aus, die früher im Beſitze Ludwigs XVI. war. Durch
General Freiherr Hiller von Gärtringen bei Belle=
Alliance erbeutet und in Anerkennung der Verdienſte
des Generals um den Sieg bei Belle=Alliance (
Plance=
noit) von Blücher ihm geſchenkt. Unter entſprechender
Eingravierung und mit intereſſanten Einſtempelungen
und Silberbeſchlägen. Ferner ſind hier ausgelegt bezw.
aufgeſtellt waffentechniſches und ſonſtiges Material aus
der Kriegstechniſchen Sammlung der Großh.
Tech=
niſchen Hochſchule hier.
Die weiteren Säle ſind bis auf den letzten kleiner,
und in ihnen ſind vorwiegend Geweihe in einer faſt
ver=
wirrenden Fülle untergebracht. Allein gegen 1000
Reh=
bockſtangen ſind hier ausgeſtellt. Die Sammlung iſt
un=
terſchieden nach Damwild und Rotwild und dann nach
geographiſchen Grundſätzen zuſammengeſtellt. Es ſind u. a.
die Landſchaften Heſſen, Heſſen=Naſſau, Rhön, Hunsrück,
Harz, Algäu, Tirol, Salzburg, Niederöſterreich und
Un=
garn vertreten. Die Geweihe ſtellen zumeiſt die
Jagd=
beute von Darmſtädter Herren dar.
In beſonderem Saal ſind die Jagdtrophäen des
Großherzogs untergebracht. Dieſer Saal iſt durch
Profeſſor Albin Müllers Künſtlerhand in geſchmackvoller
vornehmer Einfachheit, doch gewiſſermaßen repräſentativ
geſtimmt. In der Sammlung iſt eine ganze Anzahl
prachtvoller Stücke enthalten, darunter auch Gehörne in
Indien erlegter Antilopen uſw.
Weiter ſeien erwähnt zahlreiche Tiergruppen
verſchie=
dener Ausſteller, die mannigfachſten exotiſchen Tiere,
na=
mentlich Tiere von den Hochgebirgen Zentralaſiens,
Löwen, Leoparden uſw., die ausgeſtopft zu ſehen ſind, und
viele Tierfelle. Daneben fehlen auch nicht mancherlei
Kurioſa, wie Geweihmißbildungen, ein dreibeintiger
Kiſch=
otter u. a. m. Auf Einzelheiten der Ausſtellung kommen
wir noch zurück.
Die Preisrichterkollegien walteten geſtern
und heute ihres beſchwerlichen Amtes. Die Fülle
her=
vorragenden Materiales iſt eine derart größe, daß die
reichlich bemeſſene Zahl der Auszeichnungen bei weitem
nicht hinreichte, um dasjenige zu prämiieren, das eine
Ehrung verdienen würde. Die höchſte
Auszeich=
nung, der Ehrenpreis: goldene Medaille mit
Schild, fielen zu: Sr. Kgl. Hoh. dem Großherzoge,
Sr. Durchlaucht dem Prinzen Otto zu
Schaum=
burg=Lippe, Herrn Freiherrn von Heyl zu
Herrnsheim und Herrn Kommerzienrat Hickler=
Darmſtadt.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 8. April. Die Verhandlungen, die
heute zwiſchen den Arbeitgebern und den
Ar=
beitnehmern des Baugewerbes auf
Veranlaſ=
ſung des Reichsamtes des Innern ſtattgefunden haben,
ſind ergebnislos verlaufen. Die Arbeitgeber
er=
klärten, durch die bisher gefaßten Beſchlüſſe feſtgelegt zu
ſein; ſie ſeien daher nicht in der Lage, der vorgeſchlagenen
Einſetzung einer gemiſchten Kommiſſion zuzuſtimmen.
* Berlin, 8. April. Die „Norddeutſche Allgemeine
Zei=
tung” meldet: Nach einer Mitteilung im „Berliner
Tage=
blatt” erklärte der römiſche Korreſpondent des „Rußkoje
Slowo” Goldſtein, der Redaktion des Tageblattes:
Der Reichskanzler empfing ihn nach dreifachem Erſuchen
am 28. März zwiſchen 9 und 9½ Uhr im Palazzo
Caffa=
relli und ſprach mit ihm unter vier Augen. Dieſe
Behaup=
tung iſt erfunden.
* Berlin, 8. April. An der Samariterkirche im
Oſten Berlins wurden die drei großen, den Altarraum
ab=
ſchließenden Fenſter, darunter das vom Kaiſerpaar geſtif=
tete, anſcheinend von böswilliger Hand, beſchädigt.
Aus dem Mittelfenſter wurde anſcheinend mit einer langen
Stange durch das ſchützende Drahtnetz hindurch die
Wid=
mung herausgeſtoßen.
* München, 8. April. Der kürzlich verſtorbene
Rentier Sack vermachte der Stadt München über eine
Million Mark zugunſten des Vereins für Mutterſchutz.
* Beuthen, 8. April. Ueber die Streiklage auf
den Delbrückſchächten wird amtlich mitgeteilt:
Bei der geſtrigen Abendſchicht fehlten 289, bei der
heu=
tigen Frühſchicht nur 152. Das Ablaufen iſt darauf
zurückzuführen, daß geſtern 40 und heute früh 80
Schlepper die Abkehr erhielten, weil ſie bei drei oder
mehr Schichten unentſchuldigt fehlten. Bei dem
geſtri=
gen Schichtwechſel kam es zu Zuſammenſtößen zwiſchen
den Ausſtändigen und der bewaffneten Macht, die aus
dem Walde mit Steinen beworfen wurde. Die
Ar=
beitswilligen wurden an der Aufnahme der Arbeit
ge=
hindert.
* Paris, 8. April. Der Miniſterrat beſchäftigte ſich
im Elyſée mit dem Ausſtande in Marſeille.
Die letzten Nachrichten laſſen hoffen, daß der Streik
binnen kurzem beigelegt ſein wird.
* Paris, 8. April. Die Pariſer Polizei nahm heute
nacht eine gefährliche fünfköpfige Apachenbande, die
kurz vorher einen Waffenhändler ausgeraubt hatte, feſt.
Zu der Bande gehört auch eine Frau, welche unter
dem Namen „Giftmarie” bekannt iſt.
* Kopenhagen, 8. April. Das Folkething
ver=
warf heute mit 49 Stimmen gegen 49 Stimmen bei
9 Enthaltungen den Geſetzentwurf betreffend die
An=
lage einer Eiſenbahnbrücke zwiſchen Seeland und
Falſter.
* London, 8. April. Die Ergebniſſe der Abſtimmung
über das Einigungsabkommen im Kohlenbergbau
in Südwales ſind nunmehr faſt ſämtlich bekannt. Da=
nach ſind bis jetzt 97273 Stimmen für und 34963
Stim=
men gegen die Annahme des Abkommens abgegeben
wor=
den, was eine Entſcheidung gegen den Ausſtand
bedeutet.
H.B. Berlin, 8. April. Aufgrund der geſtrigen
Er=
klärungen der Sozialdemokraten, die ſich für die
Auf=
rechterhaltung der Ordnung verbürgt hatten, ſetzte ſich
heute früh der Bürgermeiſter von Treptow mit dem
Berliner Polizeipräſidenten und dem Landrat des
Krei=
ſes Teltow in Verbindung, und darauf wurde beſchloſſen,
dem Antrage der Sozialdemokraten, unter freiem
Him=
mel drei ſozialdemokratiſche
Verſammlun=
gen abzuhalten, ſtattzugeben, unter der Bedingung,
daß die Veranſtalter dafür zu ſorgen haben, daß der
Verkehr nicht geſtört wird und daß Fahnen und
ſon=
ſtige Demonſtrationsabzeichen im Zuge nicht getragen
werden.
iegen dus Altern
Dr. Hommel’s Haematogen
WARNUNG! Man verlange ausdrücklich
den Namen Dr. Hommel.
Siehe das hochbedeutsame Werk:
„Das Altern” von Dr. Lorand Cap. X, 3. (1494a
ul.
450
Ros zn Karmoniums
in Kauf, Tausch, Miete, Raten. Stimmen.
Reparatur-Werkstätte. Hauptl.: I. Stock.
Darmstadt, Elisabethenstr. 12. Fernspr. 815.
G. Thies
Nachfolg.
Hoflieferant EeUpold Schatter
14348a
en Sie doch gefälligst keinen Unsimn
hängen laſſen! Die ächten von Fay, in dene
alle wirkſamen Beſtandteile der Sodener Heilquelle
enthalten ſind, laſſen nie einen im Stich, der
gegen Halsſchmerzen, gegen Huſten, Heiſerkei
Verſchleimung, Bronchialkartarrh ꝛc. anwende
Man muß nur immer auch Fays ächte Sodene
Mineral=Paſtillen fordern, von denen die Schach
tel 85 Pfg. koſtet und die in allen einſchlägiger
Geſchäften zu haben ſind.
(7743)
Der Höhepunkt ist erreicht
der Wunder-Nagelstein
Bildzeichen und Marke ist im wahren Sinne des Worte
patentamtlich eingetragen. ein Zauberstein
denn er erzeugt sofort märchen
haft brillierende Fingernäge
von andauerndem Hochglanz.
Der E folg ist wunderbar
Jeder st entzü kt.
Labpiete im Metaleiu, Arts
Jahr ausreichend, 1.25 M. h
fast allen einschlägigen Geschäf
ten des In- und Auslandes er
hältlich. General-Depot fü
Oesterreich-Ungarn: M. Wallace
kaiserl. kg I. Hoflieferant, Wienl
Kärntner Strasse 30. Meine neuer
illustrierten Kataloge über Haar-
„Habyletto-Etui.‟ Nagel- und Schönheitspfleg
werden auf Wunsch gratis, franko zugesindt. (77705
Francbis Haby, Königlicher Hoflieferant.
Berlin NW. 7, Mittelstrasse 7.8,
für Engros und Export: Unter den Linden 60
EREEEEEEEEEEEEHMHI
Historische Violin-Sonaten-Aufführung
Sonntag, den 10. April, vormittags 11 Uhr,
im Saale des Hotel „Zur Traube‟.
Perzina-Cembalo-Klavier
gespielt von Herrn Direktor Frederick Voss aus Mainz.
Generalvertreter:
Carl Arnold
Ecke Erbacherstrasse.
Gegründet 1 30. Telephon 892.
Eiten
EnEnen-A
Sänger und Redner.
Das Gute bricht sich Bahn. Dieses alte Wort bewährte
sich in den letzten Wochen ganz besonders beieder
Anstrengungen, weiche die Fabrikanten von Wybert=
Tabletten gemacht haben, um für ihre seit 60 Jahrer
hochgeschätzten Produkte neue Freunde zu erwerben=
Die Nachfrage nach Wybert-Tabletten ist so gross, dass
die Fabrikanten Mühe haben, in diesen Wochen, ir
welchen Tausende von Gratisproben die glänzendsten
Beweise ihres Wertes erbracht haben, genug Tabletten
zu produzieren. Die Stimie wird durch regelmässigen
Gebrauch von Wybert-Tabetten so wohlklingen und
ausdauernd, dass Sänger und Redner nur noch Wybert-
Tabletten verwenden, die in allen Apotheken in
Schachteln à Mk. 1.— erhältlich sind. Depots in
Darmstadt: In sämtlichen Apotheken; Germanian
Drogerie, Mühlstrasse 78: Finerva-Drogerie, Ecke
Karl=
u. Hügelstrasse; Medizinal-Drogerie von Fr. Beckenhäub,
Ecke Schul- u Kirchstrasse, und Progerie von C.
(640)1
Watzinger, Wilhelminenstrasse 11.
Rheinisches
Téchnikum Bingen
Masenitenhan, Heltestechuſt,
Automohilbau. Brückenbau.
Ennraurierss.
für Spezial-Auskünfte, Er-
Detektiv-institut mittelungen, Beobachtungen
— u. Vertradens-Angelegenheiten.
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
gewissenhafte Erledig ung. Kiesstr. 34 I. Tel. 1668. (C1028,
(6793M)
Geſchäftliches.
Auszeichnung. Gelegentlich des in Gießen am
6. ds. ſtattgefundenen Jubiläums=Pferdemarktes,
ver=
bunden mit Ausſtellung landwirtſchaftlicher Maſchinen,
wurde der Firma Carl Lorſch für ausgeſtellte Gloria=
(7814
Milchcentrifugen ein Ehrendiplom erteilt.
Aaner
Pilsneruue
Münchner
Hell Export
Teldsterdrerbrerer
614a
[ ← ][ ][ → ] Todes-Anzeige.
Verwandten und Bekannten die traurige
Mitteilung, daß unſere liebe Schweſter, Tante
(*8935
und Großtante
Frad M. Mattersbach
nach kurzer Krankheit in Altenſteig ſanft dem
Herrn entſchlafen iſt.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 6. April 1910.
Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag
um 3 Uhr in Wembach ſtatt.
Tür die überaus zahlreichen Beweiſe
wohl=
tuender inniger Teilnahme bei dem Verluſte meines
unvergeßlichen Mannes, unſeres guten Vaters,
ſagen wir hiermit unſeren tiefgefühlteſten Dank.
Im Namen
der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Meline Wetz,
geb. Bernbeck.
7733)
Darmſtadt, im April 1910.
Beſtellungen
auf das
„Darmſtädter Taablatt”
werden in der Expedition, ſowie von allen
Poſtanſtalten entgegengenommen.
Tageskalender.
Samstag, 9. April.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Konzert von Opernſänger Scheuermann um 8¼ Uhr
in der Turnhalle am Woogsplatz.
Hauptverſammlung des Verkehrsvereins um 9 Uhr
im „Fürſtenſaal”.
Generalverſammlung des Darmſtädter
Männer=
geſangvereins um 9 Uhr im Vereinslokal.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Bürgerkeller.
Jagdausſtellung im Großh. Reſidenzſchloß; geofnet
von ½ 12—6 Uhr.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Beſteigung des
Montblanc).
Sonntag, 10. April.
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr: „Der Graf von
Luxemburg”.
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Hauptprobe zum Konzert des Mozartvereins um
10½ Uhr im Saalbau.
Aufführung von Violinſonaten um 11 Uhr im
Saal „Zur Traube‟.
Generalverſammlung des St. Vincenz= und St.
Eli=
ſabethenvereins um 4 Uhr im „Konkordigſaal”.
Familienabend des Darmſtädter
Männergeſang=
vereins um 8 Uhr im Vereinslokal.
Frühlingsfeſt des Athletenvereins um 4 Uhr im
„Kaiſerſaal”.
Stiftungsfeſt der Geſellſchaft „Viktoria” um 4 Uhr
im „Perkeo”
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Bürgerkeller”.
Konzert um 8 Uhr im „Schützenhof‟
Ausflug der Meiſingerſchen Tanzſchule nach Traiſa.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt‟
Tanzkränzchen des Konditorgehilfen= Vereins um
4 Uhr im „Kaiſerſaal” zu Griesheim.
Jagdausſtellung im Großh. Reſidenzſchloß; geöffnet
von 10—6 Uhr.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhetn= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Beſteigung des
Montblanc).
Verſteigerungskalender.
Montag, 11. April.
Hofreite=Verſteigerung des Joſeph Kaufmann
(Schloßgartenſtr.) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Billard=Verſteigerung um 3 Uhr Marienplatz 6.
Nutz= und Brennholz=Verſteigerung um 10 Uhr
im Zeilharder Gemeindewald; Zuſammenkunft bei
Gaſtwirt Schneider bei Station Meſſel.
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Feiertags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
König=Muſeum Saalbauſtr. 73; Sonntags geöffnet
von 11—1 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldacßel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſez
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
ELu
efalfe
M1u
Uhne Löffuge
(D. R. Pst.)
Ue
Rin
Se
10-50 M
G. Kar-
an Haltbarkeit
unühertroffen
Hoflieferant
Ludwigstr. 20.
(7822a
Bismarckstr. 21.
Telephon 987.
Ga. Best
Beerdigungsgeschäft
Uebernahme und Ausführung von Beerdigungen,
Feuer-
bestattungen, Aeberführungen, Trauerdekorationen und
Auf-
bahrungen, sowie aller zur Bestattung nötigen Besorgungen.
(1498a)
M unbec Mlabige
Guallc.
une gae ZeuAene
un. Mahafen au tdcm.
Se mn d Jabuk.
gKaglen. Me le Ae
Sckukmadke
Callunerkauf:
Sckuſſiaus C. Spier
1 Louisenplatz 1.
(7808
Kurſe vom 8. April 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
93,00
83,80
3f. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,60
3½ Deutſche Reichsanl. 63,60
84,80
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,95
93,60
3½ do. Conſols .
84,60
do, do.
4 Bad. Staatsanleihe 102,00
94,10
do.
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 102,00
3½
do.
do.
4 Hamburger Staatsanl. 102,00
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,50
do.
92,30
do.
81,70
3 Sächſiſche Rente . . . 84,00
4 Württembergerv. 1907 101,75
93,50
do.
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,25
1¾ Griechen p. 1887
34 Italiener Rente .
4½ Oeſterr. Silberrente . 98,90
do. Goldrente . . 100,20
do. einheitl. Rente 94,90
3. Portug. unif. Serie I 65,90
do. unif. Ser. III 66,90
do. Spezial . 12,70
5 Rumänier v. 1903 . . 101,90
do. v. 1890 . . 95,00
do. v. 1905 . . 91,50
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 91.70
91,20
InProz.
Zf.
4 Ruſſen v. 1902. . . . 91,40
do. v. 1905 . . . . 100,30
3½ Schweden . .
93,60
4 Serbier amort. v. 1895 85,40
4 Türk. Admin. v. 1903 89,80
4 do. unifiz. v. 1903 94,90
4 Ungar. Goldrente . . 95,70
4 do. Staatsrente 93,00
5 Argentinier . . . . . . 102,00
do.
4½ Chile Gold=Anleihe 93,30
5 Chineſ. Staatsanleihe 103,00
do.
100,00
4½
98,50
4½ Japaner
5 Innere Mexikaner . . 101,60
do.
3
4 Gold=Mexikan. v. 1904 96,70
5 Gold=Mexikaner . . . 102,70
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt .
. . .141,00
4 Nordd. Lloyd . . . . 103,80
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 121,25
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 116,50
4 Baltimore & Ohio . . 111,30
4 Gotthardbahn . . .
In Proz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 160,80
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 21,00
4 Pennſylvania R. R.
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 194,70
Werger=Brauerei
. 83,00
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 461,00
Fabrik Griesheim . . . . 264,50
Farbwerk Höchſt .
.. 456,90
Verein chem. Fabriken
Mannheim.
.. 329,50
Lahmeyer .
.112,30
Schuckert
. . . 148,50
Siemens & Halske . . . 238,90
Adlerfahrradwerke Kleyer 380,50
Bochumer Bb. u. Guß . . 239,50
Gelſenkirchen .
. . .210,30
Harpener
. 199,00
Phönix, Bergb. u.
Hütten=
betrieb
.224,00
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 90,40
4 Pfälzer Prt.
. . 101,20
do.
3½
93,00
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. . 101,00
do. ſteuerfrei .
4
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,70
do.
98,70
do. alte
5 Oeſterr. Südbahn . . 102,60
do.
84,30
do.
58,50
3 Rgab=Oedenburger . . 76,10
4 Ruſſ. Südweſt..
88,60
4 Kronpr. Rudolfbahn . 99,60
In Proj.
. 76,30
2¾/0 Livorneſer .
98,50
4 Miſſouri=Paciſic
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,20
5. Anatoliſche Eiſenb. .
5 Tehuantepec . . . . . 102,90
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ. 177,20
4 Darmſtädter Bank 133,80
251,00
Deutſche Bank
4 Deutſche Vereinsbank 127,30
Diskonto=Geſellſchaft 189,90
4 Dresdner Bank 159,80
Mitteldeut. Kreditbk. 119,70
4 Nationalbk. f. Deutſchl. 124,60
101,40
4 Pfälzer Bank.
145,70
Reichsbank
Rhein. Kredit=Bank 139,00
4 Wiener Bank=Verein 137,10
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,50
do. S. 19. . . . . 92,50
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 100,50
do.
91,00
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
92,60
*
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
do.
91,10
4 Rhein, Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,30
do. (unk. 1914) 91,50
(2
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,40
do,
3½
93,40
InProz.
3f.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt
. 100,60
3½ do.
.101,10
4 Frankfurt
95,80
3½ do.
4 Gießen
.100,20
3½ do.
4 Heidelberg
3½ do.
91,30
4 Karlsruhe
.100,50
3½ do.
92,10
4 Magdeburg
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim
100,90
3½ do.
92,00
München .
100,50
3½ Nauheim
92,00
4 Nürnberg
101,50
do.
4 Offenbach
do.
92,60
Wiesbaden
100,40
do.
4 Worms
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886 . . 82,50
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100 161,00
3½ Cöln=Mindner „ 100 137,50
5 Donau=Reg. fl. 100
3 Holl, Komm. „ 100 104,00
InProz
3 Madrider Fs. 100
4 Meining. Pr.=Pfand= 77,00
briefe.
. . . 136,00
4 Oeſterr. 1860er Loſe 174,20
3 Oldenburger
2½ Raab=Grazer fl. 150 118,20
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
Braunſchweiger Tlr. 20 215,00
Freiburger
Fs. 15
Mailänder
Fs. 45 —
do,
Fs. 10—
Meininger
ft.
Oeſterreicher v. 1864 „ 100 574,00
do. v. 1858 „
lngar. Staats „
Venediger
Frs
Türkiſche
,
00
100
30 41,40
400 179,20
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns
20,40
20 Franks=Stücke
16,26
Oeſterr. 20=Kronen . . . . 16,90
Amerikaniſche Noten . . . 4,19
Engliſche Noten .
20,48
Franzöſiſche Noten . . . . 81,15
Holländiſche Noten . . . . 169,00
Italieniſche Noten . . . 80,90
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,10
Ruſſiſche Noten . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,10
Reichsbank=Diskonto
Reichsbank=Lombard Zäf. 50.
unifarbig, fraise, lila etc. Paar 75 Pfg.
macco, rohfarbig und grau
paar 18, 22 bis 75 Pfg.
unifarbig durchbrochen . Paar
75
Pfg.
schwarz, biwolle . . Paar von 35
Schweiss-Socken, Vigogne
15
Paar 65, 95 Pfg., 1 Mk.
Pfg.
moderne Streifen . . Paar von 35 an
115
Touristen-Socken
. . . Paar 1 Mk.
sehr zu empfehlen
Kinderstrümpfe
b’wolle, schwarz, Grösse 1
Kinderstrümpfe
b’wolle, lederfarbig, Grösse 1
Kinderstrümpfe
gute b’wolle, schwarz, Grösse
Kinderstrümpfe
Paar
Paar
Paar
la b’wolle, schwarz, Grösse 1.
Paar
20 pfg
35₰
30 Pfe
7 J. pts.
65, 10 Pfg. bis 2
Grosse Auswahl
durchbrochener Finger-
und Halb-Handschuhe.
Ierren-Handschure
Mk.
Trikat, farbig
Paar 65 und 1 bis
60
Mk.
Sport-Strümpfe
und Gamaschen
in reicher Auswahl.
Knaben-
Söckchen
in schönem
Farbensortiment
und
großer Auswahl.
Ersatz-
Füsslinge
b’wolle Paar
95 u. 45 Pfg.
Wolle Paar
75 vtg.
Damen-Korsetten
in grosser Auswahl, jeder Preislage, gutsitzende Formen
Spezialitäten:
Hüftenhalter, Büstenhalter,
Reformleibchen,
Korsettschoner,
Strumpfhalter, Nähr-Korsetten
Kinder-Leibchen
und
Kinder-Korsetten
in allen Preislagen und Weiten.
Eintrleuigungsprosten
C
u. Riegel ꝛc., in allen Längen u. Stücken
aus Lärchen=, Eichen= od. Kiefernholz zu
verkaufen Karl Schimmer, Heinheimer=
(7515a
ſſtraße 76. Telephon 212.
Einladung
zur gefl. Beſichtigung meiner in eigenem
Betrieb gefertigten, ſoliden
kompl. Schlafzimmer zu Mk. 350.−
kompl. Speiſezimmer zu Mk. 560.—,
alles in Eichen oder Nußbaum, in jeder
(B5938 gewünſchten Farbe.
Darmstädter Kunstmöbelfabrik
Inh. Carl Ziegler, Heidelbergerstr. 103.
Vertiko, Schreibtiſch,
Zu verkaufen Chaiſelonque mit Decke,
Pfeilerſchränkch., Bilder, Tiſche und
ver=
ſchiedenes Stiftſtr. 59, part.
(*8580ds
Vertreter
. Benz & Co., Darmstadt, Grafenstr. 35
(6962)
Krawattenfabrik
P. H. Preyers jr.
St. Tönis-Crefeld 12
Stoffmuſter und Preisliſte koſtenfrei (1484M
Kostüm-Atelier für feine Massarbeit
Konfektion
Emailschilder
H. Schlege
Konfektior
Luisenstrasse 2, II.
(3122a
werden ſchnellſtens angefertigt.
E. Crämer, Ludwigſtraße 7.
Elegante und einfache, sowie Jackenkostüme
werden bei bester Verarbeitung und tadellosem Sitz angefertiot.
(6001a
Filialen in allen geösseren Städten
Deutschlands.
(7468a
Mäinzer
Pferdemarf
Verlosung am
23. April ds. J
Nur 25000 Loſe — 12500 Mark Gewint
1 Hauptgewinn 1 eleganter Wagen
mit 2 Pferden und Geſchirren Mk. 35.
1 Hauptgewinn 2 Arbeitspferde Mk. 18
7 Gewinne je 1 Pferd od. Fohlen Mk. 40
16 Gewinne Pferdegeſchirre und
. Mk. 12
landw. Maſchinen
375 Gewinne beſtehend in Silber=
. Mk. 20
gegenſtänden
Baar Geld! Sämtliche Gewinne werd
auf Wunſch der Gewinner und zwar
lebenden und größeren Gewinne mit 700
die Silbergewinne mit 80% ihres Nennwert
(685.
garantiert in bar ausbezahlt.
Lose à 1 Mark, 11 Stück 10 Mari
Porto und Liſte 25 Pfg.
Zu haben bei allen Loſeverkäufern.
General=
Karl Anger, Vertrieb Maihl
Grossherzl. Hess. Hoflieferank
PlaNosu
, Snemiger Aweiger Vestralnen
Bechstein. Blüthner, Berdux.
Grotrian-Steinweg Nachf.
Steinway z Sons-Thürmer.
Mannborg-Harmoniums.
Preise von M. 85.- bis M. 3000 .
geger. bar u. Raten. Reelle Garantie.
Überalf Anerkennung.
Vermietung, Eintäusch Stimmen u Repariere
Preislisten Rosfonlos und frei. —
A.W. ZIMMERMENN
fernspr. 561.DARMSTADT. Mart
Emailschilder
alle Größen, raſch und billig!
(4356
Wilhelm Castan, Kirchſtraße 5.
Abreiſe halbe
Gebr. Stutzflügel billig zu verl.
*8731fs)
Waldſtraße 13, 3. Stock.
Biffe zu iesen
Wer abgelegte Kleider, Schuhe,
Bettwerk und alte Zahngebisse hat
Und möchte ſie gern verkaufen,
Der ſchreibe mir eine Reichs= Poſtkart,
Ich komme ſchnell gelaufen.
(6347a
Wegen Maſſenverſand nach dem Ausland
bezahle hohen Preis. Meine Adreſſe:
V. Schatz, Kl. Bachgasse 1, Id.
ſaſt neu, 3 Mete
Eine Messbude lang, ſehr bille
z. v. Näheres Expedition ds. Bl. (*8684fsg
Garfenkies
5780e
liefert.
Karl Kaus, Hoffmannſtr. 21.
gut erhaltener grauer Prinzeſ=Kinder
wagen und 1 Fahrrad mit Freilauf
billig zu verk. Schuhknechtſtr. 58, I. (*8465ms
Kaufe allerhöchſten Preiſen
getrag. Herren= u. Damenkleider, Stiefel
und Wäſche. Jeden Mittwoch hier. Offert.
unter F 44 an die. Expedition. (7602fsi
alte Guitare für
Vorzügliche, 40 Mark zu ver=
(7185t
kaufen. Näheres Expedition.
Herren-Anzüge
Konfirmanden-
Ansüge
Kinder-Anzüge
Damenkostüme
Damen-Mäntel
Kinderkleidch.
Blusen, Röcke
kleinster
und bequemster
Möbel, Betten
Polsterwaren
kompl.
Einrich-
jungen
Bilder, Spiegel
Uhren
Kleiderstoffe
Gardinen
Teppiche, Läuf.
Vorlagen
Kinder und
Sportwagen
1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
85.
Sanslag, 0. Abpril.
1910.
(*6
ac
rmen
Sell
„Hell” von schönster Bernsteinfarbe
„Dunkel‟ klar, mild u. vollmundig
(3392a
können sich nicht nur den teueren fremden Bieren ebenbürtig zur Seite stellen, sondern
gelten allgemein als die besten Marken. Jeder Versuch führt zur dauernden Kundschaft.
Flügel
darunterSchiedmayer
& Söhne, Rönisch,
Rachals, Perzina.
§ Fahr, Lipp u. andere,
besonders geeignet für Vereine
u. Schulen, teilweise wenig
ge-
braucht, billig zu verkaufen.
Gegen bar oder Raten.
Sämtliche Instrumente sind bezw.
werden vor Ablieferung tadellos in
Standgesetzt. Flügel sämtl. kreuzsaitig.
Klavierfabr. u. Klavier-Grosshandl.
Karl Arnold
Gegr. 1836 Ecke Erbacherstrasse Gegr. 1830
gegenüberd Firma Brandstätter, Eingang a. d. Ecke
Heidelbeerwein
süß herb
60 Pfg. per Flaſche
Nuhr-Rohlen ℳ
ttſſchrot mit Nuß per Ctr. Mk. 1.20,
thr.=Eiformbriketts per Ctr. Mk. 1.35,
ion=Briketts
per Ctr. Mk. 1.10,
Per Kaſſe in Fuhren von 25 Ctr. an.
Sackzentner billigſt.
wie alle anderen Sorten Kohlen u. Holz.
Georg Schött,
leph. 1503. (B906) Karlſtraße 54.
Bretter, Latten, Rahmen,
die alle übrigen Nutzhölzer, ferner
Falzziegel, Dachpappe und
Iſolierpappe, Carbolineum
pfiehlt zu billigſten Preiſen (4725a
A. Castritius,
kühlſtraße 20. Telephon 647.
Christophlack
3 Fußbodenanſtrich beſtens bewährt
fort trocknend und geruchlos,
von jedermann leicht anwendbar
lbbraun, mahagoni, eichen, nußbaum
und graufarbig
(5196a
Triedrich Schaefer.
II
70 Pfg. per Flaſche
Blutwein
90 Pfg. per Flaſche
empfiehlt
(5503a
Martin Jahn
Pallaswiesenstraße 30.
Reheier=
Pürschbüchſe
Mod. 88, und vorzügl. Jagdglas
preiswert verkaufen. Näh. Exped. (7590t
Feiner, heller
Sommer-Ueberzieher
(Maßarbeit) für ſtarke Figur für 15 Mk.,
eine ſchwere, filberne Uhrkeite für 5 Mk.
(7475dfso
zu verkaufen. Näh. Exped.
Ankauf
von nur beſſeren getragenen
Herren=
u. Damenkleidern u. dergl. bei reeller
Bezahlung. Jetzt Donnerstag hier.
Schriftliche Offerten unter H 100 an
die Expedition ds. Bl.
(7601fsi
Schirmfabrik Schlüter,
Kirchſtraße 27
Reparaturen und Ueberziehen per
ſo=
fort, billig und gut.
(692a
Eine große Markiſe, neueſte Konſtruktion,
Enebſt Zinkverdachung für
Ladenſchau=
fenſter, mehrere Glaskäſten für auf
Laden=
theke zu ſtellen, ferner einen Arbeitstiſch
aus Eichenholz, Reale u. Geſtelle preiswert
abzugeb. Eſchollbrückerſtr. 3, Laden. (7581ds
Genau wie Butter
schmeckt die berühmte
Margarine
Catrürs
Der ſchmale Weg.
Roman von Paul Bliß,
(Nachdruck verboten.)
Nach einem Weilchen begann ſie von ſeiner neuen
rbeit zu reden.
Getreulich berichtete er, wie weit er war.
Dann ſagte ſie: Strengen Sie ſich nicht zu ſehr an,
achen Sie lieber eine Pauſe.
Er nickte. — Ich gedenke auch nächſtens für ein
tar Wochen nach Rügen zu gehen, nach Crampas oder
ich Stubbenkammer.
Ach, gehen Sie lieber nach Hiddenſee, dort iſt es
irklich herrlich, ſtill und ſchön, da werden Sie ſich
rächtig erholen.
Nun war das Peinvolle des Wiederſehens
über=
unden.
Ruhig und in gleichmäßig ſtiller Herzlichkeit
ſpra=
en ſie nun weiter.
Plötzlich kam die Zofe. — Es war Beſuch da.
Frau Juliane las die Karte. — Ich laſſe bitten.
Dann ſagte ſie zu Fritz: Eine mir bekannte Dame,
ie eben von der Riviera gekommen iſt.
Fritz erſchrak heimlich. Er ahnte, daß etwas
grauen=
oll Ueberraſchendes bevorſtand.
Da wurde die Tür geöffnet, und im nächſten
lugenblick trat — Frau Elsbeth Sieberg ein.
Ein verblüfftes Erſtaunen auf allen Geſichtern.
Ein atemloſes Dreinſchauen.
Eine leiſe, verhaltene Angſt.
Bleich und ſtarr ſtand Fritz da.
Aber alles das nur einen winzig kleinen Moment.
Dann lief Frau Elsbeth auf Juliane zu, reichte
ihr die Hand und rief fröhlich: Guten Tag, liebſte
Freundin! Ich bringe Ihnen ſchöne Grüße aus dem
herrlichen Süden!
Mit matt lächelnder Freundlichkeit dankte Juliane.
— Darf ich die Herrſchaften bekannt machen — ſagte ſie.
Elsbeth aber rief, auf Fritz deutend: Uns beide?
Ach, liebſte Freundin, wir kennen uns ſchon lange!
Herr Stark wohnte früher im Hauſe meines Vaters!
— Dann reichte ſie Fritz die Hand und ſagte: Guten
Tag, lieber Freund! — Ich darf doch hoffentlich noch
ſo ſagen, obgleich Sie inzwiſchen ja ein rieſig
berühm=
ter Mann geworden ſind. — Nun, wie geht es Ihnen?
Gut, wie ich ſehe, was?
Leiſe erbebend, aber mit offenem Blick, erwiderte
er: O ja, danke, es geht mir gut.
Und Frau Juliane ſtand dabei und ſah prüfend von
einem zum anderen — ihr Herz pochte zum
Zerſprin=
gen, und in ihrer Seele war ein heimliches Weinen
— nun wußte ſie, wer jene andere war, der ſein Herz
gehörte — nun wußte ſie alles.
Aber ſie nahm ſich zuſammen und verriet nichts,
nicht das Leiſeſte.
Tändelnd und ſcherzend kam Elsbeth zurück zu
Juliane — ſie war außerordentlich lebhaft und luſtig.
Es ſcheint, Sie haben ſich recht gut erholt, ſagte
die Baronin mit liebenswürdigem Lächeln,
Eie ete ch e en e n
wirklich wahr! Es iſt aber auch zu entzückend da unten!
Na, Sie kennen es ja, Sie waren ja ſchon öfter da!
Uebrigens, was Sie noch nicht kennen werden — ja,
das iſt meine Entdeckung! Darauf bin ich auch ganz
ſtolz — ein entzückend ſchönes Häuschen dicht bei
Beaulieu, weitab von der großen Straße des
Fremden=
verkehrs, ganz im Grünen, ein Idyll, ſage ich Ihnen?
Juliane nickte mit leiſem Lächeln. — Schlößchen
„Bel=ami” — o ja, ich kenne es.
Sie kennen es? — Ganz konſterniert war Elsbeth.
— Mein Gott, Sie kennen doch aber auch wirklich ſchon
alles! Ihnen kann man, weiß Gott, nichts Neues mehr
erzählen.
Mild und liebenswürdig ſagte Juliane: Sie haben
recht, das Häuschen liegt wirklich entzückend — ich war
übrigens ſchon einige Male da, und ich gedenke auch jetzt
wieder hinzugehen.
Jetzt wollen Sie hin? rief Elsbeth. O wie ſchade,
daß ich nicht mehr da bin! — Aber warum wollen Sie
denn fort? Die Saiſon iſt ja noch nicht zu Ende?
Ich fühle mich nicht ganz wohl.
O, Sie Aermſte! Ja, richtig! Sie ſehen ja auch
ganz furchtbar blaß aus! Das fällt mir erſt jetzt auf!
Was iſt denn paſſiert? Haben Sie denn Kummer
ge=
habt!?
Juliane dankte lächelnd. Nichts, gar nichts ſo
Schlimmes, ich bin nur ein wenig abgeſpannt, nur
Ruhe tut mir not.
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. Apri 1910.
Nummer 8:
Gebrannter Kaffge, naiurel geristet, eigner Hoetarol. Koher Kaffse, braun u. gu
Haushaltungs-Kaffees von 1.20—1.70 Mk., besonders feine Sorten Mk. 1.80, 1.90 2.-, 2.10, Dessert-Kaffees, empfiehlt stets frischgebra
Grafenstrasse 25 Istets erhalten Sie die schware-welsgen Maeß
des Rabatt-Spar-Vereins.
In vrrasser,: Telephon 71.
Das bewährte Mittel bei
Lungenleiden
katarrhalischen Erkrankungen der Atmungsorgane
Kräche
FHloftmenn LaRoches(ie
Baser.
Keuchhusten, Influenza.
Man verlange in den Apotheken ausdrücklich SIROLIN
Original-
packung „Roche” und weise jede Nachahmung entschieden zurück.
Herzilieh empfehlanes
Peeragendes atelbelslaen
nfgagen er Khmongargau
br Jaokspos,
Shentereg.
Sirolinbroschüre Nr. 2 gratis und franko durch
F. Hoffmann-La Roche & Co.
Grenzach (Baden).
(2110D
Dachpappe
ſchwerſte Qual. Jsolierplatten billigſt.
Mayer &sender, Waldſtr. 35.
aut erhalt. egale Bettſtellen, 1 großes
2 Büchergeſtell (2 m hoch, 1,10 m breit)
billig abzug. Roßdörferſtr. 14½. (*8697fs
Ich Komme Sotert
nquter Rat-
Me
Frühjahrs=Neuheiten
in
Kiliderwügen
Sportwugen.
und bezahle Ihnen wegen dringendem
Warenbedarf konkurrenzloſe höchſte Preiſe
für getragene Kleider, Schuhe,
Feder=
betten, Zahngebiſſe ꝛc.
(6704a
Jakob Friedel, Schlossgasse 29, Laden.
Nehmt nur
„Ozonit‟
(Prof. Giessler’s Patent)
das moderne Waschmittel
Wir bieten eine
unerreichte Auswahl
in vornehmen geſchmackvollen
neuen Modellen
bei konkurrenzlos
billigen Preisen.
Eine Partie älterer Modelle
verkaufen wir
unterm Einkaufspreis.
Es macht die Wäsche blendend weiss!
Iover
auf Kredit
bei
(7528a
Julius Wagner
Kirchstr. 19, an der Stadtkirche.
Beſonders verweiſen wir auf
zusammenlegbare
Gloriawagen, Sportwagen,
Fahrstühle
(7677a
von E. A. Naether, Zeitz
wie auch auf alle anderen
hervor=
ragenden Erzeugniſſe dieſer Firma.
D. Falix & Schne
Grossh. Hess u. Kaiserl. Russ. Höfl.
Papier, Eie
ei) Kaufe: Metall. Zahle
höchſten Preiſe. Poſtkarte genügt.
*8508mfs) A. Hochmann, Obergaſſe
Kleinste Anzahlung.
Bequemste Abzahlung.
Elektromotor
Ges, gesch.
äglich friſche Eier abzugeben
Gebrauchte Waſchmaſchine preiswürdig
Wendelſtadtſtraße 45½
zu verk. Heinrichſtraße 76. (*8524ds T*3428ms)
3 Ps mit Anlaſſer billigſt abzugeben
Heinrich Wambold
7580a)
Müähſtraße 23.
Mn die hahen Sie da unten ſe in MRenge, da ame
man ſich einkapſeln, wenn man will. Uebrigens muß
ich mich nun empfehlen. Na, ich ſehe Sie doch wohl
noch einmal vor der Abreiſe, nicht wahr? Dann
empfahl ſie ſich.
Als ſie Fritz die Hand gab, ſagte ſie: Nun, Sie
ge=
feierter Mann, werden Sie uns denn nun auch einmal
die Ehre geben? Jeden Dienstag empfange ich im
allgemeinen, für ſo gute, alte Freunde aber bin ich jeden
Tag zu Hauſe. Alſo, ich bitte darum!
Fritz neigte dankend den Kopf. Sie ſind ſehr
liebens=
würdig.
Luſtig rief ſie: Was heißt das nun? Kommen Sie
pder kommen Sie nicht!?
Ich werde kommen, ſagte er nur.
Na, nun bin ich ja zufrieden!
Lachend und tändelnd ging ſie ab.
Als ſie hinaus war, dachte Fritz: Wie iſt es nur
möglich, daß ſie in dem Ton zu mir ſprechen kann?
Hat ſie denn ganz und gar vergeſſen, was zwiſchen
uns liegt?
Dann kam Frau Juliane zurück.
Und dann ſahen ſie ſich beide mit langem, fragenden
Blick in die Augen.
Jeder wußte vom andern, was er dachte, aber
keiner wagte zu ſprechen.
Endlich begann ſie, ganz leiſe, wie zu ſich ſelber:
„Kennen Sie Frau Sieberg ſchon lange?
Er nickte. Bereits als junges Mädchen kannte
ich ſie.
Dann wieder ein langes Schweigen.
Still und wehmütig ſah ſie vor ſich hin, was ſollte
ſie nun noch fragen, was nun noch ſagen? Jetzt wußte
ſie ja alles, alles . . . und an ſeinen aufleuchtenden
Blicken ſah ſie ja, daß die andere noch immer ſein Herz
im Bann hielt . . . jetzt wußte ſie ja mit ſonnenheller
Klarheit, daß er ihr für immer verloren war.
Ein paar Träuen wollten kommen, aber ſie hiß die
Zähne zuſammen und machte ſich hart.
ee
leiſe erzitternd: Adieu, Frau Juliane. Leben Sie wohl.
Stumm drückte ſie ſeine Hand, ein langer, lester
Blick — ſagen konnte ſie nichts.
Dann ging er.
Sie aber ſank zuſammen und weinte bitterlich.
Gleich am anderen Tage kam Elsbeth wieder zu
Juliane.
Liebſte, ich habe geſtern etwas vergeſſen! rief ſie
luſtig und umarmte Juliane.
Die war noch ſtiller, noch zurückhaltender als
geſtern, matt lächelnd ließ ſie alles über ſich ergehen.
Ich wollte Ihnen nämlich ſagen, daß Sie nur über
den Brenner die Tour nehmen ſollen, die andere Fahrt,
iſt gräßlich langſam, und man hat an der Grenze
end=
loſe Scherereien — ja, das habe ich geſtern vergeſſen,
Ihnen zu ſagen!
Juliane nickte freundlich. — Sie ſind ſehr
liebens=
würdig, ſo an mich zu denken — aber ich wußte das
auch ſchon.
Auch ſchon? Natürlich! Ich ſage es ja, Ihnen
kann man doch abſolut nichts Neues erzählen! — Na,
wenigſtens ſehen Sie, daß es gut gemeint war!
Ja, ich danke Ihnen nochmals.
Eine kleine Verlegenheitspauſe trat ein.
Und nun merkte Juliane — was ſie längſt ahnte
daß die andere noch etwas anderes auf dem Herzen
hatte, und daß der „gut gemeinte” Rat ihr nur eine
Nebenſache war.
Und richtig, gleich darauf begann Elsbeth: Ja ſo,
was ich noch fragen wollte: iſt denn etwas daran, was
man mir geſtern abend von Ihnen zugetragen hat?
Juliane ſah lächelnd vor ſich nieder. — Sie reden
von meiner Verlobung mit Herrn Stark, nicht wahr?
Elsbeth nickte. — Ich konnte es mir doch auch gleich
denken, daß nichts daran ſein würde.
erie in bilter ante Mr ſ. cht.
für Gründe haben Sie, das zu denken?
Elsbeth antwortete lächelnd, doch ein wenig
fangen: Nun, ich dachte eben, wenn Sie wieder heira
würden, könnten Sie doch einen anderen Mann
kommen als gerade dieſen Herrn Stark.
Zweifellos! rief Juliane mit bitterem Lachen.
Freiern fehlt es mir nicht, nahezu ein Dutzend la
da herum, Barone und Grafen, ſogar ein Fürſt
darunter — Sie ſehen alſo, ich brauche nur zuzugreiſ
Aber das meine ich ja eben!
Nun, und was meinen Sie wohl, weshalb ichn
zugegriffen habe?
Elsbeth zuckte — erſtaunt über den Ton
Schultern.
Ich will es Ihnen ſagen. Weil ſie mir
zuwi=
waren, alleſamt! Weil es Larven waren und ke
Menſchen! — So, nun wiſſen Sie es!
Leicht lächelnd entgegnete Elsbeth: Aber, al
meine liebe Freundin, weshalb denn ſo erregt?: 2
ſind die Männer doch gar nicht wert!
Erſtaunt ſah Juliane ſie an. — O, wie Sie ſo etn
ſagen können, das iſt mir ein Rätſel. — Haben
denn, als Sie Ihren Mann wählten, ſich nicht
vor=
ganz genau gefragt, ob Sie mit ihm glücklich weri
können?
Scherzend rief Elsbeth: Glück iſt Gewohnheit.
nehme das Leben nicht ſo tragiſch.
Einen Moment ſah Juliane ſie an.
Dann fragte ſie, leicht erzitternd: Nun, und hat
Ihr Rezept denn bewährt?.
Aber natürlich doch! lachte Elsbeth luſtig auf. Mi
Mann iſt ganz ſo, wie ich ihn haben will. Er läßt 1
in allem freien Willen. Ich tue und laſſe alles, was.
für gut befinde.
