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Faſſt
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Abonnementspreis
173. Jahrgang
monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk., aus=
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
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ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
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werden angenommen in Darmſtadt,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
„ 79.
Mittwoch, den 6. April.
1910.
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
Zum Kampf im Bangewerbe.
* Im Gewerkſchaftshauſe zu Berlin hielt der von 267
Delegierten beſuchte Zentralverband der
Mau=
rer Deutſchlands am Montag ſeinen elften
Ver=
bandstag ab. Der Vorſitzende, Reichstagsabgeordneter
Bömelburg, eröffnete die Verhandlungen, indem er auf
den Ernſt der gegenwärtigen Situation hinwies. Der
Verbandstag führte ſeine Beratungen in nichtöffentlicher
Sitzung und beſchäftigte ſich mit der Stellungnahme zu
den Anträgen des Arbeitgeberbundes für das Baugewerbe
und mit den beſonderen Maßnahmen für die Lohnbewegung.
Die Verhandlungen ſollten am Dienstag in öffentlicher
Sitzung fortgeführt werden.
Die ſtarkbeſuchte Generalverſammlung der
chriſt=
lichen Gewerkſchaften tagte in den
Konkordia=
ſälen unter dem Vorſitz des Reichstagsabgeordneten
Wiede=
berg, der den neuen Vertragsentwurf einer ſcharfen Kritik
unterzog. Auch er lehnte die Beſtimmungen über
Arbeits=
löhne und Akkordarbeit im neuen Vertragsentwurf ab
und wandte ſich insbeſondere gegen den § 10 „Einſtellung
und Entlaſſung von Arbeitern”, der in den
Arbeitsnach=
weiſen der Arbeitgeber die reinſten Maßregelungsbureaus
ſchaffen werde. Die Stimmung aller Diskuſſionsredner
war für Ablehnung des neuen Entwurfs. Die
Zim=
merer und Bauhilfsarbeiter, die gleichfalls im
Gewerkſchaftshauſe tagten, waren ebenſo in der energiſchen
Ablehnung des neuen Vertragsentwurfes einig und auch
entſchloſſen, in den Streik einzutreten, wenn eine Einigung
nicht zuſtande komme.
Zur Lage wird der „Frankf. Ztg.” aus Berlin,
4. April, geſchrieben: Die heutigen
Generalverſammlun=
gen der Arbeitnehmer des Baugewerbes laſſen keinen
Zweifel mehr auſkommen, daß wir vor einem ſchweren
Lohnkampfe ſtehen. Das Ultimatum der
Arbeit=
geber, die mit ihrer 23000 Mitglieder ſtarken Organiſation
ſtark gerüſtet und auch finanziell gut vorbereitet daſtehen,
iſt in Dresden am 22. März geſtellt worden. Die
Organi=
ſation der Arbeitnehmer mit ihren 350000 Anhängern, die
heute ihre Vertreterverſammlungen hier abhalten, lehnen
es geſchloſſen ab. Da erfahrungsgemäß gerade Streiks des
Baugewerbes, mit dem ſo viele andere Gewerbe eng
zu=
ſammenhängen, raſch um ſich greifen und Arbeitgebern wie
Arbeitnehmern wohl Unterſtützung aus anderen Lagern
kommt, ſcheint eine ſchwere Erſchütterung unſeres
Wirt=
ſchaftslebens unvermeidlich zu ſein, wenn es nicht in
letz=
ter Stunde gelingt, zu vermitteln. Schon hat der
Arbeit=
geberverband für das Baugewerbe der Unterweſer, um für
alle Eventualitäten gerüſtet zu ſein, ſeinen Mitgliedern
empfohlen, den zentralorganiſierten Arbeitern zum 15. ds.
Monats zu kündigen. Die „Voſſiſche Zeitung” ſieht da die
letzte Hoffnung in einem Eingreifen von unbeteiligter
Seite und die „Tägliche Rundſchau” verzeichnet es mit
Bedauern, daß man noch nichts von einem Eingreifen der
Regierung gehört habe.
Der Streik der Seelente in Marſeille und die
frauzöſiſche Begierung.
* Im franzöſiſchen Senat äußerte Flaiſſiéres ſein
Bedauern über die in Marſeille erfolgte Verhaftung von
12 Heizern des Dampfers „Muluja”. Unterſtaatsſekretär
Chéron erwiderte, er werde der Diſziplin in der
Handelsmarine Geltung verſchaffen. Die Heizer
des „Muluja” hatten im Augenblick der Abfahrt das
Schiff verlaſſen; eine ſolche Handlungsweiſe könne nicht
geduldet werden und ſie ſeien deshalb dem Geſetz
entſpre=
chend verfolgt worden. Die eingeſchriebenen Seeleute
hät=
ten darauf den Ausſtand auf 24 Stunden verkündet und
erklärt, daß man zum Generalſtreik übergehen werde,
wenn gegen die Heizer vorgegangen würde. Die Regierung
habe nicht nachgeben können und habe die Heizer verhaften
laſſen. Der Unterſtaatsſekretär erklärte ſchließlich, er werde
ſich nach Marſeille begeben, um zu verhindern, daß die
ordentlichen Elemente einigen Rädelsführern folgten.
Wie aus Marſeille gemeldet wird, haben die
einge=
ſchriebenen Seeleute in einer Verſammlung die
Fort=
ſetzung des Ausſtandes beſchloſſen, bis die
verhafteten Seelute der „Muluja” in Freiheit geſetzt, die
ungeſetzlichen Klagen der Kapitäne zurückgezogen und die
bei einzelnen Geſellſchaften beſchäftigten farbigen
Matro=
ſen entlaſſen werden.
Miniſterpräſident Briand, der Marineminiſter
und der Unterſtaatsſekretär im Marineminiſterium Chéron
traten zu einer Konferenz zuſammen, in der ſie über die
Maßnahmen berieten, um den öffentlichen Dienſt,
ſo=
wie die Beförderung leicht verderblicher Ware und von
Paſſagieren ſicher zu ſtellen. Es wurde beſchloſſen,
gege=
benenfalls die ſchärfſten Maßregeln zur
Anwen=
dung zu bringen, um dem Konflikt ein Ende zu machen.
Man plant u. a. die Indienſtſtellung von Kriegsſchiffen.
In der Unterredung ſprach ſich Miniſterpräſident Briand
energiſch gegen den plötzlichen, unverſtändlichen und
unent=
ſchuldbaren Kontraktbruch der eingeſchriebenen
See=
leute aus; er ſähe darin eine abſichtliche Provokation,
gegen die er mit allen geſetzlichen Mitteln ankämpfen
werde; er werde der Zerſtörung und der Herbeiführung des
Ruins der Handelsmarine unter dem Einfluſſe einiger
Hitzköpfe nicht untätig zuſehen. Unterſtaatsſekretär
Chéron ſandte an die eingeſchriebenen Seeleute eine
tele=
graphiſche Botſchaft, in der er die Verhaftung der
ſchuldigen Matroſen als geſetzmäßig bezeichnet, die
Fürſorge der Regierung für die Seeleute betont und an
ihre Einſicht, ihren Patriotismus und ihr Pflichtgefühl,
das einen Ausſtand verbiete, appelliert.
Einem Berichterſtatter gegenüber äußerte ſich
Mini=
ſterpräſident Briand über den Ausſtand der
Mann=
ſchaften der Handelsmarine in Marſeille in folgender
Weiſe: „Wir haben den eingeſchriebenen Seeluten
gegen=
über den Geiſt der Verſöhnlichkeit bis zur äußerſten Grenze
getrieben. Um zu vermeiden, daß etwaige Zwiſtigkeiten
unter denſelben beklagenswerten Verhältniſſen wie früher
vorkämen, haben wir eine gemiſchte Kommiſſion
einge=
ſetzt, der Anläſſe zu Mißhelligkeiten unterbreitet werden
ſollen. Die eingeſchriebenen Seeleute haben ſich ſelbſt in
beſtimmteſter Weiſe verpflichtet, die Schiffe nicht mehr
ein=
fach im Stich zu laſſen; ſie wollten ihre etwaigen
Beſchwer=
den bekannt geben und dann die weitere Entſcheidung
ab=
warten. Das Vorgehen der Mannſchaft des Dampfers
„Muluja” bedeutet eine unbegreifliche und unverzeihliche
Verletzung dieſes Uebereinkommens. Es handelt ſich da
geradezu um eine Herausforderung, der die
Re=
gierung mit allen geſetzlichen Mitteln
ent=
gegentreten muß. Indem die Regierung da
Ord=
nung ſchafft, hat ſie das Bewußtſein, daß ſie nicht nur den
Intereſſen des Landes, ſondern vor allen Dingen auch
denen der Seeleute ſelbſt dient. Hoffen wir, daß dieſe
be=
greifen, auf welchen unheilvollen Weg ſie geraten ſind.”
Rooſevelt und der Papſt.
* Der Pariſer „Matin” berichtet aus Rom: Man war
der feſten Ueberzeugung, daß der frühere Präſident der
Vereinigten Staaten, Rooſevelt, am Dienstag vom
Papſte in Audienz empfangen werden würde. Wie der
„Matin” aus vatikaniſchen Kreiſen beſtimmt erfährt, ſoll
dieſe Audienz nicht ſtattfinden, und zwar aus folgenden
Gründen: Rooſevelt wünſchte vom Papſte empfangen zu
werden und ließ durch den amerikaniſchen Geſandten in
Rom, Monſignore Kennedy, Rektor an der amerikaniſchen
Schule in Rom, beim Vatikan um die Genehmigung einer
Audienz nachſuchen. Die Audienz wurde gewährt und der
Termin derſelben ſchließlich auf den 5. April feſtgeſetzt.
Der Vatikan fügte jedoch bei Erteilung der Zuſage der
Audienz hinzu, er hoffe, daß infolge der Audienz keine
Zwiſchenfälle eintreten würden, wie ſolche
gelegent=
lich der Audienz des Vizepräſidenten der Ver. Staaten,
Fairbanks, ſtattfanden, als dieſer vor drei Monaten
Italien beſuchte. Fairbank ſollte nämlich vom Papſte auch
empfangen werden. Die Audienz war auch bereits
feſtge=
ſetzt, als plötzlich der Vatikan die Mitteilung erhielt, daß
Fairbank eine Predigt in einer Methodiſtenkapelle halten
wollte. Der Vatikan ließ Fairbank darauf ſofort
mittei=
len, daß, wenn er tatſächlich dieſe Predigt halten ſollte, die
Audienz abgelehnt werden müßte. Fairbank hielt
trotz=
dem ſeine Predigt und verzichtete auf den Empfang im
Vatikan. Infolge dieſer Erfahrung mit Fairbank
befürch=
tet nun der Vatikan und gab dieſen Befürchtungen in der
Erlaubnis des Empfanges im Vatikan Ausdruck, daß auch
bei Rooſevelt neue Schwierigkeiten und Ungelegenheiten
ſich ergeben, und macht infolgedeſſen den Empfang
Rooſe=
velts von der Bedingung abhängig, daß ſolche
Schwierig=
keiten unterbleiben müßten.
Dieſe Nachricht wurde Rooſevelt, als er in Kairo
weilte. Hierauf antwortete Präſident Rooſevelt
telegra=
phiſch dem amerikaniſchen Botſchafter:
„Uebermitteln Sie bitte Monſignore Kennedy
folgen=
des: Es würde mir zur großen Freude gereichen, vom Hei=
ligen Vater empfangen zu werden, da ich ihn ſowohl
per=
ſönlich wie in ſeiner Eigenſchaft als Oberhaupt der
Katho=
liken ſehr verehre. Ich erkenne vollkommen ſein Recht au,
zu empfangen oder nicht zu empfangen, wen er aus irgend
welchen Gründen für würdig hält. Würde er mich nicht
empfangen, dann hätte ich keinen Augenblick die
Recht=
mäßigkeit ſeiner Weigerung in Frage geſtellt.
Anderer=
ſeits muß ich es jedoch ablehnen, irgend welche
Zugeſtänd=
niſſe zu machen oder mich Bedingungen zu unterwerfen,
die mich in meiner Bewegungsfreiheit einſchränken. Ich
vertraue darauf, daß der Heilige Vater gegen meinen
Em=
pfang am 5. April nichts einzuwenden haben wird.
Theo=
dore Rooſevelt.”
Am ſelben Tage empfing Rooſevelt wieder ein Ant.
worttelegramm Kennedys, daß die Audienz nur unter den
von ihm am 23. März angegebenen Bedingungen
ſtattfin=
den könne. Daraufhin kabelte Rooſevelt dem
amerikani=
ſchen Botſchafter in Rom:
„Unter den gegebenen Verhältniſſen iſt die geplante
Audienz unmöglich.”
Aus New=York wird gemeldet, daß Expräſident
Rooſe=
velt ein langes Telegramm an die Zeitſchrift „Outlook”
gerichtet habe, in der er klarmacht, daß die Tatſache, daß.
er im Vatikan nicht empfangen werde, nicht als eine
ame=
rikaniſche Sache, ſondern als ſeine Privatangelegenheit
an=
geſehen werden müſſe, durch die die guten Beziehungen
zwiſchen den Vereinigten Staaten und dem Vatikan nicht
berührt würden. An dieſen dürfe nichts geändert werden,
da ſie weſentlich ſeien für das Gedeihen der großen
ameri=
kaniſchen=Republik.
Teutſches Reich.
— In dem Reichstagsabgeordneten
Del=
brück, der ſo jäh aus dem Leben und Wirken geriſſen
wurde, verliert die Fortſchrittliche Volkspartei ein
rühri=
ges, kenntnisreiches und verdienſtvolles Mitglied, deſſen
früher Tod weit über die Kreiſe der Partei hinaus
be=
dauert werden wird. Dr. Delbrück wurde 1907 als
Kan=
didat der Freiſinnigen Vereinigung für den zweiten
Stet=
tiner Wahlkreis, Uſedom=Wollin, in den Reichstag
ge=
wählt, und zwar in der Stichwahl mit 11011 gegen 9415
Stimmen. Bei der Hauptwahl waren abgegeben worden
8156 konſervative, 6353 freiſinnige und 6113
ſozialdemo=
kratiſche Stimmen. Der Wahlkreis war abwechſelnd in
konſervativem und liberalem Beſitz.
— Der Geſchäftsausſchuß des Deutſchen
Aerztever=
einsbundes hat beſchloſſen, für den 17. April einen
außer=
ordentlichen Deutſchen Aerztetag nach Berlin
ein=
zuberufen, der zur Reichsverſicherungsordnung Stellung
nehmen ſoll.
— Eine Maſſenpetition deutſcher Frauen
betreffend das Verbot weiblicher Bedienung in
Gaſtwirtſchaften iſt dem Reichstag zugegangen. Die
Vor=
kämpferin auf dieſem Gebiete, Frau Jellineck=Heidelberg,
hat 130000 Unterſchriften geſammelt. Ueber die
For=
derung der Frau Geheimrat Jellineck, die weibliche
Be=
dienung in Gaſtwirtſchaften ganz zu verbieten, gehen in
den Kreiſen der Frauenbewegung ſelbſt die Meinungen
weit auseinander. Ein allgemeines Verbot würde
Tau=
ſenden von Frauen und Mädchen die Möglichkeit nehmen,
in einem an ſich durchaus achtbaren Beruf ihren Erwerb
zu ſuchen. Die Reichsgeſetzgebung ſollte ſich deshalb
dar=
auf beſchränken, den Mißbräuchen im Kellnerinnenweſen,
die namentlich in Norddeutſchland häuſig ſind, vorzu
beugen.
In der Generalverſammlung der Konſervativen
Vereinigung zu Wiesbaden erklärte der freikonſervative
Landtagsabgeordnete v. Dirckſen, er glaube unterrichtet zu
ſein, daß bei der Krone der lebhafte Wunſch beſtehe, daß
bei Schaffung des neuen preußiſchen
Wahl=
geſetzes die mittleren Parteien nicht ausgeſchaltet
wer=
den. Sollte das Herrenhaus die Vorlage in der jetzigen
Geſtalt annehmen, ſo ſei die Entſcheidung der Krone nach
der parlamentariſchen Erledigung der Wahlrechtsreform
noch keineswegs ſicher.
Ausland.
— Am Montag vormittag begannen in Belgrad die
Verhandlungen für den Abſchluß eines neuen
Handels=
vertrages zwiſchen Oeſterreich=Ungarn und Serbien.
— Im engliſchen Unterhauſe erklärte in Erwiderung
einer Anfrage der Parlamentsſekretär des Auswärtigen
Mc. Kinnon Wood, es ſei bisher kein Grund zu der
An=
nahme, daß die Regierung es für tunlich erachte, am 1.
September 1911 ſich von der Zuckerkonvention
zurückzu=
ziehen. Hierauf wurde die Beratung des Oppoſitious=
Amendements zu dem Antrage Asquiths, daß das Haus
ſich als Kommiſſion konſtituieren ſolle, um die Veto=
Reſo=
lutionen zu beraten, wieder aufgenommen. Lyttleton ging
auf Churchills letzte Rede im Unterhauſe ein und
prote=
ſtierte gegen das, was er als einen unſchönen und
unziem=
lichen Verſuch bezeichnete, dem König eine Politik
zuzu=
ſchreiben, die der König nicht verleugnen könne und ihm
beinahe ein Bündnis zwiſchen dem Thron und der
radi=
kalen Partei zu empfehlen, wofür auch nicht ein Schatten
einer Berechtigung vorliege.
— Die ruſſiſche Duma wählte eine Kommiſſion von 21
Mitgliedern zur Beratung des Geſetzentwurfes über
Finnland, und zwar 7 Oktobriſten, 7 Mitglieder der
Rechten und Nationaliſten, 6 Kadetten und Progreſſiſten
und ein Mitglied der Linken. Die Duma ging ſodann zur
Verhandlung des Marineetats über. Referent
Ok=
tobrift Svegineff begründete die von der
Budgetkommiſ=
ſion gemachten Kürzungen um 16 Millionen Rubel,
dar=
unter 11 Millionen Rubel für Schiffsbau, und wies auf
die nicht zweckentſprechende Verwendung von Geldern
durch das Marinereſſort hin, und zwar auf die
übertrie=
bene Sparſamkeit in allem, was ſich auf die
Kampffähig=
keit bezieht. Ein Vertreter der Kadetten führte aus: Die
Genehmigung von Krediten zum Bau von Panzerſchiffen
müſſe ſo lange vorenthalten werden, bis das Marinereſſort
einen allgemeinen Geſetzentwurf mit beſtimmten Plänen
und Etats eingebracht habe. Der Marineminiſter bat, die
Kredite für den Bau von vier Linienſchiffen wieder
her=
zuſtellen, und erklärte, der Finanzplan ſei bereits
ausge=
arbeitet und würde in den nächſten Tagen der Duma
vor=
gelegt werden. Ein Geſetzentwurf betreffend die Kredite
für den Bau von Schiffswerften ſei ſchon eingebracht. Jede
Verzögerung in der Verwirklichung des
Schiffsbaupro=
gramms ſei eine Verzögerung in der Sicherung der
Reichs=
verteidigung. Graf Uwaroff ſprach ſich für die
Genehmi=
gung der Schiffsbaukredite aus. Die Duma habe kein
Recht, Pläne und Zeichnungen zu verlangen, da ſie ſich nur
mit der finanziellen Seite der Frage zu befaſſen habe. Es
ſeit notwendig, die Schwarzmeerflotte zu verſtärken, da die
Ufer des Schwarzen Meeres ein Diamant in der Krone
des Kaiſers ſeien. Ein Vertreter der Nationaliſten erklärte,
ſeine Fraktion würde für die Kredite ſtimmen, da der
Staat nicht ohne Flotte bleiben könne. Die Duma wurde
dann vertagt.
— Der finniſche Landtag beſchloß, die finnländiſche
Geſetzesvorlage der Kommiſſion für die Grundgeſetze zu
überweiſen.
Die türkiſche Kammer verhandelte über den
Geſetz=
entwurf betreffend jene Konzeſſionen, die der Kammer
vor=
gelegt werden ſollen. Ein Deputierter beantragte die
Ab=
änderung, daß diejenigen Bahnverbindungen, die fremde
Einflüſſe mit ſich bringen, der Kammer vorgelegt werden
müſſen. Der Großweſir erklärte dieſe Abänderung für
überflüſſig, da die Exekutive die Pflicht habe, dafür zu
ſorgen, daß keine fremden Einflüſſe vorherrſchen und die
Intereſſen des Staates gewahrt werden. Auf ein Erſuchen
um Aufklärung über die Donau-Adriabahn erwiderte der
Großweſir, die Regierung traf noch keine Entſcheidung,
ſie nehme die Intereſſen des Staates wahr und laſſe ſich
von niemanden beeinfluſſen.
— Nach Meldungen, die aus Abeſſinien in Rom
ein=
trafen, weigert ſich der Prätendent Ras Taſſama, der
Kaiſerin Taitu durch einen Eid für ihre perſönliche
Sicherheit einzuſtehen. Die Regierungstruppen haben die
Geſchütze und Maſchinengewehre, die ſich im Beſitz der
Truppen der Kaiſerin befanden, beſchlagnahmt. Im
Widerſpruch zu anderen Meldungen berichten die aus der
Provinz einlaufenden Nachrichten, daß überall Ruhe
herrſcht. Einer der oberſten Beamten des Palaſtes er=
klärte, daß die anmaßende Haltung der Kaiſerin von Tag
zu Tag zunehme. Als Menelik krank wurde, erklärte ſie
ſich dazu bereit, nach ſeinem Tode von allen
Regierungs=
geſchäften zurückzutreten. Jetzt beſteht ſie darauf, daß der
Kaiſer ihr durch einen Eid zuſichern ſoll, daß nach ſeinem
Tode alle ihre Verwandten in den Stellungen gelaſſen
werden, die ſie jetzt einnehmen. Die Kaiſerin fordert
fer=
ner, daß dieſe Angelegenheit den Geſandten der
auswär=
tigen Mächte unterbreitet werde. Ein deutſcher Reiſender
der zoologiſchen Firma Hagenbeck, der mit einem Trupp
Aethiopier in Hamburg angekommen iſt, erzählt, König
Menelik ſeit ſchon ſeit Monaten tot; ſein Tod werde
nur verheimlicht, um Wirren in Abeſſinien zu vermeiden.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 6. April.
* Vom Hofe. Prinzeſſin Dorothea zu Solms=Lich
und Prinz Hermann zu Stolberg=Wernigerode ſind am
Montag nachmittag in Begleitung der Hofdame Freiin
v. Rotsmann nach Lich abgereiſt. (Darmſt. Ztg.)
— Verſetzung in den Ruheſtand. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben den evangeliſchen
Pfarrer Emil Schneider zu Oberau auf ſein
Nach=
ſuchen unter Anerkennung ſeiner langjährigen treu
ge=
leiſteten Dienſte, mit Wirkung vom 1. Mai l. J., in den
Ruheſtand verſetzt.
** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 7 vom 5. April
hat folgenden Inhalt: 1. Verordnung, die
Vollzugs=
verordnung zur Gewerbeordnung vom 22. September
1900 (Regierungsblatt Seite 845) betreffend, 2.
Be=
kanntmachung, die Anlage eines Anſchlußgleiſes für die
Firma Oberheſſiſche Kalk= und Steininduſtrie, G. m.
b. H. in Butzbach, betreffend.
* Militärdienſtnachricht. Oſchmann, Major
und Kommandeur des Telegraphen=Bataillons Nr. 2,
zum Verkehrsoffizier vom Platz in Mainz ernannt.
L. Die geſtrige Strafkammerverhandlung wegen
des Automobilunglücks auf der Griesheimer
Straße richtete ſich gegen den 26 Jahre alten Monteur
Oskar Schmidt von München wegen fahrläſſiger
Tötung und Gefährdung eines Eiſenbahntransportes,
ſowie Verfehlung gegen die Vorſchrift der Heſſiſchen
Automobilverordnung von 1906, nach welcher bei
ſchlüpfriger Straße ſo gefahren werden muß, daß der
Wagen auf fünf Meter zum Stehen gebracht werden
kann. — Der Angeklagte iſt ſeit ſechs Jahren
Chauf=
feur; er iſt geprüft und ſeit drei Jahren bei den
Adler=
werken in Frankfurt in Stellung. Der Ingenieur K.
