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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk., aus=
173. Jahrgang
wärts nehmen die Poſtämter u. die
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verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
ſowie von unſeren Agenturen und
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 40 Seiten.
Ernente Zunahme der Frauenarbeit.
* Die Beſchäftigung weiblicher Arbeitskräfte in
Ge=
werbe und Handel hat im Anfang dieſes Jahres
wie=
der auffällig zugenommen. Seit Jahren iſt die
Zunahme von Januar auf Februar nicht derartig ſtark
geweſen wie im laufenden Jahre.
Nach den Berichten der Krankenkaſſen, ſoweit ſie an
das Reichsarbeitsblatt angeſchloſſen ſind, erfuhr nämlich die
Zahl der weiblichen Mitglieder vom 1. Februar d. J. eine
Steigerung um 0,61 v. H., während bei den männlichen
Mitgliedern in derſelben Zeit ein Rückgang erfolgte. In
der Parallelzeit 1909 war die Zahl der weiblichen
Beſchäf=
tigten bedeutend weniger geſtiegen. Angeſichts dieſer
wie=
der verſtärkten Zunahme der Frauenarbeit entſteht
natür=
lich ganz von ſelbſt die Frage, in welchen Gewerbe= oder
Berufsgruppen die Frauenarbeit ſich mehr und mehr
ein=
bürgert. Einen gewiſſen Anhaltspunkt bietet dafür die
Bewegung des Andranges am
Arbeits=
markt, die zugleich auch erkennen läßt, wie ſich die
Ar=
beitsgelegenheit für Frauen und Mädchen im Vergleich
zum Vorjahre geſtaltet. Greifen wir die Gewerbe reſp.
Berufe heraus, in denen immer ſtarke Nachfrage und
ge=
ringes Angebot von Arbeitskräften beſteht, ſo ſind
Land=
wirtſchaft, Textilinduſtrie, Schneiderei, Koch=, Dienſt= und
Hausperſonal in erſter Linie zu nennen.
In dieſen Berufsgruppen hat ſich nun das Verhältnis
von Angebot und Nachfrage ſehr ungleichmäßig entwickelt:
bei landwirtſchaftlichen Arbeiterinnen,
Dienſt=
boten und Kochperſonal iſt eine Zunahme des
Andranges eingetreten, in den anderen Beruſen hat der
Andrang gegenüber dem Vorjahre merklich abgenommen.
Auf je 100 offene Stellen kamen nämlich im Januar
durch=
ſchnittlich Arbeitſuchende:
1909 1910 Gegen 1909
Landwirtſchaftl. Arbeiterinnen 26,74 33,78 — 9,04
Textilarbeiterinnen
108,87 98,.24
— 10,63
Schneiderinnen u. Näherinnen 131,16 96,22
— 34,94
Arbeiterinnen der graphiſchen
Gewerbe
119,70 99,16 — 20,54
, „
Kochperſonal aller Art
(77,15 77,74 — 0,59
Dienſtboten und Hausperſonal 59,59 67,70 — 8,11
Der intenſive Mangel an landwirtſchaftlichen
Arbeite=
rinnen und weiblichen Dienſtboten hat demnach etwas
nachgelaſſen, während in der Textilinduſtrie, Schneiderei
und in den graphiſchen Berufen die Nachfrage ſtark
zuge=
nommen hat. In der Textilinduſtrie iſt die Zahl
der offenen Stellen ſo ſehr gewachſen, daß der vergrößerte
Zuſtrom von Arbeitskräften dadurch ausgeglichen wurde.
Der Berufe, in denen ſich Angebot und Nachfrage ſo
ziem=
lich decken, gibt es nur wenige; es iſt erſtens die
chemi=
ſche Induſtrie, in der ſich die Frauenarbeit ein größeres
Feld erobert dann der Büglerinnen= und
Plät=
terinnenberuf, der in dieſem Jahre erheblich mehr
Arbeitsgelegenheit bietet als vor einem Jahre. Weiter
kommt aber eine ganze Reihe Berufe, in denen der
An=
drang weiblicher Arbeitskräfte ſehr ſtark iſt, ohne daß ihm
eine entſprechende Nachfrage gegenüberſtände. Hierhin
ge=
hört vor allem die Tabakinduſtrie. Inſolge der
zahlreichen Betriebseinſchränkungen, die im Anſchluß an
die Steuererhöhung erfolgten, hat ſich der Arbeitsmangel
unter den Tabakarbeitern in geradezu erſchreckender Weiſe
vermehrt. Da die Tabakinduſtrie faſt ebenſo viel weibliche
wie männliche Arbeitskräfte beſchäftigt, ſo werden die
er=
ſteren in ebenſo harter Weiſe betroffen wie die
Tabak=
arbeiter. Während 1909 auf je 100 offene Stellen für
Tabakarbeiterinnen nur 187.27 Bewerberinnen kamen, ſtellt
ſich der Andrang in dieſem Jahre gar auf 490 24! Auch in
der Hut= und Mützeninduſtrie und bei
Friſeurin=
nen hat ſich die Arbeitsgelegenheit gegenüber dem
Vor=
jahre außerordentlich verſchlechtert. Erſtere weiſt im
lau=
fenden Jahre einen Andrang von 214,30 auf gegen 64,28
im Vorjahre, und bei Friſeurinnen kamen auf je 100
offene Stellen durchſchnittlich 150 Arbeitſuchende gegen 100
im Vorjahre. Mit einem ſtarken Ueberangebot iſt ſodann
noch das Brauereigewerbe zu nennen wo ſich der
Andrang auf 26430 ſtellt gegen 339,47 im Januar 1909.
Troßz der Abnahme iſt der Ueberſchuß an Arbeitsträſten
noch ſehr groß. Endlich ſeien noch Buchhalterinnen,
Kontoriſtinnen und Verkäuferinnen genannt,
deren Andrang im Durchſchnitt 191,20 betrug gegen 260,80
im Vorjahre.
Die Ansdehnung der preußiſchen Klaſſenlotterie
auf Elſaß=Lothringen
iſt, wie die „Köln. Ztg.” erfährt, in Ausſicht genommen
und ſoll binnen kurzem durch einen entſprechenden
Geſetz=
gebungsakt verwirklicht werden. Der Plan war bereits
vor einigen Jahren ſeiner Ausführung nahe, mußte aber
wegen des Widerſpruchs des Landesausſchuſſes damals
fallen gelaſſen werden. Inzwiſchen hat ſich die
Notwen=
digkeit noch dringlicher herausgeſtellt, für die
Erſchlie=
ßung neuer Einnahmequellen im Reichslande Sorge zu
tragen. Infolge des Ueberganges der Erbſchaftsſteuern
an das Reich wird Elſaß=Lothringen vom Rechnungsjahr
1911 an nur noch etwa eine halbe Million aus dieſer
Steuerquelle beziehen, was eine Mindereinnahme von rd.
1 Million bedeutet. Zur Deckung dieſes Ausfalls nun ſoll
das Lotterieſpiel tributpflichtig gemacht werden. Elſaß=
Lothringen hat bisher keine eigene Landeslotterie,
ver=
bietet vielmehr auf Grund eines alten Geſetzes
grundſätz=
lich Lotterien jeder Art, ausgenommen Ausſpielungen
be=
weglicher Sachen zu ausſchließlich wohltätigen Zwecken
oder zur Förderung der Künſte. Trotzdem iſt die dortige
Bevölkerung, wie man weiß, an auswärtigen Lotteriekaſſen
ſtark beteiligt, geht alſo ihrer Spielluſt eifrig nach, ohne
der Landeskaſſe einen Vorteil zufließen zu laſſen. Im
Bundesrat iſt man der Meinung, daß es zweckmäßiger
ſei, das durch ſtaatliche Organiſationen geregelte
Spiel=
bedürfnis zu beſteuern und dadurch dem Fiskus einen
Gewinn zuzuwenden, anſtatt die bereits ungebührlich hoch
in Anſpruch genommenen direkten Steuern durch neue
Zu=
ſchläge weiter zu überlaſten. Die Vorausſetzung zu einer
veränderten Stellungnahme der Landesregierung zum
Lot=
terieſpiel wäre allerdings, daß die üblichen Bürgſchaften
gegen eine mißbräuchliche Ausnutzung der Spielleidenſchaft
geboten werden.
Bei einer grundſätzlichen Bejahung der
aufgeworfe=
nen Frage iſt ihre praktiſche Verwirklichung zu erwägen.
Der naheliegende Gedanke, für Elſaß=Lothringen eine
ſelbſtändige Staatslotterie zu errichten, weckt Bedenken
we=
gen der Inſzenierung eines umſtändlichen und koſtſpieligen
Verwaltungsapparates. Am einfachſten wäre der
An=
ſchluß Elſaß=Lothringens an eine der bereits beſtehenden
Landeslotterien, falls ihm ein den realen Verhältniſſen
angemeſſener Gewinnanteil zugeſichert wird. Die
preu=
ßiſche Lotterieverwaltung war im Jahre 1905 erbötig, von
dem Ueberſchuß ihrer Klaſſenlotterie Elſaß=Lothringen
einen Anteil von 450000 Mark jährlich zu gewähren, wenn
die Ausdehnung ihres Geſchäftsbetriebes in bekannten
Formen auf das Reichsland vom Landesausſchuß
zuge=
laſſen würde. Dieſes Anerbieten ſoll jetzt noch weſentlich
günſtiger dadurch geſtellt werden, daß für jedes innerhalb
Elſaß=Lothringens abgeſetzte Los ein Einheitsſatz von
40 Mark in Anrechnung kommt, welcher Betrag zur
Aus=
zahlung gelangt, ſofern die für 5 Jahre zugeſagte feſte
Pauſchalſumme von 450 000 Mark überſchritten wird.
El=
ſaß=Lothringen wird hierdurch am Loſevertrieb
unmittel=
bar beteiligt. Preußen müßte ſich bei ſolchen
Zugeſtänd=
niſſen freilich ausbedingen, daß ſeiner Staatslotterie in
Elſaß=Lothringen das Monopol in gleicher Weiſe
zuge=
ſichert wird, wie es im eigenen Lande geſchieht. Die
Ent=
ſcheidung über dieſe Frage ſoll im Bundesrat bereits in
allernächſter Zeit erfolgen.
Zur Frage der Schiffahrtsabgaben
wird den „Münch. N. Nachrichten” aus Berlin mitgeteilt:
Man ſtand dicht vor einer Niederzwingung der Minderheit.
Da trat, wie wir hören, im letzten Augenblick der
Reichs=
kanzler von Bethmann Hollweg nachdrücklich für eine
Aen=
derung der Methode ein: Anſtatt Majoriſierung neue
Verhandlungen im Bundesrat.
Dieſe haben nun in ihrem Verlauf zu erheblichen
Aen=
derungen des Planes geführt und nach den Aeußerungen
der Regierungen in Sachſen und Baden ſteht eine
Ver=
ſtändigung bevor. Die Beſtimmungen über die
Zweckver=
bände der Uferſtaaten werden des Zwangscharakters
ent=
kleidet und auf genoſſenſchaftliche Grundlage geſtellt. Die
Koſten für die Stromunterhaltung werden neu geregelt.
Preußen läßt jeden Anſpruch auf Erſatz für frühere
Auf=
wendungen fallen. Die aus dem Ertrage der Abgaben zu
leiſtenden Arbeiten für die Schiffahrt werden genau
be=
ſtimmt. Die Feſtſetzung der Tarife wird normiert.
Mit großer Beſtimmtheit iſt jetzt auf Grund dieſer
Verſtändigung ein einmütiger Beſchluß des
Bundesrates zu erwarten, dem dann wahrſcheinlich
auch der Reichstag mit großer Mehrheit beitritt. Es iſt
anzunehmen, daß die ganze Angelegenheit beim Etat des
Reichskanzlers im Reichstag zur Sprache kommt.
Erſt wenn ein übereinſtimmender Beſchluß vom
Reichs=
tag und Bundesrat vorliegt, werden die Verhandlungen
mit den auswärtigen Staaten zur Löſung der
Vertragsverpflichtung beginnen, die für Rhein und Elbe
Abgabenfreiheit der Schiffahrt feſtgelegt haben. Dieſe
Verhandlungen führt das Auswärtige Amt. Welches ihr
Ergebnis ſein wird, iſt natürlich jetzt noch nicht zu ſagen.
Aus manchen Andeutungen aber iſt zu ſchließen, daß der
Widerſtand Oeſterreichs nicht zu überwinden iſt, während
die Niederlande eher einer Zuſtimmung geneigt ſind.
Das würde bedeuten, daß der Rhein mit ſeinem
Stromgebiet abgabenpflichtig wird, während die Elbe
frei bleibt.
Rußland und Bulgarien.
Der König und die Königin von
Bulga=
rien ſind am Donnerstag von Petersburg wieder
abge=
reiſt. Bei der Abreiſe hatten ſich der Kaiſer und die
Kai=
ſerin auf dem Bahnhofe von Zarskoje Sſelo eingefunden.
Die „Petersburger Telegraphen=Agentur” veröffentlicht
folgendes Communiqué: „Der Aufenthalt des
Kö=
nigs Ferdinand in Petersburg hat erneut Gelegenheit
ge=
geben, die traditionellen Beziehungen, welche Rußland
und Bulgarien eng verbinden, ſowie die friedlichen
Tendenzen der beiden Länder zu betonen. Dieſe
Geſin=
nungen und Tendenzen ſind in den Trinkſprüchen der
bei=
den Souveräne klar zutage getreten. Der ruſſiſche und der
bulgariſche Miniſter des Auswärtigen haben bei dieſer
Ge=
legenheit über die Rußland und Bulgarien intereſſierenden
Fragen in einen Gedankenaustauſch treten können. Sie
haben feſtgeſtellt, daß Rußland und Bulgarien an der
Kon=
ſolidierung der freundſchaftlichen Beziehungen Bulgariens
zur Türkei, ſowie zu den übrigen Balkanſtaaten in hohem
Grade intereſſiert ſind, und ſie ſind zu dem Schluſſe
ge=
kommen, daß man auf beiden Seiten den feſten Wunſch
hegt, alle Anſtrengungen zu machen, um den Frieden und
die Ruhe in den Balkanſtaaten aufrecht zu erhalten.
An=
dererſeits bringt die ruſſiſche Regierung dem von dem
un=
abhängigen Bulgarien bewieſenen feſten Wunſche, den Weg
einer friedlichen Entwickelung ſeiner kulturellen und
wirt=
ſchaftlichen Hilfsquellen zu verfolgen, die größte
Sym=
pathie entgegen. So kann die Ankunft des Königspaares
von Bulgarien in Rußland nur dazu beitragen, das
all=
gemeine Vertrauen auf eine friedliche Geſtaltung der
Bal=
kanangelegenheiten zu befeſtigen.”
In der Pforte naheſtehenden Kreiſen verlautet, daß
der Beſuch des Königs von Serbien in
Kon=
ſtantinopel bevorſtehe. Dagegen wird auf der Pforte
die Nachricht bulgariſcher Blätter über einen Beſuch des
Königs der Bulgaren in Konſtantinopel nicht
be=
ſtätigt.
Deutſches Reich.
— Ueber den Zuſammenſchluß der
links=
liberalen Parteien wird am Samstag und
Sonn=
tag in Berlin die endgültige Entſcheidung getroffen
wer=
den. Der Parteitag der Freiſinnigen Volkspartei wird am
Samstag um 12 Uhr zuſammentreten. Die Verhandlungen
werden ſich an Referate der Abg. Dr. Müller=Meiningen
und Dr. Wiemer über Programm und Organiſation der
neuen, einheitlichen Partei anſchließen. Der Parteitag der
Freiſinnigen Vereinigung wird ebenfalls am Samstag
ge=
halten. Ueber die Beſchlüſſe des Viererausſchuſſes wird
Abg. Schrader berichten. Der gemeinſame Parteitag der
vereinigten Parteien findet am Sonntag, vormittags
10 Uhr, im Wintergarten ſtatt. Die Mitglieder des
Vierer=
ausſchuſſes werden über die Einigungsfrage und über die
politiſche Lage referieren und Vertreter der einzelnen
Lan=
desteile Erklärungen über die Stellungnahme der
Partei=
organiſationen abgeben. Den Schluß der Veranſtaltungen
bildet ein Feſtmahl in der Wandelhalle des Reichstags am
Sonntag um 4 Uhr nachmittags.
— Die am 2. ds. Mts. veröffentlichte
Kadetten=
verteilung wird inſofern ſehr beachtet, als zum erſten
Male ſeit Menſchengedenken zwei bürgerliche
Ka=
detten der Garde überwieſen worden ſind. Ebenſo
haben Linien=Infanterie=Regimenter, die bisher
aus=
ſchließlich adelige Offiziere hatten, bürgerliche Kadetten
überwieſen bekommen. Da in letzter Zeit wiederholt
bür=
gerliche Offiziere in die Garde verſetzt wurden, ſo ſcheint
es in der Tat, daß das Militärkabinett mit der bisher
be=
folgten Praxis brechen und einem in ben weiteſten Kreiſen
verbreiteten und oft geäußerten Wunſche entgegenkommen
will.
Die Wahlrechtskommiſſion des
preu=
ßiſchen Abgeordnetenhauſes lehnte den
An=
trag der Konſervativen, neben der Friſtwahl auch die
Ter=
minwahl zuzulaſſen, gegen die Stimmen der Konſervativen
und Freikonſervativen ab. Bei der Schlußabſtimmung
wurde das Geſetz im ganzen mit 15 konſervativen
und Zentrumsſtimmen gegen 13 Stimmen
angenom=
men. — Die Kommiſſion des Abgeordnetenhauſes
für den Geſetzentwurf betr. die
Reiſekoſtenentſchä=
digungfür die Beamten nahm den § 1 des Antrages,
die Tagegelderſätze für die erſten drei Beamtenklaſſen auf
30, 25 und 20 Mark herabzuſetzen, an; ferner werden
Tage=
gelder bei Dienſtreiſen bis zu drei Stunden gar nicht, bei
drei= bis ſechsſtündiger Dauer zur Hälfte, bei ſonſtigen
Tagereiſen in Höhe von 23, 18, 15, 12, 9, 6.50 oder 3 Mk.
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
Nummer 54.
für die Klaſſen 1—77 bezahlt. — In der
Budgetkom=
miſſion erklärte bei der Beratung des Kultusetats
der Miniſter, er ſtehe grundſätzlich auf dem Standpunkte,
daß die Medizinalabteilung vom Kultusminiſterium
abzu=
trennen und dem Miniſterium des Innern zu überweiſen
ſei, der Miniſter des Innern ſei hiermit einverſtanden. Die
Sache unterliege zunächſt noch der Entſcheidung des
Staatsminiſteriums. Im Fortgange der Verhandlung
erklärte der Miniſter, er wolle ſich dafür intereſſieren, daß
der Buß= und Bettag in ganz Deutſchland auf
einen Tag verlegt werde, er wolle auch die Anregungen
unterſtützen, welche auf die Feſtlegung des Oſterfeſtes
ge=
richtet ſind.
— Im Landesausſchuß für Elſaß=
Lothringen kam es bei der Beratung des Etats des
Innern zu einem ſymptomatiſchen Zuſammenſtoß zwiſchen
dem Abgeordneten des Zentrums, Hauß, und dem
Abge=
ordneten Dr. Wetterlé einerſeits und dem
Unterſtaats=
ſekretär Mandel andererſeits, wobei erſterer der
Regie=
rung Parteinahme bei den Landesausſchußwahlen in
Geb=
weiler und Molsheim vorwarf. Unterſtaatsſekretär
Mandel wies dieſe Vorwürfe zurück und ſagte, wenn der
Abgeordnete Hauß die Vorwürfe wegen Gebweiler nicht
beſſer zu begründen wiſſe, ſolle er lieber ſtill ſein. Unter
Anſpielung auf die Redeweiſe des Staatsſekretärs Frhrn.
Zorn von Bulach riet der Abgeordnete Hauß der
Regie=
rung, auch ihrerſeits den parlamentariſchen Ton aufrecht
zu erhalten, ſowie ihn zum eiſernen Beſtand des Hauſes
zu machen. Als Unterſtaatsſekretär Mandel erwiderte,
er habe nicht gegen die parlamentariſche Redeweiſe
ge=
fehlt, äußerte ſich der Abgeordnete Hauß, er klage auch
nur den Ton an, der es dahin bringen würde, daß der
Unterſtaatsſekretär noch die wenigen Freunde im Hauſe
verlieren würde, worauf der Unterſtaatsſekretär erklärte,
ſeine Freunde ſäßen nicht bei den Freunden des Herrn
Hauß. Der Abgeordnete Dr. Wetterlé erklärte, daß die
Freundſchaft des Unterſtaatsſekretärs nur
kompromittie=
rend ſei. (!)
— Zu der erſten Tagung des Geſamtausſchuſſes des
Hanſabundes, über die wir ausführlich berichtet
ha=
ben, ſagt eine Mitteilung des Hanſabundes: Die erſte
Tagung des Geſamtausſchuſſes bot in der Tat ein bisher
in Deutſchland nur ſelten geſehenes Bild: vollkommene
Einigkeit auf der ganzen Linie. Die Angehörigen der
Groß=, Mittel= und Kleinbetriebe, des Handwerks und des
Detailhandels, der Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben
ſich für die allgemeinen Intereſſen von Handel, Gewerbe
und Induſtrie einſchließlich der Landwirtſchaft eine
Orga=
niſation geſchaffen, von der man wohl ſagen kann, daß ſie
mit Sicherheit hoffnungsfreudige Ausſichten für die
Zu=
kunft gewähre. Die Zweifler an der Sache des
Hanſa=
bundes haben aber völlig unrecht behalten. In
zielbewuß=
ter, rühriger und energiſcher Fortentwickelung wird der
Hanſabund ſein Ziel nach einer modernen gerechten
Wirt=
ſchaftspolitik durchſetzen.
— Der Steuergeſetzgebungsausſchuß des
bayeri=
ſchen Reichsrats hat die Beratung des
Wert=
zuwachsſteuergeſetzes vorläufig zurückgeſtellt.
Be=
ſtimmend für dieſen Beſchluß war die Erwägung, daß der
Entwurf eines Reichs wertzuwachsſteuergeſetzes in der
nächſten Zeit dem Reichstag zugehen werde und es ſich
darum empfehle, die Beratung des bayeriſchen Entwurfs
auszuſetzen, bis über die Frage der Einführung eines
Reichsgeſetzes Klarheit beſtehe.
Ausland.
— In der belgiſchen Kammer wurde über die
ſoziali=
ſtiſche und liberale Interpellation betr. die Koburger
Stiftung des Königs Leopold verhandelt, in
deren Aktivbeſtand für 23 Millionen Kongowerte
gefun=
den wurden. Juſtizminiſter de Lantsheere erklärte, daß
das Miniſterium jene Aktien reklamierte; er könne aber
über den Stand der Verhandlungen nicht mehr ſagen.
Kolonialminiſter Benkin gibt ſeinerſeits zu, daß er bei der
Uebergabe des Kongoſtaates an Belgien getäuſcht worden
ſei, was große Erregung hervorruft. Wenn er vor der
Annektion des Kongos — wie jetzt feſtgeſtellt worden ſei
— unrichtige Angaben gemacht habe, ſo ſei dies in gutem
Glauben geſchehen, da Beamte die Buchführung geprüft
und ihn in dieſer Weiſe informiert hätten. Die
Beſpre=
chung der Interpellation wurde nach einer ſcharfen Kritik
des Radikalen Janſon auf Freitag vertagt.
— Im engliſchen Unterhauſe richtete Byles (liberal)
an den Staatsſekretär des Auswärtigen die Frage, ob er
die kürzlich gehaltene Rede des deutſchen Botſchafters
be=
achtet habe und ob die Regierung in Bezug auf die in
derſelben geäußerten Anſchauungen ſich in der Lage ſehe,
mit Deutſchland neuerdings in Verbindung zu
tre=
ten, um zu einer Vereinbarung über die Flottenrüſtungen
beider Länder zu kommen. Sir Edward Grey erklärte in
ſeiner Antwort, er habe den Bericht über die Rede geleſen
und er erwidere herzlichſt ihren freundlichen Ton. (Beifall.)
Die Rede enthalte nichts über die Fragen einer
Beſchrän=
kung der Flottenrüſtung. Der Standpunkt der britiſchen
Regierung ſei vom Premierminiſter Asquith im letzten
Jahre völlig klargeſtellt worden und er habe dem nichts
hinzuzufügen. Auf eine Anfrage erklärte der erſte Lord der
Admiralität, Me Kenna, der jetzt im Bau befindliche
Lenk=
ballon ſtarren Syſtems werde im Juni oder Juli fertig
ſein. In Beantwortung mehrerer Anfragen erklärte
Pre=
mierminiſter Asquith, es ſei keine Aenderung in der
Ab=
ſicht der Regierung eingetreten, vor dem Ende des
Frühlings vom Hauſe die Zuſtimmung zum Budget zu
erbitten. Falls nicht unvorhergeſehene Ereigniſſe einträten,
würde die Regierung das Haus bitten, die Entſcheidung
über das Budget zu treffen, ſobald das Unterhaus über
die Reſolutionen bezüglich der Lords abgeſtimmt habe.
Premierminiſter Asquith wiederholte darauf unter dem
Beifall der Miniſteriellen die Erklärung Lloyd Georges,
daß die Regierung nicht im Amte bleiben werde, wenn ſie
keine Garantien dafür erhalte, daß ihre Vorſchläge nicht
nur vom Unterhauſe angenommen, ſondern auch Geſetz
würden.
Im Oberhauſe erklärte Lord Lansdowne, er
werde ſeinen Einfluß zugunſten der Annahme der Geſetze
über die Anleihe zum Zwecke der Zurückzahlung der
Schatzwechſel und über den Rückkauf des Reſtes der
Kriegs=
anleihe geltend machen. Er kündigte ferner an, daß er
am 7. März die Aufmerkſamkeit des Hauſes auf die
Tat=
ſache lenken werde, daß die Regierung mit der
Veröffent=
lichung ihrer Vorſchläge zur Beſchaffung der notwendigen
Einnahmen für das laufende Finanzjahr zögere.
— Der Regierungsentwurf betreffend die Reviſion
der Verfaſſung wurde von der griechiſchen Kammer
mit 150 gegen 11 Stimmen angenommen. Das Ergebnis
der Abſtimmung wurde von den Abgeordneten mit
ſtür=
miſchem Beifall begrüßt. Die
Nationalverſamm=
lung wird am 14. September zuſammentreten.
Zwiſchen Schweden und Rumänien wurde in
Ber=
lin durch die beiderſeitigen Geſandten der erſte Han=
delsvertrag abgeſchloſſen, der demnächſt den
rumä=
niſchen Kammern vorgelegt wird.
— Die ruſſiſche Duma begann die Verhandlungen über
den Etat des Miniſteriums des Innern. Der
Referent, der Oktobriſt Fürſt Golitzyn, erklärte, die
Reor=
ganiſation der Polizei ſei äußerſt notwendig. Die im
Lande herrſchenden Zuſtände ſeien nicht länger zu
ertra=
gen. Die Tätigkeit der Abteilungen der politiſchen Polizei
überſteige die Grenze des Möglichen. Die im Manifeſt
angekündigte Unantaſtbarkeit der Perſon ſei einfach ein
Mythus. Die Budgetkommiſſion ſchlage vor, die
Aus=
gaben für die Polizei um 391 988 Rubel zu kürzen. Dieſe
Summe, die für den Unterhalt der unter Polizeiaufſicht
befindlichen Perſonen beſtimmt ſei, zu bewilligen, ſei
in=
konſequent, da die Reichsduma ſich für die Aufhebung des
Rechtes der adminiſtrativen Verbannung ausſprach. Der
Gehilfe des Miniſters des Innern, Kryſanowski, erklärte,
die Regierung ſei einverſtanden mit der Streichung der für
den Unterhalt der unter Polizeiaufſicht befindlichen
Per=
ſonen ausgeworfenen Summe.
— Der finniſche Landtag iſt am Donnerstag durch den
Generalgouverneur Seyn feierlich eröffnet worden. Die
Begrüßung der Landtagsmitglieder im Namen des
Kai=
ſers wurde vom Generalgouverneur in ruſſiſcher und
ſo=
dann vom Vizepräſidenten des Staatsdepartements in
finniſcher Sprache verleſen. Der Präſident des Landtags
erwiderte finniſch, worauf ſeine Rede auch in ruſſiſcher
Sprache verleſen wurde. Nach Aufzählung der dem
Land=
tage vorliegenden Geſetzentwürfe durch den
Generalgou=
verneur in ruſſiſcher Sprache wurde die Sitzung
ge=
ſchloſſen.
— Die Miniſterkriſis in Perſien iſt
beige=
legt, die Miniſter verbleiben auf ihren Poſten. Das
Pro=
gramm des Kabinetts wird in Verhandlungen mit
Depu=
tierten des Medſchlis ausgearbeitet.
* Das Kotillon=Geſchenk der Gräfin
Wedel. Berliner Berichte aus Straßburg
wol=
len wiſſen, daß die Wirkung ihrer Freundlichkeit gegen
den Abbé Wetterlé von der Gräfin Wedel außerordentlich
bedauert werde. Als eine geborene Ausländerin habe die
Dame für politiſche Perſönlichkeiten und politiſche
Ereig=
niſſe nicht das geringſte Intereſſe und ſei nun über die
Folgen ihrer Handlungsweiſe „ſchmerzlich betroffen” Ihr
eigenes Bedauern werde aber übertroffen von dem des
Statthalters ſelbſt, der von dem ganzen Hergang nichts
gewußt habe. Der eigentliche Schuldige ſei natürlich Herr
Wetterlé, der ein Zeichen geſellſchaftlicher Artigkeit (?) zu
plumpeſter Reklame ausbeutete und ein Geſchenk einer
hoch=
geſtellten Dame bloßſtellte, um ſeinem Haß gegen das
Deutſchtum zu genügen.
Der Anſicht, daß die Stellung des Statthalters
un=
haltbar ſei, wird unverhohlen Ausdruck gegeben.
— Der Empfang des Dalai=Lama. Nach
ſeiner haſtigen und aufregenden Flucht vor den chineſiſchen
Truppen iſt der Dalai=Lama jetzt in Darjeeling
ein=
getroffen und von einem Delegierten der britiſchen
Regierung als Gaſt feierlich begrüßt worden. Gegen
Abend war ein abgehetzter Handelsmann, der ſich um die
Rettung des abgeſetzten Herrſchers von Tibet große
Ver=
dienſte errungen hat, in Darjerling eingetroffen und hatte
angekündigt, daß noch am ſelben Abend der Dalai=Lama
mit ſeinem Gefolge einziehen werde. Bald danach erſchien
auch der Zug, die Spitze bildeten die Miniſter und
Geiſt=
lichen des Dalai=Lama, alle Beamten in prachtvolle
farben=
leuchtende Gewänder gehüllt, die Prieſter in einfachen
Kut=
ten, die an die Kleidung mittelalterlicher Mönche
gemahn=
ten. Der Dalai=Lama ſelbſt trug ein prachtvolles Gewand
von leuchtendem Gelb und Karmin. Die erſten Tage
ſei=
ner Flucht hatte er ſich eines Ponys bedient; kurz vor dem
Einzug in Darjeeling vertauſchte er den Sattel mit einer
reichgeſchmückten gelben Sänfte. Die Einzugsſtraße war
Von einem Rieſenbauplatz.
Der neue Leipziger Zentralbahnhof.
Leipzig, Anfang März.
Das Rieſige fällt in allen Dingen auf, und durch
ſich ſelbſt gewinnt es Anſehen und Bedeutung, ob im
Guten oder Böſen. So ſtellt jetzt der Bauplatz, auf
dem der neue Leipziger Zentralbahnhof zu ſtehen
kommt, ein Rieſiges, in gutem Sinne, dar, das mit
mächtiger Wirkungskraft vor Augen tritt und jeden
Paſſanten zum Anſchauen zwingt.
Die baulichen Umwandlungen an dieſer Stätte
nehmen ihren Fortgang; in Kürze wird ein ganzer Teil
der Stadt niedergelegt ſein, indeſſen die neuen Mauern
langſam, aber ſtetig emporwachſen. Die Fertigſtellung
des neuen Zentralbahnhofes in Leipzig wird in der
Geſchichte der Stadt vorausſichtlich den Anfang einer
neuen Epoche bedeuten. Manches wird anders werden,
manches wird ſich zum Beſſern wenden, der Verkehr
wird ſich mehr und mehr zu einem weltſtädtiſchen
ent=
falten; die Stadt wird baulich neue Anziehungskraft
gewinnen, und infolgedeſſen in ihrem Anſehen ſich bald
zu größerer Höhe emporheben.
Von der Ausdehnung des Bauplatzes kann man
ſich leicht einen Begriff machen. Zur beſſeren
Veran=
ſchaulichung mag geſagt ſein, daß der neue Bahnhof (die
Vollendung des Baues ſteht für Ende 1914 bevor, eine
Länge und Breite von je 300 Meter erhalten wird;
da=
nach erhält dieſer Platz allein 90000 Quadratmeter
Flächenmaß, das, nach ungefährer Berechnung, die
ver=
doppelte Größe des Leipziger Auguſtusplatzes
aus=
macht; es gilt dieſer Stadtplatz als einer der größten,
oder gar als der größte in Deutſchland. Wer die durch
die Leipziger Meſſe ſchon berühmt und bekannt
gewor=
dene und durch angrenzende Bauten wie Muſeum,
Uni=
verſität, Stadttheater und Poſt bedeutende Stätte
in=
mitten der Stadt aus eigener Anſchanung oder aus
Ab=
bildungen kennt, wird ſich ſagen müſſen, daß ein hier
aufgeſtelltes den Platz deckendes Bauwerk ins
Unge=
heure ſich ausdehnte.
Nun iſt aber mit den 90000 Quadratmeter Fläche
lediglich der Grund für das Empfangsgebäude des
Bahnhofes mir den Bahnſteighallen beſtimmt. Der
Platz vor dem Empfangsgebäude muß noch beſonders
berechnet werden, ganz abgeſehen von dem
umfangrei=
chen Baugrund, der ſich für Nebengebäude, für
Gleis=
legungen und anderes als notwendig ergibt. Ein
hüb=
ſches kleines Städtchen ließe ſich auf dem weiten
Ge=
lände, das der neue Bahnhofsbetrieb erfordert,
auf=
bauen.
Vor allem zieht die Stätte des großen
Empfangs=
gebäudes die Aufmerkſamkeit auf ſich. Hier ſpielt ſich
alles, was ſich dem Auge offen darbietet, am
Georgi=
ring im Umkreiſe der alten Bahnhöfe ab. Der alte
Thüringer Bahnhof iſt bereits vor zwei Jahren
nie=
dergelegt worden. Rechts vom Dresdener Bahnhof
hat man den Abbruch des alten Hotels „Stadt
Rom=
beendet. Links vom proviſoriſchen Thüringer Bahnhof,
früher Magdeburger Bahnhof, iſt man mit der
Nieder=
legung der alten Hauptzollamtsgebäude und des
Tſcharmannshauſes beſchäftigt. Der alte ſtädtiſche
Lagerhof an dieſer Stelle fiel bereits früher. Nun ſieht
man an der breiten Straßenfront die vielen Arbeiter
auf den alten Mauern herumturnen, ſieht, wie ſie Stein
um Stein hernnterhacken, und wie ſo die Gebäude
lang=
ſam in Schutt zuſammenſinken. Wagen, von ſtarken
Pferden gezogen, fahren hin und her: Balken und
Steine werden aufgeladen. Kalk, Mörtel, Stein= und
Holzſplitter raſſeln überall in Maſſen hernieder, ſodaf
der Staub aufwirbelt. Alles noch Brauchbare und
Ver=
wendbare wird mit Vorſicht aus der Maſſe
herausge=
ſchält; Zierſtücke an den Faſſaden, Fenſterbogen,
Por=
tale und dergleichen, Steine werden Stück für Stück
ſauber geklopft, und ſo wird der Abbruch nicht minder
wie der Aufbau mit kluger Berechnung gehandhabt.