Wenn das Ihr Ideal einer glücklichen Ehe iſt, da
allerdings mögen Sie recht haben, ſagte Juliane 1
leichter Bitternis.
(Fortſetzung folgt.)
Samstag, 9. April.
§ 41.
1910.
Bekanntmachung.
Teffend: Bekanntmachung, betreffend die Regelung des Verkehrs mit
Kraftfahr=
zeugen, vom 3. Februar 1910 (Reichsgeſetzblatt Nr. 5 von 1910).
Am 1. April d. Js. iſt eine neue Verordnung über den Verkehr mit
Kraft=
eugen in Kraft getreten.
Die Kraftfahrzeuge müſſen verkehrsſicher und insbeſondere ſo gebaut,
ein=
htet und ausgerüſtet ſein, daß Feuers= und Exploſionsgefahr ſowie jede
ver=
bare Beläſtigung von Perſonen und Gefährdung von Fuhrwerken durch
iuſch, Rauch, Dampf oder üblen Geruch ausgeſchloſſen iſt.
Die Radkränze dürfen keine Unebenheiten beſitzen, die geeignet ſind, die
bahn zu beſchädigen. Gleitſchutzvorrichtungen normaler Bauart (Stahlniete
der Reifendecke) ſind zuläſſig.
Jedes Fahrzeug muß verſehen ſein:
mit einer zuverläſſigen Lenkvorrichtung, die geſtattet, ſicher und raſch
auszu=
weichen; die zur Lenkung benutzten Wagenräder ſollen nach beiden Seiten
möglichſt weit einſchlagen, um kurz wenden zu können;
mit zwei von einander unabhängigen Bremseinrichtungen, von denen jede
auf die Wagenräder der gebremſten Achſe gleichmäßig einwirkt; mindeſtens
eine Bremseinrichtung muß unmittelbar auf die Hinterräder oder auf
Be=
ſtandteile, die mit dieſen Rädern feſt verbunden ſind, wirken; dieſe Bremſe
muß feſtſtellbar ſein. Jede Bremseinrichtung muß für ſich geeignet ſein, den
Lauf des Fahrzeugs ſofort zu hemmen und es auf die kürzeſte Entfernung
zum Stehen zu bringen;
mit einer zuverläſſigen Vorrichtung, die beim Befahren von Steigungen die
unbeabſichtigte Rückwärtsbewegung verhindert, ſofern nicht eine der Bremſen
dieſe Forderung erfüllt;
mit einer tieftönenden Huppe zum Abgeben von Warnungszeichen; falls die
Huppe mehrtönig iſt, müſſen die verſchiedenen Töne gleichzeitig anklingen;
nach eingetretener Dunkelheit und bei ſtarkem Nebel mit mindeſtens zwei in
gleicher Höhe angebrachten, die ſeitliche Begrenzung des Fahrzeuges
anzeigen=
den, hellbrennenden Laternen mit farbloſem Glaſe, die den Lichtſchein derart
auf die Fahrbahn werfen, daß dieſe auf mindeſtens 20 Meter vor dem Fahrzeug
von dem Führer überſehen werden kann. Uebermäßig ſtark wirkende
Schein=
werfer dürfen nicht verwendet werdey.
Der Zweck der an den Kraftfahrzeugen anzubringenden Laternen iſt
ein doppelter. Einerſeits ſollen ſie im Intereſſe der allgemeinen
Verkehrs=
ſicherheit das Nahen des Fahrzeuges und dabei gleichzeitig deſſen Abmeſſungen
erkennen laſſen; anderſeits ſollen ſie im Intereſſe des Führers für eine
ausreichende Beleuchtung der Fahrbahn ſorgen. Soweit dieſem Zwecke nicht
durch zwei Laternen genügt werden kann — was in der Regel der Fall
ſein wird —, bedarf es der Anbringung weiterer Laternen. Der Forderung,
daß „die ſeitliche Begrenzung des Fahrzeuges” angezeigt werden muß, wird
untſprochen, wenn die Laternen ſoweit von der Mitte des Fahrzeuges
ent=
fernt angebracht ſind, als deſſen Bauart es geſtattet; es iſt nicht notwendig,
daß ſie ſelbſt die äußerſten Grenzen des Fahrzeuges bilden.
mit einer Vorrichtung, die verhindert, daß das Fahrzeug von Unbefugten in
Betrieb geſetzt werden kann.
Als Vorrichtungen, die dieſer Vorſchrift genügen, ſind beiſpielsweiſe
anzuſehen:
Schloß zum Feſtſtellen des Schalthebels,
Kette zum Feſtlegen eines Wagenrads,
herausnehmbarer Kontakt der Zündleitung (bei Verbrennungsmaſchinen),
abnehmbarer Griff des Brennſtoffleitungsverſchluſſes,
herausnehmbarer Stromunterbrecher (bei elektriſch betriebenen
Fahr=
zeugen).
Auf Krafträder findet Nr. 3 keine Anwendung; Nr. 4 gilt mit der Maßgabe,
die Huppe hochtönend ſein muß. Für Kraftzweiräder gilt außerdem Nr. 5 mit
Einſchränkung, daß eine Laterne der bezeichneten Art genügt.
Jeder Kraftwagen, deſſen Eigengewicht 350 Kilogramm überſteigt, muß ſo
jerichtet ſein, daß er mittels der Maſchine oder des Motors vom Führerſitz aus
Rückwärtsgang gebracht werden kann.
Die Griffe zur Bedienung der Maſchine oder des Motors und der im Ab=
1—3 angeführten Einrichtungen müſſen ſo angebracht ſein, daß der Führer ſie,
eſein Augenmerk von der Fahrtrichtung abzulenken, leicht und auch im Dunkeln
e Verwechſelungsgefahr handhaben kann.
Jedes Kraftfahrzeug muß mit einem an einer ſichtbaren Stelle des
Fahr=
ells angebrachten Schilde verſehen ſein, das die Firma, die das Fahrgeſtell
her=
ellt hat, die Fabriknummer des Fahrgeſtells, die Anzahl der Pferdeſtärken der
ſchine oder des Motors (bei ſteuerpflichtigen Fahrzeugen auch die nach der
uerformel berechnete Nutzleitung des Fahrzeugs) und das Eigengewicht des
iebsfertigen Fahrzeuges ergibt.
Wenn ein Kraftfahrzeug in Betrieb genommen werden ſoll, hat der
Eigen=
ter bei dem für ſeinen Wohnort zuſtändigen Kreisamt die Zulaſſung des
Fahr=
gs ſchriftlich zu beantragen. Der Antrag muß enthalten:
Name und Wohnort des Eigentümers,
die Firma, die das Fahrgeſtell hergeſtellt hat, ſowie die Fabriknummer des
Fahrgeſtells,
die Beſtimmung des Fahrzeugs (Perſonen= oder Laſtfahrzeug),
die Art der Kraftquelle (Verbrennungsmaſchine, Dampfmaſchine, Elektromotor),
die Anzahl der Pferdeſtärken der Maſchine oder des Motors (bei
ſteuerpflich=
tigen Fahrzeugen auch die nach der Steuerformel berechnete Nutzleiſtung des
Fahrzeugs),
das Eigengewicht des betriebsfertigen Fahrzeugs,
. die zuläſſige Belaſtung (in Kilogramm oder Perſonen einſchließlich Führer),
.bei Fahrzeugen, deren Geſamtgewicht (einſchließlich Ladung) 5 Tonnen
über=
ſteigt, die Achsdrucke in beladenem Zuſtand.
Dem Antrage iſt das Gutachten eines von der höheren Verwaltungsbehörde
es Bundesſtaats anerkannten Sachverſtändigen beizufügen, das die Richtigkeit
Angaben unter Nr. 4—8, ſowie ferner beſtätigt, daß das Fahrzeug den nach der
rordnung vom 3. Februar 1910 zu ſtellenden Anforderungen genügt. Hinſichtlich
: Nr. 5 kann das Gutachten des Sachverſtändigen durch eine Beſcheinigung der
rma erſetzt werden, die die Maſchine oder den Motor hergeſtellt hat. Das
Gut=
ten hat der Antragſteller auf ſeine Koſten zu beſchaffen.
Die für die Zulaſſung der Kraftfahrzeuge vor dem 1. April 1910 erteilten
Be=
einigungen behalten bis auf weiteres Gültigkeit. Die Inhaber ſolcher
Beſchei=
zungen haben das Recht, bei dem zuſtändigen Kreisamt die Ausſtellung einer
laſſungsbeſcheinigung nach neuem Muſter zu beantragen.
Treten bei einem zum Verkehr auf öffentlichen Wegen und Plätzen bereits
gelaſſenen Kraftfahrzeug Aenderungen ein, die eine Berichtigung der Liſte und
Zulaſſungsbeſcheinigung erforderlich machen, ſo hat der Eigentümer unter
Vor=
jung der Zulaſſungsbeſcheinigung die Berichtigungen innerhalb 2 Wochen.=bei
n zuſtändigen Kreisamt zu beantragen. Bei Aenderung der Art der Kraftquelle,
Einban einer ſtärkeren Maſchine oder eines ſtärkeren Mvtors, einer in ihrer
luart oder Ueberſetzung veränderten Bremſe oder Lenkvorrichtung bedarf es einer
zeuten Zulaſſung, die der Eigentümer ſofort unter Beifügung eines Gutachtens
beautragen hat.
Verlegt der Eigentümer eines Kraftfahrzeugs ſeinen Wohnort in den Bezirk
ter anderen Verwaltungsbehörde, ſo hat er bei dieſer die erneute Zulaſſung des
ihrzeugs zu beantragen; der Beifügung des Gutachtens eines Sachverſtändigen
darf es in dieſem Falle nicht, wenn die bisherige Zulaſſungsbeſcheinigung
vor=
legt wird. Bei Ausfertigung der neuen Zulaſſungsbeſcheinigung iſt die
bis=
rige einzuziehen.
Soll ein Kraftfahrzeug zum Verkehr auf öffentlichen Wegen und Plätzen nicht
ehr verwendet werden, ſo hat der Eigentümer dem zuſtändigen Kreisamt hiervon
itteilung zu machen und ihm die Zulaſſungsbeſcheinigung, ſowie das Kennzeichen
zuliefern. Das Kennzeichen iſt, ſofern es nicht amtlich ausgegeben iſt, nach
Ver=
chtung des Dienſtſtempels zurückzugeben. Unterbleibt die Ablieferung, ſo hat
s Kreisamt die Zulaſſungsbeſcheinigung und das Kennzeichen einzuziehen oder,
weir die Einziehung des Kennzeichens nicht zuläſſig iſt, den Dienſtſtemnel auf
eſem angenfällig zu vernichten. In gleicher Weiſe iſt auf Antrag der
Sener=
hörde zu verfahren, wenn die Steuerkarte nicht rechtzeitig erneuert wird.
Geht ein zum Verkehr auf öffentlichen Wegen und Plätzen bereits zugelaſie=
5 Kraftfahrzeug auf einen anderen Eigentümer über, ſo hat dieſer bei dem für
inen Wohnort zuſtändigen Kreisamt die ernente Zulaſſung des Fahrzeugs zu
be=
ttragen; der Beifügung des Gutachtens eines Sachverſtändigen bedarf es in
die=
m Falle nicht, wenn die bisherige Zulaſiungsbeſcheinigung vorgelegt wird. Bei
usfertigung der neuen Zulaſſungsbeſcheinigung iſt die bisherige einzuziehen.
Wer auf öffentlichen Wegen und Plätzen ein Kraftfahrzeug führen will,
be=
darf der Erlaubnis des zuſtändigen Kreisamts. Die Erlaubnis gilt für das ganze
Reich; ſie iſt zu erteilen, wenn der Nachſuchende ſeine Befähigung durch eine
Prüf=
ung dargetan hat und nicht Tatſachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen,
daß er zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet iſt.
Perſonen unter 18 Jahren iſt das Führen von Kraftfahrzeugen, insbeſondere
auch von Krafträdern, nicht geſtattet. Ausnahmen können mit Zuſtimmung des
geſetzlichen Vertreters zugelaſſen werden.
Den Nachweis der Erlaubnis hat der Führer durch eine Beſcheinigung
(Führerſchein) zu erbringen.
Der Führer hat den Führerſchein, ſowie die Beſcheinigung über die
Zu=
laſſung des Kraftfahrzeugs bei der Benutzung des Fahrzeugs auf öffentlichen
Wegen und Plätzen bei ſich zu führen und auf Verlangen den zuſtändigen Beamten
vorzuzeigen.
Der Führer iſt zu beſonderer Vorſicht in Leitung und Bedienung ſeines
Fahrzeugs verpflichtet. Er darf von dem Fahrzeug nicht abſteigen, ſo lange es in
Bewegung iſt und darf ſich von ihm nicht entfernen, ſo lange die Maſchine oder der
Motor läuft; auch muß er, falls er ſich von dem Fahrzeug entfernt, die Vorrichtung
in Wirkſamkeit ſetzen, die verhindern ſoll, daß ein Unbefugter das Fahrzeug in
Betrieb ſetzt.
Der Führer iſt insbeſondere verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß eine
nach der Beſchaffenheit des Kraftfahrzeugs vermeidbare Entwickelung von Geräuſch,
Rauch, Dampf oder üblem Geruch in keinem Falle eintritt.
Das Oeffnen etwa vorhandener Auspuffklappen iſt verboten.
Eine ſtarke Beläſtigung des Publikums, insbeſondere auch während der
Nacht, wird dadurch verurſacht, daß Führer von Kraftfahrzeugen auch beim
Halten des Fahrzeugs den Motor weiter laufen laſſen. Namentlich tritt
dieſer Uebelſtand in größeren Städten an den Halteplätzen von
Automobil=
droſchken und=Omnibuſſen in die Erſcheinung. Vorſtehende Vorſchrift
(„vermeidbare Entwickelung von Geräuſch”) bietet die Handhabe, dieſem
Mißbrauch wirkſam entgegenzutreten.
Die Erlaubnis zum Führen eines Kraftfahrzeugs erteilt das für den
Wohn=
ort der betreffenden Perſon oder für den Ort, wo ſie den Fahrdienſt erlernt hat,
zuſtändige Kreisamt. Der Antrag auf Erteilung der Erlaubnis iſt an die zuſtändige
Ortspolizeibehörde zu richten. Dem Antrag iſt beizufügen:
1. ein Geburtsſchein,
2. eine Photographie (Bruſtbild in Viſitformat, unaufgezogen),
3. ein Zeugnis eines beamteten Arztes (Kreisgeſundheitsamt) darüber, daß der
Antragſteller keine körperlichen Mängel hat, die ſeine Fähigkeit, ein
Kraft=
fahrzeug ſicher zu führen, beeinträchtigen können, insbeſondere Mängel
hin=
ſichtlich des Seh= und Hörvermögens,
4. ein Nachweis darüber, daß er den Fahrdienſt bei einer durch die zuſtändige
höhere Verwaltungsbehörde zur Ausbildung von Führern ermächtigten
Per=
ſon oder Stelle (Fahrſchule, Kraftfahrzeugfabrik) erlernt hat. Aus dem
Nach=
weis muß die Dauer der praktiſchen Ausbildung im Fahren erſichtlich ſein.
Die Ortspolizeibehörde hat zu prüfen, ob gegen den Antragſteller Tatſachen
vorliegen (z. B. ſchwere Eigentumsvergehen, Neigung zum Trunke oder zu
Aus=
ſchreitungen, insbeſondere zu Roheitsvergehen), die ihn als ungeeignet zum
Füh=
ren eines Kraftfahrzeuges erſcheinen laſſen; nach Vornahme der Prüfung legt ſie
unter Mitteilung des Ergebniſſes den Antrag mit ſeinen Anlagen dem Kreisamt
vor. Dieſes ſtellt zunächſt durch Anfrage bei der für das Deutſche Reich beſtehenden
Sammelſtelle für Nachrichten über Führer von Kraftfahrzeugen (Polizeipräſidium
in Berlin) feſt, was etwa über den Antragſteller dort bekannt iſt. Ergeben die
Feſtſtellungen, daß er ungeeignet zum Führen eines Kraftfahrzeuges iſt, ſo iſt ihm
die Erlaubnis zu verſagen. Andernfalls überſendet das Kreisamt den Antrag nebſt
Anlagen dem amtlich anerkannten Sachverſtändigen zur Vornahme der Prüfung
des Antragſtellers über ſeine Befähigung zum Führen eines Kraftfahrzeugs. Der
Antragſteller iſt hiervon in Kenntnis zu ſetzen.
Für Reichs= oder Staatsbeamte, die als Führer von Kraftfahrzeugen verwendet
werden ſollen, kann der Antrag auf Erteilung der Erlaubnis zum Führen eines
Kraftfahrzeugs von der vorgeſetzten Behörde bei der Ortspolizeibehörde geſtellt
werden. Der Antrag muß die erforderlichen Angaben über den Perſonenſtand des
Prüflings enthalten und von den unter Nr. 2—4 bezeichneten Anlagen begleitet
ſein. Von einer Feſtſtellung, ob gegen den Prüfling Tatſachen vorliegen, die ihn
als ungeeignet zum Führen eines Kraftfahrzeugs erſcheinen laſſen, hat die
Orts=
polizeibehörde in ſolchen Fällen abzuſehen.
Die Prüfungen erfolgen bei den durch die höheren Verwaltungsbehörden
amtlich anerkannten Sachverſtändigen.
Die Sachverſtändigen beſtimmen den Zeitpunkt für die Prüfung.
Der Prüfling hat ein Kraftfahrzeug der Betriebsart und Klaſſe, für deſſen
Führung er den Nachweis der Befähigung erbringen will, für die Prüfung
bereit=
zuſtellen. Das Fahrzeug muß, wenn die Witterungs= und Wegeverhältniſſe dies
notwendig erſcheinen laſſen, mit einem oder mehreren Gleitſchutzreifen verſehen ſein.
Die vor dem 1. April 1910 erteilten Zeugniſſe zum Führen von
Kraftfahr=
zugen behalten bis zum 1. April 1911 Gültigkeit. Die Inhaber ſolcher Zeugniſſe
haben jedoch bis zum 1. Oktober 1910 die Erteilung eines neuen Führerſcheins bei
dem zuſtändigen Kreisamt zu beantragen.
Jedes auf öffentlichen Wegen und Plätzen verkehrende Kraftfahrzeug
muß=
das polizeiliche Kennzeichen tragen.
Bei Kraftwagen tritt in den Abmeſſungen und der Befeſtigungsweiſe
der Kennzeichen keine Aenderung ein.
Die von Kraftzweirädern vor dem 1. April 1910 geführten Kennzeichen,
die größere Abmeſſungen als die neueingeführten haben, können bis zum 1. April
1911 beibehalten werden. Sämtliche Kennzeichen — auch die ſeither
geführ=
ten — müſſen aber vom 1. April d. Js. ab an der Vorderſeite des
Kraftrades in der Fahrtrichtung an leicht ſichtbarer Stelle
angebracht werden und müſſen auf beiden Seiten beſchrieben
ſein.
Die neuen Kennzeichen, die nach dem 1. April d. Js. zugelegt und angebracht
werden, ſind in ſchwarzer Balkenſchrift auf weißem, ſchwarzgerandetem Grunde auf
eine rechteckige, an den Vorderecken leicht abgerundete Tafel aufzumalen, die mit
dem Fahrzeug durch Schrauben, Nieten oder Nägel feſt zu verbinden iſt. Die
Buch=
ſtaben, die römiſchen Ziffern und die Nummern müſſen in einer Reihe ſtehen und
durch einen wagerechten Strich von einander getrennt ſein. Die Abmeſſungen
be=
tragen: Randbreite mindeſtens 8 Millimeter, Schrifthöhe 60 Millimeter bei einer
Schriftſtärke von 10 Millimeter, Abſtand zwiſchen den einzelnen Zeichen und vom
Rande 12 Millimeter, Stärke des Trennungsſtriches 10 Mällimeter, Länge des
Trennungsſtrichs 18 Millimeter, Höhe der Tafel ausſchließlich des Randes 80
Millimeter.
Die Kennzeichen müſſen mit dem Dienſtſtempel des Kreisamts verſehen ſein.
Zum Zwecke der Abſtempelung des Kennzeichens wird die Vorführung des
Kraft=
fahrzeuges angeordnet.
Die Kennzeichen dürfen nicht zum Umklappen eingerichtet ſein; ſie dürfen
niemals verdeckt ſein und müſſen ſtets in lesbarem Zuſtande erhalten werden. Der
untere Rand des vorderen Kennzeichens darf nicht weniger als 20 Zentimeter, der
des hinteren nicht weniger als 45 Zentimeter vom Erdboden entfernt ſein.
Während der Dunkelheit und bei ſtarkem Nebel iſt das hintere Kennzeichen
ſo zu beleuchten, daß es deutlich erkennbar iſt. Die Beleuchtungsvorrichtung muß
ſo eingerichtet ſein, daß ſie das Kennzeichen von keiner Seite verdeckt und weder
vom Sitze des Führers noch vom Innern des Wagens aus abgeſtellt werden kann.
Bei Kraftzweirädern iſt das an der Vorderſeite angebrachte Kennzeichen
während der Dunkelheit und bei ſtarkem Nebel ſo zu beleuchten, daß es von beiden
Seiten dentlich erkennbar iſt.
Muß ein mit dem Dienſtſtempel der Polizeibehörde verſehenes Kennzeichen
er=
neuert werden, ſo iſt das Kraftfahrzeug wiederum vorzuführen; tritt die Notwendigkeit
der Erneuerung an einem Orte ein, von dem aus die Behörde, die die erſte Stempelung
des Kennzeichens vorgenommen hatte, ohne Zeitverluſt nicht erreicht werden kann, ſo iſt
das Fahrzeug der nächſten Behörde vorzuführen, die alsdann das erneuerte Kennzeichen
mit dem Dienſtſtempel zu verſehen und, daß dies geſchehen, in der
Zulaſſungsbeſchei=
nigung erſichtlich zu machen hat.
Die Anbringung mehrerer verſchiedener Kennzeichen iſt unzuläſſig.
Das Reichsgeſetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen vom 3. Mai 1909 enthält
die nachſtehend abgedruckten
Strafvorſchriften.
§ 21. Wer den zur Erhaltung der Ordnung und Sicherheit auf den öffentlichen
Wegen oder Plätzen erlaſſenen polizeilichen Anordnungen über den Verkehr mit
Kraft=
fahrzeugen zuwiderhandelt, wird mit Geldſtrafe bs zu eindundertfünfzig Mark oder mit
Haft beſtraft.
Nummer 41.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
Samstag, den 9. April 191
22. Der Führer eines Kraftfahrzeuges, der nach einem Unfalle es unternimmt,
ſich der Feſtſtellung des Fahrzeuges und ſeiner Perſon durch die Flucht zu entziehen,
wird mit Geldſtrafe bis zu dreihundert Mark oder mit Gefängnis bis zu zwei Monaten
beſtraft. Er bleibt jedoch ſtraflos, wenn er ſpäteſtens am nächſtfolgenden Tage nach dem
Unfall Anzeige bei einer inländiſchen Polizeibehörde erſtattet und die Feſtſtellung
des Fahrzeuges und ſeiner Perſon bewirkt.
Verläßt der Führer des Kraftfahrzeuges eine bei dem Unfalle verletzte Perſon
vorſätzlich in hilfloſer Lage, ſo wird er mit Gefängnis bis zu 6 Monaten beſtraft.
Sind mildernde Umſtände vorhanden, ſo kann auf Geldſtrafe bis zu dreihundert
Mark erkannt werden.
§ 23. Mit Geldſtrafe bis zu dreihundert Mark oder mit Gefängnis bis zu zwei
Monaten wird beſtraft, wer auf öffentlichen Wegen oder Plätzen ein Kraftfahrzeug führt,
das nicht von der zuſtändigen Behörde zum Verkehre zugelaſſen iſt.
Die gleiche Strafe trifft den Halter eines nicht zum Verkehr zugelaſſenen
Kraft=
fahrzeuges, wenn er vorſätzlich oder fahrläſſig deſſen Gebrauch auf öffentlichen Wegen
oder Plätzen geſtattet.
§ 24. Mit Geldſtrafe bis zu dreihundert Mark oder mit Gefängnis bis zu zwei
Monaten wird beſtraft:
1. wer ein Kraftfahrzeug führt, ohne einen Führerſchein zu beſitzen;
2. wer ein Kraftfahrzeug führt, obwohl ihm die Fahrerlaubnis entzogen iſt;
3. wer nicht ſeinen Führerſchein der Behörde, die ihm die Fahrerlaubnis
ent=
zogen hat, auf ihr Verlangen abliefert.
Die gleiche Strafe trifft den Halter des Kraftfahrzeuges, wenn er vorſätzlich oder
fahrläſſig eine Perſon zur Führung des Fahrzeuges beſtellt oder ermächtigt, die ſich
nicht durch einen Führerſchein ausweiſen kann oder der die Fahrerlaubnis entzogen iſt.
§ 25. Wer in rechtswidriger Abſicht
1. ein Kraftfahrzeug, für welches von der Polizeibehörde ein Kennzeichen nicht
ausgegeben oder zugelaſſen worden iſt, mit einem Zeichen verſieht, welches
ge=
eignet iſt, den Anſchein der polizeilich angeordneten oder zugelaſſenen
Kenn=
zeichnung hervorzurufen,
2. ein Kraftfahrzeug mit einer anderen als der polizeilich für das Fahrzeug
aus=
gegebenen oder zugelaſſenen Kennzeichnung verſieht,
3. das an einem Kraftfahrzeuge gemäß polizeilicher Anordnung angebrachte
Kenn=
zeichen verändert, beſeitigt, verdeckt oder ſonſt in ſeiner Erkennbarkeit
beein=
trächtigt,
wird, ſofern nicht nach den Vorſchriften des Strafgeſetzbuches eine höhere Strafe verwirkt
iſt, mit Geldſtrafe bis zu fünfhundert Mark oder mit Gefängnis bis zu drei Monaten
beſtraft.
Die gleiche Strafe trifft Perſonen, welche auf öffentlichen Wegen oder Plätzen
von einem Kraftfahrzeuge Gebrauch machen, von dem ſie wiſſen, daß die Kennzeichnung
in der im Abſ. 1 unter Nr. 1—3 bezeichneten Art gefälſcht, verfälſcht oder unterdrückt
worden iſt.
Darmſtadt, den 2. April 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
Betreffend: wie oben.
Darmſtadt, den 2. April 1910.
Das Großherzogliche Kreisamt Darmſtadt
an das Großherzogliche Polizeiamt Darmſtadt, ſowie die Großherzoglichen
Bürgermeiſtereien der Landgemeinden und die Gendarmerie des Kreiſes.
Auf vorſtehende Bekanntmachung machen wir nochmals beſonders aufmerkſam.
Die neue Verordnung iſt im Reichsgeſetzblatt Nr. 5 von 1910 abgedruckt. Die bei den
Ortspolizeibehörden einlaufenden Anträge auf Erteilung der Erlaubnis zum Führen
eines Kraftfahrzeuges ſind unter den in obiger Bekanntmachung angegebenen
Geſichts=
punkten genau zu prüfen und alsdann an uns einzureichen.
In den Anzeigen wegen Uebertretung der erlaſſenen Vorſchriften iſt nicht nur die
Nummer des Fahrzeuges anzugeben, ſondern auch zu bemerken, ob es ſich um ein
Kraftrad oder um ein anderes Kraftfahrzeug handelt.
Die Vorſchriften der Verordnung werden den Zweck, die Sicherheit des Verkehrs
auf öffentlichen Wegen und Plätzen in wirkſamer Weiſe zu fördern, nur dann erfüllen
können, wenn ihre Durchführung in allen Einzelheiten von den beteiligten Stellen,
ins=
beſondere von den polizeilichen Vollzugsbeamten mit vollſter Entſchiedenheit bewirkt
wird. Im übrigen wird aber auch der Tatſache Rechnung zu tragen ſein, daß ſich das
Kraftfahrzeug heute als vollberechtigtes Verkehrsmittel eingebürgert hat. Seine
Eigen=
art führt zu neuen Erſcheinungen im Straßenverkehre, die zu Gefahren für die
Verkehrs=
ſicherheit nicht nur dann führen, wenn die für den Verkehr der Kraftfahrzeuge
beſtehen=
den Vorſchriften nicht beachtet werden, ſondern auch dann, wenn die für den ſonſtigen
Fuhrwerksverkehr beſtehenden Vorſchriften unbefolgt bleiben. Aus dieſer Erwägung
heraus werden die zuſtändigen Polizeiorgane es ſich angelegen ſein laſſen müſſen, den
für dieſen Verkehr beſtehenden Vorſchriften in verſtärktem Maße Geltung zu verſchaffen.
J. V.: von Werner.
(5726a
Bekanntmachung.
Betreffend: Schießübungen des Leibgarde=Regiments Nr. 115 auf dem
Schieß=
platz Meſſel.
Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß das Leibgarde=Regiment
Nr. 115 am
14. und 15. April von 9 Uhr vormittags bis 5 nachmittags
18., 19. und 22. „ „ 9
ein Schießen mit ſcharfer Munition auf dem Schießplatz Meſſel abhälten wird.
Schußrichtung vom Steinhügel c. 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſch=Bach.
Die Abſperrung des Geländes zu den genannten Zeiten wird erforderlich gegen
Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchl., gegen Weſten: Dammweg=
Brunnersweg ausſchl., gegen Süden: Forſthaus Steinacker=Steinhügel ausſchließl.,
gegen Oſten: alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=Wieſe,
Sau=Wieſe, Schreiberts=Wieſe, Geishecke einſchl.
(4301a
Vor Betreten des Geländes während der Schießzeit wird gewarnt.
Darmſtadt, den 18. Februar 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. E.: von Starck.
Die bei Verechnung der Lieferungen für die Arme zugrunde zu legenden
Durch=
ſchnittsmarktpreiſe im Kreiſe Darmſtadt haben im Monat März 1910 für Hafer 17,— Mk.,
für Heu 12,— Mk., für Stroh 6,— Mk. pro 100 Kilo betragen.
(7669
Darmſtadt, den 6. April 1910.
Betreffend: Die Organiſation des Arbeitsnachweiſes.
Das Großherzogliche Kreisamt Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
Wir weiſen Sie hiermit an, den Arbeitgebern Ihrer Gemeinden bekannt zu geben,
daß die öffentliche Arbeitsnachweisſtelle Darmſtadt bereit iſt, auf Anſuchen (Anmeldung)
von Arbeitgebern, geeignet ſcheinende Arbeitskräfte zuzuweiſen. Die Anmeldung der
offenen Stelle (Poſtkarte) iſt zu richten an: Arbeitsnachweis Darmſtadt, Waldſtraße 6,
und ſoll die Anmeldung enthalten: Zahl und Art der geſuchten Arbeitskräfte (z. B.
1 ſelbſtändiger Schuhmacher, 1 jüngerer Schmied, 2 Bauſchreiner, 4 Glaſer auf Rahmen,
1 Pferdeknecht) und Höhe des Lohnes.
(7777
J. V.: von Werner.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Unterhaltung der Kreisſtraßen im Kreiſe Darmſtadt; hier die
Sper=
rung der Kreisſtraße Nieder=Beerbach-Ober=Beerbacher Grenze behufs
Einwalzens der Fahrbahn.
Es wird hiermit zur Kenntnis der Intereſſenten gebracht, daß die Kreisſtraße
von Nieder=Beerbach bis Ober=Beerbacher Grenze von Mittwoch, den 13. d. Mts.
ab auf ca. 10 Tage behufs Einwalzens der Fahrbahn für Fuhrwerke, Autom
und Motorräder ꝛc. geſperrt iſt. Der Verkehr nach Ober=Beerbach hat über See
zu erfolgen.
Darmſtadt, den 4. April 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung.
Betreffend den Handel mit vollſtändig denaturiertem Branntwein.
Die nachſtehende Bekanntmachung der Großh. Hauptſteuerämter Darmſtadt
Offenbach vom 21. April 1903 bringen wir hiermit zur Kenntnis der Beteiligten.
Darmſtadt, dec 6. April 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung.
Die im Regierungsblatt Nr. 34 von 1901 erſchienene Bekanntmachung der Gr
Miniſterien des Innern und der Finanzen bringen wir mit dem Anfügen zur Kent
der Beteiligten, daß Zuwiderhandlungen gegen die nachſtehenden Beſtimmungen, ſi
nicht die Strafe der Defraudation verwirkt iſt, nach § 43c Abſatz 2 des Geſetzes
die Beſteuerung des Branntweins vom 24. Juni 1887 bezw. vom 7. Juli 1902 mit
Geldſtrafe bis zu Einhundertfünfzig Mark oder mit Haft beſtraft werden.
Gleichzeitig wird bekannt gemacht, daß durch den Bundesratsbeſchluß
18. September 1902 an Stelle der Worte in Ziffer 3 und 5a der nachſtehenden
Beſ=
mungen „deſſen Stärke weniger als 80 Gewichtsprozent beträgt” die Worte zu
ſind: „in welchem das Alkoholometer eine Stärke von weniger als 80 Gewichtspro
anzeigt” und an Stelle der Worte in Ziffer 4 und 5b „und Geruch” die Worte:
ruch oder Farbe” zu ſetzen ſind.
Darmſtadt und Offenbach, den 21. April 1903.
Großh. Hauptſteneramt Darmſtadt. Groß. Hauptſteneramt Offenbach.
Dr. Würth.
Dr. Heil.
Bekanntmachung,
den Handel mit vollſtändig denaturiertem Branntwein betreffend.
Vom 1. April 1901.
Nachdem an den durch Bekanntmachung vom 18. März 1896 (Reg.=Blatt
Seit=
veröffentlichten „Beſtimmungen über den Handel mit denaturiertem Branntwein”
inf=
der vom Bundesrat erlaſſenen endgültigen Branntweinſteuer=Ausführungsbeſtimmur
einige Aenderungen eingetreten ſind, wird der nunmehr gültige Wortlaut dieſer
ſtimmungen nachſtehend mit dem Anfügen zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß
Hebeſtellen, bei welchen der Handel mit vollſtändig denaturiertem Branntwein a
melden iſt, nur die Hauptſteuerämter und Steuerämter in Betracht kommen.
Darmſtadt, den 1. April 1901.
Großherzogliches Miniſterinn
Großherzogliches Miniſterium
des Innern.
der Finanzen.
gez.: Rothe.
gez.: Gnauth.
gez.: Ueberle.
Beſtimmungen
über den Handel mit vollſtändig denaturiertem Branntwein.
1. Auf den Handel mit vollſtändig denaturiertem Branntwein findet § 23.
Gewerbeordnung keine Anwendung.
2. Wer mit vollſtändig denaturiertem Branntwein handeln will, hat dies
Eröffnung des Handels der Hebeſtelle und der Ortspolizeibehörde unter
Bezeichn=
der Verkaufsſtelle anzumelden. Die Hebeſtelle trägt die Anmeldung in ein Verzeick
ein und erteilt über die Anmeldung eine Beſcheinigung, ohne welche mit dem
Ha=
nicht begonnen werden darf. Die Beſcheinigung iſt in der Verkaufsſtelle aufzubewal=
und den Beamten auf Verlangen vorzuzeigen. Liegen Thatſachen vor, welche die U
verläſſigkeit des Gewerbetreibenden in Bezug auf den Handel mit denaturiertem
Bra=
wein wahrſcheinlich machen, ſo hat die Hebeſtelle vor Erteilung der Beſcheinigung
das Hauptamt zu berichten.
3. Denaturierter Branntwein, deſſen Stärke weniger als 80 Gewichtsprozent
rägt, oder der in unerlaubter Weiſe (Ziffer 4) behandelt iſt, darf nicht verkauft
feilgehalten werden.
4. Es iſt verboten, aus denaturiertem Branntwein das Denaturierungsm
ganz oder teilweiſe auszuſcheiden oder dem denaturierten Branntwein Stoffe be
fügen, durch welche die Wirkſamkeit des Denaturierungsmittels in Bezug auf Geſchn=
und Geruch vermindert wird.
5. In den Verkaufsräumen iſt an einer in die Augen fallenden Stelle und
deutlicher Druckſchrift eine Bekanntmachung auszuhängen, wonach es verboten iſt:
a) denaturierten Branntwein, deſſen Stärke weniger als 80 Gewichtsprozent
trägt, zu verkaufen oder feilzuhalten;
b) aus denaturiertem Branntwein das Denaturierungsmittel ganz oder
teiln=
auszuſcheiden oder dem denaturierten Branntwein Stoffe beizufügen, d
welche die Wirkſamkeit des Denaturierungsmittels in bezug auf Geſchmack
Geruch vermindert wird, oder ſolcher Branntwein zu verkaufen oder feilzuhal=
6. Das Hauptamt kann die Erteilung der Beſcheinigung verſagen oder die F
ſetzung des Handels mit denaturiertem Branntwein unterſagen, wenn Tatſachen 1
liegen, welche die Unzuverläſſigkeit des Gewerbetreibenden in bezug auf dieſen Gewer
betrieb wahrſcheinlich machen. Von der Entſcheidung iſt der Ortspolizeibehörde A
teilung zu machen.
7. Die Beamten der Steuerverwaltung ſind befugt, die Gewerbs= und Geſchä
räume, in denen die Lagerung, die Verwendung oder der Verkauf denaturierten Brau
weins ſtattfindet, während des Betriebs oder der Offenhaltung des Geſchäfts zu je
Zeit, ſonſt von morgens 6 bis abends 9 Uhr, zu betreten, die Vorräte an denaturier=
und undenaturiertem Branntwein zu revidieren und Proben davon zu entnehmen.
Verlangen iſt dem Beſitzer für entnommene Probe Entſchädigung in Höhe des üblie
Kaufpreiſes zu leiſten.
8. Die Beteiligten ſind verpflichtet, auf Anfordern den Beſtand an denaturier=
und undenaturiertem Branntwein, ſowie an Denaturierungsmitteln anzugeben und
zuzeigen, ſowie den Steuerbeamten über den Gewerbs= oder Geſchäftsbetrieb Ausku
zu erteilen. Die Oberbeamten der Steuerverwaltung ſind berechtigt, die Einkau=
Lager=, Fabrikations= und Verkaufsbücher während der Geſchäftsſtunden einzuſehen.
9. Die in Ziffer 7 bezeichneten Befugniſſe ſtehen für den Handel mit vollſtän
denaturiertem Branntwein auch den Beamten der Polizeiverwaltung zu.
Darmſtadt, den 30. März 191
Betreffend: Das Muſterungsgeſchäft für 1910 im Kreiſe Darmſtadt.
Der Zinil= Vorſthende der Großh. Erſatz=Kommiſion Darmſaht
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Unter Bezugnahme auf die wiederholt erfolgte diesſeitige Bekanntmachung
Muſterungstermins empfehle ich Ihnen, ſich an den in derſelben näher bezeichne
Tagen mit den Militärpflichtigen Ihrer Gemeinden vormittags 7½ Uhr zum Muſterun
geſchäft einzufinden.
Die betr. Militärpflichtigen ſind darauf aufmerkſam zu machen, daß ſie ſich
den Straßen Darmſtadts und im Muſterungslokal ruhig und anſtändig zu betraf
haben und namentlich nicht im angetrunkenen Zuſtande vor der Erſatz=
Kommiſſ=
erſcheinen dürfen. Zuwiderhandelnde werden alsbald in Gewahrſam gebracht 1
unter Umſtänden entſprechend beſtraft.
Militärpflichtige, welche nicht pünktlich erſcheinen, ſind, ſofern ſie dadurchn
eine härtere Strafe verwirkt haben, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk. oder Haft bis
Tagen zu beſtrafen.
Die Angehörigen von Militärpflichtigen, welche zu ihren Gunſten die
Zuri=
ſtellung und bezw. Befreiung ihrer Söhne vom Militärdienſt in Anſpruch
nehm=
ſind auf diejenigen Tage vorzuladen, an welchen die betr. Militärpflichtigen zu
ſcheinen haben.
(7008
von Werner.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Netz mit 6 Tennisbällen. 1 goldener Damen=Ring. 1
Zwanzig=
markſtück. 1 goldene Damen=Uhr mit Kette. 1 goldener Ring mit rotem Stein und
1 ſilberner Ring mit gelbem Totenkopf. 1 Handkarren. 1 ſilbernes Armband mit
Blättchen und einer Anfſchrift. 1 ſilberne Damen=Uhr mit Goldrand. 1 Portemonnaie
mit Inhalt. 1 Paar braune Glacé=Handſchuhe. 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1
Hals=
kette mit Anhänger in Hersform. 2 kleine Schlüſſel an einer gelben Kette. 1 großer
Meſſingſchlüſſel an gelber Kette. 1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 ſchwarzes Handtäſchchen
mit 1 kleinen Schlüſſel und etwas Bindfaden. 1 großer Schlüſſel mit Meſſingſchild
und Aufſchrift. 1 älteres gelbes Portemonnaie mit einigen Pfennigen Inhalt. 1 kleines
braunes Portemonnaie mit einigem Inhalt. 1 Paar dunkelgraue grüngefütterte
Hand=
ſchuhe. 1 Türdrücker. 1 Herren=Regenſchirm mit dunklem Griff. 1 Buch, Auflage I,
von Profeſſor Dr. Karl Stolz. 1 ſchwarzer Damen=Gummigürtel mit ſchwarz. Schna
1 ſilbernes Armband mit Medaillon. 1 Paar braune Leder=Handſchuhe. 1 Brille 1
Futteral. 1 kath. Gebetbüchlein. 1 Zwicker ohne Faſſung. 3 Schlüſſel an einer He
rolle. 1 gelbes Halskettchen mit Emailkreuz. 1 zweireihige Korallen=Kette. 1 Roſ
kranz mit weißen Perlen. 1 baumwollenes Hemd, gez. W. K. 2 Kinder=, 2 Dam
und 1 Herren=Regenſchirm nebſt 3 Spazierſtöcken (in einem Laden ſtehen gebliebe
1 weißleinene Spitzen=Schürze. 2 Pfandſcheine, auf den Namen Ludwig Schäfer lauten
1 graubraunes Handtäſchchen mit Taſchentuch und 1 Gummiball. 1 goldenes Kind
Ringelchen mit blauen Steinchen. 1 breiter ſchwarzſeidener Damengürtel. 1 ſchwar
ſteifer Filzhut mit blauem Futter. 1 brauner Kinder=Spazierſtock. 4 kleine Schlü
an einem Ring.
Im ſtädtiſchen Hallenſchwimmbad liegen geblieben und abgeliefert: 2 Taſch
meſſer mit Metallſtiel. 1 Handtuch. 3 kleine Schlüſſel an einem Ring. 3 Spazierſtö
Nummer 82,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Seite 13.
Im Monat März in den Wagen der elektriſchen Straßenbahn liegen
ge=
ieben und von der Verwaltung abgeliefert: 1 graues Handtäſchchen mit 1
Taſchen=
ch, gez. C. N., und 5 Pfennigen Inhalt. 1 Portemonnaie mit größerem Geldbetrag.
Portemonnaie mit einigen Pfennigen Inhalt. 1 leeres Kinder=Portemonnaie. 1 gelbe
roſche mit grün und weißen Steinchen. 1 Zwicker mit Nickelgeſtell. 1 kleiner Schlüſſel.
braunes und 1 ſchwarzes Schwänzchen von Damen=Pelzen. 1 ſeidener Damen=Schirm
it braunem Holzgriff und Silberbeſchlag. 2 Paar gelbe Leder=Handſchuhe. 1 Paar
aune gefütterte Glacé=Handſchuhe. 1 Paar graue Handſchuhe. 1 Paar braun= und
augeſtreifte Handſchuhe. 1 langer gelber Damen=Handſchuh. 1 Kragenknopf. 1
Kinder=
pielzeug (Gummihund). 1 alter zerriſſener Rock.
Verloren: 1 grünes Wachstuch=Futteral mit Schreib= und Zeichenutenſilien.
ſeidener Damen=Regenſchirm mit gelbem Griff. 1 dunkles Portemonnaie mit etwa
Mk. Inhalt. 1 Dolch mit Scheide. 1 Notizbuch. 1 rotes Portemonnaie mit einem
oldenen Damen=Ring und 3 Mk. Inhalt. 1 Trauring, gez. R. K. 12. 11.04. 1 dunkles
ortemonnaie mit über 4 Mk. Inhalt. 1 weißer gelbgeſtickter Tiſchläufer. 1 kleine
zwarze Stahluhr mit langer ſilberner Kette. 1 goldener Herren=Zwicker. 1 Dienſtbuch
1f den Namen Sofie Refling. 1 ſchwarzſeidener Arbeitsbeutel. 1 ſchwarzer
Spazier=
ock mit Elfenbeingriff. 1 ſilberne Damen=Uhr mit Goldrand und goldener langer
ette mit blauem Stein. 1 ſilberplattierter Schwanzriemen von einem Pferdegeſchirr
goldener Zwicker. 1 ſilberne Remontoir=Uhr, im Innern des Rückdeckels „Smoller”
ngraviert. 1 braunes Damen=Portemonnaie mit 3 Mk. Inhalt. 1 Nickel=Uhrkette mit
nhänger (Perlmuttmeſſer). 1 ſilberne Halskette mit Herzchen. 1 Dienſtbuch (
Kilo=
eterheft) für Lokomotivführer Neudecker. 1 Milchkanne. 1 gedrehte Hundpeitſche.
ſchwarzer Damen=Gummigürtel. 1 braunes Handtäſchchen mit Taſchentuch u.
Knips=
irte. 1 ſilbernes Ketten=Armband. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit 4 Mk. Inhalt.
goldener Ring mit blauem Stein. 1 viereckiges weißſeidenes Halstuch. 1 blaue
froſche. 1 Kollier mit 1 roten Stein und 2 weißen Perlen. 1 kleines ſchwarzes
Notiz=
uch. Einige Kartons kleine Perlmuttknöpfe. 1 Hunde=Halsband mit Marke und der
tr *630 oder 33. 1 Zwicker mit Nickelgeſtell. 1 Rolle Klaviernoten. 1 Sparkaſſebuch
lit der Nummer 180034. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit 1 Zwanzigmarkſtück, 2 Mark
lleingeld und Rabattmarken. 1 weißes Kommuniontüchelchen mit Stickerei. 1
Wagen=
ipſel mit der Nr. 776. 1 ſilbernes dichtes Ketten=Armband. 1 mattgoldene Broſche
tit Emaileinlage. 1 Regenſchirm mit grünlichem Griff. 1 ſchwarzes Handtäſchchen mit
hmalem roten Portemonnaie und 1 Mk. Inhalt. 1 kleines grünliches Portemonnaie
lit 3 Zehnmarkſtücken. 1 weißes ausgebogtes Taſchentuch, gez. C. H. 1 großer ſchwarz.
amen=Pelz. 1 braunes Portemonnaie mit 1,50 Mk. Inhalt. 1 kleines grünes
Porte=
ionnaie mit 5,60 Mk. Inhalt. 1 Meter weißſeidenes Band. 1 ſilberne Vorſtecknadel
zit lila Amethyſt. 1 ſilbernes Ketten=Armband. 1 weißer Schlips mit Simili=Bröſchchen
i Halbmondform. 1 Mappe mit Zeichnungen. 1 ſchwarzer Stock mit Silbergriff.
