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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
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werden angenommen in Darmſtadt
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ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bet
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Ne 76.
Samstag, den 2. April.
1910.
Die heutige Nummer hat 34 Seiten.
Die Frage der militäriſchen Luftſchiffahrt
im franzöſiſchen Senat.
* Bei der Debatte über das Heeresbudget im
franzöſiſchen Senat interpellierte der Senator
Reymond bezüglich der Organiſation der
militäri=
ſchen Luftſchiffahrt und führte folgendes aus:
Frankreich befinde ſich gegenüber
Deutſch=
land, was die Luftſchiffahrt angehe, ſehr im Nachteil.
Wenn die lenkbaren Luftſchiffe keinen wirklichen Vorteil
brächten, ſolle der Miniſter dies ſagen, damit man die
be=
trächtlichen Ausgaben für die militäriſche Luftſchiffahrt
ſpare; wenn ſie aber einem dringenden Bedürfnis
entſprä=
chen, dürfe man nicht länger zögern, die unerläßlichen
Opfer zu bringen. Der Redner wies darauf hin, daß die
lenkbaren Luftſchiffe imſtande ſeien, die Operationen von
Truppen und Geſchwadern beträchtlich zu erleichtern.
Reymond führte als Beiſpiel die Organiſation
Deutſch=
lands an, deſſen ganze militäriſche Front von Metz bis
Aachen und Koblenz mit Organiſationen für lenkbare
Luftſchiffe verſehen ſei. Der Redner warf dann der
Mi=
litärverwaltung vor, daß ſie die Erfinder der privaten
In=
duſtrie fernhalte; man ermutige in Frankreich weder zur
Fabrikation von Waſſerſtoff noch von Ballonhüllen, welche
das Kriegsdepartement von Deutſchland kommen laſſe.
Reymond zählte dann eine Reihe von
Verbeſſe=
rungen auf, welche Deutſchland in der militäriſchen
Luftſchiffahrt gemacht, namentlich bezüglich der Türme für
drahtloſe Telegraphie, Rohre zum Fortſchleudern von
Projektilen und Luftſchiffhallen; er forderte die
Schaf=
fung einer Zentralſtelle, um die Angelegenheiten
der Luftſchiffahrt methodiſch zu leiten. Redner machte dem
Kriegsdepartement den Vorwurf, daß es zu wenig Muhe
auf Flugmaſchinen verwende. Offiziere, welche auf die
Eroberung der Luft hinarbeiteten, erhielten keinerlei
Er=
mutigung. Reymond kritiſierte die Auffaſſung des
Kriegsminiſters, welche darin beſtehe, daß es am beſten
ſei, den Luftſchiffahrtdienſt zu teilen zwiſchen Artillerie,
von der alles reſſortiere, was ſchwerer als Luſt ſei, und
dem Geniekorps, von dem reſſortiere, was leichter als
Luft ſei. Es müſſe ein einheitliches
Luftſchiffer=
korps geſchaffen werden; ebenſo ſei die ſofortige
Errich=
tung einer luftſchifftechniſchen Schule erforderlich. Die
ge=
forderten Kredite von 720000 Franes, die zwiſchen
Aril=
lerie und Geniekorps geteilt werden ſollten, ſeien nicht
ausreichend. Der Kriegsminiſter habe zwar angedeutet,
daß in der nächſten Zukunſt eine Ausgabe von 20
Mil=
lionen Francs ins Auge gefaßt werden müſſe, aber es ſei
zweifellos beſſer, ſogleich entſprechende Opfer zu
verlan=
gen, denn es ſei keine Zeit zu verlieren.
Im weiteren Verlaufe der Sitzung ſagte General
Langlois, in der Frage der Verproviantierung habe
Deutſchland einen Vorſprung gewonnen. Vor allem
ſei man in Frankreich im Bau von Feldküchen und in der
Fleiſchkonſervierung rückſtändig. Ferner laſſe man es ſich
nicht angelegen ſein, Kanonen gegen Luſtballons zu
bauen. Schuld an dieſem Zuſtande ſei, daß man in der
franzöſiſchen Armee allen Neuerungen feindlich
gegenüber=
ſtehe und daß das Syſtem der Zentraliſation ſo
ausge=
bildet ſei, daß jede eigene Initiative getötet werde. Der
General forderte den Kriegsminiſter auf, dieſes Zuſtandes
Herr zu werden. Der Miniſter werde bei dieſem Werke
ganz Frankreich an ſeiner Seite haben.
Der Kriegsminiſter erklärte, die Armee habe
der Luftſchiffahrt ſtets Beachtung geſchenkt. Die
fran=
zöſiſche Luftflotte beſtehe zurzeit aus den Luftſchiffen
„Ville de Paris”, „Colonel Renard” und „Liberte” Mit
Rückſicht auf die Unſicherheit der Löſung der hier in Frage
kommenden Probleme habe die Militärluftſchiffahrt
bis=
her keine umfangreicheren Aufgaben löſen können, als die
ſie gelöſt habe. Die in Deutſchland gemachten
Fort=
ſchritte ſeien ſehr übertrieben worden. Deutſchland
habe gegenwärtig nicht mehr als fünf oder ſechs
kriegs=
brauchbare Luftſchiffe, nämlich zwei „Zeppelin”, zwei
„Groß” und einen oder vielleicht zwei „Parſeval”. Dazu
kämen beſtenfalls noch fünf kleinere Ballons, die aber nur
in beſchränktem Maße verwendbar ſeien. Frankreich habe
demgegenüber brei lentbare Luſtſchiſfe. (Zuruf
Rep=
monds: Aber kein einziges iſt disponibel!) Aber ſie
wer=
den ausgebeſſert oder umgeſtaltet, erwiderte der Miniſter.
Außerdem befinden ſich vier Ballons im Bau, die Ende
1910 in Dienſt genommen werden können. Frankreich
be=
ſitzt ferner zwei Luftſchiffhallen, die im Laufe des Jahres
1910 um drei weitere vermehrt werden. Ende 1910
wer=
den wir über ſieben Lenkballons und fünf Luftſchiffhallen
verfügen.
Der Kriegsminiſter zählte im weiteren Verlaufe ſeiner
Rede die Arbeiten und Entwürfe im Intereſſe der
Luftſchiffahrt auf, die im nächſten Jahre 20 Millionen
Francs erfordern werden. Er wies ſodann eine große
An=
zahl der gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück, und ſagte
dabei u. a., daß es kein Intereſſe habe, eine Luftſchiffhalle
in dem 400 Kilometer von der Grenze entfernten Paris
zu erbauen. Der Kriegsminiſter könne unmöglich alle
Modelle von Aeroplanen prüſen, denn es würden täglich
neue herausgebracht. Möge das Parlament Mittel für
Uebungszwecke zur Verfügung ſtellen, das ſei beſſer als
alle Theorie. Er ſei feſt entſchloſſen, der Armee alle Mittel
für die Entwicklung der Luftſchiffahrt zur Verfügung zu
ſtellen, von allen induſtriellen Fortſchritten Nutzen zu
ziehen und ein erwähltes Perſonal heranzuziehen.
Nachdem Reymond nochmals die Ueberlegenheit
Deutſchlands auf dem Gebiete der Luftſchiffahrt betont
und die Erklärungen des Kriegsminiſters als
unbefrie=
digend bezeichnet hatte, nahm der Senat eine
Tages=
ordnung an, mit der ſich auch der Kriegsminiſter
ein=
verſtanden erklärte, des Inhalts: Der Senat wünſcht, daß
der Kriegsminiſter unverzüglich die Selbſtändigkeit und
den Fortſchritt der militäriſchen Luftſchiffahrt ſicherſtellt,
und ſpricht der Regierung das Vertrauen aus.
Der tiefe Eindruck, den die Senatsdebatte über die
Lage der franzöſiſchen Militärluftſchiffahrt hervorgerufen
hat, ſpiegelt ſich in den Erörterungen der Preſſe
wider. Die radikale „Action” ſchreibt: Es handelt ſich
da nur um eine traurige Wiederholung deſſen, was in der
Kriegsflotte vorgeht. Die erſten Panzerſchiffe und die
erſten Unterſeeboote ſind einem franzöſiſchen Gehirn
ent=
ſprungen und heute ſind es England und Deutſchland, die
eine erdrückende Ueberlegenheit über die franzöſiſche Flotte
beſitzen. Wird der Genius Frankreichs immer nur dazu
dienen, um den Ruin Frankreichs vorzubereiten? — Das
„Echo de Paris” tadelt, daß der Senat ſich mit
Verſpre=
chungen begnügt habe. Wir leben in einer Zeit, wo die
parlamentariſchen Körperſchaften ſelbſt angeſichts der
ern=
ſteſten Intereſſen der nationalen Verteidigung nicht mehr
die Tatkraft haben, um in zweckdienlicher Weiſe gegen
Mangel an Vorausſicht, gegen Leichtfertigkeit und
Unfer=
tigkeit anzukämpfen. Man begnügt ſich damit, Wünſche
oder das Bedauern auszuſprechen. Das iſt die Politik der
Wurſtigkeit, welche die Schuld daran trägt, daß Frankreich
weder eine Flotte zur See noch eine Luftflotte beſitzt.
Aehnlich ſagt der „Eclair”: Wir hatten alle Mittel an der
Hand, um unſere Nebenbuhler zu überflügeln, und ſind
nun die Letzten. Der Senat beſchränkt ſich darauf, eine
Tagesordnung anzunehmen, in der dieſe Tatſache
kon=
ſtatiert und der Kriegsminiſter General Brun aufgefordert
wird, ſich etwas zu beeilen. Welch ein Jammer!
Zu den Reiſen der Balkanfürſten
wird der „Kreuzzeitung” aus Wien geſchrieben: Es wird
vorausſichtlich längere Zeit brauchen, bis man alles, was
in den verſchiedenen diplomatiſchen Küchen gebraut
wor=
den iſt, verdaut haben wird, zumal die Konjekturanten ſich
beeilten, ihr Süppchen dabei zu kochen. Dieſe begnügten
ſich nicht mit dem, was tatſächlich aufgetiſcht worden iſt,
ſondern taten noch ein übriges, indem ſie mit den
man=
nigfachſten Ausſtreuungen über noch zu gewärtigende
wei=
tere Fürſten= und Diplomatenreiſen debutierten. Es gibt
kaum ein gekröntes Haupt, dem nicht oder deſſen nahen
Verwandten bedeutſame Beſuche bei den anderen Höfen
zugeſchrieben worden wären. Wir haben uns angelegen
ſein laſſen, hierüber Erkundigungen einzuziehen, und das
Ergebnis iſt, daß wir mit gutem Recht allen bezüglichen
Meldungen ein Pauſchaldementi entgegenſetzen
könnten. Richtig iſt, daß unſerm Kaiſer aus Anlaß
der Feier ſeines bevorſtehenden 80. Geburtstages
mehr=
fache, jedoch ausſchließlich einen familiären Charakter
tra=
gende Beglückwünſchungsbeſuche zahlreicher Fürſtlichkeiten
zuteil werden dürften. Was auch die Beſuche der
Balkan=
fürſten bei dem Zaren und bei dem Sultan anbelangt, ſo
wird die Serie mit dem Beſuche des Königs Peter beim
Sultan ihren vorläufigen Abſchluß finden. Ein Beſuch
des Fürſten von Montenegro beim Zaren oder beim
Sul=
tan ſtehe, ſoweit bisher bekannt iſt, ebenſowenig bevor,
als man bisher weiß, ob der Ankündigung des
Gegen=
beſuches des Sultans bei den Königen von Bulgarien
und Serbien bereits gefaßte Beſchlüſſe zugrunde liegen.
Was die Ergebniſſe des Beſuches des Königs von Bulgarien
in Konſtantinopel und des zu gewärtigenden Beſuches
des Königs von Serbien beim Sultan anbelangt, ſo gilt
es in unterrichteten Kreiſen für ausgemacht, daß andere
Vereinbarungen als ſolche, die ſich auf
wirtſchaft=
liche Verſtändigung beziehen, nicht in Betracht
kommen. Man iſt denn auch in den diplomatiſchen Kreiſen
überzeugt, daß der von allen Mächten geteilte Gedanke
der Notwendigkeit der Erhaltung des status quo im
näheren Orient hinſichtlich ſeiner Verwirklichung durch die
Ergebniſſe des Gedankenaustauſches der türkiſchen
Regie=
rung mit der bulgariſchen und der ſerbiſchen volle
Unter=
ſtützung findet.
Teutſches Reich.
Die erſte Leſung der
Reichsverſiche=
rungsordnung wird im Reichstage in der
Woche nach Wiederaufnahme der Arbeiten vorgenommen
werden. Die Beratung dürfte drei Tage währen. Es iſt
beabſichtigt, die Kommiſſionsarbeiten ſofort in Angriff zu
nehmen, um eine Ausſprache über die allgemeinen
Ge=
ſichtspunkte der Vorlage noch vor der Vertagung
herbei=
führen zu können. Es iſt wahrſcheinlich, daß die
Kom=
miſſion noch nach der Vertagung einige Wochen tagen
wird. Ob die Kommiſſion auch im Herbſt vor dem
Zu=
ſammentritt des Plenums tagen wird, hängt von dem
Fortſchreiten ihrer Arbeiten ab. Längere Zeit jedoch bei
dieſen wichtigen Fragen ohne Fühlung mit den
Fraktio=
nen zu arbeiten, dürfte kaum angehen; umſomehr, als es
ſich bei der Reichsverſicherungsordnung um zahlreiche
techniſche Fragen und um ſchwierige Materie handelt,
ſo=
daß die Verantwortung für die einzelnen Vertreter der
Fraktionen eine große ſein wird.
— Die Vorlage über die Schiffahrtsabgaben
wird dem Reichstage erſt im Herbſte zugehen, da die
Vor=
lage, die vom Bundesrat im günſtigſten Falle Ende April
verabſchiedet werden wird, vom Reichstage vor der vor
Himmelfahrt eintretenden Vertagung der Seſſion nicht
mehr beraten werden könnte.
Prinz Heinrich von Preußen hat vom
1. April ab den Poſten als Generalinſpekteur
der Marine übernommen. Zum erſten Male erhält
unſere Marine einen ſelbſtändigen Generalinſpekteur, denn
Großadmiral v. Koeſter, der den Titel führte, war in
erſter Linie Flottenchef. Der Generalinſpekteur unterſteht
unmittelbar dem Kaiſer und führt eine beſondere Flagge.
Er gilt als direkter Vertreter des Kaiſers, übt die
Kon=
trolle über die Kriegstüchtigkeit und Kriegsbereitſchaft der
Schiffe und Schiffsverbände aus und erſtattet dem Kaiſet
Bericht. Seine Tätigkeit iſt mit der eines
Armeeinſpek=
teurs zu vergleichen, aber noch umfaſſender. Ein
Stabs=
offizier ſteht dem Prinzen zur Dienſtleiſtung zur
Ver=
fügung.
Die Verlegung des erſten
Geſchwa=
ders der deutſchen Hochſeeflotte von Kiel
nach Wilhelmshaven wird von der engliſchen
Preſſe ſehr eifrig beſprochen. Der Berliner Vertreter
der „Daily Mail” z. B. ſagt, dies ſei als der wichtigſte
Schritt in der Entwickelung der deutſchen Flotte
an=
zuſehen ſeit der Annahme des Flottengeſetzes im Jahre
1900. Man dürfe nicht überſehen, daß das neue
Haupt=
quartier des Gros der deutſchen Flotte nunmehr nur 16
Stunden von der engliſchen Küſte entfernt ſei. Noch
nie=
mals in der Geſchichte ſei eine ſo mächtige Flotte ſo nahe
der engliſchen Küſte in ſteter Bereitſchaft gelegen! —
An=
dere Blätter urteilen vernünftiger über dieſe Maßregel der
deutſchen Marineleitung. „Daily Chronicle” z. B. meint,
die „Alldeutſchen” ſetzten offenbar ſehr weitgehende
Hoff=
nungen auf dieſe Kräfteverſchiebung, allein die
gegenwär=
tige Regierung in Berlin ſei entſchieden gegen jede
Un=
terſtützung des kriegeriſchen Geiſtes. Ihr komme es nur
darauf an, die Verteidigung der deutſchen Küſte geſtärkt zu
ſehen, allein kriegeriſche Abſichten lägen ihr durchaus
ferne.
Die Gründung einer deutſchen
Kongo=
liga iſt in Hannover von einer in Verbindung mit dem
kirchlich=ſozialen Kongreß abgehaltenen Verſammlung
be=
ſchloſſen worden. Zweck der Liga iſt die Herbeiführung
vertragsmäßiger Zuſtände im Kongobecken auf Grund der
Berliner Kongoakte vom Jahre 1885. Ueber 100
Mit=
glieder traten der Liga ſofort bei, deren Vorſitz der
Großkaufmann Vietor in Bremen übernommen hat.
— Der Reichstagsabgeordnete Dr. v.
Dziem=
bowski (Pole) hat ſein Mandat niedergelegt.
Ausland.
— Die „Agenzia Stefani” veröffentlicht die Liſte des
neuen italieniſchen Kabinetts, die mit der bereits
gemel=
deten übereinſtimmt. Das Miniſterium der
Landwirt=
ſchaft hat Reineri übernommen.
— Die franzöſiſche Kammer hat allen Artikeln des
Altersverſorgungsgeſetzes in der vom Senat beſchloſſenen
Faſſung zugeſtimmt und darauf mit 560 gegen 4 Stimmen
das Geſetz im ganzen angenommen.
Der Senat nahm den Geſetzentwurf an, durch den
alle wegen entehrender Delikte Verurteilten vom
Hee=
resdienſt bei den im Mutterlande garniſonierenden
Truppen ausgeſchloſſen werden. — Außerdem wurden die
Ergänzungskredite für das Rechnungsjahr 1909 betreffend
die militäriſchen Ausgaben in Marokko bewilligt.
— Das däniſche Landsthing nahm das Budget für
1910/11 mit 26 Stimmen an; 31 Abgeordnete enthielten
ſich der Abſtimmung. Das Budget iſt damit vom
Reichs=
tage erledigt.
Im engliſchen Unterhauſe fragte der Abgeordnete
Bowles (konſ.) Mc. Kenna erſtens, ob ſeine
Aufmerkſam=
keit auf die offizielle deutſche Erklärung gelenkt
worden ſei, daß vom Datum des offiziellen Bauauftrages
bis zum Datum der Indienſtſtellung der Bau der „
Naſ=
ſau”, „Weſtfalen” und „Rheinland” ſowie der „Poſen”
40, 37, 37 reſp. 36 Monate erforderte; zweitens: ob irgend
ein Grund vorliege zu der Annahme, daß irgend ein
deutſcher Dreadnought in weniger als 36 Monaten gebaut
worden ſei oder hätte gebaut werden können, und drittens:
ob er noch an der Erklärung feſthalte, daß britiſche
Dreadnoughts vom erſten Auftrage bis zur Zeit der
In=
dienſtſtellung in 24 Monaten gebaut werden könnten,
ſo=
wie ſchließlich: ob ein Dreadnought ſelber in 18
Mona=
ten gebaut worden ſei. Mac Kenna erwiderte, ein
Auszug aus der „Norddeutſchen Allgemeinen Zeitung”
in dem in der Frage angegebenen Sinne ſei in der „
Ti=
mes” vom 24. März erſchienen. Den zweiten Teil der
Frage bejahe er. Er hege keinen Zweifel, daß ein
deut=
ſches Schiff vom Dreadnought=Typ auf Wunſch in
weni=
ger als 36 Monaten gebaut werden könne. Seine
An=
ſichten über den im dritten Teil berührten Punkt ſeien
in ſeinen erläuternden Bemerkungen zum Flottenbudget
1909/10 unter dem Titel „Schiffsbauten und
Reparatu=
ren” enthalten. Was den letzten Teil der Frage angehe,
ſo ſei der Dreadnought am 2. Oktober 1905 auf Kiel
ge=
legt und am 11. Dezember 1906 in Dienſt geſtellt worden,
aber der Bauauftrag ſei erhebliche Zeit vor dem 2.
Ok=
tober 1905 gegeben worden. — Bowles fragte: Habe
ich Mac Kenna dahin zu verſtehen, daß er nicht an die
von dem deutſchen Blatte veröffentlichte Erklärung glaube?
Nein, erwiderte Mac Kenna, ich möchte nicht vor die
Alternative geſtellt werden, ſagen zu müſſen, ob ich irgend
einer Erklärung in der Zeitung geglaubt oder nicht
ge=
glaubt habe. Die Erklärung war keine offizielle; ich
akzep=
tiere nicht ihre völlige Genauigkeit.
Hierauf kündigte Premierminiſter Asquith an, er
hoffe, daß die allgemeine vorläufige Diskuſſion über die
das Vetorecht der Lords betreffenden Reſolutionen
am 4. April beendet ſein werde. Die Regierung werde am
5. April einen Vorſchlag vorlegen für die Bemeſſung der
Zeit der Diskuſſion der Vetoreſolutionen. Sowie die
Vetoreſolutionen angenommen ſeien, werde die
Regie=
rung Reſolutionen vorſchlagen, welche die auf die
Dis=
kuſſion des Budgets für 1910/11 verwendete Zeit regeln.
Der Staatsſekretär des Innern Churchill erklärte,
ſo=
bald die Reſolutionen angenommen ſeien, werde die
Re=
gierung ohne Rückſicht auf die Folgen die Beratung des
Budgets verlangen. (Beifall bei der Regierungspartei.)
Die Regierung werde nicht im Amte bleiben, wenn ſie
nicht glaube, annehmen zu dürfen, daß ſie die
Reſolu=
tionen Geſetz werden laſſen könne. Da die Lords das
Vetorecht dazu benutzt hätten, um der prärogativen Krone
zu trotzen und da ſie die Rechte des Unterhauſes
zuſchan=
den gemacht hätten, ſei es jetzt nötig geworden, daß die
Krone und das Unterhaus in gemeinſamem Vorgehen
das Gleichgewicht der Verfaſſung wieder herſtellen und
das Veto der Lords für immer beſchränken müßten. (
Lau=
ter Beifall bei der Regierungspartei.) Darauf wurde die
Debatte bis zum 4. April vertagt.
Während die politiſche Lage noch immer ſehr
unklar iſt, wird die Erklärung des Premierminiſters
Asquith im Unterhauſe allgemein als Zeichen dafür
an=
geſehen, daß die Regierung entſchloſſen iſt, die Löſung der
Kriſis zu beſchleunigen, da die iriſchen
Natio=
naliſten die Annahme des Budgets unterſtützen werden,
und daß das Parlament im Mai aufgelöſt werden wird.
* Hamburg, 31. März. Die
Militärbe=
hörde verbot dem Militär den Beſuch mehrerer hie=
ſiger und Altonger Säle, weil dieſe auch der
Sozial=
demokratie für Wahlrechtsverſammlungen zur
Ver=
fügung geſtellt wurden. In dem hiervon betroffenen
großen Sagebielſchen Lokal fand eine gewaltige
Pro=
teſtverſammlung ſtatt, worin Abg. Ledebour ſprach und
eine Interpellation im Reichstage in Ausſicht ſtellte.
Ledebour ſprach dann ſcharf über die Wahlreform und
ſagte, nicht Reden und Demonſtrationen, ſondern nur
der politiſche Maſſenſtreik werde den Verfaſſungsbruch
verhindern. Sollte der Zeitpunkt für dieſe ſcharfe
Maßregel kommen, ſo werde die Arbeiterſchaft
ge=
ſchloſſen dafür einſtehen. Die Rede wurde mit
toſen=
dem, anhaltendem Beifall begleitet.
* Bukareſt, 31. März. Der König von
Ser=
bien wurde beim Verlaſſen des ruſſiſchen Bodens in
Reni durch einen Vertreter des Königs von Rumänien
be=
grüßt, ebenſo in Samovit, von wo König Peter nach
Sofia und Konſtantinopel weiterreiſte.
* Die Abreiſe des Präſidenten
Rooſe=
velt aus Kairo gab im ſelben Maß zu
Sympathie=
kundgebungen Anlaß wie ſeine Ankunft. Vor den
Toren des Hotels, auf den Straßen, ſowie auf dem
Bahnhofe begrüßte eine zahlreiche Menge mit lautem
Jübelruf den Präſidenten. Der Khedive hätte eine
eigene Sonderbotſchaft auf den Bahnhof geſandt, die
ihm Lebewohl ſagen ſollte. Der engliſche
Generalkon=
ſul Sir Eldon Gorſt und der Generalgouverneur des
Sudans, Sir Reginald Wingate, ſprachen Rooſevelt
den Dank der britiſchen Regierung dafür
aus, daß er während ſeiner Reiſe in ſeinen Worten
das Intereſſe Englands ſtark vertreien habe. Sie
er=
klärten, daß die Worte des ehemaligen Präſidenten der
Vereinigten Staaten über Aegypten und ſeine
Bewoh=
ner auf dieſe nicht ohne Einfluß ſein würden. Von
Alexandria aus dankte Rooſevelt dem Khediven für all
die Freundlichkeit und Herzlichkeit, mit der er während
ſeines Aufenthaltes in Aegypten empfangen
wor=
den iſt.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 2. April.
Die Ausgaben der Stadt für gemeinnützige
Zwecke.
* In Sachen der Gründung eines zweiten
Mädchenhortes zu Darmſtadt wird uns im
An=
ſchluß an die bereits ſtattgefundenen Erörterungen das
Folgende mitgeteilt:
Die Bürgermeiſterei und die Stadtverordneten=
Verſammlung ſind einmütig in der herzlichſten
Anerkennung der ſelbſtloſen Arbeit, welche
tat=
kräftige Frauen in den Schutz= und
Fürſorgebe=
ſtrebungen der Gegenwart leiſten. Die Stadt erfreut
ſich einer großen Anzahl von Fürſorgeorganiſationen,
deren Einrichtung und Ausbau auf Privatinitiative
be=
ruht. Andererſeits ſind jedoch auch die Ausgaben der
Stadt in einer Weiſe geſtiegen, daß eine fortgeſetzte
weitere Belaſtung der Allgemeinheit gerade in der
gegenwärtigen kritiſchen Zeit den größten Bedenken
unterliegt. Nach dem Voranſchlag für 1910 beziffern ſich
die Ausgaben, die die Stadt für
gemein=
nützige Zwecke leiſtet, auf insgeſamt
66500 Mark. Hiervon entfallen auf:
1. Beiträge an gemeinnützige Vereine und
Wohlfahrtsanſtalten
. 13973 Mk.
2. Znſchüſſe an hieſige Kleinkinderſchulen
(einſchließlich des Mietwertes des der
Beſſunger Kleinkinderſchule überlaſſenen
alten Schulhauſes an der Beſſunger
Straße) . . . . . . . . . . . . .
7300
3. Zuſchuß an die Kaſſe der Knaben=
5750
Arbeitsanſtalt . .
„ „ „
6800
4. Koſten der Schulzahnklinik . . .
5. Koſten der Leſe= und Bücherhalle 14910
6. Koſten der Jugendſpiele . . . . . 6000
7. Koſten der ärzlichen Beaufſichtigung der
Volksſchulen .
. 4600
Der Zuſchuß zu den Betriebskoſten des
Hof=
theaters von 20000 Mark iſt in obiger Summe uon
66500 Mark nicht einbegriffen.
Faßt man lediglich die Beiträge an Vereine und
Wohlfahrtsanſtalten (13973 Mark) und die Zuſchüſſe
an hieſige Kleinkinderſchulen (7300 Mark), ſowie die in
dem Voranſchlag weiter vorgeſehene Summe für
ein=
malige Ausgaben (7167 Mark) ins Auge, ſo liegt in
der. Tat eine Geſamtbelaſtung von
an=
nähernd 30000 Mark vor. Auch für den Antrag
auf Errichtung eines zweiten Mädchenhortes lagen die
wärmſten Empfehlungen vor. Es mußte jedoch
er=
wogen werden, daß die Fürſorgearbeit auf die Dauer
nicht unentgeltlich geleiſtet werden konnte, nach den
eigenen Angaben des Vereins die Aufnahme von 50
Kindern etwa 1600 Mark Unkoſten verurſachen würde
und die ſozialen Einrichtungen der Stadt, die bei ihrem
Beginne ehrenamtlich und unentgeltlich geleitet
wur=
den, auf die Dauer zu hohen Ausgaben geführt haben.
Die Knaben=Arbeitsanſtalt, die ihre Entſtehung einer
großherzigen Stiftung verdankt, erfordert heute
einen Zuſchuß von 5750 Mark, der ſtädtiſche Zuſchuß zu
der Schulzahnklinik beträgt heute 6800 Mark. Die
Stadt Darmſtadt dürfte mit ihrem Beitrage für
ge=
meinnützige Zwecke an der Spitze der heſſiſchen Städte
ſtehen, auch wenn man den Zuſchuß zum Hoftheater
nicht berückſichtigt. Die Schulzahnklinik dahier iſt als
die erſte ſtädtiſche Anſtalt im Reiche organiſiert worden.
Die hier bereits beſchloſſenen Bewilligungen ſind um
ſo bedeutungsvoller, als die Stadt ihre
Entſchließun=
gen zu Laſten der Steuerzahler zu treffen hat und
einen Fonds für ſoziale Zwecke nicht beſitzt. Mangels
Stiftungen für Zwecke der Erziehung muß die Stadt
von je 100 Mark Volksſchulkoſten 98,44 Mk. aus Mitteln
der Steuerzahler beſtreiten. Sie iſt nach einer Statiſtik
des Jahrbuches Deutſcher Städte hiernach unter 54
Städten diejenige Stadt, welche den
größten Anteil ihrer Schulkoſten aus
Mitteln der Steuerzahler zu decken hat.
Mainz, welches eigenes Schulvermögen und ſonſtige
Einnahmequellen beſitzt, braucht nur 91 Mark aus
Mitteln der Steuerzahler zu decken. Würde im Wege.
einer Stiftung die Errichtung eines Mädchenhortes
ge=
ſichert ſein, ſo wäre das auf das Freudigſte zu
be=
grüßen. Das aufzuwendende große Kapital wäre in
volkswirtſchäftlicher Hinſicht gewiß gut angelegt.
An=
geſichts der großen Leiſtungen auf ſozialem Gebiet,
welche die Frauenarbeit in unſerer Stadt bereits zu
verzeichnen hat, und der großen Ausgaben, welche die
tädtiſche Verwaltung zu Laſten der Steuerzahler
be=
ſchloſſen hat, dürfte die ablehnende Haltung gewiß
gerechtfertigt erſcheinen.
* Prinzeſſin Heinrich von Preußen iſt geſtern
Nach=
mittag zum Beſuch im Neuen Palais hier eingetroffen.
Neue Profeſſoren. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog haben den Oberlehrern Bruno Aſchenbrenner
an der Oberrealſchule zu Mainz, Heinr. Becker an der
höheren Mädchenſchule und dem Lehrerinnenſeminar zu.
Mainz, Dr. Herm. Biedenkopf an der Real= und
Land=
wirtſchaftsſchule zu Groß=Umſtadt Ludwig
Bux=
baum an der Oberrealſchule zu Worms Eduard
Becker an der Oberrealſchule zu Alsfeld, Dr. Auguſt
Freiherr von Gall an dem Landgraf Ludwigs=
Gymnaſium zu Gießen, Dr. Otto Glaſer an dem
Neuen Gymnaſium zu Darmſtadt, Heinrich Glenz
an der Oberrealſchule zu Offenbach, Dr. Jakob
Hell=
wig an dem Realgymnaſium zu Mainz, D. Friedrich
Herrmann an der Viktoriaſchule und dem
Lehrerinnen=
ſeminar zu Darmſtadt, Auguſt Keßler an dem Neuen
Gymnaſium zu Darmſtadt, Johann Joſeph Kraemer
an dem Oſtergymnaſium zu Mainz, Dr. Georg
Kraus=
müller an dem Realgymnaſium und der Oberrealſchule
zu Gießen, Friedrich Kunkel an der Viktoriaſchule und
dem Lehrerinnenſeminar zu Darmſtadt, Rektor Dr.
Wilhelm Lettermann an der höheren Bürgerſchule
zu Groß=Gerau, Moritz Repp an der Realſchule und
dem Progymnaſium zu Bingen, Karl Rouge an der
Realſchule zu Michelſtadt, Hans Rupp an der
Ober=
realſchule zu Heppenheim, Heinrich Sohn an der
Ober=
realſchule zu Mainz, Rektor Otto Weißgerber an
der Schillerſchule zu Friedberg, Georg Wißmann an
der höheren Bürgerſchule zu Langen, Karl Zimmer
an dem Realgymnaſium zu Darmſtadt Dr. Max
Zimmermann an dem Gymnaſium zu Worms den
Charakter als Profeſſor erteilt.
— Ordensverleihungen, Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Rabbiner des Rabbinates
Worms Dr. Alexander Stein zu Worms aus Anlaß
ſeiner Verſetzung in den Ruheſtand das Ritterkreuz
1. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen
mit der Krone und dem Kirchendiener Johann Franz
Leonhardt an der Schloßkirche zu Offenbach das
Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift „Für treue
Dienſte” verliehen.
Zur Pſychologie der
Eiſenbahn=
kataſtrophen.
