chäft:
Abonnementspreis
atl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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s nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
Aufnahme von Anzeigen an
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ebenen Tagenwirdnicht übernommen.
173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Inſerate
werden angenommen in Darmſtadt,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bet
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
an für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
§ 71.
e heutige Nummer hat 30 Seiten.
Die nächſte Ausgabe des Darmſtädter
blatts erfolgt am Dienstag.
e
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nes tint
Zimme
.86
Zedn:
n elle
ſate
ſelte
Ses
Se
Zum Oſterfeſt.
betrieben. 3u
* Der Lenz hat in dieſem Jahre etwas früher ſeinen
skunſt bi
ug gehalten als ſonſt. Die alten Deutſchen hätten
Tastritin i ts der Göttin in Oſtara geopfert, in der ſie die
tstrasse 3 3 pferin des Frühlings, die Aufweckerin der ſchlummern=
Mlen weite
Eprechſtund Natur feierten. Bei uns geht alles nach feſter Ord=
1, nach dem Kalender, aber zuweilen revolutionieren
Kinder des Frühlings gegen die Mutter und ſtecken
lane
Köpfchen zu früh hervor. Wir freuen uns aber über
Vierzimmen lieblichen Kinder der Flora, über den Jugendhauch
ngenehmet
Natur und über die liebe Sonne, deren wärmenden
ttet, alle
ihl wir entbehrten, ebenſo wie die alten Heiden; und
n erſt der Geiſt des Chriſtentums in unſerem poli=
1—0 Fen und ſozialen Leben reiner und voller als bisher zur
ung gekommen ſein wird, ſodaß wir Alle ein echtes
Ver=
rungsfeſt feiern werden, dann wird auch der Naturlaut
i
Völkerfreuden den richtigen Klang der Harmonie
ha=
dann werden wir den Orgelklang ertönen hören als
a ndton der echten Oſterſtimmung, als erhabene Melodie
Ehrfurcht vor allem Hohen und vor der werktätigen
nſchenliebe.
Der Altmeiſter der modernen deutſchen Lyrik Emanuel
bel preiſt jenen Geiſt des innigen Erneuens, der ſich
Bilde des Frühlings offenbart. Aber nicht nur die
che ſoll ihr Auferſtehungslied hoch im Blau verborgen
rettern, auch die Menſchen ſollen am Oſtermorgen ſich
auen und Gott preiſen; er ſoll nicht allein
ſelbſtzufrie=
rückwärts ſchauen, ſondern auch hoffnungsvoll in die
kunft blicken lernen; die Natur lehrt ihn in allen
Pha=
den Kreislauf des Lebens, die ewig neu erwachende
ltur und die Geſchichte der Menſchheit aber zeigen ihm,
; des Menſchen Geiſt nicht dem Wechſel des Naturlebens
at, ſondern von Jahrhundert zu Jahrhundert
mäch=
ere Kreiſe zieht, bis einſt das Band der Nächſtenliebe
Völker umſchlingt und der Menſch der Menſchheit und
Menſchlichkeit zu dienen vermag.
Wir können als Deutſche uns nicht verhehlen, daß noch
weiter Weg vor uns liegt, ehe wir ein Oſtern feiern
rnen, das uns die neugeborene Welt des Friedens und
Eintracht zeigen wird. Noch dräuen uns an den
enzen ſchlimme Neider unſerer Kraft, noch müſſen wir
ſchwere Rüſtung tragen, weil die ſtets kriegsbereite
mee leider noch immer die ſicherſte Friedensbürgſchaft
noch kämpft ein hartherziger und egoiſtiſcher Geiſt den
rmpf ums Daſein, und ſo wird es auf allen Gebieten
s Kulturlebens wohl noch geraume Zeit dauern, ehe die
ahre Oſterſtimmung „harmoniſch all’ das All’
durch=
ngt”.
Aber die Hoffnung, daß es einſt beſſer werde, kann
rs Niemand rauben; — die Auferſtehung möge nicht
lein ihre religiöſe Bedeutung, nicht allein ihr Gleichnis
r Erwachen der Natur haben, ſtreben wir nach ihr auf
litiſchem Gebiete, wo ſie ſich Frieden nennt, auf dem
irtſchaftlichen Felde, wo ſie Glück und Wohlſtand auf
m ſozialen, wo ſie Segen der Arbeit, des Fleißes und
er Sparſamkeit heißt; mögen nicht allein die Kreiſe der
Siſſenſchaft, ſondern auch die Sittlichkeit und die
To=
ranz, das Gemüt und der Charakter den Geiſt der
Er=
euung, der Kräftigung erfahren, dann wird die Nation
ark ſein und eine Leuchte den anderen Völkern!
Die Gleichſtellung von Maun und Frau
im öffentlichen Dienſte.
* Die von dem „Verein von Philologen an
öffent=
chen höheren Mädchenſchulen Schleswig=Holſteins” an
as preußiſche Abgeordnetenhaus gerichtete Petition
ge=
en die Zulaſſung der weiblichen Leitung an öffentlichen
öheren Mädchenſchulen Preußens hat in weiteſten Kreiſen
Zeachtung gefunden. In der Begründung der Petition
eißt es:
„Die Gleichſtellung von Mann und Frau im
öffent=
rauleGichen Dienſte, insbeſondere die Unterſtellung des
Nannes unter die Frau, ſelbſt die gleichgebildete,
mc Siderſpricht dem Volksempfinden und
be=
zidigt das Mannesgefühl im höchſten Grade; ob ſie nicht
eradezu mit den Staatsgrundgeſetzen in Widerſpruch
zeht und ob der preußiſche Mann im Staatsdienſt ein
echt auf männliche Vorgeſetzte beſitzt oder nicht, dieſe
Srage müßte vor, allem, zunächſt von zuſtändiger Seite ein=
Samstag, den 26. März.
wandfrei gelöſt werden, bevor man eine derartige
Umwäl=
zung im Staatsleben gutheißen könnte. Die bisher mit
der weiblichen Leitung gemachten Erfahrungen ſprechen
nicht für ein Weitergehen auf dem eingeſchlagenen Wege.
Es entſteht die Gefahr, daß die Leitung, ſoweit ſie ſich auf
Männer erſtreckt, ganz ausfällt; wenn aber die Leiterin
den Verſuch macht, in einer ihrer Amtsſtellung
entſpre=
chenden Weiſe ihre Funktionen auszuüben, ſo wird
da=
durch das Mannesgefühl beleidigt und ein
unerfreu=
licher Zwieſpalt in den Lehrkörper hineingetragen.
Infolgedeſſen hält es bereits ſehr ſchwer, die für die höhere
Mädchenſchule und die weiterführenden Bildungsanſtalten
für die weibliche Jugend nach den Beſtimmungen
gefor=
derten Oberlehrer zu gewinnen. Dieſelben entſchließen ſich
ungern dazu, an die höhere Mädchenſchule zu gehen, da
ſie jederzeit in Gefahr ſind, weiblicher Leitung unterſtellt
zu werden. Ebenſo denken, wie die Verhandlungen des
Deutſchen Lehrertages in München (1906) dartun, die
ſemi=
nariſtiſch gebildeten Lehrer über die weibliche Leitung.
Diejenigen Männer aber, welche ſich der weiblichen
Lei=
tung völlig unterwerfen, ſind nicht die Charaktere, deren
die Mädchenſchule zu ihrem Gedeihen bedarf.”
Die Einführung weiblicher Vorgeſetzter auf
dem Schulgebiete wird, ſo ſchließt die Eingabe, mit
Sicherheit im Laufe der Zeit auch zu ähnlichen Anſprüchen
und Erfolgen der Frauen in anderen Berufen führen und
damit zu einer allgemeinen großen Gefahr
für das Staatswohl werden. Der Staat iſt in
erſter Linie ein Produkt männlicher Initiative und Kraft
und bedarf zu einer geſunden Fortentwicklung des
ſpezi=
fiſch männlichen Geiſtes. So wünſchenswert die
Mit=
arbeit der Frauen auf den verſchiedenen Gebieten
des Kulturlebens iſt, ſo wenig kann eine Herrſchaft
derſelben im öffentlichen Staatsleben geduldet werden. In
den Staaten mit allgemeiner Wehrpflicht, unter denen der
preußiſche Staat an erſter Stelle ſteht, bedeutet die amtliche
Unterordnung des Mannes unter die ledige Frau geradezu
eine Gefährdung des militäriſchen Geiſtes und der
Wehr=
tüchtigkeit.
Adel und Bürgertum in der Diplomatie.
* In der Reichstagsſitzung am 16. März ſagte der
Staatsſekretär v. Schön: „Es findet keine Bevorzugung
des Adels, weder in der Theorie noch in der Praxis, ſtatt.
Herr Streſemann hat behauptet, daß ſyſtematiſch nur die
Adeligen mit großen Miſſionen betraut würden. Ich bin
drei Jahre im Amte, habe aber von einem ſolchen Syſtem
keine Ahnung, vielleicht hat Herr Streſemann eine beſſere
Quelle.” Hierauf hat der Abg. Streſemann in der
„Nationallib. Korr.” auf Grund des Handbuchs für den
Königl. preußiſchen Hof und Staat für das Jahr 1910
eine ſolche Bevorzugung der Adeligen nachgewieſen. Dazu
ſchreibt jetzt die „Nordd. Allg. Ztg.”:
Die Ausführungen des Abg. Dr. Streſmann in der
„Nationallib. Korr.” über das Gardeprinzip im
auswärtigen Dienſt rollen eine oft behandelte
Frage auf, die bei den Wünſchen nach einer Verbeſſerung
des auswärtigen Dienſtes vielfach als ſpringender Punkt
betrachtet wird. Daß der Adel auch heute noch in unſerer
Diplomatie eine ſehr große Rolle ſpielt, iſt
unbe=
ſtreitbar. Das iſt in der hiſtoriſchen Entwicklung
be=
gründet und wird ſich nur langſam ändern. Kein
Unbe=
fangener wird erwarten, daß darin von heute auf morgen
eine radikale Aenderung eintreten kann, Im großen und
ganzen ſind die Dinge bei uns nicht anders als in andern
monarchiſchen Staaten. Und die ausſchlaggebende Frage
wird immer ſein müſſen, ob das Staatsintereſſe bei der
Auswahl unſerer diplomatiſchen Vertreter leidet oder
nicht. Dieſe Frage bejahend zu beantworten, dafür fehlt
es durchaus an überzeugendem Material. Auch die letzten
Reichstagsverhandlungen haben den Eindruck hinterlaſſen,
daß die Bemängleung unſeres diplomatiſchen Dienſtes
mehr auf Stimmungen als auf Tatſachen beruht. Zu
be=
ſonderem Peſſimismus liegt alſo kein Grund vor, um ſo
weniger, als alle Ausführungen, die in den letzten Jahren
über dieſe Dinge von leitenden Stellen gemacht worden
ſind, klar beweiſen, daß man ſich der Anforderungen an
eine zeitgemäße Ausgeſtaltung des diplomatiſchen
Dien=
ſtes voll bewußt iſt und keineswegs die Verewigung eines
ſtarren Prinzips zum Schaden des Staatswohls betreibt.
Es war eine Uebertreibung, wenn Dr. Streſemann in
ſchlagwörtartiger Zuſpitzung von einem „Gardeprinzip”
in der Diplomatie ſprach und dies Prinzip bis in die
Konſulate hinein wirkſam ſieht. Gerade die
Be=
ſetzung der wichtigſten Generalkonſulate, die in unſerer
Zeit intenſivſten Wirtſchaftslebens vielfach höhere
Bedeu=
tung haben als manche rein diplomatiſche Poſten, beweiſt
das Gegenteil. Wir haben bürgerliche Generalkonſuln
oder Konſuln in London, New=York, Chicago, San
Fran=
cisco, Mexiko, Montreal, Antwerpen, Brüſſel, Amſterdam,
Rotterdam, Batavia, Aſuncion, Valparaiſo, Kopenhagen,
Konſtantinopel, Athen, Sydney, Singapore, Mailand,
Neapel, Rom, Söul, Bukareſt, Moskau, Odeſſa,
Peters=
burg, Helſingfors, Barcelona, Madrid uſw. Es iſt alſo
irrtümlich, daß der Adel bei der Beſetzung der größeren
1910.
Konſulate bevorzugt wird, und nur in untergeordnete
Po=
ſten Bürgerliche kommen, oder wie Dr. Streſemann im
Reichstage ſagte: „Bei Generalkonſulaten in größeren
Städten der Adelige Konſul iſt, in der Provinz der
Bürgerliche.” Auch iſt es irrtümlich, daß ſich immer mehr
die Tendenz dieſer Richtung geltend macht. Vom „
Garde=
prinzip”, das „bis in die Konſulate heruntergeht”, kann
man daher auf keinen Fall reden. Eher läßt ſich in den
Beſetzungen auch diplomatiſcher Poſten während den
letz=
ten Jahren verfolgen, daß ſich die Tendenz zu ſtärkerer
Heranziehung des Bürgertums geltend macht.
Die Tatſache zu beſtreiten, daß in der höheren Diplomatie
der Adel noch eine größere Rolle ſpielt, iſt aber dem Frhrn.
v. Schön, deſſen Aeußerungen im Streſemannſchen Aufſatz
in ſinnentſtellender Kürze wiedergegeben ſind, nicht
einge=
fallen. Wohl aber hat er ſich gegen die Annahme gewandt,
daß der Adel in größeren Miſſionen mehr vertreten ſei
als in kleineren, und daß die Konſulate in größeren Städten
mehr mit Adeligen beſetzt ſeien als mit Büraerlichen. Die
Exiſtenz eines derartigen Syſtems hat er beſtritten, und
Herr Dr. Streſemann kann das Vorhandenſein dieſes
Syſtems auch aus dem Staatshandbuch nicht beweiſen;
denn es iſt nicht vorhanden. Dieſe gewundene
Wider=
legung iſt im Grunde eine Beſtätigung der Behauptung
des Herrn Streſemann.
Deutſches Reich.
— In der Sitzung der Ortsgruppe Köln des
Deut=
ſchen Flottenvereins verbreitete ſich Großadmiral von
Köſter über die deutſche Seeflotte und ſagte
da=
bei u. a.: Daß wir mit dem Flottengeſetz den richtigen
Weg eingeſchlagen haben, erkennt man auch in Frankreich,
wo man etwas ähnliches plant, während England an
dem Zweimächteſtandard feſthält, wonach die engliſche
Flotte ſo ſtark ſein ſoll, wie die zwei nächſtſtärkſten Flotten
anderer Mächte, zuzüglich zehn Prozent. Der Deutſche
Flottenverein wünſcht ſich in den Grenzen des
Flotten=
geſetzes zu halten, wie das in dem vör zwei Jahren
ver=
öffentlichten Programm zum Ausdruck gekommen iſt.
— Mit dem 1. April tritt bekanntlich eine Reihe von
Aenderungen für das amtsgerichtliche
Ver=
fahren und für das gerichtliche Zuſtellungs= und
Koſten=
weſen in Kraft. Die ſachliche Zuſtändigkeit der
Amtsge=
richte erhöht ſich auf Beträge bis 600 Mark, Ferienſachen
müſſen auf Antrag auch in den Gerichtsferien verhandelt
werden. Die Einſpruchsfriſt gegen Verſäumnisurteile
be=
trägt nur noch eine Woche. Das Zuſtellungsverfahren
wird vereinfacht und erfolgt nicht mehr durch
Gerichtsvoll=
zieher, ſondern von Amts wegen. Den Gerichtsvollziehern
bleibt nur noch das Vollſtreckungsverfahren überlaſſen.
Ge=
richtsvollzieherbezirke mit zu geringem Geſchäftsumfange
werden zuſammengelegt. Für Schreibgebühren und
Portoauslagen werden Pauſchalbeträge ſowohl von
Ge=
richts wegen als auch von den Rechtsanwälten erhoben.
— Ein Verzeichnis der Mitglieder des
preu=
ßiſchen Abgeordnetenhauſes nach Parteien,
abgeſchloſſen am 18. März, iſt ſoeben veröffentlicht
wor=
den. Danach zählte die konſervative Partei an dieſem
Tage 152 Mitglieder, darunter 25 Mitglieder des
Reichs=
tags, die freikonſervative Partei 61 (7), die
nationallibe=
rale Partei 66 (6), die Fortſchrittliche Volkspartei 36 (7),
die Zentrumspartei 104 (24), die Fraktion der Polen 15
(4), die Sozialdemokraten 5 Mitglieder. Fraktionslos
waren 3 Abgeordnete, darunter 2 Dänen. Erledigt iſt
einzig und allein das Mandat des ſozialdemokratiſchen
Abg. Heimann.
Der Hamburger Bürgerſchaft ging ein
Antrag des Senats zu, in welchem für die Erweiterung
der Hamburger Hafenanlagen auf Roßneuhof und
Waltersneuhof 45 100000 Mark gefordert werden, die
durch eine Anleihe beſchafft werden ſollen.
Ausland.
— In der franzöſiſchen Kammer wurde über den
Ge=
ſetzentwurf betreffend das Abkommen zwiſchen dem
Gou=
verneur von Algier und der Geſellſchaft zum Studium
von Uenza beraten, wobei es ſich hauptſächlich um die
Konzeſſionierung der Eiſenbahnlinie von Bona nach
Dſchebel und Uenza handelt. Der Deputierte für
Con=
ſtantine, Thomſen, erklärte, ſeit die Geſellſchaft
eingewil=
ligt habe, die Hälfte ihrer 10 Prozent überſchreitenden
Ge=
winne der Kolonie zu überweiſen, könne irgendwelcher
Einwand gegen ſie nicht mehr erhoben werden.
Bericht=
erſtatter Germain Perier führte aus, daß die Uenza=
Eiſenbahn Algerien Millionen einbringen werde, niemals
hätte eine Eiſenhahn,beſſer dageſtanden. Die=Kommiſſion
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. März 1910.
ſei über die Zukunft von Biſerta vollkommen beruhigt
und habe der Angliederung der Minen von Uenza an
Bona, was ganz Algerien verlange, zugeſtimmt. Der
Be=
richterſtatter forderte dann das Haus auf, dem
Geſetzent=
wurf ſo raſch wie möglich zuzuſtimmen. Hierauf wurde
die Weiterberatung vertagt.
Angeſichts des Rückſtandes der parlamentariſchen
Ar=
beiten iſt keine Ausſicht vorhanden, daß der Geſetzentwurf
betreffend den Flottenbeſtand, der von der
Regie=
rung eingebracht worden iſt, noch von beiden Kammern
im Laufe dieſer Seſſion erledigt werden kann.
Infolge=
deſſen wird der Marineminiſter einen Geſetzentwurf
einbringen, wonach die Kammern ihre Zuſtimmung zur
Inangriffnahme von zwei Panzerſchiffen für 1910 geben
ſollen. Dieſer Vorſchlag wird damit begründet, daß die
Kammer den Wunſch ausgedrückt hat, zwei Panzerſchiffe
zu bauen, an deren Plänen nachträglich keine Aenderung
vorgenommen werden ſoll. Dieſe beiden Panzerſchiffe
werden, wie mitgeteilt wird, gegenüber der Dantonklaſſe
große Fortſchritte beſitzen und die am ſtärkſten bewaffneten
Linienſchiffe ſein, die augenblicklich vorhanden, oder im
Bau begriffen oder geplant ſind.
— Das engliſche Unterhaus hat ſich bis zum 29. ds.
Mts. vertagt, wo dann die Beratung über die das
Oberhaus betreffenden Reſolutionen beginnen ſoll.
Der Präſident der ruſſiſchen Duma, Gutſchkow,
wurde am Mittwoch abend vom Kaiſer in
dreiviertelſtün=
diger Audienz empfangen.
* Staatliche Verſicherung gegen
Ar=
beitsloſigkeit in England. Das einſchlägige
Geſetz, das die Regierung ausgearbeitet hat und das ſie
dem Parlament demnächſt vorlegen wird, ſoll folgende
Hauptbeſtimmungen enthalten: Arbeiter und Arbeitgeber
zahlen Beiträge, die durch einen beträchtlichen Zuſchuß
des Staates ergänzt werden. Innerhalb der Induſtrien,
auf die es vorläufig anwendung findet: Hausbau,
Ma=
ſchinen= und Werkzeuginduſtrie, Schiffsbau,
Wagenindu=
ſtrie und Holzſäger, wird der Verſicherungszwang
eingeführt. Wenn der verſicherte Arbeiter arbeitslos wird,
muß er ſeine Karte zu der nächſten Arbeiterbörſe nehmen,
die, zuſammen mit dem Verſicherungsamt, ihm entweder
Arbeit finden oder während der Zeit der Arbeitsloſigkeit
eine beſtimmte Summe die Woche auszahlen muß. Der
Beitrag der Arbeiter wird wöchentlich 40—50 Pfg.
betra=
gen. Die ausgewählten Induſtrien ſind ſolche, in denen
reguläre und anhaltende Arbeitsloſigkeit herrſcht und ſie
ſollen zuſammen für die Hälfte der Arbeitsloſigkeit
ver=
antwortlich ſein.
* Peſt, 23. März. Die polizeiliche Unterſuchung in
der Angelegenheit der Parlamentsſkandale hat
ergeben, daß der geweſene Miniſter Polonyi die Skandale
angeregt, den ganzen Plan des Ueberfalls ausgeheckt und
den Angriff auch tatſächlich eröffnet hat. Gegen Polonyi
wird deshalb Anklage wegen Aufreizung zur Gewalt
tätigkeit gegen die Behörden erhoben. Bisher iſt gegen
fünf geweſene Abgeordnete eine Unterſuchung eingeleitet
worden.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 26. März.
Finanzminiſter Braun Exzellenz hat nach
end=
gültiger Verabſchiedung des Budgets am Donnerstag von
Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog eine
außer=
ordentlich ehrenvolle ſeltene Auszeichnung
erhal=
ten. Der Großherzog verlieh Sr. Exzellenz das
Kom=
mandeurkreuz erſter Klaſſe des
Ludewigs=
ordens. Dieſer Orden wird bekanntlich nur noch
wegen Verdienſten um die Perſon Sr. Königl.
Hoheit des Großherzogs oder des
Großherzog=
lichen Hauſes verliehen. Der Orden ſteht im
Range dem Großkreuz des Philippsordens gleich.
Zurzeit beſitzt außer Exzellenz Braun von
Per=
ſonen nichtfürſtlichen Standes niemand dieſe hohe
Auszeichnung. Und von Perſonen fürſtlichen Standes
nennt der neueſte Ordensalmanach nur Se. Durchlaucht
den Prinzen Viktor von Iſenburg=Birſtein als Inhaber
dieſes Ordens. Von Ausländern ſind im Ordensalmanach
noch fünf ruſſiſche und öſterreichiſche Generäle als Inhaber
genannt, von denen aber, nach dem Datum der
Ver=
leihung zu ſchließen, kaum noch einer am Leben ſein
dürfte, ſo daß tatſächlich Finanzminiſter Braun Exz. der
einzige Inhaber nicht fürſtlichen Standes iſt. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog hat mit dieſer außerordentlich
ſchmeichelhaften Auszeichnung alſo wohl zum Ausdruck
bringen wollen, daß er die Uebernahme des Portefeuilles
ſeines Finanzminiſters durch Exzellenz Braun als
einen ihm perſönlich geleiſteten Dienſt
an=
geſehen hat. Der Großherzog hat Finanzminiſter
Braun Exz. Donnerstag vormittag den Orden perſönlich
überreicht.
Auf Vorſchlag des Finanzminiſters wurden weiter
ausgezeichnet Herr Geheimerat Dr. Becker durch
Ver=
leihung der Krone zum Komturkreuz 2. Klaſſe
des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen und Herr
Miniſterialrat Süffert durch Verleihung des Titels
Geheimerat.
* Vom Hofe. Prinz Heinrich von Preußen
iſt Mittwoch abend 8¾ Uhr im Auto im Neuen Palais
eingetroffen und hat daſelbſt Wohnung genommen;
ferner traf Prinz Hermann zu Stolberg=
Wernigerode zum Beſuch im Neuen Palais
ein. (Darmſt. Ztg.)
— Keine Audienzen. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog werden heute weder Audienzen erteilen, noch
Meldungen und Vorträge entgegennehmen.
— Eiſenbahnperſonalien. Im Namen der Großh.
Regierung in der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſenbahngemein=
ſchaft vollzogene Ernennungen und Beförderungen: Zu
kommiſſariſchen Eiſenbahnſekretären die Bureaudiätare
1. Klaſſe Kämmerer und Schmidt zu Mainz; zum
Zugführer der Schaffner Sauerland zu
Frank=
furt a. M.; zu Weichenſtellern die Hilfsweichenſteller
Dingeldein zu Groß=Zimmern und Kraus zu
Nierſtein; zu Schaffnern der Schaffner i. P.
Brück=
mann zu Worms und der Hilfsſchaffner Werner
zu Gießen. — In den Ruheſtand verſetzt wurde der
Bahnwärter in der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſenbahngemein=
ſchaft Peter Ruhl zu Gonſenheim mit Wirkung vom
1. Juli 1910 an.
— Ernannt wurde Jakob Greth aus Alzey zum
Schreibgehilfen bei dem Finanzamt Alzey.
* Militärdienſtnachrichten. v. Hutier, Oberſt und
Kommandeur des Leibgarde=Infanterie=Regiments (1
Großh. Heſſ.) Nr. 115, unter Ernennung zum
Komman=
deur der 74. Infanterie=Brigade; v. Boeckmann,
Oberſt und Kommandeur des Infanterie=Regiments
Prinz Karl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118, unter Ernennung
zum Kommandeur der 60. Infanterie=Brigade, zu
Generalmajoren befördert. Zu Kommandanten ernannt:
v. Randow, Oberſt und Kommandeur des 8. Badiſchen
Infanterie=Regiments Nr. 169, von Darmſtadt; v.
Ru=
ville, Oberſt und Kommandeur des 6. Thüring.
Infanterie=Regiments Nr. 95, von Mainz. Zum
Regi=
mentskommandeur ernannt: v. Etzel, Oberſt und
Direktionsmitglied an der Kriegsakademie, unter
Ver=
ſetzung zum Leibgarde=Infanterie=Regiment (1. Großh.
Heſſ.) Nr. 115. Verſetzt: v. Dewitz, Oberſtleutnant
und Bataillonskommandeur im Infanterie=Regiment
Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, zum Stabe
des Großh. Mecklenburg. Füſilier=Regiments Nr. 90.
Zum Oberſtleutnant befördert: Heuer, Major und
Bataillonskommandeur im Infanterie=Regiment Kaiſer
Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116. Der Charakter als
Oberſtleutnant verliehen: Freiherr Treuſch v.
Butt=
lar=Brandenfels, Major z. D. und Kommandeur
des Landwehrbezirks II Darmſtadt; v. Graevenitz,
Nummer
mandeur ern
v. Sodenſtern, Major beim Stabe des Kurheſſ
Jägerbataillons Nr. 11, unter Verſetzung in das
Regt. Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116.
1. April 1910 ab auf ein ferneres Jahr zur Dien
ung beim Großen Generalſtabe kommandiert: Fre
v. Gienanth, Oberleutnant im Garde=Drag
Regiment (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23. Vom 1. April
ab auf ein Jahr zur Dienſtleiſtung beim Großen
ralſtabe kommandiert: v. Stülpnagel, Ober
im Leibgarde=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr
Soldan, Oberleutn. im Inf.=Regt. Kaiſer Wi
(2. Großh. Heſſ.) Nr. 116; v. Gilſa, Oberleut:
Großh. Artilleriekorps, 1. Großh. Heſſ. Feldartill.=
Nr. 25. Zu Kommandeuren der betreffenden Bri
ernannt: v. Hahn, Oberſt, beauftragt mit der
ung der 11. Feldartillerie=Brigade; Credé, Obe
und Abteilungskommandeur im 1. Ober=Elſäſſ.
artillerie=Regiment Nr. 15, unter Verſetzung z
Lothr. Feldartill.=Regt. Nr. 69, mit der Führung
Regiments beauftragt. Zum Oberleutnant befö
Hunzinger Leutnant im Großh. Heſſ. Trait
O
r. 18. Verſetzt: Koettſchau, Hauptmann und
pagniechef im Inf.=Regt. Kaiſer Wilhelm (2.
Heſſ.) Nr. 116, als Lehrer zur Kriegsſchule in 6
Mit dem 1. April 1910 verſetzt: Klinger, Haupt
und Militäriehrer an der Haupt=Kadettenanſtal
Kompagniechef in das Inf.=Regt. Kaiſer Wilhel
Großh. Heſſ.) Nr. 116. Mit dem 1. April 1910 ve
a) zur Haupt=Kadettenanſtalt als Erzieher: Tl
Leutn. im Inf.=Regt. Prinz Karl (4. Großh. Heſſ
118; b) vom Kadettenhauſe in Bensberg: Oe
Leutnant und Erzieher, in das Inf.=Leib=Regt.
herzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117. c) vom Kak
und wird mit dem 1. April 1910 im Heere ang
v. Sierakowski, Oberleutnant, Adjutant der
der Marine=Inf. und Platzmajon in Kiel, unter
leihung eines Patents vom 12. September 190.