Die Grundmauern zum linken Seitenflügel des
Empfangsgebäudes wachſen ſchon langſam vom
Erd=
boden empor. Es iſt dies die ſogen, preußiſche Seite,
die früher fertig ſein ſoll. Der künftige Leipziger
Hauptbahnhof wird nämlich, wirtſchaftlich betrachtet
in zwei Bahnhöfe geteilt ſein, und jeder Teil erhält
ſeine eigene Verwaltung. An der linken Seite regiert
Preußen, an der rechten Seite Sachſen; hier wie dort
gibt es ein Betriebsgebiet von 13 Gleiſen in Ordnung
zu halten. Schon jetzt machen ſich hier und da bängliche
Gemüter bemerkbar, die in dieſer Doppelherrſchaft eine
Gefahr zum Nachteil der Einheitlichkeit in der
Bahn=
hofsleitung wittern. Man fürchtet auch, daß der
Ge=
haltsetat durch die Zweiteilung der Verwaltung
un=
nötig ſtark belaſtet wird, und neben dieſer Befürchtung
taucht die Meinung auf, daß es am Ende auch wohl mit
einer Verwaltung für den ganzen Betrieb genug ſei.
Bei einer ſolch unendlich vielfach verzweigten
Inſti=
tution, wo tauſend Dinge in einer neuen Erſcheinung
auftreten, wo die Dienſtgeſchäfte ſich erſt in die neuen
Geſchäftsgebiete eingewöhnen müſſen, bevor ſie Regel
und Syſtem und Sicherheit gewinnen, wird die
Erfahr=
ung das nötige lehren; vorerſt dürfte es gut ſein, daß
man den Apparat nicht zu klein anlegt. Uebrigens ſei
bemerkt, daß die Warteſäle beiden Verwaltungen
ge=
meinſam gehören; hier werden ſich alſo Preußen
unnd Sachſen zu einer Einheit verbinden.
Mit dem Bau des für Preußen beſtimmten
Bahn=
hofsflügels, der ſich gegen den Blücherplatz hinzieht,
hat man, wie ſchon erwähnt, vor einiger Zeit begonnen.
Man ſieht die erſten Grundmauern, vermag jedoch aus
den Anſätzen noch wenig für die Geſchloſſenheit des
Baues herauszukonſtruieren. Zwiſchendurch ſieht man
eine Anzahl leichter Kräne bei der Arbeit.
Dampf=
bohrmaſchinen lärmen von der Mitte des Feldes
her=
über und im Umkreiſe weit verſtreut hantieren in
bun=
ter Geſchäftigkeit die Arbeiter. Im Vordergrund des
Vaufeldes liegen in großen Maſſen die Sandſteinblöcke
umher, die in reichem Maße zu dem Bau Verwendung
finden.
Die preußiſche Seite des Bahnhofes ſoll bereits
1911 in Betrieb genommen werden, vorausſichtlich
Störungen in den Bauarbeiten, die leicht eintreten
können, würden natürlich ſogleich Verzögerungen zur
Folge haben. Sobald die preußiſche Seite in Betrieb
iſt, beginnt der Abbruch des Magdeburger (jetzt
provi=
ſoriſchen Thüringer) und des Dresdener Bahnhofs, die
beide nach der Wintergartenſtraße zu gelegen ſind
Nach dem Abbruch dieſer Bahnhöfe ſtellt ſich ſogleich
die ganze breite Front des neuen Bahnhoſes dar, die
vom Blücherplatz bis an die Wintergartenſtraße rei
chen wird: für das Auge eine gewaltige Strecke. Nach
dem wird dann auch allmählich der Platz vor den
Bahnhof Geſtalt bekommen, und hier iſt dann wohl die
Stelle, wo die Veränderungen im Stadtbilde für der
Paſſanten am dentlichſten hervortreten werden. De=
Charakter einer Straße geht verloren, die gärtneri
ſchen Anlagen der Promenade erhalten vollſtändi
neue Formen. Der Bahnhofsplatz ſelbſt verlangt nodh
einigen gärtneriſchen Zierrat, der ſich an die übrigen
Anlagen anſchließt. Die Straßenbahnlinien werder
vorausſichtlich, ſoweit es die Neuanlagen erfordern
umgeleitet. Der Durchbruch einer neuen
Verbind=
ungsſtraße von der Parkſtraße zum Brühl, wo ſie ir
die Nikolaiſtraße überleitet und ſomit einen direkter
Weg ins Innere der Stadt vermittelt, iſt bereits in
Rohen geſchehen.
Aus dieſem allen erſieht man, in welchem Um
fange der Wandel, die bauliche Neuerung an dieſen
bedeutſamen Stelle in Leipzig auftritt. Manches mat
noch anders werden, als man ſich im Voraus ausmalt
doch darf man immerhin, allgemein betrachtet, eir
großartiges Geſamtwerk erwarten. Vor allem abe
wird jeder, der das künſtleriſch Geſtaltete in Bau
werken mit reinen Blicken und mit offener Zuneig
ung betrachtet, ſich der ſchönen, ruhigen Faſſade des
neuen Zentralbahnhofs, der nach den Plänen de
Dresdener Architekten Loſſow und Kühne erbau
Heinrich
Greter=
wird, freuen können.
Nummer 54.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
Seite 3.
von unzähligen Schauluſtigen beſetzt, darunter vielen
bud=
dhiſtiſchen Mönchen, die herbeigeeilt waren, um dem
Ober=
haupt des chineſiſchen Buddhismus ihre Ehrfurcht zu
be=
zeugen. Aufgeregte Frauen warfen ſich weinend in den
Staub, krochen herbei, in der Sehnſucht, das Gewand des
Dalai=Lama berühren zu dürfen oder ſeinen Segen zu
empfangen. Ueberall ertönten Trompeten, Zimbeln und
alle Inſtrumente, die Indien kennt. Der Abgeſandte der
britiſchen Regierung führte den Dalai=Lama in Begleitung
einer indiſchen Ehrengarde in das Hotel, nachdem die
Räume von ſeinen Prieſtern geweiht worden waren. Auf
der Flucht war es mehrfach zu Zuſammenſtößen mit den
verfolgenden chineſiſchen Truppen gekommen; der größte
Teil des Gepäcks wurde verloren, aber ſchließlich gelang es
den treuen Anhängern des tibetaniſchen Herrſchers doch
ihren Fürſten zu retten. Die Verhandlungen mit der
in=
diſchen Regierung werden erſt in einigen Tagen
aufgenom=
men, ſobald der Dalai=Lama in Kalkutta eingetroffen iſt.
Nur wenn die britiſchen Vorſtellungen in Peking keinen
Erfolg haben, wird der Dalai=Lama ſich dazu entſchließen,
ſelbſt nach Peking zu reiſen.
Konzerte.
* Im Richard Wagnerverein lernten wir
m Donnerstag nach Eduard Risler einen ihm
eben=
ürtigen, als Techniker wohl noch überlegenen
Klavier=
irtuoſen, Herrn Profeſſor Leopold Godowsky
us Wien, kennen. Das Programm des Abends
ent=
ielt außer derSonate in Es=dur von Beethoven und
eini=
en Chopinſchen Stücken vorzugsweiſe ſolche, die die
hänomenale Virtnoſität ſeiner Klaviertechnik, der
eine Grenzen geſetzt zu ſein ſcheinen, bewundern
lie=
en; dahin gehörten die farbenreichen ſymphoniſchen
ituden von Schumann, die mit faszinierender Verve
orgetragen wurden, die mit prachtvoller Steigerung des
lusdrucks geſpielte Barkarole in Fis=dur von Chopin,
ie zu neuem Leben erweckte Henſelte Etude „Si
iseau j’étais” die von techniſchen Schwierigkeiten
ſtro=
ende Chopinſche Polonaiſe in Fis-moll, das Lisztſche
Firtuoſenſtück „Gnomenreigen” und die von dem
Kon=
ertgeber umgearbeiteten „Arabesken über den Johann
straußſchen Walzer „An der ſchönen, blauen Donau
on Schulz=Erler, deren techniſche Bewältigung
Stau=
en und Bewunderung erregte und einen Sturm des
Feifalls auslöſte. Eine Spezialität des Künſtlers,
leich der ein ſchweres Mahl würzenden, den Geſchmack
eizenden pikanten Delikateſſen, bildeten die kleinen,
hr fein und duftig vorgetragenen, von Godowsky
be=
rbeiteten älteren Werke von Corelli, Rameau und
Deilly, von denen das zart=poetiſche Rokoko=Stückchen
Muſette et Rondeau” von Rameau beſonders gefiel
nd entzückte. In dieſem und der ſo ganz unmodernen,
ber ſehr gefälligen „Berceuſe” von Henſelt wußte der
ünſtler, deſſen Ton im Forte nicht ſelten etwas Hartes
at, die zarteſten und innigſten Empfindungstöne anzu=
Hlagen und durch ſie zu bewegen, während im übrigen
e Bewunderung ſeiner virtuoſen Kunſt die Oberhand
zwann.
Als Zugabe ſpielte der gefeierte Künſtler noch einen
Hopinſchen Walzer.
Vorträge.
— Der Vortrag des Herrn Dr. Vidal im All=
Deutſchen Frauenverein
gemeinen
(Ortsgruppe Darmſtadt) erfreute ſich einer
ſehr regen Beteiligung. Iſt doch gerade den Frauen,
vor allem den in der ſozialen Arbeit ſtehenden Frauen,
in ihrer großen Mehrheit die verheerende und
chädliche Wirkung des Alkoholgenuſſes
für weite Volkskreiſe erſchreckend klar, und wenn auch
ihrer viele nicht für abſolute Abſtinenz eintreten, ſo
ſind doch alle, ohne Ausnahme, bereit, für die
Mäßig=
keitsbewegung an ihrem Teil tätig zu ſein. Herr Dr.
Vidal führte etwa folgendes aus:
Das Gemeindebeſtimmungsrecht iſt das vom
Staate den Gemeinden verliehene Recht, durch
Mehr=
heitsbeſchluß aller erwachſenen männlichen und
weib=
lichen Einwohner die Herſtellung und den Verkauf
alkoholiſcher Getränke zu unterſagen. Unter der
Wirk=
ung des Alkoholverbotes ſtehen bereits 40 Millionen
Einwohner der Vereinigten Staaten (d. h. die halbe
Bevölkerung), Kanada, 7 Staaten Auſtraliens,
Kap=
kolonie und Transvaal, Schweden, Norwegen und
Finnland. Für England war das
Gemeindebeſtim=
mungsrecht im vorigen Jahre mit großer Mehrheit
vom Unterhauſe angenommen, aber vom Oberhauſe
ab=
gelehnt worden. Das Gemeindebeſtimmungsrecht hat
alſo ſchon ſehr weite Verbreitung gefunden und ſich
überall ſo ausgezeichnet bewährt, daß ſeine
Einführ=
ung auch in Deutſchland von jedem Vaterlandsfreunde
dringend gewünſcht werden muß, ſelbſt wenn er weder
Abſtinent noch Frauenrechtler iſt.
Die außerordentlich günſtigen Wirkungen des
Al=
koholverbotes haben ſich überall, wo dasſelbe
ein=
geführt iſt, wie der Redner zahlenmäßig nachweiſt,
be=
ſonders in folgenden Punkten gezeigt: 1.
Verminder=
ung der Verhaftungen und gerichtlichen Beſtrafungen
oft bis auf ein Drittel der früheren. 2. Einer
gewal=
tigen Vermögensſteigerung der einzelnen Bürger und
der Städte ſelbſt. 3. Verminderung der Armenlaſten,
zuweilen bis auf ein Viertel der früheren. 4.
Heb=
ung der Sittlichkeit, Geſundheit und Kraft des Volkes.
Die Einführung des Gemeindebeſtimmungsrechtes
er=
fordert in Deutſchland eine Aenderung der
Gewerbe=
ordnung, welche gegenwärtig durch eine Petition an
den Reichstag erſtrebt wird, die bereits ſehr viele
Unterſchriften gefunden hat.
Eine derartige Beſchränkung der Gewerbefreiheit
ſetzt voraus, daß es ſich bei dem Alkoholgewerbe um
ein ſchädliches Gewerbe handelt. Daß dies der Fall
iſt, geht aus folgenden Zahlen hervor: 1. Ein Drittel
aller Geiſteskranken (30000 im Deutſchen Reiche)
ver=
dankt ihr Schickſal dem Alkohol. 2. 180000 Deutſche
kommen jährlich zum erſten Male vor den
Straf=
richter durch den Alkohol. 3. 50 Millionen Mark an
Armenpflegekoſten werden in Deutſchland jährlich
durch den Alkohol verurſacht. 4. Die Hälfte aller
ſchwachſinnigen und idiotiſchen Kinder verdanken ihren
Zuſtand dem Alkoholgenuß der Eltern.
Dieſes grenzenloſe Elend iſt durch die Forderung
des Bedürfnisnachweiſes für Gaſtwirtſchaften in
kei=
ner Weiſe vermindert worden. Erſt ſeitdem man
ebenſo wie ſchon lange Zeit in Amerika und England
auch in Deutſchland anſtelle der Ermahnung zur
Mäßigkeit die Forderung voller Enthaltſamkeit von
allen geiſtigen Getränken aufgeſtellt hat, iſt eine
ge=
ringe Beſſerung inbezug auf den Alkoholismus
be=
merkbar. Die Frauenvereine haben ein Intereſſe
daran, mit den Enthaltſamkeitsvereinen zuſammen
das Gemeindebeſtimmungsrecht zu erkämpfen, da ſie
auf dieſem Gebiete am leichteſten ein politiſches
Stimmrecht erwerben können, und die geſamte
Stel=
lung der Frau ſich nach Beſeitigung der Bier= und
Stammtiſchgewohnheiten unſeres Volkes heben wird.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 5. März.
* Vom Hofe. Die Fürſtin zu Iſenburg=Birſtein
nahm am Donnerstag an der Frühſtückstafel im Neuen
Palais teil. (Darmſt. Ztg.)
Verſetzung in den Ruheſtand. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben den evangeliſchen
Pfarrer Hermann Heyer zu Raunheim auf ſein
Nach=
uchen unter Anerkennung ſeiner langjährigen treu
ge=
eiſteten Dienſte, mit Wirkung vom 1. Mai 1910, in den
Ruheſtand verſetzt.
* Die evangeliſche Landesſynode wird dem
Ver=
nehmen nach am nächſten Donnerstag, den 10. d. Mts.,
zuſammentreten. Die Verhandlungen nehmen
voraus=
ichtlich fünf Tage in Anſpruch.
** Vor dem Kriegsgericht der 25. Diviſion ſtand
vorgeſtern der aus Ingelheim ſtammende Dragoner des
4. Dragoner=Regiments Jakob Kloß unter der
An=
lage des Kameradendiebſtahls. Er ſollte einem
an=
deren Dragoner aus dem Bruſtbeutel 8 Mark und
nittels Erbrechens des Spindes 15 Mark entwendet
haben, was er aber entſchieden beſtritt. Es fand eine
größere Beweisaufnahme ſtatt, wodurch verſchiedene
elaſtende Momente gegen den Angeklagten feſtgeſtellt
vurden, ſo der nicht aufgeklärte Beſitz von Geld zur
raglichen Zeit. Doch reichten die Beweiſe nicht aus,
s mußte deshalb Freiſprechung erfolgen.
— Reichsbankſtelle Darmſtadt. Laut dem ſoeben
erſchienenen Verwaltungsbericht der Reichsbank für
das Jahr 1909 betrug der Geſchäftsumſatz der
ieſigen Reichsbankſtelle: im Giroverkehr
42 111500 Mark, im Wechſelverkehr 72721900 Mark,
m Lombardverkehr 24631800 Mark, zuſammen
39 465 200 Mark, gegen 848 624600 Mark im Jahre 1908.
— Die Anmeldung zur Geſellenprüfung iſt beendet.
Zu der diesjährigen Geſellenprüfung haben ſich 147
Früflinge gemeldet, davon aber nur bis jetzt 132 ihre
Srüfungspapiere abgegeben. Es haben ſich gemeldet:
Buchbinder, 3 Buchdrucker, 2 Dekorationsmaler,
Elektromechaniker, 1 Elektromonteur, 4
Elektro=
nſtallateure, 2 Feinmechaniker, 3 Inſtallateure für
Sas und Waſſer, 11 Inſtallateure und Spengler,
Kupferſchmied, 5 Lackierer, 2 Lithographen, 6
Ma=
chinenſchloſſer, 1 Metallformer, 3 Metalldreher, 3
Me=
aniker, 18 Maurer, 12 Schreiner, 24 Schloſſer, 2
Schmiede, 3 Schuhmacher, 4 Schriftſetzer, 4 Sattler, 12
Beißbinder und 3 Zimmerleute.
n. Schadenerſatzprozeß. Der ſchwere Automobilunfall
im Baſſin, der drei Menſchenleben forderte, beſchäftigt
urzeit als Schadenerſatzklage der Kinder der
verunglück=
en Witwe Wolfſturm die Zivilkammer des hieſigen
Land=
erichts. Nach dem in der geſtrigen Verhandlung
verkün=
eten Beweisbeſchluß wird, nachdem die ſtrafrechtliche
Un=
erſuchung bereits früher ſtattgehabt hat und ſich jenes
Ver=
ahren gegen den überlebenden Chauffeur richtet, nunmehr
as Zivilgericht ſich eingehend mit dem Verlauf und den
Urſachen jener Kataſtrophe befaſſen und aufklären, auf
velcher Seite die ſchuldhafte Urſache liegt. Hierüber ſtehen
ie Behauptungen beider Parteien im Widerſpruch; die
fläger ſtützen ihren Anſpruch auf die Behauptung, daß die
Zeklagte infolge der fehlerhaften Betriebsanlage (
Kreu=
ung der Fahrbahn durch die Schienen ohne
Warnungs=
afeln) und wegen Verſchuldens ihres Zugsperſonals, das
rotz Herannahens des Automobils in jenen Uebergang
inbog bezw. ohne Warnungsſignale weitergefahren ſei,
ür den erwachſenen Schaden aufzukommen habe, während
ie Beklagte als Urſache das übermäßig ſchnelle, der
Oert=
ichkeit nicht Rechnung tragende Drauflosfahren der
Auto=
robiliſten bezeichnet und auch dann wegen Fahrläſſigkeit
eden Erſatzanſpruch für ausgeſchloſſen anſieht. Es ſoll jetzt
urch den beauftragten Richter, Großh. Landgerichtsrat
r. Hauſtädt (Beiſitzer der Zivilkammer), Augenſchein an
der Unfallſtelle eingenommen werden, worauf ſämtliche,
beim Unfall zugegen geweſene Zeugen gehört werden.
Neuer Termin iſt auf Freitag, den 18. Mai ds. Js.
anbe=
raumt.
* Der heutige Kammerbericht befindet ſich auf
Seite 30 und 31 dieſes Blattes.
* Außerkursſetzung der Fünfzigpfennigſtücke der
älteren Geprägeformen. Es wird zur öffentlichen
Kenntnis gebracht, daß die Einlöſung und
Umwechſel=
ung der mit Wirkung vom 1. Oktober 1908 ab nicht
mehr als geſetzliches Zahlungsmittel geltenden
Fünf=
zigpfennigſtücke der ältern Geprägeformen mit der
Wertangabe „50=Pfennig” bis zum 30. September 1910
bei der Großh. Hauptſtaatskaſſe, den Großh.
Bezirks=
kaſſen und Untererhebſtellen ſtattfinden kann.
— Die Monatsverſammlung des
Gartenbauver=
eins fand Donnerstag um 5 Uhr ſtatt. Herrn
Landes=
ökonomierat Göthe wurde, wie Herr Poſtdirektor
Fulöner, der neue Vorſitzende, mitteilte, von dieſem
und Herrn Kötter das ihm vom Gartenbauverein
ge=
widmete Diplom als Ehrenpräſident überreicht.
Er ſprach ſeinen herzlichſten Dank aus. Frau
Sani=
tätsrat Dr. Hüffel ergriff hierauf das Wort zu
ihrem Vortrag: „Die Liebe zum Garten” Sie begann
damit, daß, wenn der Frühling naht, es den
Garten=
beſitzer drängt, das Land zu beſtellen, und es gibt wohl
wenige, die nicht im Stillen den Wunſch hegen, ein
Stückchen Land ihr eigen zu nennen. Nach einer
geſchichtlichen Reminiszenz ſprach die Rednerin von
ihrer Kindheit, wie ſchon damals die Liebe zum
Gar=
tenbau in ihr erweckt wurde. Sie ſchilderte weiter,
welche Freude das Gärtchen, das die Ortsgruppe des
Allgemeinen Deutſchen Frauenvereins von den
Klein=
gärten gepachtet, um darin ſchwächliche Schulkinder zu
beſchäftigen, den Kleinen mache, und wie fleißig und
ſorgſam ſie darin arbeiteten. Sie ſchloß mit dem
Wunſche, daß der Gartenbauverein, den ſie mit einem
ſtarken Baume verglich, der ſeit 75 Jahren ſeine
Wur=
zeln nach allen Seiten hin ausbreite, weiter wachſen
und gedeihen möge, auf daß er an ſeinem 100.
Geburts=
tage ein Stück Paradies darſtelle. Reicher Beifall
lohnte die Rednerin. Herr Kötter teilte mit, daß
die heſſiſchen Privat=Architekten, die gegenwärtig in
der Neckarſtraße eine Ausſtellung bereitet haben, die
Mit=
glieder zur Beſichtigung derſelben einladen. Da ſich
genügend Intereſſenten meldeten, wurde für
Sams=
tag, 12. März, nachmittags 3 Uhr, ein gemeinſamer
Beſuch angeſetzt. Zuſammenkunft in der Neckarſtraße
gegen 3 Uhr. Ausgeſtellt hatten Handelsgärtnerei
Hermann Schulz eine Kollektion von
Myoſotiſoblon=
gata Albion und Herr Geheimerat Jäger ein wahres
Prachtexemplar einer Azalee. Die Gratisverloſung
be=
ſchloß die von 116 Mitgliedern beſuchte Verſammlung
— Das Konzert im Schützenhof (Darmſtädter
Komponiſten=Abend) am Donnerstag nahm einen
glänzenden Verlauf; die einzelnen Kompoſitionen,
darunter einige Uraufführungen, wurden von dem
zahlreich erſchienenen Publikum ſehr beifällig
aufge=
nommen. Die Kapelle des Art.=Regts. Nr. 61 unter
der umſichtigen Leitung des Herrn Muſikmeiſters
Weber legte von ihrem Können erneute Proben ab.
Die Ouvertüre zu Webers „Oberon” und die 2.
un=
gariſche Rhapſodie von Liſzt wurden mit großer
Bra=
vour zu Gehör gebracht und ſprachen ſchon allein für
die Leiſtungsfähigkeit der Kapelle.
— Landesverband der Militäranwärter für das
Groß=
herzogtum Heſſen. Am Sonntag, den 6. ds. Mts.,
vor=
mittags 10 Uhr, findet im Reſtaurant Perkeo,
Alexander=
ſtraße 12, der diesjährige Verbandstag des
Landesverban=
des Heſſen des Bundes Deutſcher Militäranwärter mit
einer ſehr reichhaltigen Tagesordnung ſtatt. Wir wünſchen
den Verhandlungen ſegensreichen Erfolg und werden über
den Verlauf derſelben berichten.
— Allgemeiner Verein für deutſchen Gruß,
Wohltä=
tigkeitsverein zum Beſten der deutſchen
Reichswaiſenhäu=
ſer. Der Jahresbericht 1909 (Verkehrsbureau) iſt
ſo=
eben erſchienen und bringt allerlei Neues und Intereſſantes
über die Reformbewegung der Grußform. Es läßt ſich
nicht leugnen, daß die Bewegung raſche Fortſchritte macht.
Ueber die Ortsgruppen haben wir ſchon im einzelnen
be=
richtet. Einzelmitglieder befinden ſich in allen größeren
Städten Deutſchlands, ſowie in einer Reihe Städten des
Auslandes, ſo in Prag, Wien, Lodz, Peſt, Semlin,
Bu=
kareſt, Innsbruck, Mailand, Bellinzona, Zürich, Baſel
Amſterdam, Paris, Newyork, Buffalo und
Hono=
lulu, Rubio (Venezuela) uſw. Auch die Abrechnung,
Ein=
nahme und Ausgabe, zeigt die ſchon recht beträchtliche
Verbreitung. Der Bericht beſchäftigt ſich eingehend mit
den intereſſanten Ereigniſſen des erſten Vereinsjahres und
den hierdurch gegebenen wertvollen Aufſchlüſſen über innere
Zuſammenhänge.
2
Konzert zum Beſten einer Kleinkinderſchule. Am
Montag, den 7. März, abends 8 Uhr, ſteht im Saale des
„Hotels zur Traube” ein Konzert bevor, deſſen Beſuch
aufs wärmſte empfohlen ſei, und zwar nicht nur der in
Ausſicht genommenen muſikaliſchen Darbietungen, die
nie=
mand unbefriedigt laſſen werden, ſondern auch des guten
Zweckes wegen, dem der Reinertrag des Abends dienen
ſoll. Der ev. Frauenverein des Schloßbezirks
veranſtaltet das Konzert zum Beſten einer für den
genann=
ten Bezirk zu errichtenden Kleinkinderſchule. Eine
ſolche fehlt bis zur Stunde im Schloßbezirk und wäre doch
gerade in dieſem älteſten und dichtbewohnteſten Teile der
Stadt ſo ganz beſonders nötig. Hier wohnen zahlreiche
handarbeitende Familien. Die Väter ſind tagsüber im
Dienſte der Stadt oder in Fabriken und anderen großen
Geſchäften tätig, die Mütter aber müſſen mitverdienen
helfen, um Hausmiete und Lebensunterhalt zu erwerben.
Was wird aus den Kindern, während die Mutter ihrem
Laufdienſt nachgeht oder an der Waſchbütte ſteht?
Einge=
ſchloſſen im Zimmer oder ausgeſchloſſen auf der Straße?
Das wäre frevelhaft! Hier wird alſo neben„Krippen” für
die Allerkleinſten das Vorhandenſein einer möglichſt nahe
gelegenen Kleinkinderſchule für Kinder, die noch nicht
ſchulpflichtig ſind, zur dringenden ſozialen Notwendigkeit.
Demnach hat der genannte Frauenverein mit der
Veran=
ſtaltung des Konzertes einen ſehr guten Zweck im Auge,
und jeder Konzertbeſucher trägt ein Scherflein bei zur
Er=
richtung einer Wohltätigkeitsanſtalt erſten Ranges.
— Städtiſche Straßenbahn. Die
Fahrgeld=
einnahme im Februar I. Js. betrug 27143,03 Mk.
gegen 25930,25 Mk. im Februar v. Js. Die Einnahme
für den Wagenkilometer 32,22 Pf. (gegen 30,55 Pf.).
— Im Frauenverein der Johannesgemeinde wird
am nächſten Dienstag, abends 8 Uhr, Herr Profeſſor
D. Niebergall von Heidelberg, deſſen Vortrag über
„Gottesfurcht und Nächſtenliebe” im vorigen Jahre ſo
großen Beifall fand, über „Arbeit und Genuß”
reden.
Für Mitglieder und deren Angehörige iſt der Eintritt
frei. Nichtmitglieder zahlen 50 Pfg.
— Im Schulhauſe am Ballonplatz ſind morgen
Sonntag, den 6. März, von 10—12 und von 2—5 Uhr
die Zeichnungen der obligatoriſchen
Fort=
bildungsſchule und der Konditorfachſchule
aus=
geſtellt, worauf wir unſere Leſer hiermit aufmerkſam
machen.
— Das Konzert des Lehrerſängerchors (Schubert=
Schumann=Abend) findet heute im Saalbau ſtatt.
Mit=
wirkende: Frl. Elly Ney aus Köln (Klavier) und
Herr Hofopernſänger A. Stephani von hier. Karten
zu 1, 2, 3 Mk. an den üblichen Verkaufsſtellen. — Nach
dem Konzert gemütliches Zuſammenſein der Mitglieder
im Gartenſaal.
— Vorträge über Säuglingspflege. Frl. Dr. med.
Joh. Schmidt behandelte in ihrem Vortrag im
Gemeinde=
hauſe, Kiesſtraße 17, „Die Pflege des geſunden Kindes”
Zahlreiche Zuhörerinnen folgten aufmerkſam den
Aus=
führungen, die in ſachlicher und doch volkstümlicher
Weiſe, an praktiſche Beiſpiele aus dem Leben
an=
knüpfend, alle für das Leben der kleinen Lieblinge
wichtigen Fragen behandelten. Waren viele Ratſchläge
auch ſorgſamen Müttern und Pflegerinnen ſchon
bekannt, ſo iſt doch anzunehmen, daß alle Hörerinnen
noch etwas lernen konnten. Der nächſte Vortrag am
10. März, der „die Pflege des kranken Kindes”
be=
handeln ſoll, wird noch durch praktiſche Vorführungen
ergänzt werden, und kann auch von ſolchen, die den
ſeitherigen Ausführungen nicht beiwohnten, mit Erfolg
beſucht werden.
— Alice=Frauen=Verein für Krankenpflege im
Groß=
herzogtum Heſſen. Der Bericht über die Tätigkeit
des Vereins, ſeiner Zweigvereine und Abteilungen in
den Jahren 1907— 1909, der, wie ſeinerzeit berichtet
worden iſt, in der 19. Ordentlichen Mitgliederverſammlung
zu Darmſtadt am 25. Oktober 1909 erſtattet wurde, liegt jetzt
im Druck vor. Er enthält: Protokoll über die
Mitglieder=
verſammlung am 25. Oktober 1909, Bericht des
General=
ſekretärs, Verzeichnis der Berufskrankenpflegerinnen
Schweſtern) und der Hilfsſchweſtern, Bericht des
Schatz=
meiſters, Bericht über die Krippe des Alice=Hoſpitals
(Karl und Marie Merck=Stiftung), Bericht der 3
Abtei=
lungen für Waiſenpflege, Pflegekinderüberwachung und
freiwilliger Erziehungsbeirat, Mitteilungen aus den
Be=
richten der 17 Zweigvereine Mainz, Offenbach, Alsfeld,
Alzey, Bad=Nauheim, Büdingen, Butzbach, Friedberg,
Gau=Odernheim, Gießen, Großen=Buſeck, Lich, Oppenheim,
Reinheim, Rüſſelsheim a. M., Schotten und Wöllſtein,
Mitteilungen aus den Berichten der außerordentlichen
Zweigvereine: Schweſternſchaft des Stadtkrankenhauſes
Offenbach a. M. und „Viktoriaheim”, Kur= und
Erholungs=
haus für Rote Kreuz=Schweſtern zu Bad=Nauheim,
Ver=
zeichnis der Mitglieder des Zentralkomitees, der
Abtei=
lungen und der Vorſtände der Zweigvereine, Verzeichnis
der Vertrauensdamen, Satzung des Alice=Frauenvereins
für Krankenpflege, Zweigverein Reinheim=Ueberau, nebſt
Krankenpflegeordnung, Satzung des Alice=Frauenvereins
für Krankenpflege, Zweigverein Großen=Buſeck.
— Franzöſiſcher Vortrag. Hiermit ſeien
Inter=
eſſenten auf den franzöſiſchen Vortrag aufmerkſam ge=
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
Nummer 54.
macht, der nächſten Mittwoch, den 9. März, um 8½ Uhr
abends, im Saalbau ſtattfinden wird. Er wird durch
zahlreiche Lichtbilder erläutert werden. Wegen der
intereſſanten Themen und der bewährten Redekunſt
und des klaren Vortrages des Profeſſors J. Beryer,
der die Sprache für jeden leicht verſtändlich machen
wird, verſpricht dieſer Abend belehrend und
genuß=
reich zu werden.
— Dekorierungsfeſt des Odenwald=Klubs. Am
Samstag, den 12. März I. J., abends 8 Uhr, wird
die Ortsgruppe Darmſtadt des Odenwald=Klubs im
feſtlich geſchmückten Sale des ſtädtiſchen Saalbaues ihr
diesjähriges Dekorierungsfeſt in herkömmlicher
Weiſe begehen. Bei dieſer feſtlichen Vereinigung, der
einzigen im Jahre, wird denjenigen Klubmitgliedern,
die an allen programmäßigen Ausflügen des
abgelau=
fenen Vereinsjahres teilgenommen haben, ein
Ver=
einsabzeichen in Gold oder ein Touriſtenſtock mit
Zei=
chen und Widmung überreicht. Auch das diesjährige
Dekorierungsfeſt ſoll den Charakter eines durch
Dar=
bietungen mancherlei Art erweiterten, fröhlichen
Bier=
kommerſes tragen und das Intereſſe an den
Beſtreb=
ungen des Klubs beleben, ſowie der idealen Sache
neue Freunde zuführen. Wie die Tätigkeit des
Oden=
wald=Klubs ſich von jeher in allen Kreiſen der
Be=
völkerung lebhafter Zuſtimmung und Unterſtützung
erfreut hat, ſo haben auch die bisherigen
Dekorier=
ungsfeſte ſtets Mitglieder und Freunde der Sache aus
allen Berufsſtänden in harmoniſcher Weiſe vereinigt.
— Paulusgemeinde. Der für nächſten Sonntag
angezeigte Lichtbildervortrag des Herrn Dr. med. Appel
muß leider ausfallen und wird bis nach Oſtern
ver=
ſchoben. Die Hauptverſammlung des Frauenvereins
wird aber abgehalten und fängt um 8 Uhr an.
— Der Ortsgewerbeverein hält ſeine diesjährige
Generalverſammlung am Freitag, den 18. März, im
Reſtaurant Sitte ab.
— Das Doppel=Quartett Rheingold veranſtaltet
Sonntag, den 6. März, abends 8 Uhr, im Kaiſerſaal
eine Abendunterhaltung. Das durch ſeine
Leiſtungen bekannte Quartett wird durch den Vortrag
einiger hervorragender Chöre, Soli und Aufführung
von 2 Theaterſtücken ſich bemühen, ſeinen Beſuchern
einige genußreiche Stunden zu bereiten. (Näheres ſiehe
Anzeige.)
Andreas Hofer. Viermal hat der Katholiſche
Geſellen=Verein das Schauſpiel Andreas Hofer
von Schinhofen bei dichtbeſetztem Saale aufgeführt.
Selten haben die Dilettanten der Geſellenbühne ſo unge
teilten Beifall gefunden, wie bei dieſem ergreifenden
Stücke. Der Grund dafür iſt nicht allein in der
Be=
geiſterung für den edlen Tiroler Freiheitshelden zu
ſuchen, ſondern auch in der Sorgfalt, welche die
Dar=
ſteller auf die Wiedergabe ihrer mitunter ſehr ſchwierigen
Rollen verwandten. Auch der letzten Aufführung, welche
Sonntag, 6. März, abends 8 Uhr, im Konkordiaſaale
bei einem Eintrittsgeld von 30 Pfg. ſtattfindet, iſt ein
gleicher Erfolg, wie den vorausgegangenen, zu wünſchen.
— Neue Odenwald=Karte. Zu dem kommenden
Früh=
ling und der wieder erwachenden Wanderluſt läßt der
Odenwaldklub eine Neuauflage ſeiner „Karte mit
Er=
läuterung der farbig bezeichneten Touriſtenwege in
Oden=
wald, Main= und Neckartal” in aller Kürze erſcheinen. Die
neue Auflage gibt im allgemeinen den Inhalt der
vor=
ausgegangenen wieder, doch werden bei einem derartigen
Werk — bedingt durch die verſchiedenſten Umſtände — im
Laufe der Zeit naturgemäß Aenderungen und
Berich=
tigungen notig. Aber nur, was unbedingt erforderlich,
wurde berichtigt und ergänzt und der Text der „
Erläute=
rungen” einer gründlichen Durchſicht und Verbeſſerung
un=
terzogen. Durch Einzeichnen der beiden Linien des Limes
(römiſch=germaniſchen Grenzwalls) erhielt die Karte eine
wertvolle Ergänzung, die ſicher von Vielen freudig
be=
grüßt wird. Im Anhang befindet ſich eine kurz erläuterte
Kartenſkizze, in welcher eine von der Ortsgruppe Worms
geſchaffene Wegbezeichnung (Verbindung der Rheinebene
mit der Bergſtraße) aufgenommen iſt. Sie befindet ſich
zwar außerhalb des Kluhgebiets, berührt aber an einigen
Bergſtraßorten die vom Klub geſchaffene Wegbezeichnung.
