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rün)
Abonnementspreis
nonatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
aus=
pärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
nren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
ür Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
chriebenen Tagenwird nicht übernommen.
173. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Inſerate
werden angenommen in Darmſtadt,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
N 63.
Mittwoch, den 16. März.
1910.
Die heutige Nummer hat 28 Seiten.
tsch
set
Feſdc-
liener
Mellte
Reichsverſicherungsordnung.
C Eine offiziöſe Erklärung beſagt: Der dem
Reichs=
ige zugegangene Entwurf der
Reichsverſiche=
ungsordnung will in einem großen Geſetze die
ge=
rmte ſoziale Verſicherung des Deutſchen Reiches regeln.
Sie wir ein einheitliches Bürgerliches Geſetzbuch haben
nd nicht beſondere Geſetze, die das Perſonen=, Sachen=,
Sertragsrecht uſw. regeln, ſo werden künftig die
Vorſchrif=
en über die geſamten, ſo vielfach in das Leben faſt eines
eden gelegentlich einſchneidenden Fragen des ſozialen
serſicherungsrechts in einem großen Geſetz
zuſammenge=
aßt ſein. Gibt es daher auch künftig kein
Krankenver=
cherungsgeſetz, kein Unfall=, kein
Invalidenverſicherungs=
eſetz mehr, ſo ſorgt doch die Gliederung des Entwurfs
afür, daß ſich jeder leicht zurechtfinden kann, der nur auf
inem Gebiete der Verſicherung ſich zu unterrichten wünſcht.
Ver ſich dagegen mit dem organiſchen Aufbau unſerer
özialen Geſetzgebung beſchäftigt, der hat es ſtatt ſeither
nit acht in der Zeit von 1883 bis 1903 erlaſſenen, in ihrem
Zuſammenhang nicht immer leicht zu durchdringenden
Ge=
etzen demnächſt mit einem einzigen Geſetze zu tun. Der
Imfang (1754 Paragraphen) iſt zwar groß, indeſſen iſt das
Unwachſen der Paragraphenzahl gegenüber dem der
ſeit=
erigen Geſetze zum Teil nur darauf zurückzuführen, daß
der größeren Ueberſichtlichkeit halber viele überaus lange
Paragraphen der früheren Geſetze in kürzere zerlegt
wor=
en ſind. Aus einem Paragraphen der früheren Geſetze
ind manchmal bis zu fünf in der
Reichsverſicherungsord=
rung geworden. Das ganze Werk iſt in ſechs Bücher
ein=
reteilt: Gemeinſame Vorſchriften, Krankenverſicherung,
Un=
allverſicherung, Invaliden= und
Hinterbliebenenverſiche=
ung, Beziehungen der Verſicherungsträger zueinander
und zu anderen Verpflichteten und Verfahren.
Die Grundzüge des Entwurfs haben wir bereits
mit=
geteilt. Bezüglich der Invaliden= und der
Wit=
ven= und Waiſenverſicherung iſt noch
folgen=
des nachzutragen:
Der Entwurf zu einer
Reichsverſicherungsord=
nung ſieht bei der Invalidenverſicherung, um
den Wünſchen des Mittelſtandes entgegenzukommen, die
Sinführung der ſogenannten freiwilligen
Zuſatz=
verſicherung vor. Danach kann jeder
Verſicherungs=
oflichtige und jeder Verſicherungsberechtigte die ihm auf
Brund des Geſetzes an ſich zuſtehenden Leiſtungen dadurch
erhöhen, daß er jederzeit und in beliebiger Zahl
Zuſatz=
marken einer beliebigen Verſicherungsanſtalt in ſeine
Quittungskarte einklebt.
Von beſonderer Bedeutung iſt weiter die Einführung
Der Witwen= und Waiſenverſicherung; ſie
er=
ſtreckt ſich auf die Verſicherung aller gegen Invalidität
ver=
ſicherten Perſonen und gewährt Witwen — in
Ausnahme=
fällen auch Witwern — Renten, ſowie Waiſenrenten.
Wit=
wengeld und Waiſenausſteuer. Vorausſetzung für die
Gewährung von Hinterbliebenenbezügen iſt, daß der
ver=
ftorbene Ernährer zur Zeit des Todes Invalidenrente
be=
zogen oder die Vorausſetzung dafür in ſeiner Perſon
er=
füllt hatte. Nach dem Tode des Verſicherten erhalten
In=
validen und Witwen eine Witwenrente und Kinder bis
zum vollendeten 15. Lebensjahre eine Waiſenrente.
Un=
eheliche Kinder ſind bei dem Tode der verſicherten Mutter,
auch wenn der Vater noch lebt, zur Waiſenrente berechtigt,
dagegen haben die ehelichen Kinder, wenn der Vater noch
kebt. in der Regel keinen Anſpruch auf Waiſenbezüge.
Ein=
malige Kapitalzahlungen, Witwengeld und Waiſenſteuer
ſollen Witwen und Waiſen aus ſolchen Ehen erhalten, in
denen, nicht nur der Ehemann, ſondern auch die Ehefrau
Beiträge zur Invalidenverſicherung geleiſtet haben. Die
feſten Reichszuſchüſſe betragen für jede Witwenrente
50 Mark, für jede Waiſenrente 25 Mark jährlich: die
Ren=
ten ſind ſo zu bemeſſen, daß ſie in Lohnklaſſe 4 — etwa
1000 Mark Lohn jährlich — nach 1500 Beitragswochen
be=
tragen Invalidenrente 290 Mark 40 Pfg., Witwenrente
122 Mark 40 Pfg. und Waiſenrente für ein Kind 61 Mark
20 Pfg.
Das engliſche Marinebndget.
* Im engliſchen Unterhauſe brachte der erſte
Lord der Admiralität Mc. Kenna den Voranſchlag
des Marinebudgets ein. Er führte aus, daß nur
die dringendſte Notwendigkeit, die Sicherheit des Landes
zu ſchützen, ſolche Summen rechtfertige, wie ſie in dem
Vorenſchlag enthalten ſeien. Wenn aber dieſe
Rechtfer=
tigung vorhanden ſei, ſo ſei er überzeugt, daß ſowohl das
Haus, wie das Land ebenſo bereit ſeien, Opfer zu
bringen wie früher. Er erwarte eine Kritik aus dem
oppoſitionellen Lager, hoffe jedoch, nachzuweiſen, daß der
Voranſchlag weder übertrieben, noch ungenügend ſei. Es
ſeien in dem Voranſchlag zwei Schiffe nicht erwähnt, die
von den Regierungen von Auſtralien und Neuſeeland ge=
baut würden. Dieſe Schiffe würden im Sommer des
Jahres 1912 vollendet ſein, ſie würden jedoch die
euro=
päiſchen Gewäſſer nicht verlaſſen, bis gegen das Ende des
Herbſtes, wo die fünf Schiffe des neuen engliſchen
Flottenprogramms ſihrer Vollendung
entgegen=
gehen würden. Mc. Kenna führte weiter aus: Die
tat=
ſächliche Stärke unſerer Flotte in den Heimatgewäſſern
wird dann die folgende an Dreadnoughts und Kreuzern
ſein: Wir werden im März 1912 20 von dieſen Schiffen
beſitzen und im Sommer 1912 zwei weitere Schiffe der
Ko=
lonien und bevor dieſe unſere Gewäſſer verlaſſen haben,
werden fünf Schiffe des neuen Programms ſich der
Vollen=
dung nähern. Wir können daher gewiß ſein, daß während
des ganzen Jahres 1912 bis zum 31. März 1913 unſere
abſolute Ueberlegenheit an Schiffen vom
neuen Typ geſichert iſt; hinter dieſen Schifſen befindet
ſich die unvergleichliche Flotte älteren Typs. Ich behaupte
daher, daß die britiſche Flotte im ſtrengen Sinne des
Wortes den Zwei=Mächte=Standard behauptet,
wie er von Asquith aufgeſtellt worden ſei. Er bedauere,
daß er nicht die geringſte Hoffnung auf irgend eine künftig
in Betracht kommende Minderung des Budgets machen
könne. Bei der Aufſtellung des Budgets habe ſich die
Ad=
miralität von der Rückſichtnahme auf die beſtehenden
Flottenprogramme der andern Länder
lei=
ten laſſen. Er hoffe nicht, daß das Haus von ihm ein
Eingehen auf dieſe Programme im einzelnen erwarte.
Im vergangenen Jahre habe er es mit Bezug auf das
Programm eines Landes getan, und er habe ſich damit
Schwierigkeiten geſchaffen. Er erſuche daher das Haus, ſich
mit der Erklärung zu begnügen, daß während des letzten
Jahres keine Verminderung fremder Flottenbauprogramme
ſtattgefunden habe, und hoffe, das Haus werde es nicht für
notwendig halten, im einzelnen auf die Entwicklung der
anderen Flotten einzugehen. Eine Prüfung der
Entwickelung der britiſchen und der fremden Flotten
würde das Programm der Admiralität
rechtfer=
tigen. Me Kenna ſchloß: Wenn die vier Schiffe des
deutſchen Bauprogramms, die 1910/11 am
1. April auf den Kiel gelegt werden können, und wenn
irgend eine Notwendigkeit oder ein Entſchluß vorliegt, es
zu tun, ſo können ſie, glaube ich, ſo ſchnell vollendet werden
als wie die „Naſſau” oder „Weſtfalen”, und ſo könnten
vier weitere Dreadnoughts in zwei Jahren und zwei
Mo=
naten in Dienſt geſtellt ſein. Wir aber treffen hinreichende
Maßregeln gegen jede Möglichkeit. Ich hoffe, daß das,
was ich geſagt habe, nicht als ein Grund für eine Panik
angeſehen werden wird, daß eine befreundete Macht ihr
Programm in irgend einer feindſeligen Abſicht gegen uns
beſchleunigt; aber wir haben für unſer Bauen mit
Tat=
ſachen zu rechnen, und wir entſprechen dieſem Gebote der
Vorſicht jetzt durch ein Bauprogramm von fünf großen
Panzerſchiffen, um uns gegen jede mögliche Gefahr zu
ſichern und um die Suprematie des britiſchen Reiches auf
den Meeren aufrechtzuerhalten.
Der Abgeordnete Sac gab zu, daß das vorgelegte
Budget im ganzen beſſer ſei, als es die Oppoſition erwartet
habe; aber er ſei keineswegs bereit, zu erklären, daß es
zufriedenſtellend ſei. Die Vorſchläge der Regierung
ſeien eine ſpäte Anerkennung der Gefahren der Lage.
Lee befürwortete die Annahme des feſten Programms
auf den von Frankreich und Deutſchland angenommenen
Grundzügen. Dies würde die ſtändigen Vergleichungen
mit den rivaliſierenden Mächten aus der Welt ſchaffen, die
unter den gegenwärtigen Verhältniſſen unvermeidlich ſeien.
In den Schlachtſchiffen behaupte England nicht völlig den
Zweimächte=Standard. Eine wirkliche Gefahr liege in der
Elaſtizität der Deutſchen, dem Flottengeſetz und
in der deutſchen Leiſtungsfähigkeit. Die Verſicherungen
der Miniſter anderer Staaten möchten wohl von Wert
ſein als Beweiſe des guten Willens, aber für die Zwecke
der Bauprogramme ſollten ſie in den Berechnungen keine
Rolle ſpielen. — Abg. Barnes (Arbeiterpartei)
be=
dauerte, daß die Regierung die geſamte Politik der
Spar=
ſamkeit den Forderungen der Oppoſition gegenüber
preis=
gegeben habe. Das Land werde zu Ausgaben gedrängt,
die weit über die vernünftigen Anforderungen der Lage
hinausgingen. Das meiſte von den alarmierenden
Erklä=
rungen bezüglich der Flotte habe ſich als unwahr erwieſen.
Von dem, was über die deutſche Flotte im letzten
Jahre geſagt worden ſei, ſei abſolut nichts richtig
gewe=
ſen. — Lord Beresford bedauerte, daß das
Baupro=
gramm der Regierung ungeeignet ſei, um die Suprematie
zur See aufrecht zu erhalten. Er betonte die
Notwendig=
keit eines feſtſtehenden andauernd eingehaltenen
Baupro=
gramms und befürwortete eine Anleihe von 68. Mil=
lionen Pfund zur raſchen Durchführung einer
gro=
ßen Flottenvermehrung.
Deutſches Reich.
— Der Schwerpunkt der Vorlage betreffend die
Wei=
terbildung der elſaß=lothringiſchen
Verfaſ=
ſung, die nach den Erklärungen des Reichskanzkers
fertig=
geſtellt iſt, dürfte beſtem Vernehmen nach einmal in der
Gewährung eines liberalen Wahlrechtes liegen, zum
an=
dern aber darin, daß die Statthalterfrage anders wie
bis=
her geordnet ſein wird, ſo daß durch die lebenslängliche
Uebertragung des Amtes die Stetigkeit der Führung beſſer
geſichert iſt. Ferner ſind ſelbſtverſtändlich Garantien dafür
geſchaffen, daß das Stimmenverhältnis im Bundesrat nicht
zu Ungunſten Preußens ſich verſchiebt. Der Pariſer
„Matin” widmet der Angelegenheit mehrere Spalten. Auch
die übrigen Pariſer Morgenblätter enthalten ſpaltenlange
Berichte über die Reichstagsſitzung.
— In Berlin fand eine Sitzung des
Zentralvor=
ſtandes der Nationalliberalen Partei ſtatt.
Es wurde folgende Reſolution angenommen: „Der
Zen=
tralvorſtand dankt den nationalliberalen Abgeordneten des
preußiſchen Landtags für ihr mannhaftes Eintreten zur
Durchführung derjenigen Grundſätze, zu denen die Partei
ſich einmütig in Magdeburg bekannt hat. Der
Zentralvor=
ſtand hat das feſte Vertrauen, daß es den Abgeordneten
gelingen wird, unbeirrt um links und rechts, dieſen
gerech=
ten Forderungen zum Siege zu verhelfen.‟ Der
Zentral=
vorſtand ſtimmte dann noch auf eine Anregung aus der
Verſammlung folgender Entſchließung zu: „Der
Zentral=
vorſtand ſpricht die Erwartung aus, daß ſeitens der
Lan=
desorganiſation der Partei und der Vorſtände der
natio=
nalliberalen Vereine der Heranziehung der Frauen zur
politiſchen Betätigung größere Beachtung geſchenkt und
verſucht werde, die Frauen mehr als bisher zur politiſchen
Mitarbeit in den nationalliberalen Vereinen
heranzu=
ziehen. Der nächſte allgemeine Vertretertag ſoll im Herbſt
in Kaſſel ſtattfinden.
— Der „Hannoverſche Kurier” veröffentlicht mit
Rück=
ſicht auf die vielfach ausgeſprochene Vermutung, daß die
Nation alliber alen in der
preu=
ßiſchen Wahlrechtsvorlage
ſchließ=
lich doch noch nachgeben würden, eine Erklärung,
worin er der Ueberzeugung Ausdruck gibt, daß die
Land=
tagsfraktion unbedingt auf dem Boden des Magdeburger
Programms bleiben werde. Der „Hannoverſche Kurier”
ſelbſt würde jedem Kompromiß lebhaft widerſprechen,
wel=
ches nicht das geheime und direkte Wahlrecht bringe.
Der Zentralausſchuß der „Fortſchrittlichen
Volkspartei” erläßt an der Spitze der „Freiſ. Ztg.”
einen Aufruf, in welchem die Fuſion der drei Fraktionen
offiziell mitgeteilt und zum Eintritt in die neue Partei
aufgefordert und geſagt wird: „Alle Anhänger der
nun=
mehr geeinigten Parteien fordern wir auf, in der
Fort=
ſchrittlichen Volkspartei mit alter Treue fortzuwirken. Die
Feſtigung unſerer Organiſationen durch raſchen
Zuſam=
menſchluß aller Parteifreunde und Vereine iſt geboten und
die Mitwirkung jedes einzelnen unentbehrlich.
Aufgefor=
dert und willkommen ſind auch jene, die ſich zu einer
frei=
heitlichen Staatsauffaſſung bekennen, aber bisher wegen
der Parteizerſplitterung beiſeite ſtanden und ihre
Mitwir=
kung uns verſagt haben.”
Ausland.
Die Vertrauensmännerverſammlung der
Chriſt=
lich=ſozialen Partei Oeſterreichs beſchloß auf
An=
trag Dr. Geßmanns, in der Parteiverſammlung den
Prin=
zen Liechtenſtein zum Parteichef zu proklamieren. In
der Bürgermeiſterfrage endete die Konferenz mit dem
Be=
ſchluß, daß der gegenwärtige Vizebürgermeiſter Porzer
Bürgermeiſter werde und Handelsminiſter
Weiskirch=
ner nach Ablauf von mindeſtens zwei Jahren ihm folge.
Handelsminiſter Weiskirchner erklärte, er habe
Verbindlich=
keiten der Krone, dem Kabinett, ſowie dem Reichsratsblock
gegenüber zu erfüllen. Er habe nur erklärt, daß er die
Bürgermeiſterwürde ablehnen werde, wenn die Partei und
das Bürgerkollegium ihn des Bürgermeiſters nicht für
würdig hielten. Er bitte, ihn für die Zukunft in Ausſicht
zu nehmen, für die Zwiſchenzeit aber einen Mann zu
wäh=
len, der die Geſchäfte im Sinne Dr. Luegers ungeſchmälert
fortführen könne. Vizebürgermeiſter Porzer erklärte ſeine
Bereitſchaft, einem eventuellen Ruf des Bürgerklubs zu
folgen.
— Die franzöſiſche Kammer ſetzte am Montag die
Be=
ratung der Interpellationen bezüglich der
Liquidationen fort. —
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Miniſter Millerand erwiderte auf Zwiſchenrufe,
welche zwei Deputierte der Rechten in der Sitzung am
Freitag gemacht hatten und erklärte, er habe für den
Li=
quidator Duez in einem Prozeß plädiert, in dem
beſon=
ders ſchwierige Prinzipienfragen auf dem Spiele
geſtan=
den und weil er ſeiner Anſicht nach nicht das Recht gehabt
habe, ſich einer Verteidigung eines Werkes des
Miniſte=
riums Waldeck=Rouſſeau zu entziehen, dem er ſelber
ange=
hörte. Millerand erinnerte daran, daß er ſich bereits gegen
die Anſchuldigung eines Senators der Rechten
gerechtfer=
tigt habe, in fiktiven Prozeſſen 10000 Franken erhalten zu
haben. Dieſe Honorare ſtellten in Wirklichkeit eine
Kom=
penſation für jahrelange Arbeit, für Ratſchläge,
Konſul=
tationen und Plädoyers ſowohl in Paris, wie in der
Pro=
vinz dar. Millerand erklärte unter dem Beifall der
Lin=
ken, es gäbe in ſeinem ganzen Leben keine einzige
Hand=
lung, die er nicht laut bekennen könne. Hierauf erklärte
Juſtizminiſter Barthou, daß bei der Wahl der
Liquida=
toren er nicht von politiſchen Erwägungen geleitet worden
ſei. Die Regierung wolle nichts verbergen. Die
Verant=
wortlichkeiten werden feſtgeſtellt und die notwendigen
Be=
ſtimmungen getroffen werden. Die Regierung werde die
Aufmerkſamkeit der Gerichte auf gewiſſe Urteile lenken,
die infolge von Abmachungen zwiſchen Liquidatoren und
Kongregationen vorgekommen ſeien. Miniſter Barthou
formulierte dann ſeinen Vorbehalt gegenüber den
Dolu=
menten, deren ſich Jaurés in der Angelegenheit der
Grande Chartreuſe bedient habe. Was den Liquidator
Duez anbelange, ſo habe die Regierung ihre volle
Schul=
digkeit getan. Staatsanwaltſchaft und Miniſter hätten die
Notwendigkeit ſeiner Verhaftung feſtgeſtellt. Miniſter
Bar=
thou kündigte ſodann eine Reorganiſation der
Körper=
ſchaft der Liquidatoren an, die einer ſcharfen Kontrolle
unterſtellt werden würden. Der Miniſter forderte alle
Re=
publikaner auf, die Regierung bei der Enthüllung aller
Delikte zu unterſtützen, um alle Schuldigen zu beſtrafen.
(Beifall.) Der Progreſſiſt Beauregard erklärte, die
Majorität, die nicht gewollt habe, daß die Liquidationen
der Kongregationen auf adminiſtrativem Wege
durchge=
führt würden, ſei verantwortlich für die jetzige Lage der
Dinge. Der Progreſſiſt Prache ſprach ſich in demſelben
Sinne aus wie Beauregard, worauf die Verhandlungen
auf Dienstag vertagt wurden.
Die radikalen Blätter behaupten in ziemlich
beſtimm=
ter Form, daß der verhaftete Liquidator Duez im
Einver=
nehmen mit den ehemaligen Kongregationen gehandelt
habe. So ſagt die „Petite Republique‟: Der
Miniſter=
präſident wird, wenn er will, die gute Gelegenheit
be=
nutzen können, um die ſchlauen Machenſchaften der
Ordens=
geiſtlichen bloßzulegen, die durch eine zielbewußte
Korrup=
iton das Geſetz von 1901 in Mißkredit zu bringen ſuchten.
— Die „Lanterne” ſchreibt: Die weitere Unterſuchung des
Duez=Skandals wird wahrſcheinlich die Kongregationen
und deren Freunde in ſchwerer Weiſe belaſten. Es iſt
des=
halb die Pflicht der republikaniſchen Partei, die Regierung
in dieſer Angelegenheit mit aller Kraft zu unterſtützen.
Die „Aurore” ſchreibt: Duez, der den Kongregationen
alles bewilligt hatte, was ſie von ihm verlangten, war
be=
kanntlich der Nachfolger des Liquidators Imbert, der die
Hinterlaſſenſchaft des in den Skandal verwickelten Barons
de Reinach zu regeln hatte. Die Klerikalen hofften, daß ſie
durch Duez alle Geheimniſſe des Panamaſkandals in die
Hand bekommen würden. Dies ſei ihnen auch gelungen
und ihr parlamentariſcher Wortführer habe bereits den
Auftrag erhalten, dieſe Geheimniſſe, die ſelbſtverſtändlich
auf Fälſchung beruhen, auf der Kammertribüne zu
ent=
hüllen. Da aber die Republikaner gewarnt wären, würde
das parlamentariſche Manöver der Klerikalen vereitelt
werden. Dasſelbe Blatt erzählt, daß Duez im Jahre 1905
vom Papſte in langer Audienz empfangen wurde.
— Im engliſchen Oberhauſe ſagte Lord Roſebery
in einer zweiſtündigen Rede zur Begründung ſeines
An=
trages zur Reform des Oberha uſes:
Die Lords hätten eingeſehen, daß ihre Anzahl zu
groß geworden ſei, daß ſie zu ſehr die Intereſſen einer
Partei repräſentieren und daß das Prinzip der Erblichkeit
ſeitens eines großen Teiles der Kritik und Oppoſition
be=
gegnet. Aber wenn die Lords dieſe Unvollkommenheit
anerkennen, ſo erinnerten ſie ſich doch auch der großen und
glänzenden Geſchichte des Hauſes. Die Pläne der
Re=
gierung für die zukünftige Geſtaltung des Oberhauſes
ſeien widerſinnig und unlogiſch, da die Regierung erſt das
Haus zunichte machen wolle und es dann zu reformieren
vorſchlage. Er glaube, daß die Regierung die Lords ihrer
Macht berauben werde, ihre Anhänger aber dann ſich
wei=
gern würden, an die Reform zu gehen. Es gebe zwei
Grundprinzipien, ohne die die Arbeit einer Reorganiſation
nutzlos würde, nämlich: die Abſchaffung des erblichen
Rech=
tes, im Oberhauſe zu ſitzen, und dann die Einführung der
Wählbarkeit. Das Privileg der Wählbarkeit ſei neu für
England, faſt überall ſonſt aber in Anwendung. In
Preu=
ßen ergänze ſich das Oberhaus in ausgedehnter Weiſe aus
repräſentativen Elementen und beſitzt größere Stärke und
eine konſtitutionellere Macht als das Haus der Lords. Er
habe keine Wahl durch das Volk im Auge. Er glaube, das
Haus würde an Stärke wie Würde durch die Vereinigung
mit den Grafſchaftsräten und ſtädtiſchen Korporationen
ge=
winnen. Der Redner ſchloß mit einem Appell an das
Ober=
haus, das Land vor der Einkommer=Regierung zu retten,
die nur mit Unheil enden könne. Er vertraue darauf, daß
die Lords das Gleichgewicht der Kräfte innerhalb der
Kon=
ſtitution retten und dadurch unvergängliche Ehre für ſich
gewinnen würden. — Morley erklärte darauf, Lord
Roſeberys Vorſchlag löſe die augenblicklichen
Schwierig=
keiten nicht, er glaube, der Vorſchlag richte ſich gegen das
Unterhaus und er bedauere, daß der Redner nicht
ausein=
andergeſetzt habe, wie die Schwierigkeiten zwiſchen beiden
Häuſern in Zukunft überwunden werden können.
Obgleich keiner der unioniſtiſchen Peers eine direkte
Oppoſition gegen die Vorſchläge Lord Roſeberys zum
Ausdruck brachte, wurden die Vorſchläge keineswegs mit
Begeiſterung aufgenommen. Zahlreiche Peers zeigten ſich
nicht gewillt, ſoweit zu gehen, der Abſchaffung des
Erblich=
keitsprinzips zuzuſtimmen. Die Debatte dürfte vier Tage
dauern.
— Im ſerbiſchen Miniſterrate berichtete der Miniſter
des Aeußern, Milowanowitſch, über das Ergebnis
ſeiner Reiſe nach Sofia und Konſtantinopel. Gleichzeitig
wurde das Programm der Reiſe des Königs nach
Petersburg und Konſtantinopel beraten.
Zu=
nächſt wurde das Programm des Petersburger
Aufenthal=
tes feſtgeſetzt. König Peter wird am 20. ds. Mts. in
Be=
gleitung des Miniſterpräſidenten, ſowie des Miniſters des
Aeußern ohne Aufenthalt und inkognito über Oeſterreich=
Ungarn zu einem dreitägigen Beſuch am Hofe des Zaren
nach Petersburg reiſen, auf demſelben Wege am 29. März
nach Belgrad zurückkehren und am nächſten Tage nach
Konſtantinopel reiſen und dort ebenfalls drei Tage
ver=
bleiben. Er will dann die Athosklöſter und Saloniki
be=
ſuchen und über Uesküb=Niſch nach Belgrad heimkehren.
