Abonnementspreis
Inſerate
173. Jahrgang
monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — B.
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ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 30 Seiten.
Der Geſetzentwurf über die dentſch=amerikaniſchen
Handelsbeziehungen.
* Der dem Reichstag zugegangene
Geſetz=
entwurf über die Regelung der
Handelsbe=
ziehungen zu den Vereinigten Staaten von
Amerika lautet:
Der Bundesrat wird ermächtigt, bei der Einfuhr von
Erzeugniſſen der Vereinigten Staaten von Amerika in
das deutſche Zollgebiet die Anwendung der in den
gelten=
den Handelsverträgen zugeſtandenen Zollſätze in
angemeſ=
ſenem Umfang zuzulaſſen. Die Ermächtigung bleibt ſo
lange in Kraft, als in den Vereinigten Staaten von
Ame=
rika die Erzeugniſſe des Deutſchen Reiches und der mit
ihm zollgeeinten Länder oder Gebietsteile höheren
Zoll=
ſätzen als den in Abſchnitt 1 des amerikaniſchen
Zoll=
tarifgeſetzes vom 5. Auguſt 1909 vorgeſehenen nicht
unter=
worfen werden. Wird von den Vereinigten Staaten von
Amerika bei der Zollbehandlung nicht nach den in der
Note zu Art. 2 des Handelsabkommens vom 22. April/2.
Mai 1907 enthaltenen Grundſätzen verfahren, oder laſſen
die Vereinigten Staaten von Amerika durch Geſetze,
Ver=
träge mit dritten Ländern oder auf irgend eine andere
Weiſe bezüglich des Warenaustauſches zwiſchen
dem
Deutſchen Reiche und den Vereinigten Staaten irgend
welche den gegenwärtigen Zuſtand zu Ungunſten
Deutſch=
lands verſchiebende Aenderungen eintreten, ſo wird der
Bundesrat nach ſeinem Ermeſſen die den Erzeugniſſen der
Vereinigten Staaten gewährten Begünſtigungen ganz oder
teilweiſe zurückziehen.
In der Begründung des Geſetzentwurfes
heißt es, daß es bei den Verhandlungen nur darauf
an=
kommen konnte, Deutſchland den amerikaniſchen
Mini=
maltarif zu ſichern, ſowie gewiſſe Zugeſtändniſſe auf
dem Gebiete des Zollverwaltungsverfahrens durchzuſetzen.
Dagegen verlangten die Vereinigten Staaten die Gewährung
aller deutſchen Vertragszollſätze und die Zulaſſung von
ame=
rikaniſchem Schweinefleiſch nach Vornahme der amtlichen
Trichinenſchau in Deutſchland, und die Zulaſſung von
amerikaniſchem Rindvieh zur ſofortigen Schlachtung.
Deut=
ſcherſeits erklärt die kaiſerliche Regierung, ſie könne auf die
heiden letzten Forderungen im Rahmen der
Tarifver=
handlungen nicht eingehen. Um aber einen Beweis ihrer
freundſchaftlichen Geſinnung gegenüber Amerika zu geben,
werde die kaiſerliche Regierung, falls die Union die
Ab=
ſchaffung der Trichinen=Atteſte geſondert zur Sprache
bringe, auf Erledigung dieſer Angelegenheit im Sinne der
amerikaniſchen Wünſche hinzuwirken bereit ſein.
Bezüg=
lich der Einfuhr lebenden Viehs dagegen könne
die kaiſerliche Regierung weder Entgegenkommen in
Aus=
ſicht ſtellen, noch in irgendwelche Verhandlungen eintreten.
Bezüglich der deutſchen Vertrasſätze ſind die
Verhandlungen nochnicht abgeſchloſſen. Bei
dieſer Sachlage erſchien es erwünſcht, nach dem 7. Februar
den Vereinigten Staaten die bisher eingeräumten
Ver=
tragsſätze weiter zu gewähren und bei weiteren
Verhand=
lungen die Zollſätze des deutſchen Vertragstarifs inſoweit
zuzugeſtehen, als zur Erzielung eines Einverſtändniſſes
notwendig iſt.
Durch den Geſetzentwurf ſind noch in letzter Stunde
die Ausſichten auf Ausbruch eines Zollkrieges
be=
ſeitigt worden, die ſich wiederholt eröffneten. Die ſehr
langwierigen Verhandlungen trugen einen oft wechſelnden
Charakter, und wenn ſie manchmal dem Abſchluß nahe
ſchienen, ſo gewann es dann oft genug wieder den
An=
ſchein, als ob alle Verſuche, zu einer Einigung zu
gelan=
gen, vereitelt werden würden. Dieſe Schwankungen
wur=
den beeinflußt durch den zu verſchiedenen Zeiten
mäch=
tigeren oder ſchwächeren Einfluß amerikaniſcher
Intereſ=
ſentengruppen. Die Regierung der Vereinigten Staaten
ſelbſt hat von Anfang an in der richtigen Erkenntnis, wie
ſehr ein Zollkrieg die Intereſſen beider Länder ſchädigen
würde, auf eine Einigung hingearbeitet, und es iſt ihr
wohl nicht immer leicht geworden, die Anſprüche
amerikani=
ſcher Intereſſentengruppen zurückzudrängen. Der
An=
ſpruch, daß dem amerikaniſchen Vieh und den
amerikani=
ſchen Fleiſchprodukten die freie Einfuhr nach allen
Ländern gewährt werden müſſe, war eine Forderung, die
ſeit langer Zeit nicht nur von den Intereſſenten
verfoch=
ten, ſondern auch in anderen amerikaniſchen Kreiſen als
pollberechtigt angeſeben wurde. Der Mißkredit, in den
der Fleiſchring in letzter Zeit in Amerika geraten iſt, und
die ſcharf ausgeprägte Bewegung, die gegen ihn entſtand,
wird es der amerikaniſchen Regierung erleichtert haben,
auf dieſen zuerſt mit vollem Nachdruck geltend gemachten
Teil ihrer Forderung zu verzichten, ſie wird ſich auch ge=
ſagt haben, daß ihre Durchſetzung um ſo ſchwieriger war,
als nicht nur Deutſchland, ſondern auch andere europäiſche
Staaten der amerikaniſchen Vieheinfuhr gegenüber eine
durchaus ablehnende Haltung einnahmen. Es liegt auf
der Hand, daß der dem Reichstag unterbreitete
Geſetzent=
wurf nicht hätte eingereicht werden können, wenn man ſich
nicht vorher der vollen amerikaniſchen
Zuſtim=
mung verſichert hätte. Daß von ſeiten des
Reichs=
tags, wo die Vorlage am Samstag zur Veratung
kom=
men ſoll, Schwierigkeiten entſtehen könnten, iſt nicht
anzu=
nehmen und wir ſtehen ſomit vor dem Beginn einer
neuen Handelsperiode mit Amerika, die
aller=
dings im weſentlichen auf denſelben Bedingungen beruht
wie bisher.
Die preußiſche Wahlrechtsvorlage.
* Die Veröffentlichung der preußiſchen
Wahl=
geſetzvorlage wird in kürzeſter Friſt erwartet. Ueber
den Inhalt werden in parlamentariſchen Kreiſen
verſchie=
dene Lesarten verbreitet, jedoch ſteht nur ſoviel feſt, daß
der neue Entwurf die indirekte Wahl beſeitigt,
die geheime Wahl und die Aenderung der
Wahlkreisein=
teilung aber nicht bringen wird. Die Meldung, daß ein
Pluralwahlrecht in Ausſicht genommen ſei, iſt
un=
begründet. Wegen der Wahlrechtsvorlage verhandelte am
Donnerstag der preußiſche Miniſterpräſident mit den
Frak=
tionsdelegierten einzeln. Am Montag wird der
Senioren=
konvent des Abgeordnetenhauſes
zuſammentre=
ten, um zu beraten, ob der Dienstag und Mittwoch den
Abgeordneten zum Studium der Wahlrechtsvorlage
frei=
gegeben werden ſoll. Die erſte Leſung der Vorlage würde
dann am Donnerstag ſtattfinden.
Die Vorlage dürfte keine allzu große Mehrheit auf
ſich vereinigen, denn der größte Teil der Rechten ſteht ihr
überaus kühl gegenüber, weil man der Anſicht iſt, daß das
heutige Wahlſyſtem vollauf genüge. Anträge auf geheime
Stimmabgabe werden ſicherlich nicht ausbleiben, die Linke
aller Schattierungen wird mit aller Entſchiedenheit
hier=
auf drängen und auch das Zentrum dürfte einer geheimen
Stimmabgabe nicht abgeneigt ſein, indeſſen wird ſich
hier=
für kaum eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus finden.
Sollte das aber dennoch der Fall ſein, ſo iſt ſchwerlich
an=
zunehmen, daß das Herrenhaus zu dieſer
Verfaſſungs=
änderung ſeine Zuſtimmung gibt, und auch die
Zuſtim=
mung der Krone dürfte ziemlich fraglich ſein, denn die
Re=
gierung ſteht einer geheimen Stimmabgabe nicht
ſym=
pathiſch gegenüber.
Im Abgeordnetenhauſe wird, wie bemerkt, die
Vor=
lage ſehr bald zur Beratung geſtellt werden, indem man
die zweite Leſung des Etats unterbricht, um den Entwurf
einer beſonderen Kommiſſion zu überweiſen, deren Arbeit
recht ſchwer und langwierig ſein wird. Vor Mai dürfte die
Vorlage ins Plenum nicht zurückkommen und die
Entſchei=
dung über das Schickſal der Vorlage daher erſt am Ende
der Seſſion fallen. Welches Schickſal ihr beſchieden ſein
wird, läßt ſich heute noch keineswegs überſehen, denn der
Linken wird ſie nicht weit genug gehen, während ſie in den
Augen der Rechten wahrſcheinlich zu viel bringen wird.
Ein Miniſterſkandal in Dänemark.
N. Aus Kopenhagen, 3. Febr., wird uns
ge=
ſchrieben:
Der Verkehrsminiſter des Kabinetts Zahle, Herr
Jenſen, hat ſich einer öffentlichen Beleidigung des
däni=
ſchen Offiziersſtandes ſchuldig gemacht und deshalb geſtern
ſeinen Abſchied erhalten, um den er im Einverſtändniſſe
mit ſeinen Miniſterkollegen nachſuchte. Der Fall hat hier
ein ungeheures Aufſehen erregt und iſt geeignet, über die
Grenzen Dänemarks hinaus Aufmerkſamkeit zu wecken,
nicht am wenigſten, weil er als Beweis dafür dienen
kann, daß bei der Auswahl der Miniſter auch in einem
ſo ultrademokratiſchen Lande, wie es Dänemark
all=
mählich geworden iſt, die Rückſicht nicht außer Acht gelaſſen
werden darf, daß die Mitglieder des Kabinetts mit
poli=
tiſcher Tüchtigkeit und parlamentariſchen Fähigkeiten ein
gewiſſes Maß von geſellſchaftlicher Bildung verbinden
müſſen, wenn nicht das Anſehen der Regierung des
Lan=
des gefährdet werden ſoll.
Als das Miniſterium Zahle, das erſte radikale
Ka=
binett Dänemarks, gebildet werden ſollte, war Herr Zahle,
der Miniſterpräſident, ſorgfältig darauf bedacht, daß
mög=
lichſt alle Stände und alle Landesteile in ſeinem
Mini=
ſterium vertreten ſein ſollten. Beſondere Schwierigkeiten
machte es ihm aber, einen geeigneten Vertreter aus dem
jütländiſchen Bauernſtande zu finden, da bei
dieſem die radikal=ſozialdemokratiſchen Anſchauungen, welche
das Kabinett Zahle charakteriſieren, wenig Anklang
gefun=
den haben. Die Wahl des Herrn Zahle fiel ſchließlich auf
Herrn Jenſen aus dem Dörfchen Onſted. Herr Jenſen
iſt ein tüchtiger Mann, ein intelligenter Mann, ein „
self-
made man‟. Er iſt in den ärmlichſten Verhältniſſen
auf=
gewachſen, hat es vom abhängigen Kleinbauern zum
Be=
ſitzer eines mittelgroßen Gutes gebracht; überdies fing er
zeitig ſchon an, ſich für Politik zu intereſſieren; er war im
Beſitz von großen Fähigkeiten als Redner, in ſeinen
Volks=
reden fehlte aber nie das agitatoriſche Moment, wobei
die Bitterkeit, welche der einſtige Häusler gegen die
gün=
ſtiger ſituierten Geſellſchaftsklaſſen, insbeſondere aber
ge=
gen den Offiziersſtand, empfand, meiſtens ſcharf zum
Aus=
druck kam. Herr Jenſen war ſchon ſeit vielen Jahren
Reichstagsabgeordneter; ſeine Spezialität blieb aber ſtets
das Auftreten als Demagog. Dieſe „Spezialität”
wollte nun Herr Jenſen auch als Miniſter nicht aufgeben,
und da nach wie vor die Offiziersuniform auf ihn wie
ein rotes Tuch wirkte, ließ er ſich jüngſt in einer großen
politiſchen Verſammlung in Randers=Jütland dazu
hin=
reißen, gegen den Offiziersſtand einen heftigen
redneri=
ſchen Ausfall zu machen. Er ſprach ſich ironiſierend
dar=
über aus, daß die höheren Offiziere, welche die „
Land=
befeſtigung Kopenhagens” als die einzige Rettung
Däne=
marks hingeſtellt hätten, ſich ſpäter kaltlächelnd mit einer
unbefeſtigten Hauptſtadt zufrieden erklärt hätten, und die
Urſache dieſes Meinungswechſels der Offiziere ſei die
Tatſache, daß ſie inzwiſchen „Lohnerhöhungen” erhalten
hätten; das däniſche Offizierkorps habe mithin ſeine
mili=
täriſche Ueberzeugung verkauft!
Der kommandierende Generak des 1. däniſchen
Armee=
korps, Herr Goertyyerlangte ſofort eine Erklärung des
Miniſters, ob er die ihnſn den Zeitungsreferaten in den
Mund gelegten Aeußerungeß’wirklich gebraucht habe. Der
Miniſter erklärte hierauf zunächſt, daß er ſich mit dem
De=
mentieren tendenziöſer Preßreferate, nicht befaſſe, ſodann
ſprach er ſich gegenüber einem ſozialdemokratiſchen
Inter=
viewer dahin aus, daß er ſich der Sachernicht entſinne (!),
um endlich, nach wenigen Tagen, als ſich die öffentliche
Meinung immer mehr gegen ihn wandte, zuzugeben, daß
er in ſeiner Rede zu Randers die
Vermutungsausgeſpro=
chen habe, daß der Meinungswechſel der Offiziere in
mili=
täriſchen Fragen mit ihrer verbeſſerten „Lohnlage” in
Ver=
bindung zu bringen ſei. Nun war es aber natürlich um
den Miniſter getan, er wurde auch von ſeinen „Eigenen”
verlaſſen und ſeine Demiſſion zeigte ſich unvermeidlich.
Da das Miniſterium Zahle ſich des unvorſichtigen
Kol=
legen entledigt und ihn nun wieder in die Lage verſetzt
hat, ohne den unbequemen Zwang des Miniſteramtes ſeine
Tätigkeit als Demagog weiter zu entfalten, dürfte die
Stellung des Kabinetts ſelbſt durch den peinlichen
Zwi=
ſchenfall nicht weſentlich geſchwächt werden. Herr Zahle
wird aber kaum einen zweiten ebenſo ausgeprägten
Volksredner in ſein Kabinett aufnehmen.
Deutſches Reich.
— Die Beratung der Vereinigten
Bundes=
ratsausſchüſſe für Handel und Verkehr, für
Juſtiz=
weſen und für die Verfaſſung über den preußiſchen
Ge=
ſetzvorſchlag, betr. die Erhebung von
Schiffahrts=
abgaben, führte, wie der „Reichsanzeiger” meldet, zu
dem Ergebnis, daß die verfaſſungsmäßige
Mehrheit des Artikels 78 der Reichsverfaſſung für den
Grundgedanken dieſes Vorſchlags, nämlich Ausbau des
deutſchen Waſſerſtraßen=Netzes unter billiger Heranziehung
der Beteiligten durch Erhebung mäßiger
Schiffahrtsabga=
ben und Zuſammenfaſſen der Stromgebiete in
Zweckver=
bände zur Finanzierung der erforderlichen Bauten aus
ge=
meinſamen Stromkaſſen vorhanden iſt und daß auf
der ſo bezeichneten Grundlage in die weitere Erörterung
der Einzelheiten des Entwurfes eingetreten werden ſoll.
Wie gemeldet wird, war das Stimmenverhältnis im
Bundesrat 46 für und 12 gegen die Vorlage.
Zur Ablehnung und Aenderung der Reichsverfaſſung ſind
aber nach Art. 78 14 Stimmen nötig.
— Der öſterreichiſche Miniſter des Aeußern, Graf von
Aehrenthal, begibt ſich, wie die „Wiener Politiſche
Korreſpondenz” mitteilt, am 21. Februar nach Berlin,
um den Beſuch des Reichskanzlers Dr. von Bethmann
Hollweg zu erwidern. Der Aufenthalt des Grafen in
Ber=
lin wird drei Tage dauern.
Der Reichskanzler erhielt vom Obmann der
Vereinigung der rheiniſch=weſtfäliſchen Vertrauensmänner
des Alldeutſchen Verbandes in deren Auftrage
Nummer 30.
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910
ein Schreiben, worin ihm eine Enſchlieſung mitgeteit
wird, in der es u. a. heißt:
Die am 30. Januar in Düſſeldorf als Vertreter von 39
Ortsgruppen tagenden rheiniſch=weſtfäliſchen
Vertrauens=
männer des Alldeutſchen Verbandes erachten als ihre
va=
terländiſche Pflicht, auszuſprechen, daß in ihren Kreiſen
das Auswärtige Amt alles Vertrauen
ver=
loren hat. Dieſe Reichsbehörde förderte fortgeſetzt durch
ihre Maßnahmen tatſächlich fremdländiſche Intereſſen zum
Nachteil reichsdeutſcher, ja ſie hat geradezu dem Ausland
Waffen gegen deutſche Unternehmungen geliefert und in
den wichtigſten Fällen große reichsdeutſche Intereſſen
ſchwer geſchädigt. Mit Sorge fragt die Verſammlung,
wie lange der Reichskanzler dies Gebaren mit ſeiner
Ver=
antwortlichkeit decken will.
Darauf iſt folgendes Schreiben ergangen: „Der
Haupt=
leitung des Alldeutſchen Verbandes Mainz beehre ich mich
mitzuteilen, daß mir aus Mülheim (Ruhr) das
beifol=
gende Schreiben zugegangen iſt. Es iſt
unverant=
wortlich, daß von Gliedern einer Organiſation, die,
wie der Alldeutſche Verband, nach ihren Satzungen in
na=
tionalem Sinne wirken will, gegen eine Reichsbehörde ſo
unwürdige, beweisloſe Anſchuldigungen
geſchleudert werden. Ich lehne es ab, dieſe „
Ent=
ſchließung” entgegenzunehmen. Reichskanzler v.
Beth=
mann Hollweg.”
— Das Schiedsabkommen zwiſchen
Deutſchland und England vom 12. Juli 1904
wurde durch Notenaustauſch um weitere fünf Jahre bis
zum 12. Juli 1914 verlängert.
— In einer Sitzung der freiſinnigen
Frak=
tionsgemeinſchaft und des Viererausſchuſſes
einigte man ſich dahin, den im Dezember veröffentlichten
Entwurf eines Programms und Organiſationsſtatuts der
geeinigten Partei im weſentlichen unverändert zu laſſen.
Der Name wird vorausſichtlich „Fortſchrittliche
Partei” ſein.
Ausland.
— Der böhmiſche Landtag wurde am Donnerstag
wieder eröffnet. Der Statthalter erklärte, die
Regie=
rung halte ſich für verpflichtet, die Anregung zu der
geſetz=
lichen Neuregelung jener Einrichtungen zu geben, auf
die ſich die bereits eingebrachten Geſetzesvorlagen betr.
die Abänderung der Landesordnung, die Schaffung der
neuen Landtggswahlordnung und die Vorlage betreffend
den Sprachengebrauch bei autonomen Behörden beziehen.
Die eingebrachten Vorlagen lägen im Intereſſe der
ge=
ſamten Bevölkerung. Die Regierung ſei beſtrebt, zur
Her=
beiführung friedlicher Beziehungen zwiſchen
den Nationalitäten beizutragen. Den
Erklärun=
gen des Statthalters folgte Lärm bei den Tſchechiſch=
Radi=
kalen, die riefen, die Regierungsvorlagen kämen nur den
Deutſchen zugute. Nach Verleſung des Einlaufes wurde
die Sitzung ohne Zwiſchenfall geſchloſſen. Die deutſchen
Parteien des Landtages, die ſich nach der Sitzung des
Landtages neuerlich verſammelten, beſchloſſen, an der
Forderung feſtzuhalten, daß vorerſt nur die nationalen
Ausgleichsverhandlungen beraten und die Einſetzung der
Budgetkommiſſion aufgeſchoben werde. Von dem Grafen
Franz Thun wurde der Vorſchlag gemacht, zur Erledigung
der wichtigſten Finanzfragen, die die Tſchechen der
Budget=
kommiſſion zugewieſen wiſſen wollten, eine
Sonderkom=
miſſion einzuſetzen. Falls keine Einigung erfolge, werden
die Deutſchen mit der Obſtruktion einſetzen.
Sämt=
liche tſchechiſchen Landtagsabgeordneten
hielten eine Beratung ab und beſchloſſen, eine gemeinſame
Kundgebung zu erlaſſen, in der die Unteilbarkeit des
Kö=
nigreichs Böhmen neuerlich betont wird und die von der
Regierung vorgelegten nationalen Ausgleichsvorlagen als
unannehmbar erklärt werden.
— Der zu einer außerordentlichen Sitzung einberufene
franzöſiſche Marinerat wird das vom Marineminiſter
aus=
gearbeitete Programm, wonach innerhalb ſechs Jahren
ſechs Panzerſchiffe von je 23500 Tonnen Deplacement
ge=
baut werden ſollen, einer endgültigen Prüfung
unter=
ziehen. Das Programm wird ſodann dem Miniſterrate
vorgelegt werden. Die auf ſechs Jahre zu verteilenden
Geſamtkoſten dieſer ſechs Panzerſchiffe werden auf 444
Millionen veranſchlagt.
— Nach den aus ganz Finnland eingelaufenen
Mel=
dungen über die Landtagswahlen haben die
ſchwe=
diſche Volkspartei 7320, die Jungfinnen 11235, die
Altfin=
nen 15 532, die Sozialdemokraten 22941 und die Agrarier
2471 Stimmen erhalten.
— Die griechiſche Nationalverſammlung wird, wie jetzt
feſtſteht, nicht vor Dezember 1910 einberufen werden. Man
glaubt, daß eine königliche Botſchaft betreffend die
Natio=
nalverſammlung Anfang März veröffentlicht werden wird.
Der griechiſche Geſandte in Konſtantinopel Gryparis
gab auf der Pforte Erklärungen ab, welche den Willen
Griechenlands zur Fortſetzung freundnachbarlicher
Beziehungen zwiſchen beiden Ländern betonten.
Aehn=
liche Erklärungen wurden auch dem türkiſchen Geſandten
in Athen von dem griechiſchen Miniſter des Aeußern
ge=
macht.
— Reuter zufolge legt die letzte Note der Türkei
an die Schutzmächte Kretas dar, die Pforte würde die
Entſendung kretiſcher Deputierter in die griechiſche
Natio=
nalverſammlung als einen casus belli betrachten. Der
türkiſche Botſchafter, der dieſer Tage das Londoner
Aus=
wärtige Amt von der Anſicht ſeiner Regierung in
Kennt=
nis ſetzte, erhielt die Verſicherung, daß die britiſche
Re=
gierung den Ernſt der Lage vollſtändig würdige. Weiter
iſt ihm erklärt worden, die Schutzmächte ſeien einig in der
Abſicht, eine ſo provokatoriſche Handlungsweiſe nicht zu
dulden. Sie würden ſtrenge Maßnahmen ergreifen, wenn
die Kreter auf dieſer Politik beharren ſollten.
Im kanadiſchen Abgeordnetenhauſe erklärte der
Premierminiſter gelegentlich der zweiten Leſung der
Flottenvorlage, daß die kanadiſche
Schiffs=
baupolitik durch die Reichsverteidigungskonferenzen
in den Jahren 1902 und 1907 beſtimmt ſei. Es ſei Sache
des kanadiſchen Parlaments, zu ſagen, wann und wo
dieſe Flotte in den Krieg ziehen ſolle. Der
Premiermini=
ſter fügte hinzu, daß ein ganzes Jahr gebraucht werde, um
die notwendigen Docks zu errichten und vier Jahre, um die
Schiffe ſelbſt zu bauen. Augenblicklich drohe ſeiner
An=
ſicht nach kein Krieg. Bordon, der Führer der Oppoſition,
brachte einen Zuſatzantrag ein, in dem die Vorſchläge der
Regierung als unbeſonnen und gefährlich verurteilt
wer=
den, inſoweit, als die Regierung dadurch ermächtigt werde,
die kanadiſche Flotte im Falle des Krieges dem Reiche
vorzuenthalten. Der Zuſatzantrag erklärte weiter, es ſei
die Pflicht Kanadas, eine Summe beizuſteuern zum Kaufe
zweier Dreadnoughts für die Reichsflotte.
* Der Prozeß der Töchter Leopolds
ge=
gen den belgiſchen Staat. Die Prinzeſſinnen
Ste=
phanie und Klementine haben, wie gemeldet wird. unter
dem Einfluß der Gräfin von Flandern auf einen Prozeß
gegen den belgiſchen Staat wegen der Koburger Stiftung
und der anderen Gründungen König Leopolds Verzicht
geleiſtet. Die Prinzeſſinnen erklären daß die Regierung
ſelbſt feſtſtellen ſolle, was Leopolds Eigentum geweſen ſei
und was Belgien gehöre. Die Regierung hatte die
Prin=
zeſſinnen wiſſen laſſen, daß ohne jeden Zweifel ſo aut wie
alles Vermögen dieſer Gründungen Belgien rechtlich
zu=
komme. Auch betonte man, daß es doch mehr wie
merk=
würdig ſei, wenn die Couſinen des Königs Albert gegen
den belgiſchen Staat klagten. Trotz des Verzichtes der
beiden Prinzeſſinnen iſt es doch noch fraglich ob nicht
den=
noch die Prozeſſe ſtattfinden werden, weil die Prinzeſſin
Luiſe anſcheinend keine Luſt hat, dem guten Beiſpiel ihrer
Schweſtern zu folgen.