Müller hatte ihn am 31. Oktober vor. Jahres
beauf=
tragt, morgens um 7 Uhr an ſeiner Wohnung
vorzu=
fahren, um eine Probefahrt mit einem neuen
Auto=
mobil vorzunehmen. Es war beabſichtigt, eine Strecke
von 100 Kilometern zurückzulegen. An der Fahrt, die
zuerſt nach Darmſtadt ging, nahm auch der Ingenieur
Emil Grünig teil. In Darmſtadt wurde die
Wein=
wirtin Witwe Wolfſturm aufgeſucht, welche zu ihrem
Verderben die Weiterfahrt mitmachte. Schmidt gibt
nur zu, die Griesheimer Straße hinab mit einer
Ge=
ſchwindigkeit von 60 bis 65 Kilometern gefahren zu
ſein. Er ſaß am Steuer, neben ihm der Ingenieur
Müller. Früher geſtand er ſogar eine Geſchwindigkeit
von 80 Kilometern zu. Da er die Strecke noch nicht
kannte, fuhr er einmal ein wenig langſamer, um nach
der rechts einmündenden Groß=Gerauer Landſtraße
Umſchau zu halten. Sein Nachbar, dem die Straße
be=
kannt war, erklärte ihm jedoch, er ſolle drauflos
fah=
ren, die Straße käme erſt ſpäter. Das links
herfüh=
rende Schienengleis habe er nicht geſehen und
ange=
nommen, der heranfahrende Eiſenbahnzug werde in
den Wald einbiegen. Deshalb habe er die Signale
nicht auf ſich bezogen. Als er die Gefahr bemerkte, habe
er verſucht, in eine Waldſchneiſe einzubiegen; das
Hinterteil des Wagens ſei jedoch wegen der Glätte des
Weges geradeaus weiter gefahren und das Automobil
wider die Lokomotive geſchleudert worden. Er trug
einen Oberſchenkelbruch und erhebliche Brandwunden
davon; die Witwe Wolfſturm lag ſpäter tot mit
bren=
nenden Kleidern auf der Straße, Müller hing entſeelt
an der Lokomotive und Grünig verſtarb noch an
dem=
ſelben Tage im Krankenhauſe.
Durch Zeugen, insbeſondere das Zugperſonal,
wurde feſtgeſtellt, daß das Automobil mit
außerordent=
licher Geſchwindigkeit geſauſt kam. Es wurden fort=
geſetzt Warnungsſignale gegeben, und der Zug etwa=20
Meter vor dem Wagen zum Stehen gebracht. Der
Sach=
verſtändige Medizinalrat Dr. Lehr von hier iſt
über=
zeugt, daß der Zuſammenſtoß ein außerordentlich
hefti=
ger geweſen iſt, die Kuppelung des Zuges riß und die=
Maſchine wurde in einer Weiſe beſchädigt, daß ſie nicht
weiter fahren konnte. Nach dem Gutachten des
Be=
triebsinſpektors Schilling hat das Zugperſonal ſeine
volle Schuldigkeit getan. Eine Warnungstafel von der
üblichen Art würde Automobilen gegenüber zwecklos
ſein. Darüber ſeien die Sachverſtändigen nicht einig,
ob es richtiger ſei, vor oder hinter der Kreuzung zu
halten. Die Bahnanlage entſpreche den geſetzlichen
Vorſchriften. Der Direktor der Adlerwerke Kleyer
ſtellte dem Angeklagten das Zeugnis eines
gewiſſenhaf=
ten nüchternen Mannes aus. Nach dem Gutachten des
Fabrikanten Friedrich Opel iſt die Geſchwindigkeit von
65 Kilometern auf ebener Strecke nicht zu beanſtanden.
Das Abbiegen des Automobils nach der Waldſchneiſe
ſei zweckmäßig geweſen. Der Vertreter der
Staatsbe=
hörde, Gerichtsaſſeſſor Kollmann, beantragte gegen=
Schmidt, der auf unbekannter Straße übermäßig raſch
gefahren und verantwortlich ſei, vier Monate
Gefäng=
nis. Der Verteidiger des Angeklagten, Rechtsanwalt=
Selck von Frankfurt, machte für den ganzen
Vorfall=
lediglich und allein die Süddeutſche Eiſenbahngeſellſchaft
verantwortlich. Dieſe ſei verpflichtet, alles zu tun, um
die Unglücksgefahr herabzumindern, und werde
hof=
fentlich demnächſt zivilrechtlich haftbar erklärt werden.
Aus dem Publikum ertönten nach dieſen Bemerkungen
Bravorufe, welche der Vorſitzende, Landgerichtsdirektor
Dornſeiff, rügte. Das Gericht erachtete die
Verfehlung=
gegen die Heſſiſche Verordnung zwar für unzweifelhaft,
nahm im übrigen aber an, daß dem Angeklagten nicht
bewußt war, daß er durch ſein Verhalten
Menſchen=
leben oder einen Bahnbetrieb gefährde. Dieſe Anſicht
wurde durch das Verhalten des Nachbars des Schmidt,
der die Straße kannte und ihn anfeuerte, unterſtützt.
Das Urteil lautete wegen Uebertretung der
Ver=
ordnung auf 30 Mk. Geldſtrafe; im übrigen
erfolgte Freiſprechun g. Das Ergebnis fand
im Publikum lebhaften Beifall.
Nachunterſuchung von friſchem Fleiſch. Vom
Großh. Polizeiamt wird uns geſchrieben: Mit dem
heutigen Tage iſt die Polizeiverordnung vom 1. April
lfd. Jahres in Kraft getreten, wonach das in
Darm=
ſtadt eingeführte friſche Fleiſch einer amtlichen
Nach=
unterſuchung im Schlachthof unterworfen werden muß.
Von dieſer Vorſchrift ſind lediglich diejenigen
Fleiſch=
ſendungen befreit, die auf Beſtellung von Privaten
eingeführt werden. Es fallen alſo nicht darunter die
Gewerbetreibenden, die friſches Fleiſch zur
Verwend=
ung in ihrem Gewerbebetrieb einführen wollen. Dieſe,
alſo insbeſondere Metzger, Gaſt= und Schankwirte,
Familienpenſionen, aber auch Kaſernen, Krankenhäuſer
und dergleichen Anſtalten müſſen derartiges Fleiſch
gegen die von der Stadt feſtgeſetzte Gebühr (5½ Pfg.
für ein Kilogramm) unterſuchen laſſen. Es wird
aus=
drücklich hervorgehoben, daß die Befreiung für Private
nur dann gilt, wenn die ſpezielle Fleiſchſendung auf
ausdrückliche Beſtellung geliefert wird. Es
emp=
fiehlt ſich daher, daß die Einführenden zur
Vermeid=
ung von Weiterungen oder gar Zurückweiſung des
Fleiſches, ſich jeweils im Beſitze der Beſtellkarte oder
einer ähnlichen, zum Ausweis genügenden
Korreſpon=
denz befinden. Dieſe Beſtellkarten, Briefe und
der=
gleichen ſind an den Eingangsſtellen (
Oktroierhebeſtel=
len) mit dem Fleiſch zur Prüfung durch die
Oktroibe=
amten vorzulegen. Das Nähere ergibt ſich aus den
vom Polizeiamt erlaſſenen Vollzugsvorſchriften vom
1. April lfd. Jahres.
— Odenwaldklub. Die Ortsgruppe Darmſtadt vom
Odenwaldklub hielt am Montag abend im „Kaiſerſaal”
ihre Hauptverſammlung ab. Den Vorſitz führte Herr
Bureaudirektor Daub. Zunächſt erſtattete Herr
Sekretär Kreiter den Jahresbericht. Danach hat die
Gruppe jetzt 1460 Mitglieder. Etwa 1000 Perſonen
be=
teiligten ſich im letzten Jahre an den gemeinſämen
Wanderungen, davon konnten 65 mit dem goldenen
Abzeichen dekoriert werden. Die Vorträge, die der
Verein im Winter veranſtaltet hat, waren ſehr gut
be=
ſucht. Neun Stationen für Schneemeldedienſt ſind jetzt
im Odenwalde eingerichtet. Sie haben ſich ſehr
be=
währt. Ueber das Schülerwandern berichtete Herr
Pro=
feſſor Kiſſinger. Beſondere Pflege erfuhr das
Jugend=
wandern. Die Einrichtung der Jugendherbergen im
Odenwalde hat ſich recht gut eingeführt. Die
Jugend=
herbergen in ganz Deutſchland wurden im letzten Jahr
Die Einweihung der Oelberg=Stiftung.
Am Samstag, den 9. April, vormittags
um 10 Uhr, wird in Gegenwart des Prinzen und
der Prinzeſſin Eitel Friedrich von
Preu=
ßen die Himmelfahrtskirche der Oelberg=
Stif=
tung in Jeruſalem feierlich eingeweiht und die
Oelberg=Stiftung ſelbſt durch dieſen Akt ihrer
Beſtim=
mung übergeben werden. Genau lautet der Titel
dieſer Stiftung folgendermaßen: „Kaiſerin Auguſte
Viktoria=Stiftung auf dem Oelberge bei
Jeruſalem‟ Ihre Beſtimmung wird dreifacher
Art ſein. Sie ſoll namentlich in der heißen
Jahres=
zeit Deutſchen in Paläſtina, beſonders deutſchen
Diako=
niſſen und Miſſionsmitgliedern, zur Erholung und
Geneſung dienen. Sie ſoll ferner Pilger und Reiſende,
ohne Unterſchied des Landes und des Glaubens, in
den Monaten November bis Mai aufnehmen und von
deutſchen Mädchen in Paläſtina als Haushaltungs=
und Fortbildungsſchule benutzt werden, und ſie ſoll,
drittens, allgemeinen Wohltätigkeitszwecken dienen.
Die Oelberg=Stiftung iſt als Mittelpunkt des
evange=
liſchen Deutſchtums in Paläſtina und Syrien gedacht.
Dieſen Zwecken entſpricht die Einrichtung des
Ge=
bäudes der Stiftung, das in romaniſchem Stile dem
Johanniter=Hoſpize nachgebildet iſt, das einſtmals auf
dem Muriſtan ſtand. Die Himmelfahrtskirche ſteht
inmitten dieſes Komplexes und ihr hoher Turm ragt
weit in das Land hinaus. Es ſind bequeme Zimmer
für 60 bis 70 Gäſte vorhanden und dazu kommen, außer
einem großen Feſtſaale, einem Speiſeſaale und einem
Leſeſaale, noch die Wirtſchafts= und Wohnräume für
die aus der Diakoniſſenanſtalt in Kaiſerswerth
ſtammenden Schweſtern, denen der Betrieb des
Oel=
berg=Hoſpizes anvertraut werden wird.
Die Entſtehung der Oelberg=Stiftung
iſt auf die Paläſtinafahrt zurückzuführen, die das
deutſche Kaiſerpaar vor zwölf Jahren unternahm.
An=
fang November 1898 empfing das Kaiſerpaar in ſeinem
Zeltlager bei Jeruſalem eine Abordnung der deutſchen
Gemeinden in Paläſtina, welche um die Errichtung
ſeines Erholungsheims mit Gemeindeſälen für die
Dentſchen im gelobten Lande bat. Der Kaiſer
ver=
ſprach, die Bitte zu erfüllen, und übertrug ihre
Aus=
führung dem Kuratorium der Auguſte Viktoria=
Pfingſt=
haus=Stiftung in Potsdam. Die Etiftungsurkunde
wurde am Geburtstage des Kaiſers 1907 von dem
Kaiſerpaare und ſeinen Kindern unterzeichnet. Am
Oſterfeſte desſelben Jahres wurde der Grundſtein
ge=
legt und der Bau nun ſogleich nach den Plänen der
Architekten Gauſe und Leibnitz in Angriff genommen
ind unter der Oberleitung des Architekten Otto
Hoff=
mann trotz vieler Schwierigkeiten — das geſamte
Bau=
material mußte aus Deutſchland herbeigeſchafft werden
in verhältnismäßig kurzer Zeit zu Ende geführt.
Die Stiftung wird vom Tage ihrer Einweihung ab
von der Balley Brandenburg des Johanniter=Ordens
übernommen werden und von einem Kuratorium
ver=
waltet, dem u. a. der Oberhofmeiſter der Kaiſerin
Freiherr von Mirbach, der ehemalige Hausminiſter
von Wedel als Kanzler des Johanniter=Ordens, der
Generalleutnant z. D. Freiherr von Gayl, der
Kabinettsrat der Kaiſerin von Behr=Pinnow, der
Werkmeiſter des Johanniter=Ordens Graf von der
Schulenburg, Regierungsrat Dr. von
Braken=
hauſen, Aſſeſſor Dr. Freiherr von Mirbach und
die Kammerherren Freiherr von Kleiſt und von
Hardt angehören.
Die Koſten der Oelberg=Stiftung
wur=
den anfangs auf 1800000 Mark angeſchlagen, doch iſt
dieſe Summe erheblich überſchritten worden. Sie
be=
tragen rund 2500000 Mark. Ungefähr ein Drittel
dieſer Summe rührt vom Kaiſer und der Kaiſerin her,
das zweite Drittel hat Frau Laura Oelbermann,
geborene Nickel, in Köln, die millionenreiche
Vor=
ſitzende der evangeliſchen Frauenhilfe in der
Rhein=
provinz, geſtiftet, und der Reſt iſt durch freiwillige
Bei=
träge von verſchiedenen anderen Perſonen, etwa 50 an
der Zahl, aufgebracht worden. Die innere Einrichtung
ſtammt ganz aus Berlin. Vieles, wie Porzellan und
Glas, Bücher und Bilder, Gartenmöbel und
Beleuch=
lungsgegenſtände, wurde geſchenkt. Die Geſchäfte,
welche die übrigen Dinge lieferten, gewährten um des
guten Zweckes willen erhebliche Preisermäßigung.
Die Einweihung der Oelberg=
Stift=
ung wird eine ſehr feierliche und glanzvolle werden.
Zahlreiche Johanniter und Geiſtliche aus Deutſchland
werden ihr beiwohnen. Allein die Paſſagierliſte des
Dampfers „Amphitrite”, den der Oeſterreichiſche Lloyd
den Feſtgäſten zur Verfügung geſtellt hatte, enthält die
Namen von 35 deutſchen Pfarrern. Nach den
bisheri=
gen Beſtimmungen werden der Prinz und die
Prin=
zeſſin Eitel Friedrich am Mittwoch, den 6. April; früh
in Jaffa ankommen, nachmittags die ſchwäbiſche Kolonie
Sarona beſichtigen und am 7. vormittags nach
Jeru=
ſalem weiterfahren, wo ſie nachmittags um 5 Uhr
ein=
treffen und am Bahnhof von den türkiſchen Behörden
und dem deutſchen Konſul Schmidt empfangen
wer=
den. Vom Bahnhof fahren der Prinz und die
Prin=
zeſſin direkt nach dem Stiftungsgebäude, wo Vertreter
des Kuratoriums und des Johanniter=Ordens ſie
er=
warten. Das Prinzenpaar wird bis zum 18. oder 19.
April in der Oelberg=Stiftung wohnen. Für den
Frei=
tag, den 8. April, iſt der Beſuch von
Sehenswürdig=
keiten von Jeruſalem in Ausſicht genommen. Am
Samstag, den 9. April, findet, wie ſchon erwähnt, die
Einweihung der Himmelfahrtskirche der Stiftung ſtatt=
Die Feier wird durch einen Geſang des Chors und der
Gemeinde eingeleitet. Daran ſchließen ſich die
Weihe=
rede, das Weihegebet und der Weiheſpruch, bei welchem
Orgelſpiel und das Geläute aller Glocken einſetzen.
Nach abermaligem Geſange, Verleſung der Schrift und
des Glaubensbekenntniſſes folgen die Predigt und die
Einführung der Diakoniſſen, worauf abermaliger
Ge=
ſang, Gebet und Segensſpruch die Feier beſchließen.
Am Sonntag, den 10. April, wird vormittags die
katho=
liſche Marienkirche auf der Dormition eingeweiht und
am Montag, den 11. April, geben der Prinz und die
Prinzeſſin Eitel Friedrich in der Stiftung ein großes
Feſtmahl. Am Dienstag, den 12. April, werden der
Prinz und die Prinzeſſin ſich an der Feier des 50
jäh=
rigen Beſtehens des ſyriſchen Waiſenhauſes beteiliger
und die noch verbleibenden Tage ihres Aufenthalts in
Jeruſalem zur Beſichtigung der Stadt und zu
Aus=
flügen in die Umgebung benutzen.
Den Perſonen, die ſich um die Errichtung des
Oelberg=Stiftes verdient gemacht haben, und einer
großen Anzahl der übrigen Teilnehmer der
Einweih=
ungsfeier wird, zur Erinnerung, vom Prinzen Eitel
Friedrich, als dem Herrenmeiſter des Johanniter=
Ordens, mit Genehmigung des Kaiſers das neu
ge=
ſtiftete Oelberg=Kreuz verliehen werden, das,
wie ſchon früher berichtet worden iſt, die Form eines
roten Jeruſalemkreuzes hat, auf deſſen Mitte ein
weißes Johanniterkreuz aufgelegt iſt, und das an
wei=
ßem Bande und einem kleinen goldenen, aus den
Buchſtaben A. V. S. (Auguſte Viktoria=Stiftung)
gebil=
deten Gehänge getragen wird.
5.
[ ← ][ ][ → ] on 37000 jungen Leuten beſucht. In 45 Orten
be=
ehen im Odenwalde ſolche Herbergen. Sie unterſchei.
in ſich von denen im Reiche dadurch, daß ſie nicht nur
tudenten und Schülern, ſondern auch anderen
jun=
en Leuten, wie Kaufleuten, Aufnahme gewähren. Die
erbergen des Klubgebietes wurden von rund 1200
erſonen beſucht, darunter die an der Bergſtraße von
30, die im Neckar= und Maintale von 700 und die im
rittleren Odenwalde von etwa 370. An den
Schüler=
landerungen, die vom Klub veranſtaltet und von
Leh=
ern geführt werden, beteiligten ſich 730 Schüler der
öheren Lehranſtalten und rund 4000 Schüler und
chülerinnen von den Volksſchulen. Auch beſondere
Janderungen von Volksſchülerinnen konnten
veran=
altet werden. Es würde auf dieſem wichtigen Gebiet
och mehr erreicht, wenn mehr Geld dazu aufzubringen
äre. Den Bericht über die Jahresrechnung und den
soranſchlag erſtattete Herr Löwe. Die Rechnung für
as letzte Jahr ſchließt mit 9827,60 Mark in der
Ein=
ahme und 7613,17 Mark in der Ausgabe; es bleibt ein
eſtand von 2214,43 Mark. Der Voranſchlag zeigt in
er Einnahme 8284,43 Mark und in der Ausgabe 7250
Nark. Rechnung und Anſchlag wurden genehmigt.
Darauf wurde der Wanderplan für 1910/11
eſtgeſetzt. Dieſe Touren werden unternommen: Am
4. April: Odenwald; Gaimühle-Katzenbach-
Katzen=
buckel — Wolfsſchlucht — Zwingenberg — Minneburg —
reckargerach. 22. Mai: Odenwald; Hauptverſammlung
Jottes-Auerbach (gemeinſam mit der Ortsgruppe
Nannheim=Ludwigshafen). 3. Juli: Odenwald:
Ein=
beihung des Ireneturmes auf der Tromm.
Lauden=
ach — Kreuzberg-Ober= Liebersbach — Mörlenbach-
Tromm. 14. Auguſt: Odenwald; Schöllenbach-
Heſſel=
ach-Ernſtthal-Hoher Stein-Preunſchen-
Wilden=
urg-Amorbach. 11. September: Rheingau;
Geiſen=
jeim-Mariental-Stephaushauſen-Hallgartner Zange
-Kloſter Eberbach-Kiedrich-Eltville. 9. Oktober:
odenwald; Ober= Ramſtadt-Lichtenberg-Nonroder
Höhe-Fränkiſch=Crumbach-Böllſtein-
Kirchbrombach-
könig. 6. November: Odenwald; Darmſtadt-Neutſch-
Seeheim. 4. Dezember: Odeuwald: Ingenheim-
Bee=
enkirchen-Lützelbach-Groß=Bieberau. 8. Januar:
Odenwald; Darmſtadt-Brunnersweg-Dieburg-Gr.. 5. Februar: Taunus; Kronberg-Feldberg-
Ober=Urſel. 5. März: Zell-Langenbrombach-Spreng-
Vier Stöck-Dehnbuche-Lindenfels. 24. und 25.
Sep=
ember: 1½=Tageausflug: Pfalz.
In den Vorſtand wurden die ſtatutengemäß
aus=
cheidenden Herren Hofmaler Klump, Oberlehrer Dr.
köſer und Rentner Pietz wiedergewählt. Wegen
Ar=
eitsüberlaſtung legte Herr Bureaudirektor Daub den
Vorſitz nieder. Er wurde an Stelle eines vierten
aus=
cheidenden Vorſtandsmitgliedes als Beiſitzer gewählt.
An ſeiner Stelle übernahm Herr Beigeordneter
Mueller das Amt des Vorſitzenden der Ortsgruppe
Darmſtadt. Zur Anerkennung für ihre langjährige
nühevolle Arbeit im Intereſſe des Klubs wurden die
Herren Daub und Löwe zu Ehrenmitgliedern gewählt
— Atelierausſtellung. Der bekannte Darmſtädter
Maler Hans Weyl hat in ſeinem Atelier,
Karl=
traße 94, eine größere Anzahl Porträts ausgeſtellt,
4. a. die der Großherzogin=Mutter von Mecklenburg=
Strelitz, des oldenburgiſchen Miniſters Ruhſtret,
Bür=
germeiſters Dr. Pauli von Bremen, Geh. Baurats
Zutermuth, des verſtorbenen Oberförſters Ad.
Mül=
ler, des Dichters Hermann Almers, der
Geigen=
künſtlerin Iſolde Menges und andere mehr. Einige
weitere kleine Porträts ſchmücken die Wände des
Ate=
liers. Freunde und Intereſſenten der
Porträt=
malerei ſeien auf die Ausſtellung, die nur noch bis
Freitag, den 8., zu beſichtigen iſt, aufmerkſam gemacht.
— Niſtkäſten. „Wie ſind in unſeren Hausgärten
uſw. die Niſtkäſten anzubringen, daß ſie von Vögeln
benutzt werden?‟ Dieſe Frage beantwortend, hat der
Verein für Verbreitung von Volksbildung jüngſt an
Gärtnereien und Gärtnervereine Merkblätter
verſandt, durch die Gärtner und Gärtnergehilfen
an=
geregt werden ſollen, bei Herrichtung von Hausgärten
über richtiges Anbringen von Niſtkäſten Rat und
Be=
lehrung zu geben. Die Beantwortung ſtammt von dem
in Darmſtadt verſtorbenen verdienſtvollen
Ornitholo=
gen Oberförſter Adolf Müller. Dieſer ſagt: „Jetzt,
wo unſere meiſten inſektenfreſſenden Singvögel wieder
aus der Fremde in die Heimat kehren, iſt es gewiß von
Intereſſe für jeden Gartenbeſitzer und Vogelfreund.
den lieblichen Weſen, welche unſere Natur beleben und
die Gartengewächſe von ſchädlichen Kerbtieren
reini=
gen, Exiſtenz= und Förderungsmittel zu bieten für ihre
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Die Mitteleuropäiſche Zeit in Wien
Vizebürgermeiſter Dr. Neumayer hat folgenden
Auf=
ruf an die Bevölkerung Wiens erlaſſen: „Da uuſer
modernes Leben von Tag zu Tag größere Anſprüche an
den Verkehr ſtellt und immer mehr von dieſem
beein=
flußt wird, erſcheint es wünſchenswert, daß auch die
Zeitbeſtimmung für alle bürgerlichen Verrichtungen
des Lebens mit der offiziellen Verkehrszeit, das iſt der
bereits für den ganzen öſterreichiſchen Eiſenbahn=,
Poſt= und Telegraphendienſt maßgebenden
mitteleuro=
päiſchen Zeit, ubereinſtimme. Von dieſer Erwägung
geleitet, hat der Wiener Gemeinderat mit dem
Be=
ſchluſſe vom 2. April 1909 ſich dafür ausgeſprochen, daß
vom 1. Mai 1910 angefangen, in Wien für den
geſam=
ten Amts= und Geſchäftsverkehr die mitteleuropäiſche
Zeitrechnung eingeführt werde und gleichzeitig verfügt,
daß vom 1. Mai 1910 an die Amtsſtunden in allen
ſtädtiſchen Aemtern und Anſtalten, ſowie die
Geſchäfts=
ſtunden, Fahrpläne uſw. in allen ſtädtiſchen Betrieben
nach mitteleuropäiſcher Zeit zu rechnen ſind; weiter,
daß ſämtliche von der Gemeinde erhaltenen, öffentlichen
Uhren von dem genannten Tage an nach
mitteleuro=
päiſcher Zeit gerichtet und die ſtädtiſchen Mittagszeichen
nach dieſer Zeit gegeben werden. Die Gemeinde wendet
ſich nunmehr an die geſamte Bevölkerung Wiens, ſowie
auch an alle Behörden und Anſtalten mit dem Erſuchen,
auch innerhalb ihres Wirkungskreiſes vom 1. Mai 1910
angefangen die mitteleuropäiſche Zeitrechnung
einzu=
führen.”