* Wien, 14. März. Vom Reichsratsgebäude bewegte
ſich der Trauerzug mit der Leiche Dr. Luegers über
die Ring= und Kärntnerſtraße zur Stephanskirche. Altäre
Säulen und Wände der Kirche waren mit ſchwarzem Tuch
ausgeſchlagen. Der Kaiſer hatte auf der
Evangelien=
ſeite Platz genommen, hinter ihm die Erzherzöge,
gegen=
über die Vertreter der auswärtigen Souveräne, darunter
Botſchafter Frhr. v. Tſchirſchky als Vertreter des
deutſchen Kaiſers, auf der Epiſtelſeite nahmen
Kar=
dinal=Fürſterzbiſchof Gruſcha in Vertretung des Papſtes
und Nuntius Granito di Belmonte Platz. Auf den
un=
teren Bänken ſaßen links die oberſten Hofchargen, rechts die
am Wiener Hofe akkreditierten Botſchafter und Geſandten,
die gemeinſamen Miniſter mit dem Miniſterpräſidenten an
der Spitze, ſämtliche Miniſter, der Präſident des
Abgeord=
netenhauſes, der Landmarſchall=Stellvertreter, die
Gene=
ralität und die Spitzen der Behörden. Die Erzherzoginnen
wohnten der Zeremonie im Kaiſeroratorium bei; im
un=
teren Presbyterium ſaßen die Schweſtern des Verſtorbenen,
der Vizebürgermeiſter und der geſamte Stadt= und
Ge=
meinderat. Am Portal der Kirche nahm Erzbiſchof Dr.
Nagl unter großer Aſſiſtenz die Einſegnung der Leiche
vor. Dann wurde unter den Klängen von Allegris
Miſe=
rere der Sarg, hinter dem der Kaiſer ſchritt, in das große
Presbyterium getragen, wo die zweite Einſegnung erfolgte.
Nach dem Vortrag mehrerer Chöre begab ſich der Kaiſer
nach ſeinem Wagen, während der Sarg wieder zu dem
Lei=
chenwagen getragen wurde. Nach der Feier in der
Ste=
phanskirche ſetzte ſich der Zug mit der Leiche Dr. Luegers
nach dem Zentralfriedhof in Bewegung. Am
Zentralfried=
hof, wo der Zug am Spätnachmittag eintraf, erfolgte die
proviſoriſche Beiſetzung Luegers neben dem Grabe ſeiner
Mutter. Am offenen Grabe ſprachen u. a.
Vizebürgermei=
ſter Porzer im Namen des Gemeinderates und
Mini=
ſter a. D. Dr. Geßmann im Namen der chriſtlich=ſozialen
Parteileitung. Die Beteiligung der Bevölkerung am
Lei=
chenbegängnis war enorm; auch der Zuzug aus der
Pro=
vinz war ſtark. Das Begräbnis verlief, abgeſehen von
einigen leichten Fällen von Unwohlſein, ohne
Zwi=
ſchenfall.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 16. März.
* Vom Hofe. Prinz v. Schönburg=
Walden=
burg, ſowie General Frhr. v. Heyl nebſt Gemahlin
und Maler Sohn=Retel nahmen am Montag an der
Frühſtückstafel im Neuen Palais teil. (Darmſt. Zta.)
Nummer
Neue Wildſchutzgebiete in den
Vereinigten Staaten.
*⁎* Das immer fühlbarer werdende
Verſchwin=
den ſeltener Tierarten in Ländern, die mit
den Vorteilen auch den Schaden der Kultur erfahren
müſſen, iſt eine der ernſthafteſten Beſorgniſſe, die
Natur=
forſcher, Volkswirte und Jäger beunruhigen. Die
Tier=
welt eines Landes iſt der natürliche Reichtum, der auf
ewig verloren iſt, wenn er einmal vernichtet wird,
denn die wilden Tiere kehren faſt niemals wieder von
ſelbſt in Gegenden zurück, in denen eine ſchonungsloſe
Jagd gegen ſie geführt worden iſt. Die Vereinigten
Staaten von Amerika haben daher in umfaſſendem
Maße Schutzgebiete für die beſondere Fauna ihres
Lan=
des angelegt, und von Jahr zu Jahr nehmen die
Be=
mühungen zu, die gefährdeten Tiere zu erhalten und zu
ſchützen. Der berühmte Große Nationalpark
von Yellowſtone, der im Nordoſtwinkel von
Wyoming gelegen iſt und eine Ausdehnung von 9000
Quadratkilometer hat, genügt als Schutzgebiet ſchon
lange nicht mehr, ſondern es ſind in den letzten Jahren
neue gewaltige Gebiete geſchaffen worden, die dem
glei=
chen Zwecke dienen. Ueber dieſe in den Jahren 1908
und 1909 durchgeführten großartigen Vorkehrungen
zum Schutze der Tiere berichtet Profeſſor Troueſſart in
der „Nature‟.
Auf Veranlaſſung des Präſidenten der Zoologiſchen
Geſellſchaft von New=York, W. T. Hornaday, der
eine Geſchichte des amerikaniſchen Biſon geſchrieben
hat, wurden geoßzügige Vorſchläge bei dem
Parla=
ment in Waſhington eingebracht. Das Reſultat
war, daß allein innerhalb eines Jahres vier rieſige
neue Gebiete, die von dem Yellowſtone=Park natürlich
weit entfernt ſind, für Nationaleigentum erklärt
wur=
den, ſo daß jetzt in den Vereinigten Staaten nicht
weni=
ger als zwölf große Reſervatgebiete für Tiere ſind,
ab=
geſehen von verſchiedenen Inſeln an den Küſten des
Atlantiſchen und Stillen Ozeans. Unter dieſen neuen
Schutzgebieten iſt das wichtigſte wohl die „Montana
National Biſon Range” im Staate Montana, unter 47
Grad nördlicher Breite im Gebiete der Rocky
Moun=
tains gelegen. Die amerikaniſche Biſon=Geſellſchaft, die
die Verteidigung und Erhaltung des berühmten
Büf=
fels in die Hand genommen hat, bot dem Staate an,
die erſte Herde Biſons zu ſtellen, um durch die Tat zu
beweiſen, daß die Tiere hier gedeihen würden. Eine
Subſkription wurde erlaſſen, und Freunde der
Geſell=
ſchaft zeichneten Summen von 1000 und 500 Dollar, ſo
daß bald 10560 Dollar zur Stelle waren. Bald
bevöl=
kerte eine Herde von 54 Büffeln das neue Schutzgebiet
und erfreute ſich in der herrlichen Gegend des beſten
Wohlſeins. Den Biſons ſoll ein Trupp von
amerika=
niſchen Gabelantilopen beigeſellt werden, die
man nur in Nordamerika findet. Dieſe intereſſante,
früher weitverbreitete Tierart, die nun außerordentlich
zuſammengeſchmolzen iſt, gilt als das eigentliche
Sor=
genkind der amerikaniſchen Zoologen, die ſchon alles
Mögliche für ihre Erhaltung getan haben. In
Mon=
tana, Wyoming und Arizona iſt die Jagd auf
Gabel=
antilopen ſeit zehn Jahren verboten; dank dieſer
Maß=
nahme zeigen ſich die Tiere nun wieder in Gegenden,
wo ſie ſchon völlig ausgeſtorben ſchienen. Doch ſind
überhaupt kaum noch mehr als 500 Exemplare erhalten,
ſo daß die Naturforſcher zur Errettung dieſer koſtbaren
Art verlangen, man ſolle in den Schulen lehren, es ſei
zeine Sünde” eine Antilope zu töten.
Das zweite neue Schutzgebiet iſt das Britiſh
Co=
lumbias New Game Reſerve. Dieſes 450 engliſche
Quadratmeilen große, zwiſchen den Flüſſen Elk und
Bull und um den Monroe=See herum gelegene Terrain
iſt durch einen Beſchluß der geſetzgebenden Körperſchaft
von Britiſch=Columbien geſchaffen worden und ſteht
in Verbindung mit dem ebenfalls erſt vor kurzem
ge=
ſchaffenen Goat Mountain Park, dem Aſyl der
Berg=
ziegen, in Kanada. Hier iſt eine ideale
Zufluchts=
ſtätte für verſchiedene ſeltene, dem Ausſterben nahe
Tierarten geboten, außer für die Bergziegen für das
kanadiſche Bergſchaf, für den Rieſenelch und
Ernennung. Se. Königl. Hoheit der
herzog haben den Hofjunker und Kaiſerlid
gierungsrat Karl v. Werner in Berlin zum 8
junker ernannt.
Verliehen wurde das Ehrenzeichen für M
freiwilliger Feuerwehren durch Entſchließung Sr.
Hoheit des Großherzogs an Heinrich Riegehat
zu Vilbel und Peter Saalwächter zu Ober=In Heim.
— Uebertragen wurde dem Lehrer (
Boxheimer zu Frei=Weinheim, Kreis Bingein
Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Bodenhein Kreis
Oppenheim.
In den Ruheſtand verſetzt wurde de
Soko=
motivführer in der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahr
mein=
ſchaft Kaſpar Grünthaler zu Frankfurt a.n
Wirkung vom 1. Juli 1910 an.
L. Die Strafkammer verhandelte geſtern eit Büſte
Prügelei, die ſich am erſten Weihnachtsſeierte
welchem Tage gewiß Ruhe herrſchen ſollte, ir
Bieberau abgeſpielt hat. Dort war der lange
Groll zwiſchen den Wembacher Burſchen, die 1Sden
Groß=Bieberauern nicht gern geſehen wurden „erſt
zu gegenſeitigen Sticheleien in der Wirtſchaft u dan
auf der Straße zu Tätlichkeiten, bei welchen ſo
Meſſer eine Rolle ſpielte, ausgeartet. Der We
Georg Krämer führte den erſten Schlag, indem
Hugo Meiſter zu Boden ſtreckte. Nunmehr ei
beiden Seiten Hilfe herbei, während der Raufe
Krämer ebenfalls zu Boden und verſetzte in
üblen Lage, zweifellos in Notwehr, zwei Einhe
leichte Stiche ins Geſicht. Später wurden
Heinlein und Leonhard Kröll ebenfalls geſtockdie
Verletzungen des erſteren waren geringfügit dem
Kröll wurden nur die Kleider durchſchnitten, ſe
per blieb unverletzt. Als Täter wurde der Bru des
Krämer, Fritz Krämer, genannt, der die Anſchu günz
beſtimmt als falſch bezeichnet und auch nicht ül ſähr
werden konnte. Von ihm ſteht nur feſt, daß
Adam Wolf auf den Kopf ſchlug. Um Ruhe zu
wies der Polizeidiener die Wembacher heim; a Dieſe
Anordnung nicht befolgt wurde und er Meſſer
ſah, organiſierte er die Vertreibung der Störe
die mit Holzſcheiten aus dem Ort verjagt wurd
beiden Krämer wurden lediglich wegen einfach
Vör=
ververletzung Georg Krämer zu 25 Mark Gesaſe,
Fritz Krämer zu 2 Wochen Gefängnis ver
* Das Konfirmationsprotokoll der Königir iiſe
in Darmſtadt aufgefunden. Herr Stadtpfarer Ete
ſchreibt den Blättern: In meinem am 6. d. M.
tenen Vortrag über die Königin Luiſe habe as
Konfirmationsprotokoll mitgeteilt, das ich kürz
dem Kirchenbuche der evangeliſchen Stadtgemein
den Jahren 1791—1806 fand. Da ich für dieſe tge
Urkunde in weiteren Kreiſen unſerer-Stadt J
vorausſetzen darf, ſo möchte ich ſie hiermit der L
lichkeit übergeben. Sie hat folgenden Wortlauten
5. Juni. 1792 ſind die beyden jüngſten Prinzeen
Seiner Hochfürſtlichen Durchlaucht des Prinzen
von Mecklenburg=Strelitz, Prinzeſſin Luiſe e
Wilhelmine Amalie und Prinzeſſin Friederike
line in unſerer evangeliſch Lutheriſchen Religio
firmirt worden.” — Wie bei allen Protokoll
damaligen Zeit, ſo fehlt auch hier die Unterſchriee
Handſchrift iſt die des Stadtpredigers Lichthan
mit dem Luiſe auch ſpäter noch in Briefwechſel
Die Handlung kann nur in der Stadtkirche volent
worden ſein. Hätte ſie in der „Schloßkirche‟ſ —
funden, wie noch in dieſen Tagen in hieſigen Bleg
behauptet wurde, ſo würde ſich das Konfirma
protokoll nicht in dem Kirchenbuch der Stadtgerge
finden, ganz abgeſehen von der Tatſache, daß
hammer damals Stadtpfarrer war. Die Stadt
bleibt außer Betracht, da ſie in damaliger Zi
Gotteshaus der reformierten Gemeinde war, die
Prinzeſſinnen aber in der „evangeliſch=luthe
Religion” konfirmiert worden ſind. Es ſteht Ei
feſt, daß die Konfirmation der Prinzeſſinnen Lui
Friederike am 15. Juni 1792 in unſerer Stadtkire Sn
Pfarrer Lichthammer vollzogen worden iſt.
— Jubiläum. Geſtern feierte der
Friedrich Binz bei der Firma Maſchinenfabri
Mühlenbauanſtalt G. Luther, Akt.=Geſ., ſein
riges Arbeitsjubiläum. Seitens der Firma wurt
durch den Herrn Direktor ein namhaftes Geldg
überreicht. Ebenſo beehrten ihn die Beamten, At
und Mitarbeiter mit anſehnlichen Geſchenken
Zeichen des guten Einvernehmens zwiſchen Dir
Beamten und Arbeitern. Möge es dem Jubila
gönnt ſein, auch noch auf eine 50jährige Tä
zurückblicken zu können.
— 25jähriges Inbiläum. Herr Ph. Gün
Werkmeiſter der Firma J. Glückert, Hofmöbel
hier, feierte dieſer Tage ſein 25jähriges Dienſtjub
den grauen Bären. Allein etwa 1000 Berg
und mehr als 200 Bergſchafe führen in dieſem
lichen Berglande ein ſorgenloſes Leben. Ein er
ter Kampf wurde längere Zeit um den Berg
pus im Nordoſten des Territoriums von Waſh
geführt, den die Anhänger des Tierſchutzes zue
tionaleigentum erklärt wiſſen wollten, währeni
ſtarke Oppoſition dem widerſprach. Schließlich g
ein Geſetz erlangt, das dem Präſidenten der Ver
ten Staaten das Recht gibt, „die durch die
Nat=
ſchaffenen Denkmäler, die verdienen, im Intere
Staates erhalten zu werden, unter ſeinen Sch
nehmen‟. Darauf wurde von Rooſevelt im Mär
der Olympus für Nationaleigentum erklärt ur
mit das Mount Olympus National Monumer
ſchaffen, das ein Gebiet von 24000000 Ar umfaſd
die herrlichſten Berge, Gletſcher, Waſſerfälle und
der mit den darin lebenden wilden Tieren um
So beſitzt der Staat Waſhington jetzt einen
park, der ebenſo ſchön iſt wie der von Yellowſton
April 1909 hat auch Minneſota ein gewaltiges
gebiet erhalten im äußerſten Norden an der
von Kanada, wo noch zahlreiche Rieſenelch
Hirſche leben. Dieſer Superior National
and Foreſt Reſerve iſt ein wüſtes und wenig
bares Gebiet von kleinen Seen, Sümpfen und Fben
ohne bedeutenden Wert, aber vom zoologiſchen
d=
punkt aus ein glänzendes Aſyl für den amerikar
Elch, von dem noch wenigſtens tauſend Exempl
Minneſota leben. Die Ausdehnung dieſes Re
gebiets beträgt 4 Millionen Ar. Außerdem ve
noch das Grand Canon National Game Reſer
nördlichen Arizona Erwähnung, das an Ausdeig
dem Yellowſtone=Park gleich iſt und deſſen W.
abhänge Tauſende von Biſons ernähren ki
Außerdem exiſtieren noch zahlreiche Schutzgebie:
Seevögel aller Art an den Küſten von Florid
am Golf von Mexiko.
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Kreis B6,
Nummer 63.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Seite 3.
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— Süddeutſche Eiſenbahn=Gefellſchaft. Die
Ein=
rahmen im Monat Februar 1910 betrugen:
Per=
onenverkehr: 472125 Mk. (Februar 1909 412 32
3), 2.
Süterverkehr: 89176 Mk. (82651 Mk.), 3.
Nebenein=
rahmen: 3138 Mk. (3356 Mk.), 4. Geſamteinnahmen:
564 439 Mk. (498330 Mk.).
* Der Jahresbericht über die Durchführung des
Tinderſchntzgeſetzes im Jahre 1909 für die Zeit vom
.Januar 1909 bis 31. Dezember 1909, erſtattet von den
Sroßherzoglich Heſſiſchen Gewerbeinſpektionen,
zerausgegeben im Auftrage des Großh. Heſſ.
Miniſte=
iums des Innern, iſt ſoeben erſchienen: Der Bericht
nthält: I. Allgemeines. Allgemeine Beobachtungen
iber die Kinderarbeit und die Wirkung des Geſetzes.
Verſchiebung der wirtſchaftlichen Lage. —
Verbrei=
ung der Kenntnis des Geſetzes. — Strafmaß der
Ge=
ichte. — Mitwirkung der Schulvorſtände, Lehrer,
Aerzte (Armen= und Schulärzte), Armenpfleger,
Kran=
enkaſſen, Arbeiterorganiſationen und Mitwirkung des
Bublikums. — Kinderſchutzvereine und ähnliche
Be=
krebungen fürſorglicher Art. — Eingreifen der
Armen=
verwaltung, wenn durch Verbot der Kinderarbeit
Hilfsbedürftigkeit eingetreten war. — II. Die Tätig=
Feit der an der Durchführung des Geſetzes beteiligten
Stellen. 1. Lehrer, 2. Ortspolizeibehörden, 3.
Gewerbe=
inſpektionen. — III. Beſchäftigungsarten der Kinder.
IV. Zahl der gewerblich beſchäftigten Kinder nach
Altersklaſſen.
— V. Abſtellung der Verfehlungen.
VI. Tabellen.
** Ortsgewerbeverein Darmſtadt. In der
Gene=
ealverſammlung am kommenden Freitag abend
vird außer über die Tätigkeit des Vorſtandes im
ab=
xelaufenen Jahre auch über die Gewerbeſchule
ein Bericht erſtattet. Die Neuwahlen zum Vorſtand
verden u. a. weiterhin vorgenommen und die vor drei
Jahren gewählten Meiſter= und Geſellenbeiſitzer für die
Durchführung der Geſellenprüfungen neu beſtellt. Die
n dieſem Jahre zu veranſtaltenden Beſichtigungen und
Sxkurſionen werden zum Schluſſe noch feſtgeſetzt
Berden
— Im Verein für Frauenſtimmrecht (Ortsgruppe
Darmſtadt) ſprach, ſo ſchreibt man uns, Herr Ober=
Leallehrer Kahl über „Die preußiſche
Wablrechtsvor=
age‟. Zahlreiche Mitglieder des Vereins, ſowie viele
Säſte hatten ſich eingefunden, ſich von dem geſchätzten
Redner unterrichten zu laſſen. Herr Oberreallehrer
Kahl ging zuerſt näher auf die wahlrechtlichen Grund=
Jegriffe ein, behandelte paſſives und aktives Wahlrecht
Zeleuchtete näher die Vor= und Nachteile des gleichen
rnd ungleichen Wahlrechts und die verſchiedenen
Wahlrechtsbeſtimmungen der einzelnen deutſchen
Bundesſtaaten. Die preußiſche Wahlrechtsvorlage und
das durch ſie geplante neue preußiſche Wahlrecht
er=
äuternd, betonte der Redner die Bedeutung, die die
Wahlrechtsbeſtimmungen des größten deutſchen
Bun=
desſtaates für die kleineren haben, beſonders auch für
die ſchwebende Frage des Frauenſtimmrechts. Durch
reichen Beifall dankten die Damen, die noch eine
längere, angeregte Diskuſſion zuſammenhielt, Herrn
Oberreallehrer Kahl für den, ihr politiſches Verſtändnis
ngemein fördernden Vortrag.
— Der Vortragsabend von Hermann Knispel am
Montag, den 21. März, im Saale des Hotels „Zur
Traube”, beginnt um 8½ Uhr. Karten ſind zu haben
n der Hofbuchhandlung von Bergſträßer ſowie abends
n der Kaſſe.
Vortrag über Frauenmiſſion. Auf den bereits
angekündigten Vortrag von Frl. Marg. Beck=Indien
vird nochmals hingewieſen. — Die Anzeige beſagt
Näheres.
— Ein Beſuch des Vortrages dürfte ſich
Empfehlen, da die Miſſionarin über reiche mehrjährige
Erfahrungen verfügt und des Wertvollen genug zu
Sieten vermag.
Vortrag über den Kometen. Der Halleyſche
Komet iſt bereits auf einigen Sternwarten mit
Zloßem Auge erkannt worden, und in aller Kürze wird
r ſich uns allen in vollem Glanze vorſtellen. Nachdem
Sei dem jüngſt ſtattgefundenen Kometen=Vortrag des
Serrn Prof. Dr. Meiſel Hunderte keine Eintrittskarten
erlangen konnten, iſt es zu begrüßen, daß ſich Prof.
Dr. Meiſel bereit erklärt hat, den Vortrag unter
Vorführung einer größeren Anzahl neuer Lichtbilder
Fu wiederholen. Wie angezeigt, findet der Vor=
Frag wieder in der Techniſchen Hochſchule ſtatt.
Kaxten=
ausgabe im Verkehrsbureau. An der Abendkaſſe
Eönnen nur Karten verabfolgt werden nach Maßgabe
Der vorhandenen Saalplätze.
Lichtbildervortrag. Man ſchreibt uns: Freitag,
den 18. d. M., veranſtaltet der Ev. Frauenverein des
Schloßbezirks im Gemeindehauſe, Kiesſtraße 17, einen
Vortragsabend, in dem Frau Liſe Ramſpeck über
Die Reiſe berichten wird, die ſie im vorigen Frühjahre
auf einem Dampfer der Hamburg=Amerika=Linie „Vom
Mittelmeer zur Nordſee” machte. Wer ſchon
Gelegen=
heit hatte, ſich an dem Erzählertalent der geſchätzten
Rednerin zu erfreuen, der wird ſich gerne von ihr an
die landſchaftlich und geſchichtlich hochintereſſanten
Stätten dieſer Mittelmeerfahrt führen laſſen. Die
Schilderungen werden durch zahlreiche Lichtbilder
veranſchaulicht werden.
— Ausſtellung. Auf die am 17. und 18. März im
Penſionat Dupré ſtattfindende Ausſtellung von
Hand=
arbeiten der Schülerinnen wird auch an dieſer Stelle
aufmerkſam gemacht. (Siehe Anzeige.)
— Stenographie. Man ſchreibt uns: Nach den
Zählergebniſſen der beiden größten
Stenographie=
ſchulen Gabelsberger und Stolze=Schrey in dem
Zeit=
raume vom 1. Juli 1908 bis 30. Inni 1909 wurden in
Deutſchland in Anfängerkurſen unterrichtet: nach
Gabelsberger 93448, gegen 1908 753 weniger;
nach Stolze=Schrey 106732, gegen 1908 3701 mehr.
— Orpheum. Heute, Mittwoch, beginnt, wie
be=
reits erwähnt, das „Frankfurter Intime
Theater” ſein auf vier Tage berechnetes Gaſtſpiel,
endigend am Samstag, 19. März, da am kommenden
Sonntag (Palmarum) die Karwoche beginnt, in der
bekanntlich keine Vorſtellungen — in Heſſen —
ſtatt=
finden dürfen. Das Programm iſt ein beſtens
ge=
wähltes. Eine beſondere Ueberraſchung werden die
Sereniſſimus=Zwiſchenſpiele ſowie das Debüt der
be=
kannten Diſeuſe Freifrau von Broich in ihren
Paro=
dien bilden. — Dem reichhaltigen bunten Teil folgt
die Operette „Biedermeier und Frau” von Ziehrer
owie ein Dialog von Aug. Neidhardt: „Nach dem
Maskenball” nach dem berühmten Bilde von Recnizek
„Die G’ſchamige‟. (Siehe Anzeige.)
Offenbach, 15. März. Das finanzielle Ergebnis
des Koſtümfeſtes der Techniſchen Lehranſtalten iſt
nun vom Finanzausſchuß feſtgeſtellt: einer Ausgabe
von 19000 Mk. ſtehen 47000 Mk. an Einnahmen
gegen=
über, ſo daß ein Ueberſchuß von 28000 Mk.
verbleibt, der dem Zwecke der Veranſtaltung, der
Schaffung des Grundſtocks zu einem Stipendienfonds
für befähigte, aber minderbemittelte Schüler der
Tech=
niſchen Lehranſtalten, zugeführt werden kann. (Off.
Zt9* Offenbach, 15. März. Der 17jährige Handelsſchüler
Friedrich Jüngling aus Sachſenhauſen, der ſich geſtern
einen Revolverſchuß in den Kopf beibrachte, iſt am
Abend ſeinen Verletzungen erlegen.
t. Lindenfels, 14. März. Die hieſige Spar= und
Darlehenskaſſe beabſichtigt, für ihre Mitglieder
eine Sterbekaſſe zu errichten und hat zu dieſem
Zwecke als Grundſtock 400 Mark bewilligt. Unſerer
Volksbibliothek hat ſie zur Anſchaffung neuer Bücher
einen Betrag von 30000 Maxk überwieſen. — Die
hieſige Ortsgruppe des Flottenvereins iſt im
letzten Jahre von 62 auf 44 Mktglieder
zurückgegan=
gen. — Das dritte Auto der hieſigen
Autogeſell=
ſchaft iſt bereits eingetroffen.
Worms, 15. März. Im hieſigen Krankenhauſe iſt
geſtern die Frau des Bahnhofsvorſtehers Kröber
von Offſtein geſtorben. Bekanntlich hat
Krö=
ber ſich, ſeine Frau und drei Kinder zu vergiften
ver=
ſucht. Die Frau iſt nun nach langem Todeskampf als
erſte dem Gift erlegen, und heute früh iſt ihr im
Krankenhauſe der Ehemann Kröber im Tode
nach=
gefolgt. (W. Ztg.)
Pfeddersheim, 14. März. Ein intereſſanter
Fund wurde in der Gödelſchen Sandgrube gemacht.
Ein großer ſteinerner Sarg wurde beim Sandgraben
zutage gefördert. Der Deckel iſt beiſeite geſchoben, und
im Sarg gewahrt man ein menſchliches Skelett,
an=
ſcheinend von einer Frau herrührend. Am geſtrigen
Sonntag waren viele Leute in der Sandgrube, um den
wer weiß vor wieviel Jahren gefertigten Sarg und
das Skelett zu beſichtigen.