***. Angeſichts des furchtbaren Eiſenbahnunglücks
bei Mülheim am Rhein, bei dem ſo viele
hoffnungs=
volle Menſchenleben ein jähes, grauenvolles Ende
fan=
den, gewinnen die Unterſuchungen beſondere
Bedeut=
ung, die ein bekannter amerikaniſcher
Eiſenbahninge=
nieur, Charles R. Keyes, über die großen
Eiſenbahn=
unfälle angeſtellt hat und die die Urſachen der immer
wiederkehrenden Kataſtrophen in ein beſonderes Licht
rücken. Bei den meiſten Unfällen ſtoßen wir auf die
gleichen Gründe, irgend ein Beamter durchbricht die
aufgeſtellte Ordnung, ein Signal wird überſehen, eine
Weiche verſehentlich falſch eingeſtellt. Das Ende iſt
gewöhnlich, daß irgend ein kleiner Bahnbeamter als
ſchuldig erkannt wird, man entläßt ihn, er wird
ver=
urteilt, und die Sache iſt damit abgeſchloſſen.
Dabei überſieht man die eigentlichen tieferen
Ur=
ſachen, die bei den modernen Eiſenbahnen die
Kata=
ſtrophen entſtehen laſſen. „Eine Kette iſt nie ſtärker,
als ihr ſchwächſtes Glied, und immer wieder ſcheitern
auch unſere Eiſenbahnſyſteme an dieſem ſchwächſten
Gliede. Es mag im erſten Augenblick erſtaunlich
klin=
gen, aber dieſer ſchwächſte Punkt im Eiſenbahnnetze
iſt aus demſelben Stoffe gemacht, aus dem unſere
Träume entſtehen. Bei beiden entſcheiden kurze
Augenblicke, in denen der Geiſt des Menſchen in ſein
Unterbewußtſein taucht. Der gute Beobachter wird
das an ſich ſelbſt im Leben oft bemerken, nur daß hier
keine erſchütternden Folgewirkungen eintreten; im
Eiſenbahnbetriebe aber führt das Gleiche zu den
furchtbarſten und ſchrecklichſten Ereigniſſen.” Mit der
Verurteilung des „Schuldigen” iſt da gar nichts
ge=
tan: „man könnte den kleinen Beamten ebenſo gut
verurteilen, weil er einen Großvater gehabt hat”
Die Unvollkommenheit des menſchlichen Geiſtes, das
iſt die Urſache der meiſten Eiſenbahnkataſtrophen, und
die Gefahren können nur verringert werden, wenn
dieſe pſychologiſchen Zuſammenhänge erkannt und in
Rechnung geſetzt werden.
Auf den modernen Bahnen ſind die Einrichtungen
ſo vervollkommnet, daß die allerwenigſten Unfälle auf
techniſche Mängel zurückgeführt werden können. Die
kleinen Verbeſſerungen, die ſich mit der Zeit vielleicht
noch herausbilden werden, ſind ſo gut wie
bedeutungs=
los angeſichts der Statiſtik, die die meiſten Unfälle auf
„Fahrläſſigkeit” einzelner Individuen zurückführi.
Dieſe „Fahrläſſigkeit” iſt faſt immer eine momentane
Schwäche der Gehirntätigkeit, wie ſie das Leben
täg=
lich mit ſich bringt. Es genügt nicht, feſtzuſtellen, daß
ein Menſch dieſe oder jene Vorſchrift nicht erfüllt hat,
alles kommt darauf an, weiter zu forſchen und zu
er=
kennen, woraus dieſes momentane Verſagen der
menſchlichen Intelligenz entſteht. Man kann im
Eiſen=
bahndienſt dieſe „Unſicherheiten des Menſchengeiſtes”
faſt völlig in zwei Kategorien aufteilen. In der einen
Gruppe von Fällen iſt es ein Verſagen des
Gedächt=
niſſes, in der anderen das Erwachen eines rätſelhaften,
unkontrollierbaren Dranges, der Ordnung der Dinge
entgegen zu handeln. Dieſe geiſtigen Schwankungen
ſind an ſich unheilbar; alles Streben, muß darauf
ge=
richtet ſein, durch techniſche Mittel ihre Folgen
un=
möglich zu machen. Ein vollkommenes Gedächtnis
gibt es nicht, der Alltag lehrt uns das täglich, ohne
daß ſchlimme Folgen eintreten, aber in einem großen
Bahnbetriebe entſtehen dadurch die ſchwerſten
Un=
glücke.
Keyes führt ein Beiſpiel an, das als typiſch gelten
kann. Bei der Station Jefferſon in Amerika iſt ein
doppeltes Seitengeleiſe, auf dem die Güterwagen
ab=
gefertigt werden. Jeden Morgen nimmt ein
Lokal=
zug einige Wagen mit. Das geſchieht in folgender
Weiſe: Die Lokomotive des eingelaufenen Zuges wird
abgekoppelt, fährt über die eingeſtellte Weiche auf das
Nebengeleiſe, ſetzt ſich vor die Güterwagen und ſchiebt
ſie auf den am Bahnhof wartenden Perſonenzug, um
dann die Fahrt fortzuſetzen. An der Weiche ſteht ein
Beamter, der das Weichenwerk handhabt. Eines
Mor=
gens iſt die Zahl der Güterwagen beſonders groß. Der
Maſchiniſt vergißt im erſten Augenblick, die größere
Länge der Wagenkette in Rechnung zu ſetzen, er gibt
etwas zu viel Kraft, ſodaß ein etwas zu harter
An=
prall auf den ſtehenden Zug droht. Der Weichenſteller
ſieht die Gefahr, er ſpringt auf die vorüberrollenden
Wagen und bremſt. Die Notwendigkeit des raſchen
Entſchluſſes lenkt ſein Gehirn aus der gewöhnlichen
Gedankenkette: in der Eile vergißt er, daß er hinter
ſich die Weiche offen gelaſſen hat. Kurz darauf brauſt
ein Schnellzug heran: die offene Weiche führt ihn aufs
Nebengeleis, er überrennt den Prellbock, ſtürzt in die
Tiefe und Dutzende von Menſchen ſterben eines
furcht=
baren Todes. Dieſes Beiſpiel könnte man nach
Be=
lieben vervielfachen, aber es genügt, um zu zeigen,
wodurch ſolche kleinen Vergeßlichkeiten entſtehen, die
wir im Leben an uns ſelbſt täglich erfahren. Es iſt
eine Unſicherheit des Geiſtes, die uns abhält, das zu
tun, was wir ſchon hundertmal getan haben. Faſt in
allen Fällen gehen die Eiſenbahnkataſtrophen auf ſolche
Urſachen zurück: irgend etwas durchbricht den
gewohn=
ten Gang, der Geiſt wird in eine neue Richtung
ge=
drängt, und das Altgewohnte auf Augenblicke
ver=
ſchoben. So lange die Dinge gewohnheitsmäßig
ab=
laufen, iſt die Gefahr gering. Aber ſie wächſt mit dem
Augenblick, wo irgend etwas beſonderes den
gewohn=
ten Lauf hemmt; ob dies nun ein in den täglichen
Fahrplan beſonders eingeſchobener Sonderzug iſt oder
ein unerwartet anders ſtehendes Signal, eine
Reak=
tion tritt ein und ſtört auf Augenblicke den
gewohn=
ten Gedankenablauf. Und mit dieſen pſychologiſchen
Vorgängen, denen jeder Menſch unterworfen iſt, muß
gerechnet werden.
Die Entlaſſung des „Schuldigen” beſeitigt nicht die
Gefahr, ja ſie erhöht ſie, weil nun andere, genau ſo
un=
vollkommene Menſchen, an ſeine Stelle treten, die
dazu noch über geringere Erfahrung verkügen. Wenn
die Technik helfen ſoll, ſo kann das nur in der
Richt=
ung geſchehen, daß Mittel gefunden werden, die
auto=
matiſch die Irrtümer des Menſchengeiſtes berichtigen.
Es muß ſo unmöglich gemacht werden, daß durch ein
menſchliches Verſehen eine Kataſtrophe entſteht.
So=
dann aber wird es für die Eiſenbahntechniker darauf
ankommen, ſich von der Suggeſtion des
Althergebrach=
ten freizumachen. Wenn wirkliche Verbeſſerungen
kommen ſollen, ſo können ſie nicht mehr aus einem
Ausbau des jetzigen Betriebsſyſtems hervorgehen: eine
völlig neue Art der Betriebsführung müßte geſchaffen
verden, die nicht von den Dogmen der alten gefährdet
wird. Die aber müßte ſo geſtaltet ſein, daß der
menſch=
liche Fehler durch die einfache Tatſache ſeines
Auf=
tretens den Zug automatiſch zum Halten bringt. Der
Betrieb müßte dann einfach ſtillſtehen. Es müßte
ein=
fach unmöglich gemacht werden, daß zwei Züge
hinter=
einander die gleiche Weiche paſſieren oder daß ein Zug
nach einem Halteſignal überhaut noch weiter fahren
kann.
Nummer 76.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April=1910.
Seite 3.
* Ernennungen. Durch Entſchließung
Großherzog=
lichen Miniſteriums des Innern wurde der Referendar
Dr. Walter Georgi aus Darmſtadt zum Regierungs
aſſeſſor, die Lehramtsreferendare Karl Becker zu
Worms, Theodor Buchinger zu Mainz, Dr. Walther
Diemer zu Gießen, Karl Doepfer zu Gießen,
Rudolf Dumont zu Worms, Karl Emmel zu
Darm=
ſtadt, Karl Engelhardt zu Groß=Bieberau, Dr. Georg
Frank zu Heppenheim, Dr. Karl Heinrichs zu
Laubach, Dr. Emil Hemken zu Darmſtadt, Wilhelm
Heyl zu Darmſtadt, Johann Kämmerer zu
Mainz, Rudolf Keller zu Friedberg, Franz Kieffer
zu Mainz, Karl Kircher zu Darmſtadt, Dr. Hermann
Knöllinger zu Gießen, Bernhard Magſaam zu
Alsfeld, Fritz Meywald zu Darmſtadt, Wilhelm
Philipps zu Wimpfen, Georg Ploch zu Grünberg,
Heinrich Salomon zu Vilbel, Dr. Bernhard
Schind=
ling zu Mainz, Heinrich Schmidt zu Butzbach,
Dr. Wilhelm Schraub zu Alzey, Heinrich Schuſter
zu Offenbach, Wilhelm Schwarz zu Offenbach,
Wil=
helm Schwinn zu Darmſtadt, Ludwig Seibert zu
Groß=Umſtadt, Dr. Eduard Stohr zu Gießen, Georg
Struth zu Gießen, Emil Vollert zu Darmſtadt,
Dr. Hermann Wehrheim zu Gießen zu
Lehramts=
aſſeſſoren ernannt.
— Pfarrperſonalie. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog haben dem Pfarrer Heinrich Wolkewitz zu
Dauernheim die evangeliſche Pfarrſtelle zu Dienheim
übertragen.
— Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Guido Maurer aus Groß=Umſtadt, Kreis Dieburg,
eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Horchheim,
Kreis Worms.
— Verliehen wurden dem israelitiſchen
Religions=
lehrer Louis Langſtädter in Ober=Ingelheim die
Rechte eines definitiv angeſtellten Volksſchullehrers.
— Aus der Miniſterialabteilung für Bauweſen.
Der ſeither zur vorübergehenden Dienſtleiſtung bei der
Miniſterialabteilung für Bauweſen einberufene
Bau=
inſpektor des Hochbauamts Darmſtadt, Baurat Wilhelm
Diehl hat am 1. April d. J. die Geſchäfte des
Hoch=
bauamts Darmſtadt wieder übernommen; der
Bau=
inſpektor für beſondere Bauausführungen Hugo
Land=
mann zu Darmſtadt wurde zum 1. April d. J. nach
Gießen als Vorſtand eines Neubaubureaus für den
Amtsgerichtsbau daſelbſt verſetzt.
In den Ruheſtand verſetzt wurde der Rabbiner
des Rabbinates Worms Dr. Alexander Stein zu
Worms auf ſein Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner
langjährigen treuen Dienſte, mit Wirkung vom 1. April
1910 an; der Weichenſteller in der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſenbahngemeinſchaft Michael Gaubatz zu
Hergers=
hauſen mit Wirkung vom 1. Juli 1910 an.
— Der Provinzialausſchuß der Provinz
Stairken=
burg hält eine Sitzung am Samstag, den 9. April,
vor=
mittags halb 10 Uhr, mit folgender Tagesordnung
ab: 1. Wirtſchaftsbetrieb des Jakob Salzgeber zu
Darmſtadt, Gervinusſtraße Nr. 69; 2. Klage des
Orts=
armenverbandes Erlenbach gegen den
Ortsarmenver=
band Reichelsheim wegen Erſtattung von Pflegekoſten;
3. Enteignung von Gelände zur Eröffnung der
Schieß=
hausſtraße und Hobrechtſtraße.
— 75. Geburtstag. Man ſchreibt uns: Heute,
2. April feiert der älteſte Veteran der Darmſtädter
Buchdruckerſchaft, Herr Johannes Schmitt ſeinen
75. Geburtstag. Der Jubilar, der ſeit ſeinem 11.
Lebens=
jahre ununterbrochen bis auf den heutigen Tag im
Berufe tätig iſt, befindet ſich noch in körperlicher und
geiſtiger Friſche. Vom Perſonal der C. F. Winterſchen
Buchdruckerei, in der Schmitt ſeit Jahrzehnten beſchäftigt
iſt, wurde dem greiſen Mitarbeiter ein Geſchenk überreicht.
— Jubiläum. Herr Gaſthofbeſitzer Adam
Hart=
mann und Ehefrau, Schloßgraben 13, begehen am
6. April d. Js. ihre Silberne Hochzeit, ſowie 25jähriges
Geſchäftsjubiläum.
* Beerdigung. Unter ſtarker Beteiligung fand
Donnerstag die Beerdigung des Herrn
Hofweißbinder=
meiſters Joh. Gg. Nover ſtatt. Der Verewigte, ein
geborener Seligenſtädter, genoß als Fachmann hohes
Anſehen. Politiſch gehörte er der Zentrumspartei an,
war Vizepräſident des Zentrumsvereins und Kandidat
der Partei bei der letzten Stadtverordnetenwahl. Ganz
beſonders aber nahm er ſich ſeit Jahren des
katho=
liſchen Geſellenvereins an, der ihm ſehr viel zu
ver=
danken hat.
— Kammermuſik=Vereinigung (de Haan, Schmidt,
Bornemann, Delp und Andräſ. Es ſei hiermit
noch=
mals darauf hingewieſen, daß morgen Sonntag, den
3. April, die letzte Matinée dieſer Saiſon ſtattfindet.
— Da die drei Werke, welche zu Gehör gebracht
wer=
den (Brahms=Trio, Violoncell=Sonate von Dohnanyi,
Streichquartett von Haydn) nicht mehr wie 1½ Stunde
Zeit beanſpruchen, iſt der Anfang, wie bei der letzten
Beethoven=Matinée, auf 11¼ Uhr feſtgeſetzt worden.
Alt.-V. Mozart=Verein. Für die Aufführung von
Arnold Mendelsſohns neuem Chorwerf
„Pandora” welche von Seiten des Mozart=Vereins
in ſeinem 2. Winterkonzert am 11. April im Saalbau
unter Mitwirkung der Großh. Hofkapelle ſtattfindet,
ſind folgende Solokräfte gewonnen: Fräulein Signe
Liljeqniſt (Alt), Konzertſängerin, und Herr
Kam=
merſänger Ludw. Heß (Tenor) aus München, Herr
Geiße=Winkel, königl. Opernſänger aus
Wies=
baden, ſowie die Herren Konzertſänger Guſt.
Schlatter (Baß) aus Heidelberg und Frauz
Müller (Tenor) von hier. Nähere Bekanntmachung
erfolgt anfangs nächſter Woche.
* Bauverein „Daheim‟ Darmſtadt. Dem Bericht
über das Geſchäftsjahr 1909 entnehmen wir
folgendes: Im verfloſſenen Geſchäftsjahr wurde der an
die Kolonie des Bauvereins angrenzende Bauplatz der
Erben Vogel um 41992,50 Mark gekauft und damit nach
mehrjähriger Pauſe eine neue Bautätigkeit eingeleitet. Das
neue Gelände bietet Raum für 24 Häuſer; es wurde
ſo=
gleich mit dem Bau von 12 Häuſern, 6 Doppelhäuſern,
be=
gonnen, die zum Teil am 1. April, zum Teil am 1. Juli
d. J. bezugsfertig werden; für vier Häuſer haben ſich
Kauf=
anwärter bereits gemeldet. Die Bauleitung war den
Ar=
chitekten Mahr und Markwort übertragen, die es
verſtan=
den haben, mit einfachen Mitteln der ganzen Anlage ein
ſchmuckes Aeußere zu geben und die Häuſer im einzelnen
ſchön und zweckmäßig und in ſolideſter Ausführung
her=
zuſtellen. Durch den höheren Geländepreis mußte ſich
allerdings auch der Preis des Einzelhauſes erhöhen, ſo
daß dieſer ſich auf nahezu 9000 Mark ſtellen wird. Eine
Erleichterung des Erwerbes wird auch bei den neuen
Häu=
ſern dadurch gegeben ſein, daß die
Invalidenverſicherungs=
anſtalt für das Großherzogtum Heſſen die erſten
Hypo=
theken gewährt, mit einer Verzinſung von 3½ Prozent
und 1 Prozent Amortiſation an Verſicherte, und mit einer
Verzinſung von 4 Prozent ohne Amortiſationspflicht an
Nichtverſicherte. Der Vorſtand wird der
Generalverſamm=
lung, die am 15. April im „Kaiſerſaal” hier ſtattfindet,
eine Dividende von 3 Prozent für das Geſchäftsjahr 1909
vorſchlagen. Infolge der Bautätigkeit und des
Grund=
ſtückserwerbs iſt das flüſſige Kapital in Anſpruch
genom=
men worden, womit ein größerer Teil des
Zinſenerträg=
niſſes in Wegfall kam. Die bisher übliche Dividende von
4 Prozent kann deshalb nicht in Vorſchlag gebracht
wer=
den Der Vorſtand glaubt aber annehmen zu dürfen, daß
die neu erſtellten Häuſer bald verkauft ſein werden, und
dann wird es auch wieder möglich ſein, in den kommenden
Jahren die höchſtzuläſſige Dividende von 4 Prozent zu
verteilen. Durch einen Beſuch der Kolonie werden ſich
die Mitglieder und die Freunde und Gönner des Vereins
überzeugen können, daß die Arbeiten des letzten Jahres
die Zwecke des Vereins gefördert haben, und es wird dies
wohl auch eine Veranlaſſung ſein, dem Verein neue
Freunde und neue Mitglieder zu erwerben. — Inventur
und Bilanz können bei dem Rechner des Vereins. Herrn
W. Sulzmann, Gräfenhäuſer Weg 11, bis zur
General=
verſammlung eingeſehen werden.
— Handlungsgehilfinnen=Verſammlung. Montag
abend findet im Vorſaal des Fürſtenſaal, Grafenſtraße,
eine Verſammlung für Handlungsgehilfinnen ſtatt, in
der Frl. Elfriede Gewehr aus Elberfeld über das
Thema: „Leiden und Freuden der Handlungsgehilfinnen‟
referiert. (Siehe Anzeige.)
— Jagd=Ausſtellung Darmſtadt. Die Zahl der
insgeſamt angemeldeten Stücke dürfte 1500 erreichen
(darunter 808 Rehgehörne). Der Katalog der großen
Bayriſchen Geweih=Ausſtellung 1909 in München zählte
1200 Nummern auf, die vorjährige Frankfurter Geweih=
Ausſtellung etwas über 600 Nummern. Den Clou der
Darmſtädter Ausſtellung dürfte die Ausſtellung Sr.
Königl. Hoheit des Großherzogs bilden. Der Saal
wird nach Anleitung des Herrn Profeſſor Albin Müller
dekoriert. Die Ausſtellung enthält eigene Trophäen Sr.
Königl. Hoheit, ſowie eine Anzahl abnormer
Rehbocks=
gehörne aus der berühmten Großh. Sammlung in
Wolfsgarten.
— Branerei Louis Heß. Ab 1. April dieſes
Jah=
res iſt als neuer Pächter für den Brauerei=Ausſchank
Kirchſtraße 3 hier Herr H. Bergmüller aus München
gewonnen, welchem ein guter Ruf als tüchtiger
Fach=
mann vorausgeht.
* Aprilſcherz. Der für geſtern, den 1. April,
an=
gekündigte hohe Beſuch iſt nicht eingetroffen, weil
der Fürſt Alfred von Monaco (der gar nicht exiſtiert)
auf unſeren Aprilſcherz nicht eingegangen iſt und das
Hotel „Darmſtädter Hof” geſtern noch nicht eröffnet
war.
Orphenm. Heute Samstag findet der übliche
Familienabend ſtatt; morgen Sonntag, nachmittags 4
und abends 8¼ Uhr, zwei Vorſtellungen mit dem
un=
gekürzten neuen Programm. Die Eintrittspreiſe für
die Nachmittags=Vorſtellung ſind beſonders ermäßigt.
(S. Anz.)
Ludwigshöhe. Wie aus den Anzeigen erſichtlich
iſt, wartet die Kapelle des Leibgarde=Regiments im
nächſten Sonntags=Konzerte wieder mit einem
ab=
wechſelungsreichen Programm auf. Beſonders ſei
erwähnt, daß Herr F. Heynau, der Solo=Klarinettiſt des
Muſikkorps, C. M. v. Webers „Konzertino” zum
Vortrag bringen wird.
— Bürger=Keller. Nachdem im Bürger=Keller die
Familie Kreuzig ihren Abſchied gefeiert hat, hält mit
dem heutigen Tag das noch vom November vorigen
Jahres gut bekannte Salon=Damen=Orcheſter „
Walzer=
traum” unter Leitung des Herrn Auguſtin ſeinen Einzug.
Die Kapelle hat bei ihrem letzten Hierſein viel Freunde
und Anhänger gefunden. (Siehe Anzeige.)
— Schutzenhof. Am Sonntag konzertiert die Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 unter Leitung des
Muſikmeiſters Herrn Weber im Schützenhof. Das
Programm enthält u. a. Ouvertüre zur Oper „Aleſſandro
Stradella” Fantaſie aus der Oper „Lohengrin”,
Frühlings=
lied von Mendelsſohn, Walzer aus der Operette „De.
Graf von Luxemburg” u. ſ. w.
— Der Olympia=Kinematograph, Ernſt=
Ludwig=
ſtraße 23, macht hierdurch auf die im heutigen Blatte
enthaltene Anzeige aufmerkſam.
— Im Kaiſerpanorama reiſt man noch
einſchließ=
lich morgen, Sonntag, mit dem Schnelldampfer „
Deutſch=
land” nach Amerika zum Beſuche Chicagos, des be
rühmten Yellowſtone=Parkes, des großen Salzſees in
Utah und des Yoſemitetales in Kalifornien.
gs- Unfall. Geſtern mittag 3 Uhr geriet ein in
der neuen Eiſenbahn=Werkſtätte beſchäftigter Schloſſer
mit den Füßen unter eine elektriſche Schiebebühne,
wobei ihm die Füße ſchwer verletzt wurden. Der
Ver=
unglückte wurde mit dem Kranken=Automobil durch
die Rettungswache nach dem ſtädtiſchen Krankenhaus
gebracht.
A Gräfenhauſen, 1. April. Zu der Konfirmation in
unſerer Gemeinde ſtellt die hier befindliche
Erziehungs=
anſtalt Ohlyſtift immer ein ſtarkes Kontingent. Die
Konfirmation hat am zweiten Oſterfeiertage ſtattgefunden
und war die genannte Anſtalt dabei mit 15 Zöglingen
be=
teiligt.
Gernsheim, 31. März. Der Burſche, der am
zwei=
ten Oſterfeiertag den Verwalter des Bruchhofes
überfiel und mit einem Revolver verletzte, wurde
am hieſigen Bahnhof, als er nach Mannheim fahren
wollte, verhaftet. Die Waffe wurde konfisziert
und der Räuber in Nummer Sicher gebracht. Der
Verhaftete heißt Hermann Anner und ſtammt aus
Reutlingen.
— Beerfelden, 1. April. Am Sonntag nachmittag
findet im Gaſthauſe „Zur Traube” ein Vortrag über
„Pferdezucht” ſtatt. Referent: Dr. Müller=
Darm=
ſtadt.
* Offenbach, 31. März. Bei der geſtrigen
Gewerbe=
gerichtswahl wurden von den Arbeitgebern
804 gültige Stimmen abgegeben. Davon entfielen auf die
Liſte der freien Gewerbetreibenden (ſozialdemokratiſche
Liſte) 83, auf die vereinigten Gewerbetreibenden und
In=
duſtriellen (bürgerliche Liſte) 721 Stimmen. Letztere
erhal=
ten 18, erſtere 2 Beiſitzer. Von den Arbeitnehmern
wurden über 3000 Stimmen mehr abgegeben als im Jahre
1907. Von den 7236 gültigen Stimmen entfielen auf die
Liſte der vereinigten chriſtlichen Gewerkſchaften 852, auf
die des Gewerkſchaftskartells der freien Gewerkſchaften
6384 Stimmen. Erſtere erhalten 2, letztere 18 Beiſitzer.
Die ſtärkere Wahlbeteiligung iſt zum Teil auf die
Einge=
meindung von Bürgel und die ſonſtige
Bevölkerungszu=
nahme, zum Teil aber auch auf die von beiden Seiten
ge=
machten größeren Anſtrengungen zurückzuführen.
*X* Mainz, 31. März. Die diesjährige große
Ver=
ſteigerung der Großh. Heſſiſchen
Weinbau=
domäne fand heute mittag im Konzerthausſaal unter
zahlreicher Beteiligung ſtatt. Die Nachfrage war ſo
bedeu=
tend wie noch nie. Die angebotenen 90 verſchiedenen
Nummern, die von der Sachverſtändigenkommiſſion auf
86000 Mark tariert worden waren, erzielten einen Erlös
von über 114000 Mark und lieferten ſomit abermals einen
zahlenmäßigen Beweis dafür, daß Heſſen in ſeinen
Wein=
baudomänen eine ſeiner beſten wirtſchaftlichen Anlagen
be=
ſitzt. Die Verſteigerung der Domänenweine begann mit
den billigſten Kreszenzen des Weingutes Bodenheim, von
welchem 19 Halb= und 1 Viertelſtück angeboten waren.
Gleich beim erſten Faß, das zu 450 Mark taxiert war,
wur=
den 660 Mark gelöſt und dann ging es in annähernd
dem=
ſelben Verhältnis in die Höhe. Der geringſte Satz
für die 1907er Kreszenzen der Weingüter Oppenheim
(18 Halb= und 2 Viertelſtücke), Bingen (13 Halb= und 4
Viertelſtücke) und Nackenheim=Nierſtein (31 Halbſtücke)
be=
trug 600 Mark. Dabei war u. a. Nackenheimer
Fenchel=
berg zu 800 und 900 Mark taxiert, welch letzterer faſt den
doppelten Erlös hatte, nämlich 1720 Mark. Die „Spitze‟
der Weine, ein Halbſtück Nackenheimer Oeſterreicher
Aus=
leſe, war zu 3500 Mark taxiert und ging für 4500 Mark in
Vorträge.
Fritz Reuter=Abend. Der vom
Darm=
tädter Vortragsverband am Donnerstag
abend im großen Saale des „Kaiſerſaals” zur
Vor=
feier des hundertjährigen Geburtstages des Dichters
veranſtaltete Fritz Reuter=Abend von Herrn Rezitator
Hans Brandt aus Berlin war ziemlich ſtark beſucht
und das Publikum ſchien mit den Darbietungen des
Abends recht zufrieden. Wenigſtens ließ der lebhafte
Beifall das vermuten. Im erſten Teile des Abends
gab Herr Hans Brandt ein intereſſantes Lebensbild
des Dichters, das, wenn es naturgemäß auch nicht
um=
faſſend ſein konnte, ſo doch die wichtigſten Daten aus
ſeinem bewegten Leben erwähnte und die markanteſten
Charaktereigenſchaften warmherzig ſchilderte. Dem
folgten kurze ernſte und heitere Auszüge aus des
Dich=
ters Werken. Intereſſante Lichtbilder erhöhten die
Wirkung des geſprochenen Wortes. Im zweiten Teil
ließ Herr Hans Brandt dann den Dichter ſelbſt durch
einiges aus ſeinen bekannteſten Werken ſprechen. Der
RezitatorBrandt blieb leider vieles ſchuldig.
Ab=
geſehen von einer Indispoſition infolge Erkältung
und von einer gewiſſen Sprödigkeit des Orgaus fehlte
dem Vortrage das Gemütvolle der Erzählung. Fritz
Reuter darf nicht pathetiſch deklamiert werden, wenn
ſeine ſonnige Heiterkeit dem Hörer ſich mitteilen, wenn
ſeine feinen, gemütvollen Erzählungen und
Schilder=
ungen zur Geltung kommen ſollen. So gelang es dem
Rezitator nicht, ein Mittler Reuterſcher Dichtkunſt zu
ſein, deren Tiefe und Gehalt auch nicht annähernd
er=
ſchöpfend geſchildert wurden. Bei der Wahl der
Vor=
träge: Ut „Hanne Nüte un de lütte Pudel” a) Hanne
Nüte un de Herr Paſtur, b) Hanne Nüte un Köſter
Suhr, „Wat ut en Scheper warden kann”, „Unkel
Brä=
ſig vertellt, woans em dat in de Koltwaterheilanſtalt
gahn is”, ſchien die Rückſicht auf das hochdeutſche
Pu=
blikum maßgebend geweſen zu ſein, das denn auch, wie
ſchon bemerkt, durch lebhaften Beifall dankte. St.
Kleines Feuilleton.
* Ein ſonderbarer Prozeß ſpielt
augenblick=
lich in New=York. Graf Hans Ferdinand von Hochberg,
ein Sohn des Berliner Generalintendanten und
Jugend=
geſpiele des Kronprinzen, war nach ſeiner Verheiratung
mit einer jungen kaufmänniſchen Angeſtellten aus Berlin
nach New=York ausgewandert und dort von einem
bekann=
ten Finanzmann Noah Barnes adoptiert worden. Dieſer
Barnes ſoll Veruntreuungen bei einer mit deutſchem
Ka=
pital unternommenen Gründung begangen haben und
drohte nun, als man gerichtlich gegen ihn vorging, mit der
Veröffentlichung von Briefen, die der deutſche
Kron=
prinz an den Grafen Hochberg gerichtet hatte. Barnes
behauptet, der junge Graf hätte ihm die Briefe „für einen
Dollar und andere wertvolle Vergütung” überlaſſen,
wäh=
rend Hochberg behauptet, er habe die Briefe dem „
Grün=
der” nur zur Durchſicht geliehen und hätte ſie dann nicht
wieder zurückerhalten können. Der Prozeß iſt trotzdem
anhängig gemacht worden und der Anwalt des Barnes
verlas einige Briefe des Kronprinzen. Die bisher
ver=
leſenen Briefe haben einen rein privaten Charakter und
laſſen ſich nicht im mindeſten gegen den Kronprinzen
aus=
nutzen, vielmehr gereichen ſie ſeiner vornehmen Geſinnung
zur Ehre. Es heißt in dem erſten u. a.: Sie werden Ihr
auf Ehrenwort gegebenes Verſprechen erfüllen müſſen.
Wenn ich es wie Sie ſchriftlich gegeben hätte, „daß ich im
Falle einer Heirat unter meinem Stande meinen Namen
ändern würde”, wie Sie das getan haben, dann würde
ich meinen Namen auch ändern. Glauben Sie mir, lieber
Mucki, daß es mir perſönlich ganz gleichgültig iſt, ob Sie
dieſen oder jenen Namen tragen, mein guter, alter Freund
bleiben Sie doch. Aber Sie ſollten nicht ſofort in Ihrem
neuen Heim auch neue Begriffe von Ehre annehmen. Iſt
es einem Gentleman nicht möglich, ſich geiſtig reſerviert
zu verhalten? Bitte, ſchreiben Sie mir etwas über Ihr
Heim. Hier iſt alles beim Alten. Ich bin durch meine
regelmäßige jährliche Erkältung gezwungen, das Zimmer
zu hüten, Cecilia auch. Baby entwickelt ſich prachtvoll.
Meine Eskadron macht mir viel Vergnügen, es iſt doch
etwas anderes als eine Kompagnie, wenngleich die
Unter=
offiziere des 1. Garde=Regiments beſſer ſind. — Es iſt auch
noch ein zweiter Brief veröffentlicht worden, der nicht im
Wortlaut vorliegt, wohl aber in einer Inhaltsangabe,
und in dem der Kronprinz dem Grafen weitere Ratſchläge
und Verſicherungen ſeiner Freundſchaft gibt. Sind die
Briefe echt und entſpricht der zweite dem erſten, ſo kann
man ſich zum mindeſten des natürlichen, geſunden und
warmen Fühlens des Kronprinzen freuen.