Zugeflogen bei Privaten: 1 grauer und 1 grünlicher Kanarienvogel. 1 Papagei.
Entflogen: 2 Kanarienvögel.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(7734
ſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
H lich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
inden ſich: 2 Pinſcher, 1 Foxterrier.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
verden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
ag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 10. April, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
ibends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizgebäude, Bismarckſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Straßenſperre.
Wegen Vornahme von Kanalbauarbeiten werden die Kiesſtraße von der
Wieners=
traße bis zum Grüner Weg und die Nieder=Ramſtädterſtraße von der Kiesſtraße bis
ur Heinrichſtraße vom 9. bis 22. lfd. Ms. für den Fuhrwerksverkehr geſperrt. (7784
Bekanntmachung.
Die hauptſächlich unter der Schuljugend vielfach verbreitete, nicht ſcharf genug zu
erurteilnde Unſitte, Gebäude, Einfriedigungen ꝛc., namentlich ſolche mit friſchem
Anſtrich, durch Beſchmieren mit Kreide, Schmutz uſw. zu verunreinigen, hat in letzter
Zeit wieder überhand genommen.
Wir ſehen uns daher veranlaßt, vor ſolchen Ausſchreitungen erneut eindringlichſt
u warnen, ſowie an Lehrer, Eltern, Vormünder uſw. das dringende Erſuchen zu richten,
die ihrer Obhut unterſtellten Kinder mit allen ihnen zu Gebote ſtehenden Mitteln von
verartigem Unfug abzuhalten.
Das Aufſichtsperſonal iſt angewieſen, die Schuldigen im Betretungsfalle
unnach=
ichtlich zur Anzeige zu bringen, im Falle der Strafunmündigkeit der betreffenden
Kin=
der aber die Beſtrafung ihrer Eltern, Vormünder uſw. nach § 44 des Polizeiſtrafgeſetzes
herbeizuführen.
Darmſtadt, den 6. April 1910.
(7785so
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupl= und Reſidenzladt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
Rindfleiſch
Kalbfleiſch
Hammelfleiſch
Bruſt
Schweinefleiſch (Bratenſt.)
Bauchläppchen.
Kottelets u. geſalz. Fleiſch
Speck, geräuchert
per ½ kg 86 Pfg.
, 80 „
90 „
90 „
60 „
96 „
3
90 „
„ ½ „ 100 „
„110
Dörrfleiſch
.
Schinken m. Bein
Rollſchinken
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen .
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt.
per ½ kg 110 Pfg.
110
130
90
Spülung des Waſſerrohrnetzes.
Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des Waſſerrohrnetzes in den
unten bezeichneten Stadtteilen vorgenommen, welche in der Zeit von 10 Uhr abends
bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe Unterbrechung der Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung
des Waſſers mit ſich bringt; die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich vorher
nit Waſſer zu verſorgen.
Spülplan.
1. In der Nacht von Montag, den 11. zu Dienstag, den 12. April 1. Js.
werden geſpült:
Spülbezirk V.
Derſelbe wird umfaßt von der Frankfurter=Straße (Herrngartenſeite),
Odenwald=
bahn, Dieburger= und Alexanderſtraße und enthält Theaterplatz und Muſeum.
Mitgeſpült werden die außerhalb liegenden Straßenteile: Kranichſteiner=Straße,
Hohlerweg, Dieburger=Straße und Ringſtraße (äußere), zwiſchen Dieburger=Straße und
Seiterswieſenweg.
Spülbezirk VIII.
Derſelbe liegt ſüdlich der Heinrichsſtraße bis zur Wilhelminen=, Karls= u. Beſſunger=
Straße und öſtlich der Ludwigshöhſtraße.
Mitgeſpült werden die Straßen der Mathildenhöhe.
2. In der Nacht von Mittwoch, den 13. zu Donnerstag, den 14. April I. Js.
vird geſpült:
Spülbezirk Ix.
Derſelbe liegt weſtlich des Straßenzuges Ludwigshöhſtraße, Beſſunger=, Karls= u.
Wilhelminenſtraße und wird von der Heinrichs= und Eſchollbrücker=Straße begrenzt.
Darmſtadt, den 1. April 1910.
Städtiſche Waſſerwerksverwaltung.
Rudolph.
(7670so
Billard=Verſteigerung.
Montag, den 11. April, nachmittags 3 Uhr,
verſteigere ich im Hauſe Marienplatz 6, I. Etage, auf freiwilligen Antrag
meiſt=
bietend gegen bare Zahlung:
1 faſt neues, ſehr gutes Billard (von Doerffelder) mit Zubehör als
3 Elfenbeinbälle, 11 Queue nebſt Geſtell und Tafel.
Das Billard kann vorher jederzeit Marienplatz 6 angeſehen werden.
Darmſtadt, den 9. April 1910.
Ernst Wolff, Amtsgerichtstarator
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz:
Jubiläums=Stipendien=Stiftung zu Ehren der 25=jährigen
Regierung des höchſtſeligen Großherzogs Ludwig III.
Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den Kapitalzinſen drei junge Leute,
und zwar aus jeder der drei Provinzen Perſonen einer, eine gleichmäßige Beihilfe zu
den Koſten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildungsanſtalt erhalten ſollen, ſind
für das Jahr 1910 drei Stipendien von je 400 Mark zu vergeben.
Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden es können jedoch nur
Angehörige ſolcher Gemeinden berückſichtigt werden, welche Beiträge zu dieſer Stiftung
geleiſtet haben.
Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum Zwecke ihrer
Aus=
bildung eine höhere Bildungsanſtalt beſuchen oder beſuchen wollen und ſich um das
Stipendium zu bewerben beabſichtigen, ſind eingeladen, ihre Geſuche durch ihre
be=
treffende Bürgermeiſterei an die Bürgermeiſterei der Hauptſtadt ihrer Provinz, alſo aus
Orten der Provinz Starkenburg an die Bürgermeiſterei Darmſtadt, aus Rheinheſſen an
die Bürgermeiſterei Mainz, aus Oberheſſen an die Bürgermeiſterei Gießen
bis längſtens zum 1. Mai ds. Js.
gelangen zu laſſen.
An Zeugniſſen ſind den Geſuchen beizulegen:
1. ein behördlich beglaubigtes Vermögenszeugnis,
2. eine behördliche Beſcheinigung, daß und wo Geſuchſteller ſtudiert,
3. das Maturitäts= bezw. Schulabgangszeugnis,
4. ein Führungs= (Leumunds=) Zeugnis.
Außerdem iſt der Nachweis zu erbringen, daß der Geſuchſteller in Heſſen geboren,
bezw. heſſiſcher Staatsangehöriger iſt.
Gießen, Mainz, Darmſtadt, den 1. April 1910.
(7660ss
Das Kuratorium:
Dr. Göttelmann
Mecum
Dr. Gläſſing
Oberbürgermeiſter.
Oberbürgermeiſter.
Oberbürgermeiſter.
Verdingung.
Zur Erhebung und Verſtärkung von Landdammſtrecken in der Gemarkung
Lam=
pertheim und zwar der Strecke von der Landesgrenze gegen Baden bis zur Kreisſtraße
Lampertheim-Worms, km 0,0—2,171, und der Strecke von dieſer Straße bis zur
Straßenbrücke über den Rhein bei Worms, km 3,965—8,625, ſollen nachſtehend
ange=
gebene Arbeiten und Lieferungen getrennt oder zuſammen vergeben werden.
1. Erd=, Böſchungs= und Wegebefeſtigungsarbeiten (Los Ia 5987 cbm, Los Ib
15008 cbm, Los Ic 27542 cbm, Los Id 27519 cbm, zuſammen 76056 chm
Erdmaſſenbewegung).
2. Fundierungs= und Maurerarbeiten (Los III Verlängerung der Flügel zweier
Schleuſen).
Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um dieſe Arbeiten und Lieferungen
ſowie der allgemeinen Bedingungen für die Ausführung wird auf den
Miniſterial=
erlaß vom 16. Juni 1893 verwieſen.
Die beſonderen Bedingungen und die Zeichnungen liegen bei uns (
Mathilden=
platz 15) während der Dienſtſtunden zur Einſicht offen.
Die zu den Angeboten zu verwendenden Vordrucke ſind zum Preis von 0,30 Mk.
für jedes Los und die beſonderen Bedingungen für je eine Losgruppe zum Preis von
,50 Mk. bei uns erhältlich und können gegen poſt= und beſtellgeldfreie Einſendung des
Betrags auch nach auswärts abgegeben werden.
Angebote, mit entſprechender Aufſchrift verſehen, ſind poſtfrei und verſchloſſen bis
ſpäteſtens
Montag, den 25. April 1910, vormittags 10 Uhr,
bei uns einzureichen, zu welchem Zeitpunkt die Eröffnung der Angebote ſtattfindet.
Zuſchlagsfriſt: 4 Wochen.
Darmſtadt, den 22. März 1910.
Großh. Dammbaubehörde:
36609,75)
Weihrich.
Bekanntmachung.
Für die Provinzial=Pflegeanſtalt der Provinz Starkenburg bei Eberſtadt ſollen
als Bedarf bis Ende März 1911 auf dem Wege des öffentlichen Anerbietens zur
Lieferung vergeben werden.
10000 Zentner Ruhr=Nußkohlen III.
Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Geſchäftszimmer des Hausverwalters
in der Anſtalt am 15. April 1910, vormittags von 8—12 Uhr, offen. Ein
Verſand nach auswärts findet nicht ſtatt.
Angebote ſind verſchloſſen und verſehen mit der Aufſchrift „Angebot zu der am
9. April 1910 ausgeſchriebenen Lieferung” bis zum Eröffnungstermin Samstag, den
23. April 1910, vormittags 8 Uhr, poſt= und beſtellgeldfrei einzureichen. In den
Angeboten ſind die Bedingungen anzuerkennen.
Eberſtadt, den 9. April 1910.
Direktion der Provinzial=Pflegeanſtalt der Provinz Starkenburg.
Dr. Textor.
(7663
Stamm= und Stangenholz=Verſteigerung.
Donnerstag, den 14. April I. J., vormittags 10 Uhr anfangend, werden im
Spachbrücker Gemeindewald, Diſtrikt Mark, verſteigert:
Stämme: 9 Eichen von 36—54 cm Durchm., 3—8 m lang, 5,72 fm,
356 Fichten „ 12—29
8—22 „ „ 110,44 „
2 Lärchen, 0,43 fm, 436 Fichten Derbſtangen, 21,91
Die Zuſammenkunft iſt bei Gaſtwirt Schneider an der Bahnſtation Meſſel.
Anfang der Verſteigerung auf der neuen Kreisſtraße an der Klein=Zimmerer
Grenzſchneiſe.
Spachbrücken, den 7. April 1910.
(7662si
Großherzogliche Bürgermeiſterei Spachbrücken.
Illert.
Hauswirtſchaftliche Fortbildungsſchule.
Das neue Schuljahr beginnt Montag, den 11. April d. Js.
Für Schülerinnen aus dem Stadtteil Beſſungen findet der Unterricht im
Mittel=
ſchulgebäude in der Hermannsſtraße, für ſolche aus dem Nordweſtviertel im
Schul=
hauſe in der Lagerhausſtraße, für alle übrigen Schülerinnen im Schulhauſe in der
Rundeturmſtraße ſtatt.
Anmeldungen für alle Abteilungen werden Montag, den 11. d. Mts.,
vor=
mittags von 10—12, im Schulhauſe in der Rundeturmſtraße von dem Leiter der Schule
entgegengenommen.
Das Zeugnis der früher beſuchten Schule ſoll dabei vorgelegt werden.
Unterrichtsgegenſtände ſind: Hand= und Maſchinennähen, Flicken, Stopfen,
Sticken und Bügeln, ferner Kochen, hauswirtſchaftliches Rechnen und Deutſch, ſowie
außerdem für vorgeſchrittene Schülerinnen Anfertigung von einfachen Kleidern.
Das Schulgeld beträgt
a) für hieſige Schülerinnen monatlich eine Mark,
b) für auswärtige
drei
In beſonderen Fällen kann es hieſigen Schülerinnen erlaſſen werden.
Darmſtadt, den 5. April 1910.
(7509ds
Der Vorſtand:
Dr. Gläſſing, Oberbürgermeiſter.
Blusen-Kursus (2 monatlich)
Gro
8 Stunden wöchentlich.
Schulgeld 15 Mark.
Beginn 12. d. M., 10 Uhr.
Anmeldungen 9. und 12. d. M. 10—12 Uhr im Vorstandszimmer,
billigſte
zin Extra-Heim Inf.=Regim. Nr. 115,
Uhren-Reparaturen PreiſeE wenig getragen, zu verkaufen
G. Berner, Wienersſtr. 55, part. (7516aj*8737)
Steinſtraße 2, II.
Seite 14.
Oktroi=Rückvergütung.
Alle diejenigen, welche bei der
Verwal=
rung des ſtädtiſchen Oktrois Anſpruch auf
Rückvergütung von im Verwaltungsjahr
1909 (vom 1. April 1909 bis 31. März 1910)
bezahlten Oktroi zu erheben haben, werden
hiermit aufgefordert, die bezüglichen
Aus=
fuhrbeſcheinigungen nebſt einer
Zuſammen=
ſtellung und den Quittungen über die
be=
zahlte Oktrojabgabe längſtens bis zum
1. Mai d. Js. der unterzeichneten Behörde
einzureichen.
Nach, dieſem Termin geltend gemachte
Anſprüche können keine Berückſichtigung
(7624fs
finden.
Darmſtadt, den 4. April 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Schmitt.
Städtiſche Schutzahnkunik
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags.
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5.
(1508a
Bekanntmachung.
Nach rechtskräftiger Beſtätigung des
Zwangsvergleichs und Abnahme der
Schlußrechnung iſt das Konkursverfahren
über das Vermögen der Firma J. L. Kahn,
offene Handelsgeſellſchaft in Darmſtadt,
aufgehoben worden.
(7725
Darmſtadt, den 6. April 1910.
Der Gerichtsſchreiber
Großherzoglichen Amtsgerichts I.
Bekanntmachung.
Samstag, den 23. April I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die der Witwe des Kaufmanns Laurenz
Valder, Henriette, geb. Hirſchhäuſer, zu
Köln, und deren Kindern im Grundbuch der
Gemarkung Darmſtadt zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
III 148¾/10 153/10 Hofreite
Kranich=
ſteinerſtraße 17,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K181/09
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 7. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L.7683,66
Bekanntmachung.
Montag, den 2. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Landwirt Ludwig Simon
Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegen=
ſchaft:
Flur Nr.
IV 390 0/100 7475/10 Hofreite
Müller=
ſtraße 15,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K182/09
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 4. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L7682,66
Bekanntmachung.
Montag, den 2. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Hugo Stieſi Eheleuten dahier
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IV 632¾/10 259 Hofreite
Moller=
ſtraße 35,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K178/09
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 5. April 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L.7681,66
Verkauf von Matraßzenſtreu.
Am Mittwoch, den 13. ds. Mts.,
von 9 Uhr 30 Min. vormittags ab,
wird auf dem Hofe der Kavallerie=Kaſerne
an der Holzhof=Allee die Matratzenſtreu
einer Eskadron verkauft.
(7671
Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24.
Motorrad
Neckarsulm, 3 HP modern, ganz bill.
*8873sm)
Eberſtadt, Schwanenſtr. 42.
Ferirant u verilcheug.
fordern Sie gratis
Lebensv. Abgelehute Berechnung.2248
Keine Prämienerhöhung! Keine Wartezeit!
Deutſche Geſ. ½ Milliarde Verſ.=Kapital.
Empfehl. honoriert. Vermittl. diskret. Versich.-
Büro: W. Steinfeld, Waldſtraße 9. (*88/1so
Invaliden und Kriegstellnehmer
erhalten Auskunft, ſowie Hilfe und Rat.
Hess. Bureau, Darmstadt, Kirchstr. 31. (6071a
Habe meine Wohnung
von Blumenthalſtraße Nr. 41 nach (*8714fs
Neue Ireneſtraße Nr. 59
verlegt Karl Vogt, Fuhrunternehmer.
Heiis Cehaufenoter
Sopeisen
daß es unseren ersten Ateliers für
fertige Herrengarderobe gelungen
ist, sowohl in Schnitt u. Arbeit,
als in geschmackvollster Wahl der
Stoffe, Herrengarderobe zu liefern,
die der allerbesten Maß-Arbeit
gleich kommt, ja sie vielfach
über-
trifft. Sie finden bei mir nur
das Vollkommenste, was auf
diesem Gebiete in
Deutsch-
land geliefert wird.
Ahegtof
Hoflieferant
(7547
I. Ernst-Ludwigsplatz 1
Einziges Spezialgeschäft erstklass. Herrengarderobe am Platze.
Sianſ. Lonten, und beautechligte
Hessische Handelslehranstalt
Darmstadt
Rheinstrasse 1
am Ernst-Ludwigsplatz.
I. Einjährige Handelsschule mit vollem Tagesunterricht.
II. Halbjahrskurse zur Vorbereitung für den kaufm. Beruf.
Das Sommersemester beginnt Dienstag den 12. April, 8 Uhr.
Anmeldungen werden frühzeitig erbeten.
(2492a
Prospekte durch Wilh. Siedersleben, staatl. geprüfter Handelslehrer
gund zwar an der Handelshochschule zu Leipzig und der Akademie für
Sozial- und Handelswissenschaften zu Frankfurt a. M.
Reform-Konservatorium
Dir. O. Bartke.
Hoffmannstrasse 5½.
(Unterr. neu bew., den Fortschritt erleichternder Methode. Eingeführt seit 1901)
— Fächer: Klavier, Violine, Theorie, Unter ichtspädagogik etc.
:: Ausbildung für Beruf und höheren Dilettantismus ::
Nur Einzelunterricht z durchaus individuelle Behandlung —
äusserst anregender Lehrstoff — empfohlen durch Königl. Prof. d. Musik
O. Wangemann u. v. a. Autoritäten — Man verlange kostenlos Prospekt u.
unsere erläuternde Schrift: „Wie lassen wir unseren Kindern
Musik-
unterricht erteilen?” erhältl. nur im Institut: Hoffmannstr. 5½, II. (*8738
Lispeln, schwere Zungen
heilt und erzielt deutlich
Sprache bei Hasenscharte
und Wolfsrachen
Bismarckstrasse 48.
Für Schwerhörige:
Ablese-
kursus vom Munde.
Anerkennungen von Schulbehörden, Professoren u. Aerzten. (6749a
Kinder der städtischen Schulen werden in meinem Institut geheilt.
Sottornbrr. F. Laum
Ichn
1
Main
Realklassen, erteilt Einjährigen-Zeugnis. (7075f
Aerztl. Fürsorge. Erholungsheim in eigener Villa.
raues Jacken=Koſtüm, großer Gold=
Mogelkraftfutter, Vogelfutter,
Sand=
miſchungen für alle Vogelarten. (7067a rahmenſpiegel für 10 Mk. zu verkauf.
Gutenbergſtr. 53 I.
Göbels Spezialgeschäft, Ernst-Ludwigstr. 11.
(eiegenheiskauf
Einige neue Nähmaſchinen u. Fahrräde
vorjährige Modelle (bekannte Fabrikate),
jedem annehmbaren Preiſe abzugeben, de
gleichen neue Gaslampen und 2 kleine
Badewannen ꝛc.
(781.
W. Heppenheimer
Mechaniker u. Installationsgeschä
Kiesſtraße 80 u. 891
Spiralfeder=Matratzer
für alle Bettſtellen paſſend (*8762
mit Gegendruck von 16.00 Mk. an
ohne
von 12.75 Mk. an
liefert H. Bender, Kranichſteinerſtraße 13
Schw. emaill. Herd
mit Nickelſtangen u. Knöpfen billig zu ver
Gutenbergſtraße 19, II.
*8764)
intet un er tehet
mit Gummireifen billig zu verkaufen
*8760) Nieder=Ramſtädterſtraße 33, Man
1 Gartentiſch s Mr. 1 Küchentiſch zm
2 Blumenkübel à 1,50 Mk., 1 Einmachfaß 1 M
*8768) Pfründnerhausſtraße 18, parterr
Billig zu verkaufen:
vollſt. Bett. extra groß u. breit, Nachttiſd
Spiegel, Oelgemälde, pol. Ausziehtiſd
Kücherſchrank, Küchertiſch, Ablaufbrett, Gas
bügelapparat m. 2 Bügeleiſen, Küchenwaag
m. Gewichte. Zinkbadewanne, Rauchtiſd
kl. Salontiſch, Bilderſtaffelei
Roßdörferſtraße 74, III
Nächste Verlosungen:
1. Arnſtädter Geld=Lotterie, Ziehung
am 16., 18. u. 19. April per Los Mk. 1.
Frankfurter Wohlfahrts=Lotterie,
Ziehung am 20. u. 21. April, per
Los Mk. 1.—
(7811a
Mainzer Pferde=Lotterie, Ziehung
am 23. April, per Los Mk. 1.—.
Mannheimer Maimarkt=Lotterie,
Ziehung am 4. Mai, per Los Mk. 1.—,
empfiehlt und verſendet Philipp J.
Schmidt, Königl. Preuß. Lotterie=
Einnehmer, Darmstadt, Rheinſtraße 33.
Schloßgartenstraße 5
gegenüber der Hochschule.
bitte zu iesen:
Kaufe von Herrſchaften beſſere, abgelegte
Jachen, Herren= u. Damenkleider, Schuhe
t. Stiefel, Militär=Effekten ꝛc. (37819,76
D. Grühnspahn, Mainz, Zanggaſſe 24.
mit Jerdeck
ederrolle
2 Ztr. Tragkraft, wie neu, billig zu
ver=
aufen Bismarckſtraße 76.
(7820
Lguterhalteneirische Oefen
ſon verſchiedener Größe, wegen Anlage von
Zentralheizung, zu verkaufen
(7428so
Friedrichſtraße 19.
für die
Handwerker=
eichenartikel ſchule billig zu ver=
aufen. Näh. Kl. Kaplaneigaſſe 3, 1.
t. (*8895
Motorrad
ehr billig zu verk. Waldſtr. 16, part. (*8821
ut erhaltenes Speiſezimmer (
Eichen=
holz) wegzugshalber billig zu verk.
8823)
Schulſtraße 2, II.
Gold. Damenuhr
nit Sprungdeckel billig zu verkaufen
Bleichſtraße 1. (*8828
Dür Kellner! Gut erh. Frack und
ver=
ſchiedene Kleider u. Wäſcheſtücke b.
u verkaufen Viktoriaplatz 6, 3. St. (*8831
Ichtung ſpotbilligr 3 guterh. Anzüige=
Sackröcke, Stück 1 Mk., Frauenkleider,
Bluſen, Damenmäntel, Stiefel, Schuhe,
Nädchenkleider, Knabenkleider, weiße
Herren=
zemden, weiße Strümpfe, Paar 10 Pf.,
aſt neuer Militärmantel, grau, Teedecken,
veiße Bettüberzüge, 1 Papagei, ſehr zahm,
ofeift, mit Käfig u. noch verſchiedenes
Arheilgerſtr. 27, 1. Stock. (*8827
eßbude, Koffer, Real billig zu
ver=
kaufen Rheinſtr. 6, Seitenb. (*8928
Del
Herrenstete
Ervvas Besenderes
auf dem Gebiete der modernen und eleganten Herren-
und Jünglings-Bekleidung sind meine nach eigenen
Modellen angefertigten normalen und schlanken
Grössen. Die Eleganz und der Chic eines
Kleidungs-
stückes bedingt in erster Linie die innere
Ver-
arbeitung. Meine Herren-, Jünglings- u. Knaben-
Bekleidung, welche Ihnen vollständigen Ersatz für
teuere Massanfertigung bietet, zeichnet sich ganz
besonders durch gute Verarbeitung und beste
Zu-
taten aus.
Ich empfehle in 25 Grössen am Lager für Herren:
Anzüge
Paletots-Ulster
Mk. 24, 28, 32, 36, 40, 45,
48, 52, 56, 60, 65.
Mk. 22, 25, 28, 32, 36, 40,
45, 48, 50, 54, 60.
Sport-Anzüge — Tennis-Anzüge — Pelerinen
Mk. 9—26
Mk. 18—48
Mk. 10—45
für junge Herren entsprechend billiger.
Aparte Knaben-Bekleidung
in allen Façons, Grössen, Farben und Preislagen.
Spezialität
Das Neueste in
Marke „Duro‟
denboste Waschanzug NOrioik-Anzuge
Taschwesten.
Spezialhaus
Heny Sbaner
Ludwigstr.
17
7714
Schwarz-weisse Rabattmarken.
Besichtigung ohne Kaufzwang.
Inſtitut Boltz
Ilmenau i. Thür. (H3436
Einj., Fähnr.-, Prim.-Abitur.-(Ex.)
Schnell, ſicher. Pr. frei.
wünſcht engliſchen
Eine Engländerin Unterricht z. erteilen
Wilhelminenplatz 10, 1. Stock.
3553a)
Junge Dame, ſtaatl. gepr. Lehr, perf. engl.
a) ſprech., wünſcht engl. Stunden, ſowie
Nachhilfe in allen Fächern zu erteilen. Off.
unter C 28 an die Expedition. (*8206oms
in und außer
Engl. Unterricht dem Haufe
erteilt Engländerin, erfahr., gepr. Lehrerin.
Off. u. C 57 an die Exp.
(7331a
durch aladem. gebild. Lehrer
Mathemaül Sorgfält. ſchnelle Förderung.
Mäß. Honorar. Wittmannſtr. 30, I. (B901
Frankfurt a. Main,
Taunusstrasse 13. —
Paedagogium
Carolinum
Staatl. gen. und beaufsicht.
Vorhereitungs-
Anstalt
für
aie Einfährig-Freimilſigen-
Primaner- und Fähnr.-Prüfung,
sowie für die mittleren und
oberen Klassen aller höberen
Lehranstalten (einschließlich
Abiturjum.) Streng geregeltes
Pensſonat zugleich auch für
Schüler and. höher. Lehranst.
Ausführliche Prospekte über
Organisation Unterricht, Pension,
Honorar, Referenzen etc. durch
Dir. Weidemann
Tannus=
Frankfart a. M., str. 13.
Anerkannt vorzüglichste Qualiſtät
eier's Schuhwarenhaus
Inh.: P. Wildan (7823
16 Ludwigstrasse 16.
P. P.
Hierdurch beehre ich mich ergebenst anzuzeigen,
dass ich, um meine werte Kundschaft bequemer und
rascher bedienen zu können, mitten in der Stadt eine
Niederlage errichtet und zu diesem Zwecke das
Tapeten-
geschäft der Firma B. Krämer, vormals Th. Knülle Nachf.
4. Ernst-Ludwigsstrasse 4.
(am weissen Turm)
käuflich erworben habe. — Ich werde auch fernerhin
stets eifrigst bestrebt sein, mir das geneigte Wohlwollen
meiner veréhrlichen Kundschaft durch Lieferung von nur
fehlerfreier, modern. Ware u. durch konkurrenzlos billige Preise
zu erhalten u. bitte höflichst, meine Firma bei Bedarf in.
IAFETE
Linkrusta:: Leisten — Buntglaspapier
Wachstuchen etc.
gütigst berücksichtigen zu wollen
Mit aller Hochachtung!
Darmstädter Tapetenfabrik
Landwehrstr. 63 Wilhelm Ehrhardt Landwehrstr. 63
Einzige Tapetenfabrikein Hessen.
(7731a
erteilt Ober=Primaner
Nachhilfe des Real=Gymnaſiums.
Stunde 1 Mk. Anfragen unt. E9 Exp. (*8836
Lehrer ert. Unterricht in Gymnaſialf.
Off. unter D 98 an die Exped. (*8796
ſucht tanzen zu
Junger Mann lern. an
Sonntag=
nachmittag. Off. m. Preis u. E 7Exp. (*8862
Klavierunterricht
für j. Dame geſucht. Methode Breithaupt.
Off. m. Pr. unt. D 94 an die Exped. (7747
in niederer
Wer erteilt Unterricht Algebra u.
Raumlehre ev. auch Chemie zu mäß. Preis ?
Off. u. E 13 an die Exped. d. Bl. (*8883
Gesangunterricht
erteilt frühere Opernſängerin nach
be=
währter Methode bei mäßigem Honorar.
Anfr. erb. unter W 4 an die Expe=
(5844a
dition ds. Blattes.
Gründlichen Unterricht
im Weiß= u. Bundſticken, auch Klöppeln
kann erlernt werden. Eintritt täglich.
Bekleidungs-Akademie Darmstadt
Waldſtraße 4. (*8833smsm
Gründlicher Unterricht
im Kleidermachen u. Zuſchneiden erteilt
E. Greb, vorm. Fr. Lieser geb. Lind, Ernſt=
(6914a.
Ludwigſtraße 15 i. H. Henkel.
Junge Mädchen
aus guter Familie können das Schneidern
praktiſch und theoretiſch gründlich erlernen
Damenkonfektion, Kranichsteinerstr. 57. (*7979ms
Im Zuschneiden und Kleidermachen
erteilt gründlich. Unterricht b. mäß. Honorar
Elise Reitz,
*8858sm)
35 Waldſtraße 35.
Kochſtunde.
Es können ſich noch einige Damen an
dem neuen, im April beginnenden Kurs
bet. Mitte April beg. das Einlegen von
Spargel ꝛc. Anmeld. jederzeit. (5682a
Frl. J. Friedrich, Frankfurterſtraße 74, I.
Froebel’sche Erzieherin
ſucht ein oder mehrere Kinder (vielleicht
in kleinem Zirkel) auf Froebel’ſche Art zu
beſchäftigen und den erſten Schulunterricht
zu erteilen. Angebote unter D 28 an die
Expedition des Blattes.
(*8566dsi
Putz-Kursus
wird ſchnell und gründlich erteilt.
Erfolg garantiert.
Auch werden daſelbſt Hüte garniert und
alle Zutaten verwendet. (*8457msm
Kinderhüte, Stück 50 Pfg.
Linpert, Kiesſtraße 69.
Großes Spezialangebot ausserordentlich preiswerte
Danfen
1e
ich empfehle speziell meine auf eigenem Atelier angefertigte Modellcopien,
die in entzückender Machart eine auffallende Preiswürdigkeit besitzen.
Meine Hüte in der Preislage von 10-20 Mk
sind in Bezug auf Material, Eleganz und Preiswürdigkeit unerreicht.
Englische Sport-Hute in reicher Auswahl.
ist in grossem Sortime
elegante Rembrandt-Form mit
Mein Spezial-Hut chieer Samtbandsarnitur Mk. 4.75 wieder am Lager.
Elegante Blumentoque
6.7
(wie nebenstehende Abbildung) in drei Farben am Lager .
COHEN, Damenmodenhaus
Wilhelminenstrasse 17½.
Erstklassige
2 Pfund-Dose (50 bis 55 Stangen)
Stangen=Spargel
Mk. 1.10
Brechspargel mit Köpfen 2 Pfund. . . Mk. 1.10
extra stark mit Köpfen
Brechspargel
2 Pfund Mk. 1.30
Gemüse=Erbsen 2 Pfund-Dose . .
. 42, 60 Pfg.
Pfund-Dose 90 Pfg.,
Feine junge Erbsen?
Mk. 1.10, 1.45
Gemischtes Gemüse 2 Pfund-Dose:
48 Pfg.
Karotten in Würfel 2 Pfund-Dose
Pfg.
Kompott-Früchte
Marke Llot
Pflaumen ohne Kerne 2 Pfund-Dose
Kirschen schwarz und rot, 2 Pfund-Dose .
Sauerkirschen ohne Kern, 2 Pfund-Dose
Aprikosen halbe Frucht, ungeschält
2 Pfund-Dose Mk. 1.25
1 Pfund-Dose 75 Pfg.
58p
85
100
(7800
ebrauchetertig
88
Hochfeines Apfeimus s Pfand.-bors.
Pis.
Prompter Versand nach allen Stadttellen
Moriz Landau
Mathildenplatz 1
Telefon 116.
(S88
bill. zu verk. Anzuſ.
Sonntags. Nied.=Ramſtädterſtr. 8part. (*8841
Fahrrad neu, weg. Abreie
Zu verkaufen 2 Wagen
der Bibliothek Auguſt Scherl. Näheres
bei Kaminsky, Rheinſtraße 4.
(*8824
Braunkohlen-Pressteine
der staatlichen Grube Ludwigshoffnung
billigster u. vorzüglichster Brand, gleichwertig jedem Braunkohlenbrike
Grossh. Bergwerksdirektion Friedberg, Hessen.
Zu beziehen in Darmstadt von den Kohlenhandlungen:
Philipp Diehl. Stiftstr 27, und A. Castritius, Mühlstr. 20
7741m)
Dr. med. O. GRos
seitherigerOberarzt des städtischen Krankenhauses
hat sich hier als praktischer Arzt niedergelassen
und wohnt Rheinstrasse 6.
Sprechstunden an Wochentagen von 9—10 u. 2½—3½ Uhr.
Telefon 1891.
(7201oms
Ein Gescheuf für Uhre Fra
und eine Wohltat für Ihren Geldbeutel ist die ve
breitetste Dampfwaschmaschine der Welt
Johns „Volldampf‟
auf dem Küchenherd und in der Waschküche ve
wendbar.
Wo Dienstmädchen vorhanden, Waschfrau en
behrlich.
Die Wäsche kann zu Hause gewaschen werden.
hält länger, und ihre Reinigung kostet um 50—75
weniger als früher.
Johns „Volldampf‟-Waschmaschine bezah
sich alsbald von selbst und bringt dauernde Vorteil
Ihre Frau sollte die 175000fach verbreitete „Vol
dampf” wenigstens probieren? Versuchen Sie auf
Johns Rasenbleich-Ersatz! Ueberall erhältlie
J. A. John, Akt.-Ges., Ivergsgehofen b. Erfurt. (7855
Schloss-Grunnen-Gerolstein
Nür echf mit der Krone
Generalve treter für Darmstadt u. Umgebung Garl
Bender, Darmstadt, Eli- abethenst-. 35. Tel. Nr. 1191.
(7744m
mit Freilauf ſehr
Guies Fahrrad bilig zu verkaufen
*880
Gutenbergſtraße 38, parterre.
rauchtes Fahrrad für 30 Mk.
ab=
zugeben
Rheinſtr. 31, II. (*818
9 noch guterh. Sprungrahmen, Matratze
2 und Hängelampe zu verlaufen.
Näh. Neue Ireneſtr. 62, part.
Spo
twagen zu verkaufen
*8761) Alte Niederſtraße 25, I., Wehr!
Loden-Capes, Loden-Mäntel
Gummi-Capes, Gummi-Mäntel
Sport-Hosen, Sport-Joppen
Hüte, Mützen, Gamaschen
Rucksäcke, Aluminium-Artikel
Ludwigsplatz
Ecke Schulstraße
Johann Weber & Co. G. m. b. H.
Griesheim bei Darmstadt
(in unmittelbarer Nähe der Staatsbahn)
besteingerichtete Maschinenfabrik,
Apparatebau-
instalt und Autogenschweisserei, empfiehlt sich zur
Her-
stellung aller in dieses Fach einschlagenden Arbeiten
zu mässigen Preisen.
(7562a
modern ausgestattetes 4zylind. Landaulet (*8712f
Fahrten zu jeder Tages= u. Nachtzeit
Bestellungen erbeten durch Telephon 1910.
Zu haben in Darmstadt
bei der Brauerei-
Niederlage
Empfiehlt ihre
ausden feinsten
Rohmaterialien
hergestellfen Biere.
SchEN8/
BRAUEREI-
FöLkuhé.
KRäFTi6.
Mühlſtraße 78.
DARMSTADT. Ecke Niederramſtädterſtr.
Vertreter: Emil Markwort.
Eigene Tapeten=Druckwalzen=Fabrik.
Große Auswahl in Tapeten und Borden,
von den einſachſten bis zu den ſeinten Ausführungen.
aparte Wandbespannungen, Linoleum, Wachstuche, Goldleisten etc.
Tapetenreſte in jeder Rollenzahl.
Billigste Preise.
Reelle Bedienung.
Muſterkarten werden auf Wunſch ins Haus gebracht.
(5590a
Karlstrasse 87
Telephon 1782
sowie den durch Plakate
kenntlich gemachten
Ver-
kaufsstellen. (5448a
Um mein großes Lager in
(3397a
Regen= und Sonnenſchirmen
bald zu räumen, habe die Preiſe nochmals herabgeſetzt. Darunter ein
Poſten Sonnenschirme unter Einkaufspreis-
W. Keller, Schützenstrasse 5.
BEköMMLich.
(Adler), in ſehr gut. Zu=
1900er Frühbrut, prima
Leger. zu verkaufen
Beſſungerſtraße 25.
Legehühner,
Jugendrad ſtande, für 40 Mk. zu
ver=
kaufen Franfſurterſtr. 62, III.
(7502ds
(848,
Bießfrauenſtraße 13, part int=,
So1dt0)
2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
82. Samstang, 9. Aprei. 1910.Moderne
Sport-Kleidun
1
für Herren und Damen
1
aus imprägnierten Loden und
Fantasiestoffen, neuesten For-
Sport-AnZudé men mit Brosches oder Stu.
penhose von M. 25 bis M. 56.
aus imprägnierten Stoffen
und vorzüglicher bequemer
Sport-Kostume
Passform
(Einzelne Sportröcke)
[ ← ][ ][ → ]Seite 18
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Nummer
Ichenlohe
Hafermehl
ist die einzig richtige
Kindernahrung, wo
Muttermilch fehlt. Es verhütet Erbrechen
und Durchfall und hat sich bei englischer
Krankheit vorzüglich bewährt.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
Nachdruck verboten.)
Die Opfer der Luft. — Kritik und Meinung. — Deutſcher
Mut. — Vom erſten Kulturtage und dem Kongreß für
Raſſenhygiene. — Unſere Mädchen und Damen. — Auf
der Straße und im Zirkus. — Die Zukunſtsmuſik zur
Gegenwart. — Der neue Goldſaal im Alten Muſeum. —
Im Schulteſchen Kunſt=Salon. — Die ſezeſſioniſtiſche
Schüler=Ausſtellung. — Auch ne Kunſt.
Als kurze Zeit nach Eröffnung der erſten
Eiſen=
bahnlinie von Berlin bis Potsdam ein hieſiger Stadtrat
den Zöglingen des Friedrich=Waiſenhauſes eine
beſon=
dere Freude dadurch bereitete, daß er ſie auf ſeine
Koſten mit der Bahn nach Potsdam hin= und
zurück=
fahren und bewirten ließ, erhielt er von dem Berliner
Magiſtrat eine tüchtige Naſe, in die Frage gekleidet,
ob er denn nicht an die Gefahren gedacht, denen er die
Waiſenkinder ausgeſetzt hätte?! Und als ſich bald
danach auf der betreffenden Strecke einige Unfälle
er=
eigneten, da gab’s im aufgeklärten Spree=Athen geung
Menſchen, die das neue Beförderungsmittel als
Satans=
werk hinſtellten und dringend verlangten, daß es von
einer hohen Obrigkeit ſchleunigſt wieder abgeſchafft
werden ſolle. Das erinnert an die jetzige, ſeltſame
Blaſen treibende Erregung anläßlich der tief zu
be=
klagenden Ballon=Unglücksfälle, die mehrere
Menſchenleben erforderten. Manche Hauptſchreier
möch=
ten am liebſten ein Verbot der Ballon=Freifahrten
her=
beiführen, wegwerfend von „unnützem Wagemut” und
„zweckloſem Durchdielüſteſegeln” ſprechend. Törichte
Aſterweisheit trockener Philiſter! So betrübend die
Opfer ſind, die bisher die Bezwingung der Luft erheiſcht,
ſie werden forſchensdurſtige, kühne und energiſche Seelen
nicht abhalten, auch fernerhin den Kampf mit dem
Ele=
ment über uns aufzunehmen und mit zielbewußter
Energie durchzuführen. Gerechtfertigten Spott kann
man über anmaßende und eitle Dilettanten jeglichen
ernſten Sports ausgießen, aber man ſoll auch nicht mit
ſeiner ehrlichen Freude zurückhalten über Männer, die
mit Einſetzung ihres Lebens der Gefahr furchtlos ins
Auge ſchauen, ſich freiwillig ernſten wiſſenſchaftlichen
Zwecken widmend; wir müſſen ſtolz auf ſie ſein und
ihnen, falls ſie in dem harten Kampfe unterliegen, das
ehrendſte Andenken bewahren! Und wenn, um nochmals
auf die Kinderzeit der Eiſenbahnen zurückzugreifen,
damals vielen Nörglern und Zweiflern zum Trotz der
Kronprinz, ſpätere König Friedrich Wilhelm IV.,
aus=
gerufen: „Dieſen Karren, der durch die Welt rollt, hält
kein Menſchenarm mehr auf!” ſo dürfen wir jetzt
ähn=
liches von der Eroberung der weſenloſen Regionen
über uns behaupten und müſſen uns auf weitere Opfer
an Menſchenblut und =gut gefaßt machen. Mancherlei
neue Syſteme von größeren lenkbaren Luftfahrzeugen
wie von kleineren Aeroplanen werden gegenwärtig hier
im ſtillen ausprobiert, um weitere Erfahrungen zu
ſammeln, ehe von Erfindern und Technikern das oft
von langem und bangem Druck erlöſende „Fertig!” ertönt.
Hier ſprechen Taten! Andere Forſcher auf unſerer
harten Erdkruſte begnügen ſich mit ſchönen Worten. Wie
auf dem kürzlich hier ſtattgefundenen Erſten
Kultur=
tage und der konſtituierenden Sitzung der
Geſell=
ſchaft für Raſſenhygiene, welch’ letztere
be=
zweckt, „die Entartung des Volkes durch
Zwangsmaß=
regeln des Staates zu verhindern und minderwertigen
Elementen die Fortpflanzung zu erſchweren, indem eine
ſorgfältige Ausleſe der zur Ehe beſtimmten Männer
und Frauen ſtattfinden ſoll” — Ei, welch’ holde
Zu=
kunftsmuſik ertönte in beiden Verſammlungen, welch'
goldene Epoche wurde uns prophezeit, wie hoch würden
Bildung und Geſittung die Gemüter zu idealen Höhen
tragen! Und zu gleicher Zeit, wo ſo ſchmelzende
Phraſen erklangen, hatte Unter den Linden die Polizei
die größte Mühe, zahlloſe junge Mädchen von den gar
zu ſtürmiſchen, den ganzen Verkehr hemmenden
Ab=
ſchiedsbezeugungen mit fortreiſenden Senegaleſen,
die einige Wochen hindurch in einem hieſigen
Panopti=
kum aufgetreten, zurückzuhalten, da ſich dieſe teuren
Landsmänninnen wie toll beim „ſcheiden und meiden”
gebärdeten! Geht man aber jetzt in den Zirkus und in
beſtimmte Varieté=Theater, ſo finden wir auf den beſten
Plätzen unſere zartbeſaiteten, „vornehmen” Damen, wie
ſie in atemloſer Spannung — Ringkämpfe
ver=
folgen! Sie kennen jeden dieſer Ringer mit Namen,
ſind genau über ſeine perſönlichen Verhältniſſe
unter=
richtet, tauſchen mit dieſem oder jenem vertrauliche,
ge=
legentlich ſehr verſtändnisvolle Grüße aus und nehmen
einen ſo direkten Anteil an ſeinem Frend und Leid in
der Manege, daß man über dieſe Blüten edler
Weiblich=
keit in ehrlicher Empörung errötet. Und der
Kanniba=
lismus — man muß ſchon das Wort wählen — im Park
von Sansſouci, wo Bubenhände niederträchtige
Zerſtörungen an einer Reihe von Kunſtwerken
vorge=
nommen? Ach, unſere Kulturapoſtel und
Raſſen=
hygieniker hätten in nächſter Nähe genug praktiſche
Auf=
gaben zu erfüllen, anſtatt uns in roſenrotem Scheine
ein Zeitalter wie jenes eines Sophokles, Euripides,
Ariſtoteles in nahe Ausſicht zu ſtellen.
Wollen wir einen Gruß dieſer fernen Zeit
ver=
ſpüren, ſo lenken wir unſere Schritte nach dem Alten
Muſeum, in welchem vor kurzem der ſogenannte
„Goldſaal” eröffnet ward. Er birgt in treſflicher
Ausſtellung die bisher recht unzulänglich untergebracht
geweſenen Edelmetallſchätze aus Griechenlands und
Italiens kunſtfreudigen, klaſſiſchen Epochen, „als man
deine Tempel noch bekränzte, Venus Amathuſia‟.
Ein=
zelne der ſeltenſten Stücke ſind übrigens in deutſcher
Erde entdeckt worden, wie jene in Elektron (einer
Miſchung von Gold und Silber) ausgeführten Teile der
Rüſtung eines ſcythiſchen Häuptlings, der etwa 600
Jahre v. Chr. bei Vettersfeld in der Lauſitz ſein Grab
gefunden, und die herrlichen Schüſſeln und Becher des
Hildesheimer Silberſchatzes, die dereinſt die Tafeln eines
römiſchen Feldherrn geziert. In all ſeinen glänzend
durchgeführten Einzelheiten kann man in einem
geſon=
derten Glasſchrank den reichen Schmuck einer römiſchen
Dame, den man aus einem Verſteck der Sabinerberge
geholt, bewundern, ferner die aus großen
Silber=
medaillons beſtehenden Ehrenzeichen eines römiſchen
Offiziers und gewaltige ſilberne Schalen mit meiſterhaft
gearbeiteten Szenen aus dem Jagd= und Hirtenleben.