Inf.=Leib=Regt. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) N
Zum Leutnan: mit Patent vom 22. März 1908 beft
Schweiger, Fähnrich im Inf.=Regt. Prinz Ki
Großh. Heſſ.) Nr. 118. Zu Leutnants befördert: v.
hof, Fähnrich im Leib=Dragoner=Regiment (2.C
Heſſ.) Nr. 24; Müller, Fähnrich im Großh
Train=Bat. Nr. 18. Zu Fähnrichen befördert:
lidt, Unteroffizier im Inf.=Leib=Regt. Großhe
(3. Großh. Heſſ.) Nr. 117; Zickgraf, Unteroffiz=
Inf.=Regt. Prinz Karl (4. Großh. Heſſ.) Nr
— v. Behr, Oberſtleutnant beim Stabe des
Regts. König Friedrich der Große (3. Oſtpreuß.)
unter Verſetzung zum Inf.=Regt. Prinz Karl (4.C
Heſſ.) Nr. 118, mit der Führung dieſes
Regimen=
auftragt. — In Genehmigung ſeines Abſchiedsge
mit der geſetzlichen Penſion zur Dispoſition g
v. Beſſer Generalmajor und Kommandeur
Inf.=Brig. Der Abſchied mit der geſetzlichen P
aus dem aktiven Heere bewilligt: v. Schuler,
im Inf.=Regt. Prinz Karl (4. Großh. Heſſ.) N
L. Die Strafkammer verhandelte am Donn
gegen den Fuhrmann Auguſt Kompenhaus,
Januar und Februar eine hieſige Brauerei um
86 Mark ſchädigte, indem er Kundengelder unter
Seine Strafe beträgt 6 Wochen Gefängni
Eine Biebricher Färberei und Reinigungsanſtalt
hier eine Filiale errichtet, deren Leitung in den
den der Ehefrau des Bruno Sudermann la
monatlich 80 Mark Gehalt bezog und das Inka
ſorgte. Freitags erſchien ein Vertreter des Ge
und rechnete ab. Durch einen Brief des Eheman
Sudermann, der gegen eine Wochenvergütung 1
Mark als Ausläufer angeſtellt war, ſchöpfte die
Verdacht, daß etwas bei der Filiale nicht in Or
ſei. Der Geſchäftsinhaber Haberlein erſchien
mutet am Mittwoch, den 27. Oktober, ſtürzte die
und entdeckte, daß dieſe leer ſei. Die Kaſſeverwi
erklärte, ſie habe die vorhandenen 39 Mark
Manne gegeben. Später erläuterte ſie dies dahi
es ein Vorſchuß geweſen ſei. Sie habe ſich für ber
gehalten, es zu tun, weil am 1. des nächſten Mon=
Gehalt fällig geweſen ſei, an dem der Betrag
m
Von Oſtern.
Oſterfrieden.
Zu Oſtern tut ſich in jedem Jahre die Erhabenheit
und Schönheit der Natur von neuem auf und wenn
der Frühling draußen in Wald und Feld ſeine
Lock=
rufe erſchallen läßt, dann zieht es uns mit Macht
hinaus. Wir alle wollen das Alltagsgetriebe auf einige
Zeit vergeſſen, wollen in Gottes freier Natur unter
dem Himmelszelt Erholung und Kraft wieder ſuchen
— der Oſterfrieden ſoll ſeine wohltuende Wirkung an
uns nicht ſpurlos vorübergehen laſſen. Oſtern iſt ſo
recht das Feſt des Jungwerdens, das Feſt der
Hoff=
nungen und Pläne, die wir verwirklicht ſehen möchten.
Oſterfrieden beherrſcht auch jetzt die Politik. Möge
aber auch Oſterfrieden in unſerem Hauſe und in
unſe=
rem Herzen walten. Und wenn wir auch nach den
beiden Feſttagen wieder an unſere Arbeit gehen, wenn
wir den Kampf ums Daſein auch weiter aufnehmen
müſſen, ſo hat das Oſterfeſt als Feſt des Frühlings doch
ſeine wohltuende Wirkung bei uns zurückgelaſſen.
Hin=
aus in Gottes freie Natur zu wandern, war in den
Oſterfeiertagen ſchon die Sitte unſerer Altvordern, und
die heutige Generation ſucht nicht den Oſterfrieden
allein im Hauſe, ſondern draußen im Freien. Ob in
der Stadt oder auf dem Lande — überall ladet der
Lenz die Herzen ein, des Oſterfriedens teilhaftig zu
werden, damit wir Menſchen nach dem
Auferſtehungs=
feſte imſtande ſind, mit neuer Luſt unſere Arbeit
wie=
der zu beginnen und nicht vergeſſen, daß wir noch fähig
ſind, mit dem Erwachen der Natur neue Kraft und
neues Leben in uns aufzunehmen.
Vom Oſterei.
Die bunten Eier, die nur am Oſterfeſt
erſchei=
nen, haben einen weit zurückliegenden Urſprung und
eigentlich nichts mit der Oſterfeier des Chriſtentums,
die dem Gedächtnis der Auferſtehung des Heilands
gewidmet iſt, zu tun. Schon 2000 Jahre vor Chriſtus
beſchenkte man ſich in China beim Frühlingsfeſt „
Tſing=
ming” mit hartgekochten, bunt gefärbten Eiern und
hielt ſich davon große Vorräte, denn ſie mußten
wäh=
rend der drei Feſttage als Hauptnahrung dienen, weil
das Anzünden von Feuer während der Feſttage ſtreng
verboten war. Ob die Chineſen in dem Ei auch das
Symbol jeglichen Werdens ſahen, wiſſen wir nicht. Bei
den alten Aegyptern, Aſſyrern, Phöniziern, Hebräern,
Römern und anderen Nationen war dies jedoch der
Fall, und auch bei ihnen ſpielten verzierte Eier zu den
Frühlingsfeiern eine Rolle.
Unſere Vorfahren ſahen im Ei das Symbol neuen
Lebens, und man ſpricht ja gern von einer Feier zu
Ehren der Frühlingsgöttin Oſtara, bei der man ſich
mit Oſtereiern beſchenkte. Dieſe hübſche Geſchichte iſt
aber nicht ſtichhaltig, denn nach neueren Forſchungen
iſt die famoſe Göttin nur der Phantaſie des alten
Kir=
chenhiſtorikers Beda entſprungen, der um eine
Erklär=
ung für das Wort „Oſtern” verlegen war. Unſer
Früh=
lingsfeſt hat ſeinen Namen nach der im Oſten
gebore=
nen Sonne, und das Beſchenken mit Eiern, das dabei
ſtattfand, iſt urgermaniſch. Wurde doch bis weit ins
Mittelalter hinein in vielen Gegenden „der Zehnte‟
ausſchließlich in Eiern erlegt und warf doch zu
Her=
manns und Thusneldas Zeit der Neuvermählte ſeiner
Gattin Eier und Getreide in den Schoß! Grimm iſt
übrigens über die Göttin Oſtara anderer Anſicht, er
hält ſie für echt =und regiſtriert ihren Namen als aus
„Eoſtra” entſtanden. Man ſoll — nach Grimm — mit
nichts vorſichtiger ſein, als mit der Deutung dunkler
Worte! Rotgefärbte Eier waren Donar geheiligt und
wurden den Helden mit ins Grab gegeben — wohl als
Speiſe für die Reiſe nach Walhalla. Sehr geſchickt hat
nun das Chriſtentum an dieſen vorgefundenen
Gebräu=
chen nicht gerüttelt, ſondern nur gedeutelt und alle
vorhandenen ſymboliſchen Beziehungen
zuſammen=
gefaßt
So wurde das Oſterei den Bekennern Chriſti zum
Sinnbild der Auferſtehung. Dieſe Tatſache erwähnen
viele alte Gemälde und Skulpturen, auf denen Chriſtus
mit der Kreuzfahne aus einem Grabe auferſteht, das
die Form eines Eies hat, und aus ihr erklärt ſich die
Sitte ſlawiſcher Völker, die Gräber ihrer Lieben mit
roten Eiern und grünen Zweigen zu ſchmücken.
Das Oſterei wird zur Verherrlichung des Feſtes
verziert. Zuerſt wird man es mit einfachen Farben
rot, blau, braun, gelb, grün getönt haben, Abkochung
mit Rinden und Hölzern war das geeignete einfache
Mittel dazu. Heute benutzt man dazu Anilinfarben
und Marmorierpapier. Dieſe einfache Methode
ge=
nügte aber ſchon vor Jahrhunderten nicht, und man
ſchuf. Oſtereier, die Meiſterwerke der Kleinkunſt
ge=
nannt werden können. In Perſien und Indien
be=
deckte man die Eier mit Gold und Silber, mit
Arabes=
ken und Sprüchen und ließ die ganze farbenprächtige
Buntheit des Morgenlandes ſich auf ihnen
widerſpie=
geln. Von Byzanz verbreitete ſich durch die ganze
ſlawiſche Welt eine eigenartige Kunſtfertigkeit in der
Bemalung der Oſtereier, die noch heute in Krain,
Ga=
lizien und der Bukowina geübt wird. Meiſtens ſind
es Chriſti Leidensgeräte, die dargeſtellt werden, alſo
beſonders das Kreuz und die Dornenkrone, dann Lanze
und Kelch. Oder geometriſche, ſeltener frei erft
Muſter, die das Ei bedecken. Meiſt freilich ſteh
Farben grell nebeneinander, oft aber wirken d
rotem oder ſchwarzem Grunde ſtehenden orange
oder grünen Zeichnungen durchaus künſtleriſch.
bedient ſich zu ihrer Herſtellung feiner Röhrchen
die man flüſſiges Wachs auf diejenigen Stelle
trägt, welche weiß bleiben oder anders als der
gefärbt werden ſollen. Beſonders im 18. Jahrl
waren die Oſtereier in Deutſchland beliebt. E
Künſtler, die ſie mit Oel= und Aquarellgemälde
ſahen, oder auf dunklerem Grund eine weiße
ung ſchufen. Man ätzte den Grund fort, un
mungen, Sprüche und Silhouetten hervorzub
ja man hatte ſympathetiſche Tricks, mittels der
die Schale geſchriebene Worte im Innern au
Weißen des Eies erſchienen! So recht eine
S=
im Sinne des galanten Rokoko! Von dieſer S
datiert aber auch die heutige bedeutende Oſtere
duſtrie, die aus jenen häuslichen Künſten ſich er
hat. Edle und unedle Metalle, Porzellan, K
ſeltene Hölzer bilden den Stoff für die Herſtellu
Oſtereiern. Es iſt Sitte geworden, ſich zu Oſte
Eiern zu beſchenken, ſeien es nun Kinder,
Zucker=, Schokoladen= oder Marzipan=Eiern ihre
haben, oder ſeien es Erwachſene, die ihren Geſ
die Eiform geben, z. B. Vaſen, Jardinieren, B
nieren, oder die ein Ei als Atrappe für ihre
wählen. Die Jugend hat noch immer ihre Frei
luſtigen „Eierſuchen” im Grünen, am „Eiert
„Eierrollen” und was dergleichen Oſterſpiele me
Glückbringer ſind die Oſtereier allemal! Frühe
man den Oſtereiern noch andere Bedeutunger
Kräfte bei. Sie ließen ihren Beſitzer Hexen
er=
ſie feiten ihn gegen den Blitz, ließen ſein Vieh ge
gaben ihm Geſundheit, Glück im Spiel. Ja
Liebesſachen ſprachen die Oſtereier mit. In Al
war Oſtern die Zeit der „Freite‟ Bot man dem
Mehlbrei an, ſo durfte er nur ſeine Anſprüche b
Range eines Hausfreundes erheben, Rüben ve
ten ihn ganz, aber Eier und Lauch hießen i
Schwiegerſohns=Aſpiranten willkommen! Noch
ſind Eierſpenden zu Oſtern in den meiſten &
zu finden, und wer heuer ganz modern ſein
w=
ißt am 27. März im Jahre des Heils 1910 zum
ſtück Oeufs à la Chanteeler! Hier das Rezept
füllt Böden aus Mürbeteig mit feingewü
Schinken, der mit Tomatenſauce angemacht iſt.
ſetzt man ein weichgekochtes Ei, begießt auch di
Tomatenſauce und garniert das Ganze mit S
kämmen und =Nieren! .. Richard Goll
ummer 71.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Märze1910.
Seite 3.
usber
ni.dit
I. 6 unh
utnant
in
Seytenl
tts beförler.
nrich in
chen be
b=Regt. 60
ung kommen konnte. Da ausdrücklich unterſagt
Vörſchuß zu geben, wurde die Sudermann wegen
eue vor Gericht geſtellt, jedoch freigeſprochen,
das Gericht mit der Möglichkeit rechnete, daß ſie in
n Glauben gehandelt habe. Die Prüſung der
Bü=
ergab, daß Bruno Sudermann für das Reinigen
Koſtüms 10 Mark gegen eine gefälſchte Quittung
nnahmt, jedoch nur 7 Mark abgeliefert und 3 Mk.
ſich behalten hatte. Auch wurde bekannt, daß er
fach Gegenſtände, die für das Geſchäft beſtimmt
en, anderwärts reinigen ließ, wobei er
ſelbſtver=
lich nicht zu kurz kam. In einer einzigen Woche
er dadurch dem Biebricher Haus 60 bis 70 Mark
den zu. Auch übernahm er, obwohl die Firma das
häft abgelehnt hatte, die Reinigung von
Möbel=
en; er bezahlte einem anderen hieſigen Geſchäft da=
11 Mark und verlangte 28 Mark. Nicht genug mit
n Schwindeleien, erſchien er eines Tages bei einer
ve, um als Vertreter eines Inkaſſoinſtituts 50 Mk.
rtreiben. Die Schuldnerin war bereit, ratenweiſe
ahlen, er brachte ſie aber auf die Beine und das
herbei, als er erklärte, wenn die Zahlung nicht
zu einer beſtimmten Stunde erfolgt ſei, ſo werde
Frau verhaftet, der Schutzmann ſtehe ſchon draußen.
rahm der Geängſtigten 67 Mark ab, indem er 17 Mk.
en rechnete; der Kapitaliſtin händigte er 40 Mark
womit dieſe ſich zufrieden erklärte. Einen richti=
Schrecken jagte er einem Kellner ein, der mit
ihn=
ſeiner Frau im Zwielicht ausgegangen war. Auf
rer Straße hielt er dieſem plötzlich einen Revolver
etwas ähnliches hin und rief: „Scher Dich zum
fel oder ich ſchieße Dich tot!‟ Der Bedrohte ließ
dies nicht zweimal ſagen. Sudermann wurde trotz
es Leugnens des Betrugs, der Nötigung,
Urkun=
älſchung und Bedrohung ſchuldig erkannt und zu
konaten Gefängnis verurteilt; 3 Wochen
durch die Unterſuchungshaft verbüßt.
* Stadtverordneten=Verſammlung. In der letzten
ung brachte Stadtv. Sames, wie berichtigend
mit=
ilt ſei, ein Ausſchreiben des
Tiefbau=
ts über Zementlieferung zur Sprache.
ei hat die Süddeutſche
Zementverkaufs=
le 100 kg zu 2,85 Mk. ab Fabrik Heidelberg und
ſenau offeriert, während dieſelbe bei der
Eiſenbahn=
ktion Erfurt 100 kg zu nur 1 Mk. ab Fabrik offerierte.
Stadtverwaltung muß ſich von der Anſchanung
machen, als ſei der Heidelberger Zement der beſte.
Norddeutſchland gibt es gleichwertige, wenn nicht
beſſere, jedoch weit billigere Zemente. Die
Ver=
fsſtelle Heidelberg liefert Zement nach Frankfurt und
da weſentlich billiger wie nach Darmſtadt. Es wird
eten, die Submiſſion nicht zu genehmigen und den
arf neu auszuſchreiben. Ein Monopol für das
Delberger Zementſyndikat darf nicht geſchaffen werden,
dann die Stadt die Koſten zu zahlen babe.
In der nicht öffentlichen Sitzung der
Stadt=
rdneten=Verſammlung wurden die Herren Mechaniker
nrich Brommer, Kaufmann Hans Lenner und
eur Johannes Mathais als Bezirkspfleger und
ulein Wilhelmine Marloff als Pflegerin der
tiſchen Armenpflege beſtellt. Als
Vollziehungs=
mter wurde der Schutzmann Dörr und als
Schutz=
an der ſeither probeweiſe als ſolcher verwendete
auſt Hauſer angeſtellt. Hinſichtlich der vorliegen=
Geſuche um Erteilung der Erlaubnis zum Betriebe
Gaſt= oder Schankwirtſchaften wurde die
Bedürfnis=
ge bejaht für Alexanderſtraße 5, Ludwigsplatz 8,
rfenſtraße 22½, Ballonplatz 9, Heinheimerſtraße 42,
nrichſtraße 61, Heidelbergerſtraße 131,
Schuchard=
ße 14 (Kaffeewirtſchaft) und Alexanderſtraße 6.
Die hieſigen Großhändler von Landesprodukten
hat=
darum nachgeſucht, für die auf Lager befindlichen
Vor=
an Mehl, Hülſenfrüchten uſw. auch nach dem 1. April
J. die feſtgeſetzte Oktroi=Rückvergütung zu gewähren.
Stadtverwaltung lehnte es ab, dieſem Geſuche in
An=
nnung einer Rechtspflicht zu entſprechen. Dagegen ſoll
Form eines vertraglichen Abkommens, das einen aus
ligkeitsgründen zu rechtfertigenden Vergleich darſtellt,
Darmſtädter Geſchäftswelt ein Entgegenkommen
be=
ſen werden. Es ſoll die Ausfuhrfriſt mit
Rückver=
ung bis zum 1. Juli d. J. erſtreckt werden, im Falle
Intereſſenten einmütig die Bedingungen anerkennen,
er denen die Stadtverwaltung ihr Entgegenkommen
zeigen geneigt iſt. Zu dieſen Bedingungen gehört u. a.,
durch einwandfreie Unterlagen, durch Einſichtnahme
geſchäftlichen Korreſpondenz und Bücher, eidesſtattliche
eſicherungen und eine Erklärung der Großh.
Handels=
rmer eine Feſtſtellung der am 31. März d. J.
befind=
en Vorräte, die Zahlung des Oktrois und der Tatſache
Ausfuhr erfolgt und die beteiligten Kaufleute einmütig
lären, daß ſie gegenüber dem Entgegenkommen der
adt auf jede weiteren Anſprüche im voraus verzichten.
Sind die angegebenen Nachweiſe nicht ausreichend, ſo kann
eine Rückvergütung um ſo weniger eintreten, als das
derzeitige Oktroi=Reglement eine Rückvergütung nur dann
in Ausſicht ſtellt, wenn der Nachweis einer Ausfuhr
er=
bracht iſt.
Das ſtädtiſche Muſeum hat auch in den letzten
Wochen wiederum eine Anzahl wertvolle und
intereſ=
ſante Bereicherungen erfahren, die teils von freigebigen
Schenkern herrühren, denen auch an dieſer Stelle
ver=
bindlichſt gedankt wird, teils ſich in Verwahr der Großh.
Bürgermeiſterei befanden. Beſonders erwähnt ſeien
zwei über der Stadt verliehene Freiheiten und Rechte
berichtende ſog. Freibriefe aus dem 15. und 16.
Jahr=
hundert, ſowie die urkundliche Verleihung des Rechtes,
zwei Jahrmärkte (Meſſen) und einen dritten
Wochen=
markttag zu halten, ferner das eigenhändige
Dank=
ſchreiben des Fürſten Bismarck anläßlich ſeiner
Ernennung zum Ehrenbürger unſerer Stadt. — Die
vor=
genannten Schriften ſind vor den Fenſtern des
Erd=
geſchoſſes und des erſten Obergeſchoſſes zur Beſichtigung
aufgelegt. Am Oſterſonntag iſt das ſtädtiſche
Muſeum geſchloſſen, am zweiten
Oſterfeier=
tage dagegen von 11—1 Uhr und von 2—4 Uhr
un=
entgeltlich geöffnet. Zuwendungen haben
ge=
macht: Frl. A. Anton, Kanzleidirektor G. Becker=
Rentner L. Delp, Rechnungsrat F. Elbertt,
Hof=
chloſſer W. Emmel, Rentner L. Geiſt, Frauenarzt
Dr. med. Heil, Privatier G. Hild Großh.
Kreis=
amt, Rechnungsrat Kinkel, Bauinſpektor H.
Land=
mann Profeſſor G. Lauteſchläger,
Stadtbiblio=
thekar K. Noack, Kaufmann K. Pietz, Frau
Rogo=
pulos Wtw., Kanzleirat i. P. P. Schäfer, Oberſt
a. D. F. Scholl, Bürgermeiſterei=Oberſekretär G.
Schmehl, Rentner K. Volz, Schloſſermeiſter E.
Walter, Kupferſchmied G. Wambold,
Regierungs=
rat L. v. Werner, Hochbuchdruckerei Wittich, Frl.
J. Wolff.
* Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 19. März l. J.
männ=
lich 9098, weiblich 5821, zuſ. 14 919, in Prozenten 60,91
39,09 am 12. März I. J. männlich 9010, weiblich 5783,
zuſ. 14 793, in Prozenten 60,37, 39,63. Der
Kranken=
ſtand betrug am 19. März l. J. männlich 414, weiblich
189, in Prozenten 4,55, 3,24 am 12. März l. J.
männ=
lich 452, weiblich 194, in Prozenten 5,01, 3,25. An
Krankengeld wurde gezahlt in der Woche vom
14. März bis 19. März I. J. 5160,68 Mk., in der Woche
vom 7. März bis 12. März I. J. 5791,02 Mk.
An Wöchnerinnen waren vorhanden am 19. März
26; Sterbefälle
. J. — 25, am 12. März I. J.,
kamen vor in der Woche vom 14. März bis 19. März
I. J. — 1; vom 7. März bis 12. März I. J. — 3.
— Schlußprüfung. Im Gartenſaale des Städtiſchen
Saalbaus fand am Donnerstag die Schlußprüfung des
fünften Halbjahreskurſus der Deutſchen
Landwirtſchaft=
lichen Genoſſenſchaftsſchule ſtatt. Die Prüfung, der ſich
30 Teilnehmer unterzogen, wurde an Stelle des
ver=
hinderten Herrn Generalanwalts Geheimerat Haas von
Herrn Geheimen Regierungsrat Dr. Havenſtein=
Bonn geleitet, außerdem nahm als Vertreter des
Ver=
waltungsrates des Reichsverbandes Herr
Verbands=
direktor Landrat z. D. v. Brockhauſen=Stettin,
ſo=
wie einige Gäſte an derſelben teil. Die Prüfung, die
ſich auf die wichtigſten Gebiete des im Kurſus
behan=
delten Lehrſtoſſes erſtreckte und etwa 3½ Stunden
währte, zeigte, daß ſich die Teilnehmer die Kenntniſſe
angeeignet haben, deren ſie im Dienſte des
weitver=
zweigten ländlichen Genoſſenſchaftsweſens bedürfen.
Faſt alle Abſolventen auch dieſes Kurſus treten alsbald
in die genoſſenſchaftliche Praxis ein. Einige kehren in
frühere Stellungen bei Verbänden zurück, während die
übrigen auf Grund ihres Beſuches der
Genoſſenſchafts=
ſchule durch Vermittelung des Reichsverbandes
Anſtel=
lung gefunden haben.
* Neuregelung des Schulgeldes. Mit Genehmigung
Großh. Miniſteriums des Innern wird das Schulgeld
für den Beſuch der Gymnaſien, Realgymnaſien,
Ober=
real= und Realſchulen (einſchließlich der Progymnaſien)
vom 1. April 1910 ab für die Klaſſen Oberprima bis
einſchließlich Oberſekunda auf 150 Mark und für die
übrigen Klaſſen auf 130 Mark jährlich erhöht. Für die
Schüler der Vorſchulen der Auguſtinerſchule (
Gym=
naſium und Realſchule) zu Friedberg, des
Realgymna=
ſiums zu Darmſtadt, des Realgymnaſiums und der
Oberrealſchule zu Gießen, der Oberrealſchulen zu
Offen=
bach und Alsfeld, der Realſchulen zu Groß=Umſtadt,
Michelſtadt, Alzey, Bingen und Oppenheim wird das
Schuldgeld vom 1. April 1910 ab auf 120 Mark jährlich
feſtgeſetzt. Die Vorſchriften über den Schulgeldzuſchlag
für nichtheſſiſche Schüler bleiben in Kraft.
* Rabattſparverein Darmſtadt. Der
Jahres=
bericht 1909 liegt vor. Wir entnehmen dem Bericht
folgendes: Das wichtigſte Ereignis des vergangenen
Jah=
res war die Verlegung der Geſchäftsſtelle in das Bureau
des Verkehrsvereins (Ernſt Ludwigsplatz). Zu dieſer
Ver=
legung zwangen lediglich praktiſche Gründe; denn mit
Dank gedenken wir des Entgegenkommens der „
Darm=
ſtädter Volksbank” bei Gründung des Vereins, ſowie des
mehrjährigen guten Einvernehmens und
Zuſammenarbei=
tens. Der Hauptgrund zur Verlegung war die beſtehende
Zerſplitterung in der Verwaltung des Vereins. Durch die
jetzt beſtehende Organiſation ſind Kaſſe und Verwaltung
zuſammengelegt und bedeutet dies für den Vorſtand eine
große Entlaſtung. In glatter Weiſe erledigte ſich der am
1. September ſtattgehabte Wechſel der Marken, indem wir
die Ausgabe der alten Marken einſtellten und eine neue
Serie ausgaben. Das Publikum gewöhnte ſich raſch an
die neuen Marken, und glauben wir, daß nunmehr auch
die Beunruhigung, die durch den Einlöſungsvermerk auf
den alten Marken hervorgerufen worden war, beſeitigt iſt.
An allen das kaufmänniſche Leben betreffenden Fragen
hat der Verein regen Anteil genommen. So beſonders
bei der Ausgeſtaltung des Geſetzes gegen den unlauteren
Wettbewerb. In freundſchaftlicher Weiſe arbeiten wir mit
dem Vorſtand des Vereins der Detailliſten zuſammen, und
hatten wir öfters Gelegenheit, wichtige Fragen
gemein=
ſam zu beſprechen. Der Bericht ſchließt mit dem Wunſche,
daß ſich die noch fernſtehenden Geſchäfte dem Verein
an=
ſchließen. Wenn die kollegialen Verhältniſſe unter den
hieſigen Firmen=Inhabern heute weſentlich beſſer und
freundſchaftlicher geworden ſind, als ſie vor Jahren noch
waren, ſo iſt dies zum allergrößten Teile dem Beſtehen
— Im
und Wirken des Rabattſparvereins zu verdanken.
Berichtsjahr betrug die Mitgliederzahl 202, der Betrag der
eingelöſten Sparbücher 110 944 Mk., der Umſatz der
Mitglie=
der 2773600 Mark, verkaufte Sparbücher 21287 Stück.
Seit Beſtehen des Vereins wurden 310 416 Mark
Ra=
batt an die bar kaufende Kundſchaft ausgezahlt.
— Die Flug=Sport=Vereinigung Darmſtadt, die
von einer Anzahl von Schülern höherer Lehranſtalten,
ſowie von Aſſiſtenten und Studierenden der
Techni=
ſchen Hochſchule ins Leben gerufen wurde, veranſtaltet,
um auch weiteren Kreiſen Gelegenheit zu geben,
Ein=
ſicht in die Arbeiten der Flugſportvereinigung zu
neh=
men, ihre erſte Jahresausſtellung vom 28.
März bis 3. April 1910 Holzhofallee 32.
Veritas. Wie aus dem Anzeigenteil erſichtlich,
be=
geht die Geſellſchaft „Veritas” am zweiten Oſterfeiertag
auf dem „Heiligen Kreuz” ein Tanzkränzchen, worauf an
dieſer Stelle nochmals hingewieſen ſei.
— Der Geſangverein „Sängerluſt” hält am zweiten
Oſterfeiertage einen Familienausflug mit Tanz nach
Nieder=Ramſtadt ab. Einkehr im Darmſtädter Hof. (Näh.
ſiehe Anzeige.
— Ludwigshöhe. Nach kurzer Unterbrechung durch
die Karwoche beginnen mit den Feiertagen wieder die
regelmäßigen Konzerte. Am zweiten und dritten
Feier=
tage konzertiert die Kapelle des Leibgarde=Regiments
unter Herrn H. Hauske. Die beſonders ſorgfältig
aufgeſtellten Feſttagsprogramme verbürgen einige
ge=
nußreiche Stunden. (Vergl. Anzeige.)
— Orpheum. Vom zweiten Oſterfeiertag, Montag,
28. bis einſchließlich 31. März, ſind noch vier Gaſtſpiele
des „Frankfurter Intimen Theaters” vorgeſehen. —
Es kommen unter anderem zwei neue Komödien zur
Aufführung: „Der Geldbriefträger” mit Maximilian
Malten als Gaſt, ſowie der Schwank: „Vier Stationen
erſter Klaſſe” Außerdem wird Freifrau von Broich,
von ihrem letzten Auftreten beſtens bekannt, dem
En=
emble angehören; alles in allem wieder ein
reichhalti=
ges und abwechſelungsreiches Programm. — Es wird
beſonders darauf hingewieſen, daß am zweiten
Oſter=
ſeiertage zwei Vorſtellungen, nachmittags 4 Uhr und
abends 8 Uhr, ſtattfinden. (Siehe Anzeige.)
