Darmstädter Tagblatt 1910


09. Februar 1910

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H

e

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Inſerate

173. Jahrgang
monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk., aus=
werden
angenommen in Darmſtadt
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47 mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage:
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ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
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Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

Die heutige Nummer hat 18 Seiten.

Das deutſch=amerikaniſche Handelsabkommen.

** Nur ſelten hat der Geſetzgebungsapparat ſo
prompt funktioniert wie bei der Erledigung des Handels=
abkommens
mit den Vereinigten Staaten von Amerika.
Nachdem über unſere wirtſchaftlichen Beziehungen zu der
Union ſchon anſehnliche Quantitäten Tinte verſchrieben
worden waren, hatte man immer das Gefühl, daß das
dickſte Ende noch nachkommen und die Hauptſchwierigkeiten
zur Verſtändigung erſt überwunden werden müßten. Da
erſchien am letzten Donnerstag ganz unerwartet die offi=
ziöſe
Mitteilung, daß die Verhandlungen abgeſchloſſen
ſeien, und noch an demſelben Tage ging dem Reichstage
ein entſprechender Geſetzentwurf zur verfaſſungsmäßigen
Genehmigung zu. Am übernächſten Tage, am Samstag,
war die ganze Sache erledigt, denn wenn auch nicht alle
Parteien dem Vertrage zuſtimmten, ſo war für dieſen doch
eine ſichere Mehrheit vorhanden und es machte jedenfalls
einen guten Eindruck, daß die Oppoſition auf jede Debatte
verzichtete. Innerhalb dreier Tage vom erſten Bekannt=
werden
der zwiſchen den Regierungen erfolgten Verſtän=
digung
an war alſo das für unſer wirtſchaftliches Leben
ſo überaus wichtige Abkommen unter Dach und Fach, und
da es ſchon am Montag, dem Tage des Ablaufs unſerer
bisherigen proviſoriſchen Vereinbarung mit den Vereinig=
ten
Staaten, im Reichsgeſetzblatt publiziert wurde, ſo er=
leiden
unſere vertraglich feſtgelegten Beziehungen mit der
Union überhaupt keine Unterbrechung, da auch ſeitens des
Präſidenten Taft eine Proklamation erlaſſen wird, welche
den deutſchen Erzeugniſſen bei ihrer Einfuhr in die Ver=
einigten
Staaten den amerikaniſchen Minimaltarif zu=
ſichert
.
Die Verhandlungen über das Handelsabkommen ſind
ausſchließlich in Waſhington geführt worden und zwar im
weſentlichen zwiſchen dem deutſchen Botſchafter Graf Bern=
ſtorff
und dem Beamten des Auswärtigen Amtes der Ver=
einigten
Staaten Hoyt, zum Teil auch unter perſönlicher
Mitwirkung des Präſidenten Taft. Auf beiden Seiten
war unſtreitig der ehrliche Wunſch nach einer Verſtän=
digung
über die keineswegs geringen Schwierigkeiten vor=
handen
. Trotzdem iſt es nur mit großer Mühe und ſehr
allmählich gelungen, zu einem poſitiven Ergebnis zu ge=
langen
, da die amerikaniſche Tarifkommiſſion fortgeſetzt
mit neuen Vorſtößen in die Unterhandlungen eingriff,
wobei ſcheinbar längſt überwundene Forderungen immer
wieder von neuem hervortraten. Die Zulaſſung des ame=
rikaniſchen
Schweinefleiſches und die Einfuhr von Rind=
vieh
haben die größten Schwierigkeiten zu einer Verſtän=
digung
gebildet, obwohl die Vereinigten Staaten nach
Lage ihrer eigenen Geſetzgebung ſich der Berechtigung des
deutſchen Standpunktes nicht verſchließen können, nach dem
ſanitäts= und veterinärpolizeiliche Fragen nicht im Rah=
men
von Tarifverhandlungen zu entſcheiden ſind.
Wir wollen wünſchen, daß die glatte Verſtändigung
und Erledigung eine gute Vorbedeutung ſein möge für die
Entwickelung des Handels zwiſchen den beiden Reichen
und für die Fortdauer der wirtſchaftlichen und politiſchen
Freundſchaft zwiſchen ihnen.
*
2 3 ,
Wie aus New=York gemeldet wird, hat Präſident
Taft am Montag eine Proklamation erlaſſen, die
Deutſchland den Minimaltarif zugeſteht. Sie
umfaßt nicht die deutſchen Schutzgebiete, da das Staats=
departement
nicht genügend Zeit gehabt hat, um zu prüfen,
ob die amerikaniſchen Einfuhrprodukte von den Schutzge=
bieten
unterſchiedlich behandelt werden.

Das Ende der Kriſe in Griechenland.

* Aus Athen wirdeder Köln. Ztg. von Anfang
Februar gemeldet: Die Aufregung, die in den letzten
Tagen hier herrſchte, hat ſich jetzt gelegt. Sie war größer,
als die Lage eigentlich forderte, aber das entſpricht nun
einmal dem leidenſchaftlichen Anteil, den das griechiſche
Volk an dem politiſchen Leben nimmt. Athen bot den An=
blick
einer Stadt unter dem Belagerungszuſtand, und je
mehr die Spannung wuchs, deſto mehr militäriſche Maß=
regeln
wurden getroffen. Die Straßen durchzogen Streif=
wachen
, die Gendarmerie war verſtärkt, und vor den Toren
ſtanden die Truppen marſchbereit. Zu welchem Zweck,
war nicht ganz klar. Sollten ſie etwaige revolutionäre
Putſche, wie ſie 1843 und 1863 durch die Verfaſſungsfrage

hervorgerufen wurden, niederwerfen oder den König
Georg, wenn er bei ſeinem Widerſtand gegen die Forderun=
gen
des Militärbundes blieb, mit Gewalt zu ihrer An=
nahme
zwingen? Dieſe Befürchtung wurde vielfach aus=
geſprochen
, erwies ſich aber ſchließlich als grundlos, weil
der König unter dem Druck der Unmöglichkeit, länger Wi=
derſtand
zu leiſten, ſchließlich nachgab. Tatſächlich iſt ja
auch die Krone völlig machtlos und der Militärbund Herr.
Daß das Kabinett Mawromichalis fallen müſſe, war klar,
es konnte übrigens auch nicht mehr auf die nachdrückliche
Unterſtützung Theotokis und ſeiner Anhänger rechnen. Das
neue Miniſterium ſieht ſich ebenfalls vor höchſt ſchwierigen
Aufgaben, und es iſt fraglich, ob es ihm gelingt, ſie zu
löſen. Der Leiter des Kabinetts, Dragoumis, iſt zugleich
die bedeutendſte Perſönlichkeit unter ſeinen Mitgliedern.
Er hat unter Trikupis ſchon einmal das Portefeuille des
Aeußern gehabt und übernimmt jetzt Inneres und Handel.
Der Miniſter des Aeußern, Kalergis, iſt Fachmann, ebenſo
General Zorbas und Kapitän Migulis als Kriegs= und
Marineminiſter. Wenig weiß man von dem Kultusmini=
ſter
Panagiotpulor und dem Juſtizminiſter Phikioris. Die
Kammer wird ihre Sitzungen zunächſt fortſetzen und die
noch ſchwebenden Geſetze erledigen. Der’ Militärbund ſoll
ſich angeblich auflöſen, es glaubt aber niemand daran, und
wir werden ihn auch in Zukunft als eigentlichen Herrn
ſchalten und walten ſehen.

Deutſches Reich.

Zu der vom Reichstag angenommenen Reſolution
betreffend die Gewährung freier Fahrt auf den
deutſchen Eiſenbahnen an die Mitgkieder
des Reichstages während der Dauer der Legislatur=
periode
wird geſchrieben: Man wird ſich erinnern, daß
dieſe Forderung eine der am meiſten umſtrittenen Fra=
gen
bei den Verhandlungen über die Vorlage des Reichs=
geſetzes
vom Mai 1906 wegen Gewährung von Entſchä=
digungen
an die Mitglieder des Reichstages bildete. Bis
dahin war durch eine Bundesratsverordnung vom Jahre
1873 den Reichstagsabgeordneten freie Fahrt auf allen
deutſchen Bahnen zwiſchen Berlin und ihrem Wohn=
ort
zugeſtanden. Die ſehr weitgehende Auffaſſung des
Begriffes Wohnort hatte dazu geführt, daß dieſes Zu=
geſtändnis
faſt einer vollſtändigen Freiheit in der Be=
nutzung
der Eiſenbahnen gleichkam, da viele Abgeordnete
mehrere bis zu fünf Wohnſitze gleichzeitig für ſich
in Anſpruch nahmen. In der Vorlage vom Mai 1906, dem
ſogenannten Diätengeſetz, hatte die Reichsregierung die
freie Fahrt von und nach dem Wohnorte während der
Dauer der Sitzungsperiode und acht Tage vor=
und nachher in Vorſchlag gebracht. Schließlich wurde
jedoch auf das Drängen des Reichstages hin die Be=
ſchränkung
in Bezug auf den Wohnort aufgehoben und
das Geſetz gewährte freie Fahrt durch ganz Deutſchland
mit der zeitlichen Beſchränkung auf die Sitzungsperioden.
Die jetzt beſchloſſene Reſolution will nun auch dieſe zeit=
liche
Einſchränkung aufheben, ſodaß die freie Fahrt auf
allen deutſchen Bahnen während der ganzen
Dauer der Legislaturperiode gewährt wird.
Ob die Reichsregierung dieſem Beſchluß ſtattgeben kann,
erſcheint ſehr zweifelhaft, da die Entſcheidung hierüber
beim Bundesrat liegt, in dem die Staaten mit großem
Eiſenbahnbeſitz den Ausſchlag geben. Denn eine Entſchä=
digung
, wie ſie die Privatbahnen erhalten, wird den
Staatsbahnen nicht gewährt.
Der Hauptausſchuß für ſtaatliche Penſions=
verſicherung
der Privatangeſtellten hat den
Fraktionen des Reichstages, die ſich bisher der Sache der
Angeſtellten angenommen, eine Eingabe unterbreitet, die
die vorhandenen Irrtümer in dieſer Frage und die an=
ſcheinend
offiziöſen Preßnotizen berichtigt. Es wird
darin die Erwartung ausgeſprochen, daß der Reichstag
die Forderung der Angeſtellten nach wie vor tatkräftig
unterſtützt. Gleichzeitig ſoll Mitte Februar im Anſchluſſe
an eine Vertreterverſammlung des Hauptausſchuſſes ein
Privatangeſtelltentag in Berlin ſtattfinden.
-
Die preußiſche Wahlrechtsvorlage bil=
dete
im Abgeordnetenhauſe am Montag in den Kreiſen
der Parlamentarier den Gegenſtand lebhaften Meinungs=
austauſches
. Aus dem privaten Austauſch der Meinungen
glaubt man bereits die Ueberzeugung gewonnen zu haben,
daß das Schickſal der Vorlage in der jetzigen Form ſchon
ſo gut wie entſchieden iſt, d. h. daß ſie keinerlei Aus=
ſicht
auf Annahme hat. Die Mehrheit wird ſich für die
Einführung der geheimen Wahl ausſprechen, wobei aller=
dings
erwartet wird, daß die Nationalliberalen zu dieſer
Mehrheit zählen werden. Maßgebende Männer der Zen=

trumspartei haben erklärt, daß ſie an ihren alten Forde=
rungen
feſthalten, wonach auch der preußiſche Landtag auf
Grund eines geheimen Wahlrechtes berufen werden ſoll.
Die Zweite ſächſiſche Kammer hat die
Regierungsvorlage angenommen, die in Uebereinſtimmung
mit dem Reichsgeſetz vom 15. März 1909 die Einwirkung
der Armenunterſtützung auf die Ausübung öf=
fentlicher
Rechte beſchränkt. Ueber das Reichsgeſetz
hinausgehend verſprach die Regierung, in der Ausfüh=
rungsverordnung
zu beſtimmen, daß die Unterſtützungen,
die als Arbeitsloſenunterſtützung, Schulkinderſpeiſung,
Jugendfürſorge und bei außerordentlichen Notſtänden ge=
währt
werden, gleichfalls auf die Ausübung öffentlicher
Rechte ohne Einfluß ſind.

Ausland.

Da die Einigungsverhandlungen zwiſchen den
Deutſchen und Tſchechen zu keinem Ergebnis führten,
wurde am Montag im böhmiſchen Landtag die Obſtruk=
tion
von den Deutſchen fortgeſetzt. Es lagen
70 Dringlichkeitsanträge, 126 Petitionen vor, durch deren
Verleſung die Sitzung ausgefüllt wurde. Da neue Aus=
gleichsverhandlungen
zwiſchen den Deutſchen und Tſche=
chen
eingeleitet ſind, die nicht ausſichtslos erſcheinen, wurde
die nächſte Landtagsſitzung für Dienstag anberaumt. Der
Verband der deutſchen Landtagsabgeord=
neten
beſchloß, den Vorſtand zu ermächtigen, dem Oberſt=
landmarſchall
mitzuteilen, daß die von ihm für die zweit=
nächſte
Sitzung vorgeſchlagene Tagesordnung keiner Ein=
wendung
begegne. Der Verband lehne es aber ab, die
Erklärung abzugeben, daß er bei Erledigung der Steuer=
vorlagen
nicht obſtruieren werde. Er müſſe vielmehr die
Durchführung der Generaldebatte in einer einzuſetzenden
politiſchen Kommiſſion und die von den tſchechiſchen Par=
teien
abzugebenden Erklärungen abwarten, da von dem
Erfolge der Generaldebatte ſeine Stellungnahme zu allen
im Landtage zu verhandelnden Gegenſtänden abhänge.
Es wäre demnach zunächſt dieſe Generaldebatte durchzu=
führen
, die Permanenzerklärung der politiſchen Kommiſ=
ſion
geſetzlich feſtzuſetzen und der politiſchen Kommiſſion
der Auftrag zu erteilen, ſchriftlichen Bericht zu erſtatten,
der als erſter Programmpunkt der nächſten Landtagsſeſſion
zu gelten hätte. Nach Erledigung dieſer Vorbedingungen
wäre die Verhandlung der Steuerkommiſſion durchzufüh=
ren
, deren Bericht der zweite Programmpunkt der nächſten
Seſſion wäre.
Die im franzöſiſchen Miniſterrat angenommene
Marinevorlage ſieht für die Schlachtflotte 28 Pan=
zerſchiffe
, 10 Aufklärungsſchiffe und 52 Hochſeetorpedo=
boote
vor, während für die Küſtenverteidigung 94 Unter=
waſſerboote
und für ausländiſche Stationen zehn Schiffe
beſtimmt ſind. Die Panzer der Schlachtflotte ſollen in
zwei Verbände, jeder zu zwei Geſchwadern, davon eines
mit voller und eines mit reduzierter Beſatzung, eingeteilt
werden. Die Schlachtflotte beſteht aus vier Geſchwadern
zu je 6 Panzern und 4 Reſerveſchiffen, 2 Aufklärungsſchif=
fen
pro Geſchwader und 2 Reſerve=Aufklärungsſchiffen, 12
Torpedobooten pro Geſchwader und 4 Erſatzbooten; für
die ausländiſchen Stationen finden je nach Bedarf Aviſos
oder Kanonenboote Verwendung. Unter den ſubmarinen
Streitkräften befinden ſich 4 Minenſchiffe und eine Anzahl
Minenſuchboote; für beſondere Zwecke ſieht die Vorlage
vor: 3 Vermeſſungsfahrzeuge, 3 Transportſchiffe, ferner
Schulſchiffe, ſowie Fahrzeuge zum Schutze der Fiſcherei je
nach Bedarf. Für die Auslandsſchiffe und die Panzer,
die vor dem Jahre 1909 auf Stapel gelegt worden ſind,
wird die Maximallebensdauer von 28 Jahren, für die ſpä=
ter
auf Stapel gelegten auf 20 Jahre feſtgeſetzt, 20 Jahre
gelten auch für die Aufklärungsſchiffe, dagegen 17 Jahre
für die Torpedo= und Unterſeeboote. Für die Kreuzer,
ſowie die Auslandsſchiffe ſind volle Beſatzungen vorge=
ſehen
, ebenſo für die Hälfte der Fahrzeuge der ſubmarinen
Verteidigung. Schließlich ſind auch Arbeiten zur Ver=
beſſerung
der Hafenanlagen in Ausſicht genommen.
In Brüſſel wurde ein außerordentlicher Kon=
greß
der Sozialiſten Belgiens abgehalten, um
die Prinzipienfrage zu entſcheiden, ob die Sozialiſten in
ein liberales Miniſterium, das die diesjährigen
Wahlen vorausſichtlich an das Ruder bringen werden,
eintreten oder bei der intranſigenten Oppoſition beharren
ſollen. Es wurde ſchließlich die Tagesordnung des par=
lamentariſchen
Sozialiſtenführers Vandervelde, poſitive
Mitarbeit durch Vertretung im Kabinett zu lei=
ſten
, mit 202 Stimmen gegen 74 Stimmen, die für die
ſchroff ablehnende Tagesordnung de Brouckeres= abgege=
ben
wurden, angenommen.

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Das endgültige Reſultat der engliſchen Wahlen
dürfte ſein: 275 Liberale, 273 Konſervative, 40 Arbeiter=
partei
, 82 Nationaliſten (Iren). 3 Wahlen ſtehen noch
aus. Die Liberalen werden demgemäß die ſtärkſte
Partei im neuen Parlament bilden.
Die ruſſiſche Duma hat im Verlaufe der Debatte
über die örtlichen Gerichte dem Vorſchlag des Vizepräſi=
denten
, Fürſten Wolkonsky, entſprechend das Mitglied der
extremen Rechten Markow wegen ungebührlicher Ausdrücke,
die er in ſeiner Rede an die Verſammlung und den Vize=
präſidenten
richtete, für fünfzehn Sitzungen ausgeſchloſſen
Markow kritiſierte die Vorlage betreffend die Zulaſſung
von Juden zur richterlichen Tätigkeit und beſchuldigte da=
bei
die Verſammlung und den Vizepräſidenten jüdiſcher
Geſinnung. Als er den Saal verließ, rief er: Ich bin
froh, die jüdiſche Verſammlung für fünfzehn Sitzungen
verlaſſen zu können. Für den Ausſchluß ſtimmte die
ganze Verſammlung, außer der extremen Rechten und eini=
gen
Nationaliſten.
Die bereits angekündigte Adminiſtrations=
Bill der Vereinigten Staaten, die die für den ganzen
Bund gültige Korporationsverleihung (Federal Incor=
poration
) an induſtrielle Unternehmungen vorſteht, die an
dem zwiſchenſtaatlichen oder dem auswärtigen Handel be=
teiligt
ſind, wurde in beiden Häuſern eingebracht. Die
Vorlage beſtimmt, daß ſolche Unternehmungen nur der
Beſteuerung durch den Bund unterliegen und ihre Ge=
ſchäfte
nur unter Aufſicht eines Kommiſſars für die Kor=
voration
geführt werden. Dieſer Kommiſſar wird ein=
ſchließlich
der Berechtigung zur Ernennung eines Zwangs=
verwalters
für jede inſolvente Korporation im weſent=
lichen
eben dieſelben Befugniſſe beſitzen, wie ſie gegenwär=
tig
durch den Kontrolleur für die Umlaufmittel gegenüber
den nationalen Banken ausgeübt werden. Obwohl ſo
organiſierte Konzerne dem beſtehenden Antitruſtgeſetz un=
terworfen
zu ſein pflegen, glaubt man, daß die durch die
neue Vorlage eingeführte, für den ganzen Bund gültige
Incorporierung vielen Geſellſchaften, die nach der Aus=
legung
des Antitruſtgeſetzes durch die Regierung verur=
teilt
werden könnten, es ermöglichen wird, ihre Geſchäfte
in einer den Geſetzen entſprechenden Weiſe zu führen.
Der Miniſter des Aeußern von Perſien
reichte ſeinen Abſchied ein. Die Verabſchiedung iſt her=
vorgerufen
worden durch die Interpellation in dem Med=
ſchlis
ſeitens der extremen Rechten. In der Interpellation
wurde Auskunft verlangt, aus welchen Gründen das Ver=
weilen
der ruſſiſchen Truppen in Perſien
fortdauere und welche Maßregeln ſeitens des Miniſters
des Aeußern getroffen ſeien. Der Miniſter Ala es Sal=
taneh
antwortete nur mit allgemeinen Phraſen und ſprach
die Hoffnung aus, daß die ruſſiſchen Truppen bald abberu=
fen
werden würden. Dieſe Antwort des Miniſters wurde
aufs ſchärfſte kritiſiert. Durch die Abſtimmung ſprach das
Medſchlis Ala es Saltaneh ſein Mißtrauen aus,
worauf dieſer ſeinen Abſchied einreichte. Augenſcheinlich
waren die Nationaliſten ſchon lange mit ihm unzufrieden
und nützten dieſe Gelegenheit dazu aus, um ihn zu
ſtürzen. Das dem Miniſter des Aeußern wegen ſeiner
ſchwächlichen Haltung erteilte Mißtrauensbotum wird
wahrſcheinlich ernſte Folgen nach ſich ziehen. Die
ruſſiſche Regierung kann, ſo wird vermutei, das Votum
nicht anders denn als eine antiruſſiſche Demonſtration
anſehen und wird ſchwerlich dadurch veranlaßt werden,

ihr Vorgehen Perſien gegenüber zu mildern; vielmehr läßt
die Rückſichtnahme auf das ruſſiſche Preſtige Ausſihten
darauf, daß die Truppen zurückgezogen werden, entfern=
ter
erſcheinen als je. In zuſtändigen Teheraner Kreiſen
wird demzufolge bedauert, daß die ruſſiſche Regierung aus
irgend einem unbekannten Grunde ihr vor zwei Monaten
gegebenes Verſprechen, ihre Truppen zurückzuziehen, un=
erfüllt
gelaſſen hat. Man erwartet, daß die perſiſche Re=
gierung
ſich binnen kurzem an die ruſſiſche Regierung
wenden wird, um eine Erklärung in dieſer Angelegenheit
zu erlangen.
*
23
* Petersburg, 8. Febr. Entgegen einer Pe=
tersburger
Nachricht, daß die ruſſiſche Regier=
ung
Vergleichsverhandlungen mit Herrn
v. Hellfel dt einzuleiten beabſichtige, erklärte Herr
v. Dynowski, daß daran nicht im entfernteſten zu den=
ken
ſei. Im Gegenteil habe die ruſſiſche Regierung
durch Mittelsperſonen an ſie gerichtete Vergleichsvor=
ſchläge
des Herrn v. Hellfeldt abgewieſen. Gerade in
der letzten Zeit ſei es ihr gelungen, neues Material in
der Angelegenheit zu erhalten, das nach ihrer Anſicht
ſtark gegen Herrn v. Hellfeldt ſpreche.