* Der erneute Ausbruch des Aetna. Das
„N. W. Tgbl.” hat ſich an den Direktor des
Aetnaobſer=
vatbriums, Profeſſor Hannibal Rieco in Katania mit
der Bitte gewendet, ſeine Anſicht über die Urſachen des
gegenwärtigen Ausbruches des Aetna, ſowie über
deſ=
ſen wahrſcheinliche Dauer und insbeſondere über den
Zuſammenhang der Bewegung mit dem faſt in ganz
Europa wahrnehmbaren Wetterſturz mitzuteilen.
Pro=
feſſor Rieco antwortete aus Katania: „Die
gegenwär=
tige Eruption des Aetna iſt eine direkte Folge der
im Jahre 190s ausgebliebenen
Beweg=
ung anzuſehen. Der damals unterdrückte Ausbruch
war nur dem Widerſtande der ſehr hohen und überaus
Brut. Unter ſo manchen natürlichen Mitteln, wie
Er=
haltung und Anlegen von Hecken und bebuſchten
Rai=
nen uſw., ſind es beſonders künſtliche, wie das
Anbrin=
gen von Niſtkäſten an Bäumen und Behauſungen.
Hierbei kommen folgende Hauptpunkte in Betracht:
1. Naturgemäße Käſtchen (aus hohlen Aeſten
konſtru=
iert) an geeigneten Orten zu verwenden. 2. Dieſelben
womöglich der aufgehenden Sonne, alſo gegen Oſt oder
Südoſt zugekehrt und in einer der Niſtweiſe der
be=
treffenden Vögel angemeſſenen Höhe anzubringen.
3. Die Eingangs= und Fluglöcher der Größe der zu
ſchützenden Vogelart gemäß im Durchſchnitt zu
hal=
ten.‟ — Die ſehr empfehlenswerten Berlepſchſchen
Niſt=
käſten ſind auf Lager in Darmſtadt bei Gebr. Wenz,
Markt Nr. 8.
St. Orpheum. Die Spielzeit unſeres beliebten
Varietéetabliſſements nähert ſich ihrem Ende, und
ihrem Prinzip, den anſpruchsvollen Darmſtädtern vom
Guten das Beſte zu bringen, ſcheint die Direktion bis
zum Schluſſe tren bleiben zu wollen; auch das
gegen=
wärtige Enſemble ſetzt ſich, wie ſchon kurz mitgeteilt,
aus Künſtlern zuſammen, die durchweg den Anſpruch
auf das Prädikat „erſtklaſſig” und zum Teil „
her=
vorragend” mit Recht erheben können. Die Tirolienne
Hermine Mayerhofer eröffnet das Programm
in ſehr viel verſprechender Weiſe durch den Geſang
einiger Tiroler Volkslieder. Die Künſtlerin verfügt
über ein außerordentlich ſympathiſches Organ, das dazu
gute Schule verrät und namentlich in den höheren und
höchſten Lagen ungemein wohllautend und rein klingt.
Beſonders die „Jodler” und „Juchzer” gelingen der
Sängerin gut, ſo daß der Beifall, der ihr zuteil wird,
von Vortrag zu Vortrag ſich ſteigert. — Das Gleiche
iſt bei dem Kunſtpfeifer und Imitator Charles
Pauly der Fall, zu deſſen „Kunſt” beim erſten
Auf=
treten kaum jemand im Zuſchauerraum großes
Zu=
trauen hat. Aber bald verſtummen die Spötter und
jubeln dem ſeltenen Menſchen zu, der ohne jedes
Hilfs=
mittel wie er ſagt — mit Lerche und Nachtigall um
die Wette tiriliert und den beſten Harzer Edelroller in
ſeiner Kunſt übertrifft. Es iſt in der Tat phänomenal,
was der Künſtler leiſtet. Kanarienvogel, Lerche,
Nach=
tigall, Fink, Wachtel, Droſſel uſw. ahmt er ebenſo
naturtreu nach, wie das Grunzen einer ganzen
Schweinefamilie und das verſchiedenartigſte
Hunde=
gebell. Geradezu frappierend aber iſt die Imitation von
Konzertflöte und Pikkoloflöte im Konzert mit dem
Orcheſter. Hierzu nimmt der Künſtler einzig ſeine
Finger zur Hilfe. Zahlloſen Hervorrufen muß der
Künſtler Folge leiſten. — Ebenſo der Humoriſt
Georg Buſſe; die Humoriſten müſſen ja
erfahr=
ungsgemäß ſtets öfter als die kontraktlich
verpflich=
teten drei Mal vor der Rampe erſcheinen. Herr
Buſſe iſt ein guter Humoriſt, der es bevorzugt, jeden
Vortrag gewiſſermaßen in ein anderes Gewand zu
kleiden und ſo auch Zeugnis ſeiner Vielſeitigkeit zu
geben. Sein Repertoire iſt reichhaltig.
Auch den 5 Muſical Lund’s, Fanfaren=
Piſton= und Fylophon=Quintett, iſt es nicht vergönnt,
ſich mit den üblichen drei Vorträgen zu verabſchieden.
Auch dieſe Künſtler — 3 Damen und 2 Herren
müſſen zu mehrfachen Zugaben ſich verſtehen.
Zwei=
fellos ſind ſie 5 tüchtige Muſiker, aber wenn ſie zum
Schluß die ganze ungariſche Raphſodie von Liszt und
dann gar noch einen Marſch mit Revolverſchießerei
nſw. auf den Fylophonen herunterhämmern, ſo iſt
da=
bei die phyſiſche Leiſtung der Hände und Arme doch
wohl höher zu veranſchlagen als die muſikaliſche
Be=
gabung. Immerhin ſind die Darbietungen des
Quin=
tetts von durchſchlagendem Erfolg.
Auch auf dem Gebiete der Parterre= und
Hoch=
gymnaſtik zählen zum Enſemble hervorragende Kräfte.
So dürkten ſowohl die Darbietungen Les Grädtles
in ihrem gymnaſtiſchen Bühnen=Luftpotponrri, als
auch die der 4 Baſſy, die als römiſche Gladiatoren
auftreten, ſo leicht keine gleichwertige Konkurrenz
fin=
den. In beiden Truppen ſind auch Vertreterinnen
des ſogen. „ſchwachen” Geſchlechts tätig, doch iſt die
„Verwechſelung” des Weiblichen mit Schwachem nie
ſo unangebracht geweſen, wie hier. Les Grädtles
ar=
beiten an Kettenringen und frappieren hierbei durch
Eleganz der Darbietungen, während die Evolutionen
am Tan den beiden Damen Gelegenheit geben,
vor=
nehmlich durch die Schönheit ihrer Körper zu
glän=
zen. Die römiſchen Gladiatoren kleiden ihre
moder=
nen, koloſſalen Kraftleiſtungen in hiſtoriſche
Gewän=
der und treten auf als Ringkämpfer, Keulenſchwinger,
Zahnathletiker und dergleichen. Auch hier iſt der
Beifall aufrichtig und verdient. — Blieben noch zu
nennen Frank Soom, der als American exentrie=
Juggler durch ſeine Jongleurkünſte, noch mehr aber
durch die Draſtik ſeines Auftretens Heiterkeit erweckt,
harten Felſen zuzuſchreiben. Die Eruptionsbewegung
währte im Jahre 1908 nur einen Tag. Die nun in
der letzten Woche aufgetretene Eruption hat ſich den
Weg durch eine alte radiale Fraktur, die aus dem Jahr
1883 herrührt, gebahnt. Auf dem Wege dieſer
Aus=
bruchsſtelle ſind auch die Eruptionen vom Jahre 1886
und 1892 erfolgt. Längs der Südflanke des Aetua nach
der vulkanologiſchen Regel von 1883.—1910 immer höher
und höher ſteigend, haben ſie nun zu dem gegenwärtigen
Ausbruch geführt. Der Ausbruch des Aetna ſteht in
keinem Zuſammenhang mit den
Witterungserſcheinun=
gen. Die Bewegung des Vulkans hört nicht ſo bald
auf, denn aus den Kratern fließt ohne Unterbrechung
ein ſchneller Strom von ſiedender Lava. Und ſeit 18
Jahren hat ja keine bedeutende Eruption des Aetna
mehr ſtattgefunden.
* Berichtigung. In dem geſtrigen
Konzert=
bericht Z. 10 v. o. war zu leſen: In ſeinen letzten
Lebensjahren (1891).
Kleines Feuilleton.
* Rooſevelt, der Verwüſter von Afrika.
In dem Streit um die Nützlichkeit des Löwen und der
großen Raubtiere iſt wiederholt darauf hingewieſen
worden, daß das Land in den Tropen vielleicht längſt
unbewohnbar wäre, wenn die Raubtiere nicht der
Ver=
mehrung der pflanzenfreſſenden Tiere entgegengewirkt
hätten. Dieſe Theorie wird neuerdings durch einen
afrikaniſchen Forſcher David G. Longworth
ge=
ſtützt, der nachweiſt, daß die Vernichtung der Löwen von
Uganda für die Koloniſierung außerordentlich
hinder=
lich iſt. Die ungeheuren Herden von Antilopen und
Zebras, die die Plateaus des öſtlichen Afrikas
bevöl=
kern, verwüſten die Ernten immer wieder und fügen
den Koloniſten beträchtlichen Schaden zu. Deshalb
er=
ſcheint es dem Landmanne auch unbegreiflich, daß die
Gefetze dieſe Tiere ſchützen, während die Löwen, die
Feinde ſeiner Feinde, ohne Gnade vernichtet werden.
Um zu leben, muß ein Löwe in der Woche mindeſtens
zwei große pflanzenfreſſende Tiere, alſo vornehmlich
Antilopen und Zebras, verzehren. Nun haben allein
in der Umgebung von Nairobi die Jäger in einer
ein=
zigen Jagdperiode 346 Löwen erlegt. Dieſes Heka=
und der Kunſtradfahrer Felix Brunner. Dieſer
junge, geſchmeidige und elegante Künſtler ſtellt alles,
was man auf dieſem Gebiete gewohnt iſt, in den
Schatten, nicht ſo ſehr dadurch, daß er viel Neues
bringt, — das gibt es kaum auf dieſem Gebiete, — als
durch die Eleganz und ſchneidige Kühnheit ſeines
Ar=
beitens. Alle die ſchwierigen Tricks ſcheinen
Spiele=
rei für den jungen Künſtler, dem ebenfalls
rauſchen=
der Applaus wurde. Mit der Vorführung der
leben=
den Rieſenphotographien ſchließt der Abend
in üblicher Weiſe.
— Roſario Gnerrero beginnt morgen,
Donners=
tag, 7. April, ihr diesjähriges Gaſtſpiel im Orpheum.
Zum zweiten Male in dieſer Saiſon vermittelt uns
die Direktion, die keine Koſten ſcheut, um dem
Darm=
ſtädter Publikum das Beſte zu zeigen, die
Bekannt=
ſchaft mit einer Weltberühmtheit der Bretter, des
Varietés. Nach Liane de Vriés die ſpaniſche Tänzerin
Roſario Gnerrero! Es gibt viele berühmte
Tänzerin=
nen, aber, ſo ſchreibt man uns, keine gleicht der
Guer=
rero. Cleo de Mérode iſt die Berühmtheit des
Ballett=
tanzes, die Fuller tanzt Farbenſymphonien, die Saharet
iſt im Tanz Sataniſtin, die Otéro iſt recht alt und auch
kaum mehr „la belle‟. Doch kommt dieſe dem Geure
des Tanzes der Guerrero am nächſten. Was Roſariv
Guerrero tanzt, iſt Glut, Glut des ſpaniſchen Blutes.
Ihr Tanz, ihre ganze Erſcheinung hat etwas, man
weiß nicht was, aber das Blut machts ſchneller fließen,
ſelbſt unſer dickes, deutſches Blut, ihr Tanz peitſcht die
Nerven. Glut iſt ihr Tanz! In erſter Linie trägt zu
dieſer Wirkung die Perſönlichkeit der Tänzerin bei,
die wohl von den Sternen erſter Größe am
Varieté=
himmel der jüngſte iſt. Das hat Kaulbach mit dem
Pinſel feſtgehalten. Hier allein hat der Künſtler die
Art und das Weſen der Künſtlerin feſtgehalten. Das
iſt ſie! Ein geſchmeidiger, nicht allzu ſchlanker Körper
von der Schmiegſamkeit des Panthers, der Kopf mit
tiefſchwarzem, kurzen, gewellten Haar, deſſen Dunkel
durch die helle, blutrote Roſe noch leuchtender wird,
ein paar Augen, die Blitze ſchießen und glühen wie
die Demanten, die ſie verſchwenderiſch an Hals und
Händen trägt. Roſario Guerrero führt mit ihrem
Partner Louis Paglieri eine Pantomime „Roſe und
Dolch” von M. Lacome nach Original=Szenen des
ſpa=
niſchen Volksliedes auf, welche der Künſtlerin
Gelegen=
heit gibt, all ihre Kunſt zu zeigen. Man begreift, wenn
ein begeiſterter Landsmann von ihr meinte: Pero
falta el cielo de Espaha para que la gracia y la
her-
mosura tiene su merecido efecto sobre nos
almas-
der Himmel Spaniens fehlt, um die Grazie und
An=
mut der Künſtlerin ganz und tief auf unſer Innerſtes
wirken zu laſſen! — Aber trotzdem: Ila gracia! Olé!
O16!
2 Vom Pfründnerhaus. Während des Monats
März d. J. ſind in das ſtädtiſche Pfründnerhaus
an der Frankfurterſtraße zwei Perſonen nen
aufge=
nommen worden, ebenſoviele ſind wieder ausgetreten.
Ende genannten Monats waren noch 62 Pfründner
im Hauſe, 27 Männer und 35 Frauen. — In der mit
dem Pfründnerhaus verbundenen
Kinderpflege=
ſtation wurden 9 Kinder neu aufgenommen, 2 ſind
ausgetreten, und betrug der Beſtand an Kindern Ende
März noch 22. — Das Armenhaus an der
Pallas=
wieſenſtraße verzeichnete 11 neu zugegangene und 12
ausgetretene Perſonen. Der Inſaſſenbeſtand Ende
März belief ſich auf 50, worunter 21 Männer, 18 Frauen
und 11 Kinder.
O Milchreviſionen. Während des Monats März
ſind durch die hieſige Polizei 2100 Milchreviſionen
vor=
genommen worden. Hierbei wurden 4 Proben wegen
zu geringen Fettgehaltes und teils wegen
Waſſerzu=
ſatzes beanſtandet und daher zwecks Unterſuchung dem
chemiſchen Unterſuchungsamt überwieſen. Infolge
die=
ſer Beanſtandungen und zwecks näherer Aufklärung
des Sachverhaltes war die Erhebung von fünf Liefer=
und zwei Stallproben erforderlich. Außerdem ſind
10 Liter gewäſſerte Milch konfisziert worden.
O Hundefang. Während des Monats März ſind
durch den hieſigen Polizei=Hundeaufſeher 32 Hunde
eingefaugen worden. Hiervon wurden 22 Hunde von
ihren Eigentümern wieder eingelöſt, 6 Hunde ſind
ver=
kauft worden und 4 Hunde mußten getötet werden.
Ludwigshöhe. Die Kur=Konzerte im
Freien ſollen heute Mittwoch ihren Anfang nehmen,
und zwar mit einem beſonders vompöſen Programm,
das von der Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr.
61 unter Herrn Webers Leitung zum Vortrag gelangen
wird. Bei zweifelhafter Witterung kinden die
Kon=
zerte wie immer in den Sälen ſtatt. (Siehe Anz.)
tombe bedeutet aber nichts anderes, als daß. 36000 bis
40000 Antilopen oder Zebras vor ihrem normalen
Ende bewahrt wurden, einzig durch die Vermittelung
des Jägers. Longworth iſt der Anſicht, daß man in
erſter Linie die Jagdgeſetze in Afrika wird ändern
müſſen, wenn man Koloniſten ins Land locken will.
Eine Petition, die gegenwärtig in der Kolonie
zirku=
liert, verlangt, daß der Löwe gegen die Expeditionen
geſchützt wird, die keinen anderen Zweck verfolgen, als
der Jägerleidenſchaft zu frönen, und daß von nun an
jeder Jäger, der den Wunſch hat, ein großes Raubtier
zu erlegen, die Verpflichtung haben ſoll, vorher zwanzig
Antilopenſchwänze vorzuzeigen. Das vorausgeſchickt,
erzählt der Gelehrte weiter, daß er Rooſevelt auf dem
Hochplateau von Uganda getroffen, wo der Expräſident
gerade drei Löwen in fünf Tagen getötet und das
ſel=
tene Schauſpiel genoſſen hatte, eine Herde von 17
Giraffen auf einmal zu erblicken. Longworth ſchätzt
den Schaden, den die Expedition Rooſevelts
in Oſtafrika angerichtet hat, auf viele Millionen, wenn
ſich überhaupt der Verluſt an Tieren, die für das
Ge=
deihen der Flora und damit für die Entwickelung eines
Landes in Frage kommen, noch in Zahlen ausdrücken
laſſe.
* Der Bratenſpicker in tauſend
Aeug=
ſten. Von dem Zuſammenſtoß der Kaiferjacht „
Hohen=
zollern” im März vorigen Jahres mit dem
norwegi=
ſchen Dampfer „Pors”, der dabei in den Grund gebohrt
wurde, erzählt man anläßlich des Jahrestages der
„Kieler Tagespoſt” jetzt eine niedliche Anekdote. Der
Dampfer ſank ſehr ſchnell, ſo daß die Beſatzung nur das
nackte Leben retten konnte. Die Schiffbrüchigen
fan=
den an Bord der „Hohenzollern” die freundlichſte Auf
nahme, erhielten warme Getränke und wurden mit
trockenen Kleidern verſehen. Dabei wurden nun 15
Gerettete gezählt, während nach der Behauptung
des Kapitäus des geſunkenen Dampfers dieſer
über=
haupt nur 14 Mann Beſatzung gehabt hatte. Man
hatte alſo 15 gerettet, wo es nur 14 zu retten gab. Eine
nochmalige Zählung hatte dasſelbe Reſultat!
Schließ=
lich aber klärte ſich die Sache doch noch auf. An Bord
der HHohenzollern” die ſich auf der Reiſe nach dem
Mittelmeer befand, um das Kaiſerpaar von Venedig
nach Korfn zu tragen, war ſchon ein Teil des kaiſer=
Heppenheim a. d. B., 4. April. Totgeſtürzt iſt
heute nacht der Landwirt M. Dammbier I. hier. Er hatte
Kommunionfeier in der Familie und wollte in der
Dun=
kelheit nach dem Hofe. Dabei verfehlte er anſcheinend die
Türe. Schwer verletzt wurde er gefunden. Um halb vier
Uhr nachts iſt er ſeinen Verletzungen erlegen.
t. Lindenfels, 4. April. Die am Schenkenberg
gele=
gene Villa „Viola” (Beſitzer Hr. Viol=Frankfurt) ging zum
Preiſe von 16000 Mark in den Beſitz des Herrn Gg.
Böh=
ringer dahier über.
Beerfelden, 4. April. Geſtern früh ſperrten zwei
an einem Wägelchen angeſpannte Pferde die Straße
des Morbachtales zwiſchen Morbach und Hüttenthal.
Die=
ſer Umſtand gab Veranlaſſung, nach dem Fuhrmann zu
ſuchen. Den fand man auch in der Perſon eines von
Hüttenthal gebürtigen Metzgerburſchen aus Beerfelden, der
hier ſeinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht
hatte. Wie man hört, hätte die Abſage von ſeiten ſeiner
Angebetenen den Unglücklichen ſoweit gebracht.
Koſtheim, 5. April. Als geſtern abend um 5,30 Uhr
der Güterzug den Bahnhof Biſchofsheim verlaſſen hatte
und auf der Strecke der Umführungsbahn fuhr, riß
ober=
halb dem Koſtheimer Stellwerk ein Wagen mit ſchwerem
Kiefern=Stammholz. Das Holz ſtellte ſich in die Höhe. Der
vordere Teil des Zuges fuhr noch ein Stück weiter, die
beiden letzten und der Holzwagen blieben ſtehen.
Ma=
terialſchaden iſt nicht entſtanden. Eine ſofort erſchienene
Hilfsmannſchaft warf die Holzſtämme vom Gleis, was
anderthalb Stunden in Anſpruch nahm.
Worms, 5. April. Im Rheine, am ſog. Durchſtich
un=
weit des Mittelbuſches, iſt geſtern nachmittag gegen 1 Uhr
ein auf der Bergfahrt nach Mannheim begriffener, mit
Steinen beladener Nachen geſunken. Als das
Fahrzeug, das von Mainz aus von dem Schraubendampfer
„Karl Schroers Nr. 8” geſchleppt wurde, am vorderen Teil
plötzlich zu ſinken anfing, ſuchte die Beſatzung — der
Schiffseigentümer Karl Söller aus Reiſtenhauſen und
deſ=
ſen Matroſe Ludwig Rheinthaler aus Dorfprozellen a. M.
ſich zu retten, indem ſie zunächſt zu dem ſog.
Flieger=
nachen ihre Zuflucht nahmen. Dieſen konnten ſie aber
nicht raſch genug losbringen, und letzterer wurde in dem
Augenblick, als der Eigentümer ſich darauf befand, von
dem ſinkenden Steinnachen mit in die Tiefe
gezo=
gen. Der Matroſe Rheinthaler ſprang in den Rhein,
er=
faßte ein ſchwimmendes Brett und hielt ſich über Waſſer,
bis er von Leuten des Dampfbootes der Firma Grün und
Bilfinger gerettet wurde. Söller ſuchte ſich gleichfalls
durch Schwimmen zu retten, ſeine Kräfte verſagten aber
bald, und er ging unter, ohne wieder zum Vorſchein
zu kommen. Rettung war nicht mehr möglich, und bis
jetzt konnte die Leiche noch nicht gefunden werden. Ob das
Schiff infolge Leckage oder durch Wellenſchlag, der durch
einen vorausfahrenden Schleppdampfer verurſacht wurde,
geſunken iſt, iſt noch unaufgeklärt. Das geſunkene
Fahr=
zeug liegt an Ort und Stelle unter Waſſer.
Heldenbergen, 4. April. Zwiſchen Heldenbergen und
Erbſtadt der Strecke Friedberg-Hanau ſtürzte ein
acht=
jähriger Knabe, der mit ſeiner älteren Schweſter reiſte, aus
dem fahrenden Eiſenbahnzuge. Jedenfalls hatte er
ſpielend die Wagentüre geöffnet. Die Notbremſe wurde
ſofort gezogen und der Zug zum Halten gebracht.
Glück=
licherweiſe hat der Knabe keine ſchweren Verletzungen
er=
litten. Er wurde in das Landkrankenhaus nach Hanau
gebracht.