Kaiſerpanorama. Der Rhein mit ſeinen Burgen
und ſeinen landſchaftlichen Reizen bleibt noch einſchließlich
Oſtermontag ausgeſtellt.
gs. Unfall. Donnerstag mittag 2 Uhr rutſchte am
Fiedlerweg ein Kanal ein und begrub einen aus
Beſ=
ſungen gebürtigen Arbeiter, der eine Beckenquetſchung
davontrug. Der Verunglückte mußte durch die
Ret=
tungswache mittels Krankenautomobils in das
ſtädti=
ſche Krankenhaus verbracht werden.
Mainz, 24. März. Dem Wirt Harth in der
Rhein=
ſtraße wurde kürzlich, wie berichtet, ein
Sparkaſſen=
buch über 4000 Mark geſtohlen, außerdem befand ſich in
dem Sparkaſſenbuch ein Hundertmarkſchein, den der Dieb
natürlich auch mitnahm. Das Geld war auf der
Spar=
kaſſe in Biebrich angelegt und die Ermittelungen ergaben,
daß 850 Mark erhoben worden waren. Der Beamte
konnte ſich erinnern, daß das Geld von einer Frau geholt
worden war, die als die Tochter des Wirtes quittierte.
Der Beamte, der behauptete, wenn er ſie ſehe, werde er
ſie ſofort wieder erkennen, wurde von der Polizei mit
Seltſame Oſterbräuche.
In vielen Ländern Europas haben ſich
erbräuche und zwar oft recht ſeltſame
er=
ten, deren Urſprung mitunter auf
mild=
ige Stiftungen weit ins Mittelalter zurückgeht,
d deren eigentliche Bedeutung oft kaum noch zu
er=
nen iſt. England, das auch in dieſer. Beziehung
rſervativer als andere Länder iſt, ſteht an erſter
elle. Aus dem 12. Jahrhundert iſt die Sitte der
chenverteilung in Biddenden, einem kleinen Dorfe
Kent, auf die Gegenwart gekommen. Dort lebten
mals zwei Schweſtern, die an Hüften und Schultern
ammengewachſen waren. Sie hinterließen der Kirche
Einkünfte von Ländereien — heute etwa 800 Mark,
n welcher Summe an jedem Oſterſonntag tauſend
chen mit den Bildniſſen der Geberinnen an die
Be=
her des Nachmittagsgottesdienſtes verteilt werden
len. Die Zeremonie der Verteilung der königlichen
ker=Almoſen in der Weſtminſter=Abtei datiert aus
Tagen der Königin Eliſabeth. Sie pflegte zwölf
men Männern je einen halben Lachs, ſechs Heringe,
5s Laib Brot und einen Krug Wein überreichen zu
fſen. Heute erhalten arme Männer und Frauen
eine rot und weiße Lederbörſe mit einer Geldſumme.
T die Zahl dieſer Armen doppelt ſo viel beträgt, wie
P König Jahre zählt, werden es diesmal
hundertſechs=
ddreißig Empfänger ſein. Zu jenen Gebräuchen, die
mittelalterliche Luſtbarkeiten zurückdeuten, gehört
S in Preſton übliche „Eierrollen”. An dieſer
Ver=
ſtaltung nehmen oft 30000 Kinder mit ihren Eltern
I. Es werden dabei hartgekochte, gefärbte Eier über
asbewachſene Abhänge hinuntergerollt, und wer dem
deren Mitſchieber dabei die meiſten Eier zerbricht,
ne ſeine eigenen zu beſchädigen, gewinnt. Eine ganz
genartige Oſterfeier gibt es in Lancaſhire. Am Kar=
Zitag ſammeln ſich Gruppen von Landleuten, die
enteuerlich gekleidet, die etwa dreißig Meilen
be=
agende Entfernung von einem Dorfe zum anderen
nzend zurücklegen. Jede Gruppe beſteht aus 16
Tän=
rn und acht Muſikanten. An Bruſt, Händen und
ien tragen ſie kokosnußähnliche Stücke Holz, an die
ſie während des Tanzes ſchlagen. Unter den Tänzern
befinden ſich mitunter alte Leute von ſiebzig Jahren.
In Paris finden während der Oſterwoche in
einigen Reſtaurants Wetteſſen ſtatt. Das Menu
be=
ſteht meiſtens aus Würſten und Schweinebraten, und
beſonders „begabte” Bewerber um die ausgeſetzten
Preiſe ſollen es bis auf fünfzehn Würſte und ebenſo
viele Stücke Braten bringen. In Spanien bieten die
Städte während der Karwoche einen Anblick, der uns
in die Zeiten des Mittelalters zurückverſetzt. Aller
Verkehr ſtockt, denn weder Equipagen noch Karren,
weder Pferdebahn noch Omnibus ſind auf den Straßen
zu ſehen. Die Frauen gehen in Trauer, ſelbſt die
Wachen und Soldaten im Dienſt tragen Trauerkrepp
an ihren Säbelgriffen und ihren Epauletten. In
Madrid durchziehen Prozeſſionen die Straßen; die
buchſtäblich mit Juwelen bedeckte Statue der heiligen
Jungfrau wird herumgetragen. Sie zu ſchmücken
haben die Königin und die Damen der Ariſtokratie
ihren koſtbarſten Schmuck hergeliehen. Ein Oſterbrauch,
wohl der ſchönſte von allen, iſt ſeit alten Zeiten im
Lande der Kaſtanien im Schwange. Vor dem
Regierungsantritt der Königin Iſabella II. pflegte
der erſte Miniſter am Karfreitag dem Könige drei
Gna=
dengeſuche für drei zum Tode verurteilte Verbrecher
vorzulegen. Die Geſuche wurden zuſammengefaltet auf
einem ſilbernen Tablett dargeboten, und einer der
Verbrecher wurde begnadigt. Kurz nach Iſabellas
Thronbeſteigung kam der Karfreitag; die junge
Köni=
gin, umgeben von ihrem Hofſtaat, kniete vor dem Altar.
Da wurden ihr die drei Gnadengeſuche vorgelegt, eines
davon ſollte ſie berühren und mit dem Spruche: „Mag
Gott mir vergeben, wie ich dir vergebe”, dem
betreffen=
den Sünder das Leben ſchenken. Aber das gute Herz
der jugendlichen Fürſtin ſetzte ſich über Herkommen
und Ueberlieferung hinweg. Tränenden Auges erfaßte
ſie alle drei Geſuche und murmelte ihren
Gnaden=
ſpruch. Seit dieſer Zeit begnadigt jeder Herrſcher
Spa=
niens am Karfreitag drei zum Tode Verurteilte.
E.v. H.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Maifeſtſpiele im Wiesbadener
Hof=
theater. Das Geſamtprogramm iſt folgendes: 2.
Mai (Montag): „Fidelio” 3. Mai (Dienstag): „
Hero=
des und Mariamne” 4. Mai (Mittwoch): „Fra
Dia=
volo‟, 5. Mai (Himmelfahrt): „Die Journaliſten”, 6.
Mai (Freitag): „Oberon” 7. Mai (Samstag): „Der
Verſchwender”.
* Hanau, 24. März. Der langjährige Dramaturg
und Direktionsſekretär des Hanauer Stadttheaters,
Walter Krug, iſt zum 1. Oktober d. J. an das von
Hofrat Otto geleitete Bremer Stadttheater
ver=
pflichtet.
* Preisverteilung im Wettbewerb
Groß=Berlins. In dem Wettbewerb zur
Erlang=
ung von Entwürfen für einen Bebauungsplan Groß=
Berlins iſt die Entſcheidung gefallen. Es war wohl
die größte Konkurrenz, die je in Deutſchland
ausge=
ſchrieben war. Der erſte Preis gelangte nicht zur
Ver=
teilung, er wurde vielmehr mit dem zweiten
zuſammen=
gelegt. Der ſo gewonnene Betrag von 50000 Mark
wurde zu gleichen Teilen zwiſchen der Hochbahn=
Geſell=
ſchaft im Verein mit den Städtebaukünſtlern
Profeſſo=
ren Brix und Genzmer, ſowie dem Architekten
Hermann Janſen (Berlin) geteilt. Den
nächſthöch=
ſten Preis von 15000 Mark erhielt Oberingenieur
Pe=
terſen im Verein mit den Profeſſoren Möhring und
Eberſtadt, den von 10000 Mark die Firma
Have=
ſtadt u. Contag und Profeſſor Schmitz. Außer
den oben genannten Preiſen gelangten noch zur
Ver=
teilung: 5000 Mark für einen Plan des
Bauunterneh=
mers Sprickerhoff, 3000 Mark für den des Architekten
Albert Geßner und je 2000 Mark für den des
Regier=
ungsbaumeiſters Fritz Kritzler in Dahlem (Sohn
des Geh. Finanzrates Kritzler in Darmſtadt), der
bereits mehrere Preiſe bei erſten Wettbewerben
erhal=
ten hat, und für einen zweiten Entwurf des Architekten
Hermann Janſen. — Inwieweit der Wettbewerb ein
praktiſches Ergebnis für die Aufſtellung von Bauplänen
in Groß=Berlin haben wird, muß abgewartet werden
Seite 4.
hierher genommen, wo man ihm alle im Hauſe des Wirtes
verkehrenden weiblichen Perſonen vorſtellte. Trotzdem die
Empfängerin des Geldes darunter war, erkannte ſie der
Beamte nicht. Nun gelang es der Kriminalpolizei, die
Diebin und auch die Erheberin des Geldes ausfindig
u machen. Das Sparkaſſenbuch hatte eine weitläufige
Verwandte des Wirtes, die im Hauſe verkehrt, die Frau
Eduard Haſelhuhn, geſtohlen, das Geld ließ ſie von ihrer
Stiefſchweſter, der Eliſe Reindl erheben und die war es,
die quittiert hatte. Die Haſelhuhn hatte, um nicht „
be=
trogen” zu werden, der Reindl ihre Tochter mit nach
Biebrich gegeben. Alle drei wurden geſtern
ver=
haftet. Von dem Gelde, insgeſamt 950 Mark, iſt kein
Pfennig mehr aufzufinden. (Tgbl.)
Mainz, 24. März. Nach einem Streit mit ihrem
Va=
ter ertränkte ſich heute morgen im Koſtheimer
Floß=
hafen die 17 Jahre alte Greta Kroh.
Oſthofen, 23. März. Die Anna Ziegler aus Mainz,
die ſeinerzeit den Handelsmann Joſeph Leopold in Oſthofen
erſchoſſen hat, iſt aus der Irrenanſtalt Alzey
entſprun=
gen, um das Grab des Leopold zu ſchmücken. Heute Nacht
wurde ſie durch Wachtmeiſter Schäfer feſtgenommen und
in das hieſige Haftlokal eingeliefert. Bei ihrer
Unter=
ſuchung fand man einen drei Meter langen Strick, mit
dem ſie ſich nach ihrer Angabe am Grabe erhängen wollte.
Heute Nachmittag wurde ſie von Wärtern der Anſtalt
wie=
der abgeholt.
(*) Butzbach, 23. März. Eine Lokomotivfabrik
ſoll bei unſerer Stadt an der Staatsbahn entſtehen. Die
Firma Gebrüder Freitag hatte bereits bei Großen=
Lin=
den Gelände im Kauf gehabt, ließ aber ihr dortiges
Pro=
jekt fallen, zumal die Stadt in entgegenkommender Weiſe
das Gelände ſehr billig abtrat. Die Firma hat 6000
Quadratmeter erworben.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 24. März. Die
Stadt=
verordnetenverſammlung beſchloß mit
gro=
ßer Mehrheit, den Magiſtrat zu erſuchen, bei den
Staats=
behörden dahin zu wirken, daß Verſammlungen unter
freiem Himmel und Umzüge, von denen eine Gefahr
für die öffentliche Sicherheit nicht zu befürchten iſt,
im Rayon Berlin nicht gehindert werden. — Das
Ber=
iner Café Bauer geht nebſt Hotel mit dem 1. April
in andere Hände über. Die bisherigen Beſitzer Joſeph
und Oskar Bauer haben dieſe Etabliſſements an die
Hotelbetriebsgeſellſchaft verkauft und ziehen ſich in das
Privatleben zurück.
Ein ſchweres Salzſäure
Attentat hat heute nacht die 42jährige, geſchiedene
Ehefrau Margarete Haaſe in der Paulſtraße 34 gegen
ihren früheren Ehemann verübt. Sehr ſchwer verletzt
wurde Haaſe nach dem Krankenhauſe gebracht, wo er
bedenklich daniederliegt. Die Frau wurde verhaftet.
— Auch geſtern wurden verſchiedene
Demonſtran=
ten vom 6. März, die insbeſondere auch den Ausdruck
„Bluthunde” gegen Schutzleute gebraucht hatten, zu
Ge=
fängnisſtrafen verurteilt.
Wiesbaden, 24. März. Beim Spielen am Herdfeuer
verbrannte geſtern abend das 3½jährige Söhnchen
des in der Karlſtraße 38 wohnhaften Maſchiniſten Thies,
während ſich die Mutter auf einige Augenblicke aus der
Wohnung entfernt hatte. Das Kind iſt kurz darauf im
Krankenhauſe geſtorben. Ein fünfjähriger Junge, der ſich
ebenfalls in der Küche befand, erlitt nur geringſügige
Brandwunden.
München, 24. März. Gegen den Pächter des
Mün=
chener Löwenbräukellers war, wie gemeldet,
ein Verfahren wegen ſchlechten Einſchenkens
an=
hängig, das vor dem Landgericht mit dem Freiſpruch
en=
dete. Dieſes Urteil ſcheint den Schenkkellnern gewaltig
in den Kopf geſtiegen zu ſein. Sie haben nämlich
beſchloſ=
ſen, denjenigen Münchener Zeitungen, die für ſie
ungün=
ſtige Gerichtsberichte brachten, die Abonnements und
In=
ſeratenaufträge zu entziehen. Den Mitgliedern einiger
Vereine, die empört über das ſchlechte Einſchenken des
Bieres waren, ſoll überhaupt — kein Bier mehr
einge=
ſchenkt werden.
Hamburg, 24. März. Die Verhaftung eines
Millio=
nenbetrügers, der ſein Unweſen namentlich in
Ber=
lin und Hamburg trieb, iſt hier erfolgt. Es iſt der
Kauf=
mann Leo Salau, der ſchon wiederholt mit der Behörde
wegen Geldgeſchäften in Berührung gekommen war und
jetzt verdächtig iſt, ſich des betrügeriſchen Bankerotts und
Betruges ſchuldig gemacht zu haben. Salau ſoll hier
ver=
ſchiedene Leute um Summen von 900000 Mark, 250000
Mark, 200000 Mark und 80000 Mark betrogen haben, in=
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. März 1910.
dem er ihnen in der Hauptſache Grundſtücke zu erheblich
höheren Beträgen verkaufte, als ſie Wert hatten.
Thorn, 23. März. Der Brand im
Hauptpoſt=
amt konnte, nachdem das Obergeſchoß völlig zerſtört war,
gelöſcht werden. Der Telephon= und Telegraphenbetrieb
ruht einſtweilen ganz. Die Entſtehungsurſache iſt
unbe=
kannt.
— Beuthen (Oberſchleſ.), 23. März. Als im vorigen
Sommer die politiſche Erregung über die
Reichs=
finanzreform ihren Höhepunkt erreicht hatte, erregte
die durch die Preſſe gehende Notiz ungeheures Aufſehen,
daß bei dem Zuſtandekommen der Reichsfinanzreform ein
paar Dutzend Zentrumsabgeordnete urſprünglich für die
Erbſchaftsſteuer geweſen ſeien; ſie hätten ſich aber
dem Fraktionsbeſchluß beugen und wider ihre
Ueberzeu=
gung gegen dieſe Steuer ſtimmen müſſen. Eine
dahin=
gehende Aeußerung ſollte der Landtagsabgeordnete
Giemſa, der dem Zentrum angehört, in einer
Verſamm=
lung des Katholiſchen Männervereins getan haben. Die
Notiz fand auch in der „Breslauer Zeitung” Aufnahme.
Der Abgeordnete Giemſa beſtritt darauf in der ihm
nahe=
ſtehenden Preſſe entſchieden, ſich in dem angegebnen Sinne
geäußert zu haben und ſandte allen Blättern, die die
frag=
liche Notiz wiedergegeben hatten, eine Berichtigung. Die
„Breslauer Zeitung” druckte dieſe Berichtigung auch ab,
fügte aber hinzu, der Abgeordnete Giemſa habe dieſe
Richtigſtellung wider beſſeres Wiſſen verlangt. Giemſa
nannte darauf die Breslauer Zeitung” eine freche
Ver=
leumderin und verklagte deren verantwortlichen
Redak=
teur Dr. Oehlke wegen Beleidigung. Die ganze Affäre
hat bereits einmal das Kattowitzer Schöffengericht
beſchäf=
tigt. Dieſes ſprach auf Grund der Beweisaufnahme Dr.
Oehlke von der Anklage der Beleidigung frei.
Abgeord=
neter Giemſa, gegen den Dr. Oehlke die Widerklage erhoben
hatte, erhielt wegen Beleidigung eine Geldſtrafe von 50
Mark. Gegen dieſes Urteil legte Abgeordneter Giemſa
Berufung ein, ſodaß ſich die hieſige Strafkammer mit der
Angelegenheit zu befaſſen hatte. Die Beweisaufnahme
ergab wiederum, daß die fragliche Aeußerung von Giemſa
in der Verſammlung des Katholiſchen Männervereins
ge=
tan wurde. Der Gerichtshof ſprach in der
Urteilsbegrün=
dung die Ueberzeugung aus, daß Abgeordneter Giemſa
bewußt die Unwahrheit geſagt habe. Das Urteil ſelbſt
erging dahin, daß die Berufung des Abgeordneten Giemſa
gegen das auf 50 Mark Geldſtrafe lautende
ſchöffengericht=
liche Urteil koſtenpflichtig zu verwerfen ſei.
Paris, 24. März. In der verfloſſenen Nacht wurden
zwölf Bilder, die für den diesjährigen Salon der
Ge=
ſellſchaft franzöſiſcher Künſtler eingeſandt worden waren,
von einem bisher unbekannten Uebeltäter vollſtändig
durchſchnitten. Die Unterſuchung hat ergeben, daß
es ſich nicht etwa um einen Racheakt handeln kann, denn
die ruinierten Bilder rühren von den verſchiedenſten
Künſtlern her, ſondern um einen ganz ſinnloſen Akt von
Zerſtörungswut.
Catania, 24. März. Der Aetna iſt ſeit einigen
Ta=
gen in Tätigkeit. Aus etwa zehn Oeffnungen ergießen
ſich Lavaſtröme, die ſchon bis in die Nähe der Ortſchaften
San Leo und Rinazzi gelangt ſind. Einige Weingärten
wurden zerſtört und mehrere kleine Häuſer von den
Schutt=
maſſen begraben.
London, 24. März. Aus Peſchawar wird
ge=
meldet: Infolge des Zuſammentreffens des großen
reli=
giöſen Hindufeſtes mit der mohammedaniſchen Feier zum
Gedächtnis an den Tod des Propheten kam es am
Montag=
abend zu einem Zuſammenſtoß zwiſchen
Hin=
dus und Mohammedanern. Die Ruheſtörungen
erneuerten ſich geſtern. Drei Mohammedaner und zwei
Hindus wurden getötet, vierzig verwundet; zwei Hindus
ind ihren Wunden ſeither erlegen. Es kam auch zu
Plün=
derungen. Truppen halten jetzt die Stadt beſetzt. Die
Ordnung ſcheint wieder hergeſtellt. Zahlreiche
Verhaftun=
gen wurden vorgenommen.
Tiflis, 23. März. In der Nähe der Station Nigo
brachten geſtern Räuber einen Güterzug, in dem ſich
ein Kaſſenbeamter mit der Löhnung für Bahnarbeiter
be=
fand, zum Entgleiſen, wobei ein Schaffner getötet wurde;
die Lokomotive und zehn Wagen wurden zertrümmert.
Die Räuber eröffneten ein Feuer auf den Zug, das von
den Polizeibeamten, die den Kaſſenbeamten begleiteten,
erwidert wurde. Der Kaſſenbeamte wurde getötet; drei
Polizeibeamte wurden verwundet. Die Räuber, denen
es=
nicht gelang, das im Zuge befindliche Geld zu rauben,
ſind entflohen.
Kairo, 24. März. Rooſevelt iſt hier eingetroffen
und wird heute vom Khedive empfangen.
Nummer
Landwirtſchaftliches.
Am 23. März I. Js. tagte dahier im Lu
bahnhofhotel zu Darmſtadt der Landwirtſch
kammerausſchuß für Starkenbuurg unt
Vorſitze ſeines Vorſitzenden, Herrn Oekonomierat
ter=Lengfeld. Anweſend waren 40 Ausſchußn
der und Sachverſtändige. Die Landwirtſchaftskamm
trat Generalſekretär Herr Oekonomierat Leithiger
Großh. Regierung hatte ſich wegen Verhandlungen
Ständekammer entſchuldigen laſſen. Zunächſt gal
Vorſitzende einige Beſchlüſſe bekannt, die der Vorſtal
die Tierzuchtkommiſſion des Landwirtſchaftskamme
ſchuſſes in vor einigen Tagen ſtattgehabter gemei
Beratung über verſchiedene, Tierzuchtangelegenheite
treffende Anträge von Bezirksausſchüſſen uſw. gefaß
Der Ausſchuß erklärte ſich mit dieſen Beſchlüſſen
ſtanden. Sodann referierte der Sekretär des Lar
ſchaftskammerausſchuſſes, Oekonomierat Lang, über
genwärtigen Stand der Odenwälder Rotviehzucht 1
für die Folge zu ergreifenden Maßnahmen zur För
derſelben. Hiernach iſt in den Orten des Odenr
wie eine Viehaufnahme von Stall zu Stall ergebe
wo ſeit 10 Jahren ununterbrochen die Rotviehzu
trieben wurde, die Mehrheit des vorhandenen Vie
„Rotvieh” anzuſprechen. Für Beibehaltung der R
zucht auch für die nächſte Zeit haben ſich nach den
genden, erſt kürzlich gefaßten Gemeinderatsbeſchlüf
Gemeinden, darunter allerdings einige unter einer
wiſſen Vorbehalt, erkärt. Nach einer lebhaften ?
über dieſe, den Odenwald tief berührende Frage
einſtimmig beſchloſſen, die Odenwälder Rotviehzu
eitheriger Weiſe, wenn auch unter Beſchränkung d
herigen Zuſchüſſe an die Zuchtviehhöfe, und nach
gabe des Grundplans für die Förderung der Rir
zucht weiterhin zu unterſtützen. Ueber die Notwen=
und Vorteile von Weiden für die Jungviehaufzuch
hierauf Herr Domänenpächter K. Schneider auf Ho
berg (Weſterwald) einen ſehr intereſſanten und
Vortrag, der allgemein Beifall fand. Um 2½ Uhr
nach vierſtündigen Verhandlungen die Ausſchußſitzu
einem gemeinſamen Mittageſſen.
Sport.
Fußball. Es ſpielen am erſten Feiert
Mannſchaft des F.=K. Olympia gegen die gleie
2.
Frankfurter Kickers, am zweiten Feiert=
4. Mannſchaft der Olympia gegen die gleiche der
furter Kickers, ſowie die 3. Mannſchaft der Olympia
eine ſolche des F.=K. Hanau 1893 und die 2.
ſchaft der Olympia gegen die erſte des F.=K. M
heim 1908.
Um die Meiſterſchaft des Mittelrheingaues, Klaſ
ſtehen ſich am zweiten Oſterfeiertag die erſten
Mannſ=
des F.=K. „Germania‟=Pfungſtadt und des „D. S. Entſcheidungsſpiel auf dem Sportplatze des
95” an der Windmühle, Pallaswieſenſtraße, gegeni
B. Darmſtadt ſchlägt Nürnberg mi
Der Wettkampf hatte am Freitag eine große Zuſe
menge nach dem Sportplatz an der Heidelberger
gelockt, um das Zuſammentreffen der 1. Mannſchafte
Fußballklubs Franken=Nürnberg
Olympia=Darmſtadt zu ſehen. Um ½4 Uhr b
das Spiel. Schon nach 6 Minuten konnte Nürnberg 1
erſten Male erfolgreich ſein. Der Kampf wogte ale
auf und ab, Nürnberg iſt ſehr ſchnell, doch konnte
Partei mehr etwas erringen. Mit 1:0 für Nürnberg
den die Seiten gewechſelt. Darmſtadt hatte nun den
für ſich und unternahm kräftige Vorſtöße. Doch nach
lich 10 Minuten iſt Blau=weiß wiederum im Vorter
endet nach einem ſchönen Durchbruch zum zweiten
ein. Dann verwirkten die Auswärtigen einen
Elf=
ſtoß, der ſicher verwandelt wurde. Das ſchien das
zum äußerſten Vorgehen der Einheimiſchen zu ſein,
innerhalb 5 Minuten erzielten ſie noch zwei weitere
ſehr ſchön durch Halblinks und Mitte gegeben. Dan
Olympia die Führung an ſich. Obwohl ſich die
berger in den reſtlichen 25 Minuten erheblich ins
legten, konnten ſie nichts mehr erreichen. Mit 3.2n
ſich die Gäſte beim Schlußpfiff als geſchlagen bekenne
Sr. Das alljährliche Achter=Univ
täts=Rudermatch Oxford=Cambridge
am Mittwoch zum 67. Mal auf der Themſeſtrecke P
Mortlake vor einer ungeheueren, die Themſe=Ufer di
ſetzt haltenden Menſchenmenge zur Entſcheidung.
ſtark favoriſierte Oxford=Mannſchaft, die Sieger des
jahres, ſchlug ihren Gegner leicht mit 3 Längen. §
Die Regierung, die ihr Intereſſe an dem Werk auf das
bedeutſamen Anregungen, die in den Entwürfen
ge=
geben ſind, zu beachten und ſie als Richtlinien zu
be=
nutzen für die Aufſtellung großzügiger
Bebauungs=
pläne.
v. Tſchudis Eingriffe in ein
Rubens=
ſches Bild. Man ſchreibt uns: Gegen den
Gene=
raldirektor der Kgl. Bayr. Sammlungen, v. Tſchudi,
erhebt die bekannte Darmſtädter Kunſtzeitſchrift von
Alexander Koch, die „Deutſche Kunſt und Dekoration”
im Aprilheft ſchwere Vorwürfe wegen gewiſſer
Maß=
nahmen, die bei der Neuordnung der „Alten
Pinako=
thek” in München getroffen wurden. So wurde u. a.
einer der ſchönſten Rubens der Sammlung, „Meleager
und Atalanta” um ca. 4 Quadratmeter (!) verkleinert!
Wie die Abbildung in der „Deutſchen Kunſt und
Deko=
ration” deutlich zeigt, wurde von dem wertvollen Bilde
über die Hälfte fortgenommen und aus einem großen
Gemälde in Breitformat ein kleines in Hochformat
ge=
macht. Man ſollte ſolche Eingriffe nicht für möglich
halten, denn auch für Nichtfachleute iſt unſchwer zu
er=
kennen, wie auf dem Bilde alles zuſammengehört, und
mit wie feinem Gefühl die Vertikal= und
Horizontal=
linien in wunderbarem Rhythmus zuſammengeführt
ſind, gehoben durch die Konturen der Hunde und
durch=
kreuzt von der das Bild durchſchneidenden Speerlinie.
Von den in den Wolken thronenden allegoriſchen
Figu=
ren wirkt die eine, die übrig geblieben iſt, in der
oberen Ecke ganz ſinnlos! Und von der Meute, die
Rubens dem Meleager in voller Abſicht mitgegeben
hatte, um den gefürchteten Eber zu erlegen, iſt nur ein
Hund übrig geblieben. Ebenſo war die Verteilung
von hell und dunkel in dieſem klaſſiſchen Bilde mit
feinſter Empfindung abgewogen, während jetzt die hellen
Partien zu ſtark vorherrſchen. Der Eingriff bedeutet
daß die umgebogenen Seiten bald wieder gezeigt
wer=
den würden. Doch wird das nicht der Fall ſein können;
das Gemälde iſt nicht vorſichtig etwa um eine Rolle
gebogen, ſondern hart um die Kanten des
Blendrah=
mens geknickt, es hat Brüche erhalten, die nicht mehr
herauszubringen ſind. Außerdem wurde hineingemalt,
indem die überragenden Teile des ſtehenden Hundes
wegretuſchiert wurden.
Man darf darauf geſpannt ſein, was v. Tſchudi auf
den Aufſehen erregenden Artikel der „Deutſchen Kunſt
und Dekoration” Erwidern und welche Gründe er für
ſeine Eingriffe in alte Meiſterwerke — denn es
han=
delt ſich nicht nur um den einen hier genannten Fall
vorzubringen hat.
Kleines Feuilleton.
** Wo die Herrſcher ihre Juwelen
ver=
wahren. Die Zeiten, da die Herrſcher ſich nur in
reichem Juwelenſchmuck dem Volke zeigten, ſind
vor=
über und weitaus der größte Teil der ererbten
Schmuck=
ſtücke ſind dazu verurteilt, halbvergeſſen in der
Schatz=
kammer zu liegen. Der gewaltige Juwelenſchatz des
Zaren iſt, nach der „Minerva”, zum größten Teile in
einer richtigen kleinen Feſtung verwahrt, die im alten
Kreml in Moskau liegt und die von einer Leibwache
von 200 alten Offizieren beſchützt wird. Der Kronſchatz
von England liegt in den Kellergewölben des Tower;
300 Männer haben die Aufgabe, dieſen koſtbaren Beſitz
zu bewachen und zu beſchützen. König Eduards
perſön=
liche Schmuckſtücke und Juwelen aber werden in
Wind=
ſor in einem beſonderen Saale bewahrt. Die Juwelen
des italieniſchen Königspaares haben ihre Stätte in
einem kleinen unterirdiſchen Fort, das auf einer
Tiber=
inſel liegt. Der Kaiſer von Oeſterreich dagegen und der
deutſche Kaiſer haben ihre perſönlichen Juwelen bei der
Bank deponiert. Die Schätze, die Zar Ferdinand von
Bulgarien ſein eigen nennt und die von Eingeweihten
auf einen Wert von weit über 12 Millionen geſchätzt
werden, werden in einem Schloſſe an den Ufern der
Donau verwahrt, in einem Teil des Gebäudes, der
treng geheim gehalten wird und den nur wenige
Ein=
geweihte kennen.