Stadt und Land.

Darmſtadt, 9. Februar.
Ernannt wurden der Aktuariatsaſſiſtent bei dem
Amtsgericht Alzey Ludwig Büttel zum Aktuariats=
aſſiſtenten
bei dem Amtsgericht Seligenſtadt und der
Aktuariatsaſſiſtent bei dem Amtsgericht Seligenſtadt
Johann Heckmann zum Aktuariatsaſſiſtenten bei dem
Amtsgericht Ober=Ingelheim.
Pfarrperſonalien. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Pfarrer Emil Geüne=
wald
zu Badenheim die evangeliſche Pfarrſtelle zu
Sprendlingen, Dekanat Wöllſtein, übertragen und den
von Seiner Erlaucht dem Grafen zu Erbach=Fürſtenau auf
die zweite evangeliſche Pfarrſtelle zu Beerfelden, Dekanat
Erbach, präſentierten Pfarrverwalter Karl Wahl daſelbſt
für dieſe Stelle beſtätigt.
* Dankadreſſe. Der Großherzog hatte anläß=
lich
ſeines 25jährigen Militärjubiläums im letzten
Sommer ſämtliche Unteroffiziere der Leib=Kompagnie
des Infanterie=Regiments Nr. 115, die während ſeiner
Dienſtzeit in der Kompagnie dieſer angehörten, zu
einer kleinen Feierlichkeit in Darmſtadt eingeladen.
Die Herren waren ſoweit ſie noch leben alle er=
ſchienen
. Sie waren Gäſte des Landesherrn und wohn=
ten
im alten Palais. Vergangene Woche überreichten
unn die ehemaligen Unteroffiziere der Großh. Leih=
Kompagnie in= einer Audienz dem Großherzog aus
Dankbarkeir für den ſchönen Tag im Sommer eine
Dankadreſſe in Form eines künſtleriſchen Al=
bums
, das die 15 Photographien der Unteroffiziere
und die folgende von dem Mainzer Architekten Panthel
ausgefuhrte Inſchrift enthält: Zur Erinnerung an
die Feier der 25jährigen Zugehörigkeit Seiner König=
lichen
Hoheit Ernſt Ludwig Großherzog von Heſſen und
bei Rhein zum Leibgarde=Infanterie=Regiment Nr. 115.
Die den Jahren 1886/88 der Großb. Leibkompagnic
angehäenden Unteroffiziere.
Großherzogliches Hoftheater. Infolge der
immer noch andauernden Erkrankung des Herrn
Baumeiſter wird in der morgigen Vorſtellung von
Alt=Heidelberg‟ Herr Hacker die Rolle des Grafen
Aſterberg ſpielen.
Der Spielplan mußte für die
nächſte Zeit notgedrungen geändert werden, da außer
der in Betracht kommenden Erkrankung des Herrn
Baumeiſter auch Fräulein Holthaus erkrankt iſt,
die ohne Urlaub nach München gereiſt und laut
eines geſtern hier eingetroffenen ärztlichen Atteſtes für
längere Zeit dienſtuntanglich iſt.
Vortrag. Die Freunde der Darmſtädter Lokal=
geſchichte
werden auf den Vortrag über die alte

Darmſtädter Stadtkapelle aufmerkſam gemacht, den
Stadtpfarrer D. Dr. Diehl nächſten Freitag, abends
8¼ Uhr, im Gemeindehaus (Kiesſtraße 17) halten wird.
Eintritt frei!
Ortsgewerbeverein. Auf die im Anzeigenteil
erſchienene Einladung zu dem Vortrag des Herrn
Poſtinſpektor Kraft über: Welches ſind die Gründe
für die deutſche Nüchternheitsbewegung? ſei hiermit
beſonders hingewieſen.
Der Mozart=Verein veranſtaltet nächſten Sams=
tag
, den 12. d. Mts., in ſämtlichen Räumen des Saal=
baus
, welche auch dieſes Mal wieder die gewohnte
glanzvolle Ansſchmückung erfahrem haben, ein in
ſolennem und vornehmem Stile gehaltenes Ballfeſt,
das insbeſondere der tanzfreudigen Jugend des Ver=
eins
gewidmet iſt. Eingeleitet wird es durch ein von
der Kapelle des Leibg.=Inf.=Regts. Nr. 115 ausgeführ=
tes
Promenadekonzert. Selbſtverſtändlich wird voraus=
geſetzt
, daß die Feſtteilnehmer im Ballanzug erſcheinen.
Wegen des Bezugs von Fremdenkarten ſei auf die
heutige Anzeige verwieſen.
Die 11. Programmtour des Odenwaldklubs,
Abteilung Darmſtadt, die am kommenden Sonntag
ſtattfindet, wird die Teilnehmer wieder einmal in das
Herz des Odenwaldes, den ſogenannten dicken Oden=
wald
, führen. Ab Darmſtadt=Hauptbahnhof mit Zug
8,09 Uhr und Oſtbahnhof ab 8,17 Uhr nach Reinheim,
von hier anſchließend mit einem D=Zug der Süddeut=
ſchen
Eiſenbahn=Geſellſchaft bis Bockenrod. Von hier
eht die Wanderung durch das ſchöne Oſterner=Tal nach
Beſchnitz, wo im Kurhauſe eine Frühſtücksraſt vorge=
ſehen
iſt. Bei einigermaßen günſtiger Witterung wird
ſich dem Wanderer eine herrliche Ausſicht nach den
Höhenzügen der Bergſtraße und des hinteren Oden=
waldes
bieten. Hierauf geht es dann weiter bis zur
Wegſcheide, alsdann auf das Lärmfeuer. Auf dem hier
errichteten Turme genießt man wiederum eine pracht=
volle
Rundſicht. Vom Lärmfeuer aus wird das
Moſſauer=Tal durchſchritten und durch den Bruder=
grund
über Roßbach, Elsbach, Erbach das Ziel der
Wanderung, das hiſtoriſche Städtchen Michelſtadt, er=
reicht
. Die Marſchzeit iſt knapp ſechs Stunden.
2. Aus dem ſtädtiſchen Pfründnerhaus an der
Frankfurterſtraße ſind im Januar d. J. 2 Perſonen
ausgeſchieden, während 1 neu aufgenommen worden
iſt. Zu Ende des genannten Monats wurden 63 Pfründ=
ner
(27 Männer und 36 Frauen) verpflegt. Die mit
dem Pfründnerhaus verbundene Kinderpflegeanſtalt
nahm 11 Kinder neu auf und konnte 4 wieder eut=
laſſen
, 11 blieben am Ende des Monats noch in Pflege.
Das Armenhaus an der Pallaswieſenſtraße hatte
Zugänge und 12 Abgänge. Die Zahl der Ende
Januar verbliebenen Inſaſſen belief ſich auf 45,
worunter 27 Männer, 14 Frauen und 4 Kinder.
* Vorſicht. Wiederholt iſt es in der letzten Zeit vor=
gekommen
, daß freche Gauner es verſuchen, an ruhigen,
Plätzen mitten in der Stadt alleingehenden Damen die
Handtäſchchen zu entreißen. So verſuchte am Mitt=
woch
abend ein junger Burſche, in deſſen Nähe ſich noch
zwei weitere Kameraden befanden, in der Obergaſſe einer
Frau die kleine Handtaſche zu entreißen. Da die Frau
aber die Taſche feſthielt und ſich energiſch wehrte, gelang
ihm ſein Vorhaben nicht. Die Polizei iſt auf der Suche
nach den Dieben.
n. Roßdorf, 7. Febr. Eine Erpreſſung höchſt frecher
Art, die kürzlich durch einen bis jetzt Unbekannten hier
verübt worden iſt, beſchäftigt zur Zeit die Staatsanwalt=
ſchaft
und Kriminalpolizei in Darmſtadt. Bei dem hie=
ſigen
Arzt Dr. Baumann erſchien in der Sprechſtunde ein
Fremder, ſtellte ſich als Künſtler vor, ließ einen großen
Wortſchwall über ihm erteilten allerhöchſten Auftrag uſw.
los, rückte dann mit Geldverlegenheit heraus und wußte
durch Drohungen den ſo überraſchend und aufregend Heim=
geſuchten
zur Hergabe ſeines Portemonnaies mit einem
größeren Geldbetrag zu nötigen. Mit dem Gelde machte
ſich der Gauner ſchleunigſt aus dem Staube. Er ſoll von
Darmſtadt aus in einer an Dr. B. gerichteten Poſtkarte
die Wiederholung ſeines Beſuches in Ausſicht geſtellt

Farbenſinn und Farbennamen.

Von H. Oſthoff
Nachdruck verboken.)
Jedem Kenner Homers werden wohl ſchon die
eigentümlichen Farbenbezeichnungen aufgefallen ſein,
die ſich in Ilias und Odyſſee finden. Beſonders
iſt es die Purpurfarbe, die eine uns ganz unverſtänd=
liche
Anwendung findet, indem ſie ſowohl dem Meere
wie der Nacht zugeſchrieben wird. Unter Purpur ver=
ſtehen
wir heute ein intenſives Rot, mit einem Stich
ins Bläuliche, das in ſeinen weißlicheren Abſtufungen
zu Roſenrot wird. Es gehört alſo zu den Farben am
weniger brechbaren Ende des Spektrums, die von den
Malern warme Farben genannt werden (im Gegenſatz
zu den kalten, den blauen und violetten).
Homer nimmt indeſſen mit ſeinen Farbenangaben
keine Ausnahmeſtellung ein, denn bei anderen der
alten klaſſiſchen Schriftſteller und Dich=
ter
verhält es ſich ebenſo. Sie alle ſcheinen kein Blau
erkannt zu haben. So ſoll nach Fenophanes der Regen=
bogen
aus den drei Hauptfarben Rot, Purpur und
Grün beſtehen. Die Zuſammenſtellung von Rot und
Purpur finden wir ſo häufig, daß ſie auf eine hohe
Empfindung für den Unterſchied der beiden verwandten
Farbentöne ſchließen läßt, während dieſe für die Far=
ben
am brechbareren Ende des Spektrums zu fehlen
ſcheint. Homer und ſeine Zeitgenoſſen mußten es ſich
daraufhin gefallen laſſen, für farbenblind erklärt zu
werden. Aber das Wort blau für die Farbe des wol=
kenloſen
Himmels fehlt auch in anderen alten Dichter=
werken
, in den indiſchen Rigveda, im Zendaveſta, in
der Bibel, und doch ſtrahlt gerade über den Ländern,
in denen die Verfaſſer dieſer Werke lebten, der Him=
mel
mit glänzender Bläue. Soweit die philologiſche
Seite der Frage allein in Betracht kam, ſchloß man,
beſonders auf Grund der Sprachforſchungen von Gei=
ger
, auf einen mangelhaften Farbenſinn der
alten Völker. Blau und Violett ſchien für ſie nicht
vorhanden geweſen zu ſein.
Da nun an der heute vollſtändig ausgebildeten
Farbenempfindung aller dieſer Völker nicht zu zwei=
feln
iſt, ſo folgerte man weiter, daß ſich der Farbenſinn
erſt in hiſtoriſcher Zeit entwickelt habe. Früher ſoll
das Auge anſtatt der Farben nur verſchiedene Grade
von Helligkeit wahrgenommen haben. Rot und Gelb
erſchienen nach dieſer Hypotheſe als hell, Blau und
Violett, ſowie auch Braun einfach als etwas Dunkles.
Nach und nach erſt habe ſich die Netzhaut durch die be=
ſtändigen
Lichtreize ſo verſtärkt, daß, wie ſich Magnus
ausdrückt, neben der bis dahin allein beſtehenden
Empfindung des Hellen und Dunklen anch noch die
es Farbigen Platz zu greifen begann.

Verdächtig blieb es aber, daß alle farbigen Er=
zeugniſſe
, die wir aus der entlegenen Zeit der alten
Kulturvölker beſitzen, denſelben Grad der Farbenemp=
findung
ertennen laſſen, den die heute lebenden Völker
aufweiſen. Man kannte damals nicht weniger Farben
als heute und hat ſie mit einem Geſchmack zuſammen=
zuſtellen
gewußt, der auf einen ſehr entwickelten Far=
benſinn
ſchließen läßt. Blau und Grün kommen ſchon
in den Wandmalereien aus der Zeit der ſünften Dy=
naſtie
des alten Aegyptens vor, die man ſpäteſtens ſeit
2830 v. Chr. anſetzen kann. Farbenprächtiger Wand=
ſchmuck
, dem Blau in verſchiedenen Abſchattungen nicht
fehlt, iſt auch in den Ruinenſtätten Babyloniens gefun=
den
worden.
Nun ſollen die alten Griechen noch zur Zeit Ho=
mers
(der im 9. Jahrhundert v. Chr. angenommen wer=
den
kann) das Blau des ſüdlichen Himmels und des
Meeres nicht erkannt haben, während ſchon ein paar
Jahrtauſende früher die Babylonier und Aegypter im
Vollbeſitz des Farbenunterſcheidungsvermögens waren.
Es hat ſich herausgeſtellt, daß jene Erklärung
nicht die richtige war, ſondern daß das Rätſel auf
ganz anderem Wege zu löſen iſt.
In jüngſter Zeit bemühte ſich Friedländer, den be
rühmten Purpur der Alten darzuſtellen. Der Farb=
ſtoff
wurde im Altertum aus der Purpurſchnecke ge=
wonnen
, unter der man hauptſächlich die Art Murex
brandaris zu verſtehen hat. Wenigſtens ſtimmt diefe
am beſten mit der Beſchreibung des Plinius überein,
und ihre Schalen finden ſich auch am häufigſten in den
Abfällen antiker Färbereien. Nur ein kleines Organ
der Schnecke liefert den geſuchten Farbſtoff, und um
nur anderthalb Gramm zu gewinnen, bedurfte Fried=
länder
12000 Schnecken. Daraus erklärt ſich die hohe
Wertſchätzung des Purpurs im Altertum, wegen ſeiner
Koſtbarkeit war er das Symbol der Majeſtät. Heute
würde man dieſe Farbe auf andere Weiſe ſpottbillig
herſtellen können.
Die Färbungen mit dem von Friedländer gewon=
nenen
Purpurſtoff boten nun aber eine Ueberraſchung.
Die antike Purpurfarbe war nämlich nicht rötlich, ſon=
dern
violett, zwar in verſchiedenen Schattierungen, im
allgemeinen aber ſehr bunkel.
Es ergibt ſich daraus, daß weder Homer, noch ſonſt
einer der alten Schriftſteller an Mängeln des Farben=
ſinnes
litt, ſondern daß man damals unter dem Namen
Purpur etwas anderes verſtand als heute. Die da=
mals
üblichen Vergleiche des Mceres und der Blumen
wie Veilchen und Heliotrop, mit Purpur ſind uns nun
verſtändlich geweſen. Ebenſo gewinnt man jetzt das
Verſtändnis für die Regenbogenfarben des Feno=
phanes
.
Sollte aber trotzdem im Altertum die Empfindung
für die helleren oder wärmeren Farben Gelb und
Rot die ſtärkere und ſichere aeweſen ſein, ſo würde auch

das gar nichts für die Hypötheſe eines noch unent=
wickelten
Farbenſinnes beſagen, weil es heute noch ge=
nau
ſo iſt. Allgemein pflegen Rot und Gelb leichter
erkannt und ſicherer benannt zu werden als Blau und
Violett. Das Unterſcheidungsvermögen für dieſe Far=
ben
am brechbareren Ende des Spektrums wird weni=
ger
geübt, offenbar weil ſie weniger hell ſind und da=
her
nicht ſo leicht ins Auge fallen. Allerdings mag
Blau noch leicht erkannt werden, aber Violett iſt eine
Farbe, mit der nicht jedermann vertraut iſt. Ver=
wechslungen
mit Blau ſind nicht ſelten, und als Drittes
tritt Lila hinzu, um die Verwirrung vollſtändig 5u
machen. Dabei kann der Farbenſinn ganz in Ordnung
ſein, es fehlt nur die Uebung, denn es iſt nachgewieſen,
daß alle geſunden Augen alle Farben gleich ſehen. Wie
ſelten Violett richtig erkannt wird, lehren oft die An=
gaben
der Farbe gewiſſer Blumen in botaniſchen Wer=
ken
. So finde ich um nur ein einziges Beiſpiel
herauszugreifen die Farbe der Blüte der Herbſtzeit=
loſe
(Colchicum autumnale) angegeben als roſenrot
lila, bläulichrot, blaßroſa, fleiſchfarbig. Ich habe dieſe
Blüte oft mit dem Spektrum des zerſtreuten Tageslichtes
verglichen und kann ihre Farbe beſtimmt als ein ſehr
blaſſes, weißliches Violett bezeichnen.
Ueberhaupt iſt Violett in der Natur durchaus nicht
ſelten, aber es iſt meiſtens ſo blaß, daß es nur einem
geübten Auge auffällt. Es findet ſich auf Schneefel=
dern
, in der Luftperſpektive, in den Wolken bei Son=
nenauf
= und Untergang, wie auch in der Landſchaft.
Die beſten Kenner der Farbenwirkungen in der Natür,
die Künſtler, ſind mit ihm vertraut und bringen das
Violett auf ihren Gemälden richtig an. Sie begehen
höchſtens den Fehler, es oft zu ſtark aufzutragen (wobei
wir von der möglichen Veränderlichkeit der modernen,
fabrikmäßig hergeſtellten Farben abſehen). Flüchtige,
zarte, violette Tönungen, die nur einer kurz dauern=
den
Kontraſtwirkung oder einer vorübergehenden be=
ſonderen
Beleuchtung ihre Urſache verdanken, werden
auf den Gemälden zu einem feſten, dauernden Eindruck
z. B. auf Baumſtämmen), der allerdings in Wirklich=
keit
nicht vorhanden iſt.
Auch Mängel der Sprache, ihre Armuk an Aus=
drucksmitteln
für die Farben bilden keinen Beweis für
mangelhaften Farbenſinn. Farben können ſehr wohl
unterſchieden werden, ohne daß beſondere Ausdrücke
für ſie in der Sprache vorhanden ſind. Das gilt für
die heute lebenden wilden Völkerſchaften ebenſo wie
für die Europäer, und es findet Anwendung auf die
Völker des Altertums. So haben wir im Deutſchen
kein Wort für Orange, die Miſchfarbe aus Gelb und
Rot, wie wir überhaupt zur Bezeichnung vieler Far=
benmiſchungen
uns der Fremdwörter bedienen müſſen.
Doch auch in anderen Sprachen begegnen wir dieſem
Mangel; beiſpielsweiſe ſtammt das franzöſiſche bleu
von unſerem blau ab.