Der überraſchend ſchnelle Abſatz der 10000 Stück
betragen=
den letzten Auflage in nicht ganz zwei Jahren beweiſt,
welcher Beliebtheit und Schätzung ſich „Karte und
Erläu=
terung” in den Kreiſen der Wanderer erfreuen. Es iſt aber
auch vorzugsweiſe nur mit dieſer Karte, verbunden mit
dem ſorgfältig bearbeiteen erläuternden Tert, ein ſicheres
Wandern nach der farbigen Wegbezeichnung möglich. Dieſe
Karte iſt die einzige, vom Odenwaldklub beſorgte und
des=
halb authentiſche und erſcheint, wie bereits bemerkt, in aller
Kürze noch rechtzeitig vor den Oſterfeiertagen.
— Freie Landeskirchliche Vereinigung. Nachdem
im vorigen Winter Herr Geh. Kirchenrat Profeſſor D.
Joh. Weiß in drei eindrucksvollen Vorträgen „Jeſus
im Glauben des Urchriſtentums” behandelt hat, wird
nunmehr der auch außerhalb der theologiſchen
Fach=
kreiſe rühmlichſt bekannte und als Redner hochgeſchätzte
Göttinger Religionsforſcher Prof. D. W. Bouſſet 3
ſtofflich ſich trefflich angliedernde Vorträge „über den
Chriſtusglauben” halten (1. ſeine Entſtehung, 2. ſeine
geſchichtliche Entfaltung, 3. ſeine Bedeutung für die
Gegenwart). Die Vorträge werden am 9., 12. und 14.
März, abends 8 Uhr, im Muſikvereinsſaale ſtattfinden.
Näheres geht aus dem Anzeigenteil hervor.
§ Geſundheitspolizeiliche Reviſion der
Bierdruck=
vorrichtungen. Im Jahre 1909 (die Ergebniſſe des
Jahres 1908 ſind in Klammern beigefügt) fanden in
den 366 (360) Schankwirtſchaften der hieſigen Stadt,
in denen Bier ausgeſchänkt wird, im ganzen 963 (900)
unvermutete Reviſionen der Bierdruckapparate ſtatt.
Hierbei wurden 18 (26) Bierleitungen beanſtandet und
die angezeigten Wirte mit Geldſtrafen von 5 bis 10
Mark belegſt, und zwar 1 (3) wegen Fehlens der
amt=
lichen Bierverſchlüſſe und 17 (23) wegen mangelhafter
Reinhaltung. Eine nochmalige Anzeige desſelben
Schankſtätteninhabers war in keinem Fall erforderlich.
Odenwaldklub. Am Sonntag, den 6. März,
unternimmt die Ortsgruppe Darmſtadt ihren zwölften
und letzten Ausflug im Wanderjahre 1909/10; es iſt
omit noch dem einen oder anderen „Nachzügler”
Gelegen=
heit geboten, ſich, wenn auch nicht gerade den
Wander=
ſtab, ſo doch „das Goldene” zu holen. Die Wanderung
nimmt in Mümling=Grumbach ihren Anfang und endet
in Nieder=Ramſtadt. Bei nur einigermaßen klarem
Wetter werden ſich dem Auge der Wanderer prachtvolle
Landſchaftsbilder bieten. Weiteres beſagt das Inſerat.
„Friſch auf!
— Die Schuhmachervereinigung teilt im
Anzeigen=
teil mit, daß die Preiſe für Reparaturen in Zukunft
10 Prozent teuerer bezahlt werden müſſen.
— Orpheum. Heute Samstag findet mit dem
brillanten neuen Programm der übliche Familien
Abend ſtatt. Morgen Sonntag, 6. März, 2
Vor=
ſtellungen, wobei beſonders hervorzuheben iſt, daß auch
in der Volks= und Kinder=Vorſtellung am Sonntag=
Nachmittag, trotz der außerordentlich billigen Preiſe, das
komplette Programm zur Darſtellung gelangt. (Siehe
Anzeige.)
— München in Darmſtadt.
Heute Samstag
abend 5 Uhr nehmen die von „Baron Muckl jr.”
ge=
leiteten Münchener Bierfeſte im großen Saale
der Turngemeinde ihen Anfang.
Im Caſé Metropole findet täglich von 6 Uhr
an Großes Münchener Salvatorfeſt ſtatt. (Näheres
ſiehe Anzeige.)
Kaiſerpanorama. Schöne Erinnerungen an eine
Reiſe am Vierwaldſtätter See aufzufriſchen, dazu bieten
die noch einſchließlich morgen, Sonntag, im Kaiſerpanorama
ausgeſtellten hochintereſſanten Aufnahmen Gelegenheit.
X Aſyl für Obdachloſe. Während des verfloſſenen
Monats Februar wurde in dem im zweiten
Polizei=
revier in der Alexanderſtraße errichteten Aſyl für
Obdachloſe 384 Perſonen und in dem Aſyl im fünften
Polizeirevier in der Ludwigshöhſtraße 157 Perſonen,
zuſammen 541 Perſonen, Obdach gewährt.
X Einbruchsdiebſtahl. In der Nacht vom
Mitt=
woch auf Donnerstag wurde in einem hieſigen
Kolo=
nialwarengeſchäft eingebrochen und eine größere
Summe Geldes entwendet. Der Täter hatte mehrere
Türen gewaltſam erbrochen und ſich, nachdem er in
den Beſitz des Geldes gelangt, wieder unbemerkt
ent=
fernt. Kriminalſchutzmann Philipp, welcher ſofort in
der Sache tätig war, gelang es noch in der Nacht, den
Täter in der Perſon eines 24 Jahre alten
Bäcker=
gehilfen aus Obernburg zu ermitteln und
feſt=
zunehmen.
X Sachbeſchädigung. In der Nacht vom
Donners=
tag auf Freitag iſt an dem Reichspoſt=Briefkaſten Ecke
der Wilhelminen= und Eliſabethenſtraße die
Hartglas=
platte entzwei geſchlagen worden.
Unfall. Donnerstag abend nach 8 Uhr
ver=
brannte ſich ein Kind in der Liebfrauenſtraße durch
kochenden Kaffee die Speiſeröhre ſo ſchwer, daß es auf
ärztliche Anordnung durch die Rettungswache in das
ſtädtiſche Krankenhaus verbracht werden mußte.
— Dreieichenhain, 4. März. Bei dem am 2., 3. und
4. Juli d. J. vom Geſangverein „Sängerkranz”
veranſtal=
teten Geſangswettſtreit werden die Herren
Ed=
mund Parlow, Kgl. Muſikdirektor, Frankfurt a. M.,
Auguſt Glück, Kgl. Muſikdirektor, Frankfurt a. M., Karl
Kern, Muſikdirektor, Frankfurt a. M., Julius Wengert,
Chordirektor und Komponiſt, Stuttgart, Fritz Kaiſer,
Großh. Hofmuſikdirektor, Wiesbaden, Friedrich Ullrich,
Komponiſt, Godesberg a. Rh., als Preisrichter fungieren.
Meldeſchluß iſt am 8. März. Delegiertentag findet am
13. März, nachmittags 2 Uhr, im Gaſthaus „Zur Krone‟
ſtatt.
Mainz, 4. März. Mehrere Luftſchiffhallen
baut gegenwärtig die Guſtavsburger Maſchinenfabrik. Die
Hallen ſind rund, haben eine Höhe von 20 Meter und einen
Durchmeſſer von 180 bis 200 Meter und 18 bis 24 Türen.
In einer ſolchen Luftſchiffhalle können gleichzeitig drei
Luftſchiffe untergebracht werden. Auch eine Luftſchiffhalle,
die 90 Grad nach dem Winde gedreht werden kann, wurde
auf dem Werk konſtruiert.
Worms, 3. März. In den letzten Wochen iſt im
Quer=
ſchiff des Domes das Grab des Biſchofs
Wil=
helmvon Effernaufgedeckt worden, der im Jahre
1616 geſtorben iſt. Die Kleidung iſt verhältnismäßig noch
gut erhalten. Auch dieſes Grab iſt ausgeraubt worden.
Das Biſchofskreuz und der Biſchofsring fehlen, dagegen iſt
den Räubern ein anderer Ring entgangen. Es iſt ferner
eine Steinplatte im Querſchiff aufgedeckt worden, die wohl
auch zu einem Grabe gehören mag; über die Bedeutung
ihrer Inſchrift iſt man ſich indeſſen noch nicht klar.
(Wormſ. Ztg.)
Worms, 4. März. Infolge einer Gasexploſion
erlitten vorgeſtern nachmittag in der Wirtſchaft
Stein=
ſtraße Nr. 22 ein Kaufmann aus Koblenz, der ſich
ge=
ſchäftshalber hier aufhielt, ſowie die Ehefrau des Wirtes
erhebliche Brandwunden. Der betreffende Kaufmann
wollte, als er im Begriffe war, in das Piſſoir einzutreten,
ſeine Zigarre anzünden, in demſelben Augenblick gab es
innen eine Exploſion, und es ſchlugen die Flammen dem
Kaufmann und der Frau, die zufällig vorüberging, mit
voller Wucht entgegen, wobei beide Perſonen namentlich
im Geſicht erhebliche Brandverletzungen davontrugen,
ſo=
daß beide ſich im ſtädtiſchen Krankenhaus verbinden laſſen
mußten. Die ſofort bezüglich der Urſache angeſtellten=
Nachforſchungen haben ergeben, daß der Gashahn im
Piſſoir offen ſtand und jedenfalls geraume Zeit vorher
von unbefugter Hand in böswilliger Abſicht geöffnet
wor=
den war. Von der Polizei iſt das Ermittelungsverfahren
eingeleitet.
Horchheim, 4. März. Bei der geſtrigen
Bürger=
meiſterwahl wurde unſerem bisherigen Ortsober
haupt ein ſchöner Beweis allgemeinen Vertrauens erbracht
Von 431 Wahlberechtigten erhielt Herr Bürgermeiſter
Hahn 412 Stimmen.
Gießen, 3. März. Geſtern nachmittag wurde au
den Wieſen in der Schwarzlach ein unbekannter etwi
40 Jahre alter Mann mit einer Schußwunde in
Kopf und einer ſolchen in der Bruſt bewußtlos aufge
funden. Er wurde von Mannſchaften der Sanitäts
kolonne nach der chirurgiſchen Klinik verbracht und
ſtarb dort noch abends. Nach den Feſtſtellungen handel
es ſich um Selbſtmord; Wertſachen und auch der Re
volver fanden ſich bei dem Verletzten vor. Seine Per
ſönlichkeit konnte bis jetzt nicht feſtgeſtellt werden
Papiere oder ſonſtige Gegenſtände, aus denen ſein
Perſonalien hätten feſtgeſtellt werden können, fander
ſich nicht vor.
Friedberg, 3. März. Mit den Arbeiten an den
Bahnhofserweiterungen wird im April
begon=
nen werden, da die Bahnverwaltung mit den Beſitzern des
Geländes, mit denen eine Einigung noch nicht erfolgt iſt
ſich gütlich auseinanderſetzen wird. Es handelt ſich nur
noch um weniges Gelände. Die Hauptgeländeobjekte ſind
von dem Eiſenbahnfiskus erworben, ſo von dem Gräflich
Solms=Rödelheimſchen Fideikommiß in Aſſenheim für
etwa 200000 Mark, von den Gebrüdern Ulrich=Friedberg
für 120000 Mark, von den Gebrüdern Meyer=Friedberg für
80000 Mark, von dem Hofbräuhaus in Hanau für 70000
Mark. Die Enteignungsverhandlungen wegen des zur
Er=
weiterung des Bahnhofs Bad=Nauheim erforderlichen Ge
ländes ſind ebenfalls dem Abſchluß nahe.
(*) Hungen, 2. März. Unſere Molkerei iſt ein
der größten Oberheſſens, hat ſie doch im abgelaufenen Ge
ſchäftsjahr rund 3 Millionen Liter Milch verarbeitet. Di
Aktiva der Molkerei betragen 105000 Mark, der Rein
gewinn iſt 5435 Mark, die Mitgliederzahl ſtieg auf 502.—
Zahlreiche tote oder ſterbende Fiſche fand
ma=
geſtern in der Horloff, beſonders bei Ruppertsburg un
Villingen. Man vermutet, daß die chemiſche Fabrik Friek
richshütte wieder große Farb= und Teermaſſen abge
laſſen hat.
Ans Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
— Feſtſchrift. Aus Anlaß des am 23. Mai
1910 ſtattfindenden hundertjährigen
Jubi=
läums des Großh. Hoftheaters zu
Darm=
ſtadt erſcheint demnächſt als Feſtſchrift „Das
Groß=
herzogliche Hoftheater zu Darmſtadt von 1810—1910‟
Nach amtlichen Quellen bearbeitet von Hermann
Knispel. Das mit wertvollen ſtatiſtiſchen
Mitteil=
ungen verſehene Werk bietet in erzählender Form
einen Ueberblick über die Entſtehung und Geſchichte
des in ganz Deutſchland einen vorzüglichen Ruf
ge=
nießenden Kunſtinſtituts von ſeinen erſten Anfängen
bis zur Gegenwart. Beſondere Berückſichtigung hat
der Verfaſſer der Geſchichte der letzten 20 Jahre
ge=
widmet, über welche bisher noch keine anderweitigen
Berichte vorliegen. Der Verfaſſer, der ſich auf
theater=
hiſtoriſchem Gebiete bereits einen geachteten Namen
erworben hat, iſt als tätiges Mitglied und artiſtiſcher
Sekretär des Hoftheaters in erſter Linie berufen, auf
Grund eigener Erinnerungen und Erlebniſſe unter
Zuhilfenahme des geſamten ihm zu Gebote ſtehenden
Urkundenmaterials einen zuverläſſigen und
lebens=
warmen Bericht zu erſtatten. Für die Einwohner der
Reſidenz, welche mit den Geſchicken des Hoftheaters
aufs innigſte verwachſen ſind, dürfte das Buch von
ganz beſonderem Intereſſe ſein; dasſelbe iſt mit einem
ſorgfältigſt ausgearbeiteten Namensregiſter verſehen,
ſodaß es auch als Nachſchlagewerk geeignet iſt, in
zu=
verläſſiger Form Auskunft zu geben über alle Fragen,
welche mit der Geſchichte des Hoftheaters, ſeiner
Leit=
ung und der bedeutenderen, in ſeinem Bereiche
wir=
kenden Künſtler zuſammenhängen. Der Preis des
Buches wird ſich bei offiziellem Erſcheinen auf 4,50
Mark, bei Subſkription auf 3,50 Mark ſtellen.
* Frankfurt a. M., 4. März. Da Herr
Inten=
dant Claar ſich nach 33jähriger Tätigkeit am hieſigen
Theater im Jahre 1912 zurückziehen wird und Herr
Intendant Jenſen eine Verlängerung ſeines im
Herbſte 1912 zu Ende gehenden Vertrages dankend
ab=
gelehnt hat, ſind Verhandlungen wegen
Neubeſetz=
ung des Intendanten=Poſtens eingeleitet
worden. Als Kandidat wird Herr Direktor Hans
Gregor, Leiter der Berliner Komiſchen Oper, genannt.
— Millionenſtiftungen des Oelkönigs
Rockefeller. Der „Oelkönig” John D. Rockefeller
möchte die Millionen, die er angehäuft hat, gern
wie=
der los werden. Und wie Miſter Rockefeller ſeine
Millionen durch ein weitverzweigtes kaufmänniſches
Syſtem gewonnen hat, ſo will er ſie jetzt wieder durch
eine großartig angelegte Organiſation verteilen. Die
ganze Welt ſoll ſtaunen über Rockefellers
Rieſenwohl=
tätigkeit. Zu dieſem Zwecke iſt dem Waſhingtoner
Senat eine Vorlage unterbreitet worden, durch die die
„Rockefellergründung” ſanktioniert werden
ſoll. Senator Gallingers, der Gevatterſtelle an der
Vorlage vertrat, ſagte, Rockefeller habe bereits an 225
Millionen Mark für wohltätige Zwecke verausgabt,
und wünſche, einen großen Teil ſeines Vermögens
noch zu Lebzeiten für ähnliche Zwecke zu verwenden.
Als Verwaltungsrat der „Rockefellergründung” ſind
in der Vorlage die Herren John D. Rockefeller ſen.,
John D. Rockefeller jun., Fred Gates, St. Murphy und
Charles Heydt genannt. Durch eine Klauſel wird die
„Rockefeller=Gründung” nicht nur autoriſiert, ihre
eigenen Gelder für die oben angedeuteten Zwecke
aus=
zugeben, ſondern auch Gelder einzunehmen und
wie=
der für wohltätige Zwecke zu verwenden. In einem
anderen Paragraphen heißt es: „Die
Rockefellergründ=
ung ſoll der Förderung der Ziviliſation des
amerika=
niſchen Volkes und der Förderung und Verbreitung
der Wiſſenſchaften dienen. Sie ſoll Leiden zu
verhin=
dern oder doch zu lindern trachten und alle edlen
menſchlichen Beſtrebungen unterſtützen.‟ Der nun 77
Jahre alte Oelkönig gilt als der reichſte Mann der
Welt. Vor fünf Jahren hat ihn der in ſolchen Dingen
ſehr bewanderte New=Yorker Bankier Henry Clew
auf etwa zweitauſend Millionen Mark eingeſchätzt, ir
deſſen ſoll ſein Reichtum inzwiſchen noch bedeutend ge
wachſen ſein.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 3. März. Der Kaiſe
beabſichtigt, auf dem Dampfer „Kaiſer Wilhelm II
des Norddeutſchen Lloyd am 3. April eine dreitägie
Fahrt in die Oſtſee zu unternehmen. In ſeiner B.
gleitung werden ſich Mitglieder der hohen Beamter
ſchaft und der Finanzwelt, ſowie Vertreter von Kun
und Wiſſenſchaft befinden. — Auf eine Einladung de
Reichskanzlers zu einem parlamentar
ſchen Abend hatten ſich heute zahlreiche Landtags
und Reichstagsabgeordnete, viele Mitglieder des Bur
desrates und des diplomatiſchen Korps, zahlreiche M
niſter und Staatsſekretäre, Generäle, Vertreter de
Hofgeſellſchaft, der Kunſt und Wiſſenſchaft, von Hand=
und Induſtrie, ſowie der Preſſe eingefunden. An de
Büfetts und an den Tiſchen in den oberen und in de
unteren Räumen des Reichskanzlerpalais’ fand eit
angeregter und ungezwungener Gedankenaustauſe
ſtatt, der ſich bis über die Mitternachtsſtunde ausdehnt
Die Berliner Akademie der Wiſſenſchaften hat heut
Kleines Feuilleton.
*⁎* Rooſevelts Beute. Nach ſeiner
zehr=
monatlichen Jagdfahrt durch das dunkelſte Afrika h.
Rooſevelt jetzt dem Urwald den Rücken gekehrt: a
Bord des Dampfers „Dal” hat er die Reiſe nach Cha
tum angetreten und aus Rooſevelt dem Jäger
wiederum Rooſevelt der Schriftſteller geworden. Wä
rend der Reiſe will er ſein Werk über die vollende
Expedition ausarbeiten und zugleich die Vorträge vo
bereiten. Die wiſſenſchaftlichen Ergebniſſe des Jag
zuges ſind mehr als zufriedenſtellend, die Zahl de
von Rooſevelt erbeuteten Tierexemplare übertrifft b
weitem die Beute, die je ein Jäger aus Afrika mi
gebracht hat. Die letzte Beute, die drei großen, prach
vollen Elenantilopen, ſind ein würdiger Abſchluß de
weidmänniſchen Erfolge. Man wird Rooſevelts A
beit würdigen können, wenn man hört, daß Ameri.
nun die ſchönſte Sammlung aus der afrikaniſche
Fauna beſitzt, die überhaupt exiſtiert; ſelbſt die Samr
lung des Britiſchen Muſeums wird übertroffen. J
ganzen ſind etwa 500 große Säugetiere erlegt worde
darunter 17 Löwen, 11 Elefanten, 10 Büffel, 10 Na
hörner, 8 Flußpferde, 9 Giraffen, 3 Leoparden, 7 Tſch
tas, 3 Elenantilopen, 2 Bongos, 3 Sandantilopen ur
1 Sitiunga. Der größte Teil der Sammlung wird i
Nationalmuſeum von Waſhington Aufſtellung finde
aber auch andere amerikaniſche naturhiſtoriſe
Muſen ſollen bedacht werden. Für ſich ſelbſt wi=
Rooſevelt nur 6 Trophäen zurückbehalten. Der Grun
ſatz, daß kein Tier aus anderen Gründen, denn ar
wiſſenſchaftlichen, getötet werden ſollte, iſt ſtreng int
gehalten worden. Im Hinblick anf die Seltenbeit d
Nummer 54.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
Seite 5.
dem früheren Reichskanzler Fürſten Bülow
eine beſondere Ehrung zuteil werden laſſen, indem ſie
ihn zum Ehrenmitglied des Geſamtakademie wählte.
Die Wahl iſt durch kaiſerlichen Erlaß beſtätigt worden.
— Die Berliner Stadtverordnetenverſammlung hat die
Einführung einer Wertzuwachsſteuer gemäß
den Ausſchußanträgen angenommen.
Mannheim, 4. März. Der „Mannheimer
General=
anzeiger” meldet: Nachdem infolge der Differenzen
zwiſchen den Milchproduzenten und
Milch=
händlern die Milchzufuhr nach der Stadt Mannheim
teilweiſe eingeſtellt worden iſt, hat der Stadtrat
be=
ſchloſſen, im Einverſtändnis mit der Vereinigung der
hie=
ſigen Milchhändler Vorſorge zu treffen, daß, wenn nötig
entſprechende Milchquantitäten aus anderen Gegenden,
eventuell aus dem Auslande bezogen werden.
Bremen, 3. März. Aus Anlaß des heutigen 70.
Ge=
burtstages des Vizepräſidenten des Norddeutſchen
Lloyd, Konſul Fritz Achelis, ſind im Laufe des heutigen
Tages zahlreiche Glückwunſchtelegramme eingelaufen, unter
anderem vom Großherzog von Oldenburg, dem
Reichs=
kanzler v. Bethmann Hollweg, vom Staatsſekretär des
Auswärtigen Frhrn. v. Schön, dem Staatsſekretär des
Reichskolonialamtes Dernburg, dem Staatsſekretär des
Innern Dr. Delbrück, dem Großadmiral v. Köſter, dem
Präſidium der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft, der
Schiff=
bautechniſchen Geſellſchaft und der Direktion der
Ham=
burg=Amerika=Linie.
Paris, 4. März. Während des geſtrigen
Mitfaſten=
zuges der „Königin der Königinnen” herrſchte an
eini=
gen der am meiſten beſuchten Punkte des Boulevards ein
furchtbares Gedränge. Mehr als 50 Kinder ſind
ihren Eltern abhanden gekommen und wurden noch in
ſpäter Nachtſtunde vermißt. Etwa 200 Taſchendiebe
wur=
den verhaftet.
Paris, 4. März. Nach einer Depeſche des „New=
York Herald” aus London ſtieß eine Meile von der
Station Wisbech entfernt, geſtern abend ein
Auto=
mobil mit einem Expreßzug zuſammen. Das
Automobil überſchlug ſich und die beiden Inſaſſen
kamen unter dasſelbe zu liegen. Einer war auf der
Stelle tot, der andere hat ſo ſchwere Verletzungen
er=
litten, daß an ſeinem Aufkommen gezweifelt wird.
Paris, 4. März. Aus Toulon wird berichtet, daß die
Unterſuchung über die im Arſenal von Toulon
verübten Unregelmäßigkeiten fortdauernd neue
Betrugsfälle zutage fördert. Der Skandal nehme einen
überaus bedauerlichen Umfang an. U. a. wurde geſtern
in der Wohnung eines Beamten eine Durchſuchung
vorge=
nommen. Fünf weitere Verhaftungen ſtehen unmittelbar
bevor.
Philadelphia, 4. März. 5000 Streikende
zün=
deten geſtern unter Beihilfe von Frauen und Kindern
die Kraftſtation der Straßenbahn an, riſſen die
Gleiſe auf und umtanzten das brennende Gebäude, bis
die Polizei die Menge mit Revolvern vertrieb. Der
Ge=
neralſtreik ſoll am Samstag beginnen. In New=York
wird ein Rieſenſtreik befürchtet. 90 Prozent der
Bahnbe=
dienſteten der Baltimore and Ohio=Bahn haben gegen die
Annahme der Lohnvorſchläge der Geſellſchaft geſtimmt.
Everett (Waſhington). 3. März. Wie jetzt feſtſteht,
be=
ziffert ſich die Zahl der Toten und Vermißten in
dem von einer Lawine verſchütteten Eiſenbahnzuge im
ganzen auf 84 Perſonen; es beſteht nur wenig Hoffnung,
noch Ueberlebende zu bergen
Seattle, 4. März. Hier iſt die Nachricht eingetroffen,
daß es gelungen iſt, einen weiteren Wagen des im
Kas=
kadengebirge von einer Schneelawine
verſchüt=
teten Eiſenbahnzuges freizuſchaufeln. Von den
Paſſagieren, die 60 Stunden im Schnee begraben lagen,
wurden zehn noch lebend vorgefunden; einer der
Gerette=
ten iſt geiſtig vollſtändig verwirrt.
Junneau (Alaska), 3. März. Durch eine Exploſion
in den Treadwell=Minen wurden 23 Arbeiter getötet und
viele verletzt.
gewonnenen Tierexemplare ſteht die große
Elenanti=
lope an der Spitze; Amerika gewinnt damit das
ein=
zige Exemplar dieſes Tieres. Dann folgen die 9
wei=
ßen Nashörner und das Paar Bongos; bisher iſt noch
niemals ein Bongo von einem weißen Jäger erlegt
worden. Die Expedition iſt damit von mehr Glück
begleitet worden, als man erwarten durfte. Während
der ganzen Zeit erfreuten ſich alle Teilnehmer einer
ausgezeichneten Geſundheit; jetzt freilich machen ſich
die Folgen der Entbehrungen und Strapazen etwas
geltend. Nur Rooſevelt und ſein Sohn Kermit ſind
friſch und unternehmungsluſtig, wie zu Beginn der
Fahrt, und beide wären bereit, ſofort eine neue
Expe=
dition auf ein weiteres Jahr anzutreten. Außer der
Beute an Säugetieren bringt die Expedition eine
Sammlung kleinerer Tiere, Reptilien und Vögel, nach
Hauſe, die nach Tauſenden zählen und die von dem
Rooſevelt begleitenden Naturforſcher mit
unermüd=
lichem Fleiße geſammelt worden ſind.
* Ein Prozeß gegen das ſchwediſche
Königshaus. Die Stockholmer Zeitungen und
die öffentliche Meinung werden in hohem Maße durch
einen Prozeß beſchäftigt, den das frühere
Amtsrats=
mitglied Johannſſon gegen die Königin=Witwe Sofia
und die Prinzen Karl Eugen und Bernadotte
ange=
ſtrengt hat auf Herausgabe von vier Briefen, die im
Jahre 1842 dem damaligen Kronprinzen, ſpäteren
Kö=
nig Oskar I., übergeben worden ſind. Falls er damit
ſein Ziel nicht erreicht, will er auch die Königin von
Dänemark vor Gericht laden, deren Vater, König
Paul XV. von Schweden, zu den Erben König
Os=
kars I. gehörte. Die Briefe ſtammen von einer
jun=
gen Dame, die ſich Helga de la Brache nannte und
be=
hauptete, eine legitime Tochter des abgeſetzten Königs
Guſtav IV. und ſeiner Gemahlin zu ſein. Dadurch
habe ſie in einem nahen Verwandtſchaftsverhältnis
zum ruſſiſchen Kaiſerhauſe geſtanden, das ihr auch
eine Geldſumme übergeben haben ſoll, die ſich jetzt auf
zirka ſechs Millionen Kronen belaufen dürfte. Das
Geld iſt aber verſchwunden, ebenſo die Briefe, trotzdem
ſie in dem öffentlichen Verzeichnis über die beim Hofe
eingegangenen Schreiben aufgeführt ſind. Es gelang
Helga de la Brache eine Zeitlang, vom ſchwediſchen
Staate eine Penſion zu bekommen, ſie wurde aber
ſpä=
ter allgemein als Betrügerin geſtempelt. Als ſie ſtarb
vermachte ſie ihre Forderung Johannſſon, der ſeit
einer Reihe von Jahren vergebliche Kämpfe um ſein
vermeintliches Recht führt. Der jetzige König erklärte
bei Gelegenheit, daß er mit der Angelegenheit nichts
zu tun haben wolle.
C. K. Die Hutnadel als Waffe. Aus New=
York wird berichtet: Der Stadtrat von Chicago hat den
unzähligen Beſchwerden gegen die gefahrvollen großen
Hutnadeln der Damenwelt Gehör gegeben; am Dienstag,
während auf den Galerien eine dichte Schar
temperament=
voller Damen lärmend ihr Recht auf die lange Hutnadel
verteidigten, hat das Stadtparlament den Antrag beraten,
deſſen Annahme das Ende der großen Hutnadel in Chicago
bedeutet. Die Redner wurden unausgeſetzt von der
em=
pörten Damenwelt unterbrochen; ſchließlich wurde dem
Präſidenten eine Petition der Frauenwelt überreicht: „Im
Namen von Tauſenden von Damen, die bisweilen
gezwun=
gen ſind, zu ſpäter Nachtzeit nach Hauſe zu gehen,
ver=
langen die Frauen Chicagos das unverkümmerte Recht,
möglichſt lange und ſolide Hutnadeln zu tragen. Wir
dür=
fen keine Revolver bei uns führen”, ſo heißt es in der
Pe=
tition, „die Hutnadel iſt unſere einzige
Verteidigungs=
waffe. Nichts übertrifft eine dicke Hutnadel in ihrer
Wirk=
ſamkeit als Waffe. Tauſende von uns halten eine ſolche
Hutnadel in den Händen, wenn ſie ſpät nachts die
elek=
triſche Bahn verlaſſen, und ſtecken ſie erſt beiſeite, wenn
ſie ſicher und wohlbehalten ihre Haustür erreicht haben.
Als dieſe Petition verleſen wurde, brach bei der weiblichen
Zuhörerſchaft ein begeiſterter Beifallsſturm aus, aber die
Stadtväter von Chicago ließen ſich nicht irre machen, ſie
ſahen in der Petition nur eine neue Beſtätigung ihrer
Be=
fürchtungen und nach kurzer Debatte wurde beſchloſſen, die
Angelegenheit einer Kommiſſion zu überweiſen, deren
Auf=
gabe es iſt, dem Geſetz gegen die Hutnadel eine Form zu
geben, die ihm ausreichende Wirkungskraft verleihen ſoll.
Stimmen aus dem Publikum.
Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Eine Warnung an die Eltern der
Abiturienten.
Nur noch wenige Tage trennen uns von dem
Zeit=
punkt, an dem die Gymnaſien und Realſchulen ihre
Abſolventen entlaſſen, damit ſie ſich, von der Schule
mit einer allgemeinen Vorbildung für das Leben und
die Geſellſchaft ausgerüſtet, einem beſtimmten
Lebens=
beruf zuwenden können. Es tritt hiermit wiederum
die ernſte und ſorgenſchwere Frage an die Eltern
heran: „Was werden wir unſere Söhne werden
laſſen?”
Der gewaltige Aufſchwung, den faſt alle Gebiete
der Technik ſeit etwa 20 Jahren genommen haben,
mag nun bei vielen den Glauben erwecken, als ſeien
die Ausſichten in den techniſchen Berufen die denkbar
günſtigſten, und der akademiſch gebildete Ingenieur,
Architekt oder Chemiker könne ſich mit leichter Mühe
eine leitende oder doch mindeſtens reich dotierte
Stel=
lung erobern. Hierdurch werden außer den für die
Technik begabten auch manche jungen Leute, die eine
ausgeſprochene Veranlagung für die Ingenieur=
Wiſſenſchaften nicht haben, ſich veranlaßt fühlen, bei
der Berufswahl dem techniſchen Studium den Vorzug
zu geben. Da nun auch die ſeit einigen Jahren wie
Pilze aus der Erde ſchießenden techniſchen
Mittel=
ſchulen (Gewerbe=Akademien, Techniken,
Maſchinen=
bauſchulen, Baugewerkſchulen und wie ſie ſonſt alle
heißen mögen) mit Eifer die Ausbildung von
Inge=
nieuren in wenigen Semeſtern betreiben und es
hierbei an umfangreicher Reklame nicht fehlen laſſen,
ſo wird der Andrang zu den techniſchen Berufen immer
ſtärker und die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkte
bleibt weit hinter dem Angebot zurück. Nicht zum
wenigſten iſt es auch der Erfolg, den einzelne
hervor=
ragend begabte oder vom Glück beſonders Begünſtigte
auf techniſchen Gebieten errungen haben, der die
jun=
gen Leute lockt, während ihnen die weitaus größere
Anzahl von traurigen Exiſtenzen verborgen bleibt.
Viele werden nun den obigen Ausführungen
ent=
gegenhalten wollen: „Welches Studium kann denn
heute noch ein junger Mann ergreifen, wenn von ſo
vielen Seiten abgeraten wird?‟ Die Antwort
hier=
auf iſt allerdings nicht leicht; denn die meiſten
akade=
miſchen Berufe ſind heute ſtark beſetzt, und ohne
an=
haltende fleißige Arbeit wird wohl auf keinem
Ge=
biete mehr etwas zu erreichen ſein. Immerhin aber
dürfte die Konkurrenz kaum in irgend einem anderen
Fache ſo groß ſein wie bei den techniſchen Berufen.
Hierfür reden die nachſtehenden Zahlen eine beredte
Sprache. Die Zahl der Studierenden an den deutſchen
Techniſchen Hochſchulen betrug:
im Anfang des Jahres 1891 rund
5300
15 800
1906 „
die Zahl der Juriſten:
im Anfang des Jahres 1891 rund
6700
11900
„ 1906 „
die Zahl der Mediziner:
im Anfang des Jahres 1891 rund
8400
1906
6100
7
die Zahl der Theologieſtudierenden:
im Anfang des Jahres 1891 rund
4200
„
2200
1906 „
„
„
Demnach iſt ſowohl bei den Juriſten als auch ganz
beſonders bei den Technikern ein enormer Zuwachs
zu verzeichnen. Es iſt jedoch zu beachten, daß ſich das
Arbeitsfeld der Juriſten ſeit einer Reihe von Jahren
auch auf induſtrielle Gebiete hinübergezogen hat. Gibt
es doch heute kaum noch ein großes induſtrielles
Unter=
nehmen, das nicht ſeine feſtangeſtellten juriſtiſchen
Bei=
räte beſitzt.
Um nun aber auf die vorhin aufgeworfene Frage
zurückzukommen, ſo möchten wir vor allen Dingen den
Eltern dringend ans Herz legen, eingehend zu prüfen
ob denn ihre Söhne überhaupt ein ausgeſprochenes
Talent für irgend einen akademiſchen Beruf beſitzen.
Der weitverbreitete Glaube, daß die Akademiker
eo ipso gemachte Leute ſeien, iſt nur allzu irrig, und
unter dieſen hat ganz beſonders der Techniker in den
letzten Jahren einen ſchweren Standpunkt. Der
ein=
fache Geſchäftsmann oder Gewerbetreibendes findet
heute trotz der ſchlechten Zeiten vielfach leichter eine
ſichere Exiſtenz als der Ingenieur, Architekt oder
Che=
miker.
Bezirksverein Darmſtadt des Verbandes
Deutſcher Diplom=Ingenieure.
Sport.
— Frühjahrsgautag des Gau IX D. R.=B.