C.K. Die Reiſe des Storches. Welche
ge=
waltigen Reiſen die Zugvögel vollbringen und mit
welcher Geſchwindigkeit ſie die großen Entfernungen
zurücklegen, zeigen die Studien des däniſchen Gelehrten
Profeſſor Mortenſen aus Wiborg, der ſeit vielen
Jah=
ren die Wanderungen der Zugvögel zum Gegenſtand
einer Forſchungen gemacht hat. Alljährlich pflegt
Pro=
feſſor Mortenſen eine größere Anzahl verſchiedenartiger
Vögel mit Erkennungsmarken zu verſehen. Im ver=
gangenen Jahre erlegte ein franzöſiſcher Jäger
Nähe von Mirande, im Departement Gers, eine
ente, die aus Wiborg ſtammte; nun wird von
engliſchen Afrikareiſenden, Mr. Long, ein noch w.
merkwürdigerer Fall berichtet. Im Dezember
von Negern ſüdlich vom Tanganyka=See, im
Afrikas, etwa auf derſelben Höhe wie Sanſiba
Storch gefangen, der die Erkennungsmarke des
ſchen Gelehrten trug. Der Storch zeigte die Nu
293; er iſt 1909 in Wiſſing bei Randers auf Jütla
boren und hat alſo eine Reiſe von rund 7000 Kilr
zurückgelegt. Am 25. Auguſt wurde der Storch
letzten Male in Dänemark geſehen. Wenn ma
nimmt, daß er erſt am 25. Dezember am Tange
See ankam, ſo hat er in der Zwiſchenzeit=täglich 1
ſtens 70 Kilometer zurückgelegt.
* Um die Hutnadel. Die Stadtväter
Chicago haben die „Hutnadel=Vorlage” unter dem
teſt der von den Frauen dicht beſetzten Galerie
Verſammlungsſaales zum Geſetz erhoben. Mit 68
2 Stimmen wurde das ſehr vernünftige Geſetz
nommen, nach dem es vom 1. Mai ab nicht mel
laubt iſt, in den Straßen, öffentlichen Lokalen,
bahnen und Omnibuſſen der Stadt Chicago Hutr
zu tragen, die mehr als einen halben Zoll aus
Hut oder dem Haar der Trägerin herausragen.
* Der Vergnügungszug. Herr Eng
Maier hat ſich ſchon vor drei Wochen eine Karte z=
Oſter=Vergnügungszug ins Gebirge gekauft.
indet er den Zug ſo voll, daß er buchſtäblich nicht
hinein kann. Wutſchnaubend wendet er ſich a=
Stationschef. Und wutſchnaubend — Engelbert
iſt der 127. Fall — erwidert ihm’der: „Herr, e
billige Karte haben S — und da wollen S aud
fahren?
* Der „dreieckige‟ Walzer. In dense.
ten Pariſer Salons macht gegenwärtig eine
Kotillonfigur Furore. Es iſt ein Walzer zu T
der von dem engliſchen Komiker Grosſmith erf
worden iſt. Der neue Tanz zeichnet ſich durch vor:
Zierlichkeit aus und geſtattet, wie die
Läſterz=
behaupten, auch dem Herrn Gemahl, an dem
teilzunehmen, den ſeine Eheliebſte mit ihrem An
walzt.
Nummer 71.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. März 1910.
Seite 5.
damit 36 Siege gegen 30 von Cambridge aufzuweiſen.
7 endeten beide Boote im toten Rennen.
Der deutſche Reichskanzler in Rom.
* Rom, 23. März. Zu Ehren des Reichskanzlers
Bethmann Hollweg gaben heute abend der
niſter des Aeußern und die Gräfin Guicciardini
Din er in der Conſulta, zu dem u. a. geladen
ren: der deutſche Botſchafter von Jagow,
Miniſter=
ſident Sonnino, Ackerbauminiſter Luzzati, der
eriſche Geſandte Freiherr von und zu der
Tann=
thſamhauſen, Senator Tittoni nebſt Gemahlin,
Bot=
ftsſekretär Prinz zu Stolberg=Wernigerode und
Ge=
hlin, der italieniſche Botſchafter in Paris Marquis
San Giuliano, der italieniſche Botſchafter in Ber=
Panſa, Senator Graf Lanza, Geſandter v. Flo=
5, der Generaladjutant des Königs Bruſati, Sena=
Blaſerna, der Bürgermeiſter von Rom Nathan,
terſtaatsſekretär im Miniſterium des Aeußern Fürſt
Scalea und der Generalſekretär im Miniſterium
Aeußern Bollati.
* Rom, 23. März. Am Nachmittag ſtattete
Kar=
ral=Staatsſekretär Merry del Val dem
eichskanzler in der Villa Bonaparte einen
genbeſuch ab.
* Rom, 23. März. Der Miniſter des Aus=
Krtigen begab ſich heute nach der deutſchen
Bot=
aft, wo er mit dem deutſchen Reichskanzler eine
terredung hatte.
* Rom, 23. März. Reichskanzler v.
Beth=
ann Hollweg beſichtigte heute nachmittag in
Be=
itung des Miniſterpräſidenten Sonnino die
Aus=
bungen auf dem Forum Romanum.
* Rom 24. März. Der Beſuch des Reichs
nzlers v. Bethmann Hollweg in Rom gab
ren neuen Beweis des gegenſeitigen Vertrauens, in
m Deutſchland und Italien miteinander verbunden ſind.
r den politiſchen Unterhandlungen, die bei dieſer
Gele=
nheit in Rom gepflogen wurden, konnte zu gegenſeitiger
enugtuung feſtgeſtellt werden, daß die auf dem
Drei=
inde beruhende Politik, die ſchon ſo lange eine
Bürg=
ſaft des europäiſchen Friedens bildet, in beiden Ländern
feſte Wurzeln geſchlagen hat, als daß ſie von Wechſeln
den Perſonen berührt werden könnte. Die Kabinette
n Rom und Berlin ſind in Uebereinſtimmung mit der
iener Regierung inſonderheit darin einig, daß im Orient
e Erhaltung des Status quo zu erſtreben iſt; ſie
beglei=
n die verfaſſungsmäßige Entwickelung der Türkei ſowie
rs Gedeihen der Balkanſtaaten mit ihrer Sympathie und
terſtützen die einmütigen Beſtrebungen aller Mächte zur
ufrechterhaltung des Friedens.
das bulgariſche Königspaar in Konſtantinopel.
* Konſtantinopel, 23. März. Der König
rd die Königin der Bulgaren wohnten heute
rmittag einem Tedeum in der bulgariſchen Kirche bei
rd beſichtigten ſodann das bulgariſche Hoſpital. Heute
achmittag gab der König dem Sultan zu Ehren ein
ejeuner. Am Nachmittag fand große militäriſche
Re=
de ſtatt, an der über 30.000 Soldaten teilnahmen. Am
bend dinierten die bulgariſchen Majeſtäten bei dem
lgariſchen Geſandten. Hiermit iſt der offizielle
ufenthalt des Königs und der Königin beendet, die
dann als Gäſte der Stadt noch bis Montag hier
ver=
eilen.
* Konſtantinopel, 23. März. Der König
nd die Königin der Bulgaren wohnten der
zutigen Kammerſitzung bei. Die Kammer nahm einen
ntrag an, in welchem dem König Dank für ſeinen
Be=
ich ausgeſprochen wird. — An der Parade nahmen
eil: der Sultan, der Thronfolger, der König und die
önigin der Bulgaren, das diplomatiſche Korps, die
NKiniſter, ſowie viele Senatoren und Deputierte.
Darmſtadt, 26. März.
* Karfreitagskonzert des Muſikvereins. Der
Muſik=
erein brachte am geſtrigen Karfreitag in der Stadtkirche
inter Leitung des Herrn Hofrats de Haan Bachs
Mat=
häus=Paſſion zur Aufführung, der das zahlreich
erſchienene Auditorium mit Andacht und Ergriffenheit
folgte. Die Aufführung der von wunderbarer religiöſer
Stimmung erfüllten, daneben zu gewaltiger dramatiſcher
Höhe ſich erhebenden Paſſionsmuſik ſchloß ſich den früheren
Aufführungen dieſes Wunderwerkes der Kirchenmuſik
gleichwertig an. Prachtvoll durchbrauſten die Choräle
mit den über den Chören ſchwebenden dominierenden
Kna=
benſtimmen die Kirche mit herrlicher ſtimmlicher Abtonung
wurde der Karfreitagschoral „O Haupt voll Blut und
Wunden” von den Chören geſungen, und auch über allen
anderen Chören ſchwebte die weihevolle Karfreitags=
Stimmung. Die Solopartien wurden geſungen von den
Damen Frau Aſtrid Lous aus Aachen (Sopran) und
Paula Werner=Jenſen (Alt) aus Berlin und den
Herren Karl Sattler (Tenor) und Profeſſor Otto
Freytag aus Stuttgart, die den Oratorienſtil ſicher
be=
herrſchten und mit Geſchmack und Empfindung ſangen;
na=
mentlich gilt das von der Alt= und Baßpartie; auch der
Träger der Tenorpartie unterzog ſich ſeiner ſchwierigen
Aufgabe mit künſtleriſchem Geſchmack, wenn er ſtimmlich
auch manchmal mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Die
kleineren Baßpartien ſang Herr Franz Harres von hier.
Die Orgelbegleitung lag in den bewährten Händen des
Herrn Stadtorganiſten Borngäſſer, die Knabenchöre
leitete Herr Kantor Samper.
Dem Muſikverein und deſſen nimmermüden,
verdienſt=
vollen Dirigenten, Herrn Hofrat de Haan, gebührt für
das genußreiche und erbauliche Konzert, bei deſſen
Ver=
anſtaltung nur ideale Zwecke maßgebend ſind, warme
An=
erkennung und Dank.
n. Die Einäſcherung der Leiche des Großh.
Landge=
richtspräſidenten Herzberger fand am Donnerstag
nach=
mittag im Krematorium zu Mainz ſtatt und hatte eine
zahlreiche Trauerverſammlung dort zuſammengeführt.
Nach einem Eröffnungsgebet des Geiſtlichen widmete
Großh. Landgerichtsdirektor Dr. Rüſter namens des
Landgerichts Darmſtadt dem dahingeſchiedenen Leiter
desſelben einen die Verdienſte und Eigenſchaften des
Verſtorbenen würdigenden Nachruf, worauf Geh.
Juſtiz=
rat Dr. Schmeel=Darmſtadt als Vorſtandsmitglied
und Vertreter der Heſſiſchen Anwaltskammer und ein
Kriegskamerad und Korpsbruder des Verewigten, in
warmen Worten den Gefühlen des Schmerzes Ausdruck
gaben. Damit war die eindrucksvolle Feier beendigt;
nahezu das geſamte hieſige Landgericht, ſonſtige
Kol=
legen. Anwälte und Freunde hatten ihr beigewohnt.
Am Tage vorher war in der Wohnung die Einſegnung
im Beiſein vieler Leidtragender, darunter auch
Staats=
miniſter Ewald Exz. und ſonſtige Mitglieder des
Mi=
niſteriums, eine Abordnung des Offizierkorps des
Leib=Dragoner=Regiments Nr. 24 u. a. m., erfolgt. Eine
Fülle von Blumenſpenden zierten den Sarg. Herr
Herzberger war am 25. Juni 1849 geboren und hätte in
einigen Tägen das 20jährige Jubiläum ſeiner
Ange=
hörigkeit zum Landgericht begehen können. Friede
ſei=
ner Aſche!
*X* Die Beiſetzung der Leiche des Direktors der
Wormſer Eleonorenſchule, Herrn Geh. Schulrat Otto
Schädel, erfolgte am Donnerstag mit einer erhebenden
Trauerfeier auf dem hieſigen Friedhofe. Unter den
Leid=
tragenden befand ſich der Chef der Schulabteilung, Geh.
Rat Dr. Eiſenhuth, Geh. Obermedizinalrat Dr.
Neid=
hart, Oberbürgermeiſter Köhler von Worms, das
Kuratorium und das Lehrerkollegium der Eleonorenſchule
und viele Direktoren höherer Lehranſtalten, Freunde und
Kollegen des Verſtorbenen. Pfarrer Rückert hielt am
offenen Grabe eine ergreifende Gedächtnisrede und
Ober=
bürgermeiſter Köhler und zahlreiche Abordnungen und
Vertreter legten mit herzlichen Nachrufen zum ehrenden
Andenken Kränze nieder.
— Gründung einer Intereſſengemeinſchaft für
Kleinhandel und Gewerbe. Am Dienstag, den 22. d. M.,
fand in der Reſtauration Heppenheimer in der
Soder=
ſtraße eine Verſammlung von Vorſitzenden
oraniſierter Gewerbe ſtatt. Veranlaſſung
hier=
zu gibt die fortwährende Neubelaſtung von Handel und
Gewerbe ſowohl von Reich wie Staat und Kommunen,
insbeſondere aber die beabſichtigte Abwälzung eines
Teiles des Oktroiausfalles auf die Gaspreiſe.
Es fand eine eingehende Ausſprache darüber ſtatt
und wurde aufs lebhafteſte bedauert, daß, obwohl bei
jeder ſich bietenden Gelegenheit Reichs= und
Staatsre=
gierung, Kommunalverwaltungen, Reichs= und
Land=
tagsabgeordnete aller politiſchen Parteien es für
not=
wendig halten, Handwerk und Gewerbe Schutz zu
bie=
ten, und zu ſeiner Erhaltung beizutragen, dennoch alle
neuen Steuerlaſten zu einem großen Teile dem
Hand=
werk und dem Gewerbe aufgebürdet werden. Um
in=
nerhalb unſerer Stadt bei derartig ſo oft auftauchenden
Fragen geſchloſſen und einheitlich vorgehen zu können,
wurde der Gründung einer
Intereſſenge=
meinſchaft für Kleinhandel und Gewerbe
nach dem muſtergültigen Vorbilde Mannheims näher
getreten. Es wurde ein Entwurf ausgearbeitet und
allen einzelnen in Frage kommenden Organiſationen
zugehen laſſen. Bei der heutigen Weltlage iſt es im
Intereſſe jedes einzelnen gelegen, ſeiner
Berufsorgani=
ſation beizutreten. Für die Berufsorganiſationen
wird es zur unabweislichen Pflicht, ſich dieſer
In=
tereſſengemeinſchaft anzuſchließen. Nur durch
vereinig=
tes Handeln iſt es noch möglich, die Exiſtenzen zu
er=
halten und für die Intereſſen der einzelnen Gewerbe,
wie aber auch der einzelnen Berufsgenoſſen einzutreten
Es wurde beſchloſſen, eine Eingabe an die Großh.
Bürermeiſterei und das Stadtverordnetenkollegium
Darmſtadts zu richten, worin gegen die geplante
Erhöh=
ung der Sommergaspreiſe auf das entſchiedenſte
prote=
ſtiert und das dringende Erſuchen an die Großh.
Bür=
germeiſterei und das Stadtverordnetenkollegium
ge=
richtet wird, von einer Verteuerung des Gaspreiſes
ab=
zuſehen und den Steuerausfall auf anderen Gebieten
zu decken zu ſuchen.
— Die Tuberkuloſe=Ausſtellung hat auch im Kreiſe
Darmſtadt die denkbar beſte Aufnahme gefunden und
wie die Beſuchsziffern beweiſen, igroßes Intereſſe an der
Tuberkuloſebekämpfung hervorgerufen. Insbeſondere
waren es wieder die Aerzte und Lehrer, die der Sache
ihre wertvolle Unterſtützung geliehen haben, ohne die ſo
gutes Beſuchsergebnis nicht möglich geweſen wäre. Es
ſtellten: Pfungſtadt 3500, Eberſtadt 4300, Ober=Ramſtadt
2500, Arheilgen 3000 und Griesheim 3400 Beſucher,
zu=
ſammen 16700. Ueber 30 Vorträge ſind gehalten worden.
Auch in Groß=Zimmern war die Tuberkuloſe=Ausſtellung
aut beſucht. Sie wandert nunmehr in den Kreis Büdingen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Neuſtadt a. d. H., 25. März. Der verheiratete
Eiſenbahnbedienſtete Georg Stalter und die Ehefrau
Eliſe des Fabrikarbeiters Schloſſer, die am Montag
unter Zurücklaſſung ihrer beiderſeitigen Familien
zu=
ſammen von hier fortgegangen waren, wurden geſtern
nachmittag in Ordenswalde bei Mußbach als Leichen
aufgefunden. Sie waren geſtern von ihrer Fahrt
zurückgekehrt und hatten noch an demſelben Tage ihrem
Leben durch Erſchießen ein Ende gemacht. Die
Selbſt=
mörder laſſen zuſammen 8 Kinder zurück.
* Hamburg, 24. März. An den in Frage
kommen=
den Stellen an der Elbemündung und auf Helgoland
iſt von dem Untergange des norwegiſchen
Dampfers „Dixi”, wobei 15 Mann den Tod gefunden
haben ſollen, nichts bekannt.
* Kuxhaven, 24. März. An der Elbemündung kam
der norwegiſche Dampfer „Dixi” auf der Fahrt nach
Schottland infolge ſchweren Sturmes zum Kentern
und ging ſamt ſeiner Beſatzung von 15 Mann unter.
* Rom, 24. März. Der König empfing heute
nachmittag den Präſidenten der Deputiertenkammer
Marcora, um ihm die Bildung eines neuen
Kabinetts zu übertragen. Marco glaubt jedoch aus
perſönlichen wie politiſchen Gründen, die der König auch
anerkannte, den Auftrag nicht annehmen zu können.
Catania, 24. März. Wie Direktor Ricco vom
Aetna=Konſervatorium aus Nicoliſie telegraphiert, haben
Eruptionen in den letzten Tagen einen
Lava=
ſtrom ausgeworfen, die in einer Breite von 500 Meter
mit einer Stundengeſchwindigkeit von mehr als 20 Meter
vom Monte San Leo herabſtrömt. Ein Telegramm
Kunſthalle am Rheintor.
I.
Aus der Fülle deſſen, was die neue Ausſtellung in
er Kunſthalle am Rheintor an Gutem und minder
Bertvollem bringt, ragt ein Talent beſonders hervor
Ticht weil das künſtleriſche Preſtige der Arbeiten unter
eher
ellen Umſtänden anerkannt werden muß
ürfte vielfach das Gegenteil der Fall ſein —, auch
richt, weil es ſich um den Künder einer neuen Kunſt
ſandelt, denn das iſt nur bedingt der Fall. Wohl
ber, weil aus den Werken ein Künſtler voller Kraft
ind Kühnheit ſpricht. Ein Künſtler, der mutig eigene
Wege zu gehen ſich bemüht, der Eigenes ſchafft und den
Es iſt der Tiroler
ieſes Eigene zur Höhe führt.
Maler Egger (Lienz) in Wien, der eine
umfang=
eiche Kollektion geſandt hat, die allein die Hälfte des
Troßen Ehrenſaales einnimmt. Eigenartig und fremd
erührt zunächſt ſeine Malweiſe, die Bilder ſind
durch=
weg in glanzloſer, aber ungemein lebhaft getönter
Saſeinfarbe gemalt. Dieſes ungewohnte Fremde der
Technik berührt zunächſt ſtreng und hart, bis nach
längerem Beſchauen — und es iſt liebevolles, entgegen=
Fommendes Beſchauen notwendig — klar wird, daß
dieſe Strenge auch des Künſtlers Eigenart, daß ſie der
Ausfluß ſeiner Kraftnatur iſt, die in den
bedeutend=
ften ſeiner Bilder ſich widerſpiegelt. Beſonders tritt
Dieſe Eigenart zutage in den Studien zu dem großen
Gemälde „Haſpinger” (Wandgemälde im Schützenhauſe
St. Martin), das in der Geſamtheit leider nur in
Fleiner Reproduktion zu ſehen iſt. Welche eiſerne
Ent=
ſchloſſenheit, Kraft und Energie ſpiegelt ſich in den
charf realiſtiſch aufgefaßten Geſichtern und in der
vor=
wärts ſtürmenden Bewegung der Freiheitskämpfer
wider! Sie entbehren auch, da die Geſtalten
gewiſſer=
maßen inneres Feuer durchglüht, nicht der Wärme in
Der Farbengebung, die in den meiſten anderen Bildern
Kälte ausſtrömt. Auch das größte Gemälde „Sämann
und Teufel” zeigt dieſe Kraft und Strenge, obwohl
hier, wenigſtens bei dem Sämann, friedliche Arbeit den
Vorwurf gibt. Prachtvoll iſt die Löſung des Aktes in
der Herkulesgeſtalt des Teufels. Nur als Akt will
dieſe Arbeit beurteilt werden, denn als „Teufel” im
ge=
wohnten Sinne vermag die Geſtalt nichts zu ſagen,
trotzdem die Geſamtkompoſition ſinnig und phantaſtiſch
in gutem Sinne iſt. Rein maleriſch iſt dieſes Bild mit
den großen, alle Feinheiten vermiſſen laſſenden
Farb=
flächen keine Großtat. Aber zeichneriſch und
kompoſi=
toriſch iſt es hervorragend. Maleriſch reizvoller iſt z. B.
das kleinere Bild „Bergmäher”, aber auch hier wieder
eint die kraftvolle Energie der Zeichnung und
Kompo=
ſition ſich mit der Strenge der Technik zu einem
feſſeln=
den, wenn auch fremd aumutenden Bilde. Als
weite=
rer Beweis für das Geſagte darf die Kopiſtudie zum
Bild „Haſpinger” angeführt werden. Auch hier iſt der
Geſichtsausdruck hervorragend.
Ein Zeugnis der
ſcharfen Realiſtik und des ſtarken Kompoſitionstalentes
iſt die Reproduktion des Gemäldes „Das Kreuz”, das
durch ſeine Kühnheit und durch die zeichneriſche
Durch=
arbeitung der vielen charakterſcharfen Geſichter,
namentlich aber durch die Kompoſition feſſelt. — Direkt
ſtörend aber und hart das Unkünſtleriſche ſtreifend iſt
die Strenge der Farbengebung im „Kircheninterieur”
Hier vermag die Kühnheit nicht darüber
hinwegzu=
täuſchen, daß der Künſtler die Löſung der Aufgabe
ſchuldig blieb.
Daß der Künſtler übrigens auch anderen, zarteren
Empfindungen Ausdruck zu verleihen verſteht, zeigen
die beiden reizenden Kinderbilder (Mädchen und
Knabe), von denen namentlich das Knabenporkrät ein
Meiſterwerk ſeiner Art iſt, trotzdem es die Eigenart des
Künſtlers nicht verleugnet. Man beachte den
Geſichts=
ausdruck des Buben, der ungemein lebendig
feſtge=
halten iſt, und das feſſelnde Kinderauge. Aber, wie
geſagt, alle dieſe Bilder laſſen im Kolorit die intimen
Feinheiten vermiſſen, die uns andere Werke ſo
ſym=
pathiſch machen, weil ſie nichts Ungewohntes vom
Be=
ſchauer verlangen. Jene Feinheiten, die auch die
modernen Bilder keineswegs zu entbehren brauchen
und die beſonders intim und reizvoll ſind, z. B. in den
kleinen Bildern von Süß=Karlsruhe.
Profeſſor Süß=Karlsruhe darf in der Ausſtellung
als größter Antipode zu dem erſtgenannten Künſtler
gelten, trotzdem auch aus ſeinen Werken eine ſtarke
künſtleriſche Perſönlichkeit, ein großes Können ſpricht,
ſowohl in zeichneriſcher wie in koloriſtiſcher Beziehung.
In der Nachbarſchaft dieſer modern=impreſſioniſtiſchen
Gemälde freilich nehmen ſeine Werke ſich faſt veraltet
aus, trotzdem der Künſtler, z. B. in dem „Liebestraum”
zum Teil ganz moderne Bahnen wandelt. Man
be=
achte darauf den ganzen Unter= und Hintergrund des
Bildes, der im lichten lebhaften Grau und Weiß im
weſentlichen nur bezweckt, die Fleiſchtöne des nackten
Körpers der rühenden Träumerin hervortreten zu laſſen.
Die Geſtalt ſelbſt entbehrt in der Zeichnung übrigens der
Ungezwungenheit, namentlich in der Haltung des
linken Armes. Das Kolorit im Ganzen iſt meiſterhaft.
Auch in dem kleinen Bilde „Italienerin”, ein Halbakt
in Verbindung mit Tierdarſtellung. Nicht jeder wird
dieſes reizende Bildchen ganz einwandfrei finden. Aber
mit außerordentlicher Liebe iſt der Eſel gemalt, und
ungemein wirkungsvoll hebt die reizende Gruppe ſich
plaſtiſch heraus. Auch das Bild „Pſyche”, ebenfalls
ein Akt, iſt eine ſtimmungsvolle Licht= und
Farben=
ſtudie. Aelteren Datums ſcheinen die „Putten” zu ſein.
Sie erinnern in Einzelheiten an alte Meiſter.
Im gleichen Raum (III) hängt das große Bild von
A. Thiele=München „Bergwald im Schnee”, das dem
Künſtler bereits eine goldene Medaille brachte. Ein
prachtvolles, packendes Gemälde, das die treffliche
Naturbeobachtung und die ſichere, den feinen
Farben=
ſinn des Künſtlers offenbarende Lichtbehandlung zum
Meiſterwerk ſtempelt. Die Farbe des Schnees in den
großen Flächen des Vordergrundes, die unter der Laſt
der Schneemaſſen ſich beugenden Aeſte der dunklen
Tannen am Gebirgshang, vor allem aber die im kallen
Lichte im Hintergrunde ragende Gebirgskuppe mit der
Schneekrone, die wildromantiſche Landſchaft insgeſamt
iſt ungemein packend empfunden und wiedergegeben.
Maleriſch und kompoſitoriſch iſt das q Bild
hervor=
ragend.
Wilh. Thielemann=Willingshauſen hat eine
ſehr große Kollektion von Bildern geſandt, vielleicht
eine zu große, denn in ſeinem eigenen Intereſſe hätte
es gelegen, wenn er bei der Auswahl ſeiner Werke
mehr geſichtet hätte. Es ſoll damit nicht geſagt ſein, daß
der Künſtler Schlechtes ausgeſtellt hat, aber es iſt nicht
alles von ſeinem Beſten in der Kollektion. Unter den
vielen Radierungen und Zeichnungen in Schwarz=Weiß
und Rötel ſind gewiß eine ganze Anzahl ſehr reizvoller
Sachen, die von gutem künſtleriſchem Können ſprechen
und von der Vielſeitigkeit der Aufgaben, die der
Künſt=
ler ſich ſtellt. Aber nicht alle bilden reſtloſe Löſungen
dieſer Aufgaben. Am beſten iſt der Künſtler in der
Charakteriſierung der Volkstypen aus Heſſen, aus
der Schwalm uſw. Dieſe Charakterköpfe gehören
zu den reifſten ſeiner Arbeiten. In einigen Stücken
zeigt er eine bemerkenswerte Beherrſchung der Linie
Auch einige Interieurs dieſer Schwarzweißblätter ſind
ſehr gut. Weniger aber vermag er zu ſagen, wo er ſich
phantaſtiſche Vorwürfe gewählt. In der Oelmalerei
erreicht Thielemann im allgemeinen nicht die Größe
ſeiner Radier= und Zeichenkunſt. Aber auch hier ſtellt
er Bilder von verſchiedenſtem Werte aus. Das beſte dieſer
im großen Saale aufgehängten Kollektion iſt zweifellos
das Bild „Schwälmer Jungen”, das im Kolorit
ein=
wandfrei und in der Zeichnung ſicher und reif iſt. Das
kann von dem größten Bilde „Heimkehr Philipps des
Großmütigen aus der Gefangenſchaft” nicht geſagt
werden. Maleriſch löſte der Künſtler hier ſeine
Auf=
gabe nicht. Dieſes Bild von hiſtoriſcher Bedeutung iſt
für das Kaſſeler Rathaus geſtiftet. Die „Abendſonne‟
iſt recht hübſch. Im übrigen mag wiederholt werden,
was wir gelegentlich der Ausſtellung Darmſtadt 1908
über Thielemanns Oelbilder ſagten, „er offenbart
ſo=
wohl im Vorwurf, wie in der Farbengebung und der
individnellen Behandlung der Figuren den Schüler
Bantzers oder mindeſtens den eifrigen Verehrer ſeiner
Kunſt. Es fehlt ihnen aber die Reife Bantzerſcher
Farbenkunſt.‟ Dieſe fehlt auch den heute ausgeſtellten
Bildern, wenngleich ſie in ein anderes Gebiet gehören
wie die 1908 ausgeſtellten.