* Der Komet als Reklameobjekt. Das
„Fränk. Volksblatt” veröffentlicht folgende
Abonne=
mentsaufforderung: Der Komet, durch deſſen Schanz
in der Zeit zwiſchen 19. April und 19. Mai unſere
Erde fliegen ſoll, iſt bereits geſichtet. Was wird er
uns bringen? Darüber möchten wohl die w. Leſer
und Leſerinnen immer auf dem Laufenden bleiben,
Ei, dann beſtellt ſofort das „Fränt. Volksblatt”
wenig=
ſtens für den Monat April! 40 Pfg. kann jeder dran
wagen. — Geht im April die Welt unter, braucht
keiner mehr für den Monat Mai zu beſtellen. Wer
Courage hat, der beſtelle das Volksblatt gleich für's
nächſte Quartal. Geht alles verloren, kommt’s auf
die 60 Pfg., vom 15. Mai bis 1. Juli, auch nicht mehr
an. Ihr habt aber dann wenigſtens noch ein gutes
Werk getan; denn die katholiſche Preſſe zu fördern,
ge=
hört heutigentags ebenſo zu den Pflichten eines treuen
Katholiken, wie Miſſionen unterſtützen, Kirchen bauen,
oder auf ſonſt eine Weiſe dem Volke den Glanben
er=
halten zu helfen.
C.K. Die Flucht des Tenors. Aus New=
York wird berichtet: Ein amüſantes Stückchen hat ſich
Charles Dalmorés geleiſtet, der bekannte
Pari=
ſer Tenor, den die Metropolitan Opéra gewaltſam
ver=
hindern wollte, Amerika zu verlaſſen. Dalmorés war
an der Manhattan Oper engagiert, ſchloß dann einen.
Vertrag mit der Metropolitan Opérg, aber bald bereute
Nummer 76
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
den Beſitz von Kempinski=Berlin über. Sehr
bemerkens=
wert iſt auch das erſtmalige Auftreten von Kreszenzen des
Bensheimer Weingutes. Die beiden zu 700 und
750 Mark taxierten Halbſtücke Streichling=Riesling wurden
zu 1240 und 1310 Mark verkauft. Die beiden letzteren, wie
eine Reihe anderer beſſerer Marken wurden für das
Marine=Kaſino in Kiel geſteigert; auch die Vereinigte
Geſellſchaft Darmſtadt ließ durch ihren
Weinkom=
miſſionär, Herrn Sauer=Oppenheim, zehn hervorragende
Marken in beträchtlichem Werte erwerben. Die Firma
Karl Malzi=Darmſtadt beteiligte ſich mit folgenden fünf
Nummern: Nr. 23 Dienheimer Sülzbrunnen, Nr. 28
Oppenheimer Steig, Nr. 46 Binger Mainzer Weg, Nr. 58
Binger Eiſel, Nr. 77 Nierſteiner Kranzberg. — Von
Inter=
eſſe dürfte im Anſchluß hieran noch die heute
bekannt=
gegebene Tatſache ſein, daß die heſſiſche Domäne das
Weingut „Herrenberg” in der Gemarkung
Oppen=
heim angekauft hat.
Mainz, 31. März. Das Gerücht, daß in Brüſſel
der Althändler Krieger verhaftet und hierher
ins Unterſuchungsgefängnis eingeliefert worden ſei,
hat ſich nicht beſtätigt. Krieger, der in die
Bickingaffäre verwickelt iſt und dem entlaſſenen
Ge=
ſangenenaufſeher bedeutende Geſchenke an
Brillant=
ohrringen und drei loſen Brillanten gemacht hat, iſt
immer noch nicht verhaftet, er dürfte längſt in
Ame=
rika weilen. K. iſt ein geborener Mainzer, auf ſeiner
Flucht hat er mehrere Tauſend Mark mitgenommen.
Mainz, 1. April. Der Musketier Hermann Lappe
aus Weſtfalen, in der 3. Kompagnie des 88.
Infan=
terie=Regiments, hatte ſich vor dem hieſigen
Kriegs=
gericht wegen Meineid zu verantworten. Am 16.
Dezember vorigen Jahres war eine Sitzung des
Kriegsgerichts in Wiesbaden gegen einen Kameraden
des Lappe, der einem Gefreiten Butter aus dem Spind
entwendet haben ſollte. Lappe war der
Hauptbelaſt=
ungszeuge. Als er nach ſeinen Vorſtrafen gefragt
wurde, gab er an, daß er nur einmal wegen
Sach=
beſchädigung eine Geldſtrafe erlitten habe, während er
in Hagen und Altona wegen Raub mit 6 Wochen und
wegen Diebſtahl mit 1 Woche und 15 Tagen Gefängnis
beſtraft worden iſt. In Wiesbaden wurde der
da=
malige Angeklagte freigeſprochen; den Ausſagen des
Lappe, der beim Militär ſich gut geführt hat, ſchenkte
man keinen Glauben. Am Faſtnachtmontag war dann
Lappe in einer Wirtſchaft in der Nähe der Kaſerne.
Bei ſeinem Fortgang ſah er im Hausflur einen
fer=
tigen Kalbsbraten von vier Pfund auf dem Eisſchrank,
er wickelte ihn in eine weißleinene Hoſe und nahm ihn
mit in die Kaſerne. Die Sache kam heraus und er
mußte dem Wirt 5 Mark für den Braten zahlen.
Außerdem wurde er des Diebſtahls im Rückfall
ange=
klagt. Da das Gericht Mundraub annahm und
hier=
auf kein Strafantrag vorlag, mußte das Verfahren
eingeſtellt werden. Dagegen führte die Verſchweigung
ſeiner Vorſtrafen zu ſeiner Beſtrafung wegen
Mein=
eid, und zwar zu einem Jahr Zuchthaus, Entfernung
aus dem Heere und drei Jahren Ehrverluſt. Auch kann
er auf Lebensdauer nicht mehr als Zeuge oder
Sach=
verſtändiger vernommen werden. (Tgbl.)
Gießen, 1. April. Der frühere Polizeiſekretär
Bilo, gegen den ein Strafverfahren wegen
Amtsver=
gehens eingeleitet worden war, iſt, lt. „G. A.‟, durch
Gerichtsbeſchluß außer Verfolgung geſetzt
wor=
den. Es handelte ſich nicht ſo ſehr um den Erlös
ver=
kaufter Polizeiakten als vielmehr vorwiegend um die
Erhebung und Aneignung von Gebührenbeträgen, die
in die Stadtkaſſe hätten fließen müſſen, wenn ſie
über=
haupt erhoben werden durften. Bei dem Mangel an
beſtehenden Vorſchriften über polizeiliche Gebühren
und der Unſicherheit der hierüber getroffenen
Anord=
nungen konnte die Verteidigungsbehauptung des
An=
geſchuldigten, er habe ſich zur Vereinnahmung der
er=
hobenen Beträge für berechtigt gehalten, nicht
wider=
legt werden. Die Beſtimmung über den Erlös für
die verkauften Polizeiakten ging von dem Vorſteher
des Polizeiamts aus, der ſich zu dieſer Anordnung
ebenfalls für berechtigt hielt.
(*) Butzbach, 31. März. Die landespolizeiliche
Abnahme der neuen Wettertalbahn Bad
Nau=
heim-Rockenberg fand heute ſtatt. Kurz vor 10 Uhr
verließ der Sonderzug mit den Regierungsvertretern
und den Ingenieuren der Firma Lenz u. Ko. den
er dieſen Entſchluß. Er wollte bei der Manhattan Oper
bleiben. Das war Kontraktbruch und Dalmorés hätte
der Metropolitan Oper eine Pönale von 10000 Mark
zahlen müſſen. Aber der Stimmkünſtler wollte nicht
bezahlen und er erklärte wiederholt, daß man die
10000 Mark von ihm nicht bekommen würde. Man
wußte, daß er nach Europa zurückkehren würde, die
Polizei bewachte den Hafen, um dem Tenor das
Ver=
laſſen New=Yorks zu verbieten; erſt ſollte er ſeine
Schuld begleichen. Während die Wächter des
ame=
rikaniſchen Geſetzes mit Argusaugen alle Paſſagiere
muſterten, marſchierte Dalmorés fröhlich lächelnd in
der Uniform der Schiffskapelle an Bord. Als der
Dampfer losmachte, blies er triumphierend in ſeine
Trompete und erklärte lachend: „Wenn ich erſt 10000
Mark bezahlen ſoll, dann kehre ich nie wieder nach
Amerika zurück.”
* Das Band um den Hut. Warum tragen die
Männer die Schleife oder Schnalle des Hutbandes
ſtets auf der linken Seite, während die Frauen ſolchen
Schmuck in allen Himmelsrichtungen anbringen?
Ant=
wort auf dieſe Frage gab ein Vortrag über „Menſchen
und Kleider” der kürzlich in der Selborne Society zu
London gehalten worden iſt. Schleifen und Schnallen
ſind zurückgebildete, nutzloſe und kaum noch bemerkbare
Organe, welche die nüchterne Proſa der Herrentracht
aus Zeiten bewahrt hat, als der Mann noch, ſtolz und
romantiſch wie Chanteeler, ſich mit wallenden Federn
brüſtete; die Federn waren auf der linken Seite des
Hutes befeſtigt, damit der gezogene Degen kein Unheil
anrichtete. Der Stammbaum des Hutbandes ſelbſt
führt in graue Vorzeit. Nach Anſicht des
Vortragen=
den war das erſte Gewand der Menſchen wahrſcheinlich
ein Umſchlagetuch, das um den Kopf mit Bändern
be=
feſtigt wurde. Die Kopfbinde, die in antiken Schriften
oft erwähnt wird, ſoll der ehrwürdige Stammvater des
heutigen Hutbandes ſein, wie auch der biſchöflichen
Mitra und der luſtigen Schwänzchen, die von
Matroſen=
mützen flattern und in fünftauſendjährigen ägyptiſchen
Bildern ihr Ebenbild finden.
* Dichtergarten. Die Akademie von
Man=
tua hat beſchloſſen, zu Ehren Virgils einen Garten
anzulegen, in dem alle Blumen und Sträucher, die der
große römiſche Dichter in ſeinen Werken erwähnt, im
ganzen 130 verſchiedene, angepflanzt werden ſollen.
Die Idee iſt hübſch, aber nicht mehr neu. In Golders
Green, bei London, hat der verſtorbene Sir Sre cer
Wells bereits einen Garten geſchaffen, der ſämtliche
von Shakeſpeare erwähnten Blumen enthält, und
das=
ſelbe wird von dem Garten, der Shakeſpeares
Geburts=
thaus einſchließt, geſagt.
Bahnhof Bad Nauheim und fuhr über Steinfurth,
Oppershofen nach Rockenberg. Am 2. April wird der
fahrplanmäßige Verkehr eröffnet.
(*) Büdingen, 31. März. Geſtern fand die
Ein=
weihung des umgebauten Rathauſes ſtatt.
Der völlig neu hergeſtellte Saal im Erdgeſchoß wurde
der allgemeinen Benutzung übergeben. Die
Renova=
tion geſchah auf Anregung des Denkmalpflegers
Pro=
feſſor Walbe=Darmſtadt, und ſo iſt dieſes Baudenkmal
in unſerer mittelalterlichen Stadt im urſprünglichen
Stil wiederhergeſtellt. Die Arbeiten wurden ebenſo
wie die mittelalterliche Ausſtattung unter Leitung
des Regierungsbaumeiſters Frey ausgeführt. Geſtern
nachmittag fand im Beiſein des Fürſten Wolfgang,
des Bürgermeiſters Fendt, des Kreisrats Böckmann,
des Baumeiſters Frey und zahlreicher Gäſte die
Schlüſſelübergabe und Beſichtigung ſtatt. Abends war
Kommers.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 1. April. Der Kaiſer
ge=
denkt mit der Kaiſerin und der Prinzeſſin
Vik=
toria Luiſe heute abend um 10 Uhr 20 Min. nach
Homburg v. d. H. abzureiſen, wo die Ankunft am 2. April,
vormittags 10½ Uhr, erfolgt. Im Gefolge des Kaiſers
werden ſich befinden: Hausmarſchall Frhr. v. Lyncker,
Ge=
neraladjutant General v. Pleſſen, Generaladjutant
Ge=
neral der Kavallerie von Scholl, General à la
Suite Generalmajor von Lauenſtein,
Flügeladju=
tant Oberſtleutnant Freiherr von Senden.
Leib=
arzt Oberſtabsarzt Dr. Niedner, Oberſtallmeiſter Frhr.
v. Reiſchach, der Chef des Zivilkabinetts Wirkl. Geh. Rat
v. Valentini und der Chef des Militärkabinetts General
der Infanterie Frhr. v. Lyncker; im Gefolge der Kaiſerin:
Hofſtaatsdame Fräulein v. Gersdorff, Ehrendame Gräfin
v. Baſſewitz, Kammerherr v. Winterfeld und Leibarzt
Generalarzt Dr. Zunker; im Gefolge der Prinzeſſin:
Hof=
dame Gräfin v. Kanitz. — Entgegen allen bisherigen
Mel=
dungen behauptet jetzt eine Korreſpondenz, daß weder die
freien Gewerkſchaften noch die chriſtlichen
Arbeiterorgani=
ſationen ſich dem Butterboykott anſchließen
wür=
den, obgleich auch ſie die Preiserhöhung für ebenſo
unbe=
rechtigt wie bedauerlich halten. Sie verſprechen ſich aber
von einem ſolchen Kampf ſchon wegen der Schwierigkeit
der Kontrolle nicht viel und wollen Schädigungen
zahl=
reicher Kleinhändler vermeiden, denen die Preiſe von ihren
Lieferanten einfach diktiert werden. Eine Beſtätigung
die=
ſer Angaben bleibt indeſſen abzuwarten. Sehr viele
Haus=
frauen wollen keine „Erſatzfette” benutzen und können doch
die Butter heutzutage nicht mehr erſchwingen. Deshalb
wollen ſie lieber gleich den offenen Krieg. — Einen
ſchrecklichen Tod fand das fünfjährige Töchterchen
des Rottenführers Buchholz, Kaiſerſtraße 19, zu
Straus=
berg. Frau B. hatte mit ihrem Kind eine Freundin
auf=
geſucht. Während ſich die Frauen im Wohnzimmer
auf=
hielten, kletterte die Kleine auf die Balkonbrüſtung und
ſtürzte aus dem dritten Stockwerk auf die Straße hinab.
Der Schädel wurde dem unglücklichen Geſchöpf
zerſchmet=
tert, ſo daß der Tod auf der Stelle eintrat.
Frankfurt, 1. April. Dem Kommerzienrat
Eduard Beit=Frankfurt a. M. (Mitinhaber
der Bankfirma Lazard Speyer=Elliſſen=Frankfurt a. M.
D. R.) wurde der erbliche Adel unter der
Namens=
form „Beit von Speyer” verliehen.
Weinheim a. d. B., 31. März. Eine Bravourleiſtung
vollbrachte der Polizeihund „Pia” des
Gendarme=
riewachtmeiſters Heidl von hier. In der Nacht auf den
22. d. M. waren auf den Gemarkungen Großſachſen
und Lützelſachſen junge Obſtbäume teils ausgeriſſen,
teils umgebrochen worden. Der Bevölkerung dieſer
Gemeinden hatte ſich natürlich ob dieſer gemeinen Tat
eine große Aufregung bemächtigt. Der Hund nahm
in Großſachſen die Spur auf und verfolgte ſie von
Baum zu Baum; ſchließlich kam der Hund nach
Hohen=
ſachſen und gelangte vor zwei aneinander gebaute
Häuſer mit gemeinſchaftlicher Hausſtaffel. Man öffnete
die Tür, in die der Hund Einlaß begehrte, und dieſer
machte nun in einem Zimmer des Hauſes Halt und
„verbellte‟ Der eine, Fabrikarbeiter Leonhard aus
Hohenſachſen, hat bereits die Tat eingeſtanden
und den anderen Verdächtigen, der noch leugnet, als
Mittäter bezeichnet.
B. Von der Nahe, 31. März. Wohl infolge ſtarker
Niederſchläge hat ſich an verſchiedenen Stellen auf der
Strecke Münſter am Stein=Sobernheim der Berg in
Bewegung geſetzt. Beſonders ſtark iſt der
Berg=
rutſch bei Ebernburg, wo ſich etwa 100000 Kubikmeter
in Bewegung befinden, die mit einer Zerſtörung des
Bahndammes drohen. Bei Odernheim iſt der
Berg=
rutſch auch ſehr ſtark. Faſt wären dort einige
Wald=
arbeiter mit in die Tiefe gegangen, wenn ſie nicht im
letzten Augenblick geſehen hätten, daß die Stelle, auf
der ſie arbeiteten, in Bewegung war.
Trieſt, 31. März. Durch die heutige, mit
Schnee=
fall verbundene heftige Bora wurden einzelne
Lloyddampfer von ihren Ankerplätzen weggeriſſen und
konnten nur mühſam wieder vertaut werden. Der
Dampferverkehr iſt faſt gänzlich lahmgelegt. Es
ver=
lautet, daß einige Perſonen zu Boden geworfen und
verletzt wurden. Der entgleiſte Perſonenzug fiel in
einen Graben. Von den 100 bis 150 Paſſagieren, die
ſich im Zuge befanden, wurden drei getötet, drei
ſchwer und zwölf leicht verletzt. Auch der
Lloyd=
dampfer „Amphitrite” welcher am Nachmittag mit
deutſchen Pilgern nach Paläſtina auslaufen ſollte,
konnte erſt um fünf Uhr nachmittags den Hafen
ver=
laſſen, nachdem ſich die Bora etwas gelegt hatte.
Camberg (Sachſen=Meiningen), 1. April. Nach dem
Morgenkaffee erkrankte die Familie des Landwirts
Heſche unter Vergiftungserſcheinungen. Man vermutet,
daß Arſenik mit Zucker verwechſelt wurde. Noch nicht
auf=
geklärt iſt es, wie das Gift in den Beſitz der Familie
ge=
langt iſt. Der Mann iſt bereits geſtorben, die Frau und
ein Kind liegen ſchwerkrank danieder.
Hamburg, 31. März. Ueber die
Millionen=
ſchwindeleien des Kaufmanns Salau werden
noch weitere Einzelheiten bekannt, die erkennen laſſen, daß
der Fall eine regelrechte „Senſationsaffäre” darſtellt, bei
der man ſich nur wundern muß, daß das ganze Salauſche
Kartenhaus erſt jetzt zuſammengebrochen iſt. Wenn ein
armer, aber ordentlicher Geſchäftsmann ein paar hundert
Mark nötig hat, um ſeine Exiſtenz zu ſichern, kann er in
vielen Fällen, ohne einen Pfennig zu erhalten, von
Pon=
tius zu Pilatus laufen. Dagegen werden einem Manne
wie Salau, der nichts als Schein und Dunſt um ſich
ver=
breitet und mit ganz abgebrauchten Mitteln den reichen
und einflußreichen Geſchäftsmann ſpielt, Summen nach
Hunderttauſenden geradezu an den Hals geworfen. Auf
mehr oder weniger faule Grundſtücke erhält er hohe
Hypo=
theken, die nach der Zwangsverſteigerung glatt
ausfal=
len; andere Grundſtücke werden ihm zu wahnſinnigen
Preiſen abgenommen, weil die vertrauensſeligen Käuſer
glauben, daß ſie äußerſt zukunftsreichen Boden erworben
haben, Für nahezu wertloſe Induſtriepapiere erhält Sa=
lau Wechſelakzepte im Betrage von Hunderttauſenden.
So=
gar Bankhäuſer eröffnen dem Induſtrierttter bereitwillig
Kredite, und Geſchäftsfirmen verſehen ihn mit Waren, für
die ſie kein Geld bekommen. Auch in Rheinland=Weſtfalen
befinden ſich, wie es heißt, derartige geſchädigte
Ge=
ſchäftsfreunde Salaus. In letzter Zeit ſtieg dem Manne
allerdings das Waſſer an die Kehle, und von allen
Sei=
ten ſtürmten die Mahnungen zur Erfüllung ſeiner
Ver=
bindlichkeiten auf ihn ein. Er wußte aber das erſchütterte
Vertrauen ſeiner Gläubiger dadurch wieder zu feſtigen,
daß er ihnen gewiſſe, ihrer Natur nach noch unaufgeklärte
Schriftſtücke vorwies, wonach er zur Regulierung des
Nachlaſſes des Königs der Belgier auserſehen ſei und
bei dieſem Geſchäft etwa anderthalb Millionen verdienen
ſollte. Schließlich riß aber doch dem am meiſten
hinein=
gelegten Kaffeehausbeſitzer auf St. Pauli die Geduld: er
zeigte Salau an, nachdem dieſer ſchon Konkurs
angemel=
det hatte, und das Verhängnis gegen dieſen
Erzſchwind=
ler nahm — leider ſchon viel zu ſpät — ſeinen Lauf.
Sosnowice, 1. April. Ein Zweidecker=
Flug=
apparat mit dem Piloten Moyot und Major v. Heyking
ſtürzte geſtern infolge ſchadhaften Motors aus einer
Höhe von 300 Metern ab; die beiden Verunglückten
wur=
den ſchwer verletzt.
Bekeseſaba, 31. März. Der Ballon eines
Dres=
dener Luftſchiffers, welcher fünf Reiſende mitführte,
ſtürzte geſtern unweit von Bekeseſaba zu Boden.
Die Reiſenden wurden leicht verletzt. Ein
Gutsbeam=
ter des Grafen von Trautmannsdorf eilte herbei, um
zu helfen. Heute traten die Reiſenden mit dem Ballon
die Rückfahrt nach Dresden an.
Wien, 31. März. Der rieſige Schneefall, der
geſtern im Gebiete der ganzen Monarchie nördlich der
Alpen niedergegangen iſt, verurſachte auch hier große
Verkehrsſtockung. Die Straßenbahnwagen blieben in
den ſpäten Abendſtunden im Schnee ſtecken, ſammelten
ſich zu langen Reihen an und verbauten wieder den
Fiakern, Automobilen und Omnibuſſen den Weg. Auch
dieſe gleisloſen Fahrzeuge blieben vielfach im Schnee
ſtecken; nur die Stadtbahn konnte den Betrieb
aufrecht=
erhalten. Die meiſten Theaterbeſucher ſahen ſich daher
genötigt, den Heimweg mitten durch das Schnertreiben
zu Fuß anzutreten. Da die Straßenbahn und die
Straßenreinigung ein ſolches verſpätetes
Winter=
ereignis nach den milden Frühlingstagen der erſten
Märzwochen nicht mehr erwartet und deshalb die
Schneepflüge ſchon abmontiert hatten, dauerte es bis
gegen 2 Uhr nachts, ehe die Schneemaſſen ſoweit
be=
ſeitigt waren, daß die Straßenbahnwagen in die
Schuppen fahren konnten.
Wien, 1. April. Die Gräfin Schönborn iſt
geſtern gegen eine Kaution von 50000 Mark aus der
Haft entlaſſen worden.
Rom, 31. März. Der Kölner
Männer=
geſangverein gab heute nachmittag ein
Konzert=
im Quirinal in Gegenwart des Königs, der
Köni=
gin, des Botſchafters von Jagow und des
Botſchafts=
perſonals. Nach dem Konzert ſprach der König dem
Vorſtand des Vereins große Befriedigung über die
vorzügliche Ausführung der Geſänge aus. — Abends
konzertierte der Verein im Auguſteum.
Katania, 31. März. Die Tätigkeit des
Aetna hat nachts zugenommen. Der Lavaſtrom rückt
infolge abſchüſſigen Geländes mit einer
Geſchwindig=
keit von 35 Metern in der Stunde in der Richtung
auf Ciſterna Regina bei Borello vor.
Brüſſel, 31. März. Wie aus Peſt gemeldet wird, hat
der Rechtsanwalt der Prinzeſſin Luiſe von
Bel=
gien, Advokat Viſontai, ſämtliche Gläubiger der
Prin=
zeſſin Luiſe befriedigt. Die Prozeßangelegenheiten
bezüg=
lich ihrer Schulden ſind ſomit geſchlichtet. Prinzeſſin
Luiſe hat vor dem Brüſſeler Tribunal eine Klage
anhän=
gig gemacht gegen die Baronin Vaughan auf
Schloß Balaincourt mit dem Antrag, das Gericht wolle
beſchließen, daß zwei von der Baronin in Oſtende
ge=
kaufte und mit 137000 Franken bezahlte Villen an die
Nachlaßmaſſe des Königs zurückzugeben ſeien, weil das
Geld zum Kauf der Villen ſeinerzeit vom König der
Ba=
ronin geſchenkt worden ſei, der König aber nicht das Recht
gehabt hätte das Erbe ſeiner Kinder durch ſolche
Schen=
kungen zu ſchmälern.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
— Frau de Leeuwe=Bauer und Frau
Holler=Mecklenburg, die am Samstag, den
16. April, im großen Saale des Hotels „Zur Trauhe‟
ein Konzert veranſtalten, waren vor einigen Tagen
von der vornehmſten und größten Bürgervereinigung
Aſchaffenburgs, „Frohſinn” für eine intereſſante
künſt=
leriſche Veranſtaltung gewonnen worden. Der Erfolg
der beiden Darmſtädter Künſtlerinnen war groß. Frau
de Leenwe gewann u. a. mit dem Vortrage der
Pagen=
arie aus den Hugenotten und dem Liede von Peter
Cornelius: „Komm, wir wandeln zuſammen im
Mondſchein” alle Herzen. Als eine hervorragende
Klavierkünſtlerin offenbarte ſich Frau Holler=
Mecklen=
burg. Brahms „Ungariſche Tänze” und Chopins
„Ringlein” kamen mit all ihren Feinheiten zur
Geltung.
Militäriſches.
* Von den Formationsänder ungen die
am 1. April bei der Armee eingetreten ſind, ſind die
folgenden die wichtigſten: Die Feſtung Mainz erhält
einen Verkehrsoffizier als Major vom Platz. In
Er=
furt wird ein neues Jäger=Regiment zu Pferde Nr. 6
errichtet. Die dritte oder Verſuchskompagnie bei dem
Luftſchiffer=Bataillon wird um einen Oberleutnant
oder Leutnant, einen Vizefeldwebel, 12 Unteroffiziere
und 57 Gefreite und Gemeine vermehrt. In Metz
und Straßburg werden Radio=Großſtationen
er=
richtet, wodurch ſich die Verkehrsoffiziere um je einen
Oberleutnant oder Leutnant vermehren. Das neue
Veterinär=Offizierkorps umfaßt einen
Generalveteri=
när, 25 Korpsſtabsveterinäre, 255 Oberſtabs=, oder
Stabsveterinäre und 281 Oberveterinäre oder
Veteri=
näre. Der Generalveterinär hat Oberſtrang, die
Korps=
ſtabsveterinäre Majorsrang uſw. Sämtliche
Veteri=
näroffiziere haben Anſpruch auf Geſtellung eines
Burſchen.
Sport.
* Fußball. Auf dem Olympia=Sportplatz an der
Heidelberger Straße ſtehen ſich morgen nachmittag die
erſten Mannſchaften des Sportvereins
Wies=
baden, e. V., und des Fußballklubs Olympia=
Darmſtadt 1898 im Rückſpiel gegenüber. Das Vorſpiel in
Wiesbaden endete ſeinerzeit 3:3 unentſchieden.
Pf. In dem Befinden des Leutnants
v. Tresckow iſt eine leichte Beſſerung eingetreten,
doch war das Bewußtſein am Donnerstag abend noch
Nummer 76.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
Seite 5.
nicht zurückgekehrt. Die Aerzte ſind aber der Anſicht,
daß die Lebensgefahr behoben iſt.
sr. Die Berliner Ringkämpfe brachten
im Zirkus Sarraſani am vorletzten Abend der
Konkur=
renz nur den Sieg des Holländers van den Berg, der
den Franzoſen Cazeaux im Entſcheidungskampfe nach
einer Geſamtzeit von 55 Minuten warf. Der Kampf
zwiſchen Strenge=Berlin und Michailoff=Rußland
mußte infolge Eintretens der Polizeiſtunde abgebrochen
werden. — Im Palaſt=Theater ſiegte der Neger Zipps
über Hermann=Berlin in 17 Min. 6 Sek., Pederſen=
Dänemark über Bahn=Bremen in 49 Min. 40 Sek. und
Pohl=Deutſchland über Vervet=Frankreich in 46 Min.
16 Sekunden.
sr. Für die Kieler Woche 1910 iſt das
Programm erſchienen. Im großen und ganzen enthält
die Ausſchreibung, mit der auch die der Auguſt=Woche
erſchienen iſt, keine weſentlichen Veränderungen gegen
das Vorjahr. Unmittelbar vor der Kieler Woche
neh=
men am 12. Juni die Kämpfe um den von Deutſchland
zu verteidigenden franzöſiſchen Eintonner=Pokal
ihren Anfang. Die eigentliche Internationale Kieler
Woche beginnt am 21. und 22. Juni mit den
inter=
nationalen Wettfahrten der Kriegsſchiffsboote. — Die
Unterelbe=Regatta des Norddeutſchen Regatta=
Vereins wird am 21. Juni entſchieden und iſt offen für
Jachten der A= bis 8=Meter=Klaſſe, ſowie für Schwert=
Jachten der 12= bis 8=Meter=Klaſſe. Am 23. Juni
fin=
det die Wettfahrt des Kaiſerlichen Jachtklubs im
Kie=
ler Hafen ſtatt, an der Jachten und Schwertjachten der
8—5=Meter=Klaſſen teilnehmen können. Am nächſten
Tage veranſtaltet der gleiche Klub eine Regatta auf der
Kieler Föhrde für die A= und 8=Meter=Klaſſen, ſowie für
die 12—8=Meter=Schwertklaſſen. Am 25. und 26. Juni
folgen die Wettfahrten des Norddeutſchen Regatta=
Ver=
eins und in der Zeit vom 27. bis 30. Juni die Regatten
des Kaiſerlichen Jachtklubs, darunter die Wettfahrt
Kiel-Eckernförde für die A= und die 8=Meter=Klaſſe,
das Handikap Eckernförde-Kiel für die A=, 23= und 19=
Meter=Klaſſen und die Wettfahrt Eckernförde-Kiel für
die 15—8=Meter=Klaſſen. Die vom Kaiſerlichen
Jacht=
klub und Norddeutſchen Regatta=Verein gemeinſam
ver=
anſtaltete Wettfahrt Kiel-Travemünde bildet den
Ab=
ſchluß der Kieler Woche. Die Regatten der
Sonder=
klaſſen um den Samoa=Pokal des Kaiſers
wer=
den am 23., 25., 27. und 30. Juni ausgeſegelt. Nach der
Kieler Woche folgen in der Zeit vom 3. bis 6. Juli die
Travemünder Regatten des Kaiſerlichen Jachtklubs,
des Norddeutſchen Regattavereins, des Lübecker und
des Mecklenburgiſchen Jachtklubs. Das Handikap der
großen Klaſſen von Helgoland nach Deal iſt für
den 11. Juli vorgeſehen. Die Kieler Auguſt=Woche
bringt dann in der Zeit vom 7. bis 14. Auguſt die
natio=
nalen Wettfahrten in Kiel, Flensburg und Lübeck.
Meldeſchluß für ſämtliche Wettfahrten der Kieler Woche
iſt am 28. Mai, während Nennungen für die Auguſt=
Woche bis zum 23. Juli zuläſſig ſind.
Lt. Das Internationale Lawn=Tennis=
Turnier des Tennis Club de Paris iſt bis
zu den Vorſchlußrunden gediehen. Von den Kämpfen
des letzten Spieltages ſind die Siege von Decugis=
Germont über die Gebrüder Lowe im Herren=
Doppel=
ſpiel mit 7—5, 9—7 und von Deeugis=Mme. Decugis
über R. B. Powell=Mlle. Bunau Varilla mit 6—3, 7—5
im gemiſchten Doppelſpiel hervorzuheben.
Das Eiſenbahnunglück bei Mülheim.
* Metz, 31. März. Von zuſtändiger amtlicher Seite
wird uns mitgeteilt: Auf die an den Kaiſer und den
Großherzog von Baden als dem Generalinſpekteur
der 5. Armeeinſpektion vom Generalkommando des 16.
Ar=
meekorps überſandten Meldungen betreffend das
Eiſen=
bahnunglück bei Mülheim ſind bei dem
genann=
ten Generalkommando folgende Beileidstelegramme
einge=
gangen: Berlin, 31. Marz. Die Meldung von dem
be=
klagenswerten Eiſenbahnunglück bei Mülheim und von
dem dadurch verurſachten Tode ſo vieler Soldaten meines
16. Armeekorps hat mich ſchmerzlich bewegt. Dem
Armee=
korps und den Angehörigen der Getöteten ſpreche ich
hier=
durch mein tiefempfundenes Beileid aus. Wilhelm,
Rex. — Karlsruhe, 31. März. Mit großem Schmerz
erfahre ich durch das ſoeben erhaltene Telegramm, daß die
verunglückten Oſterurlauber dem 16. Armeekorps
ange=
hören. Ich nehme allerwärmſten Anteil an dieſer ſchweren
Kataſtrophe, der ſo viele brave Soldaten zum Opfer
gefal=
len ſind, und bitte um gelegentliche Nachricht über das
Be=
finden der Verwundeten. Friedrich, Großherzog von
Baden.