In die feierliche Stille dieſes Muſeumsraums hallt der
Lärm werktätiger Arbeit herein, hat man doch jetzt mit
der allmählichen Ausführung der umfangreichen
Meſſelſchen Muſeumsbauten begonnen. Den
Anfang macht das neue Pergamon=Muſeum hinter der
National=Galerie, und auch die Fundierungen für das
der Spree zugekehrte Deutſche Muſeum, das einen
Ueberblick der Entwicklung der deutſchen Kunſt geben
und ſämtliche in den Berliner ſtaatlichen Sammlungen
vorhandenen Werke älterer deutſcher Meiſter vereinen
ſoll, machen trotz vielen Bodenſchwierigkeiten gute
Fort=
ſchritte.
Neue und neueſte Kunſt finden wir im Schu
ſchen Kunſt=Salon, in dem wieder die verſchi
ſten Richtungen vertreten ſind. Die Werke zweier
ſtorbener Künſtler laſſen uns ihr frühes
Hinſch=
auf das tiefſte beklagen. Namentlich der Stuttg
Otto Reiniger, der ſeine ſchlichten und
de=
packend zum Ausdruck gebrachten Motive dem bayer
Hochland entnommen, hätte noch Großes geleiſtet.
leicht auch der Mannheimer Philipp Klein, der
wenig über dreißig Jahre geworden; ohne jegliche
demiſche Anleitung hatte er ſich ſelbſt emporgear.
und wußte ſich innerhalb der Münchener Sezeſſionſ
Geltung zu verſchaffen. Zu groß und ſtürmiſch war
Schaffensdrang, er ſchwelgte in Farben, liebte die gu
Gegenſätze, war zu unruhig, als daß man ſich mit r
Befriedigung ſeiner Tätigkeit freuen konnte. Ab
war doch immerhin ein „ganzer Kerl”, den man
haben mußte, ſelbſt wo er fehlte. Eine große Aus
ſeiner fein empfundenen und durchgeführten B
ſandte der in München lebende Richard
Poſchinger, alle von inniger Naturliebe und
müdlichem Fleiß zeugend. Max Fritz, der in Li
lebende märkiſche Maler, deſſen großes Talent nid
die engere Heimat gebunden iſt, dürfen wir aberma
ſeinen neuen Landſchaften freudig begrüßen.
Wi=
zarte Stimmung, welch echtes Empfinden, welch
volles Vertiefen in die intimſten Reize von Wald
Feld, Berg und Tal, Fluß und Meer zu allen
Ja=
zeiten liegt in dieſen köſtlichen Bildern, die von ſo
geprägter, charakteriſtiſcher Schönheit ſind, daß man
nur ſchwer von ihnen trennen kann. Was würde 1
Meiſter in Paris und London für einen klinge
Namen haben! Das alte Wort von dem Prophete
eigenen Vaterlande bewahrheitet ſich noch immer!
Doch halt, nein, es gibt noch Ausnahmen.
Aber=
zu ihnen zu zählen, muß man eine gute Lunge h.
das Tamtam rühren können, über eine gehor
Klique verfügen und jegliche Beſcheidenheit
rechte=
abſtreifen, darf ferner keinerlei Kritik an ſeine eig
Leiſtungen legen und muß dieſe, mögen ſie auch no
blödſinnig ſein, als Erzeugniſſe eines urſprüngl
Genies ausgeben und anpreiſen. Paßt auf, dann g
Wie lange, iſt freilich eine andere Sache! Man be
die Ausſtellung des „jungen künſtleriſ
Nachwuchſes” der Sezeſſion im
Charlo=
burger Heim der letzteren. Himmliſche Güte, was
kommt mau da zu ſchauen, „wo wilde Mächte ſin
walten”, oder ſo ähnlich! Iſt’s denn zu glauben,
ſo etwas öffentlich zur Schau geſtellt wird? Und i
heißt’s in dem Proſpekt jeuer „Sezeſſions=Akader
„Das Ziel der Schule iſt die künſtleriſche Ausbilt
des zeichneriſchen, maleriſchen und plaſtiſchen
Kön=
mit beſonderer Berückſichtigung des Studiums
menſchlichen Körper. Die Schule führt ihre Schüler
zur künſtleriſchen Selbſtändigkeit. Vorſtudien
we=
beim Eintritt nicht verlangt.” — Und nun muß
dieſe Beweiſe der „künſtleriſchen Selbſtändigkeit”
trachten, dies Sammelſurinm von zeichneriſchen
maleriſchen Unzulänglichkeiten unerhörter Art,
kretinhaft dargeſtellten Menſchen — falls man ſie
ſolche überhaupt erkennt — und dieſe figürlichen
Sze=
gegen die die Neuruppiner Bilderbogen erleſeneKr
werke bedeuten. Hier und da ein paar einzelne
blicke, Spuren eines gewiſſen Könnens, aber das
ja bei der Methode und den Vorbildern in Grund
Boden ruiniert werden. Man hat neulich von
famoſen Pariſer Künſtlerulk geleſen: ein paar ü
mütige junge Maler ließen einen Eſel mittels ſe
in Farbe geſteckten Schwanzendes ein „Bild” malen,
ſie unter dem vielverſprechenden Titel: „Und dielso
ging über dem Adriatiſchen Meer zur Rüſte .
„Salon der Unabhängigen” ſandten, wo das „W
Beachtung und Würdigung fand! Gibt’s denn ü
haupt ſoviele Eſel, wie dieſe ſezeſſioniſtiſche Schü=
Ausſtellung erraten läßt?!
C2
Ae
EE
von grosser
Bedeutung für die
Gesundheit.
3.5 NIC
Natürliche Mineralwaser
TCEINGE
von grosser
Bedeutung für die
Gesundheit.
L0 NI64.
TchInGu
von grosser
Natürliches Mlineuluaser Bedeutung für die Nafürliches
Gesundheit.
4ONTCA
§ Minerale
ACHINGE
(K 1808
Hausbesitzern hohen Rabatt!
à Rolle von 10 Pfg. an
Tapefen Elog. Goldtapete à Rolle v. 20 Pfg.an
Echte Lincrusta . à Mtr. v. 35 Pfg. an
Decorirte Lincrusta 3. „ „ 65 „ „
Ersatz-Lincrustat . à „ „ 20 „ „
Versende fro. geg. fro.
Karte 47 v.10-45 Pfg. Karte 48 v. 48-160 Pfg.
Ringfreie Tapetenindustrie
Frankfurt a. N. 47
C. Kupsch, Altsgasse 27129.
Dauernde Freude und Genuss
beim Radfahren verschafft nur ein
erstklassiges Fabrikat.
Seit Jahrzehnten sind
Tourenräder
Bahnrenner
Strassenrenner
Geschäftsräder
Distancerenner
Dreiräder etc.
für Herren, Damen und Kinder
unübertroffen in Qualität und Ausführung
Zahlreiche Erfolge in grossen Strassendauerfahrten.
Hdlerwerke vorm. Heinrich Kleyer u.-G., Frankkurt u. M.
Gegründet 1880.
ca. 3000 Arbeiter.
Fabrikation: Fahrräder, Aufomobile, Kleinautos, Schreibmaschinen.
Kgl. Preuss. Staatsmedaille in Gold für gewerbl. Leistungen. (3933a
Vertreter: Müller & Ober, Karlstrasse 30.
rne
A
Musik
dann beziehen sie
Musikinstrumente, Saiten
Musikalien etc.
vorteilhaft von
Christian Arnold, Musikalien- und Instrumentenhandlu
Darmstadt, Ernst-Ludwigstrasse 3 (am weissen Turm)
Reparaturen aller Art, in vollkommenster Ausführung, unter Anrechnu
Feinste Referenzen.
Feinste Referenzt
billigster Preise.
1.
Ofe
Stelle
,elegant, von
Leinen-
wäsche kaum zu unterscheiden.
chutzmarke.
Jede
äscl
In Darmstadt bei: H. Nau & Sohn (auch en gros), Schustergasse 16,
neb. der Krone; Herz Hachenburger Sohn (en gros), Rheinstrasse 1;
C. A. Stein, Marktstrasse 7: Augusta Graulich, Kirchstrasse 27;
Arnold Kleber. Bismarckstrasse 3; Gebr. Unger, Ludwigstrasse 9;
L. Engelhardt Nchf.. J. Schenermann, Grosse Ochsengasse 27; Georg
Hof (Inhaber Edgar Wetzstein), Hofpapierhandlung; W. Heckmann,
Mühlstrasse 72, gegenüber der Stadtkapelle; Meister & Weissheimer,
Gr. Ochsengasse 24; Adam Rühl, Casinostrasse 25; L. & M. Fuld,
Kirchstrasse 12, „Zum weissen Schwanen”, Joh. Heinr. Möser, Ruthsstr. 16.
Man hüte sich vor Nachahmungen, weiche mit ahniienen Etiketten, in
ähnlichen Verpackungen und grösstenteils auch unter denselben
Be-
nennungen angeboten werden, und fordere beim Kauf ausdrücklich
R.
NE
Motorrad (3 Ps.)
mit Magnetzündung und federnder Vorder=
(*8699fs
gabel iſt billig zu verkaufen
Aliceſtraße 35, parterre.
Stiefmütterchen, Vergißmeinnich
ſowie gut abgehärt. Gemüſepflanzen
ſind abzugeben Gärtnerei Fr. Menge
(7331msl
Kranichſteinerſtraße 60.
kummer 82.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Seite 19.
SoorSoreler
Inhaber der Firma Franz Gaydoul
jetzt
Rheinstrasse &, I. Eltage
hl weisser und farbiger
Gross
Keiderstond und blasonstene
von M. 1.— an. Schwarze Kleiderstoffe, glatt und fassoniert, von M. 1.20 an.
Musseline und Woll-Musseline, nur Neuheiten der Saison, sehr billig.
Spezialität des Geschäftes seit mehr als 40 Jahren, grösste Auswahl der Neuheiten
von M. 5.50 bis M. 12.00, Knaben-Cheviots, blau und graumeliert, von M. 3.00 an.
Durch Ersparnis hoher Ladenmiete bin ich in der Lage, weit billiger als jedes
Geschäft verkaufen zu können und bitte um Besuch meiner sehr hellen, grossen
Geschäftsräume jetzt
Mitglied des
Rabatt-Spar-Vereins
Rheinstrasse 4, I. Etage.
(7713
fahriwert jeder Art
ir Umzüge u. kleinere
Trans=
orte ſtets zur Verfügung
bei billigſter Berechnung. (7674a
Karl Ritzert
pedition u. Möbeltransportgeschäft
ranichſteinerſtraße 34. Poſtkarte genügt!
Couvertstepperei
ahezu 50 Jahre beſtehend, wird zur
Zu=
iedenheit weiter betrieben Frau Louise
töder Wwe., Alexanderſtr. 13. (*8497msms
Modiſtin
üte werd. chik u. billig garn., alte Sachen
erw. bei Frau Krick, Neue Ireneſtr. 71, II.,
an der Mollerſtraße. (*8319ms
Bure
derden ſchick u. billig umgearbeitet u. garn.
formen u. Zutaten am Lager (7267ims
Mary Gerisch, Schloßgartenpl. 7, part.
dunstige Gelegenheit!
Ein gebrauchtes Kanapee, neu bezogen,
dreiteilige, geſchnürte Wollmatratzen, neu,
owie Chaiſelongue und Diwans billig
u verkaufen.
(661sms)
Schützenſtraße 8, 1. Stock r.
Größere Anzahl ſehr gute
Kisten
bah-
billig zu verkaufen
Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges.
(7721
Ernſt Ludwigſtraße 18.
Damenrad
auch auf Pfandſchein, zu kaufen geſucht
*8878) Korb, Brandgaſſe 4, II. Stock.
Gut erhaltener Lieg- u. Sitzwagen
billig zu verkaufen Arheilgerſtr. 23½. (*8876
Ein Aquarium mit Tiſch wegen
Platz=
mangel billig zu verkaufen
(*8869
Marktplatz 7, Seitenbau, II. Stock.
Ein ſehr gut erhaltener Kinderwagen
Ehillig abzugeben
*8758soi)
Gutenbergſtraße 1, II.
oder Dezimalwage zu
Schnellwage kaufen geſucht (*8877
K. Gruß, Wienersſtraße 83.
Ein 4räd. Wagen
mit Schrotleiter billig abzugeben (B7738
Weinhandlung, Steinackerſtr. 1.
Gutes Federbett
mit Sprungr. u. Wollmatr. wegen Platzm.
zu verkaufen Ruthsſtraße 5, III. r. (*8741
für halb. Preis
Ueuherger. Röderherd abzugeben
ebendaſelbſt 2 Gaslampen und Gasherd.
*8734ss) Näheres Mühlſtraße 7, parterre.
Ein Sportwagen und Kinderſtuhl s
Ezu verkaufen
*2751) Neue Ireneſtraße 64, Krafft.
Salat= u. Gemüſepflanzen,
Penſee u. Vergißmeinnicht
K. Arheilger, Soderſtraße 29
Telephon 947. (7722smsm
Schön gezeichneter Foxterrier
gegen Erſtattung der Steuer abzugeben
7813a)
Kiesſtraße 80, part.
Duh und 1. Rind zu verkaufen
. B26841e
Schießhausſtraßer53.
TetarAusverkauf
in
gesteift. Herrenhüten e weichen
Herren=
hüten Herren=Strohhüten Kinder=
Strohhüten Panamahüten Herren=,
* Knaben- u. Kindermützen 2
Auf alle Waren 40 Prozent Nachlaß!
elisabeinenstr. 14
gegenüber dem Palais-Garten.
(7736a
Tanmäbrk und
MülDR-ZWEIRRDER
Svon höchster
allendunge
DARIS19oO
GRANDPRIN-
J. Donges & Wiest,
Darmstadt, Grafenstr. 26.
(7672a
Gerrrauis Brunnen
Tafel- u. Gesundheits-Mineralwasser
von vorzüglichem Wohlgeſchmack und hoher Bekömmlichkeit
Prämiiert auf allen beſchickten Ausſtellungen.
Von mediziniſchen Sachverſtändigen empfohlen.
Gerkraufsbrannen Eilnondden.
Apfelperle, Apfelſinenkrone, Citron und Himbeer, ſind von vorzüglicher
Qualität und ſtehen infolge ihrer hervorragenden Güte konkurrenzlos da. Der feine,
abſolut eigenartig kräftige Wohlgeſchmack, verbunden mit prickelnder Friſche und
Reinheit, die unübertroffene Wohlbekömmlichkeit und unbegrenzte Haltbarkeit
ver=
leihen den Gertrudisbrunnen=Limonaden allgemeine Wertſchätzung und machen
die=
ſelben zu einem Labſal für jeden Durſtigen.
Generalvertrieb für Darmſtadt und Umgebung:
JakobWeber, Mineralwasserhandlung. Darmstadt
Neue Niederstrasse 11.
Telephon Nr. 837.
Fürstlich-Solms-Braunfels’ſche Brunnenverwaltung, Biskirchen a. d. Lahn.
Hoflieferant Sr. Maj. des Königs von Schweden.
(7668sds
Ge
Generaf-Vertreter: BERNHE WESENGRUND
Weingrosshandlung
Gegründer 1825
7 Schöne Aussicht.
ERANKEURTA-M.
bitte Preisliste verlongen.
(61562
GLonnn
ist der schärfste
Ent-
rahmer, hat den
leich-
testen Gang und ist
be-
quemer zu reinigen als
d. ander. Milchseparatoren.
Mehr als 160000
Scpara-
toren unseres Fabrikats
arbeiten in allen Teilen der
zz :: :: :: Welt. s 3s ssszee
Generalvertrieb für Hessen:
Carl Lorsch
DARMSTADT
Pankratiusstr. 2½, Tel. 1613.
(7818sfs
Vuterhaltenes gebrauchtes Pianino
zu kaufen geſucht. Offert. unter D 83
(*8754
an die Expedition ds. Bl.
Geschäftshaus-Verkauf.
In der Nähe des Marktes, gut
ren=
tierendes Haus mit Kolonialwaren, bedeut.
Flaſchenbier und Branntwein=, Zigarren=u.
Tabak=Umſatz iſt unter angenehmen
Be=
dingungen z. Kaufpreis Mk. 20000,
An=
zahlung 5—6000, Mk. zu verkaufen. Indem
Hauſe wird ſchon Jahre lang dies Geſchäft
mit beſtem Erfolg betrieben. Intereſſenten
(4724a
erhalten nähere Auskunft bei
Hch. Castritius,
Kahlertstrasse 38,
Agentur für Immobilien und Hypotheken.
Telephon 1382. Sprechſtunden 1—3 Uhr.
Hausverkauf, Milltenvierten
Herrſchaftliches Etagenhaus mit allem
Zubehör, Gas, elektr. Licht, Zentralheizung,
großer Garten, zu verkaufen. Offert. unt.
(B7020
B 22 an die Expedition.
Geräum. Einkamilenhaus
in beſtem Zuſtande mit anliegendem
ertrags=
reichem Obſtgarten, 2 Minuten v. Bahnhof
eines verkehrsr. Landſtädtch. Nähe Darmſt.
per 1. Juli od. ſpät. zu verkauf. oder zu verm.
Anerb. nur v. Selbſtrfl. u. C78 Exp. (7347is
B3046)
Einfamilienhaus
am Roquetteweg zu verkaufen od. zu verm.
Enth. 11 gr. Zimmer, der Neuzeit entſpr.
eingerichtet. Auskunft erteilt Seb. Eckler,
Rheinſtr. 9. H. Brann, Moosbergſtr. 97.
Unter dem Taxationswert
iſt in der Nähe Darmſtadts ein villenartiges
Haus mit Balkon u. Veranda, 7 Zimmer,
Kammern, Küche, Waſchküche, Keller,
gr. Nebengebäude u. Gärtchen, direkt an der
Straßenbahn gelegen, wegzugshalber ſofort
zu verkaufen. Näheres Exped. (7667smm
A=ſtöck. 4=Zimmerhaus
in beſter ſpekulativer Lage, wegen Sterbfall
ſof. zu ortsgerichtl. Taxation (40000 Mk.) zu
verk. Das Haus rentiert gut zu 5 pCt.
Er=
orderlich ſind 2000 Mk. Anzahlung. Off.
unt. D 53 an die Exp. ds. Bl. (*8650fso
Eberſtadt, Wilhelmſtr. 24.
wegzugshalber
zu verkaufen in
(*8391mdfs
Schön. Haus unter Preis
in Eberſtadt, beſte Lage, 7 gr. Zim. u. Zub.,
Garten, Gas, Waſſer ꝛc. zu verk. ev. ruh.
Fam. zu verm. Off. u. N 7 Exp. (1984a
Gelände inder Gartenſtadt
zwiſchen Hohlerweg und
Dieburger=
ſtraße, ſchönſte Lage, im ganzen, auch
geteilt, billig zu verkaufen. Off. unter
A 71 an die Expedition. (6745a
Acker mit Plan=
3456 am, zu verkaufen, Eberſtadt, Alte
(*8642fs
Darmſtädter Straße.
Näheresein=der=Expedition=ds.,Bl.
Seite 27.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Nummer
Wichtig für
Bauunternehmer
Hausbesitzer
Wiederverkäufer!
Trotz der enormen Preiserhöhung auf Linoleum ist es
mir doch möglich, einen grossen Posten zu
ausser-
gewöhnlich billigen Preisen anzubieten und bringe ich
diesen Artikel vom
15. März bis einschliesslich 15. April
in einem Sonderverkauf:
Aeusserst
günstige
Gelegenheit
zum Umzug!
Ca.
1000.-Linoleum-Vorlagen
in jeder Grösse vorrätig:: Neueste Dessins : Tadellose Ware
Grösse: 50 cm; 90 cm: 115 cm; 120 cm;
von Mk. 0,40 an.
Ca.
1000.-Linoleum- Tepoiche
.. modernste Dessins .
Grösse: 150X200 cm: 180X250 cm; 200X250 cm;
200X275 cm; 200X300 cm; 250X350 cm;
von Mk. 4.60 an.
Linoleum Jaspé- und Granitteppiche
Grösse: 150X200 cm; 180X250 cm; 200X250 cm; 200X300 cm;
von Mk. 7.00 an.
Linoleum-Inlaid-Teppiche
mit durchgemusterten Dessins
Grösse: 133X200 cm: 150X200cm; 200X250 cm: 2702275 cm;
. von Mk. 7.50 an.
200X300 cm;
Linoleum-Läufer
Breite: 60 cm; 67 cm: 90 cm: 100 cm; 110 cm; 133 cm;
von Mk. 0,60 an.
200 cm breites
Linoleum
zum Belegen ganzer Räume
à Quadratmeter . . von-Mk. O.90 an.
Inlaid-Linoleum
mit durchgemusterten Dessins
à am von Mark 1.85 an.
Ein großer PostenReste enorm billig. Sämtliche Artikel zur Pfiege des Linoleume
Spezialhaus
noleum
6118a
Ein gros.
Darmstadt.
Braubach & Fischer
Grösster Betrieb
dieser Branche im
Karberel Grochersogtum
Hessen.
Gegr. Chem. Waschanstalt
1848
17 Prnst-Luwigstraßse 17.
15 eigene Läden. (908a
Färberei-Versand-Geschäft
Post- und Bahnsendungen werden nach
der Zentrale in Butzbach erbeten.
Wer zahlt den höchsten Preis
für getragene Kleider, Schuhe, Stiefel,
Uniformen, Möbel, Bettwerk ꝛc.?
C. Strudel, Langegaſſe.
2050)
kmpfehle mich im Liefern von (6907a
Ei
Grabdenkmälern
aller Arten. Billige Preiſe, reelle Bedienunz
Peter Karn,
Telephon 1396.
Friedhof=Allee.
Wohnung: Friedrichſtraße 11.
Tiedemann’s, Christoph’s und Schaefer’s
Fußboden=Glanzlack
von anerkannt vorzüglichen Qualitäten in ſämtlichen Farben
Streichfertige Oelfarben
ſchnell trocknend, mit ſchönem Glanz
Blitzoel (ſchnell und hart trocknendes Fußbodenöl)
Emaille=Lacke in ſchönſten Farben
Leinöl, Leinölfirnis und ſogenanntes Staubbindendes Fußbodenöl; Pinſel
in großer Auswahl; Linoleum= und Parkettboden=Wachs, Parkettroſe,
„Cirine” (Parkett= und Linoleum=Politur), Terpentinöl, Stahlſpähne deſter
Qnalität, Dahrit zum Parkettreinigen, Parkettſeife, ſowie alle übrigen
(6255n
Artikel zum Anſtreichen, Putzen und Reinigen
empfiehlt
Friedrich Schaefer, Grossh. Hoflieferant,
7 Ludwigsplatz 7.
Maurerkarren, Handwagen
für Schreiner u. Tapezierer, desgl. 2a und
4=rädrige Wagen billig zu verkaufen bei
Peter Merschroth IV., Hahn b. Pfungſt. (5447a
Flaichen
altes Eiſen, Lumpen u. Papier kauft
*7700ds) H. Zwickler. Erbacherſtraße 9.
Detail
Gberiesterdte uerslhahte
— Schulstrasse 5
empfehle meine vorzüigliche Dausmachet
ſowie feinere Wurtwaren in nu
beſter Qualität. Ein Verſuch lohnt.
Speise-Fettz Pfd. 75 Pfg.
(7216a
Kein Kunſtfett.
A. Jacobi.
Kinderwagen
Sportwager.
Kinderstühle
Kinderbettchen
Blumentische
Topfständer
sowie Korbwaren z
Rohrmöbel jederAr
Alle Reparaturer
an Kinderwagel
auch Aufziehenvol
Gummireif. promp
und billligst. (C5458,5
K. Knaub,
Obere
Schützenstrasse=
Heyl &dohn, Manufakturwaren. (273a
[ ← ][ ][ → ]Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
„ 82.
Samstag, 9. April.
1910,
Sonunge
Anzeiger.
Erſcheint 2 mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr
für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten.
ür denſelben beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis spätestens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen.
Später uns zugehende Inſerate können nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme finden.
Un
Georgenstrasse 6, 2. Stock
Riedeselstrasse 39 III. ſchöne Wohnung, beſtehend aus 6 Zimmern,
esssſchöne 7= Zimmerwohnung billie zu Belkan und allem Zubehör für 1. Juli ev. Kiesſtr. 131, 3. Stock
vermieten.
(1448s
früher zu vermieteu. Einzuſehen von
ſerrſchafts=Wohnungen:
Wilhelmſtraße 16
d 3 Wohnungen mit je
Zimmer auf der Etage und
Fremdenzimmer i. d. Manſarde,
as, elektr. Licht, Zentralheizung,
oß. Gartenanteil, ſowie
reich=
chem Zubehör, per 1. Oktober
vermieten. Zu einer Wohnung
nn Stallung für 3 Pferde
ge=
ben werden. Näh. d. Arch. Klee,
einrichſtraße 82, od. d. Exped.
(6459ms
Seesegesegage
Waldsſtraße 45
Haus zum Alleinbewohnen
t 10 Zimmern, Zentralheizung, Remiſe
d Stallung für 3 Pferde, per ſofort zu
mieten, evtl. auch zu verkaufen. Näheres
sorg Goebel, Maschinenfabrik,
Griesheimerweg 25. (2919s
B2182s) Heerdwegviertel
zum Alleinbewohnen, Zentral=
IIla heizung, elektr. Licht, Gas, in allen
iumen, großen Garten, 10—12 Zimmer,
em Zubehör, zu vermieten od. zu
ver=
ifen. Näh. Franz Koch, Heerdweg 103.
leidelbergerstr. 814/10
öne herrſchaftliche Wohnung, 1. Stock, mit
großen Zimmern, Bad, Küche, größem
rplatz u. reichl. Zubehör per ſofort billig
vermieten. Einzuſehen von 2 bis 4 Uhr
chmittags. Näh. Mittmannſtr. 43. (B554s
Grüner Weg
(Tintenviertel)
Nen erbautes Einfamilienhaus
10 Zimmer mit reichlichem Zubehör,
großem Garten, der Neuzeit entſprech.
eingerichtet, per ſofort beziehbar,
zu verkaufen, ev. zu vermieten. Näh.
Ohlhſtraße 69, part. (B2935ms
Behrenshaus
kathildenhöhe, Alexandraweg 17, mit
(önem Garten, ſofort zu günſtigem Preis
vermieten. Beſichtigung unter Führung
s Verwalters des Ernſt=Ludwig=Hauſes, eine völlig neu hergerichtete, modern
aus=
lerandraweg 26.
lltes Palais).
Rheinſtraße 39
Die bisher von Herrn Leibarzt Dr.
Happelbewohnte Wohnung im zweiten
Stock, 8 Zimmer, Küche, Badezimmer,
gedeckte Veranda, Gas u. elektr. Licht,
iſt per 15. Juni anderwärts zu
ver=
mieten. Näheres bei Karl
Ritters=
haus, Ludwigsplatz.
(4119ms
35
Neckarstrasse 22, I.,
(ev. 12) Zimmer, Bad, 2 Kloſetts, Gas
id Elektr. — Garten — per Juli.
Näheres Laden, Seitenbau. (4661ms
Herrschaftse
inung
feiner Höhenlage,
* Zimmer, reichliches
ubehör, per 1. Oktober zu vermieten.
reis 1700 Mk. Näheres durch
Paul Wolf & Co., Spediteure
Rheinſtraße 51.
(794ms
U
Rheinstrasse 29
Stock, ſchöne Wohnung von 7 Zimmern
nd Zubehör zu vermieten. Näheres
Rhein=
raße 25, Kontor A.
(961ms
Herſchaſts=Wohung
Eliſabethenſtraße 70
Beletage, hochelegant, mit elektriſcher
Licht=
anlage Kochgas, 7 Zimmer, Badezimmer,
geſchloſſener Veranda, Burſchenzimmer,
Man=
fardenräume per alsbald zu vermieten.
Näheres zu erfragen im Bureau im
Seiten=
bau zwiſchen 11—12. u. 2—5 Uhr. (211is
Neckarstrasse 6.
Die bisher von Herrn Generalmajor von
Eckenbrecher innegehabte
Herrſchafts=
wohnung, beſtehend aus 7 Zimmern, großer
Diele, Badezimmer, Veranda und ſonſtigem
Zubehör, Herrſchafts= und
Dienerſchafts=
aufgang, iſt per 1. Juli oder früher zu
ver=
mieten. Näheres daſelbſt parterre. (5817ms
Rheinstrasse 31, I. Stock
Wohnung von 7 Zimmern nebſt Badezimm.
u. ſonſt. Zubehör, beſonders für Arzt oder
Rechtsanwalt geeignet, zu vermieten. Näh.
Rheinſtraße 25, Kontor A.
(307ms
Rheinstrasse 12
hochfeine Wohnung 7 Zimmer, Zentralheiz.
und allem Zubehör zum 1. Juli zu v. Näh.
(6598ms
daſelbſt bei M. Nösinger.
Bismarckstrasse 51
(Sommerſeite) im 2. Stock ſchöne Wohnung
von 7 Zimmern mit Zubehör und
Vor=
garten, neu hergerichtet, wieder zu
ver=
mieten. Auskunft daſelbſt unten. (7446ms
Hügelſtraße 6, 2. Stock,
7 Zimmer, Veranda, Bad per 1. Juli.
An=
zuſehen an Wochentagen von 10—12 Uhr.
Nachzufragen Grüner Weg 34. (B7286
Bismarckſtraße 39, II.,
Wohnung von 6 Zimmern und
Bade=
zimmer nebſt Zubehör per ſofort zu
ver=
mieten. Näheres parterre.
(67ms
Hertschariswennung
Eliſabethenſtraße 51 nächſt der
Neckarſtraße, Beletage, 6
Zim=
mer mit Balkon, neuzeitlich
herge=
richtet, nebſt Stallung für 6 Pferde
(ev. auch ohne Stalung) Garten u.
allem Zubehör. Zu erfragen
Eliſa=
bethenſtraße 59 im Kontor.
Einzu=
ſehen 12—2 Uhr.
(208ms
Rheinſtraße 24
(3862ms geſtattete Wohnung im 1. Stock, 6 Zimmer
Auskunſt erteilt Kabinetts=Direktion mit reichl. Zubehör per ſofort zu vermieten.
Näh. Rheinſtraße 26, Büro.
(323ms
B2181ms) Mühlſtr. 64½, Kapellplatz,
2. St., 6= Zimmerwohnung mit Zubehör, freie
Ausſicht. Näh. Franz Koch, Heerdweg 103.
Friedrichſtraße 12, parterre,
6 Zimmer mit reichlichem Zubehör
per ſofort. Näh. parterre im Hofe, im
Comptoir. Preis 900 Mark. (2916ms
Geeee e
ſchöne 6= Zimmerwohnung, Küche,
Bade=
zimmer Balkon, Heiz= und Leuchtgas und
zwei Manſardenzimmer per ſofort zu
ver=
mieten. Näheres parterre.
318ms) Landwehrſtraße 4, nahe dem
Herrengarten, ſchöne 6=Zimmerwohnungmit
allem Zubehör per ſofort zu verm.
Escholibrückerstrasse10
16 Zimmerwohnung, Badez., 2 Verandas
per ſofort. Anzuſehen von 11 bis 1 und
3—6 Uhr. Näh. daſelbſt 1. Etage. (4116ms
Stiftſtraße 21
parterre, eleg. 6=Zimmerwohnung, neuzeitlich,
zu vermieten. Näheres nur beim Beſitzer
zu erfahren.
(5237ms
Nieder-Ramstätterstr. 53
ſchöne 6=Zimmerwohnung per 1. Juli zu
vermieten. Näheres F. Frey.
(6166s
11—1 u. v. 3—5 Uhr. Näh. 1. Stock. (5837ms
6547ms) Ecke Soder= u. Heidenreichſtr.,
in herrlicher, freier, geſunder Lage, 5 Min.
vom Walde, feine herrſchaftliche 6=
Zimmer=
wohnungen, modern und neuzeitlich
einge=
richtet u. ausgeſtattet, zu vermieten. Näh.
Soderſtraße 48, parterre.
Heidelbergerſtr. 91
herrſchaftliche Wohnung, hochparterre, Wendelſtadtſtraße 1, I.
6 Zimmer, elektr. und Gaslicht, Loggia u.
Veranda ꝛc. und reichlichem Zubehör, event.
noch 2 bis 3 Zimmer im 3. Stock. Näh.
daſelbſt 3. Stock.
(1126ms
Liebigstrasse 9, I. Stock
ſchöne 6=Zimmerwohnung mit Balkon und
großer Veranda, event. noch 2 Zimmer
im 3. Stock, vom 1. Juli an beziehbar.
Näheres parterre. Anzuſehen von 11—1 u.
nachmittags nach 4 Uhr.
(6894ms
§ 6=Zimmerwohnung mit Bad, Bel=
4 Etage, per 1. Juli zu verm. Kein
* Gegenüber, große Veranda n. Süden.
Anzuſehen täglich von 1. bis 3 und
§ 5 bis 6 Uhr.
(R6585ms
Heinrichstrasse 46
iſt die Beletage, beſtehend aus 6 Zimmern,
Balkon, Veranda, Bad, nebſt einem Zimmer
im Dachſtock bis zum 1. Juli d. J.
ander=
weit zu vermieten. Einzuſehen täglich von
3 bis 5 Uhr. Näheres zu erfragen
Schieß=
hausſtraße 44.
Elisabethenstr. 52
§1 Saal (welcher in 2 Zimmer geteilt
werden kann) nebſt Zubehör, Gas, ſtraße 2.
elektr. Licht, alles neu hergerichtet,
ſofort od. ſpäter beziehbar. (6774ms
Herrschaftswohnung.
.
I. Stock, 6 Zimmer, Balkon und Veranda,
Bad, im Dachſtock 2 Fremdenzimmer und
2 Magdkammern, auch Garten, per 1. Jui
1
zu verm. Näh. Roquetteweg 3.
7153ms) Heidelbergerſtr. 1, am
Martenplatz, iſt eine große elegante
6=Zimmerwohnung mit Gas u. allem
Zubehör, II. event. I. Etage, per 1. Juli
d. Js. zu vermieten. Auf Wunſch
können noch 2 Zimmer hinzugegeben
werden. Näheres daſelbſt 1. Etage.
Georgenstrasse 8, II.,
6 Zimmer nebſt Zubehör für 1. Juli zu
vermieten. Anzuſehen von 10—12 Uhr
vormittags.
(7404ms
Wittmannſtr. 29, 2. St.,
neuzeitliche 6=Zimmerwohnung mit
reichlichem Zubehör per 1. Juli an
kleine ruhige Familie zu vermieten.
Näheres im 1. Stock. (B7221ms
lbneh Kartſtr 20, ., Zimmer. 5 mr.
3 kleine mit all. Zubeh. per 1. Juli.
Zu vermieten
per 1. Juli oder früher
Wihelminenſtr. 21, I.
hochelegante 6=Zimmerwohnung,
geeignet: für Arzt, ſowie
Bureau=
oder Etagengeſchäft. Näheres
daſelbſt. (7439oms
Eschollbrückerstr. 3
6=Zimmerwohnung u. extra Badezimmer,
Veranda u. Balkon, 2 Bodenräume, 2 Keller.
Mitbenutzung des Bleichplatzes u. Gartens,
per 1. Juli zu verm.
(7702ms
neuzeitlich, mit allen Bequemlichkeiten
her=
gerichtete 5=Zimmer=Wohnung ſofort oder
ſpäter an ruhige Mieter abzugeben. Näh.
ebendaſelbſt parterre.
(44ms
Viktoriaſtraße 24
eine elegante 5=Zimmerwohnung (1. St.)
mit Bad, neuzeitlich eingerichtet, per
ſofort zu vermieten Zu erfragen
(334s
Ireneſtraße 12
Ecke Viktoriaſtraße (B340ms
iſt die Parterrewohnung, beſtehend aus
5 neuzeitl. einger. Zimmern, Badezimmer,
Balkon, außerdem Fremdenzimmer,
Mäd=
chenkammer und allem Zubehör inkl. großem
Vorgarten nach zwei Straßen per ſofort zu
verm. Näh. nebenan in der
Kolonialwaren=
handlung von C. Grik, Viktoriaſtraße 87
Mathildenstrasse 41 oder Grafenſtraße 33½ im Laden.
11ms) Ecke der Frankfurter= u.
Irene=
ſtraße 1, eine hübſche 5=Zimmerwohnung
mit allem Zubehör alsbald zu vermieten.
Nieder-Ramstädterstr. 37
5=Zimmerwohnung, neuzeitlich, mit
Bade=
zimmer, Balkon nebſt Zubehör ſofort
zu vermieten.
(346ms
Pallaswiesenstrasse 39
1. u. 2. Stock, je eineſchöne 5=Zimmerwohnung
mit Küche nebſt Zubehör. Näh. daſelbſt im
2. Stock od. Rheinſtr. 25, Kontor A. (959ms
(B6779ms Bessungerstrasse 111, part.
§5=Zimmerwohnung, Küche, Bad, Veranda,
Gartenanteil, mit Manſardenzimmer per
ſofort zu verm. Auf Wunſch Stallung,
parterre, 5=Zimmerwohnung und Remiſe und Burſchenſtube. — Näheres
da=
ſelbſt und Ph. Jacobi IV., Beſſunger=
(B1485s
3448ms) Karlſtraße 53 eine 5=
Zimmer=
wohnung im 2. Stock mit Veranda und
allem Zubehör per ſofort.
876ms) Bismarckſtraße 47 der erſte
Stock, beſtehend aus 5 geräum. Zimmern
B5784ms) Ohlyſtraße 29, Neubau,und Bad mit W. C., alles neu hergerichtet,
per ſofort zu verm. Näheres parterre.
5= Zim.=Woh=
Beckstrasse 78 nung mit Zu=
(2690ms
behör per ſofort zu verm.
Heidelbergerstr. 88, I. u. 92, II.
je 5=Z.=W., Gas, Bad, Balkon u. Zub. per
ſofort zu vermieten. Näh. Heidelberger=
(B1766ms
ſtraße 92, 1. St.
Kiesstrasse 45
ſchöne 5=Zimmer=Wohnung mit allem
Zu=
behör per ſofort zu vermieten. (2931ms
Stiftstrasse 13, 2. Stock
5 Zimmer m. all. Zubeh. ſof. beziehbar. (3132s
B4370s) Moſerſtr. 2, 2. Stock, ſchöne
5= Zimmerwohnung per 1. Jult an ruhige
Mieter zu verm. Preis 1000 Mk.
Einzu=
ſehen von 2—4 Uhr.
Heinrichstrasse 95, part.,
ſchöne 5=Zimmerwohnung mit groß. Veranda
und Zubehör an ruh. Familie per 1. Juli
zu vermieten. Näh. daſelbſt.
(5278ms
Wittmannſtraße 23 (Beletage)
5 Zimmer, Badez., Speiſek., 2 Balkons mit
Zubehör an ruh. Familie zu vm. (B4879ms
5814ms) Stiftſtraße 40, part., ſchöne
5=Zimmerwohnung, Mädchenzimmer, zwei
Keller. Mitbenützung des Bleichplatzes, zu
600 Mk. per 1. Juli zu verm. Näh. II. St.
Liebigſtraße 26 die
Parterrewoh=
nung, 5 Zimmer mit allem Zubehör.
Näheres 1. Etage.
5910ms
Luienſtr. 34
(6135ms
1 Treppe, gegenüber dem Palaisgarten,
freundliche 5= Zimmerwohnung mit großer=
Küche u. ſonſtigem Zubehör ſof. zu verm.
Riedeselstrasse 53, II.
5 Zimmer, Badezimmer, Veranda,
Waſch=
küche, Bleichplatz, Trockenboden u. ſonſtiges
Zubehör, Kohlenaufzug, Gas, elektr. Licht,
per 1. Juli. Näh. Sandſtr. 42, Mittelbau,
auch Eingang Riedeſelſtr. M. Junghaus. (6129ms
Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. Apri 1910.
Nummer 8
n ruhiger Lage ohne vs=ä-vis iſt in feinem Hauſe im Herzen
der Stadt eine hochelegante
(6461a
mit großem Toilettezimmer, nur Parkett und Linoleumböden, elektr.
Licht und Gas in allen Räumen, Veranda, Mädchenzimmer, ſowie
allem Zubehör, per 1. Juli zu vermieten. Näh. Fuchsſtraße 16, III.
Bismarckstraße 48
5=Zimmerwohnung im II. Stock zu
ver=
mieten. Zu erfragen daſelbſt zwiſche 11 u.
12 Uhr vormittags und 4 u. 5 Uhr
nach=
mittags im Bureau, parterre.
(5807ms
Klappacherstrasse 11
1. Stock (Beletage) fünf Zimmer, Bad,
Fremdenzimmer, Mädchenkammer, elektr.
Licht uſw. vom 1. Juli ab zu vermieten.
Nur für ruhige Leute! Einzuſehen von
10 bis 5 Uhr.
(B6073ms
Alexanderstrasse 13
5 Zimmerw. im 1. St per 1. Juli zu
ver=
mieten. Näheres parterre.
(6193a
Martinstrasse 64, II.,
5=Zimmerwohnung, neuhergerichtet, mit
allem Zubehör per 1. Juli zu vermieten. —
Näh. bei Agent Braun, Martinſtr. 74. (6454ms
a)ſea)
Wienersstrasse 77
ſchöne, ſehr geräumige 5=Zimmerwohnung,
1. Stock, mit Heiz= u. Leuchtgas und allem
Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Näher.
daſelbſt 2. Stock.
(6591ms
eine Herr=
Landskranſtr. 51, part., ſchaftswohn.,
5 Zimmer mit Gas, Badeeinr., Schellenleit.
u. Fremdenz., etwas Garten, ſof. zu verm.
Näheres im Eckhaus part.
(B6790ms
Martinstrasse 97, part.,
herrſchaftl. 5=Zimmerwohnung mit großem
Erker, großer Veranda, Bad, Etagen=
Warm=
waſſerheizung und reichlichem Zubehör per
1. Juli, event. früher, zu vermieten. Näh.
daſelbſt zwiſchen 11 u. 12½ Uhr vorm. und
5—6½ Uhr nachmittags.
(B6791ms
Saalbaustrasse 38, I.
elegante, geſunde 5=Zimmerwohnung,
neu=
zeitl. Einrichtung, auf 1. Juli zu vm. (6541ms
Frankfurtersträsse 17
Erdgeſchoß.
Große 5=Zimmerwohnunig, Balkon, Veranda,
Vor= u. Hintergarten auf 1. Juli. Einzuſeh. v.
10—12 Uhr vorm. u. 3—6 Uhr. nachm. (6893ms
5-Zimmerwohnung
nebſt Küche, Speiſek., Mädchenzimmer
auf der Etage und Zubehör a. 1. Juli
zu verm. Preis 750 Mk. Einzuſehen
zwiſchen 10 und 4 Uhr bei Frau
Dr. Meissel, Friedrichſtr. 21, II. (7248t
Nieder-Ramstädterstr. 37
ſchöne 5=Zimmerwohnung (neuzeitlich) mit
Balkon u. Zubehör ſofort zu vermieten,
ſo=
wie 3=Zimmerwohnung mit Zubehör. (7277a
.
Luiſenſtraße N-
Ecke Eliſabethenſtraße
Manſardenwohnung, 5 Zimmer m. Zubehör,
Gas, zuſammen oder geteilt, an ruhige
Mieter vom 1. Juni ab. Preis 550 Mark.
Zu beſichtigen nachm. 4—6 Uhr. (6869ms
Wegzugshalber
Neubau, Ecke der Stifts= und
Linden=
hofſtraße, 1. Stock, eine große 5=
Zimmer=
wohnung, Gas, elektr. Licht, Linoleum=
Belag in allen Zimmern, Veranda, großer
Trockenboden, alles neuzeitlich, ſofort.
Näheres parterre.
(C7092,5
Soderstrasse 97, 1. St.
verſetzungshalber ſchöne 5=Zimmerwohnung,
Gas, Veranda, Badezimmer, per 1. Juli
zu verm. Näheres part.
(7095ms
7086ms) Friedrichſtr. 18, I. St., Fünf=
Zimmerwohnung mit Balkon nebſt Zubehör
auf 1. Juli zu vermieten.
7429ms) Stiftſtr. 41, 1. Stock, ſchöne
5=Zimmerwohnung mit Bad, Veranda und
allem Zubehör per ſofort zu vermieten.
Zu erfragen parterre.
Mauerſtraße 12
2. Stock, ohne Gegenüber, 5=Zimmerwohn.
mit allem Zubehör per 1. Juli zu verm.
Näheres 1. Stock L. Lerch. (7305ms
7181ms) Landgraf Philipp=Anlage 58,
1. Stock, 5 Zimmer, Küche, Bad per 1. Juli
zu verm. Näh. Eliſabethenſtr. 68, Kontor.
Parkusstrasse 10
5=Zimmerwohnung mit Gas, Bleichplatz,
Manſ.=Zimmer per ſof. zu verm. Näheres
daſelbſt oder Klappacherſtr. 16. (B7143ms
Georgenstrasse 3
eine 5=Zimmerwohnung im 1. Stock,
Mäd=
chenſtube nebſt allem Zubehör auf 1. Juli
zu verm. Zu erfragen parterre. (7155ms
Kranichsteinerstr. 39
5=Zimmerwohnung mit Zubehör im 1. St. p.
1. Juli, Preis 600 M. Näh. Seitenb. (7408ms
7158ms) Viktoriaſtr. 94, II., hochelegante
5=Zimmerwohnung mit Bad und allem
Zubehör zu verm. Näh. daſ. Nr. 90 part.
7088ms) Hölgesſtr. 10, I., freundliche
5=Zimmerwohnung mit Badez., Veranda,
Speiſek., Gas ꝛc. zu vermieten.
von 5 Zimmer ꝛc. ꝛc. per
Wohnung 1. Juli beziehbar, 2. Stock.
Näh. Schloßgartenſtr. 41, part. (7419ms
50
Neckarstrasse 2e, part.,
5 Zimmer, Gas, Bad, elektr. Licht, per
Juli, event. früher.
(7448ms
Kranichsteinerstraße 15
Vorderhaus, I. Stock
5=Zimmerwohnung, Preis 520 Mk., bis
(7459ms
1. Mai zu vermieten.
*8460ms) Wienersſtraße 58 5=Zimmer=
Wohnung mit Gartenanteil billig zu verm.