SMI. St.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblätt, Samstag, den 26. März 1910.
aus Mio meldet, daß die dorige Bevöllerung heute
durch eine ſtarke Erderſchütterung in großen Schrecken
verſetzt worden iſt.
* Haag, 24. März. Die Königin ſetzte eine
Staatskommiſſion zur Beratung der Aenderungen
der Verfaſſung ein. Präſident der Kommiſſion iſt
der Miniſter des Innern Heemskerk, Vizepräſident
Senatsmitglied Rooll. Der Kommiſion gehören
Mit=
glieder der Erſten und Zweiten Kammer verſchiedener
Parteirichtung und drei höhere Staatsbeamte an.
* Paris, 24. März. In dem Aſyl für
Schwach=
ſinnige von Saint le bei Dole, wo kürzlich ein
Wärter wegen Erdroſſelung mehrerer Patienten
ver=
haftet wurde, iſt jetzt der Wärter Bailly
feſtge=
nommen worden, weil er Kranke gewaltſam
miß=
braucht hat. Er verſuchte ſich zu vergiften und
als=
dann die Pulsadern zu durchſchneiden.
Paris, 24. März. Die Berufungskammer für
Strafſachen hat das Urteil gegen den angeblichen
Diamantenfabrikanten Lemoine, das in erſter
Inſtanz auf drei Jahre Gefängnis, 3000 Francs
Geld=
ſtrafe und Zahlung einer Entſchädigung an den Direktor
der De Beers=Geſellſchaft, Julius Wernher, gelautet
hatte, vollinhaltlich beſtätigt.
* Paris, 25. März. Bei der Schlußberatung
des Zolltarifgeſetzes im Senat wurde die
Streichung des von der Kammer angenommenen
Arti=
kels 9, nach dem die Gewerbetreibenden, die mehr als
fünf außerhalb der Landesgrenze wohnende Arbeiter
beſchäftigen, eine beſondere Steuer zahlen ſollen, mit
267 gegen 12 Stimmen beſchloſſen. Sodann wurde das
ganze Zollgeſetz mit 281 gegen 5 Stimmen angenommen.
London, 25. März. Nach einer Blättermeldung
aus Kairo wurde Rooſevelt bei ſeiner Ankunft von
Hunderten von Amerikanern ſo begeiſtert empfangen,
daß er gezwungen war, ſich den Kundgebungen zu
entziehen. Die nationaliſtiſche Preſſe greift Rooſevelt
an wegen ſeiner englandfreundlichen Reden in Chartum.
Petersburg, 24. März. König Peter beſuchte den
Miniſterpräſidenten, den Miniſter des Aeußern, der
Finanzen und des Krieges und empfing ſpäter eine
De=
putation der ſtädtiſchen Behörden und Vertreter des
di=
plomatiſchen Korps.
Petersburg, 24. März. Die Finanzkommiſſion des
Reichsrates ſtellte die im Budget geforderten Kredite
von 14674000 Rubel für den Bau neuer Kriegsſchiffe
wieder her, die die Budgetkommiſſion der Duma um elf
Millionen reduziert hatte.
* Petersburg, 24. März. Hier wurden 10
Kilo=
meter Telephonkabel abgeſchnitten und
ge=
ſtohlen; etwa 1000 Abonnenten ſind ohne Verbindung.
* Petersburg, 25. März. Der Kaiſer ſtattete dem
König von Serbien einen Beſuch ab und
ver=
weilte etwa eine halbe Stunde.
Charbin, 25. März. Der Mitte Januar in Port
Arthur zum Tode verurteilte Mörder des Fürſten
Ito, Angai, wurde heute morgen dort hingerichtet.
* Aſſuan, 24. März. Prinz und Prinzeſſin Eitel
Friedrich ſind nach Kairo abgereiſt.
* Kairo, 25. März. Prinz und Prinzeſſin Eitel
Friedrich ſind hier eingetroffen.
* Tanger, 24. März. Heute vormittag flog in
dem Augenblicke, in dem anläßlich des Hammelfeſtes die
Batterien der Zollſtation die üblichen Salutſchüſſe
ab=
feuern wollten, der Pulverſchuppen in die
Luft, wodurch acht Soldaten getötet und zahlreiche
verletzt wurden. Die Exploſion iſt auf die
Unvorſichtig=
keit eines Soldaten zurückzuführen, der den
Pulver=
ſchuppen mit einer brennenden Zigarette betreten hatte.
Brieſkaſten.
M. hier. John D. Rockefeller wohnt: New=York,
4 W. 54 th. Street und Warwick, Rhode Island.
Tageslalender,
Montag, 28. März.
Großh. Hoftheater, Anfang 6 Uhr: „Siegfried”.
Vorſtellung um 4 und 8 Uhr im Orpheum.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Bürgerkeller”.
Spaziergänge: Geſangverein Liederzweig nach Nieder=
Ramſtadt; Abmarſch um 2 Uhr am Friedhof. —
Ge=
ſangverein Sängerluſt nach Nieder=Ramſtadt; Abmarſch
um ½3 Uhr am Friedhof.
Tanzkränzchen der Geſellſchaft Veritas um 4 Uhr
auf dem „Heiligen Kreuz”.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt‟
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Die
Sehenswürdig=
keiten am Rhein von Köln bis Mainz).
Nummer
Wenn Sie Ihr Kind
gesund, munter und geistig frisch sich
entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm
Dr. Hommel’s Haematogen.
WARNUNG! Man verlange
ausdrück-
lich den Namen Dr. Hommel. (1969a
M
Das erſte Blatt nach Oſtern
gelangt am Dienstag, 29. März, früh,
zur Ausgabe. Annahmeſchluß für dieſe Nummer iſt am
Samstag, 26. März, nachmittags 5 Uhr.
Größere Anzeigen bitten wir früher aufzugeben.
Todesanzeigen, die an den Oſtertagen beim Portier,
Rheinſtraße 23, abgegeben werden, finden noch Aufnahme
in dieſer Nummer.
Darmſtädter Tagblatt.
Hohenlohe
Hafermehl
ist die einzig richtige
Kindernahrung, wo
Muttermilch fehlt. Es verhütet Erbrechen
und Durchfall und hat sich bei englischer
Krankheit vorzüglich bewährt.
12
für Sperial-Ausfeünteg, Pr=
Detektiv-instltut mittelungen, Beobachtungen
— u. Vertrauens-Angelegenheiten.
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
gewissenhafte Erledigung. Riesstr. 34 I. Tel. 1668. (C1028,2
Alle Diejenigen, welche bisher aus
irgend einem Grunde ſich mit Eſſig
zu=
bereiteter Speiſen enthalten mußten,
können ſolche wohl ohne Bedenken für
ihren Organismus mit Eitrovin=Eſſig
(M6632
genießen.
Geſchäftliches.
Die erſten Kiebitzeier. Infolge der milden
Witterung in dieſem Jahre iſt der Kiebitz in unſerer
Gegend ſchon ſehr früh eingetroffen. Die erſten Eier,
eine geſuchte Delikateſſe zu Oſtern, ſind bereits am
Donnerstag bei der Firma Oskar Matzelt, Hofl., vorm.
Gg. Wilh. Weidig, Schulſtr. 4, abgeliefert worden. (6645
Statt Karten.
Gretchen Kaus
Georg Härting
VERLOBTE.
Ostern 1910.
(*7447
Sür die zahlreichen Gratulationen u.
Blumenspenden anlässlich meines
so. Geburtstages, Sage ich allen
Freun=
den u. Bekannten herzlichen Dank.
H. Bickerle,
Kammermusiker i. P.
6656)
Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Mitteilung.)
Es hat dem lieben Gott gefallen, unſ
liebe, herzensgute Mutter, Großmutt
Schwiegermutter und Urgroßmutter (66
Elisabeth, geb. Schimpf
heute nachmittag 3 Uhr nach kurzem Leid
im 88. Lebensjahre zu ſich zu rufen.
In tiefer Trauer:
Frau Anna Weinerth Wwe.
Frau Henriette Hofmann.
Frau Karoline Hofmann.
Darmſtadt, Alsfeld, Friedrichsdorf i. T.,
am 24. März 1910.
Die Beerdigung findet am Sonntag (1. Feie
tag), den 27. März nachmittags 2½ Uhr, vo
Sterbehauſe, Mühlſtraße 41 aus, ſtatt.
Unterzeichnete Verbindung erfüllt hiermi
die traurige Pflicht, ihren lieben Alten Herre
und Bundesbrüdern mitzuteilen, daß ar
24. März in Seckbach (bei Frankfurt a.
M=
nach kurzer, ſchwerer Krankheit ihr lb. Aktit
Fritz Bornschier
stud. ing.
geſtorben iſt.
(665
Der Darmstädter Wingolf.
J. N. u. A.:
K. Krug, arch., dzt. F. X.
Darmſtadt, den 25. März 1910.
Die Beerdigung findet Montag, den 28. März
vormittags 8½ h., vom Portale des Born
heimer Friedhofs aus, ſtatt.
Todes-Anzeige.
Vergangene Nacht 4 Uhr entſchlief ſanft
nach langem ſchweren Leiden unſere liebe gute
Schwiegermutter, Großmutter, Schweſter,
(B6610
Schwägerin und Tante
Frau Etsabet Wenl wye.
geb. Schad
im Alter von 67 Jahren, was wir tiefbetrübt
Freunden und Bekannten hierdurch mitteilen.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 24. März 1910.
Die Beerdigung findet von Schießhausſtraße 9
aus am Samstag, den 26. März, nachmittags
4 Uhr, ſtatt. Einſegnung im Trauerhauſe eine
Viertelſtunde vorher.
Verſteigerungskalender.
Dienstag, 29. März.
Holzverſteigerung um 9 Uhr in der Schneider
Gaſtwirtſchaft zu Nieder=Ramſtadt.
Pferde=Verſteigerung um 10 Uhr in der
Kaſerne (Regiment Nr. 25).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdrudk
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuille
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übr
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Stt
für den Inſeratenteil: J. Kroſk, ſämtlich in Darmſtad
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etrr
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche we
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden
zurückgeſandt.
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1. Jahresbericht 1909/10. 2. Rechnungsablage 1909/10. 3. Voranſchlag 1910/11.
4. Wanderplan 1910/11. 5. Vorſtandswahl. 6. Verloſung von Anteilſcheinen (
Kaiſer=
turm). 7. Sonſtige Mitteilungen.
Die Mitglieder werden um recht zahlreichen Beſuch gebeten.
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Wie neu
9)
Der ſchmale Weg.
Roman von Panl Bliß.
(Nachdruck verboten.)
Plötzlich ruft eine Stimme von nebenan, eine
5 leiſe, wie zerbrochen klingende Stimme: Fritz, Fritz!
Raſch ſpringt er auf — durch die Tür — in
wahn=
nniger Haſt — vorwärts ſtürzt er! — —
Und dann ein einziger, ein herzerbebender, ein
zild durchrüttelnder, langer, banger Schrei!
Mutter! Ach, meine arme Mutter!
Er liegt vor ihrem Lager, er preßt ſein glühend
eißes Geſicht in ihre Kiſſen er fühlt, wie zwei weiche
dände über ſein Haar gleiten, und er weint, ſtill und
Tücklich. — Mutter! Mutter!
— — Und nun tu dich auf, du Himmel, nun ſende,
das an Märchenpracht, was an Märchenträumen, was
n Märchenglück noch kommen mag, nun herab, herab
rit allem! — — Nun tu dich auf, du dunkle Erde, nun
ende, was an Schickſalsſchlägen, was an Not, Kummer
nd Sorge noch kommen mag, nun herbei, herbei (mit
Iem! — — Nun komme, was noch kommen wolle
ichts iſt größer, nichts iſt gewaltiger, nichts
erheben=
er als dieſer eine einzige Augenblick!
Mutter, meine arme, liebe Mutter!
Still weinend liegt er vor ihr — — alles iſt nun
ergeſſen, alles iſt ausgelöſcht — er iſt wieder ein
eind, ein armes, verirrtes Kind, das heimgefunden hat.
Mutter! Meine liebe, arma Mutter!
And leſ geiten ihre bleihen, uiten dinde ider
ſein blondes Haar hin — leiſe, zärtlich und lieb.
Nichts ſagt ſie, nicht ein Wort, nur ihre Augen
reden — und die reden vom Glück, von einem ſtillen,
heiligen Glück, daß nun dieſem langen, qualvollen Leben
von Irrungen und Enttäuſchungen noch ein ſo
freude=
reicher Abſchluß vergönnt iſt.
Nichts ſagt ſie, kein Wort, nur ihre Augen reden
und die künden: was iſt all die Qual, all die Sorge,
all der Kummer gegen dieſe eine große, letzte Freude!
Stumm und glücklich liegt ſie da, ſanft gleiten ihre
bleichen, welken Hände über ſein blondes Haar, leiſe,
zart und lieb.
Da richtet er ſich auf und ſieht ihr ins Geſicht —
in das vergrämte, bleiche Geſicht, auf dem jetzt ein ſtill
ſonniges Lächeln der Freude liegt.
Dann ſagte er flehend: Du haſt Not gelitten,
Mutter; warum haſt Du es mir nicht ein einziges Mal
geſchrieben?
Still lächelnd verneinte ſie. Du haſt doch ſelber
mit dem Leben zu kämpfen.
Aber ich hätte Dir doch helfen können!
Wieder verneinte ſie. Ich durfte Dir nicht zur Laſt
fallen. Ich habe mir mein Leben allein ſo geſtaltet,
nun mußte ich es auch allein ertragen.
Aber ich hätte es Dir doch erleichtern können!
Leiſe ſtreichelte ſie ſeine Hand. Nein, ich durfte Dir
nichts ſagen davon. Du ſollteſt frei im Leßen daſtehen.
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Ich habe Dir Deine Jugend geraubt, nun durfte ich
Dir im Alter nicht zur Laſt fallen — nein, nein!
Er zuckt zuſammen, jedes Wort trifft ihn, jedes
Wort iſt ihm wie Selbſtanklage ... wie klein, wie
er=
bärmlich klein iſt er doch!
Leiſe, abgebrochen ſpricht ſie weiter: Ich habe es
eingeſehen, daß ich eine Schuld an das Leben abzutragen
hatte — ich habe ein Leben vernichtet, nun mußte ich
das andere zu retten ſuchen —
ich habe gefehlt, nun
mußte ich fühnen — — Du ſollteſt frei ſein, unabhängig
und ohne Verpflichtungen! Das habe ich erreicht. Und
nun ich Dich ſo wiedergeſehen habe, nun kann ich auch
in Ruhe und Frieden ſterben.
Langſam und matt ſank ſie zurück, mit einem ſtillen
Lächeln der Freude.
Er aber ſchluchzte ins Kiſſen
wie ſo klein,
wie ſo erbärmlich klein war er dagegen!
Den ganzen Nachmittag ſaß er ſo bei ihr.
Und immer ſtreichelte ſie ſein Haar und ſeine Hände,
und immer ſah ſie ihn mit liebenden, bittenden Blicken
an — ſprechen konnte ſie nicht mehr.
Und gegen Abend, als die Dämmerung kam, da
ſchloß ſie die müden Augen für immer.
Schluchzend ſank er am Lager nieder.
Leiſe trat die Wärterin hinzu und öffnete ein
Fenſter.
Da kam ein Frühling herein — ein lauer Hauch
wehte herein — und er brachte Düfte mit, ſo köſtliche,
halſamgleiche Düfte — und er kündete, daß es auf der
können sich nicht nur den teueren fremden Bieren ebenbürtig zur Seite stellen, sond
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Welt kein Sterben gab — daß nach jedem Winter
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der ein Frühling kommt — nach jedem Vergehen wieder
ein Neuerſtehen!
Und da erhob er ſich vom Bett der armen, toten
Mutter, und als er ſie in ſo ruhig lächelndem Glück da
ſchlummern ſah, da kam von dieſem heiligen Frieden
auch auf ihn etwas — es wurde ſtill in ihm — ſtill
und klar — nun erſt ſah er ſeinen Weg hell und klar
vor ſich — nun erſt war er reif fürs Leben
ge=
worden.
11. Kapitel.
Herr Verlagsbuchhändler Schmettow ſaß mitten in
der Arbeit, als ihm der Beſuch des Herrn Doktor
Fellner gemeldet wurde.
Sofort ſtand Herr Schmettow auf, ſeinen Gaſt zu
begrüßen, Doktor Fellner war der Kritiker einer großen
Tageszeitung, ihn durfte man nicht warten laſſen —
ſchnell ging er ihm entgegen.
Mein ſehr verehrter Herr Doktor, was verſchafft
mir denn die ſeltene Ehre Ihres Beſuches?
Der Kritiker nahm lächelnd Platz und ſagte: Ich
komme, Ihnen zu gratulieren, beſter Herr Schmettow.
Mir? Ach, wozu denn?
Zu ihrer neueſten Entdeckung! Unter den
neu=
lich erſchienenen Büchern, die Sie mir zur Beſprechung
ſchickten, iſt eins, das mich rieſig intereſſiert hat.
Schmettow nickte mit vergnügtem Schmunzeln,
wollte aber, um ſeine Unſicherheit nicht zu verraten,
nicht fragen, welches Buch gemeint war, und ſagte
des=
halb nur: Das freut mich ja außerordentlich!
Wer iſt dieſer Fritz Stark eigentlich? fragte der
Kritiker ſchnell.
Nun atmete der Verleger auf, jetzt wußte er
Be=
ſcheid und brauchte ſich keine Blöße zu geben.
Schmunzelnd ſagte er: Ja, auf dieſe Entdeckung
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bin ich auch ſtolz. Ein vortrefflicher Roman, nicht
wahr?
Der Kritiker bejahte. Unzweifelhaft. Auch der
Titel „Ein ſtarkes Herz” iſt gut. Ich habe das Buch
in einem Zuge geleſen. Um ſo mehr erſtaunte ich, daß
ich dieſem Autor bisher niemals begegnet bin. Nie
hörte ich den Namen.
Er iſt auch ein Anfänger, hat erſt ein paar Verſe
und einen Band kleiner Sachen veröffentlicht.
Nun, wenn nicht alles täuſcht, iſt hier ein ganz
be=
deutendes Talent entdeckt. Dies erſte große Buch, das
der Mann bringt, iſt eine ſo eminente Leiſtung, daß man
in Zukunft die allergrößten Hoffnungen auf dieſen
neuen Mann ſetzen darf.
Immer erſtaunter wurde der Verleger — nie hätte
er ſo etwas erwartet — aber er verbarg das alles ſehr
klug und ſagte: Ja, ja, es iſt ein feiner Kopf, das habe
ich bald gemekt, als ich das Manuſkript las, und darum
habe ich mir die ſpäteren Arbeiten dieſes Mannes auch
gleich geſichert.
So, ſo, das haben Sie getan. Dann darf man
Ihnen gratulieren. Sie werden ſicher ſehr gut daran
getan haben.
Herr Schmettow dankte ein wenig verlegen — noch
war der Vertrag nicht gemacht — er hatte geflunkert —
aber nun gleich wollte er ſich den Autor ſichern, das ſtand
jetzt feſt bei ihm.
Dann fragte der Kritiker: Was iſt denn dieſer
neue Mann eigentlich? Wiſſen Sie etwas Näheres
über ihn?
Viel nicht, verehrter Herr Doktor — er iſt im
An=
fang der Dreißig, macht einen ganz netten und
beſchei=
denen Eindruck — ſeit einem Jahr iſt er hier im Bureau
der Tribüne angeſtellt; er hat, ſoviel ich weiß, ein
ziem=
lich bewegtes Leben hinter ſich; früher, glaube ich, war
er Kaufmann.
Ach, alſo Autodidakt, um=äntereſſanter! rief der
Kritiker. Nämlich das, was mich gleich ſo gefeſſe t
in dem Buch, iſt die ganz erſtaunliche Naivität, m Er
alles angefaßt und auch ſo ziemlich alles getroff —.
Ja, ich möchte faſt ſagen, es iſt die Hand des
G=
die — ohne es eigentlich zu wiſſen — gerade do: S
Leben hineingreift, wo es für ſie das
Charakteri=
zu finden gibt, und die das ſo Gefundene ebenſoch
teriſtiſch wiederzugeben verſteht — es iſt wirklie
ſtaunlich, mit wie einfachen Mitteln hier ſo kb
Situationen geſchaffen ſind.
Schmunzelnd nickte der Verleger.
III22
glauben, Herr Doktor, daß der Roman einen (29
haben wird?
Wenn nicht alles täuſcht, hat er ſogar n
enormen Erfolg. Ich werde ſchon in den nhn
Tagen ein Feuilleton darüber ſchreiben, So ein
muß bekannt werden.
Zu gütig, verehrter Herr Doktor! Meiner
bindlichſten Dank!
ir
Lächelnd wies der Kritiker ihn ab. — Abe
haben Ihnen ja zu danken, Herr Schmettow. Sie
waren es ja doch, der dies neue Talent entdect
Mit leicht verlegenem Geſicht geleitete Schron
ſeinen Gaſt hinaus und verabſchiede ſich.
Dann eilte er ſofort an ſeinen Schreibtiſeſnt
rief den jungen Autor zu ſich: hier mußte ſchn
handelt werden; noch ehe die Kritik über den §
heraus war, mußte der Dauervertrag geſe
werden!
Sinnend ſah er vor ſich hin — — nie hé
von dieſem Buche ſich einen derartigen Erfol
ſprochen — ja, ſo zweifelhaft war er ſogar ncke
Lektüre geweſen, daß er es beinahe gar nicht
nommen hätte — — und nun die Ausſicht au
einen Erfolg. — — Vergnügt rieb er ſich die
Fortſetzung jolgt.)
Bekanntmachung.
Jetreffend: Die Erhebung des Stempels für Fahrräder pro 1910.
Unter Hinweis auf die nachſtehend abgedruckten §§ 3, 15—27 der Verordnung
om 6. Mai 1907, den Radfahrverkehr betreffend, ſowie unter Hinweis auf die
gleich=
alls abgedruckten, im Falle einer Verſäumnis platzgreifenden Strafbeſtimmungen wird
iermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Erhebung des Stempels fur
Fahr=
äder für das Rechnungsjahr 1910, ſowie das Aufkleben und die vorſchriftsmäßige
intwertung desſelben
von heute ab bis 31. März 1910 an jedem Wochentage,
vormittags von 9 bis 12 Uhr,
ei Großh. Kreisamt Darmſtadt, Neckarſtraße Nr. 3, im Erdgeſchoß, Zimmer Nr. 9
attfindet.
Wir fordern daher alle Beſitzer von Fahrrädern, die dieſelben auf öffentlichen
Begen und Plätzen benutzen, auf, die Stempelabgabe während der obenerwähnten
zeit zu entrichten oder, ſofern die Vorausſetzungen hierzu vorliegen, während derſelben
eit (ſ. § 19 Abſ. 2 der Verordnung) Antrag auf Befreiung von der Abgabe zu ſtellen
Anſprüche auf Befreiung ſind:
1. für die Stadt Darmſtadt bei dem zuſtändigen Polizei=Revier
2. für den Landkreis Darmſtadt bei der betreffenden Großherzoglichen
Bürger=
meiſterei
Orzubringen.
Darmſtadt, den 15. Februar 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. E.: von Starck.
Verordnung, den Radfahrverkehr betreffend.
Vom 6. Mai 1907, §§ 3, 15—27 der Verordnung.
C. Der Radfahrer.
a) Ausweis über die Perſon des Radfahrers.
§ 3. Wenn ein Fahrrad auf öffentlichen Wegen und Plätzen benutzt werden ſoll.
Tt der Beſitzer hiervon dem für ſeinen Wohnort zuſtändigen Kreisamt ſchriftlich oder
ründlich Anzeige zu erſtatten und die in Nr. 58 des Tarifs zum
Urkundenſtempel=
eſetz in der Faſſung der Bekanntmachung vom 28. März 1907 vorgeſchriebene
Stem=
elabgabe für die Radfahrkarte zu entrichten.
Das Kreisamt erteilt dem Anmeldenden eine auf den Namen des Radfahrers
rutende Radfahrtarte, die nach anliegendem Muſter ausgeſtellt wird.
Der Radfahrer hat die Radfahrkarte bei ſich zu führen und auf Verlangen
m zuſtändigen Beamten vorzuzeigen.
Für Perſonen unter 14 Jahren erfolgt die Ausſtellung auf Antrag des Vaters,
ormundes oder ſonſtigen Gewalthabers.
Die Radfahrkarte gilt für den Umfang des Deutſchen Reichs.
Radfahrer, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb des Deutſchen Reiches
aben, haben einen anderweiten genügenden Ausweis über ihre Perſon bei ſich zu
ihren und auf Verlangen dem zuſtändigen Beamten vorzuzeigen.
E. Vorſchriften über die Stempelabgabe.
§ 15. Die Stempelabgabe für die Jahreskarte (§ 3, Abſ. 1), gültig vom 1. April
is 31. März des folgenden Jahres, beträgt 5 Mark. Entſteht die Abgabepflicht in
er Zeit zwiſchen 1. Oktober und 31. März des folgenden Jahres, ſo iſt für dieſen
eitraum nur die Hälfte dieſes Betrages zu entrichten.
§ 16. Das Kreisamt trägt die Anmeldungenunterfortlaufenden Nummern in
n Verzeichnis ein, erhebt die in § 15 erwähnte Abgabe und erteilt den Anmeldenden
1. eine Radfahrkarte (§ 3)
2 eine Nummerplatte, die der Nummer des Verzeichniſſes entſpricht.
§ 17. Auf der Rückſeite der Radfahrkarte ſind Stempelmarken im Betrage der
rtrichteten Abgabe durch das Kreisamt aufzukleben und zu entwerten.
Bei den von der Stempelabgabe befreiten Perſonen (§ 23) erhalten die
Rad=
hrkarten auf der Rückſeite den Vermerk „Stempelfrei bis 31. März 19. . ."
§ 18. Die Nummerplatte trägt auf beiden Seiten auf weißem Grund in 6 cm
oher lateiniſcher Schrift den Anfangsbuchſtaben der Behörde, die die Radfahrkarte
usgeſtellt hat (für das Kreisamt Dieburg Di) und dahinter in 5 em hohen Ziffern
ke Nummer der Radfahrkarte (§ 16). Die Nummern werden, je nachdem ſie von
ner Behörde der Provinz Starkenburg, Oberheſſen oder Rheinheſſen zugeteilt
orden ſind, in roter, blauer oder grüner Farbe aufgetragen. Bei den für den
Land=
ezirk eines Kreiſes ausgegebenen Nummerplatten iſt der betreffende Buchſtabe in
er Farbe der Nummer, bei den Nummerplatten für den Stadtbezirk eines Kreiſes
agegen in ſchwarzer Farbe ausgeführt.
Das Fahrrad muß beim Befahren öffentlicher Wege und Plätze mit der
Num=
verplatte verſehen ſein. Letztere, deren Inſchrift ſtets in lesbarem Zuſtande erhalten
rerplatte wird von der Behörde beſchafft und den Beſitzern von abgabepflichtigen
ahrrädern unentgeltlich geliefert. Wer von der Stempelabgabe befreit iſt, hat die
oſten der Nummerplatte zu erſetzen.
Beſitzer von ſolchen Fahrrädern, die mit Nummerplatten verſehen ſind, dürfen
ar Kontrollierung der Abgabe nicht angehalten werden.
§ 19. Die Abgabe iſt von einer und derſelben Perſon, auch bei einem Wechſel
es Fahrrads, innerhalb desſelben Jahres (1. April bis 31. März) ſtets nur einmal,
nd zwar erſtmalig bei der Anmeldung des Fahrrads und ſodann alljährlich im
Konat März für das darauffolgende Rechnungsjahr unter Vorlage der
Radfahr=
arte bei dem Kreisamt zu entrichten.
Innerhalb der gleichen Friſten haben die Perſonen, die gemäß § 23 Befreiung
on der Abgabepflicht in Anſpruch nehmen, bei dem Kreisamt entſprechenden
An=
rag zu ſtellen.
§ 20. Wer den Beſitz eines anmeldepflichtigen Fahrrades im Laufe eines Jahres
ufgibt oder verliert, hat dies dem Kreisamt ſeines Wohn= oder Aufenthaltsortes
Ingſtens binnen einer Woche unter Vorzeigung der Karte und Rückgabe der
Num=
rerplatte anzuzeigen.
Wer, ohne den Beſitz aufzugeben, das Fahrrad auf öffentlichen Wegen und
lätzen nicht mehr benutzen will, kann ſich durch Abmelden des Rades unter
Rück=
abe der Nummerplatte von der weiteren Abgabepflicht befreien.
Die Abmeldung iſt in das nach § 16 zu führende Verzeichnis einzutragen und
em Abmeldenden auf Verlangen auf der ihm erteilten Karte zu beſcheinigen.
§ 21. Verlegt der Beſitzer eines anmeldepflichtigen Fahrrades ſein
Wohn=
der Aufenthaltsort in einen anderen Kreis, ſo iſt das Rad bei dem Kreisamt, das
latte behufs Rückgabe an das zuſtändige Kreisamt ein.
§ 22. Es iſt verboten, Nummerplatten eigenmächtig anzufertigen, die Inſchrift
on Nummerplatten eigenmächtig zu ändern und ſolche Nummerplatten zu führen,
ie nicht von der zuſtändigen Behörde erteilt ſind.
Der Beſitzer eines mit Nummerplatte verſehenen Fahrrades darf dieſes an
udere Perſonen zur Benutzung auf öffentlichen Wegen und Plätzen nur
vorüber=
ehend überlaſſen.