Vom unterirdiſchen Paris.
*⁎* Die gewaltige Ueberſchwemmungskataſtrophe
in Paris, deren Gefährlichkeit beſonders dadurch erhöht
wurde, daß die rieſigen unterirdiſchen Höhlen und
Ga=
lerien, über denen die Seineſtadt ſich erhebt, von den
Fluten erobert wurden, lenkt die Aufmerkſamkeit auf
dieſe Pariſer Katakomben, durch die ſchon mehrfach
tra=
giſche Unglücksfälle hervorgerufen worden ſind. Erſt
im Oktober vorigen Jahres ſank in der Nähe des
be=
rühmten Moulin de la Galette die Straße plötzlich in
ſich zuſammen; ein 30 Meter langes und 6 Meter
brei=
tes, tiefes Loch entſtand, und zwei Menſchen wurden
mit hinabgeriſſen in die geheimnisvolle tiefe Höhle, die
ſo plötzlich ſich gebildet hatte. Paris ſteht buchſtäblich
über einem Abgrund, ſo führt ein Aufſatz der „Lectures
pour Tous” aus; Jahrhunderte lang lieferte der Boden
von Paris das Material zu allen Bauten, und mit
jedem Meter Bauwerk, das emporwuchs, vergrößerten
ich die unterirdiſchen Aushöhlungen der Stadt. Bis
zum 17. Jahrhundert wurden mitten in der Stadt große
Steinbrüche betrieben, die erſt ſpäter, halb verſchüttet,
aufgegeben wurden. Unter den modernen Bauten von
heute dehnen ſich noch die großen Katakomben, Höhlen
und Stollen, die damals entſtanden waren und die im
18. Jahrhundert den großen Vervrecherbanden
willkom=
menen Unterſchlupf boten. Von Zeit zu Zeit verſaul
auf geheimnisvolle Weiſe plötzlich ein Haus in den
Tie=
fen; aber erſt in der Zeit des erſten Kaiſerreichs
beſchäf=
tigte man ſich methodiſch mit dieſer Gefahr. Ein großer
Plan der unterirdiſchen Höhlen wurde in Angriff
ge=
nommen und erſt nach 20 Jahren glücklich beendet. Erſt
jetzt kannte man die märchenhafte Ausdehnung dieſer
Unterhöhlung der Weltſtadt; es zeigte ſich, daß mehr
als ein Drittel von ganz Paris, genau 37 Prozent, der
bebauten Oberfläche, auf unterminiertem Boden
er=
richtet waren.
Unter einer mehr oder weniger ſoliden Erdkruſte
dehnen ſich noch heute nicht weniger als 2900 Hektar
Hohlraum aus, in dem man Kilometer weit gehen kann.
Die mächtige Höhlung erſtreckt ſich von der Avenus
Kléber bis zur Place d’Italie, vom Jaroin des Plantes
bis zum Trocadero. Die Tiefe der Höhlung iſt
ver=
ſchieden; bei der Place Denfert=Rocherean beträgt ſie
20 Meter, ſo daß ein modernes Haus in der Oeffnung
völlig verſchwinden könnte. Man hat es an Verſuchen
nicht fehlen laſſen, der drohenden Gefahr zu begegnen.
Unter der Auſſicht eines Ingenieurs patrouilliert eine
Arbeiterſchar von 60 Mann regelmäßig die Katakomben
ab; genaue Pläne ſind ausgearbeitet, die es
ermög=
lichen, bei den geringſten Bodenſenkungen ſofort in den
Höhlen die gefährdeten Stellen feſtzuſtellen und zu
ſtützen, und an vielen Teilen hat man durch Träger die
Gefahr bekämpft. Auf der Seite von Montmartre
da=
gegen iſt das Erdreich ſo locker, daß die Galerien
ſtel=
lenweiſe eingeſtürzt ſind; die Paſſage iſt unmöglich, und
daher ereignen ſich auch auf dieſer Stelle alle jene
Ein=
ſturzkataſtrophen, die in den letzten Jahrzehnten
Häu=
ſer und Menſchen verſchlungen haben. Ein Teil dieſer
großen unterirdiſchen Stadt dient als Knochenſtätte und
iſt dem Publikum in Begleitung eines Beamten
zu=
gänglich. Eine Galerie von 900 Meter Länge iſt hier
mit Totenſchädeln und Gebeinen bekleidet, ein
grauen=
voller Ort. In der Mitte der Katakomben nimmt ein
Baſſin das Waſſer auf, das von den Wänden
herabrie=
elt, und hier tummeln ſich ſeit November 1813 große
Goldfiſche in ihrem unheimlichen Aquarium. Im
unteren Teil des Raumes rieſelt ein Bach dahin, in dem
ſeltſame Krebſe, wie man ſie beim Tageslicht nicht
fin=
det, hauſen. Ein paar Senſarionsjäger wollten vor
einigen Jahren an dieſem grauenvollen Orte, inmitten
der Totengebeine, nächtliche Konzerte veranſtalten, und
eine Anzahl Muſiker hatte ſich in der Tat Eintritt in
die Katakomben verſchafft. Aber die Polizeibehörde
machte dieſem Spiel einer düſteren Phantaſtik bald ein
Ende. Doch das unterirdiſche Paris iſt nicht allein die
Stätte der Toten; auch das Leben hat ſich in das
Erd=
reich eingegraben.
Jahrhunderte lang bildeten die Pariſer Abwäſſer
eine ſcheußliche Kloake, aus der Seuchen und
Krankhei=
ten erwuchſen. Erſt 1857 begann man mit dem Bau des
gewaltigen unterirdiſchen Kanaliſationsſyſtems, das
heute die Abwäſſer der Seineſtadt entführt und deſſen
Kanäle zuſammen eine Länge von nicht weniger als
1184 Kilometer repräſentieren. Alle großen Straßen
haben ihren großen unterirdiſchen Kanal, die kleinen
kleinere. In den großen Kanälen ſind ſchmale
Trot=
toirs an den Seiten; die unterirdiſchen Flüſſe haben
faſt immer eine Breite von 4—6 Metern. 1200
Ar=
beiter ſind ſtetig am Werke, den Abfluß der Gewäſſer
zu überwachen und zu regeln. Dies unterirdiſche
Pa=
ris hat ſeine eigene Flotte und ſeine eigene
Eiſen=
bahn, 32 Bpote, 5 breitere Fahrzeuge, 250 kleine
Wag=
gons, 7 elektriſche Automobile und eine Art Luxuszug
von zehn Wagen, der die Beſucher der Kanaliſation
befördert, ſind die Verkehrsmittel dieſer Welt des
Dunkels. Es iſt ein harter Beruf, den die
Kanali=
ſationsarbeiter ausfüllen, und jeder Regenſchauer
bringt ſie in Gefahr. Erſt vor wenigen Jahren
wur=
den 6 Kanalarbeiter durch einen plötzlichen
Regen=
ſchauer in den dunklen Kanälen von einer Hochflut
überraſcht: ſie faßten ſich an den Händen und
verſuch=
ten gemeinſam gegen den Strom anzuſchreiten. Fünf
von ihnen gelang es, eine höhere Galerie glücklich zu
erreichen; der ſechſte wurde von dem unterirdiſchen
Sturzbach gepackt und in die Tiefe des Kanals
mit=
geriſſen: am nächſten Morgen landete ſeine Leiche in
der Seine. Seitdem hat man in Abſtänden von 100 zu
100 Meter Rettungsſtellen geſchaffen, durch die die
Ar=
beiter im Falle eines plötzlichen Waſſerandranges zum
Tageslicht empor können, und das ganze
Kanaliſa=
tionsnetz iſt von elektriſchen Signalapparaten
durch=
zogen, mit deren Hilfe der Ingenieur ſeine
unter=
irdiſche Armee warnen kann, ſobald durch ſtarken
Re=
gen Gefahr anzieht.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 5. Februar.
* Vom Hofe. Der Fürſt zu Solms=Lich iſt
am Donnerstag vormittaa 11 Uhr wieder von hier
ah=
gereiſt. Die Fürſtin zu Solms=Lich, ſowie die Gräfin
Konſtantin zu Stolberg=Wernigerode nebſt Gräfinnen=
Töchter ſind nachmittags hier eingetroffen und haben im
Neuen Palais Wohnung genommen. Abends 8 Uhr
fand im Neuen Palais ein Thé dansant ſtatt, zu
welchem etwa 170 Einladungen ergangen waren; um
2 Uhr war die Feſtlichkeit beendet. (Darmſt. Ztg.)
Uebertragen wurde dem Lehrer Heinrich
Berwig zu Reichenbach, Kreis Bensheim, eine
Lehrer=
ſtelle an der Gemeindeſchule zu Leiſelheim, Kreis Worms;
dem Lehrer Ludwig Henrich zu Ober=Wöllſtadt, Kreis
Friedberg, eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu
Oſthofen, Kreis Worms; dem Lehrer Julius Krayer
zu Haßloch, Kreis Groß=Gerau, eine Lehrerſtelle an der
katho iſchen Schule zu Groß=Umſtadt, Kreis Dieburg.
— In den Ruheſtand verſetzt wurde der
Loko=
motivführer in der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſenbahngemein=
ſchaft Heinrich Luft zu Nidda auf ſein Nachſuchen
wegen geſchwächter Geſundheit.
— Die Anweſenheit der Großherzoglichen
Herr=
ſchaften in Mainz wird am Montag nur der
Zugbeſich=
tigung gelten, die vom Kreisamtsgebäude aus
vorge=
nommen wird. Die Fürſtlichkeiten und das Gefolge
treffen in Automobilen gegen 10 Uhr in Mainz ein
und nehmen auch das Frühſtück bei Herrn Provinzial=
Nach Beendigung des Zuges
direktor v. Hombergk.
erfolgt die Abreiſe. Im Gefolge des
Großherzogs=
paares befinden ſich: Oberſtallmeiſter Freiherr v.
Riedeſel Exzellenz und Frau, Oberkammerherr
Frei=
herr v. Riedeſel und Frau, Oberjägermeiſter Freiherr
v. d. Hoop und Frau, Geheimerat Römheld und Frau,
Generaladjutant Oberſt Hahn und Frau, Kammerherr
Freiherr v. Leonhardi und Frau. Hofmarſchall
Freiherr v. Ungern=Sternberg und Frau, die Hofdamen
Freiin v. Rotsmann und Freiin v. Bellersheim, die
Flugeladjutanten Freiherr v. Maſſenbach und v.
Schröder.
Von der Hochſchule. Zahlreiche Schüler der.
Großh. Techniſchen Hochſchule Darmſtadt machten am
Donnerstag nachmittag unter Führung des Herrn
Dozenten Meißner einen Ausflug nach
Hei=
delberg, um die Heidelberger Schnellpreſſenfabril=
A.=G. zu beſichtigen. Von der einfachen Schnellpreſſe
wit zwei Nuktragwalzen bis zu der eine ſo große
Zu=
kunft verſprechenden Flachdruck=Rotationsmaſchine
„Heureka” konnten die Teilnehmer die verſchiedenſten
Typen der Schnellpreſſen betrachten. Von der „
Heu=
reka” ſahen ſie ein für Mainz und für Agram
be=
ſtimmtes Exemplar laufen. Eine für die Brüſſeler
Weltausſtellung beſtimmte Maſchine ſieht ihrer
Voll=
endung entgegen. Wenn man bedenkt, daß in der
kurzen Zeit von einem Jahre — ſo lange iſt es erſt.
her, daß die Maſchine in dieſer Form etwas Vollendetes
darſtellt — ſchon 22 Stück teils abgeliefert, teils beſtellt.
worden ſind, ſo kann man ermeſſen, wie viel ſich der
mittlere Zeitungsverleger von dieſer Maſchine
ver=
ſpricht. Ein Imbiß nach getaner Arbeit auf Einladung
des liebenswürdigen Herrn Direktors Lutz bildete den
Schluß des lehrreichen Nachmittags.
— Beſuch engliſcher Forſtſtudenten in den
Appel=
ſchen Etabliſſements. Die Firma Appel hatte am
Mitt=
woch wiederum einen Beſuch von Forſtſtudierenden.
Es waren diesmal 15 junge Herren aus England,
welche für den Forſtdienſt in Indien beſtimmt ſind und
zu dieſem Zwecke ihre praktiſchen Studien in
Deutſch=
land und ſpeziell in Heſſen und der Umgelung von
Darmſtadt unter der bewährten Leitung des Kerrn
Geh. Forſtrats Joſeph=Eberſtadt, der Herren
Forſt=
meiſter Kullmann=Darmſtadt, Hillerich=Langen
und Guntrum=Heppenheim bewerkſtelligen. Die
Studierenden, die ſich in Begleitung der vorgenannten
Herren befanden und denen ſich noch Durchlaucht Prinz
Schönburg=Waldenburg, Beſitzer großer Waldungen in
Rumänien, angeſchloſſen hatte, haben Einſicht von den
Einrichtun, n der Firma Appel genommen und waren
ſchließlich mit dem Chef des Hauſes, Herrn
Kommer=
zienrat Heyn, in deſſen Geſellſchaftsräumen zu einem in
liebenswürdigſter Weiſe gebotenen Frühſtücke
vereint=
um alsdann am Nachmittag unter Führung des Herrn
Garteninſpektors Purpus dem botaniſchen Garten
noch=
einen eingehenden Beſuch abzuſtatten.
Schwimmfeſt. Der Offenbacher
Schwimm=
verein wird Sonntag, den 13. d. M., nachmittags, ein
Schwimmfeſt im hieſigen ſtädtiſchen Hallenſchwimmbad
unter Mitwirkung von Damen des Vereins
veranſtal=
ten. Der Offenbacher Verein hatte ſich ſchon
gelegent=
lich der Eröffnungsfeier des Schwimmbades zu einer
derartigen Veranſtaltung erboten, doch mußte er
da=
mals zurücktreten, da die Schwimmerriege der
Darm=
ſtädter Turngemeinde die Ausführung des ſportlichen
Teils der Feier übernahm und, wie bekannt, auch in
hervorragender Weiſe durchführte. Die Vexanſtaltung
derartiger Feſte durch hieſige und auswärtige
Schwimmvereine kann nur dazu beitragen, das
Inter=
eſſe für den leider noch zu wenig gepflegten geſunden
Schwimmſport zu heben und das ſtädtiſche Schwimmbad
mehr und mehr weiteren Kreiſen unſerer Bevölkerung
zu einer unentbehrlichen Einrichtung zu machen. Der
gute Ruf, der dem Offenbacher Verein vorausgeht,
bürgt dafür, daß den Beſuchern des Feſtes einige
ge=
nußreiche Stunden bereitet werden. Eintrittskarten
ſind jetzt ſchon an der Kaſſe des Hallenſchwimmbades zu
haben.
— Das Feſt der ſilbernen Hochzeit feiern am 8.
Fe=
bruar der Agent Hugo Münkel und Ehefrau geborene
Bayer.
Gartenban=Verein. Die Monatsverſammlung
am Donnerstag abend fand im „Kaiſerſaal” ſtatt und
Nummer 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Seite 3.
war wie immer zahlreich beſucht. Herr Profeſſor
Völ=
ſing, der zunächſt den Vorſitz führte, teilte mit, daß
er das von ihm nur proviſoriſch übernommene Amt
des erſten Vorſitzenden niederlege, da der Verein in der
Perſön des Herrn Poſtdirektor Fuldner eine
geeig=
nete Perſönlichkeit gefunden habe, die Gewähr dafür
biete, daß der Verein in den bewährten Bahnen
wei=
tergeleitet werde. Herr Poſtdirektor Fuldner
über=
nahm ſodann das Amt, dankte für die Wahl und für
die ſchmeichelhaften Worte und teitte mit, daß der
Vor=
ſtand auch im übrigen durch Zuwahl wieder auf die
durch Statut vorgeſchriebene Zahl von 18 Herren
ge=
bracht ſei. Herr Landesökonomierat Goethe wurde
vegen ſeiner hervorragenden Verdienſte um den
Ver=
ein zum Ehrenvorſitzenden ernannt und ihm
geſtern ein diesbezügliches Diplom überreicht. — Herr
Obſtbauinſpektor Pfeiffer hielt hierauf einen ſehr
intereſſanten Vortrag über das Thema: „Die
Behand=
lung und Aufbewahrung des Oöſtes”. Nachdem der
Redner erſt über die verſchiedenen Obſtſorten und im
Anſchluß hieran über die beſte Auswahl der
aufzube=
wahrenden Früchte geſprochen hatte, erklärte er die
ver=
ſchiedenen Umſtände, von denen die Haltbarkeit des
Obſtes abhängt. Schließlich wies der Redner noch auf
die Räume zur Aufbewahrung des Obſtes hin und deren
Beſchaffenheit. Es würde zu weit führen, alle
Einzel=
heiten zu erwähnen; hervorgehoben wurde u. a., daß
die Keller nicht zu trocken, noch zu feucht ſein dürften,
daß ſie öfters gelüftet werden müſſen, und daß es beſſer
iſt, die Früchte in Papier zu wickeln uſw. Reicher Bei,
fall lohnte die intereſſanten Ausführungen, und Herr
Fuldner dankte dem Redner im Namen des Vorſtandes
Auch einige Fragen wurden noch von Herrn Pfeiffer
beantwortet. Der Firma Rühl u. Schneider
wurde der Monatspreis zuerkannt für eine Ausſtellung
von Veilchen, Primeln und Phönix. Die übliche
Gra=
tisverloſung bildete den Schluß der Verſammlung.
* Buttergewichtsreviſionen. Während des Monats
Januar ſind durch die hieſige Polizei in 43 Geſchäften,
welche abgepaßte Butterſtücke verkaufen, 334 Stücke
nachgewogen worden, wobei in 10 Geſchäften 51 Stücke
mit einem Mindergewicht von 10 bis 20 Gramm
vor=
gefunden wurden. Auf dem Wochenmarkt ſind 12
Buttergewichtsreviſionen vorgenommen und bei 131
nachgewogenen Stücken kein Mindergewicht feſtgeſtellt
worden.
§ Milchreviſionen. Während des Monats Januar
ſind durch die hieſige Polizei 2440 Milchreviſionen
vor=
genommen worden. Hierbei wurden neun Proben
teils wegen zu geringem Fettgehalt und teils wegen
Waſſerzuſatz beanſtandet und daher zwecks
Unter=
ſuchung dem chemiſchen Unterſuchungsamt überwieſen.
Infolge dieſer Beanſtandungen und zwecks näherer
Aufklärung des Sachverhaltes war die Erhebung von
zwei Liefer= und vier Stallproben erforderlich.
Außer=
dem wurde eine Stallprobe Ziegenmilch erhoben und
20 Liter gewäſſerte Milch konfisziert.
— Ein kalligraphiſches Meiſterwerk. Man ſchreibt
uns: Im Schaufenſter des Herrn Buchner,
Hofbuchhand=
lung, Rheinſtraße, dahier, iſt wieder das Porträt des
Kö=
nigs Ludwig I. von Bayern zur Anſicht ausgeſtellt. Das
wohlgetroffene Bildnis des kunſtſinnigen Königs iſt eine
Bleiſtiftzeichnung, ausgeführt von Herrn Anton Hofer.
Ein Paradeſtück kalligraphiſcher Kunſtfertigkeit iſt der das
Bildnis umrahmende Lorbeerkranz und die das Bild
über=
ragende Krone. Die letztere ſowohl als der Lorbeerkranz
enthalten in der kleinſten Schrift, mit der Hand ausgeführt,
nicht weniger als 8180 Worte, welche den unverkürzten
In=
halt von 30 Gedichten des Königs bilden. Wem an der
Erwerbung einer ſchönen und geläufigen Handſchrift
ge=
legen iſt — und eine ſolche verdient wegen ihres Wertes
im Privat= und Geſchäftsverkehr alle Aufmerkſamkeit —,
dem darf der Unterricht des Kalligraphielehrers Hofer
empfohlen werden. Derſelbe erteilt 9. Februar ſeinen
letzten Kurs.
Für die Faſtnachtstage hat die Hofhaltung des
Prinzen närriſcher Hoheit, der Elferrat der „
Karneval=
geſellſchaft Narrhalla” ein Programm aufgeſtellt,
das auch für Leben in den Straßen ſorgen wird. Dem
Maskenball am Samstag wird am Roſenmontag die
Feſtvorſtellung im närriſchen Hoftheater
(Orpheum) in dem gewohnten glänzenden Rahmen
fol=
gen. Nach der Vorſtellung begibt ſich der Elferrat im
feierlichen Aufzuge zum „Hotel zur Traube” um an
dem „Rheiniſchen Karneval” dortſelbſt aktiven Anteil zu
nehmen. Am Faſtnachtsdienstag findet vor dem
Miniſter=
hotel des Fürſten Max von Anſpach
(Ernſt Ludwigsplatz) Konzert von
Militär=
kapellen ſtatt. Hierzu wird ſich der
ge=
ſamte große Rat, einer Einladung des Präſidenten Folge
leiſtend, einfinden. Nach dem Konzert erfolgt
vorausſicht=
lich eine Rundfahrt durch die Straßen der
Stadt, der ſich verſchiedene Wagen und Gruppen
anſchlie=
ßen werden. So wird, wenn auch kein Zug ſtattfindet,
der bekanntlich im nächſten Jahre aus Anlaß des Jubi=
läums beſonders glanzvoll werden ſoll, das Leben in den
Straßen einen offiziellen Charakter erhalten. Abends
folgt der Elferrat den Einladungen verſchiedener
Reſtau=
rants und Caſés, in denen beſondere Karnevalfeiern
ſtatt=
finden.
Maskenball der „Karnevalgefellſchaft Narrhalla”
Ein letztes Mal noch ſei auf dieſes ſchönſte aller
närri=
ſchen Feſte hingewieſen. Die Räume des Saalbaues
wird heute abend Frohſinn und Faſchingsluſt
durch=
fluten und in ſeligem Vergeſſen wird des Erdendaſeins
Schwere untergehen. Des Prinzen bewährtes
Mini=
ſterium, der Elferrat, hat alles vorbereitet zum
Hof=
feſte. Nichts iſt unterlaſſen, was erforderlich iſt,
fröh=
liche Stimmung, Luſt und Faſchingslaune zu ſichern.
Um 7 Uhr 11 Minuten werden die Saaltüren geöffnet.
Wer früh erſcheint, verlängert die ſchönen Stunden.
Schon taucht aus der Freiheit der Faſchingsfreude die
graue Oede des Aſchermittwochs, es gilt, die Stunden
zu genießen!
— Hotel Traube. Wie bereits berichtet, findet am
Montag, den 7. Februar (Roſenmontag), in ſämtlichen
Räumen des Hotel zur Traube ein Rheiniſcher
Karneval, und am Dienstag, den 8. Februar (
Faſt=
nacht), in den Parterreräumen karnevaliſtiſches
Kon=
zert ſtatt. Es ſind hierzu Ueberraſchungen aller Art
geplant. Der muſikaliſche Teil iſt der Kapelle des
Großh. Heſſ. Artillerie=Regiments Nr. 61 unter der
Leitung des Herrn Muſikmeiſters M. Weber
über=
tragen. Familienkarten werden hierzu ausgegeben.
Jedenfalls empfiehlt es ſich, frühzeitig Plätze
reſer=
vieren zu laſſen, da ſchon zahlreiche Anmeldungen
vor=
liegen. Alles Nähere ſiehe Anzeige und Plakate.
— Im Kaiſerſaal und Fürſtenſaal findet am
Faſt=
nachtsdienstag in ſämtlichen närriſch dekorierten
Räumen großes Faſchingstreiben und Ball
im Kaiſerſaal unter Mitwirkung von zwei
Muſik=
kapellen ſtatt. (Näheres ſ. Anzeige.)
Auf den „Bunten Abend” mit karnevaliſtiſchem
Tanzkränzchen, den die =Stenographenvereinigung „
Ga=
belsberger” am Sonntag im Schützenhof veranſtaltet, ſei
nochmals hingewieſen.
— Turnhalle Woogsplatz. Der Karnevalsausſchuß hat
beſchloſſen, das letzte diesjährige Konzert am nächſten
Sonntag beſonders glanzvoll zu geſtalten. Das Elfer=
Komitee wird einziehen und während des Abends
präſi=
dieren. Eine angenehme Abwechslung wird das Konzert
noch dadurch erfahren, daß in jede der drei Abteilungen
ein Lied, ſowie ein Vortrag oder eine Aufführung einge
flochten wird. Ganz beſonders wird auf die
Wieder=
holung des mit ſo viel Beifall aufgenommenen Tanzes
des Fidibus und der Streichhölzer (eine humoriſtiſche
tur=
neriſche Glanzummer) aufmerkſam gemacht. Auch ein Mit
glied unſeres Hoftheaters iſt wieder für den Abend
gewon=
nen. Den Schluß bildet dann der übliche Tanz. (Näheres
ſiehe Anzeige.)
— Orpheum. Morgen, Sonntag, den 6. Februar,
finden zwei große Karneval=
Vorſtellun=
gen ſtatt und kommt nachmittags ſowie abends der
prunkvolle orientaliſche Ausſtattungsakt „Eine
Mond=
nacht am Bosporus” durch die echten Harems=Damen
nebſt den Eunuchen uſw. zur Darſtellung; ferner
tritt in beiden Sonntagsvorſtellungen das komplette
neue Künſtlerperſonal ohne Kürzung auf. — Für die
Faſchings=Feſtvorſtellung am
Roſen=
montag ſind die Vorbereitungen in vollem Gange.
Das Etabliſſement erhält reichen Girlandenſchmuck und
die Balkonlogen bekommen eine prachtvolle
Roſen=
dekoration. (Siehe Anzeige.)
— Ludwigshöhe. Im morgigen Sonntagskonzert wird
die Kapelle des Leibgarde=Regiments der gegenwärtigen
faſchingsfrohen Zeit inſoweit Rechnung tragen, daß das
Programm nur populäre Opern= und Operettenmuſik und
verſchiedene Stücke humoriſtiſchen Inhalts bringen wird.
(Vergl. Anzeige.)
— Männergeſangverein. Wie aus dem Anzeigenteil
erſichtlich, findet am Samstag, den 12. Februar, im
„Schützenhof” der Maskenball des Darmſtädter
Männer=
geſangvereins ſtatt. Wie in den Vorjahren, ſo hat auch
dieſes Jahr die Vergnügungskommiſſion weder Koſten
noch Mühe geſcheut, um den Maskenball zu einem der
ſchönſten der Reſidenz zu geſtalten
— Im Konzerthaus Kratſch ſind die Darbietungen
zurzeit wirklich gute, ſo daß der Beſuch empfohlen wird.
(Siehe Anzeige.)