Mauerſtraße 18, 2. Stock,
5 Zimmer, Küche, Bodenkammer nebſt all
Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Näh.
parterre daſelbſt.
(7296a
7329ids) Wienersſtraße 54, ſchöne 5=
Zimmerwohnung, 1. Stock mit allem Zub.
per 1. Juli zu vermieten.
*8533ds) Hügelſtraße 65½, 3. Stock,
5 Zimmer, Bad, elektr. Licht, Gas ꝛc. zu
vermieten. Näheres 1. Etage.
Elisabethenstrasse 72, II. Stock
Zu vermieten:
ſchöne große 4=Zimmerwohnung m. Veranda
desgl. eine Manſardenwohnung in ſchönſter
Lage Eberſtadts per ſofort zu vermieten.
Näheres bei Bauunternehmer
Hch. Dächert II.
Martinstr. 48, part. od. 1. St
je 4 Zimmer, ſamt 5 Räumen in der Manſ.,
zum 1. Juli, ev. früher, zu verm. (B5031ms
892ms) Taunusſtraße 42, 1. Stock,
be=
ſtehend aus 4 Zimmern, Veranda,
Bade=
zimmer, Speiſekammer, Mädchenzimmer,
Bleichplatz, Waſcheküche, Trockenboden, per
ſofort zu beziehen. — Zu erfragen im
Laden bei Walther. Einzuſ. v. 3—5 Uhr.
Cm
B2658ms) Karlſtraße 97 iſt eine Vier=
Zimmerwohnung per ſofort zu vermieten.
Näheres parterre. Einzuſehen von 3—5 Uhr
ſchöne 4=Zimmer=
Gutenbergſtraße 19 wohng. per ſofort
zu vermieten. Einzuſehen 2. Stock. Näh.
Gervinusſtraße 55, part.
(3157ms
B3340ms) Heidelbergerſtraße 74,
herr=
ſchaftl. Wohnung 4—5 gr. Zimmer, Bad,
Balkon, Veranda, ſofort z. vermieten. Näh.
Parterre, Zigarrenladen.
Luiſenſtraße 34
4=Zimmerw. mit großer zement. heller
Werk=
ſtatt. Zu erfr. Luiſenſtraße 36. (4421ms
Neckarſtraße 4
4=Zimmer=Wohnung, Vorderhaus, per 6
(4384ms
ſofort zu vermieten.
Karlstrasse 38, 3. Stock
4=Zimmerwohnung ſofort zu verm. (3597ms
(4382ms) Stiftstrasse 42, Seitenbau,
1. Stock, 4 Zimmer per ſofort.
Rhönring 141
im 1. Stock eine ſchöne 4=Zimmer=
Wohnung mit Bad und Gas,
ſowie allem Zubehör per ſofort zu
vermieten. Alles Nähere
3402ms) Rhönring 67 b. Schuchmann.
5 Zimmer, Küche, Bad per 1. Juli zu
vermieten. Näheres Eliſabethenſtraße 68,
Kontor.
(7697ms
7707ms) Ecke Roßdörfer= und Inſel=Eckhardtſtraße 21, I.
ſtraße 29, I. Stock, Fünfzimmerwohnung 4—5=Zimmerwohnung ſofort oder ſpäter
mit allem Zubehör per ſofort zu vermieten. zu vermieten.
(4560ms
Näheres parterre.
2438a) Rhönring 143, direkt neben
Moserstrasse 1, I.
ſchöne 5=Zimmerwohng. mit Zubehör per
1. Juli zu verm. Einzuſehen vorm. (7768ms
Per 1. Juli
Elisabethenstrasse 10
freundl. 5= evtl. 6=Zimmerwohnung,
von Herrn Schneidermeiſter Maurer
bewohnt, iſt mit allem Zubehör,
Mit=
benutzung der Waſchküche, des
Bleich=
platzes und Trockenbodens anderweit
zu vermieten. Näh. Eliſabethenſtr. 10,
im Vorderhaus 2. Stock. (7749ms
Klappacherstrasse 1, part.,
5=Zimmerwohnung mit Gas, Bad, elektr.
Licht, per 1. Juli zu vermieten. (B7685ms
Gartenstrasse 7, parterre
5 Zimmer, davon 2 Entreſol nebſt Zubehör,
Gas per 1. Juli zu vermieten.
*8814)
Zu erfragen 1. Stock.
209ods) Neckarſtraße 11, Hinterhaus
ſchöne 4=Zim.=Wohn. (ev. 5 Zim.) mit allem
Zubeh. p. ſofort anderweitig zu vermieten.
Nur nachmittags einzuſehen. Alles nähere
im Kontor daſelbſt.
1980ms) Karlſtraße 27 eine 4= und
3=Zimmerwohnung zu vermieten.
(364
Hochstrasse 12, I. St. ms
geräumige 4=Zimmerwohnung zu vermiet.
Einzuſehen zwiſchen 2 u. 5 Uhr. Näh. daſelbſt.
Ahastrasse 24
4=Zimmerwohnungen, neuhergerichtet, zu
verm. Zu erfrgn. part.
(B371ms
Karlstrasse 65
iſt im 3. Stock eine 4=Zimmerwohnung mit
allem Zubehör per ſofort zu vermieten.
(B387ms
Näheres parterre.
Wienersſtraße 47
ſchöne 4=Zimmer=Wohnung mit Veranda,
Badezimmer, der Neuzeit entſpr., per ſofor
ev. auch ſpäter. Näh. daſelbſt 2. Stock od
Kiesſtraße 68, 1. Stock.
(515ms
986ms) Kahlertſtraße 30, 2. Stock
4=Zimmerwohnung nebſt Zubehör per
ſofort zu vermieten. Näheres parterre.
(5223
Casinostrasse 12
ms
moderne 4=Zimmerwohnung m. Baderaum,
Balkon, Veranda u. reichl. Zubehör, Gas
evtl. elektr. Licht, per 1. Juli zu vermieten.
Kranichſteinerſtraße, im 1. Stock, elegant
hergerichtete 4=Zimmerwohn. mit Bad, auf
Wunſch Badeofen, Speiſek., Veranda,
Man=
ſardenzimmer, Bodenverſchlag, Trockenboden,
2 Keller, Bleichplatz und Gartenanteil per
alsbald oder ſpäter. Näheres bei Friedrich
Delp, Baugeſchäft, Frankfurterſtraße 80.
Telephon 198.
Elisabethenstrasse 1
am Ludwigsplatz, im Hofbau, zwei
§ 4=Zimmerwohnungen mit Zubehör
im 1. Stock p. 1. Mai 1910, ev. früher.
Auch f. Bureau od. Lager geeignet. (826ms
B1077ms) Moosbergſtraße 97, nächſt
der Heidelbergerſtraße, ſchöne 4=
Zimmer=
wohnung, neuzeitl. eingerichtet, evtl. mit
Stallung, zu vermieten.
6139ms) Kaupſtraße 24, II. St.,
4=Zimmerwohnung, neu hergerichtet,
beziehbar, zu vermieten. Näheres par
vormittags oder Viktoriaſtr. 72.
in freier:
Soderstr. 119 fünf Mit
(1928s vom Wald, neuzeitlich eingerichtete 3.5
1 X3 Zimmerwohnungen mit Fremde
Mädchenzimmer per 1. Juli zu verm
Preis 600—850 Mk. Näheres daſelbſt
4—6 Uhr nachmittags oder Wendel
ſtraße 34, parterre.
(61
(64
Ballonplatz 3
neben der Infant.=Kaſerne, iſt der I.
4 Zimmer, Küche, Badezimmer und
Zubehör per ſofort zu vermieten. B
tigung jederzeit. Auskunft durch Tel.
Riegerplatz 5, 3. Stock
4=Zimmerwohnung per 1. Juli zu Mk.
Näh. Schloßgartenſtr. 55, W. Andreß. (67
Schwanenstrasse 75,
4=Zimmerwohnung, Badezimmer, S
kammer, Bodenzimmer (kein Gegeni
mit allem Zubehör per 1. Juli zu ver
Zu erfragen Stiftſtraße 52.
(676
Gartenstrasse 26
ſchöne 4=Zimmerwohnung mit Gas u.
Zubehör für 1. Juli. Zu erfr. daſ. part.
Viktoriastrasse 69
ſchöne 4=Zimmerwohnung im 2. Stodk
Balkon, 2 Bodenkammern, Trockenb
Bleichplatz, Waſchküche, Gas ꝛc. ab 1.
zu vermieten.
Obere Liebfrauenstr. 1
2. Stock, ſehr ſchöne 4=Zimmerwohnung
herger., f. 475 Mk. an ruhige Leute ſo
ſpät. zu verm. Näh. 1. Stock daſ.
Wienersſtraße 59
ſchöne 4=Zimmerwohnung im 1. Stock
Gas u. allem Zubehör, per 1. Juli. (67
Elisabethenstrasse 23
ſchöne 4=Zimmerwohnung mit Zul
ſofort zu vermieten.
Taunusstrasse 25, 2.
ſchöne geräumige 4=Zimmerwohnuna
1. Juli zu verm. Näh. 3. Stock. (6
Alicestrasse 1½, 3. S.
kleine 4=Zimmerwohnung mit Balkon=
1. Juli zu verm. Näh. Nr. 1 part. (67
6778ms) Beckſtraße 71 Vier=Zin
wohnung, 2 Keller, 1 Mädchenk., Wi
Bleichplatz für 1. Juli zu verm.
Moosbergſtr. 35, 1. Sto.
4=Zimmerwohnung mit Zubehör
1. Juli ds. Js. zu verm. Näh. Archie
(B6792
Kugel, Wittmannſtr. 4.
Riedeſelſtr. 56, 2. St.,
neu hergerichtete 4=Zimmerwohnung,
Küche, Gas, Veranda, 1
Manſarden=
kammer, in ruhiger Lage, für
einzel=
nen Herrn od. ält. Ehepaar paſſ., per
ſofort, event. ſpät. zu verm. (4422ms
Schloßgartenstr. 1, I.
4=Zimmer=Wohnung ſofort zu vermieten.
Näheres im Laden.
(4967ms
Schöne 4-Zimmerwohnung
neuzeitlich eingerichtet, zu vermieten. Näh.
Kranichſteinerſtraße 1.
(5803ms
Karlstraße 115
eine ſchöne Wohnung, enthaltend 4 Zimmer,
Küche, Bad, Veranda, Gas u. elektr. Licht,
2 Kammern uſw., ſofort beziehbar, zu
ver=
mieten. Nähere Auskunft erteilt C. W. Braun,
(B4634ms
Martinſtraße 74.
4659ms) Hoffmannſtr. 3, III., ſchöne
4=Zimmerwohnung, neuzeitlich eingerichtet.
Nieder-Ramstädterstr. 16
Vorderhaus, 1. Stock, moderne 4=Zim.=
Wohnung mit allem Zubehör alsbald zu
vermieten. Näheres daſelbſt und bei
Bau=
führer Albin Hohmann, Rhönring 113. (5509ms
5214ms) Eckhardtſtraße 15, I., hübſche
4=Zimmer=Wohnung, ganz der Neuzeit
ent=
ſprechend, mit 2 gr. Manſ. u. ſonſt. reich.
Zubeh. ohne Gegenüber, 1. Juli zu verm.
5217ms) Schwanenſtraße 38, 2. Stock,
4=Zimmerwohnung mit Gaseinrichtung,
Manſardenſtube, Kellerräume, Bodenkamm.
per ſofort. Auf Wunſch auch mit 3
Zimmer. Näh. im Laden Georgenſtr. 11.
Obere Taunusstrasse
eine Vierzimmerwohnung, 2
Mädchen=
räume, Garten und allem Zubehör auf
1. Juni zu vermieten.
Zu erfragen Dieburgerſtraße 46.
5520ms) Heidelbergerſtr. 46, III., 4=Zim.=
Wohnung zu vermieten. Näh. 2. Stock.
Niederstrasse 23, Neubau
1 geräumige 4=Zimmer= u. große 2=
Zimmer=
wohnung per ſofort oder ſpäter zu verm
Gg. Friedr. Rettig, Schloſſermeiſter. (B5785ms
Heidelbergerstrasse 90
eine ſchöne 4=Zimmerwohnung nebſt allem
Zubehör per 1. Juli. Näh. daſ. 1. St. (B5792ms
Gutenbergſtraße 68, Neuban,
mehrere 4=Zimmerwohnungen per 1. Juli.
Näheres Landwehrſtraße 4, part. (5808ms
Heinheimerstrasse 73
ſchöne große 4=Zimmerwohnung mit Bar=
2 Balkone, ſowie reichl. Zubehör per ſofort
zu vermieten. Näheres 1. Stock. (B6484ms
Kahlertstrasse 32
eine hübſche 4=Zimmerwohnung m. Be
Gas und allem Zubehör zu verm.
E=
ſehen von 2—4 Uhr.
Neue Irenestrasse
bei der Mollerſtraße, 4=Zimmerwohnun
1. Stock mit Bad, 2 Manſardenz. u.
Ga=
anteil in ruhigem Hauſe per 1. Juli z
Näh. Rheinſtraße 28, 1. St.
Rossdörferstrasse 8
1. Stock, neuzeitl. 4=Zimmerwohn. zu 1
Näh. Heidenreichſtr. 29 od. 31, pt. (70a
Stiftstrasse 35, I. Ste
Zimmerw. mit Gas u. a. Zub. (70
ſchöne 4=Zi
Mauerstr. 21, I. u. II., Wohnun
Manſardenz., Badeeinrichtung, Balt=
Veranda, per 1. Juli an ruhige Leu
(7099
Näheres 3. Stock.
öms) Mauerſtr. 30, II. Stoch ſc
4=Zimmerwohnung mit Veranda und
behör per 1. Juli zu vermieten.
Näl=
daſelbſt und Kiesſtr. 84 p.
7082ms) In ruhigem, nur von
Erwachſ=
bewohntem Hauſe iſt Dieburgerſtr.
part., eine ſchöne 4=Zimmerwohnung
1. Juli zu vermieten. Halteſtelle dere
Straßenb. Näheres im III. Stock. (708
Kiesſtraße 101
1. Stock, in ruhigem Hauſe ſchöne
Wohnung mit Balkon, Bad u. reichl.
behör, auf Wunſch mit Gartenbenutz
ſofort oder zum 1. Juli zu verm. (730
Manerſtraße 3, 3. Stol
4=Zimmerwohnung m. Zubehör per 1.
zu vermieten. Näh. parterre.
Soderstrasse 44½
(5471ms ſchöne 4=Zimmerwohnung, 1. Stock,
allem Zubehör bis 1. Juli zu vermi
Näheres Soderſtraße 24, parterre. (7168
7233ms) Mauerſtraße 24, part.,
4=Zimmerwohnung zu 400 Mk. per 1.
zu verm. Näh. daſelbſt u. Kiesſtr. 84,
eine ſchöne 4=C
Pallaswieſenſtr. 1, Wohn. bis 1.
zu vermieten. Näheres parterre. (*841
B7388ms) Neue Sandbergſtraße
III. Etage, ſchöne 4=Zimmerwohn., T
zimmer, Heiz= und Leuchtgas, Garte
teil, Balkon und allem Zubehör. Näk
Heidelbergerſtraße 70, parterre.
Steinackerſtraße 19, part
Zimmer, Veranda ꝛc. per 1.
500 Mk. Einzuſ. 2—7 Uhr nachm. (B70
Tühme) Schlofgartenſtr. 11,
=Zimmerwohng. Preis 450 Mk. Näh.
kummer 82.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9.April191o.
Sette 27.
Milkelminenstrasse 19, I. Darmstädter Hausbesitzerverein Wihelminenstrasse 19, I.
asse
Ern
burgerſt
101
Zu ver mieten:
theinſtraße 32, II.
Zimmerwoh., Bad, Dienertreppe, reichl.
lbehör per ſofort. Preis 1500 M. (2966ms
Heinrichſtraße 162, 1. Stock,
zimmerwohnung, Bad, Gas,
Zentral=
zung, Dienertreppe. Näheres Soder=
(7118ms
iße 102.
5=Zim.=Wohng.
Wühelmstrasse 40
Eſchollbruckerſtr. 1, II., u. Zubehör per
Taichersrase 25
1. Juli. Preis 850 Mk. Anzuſ. v. 2—5 Uhr.
Näheres im Laden oder 1. Stock. (4972ms
1. Juli. Näheres 3. Stock.
95)
Wittmannſtraße 22, Erdgeſchoß,e
5 Zimmer u. allem Zubehör.
Wilhelmstrasse 40 von 10—4 Uhr.
gante Wohnung im Erdgeſchoß, 6 Zimm.,
rplatz, Bad, Anrichte, i. Souterrain Küche,
zeiſekammer und ein Zimmer, mit reichl.
lbehör, großen Vorgarten, Zentralheizung, Näheres parterre und Hausbeſitzerverein
ktr. Licht, Gas, Aufzug, Warmwaſſerleit., Wilhelminenſtr. 19, I.
m. Stall. Näh. Wilhelmſtraße 38. (2970ms Ecke Zeughausſtraße — Mathildenplatz
2 Stock, 5 Zimmer (ineinandergehend) mit
fendelstadtstr. 28, I. Stock
ſallen Bequemlichkeiten.
achtvolle geräumige 6=Zimmerwohnung,
ilkon, kompl. Badezim., reichl. Zubebör, Wilhelminenstr. 14, II. St.,
u hergerichtet, per ſofort. Näheres da=ſſchöne 5=Zimmerwohn. mit Badez., Gas,
bſt II. Stock.
(3633msſelektr. Licht, p. 1. Juli od. früher. Näh.
Bank=
ſlokal, anzuſehen zwiſchen 3—5 Uhr. (7452ms
Martinſtraße 11½, hochparterre,
räumige Wohnung v. 6 Zimmer, geſchl.
randa, Küche uſw., Gas, zum 1. Juliſparterre, 5=Zimmerwohn., Manſ. u. Sou=1
er ſpätet
(7109msſterrainzim., nebſt Garten, 730 Mk., ohne
Ecke d. Grafen, Garten 70 Mk. 1. Stock, 5= Zimmerwohn.,
Woogsplatz 12
Näh. 1. Stock
(7111s
er ſpäter. Näh. Grafenſtr. 35, II. (4976ms Anzuſehen von 10½—12 Uhr. 7457ms
Alicestrasse 25
iche, reichl. Zubehör u. Gartenbenutzung, ſper ſofort an ruhige Familie. — Näheres
r ſofort. Näheres 1. Stock. (206msim Papiergeſchäft.
3170ms) Emilſtr. 32, I., 5=Z.=Wohn., Bad, 6615ms) Kranichſteinerſtr. 39½,
hoch=
erando Balkon und reichl. Zubehör. parterre, kleine ſchöne 4=Zimmerwohn. im
Rheinſtraße 14
u. 2. Stock, 5=Zimmerwohnung, Balkon, Näheres 1. Stock nachmittags.
as und reichl. Zubehör.
Grafenſtraße 23
Etage, neuzeitliche 5=Zimmerwohnung, 4
alkon, elektr. Licht, Kochgas, Baderaum,4=Zimmerwohng., Leucht= u. Kochgas u. Zub.
ichl. Zubehör, per ſofort.
ſchöne 5=Zimmerwohnung, 1. St., per ſofort.
(114ms
(7454ms
Steinackerstrasse 16
Valdstrasse 11, ſtraße, 2. Stock=2 Manſardenzimmer, Bügelzimmer im
Sou=
öne 5=Zimmerw., neuhergericht., per ſofortſterrain, 750 Mk. oder mit Garten 780 Mk.
ſelegante Wohnung, 4 Zimmer, Küche, Bad, ſſchöne 3=Zimmerwohn. Näh. Weiterſtädter=
Vorplatz, Zentralheizung, elektr. Licht, Gas, weg 21 bei I. Dillmann, 1. Stock. (7455ms
3891ms) Viktoriaplatz 2 neuzeitl. Fünf=beſonders geeignet für Junggeſellen, einzelne
Irenestrasse 16
Zimmer=Wohnung mit al. Zubehör per Dame oder kinderloſes Ehepaar per ſofort.
Auf Wunſch auch Stallung.
(2971msdrei 3=Zimmerwohnungen, Gas und Zu=
3406ms) Wilhelminenſtr. 4, 4=Zimmer=behör; desgleichen 6 Wohnungen, jede mit
wohnung p. ſofort. 650 Mk. pro Jahr. 2 Zimmer, Küche, Gas und Zubehör, eine
Manſardenwohnung, alles neu hergerichtet,
Landwehrstrasse 29, Stb. ſgroße Werkſtätte, ſehr für eine Fabrik geeign.
4=Zimmerwohnung mit Zubehör p. Monat Näh. Hausbesitzerverein Wilhelminenstr. 19, I.
Zubehör per Monat 18 Mk.
Mühlſtraße 26 ms (320 Mk.
4=Zimmerwohnung, neuzeitlich, Veranda,
Parkusstrasse 17½10
Bad. Gas u. Zubehör per 1. Juli. Näh.)
Stiftſtraße 59, part.
3= u. 4=Zimmerwohn. Näh. I. St. (7791sms
7106ms) Magdalenenſtraße 19, 1. St.,) 7790ms) Karlſtraße 55 ſchöne 3= Zimm.=
4=Zimmerwohnung, Veranda, Koch= undlwohnung und Zubehör per 1. Juli zu v.
Leuchtgas und Zubehör, ſofort oder ſpäter. 7789ms) Pallaswieſenſtr. 37, I., Drei=
34089) Wittmannſtraße 14, I, ſchönel Zimmerwohnung, allem Zubehör, per Jahr
4=Zimmerwohnung mit Bad und Zubehör. 400 Mk., per 1. Juli.
7793ms) Eliſabethenſtr. 17 4=
Zimmer=
wohnung und Zubehör. 450 Mk., p. ſofort.
Karlſtraße 26
7451ms) Aliceſtraße 17 (Gartenhaus), Manſardenwohnung mit 2 Zimmer, des=
1. St. u. part., neuzeitl. eleg. 4=Zimmerwohn.
gleichen 1. Stock 1 Zimmer m. Küche uſw.
Gas u. Zubehör per 1. Juli. Näh. 2. Stock.
Näh. Wilhelminenſtr. 19, 1. St. (7116ms
2968ms) Ludwigſtr. 8 eine hübſche, ge=1
oder 2. Etage, 5=Zimmerwohn., Bad,räumige 4=Zimmerwohnung mit Zubehör
2½ſtöckigen Hauſe, Leucht=u. Kochgas nebſt
Zubehör an ruhige Familie. Preis 430 Mk.(
(2959ms 6616ms) Ecke Heinheimer und
Laute=
ſchlägerſtr. 27 iſt eine ſch. Manſardenwohn., Werkſtätte geeignet, per 1. Juli, monatlich=
30 Mf. Hinterhaus 3=Zimmerwohnung mitoder Bleichstrasse 7, partorre. (5820ms
(5819msf 5544ms) Ecke der Moosbergſtraße und
(6781Tannenſtraße 23, III., 3=Zimmerwohnung
4973ms) Beſſungerſtraße 110, parterre,
Martinſtraße 2
ſchöne 3=Zimmerwohnung, große Veranda,
Gas per ſofort zu verm. Einzuſehen von
11 Uhr an.
(7110ms
9
Soderstrasse 102, part.,
3=Zimmerwohnung, Badezimmer, Gas per
11. Juli zu verm.
(7792ms
Rheinstrasse 47, II. Hof,
ſabgeſchloſſ. ruh. 3=Zimmerwohn. mit allem
Zubehör, 2. St., Terraſſe u. 4 große
Man=
ſarderäume, auch als Lager, Bureau oder
Sotime) Mihlſtraße 20, unnöbliertes,
freundl. großes Zimmer per ſofort.
Eulenbergstrasse 31,
Manſardewohnung per ſofort. Näheres
daſelbſt part.
(5243ms
für iedes Geſchäft, auch Filiale
Laden geeignet, mit anſchließ. Drei=
Zimmerwohnung. Näheres
Roßdörfer=
ſtraße 65, II. links oder
Wilhelminen=
ſtraße 19, I.
(7788ms
112ms) Mauerſtr. 10 helſch. Verkſtälte.
4 Zimmer nebſt allem Zubehör p. 1. Juli. 42 Mk., desgl. 3= Zimmer u. Veranda, Man= 4404ms) Schießhausſtr. 26 ſchön möbl.
(2958msruhige Leute per ſofort od. ſpät. Näh. 1. St.e
ſarde, ſofort, monatl. 32 Mk.
(7456ms Zimmer, ſev. Eingang, elektr. Licht, mit
3 Zimmer, Balkon, ſoder ohne Penſion.
Schuknechtſtraße 60 Gas. (7458ms) 5545ms) Wilhelmſtr. 59 möbl. Zimmer.
on obigen Wohnungen iſt nähere Auskunft und der Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstrasse 19, 1. Stock, zu erfragen.
lich Neue Niederſtraße 16 ſchöne
immerwohnung, Bad u. Bodenkammern,
eller, alles der Neuzeit entſprechend, per
zuli zu vermieten. Näheres parterre.
299ids) Schöne 4=Zimmerwohnung mit
anda und Gas per 1. Juli zu vermiet.
heres Wenckſtraße 44, 1. Stock. (7299ids
ollerstrasse 34, 3. St.,
ne 4=Zimmerwohnung, vollſtänd.
Gas=
eeinrichtung, 2 Balkons, 2 Kammern p.
zuli. Zu erfragen 1. St.
(743ms
442ms) Pallaswieſenſtraße 15. 2. Et.,
zimmer, Gas u. Veranda per 1. Juli an
ige Leute. Zu erfragen 1. Etage.
Vendelstadistrasse 341
Stock, 4 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
n 1. Juli. Näh. Aliceſtr. 27, I. (7438ms
Lichtenbergſtraße 26
2. und 3. Stock, je 4 Zimmer ꝛc. zu vm.
heres parterre.
(7435ms
ählstrasse 64, Kapelhpiatt
der 3. Stock (Manſarde), ſchöne 4=Zim. mit Gas und Zubehör zu verm.
tzuſehen von 11—1 Uhr. Näheres
da=
oſt parterre.
(7427ms
Lühlstrasse 62, Kapelplatz
nterhaus der 1. Stock, ſchöne 4=
Zimmer=
hnung mit Gas und Zubehör zu verm.
iheres Mühlſtraße 64, parterre. (7428ms
Mauerſtraße 4
öne 4=Zimmerwohnung zum 1. Juli zu
emieten. Näheres im 1. Stock inks,
iſchen 1 und ½ 3 Uhr.
(7426ms
7424ms) Karlſtr. 41 ſchöne 4=
Zimmer=
ohnung, 1. Stock, mit allem Zubehör.
ih. Karlſtraße 30, I.
Gutenbergstrasse 47, II.,
ke Taunusſtr ſehr ſchöne 4= Zimmerwohn.
verm u. 1. Mai beziehbar. (7410ms
7411ms) Hochſtraße 26, 2. St., 4 Zim. mit allem Zubehör per 1. Juli.
lahlertstraße 10, I. Stock
öne 4=Zimmerwohnung, neuzeitl.. Gas,
ad, Veranda, ab 1. Mai, event. früher,
vermieten, Preis 550 Mk. (*8448ms
7412ms) Mauerſtraße 28, I., ſchöne
Zimmerwohn. mit Veranda u. Zubehör
r 1. Juli zu verm. Näheres daſelbſt und
iesſtraße 84 part.
Lichtenbergstr. 80
neu hergerichtete 4=Zimmerwohnungen,
. u. III. Stock ſofort billig zu vermieten.
äheres bei Bauführer Dauber,
Rhön=
ng 111, part.
(7413ms
7417ms) Eliſabethenſtr. 17 Wohnung
1 I. Stock, 4 Zimmer u. Zubehör, ſofort
ziehbar, zu vermieten. Daſelbſt im
Dach=
ock Wohnung, 3 Zimmer u. 2 Kabinette,
er Jult zu vermieten.
7549ods) Ecke Kranichſteinerſtraße und
thönring 145, 2. Stock, 4=
Zimmerwoh=
ung mit allem Zubehör, neuzeitlich
einge=
chtet, per 1. Julit zu verm. Näh. daſelbſt r.
7692s) Heinheimerſtr. 78, zunächſt dem
liegerplaß, große 4=Zimmerwohn., großer
leichplatz an ruhige Familie ſofort zu verm.
(n
Ludwigsplatz 3 (neé
II. Stock, 4 Zimmer mit Zubehör, neu
her=
gerichtet, per Juli anderweit zu vermieten.
7693ms) Gutenbergſtr. 14, III. Stock,
ſchöne 4=Zimmer=Wohnung per 1. Juni zu
vermieten. Näheres daſelbſt.
Saalbaustrasse 25, III.
ſchöne, neu hergerichtete 4=Zimmerwohnung
mit großem Badezimmer ſofort zu verm.
Näheres II. Stock.
(7771a
O part., freundliche
Gervinusstrasse 28 4= Zimmerwohng.
an ruhige Mieter. Näh. 1. Stock. (7751ms
Mollerstrasse 19
4=Zimmerwohnung, 1. Stock mit Zubehör,
frei gelegen, zu vermieten. Näheres daſelbſt
und Rheinſtraße 28, II.
(7754ms
Ernst-Ludwigstrasse 3
Hinterbau, 1. Stock, 4=Zimmerwohng., neu
hergerichtet, ſof. zu verm. Näh. 2. St. 7760ms
05 Seitenbau, Vier=
Heidelbergerſtr. 23, Zimmerwohnung
auf 1. Juli zu vermieten. Durch Hausarbeit
ein Teil der Miete abzuverdienen. (*8665si
Beckstr. 48, 1. od. 3. St.
4 Zimmer mit Badezim., neuzeitlich
einge=
richtet, in ruhigem Hauſe per 1. Juli zu verm.
Einzuſeh. v. m. ½2 b. p 2 Näk. — St. (*9301sm
Bleichſtraße 19
4=Zimmerwohnung u. 5=
Zimmer=
wohn. im I. mit Gas u. all. Zubehör
per 1. Juli, ev. früher zu verm. (*3815
Wenielstalltstrase 8
Parterrewohnung, 4 Zimmer mit Zubehör
zu vermieten. Näh. 1. Etage daſelbſt. (*8867
1020ms) Pankratiusſtr. 48 ſchöne 3=
Zim=
merwohn. per ſofort zu vermieten.
1248ms) Taunusſtr. 39, 3= ev. 4=Zim.=
Wohnung ſofort oder ſpäter zu vermieten.
Näheres 1. Stock I.
Pallaswiesenstrasse 39
im Hinterhaus, I. Stock, eine 3=
Zimmer=
wohnung mit Küche zu verm. Näh. daſelbſt
im 2. Stock od. Rheinſtr. 25, Kontor A. (960ms
Ecke Taunus- u. Liebfrauenstrasse 104
ſchöne moderne 3=Zimmerwohnung, ſofort
oder ſpäter beziehbar.
(501ms
Moosbergstrasse 52
ſchöne Drei=Zimmerwohnung mit allem
Zubehör, neuzeitlich, Preis 33) Mk. (B1178ms
1184ms) Eliſabethenſtr. 58 3=
Zimmer=
wohnung zu vermieten.
B1250ms) Neue Niederſtraße 3, Seitenb.,
3 Zimmer. Küche, Keller, Bleichpl., per ſof.
Wenckſtraße 7
1. und 3. Stock ie 3 Zimmer, Küche ꝛc. per
ſofort zu verm Näh. Wenckſtr. 9, pt. (2236ms
B4374ms) Rückertstr. 15, 1. St., frdl. kl. 3=Zim.=
Wohn., gr. Küche, a. 1—2 ruh. Miet., ſof. bill.
3363ms) Pädagogſtr. 2, Hinterbau, eine
Wohnung, 3 Zimmer, Küche zu vermieten.
Näheres im Zigarrenladen.
B3658ms) Beſſungerſtraße 107 Drei=
Zimmerwohnung, Balkon uſw., 350 Mark
ſofort zu beziehen.
Heinheimerstrasse 69
große neuzeitliche 3= eventl. 4=
Zimmer=
wohnung mit Balkon per 1. Juli zu
ver=
mieten. Zu erfragen partere. (4621ms
3886ms) Kranichſteinerſtr. 6, 1. Stock
Seitenbau, große 3=Zimmerwohnung zu
vermieten. Näheres daſelbſt und Baubüro
Pallaswieſenſtraße 26.
4660ms) Hoffmannſtr. 21, Hinterhs., II.,
3=Zimmerwohnung mit Gas und Zubehör
per 1. Juli.
4672ms) Große Ochſengaſſe 1 iſt eine
große 3= Zimmerwohnung per ſofort zu
ver=
mieten. Näh. im Laden.
Neue Niederstrasse 17
hübſche 3=Zimmerwohnung mit allem
Zu=
behör per ſofort zu verm.
(B4765ms
abgeſchl. Wohnung v. 3 großen hellen Zim.
mit Küche u. Zubehör, Gas u. Waſſerleitung,
p. ſofort. Näh. 2. Stock bei läger. (4904s
4908s) Pfründnerhausſtraße 8 iſt die
III. Etage beſtehend aus 3 Zimmer und
Küche nebſt Bodenraum und Keller,
Mit=
benutzung der Waſchlüche, des Trocken=Heidelbergerstrasse 130, p.
bodens und des Baderaums per 1. Juli
d. Js. anderweitig zu vermieten, evtl. früher.
Daſelbſt 4. Etage, 3 Zimm. ꝛc. m. gleichem
Zubehör p. 1. Juli. Näh. L. Wagner,
Schloß=
gartenſtraße 69.
3=Zimmerwohnung zu vermieten.
B5269ms) Beſſungerſtr. 82 ſch. 2= u.
3=Zimmerwohnung mit Zubehör zu verm.
5264ms) Ecke Feldbergſtraße u.
Dorn=
heimerweg 2, III. St., ſchöne 3=
Zimmer=
wohnung mit abgeſchl. Vorplatz, 2 Keller
und ſonſtigem Zubehör per ſofort zu vm.
Ernst-Ludwigstrasse 5
(Seitenbau), II. Stock
ſchöne 3=Zim.=Wohnung mit großer Küche
u. Zubehör per 1. Juli zu verm. (5473ms
im Vorder= und Hinterhaus zu vermieten. allem Zubehör per ſofort.
5517ms) Liebfrauenſtraße 129, I. St.,
3= Zimmer=Wohnung zu vermieten.
5516ms) Lichtenbergſtr. 20 3=Zimmer=per ſofort zu vermieten. Näheres Rhön=
Wohnung zu verm. Näheres parterre.
5515ms) Neue Ireneſtr. 57 3=
Zimmer=
wohnung zu verm. Näh. Dieburgerſtr. 89.
Wohnung zu verm. Näh. 2. Stock rechts.
B6187) Neue Niederstr. 11, hübſche
Familie billig zu vermieten.
5513ms) Weinbergſtr. 45, III., 3=Zim., ebenſo part. z. v. Näh. I. St. links.
5512ms) Wendelſtadtſtr. 56 3= Zimmer=
Wohnung zu vermieten.
5772a) 3=Zimmerwohnung mit großem
Garten, auch für Geſchäftszwecke geeignet,
z. vm. Näh. Wilhelminenſtr. 13, Friſeurladen.
6718a) Parkusſtraße 15 eine große
3=Zimmerwohnung mit allem Zubehör per
1. Juli zu vermieten. Näheres 2. Stock.
Sandstrasse 26
(Gartenhaus) 3 Zimmer, Küche, Keller ꝛc.
zum 1. Juli zu vermieten. Auskunft durch
Dr. Happel. Rheinſtraße 39. (6128ms
5836ms) Pankratiusſtraße 69, parterre
und 2. Stock, zwei ſchöne 3=
Zimmerwohn=
ungen zu vermieten. Zu erfragen dortſelbſt
1. Stock bei Eckhardt.
Weinbergstrasse 18, part.
ſchöne 3=Zimmerwohnung, neu herger., per
ſofort z. verm. Näh. Viktoriastr 30, II. (6130ms
Ueubau Riedlingerſtraße 29
mehrere große, neuzeitlich eingerichtete
13=Zimmerwohnungen, kompl. Bad, reichl.
Zubehör, per 1. Juli zu vermieten. — Näh.
im Bau, Nr. 37, part., und
Schießhaus=
ſtraße 45, II.
(B6457ms
*7554msms) Neue Ireneſtr. 12 3=Zim.=
Wohnung zu vermieten.
6560a) Mühlſtr. 5, III., 3=Zimmerwohn.,
Koch= u. Leuchtgas, 2 möbl. Zimmer.
Stiftstrasse 52
Gardiſtenſtraße 37, 1. Stock, (Hinterhaus, 1. Stock, 3= Zimmerwohnung
mit allem Zubehör, der Neuzeit entſprech.,
bis 1. Jult zu vermieten.
(6768mds
6771ms) Moosbergſtraße 68 ſchöne 3=
Zimmerwohnung, 1. Stock, mit Veranda ꝛe.
bis 1. Mai. Preis 360 Mk. Näh. 1. St.
drei Zimmer und Zubehör zu vermieten.
Näh. Moosbergſtraße 94, part. (B6907ms
Rostüörierstrase 46
im Hinterh. p. kl. frdl. 3=Zimmerwohnung
5265ms) Pankratiusſtraße 71 große per alsbald zu vermieten. Näheres daſelbſt
Vorderh., 2. Stock rechts.
(6983ms
Neue Niederſtraße 15
ſchöne, große 3=Zimmerwohnungen zu
ver=
mieten. Preis 300 bis 380 Mark. Näheres
daſelbſt im Laden.
(7014a
7032ms) Neue Ireneſtraße 68, bei der
Mollerſtraße, 3= Zimmerwohnung im 3. St.
nebſt großem Manſardenzimmer u.
Garten=
anteil per 1. Julit zu vermieten. Näheres
Rheinſtraße 28, 1. Stock.
7035ms) Karlſtraße 53, 2. Stock, große
5518ms) Ahaſtr. 12 3= Zimmer=Wohn. 3=Zimmerwohnung mit Magdkammer und
Schöne 3=Zimmerwohnung
ring 79, 1. Stock.
(160ms
Wendelstadtstrasse 50
5514ms) Riegerplatz 7, II., 3=Zimmer=parterre, 3 Zimmer, Küche per 1. Juli zu
verm Näh. Eliſabethenſtr. 68, Kont. (7180ms
B7171ms) Neue Niederſtraße 3, nächſt
3=Zimmerwohnung, 2. Stock, an ruhige der Heidelbergerſtr., 3 ſchöne Zimmer, 2 ber
wohnb. Entreſol., reichl. Zubehör, mit oder
ohne große helle Werkſtatt im Seitenbau, p.
1. Juli. Zu erfrag. Heidelbergerſtr. 79, part.
7256ms) Lauteſchlägerſtraße ½, im
1. Stock, ſchöne 3 Zimmerwohnung zu
ver=
mieten. Näheres nur 2. Stock rechts.
7249ms) Waldſtr. 25, Vorderh. 1. St.
und Seitenbau je 3 Zimmer mit allem
Zubehör zu vermieten.
7040ms) Marienplatz 7, im Seitenbau,
3=Zimmerwohnung mit Zubehör zu verm.
ſch. 3=Zimmerwoh=
Liebfrauenſtraße 7 Inung. (*7636mmm
7042ms) Emilſtraße 27, eine große
3=Zimmerwohnung mit allem Zubehör per
1. Juli zu vermieten. Näheres im 1. Stock.
Kiesſtraße 16
eine 3=Zimmer=Wohnung im 1. Stock zu
verm. Zu erfragen Karlsſtr. 20, I. (7100ms
7084ms) Frankfurterſtr. 55
Manſarden=
wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör. Näh
parterre rechts.
Karlſtraße 65
freundliche 3=Zimmerwohnung mit reichl.
Zu=
behör bis 1. Juli zu vm. Näh. part. (B7223ms
B7387ms) Neue Niederſtraße 9, part.
3=Zimmerwohn. m. Gartenanteil per 1. Juli
z. v. Näh. zu erf. i. 2. St. zw. 2u. 4 Uhr mittags.
*8423ms) Wienersſtraße 46, 1
Parterre=
wohnung, drei Zimmer, Veranda,
Boden=
zimmer, Trockenboden per ſofort zu verm.
7403oms) Eliſabethenſtr. 35, 3 Zimmer
mit Zubehör per 1. Juli zu 380.
7402ms) Landwehrſtraße 33, ſchöne
Manſardenwohnung mit 3 Zimmern und
Zubehör an ruhige Leute per 1. Jüli zu
vermieten. Philipp Baumann. (7402ms
7445ms) Kranichſteinerſtraße 65, Htb.,
iſt eine 3=Zimmerwohng. nebſt Zubehör u.
Anteil an Grabgarten alsbald zu vermieten.
Zu erfragen tägl. nach 6 Uhr im Vorderhs., I.
Irenestrasse 64, I.
bei der Mollerſtraße, 3=Zimmerwohnung
nebſt Zubehör per 1. Juli.
(7437ms
Wenckstrasse 5, II.
3 Zimmer ꝛc. pro Jahr 400 Mk. an ruhige
Leute zu verm. Näh. Wenckſtr. 9, I. (7433ms
Nieder-Ramstädterstr. 51
Hinterbau, I. Stock, ſchöne 3=Zimmerwohn.
per 1. Juli. Näh. Vorderhs., I. St. (7709ms
B7463ms) Heidelbergerſtr. 107, III., ſch.
3=Z.=W. p. 1. Juli, evtl. fruh. Näh. Heidelhgstr. 92, I.
B7462ms) Heidelbergerſtr. 113 ſchöne
3=Zim.=Wohn. 1. Juli zu verm. Näh. I. St.
Taunusstrasse 45, 2. St.,
ſchöne 3=Zimmerwohnung mit allem
Zu=
behör zu vermieten.
(7487ms
*8284ims) Gutenbergſtraße 56 3=Zim.=
Wohnung ſofort. Näheres 3. Stock daſelbſt.
C7553,5) Kiesſtraße 35, nächſt der
Hoch=
ſtraße, in neuem Hauſe, geräumige Drei=
Zimmerwohnung mit Veranda, Baderaum,
Speiſekammer, Bodenkammer, Gaseinricht.,
Trockenboden ꝛc. per 1. Juli ab zu verm.
*8260mdfs) Nieder=Ramſtädterſtr. 75,
kleine 3=Zimmerwohnung zu vermieten,
ebenſo 2=Zimmerwohnung.
Kaupstrasse 24, parterre
ſchöne 3=Zimmerwohnung per 1. Juli zu
vermieten. Näheres part.
(7416ms
7773s) Ruthsſtraße 7 ſchöne 3=Zimmer=
Wohnung zu vermieten.
Waldſtraße 50
Parterre=Wohnung, 3 große Zimmer, Küche,
2 Keller und Magdkammer zu vermieten.
Näheres Hinterbau, I. Stock.
(7778ms
B7780ms) Neue Niederſtr. 5,
Hinter=
haus, ſchöne 3=Zimmerwohnung bis 1. Juli
an ruhige Leute im Preis zu 300 Mk. zu
vermieten. Näh. Vorderhaus, part.
7795ms) Rhönring 69 part., ſchöne
3=Zimmer=Wohnung mit all. Zubehör per
1. Juli zu verm. Näh. Rhönring 71, I. St.
Mollerſtraße 29
eine der Neuzeit entſprechende große 3=Zim.=
Wohnung im 1. Stock per 1. Juli oder
früher zu vermieten.
(7706oms
7705ms) Ireneſtraße 7 (an der
Frank=
furterſtraße) Wohnung (3 Zim.) per 1. Mai
zu vermieten. Näheres daſelbſt parterre.
7703ms) Feldbergſtr. 38, I., eine Wohn.,
3 Zimmer, Küche, Bodenkammer u. Keller ꝛc.
per 1. Juli, event. auch früher, zu verm.
7698ms) Neue Niederſtr. 13 ſchöne
3=Zimmerwohnung zu vermieten. Näheres
daſelbſt, Zimmermann.
7689ms) Mollerſtraße 40, Seitenbau
3=Zimmerwohnung mit Zubehör zu verm.
Näheres im Hinterbau.
7772ms) Schuchardſtraße 4, freundliche
3=Zimmerwohnung mit Gas und Veranda
per 1. Juli zu vermieten. Näheres parterre.
7755ids) Lauteſchlägerſtraße 11, eine
ſchöne 3=Zimmerwohnung im Seitenbau
ſofort zu vermieten.
Rheinstrasse 28
eine Manſardenwohnung, 3 Zimmer mit
Zubeh., per 1. Juli zu v. Näh. 2. St. (7753ms
Gervinusstrasse 49
zwei 3=Zimmerwohnungen m. Bodenkamm.
2 Keller, Veranda und Trockenboden, per
1. Juli oder früher zu vermieten. (7752ms
*8783) Pallaswieſenſtraße 7 3= und 4=
Zimmerwohnung. Näheres Manſarde.
Rhönring 29 (7676a
3. Stock, ſchöne 3=Zimmerwohnung mit
Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Näheres
Baugeschäft Friedrich Delp, Frankfurterſtr. 80
Rhönring 33, III. Stock,
ſchöne 3=Zimmerwohnung mit Zubehör pe
1. Juli zu vermieten. Näheres Baugeschäft
Friedrich Delp, Frankfurterſtraße 80. (7675a
*745) Lauteſchlägerſtraße 13 Parterre=
Zimmerwohnung an ruhige Familie zu
vermieten. Preis 25 Mk.
(*8745
neuhergerichtete
Mauerstrasse 20 3= Zimmerwohn.
Sit Manſardenzimmer u. ſonſt. Zubeh. per
Juli zu verm. Näheres part.
(*8782
Viktoriastrasse 66
ſchöne Manſarde, 3 Zimmer, abgeſchl.
Vorplatz, per 1. Juli zu vermieten. (*8746
B420ms) Forſtmeiſterplatz 5 2 Zimmer,
Küche Mk. 12.—. Näh. neuer Mittelb. I. St.
427mds) Hochſtraße 43, 2. St., eine
freundliche 2=Zimmerwohnung mit Küche
an ruhige Leute per ſofort. Näh. im 1. St.
oder Stiftſtraße 52, part.
436ms) Landwehrſtraße 45 ſchöne
Zweizimmerwohnung zu vermieten.
Lindenhofstrasse 1
Seitenbau, 2=Zimmerwohnung pro Monat
16 Mark ſofort zu vermieten. Näheres
Wilhelmſtraße
(B813s
zwei leere
Viktoriastrasse 92 Zimmer zu
vermieten. Zu erfragen part.