F. Ausnahmen.
§ 23. Von der Stempelabgabe ſind befreit:
1. Militärperſonen und ſonſtige Perſonen, die in Dienſten des Reiches oder eines
Bundesſtaates, einer Provinz, eines Kreiſes oder einer Gemeinde ſtehen und
Fahrräder überwiegend zur Erledigung der ihnen obliegenden
Dienſt=
geſchäfte benutzen;
2. Perſonen, die das Fahrrad überwiegend als Beförderungsmittel zur
Ar=
beitsſtelle oder zur Ausübung ihres Berufes oder Gewerbes benutzen, ſofern
ihr Einkommen den Betrag von jährlich 1500 Mk. nicht erreicht;
8. Schüler, die das Fahrrad überwiegend als Beförderungsmittel zum
Be=
ſuche der in einer anderen Gemeinde oder mindeſtens 2½ Kilometer von der
Wohnung entfernt gelegenen Schule benutzen;
4. Perſonen, die ſich zum Kurgebrauch oder weniger als 30 Tage lang im
Groß=
herzogtum aufhalten;
5. Perſonen, die ein Fahrrad, für das die Stempelabgabe bereits entrichtet iſt,
vorübergehend benützen (§ 22, Abſ. 2),
§ 24. Wird auf Grund des § 23 eine Befreiung von der Stempelabgabe in
An=
ſpruch genommen, ſo iſt vorzulegen:
1. in den Fällen der Ziffer 1 eine Beſcheinigung der vorgeſetzten Dienſtbehörde
dahingehend, daß das Fahrrad überwiegend zu dienſtlichen Zwecken
ver=
wendet wird.
2. in den Fällen der Ziffer 2 der letzte Steuerzettel und eine Beſcheinigung der
Bürgermeiſterei oder Polizeibehörde über das Vorliegen der weiteren
Vor=
ausſetzung. Bei Bedienſteten genügt hinſichtlich des letzten Punktes eine
Be=
ſcheinigung des Arbeitgebers, die jedoch durch die Bürgermeiſterei oder
Poli=
zeibehörde beſtätigt ſein muß;
3. in den Fällen der Ziffer 3 eine Beſcheinigung der Bürgermeiſterei oder der
Polizeibehörde oder des Klaſſenlehrers.
Ueber den Anſpruch entſcheidet, vorbehaltlich der Beſchwerde an das
Miniſte=
rium des Innern, das Kreisamt, bei dem die Stempelabgabe zu entrichten ſein würde.
Die Steuerbehörden ſind verpflichtet, den Kreisämtern auf Verlangen jede zur
Entſcheidung erforderliche Auskunft zu geben.
§ 25. Eine Verpflichtung zum Führen einer Nummerplatte und zum
Mitführen einer Radfahrkarte beſteht nicht für die in § 23 Ziffer 1 genannten
Perſonen, wenn:
1. dieſe bei Benutzung des Rades Uniform, Amtskleidung oder ein Amtsabzeichen
tragen, oder
2. das Rad als zu Dienſtzwecken beſtimmt von der vorgeſetzten Behörde kenntlich
gemacht iſt.
§ 26. Ob und inwieweit Ausnahmen von den in Gemäßheit des § 13 ergangenen
Vorſchriften für den dienſtlichen Radfahrverkehr der Beamten der Poſt= und
Tele=
graphenverwaltung und anderer öffentlicher Verwaltungen, ſowie der Gendarmen
zuzulaſſen ſind, beſtimmt das Miniſterium des Innern.
G. Strafbeſtimmungen.
§ 27. Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften über die Entrichtung der
Stempelabgabe werden nach dem Geſetz vom 12. Auguſt 1899 über den
Urkunden=
ſtempel in der Faſſung der Bekanntmachung vom 28. März 1907,
Zuwiderhand=
lungen gegen die übrigen Vorſchriften dieſer Verordnung und gegen die darin
vor=
behaltenen allgemeinen oder beſonderen polizeilichen Anordnungen (§ 13) in
Gemäß=
heit des § 366 Nr. 10 des Reichsſtrafgeſetzbuches mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder
mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
Urkundenſtempelgeſetz.
Artikel 31, Abſ. 1. Die im Art. 14 Nr. 2 bezeichneten Perſonen haben, wenn ſie
den Vorſchriften bezüglich der Verpflichtung zur Entrichtung des Stempels
zuwider=
handeln, unbeſchadet ihrer Haftpflicht für den fehlenden Stempel (Art. 14), eine
Geldſtrafe verwirkt, welche dem vierfachen Betrage des hinterzogenen Stempels
gleichkommt, mindeſtens aber drei Mark beträgt. Jede zuwiderhandelnde Perſon
trifft die ganze Strafe. Auf Beamte findet dieſe Vorſchrift keine Anwendung.
Abſ. 3. Die Verhängung der Strafe erfolgt nach Maßgabe der Vorſchriften
des Geſetzes, die Einführung des Verwaltungsſtrafbeſcheids bei Zuwiderhandlungen
gegen die Vorſchriften über die Erhebung öffentlicher Abgaben und Gefälle betreffend,
vom 20. September 1890.
Abſ. 4. Wenn ſich aus den Umſtänden ergibt, daß eine Stempelhinterziehung
nicht hat verübt werden können oder nicht beabſichtigt worden iſt, ſo tritt ſtatt der
vorgedachten Geldſtrafe eine Ordnungsſtrafe bis zu zweihundert Mark ein,
Art. 33. Wer es, den beſtehenden Beſtimmungen zuwider, unterläßt, die nach
den Tarifnummern 10, 34, 40, 47, 48, 51, 58, 86 erforderlichen Erlaubnisſcheine und
Karten zu löſen, verfällt in die im Artikel 31 Abſ. 1 beſtimmte Strafe. Die
Vor=
ſchriften des Artikels 31 Abſ. 3, 4 finden entſprechende Anwendung.
Die hinterzogene Stempelabgabe iſt von demjenigen nachzuentrichten, der im
Falle der Löſung des Erlaubnisſcheines oder der Karte zur Zahlung des Stempels
verpflichtet geweſen wäre: Die Einziehung der Abgabe erfolgt nach Maßgabe der
Vorſchriften des Artikels 26.
Unterſteht die Perſon, die nach Abſ. 2 die Stempelabgabe nachzuentrichten hat,
wegen Minderjährigkeit oder wegen ihres geiſtigen oder körperlichen Zuſtandes der
Beaufſichtigung, ſo haftet für die Entrichtung der Stempelabgabe auch derjenige,
welcher kraft Geſetzes zur Führung der Aufſicht verpflichtet iſt. Die Haftbarkeit
tritt nicht ein, wenn der Aufſichtspflichtige nachweiſt, daß er ſeiner Pflicht genügt
hat oder daß die Stempelhinterziehung auch bei gehöriger Aufſichtsführung erfolgt
ſein würde. Die Beſtimmung des Abſ. 2 Satz 2 findet Anwendung.
Betreffend: wie oben.
Darmſtadt, 15. Februar 1910.
Das Großherzogliche Kreisamt Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Vorſtehende Bekanntmachung empfehlen wir Ihnen wiederholt in geeignet
erſcheinender Weiſe zur Kenntnis der Intereſſenten Ihrer Gemeinde zubringen.
J. E.: von Starck.
(3749a
Bekanntmachung.
Betreffend: Das Erſatz=Geſchäft pro 1910, insbeſondere Anträge auf Zurückſtellung
und bezw. Befreiung Militärpflichtiger vom Militärdienſt auf Grund
häuslicher Verhältniſſe ꝛc.
Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß diejenigen Angehörigen
von Militärpflichtigen oder Militärpflichtige ſelbſt, welche glauben, die nachſtehend
ab=
gedruckten Vergünſtigungen des § 32,2 der W.=O. in Anſpruch nehmen zu können, ihre
desfallſigen Anträge alsbald und ſpäteſtens bis zum Erſatz=Geſchäft im
laufen=
den Jahr bei den Großherzoglichen Bürgermeiſtereien vorzubringen haben, und wird
hierbei ausdrücklich darauf aufmerkſam gemacht, daß Geſuche der rubr. Art, welche nach
dem Erſatz=Geſchäft eingehen, keine Berückſichtigung mehr finden können, es ſei denn,
daß die Verhältniſſe, welche einen Antrag rechtfertigen, erſt nach dieſer Zeit
ein=
getreten ſind.
Darmſtadt, den 28. Februar 1910.
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatzkommiſſion Darmſtadt.
v. Werner, Regierungsrat.
ꝛc.
Abdruck
ꝛc.
2. Es dürfen vorläufig zurückgeſtellt werden:
a) die einzigen Ernährer hilfloſer Familien, erwerbsunfähiger Eltern, Großeltern
oder Geſchwiſter;
b) der Sohn eines zur Arbeit und Aufſicht unfähigen Grundbeſitzers, Pächters
oder Gewerbetreibenden, wenn dieſer Sohn deſſen einzige und unentbehrliche
Stütze zur wirtſchaftlichen Erhaltung des Beſitzes, der Pachtung oder des
Gewerbes iſt;
der nächſtälteſte Bruder eines vor dem Feinde gebliebenen, oder an den
er=
haltenen Wunden geſtorbenen, oder infolge derſelben erwerbsunfähig gewordenen
oder im Kriege an Krankheit geſtorbenen Soldaten, ſofern durch die
Zurück=
ſtellung den Angehörigen des letzteren eine weſentliche Erleichterung gewährt
werden kann;
d) Militärpflichtige, welchen der Beſitz oder die Pachtung von Grundſtücken durch
Erbſchaft oder Vermächtnis zugefallen, ſofern ihre Lebensunterhaltung auf deren
Bewirtſchaftung angewieſen und die wirtſchaftliche Erhaltung deg Beſitzes oder
der Pachtung auf andere Weiſe nicht zu ermöglichen iſt;
e) Inhaber von Fabriken und anderen gewerblichen Anlagen, in welchen mehrere
Arbeiter beſchaftigt ſind, ſofern der Betrieb ihnen erſt innerhalb des dem
Militärpflichtjahre vorangehenden Jahres durch Erbſchaft oder Vermächtnis
zugefallen und deren wirtſchaftliche Erhaltung auf andere Weiſe nicht möglich
iſt. Auf Inhaber von Handelshäuſern entſprechenden Umfangs findet dieſe
Vorſchrift ſinngemäße Anwendung;
f) Militärpflichtige, welche in der Vorbereitung zu einem beſtimmten Lebensberufe
oder in der Erlernung einer Kunſt oder eines Gewerbes begriffen ſind und
durch eine Unterbrechung bedeutenden Nachteil erleiden würden.
g) Militärpflichtige, welche ihren dauernden Aufenthalt im Auslande haben.
ꝛc.
ꝛc
Nummer 34.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
Darmſtadt, den 28. Februar 1910.
Betreffend: Das Erſatz=Geſchäft pro 1910, insbeſondere Anträge auf Zurückſtellung und
bezw. Befreiung Militärpflichtiger vom Militärdienſt auf Grund
häus=
licher ꝛc. Verhältniſſe.
Der Zinil=Vorſitzende der Großh. Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Indem ich Sie auf meine Bekanntmachung vom Heutigen in rubr. Betreff
hin=
weiſe, beauftrage ich Sie zugleich, die aufgenommenen Reklamationsprotokolle, gehörig
vervollſtändigt und erläutert, ſtets alsbald hier vorzulegen. Sie wollen auch, ſoweit
tunlich, für die Verbreitung der Bekanntmachung in Ihren Gemeinden Sorge tragen
und namentlich ſolche Leute, von denen Ihnen aus eigener Erfahrung bekannt iſt, daß
ihre Verhältniſſe einen Antrag rechtfertigen, möglichſt auf dieſelbe aufmerkſam machen.
v. Werner, Regierungsrat.
(4722a
Samstag, den 26. März 191
Bekanntmachung.
Betr.: Die Unterhaltung der Kreisſtraßen im Kreiſe Darmſtadt; hier: die Sper
der Kreisſtraße nach Wixhauſen von der Frankfurterſtraße ab bis zum?
übergang bei der Station Wixhauſen behufs Einwalzens der Fahrbahn.
Es wird hiermit zur Kenntnis der Intereſſenten gebracht, daß die Kreisſtraße
Wixhauſen von der Frankfurterſtraße ab bis zum Bahnübergang bei der Station
hauſen (ſog. Wixhäuſer Bahnhofsabzweigung) von Mittwach, den 30. I. Mts
auf ca. 4 Tage behufs Einwalzens der Fahrbahn für Fuhrwerke, Automobile
Motorräder ꝛc. geſperrt iſt. Der Verkehr hat über die Aumühlabzweigung zu erft
Darmſtadt, den 22. März 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 goldner Ring mit blauem Stein. 1 Paar braune Glacéhandſchuhe.
1 Ehering. 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1 Halskette mit Anhänger in Herzform.
1 goldener Trauring, gez. A. T. 3 kl. Schlüſſel an einem Ring. 9 kl. Kaſſeſchlüſſel an
einem Ring. 1 altes Portemonnaie mit einigen Pfennigen. 1 kl. Marineoffizierdegen
als Anhänger. 1 braunes Portemonnaie mit einigem Inhalt. 1 Quittungskarte und
Zeugniß, auf den Namen Unger lautend. 1 gelber Anhänger. 1 ſilberne Cylinderuhr
mit Kette. 1 Taſchenmeſſer mit Perlmuttſtiel. 1 brauner Sportdamengürtel.
Verloren: 1 goldene Vorſtecknadel. 1 mattgoldenes Kollier ohne Kette. 1
ſchwar=
zes Spitzentuch. 1 goldenes Armband (Reif mit einem Kleeblatt). 1 altes Portemonnaie
mit 80 Pfg. Inhalt. 1 Päckchen, enthaltend 2 Krawatten. 1 Paar Damenſtiefel, friſch
gefleckt. 1 Henkelkorb. 1 altes braunes Handtäſchchen mit Reiſepaß, auf den Namen
Koländer lautend. 1 Kuvert mit 5 Einhundertmarkſcheinen. 1 kl. graublaues
Damen=
portemonnaie mit 4 Mk. Inhalt. 1 kl. braunes Portemonnaie mit über 1 Mk. Inhalt
und 1 Schlüſſelchen. 1 weißleinenes Taſchentuch mit Hohlſaum, gez. J. L. 1 noch neuer
brauner Filzhut mit Monogramm. 1 Taſchenmeſſer mit braunem Stiel und 2 Klingen.
1 große Hutnadel mit großem weißem Metallknopf und farbigen Steinen. 1 Brieftaſche
mit Bild und Wanderſchein, auf den Namen Gg. Kiefer lautend. 1 rotes Portemonnaie
mit 19 Mk. 50 Pfg. Inhalt. 1 Päckchen, enthaltend 3 Paar weißlederne Handſchuhe.
1 Monatsfahrkarte 3. Kl. Darmſtadt-Wiesbaden. 1 ſchwarzledernes Geldtäſchchen mit
2 Zehnmarkſtücken und Kleingeld. 1 goldenes Armband, Reif, auf demſelben ein
Halb=
mond mit Perlen beſetzt, in der Mitte des Halbmonds 1 Brillant. (In der Nähe von
Alsbach verloren. Dem Finder hohe Belohnung.)
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(6617
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Entlaufen: 1 Foxterrier, 1 rote junge Katze. 1 weiße Katze mit ſchwarzen
Abzeichen.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
finden ſich: 1 ſchott. Schäferhund, 1 Pinſcher, 2 Foxterrier, 1 Pudel.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 27. März, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße.
Am Montag, den 28. März, ſind folgende Apotheken geöffnet:
Hof=Apotheke, Ballonplatz, und
Adler=Apotheke, Wilhelminenplatz.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Gemarkung Darmſtadt liegen, ſo haben die Empfänger ſogleich bei der Ankunft
ehe dieſe Gegenſtände abgeladen oder in ihre Hofreite eingebracht werden, hiervon
jenigen Erhebſtelle, welche der betreffenden Hofreite bezw. Grundſtück zunächſt liegt, An
zu machen und den Oktroi zu entrichten. Werden derartige Gegenſtände in den E
bezirk eingeführt, ſo iſt die bereits ſtattgehabte Oktroizahlung durch Vorlage der O
ſcheine, die alsdann beſcheinigt werden, oder auf ſonſtige Weiſe zweifellos nachzun
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmungen werden nach § 15
Oktroi=Reglements als Hinterziehung zur Strafe gezogen.
Darmſtadt, den 23. März 1910.
(660
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Schmitt.
Bekanntmachung.
Die Pferde=Influenza in der Stallung des Hauſes Waldſtraße Nr. 17 iſt
er=
loſchen. Die unterm 23. Dezember v. Js. angeordneten Sperrmaßregeln ſind
auf=
gehoben.
Darmſtadt, den 22. März 1910.
(6575
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Bekanntmachung.
Die Pferde=Influenza in der Stallung des Gebäudes Paradeplatz Nr. 2 iſt
er=
loſchen. Die unterm 19. Februar ds. Js. angeordneten Sperrmaßregeln ſind aufgehoben.
Darmſtadt, den 22. März 1910.
(6576
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.
Ochſenfleiſch . .
Rindfleiſch
„ ,
72
Kalbfleiſch
, ,
77
Hammelfleiſch
7
Bruſt
½
Schweinefleiſch (Bratenſt.)
½
Bauchläppchen .
½
Kottelets u. geſalz. Fleiſch „
2
Speck, geräuchert
. „ ½
per ½ kg 86 Pfg.
80
90
90
60
96
90
100
110
Dörrfleiſch
. per
Schinken m. Bein . . „
Rollſchinken
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen .
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
Leber= und Blutwurſt. .
½ kg 110 Pfg.
1
½
4
*110
130
90
90
72
Bekanntmachung.
Vom 1. April ds. Js. ab wird der Oktroi auf Hülſenfrüchte, Mehl und andere
Mühlenfabrikate, desgleichen auf Backwaren. Vieh, Fleiſch und Fleiſchwaren aufgehoben.
Die Oktroiabgabe für Wein (auch Moſt), Schaumwein, Obſtwein (auch
Moſt), Branntwein, Spiritus, Bier, Wild, Geflügel und Brennmaterialien
bleibt fortbeſtehen.
Die Entrichtung der Abgabe hat beim Eingang der pflichtigen Gegenſtände in
die Stadt bezw. in die bewohnte Stadtgemarkung an nachverzeichneten Erhebſtellen
zu erfolgen.
Eſchollbrückerſtraße
2. Eliſabethenſtraße
3. Rheinſtraße
4. Lagerhausſtraße
5. Pallaswieſenſtraße
6. Frankfurterſtraße
7. Kranichſteinerſtraße
8. Dieburgerſtraße
9. Erbacherſtraße
10. Roßdörferſtraße
11. Nieder=Ramſtädterſtraße
12. Klappacherſtraße
13. Heidelbergerſtraße und
14. Beſſungerſtraße.
Oktroipflichtige Gegenſtände dürfen mithin nur auf ſolchen Straßen in die Stadt
eingeführt werden, die an Erhebſtellen vorbeiführen. Alle übrigen Straßen ſind für
die von außen kommenden oktroipflichtigen Gegenſtände verboten.
Sämtliche mit der Eiſenbahn hier eingehenden oktroipflichtigen Gegenſtände ſind
bei der zunächſt der Bahn befindlichen Oktroierhebſtelle vorzuführen. Da die
Erheb=
ſtelle an der Bleichſtraße vom 1. k. Mts. ab aufgehoben wird, ſo ſind die mit der
ehe=
maligen Heſſiſchen Ludwigsbahn ankommenden Gegenſtände der Erhebſtelle an der
Rheinſtraße oder derjenigen an der Lagerhausſtraße vorzuführen.
Die Transportanten oktroipflichtiger Gegenſtände haben ſich unaufgefordert an
die Oktroierhebſtelle zu begeben und den Oktroi zu entrichten. Dies gilt auch für ſolche
Gegenſtände, welche nur durch die Stadt durchgeführt und nicht in derſelben verbraucht
werden ſollen; in dieſem Fall wird ein Durchgangsſchein ausgeſtellt.
Der Transport der der Oktroiabgabe unterworfenen Gegenſtände oder der
da=
von befreiten Durchgangsgüter muß ſtets und zu jeder Zeit mit den von den Erhebern
ausgefertigten, auf Verlangen allen Aufſichtsperſonen ſogleich vorzuzeigenden Scheinen
begleitet ſein.
Die den Einbringern von den Erhebſtellen behändigt werdenden Scheine über
bezahlten Oktroi müſſen von den Empfängern der abgabepflichtigen Gegenſtände gleich
bei deren Ablieferung eingefordert werden. Im gegenteiligen Falle haftet der
Em=
pfänger, wenn eine Oktroihinterziehung vorgefallen iſt und der Einbringer nicht beſtraft
werden kann, gerade ſo, als habe er, der Empfänger, die Hinterziehung begangen. Die
Scheine ſind von den Empfängern drei Monate lang aufzubewahren und den
Aufſichts=
perſonen auf Verlangen vorzulegen.
Wer oktroipflichtige Gegenſtände durch die Poſt empfängt, hat ſpäteſtens
bis zum Ablauf des folgenden Tages bei der nächſten Oktroierhebſtelle die
Oktroigebühr zu bezahlen, bei Vermeidung der in dem Oktroi=Reglement
bezeich=
neten Strafen.
Sollen oktroipflichtige Gegenſtände in Hofreiten oder ſonſtige Grundſtücke
ein=
geführt werden,edie außerhalb der oben=genannten Eingangsſtellen, jedochsinnerhalb=der
Verlosung von Schuldverschreibunge
der Stadt Darmstadt.
In Vollziehung des Schuldentilgungsplanes der Stadt Darmſtadt ſind
nachſtehende 3½%ige Schuldverſchreibungen auf den Inhaber durch Verloſung
Rückzahlung berufen worden, nämlich
1. Rückzahlbar am 1. Juli 1910:
Buchſt. G Abt. I Nr. 65, 186, 200, 317, 366, 384, 509, 657, 685, 744, 992, 1023.
14, 38, 110, 412, 473, 599, 623, 820, 821, 855, 897, 1054, 1266,
,, ,
„
„ „ „ III „ 55, 93, 145, 149, 199, 375, 420, 477.
2. Rückzahlbar am 1. September 1910:
Buchſt. M Abt. I Nr. 82, 145, 196, 228, 293, 340, 348, 494, 777, 818, 911.
„ „ „ II „ 28, 33, 86, 287, 320, 324, 543, 728, 815, 897, 1089, 1130, 1305,
1348, 1405, 1554, 1593, 1594, 1716, 2116, 2192, 2295, 2327.
„ „ III „ 182, 190, 319, 653, 711, 741, 742, 764, 787, 839, 1183, 1205,
1402, 1404, 1415, 1485, 1759, 1906, 1912, 1928, 1937, 1952,
IV
32, 230, 292, 445, 700, 806, 927, 962, 1055, 1057.
Die Rückzahlung erfolgt außer bei unſerer Stadtkaſſe für das Anlehen Buch
bei den Niederlaſſungen der Bank für Handel und Induſtrie zu Darmſtadt, Berlin
Frankfurt a. M.;
für das Anlehen Buchſt. M bei den Bankhäuſern Delbrück Leo & Co. und be
Nationalbank für Deutſchland in Berlin, ſowie bei der Deutſchen Vereinsbank, ?
Darmſtadt (vormals Bankhaus Ed. G. Gerſt zu Darmſtadt) und bei dem Bank
Ferdinand Sander zu Darmſtadt.
Die Verzinſung der Schuldverſchreibungen hört mit den oben genannten Ve
terminen auf.
Die nachverzeichneten 3½% igen Schuldverſchreibungen ſind bereits gekür
aber noch nicht zur Einlöſung gekommen und zwar:
auf den 1. September 1907:
Buchſt. V Abt. IV Nr. 392 à 200 Mk.
auf den 1. Juli 1909:
Buchſt. G Abt.
Nr. 1110 à 1000 Mk.
I.
„ 641 à 500 „
, ,
„ III „ 177 u. 231 à 200 Mk.
„
„ K „ III „ 1020 à 500 Mk.
auf den 1. September 1909:
Buchſt. V Abt. II Nr. 395 und 712 à 1000 Mk.
„ III „ 320 à 500 Mk.
190, 535 und 921 à 200 Mk.
„ „ „ IV
auf den 1. Oktober 1909:
Buchſt. L. Abt. II Nr. 689, 1316, 1338, 1540 und 1970 à 1000 Mk.
IV „ 1076 à 200 Mk.
Gaswerksanleihen Buchſt. A. Nr. 364, 753 und 1011 à 200 Mk.
auf den 1. November 1909:
Buchſt. J. Abt. I Nr. 18 à 2000 Mk.
„ III „ 990 à 500 „
,
„ 447 à 200
„ „„ IV
auf den 1. Februar 1910:
Nr. 519 und 833 à 2000 Mk.
Buchſt. II Abt.
V
306 „ 403 à 200 „
Die Verzinſung der Schuldverſchreibungen hat von den angegebenen Tage
aufgehört.
Darmſtadt, den 21. März 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
(657
Dr. Gläſſing.
Schulgeld=Erhohung.
Auf Beſchluß der Stadtverordneten=Verſammlung vom 17. Februar und mit
nehmigung Großh. Miniſteriums des Innern vom 19. März 1910, zu Nr. M. d.
2256, wurden die Schulgeldſätze für die Viktoriaſchule und das Lehrerinnenſeminar
Wirkung vom 1. April 1910 ab wie folgt feſtgeſetzt:
I. Viktoriaschule.
a) für Schülerinnen, deren Eltern oder an ihre Stelle getretene Unterhaltu
pflichtige ihren Hauptwohnſitz im Bezirk der Stadt Darmſtadt haben, jäh:
in den Klaſſen 1—4 140 M., 5—10 130 Mk.
b) für alle anderen Schülerinnen jährlich: in den Klaſſen 1—4 160 M., 5—10 15
II. Frühere Reineck’sche Schule
jährlich 130 Mk.
III. Seminar.
a) für Seminariſtinnen, deren Eltern oder an deren Stelle getretene Unterhaltut
pflichtige, oder die ſelbſt, inſofern ſie großjährig ſind, zur Zeit des Eintrikts in
Seminar mindeſtens ſeit 2 Jahren die heſſiſche Staatsangehörigkeit beſitzen oder
mindeſtens 2 Jahren im Großherzogtum Heſſen ihren Hauptwohnſitz haben, jäh:
in den Klaſſen 1 200 Mk., 2—4 150 Mk.
Bei Töchtern von Beamten und Militärperſonen, die nach Heſſen verſetzt we
ſind, ſoll von dem Erfordernis des zweijährigen Zeitablaufs abgeſehen werden.
b) für alle nicht unter die Beſtimmungen unter a fallende Seminariſti
jährlich: in den Klaſſen 1 220 M., 2—4 170 Mk.
c) für Hoſpitantinnen halbjährlich für jede Wochenſtunde 6 Mk.
für Geſchwiſter in der Viktoriaſchule und in den Mittelſchulen bleibt
bisherige Schulgeldermäßigung beſtehen. Hiernach iſt zu zahlen: für
1. Kind das volle Schulgeld, für das 2. Kind ¾ des Schulgeldes, für d
und jedes folgende Kind die Hälfte des Schulgeldes derjenigen Anſtalt
Klaſſe, die ſie beſuchen.
Darmſtadt, den 22. März 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
(66
Dr. Gläſſing.
Verſteigerung von Altmaterial.
Am Mittwoch, den 30. ds. Mts.,
vormittags 11 Uhr,
werden auf dem Grundſtück des ſtädtiſchen
Gaswerks an der Frankfurterſtraße die
nachverzeichneten Altmaterialien öffentlich
meiſtbietend verſteigert
. ca. 7000 kg Gußeiſen,
2. „ 17000 „ Schmiedeeiſen und
Meſſing.
170
3.
Die näheren Bedingungen werden kurz
vor der Verſteigerung bekanntgegeben. Das
Altmaterial kann vorher an Ort und Stelle
(6420msi
eingeſehen werden.
Darmſtadt, den 17. März 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J.=V.: Ekert.
Aufforderung-
Alle diejenigen, welche an den Na
der am 19. Februar 1910 verſtork
Fräulein Theodore Grünewald zu D
ſtadt irgend welche Anſprüche zu b
haben, werden hierdurch erſucht, dieſ
unter Vorlage vorhandener Belege bi
2 Wochen bei dem unterzeichneten
mentsvollſtrecker anzumelden und erfo
lichenfalls zu begründen, damit deren
rückſichtigung bei der Regulierung des?
(6497
laſſes erfolgen kann.
Darmſtadt, den 22. März 1910.
Juſtizrat Hallwachs,
— Rechtsanwalt=und=Großhe=Notzar=
Nummer 71
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. März 1910₰
Seite 13.
Zahlungs=Aufforderung.
Die Beiträge zur
Invalidenverſiche=
rung für diejenigen Verſicherten, die einer
Der hier beſtehenden Orts=, Betriebs= oder
Innungskrankenkaſſen nicht angehören
Dienſtboten, Mitglieder eingeſchriebener
Hilfskaſſen u. ſ. w.) für das I.
Viertel=
jahr 1910 ſind, bei Vermeidung des
Bei=
treibungsverfahrens, bis längſtens Ende
Dieſes Monats an unſere Kaſſe, Waldſtraße
Nr. 6, zu entrichten.