Sonntag, 13. März, vormittags, findet in Frankfurt
am Main der Frühjahrsgautag des Gau IX des
Deut=
ſchen Radfahrerbundes ſtatt. Die Tagesordnung
um=
faßt: Bericht des Vorſtandes, Genehmigung des
Haus=
haltungsplans 1910, Wahl der Delegierten zum
Bun=
destag, Veratung der geſtellten Anträge und Wahl des
Ortes für den Herbſtgautag. Nachmittags findet unter
dem Arrangement des R.=V. „Wanderliebe” und der
Vereinigung Frankfurter Bundesradfahrervereine im
Hippodrom ein großes Gala=Sportfeſt mit
Wettbewerben in Kunſt= und Reigenfahren, Radball=
und Radpoloſpiel und Rennen auf unterſetzten Rädern
ſtatt. Anläßlich des 10jährigen Stiftungsfeſtes der
„Wanderliebe” geht demſelben eine akademiſche Feier
voraus.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 4. März. Die Etatsberatung des
Reichsamts des Innern
wird bei Kapitel „Geſundheitsamt” fortgeſetzt. — Abg.
Neuner (nl.) fordert dringend eine reichsgeſetzliche
Re=
gelung des Apothekerweſens. Um der Seuchengefahr
vor=
zubeugen, ſollte endlich das Abdeckereigeſetz verabſchiedet
werden. Die Ausarbeitung eines Kurpfuſchergeſetzes,
ſo=
wie die Unterſtrafſtellung der Ausübung der Hypnoſe
foll=
ten energiſch betrieben werden. — Staatsſekretär. Dr
Delbrück: In letzter Beziehung wird auf dem Wege
der Geſetzgebung vorgegangen werden. Hinſichtlich der
Apothekertonzeſſionen haben ſich dagegen in manchen
Fäl=
len Schwierigkeiten ergeben, ſodaß die geſetzliche Regelung
nicht ohne weiteres möglich iſt. Der Ordnung des=
Ab=
deckereiweſens im Wege der Geſetzgebung ſtehen die
Pri=
vilegien der Abdeckereien im Wege. Die entſprechende
Vorlage wird aber noch im Laufe dieſes Monats fertig
ſein. Die veterinärpolizeilichen Vorſchriften werden mit
der nötigen Gewiſſenhaftigkeit und Energie gehandhabt,
die im Intereſſe unſerer Viehbeſtände ſelbſtverſtändlich iſt.
Abg. Brühne (Soz.): Sache des Geſundheitsamtes
ſollte es ſein, für die größeren Waſſerläufe, an denen
Fabrikanlagen ſich befinden, Kläranlagen zu ſchaffen. Der=
Main iſt durch Abwäſſer aus Aſchaffenburger und
Offen=
bacher Fabriken derartig verunreinigt, daß in Frankfurt
das Baden im höchſten Maße geſundheitsſchädlich iſt. Auch
die Mainfiſcherei iſt erheblich zurückgegangen. Die Fiſche
ſchmecken, ſelbſt gekocht, noch nach Petroleum und Karbol.
Die Kinderarbeit in den Tabakfabriken erfordert größere
Beſchränkung. Seit der Erhöhung der Tabakſteuer nimmt
die Kinderausbeutung wieder bedenklich zu. Die
Arbeiter=
fürſorge in den Zigarrenfabriken läßt zu wünſchen übrig,
beſonders hinſichtlich der Einrichtung der Schlafräume.
In den Fürſorgeanſtalten beſtehen vielfach ſkandalöſe
Zu=
ſtände. — Präſident Graf Schwerin=Löwitz bittet
den Redner, ſich an den Gegenſtand Reichsgeſundheitsamt
zu halten. — Abg. Brühne ſchließt: Hoffentlich wird
die vom preußiſchen Miniſter des Innern verſprochene
ſtrenge Aufſicht dieſer Anſtalten durchgeführt, damit wir
uns nicht mehr mit ſolchen traurigen Sachen zu befaſſen
brauchen. (Bravo! bei den Soz.) — v. Bumm (
Prä=
ſident des Reichsgeſundheitsamtes): Richtig iſt, daß die
Verunreinigung des Mains durch die Abwäſſer der
chemi=
ſchen Fabriken und Papierfabriken, ſowie der Städte
zuge=
nommen hat. Unrichtig iſt aber, daß die Behörden ſich
nicht mit der Sache befaſſen. Zwiſchen den beteiligten
Bundesſtaaten und dem Reichsgeſundheitsamt ſchweben
darüber Verhandlungen. Die Angelegenheit wird an Ortt
und Stelle geprüft und Waſſerproben unterliegen dauernd
der Unterſuchung. Auch die Flußläufe ſtehen beſtändig
unter Kontrolle und bei den Fabriken wird auf genaue
Beobachtung der Vorſchriften geſehen. In Frankfurt am
Main und in Hanau ſind mehrere Anlagen errichtet und
auch in Offenbach a. M. wird bald Beſſerung einireten.
Bei den behördlichen Maßnahmen muß aber auch
Rück=
ſicht genommen werden auf die Intereſſen der Arbeiter, die
durch Einſchränkung der Arbeit geſchädigt werden würden.
Beſſerung der Verhältniſſe iſt bald zu erwarten. Der
Ge=
werbebetrieb unterſteht den Landesbehörden und dieſe
ha=
ben, wie die Berichte der Gewerbe=Inſpektion beweiſen, ihre
Schuldigkeit getan. In der Frage der Bleiverwendung
hat der Bundesrat eine Reihe von Verordnungen erlaſſen,
die, wenn richtig beobachtet worden iſt, die gewünſchte
Wirkung gehabt haben. Ein Verbot des Bleiweißes
em=
pfiehlt ſich nicht, weil man noch keinen genügenden Erſatz
dafür hat. In der Kontrolle der Nahrungsmittelkonſerven
iſt eine mittlere Praxis nicht möglich. Man muß auch an
die Konſumenten denken. Eine ſcharfe Kontrolle iſt
zu=
gleich eine Förderung des ehrlichen und mit redlichen
Mit=
teln arbeitenden Handels und Gewerbes. (Bravo!)—
Abg. Leonhart (frſ. Vp.): Die Reſolution der
Konſer=
vativen, die die Abgabe von narkotiſchen Mitteln ohne
je=
desmalige ärztliche Verordnung durch Geſetz verbieten will,
unterſtützen wir. Weiter verlangen wir in den Etat die
Einſetzung von Mitteln zur Erforſchung und Bekämpfung
des Alkoholismus. — Staatsſekretär Dr. Delbrück: Wir
ſtimmen alle darin überein, daß die Bekämpfung des
Al=
koholismus eine der vornehmſten Aufgaben des deutſchen
Volkes ſein muß. Zweifelhaft iſt mir aber, ob ſtaatliche
Maßnahmen erwünſcht ſind. Hier müſſen Eltern, Erzieher
und Vorgeſetzte mit den gemeinnützigen Vereinen
auf=
klärend wirken. Eine Alkoholſtatiſtik zu ſchaffen, iſt
über=
aus ſchwierig und koſtſpielig und ich bitte zum mindeſten
um Bedenkzeit für die Anſtellung einer ſolchen Statiſtik. —
Abg. Brejski (Pole): Iſt die Wurmkrankheit unter den
Bergarbeitern in der Abnahme begriffen oder beſtehen die
alten traurigen Verhältniſſe in den Gruben noch? Es
heißt, daß neuerdings die Krankheit auch unter den
Zie=
gelarbeitern auftritt. Auskunft darüber wäre ſehr
er=
wünſcht. Wir wollen insbeſondere, daß für die Erhaltung
der Geſundheit unſerer Jugend alles geſchieht, um unſerer
Volksgeſundheit einen großen Dienſt zu erweiſen. — Abg.
v. Treuenfels (konſ): Ich bitte um möglichſt
ein=
mütige Annahme der Reſolution,, damit wird dielem
Un=
glück vorgebeugt werden. — Präſ. des
Reichsgeſundheits=
amtes v. Bumm: Zu der bevorſtehenden Reviſion der
kaiſerlichen Verordnung vom 22. Oktober 1901 iſt von den
Bundesſtaaten Material über den Mißbrauch mit
narko=
tiſchen Heilmitteln eingefordert worden. Etwa nötig
wer=
dende ſchärfere Beſtimmungen werden getroffen werden.
Die Wurmkrankheit, über deren Zunahme mir nichts
be=
kannt iſt, zu bekämpfen, iſt Sache der Bundesſtaaten. Eine
Todesurſachenſtatiſtik haben wir ſeit Jahren. — Abg.
Burckhardt (wirtſch. Vgg.): Das Ausland läßt
viel=
fach höhere Prozentſätze von Blei bei der Anfertigung von
Deckeln für die Trinkgefäße zu als Deutſchland, wo nur
10 Prozent erlaubt ſind. Die inländiſche Induſtrie wird
dadurch geſchädigt. Die reichsgeſetzliche Regelung des
Apothekenweſens iſt notwendig; die jetzt beſtehende
Un=
ſicherheit iſt unerträglich.
Abg. Frank=Ratibor (Zentr.) bittet um Maßnahmen
zur Verhinderung der Einſchleppung der Malaria. Dazu
gehöre auch die Bekämpfung der Mückenplage.
Präſident des Reichsgeſundheitsamtes Dr. Bumm:
Die Bekämpfung der Mückenplage iſt zweifellos wichtig
weil durch dieſe Tiere vielfach Krankheiten übertragen
wer=
den.
Darauf wird ein Antrag auf Schluß der Debatte
an=
genommen. Nach perſönlichen Bemerkungen wird das
Ka=
pitel Geſundheitsamt bewilligt, die dazu
eingebrach=
ten Reſolutionen werden angenommen.
Es folgt das Kapitel biologiſche Anſtalt. —
Abg. Graf Praſchma (Zentr.) befürwortet die
Einrich=
tung einer Reichszentrale für Milchwirtſchaft. — Abg.
Wilckens (konſ.): Eine ſolche milchwirtſchaftliche
An=
ſtalt iſt durchaus zu empfehlen. — Abg. Siebenbürger
(konſ.): Die Schweinepeſt iſt noch lange nicht genügend
erforſcht. Für Verſuche auf dieſem Gebiete ſollten
Mit=
tel bereitgeſtellt werden. — Staatsſekretär Dr. Delbrück:
Eine milchwirtſchaftliche Zentrale erſcheint nicht nötig. Dis
Seite G.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5.März 1916.
Nummer 54.
Serumforſchungen werden auf allen Gebieten lebhaft
be=
trieben.
Das Kapitel wird bewilligt. Es folgt das Kapitel
Patentamt. — Abg. Sommer (frſ. Vp.): Das Amt
beſchäftigt zu viel Beamte diätariſch; die ſollten etatsmäßig
angeſtellt werden. — Abg. Junck (nl.): Das neue
Pa=
tentgeſetz, das wir erwarten, wird hoffentlich eine Reihe
von Wünſchen berückſichtigen.
— Staatsſekretär Dr.
Delbrück: Wir ſind eifrig bemüht, unſer Patentrecht
zu reformieren. Im Laufe dieſes Jahres werden die
Vor=
arbeiten erledigt, ſodaß wir dann einen Ueberblick haben
können, was wir brauchen werden. — Abg. Müller=
Meiningen (frſ. Vp.): Die Erklärung des Staatsſekretärs
wird in den Kreiſen unſerer Induſtrie lebhafte
Befriedi=
gung erwecken.
Abg. Schwabach (nl.) bittet, bei der neuen
Ver=
ſicherungsordnung darauf zu ſehen, daß die
Fiſchereibe=
triebe nicht über Gebühr belaſtet werden durch Koſten der
Seeunfallverſicherung. — Vizepräſident Erbprinz zu
Hohenlohe macht den Redner auf das Axkommen
auf=
merkſam, daß über die neue Verſicherungsoronung nicht
geſprochen werden ſoll. — Abg. Potthoff (frſ. Vgg.):
Die Frage der Privatbeamtenverſicherung ſollte dahin
erledigt werden, daß eine Sonderklaſſe für ſie nicht
einge=
richtet wird.
Direktor im Reichsamt des Innern Caſpar: Die
meiſten von den Vorrednern angeführten Beſchwerden
werden bei der neuen Reichsverſicherungsordnung zu
erör=
tern ſein.
Nach weiterer kurzer Debatte wird das Kapitel
be=
willigt. — Es folgt das Kapitel Kanalamt, wobei
Staatsſekretär Dr. Delbrück auf den Wunſch des Abg.
Bitter (Zentr.), bei den Arbeiten am Kaiſer Wilhelm=
Kanal nur deutſche Arbeiter zu verwenden, erwidert, daß
ſoweit einheimiſche Arbeiter ſich finden laſſen, dieſe
be=
vorzugt werden. Im allgemeinen ſtamme höchſtens der
fünfte Teil der Arbeiterſchaft aus dem Auslande. — Abg.
Späthmann (frſ. Vp.) kritiſiert ſodann die
Abſper=
rungsmaßregeln bei der Kanaldurchfahrt des ruſſiſchen
Kaiſers. —
Staatsſekretär Dr. Delbrück: Daß wir
für die Sicherheit eines fremden Souveräns bei der
Kanaldurchfahrt zu ſorgen haben, iſt ſelbſtverſtändlich. Die
Entſchließung darüber muß den verantwortlichen Stellen
überlaſſen bleiben. Wir tun aus eigenem Antrieb, was
der Würde eines großen Kulturſtaates entſpricht.
Durch=
reiſende ausländiſche Fürſten müſſen vor den
internatio=
nalen Organiſationen der Anarchiſten geſchützt werden.
Eine Entſchädigungspflicht beſteht nicht. Die Störungen
ſind nicht ſo erheblich geweſen, da die Abſperrung nur für
kurze Zeit aufrecht erhalten wurde.
Hierauf wird das Ordinarium bewilligt; ebenſo ein
großer Teil der einmaligen Ausgaben. Eine Reſolution
der Nationalliberalen, im nächſten Jahre die Unterſtützung
des Handwerkerblattes auf 10000 ſtatt 6000 Mark
feſtzu=
ſetzen, wird angenommen.
Hierauf wird die Weiterberatung auf Samstag 10 Uhr
vertagt; außerdem Marine=Etat. Schluß gegen 9 Uhr.
* Berlin, 4. März. In der
Budgetkom=
miſſion des Reichstags gab Staatsſekretär
Dernburg vertraulich über den neuen Vertrag mit der
Kolonialgeſellſchaft für Südweſtafrika Auskunft.
Vermiſchtes.
* Uneheliche und Totgeburten. Die
Ver=
hältniszahl der unehelichen Geburten im Deutſchen
Reiche iſt im Laufe der letzten 50 Jahre allmählich,
aber ſtändig geſunken. Nach den Ziffern, die Dr. Loeb
in der „Münchener Medizin ſchen Wochenſchrift”
zu=
ſammenſtellt, betrug ſie im Jahre 1859 12,4 Prozent,
1871 nur noch 9,8 und ſeit dem Jahre 1900 weniger als
9 Prozent. Beſonders beachtenswert iſt die Tatſache,
daß in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts eine
vorübergehend ſtarke Abnahme der unehelichen
Gebur=
ten erfolgte. Die höchſten Zahlen außerehelicher
Ge=
burten ergeben die Stadt München mit dem
außer=
ordentlich hohen Betrag von 29 Prozent, Plauen mit
20,5 Prozent, Dresden mit 19,9, Breslau mit 19,1,
Straßburg mit 19, Berlin mit 18,6, Nürnberg mit 18,4
Prozent. Auffallend iſt ferner die Tatſache, daß gerade
reine Induſtrieſtädte die wenigſten unehelichen
Gebur=
ten haben, am wenigſten Gelſenkirchen mit 2,4 Prozent,
Duisburg mit 2,8, Barmen mit 3,1, Eſſen mit 3,5
Pro=
zent. Für ganz Weſtfalen berechnet ſich das Verhältnis
auf nur 2,9 Prozent, Bedauerlich hohe Ziffern ergeben
alle Univerſitätsſtädte! — Ueberall zeigt ſich außerdem
ein beſtimmtes Verhältnis zwiſchen der Zahl der
un=
ehelichen Gehurten und der Zahl der Totgeburten; je
größer die eine, deſto größer iſt auch die andere. Die
Zahl der Totgeburten iſt im Verlaufe des letzten halben
Jahrhunderts an ſich zwar von rund 54000 auf 64000
im Jahre geſtiegen, im Verhältnis dagegen von 4 auf
3,2 Prozent gefallen, was zum größten Teil ohne
Zwei=
fel auf die größere hygieniſche und ärztliche Sorgfalt
zurückzuführen iſt. Schwer zu erklären iſt die Tatſache,
daß in den 70er Jahren mit ihren ſonſt ſo günſtigen
Verhältniſſen die Zahl der Totgeburten erheblich höher
war als jetzt. Damals kamen mehr als 74000 Kinder
tot zur Welt; im Jahre 1907 nur 61000, obgleich die
Bevölkerung um 20 Millionen zugenommen hatte.
— Dasschwinden der Tiere und
Pflan=
zen. Seit der Menſch in die Schöpfung eingetreten
iſt, ſteht er mit der Tierwelt im Kampfe. So primitiv
die Waffen des vorgeſchichtlichen Menſchen der
Eis=
zeiten waren, er ging mit ihnen doch den Tierrieſen
von damals, ſo dem Höhlenbären, dem Mammut, zu
Leibe.) Die Rieſenelefanten, Mammute, Nashörner
dieſer Zeit ſind ſchließlich wohl mehr der Ungunſt der
Lebensverhältniſſe als der Verfolgung ſeitens des
Menſchen erlegen. Daß aber die Wildpferde und
Wild=
rinder ſo raſch aus der europäiſchen Fauna
entſchwun=
den ſind, hat der Menſch auf dem Gewiſſen. Raſch ſind
die Giraffen, Elefanten, Tigerpferde, Strauße Afrikas
dezimiert worden, und heute ſchon müſſen in vielen
Gebieten dieſes tierreichen Erdteils ſtrenge Jagdgeſetze
eingreifen, um das völlige Ausſterben dieſer
intereſſan=
ten und wertvollen Tiere mindeſtens hinauszuſchieben.
Das Quagga iſt ſchon ausgerottet, das Burchellzebra,
ohnehin ſchon ſelten geweſen, den Burenkämpfen zum
Opfer gefallen. Strauße wird man bald nur mehr aus
den Straußenfarmen kennen. Die Reiher und andere
Vögel ſind an gewiſſen Plätzen ganßz verſchwunden.
Raſend ſchnell lichten ſich die Reihen der Pelztiere. In
Neuorleaus gelangen jährlich bei 500000
Alligetoren=
häute zum Verkauf. So geht es mit vielen Tieren
bergab, und bald wird die Zeit da ſein, wo man ſie
nur noch in Muſeen ausgeſtopft oder als Raritäten in
Zoologiſchen Gärten bewundern kann. Dr. Fri drich
Knauer verbreitet ſich in der „Gartenlaube”
ausführ=
lich über das Schwinden der Tiere und Pflanzen und
erörtert auch die Mittel, die zur Anwendung, kommen,
um die ſchlimmen Folgen, die des Menſchen unſinniges
Wüten gegen die Tierwelt veranlaßte, einzudämmen.
Wenn auch ſchon mancherlei zum Schutze der Tier= und
Pflanzenwelt von ſtaatlicher und privater Seite
ge=
ſchieht, ſo bedarf es doch noch vieler Aufklärungsarleit.
In allererſter Linie iſt die Schule berufen, in dieſem
Sinne zu wirken, indem ſie in den Kindern bereits die
Liebe für die Natur weckt, eine gewiſſe Ehrfurcht vor
deren edeln Erzeugniſſen einimpft. Es muß den
Schul=
kindern in wirkſamer Weiſe nahegelegt werden, daß ſie
ebenſowenig harmloſe Tiere verfolgen ſollen, as ſie
Pflanzen nutzlos beſchädigen dürfen. Hat man früher
im naturgeſchichtlichen Unterricht das Sammeln von
Käfern, Schmetterlingen, Pflanzen behufs Anlage von
Tierkollektionen und Herbarien gefördert, ſo wird man
heute viel richtiger ſolches meiſt recht zweckloſe
Maſſemſam=
meln nach Möglichkeit zu verhindern und die allſeitige
Errichtung von Schulgärten in großen Städten von
Zentralſtellen anzuſtreben haben, von denen das lebende
Material für den naturgeſchichtlichen Unterricht zu
lie=
fern wäre. In der freien Natur ſoll ſich die Jugend
mnit ſinniger Beobachtung des Tier= und
Pflanzen=
lebens begnügen und früh gelehrt werden, die Fluren
und deren Bewohner zu ſchonen und zu ſchützen.
Literariſches.
* Neu erſchienene Broſchüren: Die
Kon=
kurrenzklauſeln der techniſchen Privatbeamten. Von
A. F. Martin, Ingenieur, Heft 5. Preis 0,30 Mk.
Berlin 1909. Aus der Schriftenſammlung des D. T.=V.,
Berlin SW. 68, Markgrafen=Straße 94. — Mediziniſche
Reformgedanken von Dr. med. M. Meyer, Heft 7.
Welche Nahrung braucht der Menſch? Appetit und
Eß=
luſt, Reform der Geſelligkeit, Suggeſtion und
Herden=
trieb (0,80), Leipzig, Hofverlagsbuchhandlung Edmund
Demme.
„Die Zuckerkrankheit iſt heilbar. Ein
neues Heilverfahren.” Von Dr. Reymann. 4. Aufl.
Hofverlagsbuchhandlung Edmund Demme Leipzig
(1,50).
— Die Verantwortlichkeit des Reichskanzlers.
Von Dr. jur. K. Sauter. Preis 0,70 Mk. J. Langs
Buchhandlung in Karlsruhe.
Archiv der
Frei=
ſtudenten=Bewegung. Herausgegeben im Auftrage des
Oberrheiniſchen Gauverbandes der ehemaligen
Frei=
ſtudenten und der Freunde der freiſtudentiſchen
Be=
wegung” von Dr. Heinrich Hoeniger, Freiburg i. Br.
Heft 2. Die Studentenheimfrage im Hinblick auf das
Charlottenburger Ledigenheim von Stadtbauinſpektor
Rudolf Walter, Charlottenburg. 1909. Edmund
Demme, Hofverlagsbuchhandlung, Leipzig. — Das Recht
des Bundesrats, beſonders nach Artikel 7 der
Reichs=
verfaſſung, von Dr. jur. K. Sauter. Preis 0,70 Mk.
J. Langs Buchhandlung in Karlsruhe. — Die
ſchäd=
lichen Nebenwirkungen mancher Arzneimittel.
Von
Dr. Paczkowski. 2. Auflage. (Preis 1 Mk.) Leipzig,
Hofverlagsbuchhandlung Edmund Demme.
—
Haus=
frau und Dienſtbote! Eine Studie über ihr
gegen=
ſeitiges Verhältnis vom Standpunkt der Hausfrau
aus. Im Auftrage der Münchener Hausfrauen=
Ver=
einigung verfaßt von Paula Schoch. Preis 30 Pfg.
Druck und Verlag von Paul Müller, München (im
Buchhandel durch Karl Beck (L. Haile), München). —
„Die Halskrankheiten: Huſten, Schnupfen, Heiſerkeit,
Kehlkopf= und Luftröhrenentzündung, Grippe,
In=
fluenza. Verhütung und naturgemäße Behandlung”
Von Dr. E. Kollegg. 4. Auflage. Preis 1 Mk. Verlag
von Edmund Demme, Leipzig. — Weltpoſt — Reichspoſt
— Mainzer Poſt. Das Poſtweſen in Vergangenheit
und Gegenwart, mit beſonderer Berückſichtigung der
Mainzer Verhältniſſe von Otto Beck. Preis 60 Pfg.
Mainz, im Selbſtverlag des Verfaſſers.
„Geſammelte Jagd= und
Bergge=
ſchichten” von Anton Frhrn. v. Perfall (
Volks=
ausgabe, Verlag Adolf Bonz u. Ko., Stuttgart). Soll
zum Lobe dieſes Büchleins noch etwas geſagt werden?
Es dürfte überflüſſig ſein für jeden, der je eine dieſer
ſchlicht und doch ungemein reizvoll erzählten
Jagd=
geſchichten des Autors geleſen. Wie kaum ein anderer
hat er das Jagdwild in den Bergen beobachtet und
ge=
ſchildert, und wie kaum ein anderer weiß er von dem
Intereſſanten und Schönen der Berge, des Waldes und
des Wildes zu erzählen und von den Leidenſchaften
des Weidgerechten und von denen des Wildſchützen,
mit dem der „Jaga” in ſteter bitterer Fehde lebt.
Daneben ſind es die kernigen Vergbewohner beiderlei
Geſchlechts, ihre Liebes= und Lebensgewohnheiten, die
der Dichter trefflichſt und charakteriſtiſch zu zeichnen
weiß. Daß in dem Büchlein das intereſſante Kapitel
„Zum erſten mal zur Olm” doppelt unter anderer
Ueberſchrift vorhanden iſt, dürfte auf Konto des
Her=
ausgebers zu ſetzen ſein.
Die Reviſion der Verfaſſung iu Griechenland.
* Athen, 4. März. Der
Regierungsent=
wurf betreffend die Reviſion der Verfaſſung
wurde in der Deputiertenkammer vor
dichtge=
fülltem Hauſe vom Miniſterpräſidenten Dragumis
eingebracht.
Mavromichalis legte ſeinen Standpunkt in
einer Rede dar, in der er unter anderem ſagte: Die
Einberufung der Verſammlung, deren Aufgabe es iſt,
die Verfaſſung einer Reviſion zu unterziehen, ſtellt an
und für ſich eine Verletzung der Verfaſſung dar. Eine
reviſioniſtiſche Verſammlung kann ſich leicht in eine
verfaſſunggebende verwandeln. Aber da ſie Sie nun
einmal haben wollen, berufen Sie ſie je eher, je lieber.
Das Land bedarf der Ordnung und Geſetzmäßigkeit.
Miniſterpräſident Dragumis erklärte: Im Lande
herrſcht vollkommene Ruhe. Führer der Bewegung
vom 28. Auguſt haben weder die Verfaſſung noch die
Dynaſtie je angreifen wollen; ſie beabſichtigten einzig,
die Reformen im Innern durchzuſetzen. Der König
ſelbſt iſt immer ein treuer Hüter der Verfaſſung
ge=
weſen. Er hat, als er das Bureau der Kammer in
Audienz empfing, anerkannt, daß die Einberufung einer
reviſioniſtiſchen Verſammlung der einzige Ausweg aus
der gegenwärtigen Lage ſei. Die Furcht, aus der
revi=
ſioniſtiſchen könne eine konſtituierende
Ver=
ammlung werden, halte ich für grundlos. Das
griechiſche Volk hängt zu ſehr an ſeinen Einrichtungen
und die Vertreter, die es in die Verſammlung
entſen=
den wird, werden von derſelben Achtung gegen ſie
er=
füllt ſein. Ich appelliere an die Vaterlandsliebe der
Kammer und bitte Sie, der Einberufung zuzuſtimmen.
Die Verſammlung wird dem Lande die Ordnung und
Geſetzmäßigkeit wiederbringen. Der Führer der
Mehrheit der Theotokiſten erkannte, daß die Führer der
militäriſchen Bewegung möglicherweiſe von den
er=
habenſten Erwägungen ausgegangen ſeien. Aber die
gewaltmäßig und außerhalb der Verfaſſung geſchaffene
Lage dürfe nicht andauern; man müſſe ihr in
Ueber=
einſtimmung aller politiſchen Faktoren ein Ende
machen. Das Volk müſſe ſein politiſches Leben
umwan=
deln; es hänge an der ſicheren Grundlage ſeiner
Kon=
ſtitution und ſtrebe einzig danach, ſie zu revidieren, um
ſie ſeinen Intereſſen beſſer anzupaſſen. Die Verfaſſung
ſolle geeignet ſein, dem Volke bei der Erfüllung ſeiner=
Aufgaben zu helfen. Dieſe Aufgaben aber ſeien Friede
und Geſittung. (Beifall.) Nachdem dann noch mehrere
Redner geſprochen hatten und es zwiſchen Rallis und
Mavromichalis zu ſehr lebhaften
Auseinander=
etzungen über die Verwaltung des Landes
gekom=
men war, ſchritt man zur Abſtimmung, die das bereits
gemeldete Ergebnis hatte.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.y
* Berlin, 4. März. Die Kronprinzeſſin iſt
um 4 Uhr 45 Minuten nach Frankfurt a. M. abgereiſt;
der Kronprinz begibt ſich abends 10 Uhr nach
Frank=
furt a. M.
* Berlin, 4. März. In der
Budgetkommiſ=
ſion des Reichstags kam bei der Beratung über
den allgemeinen Penſionsfonds der Staatsſekretär des
Reichsſchatzamtes nochmals auf die Leiſtungen des
Reiches für die Kriegsteilnehmer zurück; er legte
zah=
lenmäßig dar, daß im Jahre 1873 bei der Gründung des
Reichsinvalidenfonds die beſtimmte Abſicht obwaltete,
mit 561 Millionen Mark dauernd auszukommen, die
der Kriegsentſchädigung entnommen und zur
Ausſtatt=
ung des Invalidenfonds verwendet wurden. Statt
deſſen brauchte man bis jetzt 1500 Millionen Mark und
erſchöpfte den Invalidenfonds vollſtändig, ſo daß die
Reichskaſſe noch auf unabſehbare Zeit mit vielen 100
Millionen belaſtet bleibe. Er führe dies nur an, um
die Annahme zu widerlegen, als ob das Reich es an
Fürſorge für die Kriegsteilnehmer habe fehlen laſſen;
im Gegenteil habe es dieſe Fürſorge ſeit dem Jahre
1873 fortdauernd und erheblich erweitert.
* Berlin, 4. März. Die „Norddeutſche Allgemeine
Zeitung” ſchreibt: Ueber die
Wahlrechtskund=
gebung am vorigen Sonntag finden wir
An=
gaben im „Standard”, wonach der Kaiſer den
Maſſen=
aufzug von einem Fenſter des Schloſſes aus beobachtete.
Das iſt falſch. Der Kaiſer hat von der Demonſtration
nichts bemerkt. Unrichtig iſt auch, daß in den
Schloß=
höfen für den Notfall Truppen neben der Polizei
be=
reitgeſtanden haben. Verwendung von Militär war
nicht vorgeſehen. Ebenſo falſch ſind aber auch die
Meldungen, wonach der Kaiſer mit Rückſicht auf die
Zuſammenſtöße am vorhergegangenen Sonntag der
Polizei ſtrengſte Zurückhaltung bei den
Straßenkund=
gebungen befohlen habe. Der Kaiſer hat vielmehr in
keiner Weiſe in die Anordnungen des
Polizeipräſi=
denten eingegriffen.
* Berlin, 4. März. Die vier Pariſer
Aka=
demien ſprachen gemeinſam ihren verbindlichſten
Dank zu der Einladung der
Jahrhundert=
eier der Berliner Univerſität aus und erklärten
unter Glückwünſchen, daß ſie die Vertretung
Frank=
reichs den Univerſitäten überlaſſen wollten,
umſo=
mehr, als der Deputierte der Sorbonne, Poincaré,
zugleich Mitglied zweier Akademien und des
Inſti=
tuts de France ſei.
Berlin, 4. März. In einem Hauſe der
Frucht=
ſtraße verlangte heute vormittag ein Einbrecher
von einer alten Frau Geld; dieſe gab aus Angſt. Eine
Anzahl von Paſſanten verfolgte den Einbrecher, der,
ſich umdrehend, einen Schuß abgab. Die Kugel drang
einem 30jährigen Manne in die Bruſt. Der
Flücht=
ling wurde verhaftet und mußte durch die Polizei vor
der Lynchjuſtiz des Publikums geſchützt werden.
* Wien, 4. März. Das Abgeordnetenhaus
beendete heute die erſte Leſung des Budgets und
über=
wies den Staatsvoranſchlag dem Budgetausſchuſſe,
Das Haus verhandelte dann über den
Dringlichkeits=
antrag. betreffend die Elbeſchiffahrtsabgaben.
* Paris, 4. März. Nach einer Meldung des „New=
York Herald” aus Monte Carlo richtete Kaiſer
Wil=
helm an den Fürſten von Monaco ein Schreiben, in
dem er dieſem mitteilte, daß er ſich bei der
Einweih=
ung des Ozeanographiſchen Muſeums
durch den Admiral v. Koeſter vertreten laſſen werde.
* London, 4. März. In der iriſchen Provinz
Con=
naught, in der Nähe von Caſtle Reagh, wälzten ſich des
nachts die feuchten Erdmaſſen eines wandernden
Moo=
res auf eine tiefer gelegene Niederlaſſung; plötzlich
brach aus den Erdmaſſen ein Waſſerſtrom hervor,
Häu=
ſer und Aecker im Schlamme begrabend. Bei dem
an=
dauernden Regen ſcheint eine Katuſtrophe
unausbleib=
lich.
* Rio de Janeiro, 4. März. Bei der
Präſiden=
tenwahl wurden bis geſtern abend gezählt für
Her=
mes de Fonſeca 233332, für Ruy Barboß 126192
Stimmen.
H. B. Leipzig, 4. März. Das Reichsgericht
be=
ſchäftigte ſich heute vormittag mit dem Prozeß des
Friſeurs Hans Jünemann, der wegen des
Aufſehen erregenden Mordes an der Verkäuferin
Ra=
kowski von den Berliner Geſchworenen am 13. Januar
dieſes Jahres zum Tode verurteilt wurde. Nach dem
Vortrage des Rechtsanwalts Alsberg beantragte der
Reichsanwalt Richter ebenfalls die Aufhebung des
Urteils. Der Aufhebungsantrag ſtützt ſich darauf, daß
einer der Geſchworenen, der Buchdruckereibeſitzer
Habermann, erſt ganz kurze Zeit vor dem Berliner
Termin aus einer Heilanſtalt entlaſſen worden war
und nicht zurechnungsfähig geweſen ſein ſoll.
H.B. London, 4. März. Heute werden aus New=
York weitere Einzelheiten über John Rockefellers
neueſte Gründung, den Wohltätigkeitstruſt,
tele=
graphiert. Danach iſt die koloſſale Summe von 1200
Millionen, nämlich der Wert der Standard Oil Truſt=
Aktien, die ſich im Beſitz der Familie Rockefeller
be=
finden, der neuen Gründung zugewendet worden. Der
Zinsertrag wird auf 80 Millionen beziffert und die
Summe ſoll im Intereſſe der ganzen Menſchheit, ohne
Unterſchied der Raſſe oder Religion, verausgabt
wer=
den. John Rockefeller jun. hat geſtern das Direktorat
des Standard Oil Truſts niedergelegt und ſich
zu=
gleich aus allen anderen Geſchäften zurückgezogen, um
ſich lediglichder neuen Rockfellerſchen Gründung
ſeines Vaters zu widmen. Ein Rat von
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
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genau auf den Namen und weise alle
Nachahmungen im eigenen Interesse
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Lamiliennachrichten.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe inniger Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſeres unvergeßlichen Gatten
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und Vaters
Herrn Georg Dingeldei
Privatier
ſagen herzlichen Dank
die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 4. März 1910.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei der Krankheit und Beerdigung meines unver=
(4948
geßlichen Mannes und unſeres Vaters
Theodor Anton Götz
ſagen wir Allen unſeren tiefgefühlten Dank.
Familie Th. A. Götz.
mee
Dankſagung.
Für die wohltuenden Beweiſe herzlicher
Teil=
nahme und die große Liebe und Verehrung,
welche unſerer teueren Verſtorbenen auf ihrem
letzten Gange zuteil wurde, ſagen wir Allen
(4999
innigſten Dank.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Geschwister Graf.
Darmſtadt, den 4. März 1910.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
an dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte bei
dem Hinſcheiden unſeres lieben, unvergeßlichen
Herrn Karl Annacker
Feilenhauermeister
ſagen wir Allen unſeren herzlichſten Dank.
Ins=
beſondere danken wir Herrn Pfarrer Diehl für
ſeine tiefempfundene Grabrede, der Freiwilligen
Feuerwehr und dem Sterbekaſſeverein Darmſtadt.
Die trauernden Hinterbliebenen.
5047)
Bankſagung.
Für die Beweiſe aufrichtiger Teilnahme an
dem uns betroffenen Verluſte unſeres Vaters,
Schwiegervaters, Großvaters, Onkels u. Schwagers
Herrn Melchior Nauth
ſagen wir Allen unſeren herzlichſten Dank,
ins=
beſondere der Kampfgenoſſenſchaft, dem
Poſtunter=
beamtenverein, und allen Denen, die dem Ver=
(4864
ſtorbenen die letzte Ehre erwieſen.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 3. März 1910.