(1192s
2987ms) Karlſtraße 94 zwei unmöbl.
Zimmer mit Veranda. (H. Lautz.)
3866ms) Mathildenplatz 3 2=
Zimmer=
wohnung im Seitenbau zu vermieten.
4112ms) Kirchſtraße 10, Hinterhaus zwei
Zweizimmerwohn. Näh. daſ. bei Frau Urban.
Neuer Mittelbau
Forſtmeiſterplatz 5 2 Zimmer
Küche, Balkon, Gas.
(B4880ms
4673ms) Bleichſtr. 13, Seitenbau, I. St.,
hübſche 2=Zimmerwohnung und Zubehör
per ſofort.
4965ms) Sandſtr. 38 2=Zimmerwohnung
per ſofort zu vermieten.
5221ms) Eliſabethenſtr. 42, parterre,
2=Zimmerwohnung, per alsbald nur an
kleine Familie.
5226ms) Weiterſtädterweg 10, 1. Stock,
Wohnung von 2 Zimmern und Küche an
kinderloſes Ehepaar zu vermieten. Näheres
bei Herrn Otto Simmerer, daſelbſt part.
5511ms) Heidelbergerſtr. 127 2=Zim.=
Wohnung (Manſarde) zu vermieten.
5524ids) Wilhelminenſtr. 8, 2. St., zwei
ſchöne Zimmer mit Küche und Zubehör,
Gas und elektriſches Licht.
B6075ms) Beſſungerſtraße 41, kleine
2=Zimmerwohn, an einzelne Perſon zu verm.
2=Zimmerwohnung zu vermieten.
6426ms)
Näheres Bleichſtr. 15.
6447ms) Wendelſtadtſtraße 47 ſchöne
2=Zimmerwohnung u. Küche nebſt Zubehör
per ſofort zu vermieten.
6596ms) Sandbergſtraße 27, Neubau,
ſchöne 2=Zimmerwohnung zu vermieten.
Näheres K. Koch, Heidelbergerſtraße 9½.
6770ms) Luiſenſtraße 38, Hinterbau
2=Zimmerwohnung.
Dreibrunnenſtraße 13
eine 2=Zimmerwohnung mit Gartenanteil,
monatl. 20 Mk. (mit Stall 30 Mk.) (B7023s
7091a) Kiesſtr. 21 2=Zimmerwohnung
per 1. Mai, ev. früher, zu vermieten.
7096ms) Karlſtraße 36, Seitenbau,
2=Zimmerwohnung mit Gas per 1. Juli
zu vermieten.
7279a) Nieder=Ramſtädterſtraße 71
ſchöne 2=Zimmerwohnung zu vermieten.
*8434ms) Schießhausſtraße 80, ſofort
oder ſpäter ſchöne 2=Zimmerwohnung
mit Küche, Waſſerkloſett, Badezimmer und
Zubehör gegenüber Martinspfad, nur an
ruhige Mieter ſehr preiswert zu vermieten.
B7383ms) Weinbergſtraße, 2=
Zimmer=
wohnung zu vermieten. Näheres
Oran=
gerieallee 6.
ſchöne 2=Zimmer=
Fuhrmannſtraße 10, wohn. per ſofort
zu vermieten.
(*8461ms
7235os) Arheilgerſtraße 35 kleine Zwei=
Zimmerwohnung mit Zubehör zu verm.
2 Zimmer m. Küche
Kiesstrasse 55 zu verm. (747
*8680fs) Wienersſtr. 68, 2=, 3=, 1=
Zimmer=
wohnung, neu, Werkſtatt, ſofort auch ſpäter.
Bessungerstrasse 88½
2= u. 4=Zimmerwohnung zu mäßig. Preiſe
zu vermieten. Näheres bei Hammer,
vorderes Hinterhaus rechts.
(7447ms
Kranichsteinerstr. 17,
Hinterbau, 2 Zimmer, Küche, pro Monat
17 Mk., an kinderloſe Leute zu vermieten
Näheres Bleichſtraße 40, Kontor. (7434ms
7418ms) Liebigſtraße 46, Manſarde,
2 Zimmer mit Zubehör und Kochgas nur
an ruhige Familie.
Pankratiusstrasse 54
ſchöne 2=Zimwohng., 1. St., per ſof. (7431ms
7430ms) Waldſtr. 24, Stb. II., größere
2=Zimmerwohng. per 1. Juli zu vermieten.
Einzuſehen v. 11 bis 1 Uhr. Näh. Vorderh. pt.
*8495ms) Gardiſtenſtr. 35 eine 2=Zim.=
Wohnung mit abgeſchloſſenem Vorplatz
bis 15. April zu vermieten. Preis 20 Mk
monatlich.
7488ms) Erbacherſtraße 13, Seitenbau,
eine 2=Zimmerwohnung zu vermieten.
*8819) Pankratiusſtraße 29 ſchöne
große Zwei=Zimmerwohnung mit Zubehör
zu vermieten.
7708ms) Mühlſtraße 7 eine 2=Zimmer=
Wohnung mit Zubehör per 1. Mai zu verm.
7690ms) In der ſtädtiſchen Hofreite
Gardiſtenſtr. 15 iſt eine kleine Wohnung,
beſtehend aus 2 Zimmern, 1 Kammer, Küche
und Keller für jährlich 216 Mk. alsbald an
eine ruhige Familie zu vermieten. Bewerber
wollen ſich, unter Vorlage ihres Mietbuchs,
auf dem Stadthaus, Zimmer Nr. 56 melden.
7694ms) Ecke Schloßgartenplatz und
Schwanenſtraße 20 ſchöne 2=Zimmer=
Wohnung (Manſarde) per 1. Mai zu verm.
7756ms) Schloßgartenſtraße 19, eine
2=Zimmerwohnung im Seitenb. ſof. zu verm.
Fuhrmannstrasse 12, I.,
große 2=Zimmerwohnung mit abgeſchl.
Vorplatz per 1. Mai. Näheres daſelbſt im
Laden.
(*8788
*8779) Ballonplatz 9, Vorderhaus, ſchöne
2=Zimmerwohnung, Küche m. Waſſerl.ſfort.
7704ms) Stiftſtr. 54 freundl. 2=
Zimmer=
wohnung mit Zubehör ſofort zu vermieten
Nanſarde,
Wendelstadtstr. 54 2
Zimme=
mit allem Zubehör per 1. Mai an ruhige
Leute, Preis 230 Mk. Näh. part. (7695ms
443ms) Liebfrauenſtr. 93 ein leeres
Zimmer für Möbel ꝛc. aufzubewahren. Näh.
Hausverw. Keller.
4192s) Lauteſchlägerſtraße 17, Vdhs.
part., ein unmöbl. Zimmer, auch als Kontor.
4618ms) Hochſtraße 18, Manſarde,
1 Zimmer und Küche, Waſſer und Kloſett
per 1. Mai, eventl. früher zu vermieten.
6136ms) Mühlſtraße 9 (Hinterh.) eine
1=Zimmerwohnung zu vermieten.
6165ms) Roßdörferſtraße 621 Manſarde=
Zimmer mit Küche und Keller. Näheres
1. Stock.
6401ms) Kiesſtraße 93 ein großes
Zim=
mer, Küche, gute Heizung, an ruhige
Familie zu vermieten.
7775ms) Steinackerſtraße 2 1 Zimmer
mit Küche, eventl. auch 2 Zimmer, per
1. Mai an ruhige Leute zu vermieten.
Näheres parterre und bei Bauführer Albin
Hohmann, Rhönring 113.
7701id) Große Kaplaneigaſſe 37 großes
Zimmer, Preis 5 Mk. per Monat.
7699s) Wilhelminenſtr. 19, Seitenbau,
Zim. für Möbel aufzubewahren. Näh. Lad.
7782a) Alexanderſtraße 13 1 Zimmer,
Küche u. Keller ſof. zu verm. Näheres part.
B7766ms) Ein großes Zimmer zum
Aufbewahren von Möbeln und helle
große Werkſtätte mit daranſtoßendem
ſchönem Raum, Waſſerleitung u. Gas,
iſt per ſofort zu vermieten. Zu erfr.
Klappacherſtraße 40.
449ms) Bleichſtraße 11, kleine
Woh=
nung an einzelne Perſon zu vermieten.
1435ms) 3 hübſche Wohnungen (neu
hergerichtet) zum Preiſe von 8, 14 u. 16 Mk.
ſofort oder ſpäter zu vermieten. Näheres
Große Ochſengaſſe 12, II. bei Störger.
1752ms Heinheimerſtr. 96 Manſarde
ſofort.
Schloßgasse 34
kleine Wohnung alsbald zu vermieten.
Näh. bei Oberle, Obergaſſe 9. (2196ms
4113ms) Kranichſteinerſtraße 28, ſchöne
Manſardenwohnung mit Zubehör. Näh
daſelbſt 1. Stock rechts.
5523ms) Niederramſtädterſtr. 25 eine
kleine Wohnung ohne Küche zu vermieten.
B5542ms) Beſſungerſtr. 105, Manſarden
wohnung mit Zubehör zu vermieten.
geräumige Manſarden=
Waldstr. 38 wohnung im Seitenbau,
Preis 280 Mk., alsbald zu verm.
Einzu=
ſehen von 10—2 Uhr.
(6132oms
B6755ms) Ludwigshöhſtraße 10 iſt eine
Wohnung zu verm. Zu erfragen Nr. 9.
7079ids) Grüner Weg 3 kleine Man
ſarde per 1. Juli zu vermieten.
7039ms) Marienplatz 7, kleine Manſarde
im Hinterbau zu vermieten.
Kiesstrasse 66
kleine Manſarde per 1. Mai zu vermieten.
Näheres parterre.
(7179ms
ſchöne
Liebfrauenstrasse 53
Man=
ſardenwohnung ſofort zu verm. (*8396ms
406ms) Eliſabethenſtraße 37, Hinterb.
Manſ., nur an ruhige Leute alsbald z. vm.
freundliche Man=
Hölgesſtraße 14 ſardenwohnung ab
1. Jui an ruhige Leute zu vermieten.
An=
fragen zwiſchen 3—4 Uhr.
(7213a
7710ms) Nieder=Ramſtädterſtr. 50 im
Seitenbau ſchöne Wohnung zu vermieten.
eine ſchöne Manſarde
Hoffmannstr. 4, mit allem Zubehör
per 1. Juli, evtl. auch früher. (7730a
*8654) Schloßgaſſe 23 iſt eine
Man=
ſardenwohnung zu verm. Näh. 1. Stock.
*8787) Liebfrauenſtraße 61 kleine
Man=
ſardenwohnung zu vermieten.
*8786ss) Ballonplatz 10, Seitenbau
kleine Wohnung an ruhige Leute, per
Monat 9.50 Mk., zu vermieten.
6394ms) Seeheim. Herrſchaftl. Villa m.
großem Park ſofort billig zu vermieten
Näh. K. Koch, Heidelbergerſtraße 9½.
Arheilgen.
Gegenüber der Stat. d. M.-N.-B. mehrere
Wohnungen billig zu verm. Näh. b. Gilbert
„Zur Poſt” daſelbſt.
(7409s
Haus in Eberstadt
m. 6 Zim., 2 Küch. u. Zubeh., neuzeitl.
einger., m. ſch. Gart. u. Stall., z. Preis v.
Mk. 450.— an 1 od. 2 Fam. z. verm. (evtl
z. verk.). Näh. Villa Mathilde, Eberst. (*8492ms
Seeheimerſtraße 20, vier
Eberſtadl, Zimmer, Küche nebſt
Zu=
behör zu vermieten.
(*8204oimd
In Eberſtadt
chöne 4=Zimmerwohnung (evtl. 2 Zimmer)
mit Küche, Gas, Waſſer, Glasabſchluß ſofort
od. ſpäter. Näh. Heidelbergerſtr. 15/10. (7673a
Ernst-Ludwigstrasse 3
Seitenbau parterre, Geſchäftslokal — ſeither
G. Götz & Cie — per 1. Juli anderweit
zu vermieten. Hermann Stier. (7083mss
kl. 6
Karlſtraße 45 auch
od. Atelier u. zum Aufbewahren von N
geeignet, anderw. zu verm.
Wäscherei
Kranichſteinerſtraße 30 mit gr.A
Trockenremiſe uſw. zu vermieten. Näl
Wilhelminenſtr. 13, Friſeurladen.
M
e
Z
59s) Bleichſtraße 53 iſt de
Oktroi=Lokal nach Umbau ab 1. M
1910 als geräumiger Laden
zu vermieten.
Cellariu
B137oms) Karlſtraße 102
ſchöner, Laden in welchem eine Oc
metzgerei betrieben wurde, ſofort zu v
Näh. Heidelbergerrſt. 123, I.
In beſt. Lage d. Rheinſt
großer Laden per ſofort zu vermiete
Näheres bei
(459n
- H. Bodenheimer, Rheinſtr. 20
Wilhelminenſtraße 8
Laden
mit Ladenzimmer u. Magazin zu vermi=
Näheres Heidelbergerſtraße 12. (4
Alexanderstrasse
iſt ein Laden mit einem große
Schaufenſter nebſt Einrichtung un
Nebenräumen per ſofort billig zu ver
mieten. Näh. Stiftſtr. 6. (466m
Der kleinere Laden
mit Kontor und eventl. zwei Zimmen
Seitenbau zu vermieten. — Stemn
Eliſabethenſtraße 14, I.
Schulſtraße 1
iſt ein Laden, 28 m lang, 5½ m
nebſt einem Zimmer, 8½ m lang
3,20 breit, auch eine Wohnung in dere
Etage, enthaltend 6 große Zimmer,
Bureau und Geſchäft ſehr geeignet,
ſofort anderweitig zu vermieten.
Nähere Auskunft erteilt C. W. Br
Martinſtraße 74.
(B46
Laden.
Der von Friſeur Zell innegehabte Li
nebſt anſtoßendem Zimmer iſt ſofor
vermieten. Max Renn, Hügelſtr. 1. (46a
Ein heller Laden
mit zwei kleineren Zimmern, zu vermi=
Luiſenplatz 7, neben Hotel zur Traube.
816s) Karlſtraße 24, großer La
paſſend für Kolonialw.=, Delikateſſen=, E
früchten=, Fiſchhandlungen uſw., billig
vermieten; auch wird das Anweſen
preiswert verkauft.
gegenüber einer
Hochstr. 43, Schule, geräumig
Eckladen mit Wohnung und Magan
ganz vorzüglich für Konditorei, Papierha
lung, Metzgerei u. dergl. geignet, preisw.
Näh. daſelbſt u. Stiftſtr. 52, part. (304
Eliſabethenſtraße
Laden, mit oder ohne Wohnung,
ſofort zu vermieten.
(366
Ecke Saalbauſtre
Waldſtraße 26, kleiner Laden mit
grenzender 3=Zimmerwohn. u. all. Zube
per 1. Juni zu verm. Joh. Bauer. (4
Eckladen
in feinſter Geſchäftslage, per 1. Juli
früh. z. vermiet. Auf Wunſch a. eine Anz=
Räume im 1. St. Näh. Expeditiou. (614s
Ernst-Ludwigstrasse
Laden mit einem Schaufenſter un
hellem Ladenzimmer per 1. Juli evt
(4120ms
früher zu vermieten.
Näheres 2. Stock.
5522ms) Heidelbergerſtr. 127 La
zu vermieten.
Laden
Eliſabethenſtraße 36
mit Kontor, 1 großes Schaufenſter, ca. 76
Bodenfläche, ſeither von Herrn G.
Ra=
bewohnt, ſofort zu vermieten. Gas, ele=
Licht und Zentralheizung. Heizbarer
Lal=
keller mit elektr. Licht, Hofraum und 2
einfahrt. Auf Wunſch anſtoßend eine d
Zimmerwohnung, auch als Lagerraum
eignet. Gefl. Offerten an Direktor Wilhe
Schmitt, Eliſabethenſtr. 36, erbeten. (61
Louisenstr.
Laden mit großem Kel
und Lagerräum
worin ſeit Jahren ein Drogengeſchäft
trieben wurde, ſich auch für jedes and
Geſchäft eignet, ſofort billig zu vermiet=
Näh. nur durch B. Baer, Immobilien=
(63
Hypothekenbüro. Tel. 1145.
B7385) Laden, Luiſenplatz 1, (3.
Kaiſerpanorama) auf 16. April zu ver
7414ms) Karlſtr. 29 Laden, mit o
ohne Wohnung, billig, ſofort beziehbar.
Launusstrasse 45
Laden mit Wohnung zu verm. (7489
Für jedes Geſchäft geeignet!
Grosser Laden mit 2 Erkel
tahe am Marktplatz, mit Lagerräumen,
und ohne Wohnung alsbald, auch ſpäter
vermieten. Näheres. Expedition. (7774)
Nummer 82.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Neue Irenestrasse 10½
kleiner Laden mit 2=Zimmerwohnung
ig zu verm. Näh. Grafenſtr. 17. (7478ms
Schulſtraße 7
frosser Laden
Magazinsräumen, in dem zurzeit ein
rſtenwarengeſchäft betrieben w., zu verm.
h. bei Carl Bayer, Eiſenhandlg. (7750ms
Zen
71ms) Grafenſtr. 22 Lagerräume zu vm.
Großes Lagerhaus
tockwerke, ſof. od. ſpäter billig z. verm. Näh.
Ochſengaſſe 12, II. bei Störger. (1438ms
796ms) Lager, Stallung u. Büroräume
vermieten. Näheres Expedition.
32430s) Karlſtraße 60 große Lagerhalle,
h für Autos geeignet.
tädtisches Lagerhaus.
zwei Lagerräume von je etwa 166 qm
1. u. IV. Stock) ſind vom 1. Juli 1910
anderweit zu vermieten. Auf Wunſch
n auch ein ganzes Stockwerk (340 qm)
zegeben werden. Auskunft wird vom
dtiſchen Lagerhausverwalter u. im Stadt=
1s (Zimmer 56) erteilt.
(7691ms
138t) Mathildenplatz 11 Werkſtätte
ſof. z. verm. Zu erfr. daſelbſt.
3819s) Saalbauſtraße 33,
rosse, helle Werkstatt
ſofort zu verm. Näh. daſ. bei Walter.
475ms) Wienerſtr. 57 Werkſtätte mit
benraum oder auch mit Schuppen.
476ms) Bleichſtr. 11 Werkſtätte, event.
Wohnung, zu vermieten.
Werkſtatt zu
ver=
uteſchlägerſtraße 8 mieten. Näheres
hloßgaſſe 25.
(477ms
478ms) Nieder=Ramſtädterſtraße 51,
iße Werkſtätte per ſof. zu verm. Näheres
rderhaus 1. Stock.
Waldſtraße 30
Werkſtätte, auch als Lagerraum
mit Boden und Souterrain, event. mit
Wohnung p. baldigſt zu vm. (987s
Nieder-Ramstädterstrasse 35
ähe Kapellplatz), größ. helle Werkſtätte,
Mtr. Bodenfl., ev. geteilt, für jed.
Ge=
äft geeignet, mit Keller, Waſſer, Gas,
ſofort zu vermieten.
(4619ms
35236ms) Beſſungerſtraße 70 eine
ſſamentier=Werkſtatt, 30 m lang, zu verm.
Friedrichstraße 11
verkſtatt m. Gas u. g. Boden, in der ſeit
Jahren ein Tapeziergeſchäft betrieben
urde, zu verm.
(7441ms
ße helle
Werk=
allonplatz 10 ſtätte mit 4=
Zimmer=
hnung, Toreinfahrt und ſonſtigem
Zu=
hör ſofort zu vermieten.
(*8784ss
Großer Keller z.
für Marktleute! Lagern v. Obſt ꝛc.
fort oder ſpäter billig zu verm. Näheres
r. Ochſengaſſe 12, II. bei Störger. (1437ms
Großer Weinkeller
fort oder ſpäter billig zu vermieten. Näh.
r. Ochſengaſſe 12, II. bei Störger. (1436ms
Stallung f.
uchsſtraße 16, 3. Stock, 2—5 Pferde
emiſe, Heuboden ꝛc.
(62ms
mit Zubehör für zwei Pferde,
tallung nächſt der Infanterie=Kaſerne,
fort zu verm. Näh. i. d. Exped. (3720ms
Stallung
r drei Pferde mit Remiſe zu ſofort zu vm.
äh. Wilhelminenplatz 17, 1. St. (479ms
Stallung
ir 1—2 Pferde, Remiſe, Heuboden, per
fort zu vermieten. Zu erfragen
Karl=
raße 22.
(4114ms
7045ms) Arheilgerſtraße 66, Stallung
ſtl. mit Wohnung zu vermieten.
7098ms) Grafenſtraße 22 Stallung,
emiſen, Wohnung per 1. Juli, ev. früher,
1 verm., für Kutſcher u. jed. and. Geſchäft paſſ.
486ms) Rheinſtraße 8, III. Stock, gut
löbl. Zimmer ſofort.
Senſion Weidig, Moſerſtr. 5,
ut möblierte Zimmer mit Penſion für
in= und Ausländer, auch Familien, ſofort
der ſpäter zu vermieten.
(B489ms
Schulstrasse 4, II. St.,
wei ſchöne möblierte Zimmer (Wohn= u.
Schlafzimmer) mit ſeparatem Eingang zu
ermieten. Näh. Konditorei daſ. (3603ms
B2708ms) Karlſtraße 54, 1. St., möbl.
zimmer mit ſeparat. Eingang an anſtänd
fräulein zu vermieten.
Elisabethenstr. 4
gut möbl. Wohn= und Schlafzimmer,
Gasbeleuchtung — Badeeinrichtung
zu vermieten.
(3598ms
gut möbl. Wohn= und Schiafzimmer, ſep.,
per ſofort zu verm. Näh. part.
4107ms) Kiesſtraße 63 ein möbliertes
Zimmer zu vermieten.
4133ms) Landwehrſtraße 6 möbliertes! 7301ids) Bleichſtraße 26, Gartenhaus,
Zimmer mit oder ohne Penſion zu verm.
4400ms) Neckarſtr. 16, Gartenbau, fein
möbl. Wohn= u. Schlafzimmer an beſſeren Marienplatz 10, 3. Stock,
Herrn zu vermieten.
4423ms) Karlſtraße 47, 1. Stock, ein
möbliertes Zimmer zu vermieten.
4612ms) Wendelſtadtſtraße 33 ein möbl
Zimmer an anſt. Arbeiter zu vermieten.
4909ms) Gervinusſtraße 63, II., möbl.
Zimmer, evtl. mit Penſion zu vermieten.
4906ms) Viktoriaſtr. 30, III., freundl.
möbl. Zimmer zu vermieten.
5280ms) Wienersſtraße 55, part., ein
möbl. Zimmer zu vermieten.
5589ms) Heinheimerſtr. 73, 1. St.,
Wohn=
u. Schlafzim. zu verm., oder auch einzeln.
5694ids) Schützenſtraße 18, Seitenbau,
ein möbliertes Zimmer zu vermieten.
5809ms) Heinrichſtraße 108, in freier
Lage, möbl. Zimmer im 2. Stock an ſolid.
Herrn.
B5787ms) Heidelbergerſtr., 46, I., 1 bis
ſpäter zu vermieten.
5914a) Hoffmannſtr. 5½, 2. St., freundl.
möbl. Zim. mit od. ohne Penſion per ſofort.
6274ms) Ecke der Beck=u. Soderſtr. 85,
1. Stock, zwei kleine möbl. Zimmer, Wohn=
und Schlafzimmer, zu vermieten.
6199ms) Kaſinoſtr. 22, 2. St., gut möbl.
Wohn= und Schlafzimmer zu vermieten.
6388ms) Kiesſtr. 10, I. St., ſchön möbl.
Zimmer zu vermieten.
5801ms) Schuchardſtraße 16, 1. Stock,
gut möbliertes Zimmer zu vermieten.
B6584ids) Ludwigshöhſtr. 13½ freundl. auch 2 Herren mit voll. Penſ. z. vm. (3920t
helles möbliertes Zimmer mit und ohne
Penſion ſofort zu vermieten.
6593ms Liebigſtraße 35 gut möbl. Wohn=
und Schlafzimmer, ſep. in ruh. Hauſe zu vm.
6594ms) Soderſtraße 56, 2. Stock ein
gut möbl. Wohn= u. Schlafzimmer zu vm.
6542ms) Heinrichſtraße 69, zwei möbl.
Zimmer mit guter Penſion für zwei junge
Herrn od Schüler vaſſ., ſofort zu vm.
Hügelstr. 2, 1. Stock,
ein möbl. Zimmer zu verm. (6693ids
6769ms) Eliſabethenſtr. 40, 1. Stock l.,
möbliertes Zimmer mit oder ohne Penſion.
6772ms) Aliceſtraße 28, 1. Stock, ein
gut möbl. Zimmer ſofort zu vermieten.
6807ms) Karlſtraße 36, I., links, ein
möbl. Zimmer zu vermieten.
7087ms) Mühlſtraße 60 (Kapellplatz),
3. Stock, gut möbl. freundliches Zimmer.
7036ms) Kiesſtraße 58, II., komfort.
möbliertes, großes Zimmer in ruhigem,
feinem Hauſe per ſofort. Schöner Garten,
Bad.
7038ms) Bismarckſtraße 58 iſt ein
ſchönes großes ſep. Zimmer ſofort oder
ſpäter an ſoliden Herrn zu vermieten.
*8020sms) Viktoriaſtraße 60, 3. Stock,
ein freundl. möbl. Zimmer für 12 Mk. pro
Monat an einen beſſ. Arbeiter ſofort zu v.
7063a) Karlſtraße 33, 2. St., ſchön möbl.
Zimmer zu vermieten.
7104ms) Kiesſtraße 69 möbl. Wohn=
und Schlafzimmer mit ſeparatem Eingang
im 2. Stock per ſofort zu vermieten.
Näheres parterre.
6635ms) Karlſtr. 29, 1. Stock, gr. ſchön
möbliertes Zimmer ſofort zu verm.
6777oms) Liebfrauenſtr. 93, 2. St. r.
möbl. Zimmer für beſſeren Arbeiter ſofort.
28 Mk. per Monat.
Eleg. möbl. Wohn= u. Schlafz. m. ſep. Eing. p.
ſof. z. vm. Eliſabethenſtr. 44, I. r. (7234oms
6849a) Bleichſtraße 17, 2. St. r., gut
möbl. Zimmer zu vermieten.
6970ids) Taunusſtraße 45 (bei Schäfer)
ein möbl. Zimmer ſofort zu vermieten.
7105ids) Wendelſtadtſtr. 15, parterre,
ein ſchönes, möbl. Zimmer zu vermieten.
6868ms) Eliſabethenſtraße 43 freundlich
möbliertes Zimmer ſofort zu verm. b. Ihm.
6968is) Karlſtraße 10, 2. St. links, ein
freundlich möbl. Zimmer auf ſof. zu verm.
Schlossgartenstr. 51, II.
zwei elegante möbl. Zimmer (Wohn= und
Schlafzimmer) Bad, per ſofort. (6805s
7044s) Karlſtraße 39, möbl. Zimmer.
7017a) Hölgesſtraße 4, II. I., freundlich
möbliertes Zimmer an gebildetes Fräulein
per 15. April zu vermieten.
7031oms) Waldſtraße 50, I. möbliert.
Zimmer per ſofort zu vermieten.
*8222oms) Pfründnerhausſtr. 8, I. möbl.
Wohn= und Schlafzimmer zu vermieten.
B4309ims) Rückertſtraße 13, hochpart.,
2 elegant möbl. Zimmer, Gas, Bad und
Gartenbenutzung, per ſofort.
7161a) Aliceſtraße 20½, II., gut möbl.
Zimmer bald zu vermieten.
B7151ms) Heidelbergerſtraße 79 möbl.
Wohn= und Schlafzimmer.
7154ms) Liebigſtraße 46, II., links, ſehr
gut möbl. Wohn= und Schlafzimmer.
*8419ms) Rheinſtr. 28, vord. Stb., I., I.
möbl. Zimm., evtl. Wohn= u. Schlafzimm.
für Reiſenden ge=
Freundl. Zimmer, eignet. Nähe des
Bahnhofs, zu verm. Näh. Exped. (*8427msm
7422oms) Roßdörferſtr. 41, II. Stock,
1 od. 2 gut möbl. Zim. ſofort zu vermieten.
7407ms) Schuchardſtr. 10, I., 1 bis 2 ſchön
möbl. Zim. ſofort, auch an Fräulein, billigſt.
2 möblierte Zimmer
per ſof. zu verm. Näh. Schulſtr. 1, II. (7373a
7436oms) Neckarſtr. 26, parterre, möbl.
Zimmer zu vermieten.
7423ms) Saalbanſtr. 23 möbl. Zimmer
zu vermieten.
4032ids) Waldſtraße 24, Vordh. 1. St., I. *8478ms) Kaſinoſtraße 27, II., hübſch
möbl. Zimmer per ſofort zu vermieten.
2 gut möbl.,
Franktstr. 58, part. ſchöne Z. an
(7482ms
ſoliden Herrn zu verm.
ſchön möbliertes Zimmer zu vermieten.
großes, helles gut möbl. Zim. ſof. (*8326ids
Elisabethenstrasse 29, I.
2f. mbl. Zim. (Wohn= u. Schlafz.) z. v. (143ods
*8556dsms) Gartenſtraße 9, 1. Stock,
ein möbliertes Zimmer mit Penſion
ſo=
fort zu vermieten.
*8529dso) Eckhardtſtraße 13, 1. Stock,
2—3 ſchön möblierte Zimmer mit ſeparat.
Eingang ſofort zu vermieten.
*8576ds) Ludwigsplatz 4, 2. St., großes
gemütlich möbl. Zimmer nach der Straße.
7550ms) Gut möbl. Zimmer 12 Mark,
event. auch gute Koſt, ſofort zu vermieten.
Zu erfragen Viktoriaplatz 6, 1. Stock.
7522a) Orangerie=Allee 9, 1. St., möbl.
Zimmer zu vermieten.
*8602ds) Neckarſtraße 26, 1. Stock, ſchön
möbl. Zimmer mit od. ohne Penſion ſofort.
2 möblierte Zimmer per ſofort oder auch *8638dsi) Friedrichſtr. 30 ſchön möbl.
Zimmer mit oder ohne Penſion zu verm.
6427t) Saalbauſtr. 40, III. Stock, ein
freundl. möbl. Zimmer ſofort bill. zu verm.
3786t) Ernſt=Ludwigſtr., 1, III., möbl. Z
6813a) Kiesſtraße 42, 2. Stock, möbl.
Zimmer ſofort zu vermieten.
6614oms) Obere Hügelſtraße 19,
II. Etage, Ecke Schützenſtraße, ſchön möbl.
Zimmer zu vermieten.
Mathildenplatz 11
großes helles, gut möbl. Zimmer an einen.
6597t) Eliſabethenſtraße 49, part., g.
möbliertes Zimmer zu vermieten.
6599t) Saalbauſtr. 16 möbl. Wohn= und
Schlafzimmer per ſof. zu verm. Näh. part.
6688t) Eliſabethenſtraße 31, 1. Stock,
gut möbl. Zimmer zu vermieten.
6698t) Wienersſtr. 56, fein möbliertes
Zimmer an ruhigen Herrn zu vermieten.
6848a) Eliſabethenſtr. 45, Mittelbau, II.,
möbl. Zimmer ſofort zu vermieten.
6969t) Zwei ſchön möbl. Zimmer ſofort zu
vermieten. Zu erfr. Kaſinoſtr. 15, part.
6985t) Karlſtraße 29, 2. St., gut möbl.
Zimmer zu vermieten.
Heidelbergerstr. 29, I.
ſchön möbl. Zimmer m. Penſ. 50 M, (B6896t
7551t) Neckarſtr. 26, 2. St., fein möbl.
Balkonzim. nebſt Schlafzim. ſofort zu verm.
*8557df) Grafenſtr. 16, II. r., gut möbl.
Zimmer mit Kaffee, 18 Mark.
*8605dfs) Karlſtraße 32, Hinterh., einf.
möbliertes Zimmer ſofort zu verm.
7566t) Grafenſtr. 26, II., kl. möbl. Zim.
7565t) Steinſtraße 5, part., möbl. Zim.
ſofort oder ſpäter zu verm.
*8626fsoi) Nieder=Ramſtädterſtraße 31,
1. Sockt, hübſch möbl. Zimmer zu verm.
7592ms) Wienersſtr. 49, part.,
Wohn=
u. Schlafz., ev. m. 2 Betten, auch leer, ſep.
*8702fs) Rheinſtr. 2, Hinterhaus, ſchön
möbl. Zimmer biklig zu vermieten.
*8655fso) Pallaswieſenſtr. 2, II., ſchön
möbl. Zimmer zu vermieten.
*8658fso) Mühlſtr. 68, I. Etage, hübſch
möbl. Zimmer, mit ohne Penſion, billig zu
vermieten. Schöne Ausſicht.
7626t) Eliſabethenſtr. 25, Htb., einfach
möbliert. Zimmer mit Koſt ſofort zu verm.
*8709fs) Teichhausſtr. 15, part., freundl.
möbliertes Zimmer zu vermieten.
*8719fso) Eliſabethenſtr. 62, parterre,
hübſch möbl. Zimmer an gebildetes Fräulein
ſofort zu vermieten.
*8780) Landgraf=Georgſtraße 10½, I., Zimmer mit ſeparater Eingang zu vermieten.
möbl. Zimmer an ſol. Herrn zu vermieten.
*8774) Donnersbergring34, II., Schröder,
freundl. möbl. Zimmer. Nähe Südbahnh.
*8785) Kiesſtraße 9, II. ein ſchön möbl.,
kleineres Zimmer abzugeben.
*8790) Kirchſtraße 12, III. rechts, ein
möbl. Zimmer ſofort zu vermieten.
*8791si) Müllerſtraße 6, 3. Stock, einfach
möbl. Zimmer ſofort.
*8757) In Herrſchaftshaus 2 eleg. möbl.
Zimmer, elektr. Licht, Zentralh., Bad,
1 Minute von d. Kaſ., für Offizier
geeig=
net, zu vermieten. Offerten unter D 87
an die Expedition ds. Bl.
*8759so) Liebfrauenſtraße 67, 1. Stock,
gut möbl. Zimmer ſofort zu vermieten.
*8742so) Gartenſtraße 18, part., ein
ſchön möbl. Zimmer auf ſofort zu verm.
*8664sm) Schloßgartenſtraße 55, II.,
möbl. Zimmer zu verm., evtl. mit Penſion
*8813so) Hügelſtraße 67, part., gut möbl.
Wohn= und Schlafzimmer (Zentralheizung)
an ſoliden Herrn zu vermieten.
*8812) Saalbauſtraße 36, 2. Stock ſchön
möbliertes Zimmer zu vermieten.
*8805) Waldſtraße 11, 3. Stock zwei
ſchön möblierte Zimmer zu vermieten.
*8802) Brandgaſſe 2, 2. Stock rechts,
möbliertes Zimmer zu vermieten.
7726a) Ernſt=Ludwigſtraße 8, 2. Stock,
möbl. Zimmer, 18 und 22 Mk. zu verm.
*8793so) Schützenſtr. 8, Hinterhaus, ein
ſchön möbl. Zimmer mit ſep. Eingang.
*8795so) Kiesſtraße 21, neuer Seitenb.,
kleineres möbl. Zimmer zu vermieten.
*8798sms) Saalbaustrasse 37
ſchön möbliertes Zimmer mit Penſion
per ſofort zu vermieten.
*8799) Liebigſtr. 10, part., ein freundl.
möbl. Zimmer mit ſep. Eingang, mit oder
ohne Penſion ſofort zu vermieten.
B7739ms) Heerdweg 43, part, gut möbl.
Wohn= und Schlafzimmer zu vermieten.
7757t) Dieburgerſtr. 5, Hinterh., 1. St.,
(Notheis) einfach möbl. Zimmer zu verm.
7758s) Waldſtr. 9, 2. St. ſchön möbl.
Wohn= nebſt Schlafzimmer mit elektriſcher
Lichtanlage ſofort. Nur zu erfrag. 3. Stock.
Seite 27).
Heckarsulmer
Motorwagen
Molbrrader
sind unerreicht in Qualität u. Preis
(6601a
Vertreter:
L. Beudt Nachf.
Inh.: L. Waldschmitt,
Hölgesstrasse 1—3.
Reparaturwerkstätte für Motorfahrzeuge.
DFlanos
gebrauchte von 200 Mk.
neue von 450 Mark an
(5 Jahre Garantie) ſtets vorrätig (Teilzahlg.)
Georg Thies, Nachf. Leopold Schutter
Eliſabethenſtraße 12.
(232a
Prima Wetterauer
Betz- ſowie Speiſekartoffel
Frühroſe, Kaiſerkrone, Induſtrie, Up to date
liefert
(7016a
J. Triebert, Viktoriaſtraße 63.
ebrauchte, gut erhaltene Kleider=, Waſch=,
Nacht=, Gewehr= oder Bücherſchränke,
Kücheneinrichtung, auch einzeln, Steg=, Näh=
und viereck. Tiſche, Stühle, Betten, auch
einzelne Teile, billig abzugeben (*8730fs
Wendelſtadtſtraße 2.
Kavuti
allerbeſtes Kopflausmittel
Fl. zu 30 und 50 Pfg. zu haben
in Darmſtadt bei (4888M
A. Fischer, Adler=Drogerie.
unge deuſche Schäferhundeabzugeben,
Zwinger vom Frankenſtein. Wagner,
Eberſtadt, Seeheimerſtraße 20. (6763a
Zu verkaufen: 1. Schild, 5 Meter
Hügelſtraße 65½, I.
*8535)
7759ms) Kiesſtraße 1, parterre, möbl.
*8830) Zeughausstrasse 7, 2. Stock
möbliertes Zimmer zu vermieten, auch
für kurze Dauer.
*8829soim) Waldſtraße 39, Seitenb. I.
ſeparat freundl. möbl. Zimmer billig.
*8838so) Pareusſtraße 5, 2. Stock, fein
möbl. Zimmer preiswert zu vermieten.
Beſſere Schlafſtellen
zu vermieten.
(223ids
Restaurant „Germania‟ (Roussel)
Eliſabethenſtraße 26.
Tennisplatz
für die Hälfte der Wochentage zu vergeben.
Nähers im Verkehsburo (7325ids
Pension
in guter Familie an Fräulein od. Schülerin.
per ſofort. Näh. in der Expedition. (7520a
Kapitalſchwäche im Gewerbe.
Eine der ſchwierigſten Fragen, vor welche das der
großkapitaliſtiſchen Konkurrenz leider häufig genug
nicht gewachſene Gewerbe geſtellt wird, iſt bekanntlich
die Beſchaffung ausreichenden und billigen Kredits.
Die mancherlei Verſuche zur gründlichen Organiſierung
des gewerblichen Kredits ſind, wenn man von den zwar
erfolgreich, aber doch nur beſchränkt wirkenden
Vor=
ſchußvereinen abſieht, als fehlgeſchlagen zu bezeichnen,
ſo daß die in Oeſterreich und in Frankreich verbreitete,
vom Hanſa=Bund auch zur Einführung in Deutſchland
vorgeſchlagene Diskontierung von
Buchfor=
derungen als einziges Mittel übrig zu bleiben
ſcheint.
Zweck und Bedeutung der neuen Kreditform liegen
darin, daß noch nicht fällige Buchforderungen, alſo
ein=
zelne Vermögensobjekte, die als ſolche zur Zeit keine
ſpezielle Verwertung finden, dem Geſchäftsbetriebe
un=
mittelbar nutzbar gemacht werden. Es handelt ſich alſo
wirtſchaftlich vorzugsweiſe um eine Steigerung der
präſenten flüſſigen Mittel des Kreditſuchers. Der
Kreditſucher erhält einen neuen gedeckten Kredit, deſſen
er ſich bis dahin nicht erfreute.
Jeder, der es mit unſerem um ſeine Exiſtenz ſchwer
kämpfenden Mittelſtand, insbeſondere auch mit dem
Handwerk und dem Kleinhandel gut meint, wird von
dem neuerdings geplanten Mittel, die Kreditnot dieſer
für unſere geſamte Volkswirtſchaft hervorragend
wich=
tigen Berufsgruppen zu beſeitigen, mit Freuden
Kennt=
nis nehmen und vielleicht nicht ungern einiges weitere
über dieſe Bewegung vernehmen.
Bekanntlich hat der rein wirtſchaftspolitiſchen
Ten=
denzen dienende Hanſa=Bund ſofort nach ſeiner
Gründ=
ung alle Beſtrebungen, die auf die „Erleichterung
des Bezugs billigerer Betriebsmittel‟
hinzielen, zu einem integrierenden Beſtandteil ſeines
Programms erhoben. Kurze Zeit darauf tagte in
Ber=
lin eine Konferenz von Vertretern des Mittelſtandes
im Hanſa=Bunde, in welcher die Frage erörtert wurde,
auf welche Weiſe der Bund in der Lage wäre, die
Be=
ſtrebungen des Mittelſtandes durch poſitive wirtſchaft=
liche Leiſtungen zu fördern. Man war ſich darüber klar,
daß eine nachdrückliche Bekämpfung des Borgunweſens
zwar dringend erforderlich, aber keineswegs
ausrei=
chend ſei. Der ans Bankkreiſen ſtammende Vorſchlag,
die Diskontierung offener Buchforderungen in
Deutſch=
land einzuführen, und zu einem eigenartigen
Kredit=
beſchaffungsmittel des gewerblichen Mittelſtandes
aus=
zubauen, fand daher, zumal gleich brauchbare
Vor=
ſchläge zunächſt nicht in Frage kamen, freudige
Auf=
nahme. Auch die Generalverſammlung der
Deutſchen Mittelſtandsvereinigung, die
auf ihrer letzten Tagung hiervon Kenntnis genommen
hat, verſpricht ſich von ſolchen Maßnahmen einen
be=
deutſamen Fortſchritt auf dem Gebiete der Förderung
kleingewerblicher Intereſſen und hat ſich damit
einver=
ſtanden erklärt, daß der Vorſtand der Deutſchen
Mittel=
ſtandsvereinigung die zur Verwirklichung dieſes Plans
erforderlichen Schritte, eventuell in Gemeinſchaft mit
dem Hanſa=Bund, tut. Die entſprechenden
Vorarbei=
ten wurden alsbald von erfahrenen Praktikern
auf=
genommen. Die Vereinigung der verſchiedenſten
er=
werbstätigen Berufsſtände im Hanſa=Bunde hat hier
ſofort die günſtige Folge gezeitigt, daß eine Anzahl von
Banken, an ihrer Spitze die Deutſche Bank, die
Dis=
kontierung von Buchforderungen nach beſonderen von
ihnen getroffenen Beſtimmungen aufnahmen und
andere Inſtitute nur die erſten Erfahrungen abwarten,
um auch ihre Tätigkeit nach dieſer Richtung hin
auszu=
dehnen. Nähere Auskunft über dieſe Frage zu erteilen
hat ſich die Auskunftsſtelle des Hanſa=Bundes, Berlin
NW Dorotheenſtraße Nr. 3, erboten.
Um aber kein Mittel unverſucht zu laſſen und um
die Gelehrtenwelt, die Praktiker des Bankfaches und
die breite Oeffentlichkeit für die eminent wichtige Frage
ber wirtſchaftlichen Lage des gewerblichen
Mittelſtan=
des zu intereſſieren, hat das Präſidium des
Hanſabun=
des ein Preisausſchreiben folgenden Wortlautes
er=
laſſen:
„Durch welche praktiſch durchführbaren Maßregeln
kann das für Errichtung und Betrieb kleingewerblicher
Unternehmungen erforderliche Anlage= und Betriebs=
Kapital beſchafft werden?‟ Die drei für Löſung dieſer
Frage ausgeſetzten Preiſe ſind auf 2000, 1000 und 600
Mark feſtgeſetzt. — Die Preisarbeiten ſind bis zum
1. Oktober 1910 bei der obengenannten Geſchäftsſtelle
des Hanſa=Bundes einzureichen, wo anch die näheren
Bedingungen jedem zur Verfügung ſtehen.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
2—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 31. März: dem Backofenbauer Jakob
Raab, Nieder=Ramſtädter Straße 18, e. S. Hermann
Joſeph. Dem Maſſeur Adam Daab, Schuchardſtr. 4,
e. S. Johann Friedrich. Am 4. April: dem Fabrikarb.
Wilhelm Korb, Brandgaſſe 4, e. S. Wilhelm. Am
29. März: dem Feinmechaniker Otto Lamprecht,
Schu=
knechtſtr. 55, e. S. Willi Eduard Georg. Am 3. April:
dem Güterbodenarbeiter Heinrich Junck, Pankratius=
ſtraße 67, e. T. Luiſe. Am 4.: dem Obſthändler Auguſt
Döderlein, Pädagogſtr. 2, e. T. Johanna. Am 5.: dem
Mützenmacher Gg. Raab, Eliſabethenſtr. 37, e. S.
Hans. Am 6.: dem Fabrikarbeiter Joſeph Krieger,
Liebigſtr. 71, e. T. Hildegard Anna. Am 4.: dem
Dienſt=
mann Joſeph Neiſt, Eliſabethenſtr. 33, e. S. Adolf.
Am 6.: dem Kaufmann Auguſt Cellarius, Bleichſtr. 53,
e. S. Karl Otto. Am 7.: dem Taglöhner Georg Geier,
Neugaſſe 7, e. S. Johannes. Am 5.: dem Fuhrmann
Michael Krämer, Heinheimerſtr. 15, e. T. Anna
Marie. Dem Bureaudiener Johannes Schnetz,
Marienplatz 3, e. T. Eliſabeth Margareta Katharina.
Am 1.: dem Maurermeiſter Karl Schuchmann,
Schwanenſtr. 61, e. T. Maria Katharina. Am 6.: dem
Kaufmann Peter Bernhart, Beckſtr. 50, e. S. Peter
Jakob Heinrich.
Anfgebotene. Am 4. April: Stellmacher Wilhelm
Louis Geyer in Eiſenach mit Marie Ahnemüller in
Stadtlengsfeld. Eiſenbahn=Bureauaſſiſtent Wilhelm
Andreas Wenz hier mit Eliſabethe Vögler,
Pfung=
ſtadt. Am 5.: Poſtbote Chriſtian Kneipp, Bleichſtr. 45,
mit Anna Katharina Hirſchmann, Seeheim a. d. B.