C) Zahmen (Kreis Lauterbach), 5. April. Nachdem
im vorigen Jahre unſere Nachbargemeinde Heiſters
in den Beſitz einer neuzeitlichen
Hochdruckwaſſer=
leitung gekommen iſt, beſchloß in der letzten Woche
auch der hieſige Ortsvorſtand in Gegenwart der Herren
Kreisrat von Bechtold=Lauterbach und
Regierungsbau=
meiſter Bach von der Großh. Kulturinſpektion Gießen
die Erbauung einer ſolchen. Das Projekt iſt von der
letztgenannten Behörde aufgeſtellt worden und die
Ausführung desſelben ſoll einen Koſtenaufwand von
26500 Mark verurſachen. Bei der kürzlich
ſtattgehab=
ten Ausſchreibung wurden jedoch ganz weſentliche
Ab=
gebote erzielt, ſo daß ſich die tatſächlichen Baukoſten
auf etwa 21000 Mark belaufen dürften. Die Arbeiten,
die ſofort in Angriff genommen werden ſollen, wurden
der Firma Hardt in Lauterbach übertragen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 4. April. Die
kaiſer=
liche Familie wird vor dem 11. Mai hier nicht
zu=
rückerwartet. Von Homburg wird ſie ſich unmittelbar
nach Metz=Urville und von dort nach Wiesbaden zur
Teilnahme an den Feſtſpielen begeben. Vom 12. bis 15.
Mai erwartet man dann hier den Beſuch Rooſevelts.
Feſt ſteht bisher nur, daß Rooſevelt Gaſt des Kaiſers
ſein und daß er in der Univerſitätsaula einen Vortrag
halten wird, dem auch der Kaiſer beizuwohnen gedenkt.
— Geſtern nachmittag brannte in der Techniſchen
Hochſchule in Charlottenburg der etwa 400
Quad=
ratmeter große Hörſaal vollſtändig aus. Die
Feuer=
wehr hatte an dem ſtark verqualmten Gebäude länger
als eine Stunde mit den Löſcharbeiten zu tun. Die
Entſtehungsurſache iſt jedenfalls ſchadhafte elektriſche
Leitung in dem doppelten Fußboden. — Der Direktor
der Komiſchen Oper, Gregor, hat die
Verhandlun=
gen mit dem Komitee der Frankfurter Theater
defini=
tiv abgebrochen und bleibt in Berlin. — Im
König=
lichen Park von Sansſouci wurden heute nacht
von den Adlern an den marmornen Bänken in der
Nähe der großen Fontäne die Schnäbel abgeſchlagen.
Von den Tätern fehlt jede Spur.
Stallupönen, 4. April. Nach einer Meldung des
„Oſtdeutſchen Grenzboten” ſoll es am geſtrigen Sonntag
in der Kirche in Wyſtyten zu einer blutigen
Schlä=
gerei zwiſchen Litauern und Polen gekommen ſein, bei
der die herbeigerufenen ruſſiſchen Grenzſoldaten ſchließlich
von der Waffe Gebrauch gemacht hätten. Man ſpricht von
einer großen Zahl Verwundeter, auch ſollen mehrere
ge=
tötet worden ſein.
Zürich, 4. April. Das große, auch weit im Ausland
bekannte katholiſche Kollegium Mariahilf in
Schwyz, Eigentum der ſchweizeriſchen Biſchöfe, iſt, wie
ſchon gemeldet, geſtern abend in Flammen
aufge=
gangen. Das Kollegium umfaßte Gymnaſium, Lyzeum,
Realgymnaſium und Handelsſchule, und zählte
gegen=
wärtig 350 interne Studenten und 30 Profeſſoren, darunter
ſehr viele Deutſche, Tiroler, Franzoſen und Italiener. Alle
konnten ſich retten. Bibliothek, wiſſenſchaftliche
Sammlun=
gen und Kabinette mit alten Pergamenten und Urkunden,
alles iſt zerſtört. Das katholiſche Kollegium Mariahilf
war 1844 unter dem Protektorat der ſchweizeriſchen Biſchöfe
gegründet. Der materielle Schaden beträgt gegen zwei
Millionen, der ideelle iſt gar nicht abzuſchätzen. Der
Brand wird auf Kurzſchluß in den elektriſchen Anlagen
zurückgeführt. Die Gebäude waren für eine Million
ver=
ſichert.
Rom, 4. April. Rooſevelt wurde heute
vormit=
ag 10 Uhr vom König in halbſtündiger Audienz
em=
pfangen. Er begab ſich ſodann nach dem Pantheon, um
Kränze auf den Gräbern der Könige Viktor Emanuel und
Humbert niederzulegen. Heute mittag fand zu Ehren
Rooſevelts auf der amerikaniſchen Botſchaft ein Dejeuner
ſtatt, an dem u. a. auch der Miniſterpräſident und der
Miniſter des Auswärtigen teilnahmen. Abends fand bei
Hofe ein Diner zu Ehren Rooſevelts ſtatt, an dem der
König und die Königin, die Prinzeſſinnen Helene von
Serbien und Wera von Montenegro, die Familie
Rooſe=
elt, der Miniſter des Aeußern di San Giuliano und der
frühere Miniſter Guicciardini, der Botſchafter und das
Perſonal der Botſchaft der Vereinigten Staaten und
an=
dere teilnahmen.
Rom, 5. April. Die Gerüchte, die bereits ſeit längerer
Zeit wiſſen wollten, Frau Toſelli, die ehemalige
Prin=
zeſſin Luiſe von Toscana, habe in ihrer Ehe mit dem
Pianiſten Toſelli das erſehnte Glück nicht gefunden,
beſtä=
tigen ſich. Die „Tribuna” erfährt hierzu aus Florenz, die
frühere Prinzeſſin Luiſe habe bei Nacht und Nebel mit
ihrem Kind und zwei Dienſtboten Florenz verlaſſen und
ſcheine nach der Schweiz geflohen zu ſein, um ſich vor ihrem
Manne in Sicherheit zu bringen und die Eheſcheidung zu
betreiben. — Frau Toſelli lebe ſchon ſeit längerer Zeit auch
aus finanziellen Gründen mit ihrem Manne in Unfrieden.
Sie ſagte ihm vor ihrer Abreiſe, ſie wolle nach Rapallo
zur Erholung fahren. Sie fuhr aber mit ihrem Sohne
und den beiden Dienſtboten, nachdem ſie ſich mit ihrer
Freundin beraten hatte, nach Montreux, von wo ſie die
Eheſcheidungsklage einbringen will. Sie hat den
ſchwei=
zeriſchen Geſandten in Rom erſucht, ihr den Schutz der
ſchweizeriſchen Behörden gegen etwaige Verfolgungen
ihres Mannes zu ſichern.
Katania, 4. April. Die Tätigkeit des neuen
Kraters des Aetna hat ſich beträchtlich vermindert. Die
Lava kommt nicht mehr mit ihrer früheren Mächtigkeit
aus; ſie änderte ihre Richtung und wandte ſich gegen die
Berge Regizzi und Faggi.
London, 4. April. Nach einem Telegramm aus
Fal=
mouth wurde der Viermaſter „Käte Thomas”
auf der Ausreiſe von Antwerpen, während er ſich im
Schlepptau eines belgiſchen Schleppdampfers befand, von
einem unbekannt gebliebenen Dampfer gerammt u. iſt nach
zehn Minuten geſunken. 18 oder 19 Perſonen ſind
bei dem Zuſammenſtoß umgekommen, ein Mann
wurde gerettet.
New=York, 5. April. Der Minenſpekulant Barnes
hatte ſich vor dem Gericht unter der Anklage des groben
Diebſtahls durch widerrechtliche Aneignung von 30000
Dollars aus den Fonds der Cottonwood Creek Copper
lichen Küchenperſonals eingeſchifft, darunter auch ein
„Bratenſpicker” ein junger Menſch, der noch nie eine
Seereiſe gemacht hatte. Als der Zuſammenſtoß erfolgte,
eilte er, nur mit Hemd und Hoſe bekleidet, an Deck, und
da ihn niemand genauer kannte, hielt man ihn hier für
einen der Geretteten. Er ſelbſt konnte keine
Aufklär=
ung geben, da der Schreck ihm derartig in die Glieder
gefahren war, daß er nicht ſprechen konnte. Erſt, als
man auch ihn, gleich den anderen Geretteten, in warme
Decken hüllen wollte, ſträubte er ſich hiergegen, und
nun erſt ſtellte ſich heraus, daß man ſtatt 14 15 gerettet
hatte.
* Der gerettete Pferdeſchweif. Der
Berliner Tiermaler und Tierfreund Profeſſor Paul
Meyerheim teilt in der „Voſſiſchen Zeitung” eine
in=
tereſſante Sportnachricht mit. „In allen beſſeren
Pferdeſtällen,” ſo plaudert er, „wo edle Roſſe über die
Roheit der Menſchen jammern, beginnt ein fröhliches,
hoffnungsvolles Gewieher. Man kann ſehen, wie dieſe
edlen Freunde der Menſchen mit der Stelle freudig
wackeln, an welcher früher die ſchöne Zier des
Schwan=
zes zu ſitzen pflegte. Bürſtenartige Auswüchſe, Knöpfe
und Rüben mit einigen Haaren und verſtümmelte
Borſtpinſel ſetzen ſich wedelnd in Bewegung, denn von
England kommt die Kunde, daß kupierte Pferde dort
nicht mehr prämiiert werden. Die geſchundenen Roſſe
finden es gar nicht aimable, wenn ihnen von brutalen
Schindern, unter großen Schmerzen, mehrere
Schwanz=
wirbel mit dem Rückenmark abgehackt werden. Wenn
ſo etwas auf der Straße geſchähe, ſo würden die
Uebel=
täter wegen Tierquälerei und öffentlichen Aergerniſſes
beſtraft werden. Wenn es aber hinter den Stallmauern
geſchieht, ſo ſieht es die Polizei nicht. Wir Deutſchen
machen ja alles mit, was die Mode in Frankreich und
namentlich in England an Tollheiten ausheckt, in Sport,
in Kunſt und in Geſchmack. Unſerer großen Nation
macht niemand etwas nach. Die Roſſe an der Krippe
rufen jetzt: Heu-reka! Hoffentlich bewahrheitet ſich
die erwähnte frohe Botſchaft, daß wir bald wieder
Pferde mit der ſchönen Zierde ſehen, welche ihnen die
immer geſchmackvolle Mutter Natur gütigſt geliehen
hat, dem langen ſchönen Schweif.”
Violinſonaten=Aufführungen in hiſtoriſcher
Folge.
(Schluß.)
Ueber die im zweiten Konzert zu Worte
kom=
menden Meiſter braucht hier nicht viel geſagt zu werden.
Ihre Namen: Mozart, Beethoven, Schumann,
Brahms genügen, um in jedem Muſikfreund beſtimmte
Vorſtellungen über die Eigenart eines jeden der
Genann=
ten anzuregen. Muten doch äuch den auf dem Gebiete der
Sonate Heimiſchen die zur Aufführung kommenden Werke
an wie liebe Bekannte. Das gilt insbeſondere von den
Sonaten Mozarts und Beethovens. Vergleicht man die
in der Littolfſchen Ausgabe unter Nr. 6, bei Peters unter
Nr. 15 zu findende B=dur=Sonate mit der im erſten
Pro=
gramm enthaltenen Haydnſchen Kompoſition, ſo zeigt ſich
nicht nur in der erweiterten Form ein großer Fortſchritt,
ſondern auch die Behandlung der Violine gewinnt eine
ganz andere Bedeutung. Sie iſt aus der untergeordneten
begleitenden Stellung, gewiſſermaßen als ſelbſtändige
In=
dividualität, dem Klavier als völlig ebenbürtig an die
Seite geſtellt, mit dieſem im regen Wechſel und
wunder=
voller Verſchlingung die unvergleichlich ſchönen Melodien,
wie ſie dem Mozartſchen Genius in unverſiegbarer Fülle
entſtrömten, zu klingendem Leben zu erwecken. In noch
höherem Maße trifft dies bei Beethovens F=dur=Sonate
zu, die nicht mit Unrecht den Beinamen „Frühlingsſonate‟
trägt. Wie da alles knoſpt und glüht und blüht! Das iſt
ein Frühling in Tönen, wie er reicher, berauſchender und
ſchöner ſich kaum denken läßt. — Eine ganz andere
Emp=
findungswelt erſchließt ſich in Schumanns Sonate in
A-moll. Dem erſten Satze, einem Stimmungsgemälde von
düſterer Leidenſchaft mit ſtellenweiſe unverkennbaren
An=
klängen an die „Manfred”=Muſik, ſteht ein in zarte Poeſie
getauchter Mittelſatz gegenüber, der manches ſeeliſch
Ver=
wandte in der folgenden Brahms=Sonate, der dritten in
D-moll, hat und die ſo recht zeigt, wie der Hamburger
Meiſter Brahms der Berufenſten einer war, die von
Beet=
hoven überlieferte Form mit neuem köſtlichem Inhalt
aus=
zuſtatten. So ſchließt die zweite Vortragsgruppe mit
Company zu verantworten. Er wurde für ſchuldig
befun=
den. Das Strafmaß wird ſpäter bekanntgegeben.
Kunſtnotizen.
Aeber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
Der Darmſtädter Vortragsverband
wird ſeinen letzten Vortragsabend in dieſem Winter am=
Donnerstag, den 14. April, veranſtalten. Er wird einen
Vortrag eines einheimiſchen Schriftſtellers, Herrn
Pro=
feſſors Dr. Nagel, bringen, der über das Thema „Die
Meiſterſinger in Geſchichte und Kunſt” ſprechen wird.
Ein kürzlich erſchienenes Buch Herrn Dr. Nagels, das
den gleichen Stoff behandelt, hat in der wiſſenſchaftlichen.
Welt berechtigtes Intereſſe erregt. Der zu erwartenden
großen Beteiligung des Publikums wegen wird der
Abend im Feſtſaale der Turngemeinde ſtattfinden.
— Für den Siegfried=Wagner=Abend,
den Herr Opernſänger Ernſt Heinz Raven aus Kaſſel
und Herr Pianiſt Noah Steinberg aus Frankfurt a. M.,
beide hier bereits beſtens bekannte Kunſtkräfte, am
Montag, 18. April, im großen Saale des Hotels „Zur
Traube” veranſtalten, macht ſich in unſeren Kunſtkreiſen
lebhaftes Intereſſe geltend. Der Abend bringt
Szenen=
aus den Opern „Bruder Luſtig”, „Herzog Wildſang‟
Sternengebot” und „Banadietrich”, die ſämtlich
für=
hier neu ſind. Sein geſamter finanzieller Ertrag wird
der Richard=Wagner=Stipendienſtiftung überwieſen.
Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 4. April. Der
Finanz=
ausſchuß der Zweiten Kammer wird Mitte
April ſeine Sitzungen wieder aufnehmen und die nöch
rückſtändigen Vorlagen für die Plenarberatung
fertig=
ſtellen. — Der Wahlrechtsausſchuß der Erſten
Kammer tritt am Freitag, den 8. April, vormittags
zur Beratung über die von der Zweiten Kammer
ver=
abſchiedete Wahlrechtsvorlage zuſammen. Die
ſer Wahlrechtsausſchuß beſteht bekanntlich aus den
Mitgliedern des Geſetzgebungsausſchuſſes und zwei
weiteren Mitgliedern der Erſten Kammer, dem Fürſten
zu Iſenburg=Birſtein und dem Geheimerat
Pro=
feſſor Dr. Kittler.
Sport.
— Fußball. In dem Länderwettkampf Deutſche
land gegen Schweiz, der am Sonntag in Baſel
ſtatt=
fand, ſiegte die deutſche Mannſchaft mit 3:2 Toren,
Am nächſten Sonntag wird in Darmſtadt der
Fuß=
ballklub Gießen 1900 gegen die erſte
Mann=
ſchaft des F.=K. Olympia 1898 ſpielen.
sr. Ein neuer Prinz Heinrich=Preis
Der Ehrenwanderpreis des Prinzen Heinrich für die
nach ihm benannte Automobil=Töurenfahrt, für=die,
wie gemeldet, bereits 126 Unterſchriften vorliegen, wird
in dieſem Jahre definitiv gewonnen, wenn auch keiner
der beiden bisherigen Sieger die Fahrt zum zweiten
Male gewinnt. Wie verlautet, hat Prinz Heinrich für
den gleichen Zweck einen neuen Preis geſtiftet, ſo daß
die alljährlich abgehaltene Konkurrenz keine
Unter=
brechung erleiden dürfte. Ueber die Ausgeſtaltung der
neuen Prinz Heinrich=Fahrt ſteht noch nichts feſt,
viel=
mehr wird man erſt den Verlauf der diesjährigen vom
2. bis 8. Juni ſtattfindenden Fahrt abwarten.
Pfr. Todesſturzauf der Rennbahn. Die
Entſcheidung der „Großen Steeplechaſe zu Alag”haf
leider einen tödlich verlaufenen Unfall gebracht. Hert
Zoltan v. Czaran, einer der bekannteſten Herrenreiten
Oeſterreich=Ungarns, kam mit Herrn E. v. Davids
Triumvir ſo ſchwer zu Fall, daß er an den Folgen der
erlittenen Verletzungen nach kurzer Zeit ſtarb.
Lt. Das internatiönale Lawn=Tennis
Turnier des Tennis Club de Paris hat
ſeinen Abſchluß gefunden. Von den noch ausſtehenden
zwei Entſcheidungen gewannen M.-—Mme. Decugis
das gemiſchte Doppelſpiel gegen Mlle. Speranza=R.
Wallet 6—1, 8—10, 6—4 und Mme. Deve-Horn (*15½)
das gemiſchte Doppelſpiel mit Vorgabe gegen Mlleg
Speranza-Wallet (—30) ohne Spiel.
Die franzöſiſchen Lawn=Tennis
Meiſterſchaften die in Neuilly zum Austrag
gelangten, zeitigten einige intereſſante Reſultate. In
der Herren=Meiſterſchaft ſiegte u. a. M. Deeugis über
Ravet 6—1, 6—0 und über Lawrentz 6—3, 6—0: fernel
ſchlug Gault mit 6—4, 7—5 Ph. Wallet. Die Damen=
Meiſterſchaft brachte u. a. den Sieg von Mlle. G. Reginer
über Mlle. Paquin 6—0 6—0, die beide zuſammen in
der Damen=Doppelmeiſterſchaft über Mlle. Broguedis=
Mlle. Vincent=Daraſſe 6—4, 6—3 triumphierten. In
der Heren=Doppelmeiſterſchaft iſt der Sieg von Deeu=
heut
in
einem Meiſterwerk, das in jeder Hinſicht die Bedeutung
in ſich trägt, um den Schöpfungen der Herren der
klaſſi=
ſchen Epoche als würdiges Glied angeſchloſſen zu werden
War es bei den längſt der Kunſtgeſchichte angen
hörenden Tondichtern, Brahms mit einbegriffen, ver
hältnismäßig leicht, eine planmäßige Wahl zu treffen
ſo erwuchs gerade für die dritte Aufführung
die Schwierigkeit, unter der Menge vorhandener
wert=
voller Erzeugniſſe das Zweckdienlichſte
herauszu=
greifen. Auch ergab ſich, nachdem bisher nur deutſche
Meiſter in Betracht gekommen waren, wie von ſelbſt
die Notwendigkeit, zwei der deutſchen Nationalität
nicht angehörende Komponiſten, den Böhmen Dvorak
und den Skandinavier Grieg zu berückſichtigen. Als
dritter im Bunde, dem Ganzen einen glänzenden
Ab=
ſchluß gebend, ſteht Richard Strauß mit einen
Sonate großangelegten Charakters in Es=dur. Die
Opus=Zahl 18 verweiſt ſie in die Zeit einer ziemlich
frühen Schaffensperiode. Neben prächtigen
Geſangs=
partien von leuchtender Schönheit fehlt es dieſem
Kunſtwerke, dem kurz darauf die ſinfoniſchen
Dichtun=
gen „Don Juan” und „Tod und Verklärung” folgten
nicht an kühnen kontrapunktiſchen Kombinationen, die
in dem wilden Tempo der Koda des letzten Satzes den
Ausführenden keine leicht zu löſende Aufgabe ſtellen
Griegs C-moll=Sonate iſt ebenfalls eine durchweg
großzügige, mit dramatiſcher Kraft auf= und
vorwärts=
drängende Kompoſition, die einen ſtarken Kontraſt
dar=
ſtellt zu der vorausgehenden, in zumeiſt ſanften Linien
leicht dahinſchwebenden Sonate von Dvorak, die, im
Verhältnis zu den meiſten anderen Tonſchöpfungen des
hochbegabten Böhmen, weniger bekannt iſt, von deren
Reichtum an intimen Schönheiten aber ein ganz
eigen=
artiger, beſtrickender Zauber ausgeht.
Es iſt eine Reihe prächtiger, in fortlaufender
Steigerung ſich folgender Werke, die hier in ſorgfältiger
Vorbereitung zur Wiedergabe gelangen werden.
Mögen=
die Darbietungen dazu dienen, neben der inſtruktiven
Anregung für die muſikpflegende Jugend, einem
zahl=
reichen Zuhörerkreiſe einige Stunden Geiſt und Gemü”
erhebenden Genuſſes zu bereiten.
A. S.
lis-Germot
vähnen.
Canet-Poupon
Ballonunfälle.
* Breslau, 4. April. Ueber die
Luftballon=
kataſtrophe bei Köslin, durch die der Prof. Dr.
Abegg den Tod gefunden, meldet die „Breslauer
Zei=
tung” noch folgendes: „Der Begründer und verdienſtvolle
Leiter des Schleſiſchen Vereins für Luftſchiffahrt hat an
28 größeren Ballonfahrten und zwar in den meiſten
Fäl=
en als Führer der Ballons teilgenommen. Hier ſei bloß
an ſeine große Dauerluftreiſe erinnert, die er im Winter
bei nahezu 20 Grad Froſt in der Silveſternacht 1909 von
Breslau aus unternommen hat und die mit einer
Lan=
dung bei Niederlahnſtein a. Rh. nach mehr als 24
Stun=
den endigte. Der Ballon „Schleſien” war außer Prof.
Abegg als Führer noch beſetzt mit ſeiner Gattin, die
eben=
falls das Patent als Luftſchifführer beſitzt. Eine Nichte,
Frl. Simon, und der Kaufmann Karl Gerſtel aus Breslau
waren Teilnehmer der Fahrt.”
Von einem Teilnehmer der unglücklichen Fahrt wird
der „Breslauer Zeitung” folgende Darſtellung der
Kata=
ſtrophe gegeben. „Die erſte Landung des Ballon „
Schle=
ſien” erfolgte Sonntag nachmittag ziemlich raſch auf
ei=
nem Sturzacker in der Nähe von Cratzig. Die Gondel
überſchlug ſich dann zweimal und drei der Inſaſſen
wur=
den aus dem Ballon herausgeſchleudert, ohne jedoch
Ver=
letzungen zu erleiden. Ein großer Teil des Ballaſtes und
die Inſtrumente fielen aus der Gondel heraus. Der ſo
er=
leichterte Ballon ſtieg mit ſeinem nunmehr allein noch in
der Gondel befindlichen Führer Prof. Dr. Abegg ſofort
zu beträchtlicher Höhe auf. Abegg muß trotz des ſchweren
Aufſchlagens der Gondel während der erſten Landung bei
der weiteren Fortſetzung der Luftfahrt noch bei voller
Be=
ſinnung und klarer Ueberlegung geweſen ſein, denn er hat
ſpäterhin, wohl im Angeſicht der Oſtſee, die Reißleine
ge=
zogen, auch war er anſcheinend bemüht, die zweite
Lan=
dung langſamer zu geſtalten, indem er den Proviantkorb
von der Gondel abſchnitt und auch durch Ballaſtauswurf
den Ballon zu erleichtern ſuchte. Trotzdem ſchien die
zweite Landung, die im Dorfe Parnow erfolgte mit einem
noch heftigeren Aufſtoß der Gondel auf den Boden
ver=
bunden geweſen zu ſein. Prof. Abegg wurde hierbei aus
dem Luftſchiff herausgeſchleudert. Auf einem
herbeigeru=
fenen Wagen wurde der Verunglückte zunächſt nach Köslin
und dann auf Anordnung eines Arztes nach dem
ſtädti=
ſchen Krankenhaus gebracht. Ein ſchwerer rechter
Ober=
ſchenkelbruch und eine linksſeitige Schädelverletzung
wur=
den feſtgeſtellt. Ohne das Bewußtſein wieder erlangt zu
haben, ſtarb der Profeſſor nach einigen Stunden. Er
hin=
terläßt außer ſeiner Gattin zwei jüngere Kinder; er ſelbſt
war 41 Jahre alt.