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Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit Donnerstag früh: Das
intenſive, mit ſeinem Zentrum langſam oſtwärts nach
Rußland wandernde Hochdruckgebiet, beherrſcht ganz
unſer Wetter, ſodaß heiterer Zimmel vorwiegt.
In=
folge öſtlicher Luftſtrömung iſt es etwas kühler
ge=
worden. Ein neues Tiefdrückgebiet, weſtlich der
briti=
ſchen Inſeln, gewinnt morgen noch keinen Einfluß.
Ausſichten in Heſſen am Samstag, den 5. März:
Vorwiegend heiter, nachts kalt bis zu Froſt.
Tageskalender.
Samstag, 5. März.
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr: „Der Pfarrer
von Kirchfeld”.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Schubert=Schumann=Abend des Lehrerſängerchors
um 8 Uhr im Saalbau.
Lichtbilder=Vortrag (Wilhelm Buſch=Abend) um
8 Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz (Kriegerverein),
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 6 Uhr im Reſtaurant „Metropol”.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im Bürgerkeller.
ſünchner Bierfeſt um 5 Uhr in der Turnhalle am
Woogsplatz.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Vierwaldſtätter See,
Rigi uſw.).
Sonntag, 6. März.
Großh. Hoftheater, Anfang ½ 6 Uhr: „Die
Meiſter=
ſinger von Nürnberg”.
Vorſtellung um 4 und 8 Uhr im Orpheum.
Matinee der Kammermuſik=Vereinigung um 11¼ Uhr
im Saale des Muſikvereins.
Lichtbilder=Vortrag von Dr. med. Appel um 8 Uhr
im Gemeindeſaal (Frauenverein der Paulusgemeinde).
Aufführung des Schauſpiels „Andreas Hofer” um
8 Uhr im „Konkordiaſaal”.
Abendunterhaltung des Doppelquartett „
Rhein=
gold” um 8 Uhr im „Kaiſerſaal”.,
Münchner Bierfeſt um 4 Uhr in der Turnhalle am
Woogsplatz.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Reſtaurant „Metropol”.
Konzert um 4 und 8 Uhr im „Bürgerkeller”.
Konzert im Reſtaurant Kilian.
Konzert um 4 Uhr im Reſtaurant „Zur Sonne‟.
Konzert um 4 Uhr im Reſtaurant Kratſ h.
Konzert um 7 Uhr im Reſtaurant Hartung.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt‟.
Ausflug des Odenwald=Klubs nach Mümling=
Crum=
bach; Abfahrt um 6.58 Uhr.
Ausflug des VogelsbergerHöhenklubs nach Höchſt;
Abfahrt um 8.17 Uhr.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Vierwaldſtätter See,
Rigi uſw.).
Verſteigerungskalender.
Montag, 7. März.
Hofreite=Verſteigerung des Hch. Hedtrich (Artillerie
ſtraße 4) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Pferd=Verſteigerung um 3 Uhr Dieburgerſtr. 96.
Nutzholz=Verſteigerung um 9 Uhr in der
Turn=
halle am Woogsplatz.
Stammholz=Verſteigerung um 10 Uhr im Klein=
Zimmerner Gemeindewald; Zuſammenkunft bei
Gaſt=
wirt Schneider.
Großh. Porzellanſammtung in Prinz=Georgs=
Palais (Schlößgartenplatz). Geöffnet Dienstags und
Freitags von 3—4 Uh., Sonntags von 11—1 Uhr.
Eintritt 50 Pfg.
König=Muſeum Saalbauſtr. 73; Sonntags geöffnet
von 11—1 Uhr.
Kunſtverein. Täglich geöffnet von 11—1 Uhr,
Sonntags von 10—1. Uhr, Mittwochs von 2—4 Uhr.,
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerek.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldarſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Maz Streeſez
für den Inſeratenteil: B. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden niche
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5
Der ſchmale Weg.
Roman von Paul Bliß.
(Nachdruck verboten.)
2)
Beſtürzt ſchwieg ſie. Aber nach einem Weilchen
agte ſie: Das ſchlimme iſt, daß Sie ſchon zu lange aus
der Branche heraus ſind. Man hat dort eben kein
rech=
ies Zutrauen mehr zu Ihnen.
Ernſt und feſt nickte er. — So iſt es. Das habe ich
aun auch eingeſehen. Und darum gibt es jetzt für mich
ein Zurück mehr. Hinter mir ſind alle Brücken
abge=
drochen. Jetzt darf ich nur vorwärts ſehen, nur mein
reues Ziel vor Augen haben. Und das will ich nun
ruch tun!
Frau Belling ſeufzte und dachte ſich ihr Teil.
Endlich begann ſie wieder: Kann Ihnen denn Ihre
Frau Mutter nicht ’n bißchen helſen?
Da erbebte er ſichtlich, wurde bleich und rot, und
ndem er ſich beherrſchte, ſagte er: Sie wiſſen doch, daß
übrigens
ch von meiner Mutter getrennt lebe,
önnte ſie mir auch kaum helfen.
Aber Ihre reichen Verwandten?
Er verneinte energiſch. Krämerſeelen ſind es, die
Kit mir gebrochen haben, als ich ihnen erklärte, daß
ch nicht länger mehr Kaufmann ſein könne. Nie
wür=
en die mir helfen! Und ich würde auch nie zu ihnen
ehen!
Ernſt und fragend ſah ſie ihn an. — Aber wer ſoll
Ehnen denn belfen in dieſer Not2
Da richtete er ſich auf, ſah ihr feſt ins Geſicht und
antwortete: Niemand! Von niemand will ich Hilfe!
Ich will auf mich angewieſen ſein, auf mich ganz
allein! — Gerade, mit ernſtbeſcheidenem Stolz ſtand er
da, feſt und ſtramm, und aus ſeinem Blick war zu
leſen, daß es ihm bitterer Ernſt war mit ſeinen Worten.
Ohne etwas zu erwidern, ging Frau Belling.
Und er ſtand und ſah hinaus in den ſonnenhellen
Februartag — — — noch lag alles draußen ſtarr und
gefroren, in Eis und Schnee, aber die Sonne ſchien
ſchon ſo leuchtend und warm, und die Luft war ſchon
ſo mild, daß man den nahen Frühling ahnen konnte.
Es war wieder ruhig in ihm geworden, nun er
ſich darüber klar war, daß es für ihn jetzt nur das
Vorwärts gab; nun wurde er innerlich auch fröhlich
und ging, neuer Hoffnung voll, weiter der Zukunft
entgegen.
Er fühlte es ja auch ganz klar, daß er nicht anders
handeln konnte, — er fühlte, daß er der Welt etwas
zu ſagen hatte, er war ja kein unreifer Junge mehr,
der aus bloßer Eitelkeit zur Feder griff, nein, mit
ſeinen 30 Jahren hatte er die Welt und die Menſchen
kennen gelernt, — und das, was er geſehen und
mit=
erlebt hatte, draußen in der Welt und drinnen im
Vaterhauſe, das, das hatte ihm die Feder in die Hand
gedrückt, das hatte ihn zum Dichter gemacht! —
Nein, bei Gott, er konnte nicht anders, er mußte ſo
handeln!
Er trat an ſeinen Schreibtiſch, das Bild ſeiner
e e er ten er en
an — tief, tief verſunken in all das, woran dies Bild
ihn erinnerte, an all das Fürchterliche, Entſetzliche, das
ihm ſeine Jugend vergiftet hatte.
Mutter! flüſterte er leiſe, Mutterchen — und ein
paar Tränen rannen ihm übers Geſicht —
er ſah
und ſah das Bild an — und alles, alles Vergangene
ſah er wieder.
Und ſein Herz ſprach: Was du mir auch getan haſt,
Mutter, — ich lieb dich! — Und ob wir uns auch nicht
ſehen, uns ſo fern, ſo fern ſind, — ich bin doch bei dir,
denn ich liebe dich! — Und was ich nun auch ſchaffen
werde, immer werde ich nun dein Leben, deine
Ge=
ſchichte ſchreiben können, das fühle ich! Denn du allein
haſt durch deine Tat den Dichter in mir aufgeweckt!
Dir allein danke ich alles. — —
Plötzlich fuhr er aus ſeinem Sinnen empor.
Die Turmuhr drüben ſchlug zwölf. Es war Mik
tagszeit.
Ja! Er lächelte ſtill. Mittagszeit — aber nicht für
ihn! Zwar beſaß er noch ungefähr fünf Mark, die aber
durfte er nicht aufeſſen, die mußten bleiben für Papier
und Porto und ſo weiter, damit er ſeine Arbeiten
ver=
ſchicken konnte, — — — alſo würde er ſich eine Taſſe
Kaffee kochen und dazu die beiden Schrippen
verzeh=
ren, die er ſchon eingekauft hatte.
Er machte Feuer an auf dem Spirituskocher und
ſetzte eine Kaſſerolle mit Waſſer auf.
können sich nicht nur den teueren fremden Bieren ebenbürtig zur Seite stellen, sonder
gelten allgemein als die besten Marken. Jeder Versuch führt zur dauernden Kundschaf
: . . . Und semmell im reinlich geglätteten Scnreig
Die schimmarnde Wolle, des schneeigte Lein.
(Schiller: „Die Glocke‟
soll stets die Wäsche seln. dabel von bloten.
Buftig und frisch weisser Reinheit und schimmerndem Glanz!
Oszu dedarf es ellerdings grösster lflege der Wäsche
und sorgtältlgster Behendlung beim Waschen. Ein ausgszelchnetes Mittel Hlerfge bietet
sich ihnen in
dss z. Zt. belledieste, Oberall elngefohrte und bestbewährieste Waschmittel. Während
bei der elten Waschmethode das Gewebe schnell rauh und mit der Zeit vollständlg
zerstört wird, greitt Persil die Faser beim Waschen nicht im Geringsten-en, weil kein
Reiben und Bürsten erforderlich. Persil wäscht gewissermassen von sslbst und zwar
lediglich durch einmaliges, eiwe helbstöndiges Kochen. Die Wäsche ist alsdenn
voll-
kommen rein und schneewelss geworden und besitzt den frischen Geruch der Rasenblelche.
.Frotz dieser geredezu wunderbaren Wirtung ist Persil absolut unschädlich fOr die
Wäsche und völlig ungefahrlich im Gebrauch, da gänzlich frei von Chlor und anderen
scherten und gittigen Stotten. Hiertür leisten wir weitgehendste Garantie.
Gei genz besonders schmutziger Wäsche kann die glänzende Wirkung von
Persnl durch vorheriges Erweichen in Henkel’s Gleich-Soda — seit oder 33 Jahren
Weltbekannt — noch unterstotzt werdeg.
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Auf einmal blieb ſein Blick haften an der
Holz=
kiſte, die unter dem Bett ſtand.
Sapperment, die hatte er ja vollſtändig vergeſſen!
Lächelnd zog er die Kiſte hervor und öffnete den
Deckel. Unberührt lag alles da, noch genau ſo wie
da=
mals — all der ſchöne Pfefferkuchen und Lebkuchen,
den ihm ein Nürnberger Freund zu Weihnachten
ge=
ſchickt hatte — damals hatte er das Kiſtchen beiſeite
geſchoben, weil er ſich nicht viel aus ſolchen
Näſche=
reien machte, und dann hatte er es einfach vergeſſen.
Nun aber, o Wink des Himmels, nun er bald nichts
mehr zu eſſen hatte, nun fand er dies jetzt ſo
unſchätz=
bare Kiſtchen wieder — und nun entdeckte er auf
ein=
mal, daß die ſchönen, braunen Kuchen wirklich recht
gut ſchmeckten!
Na, vorerſt war alſo genug zum Leben dal
Von dieſem Kuchen konnte er gut acht Tage zehren!
Ordentlich luſtig wurde er, nun er dieſen Schatz
bei ſich gefunden hatte.
Als er ſich eine Taſſe ſtarken Kaffee gekocht hatte
und nun aß und trank, fiel ihm wieder ein, wozu die
Wirtin geraten hatte.
Zu ſeinen Verwandten gehen? Nie! Niemals!
Ehe er dieſen Geldprotzen ein einziges gutes Wort
gab, lieber hätte er gedarbt und gehungert.
Nein, niemand wollte er um Hilfe bitten,
nie=
mand! Allein wollte er ſich durchringen, ganz allein!
Keiner ſollte wiſſen was er litt!
Mutig und trotzig ſah er aus. Das alte, ſtolze
Bauernblut ſeiner Großeltern pulſierte in ſeingn
Adern — — aus eigener Kraft wollte er etwas werden!
Allein ſiegen oder allein ſterben!
Mit ſeinen defen, blauen Augen ſah er träumend
ind Weie
— Wie, wie aber würde das alles
werden? Ein leiſes Bangen kam über ihn.
Ach was! Luſtig weiter! Das war das
Zauber=
wort, dem alles wich. — Wer zäh und treu und
ehr=
lich arbeitet, der kann ja nicht untergehen, der muß
ja ſein Ziel erreichen! — Das war ſein Troſt und
Halt in dieſer Zeit der Not.
Und als er nun den würzig ſtarken Kaffee trank,
da wurde ſeine Phantaſie aufs neue angeregt, da
wan=
derten die Gedanken zu ſeiner neuen Arbeit, und er
fand nicht eher Ruhe, bis er am Tiſch ſaß und
ſchrei=
ben konnte.
2. Kapitel.
Acht Tage waren um. Noch waren es ſechs Tage
bis zum erſten März.
Jeden Morgen, wenn Frau Belling den Kaſfee
brachte, war die erſte Frage: Können Sie nun
be=
zahlen?
Endlich wurde er nervös. Und nun bat er nicht
mehr um Geduld, ſondern er ſagte kurz: Sie werden
zum Ultimo Ihr Geld bekommen.
Mißtrauiſch ſah ſie ihn an, wagte aber nichts zu
ſagen, weil er ſich ſehr beſtimmt ausſprach.
Am Morgen des neunten Tages war in der Kiſte
nur noch ein Pfefferkuchen. Acht Tage hatte der
Vor=
rat gereicht zum Leben, nun war er zu Cnde.
Wehmütig ſah er den letzten braunen Kuchen an.
Was ſollte nun werden?
Auch ſein bares Geld ging zu Ende, kaum zwei
Mark hatte er noch.
Nun war der letzte Troſt ſeine eingereichten neuen
Arbeiten. Sofort machte er ſich auf den Weg, um ſich
den Beſcheid zu holen.
Vier Stunden war er unterwegs, lief von einer
Redaktion zur anderen, treppauſ, treppab, wartete
angſtklopfendem Herzen, bis er vorgelaſſen wurde,
endlich hatte er alle ſeine Arbeiten wohlerhalten
glücklich wieder. — — Nichts! Nichts! Die letzte H
nung zerging in nichts!
Die Arbeiten ſeien recht talentvoll, aber noch n
fertig, hatte man ihm geſagt — er möge ſie noch
bißchen liegen laſſen und ſie dann von neuem 1
nehmen, ſie energiſch umarbeiten.
Als er nun auf dem Weg nach Hauſe war, ül
dachte er all die guten Ratſchläge — und er läch
dazu bitter und ſchmerzlich — — Geld hatte er erhl
und mit ſchönen Worten war er abgefertigt wort
Was nun?
Verzweifelt ging er weiter und ſtarrte vor ſich
Aber nicht allein die Sorge ums Geld drückte
jetzt wieder, nein, jetzt begann er auch an ſeinem
lent irre zu werden.
Zerſchmettert von ſeinem Geſchick kam er dah
an, ging in ſein Zimmer und ſchloß ſich ein.
Wo Geld hernehmen, um die fälligen Beträge
decken?
Er grübelte und zermarterte das Gehirn, ob
ſich denn nicht irgendwo noch eine Quelle erſchlie
könnte. Er ſann und ſann ſtundenlang, aber all
Sinnen war umſonſt — von keiner Seite hatte er ?
ſtand zu erwarten.
Ratlos, verzweifelt ſah er in die Zukunft.
Endlich bekam er Hunger.
Der letzte Pfefferkuchen kam an die Reihe.
Nun war auch dieſe Quelle verſiegt.
Und nun? O, er wagte gar nicht, bis morgen 1
ter zu denken.
Gertſetzung folgt.)
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
§ 23.
Saustag, 5. Miez.
1910.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Erhebung des Stempels für Fahrräder pro 1910.
Unter Hinweis auf die nachſtehend abgedruckten §§ 3, 15—27 der Verordnung
vom 6. Mai 1907, den Radfahrverkehr betreffend, ſowie unter Hinweis auf die
gleich=
falls abgedruckten, im Falle einer Verſäumnis platzgreifenden Strafbeſtimmungen wird
hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Erhebung des Stempels für
Fahr=
räder für das Rechnungsjahr 1910, ſowie das Aufleben und die vorſchriftsmäßige
Entwertung desſelben
von heute ab bis 31. März 1910 an jedem Wochentage,
vormittags von 9 bis 12 Uhr,
bei Großh. Kreisamt Darmſtadt, Neckarſtraße Nr. 3, im Erdgeſchoß, Zimmer Nr. 9,
ſtattfindet.
Wir fordern daher alle Beſitzer von Fahrrädern, die dieſelben auf öffentlichen
Wegen und Plätzen benutzen, auf, die Stempelabgabe während der obenerwähnten
Zeik zu entrichten oder, ſofern die Vorausſetzungen hierzu vorliegen, während derſelben
Zeit (ſ. § 19 Abſ. 2 der Verordnung) Antrag auf Befreiung von der Abgabe zu ſtellen.
Anſprüche auf Befreiung ſind:
1. für die Stadt Darmſtadt bei dem zuſtändigen Polizei=Revier,
2. für den Landkreis Darmſtadt bei der betreffenden Großherzoglichen
Bürger=
meiſterei
vorzubringen.
Darmſtadt, den 15. Februar 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. E.: von Starck.
Verordnung, den Radfahrverkehr betreffend.
Vom 6. Mai 1907, §§ 3. 15—27 der Verordnung.
C. Der Radfahrer.
a) Ausweis über die Perſon des Radfahrers.
§ 3. Wenn ein Fahrrad auf öffentlichen Wegen und Plätzen benutzt werden ſoll.
hat der Beſitzer hiervon dem für ſeinen Wohnort zuſtändigen Kreisamt ſchriftlich oder
mündlich Anzeige zu erſtatten und die in Nr. 58 des Tarifs zum
Urkundenſtempel=
geſetz in der Faſſung der Bekanntmachung vom 28. März 1907 vorgeſchriebene
Stem=
pelabgabe für die Radfahrkarte zu entrichten.
Das Kreisamt erteilt dem Anmeldenden eine auf den Namen des Radfahrers
lautende Radfahrkarte, die nach anliegendem Muſter ausgeſtellt wird.
Der Radfahrer hat die Radfahrkarte bei ſich zu führen und auf Verlangen
dem zuſtändigen Beamten vorzuzeigen.
Für Perſonen unter 14 Jahren erfolgt die Ausſtellung auf Antrag des Vaters,
Vormundes oder ſonſtigen Gewalthabers.
Die Radfahrkarte gilt für den Umfang des Deutſchen Reichs.
Radfahrer, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb des Deutſchen Reiches
haben, haben einen anderweiten genügenden Ausweis über ihre Perſon bei ſich zu
führen und auf Verlangen dem zuſtändigen Beamten vorzuzeigen.
E. Vorſchriften über die Stempelabgabe.
§ 15. Die Stempelabgabe für die Jahreskarte (§ 3, Abſ. 1), gültig vom 1. April
bis 31. März des folgenden Jahres, beträgt 5 Mark. Entſteht die Abgabepflicht in
der Zeit zwiſchen 1. Oktober und 31. März des folgenden Jahres, ſo iſt für dieſen
Zeitraum nur die Hälfte dieſes Betrages zu entrichten.
§ 16. Das Kreisamt trägt die Anmeldungen unter fortlaufenden Nummern in
ein Verzeichnis ein, erhebt die in § 15 erwähnte Abgabe und erteilt den Anmeldenden
1. eine, Radfahrkarte (§ 3),
2. eine Nummerplatte, die der Nummer des Verzeichniſſes entſpricht.
§ 17. Auf der Rückſeite der Radfahrkarte ſind Stempelmarken im Betrage der
entrichteten Abgabe durch das Kreisamt aufzukleben und zu entwerten.
Bei den von der Stempelabgabe befreiten Perſonen (§ 23) erhalten die
Rad=
fahrkarten auf der Rückſeite den Vermerk „Stempelfrei bis 31. März 19.. .
§ 18. Die Nummerplatte trägt auf beiden Seiten auf weißem Grund in 6 cm
Hoher lateiniſcher Schrift den Anfangsbuchſtaben der Behörde, die die Radfahrkarte
ausgeſtellt hat (für das Kreisamt Dieburg Di) und dahinter in 5 cm hohen Ziffern
die Nummer der Radfahrkarte (§ 16). Die Nummern werden, je nachdem ſie von
einer Behörde der Provinz Starkenburg, Oberheſſen oder Rheinheſſen zugeteilt
worden ſind, in roter, blauer oder grüner Farbe aufgetragen. Bei den für den
Land=
bezirk eines Kreiſes ausgegebenen Nummerplatten iſt der betreffende Buchſtabe in
der Farbe der Nummer, bei den Nummerplatten für den Stadtbezirk eines Kreiſes
dagegen in ſchwarzer Farbe ausgeführt.
Das Fahrrad muß beim Befahren öffentlicher Wege und Plätze mit der
Num=
merplatte verſehen ſein. Letztere, deren Inſchriſt ſtets in lesbarem Zuſtande erhalten
werden muß, iſt in der Richtung der Längsare des Fahrrades und nach vorn gerichtet
derart zu befeſtigen, daß die Inſchrift von beiden Seiten gut ſichtbar iſt. Die
Num=
merplatte wird von der Behörde beſchafft und den Beſitzern von abgabepflichtigen
Fahrrädern unentgeltlich geliefert. Wer von der Stempelabgabe befreit iſt, bat die
Koſten der Nummerplatte zu erſetzen.
Beſitzer von ſolchen Fahrrädern, die mit Nummerplatten verſehen ſind, dürfen
zur Kontrollierung der Abgabe nicht angehalten werden.
§ 19. Die Abgabe iſt von einer und derſelben Perſon, auch bei einem Wechſel
des Fahrrads, innerhalb desſelben Jahres (1. April bis 31. März) ſtets nur einmal,
and zwar erſtmalig bei der Anmeldung des Fahrrads und ſodann alljährlich im
Monat März für das darauffolgende Rechnungsjahr unter Vorlage der
Radfahr=
karte bei dem Kreisamt zu entrichten.
Innerhalb der gleichen Friſten haben die Perſonen, die gemäß § 23 Befreiung
von der Abgabepflicht in Anſpruch nehmen, bei dem Kreisamt entſprechenden
An=
rag zu ſtellen.
§ 20. Wer den Beſitz eines anmeldepflichtigen Fahrrades im Laufe eines Jahres
rufgibt oder verliert, hat dies dem Kreisamt ſeines Wohn= oder Aufenthaltsortes
ängſtens binnen einer Woche unter Vorzeigung der Karte und Rückgabe der
Rum=
nerplatte anzuzeigen.
Wer, ohne den Beſitz aufzugeben, das Fahrrad auf öffentlichen Wegen und
Blätzen nicht mehr benutzen will, kann ſich durch Abmelden des Rades unter
Rück=
tabe der Nummerplatte von der weiteren Abgabepflicht befreien.
Die Abmeldung iſt in das nach § 16 zu führende Verzeichnis einzutragen und
em Abmeldenden auf Verlangen auf der ihm erteilten Karte zu beſcheinigen.
§ 21. Verlegt der Beſitzer eines anmeldepflichtigen Fahrrades ſein
Wohn=
der Aufenthaltsort in einen anderen Kreis, ſo iſt das Rad bei dem Kreisamt, das
ie Radfahrkarte ausgeſtellt hat, abzumelden und bei dem für den neuen Wohn= oder
lufenthaltsort zuſtändigen Kreisamt unter Vorlage der Radfahrkarte anzumelden;
as letztere erteilt eine neue Nummerplatte und zieht die bisher geführte
Nummer=
latte behufs Rückgabe an das zuſtändige Kreisamt ein.
§ 22. Es iſt verboten, Nummerplatten eigenmächtig anzufertigen, die Inſchrift
on Nummerplatten eigenmächtig zu ändern und ſolche Nummerpkatten zu führen,
te nicht von der zuſtändigen Behörde erteilt ſind.
Der Beſitzer eines mit Nummerplatte verſehenen Fahrrades darf dieſes an
ndere Perſonen zur Benutzung auf öffentlichen Wegen und Plätzen nur
vorüber=
ehend überlaſſen.
F. Ausnahmen.
§ 23. Von der Stempelabgabe ſind befreit:
1. Militärperſonen und ſonſtige Perſonen, die in Dienſten des Reiches oder eines
Bundesſtaates, einer Provinz, eines Kreiſes oder einer Gemeinde ſtehen und
Fahrräder überwiegend zur Erledigung der ihnen obliegenden
Dienſt=
geſchäfte benutzen;
2. Perſonen, die das Fahrrad überwiegend als Beförderungsmittel zur
Ar=
beitsſtelle oder zur Ausübung ihres Berufes oder Gewerbes benutzen, ſofern
ihr Einkommen den Betrag von jährlich 1500 Mk. nicht erreicht;
3. Schüler, die das Fahrrad überwiegend als Beförderungsmittel zum
Be=
ſuche der in einer anderen Gemeinde oder mindeſtens 2½s Kilometer von der
Wohnung entfernt gelegenen Schule benutzen;
4. Perſonen, die ſich zum Kurgebrauch oder weniger als 30 Tage lang im
Groß=
herzogtum aufhalten;
5. Perſonen, die ein Fahrrad, für das die Stempelabgabe bereits entrichtet iſt,
vorübergehend benützen (§ 22, Abſ. 2).
§ 24. Wird auf Grund des § 23 eine Befreiung von der Stempelabgabe in
An=
ruch genommen, ſo iſt vorzulegen:
1. in den Fällen der Ziffer 1 eine Beſcheinigung der vorgeſetzten Dienſtbehörde
dahingehend, daß das Fahrrad überwiegend zu dienſtlichen Zwecken
ver=
wendet wird.
2. in den Fällen der
Bürgermeiſterei oder Polizeibehörde über das Vorliegen der weiteren
Vor=
ausſetzung. Bei Bedienſteten genügt hinſichtlich des letzten Punktes eine
Be=
ſcheinigung des Arbeitgebers, die jedoch durch die Bürgermeiſterei oder
Poli=
zeibehörde beſtätigt ſein muß;
3. in den Fällen der Ziffer 3 eine Beſcheinigung der Bürgermeiſterei oder der
Polizeibehörde oder des Klaſſenlehrers.
Ueber den Anſpruch entſcheidet, vorbehaltlich der Beſchwerde an das
Miniſte=
rium des Innern, das Kreisamt, bei dem die Stempelabgabe zu entrichten ſein würde.
Die Steuerbehörden ſind verpflichtet, den Kreisämtern auf Verlangen jede zur
Entſcheidung erforderliche Auskunft zu geben.
§ 25. Eine Verpflichtung zum Führen einer Nummerplatte und zum
Mitführen einer Radfahrkarte beſteht nicht für die in § 23 Ziffer 1 genannten
Perſonen, wenn:
1. dieſe bei Benutzung des Rades Uniform, Amtskleidung oder ein Amtsabzeichen
tragen, oder
2. das Rad als zu Dienſtzwecken beſtimmt von der vorgeſetzten Behörde kenntlich
gemacht iſt.
§ 26. Ob und inwieweit Ausnahmen von den in Gemäßheit des § 13 ergangenen
Vorſchriſten für den dienſtlichen Radfahrverkehr der Beamten der Poſt= und
Tele=
graphenverwaltung und anderer öffentlicher Verwaltungen, ſowie der Gendarmen
zuzulaſſen ſind, beſtimmt das Miniſterium des Innern.
G. Strafbeſtimmungen.
§ 27. Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften über die Entrichtung der
Stempelabgabe werden nach dem Geſetz vom 12. Auguſt 1890 über den
Urkunden=
ſtempel in der Faſſung der Bekanntmachung vom 28. März 1907,
Zuwiderhand=
lungen gegen die übrigen Vorſchriften dieſer Verordnung und gegen die darin
vor=
behaltenen allgemeinen oder beſonderen polizeilichen Anordnungen (§ 13) in
Gemäß=
heit des § 366 Nr. 10 des Reichsſtrafgeſetzbuches mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder
mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
Urkundenſtempelgeſetz.
Artikel 31, Abſ. 1. Die im Art. 14 Nr. 2 bezeichneten Perſonen haben, wenn ſie
den Vorſchriften bezüglich der Verpflichtung zur Entrichtung des Stempels
zuwider=
handeln, unbeſchadet ihrer Haftpflicht für den fehlenden Stempel (Art. 14), eine
Geldſtrafe verwirkt, welche dem vierfachen Betrage des hinterzogenen Stempels
gleichkommt, mindeſtens aber drei Mark beträgt. Jede zuwiderhandelnde Perſon
trifft die ganze Strafe. Auf Beamte findet dieſe Vorſchrift keine Anwendung.
Abſ. 3. Die Verhängung der Strafe erfolgt nach Maßgabe der Vorſchriften
des Geſetzes, die Einführung des Verwaltungsſtrafbeſcheids bei Zuwiderhandlungen
gegen die Vorſchriften über die Erhebung öffentlicher Abgaben und Gefälle betreffend,
vom 20. September 1890.
Abſ. 4. Wenn ſich aus den Umſtänden ergibt, daß eine Stempelhinterziehung
nicht hat verübt werden können oder nicht beabſichtigt worden iſt, ſo tritt ſtatt der
vorgedachten Geldſtrafe eine Ordnungsſtrafe bis zu zweihundert Mark ein.
Art. 33. Wer es, den beſtehenden Beſtimmungen zuwider, unterläßt, die nach
den Tarifnummern 10, 34, 40, 47, 48, 51, 58, 86 erforderlichen Erlaubnisſcheine und
Karten zu löſen, verfällt in die im Artikel 31 Abſ. 1 beſtimmte Strafe. Die
Vor=
ſchriften des Artikels 31 Abſ. 3, 4 finden entſprechende Anwendung.
Die hinterzogene Stempelabgabe iſt von demjenigen nachzuentrichten der im
Falle der Löſung des Erlaubnisſcheines oder der Karte zur Zahlung des Stempels
verpflichtet geweſen wäre. Die Einziehung der Abgabe erfolgt nach Maßgabe der
Vorſchriften des Artikels 26.
Unterſteht die Perſon, die nach Abſ. 2 die Stempelabgabe nachzuentrichten hat,
wegen Minderjährigkeit oder wegen ihres geiſtigen oder körperlichen Zuſtandes der
Beaufſichtigung, ſo haftet für die Entrichtung der Stempelabgabe auch derjenige,
welcher kraft Geſetzes zur Führung der Aufſicht verpflichtet iſt. Die Haftbarkeit
tritt nicht ein, wenn der Aufſichtspflichtige nachweiſt, daß er ſeiner Pflicht genügt
hat oder daß die Stempelhinterziehung auch bei gehöriger Aufſichtsführung erfolgt
ſein würde. Die Beſtimmung des Abſ. 2 Satz 2 findet Anwendung.
Betreffend: wie oben.
Darmſtadt, 15. Februar 1910.
Das Großherzogliche Kreisamt Darmſtadt
an die Großherzoglithen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Vorſtehende Bekanntmachung empfehlen wir Ihnen wiederholt in geeignet
erſcheinender Weiſe zur Kenntnis der Intereſſenten Ihrer Gemeinde zubringen
J. E.: von Starck.
(3749a
Bekanntmachung.
Betreffend: Schießübungen des Leibgarde=Regiments Nr. 115 auf dem
Schieß=
platz Meſſel.
Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß das Leibgarde=Regiment
Nr. 115 am
a. 1., 4., 7., 8. März von 9 Uhr vormittags bis 3 nachmittags
b. II.,
„ 11
75
c. 14. und 15. „
„5 „
„ 9 abends
d. 18.
, „11
e. 21. und 22.
„ 5 nachmittags
9„
April „
7. 1., 4., 5.
„ 3.
,
g. 14. und 15.
, 5
,,
,
,
h. 18., 19. und 21.
„3 „
En 3
ein Schießen mit ſcharfer Munition auf dem Schießplatz Meſſel abhalten wird.
Schußrichtung vom Steinhügel c. 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſch=Bach.
Die Abſperrung des Geländes zu den genannten Zeiten wird erforderlich gegen
Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchl., gegen Weſten: Dammweg=
Brunnersweg ausſchl., gegen Süden: Forſthaus Steinacker=Steinhügel ausſchließl.,
gegen Oſten: alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=Wieſe,
Sau=Wieſe, Schreiberts=Wieſe, Geishecke einſchl.
(4301a
Vor Betreten des Geländes während der Schießzeit wird gewarnt.
Darmſtadt, den 18. Februar 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. E.: von Starck.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Zurückſtellung von Reſerviſten, Wehrleuten I. und II. Aufgebots, Erſatz=
Reſerviſten und ausgebildeten Landſturmpflichtigen infolge häuslicher ꝛc.
Verhältniſſe.
Diejenigen Reſerviſten, Wehrleute 1. und II. Aufgebots, Erſatz=Reſerviſten,
und ausgebildete Landſturmpflichtige, welche auf Grund der nachſtehend abgedruckten
Beſtimmungen des § 122 der Wehr=Ordnung vom 22. November 1888 eine
Zurück=
ſtellung hinter den älteſten Jahrgang der Reſerve, der Landwehr I. bezw. II. Aufgebots,
Erſatz=Reſerve und des Landſturms in Anſpruch nehmen zu können glauben, werden
hiermit aufgefordert, ihre bezüglichen Geſuche baldigſt und ſpäteſtens bis zum
25. März I. Js. bei den betreffenden Großherzoglichen Bürgermeiſtereien einzureichen.
Die nach dieſer Zeit eingehenden Geſuche können für das laufende Jahr (d. h. bis zum
nächſtjährigen Zurückſtellungstermin) keine Berückſichtigung mehr finden.
Die eingereichten Geſuche unterliegen der Entſcheidung der verſtärkten Erſatz=
Kommiſſion gelegentlich des Muſterungsgeſchäfts. Dieſe Entſcheidungen behalten ihre
Gültigkeit nur bis zum nächſten Zurückſtellungstermin. Im Falle des Bedürfniſſes ſind
die Anträge auf weitere Zurückſtellung zu ernenern.
Außerterminlich kann Geſuchen um Zurückſtellung durch ſchriftliches
Ueberein=
kommen der ſtändigen Mitglieder der Erſatz=Kommiſſion nach § 124, 2 der Wehr=Ordnung
nur dann ſtattgegeben werden, wenn nach dem allgemeinen Entlaſſungs=Termin der
Reſerven dringende Verhältniſſe die ſofortige Zurückſtellung einzelner der entlaſſenen
Mannſchaften gerechtfertigt erſcheinen laſſen.
Darmſtadt, am 28. Februar 1910.
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt.
gez. v. Werner, Reg.=Rat.
Abdruck.
§ 122 der Wehrordnung.
1. Zurückſtellung im Sinne der in § 118, 3 und 120, 5 enthaltenen Feſtſetzungen
dürfen aus folgenden Gründen (Zurückſtellungsgründe) eintreten:
a) wenn ein Mann als der einzige Ernährer ſeines arbeitsunfähigen Vaters oder ſeiner
Mutter bezw. ſeines Großvaters oder ſeiner Großmutter, mit denen er dieſelbe
Feuerſtelle bewohnt, zu betrachten iſt und ein Knecht oder Geſelle nicht gehalten
Nummer 25.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
Samstag, den 5. März 1910.
werden kann, auch durch die der Familie bei der Einderuſung geſetzlich zuſtehende
Unterſtützung der dauernde Niedergang des elterlichen Hausſtandes nicht abgewendet
werden könnte;
b) wenn die Einberufung eines Mannes, der das dreißigſte Lebensjahr vollendet hat
und Grundbeſitzer, Pächter oder Gewerbetreibender oder Ernährer einer zahlreichen
Familie iſt, den gänzlichen Verfall des Hausſtandes zur Folge haben und die
An=
gehörigen ſelbſt bei dem Genuſſe der geſetzlichen Unterſtützung dem Elend
preis=
gegeben würden;
c) wenn in einzelnen dringenden Fällen die Zurückſtellung eines Mannes, deſſen
ge=
eignete Vertretung auf keine Weiſe zu ermoglichen iſt, im Intereſſe der allgemeinen
Landeskultur und der Volkswirtſchaft für unabweislich notwendig erachtet wird.