[ ][  ][ ]

haben. Bisher iſt es nicht gelungen, den Täter zu ermit=
teln
, dagegen will Dr. B. unter verſchiedenen vorgelegten
Verbrecher=Photographien in derjenigen des bekannten,
noch nicht verhafteten Elbinger Mörders ſeinen Erpreſſer
wieder erkennen. Ob nicht nur durch Aehnlichkeit herbei=
geführte
Täuſchung vorliegt, ſteht dahin. Das ganze Auf=
treten
des Täters und der Verlauf des hieſigen Falles wol=
len
eigentlich nicht recht zu jenem Elbinger Verbrechen
paſſen.
S. Bensheim, 8. Febr. In Sachen der Bürger=
meiſterwahl
zu Bürſtadt beſtätigte der Kreis=
ausſchuß
die Ungültigkeit der Wahl, indem er die Koſten
des Verfahrens der Gemeinde auferlegte, mit Aus=
nahme
der dem Kandidaten Ille erwachſenen Koſten,
die dieſer ſelbſt trägt.
Mainz, 7. Febr. Bei dem Gedränge, das heute
nachmittag namentlich vor dem Regierungsgebäude in
der Schillerſtaße entſtand, ereignete ſich leider ein
ernſtlicher Unfall. Durch die ſich hart an die
Gruppenwagen herandrängenden Menſchenmaſſen ſcheu
gemacht, ſchlug ein Pferd aus und traf den 13jährigen
Volksſchüler Schäfer ſehr heftig auf das Unterbein
Der Junge mußte ſofort nach dem Rochushoſpital ver=
bracht
werden.
Gießen, 8. Febr. Ein 15jähriger Burſche von
hier hatte ſeine Arbeitsſtelle verlaſſen müſſen, weil er
mit dem Revolver hantiert und ſich in die Hand ge=
ſchoſſen
hatte. Am vorigen Samstag übergab ihm ſein
Arbeitgeber den Reſtlohn in einem Scheck über 7 Mark.
Der Junge änderte die Sieben in Siebentauſend
um und begab ſich auf die Bank, um dieſen Betrag zu
erheben. Hier bemerkte man die Fälſchung und behielt
den Scheck zurück. Die Polizei wird ſich mit der Sache
noch eingehender beſchäftigen.
Bad Nauheim, 7. Febr. Bei der am 26. Januar abge=
haltenen
Verſammlung der Geſellſchafter des Eleono=
renhoſpizes
konnte das finanzielle Ergebnis des ab=
gelaufenen
Jahres als recht befriedigend feſtgeſtellt wer=
den
. Das Geſellſchaftskapital wurde durch Beitritt neuer
Geſellſchafter auf 83000 Mark erhöht. Im Laufe des Jah=
res
konnte das anſtoßende Zwillingshaus erworben und
in den Betrieb einbezogen werden. Es ſtehen nun 100
Betten zur Verfügung. Der Beſuch war angeſichts des
ungünſtigen Sommers recht gut. Beſonders erfreulich
war es, daß ſo viele Gäſte aus dem vorigen Jahre wieder
einkehrten und andere an das Hoſpiz empfohlen hatten.
Auch den Winter über fehlte es nicht an Gäſten, zum Teil
aus den Kolonien. Ueberhaupt kommt die Winterkur im=
mer
mehr in Aufnahme. Die wohltuende Stille zieht
Viele an.

Reich und Ausland.

Aus der Reichshauptſtadt, 7. Febr. Heute nachmit=
tag
trat das Preisgericht zur Beurteilung der
Entwürfe für den Bebauungsplan Groß=Berlins zum
erſten Male zu einer Beratung zuſammen. Die Sitz=
ung
fand in der Aula der neuen ſtädtiſchen Mittelſchule
am Zeppelin=Platz ſtatt, und es waren faſt alle Mit=
glieder
der Jury erſchienen. Das ſehr umfangreiche
Material umfaßt 21 Entwürfe. Vor dem Schöffen=
gericht
des Amtsgerichts Berlin=Mitte ſollte heute die
Privatklage zur Verhandlung gelangen, die der
Geheime Intendanzrat Ludwig Barnay gegen den
verantwortlichen Redakteur der Wahrheit, Leupold
angeſtrengt hatte. Von dieſem war unter dem Titel
Ludwig Barnay alias Braun als Schwiegervater ein
Artikel veröffentlicht worden, durch den Geheimrat
Barnay ſich ſchwer beleidigt fühlte. Der erſte Termin,
der in dieſer Sache anſtand, mußte vertagt werden, da
der Angeklagte den Wahrheitsbeweis für ſeine Angabeu
anzutreten beabſichtigte. Auch der heutige Termin ver=
iel
der Vertagung, da ein vom Gericht erforderter
Koſtenvorſchuß in Höhe von 150 Mark nicht eingegangen
war. In Todesgefahr gerieten geſtern abend
zwei Perſonen bei einem Kellerbrand. Im Südoſten
waren entgegen der polizeilichen Vorſchrift in einen
Keller 100 Liter Benzin gebracht worden zum Zwecke
der Fabrikation von Schuhereme. Als geſtern abend
ein Gehilfe des Geſchäftsinhabers in dem Raum ein
Licht anſteckte, entzündeten ſich Benzindämpfe. In
wenigen Minuten war der ganze Raum ein Flammen=

meer, und die Flammen ſchlugen bald aus dem Keller
bis zum erſten Stock empor. Der Geſchäftsinhaber und
ſein Gehilfe retteten ſich durch ſchnelle Flucht ins Freie.
Der erſtere wurde aber von Stichflammen ergriffen
und erlitt ſchwere Brandwunden. Die vom Schwur=
gericht
wegen Ermordung der Opernſängerin Bart=
hold
zum Tode verurteilte Modiſtin Zobel hat ein
Enadengeſuch an den Großherzog von Mecklenburg ge=
richtet
. Eine Entſcheidung iſt noch nicht ergangen.
Potsdam, 7. Febr. Die Sergeanten Richard
Mannigel und Guſtav Schreck von der 3. Eska=
dron
des dritten Garde=Ulanenregiments, die am
frühen Morgen des 5. Dezember 1909 zwei Offiziere
angegriffen und mißhandelt hatten, wurden
heute vom Gericht der erſten Gardekavallerie=Diviſion
und zwar erſterer wegen tätlicher Angriffe von Vor=
geſetzten
, Bedrohung und Mißhandlung in zwei Fällen,
eigenmächtiger Anmaßung des Befehlsrechtes, ſowie
eigenmächtiger Gefangenenbefreiung und Urlaubs=
überſchreitung
zu vier Jahren Gefängnis und Degra=
dation
, Schreck wegen gemeinſchaftlicher Mißhandlung
und Urlaubsüberſchreitung zu ſechs Monaten und zwer
Tagen Gefängnis und Degradation verurteilt. Die
Verhandlung und auch die Begründung des Urteils
fanden unter Ausſchluß der Oeffentlichkeit ſtatt.
Spandan, 7. Febr. Ein eigenartiges, aber recht
einträgliches Sonntagsvergnügen leiſtete ſich, ſo er=
zählt
die Morgenpoſt der Brauer Otto Engelke, ein
Mitglied des Spandauer Schwimmklubs Neptun
Engelke hatte in ſeinem Klub erklärt, daß er trotz der
Kälte durch die Havel ſchwimmen wolle. Dies veran=
laßte
mehrere Sportsleute, mit ihm eine Wette über
dreitauſend Mark abzuſchließen. Geſtern nach=
mittag
kam die Wette zum Austrag. Engelke ſchwamm
durch die Havel bei Schildhorn zweimal, von Gatow
bis zum Denkmal und wieder zurück. Die Temperatur
der Havel betrug nur wenig über null Grad, und blau
gefroren entſtieg der Schwimmer den Fluten. Schmun=
zelnd
aber nahm er die drei braunen Lappen in
Empfang.
Köln, 7. Febr. Das ununterbrochen anhaltende
Regenwetter hat den Fremdenzufluß nach der
rheiniſchen Hauptſtadt ungemein geſchwächt. Das kar=
nevaliſtiſche
Treiben hat während des geſtrigen
und des heutigen Tages nicht den Charakter und Um=
fang
angenommen, den man in früheren Jahren zu
ſchauen gewohnt war. Die den Kölner Karneval aus=
zeichnende
Fröhlichkeit und Herzlichkeit will nicht auf=
kommen
. Unter der Ungunſt der Witterung hatte
naturgemäß auch der heutige Roſenmontagszug
ungemein zu leiden. Auch in den anderen rheiniſchen
Städten hat die ungünſtige Witterung überaus ſtörend
und hemmend auf die öffentlichen Umzüge eingewirkt.
Eberswalde, 7. Febr. Die Ortſchaften Heegere
mühle und Schöpfurt ſind infolge Kabeldefektes in der
Ueberlandzentrale ſeit geſtern ohne elektriſche
Beleuchtung. Beim Nachſehen der Maſchine kam
der Aufſeher Brüning aus Berlin der mit 10000 Volt
geladenen Hochſpannung zu nahe und ſank, vom elek=
triſchen
Schlage getroffen, tot zu Boden.
Kiel, 7. Febr. Die Strafkammer verurteilte
nach Vernehmung von etwa 20 Zeugen den Kaufmann.
Frankenthal zu 300 Mark und den Prokuriſten
Roſenblüh zu 1500 Mark Geldſtrafe wegen Beſtechung
von Beamten der kaiſerlichen Werft behufs Er=
langung
von Informationen über Submiſſionsergeb=
niſſe
.
Liegnitz, 7. Febr. Auf dem Bahnhofe in Hen=
nersdorf
wollte eine Frau ihre 8jährige Tochter
die in Gefahr war, von einer Rangiermaſchine über=
fahren
zu werden, retten und zog dabei ihr 1jähriges
Kind mit. Alle drei wurden von der Maſchine erfaßt.
Die Mutter und die älteſte Tochter wurden getötet.
Dem anderen Kinde wurde ein Bein abgefahren.
C. K. Benedig, 7. Febr. Die alte Rialtobrücke.
deren hochgeſchwungener Bogen den Canale grande
überſpannt und deren Formen ſich in die Erinnerung
aller eingraben, die je in Venedig geweilt haben, iſt in
Gefahr. Die Arkaden, die den Brückenbau bekrönen,
zeigen neuerdings Riſſe, und eine genaue Unterſuchung
beſtätigte dann die Befürchtung, daß das berühmte
Bauwerk aus dem Ende des 16. Jahrhunderts dem

Zerſtörungswerk der Zeit nicht mehr lange wird trotzen
können, wenn nicht ſofort energiſche Maßregeln er=
griffen
werden. Der Plan, die Arkaden zu räumen
und die auf der Brücke vermieteten Ladenräume leer
ſtehen zu laſſen, iſt einſtweilen an dem Widerſtand der
Kunſtfreunde geſcheitert, die die Lagunenſtadt nicht um
eine charakteriſtiſche Form des Volkslebens ärmer
machen wollen. Aber nun droht eine neue Gefahr: ein
Architekt hat vorgeſchlagen, die alte, maleriſche Holz=
konſtruktion
durch einen Eiſenbau zu erſetzen. In der
Künſtlerſchaft Venedigs wird dies Projekt hart be=
kämpft
.
New=York, 7. Febr. Mehr als 100 Polizei=
beamte
ſind zur Verfolgung vier äußerſt gewandter
Zanditen aufgeboten, die in der Nähe von Eureka
einen Zug der Miſſonri=Pazifik=Bahn angehalten und
den Poſtwagen beraubt haben. Zwei der Banditen
waren neun Meilen vorher auf einer Station in den
Zug geſtiegen. Die beiden anderen gaben eine Meile
vor Eureka Warnungsſignale mit roten Laternen. Als
der Zug ſeine Schnelligkeit verminderte, ſprangen ſie
auf die Lokomotive; den Revolver in der Hand, banden
ſie den Maſchinenführer und den Heizer. Während
dieſer Zeit waren auch die beiden anderen an der Ar=
beit
; ſie koppelten die Paſſagierwagen vom Zuge ab,
und nur die Lokomotive, der Poſt= und Packwagen fuh=
ren
eine Strecke weiter. Die Beamten hatten, mit dem
Tode bedroht, ſich ruhig knebeln laſſen. Einem von
ihnen, der glücklich entwiſchen zu können glaubte, ſand=
ten
die Verbrecher eine Kugel nach, die ihm einen Fuß
durchbohrte und ihm die Luſt zu weiteren Fluchtver=
ſuchen
nahm. Dann fuhren die Räuber mit
ihrem Zuge ruhig weiter. Der eine der Ban=
diten
bediente die Maſchine, während die anderen die
Poſtſäcke leerten. Nach Beendigung ihrer Arbeit ließen
ſie das Waſſer der Maſchine auslaufen und zwangen
die Beamten zu einer Promenade von einer Viertel=
ſtunde
, während der ſie ſie kreuz und quer führten.
Man weiß noch nicht genau, wie hoch ſich der Wert der
von den Verbrechern gemachten Beute beläuft. Man
ſchätzt den Verluſt auf mindeſtens 25 Säcke mit Wert=
briefen
. Ebenſo ſind mehrere Pakete von großem Wert
verſchwunden.
New=York, 8. Febr. Geſtern war hier der käl=
teſte
Tag ſeit vielen Jahren. In der New=Yorker
City wurden 20 Grad unter Null regiſtriert. In New=
York allein erfroren 8 Perſonen. Im nördlichen Teile
des Staates New=York fiel das Thermometer auf 30
Grad unter Null.

Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
ſehenden
Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.

V Hofmuſik=Konzert. In dem am Montag
den 14. ds. Mts. ſtattfindenden Sinfoniekonzert der Hof=
kapelle
wird das hieſige Konzertpublikum zum erſten Male
Gelegenheit haben, einem der bedeutendſten Geiger Jac=
ques
Thibaut, zu begegnen, einem franzöſiſchen Künſtler,
der auch in Deutſchland ſchnell zu hohem Anſehen gelangte
und als gern geſehener Gaſt häufig in unſeren Konzert=
ſälen
einkehrt. Sein Ton zeichnet ſich durch wunderbare,
allen materiellen Beiklangs bare, Klangſchönheit, ſein Vor=
trag
durch echt muſikaliſche, an den beſten Vorbildern
herangebildete Auffaſſung aus. Ein Künſtler von gedie=
genſtem
Geſchmack, ſteht er techniſch auf der Stufe höchſter
Meiſterſchaft. In dem Es=dur=Konzert von Mozart und
der geiſtvollen Sinfonie espagnole hat ſich Thibaut für
ſein hieſiges Auftreten eine ebenſo große, wie dankbare
Aufgabe geſtellt.
Richard Wagner=Verein. Ueber Kammer=
ſänger
Ludwig Heß, den Soliſten des am Donnerstag
ſtattfindenden Arnold Mendelsſohn=Abend, ſchrieb kürz=
lich
der Schwäbiſche Merkur: Einen Schubert=Abend
gaben geſtern Ludwig Heß aus München und Max
Pauer. Ein unzweifelhafter Höhepunkt der in voller
Blüte ſtehenden Saiſon! Wieder ein vollbeſetzter Saal.
Man war mit großen Erwartungen gekommen, die nicht
bloß erfüllt, ſondern noch übertroffen wurden. Heß iſt
eine einzige Erſcheinung unter den Sängern, ein Meiſter
des Vortrags, der in ſeiner Art heute nur in Wüllner
einen Rivalen hat. In dieſem Künſtler vereinigen ſich

Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.

A. K. Vom Kometen Halley. Nachdem wir in
dieſem Jahre in dem Kometen 1910a, der ſich nun wieder
eilig in den Weltraum entfernt, ſchon einmal den Anblich
eines größeren Schweifſternes gehabt haben, werden wir,
wenn uns nicht inzwiſchen noch einer oder der andere die=
ſer
geſchwänzten Gäſte einen Beſuch abſtattet, den der
Sonne immer näher kommenden Kometen Halley,
einen der bedeutungsvollſten Kometen, die es gibt, bewun=
dern
können. In den Monaten April, Mai, Juni, beſon=
ders
aber im Mai wird er ſich vorausſichtlich zu einer
glänzenden Erſcheinung entwickeln.
Zunächſt ſei noch einmal angeführt, daß der Komet
Halley, der ſeit dem Jahre 240 v. Chr. in zahlrei=
chen
Erſcheinungen beobachtet worden iſt, zum letzten Male
im Jahre 1835 wiederkehrte. Damals gelangte er am 16.
November in ſeine Sonnennähe, blieb aber nur unſchein=
bar
in ſeiner Schweifentwickelung. Nach der neuerdings
veröffentlichten korrigierten Ephemeride der mit dem Lin=
demannſchen
1000 Mark=Preiſe ausgezeichneten Berechner
Cowell und Crommelin (Greenwich) erreicht der
Komet Halley diesmal ſeine Sonnennähe an dem
aſtronomiſchen Datum 1910 April 19,67 mittlerer Green=
wicher
Zeit, alſo an dem bürgerlichen Datum des 20.
April 1910; er hat daher zu dem letzten Umlauf um die
Sonne 74,5 Jahre gebraucht. Der Abſtand des Perihels
(der Sonnennähe) vom Knoten der Bahn beträgt 111 427
16, die Länge des aufſteigenden Knotens 57 16 12 und
die Neigung der Bahn 162 12' 42. Der Komet befand
ſich am 4. Februar in einer Entfernung von 232,441 Mil=
lionen
Kilom. von der Sonne u. befindet ſich am 24. Feb. in
einer ſolchen von 186999 Millionen Kilometer, er bewegt
ſich demnach ſchon über die Marsbahn ſonnenwärts und
bleibt dann vorläufig für einige Monate innerhalb dieſer.
Bei ſeiner Sonnennähe am 20. April beträgt ſein Abſtand
vom Sonnenzentrum nur 3,867 Millionen Kilometer. Sein
Abſtand von der Erde der (wegen der Erdbewe=
gung
) vorläufig bis in den März hinein wieder größer
wird, dann aber bis zum 20. Mai beſtändig abnimmt, be=
lief
ſich am 4. Febr. 1910 auf 260,394 und beläuft ſich am 24.
Februar auf 281,172 Millionen Kilometer; bei der gering=
ſten
Entfernung am 20. Mai 1910 beträgt er nur 23,005
Kilometer. Es iſt bereits bekannt, daß ſich der Komet im
Mai genau zwiſchen Erde und Sonne hindurchbewegt
und mit ſeinem Kopfe vorausſichtlich über die Son=
nenſcheibe
ziehen wird. Crommelin gibt in ſeiner
neuen Ephemeride das Datum dieſes bemerkenswerten
Ereigniſſes aſtronomiſch auf 1910 Mai 18,6 mittlerer
Greenwicher Zeit an, das dem bürgerlichen Datum des
19. Mai, d. h. der Nacht vom 18. zum 19. Mai entſpricht.
Etwa gleichzeitig ſoll ſich die Erde durch den

Schweif des Kometen bewegen. Nach den neueſten
ſpektroſkopiſchen Beobachtungen enthält der Kopf des Ge=
ſtirns
Cyanwaſſerſtoff (Blauſäure), der aber wegen ſeiner
äußerſt dünnen Verteilung für die mutmaßliche Begegnung
der Erde mit dem Schweif von keinerlei Bedeutung iſt. Wie
weit ſich der Schweif im Mai erſtrecken wird, iſt au=
genblicklich
noch nicht feſtzuſtellen; bei einigen früheren Er=
ſcheinungen
des Halleyſchen Kometen war ſeine ſcheinbare
Länge ſehr bedeutend, ſo vor allem 1456, wo ein Chroniſt
von ihm ſchrieb cometa horrendae magnitudinis die
Schweiflänge betrug damals 60. Prächtig waren auch die
Erſcheinungen von 1531 und 1607, doch 1682 zeigte er ſich
ſchwächer, und mehr noch 1759 und 1835. Hoffentlich hat
er ſeitdem nicht noch weitere Einbuße erlitten. Günſtig
liegen die Verhältniſſe diesmal inſofern, als der Komet
der Erde recht nahe kommt, ſodaß ſelbſt ein weniger ent=
wickelter
Schweif noch zu einem hervorragenden Phäno=
men
werden kann. Fürdasbloße Auge wird das
Geſtirn vorausſichtlich erſt im April ſicht=
bar
.
Das erſte Februarheſt der Berliner Halbmonats=
ſchrift
Nord und Süd (Morgen) bringt eine ein=
gehende
Würdigung von Emil Preetorius, die durch
mehrere, vortrefflich gewählte und wiedergegebene Zeich=
nungen
des Künſtlers illuſtriert wird.
* Paris, 8. Febr. Bei der geſtrigen Uraufführ=
ung
von Roſtands mit ungeheurer Reklame in Szene
geſetztem Tierdrama Chantecler fanden die beiden
erſten Aufzüge die gleiche günſtige Aufnahme wie am
Vorabend die Generalprobe. Der dritte Akt ermüdete
durch ſeine Länge, im vierten rief die Krötenſzene
Widerſpruch hervor. Zum Schluß wurde Roſtand wie=
derholt
gerufen. Miniſterpräſident Briand, der Präſi=
dent
der Kammer Briſſon und zahlreiche Miniſter
wohnten der Aufführung bei.