*Saßnitz, 4. April. Die Leiche des bei der
Ballon=
kataſtrophe verunglückten Stadtbaurats Benduhn iſt
heute mittag kurz nach 1 Uhr vom Schiffer Martin Blohm
in der Nähe des alten Herrenbades gefunden worden.
Durch den Seegang war die Leiche vom Meeresboden
auf=
gewühlt, zur Oberfläche gebracht und auf den Strand
ge=
trieben worden. Sie wurde von herbeilenden Schiffern
in einem Boote nach dem Hafen gebracht. Beide Arme
ſowie heide Beine ſind gebrochen. Mehrere Boote ſuchen
die Küſte von Saßnitz nach der Leiche Dr. Delbrücks ab.
Man hofft, ſie noch im Laufe des Tages zu finden.
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 5. April. (
Frucht=
marktbericht.) Am Wochenmarkt war Landweizen
zwar reichlich vorhanden, aber die Forderungen dafür
unverändert hoch gehalten. Da die Mühlen jedoch nur
den äußerſten Bedarf kauften, ſo blieben die Abſchlüſſe
bei den höheren Preiſen nur mäßige. Landroggen ohne
größere Nachfrage und ſchließt unverändert gegen die
Vorwoche. Gerſte ſtill. Hafer in guter Qualität
ge=
fragt und etwas anziehend. Ausländiſche Brotfrüchte
ſind knapp angeboten, für ruſſiſche Provenienzen
be=
ſtand Kaufluſt. Laplataweizen wenig beachtet, da die
Qualität nicht von beſonderer Güte iſt. Mais und
Futterartikel ruhig. Mehl ſtetig und ſehr geringes
Geſchäft.
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt ruhig,
Käufer ſind ſehr zurückhaltend.
An der Berliner Produktenbörſe lag
Ge=
treide matter auf die niedrigeren amerikaniſchen Kurſe
und den recht günſtigen Saatenſtandsbericht des Deutr
ſchen Landwirtſchaftsrates. Hafer bei geringer
Nach=
frage abgeſchwächt.
Nach den letzten Kabelnachrichten von den
amerikaniſchen Getreidemärkten (New=
York und Chicago) verkehrte Weizen in ausgeſprochen
matter Haltung auf günſtiges Wetter im Südweſten
und Nordweſten der Vereinigten Staaten. Nach einer
vorübergehenden Erholung auf Käufe der
Kommiſſi=
enshäuſer per Juli und September und Deckungen der
Baiſſiers machte die Abwärtsbewegung weitere
Fort=
ſchritte auf den günſtigen Viſible Supply=Ausweis und
den auf Baiſſe lautenden Bericht des Staates Kentucky,
ſowie auf die Ankündigung von Regen in Kanſas.
Der Maismarkt war im großen und ganzen von
den=
ſelben Einflüſſen beherrſcht wie der Weizenmarkt.
Dierſichtbaren Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche
von 27,62 Mill. Buſhels auf 29 Mill. Buſhels geſtiegen,
dagegen die Maisvorräte von 14,18 Mill. Buſhels auf
13,77 Mill. Buſhels zurückgegangen. In Kanada ſtiegen
die Weizenvorräte in dieſer Woche von 10,10 Mkll.
Buſhels auf 10,45 Mill. Buſhels.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie
folgt: Weizen, hieſiger und Wetterauer 22,90—23,
Nordd. 22,90—23, Kurheſſiſcher 22,90—23, Rumäniſcher
24—24,80, Redwinter 23—24,50, Ruſſiſcher 24—25, Laplata
23—24,50, Donauweizen 24—24,75, Kanſas 23—24,50,
Walla Walla 23,25—24,50 Mk.; Roggen, hieſiger
16,40—16,60, Bayeriſcher (Pfälzer) 16,50—16,60,
Ruſſi=
ſcher —,—, Amerikaniſcher —,—, Rumäniſcher —— Mk.;
Gerſte, Pfälzer 16,50—17,25, hieſige und Wetterauer
16—16,50, Riedgerſte 16,50—17,25, Ungariſche 22,50—23,
Fränkiſche 16,50—17,25, Ruſſiſche Futtergerſte 12,75 bis
13,25 Mk.; Hafer, hieſiger 16,25—17,25, Bayeriſcher
16,25—17,25, Ruſſiſcher 16,50—17,25, Amerikaniſcher
— Rumäniſcher 16,50—17,25 Mk.; Mais, mixed
16—16,25, Ruſſiſcher 16,40—16,60, Weißer Mais 16,30 bis
16,50, Laplata 16,25—16,50, Donaumais 16,40—16,60,
Rumäniſcher 16,30—16,50 Mk.; Weizenſchalen 10,75 bis
11 Mk.; Weizenkleie 10—10,25 Mk.; Roggenkleie 10 bis
10,50 Mk.; Futtermehl 12,50—14 Mk.; Biertreber,
ge=
trocknet 13—13,60 Mk.; Weizenmehl, hieſiges Nr. 0
31,75—32, feinere Marken 32,25—32,50, Nr. 1 30,25 bis
30,50, feinere Marken 30,75—31, Nr. 2 29,25—29,50,
feinere Marken 29,75—30, Nr. 3 28,25—28,50, feinere
Marken 28,75—29, Nr. 4 27—27,25, feinere Marken 27,50
bis. 27,75 Mk.; Roggenmehl, hieſiges Nr. 0 23,75—24,
Nr. 1 20,75—21, Nr. 2 17,75—18 Mk.
Vermiſchtes.
* Die polizeiliche
Nahrungsmittelkon=
trolle. Von den beteiligten preußiſchen Miniſtern, dem
Kultusminiſter, Landwirtſchaftsminiſter, Miniſter des
In=
nern und Miniſter für Handel und Gewerbe, iſt in einem
an die Regierungspräſidenten gerichteten Erlaſſe darauf
hingewieſen worden, daß die polizeiliche
Nahrungsmittel=
kontrolle ihren Zweck, geſundheitliche und wirtſchaftliche
Schädigungen des Volkes durch Mißſtände im
Nahrungs=
mittelverkehr zu verhüten, zwar in möglichſt
voll=
kommener Weiſe, jedoch auch mit aller tunlichen
Rückſicht auf die Intereſſen der zur Duldung der Kontrolle
Verpflichteten erreichen müſſe.
Hinſichtlich des Umfanges der Kontrolle ſoll geprüft
werden, ob die nach der Zahl der Einwohner bemeſſene
Probenzahl, die in einzelnen Provinzen und
Regierungs=
bezirken verſchieden hoch iſt, aufrecht erhalten werden
kann. Insbeſondere ſoll erwogen werden, ob in größeren
Städten angeſichts ihres entwickelteren und vielſeitigeren
Nahrungsmittelverkehrs die Kontrolle nicht noch verſtärkt
und in kleineren Ortſchaften verringert werden könnte. Es
ſoll dabei aber daran feſtgehalten werden, daß keine Teile
des Staatsgebiets, auch rein ländliche Gegenden nicht, der
Nahrungsmittelkontrolle entbehren. — Bezüglich der
Koſten ſoll in eine Prüfung eingetreten werden, ob es
tun=
lich ſei, die Gebührenſätze zu verringern. Grundſätzlich ſoll
davon ausgegangen werden, daß die als öffentlich
aner=
kannten Unterſuchungsanſtalten für die ſie unterhaltenden
Gemeinden und ſonſtigen Verbände nicht Einnahmequellen
darſtellen, ſondern nur ſich ſelbſt erhalten dürfen. — Die
Entnahme der Proben und ihre Auswahl ſoll am
zweck=
mäßigſten durch die Nahrungsmittelchemiker der
Unter=
ſuchungsanſtalten erfolgen. Wo ſie durch Organe der
Po=
lizei erfolgen muß, iſt dahin zu wirken, daß die in Betracht
kommenden Beamten eine beſondere Unterweiſung für ihre
Tätigkeit erhalten. In der Regel wird ein Tag genügen,
um ihnen praktiſch und theoretiſch das für die
Probeaus=
wahl Wichtige zu lehren. Daneben ſollen gedruckte
An=
weiſungen für die Probeentnahme als Anhalt dienen. Ob
neben der Probeentnahme durch Chemiker und
Polizei=
beamte geheime Ankäufe von Waren zu
Unterſuchungs=
zwecken durch Vertrauensperſonen angezeigt ſind, muß nach
den örtlichen Verhältniſſen entſchieden werden. Die
Ver=
folgung der Verfehlungen iſt der Polizeibehörde überlaſſen,
die nach ſorgfältiger Prüfung zu entſcheiden hat, ob nur
eine Belehrung oder Verwarnung des betreffenden
Ge=
werbetreibenden oder ſeine gerichtliche Strafverfolgung
an=
gezeigt erſcheint. Von der Verhängung von Polizeiſtrafen
an Stelle gerichtlicher Beſtrafungen wird abzuſehen ſein,
da bei Polizeiſtrafen die Einziehung der
Unterſuchungs=
koſten von den Beſtraften nach Lage des Geſetzes nicht
mög=
lich iſt.
Literariſches.
„Der Evangelimann” Kienzls volkstümliche
Oper, die über alle Bühnen des Kontinents mit
größ=
tem Erfolge gegangen iſt, bringt das ſoeben im Verlag
von Ullſtein u. Co., Berlin SW 68, erſchienene neueſte
Heft der „Muſikfür Alle‟ Wie in den bisherigen
Opernheften, iſt auch diesmal in chronologiſcher Weiſe
der Inhalt der Oper wiedergegeben. Alle die
entzücken=
den, humoriſtiſchen Szenen, ſo das Spottlied des
Schnei=
ders, der flotte Walzer, die Chöre im Wirtshaus, ſind
zum Abdruck gelangt; ein Gegenſatz hierzu ſind die
elegiſchen Stücke, ſo das große Liebes=Duett zwiſchen
Martha und Matthias, die rührende Kinder=Szene, das
Lied Magdalenas „O ſchöne Jugendtage‟. Den Schluß
des Evangelimann=Heftes bildet die choralartige
Me=
lodie des Matthias „Selig ſind, die Verfolgung leiden”
Die Nummer iſt zum Preiſe von 50 Pfg. in allen Buch=
und Muſikalienhandlungen zu haben.
— „Der Stein der Weiſen‟ Das zweite Heft
des mit ſo großem äußeren Erfolge begonnenen neuen
(23.) Jahrganges der beſtens akkreditierten populär=
wiſſen=
ſchaftlichen Halbmonatſchrift iſt gleichfalls ſehr intereſſant
ausgefallen. Es enthält: Der Tee (mit 7 Abbildungen),
Der deutſche Pfadfinder und neue Beſtrebungen im
Erziehungsweſen (mit 11 Abbildungen), Das
Po=
larlicht als phyſikaliſche Erſcheinung (mit zwei
Abbildungen), ſowie auch der neue Elbtunnel in
Ham=
burg (mit 5 Abbildungen), Bienenzucht (Krankheit der
Bienen, Bienenfeinde), Widerſpruch gegen neue
Erfindun=
gen, Bakteriologiſches aus dem Altertum. Als
Sonderbei=
lage liegen dem Hefte in Buchform die Bogen 3 und 4 des
4. Bändchens der „Naturwiſſenſchaftlichen
Taſchenbiblio=
thek” — „Das Mikroſkop” — mit vielen Abbildungen bei.
Wie man ſieht, ein ebenſo vielſeitiger als reichhaltiger
In=
halt.
Das Kaiſerpaar in Homburg.
* Homburg, 4. April. Der Reichskanzler
v. Bethmann Hollweg iſt um 3 Uhr 57 Min. hier
eingetroffen; auf dem Bahnſteige waren anweſend der
Ge=
ſandte Freiherr von Jeniſch und der Landrat Dr. Ritter
von Marx. Freiherr von Jeniſch geleitete den
Reichs=
kanzler nach dem Schloſſe. Der Kaiſer empfing den
Reichskanzler unmittelbar nach deſſen Ankunft und
kon=
ferierte mit ihm längere Zeit. Um 5 Uhr begab ſich der
Kaiſer mit dem Reichskanzler durch den Schloßgarten nach
der neuen Erlöſerkirche, um mit dem Reichskanzler die
Kirche zu beſichtigen. Hiernach machte der Kaiſer mit dem
Reichskanzler ohne weitere Begleitung eine Ausfahrt im
Automobil nach dem Taunus. Der Kaiſer fuhr mit dem
Reichskanzler nach der Saalburg und machte von da aus
einen einſtündigen Spaziergang durch den Wald; um
6½ Uhr kehrte der Kaiſer nach dem hieſigen Schloſſe zurück.
Zur Abendtafel beim Kaiſerpaar war der Reichskanzler
ge=
laden. Um 11 Uhr reiſte der Reichskanzler nach Berlin ab.
* Frankfurt, 4. April. Die Kaiſerin traf heute
nachmittag, im Automobil von Homburg kommend. um
4 Uhr 45 Min. hier ein, um ihrer im Dr. Lampeſchen
Sana=
torium weilenden Schweſter Prinzeſſin Feodora
einen Beſuch abzuſtatten.
* Homburg, 5. April. Der Kaiſer und die
Kaiſerin unternahmen heute vormittag 11 Uhr
mit Geſolge einen Spazierritt in den Taunus.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Gera (Reuß), 5. April. In der heute
erſchiene=
nen Nummer der Geſetzesſammlung gibt das
fürſt=
liche Miniſterium bekannt, daß der Erbprinz
in=
folge eingetretener dauernder Verhinderung des
Für=
ſten in der Führung der Regierung ſich genötigt
ge=
ſehen habe, die Regentſchaft des
Fürſten=
tums zu übernehmen. Hierzu bemerkt die „
Ge=
raer Zeitung‟ Die bekannt gegebene Uebernahme der
Regentſchaft, ſoweit ſie die Regierung des Landes
be=
trifft, iſt nur von formeller Bedeutung, da der
Erb=
prinz die Regierung ſchon ſeither, wenn auch in
an=
derer Eigenſchaft, nämlich als bevollmächtigter
Stell=
vertreter des Fürſten, geführt, aber für das fürſtliche
Haus iſt es inſofern von großer Wichtigkeit, als erſt
durch ſie der Erbprinz in den Stand geſetzt worden
iſt, die Befugnis eines Oberhauvtes des fürſtlichen
Hauſes in rechtsverbindlicher Weiſe auszuüben.
* Poſen, 5. April. Der polniſche
Domänen=
pächter Mark aus Oſtfelde im Kreiſe Wreſchen
überſchritt verſehentlich die Grenze und wurde on
ruſſiſchen Grenzſoldaten ſchwer mißhandelt; Mark
hat Schadenerſatzklage angeſtrengt.
* Innsbruck, 5. April. Der Monteur Genuin iſt
geſtern beim Primelſuchen am Hechenberg
abge=
ſtürzt und war ſofort tot.
* Franzöſiſch=Buchholz, 5. April. Hier erſchoß
ſich heute morgen der 15jährige Knabe Krenwald, der
geſtern einen anderen Knaben ins Bein ſchoß, aus
Furcht vor Strafe.
* London, 5. April. Am Sonntag abend ging ein
junges Liebespaar, Mr. Kibblemithe und Miß
Crandawen, an der felſigen Küſte von
Glamorgan=
ſhire ſpazieren. In ihr Geſpräch vertieft, ſchritten die
beiden, als es dunkelte, von den Felſen in das dunkle
Nichts und fielen 60 Fuß tief hinaus. Der Mann blieb
mit zerſchmetterten Gliedern tot liegen; die junge
Dame wurde am nächſten Tage noch bei Beſinnung
ſchwer verletzt aufgefunden.
* Kopenhagen, 5. April. In der letzten Nacht
be=
ſchloſſen hier ein 13jähriger Knabe und ein 12
jäh=
riges Mädchen, gemeinſam zu ſterben. Beide
wurden heute morgen in einem Keller aufgefunden, wo
das Mädchen von dem Knaben erſchoſſen wurde. Der
Knabe wurde ſchwer verletzt in ein Hoſpital gebracht. Die
Eltern der beiden Kinder ſind Arbeiter.
* Petersburg, 5. April. Die Reichsduma ſtrich
gegen die Stimmen der Nationaliſten und Rechten aus
dem Etat des Marineminiſteriums einen Kredit von
elf Millionen Rubel zum Bau neuer Schiffe.
* Konſtantinopel, 5. April. Den Blättern zufolge
amneſtierte König Peter aus Anlaß des Beſuches
in Konſtantinopel ſämtliche in Serbien verurteilte
Muſel=
manen. Der Sultan verlieh dem ſerbiſchen
Miniſterpräſi=
denten Paſchitſch den Medſchidje=Orden in Brillanten und
dem Miniſter des Aeußern Milowanowitſch den Osmanie=
Orden in Brillanten.
* Konſtantinopel, 5. April. Wie die Blätter melden,
iſt der engliſche Kontreadmiral Field an Stelle
Gambles zum Reformer der türkiſchen Marine
auser=
ſehen.
* Kairo, 5. April. Prinz und Prinzeſſin
Eitel Friedrich ſind von Alexandrien abgereiſt
und fahren heute nachmittag mit dem Dampfer „
Schles=
wig” nach Jaffa.
Meine Tochter ſieht jetzt viel
geſünder aus. Soeſt i. W., 10. Auguſt 1909. Ich gebe
ſchon ſeit Mai d. Js. meiner Tochter, die immer über
Magenbeſchwerden klagte u. ſehr bleich ausſah, täglich von
Ihrem „Bioſon‟ Da ſie nun ſchon 9 Pakete verbraucht
hat, möchte ich Ihnen mitteilen, daß wir mit dem „Bioſon”
ſehr zufrieden ſind. Der Appetit hat ſich ſehr gebeſſert und
meine Tochter ſieht jetzt viel geſünder aus und fühlt ſich
auf den Bioſon=Genuß recht wohl. Sie nimmt „Bioſon”
ſehr gern, denn es ſchmeckt ihr vorzüglich und bekommt
ihr auch gut. Wir können das Praparat daher Jedem
zur Kräftigung beſtens empfehlen. Hochachtungsvoll!
Hch. Tobüren, Nöttenwall 5. Unterſchrift beglaubigt:
Dr. Rebber, Gerichtsaſſeſſor als Vertreter des Notars
Kloſtermann. „Bioſon” iſt das beſte u. billigſte
Kräftigungs=
mittel. Paket 3 Mk. in Apotheken, Drogerien. (7466D
Pflege deine Stimme.
Nicht nur im strengen Winter, sondern sozusagen
das ganze Jahr hindurch gebrauchen viele Menschen
regelmässig irgendeine Tablette oder Bonbons, um
ihre Stimme zu pflegen, sie vor Katarrh zu schützen.
Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die in der
Schweiz seit 60 Jahren geschätzten Wybert-Tabletten
auch in Deutschland leichten Eingang gefunden haben.
Denn eine einzige Probe davon zeigt sofort deren
einzigartige Wirkung auf die Stimme.
(1366M
Hustenreiz, Heiserkeit, Verschleimung ver-
Schwinden sofort nach deren Gebrauch und soviel
steht fest: Wer einmal die angenehme Eigenschaften
der Wybert-Tabletten erprobt hat, wird dieselben nie
mehr missen wollen. Wybert-Tabletten sind daher für
Sänger, Raucher, Redner, Sportsleute und alle, die ihre
Stimme pflegen wollen, ein unentbehrlicher Begleiter.
In Originalschachteln à Mk. 1— sind dieselben in den
Apotheken erhältlich. Depots in Darmstadt in
sämt-
lichen Apotheken; Germania-Drogerie, Mühlstrasse 78;
Minerva-Drogerie, Ecke Karl- u. Hügelstr.; Medizinal-
Drogerie von Fr. Beckenhaub, Ecke Schul- u. Kirchstr.,
und Drogerie von C. Watzinger, Wilhelminenstr. 11.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6. April 1910,
Nummer
Dei Kopfsehmerz — Litropaniet
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Ein ſeltenes Angebot macht die weltbekannte Firma
Wilkes & Cie., Hoflieferanten, Aachen.
Die=
ſelbe verſendet koſtenlos und ohne Kaufzwang an
Jeder=
mann die aus über 1000 erſtklaſſigen Neuheiten
be=
ſtehende Muſterkollektion von Herren= und
Damen=
ſtoffen. Die Muſter werden vollſtändig franko
ver=
ſandt und außerdem wird das Porto für die
Rück=
ſendung beigefügt! Eine ſolche Gelegenheit ohne einen
Pfennig Koſten! und ohne jede Kaufverpflichtung einen
Einblick in die neueſte Mode zu gewinnen, ſollte Niemand
unbeachtet laſſen. Beachten Sie die heutige Beilage. (7481
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Nach einem
geſtern meiſt heiteren und warmen Tage iſt beim
Vor=
überzug des weſtlichen Tiefs vorübergehend in der Nacht
Bewölkung und ſtrichweiſe unbedeutender Regen
ein=
getreten. Nur in Norddeutſchland iſt ſtärkerer Regen
gefallen. Ein zweites Tief liegt über England und iſt
von dem erſten jetzt an der Weichſel lagernden Wirbel
durch hohen Druck getrennt. Daher iſt raſch wieder in
Mitteldeutſchland Aufheiterung eingetreten, die beſtehen
bleibt, da über Nord= und Oſteuropa ein großes
Hoch=
druckgebiet lagert.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 6. April:
Meiſt heiter, am Tage etwas wärmer als heute,
ſchwacher Süd.
Todes-Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
meinen innigſtgeliebten Gatten
(B7493
Herrn
Gustav Adolf Rist
nach längerem, mit großer Geduld ertragenem
Leiden, in ein beſſeres Jenſeits abzurufen.
Die tieftrauernde Gattin:
Dorothea Riſt, geb. Hafner.
Darmſtadt, den 5. April 1910.
Die Beerdigung findet ſtatt: Donnerstag, den
7. April, nachmittags 2½ Uhr, vom Portal des
Darmſtädter Friedhofs aus.
Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Heute Nacht entſchlief ſanft nach kurzem
ſchweren Leiden mein geliebter Gatte, unſer
(7460
guter Vater und Sohn
Dr. Heinrich Wetz
Chemiker.
Die tieſtrauernden Hinterbliebenen.
In deren Namen:
Meline Wetz, geb. Bernbeck.
Darmſtadt, den 4. April 1910.
Die Beerdigung findet ſtatt: Donnerstag, den
7. April, nachmittags 3 Uhr, von der ſtädt.
Friedhofskapelle aus.
Danklagung.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
während der Krankheit und bei der Beerdigung
meiner lieben Frau, unſerer guten Mutter,
Schweſter, Schwägerin und Tante
(7382
Frau
Elisabeth Wamboldt
geb. Nohl
ſagen wir Allen auf dieſem Wege unſeren
innig=
ſten Dank.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 2. April 1910.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meines lieben Gatten, unſeres
guten Vaters, Schwiegervaters und Großvaters
Herrn
Georg Joseph Schlett
ſagen auf dieſem Wege innigſten Dank (7352
die trauernden Hinterbliebenen.
Tageskalender.
Hoftheater, Anfang 7 Uhr: „Der dunkle Punkt”.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Generalverſammlung des Kath. Mädchenſchutz= und
des Fürſorgevereins um ½4 Uhr Nieder=
Ramſtädter=
ſtraße 30.
Monatsverſammlung des Kriegervereins um 8½
Uhr=
in der Turnhalle am Woogsplatz.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Bürgerkeller.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Beſteigung des
Montblanc).
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 7. April.
Hofreite=Verſteigerung (Brauerei=Anweſen) des
Georg Diehl (Dieburgerſtraße 96) um 10 Uhr auf dem
Ortsgericht I.
Hofreite=Verſteigerung des Karl Jockel (Neue=
Ireneſtraße) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Dünger=Verſteigerung um 9½ Uhr in der Drag.=
Kaſerne (Regt. Nr. 23).
Kunſtverein. Täglich geöffnet von 11—1 Uhr,
Sonntags von 10—1 Uhr, Mittwochs von 2—4 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckereie
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldacſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige=
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichs
zurückgeſandt.
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Münchner
feinste Tafel-Biere.
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614a
Mathematik
durch akadem. gebild. Lehrer. Vorbereit. für
alle Examina (Einj.=, Finanz.=, Geom.=Iu. II,
Matur.=). Repet. für Hochſchüler. Einzelne
Std. an Selbſtunterrichts=Befliſſene bereitw.