2. Mannſchaften, welche wegen Kontrollentziehung nachdienen müſſen, haben jedoch
auch in den vorgenannten Fällen keinerlei Anſpruch auf Zurückſtellung.
(4947sss
Großherzogliches Miniſterium des Innern hat dem Guſtav=Adolſ=Frauenverein
zu Darmſtadt die Erlaubnls erteilt, am 24. Mai 1910 eine Verloſung von Gebrauchs=
und Luxusgegenſtänden zu veranſtalten. Es dürfen bis zu 8000 Loſe zu 0,20 Mk. das
Stück ausgegeben werden. Der Wert der Verbrauchsgegenſtände muß mindeſtens
60 Prozent des Bruttoerlöſes aus dem Verkaufe der Loſe betragen. Der Vertrieb der
Loſe iſt im Kreis Darmſtadt geſtattet. Der Ziehungstermin darf nur mit Genehmigung
Großh. Miniſteriums des Innern verlegt werden, die mindeſtens 8 Tage vor den
urſprünglich feſtgeſetzten Termin zu beantragen iſt.
(4933
Darmſtadt, den 1. März 1910.
Betr.: Rundgang der Wieſenvorſtände.
Das Großherzogliche Kreisamt Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Wir machen darauf aufmerkſam, daß nach Artikel 5 der Wieſenpolizeiordnun
vom 5. November 1906 im März und April ein Wieſenrundgang vorzunehmen iſt, un
verweiſen hierzu auf unſere Bekanntmachung vom 23. März 1907 (Darmſtädter Tag
blatt Nr. 72 vom 26. März 1907).
(4992
Der Einſendung der Abſchriften der Einträge — ſiehe Artikel 7 Abſatz 2 de
Wieſenpolizeiordnung — ſehen wir bis zum 10. Mai ds. Js. entgegen.
Fey.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 ſilbernes Armband in gedrehter Form mit einer Eichel. 1 goldener
Ring mit hellen und blauen Steinen. 1 goldener Ring mit rotem Stein. 1 Pferde=
Haarſchneidemaſchine. 1 goldener Ring mit hellem Opal und 2 Steinchen. 1
Hals=
kette mit Herzchen. 1 Nickel=Uhr mit Kette. 1 goldener Ring mit rotſchimmerndem
Stein. 2 Wechſel, der eine über 1000 Mk., der andere über 520 Mk. 2 braune ältere
Damen=Pelze. 3 kleine Schlüſſel an einem Ring. 1 Dienſtbuch, auf den Namen
Margarethe Büchner lautend. 1 kleines braunes Portemonnaie mit einigen Pfennigen
Inhalt und Rabattmarken. 1 Roſenkranz mit kleinen ſchwarzen Perlen. 1 Päckchen
Bett= und Bluſenſtoff. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit einigen Pfennigen Inhalt.
1 Double=Ring mit rotem Stein. 1 goldener Anhänger mit 1 grünen und 2 roten
Steinchen. 1 großer Schlüſſel und 1 Drücker (zuſammengebunden). 1 ſchwarze Weſte
mit weißen Streifen. 1 braunes Frauen=Jackett (bei einem Zahnarzt liegen geblieben).
2 kleine ſchwarze Damen=Pelze. 1 Revolver mit 6 Patronen.
Im Monat Februar in den Wagen der elektriſchen Straßenbahn liegen
geblieben und von der Verwaltung abgeliefert: 1 mittelgroßer Schlüſſel. 5 Paar
verſchiedenfarbige Handſchuhe. 1 einzelner dunkellederner Handſchuh. 3
Anſichtspoſt=
karten in einem Kuvert. 1 Einmarkſtück. 1 kleines Täſchchen. 1 Schwänzchen von
einem braunen Damen=Pelz. 1 Faſchings=Orden. 1 Broſche mit Mädchenkopf und
roten Perlchen. 1 Paar glanzlederne Herren=Halbſchuhe. 1 Notenrolle. 1 Paket Romane.
1 Porkemonnaie mit Inhalt und einer Knipskarte. 1 Mäppchen mit Schülerkarte.
Im Monat Februar im Großh. Hoftheater liegen geblieben und bei der
dortigen Verwaltung in Verwahr: 1 Zwicker, 1 weißgeblümtes Kopftuch. 1
Opern=
glas=Futteral. 1 Stock. 1 Herren=Regenſchirm. 2 Paar Gummiſchuhe. 4 Taſchentücher,
gez. S., L. S., R. E. und 1 ohne Zeichen. 5 einzelne Handſchuhe. 9 Paar Handſchuhe
in verſchiedenen Farben.
Verloren: 1 ſilberne Herren=Uhr mit Kette, auf dem Rückdeckel die Buchſtaben
O. M. eingraviert, die Uhr trägt die Nr. 5200958 (gute Belohnung dem Finder geſichert).
1 kleiner ſilberner Zylinder an eine Uhrkette. 1 ſchwarzer Samtbeutel mit 2
Porte=
monnaie und etwa 3 Mk. Inhalt nebſt 1 Paar Handſchuhen und 1 Taſchentuch mit
dem Buchſtaben P. 1 kleines braunes Damen=Portemonnaie mit 50 Pfennigen Inhalt
und Druckknöpfen. 1 goldener Trauring, gez. E. H. oder E. W. 1873—1883. 1 Poſt=
Einzahlungsbuch, auf den Namen Wilhelm Gelfius lautend. 1 Buch (Räſſel, die weiße
Brigg). 1 goldene Brille mit Futteral. 1 Reiſepaß, auf den Namen Julius Goldberg
lautend. 1 rotes Portemonnaie mit etwa 25 Mk. Inhalt. 1 ſchwarzes Portemonnaie
mit 2,50 Mk. Inhalt. 1 ſilbernes Ketten=Armband. 1 grünledernes Portemonnaie mit
etwa 70 Mk. Inhalt. 1 ſchwarzer Damengürtel mit ſchwarzer Schnalle. 1 Umhängetuch,
dunkelblau mit roten Karos. 1 Theater=Abonnementskarte (2. Rang, Nr. 29). 1 ſchwarzer
Herren=Schirm mit ſchwarzem gebogenen Griff.
brauner Damen=Regenſchirm.
1 modernes goldenes Bröſchchen mit hellen Steinchen. 1 brauner Herren=Handſchuh
mit hellgelbem Futter. 1 Paar gefütterte gelbe Handſchuhe. 1 Herren=Regenſchirm
mit graublauem Griff. 1 grünliches Portemonnaie mit etwa 5 Mk. Inhalt und für
1 Mk. Rabattmarken. 1 goldene Broſche in Hufeiſenform und 1 kl. hellen Steinchen.
1 ſchwarzer Samt=Gummigürtel. 1 grünes Damen=Portemonnaie mit etwa 50 Mark
Inhalt. 1 kleines goldenes Bröſchchen mit gezacktem Rand und Frauenbild. 1
matt=
goldenes Ketten=Armband. 1 goldenes Ketten=Armband mit 8. 2. 07 eingraviert.
1 großes braunes Portemonnaie mit 19,11 Mk. Inhalt. 1 ſchwarzſeidener Schal.
1 gelbes Damen=Portemonnaie mit 2 Mk. und einigen Pfennigen Inhalt. 1 farbiges
Ridikül. 1 goldene Nadel mit lila Stein. 1 ſchwarzer Damen=Gummigürtel.
Zugelaufen bei Privaten: 1 ſchwarzer Dachshund. 1 ſchwarze Katze.
Entlaufen: 1 ſchwarze Katze (vor 2 Monaten, dem Wiederbringer 20 Mk.
Be=
lohnung). 1 ſchwarze Katze (10 Mk. Belohnung dem Wiederbringer). 1 ſchwarze Katze
mit weißer Bruſt und Schnauze (gute Belohnung dem Wiederbringer). 1 deutſche Dogge.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(4923
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
finden ſich: 1 Pinſcher, 1 Doberman.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 6. März, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Darmſtädter Frühjahrsmeſſe 1910.
Die Plätze für die am 17. und 19. April 1910 beginnende Frühjahrsmeſſe
werden wie folgt im oberen Lokal der Turnhalle am Woogsplatz öffentlich
ver=
ſteigert:
I. Dienstag, den 22. März, vormittags 9 Uhr beginnend: 5
Schaubuden=
plätze von 8, 10, 12, 14 und 16—18 X 8—10 m, 4 Schießbudenplätze von 8 X 6—8m,
1 Photographiebudenplatz von 8 X 6—7 m, 3 Plätze für Waffelbuden von 8 X 3½
und 9 X 4 m, 4 Plätze für große Zuckerbuden von 8 X 2½ m, ſowie die Plätze für
Geſchirr, Glas und Porzellan.
II. Mittwoch, den 23. März, vormittags 9 Uhr beginnend: die ſämtlichen
Plätze für Verkaufsbuden, für Stände und Schuhſtände.
Die Meſſe wird auf dem ſtädtiſchen Gelände, gegenüber dem
Hallenſchwimm=
bad, an der Mühlſtraße und Landgraf=Georg=Straße abgehalten. Plan und
Be=
dingungen liegen bei dem ſtädtiſchen Marktmeiſter (Bureau im Rathaus auf dem
Marktplatz) zur Einſicht offen. Intereſſenten können ſich vor der Verſteigerung an
Ort und Stelle über die Lage der Plätze unterrichten; der ſtädtiſche Marktmeiſter iſt zu
mündlicher Auskunftserteilung eine Stunde vor der Verſteigerung auf dem Platze
anweſend.
Die Steigerer der Plätze für Schaubuden ꝛc. haben bei der Verſteigerung über
die Art der Darbietungen, ſowie über die Größe der Buden ꝛc. unter Vorlage von
Plänen, gedruckten Beſchreibungen ꝛc. genaue Angaben zu machen.
Menagerien und Glücksſpiele, ferner alle Schauſtellungen, die nach Art und
Anpreiſung auf die Lüſternheit der Menge abzielen und als unſittlich zu bezeichnen
ſind (z. B. tätowierte Damen, Darbietungen mit der Aufſchrift „Nur für Herren”, „Nur
für Erwachſene” ꝛc.) dürfen auf den erſteigerten Plätzen nicht betrieben oder geboten
werden. Es wird den Unternehmern empfohlen, bereits vor der Verſteigerung und
dem Zuſchlag der Plätze eine Entſcheidung des Großh. Polizeiamts Darmſtadt
herbeizuführen über die Frage, ob ihre Darbietungen zugelaſſen werden oder nicht.
Ferner werden die folgenden 5 Plätze für die beiden Messen des
Jahres 1910 (Frühjahrs= und Herbſtmeſſe) auf dem Wege öffentlichen Angebots
vergeben: für ein Dampfkaruſſell von 16—18 m Durchmeſſer, für zwei Karuſſells oder
Schankeln von 15 und 12 m Durchmeſſer, für ein Hippodrom von 20—22 m
Durch=
meſſer und für einen Kinematographen von 20—25 X 8—10 m.
Bedingungen mit Angebotſchein und Plan können von uns gegen Einſendung
einer Gebühr von 1 Mark bezogen werden.
Angebote ſind, mit der Aufſchrift „Angebot auf Meßplätze” verſehen, bis ſpäteſtens
Freitag, den 18. März, vormittags 11 Uhr
an uns einzuſenden.
Sollte ein Platz auf Grund der eingegangenen Angebote nicht vergeben werden,
dann kann er bei der am Dienstag, den 22. März, ſtattfindenden Verſteigerung zum
Ausgebot gelangen.
Darmſtadt, den 1. März 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
(4890sss
I. V.: Schmitt.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupt= und Reüdenzäadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch . . . . per ½ kg 86 Pfg. Dörrfleiſch
per ½ kg 110 Pff
Rindfleiſch
.,,
Schinken m. Bein .
, 7 „ 80 „
,
„ 110
Kalbfleiſch
,,
„ 80 „Rollſchinken
,
½ „ 130 „
Hammelfleiſch
½ „ 90 „ Schweineſchmalz roh und
Bruſt .
ausgelaſſen
2 „ 60
„
½ ₰ 90 „
Schweinefleiſch (Bratenſt.) „ ½ „ 96 „ Schwartenmagen, Fleiſch=
Bauchläppchen .
und Bratwurſt
, ½ „ 90 „
90
Kottelets u. geſalz. Fleiſch „
„ 100 „Leber= und Blutwurſt. „ ½ „ 72 „
Speck, geräuchert
„ ½ „110
Hepj
Das Einpflügen in die Kretsſtraßen und Feldwege und das Wende=
d
der Pfluge auf denſelben.
Zufolge Verfügung Großh. Kreisamts Darmſtadt vom 15. Februar 1908 bringe
wir das Nachſtehende zur öffentlichen Kenntnis.
Betreffend: Das Umpflügen von an Kreisſtraßen ſtoßenden Grundſtücke.
Wir machen hierdurch darauf aufmerkſam, daß das Einpflügen in die Krei
ſtraßen, ſowie das ſchadenbringende Wenden der Pflüge auf denſelben verboten iſt ur
Zuwiderhandlungen gemäß den Beſtimmungen des Artikels 39 des Feldſtrafgeſetze
Strafe nach ſich ziehen.
Darmſtadt, den 15. Februar 1908.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Im Anſchluß hieran bringen wir weiter zur Kenntnis der Intereſſenten, daß au
das Einpflügen in die Feldwege, ſowie das ſchadenbringende Wenden der Pflüge a
dieſen verboten iſt und Zuwiderhandlungen der gleichen Beſtimmungen gemäß beſtra
werden. Das Feldſchutzperſonal iſt angewieſen, die Befolgung dieſer Anordnung ſtrei
zu überwachen und Zuwiderhandelnde unnachſichtig zur Anzeige zu bringen. (4814
Darmſtadt, den 28. Februar 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Jäger.
(
mpftermin.
Nachdem die Eltern derjenigen im vorigen Jahre impfpflichtigen Kinder, wela
bis jetzt noch nicht geimpft ſind, Aufforderung zur Nachholung der Impfung empfange
haben, wird denſelben Mittwoch, den 2. k. Mts. und die folgenden Mittwoche,ſi
lange das Bedürfnis dauert, jedesmal nachmittags 3 Uhr in dem Schulhauſei
der Rundeturmſtraße Gelegenheit gegeben, ihre Kinder unentgeltlich impfen zu laſſe
Alle in vorſtehenden Terminen geimpfte Kinder müſſen bei Meidung der geſe
lichen Strafe in den 8 Tagen ſpäter abgehaltenen Terminen nochmals zur Nachſche
erſcheinen.
Zugleich machen wir hiermit auf die in dem Regierungsblatt Nr. 13 ve
27. Januar 1900 vorgeſchriebenen Verhaltungsvorſchriften für die Angehörigen !
Impflinge noch ausdrücklich aufmerkſam. Dieſelben lauten:
1. Aus einem Hauſe, in welchem anſteckende Krankheiten, wie Scharlach, M
ſern, Diphtherie, Krup, Keuchhuſten, Flecktyphus, roſenartige Entzündungen oder
natürlichen Pocken herrſchen, dürfen die Impflinge zum allgemeinen Termine nicht
bracht werden.
§ 2. Die Eltern des Impflings oder deren Vertreter haben dem Impfarzte r
der Ausführung der Impfung über frühere oder noch beſtehende Krankheiten des Kind
Mitteilung zu machen.
§ 3. Die Kinder müſſen zum Impftermin mit rein gewaſchenem Körper u
mit reinen Kleidern gebracht werden.
Darmſtadt, den 26. Februar 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
(4496
I. V.: Schmitt.
Grossherzogliches Hoftheater.
Abonnement für 1909/10.
Die Erhebung der 4. Rate des Abonnementsgeldes für die Spielzeit 1909
findet Montag, den 7. bis Mittwoch, den 9. März 1910, nachmittags von3
5 Uhr, ſtatt. Zahlſtelle: Veſtibüle im Hoftheater.
Die Abonnenten werden freundlichſt gebeten, die erhaltenen Zettel bei der Z
lung zur Quittierung vorlegen zu wollen.
(485
Darmſtadt, den 5. März 1910.
Großherzogliche Hoftheater=Hauptkaſſe.
Bekanntmachung.
Der von dem Gemeinderat nach den Bemerkungen Großh. Kreisamts
Darmſt=
erläuterte und beſchloſſene Voranſchlag der Gemeinde Arheilgen für das Rechnun
jahr 1910 iſt nochmals vom 4. März bis einſchließlich 12. März d. J. zur Einſicht ſär
icher Beteiligten in dem Geſchäftslokal des Bürgermeiſters offen gelegt.
(4
Arheilgen, den 2. März 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei daſelbſt.
Bekanntmachung.
Ein zür Zucht nicht mehr tauglicher, gut gemäſteter junger Faſelochs (Simn
thaler) ſoll im Wege des Angebots zum Abſchlachten verkauft werden. Die Verkan
bedingungen ſind vom 5. März l. J. bis einſchließlich 10. März l. J. während der
ſchäftsſtunden bei unterfertigter Stelle offen gelegt. Angebote müſſen am 10. Mi
nachmittags 5 Uhr, verſchloſſen bei uns eingegangen ſein. Während der Fütterun
zeit kann das Tier im hieſigen Faſelſtall beſichtigt werden.
(*
Arheilgen, den 3. März 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei daſelbſt.
Benz.
Stamm= und Brennholz=Verſteigerung.
Dienstag, den 8. März 1910, vormittags 9 Uhr anfanger
werden im Waſchenbacher Gemeindewald, Diſtrikt Gaberſtadt=Alteich und Buchn
nachverzeichnete Holzſortimente an Ort und Stelle verſteigert:
von 08—27 cm mittl. Durchm. und 5—14 m Länge
17 Lärchen=Stämme
11 Eichen
„ 10—20 „
7—12 „ „
„
„ 26—32 „
12 Kiefern
2
10
3 Eichen=Derbſtangen
,
„ 7—10 „ „
8—10
18 Lärchen
45 rm Buchen= und Kiefern=Scheiter,
(4934
„ Buchen=, Eichen= und Kiefern=Knüppel,
5
Buchen= und Kiefern=Stöcke,
1860 Buchen= und Kiefern=Wellen.
Die Zuſammenkunft iſt in Waſchenbach am Rathaus.
Nieder=Ramſtadt mit Waſchenbach, den 2. März 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei.
Appel.
Nummer 54.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
Seite 13.
Verſteigerungs=Anzeige.
Donnerstag, 10., Freitag, 11. und Samstag, 12. März 1910
vormittags 10 und nachmittags 3 Uhr
verſteigere ich meiſtbietend gegen bare Zahlung auf freiwilligen
Antrag der Firma Ph. Bechtold, in deren ſeitherigem
Ge=
ſchäftslokal, Rheinſtraße 14, zwecks
gänzlicher Räumung des Lagers
ſämtliche noch vorhandene Möbelſtücke und ſonſtige
Waren=
vorräte als:
1 Speiſezimmer=Einrichtung in echter Gothik,
Salon=
ſchränke, verſchiedene Stile, 1 Büfett, 1 Vertiko,
Bücher=
ſchränke, Damen= und Herren=Schreibtiſche, 1
Ambau=
möbel in echt alt Mahagoniholz, 1 Eckſofa mit Etageren.
1 Pfeilerſchrank mit Spiegel, 2 Trumeaux mit Spiegel,
2 große Pfeilerſpiegel für Geſchäftszwecke geeignet,
Salon=
tiſche, Seſſel, Salon= und Speiſezimmer=Spiegel,
2 Raſierſpiegeltiſche, 1 Truhe mit Etagere, gothiſch,
1 Staffelei, 2 Säulen, Ständer, 1 zweiteiliger Gobelin=
Wandſchirm, 1Stillleben (Intarſien eingelegtes Holz), 3große
Türportale, 2 große Oelgemälde (Landſchaften), mehrere
Salongarnituren und Seſſel, weiß bezogen, ohne
Ueber=
zug, Orient. Portiere, ſeidene und andere Stores,
Vor=
hänge aller Art, Lyoner Seidenſtoffe für Tiſchdecken,
Sofa=
bezüge, Stoffreſte, 1 Venetianer Lüſter für elektriſches
Licht oder Kerzen, 3 jap. Gartenſchirme u. a. m.
Die Möbelſtücke ſind vorzüglich gearbeitet und teilweiſe
hiſtoriſchen Stils.
Ferner kommen zum Ausgebot ſämtliche gebrauchte
Bureau=
möbel, die ganze Kontoreinrichtung, mit Kaſſenſchrank uſw.
Beleuchtungskörper für Elektriſch und Gas.
zu Verſteigerungspreiſen
Zum Gorverlan
und zur Einsichtnahme iſt das Geſchäftslokal:
Rheinſtraße 14, geöffnet:
Montag, 7., Dienstag, 8. u. Mittwoch, 9. März 1910,
vorm. v. 10—12½ Uhr und nachm. v. 3—5 Uhr.
Darmſtadt, den 1. März 1910.
(4579isi
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator.
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.
Pferde=Verſteigerung.
Montag, den 7. März I. Js., nachmittags 3 Uhr,
wird in der Brauerei Carl Diehl Nachf., Dieburgerſtraße 96,
ein braunes
zugpferd-
gegen gleich bare Zahlung verſteigert.
(4971so
Der Konkursverwalter:
Darmſtadt, den 4. März 1910.
Karl Dechert.
Stammholzverſteigerung.
Mittwoch, den 16. März, vormittags 10 Uhr,
werden im Gaſthof „Zum Adler” zu Groß=Gerau aus den Forſtwarteien Oberer und
Unterer Königſtädter Forſthaus verſteigert:
382 Eichenſtämme I.—VI. Kl. — 170 fm; 4 Hainbuchen VI. Kl. — 0,9 fm,
15 Birken IV.—VI. Kl. — 4,6 fm, 9 rm Eichenwerkſcheiter;
Donnerstag, den 17. März, daſ., vormittags 10 Uhr,
419 Kiefernſtämme I.—V. Kl. 352,4 fm.
Stammholzverzeichniſſe ſind durch uns zu beziehen. Die Großh. Forſtwarte
Olff auf dem Oberen und Vöglin auf dem Unteren Königſtädter Forſthaus
er=
teilen Auskunft.
(5014
Jagdſchloß Mönchbruch (Poſt Mörfelden), den 2. März 1910.
Großherzogliche Oberförſterei Mönchbruch.
Schäfer.
Harzverſergerung.
Montag, den 14. und Dienstag, den 15. März,
ſollen in der Günther’ſchen Gaſtwirtſchaft in Roßdorf aus den Diſtrikten Spieß,
Ge=
brannte Schlag, Hanum, Pfarrholz, Birkenbuſch und Große Bruch verſteigert werden:
Stämme: 1 Kirſchbaum — 0,39 cbm, 6 Lärchen = 1,18 cbm, 116 Fichten
— 40,89 cbm; Derbſtangen 122 Fichten; Reisſtangen 12 Fichten.
Ferner Scheiter rm: 55 Buchen, 2 Eſchen, 3 Birken, 32 Kiefern ꝛc., Knüppel rm:
253 Buchen, 61 Eichen ꝛc., 15 Erlen, 156 Nadelholz; Reiſig H. W.: 118 Buchen,
15 Eichen, 21 Nadelholz; Stöcke rm: 53 Buchen, 10 Eichen ꝛc., 22 Nadelholz.
Es kommen zum Ausgebot:
Am erſten Tag vormittags von 9 Uhr an die Nutzholz=Nummern 170—317
und von 12 Uhr an die Brennholz=Nummern 1068—1205;
am zweiten Tag vormittags von 9 Uhr an die Brennholz=Nummern 1206
bis 1490.
(4928,
Ober=Ramſtadt, den 1. März 1910.
Großherzogliche Oberförſterei Ober=Ramſtadt.
Daab.
Febrauchtes Sofa, neuer Gehrock=
Lieg- und Sitzwagen
anzug, mittlere Statur, billig zu
ver=
billig zu verkauf. Soderſtr. 5, Manſ. (*5514kaufen Mauerſtraße 4, 1. Stock. (*5413
Holz-Verſteigerung.
Freitag, 11. März I. J., werden verſteigert aus Diſtrik I Eichen, Abt. 43, 45.
48, 23 und 30: Scheiter, rm: 114 Buche, 5 Hainbuche, 30 Eiche: Knüppel, rm:
37 Buche, 8 Hainbuche, 32 Eiche, 2 Fichte; Reiſig, Wellen: 3830 Buche, 1830 Eiche,
50 Lärche; Stöcke, rm: 58 Buche, 33 Eiche. — Zuſammenkunft morgens 9 Uhr auf
Kreuzung Waizenbornſchneiſe-Höllwieſenſchneiſe. Das Holz in Abt. 23 und 30 wird
nicht vorgezeigt, iſt vorher einzuſehen und kommt in Abt. 43 zum Ausgebot. Die
ſchweren Aushiebwellen aus Abt. 48 (Nr. 912—925 und 1076—1093 werden zuerſt
verſteigert. Auskunft erteilt Forſtwart Ruppert zu Falltorhaus Steinacker (Poſt
Meſſel),
(4891
Meſſeler Forſthaus, 3. März 1910.
Großherzogliche Oberförſterei Meſſel.
Schlag.
Holz-Verſteigerung.
Mittwoch, den 9. März I. Js., vormittags 9 Uhr,
werden im Spachbrücker Gemeindewald, Diſtrikt Mark, verſteigert:
10 Fichten=Stämme
2,67 fm
767
=Derbſtangen 22,40
Die Zuſammenkunft iſt vormittags 9½ Uhr in der Reſtauration Wildpark an
der Bahnſtation Meſſel.
Anfang der Verſteigerung auf der Spachbrücken-Klein=Zimmerner Grenzſchneiſe
an der Kammerſeeſchneiſe.
Spachbrücken am 1. März 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Spachbrücken.
(4859
Illert.
Kohlen=Lieferung.
Die Lieferung von ca. 80 Waggon à 200 Zentner Kohlen für das
Elektrizitäts=
werk Pfungſtadt ſoll (pro Rj. 1910) vergeben werden.
Die Lieferungsbedingungen liegen vom 22. Februar 1910 ab auf der Großh.
Bürgermeiſterei zur Einſicht auf und ſind die Angebote, mit obiger Aufſchrift verſehen,
bis zum 12. März 1910, vormittags 11 Uhr, an die Großh. Bürgermeiſterei
Pfungſtadt einzureichen.
Pfungſtadt, den 2. März 1910.
(4794fs
Großherzogliche Bürgermeiſterei.
Lang.
Der Heſſiſche Diakonieverein (E. B.) Darmſtadt
empfiehlt ſein
Seminar für Fröbel’ſche Kinderpflegerinnen
verbunden mit Haushaltungsſchule und Penſionat.
Schulgeld 60 Mk.
1) Ausbildung in der Haushaltung, ½ Jahr,
in der Kinderpflege, 1 Jahr,
80 „
3)
für den Beruf der Kinderpflegerin,
1½ Jahr,
120 „
,
„
600
Penſion im Hauſe,
Der neue Kurſus beginnt am 5. April 1910. Anfragen und Anmeldungen an
die Leiterin Frl. E. Klenner, Eichbergſtraße 26, oder an die Geſchäftsſtelle des
„Diakonievereins‟, Pfr. B. Rehwald, Frankfurterſtraße 40. Telephon 681.
In dem mit dem Seminar verbundenen Kindergarten können zu Oſtern einige
Kinder neu aufgenommen werden.
(4396sms
Höhere Privatschule, Darmstadt
Heinrichstrasse 70
Telephon 1512.
Gründliche und schnelle Vorbereitung zum Einj.-, Pim.-, Fähnrich- u.
Abit.-Examen in durchaus individuellem Unterricht. Anerkannt sehr gute Erfolge.
Mit der Anstalt ist ein kleines Familienpensionat verbunden; Pensionat und Schule
sind von den besten Kreisen vorzüglich empfohlen.
Prospekte und nähere Auskunft durch den Vorsteher
(4786a
H. Rupp.
Darmstädter
Faddgsglan
58 Heerdweg 58
ſtaatlich konzeſſionierte und beaufſichtigte Privatſchule mit Real= und Gymnaſial=
Abteilungen und den Klaſſen Sexta bis Oberprima.
Sorgfältige und gewiſſenhafte Vorbereitung zum Einjährigen=, Primaner= und
Abiturienten=Examen, auch für Damen.
(B4534
— An der Anſtalt unterrichten 14 Lehrer.
Im Jahr 1909 beſtanden 16, im Frühjahr 1910 11 Einjährige.
Näheres durch den Leiter
M. Elias.
Staat. kongess, und beaufsichtigte
Hessische Handelslehranstalt
Rheinstrasse 1
Darmstadt
am Ernst-Ludwigsplatz.
I. Einjährige Handelsschule mit vollem Tagesunterricht.
II. Halbjahrskurse zur Vorbereitung für den kaufm. Beruk.
Das Sommersemester beginnt Dienstag den 12. April, 8 Uhr.
Anmeldungen werden frühzeitig erbeten.
(2492a
Prospekte durch Wilh. Siedersleben, staatl. geprükter Handelslehrer.
Städt. aubv. unter
Staatz-
aufsicht stehenda
Höhere
Handelsschule Landau (Pfalz).
für Schüler von 11—20 Jahren.
Alara
I. Handenss ealschule 19o6/9-26 Einjährige.
ng zur kaufm. Ausbildung für junge
I. Halhjähr. Handelskurde Leute von 15—80 Jahren.
Schul- und Pensionatsräums in Imposanten Heubautan.
Gewissenhafte Beaufsichtigung; anerkannt gute Verpflegung.
Ausführliche Prospekte versendet Diräktor A. Harr.
DAZ..T. -.
13. April 1910.
8t
Die Brockenſammlung
der Epileptiſchen=Anſtalt zu Nieder=
Ram=
ſtadt bittet um gütige Zuwendung von
ab=
gängigen Kleidern und
Gebrauchsgegen=
ſtänden aller Art. Die Sachen werden
nach Beſtellung jederzeit gern im Hauſe
abgeholt.
(4510ism
Nied.=Ramſtadt. Tel. 572 (Amt Darmſtadt).
Weimar, Pfarrer, Inſpektor.
Rieſendiſtelfinken
Zeiſige, Hänflinge, Gimpel, Wellenſittige,
große Ausw. ſeltener Prachtfinken 2993a
Zrenner, Vogelhandlung, Kartſtraße 16.
(290794
Wegen Auswanderung
1 Adlermotorrad und 2
Freilauf-
räder billig zu verkaufen. Näheres bei
Donges & Wiest.
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Krawattenfabrik
P. H. Preyers jr.
St. Tönis-Crefeld 12
Stoffmuſter und Preisliſte koſtenfrei (1484M
2 Rehpinſcher
ſehr klein und raſſerein, billig zu verkaufen
Rhönring 19, 1. Stock.
*5105ds)
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
Nummer 54.
Bekanntmachung.
Die Heberollen über die Beiträge
zur land= und forſtwirtſchaftlichen
Be=
rufsgenoſſenſchaft für das Jahr 1909
liegen von heute an während 14 Tagen
auf unſerem Bureau, Waldſtraße 6, zur
Ein=
ſicht offen. Innerhalb einer weiteren Friſt
von zwei Wöchen, nach Ablauf der
Offen=
legungsfriſt, kann der in der Heberolle als
beitragspflichtig in Anſpruch Genommene
gegen die Beitragsberechnung bei dem
Vor=
ſtande der land= und forſtwirtſchaftlichen
Berufsgenoſſenſchaft Einſpruch erheben (ſ.
§ 15 der Verordnung vom 31. Mai 1902).
Darmſtadt, den 1. März 1910.
Großherzogliche Bürgerm iſterei Darmſtadt.
J. V.: Mueller.
4818fs
Stadtiſche Schulzahnklinn
Lniſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags.
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5.
(1580a
Bekanntmachung.
Wir bringen hiermit in Erinnerung,
daß die Einrichtung von elektriſchen Licht=
und Kraftanlagen, welche an das Kabelnetz
des ſtädtiſchen Elektrizitätswerks
ange=
ſchloſſen werden ſollen, ſowie alle
Erweite=
rungen, Veränderungen und Reparaturen
ſolcher Anlagen nur von Elektrotechniker
ausgeführt werden dürfen, die von
Groß=
herzoglicher Bürgermeiſterei eine ſchriftliche
Erlaubnis hierzu erhalten und ſich
ver=
pflichtet haben, alle dieſe Einrichtungen
unter Zugrundelegung und gewiſſenhafter
Beachtung der hierfür erlaſſenen beſonderen
Vorſchriften auszuführen.
Zur Zeit iſt folgenden Firmen dieſe
Erlaubnis erteilt:
(19323a
1. Wilhelm Gelfius, Fuhrmannſtr. 6.
Georg Keil, Kirchſtraße 17.
3. Theodor Korfmann, Taunusſtr. 1.
4. Louis Lange, Hoflieferant, Schulſtr. 6.
5. Ernſt Lorey, Karlſtraße 56.
6. Jacob Nohl, Hoflieferant,
Wilhelminen=
ſtraße 10.
7. Willy Schöller, Rheinſtraße 9.
8. Auguſt Wilk, Hoflieferant,
Schuchard=
ſtraße 12.
9. H. Ackermann, Arheilgerſtraße 82.
Darmſtadt, den 1. Oktober 19)9.
Städt. Elektrizitätswerksverwaltaag Darmſtadt.
Meyer.
Bekanntmachung.
Montag, den 14. März 1. Js.,
vormittags 10 Uhr,
oll die dem Wilhelm Steinfeld dahier
zuſtehende Hofreite:
Flur Nr.
qm
III 1475
180 Lichtenbergſtraße 26,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K160/09
Falls keine anderen rechtlichen Hinderniſſe
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 24. Februar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L4340,63
Bekanntmachung.
Donnerstag, den 31. März I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Friedrich Müller Eheleuten
da=
hier zuſtehende Liegenſchaft:
Flur Nr.
qm
GrR
22 65521/1000 214 Hofreite
Viktoria=
platz 8,
22 65525/1066 128 Grasgarten (
Vor=
garten) daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K132/09
werden.
Falls keine anderen rechtlichen Hinderniſſe
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 25. Februar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L4862,64
Bekannimachung.
Samstag, den 16. April 1. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Gg. Gerlach Eheleuten dahier
zuſtehende Hofreite:
Flur
Nr. qm
591
¼/1000 153 Kahlertſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K32/10
Darmſtadt, den 1. März 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L4889,64
Bekanntmachung.
Samstag, den 2. April 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Nikolaus Merkel Eheleuten
in Darmſtadt zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Flur
Nr.
qm
IV 784/1000 335 Hofreite Kiesſtraße
(Beckſtraße 78),
IV 78410
157 Grabgarten daſ.,
1000
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße Nr. 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Die Genehmigung der Verſteigerung
wird auch dann erfolgen, falls ein der
Schätzung entſprechendes Gebot nicht
ein=
gelegt wird und andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen.
Darmſtadt, den 28. Februar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen.)
(L4860,64
Frantz.
rau
honig
Blau
10
grau
honig
Dlau
Diese 3 Hauptfarben in schön dessinierten Stoffen gestreift und kariert, in I- oder IIreihiger
Facon mit langem Reversschnitt, größtenteils auf 2 oder 3 Knopf gearbeitet. Sehr langes
Sacco im Rücken tailliert mit Glocke und Schlitz sind die besonderen Merkmale dieser Saison,
die dem Kleidungsstück ein vornehmes, geschmackvolles Aussehen geben
Anzüge Ulster Paletots Pelerinen Hosen Westen
in allen Farben, in allen Facons, in allen Grössen, in allen Preislagen
Das Neueste in
Jünglings-Bekleidung
Konfirmanden-Anzüge
Mk. 10, 12, 15, 18, 20, 24—48
Das Vornehmste in
Knaben-Anzügen
G
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Telefon 342 Henry
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Ludwigstraße
1 Telefon 342
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Besichtigung ohne Kaufzwang. Schwarz-weibe Rabattmarken. Auswahlsendung bereitwilligst.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 30. März 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Privatier Jakob Krämer I.