Kleines Feuilleton.

* Eine verwickelte Entführungsge=
ſchichte
. Graf Gizicay, ein ehemaliger öſterreichiſcher
Huſarenoffizier, wurde ruſſiſcher Untertan, als er von
einem Onkel große Güter erbte. Auf einer Amerika=
reiſe
lernte er die reiche Miß Paterſon kennen, deren
Mutter die Herausgeberin der Chicago Times iſt.
Er heiratete das Mädchen im Jahre 1904 in Chicago,
und das Paar reiſte auf die Beſitzungen des Grafen in
Rußland. Später entſtanden Mißhelligkeiten, weil der
Gattin der Aufenthalt in Rußland nicht paßte. Die
Gräfin ging mit ihrem Töchterchen Eleonore nach Paris
zurück. Der Graf, von zahlreichen Detektivs unterſtützt,
machte ſich an die Verfolgung. Die Gräfin verſteckte
ihr Töchterchen in London, wo ſie jedoch von Geheim=

poliziſten bei einer Näherin in einem Londoner Vor=
ort
ausfindig gemacht und nach Wien gebracht wurde.
Als die Gräfin davon erfuhr, eilte ſie in Begleitung
eines amerikaniſchen und eines Pariſer Advokaten und
zahlreichen Geheimpoliziſten nach Wien. Dort wurde
ſie nicht nur von den öſterreichiſchen Behörden, der ruſ=
ſiſchen
und amerikaniſchen Botſchaft, ſondern auch vön
einer öſterreichiſchen Erzherzogin, die ſich für die An=
gelegenheit
intereſſierte, unterſtützt, um ſie wieder in
den Beſitz des Kindes zu ſetzen. Mit dem Grafen wurde
ein Vertrag abgeſchloſſen, wonach das Kind eine Zeit
des Jahres bei der Mutter verbringe. Der Graf
knüpfte daran die Bedingung, daß ſeine Gattin in
Oeſterreich bleibe und das Kind nicht nach Amerika
bringe. Im Palais der Erzherzogin ſollte die Ueber=
gabe
des Kindes an die Mutter erfolgen. Als die Kom=
teſſe
gebracht wurde, erfuhr der Graf, daß zwei Auto=
mobile
bereitſtünden, um ſeine fünfjährige Tochter
abermals zu entführen. Darauf holte er unter
einem Vorwande das Kind noch vor dem Eintreffen der
Mutter aus dem Palais, ſetzte es in ein Automobil
und raſte mit ihm davon. Inzwiſchen wurde der Graf
nach Petersburg zitiert, wo ihm ein Befehl des Za=
ren
vorgelegt wurde, das Kind der Mutter beding=
ungslos
zurückzugeben. Der Graf Budberg wies ihm=
dieſen
Befehl vor. Der Graf Gizicay eilte hierauf
nach Wien, um, dem Befehl gehorchend, das Kind der
Mutter zu übergeben. Dieſe reiſte ihrerſeits entgegen
dem Abkommen mit ihrer Tochter ſofort nach Chieago
ab. Als der Graf nach Petersburg zurückfuhr, um ſich
vor dem Zaren zu rechtfertigen, erfuhr er, daß der
Zar von der Angelegenheit überhaupt
nichts wußte.
C.K. Was wilde Tiere koſten: Einige in=
tereſſante
Angaben über die Preiſe der wilden Tiere,
die in den Menagerien und Zoologiſchen Gärten die
Schauluſt des Tierfreundes ergötzen, hat ein Tiermak=
ler
einem Mitarbeiter des Gaulois gemacht. Für
die fremdländiſchen ſeltſamen Tiere werden hohe Preiſe
bezahlt, und der Tod eines Löwen oder eines Tigers
iſt für jeden Menageriebeſitzer ein ſchwerer Verluſt.
Für einen Löwen werden je nach Alter und Raſſe 800
vis 4000 Mark angelegt; nahezu der gleiche Preis wird
für einen Tiger gefordert. Der Dompteur Bidel hat
für zwei Tiger ſogar einmal 24000 Mark angelegt.
Wer ſich eine Rieſenſchlange zulegen will, wird ſich
ſeinen Wunſch verſagen müſſen, wenn er nicht bereit
iſt, 1200 Mark auszugeben. Noch teurer ſind die Ele=
fanten
; ein gewöhnlicher Elefant koſtet rund 5000 Mk.,
aber für ſchöne Exemplare werden auch weitaus höhere
Preiſe bezahlt; 10000 Mark und mehr iſt keine Selten=
heit
. Ein Panther koſtet gewöhnlich 1600 Mark, für
eine Giraffe wird man 4000, Mark anlegen müſſen, für

[ ][  ][ ]

der Sänger, der Muſiker und der Poet in einer groß=
artigen
Weiſe. Und Heß weiß ſeine Stimme techniſch
zu meiſtern, ſodaß er ſie auch da zur vollen Wirkung
bringt, wo ihm die Natur von vornherein nicht alles
gegeben hat. Er hatte heterogene Stimmungen neben=
einander
geſtellt, auf einen Prometheus folgte Wer
kauft Liebesgötter Und die Gewalt ſeiner Kunſt wußte
ſie alle in gleicher Weiſe zu treffen. Das iſt ein Künſtler
von Gottes Gnaden! Welch eine Seele, welch reines,
tiefes Gemüt, welche fortreißende Leidenſchaft, welche
Glut der Empfindungen, welche Zartheit, und vor allem:
welche Macht der anſchaulichen Darſtellung!

Parlamentariſches.

** Darmſtadt, 8. Febr. Der Finanz=
ausſchuß
der Zweiten Kammer hielt heute
vor= und nachmittag gemeinſame Beratungen mit der
Regierung ab. Es wurde zuerſt über den Antrag Beſt
auf Aufhebung der Untererhebſtellen debattiert. Nach=
dem
Aög. Beſt ſeinen Antrag näher begründet, ſprach
ſich Geh. Rat Beſt in längerer Darlegung dagegen aus,
der daran anſchließend auch ſcharf die kürzlich vor=
gebrachten
Angriffe des Abg. Ulrich gegen einen Be=
amten
in Dieburg zurückwies und auf Grund der ge=
machten
Erhebungen konſtatierte, daß an den Behaupt=
ungen
des Abg. Ulrich kein wahres Wort ſei. Nach=
dem
auch Miniſter Brann Exz. den ungerecht an=
gegriffenen
Beamten entſchieden verteidigt, erklärte
Abg. Ulrich, daß er dann von ſeinen Gewährs=
männern
unrichtig belehrt worden ſei. Abg. Dr.
Oſann bemerkte, daß man derartige perſönliche An=
griffe
nur dann vorbringen dürfe, wenn man abſolut
ſichere Unterlagen dafür habe. Nachdem dann ſeitens
der Regierung noch betont worden war, daß die Ge=
bührenſätze
der Untererheber entſprechend herabgeſetzt
werden ſollten und vielleicht auch durch Aufhebung
einiger Bezirkskaſſen Erſparniſſe erzielt werden könn=
ten
, beſchloß der Ausſchuß, von einer Aufhebung
der Untererhebſtellen abſehen zu wollen. Bei
Beratung des Forſtetats wurde der Antrag angenom=
men
, 7 Oberförſterſtellen nur auf den Inhaber zu be
willigen und die Regierung um eine Abänderung der
Oberförſtereibezirke zu erſuchen. Die für dieſes Jahr
gewünſchte Streichung von 50000 Mark an den Kultur=
koſten
ſoll erſt im nächſtjährigen Etat erfolgen, da ſie
für das laufende Jahr nicht mehr angängig ſei. Die
Kapitel Weinbaudomänen und Bad Nauheim wurden
bei der Abſtimmung genehmigt ebenſo das Kapitel
Staatseiſenbahnen mit der Maßgabe, daß ſtatt der ein=
geſtellten
12000000 Mark Einnahme 650000 Mark
mehr angeſetzt werden. (Die jüngſt vom preußiſchen
Eiſenbahnminiſter eingeſchätzte Summe.) Im Kapitel
Landſtände ſollen auf Anregung des Abg. Dr. Oſann
die Koſten für Druckſachen um 9500 Mark herabgeſetzt
werden, und beim Kapitel Oberrechnungskammer wur=
den
zwei Oberrechnungsratsſtellen und einige Bu=
reauſtellen
nur auf den Inhaber bewilligt. Ein Antrag
des Abg. Ulrich, auch zwei Miniſterpoſten nur auf
den Inhaber zu bewilligen, wurde abgelehnt. Weiter
wurde bei Kapitel 23 u. ſ. f. (Referent Abg. Dr.
Oſaun) der neu verlangte Hilfsarbeiter für die
Zentralſtelle für Säuglingspflege und Mutterſchutz,
ſowie einige weitere neue Anforderungen geſtrichen.
Beim Juſtizetat wurde ein Antrag Ulrich auf Streich=
ung
reſp. Bewilligung von 25 Amtsrichterſtellen nur
auf den Inhaber geſtrichen. Nächſte Sitzung Mittwoch
vormittag.

Karneval in Darmſtadt.

St. Darmſtadt, 8. Febr.
Roſenmontag.
Trotz des wenig einladenden Wetters der Himmel
machte ein gar trübes Geſicht nahm das karnevaliſtiſche
Treiben in den Straßen, das am Sonntag ſchon vielver=
ſprechend
eingeſetzt hatte und mit dem auch des Roſen
montags leuchtend Frührot begrüßt wurde, dauernd zu.
Denn der Vormittag des Tages mit dem poeſievollſten
Namen aller Kalendertage führte ſich recht gut ein. Aber
leider hielt das ſchöne Wetter nicht lange vor und ſo wur=

einen Eisbären 2400 Mark und für einen Leoparden
800 bis 1200 Mark. Ein ſchönes Krokodil wird man
kaum unter 1500 Mark bekommen.
* Seltene Vögel. Im Kriſtall=Palaſt in der
Nähe Londons findet zur Zeit die jährliche internatio=
nale
Ausſtellung von Singvögeln der Ornithologiſchen
Geſellſchaft ſtatt. Am meiſten Aufſehen erregte ein
durch ausgiebige Reklame angezeigter ſchwarzer Ka=
narienvogel
, eine Kreuzung zwiſchen einem Stieglitz
und einem gewöhnlichen gelben Piepmatz. Ferner war
eine große Zahl von Albinos vertreten, darunter eine
weiße Amſel, ein weißer Spatz, eine weiße Dohle und
ein Kanarienvogel mit gelbem Schnabel, weißen Fe=
dern
und ſchwarzen Augen. An ſonſtigen Seltenheiter
gab es noch einen ſchwarzen Stieglitz, eine grüne Droſ=
ſel
und einen ſchwarzen Dompfaff. Die Anzahl der
ausgeſtellten Vögel beträgt faſt 3000. Unter ihnen
kamen viele aus Deutſchland und aus allen Teilen
Großbritanniens und Irlands. Für einzelne Vögel
wurden ganz enorme Summen gefordert. Am teuerſten
war der Paradiesvogel eines Herrn O. Millſum aus
Schweden, für den 30000 Mark gefordert wurden; ein
blau=gelber Maccao ſollte 20000 Mark koſten.
* Glatte Rechnung. Eine ergötzliche Szene
ſpielte ſich laut B. B.=K. vor einigen Tagen in einer
Kieler Wirtſchaft ab, wo es bei einem Feſteſſen gebra=
tene
Tauben gab. Als der Wirt ſeine Argusaugen
durch den Saal ſchweifen läßt, ob alles in Ordnung ſei,
entdeckt er in einer dunklen Ecke einen Kellner, der
zwei übriggebliebene Tauben ſorgfältig in eine Ser=
viette
wickelt und dieſe in ſeinen Frack verſchwinden
läßt. Raſch entſchloſſen ruft er den Kellner hinaus,
greift nach einer Saucenſchale und gießt deren Inhalt
in die Taſche des verblüfften Kellners, indem er er=
läuternd
bemerkt: Zum Braten, mein Junge, gehört
auch Sauce. Sprach’s und ſetzte den Kellner an die
Luft.
Narren!
Klatſchende Pritſchen, lärmende Narren,
Schmachtende Lieder zum Klang der Guitarren,
Tänzelnde Pierrots, lachende Weiber
Recken im Jubel Arrie und Leiber;
Wallender Taumel ſprengte die Ketten,
Heute wird kein Philiſter euch retten.
Narren doch bleibt ihr Zeit eures Lebens,
Denn jene Ketten zerbracht ihr vergebens,
Zolltet dem Leben ein Weilchen lang Steuer,
Lauernd ſchon leuchtet das ſchmiedende Feuer
Krankt doch faſt all ihr am nämlichen Sparren:
Zeben durchflammt euch allein nur als Narren
W. L.

den denn bald die ſchönen Masken und geſchmückten Wa=
gen
von den ungaſtlichen Straßen vertrieben. Den In=
habern
der verſchiedenen Lokale, namentlich der Cafés, war
das ſichtlich angenehm. Denn an ein Opfern der ſchönen
der Freude geweihten Stunden dachte niemand, nur in
dem Wie des Genießens trat eine Aenderung ein. Man
fand ſich in den Reſtaurants und Cafés zuſammen zu när=
riſchem
Tun und amüſierte ſich auch hier vortrefflich.
Nach außen hin dominierte die Karnevalge
ſellſchaft Narrhalla, die auch in dieſem Jahre
auf eine Reihe wohlgelungener Veranſtaltungen
zurückblicken darf. Den Schluß der offiziellen Arrange=
ments
bildete die Feſtvorſtellung im närri=
ſchen
Hoftheater (Orpheum), die vor ausverkauf=
tem
und feſtlich beleuchtetem Hauſe ſtattfand. Hof=
theater
=Intendant Graf Fink von Finkenſtein
hatte für eine glänzende Inſzenierung der Vorſtellung
Sorge getragen, die im ganzen dem karnevaliſtiſchen
Charakter angepaßt war. Die weite Rotunde des für
ſolche Zwecke beſonders geeigneten Etabliſſements war
mit Fahnen in den Narrhallafarben, Blumen und
Roſengirlanden feenhaft geſchmückt. Durch buntfarbene
Luftſchlangen, die in reicher Fülle durch die rauchge=
ſchwängerte
Luſt ziſchten und in den Girlanden hängen
blieben, wurde das närriſche Bild beſonders charakte=
riſtiſch
und farbenfroh geſtaltet.
Um 8,11 Uhr zog das närriſche Miniſterium unter
den Klängen des Narrhallamarſches ein und nahm in
der Hofloge Platz. Miniſterpräſident Fürſt Max von
Anſpach und Bayreuth, Herzog zu Woogs=
hauſen
, erhob ſich und hieß die frohgeſtimmte Schar in
gereimter Rede mit gewohnter Friſche und Liebens=
würdigkeit
willkommen. Dann begann die Vorſtellung,
in der Hofnarr Kneißl in beſter und erfolgreichſter
Weiſe mitwirkte. Die Künſtler gaben durchweg ihr
Beſtes und hatten auch durch Wahl geeigneter Koſtüme
und Vorträge ſich dem Rahmen des Ganzen angepaßt.
Alsbald nach Beginn des zweiten Teils wurde der
Hoftheater=Intendant (profan Direktor Fink) in
die Hofloge gebeten und vom Miniſterpräſidenten für
das ausgezeichnete Arrangement des Abends und für
ſeine beſonderen Verdienſte um die Hebung der
Varietékunſt in der Reſidenz mit dem Orden für Kunſt
und Wiſſenſchaft dekoriert. Der Humoriſt Meſtrum
erhielt ſpäter den Orden für Ausdauer, und der
Kapellmeiſter Schrader einen Orden, weil er ſo
trefflich getuſcht hatte. Schließlich wurde noch Elfer=
rat
Streeſe mit dem Souffleurorden ausgezeichnet. Die
acht Haremsdamen mit ihrem Oberzeremonienmeiſter
Major Bey wurden zum Schluß der Vorſtellung in der
Hofloge mit Sekt bewirtet.
Nach Beendigung der Feſtvorſtellung begab ſich das
Komitee zum Hotel Zur Traube woſelbſt eine
Nachfeier ſtattfand in Geſtalt eines außerordentlich
reizvollen rheiniſchen Karnevalfeſtes. Die
Lokalitäten waren ebenfalls feſtlich=närriſch geſchmückt.
Beſonders fielen durch ſchöne Dekorationen der Speiſe=
ſaal
und der Gelbe Saal auf, in dem eine Anzahl
lauſchiger Lauben errichtet war. In den Parterre=
lokalen
wurde bei prickelnder Muſik ſonpiert, in dem
Konzertſaal getanzt. Das Lokal war überfüllt, die
Mitglieder des Hoftheaters hatten ſich faſt vollzählig
eingefunden. Die Stimmung war brillant und man
amüſierte ſich aufs beſte.
Im Hoftheater fand am Roſenmontag die
übliche Faſtnachts=Kindervorſtellung ſtatt, bei der Gör=
ners
Aſchenbrödel zur Aufführung gelangte. Das
Haus war ausverkauft und bot das bekannte, durch
koſtümierte Kinder jüngſten und allerjüngſten Jahr=
ganges
belebte Bild. Das Stück, das teils im derbſten
Ulktone, teils im gemütvollen Märchentone gehalten iſt
und deſſen Titelrolle Fräulein Gothe ſpielte, fand bei
dem dankbaren kleinen Publikum begeiſterten Beifall,
der ſeinen Höhepunkt in dem vierten Bilde erreichte,
das den Ball in der Küche darſtellt. Sämtliche Mit=
wirkende
widmeten ſich mit warmem Eifer und ganzer
Hingabe ihrer heute beſonders dankbaren Aufgabe.
Am Dienstag wurde vor vollbeſetztem Hauſe die
Straußſche Karnevals=Operette Die Fledermaus ge
geben.
Eine reizende Veranſtaltung hatte die Freie
Literariſche Geſellſchaft, wie im Vorjahre, im
Prinz Karl veranſtaltet.
Einem ſolennen
Abendeſſen, das Herr Hans Chriſt ſehr ſchmackhaft und
preiswert lieferte, folgten in ungebundenem Programm
Vorträge aller Art, von denen beſonders die der
Herren Jordan, Jürgas, Holler, Hacker, de
Leeuwe und Frau de Leeuwe gefielen.
Im Hotel Heß und in den verſchiedenen Cafés
amüſierte man ſich bei Konzert, Geſang und Tanz aufs
beſte.
Faſtnachtsdienstag.
Wie tags zuvor Narrentrompetenklänge und
Schellenklingen von früh bis ſpät. In den Straßen ein
Auf= und Niederwogen phantaſtiſch koſtümierter
luſtiger Männlein und Weiblein. Mit dem Schmutz
der Gaſſe miſchten ſich die bunten Konfettiblättchen, und
von Bäumen und Balkonen herab hängen luſtig
flatternd oder regenſchwer die ſchillernden Luftſchlan=
gen
. Mittags nimmt das Leben in den Straßen zu.
Masken ſchließen ſich zu Gruppen zuſammen, Muſik=
banden
kamen zu Fuß und zu Wagen, andere Gruppen
und Klepper ſchließen ſich an. Leider aber wurde der
ſo ſchöne, viel verheißende Nachmittag ſtark beeinträch=
tigt
durch einen gegen 4 Uhr einſetzenden Regenſchauer,
der das luſtige Bild leider ſchnell verwiſchte.
Vor der Wohnung des Präſidenten Max Anſpach
auf dem Ernſt Ludwigs=Platz zählte die Menge nach Tau=
ſenden
. Die Kapellen Weber und Hauske konzertier=
ten
hier mit ihrer ſchneidigen Schar von 35 Uhr und bei
den rauſchenden Klängen promenierten unzählige Men=
ſchenmengen
auf und ab.
Als dann gegen 5 Uhr die Sonne den Regenwolken=
ſchleier
wieder durchbrach, erfolgte die Rundfahrt
des Elferkomitees der Karnevalgeſell=
ſchaft
Narrhalla durch die Straßen der Stadt.
Ueberall wurde der Zug, dem ſich viele Wagen und Grup=
pen
anſchloſſen, von der wieder fortgeſetzt zunehmenden
Menſchenmenge lebhaft und freudigſt begrüßt. Vor dem
Hotel Heß in der Rheinſtraße wurde Halt gemacht.
Von dem Balkon herab ſchmetterten die Damen der Fan=
farenkapelle
dem Zug den Narrhalla=Marſch entgegen und
die Hotelinhaber kredenzten dem Hohen Rat einen Ehren=
trunk
. Nach etwa zweiſtündiger Rundfahrt wurde vor dem
Schloßcafé Halt gemacht und Einkehr gehalten. Abends
folgte der Große Rat wieder verſchiedenen Einladungen.
In den Lokalen der Stadt erreichte abends des
karnevaliſtiſche Treiben ſeinen Höhepunkt. Beſondere
Veranſtaltungen, Konzert, Ball uſw., fanden ſtatt im
Hotel Heß, im Café Ernſt Ludwig, Schloß=Café, Café Bauer,
Hotel Traube, Britannia=Hotel, Kaiſerſaal, Saalbau, Turn=
halle
(Luftſchiffausſtellung) uſw. Sämtliche Lokale waren
überfüllt. Von ſchlechten Zeiten war nirgends etwas zu
merken. Man genoß die ſchönen letzten Stundenden