Butzbach, 15. März. Infolge des Beſchluſſes der
hieſigen Stadtverwaltung wird unſere höhere
Mädchenſchule demnächſt aufgehoben, da viele
Eltern hier und in der Umgegend ihre Kinder infolge
der eintretenden Schulgelderhöhung nicht mehr
ge=
nannter Anſtalt zuführen wollen. Auch die
Anmel=
dung der Schüler für die Realſchule läßt, ſoweit ſchon
feſtgeſtellt werden kann, infolge des höheren
Schul=
geldes vom 1. April d. J. ab nach.
Aus dem Vogelsberge, 14. März. Nachdem das
Leh=
rerheim Vogelsberg während der Wintermonate geſchloſſen
war, hat es jetzt, mit Eintritt des Frühlings, ſeine Pforten
wieder geöffnet. Der Verein, der ſich die Erhaltung und
Förderung des Heims zur Ehrenpflicht gemacht hat, hat
in den letzten Monaten einen recht erfreulichen Aufſchwung
genommen, ſo daß die Zahl der Mitglieder auf über 2000
angewachſen iſt. Dabei hat der durch Frau Lehrer Clarius
in Langen in die Wege geleitete Lehrerfrauen=
Dank an Vater Backes” dem Lehrerheim bis jetzt
ſchon eine Spende von mehr als 800 Mark gebracht. Ueber
die Art der Verwendung dieſer Stiftung wurde ein
Be=
ſchluß noch nicht gefaßt. An dem Heime ſelbſt werden
zur=
zeit verſchiedene Verbeſſerungen vorgenommen, ſo erhält
die Wetterſeite der großen Veranda einen Glasabſchluß, ſo
daß den Gäſten auch bei ungünſtiger Witterung ein
Auf=
enthalt im Freien geſtattet iſt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 14. März. Das
Kaiſer=
paar beſuchte geſtern mittag die Bildgießerei der
Aktiengeſellſchaft Gladenbeck in Friedrichshagen, um
die Achillesſtatue für Korfn zu beſichtigen, die
Profeſſor Johannes Götz geſchaffen hat. Das
Kaiſer=
paar weilte länger als eine Stunde und fuhr dann
nach Berlin zurück. Der Achill bleibt noch zwei Tage
in der Gladenbeckſchen Gießerei und wird dann unter
beſonderen Vorſichtsmaßregeln ſſeine Reiſe nach dem
Mittelmeer antreten. Auf dem Achilleion leitet Prof.
Götz ſelbſt die Aufſtellung. Die Figur erhält inmitten
der Gartenanlagen auf einer Terraſſe ihren Standort.
Für den Sockel iſt griechiſcher Marmor beſtimmt. Das
Poſtament erhält eine Höhe von 2,5 Meter, ſo daß das
Denkmal bis zur Helmſpitze nicht viel weniger als zehn
Meter mißt. Beſonders ſtarke Verankerungen werden
zu ſeiner Sicherheit dienen. Für die
Aufſtellungsarbei=
ten, bei denen vielleicht die Inanſpruchnahme einer
ſtärkeren Mannſchaft erforderlich iſt, hat der Kaiſer die
„Loreley” nach Korfu beordert. — Die Eröffnung der
amerikaniſchen Kunſtausſtellung in der
Akademie iſt nunmehr feſtgeſetzt. Wie die „B. Z.” hört,
wird ſie der Kronprinz am Donnerstag, den 17. d. M.,
um 11 Uhr vormittags eröffnen. Um 12 Uhr wird die
Ausſtellung einem geladenen Publikum zugänglich
ge=
macht werden. — Heute vollendete der frühere
Chef=
redakteur der „Voſſiſchen Zeitung”, Friedrich
Ste=
phany, ſein 80. Lebensjahr. Vier Jahrzehnte hat er
als Redakteur der „Voſſiſchen Zeitung” gewirkt. Wenn
er auch wegen ſeines Alters von der Leitung des
Blat=
tes vor einer Reihe von Jahren zurückgetreten iſt,ſo
hat er doch noch nicht aufgehört, literariſch tätig zu ſein.
Er redigiert die Sonntagsbeilage des Blattes und
er=
freut ſich noch großer Schaffenskraft. — Im neuen
Rix=
dorfer ſtädtiſchen Krankenhaus trat ein
Teil der feſtangeſtellten Krankenwärter in den
Aus=
ſtand ein. Der Grund iſt darin zu ſuchen, daß den
Wär=
tern, die ſich wiederholt Urlaubsüberſchreitungen
zu=
ſchulden kommen ließen, gekündigt worden war.
Frankfurt a. M., 15. März. Heute früh um 10 Uhr
fand unter außerordentlich ſtarker Beteiligung die
Beerdigung des Generalleutnants z. D. Exzellenz von
Chappnis ſtatt. Vom Garde=Infanterie=Regiment
Nr. 115 in Darmſtadt, deſſen Kommandeur er
zu=
letzt war, war eine Abordnung, beſtehend aus dem
Oberſten, mehreren Offizieren und der
Regiments=
kapelle erſchienen. Außerdem folgten dem Zuge die
geſamte Frankfurter Generalität und die Spitzen der
ſtädtiſchen und ſtaatlichen Behörden.
Diviſionsober=
pfarrer Konſiſtorialrat Falke hielt die Gedächtnisrede.
Ferner ſprachen Vertreter des Landeskriegerverbandes,
Berlin, des Bezirksverbandes Wiesbaden, des
Kreis=
kriegerverbandes Frankfurt a. Ml., des Vereins
Krie=
gerheim in Eppſtein, des Leibgarderegiments
Darm=
ſtadt, des Automobilklubs u. a. Unter Vorantritt der
Ka=
pelle der 115er bewegte ſich der Trauerzug zum Grabe, wo
er mit einem Liede des Geſangvereins „Concordia”
em=
pfangen wurde. Die Orden des Verſtorbenen wurden
ge=
tragen von einem Offizier des Leibgarde=Regiments 115
und Leutnant von Chappuis von den 4. Jägern.
Wäh=
rend ſich die Fahnen ſenkten und die Gewehre präſentiert
wurden, wurde der Sarg ins Grab gelaſſen. Die Kapelle
der 115er ſpielte einen Choral und der Geiſtliche ſprach
noch ein kurzes Gebet. Dann legten die Vertreter
verſchie=
dener Körperſchaften Kränze am Grabe nieder.
Wiesbaden, 15. März. Der 56 Jahre alte
Schloſſer=
meiſter Kirchhan ſtürzte heute vormittag, als er mit
Reparaturarbeiten auf dem Dache ſeines Hauſes
be=
ſchäftigt war, auf den aſphaltierten Hof hinab und
er=
litt ſo ſchwere innere Verletzungen, daß er bald darauf
im Krankenhauſe ſtarb.
Wiesbaden, 15. März. Der Prozeß Henſel
gegen die Intendantur des Hoftheaters
iſt auf gütlichem Weg vergleichsweiſe beendet worden.
Kammerſänger Henſel nimmt ſeinen Klageantrag
zu=
rück, iſt mit Zahlung der Ordnungsſtrafe von 1000 Mk.
einverſtanden und trägt die Koſten. Die Intendantur
dagegen bewilligt Herrn Henſel den ihm verſagten
Ur=
laub nach Amerika. Der Prozeß war entſtanden da=
Konzerte.
* Das ſechſte und letzte Konzert der Hofmuſik
war das beſtgelungene und genußreichſte und verlieh den
Konzerten dieſer Saiſon einen würdigen Abſchluß. Die
Hofkapelle war durch Mitglieder des ſtädtiſchen Orcheſters
in Mainz und der Hofkapelle in Wiesbaden auf 70 Mann
verſtärkt worden und wurde von Herrn Hofrat de Haan
mit zielbewußter Energie und ſiegreichem Gelingen durch
alle Klippen und Fährniſſe der Tonwogen hindurchgeleitet.
Die erſte Nummer, Richard Wagners Jugendwerk „Eine
Fauſt=Ouvertüre” kann ein anderes als hiſtoriſches
Inter=
eſſe kaum noch beanſpruchen, aber auch dieſes rechtfertigt
im Hinblick auf den Komponiſten ihre Aufnahme in das
Programm. Das Orcheſterwerk von Richard Strauß „Till
Eulenſpiegels luſtige Streiche” mutet faſt wie eine
Selbſt=
ironie des Komponiſten an, weil er für dieſe Burleske
die=
ſelben Mittel und dieſelbe Technik verwendet wie für ſeine
Tongemälde ernſten Charakters. Hier, wo das Lächerliche
und Bizarre Trumpf iſt, werden die Regelloſigkeit des
Stils und ſelbſt die gewagteſten Exzentrizitäten und
Dis=
harmonien als natürlich, weil ſie Selbſtzweck ſind,
empfun=
den und man lacht innerlich über den grotesken Humor
Dieſer mit einem ungeheuren inſtrumentalen Aufwand
ar=
beitenden Kompoſition. Das dritte Orcheſterwerk des
Abends war Beethovens brillant geſpielte 7. Symphonie,
die der Hofkapelle und ihrem langjährigen bewährten und
um dieſe Konzerte hochverdienten Leiter, Herrn Hofrat
De Haan, ovationsartigen Beifall einbrachte.
Als Soliſtin wirkte die aus Konzerten des
Muſikver=
eins hier als Oratorienſängerin rühmlichſt bekannte
Kon=
zertſängerin Frl. Maria Philippi aus Baſel mit, die
zwei Geſänge mit Orcheſterbegleitung von Berlioz und
fünf Lieder von Schubert ſang. An den erſten beiden
Lie=
dern ſelbſt, die prachtvoll vorgetragen wurden, intereſſierten
uns am meiſten die genialen Verdeutſchungen von Peter
Cornelius, während ſich bei dem herrlichen Vortrag der
Schubertſchen Lieder, der ſchlechthin ideal zu nennen war,
eine weihevolle Stimmung und Ergriffenheit der Zuhörer
bemächtigten. Als Zugabe ſang Frl. Philippi noch „La
dastorella” von Schubert. Herr Hofrat de Haan
beglei=
tete die Lieder am Flügel muſtergültig.
Darmſtadt auf der Weltausſtellung
in Brüſſel.
Eine Darmſtädter Gruppe von Künſtlern oder von
Kunſtgewerbetreibenden wird auf der Weltausſtellung
in Brüſſel nicht vertreten ſein, auch nicht eine
heſ=
iſche Gruppe, wie es wohl zu wünſchen geweſen wäre.
Es war vielleicht zu viel des Guten, was in den
letz=
ten Jahren den heſſiſchen reſp. Darmſtädter.
Indu=
triellen zugemutet wurde, und es iſt durchaus
begreif=
lich, wenn ein paar Jahre der „Erholung” über die
wirtſchaftliche Kriſe hinweghelfen ſollen. Immerhin
wäre es bedauerlich geweſen, wenn man von der
jun=
gen Heſſenkunſt, die ſieghaft verkörpert wird durch
unſere in der Stille emſig ſchaffende
Künſtler=
kolonie, auf der Weltausſtellung in Brüſſel nichts
geſehen, nichts gehört hätte. Daß dem nicht ſo iſt,
ver=
danken wir einem der Führenden, vielleicht dem
Füh=
renden unter Heſſens Künſtlern, dem eifrigſten
Mit=
gliede der Kolonie, Profeſſor Albin Müller.
Durch ihn wird Darmſtadt in hervorragender Weiſe
in Brüſſel vertreten ſein, wenn auch leider in
Ver=
bindung mit auswärtigen Kunſtgewerbetreibenden.
Das wär nach Lage der Dinge nicht zu ändern. Wie
ſchon mitgeteilt, haben die Magdeburger
Kunſt=
gewerbetreibenden ſeinerzeit beſchloſſen, gemeinſam in
Brüſſel auszuſtellen, wenn ſie es, wie bei früheren
Ausſtellungen, unter Führung Albin Müllers tun
können. Der Reichskommiſſar hat, in Anbetracht der
Verdienſte, die ſich das Magdeburger Kunſtgewerbe um
die deutſche angewandte Kunſt auf früheren
Ausſtel=
lungen erworben hat, die geſamte Platzmiete in einer
Höhe von 18500 Mark erlaſſen. Die
Stadtverwalt=
ung Magdeburg gibt einen Zuſchuß von 8000 Mark
für Transportkoſten und Montage.
Es wird nach Entwürfen Profeſſor Albin Müllers
ein großer Speiſeſaal vorgeführt werden, den
ein dortiger Kunſtfreund für dieſen Zweck in Auftrag
gegeben hat. Leider iſt es uns nicht möglich, die
fer=
tige Arbeit zu ſehen, aber die Entwürfe, Zeichnungen
und Stücke der Kleinkunſt waren uns zugänglich
ge=
macht und ermöglichten uns, erleichtert durch die pein=
liche Sorgfalt, mit der der Künſtler ſeine Entwürfe
und Schaubilder fertigt, die Beurteilung.
Eine gewiſſe Kühnheit gibt dem künſtleriſchen
Ent=
wurf das Gepräge. Der ganze Raum iſt auf gerade
Linien geſtimmt, in rechteckige Flächen aufgeteilt. Und
die gleichen Linien und Flächen ſind im einzelnen
durchgeführt in allen Möbeln, vom großen, ſchweren
Büfett bis zum Stuhl, ja ſelbſt in dem Muſter des
Teppichs und in der kaſſettierten Decke kehren die
rechteckigen Flächen in Variationen wieder. In
gleich=
mäßigem Rhythmus iſt der Raum aufgeteilt. Die
Maße und Verhältniſſe waren gegeben, Fenſter und
Türen wurden in die Innenarchitektur mit
hinein=
gezogen. Ihren Maßen entſprechend wurden die
Wände des Raumes, die ein hohes, weißes Paneel
um=
zieht, durch dunkelbraune Paliſander=Holzleiſten in
gleichmäßig große Rechtecke geteilt und den ſo
ge=
ſchaffenen Flächen die Möbel eingepaßt. Auch das
Mo=
biliar iſt aus braunem Paliſanderholz gefertigt und
zeigt innen poliertes Zedernholz. Wo Glasflächen,
Glastüren uſw. ſind, ſind dieſe mit ſtumpf getöntem
Goldbrokat ausgeſchlagen. Rechts vom Eingang, den
große Flügeltüren bilden, ſteht das große, nicht hohe,
in den Formen und Abmeſſungen aber wuchtige
Büfett. Die geradlinige, ruhige, faſt ſtrenge Fläche
auch hier; dunkle, ſattbraune Farbe, zu der das matte
Gold im Brokat außerordentlich harmoniſch ſtimmt.
An der rechten Längswand ſtehen in beſtimmtem
Ab=
ſtand voneinander drei gleiche Glasvitrinen, von
der Wandfläche wie von leichtem Rahmen umgeben.
Sie ſollen das Silber, die feinen Glas= und
Porzellan=
ſervice uſw. aufnehmen. Die Stirnwand nehmen zwei
Kamine ein, in ihren Maßen etwa den Vitrinen
entſprechend, die Heizkörper durch Bronzefüllungen
verdeckt, im Grundton den Farben des Mobiliars
an=
gepaßt. Zwiſchen den Kaminen führt die große,
vier=
teilige, ebenfalls gleichmäßige Rechtecke bildende
Schiebetür in den Wintergarten. Die ruhige
Innen=
architektur wird weder durch Tür noch Fenſter geſtört.
In der Fenſterwand bildet die größte Fläche der
Pfei=
ler zwiſchen den beiden Fenſtern. Sie wird von der
reizend erfundenen großen Anrichte eingenommen, die
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Nummer t
durch, daß die Intendantur dem Sänger eine
Ord=
nungsſtrafe von 1000 Mk. auferlegte, weil er es
ab=
lehnte, die ihm zugewieſene Partie des „Baron” in
der Oper „Der Wildſchütz” als Kaiſervorſtellung im
Mai 1909 zu übernehmen. Die Zahlung dieſer Strafe
wurde abgelehnt und auf Zurücknahme der
Strafver=
fügung geklagt, weil Henſel ſich vertraglich zur
Aus=
führung der Rolle nicht verpflichtet erachtete. Die
bis=
herigen gerichtlichen Inſtanzen hatten die Klage
abge=
wieſen mit der Begründung, daß nicht die
Intendan=
tur des hieſigen Hoftheaters, ſondern der
Kronfidei=
kommiß in Berlin zu verklagen ſei, für den allein der
Geheime Juſtizrat am Kammergericht zuſtändig iſt.
In=
zwiſchen kam dann der eingangs erwähnte Vergleich
zuſtande, durch den der aufſehenerregende Fall nun
aus der Welt geſchafft iſt.
Barmen, 15. März. Ein ſchweres Automobil=
Unglück hat ſich hier ereignet. Ein Chauffeur
ver=
lor die Gewalt über ſein Auto und dieſes prallte mit
voller Wucht gegen ein Haus. Von den Inſaſſen des
Automobils erlitten ein 8jähriger Knabe und ein
Mädchen Schädelbrüche und ſonſtige ſchwere
Ver=
letzungen. Ein anderer Inſaſſe des Automobils wurde
gleichfalls ſchwer verletzt, das Auto vollſtändig
zer=
trümmert.
— Allenſtein, 15. März. In dem
aufſehenerregen=
den Verfahren gegen die frühere Frau Major von
Schönebeck iſt in den letzten Tagen die Anklage
erhoben worden. Die „Deutſche Journalpoſt” iſt in
der Lage, nähere Einzelheiten über das bevorſtehende
Strafverfahren mitzuteilen. Frau von Schönebeck
wird wegen Anſtiftung zum Morde verfolgt. Die
An=
ſtiftung wird darin gefunden, daß ihr Liebhaber, der
Hauptmann von Goeben, in der Nacht vom 25. zum
26. Dezember 1907 den Major von Schönebeck erſchoß,
ein Verbrechen, das in der Anklage nicht nur als
Mord, ſondern auch als Tätlichkeit gegen einen
Vor=
geſetzten bezeichnet wird, und dazu durch Ueberredung
und andere Motive von Frau von Schönebeck veranlaßt
worden ſein ſoll. Die Anklage lautet demgemäß auf
Verbrechen, ſtrafbar nach den §§ 211 und 48 des
Straf=
geſetzbuches und § 97 des Militärſtrafgeſetzbuches. In
der Begründung der Anklage wird demgemäß auch von
vornherein Mord bezw. Anſtiftung zum Morde
ange=
nommen, und die Staatsanwaltſchaft geht nicht darauf
ein, wie die Tat des Herrn von Goeben rechtlich noch
anders zu qualifizieren ſei, ſondern ſie beſchränkt ſich
auf die Behauptung, daß Herr v. Goeben ein Mörder
ſei, obwohl Herr von Goeben in ſeinen vielfachen
Ver=
nehmungen vor dem kriegsgerichtlichen
Unterſuchungs=
führer von Conradi als ſeine Tat angegeben hat, daß
er den Major von Schönebeck urſprünglich auf der
Jagd ſtellen, die Eheſcheidung von ihm fordern und,
alls Herr von Schönebeck dazu ſeine Einwilligung
nicht geben ſollte, ihn zu einem Duell ohne Zeugen
zwingen wollte. Die Gelegenheit habe ſich auf der
Jagd aber nicht gegeben, und infolgeſſen ſei er auf die
Idee gekommen, einen Zweikampf auf andere Weiſe
herbeizuführen. Die Tat iſt dann auch bekanntlich in
der Nacht vom 25. zum 26. Dezember in einer Weiſe
vor ſich gegangen, die unter Umſtänden als ein
Zwei=
kampf ohne Zeugen (Renkontre) angeſehen werden
könnte. In dieſer Nacht iſt bekanntlich Hauptmann
von Goeben durch ein Parterrefenſter in die Wohnung
des Herrn von Schönebeck eingeſtiegen. Dieſer wurde
durch das Krachen der gefrorenen Fenſterſcheiben
auf=
merkſam, drehte das elektriſche Licht an und trat Herrn
von Goeben, der ſich bekanntlich maskiert haben ſoll,
mit einem Armeerevolver in der Hand, entgegen. Er
zielte auf ihn und da will Herr von Goeben nach
ſeiner Angabe mit der von ihm mitgebrachten Piſtole
geſchoſſen und den Major in die Stirn getroffen haben.
Dieſe Darſtellung des Herrn von Goeben läßt die
Mög=
lichkeit eines Duells im Sinne der einſchlägigen
Be=
ſtimmungen des Strafgeſetzbuches (Renkontre) zu. Es
könnte das Verhalten des Hauptmanns von Goeben
auch als Nötigung bezw. Erpreſſung, eventuell aber
auch als Totſchlag ausgelegt werden.
Die Staatsanwaltſchaft nimmt jedoch Mord an
und folgert die der Frau von Schönebeck zur Laſt
ge=
legte Anſtiftung dazu aus den ſpäteren Ausſagen des
Herrn von Goeben und ſpeziell aus einem Briefe, den
Herr von Goeben kurz vor ſeiner Verhaftung an Frau
von Schönebeck geſchrieben hat. In bezug auf die
Ausſagen des Herrn von Goeben über die Vorgänge
in der Mordnacht hat der Pſychiater Profeſſor Dr.
Puppe=Königsberg und der Leiter der Kortauer
Irren=
anſtalt, Dr. Stoltenhoff, angenommen, daß dieſe
ange=
ſichts des geiſtigen Zuſtandes von Goebens jeder
Glaubwürdigkeit entbehren und überhaupt nicht in
Betracht zu ziehen ſeien. Herr von Goeben hat in
ſeinen letzten Ausſagen angegeben, daß Frau von
Schönebeck nicht gewußt habe, daß er in der fraglichen
Nacht die Tat ausüben wollte. Die Angeklagte, die ſich
jetzt im Unterſuchungsgefängnis in Charlottenburg
befindet, hat gegen dieſe Behauptungen der Anklage
alsbald eingewendet, daß ſie abſolut kein Intereſſe an
der Beſeitigung ihres Ehemannes gehabt habe. Sie
habe mancherlei Beziehungen zu Herren gehabt, ohne
daß einer von ihnen etwa behaupten könne, daß ſie von
ihnen die Beſeitigung ihres Mannes gefordert habe.
Im Gegenteil ſei Herr von Schönebeck ein ſehr
be=
quemer Ehemann geweſen, der lediglich Jagdpaſſionen
hatte, ſeinen Dienſt verſah, und ſich im übrigen um
nichts kümmerte. Er habe ſogar geduldet, daß Herr
von Goeben, während er ſelbſt an Gicht krank lag, mit
ihr im Zimmer allein ſpeiſte und ſie zu jeder Tages=
und Nachtzeit beſuchen konnte. von Goeben habe
offen=
bar im Affekt gehandelt. Es ſtehe feſt, daß er ſchin
früher einmal einen Herrn von Puttkamer in
Han=
nover unter ähnlichen Umſtänden angeſchoſſen und
dabei an der Stirn verletzt habe. Nach ihrer Meinung
ſei Herr von Goeben zu der verzweifelten Tat
ge=
kommen, weil er fühlte, daß ihre Liebe zu ihm erkaltet
war und ſie ſeinen Heiratsvorſchlägen nicht geneigt
geweſen ſei. von Goeben ſei auch am Weihnachtsabend
von ihr ſehr kühl behandelt worden. Das habe
wahr=
ſcheinlich den ſchnellen und unüberlegten Plan bei ihm
erzeugt und zur Reife gebracht, von dem ſie abſolut
nichts gewußt hätte. Damit entfalle die Annahme der
Staatsanwaltſchaft, daß ſie im juriſtiſchen Sinne
An=
ſtiftung zu dieſer Tat verübt habe, und ſie hat
demge=
mäß durch ihre Verteidigung den Antrag auf
Haftent=
laſſung geſtellt, über den im Augenblick das
Ober=
landesgericht in Königsberg zu befinden hat.
Brünn, 14. März. In einem Dorfe in der Nähe
von Konitz vernichtete am Samstag abend ein
Scha=
denfeuer 17 Häuſer; vier Menſchen fanden in den
Flammen ihren Tod.
Die Dorfbewohner wollten
einen Häusler, bei dem der Brand ausgebrochen war,
lynchen und ihn in die Flammen ſtoßen, da man ihn
beſchuldigte, daß er den Brand gelegt habe; die Polizei
verhinderte jedoch die Menge an ihrem Vorhaben.
Marſeille, 15. März. Ein im Bau befindlicher
Tunnel, welcher den Bahnhof von Arenz mit dem
Madraguohafen verbinden ſoll, ſtürzte ein. Zwei
Arbeiter wurden getötet, zwei ſchwer verwundet.
Sofia, 14. März. Die
Entführungsge=
ſchichte der Türkin in Ruſtſchuk, über die wir
geſtern berichteten, datiert mehrere Tage zurück. Ein
bulgariſcher Bankbeamter hatte eine Türkin mit ihrem
Einverſtändnis entführt und angeblich geheiratet. Auf
den Proteſt des Vaters der Türkin und des türkiſchen
Mufti entſchied das Gericht, daß das Mädchen wegen
Minderjährigkeit in das Elternhaus zurückzugeben
ſei. Die darauf erfolgte Rückgabe der Türkin
verur=
ſachte eine Gärung unter den Bulgaren, welche die
Türkin wieder rauben und dem Manne zurückgeben
wollten. Vater und Tochter flohen in das
Polizeige=
bäude. Geſtern nachmittag verſuchte eine
vieltauſend=
köpfige bulgariſche Menge, die Türkin aus dem
Poli=
zeigebäude zu entführen. Die Polizei, verſtärkt durch
Militär, bemühte ſich vergebens, die Demonſtranten
zurückzudrängen. Als letztere die Truppen mit
Stei=
nen bewarfen und Revolverſchüſſe abgaben, wurden
zuerſt blinde, dann ſcharfe Schüſſe abgegeben.
Zahl=
reiche Perſonen, unter ihnen auch Kinder, wurden
ver=
etzt. — Wie die Abendblätter melden, wurde heute
vormittag in Ruſtſchuk eine Trauerverſammlung
ab=
gehalten. Weitere Kundgebungen werden befürchtet.
Die Ruſtſchuker Garniſon wurde verſtärkt. Der
Mi=
niſter des Innern, der ſich geſtern nach Ruſtſchuk
be=
gab, ſoll Demonſtrationen der Menge ausgeſetzt
ge=
weſen ſein. Nach Anſicht der Oeffentlichkeit trifft die
Schuld an den Kundgebungen teilweiſe die Behörde,
welche gegen die wachſende Gärung in der
Bevölke=
rung keine Maßnahmen getroffen hatte.