Wirt Auguſt Benz, Lagerhausſtr. 32, mit Köchin Maria
Henriette Frank, ebendaſelbſt. Milchhändler Johs.
Kraft, Heinheimerſtr. 32, mit Anna Feick,
Fuhr=
mannſtr. 2. Friſeur Andregs Grimmer, Neu=
Iſen=
burg, mit Büglerin Katharina Wilker, ebendaſelbſt.
Vizewachtmeiſter Richard Paul Stricker hier mit
Martha Emma Johanna Freyer, Magdeburg.
Geſtorbene. Am 4. April: Privatier Joſeph
Häd=
rich, 88 J., ev., Frankfurter Straße 35. Am 3.: Eliſe
Becker, geb. Rech, Ehefrau des Weißbinders, 37 J.,
ev., Pfungſtadt. Am 5.: Stadttagl. Guſtav Adolf Riſt,
43 J., ev., Neue Niederſtr. 17. Friſeur Ernſt Möller,
20 J., ev., Rheinſtr. 47. Am 6.: Kath. Nickel, geb. Kraft,
Witwe des Tagl., 76 J., ev., Schuſtergaſſe 13. Kath.
Schmelzer, geb. Heedt, Ehefrau des Kaufmanns, 71 J.,
kath., Landwehrſtr. 39. Marie Debus, geb. Beſt,
Ehe=
frau des Vorarbeiters i. P., 65 J., ev., Arheilger Straße
68. Luiſe Hennings, geb. Neuß, Witwe des
Kauf=
manns, 57 J., ev., Wittmannſtr. 5. Am 7.: Privatin
Kath. Bindewald, 84 J., ev., Karlſtr. 47.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Miſericordias Domini, den 10. April 1910
Hofkirche: Vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. —
Mitt=
woch, den 13. April, abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vormittags um 9 Uhr: Konfirmation
der Konfirmanden des Kaplaneibezirks und Feier
des heil. Abendmahls. Pfarrer D. Diehl. — Vorm.
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte. —
Nach=
mittags um 3 Uhr: Prüfung der Konfirmanden des
Südweſtbezirks. Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Samstag, den 9. April, abends 6 Uhr:
Vorbereitung zum heil. Abendmahl. Pfarrer D. Diehl.
— Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
10. April, vormittags 11¼ Uhr: Chriſtenlehre für die
konfirmierte. Jugend des Schloßbezirks. Pfarrer
Weißgerber.
Militärgemeinde (Stadtkapelle): Vormittags 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Lie. Schettler. — Vorm. 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
— Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt — Vorm.
9 Uhr: Chriſtenlehre für den Südbezirk im
Gemeinde=
haus. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Samstag, den 9. April, abends 6 Uhr:
Vorbereitung zum hl. Abendmahl. Pfarrer Widmann.
— Sonntag, den 10. April, vorm. um 9 Uhr:
Konfir=
mation der Konfirmanden des Oſt bezirks. Pfarrer
Widmann. — Nachmittags um 2 Uhr:
Kindergottes=
dienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz.
Eliſabethenſtift: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Deggau. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Donnerstag, den 14 April, nachmittags
3 Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Deggau.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. 8½ Uhr:
Chriſtenlehre. Pfarrer Walz. — Vormittags 10 Uhr:
Kandidat Herpel. — Vormittags 11 Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Walz.
Pauluskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Rückert. —
Vorm. 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Lutheriſcher Hottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am Sonntag Miſericordias Domini, den
10. April, nachmittags um 5 Uhr, im „Feierabend”,
Stift=
ſtraße 47: Pfarrer Anthes.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 10. April,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Pfarrer
Veller. — Abends 8 Uhr:
Blaukreuzverſamm=
lung. — Donnerstag, den 14. April, abends 8½ Uhr:
Bibelſtunde. Pfarrer Veller.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachmittags 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends 8½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 10. April, vormittags 10 Uhr: Predigt.
— Vormittags 11½ Uhr: Sonntagsſchule. —
Nach=
mittags 4 Uhr: Predigt und Abendmahl. Prediger
Wein=
hold=Worms a. Rh.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 9. April,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
2. Sonntag nach Oſtern, den 10. April 1910
Stiftungsfeſt des Vinzenz=Vereins und Kollekte für die
Armen dieſes Vereins
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte=
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Levitiertes Hochamt mit
Predigt, gehalten vom Herrn Prälaten Dr. Wertmann
aus Freiburg i. Br. — Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe.—
Nachm. um 3 Uhr: Katechetiſche Predigt und Andacht zu
Ehren der hochheiligen Dreifaltigkeit. — Freitag, abends
um 6 Uhr: Kreuzwegsandacht. — An allen Werktagen
vorm. um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kapelke der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vor=
mittags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um
4 Uhr: Vortrag und Verſammlung im Mädchenheim. —
Um 5 Uhr: Verſammlung des Vereins chriſtl. Mütter.
— Um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Montag, nachm. um 4 Uhr:
Sakramentaliſche Betſtunde.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 9. April,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte.
Sonntag, den 10. April 1910
Vorm. von ¾6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
— Nachm. um 2 Uhr: Andacht mit Segen.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den 9. April,
nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte.
2. Sonntag nach Oſtern, den 10. April 1910
Kollekte für den St. Vincenz= und St. Eliſabethen=Verein
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachm. um 1,3 Uhr: Andacht. — Bilſt
(Heerdweg 28): Dienstag, nachm. von 6—7 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 9. April, a
um 5 Uhr: Beichte.
2. Sonntag nach Oſtern, den 10. April 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
teilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr: Hock
mit Predigt. — Nachmittags um 3 Uhr: Andacht.
Während der Woche vorm. um ¼7 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: 2. Sonntag nach Oſtern,
10. April, vormittags um ½8 Uhr: Amt und Prei
Vorher Beichtgelegenheit.
Dhe Epslich Church (Kofkirche)
Divine Service
with Celebration of the Holy Communion
on Sunday, the 10th of April 1910
at 11,30 a. m.
Reverend Canon MacLulich, Chaplain at Homburgv.d
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 27. März: Dem
Dekoratic=
maler Heinrich Georg Wilhelm Hofmann S. Rich
Wilhelm, geb. 1. März. 28. März: Dem Ofenſe
Auguſt Goretzka T. Wilma Katharina, geb. 26. F
6. April: Eine unehel. T. Marie Jakobine, geb. 18. M.
27. März: Dem Kaminfegermeiſter Emil Wenzel=
Käthe, geb. 11. Jan. Dem Schloſſer Chriſtian Jungk=
S. Wilhelm Johannes, geb. 13. März. Dem Schlo=
Robert Adam Joſef Fornoff T. Agathe, geb. 18. M.=
Dem Taglöhner Leonhard Steckenreuter T. Kathari
geb. 25. Jan. Dem Kaufmann Wilhelm Hofmann
Mathilde, geb. 25. Jan. 30. März: Dem Maſchin
arbeiter Peter Luft, T. Minna Roſine, geb. 23.T
27. März: Dem Kaufmann Kurt Ernſt Bruno Mild=
T. Gerta Elſe Marie, geb. 28. Jan. 28. März: T
Schutzmann Johannes Neff T. Marie, geb. 11. Fe
3. April: Dem Schutzmann Adam Dörr T. Hedwig, é
7. März: Dem Schreinermeiſter Karl Endres T. Gertri.
Paula, geb. 5. März. 5. April: Dem Kellner Bertr.
Louis Dammaſchk T. Marie Anna Lisbeth, geb. 8. Mi=
27. März: Dem Maſchinenſetzer Wilhelm Haub T.
Gretch=
geb. 19. März. Dem. Milchhändler Georg Trietſch=
Friedrich, geb. 23. Jan. 28. März: Dem Schwei
Johann Kubiſch S. Ferdinand, geb. 8. Febr. 31. Mä
Dem Hofmuſiker Auguſt Weyns T. Wilhelmine Lan
Erika, geb. 12. März.
Johannesgemeinde: 3. April: Dem Schlo=
Wilhelm Haffer T. Margarete Eliſabeth, geb. 20. Mé
Martinsgemeinde: 3. April: Dem
Feuerwe=
mann Franz Fritz S. Hans Jakob, geb. 18. Mé
4. April: Dem Fabrikarbeiter Gottlieb Porzel S. Friedt.
u. T. Dorothea, geb. 18. Dez. Dem Wirt Johann Ad=
Ihrig T. Henriette, geb. 13. Febr. 1. April: Dem Metz
Gottlob Brodbeck S. Georg Gottlob, geb. 19. Mé
3. April: Dem Dekorationsmaler Wilhelm Wolf T.
Er=
geb. 10. Jan. Dem Kaufmann Willi Karl Aug=
Kallweit T. Margott Anna, geb. 21. Februar. D
Maſchinenſchloſſer Ludwig Worret T. Anna Ma=
Margarete, geb. 12. März.
Petrusgemeinde: 3. April: Dem Taglöhn
Georg Creter T. Eliſabethe, geb. 23. März. Uneheli
T. Elſa, geb. 29. März. Dem Weißbinder Wilhe
Lang T. Margarete, geb. 5. Febr. Dem Direktor
Darmſtädter Möbelfabrik Hugo Dähndel T. Ed ss
Marie Margarete, geb. 15. Febr.
Paulusgemeinde: 31. März: Dem Fabr ſehr
arbeiter Karl Friedrich Beck T. Luiſe, geb. 24. Janu=
3. April: Dem Glasreiniger Karl Auguſt Schmidtchen
Karl Wilhelm, geb. 18. März. Dem Lehrer Theod
Johann Heinrich Ludwig Hilsdorf T. Lina Helene, g Höllrich
3. Febr.
H
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Mühl
Stadtgemeinde: 2 April: Karl Wilhel
Schmidt, Bäcker, und Luiſe Margarete Holm. 7. Apr
Johannes Bruſtle, Kellner, und Maria Morlock, ge=Milllenes,
Wenk, Witwe. 26. März: Guſtav Wilhelm Kleinſchmit=ſcht mu
Schreiner, und Eliſabethe Katharina Ewald. 27. Mär=
Ernſt Mörſch, Kaufmann, und Eva Katharina Wilhelmil
Rothermel. Adam Bretſch, Lackierer, und Marie=Vol
Wilhelm Haub, Maſchinenſetzer, u. Eliſabethe Schönbei
31. März: Heinrich Schmidt, Milchhändler, und Karoli Meklay
Armsheimer.
Johannesgemeinde: 4. April: Karl SteiAlus
brecher, Regierungsbaumeiſter, in Eſſen a. d. R.uh
Pauline Walter von hier.
Martinsgemeinde: 2. April: Leonhard Michc
Hamann, Fuhrmann, u. Sophie Dorothea Neff, beide hie
Petrusgemeinde: 4. April: Max Küppel
Reiſender, und Eberhardt Margarete.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 20. März: Elſa Jakobi, 1
ſtarb 20. März. (Eingefegnet.) 22. März: Taglöhn
Johann Heinrich Mager, 75 J., ſtarb 20. März. 1. Apri
Katharina Böttel, geb. Lorenz, Witwe, 71 J., ſtar
30. März. 27. März: Eliſabeth Conrad geb. Schimp=
Witwe des Amgerichtsdiener Auguſt Conrad, 87
ſtarb 24. März. 28. März: Pfarrer i. P., Ferdinan
Briegleb, 91¾ J., ſtarb 25. März. 29. März: Rentne
Karl Heß, 71 J., ſtarb 26. März. 1. April: Wilheln
Spengler S. des Taglöhners Chriſtian Spengler, ½
J=
ſtarb 30. März. 31. März: Töpfer Ferdinand Em=
Max Arnhold, 36 J., ſtarb 30. März.
Martinsgemeinde: 2. April: Anna Löhen
Witwe des Kaufmanns Karl Wilhelm Löber, 65 J
ſtarb 30. März. 3. April: Georg Gottlob Brodbeck, E
des Metzgers Gottlob Brodbeck, 2 W., ſtarb 3. Apri=
5. April: Wilhelm Hauk, S. des Bierbrauers Wilheln
Hauk, 1 J., ſtarb 2. April.
Petrusgemeinde: 17. März: Hans Willi=
Robert Reuter, 1¾ J., ſtarb 2. April.
Paulusgemeinde: 3. April: Eliſabeth Wamboldt
geb. Nohl, Ehefrau des Rentners Chriſtoph Wamboldt
51 J., ſtarb 31. März. 4. April: Friederike Metz, Witw
des Kaufmanns Hans Metz, 64 J., ſtarb 2. April. (Ein
ſegnung.) 7. April: Der Chemiker Dr. Heinrich Wetz
41 J., ſtarb 4. April,
egen Ableben des Beſitzers
iſt eine gutgehende Kupferschmiederei mit ſämtlichem, in
beſtem Zuſtande erhaltenem Inventar und gut rentierender
Spe=
zialität zu verkaufen. Näheres Wienersſtr. 70, part. (*8766sms
An das Telephonnetz angeſchloſſen unter
Irroler
Carl Herber, Lonisenstrasse 34
Tapeziermeiſter. Spez.: Ledermöbel und Dekoration.
1
De
3
macht feinen Kaffee!
„DOXd gewährt vollsten Kaffee-Genuss und
erspart die Hälfte Kaffee!
Sie beeinträchtigt nicht wie andere Zusätze den reinen Kaffeegeschmack!
Preis für ein grosses Paket, ausreichend für 40 bis 50 Liter Kaffee, nur 20 Pfg.
Fabrikant: Werner Breuer, Artuswerk, Rodenkirchen-Cöln.
(7687)1
FAHRRADER
Fabrikat der Fahrzeugfabrik in Eisenach
sind für jeden Zweck, ob Geschäftsgebrauch, Touristik und Sport,
die geeignetsten Qualitätsmaschihen zu soliden Preisen.
Neuester illustrierter Katalog auf Wunsch.
Ballonplatz 5
vertreter: Konrad Laufermann, releph. 1176.
Weitere Fabrikate
Hand-Milchseparatoren „Ajax‟.
59123) der Fahrzeugfabrik: „Dixi‟ Automobile für alle Zwecke.
ussbaam Pland
Vornehmstes
sehr gut erhalten
Mark 320
inrich Arnold, Darmstadt
Hofpianofortefabrik
Mühlstrasse 1 und 3 (7344a
Direkt neben dem Militärlazarett.
mit
Auf=
ſtneues, ſtark. Breal ſatzkaſten,
für Geſchäftswagen geeignet, billig zu
aufen Arheilgerſtraße 35.
(*7998ss
essbude 4½ Meter lang,
5,20 Meter lang,
eklameschild 68 cm breit und
billig zu
Aushängekasten verkaufen.
zeres Expedition ds. Blattes. (B7381
nußbaum poliert: 2 egale Betten,
Waſchtiſche, Nachttiſche (m. weißem
rmor), eiſernes Bett, Tiſche, Stühle,
aiſelongue, Schränke u. ſ. w., ſowie
ſenmäher zu verk. Stiftſtr. 21. (7353ms
Messer und Gabel
Paar (durchgehend) von Mk. 3.00 an
Esslöffel
½ Dtzd. Britannia mit Stahleinlage
von Mk. 1.20 an.
(6068a
Wilhelm Castan, Kirchſtraße 5.
Aicnin
ter= und farbenbeſtändiges Material für
ſſadenputz unter Einkaufspreis
abzu=
en. Schriftl. Anfragen unter A 48
die Geſchäftsſtelle erbeten.
(6652sss
Mtaiser Fieorich Tlafelnasser
Natron-Lithion-Ouelle.
Bewährt gegen Gicht u. Rheumatismus!
Leicht verdauich, daher
Gdehe:
unentbehrlich für Magenleidende.
Generalvertreter: Martin Jahn, Pallaswiesenstr. 30, Telephon 305
Vor Anschaffung einer Badeeinrichtung verlange man den
neuen Spezial-Katalog über
Gasbadeöfen und
Wannen
von G. Knodt,
FRANKFURT a. M.,
der von jedem Installateur kostenlos zu haben ist. (43610
Pianos zu vermieten.
A. W. Zimmermann, Marienplatz.
Fernsprecher 881.
2260
matt und glänzend
in allen Modefarben vorrätig
bei:
Fr. Beckenhaub
Drogen- u. Farbenhandlung
Schul- u. Wilhelminenstrasse.
(7561a
Darmstädter Hausbesitzerverein E. 0.
Der Verein bezweckt, die Hausbeſitzer zuſammenzuſchließen, um ihre
gemein=
ſamen Intereſſen zu wahren und ſucht beſonders die Laſten, welche auf dem Hausbeſitz
ruhen, zu verringern. Die Mitglieder genießen bei Verſicherungen uſw. hohen Rabatt.
Nach Vereinbarung mit Herrn Rechtsanwalt Dr. Bopp erteilt derſelbe Rechtsrat.
Unentgeltlicher Wohnungsnachweis für Vermieter und Mieter.
Auskunft über Mieter und in Haus= und Mietangelegenheiten. Beitrag
3 Mk. für das Jahr. Anmeldungen werden in der Geſchäftsſtelle
des Vereins, Wilhelminenſtraße 19, 1. Stock, entgegengenommen
5250a)
Der Vorstand.
Stühle
M
er Art werden geflochten und
auf=
liert, Patentſitze, billigſte Preiſe (5260a
P. Ripper, Rheinſtraße 47, 2. Hof.
Um zu räumnen für 23 Pfg. pro Pumi
von 30 Pfd. an enthaltend Köpfe,
la Schweine=Kleinfleiſch Schwänze, fleiſchige Pfot., Ohren ꝛc.
von inländiſchen Landſchweinen, amtlich unterſucht, leicht geſalzene Ware
10 Pfd.=Kolli
Mk. 2.50 Ia Eisbein
per Pfd. 50 Pfg.
Ia Schälrippen. . per Pfd. 40 Pfg. 1 Ia Fleiſchwurſt . per Pfd. 65 Pfg.
Ia Plockwurſt .
per Pfd. 1 Mk. Ia Cervelatwurſt, per Pfd. 1.20 Mk.
Alb. Carstens, Altona 525
(4366E
Die praktischsten u. dauerhaftesten
seit Jahren in vielen
Haushaltungs-
schulen, Pensionaten etc, eingeführt
empfiehlt
(7525a
Otto Weitz
Hofbuchbinderei u. Papierhandlung
Hügelstr. 37.
Tel. 1805.
Spezialität:
Pflanzen
Kübel
aus trockenem
Eichenholz
in allen Größen
ſtets vorrätig
offeriert billigſt
In
J. Sch
Küfermeister
Teichhausstr. 8. 2
erner erhteretet
in Arnstadt.
3333 Gewinne zus. Mk.:
45000
1 Hauptgewinn Mark
2000
Ohne
3600 Abzug
2 5 100c 2000
4 5 500 2000
5 5 200 1000
20 5 100 2000
100 5 20 2000
200 5 19 2000
3000 2.
9000
im Ganzen 45 000 Mark.
11Lose 10 Mk. Porto
Lose AMk. u. Liste 25 Pf. ertra
ersendet das Gencral-Debit
Gustav Seiffert
Lotteriebank G. m. b. I.
— Eisenach-
1
(455
8
(2
zu jie 8
M.
St e 2 5
2
(5 m
E 8
13
1
35
3 8
2
(25 35
35am
50
5e
1e
Sci rr
8
(c .
8 2 e
z 25
Snl.
S
2
218.
3
e
e
Ein gebrauchtes, durchaus gut erhalt.
Motorrad, nicht unter 3 PH. gegen
ſofortige Kaſſe zu kaufen geſucht. Gefl.
Offerten u. D 7 an die Epx.
(*8481ms
Kaſſenſchrank
gebraucht, aber ſehr gut erhalten, zu.
verkaufen. Offert. unter V 60 an
(5797II
die Exped. ds. Bl.
Ein noch gutehallener
Kutſcherrock
für mittlere kräftige Figur zu kaufen geſucht.
Wo ? ſagt die Expd. d. Bl. (*8405ms
din noch gut erhaltener Haushaltungs=
Eisschrank wegen Platzmangel bill.
(*8509ms
zu verkaufen.
Näheres Obergaſſe 4.
Gebrauchter Eisschrank
zu verkaufen Teichhausſtr. 2, I. (B7533
Sunge Hunde ſowie Ziegenlämmer zu
(*8569ds
verkaufen
Schwanenſtraße 21a, bei Römer.
Türschoner billigſt (6067a
Wilh. Castan, Kirchſtraße 5.
Hervorragend preiswertes
Gelegenheits-Angebot
Seite 28,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Nummer §
Enorm wohlfeiler
Partie-Posten in
in feiner merceri-
Einige ioom
13o cm breit Bettdamaste sierter Ware, Ia.
Macco-Garn, in Streifen und Blumenmuster, tatsächlicher
95
. Meter nur
reeller Wert bis 1.50
in ausgesucht schöner Ware
15o cm
breit Bettdamaste mit Seidenglanz, in den
mo=
dernsten Mustern, weit unter Preis, reeller Wert bis 1.80
Meter nur
Cretonne und Hemdentuchen
ca. 150 Stück
so cm breit Elsässer Hemdentuche
in fein- und starkfädig, mit kleinen Schönheitsfehlern, für
Ausstattungen sehr geeignet, reeller Wert 60 Pfg., Mtr. nur
8o cm
in dicker
breit Elsässer Cretonnes schwerer
Ware, sehr zu empfehlen für Bettwäsche etc. etc., reeller
. . . Meter nur
Wert 65 Pfg. . .
Markt 7
Mainzer Warenhaus
Markt 7
7783
Guggenheim & Marx.
Meee
(
SDE%
ScHUHWAREN
erwerben sich täglich mehr
Freunde. Ihre Fassons sind
hochelegant, ihre Haltbarkeit
unübertref flich, ihre
Pass-
form sehr bequem.
Besonders große Auswahl in
Damen-Halbschuhe
12.50 10.50 8.50 7.50 Mk.
(7796
Damen-Stiefeln
16.50 14.50 12.50 10.50 8.50 6.50 Mk.
Herren-Stiefeln
16.50 14.50 12.50 10.50 8.50 7.50 Mk.
HEINRICH BOBER
Ludwigstraße 3. — Inh. Reinhardt König.
Fernsprechauschluss unter Mr. 1915
Spezialhaus für Gardinen
J. Dexheimer & Söhne
Inh.: Otto Dexheimer
5 Ernst-Ludwigstraße 5, nächst dem weißen Turm
(7807
Tolal=ylasverkauf
in
Spazierstöcken Manschetten= u.
Kragen=
knöpfe=Kragen u. Manschetten=Krawatten
Hosenträger Handschuhe in Leder u. Stoff
Radfahr- und Jagd-Gamaschen
* Rucksäcke Herren=Sweaters
Eliſabethenstr. 14
gegenüber dem Palais=Garten.
parsame Frauen,
Stricket nursternwolle
Orangesternt zeinste Sternwollen
Blaustern
Rotstern
Violetstern
Grünstern
Braunstern
5 5 5 ₰5 5 g5 5 5
37100
hochfeine Sternwollen
beste
Konsum-Sternwollen
Strümpfe und Socken aus Sternwolle
sind die billigsten, weil an
Haltbarkeit imTragen unübertroffen!
Reklame-Plakate auf Wunsch gratis!
Mardentsahe Molleämnerel e rere ree neer rnerenrententetee
(K22492
Probieren Sie Pilo und Sie werden finden, dass
es die beste Schuberéme ist, die existiert.
Pis iat überat zu hahen=
(233600f
Zu spottbilligen Preisen kommen bis Pfingsten
gerahmt u. ungerahmt zum
Verkauf mit einem Extra-
Bilder
rabatt von 10%. (*8843
Julius Hergt, Papier- und Kunsthandlung
8 Ernst Ludwigstrasse 8.
2 ge e
Geschäfts-Empfehlung!
Hiermit bringe ich zur allgemeinen Kenntnis, daß ich das von meinen
ſel. Manne betriebene
Uhren-, Gold- und Silberwarengeschäft
nebst Reparaturwerkstätte
unter Aſſiſtenz eines tüchtigen Gehilfen in ſeitheriger Weiſe unverändert
weiter=
führen werde. Das meinem Manne ſeither entgegengebrachte Vertrauen bitte
ich nun auf mich übertragen zu wollen und werde ich beſtrebt ſein, allen ar
mich geſtellten Anforderungen gerecht werden zu können.
Mit aller Hochachtung
(B781s
Frau Feter Ifadler Wwe.
Ecke Karlstrasse und Heerdweg.
Marke: Slazenger & Sons London:: Bussey &. Cie., London:: Mass Paris: Spalding London etc.
Billigste Preise
In unvergleichlich grosser Auswahl.
Beste englische Fabrikate
in reizender Verarbeitung . . Mk.
reich in bübscher Stickerei
Mk.
garniert
in eleganter vornehmer Aufmachung
Mk.
in entzückender Veraxbeitung
Mk.
se
wunderbare Stickerei-Garnitur
Mk.
U8e auch am Rücken .
mit reicher Loch-Stickerei
ise garniert .
Mk.
ganz Stickerei vorne u. Rücken
se reich gamniert .
Mk.
ganz gestickt in eleg. reizender
C Verarbeitung
Mk.
das allerneueste in Preis
-Blulse und Ausführung . Mk.
Herren-Karten M. 10.− nach dem 20. April M. 15.−
Damen-Karten M. 8.−
„, „, „ M. 12.−
Jugend-Karten M. 5.− „ „, „, „, M. 8.−−
end-Karten werden nur an Personen unter 20 Jahren ausgegeben.
Die Dauerkarten berechtigen zum freien Eintritt in die Ausstellung, sowie zu
Ica. 3000 Personen fassenden reservierten Platze für die sportlichen
Veranstal-
lgen.
In der Arena werden u. a. abgehalten:
Internationale Fahr-, Reit- und Spring-Konkurrenzen, Internationale
Radrennen, Internationale Fecht-Turniere, Internationale athletische
Konkurrenzen, Internationale Amateur-Ringkämpfe, Association- und
Rugby-Fussball-Wettspiele, Hockey-Spiele, Cricket, Olympische Spiele,
Turnerische Vorführungen.
gen in der Arena, ausgenommen sind die Radrennen und Concours-Hippique,
h werden auch hierfür den Inhabern von Dauerkarten auf bestimmte Plätze
isermässigung von mindestens 20% gewährt, worüber jeweils Veröffentlichungen
e
Bitte beachten Sie mein
Die Finanz-Kommission.
(7711fs
a)
(Poſt Nieder=Kainsbach)
ebter Ausflugspunkt im Odenwald. — Reine, gute Getränke, gute bürgerliche Küche.
W. Schwinn.
„ruhige Fremdenzimmmer. — Saal. — Mäßige Preiſe.
Seite 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Nummer
111
e Vorhänge!
Billig
7.75
Englisch Tüll-Gardinen, abgepasste Fenster 12.-, 9.80, 9.-
40.-, 35.-, 28.-, 22.
Band- u. Spachtel-Gardinen, per Fenster
und fein
Klöppel- gestickte Schweizer Gardinen rehster 65.-, 50.-, 45.− 40.-, 35.-
Leinen-Vorhänge, p. Garn.-2 Flügel u. 1 Behang 45.-, 36.-, 27.-, 24.-
Moderne kleingemusterte Tüllstoffe in allen Preislagen.
(7351smsm
Wilhelminen-
Wilhelminen-
straßse 25. Gosebn Hrier strasse 25.
Ia. Haargarn-Teppiche
Ia. Axminster-Teppiche
Ia. Tournay Velours-Teppiche
75.-, 51.-, 38.-
98.-, 65.50, 45.-
160.-, 100.-
Ausstentung des vereins für Aquarien
Terrarlenkunde . Hortonla Darmsta
Aufforderung
an Darmſtädter Nichtmitglieder, welche ausſtellen wollen, ſich bei dem
Vorſit=
der Ausſtellungskommiſſion, Herrn Adolf Zachmann, Bleichſtraße 46, zun
Städtischer Saalbau.
Sonntag, den 17. April 1910, II Uhr,
(7665sms
Matinée
Musik-Vorträge für die Jugend.
Klavier: Edith Weiss
Gesang: Anna Müller
Hamburg.
Karten: Mk. 3.00, 2.00, 1.00 bei Gg. Thies Nachf., L. Schutter,
Elisabethenstrasse 12.
im Vorverkauf: Mk. 2.50, 1.50. 0.80
Mozart-Verein
Montag, den 11. April, abends 8 Uhr
InNRTEn-konzET
im Saalbau.
Leitung: Herr Kapellmeister Friedr. Rehbock. Mitwirkende: Fräul. Signe
Liljequist, Konzertsängerin, München; Herr Ludwig Heß, Kammersänger,
München; Herr N. Geisse-Winkel, Kgl. Opernsänger, Wiesbaden: Herr Gust.
j Schlatter, Konzertsänger, Heidelberg; Herr Franz Müller, Konzertsänger,
hier; die Großherzogliche Hofkapelle.
PAnSONA
„
Gesänge und Scenen nach Göthes Festspiel für Männerchor, Soli u. Orchester
von Arnold Mendelssohn.
Für Nichtmitglieder sind reservierte Plätze für Mk. 4.—, für
Mit=
glieder ebensolche, unter Vorlegung ihrer Jahreskarte und einer Aufzahlung
von 50 Pfg. für jede Karte in der Hofbuch- u. Kunsthandlung von Müller
& Rühle, Elisabethenstraße 5 zu haben.
An gleicher Stelle, sowie an der Kasse gelangen auch Karten für die
für Mk. 1.50 und
Sonntag, den 10. April, morgens
10½ Uhr im Saalbau stattfindende Haupfprobe Teztbücher f. 20 Pf.
zur Ausgabe. Mitglieder haben hierzu gegen Vorzeigung ihrer Karten
(7545
freien Eintritt.
Prei Aufführungen von
Violin-Sonaten in historischer Folge
veranstaltet von Fritz Mehmel von hier (Violine) und Frederick
M. Voss aus Mainz (Klavier) im grossen Saal des Hotels „zur Traube‟.
I. Soßntag, 10. April, vormittags 11 Uhr EEnde 12½ Uhr):
Sonaten von Händel Nr. 1 A-dur, I. S. Bach Nr. 1 H-moll, C. Ph. Em. Bach Nr. 1,
H-moll Haydn Nr. 5 G-dur, Fr. W. Rust, Sonate seria H-moll.
Perzina-Cembalo-Klavier (Vertreter Karl ärnold, Ecke Erbacherstrasse).
Preise: Abonnement für 3 Aufführungen: Sperrsitz Mk. 6.—, Saal Mk. 4.—. Einzeln
Mk. 3.— und 2.—. Für Studierende und Schüler: Abonnement Mk. 4.— u. 2.—
Binzeln Mk. 2.— und 1.—
Karten in der Hofmusikalienhandlung von 6. Thies Nachf. (L. Schutter),
(7715
Elisabethenstrasse 12, und an der Tageskasse.
Restaurant Martinsglöckchen, Riegerlatz
eines der schönsten und gemütlichsten Lokale Darmstadts.
Vorzügliche Biere und Weine, sowie reichhaltige Speisekarte.
e te
ſpeäitien Nonnardk, Falchergeirnnt Zr unf Ahauns von
Gütern und Reise-Effekten etc. Prompte Bedienung. Telephon 556. (913a
Jagd-Ausstellung Darmstad
in den ehemaligen Museumsräumen des
Großherzoglichen Reſidenzſchloſſes
veranstaltet von dem
Allgemeinen Deutschen Jagdschutzverein (Landesverei
Hessen) und dem Messischen Jasdkluh.
.
Geöffnet am 9. von vormittags ½12 Uhr bis
nachmittags 6 Uhr, am 10., 11., 17. u. 18. April
von 10 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags.
Eintrittspreise: Am 9. und 10. April bis 1 Uhr 1 Mar=
und von da ab und an allen übrigen Tagen 0.50 Marl
Dauerkarten 2 Mark.
Forst- und Jagdunterbeamten in Uniform haben freien Eintrit
Der Ueberschuss ist für den Fonds für Hinterbliebene von im Jage
(7718s
schutz verunglückten hessischen Jagdaufsehern bestimmt.
Darmstädter Vortragsverband.
Donnerstag, den 14. April 1910, abends 8 Uhr,
im Festsaale der Turngemeinde:
Vortrag
von Herrn Professer Dr. Willibald Nagelehi
über:
„Die Meistersänger in Geschichte und Kunst‟.
Eintrittskarten: Sperrsitz zu 2 Mk., Saal zu 1 Mk., Galerie zu 50
Studentenkarten zu 30 Pfg. und Schülerkarten zu 20 Pfg. im Verkehrsbureau
an der Abendkasse. Vereinssaalkarten können daselbst gegen Aufschlag von 1
Der Vorstand
gegen Sperrsitzkarten umgetauscht werden.
Meisinger’sche Tanzlehrschule
Darmstadt, Heidelbergerstrasse 108½
Sonntag, 10. April, nachmittags 3 Uhr:
Schüler-Ausflug nach Traisa
Einkehr bei Herrn Seibert (Gasthaus zum Goldenen Löwen) mit darauffolger
Tanzkränzchen
wozu höflichſt einladet
Friedrich Meisinger, Tanzlehrer.
NB. Gäſte, Freunde u. Gönner ſind willkommen. Extra=Einladungen erfolgen n
Wegen plötzlicher Erkrankung des Herrn Meiſinger iſt Herr Wilh
Wamsser (Schwager) mit der Vertretung vertraut worden.
ſrosses Spezial-Angebot moderner
DArVEFV-KerWrEFFFTUr!
I. SORTIMENTJACKEMKOSTUME
bestehend aus blauen und farbigen guten Stoffen, mit Herrenrevers und Seidenspiegel,
29.
Miederrock mit hübscher Faltengarnierung, in vielen aparten Ausführungen . .
II. SoRTIMENT IACKEMKOSTUME
bestehend aus solidem blauen Kammgarn, Cheviots, Stoffen englischen Geschmacks,
39.
Jacken auf Seidenserge, mit eleganter Seidengarnitur . .
Der reguläre Wert dieser Sortimente ist ein ganz erheblich höherer.
7786
NEU EINGETROFFEN:
osse Sortimente Taillenkleider, nur
die neuesten Modearten
der Preislage von 28 bis 75 Mark.
Damenmodenhaus
E. GerEr 1Wilhelminenstrasse 17½.
Geſellſchaft Viktoria
gegr. 1905.
Sonntag, den 10. April, findet unſer
5jähriges Stiftungsfest
im Saale des „Perkeo‟, Alexanderſtraße,
erbunden mit Konzert, Couplet, Gesangsvorträgen mit
darauf=
folgendem Tanzſtatt, wozu höfl. einladet
Der Vorstand.
Ende 4 Uhr.
Reſtauration bei Bier.
Anfang 4 Uhr.
(7798
Eintritt 25 Pfg., eine Dame frei.
nditorgehilfen=Verein Darmstadt.
Sonntag, den 10. April d. J.
Tanzkränzchen
Restaurant (Kaisersaalo, Griesheim
(7765
Freunde und Gönner des Vereins höfl. einladet
Der Vorstand.
nfang 4 Uhr.
Ein Religionsgespräch grossen Stils
veranstaltet der Deutsche Monistenbund am 16. April, abends
8¼ Uhr, im Städt. Saalbau nach dem Vorbild der be-
Dr. Arthur Drews
rühmten Berliner
üb. „Die Christus-
Veranstaltung. Es
Drews
spricht Professor
mythe‟:
H
Jesus geiebt!
die Alfred Dietrich-Berlin
* Diskussion leitet, sind bis jetzt vorgemerkt
Pastor Steudel u. Pastor Felden aus Bremen u. a. Es empfiehlt
sich, nach den Erfahrungen in andern Städten, sofort sich mit
Karten zu versehen (zu 3, 2, 1 Mk. (numeriert) und 50 Pfg. bei
Gg. Thies Nachf., Elisabethenstrasse 12.
(7686
Alnieren Veren Darmstaur
Mitglied des Deutschen Athleten-Verbandes.
Sonntag, 10. April findet im Kaisersaal (Grafenstrasse)
unser diesjähriges
Frühlings-Fest
statt, verbunden mit athletischen Aufführungen, wie
hochinteressante Ringkämpfe, komische Vorträge, Jongleur-
Arbeiten, Schwergewicht-Stemmen, Plastisch. Darstellungen,
Theater usw.
Auftreten des Europameisterstemmers Herrn Georg Schleidt.
fzwischen Herrn Joseph Otto, Meisterringer v. Deutschland
Ringkampl und Herrn Markgraf-Mainz, Meisterringer d. II. Kreises.
TANZ. Anfang 4 Uhr.
Eintritt 40 Pfg.
Interessenten, Sportsfreunde, sowie Gönner des Vereins ladet hierzu
freundlichst ein
Der Vorstand.
verbunden mit kowischen Vorträgen, findet Sonntag.
Nachfeier, den 17. April, nachmittags 4 Uhr, bei freiem Eintritt
im neu renovierten Saale des Hugenschütz’schen Felsenkellers statt.
(7723
Sonniag, der 17. Ahpei, abeibe 7. Uhr:
„Grüner Baum‟, Gross-Zimmern,
Opern-Konzert-Abend
Mitwirkende: Frl. Julie Stephany, Herr Michael Reitzel.
Am Klavier: I. Kapellmeiſter Karl Nöhren,
ſämtlich vom Stadttheater Heilbronn.
Karten zu 2.—
part., zu haben.
Mk., 1.50 Mk. und 1.— Mk. ſind hier, Lichtenbergstr. 77,
(*8797
Ludwigshöhe.
Sonntag, den 10. April, nachmittags 4 Uhr:
42
Grosses Miltär-Konzert
lapelle des Grossh. Hess. Artillerie-Regts. Nr. 61
Leitung M. WEBE R.
Bei warmem Wetter Militärmusik im Freien, andernfalls
eichmusik in den Sälen.
Im Programm: Barbier von Sevilla. Carmen. Prima Ballerina. La
Tra=
a. Piſton=Solo: Edelweiß von Semmering, Herr Ehlers.
(B7767
Eintritt 25 Pfg.
Stahlbad König im Odenwald. Fafnirbrunnen
ohlensaures Eisenmangan-Wasser mit stärkstem Eisengehalt und
unüber-
offenem Manganreichtum. Trinkkuren, Badekuren. Günstigste Kurerfolge.
rächtige, ruhige Lage mit ausgedehnten Waldungen. Mässige Pensionspreise.
rospekte und Wohnungsvermittlung kostenlos durch die Verwaltung des
afnirbrunnen, König im Odenwald.
(60792f
Schuchenor
Sonntag, den 10. April, abends 8 Uhr
Großes Konzert
der Kapelle der 6ler.
(*8905
Eintritt 20 Pfg.
Eintritt 20 Pfg.
Restauration zur „Stadt Pfungstadt‟, Eisubeihenstr. 2.
Mittagstiſch à 70 Pfg. und 1 Mk., im Abonnement billiger.
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk.
Morgen Sonntag versch. Geflügel, Fische, Braten, Ragouts
und sonst noch reichhaltige Speisekarte. Die meisten Speisen werden sofort serviert.
Von 4 Uhr ab Tanzkränzchen im weissen Saal.
*8744)
Dienstbach.
mit faſtneuer Sprungfeder=
Ein B
matraße nebſt kl. Kommode
kunneſtr. 7 part. (881
f. 26 Mk. z. ver
aufe
alte Zahngebisse, per Zahn 25 Pfg.
G. Rest, Ludwigshöhſtraße 60. (7810a
noch gut erhalten, zu
Kinderwagen, verkaufen, 10 Mark.
Kiesbergſtraße 12.
*3879)
ut erh. Kinderwagen m. Gummireiſb.
z verkaufen Karlſtraße 65½. (*8778
Neuheiten der Saison
Häunigstor
von den einfachsten bis zu den
hoch-
feinsten, in allen Größen, auch für
sehr starke und schlanke Figuren vor-
:: züglich vassende Extra-Größen ::
Jeden Mittwoch und
Samstag Nachmittag
Kur-Konze
in enormer Auswahl zu bekannt billigen Preisen im
Mittwochs Kapelle des Großh. Heſſ.
Regts. Nr. 61, Leitung M. Webe
von Wilhelm Deuster
2 Marktstrasse 2.
Telephon 1829.
Telephon 1829.
*
Grosse helle Verkaufsräume
im I. Stock nach dem Markt.
Mitglied des Rabatt-Sparvereins. (7729a) Schwarz-weisse Rabattmarken.
:: Anprobier-Raum *:
Fachmässige
Bedienung. Aenderungen kostenlos.
1 Nur kurze Zeit!
ORr RLor
el.
389.
. April
Hente Samstag, 2
e
Familien-Abend.
III. Gastspiel —
ROSARIO
errere
assistiert von Louis Paglieri, in
„Rose und Doich‟
Se
SSSge
6.
Feſtlich
geſchmückter
Theateriaal
JAGD-PROGRAMM
April-Programm.
Moiten d.
Sonntag, 10. April
emi
Grosse
Vorstellungen
nachm. 4 Uhr
Volks-Vorstellung
bei kleinen Preisen
mit ungekürztem Programm
25 Prg. 50 Pfg.
Kinder Erwachsene
F Abente ½,10 Mr:
ROSARIO
assistiert von Louis Paglieri, in
„Rose und Dolch‟
anläßlich der Jagd=Ausſtellung im Großherzoglichen
S Reſidenz=Schloß zu Darmſtadte SrS
Die Jagd-Abteilung zeigt u. u.:
Seehund=Jagd im nördlichen
.Eismeer — Bären=Jagd in
- Rußland — Parforce=Jagd
Tillu Bee-Löwenbändigerin
Die übrige Abteilung zeigt u. a.:
Unſere Zukunft liegt auf dem Waſſer
Bunte Bilder aus d. deutſchen
Flotte. Sehensw. Original=Aufnahme
RaGEaee
::: Als Einlage: 3.:
Nur 3 Tage! — Stürmiſcher Lacherfolg!
Müller will die Tochter des
Prinzipals heiraten-Urkomiſch!
— Geſpielt von Herrn Lehmann —
Von heute ab nur bis Montag abend: Nächſten Dienstag neues Programm
222
„§§ 25 Dieses Programm mit verstärkter Musik-Begleitung S§s *6e
:: Morgen, Sonntag von 2—11 Uhr Vorſtellungen ::: (7716
Eine Frühlings=Kur
ait Dr. Dralle’s
Birken-Haarwasser
ist von
unübertroffener Wirkung
Nur noch einige Tage.
Vorverkauf gültig in alln
For=
kaufsstellen und im Verkehrsbüro,
Ernst-Ludwigsplatz. Num. Parkett
ausschliessl. bei Herrn Hugo de
Waal u. Ed. Gerber, Rheinstr.
Achtung! Umzüge!
Werden ſchon von 5 Mark an übernommen
(*8860
unter voller Garantie.
L. Hausner’s Möbeltransportgeſch.
Rundeturmſtraße 1.
Ein noch gut erhaltenes Sofa billig zu
verkauf. Lauteſchlägerſtr. 7 Manſ. (*8851
Raherenieh
bill. zu verk. (*3886
Wendelſtadtſtr. 21, I.
Verlaufen ein Rehpinscher
ſchwarz mit roſtbraun, auf den Namen
„Cherry” hörend. Abzug. geg. Belohnung
*8792)
auf den Haarwuchs.
Sees
RestaurantMetropol
Alexanderstrasse 5.
000
Alexanderstrasse 5.
Oberwaldhaus.
Darmstadt’s schönstes Bier- und Weinrestaurant.
Angenehmer Familienaufenthalt. Täglich Konzert.
Frühſtück, Mittageſſen, Abendplatten
. . . Solide Preiſe.
verſchiedener Art . .
Grosser u. kleiner Saol f. Gesellschaften, Vereine eic.
Um geneigten Zuspruch bittet
Entlaufen
Wilhelm Appel.
Ein junger
drahthaariger Foxterrier=Rüde
weiß mit braunen Abzeichen. Halsbank
V
mit Adreſſe: Heidelbergerſtraße 31.
daſelbſt gegen gute Belohnung.
Abzug. werden.
(*87651poſtlagernd Darmstadt
richtet geſchäftskundig. Dame
Filiale ein? Gleich, welcher
Art. Kaution kann geſtellt
Offerten unter „Filiale” haupt=
(*8846
Rosa Merz, Friseuse,
empfiehlt ſich im Friſieren u. Kopfwaſchen
in und außer dem Hauſe.
(*8752so
Adreſſe:, Luiſenſtraßesl4g2 Txeppen.
Samstag Kapelle des Leibgarde=Inf.
Nr. 115, Leitung H. Hauske
Eintritt 25 Pfg.
10 Abonnementskarten zu Mk
ſind zu haben im Verkehrsbureau
der Kaſſe.
Für Nichtkonzertbesuche
dig charen Räume kaserviert.
Zum weinbe
Lichtenbergſtraße 75.
Samstag, den 9. Apr
Metzelsupf
Es ladet freundlichſt ein
Gregor Loht
Großherzogliches Hofthe
Sonntag, den 10. April 1910.
150. Abonnements=Vorſtellung
Abonnement B 38.
Der Graf von Luxembur
Operette in 3 Akten von Franz
Muſikal. Leitung: Kapellmeiſter §
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur 2
Perſonen:
Renée, Graf von Luxem=
. Hr. Spe
burg
Fürſt Baſil Baſilowitſch . Hr. Jor
Gräfin Staſa Kokozow. . Fr. Rut
Armand Briſſard, Maler . Hr. H.
Angéle Didier, Sängerin
von der großen Oper in
. Frl. Su=
Paris.
. Frl. Gri
Juliette Vermont
Sergei Mentſchikof, Notar Hr. Hol
Pawel von Pawlowitſch,
ruſſiſcher Botſchaftsrat . Hr. de
Pélegrin, Munizipal=
.Hr. Hof
beamter .
Maler
Anatol Saville
Henri Boulanger
Charles Lavigne
Robert Marchand
Aurelie
Konſer=
Coralie
Amelie vatoriſtinnen
Sidonie
Marquis Chakauneuf
Baron Sullignac .
Francois, Diener
Der Menager des Grand
Hotel.
Hr. Sch
Hr. Kro
Hr. Ung
Hr. Wa
Frl. Ha
Frl. Bir
Fr. Sta
Frl. Da
Hr. Ind
Hr. Jad
Hr. Gei
Jutes, Oberkellner
James, Liftboy
Hr. Klot
Hr. Jun
Frl. Sen
Nach dem 1. und 2. Akte findet
längere Pauſe ſtatt.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 6 Mk., Fremdenlog.