* München, 1. April. Die „Korreſpondenz
Hoffmann” meldet: Anläßlich des großen
Eiſenbahn=
unglücks bei Mülheim richtete der Prinzregent
an den Kaiſer folgendes Beileidstelegramm: „Die
Nachricht von dem ſchweren Unglück bei Mülheim, dem
ſo viele blühende Menſchenleben zum Opfer gefallen,
hat mich mit aufrichtiger Teilnahme erfüllt. Es iſt meinem
Herzen ein Bedürfnis, Dir und der preußiſchen Armee
die Verſicherung meines innigſten und herzlichſten
Bei=
leids zum Ausdruck zu bringen.‟ — Der Kaiſer
ant=
wortete telegraphiſch: „Für herzlichen Ausdruck Deines
Mitgefühls an dem ſchweren Unglück bei Mülheim ſage
ich Dir, tiefbewegt von dem traurigen Geſchick ſo vieler
junger wehrhafter Männer, in meinem und der
preu=
ßiſchen Armee Namen meinen aufrichtigen Dank.”
* Mülheim, 1. April. Heute nacht ſind von den
bei dem Mülheimer Eiſenbahnunglück Verletzten noch
zweigeſtorben, die Musketiere Knieriem und Dietrich
Wefers. Die Zahl der Toten beläuft ſich damit auf 22.
* Köln 1. April. Morgen nachmittag 4 Uhr
fin=
det eine große Leichenparade und Trauerfeier
für die verſtorbenen Soldaren vom Mülheimer
Eiſen=
bahnunglück ſtatt, zu der Abordnungen der Regimenter,
denen die Verſtorbenen angehörten, hier eintreffen
werden.
Das Brandunglück in Ungarn.
* Peſt 1. April. Aus Oekoerito kommen noch
immer Hiobspoſten. Geſtern fand man noch vier
Lei=
chen von Unglücklichen in den Saatfeldern, wohin ſich
sie Schwerverletzten flüchteten und einen qualvollen
Tod fanden. In Oekverito wurde geſtern ein neuer
Friedhof eröffnet, da der bisherige überfüllt iſt. Das
große Schachtgrab wurde geſtern wieder geöffnet und
vie verkohlten Leichen mit Erd= und Kalkmaſſen
über=
ſchüttet, um den Ausbruch von Krankheiten zu
ver=
hüten. Die Reſte der unglückſeligen Scheune wurden
entfernt und der Schauplatz der Kataſtrophe mit Kalk
begoſſen. Noch 46 Schwerverletzte ringen mit
dem Tode und es ſind trotz gegenteiliger amtlicher
Ver=
ſicherungen nur zwei Aerzte anweſend. Die Tiere in
den gänzlich ausgeſtorbenen Häuſern haben ſeit
Sönn=
tag keine Nahrung erhalten. Das von den Opfern der
Kataſtrophe hinterlaſſene Vermögen iſt ziemlich
be=
deutend. (Frkf. Ztg.)
Vermiſchtes.
— Die evangeliſche Miſſion in den
deutſchen Kolonien, welche zum größten Teil
mit der Kolonial=Aera gleichzeitig entſtanden iſt, weiſt
heute ſchon bedeutende Ergebniſſe auf. Die Zahl der
evangeliſchen ordinierten Miſſionare beträgt zurzeit
300, welche 86061 farbige Chriſten bedienen. In 1446
Schulen werden 60300 Schüler täglich unterrichtet;
da=
von in Deutſch=Oſtafrika 22646; in Südweſtafrika 4153;
in Kamerun 14762; in Togo 4382; in Deutſch=
Neſu=
guinea 735; im Bismarckarchipel 5022; in Samoa 8179.
Der Geldaufwand der evangeliſchen Miſſion für die
Schutzgebiete beträgt rund 2 Millionen Mark.
Dattelkultur in Deutſch=
Südweſt=
afrika. Ueber die Erfolge der Dattelkultur im
ſüd=
weſtafrikaniſchen Schutzgebiet entnimmt das amtliche
„Kolonialblatt” einem Berichte des Gouvernements
folgendes: Auf der Forſtſtation Ukuib ſind bis jetzt 15
bis 16 Hektar mit 5000 Datteln bepflanzt; für 1500
Pflanzen ſind noch Bewäſſerungsanlagen erforderlich;
vier Hektar ſind neu gerodet. Die erſten Dattelpalmen
werden in dieſem Jahre tragen. — Man erinnert ſich
bei den vorſtehenden Angaben des Spottes, mit dem
ſozialdemokratiſche Kolonialpolitiker den
Staatsſekre=
tär Dernburg überſchütteten, als er die Dattelkultur in
Deutſch=Südweſtafrika als ausſichtsvoll behandelt hatte.
Literariſches.
— Ein Pfitzner=Heft und ein Chopin=Heft der
„Neuen Muſik Zeitung” (je 50 Pfg.) liegen
uns vor. Das Pfitzner=Heft (Nr. 12 des Jahrgangs)
iſt textlich beſonders reich ausgeſtattet und enthält eine
biographiſche Skizze des Komponiſten von P. N.
Coß=
mann, eine allgemeine Würdigung von Dr. Rudolf
Louis, der auch eine Analyſe des C=dur=Quintetts
bei=
ſteuert, eine ausführliche Studie mit vielen
Notenbei=
ſpielen über die „Roſe vom Liebesgarten” von Paul
Bekker, ſowie Aufſätze: Pfitzner als Schriftſteller und
als Liederkomponiſt von L. Andro und Th. Herz. Das
Chopin=Heft (10) bringt unter anderem Artikel von
Raoul v. Koczalski und eine Studie für den
Klavier=
unterricht über die Präludien von Knayer. Ein
in=
tereſſanter Beitrag: Die Gräfin Potocka an Chopins
Sterbelager ſei weiter erwähnt. Aus Heft 11 nennen
wir einen inſtruktiven Aufſatz über
Kammermuſiklite=
ratur von Eccarius=Sieber, eine feſſelnde Reminiszenz
an die Uraufführungen der ſchönen Helena und der
Fledermaus von Hermann Starcke uſw. Berichte und
Beſprechungen, Muſikbeilagen, ſowie 2 Bogen der
gro=
ßen illuſtrierten Muſikgeſchichte von R. Batka, die jetzt
bei Gluck angelangt iſt, ergänzen den wertvollen
In=
halt der bekannten Muſikzeitſchrift aufs beſte.
Darmſtadt, 2. April.
L. Die Strafkammer verhandelte geſtern die Strafſache
gegen den Redakteur des Offenbacher Abendblattes, Ignaz
Klug von Offenbach wegen Beleidigung des
Amtsrich=
ters Meyer von Offenbach. Im November vorigen
Jah=
res hatte der Abgeordnete Ulrich in der Zweiten
Kam=
mer die Zuſtände am Amtsgericht Offenbach in ſcharfer
Weiſe kritiſiert. Nach dem Amtsgerichtsrat Seibert kam
der Amtsrichter Meyer an die Reihe, dem vorgeworfen
wurde, daß er bei dem Miniſterium einen Strafantrag
gegen das Offenbacher Abendblatt habe veranlaſſen
wol=
len, weil ſein Verhalten in einer Beleidigungsſache
Stadt=
müller gegen Böhm gerügt worden war, daß der
Staats=
miniſter ſich aber wohlweislich ablehnend verhalten habe.
Der Amtsrichter habe bei der Urteilsbegründung ſich in
einer zur Kritik herausfordernden Weiſe verhalten. Wäre
es zu einer Verhandlung gekommen, würde ſich doch kein
Darmſtädter Gericht zur Verurteilung gefunden haben.
Man habe daran aber ſehen können, welche
geſellſchaft=
liche Korruption teilweiſe im Offenbacher Richterſtand zu
finden ſei. Der Amtsrichter Meyer ſchrieb wegen dieſer
Rede an den Abgeordneten und forderte ihn zur
öffent=
lichen Wiederholung ſeiner Aeußerungen und Angabe von
Tatſachen auf. Der Abgeordnete lehnte dies ab und
er=
klärte ſich nur bereit, geeignetenfalls ſein Material dem
Miniſterium vorlegen zu wollen. Es kam zu einem
ziem=
lich ſcharfen Briefwechſel, der ſchließlich in dem
Offen=
bacher Abendblatt veröffentlicht wurde und die Anklage
gegen Klug zur Folge hatte, daß dieſer den Vorwurf der
Korruption dem Amtsrichter Meyer gegenüber gemacht
und verbreitet habe.
Der Angeklagte verſichert, daß es ihm ferngelegen habe,
den Amtsrichter zu beleidigen, dieſen habe er bis dahin
für gerecht gehalten und geachtet. Dieſem habe der
Vor=
wurf der Korruption nicht gegolten. Seine mündliche
Be=
gründung zu dem Urteil in der Sache Stadtmüller gegen
Böhm habe eine Kritik veranlaßt. Der als Zeuge
vernom=
mene Amtsrichter Meyer erklärte, daß er bei der
Urteilsbe=
gründung nur feſtgeſtellt habe, was erforderlich war. Herr
Böhm ſtehe ihm als Menſch vollſtändig fern, als Politiker
habe er ihn für vorſichtig gehalten. Von einer
Beein=
fluſſung ſeinerſeits könne keine Rede ſein. Der
Landtags=
abgeordnete Ulrich lehnte es ab, auf ſeine Aeußerungen
in der Kammer zurück zu kommen und verſicherte, daß er
zu dieſen auf Grund ihm gemachter Mitteilungen
gekom=
men ſei. Höchſt auffallend ſei die Bemerkung bei der
Ur=
teilsbegründung, daß die Perſönlichkeit des Böhm dafür
bürge, daß er nicht habe beleidigen wollen. Er kenne
die=
ſen Mann ganz anders. Einen ſittlichen Defekt habe er
Herrn Meyer nicht vorwerfen wollen, er habe nur
ange=
nommen, daß dieſer durch die geſellſchaftlichen Verhältniſſe
objektiv beeinflußt geweſen ſei, daß er aus ſeiner Haut
nicht heraus könne. Die Tüchtigkeit und den Fleiß des
Herrn Meyer habe er in der Kammer ausdrücklich
aner=
kannt. Der Staatsminiſter Ewald teilte mit, daß der von
dem Amtsrichter Meyer angeregte Strafantrag gegen das
Offenbacher Abendblatt abgelehnt worden ſei, weil der
Tatbeſtand der Beleidigung nicht zweifellos geweſen ſei.
Auf die allgemein gehaltene, jeder Begründung
entbeh=
rende Bemerkung des Abgeordneten Ulrich wegen
teil=
weiſer Korruption beim Offenbacher Richterſtand habe er
in der Kammer ihrer völligen Grundloſigkeit wegen kein
Wort geantwortet. Auch habe er ſich wohl gehütet, wegen
des Gehörten ein Diſziplinarverfahren einzuleiten. Der
Fabrikant Stadtmüller beſchwert ſich darüber, daß dem
Vertreter des Böhm manches hinging, während der
Amts=
richter Meyer ihm ſofort mit Strafe drohte. Die
münd=
liche Urteilsbegründung ſei für ihn beleidigend geweſen.
Die bei der Sache Stadtmüller gegen Böhm mitwirkenden
Schöffen halten das bei dieſer eingehaltene Verfahren für
durchaus korrekt. — Der Oberſtaatsanwalt von Heſſert
ſtellte feſt, daß gegen den Amtsrichter Meyer nicht das
ge=
ringſte herausgekommen ſei und beantragte 300 Mark
Geldſtrafe. Juſtizrat Hallwachs ſchloß ſich namens des
Amtsrichters an und rügte ſcharf die Art, in welcher der
Abgeordnete Ulrich die Immunität des Abgeordneten hier
mißbraucht habe. Der Verteidiger des Klug,
Rechtsan=
walt Katz, wirft dem Vorredner vor, daß er durch ſeine
Verbalinjurien gegen den Abgeordneten Ulrich der Sache
keine guten Dienſte geleiſtet habe und beſtätigt die
Auf=
faſſung, daß der geſellſchaftliche Einfluß korrumpierend
wirke. Eine Beleidigung des Amtsrichters Meyer ſei nicht
beabſichtigt geweſen und nicht erfolgt. Er beantragte
Frei=
ſprechung. Das Gericht erachtete eine Beleidigung für
er=
wieſen, von einem Wahrheitsbeweis ſah es keine Spur.
Der Redakteur wurde zu 500 Mark Geldſtrafe und
zur Koſtenzahlung verurteilt. Dem
Beleidig=
ten iſt die Veröffentlichung der Verurteilung geſtattet.
* Erdbebenwarte Jugenheim, 1. April. Die letzten
beiden Tage des März brachten zwei Erdbeben,
nachdem zuvor länger Ruhe geweſen war. Die
Aufzeich=
nungen ſind leider ſtark durch den Sturm geſtört, der den
Erdboden dauernd heftig erſchütterte. Das eine Beben
begann am 30. März, nachmittags 6 Uhr 15½ Min., ſein
Herd iſt etwa 15000 Kilometer entfernt und liegt in
ſüd=
öſtlicher Richtung. Das andere Beben war am 31. März,
abends zwiſchen 8 und 9 Uhr mit einem Maximum 8 Uhr
22 Minuten.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 1. April. Geſtern nachmittag verlor die
Fürſtin Lichnowski auf dem Wege von
Roon=
ſtraße 5 nach Heilbronnerſtraße 30 und von dort nach
dem Hotel Eſplanade ein koſtbares Perlenhalsband im
Werte von etwa 10000 Mark. Die Fürſtin benutzte
zur Fahrt ihr eigenes Automobil.
* Berlin, 1. April. Nach einem uns zugegangenen
Telegramm iſt die Nachricht von dem Abſturz eines
Zweideckers bei Sosnowice erfunden.
* Frankfurt a. M., 1. April. Wie der Pariſer
Korre=
ſpondent der „Frankfurter Zeitung” telegraphiert, iſt dem
Frankfurter franzöſiſchen Generalkonſul wie mehreren
ſei=
ner Kollegen im Auslande ein Irrtum unterlaufen; er
verwechſelte den neuen Zolltarif mit dem neuen, ab 1. Juli
in Kraft tretenden Gebührentarif. Es bleibt alſo dabei,
daß der neue Zolltarif heute in Kraft tritt.
* Bochum, 1. April. Die Kriminalpolizei entdeckte
bei der Durchſuchung der Wohnung des bei der
Ver=
ausgabung von falſchen Fünfmarkſtücken verhafteten
Maurers Urban eine vollſtändig eingerichtete
Falſchmünzerwerkſtätte, in der offenbar
meh=
rere Perſonen beſchäftigt waren.
* Düſſeldorf, 1. April. Der Maler Profeſſor
An=
dreas Achenbach iſt heute morgen im Alter von 94
Jahren geſtorben. Erſt dieſer Tage hatte der
Ver=
ein für Kunſtausſtellung beſchloſſen, im nächſten Jahre
eine Andreas Achenbach=Ausſtellung zu veranſtalten,
aus der nunmehr eine Gedächtnisausſtellung werden
wird. Der Verſtorbene war Ehrenbürger der Stadt
Düſſeldorf.
* Königshütte, 1. April. Heute mittag explodierte
in einem Hauſe der Hardenbergſtraße, in der Wohnung
des Schneidermeiſters Muskalla, der Küchenofen. Die
Exploſion wurde anſcheinend durch ein in den Kohlen
befindliches Stück Dynamit verurſacht. Der 9jährige
Sohn Muskallas wurde ſofort getötet. Die Frau
Mus=
kalla wurde ſchwer und drei Kinder leicht verletzt.
* Wien, 1. April. Die „Neue Freie Preſſe” meldet
aus Trieſt: Der geſtrige Sturm hat mit einer
ungeheuren Gewalt in der ganzen Adria gewütet. Im
Kriegshafen von Pola fuhr gegen 1 Uhr nachmittags
das Kriegsſchiff „Lacroma” ein. Ein Boot mit ſechs
Matroſen wurde ins Waſſer gelaſſen, um das Schiff an
einer Boje zu befeſtigen. Einer der Matroſen ſprang
auf die Boje; die Kette der Boje riß jedoch und der
Matroſe verſchwand in den Wellen und konnte nicht
mehr gerettet werden. Das Boot mit den übrigen
Matroſen wurde gegen die Bucht von Fiſela getrieben,
wo es von einem Kriegsſchiff gerettet wurde. Um
die=
ſelbe Stunde fuhr ein anderes Kriegsſchiff in den
Ha=
fen ein. Infolge des hohen Wellenganges ſtieß es gegen
eine vollbeſetzte Schaluppe. Sämtliche Matroſen
konn=
ten gerettet werden.
* Paris, 1. April. In der ſtaatlichen
Geſchoß=
fabrik von Les Ingoufs bei Cherbourg
explo=
dierte beim Abſchrauben eines Zünders eine
Gra=
nate; verletzt wurde glücklicherweiſe niemand. Der
Materialſchaden iſt ſehr bedeutend.
* Marſeille, 1. April. Elis Trinite, der 13jährige
Sohn wohlhabender Eltern, hat ſich hier erſchoſſen.
Schon einmal hatte ihn ſeine Schweſter daran
gehin=
dert, ſich das Leben zu nehmen.
* Nimes, 1. April. Der des Mordes an dem
Aſtro=
nomen Charlois beſchuldigte Dr. Brenges
be=
quemte ſich zu einem Geſtändnis. Er wurde geſtern
abend nach Nizza gebracht.
* Konſtantinopel, 1. April. Der Kriegsausſchuß der
Kammer beendete die Verhandlungen über das
Wehr=
geſetz, das demnächſt vor das Plenum gelangt. In
dem Motivenbericht, der einen hiſtoriſchen Rückblick
enthält, wird erklärt, die türkiſche Armee und die
Na=
tion würden dem General von der Goltz für ſein
Re=
formwerk ewig dankbar ſein.
H. B. London, 1. April. Dem „Morning Leader” wird
aus Tanger gemeldet, daß das ſüdliche Marokko
von einer großen Hungersnot bedroht wird. Seit
Dezember iſt dort kein Regen gefallen und die
Lebens=
mittel ſind jetzt ſchon um das Doppelte und Dreifache
ge=
ſtiegen. Die Kaufleute beſtellen große Mengen Reis und
andere Lebensmittel in London und Marſeille. Mit der
Teuerung nimmt auch das Räuberunweſen überhand.
Täglich werden Karawanen auf den Handelsſtraßen
über=
fallen und ausgeplündert. Infolge der Erpreſſungen durch
die Behörden ſtellt ſich die Hälfte der Bevölkerung unter
fremden Schutz und die andere Hälfte lehnt ſich offen gegen
die Behörden auf.
Nehmen Sie
(1030a
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
Haematogen unmittelbar vor der
Haupt-
mahlzeit! Ihr Appetit wir reger, Ihr
Ner-
vensystem erstarkt, die Mattigkeit
ver-
schwindet und körperliches Wohlbefinden
stellt sich raschest ein. Warnung: Man
ver-
lange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
Mk.
450
en Narmoniums
10
in Kauf, Tausch, Miete, Raten. Stimmen.
Reparatur-Werkstätte. Hauptl.: I. Stock.
Darmstadt, Elisabethenstr. 12. Fernspr. 815.
G. Thies
Nachfolg.
Matter
Hoflieferant
Seite 6.
Darmſtädter Tagblätt, Sämstag, den 2. April 1910.
Nummer 76.
für Spesial-Ausktünfte, Fr.
Betektiv-mstitut mittelungen, Beobachtungen
u. Verträuens-Angelegenheiten.
Ubernahme nur einwandtreier Aufträge. Garaaits für
gewissenhafte Eriedig ung. Kiesstr. 34 I. Tel. 1668. (C1028,2
bare Mark für nur 1 Mark zu gewinnen.
20000 Dieſe Gelegenheit bietet ſich in einigen Tagen,
wenn man ein Los der 1. Arnſtädter Geldlotterie
zum Beſten der Wiederherſtellung der Bonifaciuskirche in
Arnſtadt kauft, deren Ziehung ſchon am 16., 18. und
19. April ſtattfindet. Außer dem Hauptgewinn von
Mk. 20 000 bar, kommen noch 3332 Geldgewinne zur
(7076D
Ausſpielung (ſiehe Anzeige).
a Unſer heutiges Blat enthält eine Beilage der
Kur= und Bade=Anſtalt „Marienbad‟ Darmſtadt,
(7173
Landgraf Philipp=Anlage 62.
Beſtellungen
auf das
„Darmſtädter Tagblatt”
werden in der Expedition, ſowie von allen
Poſtanſtalten entgegengenommen.
Todes-Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
unſeren lieben Gatten, Vater, Schwiegervater
und Großvater
(7186
Herrn
Georg Joseph Schlett
wohlverſehen mit den Sterbeſakramenten in
die Ewigkeit abzurufen.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, 1. April 1910.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 3. April,
nachmittags 2 Uhr, vom Portale des ſtädt.
Friedhofes aus, ſtatt.
Krieger-Verein
Darmſtadt.
Todes=Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
unſer langjähriges Mitglied und
Feldzugs=
kameraden
(7187
Herrn
Georg Schlett
Schreiner
aus dieſem Leben abzurufen.
Die Beerdigung findet Sonntag, den
3. April, nachmittags 2 Uhr, vom Portal des
Darmſtädter Friedhofs aus, ſtatt.
Sammlung am Friedhof.
Zur Teilnahme an der Beerdigung werden
die Kameraden von Eckhard bis Heppenheimer
ſowie der 6. Bezirk erſucht.
Der Vorſtand des Kriegervereins
Darmſtadt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
anläßlich des Hinſcheidens meines geliebten Gatten,
unſeres unvergeßlichen Vaters
(B7148
Carl Möll
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
anläßlich des Ablebens meines lieben Mannes,
unſeres treubeſorgten Vaters
(7128
Herrn
Johann Georg Nover
lagen herzlichen Dank.
Frau Julie Nover u. Kinder.
den erhebenden Grabgeſang des Geſangvereins
„Männerquartett” Beſſungen, insbeſondere für die
troſtreiche Grabrede des Herrn Pfarrer Rückert,
ſowie den vielen Kranz= und Blumenſpenden und
zahlreiche Beteiligung von Vereinen, deſſen treuer
Anhänger der Verblichene war, ſagen hiermit
innigſten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Carl Möll Wwe. und Kinder.
Darmſtadt, 30. März 1910.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſeres lieben, unvergeßlichen
Söhnchens ſagen wir, ſowie für die zahlreichen
Blumenſpenden, unſeren innigſten Dank. (*8039
Familie Treusch.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Beim
Vor=
rücken des großen Nordhochs haben geſtern die geringen
Schneefälle raſch nachgelaſſen und es trat Aufheiterung
ein. Dabei wehte ſtarker Nordoſt, der heute vormittag
nur wenig nachgelaſſen hat. Die Nachmittags= und
be=
ſonders Nachttemperaturen liegen für die Jahreszeit
un=
gewöhnlich tief. Der nächtliche Froſt ſchadet v elfach
der bereits entwickelten Vegetation. — Unſere Witterung
bleibt unter der Herrſchaft des hohen Drucks. Bei
heiterem Himmel wird es jetzt tagsüber wärmer, doch
dauert der Nachtfroſt zunächſt noch an.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 2. April:
Heiter und trocken, Nachtfroſt, am Tage weitere
Er=
wärmung, Nachtfroſt nachlaſſend.
Tageslalendez,
Samstag, 2. April.
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr: „Fauſt”.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Bürgerkeller.
Eröffnungseſſen um 8½ Uhr im Hotel „Darnd
ſtädter Hof”
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Olympia=Kinema tograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Mit der „
Deutſch=
land” nach Amerika).
Sonntag, 3. April.
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr: „Der Graf von
Luxemburg”.
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Matinee der Kammermuſik=Vereinigung um 11¼ Uhr
im Saale des Muſikvereins.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Bürgerkeller”
Konzert um 4 Uhr auf Hugenſchütz’ Felſenkeller.
Konzert um 8 Uhr im „Schützenhof”.
Ausflug des Vogelsberger Höhenklubs nach Gernsheim;
Abfahrt um 1.50 Uhr.
Schüler=Abſchiedsfeier der Meiſingerſchen
Tanz=
ſchule um 4 Uhr im Gaſthaus „Zum Ochſen”
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Craſenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Olrmpia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Mit der „
Deutſch=
land” nach Amerika).
Verſteigerungskalender.
Montag, 4. April.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 9 Uhr
Heidel=
bergerſtraße 69.
Stamm= und Brennholz=Verſteigerung um
9 Uhr in der Güntherſchen Wirtſchaft zu Roßdorf.
Stamm= und Stangenholz=Verſteigerung um
9¼ Uhr im Roßdorfer Gemeindewald;
Zuſammen=
kunft auf der Kubig.
Großh. Hofbibliothek., geöfnet Moniag bis Freitan
von 9—1 Uhr und nachmittags von 3—5 Uhr, Samstag
von 9—1 Uhr.
König=Muſeum Saalbauſtr. 73; Sonntags geöffne:
von 11—1 Uhr.
Kunſtverein. Täglich geöffnet von 11—1 Uhr,
Sonntags von 10—1 Uhr, Mittwochs von 2—4 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckereie
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldactel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſez
für den Inſeratenteil: F. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nich?
zurückgeſandt.
InrnCr
Pilsnern&
Münchner
Hell Export
veinsvevorersvere
614a
Kurſe vom 1. April 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
Bf. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,50
3½ Deutſche Reichsanl. . 93,70
85,20
do.
3
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100.89
. 93,70
3½ do. Conſols .
85,20
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 102,00
94,25
do.
3½
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 102,00
92,90
do.
3½
do.
83,90
4 Hamburger Staatsanl. 102,0)
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 100,90
92,30
do.
3½
do.
81,70
3. Sächſiſche Rente . . . 84,20
4 Württemberger v. 1907 101,50
93,40
do.
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,00
1¾ Griechen v. 1887 . . 49,60
33 Italiener Rente . .
4½ Oeſterr. Silberrente . 98,80
do. Goldrente . . 100,00
do. einheitl. Rente 94,80
Portug. unif Serie I 65,20
do. unif. Ser. III 66,50
do. Spezial . 12,50
Rumänier v. 1903 . . 101,90
do, v. 1890 . .
do. v. 1905 . . 91,70
Ruſſen v. 1880 . . . . 91,60
In Proz.
4 Ruſſen v. 1902 . . . . 91,40
4½ do. v. 1905 . . . . 100,.20
. 96,30
3½ Schweden . .
4 Serbier amort. v. 1895 81,60
4 Türk. Admin. v. 1903 89,60
do. unifiz. v. 1903 94,40
Ungar. Goldrente . . 95,30
4 do. Staatsrente . 92,8)
5 Argentinier . . . . . . 101,80
do.
91,30
4½ Chile Gold=Anleihe . 93,10
5 Chineſ. Stagtsanleihe 103,00
99,75
do.
4½
4½ Japaner . . . . . . . 98,60
5 Innere Mexikaner . . 101,80
do.
69,70
4 Gold=Mexikan. v. 1904 96,90
5 Gold=Mexikaner . . . 102,70
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt .
. . . 141,50
4 Nordd. Lloyd . . . . 105,20
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 120,70
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408
4 Baltimore & Ohio . . 110,90
4 Gotthardbahn
„
In Proz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 160,30
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 22,30
4 Pennſylvania R. R. 133,50
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 194,30
Werger=Brauerei
83,00
Bad. Anil.=u. Sodafabrik 450,00
Fabrik Griesheim .
.261,00
Farbwerk Höchſt .
. . 454,50
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . .
Lahmeyer . . .
.107,10
Schuckert .
144,60
Siemens & Halske
. 238,00
Adlerfahrradwerke Kleyer 382,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 240,00
Gelſenkirchen . . .
.215,50
Harpener . . .
199,40
Phönix, Vergb. u.
Hütten=
betrieb ..
. . . 222,50
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . .
4 Pfälzer Prt. .
do.
3½
92,80
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. .
do. ſteuerfrei . 99,75
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,80
4
o.
98,50
alte
do.
5 Oeſterr. Südbahn . . 102,75
do.
do,
58,30
3 Ragb=Oedenburger . . 75,50
Ruſſ. Südweſt.
. 89,30
4 Kronpr. Rudolfbahn . 99,40
253,00
101,40
145,80
In Proz.
3f.
75,80
2¼0 Livorneſer .
4 Miſſouri=Pacific . . . 98,50
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,00
5. Anatoliſche Eiſenb. . .
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F
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Nummer 76.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
Seite 7.
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24)
Plötzlich wurde er ernſt und ſah ſie fragend an —
zum erſten Male geſchah es, daß er ſie nicht verſtand.
Dann fragte er leiſe: Weshalb ſagten Sie das?
Sie ſah auch jetzt noch nicht auf. — Weshalb? Nun,
ſo iſt doch das Leben. Das ereignet ſich doch immer.
Das müſſen Sie doch zugeben.
Unverwandt blickte er ſie an. Aber er ſagte nichts.
Er verſtand ſie nicht. Dieſe Aeußerung hatte er ihr
nicht zugetraut.
Nach einem Weilchen fragte ſie: Zürnen Sie mir?
Wie kann ich Ihnen zürnen!
Weil Sie ſchweigen.
Ja, was ſoll ich Ihnen denn darauf antworten?
Was Sie glauben antworten zu müſſen.
In der Tat. Und Sie zürnen dann nicht?
Beſt mmt nicht! Mein Wort darauf!
Nun denn, ich würde fragen, weshalb Sie mich ſo
gering tazieren, daß ich mich um Geld verkaufen könnte.
Sie lächelte wieder. — Verkaufen! Das iſt ein
herbes Wort. Es klingt ſo nach Vorſtadt=Theater.
Sie ſind ein Optimiſt. Sehen Sie doch hinein ins
Leben. Ob es nicht ſo iſt, wie ich es geſchildert habe.
Ruhig ſagte er: Ich bin aber nicht ſo.
Wieder ein kleines Schweigen.
Dann ſie: Wiſſen Sie auch, daß Sie da einen
ſchö=
ken, bequemen Weg ansſchlagen? Eine reiche Frau
und eine Frau, deren Familie große und
weitver=
zweigte Verbindungen hat, kann einem jungen
Schrift=
ſteller außerordentlich von Nutzen ſein. Das müſſen
Sie mir doch zugeben.
Ernſt und ruhig bejahte er: Will ich auch gern.
Dennoch danke ich dafür. Ich will nur durch mich allein
etwas werden, nur durch meine Arbeit, ich will
nie=
mand etwas zu danken haben, und wenn ich mal eine
Frau nehmen ſollte, dann werde ich nur mein Herz
fragen, das ſoll mir raten. — Das iſt ein weniger
be=
quemer Weg, aber er iſt ſauber und reinlich. Und das
iſt mein Weg.
Schweigend ſah ſie vor ſich nieder.
Dann fragte er heiter: Aber nun zürnen Sie mir
doch wohl, wie es ſcheint?
Da ſah ſie auf. — Durchaus nicht. Ihre Worte
haben mich nur zum Nachdenken angeregt. Es gibt
nämlich auch eine Tragik der Liebesheirat.
Stumm fragend blickte er zu ihr hin.
Sie nickte. — Es iſt ſo. Nämlich, wenn zwei ſich
wirklich lieben, dann ſehen ſie im Gegenſtand ihrer
Liebe immer viel, viel mehr, als in Wirklichkeit daran
iſt; wenn aber ſpäter der erſte Rauſch vorbei iſt, dann
wird das Auge kritiſcher, dann entdeckt man eine
Schwäche nach der anderen, und plötzlich merkt man,
daß der Geliebte nicht hält, was man von ihm erwartet
hat, und dann kommen leiſe, aber ſicher die
Enttäuſch=
ungen — wenn es zu ſpät iſt.
Ernſt und ſtumm ſaß er da und ſah ſie an.
Sie aber: Und nun fragen Sie mit Ihrem Blick,
woher ich denn dieſe Weisheit habe. — Nun, ich will
ganz offen ſein — ich habe die Erfahrungen an mir
ſel=
ber, an meiner erſten Ehe gemacht.
Wieder eine lange Pauſe.
Er wußte nichts darauf zu antworten, obgleich es
wie Mitleid in ihm aufkeimte, Mitleid mit dieſer guten,
treuherzigen Frau, die auch ſchon ihr Teil vom Leid
erfahren hatte — armes, liebes Frauchen! dachte er
ſagen konnte er nichts.
Da ſchlug die Uhr.
Erſchrocken ſprang er auf. Schon eine Stunde wak
er hier.
Warum laufen Sie ſchon davon? fragte ſie, nun
wieder heiter.
Weil es Zeit iſt.
Aber es treibt Sie doch niemand.
Doch! Meine Arbeit! Ich will heute noch ein
biß=
chen fleißig ſein.
O, dann darf ich nichts ſagen. — Aber Sie kommen
nun auch wirklich bald wieder?
Ganz beſtimmt!
Und dann ſprechen wir nicht von ſo ernſten Dingen.
Er lächelte. Nein, dann machen Sie mir ein wenig
Muſik, nicht wahr? Und er zeigte auf den Flügel.
O, Sie lieben die Muſik?
Leidenſchaftlich!
Hätte ich das gewußt! — Na, das nächſte Mal.
Im voraus vielen Dank!
Plötzlich rief ſie: Hätten Sie Luſt, mit ins Konzert
zu gehen? Nikiſch dirigiert. Ich habe zwei Karten da.
Aber herzlich gern! Außerordentlich dankbar wäre
ich Ihnen dafür!
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
Nummer 76.
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Sie holte die eine Karte. — Da iſt ſie. Alſo auf
morgen abend. Addio.
Er küßte ihr die Hand und ging.