— Im Kaiſerpanorama beiben die hochintereſſanten
und völkerkundlich lehrreichen Darbietungen der Reiſe
des Forſchers Fric zu den Indianern Südamerikas
nur noch einſchließlich morgen, Sonntag, ausgeſtellt.
Gernsheim, 4. Febr. Ein grauenhafter
Unglücks=
fall ereignete ſich geſtern nacht. Die im Alter von 36
Jahren ſtehende Ehefrau des Badewärters Gg. Kiſſel
von hier entfernte ſich geſtern abend in einem plötzlichen
Anfall von Geiſtesſtörung aus ihrer Wohnung,
irre Reden führend. Ein Bahnwärer ſuchte vergeblich
die Frau zurückzuhalten; ſie riß ſich los und verſchwand
in der Dunkelheit. Die ſofort angeſtellten
Nach=
forſchungen hatten keinerlei Erfolg. Heute vormittag
wurde die Frau auf dem Bahngleiſe zwiſchen hier und
Biebesheim in ſchrecklichem Zuſtande tot aufgefunden.
Ihr Körper war in zahlloſe Stücke zerriſſen.
Groß=Gerau, 4. Febr. Am Sonntag, den 8. Mai,
findet in Groß=Gerau in den Sälen des Gaſthauſes
„Zum Adler” und in dem des Gaſthauſes „Zum
wei=
ßen Roß” der diesjährige Bezirkstag des Bezirks
Darmſtadt des Deutſchen Stengraphenbundes „
Gabels=
berger” verbunden mit großem Preiswettſchreiben,
einem öffentlichen Vortrag und verſchiedenen
Beluſtig=
ungen ſtatt.
H.B. Offenbach, 4. Febr. In der Kaiſerhof=Aktien=
Affäre beſchloß geſtern die
Stadtverordnetenverſamm=
lung in geheimer Sitzung, für den entſtandenen Verluſt
auch den Bürgermeiſter Dr. Dullo
verant=
wortlich zu machen. Ferner wurde beſchloſſen, den
Oberbuchhalter Lautz zur Verantwortung zu ziehen für
die von Böning beim Gaswerk unterſchlagenen
6000 Mark.
Offenbach, 4. Febr. Im Auguſt v. J. ertranken an
der Offenbacher Schleuſe ſechs Kinder aus
Offenbach und der 23jährige Arbeiter Gobig aus dem
Bayeriſchen, der die Kinder retten wollte. Die Eltern
von den fünf ertrunkenen Kindern beabſichtigten,
gegen den Fiskus Klage auf Schadenserſatz zu
erheben und ſuchten bereits fünf Wochen nach dem
Un=
glücksfall das Armenrecht am Landgericht der Provinz
Starkenburg in Darmſtadt nach. Das Gericht lehnte
vor einigen Tagen das Geſuch ab mit der Motivierung,
daß die Klage ausſichtslos ſei.
Mainz, 4. Febr. Eine bei Amöneburg als Leiche
aufgefundene Frau hatte ſich in recht ſeltſamer Weiſe
den Tod gegeben. Sie legte ſich derart am Rheinufer
hin, daß nur ihr Kopf ins Waſſer kam, während der
übrige Körper auf dem Trockenen blieb. So fand man
ſie tot. In ihrer Taſche hatte ſie Briefe, worin ſie ſich
von den Ihren verabſchiedete und den Wunſch äußerte,
feuerbeſtattet zu werden. Es handelt ſich um eine Frau
aus Wiesbaden. — Geſtern fand eine vom
Milch=
händlerverein einberufene zahlreich beſuchte
Verſammlung von Milchhändlern von hier und
Um=
gegend in der „Stadt Mainz” ſtatt. Zu dem Antrag
der Milchproduzenten, die Milch mit dem 1. März um
2 Pfg. den Liter zu erhöhen, wurde folgende
Reſo=
lution angenommen: „Die verſammelten
Milchhänd=
ler von Mainz und Umgegend ſind einſtimmig der
An=
ſicht, daß unter den derzeitigen wirtſchaftlich ſchlechten
Verhältniſſens eine weitere Milchverteuerung
un=
durchführbar iſt.”
Mainz, 4. Febr. Der überfallene Ulan, von dem
wir geſtern berichteten, daß er ins Lazaxett
aufge=
nommen werden mußte, iſt, wie ſich jetzt herausgeſtellt
hat, ſchon ſeit Oktober vom Militär entlaſſen
und trieb ſich in ſeiner eigenen Uniform herum. Er
wurde deshalb vom Lazarett in das Rochushoſpital
gebracht. Wer ihn überfallen und ſo fürchterlich
zuge=
richtet hat, konnte noch nicht ermittelt werden.
Koſtheim, 4. Febr. Hier wurden aus einer Grube
150 Häupter Gemüſe geſtohlen. Beim Nachſuchen
in der Grube fanden die Gendarmen ein Taſchenmeſſer
und eine Brückenkarte für die Mainbrücke. Da
auf der Karte der Name ſtand, wurde der Inhaber
ver=
nommen und geſtand auch den Diebſtahl ein.
Nierſtein, 4. Febr. Beinahe wäre hier ein größeres
Unglück mit ſchweren Folgen geſchehen. Ein
Bier=
fuhrmann der Schöfferhofbrauerei=Mainz ſaß auf ſeinem
Wagen und ſchlief. Plötzlich kommt der Wagen durch
eine Vertiefung und der Fuhrmann wird unſanft aus
dem Schlafe geweckt, indem er durch den Ruck vom
Wagen geſchleudert wurde. Zum Glück flog er ſo weit,
daß er von den Rädern verſchont blieb und mit einigen
Hautabſchürfungen davonkam.
(*) Gießen, 3. Febr. Eine aufregende Szene
ſpielte ſich am Bahnhof ab. Ein Reiſender ſprang äuf
einen abfahrenden Zug, ſtürzte ab und geriet unter die
Räder. Bahnbeamter Meininger rettete ihn unter
eigener Lebensgefahr.
(*) Burkhardsfelden, 2. Febr. Der totgeglaubte
Bergmann Theodor Häuſer, welcher Monatc
lang vermißt war, iſt jetzt wieder in einem Bergwerk
bei Düſſeldorf aufgetaucht. Häuſer war von hier ins
Kohlenrevier nach Weſtfalen gegangen, ließ dann aber
nichts mehr von ſich hören. Alle Nachforſchungen der
Eltern blieben erfolglos, und, da vor einigen Wochen
bei ſeiner erſten Arbeitsſtätte die Leiche eines
Arbei=
ters aufgefunden wurde, ſo glaubten die Eltern, es
ſei ihr vermißter Sohn. Die Polizei hat nun
feſt=
geſtellt, daß es nicht Häuſer iſt; er arbeitet vielmehr
bei Düſſeldorf.
2 Ulfa (Kreis Schotten), 4. Febr. Unſere über 1000
Seelen zählende Gemeinde beabſichtigt nunmehr ernſtlich
der Waſſerverſorgung unſeres Ortes
näherzutre=
ten. In der letzten Zeit ſind durch die Großh. Kultur=
Großherzogliches Hoftheater.
Donnerstag, 3. Februar.
„Die weiße Dame‟.
W-l. Boieldieus melodienfrohe, graziöſe Spieloper
„Die weiße Dame” behaupiet in unſerem
Opern=
repertoire immer noch einen hervorragenden Platz
und gehört zu den dem heutigen Geſchmack wieber mehr
zuſagenden populären Werken der franzöſiſchen
Opern=
literatur. Dazu kommt, daß die Partie des George
Brown zu den beliebteſten und dankbarſten in dem
Re=
pertoire der lyriſchen Tenöre gehört. Herrn Hacker,
der ſie ſchon gaſtweiſe hier mit Erfolg geſungen hat
liegt ſie gut. Die Partie erforder: einen beträchtlichen
Stimmfonds und will vor allem geſungen ſein; mit
dem bloßen Herausſchmettern hoher Töne und rohen
Geſangseffekten iſt es nicht getan, ſie verlangt eine
verſtändnisvolle, tonlich ſubtile Behandlung,
muſika=
liſche Durchdringung und feine Nuancierung im
ein=
zelnen. Herr Hacker wurde dieſer Aufgabe mit
Ver=
ſtändnis und lobenswertem Gelingen gerecht und legte
in der Behandlung der Partie viel Geſchmack und
ton=
liche Friſche und eine ſichere Beherrſchung des
bel canto an den Tag. So waren die Arien: „Ha,
welche Luſt, Soldat zu ſein” „Komm, o holde Dame‟
und das ſchottiſche Lied höchſt gelungene geſangliche
Leiſtungen. Auch die Partie der Anna hatte in
Fräu=
lein Suchanek eine taktfeſte und zuverläſſige,
ge=
ſanglich durchweg auf der Höhe ihrer Aufgabe ſtehende
Vertreterin gefunden. Die Margarethe ſang erſtmalig
Fräulein Howard, die das ſchwermütige Lied am
Spinnrad geſchmackvoll und mit ſchöner Tonentfaltung
vortrug; es hätte aber etwas langſamer genommen
wer=
den ſollen. In Geſang und Spiel lebendig und friſch
und dem Stil der Spieloper völlig entſprechend waren
Herr de Leeuwe und Fräulein Zeiller als
Päch=
ter und Pächtersfrau Dickſon. Erſterer ſtattete den
ein=
fältigen Ehemann und Haſenfuß mit höchſt komiſch
wirkenden Pointen aus, letztere wurde in ihrer
leb=
haften und anziehenden Darſtellung der jungen Frau
durch eine treffliche Geſangsleiſtung beſtens
unter=
ſtützt. Eine vertiefte Charakteriſtik ließ Herr
Stephani der Rolle des betrügeriſchen Verwalters
Gaveſton zuteil werden. Die kleine Partie des
Frie=
densrichters ſang Herr Hoff.
Auch die Chöre hatten an dem Erfolg der
Aufführ=
ung ein Verdienſt. Namentlich ſei das prächtige
Ge=
lingen der famoſen Enſembleſzene des 2. Aktes lobend
hervorgehoben.
Konzerte.
Mm. Der Richard Wagner=Verein hatte
am Donnerstag abend mit ſeinem 158. Vereinsabend
un=
ſeren Muſikfreunden einen ganz beſonderen
Kunſt=
genuß vermittelt. Die älteſte und berühmteſte
Kammer=
muſikvereinigung der Gegenwart, das berühmte
Wie=
ner Roſé=Quartett, war für denſelben
ge=
wonnen worden, vier ausgezeichnete Künſtler, die mit
abſoluter techniſcher Meiſterſchaft und künſtleriſchem
Ernſt eine auserleſene Muſterleiſtung darboten; frei
von äußerlichen Effekten des gewöhnlichen
Virtuoſen=
tums und einem einzigen Willen gehorchend,
demjeni=
gen des Komponiſten, bringen die Herren Profeſſor
Arnold Roſé. K. K. Kammervirtuos (1. Violine),
Paul Fiſcher (2. Violine), Anton Ruſitzka (Viola)
und Profeſſor Friedrich Buxbaum (Violoncell) die
Streichquartette unſerer Klaſſiker in einer ſolchen
künſt=
leriſchen Vollendung zu Gehör, daß ſie kaum übertroffen
werden kann, und man hatte ſofort beim Ertönen des
erſten Akkordes das Gefühl, hier Meiſter allererſten
Ranges zu hören. Die Künſtler brachten zuerſt
ein ſehr intereſſantes. Geiſt und Leben
ſprü=
hendes Tonwerk, das Streich=Quartett in
Es-dur des in Wien 1739 geborenen, am meiſten durch
ſeine Oper „Doktor und Apotheker” bekannten Karl
Ditter(s) von Dittersdorf, dem Kapelldirektor des
Fürſtbiſchofs von Breslau und ſpäteren Fürſtlichen
Forſtmeiſters, der, in glücklicheren Verhältniſſen
lebend, als es ſonſt Tonkünſtlern beſchieden iſt, eine
Menge prächtiger, durch Erfindung. Laune und
Ge=
wandtheit des Ausdrucks ausgezeichneter
Kompoſitio=
nen ſchuf, die mehr bekannt zu werden verdienen.
Ganz im Geiſte der Technik der Inſtrumente erſunden,
dramatiſch bewegt, leicht dahinfließend und
unter=
haltend iſt ſein Allegro, inhaltstief das Andante, dem
ſich, zuerſt anſcheinend derb, mit ländlichem,
ausge=
prägtem Tanzrhythmus, dann aber bald ins geiſtig
Feine übergehend, ein ſehr hübſches Menuett, voll edlen
Humors, anſchließt, bei deſſen Anhören man faſt die
tanzenden Paare bei einem Volksfeſt an ſich
vorüber=
ziehen ſieht reſp. hört. Mit dem Finale geht dann die
Stimmung wieder in einen vornehmeren
Konver=
ſationston auf dem Heimweg zur Stadt über. Wie in
dieſem, ſo war ganz beſonders im folgenden Quartett
D-dur, op. 76 Nr. 5 von Joſeph Haydn (geſt. 31. Mai
1809 zu Wien), deſſen Inhalt ein ganz anderer iſt,
Ge=
legenheit zur Entfaltung von Soloſtellen für die
ein=
zelnen Inſtrumente, von denen wir den edlen ſonoren
Geſang der Viola im Andante cantabile mit der
männ=
lich ſchönen Tenormelodie darum beſonders
hervor=
heben wollen, weil dies Inſtrument meiſt etwas
ſtief=
mütterlich behandelt wird. Eine Glanzleiſtung war
außer dem Menuett — das ausgezeichnet geſpielte
Preſto. Den Schluß bildete W. A. Mozarts
be=
kanntes Streichquartett in C=dur mit ſeinem tröſtlichen
Andante, dem Lieblingsſtück aller Kammermuſik
pfle=
genden Kunſtfreunde, und dem graziöſen Menuett, in
welchem auch dem Cello ſoliſtiſche Stellen ſo wirkſam
zugeteilt ſind.
Sehr angenehm empfand man die einheitliche
Wirkung der jeweiligen einzelnen Sätze, die diesmal,
dank dem Hinweis auf dem Programm, nicht durch
Beifallsbezeigungen geſtört wurden; wohlverdienter
Beifall äußerte ſich aber dann um ſo lebhafter ſtets
nach Beendigung der Abteilungen.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Nummer 30.
inſpektion Gießen die verſchiedenen Möglichkeiten zur
Er=
bauung einer Waſſerleitung näher unterſucht worden. In
Betracht kommt eine Waſſerleitung mit natürlichem Gefälle
durch den Anſchluß an Rainrod oder die Errichtung eines
Pumpwerks mit künſtlicher Waſſerförderung aus Quellen,
die in der hieſigen Gemarkung liegen. Der Ortsvorſtand
ſoll nochmals mit der Gemeinde Rainrod in
Unterhand=
lungen treten, um durch den Anſchluß eine Waſſerleitung
mit natürlichem Gefälle zu erhalten.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 3. Febr. Prinz
Hein=
rich ſtattete heute vormittag der neuen
Automobilfeuer=
wehr in der Schönlanker Straße einen Beſuch ab. Er
wurde vom Polizeipräſidenten v. Jagow, dem
Brand=
direktor Reichel und dem direkten Vorgeſetzten des vierten
Löſchzuges empfangen. Sehr eingehend nahm Prinz
Heinrich von allem Kenntnis. Der vierte Zug führte ein
gelungenes Löſchmanöver, verbunden mit einer
Rettungs=
übung, aus. Zum Schluß wurden dem Prinzen drei
Autozüge vorgeführt.
Das Polizeipräſidium
kündigt an, daß in Anbetracht der ungünſtigen
wirtſchaft=
lichen Lage der Berliner Theater künftig an den
Nachweis der nötigen Mittel zur Gründung neuer
Theater=
unternehmungen geſteigerte Anforderungen geſtellt werden
und daß auf Dispenſe von den polizeilichen Vorſchriften
betreffend den Bau und die Einrichtung nicht zu rechnen
iſt. — Ueber die Exploſion in der Schöneberger
Mädchenſchule iſt ſeitens der Schöneberger
Kriminal=
polizei die Unterſuchung vorläufig zum Abſchluß gebracht
worden. Die Akten wurden der Staatsanwaltſchaft
über=
ſandt. Ob das Unglück durch Unvorſichtigkeit oder durch
einen unglücklichen Zufall entſtanden iſt, konnte zunächſt
nicht aufgeklärt werden. Sämtliche Ueberbleibſel des
ver=
unglückten Experiments ſind amtlich beſchlagnahmt und
einem Gerichtschemiker zur Unterſuchung übergeben
wor=
den. Lehrer Schmidt iſt noch nicht vernehmungsfähig. —
Zwei Rohrleger beſſerten heute in Rixdorf unter dem
Hausflur die Gasleitung aus und mußten dieſe
ausein=
andernehmen. Während ſie in einem Schachte liegend
ar=
beiteten, ſtrömte ſo viel Gas aus, daß ſie die Beſinnung
verloren. Hausbewohner holten die Betäubten, die ſchon
mit dem Tode kämpften, aus dem Schachte heraus und
rie=
fen die Feuerwehr, der es nach vielen Mühen gelang, die
Verunglückten mit Hilfe des Sauerſtoffapparates ins
Le=
ben zurückzurufen.
4. Febr. Der Kaiſer hatte ſich heute zur
Beſich=
tigung des neuen Militärluftkreuzers „M. III
in Tegel angeſagt. Er traf um 11 Uhr in Begleitung des
Prinzen Heinrich auf dem Schießplatze ein. Der Kaiſer
beſichtigte eingehend den Ballon, mit dem noch ein Aufſtieg
geplant war. — Der Reichstagspräſident Graf
Stol=
berg befand ſich heute beſonders wohl. Er hat die ganze
Nacht ohne Schlafmittel geſchlafen. Die Temperatur iſt
andauernd normal.
Wiesbaden, 4. Febr. Ueber die
Brandkata=
ſtrophe in der Saalgaſſe, deren unglückliches Opfer das
3½jährige Söhnchen des Kellners Wendler iſt, wird noch
berichtet: Es ſind erſt wenige Monate her, daß
auf ähnliche Weiſe bei einem Zimmerbrand in der
Blücher=
ſtraße drei kleine Kinder umkamen, die ebenfalls
einge=
ſchloſſen waren. Frau Wendler, die tagsüber eine
Mo=
natsſtelle inne hat, iſt angeblich nach ihrer Rückkehr von
dieſer noch einmal einen Augenblick fortgegangen, um
etwas einzukaufen. Bei ihrer Rückkehr fand ſie das
Zim=
mer voller Qualm vor und inmitten desſelben einen
glim=
menden Gegenſtand, in dem ſie ihr Kind erkannte. Sie
hob es auf und ſtürzte damit zur Tür, wo ſie ohnmächtig
zuſammenbrach. Auf dem Treppenflur liegend, neben ſich
das noch brennende Kind — ſo fanden ſie die auf den
Angſtſchrei herbeieilenden Nachbarn vor. Mit Decken und
Tüchern wurden die Flammen ſofort erſtickt und ein
Be=
wohner nahm das kleine Kind, das noch Lebenszeichen von
ſich gab, um es ſchnell zu einem Arzt oder ins
Kranken=
haus zu bringen. Der Knabe iſt aber unterwegs
geſtor=
ben. Anzunehmen iſt, daß das Kind mit Streichhölzern
geſpielt, eins davon angezündet und damit ſein Kleidchen
in Brand geſetzt hat. Von den brennenden Kleidern iſt auch
das im Zimmer ſtehende Bett in Brand geraten.
Tübingen, 4. Febr. Als bei der geſtrigen Vorleſung
von Profeſſor Dr. v. Bruns in der Chirurgiſchen Klinik
die Zöglinge des vor einiger Zeit eingeweihten
deut=
ſchen Miſſionsinſtituts in den Saal eintraten,
um an der Vorleſung teilzunehmen, verließen ſämtliche
Kliniker den Hörſaal bis auf den Vorſitzenden der
Kli=
niker=Vereinigung, der ſich zu Profeſſor Bruns begab und
ihm mitteilte, ſie würden die Klinik nicht beſuchen, ſo lange
die Miſſionszöglinge an der Vorleſung teilnähmen.
Hamburg, 3. Febr. Zu dem Schiffs=Unglück
auf der Unterelbe wird weiter gemeldet: Durch
den am Außenbord hängenden Backbord=Anker des
Vollſchiffes „Suſanna” wurde der Dampfer „Annie‟
an Backbordbug ſo weit aufgeriſſen, daß der Dampfer
in wenigen Minuten ſank. Der Kapitän, der Lotſe,
zwei Heizer und ein Steward wurden gerettet,
wäh=
rend, wie gemeldet, ſechs Mann ertranken. Die
Bergung des Schiffes iſt ſchwierig.
Kiel, 4. Febr. Prinz Waldemar von
Preu=
ßen, der am 20. März 1889 geborene älteſte Sohn des
Prinzen Heinrich, erhält demnächſt ſeinen eigenen
Hof=
taat und bezieht eine Mietvilla in der Bartelsallee in
Kiel. Militäriſcher Begleiter des Prinzen Waldemar,
der Oberleutnant im 1. Garde=Regiment zu Fuß iſt
und als Oberleutnant zur See à la suite der Marine
ſteht, iſt Hauptmann Müllenhoff.
Breſt, 4. Febr. Geſtern und heute nacht herrſchte
auf dem Atlantiſchen Ozean ein heftiger
Sturm. Ein Zyklon=Zentrum wird aus der Vendée
ſignaliſiert. Das Boot „Girondelle”, das mit drei
Mann beſetzt war, iſt im Sturm untergegangen. Zwei
Matroſen ertranken. Der Beſitzer des Bootes konnte
nach einer Stunde in dem Moment, als er dem
Unter=
gange nahe war, von einem Rettungsboot
aufgenom=
men werden. Der Dampfer „Louis” aus Bordeaun iſt
an der Küſte von Aven geſtrandet. Die Beſatzung
konnte gerettet werden.
Paris, 4. Febr. Im Touloner Arſenal
wur=
den zwei junge Leute, ein Deutſcher namens Haufler
und ein Schweizer, verhaftet. Beide erklärten,
daß ſie lediglich aus Unkenntnis das Arſenal betreten
hätten. Da ſonſt nichts Verdächtiges bei ihnen
vor=
gefunden wurde, dürften ſie bald wieder freigelaſſen
werden.
Paris, 4. Febr. In Harondet bei Amiens
zer=
trümmerten ſtreikende Wollkrempler die
Fen=
ſter der Tuchfabrik der Gebrüder Saint, welche
meh=
rere ihrer Kameraden entlaſſen hatten. Sodann
dran=
gen die Streikenden in die Arbeitsräume ein und
richteten dort große Verwüſtungen an, indem ſie etwa
1000 elektriſche Lampen zerſtörten und die Treibriemen
zerſchnitten. Gendarmen und berittene Jäger wurden
zur Wiederherſtellung der Ruhe nach Harondet
ent=
ſandt.
Kunſtnotizen.
Aeber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behäle ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
— Der nächſte Vereinsabend des Richard
Wagner=Vereins, deſſen Veranſtaltungen ſich in
dieſer Zeit, der anderweit getroffenen Dispoſitionen
der mitwirkenden Künſtler wegen, etwas raſch
auf=
einander folgen müſſen, wird Donnerstag, den 10.
Fe=
bruar, ſtattfinden und unſerem berühmten Mitbürßer
Arnold Mendelsſohn gewidmet ſein, der in
den letzten Monaten in zahlreichen auswärtigen
Städten mit ſeinem „Paria berechtigte Triumphe
feiern durfte. Von den 18 Liedern, die das
Pro=
gramm des Abends aufweiſt, werden nicht weniger
wie 10 zum erſten Male geſungen. Interpret iſt
einer unſerer erſten Tenoriſten, der auch hier bereits
aufs vorteilhafteſte bekannte Kammerſänger Ludwig
Heß aus München.
— Dr. Ludwig Ganghofer, deſſen einzige
Vorleſung aus eigenen Werken, wie ſchon
angekün=
digt, hier am 4. März im Feſtſaale der Turngemeinde
ſtattfindet, iſt heute wahrſcheinlich der meiſtgeleſene deutſche
Schriftſteller. Die Geſamtauflagen ſeiner Bücher erreichen
die Rekordziffer von mehr als einer Million Exemplaren.
Es iſt wohl keiner, der nicht den „Kloſterjäger” oder das
„Schloß Hubertus”, die „Martinsklauſe”, den „
Dorf=
apoſtel” die „Herrgottsſchnitzer von Ammergau” uſw. nicht
geleſen hätte. Die Reihe ſeiner Werke, die eine
ungewöhn=
liche Auflage erlebt haben, iſt hier überhaupt nicht
aufzu=
zählen. Es darf daher geſagt werden, daß kaum ein
zweiter Dichter des modernen Deutſchland eine ſo allſeitige
Verehrung von Hoch und Niedrig, Alt und Jung, Groß
und Klein erfährt wie Ganghofer. Der deutſche Kaiſer,
der bekanntlich den ſchwäbiſchen Dichter vor allen
hoch=
ſchätzt, widmet ſeine ſparſamen Mußeſtunden gern einem
ſeiner Bücher. Es zeigt ſich da wieder, daß echte Poeſie,
die zarte Innerlichkeit des Naturſchwärmers, die geſunde,
großzügige Geſtaltungskraft, die humorvolle Seele in der
deutſchen Kunſt ſchließlich immer noch den Erfolg auf
ihrer Seite haben. Das Intereſſe für den Vortragsabend
Banghofers zeigt ganz ungewöhnliche Formen.
Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 4. Febr. Der
Finanzaus=
ſchuß der Zweiten Kammer hat ſich heute in
Ge=
genwart mehrerer Regierungsvertreter noch mit einer
An=
zahl rückſtändiger Kapitel des Miniſteriums des Innern
und mit dem Kapitel Staatseiſenbahnen beſchäftigt. Dann
kamen die Reſtkapitel des Vermögensetats zur Erörterung.
Der geforderte Neubau des Amtsgerichtsgebäudes
in Friedberg ſoll davon abhängig gemacht
wer=
den, ob ſich das alte Gebäude entſprechend veräußern und
damit ein weſentlicher Teil der Mittel für den
Neubamrauf=
bringen laſſen wird. Beim Kapitel Dammbau kam auch
der Antrag Dr. Winkler zur Erörterung, die angeforderte
Rate von 400000 Mark für Stromregulierung zu ſtreichen.
Nach den ſeitens der Regierung gegebenen Aufſchlüſſen
be=
ſteht jedoch im Ausſchuß keine Neigung, dieſem Antrag
zu=
zuſtimmen. Nächſten Dienstag ſoll nach Erledigung des
Kapitels über direkte Steuern uſw. die Abſtimmung über
die einzelnen Etatskapitel ihren Anfang nehmen.