Ergänzende Nachrichten aus Ruſtſchuk geben die
Zahl der bei den geſtrigen Zuſammenſtößen
Getöte=
ten mit 17, die der Schwerverwundeten mit 32
an. Mehrere Perſonen ſind leicht verwundet. Vor
dem Hauſe des Diviſionsgenerals Dimitriew
demon=
ſtrierte eine Volksmenge mit ſchwarzen Fahnen und
warf die Fenſter ein. Die Türkin, deretwegen die
Demonſtration entſtanden war, ſoll mit dem Entführer,
einem bulgariſchen Bankbeamten, nach Rumänien
ge=
flohen ſein. Der hieſige türkiſche Geſandte Aſſim Bey
forderte den Miniſter Paprikow auf, zum Schutze der
türkiſchen Bevölkerung Ruſtſchuks beſondere
Maß=
nahmen treffen zu laſſen. Der Miniſter des Innern
iſt nach Ruſtſchuk abgereiſt.
London, 14. März. In den Wirtſchaftsräumen des
großen Whiteleyſchen Warenhauſes kam
heute nachmittag Feuer aus, bei dem nur durch die
Kaltblütigkeit der Angeſtellten unabſehbares Unglück
verhütet wurde. Das Perſonal zeigte eine großartige
Disziplin. Die Bewältigung des Feuers durch eine
ganze Diviſion der Londoner Feuerwehr mit 25
Dampfſpritzen war eine heldenmütige. 15 Mann
führt werden. Nach einſtündiger Arbeit hatt
Wehr das Feuer bewältigt. Fünf Angeſtellte e
Firma, die an den Löſcharbeiten teilnahmen, verg
das Bewußtſein infolge des Rauches und der Hi
Petersburg, 14. März. Die Meldungen au
tiger Blätter, am 8. März ſei ein Wagen, ire
Kaiſer Nikolaus fuhr, mit knapper Not de 5
fahr eines Zuſammenſtoßes mit einem elektr
Straßenbahnwagen entgangen, ſowie die darag
knüpften Einzelheiten beruhen auf reinſter
findung.
Chartum, 15. März. Rooſevelt traf heute
ein und wurde von Sir Rudolf Slatin undem
Diſtriktsgouverneur bewillkommnet. Frau und
lein Rooſevelt langten am Nachmittag an.
8. ordentliche evangeliſche Landesſynod
St. Darmſtadt, 15. M
Die 7. Sitzung wird um 9¼ Uhr, durch Pri
D. Stamm eröffnet.
Die Synode tritt zunächſt in die zweite Le
des Voranſchlags des evangeliſchen
Zentralk=
fonds für 1910—14 ein. Die einzelnen Poſitionen uen
nach den Beſchlüſſen der erſten Leſung teilweiſe nac
gerer Debatte angenommen. Zur Rubrik 10 (Beitr
den Dekanatsbibliotheken) lag eine Anfrage des Syng
Lühl vor, betr. die Aufhebung des Dekanatsleſez
Herr Oberkonſiſtorialrat Euler beantwortet die Age
dahin, daß die nächſten Konferenzen der Dekane ſien
dieſer Frage befaſſen werden. Syn.=Abg. Lühl blei
ſeiner Forderung, die Leſezirkel aufzulöſen. Zur Pran
Witwen= und Waiſenverſorgung gibt
konſiſtorialpräſident D. Nebel die Erklärung ab, daas
Oberkonſiſtorium bereit ſei, die Mehrforderung
30000 Mark zu bewilligen, alſo dem Beſchluß der S
zu entſprechen. Des längeren wird debattiert übe
Anregung des Syn.=Abg. Widmann, die Pfingſtk
für die Lutherſtiftung, die ein Stipendium für bedie
Theologieſtudierende darſtellt, aufzuheben und dafür
Kollekte für das Krüppelheim oder für eine bedürftig
meinde einzuführen. Verſchiedene Redner ſtimmen
Syn.=Abg. Widmann darin bei, daß es einigermaßen
lich iſt für die Pfarrer, die Kollekte für Theologie
rende zu empfehlen. Andererſeits wird vor Aufhebun
Kollekte dringend gewarnt, da die Lutherſtiftung der
trag unter keinen Umſtänden entbehren kann.
Bei Rubrik 21, Witwen= und Waiſengel
werden 192000 Mark eingeſtellt. Weiter wird beſchlK,
bis zum Inkrafttreten der neuen Geſetzesvorlage den
berechtigten Pfarrerswitwen jährliche Zulagen e
200 Mark auszahlen zu laſſen. Der Reſt der Aus
wird debattelos angenommen.
Zu den Einnahmen entſteht eine längere Debat E
der Poſition „Beitrag des Staates zu
der=
dürfniſſen der evangeliſchen Kirche‟ Oberkonſiſtor
Dr. Bernbeck erſtattete ein Referat über die
kungen des Gemeindeumlagengeſetzes. Von Syn.=
D. Stamm=Stockſtadt wird eine Reſolution zur
nahme empfohlen, in der die Staatsregierung erſucht
Maßnahmen zu treffen, um die die evangeliſchen Kir
gemeinden durch den § 61 des Geſetzentwurfes treffe=
Benachteiligungen abzuwenden, inſonderheit ſowei=
Aufhebung des Geſetzes vom 11. Juni 1827 in §
kommt. Nach längerer Debatte namentlich über dier
tionelle Faſſung der Reſolution wird die Berätung
morgen vertagt.
Zu Rubrik Erträgniſſe des Einkomm
der evangeliſchen Pfarrſtellen, gibt
Obe=
ſiſtorialrat Dr. Bernbeck nähere Erläuterungen übe —
Bewegungsmöglichkeit dieſes Poſtens, der in den I
Jahren um über 80000 Mark zugenommen habe.
Verkauf von Kirchengrundſtücken, der unter Umſti
empfehlenswerter ſei als die Verpachtung, möge ſe
größte Sorgfalt walten laſſen.
Zu Rubrik 3, Umlagen auf die evang
ſchen Kirchen= und Stiftungsfonds, wi
Syn.=Abg. Rheinfurth eine ſtärkere Heranziehun
beſſer fundierten Fonds Oberkonſiſtorialpräſident D. N I
hält dieſe Anſicht für dankenswert. Das Beſtreberſe
Lokalfonds zur Verſtärkung des Zentralkirchenfonds
lichſt heranzuziehen, werde von der Kirchenbehörde
Möglichkeit unterſtützt werden. Empfehlenswert ſie
Einführung von Ablöſungsſummen. Die Rubrik
wit=
nehmigt. Ebenſo ohne Debatte die reſtierenden Rul k.
Dann wird der Geſamtvoranſchlag genehmigt.
Es folgt die zweite Leſung der Vorlage des Ob
ſiſtoriums, betr. Abänderung des Kirchengeſetzes vo
April 1901, die Gehalte der im Geſchäftskrei:
Oberkonſiſtoriums und des Predigerſ
nars in Friedberg angeſtellten Beamten und Bedier *
betr. Die Vorlage wird ohne Debatte angenommer
gewiſſermaßen als Rückwand und Krönung ein
pracht=
volles, großes Flieſenbild erhält, deſſen Schöpfer
Kunſt=
maler Fritz v. Heider iſt, der auch die übrigen
Bil=
der dieſes Saales gemalt hat.
Beſonders intereſſant iſt es, wie der Künſtler es
verſtanden hat, auch die Stühle in ihren Formen
dem Raume anzupaſſen und ihnen ſelbſt die Rolle des
ornamentalen Schmuckes zuzuweiſen. Die
Stuhl=
lehnen werden durch geometriſche Aufteilung zum
rhythmiſchen Ornament, das ſich von der hellen Fläche
des Paneels ſehr wirkungsvoll abhebt. Die Form der
Lehnen entſpricht natürlich ebenfalls der rechteckigen
Flächeneinteilung. Dieſe Art der Verwendung der
Stühle zu ornamentalem Schmuck iſt originell, ſie
be=
deutet in ihrer Art die Löſung einer nicht unerheblichen
Schwierigkeit, denn der Gedanke kann leicht in andere
Formen übertragen werden. Ein großer, runder Tiſch,
Seſſel, Blumenſtänder und einige Kleinmöbel
vervoll=
ſtändigen das Mobiliar. Die Mitte des Fußbodens
nimmt ein großer Teppich ein, der in mattem Grün
und Braun gehalten iſt und in quadratiſchen Feldern
feingezeichnete Ornamente in ſattem Grün und
helle=
rem Braun aufweiſt.
Ueber dem weißen Paneel umzieht ein leicht
gelb=
getönter Stuckfries die Wände, der in leichter
Schweif=
ung zur Decke hinüberführt. Die Decke iſt reich, aber
unaufdringlich kaſſettiert und ebenfalls in gelbem Ton
gehalten. Drei große Kriſtallüſter von der Decke
herab bilden einen ungemein wirkungsvollen,
beleben=
den Schmuck.
Der durch die künſtleriſch reizvolle Wahl der
Li=
nien und Flächen bedingte Ernſt der Formen, der hin
und wieder bis zu einer gewiſſen Strenge geſteigert
wird, iſt in feinſter künſtleriſcher Weiſe gemildert durch
die Harmonie der Farben, die ja die meiſten
Schöpf=
ungen Albin Müllers vorteilhaft auszeichnet. Im
größen Ganzen nur auf die Farben weiß, rotbraun,
grün und gelb geſtimmt, belebt nur durch mattes Gold
und den blitzenden Kriſtall der Lüſter uſw., iſt dieſe
Harmonie in Einzelheiten bis zum Raffinement ge=
ſteigert. So z. B. haben ſämtliche Wein=, Sekt= und
Likörgläſer flachen vergoldeten Boden, der natürlich die
Farbe des Weines und perlenden Sektes ungemein
hebt. Von der Vielſeitigkeit des Künſtlers und von
ſeinem künſtleriſchen Einfluß auch auf die internſten
Details, zeugt, daß alles, was dieſer Raum an
Aus=
tattung erhält, nach beſonderem Entwurf
ge=
ertigt wurde. Die Eßbeſtecke, der ſilberne
Tafel=
ſchmuck, die dekorativen Eiſengegenſtände, Geſchirr,
Gläſer, Servietten, Tafeltücher, kurz alles, ſind
Ori=
ginalſtücke nach Profeſſor Müllers künſtleriſchem
Ent=
wurf. Und aus allem ſpricht der fein empfindende
Künſtler, der nach neuen Formen ſuchte und ſie der
Zweckmäßigkeit meiſterhaft unterordnete. Wahre
Muſterbeiſpiele für die Schönheit des Zweckmäßigen
und für die Wirkung der Echtheit des Materials.
Insgeſamt ſind 16 Firmen an der Ausſtellung
die=
ſer Räume beteiligt. Reizend ſind die Eiſengegenſtände
aus der Fürſtlich Stolbergſchen Eiſenhütte in
Ilſenburg, für die Profeſſor Müller bekanntlich ſeit
Jahren künſtleriſche Entwürfe liefert.
Des weiteren wird ein Rauch= und
Spiel=
immer hergeſtellt, das — unter Leitung Albin
Müllers — von den Magdeburger Künſtlern Architekt
Paul Dobert, Kunſtmaler und Keramiker Fritz von
Heider, Kunſtmaler Richard Winckel und anderen
aus=
geſtattet wird.
M. St.
Kleines Feuilleton.
* Der däniſche Hof unter
Sittenkon=
trolle. Die däniſche Reſidenz hat nun auch ihr
Skan=
dälchen. Ein Paſtor (Mathieſen, Führer der ſogenannten
Inneren Miſſion” und Redakteur des „Chriſtlichen
Tage=
blatt”) ließ durch allerlei Privatdetektivbureaus den
Prin=
zen Harald, den dritten Sohn des Königs, beſpitzeln. Der
Prinz verkehrte viel im Salon einer bekannten Lebedame,
was den Paſtor, der früher persona grata am Hofe war,
wie es ſcheint, ſehr intereſſiert hat. Schließlich wurde die
Sache zu bunt und Herr Zahle, Miniſterpräſident und Ju=
ſtizminiſter, greift nunmehr energiſch ein. Das Regier
blatt „Politiken” bringt folgende Aufſehen erregende
teilung: „Da in verſchiedener Weiſe öffentlich
mitt=
worden iſt, daß Detektivbureaus verſchiedene
Mitg=
des Königshauſes hinſichtlich ihres privaten Lebens
Verkehrs ausſpioniert haben, und da hierdurch teil=
Vergehen, ſtrafbar nach § 11 des Strafgeſetzes (Maje
beleidigung uſw.), teils ſtrafbare Erpreſſungen aus
worden ſein können, hat das Juſtizminiſterium den
zeipräſidenten Kopenhagens angewieſen, eine öffer
Unterſuchung zu eröffnen, deren Ziel es ſein ſoll, zu
tern, inwieweit an die hieſigen Detektivbureaus Erſ
ergangen ſind, das Privatleben des Prinzen Harald
zuſpionieren, und inwieweit von irgend jemand Geld
boten worden iſt, damit jede Ausſpionierung unter
werde . . . ‟ Einer der Detektivinſtitutinhaber hat b as
öffentlich ausgeplaudert, daß er von Mathieſen
um=
lei angegangen worden ſei, die löbliche Abſicht aber
aufgab, als ihm die Gegenſeite 500 Kronen für denl
verſprach, wenn er nichts unternehme. Herr Zahlt
die ganze Preſſe Kopenhagens geſchloſſen hinter ſich
— Der „Bauch von New=York” Mi
gewaltigen Anwachſen der Stadt New=York wir
Ernährung der Millionenbevölkerung zu einem
blem, deſſen Löſung von Tag zu Tag ſchwieriger
In ſeiner Ernährung iſt New=York vollkomme
die umliegenden Staaten angewieſen, und wen
amerikaniſche Metropole durch irgend ein
ereignis plötzlich vom Verkehr mit der Umwelt
ſchloſſen würde, wäre eine furchtbare Kataſtropl
unvermeidliche Folge. Ein amerikaniſcher Stat
hat berechnet, daß dann New=York in acht Tagen
gers ſterben würde. Selbſt die optimiſtiſchen
ungen, die von anderen aufgeſtellt ſind, nehme
daß die in New=York aufgeſtapelten Nahrungsv.
im günſtigſten Falle für zwölf Tage ausreichen
den. Milch und Butter würden ſchon nach den
Stunden einer Kataſtrophe nicht mehr zu beko:
ein. Welche gewaltigen Mengen der Bauch von
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Nummer 63.
Zu der Vorlage Großh. Oberkonſiſtoriums, die
Schreibgehilfen des evangeliſchen
Zen=
tralkirchenfonds betr., erſtattet Syn.=Abg. Dr.
Lu=
ius längeren Bericht. Der Ausſchuß empfiehlt der
Synöde die Annahme der von der Kirchenbehörde
gemach=
ten Vorſchläge. Insbeſondere kann er es nur gut heißen,
wenn das Oberkonſiſtorium ein etwas raſcheres Aufrücken
in den Gehaltsſtufen vorſieht, als es bei den
Schreibgehil=
fen der Kreisämter üblich iſt. Es iſt nicht zu viel verlangt,
wenn ein Gehilfe, der 18 Jahre lang der Behörde zur
Zu=
friedenheit gedient hat, einen monatlichen Gehalt von
150 Mark beziehen ſoll. Der Ausſchuß beantragt:
Zu=
ſtimmung zur Vorlage Großh. Oberkonſiſtoriums. Die
Synode ſtimmt dem zu.
Damit iſt die Tagesordnung erſchöpft. Nächſte Sitzung
Mittwoch, ½9 Uhr.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 15. März. Zunächſt wird die bei der
Beratung des Poſtetats ausgeſetzte Abſtimmung
über die Oſtmarkenzulage vorgenommen. Das
Ergebnis iſt zweifelhaft und ſo wird Hammelſprung
vorgenommen; dafür ſtimmen 154, dagegen 140
Ab=
geordnete; die Oſtmarkenzulage iſt ſomit
angenom=
men. Sodann wird die
zweite Leſung des Etats des
Reichs=
kanzlers und der Reichskanzlei
fortgeſetzt. Abg. Ledebour (Soz.) erhebt
Wider=
ſpruch gegen den vom Präſidenten proklamierten
Schluß der Debatte und gegen die Bewilligung des
Gehaltes des Reichskanzlers. — Nachdem ſich der
Prä=
ſident gegen den Abg. Ledebour ausgeſprochen hatte,
wird der Einſpruch Ledebours abgelehnt. — Abg. Prinz
Heinrich zu Schönaich=Carvlath (natl.)
begrün=
det eine Reſolution, daß zur Unterſtützung der
Be=
ſtrebungen für die internationalle
Schiedsgerichtsbe=
wegung eine Beihilfe in den nächſtjährigen Etat
ein=
geſtellt werde. Die Vereinigung der „Union
inter=
parlamentaire” iſt nicht identiſch mit der
Friedens=
geſellſchaft und hat in allen Ländern Anerkennung
gefunden; wir haben die Pflicht, ſie zu unterſtützen.
Abg. Eickhoff (fortſchr. Vpt.): Die „Union
inter=
parlamentaire” iſt eine Notwendigkeit geworden. Alle
völkerrechtlichen Fragen werden in ihr geklärt und
alle Länder ſind in ihr vertreten. Die Bibliothek der
Union und auch das Archiv derſelben erfordern
erheb=
liche Aufwendungen, zu denen auch das Reich eine
Beihilfe leiſten ſollte. — Staatsſekretär Freiherr von
Schön: Die Anregungen zur Unterſtützung dieſer
Bewegungen in Form einer Beihilfe im nächſten Etat
wird der Reichskanzler in gebührende Erwägung
ziehen. Die abgeſchloſſenen Verträge werden wir alle
im Reichsgeſetzblatt veröffentlichen. Der Abſchluſs
eines Schiedsgerichtsvertrages mit Amerika iſt den
Bundesregierungen unterbreitet worden. — Direktor
v. Körner: Die Ausführungsbeſtimmungen über
einen Schiedsgerichtsvertrag mit Oeſterreich werden
dem=
nächſt zum Abſchluß gebracht werden.
Abg.
Lede=
bour (Soz.): Der Reſolution zur Unterſtützung der
Union geben wir unſere Zuſtimmung. Die
inter=
nationalen Verträge ſollten durch Weißbücher bekannt
gemacht werden. Unſere Reſolution auf
Verantwort=
lichkeit des Reichskanzlers für ſeine amtliche
Führ=
ung, für alle politiſchen Handlungen und
Unterlaſſun=
gen des Kaiſers und für die Verantwortlichkeit des
Reichskanzlers vor einem Staatsgerichtshof empfehle
ich zur Annahme. — Abg. Liebermann v.
Son=
nenberg (wirtſchaftl. Vgg.): Nach den Erklärungen
des Reichskanzlers lehnen wir die Reſolutionen über
die elſaß=lothringiſche Frage als überflüſſig ab. Die
Beihilfe für die interparlamentariſche Union werden
wir nicht ablehnen. Große Bedeutung vermögen wir
dieſer Sache aber nicht beizumeſſen. Die
ſozialdemo=
kratiſche Reſolution, auf Abänderung des Wahlrechtes
dahin, daß Nachwahlen innerhalb 60 Tagen
ſtattzufin=
den haben, und diejenige auf Einführung der
Verant=
wortlichkeit des Reichskanzlers lehnen wir ab. (
Bei=
fall rechts.) — Abg. Prinz Schönaich=Carolath
(natl.) empfiehlt nochmals ſeine Reſolution.
Damit ſchließt die Debatte. Angenommen
wer=
den die Reſolutionen auf Vorlegung eines
Reichs=
kanzlerverantwortlichkeitsgeſetzes, betreffend Beihilfe
für die interparlamentariſche Union, ſowie die
Reſo=
lutionen Preis und Grégoire, Elſaß=Lothringen zum
Bundesſtaate zu erheben. Abgelehnt wird die
ſozial=
demokratiſche Reſolution, betreffend Elſaß=Lothringen
(allgemeines Wahlrecht).
Es folgt der Titel „Unterſtaatsſekretär, 20000
Mark”. — Abg. Kunert (Soz.) begründet die
ſozialdemo=
kratiſche Reſolution auf Vornahme notwendig werdender
Reichstagsnachwahlen innerhalb 60 Tagen. Unſere
Reſo=
lution will einer Verſchleppung desTermins vorbeugen. Das
Wahlreglement reicht nicht aus. Wahlverſchleppungen ſind
auch immer Wahlbeeinfluſſungen zu Gunſten der
reaktio=
nären Parteien. — Staatsſekretär Dr. Delbrück: Es
kann keinem Zweifel unterliegen, daß es nicht erwünſcht
iſt, die Erſatzwahlen zu verſchieben. Zweifelhaft iſt mir
aber, ob die Friſt von 60 Tagen für die Wahlvorbereitung
ausreicht. Notwendig iſt es nicht, das Reglement zu
än=
dern. Der Reichskanzler iſt bereit, auf dem
Verwaltungs=
wege in dieſer Richtung zu wirken. — Abg. Bebel (Soz.):
Mit 60 Tagen kann man auskommen. Die Behörden
kön=
nen in höchſtens 2 bis 3 Tagen von dem Freiwerden
eines Mandates in Kenntnis geſetzt werden. —
Staats=
ſekretär Dr. Delbrück: Der Zeitraum von 60 Tagen
iſt doch recht knapp. Es ſind mindeſtens 65 bis 70 Tage
nötig, um die erforderlichen Vorbereitungen zu treffen. —
Abg. Arendt (Rp.): Zweifellos iſt es wünſchenswert,
die Lücken im Hauſe ſofort auszufüllen. Aber die
Er=
klärungen des Staatsſekretärs genügen. — Abg. Kunert
Soz.): Die Erklärungen der Regierung reichen bei
wei=
tem nicht aus. — Abg. Paaſche (nl.): Eine
Beſchleu=
nigung der Wahlen erſcheint nötig. Vielleicht würde ein
Zeitraum von 70 bis 75 Tagen ausreichen. — Es wird ein
Antrag Ablaß, der 70 Tage feſtſetzt, als Friſt für
Nach=
wahlen eingebracht. Das Haus beſchließt eine Befriſtung
von 70 Tagen. Der Etat der „Reichskanzlei” wird
bewil=
ligt
Es folgt die zweite Beratung des
Etats des Auswärtigen Amtes.
Berichterſtatter Abg. Frhr. v. Hertling (Zentr.)
be=
merkt in ſeinem mündlich erſtatteten Bericht, daß man in
der Kommiſſion zu der Anſicht gekommen ſei, die
perſön=
lichen Angriffe auf das auswärtige Amt ſchadeten dem
An=
ſehen Deutſchlands ſelbſt und daß man einſtimmig der
Er=
wartung Ausdruck gegeben habe, das Auswärtige Amt
werde die Intereſſen der Reichsangehörigen nachdrücklich
wahren. — Abg. Graf Kanitz (konſ.): Der Reichskanzler
tritt demnächſt eine Reiſe nach Rom an. Der Dreibund
hat Frieden und Wohlſtand unter den Völkern bewahrt
und die Reiſe dient ſeiner Befeſtigung. So wünſchen wir
dem Reichskanzler glückliche Reiſe und Heimkehr. Wegen
der Marokkofrage brauchen wir keine allzu großen
Beſorg=
niſſe zu haben. Denn an der großen Anleihe des Sultans
iſt die unter der Kontrolle der Mächte ſtehende
marokka=
niſche Staatsbank beteiligt, und damit iſt eine gewiſſe
Un=
abhängigkeit des Landes immer gewährleiſtet. Wir halten
es für unmöglich, daß England auf die Dauer allein den
Freihandel huldigen kann. Geht England zum Schutzzoll
über, dann wird allerdings unſere Exportinduſtrie
erheb=
lich benachteiligt werden. Mit Amerika haben ir ei
Handelsabkommen getroffen, das ſo lange gelten ſoll, als
uns von Amerika ein freundſchaftliches Wohlwollen
einge=
räumt wird. Mit dem jetzigen amerikaniſchen Tarif
kön=
nen wir nicht zufrieden ſein. Der Grundfehler unſerer
Wirtſchaftspolitik liegt in dem Abſchluß langfriſtiger
Han=
delsverträge. Mögen in der inneren Politik unſere
An=
ichten auseinandergehen, da, wo es gilt, die Machtſtellung
Deutſchlands dem Auslande gegenüber zur Geltung zu
bringen, dort ſollten wir zeigen, daß es keine Zerſplitterung
unſerer Kräfte gibt. Dann können wir in Zukunft
unbe=
ſorgt ſein um die Sicherheit und das Anſehen unſeres
Va=
terlandes. — Abg. Dr. Streſemann (nl.): Unſere
vorjährigen Debatten über die Orientpolitik haben uns
mit ſtolzer Genugtuung erfüllt über die Sympäthien, die
Deutſchland ſich durch ſeine Nibelungentreue dort
erwor=
ben und ſeitdem bewahrt hat, ſowie darüber, daß dieſe
Po=
litik der Stärke und Tatſache uns in aller Welt
Sympa=
thien und Achtung verſchafft hat. Den Mittelpunkt der
Erörterungen bildet das Verhältnis zwiſchen England und
Deutſchland. Es gibt kaum zwei Staaten, die
wirtſchaft=
lich ſo aufeinander angewieſen ſind wie England und
Deutſchland. Tatſächlich hat England kein Intereſſe daran,
die Kaufkraft Deutſchlands zu vermindern. Darunter würde
auch England ſchwer leiden. Politik iſt Weltwirtſchaft. Iſt
unſere Diplomatie darauf vorgebildet? Warum nimmt
das Bürgertum keinen Anteil daran? Wir bekämpfen
nicht den Adel, wohl aber die Zurückſetzung
tüch=
tiger bürgerlicher Elemente. Dazu gehört, daß den
Han=
delsſachverſtändigen im Ausland anſtelle kommiſſariſcher
Beſchäftigung Garantien für die Zukunft gegeben werden.
In dieſer Sache ſollte aber keine falſche
Spar=
ſamkeit herrſchen; ebenſo auch, wenn es gilt, die
kommerziellen Intereſſen des Deutſchen Reiches zu
ver=
treten. Im handelspolitiſchen Verkehr mit Frankreich
kön=
nen wir wenig entgegenkommen. Da ſollten wir die
ge=
waltige Konſumtionskraft unſeres Volkes für unſer
In=
tereſſe in die Wagſchale werfen. Den Gebrüdern
Mannes=
mann muß man das Verdienſt laſſen, daß ſie
Pio=
niere deutſchen Weſens geweſen ſind. Bei den künftigen
Bergwerkskonzeſſionen ſollten die deutſchen Intereſſen mit
vollem Nachdruck wahrgenommen werden. Die Intereſſen
der Gebrüder Mannesmann ſind als deutſche Intereſſen
anzuſehen. (Sehr richtig!) Wir fordern eine ſtarke
För=
derung unſerer wirtſchaftlichen Entwickelung und den
Schutz unſerer Intereſſen im In= und Auslande, eine
Verwaltung, die von kaufmänniſchem Geiſt erfüllt iſt.