Arbeitgeber, die es unterlaſſen, die
Verſicherungsbeiträge bis zu dem oben
bezeichneten Zeitpunkte abzuführen,
kön=
nen nach § 176 des
Invalidenverſiche=
rungsgeſetzes mit Geldſtrafe bis zu
300 Mark belegt werden.
Darmſtadt, den 21. März 1910.
Großherzogl. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Müeller.
(6556sm
Das Hebregiſter über die für das
Ver=
waltungsjahr 1910 zur Erhebung
Fommenden Kanalbenutzungsgebühren
liegt in der Zeit vom
29. März bis 11. April ds. Js.
während der Dienſtſtunden auf dem Büro
Der Stadtkaſſe, Grafenſtraße 28, zur Ein=
(6641si
ſicht der Intereſſenten offen.
Etwaige Einwendungen ſind innerhalb
Der gleichen Friſt, bei Meidung des
Aus=
ſchluſſes, mündlich oder ſchriftlich bei der
genannten Stelle vorzubringen.
Darmſtadt, den 21. März 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Ekert.
Lieferung
von Bekleidungs=, Bettwerks= und
ſon=
ſtigen Stoffen in Halbwolle, Baumwolle,
Leinen und dergl., von grauen wollenen
Teppichen, ſowie von Sohlen= und
Oberleder.
Für die Erziehungsanſtalt Ohlyſtift
in Gräfenhauſen iſt der vorbemerkte
Be=
darf für die Zeit von jetzt an bis Ende
März 1911 zu vergeben.
Bedarfsverzeichnis,
Lieferungsbeding=
ungen und Muſter können im Stadthaus,
Zimmer Nr. 12, eingeſehen werden.
Die Angebote ſind am 4. April ds. Js.,
vormittags zwiſchen 11 und 12 Uhr, in den
am Eingang zum linken Flügel des
Stadt=
hauſes, Rheinſtraße 18, aufgehängten
Sub=
miſſionskaſten einzulegen. Muſter ſind
wäh=
rend der nämlichen Zeit im Stadthaus,
Zimmer Nr. 12, abzugeben.
(6554
Darmſtadt, den 21. März 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Mueller.
Alenderung der Preiſe des aus dem
ſtädtiſchen Gaswerk Darmſtadt
ab=
zugebenden Gaſes.
Die Stadtverordneten=Verſammlung hat
durch Beſchluß vom 10. März d. Js. mit
Wirkung vom 1. April d. Js. an den
Preis für das zu Leucht=, Koch= und
Heiz=
zwecken aus dem ſtädtiſchen Gaswerk
Darm=
ſtadt, ſowohl an Private als auch an Reichs=
und Staatsbehörden, abzugebende Gas für
das ganze Jahr auf 16 Pfennig für den
Kubikmeter feſtgeſetzt.
Der ſeitherige Preis von 12 Pfennig
für den Kubikmeter für das zu
Motor=
zwecken verwendete Gas bleibt beſtehen,
nur wird in Straßen, in denen elektriſche
Lichtkabel liegen, für Motorgas, das
aus=
ſchließlich, oder zum überwiegenden Teile
zum Betrieb von Lichtmaſchinen abgegeben
wird, der Preis von 16 Pfennig für den
Kubikmeter in Anſatz gebracht.
Die ſeither auf das aus Automaten
be=
zogene Gas am Schluſſe des
Rechnungs=
jahres gewährte Rückvergütung von 2 Pfg.
auf 1 Mark Gasgeld kommt vom 1. April
d. Js. ab in Wegfall.
Darmſtadt, den 22. März 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt
(6651sid
J. V.: Ekert.
Bauarbeiten.
Die bei Erbauung einer höheren Knaben=
und Mädchenſchule vorkommenden
Dach=
decker= und Spenglerarbeiten, ſowie die
Blitz=
bleitungsanlage ſollen vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem unterzeichneten Amte
(Grafenſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9)
während der Dienſtſtunden offen, woſelbſt
auch die Angebotsſcheine abgegeben werden.
Angebote ſind bis
Montag, den 4. April 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Verdingungsunterlagen werden nach
aus=
wärts nicht verſandt.
Darmſtadt, am 22. März 1910.
Stadtbauamt.
(6502ds
Buxbaum.
Stener=Erhebung.
Das 5. und 6. Ziel der
Gemeinde=
ſteuern für das Rechnungsjahr 1909 iſt,
Lei Vermeidung der Mahnung, bis Ende
dieſes Monats hierher zu entrichten.
Zahlſtunden an allen Werktagen,
vor=
nittags von 8½ bis 12½ Uhr. Vom
1. April ab Beginn der Zahlſtunden um
(5679a
8 Uhr.
Darmſtadt, den 10. März 1910.
Die Stadtkaſſe.
Koch.
Et
Städtiſche Schulzahnalimik
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags.
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5.
(1508a
n verkaufe 1 faſt neuer
Umzugshalbe! Küchenſchrank 15 Mk.
Kommode 6 Mk., 1 Schränkchen 6 Mk., 1
Küchentiſch4 M. Fuhrmannſtr. 16, H. p. (*7479
Verdingunge
Zur Erhebung und Verſtärkung von Landdammſtrecken in der Gemarkung
Lam=
vertheim und zwar der Strecke von der Landesgrenze gegen Baden bis zur Kreisſtraße
Lampertheim-Worms, km 0,0—2,171, und der Strecke von dieſer Straße bis zur
Straßenbrücke über den Rhein bei Worms, km 3,965—8,625, ſollen nachſtehend
ange=
gebene Arbeiten und Lieferungen getrennt oder zuſammen vergeben werden.
1. Erd=, Böſchungs= und Wegebefeſtigungsarbeiten (Los Ia 5987 cbm, Los Ib
15008 cbm, Los Ic 27542 cbm, Los Id 27519 cbm, zuſammen 76056 cbm
Erdmaſſenbewegung).
2. Fundierungs= und Maurerarbeiten (Los III Verlängerung der Flügel zweier
Schleuſen).
Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um dieſe Arbeiten und Lieferungen
ſowie der allgemeinen Bedingungen für die Ausführung wird auf den
Miniſterial=
erlaß vom 16. Juni 1893 verwieſen.
Die beſonderen Bedingungen und die Zeichnungen liegen bei uns (
Mathilden=
platz 15) während der Dienſtſtunden zur Einſicht offen.
Die zu den Angeboten zu verwendenden Vordrucke ſind zum Preis von 0,30 Mk.
für jedes Los und die beſonderen Bedingungen für je eine Losgruppe zum Preis von
0,50 Mk. bei uns erhältlich und können gegen poſt= und beſtellgeldfreie Einſendung des
Betrags auch nach auswärts abgegeben werden.
Angebote, mit entſprechender Aufſchrift verſehen, ſind poſtfrei und verſchloſſen bis
ſpäteſtens
Montag, den 25. April 1910, vormittags 10 Uhr,
bei uns einzureichen, zu welchem Zeitpunkt die Eröffnung der Angebote ſtattfindet.
Zuſchlagsfriſt: 4 Wochen.
Darmſtadt, den 22. März 1910.
Großh. Dammbaubehörde:
Tach langjähriger Tätigkeit als Assistent erstklassiger Zahnärzte und
Dentisten (zuletzt 21
Jahre Assistent bei Herrn Dentist G. Viel
hier) habe mich hier, Ludwigsplatz Nr. 1, niedergelassen
Faben
Alb.
(*7344dsi
Dentist
Sprechstunden: Wochentags 9—1, 2—6, Sonntags 10—12 Uhr.
Künstliche Zähne, Zahnoperationen, Plomben, Kronen, Brücken usw.
kerlaschule u. Lehrerinen Sehmlaf
zu Darmſtadt.
Anmeldungen für das Schuljahr 1910 werden Samstag,
den 2. April 1910, von ½9—½1 Uhr in der Viktoriaſchule
(Hochſtraße Nr. 44) entgegengenommen.
(Geburtsſchein, Impfſchein, letztes Schulzeugnis.)
Der Unterricht beginnt Montag, den 4. April, 8½ Uhr.
Darmſtadt, den 12. Februar 1910.
Die Großherzogliche Direktion.
Dr. Otto.
2881a)
Hohere Mäochenſchule Jorin. Euſtils. Keineln.
Anmeldungen für die Klaſſe X, Kx, VIII und VII werden
Samstag, den 2. April 1910 im Schulhauſe, Zimmerſtraße 5,
von ½10—1 Uhr entgegengenommen.
(Geburtsſchein, Impfſchein, letztes Schulzeugnis.)
Der Unterricht beginnt Montag, 4. April, um 8½ Uhr.
Die Direktion: Dr. Otto.
2882a)
Großherzogliches Realgymnaſium mit Vorſchuie für
Realgymaaſium und Oberrealſchule.
Am Freitag, den 1. April ds. Js., vormittags von 9—12 Uhr, werden
Anmeldungen
für alle Klaſſen im Anſtaltsgebäude (Direktorzimmer) entgegengenommen.
(6555si
Die Großherzogliche Direktion:
Münch, Geh. Schulrat.
Staatl. kongess. und beaufsichtigte
Hessische Handelslehranstalt
Rheinstrasse 1
Darmstadt
am Ernst-Ludwigsplatz.
I. Einjährige Handelsschule mit vollem Tagesunterricht.
II. Halbjahrskurse zur Vorbereitung für den kaufm. Beruf.
Das Sommersemester beginnt Dienstag den 12. April, 8 Uhr.
Anmeldungen werden frühzeitig erbeten.
(2492a
Prospekte durch Wilh. Siedersleben, staatl. geprüfter Handelslehrer
und zwar an der Handelshochschule zu Leipzig und der Akademie für
Sozial- und Handelswissenschaften zu Frankfurt a. M.
Arist
idter Pädagogium
58 Heerdweg 58
ſtaatlich konzeſſionierte und beaufſichtigte Privatſchule mit Real= und Gymnaſial=
Abteilungen und den Klaſſen Sexta bis Oberprima.
Sorgfältige und gewiſſenhafte Vorbereitung zum Einjährigen=, Primaner= und
Abiturienten=Examen, auch für Damen.
(B4534
An der Anſtalt unterrichten 14 Lehrer.
Im Jahr 1909 beſtanden 16, im Frühjahr 1910 11 Einjährige.
Näheres durch den Leiter
M.=Elias.
Die vermißten Einlagenbücher
lautend auf den Namen
Nr.
Jäger, Witwe,
1177a
Feyd, Magdalene,
6636
Feyd, Suſanne,
19769
Pühler, Friederike,
23344
Luck, Lina,
49356
Meiß, Ludwig,
49468
Siebold, Eliſabethe,
49816
Kröhler, Karoline,
51484
Feyd, Friedrich,
103528
der ſtädtiſchen Sparkaſſe Darmſtadt werden
nach deren Satzungen § 20 für kraftlos
er=
klärt, wenn ſie nicht
innerhalb drei Monaten
bei dieſer Kaſſe vorgezeigt werden.
Darmſtadt, den 18. Februar 1910.
Der Verwaltungsrat der ſtädtiſchen Sparkaſſe.
(3830a
Purgold, Direktor.
Bekanntmachung.
Samstag, den 9. April I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die dem Emil Werner dahier zuſtehende
Liegenſchaft:
qm
II 94231/100 91¾10 Grasgarten (
Bleich=
platz) Nieder=
Ram=
ſtädterſtraße,
II 94285) 167 Hofreite daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K13/10
werden.
Darmſtadt, den 22. Februar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
(L4342,63
Müller.
Flur Nr.
Bekanntmachung.
Samstag, den 9. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Reſtaurateur Wilhelm
Fried=
richs dahier zuſtehende Hofreite:
qm
Nr.
Flur
IV 456¼/10 208
Schloßgarten=
ſtraße 11,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
K24/10
werden.
Darmſtadt, den 21. Februar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt 1.
(L4341,63
Müller.
Bekanntmachung.
Auf Antrag des Konkursverwalters ſoll
das dem Georg Diehl dahier gehörige
Brauereianweſen, Dieburgerſtraße Nr. 96:
Flur Nr.
qm
723¾/10 Hofreite,
III 112 3
III 110¾0 198
Grabgarten,
Donnerstag, den 31. März I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
in unſerem Bureau, Grafenſtraße Nr. 30,
öffentlich verſteigert werden.
Darmſtadt, den 15. März 1910.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L6057,64
Bekanntmachung.
Montag, den 2. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Bauunternehmer Chriſtoph
Simon dahier zugeſchriebenen Immobilien:
qm
Nr.
Flur
I 537//10 241 Hofreite
Zimmer=
ſtraße,
I 536//10 54 Grasgarten mit
Gartenhaus daſ.,
IV 369 405 Hofreite
Fuhrmanns=
gaſſe,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K39/10
Darmſtadt, den 22. März 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L6565,65
Verſteigerung.
Am Mittwoch, den 30. März 1910,
830 vormittags,
werden auf dem Wagenhaushofe hierſelbſt,
Eſchollbrückerſtraße 18, Zeltſäcke,
Karabiner=
riemen, Mündungsdeckel, Lederſachen,
Werk=
zeuge, alte Metalle, alte Materialien ꝛc.
und 2000 Munitionskörbe mit 2000
Rah=
men, die ſich als Flaſchenbehälter eignen,
öffentlich meiſtbietend gegen Barzahlung
verkauft.
(6485ds
Die Verkaufsbedingungen ſind beim
Artilleriedepot einzuſehen.
Artilleriedepot Darmſtadt.
Pferde=Verkauf.
Dienstag, den 29. März ds. Js.,
vormittags 10 Uhr,
wird auf dem Hofe der Kaſerne Heide
bergerſtraße 47 eine für den Dienſt nich
geeignete Remonte öffentlich meiſtbieten
verkauft.
(6558
Darmſtadt, den 23. März 1910.
II. Abteilung
Feld=Artillerie=Regiments Nr. 25
Invaliden una Kriesstellnehme
erhalten Auskunft, ſowie Hilfe und Ra
Hess. Bureau, Darmstadt, Kirchstr. 21. (607
ließener Pferde-LosedIMk.
ſind in allen durch Piakate kremtlichen
Geſchäften zu haben. Zieh. 7. April.
30000 Lose u. 16500 Mk. Gew.
General=Vertrieb: Richard
Buch-
acker, Gießen. Daſ. 11 Loſe für
10 Mark, für Porto und Liſte 25 Pfg.
(4762a
mehr.
Gebr. Piano
aufrechtſtehend, von renommierter Firm
äußerſt preiswert zu verkaufen. Gefl. Oft
unter M. L. 1941, an die=Exp. (6557ss
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. März 1910.
Nummer 7
99.
macht feinen Kaffee!
Doxa” erspart die Hälfte Bohnenkaffee!
Nur 3 Gramm (— 1 Messerspitze voll) „DOxA‟ mische man mit 1 Lot Kaffee,
nachdem derselbe gemahlen ist und schütte den Kaffee dann in gewohnter Weise auf.
Man erhält dadurch dasselbe schöne Getränk wie sonst mit dem doppelten
Quantum Kaffee.
(65670I
Preis für ein grosses Paket für 40 bis 50 Liter Kaffee nur 20 Pfg.
Fabrikant: Werner Breuer, Artuswerk, Rodenkirchen-Cöln.
mit ſchöner Handſchrift ſucht
Fräulein Stelle auf Bureau oder
ſonſtigen Poſten auf ſofortigen Eintritt.
Gefl. Offerten unter A 19 an die Exped.
ds. Bl. erbeten.
(*7401
Fräulein
perfekt in Stenographie, Schreibmaſchine,
ſowie in einfacher, doppelter und
amerika=
niſcher Buchführung und allen Kontorarb.,
ſucht paſſ. Stelle. Off. u. A22 Exp. (*7411
Gutempf. Mädchen nimmt Monatsſt.
an, vor= u. nachmittags, geht auch als
Aush. Heidelbergerſtr. 110.
(B6626
Haushälterin.
Aelt. Mädch., erfahr. in Küche u. Haush.,
mit langjähr. Zeugn., wünſcht die Führung
eines einf. Haushalts z. übern., bei kl.
Ver=
gütung, wo ſie ihr 10 J. alt. Kind bei ſich
haben kann. Offerten unter A 41 an die
Expedition dieſes Blattes.
(*7461
*7326) Gebildetes Fräulein ſucht Stell.
zur Führung eines Haushaltes. Offerten
unter T 69 an die Expedition ds. Bl.
Stelle ſucht Stütze
ſofort oder ſpäter in gutem bürgerl.
Haus=
halt, wo Mädchen vorhanden (28jähr,
Zeug=
niſſe) und in allem bewandert.
Stellen=
bureau Nöſinger, Magdalenenſtr. 21. (*7468
*7483sm) 1 16jähr. Mädchen ſucht Stelle;
desgl. 1 14jähr. tagsüber zu Kindern.
Näheres Moosbergſtraße 63, III. r.
7464) Aelteres, einfaches Mädchen, das
in der feinen u. bürgerl. Küche ſehr
er=
fahren, ſucht tagsüber für Küche und leichte
Hausarbeit Beſchäftig. Viktoriaſtr. 98, 3. St. l.
*7422sim) Mädchen, welches kochen und
alle Hausarbeit kann, Landmädchen, darunter
Oberheſſinnen, ſuchen zum 1., 15. April, 1.
Mai Stellen. Frau Neßling, Ludwigſtr. 8.
*7450sm) Jung. Mann, ſeith. auf
An=
waltsbureau tätig, mit Schreibmaſch. und
Stenogr. vertr., ſucht ähnliche od. anderw.
Stellg., evtl. Kaſſierpoſten. Kaut. b. 500 Mk.
möglich. Zeugn. z. Verfügung. Offert. unt.
A 37 an die Expedition ds. Bl. erbeten.
4376a) Tüchtiger Rechn.= u. Verw.=
Beamter übernimmt Stellung, Führung
und Reviſion v. Rechng., ſonſtige Rechn.
u. Verwaltungsangel.,) Korreſpondenz
und dergl. Gefl. Zuſchriften unt. P 69
an die Expedition ds. Bl.
*7478) Sohn achtbarer Eltern, welcher die
Mittelſchule beſuchte, möchte in ein
Bank=
geſchäft oder Rechtsanwalts=Bureau als
Lehrling eintreten. Offert. unter A 45
an die Expedition.
Tüchtige Stenotypistin
für Adlermaſchine geſucht. Offert. mit
Ge=
haltsanſpr. ꝛc. u. 221 a. d. Exp. (*7031oms
49
Frauen und Mädchen
ſowie jugendl. Arbeiterinnen
finden dauernde u. lohnende Beſchäftigung.
Wolf Strauss, Sortieranſtalt
5597a) Gräfenhäuſerweg 65.
Tapeziernäherin
tüchtig und erfahrene Arbeiterin, die
auch die Inſtandhaltung des
Möbel=
lagers zu beſorgen hat, für dauernd
geſucht
(6540a
Ludwig Stritzinger
Heinrichſtraße 67, Ecke Martinſtraße.
Lehrmädchen geſucht!
6519a) Damenkonfektion, Grafenſtraße 35.
*7388ds) Ordentl. Lehrmädch. aus guter
Familie gegen ſofortige Vergütung geſucht.
Jakob Skurnik,
en gros Papierwaren en detail,
Wendelſtadtſtraße 28.
6481a) Junge Mädchen kön. d.
Kleider=
machen gründl. erlernen. Zuſchneid.
unent=
geltl. Konfektion, Saalbauſtr. 26, I.
Elegante und solide
Damen-, Herren- u. Kinder-
Schanwaren
: kaufen Sie am billigsten .
im
1 Louisenplatz 1.
(6639
TochterachtbarerESiten
Lehrmädchen, wird zur gründlichen
Ausbildung angenommen
Val. Grab, Hoffriſeur,
5770a)
Wilhelminenſtr. 13.
Lehrmädchen
(6396a
bei ſofortigem Verdienſt für ein Konfektions=
Geſchäft geſucht. Zu erfrag. in der Exped.
Lehrmädchen
aus guter Familie geſucht
J. Ph. Leuthner,
Hofpapierhandlung.
Meldungen Ernſt=Ludwigsplatz 2,
II. Stock, r. erbeten.
(4428a
Lehrmädchen geſucht
Modes, Ludwigſtraße 17, I. (4303a
3917a) Lehrmädchen ſofort geſucht.
Damenkonfektion, A. Herber,
Luiſenſtraße 34.
Lehrmädchen gesucht
(*7252mds
Blusengeschäft, Wilhelminenſtr. 29.
Lehrmädchen
welches das feinere Putzfach erlernen will,
wird angenommen
(6354msms
Sophie Duft, Ernſt=Ludwigſtr. 5.
Lehrmädchen
mit guter Schulbildung zum baldigen
Ein=
tritt gegen ſofortige Vergütung geſucht.
Louis Noack, Inh. Adolf Riehl,
Hoflieferant (6583sm) Eliſabethenſtr. 12.
Lehrmädchen
zum 1. April gegen ſofortige Bezahlung ſucht
Papierhandlung Hipfel,
6581)
Karlsſtraße 67.
Tüchtiges Mädchen
das gut kocht, per 1. April geſucht
Viktoria=
ſtraße 30, I.
(5584a
Fleißiges und zuverläſſiges
Dienstmädchen
das ſchon in einem beſſeren Haushalt gedient
hat, zum 1. April geſucht. Näheres in der
Expedition ds. Blattes zu erfahren. (5381t
Herrschaftsköchin
mit guten Zeugniſſen zu alsbaldigem
Ein=
tritt geſucht Wilhelminenſtr. 43. (B5729
V
Tucht. Hausmädchen
f. 1. April geſucht Eliſabethenſtr. 2, I. (*7323ds
Tüchtiges und zubekläſiges
bei gutem Lohn zum
Dienſtmädchen 1. April geſucht.
Heidelbergerſtraße 65, 1. Etage. (B6442
Ein ältlres, ſelbſtändiges Mädchen
für die Küche geſucht. Eintritt 1. April.
Hoher Lohn. — Kölnischer Hof,
Bleichſtraße 51.
(6177somf
Zuverläſſiges Mädchen
aus guter Familie, welches kinderlieb iſt,
nähen und Wäſche ausbeſſern kann, zum
1. April geſucht. Küchenmädchen vorhanden.
Frau Poſtrat Gehlhar, Stiftſtr. 9, I. (*7211ids
Wegen Erkrankung
des I. Hausmädchens ſuche ich ein
Hausmädchen
welches ſervieren, nähen und bügeln kann.
Gräfin Spee, Artillerieſtr. 9. (*7372ds
Geſucht für den 1. April ein junges beſſ.
Mädchen
für den Tag über. Kleine Familie.
6582)
Inſelſtraße 42, 1. Stock.
Aelteres, tüchtiges
(B6586
Mädchen
für alle Hausarbeit für kleinen
herrſchaft=
lichen Haushalt nach auswärts geſucht.
Guter Lohn. Näheres in der Expedition.
661) Eine ältere Dame ſucht ein
ſolides zuverläſſiges evangeliſches Fräulein
mittleren Alters mit gutem Charakter aus
beſſerer Familie für dauernde Stellung,
zur Unterſtützung im Haushalt, welches
Verſtändnis in Zimmerarbeit, im Nähen
und im Kochen hat, mit perſönlichen
Em=
pfehlungen. Mädchen vorhanden. Offert.
unter W 23 an die Exped. d. Bl.
7467) Stellen finden: Beſſere Stütze über
26 J., Hausmädch., Alleinmädch. in
Privat=
u. Geſchäftshäuſer, ſowie jüngere Mädchen
auf ſofort und ſpäter Stellenbureau
Nösinger, Magdalenenſtraße 21.
Suche in grosser Anzahl:
Köchinnen, Hausmädchen, Alleinmädchen,
welche kochen u. nicht kochen, in Herrſchafts=,
Privat= u. Geſchäftshäuſern ſofort u. ſpäter.
Frau Dingeldein, Stellenbüro, Schützen=
(*7480
ſtraße 10½, Telephon 531.
für ſofort
Mädchen oder Frau zur Aushilfe
Fuchsſtraße 18, part. (*7476
geſucht
7481) Anſtändiges Mädchen für
Sonn=
tags zum Servieren geſucht Bureau Frau
Dingeldein, Schützenſtr. 10½
ſofort
Tüchtiges Küchenmädchen geſucht
Tüchtiges Mädchen
per 1. April nach Griesheim geſucht.
Näheres Ernſt=Ludwigſtraße 18, 1. E
mittags bis 2 Uhr.
*7463) Köchin, Hausmädchen, Zimm
ältere u. jüngere Alleinmädch. für Pr
u. Geſchh. hier u. ausw. z. 1. u. 15.
geſ. Schulz, Stellenb., Schulſtr. 3.
Junges, ſaub. Dienſtmädche
vom Lande für kleinen Haushalt ge
Nieder=Ramſtädterſtr. 35, pt. (6631s
Stellensuchende Mädch
jeder Art erhalten fortwährend gute,ſ
auch paſſende Stellen durch
Frau
Weissmantel Arbeitsnachweis
Eliſabethenſtraße 37.
Gesucht
ein ordentliches Mädchen in kleine fra
loſe Familie (Geſchäft), auch Mädchen
größerem Kinde (Mädchen), das ſie bei
haben kann, wäre mit beſcheidenen
ſprüchen angenehm. Offerten unter A.
an die Expedition ds. Blattes.
Ein zuverlässiges Mädche
welches gut bürgerlich kochen kann und
allen Hausarbeiten vertraut iſt, im Alter
20—30 Jahren wird von ält. Ehepaarge
für 1. Mai. Nur ſolche, welche gute
niſſe nachweiſen können, mögen ſich me
6572) Friedrichstrasse 17, 1.C
6589) Zu einſ. Kinde per 15. April ge
M
tüchtiges, erfahrenes Mädch
welches perfekt waſchen, bügeln u. ſervi
kann und beſte Zeugn. aus feinem H
beſitzt. Vorerſt ſchriftl. Offerten unter 2
der ſeith. Tätigkeit unter A 25 an die
pedition dieſes Blattes erbeten.
Or-Wpmeiehenn
Feder Versicherung
Vertreter für erſtklaſſige
ſellſchaft geſucht. Off. u. D. L. 4
an Daube & Co., Frankfurt a. M. (56
Vertreter
in Bäckerkreiſen langj. eingeführt, ge
hohe Proviſion geſucht
Paul Wittig, Backſchüſſelfabr., Radebeul-Dres
27
verla
ger Stellung sucht die
„Deutſche Vakanzenpo
Eßlingen 143.
(14
Haeslerer und Reisen
werden zum Vertrieb eines überall
(664
geführten und ſtreng reellen
Hausmittels (frei und le
verkäuflich
ſowie meiner Kräutertee’s geſucht.
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Geſchäftsgewandter Hert
fleißig und unbeſcholten, findet bei re
ellem Unternehmen feſte Anſtellung
Vierwöchige Probezeit. Aufgeweckte
Arbeiter oder Handwerker wird eben
falls berückſichtigt. Man wende ſic
ſchriftlich unter U 373 an Haaſen
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(5930f
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50 Jahre nur in beſſeren Kreiſen arbeite
Lebens=Verſicherungsgeſellſchaft
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Nicht=Fachleute erhalten Unterſtützu
eventl. wird Fixum gewährt. Offerten
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Tüchtiger, redegewandter
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zwecks Beſuch alter Stammkundſchaft
reellen Artikel bei höchſtem Verdie
geſucht. — Offerten unter A 44 an
(*7
Expedition ds. Bl.
Stadtreisende
für Frauenartikel ſucht das Verſandhe
(66477
G. Klötzſch, Leipzig.
Woch
Wir suchen b. 25 Mk. lohn
Proviſion e. redegew. Mann (mögl. Radfa
z. Beſuch d. Landlte. Off. Existenz L.
5242 an Rudolf Mosse, Leipzig. (660
Abſolvent der
Bangewerkſchule geſucht.
Eintritt ſofort, nur mit beſten
Zeug=
niſſen verſehene Bewerber werden
be=
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b) 3. Feiertag: Feſtmarſch von Hentſchel. Ouvertüre zu „Das goldene Kr
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Ein Oſterfeſt vor 1900 Jahren.
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Es war im Aaſturmonat des Jahres 9 n. Chr.
Schwer ſeufzten die germaniſchen Völker unter der
immer drückender werdenden Herrſchaft der römiſchen
Sachwalter. Nach römiſchem Recht, in fremder Sprache
hörte der Germane Gericht halten und mancher mußte
über ſich um geringfügiger Urſache willen die höchſte
Schmach des freien Mannes, Rutenſtreiche, über ſich
ergehen laſſen. Die höchſte Willkür entfaltete der
rö=
miſche Statthalter Varus, und, wenn auch heimlich der
Groll gegen die Fremdherrſchaft immer mehr wuchs,
offen wagte ſich keiner aufzulehnen und ſtolz berichtete
Varus nach Rom, daß er die Barbaren mit Rute und
Beil gezähmt habe.
Nicht weit von den Ufern der Weſer ſtand ein
ger=
maniſches Gehöf: und um dasſelbe zerſtreut eine kleine
Anzähl Häuſer und hölzerner, lehmverkleideter Hütten.
Es war der Hof Herismunds, eines Edeling der
Che=
rusker, Heerführer und erwählter Richter einer
Hun=
dertſchaft. Doch er weilte nicht daheim, ſeit einer Woche
ſchon harrte ſeine Frau mit den Kindern und Hörigen
des Gebieters, den Varus an ſeinen Hof entboten
hatte.