Kleines Fenilleton.
* Die Wahl des Sprechers im
engli=
ſchen Unterhauſe. Wenn das neue Unterhaus
am 15. Februar zur Eröffnungsſitzung zuſammentritt,
wird ſeine erſte Handlung die Vornahme der
altertüm=
lichen Feierlichkeit der Wiederwahl des Sprechers
ſein. So lange der Präſidentenſtuhl von keinem
Spre=
cher eingenommen wird, hat auch kein Mitglied des
Hauſes das Recht, den Mund aufzumachen, und ſo
er=
hebt der Clerk des Hauſes ſich und deutet in feierlichem
Stillſchweigen auf eine Perſon von Gewicht und
Ein=
fluß, in dieſem Falle vermutlich auf John Ellis, als
auf den, der den Sprecher vorſchlägt, und, wenn er
dieſe Bewegung ausgeführt hat, wird der Clerk auf
ein zweites Mitglied hindeuten, vermutlich auf Stuart=
Wortley, als auf den, der den Antrag unterſtützt.
Als=
dann wird das Haus einſtimmig Lowther als Sprecher
erwählen. Lowther, in ſchwarzem Talar und mit
klei=
ner Perücke, wird ſich alsdann auf ſeinem Platz
er=
heben und ſich für die ihm bewieſene Ehre bedanken,
alsdann werden der Antragſteller und der Antrag=
Unterſtützer ihn zum Präſidenrenſtuhl geleiten.
Auf=
recht auf der Plattform ſtehend, auf der der Seſſel ruht,
wird der Präſident aufs neue ſeinen Dank ausſprechen
und ſich dann auf kurze Zeit zurückziehen, um die
große, wallende Perücke und den vollen Ornar eines
Sprechers des Unterhauſes anzulegen. Die erſte
Pflicht des neuerwählten Sprechers iſt, ſich ins
Ober=
haus zu begeben, den Lord=Chancellor von ſeiner
Wahl zu benachrichtigen und des Königs Beſtätigung
zu erbitten. Sobald dieſe formell erteilt worden iſt,
nimmt er feierlich „alle die alten und unzweifelhaften
Rechte” der Commons in Anſpruch und vor allem, daß
ſie zu allen Zeiten, wenn immer die Lage es erfordere,
Zugang zum König haben, ſowie „daß alle ihre
Maß=
nahmen die möglichſt günſtigſte Auffaſſung finden
mögen‟. Die Zeremonie in dieier Form wird ſeit den
Zeiten der Regierung Heinrichs IIII, ohne jede
Aen=
derung ausgeführt.
* Was iſt Caruſos Kehle wert?
Bekannt=
lich mußte ſich Caruſo im vorigen Frühjahr einer
Kehl=
kopfoperation in Florenz unterziegen, die ſo glänzend
verlief, daß der Künſtler im Vollbeſitz ſeiner herrlichen
Stimme blieb. Caruſo hatte aber bisher die Rechnung
an ſeinen Arzt noch nicht bezahlt, und dieſer, der
Pro=
feſſor Temiſtocle Della Vidova, verklagte den Sänger
auf Zahlung von 50000 Lire. In der Klage
begrün=
dete er dieſe hohe Forderung mit dem beſonders hohen
Vert der operierten Kehle. Er führte aus, daß Caruſo
mit ſeiner Kehle viele Millionen verdiene, und daß
der Arzt bei der Operation einer ſolchen Kehle
ſelbſt=
redend eine bedeutend größere Verantwortung habe,
als bei einer gewöhnlichen Kehle. Dieſe höhere
Ver=
antwortung müſſe aber, noch dazu bei dem glücklichen
Verlauf der Operation, auch entſprechend höher bezahlt
werden. Der Termin in dieſer Klage ſollte am 25.
Fe=
bruar ſtattfinden. Zwiſchen den beiderſeitigen
Anwäl=
ten iſt es aber jetzt zu einem Vergleich gekommen. Der
Profeſſor hat ſeine Forderung auf 30000 Lire
er=
mäßigt, und Caruſo, der augenblicklich an der
Metro=
politan=Oper in New=York engagiert iſt, hat bereits
telegraphiſch ſeine Zuſtimmung gegeben.
* König Eduards Doppelgänger. In
Innerwick ſtarb am Mittwoch Miſter Richard Hunter,
der ſich, wie ſchon früher erzählt wurde, in ganz
Eng=
land als König Eduards Doppelgänger einer gewiſſen
Beliebtheit erfreute. Die große Aehnlichkeit mit dem
König bereitete ihm jedoch auch manche unangenehme
Stunde; namentlich wenn er auf dem Kontinent reiſte,
mußte er ſehr oft unliebſame Ovationen und
manch=
mal auch das Gegenteil über ſich ergehen laſſen, und
er äußerte öfter, es ſei gar kein großes Vergnügen,
ein König — wenn auch nur dem Aeußeren nach — zu
ſein. Als er einſt im Hotel Regina in Paris abſtieg,
füllten ſich raſch die Räume neben ſeinen Zimmern mit
Geheimpoliziſten, die ihm auf Schritt und Tritt durch
das Seine=Babel folgten, was dem leichtlebigen alten
Herrn ſehr unangenehm war. Ein andermal begann
bei ſeinem Eintritt in ein Pariſer Reſtaurant die
Ka=
velle das „God save the king” zu ſpieleu. Alle Gäſte
erhoben und verbeugten ſich tief, während Richard
Huu=
ter, leutſelig grüßend, durch die Reihen dieſer braven
Republikaner ſchritt. Den Irrtum aufzuklären, hatte
Hunter längſt aufgegeben, denn man wollte ihm doch
nie glauben, daß er nicht der König von England ſei.
„Zwanzig ſcharfe Junker.‟ Dieſer Tage
wurde auf der Poſt zu Hannover, und zwar als königliche
Angelegenheit, folgendes Telegramm aufgegeben: „Sendet
noch heute zwanzig ſcharfe Junker. Hannover.‟ Der
Poſt=
beamte las das, las es noch einmal und bekam einen böſen
Schreck. Zwanzig ſcharfe Junker? War das vielleicht der
Anfang zur Herſtellung eines abſolutiſtiſchen Regiments
im alten Königreich Hannover? Er war ein preußiſcher
Poſtbeamter. Er las den Vermerk „Königliche
Angelegen=
heit”, aber das konnte ja einfach ein Schwindel ſein.
Heut=
zutage muß man auf alles gefaßt ſein. Er las den
Adreſ=
ſaten, an den das Telegramm gerichtet war. Aber auch
der ſagte ihm nichts, denn der myſteriöſe Adreſſat (am
Ende eine Deckadreſſe) hieß: Theaterverlag Eduard Bloch,
Berlin. Unſer gewiſſenhafter Poſtbeamter ließ das
Tele=
gramm nicht gleich abgehen, ſondern begab ſich mit ihm
zu Hofrat Barnay, der ja mit dem Theater Beſcheid weiß.
Hier wurde ihm nun die Aufklärung, daß das Königliche
Theater zu Hannover eine neue vieraktige Komödie von
Georg Engel „Der ſcharfe Junker” aufzuführen gedenke und
ſich von dieſem Stück zwanzig Exemplare beim Verlag in
Berlin beſtellt habe. Alſo Vorſicht beim ſogenannten
Tele=
grammſtil!
* Die Wahl eines Berufes. Eine
origi=
nelle Art wählte ein Farmer im Weſten von Amerika,
um zu entſcheiden, welchen Beruf ſein Sohn ergreifen
ſolle. Er ſchloß ihn in einem Zimmer mit einer
Bi=
bel, einem Apfel und einem Dollar ein. Fand er bei
ſeiner Zurückkehr, daß der Junge den Apfel aß, ſo
ſollte er Farmer werden, las er in der Bibel, ein
Pfarrer, und, falls er den Dollar in die Taſche geſteckt
hatte, ein Fondsmakler. Als der pfiffige Farmer das
Zimmer betrat, ſah er aber, daß ſein Junge auf der
Bibel ſaß, den Apfel verzehrte und den Dollar in der
Weſtentaſche hatte. Ergo. machte der Vater eiyen
Po=
litiker aus ſeinem Sprößling.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 4. Febr. Zur Erörterung ſteht zunächſt der
Etat des Reichstages.
Abg. Singer (Soz.) begründet einen Antrag
Al=
brecht und Genoſſen, nach dem die Geſchäftsordnung
da=
hin abgeändert werden ſolle, daß bei der Beſprechung von
Interpellationen die Stellung von Anträgen zugelaſſen und
Anfragen beträchtlicher Art über Angelegenheiten,
die zur Zuſtändigteit des Reichstages gehören, an die
Regierung gerichtet werden können. Der Reichstag muß
ſelbſtändig ſein, das zu tun, was er im Intereſſe des
Reiches für notwendig hält, und zugleich ſeine
Gleich=
berechtigung mit den anderen Faktoren der Geſetzgebung
beweiſen. — Abg. Müller=Meiningen (frſ. Vp.): Die
leeren Flächen des Sitzungsſaales ſollte man mit Gobelins
bekleiden. Eine allgemeine Reviſion der Geſchäftsordnung
iſt allerdings wünſchenswert, zum Beiſpiel auch in der
Richtung, daß Interpellationen innerhalb 14 Tagen
ver=
handelt werden müſſen und Anträge bei ihnen möglich
ſind. Die Beſtimmungen über Initiativanträge ſind
eben=
falls verbeſſerungsbedürftig. Auch die Beſtimmungen über
die Lohnliſten der Abgeordneten ſind entwürdigend und
müſſen geändert werden. — Abg. Junck (nl.): Der
jetzige Zuſtand, nach welchem den Abgeordneten nur
wäh=
rend der Seſſionszeit des Reichstages, nicht aber während
ſeiner Vertagung freie Fahrt auf den deutſchen
Eiſen=
bahnen gewahrt wird, iſt nicht würdig. Wir beantragen
daher, in dem Diätengeſetz für die freie Fahrt „
Legis=
latürperiode” anſtatt „Sitzungsperiode” zu ſetzen. Unſer
Antrag auf Aenderung der Geſchäftsordnung die
Inter=
pellationen betreffend ſollte der
Geſchäftsordnungskommiſ=
ſion überwieſen werden. Durch die Anträge, die im Anſchluß
an Interpellationen geſtellt werden ſollen, ſollen
keines=
wegs der Regierung Schwierigkeiten gemacht werden.
Hof=
fen wir, daß etwas Gutes aus der Kommiſſion
heraus=
kommt. — Abg. Roeren (Zentr.): Daß aus der
vor=
jährigen Kommiſſion nichts Vernünftiges herausgekommen
iſt, lag an dem Block. Unter den veränderten
Verhältniſ=
ſen dürfte die Kommiſſion beſſere Ergebniſſe zeitigen. Wir
beantragen völlige Reviſion der Geſchäftsordnung. — Abg.
Graf Weſtarp (konſ.): Dem Antrage betreffend
Aus=
dehnung der Freifahrkarten auf die ganze
Legislatur=
periode vermögen wir uns nicht anzuſchließen. Die
An=
träge im Anſchluß an Interpellationen laſſen ſich aus
juri=
ſtiſchen Gründen nicht ohne weiteres verwirklichen. Auch
aus politiſchen Gründen können wir nicht zugeben, daß der
Reichstag die Macht erhält, einen ihm nicht gefallenden
Reichskanzler abzuſetzen. Dieſes Recht muß dem Kaiſer
allein zuſtehen, wie das Artikel 18 der Reichsverfaſſung
ausdrücklich beſagt. Es iſt die ausgeſprochene Tendenz
des Antrages Albrecht, das Mißtrauensvotum einzuführen
(Sehr richtig! rechts) und damit die Abſetzung des
Reichs=
kanzlers zu erzwingen. Dem entſpricht die Geſtaltung des
Mißtrauensvotums in allen Ländern. Außerdem würde
mit dem Antrage eine wahre Ueberſchwemmung mit
In=
terpellationen und Initiativanträgen herbeigeführt
wer=
den, die wir nicht für wünſchenswert halten. Dieſe
An=
träge betreffen Verfaſſungsfragen, für die die
Geſchäfts=
ordnungskommiſſon nicht zuſtändig iſt. (Bravo! rechts.)
Abg. Gröber (Zentr.): Die Antragſteller wollen
keine Verfaſſungsänderung, ſondern lediglich eine beſſere
Ordnung der Geſchäfte des Reichstages. Nach dem
Zen=
trumsantrag, der lediglich eine Reviſion der
Geſchäftsord=
nung verlangt, wird der Kommiſſion keine beſtimmte
Richtlinie vorgezeichnet. Es bleibt ein Mißſtand, daß nach
Interpellationen der Wille des Hauſes nicht in einem
Be=
ſchluß klar zum Ausdruck kommen kann. Ebenſo wie ein
Mißtrauensvotum kann die Regierung auch ein
Ver=
trauensvotum erhalten. Das kann ihr unter Umſtänden
ſehr angenehm ſein. Im übrigen wäre es aut, wenn
ein=
mal der Begriff „Legislaturperiode” genau feſtaeſtellt
würde. Wir würden dann eine Reihe von Anträgen ſchnell
erledigen. (Heiterkeit und Beifall.)
Abg. Görcke=
Brandenburg (nl.): Wir brauchen bei unſerer Hetzarbeit
gute Luft und eine Menge kleiner techniſcher
Erleichterun=
gen. Man muß hier im Reichstage auch Zeitungen kaufen
Nummer 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Seite 5.
können. Wir ſind auch für eine Reviſion der
Geſchäftsord=
nung. — Abg. Baſſermann (nl.) teilt als Referent mit,
daß die Verwaltung des Reichstages der Verbeſſerung der
Luft anhaltend ihre regſte Aufmerkſamkeit widme. — Abg.
Kämpf (frſ. Vp.): Die Kommiſſionsberichterſtattung
iſt reviſionsbedürftig; eine amtliche Berichterſtattung wird
aber nicht durchführbar ſein. Seit Wochen wiſſen wir, daß
unſer hochverehrter Präſident an einer ſchweren Krankheit
leidet, die ihn wahrſcheinlich noch längere Zeit von dieſem
Hauſe fernhalten wird. Wir hoffen, daß wir die Freude
haben werden, ihn bald wieder hier zu ſehen. (Lebhafter
Beifall auf allen Seiten des Hauſes). — Abg. Ledebour
(Soz.): Dieſem Wunſche ſchließen wir uns an. Wir
wol=
ten abſolut freie Eiſenbahnfahrt für die Abgeordneten. Die
heutige Geſchäftsordnung genügt nicht mehr. Mißtrauens=
und Vertrauensvoten erteilt der Reichstag heute ſchon. Die
Konſervativen und das Zentrum haben, was
anzuerken=
nen iſt, auf dieſem Wege einen Reichskanzler geſtürzt. Bei
Interpellationen, wo ſie am beſten am Platze wären, iſt
das nicht möglich. — Abg. v. Dirckſen (Rp.): Wir
tei=
len den Wunſch, daß der Präſident uns und ſeiner Familie
recht bald wiedergegeben werde. (Lebhaftes Bravo!) Den
Wunſch nach beſſerer Luft teilen auch wir. Dann ſollten
im Sitzungsſaale weit ſichtbare Rednerliſten angebracht
werden. Dem Verlangen nach freier Fahrt während der
ganzen Legislaturperiode vermag ein Teil meiner Freunde
nicht beizutreten. Wir ſind für den Antrag Gröber, die
ganze Geſchäftsordnung zu revidieren. Die
Interpel=
lationsanträge und die kurzen Anfragen da
herauszuſchä=
len, iſt nicht angängig. — Abg. Dr. Neumann=Hofer
(frſ. Vgg.): Die Wahlprüfungen ſollten ſchneller erledigt
werden. Bei Beweiserhebungen entſtehen dadurch die
größten Schwierigkeiten. Die Zeugen können ſich der
Ein=
zelheiten dann nicht mehr entſinnen. — Abg. Graf von
Oppersdorf (Zentr.): Ich freue mich, daß das
Reichshandbuch nun doch endlich geſchaffen wird. Der
Reichstag und ſein Präſidium ſollten das Recht haben, zu
klagen, dann aber auch. verklagt zu werden. — Abg. Dr.
Heinze (nl.): Die Wahlprüfungen werden dadurch zu
ſehr verlangſamt, daß die Kommiſſionen allzu formaliſtiſch
die Prüfungen vornehmen. — Abg. Werner (Rfp.):
Er=
wünſcht wäre es, möglichſt alle Woche einen
Schwerins=
tag abzuhalten, um den Initiativanträgen des
Reichs=
tages genügend Würdigung zu teil werden zu laſſen. Die
vorliegenden Anträge ſollten an eine Kommiſſion von 28
Mitgliedern verwieſen werden.
— Abg. Dr. Frank=
Mannheim (Soz.): Die Wahlprüfungen würden ſchneller
erledigt werden, wenn das Wahlgeheimnis mehr gewahrt
würde. Auf das Recht, ſeine Geſchäftsordnung ſich ſelber
zu machen, dürfte der Reichstag nicht verzichten.
Abg. Dr. Junck (natl.): Daß durch unſere Anträge
nur ermöglicht werden ſollte, der Regierung
Miß=
trauensvoten zu erteilen, trikkt nicht zu.
Nach einer weiteren Bemerkung des Abg.
Baſſer=
mann ſchließt die Debatte. Sämtliche Anträge werden
an die verſtärkte Geſchäftsordnungskommiſſion
verwie=
ſen. Der Etat des Reichstags wird darauf genehmigt.
Der deutſch=portugieſiſche Handelsvertrag wird nach
kurzer Debatte mit knapper Mehrheit in dritter Leſung
angenommen. — Es folgt die erſte Beratung der
Reichs=Einnahmen und=Ausgaben
für das Jahr 1908. —— Abg. Görcke=Brandenburg
(natl.): Anzuerkennen iſt, daß die Verwaltung ſich in
den letzten Jahren größter Sparfamkeit befleißigt.
Abg. Erzberger (Zentr.): Die Mehrausgaben
belau=
fen ſich auf rund 20 Millionen Mark über den
beſchloſ=
ſenen Etat. Eine derartige Ueberſchreitung ſollte nicht
vorkommen.
— Abg. Görcke=Brandenburg (natl.):
Den. Etatsüberſchreitungen ſtehen einige Erſparniſſe
gegenüber. Die Geſamthöhe der Mehrausgaben wird
daher weſentlich herabgemindert; ſie iſt aber immer noch
zu groß.
Staatsſekretär Wermuth: Die grundſätzlichen
Fragen werden in der Budgetkommiſſion behandelt
werden. Mit vielen Anregungen der Vorredner ſind
wir einverſtanden. Wir haben zum Beiſpiel bei der
Poſt darauf hingewirkt, daß ſie ihre Einnahmen nicht ſo
hoch anſetzt.
Nach weiterer unerheblicher Debatte wird die
Ueberſicht der Rechnungskommiſſion überwieſen.
Darauf wird die Sitzung auf morgen mittag 12 Uhr
vertagt: Handelsvertrag mit den Vereinigten Staaten
von Nordamerika. — Schluß nach 7 Uhr.
Die preußiſche Wahlrechtsvorlage.
* Berlin, 4. Febr. Der preußiſche
Wahl=
rechtsentwurf behält das Klaſſenſyſtem und
die öfſentliche Abſtimmung bei und ſicht vor:
Direkte Wahl, Durchzählung der abteilungsweiſe
in den Stimmbezirken abgegebenen Stimmen für den
ganzen Wahlbezirk. Verſtärkung der Wählerzahlen der
oberen Abteilungen durch Nichtanrechnung des 5000 M.
überſteigenden Steuerbetrages, ſowie durch
Berückſich=
tigung von Bildung, Berufserfahrung und öffentlicher
Tätigkeit bei der Abteilungsbildung.
* Die „Norddeutſche Allgemeine Zeitung” ſchreibt
über die preußiſche Wahlrechtsvorlage: Die
organiſche Fortbildung des Wahlrechts auf
verfaſſungs=
mäßigen Grundlagen, wie ſie in der Thronrede vom
20. Oktober 1908 verheißen war, ſchloß den Uebergang
zu einem völlig anderen Wahlſyſtem aus.
Da=
nach kam ein nach den Berufsſtänden gegliedertes
Syſtem ſo wenig in Frage, als das
Propor=
tional= oder Pluralwahlrecht. Es handelte
ſich vielmehr darum, das bisherige Wahlrecht auf Grund
der gewonnenen Erfahrungen von den Mängeln zu
befreien und den Verhältniſſen der Gegenwart
anzu=
paſſen.
Die Behauptung, daß das
Dreiklaſſenwahl=
recht die breiten Volksſchichten vom Einfluß auf die
Wahlen ausſchließe und regelmäßig zur Ueberſtimmung
der dritten Abteilung durch die beiden oberen
Abteil=
ungen führe, hält vor der Statiſtik nicht Stand. Die
Mängel des Syſtems liegen in der indirekten
Wahl und in der mit dem Wahlmännerſyſtem
zuſammenhängenden Vernachläſſigung der Minoritäten;
ſodann in den Anomalien, die ſich in der erſten
Abteil=
ung aus dem übermäßigen Stimmgewicht der großen
Steuerzahler ergeben; weiter in der ausſchließlichen
Anwendung des Steuermaßſtabes bei der Bildung der
Abteilungen. Dieſen Mängeln will die
Vor=
lage durchfolgende Maßnahmen abhelfen:
Von der indirekten ſoll zur direkten: Wahl
übergegangen werden. Mit dieſem Uebergange wird
das politiſche Intereſſe der Wähler geſteigert, und mit
der größeren Teilnahme an den Wahlen werden die
Wünſche der Bevölkerung beſſer zum Ausdruck
gelan=
gen. Die zweite wichtige Neuerung iſt die
ſo=
genannte Maximierung. Die 5000 Mark
Ge=
famtſteuer überſteigende Steuerleiſtung ſoll nicht mehr
augerechnet werden. Von dieſem Marimierungsſatz
werden etwa 13000 Wähler betroffen. Er entſpricht
einem ſteuerpflichtigen Einkommen von 40000 bis
42000 Mark. Die dritte Neuerung will neben
dem Steuermaßſtab weitere Merkmale für die Bildung
der Abteilungen aufſtellen. Als ſolche bieten ſich: höhere
Bildung, gereiftere Berufserfahrung und
verdienſt=
volle Tätigkeit im öffentlichen Leben. Eine weitere
Verbeſſerung ergibt ſich aus der Art der
Stimmenzähl=
ung. Es ſoll abteilungsweiſe in Stimmbezirken
abge=
ſtimmt werden. Die Zuſammenrechnung der Stimmen
ſoll aber in jeder Abteilung für den ganzen
Wahl=
bezirk erfolgen, ſodaß die Mindritäten der einzelnen
timmbezirke bei dem Geſamtreſultat zur Geltung
kommen,
Die Tendenz der Vorlage läßt ſich alſo
da=
hin zuſammenfaſſen, daß ſie unter Aufrechterhaltung
der bisherigen Grundlagen des Wahlrechtes und des
Einfluſſes der mittleren Stände plutokratiſche
Aus=
artungen beſeitigt und für die Zukunft verhindert, und
daß’ſie die Teilnahme der Wählerſchaft an den Wählen
belebt.
Die Beibehaltung der öffentlichen
Ab=
ſtimmung wird folgendermaßen motiviert: In
klei=
nen Stimmbezirken, die zur Erleichterung der Wahl
notwendig ſind, läßt ſich das Wahlgeheimnis für die
zweite und erſte Abteilung nicht wahren, und man
kann nicht der dritten Abteilung gewähren, was ſich
für die beiden anderen nicht ſichern läßt. Gegen
bös=
willige Verletzung des Wahlgeheimniſſes und gegen
terroriſtiſche Beeinfluſſung der Wähler ſchützt auch die
geheime Wahl erfahrungsgemäß nicht. Sie begünſtigt
eher die Neigung, ſich ſolcher Mittel zu bedienen, und
ſtumpft das politiſche Verantwortlichkeitsgefühl ab. Die
Oeffentlichkeit der Wahl erhält das Bewußtſein
politi=
ſcher Verantwortlichkeit rege. Dagegen gibt die
ge=
heime Wahl ſtaatsfeindlichen Beſtrebungen den Schein
einer Verbreitung und Stärke, die ſie nicht beſitzen.
Was die neuen Merkmale für das
Aufſtei=
gen in eine höhere Abteilung anlangt, ſo
ſollen abgeſchloſſene Hochſchulbildung, Mitgliedſchaft in
Reichs= und Landtag, ehrenamtliche Tätigkeit in den
Selbſtverwaltungsbehörden und in den
Verwaltungs=
körverſchaften der höheren Kommunalverbände, ſowie
Offiziersdienſt in Heer und Marine zum Aufſteigen
aus der zweiten oder dritten Abteilung in die
nächſt=
höhere berechtigen. Die ehrenamtlich in den
Verwal=
tungskörpern der engern Kommunalverbände tätigen
Wähler ſollen aus der dritten in die zweite Abteilung
aufrücken. Es fallen hierunter die unbeſoldeten
Bür=
germeiſter, Beigeordneten und Mitglieder der
Ma=
giſtrate der rechtsrheiniſchen Städte, die ehrenamtlichen
Vorſteher und Mitglieder der ländlichen
Gemeindevor=
ſtände, die ehrenamtlich tätigen rheiniſchen
Bürger=
meiſter, weſtfäliſchen Amtmänuer und Amtsvorſteher
in den übrigen Provinzen.
Der Anſpruch auf erhöhtes Stimmgewicht
ſoll dauernd durch wenigſtens zehnjährige Tätigkeit in den
bezeichneten Ehrenämtern erworben werden. Endlich
ſol=
len diejenigen Wähler der dritten Abteilung der zweiten
zugewieſen werden, die mit einem Einkommen von mehr
als 1800 Mark zur Staatseinkommenſteuer veranlagt ſind
und entweder ſeit 15 Jahren ſich im Beſitze der Beſühigung
für den einjährig=freiwilligen Militärdienſt befinden oder
ſeit wenigſtens fünf Jahren ununterbrochen die
Berech=
tigung zur Anſtellung im Zivildienſt auf Grund
wenig=
ſtens 12jährigen militäriſchen oder gleichgeſtalteten
Dien=
ſtes oder die Berechtigung zur Anſtellung im Poſtdienſt.
beſitzen. Beide Gruppen ſollen den Anſpruch aber erſt
be=
ſitzen, wenn ſie eine reifere Lebenserfahrung und ein
Ein=
ſicht in öffentliche Angelegenheiten gewährendes
Lebens=
alter erreicht haben und auch nach ihrer äußeren
Lebens=
lage zu den Angehörigen des Mittelſtandes gerechnet
wer=
den können.