Da=
durch werden uns nicht nur ideelle Güter erhalten, ſondern
Seite 5.
auch die materiellen unſeres Volkes. (Lebhafter Beifäll
bei den Nl.) — Abg. Kämpf (fortſchr. Vp.): Nur durch
langfriſtige Handelsverträge werden die Intereſſen unſerer
Induſtrie gewahrt. Mit dem neuen franzöſiſchen Tarif
zahlt man uns lediglich zurück, was wir mit der
Zoll=
politik der Agrarier dem Auslande angetan haben. Die
Behandlung deutſcher Juden in Rußland hat in letzter
Zeit zu erheblichen Klagen geführt. Das iſt ſowohl. vom
allgemein menſchlichen, wie vom kulturellen Standpunkt
ſehr zu beklagen.
Das Auswärtige
Abg. Scheidemann (Soz.):
Amt hat in der Mannesmannſache viel Zurückhaltung
ge=
zeigt. Die Gebrüder Mannesmann haben den Sultan
geſchmiert und mit ihm unter vier Augen einen Vertrag
gemacht, der ihnen ungeheuere Rechte verleiht. Mit
Eng=
land verſchlechtert ſich unſer Verhältnis fortgeſetzt. Ein
andauernder Friede zwiſchen England, Frankreich und
Deutſchland muß unſer Ziel ſein. (Im weiteren
Ver=
laufe ſeiner Rede wird Scheidemann vom Vizepräſidenten
Spahn wiederholt zur Sache gerufen.) Scheidemann ſchließt
mit den Worten: Die deutſche Arbeiterſchaft wird den
Kampf gegen die Reaktion führen bis zu Ende. — Abg.
v. Dziembowski (Pole): Die auswärtige Politik
der preußiſchen Regierung iſt ungerecht.
Abg. Hanſen (Däne): Die Ausweiſung von
An=
ſiedlern aus Nordſchleswig wird zu rigoros gehandhabt.
Die Würde eines großen Kulturvolkes wird dabei nicht
gewahrt.
Vizepräſident Spahn ruft nachträglich den Abg.
Scheidemann wegen zweier Ausdrücke über die preußiſche
Wahlrechtsvorlage zur Ordnung.
Darauf wird die Weiterberatung auf Mittwoch 12 Uhr
vertagt. — Schluß 8 Uhr.
* Berlin, 15. März. Die
Budgetkommiſ=
ſion des Reichstages erhöhte bei der Beratung.
des Etats des Reichsſchatzamts den
Unterſtützungs=
fonds von 1,5 Millionen für die Tabakarbeiter
einſtim=
mig um 750000 Mark. Der Reichsſchatzſekretär
er=
klärte, die Regierung werde, wenn dieſe Summe noch
nicht ausreichen ſollte, Maßnahmen ergreifen, um einen
Notſtand nicht aufkommen zu laſſen.
Vermiſchtes.
Ueber Vogelſchutz und Friedhof äußert
ſich der bekannte Ornithologe und Vogelmaler Otto
Kleinſchmidt in ſeinem neuen Vogelkalender (
Ver=
lag von Fr. W. Grunow=Leivzig) in folgenden
beherzi=
genswerten Worten: „Seinen Nachbarn, den Grasmücken
in der Gartenhecke, geht es nicht beſſer. Wenn ſie beim
eifrigſten Brüten ſind, dann nimmt ihnen die
rückſichts=
loſe Heckenſchere das Dach vom Hauſe, die ſchützende
Laubdecke überm Kopf weg, und die Neſter müſſen
ver=
laſſen werden. Nur ein Aſyl gibt es noch, wo der
Menſch dem Vogel eine dauernde, ungeſtörte Zuflucht
in unſerer Kukturwelt laſſen kann, beſſer als der
ein=
ſamſte Waldwinkel, dem doch auch eines Tages die Axt
und Rodehacke naht.
Das ſind alte Friedhöfe, wo Syringen, Roſen,
Holunderbüſche und Zypreſſen moderne Holzkreuze und
altersgraue Grabſteine umwuchern. Durch dunkles
Aſtwerk fällt der Blick auf leuchtende Farbenflächen.
WWie gern bauen hier Amſel und Hänfling ihr Neſt!
DDie Nachtigall und alle Edelſänger fühlen ſich hier
hei=
miſch. Hohe Mauern ſichern ſelbſt dem in Stadt oder
Dorf gelegenen Friedhof Abgeſchloſſenheit und Ruhe.
Aber nach einigen Generationen kommt die Frage:
„Was ſoll aus dem alten Friedhof werden?‟ Der
Ge=
danke, das Grundſtück teilweiſe zu Bauplätzen oder
ſonſtiger Nutzbarmachung zu verwenden, hat dann
ſtets viele Befürworter. „Nutzbarmachung” des
Geländes, das iſt für das Ohr des Naturfreundes ein
ſchlimmes Wort, denn es bedeutet jedesmal, daß der
Natur, insbeſondere aber der Vogelwelt, ein Stück
Ka=
wital für immer weggenommen wird. An der Pforte der
alten Friedhöfe, da ſollte wenigſtens dies Wort Halt
machen, ſelbſt wenn es nur „anderer Leute‟
Urgroß=
eltern ſind, die dort ruhen. Wenn andere ſo pietätlos
ſſind, nach den Gräbern ihrer Vorfahren nicht mehr zu
fragen, ſollten wir es ihnen nicht an Pietätloſigkeit
gleich tun. Man fragt: „Wer ſoll die Koſten für die
Pflege der Gräber tragen?‟ Dieſe Frage iſt
über=
flüſſig. Man laſſe einen durch geſchicktes Nachpflanzen
gehegten kleinen Wald hier aufwachſen und die
Natur wird von ſelbſt das weitere tun. Sie wird
Schöneres ſchaffen, als es der geſchickteſte
Landſchafts=
gärtner vermag.
Begeiſterte Vertreter des Vogelſchutzes halten es
für wünſchenswert, daß jede Gemeinde ihr eigenes
Vogelſchutzgehölz beſitzt. Das Ziel wird ſchwer zu
er=
reichen ſein. Mögen wenigſtens die Friedhöfe eine
Stätte bleiben, wo die Vogelwelt eine Freiſtatt und
Frieden findet.
York verſchlingt, zeigt die Jahresſtatiſtik für 1909., Im
vergangenen Jahre haben die New=Yorker nicht
we=
niger als 624000000 Pfund Rindfleiſch verzehrt, rund
310000000 Pfund Schweinefleiſch, 210 600000 Pfund
Hammelfleiſch, 37440000 Pfund Kalbfleiſch, 49590000
Pfund Geflügel, 131954920 Dutzend Eier, 134 723 618
Pfund Butter, 33 708577 Pfund Käſe, 4112841 Säcke
Mehl, beinahe 6000000 Säcke Weizen, 3500000 Säcke
Kartoffeln und rund 1000000000 Liter Milch.
Und in den gleichen Höhen bewegen ſich die Zahlen für
Gemüſe und andere Lebensmittel. Die New=Yorker
verzehren in der Woche durchſchnittlich 28 000 000 Eier. Der
Umkreis New=Yorks bis zu einer Entfernung von 200
Kilometern vermag im beſten Falle 6000000 Eier in
der Woche zu liefern, ſodaß 22000000 von auswärts
eingeführt werden müſſen. Die meiſten Eier kommen
aus den großen Züchtereien des Südoſtens. Aber auch
dieſe Zufuhr reicht nicht aus: ſeit einiger Zeit werden
große Mengen von Eiern aus Deutſchland und
Oeſter=
reich nach New=York geſchickt. Dieſe Eier empfangen
vorher ein Paraffinbad, das die zerſtörende Wirkung
der Luft aufhebt. Selbſt aus China bezieht New=York
gewaltige Quantitäten von Eiern; merkwürdigerweiſe
werden dieſe Eier in China aufgebrochen und mit
Milch vermengt. Wenn ſie viele Monde ſpäter in New=
York eintreffen, dienen ſie den großen Bäckereien als
Zuſatz zum Teig. Friſche Eier gibt es in New=York
buchſtäblich nicht. Selbſt die aus der Umgebung
kom=
menden Eier liegen oft monatelang, ehe ſie zum
Ver=
kauf kommen. Die „friſchen Eier”, die der New=Yorker
ißt, ſind durchſchnittlich ein Jahr alt, in der ganzen
Millionenſtadt wird man vergeblich nach einem Ei
ſuchen, das weniger als 8=Tage alt iſt. Als der Leiter
des New=Yorker Geſundheitsamtes einmal gefragt
wurde, ob es denn gar kein Mittel gäbe, um in New=
York friſche Eier zu eſſen, da zuckte er mit den Achſeln
und meinte ſchließlich: „Ja, es gibt ein ſolches Mittel.
Fahren Sie aufs Land, belauern Sie eine Henne, wäh=
rend ſie das Ei legt, nehmen Sie ſofort das Ei aus dem
Neſte und kochen und eſſen Sie es um Gottes willen,
ehe ein Spekulant das Huhn gackern hört.”
* Erziehung der jungen Amerikaner.
In Amerika mehren ſich die Stimmen von
National=
ökonomen und Aerzten, die in der fortſchreitenden
Verweichlichung der amerikaniſchen Jugend eine große
Gefahr für den Staat erblicken. Wie wir der „Revue‟
entnehmen, hat ſich einer der bedeutendſten
National=
ökonomen Amerikas, Alexander Francis, mit dieſer
unerfreulichen Erſcheinung im Leben ſeines Volkes
eingehend beſchäftigt und als Grund der
unverkenn=
baren Verweichlichung, die den jungen Amerikaner in
zahlloſen Fällen eigentlich zu einem in
Männerkleid=
ung herumgehenden Mädchen mache, das
Ueber=
wiegen des weiblichen Einfluſſes in allen
Zweigen der Erziehung bezeichnet. Die Schäden
ſol=
cher Erziehung würden noch durch die allzu
weit=
gehenden Rückſichten vertieft, die man in Amerika dem
weiblichen Geſchlecht entgegenbringe, — Rückſichten,
die in dieſer Form kein anderes Land der Welt kenne.
An der Hand ſtatiſtiſcher Zahlen weiſt Francis nach,
daß im vergangenen Jahre 109179 männlichen
Lehr=
kräften 356884 weibliche gegenüberſtanden, während
noch vor vierzig Jahren, im Jahre 1870, die Zahl der
Lehrer in den Vereinigten Staaten 77528, die der
Lehrerinnen 122795 betrug. Aus dieſer nüchternen
Zuſammenſtellung ergibt ſich nach Francis die
bedauer=
liche und auf die Dauer den Staat ſchwer ſchädigende
Erſcheinung, daß der größte Teil der amerikaniſchen
Jugend von weiblichen Lehrkräften erzogen wird, die
naturgemäß das leicht empfängliche jugendliche Gemüt
mit den Anſchauungen ihrer Gedankenwelt erfüllen,
dann aber auch durch ihre Zahl den Lehrſtoff und den
Lehrplan derart zu beeinfluſſen vermögen, daß er für
die heranwachſenden Mädchen, nicht aber für Knaben
und Jünglinge beſtimmt zu ſein ſcheint.
Literariſches.
Rundſchau des Kunſtgewerbes „Die Leipzi
ger Meſſe” fünfter Band, Oſtern 1910. Preis 2 Ma
Moderner Kunſtverlag, Dr. Trenkler u. Co., Leipzig
Stötteritz. Rechtzeitig vor Beginn der Oſtermeſſe 191
erſchien im obigen Verlage wiederum ein Band de
beſtbekannten Zeitſchrift. Dieſer neue, bereits der
Band, in der Reihe der Meſſenummern ſchließt ſic
ſeinen Vorgängern würdig an, ſowohl was den Inhalt
als auch die Abbildungen betrifft. Die Abbildungen i
Autotypie dokumentieren ſich nicht nur als vorzüglich
photographiſche Aufnahmen, ſondern auch als
muſter=
gültige Reproduktionen, welche die dargeſtellten Gegen
ſtände trotz ihrer Verkleinerung in tadelloſem Druc
auf weißem Kunſtdruckpapier zur beſten Wirkung
brin=
gen. Die Abhandlungen aus der Feder berufene
Schriftſteller werden gleichfalls mit großem Intereſſ.
geleſen werden. Das Werk iſt in allen Buchhandlun
gen und im beſonderen durch Plakate gekennzeichneter
Verkaufsſtellen zu haben. Alle Käufer werden ſicher
ihre Freude daran haben.
I. Die Ligaſpiele im Weſtk
Verbandes ſüddeutſcher Fußballvereine ſind nun
worden. Der F.=K. Olympia Darmſtadt 1
ſich daran zum erſten Male beteiligte, gewann von 1
len 7, ſpielte zwei Mal unentſchieden, und verlor
meiſt mit knapper Torzahl.
Mit 14 Punkte
die Darmſtädter Mannſchaft mit Viktoria=Mannh
F.=G. 1903 Ludwigshafen, die die gleiche Punkt,
ben, an 5. Stelle unter 9 Vereinen. Der F.=K. O
hat bis zum Schluß der Fußballſaiſon noch ein
klaſſige Gegner zu Privatſpielen verpflichtet. So
Spiele ſtattfinden mit dem 1. F.=K. Hanau 1893,
badener Sportverein, F.=K. Gießen 1900, dem i
Meiſter F=K. Phönix 1894 Karlsruhe u. a. m. Ar
Seite 6
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Nummer 63.
treitag wird der Meiſter der Schwei, 3. N. Zirich in
Darmſtadt weilen und iſt man auf deſſen Treffen mit dem
F.=K. Olympia jetzt ſchon geſpannt.
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 15. März. (Fru
cht=
marktbericht.) Am Wochenmarkte waren
einhei=
miſche Brotfrüchte wieder reichlich vorhanden. Wenn
ſich auch einiger Verkehr entwickeln konnte, ſo blieb doch
eine allgemeine Unluſt dominierend. Solange für
Land=
weizen und Landroggen die Forderungen nicht weiter
ermäßigt werden und anch die auswärtigen Offerten
derart ſind, um das Hereinſchaffen rentabel zu machen,
dürfte auch das Geſchäft in engen Grenzen bleiben.
Hafer war ebenfalls ſtark angeboten, wobei der Preis
keine Veränderung erfuhr. Gerſte und Mais ruhig.
Futtermittel ſtetig. Mehl bei kleinem Umſatz
unver=
ändert.
Der Mannheimer Getreide mar kt iſt
feſt bei fortgeſetzt guter Kaufluſt für nahe Weizen.
An der Berliner Produktenbörſe war
Getreide beſſer auf die höheren Preiſe in Amerika, das
kältere Wetter und den von der Wetterwarte
angekün=
digten Nachtfroſt; ſpäter erfolgte weitere
Preisſteiger=
ung auf ſtärkere Aufträge zu Deckungen von außerhalb
und auf die Erhöhung der ausländiſchen Forderungen.
Schließlich erfolgte wieder Abſchwächung auf
Realiſa=
tionen.
Nach den letzten Kabelnachrichten von den
ameri=
kaniſchen Getreidemärkten (Chicago und
New=York) eröffnete Weizen auf Deckungen der
Baiſ=
ſiers und Käufer der Kommiſſionshäuſer, geſtützt durch
Meldungen über ungünſtiges Wetter im Weſten, in
feſter Tendenz. Nach vorübergehender Ermattung bleibt
man ſchließlich hoch behauptet auf regere Nachfrage für
Lokoware und größere Spekulationskäufe. Mais
ver=
kehrte durchgängig feſt auf Deckungen der Baiſſiers.
Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche
von 25,78 Millionen Buſhels auf 26,42 Mill, Buſh.
ge=
ſtiegen, dagegen die Maisvorräte von 14,36 Mill. Buſh.
auf 13,88 Mill. Buſh. zurückgegangen. In Kanada ſind
die Weizenvorräte in dieſer Woche von 10,78 Mill. Buſh.
auf 10,68 Mill. Buſh. vermindert.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie
folgt: Weizen, hieſiger und Wetterauer, 22.25—22.35,
Kurheſſiſcher 22.25—22.35, Norddeutſcher 22.20—22.25,
152
Rumäniſcher 23.75—24.50, Redwinter 23.50—24.25,
Ruſ=
ſiſcher 23.50—24.25, Laplata 23.50—24.25, Donan=Weizen
3.50—24.25, Kanſas 23.50—24.25, Walla=Walla 23.50 bis
24.25; Roggen, hieſiger, 16.40—16.50, Pfälzer 16.40—16.50,
Ruſſiſcher ——, Amerikaniſcher ——, Rumäniſcher —.
Gerſte, Pfälzer, 16.50—17.00, hieſige und Wetterauer
16.00—16.50, Fränkiſche 16.50—17.00, Riedgerſte 16.50
bis 17.00, Ungariſche 22
25—22.75, Ruſſiſche Futtergerſte
12.
75—13.25; Hafer, hieſiger, 16.00—17.00, Bayriſcher
16.00—17.00, Ruſſiſcher 16.50—17.75, Amerikaniſcher 16.50
bis 17.25, Rumäniſcher 16.50—17.50; Mais, mixed, 16.00
bis 16.25, Ruſſiſcher 16.25—16.50, Donaumais 16.25 bis
16.50, Rumäniſcher 16.25—16.50, Weißer Mais 16.25 bis
16.50, Laplata 16.25—16.50, Weizenſchalen 10.50—10.75,
Weizenkleie 10.00—10.25, Roggenkleie 10.50—11.00,
Fut=
termehl 12.50—13.00, Biertreber, getrocknet, 13.30—13.60;
Weizenmehl, hieſiges, Nr. 0 31.00—31.25, feinere
Mar=
ken 31.50—31.75, Nr. 1 29.50—29.75, feinere Marken
30.00—30.25, Nr
2 28.50—28.75, feinere Marken 29.00 bis
29.
25, Nr. 3. 27.7
5—28.00, feinere Marken 28.25—28.50,
Nr. 4 27.00—27.25, feinere Marken 27.50—27.75;
Roggen=
mehl, hieſiges, NNr. 0 23.75—24.00, Nr. 1. 20.75—21.00,
Nr. 2 17.00—17.25.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 15. März. Die Kommiſſion des
Her=
renhauſes hat heute die Frankfurter
Ein=
gemeindungsvorlage einſtimmig gebilligt.
* Berlin, 15. März. Die „Norddeutſche Allgemeine
Zeitung” ſchreibt: Bei dem Reichskanzler und Frau
v. Bethmann Hollweg findet heute abend ein
Diner ſtatt, welches der Kaiſer durch ſeine
An=
weſenheit auszeichnen wird. Zu dieſem Diner haben
Einladungen erhalten: Generalfeldmarſchall Graf von
Häſeler, die königlichen Staatsminiſter Graf zu
Eulen=
burg und Delbrück, der kommandierende General des
dritten Armeekorps General der Infanterie v. Bülvw,
Fürſt v. Lichnowsky, Fürſt von Donnersmarck,
Staats=
ſekretär Freiherr von Schoen, der Präſident des
Reichs=
tags Graf v. Schwerin=Löwitz, der Unterſtaatsſekretär
im Miniſterium für Elſaß=Lothringen Mandel, der
Unterſtaatsſekretär im königlichen Staatsminiſterium
Dr. v. Günther, Unterſtaatsſekretär in der
Reichskanz=
lei Wahnſchaffe, der Generaldirektor der Königlichen
Bibliothek, Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat
Profeſſor Dr. Harnack, Oberbürgermeiſter Adickes, der
Direktor der Deutſchen Bank v. Gwinner, der
Kom=
mandeur des erſten Garde=Dragonerregiments Königin
Viktoria von Großbritannien und Irland,
Oberſtleut=
nant v. Bärenſprung, die dienſttuenden
Flügeladjutan=
ten Oberſtleutnant v. Friedeburg, Hauptmann v.
Ca=
privi, Polizeipräſident v. Hertzberg und Oberleutnant
Graf v. Hohenthal.
* Potsdam, 15. März. Als in der Nacht drei
Unter=
offiziere des Regiments Gardes du Korps die
Bedürf=
nisanſtalt in der Kaſerne aufſuchten und Licht machen
wollten, erfolgte eine heftige Gasexploſion. Zwei
Unteroffiziere wurden ſchwer, der dritte leicht verletzt.
Die Urſache iſt Undichtigkeit der Gasleitung.
* München, 15. März. Zum heutigen 80.
Geburts=
tag von Paul Heyſe ſind eine große Anzahl von
Glückwunſchtelegrammen eingelaufen, darunter vom
Reichskanzler, den Intendanten verſchiedener Theater,
ſowie Schriftſtellerkorporationen und von der Stadt
Kolberg, deren Ehrenbürger Heyſe iſt. Der Magiſtrat
von Berlin ſandte ein längeres Glückwunſchſchreiben.
Der Prinzregent ließ heute vormittag Glückwünſche
übermitteln und eine Blumenſpende überreichen.
2 Waldendurg. 15. März. Heute vormitag
wür=
den im Iulienſchacht zwei Bergleute
verſchüt=
tet. Einer iſt tot, dem anderen wurden beide Beine
gebrochen.
** Wien, 15. März. In der geſtrigen Vorſtellung in
der Hofoper ereignete ſich während der dritten Aktes
der „Walküre” dadurch ein Skandal, daß die
An=
hänger des Kapellmeiſters Reichenberger heftig
applau=
dierten, was den Widerſpruch der Mehrheit des
Publi=
kums hervorrief; das Publikum erging ſich in Pfeifen
und Ziſchen, was in dieſem Maße noch niemals in der
Hofoper vorgekommen iſt.
* Peſt, 15. März. Wie das „Ungariſche
Korreſpon=
denz=Bureau” aus Wien meldet, unterbreitete
Miniſter=
präſident Graf Khnen=Hedervary heute dem König den
Vorſchlag betreffend die Auflöſung des
Parla=
ments. Der König genehmigte den Vorſchlag. Die
Auflöſung erfolgt am 22. März. Erzherzog Joſef wird
in Vertretung des Königs in der Ofener Königsburg
die Thronrede verleſen.
* Liſſabon, 15. März. Eine portugieſiſche
Schaluppe, die den Haſen von Ilha=do=Pico in den
Azoren bei hohem Seegang verlaſſen hatte, iſt
geſun=
ken. 37 Perſonen ſindertrunken.
* Malmoe, 15. März. Nach einem
Erholungs=
aufenthalt in Schonen, der eine Woche währte, iſt
König Gnſtav heute vormittag über Saßnitz nach
Berlin abgereiſt. Der König reiſt inkognito. Nach
kurzem Aufenthalt in Berlin erfolgt die Weiterreiſe
nach Karlsrube.
* Waſhington, 15. März. Geſtern fand im Weißen
Hauſe eine wichtige Konferenz ſtatt, die ſich mit der
Frage der Regelung des tariflichen
Verhältniſ=
ſes zu Kanada und Frankreich beſchäftigte, an
welcher Taſt, Staatsſekretär Knox, Senator Aldrich und
die Mitglieder des Tarifamtes teilnahmen. Taft erklärte,
daß wenig Ausſicht vorhanden ſei, zu einem Einvernehmen
mit Kanada zu gelangen, daß dagegen die Verhandlungen
über das Abkommen mit Frankreich, durch welche dieſes den
Vorteil einer 25prozentigen Zollermäßigung erhalten ſollte,
Fortſchritte machten.
H.B. Berlin, 15. März. Profeſſor Cerebotani
führte geſtern abend in der Urania erſtmalig den von
ihm erfundenen drahtloſen Taſchen=
Tele=
graph praktiſch vor. Zu dem winzigen Apparat von
kaum Handgröße gehört nichts weiter als eine
An=
tenne. So ausgerüſtet, kann der Beſitzer von einer
beliebigen Zentralſtelle aus angerufen werden.
Pro=
feſſor Cerebotani iſt Prieſter an der Münchener
Frauenkirche.
Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Heute morgen 7 Uhr entſchlief ſanft im
71. Lebensjahre unſere liebe Schweſter,
Schwä=
gerin und Tante
(*6676
Fri. Christine Jung.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Wilhelm Schorlemmer.
Darmſtadt, 15. März 1910.
Die Einſegnung findet am 16. März,
nachmit=
tags 5½ Uhr, im Trauerhauſe, die
Feuer=
beſtattung in Offenbach in aller Stille ſtatt.
Blumenſpenden dankend abgelehnt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meines lieben Gatten, unſeres
lieben und treubeſorgten Vaters, Schwagers und
Onkels
(5850
Herrn Jacob Waqner
ſagen wir allen Beteiligten, insbeſondere dem
Herrn Pfarrer Velte für ſeine troſtreiche Grabrede
und dem Perſonal der Elektrotechniſchen Werke
Darmſtadt, unſeren innigſten Dank.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Frau Kath. Wagner u. Kinder,
Eliſabethenſtraße 43.
Darmſtadt, den 14. März 1910.
H.B. Sofia, 15. März. Die bulgariſchen Blätter
ſind angefüllt mit Einzelheiten und Betrachtungen
über den blutigen Zwiſchenfall in
Ruſt=
ſchnk. Die Truppen dortſelbſt wurden bereits geſtern
abend zurückgezogen. Bei den geſtrigen
Demonſtra=
tions=Umzügen einer großen Volksmenge wurden im
türkiſchen Viertel zwei Kaffeehäuſer zerſtört. Man
ſucht eifrig nach Offizieren, um ſie zu lynchen. Der
Miniſter des Innern bekam die Meldung aus
Ruſt=
ſchuk, daß dort jetzt Ruhe herrſche, und er hofft auch
bei dem Begräbnis der 17 Erſchoſſenen die Ordnung
aufrecht erhalten zu können. Die Erſchoſſenen ſtammen
alle aus den niedrigſten und ärmſten Kreiſen. Die
Regierung beſchloß, das Begräbnis auf Staatskoſten
zu veranſtalten. Gegen die Aufwiegler wird
ſtreng=
ſtens vorgegangen. Bei den Kundgebungen war auch
ein militärfeindlicher Einſchlag zu bemerken.
Alle Freunde wundern ſich.