Eheleuten zu Eberſtadt zugeſchriebenen, in
der Gemarkung Beſſungen gelegenen
Lie=
genſchaften;
qm
Nr.
Flur
363¾/10 358 Hofreite Weinberg=
I
ſtraße,
I 363¾0 29 Grabgarten daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Wittmann=
ſtraße 1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, den 12. Februar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
(L3825,63
Frantz.
Bekanntmachung.
Montag, den 11. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Joſeph Kaufmann Eheleuten
dahier zuſtehende Hofreite:
Flur
Nr. qm
IV 456¾/10 104 Schloßgartenſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K25/10
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Darmſtadt, den 25. Februar 1910.
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Darmſtadt, den 5. März 1910.
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nommen werden. Die Ueberweiſung des
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Forſtwartaſpi=
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(5043
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Darmſtadt, 4. März 1910.
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Württemberger v. 1907 101,75
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Griechen v. 1887 . . 48,30
3¾ Italiener Rente . . . 105,30
4½ Oeſterr. Silberrente . 99,40
4 do. Goldrente . . 100,20
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4 do.
v. 1890 . . 95,00
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v. 1905 . . —
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4 Ruſſen v. 1902 . . . . 91,40
do. v. 1905 . . . . 100,25
3
3½ Schweden . . . . . .
-
4 Serbier amort. v. 1895
Türk. Admin. v. 1903 88,40
4 do. unifiz. v. 1903 94,90
4 Ungar. Goldrente . . 95,80
4 do. Staatsrente . 93,60
5 Argentinier . . . . . . 101,00
91,90
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4½ Chile Gold=Anleihe . 94,30
Chineſ. Staatsanleihe 103,00
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do.
3½
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do.
-
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do.
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do.
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-
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Darmſtädter Bank . . 137,60
Deutſche Bank . . . . 257,30
4 Deutſche Vereinsbank 128,50
Diskonto=Geſellſchaft . 196,90
4 Dresdner Bank . . . . 166,70
4 Mitteldeut. Kreditbk 120,60
Nationalbk. f. Deutſchl. 128,40
4 Pfälzer Bank . . . . . 101,40
146,20
4 Reichsbank . . . .
Rhein, Kredit=Bank . 137,00
4 Wiener Bank=Verein 141,20
Pfandbriefe.
Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,50
92,80
3½ do. S. 19. . . .
4 Frkſ. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
4 Hamb.=Hypoth.=Bank 101,00
3½
91,50
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
92,60
do.
3½
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
3½
do.
92,00
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,20
do. (unk. 1914) 91,60
3½
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,40
3½
do,
93,80
InProz.
Zf.
Städte=
Obligationen
Darmſtadt . . . . . . 100,80
do.
3½
Frankfurt . . . . . ₰ . 101,10
3½ do.
95,80
Gießen, . . . . . .. . 101,00
3½
do.
4 Heidelberg . . . . . . 100,50
3½ do.
Karlsruhe . . . . . . 101,20
½. do.
92,00
4 Magdeburg . . . . . . —
3½
do.
4 Mainz . . . . . . . . 100,10
3½ do.
4 Mannheim . . . . . . —
do.
91,90
4 München . . . . . . . 101,80
3½ Nauheim
92,00
4 Nürnberg . . . . . . . 101,70
3½ do.
-
4
Offenbach . . . . . . . —
3½ do.
93,00
4 Wiesbaden . . . . . . 102,45
3½ do.
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Pfand=
briefe.
137,50
Oeſterr. 1860er Loſe 174,50
Oldenburger . . . . . 125,80
2½ Raab=Grazer fl. 150 114,40
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Engliſche Noten . . . . . 2 42
Franzöſiſche Noten . . . . 81,25
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Italieniſche Noten . . . . 880
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
Seite 21.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Nachts in der Philharmonie. — Eine eigenartige
Ver=
ſammlung. — Merkwürdiges Intereſſe. — Andere
Probleme. — Ethüllung und Befremdung. — Wo
ſteckt unſer Moliére? —
Die Deutſch=Amerikaniſche
Ausſtellung. — Eine Pariſer Antwort. — Die
Jahr=
hundertfeier unſerer Univerſität. — Ein vorzeitiger
Aprilſcherz. — Aus dem Theaterleben.
„Wenn auch nicht alle aus wirklichem Intereſſe
an der Sache gekommen ſind, die ich hier verſammelt
ſehe, es ſchadet nichts, ſie werden die Stunden nicht als
unnütze betrachten und werden vielleicht mit anderer
Meinung den Saal verlaſſen, als wie ſie ihn betreten”
mitt ſcharfer Stimme ſagte es ein halbes Stündchen
vor Mitternacht die kleine, ſchwächliche Rednerin im
ſchwarzen Kleide, mit dem ſchmalen, blaſſen,
energie=
erfüllten Geſicht, ihre Worte mit geſtikulierenden
Handbewegungen begleitend. Nein, ſie alle ſind
wirk=
lich nicht aus Intereſſe an der Sache erſchienen, die in
der Nacht vom Dienstag auf Mättwoch den großen
Saal der Philharmonie bis zum letzten Eckchen
füllten, unten Stuhl an Stuhl im engen Gequetſch,
ebenſo in den Parterre=Logen wie in jenen der
Ga=
lerie, ihrer mehr denn zweitauſend Beſucher und
Be=
ſucherinnen, Kopf an Kopf. Und welche Köpfe
dar=
unter! Allerliebſte Mädels, dieſe noch keck und
ver=
ſchmitzt in die Welt ſchauend, andere bereits etwas
müd und elegiſch, wieder andere ſpöttiſch und kritiſch
oder auch ſtolz und ſiegesſicher. Die Kecken und
Ver=
ſchmitzten ſitzen unten und laſſen ſich das helle Bier
ſchmecken, ſie haben von den Wuſchehaaren die Hüte
abgenommen und die billigen Jacketts über die
Stuhl=
lehnen gehängt, die Stolzen und Siegesſicheren
thro=
nen in den oberen Logen, die Federn der Rieſenhüte
wippen hin und her und über dem ſchicken
Promena=
denkoſtüm glitzert es am Hals von koſtbarem
Ge=
ſchmeide. Und dazwiſchen die bekannten Erſcheinungen
von allerhand anderen Frauen und Mädchen, die
man unzählige Male in unzähligen
Theatervorſtell=
ungen, Konzerken, Baſaren geſehen, die einen mit
ge=
ſuchter Einfachheit, ihre Nachbarinnen mit
geſchmack=
loſem Protzentum gekleidet, ſich laut von allerhand
Klatſchgeſchichten unterhaltend, als ob ſie in der Elek=
Die männlichen Beſucher ebenſo
triſchen ſäßen.
verſchiedenartig in Ausſehen und Kleidung. Junge
Leute mit bartloſen Geſichtern, die oſt ein
merkwür=
diges Mienenſpiel entfalten, ohne daß dazu
Veran=
laſſung vorliegt, im Plaudern einzelne Silben, zumal
die mit einem r, nachdrücklich betonend, dabei
Zigaret=
ten paffend, die ob ihres „Duftes” mit zehnfacher
Steuer belegt werden müßten, behäbige Gentlemen in
modernen Gewandungen von der Börſe und aus
Fi=
nanzkreiſen, von Geſchäften ſich erzählend und
aller=
hand Kuliſſendingen, dabei behaglich ihre Havannahs
ſchmauchend und ihre Stimmen durchaus nicht dämpfend
ſelbſt bei recht heiklen Anekdoten, unternehmungsluſtige
Juriſten und Mediziner, Snobs mit eingeklemmtem
Monokle und in tadelloſem Frack, Offiziere in leicht
erkennbarem Zivil und hier und da ein paar ergraute
Komödianten, den beträchtlich von Wind und Wetter
mitgenommenen Kaiſermantel um die Schulter
ge=
hängt und den Schlapphut unter den Arm gedrückt.
Soziale Probleme ſpielen gegenwärtig nicht nur
bei unſeren Schauſpielerinnen eine Rolle, auch in
an=
deren Frauenkreiſen wird lebhaft mit ihnen
herum=
gemanſcht. Allerhand wenig erbauliche Sachen kamen
ja gelegentlich der Erörterungen über Vorgänge
in=
nerhalb des Bundes für Mutterſchutz ans
Tageslicht und erregten in beſtimmten Kreiſen das
größte Befremden. Ei, ei, ſieh, ſieh, das fromme
g=
lenchen — wir meinen natürlich das von Wilhelm
Buſch — gibt noch immer zum Lachen Veranlaſſung.
Ach, und einmal ſo recht herzhaft lachen, wie wohl tut
das! In unſeren Theatern wird ja nicht mehr dafür
geſorgt und nach einem deutſchen Moliére gucken wir
ſchon lange vergeblich aus! An ſehr geeigneten Stoffen
für ſatiriſche Komödien würde es ihm bei uns
wahr=
lich nicht fehlen und er könnte mal die weiblichen
Tartüffes in den Mittelpunkt eines Stückes ſtellen.
Nach Vorbildern hätte er nicht langf zu ſuchen, die
findet er hier in mehr wie genügender Zahl, er brauchte
nur den Schleier verſchiedener ſozialer und
geſell=
ſchaftlicher Maskeraden zu lüften, o jeh, der Wiſſende
macht ſchnell Gedankenſtrich und Punktum —.
Zum Gedankenſtrich, wenn auch vorläufig nicht
zum Punktum, fordern allerhand Begebenheiten auf,
die hier an verſchiedenen Stellen rechte
Ueberraſch=
ungen hervorgerufen haben. So die von New=York
aus angeregte plötzliche Verſchiebung der Deutſch=
Amerikaniſchen Ausſtellung aufs nächſte
Jahr, nachdem vielſeitige Vorbereitungen getroffen
waren, die Ausſtellung hier im Sommer in den Hallen
am Zoo ſtattfinden zu laſſen. Das Ganze ſcheint ein
Sturm im Waſſerglaſe zu ſein und verdient kaum
ernſtere Beachtung, denn dem übrigens privaten
Un=
ternehmen maß man keinerlei wirtſchaftliche oder
poli=
tiſche Bedeutung bei. Daß man in vielen
kaufmänni=
ſchen und induſtriellen Kreiſen den Wunſch hegt, ein
weiteres Vordringen amerikaniſcher Waren, die mit
lebhaftem Tamtam angekündigt und deshalb mehr
ge=
kauft werden, als gleichwertige oder vielleicht beſſere
deutſche Erzeugniſſe, nicht noch von oben herab
begün=
ſtigt zu ſehen, iſt ja erklärlich. Uebrigens darf man
nicht jene Ausſtellung mit der Amerikaniſchen Kunſt=
Ausſtellung verwechſeln, die Ende März in den jetzt
die herrlichen franzöſiſchen Kunſtwerke bergenden
Räume unſerer Königlichen Akademie der Künſte
er=
öffnet werden ſöll.
Peinlicher empfindet man hier die Abſage des
Inſtitut de France zu den auf den Herbſt
ange=
ſetzten Jahrhundert=Feierlichkeiten
un=
erer Univerſität. Gewiß, letztere wurde
be=
gründet, als Preußen durch Napoleon die tiefſten
De=
mütigungen erfahren hatte, ſie ward ins Leben
ge=
rufen, um dem Volksgeiſt und beſonders der
ſtudie=
renden Jugend Begeiſterung einzuhauchen für hehre
vaterländiſche Ideen, in der Abſicht, die fremden Ketten
abzuſchütteln und die Heimat frei zu machen von
läh=
mendem Druck, und das Gedenken daran läßt ſich nicht
hinwegtuſchen, auch nicht in den zu haltenden Reden.
Aber es iſt ja als ſelbſtverſtändlich anzunehmen, daß
dies mit Takt und Würde geſchieht, ohne Verletzung
anderer nationaler Empfindungen. Na, zur Liebe und
Freundſchaft kann man keinen zwingen, und wer nicht
kommen will, bleibt eben fort, aber der Vorfall zeigt
doch, daß wir uns nicht gar ſo großen Illuſionen
hin=
geben ſollen mit der viel zu viel öffentlich erörterten
deutſch=franzöſiſchen Annäherung — das iſt ein gar
zartes Blümlein, welches ganz im Stillen gehegt und
gepflegt werden muß, ſoll es überhaupt gedeihen!
Zu gleicher Zeit ſorgte übrigens Paris bei uns
für Erheiterung durch die „Entdeckung” des
franzöſi=
ſchen Generalinſpekteurs der Schönen Künſte, daß die
im Beſitz unſeres Kaiſers befindlichen, gegenwärtig
die Prachtſtücke der Franzöſiſchen Kunſt=Ausſtellung
bildenden Watteaus: „Firmenſchild des
Kunſthändlers Gerſaint” nicht echt ſeien.
Wenn jener verehrte „Kunſtkenner” ſich einen Scherz
machen wollte, iſt dieſer ganz gut ausgetiftelt, aber der
1. April iſt ja noch nicht da! Hier lächelt man nur
über jene drollige Behauptung, die man kaum einer
fachmänniſchen Entgegnung wert halten dürfte;
Ge=
heimrat Bode hat aber ſicherlich herzlich gelacht und
geſagt: „wenn man dieſe Watteaus für Fälſchungen
hält, dann bin ich mit meiner Flora ſchöne raus!
Herr Wilhelm Schmidtbonn kann das von
ſeiner in den Kammerſpielen des Deutſchen Theaters
aufgeführten Tragikomödie: „Hilfe! Ein Kind iſt
vom Himmel gefallen!” nicht ſagen, ſtatt des
Herausrufs ward’s ein Hereinfall. Seine
Bezeich=
nung verdient allerdings das Stück, nur daß es komiſch
wirkt, wo es tragiſch ſein ſoll, und tragiſch, wo es
komiſch ſein will. Es wäre übrigens als Feſtgabe für
den oben erwähnten Bund für Mutterſchutz ſehr
an=
gebracht geweſen, der hätte ſich des unter ſo ſeltſamen
Umſtänden zur Welt gelangten Kindleins liebevoller
angenommen, als das Berliner Premiéren=Publikum
des Verfaſſers, dem man mit Spott quittierte für den
eigenartigen Abend. Quo vadis — wo geht der Weg
unſerer Dramatiker hin? Man kann’s den Bühnen
nicht verdenken, wenn ſie auf ältere Werke
zurück=
greifen. Ob’s aber gerad’ Meyerbeers „
Pro=
phet” ſein muß, den unſere Königliche Oper
auf den Spielplan geſetzt, iſt zweifelhaft. Denn trotz
allen großen Mühen um die Neueinſtudierung, trotz
einer trefflich abgerundeten künſtleriſchen wie
muſika=
liſchen Wiedergabe, trotz einem wundervollen ſzeniſchen
Rahmen mit den glänzendſten Bühnenbildern, wie
man ſie ſich fein durchdachter und geſchichtlich treu
ver=
wirklichter kaum denken kann, wird dieſer großen,
romantiſchen Oper kaum ein dauerndes Leben
beſchie=
den ſein, ſo freundlich auch die Aufnahme war
ge=
legentlich des Theater paré.
Literariſches.
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„Das geheimnisvolle Tibet”,
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früchte aus dem geiſtlichen Reiche des Dalai Lama von
Hans Leder, mit vielen Abbildungen (Leipzig, Th.
Griebens Verlag, L. Fernau. 2,20 Mk.). Zur Zeit, da
durch die zweite Flucht des Dalai Lama das
Wunder=
land Tibet wieder im Vordergrund des Intereſſes
ſteht, dürfte dieſes Buch jedem willkommen ſein, der
ſich über jenes mit geheimnisvollem Zauber
umwo=
bene Reich mit ſeinen merkwürdigen, oft abſtrakten
Religions= und Volksbräuchen orientieren will. Der
Autor ſchildert aus eigenen Anſchauungen nur
Selbſt=
erlebtes in feſſelnder ſachlicher Form und zwar aus
allen Gebieten das Wiſſenswerte.
C„Aus großer Zeit” vaterländiſches
Feſt=
ſpiel in 8 Aufzügen nebſt einem Vor= und
Zwiſchen=
ſpiel aus der Zeit 1806—1813. Nach H. Freytags „
Bil=
der aus der deutſchen Vergangenheit” für die Bühne
bearbeitet von O. F. (Otto Wiegands Verlag m. b. H.,
Leipzig, geh. 3 Mk., kart. 4,50 Mk., geb. 6 Mk.). Ein
merkwürdiges Buch, das der Anonymus hier
erſchei=
nen läßt, aber ein gutes. Eigentlich ſind es zwei
Bücher, denn in einem 105 Seiten ſtarken Vorwort
mit einer „Anſprache des Dichters an ſeine Leſer” legt
der Autor Anſchauungen nieder, die jeder leſen ſollte,
der ſich, wie der Unbekannte es mit Stolz tut, ein
„Deutſcher” nennt. Um das Feſtſpiel ſelbſt wäre es ſchade,
weun des Verfaſſers Befürchtung zuträfe, daß es nicht
aufgeführt würde. Es könnte wohl bühnenwirkſam ſein,
und an guten vaterländiſchen Feſtſpielen iſt unſere
Literatur nicht ſehr reich. Die Ereigniſſe der großen
Zeit, die in dem Siege bei Leipzig ausklingen, ſind in
ſchöner Sprache packend und erhebend geſchildert.
Der Fiſcher mit dem großen Dorſch
auf dem Rücken
iſt das Garantiezeichen für die echte
Scotts Emulſion,
und nur dieſe iſt nach dem Scottſchen
Ver=
fahren hergeſtellt. Da es aber viele mehr
oder weniger minderwertige
Nachahmungen gibt, deren
A
Verpackung der echten Scotts
Emulſion täuſchend ähnlich
nachgemacht wird, ſo achte
man beim Einkauf genau auf
unſere Fiſcher=Schutzmarke
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dieſer
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Bekanhmachune
Die am 28. Februar 1910 in der Schloßbierhalle ſehr ſtark beſuchte öffentliche
Schuhmachermeiſter=Verſammlung hat einſtimmig den Beſchluß gefaßt, dem ſehr
verehr=
lichen Publikum von Darmſtadt mitzuteilen, daß die Schuhmachermeiſter gezwungen
ſind, infolge fortgeſetzter Preisſteigerung aller Rohmaterialien und Bedarfsartikel, ihre
Preiſe für fertige Arbeit bis zu 10 Prozent zu erhöhen. Des weiteren ſehen wir uns
veranlaßt, die bei Neubeſohlung von Schuhwerk ſich etwa ergebenden Nebenarbeiten
nach Zeitaufwand zu berechnen.
Unſere Mitglieder verpflichten ſich, bei Verarbeitung von nur erſtklaſſigem Material
das Beſte zu liefern, ſowie bei Reparaturen von Schuhwerk ſeine urſprüngliche Faſſon
und Paßform zu erhalten.
Darmſtadt, den 1. März 1910.
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Seite 28.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 54.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, nen 5. März 1910.
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Seite 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
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48. Sitzung.
St. Darmſtadt, 4. März.
Am Regierungstiſche: Staatsminiſter Ewald
Exz., Finanzminiſter Braun Exz., die Geheimeräte
Wilbrand, Frhr. v. Biegeleben und Dr.
Becker, Miniſterialrat Süffert.
Vizepräſident Korell eröffnet die Sitzung um
9¼ Uhr. Das Haus tritt alsbald in die
Tagesord=
nung ein und beginnt die
Spezialberatung des Etats.
Die erſte Hauptabteilung, Reſte aus
frühe=
ren Jahren, wird mit 307853 Mark in Einnahme
und 507782 Mark in Ausgabe debattelos genehmigt.
Zur zweiten Hauptabteilung, Domänen des
Großh. Hauſes, wird der Titel Kameraldomänen
mit 1210760 Mark in Einnahme genehmigt.
Zum Kapitel „Forſtdomänen” hält Abg.
Weber (auf der Tribüne ſchlecht verſtändlich) in der
Generaldebatte eine lange Rede. Er gibt einen
Rückblick auf die Ausſchußſitzungen, beſonders des
Finanzausſchuſſes, der unter den ſchwierigſten
Ver=
hältniſſen arbeiten mußte und dabei von der Preſſe
als „Minenleger und Bombenwerfer” fortgeſetzt
be=
unruhigt wurde. Zur Sache ſelbſt iſt zu bemerken,
daß für 1910 433000 Fm. Holz, d. h. 8864 Fm. weniger
zum Einſchlag vorgeſehen ſind.
In der Einnahme
macht das ein Weniger von 80000 Mark. Der
Aus=
ſchuß iſt aber entgegen der Regierung der Anſicht, daß
man den Erlös noch nicht überſehen kann und ſchlägt
vor, 50000 Mark mehr einzuſetzen. Die Frage der
Vermehrung der Oberförſterſtellen müſſe genaueſtens
geprüft werden. Zweifellos bringe eine durchgreifende
Forſtwirtſchaft erhöhte Einnahmen und es ſei hier
noch zu prüfen, ob die Reorganiſation nicht ſchade, ſtatt
zu nutzen.
Abg. Uebel (ebenfalls ſchwer verſtändlich) iſt
erfreut darüber, daß der Abg. Weber den Mut hat,
ſeinen Vorgeſetzten gegenüber die Schäden in der
Ver=
waltung ſo freimütig zu kritiſieren. Früher ſei man
in der Bewilligung neuer Oberförſterſtellen über die
Forderungen der Regierung hinausgegagen. Redner
beſpricht eingehend die Denkſchrift der
Forſtverwal=
tung, die viele Zahlen enthalte, die die Vorteile der
Stellenvermehrung dartun ſollen. Doch beweiſen die
Zahlen nicht alles und man könne ſehr wohl auch zu
anderen Ergebniſſen kommen. Redner ſpricht ſich im
weiteren gegen die Vermehrung der
Oberförſter=
ſtellen aus.
Abg. Dr. Heidenreich beſpricht die Kalamität
der Gemeinden, die ſich Schälwaldungen angelegt
haben und nun nach Lage des Marktes Verluſte
er=
leiden. Z. B. im Odenwald ſei das der Fall, wo die
Gemeinden ohnehin ſchwer belaſtet ſind. Es ſei daher
ungerecht, dieſe Gemeinden noch mehr zu belaſten zu
Gunſten des Staatshaushaltes, wie es durch den
Aus=
ſchußantrag geſchieht, der die Beiträge der Gemeinden
zu den Beſoldungen des Forſtperſonals um 50 Pfg.
erhöhen will. Redner beantragt einen Zuſatz dahin,
daß alle Gemeinden, die gezwungen ſind, ihre
Schäl=
waldungen in Hochwaldungen umzuwandeln, von der
Erhöhung der Beiträge ausgenommen werden.
Abg. Noack tritt ebenfalls für die Verminderung
der Oberförſterſtellen ein. Z. B. habe die Oberförſterei
Darmſtadt drei Oberförſter. Wenn dieſe Waldungen
etwa einem Standesherren gehörten, würde der ſich
kaum den Luxus von drei Oberförſtern geſtatten. (Sehr
wahr!) Auch ſollte man die Kompetenzen der
Ober=
förſter erhöhen. Daß z. B., wenn ein Oberförſter für
15 Mark Holz abgeben ſoll, erſt die Genehmigung des
Miniſteriums eingeholt werden muß, ſei doch unnötig.
Die Einnahmen für geſchlagenes Holz ſtehen in keinem
Verhältnis zu der Erhöhung der Holzbauerlöhne.
Man mußte die erhöhten Löhne doch bei der
Preis=
ſtellung mitbeſtimmend ſein laſſen. Geſpart könnte
noch werden bei den zahlloſen Schildern, die fortgeſetzt
an „berühmten” Bäumen angebracht werden. Das
gehöre auch zu den Kleinigkeiten, aber wenn man am
Schreibpapier ſparen wolle, könne es auch hier
ge=
ſchehen.
Abg. Orb kritiſiert die Ausführungen der
Vor=
redner und tritt in längeren Ausführungen für
Beſſerſtellung der Forſtwarte ein, deren Einkommen
in keinem Verhältnis zu denen der Oberförſter ſtehen.
Finanzminiſter Braun Exz.: Der Zuſatzantr
Heidenreich ſei ihm ſympathiſch, zumal die davon !
ſtroffenen Gemeinden zu den ärmſten des Landes
hören. Uebrigens ſchließe der Abſ. 3 des Ausſchu
antrages nicht aus, daß einzelne Gemeinden von d
Erhöhung ausgenommen werden. Dem Ausſch
käme es in erſter Linie auf die Beſchaffung der 500
Mark an. Andere Gemeinden, die ſchon jetzt nu.
bringende Hochwaldungen haben, könnten gut me
herangezogen werden. Redner ſchlägt daher vor, e
Regierung es zu überlaſſen, die Gebührenerhebu
auf die Gemeinden nach Maßgabe der Rentabilit
und Größe ihrer Waldungen zu verteilen. —
heimerat Wilbrand meint, dieſer Vorſchlag é
Exzellenz entſpreche durchaus der beſtehenden Geſe
gebung. Seine weiteren Ausführungen ſind auf d
Tribüne nicht zu verſtehen.
Abg. Korell polemiſiert gegen die Abgg. O
und Dr. Heidenreich. — Abg. Molthan tritt
Verminderung der Oberförſterſtellen ein. Der Vr
ſchlag, einen Unterſchied in der Belaſtung der 6
meinden nach deren Leiſtungsfähigkeit zu machen,
ihm ſehr ſympathiſch. Jedenfalls könne man auf
50000 Mark nicht verzichten, weil keine
Möglichk=
vorliegt, dieſen Betrag andersher zu erhalten. — Al
Raab ſpricht ſich gegen dieſe neue Belaſtung der 6
meinden aus und beantragt, die 50000 Mark abz
lehnen. Der Erſatz dafür könne leicht geſchaffen wi
den durch Erhöhung der Vermögensſteuer.
Der Ausſchußantrag lautet: 1. in Kap.
als Geſamtbetrag 6 169734 Mark in Einnahme
ſtellen; 2. die Regierung zu erſuchen, inſoweit i
Vorrats= und Preisverhältniſſe es geſtatten, in d
nächſten drei Jahren zur Ueberwindung der ſchwi
rigen Finanzlage Mehrfällungen in den Dom
nialwaldungen vorzunehmen. — 3. Durch Erhöhur
der Beiträge der Gemeinden zu den Beſt
dungen des Forſtperſonals um zirka 50 Pfg. p
Hektar den Betrag unter Tit. 1, Ziff. 6 mit 2321
Mark (50000 Mark mehr) in Einnahme zu ſtelle
Der Antrag wird unter 3 dahin geändert, daß d
50000 Mark beſchafft werden unter Schonung b
dürftiger Gemeinden und unter Berückſich
gung des Ertrages der Gemeindewaldungen. E:
Braun erklärt das Einverſtändnis der Regieru
mit dieſer Aenderung. — Geheimerat Wilbrar
möchte den Streit darüber, wer an der Vermehru:
der Oberförſterſtellen ſchuld ſei, dahin ſchlichten, d
er alle Schuld auf ſich nehme. Er verteidigt dann d
längeren die Gründe, die ſeinerzeit für die Verme
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Nummer 54.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
rung maßgebend waren. Die Organiſation der
Forſt=
behörden Heſſens unterſcheide ſich von der aller anderen
Staaten daburch, daß man ſich auf den Standpunkt ſtelle,
dem Manne, der für alles verantwortlich iſt, auch ein
Gebiet zuzuteilen, das er allein überſehen kann.
Darum habe man die Oberförſterſtellen vermehrt.
Heſſen habe darum aber nur 25 Prozent akademiſcher
Forſtgehilfen gegenüber bis zu 84 Prozent in anderen
Staaten. Das ſei der Unterſchied. Redner ſteht auch
jetzt noch auf dem Standpunkte, daß die Vermehrung
der Oberförſtereien dem Lande nicht von Nachteil war.
Abg. Lutz verbreitet ſich über allgemeine Fragen
und beklagt, daß der fiskaliſche Beſitz zu den
Ge=
meindelaſten nichts beitrage.
Nach der Pauſe teilt der Präſident mit, daß der
Beſchluß, Organiſationsfragen nicht zu
er=
örtern, durchgeführt werden ſoll. Der vorliegende
An=
trag Haas, Dr. Oſann u. Gen. über dieſen Gegenſtand
ſoll einer beſonderen Kommiſſion überwieſen werden,
die demnächſt gebildet wird und die in weiteſtem
Um=
fange Gutachten entgegennehmen ſoll. Die nächſte
Sitzung des Plenums ſoll am Montag ſtattfinden.
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag nächſter Woche
ſollen Vor= und Nachmittagsſitzungen
ſtatt=
finden. — Abg. Dr. Oſann bittet, auch die Frage der
Gehaltserhöhung der Beamten nicht in die Debatte zu
ziehen, da im Ausſchuß ſchon entſchieden ſei, daß für
dieſes Jahr keine Gehaltserhöhung gewährt werden
könne.
Abg. Hauck bittet, die Schwierigkeiten zu
er=
wägen, die der Berechnung der Rentabilität der
ein=
zelnen Waldungen entgegenſtehen und der gerechten
Verteilung der Laſten. — Zur Generaldebatte ſprachen
dann noch die Abgg. Pennrich und Dr. Weber.
Geheimeraſt Wilbrand erwidert dann auf
einige Ausführungen des Vorredners.
Abg. Ulrich verwahrt ſich gegen den Vorwurf
der Gefühlsbrutalität, den ihm Abg. Weber gemacht
hatte.
Abg. Uebel verwahrt ſich gegen die Auffaſſung,
als wenn er gegen die Anſtellung von akademiſchen
Forſtbeamten überhaupt wäre.
Abg. Weber ſpricht dann noch als Berichterſtatter.
Der Ausſchußantrag wird in Abſ. 1 und 2
ein=
ſtimmig angenommen und Abſ. 3 (nach dem Vorſchlage
des Abg. Heidenreich abgeändert) mit großer Mehrheit.
Die Zivilliſte des Großherzogs (1265000
Mark) und der Beitrag der Staatskaſſe an die
Großh. Kabinettskaſſe zur Beſtreitung der
Ordenskoſten (5142,86 Mark) werden mit allen gegen
die Stimmen der Sozialdemokraten bewilligt.
Der Titel 3 (Hofbauweſen) wird mit 55350
Mark für laufende Unterhaltung, Titel 4 (
Domanial=
bauweſen mit 187890 Mark und Titel 5 (Koſten der
Erhebung, Beitreibung und Verrechnung der
Doma=
nialgefälle) mit 81350 Mark angenommen.
Zu Titel 6, Ziffer 1 (Oberförſter) liegen zwei
Anträge vor. Die Mehrheit beantragt: 1. in
Ausgabe 429599 Mark zu bewilligen; 2. ſieben
Ober=
förſterſtellen nur auf die Inhaber zu bewilligen; 3.
die Regierung zu erſuchen, in Verbindung mit den
übrigen Vorſchlagen zur Vereinfachung der
Staats=
verwaltung eine ſämtliche Verwaltungsobjekte
um=
faſſende Neuorganiſation der Forſtverwaltung
vorzu=
nehmen und den Landſtänden vorzulegen. Die
Min=
derheit beantragt, zwölf Oberförſterſtellen auf den
In=
haber zu bewilligen. Der Antrag der Mehrheit
wird angenommen.
Ziffer 2 (Forſtaſſiſtenten) wird nach dem Antrage
der Minderheit angenommen, wonach fünf
Aſſiſtenten=
ſtellen lediglich auf den Inhaber zu bewilligen ſind;
die Mehrheit hatte die Bewilligung der geforderten
26956 Mark beantragt. Die übrigen Ziffern dieſes
Titels werden in Uebereinſtimmung mit den
Aus=
ſchußanträgen angenommen.
Zu Kapitel 3 (Weinbaudomänen) liegt der
Aus=
ſchußantrag vor, die Einnahmen mit 171739 Mark und
die Ausgaben mit 161352,26 Mark zu bewilligen und
dem Antrag Beſt keine Folge zu geben. Das Plenum
ſtimmt dem zu, nachdem Abg. Beſt ſeinen Antrag, 400
Mark von den Tagegeldern zu ſtreichen, zurückgezogen
hatte.
Für Kapitel 5 (Holzmagazin in Darmſtadt) werden
die vom Ausſchuß beantragten 9287 Mark in
Ein=
nahmen und 7827 Mark in Ausgaben nach
unweſent=
licher Debatte bewilligt.
Kapitel 6 (Kapitalzinſen und Sonſtiges), für das
60 900 Mark Einnahmen und 35000 Mark Ausgaben
vorgeſehen ſind, wird bewilligt.
Es folgt die Beratung der dritten Hauptabteilung
(Staatsdomänen, Kapitel 7—10).
Zu Kapitel
(Kameral= und Forſtdomänen) und Antrag des Abg.
Beſt beantragt der Ausſchuß, die Einnahmen mit
272 456,06 Mark und die Ausgaben mit 144 285 Mark
zu bewilligen und dem Antrage Beſt keine Folge zu
geben. Abg. Beſt hatte Streichungen an der
Ausgabe=
ſumme beantragt. Das Plenum ſtimmt dem
Aus=
ſchußantrage zu.
Eine längere Debatte entſteht bei Kapitel 7a
Der
(Braunkohlenbergwerk „Ludwigshoffnung”).
Ausſchuß beantragt hierzu die Bewilligung der in
Ein=
nahme vorgeſehenen 235274 Mark und der Ausgabe
mit 218 318 Mark.
Seite 31.
Sehr intereſſante Aeußerungen enthält der
Aus=
ſchußbericht zu dieſem Kapitel; es heißt dort: „Die
Betriebsergebniſſe ſind ſehr
nieder=
drücken d. Es wurde dabei wiederum feſtgeſtellt
daß die Produktion der Preßſteine nicht mehr den
Wünſchen und Bedürfniſſen der Bevölkerung
ent=
ſpreche; es werden Briketts verlangt. Die Re
gierung ſtellt abermals feſt, daß eine Brikettfabrik
über 900000 Mark neues Anlagekapital erfordern
würde. Man müſſe deshalb ſehr ernſt prüfen, ob
ſich eine ſolche neue Anlage empfehle. Dieſe Prüfung
ſei auch jetzt noch nicht beendet. Die Regierung hat
insbeſondere Proben hinſichtlich der Verwendung des
Materials des Bergwerks zu Brikettzwecken
vorneh=
men laſſen. Anfänglich waren die Gutachten über die
Brauchbarkeit des Materials wenig hoffnungsvolb;
erſt in letzterer Zeit lauten die Gutachten etwas
beſſer, ſo daß weiter probiert wird. Sobald dieſe
Proben abgeſchloſſen ſein werden, will die Regierung
mit entſprechenden Vorſchlägen kommen. Ein
vorge=
legtes Probe=Brikett=Exemplar empfahl ſich äußerlich
gar nicht übel — ob aber die in den Handel
gebrachten Briketts brauchbar und ſomit
verkäuflich ſein werden, muß durch die Proben
feſtge=
ſtellt werden. Auch die Errichtung einer elektriſchen
Zentrale für die ganze Umgegend im Gebiet des
Braunkohlenlagers wurde wieder erörtert. Irgend
welche Hoffnungen darauf kann man nicht hegen.”
Abg. Breidenbach bemerkt, es lagerten bei dem
Bergwerk noch 4 Millionen unverkaufter Preßſteine.
Mit dem Neubau einer Brikettfabrik müſſe man wegen
der Konkurrenz ſehr vorſichtig ſein; vielleicht könne
man eine elektriſche Zentrale für die dortige Gegend
errichten.
Abg. Molthan möchte am liebſten, daß die
Grube vexkauft werde; ein Elektrizitätswerk habe
wegen der Konkurrenz der kommunalen Werke keine
Ausſicht auf Rentabilität.
Abg. Noack legt den Gedanken einer Verpachtung
der Grube nahe.