Die Feſtſtellung des Wahlergebniſſes ſoll
ſich folgendermaßen vollziehen: Für jede Abteilung
ge=
ſondert wird die Zahl der im ganzen Landtagswahlbezirke
abgegebenen gültigen Stimmen zuſammengerechnet und der
Anteil jedes Kandidaten an den abgegebenen gültigen
Stimmen abteilungsweiſe nach Hundertteilen der
Stim=
men feſtgeſtellt, die ſo gewonnenen Hundertteilzahlen aller
Stimmen jeder Abteilung werden für jeden Kandidaten
zuſammengezählt. Ihre Summe wird durch drei geteilt.
Gewählt iſt, weſſen durchſchnittliche Stimmenzahl hiernach
mehr als 50 vom Hundert beträgt.
Erdbeben.
* Seismiſche Station Darmſtadt=
Ju=
genheim, 4. Febr., nachmittags 6 Uhr. Heute
nach=
mittag von 3 Uhr 20 Min. an wurde ein ſchwächeres
Fernbeben, anſcheinend aus großer Entfernung
kom=
mend, aufgezeichnet, dem kurz nach 4 Uhr ein zweites
Fernbeben folgte. Infolge dieſer Beben war der
Erd=
boden bis gegen 6 Uhr in ſchwacher Wellenbewegung:
Sport.
Sre. Berliner Ringkampfturnier im
Etabliſſement Buggenhagen. An den nunmehr bald
beginnenden Entſcheidungskämpfen dürſten eventuell
Eberlie, Koch und Pohl teilnehmen, da die
Di=
rektion eine Herausforderung an alle deutſchen Ringer
erlaſſen hat und dieſe ſich insbeſondere an die
ge=
nannten deutſchen Meiſterringer richtet.
Die Ueberſchwemmung in Frankreich.
* Paris, 3. Febr. Die Seine iſt ſeit ihrem
Höchſt=
ſtande bis heute mittag um 2,02 Meter geſunken; eine
weitere Abnahme um 40—50 Zentimeter wird im Laufe
des Tages erwartet. In den meiſten Straßen iſt der
Verkehr wieder freigegeben, doch zeigten ſich
verſchiedentlich neue Bodenſenkungen, ſo namentlich vor
dem Marineminiſterium. In den Vororten beſſerte ſich
die Lage gleichfalls bedeutend, indes iſt Becon noch
über=
ſchwemmt und in Courbevoie ſind mehrere Häuſer
einge=
ſtürzt. In Alfort und in Villeneuve=St. Georges iſt der
Hochwaſſerſchaden ſehr beträchtlich. Die Verfolgung der
Plünderer iſt tatkräftig aufgenommen. Seit Sonntag
ar=
beiten 800 Mann an der Wiederherſtellung der hei
Ville=
neuve=St. Georges unterbrochenen Strecke der Bahn nach
Lyon; man hofft, am Samstag den Verkehr in
beſchränk=
tem Umfange wieder aufnehmen zu können.
Der Senator des Seine= und Marnedepartements,
Meunier, richtete an den Miniſterpräſidenten ein
Schreiben, in welchem er anzeigt, daß den durch die
Ueber=
ſchwemmung geſchädigten kleinen Kauf= und
Gewerbe=
leuten langfriſtige Vorſchüſſe zu geringen Zinſen
gewährt werden müſſen, da ſie ſonſt zum Bankrott
ge=
zwungen würden. Die großen Bankinſtitute könnten da
im Verein mit den Handelskammern eine Art Konſortium
bilden, um hilfreich einzugreifen. Nach einer annähernden
Schätzung wird die Zahl der durch die
Hochwaſſerkata=
ſtrophe Betroffenen auf über 20000 angegeben, ganz
abgeſehen von den vielen Taujenden von Arbeitern, die
durch die Ueberſchwemmung der Fabriken
beſchäftigungs=
los geworden ſind.
Der Pariſer „Temps” verzeichnet unter den erſten der
geſtern bekanntgegebenen Spenden für die Opfer der
Hochwaſſerkataſtrophe die Berliner Diskonto=Kommandit=
Geſellſchaft, die Deutſche Bank und die Dresdner Bank mit
je 25000 Mark.
H.B. London, 4. Febr. Die Subfkription
de’s Lordmayors für die Pariſer
Ueber=
ſchwemmten hat bereits 1100000 Francs ergeben. Dir
Bank von England zeichnete 25000 Francs, der
Gemeinde=
rat 12 125 Fraucs.
Landwirtſchaftliches.
L. K. Der Landwirtſchaftskammer=Ausſchuß für die
Provinz Starkenburg veranſtaltete im Januar in den
Orten Brandau, Ernſthofen, Ober=Modau, Nieder=
Modau und Frankenhauſen Gemarkungsrundgänge.
wobei durch den Obſtbautechniker Behne
Unterweiſun=
gen in der Obſtbaupraxis gegeben wurden. Dieſe
Ver=
anſtaltungen wurden von den obſtbautreibenden
Land=
wirten und Obſtzüchtern mit Freuden begrüßt und
be=
ſonders in den Orten, wo keine geeignete Perſon
(Baumwart) zur Verrichtung oder Anleitung der
nöti=
gen Arbeiten an den Obſtbäumen zur Verfügung ſteht,
zeigte ſich für dieſe Maßnahme ein beſonderes Intereſſe.
Es wurden die Obſtgärten und Obſtbaumſtücke der
Be=
teiligten beſichtigt und neben der vraktiſchen
Demon=
ſtration des Baumſchnittes auf die noch beſtehenden
Mängel in der Pflanzweiſe, Pflege junger und älterer
Bäume beſonders hingewieſen. Im Anſchluß an die
Rundgänge fanden im Wirtshauſe Beſprechungen über
obſtbauliche Fragen ſtatt, an denen ſich die
Intereſſen=
ten rege beteiligten. Der Landwirtſchaftskammer=
Ausſchuß beabſichtigt in nächſter Zeit noch mehrere
ſolcher Gemarkungsrundgänge zu veranſtalten.
Stimmen aus dem Publikum.
ift übernimmt die Redaktioss
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſ
rund des § 21 Abſ. 2 des
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Gar ſehr wundern ſich alle wahren
Shakeſpeare=
freunde, daß in dieſer Winterſaiſon noch kaum ein
ſhakeſpeariſches Werk über die Bretter unſerer
Hofbühne gegangen iſt. Sollte die Direktion des Großh.
Hoftheaters nicht wiſſen, daß in unſerer Stadt alle
Kunſtfreunde mit Freuden die Aufführung mehrerer
Dramen und Luſtſpiele des großen Meiſters bearüßen
würden, zumal da doch dem Hoftheater augenblicklich ſo
vorzügliche Kräfte zur Verfügung ſtehen und immer eine
ſo liebevolle Einſtudierung den Shakeſpeareaufführungen
zu Teil geworden iſt. So iſt „Der Sturm” vor ein paar
Jahren neu einſtudiert und nur einmal gegeben worden.
Wozu dieſe Mühe, fragen wir uns, wenn keine
Wieder=
holung ſtattfindet? Einer Aufführung der
Königs=
dramen erinnern ſich nur noch wenige. Wie freudig
würde man einen ſolchen Zyklus begrüßen! Daß das
Gefühl für die Kunſt unſerer Klaſſiker (denn Shakeſpeare
können wir zu den unſrigen rechnen) im Volke noch
nicht erſtorben iſt, haben die Schilleraufführungen
be=
wieſen. Hoffentlich wird die Zukunft zeigen, daß wir
in unſerem Hoftheater auch einmal wieder den längſt
entbehrten Genuß von Shakeſpeareaufführungen haben
werden, oder ſollen wir darauf bis 1916 warten?
Einer für Viele.
N
— Zur Zeit, wo vom hundertjährigen Geburtstag
des Turnvaters Adolf Spieß ſo viel die Rede iſt, ſet
darauf hingewieſen, daß im Reſtaurant Sitte,
Karl=
ſtraße, im großen Parterre=Saal, an der mittleren Säule
ein Medaillon Spieß” zu ſehen iſt. Dasſelbe wurde bei
Gelegenheit des Neubaues des Haufes von der Firma
J. Hilde brand=Pfungſtadt in dankenswerter Weiſe
hier angebracht und trägt die Worte: Begründer
des Schulturnens Adolf Spieß gab=an
dieſer Stelle 1848 den erſten
Mädchenturn=
unterricht. An dieſem Platz ſoll zu damaliger Zeit
eine große Scheuer geſtanden haben. Auch, diefes
Medaillon ziert ein kleiner Kranz.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.f.
* Berlin, 4. Febr. Wie von zuſtändiger Seite
mit=
geteilt wird, beabſichtigt Herzog Ernſt Günther zu
Schleswig=Holſtein nicht, ſich an einem
eventuel=
len Verfahren wegen der Entmündigung der
Prin=
zeſſin Luiſe von Belgien zu beteiligen.
* Köln, 4. Febr. Das Luftſchiff „Ciduth"
unternahm heute vormittag einen Aufſtieg und kreuzte
über Bickendorf. Wegen des Schneegeſtöbers wurde die
Fahrt nach einer halben Stunde unterbrochen. Die
Landung erfolgte ſehr glatt vor der Halle. Die
vorge=
nommenen Verbeſſerungen haben ſich bewährt.
* Hamburg, 4. Febr. Beim Einſturz eines
Siel=
baues am Peutekanal wurden mehrere Arbeiter
verſchüttet. Ein Arbeiter wurde als Leiche
hervor=
gezogen; zwei wurden mit Verletzungen ins
Kranken=
haus gebracht.
* Büſum, 4. Febr. Geſtern trafen hier fünf
voll=
ſtändig ermattete Matroſen des deutſchen
Kohlendampfers „Hanſa” ein. Sie gaben an,
daß der Dampfer auf der Fahrt von Emden nach
Brunsbüttel in der Nähe von Büſum auf den Strand
geraten ſei. Die Mannſchaft hätte mit Ausnahme des
Kapitäns und einiger Leute das Schiff verlaſſen, aber
nur eine Rettungsbarke erreicht. Hier hätten ſie
frie=
rend und hungernd vier Tage zubringen müſſen, ehe
ſie entdeckt wurden. Es wird verſucht, den geſtrandeten=
Dampfer abzubringen.
* Prag, 4. Febr. Da die
Vermittelungsvor=
ſchläge der Deutſchen tſchechiſcherſeits abgelehnt
wurden, begannen die Deutſchen heute im Landtage mit
der Obſtruktion, indem ſie eine große Anzähl
dringlicher Anträge einbrachten und hierdurch die
Er=
ledigung der Tagesordnung verhinderten.
* Petersburg, 4. Febr. Reichsduma. Die
So=
zialdemokratie interpellierte den Miniſter des Innern
wegen der Verfolgung der Arbeiterorganiſationen, die
an den Vorbereitungen des Antialkoholkongreſſes
teil=
nahmen, ſowie wegen der Verhaftung mehrerer
Dele=
gierter der Organiſationen auf dem Kongreſſe ſelbſt.
Die Dringlichkeit, die die Interpellanten forderten,
lehnte die=Reichsduma ab. Ein ſozialdemokratiſcher
An=
trag, die Interpellationskommiſſion zu beauftragen,
nach Monatsfriſt Bericht über die Interpellation zu
er=
ſtatten, wurde mit 117 gegen 97 Stimmen angenommen.
Die Rechte und das Zentrum bildeten die Mazorität;
* Konſtantinopel, 4. Febr. Den hieſigen Blättern
zufolge nahm der Miniſterr at von den
beruhigen=
den Antworten auf die letzten Schritte der Pforte
in=
der Kretafrage Kenntnis, wonach die Schutzmächte
entſchloſſen ſind, Kreia wieder zu beſetzen, falls diel
Kreter Deputierte nach Athen entſenden. — Der Mi=
Seite 6.
Darnſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Nummer 30.
niſterrat beſchlaß ſerner, die Dewiſon des Admtrats
Gamble, des engliſchen Reformers der rürkiſchen
Ma=
rine, anzunehmen und einen anderen engliſchen
Ma=
rineoffizier zu berufen.
* Offenbach, 4. Febr. Die im Hinterhaus der
Gerber=
ſtraße 12 im Erdgeſchoß wohnende Eßefrau Mohr
ging geſtern gegen 2 Uhr mit einer anderen, im oberſten
Stock wohnenden Hausgenoſſin zum Holzſuchen in den
Wald. Die beiden Kinder der Frau Mohr, ein
Junge im Alter von 10 und ein Mädchen von 6 Jahren,
ſowie das im Wagen liegende dreijährige Kind der
Be=
gleiterin der Frau Mohr blieben allein im Hauſe unter
der Obhut des Knaben zurück. Dieſer ging von Zeit zu
Zeit in den oberen Stock hinauf, um nach dem kleinen
Kind zu ſehen. Während er nun in dieſer Zeit ſein
Schweſterchen allein ließ, machte ſich dieſes an dem Ofen
zu ſchaffen. Es ſtocherte an ihm herum, bis ein
her=
ausſpringender Funke ſich in ſeinem leicht entzündbaren
Kleidchen feſtſetzte, das ſofort Feuer fing, ſodaß das Kind
im Nu in Flammen gehüllt war. Auf ſein Wehgeſchrei
eilte der Junge herbei, und ſchüttete Waſſer auf die
bren=
nenden Kleider, ohne daß es ihm aber gelang, die
Flam=
men zu erſticken. Herbeigeeilte Nachbarn riſſen dem am
Boden liegenden Kinde die brennenden Kleider vom
Körper, der eine einzige große Brandwunde zeigte. Da
die arme Kleine noch lebte, wurde ſie ins Krankenhaus
transportiert, wo ſie gegen 6 Uhr abends durch den Tod
(Offb. Ztg.)
von ihren Schmerzen erlöſt wurde.
* München, 4. Febr. In der heutigen Sitzung der
Abgeordnetenkammer iſt es ganz unvermittelt zu einem
Konflikt zwiſchen dem Direktorium der
Kammer und der Journaliſtentribüne
ge=
kommen, der noch manche intereſſante Konſequenzen
zeitigen dürfte. Dem Obmann der Preßberichterſtatter
auf der Journaliſtentribüne des bayeriſchen Landtages
iſt nämlich heute folgende offizielle Mitteilung aus
dem Protokoll des Direktoriums der
Abgeordneten=
kammer unter der Ueberſchrift „Verhalten der
Jour=
naliſten” zugegangen:
„Im Direktorium wurde zur Sprache gebracht, daß
die zur Journaliſtentribüne zugelaſſenen Journaliſten
nunmehr ſchon das dritte Mal gegen Schluß einer
et=
was länger dauernden Sitzung in oſtentativer
Weiſe zuſammen ihre Plätze verlaſſen
haben. Insbeſondere wurde auch auf eine in andere
Blätter übergegangene Nötiz in der „Augsburger
Poſt=
zeitung” vom 24. Dezember 1909 verwieſen, aus der
hervorgeht, daß die Journaliſten durch ihr Vorgehen
offenbar Einfluß auf die Dauer der
Ver=
handlungen der Kammer der Abgeordneten
er=
langen wollen. Nach eingehender Beſprechung wurde
beſchloſſen, den Herrn Präſidenten zu
bevoll=
mächtigen, den Journaliſten beziehungsweiſe deren
Obmann die Auffaſſung des Direktoriums über
ihr Vorgehen, das als ein auffälliges,
unfreund=
liches, ungeeignetes erachtet wird, bekannt zu geben.
Dieſe Auffaſſung geht dahin, daß es Sache des
Präſi=
diums bezw. des Hauſes ſei, über die Dauer der
Sitz=
ungen zu entſcheiden. Jeder Verſuch der Journaliſten,
in dieſer Frage auf irgend eine Weiſe einen Einfluß
auszuüben, wird mit aller Entſchiedenheit
zurück=
gewieſen.”
Soweit das eigenartige Schreiben, deſſen
Bekannt=
gabe auf der Journaliſtentribüne begreifliche Senſation
hervorrief. Die Vertreter der bayeriſchen wie der
aus=
wärtigen Blätter waren allgemein einig in der
Aeuße=
rung des Befremdens über den doch gar zu
ſchulmeiſter=
lichen Ton der Mitteilung, die ſie im übrigen als eine
ungerechtfertigte Einmiſchung in die Freiheit der
Be=
richterſtatter anſehen, das Reſerat über parlamentriſche
Verhandlungen ſo lang oder ſo kurz zu geſtalten, wie ſie
es den Bedürfniſſen ihrer Zeitungen oder der
Bedeu=
tung der Debatten für angemeſſen erachten. Die
Be=
richterſtatter beſchloſſen dementſprechend, die
Tätig=
keit während der heutigen Nachmittagsſitzung
vor=
erſt ruhen zu laſſen und heute abend in einer
Sitzung der Preßvertreter zu der Angelegenheit
Stel=
lung zu nehmen, und über das weitere
Ver=
halten zu beſchließen. (Frkf. Ztg.)
Gegen das Altern
Dr. Hommel’s Haematogen
WARNUNG! Man verlange ausdrücklich
den Namen Dr. Hommel.
Siehe das hochbedeutsame Werk:
„Das Altern” von Dr. Lorand Cap. X, 3. (1494a
Pflege deine Stimme.
Nicht nur im strengen Winter, sondern sozusagen
das ganze Jahr hindurch gebrauchen viele Menschen
regelmässig irgendeine Tablette oder Bonbons, um
ihre Stimme zu pflegen, sie vor Katarrh zu schützen.
Deshälb ist es nicht verwunderlich, dass die in der
Schweiz seit 60 Jahren geschätzten Wybert-Tabletten
auch in Deutschland leichten Eingang gefunden haben,
Denn eine einzige Probe davon zeigt sofort deren
(1366M
einzigartige Wirkung auf die Stimme.
Hustenreiz, Heiserkeit, Verschleimung ver-
Schwinden sofort nach deren Gebrauch und soviel
steht fest: Wer einmal die angenehme Eigenschaften
der Wybert-Tabletten erprobt hat, wird dieselben nie
mehr missen wollen. Wybert-Tabletten sind daher für
Sänger, Raucher, Redner, Sportsleute und alle die ihre
Stimme pflegen wollen, ein unentbehrlicher Begleiter.
In Originalschachteln à Mk. 1— sind dieselben in den
Apotheken erhältlich. Depots in Darmstadt in
sämt-
lichen Apotheken; Germania-Drogerie, Mühlstrasse 78;
Minerva-Urogerie, Ecke Karl- u. Hügelstr.; Medizinal-
Drogerie von Fr. Beckenhaub, Ecke Schul- u. Kirchstr.,
und Drogerie von C. Watzinger, Wilhelminenstr. 11.
ANSTECKUNG
bildet gerade in der jetzigen für Bakterien-
Entwicklung günstigsten Zeit eine grosse
Gefahr. Durch Desinfektion von Mund
und Rachen mit den wohlschmeckenden
Formamint-Tabletten können die Erreger
ansteckender Krankheiten vernichtet wer-
4a)
(
den. Apotheken und Drogerien halten
Formamint-Tabletten vorrätig in
Original-
flaschen zu 1,75 Mk. Man achte jedoch
genau auf den Namen und weise alle
Nachahmungen im eigenen Interesse
zurück, denn mehr als 6000 Arzte haben
sich nur über die Wirkung des echten
Formamints günstig ausgesprochen, das
nach patentiertem Verfahren hergestellt
wird. Man unterlasse nicht, sich näher
zu unterrichten aus der reich illustrierten
Broschüre „Mund und Rachen‟, die
kosten-
los versandt wird durch BAUER & Cie.,
Berlin SW 48.
olyiechnisches Instifut
Frankenhausen am Kyffhäuser
Ingenieur- und Werkmeister-Abteilung.
Architektur- und ief baukurse.
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15
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Kindernahrung, wo
Muttermilch fehlt. Es verhütet Erbrechen
und Durchfall und hat sich bei englischer
Krankheit vorzügſich bewährt.
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Technikum Bingen
Aerchinetas, Fichtelehnſt,
Automobilbau. Brückenhau.
Sumtenritntrae.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſerer lieben Mutter, Groß=
(B2939
mutter und Schwiegermutter
Frau Marie Schildt Wwe.
ſprechen wir hiermit Allen unſeren herzlichen
Dank aus.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 4. Februar 1910.
Dankſagung.
Für die Beweiſe herzlicher Teilnahme bei dem
Hinſcheiden meines innigſtgeliebten Gatten, unſeres
(2945
Vaters und Großvaters
Herrn
Gottlieb Schneider
ſprechen wir hierdurch Allen unſeren herzlichſten
Dank aus.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 3. Februar 1910.
Todes-Anzeige.
Heute vormittag um 7 Uhr entſchlief
plötz=
lich mein geliebter Mann und unſer treuer
Vater, Bruder, Schwiegerſohn, Schwager und
(*2987
Onkel
Herr Jakob Sautier
Werkführer.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Sautier nebst Kindern.
Darmſtadt, den 4. Februar 1910.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 6. Febr.,
nachmittags 2. Uhr, vom Portale des
Fried=
hofs aus, ſtatt.
feinste Tafel-Biere.
614a
eice ene
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit Donnerstag früh: Von
dem weſtlichen Tiefdruckgebiet hat ſich ein Teil
losge=
trennt und bedeckt heute früh Süddeutſchland, wo leichte
Schneefälle eingetreten ſind. In Mitteldeutſchland, auf
der Nordſeite des Randwirbels, dauert das heitere
Froſtwetter an, während ſonſt im Reiche die
Tempera=
turen meiſt etwas über dem Gefrierpunkt liegen. Es
iſt noch keine durchgreifende Aenderung zu erwarten,
doch wird ſtrichweiſe etwas Schnee fallen.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 5. Februar:
Strichweiſe etwas Schnee, leichter Froſt, am Tage in
den Ebenen Tauwetter.
Tageskalender.
Samstag, 5. Februar.
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr: „Kyritz=Pyritz”.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Monatsverſammlung des Oberheſſen=Vereins um
9 Uhr bei Mitglied Wagner, Grafenſtraße.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 8 Uhr im Reſtaurant Kratſch.
Konzert um 5 Uhr im „Kölniſchen Hof”
Karnevaliſtiſche Sitzung um 8.11 Uhr in Erkers
Brauerei.
Karnevaliſtiſche Unterhaltung um 8 Uhr im
Reſtaurant „Zur Oper”.
Maskenbälle: Tanzinſtitut H. Volkert im „
Konkordia=
ſaal‟. — Turngemeinde Beſſungen um 8.11 Uhr im
Karnevalgeſellſchaft „Narrhalla” um
Turnhauſe.
um 8.11 Uhr im Saalbau. — Geſangverein „
Lieder=
zweig” um 8.11 Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz.
— Bayern=Verein um 8.11 Uhr im „Perkeo‟. —
Turn=
geſellſchaft um 8.11 Uhr im Turnhauſe.
Karnevaliſtiſche Konzerte im Hotel Heß.
1. Darmſtädter Kinematograph. (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Reiſe des Forſchers
Fric zu den Indianern Südamerikas).
Sonntag, 6. Februar.
Großh. Hoftheater, Anfang 6 Uhr: „Lohengrin”.
Vorſtellung um 4 und 8 Uhr im Orpheum.
Konzert von Frl. Anna Rau mit ihren Schülerinnen
um 6 Uhr in der Pauluskirche.
Vortrag von H. Dirkſen um 4½ Uhr Neckarſtraße 22.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Reſtaurant Kratſch.
Konzert um 4 Uhr im „Kölniſchen Hof”
Damen= und Herrenſitzung der Priv.
Schützen=
geſellſchaft um 5.11 Uhr im Schießhaus.
Bunter Abend der Stenographen=Vereinigung
Gabels=
berger um 7.06 Uhr im „Schutzenhof”.
Karnevaliſtiſches Konzert des Geſangvereins
„Sängerkreis” um 4 Uhr und Maskenball um
7.61 Uhr im Saalbau.
Maskenbälle: Katholiken=Verein um 8 Uhr im „
Kon=
kordiaſaal”. — Kath. Geſellen=Verein um 8 Uhr im
Geſellenhauſe. — Kaufm. Stenographen=Geſellſchaft
Gabelsberger um 7.11 Uhr im „Kaiſerſaal”.
Karnevaliſtiſche Konzerte: 4.11 Uhr im Britannia=
Hotel. — Im Hotel Heß. — In Erkers Brauerei. —
4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”. — 8.11 Uhr in der
Turnhalle am Woogsplatz. — 4 Uhr in der „Alten Poſt”.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Verſteigerungskalender.
Montag, 7. Februar.
Hofreite=Verſteigerung des Georg Schwab (
Stift=
ſtraße) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht
Hofreite=Verſteigerung des Hugo Stieſi (
Moller=
ſtraße) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Hofreite=Verſteigerung des Ludw. Simon (
Müller=
ſtraße 15) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Brennholz=Verſteigerung um 9½ Uhr in der
Turn=
halle am Woogsplatz.
Holzverſteigerung um 9 Uhr in der Güntherſchen
Gaſtwirtſchaft zu Roßdorf.
Jagdverpachtung um 11 Uhr im Rathaus zu
Weiterſtadt.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldackel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: J. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nich?
zurückgeſandt.
Nummer 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Uer
etitt
Eugen Heje
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Privat- und Klessen-Unterricht in und
ausser dem Insti. ute. Aller Art
Ueber-
setzungen werden prompt besorgt.
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Englisch (1582a
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legenheit z. tägl. Ueben, per Monat. 6 Mk
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kurſus. Auch Einzelſtunden. Näh. Soder=
(900a
ſtraße 12, part.
vormitt. 12—1 Uhr
Wer erte 11 oder in den
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¾ Griechen v. 1887 . . 47,10
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do. einheitl. Rente 95,10
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v. 1890 . . 95,10
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v. 1905 . . 91,40
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do. v. 1905 . . . . 100,00
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3½ Schweden . . . . . .
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admin. v. 1903 88,20
4 do. unifiz. v. 1903 94,40
4 Ungar. Goldrente .. 95,70
do. Staatsrente . 92,70
5 Argentinier . . . . . . 101,00
do.
91,50
4
4½ Chile Gold=Anleihe . 93,00
5 Chineſ. Staatsanleihe 103,20
105,00
do.
4½
98,10
4½ Japaner
Innere Mexikaner . . 101,25
do.
4 Gold=Mexikan. v. 1904 97,30
5 Gold=Mexikaner . . . 102,75
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4 Hamb.=Amerika=
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4 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408
4 Baltimore & Ohio . . 114,25
4. Gotthardbahn . . . . 185.00
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In Proz.