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Beſte Empfehl. Wittmannſtr. 30, I. (B6178
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dem neuen, im April beginnenden Kurs
bet. Mitte April beg. das Einlegen von
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ſprech., wünſcht engl. Stunden, ſowie
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a Mk. 1.20 in geb. Fam.
Zu erfr. i. d. Expedition ds. Blattes.
Kurſe vom 5. April 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
Zf. Staatspapiere. In Proz.
4 Diche. Reichsſchatzanw.
3½ Deutſche Reichsanl.: 23,70
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg.
3½ do. Conſols . .
3 do. do.
do.
3½
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. .
do.
3
do.
4 Hamburger Staatsanl. 102,00
do.
3½
do.
3 Sächſiſche Rente . . .
4 Württemberger v. 1907
do.
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
3½ Italiener Reute .
4½ Oeſterr. Silberrente.
4
3
3
3
5
14
4
4
Portug. unif. Serie I
do. unif. Ser. III
do. v. 1890 . .
InProz.
100,70
Ruſſen v. 1902 . . . . 91,50
do. v. 1905 . . . . 100,20
85,00 1 3½ Schweden . . . . . . . 96,00
Serbier amort. v. 1895 85,30
. 100,60
93,75 14 Türk. Admmn. v. 1903 89,70
85,10
do. unifiz. v. 1903 94,60
4 Bad. Staatsanleihe . . 102,004 Ungar. Goldrente . . 95,60
94,00 14 do. Staatsrente 93,00
Argentinier . . . . . . 101,50
91,20
. 102,20
do.
½ Chile Gold=Anleihe 93,40
98,00
83,80 5 Ehineſ. Staatsanleihe 103,00
99,90
do.
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,50 4½ Japaner . . . . . . . 98,60
92,305 Innere Mexikaner . . 101,70
do.
81,80 3
84,104 Gold=Mexikan. v. 1904 96,70
101,75 5 Gold=Mexikaner .
93,60
Aktien inländiſcher
1½ Griechen v. 1887 . . 49,10Transportanſtalten.
4 Hamb=Amerila=
Paket=
fahrt .
.. . . 141,10
do, Goldrente. . 100,10 14 Nordd. Lloyd . . . . 104,50
do. einheitl. Rente 95,104 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 120,50
65,70
66,50 Aktien ausländiſcher
do. Spezial. 12,50 Transportanſtalten.
Rumänier v. 1903 . . 102,004 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408
do. v. 1905 . . 91,80 4 Baltimore & Ohio . . 110,80
Ruſſen r. 1880 ₰ z. e. ₰ 91.50 14 Gotthardbahn . .
InProz.
4. Oeſt.=Ungar. Staatsb. 160,40
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 20,60
4 Pennſylvania R. R. 133,50
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 195,20
. 83,00
Werger=Brauerei
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 458,50
Fabrik Griesheim . . . . 265,00
Farbwerk Höchſt . .
.. 455,00
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . . 328,50
Lahmeyer .
. . . 110,75
Schuckert
.148,50
Siemens & Halske . . . 237,10
Adlerfahrradwerke Kleyer 380,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 239,00
Gelſenkirchen . . . . . . . 208,90
Harpener . . . .
. . . 198,25
Phönix, Bergb. u.
Hütten=
betrieb ..
. . . 220,60
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 90,20
4 Pfälzer Prt. .
..100,90
do.
3½
92,80
4 Eliſabeth., ſteuerpfl.
do. ſteuerfrei .
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,80
do.
4
do. alte . —
Oeſterr. Südbahn . . 102,90
do.
do.
58,40
3 Raab=Oedenburger . . 76,00
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 89,30
4 Kronpr. Rudolfbahn . 99,60
In Proz.
Si.
. 76.25
24/1e Livorneſer .
4 Miſſouri=Paciſic . . . 98,50
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,70
5 Anatoliſche Eiſenb. . .
5 Tehuantepec .
. . . 102,90
Bank=Aktien.
4 Berliner Handelsgeſ. 177,20
1 Darmſtädter Bank .. 13260
4 Deutſche Bank . . . . 251,40
4 Deutſche Vereinsbank 127,25
4 Diskonto=Geſellſchaft . 190,00
160,80
4 Dresdner Bank
4 Mitteldeut. Kreditbk. 119,70
4 Nationalbk. f. Deutſchl. 124,00
.101,40
4 Pfälzer Bank .
.146,00
4 Reichsbank
4 Rhein. Kredit=Bank 139,00
4 Wiener Bank=Verein 141,10
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17
3½ do. S. 19. . . . .
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26
4 Hamb.=Hypoth.=Bank
do.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk.
do.
3½
Meining. Hyp.=Bank
do.
3½
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917)
do. (unk. 1914)
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
de,
3½.
100,50
92,50
99,60
100,50
91,00
101,60
92,60
101,00
91,10
100,10
91,60
100,40
93,40
3f.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt .
3½ do.
4 Frankfurt .
3½ do.
4 Gießen
3½ do.
4 Heidelberg
3½. do.
4 Karlsruhe
3½ do.
4. Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
.
3½ do.
4 Mannheim .
3½ do.
München .
3½ Nauheim
4 Nürnberg.
3½ do.
4 Offenbach .
3½
do.
4 Wiesbaden .
3½ do.
4 Worms . .
do.
3½
4 Liſſaboner v. 1886.
InProz.
100,60
92,20
.101,10
9530
100,20
91,40
.100,10
92,10
. 100,20
100,70
91,25
.101.25
92,00
101,00
92,80
92,10
100,60
82,50
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100 159,70
3½ Eöln=Mindner 100 137,50.
5 Donau=Reg. fl. 100
3 Holl, Komm. * 100 104,75
InProz.
Sf.
3 Madrider Fs. 100
4 Meining. Pr.=Pfand= 77,90
briefe. .
. . 136,0)
4 Oeſterr. 1860er Loſe 174,70
3 Oldenburger .
2½ Raab=Grazer fl. 150 116,00
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
Braunſchweiger
Freiburger
Mailänder
do.
Meininger
Tlr.
Fs.
Fs.
Fs.
7 40,00
20 217,00
15
45
10 31,30
fl. 7 39,50
Oeſterreicher v. 1864 „ 100 574,00
do. v. 1858 „ 100
Ungar. Staats „ 100 178,40
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Reichsbank=Diskonto . . .
Reichsbank=Lombard 3sf. 5½
Nummer 79.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6. April 1910.
Lauſt für Zander
8 Znduſtrie.
Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß der Gewinnanteil für das Geſchäftsjahr 1909
für die Aktien à Mk. 1000 auf Mk. 65.−
„ „ „ſt. 250 „ „ 27.85 pro Aktie
tſtgeſetzt wurde. Die Auszahlung erfolgt gegen Einreichung der Gewinnanteilſcheine Nr. 9 bezw. Nr. 5 ſofort:
bei den Kaſſen unſerer Niederlaſſungen in Darmſtadt, Berlin (Schinkelplatz 1—4), Frankfurt a. M., Cottbus,
Düſſeldorf, Forſt i. L., Frankfurt a. O., Freiburg i. B., Gießen, Greifswald, Guben, Halle a. S., Hannover,
Landau i. Pf., Leipzig, Mannheim, Neuſtadt a. H., Offenbach a. M., Prenzlau, Quedlinburg, Sorau N. L.,
Spremberg, Stargard i. P., Stettin und Straßburg i. Elſ.
ſowie in Braunſchweig
„ Bremen
„ Breslau
„ Eöln
1
Dortmund
„ Dresden
Hamburg
und
und
Hannover
Heilbronn
Karlsruhe
Königsberg i. Pr.
Mainz
München
Nürnberg
Osnabrück
Pforzheim
Poſen
und
und
Stuttgart
und
bei der Braunſchweigiſchen Bank und Kreditanſtalt Aktien=Geſellſchaft,
„ der Deutſchen Nationalbank Kommandit=Geſellſchaft auf Aßtien,
„ der Breslauer Diskonto=Bank,
„ den Herren Hal. Oppenheim jr. & Co.,
„ dem A. Schaaffhauſen’ſchen Bankverein,
der Deutſchen Nationalbank Kommandit=Geſellſchaft auf Aktien,
„ den Herren Albert Kuntze & Co.,
„ der Vereinsbank in Hamburg,
„ den Herren Joh. Berenberg Goßler & Co.,
„ den Herren Ephraim Meyer & Hohn,
„ den Herren Rümelin & Co.,
„ Herrn Beit L. Homburger,
„ der Oſtbank für Handel und Gewerbe,
„ den Herren Schmitz, Heidelberger & Co.,
„ den Herren Merck, Jinch & Co.,
„ der Bayeriſchen Banß für Handel und Induſtrie,
„ der Bayeriſchen Handelsbank,
„ der Vereinsbank,
„ der Bayeriſchen Bank für Handel und Induſtrie, Zweigniederlaſſung Mürnberg,
„ der Deutſchen Nationalbank, Kommandit=Geſellſchaft auf Aktien,
„ den Herren Juld & Co.,
„ der Oſtbank für Handel und Gewerbe,
„ der Bereinsbank in Wismar, Hauptagentur Roſtock,
„ der Württembergiſchen Bankanſtalt vorm. Pflaum & Co.,
„ der Württembergiſchen Bereinsbank,
der Königl. Württembergiſchen Hofbank, G. m. 6. H.,
der Vereinsbank in Wismar,
Amſterdam, fük die Niederlande, bei der Amſterdam’ſchen Bank,
Wismar
Wien
bei der k. K. priv. Wechſelſtuben=Aktien=Geſellſchaft Mercur.
Nach dem 30. April 1910 werden die Gewinnanteilſcheine nur bei den Niederlaſſungen unſerer Bank ausbezahlt.
Zugleich geben wir bekannt, daß lt. Verfügung Großherzoglichen Amtsgerichts, Darmſtadt I, vom 6. Februar 1909, bezüglich
er in Verluſt geratenen Aktien unſeres Inſtituts à Mk. 1000 Nr. 129019/20 mit Dividendenſcheinen pro 1906—1912 das
Amortiſations=
erfahren eingeleitet iſt.
Darmſtadt, den 4. April 1910.
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Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6. April 1910.
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Tau=
mels, der ihn erfaßt hatte.
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man ihm heute beigebracht hatte, alles, alles vergeſſen
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war, daß dort viel Künſtler zu finden ſeien. Die Wirtin,
nett und rundlich, war ehedem auch eine Künſtlerin
ge=
weſen.
Und wieder tönte ihm wilder, lärmender Jubel
entgegen und wieder dicke, rauchgeſchwängerte Luft.
Dicht gefüllt waren die beiden großen Räume.
Männlein und Weiblein, alles friedlich und luſtig
dicht beieinander. Und die Scherzreden flogen nur ſo.
Und der Wein floß in Strömen.
Luſtig ging es zu, all der Gram wurde hier durch
Champagner fortgeſpült; all die Sorgen des Tages
äicden uante in den die Sideg e e
Heims; hier herrſchte der Frohſinn des dicken
Wein=
gottes, hier wurde beim perlenden Sekt alles, alles
ver=
geſſen.
Auch Fritz ließ ſich Champagner geben.
Eben wollte er ſich ſetzen, als ein Herr ihn anſprach,
klein, näſelnd, mit Monokel, aber ſehr elegant.
Pardon, Herr Stark — kennen mich wohl nicht
mehr? Mewald iſt mein Name.
Sofort beſann ſich Fritz — ein Bekannter aus ſeiner
Kaufmannszeit — der Sohn ſeines ehemaligen Chefs
war es.
Ah, Herr Mewald, ja, ja! ſagte er grüßend.
Der andere näſelte weiter: Sind ja ein verflucht
berühmtes Huhn geworden — Donnerwetter — haben
uns alle zu Hauſe ſehr gefreut, als wir das alles laſen
und hörten!
Fritz neigte dankend den Kopf.
Na, kommen Sie, mein Beſter, ſetzen Sie ſich
hier=
her zu uns — hab’ da ’n paar luſtige Leutchen —
kom=
men Sie man, — es beißt keiner — alles in feſten
Hän=
den — da können Sie noch Studien machen für ’n neuen
Roman.
Es half nichts, Fritz mußte mit.
Die ganze Geſellſchaft erhob ſich, als er vorgeſtellt
wurde, — ſechs Herren waren es, feſch und vornehm,
aber mit weinroten, verlebten und ausgemergelten
Ge=
ſichtern und mit merklich gekrümmten Rücken — und
ſechs Damen waren es, feſch, flott und ebenſo luſtig
wie vorurteilslos.
Anfangs ließ die tolle Stimmung am Tiſch ein
wenig nach, man brachte der neuen Berühmtheit einen
gewiſſen Zoll der Hochachtung entgegen, man war auch
ein wenig befangen — aber lange hielt das nicht vor,
dazu war der Jubel und Trubel ringsum zu toll, und
als erſt wieder die Sektpfropfen knallten, ſchwand
jed=
wede Befangenheit, und bald war alles wieder in
wilder, turbulenter Fröhlichkeit.
In Strömen floß der Wein, unerſättlich war der
Durſt — mehr und immer mehr.
Und mit dem Weingenuß wuchs die Stimmung von
einer Stunde zur andern.
Wie eine wilde, bacchantiſche Luſt ſchien es über
alle dieſe Menſchen gekommen zu ſein — alles vergeſſen,
alles vergeſſen, nur dem Augenblick leben, nur
genie=
ßen in wilder, wilder Haſt.
Mit leiſem Erſtaunen ſah Fritz ringsum von Tiſch
zu Tiſch, und immer nur ſah er dasſelbe Bild.
Genießen! Genießen in wilder Haſt!
Und plötzlich ſah er ſeinen Bekannten an, dieſen
jungen Mewald — kaum dreißig Jahre konnte er ſein
— und wie ſah er aus — verlebt, verkümmert wie ein
junger Greis — ſchlaffe Züge, matte Augen und den
krummen Rücken, zertreten und zermahlen von den
ſchweren Wirkungen dieſer ſinnloſen Genüſſe — ein
Greis mit dreißig Jahren!
Und nun ſah er weiter, von Tiſch zu Tiſch, von
Mann zu Mann — und immer fand er bei den meiſten
dieſelben Anzeichen, dieſelben ſchrecklichen Merkmale
der unnatürlichen Genußſucht.
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6. April 1910.
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Ein Grauen packte ihn, als er alles das entdeckte
ein heimliches Grauen vor der Zukunft all dieſer
Leute.
Da auf einmal erklang mitten durch den
wildfröh=
lichen Lärm ein Ton, ein feiner, zitternder, lang
anhal=
tender Ton.
Der lahme Zitherſpieler war angekommen und
hatte ſich zum Spielen niedergeſetzt.
Sofort wurde es ſtiller, nur gedämpft unterhielt
man ſich jetzt.
Und dann begann er zu ſpielen . . .
Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit,
Klingt ein Lied mir immerdar,
Ach, wie liegt ſo weit,
Ach, wie liegt ſo weit,
Was mein einſt war!”
Still wurde es, ganz ſtill wurde es ringsum, alles
lauſchte.
Fritz aber ſaß da und ſah auf die Decke . . . und er
ſah ſich daheim auf dem Lande — er ſah ſich als Kind
über die Schneeflächen dahintollen — er ſah ſich mit dem
jungen Füllen in der Koppel herumtoben — er ſah ſich
im duftenden Heu auf den Wieſen — er ſah ſich auf dem
garbenſchweren Erntewagen hocken, er ſah die Stätten
der lieben, lieben Heimat wieder, wo die Luft rein war,
wo die Kraft gedieh, wo Ruhe und Frieden war . .
Un da mit einem Male war der Taumel fort, da
mit einem Male war die wilde Luſt verflogen — er hatte
ſich wiedergefunden — ſich ſelbſt — das Gute in ſich!
Er zahlte, verabſchiedete ſich und ging.
Als er draußen war, dämmerte ſchon der Morgen
Langſam, wohlig die friſche Luft atmend, ging er
heim.
Unterwegs begegneten ihm Arbeiter, die ſchon
ihrem Beruf nachgingen,
Er meie mit we ſeindlichn nebſgen und
da=
erfüllten Blicken ſie ihn anſahen.
Mitleidig ging er an ihnen vorüber . . .
Ach, wenn er zu ihnen ſprechen könnte!
Er würde ihnen ſagen: Beneidet ſie nicht die
Rei=
chen, die ihre Nächte verpraſſen und ihre Tage
verſchla=
fen, beneidet ſie nicht! Sie müſſen ihre Freuden mit dem
Leben bezahlen! Ihr ſeid die Glücklicheren, die ihr
arbeiten müßt, denn ihr habt noch die wirklichen
Ge=
nüſſe an den Freuden dieſes Lebens! .. . Das würde
er ihnen ſagen.
Aber ob ſie es ihm glauben würden?
Er lächelte ſtill vor ſich hin.
Wohl kaum — ſo was mußte man eben alles erſt am
eigenen Leibe erfahren.
Langſam, nachdenklich ging er heim.
Plötzlich dachte er wieder an Frau Juliane.
Das mußte nun zu Ende ſein — gleich morgen wollte
er es ihr ſchreiben .
14. Kapitel.
Gleich am nächſten Tage wollte er ſchreiben und Frau
Julianen ſagen, weshalb er nicht mehr zu ihr kommen
dürfe.
Aber es ging nicht, es ging abſolut nicht.
Schon zum vierten Male begann er einen neuen
Brief, und wieder mißlang er.
Hart, brutal erſchien es ihm — nein, ſo etwas ließ ſich
nicht ſchreiben, ſo etwas konnte man nur ſagen.
Deshalb ging er kurz entſchloſſen zu ihr hin.
Nun, warum hat man ſich denn geſtern ſo echt
eng=
liſch gedrückt? — Damit begrüßte ſie ihn.
Er war ein wenig befangen und ſchwieg.
Erſtaunt ſah ſie ihn an — ſo hatte ſie ihn hier ja noch
nie geſehen!
Des Anwehſein, des Sie verſchiten, wer doch ei
nicht vorhanden, wie?
Da ſagte er tapfer: Nein, es war wirklich nur eine
Ausrede.
Sie drohte heiter. — Jetzt ſollte ich Ihnen doch
witl=
lich zürnen.
Bitte, tun Sie es nicht.
Undankbarer Dichter, Sie! ſcherzte ſie weiter.
Ihret=
wegen lade ich mir das Haus voll Gäſte, um Sie noch ein
wenig berühmter zu machen, und da benutzen Sie die erſte
Gelegenheit und laufen mir davon. — Na, iſt das viele
leicht recht?
Nein, gewiß nicht.
Ja, aber warum taten Sie es denn, Sie komiſchel
Kauz!? — Sie lachte laut.
Still ſagte er: Bitte, lachen Sie nicht, die Veranlaſſung
iſt ſehr ernſt geweſen.
Heimlich erſchrak ſie. — Sehr ernſt?
Er nickte nur, wurde wieder befangen und ſchwieg.
Aber ſo reden Sie doch nur, bat ſie da, ich werde ſchon
ordentlich ängſtlich.
Herr Schmettow hat mich vertrieben.
Was?
Er wollte mir gratulieren zur Verlobung mit Ihnen.
Ah . . . Starr ſah ſie ihn an, wie er ſo verlegen
da=
ſtand, . . . und einen Moment lang fuhr ſie erſchrocken
zu=
ſammen, dann aber ſiegte ihr Uebermut, und plötzlich lachte
ſie laut auf.
Verblüfft ſah er drein. — Sie lachen dazu?
Ja natürlich! Soll ich vielleicht weinen?
Das begriff er nicht, abſolut nicht.
etwas denn nicht peinlich?
Gott ſei Dank nicht!
a, berührt Sie
[ ← ][ ][ → ]Nummer 79,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6. April 1910.
Seite 11
fſichtign
ufte Si
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 goldener Ring mit rotem Stein und 1 weißer Ring mit gelbem
tenkopf. 1 Handkarren. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit Inhalt. 1 ſilbernes
Arm=
id mit kleinen Blättchen und Aufſchrift. 1 ſilberne Damen=Uhr mit Goldrand.
goldener Ring mit blauem Stein. 1 Paar braune Glacéhandſchuhe. 1 Ehering.
Portemonnaie mit Inhalt. 1 Halskette mit Anhänger in Herzform. 1 gelbes
Hals=
ichen mit Kreuz und Emaileinlage. 1 gelber mit Blumen verzierter Damen=
Gummi=
ctel. 1 zweireihige Korallenkette. 1 Roſenkranz mit weißen Perlen. 1 braunes
rtemonnaie mit einigen Pfennigen Inhalt. 1 kleiner goldener Kinder=Fingerring.
Normalhemd, gez. W. K. 2 Kinder=, 2 Damen= und 1 Herren=Regenſchirm nebſt
Spazierſtöcken (in einem Laden ſtehen geblieben). 1 weißleinene Spitzen=Schürze.
Pfandſcheine, auf den Namen Ludwig Schäfer lautend. 1 graubraunes Handtäſchchen
t Taſchentuch und Gummiball. 1 weißes Taſchentuch, gez. Olga. 1 vergold.
Kinder=
ngelchen mit blauem Steinchen. 1 ſchwarzſeidener breiter Damen=Gürtel. 1 ſchwarzer
fer Filzhut mit blauem Futter. 1 Zwicker ohne Faſſung. 1 Binde=Kette. 1 ſeidener
irtemonnaie mit einigen Pfennigen Inhalt. 1 ovale Broſche. 1 brauner
Kinder=
acéhandſchuh. 1 Bleiſtift, als Anhänger, gelb, der Stiel Email mit Silberverzierung.
kleine Schlüſſel an einer Holzrolle. 1 Ring mit 9 kleinen Schlüſſeln. 1 ſilbernes
edaillon mit 3 Photographien. 1 Zwicker ohne Faſſung. 1 kath. Gebetbüchelchen.
goldene Damen=Uhr mit Kette.
Verloren: Einige Kartons kleine Perlmuttknöpfe. 1 Hunde=Halsband mit Marke
d der Nr. 9630 oder 33. 1 Zwicker mit Nickelgeſtell. 1 Rolle Noten. 1
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ch mit der Nr. 180034. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit 1 Zwanzigmarkſtück u. 2 Mk.
eingeld nebſt Rabattmarken. 1 weißes Kommuniontüchelchen mit Stickerei. 1
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iher Trauring, mit 1 großen roten Stein und gez. 15. oder 17. 9. 73. 1 ſilbernes,
rgoldetes dichtes Ketten=Armband. 1 mattgoldene Broſche mit Emaileinlage. 1
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irm mit grünlichem Griff. 1 ſchwarze Straußenfeder. 1 ſchwarzes Handtäſchchen mit
malem roten Portemonnaie und etwa 1 Mk. Inhalt. 1 kleines grünlichbraunes
ortemonnaie mit 3 Zehnmarkſtücken. 1 weißes ausgebogtes Taſchentuch, gez. C. H.
großer ſchwarzer Aſtrachan=Pelz. 1 braunes Portemonnaie mit 1,50 Mk. Inhalt.
grünliches Damen=Portemonnaie mit 5,61 Mk. Inhalt. 1 Meter 20 cm breites
weiß=
denes Band. 1 ſilberne Vorſtecknadel, verſchlungen, mit lila Stein (Amethyſt). 1 ſilb.
tten=Armband. 1 ſchwarzes Notizbuch, 1 weißer Schlips mit Simili=Bröſchchen in
ilbmondform. 1 ſchwarzes Perlentäſchchen mit 2 Taſchentüchern, gez. C. S. 1 ſchwarze
eehundleder=Brieftaſche mit Notizbuch. 1 rotes Handtäſchchen mit 1 Fahrkarte 3. Kl.
ranichſtein-Darmſtadt. 1 ſchwarzes Handtäſchchen mit 2 Schlüſſeln, Taſchentuch und
Quittungen. 1 Rettungsſeil. 1 goldenes Medaillon mit 2 Photographien. 1 graues
ortemonnaie mit 1,16 Mk. Inhalt. 1 Brief mit 1 Bild und 1 Damen=Ring. 1 ſchw.
amen=Portemonnaie mit 2,70 Mk. Inhalt. 1 weißer Kragenſchoner. 1 gelbes
Viſiten=
rtentäſchchen mit Karten. 1 ſchwarzes Zigarren=Etni mit Inhalt. 1 weißes
Taſchen=
ch, gez. F. B. 1 Füllfederhalter mit breiter Goldfeder. 1 Halskettchen mit Herzchen.
weißer gehäkelter Damengürtel. 1 Taſchenlupe. 1 goldene Broſche mit lila Steinchen
d 1 Täubchen mit roten Augenperlchen. 1 ſilberne Remontoir=Uhr mit Sprungdeckel.
weißer Damengürtel. 1 Double=Damenuhr. 1 blauer Damen=Regenſchirm mit
Natur=
iff. 1 braunes Portemonnaie mit etwa 1,20 Mk. Inhalt. 1 goldener Damen=Ring
it blauem ovalen Steinchen. 1 braune Ledertaſche mit Briefmarken. 1 blaue Broſche.
viereckiges weißſeidenes Halstuch. 1 Portemonnaie mit 4 Mk. Inhalt. 1 gold. Ring
it blauem Stein. 1 Kollier mit 1 roten und 2 weißen Steinchen.