Dresden, 10. Aug. 1909. Auf Ihr „Bioſon” eines Tages
aufmerkſam gemacht, ſtellte ich Verſuche mit demſelben an
und da das Getränk mir zuſagte, nahm ich es ein Vierteljahr
hindurch, und zwar täglich früh und abends 2 Taſſen nach
Vorſchrift. Verbraucht habe ich 4 Pakete und kann ich Ihnen
die erfreuliche Mitteilung machen, daß ich in der erwähnten
Zeit 20 Pfund zugenommen habe. Schon nach dem erſten
Paket verſpürte ich eine bedeutende Beſſerung meines
Zu=
ſtandes. Mein Ausſehen wurde zuſehends ein geſünderes
und ich wurde nach und nach ſo gekräftigt, daß ich wieder
ganz flott laufen und auch größere Touren machen konnte.
Alle meine Freunde und Verwandten wundern ſich jetzt
über mich, da ſie alle, die mich während meiner
Krank=
heit geſeben, annahmen, daß ich niemals mehr zum flotten
Laufen käme. Für die Wiedererlangung meiner Kräfte
durch Ihr ausgezeichnetes „Bioſon” kann ich Ihnen nicht
genug danken. Seien Sie verſichert, daß ich es mir zur
Aufgabe machen werde, „Bioſon” überall zu empfehlen,
denn es verdient allgemeine Anerkennung. Allen, die eine
Krankheit mit Blutverluſten durchgemacht haben, kann ich
ganz beſonders anraten „Bioſon” zu trinken.
Hochachtungs=
voll! Max Deck, Dürrſtr. 103 IV. Unterſchrift beglaubigt:
Carl Hempel, Notar. „Bioſon” iſt das beſte und billigſte
Kräftigungsmittel. Paket 3 Mk. in Apotheken und
Dro=
gerien. Man verlange von dem Bioſonwerk Frankfurt
a. M. eine Gratisprobe und die Broſchüren. (5795D
Gothaer Lebensverſicherungsbank auf
Gegenſeitig=
keit. Nach vorläufiger Feſtſtellung wurden von
der Gothaer Bank im Jahre 1909 neue Verſicherungen
über 66 Millionen Mark abgeſchloſſen. Durch Tod von
Verſicherten ſind 19½ Millionen Mark und durch Ablauf
der Verſicherungsdauer 6½ Millionen, insgeſamt alſo
26½ Millionen Mark Verſicherungsſummen im Vorjahre
fällig geworden. Nach Abzug dieſer Beträge ſowie des
wiederum ſehr mäßigen vorzeitigen Abgangs erhöhte ſich
Ende 1909 der Geſamtbeſtand an eigentlichen
Lebens=
verſicherungen bei der Bank auf nahezu 1009 Millionen
Mark.
(5752
Wreisausſchreiben für neue Erfindungen. Wie wir
2
ſoeben erfahren, hat die Firma J. Bett & Co.,
Frankfurt a. M., für neue, praktiſche und rentable
Erfindungen Barpreiſe in Geſamthöhe von 1000 Mk.
ausgeſchrieben. Die Beteiligung an dieſem Wettbewerb
iſt Jedermann geſtattet und ſind die Bedingungen von
(5867D
genannter Firma koſtenlos zu beziehen.
Mehter Rerien,
Stadtkapelle. Mittwoch, 16. März, nachmittag
6 Uhr: Paſſionsandacht. Pfarrer D. Diehl.
Johanneskirche. Mittwoch, den 16. Mär
abends 8 Uhr: 6. Paſſionsandacht. Pfarre
Kraus.
Amtlicher Weterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Ein
geſter=
über Oſtenropa lagerndes Hochdruckgebiet hat ſich oſt
wärts ausgebreitet und Deutſchland Oſtwinde gebrach
Daher herrſcht heute kühles wolkiges Wetter;
nacht=
trat wieder vielfach leichter Froſt ein. — Wegen der öſt
lichen Lage des hohen Druckes dauert das trocken=
Wetter auch weiterhin an; doch wird Erwärmung nu
langſam erfolgen.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 16. März
Zeitweiſe heiter, trocken, etwas wärmer nach kalter Nach
und ſtrichweiſe Nachtfroſt.
Tageskalender.
Hoftheater, Anfang 7 Uhr: „Der dunkle Punkt”.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Konzert des Inſtrumentalvereins um 8 Uhr in de
Stadtkirche.
Prüfungskonzert im Konſervatorium für Muſik ur
8 Uhr (Mühlſtraße 70).
Prüfung der Kaufmänniſchen Fortbildungsſchule un
3 Uhr Schulſtraße 9.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= un
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
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Donnerstag, 17. März.
Hofreite=Verſteigerung des Georg Haller (Obe
gaſſe) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Hofreite=Verſteigerung des Herm. Hahn (Rhö:
ring 35) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
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„Ludwigshalle‟
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am Rathaus zu Ober=Ramſtadt.
Brennholz=Verſteigerung um 9 Uhr im Obe
Ramſtädter Gemeindewald; Zuſammenkunft am Diſtri
Buchwald oberhalb des Gemeinde=Steinbruch.
Stammholz=Verſteigerung um 10 Uhr im Gaſ
hof „Zum Adler” zu Groß=Gerau.
Handarbeits=Ausſtellung des Hofmämſhe
Inſtituts im Gewerbemuſeum; geöffnet von 11—1un
3—5 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übriger
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt.—
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſin
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaig
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werde
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nich
zurückgeſandt.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 63
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Der ſchmale Weg.
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(Nachdruck verooten.)
11)
Das Glück ſtrahlte ihm aus beiden Augen. Er faßte
nach ihrer Hand und küßte ſie wieder und wieder.
Lächelnd ließ ſie es geſchehen und ſtill amüſiert ſagte
ſie ſich: Er iſt tölpelhaft und tapſig wie ein junger Bern=
Hardiner, aber er liebt mich wirklich!
Dann ſagte ſie luſtig: Aber heute ſind wir hübſch
artig, heute werden keine Blumen gemopſt!
Still lächelnd nickte er nur. Bald darauf aber
fragte er: Weshalb habe ich Sie die ganze Woche
hin=
durch nicht zu ſehen bekommen?
Ja, mein lieber Freund, ich hatte zu tun. So ein
Haushalt gibt Arbeit.
Glückſelig ſah er ſie an. Als kleines Hausmütter=
Hen müſſen Sie reizend ausſehen!
So? Wie kommen Sie darauf?
Weil das in Ihrem ganzen Weſen liegt. Ich bin
äberzeugt, Sie können wirkliche Poeſie ins Haus
brin=
gen! rief er begeiſtert.
Beinahe hätte ſie laut losgelacht . . . ein ſchöner
Menſchenkenner war er . . . ſie hatte gar kein Talent
zur Hausfrau.
Dann klagte ſie mit halbſchelmiſcher Wichtigtuerei:
Ach, das Leben iſt ſchwer. Man muß ſich plagen!
Halb bedauernd fragte er: Aber hilft Ihnen denn
Fräulein Malwine nicht? Die kam mir ſtets ſehr
häus=
ich vor,
Gewiß, iſt ſie auch, aber jetzt iſt ſie immer ſo arg
ver=
bittert, daß ſie mir das Leben nur noch ſchwerer macht.
Ja, weshalb denn nur?
Mein Gott, weil ſie eben eine alte Jungfer iſt!
Schrecklich, wenn ich daran denke, daß ich auch mal ſo
ſchrullig werde, lieber ſchon ſterben!
Da erſchrak er ordentlich. Sie werden doch gewiß
keine alte Jungfer. Lächelnd ſah er ſie an.
Na, na, ſo ausgemacht iſt es noch durchaus nicht, ob
ich es nicht doch werde!
Sie finden noch zehn Männer!
Laut lachte ſie auf. Schon an einem hätt’ ich vollauf
genug. Aber es will mich ja gar keiner.
Wiſſen Sie das auch genau!?
Leider, ja!
Nun nahm er all ſeine Courage zuſammen und ſagte:
Sehen Sie, ich nähme Sie gleich!
Wieder lachte ſie laut auf und tat rieſig erſtaunt.
Sie? Sie würden mich haben wollen?
So, wie Sie da gehen und ſtehen! erklärte er
treu=
herzig.
Na, hören Sie, Herr Poet, das iſt nicht Ihr Ernſt,
das glaube ich noch nicht ſo!
Ich ſchwöre es Ihnen, Fräulein Elsbeth!
be=
teuerte er.
Aber ſie blieb keinen Augenblick ernſt. Hören Sie,
lieber Freund — überlegen Sie ſich das noch einmal.
Iſt ſchon alles geſchehen!
Ich bin der beſte Bruder nicht! ſcherzte ſie.
Er lachte. Ich nähme Sie trotzdem!
Plötzlich wurde ſie des Spiels ſatt — es ſchien ihr
doch ein wenig zu gefährlich.
Reden wir von etwas anderem, ſagte ſie leichthin
ſcherzend.
Bitte, nein — ich bitte darum! Flehentlich ſah er
ſie an.
Uebrigens muß ich bald nach Hauſe, lenkte ſie ab.
Doch er wieder: Fräulein Elsbeth, ich bitte Sie!
Nein, nein, nichts mehr davon — ich mag heute
nicht — hier iſt nicht der Ort und Zeit dafür! Und ſie
beſchleunigte ihren Schritt.
Auch er tat es. Er war betrübt und niedergeſchlagen.
Schweigend gingen ſie weiter.
Und nun dachte ſie: Eigentlich hat es doch für mich
einen ganz eigenen Reiz, daß ich die erſte, die allererſte
bin, die er wirklich liebt! Das war doch wirklich ’mal
etwas Neues! So etwas fand man heutigentags doch
faſt bei keinem Mann mehr! Sie lächelte ſtill in ſich
hinein. Wirklich, ſo etwas hatte einen eigenen Reiz!
Von der Seite ſah ſie heimlich zu ihm auf —
— und
er war doch ein ſtattlicher Menſch — — weshalb er nur
nie, noch niemals ernſthaft geliebt hatte? Das begriff
ſie noch immer nicht. Wenn ſie an ſich und an ihre
Freundinnen dachte — o, du lieber Himmel! — In der
Selekta waren ſie ſchon verliebt! Und nun gar erſt die
jungen Herren! Tolle Dinge wußten die Freundinnen
zu erzählen!
Plötzlich bückte er ſich und pflückte etwas, das ein
paar Schritt vom Wege blühte.
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Nummer 63
(7n.
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Die erſten Veilchen waren es. Mit
glückſtrahlen=
dem Lächeln gab er ſie ihr hin.
Nun war ſie wirklich ehrlich erfreut. Mit
aufrich=
tig herzlichem Lächeln dankte ſie ihm.
Es ſcheint, wir beide haben Glück, ſagte er in ſtiller,
ſonniger Heiterkeit. Wenn wir zuſammengehen, finden
wir immer Blumen am Wege.
Sie verſtand ihn wohl, aber ſie ſagte nichts darauf.
Und ganz plötzlich fragte ſie dann: Was macht denn
eigentlich Ihre neue Arbeit,
Er zuckte bedenklich die Schultern. Sie liegt ſo gut
wie feſt.
Aber warum denn?
Weil meine Gedanken anderswo ſind! Fragend ſah
er ſie an.
Und nun ſenkte ſie leicht errötend den Blick, wandte
ſich ein wenig ab, und dann beſchleunigte ſie wiederum
ihre Schritte.
Da gab er für heute den Verſuch auf.
Als ſie aus dem Tiergarten kamen, bat ſie: Nun
müſſen Sie mich ſchon entſchuldigen, ich habe noch einen
Beſuch zu machen. Schnell huſchte ſie davon.
Und er ſah ihr betrübt nach. Er kam ſich recht
jäm=
merlich vor. Er wußte es jetzt, daß er gar kein Talent
zum Liebhaber hatte. Und es war ihm auch zuwider,
erſt lange ſchöne Worte zu drechſeln, er ſagte kurz
her=
aus, was er empfand, und damit baſta!
Aber wie, wie das ſagen?
An Mut fehlte es ihm. Er wagte ſich nicht mit der
Sprache heraus, denn er hielt ſich für zu gering, für
zu wenig. Er war ja noch nichts, noch gar nichts —
ab=
ſolut nichts hatte er, um einen Hausſtand zu
begrün=
den! Das, das war es, was ihn niederdrückte.
*
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Bei Tiſch wollte es heute gar nicht ſo heiter
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Selbſt Papachen wurde von der Beklommenheit, die
über allen lag, mit angeſteckt.
Erſt nachdem die zweite Flaſche Rotwein halb
ge=
leert war, kam ein wenig von der alten früheren
Fröh=
lichkeit auf.
Und nun begann zur großen Heiterkeit des alten
Herrn ein ſcherzhaftes Wortgeplänkel zwiſchen Elsbeth
und Fritz, ein luſtiges Hin und Her.
Aber es war nur ſcheinbar ſo ſcherzhaft, nur für
die Unbeteiligten — den beiden Intereſſenten hatte
jeder Scherz und jedes ſo leicht hingeworfene Wort eine
tiefere Bedeutung. — Jeder von beiden wußte, was
gemeint war, wenn es auch nicht ausgeſprochen wurde
aber jeder faßte es nach ſeiner Weiſe auf — Elsbeth
nahm alles ſpielend leicht, als gälte es, ſich an einem
praſſelnden Feuerwerk zu ergötzen — Fritz aber, ſo
ſcherzend er auch ſprach, litt unſagbar darunter.
Und das merkte Malwine, die ſchärfer ſah und hörte
als der alte Herr; ſie merkte es, und es erbitterte ſie
über alle Maßen, denn ſie ſah nun deutlich, wie Elsbeth
mit ihm ſpielte, und wie unſagbar er darunter litt.
Ein haßerfüllter Blick traf die Schweſter.
Gleich nach Tiſch empfahl ſich Fritz.
Papachen legte ſich nieder, ein wenig zu ruhen, da
die Frühlingsluft ihn matt gemacht hatte.
Und da trat Malwine zur Schweſter hin.
Ich muß mit Dir ſprechen, ſagte ſie kurz.
Elsbeth erſchrak, beherrſchte ſich aber und erwiderte
leichthin: Na, bitte.
Komm’ in unſer Zimmer.
Weshalb denn ſo feierlich? Weshalb nicht hier?
Nein, nicht hier, komm!! Energiſch ging Malwine
voran.
Und ein wenig beklommen folgte die Kleine.
Finſter und drohend ſtanden ſie ſich urplötzlich
gegenüber.
Starres Schweigen auf beiden Seiten.
Endlich begann Malwine: Was iſt zwiſchen 2
und Herrn Stark vorgegangen?
Trotzig ſah die Kleine auf. — Weshalb dieſe Frag
Weil ich wiſſen will, was geſchehen iſt!
Ich bin Dir keine Rechenſchaft ſchuldig,
Wie? Du verweigerſt mir die Antwort?
Jawohl, das tue ich!
Mir, Deiner älteren Schweſter?
Du haſt kein Recht, mich hier zu bevormunden!
bin kein Kind mehr!
Ernſt und würdevoll richtete Malwine ſich auf.
Dieſe Sprache wagſt Du mir gegenüber zu führen?
Trotzig und ſchmollend rief Elsbeth: Weshalb
handelſt Du mich auch ſo?
Ich behandele Dich, wie Du es verdienſt! Dein 2
nehmen gibt mir ein Recht, Dich zu tadeln.
Nein! Dazu haſt Du kein Recht!
Einen Augenblick ſchwieg die Aeltere und ſah
Kleine ernſt an. Dann ſagte ſie ganz ruhig: Das wa
Du mir zu ſagen! Muß ich Dich erſt daran erinne
was Du mir ſchuldig biſt?
Schmollend ſchwieg Elsbeth einen Augenblick, de
aber gewann die Empörung in ihr die Oberhand 1
voller Erregung rief ſie: Weshalb Du die ganze Sz
arrangiert haſt, iſt mir ja nur zu klar! Du gönnſt
das bißchen Vergnügen nicht! Du kannſt mein fröhlie
Lachen nicht mehr hören, weil Du ſchon ſo verärgert
verbittert biſt wie eine regelrechte alte Jungfer! Das al
iſt es!
(Fortſetzung folgt.)
C-Welt-Nacht E Auto-Klu
(ieoFerdekesC Froprim Geg.
Clgaretten-Fabrik, Klos‟o E. Robert Böhme, Dresden.
Lieferant der französischen Tabak-Regie.
1.35P.
652
ör
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Seite 11.
0P
in
7. Apn
k, Gel
Bas
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 dunkeles Zigarren=Etui. 1 goldener Kneifer. 1 braunes
Porte=
monnaie mit Inhalt. 1 goldener Ring mit blauen und hellen Steinen. 1 goldener
Siegelring mit rotem Stein. 1 Kinder=Korallen=Armband. 1 Paar graue waſchlederne
Damen=Handſchuhe. 1 ſchwarzes Umhängetuch mit ſeidenen Franſen. 1 braune lange
eidene Schleife. 1 kleiner Zeichen=Winkel mit rundem Loch. 1 Mantel von einem
Automobilrad. 1 ſilbernes Ketten=Armband. 1 Hunde=Halsband mit Marke und der
Nr. 9485. 1 Karte Gemarkung Darmſtadt (Blatt 2, S. O. gezeichnet). 1 altes
Flobert=
gewehr. 2 Paar ſchwarze Damen=Strümpfe. 1 grauer abgeſchnittener Strumpf. 1 Paar
alte gelbe Kinderſchuhe. 1 Spezialkarte für Frankfurt, Mainz und Darmſtadt. 1 Kette
als Hunde=Halsband mit Marke und der Nr. 9471. 1 Damen=Goldgürtel mit farbigen
Blumen und gelber Schnalle. 1 vergoldete Broſche (Johannisbeeren und Blätter
dar=
ſtellend). 1 Paar weiße wollene Damen=Handſchuhe. 1 Drücker und 1 kleiner Schlüſſel
an einem Ring. 1 weißes Taſchentuch, gez. F. 2 Türdrücker und 3 kleine Schlüſſel
(zuſammengebunden). 1 ſilberne Damen=Uhr mit Goldrand. 1 Taſchenmeſſer mit
iehreren Klingen, Schrauben= und Korkzieher u. a. m.
Verloren: 1 ſilberne Damen=Uhr mit Goldrand. 1 Paar graue Damen=Glacé
handſchuhe. 1 kleines dunkelbraunes Damen=Portemonnaie mit 70 Pfennigen Inhalt.
1 goldenes Kollier mit 1 kleinen Brillanten, 1 Rubin, als Anhänger 1 weiße Perle nebſt
feinem Kettchen. 1 ſchwarzer Damen=Schirm mit ſilbernem Bändchen, gez. L. S.
1 ſchwarzes Handtäſchchen mit Portemonnaie und etwa 2 Mk. Inhalt, Taſchentuch und
Schlüſſel. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit 60 Mk. Inhalt. 1 Paket mit Kinder=Hemdchen
(auf dem Wochenmarkt liegen geblieben) 1 brauner Damen=Biberpelz. 1 ſilberne
Vorſtecknadel mit blauem Amethyſt. 1 Reißzeug mit Etui. 1 goldener Zwicker mit
ſchwarzem Futteral. 1 hellgelbes Leder=Portemonnaie mit 50 Pfennigen Inhalt.
1 Hunde=Halsband mit Marke. 1 Stück ſilberne Treſſe. 1 goldene Broſche mit rotem
Stein. 2 Aermel=Stücke. 1 Päcken Spitzen (7 Meter). 1 Geldtäſchchen aus imitiertem
Krokodilleder mit 4—5 Mk. Inhalt. 1 kleines braunes Portemonnaie mit etwa 2 Mk.
Inhalt. 1 grünledernes Portemonnaie mit 20 Mk. Inhalt. 2 Zwanzigmarkſtücke
1 goldene Damen=Uhr mit glattem Deckel. 1 Herren=Regenſchirm mit ſchwarzem
ge=
bogenen Griff. 1 dreireihiges Korallen=Armband mit goldenem Schlößchen. 1 goldener
Kneifer. 1 ſilberne Hutnadel. 1 goldene viereckige Broſche. 1 goldene Broſche in
Schneckenform mit 3 blauen Steinchen. 1 goldener runder Anhänger mit rotem Steinchen.
1 rotbraunes Portemonnaie mit 2,48 Mk. Inhalt. 1 ſilbernes Armband mit Anhänger
(Frauenkopf). 1 großer ſchwarzer Perſiana=Muff mit Batiſttaſchentuch, gez. E.
Zugeflogen bei Privaten: 1 graue Taube.
Entlaufen: 1 Rehpinſcher, ſchwarz, mit braunen Abzeichen. 1 gelber Pinſcher.
1 brauner Dackel mit Marke und der Nr. 980. 1 ſchwarzer Dackel. 1 brauner Jagdhund
(5750
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
finden ſich: 1 Dachshund.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 16. März 1910, nachmittags 3 Uhr,
werden im Verſteigerungslokale Rundeturmſtraße 16 (Roſenhöhe):
verſchiedene Möbel, darunter Betten, Waſchkommode, Kleiderſchränke, Büfetts,
Diwans, Plüſchgarnitur, Spiegelſchränke, Serviertiſche, Schreibtiſche, Pianinos,
ferner 1 Eisſchrank, 1 Handtaſche, 6 Bände Meyers Lexikon 3—6, 19 Ballen
Futterleinen, 8 Coupons Seidenſtoffe, ca. 200 Meter Satin und Serge,
80 Dutzend Servietten, 1 Ladenkontrollkaſſe, 9 Schießautomaten, 16
Auto=
maten „Komet” und „Exeelſior”, 1 Kaſſenſchrank, 100 Bilderleiſten, 1 Partie
Diele und Gerüſtſtangen, 1000 Falzziegel, 2 Anzüge, 1 Hund (Boxer), 8000
Zi=
garren — zwangsweiſe —
erner auf freiwilligen Antrag wegen Aufgabe des Haushaltes:
beſſere Möbel, darunter 2 Diwans (Kameltaſchen), 1 Triumphſtuhl mit
Plüſchbezug, 1 Plüſchgarnitur mit 4 Seſſel, 1 nußb. Bettſtelle mit
Sprungrahmen, Kapokmatratze und Keil, 1 komplette eiſerne Bettſtelle,
verſchiedene Arten Tiſche, Stühle, Verandamöbel, 2 komplette Betten
mit Muſchelbettſtellen, Waſchtoilette, 1 zweitür. Kleiderſchrank, Vertiko
mit Glas, Salontiſch, 4 Rohrlehnſtühle, 1 Küchenſchrank, 1 Regulator,
Anricht und verſchiedenes andere, ſowie 1 vierr. Sportwagen und
1 Pferdegeſchirr
verſteigert.
Die Verſteigerung der fettgedruckten Sachen findet beſtimmt ſtatt.
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher,
Georgenſtraße 11, I.
55853
Verſteigerungs-Anzeige.
Im Auftrage des Herrn Konkursverwalters Reibſtein verſteigere ich
Donnerstag, den 17. März 1910, nachmittags 3½ Uhr,
u Ober=Ramſtadt am Rathauſe:
1 Pferde, 1 Kaſtenwagen und 1 Stuhlwagen
(5749
neiſtbietend gegen Barzahlung.
Verſteigerung beſtimmt.
Darmſtadt, den 14. März 1910.
Rollenhagen, Großh. Gerichtsvollzieher.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 17. d. M., nachmittags 4 Uhr,
Obergaſſe dahier, öffentlich meiſtbietend
verden im Saale „Zur Ludwigshalle‟
zegen Barzahlung folgende Pfänder verſteigert:
2 Wagen, 2 Fahrräder, 1 Patentheftmaſchine, 60 Geſchäftsbücher, 1 Bett,
3 Diwans, 2 Sofas, 2 Pianinos, 2 Grammophone, 1 Halbverdeck, 1 Büfett,
2 Schreibtiſche, 3 Vertikos, 2 Kommoden, 1 Warenſchrank, 2 Kleiderſchränke,
1 Tafelklavier, 1 Bücherſchrank, 8 Kartons mit Gratulationskarten, 5 Bücher
(Handbuch der Architektur, Baukonſtruktionslehre und Bauſtile), 1 Schreibtiſch
uhr, 1 Rauchſervice, 1 Nachtſchränkchen, 1 Waſchkommode, 2 Seſſel, 1 Lüſter,
Tiſche, Stühle, Bilder, Spiegel u. a. m.
Die fettgedrackten Gegenſtände kommen vorausſichtlich beſtimmt zur
Verſteigerung.
(5870
Darmſtadt, den 15. März 1910.
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 28, I.
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60
Im Zähljahr 1909 wurden in Deutſchland unterrichtet:
nach Gabelsberger: 93 448 gegen 1908 — 753
- 3701
nach Stolze=Schrey: 106732
,
erteilt: Kurzſchriftverein Stolze-Schrey. Uebungslokal: Brauerei
Unterricht „Heſſiſcher Hof”, Wilhelminenſtraße 1, 1. Stock. Uebungsabende:
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Gründliche und schnelle Vorbereitung zum Einj.-, Pim.-, Fähnrich- u.
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Mit der Anstalt ist ein kleines Familienpensionat verbunden; Pensionat und Schule
sind von den besten Kreisen vorzüglich empfohlen.
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H. Rupp.
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ſtaatlich konzeſſionierte und beaufſichtigte Privatſchule mit Real= und Gymnaſial=
Abteilungen und den Klaſſen Sexta bis Oberprima.
Sorgfältige und gewiſſenhafte Vorbereitung zum Einjährigen=, Primaner= und
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Abiturienten=Examen, auch für Damen.
— An der Anſtalt unterrichten 14 Lehrer.
Im Jahr 1909 beſtanden 16, im Frühjahr 1910 11 Einjährige.
Näheres durch den Leiter
M. Elias.
Der Fortbildungsschul-Unterricht
des kaufmännischen Vereins weibl. Angestellter
beginnt Montag, den 18. April, vormittags 10 Uhr,
im Vereinslokal, Karlstrasse Nr. 16.
Anmeldungen nimmt Frau Geh. Juſtizrat Weber, Hochſtraße Nr. 68, entgegen
und es erteilt außerdem nähere Auskunft Frl. Neudecker, Schirmgeſchäft, Ernſt=
Ludwigſtraße Nr. 9.
(5759mso
Der Vorstand.
Staatl. konzess. und beaufsichtigte
Hessische Handelslehranstalt
Rheinstrasse 1
DARMSTADT
am Ernst-Ludwigsplatz.
I. Einjährige Handelsschule mit vollem Tagesunterricht.
II. Halbjahrskurse zur Vorbereitung für den kaufm. Beruf.
Das Sommersemester beginnt Dienstag, den 12. April, 8 Uhr.k
Lehrplan und Aufnahmebedingungen durch
(2534a
Sprechstunden:
Wilh. Siedersleben,
Montag bis Freitag 12—1 Uhr. staatl. geprüfter Handelslehrer.