4 Oeſt.=Ungar. Staatsb. 161,40
Oeſt. Südbhn. (Lomb.) 22,70
4 Pennſylvania R. R. 131,00
Induſtrie=Aktien.
Mainzer Aktienbrauerei . 195,00
Werger=Brauerei
81,00
Bad. Anil.=u. Sodafabrik 433,00
Fabrik Griesheim . . . . 265,20
Farbwerk Höchſt . . . . . 445,00
Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . .
Lahmeyer . . . . . . . . . 107,50
Schuckert . . . . . . . . . 134,90
Siemens & Halske . . . 236,80
Adlerfahrradwerke Kleyer 375,00
Böchumer Bb. u. Guß . . 243,50
Gelſenkirchen . . . . . . . 216,75
Harpener . . . . .
. . . 206,60
Phönix, Vergb. u.
Hütten=
betrieb . . . . . . . . . 218,75
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ..
Pfälzer Prt. . . . . . 101,00
t.
do.
93,60
4 Eliſabeth., ſteuerpfl. .
ſteuerfrei
do.
-
5 Oeſterr. Staatsbahn. 106,00
do.
99,60
alte
do.
3
5 Oeſterr. Südbahn . . 103,00
do.
85, 40
do.
2*/18
59,50
3 Raab=Oedenburger . . 77,60
Ruſſ. Südweſt. . . .
87,80
4 Kronpr. Rudolfbahn . o0 60
In Proz.
Sr.
2¾/10 Livorneſer . . . . . . 76 10
Miſſouri=Paciſic . . . 82.30
Bagdadbahn Mk. 408 87,10
5 Anatoliſche Eiſenb. . . —
Tehuantepec . . . . . —
Bank=Aktien.
Berliner Handelsgeſ. 181,80
Darmſtädter Bank . . 137,10
Deutſche Bank . . . . 256,60
4 Deutſche Vereinsbank 128,80
Diskonto=Geſellſchaft . 195,10
Dresdner Bank . . . . 161,5.)
4 Mitteldent. Kreditbk. 120,30
4 Nationalbk. f. Deutſchl. 129,30
4 Pfälzer Bank . . . . . 100,8.)
150,00
Reichsbank . .
4 Rhein. Kredit=Bank . 136,90
Wiener Bank=Verein 139,25
Pfandbriefe.
4 Frankft. Hypoth.=Bank
S. 16 und 17 100,50
3½ do. S. 19. . . . . 92,80
4 Frkf. Hyp.=Kreditverein
S. 15—19, 21—26 99,60
Hamb.=Hypoth.=Bank 101,00
3½,
91,50
Heſſ. Land.=Hyp.=Bk. 101,60
do.
92,6.)
4 Meining. Hyp.=Bank 101,00
3
91,60
4 Rhein. Hypoth.=Bank
(unk. 1917) 100,20
do. (unk. 1914) 92,00
3½
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,40
3½
93,60
In Proz.
S7.
Städte=
Obligationen
Darmſtadt . . . . . —
3½ do.
4 Frankfunk. . . . . . . 101,30
do.
96,00
31
Gießen . . . . . . . . 101,00
do.
31
4 Heidelberg . . . . . . 100,50
92,00
Karlsruße . . . . . . 100,80
do.
3½
92,00
Magdebmg. . . . . . —
3½
do.
Mainz . . . . . . . . 101,00
34
do.
4 Mannheim . . . . . . 100,90
31
do.
München . . . . . . . 101,00
3½ Nauheim
92,00
4 Nürnberg . . . . . . . 101,30
3½ do.
93,20
Offenbach . . . . . . .
do.
3
92,10
Wiesbaden . . . . . . 100,85
do.
Worms . . . . . . . . 100,80
do.
4 Liſſaboner v. 1886. . 83,00
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Badiſche Tlr. 100
Cöln=Mindner „ 100 137,60
5 Donau=Reg. fl. 100
3 Holl. Komm. . 100 107.50
37.
In Proz
3 Madrider Fs. 100
4 Meining. Pr.=Pfand=
137,20
briefe. . . . .
4 Oeſterr. 1860er Loſe 175,00
3 Oldenburger . . .
125,70
2½ Raab=Grazer fl. 150 114,50
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger
7 40,50
Braunſchweiger Tlr. 20 213,50
Freiburger
Fs. 15
Mailänder
Ps. 45
Fs. 10 —
do.
Meininger
fl.
40,00
Oeſterreicher 2. 1864 „ 100 573,00
do.
w. 1858 „ 100 465,00
Ungar. Staats
„100 372,I0
Venediger
Frs. 30 40,00
Türkiſche
„ 400 176,09
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,4
20 Franks=Stücke . . . . 16,25
Oeſterr. 20=Kronen . . . . 16,90
Amerikaniſche Noten . . . 4, 19
Engliſche Noten . . . . . 2/43
Franzöſiſche Noten . . . . 8½40
Holländiſche Noten . . . . 168,50
Italieniſche Noten . . . . 80,85
Oeſterr.=Ungariſche Roten 34,95
Ruſſiſche Noten . . . . . . 215%
Schweizer Noten . . . . . 81,20
Reichsbank=Diskonto . . . 4½%
Reichsbank=Lombard Zsf. 5½%
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Die Aebelfrau.
Roman von Anny Wothe.
(Nachdruck verboten.)
24)
Haſt Du Furcht vor dem Sterben, Undine? fragte
Graf Reimar plötzlich ganz leiſe.
Ich? Nein, wie ſollte ich? Nur der Gedanke, daß
ich unerfüllte Pflichten zurücklaſſe, könnte mir den Tod
ſchwer machen.
Ich möchte auch noch nicht ſterben! Heute war es
mir, als überkäme mich plötzlich ein ſchier unerfättlicher
Lebensdurſt. Kannſt Du das begreifen? Jahre lang
ſind mir Leben und Tod höchſt gleichgültig geweſen,
und jetzt mit einem Mal dieſer Lebenshunger. Ich
weiß nicht, wie es kommt, aber oft ekelt mir vor mir
ſelbſt.
Undine antwortete nicht. Ihr Kopf ſank immer
tiefer auf die Bruſt. Seltſam ſchwer war es ihr, und
Graf Reimar bemerkte voll Schrecken, daß ſie ſich nur
noch mühſam aufrecht hielt. Da bettete der Graf
ſorg=
lich das junge Haupt ſeines Weibes an ſeine Schulter.
Feſter zog er den Mantel, der ſie beide umhüllte, um
den fiebernden Körper der jungen Frau.
Schlafe, Undine, mahnte er, und es war, als klopfe
eine leiſe, dringende Zärtlichkeit in ſeiner Stimme.
Schlafe doch.
Und die Lider Undines ſanken müde auf die
wei=
chen Wangen.
Stunde um Stunde verrann. Der Nebel zog ſich
feſt in die Kleider, die von Näſſe trieften, und noch
zimmer wollte das graue Geſpenſt nicht weichen, das
fälles in undurchdringliche Nacht hülkte.
In qualvoller Unruhe und Pein, hier zur
Untätig=
keit verdammt zu ſein, ohne helfen zu können,
ver=
harrte Graf Reimar an Undines Seite.
Er fühlte das Haupt ſeines Weibes an ſeiner Bruſt.
Sein Herz hämmerte in wildem Takt, und er dachte
wieder einen Augenblick:
Jetzt kannſt Du ſie küſſen, die Widerſpenſtige, ſie
kann ſich nicht wehren, und ſie weiß es nicht.
Unwillig wies er die verſuchenden Gedanken von
ſich. Dann aber lauſchte er angeſtrengt durch die Nacht.
Wurden nicht Stimmen laut? Klang es nicht wie
ein lautes Rufen?
Sein Herz begann noch ſtürmiſcher zu klopfen.
Nein, es war ſtill ringsum, er hatte ſich wohl doch
ge=
täuſcht. Undine richtete jetzt jäh ihr Haupt empor.
Sein heißer Atem hatte ſie geſtreift.
Laß mich, rief ſie faſt angſtvoll. Ich meine, ich
höre Stimmen! Man ſucht uns, laß uns rufen.
Und Graf Reimar rief laut in die Nacht hinaus:
Hoiahoi!
Aber alles blieb ſtill, und es war, als ballte ſich
der Nebel immer dichter und undurchdringlicher.
Wenn der Nebek nicht weicht, murrte Reimar, ſind
wir, ehe der Morgen tagt, erfroren. Wir hätten doch
verſuchen ſollen, den Weg zu finden.
Du kennſt nicht die Gefahren der Dünentäler im
Nebel. Laß uns warten.
Warum gingſt Du noch in die Nacht hinaus? fragte
Reimar.
Und warum folgteſt Du mir? gab Undine zurück.
Beide ſchwiegen dann wieder, ohne ſich Antwort zu
geben.
Darf ich Dich etwas fragen, Undine?
Gewiß, rede nur.
Dir iſt es leid — ich meine — unſer ganzer
Han=
del — Du bereuſt?
Ja, tief und ſchwer.
Du möchteſt alles ungeſchehen machen?
Eine fieberhafte Haſt ſprach aus ſeinen Worten.
Faſt klang es wie Angſt.
Ja, wenn ich könnte, ich würde ſelig ſein.
Einen Augenblick blieb alles ſtill. Nur das Meer
grollte leiſe, dann ſagte Graf Reimar tonlos:
Vielleicht erfüllt ſich Dein Wunſch eher, als Du
ge=
dacht.
Jetzt klang es wieder wie fernes Rufen.
Hoiahoi! klang Reimars Stimme durch die Nacht.
Es ſchien, als hätte man das Zeichen vernommen,
denn lebhaftere Zurufe ertönten, und jetzt ſchimmerten
hier und da in den dichten Nebel wie Glühwürmchen La=.
ternen auf.
Noch einmal rief Graf Reimar in die Nacht hinaus.
Er hatte ſich erhoben und hatte verſucht, einige Schritte
zu gehen. Als er ſich umwandte, war es ihm, als ſinke
Undine ganz in ſich zuſammen.
Schwer und kalt lag ſie dann in ſeinen Armen.
Noch einmal ertönte ſein Ruf, jetzt aber angſtzitternd
und verzweifelt, und dann ſah er ſich von bärtigen,
brau=
nen Schiffern umringt, die ihre Laternen hoch
empor=
hoben und das weiße, totenähnliche Geſicht Undines
be=
leuchteten.
Holla! rief Olaf Thornſen, das war hohe Zeit, daß wir
Euch fanden, Herr. Wir hatten es faſt aufgegeben, Euch
und die Frau Gräfin zu erſpähen.
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Nummer 30.
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Adolf Zachmann, Bleichſtraße 46.
G
Nebel hier in den Dünen ſein könntet, fuhr er fort. Dorret
aber jagte uns hinaus, als die gnädige Frau Gräfin
ſchickte und fragen ließ, warum die junge gnädige Gräfin
nicht heimkehrte. Wir erfuhren dabei, daß der Herr Graf
auch noch nicht zurück ſei.
Graf Reimar winkte abwehrend mit der Hand.
Ich danke Euch, Ihr Leute. Auch Euch, Olaf
Thorn=
ſen und Euch, Jens Lüng, daß Ihr kamt. Jetzt aber
macht Platz und beleuchtet den Pfad, den Ihr wohl beſſer
kennt als ich.
Und ohne eine Erwiderung abzuwarten, hob er die
lebloſe Geſtalt Undines empor und trug ſie durch den
tie=
fen, weichen Sand auf den Weg, den die Schiffer wieſen.
Das iſt nichts für Euch, mahnte Olaf Thornſen. Der
Weg iſt ſchlecht. Gebt uns die Frau Gräfin. Wir tragen
ſie leicht ins Schloß.
Graf Reimar ſchüttelte den Kopf. Er biß die Zähne
zuſammen. Sein Atem keuchte, ſein Herz klopfte von der
ungewohnten Anſtrengung in haſtigen Schlägen, aber
den=
noch ſchritt er mit ſeiner, wie er meinte, leichten Laſt
weiter.
Immer ſchwerer wurde Undines Körper. Graf
Rei=
mars Fuß verſank tief in dem lockeren Dünenſand. Faſt
jeden Schritt mußte er ſich mühſam erkämpfen, und doch
war ihm der Gedanke unerträglich, daß die rohen
Schif=
ferfäuſte dort den zarten Leib der jungen Frau anrühren
könnten. Nein, er, er allein mußte ſie retten, er allein
mußte ſie in ſein — nein, in ihr Haus tragen.
Die Schiffer, die ihm mit ihren Laternen den Weg
kennzeichneten, ſchüttelten den Kopf.
Sie hörten den ſchwergehenden Atem des Mannes, der
ihm wie ein Röcheln aus der Bruſt kam, und ſie meinten
immer, daß er unter ſeiner Laſt zuſammenbrechen mußte,
Aber beharrlich erkämpfte ſich der Graf ſein Ziel.
Und endlich war das Dorf erreicht.
Von dem kleinen, verwitterten Kirchlein klang die
dritte Morgenſtunde, da war man endlich am Gorlings=
hof angelangt, wo Dorret und Fridrun mit verſtörten
Ge=
ſichtern harrten.
Sie muß gleich zu Bett, gebot Reimar, auf Undine
zeigend.
Sie iſt tot, ſchrie Dorret auf, und Ihr habt ſie getötet.
Er ſah drohend in das ganz verſtörte Geſicht des
Mädchens, das ihn voll tödlichen Haſſes anfunkelte, dann
gab er ruhig ſeine Befehle, ſofort einen Arzt
herbeizu=
ſchaffen.
Olaf Thornſen ſei ſchon unterwegs, hieß es.
Da wandte er ſich, ohne einen Blick auf die drei
Frauen, dem Seitenflügel des Schloſſes zu, in dem ſeine
Wohnung lag.
Als er ſchon auf dem Gang war, kam ein dunkles
Etwas hinter ihm hergehuſcht. Er, fühlte ſich von ein
Paar zarten Händen feſt umklammert, und Fridruns
Stimme klopfte an ſeinem Halſe.
Mir war ſo angſt um Dich, Reimar, flüſterte ſie. Die
Mutter ſchläft, ſie wußte nichts von unſerer Sorge, aber
ich, Reimar, ich bin faſt geſtorben, als ich Dich draußen im
Nebel wußte, in dem ſich ſo mancher ſchon verirrt, ohne
je wieder zurückzufinden.
Gelaſſen löſte Reimar die feinen Hände von ſeiner
Bruſt.
Ihre Nerven, Gräfin, ſpielen Ihnen wieder üble
Streiche. Sie ſehen, weder mir noch Undine iſt etwas
ge=
ſchehe: Es iſt wohl nür eine tiefe Ohnmacht, die
Un=
dine befallen hat, und die Einwi=kung der naſſen Luft
bringt ihr vielleicht noch eine kleine Erkältung, das iſt
alles. Gute Nacht, Gräfin.
Mit zornigen Augen ſah Fridrun der elaſtiſchen
Ge=
ſtalt nach, die jetzt mit harten Schritten von dannen ging.
Wie gleichgiltig ſein Ton war. Nein, lieben konnte er
die Frau nicht, die er ſoeben halbtot ins Haus getragen,
und die er nun anderen zur Pflege überließ. Dieſe
bei=
den Menſchen kamen ſich bis in alle Ewigkeit nicht näher,
und wie gut, daß es ſo war. Wehe, wenn er es wagen
ſollte, hier vielleicht den zärtlichen Ehegatten zu ſpielen.
Wehe ihm.
aie vorſs Zumer long eiſe Wehnet=
Fridrun hörte es nicht. Sie hatte noch immer den
Klang ſeiner Stimme im Ohr, die gleichgiltig und kalt
war, ſo unendlich kalt.
In Undines Schlafzimmer aber kniete Dorret vor
dem Lager der Freundin und hielt die beiden ſchlanken
Hände der jungen Frau zärtlich umfangen.
Ich bin ja ſo froh, Undine, flüſterte ſie, daß ſie Dich
gefunden haben. Du glaubſt gar nicht, wie ſehr wir uns
um Dich ängſtigten, Graf Timm und ich. Endlich lief ich
in meiner Herzensangſt hierher. Darf ich die Nacht bei
Dir bleiben? Timm ließ ich es gleich ſagen, damit er ſich
nicht weiter ſorgt. Fühlſt Du Dich beſſer?
Undine lächelte. Ein traumhaftes, verklärtes Lächeln.
Zärtlich ſtrich ihre Hand über den blonden Kopf des
Mädchens.
Mir iſt ſo wohl, flüſterte ſie, Du glaubſt es gar nicht.
Und die roten Locken, die ihr aufgelöſt in das weiße
Geſicht fielen, müde durch die weißen Finger gleiten
laſ=
ſend, fuhr ſie fort:
Es war ſo kalt im Nebel und ſo finſter, und ſich haſtig
im Bett aufrichtend und mit wirren Augen um ſich
blickend, ſprach ſie geheimnisvoll weiter:
Ich habe ſie geſehen, die Nebelfrau. Sie kam zu
mir und lockte und winkte. Und dann war ich es ſelbſt,
und ich lachte, weil ich ſterben ſollte. Sterben! Ich
hörte den lauten Schlag ſeines Herzens. Hörſt Du
nichts, Dorret?
Nein, Undine, Du mußt jetzt ſchlafen.
Schlafen, gab die junge Frau mit einem
traum=
haften Lächeln zurück, immer ſchlafen. Er ſagte es auch.
Als der Arzt kam, fand er Undine in heftigem
Fieber.
Wie düſtere Trauerſchleier wallten dieſe Nacht bis
in den Morgen hinein die grauen Nebel um den
Gor=
lingshof und ballten ſich um den alten Turm.
Die Lampe erloſch nicht dieſe Nacht in dem alten
Gemäuer.
Graf Reimar wachte.
(Fortſetzung kolat!
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
6 14.
Samstag, 5. Februar.
1910.
Bekanntmachung.
Betreffend: Geſuch des Metzgers Heinrich Bauſch von Griesheim um Genehmigung
zur Errichtung einer Schlächtereianlage im Hauſe Schöneweibergaſſe Nr. 92
zu Griesheim.
Der Metzger Heinrich Bauſch von Griesheim beabſichtigt auf dem Grundſtück
Flur II Nr. 94½, und ½, gelegen zu Griesheim, eine Schlächtereianlage zu errichten.
Mäne herüber liegen 14 Tage lang, vom Erſcheinen dieſes
im Amtsverkündigungsblatt an gerechnet, auf dem Bureau der Großh.
Bürger=
meiſterei Griesheim zur Einſicht der Intereſſenten offen.
Etwaige Einwendungen ſind binnen dieſer Friſt bei Meidung des Ausſchluſſes
ebenda vorzubringen.
Darmſtadt, den 31. Januar 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
(2876.
J. V.: von Starck.
ener ete e ene en eretene entere
Gefundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Hundemarke mit der Nr. 807, VII. 1 Schrotleiter. 1 braunes
Portemonnaie mit einer perſiſchen Münze. 1 Zehnmarkſtück. 1 Broſche aus gelbem
Metall und farbigen Steinen. 1 Doublegold=Armband. 1 ſchwarzes Portemonnaie
mit Inhalt. 1 ſilberne Vorſtecknadel mit hellgelbem Opal. 1 rotes Portemonnaie mit
Inhalt. 2 farbige Herren=Hemden. 1 Binde=Kette. 1 lederne Pferdedecke. 1
Einmark=
ſtück, 1 weiß= und blaugeſtreifter Brötchenſack. 1 Broſche (Zweimarkſtück). 1 ſibernes
Ketten=Armband. 1 ſilberne Broſche mit kleinem Anhänger. 1 weißer Kinder=Strumpf
mit geſtricktem Schuhchen. 1 ſchwarzer Schleier. 2 Deſſertmeſſer. 1 ſchwarzer weicher
Filzhut (vertauſcht). 1 Stück farbige Seide. 1 kleines Taſchenmeſſer. 1 Paar braune
Herren=Handſchuhe, 1 kleiner weißer Kinder=Handſchuh. 1 großer Schlüſſel. 1
mittel=
großer Schlüſſel mit Türſchild. 1 angefangener Strickſtrumpf. 1 braunes wollenes
Halstuch mit bunten Streifen. 1 Damen=Schirm. 2 leere Portemonnaies (1 kleines u.
1 großes). 1 grauer wollener Herren=Handſchuh. 1 Portemonnaie mit Inhalt.
Im Monat Januar in den Wagen der elektriſchen Straßenbahn liegen
geblieben und von der Verwaltung abgeliefert: 1 Zweimarkſtück. 2 Halbmarkſtücke.
Regenſchirme, 2 Spazierſtöcke. 1 roſa Anhänger (Glasherz). 2 gelbe Anhänger
(Herzchen). 1 Kinder=Portemonnaie mit einigen Pfennigen. 1 Portemonnaie mit
1 Knipskarte. 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1 kleines Portemonnaie mit 2 Pfennigen
Inhalt. 1 kleiner gelber Ring. 1 Broſche (1 Käfer mit roten Augen). 2 weiße
Taſchen=
tücher, gez. A. S. und A. D. 1 Paar braune Handſchuhe 1 brauner Glacéhandſchuh.
2 kleine Schlüſſel. 1 Haarlocke. 1 Wachstuchtaſche. 1 Anhänger für Paketadreſſe (Brill,
Alsfeld). 1 brauner Muff. 1 Anzahl Briefmarken. 1 kleiner Topf mit Käſe. 1 Fächer.
Verloren: 1 braunes Portemonnaie mit 1,80 Mk. Inhalt. 1 brauner
Spazier=
ſtock mit Silbereinlage, gez. H. P. 1 rotes Portemonnaie mit 1,40 Mk. Inhalt und
1 kleinen Schlüſſel. 1 brauner Krimmer=Handſchuh mit Leder beſetzt. 1 roter Samt=
Arbeitsbeutel mit blauem Futter nebſt Portemonnaie mit 4 Mk. Inhalt. 1 Dienſtbuch,
auf den Namen Sofie Emig lautend. 1 goldene Halskette mit kleinem Medaillon.
1 ſchwarzſeidenes Umhängetuch, 1 weißer kleiner Kinder=Handſchuh. 1 Kinder=Korallen=
Armband. 1 rotbraunes Portemonnaie mit 4,20 Mk. Inhalt. 1 brauner Muff. 1
weiß=
graues Schwänzchen von einem Damen=Pelz. 1 hellbraunes Damen=Portemonnaie mit
etwa 2 Mk. Inhalt. 1 goldener Uhrketten=Schieber mit rot und blauem Email. 1
ſchwarz=
ſeidener Arbeitsbeutel. 1 Oxyd=Broſche mit Photographie und Goldknöpfchen am Rand.
1 ſchwarzer Damen=Gummigürtel mit ſilberner Schnalle. 1 filberner Kinder=Fingerring
mit rotem Stein.
filbernes Glieder=Armband. 1 ſilberne Halskette mit Anhänger.
1 ſilbernes Ketten=Armband. 1 filbernes Spangen=Armband mit 2 Anhängern. 1 ſchw.
Samtgürtel mit heller Schnalle. 1 weißes Kinder=Pelzchen. 1 gold. Broſche (Kleeblatt
mit 4 hellen Opalen). 1 Jagdſtuhl. 1 ſchwarzer Spitzenſchal. 1 goldenes Glieder=
Armband mit 2 Anhängern. 1 ſchwarzes Damen=Portemonnaie mit vergoldetem Schloß
und über 4 Mk. Inhalt. 1 goldenes rundes Medaillon mit Herren=Photographie.
1 goldene Buſennadel in Dreieckform. 1 dunkles Portemonnaie mit 18—20 Mk. Inhalt.
1 ſilberne Vorſtecknadel mit gelbem Topas. 1 dunkelgrünes Portemonnaie mit 5 Mk.
Inhalt. 1 ſchwarzer Samtgürtel mit orydierter Schnalle. 1 neues bräunliches
Porte=
monnaie mit 2— 3 Mk. Inhalt. 1 braunes Portemonnaie mit 30—50 Pfennigen Inh.
ſilberne Damen=Uhr mit Goldrand und langer ſilberner Kette. 1 ſilbernes Ketten=
Armband. 1 goldene Vorſtecknadel. 1 rotes Damen=Portemonnaie mit 3,50 Mk. Inh.
1 ſchwarzes Damen=Portemonnaie mit 8,55 Mk. Inhalt.
Zugelaufen bei Privaten: 1 Dobermannpinſcher, 1 gelber und weißer Boxer.
1 Foxterrier. 1 junge Katze.
Entlaufen: 1 grauer Pinſcher.
(2899
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
finden ſich: 1 Dachshund. 1 Spitzhund (zugelaufen).
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruße in den Apotheken.
Am Sonntag, den 6. Februar, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöfnet:
Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Aufrechthaltung der Sicherheit und Ordnung während der Faſtnachtszeit betr.
Nachdem in den letzten Jahren wiederholt Ausſchreitungen an den Faſtnachtstagen
vorgekommen ſind, haben wir uns gleichwie im verfloſſenen Jahre veranlaßt geſehen, den
Polizeiaufſichtsdienſt in den verkehrsreichſten Straßen der Stadt an den
Faſtnachts=
tagen zu verſtärken.
Die Beamten ſind mit ſtrengſter Weiſung verſehen, gegen alle Ausſchreitungen
unnachſichtlich vorzugehen.
Alle Verkleidungen, ſowie das Anheften und Verteilen von bildlichen
Dar=
ſtellungen, Liedern, Zetteln und dergleichen, welche gegen die guten Sitten verſtoßen,
ſind verboten.
Ebenſo iſt das unbefugte Tragen von Militär= und Beamtenuniform unterſagt.
Aus feuerpolizeilichen Gründen muß das Tragen von Laternen, die mit Spiritus,
Petroleum oder ähnlichen leicht entzündlichen Flüſſigkeiten geſpeiſt werden, bei
Masken=
bällen, Aufzügen oder ähnlichen Gelegenheiten verboten werden. In öffentlichen
Ver=
ſammlungen, wie insbeſondere Ballſälen und Wirtſchaften, iſt in anbetracht der
Feuersgefahr das Werfen mit Papierſchlangen, Papierſchnitzeln oder ſonſtigen
feuergefährlichen Gegenſtänden unzuläſſig. Außerdem müſſen ſämtliche Ein= und
Ansgänge, ſowie die Korridore im Innern der Räume freigehalten werden und
dürfen nicht durch Tiſche, Stühle, Bänke oder dergleichen verſtellt ſein.
Auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen ſowie aus den Häuſern darf nicht
mit Orangen, Aepfeln oder ſonſtigen harten Gegenſtänden geworfen werden. Beim
Werfen mit Papierſchlangen iſt darauf zu achten, daß die Leitungsdrähte der
elektriſchen Straßenbahn nicht damit behängt werden.