Balkonloge 5 Mk., 1. Rang 4.50 Mk., 2
(1. bis 6. Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8.
2.— Mk., Sperrſitz (1. bis 13. Reihe) 4.
(14. bis 20. Reihe) 3.20 Mk., Parterre.
(5. Reihe) 2.70 Mk., (6. bis 8. Reihe) 2.
1. Galerie 1.20 Mk., 2. Galerie 60
Anfang 7 Uhr. — Ende gegen!
Kartenverkauf von 11—1 Uhr und
6 Uhr an.
7740D
Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellu
Montag, 11. April. 151. Ab.=Vorſt
Neu einſtudiert: „Geſpenſter”.
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 12. April. 152. Ab.=V.
D 38. „Die Legende von der
Eliſabeth.” Kl. Preiſe. Anfang
Mittwoch, 13. April. 153. Ab.=T
C 39. „Der dunkle Punkt.”
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 14. April. 154. Ab.
A 39. „Cavalleria rusticar
Hierauf: „Der Bajazzo”. Canit
Alfred Goltz vom Hoftheater in Sti
a. G. Große Preiſe. Anfang 7 Uh
Programm
zu dem am Samstag, den 9.
von 12—1 Uhr vor dem Neuen
Palai=
findenden Konzert der Kapelle des
Heſſ. Garde=Dragoner=Regts. Nr.
1. Fürſt Bülow=Marſch von Blanke
2. Fantaſie aus „Hoffmanns Erzähl:
von Offenbach. 3. „Wir tanzen Ringe
aus „Dollarprinzeſſin” von Fall. 4.
Veilchen”, Salonſtück von Eilenberg. 5.:
aus der Operette „Die luſtige Witw
Lehär.
Sonntag, den 10. April.
Von 11½—12¼ Uhr Konzert au
Paradeplatz, ausgeführt von di
pelle des Großh. Heſſ. Inf.=(Leib
Regts. Nr. 115.
1. Leibgarde=Marſch von W. G.
2. Vorſpiel zu „Die Meiſterſinger von
berg” von R. Wagner. 3. Volksſzei
„Der Evangelimann” von W. Kienzl.
taſie aus sCavalleria rusticana‟
Mascagni. 5. „Frühlingskinder”,
von E. Waldteufel. 6. „Heil unſerm
Wilhelm”. Armeemarſch Nr. 205 v
W. Voigt.
Kind findet liebevolle Pflege.
Offerten unter E 19 an die Expedition
5. Blattes.
(*8908
Besonders preiswerte
Oeten echt
n guter
-Zimmer-Wohnung Lage von
Familie (3 Erwachſene) in Darmſtadt per
Juli geſucht. Gefl. Off. u. F. D. S. 4850
n Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. (7480M
Kinderloſes Ehepaar
ucht per 1. Juli 5=Zimmerwohnung mit
Bad. Offerten mit Preisangabe zunter
2 18 an die Expedition d. Bl. (*8904
Kleine Familie ſucht 4=Zimmerwohnung
in Mitte der Stadt. Offerte m. Preis
inter D 29 an die Expedition. (*8653
per 1. Juli von Brautpaar
Jesucht 3 bis 4=Zimmerwohnung
m Südweſtviertel. Offerten mit Preis
inter D 86 an die Expedition. (*8753
Von kleiner, ruhiger Familie wird eine
hübſche 3=Zimmer=Wohnung per
. Juli geſucht. Offerten mit Preis unter
D 5 an die Expedition.
(*8475ms
3—4-Zimmerwohnung
nit Badezimmer und ſonſtigem Zubehör
der 1. Juli oder 1. Auguſt ds. Js. von
Be=
imtenfamilie (2 Perſonen) zu mieten
ge=
ucht. Offerten mit Preisangabe erbeten
inter D 95 an die Exp. ds. Bl. (7735a
Wohnungsgesuch.
Penſ. Beamter, 2 ält. Perſ., ſucht per ſofort
i=Zimmerwohnung mit Zubehör. Off. unt.
D 96 an die Exped. d. Bl.
(*8804
2=Zimmerwohnung
v. Manſarde, im ſüdl. od. ſüdöſtl. Stadtteil
von jungem Ehepaar zum 1. Mai ev. ſpäter
geſucht. Gefl. Offerten mit Preisangabe u.
C34 an die Exp. ds. Bl. erb. (7247oms
Beamter mit Tochter
ſucht eine freundliche 2=Zimmerwohnung
zum 1. Mai, Johannisviertel bevorzugt.
Offerten unter D 78 an die Exp. (*8743
ſucht auf. 1. Juni
Kinderloses Ehepaar od. Juli 2=
Zimmer=
wohnung, auch Mänſarde, in der Nähe der
Bahnhöfe. Off. unt. E 11 a. d. Exp. (*8840so
Iwei ält. Leute ſuchen kl. 2 Zimmer=
Wohnung (17 bis 18 Mk. monnatlich
Offert. unt. D 92 an die Exped.
Herr ſucht z. Anf. d. Som.=Semeſt.
— ſauber möbl. Zimmer —
m. Frühſtück.
(7781)4
Off. m. Preisangabe u. F. O. W. 5745
an die Exp, d. Bl.
Ionvervon
vorzügliche Qualitäten von ersten Fabriken.
Reelle stramme Packung.
(7724
Dose à
Junge Schnittbohnen
do.
prima
do.
extra prima
Brechbohnen, junge
Wachsbohnen, Ia. junge
Gemüse-Erbsen
Junge Erbsen
do.
mittelfeine . .
do.
feine
do.
sehr feine
Spinat, feinster, passiert
Kohlrabi, in Scheiben
Erbsen mit Würfel-Karotten
Karotten, in Würfeln
Stangenspargel, ¼ Dosen
105,
Schnittspargel.
65,
Pfd.
25
125, 140,
85, 105,
Konserven:
Dose à
Pflaumen, mit Stein . . .
Kirschen, rot mit Stein
do. schwarz mit Stein
Birnen, weiss II .
do. feinste, weiss .
Mirabellen, Rhein.
do. Metzer, feinste .
Aprikosen, ½ Frucht
Reineklauden, II .
do.
feinste
Schudegrungraße
Dr. Hammer
iſt bis auf 3 Wochen verreiſt.
Die Vertretung haben gütigſt übernommen
die Herren:
Dr. Degen, Klappacherſtraße 1.
Dr. Dietz, Wilhelmſtraße 2.
Dr. Nahm, Heidelbergerſtraße 103.
Dr. Schneider, Wenckſtraße 10,
Telephon 931.
(7764soi
Heirat!
Fräulein, 25 Jahre, verſtändnisvoll für
Hauslichk., tadelloſ. Ruf., muſik.,
vorurteils=
frei, 170000 Mk. Vermögen, davon 85000
Mark Mitgift, ſucht Lebensgefährten.
Be=
werber, welche nicht nur des Geldes wegen
zu heiraten denken, wollen nicht anoyme
Offerten ſenden unter „Ideal‟ Berlin
NW. 7, postlagernd.
(7762
Eristenz.
Gutes Molkereiprodukten= und
Wurſt=
ausſchnittgeſchäft zu verkaufen. (7839soim
Offerten unter E 21 an die Exped. d. Bl.
Haus- und Geschäfts-Verkauf.
Haus mit Bauplatz in guter
Ge=
ſchäftslage, älteres Weißbindergeſchäft
mit guter Geſchäftseinrichtung, iſt
zu=
ſammen oder auch getrennt unter günſtigen
Bedingungen zu verkaufen. Auch für
andere Berufe iſt das Anweſen gut
ge=
eignet. Kontor und Werkſtätte ſind im
Innern 13 m lang und 3,40 m tief.
Offerten unter E 3 an die
Geſchäfts=
ſtelle ds. Blattes.
(*8825sm
a. Gräfen=
Kaufe gegen bar häuſerweg
od. deſſen Nähe einen Acker v. ca. 1—3000 qm.
Off. unt. D 97 an die Exp. d. Bl. (*8794
ſein Haus oder
Wer verkauft Beſitztum jeder
Art. Off. an Raphael Mayer, poſt=
(77450f
lagernd Frankfurt a. Main.
Innerhalb
14 Tagen wieder abgeschlossen:
Verkaule und
Beteiligungen.
Wir haben sofort noch
Käufer und Teilhaber
für gute, nachweisbar rentable Fabrik-,
Engros- und Ladengeschäfte, sowie
Grundstücke, Güter etc.
(77462l.
Fischer & Kuhnert, Leipzig.
In großem Landſtädtchen
iſt eine gute Wirtſchaft mit Metzgerei
beſonderer Umſtände halber ſofort billig
zu verkaufen. Günſtige Gelegenheit für
junge Metzgersleute. Sichere Exiſtenz.
Offerten unter E 1 an die Expedition
ds. Blattes.
(*8822
II. Hypothek
bis 75% der Taxe, auf ein hieſiges
Objekt in beſter Lage und mit prima
Bürg=
ſchaft umgehend geſucht. Off. unter D 23
an die Expedition ds. Bl.
(*8550ds
200000 Mark
4½
% Obligationen I. Hyp.
von Mark 1000 an, an Private, unter Kurs
umſtändehalber diskret zu verkaufen.
Offert. unter M. F. 100
hauptpoſt=
lagernd Cöln.
(7825soi
50 000 Mark
4 pCt. von Kaſſe ſofort auszuleihen, auch
gegen Zeſſion, bis zu 60 pCt. der Taxe an
11. Stelle. — Offerten unter D 17 an die
Expedition ds. Bl.
(7498
Teilhaber geſucht.
Zur Erweiterung m. gutgehenden Geſchäfts
ſſuche tüchtigen Herrn m. ca. 10000 Mk.,
am liebſten Kaufmann, der ſich für die Reiſe
eignet. Gefl. Off. unt. E 10 Exped. (*8835
Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Nummer 8
11!
In!
Grosser
11!
11!
uooh
verkauff
(748)
Enorme Posten
Fund Gückerer Bluseh
in den modernsten Macharten, hübsch garniert
ausserordentlich preiswert.
40 4990
25
70
Serie
Mk. Serie iI Mk.Mk. Serie IV
Serocheennumark 2
Fräulein
mit langjähriger Praxis, perfekt in
Steno=
graphie und Schreibmaſchine, ſowie m. allen
Bureauarbeiten vertraut, ſucht per 1. Juli
ev. früher dauernde Stellung. Offerten
unter B 16 an die Expedition. (7064a
Gebildete junge Dame
aus beſt. Familie, in einf. Buchf. u. Korreſpond
gründlich erfahren, ſucht per ſofort Stellg
als Kaſſiererin oder ſonſt. Vertrauenspoſt.
Offerten unter C 59 an die Exped. (*8854
mit ſchöner Handſchrift u.
Fräulein der Schreibmaſchine
be=
wandert, ſucht Stelle. Offerten unt. E 12
an die Expedition dieſes Blattes. (*8852
*8842) Junges Mädchen aus gut. Familie
ſucht täglich einige Stunden vorzuleſen.
Off. unt. D 74 an die Expedition.
Gewandte Dame
ſucht Filiale zu übernehmen. Offerten u
D 85 an die Expedition.
(*8748
*8404ms) Perfekte Büglerin hat noch
Aelteres, gut empfohlenes Fräulein
ſucht Stelle als Pflegerin oder Haushälterin.
Offerten u. C 84 an d. Exped. (*8382ms *8899) Junge, ſaubere Frau ſucht Lauf=
Fröbel=Kindergärtnerin l. Kl.
mit beſten Empfehlungen, würde gerne einige
Stunden nachmittags ſchulpflichtige Kinder
von 6—8 Jahren in ihrem Hauſe überwachen
u. beſchäftigen. Rheinſtr. 17, II. (*8088sms
Junge, gebildete Dame
aus guter Familie mit guter Schulbildung, g892soi) Beſtempf. jung. Mann, 24 Jahre,
muſikaliſch ausgebildet, ſucht ſof. Stellung
als Geſellſchafterin oder Reiſebegleiterin.
Offerten erbeten unter M. J.,
poſt=
lagernd Poſtamt II.
(7065a
Einſ. Ladmäöch, ſahen Sieſe
z. 15. April u. 1. Mai, 1 Hausmädchen im
einfachen Haushalt z. 15. April, 1 jung., der
Schule entlaſſenes Mädchen ſofort. (*8755
Stellenbureau Debus Karlſtr. 79, Tel. 1737.
hmpfehle mich im Waſchen (*8772
Frau Schmidt, Dieburgerſtr. 36, II.
*8811) Frau ſucht Waſchen u. Putzen
Große Kaplaneigaſſe 1, 2 Treppen.
*8806) Junge, ſaubere Frau ſucht
Lauf=
dienſt einige Stunden vor= und nachmitt.
Rhönring 75, Manſarde.
*8912) Ein 16jähr., braves tücht. Mädchen
mit gut. Zeugniſſ. ſucht Stelle zum 15. April,
eine bürgerliche Köchin und ein
Haus=
mädchen mit fünfjährigen Zeugniſſen durch
Stellenbureau Röse, Karlſtr. 53, part.
*8907) Unabh. Frau geht waſch. u. putz.,
auch als Aushilfe. Weichel, Sackgaſſe 7.
*8910) Beſſ. Mädchen ſucht Stelle zu größ.
Kind, nach ausw., eine angeh. Jungf., ein
21 jähr. Mädchen für allein, ein jung. Mädch.,
nicht gedient, ſuchen paſſende Stelle durch
Frau Hartmann, Karlſtraße 40.
*8913) Anſtändige zuverläſſige Frau ſucht
Laufdienſt vor= oder nachmittags
Obergaſſe 40.
*8850) Sauberes Mädchen ſucht
Lauf=
dienſt morgens 2—3 Stunden. — Näheres
Martinsviertel, Schwanenſtraße 1a. Daniel.
nimmt Laufſtelle an von mor=
Mädchen gens bis nachmittags
*8891)
Gardiſtenſtraße 25, 1. Stock.
*8890) 20jähriges Mädchen ſucht St.
bei kinderloſer Familie oder 1—2 Damen.
Zu erfr. Liebfrauenſtr. 35, part. rechts.
*48875) Selbſtſtändiges Mädchen, das
gut kochen kann, 16 jährig kräft. Mädchen,
noch nicht gedient ſuchen Stelle zum 1. Mai
Stellenbureau Schultz, Schulſtraße 3.
*8868) Stellen ſuchen Gew. beſſ.
Haus=
mädchen u. ein jüng. Hausmädch. Näheres
Frau Frank, Schulſtraße 9
*8769so) Tücht. Monatsfrau ſucht ſof
Stellg. Frau Roſa Berg, Heidelbergerſtr. 126
u. nachm. Näh. Kiesſtr. 20, III., Vorderh. 8888) Junge Frau ſucht b. Laufdienſtv.
9—10 Uhr Kiesſtraße 16, Hinterbau. *8880) Jg. Frau, welche ſchon mehrere Eine Frau 8—10 Uhr vorm. nimmt
a. Stricken an Lindenhofſtr. 3, Manſ. (*8820 Mädchen für alle Arbeiten
Stelle Suchel für nachm. u. Kinderfräul.
durch Fr. Scheid, Dieburgerſtr. 32. (*8934 Dunge Frau ſucht von 1 bis 4 Uhr Mo=
a natsſtelle Luiſenſtr. 40 part. (*8826 Saubere Frau ſucht Laufdienſt Kies=
ſtraße 27, 2. St. Vorderh. rechts. (*8817 *8918) Reinliches Mädchen ſucht Mittag=
eſſen zu tragen u. abds. Laden zu reinigen
Schulzengaſſe 7, Hinterhaus part. *8917) Stellen ſuchen: Hausmädchen,
mehrere ſchulentlaſſene Mädchen, eignen ſich
als Kinder= od. Zweitmädchen, Frau Dingel-
dein, Schützenſtr. 10½, Telephon 531. Tage frei Beſſungerſtraße 66, 3. Stock. *8889) Fräulein, welches längere Zeit in
Konditorei tätig war, ſucht Stellung, gleich=
viel welcher Art. Offerten unter E 16 an
die Expedition d. Bl. ſtelle, 2 Stunden täglich. Offerten unter
E 17 an die Expedition ds. Bl. *8925) Junge Frau übern. nachm. die Be=
aufſicht. v. Kind. Roßdörferſtr. 12, Manſ. *8929) Junger Commis mit la. Zeugn., Ernſt=Ludwigſtraße 3.
ſucht per 1. Mai Stellg. als Verkf. Lageriſt
oder Kontoriſt in Kolonial=, Drog. oder Gewandtes Fräulein
ſonſtiges Bureau. Offert. unter E 23 an
die Expedition ds. Bl. m. ſchön. Handſchrift u. Kenntn. in der einf.
Buchführung, Stenographie, u. Maſchinen=
ſchreiben, ſucht, geſtützt auf gute Zeugniſſe,
Stellung als Bureaudiener, Kaſſenbote,
Lageriſt, Portier oder beſſerer Auslaufer.
Gefällige Offerten unter E 15 an die
Expedition dieſes Blattes erbeten. *8354ids) Ein mit allen Reparaturen
vertrauter Maſchiniſt mit guten Zeug=
niſſen ſucht Stellung als ſolcher, Heizer
oder dergleichen. Gefl. Angebote unter
C 71 an die Expedition. Aelterer Herr
Kfm., jetzt Privatier, wünſcht leichte Beſchäft.
Kaution kann in jeder Höhe geſtellt werden.
Offert. u. D 93 an die Exped. (*8800soi ſuch
Halbinvalide welcher Art. Offerten
unter C 62 an die Exped. ds. Bl. (*8325ids Volontär
ſucht Stellung auf kaufm. Bureau. Gefl.
Offerten u. D 88 an die Exped. (*8763so Für Hausherren!
Nüchterner Weißbinder, in allen einſchl.
Arbeiten vertraut, ſucht anderweitig Stelle
als Hausmeiſter oder in Baugeſchäft. Offert.
erb. u. C66 an die Exped. ds. Bl. (*8402ms Junger Kommis
Stenograph u. Maſchinenſchreiber, mit der
Buchhaltung vertraut, ſucht geſtützt auf la
Zeugniſſe per 1. Juli eventuell früher
anderweitig Stellung Offerten unter D 89
an die Expedition dieſes Blattes.
(7719 *8770) 1 junger Mann ſucht tagsüber
eine leichte Beſchäftigung. Offerten unter
D 91 an die Expedition dieſes Blattes. *8898) Junger Mann, in Gartenarbeit
erfahren, ſucht Nebenbeſchäftigung für halbe
Tage Beckerſtraße 12, I. Stock.
Lehrstelle
auf Schreibſtube oder kaufm. Bureau für
Mittelſchüler geſucht. Gefl. Offerten unter
C 73 an die Expedition erbeten. (7333dfs
Fr. Schröder Donnersbergring. 34, 2. Stock. Sunger Mann Berechtigung ſucht
Lehrlingsſtelle in einem Drogerie= oder
Engros=Geſchäft. Näh. in der Exped (8659fso
Kaufmännische Lehrstelle
geſucht für Sohn aus guter Familie. Der=
ſelbe hat die einj. Berechtigung und beſuchte
Jahre Bureau reinigt, ſ. noch Laden oder ſlängere Zeit eine Handelsſchule. Offerten
Bureau zu reinigen Langegaſſe 7, 1. St. junter D 22 an die Expedition. (*8555dsi ſucht Monatsſtelle von! *8776 Kräftiger Junge ſucht gute Lehr=
ſtelle, Wagner oder Schmied. Offerten u.
D 90 an die Expedition dieſes Blattes. Eerceh Aelteres, gut beleumundetes
Fräulein
mit koulanter Handſchrift für leichtere
Bureauarbeiten geſucht. Gefl. Off. mit
Lebenslauf, Referenzen und Gehaltsan=
ſprüchen unter D 59 an die Expedition
dieſes Blattes erbeten.
(7596fs In einer ersten Bäckerei
am Platze wird ein einfaches Fräulein für
Laden u. Haushalt als Stütze geſ. Dieſelbe
muß im Kochen, Nähen u. Bügeln erfahren
ſein. Offerten u. P 52 an die Exped. (7604fs Verkaufsfräulein
Anfängerin für feines Spezial=Korſett=
Geſchäft geſucht. Gehalt nach Vereinbarung
Vorzuſtellen 12—2 Uhr mittags. (*8882
Arnold Obersky mit ſchöner Handſchrift für Kaſſe und Buch=
führung in ein beſſeres Modewarengeſchäft
geſucht. Off. unter E 20 Exped. (7832 Nebenverdienſt.
Jede Dame erhält von mir dauernden,
gutlohnenden Nebenverdienſt durch leichte,
intereſſante Handarbeiten. Die Arbeit wird
nach jedem Orte vergeben. Proſp. mit
fert. Muſter gegen 30 Pfg. (in Marken)
bei Marie Boos, Kempten 42, Algäu
(Bayern).
(6898a
Konfektion!
Tüchtige Arbeiterinnen geſucht
Saalbauſtraße 61, I. (7641fs Tüchtige Arbeiterin
die in gutem Atelier gearbeitet hat, für
dauernd geſucht
(7600fso
rbeit, einerlei— Damen-Konfektion, Bismarckſtr. 44, 1. St. Sranen und Mädchen
können das Stärken und Glanzbügeln
gründlich erlernen. Unterricht zu jed. Tages=
zeit. Honorar mäßig.
(*8295ids
Bügelanstalt
Frau Louise Geppert,
Weinbergſtraße 14, 1. Stock.
Frauen und Mädchen
ſowie jugendl. Arbeiterinnen
finden dauernde u. lohnende Beſchäftigung.
Wolf Strauss, Sortieranſtalt
Gräfenhäuſerweg 65.
5597a)
Aenderi
verlangt
Blusengeschäft Wilhelminenstr. 29.
*8837) Aeltere, tüchtige Weißzeug=
näherin geſucht Mathildenſtraße 10, 1. St. *8859soi) Angeh. Arbeiterin u. Lehr=
mädchen ſofort geſucht
Konfektion Elbert. Mollerſtraße 25.
Einlegerin geſucht
G. Otto’s Hofbuchdruckerei
7720) 36 Landwehrſtraße 36.
6481a) Junge Mädchen kön. d.
Kleider=
machen gründl. erlernen. Zuſchneid.
unent=
geltl. Konfektion, Saalbauſtr. 26 I
Tuchtige Bügiern
ſofort geſucht.
Hoffärberei C. & Ch. Reio
Pallaswieſenſtraße. (7799s
Behrmädohen
aus achtbarer Familie mit guten
S=
zeugniſſen gegen ſofortige Vergür
geſucht.
A. Anton,
Spezialgeschäft f. Haus- u. Küchen-Einriebtur
Eliſabethenſtraße 1.
per ſofort
Lehrmädchen ſucht (*867
Damen-Konfektion, Kaſinoſtraße 14, 1. St.
Lehrmädchen geſuck
Modes, Ludwigſtraße 17, I.
*8511ms) Mädchen können das Klei
machen gründlich erlernen.
Konfektion Ebert, Mollerſtraße
Geſucht
Lehrmädchen aus achtbarer Lam
mit guter Schulbildung gegen ſof. Vergüt=
7680sm) M. Weygandt, Wilhelminenſt
Lehrmädchen
mit guter Schulbildung zum
baldigen=
tritt gegen ſofortige Vergütung geſucht.
Luis Noack, Inh. Adolf Riehl.
Hoflieferant (7644a) Eliſabethenſtr.
8850) Für
Damenkonfektion Lehrmädche
ſofort geſucht Soderſtraße 7, 1. Stock.
Ordentl. Mädchen,
das etwas kochen kann, ſofort geſucht
Viktoriaſtraße 30, I. (75
7627a) Dienſtmädchen für ſofort geſ.
Ballonplatz
welches die
Tüchtiges Mädchen, ſtaurationskü
durchaus verſteht und andere Arbeitn
mit übernimmt, gegen hohen Lohn
1. Mai geſucht. Offerten unter D 80
die Expedition.
(*8723i
*8577ds) Solid. Mädchen mit g. Zeu
in Küche u. Hausarb. erfahr., zum 1. 9
in gute St. geſucht. Zu erfrag. i. d. Exi=
*8329ids) Einzelne Dame ſucht auf 1.
das kochen ke
1 braves Mädchen, und die Hal
arbeit gründlich verſteht Wittmannſtr. 39,
*8447ms) Zuverl. Mädchen für alle
Ha=
arbeit bei guter Behandlung per 1. A
geſucht Schulſtraße 8, 1. Stock.
*8747) Frau oder Mädchen 2 mal
Woche auf je 2 Stunden geſucht
Wtw. Mauer, Luiſenplatz 7
*8767) Saubere Monatsfrau. Morg
2, mittags 1 Stunde geſucht
Georgenſtraße 13, parterre
*8756) Ich ſuche zum 1. Mai ein tü
tiges Mädchen mit guten Zeugniſſen
ſehr gute Stelle.
Stellenbure au Bebus Karlſtr. 79, Tel. 17
tagsüber
Junges Mädchen leichte Arbeit!
7679sm) M. Weygandt, Wilhelminenſtr
*7827sid) Zuverläſſiges, ſaub. Mädch
das etwas kochen kann, zum 1. Mai
Haushalt mit Kind v. 2½ Jahren geſue
Frau Direktor Becker, Roßdörferſtr. 85,
Tücht. unabhäng.
Lauffra=
oder Mädchen für vor= und nachmitta
geſucht. Näh. Klappacherſtraße 16. (B77
*8909) Perf. Herrſchaftsköchin, ſow. me
bürg. Köch., e. Stütze, einfache Jungf., Har
mädch. u. Alleinmädch., welche kochen könne
erhalten paſſende Stell hier und auswärt
Frau Hartmann, Karlſtraße 40.
ummer 82.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 9. April 1910.
Seite 35₰
on
*8866) Geſucht für mein
Manufaktur=
aren= und Herrenkleidergeſchäft ein
urchaus tüchtiger, branchekundiger
Verkäufer
er auch kleine Reiſen machen muß und
ekorieren kann
Ehrenstein. Darmſtadt, Kirchſtraße 4.
ſofort
Junger Mann geſucht
Ehrenreich, Lohnkutſcherei,
Heidelbergerſtraße 25.
Wir suchen zur Unterstützung
unserer Darmstädter
General-
agentur einen nachweisl.
leistungs-
fähig. Fachmann unter besonders
günstigen Bedingungen. Für fleiss.
Herrn Gelegenheit zur Erlangung
einer angenehmen und dauernden
Position. Ausführliche Angebote,
die streng diskret behandelt werden,
sind zu richten an die „Vita‟.
Versicherungs-Aktien-
Gesell-
schaft, Mannheim.
(7537II
uh Anſtändiges Küchenmädchent
1. Mai geſucht Karlſtraße 10, parterre.
344) Unabhängige Frau oder Mädchen
9 Uhr morg. bis nach dem Spülen ſofort
cht Roßdörferſtraße 79, 3. Stock.
Köchinnen, angehende
ellenfinden Jungfer und
Allein=
chen in beſſeren Stellen. — Näheres
eau Frank, Schulſtraße 9. (*8834
394) Tüchtige gutempf. Waſchfrau geſ.
trichſtraße 98, Gartenhaus.
364) Junges williges Mädchen zum
April geſucht, (nur für tagsüber)
Blumenthalſtraße 37, parterre.
370) Ein aus der Schule entl. Mädchen
nachm. zu einem 5jähr. Kinde geſucht
loßgartenſtraße 51, Seitb. part. rechts.
773) Eine Putzfrau geſucht, abends
½7 bis 8 Uhr.
Wilhelminenſtraße 4.
777) Anſtänd. Mädchen tagsüber geſ.
Inſelſtraße 25, 2. Stock.
oder junges Mädchen
ruffrau für tagsüber geſucht
Neue Schwanenſtr. 71, III. (*8857
891s) Reinliche Lauffrau geſucht. Zu
agen Inſelſtraße 41, 2. Stock.
880) Ein Mädchen von vorm. 8 bis
)m. 3 Uhr geſucht
Frau L. Schneider, Friedrichſtr. 40.
für nach=
Mlentlassenes Madchen mittags zum
derausfahren geſ. Näh. i. d. Exp. (*8816
1919) Stellen finden: Köchinnen, Haus=
Alleinmädchen, mehrere tüchtige
Allein=
dchen, welche kochen, ſofort und ſpäter
Stellenbüro Frau Dingeldein,
schützenſtraße 10½. Telephon 531.
erhalten gute Stellen Büro
ädchel Brutſcher, Marktplatz 7,
(*8915
tterhaus 1. St.
3914zol) Ein Mädchen geſucht
Wald=
iße 55.
Gesucht
chinnen für Reſtaurant u. kl. Hotel, Lohn
u. 80 Mk., Büfettfräulein für Café und
ſtaurant. Haus= und Küchenmädchen
(7840
großer Anzahl.
Kostenloser Stellennachweis
utſcher Kellnerbund, Schloßgaſſe 2, I.
8927) Suche ſof. Mädch., d. bürgerl. koch.
f. Geſchäftsh., fern. z. 15. April u. 1. Mai
chin., Hausmädch. u. mehr. Alleinmädch.,
koch. u. n. koch. k. für g. Privat= u.
Ge=
iftsh. Frau Elis. Frank, Saalbauſtr. 33.
für leichte
trößeres Schulmädchen Hausarb.
ht Holler, Woogsplatz 12.
(*8926
8922s0) Suche Köchinnen mit gut. Zeugn.,
vie Kinder= u. Alleinmädchen für hier u.
swärts, ſehr gute Stellen, hoher Lohn.
ickel, Eliſabethenſtraße 32.
*8897) Geſucht werden mehrere Mädchen
Privat= u. Geſchäftshäuſer z. 15. April ! Trikotagen und Strumpf-
1. Mai, hoher Lohn, durch Fr. Cronert,
tellenbureau, Mühlſtraße 23.
Me Zimerh
Feste Anstellung
mt Monatsenlitr. erhät unbe
scholtener, fleißiger Herr bei
reellem Unternehmen. 4-wöchige
Probezeit. Aufgeweckter Arbeiter
oder Handwerker wird ebenfalls
berücksichtigt. Man wende sich
Aschriftlich unter H 426 an
Haasenstein & Vogler, A.-G.,
in Darmstadt.
(7074ff
Debearenbe Sotelte
Herren- Anzuge
für jede Figur, groß oder klein,
ſchlank oder dick, vom einfachſten
bis feinſten Genre.
hervorragende Auswahl, neueſte
Faſſons.
Prachtvolle
Khlaßen-Anlzuge
Bluſen und Jacken
Norfolk= und Mozart=Faſſons.
Größen 1—12.
bieten wir Ihnen!
Enorm grosse
Schuh-
Abteilung
für Damen und Kinder:
parterre,
für Herren und Jünglinge:
Separat-Abteilung 1. Stock
1 Poſten
Knahen-Zugstiefel
Größe 36—38, ſonſt.
Preis bis 8.00 Mk.
nur 3.75
1 Poſten gelbe
Damens
efel
ſonſtiger Preis bis
1.70
9.00 Mk.
für jeden Beruf.
Nur ſolide haltbare Qualitäten
kommen zum Verkauf.
Einige Beiſpiele unſerer Billigkeit:
Herren Box-
Schnür-
stiefel, ſolides weiches
Leder . 8.50, 7.50 u. 6.70
Herren Boxcalf-
Schnürstiefel,
Rahmenarbeit 12.50 u. 18.50
Hochelegante Chevreaux- u.
Box-
calf-Stiefel, Goodyear=
Welt ꝛc. ꝛc.
16.50 u. 19.50
Damen Box-
Schnür-
stiefel . 7.50, 6.50 u. 3.70
Damen Chevreaux-
Schnür-
stiefel, breite Oeſen, eleg.
Derbyform, Lackkappen,
6.
Gelegenheitskauf
Braune Damen-
Schnür-
stiefel mit und ohne Lack=
. 8.50 u.
kappen .
Hochelegante schwarze
u. braune Stiefel
13.50, 12.— u.
Braune Halbschuhe mit
und ohne Lackkappen
ele=
gant . . 9.50, 7.50 u. 3.90
Sie können ſich von unſerer enormen Billigkeit ohne Kaufzwang überzeugen.
Markt 5.
Gebr. Blait
(7806
Markt 5.
verlang:
er Stellung sucht die
Eßlingen 143.
Tüchtige solide
Ein Verein
„Deutſche Vakanzenpoſt” ſucht z. Einkaſſieren von Mitgliedskarten
(1440eine geeignete Perſönlichkeit. Off. unter
E 8 an die Exped. ds. Bls. (7849so
Für sofort gesucht:
ein fleiß. u. zuverl., jüng. Arbeiter in
eute
dauernde Stellung. Näheres durch die
Expedition ds. Bl.
(7842
mit guten Zeugniſſen
Hausbursche ſofort geſucht (*8749
Roßdörferſtraße 40.
*8810) Jüngerer Hausburſche geſucht
Wendelſtadtſtraße 8, I.
*839) Einen jungen, ſauberen
Haus=
burſchen geſucht, am liebſten vom Lande.
Näheres Parkusſtraße 1.
Ein tüchtiger Uniformſchneider
der in Beſätzen flott iſt, wird für dauernd Schulentlaſſener braver Junge
nach Worms geſucht. Demſelben iſt Gelegen=als Hausburſche ſofort geſucht. Näheres
heit geboten, ſich im Zuſchneiden ſowie in der Expedition dieſes Blattes. (7717
Einrichten derBeſätze einzuarbeiten. Offerten
unter Chiffre D 15 an die Exped. (7499dfs 6957a) Für beſſeres Zigarren=Geſchäft ein
Damen
erhalten guten Mittags= und Abendtiſch
von 60 Pfg. an. Alexanderſtraße 4, I.
zum Hauſieren in Wäsche,
waren geſucht. Hoher
Ver=
dienſt. Offerten unter D 84
an die Expedition.
(*8750
2 tüchtige Schneider geſucht
Massgeschäft Gg. Kühn, Grafenſtr. 4. (*8663fs
Tüchtiger Blechſchweißer
welcher auch Bördel= und Winkelarbeit
ver=
ſteht, ſofort geſucht. Offerten u. D 51 an
die Expedition ds. Blattes.
(7591dfs
Lehrling
aus beſſerer Familie geſucht. Selbſtgeſchr.
Offerte unter B 44 an die Exped. ds. Bl.
kann als Lehr=
Intelligenter Junge ling eintreten
Karl Keller
Dekorationsmaler u. Weißbindermeiſter
Beckſtraße Nr. 55. (7066a
ſucht A. Meurer
Tapezierlehrling Kiesſtr. 55. (7578a
Tüchtige Eipfer
*8669fs) Weißbinderlehrling geſucht
Lebensversicherung
ſtklaſſige, deutſche, mit Nebenzweigen und
hr lieberalen Einrichtungen ſ. allerwärts
bertreter gegen hohe Proviſion.
Fach=
ute erhalten Fixum. Stillen Vermittlern
lird ſtrengſte Diskretion zugeſichert. Offerten
nter E 4 an die Expedition. (*8863so
Or.
. Kadel, Landwehrſtr. 35. (*8466mdfs
finden dauernde Beſchäftigung bei höchſtem
Lohn. Schriftl. Meldungen an den
Arbeits=
nachweis des Zentralverbandes der
Gipſermeiſter Karlsruhe i. B.,
Kaiſer=
ſtraße 199.
(7392f
Geſucht 1tücht. Feuerſchmied
für dauernde Beſchäftigung.
(7802
Beck & Rosenbaum, Nachf.
Maschinenfabrik
Heizer
mit guten Zeugniſſen geſucht.
(*8856
Brauerei Schützenhof.
Gesucht
ein tüchtiger Uniformſchneider gegen hoh.
Lohn und dauernde Stellung nach Hanau.
Umzug wird vergütet.
(7727a
G. Gilbert, Hanau, Langsſtraße 50.
Tüchtige und erfahrene
Stühmmacher
geſucht. Heinr. Pallenberg, Köln
7761so)
Möbelfabrik
Gesucht
2 junge Kellner für Reſtaurant,
Aushilfs=
kellner in großer Anzahl, Hausburſchen für
Reſtaurant.
(7841
Kostenloser Stellennachweis
Deutſcher Kellnerbund, Schloßgaſſe 2, I.
Wilh. Gräf, Saalbauſtraße 14.
Schreinerlehrling
geſucht Stiftſtraße 71.
(7162a
5774a) Ein Schreinerlehrling kann
ein=
treten bei P. Volz, Schreinermeiſter,
Große Kaplaneigaſſe 42.
Weißbinderlehrling
kann eintreten
(6069a
Wilh. Delp, Weißbindermeiſter
Eckhardtſtraße 1.
Lehrling
für Kupferſchmiede geſucht (7579a
Heinrich Wambold, Mühlſtr. 23.
Keites Jngever
Schöner Laden mit gutgehendem
Kolonial=
warengeſchäft, 3=Zimmerwohnung,
Magd=
kammer und allem Zubehör zum Preiſe
von 800 Mark jährlich anderweit zu
ver=
mieten. Der Laden iſt auch für jedes andere
Geſchäft geeignet. Gefl. Angebote unter
E14 an die Exped. ds. Bl. erbeten. (7836a
M
Martinstrasse 97, part.
herrſchaftl. 5=Zimmerwohnung mit großem
Erker, großer Veranda, Bad, Etagen=
Warm=
waſſerheizung und reichlichem Zubehör per
1. Juli, event. früher, zu vermieten. Näh.
daſelbſt zwiſchen 11 und 12½ Uhr vorm. und
½ Uhr nachmittags.
(B7817
Wenckstr. 45, 1. Stock
4 geräumige Zimmer, neuzeitlich, großem
Vorplatz, Manſarde, großem Trockenboden,
2 Keller, Bleiche, Garten wegen Wegzug
auf 1. Juli an ruh. Familie zu verm. (7821ms
Lichtenbergstrasse 73
3=Zimmerwohnung zu vermieten. (7846ms
*8853) Kaupſtraße 25, 3. Stock, ſchöne
3=Zimmerwohnung mit Gas, Veranda und
allem Zubehör. Näheres 1. Stock.
*8896sm) Saalbauſtraße 78 3=Zimmer=
Wohnung zu vermieten. Näh. parterre.
B7816) Frankenſteinſtraße 40 eine
Drei=
zimmerwohnung zu vermieten.
7835ms) Kranichſteinerſtraße 15, 1. St.
Vorderhaus, iſt eine Zweizimmerwohnung
per erſten Mai zu vermieten.
Zl
*8920) Schützenstrasse 101
2. Stock (bei Dingeldein) beſſeres möbliertes
Zimmer zu vermieten.
*8901so) Bleichſtr. 5, hochparterre, gut
möbliertes Zimmer per ſofort zu verm.
*8902) Arheilgerſtraße 10, 1. St. l. ein
möbl. Zimmer für 1 bis 2 beſſere Arbeiter.
*8893soi) Heinrichſtr. 98 gut möbliertes
Zimmer mit Penſion.
7845ms) Grafenſtraße 2, pt., gut
möb=
liertes Zimmer per ſofort.
Braver, ehrl. Lehrjunge geſucht Hochstrasse 4, II.,
Vernicklungsanstalt Joh. Hofferbert
(*8740
Saalbauſtraße 33.
*8772s0) Ein Junge kann die Schreinerei
erlernen
Riegerplatz
a verſchie=
Wegen Aufgabe eines Haushalts dene
Möbel, hierbei einen Kaſſenſchrank,
ab=
zugeben. Näh. Wendelſtadtſtr. 8, I. (*8809
„Kommode,
AeltereMlöbelzuverkall.. 2 Tiſche,
Waſchtiſch, Küchenſchrank, Regulator,
3 Stühle Kranichſteinerſtr. 59, part. (*8803
links, 1 ſchön möbliertes Zimmer ſofort zu
vermieten.
(*8906
*8903) Schloßgartenſtr. 1, 2. Stock, fein
möbl. Zimmer zu vermieten.
7848a) Marktplatz 7, I. einf. möbl. Zim.
*8923so) Eliſabethenſtr. 32 bei Jöckel,
einfach möbl. Zimmer mit 2 Betten.
*8916so) Kiesſtr. 47, II., kann ein
an=
ſtändiger Arbeiter Schlafſtelle erhalten
mit Kaffee.
*8921soi) Landwehrſtr. 26 ſogl. gute
möbl. Zimmer p. Tag u. Woche 3, 4, 5 M.
*8924so) Eliſabethenſtraße 32 bei
Jöckel gute Schlafſtelle.
Infolge günstigen Gelegenheitskaufs bei einer der grössten Kleider-Fabriken
Deutsch-
lands bin ich in der Lage, feinere Herren- und Jünglings-Anzüge der neuesten
Moden zu ungewöhnlich billigen Preisen zu offerieren und verkaufe solche
so lange der Vorrat reicht
zu erstaunlich billigen Preisen.
Herren-Anzuc
auf Rosshaar gearbeitet, beste Zutaten und feinste Ausführung
nur moderne Dessin
Mk. 24.00, 30.00, 36.00, 40.00. Wert 25% höher.
Möbelhaus Buss,
12 Große Ochſengaſſe 12.
Haus Bernet.
Meldngegenst
werden vernickelt, verkupfert, vermeſſi
und verſilbert bei
Joh. Hofferbert,
Saalbauſtraße 33, am Marienplat
Näh= u. Haushaltung
maſchinen
werden in und außer dem Hauſe gut
billig repariert bei
Mechaniker Rickert,
Saalbauſtraße 33. — Poſtkarte genü
Halteſtelle der Elektriſchen.
Gutgehendes
Kolonialwaren=Geſchä
in verkehrsreicher Straße per ſofort
auch ſpäter zu vermieten. Offerten un
E 22 an die Expedition d. Bl. (*8930
Suche Acker pachten. (Bachga
Burschen-Anzüge Mk. 14.00, 18.00, 22.00, 26.00, Wert 25% höher
Herren-Überzieher Mk. 12.00, 16.00, 20.00, 25.00, wert 25% höher
Mk. 2.00, 3.50, 4.50, 6.00, 10.00 und höher
Herren-Hosen
Sommer-Joppen Mk. 1.50, 2.00, 3.00, 4.00, 6.00 (837a
alle neuen Fagons
zu kaufen oder
weg, Weiterſtädter= oder Gräferhäuſerſtr.
bevorzugt.) — Offerten unter E 2 an
Expedition ds. Bl.
Wirtſchaft
Eine nachweisbar gutgehende
Ba=
hofs=Reſtauration mit Spezereigeſche
letzteres iſt auch gut in eine Metzgerei 1
zuwandeln, an verkehrsreichem Ple
Familienverhältniſſe halber ſofort zu
kaufen. Offerten bittet man unter D.
an die Expedition ds. Blattes einzureich
Senrensrent
Eine gutgehende Wirtsche
in einem Vorort von Darmſtadt iſt kra
heitshalber preiswert zu verkaufen, evt.
vermieten. Näheres Expedition. (77
Eine
gut-
gchende Wirtschat
iſt per bald eventuell Juni an tücht
Wirtsleute zu vergeben. Off. unt. E5
die Expediton. ds. Bl.
und Weißzeug wert
Kinderkleider ſchön und billa
gefertigt Liebfrauenſtraße 29, I. (*8021sms
Kirchstr. 4.
Laden und 1. Stock.
Kirchstr. 4.
Neu= und Anſtricken
von Strümpfen ſowie Beinlängen auft
Maſchine billig und prompt. Heinheim=
(2827a
ſtraße 20, 3. Stock.
„Zum Schwan
Georgenstrasse 1½:: Ecke Rheinstrasse
Vornehmstes
Restaurant am Platze.
Diner 1.25 an
. Souper 1.50:
Reichhaltige Abendkarte
Vorzügliche Weine; solide Preise.
Aufmerksame Bedienung.
Um gefälligen Zuspruch bittet (*8832
Wilhelm Knell.
Kaiſer=
Panorama.
1 Luiſenplatz Luiſenplatz 1.
Einſchließlich morgen, Sonntag:
Montblanc-Besteigung.
„Haus Bernet‟ (*8932
wieder eröffnet.
Besichtigung höchst Johnend.
II.allgemeine Ausstellung
Büan
Konfektiensstickeresen
ſowie
Souiachierungen
von Hunden aller Raſſen
in den neueſten Techniken
H. Front, Hölgesstr. 1
Spezial=Atelier für Konfektionsſtickerei.
am 17. und 18. April 1910
in Darmstadt
veranſtaltet voms
(6817a
Berein der Hundefreunde
von Darmſtadt und Umgegend (E. V.)
in den Räumen des Pferdemarktplatzes.
Meldeschluss 11. April.
Geſchäftsſtelle: Fr. Aufleger, Darmſtadt, Beckerſtraße 11, I.
Auskünfte erteilen ferner: L. Kapfenberger, Kaufmann, Eliſabethenſtraße 39,
A. Techel, Uhrmacher, Schillerplatz 3, Ph. Schnell, Reſtaurateur, Aliceſtr. 1, F. Müller,
Speler Sper
Schaf
Tennis-Schuhe
Tennis-Stiefel
Wachtmeiſter, 2. Batterie Großh. Artilleriekorps, S. Sobernheim, Kaufmann, Bleichſtr. 40.
Berg-Stiefel:
ere me
ca. 100 Stück Ferkel und
Einlegſchweine zu äußerſt
billigen Preiſen.
Ph. Feldmann, Schweinehändler,
Griesheim b. D. (7820
Schön. stockhaarig. Begleithund
Rüde, grau, 60 cm hoch, 1 Jahr alt, zu vk
Näh. Aliceſtr. 43, Seitenb. 2. St. I. (*8789
Pantherwerke A.-G.,
Braunschweig.
Vertreter: Benz & Comp., Darmstadt, Grafenstr. 35.
(7779f
Minorkahühner und Ronen-Riesenenten.
Bruteier zu verkaufen
(*886
Grüner Weg 99.
nimmt noch Kunden an
Friſenſe in und außer dem Hauſe
Hügelſtraße 1, 1. Stock.
(*8885
Militär- Reitstiefel,
neu, für Landwirte, Gärtner uſw. ſehr
ge=
eignet, preiswert zu verkaufen
(*8931
Heinheimerſtraße 1, I.
Hine Frau empfiehlt ſich im Anziehen
von Toten
372
Kleine Ochſengaſſe 13.
Die besten
Qualitäten!
Die grössten
:: lüger 3
(7824)
eier’s Schuhwarenhaus
P. Wildau
Leistungsfähigstes Spezialhaus
16 Ludwigstrasse 16.