Alice-Schule.
Ausstellung der Schülerinnen=Arbeiten und der Arbeiten des
Handarbeits-Lehrerinnenkursus nach dem neuen Lehrplan
Montag, den 21. u. Dienstag, den 22. März, von 10—1 u. 2—5 Uhr:
An beiden Tagen werden im Vorſtandszimmer Anmeldungen für das
Sommer=
ſemeſter entgegengenommen.
Beginn des Sommersemesters am 12. April.
Kursus zur Ausbildung von Handarbeitslehrerinnen, Dauer 1 Jahr.
Kurse für Hand= und Maſchinennähen, Stopfen und Flicken, Weiß= und Buntſticken,
Kleidermachen, Bügeln, Klöppeln, Brennen und Kerbſchnitt.
Handelskursus, Dauer 1 Jahr: einf. u. doppelte Buchführung u. amerikaniſches
Syſtem, Korreſpondenz, Rechnen, Stenographie u. Maſchinenſchreiben.
Hoſpi=
tantinnen werden zu den einzelnen Fächern zugelaſſen.
(5137a
Anmeldungen werden am 2., 5. und 9. April, vorm. von 10—12 Uhr im
Vorſtandszimmer der Schule, Friedrichſtr. 4, entgegengenommen. — Sprechſtunde der
Oberlehrerin: Freitags von 2—4 Uhr ebendaſelbſt.
Der Vorſtand.
Hofmänniſches Inſtitut
(10kl. Privatmädchenſchule mit Fortbildungskurſen und
Seminar für Sprachlehrerinnen).
Das neue Schuljahr beginnt am 4. April. Anmeld, an den Vormittagen im
Schulhauſe, Neckarſtraße 5, mit Geburts=, Impfſchein und zv. letztem Sculzeugnis.
3123a)
C. V. Szczepanski,
ſtaatl. geprüfte Schulvorſteherin.
Wistenschälciches u. Haushalungspensloßae
für In- und Ausländerinnen
Heidelbergerstr. 43, mit Externat. Heidelbergerstr. 43.
Beginn des Sommersemesters am 12. April.
Fortbildungskursus: Deutsch, Französisch, Englisch (von Ausländerinnen),
Geschichte, Geographie, Kunstgeschichte und Handarbeit. Pro Vierteljahr 45 Mk.,
pro Jahr 140 Mk. Praktischer Kursus: Kochen (Haushaltungslehrerin),
Haushaltungs-
chemie, Handarbeit und Buchführung, Pro Vierteljahr 60 Mk., pro Jahr 180 Mk.
Kunstgewerbl. Fächer. — Prosp. u. näh. Auskunft tägl. von 11—12 Uhr. Anmeld.
bis 19. März u. am 12. April bei der Vorsteherin Frl. Dupré, Oberlehrerin.
Zur Besichtigung der am 17. und 18. März im Institut ausgestellten Handarbeiten der
Schülerinnen wird höflichst eingeladen.
(*6576md
Pädagogium Neuenheim=Heidelberg.
1908/09: 32 Einjähr. 26 f. Prima-O. Secunda. Familienpensionat. (52051
Se
Keisrmschufe
Blaubeuren.
(Württemberg)
(5313D
Vorbereitung für alle Militär- und Schulprüfungen
Vorzügliche Verpflegung, gewiſſenhafte Erziehung.
Glänz. Erfolge. In vielen Terminen beſtanden ſämtliche
Kandidaten, 53 Schüler, 7 Lehrer, alſo weiteſtgehende
Indi=
vidualiſierung. Proſp. u. Ref. koſtenl. v. Begr. u. Leiter K. Stracke.
Anatomisch
richtig!
Arztlich
empfohlen!
Schuhgesellschaft mit beschränkter Haftung Darmstadt
Rheinstrasse 12½, Telephon 1809.
(L5799,28
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Nummer 6
Lieferung von Uniformen,
Mänteln und Mützen.
Die Lieferung von Uniformen, Mänteln
und Mützen für ſtädtiſche Bedienſtete ſoll
vergeben werden.
Die Angebote ſind bis ſpäteſtens
Samstag, den 19. März 1910
auf Zimmer Nr. 39 im Stadthaus
einzu=
reichen, woſelbſt auch die Bedingungen
während der Dienſtſtunden eingeſehen
wer=
den können.
(5754
Darmſtadt, den 9. März 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Schmitt.
Bekanntmachung.
Die Rückſeiten von 2 Millionen
Fahr=
ſcheinen und 200000 Knipskarten ſollen zu
Reklamezwecken verpachtet werden.
Pachtluſtigen wird von uns auf
münd=
liche oder ſchriftliche Anfrage nähere
Aus=
kunft erteilt.
(5753md
Die Angebote ſind ſpäteſtens am 30. März
ds. Js. an uns einzureichen.
Darmſtadt, den 14. März 1910.
Städtiſche Straßenbahn=Verwaltung.
Bekanntmachung.
Nach den für Abgabe von Waſſer aus
dem Waſſerwerk beſtehenden Satzungen
werden als Groß=Abnehmer angeſehen
diejenigen Induſtriellen, Gewerbetreibenden
und Grundſtückbeſitzer, welche pro Jahr
mehr als 1000 Kubikmeter Waſſer
ver=
brauchen und ſich vor Beginn des
Verwal=
tungsjahres hierzu auf ein Jahr
verpflich=
ten. Es iſt hierbei gleichgültig, ob der
Waſſer=
verbrauch än einer Stelle ſtattfindet, oder
ob der Abnehmer mehrere eigene
Verbrauchs=
ſtellen beſitzt. Im letzteren Falle wird er
indeſſen zum Erſatz der Koſten
herange=
zogen, weiche der Stadt durch die
Ausfüh=
rung der weiteren Zuleitung nebſt
Waſſer=
meſſern uſw. erwachſen ſind.
Diejenigen Waſſer=Abnehmer, welche
ge=
mäß dieſer Beſtimmungen im
Verwaltungs=
jahr 1910 auf den Groß=Abnehmerpreis
Anſpruch zu machen gedenken, werden
er=
ſucht, bindende ſchriftliche Erklärung bis
Ende ds. Mts. an die Städtiſche
Waſſer=
werksverwaltung gelangen zu laſſen.
Die ſeitherigen Groß=Abnehmer ſind,
bei weiterer Beanſpruchung des Groß=
Ab=
nahmepreiſes, zur Erneuerung ihrer
Er=
klärung innerhalb gedachten Termins
ver=
bunden.
(4603a
Denjenigen Abnehmern, welche keine
Er=
klärung abgeben, wird das Waſſer im
Ver=
waltungsjahr 1910 zum gewöhnlichen Preis,
beziehungsweiſe zur feſtgeſetzten
Minimal=
taxe berechnet.
Darmſtadt, 1. März 1910.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
Kohlenanfuhr für das
ſtädtiſche Hallenſchwimmbad.
Die Kohlenanfuhr für das ſtädtiſche
Hallenſchwimmbad für das Geſchäftsjahr
1910 ſoll verdungen werden.
Bedingungen liegen in dem
Geſchäfts=
zimmer der unterzeichneten Verwaltung,
Waldſtraße Nr. 19, während der
Dienſt=
ſtunden zur Einſicht offen. Auch werden
dieſelben dort gegen vorherige Einſendung
von 50 Pfg. in Briefmarken abgegeben.
Angebote ſind bis
Freitag, den 18. März I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, den 10. März 1910.
Städtiſche Waſſerwerk=Verwaltung.
Rudolph. (5438som
Bekanntmachung
Mittwoch, den 30. März 1. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Eva Diefenbach dahier
zu=
ſtehende Liegenſchaft:
Nr.
qm
Flur
II 710//10 586/10 Hofreite,
Kies=
ſtraße 18,
713½10 367
II
Holzplatz daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K15/10
Darmſtadt, den 12. Februar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L3632,63
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Friedrich Fey Witwe und dem
Ludwig Fey dahier zuſtehende Liegenſchaft:
Flur
Nr.
qm
IV
276//10 137 Hofreite
Kranich=
ſteinerſtraße,
IV
276//10 167 Grabgarten daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
K28/10
Darmſtadt, den 24. Februar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L4642,63
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mit Freilauf zu
Gebrauchtes Jahrrav verkaufen (*6554
Alexanderſtraße 15, Vorderh. part. rechts.
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Einladung zum Abonnement.
Der Abonnementspreis auf die Frankfurter Zeitung bei unterzeichneter Stelle
beträgt:
pro II. Quartal 1910, frei ins Haus
Mk. 9.—
pro Monat April 1910, frei ins Haus
Mk. 3.—
Neu hinzutretende Abonnenten erhalten die Zeitung bis 1. April 1910
gratis geliefert. Probenummern gratis und franko.
(5658oim
Die Agentur der Frankfurter Zeitung.
Inh.: Christian Kullmann, Wilhelminenſtraße 9.
Die Agentur liefert die „Frankfurter Zeitung” billiger u. rascher wie die Reichspost.
Annahme von Anzeigen zu Originalzeilenpreiſen.
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Umsatz im letzten Vierteljahr 1909 rund 133000 Mark
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Die Erübrigung wird am Jahresschlusse an die Mitglieder
verteilt nach Maßgabe ihrer Warenentnahme
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mit 60 Pfg. erworben werden
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Seite 13.
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Heſſ. Landesverein f. Toten=Einäſcherung
zu Darmſtadt (E. V.)
Auskunft über alle bei Toteneinäſcherungen zu erledigenden Obliegenheiten
er=
teilt jederzeit das Vorſtandsmitglied, Herr H. Kichler, Eliſabethenſtraße 60.
Daſelbſt können letztwillige Verfügungen (auch von Nicht=Vereinsmitgliedern) jederzeit
hinterlegt werden. Die entſprechenden Formulare werden unentgeltlich abgegeben
Der Beſtattungsordner des Vereins, Schreinermeiſter Adam Schäfer, Kiesſtr. 1,
übernimmt die Erledigung aller Formalitäten hier und am Orte der Einäſcherung
(Mainz, Offenbach, Heidelberg) unter Kontrolle des Vereinsvorſtandes.
Die Koſten einer Einäſcherung in Offenbach betragen einſchließlich Verſargung
und Ueberführung nach dem Crematorium mittelſt Leichenwagen ca. 150 Mark.
Der Vorſtand des Heſſiſchen Landesvereins für Toten=Einäſcherung.
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Gg. Beckenhaub, matom. Spezial=
Maſſeur, Liebfrauenſtr. 100.
Kurſe vom 15. März 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
3f. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,50
3½ Deutſche Reichsanl. . 93,50
84,20
do.
3
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,50
3½ do. Conſols . . . . 93,30
84,30
do.
do.
101,60
4 Bad. Staatsanleihe
94,30
do.
3½
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanl. . 101,90
93,10
do.
3½
83,50
do.
3
Hamburger Staatsanl. 101,90
Heſſ. Staatsanleihe . . 101,2
B
92
do.
T½
81,50
do.
84,10
3 Sächſiſche Rente
Württembergerv. 1907 101,70
93,70
do.
Bulgaren=Tabak=Anl.
2¾/ Griechen v. 1887 . . 48,90
3¾/ Italiener Rente .
3½ Oeſterr. Silberrente . 98,70
do. Goldrente . . 99,75
do. einheitl. Rente 94,90
3 Portug. unif. Serie I 65,30
do. unif. Ser. III 66,60
do.
Spezial . 12,50
5 Rumänier v. 1903 . . 101,90
do. v. 1890 . . 94,50
do.
v. 1905 . . 91,40
4. Ruſſen v. 1880. Mke § 91,30
Zf.
In Proz.
93,60
4 Ruſſen v. 1902 . . . . 90,57
½ do. v. 1905 . . . . 100,25
3
3½ Schweden . . . . .
4 Serbier amort. v. 1895 83,30
Türk. Admin. v. 1903 89,20
do. unifiz. v. 1903 94,60
4 Ungar. Goldrente . . 95,20
do. Staatsrente . 92,70
5 Argentinier . . . . . . 101,50
do.
91,25
4½ Chile Gold=Anleihe
93,90
5 Chineſ. Staatsanleihe 102,80
do.
4½
99,80
½ Japaner
. . . . 98,30
Innere Mexikaner . . 101,70
do.
69,40
4 Gold=Mexikan. v. 1904 96,50
5 Gold=Mexikaner . . . 102,60
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . . 143,30
4 Nordd. Lloyd . . . . 105,80
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 123,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408
4 Baltimore & Ohio . . 112,50
4 Gotthardhahn . —
3f.
InProz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 159,40
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 22,70
4. Pennſylvania R. R. 135,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 191,30
Werger=Brauerei . . . . 83,00
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 433,25
Fabrik Griesheim . . . . 264,50
Farbwerk Höchſt . . . . . 448,00
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . . 328,00
Lahmeyer . . . . . . . . . 107,40
Schuckert . . . . . . . . . 140,75
Siemens & Halske . . . 237,30
Adlerfahrradwerke Kleyer 372,00
Bochumer Bb. u. Guß . . 242,90
Gelſenkirchen . . . . . . . 214,50
Harpener . . . . . . . . . 199,30
Phönix, Bergb. u.
Hütten=
betrieb . . . . . . . . . 223,00
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ.. . 90,60
4
Pfälzer Prt. . . . . . 101,10
3.
do.
93,00
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. . 99,60
ſteuerfrei
do.
5 Oeſterr. Staatsbahn. 107,00
do.
4
98,60
do.
alte.
5 Oeſterr. Südbahn . . —
do.
26
do.
58,50
Raab=Oedenburger . . 76,50
4 Ruſſ. Südweſt. . . . .
4. Kronpr. Rudolfbahn.
99,50
In Proz.
Jf.
76,00
24/10 Livorneſer . .
98,50
4 Miſſouri=Pacific .
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,00
Anatoliſche Eiſenb. . . —
5 Tehuantepec . . . . . —
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ. 180,50
4 Darmſtädter Bank . . 135,80
4 Deutſche Bank . . . . 258,70
4 Deutſche Vereinsbank 128,90
4 Diskonto=Geſellſchaft 197,00
4 Dresdner Bank . . . . 165,50
4 Mitteldeut. Kreditbk. 121,00
4 Nationalbk. f. Deutſchl. 127,50
4 Pfälzer Bank . . . . . 101,50
4 Reichsbank . . . . . . 144,30
4 Rhein. Kredit=Bank . 137,50
4 Wiener Bank=Verein 140,50
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,50
3½ do. S. 19. . . . . 92,50
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 101,00
do.
91,30
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
92,60
3½
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
3½
do.
91,50
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,20
3½
do. (unk. 1914) 91,80
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,40
3½
93,80
d9, ete
Zf.
Städte=
Obligationen
Darmſtadt . . . . .
3½ do.
4 Frankfurt . . . . . .
3½ do.
Gießen . . . . . . .
3½ do.
Heidelberg . . . . .
do.
Karlsruhe . . . .
do.
4
Magdeburg. . . . .
3½ do.
Mainz . . . . . . . .
do.
3½
Mannheim . . . . . .
3½ do.
. München . . . . . .
Nauheim
1
Nürnberg . . . . . .
3½
do.
Offenbach . . . . . . .
do.
3½
4 Wiesbaden . . . . .
3½
do.
4,, Worms . . . . . . .
do.
4 Liſſaboner v. 1886. .
InProz.
100,80
91,60
101,00
95,50
101,00
.100,50
91,80
101,20
92,10
91,70
101,40
92,00
101,60
92,60
92,00
100,60
82,30
Verzinsliche
Anlehensloſe.
Badiſche
Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner „ 100 137,80
Donau=Reg. fl. 100 143,50
3 Holl. Komm. 2,100
Zf.
InPro;
3 Madrider Fs. 100
4 Meining. Pr.=
Pfand=
briefe. . . . . . . . 136,80
4 Oeſterr. 1860er Loſe 174,40
3 Oldenburger . . . .
126,00
2½ Raab=Grazer fl. 150 115,50
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
Braunſchweiger
Freiburger
Mailänder
do.
Meininger
Tr.
Fs.
Fs.
Fs.
,l.
7 40,70
20 216,00
15
45 —
10 31,90
Oeſterreicher v. 1864 „ 100 573,00
do. v. 1858 „ 100 463,00
Ungar. Staats „100 386,00
Venediger
Frs. 30 40,00
Türkiſche
„ 400 181,60
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,40
20 Franks=Stücke . . . . 16,24
Oeſterr. 20=Kronen . . . . 16,90
Amerikaniſche Noten . . . 4, 19½
Engliſche Noten . . . . . 20,43
Franzöſiſche Noten . . . . 81,15
Holländiſche Noten . . . . 168,35
Italieniſche Noten . . . . 80,80
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,90
Ruſſiſche Noten . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,00
Reichsbank=Diskonto
4%
Reichshank=Kambard 83f. 5½
Seite 14s
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Nummer 63.
rühlahrs-
1arelots und Cor jücken
4
in allen Saisonfarben und Preislagen neu eingetroffen
Gelegenheitskauf!
Weit unter Preis!
Ein Posten englische Paletots
Stück 7.50 bis 15 Mark.
Ferner:
Ein Posten Jackenkleider
Stück 10 bis 20 Mark.
Oleruch
Gebildete junge Dame
aus guter Familie, in einf. Buchf. u.
Korre=
ſpondenz gründl. erfahren, ſucht per ſofort
Stellung als Kaſſiererin oder ſonſtigen
Vertrauenspoſten. Offerten unter V 14
an die Expedition ds. Blattes.
(*6590
ſches
Zn aus guter Familie, ver=
Energ. Fraulein traut mit Buchführung,
ſpricht franzöſiſch u. engliſch, w. Stelle auf
Bureau oder Kaſſe per ſofort. Off. unter
W 9 an die Exped.
(6620md
loseph Stade
Hoflieferant
Ludwigsstrasse 15
die auch verändert,
Junge Flickerin, pro Tag 1 Mk.
Off. unt. 83 an die Expedition. (5194a
Jüngeres, beſſeres Mädchen
welches Weißnähen u. Schneidern kann u.
Liebe zu Kindern hat, ſ. St. in beſſ. Hauſe.
Näh. Frau Hahn, Schuchardſtr. 13, II. (*6539ms
Fraulein,
das einige Zeit im Ausland war, 26 Jahre alt,
ſprachkundig, ſucht Stelle in feinerem
Haus=
halt. Auf Wunſch Vorſtellung. Schriftl.
Anfr. unter V 37 an die Exp. (*6368om
5700ims) Mädch., welches ſchon längere
Zeit ausgelernt hat, wünſcht mit einer
Schneiderin auszug. Off. u. V66 a. d. Exp.
(6433im) Fleiß. tücht. Hausmädch. ſucht
paſſende Stellung zum 1. April. Näh. zu
erfahren Pankratiusſtr. 9½, III.
645im) Gut empf., zuverl. Lauffrau ſ.
Laufd., auch ½ Tage waſchen u. putzen
Erbacherſtr. 11, 2. Hinterb., 1 Treppe hoch.
B5828) Reinl. anſt. Frau ſucht Arbeit im
Flicken u. Stricken; geht auch halbe Tage putzen
Forſtmeiſterplatz 5, Hinterhs. 1. Stock rechts.
*6627) Tücht. Mädchen ſuchen Stellen
durch Stellenbüro Röſe, Karlſtr. 53, part.
*6601) Junges, anſt., ſaub. Mädchen ſucht
Aushilfe od. putzen Nieder=Ramſtädterſtr. 17.
ag sst.
gegenwärtig bei
Junges geſ. Mädchen, Kindern hier in
feiner Familie in Stellung, ſucht ſich zu
ver=
ändern um im Haushalt kätig zu ſein. Off.
unter V 76 an die Exped.
(B5723
Stellen ſuchen zum 1. April
mehr. junge Mädchen, gedient und nicht
gedient, zu Kindern.
(*6651
Stellenb. Debus, Karlſtr. 79. Tel. 1737.
*6657) Junge, fleißige Frau ſucht
Lauf=
dienſt morgens 2 Stunden
Gardiſtenſtraße 37, 3. St.
25g e
Junges Mädchen von auswärts
perfekt im Kochen und allen Hausarbeiten,
ſowie Nähen u. Bügeln, mit la Zeugniſſen,
ſucht Stellung Schießhausſtr. 45, III. (*6664
*6662) Stelle ſuchen zum 1. April:
2 Mädchen, die kochen, in Geſchäftshäuſer,
1 Mädchen, im Nähen, Schneid., büg. bew.,
als beſſ. Hausmädchen u. mehr. Alleinmädch.
d. koch. u. nicht koch. k., 1 Mädch. d. koch. z. 15. Apr.
Frau Elisab. Frank, Stellenbureau, Saalbauſtr. 33.
*6596) Monatsſtelle für morgens
ge=
ſucht Landwehrſtraße 39, Manſarde.
6645) Junge Frau ſucht morgens 2 Std.
Laufdienſt Darmſtraße 27, Seitenbau.
6673) Junge, unabhängige Frau ſucht
tagsüber Beſchäftigung, am liebſten in einem
Geſchäft zum Verkauf von Lebensmitteln
od. dergl., wo auch Haushaltung mit
über=
nommen wird. Offerten u. W 27 a. d. Exp.
ch Zune Frau ſucht Lanteälemet
von 9—11 und mittags zum Spülen.
Steger, Kiesſtraße 21.
Relleres Fräulein,
ſehr zuverl., ſucht Stellung zur Pflege u.
Führung eines kleinen Haushalts. Offerten
unter W 8 an die Expedition.
(*6634
*6530im) Suche tätige Beteiligung als
Reiſender oder prakt. Mitarbeit. od. Vertrſtllg.
als Kaſſierer oder ſonſt. Vertrauenspoſten.
Hohe Kaution vorhanden. Offerten unter
V 86 an die Expedition ds. Bl.
Friſche
10
ſert
25 Stück
, , , ,
Mk. 1.45
friſche große Sied=Eier
25 Stück . .
. . Mk. 1.70
extra große wie Italiener
10 Stück . . . . . . Mk. —.73
25
Stück Mk.
1.8
Bei Einkauf von 25 Eier gebe
ein Paket Eierfarbe gratis.
Lieferunß von 25 Stück an frei ins Haus.
Darmſtädter
Eiergroßhandel
Mathias Rosenstock.
(5886
Ludwigſtraße 18.
Telephon 490.
M
Geb. Dame, wirnſcht Stellung b. Dame
oder älterem Herrn, event. bei Kindern.
Prima Zeugniſſe. Offerten unter
A. Sch., Heidesheim a. Rh.
Bahnhofſtraße 10. (*6567md
Schreibgehülfe
22 Jahre alt, z. Zt. auf Anwaltsbureau
tätig, ſucht per 1. April eventuell auch
ſpäter ähnliche Stellung. Offerten unter
W 19, an die Expedition d. Bl.
(*6672
6623) Junger Mann, 18 Jahre alt, ſucht
per 1. April auf ein hieſiges Büro Stellung.
Offerten unter W 12 an die Expedition.
Drogist
M
welcher ſeine Lehrzeit am 1. Mai ds. Js.
in einer größeren Medizinal=Drggerie
be=
endet, ſucht Stellung. Prima Zeugniſſe.
Gefl. Anfr. unt. V 52 a. d. Exp. (5665imd
ILa6fne
Ein Seibstundiger Roch
erlaubt ſich hiermit, den P. T. Herrſchaften
von hier und Umgebung zur Aushilfe bei
Diners, Geſellſchaften und Hochzeiten beſtens
zu empfehlen.
(*6573
Off. unter V 98 an die Exped. ds. Bl.
6626) Junge, der am 1. April die Schule
verläßt u. guter Radfahrer iſt, ſucht paſſende
Laufſtelle Schloßgaſſe 14.
6555) Ordentlicher, kräftiger Junge,
welcher Oſtern aus der Schule kommt,
ſucht irgend eine Lehrstelle. 2on
Offerten unter W 1 an die Expedition.
Ee
Fräulein
mit guter Handſchrift und ſicher rechnend
als Lageriſtin per gleich geſucht. Offerten
mit Zeugnisabſchriften unter W 18 an die
Expedition d. Bl.
(6851mf
*6562) Lehrmädchen für Putz geſucht
Kaſinoſtraße 27, 2. Stock.
5767mäh Suche z. 1. April, auch etwas
ſpäter junge tüchtige
Verkäuferin für Schweine-
Offerten unter W 2 an
metzgerei. die Expedition ds. Bl.
Geübte Maſchinenſchreiberin
ſofort zur Aushilfe bis 1. April geſucht.
Heinrich Elbert, G. m. b. H.
5874)
Ernſt=Ludwigſtraße 9.
36481im) Tüchtige, perfekte Arbeiterin
und Lehrmädchen geſucht
Konfektion E. Wißmann.
Soderſtraße 84, I.
Arbeiterin u. Lehrmädchen
per ſofort geſucht.
(4047a
Damenkonfektion, Hügelſtr. 7, I.
*6631) Mädchen, im Weißnähen
be=
wandert, ſofort für dauernd geſucht
Eckhardtſtraße 3, III I.
Modes!
(6530
Angehende II. Arbeiterin und
Lehr=
mädchen f. Laden u. Atelier geſucht
Else Kunert, Wilhelminenſtr. 10.
Arbeiterin
zu ſofortigem Eintritt geſucht
Konfektion von der Schmitt,
*6585)
Karlſtraße 30.
6 tüchtige
Schneiderinnen
bei hohem Lohn für dauernd geſucht (5865
E. Cohen
Modehaus, Wilhelminenſtraße 17½.
n gesucht für leichte Fabrik=
Mädchen arbeit.
(5781md
Schuherémefabrik Pallaswiesenstr. 153.
Lehrmädchen
(630
bei ſofortigem Verdienſt für ein Konfektion
Geſchäft geſucht. Zu erfrag. in der Erp=
Lehrmädchen
aus guter Familie geſucht
(5554sc
Karl Rittershaus, Ludwigsple
3917a) Lehrmädchen ſofort geſuch
Damenkonfektion, A. Herbei
Luiſenſtraße 34.
es
Lehrmädchen geſucht
Modes, Ludwigſtraße 17, I. (430.
Tochter achtbarer Elter
Lehre=
hrmädchen, wird zur gründlich
Ausbildung angenommen
Val. Grab, Hoffriſeur,
5770a)
Wilhelminenſtr. 13.
Iuberiſtes beſtnſten
per 1. April gegen ſofortige Bezahlung ſuck
Papierhandlung Hipfel
Karlſtraße 67. (B574
Lehrmädchen
gegen ſofortige Vergütung.