Freude in vollen Zügen, denn mit dem Morgendämmern,
das wußte jeder, brach der
S-
Aſchermittwoch
herein, dieſer graueſte und ödeſte aller Tage. Vorbei,
vorbei! Hin iſt nun all der Glanz und all die Herrlichkeit,
alle frohe Laune und alle ſorgenloſe Freude. Die Schellen=
kappe
, geſtern noch ſo ſtolz erhobenen Hauptes getragen,
ſie wird tief verſenkt in den dunklen Schoß irgend einer
Lade. Ihr Klingeln, das geſtern ſo ſilberhell dem Ohre
ſüße Muſik, heute macht es nervös; es erinnert daran, daß
wieder einmal die ſchönſten Tage des Jahres, die der
Freude, des Faſchings vorbei ſind, daß die Philiſter trium=
phieren
. Prinz Karnevals Regiment iſt zu Ende, ſeine
Freiheitsrufe, die wie Frühlingsahnen die Narrenbruſt
geſchwellt, ſind verſtummt. Geleert ſind Becher und
Kelche, die uns Lethe kredenzt, die fröhlich aneinander
klangen im gleichgeſtimmten Kreiſe. Des Daſeins Ernſt
und Schwere macht ſich geltend. Aber was tut’s! Es
gibt ja nur einen Aſchermittwoch im Jahre, und
wenn morgen des Lebens Pflichten wieder rufen,
den, der des Faſchings Freuden voll genießen konnte,
werden ſie gerüſtet und gewappnet finden! Er hat
neue Kräfte empfangen aus dem Gralskelch der Freude,
aus dem Jungbrunnen des Humors. Das hat er den
Philiſtern voraus. Und wenn mit 1911, das glückver=
heißend
die ſchöne Zahl 11 ja ſchon im Schilde führt, des
Prinzen luſtiges Regiment von neuem anbricht, dann
leuchtet auch ihm wieder ein neues Morgenrot des
Karnevals.
Der Roſenmontagszug in Mainz.
Trotz des ſtrömenden Regens fand unter gewal=
tiger
Beteiligung der Bevölkerung und vieler Tau=
ſend
fremder Gäſte der in allen Teilen gelungene
Roſenmontagszug ſtatt. Eine Hauptattraktion bildete
der Reichstag, auf den der Leutnant Hol den Burſch
mit 10 Mann einen Angriff verſuchte. Anſchließend
kam eine Parodie auf die preußiſch=heſſiſche Eiſen=
bahngemeinſchaft
, auf die Zündholzſteuer und andere
aktuelle Begebenheiten. Auch ein Wagen mit Harems=
damen
, Jungtürken und ſtellenloſen Eunuchen erregte
großes Intereſſe. Viel Heiterkeit erregte das Reſtau=
rant
Tugendwacht, das um 10 Uhr abends nicht zu
ſchließen braucht. Auch der Nordpol iſt natürlich ver=
treten
. Den Schluß bildete der Weltenbummler
Prinz Kometerich mit dem närriſchen Gefolge: Mer=
kur
, Frau Luna, Venus, Mars, von Kriegern aller
Zeiten und Nationen umgeben, und den Zwillingen
Der Großherzog ſah ſich mit Gefolge vom
Kreisamt aus den impoſanten Zug an, der den alten
Ruf des Karnevals im goldenen Meenz von neuem
begründete.

Sport.

sr. Die Berliner Ringkampfkonkurrenz,
die langſam ihrem Ende entgegengeht, zeitigte am letz=
ten
Abend folgende Reſultate: Hein=Berlin warf den
Dänen Erikſen in 20 Minuten, Röpel=Danzig ſiegte über
Cwarplies=Oſtpreußen in 13 Minuten, Saurer=München
über Hanſen=Dänemark in 17 Minuten und Sturm=Berlin
bezwang ſeinen Gegner Stolzenwald=Rheinland nach 16
Minuten.
Sr. Im Weltmeiſterſchafts=Schachturnier
zwiſchen Laskerund Schlechter wurde die neunte
und letzte Partie begonnen, die ſich außerordentlich intereſ=
ſant
geſtaltete. Bereits nach dem erſten Abbruche nach
dem 16. Zuge Schlechters, der die weißen Steine führte,
ergab ſich eine ſehr ſchwierige Kombination. Im weiteren
Verlauf der Partie, die nach dem 51. Zuge Laskers aber=
mals
abgebrochen wurde, gewann Lasker einen kleinen
Vorteil, der jedoch kaum zu einem Gewinn ausreichen
wird.

Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Beröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktior
ketnerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)

Mit Freuden haben viele junge und alte Leute das
Verbot des Polizeiamts in Betreff des Rollſchuhfahrens
auf dem Trottoir begrüßt. Solch ein Verbot iſt recht und
billig. Dieſer Sport gehört auf geeignete Plätze, doch
nicht auf Paſſantenwege. Der lieben Jugend fehlt es heut=
zutage
doch nicht an Vergnügen und Bewegung.
FE.
Städtiſche Straßenbahn. Die Fahrgeld=
einnahme
im Monat Januar 1910 betrug 28802 Mark.
Vergleicht man dieſe Ziffer mit den Vorjahren 1907
29 390 Mark, 1908 30 132 Mark und 1909 29699 Mark,
ſo unterliegt es keinem Zweifel, daß die Bahn in ihrer
finanziellen Entwickelung nicht fortſchreitet. Eine Ermä=
ßigung
des Fahrpreiſes von über 8 Prozent ſchon bei
6 Fahrten läßt ſich bei den ſchwierigen Finanzverhältniſſen
der Stadt auf die Dauer nicht rechtfertigen, 3.

Hochwaſſer.

* Plochingen, 8. Febr. Während geſtern abend
ein Stillſtand des Neckars ſich bemerkbar machte, iſt er
über Nacht infolge des niedergegangenen Regens weiter
geſtiegen und an verſchiedenen Stellen über ſeine Ufer
getreten. Weiteres Steigen wird indeſſen nicht mehr be=
fürchtet
.
* Metz, 8. Febr. Die Moſel iſt ſeit geſtern abend
um 56 Zentimeter geſtiegen. Vormittags 8 Uhr war
der Waſſerſtand 4 Meter 36 Zentimeter. Bei Trier iſt die
Moſel auf 4,50 Meter geſtiegen. Die Schiffahrt iſt ein=
geſtellt
. Auch die Saar und die Prüm führen Hoch=
waſſer
. Auf beiden Flüſſen iſt der Fährbetrieb einge=
ſtellt
.
H. B. Solingen, 8. Febr. Infolge heftiger Re=
gengüſſe
und ſtarker Schneeſchmelze führt die Wupper
Hochwaſſer. Verſchiedene niedriger gelegene Ortſchaf=
ten
ſtehen ſchon teilweiſe unter Waſſer.
* Paris, 7. Febr. Infolge von Regengüſſen ſind
die Yonne, die Loire und Grand Morin aufs
neue geſtiegen. Man erwartet daher auch für Paris
ein neues Steigen der Seine.
* Brüſſel, 8. Febr. Infolge des andauernden Re=
gens
beſteht erneut Hochwaſſergefahr im Kohlen
becken von Charleroi. Die Fabriken haben vielfach den Be=
trieb
eingeſtellt.

Die Erkrankung des Königs von Schweden.

* Stockholm, 7. Febr. Am Sonntag abend er=
krankte
König Guſtav an Kolikſchmerzen. Geſtern
abend ſtellten die Aerzte die Diagnoſe, daß es ſich um
eine Blinddarmentzündung handle und be=
ſchloſſen
eine ſofortige Operation. Dieſe wurde
um Mitternacht vorgenammen und nahm eisen gin=
ſtigen
Verlauf.

[ ][  ][ ]

Wp. Stockholm, 8. Gebr. Die könialiche
Familie, die geſtern einem Konzert beiwohnte, wurde
eiligſt an das Bett des Königs berufen. Man hatte
das Befinden des Königs anfänglich für unbedenklich
gehalten. Die Königin, die ſich augenblicklich im Süden
befindet, wurde ſofort telegraphiſch von der Erkrank=
ung
ihres Gemahls in Kenntnis geſetzt.
Der
Stockholm, 8. Febr., 10 Uhr vorm.
König ſchlief nach dem Erwachen aus der Betäubung
während der zweiten Nachthälfte mehrere Stunden;
ſein Befinden war morgens weſentlich beſſer.
Temperatur 37,3; Puls 52.

Letzte Nachrichten.

(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Peſt, 8. Febr. Wie dem Ungariſchen Korreſpondenz=
Bureau aus Wien gemeldet wird, unterbreitete der Mi=
niſterpräſident
Khuen=Hedervary dem Könige einen Plan
Andraſſys über die Bildung einer Koalitions=
regierung
Tisza=Andraſſy=Koſſuth. Der
Plan Andraſſys erhielt nicht die Genehmigung des =
nigs
. Miniſterpräſident Graf Khuen=Hedervary wurde
aufgefordert, mit ſeinem Kabinett die Tätigkeit fortzu=
ſetzen
.
* Prag, 8. Febr. In der Sitzung des Landtages
wurde eine Erklärung der tſchechiſchen Abgeordneten ver=
leſen
, in welcher die deutſchen Abgeordneten für die ſchwere
Schädigung der Landesintereſſen, ſowie der volkswirt=
ſchaftlichen
, kulturellen und ſozialen Intereſſen der Bevöl=
kerung
verantwortlich gemacht werden. Der Landtag
wurde vertagt.
* Rom, 8. Febr. In Villafranca wurden drei
Sakriſtane verhaftet, weil ſie den Abendmahlwein ver=
giftet
hatten. Der Pfarrer brach nach dem Genuß des Wei=
nes
am Altar zuſammen; das Gift war nicht ihm, ſon=
dern
einem anderen Pfarrer zugedacht, der als Führer
der Klerikalen im Wahlkampfe eine Rolle ſpielte.
Paris, 8. Febr. Mehrere nach Frankreich be=
urlaubte
deutſche Kavallerieoffiziere, ſo=
wie
Artillerieoffiziere beſuchten geſtern mit Genehmigung
des Kriegsminiſters die Kavallerieſchule in Saumur. Die
Offiziere, die ſehr liebenswürdig aufgenommen wurden,
beſichtigten mehrere Reitabteilungen, für deren vorzügliche
Leiſtungen ſie vollſte Anerkennung bekundeten. Schließlich
folgten die deutſchen Gäſte einer Einladung der franzöſi=
ſchen
Offiziere zu einem Frühſtück.
* Paris, 8. Febr. Hier treibt ſeit einigen Tagen ein
Meſſerſtecher ſein Unweſen. Im Stadtviertel Saint
Lambert wurden fünf Perſonen durch Stiche in den Un=
terleib
ſchwer verletzt. Der Täter iſt zweifellos ein Wahn=
ſinniger
.
* Petersburg, 8. Febr. Großfürſt Kyrill
Wladimirowitſch iſt mit ſeiner Gemahlin Viktoria
mit dem Morgenzuge hier eingetroffen.
Konſtantinopel, 8. Febr. In der bereits gemeldeten
Erklärung der Mächte iſt auch geſagt, daß die An=
nexion
Kretas durch Griechenland nicht zugelaſſen werden
ſoll. Jeni Gazetta verlangt die ſofortige endgültige und
gerechte Löſung der Kretafrage. Die Wiederbeſetzung der
Inſel durch die Schutzmächte genüge nicht allein, um die
Gefahren der Zukunft zu beſeitigen. Ikdam meldet,
daß die Pforte demnächſt den Mächten eine Note überſen=
det
, in der erklärt wird, die Beziehungen der Türkei zu
Griechenland könnten vor der endgültigen Löſung der
Kretafrage nicht normal werden. Die Note verlange des=
halb
die Löſung noch vor dem Zuſammentritt der griechi=
ſchen
Nationalverſammlung.
H. B. Schömberg, 8. Febr. Dr. Cook iſt bei Neuen=
bürg
im Schwarzwald in einem Sanatorium abgeſtie=
gen
. Eine ganze Anzahl amerikaniſcher Reporter iſt
bereits in Schömberg eingetroffen, um Dr. Cook zu
interviewen. (2)

4
Musik
Ind strumente aller Art

Geigen Mandolinen Quitarren
((85
Blech-, Holz- u. Schlaginstrumente
Mund- und Ziehharmonikas
Ocarinas etc. Saiten
Musikalien
Fianou
Eigenes
Karmonium
Reparatur-
Lager
Ktelier

f. alle Instrum
Kauf- Miete
(6
Georg Thies
Darmstadt
bachteier Schufter Elnch-St 12
ere, che

War wie ein Skelett abgemagert.
München=Laim, 22. Juli 1909. Ich gebrauchte Bioſon
bei Neuraſthenie, Müdigkeit und Erſchlaffung. Obwohl ich
wie ein Skelett abgemagert war, hob ſich ſchon bald mein
Körpergewicht, der Appetit wurde von Tag zu Tag reger
und kann ich Ihnen heute zu meiner Freude mitteilen, daß
ich mit dem erzielten Erfolge ſehr zufrieden bin; denn auch
mein Ausſehen iſt jetzt blühend und die Zunahme meiner
Körperkraft machte ſich deutlich bemerkbar. Der Geſchmack
des Bioſon ſagte mir zu und werde ich ſtets beſtrebt ſein,
dieſes vorzügliche Nähr= und Kräftigungsmittel in meinem
Bekanntenkreis zu empfehlen. Hochachtend! Franziska
Nimesky, Amdorferſtr. 106, III. r. Unterſchrift beglaubigt:
Roth, Notar. Bioſon iſt das beſte und billigſte Kräf=
tigungsmittel
. Paket 3 Mk. in Apoth., Drog. (D3151
Bei Kopfschmerz Litrovanille!
(31240,40
Hunderttausende.
Die Sorge um die Gesundheit ist im Herbst und
Winter am dringendsten. Schützen Sie sich daher
bei Zeiten und beachten Sie ein Mittel, dessen hervor-
ragende
Eigenschaften Hunderttausende von Personen
vor allen schädigenden Einflüssen auf die Stimm-
organe
bewahren. Husten, Heiserkeit, Katarrh, die
Vorboten oft ernster Erkrankungen, werden durch
Wybert-Tabletten mit Erfolg bekämpft. Es wird in
den nächsten Wochen Gelegenheit geboten sein, dem
seit 60 Jahren hochgeschätzten Präparate ein Heer
neuer, begeisterter Anhänger zu werben. Original-
Schachteln à Mk. 1. sind in den Apotheken erhält-
lich
. Depots in Darmstadt in sämtlichen Apotheken;
Germania-Drogerie, Mühlstr. 78: Minerva-Drogerie, Ecke
Karl- u. Hügelstr.; Medizinal-Drogerie von Fr. Becken-
haub
, Ecke Schul- u. Kirchstr., und Drogerie von
C. Watzinger, Wilhelminenstr. 11.
(1719M
aa
Na, also, da haben wir die gescherung!
Nun habt ihr euch in dem leichten Flitterkram
erkältet, keine kann ein Wort ſprechen und ihr
2
huſtet zum Erbarmen. Schnell, Lieſe, holen Sie
mal drei Schachteln Sodener Mineral=Paſtillen
aus der Apotheke oder Drogerie aber Fays
ächte. Die werden euch ſchon wieder aufhelfen.
Aber wenn ihr wieder zum Ball geht, ſteckt ihr
mir ſo ein paar Paſtillen für den Heimwea ein,
damit ihr euch nicht noch einmal erkältet. (Preis
4 85 Pfg. die Schachtel.)
(M3152

Hohenlohe
Grünkernmehl
für leichtverdauliche
aromatische Suppen.

Winterkur für L.ungenkranke.
Schwarzwaldheim‟ Schömberg b. Wildbad
650 m ü. d. M. Physikal. diätet. Heilverfahren. In geeigneten
Fällen spezifsche Tuberkulinbehandlung. Spezialistische
Bchandlung von Erkrankungen nder oberen Luftwoge.
Zentralheisung, Läft. Preise von 7-10 4 per Tac. Prosp. trei.
Leitender Arzt: Dr. med. Litzner.

Unentgeltliche ärztliche Beratungsſtelle
für Säuglinge unbemittelter Frauen. Sprechſtunden
Mittwochs und Samstags von 5½6½ Uhr im alten
Hoftheater, Eingang Hochſchulſtraße.
Familiennachrichten.

Todes-Anzeige.
Montag nacht 1 Uhr verſchied ſanft nach
kurzem Leiden im 81. Lebensjahre unſer lieber,
guter Vater, Großvater, Urgroßvater, Schwager
und Onkel
(3200
Hermann Brusius
Lehrer i. P.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 8. Februar 1910.
Die Einſegnung findet Mittwoch nachmittag
5 Uhr im Sterbehauſe, Gutenbergſtraße 55,
ſtatt.
Die Einäſcherung iſt Donnerstag mittag ½12 Uhr
im Krematorium in Offenbach.
Blumenſpenden ſind nicht im Sinne
des Entſchlafenen.

Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Heute Nacht 11¾ Uhr verſchied infolge
eines Herzſchlages meine liebe Frau, unſere
teuere Tochter, Schweſter, Schwägerin, Schwie=
germutter
und Großmutter
(3165
Frau Kaufmann
Susanne Stein
geb. Gehbauer
im nicht vollendeten 50. Lebensjahre.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen,
in deren Namen:
Joh. Ludwig Stein-
Darmſtadt, den 7. Februar 1910.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den
10. Februar, nachmittags 3 Uhr, vom Trauer=
hauſe
, Marktſtraße Nr. 7 aus, ſtatt.
Trauerbeſuche werden dankend abgelehnt.

Bankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſerer lieben, unvergeßlichen
Mutter, Großmutter und Schwiegermutter
Frau Anna Christina Heinzinger
geb. Eiſennacher
ſagen wir Allen, insbeſondere Herrn Pfarrer Diehl
für ſeine troſtreichen Worte, der Kriegerkamerad=
ſchaft
Germania‟ Darmſtadt, den Laternenwärtern
und für die zahlreichen Blumenſpenden unſeren
herzlichſten Dank.
(3142
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, Klein=Auheim und Arheilgen,
den 7. Februar 1910.

Kirchliche Nachrichten.

Stadtkapelle. Mittwoch, 9. Februar, abends
6 Uhr: Paſſionsandacht. Pfarrer D. Diehl.
Johannesgemeinde. Mittwoch, den 9. Februar,
abends 8 Uhr: I. Paſſionsandacht. Pfarrer
Dingeld ey.

Amtlicher Weiterbericht.

Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit Montag abend: Das
weſtliche Tiefdruckgebiet iſt raſch oſtwärts gewandert,
während von Weſten her ein anſcheinend intenſipes
Hochdruckgebiet anrückt. Ueberall ſind ſtarke Regen=
fälle
niedergegangen, ſodaß auch im Gebirge die Schnee=
decke
abgenommen hat. Unter dem Einfluß des Weſt=
hochs
ſind jetzt über Weſteuropa wieder abkühlende
Nordwinde eingetreten, die ſich oſtwärts fortpflanzen.
Ausſichten in Heſſen am Mittwoch, 9. Februar:
Starke nordweſtliche Winde, Abkühlung bis zu Froſt,
vor allem im Gebirge, Schnee.

Tageskalender.

Hoftheater, Anfang 7 Uhr: Alt=Heidelberg‟
Vortrag von Profeſſor Dr. Berger um 8¼ Uhr im
Saal 330 der Techn. Hochſchule (Volksbildungsverein).
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 5 Uhr im Kölniſchen Hof.
Konzert um 8 Uhr im Hotel Heß.
Konzert um 8 Uhr im Bürgerkeller.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 10. Februar.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 4 Uhr in der=
Ludwigshalle‟.
Brennholz=Verſteigerung um 9 Uhr in der Turn=
halle
am Woogsplatz.
Stammholz=Verſteigerung um 9 Uhr im Pfung=
ſtädter
Gemeindewald; Zuſammenkunft an der Sand=
ſchollenſchneiſe
am Eingang des Waldes.
Holzverſteigerung im Domanialwald Frankenſtein;
Zuſammenkunft um 9 Uhr auf dem Magnetſteinweg
am Grenzſtein (Heppe), um 1½ Uhr im Mühlacker auf
dem Burgacker und Mühlweg.
Stammholz=Verſteigerung um 9 Uhr im Ober=
Ramſtädter Gemeindewald; Zuſammenkunft am Diſtrikt
Kätzenwald auf dem Vizinalweg Ober=Ramſtadt-
Nieder=Modau.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerek=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton=
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldacßel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſez
für den Inſeratenteil: J. Kkoſt, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.

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Hautjucken
verſchwunden
(
Bartfleihte
beſeitigt durch Obermeyers
Herba=Seife.
Zeugnis.
Auf Wunſch beſtätige ich Ihnen
gern, daß ich mit Ihrer Ober=
meyers
Herba=Seife ſehr zufrieden
war. Das Hautjucken war nach achttägigem
Gebrauche vollſtändig verſchwunden. Den
Reſt des Stückchens verwende ich gegen
Bartflechte, die ebenfalls bald beſeitigt war.
Rob. Thomae, Bernau (Schwarzwald).
Obermeyers Herba=Seife zu haben in
allen Apoth. u. Drogerien à Stck. 50 Pfg.,
(H3162
½ verſtärkt Mk. 1..

gebildeter Herren des Bürger=, Kaufmanns=,
Beamten= und Gelehrtenſtandes eine
A
Orisgruppe
zu errichten, deren Mitglieder ſich in ſtreng
abgeſchloſſenem Zirkel (Loge) über alle
Kulturfragen unſerer Zeit mit Ausſchluß
ieder Politik, durch Vorleſungen, Vorträge,
Beſprechungen, Diskuſſionen ꝛc. gegenſeitig
aufklären und belehren. Achtbare Herren
in geordneten Verhältniſſen, welche Intereſſe
an derartigen Beſtrebungen haben und
ſich an der Konſtitution beteiligen wollen,
belieben ihre Adreſſe ꝛc. zu ſenden unter
K 88 an die Exped. ds. Blattes. (*3181a
Gesellige
Vereinigung.
Zur Pflege guten geſelligen Verkehrs
(Tanzunterhaltungen, Ausflüge ꝛc in engerem
Kreiſe) iſt die Gründung einer Vereinigung
beabſichtigt, zu der Angehörige akademiſcher
Berufe, Inhaber größerer Firmen und
Herren in ſonſtiger angeſehener Stellung
Zutritt haben ſollen. Familien mit er=
wachſenen
Töchtern und Söhnen beſonders
angenehm. Meldungen unter K 81 an die
Expedition erbeten.
(*3169mds
Zum Klavierſpiel für Unterhaltung und
Tanz empfiehlt ſich junger Mann. Off.
unter K 68 an die Exped. d. Bl.
(*3140

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Mnolliest
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Englischer eiferricht, Literat. wird
von einer Engländerin erteilt. Deutsch
für Ausländer. Uebersetzungen.
1964a) Heidelbergerstrasse 25, 3. St.

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schritt
wesentlich erleichternden
Grundsätzen. Eingeführt seit
1901 durch Dir. Otto Bartke.
Unterrichtsfächer: Klavier,
Violine, Theorie, Pädagogik
etc. Ausbildung f. Beruf u. höheren
Dilettantismus.
(*3179
S
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thode
ist eingeführt in allen Teilen
Deutschlands und der Schweiz.

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, .
8
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Heutei Mittwoch, 9. Fehr.
(Aschermittwoch) (3116
Keine Vorstellung!

10.
Febr.

und folgende Tage

Unwiderrutlich 8
5 Letzte Tage 5

(2485
Gründlichen Unterricht msm
erteilt im Zuſchneiden u. Kleidermachen bei
mäßigem Honorar Elise Reitz, Waldstr. 35.

Ein Abend im Harem da
Sultans Abdul Hamidtl.
echte
Harems-
6bamene

echte Eunuchen 2

5 Letzte Tage 5

Entwürfe und Aufzeichnen
auf alle Arten von Stoffen, Anfertigen
von Stickereien u. Kunststickereien
jeder Art
Unterricht im Sticken wird erteilt.
Recha Mainzer
tmse 59, II. (B2695
Großherzogliches Hoftheater.
Mittwoch, den 9. Februar 1910.
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Verkehr mit dem Abonnenten=Publikum an
allen Wochentagen, vormittags von 10 bis
12½ Uhr, geöffnet.
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von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Donnerstag, 10. Febr. 115. Ab.=Vorſt.
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mentstochter
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Freitag, 11. Febr. 116. Ab.=Vorſt. B 29.
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Strauß. 6. Preobraſchenskoi=Marſch.

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27)
In unverbindlicher, ſteifer Haltung ſtand Ebbo
Klas auf der Schwelle.
Laſſen Sie mich nur in Ihr Allerheiligſtes, lieber
Doktor, lachte Fridrun auf. Alles Sträuben hilft
Ihnen nichts, ich habe Geſchäfte, ernſthafte Geſchäfte,
und da Sie nicht in den Gorlingshof kommen, muß ich
wohl oder übel Sie hier in Ihrem Neſt überfallen.
Wollen Sie, bitte, nähertreten, gnädigſte Gräfin,
gab Ebbo Klas gemeſſen zurück.
Die Tür fiel hinter der graziöſen Frauengeſtalt
ins Schloß, und der alte, grämliche Bureauvorſteher
zuckte bedauernd die ſchmächtigen Schultern und mahnte
den blaſſen Schreiber, welcher der ſchönen Gräfin ganz
verzückt nachſtarrte:
Sie ſollten auch was Beſſeres tun, Erichſen, als
jedem hübſchen Frauenzimmer ins Geſicht ſtarren.
Die Akten von Frederſen und Bothmar habe ich noch
immer nicht, und das Aktenheften haben Sie auch noch
nicht gelernt. Freilich, wenn man wie vernarrt ſeder
hübſchen Larve nachguckt, wo ſoll da der Ernſt zur
Arbeit herkommen. Von den Frauenzimmern kommt
alles Unheil in die Welt. Das habe ich Ihnen ſchon
hundertmal geſagt, und die da drin, die ſo lieb und
unſchuldig tut, wie ein weißes Täubchen, iſt eine von
den Schlimmſten. Gehen Sie endlich an die Arbeit,
Erichfen, Und Du, Lorenſen, ſperr’ das Maul nicht
länger auf, wandte er ſich an einen ſchmäichtigen

Schreiberlehrling, der noch ganz verdutzt daſaß. Es iſt
gleich Mittagszeit.
Die Köpfe der Schreiber ſenkten ſich, und haſtig
flogen die Federn über das Papier.
Fridrun aber hatte Doktor Klas gegenüber Platz
genommen und nickte ihm lächelnd zu.
Das hätten Sie ſich wohl auch nicht träumen
laſſen, beſter Doktor, daß ich Ihnen hier ſo einfach in
ihre Bude falle.
Was verſchafft mir die Ehre, Frau Gräfin?
Wenn Sie doch nur nicht ſo nnausſtehlich förmlich
ſein wollten. Ich haſſe das. Ich denke, Sie waren
Marnars beſter Freund!
Ich glaube, noch nie einen Gegenbeweis geleiſtet
zu haben, gnädigſte Gräfin.
Fridrun hob die wunderſchmalen Hände bittend
wie ein Kind zu ihm auf.
Bitte, bitte, nicht ſchelten, lieber Freund. Ich weiß
ja alles, was Sie ſagen wollen. Ich kenne das. Undine
wiederholt es mir alle Tage zur Genüge. Ich bin
unverſtändig, undankbar, leichtfertig, und wer weiß,
was noch alles. Ich kann Lorl nicht erziehen, und ich
verſtehe nicht hauszuhalten mit dem, was ich habe.
Kurzum, ich bin ein ganz nichtsnutziges Geſchöpf. Iſt
es nicht ſo?
Der Mann vor dem großen, eichenen Schreibtiſch
ſchob etwas verlegen einen Stoß Akten zurück und ent=
gegnete
:
Ich maße mir kein Urteil an, Gräſin. Wollen Sie
mir nicht lieber Ihr Anliegen mitteilen?
Fridrun atmete beklommen, dann aber ſtand ſie
haſtig auf und ſagte, an das breite Fenſter des ziemlich

großen, aber ſehr einfach ausgeſtatteten Zimmers
tretend:
Ich weiß gar nicht, Doktor, wie Sie es hier aus=
halten
. Die Luft iſt geradezu erdrückend in der Stadt.
Ich denke immer, wir haben es ſchon troſtlos im Herbſt
auf dem Gorlingshof, aber hier, Ihre alte, graue Stadt
ſcheint mir noch viel, viel trauriger.
Ja, es iſt ſtill hier, gab Ebbo Klas plötzlich mit ab=
gewandtem
Geſicht zu. Nur der harte Schrei der
Wandergänſe klagt jetzt durch die Herbſtnächte, und der
Nebel drückt ſchwer auf die grauen Dächer. Aber ich
liebe doch unſer armſeliges, kleines Neſt, Gräfin, denn
wenn jetzt der unwirtliche Herbſt und Winter ſich ein=
ſtellen
, dann denke ich ſchon wieder an den friſchen
Meeresduft, der mit dem Frühling zu uns herüber=
fliegt
. Ich denke an die Lerchen, die dann jauchzend
zum Himmel ſteigen, ich ſehe ſammetgrün die Wieſen,
die Felder in junger Saat, und ich ſtehe in Gedanken
auf unſerem Meeresdeich und genieße die ganze gol=
dene
Sonnenfülle, die auch unſere alte, graue Stadt
überflutet. Und ich ſehe dieſes Sonnengold immer,
ſelbſt jetzt in den Sturmnächten, wenn das Meer wild
aufſchäumt, giſchtbeſtäubt, und ſich haushohe Wogen
drohend gegen unſere Deiche wälzen. Es iſt eine feſte
Wehr, unſer Deich, an dem der Wellenſchlag ſeine grau=
ſigen
Zähne wetzt, und wohlgeborgen ſehe ich und fühle
ich täglich ſeine trotzige Kraft.
Ebbo Klas hatte zuerſt ſeltſam verſonnen, dann
leidenſchaftlich erregt geſprochen. Seine große, breite
Hand ſpielte dabei leicht mit einem Papiermeſſer aus
Elfenbein, an dem jetzt ſeine braunen Augen verloren
hafteten.

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In Fridruns Augen ſtieg ein Flimmern auf. Faſt
erſchreckt ſenkte ſie die laugen, ſeidenglänzenden
Wimpern darüber.
Sie ſollten unter die Dichter gehen, Ebbo Klas,
ſpöttelte ſie. Warum erzählen Sie mir das, Ebbo?
Ihre Stimme war plötzlich ſanft und klagend ge=
worden
.
Sie hatte wieder Platz genommen.
Der große, breitſchulterige Mann, der da ſo unbe=
wegt
vor ihr ſaß, ſchüttelte jetzt, als wollte er einen
läſtigen Gedanken verſcheuchen, den blonden Kopf und
ſagte geſchäftsmäßig mit prüfendem Blick:
Wollen Sie mir jetzt mitteilen, was Sie hierhey
führte?
Was würden Sie ſagen, wenn ich Ihnen antwor=
tete
: Sie ſelbſt, Ebbo Klas? fragte ſie mit einem reizen=
den
, kinderhaften Lächeln.
Ich würde Ihnen antworten, Gräfin, daß ich der=
artige
Scherze nicht liebe und daß meine Zeit ſehr ge=
meſſen
iſt.
Huih! Warum weiſen Sie mir denn nicht lieller
gleich die Tür? Ich meine, Marnars wegen müſſen
Sie ſchon freundlich zu mir ſein, wenn Sie auch ſonſt
nicht viel für eine ſo kleine, unverſtändige Frau, wie
ich es nun einmal bin, übrig haben.
Sie preßte die ſchlanken Hände wie ein Kind gegen
die Bruſt und ſah mit flimmernden Augen zu ihm auf.
In Ebbo Klas’ Antlitz ſtieg eine helle Glut.
Gräfin, ich warne Sie, ſagte er rauh. Ich bin kein
Spielzeug für Sie, merken Sie ſich das.
Ebbo! Ich bitte, ich beſchwöre Sie, liebſter Freund,
nicht dieſen Ton. Ich ertrage ihn wirklich nicht. Wo=
mit
habe ich denn Ihren Zorn, Ihre Härte verdient,
ſchluchzte ſie auf, während ihr die Tränen wie leuch=
tende
Perlen über die Wangen floſſen. Alles iſt gegen
mich. Undine quält mich, die Großmutter quält mich,
Lorl quält mich auch, und uicht zuletzt dieſer gräßliche
Graf Reimar, der den Aufentbalt im Gorlingshof mir

zur Hölle macht. Ich will fort, Ebbo Klas, und Sie,
Sie ſollen mir helfen.
Ich Ihnen helfen, daß Sie fortkommen?
Der Rechtsanwalt ſagte es ganz faſſungslos.
Ja, Undine will nicht, daß ich reiſe. Ich ſoll um
ihren Vater hier in Sack und Aſche trauern, ohne mich
zu rühren. Der liebe Gott weiß, wie ſehr ich dem guten
Marnar zugetan geweſen bin und daß ich ſeinen Verluſt
aufrichtig beweint habe, aber ich ſehe nicht ein, warum
ich gleich mitſterben ſoll, wo alles in mir zum Leben
drängt. Helfen Sie mir, Doktor, daß ich fortkomme. Ich
ertrage es hier nicht mehr. Die Mauern erdrücken mich.
Undine iſt ſo weit hergeſtellt, daß ich wirklich ohne Be=
ſorgnis
reiſen kann, und Lorl iſt in guten Händen.
Sie gehen leichten Herzens von Lorl fort, Frau
Gräfin?
Wie eiſig das klang.
Lorl iſt noch ſo klein, ſagte Fridrun, ihre Tränen
trocknend, ſie weiß ja gar nichts von ihrer Mutter. Alles
iſt ihr Undine, und Ihnen ſie ſchöpfte tief Atem
Ihnen auch.
Erregt ſprang der Rechtsanwalt auf. Seine Augen
blitzten Fridrun drohend entgegen.
Bitte, laſſen Sie Undine hier aus dem Spiel. Sie
iſt mir heilig. Meines beſten Freundes geliebtes Kind.
Ich will nicht, daß nur ein Hauch Ihres Mundes ſie
ſchmäht, Gräfin, denn Ihr Atem iſt giftig und er kann
töten.
Jetzt ſchillerte es auch in Fridruns Augen unheil=
kündend
auf, und faſt boshaft klang es aus ihrem
Munde:
Wie tugendſam, mein Herr Rechtsanwalt. Meinen
Sie denn, ich hätte es vergeſſen, daß es einſt eine Zeit
gab, in der Sie ſich nicht ſcheuten, die Augen begehrend
zu der Gattin Ihres beſten Freundes aufzuheben? Was
kann es Sie da kränken, wenn ich argwöhne, daß Sie
die Hände nach einer ſchönen, ehrſamen und tugend=
haften
Frau ausſtrecken, die ſich viel heſſer=dünkt, als=

Riechetin des Frandes ſeühſ.etwehſ auch ſe en einn
andern Mann gefeſſelt iſt.
Ebbo Klas’ friſches Antlitz war ganz erdfahl ge=
worden
. Nervös zauſte er ſeinen rötlichblonden Bart,
als er erregt erwiderte:
Ich verbiete Ihnen dieſe ſündhaften Reden, Gräfin.
Sie, die Sie geſehen haben, wie ich kämpfte, wie ſehr ich
litt, um ehrlich zu bleiben, um nicht mal in Gedanken
die Hand nach dem Weibe auszuſtrecken, das meinem
Freunde zu eigen. Sie durften nie einem ſolchen Ver=
dacht
Worte verleihen, Sie nicht.
Ein triumphierendes Lächeln zuckte in Fridruns
Antlitz auf.
Sie war alſo doch nicht, wie ſie ſchon geglaubt, ver=
geſſen
. Noch konnte ſie ihre Macht üben.
Ebbo, bat ſie ſchmeichelnd, und ein ſüßer, holder
Klang zitterte in ihrer Stimme. Ebbo, ich bitte Sie.
Haben Sie doch Nachſicht mit mir. Sehen Sie, ich weiß
ja oft gar nicht, was ich tue und ſage. Undine, die ſo
viel beſſer iſt als ich, die es verſteht, alle Herzen zu ge=
winnen
, erregt eine ſo glühende Eiferſucht in meiner
Bruſt, daß ich oft, halb wahnſinnig vor Aufregung, das
unſinnigſte Zeug ſpreche. Verzeihen Sie mir die
Angſt Sie zu verlieren
Sie brach jäh ab. Ueber ſich ſelbſt erſchrocken, ſtand
ſie in holder Verwirrung wie ein ertapptes Kind vor
dem ernſten, gewaltigen Mann, der in ſtummer Pein
die Hände feſt ineinander preßte, um ſie nicht in ſeine
Arme zu reißen, die ihm ſoeben, wenn auch vielleicht
wider Willen geſtanden, daß ſie ihn geliebt.
(Fortſetzung ſolgt.)

KleiNE Klos
Beliebteste 27 &. 32 Pfg. Cigarette
Clgaretten-Fabrik Klos‟o E. Robert Böhme, Dresden.