Zugelaufen bei Privaten: 1 weiß und brauner Jagdhund. 1 Dogge.
Zugeflogen bei Privaten: 1 Kanarienvogel. 1 grauer Kanarienvogel.
Entflogen: 1 Kanarienvogel.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
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geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhe nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
iden ſich: 1 Foxterrier.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
erden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
ig, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Polizeiverordnung
betreffend die Einfuhr von friſchem Fleiſch in den Gemeindebezirk Darmſtadt.
Auf Antrag und nach Anhörung der Stadtverordneten=Verſammlung wird
f Grund des Art. 1 des Geſetzes, die Ausführung des Reichsgeſetzes über die
chlachtvieh= und Fleiſchbeſchau betr., vom 4. April 1903, ſowie des Art. 56 Abſ. 2
ff. 1 der Städteordnung mit Genehmigung des Großh. Miniſteriums des Innern
m 31. März 1910 zu Nr. M. d. J. II. 1263 verordnet, was folgt:
§ 1. Friſches Fleiſch von Tieren, die nach § 1 des Reichsgeſetzes vom 3. Juni
00 der Schlachtvieh= und Fleiſchbeſchau unterliegen, darf aus dem Zollinland in
n Gemeindebezirk Darmſtadt nur dann eingeführt und daſelbſt verwendet
wer=
n, wenn durch eine amtliche Nachunterſuchung feſtgeſtellt wird,
1. daß die Schlachttiere, von denen dieſes Fleiſch herrührt, der nach dem
Reichs=
geſetz vorgeſchriebenen amtlichen Unterſuchung unterlegen haben und hierbei
nicht beanſtandet worden ſind, ſowie
2. daß dieſes Fleiſch inzwiſchen nicht verdorben iſt, noch auch ſonſt eine
geſund=
heitsſchädliche Veränderung ſeiner Beſchaffenheit erlitten hat.
§ 2. Die Einfuhr von gehacktem Fleiſch (Hackfleiſch) in den Gemeindebezirk
armſtadt iſt verboten.
§ 3. Die unmittelbare Durchfuhr mit Durchgangsſchein und amtlicher
Kenn=
ichnung — im Poſt= und Eiſenbahnverkehr (nicht im Dampfſtraßenbahn= und
ektriſchen Straßenbahnverkehr) auch ohne dieſe — iſt nicht als Einfuhr im Sinne
eſer Polizeiverordnung zu betrachten.
Erfolgt bei der Durchfuhr im Gemeindebezirk Darmſtadt ein Aufenthalt von
ingerer Dauer, als durch die ordnungsmäßige Warenbeförderung bedingt iſt, ſo
egt unmittelbare Durchfuhr im Sinne des Abſ. 1 nicht vor.
§ 4. Die Vorſchriften dieſer Polizeiverordnung finden keine Anwendung auf
on Privaten eingeführtes friſches Fleiſch, ſofern es zum Verbrauch im eigenen
aushalt (§ 2 des Reichsfleiſchbeſchaugeſetzes) beſtimmt iſt.
Der Haushalt der Kaſernen, Krankenhäuſern, Erziehungsanſtalten,
Speiſe=
nſtalten, Gefangenanſtalten, Armenhäuſer und ähnlicher Anſtalten, ſowie der
Haus=
alt der Metzger, Fleiſchhändler, Gaſt=, Schank= und Speiſewirte, ſowie der
Familien=
enſionen iſt nicht als eigener Haushalt im Sinne des Abſ. 1 anzuſeben.
§ 5. Mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark wird beſtraft, wer den §§ 1—3 oder den
emäß § 6 erlaſſenen Vollzugsvorſchriften zuwider handelt.
Die Verfolgung tritt nur auf Antrag des Großh. Polizeiamts ein. Die
Rück=
ahme des Antrags iſt zuläſſig.
§ 6. Die zum Vollzug dieſer Polizeiverordnung erforderlichen weiteren
Vor=
hriften werden im Benehmen mit der Großh. Bürgermeiſterei vom Großh.
Poli=
eiamt erlaſſen.
§ 7. Dieſe Polizeiverordnung tritt mit dem Tag der Veröffentlichung in Kraft.
Mit dem gleichen Tag treten die Vorſchriften der §§ 2 und 5 des Reglements,
as Einbringen von friſchem Fleiſch uſw. betr., vom 2. November 1833 (Reg.=Blatt
tr. 65) außer Kraft.
Darmſtadt, den 1. April 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
jetreffend: Die Einfuhr friſchen Fleiſches in den Gemeindebezirk Darmſtadt.
Vollzugsvorſchriften
zur Polizeiverordnung vom 1. April 1910, betr. die Einfuhr von friſchem Fleiſch
in den Gemeindebezirk Darmſtadt.
Auf Grund des § 6 der obengenannten Polizeiverordnung werden im
Be=
ehmen mit der Großh. Bürgermeiſterei folgende Vorſchriften erlaſſen:
§ 1. „Fleiſch” im Sinne der Polizeiverordnung ſind alle zum menſchlichen
jenuß geeigneten Teile von der Fleiſchbeſchau unterliegenden Tieren (insbeſondere
on Rindvieh, Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden und Hunden).
Dazu gehört:
a) Muskelfleiſch (mit oder ohne Knochen, Fettgewebe, Bindegewebe und
Lymph=
drüſen), Zunge, Herz, Lunge, Leber, Milz, Nieren, Gehirn, Bruſtdrüſe
(Bröſchen, Bries, Brieſchen, Kalbsmilcher, Thymus), Schlund, Magen, Dünn=
und Dickdarm, Gekröſe, Blaſe, Milchdrüſe (Euter), vom Schwein die ganze
Haut (Schwarte), vom Rindvieh die Haut am Kopfe (einſchließlich
Naſenſpie=
gel, Gaumen und Ohren), ſowie die Haut an den Unterfüßen; ferner Knochen
mit daran haftenden Weichteilen, friſches Blut;
b) unverarbeitete Fette, insbeſondere Talg, Unſchlitt. Speck, Ließe
hes
Schweineſchmalz), ſowie Gekrös= und Netzfett.
Als „friſches Fleiſch”iſt Fleiſch anzuſehen, das — abgeſehen von einem
etwaigen Kühlverfahren — einer auf die Haltbarkeit einwirkenden Behandlung nicht
unterworfen worden iſt, ferner Fleiſch, das zwar einer ſolchen Behandlung
unter=
zogen worden iſt, aber die Eigenſchaften friſchen Fleiſches im weſentlichen behalten
hat oder durch entſprechende Behandlung wieder gewinnen kann. Die Eigenſchaft
als friſches Fleiſch geht insbeſondere nicht verloren:
durch Gefrieren oder Austrocknen, ausgenommen bei getrockneten Därmen,
durch oberflächliche Behandlung mit Salz, Zucker oder anderen chemiſchen
Stoffen,
durch bloßes Räuchern,
durch Einlegen in Eſſig,
durch Einhüllung in Fett, Gelatine oder andere, den Luftabſchluß
be=
zweckende Stoffe,
durch Einſpritzen von Konſervierungsmitteln in die Blutgefäße oder iin
die Fleiſchſubſtanz.
§ 2. Die Einfuhr von friſchem Fleiſch darf nur über beſtimmte
Eingangs=
ſtellen erfolgen.
Als Eingangsſtellen kommen ausſchließlich die Oktroierhebſtellen in
Betracht. Dieſe befinden ſich nur noch in folgenden Straßen:
1. Eſchollbrückerſtraße
8. Dieburgerſtraße
2. Eliſabethenſtraße
9. Erbacherſtraße
3. Rheinſtraße
10. Roßdörferſtraße
4. Lagerhausſtraße
11. Nieder=Ramſtädterſtraße
5. Pallaswieſenſtraße
12. Klappacherſtraße
6. Frankfurterſtraße
13. Heidelbergerſtraße und
7. Kranichſteinerſtraße
14. Beſſungerſtraße.
Für nachunterſuchungspflichtiges Fleiſch (§ 4), das auf der Frankfurter
Straße in den Gemeindebezirk Darmſtadt eingeführt wird, iſt Eingangsſtelle
der ſtädtiſche Schlachthof.
§ 3. Der Eingangsſtelle iſt das einzuführende friſche Fleiſch vorzulegen. Durch
den zuſtändigen Beamten wird vorläufig geprüft, ob das Fleiſch der
Nachunter=
ſuchung unterliegt.
Behauptet der Einführende, daß das Fleiſch von Privaten beſtellt und
zum Verbrauch in deren eigenem Haushalt beſtimmt ſei (§ 4 Abſatz 1 der
Polizei=
verordnung), ſo hat er dies unter Vorlage geeigneter Schriftſtücke nachzuweiſen.
Die Berufung auf telephoniſche Beſtellung kann den Mangel geeigneten
ſchrift=
lichen Nachweiſes nicht erſetzen.
Kann der Einführende dieſen Nachweis erbringen, ſo iſt das Fleiſch an der
Eingangsſtelle zur Einfuhr freizugeben.
§ 4. Iſt das einzuführende friſche Fleiſch für Gewerbetreibende zur
Verwendung in ihrem Gewerbebetrieb beſtimmt oder kann der Nachweis des § 3
Abſatz 2 nicht in einwandfreier Weiſe erbracht werden, ſo iſt das Fleiſch von der
Eingangsſtelle zur Nachunterſuchung in den ſtädtiſchen Schlachthof zu
ver=
weiſen.
In dieſen Fällen hat der Einführende durch eine Beſcheinigung des
Fleiſch=
beſchauers des Urſprungsortes (Anlage 2 zu den bundesratlichen
Ausführungs=
beſtimmungen zum Reichs=Fleiſchbeſchaugeſetz vom 3. Inni 1900) nachzuweiſen,
daß das Tier, von dem das Fleiſch herrührt, der vorgeſchriebenen amtlichen
Unter=
ſuchung unterlegen hat. Auf dieſer Beſcheinigung ſind vom Fleiſchbeſchauer Zahl
und Art der einzuführenden einzelnen Fleiſchſtücke, ſowie das Geſamtgewicht des
Fleiſches anzugeben. Dieſer Angaben, ſowie der erwähnten Beſcheinigung bedarf
es nicht, ſoweit die einzelnen Fleiſchſtücke mit dem Beſchauſtempel für taugliches
Fleiſch verſehen ſind.
Der Einführende hat in dieſen Fällen ferner der Eingangsſtelle ſeinen Namen
und Wohnort, ſowie Namen und Wohnung des Abſenders und des Empfängers des
Fleiſches wahrheitsgemäß anzugeben.
Die Eingangsſtelle erhebt die Gebühr für die Nachunterſuchung nach Maßgabe
des Tarifs und ſtellt hierüber eine Qnittung aus, die der Einführende bei der
Nachunterſuchung vorzulegen hat.
Der Einführende hat hierauf das Fleiſch ſofort, ohne Aufenthalt und auf dem
kürzeſten Wege ’nach dem Schlachthof zur Nachunterſuchung zu bringen.
§ 5. Gehackies (von den Knochen befreites, zerkleinertes) Fleiſch, das
nicht nachweisbar (§ 3) von Privaten beſtellt und zum Verbrauch in deren eigenem
Haushalt beſtimmt iſt, hat die Eingangsſtelle von der Einfuhr zurückzuweiſen und
im Weigerungsfalle zu beſchlagnahmen (§ 2 der Polizeiverordnung).
§ 6. Die Nachunterſuchung erfolgt durch das Fleiſchbeſchauamt. Sie
wird im ſtädtiſchen Schlachthof während der üblichen Dienſtſtunden (von 7 Uhr
morgens bis 6 Uhr abends, an Sonn= und Feiertagen von 9 bis 10 Uhr morgens)
unter Aufſicht des Vorſtandes des Fleiſchbeſchauamtes von einem der tierärztlichen
oder nichttierärztlichen Beſchauer mit der Maßgabe vorgenommen, daß ein
nicht=
tierärztlicher Beſchauer nur dann entſcheiden kann, wenn der Nachweis der
ſtattge=
habten Unterſuchung erbracht iſt (§ 4 Abſatz 2), das Fleiſch nicht verdorben iſt und
keine ſonſtige geſundheitsſchädliche Veränderung ſeiner Beſchaffenheit erlitten hat.
§ 7. Nach erfolgter Nachunterſuchung entſcheidet das Fleiſchbeſchauamt, ob
und unter welchen Bedingungen das Fleiſch zur Einfuhr zugelaſſen werden kann.
Das zur Einfuhr zugelaſſene Fleiſch iſt vom Fleiſchbeſchauamt zu kennzeichnen.
Fleiſch, deſſen amtliche Unterſuchung in der vorgeſchriebenen Weiſe nicht
nach=
gewieſen werden kann (§ 4 Abſatz 2) oder das verdorben iſt oder ſonſt eine
geſundheitsſchädliche Veränderung ſeiner Beſchaffenheit erlitten hat, iſt von der
Einfuhr zurückzuweiſen und erforderlichenfalls zu beſchlagnahmen. In geeigneten
Fällen kann auch angeordnet werden, daß das Fleiſch zum menſchlichen Genuſſe
untauglich gemacht wird.
§ 8. Die Eingangsſtellen und das Fleiſchbeſchauamt haben die ihnen gemäß
§§ 3 und 4 vorgelegten Beſcheinigungen und ſonſtigen Schriftſtücke durch
Stempelaufdruck zu kennzeichnen.
§ 9. Die mit der Eiſenbahn ankommenden, durch die Poſt oder die
bahn=
amtlichen Güterbeſtätter zu beſtellenden Sendungen friſchen Fleiſches werden durch
beſondere Beamte kontrolliert.
Derartige Fleiſchſendungen ſind noch am Tage der Zuſtellung, bei Empfang
nach 3 Uhr nachmittags bis ſpäteſtens 10 Uhr des darauffolgenden Morgens, vom
Empfänger dem Fleiſchbeſchauamt zur Nachunterſuchung vorzulegen. In dieſen
Fällen wird die Nachunterſuchungsgebühr vom Fleiſchbeſchauamt erhoben.
Mit der Dampfſtraßenbahn oder der elektriſchen
Straßen=
bahn ankommendes friſches Fleiſch iſt nach §§ 2 bis 8 zu behandeln,
§ 10. Wer friſches Fleiſch zur unmittelbaren Durchfuhr (§ 3 der
Polizei=
verordnung) in den Gemeindebezirk einführen will, hat es ebenſo wie das zur
Einfuhr und Verwendung im Gemeindebezirk beſtimmte friſche Fleiſch der Ein
gangsſtelle vorzulegen. Dieſe kennzeichnet das Fleiſch und ſtellt einen
Durchgangs=
ſchein aus, worin die Ausgangsſtelle, an der das Fleiſch ausgeführt werden ſoll,
und eine unter Berückſichtigung der Umſtände möglichſt kurz zu bemeſſende Friſt
für die Ausfuhr anzugeben iſt.
Innerhalb der beſtimmten Friſt (Abſatz 1) iſt das Fleiſch mit dem
Durchgangs=
ſchein der Ausgangsſtelle vorzulegen. Dieſe erteilt bei ordnungsmäßigem Befund
einen Ausgangsſchein und überwacht die Ausfuhr des Fleiſches.
Stellt die Ausgangsſtelle Unregelmäßigkeiten oder Ordnungswidrigkeiten
feſt, ſo hat ſie — erforderlichenfalls unter Beſchlagnahme des Fleiſches — die
Entſcheidung des Fleiſchbeſchauamtes einzuholen.
§ 11. Die Beamten der Oktroierhebſtellen, ſowie die im § 9 erwähnten
Beamten haben bei Ausübung der ihnen nach der Polizeiverordnung vom 1. April
1910 und nach dieſen Vollzugsvorſchriften obliegenden dienſtlichen Verpflichtungen
die Eigenſchaft von Polizeibeamten. Sie werden, inſoweit erforderlich, vom Großh.
Kreisamt in dieſer Eigenſchaft verpflichtet.
Darmſtadt, den 1. April 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
(7109oim
Vekanntmachung.
Betreffend: Vorkehrungen gegen Beſchädigungen der Straßenpaſſanten bei der
Vor=
nahme von Dachdecker=Arbeiten.
Wir haben wiederholt die Wahrnehmung gemacht, daß Dachdecker bei der
Vor=
nahme von Dacharbeiten, nachdem ſie an beiden Enden des betreffenden Gebäudes die
üblichen Warnungszeichen (quer ausgelegte Latten) aufgeſtellt haben, ohne weiteres
Ziegel= und Schieferſtücke auf die Straße herunterwerfen, die nicht ſelten außerhalb des
Abſperrungsgebietes niederfallen. Mit Rückſicht auf die hierdurch hervorgerufene
er=
hebliche Gefährdung der Vorübergehenden, ſehen wir uns veranlaßt, die betreffenden
Handwerker darauf aufmerkſam zu machen, daß ſie bei Vornahme von Dach= und
Haus=Reparaturen verpflichtet ſind, nicht nur gemäß Art. 295 Pol.=Straf.=Geſ.
War=
nungszeichen aufzuſtellen, ſondern mit Rückſicht auf 8366 Ziff. 8 R.=St.=G.=B. und Art. 292
Pol.=Str.=Geſ., alle Vorkehrungen zu treffen, um das Herabfallen von Ziegel= und
Schieferſtücken zu verhindern. Insbeſondere ſind während der fraglichen Arbeiten
an der unteren Dachkante Brettvorlagen anzubringen; unter keinen Umſtänden
dürfen, auch wenn Warnungszeichen ausgeſtellt ſind, Ziegel= oder Schieferſtücke
abſichtlich auf die Straße geworfen werden.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6. April 1910.
Nummer 79.
Solche Gegenſtände ſind vielmehr in Körben oder dergleichen zu ſammeln undf
herunter zu tragen.
Zuwiderhandlungen haben die Beſtrafung auf Grund der genannten Geſetzſtellen
zur Folge.
Da es immerhin vorkommen kann, daß trotz aller Vorſichtsmaßregeln, Ziegel=
und Schieferſtücke auf die Straße fallen, ſo erſuchen wir das Publikum, die
War=
nungszeichen gehörig zu beachten.
Die Schutzmannſchaft iſt angewieſen, die Beachtung obiger Vorſchriften zu
überwachen und gegen Zuwiderhandelnde Anzeige zu erheben. Paſſanten, welche durch
herabfallende Gegenſtände verletzt oder gefährdet werden ſollten, wollen auf dem
zu=
ſtändigen Polizeirevier alsbald hiervon Anzeige machen, damit der Sachverhalt ſofort
feſtgeſtellt werden kann.
Darmſtadt, den 4. April 1910.
(7363md
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Vermeidung von Staubentwickelung bei Bauten.
Unter Bezugnahme auf unſere früheren Bekanntmachungen weiſen wir
wieder=
holt darauf hin, daß nach Maßgabe der beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen
(§ 366,8 Reichsſtrafgeſetzbuches, Artikel 112 und 292 Polizeiſtrafgeſetzes) diejenigen
Beſtrafung zu gewärtigen haben, welche es unterlaſſen, bei Bauten, namentlich beim
Abbruch von Gebänden und bei der Erneuerung des Verputzes alle
Vorkehr=
ungen zu treffen, welche geeignet ſind, Gefahren für Vorübergehende und eine
beläſtigende Staubentwickelung zu verhindern. Insbeſondere iſt dafür Sorge zu
tragen, daß
1. der Verputz und das Mauerwerk vor dem Abſchlagen und während dieſer
Arbeiten ausreichend benäßt wird, daß
2. Banſchutt nicht auf die Erde abgeworfen, ſondern abgetragen oder in
Ge=
fäßen abgelaſſen und hierbei — ebenſo wie beim Aufladen auf Wagen und
Abfahren — ausreichend benäßt wird, daß
3. derartige Bauarbeiten, bei welchen eine Staubentwickelung nicht ganz zu
ver=
meiden iſt, nur in den frühen Morgenſtunden (vor 8 Uhr vormittags)
vorgenommen werden darf.
(7362md
Die Schutzmannſchaft iſt mit Ueberwachung beauftragt.
Darmſtadt, den 4. April 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Bekanntmachung.
Montag, den 18. April 1910, von nachmittags 2 Uhr ab, beginnt die
Verſteigerung im ſtädtiſchen Pfandhaus, Kirchſtraße 9 dahier.
Es kommen zum Ausgebot:
Montag, den 18. April, von nachmittags 2 Uhr ab: Weißzeug= und
Kleidungs=
ſtücke.
Dienstag, den 19. April von nachmittags 2 Uhr ab: Gold, Silber, Brillanten,
Uhren und Ringe.
Mittwoch, den 20. April, von vormittags 9 Uhr ab: Photographiſche Apparate,
Muſikwerke, Geigen, Zithern, Reißzeuge, Operngläſer und Fernſtecher.
An demſelben Tage, von nachmittags 2 Uhr ab: Weißzeug und Kleidungſtücke.
Donnerstag, den 21. April, von vormittags 9 Uhr ab: Weißzeug und
Klei=
dungsſtücke.
An demſelben Tage, von nachmittags 2 Uhr ab: Fahrräder, Nähmaſchinen,
Re=
gulateure, Weißzeug und Kleidungsſtücke.
Freitag, den 22. April, von vormittags 9 Uhr ab und von nachmittags
2 Uhr ab: Gold, Silber, Uhren, Ringe und dgl.
Montag, den 25. April, von nachmittags 2 Uhr ab: Wenn nötig, Fortſetzung
der Verſteigerung von Kleidungsſtücken und Weißzeug.
Die zur Verſteigerung heranzuziehenden Pfänder ſind folgende: Nr. 25 452
bis einſchließl. Nr. 56 728.
Die Verſteigerung findet gegen ſofortige Barzahlung ſtatt. Die Auslöſung
verfallener Pfänder hat bis längſtens Samstag, den 16. April d. J., vormittags
12 Uhr zu erfolgen.
Darmſtadt, den 4. April 1910.
Die ſtädtiſche Pfandhaus=Verwaltung.
(7369mio
Paul, Vorſteher.
Bekanntmachung.
Die Inhaber der angeblich abhanden gekommenen Pfandſcheine Nr. 34407
47996, 52600, 53978, 54142, 54152, 55218, 55971, 56400, 56621, 56631, 56769, 56929,
57688, 58387, 58388, 58915, 59562, 59929, 60 084, 60 490, 60 720, 60721, 61127, 61212,
61213, 61308, 61328, 61440, 61480, 61963, 61964, 62944, 65 695 und 67468 werden
hier=
mit aufgefordert, ihre Anſprüche innerhalb 14 Tagen, vom Tage des Erſcheinens
dieſer Bekanntmachung an gerechnet, in unſerem Geſchäftszimmer — Kirchſtraße Nr. 9 —
geltend zu machen, widrigenfalls nach Ablauf dieſer Friſt gemäß § 32 des Statuts
vom 18. Auguſt 1900, betreffend die ſtädtiſche Pfandleihanſtalt Darmſtadt, die
Kraftlos=
erklärung der Pfandſcheine erfolgen wird.
Darmſtadt, den 5. April 1910.