Geheimerat Wilbrand erwidert, dieſer Plan
ſei früher einmal zurückgewieſen worden, die
Regie=
rung werde bald einen Plan über dieſe
Angelegen=
heit veröffentlichen.
Es ſprechen dann noch dke Abgg. Bähr, Ulrich,
Hauck, Weber, Damm und Breidenbach, worauf der
Ausſchußantrag angenommen wird.
Die Beratung wird hierauf abgebrochen (2¼ Uhr)
und die nächſte Sitzung auf Montag 10 Uhr
anbe=
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Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
Nummer 54,
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2
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Turnhalle Woogsplatz(Grosser Festsaal)
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Wochentags 5 Uhr.
Sonntags 4 Uhr.
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(4526a
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Baron Muckl jr.
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Sonntag, den 6. März
(*5421
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Anfang 4 Uhr.
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Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
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O2
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4987
Ololololo)oſOſolClOſOlolOlOlOlolollolonOllonOſOlOlOlOlClOlOlOlOlOlollolololole
Odenwaldklub, Orisgrußpe Da
M
Wie.Ausfug
Sonntag, 6. März 1910
Mümling-Grumbach — Brensbach
Gross-Bieberau — Nieder-Ramstadt.
Abfahrt: 6 Uhr 50 Hptbhf., 6 Uhr 58 Roſenhöhe.
Marſchzeit: 6 Stunden.
Führer: die Herren E. Scholtz und R. Klump.
Der Vorstand.
4857)
Hauptuerſammlung
1
Eadwigslohe.
Sonntag, den 6. März 1910
25
E
6
B8
2a
der Kapelle des Leibgarde=Regiments
(größerer Teil derſelben)
unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
Aus dem Programm: Ouvertüre z. „Egmont” v. L. v. Beethoven. Fantaſie aus
„Das Heimchen am Herd” v. C. Goldmark (auf Wunſch). „Immortellenkranz au
Lortzings Grab” v. Roſenkranz. Ouvertüre zu „Wilhelm Tell” v. Roſſini. Violinkonzer
v. Beriot (Soliſt Herr Ludwig). Zwei Lieder: a) „Frühling‟, b) „Herbſt” v. H. Hauske
„La Joyeuſe‟, Intermezzo v. S. May, ꝛc.
Anfang 4 Uhr.
Eintritt 25 Pfg.
NB. Für Nichtkonzertbeſucher ſind die oberen Räume geöffnet.
(B502t
des Kaufmänniſchen Vereins weiblicher Angeſtellter.
Mittwoch, den 9. März, abends ½9 Uhr, im Vereinslokal
Karlſtraße 16.
Tagesordnung: Bericht des Vorſtandes, Rechnungsablage und Neuwahl des Vorſtandes.
Wir laden unſere Mitglieder hierzu freundlichſt ein.
(4924si
Der Vorstand.
Krauenverein der Zohannesgemeinde.
Dienstag, den 8. März, abends 8 Uhr im Gemeindehaus
Vortrag des Herrn Profeſſor D. Niebergall von Heidelberg
über: „Arbeit und Genuß”.
Eintritt für Mitglieder frei, für Nichtmitglieder 50 Pfg.
(4915
Der Vorſtand.
I
Sonntag, 6. März, abends 8 Uhr, im Kaiſerſaal:
Abendunterhaltung
bestehend in Konzert und Theater.
Reichhaltiges Programm.
Ortsgruppe Darmstadt der Freien Landeskirchlichen Vereinigung für das
Großh. Hessen einschl. des ehemaligen Darmstädter Protestantenvereins.
Drei Vorträge
8
des Herrn Professor Dr. W. Bousset
von der Universität Göttingen
über den Christusglauben
(5001
88
1. seine Entstehung, 2. seine geschichtliche Entfaltung,
3. seine Bedeutung für die Gegenwart,
Mittwoch, den 9., Samstag, den 12., Montag, den 14. März,
abends 8 Uhr im Saale des Musikvereins (Steinstraße 24).
Eintrittskarten zu Mk. 1.20 (für alle 3 Vorträge) und 50 Pfg. (für
einen einzelnen Vortrag) sind in A. Bergsträßers
Hofbuchhand-
lung und abends am Eingang des Saales zu haben.
Im Namen des Vorstandes:
Prof. Dr. A. E. Berger.
Eintritt 30 Pfg., eine Dame frei,
Zu zahlreichem Beſuche ladet ergebenſt ein
Der Vorstand.
(504
Katholken=Verein, Darmstadt
Sonntag, den 6. März 1910 kommt im Konkordia=Saal
Waldſtraße 33, das Schauſpiel
Ahdreas Hofer
zur Aufführung.
Beginn abends 8 Uhr.
Eintrittspreis 30 Pfg. à Perſon.
Karten im Vorverkauf ſind zu haben bei den Kirchendienern von St. Ludw
St. Eliſabeth und St. Martin, ſowie bei dem Hausmeiſter des Katholikenverein
Der Vorſtand.
Eintritt für Jedermann.
(4922)
Französischer Vortrag
für jedermann leicht verſtändlich mit zirka 100 prachtvollen Lichtbildern
Mittwoch, den 9. März, um 8½ Uhr abends
im Saalbau — Gartensaal
über:
1. Les sports modernes en France,
2. Voyage en Frauce
von Professor J. Berryer, Directeur du Cercle francais de Darmstadt.
Vorverkauf: Sperrſitz zu Mk. 2.— Parkett Mk. 1.50, Studenten und Schülerkarten
(gegen Legitimation) zu Mk. —.75 bei Schlapp, Hofbuchhandlung, Schulſtraße 5 und
Abendkasse: Sperrſitz zu Mk. 2.50,
im Verkehrsbureau, Ernſt=Ludwigsplatz.
(B5007
Parkett zu Mk. 2.00, Studenten= und Schülerkarten Mk. 1.—
* Verein der Rünstler u. Kunstfreunde
(e
sasaessse Wiesbaden. (E.U.) aasesaese
Montag den 11., Dienstag den 12., Mittwoch den 13.. Freitag den 15.
und Sonnabend den 16. April 1910, abends 7½ Uhr
(
werden im Saale des Civil-Casinos, Priedrichstrasse 32, zu Wiesbaden
8
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2
ℳ durch das KLINGLER-OUARTETT aufgeführt.
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durch die Buchhandlung von Moritz & Münzel, Wilhelmstrasse 52, Wiesbaden.
Bereitwillige Auskunft erteilt, wenn der Anfrage Rückporto beigefügt wird,
der Direktor des Vereins, Justizrat Dr. Pleischer, Wiesbaden, Oranienstrasse 13.
St=
Der Vorstand.
49350)
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Konzerthaus Kratsch, Konzessioniertes Vart
Sonntag, den 6. März Anfang 4 Uhr Eintritt frei.
unter Hitwirkung des Herrn J. Andre
(*2
Grosses Humoristisches Konzert sar. Volschunertst.
Nummer 54.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag,den 5. März 1910.
Seite 35
r
1
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Samstag Nachmittag
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Samstag Kapelle des Leibgarde=Inf.=Regts
Nr. 115, Leitung H. Hauske (B1023
Eintritt 25 Pfg.
10 Abonnementskarten zu Mk. 1.50
ſind zu haben im Verkehrsbureau und an
der Kaſſe.
Für Nichtkonzertbesucher sind
die oberen Räume reserviert.
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von Anzengruber.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdel=
Perſonen:
Graf Peter von Finſterberg Hr. Hacker
Lux, deſſen Revierjäger
Hr. Bohne
Hell, Pfarrer von Kirchfeld Hr. Baumeiſter
Brigitte, ſeine Haushälterin Fr. Scherbarth
Vetter, Pfarrer von St
Jakob in der Einöd
Hr. Lehrmann
Anna Birkmeier, ein Dirndl
aus St. Jakob . .
Frl. Gothe
Michl Berndorfer .
Hr. Speiſer
Thalmüller Loisl .
Hr. Schneider
Der Schulmeiſter von
Alt=
ötting .
Hr. Knispel
Der Wirt an der Wegſcheid Hr. Schwarze
Sein Weib
Frl. Wisthaler
Hannsl, beider Sohn
Hr. Kroczak
Der Wurzelſepp
. Hr. Wagner
. . . . Hr. Ungibauer
. . . . . . Hr. Waigand
. . . . . . Hr. Indorf
. . . . . . Hr. Klotz
Hr. Jungmand
Nach dem 1. und 2. Akte findet je eine
längere Pauſe ſtatt.
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Proſzeniumsloge 2.—
Mk., Fremdenloge
2.— Mk., Balkonloge 2 — Mk., 1. Rang
2.— Mk., Sperrſitz 1.50 Mk.
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Parterre, in der I. und II. Galerie, iſt
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Ende vor 10 Uhr,
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6 Uhr an.
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Sonntag, 6. März. 132. Ab.=Vorſtelt.
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Nürnberg.” Stolzing . Hr.
Kammer=
ſänger Henſel vom Kgl. Theater in
Wies=
baden, a. G. Große Preiſe. Anf. 5½ Uhr.
Montag, 7. März. 133. Ab.=Vorſtellung.
B34. „Die Nibelungen” (von Hebbel).
Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 8. März. 134. Ab.=Vorſtellung.
A 33. „Zar und Zimmermann.”
Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.
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Nur 3 Tage
gelangt wieder ein vollſtändig
neues Programm zur
Vor=
führung , in welchem durchweg
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Veit Pogner, Goldſchmied Hr. Stephani
Kunz Vogelgeſang,
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Sixtus Beckmeſſer,
Schreiber
Fritz Kothner, Bäcker
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Ulrich Eißlinger, A
krämer
Hr. H. Hacker
Hr. Klotz
Hr. Hoff
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Nachmittag-Vorstellung
Dungekürzt 1
I zur Darstellung.
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Herr Müller auf dem Ball
Stürmiſcher Lacherfolg
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(1. bis 6. Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe,
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(14. bis 20. Reihe) 3.20 Mk., Parterre (1. bis
(5. Reihe) 2.70 Mk., (6. bis 8. Reihe) 2.20 Mk.,
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Kartenverkauf von 11—1 Uhr und von
4½ Uhr an.
Anfang des zweiten Aufzuges 7½
Uhr.
Anfang des dritten Aufzuges 8½ Uhr.
Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Montag, 7. März. 133. Ab.=Vorſtellung
B 34. „Die Nibelungen” (v. Hebbel).
Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 8. März. 134. Ab.=Vorſtellung.
A 33. „Zar und Zimmermann”.
Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.,
Mittwoch, 9. März. 135. Ab.=Vorſtell.
D 34. „Das Konzert‟. Große Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Programm
zu dem am Samstag, den 5. März
von 12—1 Uhr vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle des Großh.
Artillerie=Korps (Feld=Art.=Regts. Nr. 25).
1. On Duty=Marſch von Roſey. 2.
Fan=
taſie aus „Die Hugenotten” von Meyerbeer.
3. Berſaglieri=Marſch von E. de Capua.
4. Polniſches Lied von Burow. 5. „Lola‟,
Italieniſche Serenade von Friedemann.
6. „Hurra Boys”, Marſch von Lacalle.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 10. März. 136. Ab.=Vorſt.
B 35. „Martha”. Kl. Pr. Anf. 7 Uhr.
Die Erhebung der 4. Rate des
Abonnementsgeldes für die Spielzeit 1909/10
findet Montag, den 7. bis Mittwoch, den
9. März 1910, nachmittags von 3 bis
Zahlſtelle: Veſtibüle im
5 Uhr, ſtatt.
Hoftheater. — Die Abonnenten werden
freundlichſt gebeten, die erhaltenen Zettel
bei der Zahlung zur Quittierung vorlegen
zu wollen.
Seite 36.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910.
Nummer 54.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
8—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 27. Febr.; dem Schloſſer Karl
Stahl, Liebfrauenſtr. 39, ein S. Karl Walter. Am
25.: dem Gaſtwirt und Kaufmann Heinrich Avanzini,
Feldbergſtr. 17, eine T. Tila Zelinda. Am 26.: dem
Ofenſetzer Auguſt Goretzka, Mathildenplatz 4, eine
T. Wilma Katharina. Am 27.: dem Kaufmann Rudolf
Ihrig, Hobrechtſtr. 1, eine T. Am 26.: dem
Haus=
diener Jakob Bender, Arheilgerſtr. 14, eine T. Dem
Eiſendreher Ernſt Haun, Eliſabethenſtr. 45, eine T.
Klara. Am 2. März: dem Taglöhner Wilhelm Ihrig,
Rundeturmſtr. 13, eine T. Eva Katharine. Am 1.:
dem Dekorationsmaler Wilhelm Hofmann,
Alexan=
derſtr. 25, ein S. Richard Wilhelm. Dem Eiſenbahn=
Gütervorſteher Heinrich Roth, Gutenbergſtr. 36, eine
T. Hedwig Gertrud Luiſe. Am 2.: dem Fabrikarbeiter
Adam Meder, Eckhardtſtr. 2, ein S. Franz Joſeph.
Dem Eiſenbahnſchloſſer Chriſtian Holler, Dornheimer
Weg 2, ein S. Peter Joſeph. Am 3.: dem Kunſtſchloſſer
Edmund Schulz, Schulſtr. 3, eine T. Eliſe Babette.
Anfgebotene. Am 1. März: Sergeant Louis
Kim=
mel dahier mit Maria Chriſt, in der Steinmühle
bei Bieber, Gemarkung Fellingshauſen. Diplom=
In=
genieur Alfred Lowitſch in Zeitz mit Helena
For=
ſter, Rhönring 105 Geſchäftsführer Max Richard
o Böhme, Liebigſtr. 48, mit Elſa Martha Friedrich,
Neuhauſen. Metzger Peter Allmann, Unter=Moſſau,
mit Dienſtmagd Eliſabetha Walther, ebendaſelbſt.
Fabrikarbeiter Philipp Schlappner, Lampertheim,
mit Näherin Magdalene Schall, ebendaſelbſt. Schmied
Martin Barth, Mainz=Kaſtel, mit Luiſe Klara
Schworm, ebendaſelbſt. Landwirt Herm. Müller I.,
Viernheim, mit Fabrikarbeiterin Katharina Nägel,
ebendaſelbſt. Metzger Joſeph Pauli, hier, mit
Sophie Eppſtein, Mühringen, Oberamt Horb.
Tag=
löhner Wilh. Winnewißer, Bickenbach, mit
Fabrik=
arbeiterin Barbara Baumunk, ebendaſelbſt.
Zu=
ſchläger Adam Adelberger, Gardiſtenſtr. 31, mit
Dienſtbote Maria Rädche, ebendaſelbſt. Taglöhner
Philipp Schreiner, Kl. Kaplaneigaſſe 4, mit
Lauf=
mädchen Eliſabethe Katzenmeier, Kl. Kaplaneigaſſe 3.
Am 2.: Maurer Heinrich Reitz in Bodenrod mit Lina
Philippi in Maibach. Schuhmacher Johannes Karl
Döll, Kiesſtr. 18, mit Sophie Hoffmann.
Lieb=
frauenſtr. 46. Metalldreher Heinrich Hauf in
Biſchofsheim mit Dienſtmädchen Anna Eliſabetha
Holland, ebendaſelbſt. Schuhmacher Hermann
Drauth in Kohden mit Anna Uhl, ebendaſelbſt.
Schriftſetzer Karl Friedrich Paul Burghardt in
Siersleben mit Näherin Eliſe Martha Roſt,
eben=
daſelbſt. Maſchinenſchloſſer Wilhelm Fiſcher,
Ar=
heilgen, mit Maria Dingeldein, König i. O. Sergeant
im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115 Johann Friedrich
Hettinger, Alexanderſtr. 22, mit Dorothea Gräf,
Arheilgen. Verſicherungsbeamter Guſtav Felix
Gündner in Mainz mit Luiſe Kathar. Marie
Baßmann, Grafenſtraße 31.
Geſtorbene. Am 28. Febr.: Privatier Peter
Guth, 60 J., kath., Karlſtr. 23. Anna Kathar.
Wei=
mar, T. d. Glasſchleifers, 26 T., ev., Erbacher Straße 6.
Landwirt Fdch. Maurer, 15 J., ev., Nieder=Beerbach.
Am 1. März: Marie Krebs geb. Glanz, Ehefr. d.
Werkmſtrs., 60 J., kath., Mollerſtr. 19. Mechaniker
Theodor Götz, 65 J., ev., Schloßgartenſtr. 43. Am
28. Febr.: Margar. Graf geb. Merz, Wwe. d. Lehrers,
79 J., ev., Nieder=Ramſtädter Straße 57. Am 1. März:
Feilenhauermeiſter Karl Annacker, 58 J., ev.,
Karl=
ſtraße 47. Am 28. Febr.: Privatin Kathar. Klein,
36 J., kath., Reinheim. Am 1. März: Hilfsbremſer
Andreas Fuchs, 31 J., kath., Aſchaffenburg. Tagl.
Gg. Gunſt, 24 J., ev., Griesheim. Am 2.: Muſiker
Adam Ehrhard I., 75 J., ev., Groß=Bieberau.
Schuh=
macher Karl Böhm, 76 J., ev., Erbacher Straße 9.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 12. Febr.: dem Architekten Ernſt
Georg Rudolf Blaum, Grünerweg 20, e. S. Adolf
Oskar. Am 16.: dem Maler und Lackierer Johann
Otto Seelbach, Kiesbergſtr. 7, e. T. Margar. Martha.
Dem Steindrucker Wilhelm Johannes Heinrich
Chriſtoph Greb, Heidelberger Straße 116, ein Sohn.
Am 17.: dem Friedhofsarbeiter Georg Otto
Land=
zettel, Karlſtr. 64, e. S. Georg Otto Franz. Am 21.:
dem Kaufmann Leander Karl Ludwig Habermehl,
Niederſtr. 22, e. T. Emilie. Am 18.: dem Großh.
Amtsrichter Karl Chriſtian Pückel zu Friedberg
(Heſſen), e. S. Willy Alfred. Am 20.: dem Handarb.
Johann Peter Müller, Tannenſtr. 1., e. T. Sophie
Eliſabeth. Am 19.: dem Bureangehilſen Karl Wilh.
Kiſtinger, Landskronſtr. 35, e. S. Karl Ernſt. Am
13.: dem Inſpektor Chriſtian Finger, Landskronſtr.
41, e. T. Erika Lucia Armina. Am 15.: dem Direktor
der Möbelfabrik Darmſtadt Hugo Dähndel,
Heidel=
berger Straße 61, e. T. Edith Marie Margar. Am 19.:
ein unehel. Sohn Wilhelm Karl. Am 20.: dem
Archi=
tekten Bernhard Richard Paul, Landgraf=Georgſtr
10, e. T. Maria Anna Margarete Eleonore. Am 17.:
dem Trompeter im Feld=Art.=Regt. Nr. 25 Max Koch
Ahaſtr. 8, e. T. Irene Frieda Maria. Am 21.: den
Kellner Adam Kinkel, Karlſtr. 79, e. S. Walter. Den
Bäckermeiſter Leonhard Heid, Heidelberger Str. 82
e. T. Margar. Am 24.: dem Schreiner Wilheln
Gries, Beſſunger Straße 70, e. S. Guſtav. Am 25.
dem Trompeter=Sergeanten im Großh. Artilleriekorpt
Peter Wendel, Beſſunger Straße 99, e. S. Arthur
Heinrich Max. Am 23.: dem Schneider Leonhark
Steiger, Tannenſtr. 29, e. S. Heinrich Leonhard
Am ( 27.: dem Vizewachtmeiſter im Feld=Art.=Regt
Nr. 61 Georg Haller, Beſſunger Straße 82, e, T
Margareta.
Aufgebotene. Am 24. Febr.: Schloſſer Heinrid
Schroth, Niederſtr. 22, mit Maria Dorothea Geyer
Hofgartenſtr. 7. Am 1. März: Kanzliſt Peter Krat
Witwer, Schießhausſtr. 42, mit Anna Margar
Miſſing in Frankfurt a. M. Am 3.: Fuhrman
Friedrich Philipp Schäfer, Witwer, Sandbergſtr. 40
mit Anna Meule, ebendaſelbſt.
Eheſchließungen. Am 19. Febr.: Küfer Reinhar=
Gelfius, Nieder=Ramſtädter Straße 118, mit Ver
käuferin Dorothea Hildenbrand, Wienersſtr. 38. An
26.: Vizewachtmeiſter im Großh. Artilleriekorps Hug=
Hermann Keßler, Heidelberger Straße 47, mit
Mag=
dalena Müller, Kahlertſtr. 1. Poſtbote Heinrid
Lotz, Beſſunger Straße 59, mit Suſanna Katharine
Vogt, Wittmannſtraße 36.
Geſtorbene. Am 19. Febr.: Privatin Johannett
o Wetzel, ledig, 72 J., ev., Wittmannſtr. 16. Ludwi
Paul Maldinger, S. d. Taglöhners, 1 Mon., ev
Heidelberger Straße 40. Am 27.: Albert Corelon
S. d. Hauſierers, 1 J., kath., Sandbergſtr. 23. Am 26
Rentner Peter Wagner, 75 J., ev., Wilhelmſtr. 2
Am 28.: Henriette Dörlam geb. Bohland, Witwe de
Oekonomen, 80 J., ev., Heinrichſtr. 114. Am 1. Mär:
Privatier Georg Dingeldei, 73 J., ev., Schießhau!
ſtraße 22. Am 2.: Anna Margar. Beck, T. d. ver
Fabrikarbeiters, 10 J., ev., Hofgartenſtr. 9. Am 3
Eliſabeth Hauf, ohne Beruf, ledig, 21 J., ev., Kie:
bergſtr. 14. Am 27. Febr.: Emil Stark, 4 Mon., er
geſtorben in Wixhauſen.
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Nummer 54s
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Mürz 1910.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Laetare, den 6. März 1910
Hoſkirche: Samstag, den 5. März, abends 6 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 6. März, vorm. ½10 Uhr:
Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion in der
Sakriſtei. — Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Feier des hl. Abendmahls. — Mittwoch, den 9. März,
abends 6 Uhr: 5. Paſſionsandacht.
Stadtkirche: Vormittags um 9½ Uhr: Konfirmation
der Konfirmanden des Oſt bezirks und Feier des heil.
Abendmahls. Pfarrer Vogel. Kollekte für das ſyriſche
Waiſenhaus in Jeruſalem. —
Vormittags 11½ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer D. Diehl. — Nachmittags
um 3 Uhr: Prüfung der Konfirmanden des
Schloß=
bezirks. Pfarrer Weißgerber. — Nachmittags 6 Uhr:
Pfarrer D. Diehl. Kollekte für das ſyriſche Waiſenhaus
in Jeruſalem.
Stadtkapelle: Samstag, den 5. März, nachmittags
6 Uhr: Vorbereitung zum heil. Abendmahl. Pfarrer
Vogel. — Sonntag, den 6. März, vorm. um 10 Uhr:
Pfarrer Kleberger. Kollekte für das ſyriſche
Waiſen=
haus. — Vorm. 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Kleberger. — Mittwoch, den 9. März, abends 6 Uhr:
Paſſionsandacht. Pfarrer Kleberger.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
6. März, abends 8 Uhr: Vortrag des Pfarrers Velte
über das Thema: „Die Königin Luiſe, eine
Paſſions=
geſtalt‟ Der Eintritt iſt frei.
Militärgemeinde (Stadtkapelle): Vormittags 8½ Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Lie. Lang. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
— Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Mitt=
woch, den 9. März, abends 8 Uhr: 5. Paſſionsandacht.
Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für de i Oſt=
Bezirk. Pfarrer Widmann. — Abends um 4 Uhr:
Pfarrer Widmann.
Pfründnerhaus: Vormittags 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger.
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 5. März, nachmittags
3 Uhr: Beichte. Pfarrer Deggau. — Sonntag, den
6. März, vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Abend=
mahl. Pfarrer Deggau. — Donnerstag, den 10. März,
nachm. 3 Uhr
5. Paſſionsandacht. Pfarrer Deggau.
Belſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. 10 Uhr:
Pfarraſſiſtent Flöel. — Vormittags 11½ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Flöel. — Nachmittags 6 Uhr:
4. Paſſionsandacht. Pfarraſſiſtent Bingel.
Gemeindehaus, Hofgartenſtr. 8: Mittwoch,
den 9. März, abends 8 Uhr: Bibelſtunde. Geheimerat
D. Walz.
Pauluskirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarrer Rückert.
Vormittags 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarrer Rückert. —
Abends 6 Uhr:
4. Paſſionsandacht. Pfarraſſiſtent Flöel. — Abends
8 Uhr im Gemeindeſaal: Lichtbildervortrag (
zu=
gänglich für jedermann) mit anſchließender
Hauptverſamm=
lung des Frauenvereins.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 6. März,
vormittags 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung.
Reiſe=
prediger Schmid=Mannheim. — Abends 8 Uhr:
Blau=
kreuzverſammlung. — Dienstag, den 8. März,
abends 8½ Uhr: Frauen= und Jungfrauen=
Verſamm=
lung. — Donnerstag, den 10. März, abends 8½ Uhr:
Bibelſtunde. Pfarrer Veller.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachmittags 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends 8½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 6. März, vormittags 10 Uhr: Predigt.
Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule. — Nachmittags
4 Uhr: Predigt und Jugendverein.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 5. März,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
4. Faſten=Sonntag, den 6. März 1910
Kollekte für die Filial=Kirche zu Lonsheim in Rheinheſſen
Vorm. von 5½ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
— Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht mit
Predigt und Prozeſſion. — Mittwoch, abends um 6 Uhr:
Faſtenpredigt. — Freitag, abends um 6 Uhr:
Kreuzweg=
andacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um 6½ Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um 4 Uhr:
Vortrag und Verſammlung im Mädchenheim. — Um
6 Uhr: Faſtenandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 5. März,
nach=
mittags um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte.
Sonntag, den 6. März 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um
7 Uhr: Frühmeſſe.
Um 8 Uhr: hl. Meſſe
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
— Nachmittags um 2 Uhr: Faſtenandacht mit Segen. —
Abends um 8 Uhr: Faſtenpredigt (von Herrn Prof.
Laufer) und kurze Andacht. — Donnerstag,
nachmit=
tags um 6 Uhr: Faſtenandacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
5. März, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
4. Faſten=Sonntag, den 6. März 1910
Kollekte für Lonsheim
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachm. um ½ 3 Uhr: Herz Jeſu=Andacht.
— Bibliothek (Heerdweg 28): Dienstag nachmittag von
6—7 Uhr. — Mittwoch, abends um 6 Uhr:
Faſten=
andacht.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 5. März,
nach=
mittags um 5 Uhr: Beichtgelegenheit.
4. Faſten=Sonntag, den 6. März 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der hl. Kommunion. — Um ¼10 Uhr: Hochamt
und Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
— Während der Woche um ¾8 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 4. Faſten=Sonntag, den 5. März,
vormittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt. Vorher
Beichtgelegenheit.
The English Church (Hefkirche)
Divine Service
on Sunday, the 6th of March 1910
at 3,15 p. m.
Reverend Dr. Mac Donald Chaplain at Heidelberg.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden,
Stadtgemeinde: 24. Februar: Unehelicher
Georg, geb. 15. Febr. Dem Schreiner Karl Kolmer
Kätchen, geb. 13. Januar. 27. Februar: Uneheliche T.
Anna Maria, geb. 18. Februar. Dem Kaufmann Karl
Hofmann T. Anna Margarete, geb. 21. Januar. Dem
Gaſtwirt Balthaſar Roß T. Margarete, geb. 1. Februar.
28. Februar: Unehelicher S. Wilhelm, geb. 2. Januar.
Dem Taglöhner Heinrich Rapp T. Auguſte Margarete,
geb. 19. Februar.
Johannesgemeinde: 27. Februar: Dem
Kunſt=
glaſer Anton Klotz T. Hilda Toni, geb. 8. Januar. Dem
Dekorationsmaler Joſeph Helene S. Friedrich Philipp
Heinrich, geb. 28. Jan. 3. März: Dem Lokomotivheizer
Karl Maſer Zwillinge, S. Friedrich und T. Katharine,
geb. 9. Februar.
Martinsgemeinde: 24. Febr.: Dem
Zimmer=
mann und Holzhändler Heinrich Ludwig Georg Erb T.
Luiſe Minna Bertha, geb. 23. Oktob. Dem Vorarbeiter
Johann Adam Trautmann S. Karl Heinrich, geb. 10. Jan.
Dem Taglöhner Adolf Winter T. Emilie, geb. 18. Jan.
26. Febr.: Dem Büroaſſiſtent Franz Ruppert S. Ludwig,
geb. 6. Februar. 27. Februar: Dem Fabrikarbeiter
Heinrich Müller S. Karl, geb. 13. Februar. Dem
Schuh=
macher Wilhelm Trautmann T. Eliſabeth Katharine,
geb. 15. Februar. 28. Februar: Dem Schloſſer Philipp
Wilhelm Wicke T. Eliſabeth Chriſtine. 27. Februar:
Dem Eiſendreher Karl Stork S. Karl, geb. 9. Januar.
Dem Fabrikarbeiter Georg Buſt T. Katharina, geb. 22. Jan.
Dem Kaufmann Paul Otto Ludwig Benner T. Erna
Magda Gertrude, geb. 10. Februar.
Petrusgemeinde: 26. Februar: Dem
Bau=
ſchreiber Johann Moritz Ruff S. Erwin Adrian, geb.
1. Dezenber. Dem Taglöhner Johann Nübel 2. Marie
Eliſabethe, geb. 19. Januar. Unehelicher S. Wilhelm
Karl, geb. 19. Februar.
Paulusgemeinde: 27. Febr.: Dem Schreiner
Gerhard Maximilian Geyer S. Hans, geb. 16. Februar.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 26. Febr.: Ingenieur Friedrich
Philipp Eller und Karoline Friederike Göckel.
Schreiner=
meiſter Ludwig Jakob Friedrich Buckhardt und Georgine
Wilhelmine Müller.
Martinsgemeinde: 26. Februar: Hausdiener
Jakob Bender und Katharine Jöckel, beide hier. Schloſſer
Guſtav Schombert und Eliſabeth Müller. Kaufmann
Franz Eckert in Nordhauſen und Margarete Luiſe Biringer.
Paulusgemeinde: 26. Februar: Poſtbote
Hein=
rich Lotz und Suſanne Katharina Vogt.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 25. Februar: Emilie Dollinger
des Schloſſers Hermann Dollinger, ½ J., ſtarb
3. Februar. 3. März: Feilenhauermeiſter Karl Annacker
58 J., ſtarb 1. März. Henriette Welſch, geb. Weygand,
Witwe des Lehrers Louis Welſch, 91 J., ſtarb 25. Febr.
2. März: Poſtpackmeiſter i. P. Chriſtian Melchior Nauth,
74 J., ſtarb 28. Februar.
Johannesgemeinde: 1. März:
Lokomotiv=
führer i. P. Georg Jochem, 80 J., ſtarb 27. Februar.
2. März: Kaufmann Karl Winter, ledig, S. des Diriktions
rats Ludwig Winter, 32 J., ſtarb 27. Februar.
Martinsgemeinde: 27. Februar: Buchhalter
Hermann Große, 65 J., ſtarb 24. Februar. 28. Februar:
Frieda Luiſe Flaig, 2. des Malers Franz Flaig, 1½ J.,
ſtarb 26. Februar.
Getaufte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 20. Februar: Dem
Bäckermeiſter Otto Noll S. Georg, geb. 13. Februar.
22. Februar: Dem Kaufmann Ludwig Erbrecht T. Anna
Eliſabetha, geb. 14. Februar. 27. Februar: Dem
Bier=
brauer Johann Deckert T. Katharina, geb. 11. Februar.
St. Eliſabethengemeinde: 21. Januar: Dem
Bierbrauer Valentin Helfrich S. Erwin Martin Maria,
geb. 4. Auguſt. 23. Januar: Dem Bahnbeamten Philipp
Glänzner T. Margareta, geb. 16. Januar. Dem Schloſſer
Heinrich Riedlinger T. Margareta Eliſabeth, geb. 8. Jan.
30. Januar: Dem Fuhrmann Kaſpar Velke S. Wilhelm,
geb. 18. Januar. Dem Verſicherungsbeamten Ludwig
Waldſchmidt T. Erna Katharina, geb. 17. Jan. 6. Febr.:
Dem Bahnſteigſchaffner Philipp Gruber S. Johannes,
geb. 30. Januar. Dem Landwirt Alexander Wilhelm
Buchert S. Chriſtian Philipp, geb. 8. Januar. 13. Febr.:
Dem Magazinier Wilhelm Vogt S. Joſeph Hans Leonidas.
geb. 17. Jan. 18. Februar: Dem Glaſer Karl Roßkopf
L. Emma, geb. 15. Jan. 20. Februar: Dem
Lokomotiv=
heizer Philipp Griesheimer S. Wilhelm Philipp Karl,
geb. 5. Februar: Dem Schloſſer Ferdinand Kremer T.
Gertrud Aloyſe Maria Ferdinande, geb. 3. Februar.
27. Februar: Dem Bierbrauer Leopold Goldbrunner T.
Maria, geb. 10. Februar.
Getraute bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 26. Febr.: Bildhauer
Ernſt Johann Scherrer und Katharina Boucſein, beide
dahier. Hausburſche Georg Klein dahier und Thereſia
Seubert aus Klein=Zimmern.
St. Eliſabethengemeinde: 18. Januar: Adam
Braun und Kath. Bollinger. 10. Februar: Adam Füller
und Suſanna Braun.
Beerdigte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 17. Februar: Georg
Adam, S. des Fuhrmanns Joſeph Adam, 5½ J., ſtarb
17. Februar. 23. Februar: Privatier Peter Lambert Löw
zu Griesheim, Witwer, 76 J., ſtarb 21. Febr. 28. Febr.:
Katharina Zirkel, geb. Stritzinger, Ehefrau des
Tag=
löhners Joſeph Zirkel, 37 J. 1 M ſtarb 26. Februar.
Kutſcher Joſeph Roſenbeck aus Staffel, 31 J., ſtarb
26. Februar. 2. März: Privatier Peter Guth, 60 J., ſtarb
28. Februar. 3. März: Hilfsbremſer Andreas Fuchs aus
Aſchaffenburg, 32 J., ſtarb 1. März.
St. Eliſabethengemeinde: 6. Februar: Edmund
Wirth, S. des Taglöhners Anton Wirth, 2¼ J., ſtarb
2. Februar. 5. Februar: Witwe Eva Gutjahr, geb.
Schneider, 60 J., ſtarb 2. Februar. 6. Februar:
Werk=
führer Jakob Sautier, 46 J., ſtarb 4. Febr. 21. Februar:
Eva Ranzow, geb. Hofmann, Ehefrau des Privatiers
Auguſt Ranzow, 57 J., ſtarb 18. Februar. 24. Februar:
Witwe Chriſtina Sophia Vis, geb. von Huet, 74¾ J.,
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Nummer 54.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. März 1910
Seite 39.
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bei der Kundſchaft bemerkt derſelbe, er habe ja auch im
vorigen Jahre gereinigt — ſo ſehen wir, um Täuſchungen und Irrtümer zu vermeiden, uns zu der Erklärung veranlaßt, daß wir in keiner Beziehung zu dieſem
Manne und zu diefem, wie es ſcheint, neu zu gründenden Unternehmen ſtehen, für welches offenbar vor Eröffnung erſt Abonnenten geſammelt werden ſollen.
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Schweikert.
Sekretär
Mittwoch, 9 Uhr: Bibelſtunde. Herr
D. Dr. Diehl.
Samstag, 9 Uhr: Wochenſchluß.
Jugendvereinigung der
Stadtgemeinde.
Lokal: Karlſtraße 21.
Montag: Zuſammenkunft bei Herrn
Schloſſer.
Mittwoch, 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Sekretär Schweikert.
Schiffsbericht.
Mitgeteilt von dem Vertreter Herrn A
Rady, Darmſtadt, Zimmerſtraße
Hamburg=Amerika=Linie.
Dampfer „Badenia”, nach Baltimore, 2.
4 Uhr 15 Min. nachm. in Boſton.
Dampfer „Piſa”, von Philadelphia
mend, 3. März 1 Uhr 50 Min. mo:
auf der Elbe.