Und ſie ſtand hinter der Gardine und ſah ihm nach,
ſolange ſie ihn ſehen konnte.
Dann ſetzte ſie ſich an den Kamin und begann zu
träumen. —
13. Kapitel.
Am anderen Abend, pünktlich um halb acht, war
Fritz im Konzertſaal. Er freute ſich ungemein auf den
zu erwartenden Kunſtgenuß.
Im Vorraum traf er Frau Juliane. Da ſie mit
einem Herrn in der Unterhaltung daſtand, wollte er an
ihr vorüberhuſchen.
Sie hatte ihn aber bereits bemerkt und winkte ihn
mit einem lächelnden Blick heran.
So lernte er den Grafen Bracht kennen.
Der war ſehr reſerviert; mit leicht näſelnder
Stimme ſagte er: Außerordentlich erfreut, einen ſo
be=
rühmten Mann kennen zu lernen!
Fritz dankte ſtumm — er dachte: Fader Geck!
Als er dann im Konzertſaal neben Frau Juliane
ſaß, merkte er zu ſeinem Erſtaunen, daß ſich faſt alle
Blicke auf ihn richteten. Ordentlich peinlich war ihm das.
Auch ſie merkte es.
Heiter flüſterte ſie ihm zu: Man erkennt Sie, man
weiß, wer Sie ſind; Graf Bracht hat geplaudert. Sehen
Sie doch, wie Sie von allen Seiten beobachtet werden.
Ich bin ordentlich ſtolz, Ihre Begleiterin zu ſein!
Nun lachte auch er. Die Verlegenheit ſchwand, und er
machte ein amüſiert dreinſchauendes Geſicht. Leiſe ſagte
er: Wie iſt das nur möglich?
Sie nickte. — Ja, ja, unſer liebes Publikum, das
müſ=
ſen Sie erſt noch kennen lernen. Uebrigens ſoll ich mich
gar nicht wundern, wenn man uns beide morgen als
Ver=
lobte herumſpricht!
Beinahe hätte er aufgelacht.
Aber im gleichen Moment erſchien Nikiſch und wurde
unt Habe aihſangen. er ſrich di eiwes wherſpentite
Locke zurecht, ſetzte den berühmten kleinen Finger in
tak=
tiſche Bereitſchaft und klopfte alsdann aufs Pult.
Das Konzert begann.
Atemloſe Stille im ganzen großen Saal.
Beethoven hatte das Wort — — und in ſeinen
Zau=
bertönen ſprach er zu der andächtig lauſchenden Menge,
mit ſeinen Wundertönen bannte er alle Herzen und füllte
alle Seelen — Friede war es, heiliger, hehrer Gotesfriede,
der aus dieſen himmliſch reinen Melodien
hernieder=
ſchwebte zu den armen ſtaubgeborenen Alltagskindern
Friede, der alle Seelen tröſtend und labend umfing.
Wie in ſeliger Wonne erſchauernd, mit geſchloſſenen
Augen, ganz in Andacht verſunken, ſo ſaß Fritz da.
Ver=
geſſen war alles Kleinliche, vergeſſen alle Alltagsſorgen,
vergeſſen aller Haß, Hader und Streit — — er lebte, er
ſprach, er brachte das heilige Feuer vom Himmel, er, der
herrliche, der gottbegnadete, er, der liebe, liebe Beethoven!
O, wie ſchön iſt die Welt, wie reich iſt dies Leben,
o Himmel, wie danke ich dir, daß du mich befähigt haſt,
dieſe hohe, dieſe reine Kunſt zu genießen, ſo verſtehen zu
können! — — In ſtummer Andacht ſaß er da.
Und mit heimlichem Blick ſah Frau Juliane zu ihm
hin, bewundernd, ſtaunend — — nie hatte ſie ſolchen
Enthuſiasmus geſehen — ordentlich beſchämt war ſie, daß
ſie es nicht fertig brachte, ausſchließlich nur der Muſik zu
lauſchen — ſo zu lauſchen.
Als das Konzert zu Ende war, reichte er ihr die Hand
und ſagte: Ich bin tief in Ihrer Schuld. Sie haben mir
einen ſo herrlichen Genuß verſchafft, daß ich nicht weiß,
wie ich mich jemals dafür revanchieren kann.
Einfach dadurch, daß Sie nun wirklich recht oft zu mir
kommen!
Dankbar und treuherzig ſah er ſie an, dann küßte er
ihre Hand. — Gern tue ich das!
Er geleitete ſie an ihren Wagen, und als ſie mit
grü=
ßendem Nicken davonfuhr, ging er auch ſchnell fort, weil
er ſah, daß ihn ſchon wieder einige Leute beobachteten.
Und am anderen Tage ging er wirklich wieder hin zu
Frau Juliane.
Ueberaus luſtig empfing ſie ihn.
Sehen Sie, ich hatte nur zu recht geſtern abend — alle
meine Bekannten wiſſen ſchon, daß ich mich für Sie
in=
tereſſiere — ſchon vier Herren und drei Damen ſprachen
bei mir vor, um zu erfahren, wann ſie Ihre Bekanntſchaft
machen könnten.
Etwas zweifelnd ſah er ſie an.
Ja, ja, in der Tat! verſicherte ſie. Es iſt ſo! Man
will Sie partout kennen lernen, und ich habe mich nicht
eher retten können, bis ich verſprach, demnächſt ein Feſt zu
geben, an dem auch Sie teilnehmen müſſen.
Ich werde mich hüten!
Aber ich habe es feſt zugeſagt!
Tut mir leid. Ich laſſe mich nicht anſtaunen wie ein
Wundertier.
Aber ſo nehmen Sie doch Vernunft an!
Um keinen Preis komme ich! Ordentlich rabiat
wurde er.
Da ſank ſie lachend in einen Seſſel. — Aber was ſind
Sie doch für ein närriſcher Kauz! Sie Kind, Sie altes
großes Kind! Lachend ſchlug ſie die Hände zuſammen.
Und nun ſtand er da und ſah ſie ſtaunend an.
Die Menſchen wollen doch nur Ihr Beſtes, rief ſie
heiter, man will doch nur den neuen Stern in der Nähe
bewundern! Davon haben Sie doch keinen Schaden. Na,
ſehen Sie denn das nicht ſelber ein?
Ein wenig beſchämt ſtand er da.
Sie aber ſchnell weiter: Uebrigens, das muß ich ſchon
ſagen, ein netter Freund ſind Sie! Erſt wird alles Blaue
vom Himmel herunter mir verſprochen, und nun, wo es
ans Halten des Verſprechens geht, nun drückt man ſich. —
Das hätte ich nun wirklich nicht von Ihnen erwartet.
— Mit neckiſchem Schmollen ſah ſie zu ihm hin.
(Fortſetzung folgt.)
ungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
75 38.
Samstag, 2. April.
1910.
Betreffend:
Bekanntmachung.
Bekanntmachung, betreffend die Regelung des Verkehrs mit Kraftfahrzeugen
vom 3. Februar 1910.
Am 1. April ds. Js. tritt eine neue Verordnung über den Verkehr mit
Kraft=
fahrzeugen in Kraft.
Die für die Zulaſſung der Kraftfahrzeuge vor dem 1. April 1910 erteilten
Be=
ſcheinigungen behalten bis auf weiteres Gültigkeit. Die Inhaber ſolcher
Zulaſſungs=
beſcheinigungen haben das Recht, bei dem zuſtändigen Kreisamt die Ausſtellung einer
Zulaſſungsbeſcheinigung nach neuem Muſter zu beantragen.
Die vor dem 1. April 1910 erteilten Zeugniſſe zum Führen von Kraftfahrzeugen
behalten bis zum 1. April 1911 Gültigkeit. Die Inhaber ſolcher Zeugniſſe haben jedoch
bis zum 1. Ottober 1910 die Erteilung eines neuen Führerſcheins bei dem zuſtändigen
Kreisamt zu beantragen.
Bei Kraftwagen tritt in den Abmeſſungen und der Befeſtigungsweiſe der
Kenn=
zeichen keine Aenderung ein.
Die von Kraftzweirädern vor dem 1. April 1910 geführten Kennzeichen, die
größere Abmeſſungen als die neueingeführten haben, können bis zum 1. April 1911
beibehalten werden. Sämtliche Kennzeichen — auch die ſeither geführten — müſſen
aber vom 1. April ds. Js. ab an der Vorderſeite des Kraftrades in der
Fahrt=
richtung an leicht ſichtbarer Stelle angebracht werden und müſſen auf beiden
Seiten beſchrieben ſein.
Die neuen Kennzeichen, die nach dem 1. April ds. Js. zugelegt und angebracht
werden, ſind in ſchwarzer Balkenſchrift auf weißem, ſchwarzgerandetem Grunde auf
eine rechteckige, an den Vorderecken leicht abgerundete Tafel aufzumalen, de mit dem
Fahrzeug durch Schrauben, Nieten oder Nägel feſt zu verbinden iſt. Die Buchſtaben,
die römiſchen Ziffern und die Nummern müſſen in einer Reihe ſtehen und durch einen
wagerechten Strich von einander getrennt ſein. Die Abmeſſungen betragen:
Rand=
breite mindeſtens 8 mm, Schrifthöhe 60 mm, bei einer Strichſtärke von 10 mm,
Ab=
ſtand zwiſchen den einzelnen Zeichen von dem Rande 12 mm, Stärke des
Trennungs=
ſtrichs 10 mm, Länge des Trennungsſtrichs 18 mm, Höhe der Tafel ausſchließlich des
Randes 80 mm.
Die Kennzeichen müſſen mit dem Dienſtſiegel des Kreisamts verſehen ſein. Zum
Zwecke der Abſtempelung des Kennzeichens wird die Vorführung des Kraftfahrzeuges
angeordnet.
Die neuen Kennzeichen für die Krafträder dürfen auch ſchon vor dem 1. April
ds. Is angebracht werden.
(6726a
Darmſtadt, den 23. März 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
der Abſperrung
von bis Die Abſperrung
erſtreckt ſich 3. April Denstan
Mittwoch Feldartillerie 900 V. 200 N. Uleber das gane
Abſperrgelände
Beieientanchungt.
Betreffend: Die Unterhaltung der Kreisſtraßen im Kreiſe Darmſtadt; hier Sperrung
der Kreisſtraße Darmſtadt-Weiterſtadt behufs Einwalzens der Fahrbahn.
Es wird hiermit zur Kenntnis der Intereſſenten gebracht, daß die Kreisſtraße
Darmſtadt-Weiterſtadt von km 5,4 bis zum Ortspflaſter in Weiterſtadt von
Sams=
tag, den 2. April ds. Js. ab auf ca. 4 Tage behufs Einwalzens der Fahrbahn für
Fuhrwerke, Automobile, Motorräder ꝛc. geſperrt iſt.
Der Durchgangsverkehr kann über Braunshardt-Schneppenhauſen-Gräfenhauſen
bezw. umgekehrt erfolgen.
(6875ds
Darmſtadt, den 29. März 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
(o1lei
Bekanntmachung.
Betreffend: Schießübungen auf dem Truppenübungsplatz.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung bringen wir zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, am 24. März 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppenübungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 5. —6. April 1910.
Darmſtadt, den 30. März 1910.
Betreffend: Das Muſterungsgeſchäft für 1910 im Kreiſe Darmſtadt.
Der Zivil=Vorſitzende der Großh. Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Unter Bezugnahme auf die wiederholt erfolgte diesſeitige Bekanntmachung des
Muſterungstermins empfehle ich Ihnen, ſich an den in derſelben näher bezeichneten
Tagen mit den Militärpflichtigen Ihrer Gemeinden vormittags 7½ Uhr zum
Muſterungs=
geſchäft einzufinden.
Die betr. Militärpflichtigen ſind darauf aufmerkſam zu machen, daß ſie ſich in
den Straßen Darmſtadts und im Muſterungslokal ruhig und anſtändig zu betragen
haben und namentlich nicht im angetrunkenen Zuſtande vor der Erſatz=Kommiſſion
erſcheinen dürfen. Zuwiderhandelnde werden alsbald in Gewahrſam gebracht und
unter Umſtänden entſprechend beſtraft.
Militärpflichtige, welche nicht pünktlich erſcheinen, ſind, ſofern ſie dadurch nicht
eine härtere Strafe verwirkt haben, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk. oder Haft bis zu
3 Tagen zu beſtrafen.
Die Angehörigen von Militärpflichtigen, welche zu ihren Gunſten die
Zurück=
ſtellung und bezw. Befreiung ihrer Söhne vom Militärdienſt in Anſpruch nehmen,
ſind auf diejenigen Tage vorzuladen, an welchen die betr. Militärpflichtigen zu
er=
ſcheinen haben.
(7008ss
von Werner.
Darmſtadt, den 30. März 1910.
Betreffend: Das Muſterungsgeſchäft im Jahre 1910; hier Zugänge
Militär=
pflichtiger.
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
Inſofern inzwiſchen noch Militärpflichtige des Jahrgangs 1890 in Ihren
Ge=
meinden zugegangen ſein ſollten und dieſelben von Ihnen in der Stammrolle für 1910
nachgetragen worden ſind, wollen Sie letztere unter Anſchluß der Geburtsſcheine und
näherer Bezeichnung der Leute, umgehend hierher vorlegen.
Ferner empfehle ich Ihnen, etwaige neue Anträge um Zurückſtellung von
Mili=
tärpflichtigen auf Grund häuslicher Verhältniſſe ſofort einzuſenden.
(7051si
von Werner.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Zwanzigmarkſtück. 1 Handkarren. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit
Inhalt. 1 ſilbernes Armband mit 2 Blättchen und Aufſchrift. 1 ſilberne Damen=Uhr
mit Goldrand. 1 ſilberne Granat=Vorſtecknadel. 1 goldener Ring mit blauem Stein.
1 Paar braune Glacé=Handſchuhe. 1 Ehering. 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1
Hals=
kette mit Anhänger in Herzform: 1 blaugeſtreifte Kinder=Schürze. 1 Herren=
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ſchirm mit hellem breiten Horngriff (in einer Droſchke liegen geblieben). 1
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meſſer mit Metallſtiel und verſchiedenen Klingen. 1 grünlicher Spazierſtock. 1 großer
Hunde=Maulkorb. 1 Roſenkranz mit roten Perlen. 1 gelbes Glieder=Armband.
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Broſche. 1 brauner Kinder=Glacéhandſchuh. 1 Bleiſtift als Anhänger, gelbes Metall
und heller Emailſtiel mit Silberverzierung. 1 grüner Damen=Gummigürtel. 1
Double=
broſche (Kreuz, Herz und Anker). 1 Päckchen, enth. 4 Korſettſtäbchen und 2
Strumpf=
bandhalter. 1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 ſchwarzer Schleier. 1 ſeidener Damen=
Regen=
ſchirm mit gebogenem Holzgriff. 1 Binde=Kette. 1 kath. Geſangbuch.
Verloren: 1 Rettungsſeil. 1 goldenes Medaillon mit 2 Photographien. 1 graues
Portemonnaie mit 1,60 Mk. Inhalt. 1 Brief mit 1 Bild und 1 Damen=Ring. 1ſchwarzes
Damen=Portemonnaie mit 2,70 Mk. Inhalt. 1 weißer Kragenſchoner. 1 gelbes
Viſiten=
kartentäſchchen mit Inhalt. 1 ſchwarzledernes Zigarren=Etuis, 1 weißes Taſchentuch,
gez. F. B. 1 Füllfederhalter mit breiter Goldfeder. 1 Halskettchen mit Herzchen.
1 Dienſtbuch, auf den Namen Eliſe Helfrich lautend. 1 weißer gehäkelter Damen=
Gürtel. 1 Trauring, gez. K. N. 3. 6. 99. 1 Taſchenlupe mit Metallrand und Stiel.
1 goidene Broſche mit lila Steinchen nebſt Verzierung, 2 Täubchen mit roten
Augen=
perlchen. 1 ſilberne Remontoir=Uhr mit Sprungdeckel. 1 weißer Damen=Gürtel mit
oxydierter Schnalle. 1 Damen=Uhr, Doublegold mit verziertem Rückdeckel. 1 blauer
Damen=Regenſchirm mit Naturgriff. 1 braunes Portemonnaie mit 1,20 Mk. Inhalt.
1 kleiner goldener Damen=Ring mit blauem ovalen Steinchen. 1 Zwanzigmarkſtück.
1 braune Leder=Brieftaſche mit Briefmarken ꝛc. 1 lange ſilberne Nadel mit lila Stein.
1 Damen=Schirm mit ſilbernem Griff. 1 weiß= und rotkariertes Fleiſchtuch. 1 ſilberne
Damen=Uhr mit Goldrand. 1 weißes Taſchentuch mit Spitzenrand. gez. A. G. 1
läng=
liche goldene Broſche mit Brillanten. 1 Portemonnaie mit über 4 M. und Adreſſen.
1 kleine graue Mappe mit Inhalt. 1 goldenes Glieder=Armband mit Medaillon, beſetzt
mit blauen, roten und weißen Steinchen. 1 ſchwarzer Damen=Regenſchirm mit weißem
Horngriff. 1 goldene Vorſtecknadel. 1 mattgoldenes Kollier, 1 goldenes Armband
(Reif). 1 Damen=Doublezwicker. 1 Kuvert mit 5 Einhundertmarkſcheinen. 1 ſchwarzes
Handtäſchchen mit 2 Schlüſſeln, 1 Taſchentuch und 2 Quittungen. 1 rotes
Hand=
täſchchen mit Eiſenbahnfahrkarte 3. Klaſſe Kranichſtein-Darmſtadt, auf den Namen
Hildegard Trapp ausgeſtellt. 1 ſchwarze Seehundleder=Brieftaſche mit 1 Notizbuch (gute
Belohnung dem Wiederbringer). 1 ſchwarzes Perlentäſchchen mit 2 Taſchentüchern, gez.
C. S., 1 Taſchenkämmchen und 1 mittelgroßer Schlüſſel.
Zugeflogen bei Privaten: 1 Brieftaube.
Entflogen: 1 Kanarienvogel.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(7072
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Sontagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 3. April, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir wiederholt zur allgemeinenKenntnis.
Darmſtadt, den .6. März 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Polizeiverordnung,
betreffend Maßregeln zur Verhütung von Unglücksfällen und Verkehrsſtörungen aus
Anlaß des Betriebs der Straßenbahnen in der Stadt Darmſtadt.
Zur Verhütung von Unglücksfällen und Verkehrsſtörungen aus Anlaß des
Be=
triebs der Dampfſtraßenbahn und der Elektriſchen Bahn auf den öffentlichen Straßen,
Wegen und Plätzen der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt wird für deren Bezirk
nach Anhörung der Stadtverordneten=Verſammlung und mit Genehmigung des
Groß=
herzoglichen Miniſteriums des Innern d. d. 31. Juli 1899 zu Nr. M. J. 21958 auf
Grund des Art. 56 Abſ. 2 Ziff. 1 der Städte=Ordnung hierdurch verordnet, was folgt:
§ 1. Beladenen Laſtfuhrwerken, ſowie ſolchen, welche wegen ihrer Beſchaffenheit
oder Ladung ſchwer lenkbar ſind, iſt das Befahren der Schienen der Straßenbahnen
in ihrer Längsrichtung, ſoweit der Fahrdamm neben dem Geleiſe genügende Breite hat,
um den Bahnkörper vermeiden zu laſſen, verboten.
§ 2. Soweit die Geleiſe der Straßenbahnen in der Mitte der Straße liegen,
haben die in der Bewegung befindlichen Reiter, Radfahrer, Fuhrwerke, Handwagen
und ſonſtigen Fahrzeuge, ſowie Viehtransporte ſich ſtets rechts zu halten, es ſei denn,
daß die rechte Seite des Fahrdamms auf irgend eine Art geſperrt iſt.
§ 3. Bei dem Ertönen der Signalglocke haben Fußgänger, Fuhrwerke, Reiter,
Radfaher und Viehtransporte ſich rechtzeitig von den Geleiſen zu entfernen und den
Straßenbahnwagen vollſtändig auszuweichen.
Solange ein Zug bezw. ein elektriſcher Straßenbahnwagen ſich in Bewegung
be=
findet, iſt das Ein= und Ausſteigen und der Verſuch dazu verboten.
Es iſt verboten, Fuhrwerke oder Vieh in denjenigen Straßen, durch welche die
Straßenbahnen fahren, ohne Aufſicht oder unter Aufſicht unerwachſener Perſonen frei
ſtehen zu laſſen. Fuhrwerke oder Vieh dürfen auch bei gehöriger Aufſicht nur dicht an
der Kante des Fußſteiges und müſſen mindeſtens ſoweit von dem Geleiſe der
Straßen=
bahn ſtehen bleiben, daß der Betrieb der letzteren nicht geſtört wird. Andernfalls iſt
das Anhalten in der Straße überhaupt unzuläſſig.
Es iſt ferner unterſagt, Vieh frei auf dem Bahnkörper laufen zu laſſen, und es
ſind Perſonen, welchen die Aufſicht über die auf der Straße oder ſonſt in der Nähe der
Bahn befindlichen Tiere obliegt, dafür verantwortlich, daß der Bahnkörper von den
Tieren nicht betreten wird, ſowie daß dieſelben vorkommenden Falks alsbald wieder
von jenen weggetrieben werden.
Die Polizeibeamten, ſowie die Bahnbedienſteten ſind befugt, aufſichtslos
da=
ſtehendes Fuhrwerk und Vieh, ſowie ſonſtige Gegenſtände, welche die Geleiſe verſperren,
zu entfernen.
§ 4. Das Hinüberſchaffen von Pflügen, Eggen und anderen Geräten, ſowie von
Baumſtämmen, Bauholz und anderen ſchweren Gegenſtänden über die Schienen der
Straßenbahnen darf, ſofern jene Gegenſtände nicht getragen werden, nur auf Wagen
oder untergelegten Walzen erfolgen.
Es iſt verboten, die Bahnanlagen, ſowie die Betriebmittel zu beſchädigen, feſte
Gegenſtände auf die Fahrbahn zu legen oder ſonſtige Fahrthinderniſſe anzubringen,
Weichen umzuſtellen, falſchen Alarm zu erregen, Signale nachzuahmen oder andere
betriebsſtörende Handlungen (wie insbeſondere auch das Anhäufen oder Abwerfen von
Schnee, Eis uſw. auf das Bahnplanum) vorzunehmen.
Der Gebrauch ähnlicher Signalglocken, wie diejenigen der Straßenbahnen, iſt
verboten. Perſonen, welche beim Herumfahren von Verkaufswagen ſich durch beſondere
Signale dem Publikum bemerklich machen, haben hierzu vorher polizeiliche Genehmigung
zu erwirken und die dabei geſtellten Bedingungen einzuhalten.
§ 5. Das Klettern auf die für die elektriſche Bahn aufgeſtellten Maſten, das
Behängen der zu dieſer Bahn gehörigen Drähte mit irgend welchen Gegenſtänden, ſowie
das Anfaſſen der elektriſchen Leitung iſt verboten.
§ 6. Fahnen dürfen an Gebäuden oder an Maſten nur ſo angebracht werden,
daß ſie die Drähte der elektriſchen Bahn oder der Telegraphen= und Telefonleitungen
nicht berühren können.
§ 7. An Straßenkreuzungen oder Abzweigungen haben Perſonen, Fuhrwerke,
Handwagen und ſonſtige Fahrzeuge, Reiter, Radfahrer, Viehtransporte uſw. welche
das Geleiſe überſchreiten wollen, ſo rechtzeitig zu halten, daß die Wagen der
Straßen=
bahnen in ihrer Fahrt nicht gehindert werden.
Fuhrwerke, Fahrzeuge, Reiter, Radfahrer, Viehtransporte uſw. haben, ſobald
das Signal der Straßenbahn ertönt, wenn nicht beſondere Tafeln den Haltepunkt
bezeichnen, mindeſtens 5 Meter vor der Straßenkreuzung bezw. Abzweigung Halt zu
machen.
§ 8. Bei dem Einfahren in alle von den Straßenbahnen befahrenen Straßen
iſt ſtets mindeſtens 10 Meter vor der Straßenkreuzung im Schritt zu fahren, damit
beim Ertönen der Signale rechtzeitig Halt gemacht werden kann.
§ 9. Es iſt verboten, Kinder in oder unmittelbar neben den Geleiſen der
Straßen=
bahnen ſpielen zu laſſen. Ebenſo iſt es verboten, zwiſchen dem Bahngeleiſe mit
Kinder=
wagen entlang zu fahren.
§ 10. Entſtehen Verkehrsſtörungen oder Gefährdungen durch Zuſammentreffen
der Straßenbahnen mit Fuhrwerk, größeren Menſchenanſammlungen oder dergleichen,
ſo iſt jedermann, insbeſondere auch das Bahnperſonal gehalten, ſich den Anweiſungen
der einſchreitenden Polizeibeamten unverzüglich zu fügen.
§ 11. Zuwiderhandlungen gegen die vorſtehenden Vorſchriften werden, ſofern
nicht im gegebenen Fall Strafvorſchriften des Reichs=Straf=Geſetz=Buchs, des Polizei=
Straf=Geſetz=Buchs oder der Bahn=Ordnung für die Nebeneiſenbahnen Deutſchlands
aufgehoben.
Darmſtadt, den 15. Auguſt 1899.
Großherzogliches Polizeiamt.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
Nummer 76.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haut= und Reidensſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
. per ½ kg 86 Pfg.Dörrfleiſch
. . per ½ kg 110 Pfg.
Rindfleiſch
Schinken m. Bein
„110 „
„ 80
Rollſchinken
Kalbfleiſch
½ „ 130 „
90
Hammelfleiſch .
90
Bruſt .
60
Schweinefleiſch (Bratenſt.) . ½ „ 96
Bauchläppchen .
„ 90
Kottelets u. geſalz. Fleiſch „
„100
Speck, geräuchert
½ „ 110
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt.
7
90
28
Bekanntmachung.
Vom 1. April ds. Js. ab wird der Oktroi auf Hülſenfrüchte, Mehl und andere
Mühlenfabrikate, desgleichen auf Backwaren. Vieh, Fleiſch und Fleiſchwaren aufgehoben.
Die Oktroiabgabe für Wein (auch Moſt), Schaumwein, Obſtwein (auch
Moſt), Branntwein, Spiritus, Bier, Wild, Geflügel und Brennmaterialien
bleibt fortbeſtehen.
Die Entrichtung der Abgabe hat beim Eingang der pflichtigen Gegenſtände in
die Stadt bezw. in die bewohnte Stadtgemarkung an nachverzeichneten Erhebſtellen
zu erfolgen.
1. Eſchollbrückerſtraße
2. Eliſabethenſtraße
3. Rheinſtraße
4. Lagerhausſtraße
5. Pallaswieſenſtraße
6. Frankfurterſtraße
7. Kranichſteinerſtraße
8. Dieburgerſtraße
9. Erbacherſtraße
10. Roßdörferſtraße
11. Nieder=Ramſtädterſtraße
12. Klappacherſtraße
13. Heidelbergerſtraße und
14. Beſſungerſtraße.
Oktroipflichtige Gegenſtände dürfen mithin nur auf ſolchen Straßen in die Stadt
eingeführt werden, die an Erhebſtellen vorbeiführen. Alle übrigen Straßen ſind für
die von außen kommenden oktroipflichtigen Gegenſtände verboten.
Sämtliche mit der Eiſenbahn hier eingehenden oktroipflichtigen Gegenſtände ſind
bei der zunächſt der Bahn befindlichen Oktroierhebſtelle vorzuführen. Da die
Erheb=
ſtelle an der Bleichſtraße vom 1. k. Mts. ab aufgehoben wird, ſo ſind die mit der
ehe=
maligen Heſſiſchen Ludwigsbahn ankommenden Gegenſtände der Erhebſtelle an der
Rheinſtraße oder derjenigen an der Lagerhausſtraße vorzuführen.
Die Transportanten oktroipflichtiger Gegenſtände haben ſich unaufgefordert an
die Oktroierhebſtelle zu begeben und den Oktroi zu entrichten. Dies gilt auch für ſolche
Gegenſtände, welche nur durch die Stadt durchgeführt und nicht in derſelben verbraucht
werden ſollen; in dieſem Fall wird ein Durchgangsſchein ausgeſtellt.
Der Transport der der Oktroiabgabe unterworfenen Gegenſtände oder der
da=
von befreiten Durchgangsgüter muß ſtets und zu jeder Zeit mit den von den Erhebern
ausgefertigten, auf Verlangen allen Aufſichtsperſonen ſogleich vorzuzeigenden Scheinen
begleitet ſein.
Die den Einbringern von den Erhebſtellen behändigt werdenden Scheine über
bezahlten Oktroi müſſen von den Empfängern der abgabepflichtigen Gegenſtände gleich
bei deren Ablieferung eingefordert werden. Im gegenteiligen Falle haftet der
Em=
pfänger, wenn eine Oktroihinterziehung vorgefallen iſt und der Einbringer nicht beſtraft
werden kann, gerade ſo, als habe er, der Empfänger, die Hinterziehung begangen. Die
Scheine ſind von den Empfängern drei Monate lang aufzubewahren und den
Aufſichts=
perſonen auf Verlangen vorzulegen.
Wer oktroipflichtige Gegenſtände durch die Poſt empfängt, hat ſpäteſtens
bis zum Ablauf des folgenden Tages bei der nächſten Oktroierhebſtelle die
Oktroigebühr zu bezahlen, bei Vermeidung der in dem Oktroi=Reglement
bezeich=
neten Strafen.
Sollen oktroipflichtige Gegenſtände in Hofreiten oder ſonſtige Grundſtücke
ein=
geführt werden, die außerhalb der oben genannten Eingangsſtellen, jedoch innerhalb der
Gemarkung Darmſtadt liegen, ſo haben die Empfänger ſogleich bei der Ankunft und
ehe dieſe Gegenſtände abgeladen oder in ihre Hofreite eingebracht werden, hiervon
der=
jenigen Erhebſtelle, welche der betreffenden Hofreite bezw. Grundſtück zunächſt liegt, Anzeige
zu machen und den Oktroi zu entrichten. Werden derartige Gegenſtände in den
Stadt=
bezirk eingeführt, ſo iſt die bereits ſtattgehabte Oktroizahlung durch Vorlage der
Oktroi=
ſcheine, die alsdann beſcheinigt werden, oder auf ſonſtige Weiſe zweifellos nachzuweiſen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmungen werden nach § 15 des
Oktroi=Reglements als Hinterziehung zur Strafe gezogen.
Darmſtadt, den 23. März 1910.
(6605sms
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Schmitt.
Abänderung des Oktroitarifs.
Auf Beſchluß der Stadtverordneten=Verſammlung und mit Genehmigung Großh.
Miniſteriums des Innern iſt, in teilweiſer Abänderung des Oktroitarifs vom 30.
No=
vember 1903, die Oktroiabgabe für die nachverzeichneten Gegenſtände wie folgt
er=
höht worden:
1. Obſtwein von 85 Pfg. auf 1 Mk. für das Hektoliter,
2. Schaumwein von 3 Pfg. auf 20 Pfg. für die Flaſche,
3. Bier in der Stadtgemarkung gebraut, von 2 Mk. auf 3.25 Mk. für den
Doppel=
zentner ungeſchroteten Malzes,
4. Rehe von 2 Mk. auf 3 Mk. für das Stück,
5. Haſen und Gänſe von 30 Pfg. auf 50 Pfg. für das Stück und
6. Wildbret aller Art und Geflügel, ſoweit nicht beſonders bezeichnet, von 12 Pfg.
auf 20 Pfg. für das Kilogramm.
Die erhöhten Sätze treten am 1. April ds. Js. in Kraft.
Vom gleichen Tage an wird, wie bereits an anderer Stelle bekannt gemacht,
Oktroi auf Schlachtvieh, Fleiſchwaren, Hülſenfrüchte, Mühlenfabrikate und
Backwaren nicht mehr erhoben.
Darmſtadt, den 31. März 1910.
(6992fso
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
Schlachtgebühren im Schlachthof zu Darmſtadt.
Mit Genehmigung Großherzoglichen Miniſteriums des Innern vom 31. d. M.,
zu Nr. M. d. J. II. 1498, werden vom 1. April ds. Js. ab an Schlacht= und
Be=
ſchaugebühren erhoben:
1. für Ochſen, Faſel, Kühe und Rinder
14 Mk. 75 Pfg.
2. „ Jungrinder (im Alter von 1—2 Jahren)
10 „ 15
3. „ Sauen und Eber (über 120 kg)
„ 45
4. „ Gewöhnliche Schweine
„ 65
Kälber (Freſſer) im Alter von 6 Wochen 1 Jahr
„ 45
5.
Kälber (Saugkälber) im Alter unter 6 Wochen
6.
„ 05
Hämmel und Schafe .
55
Ziegen
8.
35
Pferde
9.
10.
Sauglämmer uſw.
55
Darmſtadt, den 31. März 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
(7050so
Spülung des Waſſerrohrnetzes.
Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des Waſſerrohrnetzes in
den unten bezeichneten Stadtteilen vorgenommen, welche in der Zeit von 10 Uhr abends
bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe Unterbrechung der Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung
des Waſſers mit ſich bringt; die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich vorher
mit Waſſer zu verſorgen.
Spülplan.