Städtiſche Pfandhausverwaltung
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 7. April 1910, nachm. 4 Uhr,
werden im Saale „Zur Ludwigshalle” Obergaſſe, dahier öffentlich meiſtbietend gegen
Barzahlung folgende Pfänder verſteigert:
3 guterhaltene Fahrräder, 1 Partie Zigarren u. Kognak. 1 Partie Wein,
5 Säcke Mehl, 150 Ztr. Kohlen, 1 Pferd, 2 Wagen, 1 Schneidmaſchine für
Buchbinder, 2 Ladentheken, 1 Warenſchrank, 60 Geſchäftsbücher, 2 Büfett,
5 Betten, 3 Diwan, 4 Sofa, 2 Schreibtiſche, 2 Vertiko, 5. Kommoden, 1
Schreih=
ſekretär, 3 Seſſel, 1 Tafelklavier, 2 Grammophon, 2 Nähmaſchinen, 1
Spiegel=
ſchrank, 1 Bücherſchrank, 3 Kleiderſchränke, 1 Eisſchrank, 5 Bücher (Handbuch
der Architektur, Baukonſtruktionslehre und Bauſtile), 8 Kartons
Gratulations=
karten, 1 Stehpult, 3 Lüſter, 1 Kopierpreſſe, 1 Fleiſchklotz, 2 Brotgeſtelle,
1 Kuchengeſtell, 1 Pferdegeſchirr, 2 Waſchkommoden, 1 Waſchſchränkchen Tiſche
Stühle, Bilder, Spiegel u. a. m.
Die fettgedruckten Gegenſtände kommen beſtimmt zur Verſteigerung.
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 28, I.
7490)
Paul, Vorſteher.
(7368
Gebühr der Nachunterſuchung eingeführten
friſchen Fleiſches.
Mit Genehmigung Großh. Miniſteriums
des Innern vom 31. v. Mts., zu Nr. M.
d. J. II, 1545, wird für die
Nachunter=
ſuchung des in den Gemarkungsbezirk
Darm=
ſtadt eingeführten friſchen Fleiſches, ſoweit
dies gemäß der Polizeiverordnung vom
1. ds. Mts. der Nachunterſuchung
unter=
worfen iſt, eine Gebühr von 5,5 Pfennig
für 1 Kg. vom Einbringer erhoben.
Bruch=
teile eines Kilogramms werden dabei für
voll gerechnet. Ergeben ſich bei der
Ge=
bührenberechnung Bruchteile von Pfennigen,
ſo wird nach oben auf den ganzen Pfennig
abgerundet.
(7284im
Darmſtadt, den 4. April 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
Betreffend: Das Einhalten der Schlag=
tauben zur Saatzeit.
Unter Bezugnahme auf Artikel 39 Ziff. 2
des Feldſtrafgeſetzes fordern wir diejenigen
hieſigen Einwohner, welche Tauben halten,
hierdurch auf, dieſelben vom 25. März bis
15. April I. Js. eingeſperrt zu halten.
Derjenige, deſſen Tauben während der
gedachten Zeit frei betroffen werden, wird
mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk. oder mit Haft
bis zu einer Woche beſtraft.
Auf die Militär=Brieftauben der
Mit=
glieder des hieſigen Brieftaubenklubs findet
vorſtehendes nur inſoweit Anwendung, als
dies das Reichsgeſetz vom 28. Mai 1894,
den Schutz der Brieftauben betreffend, zu=
(6455mmm
läßt.
Darmſtadt, den 18. März 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Jaeger.
Schloſſerarbeiten.
Die bei Errichtung einer höheren Knaben=
und Mädchenſchule erforderlichen
Ven=
tilationseinrichtungen der Heizungsanlage
ſollen vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte
(Grafenſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9)
während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote nach auswärts werden nicht
abgegeben.
Angebote ſind bis
Dienstag, den 12. April 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 30. März 1910.
Stadtbauamt.
(7365md
Buxbaum.
Inſtallationsgegenſtände.
Verſteigerungs-Anzeige.
Die Lieferung von
Inſtallationsgegen=
ſtänden für die höhere Knaben= und Mäd=
Mittwoch, den 6. April 1910, nachmittags 3 Uhr,
ſollen im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 („Roſenhöhe”) verſchiedene Möbel, darunter:
Betten, Waſchkommoden, Nachtſchränke, Spiegel, Vertikos, Schränke, Regulator,
Nähmaſchine, Stühle, Pianinos, Sekretäre, ferner 1 Fahrrad, Fleiſchmühle
Eisſchrank, 1 Waſchmaſchine, Dezimalwage, Ladenſchränke, Stelleiter, 1
Kaſſen=
ſchrank, 4 Pferde, 1 Hund (Boxer), verſchiedene Wagen, Halbverdecke, Coupees,
Breaks, 1 Partie Geſchäftsbücher, 8 Karton mit 8000 Anſichtskarten,
90 Kunſtblätter, 1 Briefmarkenalbum mit ca. 800 Marken, 1 Revolver,
17 Bände Brockhaus Lexikon, 4 Herrenanzüge u. ca. 180 Meter Satin u. Serge
zwangsweiſe gegen bar verſteigert werden.
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher,
Georgenſtraße 11, I.
7473)
Holzverſteigerung.
Freitag, den 8, I. Mts., von vormitags 10 Uhr an, werden im
Georgen=
häuſer Gemeindewald, Diſtrikt Mark, verſteigert:
Stämme: 6 Hainbbuchen — 1,27 fm, 8 Eſche — 1,36 fm, 1 Erle — 0,25 fm,
24 Fichte — 8,91 fm;
Derbſtangen: 103 Fichte — 10,34 fm;
Scheiter, rm: 22 Buche, 47 Eiche, 1 Eſche, 4 Erle;
Knüppel, rm: 30 „
8 „ 10 „ 1 Fichte;
Welle: 880
650 „ 245 „ 60
Stöcke, rm: 18
9 Fichte.
Bemerkt wird, daß ſich unter den buchen Knüppel 23 rm Hainbuchen befinden,
welche ſich für Geſchäftsleute eignen. Anfang beginnt an der Grube. Die
Zuſammen=
kunft iſt bei Herrn Gaſtwirt Schneider bei Station Meſſel. Bei ungünſtiger
Wit=
terung findet die Verſteigerung bei dem genannten Gaſtwirt ſtatt.
Georgenhauſen, den 2. April 1910.
(7346im
Großherzogliche Bürgermeiſterei Georgenhauſen.
Lehr.
Schöner heller Sommerhut, Togue,
kaum getragen, ſowie hellſeid.
Sonnen=
ſchirm preiswert zu verkaufen
(*8435
Liebigſtraße 46, parterre.
Eine noch neue Strickmaſchine billig
zu verkaufen. Näheres
(*8418ms
Liebfrauenſtraße 112, part. links.
1 Vogelkäfig bill.
Waſchmaſchir
zu verkaufen
*8437)
Sandbergſtraße 61, 2. Stock.
Kleidergarderobe, 1 Wormſer Ofen
1u. 1 gebrauchte Badewanne billig ab
zugeben. Grüner Weg. 23, part. (B746a
Für Friseure!
Ein Warmwassergasapparat, eine
Bürstenreinigungs- und
Haarent-
wirrungsmaschine billig abzugeben.
Zu erfragen in der Expedition. (*8517
Bekanntnachung.
Mittwoch, den 18. Mai l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Brauereibeſitzer Georg Friedrich
Diehl Eheleuten dahier zugeſchriebene Lie
genſchaft:
Flur Nr.
qm
35 149//10 212 Hofreitehinterm
Ban=
gert, jetzt
Heinhei=
merſtraße 77,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigen
(K52/10
werden.
Darmſtadt, den 1. April 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (L7401,66
Verkauz von zuratraßzenſtreu.
Am Freitag, den 8., Mittwoch, den 13.,
Dienstag, den 19., Samstag, den 23,
und Mittwoch, den 27. April,
wird auf dem Hofe der Kavallerie=Kaſerne
an der Holzhof=Allee in Darmſtadt die
Matratzenſtreu je einer Eskadron verkauft,
Der Verkauf beginnt jedesmal um 9=Uhr
30 Min. vormittägs.
(7090sm
Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24.
Dünger=Verkauf.
Am Donnerstag, den 7. April 1910,
von 9½ Uhr vormittags ab,
wird auf dem hinteren Hofe der alten
Kavallerie=Kaſerne in Darmſtadt die Ma= einer Eskadron öffentlich meiſt=
(7206om
bietend verſteigert.
Garde=Dragoner=Regiment
(1. Großh. Heſſ.) Nr. 23.
Bekanntmachung.
Die heute in Roßdorf abgehaltene
Holzverſteigerung iſt genehmigt. Die
Abfuhrſcheine können vom 11. April an bei
(7364
den Kaſſen abgeholt werden.
Ober=Ramſtadt, den 4. April 1910.
Großh. Oberförſterei Ober=Ramſtadt.
Daab.
Invaliden und Kriegstellnehmer
erhalten Auskunft, ſowie Hilfe und Rat,
Hess. Bureau, Darmstadt, Kirchstr. 21. (6071as
Spezialität:
Pflanzen
Messbude 4½ Meter lang,
5,20 Meter lang,
Reklameschild 6s cm breit und
billig zu
2 Aushängekasten verkaufen.
chenſchule, und zwar 107 Kloſetts, 11
guß=
eiſerne Ausgußbecken, 39 Fayence=
Waſch=
tiſche, 20 Fayence=Ausgußbecken nach
vor=
liegendem Muſter ſoll vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte,
Grafenſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9,
während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Samstag, den 23. April 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, am 1. April 1910.
Stadtbauamt.
Buxbaum. (7366md
Kanalbauarbeiten.
Die Herſtellung eines Rohrkanals in
der Soder= und Heidenreichſtraße ſoll
ver=
dungen werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem Tiefbauamte, Zimmer Nr. 7,
während der Dienſtſtunden zur Einſicht
offen. Auch werden dort die Angebotſcheine
abgegeben.
Angebote ſind bis
Samstag, den 9. April 1. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, den 5. April 1910.
Tiefbauamt.
Keller.
(7400md
Bekanntmachung.
Mitwoch, den 18. Mai 1910,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die den Johann Friedrich
Traut=
wein Eheleuten dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
qm.
Flur Nr.
IV 639¾5/100 233//10 Hofreite
Schwa=
nenſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K56/10
Darmſtadt, den 4. April 1910.
aus trockenem
Eichenholz
in allen Größen
ſtets vorrätig
offeriert billigſt
J. Sch
Küfermeister
Teichhausstr. 8.
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Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
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Unterricht
Lehrzeit 25 Stunden.
S. Guttmann
(L7483,66 Wendelstadtstrasse 26, parterree
Nummer 79.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6. April 1910.
Seite 18a.
Aktiva.
Dank für Hander und Anaustrie, Darmstadt.
Bilanz per 31. Dezember 1909.
Passiva.
ug deat
ähril
II.
VI.
VII.
Soll.
Disponible Fonds:
1. Kasse, fremde Geldsorten und
Coupons
2. Wechsel und kurzfristige
Schatz-
anweisungen des Reichs und der
Bundesstaaten
3. Guthaben bei Banken u. Bankiers
4. Reports und Lombards
Vorschüsse auf Waren und
Warenverschif-
fungen . .
Eigene Wertpapiere
Konsortialbeteiligungen
Dauernde Beteiligungen bei anderen
Bank-
instituten und Bankfirmen
Debitoren in laufender Rechnung:
1. Bedeckte Kredite
2. Nicht bedeckte Kredite
3. Aval-Kredite . . . ℳ 19,295,097.39
Bankgebäude . . . . .
Aktien-Kapital .
Reserven
Kreditoren:
1. Kreditoren in laufender Rechnung
2. Depositengelder .
Akzepte, Schecks und Avale:
1. Tratten und Schecks
2. Avale .
. ℳ 19,295,097.39
Unerhobene Dividenden:
von früheren Terminen
Reserve für die Mark-Noten der früheren
Bank für Süddeutschland
Begulierungskonto Filiale Hannover . . .
Talonsteuer-Reserve
,
Gewinn- und Verlust-Konto:
Gewinnsaldo . . . .
Gewinn- und Verlust-Konto pro 1909.
S7. Geschäftsjahr.
(7360P
Haben.
Geschäfts-Unkosten: Zinsen, abzüglich der gezahlten 6,717,111 Handlungsunkosten (einschliesslich II. Provisionen, abzüglich der gezahlten 6,811,872ſ0 02 der Tantiémen an den Vorstand III. Gewinne aus Rffekten 3,126,231 136 und die Oberbeamten) . . . 6,918,750id 03) IV. Gewinne aus Finanzoperationen . 2,469,166 72 V. Gewinne aus dauernden Beteiligungen bei Steuern . . . . . . 1,103,967 33 anderen Bankinstituten und Bankfirmen 1.741,123 158 Gratifikationen an die Beamten VI. Valuten-Gewinne . 882,213) (17 (Weihnachten, Abschluss), Ehren- VII. Diverse Eingänge. . ... 12,924/86 gaben an Beamte, Zuwendung VIII. Gewinn-Vortrag von 1908 . . . . . . . 441,079ſs 35 an die Pensionskasse und für wohl- tätige Zwecke. 1.532,255: 55 9,554,972 291 Abschreibung auf Immobilien und Mobilien . 513,003l 51 II. Einlage in die „Besondere Reserves 1,250,000 IV. Talonsteuer-Reserve
, , , 160,000- Gewinn-Saldo . . . . . . . . . . . 10,723,746ſs 25 22 Ziert 67 1. 2meret 2 Verwendung des Gewinnes: dewiun Salle . . 10 12746 365 1. Dividende pro 1909 von 6½%. 10,010,000. 2. Tantiéme des Aufsichtsrats . . . 269,500-
3. Gewinn-Vortrag 444,246 25 Lnerc 25 rte 12
am Luisenplatz Luisenstr. 10 am Luisenplatz
Darmstädter Sprach- und Handelschule
Leiter: Emil Held und Hieron. Schneider.
Neue 4, 6 u. 12 monatl. Kurse Anfang April für junge und erwachsene
Herren und Damen.
Ausbildung in allen kaufmännischen Fächern.
Stenographie-, Maschinenschreiben nach verschiedenen Systemen.
Sprachen: Französ., Engl., Span., Ital. — Grammat., Konvers.,
speziell kaufm. Korrespondenz.
Besondere Klassen für Fortbildungsschüler unter Leitung eines
Staatlich geprüften diplomierten Handelslehrers.
NB. Schüler unserer Handelsschule sind beim Verlassen der städt. Schulen, wie
diejenigen der kaufmännischen Fortbildungsschule vom Besuche der
obligat. Fortbildungsschule befreit.
Anmeldungen frühzeitig erwünscht.
3447a)
Bandelsſchule
des Darmstädter Pädagogiums.
Mit Beginn des neuen Schuljahres wird dem Darmſtädter
Pädagogium eine Handelsschule angegliedert.
Sie hat den Zweck, iunge Leute, die ſich dem kaufmänniſchen Beruf widmen
wollen in allen Handelswiſſenſchaften gründlich auszubilden.
Der Unterricht wird erteilt von einem aus dem Volksſchullehrerſtande
hervorge=
gangenen, an der Akademie für Sozial= und Handelswiſſenſchaften in Frankfurt a. M.
ausgebildeten und geprüften Handelslehrer.
Näheres durch den Leiter
M. Elias, Hochſtraße 58.
B6006)
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Luisenstr. 10 Leiter: Emil Held u. Hieron. Schneider Luisenstr. 10.
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gewähr-
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6.'April 1910.
Nummer 79.
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Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6. April 1910.
Nummer 79.
Kurzes Gastspiel.
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Morgen 5 Donnerstag, 7. April
der weltberühmten
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Rosari Taeffere
assistiert von Louis Paglieri in der Pantomime
„Rose und Dolch‟
Originalszenen des spanischen Volksliedes.
Dazu das brillante 1. April=Programm.
Trotz des mit enormen Kosten verbundenen Gastspiels von
Rosario Guerrero
Keine Preiserhöhung!
Vorverkauf wie bekannt. Num. Parkett bei den Herren
Hugo de Waal und E. Gerber, Rheinstraße.
Verkehrs-Verein Darmstadt.
Protektor: Seine Königliche Hoheit der Grossherzog.
Einladung.
Wir laden hiermit unsere Mitglieder zu der am
Samstag, den 9. April 1910, abends 9 Uhr,
im „Fürstensaal‟ Grafenstrasse 20,
stattfin-
denden
Hauptversammlung
ein.
Tages-Ordnung:
Entlastung des Rechners.
2. Voranschlag für 1910.
3. Wahl des Vorsitzenden.
wieder wählbar.
zureichen)
Bankutürs mit Lichtbildhern.
Der Vorstand.
(471
Wirkung
Fl. M. 1.85
unübertroffen!
Fl. M. 3.70
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Schreiben Sie mir Ihre Adresse. Gebe
Auskunft, wie ich mich vom Stottern
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Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6. April 1910.
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Seite 22
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 6. April 1910.
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Italieniſcher Brief.
(Schluß.)
C) Neapel, 1. April.
„Glück muß der Menſch haben.‟ Ehe wir von Rom
ſcheiden und demütig vor der Villa Malta, dem
Wohn=
ſitz des Exreichskanzlers, ſtehen, kommt er ſelbſt mit
ſeiner Gemahlin und dem aktiven Reichskanzler den
Hauptweg herunter zu einem Spaziergang in ſeinem
Garten. Höflich, doch ziemlich ernſt erwidert er unſere
ehrerbietigen Grüße durch Abnehmen ſeines runden
Hutes, dann entſchwindet er uns in den viel
ver=
ſchlungenen Gängen ſeines parkähnlichen Gartens.
Danach wandern wir abermals der Peterskirche zu, um
die Sixtiniſche Kapelle mit den Stanzen Rafaels zu
bewundern. Wie könnten Minuten genügen, um von
der Schönheit dieſer Bildwerke zu ſprechen? Man
kommt, ſieht und bewundert ſtaunend den Geiſt, die edle
Kraft, die ſo Unvergängliches ſchaffen konnte! Von
dort zur Porte Pia hinaus in die Katakomben von San
Paolo, die den verfolgten Chriſten in der neroniſchen
und ſpäteren Zeit zum Unterſchlupf, zu Andachten und
Begräbniſſen dienten. Unſer letzter Tag war damit
beſchloſſen, nachmittags weiter gen Neapel. „Neapel
ſehen und ſterben” — nun ſo ſchlimm ſtand’s nicht mit
unſeren Gefühlen, als es ſich abends im Gaslichte
und den Entenpfützen der Straßen präſentierte; ein
Gewitterregen hatte getobt. Gleich kann bemerkt
wer=
den: Neapel iſt ſo ſchmutzig auf ſeinen Straßen, wie
man es ſich nicht vorſtellen kann!
Morgens ſtrahlender Himmel, der ganze
Vor=
mittag wurde mit Beſuch des weltberühmten
Aqua=
riums zugebracht. An der grand marine ſpielt ſich das
häusliche Leben vollſtändig auf der Straße ab: man
kocht, wäſcht und putzt die Kinder, unterſucht ſie mit
genauer Kontrolle der Kopfſtation auf alles was beißt
und kriecht, wechſelt Kleidungsſtücke; Hündlein und
Kätzlein, Hühner, junge Schweinchen mit jungen
Schäf=
chen ſind Mitbewohner der meiſt einen abſchreckenden
Eindruck machenden Häuſer. Daneben beſſere
Miets=
wohnungen, ſchöne Villen uſw. Die Läden ſind nicht
mit ſolchem vornehmen Raffinement ausgeſtattet wie
bei uns. Mandolinen=, Gitarrenklang mit
wohlklin=
gendem Geſang erklingt die ganze Straße entlang.
Auf dem Meer, das ſonnenbeſchienen traumhaft rauſcht,
Dreimaſter, Fiſcherboote, fernziehende Dampfer. Das
luftige Ufer von Sorrento liegt, von unſerem Schiff
geſehen, verheißungsvoll vor uns. Weiter gen Capri,
nach einer Stunde in Sicht mit dem weißen,
leuchten=
den Marmorſchloß von Krupp, das ſein Beſitzer wohl
nicht vollendet geſehen.
Aus= und einbooten iſt immer eine lächerliche
Sache, nach dem Grundſatz: „Schadenfreude iſt die
reinſte‟ — einige küßten das Waſſer, anderen wuſch
es die Kleider. Die blaue Grotte, als Ziel von
unge=
fähr 30 kleinen Booten, die immer nur zwei Perſonen
aufnehmen, hielt, was ſie verſpricht „grotta azzura”.
Waſſerdecke, Menſchen bläulich phosphoreſzierend. Eng
iſt der Ein= und Ausgang, den man im Boot liegend
gewinnt, und nach heftigem Schaukeln landet man
in Napoli, von kräftigen Matroſenhänden die
Treppe hinaufbefördert. Auf der Inſel ſelbſt kann
man Kapreſer Wein und all den tauſenderlei Tand
er=
handeln als beliebte Reiſemitbringſel. Soviel Maler,
namentlich deutſche, wie ehemals mit dem bekannten
Allers, ſollen nicht dort ſein; die Künſtlerkneipe
Hiddi=
geigei kann man ſchon von außen mit ihren al fresco
gemalten Wandreliefs bewundern. Zu früh pfeift uns
die Schiffsſirene zuſammen und auf Deck iſt wieder
Mandolinen= und Gitarrenſpiel. Hin= und Rückfahrt
unter italieniſchen Geſängen mit entſprechender
Teller=
ſammlung. Na, überhaupt maccaroni und vino an
Stelle des Wortes Trinkgeld iſt ſo volkstümlich, daß
man bei jedem Schritt ſein Kupfer los wird. Ratſam
iſt’s, ſich die Taſchen loſe damit zu füllen.
Museo nazionale birgt große antike Schätze; ſie zu
würdigen, gehörten Monate an Zeit. Gerade, wie in
Rom mit den vatikaniſchen Kunſtwerken. Wir arme
deutſche Schwalben durchfliegen ſie im Fluge: ſchön,
großartig und prächtig katalogiſiert; jeder Bädecker
nennt ſie uns mit * und Doppelſtern. Allerdings
Pompeji gab uns einen Gewitterregenguß ohne gleichen:
durch die antiken Straßen floſſen Bäche, und wir
hüpften auf den hochgelegenen Mittelſteinen wie die
Bachſtelzen umher, bis auf die Haut durchnäßt. Dafür
erquickte uns abends ein gutes, kräftiges Diner.
Ve=
ſuvius ſcheint uns vormittags klar zu ſein, alſo hin zu
ihm mit Benutzung der guten elektriſchen
Zahnrad=
bahn, die in 14 Tagen die fahrende Menſchheit ſogar
bis kurz zum Obſervatorium bringen wird. Unſere
Herren wählen den beſchwerlichen Aufſtieg von
Bos=
cornale, doppelt beſchwerlich wird er ihnen ſein, da ſich
wieder Gewitterregen eingeſtellt. Mit uns Damen
hat Jupiter Pluvius aber ein Einſehen gehabt, wir
ſind über die Lava= und Schutthalden hinaus bis zu
den erſten kleinen Oeffnungen gegangen, die Schwefel
in reichlicher Menge ausſtrömten. Klar lag er mit
dem Obſervatorium vor uns; in Kurven zu Pferd und
in Sänften zog ſich die Kavalkade immer höher hinauf
zur linken Seite des Aufſtiegs; groteske Formen
er=
ſtarrter Lava. Klar ſtand der Veſuv mit wehenden
Dämpfen, leider ohne Feuerſchein wie eine Silhouette
in der Luft; wir kehrten um, und als die erſten
Regen=
tropfen fielen, nahm uns gaſtlich das „Eremo=Hotel”
auf. Dann ging’s eine Stunde hinunter mit
Zahnrad=
bahn und Landauer zu unſerem Hotel. Nun, wenn
wir morgen von Napoli ſcheiden, ſo iſt’s mit
hoffen=
dem Herzen, daß uns die ſizilianiſche Sonne deſto
freudiger ſtrahle!
Nummer 79.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 31. März: dem Elektrotechniker Karl
Habermehl, Kiesſtr. 36, e. S. Karl Erich. Am 28.:
dem Gefangenaufſeher Ernſt Schleppy, Rhönring 121,
e. T. Emilie Magdalena Sibylla. Am 29.: dem
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2. April: dem Bahnwärter Konrad Dörner, Nieder=
Ramſtädter Straße 38, e. T. Anna Maria. Am 3.: dem
Schloſſer Adolf Schäfer, Kiesſtr. 12, e. S. Ludwig=
Dem Bankbeamten Hans Döhler, Taunusſtr. 36,
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Reinlein, Landwehrſtr. 19½, e. T. Anna Maria. Am
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Am 2.: dem Fabrikarbeiter Peter Kopp, Mauerſtr. 32,
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