Alfred Fränkel
Darmſtadt, Schulſtraße 5. (576
B5720) Wegen Verheiratung meine
Mädchens, das 13 Jahre bei mir i
Dienſten war, ſuche ich zum 1. Mai d.
ein fleißiges, williges, reinliches Mädcher
das kochen kann und nür gute Zeuenf
beſitzt. Näheres Heidelbergerſtr. 77, 2. Sto.
P
Tuchtiges Mädchen
das gut kocht, und jüngeres Hausmädche
per 1. April geſucht Viktoriaſtr. 30, I. (5584
Fleißiges und zuverläſſiges
Dienstmädchen
das ſchon in einem beſſeren Haushalt gedier
hat, zum 1. April geſucht. Näheres in d
Expeditan ds. Blattes zu erfahren. (538
Braves, williges
Mädchen
am liebsten von auswärts, in
bürgerl. Familie mit erwachſenen
Kindern zum 15. März oder ſpäter
gegen guten Lohn geſucht. Näheres
(5591t
Expedition.
Zuverläſſiges Alleinmädchen,
das kochen kann, zum 1. IV. geſucht. Hohe
Lohn. Vorzuſtellen Stiftſtr. 11, I. (*6365oir
Lehrmädchen für Konfektion
geſucht
5121a)
Niedlingerſtraße 19, part.
geſucht, etwas ſoche
Alleinmädchen verlangt, möglichſt
(*6435im
bald. Näh. Saalbauſtr. 69. 9t,
Z
Ouverläſſiges, braves Mädche
welches ſchon bei Kindern war, vol
23. März ab, auf 5—6 Wochen, zu 2jähri
Kinde geſucht Martinſtr. 2½, II. (*65:
5439sm) Zu 3 Erwachſenen wird e
Mädchen, das kochen kann, per 1. April g
Wilhelminenplatz 2, 1. Stock.
ſucht
Küchenmädchen
(5639o
ſofort geſucht
„„Hotel Prinz Carl‟.
5188a) Köch., Hausmädch. u. Mädche
all. mit guten Zeuaniſſen, ſucht
Frau Hahn, Schuchardſtraße 13, II.
Zum 1. April
Fräulein, das kochen kann, zu kl. Famil
mit 1 Kind, zur Stüze der Hausfrau g
ſucht. Mädchen vorhanden. Offerten ur
(5544
T 55 an die Exped. ds. Bl.
*6624mdf) Für alshald, spätestens 1. April, e
tüchtiges Mädchen,
das bürgerlich kochen kann, geſucht
Kiesſtraße 133.
Nummer 63₰
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Seite 15.
Tüchtige Waſch= und Putz rau
geſucht. Vorzuſtellen vorm. von 10—11 Uhr
und nachm. von 3 4 Uhr.
(*6635
Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes.
*6638) Mädchen, die bürgerlich kochen
können, und ſolche, die nicht kochen, erhalt.
ſehr gute Stellen bei guter Behandlung
Stellenbüro Röſe, Karlſtr. 53, part.
Köchinnen,
Stelle finden . Hausmädch.
u. Alleinmädchen per 1. April.
(6612
Näh. Frau Frank, Schulſtraße 9.
5773a) Tüchtiges Mädchen, welches e.
kl. Haushalt u. einfachen Küche vorſtehen
kann, für ſofort oder ſpäter geſucht.
Näh. Wilhelminenſtraße 13, Friſeurladen.
6622) Unabh., junge Frau od. Mädchen
von vormittags 9 Uhr bis nach dem Spülen
ſofort geſucht Roßdörferſtraße 79, III.
Süche
(*6653
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2 gewandte Hausmädchen in Penſionen,
Mädchen w. koch. könn., Alleinmädchen,
kath. Kinderfräulein n. auswärts, erſtes
Hausmädch. nach Frankfurt, Mädch. in
Geſchäftshäuſ.; fern. suche: f. Hotels
und Reſtauration Köchinnen, Beiköchin,
Kaffeeköchin, Kochfräul., Büfettfräulein,
Servierfräul., Zimmermädchen in Hotel,
5 Küchenmädch. f. hier u. auswärts. Näh.
Stellenvermittlungsbureau Frau Mina
Dingeldein, Schützenſtr. 10½. Tel. 531.
6650) Lauffrau f. morgens 2—3 Std. geſ.
Näh. Neue Ireneſtraße 13, II. rechts.
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Eliſabethenſtraße 37.
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*6647) Frau zum Brötchenaustragen
geſucht Eliſabethenſtraße 43.
5854mt) Suche zum 1. April unabhängige
Lauffrau, die kochen kann von ½8 Uhr
bis nach dem Spülen. Näh. in der Exped.
(linke, ehrliche Frau oder Mädchen
9 morgens 2 Stund. für dauernd geſucht
Gartenſtraße 13, 2. Stock.
(*6669
Telteres Schulmädchen
od, konfirm. für leichte Hausarbeit ge ſucht.
Schriftl. Off. u. W 20 an die Exped. (*6627
6655) Ordendliches, unabhängiges
Laufmädchen gesucht.
Landgraf Philipp=Anlage 60½ p.
me
ruchtiges Hausmädchen,
welches im Nähen, Bügeln und Servieren
bewandert iſt, auf 1. oder 15. April nach
Frankfurt geſucht. Näheres
Zentral-
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(*6571ms
5760md) Suche zum erſten April ein
Mädchen, das perfekt kochen kann
und Hausarbeit übernimmt, 2 Mädchen
vorhanden. Frau Apotheker Hess,
Niederramſtädterſtraße 21.
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ſolides zuverläſſiges evangeliſches Fräulein
mittleren Alters mit gutem Charakter aus
beſſerer Familie für dauernde Stellung,
zur Unterſtützung im Haushalt, welches
Verſtändnis in Zimmerarbeit, im Nähen
und im Kochen hat, mit perſönlichen
Em=
pfehlungen. Mädchen vorhanden. Offert.
unter W 23 an die Exped. d. Bl.
Braves Dienſtmädchen
welches bürgerl. kochen kann, geſucht.
Kopatschka, Friſeurgeſchäft,
Mainz
5861mds)
Bauhofſtraße.
5873) Geſetztes beſſeres
Bufettfräulein
für Café und mehrere Küchenmädchen per
ſofort und 1. April geſucht.
(5873
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Deuischer Kellnerbund, Schloßgaſſe 2 I.
Buchhalter=Geſuch.
Ein hieſiges, größeres Geſchäft ſucht
per 1. April a. c. einen tüchtigen jungen
Mann mit flotter Handſchrift als
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halter zu engagieren. Derſelbe muß perfekter
Stenograph und Maſchinenſchreiber ſein.
Die Stellung iſt dauernd.
Offerten mit Gehaltsanſprüchen und
Zeugnisabſchriften unter W 6 an die
Expedition dieſes Blattes.
(5783md
Eine
Engros=Samenhandlung
ſucht einen gewandten, mit der
Branche vertrauten
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Seite 16.
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Nummer 63.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
Seite 21.
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2)
Die neuen Jacketts und Mänkel des Jruhjahrs 1910.
Nicht mehr in der Mode ſein, iſt das Schrecklichſte, oder ſonſt ein ins Auge fallendes abweichendes Detail har, unten etwas auseinander zu treten. Aber auch
was einer eleganten Frau paſſieren kann. Ja, bei haben, wobei von der urſprünglichen Form immer nur
leicht ſeitlich geſchloſſene Formen wird man wieder viel
mancher Evastochter wird dieſe Wahrnehmung zur
Krank=
heit, die am ſchlimmſten im Frühjahr und Herbſt auftritt,
juſtament, wenn die allerneueſten Neuheiten auftauchen.
In dieſen durch den Modebazillus infizierten Zeiten
habens die Väter und Ehegatten recht ſchwer, denn die
andauernden Attacken auf den Geldbeutel erfordern Mut.
Mut, Mut. Alſo: die Frauen haben wieder einmal
nichts anzuziehen. Beim Hut und Straßenkoſtüm fängt
das Leiden an, jeder ſonnige Tag bringt
eine Steigerung, falls der geſtrenge Herr
und Gebieter in hartnäckiger Zugeknöpftheit
verharrt. Wozu wäre denn auch die Mode
da, wenn man ſie nicht mitmachen wolltes
Und ſie hat ſich nach der langweiligen
Straßenmode des letzten Winters alle Mühe
gegeben, wenn auch das Reſultat nicht
gerade ein in die Augen ſpringendes,
über=
raſchendes iſt. Wohl nur um etwas
Ab=
wechslung in die Sache zu bringen, iſt ſie
beſtrebt, mit der langen, ungebrochenen
Linie, die ſo ſchön ſchlank machte, zu brechen.
Beweis: Die Rückkehr zu kürzeren
Jacken=
kormen, die den Rock nicht mehr als
Neben=
ſache erſcheinen laſſen und an wärmeren
Tagen gern offen getragen werden. Durch
dieſen Umſtand erhält die Taille zum
Jackenkleide wieder ihre Berechtigung, denn
eine in der Farbe abſtechende Bluſe
zwiſchen den geöffneten Jackenteilen
hervor=
ſehen zu laſſen, weiß heute jede Dame von
Geſchmack zu vermeiden. Was jedoch nicht
ausſchließt, daß ſie die mit dem Rock
harmonierende Hemdbluſe ſo lange tragen
wird, bis ſie dafür einen beſſeren Erſatz
findet. Der heurige Lenz ſteht im Zeichen
der Ruſſenbluſe, Für die Jugend mit
kurzem, für die nicht mehr ganz Jungen
mit langem Schoß, wird ſie außer in
Sammet und glatten Stoffen viel in dem
zum Frühjahr überaus beliebten
ſchwarz=
weißem Karo getragen und dann durch
einen farbigen Lackledergürtel zuſammengehalten. Die
ſchlichteſte und typiſchſte Form dieſer Ruſſenbluſenkoſtüme
veranſchaulicht unſer Modell Nr. 1963, zu deſſen rötlichem
Kaſtanienbraun der ſchwarze Schnurbeſatz eine feine
Wirkung ergab. Der charakteriſtiſche Seitenſchluß ſetzt
ſich hier über den langen angeſetzten Schoß fort, der
Aermel iſt gleichfalls bluſig gehalten, der ſchlichte
Drei=
bahnenrock völlig glatt. Große Anſprüche an die Figur
macht die Ruſſenbluſe nicht, daher wohl auch ihr ſchneller
Sieg. Wer für Eleganz iſt, trägt ſie mit reichem
Seiden=
treſſenbeſatz, Seidenlitzenſtickerei oder geſtickten Borten
oder wählt eine der vielen Variationen, die öfters
kragen=
los, bald Mittelſchluß, einen kapriziös geſchnittenen Schoß
der Bluſencharakter bleibt. Nicht ganz ſo ſchlicht wirken
die Jackenkoſtüme franzöſiſcher Herkunft, die ſo recht die
elegante Straßentoilette verkörpern. Charakteriſtiſch für
ſie iſt die völlige Uebereinſtimmung von Rock und Jacke,
die nicht nur in der Garnitur, ſondern auch in einzelnen
ſchneideriſchen Verzierungen, wie angeſchnittenen Klappen,
eingeſetzten Streifen und Faltengruppen beruht, oder,
wie bei unſerem Modell. Nr. 1970, ſich der Machart des
Modell Nr. 1970.
Modell Nr. 1963.
Modell Nr. 1974.
Rockes und des Jacketts vollkommen anpaßt. Hier fallen
die glatten Seiten= und Rückenteile der Jacke auf die
glatten Rockbahnen, die eigentlich breite Quetſchfalten
ſind. Die dazwiſchenliegenden Teile ſind beim Jackett
mit dunkleren Seidenblenden garniert, beim Rock ſind
es ſich begegnende Pliſſeefalten. Der Schalkragen dominiert
noch immer, mit ihm rivaliſiert der kleine runde oder
ſpitze Halsausſchnitt, der gern durch duftige
Valencienne=
kragen umrandet wird. Der moderne Jackettärmel iſt
mäßig weit, unterhalb des Ellbogens oft etwas puffig
und am Handgelenk wieder eng. Schmucknöpfe, ein bis
drei an der Zahl, mit verzierten Knöpflöchern, bewirken
den meiſt leicht geſchrägten Vorderſchluß, der die Neigung
tragen; ſo wies ein durch ſeine Kürze beſonders
jugend=
liches Jackett Seitenſchluß auf, der mit den abgerundeten
engliſchen Nähten, die auf der Hüfte verliefen und dem
glatten Aermel dem Ganzen troß aller Schlichtheit ein
ſchickes Gepräge verlieh. Hopſaes, Homeſpunes,
engliſche Tweeds, Cheviots und feine Phantaſieſtoffe
ſind die Materialien für das Frühjahrskoſtüm, das
außer in dem beliebten Schwarz=Weiß, viel in Senffarbe,
einem rötlichen Kaſtanienbraun, einem
ſtumpfen Pfaublau oder einem Braun,
Aeroplan benannt, auftritt. Die Röcke ſind
ziemlich fußfrei, niemals ſchleppend und
werden ebenſo gern glatt wie in faltiger
Machart getragen. Neben dem Koſtüm
behauptet ſich der für rauhe Tage,
Regen=
wetter und für Reiſe geradezu unentbehrliche
langeloſe Mantel. Seine eleganteſten Vertreter
haben als Charakteriſtikum den unterhalb
Taillenſchluſſes loſe umgelegten Gürtel.
Außerdem öfters den angeſchnittenen oder
Raglanärmel, der die Schulterlinie weich
und in ſanftem Schwunge wiedergibt, zwei
typiſche Erſcheinungen, die ſich an unſerem
ſchönen Modell Nr. 1974 wiederfinden. Die
gparte Garnitur des bräunlichen engliſchen
Stoffmgntels beſtand in einem dicht mit
créme Seidenſchnur benähten braunen
Sei=
denkragen und halbierten Seidenſcheiben,
unter denen der Gürtel verſchwand, um
dann zwiſchen ihnen wieder zum Vorſchein
zu kommen. Das Gürtel= und
Scheiben=
motiv fand ſich außerdem als Garnitur des
ſchlanken Raglanärmels wieder. Eleganter
noch wirkte ein zweiter Mantel aus
ſenf=
farbenem Homeſpun, der gleichfalls ziemlich
loſe, mit ſehr großen, dicht
übereinander=
fallenden Taſchenplatten gearbeitet war, die
durch große Knöpfe ſcheinbar feſtgehalten
wurden. Den ſportgemäßen Eindruck des
ſchönen Modells verſtärkten außerdem in
der vorderen Mitte und im Rücken
Gürtel=
teile, die den Eindruck erweckten, als ob ſie unter den
Seitenpartien des Mantels auf der Innenſeite hingeleitet
würden. Doch nun nichts weiter von den
Frühjahrs=
neuheiten! Sonſt wird den armen Frauen ja die Wahl
zur Qual, da ſie ſich jetzt ſchon nicht klar ſind, ob ſie
beſſer in einem eleganten Jackenkoſtüm oder einem
Ruſſen=
bluſentrotteur oder in einem praktiſchen Mantel für Sturm
und Regen in das Frühjahr hineinſegeln. Nun, wir
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pfehlen ihnen alle drei, dann ſind ſie für alle Fälle geborgen.
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[ ← ][ ][ → ]3. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
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Berlin 1. Preis, Schneider=Luckenwalde 2. Preis,
Hein=Berlin 3. Preis, Leon de Wolf=Belgien 4. Preis,
ſiegte am letzten Abend im Zirkus Sarraſani
Lewis in 12:30 über Bernard, Cazeaux in 16:00 über
Nitſchke, Koch in 13:20 über Schwarz und Michailoff in
6:30 über Lewis.
Macdonald und Schwarz rangen
unentſchieden. Im Palaſt=Theater ſiegte
Aimable de la Calmette in 15:42 über Rödl, Clement
d'Angers warf in 2:29 Scott, Pederſen triumphierte in
8:40 über Winzer und Romanoff in 18:44 über
Her=
mann. Bahn und Zipps rangen 30 Minuten
unent=
ſchieden.
Sr. Von den deutſchen Motorjachten
für das Monaco=Meeting. Der Rennkreuzer „Marga
III.” des Berliner Rechtsanwalts F. Cohn iſt bereits
nach Beendigung der Berliner Probefahrten verladen
worden, um die Reiſe nach Monaco per Bahn
zurück=
zulegen. Die Probefahrten ſind zur vollen
Zufrie=
denheit ausgefallen, da das Boot über 41 Kilometer
Stundengeſchwindigkeit erzielte und damit die beſten
in dieſer Klaſſe im Vorjahre in Monaco aufgeſtellten
Leiſtungen nicht unbedeutend überboten hat.
Das
zweite an der deutſchen Expedition nach Monaco
be=
teiligte Boot, der Racer „Lilian” des Herrn v.
Hoh=
berg, iſt noch nicht reiſefertig da man zurzeit noch mit
dem Einban des neuen de Dietrich=Motors beſchäftigt
iſt. Das Boot ſoll ſpäter von Hamburg aus per Schiff
nach dem Mittelmeer transportiert werden, obwohl
es auf dieſe Weiſe kaum ſo rechtzeitig eintreffen dürfte,
daß es noch die wünſchenswerte Zahl von Probefahrten
machen kann. Die „Marga III.” wird dagegen ſo
zeitig an ihrem Beſtimmungsorte ankommen, daß
noch vor Beginn der Ausſtellung am 1. April
Ver=
ſuche mit verſchiedenen Propellern gemacht werden
können.
Ar. Die deutſche Prüfungsfahrt für
kleine Wagen, die der Kaiſerliche Automobilklub
gemeinſam mit der Deutſchen Motorfahr=Vereinigung
in den Tagen vom 1. bis 4. April von Berlin nach
Rothenburg veranſtaltet, iſt jetzt bereits geſichert. Die
ſeinerzeit vom Arbeitsausſchuß geforderte
Mindeſtbe=
teiligung von 30 Wagen iſt ſchon heute garantiert, da
bereits 10 Fabriken mit je drei Wagen teils in
Ber=
lin, teils in München gemeldet haben. Es ſind dies
die Fabriken: Daimler=Motoren=Geſellſchaft, Fahrzeug=
Fabrik Eiſenach, Dürkopp u. Co., Siemens=Schuckert=
Werke, Bergmann=Motoren=Geſellſchaft, Brennabor=
Werke, Fahrzeug=Fabrik Ansbach, Ruppe u. Sohn,
Apolda, Komnick und Loreley. Der Meldeſchluß dürfte
noch weitere Nennungen, u. a. wahrſcheinlich von Benz,
Opel, Adler uſw., bringen, ſo daß alſo eine intereſſante
Konkurrenzfahrt in Ausſicht ſteht.
Lt. Das internationale Lawn=Tennis=
Turnier zu Nizza, das dritte in der Reihe der
Rivieraveranſtaltungen, war bisher vom beſten Erfolg
begleitet. Das deutſche Paar Gebrüder Kleinſchroth=
München konnte im Herren=Doppelſpiel G. Nettleton=
Yrarrazaral mit 6—1, 6—1 ſchlagen, nachdem ſie den
erſten Satz 3—6 verloren hatten. Im Herren=
Einzel=
ſpiel mit Vorgabe unterlag H. Kleinſchroth gegen
Bertould 3—6, 2—6, und auch die Deutſchen Grüder
und Lindpaintner mußten ſich im offenen Herren=
Einzelſpiel von ihren Gegner geſchlagen bekennen.
Grüder verlor mit 1—6, 2—6 gegen Barsdorf und
Mrernet er er er Zete erer
feierte die Münchener Spielerin Frau Dr.
Neres=
heimer im Damen=Einzelſpiel mit 6—2, 6—3 einen
ſchönen Erfolg über Miß Wheeler. Ein intereſſanter
Kampf war die Begegnung von Mme. Deeugis=Douſt
und Mrs. Nuteombe Quicke=Wallis Myers im
gemiſch=
ten offenen Doppelſpiel, aus dem Deeugis=Douſt mit
6—3, 4—6, 10—8 als Sieger hervorgingen.
Luftſchiffahrt.
Av. Der Bleichröder=Preis für
Flug=
maſchinen in Höhe von 10000 Mark wird in
die=
ſem Jahre, da er 1909 nicht gewonnen wurde, neu
aus=
geſchrieben. Er ſoll auf dem Flugplatze Berlin=
Jo=
hannisthal während der dort im Mai, Auguſt und
Oktober ſtattfindenden Flugmeetings ausgetragen
wer=
den und demjenigen deutſchen Bewerber zufallen, der
die 2½ Kilometer lange Flugbahn in der ſchnellſten
Zeit dreimal umfliegt und nach jeder Runde eine
Zwiſchenlandung von mindeſtens einer Minute Dauer
an einer beſtimmten Stelle ausführt. Der Preis wird
alſo erſt nach dem letzten Flugmeeting definitiv zur
Verteilung gelangen können und zum erſten Mal
wäh=
rend der Fliegerwoche im Mai in den Tagen vom 10.
bis 16. Mai beſtritten werden. Unter denſelben
Be=
dingungen hat ferner noch der Kaiſerliche Automobil=
Klub 1000 Mark als zweiten Preis ausgeſetzt.
Vermiſchtes.
C. K. Mit dem Rattenfänger von Paris auf der
Jagd. Von einem abenteuerlichen Jagdzug durch das
unterirdiſche Paris gibt ein engliſcher Korreſpondent
eine anſchauliche Schilderung. Als ein Gaſt von M.
Geor=
ges Ménard, dem Rattenfänger von Paris, iſt er
nächt=
licherweile durch das Rieſennetz von Kanälen gewandelt,
durch die die Abwäſſer von Paris der Seine zugeführt
werden. Eine ſeltſame Beklommenheit überkommt den
Laien bei dieſem Gang durch die feuchten kühlen Tunnels,
überall herrſcht Dunkel und nur ungewiß ſieht er vor ſich
den Schatten des Rattenfängers, der hier zu Hauſe iſt und
mit ſeinen mächtigen, waſſerdichten Schaftſtiefeln ſo ſicher
an dem ſchmalen Rande des unterirdiſchen Fluſſes
dahin=
ſchreitet, wie ein Bürger auf dem Trottoir der Boulevards.
M. Ménard trägt ſeinen Käfig auf dem Rücken, eine
Kon=
ſtruktion, auf die er ſtolz iſt. Faſt kein Wort wird
geſpro=
chen, nur hin und wieder wendet ſich der Rattenfänger zu
ſeinem Gaſte, um ihm eine kurze, aufklärende Bemerkung
zuzuflüſtern. Er trägt eine kleine Azetylenlaterne, deren
Licht er ſorgſam abdeckt. Von allen Straßen münden
tlei=
nere Kanäle in die Hauptſtröme, jedes Haus hat ſein
eige=
nes Abflußrohr. Hier iſt es, wo die Pariſer Ratten
nächt=
licherweile ihr Mahl halten. Der Rattenfänger geht
ſchnel=
len Schrittes dahin, ſtreift im Vorbeigehen jede
Abfluß=
mündung mit einem Lichtſtrahl.
Plötzlich bleibt er
ſtehen. Ein breiter Lichtſtrahl fällt grell durch das Dunkel.
M. Ménard preßt die Lippen zuſammen und ein
ſelt=
ſames lockendes, zwitſcherndes. Pfeifen wird hörbar.
So=
fort ſpringt eine große Ratte mit weiten blitzenden
ſchwar=
zen Augen aus dem Dunkel. Der Rattenfänger pfeift
weiter und in Kreiſen nähert ſich das Tier. Bald iſt es
auf der rechten Seite, bald auf der linken, aber immer
enger werden die Kreiſe. Dann hört man durch die Stille
ein raſchelndes Tappen, mit einer blitzſchnellen Bewegung
fährt das Bein des Rattenfängers zur Seite, ein
wunder=
liches, klagendes Quietſchen ertönt, es klingt faſt wie das
ſchrille Weinen eines kleinen Kindes. Unter dem Fuße
hält M. Ménard die Ratte gefangen. Dann eine
blitz=
ſchnelle Bewegung mit der Hand, die Beute iſt im Käfig
und die Jaad geht weiter. Meilenweit iſt man ſchon
ge=
wandert. Bei einer Kreuzung bleibt der Rattenfänger
plötzlich ſtehen; er öffnet einen Waſſerhahn und rauſchend
ergießt ſich die Flut in einen vordem trockenen Seitenarm.
„Ratten!” flüſtert M. Ménard und mit einem Sprung iſt
er mit ſeinen großen Waſſerſtiefeln auch ſchon in dem
Kanal. „Ich höre nur noch ſchrille Schreie, das Plätſchern
von Waſſer, hilflos ſtehe ich in der Dunkelheit inmitten
unzähliger quietſchender Ratten. Ich merke, daß das
Rat=
tenfangen ſeine Schattenſeiten hat. Als M. Ménard
zu=
rückkommt, iſt ſein Käfig faſt voll von einem Haufen
zap=
pelnder Rattenleiber.” Mit befriedigtem Lächeln erzählt
der Rattenfänger von ſeinem Werke. „Niemand kann
ahnen, wie bieſe Naten hier unten ſeben. Millonenf.
es, viele Millionen. Und ſie ſind klug und ſchlau, a.
nicht klug und ſchlau genug, um meinem kleinen Gehei
nis zu widerſtehen. O, wie ſie mich haſſen. Ich fü
immer, wie ſie mich beißen möchten, wenn ich ſie mit
Hand packe. Aber ich fürchte ſie nicht. Wenn mein Kä
voll iſt — er faßt 55 Ratten —, ſo ſtecke ich die übrigen
ter mein Hemd auf meinen Körper. Wie oft bin ich ſch
über und über mit Ratten bedeckt nach Hauſe gekomm
Ich jage nur nachts, denn am Tage, wenn die Abzu
röhren bewäſſert ſind, ſchlafen die Ratten. Jeden Abe
ſchreite ich allein durch dieſe Kanäle mit meiner Lan
und meinem Käfig und mit meinem kleinen Geheimn
Und dieſes Geheimnis? Es iſt die Angſt. Wenn ich kom:
ſo wiſſen die Ratten, daß ſie nicht entfliehen können,
Furcht hypnotiſiert ſie und ſie alle gehorchen mein
Ruf.” M. Ménard tötet nie ſeine Beute. Seine einz
Waffe ſind ſeine kräftigen Hände, die über und über
Rattenbiſſen bedeckt ſind, und ſeine Füße. Einmal
er in einer Stunde 117 Ratten gefangen, in der letz
Woche 282 in drei Tagen und im Jahre 1909 betrug ſe
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Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 16. März 1910.
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