1. In der Nacht von Montag, den 4. zu Dienstag, den 5. April I. Js.,
werden geſpült:
die Spülbezirke 1 und II.
In dieſe Bezirke fallen alle Straßenzüge ſüdlich der Bismarckſtraße, weſtlich vom
Paradeplatz, nördlich des Teiles der Rheinſtraße, zwiſchen Ernſt=Ludwigs=Platz und
Wilhelminenſtraße, weſtlich des Teiles der Wilhelminenſtraße, zwiſchen Rheinſtraße
und Heinrichſtraße, weſtlich vom Wilhelminenplatz, nördlich des Teiles der
Heinrich=
ſträße von der Wilhelminenſtraße bis zur Heidelbergerſtraße, öſtlich des Teiles der
Heidelbergerſtraße, zwiſchen Heinrichſtraße und Eſchollbrückerſtraße, nördlich der
Eſcholl=
brückerſtraße, zwiſchen Heidelbergerſtraße und Stadtallee, nördlich der Stadtallee von
der Eſchollbrückerſtraße bis zur Main=Neckar=Bahn und öſtlich der Main=Neckar=Bahn
zwiſchen Stadt=Allee und Bismarckſtraße.
Von den dieſe Spülbezirke umgrenzenden Straßen und Plätzen werden mitgeſpült
die Bismarckſtraße, die oben angegebenen Teilſtrecken der Wilhelminenſtraße und der
Heinrichſtraße und die Nordſeite der Rheinſtraße, zwiſchen Ernſt=Ludwigsplatz und
Wilhelminenſtraße. Ferner wird noch mitgeſpült die Frankfurterſtraße, zwiſchen
Bis=
marck= und Kahlertſtraße.
2. In. der Nacht von Mitwoch, den 6. zu Donnerstag, den 7. April
I. Js. werden geſpült: die Spülbezirke III und IV.
In den Spülbezirk III fallen ſämtliche Straßenzüge nördlich der
Bismarck=
ſtraße und weſtlich der Frankfurter=Straße, ſowie die Straßenzüge nördlich der
Holzhof=
allee und weſtlich der Main=Neckar=Bahn.
Von den dieſen Bezirk umſchließenden Straßen werden mitgeſpült die
Frank=
furter=Straße von der Kahlertſtraße aus in der Richtung nach Arheilgen und die
Holzhofallee.
In den Spülbezirk IV fallen die Straßenzüge öſtlich des Teiles der
Wil=
helminenſtraße, zwiſchen Heinrich= und Rheinſtraße, ſüdlich des Teiles der
Rhein=
ſtraße, zwiſchen Wilhelminenſtraße und Ernſt=Ludwigs=Platz, ſüdweſtlich vom Ernſt=
Ludwigs=Platz und Marktplatz, ſüdweſtlich und weſtlich der Kirchſtraße, weſtlich des
Teiles der Karlsſtraße, zwiſchen Kirchſtraße und Heinrichsſtraße und nördlich des Teiles
der Heinrichsſtraße, zwiſchen Karle= und Wilhelminenſtraße.
Von den dieſen Spülbezirk eingrenzenden Straßen und Plätzen werden mitgeſpült
die Kirchſtraße, die oben angegebenen Strecken der Karls= und Heinrichsſtraße, ſowie die
Südweſtſeite des Ernſt=Ludwigs= und des Marktplatzes und die Oſtſeite des
Wilhelminen=
platzes, ferner wird mit dieſem Bezirk geſpült die Kapellſtraße.
3. In der Nacht von Samstag, den 9. zu Sonntag, den 10. April I. Js.,
werden geſpült:
die Spülbezirke VI und VII.
Dieſe Bezirke liegen einmal zwiſchen Dieburger= bezw. Alexanderſtraße und
Heinrichsſtraße und erſtrecken ſich ferner vom Parade=, Ernſt=Ludwigs= und Marktplatz,
ſowie der Kirch= und Karlsſtraße bis zum Woog und der Odenwaldbahn; ausgeſchloſſen
iſt die Mathildenhöhe, ſowie die Alexander= und Dieburger=Straße ſelbſt.
Darmſtadt, den 1. April 1910.
(7101so
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
Verdingung
Zur Erhebung und Verſtärkung von Landdammſtrecken in der Gemarkung
Lam=
pertheim und zwar der Strecke von der Landesgrenze gegen Baden bis zur Kreisſtraße
Lampertheim-Worms, km 0,0—2,171, und der Strecke von dieſer Straße bis zur
Straßenbrücke über den Rhein bei Worms, km 3,965—8,625, ſollen nachſtehend
ange=
gebene Arbeiten und Lieferungen getrennt oder zuſammen vergeben werden.
1. Erd=, Böſchungs= und Wegebefeſtigungsarbeiten (Los Ia 5987 cbm, Los Ib
15008 cbm, Los Ic 27542 cbm, Los Id 27519 cbm, zuſammen 76056 chm
Erdmaſſenbewegung).
2. Fundierungs= und Maurerarbeiten (Los III Verlängerung der Flügel zweier
Schleuſen).
Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um dieſe Arbeiten und Lieferungen
ſowie der allgemeinen Bedingungen für die Ausfuhrung wird auf den
Miniſterial=
erlaß vom 16. Juni 1893 verwieſen.
Die beſonderen Bedingungen und die Zeichnungen liegen bei uns (
Mathilden=
platz 15) während der Dienſtſtunden zur Einſicht offen.
Die zu den Angeboten zu verwendenden Vordrucke ſind zum Preis von 0,30 Mk.
für jedes Los und die beſonderen Bedingungen für je eine Losgruppe zum Preis von
0,50 Mk. bei uns erhältlich und können gegen poſt= und beſtellgeldfreie Einſendung des
Betrags auch nach auswärts abgegeben werden.
Angebote, mit entſprechender Aufſchrift verſehen, ſind poſtfrei und verſchloſſen bis
ſpäteſtens
Montag, den 25. April 1910, vormittags 10 Uhr,
bei uns einzureichen, zu welchem Zeitpunkt die Eröffnung der Angebote ſtattfindet.
Zuſchlagsfriſt: 4 Wochen.
Darmſtadt, den 22. März 1910.
Großh. Dammhaubehörde:
16609,75)
Weihrich.
Freiwilige Mobiliar=Verſteigerung.
Montag, den 4. und Dienstag, den 5. April I. J.,
jedesmal vormittags 9 Uhr anfangend,
verſteigere ich auf freiwilliges Anſtehen, aus einem Nachlaſſe herrührend, in dem Hauſe
Heidelbergerſtraße 69 dahier öffentlich meiſtbietend gegen Barzahlung:
1 goldene Herrenuhr mit Kette, 1 goldenes Armband, Broſche und
Ohrringe, diverſe goldene Ringe, verſchiedene Silberſachen, als: Eßlöffel
und Gabeln, 2 Vorleglöffel, Kaffeelöffel, 1 Tablett, 1 Zuckerſchale,
1 Milchkännchen, 2 Becher, 2 Leuchter, und diverſe goldene und ſilberne
Gegenſtande; verſchiedenes feines Porzellan, 1 Tafel= und Kaffeeſervice
für 18 Perſonen, Glas= und Kriſtallſachen, 18 Meſſer mit
Elfenbein=
griff u. a. m.
Ferner: 1 Büfett, 1 Kredenze, 1 Diwan, 1 Sofa mit 2 Seſſeln
und 6 Stühlen in grünem Plüſch, 2 Rohrſeſſel, Rohrſtühle und ſonſtige
Stühle, 1 Spiegelſchrank, 2 zweitürige polierte Kleiderſchränke, 2 weitere
zweitürige Kleiderſchränke, 3 eintürige Kleiderſchränke, 2 Kommoden,
1 Bücherſchrank, 1 Schreibtiſch, 1 Ausziehtiſch, ſonſtige Tiſche,
1 Vertiko, 1 zweitüriger Weißzeugſchrank, 1 großer Salonſpiegel mit
Trumeau, 1 Waſchkommode mit Marmorplatte und Spiegel, diverſe
Spiegel, 4 Nachttiſche mit Marmorplatten, 1 Pendüle=Uhr und 2
Giran=
doles, Vorhänge, 2 Gaslüſter, Fenſtermäntel, 1 großer Zimmerteppich
und Läufer, 1 Gasherd, 1 Eisſchrank, eine Partie Bücher und
Zeit=
ſchriften, Meyers Konverſationslexikon, 1 japaniſcher Ofenſchirm,
Bett=
werk für drei vollſtändige Betten mit Sprungfeder= und
Roßhaar=
matratzen, Bettwäſche, beſtehend aus Bettüchern, Kiſſenbezügen und
Plumeaux=Bezügen, farbigen Ueberzügen und Kiſſenbezügen, 2
Tafel=
tücher mit Servietten, Tiſchtücher und Servietten, Handtücher und
ſonſtiges Weißzeug, eine Partie Herrenkleider und Hemden, Anzüge,
1 Pelzrock;
ſowie verſchiedene Gartenmöbel und Gartengeräte, 80 Flaſchen
Rot= und Weißwein, Steinkoh en u. a. m.
(7089
Die Verſteigerung findet beſtimmt ſtatt. Weißzeug,
Bett=
werk und Wäſche, Kleidungsſtücke und die ſonſtigen kleineren Stücke
kommen Montag vormittag, Gold= und Silberſachen ꝛc. Montag
nachmittag und die Möbelſtücke Dienstag vormittag zum Ausgebot.
Darmſtadt, den 1. April 1910.
Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher,
Friedrichſtraße 24, I.
Moosverſteigerung.
Dienstag, den 5. April 1910, vormittags 9 Uhr, werden auf dem Rathauſe
zu Pfungſtadt zirka 320 Haufen Moosſtreu aus Diſtrikt Klingsackertanne
meiſt=
bietend verſteigert.
Pfungſtadt, den 31. März 1910.
(7048so
Großherzogliche Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
Lang.
Sinzeage
L. Borné
Hofuhrmacher u. Optiker
25 Ernst-Ludwigstr. 25
Inlt. 1.40 Es 7 Mh.
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DARMSTADT
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Nummer 76.
Sperrung des alten Hohlen Wegs.
Die Brücke über die neue
Odenwald=
bahnlinie im Zuge des neuen Hohlen
Wegs iſt fertiggeſtellt und dem Verkehr
freigegeben worden. Der verlegte Teil des
alten Hohlen Wegs wird mit Rückſicht auf
die Bahnbauten bis auf weiteres für den
(7102so
Verkehr geſperrt.
Darmſtadt, den 1. April 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Jaeger.
Die Zufuhr von reinem Grund
nach dem Gelände zwiſchen Stirnweg und
neuem Bahnhof, ſowie von Bauſchutt in
den Dornheimer Weg unterhalb der
Mittel=
ſchneiſe, kann von unterzeichnetem Amte bis
auf weiteres geſtattet werden. (7103so
Erlaubnisſcheine ſind bei dieſem
einzu=
holen.
Städtiſches Tiefbauamt.
Städtiſche Schulzahnklink
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags.
Morgens von 10—12
(1508a
Mittags von 2—5.
Bekanntmachung.
In unſerem Handelsregiſter A wurde
heute die dem Apotheker Adolf Fuhr in
Pfungſtadt von der Firma „Apotheke
Pfungſtadt, Inhaberin Heinrich
Berchel=
mann Witwe” daſelbſt, erteilte Prokura
gelöſcht.
(7174
Darmſtadt, den 29. März 1910.
Großherzogliches Amtsgericht II.
Bekanntmachung.
Auf Antrag des Konkursverwalters ſoll
das dem Georg Diehl dahier gehörige
Brauereianweſen, Dieburgerſtraße Nr. 96:
Flur Nr. qm
III 112 3723¾/10 Hofreite,
III 110¾/10 198 Grabgarten,
Donnerstag, den 7. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
in unſerem Bureau, Grafenſtraße Nr. 30,
zum drittenmal öffentlich verſteigert werden.
Darmſtadt, den 15. März 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L6057,64
Bekanntmachung.
Montag, den 9. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die zur Konkursmaſſe der Leopold
Rein=
hard Witwe, Helene, geb. Kahn, dahier
gehörige Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 8419/10 392 Grabgarten ) N.=
Ram=
ſtädter=
II 84131100 202 Bauplatz
II 84165 1729 Hofreite ſſtraße 28,
zwecks Teilung und Aufhebung einer Ge
meinſchaft in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K50/10
Darmſtadt, den 29. März 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt 1.
(L7018,66
Müller.
Bekanntmachung.
Samstag, den 30. April 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Ludwig Graulich
hier zuſtehende Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 140 636 Hofreite
Gutenberg=
ſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K36/10
Darmſtadt, den 14. März 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L6059,65
Bekanntmachung.
Montag, den 11. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Joſeph Kaufmann Eheleuten
dahier zuſtehende Hofreite:
Flur Nr. qm
IV 4560/10 104 Schloßgartenſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K25/10
Darmſtadt, den 25. Februar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L4861,64
Bekanntmachung.
Samstag, den 16. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Gg. Gerlach Eheleuten dah
zuſtehende Hofreite:
Flur Nr. qm
V 59917/000 153 Kahlertſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteige
werden.
(K32/10
Darmſtadt, den 1. März 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt
Müller.
(L4889
Bekanntmachung.
Samstag, den 30. April 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Hofchorſänger Friedrich
Edmund Göllnitz dahier zuſtehenden
Immo=
bilien:
qm
Nr.
Flur
592¼/10 194 Hofreite
Liebfrauen=
ſtraße,
5047/100 271 Bauplatz daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K27/10
Darmſtadt, den 15. März 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L6058,65
Inonliden unaKriegstellnehmer
erhalten Auskunft, ſowie Hilfe und Rat.
Hess. Boreau, Darmstadt, Kirchstr. 21. (6071a
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
Seite 13.
Bekanntmachung.
Die geſtern und heute abgehaltene
Holz=
verſteigerung iſt genehmigt. Von Freitag,
den 8. k. Mts., können die Abfuhrſcheine
bei den betreffenden Hebeſtellen in
Em=
pfang genommen werden. Die
Ueber=
weiſung des Holzes findet ſtatt am 11. k.
Mts. durch die Forſtwarte der fraglichen
(7184
Forſtwarteien.
Darmſtadt, 31. März 1910.
Großh. Oberförſterei Beſſungen.
Heinemann.
Verkauf von Matratzenſtreu.
Am Freitag, den 8., Mittwoch, den 13.,
Dienstag, den 19., Samstag, den 23.
und Mittwoch, den 27. April,
wird auf dem Hofe der Kavallerie=Kaſerne
an der Holzhof=Allee in Darmſtadt die
Matratzenſtreu je einer Eskadron verkauft.
Der Verkauf beginnt jedesmal um 9 Uhr
(7090sm
30 Min. vormittags.
Leiv=Dragoner=Regiment Nr. 21.
Dünger=Verſteigerung.
Am Mittwoch, den 6. April 1910,
um 98 Uhr vormittags,
wird die außerhalb der Kaſerne befindliche
Wechſelſtreu aus 2 Batterieſtällen öffentlich
und meiſtbietend verſteigert.
(7131so
Zuſammenkunft an der Artilleriekaſerne
am Beſſunger Weg.
Darmſtadt, den 1. April 1910.
I. Abteilung Feld=Art.=Regts. Nr. 61.
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(7004
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
Nummer 76.
Kaiser S Plaschenbiere
„Hell” von schönster Bernsteinfarbe
„Dunkel‟ klar, mild u. vollmundig
(3392a
können sich nicht nur den teueren fremden Bieren ebenbürtig zur Seite stellen, sondern
gelten allgemein als die besten Marken. Jeder Versuch führt zur dauernden Kundschaft
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2
Beginn des Sommersemesters am 12. April.
Kursus zur Ausbildung von Handarbeitslehrerinnen. Dauer 1 Jahr.
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Kleidermachen, Bügeln, Klöppeln, Brennen und Kerbſchnitt.
Handelskursus, Dauer 1 Jahr: einf. u. doppelte Buchführung u. amerikaniſches
Syſtem, Korreſpondenz, Rechnen, Stenographie u. Maſchinenſchreiben. — Hoſpi=
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tantinnen werden zu den einzelnen Fächern zugelaſſen.
Anmeldungen werden am 2., 5. und 9. April, vorm. von 10—12 Uhr im
Vorſtandszimmer der Schule, Friedrichſtr. 4, entgegengenommen. — Sprechſtunde der
Oberlehrerin: Freitags von 2—4 Uhr ebendaſelbſt.
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Staatl. konzes, und beaufsichtigte
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Darmstadt
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II. Halbjahrskurse zur Vorbereitung für den kaufm. Beruk.
Das Sommersemester beginnt Dienstag den 12. April, 8 Uhr.
Anmeldungen werden frühzeitig erbeten.
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Hund zwar an der Handelshochschule zu Leipzig und der Akidemie für
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22
22
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(6672mdfs.
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Entlastung des Rechners.
2. Voranschlag für 1910.
3. Wahl des Vorsitzenden.
4. Ergänzungswahl des Vorständes. Aus demselben scheiden aus die Herren:
Dr. med. Blumenthal, Kommerzienrat L. Trier und Kaufmann Edgar
Wetz-
stein: diese Herren sind für das laufende Jahr satzungsgemäss nicht wieder
wählbar.
5. Beratung und Beschlussfassung über die eingegangenen Anträge. (Letztere
sind spätestens 3 Tage vor der Versammlung an den Vorsitzenden einzureichen.)
6. Vortrag des Herrn Professors Dr. ing. Vetter lein (mit Lichtbildern). (7152sd
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Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
Nummer 76.
Italieniſcher Brief.
Rom, Ende März.
Wenn man ſo gemütlich weiter gondelt von Baſel aus,
iſt man in der Frühe des anderen Tages in Luzern, fährt
bequem über den lieben Vierwaldſtätterſee mit all den
be=
kannten Namen, geht fröſtelnd in Flüelen angeſichts des
Rütli, auf dem Perron auf und nieder und donnert im
Gotthard=Zug weiter, immer der giſchenden Reuß und
den höher ſteigenden Zickzacklinien der Bahn nach, nach
Göſchenen. Dort harrt unſerer ein ziemlich komplettes
Mahl unter der Aegide des Dichters Ernſt Zahn, dem ich
die Hand zu drücken das Vergnügen hatte. Gleich aus
dem Tunnel heraus „lacht uns der ewig heitere
Himmel Homers an” der allerdings in Griechenland
ge=
lacht hat. Airolo mit dem terraſſenförmig anſteigenden
Teſſinerland empfängt uns, geleitet uns bis nach Lugano,
wo die Völkerwanderung nach Hotel Gotthard ſtattfindet.
Lugano=Paradiſo mit dem San Salvatore verknüpft,
bil=
det eine Rückerinnerung vieler Menſchen, iſt ſchon ſonnig
und heiter, Blüten allenthalben an Bäumen und Blumen,
dnd das große Seeauge ſchaut uns freundlich ohne
wal=
lenden Nebelſchleier an. Aber diesmal nur Raſtnacht.
Weiter gehts gen Mailand, das uns gaſtlich aufnimmt.
Man ſtaunt den Prachtbau des Domes aus weißem
Marmor an, gedämpftes buntes Licht dringt durch
die herrlichen Glasmalereien der Fenſter ein, Orgelklang,
Knabenſtimmen, wohlgeſchult, ſingen Trauerchöre zum
Gründonnerstag, dem hohen katholiſchen Trauertag zur
Erinnerung des Leidens und Sterbens unſeres Herrn
Jeſus Chriſtus. Alle Pracht iſt verdeckt, verhüllt, die ſchwer
goldenen Kandelaber umgelegt, kurz, alles ganz Trauer.
Doch wir ziehen weiter nach Genua mit ſeinem herrlichen
Hafen, dem Trubel und Treiben dort. Ein ſtolzes Schiff
„New=York” wird eben eingeſchleppt zum Vertauen am
Ankerplatz, doch wenig Zwiſchendeckler ſind darauf zu
be=
merken. Wir bewundern das ſchöne Kolumbusdenkmal,
das die Nation dem kühnen Seefahrer geſetzt, fahren dann
zum Campo Santo mit ſeinen Gräbern und
Marmor=
gängen mit teils ſchönen, teils kraß wirkenden
Marmor=
figuren und Reliefs und vom Düſtern gehts ins Licht, die
Höhe des Righi hinan, der nur ein „h” mehr hat, als der
bekannte Schweizerberg.
Unſer Sehnen iſt Roma, die ewige! Jetzt wandern und
fahren wir durch dieſe Stadt, die ehemals die Welt aus=
machte! Und die lebt und zehrt von den unvergänglichen
Schönheiten vergangener Jahrtauſende in antiken Reſten,
Paläſten, Bildern, groß genug, um die
ſchönheitdürſten=
den Menſchen heutiger Zeit bewundernd und ſtaunend zum
Schauen, zum Stillhalten einzuladen. Namen nennen, wie
Koloſſeum, Forum Romanum, Pantheon und mehr iſt
eigentlich überflüſſig, denn jede Kunſtgeſchichte, jeder
Bädecker nennt und beſchreibt ſie uns — aber ſelbſt ſchauen,
wirkt berauſchend! Der Blick vom Janikulum mit der
Koloſſalſtatue Garibaldis in die Campagna bei
Sonnen=
untergang in den zerfließenden Tinten von rot, orange und
blau iſt bezaubernd. Und dann kommt das Machtgebiet
von Sankt Pietro, die Kolonnaden zu beiden Seiten, die
mächtige Treppe, einführend in dieſe Macht von enormer
Pracht und goldſtrotzender Schönheit, die
Jubiläums=
tür zur Rechten mit dem ſchlichten ſchwarzen Kreuz
ver=
mauert und nur geöffnet, wenn 25 Jahre der päpſtlichen
Regierung verſtrichen ſind. Bramante und Raffael, nach
beider Tod Sangalla, arbeiteten an dieſem großartigen
Bau, den Michelangelos Titanengeiſt nach Bramantes
Plänen zwar nicht vollendete, doch den Bauplan feſtlegte.
Unter der Macht vieler Päpſte wurde dann der Bau
vol=
lendet, der, wenn nicht der ſchönſte, doch wohl der größte
Tempel der Welt iſt. Macht, Pracht, Fülle an Gold, an
Moſaik kommen zum hinreißenden Ausdruck; doch heute
am Gründonnerstag nicht, wo alles verhängt trauert.
Im feierlichen Zuge, unter wundervollem Geſang, ziehen
Kongregationen, Kanonici, Biſchöfe, die ganze hohe
Geiſtlichkeit von einem Altar zum anderen, in der Reihe
der Kardinäle Rampolla hervorragend durch ſeine Größe
und Bedeutung als Letzter ſchreitend, ſeine Schleppe
tra=
gen 2 Herren vom Klerus. Weihrauch und Geſang ſteigen
em=
por zur Kuppel, empor zum Herrn der Heerſcharen — und
doch wie viel Blut iſt zu ſeiner Ehre im Laufe der
Jahr=
tauſende vergoſſen worden! Aber Klarheit, edle Form,
Schönheit iſt über Sankt Peter ausgegoſſen und Sonne
leuchtete uns.
Und auch ſonſt war uns Gunſt des Schickſals
beſchie=
den. Am Samstag, den 26. März, wurde unſere
Geſell=
ſchaft durch unermüdliche Bemühungen unſeres
Reiſeleiters unter Vermittelung des ſich liebenswürdig
gebenden Kardinals Waal, eines Deutſchen von Geburt,
zur Audienz beim Papſte zugelaſſen. Wir Damen mußten
unſer Koſtüm durch ſchwarze Schleier auf dem Kopf, ſtatt
unſerer Hüte, verdüſtern. Monſignore Waal meinte zu mir:
„Warum ziehen Sie den lila Paletot nicht aus?” „Weil
ich eine weiße Bluſe drunter habe!” (Vorſchrift bei
Da=
men iſt ganz ſchwarze Tracht.) Kopfſchüttelnd ſah er mich
an und meinte: „Na, dann man zu!” Sich rückwendend,
ſagte er: „Hoffentlich kommen wir vor, verſprechen kann
ichs immer noch nicht!” Aber wir kamen vor! Er führte
uns durch die Hauskapelle, durch intime, innere Gänge,
jetzt zur Halle, wo ſich die buntgekleidete Hausgarde des
Papſtes aufhält, mit dem ſäulengeſchmückten Hof; herrliche
Glasfenſter im Korridor, vom Prinzregenten Luitpolt
ſtiftet, hinauf zur weißen Marmortreppe, einem Geſchenk
unſeres Kaiſers, wie uns immer liebenswürdig plaudernd
Monſignore erzählte. Jetzt ſtanden wir vor einer Türe,
er legte den Finger auf den Mund, die Huiſſiers öffneten,
in Karmoiſin damaſt gekleidete Herren vom päpſtlichen
Dienſt formierten uns zu einem Kranz und wir harrten
des wichtigen Augenblicks des Erſcheinens des Papſtes.
Er empfing im großen Saale eine Pilgerſchar von
Tau=
ſenden vor uns; lauſchend und durch kleine Gucklöcher der
Tür ſchauten und horchten die Beamten und der Kardinal.
Ein kurzes Zeichen, er naht, geräuſchlos werden die
Pfor=
ten geöffnet — im weißen Rock, mit goldener Kette und
Kreuz ſchreitet der Papſt herein, mit kleinem Gefolge, tritt
zu jedem Einzelnen heran, reicht jedem Einzelnen ſeine
ſtarke, wohlgepflegte, mit dem Fiſcherring geſchmückte
Hand zum Kuſſe, gütig italieniſch einige Worte ſprechend
zu uns, die wir kniend (nach Vorſchrift) ihn umgaben.
Dann ein Segenskreuz und Gruß, ſo empfing und entließ
uns der Papſt, eine würdige, Milde und Güte ausſtrahlende
Greiſengeſtalt! Wieder führte uns Monſignore Waal bis
zur Treppe, ſich darauf empfehlend. Dieſe Erinnerung wird
in uns haften bleiben mit ſeiner Größe von Würde und
hoheitsvoller Schlichtheit. — Dann hinauf zur Kuppel der
Peterskirche, die einen unbeſchreiblich reichen Blick über
ganz Rom gewährt, mit allen ſeinen antiken und zeitigen
Prachtbauten, hinaus bis zur Campagna, begrenzt von
den Albaner=, Sabiner= und Volskerbergen, beſtrahlt von
einer klaren Sonne, aber den böſen, zugigen„Lüſtchen”
Roms durchflutet. Katakomben nahmen uns ſpäter auf ein
omemento mori” zurufend — indeſſen die Sonne ſtrahlt!
Und ſchöner, heller, ſonnendurchtränkter ſoll uns
in Neapel noch erwarten.
Die Bakterien der Luft (L7182,23
und des Staubes.
Eine ganze Reihe von Krankheiten, die durch Bakterien
hervorgerufen werden, wie Influenza, Diphtherie, Scharlach
u. a., treten zu beſtimmten Jahreszeiten beſonders häufig
auf. Man nahm früher an, daß Witterungseinflüſſe,
Luftſtrömungen, Temperaturſchwankungen die alleinigen
Urſachen jener Erkrankungen waren, und nannte ſie
kurzweg Erkältungskrankheiten.
In neuerer Zeit ſind nun
dieſe Zuſtände unterſucht und
die wirklichen Urſachen
feſt=
geſtellt worden. Es iſt
nun=
mehr bekannt, daß nicht die
wärmeentziehende Wirkung des
Temperaturwechſels, ſondern
das zeitweiſe ungeheure
Auf=
treten von Bakterien jene
Krankheiten hervorruft.
Im Winter und im
Früh=
jahr iſt nämlich die Luft
bak=
terienreicher, und daher entſteht
zu dieſen Jahreszeiten die
große Zahl von katarrhaliſchen
Affektionen, die Influenza= und
andere Epidemien und die für
ältere und ſchwache Menſchen
ſo gefährlichen Lungenentzündungen. Alle Erreger dieſer
Krankheiten ſind in der Luft aufgefunden worden, und
ſie ſtellen deshalb die eigentlichen Gefahren der Luft dar.
Dieſe eigenartige Erſcheinung des je nach der Jahreszeit
wechſelnden Bakteriengehaltes der Luft erklärt ſich aus
dem zerſtörenden Einfluß der Sonnenſtrahlen auf dieſe
Krankheitserreger. Bei Sonnenſchein ſinkt der Keimgehalt,
um ſich bei Verringerung der Sonnenbeſtrahlung in den
Uebergangszeiten des Frühjahrs und Herbſtes ungeheuer
zu vermehren. Es iſt auch tatſächlich beobachtet worden,
daß große Influenza=Epidemien nach Zeiten auffällig
geringer Sonnenſcheindauer eintraten. So iſt denn der
alte Begriff der Erkältungskrankheiten verändert worden.
An Stelle der Furcht vor der Kälte iſt mit Recht die
Furcht vor den Bakterien getreten, und eine weitere
Be=
ſtätigung für die Berechtigung dieſer Anſchauung iſt die
Tatſache, daß die eiſigen Gefilde des Nordpols den
kühnen Forſchern keine „Erkältungskrankheiten” wie
In=
fluenza und Lungenentzündung, bringen, weil ihnen die
Bakterien fehlen.
Was für die Luft gilt, das gilt auch für den Staub.
Der Staub bewirkt nicht etwa durch mechaniſchen Reiz
Entzündungen der Schleimhäute, ſondern er wird nur
gefährlich durch den beigemengten Gehalt an Bakterien,
zu denen Influenza=Bazillen, Entzündungs= und Eiter=
erreger und viele andere gehören. So erzeugt denn
auch der ſonnendurchglühte und daher faſt
bakterien=
freie Wüſtenſtaub der Sahara keine Kehlkopfkatarrhe,
und der ſtarke Kalkſtaub der Riviera, der dauernd dem
Sonnenſchein ausgeſetzt iſt, wird nicht zum Träger
von Epidemien.
Wir lernen hieraus, daß die beſte Bekämpfung der
Epi=
demien die Vernichtung der Bakterien der Luft und des
Staubes iſt. Dieſe kann aber mit Sicherheit nur
vorge=
nommen werden, wenn wir
die Bakterien an der Stelle
unſchädlich machen, wo ſie
in den menſchlichen
Organis=
mus eindringen, nämlich in
der Mundhöhle, und hierauf
gründet ſich die moderne
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geweſen, dann zwei Tage bei Körpertemperatur aufbewahrt
worden. Das Bild zeigt die Entwickelung zahlloſer
Keime. — Platte 2 war dem Zutritt feinen Staubes
ausgeſetzt und zeigt neben den matten Staubformen die
hervortretenden Bakterien=Kolonien. — Platte 3 ſtellt eine
durch Formamintſpeichel desinfizierte Fläche dar, auf
welcher weder Luft= noch Staubbakterien gedeihen konnten.
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Rhönring 75, Manſ. Junge Frau ſucht morgens von 7—9 Uhr
Laufdienſt Heidelbergerſtr. 8, H. (*7938fs
*8006) Junge Frau ſucht Waſchen und
Putzen nachm. Ahaſtraße 20, Hinterh. part.
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Frau Hillen, Klappacherſtr. 64.
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337
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Näheres in der Expedition ds. Bl. Suche Adreſſen zu ſchreiben.
Offerten unter B 72 an die Exped. (*7995 *8076si) Arbeiterin und Lehrmädchen
geſucht für feine Damen=Konfektion
Bruchwieſenſtraße 14. *7795ds) Penſ. Beamter ſucht Beſchäftig.
als Bureaudiener, Kaſſier unter günſtigen
Bedingungen ſofort oder ſpäter, auch zur
Aushilfe. Offert. u. B 25 an die Exped. *8089so) Eine angehende Arbeiterin u.
ein Lehrmädchen ſofort geſucht.
E. Steingässer, Damen=Konfektion,
Wienersſtraße 83. Jahre, ledig, welcher
hausdienkr; auch alle Gartenarbeit ver=
ſteht, ſucht d. Stelle in einem Privathaus
hier oder Umgegend. Gefl. Offerten unter
B 60 an die Expedition.
(*7936fs Arbeiterin sofort gesucht
Konfektion
Rossdörferstrasse 14½ (*8111so Nebenverdienſt.
Jede Dame erhält von mir dauernden,
gutlohnenden Nebenverdienſt durch leichte,
intereſſante Handarbeiten. Die Arbeit wird
nach jedem Orte vergeben. Proſp. mit
fert. Muſter gegen 30 Pfg. (in Marken)
bei Marie Boos, Kempten 42, Algäu
(Bayern).
(6898a Vornehme Existenz
für Damen
welche ein Klavier besitzen und
etwas spielen können. Notenkennt- nisse sind zur Sache durchaus nicht
erforderlich.
Es handelt sich um eine „ Kon-
kurrenzlose geschützte Neuheit‟
worin die Damen in ihrer Wohnung
die Anleitung zu geben haben. Sofort
grosser Verdienst undkein Risiko.
In vielen Städten durch Damen
mit bestem Erfolg schon eingeführt.
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eine dauernde Existenz gelegen ist
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Kranichſteinerſtraße 4½ 2. Stock.
Zeitungstragerin
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zum ſofortigen Eintritt geſucht. (6943fs
Vereinigte Mitteldeutsche Zigarrenfabriken,
Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung,
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Familie zum Weißzeugnähen geſucht
Liebigſtraße 15, 1. St.
Lehrmädchen
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helminenſtraße 9.
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ſowie jugendl. Arbeiterinnen inden dauernde u. lohnende Beſchäftigung.