[ ][  ][ ]

Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.

Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Portemonnaie mit einigen Pfennigen. 1 gelber Damen=Pelz.
1 Zehnmarkſtück. 1 rot= und graukarierter Pferdeteppich. 1 dunkelbraunes Portemonnaie
mit Inhalt. 2 Portemonnaies mit Inhalt. 1 Schrotleiter. 1 Portemonnaie mit
einem perſiſchen Geldſtück. 1 Zehnmarkſtück. 1 Broſche aus gelbem Metall und mit
Steinen beſetzt. 1 Doublegold=Gliederarmband. 1 Portemonnaie mit größerem Inhalt.
1 ſchwarzes Handtäſchchen mit 1 Paar Handſchuhen, 1 Taſchentuch und 2 Schlüſſeln.
1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 Halskette mit Herzchen. 1 Zug=Portemonnaie mit Inhalt.
1 Kinder=Leiterwagen. 1 kleines Kinder=Portemonnaie mit einigem Inhalt. 1 Krawatten=
nadel
mit 3 hellen Steinchen. 1 gelber Roſenkranz. 1 lange Kette mit 3 Schlüſſeln.
1 braunes Leder=Etui mit Zeichenutenſilien. 1 Damen=Gürtel. 8 mittelgroße Schlüſſel
(zuſammengebunden). 1 Schalldoſe von einem Grammophon. 1 Paar weiße Militär=
Handſchuhe. 1 Paar grüne Hausſchuhe. 1 grauer wollener Herren=Handſchuh. 2 leere
Portemonnaies. 1 Damen=Regenſchirm. 1 Hundemarke mit der Nr. 807, VII. 1 Hand=
tuch
. 1 Block (Eintrittserklärung zur freien Turngemeinde).
Verloren: 1 ſchwarzer Plüſchpantoffel. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit 2,50 Mk.
Inhalt. 1 grauer Herren=Pelzkragen. 1 ſchwarzes Samtband als Armband mit gold.
Herzchen, in dem Innern eine Herren=Photographie. 1 Los der Preuß. Klaſſenlotterie.
dunkelgelbes Täſchchen mit Portemonnaie und etwa 1,60 Mk. Inhalt, 4 Schlüſſel
nebſt Freikarte zum Maskenball. 1 Hundemarke mit der Nr. 813. 1 dunkelbrauner
Pelz mit Schwanzchen. 1 goldenes Bröſchchen (Dollarſtück). 1 Trauring, gez. E. A.
Pfingſten 99. 1 mattgoldene längliche Broſche mit Herren=Photographie. 1 Zeichnung
(Entwäſſerungspläne). 1 Zehnmarkſtück. 1 ſchwarze Mappe mit Nickelſchloß. 1 weiß=
ſeidenes
Täſchchen mit 1 Paar weißen Handſchuhen und 1 Taſchentuch, gez. E. S.
1 graubrauner wollener Handſchuh. 1 weißes großes Chiffontuch. 1 Zwicker. 1 gelb=
braunes
Portemonnaie mit 4 kleinen Schlüſſeln und 12 Pfennigen Inhalt. 1 halber
Damen=Zwicker ohne Faſſung. 1 gelber linker Damen=Stiefel. 1 ſchwarzſeidener Spitzen=
ſchal
. 1 Damen=Schirm mit Elfenbeingriff. 1 rotes Portemonnaie mit 10,45 Mk. Inh.
1 Trauring ohne Zeichen. 1 Bankſchlüſſel, gez. Heſſ. B. 1 graue Herren=Hoſe. 1 brauner
wollener Handſchuh mit Leder beſetzt. 1 braunes Portemonnaie mit 1,80 Mk. Inhalt.
1 roter Samtbeutel und Portemonnaie mit etwa 4 Mk. Inhalt und 2 Schlüſſeln.
Dienſtbuch, auf den Namen Sofie Emig lautend. 1 goldene Halskette mit kleinem
Medaillon. 1 ſchwarzſeidenes Umhängetuch mit Chenillen. 1 Kinder=Korallenarmband.
rotbraunes Portemonnaie mit 4,20 Mk. Inhalt. 1 brauner Muff. 1 hellbraunes
Damen=Portemonnaie mit etwa 2 Mk. Inhalt. 1 goldener Uhrketten=Schieber. 1 dunkel=
brauner
, weiß gefütterter wollener Handſchuh.
Zugelaufen bei Privaten: 1 Foxterrier. 1 gelb und weißer Boxer.
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
(3106
iſt geöffnet an allen Werktagen von 812 Uhr vormittags und 26 Uhr nachmittags.
Die nachſtehende Warnung des Ortsgeſundheitsrats zu Karlsruhe bringen wir
zur öffentlichen Kenntnis.
Darmſtadt, den 2. Februar 1910.
Großherzogliches Polizeiamt.
Dr. Kranzbühler.
Warnung.
Die Raſillit=Company Berlin SW. 48, Friedrichſtraße 238, empfiehlt an
Stelle des Raſierens ſich eines Enthaarungsmittels Raſillit zu bedienen. Nach dem
Ergebnis der chemiſchen Analyſe beſteht das Raſillit im weſentlichen aus Schwefel=
calcium
neben geringen Mengen von Schwefel, Eiſen, Magneſium und ſchwefelſaurem
Kalk. Das mit Waſſer zu einem Teig angerührte Schwefelcalcium (Raſillit) hat infolge
ſeiner ätzenden Wirkung die Eigenſchaft, Haare zu einer gallertartigen Maſſe zu löſen,
wodurch ſeine Wirkung und Benützung als Enthaarungsmittel bedingt iſt. Wenn
das Schwefelcalcium, der Hauptbeſtandteil des Raſillits, auch nicht zu den direkt ge=
ſundheitsſchädlichen
Stoffen im Sinne des § 3 des Reichsgeſetzes vom 5. Juli 1887,
Stoffe, die zur Herſtellung von kosmetiſchen Mitteln (Mittel zur Reinigung, Pflege
oder Färbung der Haut uſw.) nicht verwendet werden dürfen, zu rechnen iſt, ſo kommt
demſelben doch eine ätzende Wirkung zu und es vermag in Teigform bei einer empfind=
lichen
Haut zwecks Entfernung der Haare gebraucht, insbeſondere, wenn die Stellen nicht
ſofort nach dem Gebrauch gründlich mit Waſſer ausgewaſchen werden, Entzündungen
und Aetzungen der Haut hervorzurufen. Das Mittel iſt deshalb mit Vorſicht an=
zuwenden
.
(3107
Karlsruhe, den 21. Januar 1910.
Der Ortsgeſundheitsrat.
gez.: Dr. Paul.

Fogelia
2g
(
Bieſerungsvergebung.
Für Großh. Provinzialarreſthaus Darmſtadt ſollen vergeben werden:
I. Für die Zeit vom 1. April 1910 bis 31. März 1911:
1. Die Lieferung von etwa: 3000 Wecken, 1000 Kilo Ochſenfleiſch, 300 Kilo
Schweinefleiſch, 600 Kilo Schweineſchmalz, 600 Kilo Sackfett, 50 Kilo Speck, 1600
Kilo Kochſalz, 600 Kilo Gerſte, 600 Kilo Reis, 500 Kilo Gries, 400 Kilo Gerſten=
grütze
, 400 Kilo Hafergrütze, 180 Kilo Kaffee, geröſtet, 400 Kilo Malzkaffee, 200
Kilo Bandnudeln, 4000 Liter unabgerahmte Milch (Vollmilch), 5000 Stück Heringen,
5000 Stück Handkäſen.
300 Kilo Kernſeife, 1200 Kilo Schmierſeife, weiße, 1000 Kilo Soda, 180000
Kilo gewaſchene melierte Steinkohlen (½ Stücke ½ Nuß III), 20000 Kilo Nuß=
kohlen
II, 130000 Kilo Brechkoks 40/60, 5000 Kilo Anthrazitkohlen, 10000 Kilo
Braunkohlenbriketts, 35000 Kilo Saarwürfel;
2. Der Bezug der Küchenabfälle und Lumpen.
II. Für die Zeit vom 1. Mai 1910 bis 31. Oktober 1910 die Lieferung von 7500
Kilo Roggenmehl 0, 1500 Kilo Roggenmehl 0I, 5500 Kilo Weizenmehl 4, 1500
Kilo Weizenmehl 3.
N
Die in Anlage A des Erlaſſes der Großh. Miniſterien vom 16. Juni 1893, das
Verdingungsweſen betr., enthaltenen Bedingungen ſowie die beſonderen Lieferungs=
und Bezugsbedingungen liegen auf dem Geſchäftszimmer des Großh. Arreſthaus=
ökonomen
, Rundeturmſtraße 8, am 14. und 15. Februar 1910, vormittags zwiſchen 8
und 12 Uhr ſowie nachmittags zwiſchen 3 und 5 Uhr offen.
Angebote und Warenmuſter (letztere getrennt von den Angeboten) ſind verſchloſſen
und mit der Aufſchrift: Zu der am 5. Februar 1910 ausgeſchriebenen Lieferung ver=
ſehen
bis zum Eröffnungstermin:
Montag, 28. Februar 1910, vormittags 10 Uhr,
auf dem Geſchäftszimmer des Großh. Oekonomen niederzulegen.
Zuſchlagsfriſt: 3 Wochen vom 28. Februar 1910 ab.
Darmſtadt, 5. Februar 1910.
Der Großh. Oberſtaatsanwalt:
v. Hessert.
(3189md

Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 10. ds. Mts., nachmittags 4 Uhr,
werden im Saale Zur Ludwigshalle, Obergaſſe dahier, öffentlich meiſtbietend
gegen Barzahlung folgende Pfänder verſteigert:
Eine Partie Standgefäße, 25 Damen=Stroh= und =Filzhüte, 1 Damen=
uhr
mit Kette, 1 Broſche, 60 Zentner Heu, 1 Wagen, 1 Schreibtiſch, 1 Diwan,
2 Sofas, 1 Kredenzſchrank, 2 Kleiderſchränke, 1 Glasſchrank, 2 Weißzeug=
ſchränkchen
, 1 Vertiko, 1 Kommode, 1 Nähmaſchine, 1 Ladentheke, 1 Regu=
lator
, 1 Grammophon, 1 Hund, 1 Blumenſtänder mit 7 Pflanzen, Tiſche,
Stühle, Bilder, Spiegel u. a. m.
(3190
Ferner auf freiwilligen Antrag:
Eine Partie Treppenläuferſtangen mit Befeſtigungsvorrichtung.
Darmſtadt, den 8. Februar 1910.
P
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 28, I.

Aenderung der Preiſe für
Wannenbäder im ſtädtiſchen
Hallenſchwimmbad.
Durch Beſchluß der Stadtverordneten=
Verſammlung vom 2. Il. Mts. wurden die
Preiſe für die Wannenbäder im ſtädtiſchen
Hallenſchwimmbad mit Wirkung vom
10. I. Mts. ab, wie folgt, neu feſtgeſetzt:
Bad I. Klaſſe
M. .80
10 Bäder
6.-
1 Bad I.
. ,50
.

10 Bäder II.
Mk. 4.=
1 Bad II. an Samstagen
und Sonntagen .30
10 Bäder II. an Samstagen
2.50
und Sonntagen
Mit Rückſicht auf die Verbilligung der
Bäder an Samstagen und Sonntagen
wurde die ſeitherige beſondere Ermäßigung
der Preiſe für Kinder unter 10 Jahren
aufgehoben.
(3153md
Darmſtadt, den 7. Februar 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Egenolf.

Privat-Handelsschule, Darmstadt
Gegr. 1899 Mathildenplatz 7 II * Gegr. 1899
Handelskurse zur Vorbereitung für den kaufm.
Beruf für Herren und Damen.
Gründliche Ausbildung in allen Handelsfächern
nach leicht faßlicher praktiſcher Methode.
Beginn der Hauptkurſe am 3. April. Einzelfächer können täglich be=
(Dauer 3, 4 u. 6 Monate.)
gonnen werden.
Anmeldungen rechtzeitig erbeten.
Oskar Dierker.
3182a)

Hofmänniſches Inſtitut
(10kl. Privatmädchenſchule mit Fortbildungskurſen und
Seminar für Sprachlehrerinnen).
Das neue Schuljahr beginnt am 4. April. Anmeld. an den Vormittagen im
Schulhauſe, Neckarſtraße 5, mit Geburts=, Impfſchein und ev. letztem Schulzeugnis.
C. v. Szczepanski,
ſtaatl. geprüfte Schulvorſteherhin.
3123a)
Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 9. Februar 1910, nachmittags 3 Uhr,
werden im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 (Roſenhöhe) verſchiedene Möbel, daruntee
Betten, Waſchkommoden, Vertikos, Sofas, Tiſche, Kleiderſchränke, Schreibtiſche, Laden=
theke
, ferner 1 Nähmaſchine, 2 Fahrräder, 1 Kaſſenſchrank, 1 Kontroll=Ladenkaſſe,
1 Partie Kunſtblätter und Geſchäftsbücher, 19 Ballen graues und ſchwarzes Futter=
leinen
, 8 Coupons verſchiedene Seidenſtoffe, 80 Dtzd. Servietten, 1 Partie Gerüſtſtangen
und Diehlen, 1000 Falzziegel, 200 Hebel, 1 Pferd und ca. 10000 Zigarren zwangsweiſe
verſteigert werden.
(3115
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher,
Georgenſtraße 11, I.

Brennholz-Verſteigerung.
Donnerstag, 17. d. Mts., von vormittags 9 Uhr an, werden in dem oberen
Lokale der Turngemeinde dahier (Woogsplatz 5) aus Domanialwald=Diſtrikt Böllen=
falltor
als letzte Brennholz=Verſteigerung daſelbſt (Kirchſchlag und Dommerberg) ver=
ſteigert
:
Nutzſcheiter (rund) rm: 1 Erlen; Scheiter rm: 270 Buchen, 26 Eichen,
7 Kiefern; Knüppel rm: 146 Buchen, 19 Eichen, 2 Erlen, 1 Aſpen, 1 Kiefern;
Reiſig Wellen: 5765 Buchen, 280 Eichen, 10 Erlen, 45 Kiefern; Stöcke rm:
45 Buchen, 5 Eichen, 1 Fichten; Stöcke, fein zerkleinert rm: 10 Buchen, 1 Eichen.
Kaufliebhaber werden erſucht, das Holz vor der Verſteigerung einzuſehen. Der
Großh. Forſtwart Klipſtein zu Forſthaus Böllenfalltor wird dasſelbe auf Verlangen
vorzeigen. Das Holz mit blau unterſtrichenen Nummern kommt nicht zur Verſteigerung.
Darmſtadt, 8. Februar 1910.
(3187mi
Großherzogliche Oberförſterei Beſſungen.
Heinemann.

Holz-Verſteigerung.
Montag, den 14. und Dienstag, den 15. Februar,
ſollen in der Gaydoul’ſchen Gaſtwirtſchaft in Hahn aus dem Diſtrikt Dörnbach ver=
ſteigert
werden:
Stämme: 111 Lärchen 20,56 cbm, 94 Fichten 17,74 cbm; Derbſtangen:
Lärchen 535 Stück mit 47,18 cbm: ferner Scheiter, rm: 216 Buchen,
8 Eichen, 24 Kiefern; Knüppel, rm: 297 Buchen, 94 Eichen ꝛc., 219 Nadel=
holz
; Reiſig, Hdt. Wellen: 66 Buchen, 15 Eichen, 13 Nadelholz, Stöcke, rm:
78 Buchen, 12 Nadelholz.
Es kommen zum Ausgebot:
Am erſten Tag, vormittags 9 Uhr, das geſamte Nutzholz, Nrn. 259 bis 532
und 903 bis 930. Nachmittags von halb 2 Uhr an die Brennholz=Nummern
1001 bis 1061.
Am zweiten Tag, vormittags 9 Uhr, die Brennholz=Nummern 444 bis 814.
Ober=Ramſtadt, den 4. Februar 1910.
(3114
Großherzogliche Oberförſterei Ober=Ramſtadt.
Daab.
9g
Nlamm= und Branshorz=Berſteigerung.
Freitag, den 11. Februar 1910, vormittags 9½ Uhr,
wird auf dem Rathaus zu Weiterſtadt aus dem Gemeindewald daſelbſt, Diſtrikt
Täubcheshöhl, das Brandholz verſteigert, und zwar: 128 rm Kiefern=Scheiter, 180 rm
Knüppel, 5620 Kiefern=Wellen, 81,5 rm Stöcke.
Ferner an demſelben Tag, nachmittags 3 Uhr,
an Ort und Stelle, Abtriebsfläche am Pflanzgarten Frankenſteiner Schneiſe, am
Merck’ſchen Waſſerwerk entlang, in der Täubcheshöhl werden verſteigert: 48 Stämme.
33,96 fm Inhalt und 53 Stück Derbſtangen 9 und 12 m lang, 10 cm Durchmeſſer.
Weiterſtadt, 5. Februar 1910.
(3004oim
Großherzogliche Bürgermeiſterei.
Becker.

Pappeln=Stammholz=Verſteigerung.
Montag, den 14. Februar I. J., nachmittags 2 Uhr, werden an Ort und
Stelle an der Sandbach uſw. 17 Bau= und Werkholzſtämme von 3254 cm mittleren
Durchmeſſer, von 15 m Länge, zuſammen 33 cbm enthaltend, öffentlich meiſtbietend
verſteigert.
Die Zuſammenkunft iſt ausgangs des Orts nach Wolfskehlen zu.
Goddelau, am 5. Februar 1910.
(3113md

Großherzogliche Burgermeiſterei Goddelau.
Knöß.

Brennholz=Verſteigerung.
Freitag, den 11. Februar, vormittags 9½ Uhr anfangend,
ſollen im Eberſtädter Gemeindewald, Diſtrikt Klingsackertanne
300 rm Kiefern=Scheiter
10
=Knüppel
204 zerkleinerte Stöcke
202 ganze Stöcke
500 Stück Wellen
40 rm Buchen=Knüppel
1520 Buchen=Wellen.
Die Zuſammenkunft iſt an der Station der Main=Neckar=Bahn.
Eberſtadt, den 4. Februar 1910
(3094im
Großherzogliche Bürgermeiſterei Eberſtadt
Schäfer.

[ ][  ][ ]

(3125
A. Jacobi.

Bekanntmachung.

Mittwoch, den 23. März 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Karl Friedrich Geyer und deſſen
Kindern dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
VIII 4695/100 317 Hofreite Landskron=
ſtraße
Nr. 43,
in unſerem Geſchäftszimmer, Wittmann=
ſtraße
1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Die Genehmigung der Verſteigerung
wird auch dann erfolgen, falls ein der
Schätzung entſprechendes Gebot nicht ein=
gelegt
wird und andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen.
Darmſtadt, den 2. Februar 1910.
Großherzogl. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
Frantz.
(L3160,62

Bekanntmachung.

Mittwoch, den 23. März 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Kaufmann Hermann Diehm
dahier zuſtehenden Liegenſchaften:
Nr.
Flur
qm
989//10 2116 Hofreite Louiſen=
ſtraße
,
9971/10 1379 Hofreite daſelbſt,
n unſerem Bureau, Grafenſtraße 30, zwangs=
neiſe
verſteigert werden.
(K3/10
Darmſtadt, den 4. Februar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L3159,62

Bekanntmachung.

Mittwoch, den 23. Februar 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Hermann Geyer Zweiter
in Eberſtadt dahier zugeſchriebene, in der
Gemarkung Beſſungen gelegene Liegen=
ſchaft
:
Flur Nr. qm
225 230 Hofreite Sandſtraße
(Sandbergſtraße),
in unſerem Geſchäftszimmer, Wittmann=
ſtraße
1, zwangsweiſe verſteigert werden.
Die Genehmigung der Verſteigerung
kann auch dann erfölgen, falls ein der
Schätzung entſprechendes Gebot nicht ein=
gelegt
wird und andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen.
Darmſtadt, am 8. Januar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen.)
Frantz.
(L1242,61

Bittere
ORANGE
per Stück 10 Pfennig.
Blut-Orangen
per Stück 10 und 12 Pfennig.

Paterno-Orangen
Stück 8 Pfg., 10 Stück 70 Pfg.

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Kurſe vom 8. Februar 1910.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.