Rauſchend fuhr der Wind durch die dichten
Kro=
nen der mächtigen Eichen und Buchen, aus finſteren
Wolken ſtrömte der Regen herab, müden Schrittes ging
ein Mann ſeinen Weg. Noch finſterer als die
ſchwar=
zen Wolken war ſein Antlitz und es hellte ſich auch
nicht auf, als er, auf die Lichtung heraustretend, den
Hof vor ſich liegen ſah. Er trug nicht Wehr noch
Waffe, zu jener Zeit eine auffallende Erſcheinung, wo
das Schwert als unzertrennlicher Begleiter des Freien
galt, und ein Freier war es, das bewieſen die langen,
rotblonden Haare, die im Sturme um ihn flatterten;
Herismund war es, der zu ſeinem Heim zurückkehrte.
Auf hohem Roſſe, gewaffnet, war er ſtolzen Blickes
weggeritten, zu Fuße, ohne Waffen und gebeugten
Hauptes kehrte er zurück. Mit ſcheuem Gruß kam ihm
ſein Weib entgegen, als er die Halle betrat, er achtete
ihrer kaum und nicht der Kinder, die ihn umringten,
nur als ihn Heribert, ſein zehnjähriger Knabe,
ver=
wundert fragte: „Vater, wo haſt du Schwert und Schild
gelaſſen, warum kamſt du gegangen?”, da ſtieß er
grimmig hervor: „Hätte ich es, ſäße ich nicht hier,
dann hätte mich eine lichte Wunſchmaid ſchon
empor=
getragen zum Wohnſitze der Aſen, zu Wodans Tafel,
und wahrlich, beſſer wäre mir.”
Die Nachricht von der Heimkehr Herismunds hatte
ſich verbreitet und Hörige und Freie traten ein, ihn
zu begrüßen. Stummen Dank nickte er jedem, erſt
als die Männer an der langen Tafel ſaßen und die
Metkanne kreiſte, da erhob er ſich von ſeinem Platze
und dumpf erſcholl ſeine Stimme:
„Iſt einer unter euch, der nicht des Römers
Will=
kür empfunden, deſſen Herz ſich nicht aufbäumt gegen
ihn, dann will ich ſchweigen.”
Keiner antwortete, bis der greiſe Wittegaſt ſprach:
„Was fragſt du, geh’ bis an die Elbe, geh’ bis zur
Verra, du wirſt keinen im Lande finden, der nicht des
Römers ſchwere Hand gefühlt.”
„So will ich euch ſagen, was mir geſchehen. Ihr
wißt, daß mir Varus Botſchaft ſagen ließ, daß er mich
in ſeinem Lager erwarte. Unheil ahnte ich, und ſchlecht
fielen die Runen, die ich befragt, doch ärger kam es,
als ich dachte. Schwelgend mit den Heerführern traf
ich den Statthalter und freundlich war ſeine Rede,
mit der er mich begrüßte. Mein Roß ließ er
hinweg=
führen von Dienern und meine Waffen ſollte ich
ab=
geben und an ſeinem Tiſche Platz nehmen. Als ich
zögerte, meinte er, es ſei Sitte bei den Römern,
unbe=
waffnet beim Mahle zu ſitzen. Widerwillig legte ich
Schwert und Speer weg, da fuhr er gleißneriſch fort,
er habe gehört, daß ich Freund der Römer ſei, darum
wolle er mich überzeugen von der Römer Reichtum und
Dankbarkeit, mit der ſie treue Dienſte zu belohnen
wiſ=
ſen; ich ſolle in ſein Heer als Hauptmann eintreten
gegen reichen Sold. Da wandte ich mich zum Gehen
und verlangte meine Waffen und mein Roß, verächtlich
rufend: „So reich iſt Dein Kaiſer nicht, daß Herismund
in ſeinem Heere dienen möchte.” Kaum hatte ich das
Wort geſprochen, als mich auf einen Wink von ihm
Kriegsknechte, die ſchon darauf vorbereitet geweſen ſein
mußten, von hinten niederriſſen. O, hätte ich mein
Schwert in Händen gehabt, ſie hätten es gebüßt, daß ſie
an einen Edeling Hand gelegt; zweimal rang ich mich
los, bis mich die Uebermacht bezwang. Mit Riemen
banden ſie mich und höhniſch lächelte Varus: „Du haſt
Deinen Herrn geläſtert, führt ihn hinaus in den Hof,
gebt ihm zwanzig Streiche auf den Rücken und dann
mag der Narr heimziehen, Roß und Waffen ſind
ver=
fallen und zur Sühne für die vermeſſene Rede ſendeſt
Du mir gleich nach Deiner Heimkehr für jeden Streich,
den Du empfangen, ein ſtarkes Roß, ſonſt fällt Dein
Haupt unter dem Beile, ehe der Monat endet.” Und
es geſchah; ſchmachbedeckt kehrte ich heim, doch im Blute
des Römers wollte ich mich rein waſchen; morgen gehe
ich wieder fort, ſcheinbar die Roſſe nach dem Lager
brin=
gend, mein Schwert lege ich aber dort nicht früher ab,
bis es vom Römerblute trieft und Varus unter meiner
Hand gefallen iſt.”
Lautes Murren hatte oft ſeine Rede unterbrochen,
und als er geendet, da drängten ſich die Männer um
ihn und der trotzige Marko rief: „Nicht allein ſollſt Du
hinziehen zum Hofe des frechen Fremdlings, wir alle
ziehen mit Dir und mit dem Schwerte in der Hand
wol=
len wir rechten.”
„Und das gleiche Schickſal teilen” fiel eine tiefe
Stimme ein; unbemerkt war während des Tumultes
ein neuer Gaſt in Herismunds Halle getreten. „
Tö=
richte Rede führteſt Du und wenig Wohl brächte Euer
Tun. Was wolltet Ihr mitten im Kriegslager?
Er=
drücken würde Euch die Uebermacht, ehe Ihr noch ferne
des Statthalters Angeſicht geſchaut.”
Auf fuhren die Männer von ihren Sitzen und
Marko ſchrie: „Wer biſt Du, der Du ſolche Rede führſt,
ſeit wann ſpricht ein Krämer in der Verſammlung freier
Männer? Hebe Dich hinweg, ſonſt weiſt Dir mein
Speer den Weg.”
„Haltet heilig den Frieden meines Hauſes,” gebot
Herismund. Dann wandte er ſich zu dem Krämer:
„Nicht ſcheinſt Du mir zu ſein, was Dein Kleid
gibt; noch nie ſah einen Cherusker ich den Kram
tragen.”
„Dein Auge hat nicht getäuſcht, Herismund, ie
kein Krämer, und nicht Meſſer und Spangen verh
ich, ſondern ich trage eine Botſchaft von Gau zu
Morgen, wenn der Oſtara Feuer von den Höhen
men, will ich Euch dieſe Botſchaft künden. Heute
gönne mir Ruhe, weit war mein Weg.”
„Herismunds Haus ſteht jedem offen; wir n
morgen hören, was Du uns zu ſagen haſt.
Lange noch ſaßen die Männer beiſammen, Red
Gegenrede tauſchend, bis die qualmenden Kien
ausgelöſcht wurden und die Gäſte heimwärts ſchr
Klar brach nach der Regennacht der Morgen an
die Frühlingsſonne trocknete die Wege. Knaben
Mädchen trugen emſig Reiſig und Scheite zuſar
zum Feuer, das dem wiederkehrenden Frühlinge
holden Oſtara zu Ehren am Abende flammen
Viele waren gekommen, denn es hatten die Mi
von Herismunds Hauſe die Kunde verbreitet, dat
Fremdling im Gau weile, der Botſchaft habe für
Volk. Und man flüſterte, es ſei etwas gegen die
haßten Römer im Werke.
In Dämmerdunkel lagen die düſteren Wälde
flammte auf der Höhe das erſte Feuer auf, der Pr
brachte das Opfer und Oſtaras Feſt ward gefeiert
germaniſcher Sitte. Da trat der Fremde in den §
doch heute trug er die Kleidung eines Edeling.
das Feuer ſtellte er ſich und frug:
„Iſt keiner hier, der nicht in den Kreis gehört,
ich ſprechen?”
„Rede,” antwortete Herismund, „kein Römer
ſich auf meinen Marken in den Schein von Oſt
Feuer wagen.”
„So höret denn. Mich ſendet Arminius, der
ruskerfürſt. Heil ihm! Am Hofe zu Rom hochgeſe
lernte er Römerſitten, römiſche Kriegsführung
römiſche Sprache, aber deutſch blieb ſein Herz und
Denken. Nicht länger will er die Schmach der Fr
herrſchaft dulden; ſchon eilen von Gau zu Gau B
Sueven, Hermionen, Ubter, Hermunduren, Her
Chatten und noch viele andere Stämme harren ſe
Rufes, ein allgemeiner Aufſtand ſoll ſich erheben
die Römer hinwegfegen aus allen Gauen wie St
Doch kein Zeichen ſoll unſere Abſicht den Feinden
raten, bis der Tag der Rache gekommen. Deshalb
ich zu Euch; Arminius hat erfahren, welche Schmach
edler Herismund, erduldet und er läßt Dir ſagen,
ſollteſt die geforderte Buße entrichten; ſende an V
die Pferde, Ruhe ſoll im ganzen Lande herrſchen,
ſich die Römer in Sicherheit wähnen, aber wenn
vorbereitet iſt, dann werden ſich Tauſende
Schwe=
an einem Tage erheben, Arminius ſelbſt wird an
Spitze ſtehen und Oſtaras Feſt ſoll heute zum le
Male unter römiſcher Herrſchaft gefeiert worden ſe
Wuchtig hatte der Bote geſprochen, und als er
endet, erklangen die Schwerter in der Luft aneina
und die Schilde dröhnten zuſammen. „Heil Arm
brauſte es und beſchloſſen ward, dem Worte des Fü:
zu folgen. Hoch auf zum Himmel ſchlugen die F1
men, welche die bärtigen Geſichter beleuchteten und
ihrem Scheine ward die Erhebung beſprochen, wi
die Fremdherrſchaft brechen ſollte. Das war ein O
ſeſt vor 1900 Jahren.
Im Seprember desſelben Jahres wurden die
gionen des Varus im Teutoburger Walde verni=
und er ſelbſt ſtürzte ſich in ſein Schwert; Arminius e
ward als Befreier Deutſchlands geprieſen, ſo
deutſche Zungen reichten.
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A.W. ZiMMERMANN
fernereter Daftits Fa0f Herengletr. erüet
e tücht., ſelbſt, nimmt noch
Schneiderin, einige K. an, in u. außer dem
Hauſe Soderstr. 22, part. Karte gen. (*7459
Programm
zu dem am Montag, den 28. März, von
11½—12¼ Uhr mittags, auf dem
Parade=
platz ſtattfindenden Konzert, ausgeführt
von der Kapelle des Großh. Heſſ. Train=
Bataillons Nr. 18.
1. „Mit Paradeflaggen”, Marſch von
Blankenburg. 2. Ouvertüre zur Op. „Die
ſchöne Galathe” von Suppé. 3. Melodien
aus der Op. „Hoffmanns Erzählungen”
von Offenbach. 4. „Morgenblätter”, Walzer
von Strauß. 5. Nachruf an C. M. v. Weber,
Fantaſie von Bach. 6. Kaiſer=Parole,
Marſch von Teike.
Küiſer=g
anorama.
1 LuiſenplatzLuiſenplatz 1.
Die Sehenswürdigkeiten am (6578
Rhein
von Köln bis Mainz.
Großherzogliches Hoftheater.
Montag, den 28. März 1910.
142. Abonnements=Vorſtellung.
Abonnement D 36.
Siegfried.
Zweiter Tag aus der Trilogie „Der Ring
des Nibelungen” in 3 Aufzügen
von Richard Wagner.
Muſikal. Leit.: Hofkapellm. Hofrat de Haan.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdek.
Perſonen:
F
Siegfried .
, „
. . . Hr. de Leeuwe
Mime .
. . . Hr. Dramſch:
Der Wanderer .
. Hr. Hönel
Alberich.
Fafner .
. . . . Hr. Hoff
Frl. Howard
Erda.
Brünnhilde
Fr. Morny
Die Stimme des Wald=
. Frl. Suchanek
vogels . .
Siegfried . . Hr. Kammerſänger Fritz
Rémond vom Opernhaus in Cöln a. Rh.,
als Gaſt.
Nach dem 1. und 2. Aufzuge findet je eine
längere Pauſe ſtatt.
Preiſe der Plätze.
Proſzeniumsloge 6 Mk., Fremdenloge 6 Mk.,
Balkonloge 5 Mk., 1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang
(1. bis 6. Reihe) 2.50 Mk., (7 und 8. Reihe,
2.— Mk., Sperrſitz (1. bis 13. Reihe) 4.— Mk.)
(14. bis 20. Reihe) 3.20 Mk., Parterre (1. bis
(5. Reihe) 2.70 Mk., (6. bis 8. Reihe) 2.20 Mk.,
1. Galerie 1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pfg.
Anfang 6 Uhr. — Ende 11 Uhr.
Kartenverkauf von 11—1 Uhr und von
5 Uhr an.
Anfang des zweiten Aufzuges 7¾ Uhr.
Anfang des dritten Aufzuges 9½ Uhr.
Mühlſtraße 78.
DARMSTADT. Ecke Niederramſtädterſtr.
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Reelle Bedienung.
Muſterkarten werden auf Wunſch ins Haus gebracht.
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Gebrüder Lismann, Frankfurt a. M.
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(H6221
Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Dienstag, 29. März. 143. Ab.=Vorſt. C 37.
Zum erſten Male: „Der Graf von
Zuxemburg.” Operette in 3 Akten von
Willner und Bodanzky. Muſik von Franz
Lehär. Große Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 30. März. 144. Ab.=Vorſt. A 35.
Zum erſten Male wiederholt: „Der dunkle
Große Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Punkt.”
Donnerstag, 31. März. 145. Ab.=Vorſt.
„Wenn der junge Wein
B 37.
blüht.‟ Große Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Aus dem Spielplan.
Außer Abonnement.
Bei ermäßigten Preiſen:
Goethe’s Fauſt=Tragödie.
Muſik von Eduard Laſſen.
Zykliſche Aufführung an vier Abenden.
Erſter Abend:
Freitag, den 1. April 1910.
Vorſpiel auf dem Theater.
Prolog im
Himmel.
Der Tragödie erſter Teil
(I. Abteilung) in 4 Akten.
Zweiter Abend:
Samstag, den 2. April 1910.
Der Tragödie erſter Teil
(II. Abteilung) in 5 Akten.
Dritter Abend:
Montag, den 4. April 1910.
Der Tragödie zweiter Teil
(I. Abteilung).
Vierter Abend:
Dienstag, den 5. April 1910.
Der Tragödie zweiter Teil
(II. Abteilung).
Die verehrl. Abonnenten haben ein
Vor=
kaufsrecht in der Art, daß ſie am
Diens=
tag, den 29. März, gegen Vorzeigung
ihrer Abonnementskarten, ſich Plätze (ihrem
Abonnementsplatz entſprechend) für den
Zyklus (vier Abende) ſichern können und
zwar Ganz=Abonnenten von 3½ bis 4 Uhr
und Teil=Abonnenten von 4 bis 5 Uhr.
Der allgemeine Kartenverkauf für den
Zyklus (vier Abende) findet Mittwoch, den
30. März a) für die Galerien von 1 bis
1¼ Uhr, b) für die anderen Plätze von
3½ bis 5 Uhr, ſowie Donnerstag, den
31. März, vormittags von 11 bis 1 Uhr,
zu nachſtehenden ermäßigten Preiſen an der
Tageskaſſe im Großh. Hoftheater ſtatt.
Proſzeniumsloge 12.— Mk., Fremdenloge
12.— Mk., Balkonloge 11.— Mk., I. Rang
9.— Mk., II. Rang 5.— Mk., Sperrſitz
8.— Mk., Parterre 6.— Mk., Erſte Galerie
3.20 Mk., 2. Galerie 1.60 Mk.
An den betreffenden Vorſtellungstagen
werden Karten nur zu Tageskaſſepreiſen
(Erſter Rang 4.50 Mk. Sperrſitz 4.— Mk.
uſw.) verkauft.
Seite 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. März 1910.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Oſtern
Oſter=Sonntag, den 27. März 1910
Hoſkirche: Vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Nachmittags um 3 Uhr: Vesper; danach Beichte.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Kollekte für den Kirchenfonds. — Vormittags 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer D. Diehl.
Nachm. um
Uhr: Liturgiſche Oſterfeier unter Mitwirkung des
Kirchengeſangvereins und der Chorſchule. Kollekte für
den Kirchenfonds.
Stadtkapelle: Vorm. um 7 Uhr: Pfarrer Vogel.
Vorm. um ½10 Uhr: Pfarrer D. Diehl. Feier des hl.
Abendmahls mit Vorbereitung. Kollekte für den
Kirchen=
ſonds. — Vormittags um 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Kleberger.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8½ Uhr:
Diviſionspfarrer Lie. Schettler.
10½ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Kraus.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Vorm. um 10¼ Uhr im Gemeindehaus,
Moller=
ſtraße 23: Pfarraſſiſtent Lautenſchläger. — Vormittags
11½ Uhr: Kindergottesdienſt für den Weſtbezirk. Pfarrer
D. Waitz.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt mit Abendmahl. Pfarrer Deggau.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Kollekte für die
Kirche. Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Walz. Feier des
hl. Abendmahls mit Beichte. — Abends 6 Uhr:
Ober=
hofprediger Ehrhardt.
Pauluskirche: (Kollekte für den Kirchenfonds.)
Vor=
mittags 10 Uhr: Profeſſor Trümpert.
Feier des heil.
Abendmahls. — Nachmittags 2 Uhr:
Konfirmations=
beichte. Pfarrer Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag (1. Oſtertag)
den 27. März, vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Nachmittags um 4 Uhr
Evangeliſationsverſamm=
Abends 8 Uhr:
Blau=
lung. Pfarrer Veller.
kreuzverſammlung.
Am 2. Feiertag fällt die
Verſammlung aus. — Donnerstag, den 31. März, abends
8½ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Veller.
Oſter=Montag, den 28. März 1910
Hofkirche: Vorm. ½10 Uhr: Beichte und Anmeldung
zur heil. Kommunion in der Sakriſtei. —
Vorm. 10 Uhr:
Feier des hl. Abendmahls. — Nachm. um 3 Uhr:
Konfir=
manden=Prüfung.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Nachm. um 3 Uhr: Prüfung der Konfirmanden des
Südoſt bezirks. Pfarrer Kleberger.
Stadtkapelle: Vormittags um ½10 Uhr: Pfarrer
Weißgerber.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8½ Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Lie. Lang.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Konfirmationsfeier des Südbezirks. Heil. Abendmahl.
Kollekte für den Kirchenfonds. — Nachmittags 2½ Uhr:
Vorſtellung und Prüfung der Konfirmanden des
Nord=
bezikrs. Pfarrer Kraus.
Martinskirche: Vorm. um ½10 Uhr: Pfarrer
Wid=
mann. — Um 11 Uhr: Prüfung der Konfirmanden des
Weſtfbezirks. Pfarrer D. Waitz.
Pründnerhaus: Vormittags 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger. Feier des hl. Abendmahls.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Knöpp.
Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. 10 Uhr:
Pfarraſſiſtent Flöel.
Nachm. 2½ Uhr: Prüfung der
Konfirmanden. Pfarrer Walz.
Gemeindehaus, Hofgartenſtr. 8:
Donners=
tag, den 31. März, abends 8 Uhr: Unterhaltungsabend
und Hauptverſammlung des Frauenvereins.
Pauluskirche: (Kollekte für die Pauluskirche.) Vorm.
½10 Uhr: Konfirmationsfeier. Pfarrer Rückert.
Nachm. 5 Uhr: Nachfeier mit Austeilung der
Gedenk=
ſcheine.
Lutheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am 2. hl. Oſterfeiertag, Montag, den 28. März,
vormittags um 10 Uhr, im „Feierabend” Stiftſtraße 47.
Predigt und heil. Abendmahl. (Beichte um 9½ Uhr.)
Pfarrer Müller.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): 1. Oſtertagtag, nachmittags 4 Uhr. — 2.
Oſter=
tag, vormittags 9½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 27. März, vormittags 10 Uhr: Predigt.
Nachmit=
Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule.
tags 4 Uhr: Predigt.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 26. März,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Oſtern
Oſter=Sonntag, den 27. März 1910
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: Auferſtehungsfeier und darauf erſte hl.
Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um
½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr: letzte
hl. Meſſe. — Nachm. um 3 Uhr: Vesper; nach
Beendi=
gung der Vesper Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vor=
mittags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um
Uhr: Verſammlung im Mädchenheim.
Um 6 Uhr:
Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 26. März,
nach=
mittags um 3 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte.
Sonntag, den 27. März 1910
Feſt der Auferſtehung des Herrn
Vorm. von 5 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½ 7 Uhr: Auferſtehungsfeier und hl. Meſſe. —
Um 8 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt.
Um ½10 Uhr:
Feierliches Levitenamt mit Feſtpredigt und Geſang des
Kirchenchors. — Nachm. um 2 Uhr: Feierliche Vesper.
Am Samstag u. Sonntag iſt auch Gelegenheit, italieniſch,
engliſch und franzöſiſch zu beichten.
St. Martinskapelle zu Beſſungen:
Samstag, den
26. März, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
Hochheiliges Oſterfeſt
Oſter=Sonntag, den 27. März 1910
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt mit
Predigt.
— Nachm. um ½3 Uhr: Feierliche Vesper;
darauf Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 26. März, abends
um 5 Uhr: Beichte.
Oſter=Sonntag, den 27. März 1910
Vorm. um ½6 Uhr: Beichte. — Um 6 Uhr:
Aufer=
ſtehungsfeier. — Um ½7 Uhr: Austeilung der hl.
Kom=
munion. — Um ¼10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachmittags um ½2 Uhr: Feierliche Vesper.—
Um
2 Uhr: Beichte.
Kapelle zu Pſungſtadt: Oſter=Sonntag, den 27. März,
vormittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt. Vorher
Beichtgelegenheit.
Oſter=Montag, den 28. März 1910
St. Ludwigskirche: Vorm. von ½6 Uhr an
Gelegen=
heit zur hl. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um
Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militärgottesdienſt. — Um ½10 Uhr: Hochamt. — Um
11 Uhr: letzte heil. Meſſe. — Nachm. um 3 Uhr:
Feſt=
andacht. — An allen Werktagen, vorm. um 6 Uhr:
Ge=
legenheit zur hl. Beichte.
Donnerstag, nachm. um
5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. — Freitag, vorm.
um 9 Uhr: Segenamt zu Ehren des Herzens Jeſu.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Montag, vorm.
um ½7 Uhr: hl. Meſſe.
Nachm. um 4 Uhr: Im
Mädchenheim Verſammlung des Dienſtmädchen=Vereins
und in der Kapelle Vortrag für die Jugendabteilung der
Kongregation. — Um ½5 Uhr: Verſammlung der
Jung=
frauen=Kongregation. — Um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelke der Engliſchen Fräulein: Montag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Sonntag, nachm. um 4 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte. — Montag, vormittags von
½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. — Um ½7 Uhr:
Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½10 Uhr:
Hochamt. — Nachm. um 2 Uhr: Andacht mit Segen.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Sonntag, nachm. um
4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Montag, vorm. um 6 Uhr: Gelegenheit zur
hl. Beichte. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt.
Nachmittags um ½3 Uhr: Feſtandacht. — Bibliothek
(Heerdweg 28): Dienstag nachmittag von 6—7 Uhr.
Donnerstag, nachmittags um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl.
Beichte.
Kapelle zu Eberſtadt: Vormittags um 6 Uhr: Beichte.
— Um ½7 Uhr: Austeilung der hl. Kommumion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachmittags um
½2 Uhr: Oſterandacht.
Während der Woche vorm.
zum 7 Uhr: hl. Meſſe.
The English Church (Hefkirche)
Divine Service
with Celebration of the Holy Communion
on Easter Monday, the 28th of March 1910
at 11,30 a. m.
Reverend Canon Machulich, Chaplainat Homburgv. d. H.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 6. März: Dem Handarbeiter
Wilhelm Obſt S. Michel, geb. 10. Jan. 20. März:
Dem Friſeur Friedrich Franz Gräfe T. Karol=
Elſa Martha, geb. 23. Febr. 19. März: Dem E
an der elektr. Straßenbahn Heinrich Adolf=
Frieda Anna, geb. 3. März. 22. März: Dem
Adam Andreas Wehrum S. Johann Adar
13. Jan. 20. März: Dem Kutſcher Karl Frie
Ludwig, geb. 4. Febr. Dem Briefträger
Philipp Schlößmann T. Margareta Anna, geb.
Dem Kaufmann Karl Chriſtoph ReichT.=M
Margareta, geb. 16. Dez. 09.
Johannesgemeinde: 17. März: Dem?
Johannes Eidenmüller T. Eliſabeth, geb.
19. März: Dem Kaufmann Otto Gerloff S. Ot
Heinrich, geb. 4. März. 20. März: Dem Fr
Ludwig Joſt T. Emma, geb. 12. März. Dem
Karl Zöller T. Anna, geb. 5. Februar.
Martinsgemeinde: 17. März: Dem
Auguſt Traugott Adam Schädel S. Ernſt En
23. Februar. 19. März: Dem Schreiner Ludw
Löhlein T. Meta Paula, geb. 12. Januar.
Paulusgemeinde: 10. März:=Dem
Adam Kinkel S. Walter, geb. 21. Febr.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeind
Stadtgemeinde: 19. März: Norbert Em
in Heidelberg, Rechtspraktikant, und Anna
Apollonia Schneider. Dr. Kurt Jakob Rudolf
Oberlehrer in Bremen u. Anna Eliſabeth Eiſe.
Johannesgemeinde: 19. März: Philix
Bäckergehilfe, und Eliſabeth Baille, von hier.
Martinsgemeinde: 19. März: Heinr
Ludwig Laubach, Zimmermann, und Barbarl
beide hier.
Paulusgemeinde: 12. März: Georg
Balthaſar Aßmuth, Eiſenbahnaſſiſtent, u. Mar
garete Geyer. Friedrich Franz Fay, Kaufm
Mathilde Haupt. 17. März: Hans Karl Albert
Schmidt, in Berlin, Regierungsaſſeſſor, u. K.
Lonſtanze Becher. Philipp Gütlich, Oberlehrer,
ſabeth Magdalene Suſanne Lade. 19. März: L
Dörr, Poſtbote, u. Eliſabeth Katharine Späth v.
Alfred Wilhelm Chriſtian Adolf Hermann P
Hannover, Kgl. Regierungsbaumeiſter, u. Hedwig
Frölich.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeind
Stadtgemeinde: 22. März: Suſanne &
des Mechanikers Johann Jakob Haller, 3 Mor
19. März.
Paulusgemeinde: 14. März: Bertha
Dietzſch, geb. Momberger, Witwe des Pfarre
Theodor Dietzſch, 67 J., ſtarb 11. März. Mari=
Witwe d. Johann May, 77 J. ſtarb 11. März. 2
Kaufmann Karl Rohde, 67 J., ſtarb 18. März ((
Getaufte bei den katholiſchen Gemeinde
St. Eliſabethengemeinde: 6. März:
Schweinehändler Hermann Baumann S.
Augu=
geb. 23. Febr. 13. März: Dem Bankprokuriſten
Wolf T. Gertrud Chriſtina Margarete, geb. 9
20. März: Dem Eiſenbahnſchloſſer Chriſtian H.
Peter Joſeph, geb. 2. März. Dem Kaufmann=
Wilhelm Seipp T. Karolina Margareta, geb.
Dem Fabrikarbeiter Heinrich Saul T. Katharina=
St. Martinskapelle: 5. Februar:
Den=
mann Johannes Straßer S. Johannes Werr=
5. Januar. 6. Februar: Dem Geſchäftsreiſenden
Schlegel T. Katharina Eliſabeth, geb. 28. Jan. 1
Dem Steindrucker Johann Ernſt Krönung 2
Berta, geb. 17. Januar. 27. Februar: Dem Ka=
Leander Karl Ludwig Hebermehl T. Emilie, geb.;
2. März: Dem Herdſetzer Ferdinand Roßl
Antonie (Toni), geb. 15. Februar. 12. Mär=
Polſterer und Dekorateur Franz Gutekunſt T
Maria Karoline Luiſe, geb. 23. Januar. 13. Mä
Kaufmann Joſeph Schmitt S. Karl Herman
7. März. 15. März: Dem Prokuriſt Joſeph Ne=
Marianne Luiſe, geb. 18. Februar.
Getraute bei den katholiſchen Gemeinde
St. Eliſabethengemeinde: 19. März:
Schröder, Schloſſer, u. Julie Helena Roſina
beide dahier.
Beerdigte bei den katholiſchen Gemeind
St. Eliſabethengemeinde: 3. März:
Kreß, geb. Glanz, Ehefr. des Werkmeiſters Augu
60 J., ſtarb 1. März. 7. März: Franz Heinrie
meiſter, S. d. Schreiners Joſeph Taver Baumeiſte
ſtarb 5. März. 10. März: Michael Judith,
wärter, i. P., 67 J., ſtarb 8. März. 18. März:
Karl Maul, S. d. Inſtallateurs Johannes Maul,
ſtarb 16. März.
St. Martinskapelle: 29. Februar: Albert(
S. des Hauſierers Emanuele Cordoni, 1 J., ſtarb
El=
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