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Wilhelminenſtr. 13.
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aus guter Familie können das Schneidern
praktiſch und theoretiſch gründlich erlernen
Damenkonfektion, Krauichsteinerstr. 57. (*7979sm
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Papierhandlung Hipfel, Karlſtraße 67.
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welches das feinere Putzfach erlernen will,
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Modes, Ludwigſtraße 17, I. (4303a
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Konfektion geſucht.
M. Weintz, Saalbauſtraße 36, I.
Lehrmädchen
gegen ſofortige Vergütung geſucht. (7009so
Alfred Fraenkel, Schulstrasse 5.
Lehrmädchen
kann das Kleidermachen gründl. erlernen.
Zuſchneiden unentgeltlich.
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Confection, Roßdörferſtraße 14¼.
Lehrmädchen
aus achtbarer Familie mit guten
Schul=
zeugniſſen gegen ſofortige Vergütung
geſucht.
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A. Anton,
Spezialgeschäft f. Haus- u. Küchen-Einrichtungen,
Eliſabethenſtraße 1.
Lehrmädchen gesucht
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Fleißiges und zuverläſſiges
Dienstmädchen
das ſchon in einem beſſeren Haushalt gedient
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Martinſtraße 56, I.
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G. Klötzſch, Leipzig.
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und einiger Erfahrung im ſtädtiſchen Tiefbau.
Bewerber wollen ſchriftliches Geſuch mit
Lebenslauf, Zeugnisabſchriften, Angabe des
Gehaltsanſpruches und des Zeitpunktes des
Dienſtantrittes bis ſpäteſtens 12. April 1910
bei unſerem Tiefbauamt, Hügelſtraße 31/33,
einreichen.
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Darmſtadt, den 31. März 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
Für das Platzgeſchäft
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Nichtfachmann kann ausgebildet werden.
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Darmſtadt.
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Vergütung. Gründl. Ausbildung. Daſelbſt
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Alter Arheilgerweg 130.
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Darmſtadt, Saalbauſtraße 25.
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Kreisver-
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Haasenstein & Vogler, A.-G.,
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Wilh. Delp. Weißbindermeiſter
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treten bei P. Volz, Schreinermeiſter,
Große Kaplaneigaſſe 42.
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Gärtnerei Loos.
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Dekorationsmaler u. Weißbindermeiſter
Beckſtraße Nr. 55. (7066a
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Schreinerlehrling
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Pankratiusſtraße 47. 2.. Stack.
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(7056
geſucht.
Prof. Ernst Riegel,
Ernst Ludwigs-Haus.
Tapezierlehrling sucht
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Allgemeiner Deutscher
Verein für Hausbeamtinnen
Sprechſtelle Darmſtadt.
Von 1. April ab hat Fräulein A. Jung,
Dieburgerſtraße 16, die Vertretung unſ.
(7003sm
Sprechſtelle übernommen.
Sprechſtunden jeden Nachmittag außer
Mittwoch und Samſtag von 3—5 Uhr,
Donnerstag auch vormitt. 10—12 Uhr.
Gemeinnützige Stellenvermittl. für Erzieherinn.,
Kinderfräul., Stützen, Wirtschaftsfräul., Hausdam.
Porzellankiil Kirchſtraße 5.
billigſt Wilh, „Castang
(4723a.
Seite 30
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 7. März: dem Pfandmeiſter Adam
2 Dörr, e. T. Hedwig. Am 22.: dem Kaufmann Thomas
* Jacob, Erbacher Straße 57, e. S. Georg Augnſt. Am
20.: dem Buchdrucker Karl Uhde, Kranichſteiner
Straße 12, eine Tochter. Am 21.: dem Taglöhner Adam
Mark, Gr. Bachgaſſe 4, e. T. Frieda. Am 20.: dem
Taglöhner Heinrich Wienold, Hinkelsgaſſe 17, e. T.
Berta. Am 26.: dem Buchbindermeiſter Johann
Herwig, Waldſtr. 5, e. T. Maria. Am 21.: dem
Fuhr=
mann Georg Lautner, Pankratinsſtr. 30½, e. S.
Ludwig. Am 23.: dem Zementarbeiter Friedrich
Schuchmann, Wilhelminenplatz 11, e. T. Eliſabeth.
Dem Schreinermeiſter Johannes Dunſtädter,
Rieger=
platz 5, e. S. Johannes Ludwig. Am 24.: dem
Hilfs=
arbeiter Philipp Hennemann, Neue Ireneſtr. 59,
e. T. Eliſabeth. Am 20.: dem Ingenieur Werner
Schmitt, Liebigſtr. 13, e. S. Lebrecht Arnulf. Am 24.:
dem Sergeanten im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115
Martin Folz, Kaupſtr. 54, e. S. Martin. Am 27.:
dem Zimmermann Chriſtian Lorenz, Gr.
Kaplanei=
gaſſe 1, e. T. Eliſabeth. Am 28.: dem Kaufmann Paul
a Metzger, Rhönring 67, e. T. Alice Emilie. Am 27.:
dem Taglöhner Wilhelm Jung, Gr. Kaplaneigaſſe 37,
c. S. Ernſt Ludwig. Am 23.: dem Kaufmann. Theodor
Meyer, Bleichſtr. 26, e. T. Irene. Am 25.: dem
Kupferſchmied Karl Moeſer, Arheilger Straße 53,
e. T. Maria Eva. Am 18.: dem Feuerwehrmann
Franz Fritz, Löffelgaſſe 9, e. S. Hans Jakob. Am 26.:
dem Fabrikarbeiter Johannes Stauder,
Eliſabethen=
ſtraße 21, e. T. Charlotte. Am 27.: dem Bierbrauer
Lorenz Egelſeer, Lichtenbergſtr. 78, e. T. Eliſabeth.
Am 29.: dem Chemiker Dr. Georg Rauff,
Kranich=
ſteiner Straße 52, e. T. Helene Dolly Hildegard. Am
26.: dem Schloſſer Alfred Schröder, Rhönring 53,
e. S. Alfred. Dem Kaufmann Sigmund Salomon,
Neckarſtr. 18, e. T. Lina. Am 24.: dem Sattler Johann
Weigl, Saalbauſtr. 29, e. T. Anna Wally. Am 30.:
dem Gepäckträger Ludwig Stähr, Kaſinoſtr. 16, e. S.
Johannes. Am 27.: dem Gendarmeriewachtmeiſter
Karl Schlett, Pankratiusſtraße 30½, e. T. Juliana
Amanda Wilhelmine.
Aufgebotene. Am 23. März: Großh.
Proviantamts=
arbeiter Konrad Falter in Eberſtadt mit
Haushälte=
rin Friederika Berta Wedler, Woogsſtr. 1. Metzger
Georg ger. Peter Steinmetz, Bleichſtr. 44, mit Köchin
Eliſe Gerbig, Ohlyſtr. 38. Am 24.: Sergeant im
Leib=Drag.=Regt. Nr. 24 Johann Adam Moßner,
Felsbergſtr. 30, mit Köchin Maria Barbara
Meier=
höfer in Offenbach a. M. Fabrikarbeiter Johannes
Schweitzer in Meſſel mit Eliſabeth Reeg,
Holzhof=
allee 25. Schieferdecker Lorenz Grieſemer in Wald=
Erlenbach mit Köchin Maria Sigl in Mitlechtern.
Am 29.: Dachdecker Heinrich Pfaff in Reinheim mit
Margareta Stromberger in Spachbrücken.
Aſſiſtenz=
arzt Dr. Karl Friedrich Wilhelm Emden,
Truppen=
übungsplatz Griesheim, mit Julie Auguſte Hermine
Rütgers, Beckſtr. 68. Diplom=Ingenieur Paul Jul.
Friedr. Franz Brenner in Bockum bei Kaiſerswerth
mit Katharina Kathinka Geiſt, Bismarckſtr. 74.
Schreiner Karl Eduard Wieſenhütter,
Wendelſtadt=
ſtraße 48, mit Mathilde Edid Emma Schmidt.
Er=
bacher Straße 25. Vizefeldwebel im Leibgarde=Inf.=
Regt. Nr. 115 Andreas Froſt, Alexanderſtr. 22, mit
Schneiderin Anna Berta Sophie Hentſchel,
Hoch=
ſtraße 12. Dachdecker Georg Möſer, Gr.
Kaplanei=
gaſſe 36, mit Sophie Koch, Karlſtr. 54. Städtiſcher
Bauführer Philipp Heinrich Wambold in Straßburg
i. E. mit Anna Eleonore Seibel, Pankratiusſtr. 45.
Am 30. März.: Schloſſer Adolf Joſeph Hahn, dahier,
mit Anna Hauß in Trechtingshauſen. Kaufmann
Johann Georg Schmaus, Aliceſtr. 8, mit
Bureauge=
hilfin Katharina Eliſabeth Effler, Mathildenplatz 17.
Kaufmann Sigmund Nußbaum in Offenbach a. M.
mit Franziska Marx, Grafenſtr. 23½. Kaufmann
Philipp Ludwig Windecker in Straßburg i. E. mit
Anna Hilda Löſchke, Viktoriaſtr. 65. Kontoriſt Karl
Philipp Herling, Schulzengaſſe 22, mit Hausmädchen
Luiſe Wildhack, ebendaſelbſt. Galvaniſeur Wilhelm
Heinrich Karl Haack, Bleichſtr. 27, mit
Kolonial=
warenhändlerin Katharina Gröner,
Wendelſtadt=
ſtraße 51. Hausburſche Peter Enzersberger in
Wies=
baden mit Dienſtmädchen Anna Eliſabetha Kinzel,
ebendaſelbſt. Kaufmann Karl Weidmann in
Offen=
bach a. M. mit Schneiderin Katharina Dickmann in
Frankfurt a. M.=Oberrad. Montageſchloſſer Karl
Hermann Heinrich Tacke in Düſſeldorf mit
Stunden=
arbeiterin Sophie Dech in Neuwied. Briefträger
Julius Götz in Gedernheim mit Dorothea
Voll=
rath in Reichelsheim i. O. Bahnarbeiter Philipp
Beralli, Blumenthalſtr. 69, mit Eva Rauth in Ober=
Ingelheim. Gärtner Ferdinand Will,
Feldberg=
ſtraße 30, mit Laufmädchen Eliſabethe Keil, Arheilger
Straße 92. Schreib= und Zeichengehilfe: Wilhelm
Angelus Samstag, Karlſtr. 25, mit Genovefa
Eliſa=
betha Keilmann in Bensheim. Kaufmann Adam
Ludwig Rudolf Baſſing, dahier, mit Martha Maas
in Mainz. Am 31.: Former Julius Eckert,
Lichten=
bergſtr. 66, mit Büglerin Margarete Eliſabethe
Ull=
mann, Neue Ireneſtr. 66. Pfarrer Lizentiat der
Theo=
logie Emil Arthur Neuberg in Dresden, Paul
Ger=
hardtſtr. 20, mit Elſe Locher, Stiftsſtraße 12.
Kauf=
mann Hermann Auguſt Henri Eberhard Müller in
Karlsruhe, Molkenſtr. 13, mit Barbara Anna
Wag=
ner, Soderſtraße 39.
Eheſchließungen. Am 24. März: Kaufmann
Niko=
laus Korbus mit Chriſtine Hümpfner, beide hier.
Schloſſer Ludwig Delp mit Eliſabethe Feuerbach,
beide hier. Oktroiaufſeher i. P. Johs. Weigel mit
Emma Wendel, beide hier. Am 26.: Modelleur
Adal=
bert Koch in Nürnberg mit Margar. Röder, hier.
Zuſchneider Joſeph Ziller mit Eleonore Gaul, beide
hier. Schreiner Wilhelm Kleinſchmidt mit Büglerin
Katharina Ewald, beide hier. Maſchinenſetzer Wilh.
Haub in Leonberg mit Eliſabethe Schönbein, hier.
Handlungsgehilfe Johann Kiſſel mit Anna Hiſſerich,
beide hier. Arbeiter Hrch. Goll mit Ida Schippel,
beide hier. Maſchineningenieur Erich Simon in
Berlin mit Lehrerin Katharina Wickmann, hier.
Tapezier Peter Grein mit Johanna Duttine, beide
hier. Hilfsheizer Gg. Heid mit Kathar. Helm, beide
hier. Verſicherungsbeamter Guſtav Gündner in
Mainz mit Luiſe Baßmann, hier. Inſtallateur
Franz Vonderſchmitt in Düſſeldorf mit Anna
Sautier, hier. Am 29.: Schuhmacher Karl Döll
mit Sophie Hoffmann geb. John, beide hier.
Stein=
ſchläger Heinrich Kirchner in Kleeſtadt mit Eliſabetha
Wolf in Heubach. Am 30.: Reutner Wilhelm
Mcyer in Köln mit Luiſe Riedel, hier.
Regie=
rungsaſſeſſor Karl Joſeph in Eberſtadt bei
Darm=
ſtadt mit Jenny Beſt, hier. Am 31.: Milchhändler
Hrch. Schmidt, hier, mit Karolina Armsheimer,
hier. Landwirt Georg Eck VI. in Groß=Zimmern
mit Margareta Kreiſel in Spachbrücken.
Geſtorbene. Am 24. März: Eliſ. Wolf geb. Schad,
Witwe des Weißbindermeiſters, 67 J., ev.,
Schießhaus=
ſtraße 9. Fabrikarbeiter Johs. Gümbel, 74 J., ev.,
Beſſunger Straße 25. Am 25.: Pfarrer i. P. Fdch.
Fdd. Karl Briegleb, 91 J., ev., Woogsplatz 12. Am
24.: Johanna Miſchlich, T. d. Taglöhners, 8 Tage,
ev., Hinkelsgaſſe 8. Am 25.: Kupferſchmied Oskar
Wagner, 56 J., kath., Wienersſtr. 70. Am 26.: Otto
Schöneberg, S. d. Kaufmanns, 10 Mon., kath.,
Lichtenbergſtr. 72. Am 25.: Lehrer Johs. Peter Hart=
leb, 40 J., kath., Liebigſtr. 75. Am 26.: Privatin
Mathilde Stegmayer, 76 J., ev., Riedeſelſtr. 23. Am
28.: Kaufmann Chriſtian Frank, 63 J., ev.,
Müller=
ſtraße 38. Walter Treuſch, S. d. Gaſtwirts, 1 J., ev.,
Heinrichſtr. 104. Am 27.: Wilhelmine Vogel geb.
Scheck, Ehefrau des Agenten, 60 J., ev., Artillerieſtr. 4.
Privatier Karl Heß, 71 J., ev., Karlſtr. 29. Am 28.:
Kathar. Schneider geb. Rothermel, Witwe des
Mon=
teurs, 72 J., ev., Bismarckſtr. 3. Am 29.: Fritz
Feld=
mann, S. d. Schloſſers, 2 Mon., ev.,
Pallaswieſen=
ſtraße 23. Hofweißbinder Joh. Gg. Nover, 63 J.,
kath., Wendelſtadtſtr. 29. Am 28.: Taglöhner Wilh.
Neumann, 42 J., ev., Pfungſtadt. Am 29.: Henriette
Daab geb. Sauer, Witwe des Oberrechnungsreviſors,
85 J., ev., Roßdörfer Straße 47. Eliſ. Helene
Zim=
mer, T. d. Inſtallateurs, 1 J., ev., Rhönring 113. Willi
Adam Zimmer, S. d. Inſtallateurs, 1 J., ev.,
Rhön=
ring 113. Am 30.: Kathar. Büttel geb. Lorenz, Witwe
des Fuhrmanns, 71 J., ev., Holzſtr. 14. Wilh.
Speng=
ler, S. d. Maurers, 4 Mon., ev., Langegaſſe 18. Anna
Loeber geb. Bergſträßer, Witwe des Kaufmanns,
65 J., ev., Kranichſteiner Straße 41½. Töpfer Mau
Arnhold, 35 J., ev., Stiftsſtr. 52. Am 31.: Kaufmann
Heimann Ranis, 65 J., iſr., Aliceſtraße 14.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 18. März: dem praktiſchen Arzt Dr.
Wilhelm Degen, Klappacherſtr. 1, e. S. Heinz
Wil=
helm. Am 17.: dem Kaufmann Karl Leonhard Wilhelm
Zink, Weinbergſtr. 2, e. S. Walter. Dem
Eiſenbahn=
aſſiſtenten Fritz Stürtz, Martinsſtr. 31, e. S. Ludwig.
Am 18.: dem Glasreiniger Karl Auguſt Schmidtchen,
Rückertſtr. 8, e. S. Karl Wilhelm. Am 26.: dem
Ingenieur Julius Ernſt Thankmar Holmgren,
Eich=
bergſtr. 28, e. T. Ingeborg Vera. Am 23.: dem
Tag=
löhner Georg Creter, Beſſunger Straße 78, e. T.
Eliſabethe. Am 27.: Ein unehel. Sohn Gebhart
Win=
fried. Am 23.: dem Sergeanten im Großh. Artillerie=
Korps Georg Roßmann, Beſſunger Straße 68, e. S.
Georg Walter. Am 27.: dem Großh. Oberlehrer
Pro=
feſſor Theodor Hof, Heinrichſtr. 132, Zwillingsſöhne.
Am 26.: dem Proviantamtsarbeiter Wilhelm Reichert,
Tannenſtr. 1, e. S. Friedrich Wilhelm.
Aufgebotene. Am 22. März: Großh.
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ſtrator Karl Jockel, Mathildenſtr. 23, mit Marg.
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ſiedel in Nauheim, Krs. Groß=Gerau. Am 31.: Sergeant
im Feldartillerie=Regiment Nr. 61 Heinrich Wendel
Reuling, Beſſungerweg 125, mit Marie Eliſabethe
Kramer, Hofgartenſtr. 7.
Eheſchließungen. Am 19. März: Poſtbote Leonhard
Dörr, Karlſtr. 62, mit Eliſabetha Katharina Späth
in Rodau, Krs. Dieburg. Am 26.: Schloſſer Heinrish
Schroth, Niederſtr. 22, mit Maria Dorothea Geyer,
Hofgartenſtr. 7. Maſchiniſt Georg Ludwig Bartſch
in Bottighofen (Schweiz) mit Sophie Eliſabethe
Kettler, Beſſunger Straße 53. Kanzliſt Peter Kratz,
Witwer, Schießhausſtr. 42, mit Anna Margareta
Miſſing in Frankfurt a. M.
Geſtorbene. Am 19. März: Eliſabeth Meiſtnger
geb. Schweitzer, Ehefrau des Lehrers, 45 J., kath.,
Martinſtr. 66. Am 21.: Privatin Franziska Otto,
70 J., ev., Frankenſteinſtr. 63. Am 23.: Stadttaglöhner
Johann Friedrich Meiſinger, 74 J., ev., Tannenſtr. 24.
Am 27.: Barbara Eliſabethe Krämer geb.
Darm=
ſtädter, Witwe des Wagners, 69 J., ev., Beſſunger
Straße 15. Kohlenhändler Karl Adam Möll, 57 J.,
ev., Kiesbergſtr. 1. Am 26.: Geheimer Oberbaurat Karl
Heinrich Poſeiner, 67 J., ev., Martinſtr. 91. Am 31::
Eliſabethe Margareta Wambold geb. Nohl, Ehefrau
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 76.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
Seite 31.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sönntag Quaſimodogeniti, den 3. April 1910
Hofkirche: Samstag, den 2. April, abends 6 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 3. April, vorm. 10 Uhr:
Kon=
firmationsfeier. Hauptgottesdienſt mit Feier des heil.
Abendmahls. — Nachm. um 3 Uhr: Vesper. —
Mitt=
woch, den 6. April, abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vormittags um 9¼ Uhr: Konfirmation
der Konfirmanden des Südoſtbezirks und Feier des
hl. Abendmahls. Pfarrer Kleberger. Kollekte für den
Kirchenfonds. — Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Velte. — Nachm. um 3 Uhr: Prüfung der
Kon=
firmanden des Kaplaneibezirks. Pfarrer D. Diehl.
Stadtkapelle: Samstag, den 2. April, abends 6 Uhr:
Vorbereitung zum hl. Abendmahl. Pfarrer Kleberger.
— Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer Weißgerber.
Kollekte für den Kirchenfonds.
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt. — Vormittags
10½ Uhr: Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule,
Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Samstag, den 2. April, nachmittags
2½ Uhr: Vorbereitung für das hl. Abendmahl. Pfarrer
Kraus. — Sonntag, den 3. April, vorm. 10 Uhr: Pfarrer
Kraus. Konfirmationsfeier des Nord bezirks. Feier
des hl. Abendmahl.
Martinskirche: Samstag, den 2. April, abends 6 Uhr:
Vorbereitung zum heil. Abendmahl. Pfarrer D. Waitz.
— Sonntag, den 3. April, vorm. um 9 Uhr:
Konfir=
mation der Konfirmanden des Weſt bezirks. Pfarrer
D. Waitz. — Nachmittags um 3 Uhr: Prüfung der
Konfirmanden des Oſt bezirks. Pfarrer Widmann.
Pründnerhaus: Vormittags 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger.
Eliſabethenſtift: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Deggau. — Vorm. 11½ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Donnerstag, den 7 April, nachmittags
3 Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Deggau.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Samstag, den
2. April, abends 6 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 3. April:
Kollekte für den Kindergottesdienſt. — Vorm. 9½ Uhr:
Konfirmation Feier des hl. Abendmahls. Pfarrer Walz.
— Nachm. 5 Uhr: Schlußfeier und Austeilung der Kon=
Konfirmationsgedenkſcheine. Pfarrer Walz.
Pauluskirche: (Kollekte für das ſyriſche Waiſenhaus.)
Vormittags 8½ Uhr: Chriſtenlehre. Pfarrer Rückert.—
Vorm. 10 Uhr: Profeſſor Weimar. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 3. April,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Pfarrer
Veller. — Abends 8 Uhr:
Blaukreuzverſamm=
lung. — Dienstag, den 5. April, abends 8½ Uhr:
Frauen= und Jungfrauen=Verſammlung. — Donnerstag,
den 7. April, abends 8½ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer
Veller.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachmittags 4 Uhr. — Mittwoch,
abends 8½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 3. April, vormittags 10 Uhr: Predigt.
Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule. —
Nachmit=
tags 4 Uhr: Predigt. — Um 5½ Uhr: Jugendverein.
Jedermann iſt freundlich eingeladen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 2. April,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Weißer Sonntag, den 3. April 1910
Kollekte für das St. Joſeph=Waiſenhaus in Klein=Zimmern
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um ¾8 Uhr: hl. Meſſe. — Um
½9 Uhr: Hochamt mit Predigt und Erſtkommunion=
Feier. — Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. — Nachm. um
3 Uhr: Feſtandacht. — Um 5½ Uhr: Feierlicher Empfang
des hochwürdigſten Herrn Biſchofs.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vor=
mittags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um
2 Uhr: Roſenkranzandacht. — Um 4 Uhr: Verſammlung
im Mädchenheim.
Kapelle der Engliſchen Fräukein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den2 April,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte.
Weißer Sonntag, den 3. April 1910
Vorm. von ¾6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe. —
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Um 9 Uhr: Levitenamt mit Feſtpredigt und erſter heil.
Kommunion der Kinder. — Nachm. um 2 Uhr:
Feſt=
andacht mit Segen. — Die hl. Meſſen an den Werktagen
ſind um 6 und ½ 7 Uhr.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den 2. April,
nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte.
Weißer Sonntag, den 3. April 1910
Kollekte für Klein=Zimmern
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt und Erſtkommunion der Kinder. — Nachm. um
3 Uhr: Feſtandacht.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 2. April, abends
um 5 Uhr: Beichte.
Weißer Sonntag, den 3. April 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr: Hochamt
mit Predigt und erſte Kommunion der Kinder. —
Nach=
mittags um 3 Uhr: Andacht. — Während der Woche
vorm. um ¼7 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: Weißer Sonntag, den 3. April,
vormittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt. Vorher
Beichtgelegenheit.
Weißer Montag, den 4. April 1910
St. Ludwigskirche: Vorm. von ½6 Uhr an:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. —
Um 7 Uhr: Biſchöfliche Meſſe. — Um 9 Uhr: Hochamt
mit Predigt des hochwürdigſten Herrn Biſchofs und
Ausſpendung der hl. Firmung. — An allen Werktagen,
vorm. um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. — Von
Dienstag an beginnt die werktägige Frühmeſſe um
¼7 Uhr und die werktägige Spätmeſſe um ¼9 Uhr.
The English Church (Hofkirche)
Divine Service
on Sunday, the 3rd of April 1910
at 4,15 p. m.
Reverend Canon MacLulich, Chaplain at Homburgv. d. H.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 13. März: Unehelicher S.
Heinrich, geb. 26. Februar. Dem Kaufmann Friedrich
Wilhelm Häuſer T. Liſelotte Joſephine, geb. 5. Dezember.
20. März: Dem Regierungsrat Ernſt Karl Otto Emil
Piſtor S. Ernſt Walter Albert Eugen, geb. 5. Januar.
24. März: Dem Bürogehilfen Wilhelm Schneider S.
Karl, geb. 11. März.
Johannesgemeinde: 6. März: Dem
Spezerei=
händler Jakob Schellhaas T. Anna Margarete, geb.
26. Januar. Dem Fuhrunternehmer Karl Vogt S. Karl
Ludwig, geb. 1. März. Dem Lokomotivheizer Friedrich
Nothnagel S. Philipp, geb. 3. März. Dem Briefträger
Ludwig Orth S. Johann Jakob, geb. 4. März. Dem
Fuhrmann Reinhard Huthmann T. Dorothea Eliſabeth,
geb. 14. März. 28. März: Dekorationsmaler Friedrich
Zimmermann T. Margarete Dorothea, geb. 21. Januar.
Uneheliche T. Eliſabeth, geb. 14. März. Dem Former
Jakob Eckert T. Marie Eliſabeth, geb. 23. Jan. 29. März:
Dem Schloſſer Hermann Feldmann S. Fritz, geb. 3. Jan.
Martinsgemeinde: 27. März: Dem
Stadtbau=
aufſeher Georg Krumb S. Georg Johann, geb. 14. Febr.
Dem Milchhändler Peter Walther L. Käte, geb. 28. Jan.
Dem Schneider Jakob Hölzel T. Eliſabeth, geb. 24. Febr.
Dem Eiſendreher Adam Flechſenhar T. Elſa, geb. 10. März.
Dem Fabrikarbeiter Heinrich Karl Albrand T. Erna
Emma Berta, geb. 22. Febr. Dem Telegraphenaſſiſtent
Heinrich Ludwig Fiſcher S. Kurt Philipp Heinrich, geb.
11. März. Dem Kaufmann Karl Weiß T. Johanna,
geb. 9. Febr. 28. März: Dem Hausdiener Jakob Bender
T. Katharina Paula, geb. 26. Februar. 17. März: Dem
Rechtskonſulent Johann Balthaſer Kling T. Rudolfa,
geb. 9. Dez. 20. März: Dem Monteur Johann Georg
Jung. S. Georg Heinrich, geb. 30. November. Dem
Brauereibetriebsleiter Hermann Friedrich Philipp Wiener
S. Philipp Karl Hermann, geb. 22. Januar. Dem
Tag=
löhner Valentin Sattler T. Anna Katharina, geb. 18. Febr.
26. März: Dem Werkführer Karl Louis Auguſt Klemens
S. Hans Auguſt Karl Heinrich, geb. 5. Nov. 27. März:
Dem Metzger Heinrich Pabſt T. Dina Emilie, geb. 24. Jan.
Dem Hilfsrottenführer Jakob Dingeldein S. Karl, geb.
30. Jan. Dem Fahrburſchen Johann Georg Kamleiter
T. Anna Margarete, geb. 25. Febr. Dem Generalagent
Georg Heinrich Schmitt T. Anna Maria Helene, geb.
28. Februar. Dem Gärtner Johannes Lutz T. Katharina,
geb. 3. März. 28. März: Dem Eiſenbahngütervorſteher
Peter Heinrich Roth T. Hedwig Gertrud Luiſe, geb.
1. März. Dem Grundbuchsgehilfen Wilhelm Becht S.
Wilhelm, geb. 20. März. Dem Milchhändler Georg
Schmidt T. Ottilie Elſe, geb. 5. Febr. Dem Bierbrauer
Johann Zwiecknagel S. Johann Friedrich Wilhelm, geb.
18. März.
Petrusgemeinde: 17. März: Dem Amtsrichter
Karl Pückel zu Friedberg S. Alfred Willy, geb. 18. Febr.
27. März: Dem Inſtallateur Ludwig Philipp Rohrbach
S. Otto Ludwig, geb. 24. Januar. Dem Schuhmacher
Johann Heinrich Bucher T. Pauline, geb. 11. Februar.
Dem Steindrucker Wilhelm Johannes Heinrich Greb S.
Alfred Georg, geb. 16. Februar. Dem Kaufmann Eugen
Chriſtian Thomaſius T. Anneliſe.
Paulusgemeinde: 24. März: Dem Kaufmann
Karl Albert Konzelmann S. Albert Emil Wilhelm, geb.
18. Oktober. 27. März: Dem Lackierer Johann Otto
Seelbach T. Margarete Martha, geb. 16. Februar. Dem
Taglöhner Ludwig Auguſt Kumpf T. Lina Margarete,
geb. 11. Juni. 30. März: Dem Oberlehrer Heinrich Getroſt
T. Mechthilde Emmy Emilie, geb. 11. Januar.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 12. März:
Buchdruckereihilfs=
arbeiter Friedrich Theoder Julius Auguſt Lang und
Margarete Dietz. 19. März: Fabrikarbeiter Wilhelm
Müller und Anna Katharina Weber. Lehramtsaſſeſſor
Dr. Hans Hinrichs in Büdingen und Eliſabeth Daub.
30. März: Regierungsaſſeſſor Karl Auguſt Friedrich Joſeph
und Auguſte Charlotte Wilhelmine Eliſe Jenny Beſt.
RentnerWilhelm Friedrich Ludwig Meyer aus Köln a. Rh.
und Luiſe Riedel.
Johannesgemeinde: 27. März: Tapezier Peter
Grein und Johanna Duttine von hier. Hilfsheizer b. d.
Staatsbahn Georg Heid und Katharine Helm von hier.
Martinsgemeinde: 29. März: Schuhmacher
Johannes Karl Döll und Sophie Hoffmann, geb. John,
beide hier. 19. März: Metzger Adam Eidenbeng und
Eliſabeth Völker. 23. März: Kanzleirat Friedrich Kraft,
Witwer, und Witwe Katharina Rößner. 24. März:
Oktroiaufſeher i. P., Johannes Weitzel, Witwer, und
Emma Eliſe Wilhelmine Wendel.
Petrusgemeinde: 27. März: Maſchiniſt Georg
Ludwig Bertſch und Sophie Marie Kattler. Schloſſer
Heinrich Schroth und Marie Dorothea Geyer.
Paulusgemeinde: 28. März: Handlungsgehilfe
Johann Chriſtian Carl Kiſſel und Anna Margarete
Hiſſerich.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 10. März: Großh.
Salinen=
rentamtsdiener in Bad Nauheim Wilhelm Seifert, 51 J.,
ſtarb 8. März in Bad Nauheim. 14. März:
Maſchinen=
arbeiter Jakob Wagner, 52 J., ſtarb 11. März. 21. März:
Hermann Wilh. Hillert, S. des Kaufmanns Karl Friedrich
Wilhelm Hillert, 2½ J., ſtarb 20. März (eingeſegn.) 29. März:
Privatin Mathilde Stegmayer, 77 J., ſtarb 26. März.
30. März: Wilhelmine Vogel, geb. Scheck, Ehefrau des
Agenten Mathias Vogel, 60 J., ſtarb 27. März. 28. März:
Kupferſchmied Oskar Wagner, 56 J., ſtarb 25 März.
30. März: Adam Walter Treuſch, S. des Gaſtwirts Adam
Treuſch, 1½ J., ſtarb 28. März. 31. März: Henriette
Daab, geb. Sauer, Witwe des Oberrechnungreviſors
Daniel Daab, 85¾ J., ſtarb 29. März.
Johannesgemeinde: 30. März: Katharine
Schneider, geb. Rothermel, Witwe des Monteurs Gottlieb
Schneider, 72 J., ſtarb 28. März.
Martinsgemeinde: 22. März: Henriette Wil”
helmine Karoline Küſthardt, Witwe des Präparators
Heinrich Küſthard, 67 J., ſtarb 20. März. 30. März:
Kaufmann Chriſtian Frank, 64 J., ſtarb 28. März.
Eliſabeth Helene Zimmer und Willi Adam Zimmer,
Kinder des Inſtallateurs Friedrich Adam Zimmer, 1½ J.,
ſtarben 29. März.
Petrusgemeinde: 19. März:
Ortsgerichtsvor=
ſteher und Standesbeamte Chriſtoph Weimar, 75 J.,
20. März: Fuhrmann Heinrich Keller, 58 J., ſtarb 18. März.
23. März: Clara Franziska Otto, Witwe des
Hütten=
direktors Johann Baptiſt Otto, 71 J., ſtarb 21. März.