Aus geſundheitspolizeilichen Gründen iſt das Aufheben und Anſammeln von
Konfetti oder Papierſchlangen von der Straße, desgleichen das Werfen mit aufgehobenen
Konfetti oder Papierſchlangen nicht zuzulaſſen. Ebenſo iſt der Verkauf und Gebrauch
von Pfauenfedern und Federwedeln zu beanſtanden. Sollten in letzterer Richtung
Beläſtigungen des Publikums hervortreten, ſo iſt die Beſchlagnahme der Gegenſtände
zu gewärtigen.
Zuwiderhandlungen gegen dieſe Vorſchriften werden auf Grund der beſtehenden
geſetzlichen und verordnungsmäßigen Beſtimmungen geahndet werden.
Indem wir dies zur Kenntnis des Publikums bringen, richten wir an die
Ein=
wohnerſchaft die Bitte, unſere Polizeiorgane in der Durchführung der getroffenen
Maß=
nahmen nach Möglichkeit unterſtützen zu wollen.
Darmſtadt, den 2. Februar 1910.
(2804fsoi
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupt= und Reſden:Radt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch . . . . per ½ kg 86 Pfg.
Rindfleiſch
,, ,
, ½ „ 80 „
Kalbfleiſch
... „ „ 80
Hammelfleiſch
80 „
„
Bruſt .
7 „ 60
Schweinefleiſch (Bratenſt.) . ½ „ 96 „
Bauchläppchen.
½2 „ 90 „
Kottelets u. geſalz. Fleiſch „
„100 „
Speck, geräuchert
„ ½ „ 110 „
Dörrfleiſch
per ½ kg 110 Pfg.
Schinken m. Bein .
„110
„
Rollſchinken
„ ½ „ 130 „
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen . .
½ „ 90. „
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
90
Leber= und Blutwurſt. „ ½ „ 72 „
Bekanntmachung.
Zur Verhütung von Unglücksfällen ſehen wir uns wiederholt veranlaßt, die
Eigentümer und Führer von Fuhrwerken jeder Art auf diegeltenden Beſtimmungen
über die Beleuchtung der Fuhrwerke nach Eintritt der Dunkelheit, ſowie über
Einhalten der rechten Straßenſeite und Fahren in gemäßigter Geſchwindigkeit
hinzuweiſen.
Die Schutzmannſchaft iſt zur ſtrengen Ueberwachung und gegebenenfalls
Anzeige=
erhebung angewieſen.
(2901sol
Darmſtadt, den 2. Februar 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Dr. Kranzbühler.
Darmstädter volksbank
eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.
Durch gemeinſchaftlichen Beſchluß des Vorſtandes und Aufſichtsrates wurde der
Zinsfuß für Spareinlagen vom 29. Januar 1910 an wie folgt feſtgeſetzt:
Einlagen bis zu Mk. 1500.— einſchließlich werden mit
3½%, höhere Einlagen bis zu Mk. 4000.— mit 3%.
und Beträge über Mk. 4000.— mit 2½% jährlich verzinſt.
Für beſtehende Spareinlagen tritt der ermäßigte Zinsfuß auf Grund des § 3
Abſatz 5 des Reglements erſt mit dem 1. Mai 1910 in Kraft
Darmſtadt, den 28. Januar 1910.
(2525os
Der Vorstand:
Stein.
L. Habicht.
Großh. Landesirrenanſtalt „Philippshofpial=
bei Goddelau.
Für die Großherzogliche Landesirrenanſtalt Philippshoſpital” bei Goddelau ſoll
für das Rechnungsjahr 1910 auf dem Wege des öffentlichen Anerbietens zur Lieferung
vergeben werden:
A. Als Bedarf bis Ende September 1910.
1. 36000 Kilo Kornmehl:
11. 300 Kilo Aepfel, gedörrte;
2. 18000 „ Kernmehl;
12. 200 „ Zwetſchen, gedörrte, ausgeſteinte
3. 36000 „ Schwingmehl;
13. 1000 „ geſchälte Gerſte;
4. 4000 „ Kornſtrohz
14. 1000 , grüne Kern;
5. 1500 Liter Mohnöl;
15. 800 „ Suppennudeln;
6. 200 Kilo getrockn. Gemüſe (Langſchnitt) 16. 200 „ Gemüſenudeln;
Bohnen;,
17. 1500 „ Reis;
7. 250
„ (Julienne) Franzöſ. Suppen; 18. 1500 „ Spelzgries;
3e=
8. 2200 „ dörre, weiße Bohnen;
19. 2400 „ Meliszucker in Würfeln;
9. 2200 „ Erbſen, geſchälte, geſpaltene; 20. 1600 „
geſtoßen:
10. 2200 „ Linſen;
B. Als Bedarf bis Ende März 1911.
a. Verzehrungsgegenſtände:
21. 1000 Kilo Margarine;
30. 3700 Kilo Malzkaffee:
22. 100
Pfeffer, ſchwarz und weiß; 31. 2700 Liter Hefe;
23. 20000 „ Kochſalz;
32. 80000 Stück Handkäſe;
24. 8000 „ Latwerg und Marmelade; 33. 1270 Kilo Limburger=, Camembert=,
25. 200
u. Kakao;
Edamer= u. Schweizer=Käſe;
26. 60 000 Stück Eier;
34. 1500 „ Käſematte:
27. 8000 Liter Speiſeeſſig;
35. 150 „ Leguminoſe;
28. 7500 Kilo Kaffee indiſcher, geröſtet;
36. 100 „ Tee;
20. 420 „ Kaffeſſenz:
b. Verbrauchsgegenſtände und zwar:
37. Schreibmaterialien und Druckſachen;
39. 280 Kilo Rauchtabak;
38. 80 000 Stück Zigarren;
40. 150 Spiele Spielkarten;
Der Bedarf an Geräten:
41. Porzellan=, Email=, Steingut= u. Glas= 43. Flaſchenſtopfen, Gabeln, Löffel und
geräte;
Meſſer;
42. 200 Stück graue und weiße Körbe; 44. 50 Stück Särge;
Der Bedarf an Reinigungsgegenſtänden:
45. Sämtliche Bürſten= und Beſenwaren; 51. 4500 Kilo weiße Kernſeife;
46. 200 Stück Fenſterputzleder;
52. 100 „ Glyeerinſeife;
47. 80 Dutzend weite Kämme;
53. 5000 „ Schmierſeife;
48. 800 Kilo Makulatur;
54. 20000 , Soda:
49. 5 Kilo Schwämme;
55. 80
Kreſol=Seifenlöſung:
50. 1000 Pack Kloſettpapier;
56. Der Bedarf an künſtlichem Dünger.
Die in Anlage A des Erlaſſes der Großh. Miniſterien vom 16. Juni 1893, das
Verdingungsweſen betreffend, enthaltenen Bedingungen für die Bewerbung um Arbeiten
und Lieferungen, ſowie die hieſigen Lieferungsbedingungen und Muſter liegen auf dem
Geſchäftszimmer des Unterzeichneten am 14., 15. und 16. d. Mts., vormittags von
9—12 Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr offen.
Die Bedingungs= und Angebotsformulare können gegen Erſtattung der
Selbſt=
koſten bezogen werden. Ein Verſandt von Muſtern nach auswärts findet nicht ſtatt.
Angebote ſind verſchloſſen und verſehen mit der Aufſchrift: „Angebot zu der am
2. Februar 1910 ausgeſchriebenen Lieferung” bis zum Eröffnungstermin, den 4. März
d. Js. vormittags 10 Uhr, entweder durch die Poſt einzureichen oder in den
Angebots=
kaſten einzulegen. In den Angeboten ſind die Bedingungen anzuerkennen.
Zuſchlagsfriſt 18 Tage.
Die einzureichenden Warenmuſter müſſen getrennt von den Angeboten verpackt
und mit der Aufſchrift: Muſter zum Ausſchreiben vom 2. Februar 1910‟ verſehen ſein.
Goddelau, am 2. Februar 1910.
Großh. Direktiond. Landesirrenanſtalt Philippshoſpital” bei Goddelau.
J. A. Stroh, Rechnungsrat.
(2859
Holzverſteigerung
im Domanialwald Frankenſtein.
Donnerstag, den 10. Februar, vormittags 9 Uhr,
aus Kohlwald, Rödern und Mühlacker:
Buche: 331 rm Scheit, 303 rm Knüppel, 56 Hdt. Wellen, 109 rm Stöcke (grob).
Eiche Kirſchbaum: 9 rm Knüppel, 2 rm Knüppelreiſig, 3 rm Stöcke (grob).
Aspe: 2 rm Scheit, 6 rm Knüppel, 2 rm Knüppelreiſig.
Zuſammenkunft vormittags 9 Uhr auf dem Magnetſteinweg am Grenzſtein
(Heppe); nachmittags gegen 1½ Uhr im Mühlacker auf dem Burgacker und Mühlweg.
Das Holz iſt großenteils auch in der Richtung nach Eberſtadt, Pfungſtadt und
dem Ried gut abzufahren.
Die blau unterſtrichenen Nummern werden nicht verſteigert.
Auskunft erteilt Großh. Forſtwart Klöpper zu Forſthaus Frankenſtein.
Eberſtadt, 2. Februar 1910.
Großherzogliche Oberförſterei Eberſtadt.
(2865
Joſeph.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Ueberſicht
der Durchſchnittspreiſe von folgenden
Früchten und Verbrauchsgegenſtänden in
der Zeit vom 15. bis 31. Januar 1910:
Weizen p. Sackä 100 Ko. v. Mk. 23.25 bis 23.50
Korn „ „ „ „ „ „ „ 16.50 „ 18.—
Gerſte „ „ „ „ „ „ „ 16.50 „ 18.50
Hafer
„ 16.— 5 17.-
„
Butter ½ Kilo Mk. 1.30
Butter in Partien Mk. 1.20
Eier per Stück 8 Pfg.
Eier in Partien per 25 Stück Mk. 1.80
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 7.—
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 2.—
Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 7.50
Heu per 50 Kilo Mk. 4.—
Darmſtadt, den 3. Februar 1910.
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
Lieferung von Kreide,
Schwämmen und Tinte für die
Schulen für 1910.
Obige Lieferung ſoll vergeben werden.
Angebote ſind unter Beilegung von
Muſtern bis
Mittwoch, den 9. Februar 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei uns einzureichen.
Die Lieferungsbedingungen liegen auf
dem Stadthaus, Zimmer Nr. 39, zur Ein=
(2388ss
ſicht offen.
Darmſtadt, den 22. Januar 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
Bekanntmachung.
Die Fuhrleiſtungen bei dem ſtädtiſchen
Gaswerk für das Rechnungsjahr 1910
(1. April 1910 bis 31. März 1911) ſollen
verdungen werden.
(2728dsi
Angebote ſind bis
Samstag, den 12. Februar I. Js.,
vormittags 12 Uhr,
bei der unterzeichneten Verwaltung,
Frank=
furterſtraße 29, I, Zimmer 3, verſchloſſen
und mit der Aufſchrift: „Angebot auf
Fuhr=
leiſtungen” verſehen, einzureichen, woſelbſt
auch die Verdingungsbedingungen
einge=
ſehen und die Angebotsſcheine koſtenlos in
Empfang genommen werden können.
Darmſtadt, den 1. Februar 1910.
Städtiſche Gaswerksverwaltung.
Fuhrleiſtungen.
Die Fuhrleiſtungen für die ſtädtiſche
Waſſerwerks=Verwaltung für das
Rech=
nungsjahr 1910 ſollen verdungen werden.
Bedingungen liegen in dem
Geſchäfts=
zimmer der unterzeichneten Verwaltung,
Waldſtraße Nr. 19, während der
Dienſt=
ſtunden zur Einſicht offen. Auch werden
dieſelben dort abgegeben.
(2868sd
Angebote ſind bis
Mittwoch, den 16. Februar 1910,
vormittags 9½ Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, den 31. Januar 1910.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
Schlauchlieferung.
Die Lieferung von rohen und
gum=
mierten Hanfſchläuchen für den Bedarf der
ſtädtiſchen Waſſerwerks=Verwaltung im
Rechnungsjahr 1910 ſoll verdungen werden.
Bedingungen liegen in dem
Geſchäfts=
zimmer der unterzeichneten Verwaltung,
Waldſtraße Nr. 19, während der
Dienſt=
ſtunden zur Einſicht offen. Auch werden
dieſelben dort gegen vorherige Einſendung
von 50 Pfg. in Briefmarken abgegeben.
Angebote ſind bis
Mittwoch, den 16. Februar 1910,
vormittags 11½ Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, den 31. Januar 1910.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwallung.
Rudolph.
(2871sd
Lieferung von gußeiſernen
Muffenröhren u. Formſtücken.
Die Lieferung von gußeiſernen
Muffen=
röhren und Formſtücken für das ſtädtiſche
Waſſerwerk im Rechnungsjahr 1910 ſoll
(2870sd
verdungen werden.
Bedingungen liegen in dem
Geſchäfts=
zimmer der unterzeichneten Verwaltung,
Waldſtraße Nr. 19, während der
Dienſt=
ſtunden zur Einſicht offen. Auch werden
dieſelben dort gegen vorherige Einſendung
von 50 Pfg. in Briefmarken abgegeben.
Angebote ſind bis
Mittwoch, den 16. Februar 1910,
vormittags 10½ Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, den 31. Januar 1910.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
Lieferung von Hydranten und
Abſperrſchiebern.
Die Lieferung von Hydranten und
Ab=
ſperrſchiebern für den Bedarf des
ſtädti=
ſchen Waſſerwerks im Rechnungsjahr 1910
ſoll verdungen werden.
(2869sd
Bedingungen liegen in dem
Geſchäfts=
zimmer der unterzeichneten Verwaltung,
Waldſtraße Nr. 19, während der
Dienſt=
ſtunden zur Einſicht offen. Auch werden
dieſelben dort gegen vorherige Einſendung
von 50 Pfg. in Briefmarken abgegeben.
Angebote ſind bis
Mittwoch, den 16. Februar 1910,
vormittags 11 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, den 31. Januar 1910.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
p Kunſtblätter) eingerahmt,
4 gr. Bildel w. Umzug billigſt z. verk.
(*2991
Näh. Eliſabethenſtr. 44, Hths. I.
Holzverſteigerung.
Freitag, 11. Februar l. Js., morgens 10 Uhr ab,
werden bei Wirt Heberer zu Meſſel aus Dieburger Mark, Abt. 8, verſteigert:
Stämme: 34 Lärchen = 8,28 fm; 3 Kiefern (Schnittholz) = 1,72 km; 6 Fichten
1,10 fm; Derbſtangen: 3 Lärchen, 16 Fichten; Scheiter, rm: 15 Erle, 109 Kiefern;
Knüppel, rm: 9 Buche, 48 Erle, 194 Kiefer, 2 Fichte; Reiſig, Wellen: 440 Buche,
470 Erle, 3540 Kiefer; Stöcke, rm: 9 Erle, 77 Kiefer, 1 Fichte.
Das Holz iſt vorher
einzuſehen. Auskunft erteilt Forſtwart Engel zu Meſſel.
Meſſeler Forſthaus, 3. Februar 1910.
(2992
Großherzogliche Oberförſterei Meſſel.
Schlag.
C
Silmm=, Mungen= une Brennhoh=Berſteigerung.
In den Waldungen der Gemeinde Ober=Ramſtadt, Diſtrikte Kätzenwald,
Gries=
bach und Eichelbera, werden nachſtehende Holzſortimente an Ort und Stelle verſteigert:
Donnerstag, den 10. Februar 1. Js.
39 Eichen=Stämme von 15—32 cm mittl. Durchm. 5—10 m Lg.
11 Kiefern
„ 23—43 „
4—12 „
„
„
11 Lärchen
„ 14—31
8—10 „ „
„
28 Fichte
10—15 „
„ 15—27 „ „
8—12
30 Fichten=Debrſt.
10—14 „ 5
Freitag, den 11. Februar I. Js.
Rm. 161 Buchen, 16 Eichen, 29 Kiefern und 2 Lärchen=Scheiter; Rm. 123 Buchen,
29 Eichen, 19 Kiefern, 2 Lärchen und 8 Fichten=Knüppel; 32 Hundert Buchen=, Eichen=,
Kiefern= und Fichten=Wellen; Rm. 54 Buchen, 14 Eichen, 14 Kiefern, 6 Lärchen und
8 Fichten=Stöcke.
Die Zuſammenkunft an beiden Tagen, jedesmal vormittags 9 Uhr, am Diſtrikt
Kätzenwald auf dem Vicinalweg Nieder=Ramſtadt=Nieder=Modau.
(2895si
Ober=Ramſtadt, den 2. Februar 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Ober=Ramſtadt.
Fritſch.
Bekanntmachung.
Die Anlieferung des Bedarfs an Verzehrungs= und Verbrauchsgegenſtänden für
das Großh. Arbeitshaus Dieburg ſoll auf dem Submiſſionswege vergeben werden, und
zwar:
I. Für die Zeit vom 1. April 1910 bis 31. März 1911:
11000 Liter Milch.
1. ca.
1000 m Leinwand (weißes Halb=
2. ca,
1500 kg deutſches Schweine= 111. ca.
leinen),
ſchmalz.
200 m Leinwand (blau).
3. ca. je 1600 kg Erbſen, Bohnen und 112. ca.
600 m Zwilch (grau).
Linſen.
13. ca.
400 m Baumwolltuch (unge=
4. cg. je § 700 kg Gerſte, Hafergrütze und
bleicht).
Kaffee.
50 kg Strickwolle.
14. ca.
5. ca. je 900 kg Kochſalz und Mehl.
15. ca.
100 kg Rindsleder.
700 kg Reis.
6. ca.
16. ca.
200 kg Sohlenleder.
500 Gries.
300 kg Kernſeife.
7. ca.
17. ca.
300 kg Nudeln.
8. ca.
18. ca.
500 kg Schmierſeife.
9. ca.
40 Stück Betteppiche.
400 kg Soda.
19. ca.
10. ca.
600 m Kalmuck.
50 Liter Fiſchtran.
20. ca.
25 kg Pfeffer
21. ca.
II. Für die Zeit vom 1. April 1910 bis 30. September 1910:
Die Lieferung des Bedarfs von Rindfleiſch, Brot und Wecken.
Die Lieferungsbedingungen ſind bis zum 17. Februar 1910, vormittags von
9 bis 12 Uhr und nachmittags von 3 bis 5 Uhr, zur Einſicht offen gelegt und müſſen
die Offerten bis dahin bei uns eingereicht ſein.
(2887
Die Eröffnung der eingereichten Offerten findet am Freitag, den 18. Februar
1910, vormittags um 10 Uhr, auf dem Bureau der unterzeichneten Verwaltung ſtatt
und bleibt jedem Submittenten überlaſſen, derſelben beizuwohnen.
Dieburg, den 3. Februar 1910.
Großherzogliche Arbeitshausverwaltung Dieburg.
Lämmermann.
Stanmm= u. Bauhelz
am gederzeir zum Sorertigen Schlleiden
angefahren werden im
11
Dampfsägewerk Mahr
Darmstadt, Weiterstädterstrasse 70.
(2318a
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Die Warenbeſtände der Firma Irmer & Co.,
Spezial=
geſchäft in Herrenwäſche, werden im Geſchäftslokal
4 Luiſenplatz 4
Ecke Wilhelminenstraße
zu ermäßigten Preiſen
ausverkauft. — Das Lager enthält:
Weiße und farbige Hemden in allen Weiten, Kragen
Manſchetten, Krawatten, Hemdenſtoffe, Zephir, ſeidene
Tücher und Kragenſchoner, Nachtanzüge, Unterkleider,
Lederweſten, Engliſche Plaids, Handſchuhe,
Reiſe=
mützen, Reiſeſchuhe und=Stiefel, Stöcke und
Regen=
ſchirme, Hoſen= und Rockhalter, Sportmützen,
Hoſen=
träger uſw.
Darmſtadt, den 4. Februar 1910.
Der Konkursverwalter:
2892)
Karl Dechert.
Die Anfahr von Kompoſt
nach dem neuen Elektrizitätswerk ſoll im
Wege der öffentlichen Verdingung vergehen
werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen auf dem Dienſtzimmer der
Stadt=
gärtnerei, Rheinſtraße Nr. 18, Zimmer
Nr. 65, während der Dienſtſtunden zur
Einſicht offen, woſelbſt auch die
Ange=
bote bis
Samstag, den 12. Februar,
vormittags 10 Uhr,
einzureichen ſind.
(2943so
Darmſtadt, am 4. Februar 1910.
Stadtgärtnerei.
Stapel.
Bekanntmachung.
Wir bringen hiermit in Erinnerung,
daß die Einrichtung von elektriſchen Licht=
und Kraftanlagen, welche an das
Kabelnetz=
des ſtädtiſchen Elektrizitätswerks
ange=
ſchloſſen werden ſollen, ſowie alle
Erweite=
rungen, Veränderungen und Reparaturen
ſolcher Anlagen nur von Elektrotechniker
ausgeführt werden dürfen, die von
Groß=
herzoglicher Bürgermeiſterei eine ſchriftliche
Erlaubnis hierzu erhalten und ſich
ver=
pflichtet haben, alle dieſe Einrichtungen
unter Zugrundelegung und gewiſſenhafter
Beachtung der hierfür erlaſſenen beſonderen
Vorſchriften auszuführen.
Zur Zeit iſt folgenden Firmen dieſe
Erlaubnis erteilt:
(19323a
1. Wilhelm Gelfius, Fuhrmannſtr. 6.
2. Georg Keil, Kirchſtraße 17.
3. Theodor Korfmann, Taunusſtr. 1.
4. Louis Lange, Hoflieferant, Schulſtr. 6.
5. Ernſt Lorey, Karlſtraße 56.
6. Jacob Nohl, Hoflieferant,
Wilhelminen=
ſtraße 10.
7. Willy Schöller, Rheinſtraße 9.
8. Auguſt Wilk, Hoflieferant,
Schuchard=
ſtraße 12.
9. H. Ackermann, Arheilgerſtraße 82.
Darmſtadt, den 1. Oktober 1919.
Stadt. Elektrizitätswerksverwaltung Darmſtadt.
Meyer.
Stadtiſche Schulzahnklinik
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags.
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5.
(1508a
Bekanntmachung.
Montag, den 7. Febuar 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Kaufmann Georg Schwab
Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegen=
ſchaft:
Nr.
Flur
qm
III 332/100 321 Hofreite Stiftſtraße,
III 33¾/100 141 Grabgarten daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K174/09
Darmſtadt. den 30. Dezember 1909.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L839,61
Bekanntmachung.
Montag, den 7. Februar 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Hugo Stieſi Eheleuten dahier
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr.
qm
IV 6329/1
259 Hofreite Mollerſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K178/09
Darmſtadt, den 31. Dezember 1909.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L838,61
Bekanntmachung
Montag, den 7. Februar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Landwirt Ludwig Simon
Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegen=
ſchaft:
Nr. qm
Flur
IV 3300/100 747//10 Hofreite
Müller=
ſtraße Nr. 15,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
K182109
Darmſtadt, den 4. Januar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L836,60
Bekanntmachung.
Montag, den 14. Februar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Chriſtian Rupp Witwe dahier
und Kindern zuſtehende Liegenſchaft:
qm
Flur
Nr.
II 9269%/100 251 Hofreite Stiftſtraße
Nr. 50,
II 926¾//100 179 Grabgarten daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K143.09
Falls keine anderen rechtlichen Hinderniſſe
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 25. Januar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L2406,61
(Rollen=Reſte)
abzugeben
(11953s
in der Exped. des Tagblattz.
Zu kaufen gesucht
ein gebrauchtes leichtes Federrollchen
ſtarkes Vonies Feldbergſtraße 74. (2873
Nummer 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Seite 13.
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Gelag,
Se
denn dort ſteht, wie bekannt,
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aus Badiſchem Land,
und ladet jung und alt zum
Reiten ein,
Ee
ällt aner runner, iſſ anerlei,
Motor, Torpedo, Bahn iſſ ah noch do,
die macht ah eh groß Hallo,
drum kummt und fahrt beim Wormſer
Unkel
immer durch’s Tunnel im Dunkel.
Wer ſich ſcheniert, ſchlupp in e Kutt,
do hot er deham ah ke Disput;
Drum laden wir groß wie klein,
zur gefl. Benutzung ein,
denn die Sach iſſ nicht ganze ohne
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Fräulein
mit guten Zeugniſſen, der Stenographie und
Schreibmaſchine mächtig, ſucht Stellung als
Kontoristin oder ſonſt ähnliche Tätigkeit.
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ſow. a. Kontorarb., in Stenographie und
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zu veränd. Gefl. Offerten unter H 78 an
die Expedition dieſes Blattes. (*2527ms
aus guter Fa=
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in Stenographie u. Maſchinenſchr. (Anfäng.)
ſucht alsbald Stelle. Gutes Abgangszeugn.
Off. u. J 90 an die Exp.
(*2898
ſucht Heimarbeit für die
Fräuleln Schreibmaſchine. Offerten
unter J 47 an die Expedition. (2876sm
Frl. nimmt noch Kunden im Weißnähen u.
Ausbeſſ. Kranichſteinerſtr. 5½, II. (*2554ms
Haushälterin,
in allen Zweigen des Haushaltes erfahren,
auf prima Referenzen geſtützt, ſucht baldigſt
Stellung. Am liebſten zu einzelnem Herrn
oder mutterloſen Haushalt.
Offerten unter J 74 an die Expedition
dieſes Blattes.
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2754ks) Braves Mädchen, weiches gut
bürgerl. kochen kann u. alle Hausarb. verſt.,
ſucht Stelle b. 15. Febr. od. 1. März. Näh.
Eliſabethenſtraße 35, Hinterhaus, 1. Stock.
B2840) Mädchen ſ. Beſchäftig. für nachm.
Näh. Ludwigshöhſtraße 36.
2a
V., Ende 20 Jahre, ſucht,
Liml., Kath. 11 s, geſtützt auf gute
Zeugn., Stellung als Haushälterin bei
alleinſt., ält. Herrn oder in mutterl.
Haus=
halt. Offerten unter 40 befördert die
Expedition dieſes Blattes.
(*2735fs
Gebildetes alteres
Fräulein=
ſucht wegen Todesfall anderweite Stellung
in frauenloſem Haushalt. Gefl. Offerten.
unt. J 21 a. d. Expedition d. Bl. (2759dfs
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Mehrere br. Landmädchen ſofort u. ſpäter
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in Haus, Küche, auch
Gebildete Dame, Schneidern perfekt,
ſucht paſſende Stelle zur Führung d. Haush.
oder auch als Stütze in gutem Hauſe. Off.
unter J 97 an die Expedition. (*2889sc
*2968) Ein Mädchen, tücht. in Küche und
Hausarbeit, ſucht ſof. Stelle in Wirtſchaft.