8l. Staatspapiere. In Proz.
4 Dſche. Reichsſchatzanw. 100,70
3½ Deutſche Reichsanl.. 94,10
85,20
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 101,00
3½ do. Conſols . . . . 94,25
85,20
3 do.
do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 102,00
94,30
do.
3½
do.
3
4 Bayr. Eiſenbahnaul . 102,10
93,50
do.
3½
83,90
do.
4 Hamburger Staaksanl. 101,70
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 101,80
93,30
do.
3½
82,00
do.
85,00
3 Sächſiſche Rente
Württemberger v. 1907 101,60
93,80
do.
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,25
1¾/ Griechen v. 1887 . . 46,80
3¾ Italiener Rente . . .
4½ Oeſterr. Silberrente . 99,10
do. Goldrente . . 100,10
4
do. einheitl. Rente 95,30
3 Portug. unif. Serie I 64,40
do. unif. Ser. III 66,20
Spezial. 12,50
do.
3
5 Rumänier v. 1903 . . 102,30
do. v. 1890 . .
4
v. 1905 .
do.
4 Ruſſen v. 1880 91,50

InProz.
Bf.
99,90
4 Ruſſen v. 1902 5
4½ do. v. 1905 . . . . 100,00
94,00
3½ Schweden . . . . . .
Serbier amort. v. 1895 84,30
4 Türk. Admin. v. 1903 88,20
4 do. unifiz. v. 1903 94,40
4 Ungar. Goldrente . . 95,80
do. Staatsrente . 92,70
5 Argentinier . . . . . . 101,00
do.
91,50
4
4½ Chile Gold=Anleihe 93,20
Chineſ. Staatsanleihe 102,80
5
do.
4½
100,10
98,10
4½ Japaner .
5 Innere Mexikaner . . 101,30
do.
3
4 Gold=Mexikan. v. 1904 95,90
5 Gold=Mexikaner . . .
Aktien inländiſcher
Trausportanſtalten.
4 Hamb.=Amerika= Paket=
fahrt
. . . . . . . . 134,50
4 Nordd. Lloyd . . . . 101,80
4 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 120,80
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408
4 Baltimore & Ohio . . 113,20
4 Gotthardbahn . . . .

In Proz.
B1.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 161,80
4 Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 22,80
4 Pennſplvania R. R. 131,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 194,10
Werger=Brauerei
82,00
Bad. Anil.= u. Sodafabrik 435,25
Fabrik Griesheim . . . . 265,25
Farbwerk Höchſt . . . . . 448,00
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . .
Lahmeyer . . . . . . . . . 107,00
Schuckert . . . . . . . . . 134,50
Siemens & Halske . . . 235,00
Adlerfahrradwerke Kleyer 377,50
Bochumer Bb. u. Guß . . 244,50
Gelſenkirchen . . . . . . . 216,00
Harpener . . . . .
206,40
Phönix, Bergd. u. Hütten=
betrieb
. . . . . . . . . 218,50
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ.
Pfälzer Prt. . . . . . 101,20
do.
3½
93,60
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. .
ſteuerfrei .
do.
4
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,20
do.
4
99,60
alte.
do.
5 Oeſterr. Südbahn . . 102,70
do.
85,40
do.
59,40
3 Raab=Oedenburger . . 77,00
4 Ruſſ. Südweſt. . . . 90,20
4 Kronpr. Rudoljbahn 100,00

In Proj.
St.
2¾/10 Livorneſer . . . . . 76,50
4 Miſſouri=Paciſic . .
4 Bagdadbahn Mk. 408 87,40
Anatoliſche Eiſenb. . .
5 Tehuanteper . . . . .
Bank=Aktien.
4 Berliner Handelsgeſ. 182,10
4 Darmſtädter Bank . . 137,70
4 Deutſche Bank . . . . 257,40
4 Deutſche Vereinsbank 128,80
4 Diskonto=Geſellſchaft . 195,50
4 Dresdner Bank . . . . 163,60
4 Mitteldent. Kreditbk. 120,50
Nationalbk. f. Deutſchl. 130,20
4 Pfälzer Bank . . . . . 100,80
4 Reichsbank . . . . . . 150,00
4 Rhein. Kredit=Bank . 136,70
4 Wiener Bank=Verein 139,50
Pfandbriefe.
4 Frankſt. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,50
3½ do. S. 19. . . . . 92,80
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 1519, 2126 99,60
Hamb.=Hypoth.=Bank 101,00
do
91,50
3½
Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
92,60
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
3½
91,60
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,20
3½
do. (unk. 1914) 92,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,40
3½
ds.
93,50

InProz.
Zf.
Städte=
Obligationen
4 Darmſtadt . . . . 100,70
do.
4 Frankfurt . . .T7. . 101,30
96,00
3½ do.
Gießes . . . . . . . . 101,00
3½ do.
Heidelberg .sc. . 100,50
92,00
3½ do.
4 Karlsruß ..
.
3½,
Magdeburg. . . . . .

3½ do.
-
Mainz . . . . S4
3½ do.
Mannheim . . g. . à 101,50

do.
München . . . . a 101,00
3½ Nauheim
92,00
Nürnberg. . . .T. . 101,30
3½
do.
4 Offenbach . . . . . . . 101,00
3½ do.
92,00
4 Wiesbaden . . . . . . 101,40
3½ do.
4 Worms . . . . . . . .
3½
4 Liſſaboner v. 1886 . 83,00
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche Tlr. 100 159,10
3½ Cöln=Mindner 100 137,70
5 Donau=Reg. fl. 100 143,50
3 Holl. Komm. 100 107,75

S7.
InProz
3 Madrider
Fs. 100 78,00
4 Meining. Pr.= Pfand=
briefe
. . . . . . . . 137,20
4 Oeſterr. 1860er Loſe 174,75
Oldenburger . . . . . 125,90
91
2½ Raab=Grazer fl. 150 113,50
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
Braunſchweiger Tlr. 20 217,50
Freiburger
Fs. 15
Mailänder
Fs. 45 148,00
do.
Fs. 10 35,00
Meininger
fl. 7
10,00
Oeſterreicher p. 1864 100 570,00
do. v. 1858 100 465,00
Ungar. Staats
100 372,00
Venedige
Frs. 30
Türkiſche
400 173,40
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . à 20,40
20 Franks=Stücke . . . . 16,25
Oeſterr. 20=Kronen . . . . 16,90
Amerikaniſche Noten . . . 4,19¾
Engliſche Noten . . . . . 25,48
Franzöfiſche Noten . . . . 81,30
Holländiſche Noten . . . . 168,50
Italieniſche Noten . . . .
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,90=
Ruſſiſche Noten . . . . . . 215¾
Schweizer Noten . . . . . 81,25
Reichsbank=Diskonto . . . 4½%
Reichsbank=Lombard 83f.-5½%

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[ ][  ][ ]

333.

Mittwoch, 9. Februar.

1910.

Nach eingehenden Verhandlungen zwiſchen den Vertretern der
Darmſtädter Brauereivereinigung und den Wirten mit der Boykott=
Kommiſſion wurde in einer ſtark beſuchten Verſammlung am
4. Februar 1910 der
Bierboykott aufgehoben!
Der Preis für Glasbier beträgt:
für 3/10 Liter . . . 10 Pfg.
für 9/10 Liter . . . 12 Pfg.
Der Preis für Flaſchenbier beträgt:
für die große Flaſche 20 Pfg.
für die kleine Flaſche 11 Pfg.
Brauereivereinigung Darmſtadt
und angeſchloſſene Brauereiverbände.
3166)

etezertnmrindentans

V. Winterverſammlung
am Freitag den 11. Februar, abends 8½ Uhr im Reſtaurant
Sitte (Gelber Saal), Karlſtraße.
Tagesordnung:
Vortrag des Herrn Postinspektor Kraft
über
Welches ſind die Gründe für die deutſche Nüchternheitsbewegung?
Unſere Mitglieder laden wir hierzu ergebenſt ein. Gäſte ſind freundl. willkommen.
3195mf
Der Vorstand.
e
2
N
Schlachtvieh=Verlicterung
für den Landkreis Darmſtadt.
General-Verſammlung.
Sonntag, den 13. Februar 1910, nachmittags 3 Uhr, im
Kaiſerſaal zu Darmſtadt, Grafenſtraße.
Tages=Ordnung:
1. Rechenſchaftsbericht des Vorſtandes.
2. Rechnungsablage des Geſchäftsführers.
3. Wahl der Vorſtandsmitglieder und Schiedsrichter.
4. Vortrag des Großh. Kreisveterinärarztes Veterinärrat Dr. Weins=
heimer
über die Verwertung der Häute.
2972sm)
Der Vorſtand.

Mozart-verein.
Samstag, den 12. Februar 1910:
2
(C
Fahe
broßes Baiest
sämtlichen Räumen des Saalbaues mit vorausgehendem
Promenade-Konzert
ausgeführt von der Kapelle des Leibg.-Reg. Nr. 115.
Anfang 8½ Uhr abends.
Der Eintritt ist nur gegen Vorzeigung der Mitglieds- oder
tkarten gestattet.

Zu dieser Veranstaltung können junge Herren, welche noch nicht über
ein selbständiges Einkommen verfügen, durch Vereinsmit glieder eingeführt
werden. Dis Letzteren erhalten Karten hierfür sowie auch solche für einzu
führende Ortsfremde auf persönliches oder schriftliches Anfordern:
Freitag, den 11. Februar und Samstag, den 12. Februar, nachmittags von 35
Uhr im Vereinshause, Schulstr. 8.
Hier ansässige Nichtmitglieder haben in keinem Faile Zutritt.
Vereins-Auskunftsstelle: Hof-Buch- und Kunsthandlung von
Müller & Bühle, Elisabethenstr. 5.
(3164mf

p
Hriuat=Mädchen=Arbeitsanſtalt.
Die ſatzungsgemäße
Mitglieder=Versammlung
findet Mittwoch, 16. Februar, nachmittags 5 Uhr,
(3067im
in der Anſtalt, Karlſtraße 16, ſtatt.
Tagesordnung: Die Gegenſtände des § 8 der Satzung.
Darmſtadt, den 5. Februar 1910.
Für den Vorſtand: Nebel.

Z

66



Jtotel
Hetesg
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Vornehmstes Wein-Restaurant
Abgeschlossener bestventillerter Billard-Raum
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Täglich Künstler-Konzert.

SPer=Keller
Im Bür-
konzertiert
von abends 8 Uhr an
En e
das Fanfaren-Corps Lyra‟

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3




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2
4

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Sonntags beginnt das Konzert um 4 Uhr.

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Die Feinde der Eiſenbahn.

Die tragiſchen Eiſenbahnkataſtrophen, die ſich in
der letzten Zeit ereigneten und die ſo vielen Meuſchen
das Leben koſteten, geben einem Aufſatze eine bekla=
genswerte
Aktualität, der in der neueſten Nummer der
Lectures pour Tous veröffentlicht wird und der ſich
mit den Urſachen der Bahnkataſtrophen beſchäftigt. Die
Anzahl der Unfälle, die durch menſchliche Irrtümer
hervorgerufen werden, iſt verſchwindend klein gegen=
über
den Kataſtrophen, die auf Naturereigniſſe zurück=
gehen
. In weitaus den meiſten Fällen iſt es der Zorn
entfeſſelter Elemente, der die größten Kataſtrophen her=
vorruft
. In erſter Linie zeigt ſich hier das Waſſer
als ein Feind der Eiſenbahn; die Liſte der großen
Unfälle, die durch Ueberſchwemmung hervorgerufen
wurden, iſt ein düſteres Zeugnis für die Feindſchaft
der Natur gegen das Menſchenwerk der Eiſenbahn.
Die Waſſer lockern den Unterbau, ohne daß das Auge
dies wahrnimmt. So hat vor 15 Jahren eine Hochflut
den Bahndamm der New=Yorker Zentraleiſenbahn
unterminiert, keine äußeren Merkmale kündeten das
Zerſtörungswerk des Waſſers; aber als ein Schnellzug
mit voller Geſchwindigkeit über die Strecke brauſte,
brach der Schienenbau unter dem gewaltigen Druck zu=
ſammen
, zwei Paſſagierwagen überſchlugen ſich und 25
Reiſende bezahlten die Fahrt mit ihrem Leben. Im
November 1904 brach über die Ebenen Ohios eine Hoch=
flut
herein. Der Stationsbeamte ließ den Zug paſſie=
ren
, im Vertrauen auf frühere ähnliche Fälle. Das
Waſſer aber ſtieg ſo ſchnell, daß der Expreß bald inmitten
eines ſtürmiſchen Meeres weiter keuchte. Ein Zurück
gab es nicht mehr, die einzige Rettung war Volldampf
voraus. Immer höher ſtiegen die Fluten; nun drangen
ſie bereits in die Wagen. Ein Tunnel trennte den Zug
noch von der nächſten, höher gelegenen Station. In
wildem Tempo ſauſte der Zug in die dunkle Oeffnung,
in der die Hochflut ſich bereits brauſend zum Herrn
gemacht hatte. Unter den Paſſagieren herrſchte eine
wilde Panik. Mitten im Tunnel, im Dunkel, kündete
dann ein heulender, ziſchender Pfiff, daß die Fluten
den Keſſel der Maſchine erreicht und das Feuer erſtickt
hatten. Zum Glück war die Geſchwindigkeit ſo groß,
daß der Zug aus eigener Kraft noch aus dem Tunnel
herauskam und das halb überſchwemmte Stationsge=
bäude
von Johnſtown erreichte, wo die Reiſenden ſo=
fort
aus ihren Aquarien gerettet wurden.

Ein anderer Feind der Eiſenbahn iſt der Wirbel=
ſturm
, der in Amerika mehr als eine furchtbare Eiſen=
bahnkataſtrophe
heraufbeſchworen hat. 1893 wurde ſo‟
der Expreß auf der Fahrt nach Louisville ein Opfer
des Zyklons. Der Maſchiniſt ſah das Wetter heran=
ziehen
, er verſuchte, durch höchſte Geſchwindigkeit dem
drohenden Sturm zu entkommen, aber das Element
war raſcher als das Menſchengebild: bei einer Steig=
ung
holte es den in raſender Geſchwindigkeit dahin=
ſanſenden
Zug ein. Wie leichtes Kinderſpielzeug hob
der Wirbelwind die mächtigen Waggons von der Erde
empor: dann fielen die Wagen ſchwer wieder zurück,
zerſchmetterten, und 40 Tote und 100 Verwundete wur=
den
das Opfer des Windes. Im ruſſiſchen Aſien richten
die großen Sandſtürme oft ähnliche Verheerungen
an; daß ein Zug durch Sandverwehungen oft tagelang
in menſchenferner Gegend aufgehalten wird, iſt keine
ſeltene Erſcheinung. Was hier der Sand vollbringt,
verübt weiter im Norden das Eis und der Schnee.
1902 geriet ein Zug inmitten der Steppe in ein Schnee=
wehen
, blieb ſtecken; von der Schanſpielertruppe, die in
dem Zuge reiſte, wurde nur ein Drittel gerettet; die
übrigen ſtarben in der Kälte und dem Eiſe. Eine an=
dere
Quelle großer Eiſenbahnkataſtrophen ſind die
Erdbeben, die die Schienen verſchieben und ſo furcht=
bare
Entgleiſungen herbeiführen. In Japan, wo ſolche
Erderſchütterungen an der Tagesordnung ſind, haben
die Eiſenbahngeſellſchaften einen umfaſſenden Ueber=
wachungsdienſt
eingerichtet, der Tag und Nacht die
Strecken abpatrouilliert, um ſolche Schienenverbieg=
ungen
bei Zeiten feſtzuſtellen. Aber trotz aller Vor=
ſichtsmaßregeln
und trotz der Sorgfalt der japaniſchen
Maſchiniſten iſt die Zahl der Eiſenbahnunfälle in Ja=
pan
, die durch Erdbeben verurſacht werden, außer=
ordentlich
groß. Doch das Waſſer, der Sand, der
Schnee, der Sturm und das Erdbeben ſind nicht die
einzigen Feinde, die die Natur der Eiſenbahn ent=
gegenſtellt
. Zur Zeit, da in Amerika noch im fernen
Weſten die gewaltigen Büffelherden umherzogen,
war es eine gewöhnliche Erſcheinung, daß Expreßzüge
ſtundenlang, ja bisweilen während ganzer Tage durch
mächtige Büffelherden blockiert wurden. Die Verſpät=
ungen
waren ſo häufig und ſo groß, daß die erſten
Bähngeſellſchaften ſchließlich Bankerott machten:
In Oſtafrika erſchwert der Löwe den Bahndienſt;
an einſamen Stationen werden die Stationsbeamten
manchmal tagelang von den hungernden Raubtieren
buchſtäblich belagert. Und was in Afrika der Löwe
vollbringt, verübt in Aſien der Elefant. Noch im
Februar 1908 ſah der Maſchiniſt eines Zuges, der von
Bangkok nach Lapburi fuhr, plötzlich auf der Route
einen Elefanten. Zum Bremſen war es zu ſpät; der
Maſchiniſt gab Volldampf, und der Dickhäuter wurde
von der Lokomotive getötet. Aber ſechs Monate ſpäter
kam durch einen Elefanten ein Zug zur Entgleiſung,
und zwei Paſſagiere kamen dabei ums Leben. Sogar
die friedlichen Blumen können der Bahn zum Ver=
häugnis
werden. Im Engadin wurde 1899 die Strecke
von Narziſſen ſo dicht überwachſen, daß der Zug ſchließ=
lich
in dem Blumenmeer ſtecken blieb. In Florida
haben bunte Hyazinthen ſchon mehrfach das Dampfroß
aufgehalten und in Engliſch=Gnayana waren es ein=
mal
Schnecken, die zu Tauſenden den Schienan=
ſtrang
bevölkerten und ſchließlich den Zug zur Ent=
gleiſung
brachten.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.

Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
35 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 28. Jan.: Dem Dekorationsmaler
Joſeph Heléne, Griesheimerweg 13, ein S. Friedrich
Philipp Heinrich. Am 31.: dem Weichenſteller Jo=
hannes
Orth, Rhönring 123, eine T. Margareta Erna
Paula. Am 30.: dem Hilfsrottenführer Jakob Din=
geldein
, Gutenbergſtr. 34, ein S. Karl. Dem Schnei=
der
Johannes Nieder, Müllerſtr. 21, eine T. Irma=
Marta Eliſabeth. Dem Eiſendreher Joſeph Zick=
grat
, Schloßgaſſe 12, ein S. Auguſt. Am 5. Febr.: dem
Kutſcher Karl Zöller, Blumenthalſtr. 107, eine T.)
Anna. Am 3.: dem Sergeanten im Leib=Dragoner=
Regiment Nr. 24 Karl Wunderle eine T. Maria
Margarethe. Dem Konſervator Ernſt Achen, Fried=
richſtr
. 26, eine T. Lilli Emmi Trude. Am 6.: dem
Fabrikarbeiter Georg Böhm, Schloßgaſſe 15, eine T.,
Mathilde. Dem Schneider Johann Frank, Hinkels=
gaſſe
7, eine T. Ottilie. Am 3.: dem Taglöhner Georg
Indith, Döngesborngaſſe 2, ein S. Willi.
Aufgebotene. Am 4. Febr.: Arbeiter Heinrich
Bohl, Schlitz, mit Dienſtmagd Katharina Hart=
mann
, ebendaſelbſt. Lokomotivheizer Jakob Grun=
del
, dahier, mit Eliſabetha Franziska Hartmann,
Worms. Handarbeiter Johann Georg Heil V
Hundernhauſen, mit Dienſtmagd Katharina Fried=
rich
, ebendaſelbſt. Hausdiener Jakob Bender, Ar=
heilgerſtr
. 14, mit Köchin Katharina Jöckel, eben=
daſelbſt
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Balthaſar Merkel III. in Groß=Hauſen, mit Marga=
retha
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Berlieb mit Margarethe Falk, beide hier. Am 5.:
Buchdrucker Richard Hofmann in New=York, mitt
Bertha Fuchs, hier. Fabrikarbeiter Adam Rie=
del
mit Dorothea Heilmann, beide hier. Gutsver=
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Herwig, hier. Eiſendreher Heinrich Gimbel mit!
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