25. März: Stadttaglöhner Johann Friedrich Meiſinger,
74 J., ſtarb 23. März. Karl Johann Schwarz, 2½ J.,
ſtarb 23. März. 26. März: Hutmacher Johannes Gimbel,
ſtarb 24. März. 30. März: Barbara Eliſabethe Krämer,
geb. Darmſtädter, Witwe des Wagners Valentin Krämer,
70 J., ſtarb 27. März.
Paulusgemeinde: 22. März: Eliſabeth Meiſinges,
geb. Schreitzer, Ehefrau des Reallehrers Leonhard
Mei=
ſinger, 45 J., ſtarb 19. März. 24. März: Geh. Schulrat
und Direktor der Eleonorenſchule zu Worms Otto Schädel,
56 J., ſtarb 20. März in Gießen. Privatin Emilie Luiſe
Sophie Wegemann, 73 J., ſtarb 22. März. 26. März:
Eliſabeth Wolf, geb. Schad, Witwe des
Weißbinder=
meiſters Jeremias Wolf, 67 J., ſtarb 24. März. 29. März:
Geh. Oberbaurat Karl Poſeiner, 67 J., ſtarb 26. März
30. März: Kaufmann Karl Möll, 57 J., ſtarb 27. März.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
Nummer 76,
Heufel
Samstag, 2. April
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glänzendes Variété-Programm.
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Felix Brunner
Kunstradfahrer par excellence.
z Hermine Meyerhofer 2
Tirolienne.
A BA5S4
T Römische Gladiatoren-Spiele.
(2
Charles Pauly
L
Kunstpfeifer und Imitator.
h
2 3= Lunds 3
Fanfaren-, Cornet,
Piston-
u. XKylophon-Quintett.
Be
Les Grädties
Luftgymnast. Potpourri.
Georg Busse
Humorist.
Frank Soom
American excentrique Juggier.
Der Biograph
Neue Bilder- Serie
(7164.
6 Morgen
Sonntag, 3. April
Grosse
Vorstellungen
nachm. 4 Uhr
Volks-Vorstellung
bei kleinen Preisen
mit ungekürztem Programm
25 Pfg.
50 Pfg.
Kinder Erwachsene
o Reiſeanſchluß nach Italien,
Suche Gardaſee ꝛc. Offerten unter
B 30 an die Expedition ds. Bl. (*7807dfs
Grammophon=
Besitzer!
Die wirklichen Schlager
sind da in Zonophon-Platten!
„Dorchen, steig in’s
Luftmotorchen‟
modernes Couplet
„Rabbi und Meschores‟
hochaktuelles Couplet
„Die verlassene Braut‟
Iyrisches Lied
„Mädel klein, Mädel
fein‟
„Bist du’s, Jachendes
Glück‟
„Polkatänzer‟
„ich bin verliebt‟
„Er geht rechts, sie
geht links‟
„Lieber Freund, man
greift nicht nach
den Sternen‟
Musikhaus
Jäger
Georgenstrasse 1I
Telephon 675. (7124
N6. Fur dlrekte Bezigs
ab Fabrik der Deutschen
Grammophon-Akt.-Ges.,
Berlin, Ritterstr. 36.
Wohltätigkeits-Konzert
von
Profesor Willv Burmester
unter gütiger Mitwirkung der Herren
Paul Schmedes (Tenor) Wien und
Hofpianisten E. v. Stephaniaf
Freitag, den 8. April, abends 8 Uhr
in der „Turnhalle‟
(7188s0
Billetts von Montag ab bei G. H. Thies, Elisabethenstr.
Sperrsitz 5 Mk., 1. Parquet 4 Mk., 2. Parquet 3 Mk., Saalkarte 2 Mk.,
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Restaurant Martinsglöckchen, Riegerplatz
eines der schönsten und gemütlichsten Lokale Darmstadts.
Vorzügliche Biere und Weine, sowie reichhaltige Speisekarte.
(7150sss
Junge Herren des Kaufmannsſtandes
zwiſchen 20 und 30 Jahren, die ſich einer geſelligen Vereinigung
zur Pflege von Geiſt und Humor anſchließen wollen, belieben ihre
Adreſſe u. nähere Angaben u. C5 an die Exped. zu ſenden. (*8641
Ludwigshöhe.
Jeden Mittwoch und
Samstag Nachmittag
Kur-Konzert
Mittwochs Kapelle des Großh. Heſſ. Artill.=
Regts. Nr. 61, Leitung M. Weber
Samstag Kapelle des Leibgarde=Inf.=Regts
Nr. 115, Leitung H. Hauske (B1023
Eintritt 25 Pfg.
10 Abonnementskarten zu Mk. 1.50
ſind zu haben im Verkehrsbureau und an
der Kaſſe.
Für Nichtkonzertbesucher sind
die oberen Räume reserviert.
Heirat!
Fräulein, 25 Jahre alt, häuslich und
wirt=
ſchaftlich, muſikaliſch, tadelloſer Ruf, 170000
Mark Vermögen, davon 85000 Mk. Mitgift,
ſucht Lebensgefährten. Bewerber, welche
nicht nur des Geldes wegen zu heiraten
denken, wollen nichtanonyme Offerten
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ſenden an:
„ldeal‟ Berlin NW. 7, poſtlagernd.
eiu beſers, geblbeltes Frinichn
hübſche Erſcheinung, evang., 33 Jahre alt,
mit Ausſtattung u. Vermögen, wünſcht ſich
alsbald zu verheiraten, Herr in Staatsſtell.
oder Witwer mit einem Kind nicht
aus=
geſchloſſen. Anonyme Vermittl. zwecklos.
Off. unt. B 78 an die Expedition. (*8022
Heirat!
für Damen und Herren, wenn auch ohne
Vermögen, raſch, ſtreng reell und diskret.
Proſpekte ꝛc. nur gegen Einſendung von
50 Pfennig in Briefm. ſofort unauffällig
durch die I. Bayer. Heiratsvermittlung
Nürnberg 23, Bleich-
Menges & C0. strasse 26. Tel. 231. (9049I
Ein gebildetes, erang. Fräulein, 39 Jahre
Calt, aus guter Familie, mit Vermögen,
Ausſtattung, hegt den Wunſch, bald zu
heiraten, aber nur mit Herrn in feſter
Stellung, am liebſten mit Beamten, auch
Witwer nicht ausgeſchloſſen. Anonyme
Vermittl. verbeten. Offerten unter B 80
an die Expedition ds. Bl.
(*8024
Belohnung!
Donnerstag nachmittag wurde auf dem
Spielplatz Ecke Soder= und Inſelſtraße
ein dunkler
Knaben=Ueberzieher
mit feinen braunen Streifen und ſchwarzem
Samtkragen geſtohlen, und ſichere ich
dem=
jenigen eine gute Belohnung zu, der mir
den Dieb namhaft macht oder zu deſſen
(7142so
Feſtſtellung hilft.
Näheres in der Expedition d. Bl.
Bernhardinerhund
kurzhaarig, auf denNamen „Suſann” hörend,
hat ſich verlaufen. Rückgabe gegen gute
Belohnung bei Johann Weber & Co.,
G. m. b. H., Griesheim b. Darmſtadt. (7183sif
ine ſchwarze
Verloren Perlen=Handtaſche
ithalt. 2 Taſchentücher u. Schlüſſel. Gegen
zelohng. abzugeb. Liebigſtraße 26, I. (*7991
D2uster
des von heute ab nur bis Montag
abend zur Vorführung gelangenden
Programms ſeien hierdurch erwähnt:
Hervorragender Kunſtfilmi
Koloriert. Koloriert.
Vorführungsdauer 40 Minuten.
Der Raub d. Sabinerinnen
von Ugo Falena.
— Dargeſtellt von erſtklaſſigen
— italieniſchen Schauſpielern.
Hervorragende Handlung. — Ein
hochintereſſantes Kriegs=Drama.
Eine kalabriſche Heldin.
Reihenfolge der Bilder:
1. Nächtliche Ueberraſchung. 2. Auf
zur Rache. 3. Blind. 4. Vom
In=
ſtinkt geleitet, opfert ſich die Blinde
für ihren Retter. 5. Präſentiert das
Gewehr.
(7136
sowie das übrige neue Programm.
Dienstags und Samstags Programmwechsel.
N
Hotel-Restaurant
77
Waldfriede‟
(Volle Penſion von 4 Mark an).
Schönſter Ausflugsort.
Vorzüglichen
eeee Kaffee und Kuchen. geog
Große Auswahl (*8757sm
in Speiſen und Getränken.
100 Liter Vollmilch
per Liter 17 Pfg. abzugeben. Offert. unt.
A 59 an die Expedition ds. Bl. (6700soi
Schweizer Repetier-Gewehr
bill. z. verkauf. Kahlertſtr. 31, I. (7177soim
Programm
zu dem am Samstag, den 2. April
von 12—1 Uhr vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle des Großh.
Inf.=(Leibgarde)=Regts. Nr. 115.
1. Ouvertüre zu „Athalia” von F.
Mendels=
ſohn=Bartholdy. 2. Capriccio italien von
P. Tſchaikowsky. 3. Duett aus „Carmen”.
„Wie du kommſt von der Mutter” von G.
Bizet. 4. 53'ai tant pleures, Walzer von
G. Rico. 5. „Ach könnt” ich die Welt dir
ſchenken”, Lied von H. Clarendon. 6. Werber=
Marſch aus „Prima Ballerina” von O.
Schwartz.
Kaiſer=
Panorama.
1 Luiſenplatz
Luiſenplatz 1.
Mit der „Deutſchland” nach (7054
Amerika
Chicago, Tellowstone-Park, Kalifornien.
Großherzogliches Hoftheater.
Samstag, den 2. April 1910.
Außer Abonnement.
Fauſt.
Tragödie von Goethe.
Muſik von Dr. Eduard Laſſen.
Zweiter Abend:
Der Tragödie erſter Teil (II. Abteilung)
in 5 Akten.
Muſikaliſche Leitung: Kapellmeiſter Kittel.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdek.
Perſonen:
. . Hr. Baumeiſter
Fauſt
. Hr. Lehrmann
Mephiſtopheles.
Margarete, ein Bürger=
. Frl. Welden,
mädchen.
ſals Gaſt
Valentin, ihr Bruder,
Soldat.
. Hr. Weſtermann
Frau Marthe, ihre
Nach=
barin . .
. Fr. Rudolph
Lieschen, ein anderes
Bür=
germädchen
. Frl. Gothe
Ein Bürger . . .
. . Hr. Feder
Böſer Geiſt . .. .
Fr. Scherbarth
Irrlicht .
.. . . . . Frl. Grünberg
Erſte
. . . Frl. Guerdan
Zweite! Hexe . . . . . Fr. Müller
Dritte
. . . . . Frl. Senten
Nach dem 3. Akte findet eine länger:
Pauſe ſtatt.
Anfang 7 Uhr. — Ende 10 Uhr.
Kartenverkauf von 11—1 Uhr und von
6 Uhr an.
Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Sonntag, 3. April. 146. Ab.=Vorſt. A 36.
Zum erſten Male wiederholt: „Der Graf
von Luxemburg.” Große Preiſe.
An=
fang 7 Uhr.
Montag, 4. April. Außer Abonnement.
„Goethe’s Fauſt=Tragödie‟.
Drit=
ter Abend: Der Tragödie zweiter Teil,
erſte Abteilung. Gr. Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 5. April. Außer Abonnement.
„Goethe’s Fauſt=Tragödie.”
Vier=
ter Abend: Der Tragödie zweiter Teil,
zweite Abteilung. Gr. Preiſe. Anf. 7 Uhr.
Maler
Sonntag, den 3. April 1910.
146. Abonnements=Vorſtellung.
Abonnement A 36.
Zum erſten Male wiederholt:
Der Graf von Luxemburg.
Operette in 3 Akten von Franz Lehär.
Muſikal. Leitung: Kapellmeiſter Kittel.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdek.
Perſonen:
Renée, Graf von
Luxem=
burg
. Hr. Speiſer
Fürſt Baſil Baſilowitſch . Hr. Jordan
Gräfin Staſa Kokozow. . Fr. Rudolph
Armand Briſſard, Maler Hr. H. Hacker
Angéle Didier, Sängerin
von der großen Oper in
Paris.
. Frl. Suchanek
Juliette Vermont
.. Frl. Grünberg
Sergei Mentſchikof, Notar Hr. Holler
Pawel von Pawlowitſch,
ruſſiſcher Botſchaftsrat . Hr. de Leeuwe
Pélegrin,
Munizipal=
beamter .
. Hr. Hoff
Anatol Saville
Hr. Schwarze
Henri Boulanger
Hr. Kroczak
Charles Lavigne
Hr. Ungibauer
Robert Marchand
Hr. Waigandt
Aurelie
Frl. Haan
Coralie
Konſer=
Frl. Birkholz
Amelie vatoriſtinnen Fr. Stallmann
Sidonie‟
Frl. Daniel
Marquis Chatauneuf . . Hr. Indorf
Baron Sullignac .
. Hr. Jachtmann
Francois, Diener .
. Hr. Geibel
Der. Menager des Grand
Hotel.
. Hr. Klotz
Jules, Oberkellner
. Hr. Jungmann
James, Liftboy
.Frl. Senten
Nach dem 1. und 2. Akte findet je einé
längere Pauſe ſtatt.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 6 Mk., Fremdenloge 6 Mk.,
Balkonloge 5 Mk., 1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang
(1. bis 6. Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe,
2.— Mk., Sperrſitz (1. His 13. Reihe) 4.— Mk.)
(14. bis 20. Reihe) 3.20 Mk., Parterre (1. bis
(5. Reihe) 2.70 Mk., (6. bis 8. Reihe) 2.20 M.
1. Galerie 1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pfg.
Anfang 7 Uhr. — Ende gegen 10 Uhr.
Kartenverkauf von 11 bis 1 Uhr und von
6 Uhr an.
Vorverk auf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Montag, 4. April. Außer Abonnement.
„Goethe’s Fauſt=Tragödie.‟
Drit=
ter Abend: Der Tragödie zweiter Teil,
erſte Abteilung. Gr. Preiſe. Anf. 7 Uhr.
Dienstag, 5. April. Außer Abonnement.
„Goethe’s Fauſt=Tragödie.”
Vier=
ter Abend: Der Tragödie zweiter Teil,
zweite Abteilung. Gr. Preiſe. Anf. 7 Uhr.
Mittwoch, 6. April. 147. Ab.=Vorſt. D 37.
„Der dunkle Punkt.” Große Preiſe
Anfang 7 Uhr.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 7. April. 148. Ab.=Vorſt. A.37
Don Juan., Gr. Preiſe. Anfang 7 Uhr=
1910.
35 76.
Sametag. 2. Apri
Ab 1. April konzertiert
das Salon-Damen-Orchester
Stets freien Eintritt
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Leitung M. Weber.
Im Programm: Ouvertüre zu „Aleſſandro Stradella”. „Lohengrin”
Früh=
lingslied von Mendelsſohn. Walzer aus der Operette „Der Graf von Luxenburg”.
— Eintritt 20 Pfg.
(*8113
Sonntag, den 3. April 1910:
der Kapelle des Leibgarde=9
Dirigent: Obermuſikmeiſter H.
(B7165
Aus dem Programm: Ouvertüre z. „Prezioſa” v. C. M. v. Weber, Szenen
aus „Der Tribut von Zamora” von Ch. Gounod; Konzertino für Klarinette von C.
M. von Weber, vorgetragen von Herrn F. Heynan; O Kioto San, japaniſches
Inter=
mezzo v. Thurban. Blütenſtrauß a. Joh. Strauß’ſchen Operetten; Hiſtoriſche Märſche; u. a.
Eintritt 25 Pfg.
Anfaug 4 Uhr.
Ueber dieſes Thema ſpricht am Montag, den 4. April 1910, abends 8½ Uhr,
im Vorſaal „Zum Fürstensaal‟, Grafenſtraße,
Alle Handlungsgehilfinnen, gleichviel ob als Kontoriſtinnen oder Verkäuferinnenuſw.
tätig, ſind herzlich eingeladen. Kolleginnen, erſcheinet alle!
(*8117
— Eintritt frei!
Zentralverband der Handlungsgehilfen und Gehilfinnen
Deutschlands, Bezirk Darmstadt.
Hofrat de Haan, Hofkonzertmeister Schmidt, Konzertmeister
Borne=
mann, Hofmusiker Delp und Andrä.
Sonntag, den 3. April, vormittags 11¼ Uhr,
Musikvereinssaal, Steinstrasse 24:
. . J. Brahms
Klaviertrio H-dur, op. 8
Sonate für Klavier und Violoncello . .. . . . E. von Dohnanyi
Streichquartett D-dur (Lerchenquartett) . J. Haydn
Karten in der Hofmusikalienhandlung Thies Nachf. (L. SCHUTTER).
(7062.
Elisabethenstrasse, und an der Kasse.
am 17. und 18. April 1910
in Darmstadt
veranſtaltet vom
(6817a
von Darmſtadt und Umgegend (E. V.)
in
Meldeschluss 7. April.
Geſchäftsſtelle: Fr. Aufleger, Darmſtadt, Beckerſtraße 11, I.
Auskünfte erteilen ferner: L. Kapfenberger, Kaufmann, Eliſabethenſtraße 39,
A. Techel, Uhrmacher, Schillerplatz 3, Ph. Schnell, Reſtaurateur, Aliceſtr. 1, F. Müller,
Wachtmeiſter, 2. Batterie Großh. Artilleriekorps, S. Sobernheim, Kaufmann, Bleichſtr. 40.
Alekanderstrasse 5. 000 Alexanderstrasse 5.
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der berühmten italienischen Konzertkapelle Compagnia
Grotte di Capri aus Neapel.
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Nummer 76.
Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 2. April 1910.
bhenlohe
Haler-Flocken
geben delikate Suppen,
Frühstück für Alt u. Jung.
Bewährte Kindernahrung.
in geiben Paketen mit dem Bilde der Schnitterin,
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Humor in der Weltſtadt. — Allerhand Originale. —
Aus Vorträgen und Rundſchreiben. — Wundertäter.
Der geſuchte Kandidat. — Unbekannte Genies.
Unſere Studenten als Bühnenleiter. — Und unſere
Studentinnen beim Kommers. — Neue Frauenberufe.
— Aus dem Theaterleben. — Agnes Sorma in H. von
Rotbſchilds „Die Rampe‟
„Lachende Heiterkeit wirft auf alle
Lebensbahnen Tageslicht,” hat mal Jean
Paul geſagt, und der große Weiſe in Weimar pries
den „heitren Mann” am meiſten unter ſeinen Gäſten,
zwer ſich nicht ſelbſt zum beſten haben kann, der iſt
ge=
wiß nicht von den Beſten!” — Man verſteht den Drang,
einmal im Jahre eine gewiſſe Berechtigung zum ulken
und foppen zu haben, es iſt nicht verwunderlich, daß
ſich der Urſprung des Indenaprilſchickens in weite
Vorzeiten verliert und ſich ſchon die ollen Römer
der=
artige offizielle Scherze mit beſonderer Vorliebe
ge=
ſtatteten. Ein Ausgleich muß ſein, im Daſein des
Einzelnen wie im Weſen der Allgemeinheit, auch in
der Weltſtadt wird glücklicherweiſe dafür geſorgt, daß
neben der Tragik, die uns jeder Tag beſchert und deren
Echo als trauriger Nachklang zum Oſterfeſt vom Rhein
und Ungarn her ſo dumpf und ſchmerzerregend zu uns
herüberhallte, auch für die Komik hinlänglich geſorgt iſt.
Gerad’ in jüngſter Zeit fehlte es uns daran nicht
und man hätte an allerhand famoſe, fein ausgeklügelte
Aprilſcherze denken können, wenn nicht doch der Ernſt
herausgeguckt hätte, aber man weiß ja, daß der
unfrei=
willige Humor der beſte iſt. Da trat beiſpielsweiſe
anläßlich eines häßlichen Familienprozeſſes, in
wel=
chem die „ſchlagfertige‟ Rolle des Hausherrn öffentlich
beleuchtet worden, in einem hieſigen vielgeleſenen
Blatt eine zartbeſaitete weibliche Seele ganz offen und
ehrlich für den prügelnden Mann ein und pries
eine gelegentliche kräftige Maulſchelle auf die
pfirſich=
weiche Wange des Frauchens als einen unleugbaren
Liebesbeweis des Mannes. Und es war eine richtig
gehende, einer flotten Feder ſich bedienende
Berline=
rin, die in einer mit derartigen Intermezzos
geſeg=
neten Ehe ihr Ideal ſah, nicht etwa eine der vielen
hier lebenden Ruſſinnen, die ja Verſtändnis haben
könnten für die Verwirklichung heimiſcher
Sprichwör=
ter, etwa jenes: „Liebe deine Frau wie deine Seele
uind ſchüttele ſie wie einen Birnbaum!”
Auch in allerhand ſehr ernſtgemeinten Vorträgen
kam der Humor zu ſeiner Geltung. Iſt’s nicht köſtlich,
daß ein Wiener Architekt, der hier eine Gemeinde
bil=
den wollte, lang und breit ausführte, daß Ornament
ein Verbrechen ſei und daß von den vielfachen
ornamentalen Verzierungen an den modernen Häuſern
und in unſeren Wohnungen viele Schäden der Zeit
herrührten? Und daß in einem anderen Vortrag ein
der Chemie Befliſſener erklärte: „Alte Kunſtwerke
gehören vor das Forum der
Naturhiſto=
riker, nicht vor das der Kunſthiſtoriker‟
Zu dieſer Meinung war der gelahrte Herr durch ſeine
Unterſuchungen des Wachſes der Florabüſte
gekom=
men. Nun werden alſo ſchleunigſt die Direktoren
unſerer Gemälde=Galerien und Kunſtſammlungen
ihren Abſchied nehmen und werden Chemikern mit
Schmelztiegeln und Säureapparaten ihre Plätze
ein=
räumen. Als Dritter im Bunde tritt ein „
Wetter=
macher” hervor, der ein „Meteorologiſch=phyſikaliſches
Inſtitut” im Norden Berlins begründet hat und durch
Rundſchreiben, welches er an die in den nahen
Aus=
flugspunkten wohnenden Gaſtwirte richtete, verkün=
dete, daß er ein Verfahren entdeckt habe, um eine
Be=
einfluſſung des Wetters auszuüben, Zum Schluß
wird betont, daß dieſer Wundersmann bei
ausreichen=
der Unterſtützung der Gartenlokalinhaber Groß=
Ber=
lins das Wetter aller Sonntage vom 1. April bis 1.
Oktober trocken, möglichſt ganz ohne Regen, vielfach
heiter und mild geſtalten werde. Na, nun liegt’s nur
an den Gaſtwirten, wenn wir keinen ſchönen Sommer
bekommen, alſo heraus mit der „Unterſtützung”, ſonſt
wird der gebändigte Wettergott ungemütlich und öffnet
heimtückiſch ſeinen Regenſack Sonntag für Sonntag
einſchließlich der übrigen Feiertage!
Leider glaubt man nicht mehr ſo ſtark an Wunder,
und wir fürchten, die verehrlichen Gartenlokalinhaber
Groß=Berlins tun’s auch nicht und halten die Taſchen
zu, aber doch ereignen ſich noch immer wunderbare
Sachen, wie uns Maéſtro Caruſo bewieſen. Denn
da er, der Berufene, herausgetüftelt hat, daß die
menſch=
liche Stimme alle Anlagen beſitzt, nicht nur um den
Geſang der Nachtigall zu erreichen, ſöndern ihn weit
zu übertreffen, will er die Mitwelt mit ſo nem
ver=
nunftbegabten trillernden Singvogel beglücken und
ſucht in allen Landen nach einem geeigneten
Kandi=
daten, um dieſen während eines Dezenniums durch
eine Kommiſſion ausbilden zu laſſen. Dieſer
zukünf=
tige menſchliche Piepmatz darf nicht über zwanzig
Jahre ſein, muß neben einer vorzüglichen Stimme
große Leidenſchaft für Muſik beſitzen, kann ſich in jenen
zehn Jahren wohl verlieben, aber nicht verheiraten,
Religion, Herkunft, Nationalität ſind gleichgültig.
Seitdem das hier bekannt geworden, ſchallt’s und hallt’s
in allen und noch anderen Tonarten vom Kellerloch
bis zur Bodenkammer hinauf und iſt oft ein Singſang
zu vernehmen, der ohrenbetäubend, ſinnverwirrend iſt.
Na, teurer Caruſo, dir kann’s gut ergehen, wenn du
nächſtens wieder in Berlin gaſtierſt und dir die „
Kan=
didaten” dein Hotel einrennen, viel Vergnügen dazu
im voraus!
Nicht minder beluſtigend wie die Verſuche, einen
Ideal=Sänger zu züchten, wirken die Anſtrengungen
unſerer „Akademiſchen Bühne”, einen Ideal=
Dichter zu erküren. Unbekannt ſoll er ſein und ein
Genie obendrein. Da nun aber ſeit geraumem eine
tüchtige Baiſſe auf der dramatiſchen Dichterbörſe
herrſcht, griff man nach nicht mehr ganz unbekannten
Talenten, wie Frank Wedekind und Auguſt
Strind=
berg. Der erſtere wehrte ſich mit Händen und Füßen
gegen die Ehre, der letztere mußte aus räumlichen
Gründen ſtille halten und hatte es denn auch mit ſeinem
Paſſionsſpiel „Oſtern” gehörig zu büßen. Da Berlin
zu groß iſt, um ſich mit den Enttäuſchungen einer
ſol=
chen Akademiſchen Bühne zufrieden zu geben und wir
ja überhaupt zu wenig Theater beſitzen, wurde aus
akademiſchen Kreiſen heraus flugs eine „Neue
Bühne” begründet, die energiſcher wie die ältere auf
den Geniefang ausgehen will. Vielleicht werden von
den Herren Dramaturgen dieſer friſch=froh=franken
ſtudentiſchen Theatervereinigung aus dem Schutt der
Vergeſſenheit noch die Werke eines gewiſſen Goethe,
Schiller, Leſſing, Kleiſt hervorgekramt? Soll ja nicht
viel mit los ſein, aber eventuell lohnt ſich, nach der
nötigen Umarbeitung, die Wiederbelebung des einen
oder anderen Dramas?
Eine umgekehrte Welt: die männlichen
akademi=
ſchen Bürger ſpielen Theater und die weiblichen
kom=
merſieren! Wie’s kürzlich die Abiturientinnen
des Chamiſſo=Mädchengymnaſiums gründlich getan, mit
Bierzeitung und Bierulk, mit Vor= und Nachkommen
(bitte letzteres kommentmäßig zu verſtehen!), mit Sang
und Klang, ob auch mit Bier. mädchen und dem
Lan=
desvater — die ſchönen neuen Frühlingshüte! — ward
uns nicht überliefert. Auch in dem neuen Semeſter
wird die Zahl der an unſerer Univerſität ſtudierenden
Mädchen, und Frauen erheblich zunehmen und werden
ihre hellen Gewandungen in den Kollegräumen für
Abwechſelung ſorgen; zu mehreren „Vereinigungen”
haben ſich ſchon unſere Studentinnen, die im
Univerſi=
tätsgebäude ihr eigenes, behagliches Zimmer zur
Er=
holung beſitzen, zuſammengetan und ſind beſtrebt, ſich
auch wirtſchaftlich auf die eigenen Füße — Pardon
Füßchen zu ſtellen durch Gründung beſonderer
Heim=
ſtätten mit guter Unterkunft und Verpflegung zu
mäßigen Preiſen. Denn auch bei vielen von ihnen iſt
der Wechſel karg bemeſſen und oft Schmalhans
Küchen=
meiſter. Aber neben der Freude am Studium lockt ja
die ſpätere Selbſtändigkeit, das emſige Streben nach
einem beſtimmten Ziel, das Hervortun vor den
Mit=
ſchweſtern, die Wahl eines eigenen Berufes. In letz=
terer Hinſicht öffnet ſich ein Tor nach dem andern den
intelligenten Frauen, die auch ein Vorurteil nach dem
andern durch Wiſſen und Willen zu bekämpfen
ver=
ſtehen. Hat doch neulich hier eine Dame, K. Danziger,
einen großen Erfolg als Operettenkompo= gehabt und beherrſcht ihre an flotten Melodien
reiche „Dorfkomteſſe” den Spielplan des Thalia=
Theaters. Nicht lange, und wir werden auch Frauen
am Dirigentenpult ſehen, wie es ſchon in London der
Fall; hierzu müſſen ſie ſich übrigens ſehr aut eignen
— tonangebend zu ſein macht ihnen doch das höchſte
Pläſier!
Ein Frauenthema behandelt der Pariſer Millionär
und Arzt Henri von Rothſchild in ſeinem
vier=
aktigen Schauſpiel: „Die Rampe” das in einer ſehr
geſchickten Inſzenierung von Alfred Halm ſeine deutſche
Uraufführung im „Neuen Schauſpielhauſe‟
erlebte. Claude Bourgeil, ein berühmter Pariſer
Schauſpieler und Theaterleiter, hat die aus erſten
Ge=
ſellſchaftskreiſen ſtämmende, an einen unwürdigen
Mann verheiratet geweſene Madelaine Granier in
ſeinen Bann geriſſen und zur Bühnenkünſtlerin
aus=
gebildet. Bald glänzt ſie als leuchtender Stern am
Pariſer Theaterhimmel, kann ſich rauſchender Erfolge
erfreuen, bleibt aber demütig in ihrer Liebe zu Claude,
dem ſie vieles verdankt, dem ſie auch vieles, nein, alles
geopfert. Ihrer reinen, hingebenden Liebe wird der
phraſenhafte, eitle Komödiant bald überdrüſſig, die
Eiferſucht auf ihren Ruhm, auf die ihr gemachten
lockenden Gaſtſpielanträge entfernt ihn noch mehr von
ihr; während ihre Seele langſam verblutet, bummelt
ur mit den Phrynen ſeiner Bühne umher und ſagt
Madelaine klipp und klar in rohen Worten, daß er
ihrer überdrüſſig ſei und ſich ihre Wege endgültig
trennen müßten. Madelaine kennt nur noch den einen
Weg, jenen in den Tod; in einer ſehr effektvoll
ausge=
dachten Szene nimmt ſie in Gegenwart ihres treuloſen
Geliebten, der an das Studium einer neuen Rolle
glaubt, Gift und ſinkt unter ſeinen Beifallsworten tot
zu Boden. Das wirkſame Stück mit ſehr gut
belauſch=
ten Epiſoden aus dem Wirrwarr hinter den Kuliſſen
und dem Künſtlerleben, dem gleißenden und
täuſchen=
den Schein der „Rampe” iſt leider zu ſehr auf
Aeußer=
lichkeiten zugeſchnitten, in Sardouſchem Stil, aber es
feſſelt ungemein und fand reichen Beifall. Der
Haupt=
anteil des Erfolges iſt Agnes Sorma zuzuſchreiben,
die als Madelaine Granier eine muſterhafte Leiſtung
tiefſter Innerlichkeit und rührender Frauenhingebung
bot. Die Geſtalt, die zu Theatermätzchen geradezu
ver=
leitet, gewann die denkbarſte, ſchlichte Natürlichkeit,
jedes Wort fand einen Widerhall in unſerem Herzen,
jede Bewegung paßte zum Wort, dieſe Frau, durch
Agnes Sorma verkörpert, verſtand man, mit ihr
kämpfte und litt man und vergaß darüber alle kritiſchen
Bedenken ob der pſychologiſchen
Unwahrſcheinlich=
keiten. Wohl uns, daß wir dieſe große Künſtlerin
unſer eigen nennen dürfen.
Eine Neuheit führte der Theaterzettel ein. „Die
Damenhüte im I. und III. Akt ſind aus dem
Modell=
haus Auguſte Münzer, Markgrafenſtraße 31, Tel. I.
4074.‟ — Bravo, das eröffnet eine intereſſante und
lehrreiche Ausſicht. Bald wird’s heißen: „Das Gift im
Schlußakt (unſchädliches, ſehr bekömmliches Natrium)
entſtammt der Engel=Apotheke” oder: „Der bei dem
Feſtdiner im II. Akt getrunkene Sekt war Burgeff.
extra Cuvée, in Körben billiger”; auch bei Toiletten
und Schmuckſachen iſt die nähere Quellenanführung
wichtig. Das Sehnen Berlins, Pariſer Vorbilder zu
erreichen, iſt um einen weſentlichen Schritt gefördert
worden!
Ein neuer Dichter, Eduard Stucken, kam in
den Kammerſpielen des Deutſchen
Thea=
ters zu Gehör mit dem erſten Teil ſeiner dramatiſchen
Dichtung: „Der Gral”, dem Myſterium „Gawan”
Myſtiſch in der Tat, vom erſten bis zum letzten der
in mittelalterliche Klangfülle getauchten epiſchen Verſe,
eine Verſchmelzung des Marienkultus und der
Hel=
denſage, mit recht abenteuerlicher Handlung, der man
zuerſt recht abwartend gegenüberſteht. Aber feiner
Stimmungsreiz und die Schönheit der Sprache nehmen
uns bald gefangen und laſſen uns den hohen inneren
Wert des Werkes, das vielleicht durch den Erfolg von
Hardts „Tantris” angeregt wurde, erkennen und
ſchätzen. Die Darſtellung mit der glänzenden Leiſtung
Friedrich Kayßlers war eine vornehm abgerundete
und vertiefte den Eindruck des ſinnigen und innigen
Märchenſpiels, das uns viel von ſeinem Verfaſſer
er=
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