Eine Haushälterin die gut tocht, in Haus=
und Handarb. bew., auch engl. u. franzöſ.
ſpricht, ſucht z. 1. April evtl. früher Stelle zu
einz. Herrn od. Familie, wo noch Hilfe vorh
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Sandbergſtraße 40, Hinterhaus.
50
ſeither als Stütze,
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frauenloſen Haushalt oder auch zu einzeln.
Herrn. Jöckel, Eliſabethenſtraße 32. (*3001
Suche für meine Schweſter
28 J. alt, angenehme Stelle in nur gutem
Hauſe. Näher. Mauerſtraße 8, II. (*3003so.
*2990) Stellen ſuchen mehrere
ſelb=
ſtändige Alleinmädchen, Haushälterin zu
einz. Herrn, Herrſchaftsköchin. f. 15. Febr.
Bur. Frav Dingeldein, Schützenſtr. 10½. Tel. 581.
*2922 Nehme Laufdienſt vormittags von
7—9 Uhr und nachmittags Spülen
Wein=
bergſtraße 45, part.
Junge Frau
erfekte Köchin, ſucht Aushilfe tagsüber
der ſtundenweiſe, 20jähr. Mädchen ſucht
ür vormittags bis nach dem Spülen Stelle.
2905) Franks Stellenbureau, Karlſtr. 31.
Mädchen in
Stellen ſuchen:
Geſchäfts=
haus 15=jähriges, kräftiges Mädchen und
Alleinmädchen, das kochen kann. Näheres
(*2933
Frau Frank, Schulſtraße 9.
2950) Frau sucht Laufdienst
Lichtenbergstrasse 28, 2. St. rechts.
*2927) Mädchen mit Empfehlungen aus
erſten Häuſern ſucht Aushilfe Tag 1 Mk.
Karlſtraße 46, Hth. Manſarde.
welche im Haushalt ſelbſtändig iſt, ſucht
Stellung für ſof. bei kinderl. Ehepaar oder
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werden. Off. u. J 42 a. d. Exp. (*2739so *2839) Stellen ſuchen Mädchen in Haus=
halt und Kindermädchen, ſowie ältere in
Wirtſchaft und Privat.
Stellenbureau Nöſinger, Magdalenenſtr. 21. 2844), Junge Frau ſucht Laufdienſt
Liebfrauenſtraße 46, Stb. part. *2910) Eine junge unabhäng. reinliche
Lauffr. ſucht Laufſtelle für Vor= od. Nachm.
Näh. Fuhrmannſtraße 12, 2. St. Götz. 2920, Mädchen ſucht Laufſtelle d. ganz.
Tag Heinheimerſtr. 42, 2. Stock. *2894) Junges Mädchen ſucht tagsüber
Stellung Hofſtallſtraße 8, 1. Stock, links. *2886) Junge Frau ſucht Laufdienſt
vormittags von 8 bis 10 Uhr
Gardiſtenſtraße 20, 2. Stock. 2860) Saubere Frau ſucht Laufdienſt
für morgens 1—2 Stunden, auch für
mittags Karlſtr. 58, Hinterh., part. rechts. ſucht. zwei halbe Tage Putzen
Frau in der Woche
(*2862so)
Gutenbergſtraße 31. 2865zoi) Hausmädchen und Mädchen,
welche kochen können und gute Zeugniſſe
beſitzen, ſuchen Stellen zum 1. März
Frau Nebling, Ludwigſtr. 8. *2855sin) Beſſeres Mädchen wünſch.
nachmittags Stellung zu Kindern. Offert
unter J. 78 an die Expedition ds. Bl. Junger Mann
vertraut mit der einfachen und doppelten
amerikaniſchen Buchführung, wünſcht ſich
per 1. April a. c. zu verändern.
Gefl. Offerten unter J 58 an die Exped.
(*2784fs
dieſes Blattes erbeten. 2981) Junger Mann, gedienter Artilleriſt,
mit guten Zeugniſſen, zurzeit als Herrſchafts=
diener und Kutſcher tätig, ſucht Stellung
1
erion
Seionor
ais Barealener, Kusster, Vortier
B
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od. Sonstigen Verlrauensposten.
Offerten unter K 446 an die Annoncen=
Expedition von Chr. Kullmann,
Wilhelminenstrasse 9. Tunger Mann übernimmt Garten=
arbeit, Graben, Roden u. dergleichen.
Steinbrecher, Heidelbergerſtr. 45, II.
(*2986
Poſtkarte genügt. 284) Konſirmand ſucht auf Oſtern
dauernde Beſchäftigung (keine Lehrſtelle.
Off. unter J 70 an die Expedition d. Bl. 2654ds) Für einen Jungen aus guter
Familie, der die Mittelſchule beſuchte, wird
zu Oſtern in einem kaufmänniſchen Ge=
chäft eine Lehrſtelle geſucht. Offerten
unter J 19 an die Expedition ds. Blattes. 2454ids) Braver Junge ſucht Lehrſtelle
als Monteur, Elektrotechniker, Maler,
Gärtner, Mechaniker, Schloſſer oder dergl.
Offerten unt. H 57 a. d. Expedition. Lehrstelle
für einen ordentl. 16jährig. Jungen, der die
Mittelſchule u. einen einjährig. Handels=
Lehrkurs beſucht hat, frei von der Fortbild.=
Schule iſt, in einem hieſigen Bureau oder
Ladengeſchäft per 1. April geſucht. Gefl.
Offert. unt. K 15 an die Exped. erb. (*2956 Z
Für Parfümeriegeſchäft
tüchtige Verkäuferin
geſucht.
Offerten unter J 65.
(*2806fso Für Büro
geſucht für ſofort oder ſpäter Stenotypistin
(Anfängerin) mit guter Handſchrift, welche
flott ſtenographieren und Schreibmaſchine
bedienen kann. Schriftl. Offerten mit An=
gabe der bisherigen Tätigkeit und Gehalts=
anſprüchen unter K8 an die Exp. (*2942sid
Heinrichſtraße 76. 1. Stock.
Tüchtige, branchekundige
Verkäuferin
gegen hohen Gehalt ſucht (*2972so
Arthur Sittig
Poſamenten und Kurzwaren
Luiſenplatz 4.
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Tuchnige Schneiderm
perfekt im Abſtecken, für meine Aenderſtube
zum alsbaldigen Eintritt geſucht. (2855fso
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für leichte Handarbeit geſucht
Liebigſtraße 25, Hinterbau=
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Perfekte Büglerin Mädchen für
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leichte Arbeit geſucht.
Färberei Mack, Schulſtr. 13.
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können einen konkurrenz=
Mädchen loſen Maſſenartikel f.
Haus=
halt übernehmen. Zu erfragen
Mathilden=
platz 5, Hth. 2. Stock, von 2—5 Uhr. (*2976
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Fräulein (2sans
mit höh. Schulbildung als Stütze geſucht.
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Köchinnen, Hausmädchen, Stütze,
Sllcht Jungfer, Alleinmädchen, in
Pri=
vat= und Geſchäftshäuſern. Bureau Frau
Dingeldein, Schützenſtr. 10½, Tel. 531. (*3000
Suche
ein anſtändiges, zuverläſſig., beſſeres evang.
Mädchen als Stütze, zwiſchen 30 und
40 Jahren, welches in der Küche, Nähen
und beſſeren Hausarbeit erfahren iſt, mit
guten Empfehlungen. Mädchen vorhanden.
Offerten unter K 20 an die Exp. (*2993sis
*2470) Suche bis 1. März ord., ſaub.,
am liebſten alleinſtehende ältere Frau
(Familienanſchluß) zur Führung des
Haus=
halts, da Frau krank. (Arb.=Familie.)
Näheres in der Expedition ds. Bl.
2932) Stelle ünden: Nach Frankfurt
tüchtige Köchin (Lohn 35 M.), ein erſtes und
zweites Hausmädchen, Hausmädch., die gut
nähen u. bügeln k., für hier, Alleinmädch. nach
Mainz, Heppenheim und Darmſtadt
Frau Frank, Schulſtraße 9.
für, die Zeit von
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Tücht. Lauft au 11—1 Uhr geſucht.
Schloßgartenſtraße 5, 1. St.
(*2949
*2846soh) Braves, ſauberes Mädchen in
kleinen Haushalt geſucht
Soderſtraße 75, parterre.
28663ms) Gewandtes, zuverläſiges
Zimmermädchen
welches ſchon in größerem Haus tätig war,
zum 1. März bei hohem Lohn für dauernde
Stellung geſucht. Bewerberinnen m. guten
Zeugniſſen wollen ſich melden Kurhaus
Schlossberg, Alsbach (Bergſtr.). Reiſe
wird vergütet.
Feines Geſchaft
ſucht junges Mädchen zum Erlernen des
Verkaufs und der Kontorarbeiten,
Vor=
kenntniſſe nicht erforderlich. Eintritt ſofort.
Schriftl. Geſuche mit Angabe von Alter u.
Wohnung unter J 37 an die Exp. (2788a
Lehrmädchen
aus anſtändiger Familie gegen ſofortige
(2226a
Vergütung geſucht
A. Anton
Spezial=Geſchäft für Haus= und Küchen=
Einrichtungen, Glas und Porzellan
Darmſtadt, Eliſabethenſtraße 1.
24799a) Modes=Lehrmädchen geſucht
Lina Adler, Mauerſtraße 20.
Ein Lehrmädchen
aus achtbarer Familie gegen Vergütung per
1. März geſucht. Zu erfragen im (2952a
Schuhwarenhaus Holzſtraße11.
Aelt. Dame ſucht beſſeres Mädchen
für Küche und häusliche Arbeit, auch
Zeitung vorleſen. Hoher Lohn. Näheres
in der Expedition ds. Bl.
*2738fso
Anſtändiges, ſauberes, geſundes
Mädchenn
aus beſſerer Familie tagsüber zu
2 Kindern geſucht gegen guten
Gehalt und Koſt
(2803fs
Seidenhaus Eduard Volz.
*2795fso) Geſucht per ſofort ein Mädchen
von 14—16 Jahren, welches zu Hauſe ſchlafen
kann. Näheres in der Expedition.
Gesucht
zum 15. Februar ein nur ſauberes, williges
Mädchen, das zu Hauſe ſchlafen kann.
Näheres Exped.
(*2802fso
Gediegenes, anſtändiges
Mädchen
das nähen, bügeln und ſervieren kann und
das Hausarbeit verſteht, baldigſt geſucht.
Offert. m. Zeugnis u. Bild (2760dsm
Fr. Landgerichtsrat Dr. Friedländer
Limburg a. L.
2960) Solides braves Mädchen, das
etwas kochen kann, für kleinen Haushalt
per 15. Februar oder ſpäter geſucht
Grafenſtraße 18, Frau Weſp.
von 8½, bis
Junge, saub. Lauffrau 10½ Uhrſof.
geſucht Kiesſtraße 80½
zs 1. St. (*2952
*286sol). Geſucht: Köchinnen,
Haus=
mädchen, Mädchen zu einer Dame, ſowie zu
zwei Leuten Frau Neßling, Ludwigſtr. 8.
*2856) Ein reinliches Laufmädchen für
3 Stunden tagsüber ſofort geſucht
Dieburgerſtraße 20, parterre.
Lauffrau oder Mädchen
für mehrere Stunden des Tages geſucht.
Näheres Soderſtraße 114, parterre.
(*2867
Anwaltsgehilfe,
der ſelbſtändig arbeitet, mit hieſigen
Verhältniſſen vertraut, zuverläſſig und
gewandt im Verkehr mit dem
Publi=
kum iſt, wird per 1. April evtl. früher
geſucht. Ausführliche Offerten mit
Gehaltsanſprüchen unter K 7 an die
Expedition des Blattes erb. (2977so
Gule Laistenz
Erſte Firma ſucht für hieſigen Platz einen
redegewandten, vertrauenswürdigen Mann
für ihren gut eingeführten, leicht
verkäuf=
lichen Artikel für dauernde Anſtellung; außer
dem Verkauf hat der Betreffende auch bei
den Kunden zu kaſſieren. Bewerber mit
guten Empfehlungen, welche kleine Kaution
ſtellen können, belieben Offerten mit
An=
gaben der bisherigen Tätigkeit zu richten
unter K 10 an die Exped. d. Bl. 2973soi
Mineralbrunnen
ſucht für hieſigen Platz
tüchtigen ſolventen
Vertreter
für ſein erſtklaſſiges
Tafel=
waſſer auf feſte Rechnung.
Gute Reklame, günſtige
Bedingungen.
Offerten unter J 72 an die
Expedition d. Bl.
(2848fso
Junger Anwaltsgehilfe
geſucht auf 1. März. Schriftliche Anerbieten
an Rechtsanwälte Geh. Juſtizrat Schmeel I.
und Schmeel II.
(*2692ds
Alte, gut eingeführte, deutſche
Feuerverſicherungs=
Geſellſchaft
ſucht rührigen
Vertreter
gegen hohe Proviſion. Beigenügender.
Leiſtung Fixum. Herren, die in
in=
duſtriellen u. kommerziellen Kreiſen
gut eingeführt ſind, werden bevorzugt.
Off. u. W. 1309 an die
Annoncen=
expedit. Haasenstein & Vogler.
Frankfurt a. M.
(2914fl
Nummer 30₰
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910
Seite 15.
*2917) Feuerverſicherung verbunden mit
Hypotheken=Kapital ſucht
luchigen Vertreier
für hier und auswärts. Hohe Proviſion
zugeſichert. Offerten unter K 4 an die
Expedition dieſes Blattes.
2394soi) Für erſtklaſſige Lebens=,
Haft=
pflicht=, Unfall= und Glasverſicherung
tüchtige Acqustteure
im Haupt= oder Nebenberuf geſucht. Off.
u. J 95 an die Exp.
cht verlanz:
Tſer Stellung Sucht
die
„Deutſche Vakanzenpoſt‟
Eßlingen 143.
(144M
Für unſere Lebens= u.
Erlebens=
branchen ſuchen wir einen
repräſen=
tablen Herrn mit beſonderer Energie
und fachmänniſchen Fähigkeiten als
General=Agent
der den ſelbſtändigen,
organiſatori=
ſchen und acquiſitoriſchen Ausbau
des hieſigen Platzgeſchäftes, ſowie
Umgebung mit Umſicht und
Aus=
dauer zu fördern vermag und hierfür
die Verantwortung übernimmt.
Nichtfachmann wird gerne
ein=
gearbeitet.
Der Poſten iſt ſehr gut bezahlt,
ſelbſtändig und als Vorſtufe zu
einer größeren General=Agentur
(2785f
gedacht.
Gefl. Off. bel. man unt. Chiffre
U 1221 an Haaſenſtein & Vogler,
Frankfurt a. M., zu richten.
4
(*2838
Redegewandter Herr
kann 8—10 Mk. täglich verdienen. Off.
an „Deutsche Fleischer Z.ilung‟ Berlin W. 8.
Gute
1100
ofu
lohnende Verfrelungen abzuseb.
*2935)
Näh. Liebfrauenſtr. 100, 1. St.
Cennaber
Kaufmann, Südd., ſprachen= u. reiſegewandt,
28 J. a., verh., ſucht ſich an Engros= oder
Fabrikgeſchäft mit Kapital tätig zu beteil. od.
Vertrauensstellung
gegen Kaution.
Offerten sub K. P. V. 1137 an
Rudolf Mosse, Cöln.
(2908M
monatl. verdient jedermann
250 Markauch as Nebenverdienſt
garant. per Stunde 2 Mk. Näheres gratis
und franko Glaser, Pforzheim,
Gym=
naſiumſtraße 130.
(*2887
für erſte Herren=
Schuhmacher Arbeit auf Logis
geſucht. Ludwig Russ.
(*2923
V
Weissvindergehilte.
Zum Ausmeſſen u. Berechnen von Arbeiten
wird ein tüchtiger Gehilfe geſucht. Selbſt:
geſchr. Off. u. J 93 an die Exp. (*2882fso
einen jüngeren
Buche per ſofort Schneidergehilfen
und angehende Arbeiterin
(*2970
Fuchs, Damenſchneider, Kiesſtr. 5.
2888) Wir ſuchen einen geprüften, ledigen
Heizer
gelernter Schloſſer, zur Bedienung von Hoch=
und Niederdruckdampfkeſſel und Maſchinen
anlagen. Offerien mit Zeugnisabſchriften
und Gehaltsanſprüchen bei freier Station
an Heilstätte Buppertehain, Taunus, erbeten.
Lavalide od. leichte Kranke un
finden lohnend. Erwerb durch Hauſieren unſ.
Waren bei kl. Anzahl. Gefl. Offert. unt.
F. O. H. 34) an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M.
Ausläufer
16—18 Jahre, zuverläſſig, mit gut. Zeugn.
und von ordentlicher Familie per ſofort
geſucht. Näh. in der Expedition. (2806fs
Gesucht ein junger Bursche
als Aushilfe zum Milchjahren.
(*2842
Zu erfragen in der Expedition d. Bl.
Tapezier=Lehrling
(2815a
zu Oſtern geſucht
Theodor Schardt, Tapeziermſtr., Hochſtr. 13.
Lehrling
mit guter Schulbildung, aus guter Familie,
(2011a
ſucht bei ſofortiger Vergütung.
M. W. Praſſel, Grafenſtr. 25.
Lehrling
mit guter Schulbildung per Oſtern gegen
(2399a
ſofortige Vergütung geſucht
Gebr. Katzenstein,
Kaffee=Import.
Waldſtraße 22.
*2500) Lehrling.
mso)
Hieſiges Kolonialwaren=Engrosgeſchäft
ſucht per Oſtern einen Lehrling mit guter
Schulbildung aus achtbarer Familie.
Selbſt=
geſchriebene Offert. erb. unt. H 70 an d. Exv.
K83583 888 88388888 88 8 888 88 5 8 8 5 88586
KUSTEEk
bemerkbaren Fehlern D
Gelegenheits
Posten
mit kleinen kaum
Orientalische
Stickereien
die ich vorübergehend
in Commission hier
habe zu
ausserordent-
lich billigen Preisen.
Ensl. Muster-Resten
G
C.
C8
66
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Wochen= oder Monatsſalär. Intelligenter Arbeiter oder Handwerker
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64
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Landwehrſtraße 10.
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ziermeiſter, Beſſungerſtraße 41.
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Buchbinderlehrling ſucht
2949a)
Th. Zauſch, Louiſenſtr. 30.
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Rheinweine, ff. Marken
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beer,Johannisbeer etc.
„Frada‟-Getränke
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Die Getränke sind erstklassig,
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nunnnman Mi e RäiAmn eis e i ſ e m m i me
Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Nummer 36.
a nanau n u mun n n mn an u n a n un
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Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Nummer 30.
Zu haben in den einschlägigen durch
Plakate kenntlich gemachten Geschäften.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Zuviel des Guten. — Aus dem geſelligen Leben.
Franzöſiſche Gäſte. — Unſere Künſtler und ihre
fran=
zöſiſchen Kollegen. — Altfranzöſiſche Muſik und deutſche
Gemütlichkeit. — Gute Worte. — Der Zwiſt in der
Se=
geſſion. — Das kommt davon! — Kunſt braucht Gunſt.
Die Cadiner Ausſtellung. — Erfreuliche Ergebniſſe.
— „Der Philoſoph von Sausſouci.” —
„Ach ichbin ſo müde, ach ich bin ſo matt-‟
einer der franzöſiſchen Künſtler ſagte es elegiſchen
Tones, als er in der zu einer urgemütlichen
Spree=
waldſchänke umgewandelten Klauſe des Vereins
Ber=
liner Künſtler aufgefordert wurde, noch einen und dann
noch einen Abſchiedsſchoppen zu genehmigen. Den
ſeuf=
zenden Ausruf jenes Pariſer Gaſtes werden viele
ver=
ſtehen, die ſich jetzt mitten im Faſchingstrubel befinden
und für die oft die Nacht zum Tage wird, denn mit dem
frühen Auseinandergehen — falls ſich das „früh” nicht
auf die morgendliche Dämmerung bezieht — kann man
ſich hier nicht befreunden. In Berlin wird viel
gear=
beitet, aber auch viel gebummelt, darin hat’s unſere
Stadt ſchnell zu einer großen Meiſterſchaft gebracht,
was bald willig, bald neidvoll von den Fremden
aner=
kannt wird. Mit der ausgeprägten Vergnügungsſucht
verbindet ſich übrigens eine herzliche Gaſtfreundſchaft;
iſt jemand erſt ein bischen „warm” geworden auf
ge=
ſelligem Boden, ſo braucht er nicht zu befürchten, ſeine
Winterabende einſam verbringen zu müſſen, er wird
wahrſcheinlich bald empfinden, daß auch bei den
Ein=
ladungen weniger mehr wäre. Na, und wenn nun erſt
jemand Franzoſe iſt und noch dazu Künſtler, und bloß
auf kurze Zeit in Berlin zum Beſuch weilt, ſo mag
dieſer verehrliche Zeitgenoſſe ſchon gleich von
vorn=
herein einen tüchtigen Magenarzt befragen, um ſich
allerhand Vorbeugungsmittelchen verſchreiben zu laſſen,
denn ſeiner Aufnahmefähigkeit wird verflixt viel
zu=
gemutet, gerad an materiellen Genüſſen, zu denen ſich
gelegentlich auch ideelle geſellen.
In anſprechender Weiſe wußten dies unſere
Künſtler zu vereinen, die ihren anläßlich der
Fran=
zöſiſchen Kunſt=Ausſtellung hier weilenden Kollegen erſt
einen muſikaliſchen Genuß bereiteten, indem ſie ihnen
in dem ſo herrlich mit Erzeugniſſen franzöſiſcher Kunſt
und Kunſtgewerbes geſchmückten erſten Saales des
Heims unſerer Akademie erleſene Proben
altfranzöſi=
ſcher Muſik darboten. Freilich, die Kompoſitionen eines
Lully, Rameau, Rouſſeau zu verſtehen und zu
genie=
ßen, jene etwas ſentimentalen, etwas ſchalkhaften, im
ganzen verſchwommenen und eintönigen Klänge, dazu
gehört Stimmung, und wie konnte dieſelbe beſſer
her=
vorgerufen werden als in der Nähe der Gemälde
Wat=
teaus, Lancrets, Chagrins, die uns in manch’
farben=
prächtigen Szenen die vornehme Pariſer Geſellſchaft des
zancien régime” bei Spiel und Tanz veranſchaulichen.
Unſere deutſchen Muſiker entledigten ſich übrigens
vor=
trefflich der ſchwierigen Aufgabe, an ihrer Spitze Frau
Suſanne Deſſoir, die mit weichem, ſympathiſchem
Organ in ausdrucksvollſter Weiſe einige altfranzöſiſche
Lieder vortrug und reichſten Beifall erntete.
An dieſe in glücklicher Idee gewählten und nicht
minder glücklich ausgeführten muſikaliſchen
Darbiet=
ungen, in denen man den Franzoſen franzöſiſch
gekom=
men, ſchloß ſich ein echt deutſcher, herzlicher
Emp=
fangsabend im Verein Berliner
Künſt=
ler, wobei es zu manch’ freundſchaftlicher Annäherung
und Ausſprache kam. Mit Abſicht wähle ich nicht das
gern angewandte Wort von der „Verbrüderung der
Angehörigen zweier Nationen” geraten ſich doch die
beſten Duzfreunde am leichteſten und rückſichtsloſeſten
in die Haare und iſt mit der Verbrüderung häufig
Kneipenluft und Bacchusſtimmung eng verknüpft. An
dieſem Abend ging’s liebenswürdig=kameradſchaftlich
zu, gleiche Intereſſen zeitigten ſchnell ein
freundſchaft=
liches Verſtändnis, die warme, gemütvolle Aufnahme
war von ſtarkem Eindruck. Sehr richtig betonte
Pro=
feſſor Schulte im Hofe, der umſichtige Vorſitzende
des Vereins, in ſeiner Begrüßungsrede, daß die Kunſt
die hier verſammelten Söhne zweier an Genie und
Temperament recht verſchiedenen Völker binde und auf
dieſe vereinende Kunſt und die derſelben entſpringende
Freundſchaft zwiſchen franzöſiſchen und deutſchen
Künſt=
lern leerte er ſein Glas. Und gern folgten die
Fran=
zoſen dem Beiſpiek und ſtimmten frendig in das Hoch
ein, das ihs Sprecher, Jules Comte, auf den
Kaiſer ausbrachte.
Wenn die Kunſt zur Vereinigung der Künſtler
ver=
ſchiedener Nationen beiträgt, ſo übt ſie leider dieſe
Wirkung im eigenen Hauſe nicht immer aus, im
Gegenteil, ſie entzweit oft häufig jene, die eng
zuſam=
menhalten müßten, um durch Einigkeit Kraft zu
ge=
winnen. Aber leider trifft man ja nirgends auf ſoviel
Kliquenweſen und Koterien wie bei unſeren ausübenden
Künſtlern, auf die wahrlich das bekannte Wort paßt,
daß, wenn fünf Deutſche auf einem verödeten
Südſee=
eiland zuſammentreffen, ſie zunächſt vier Vereine
grün=
den. Recht plötzlich, wenn auch für Eingeweihte kaum
überraſchend, iſt ein ſcharfer Zwiſt in unſerer
Sezeſ=
ſion ausgebrochen, ein ſo ſchwerer Konflikt, daß man
ſchon vom langſamen, allerdings nicht geruhſamen
Sterben der Sezeſſion ſpricht, und daß jedenfalls auch
alle Verſöhnungsverſuche umſonſt ſein dürften. Da bei
der jüngſt ſtattgefundenen Vorſtandswahl die Jungen
die Alten überrumpelten, indem ſie ihre
Vertrauens=
männer wählten, die ſich ſchon bisher in energiſchym
Gegenſatz zu dem alten Vorſtand befunden, erklärten
die Alten, nicht mehr mitſpielen zu wollen und
ver=
ließen unter Proteſt Vorſtand und Lokal. Zu dieſen
Alten aber gehören die Säulen der Sezeſſion:
Lieber=
mann, Klimſch, Slevogt, Gaul, Corinth, Balluſcher,
Kruſe uſw., vor allem der geſchäftliche Matador der
Sezeſſion, der Kunſthändler Bruno Caſſirer, der es ſehr
betriebſam verſtanden, die Sezeſſion oder jedenfalls
be=
ſtimmte Mitglieder derſelben geſchäftlich zu vertreten.
Gegen ihn richten ſich denn auch in erſter Linie die
An=
griffe der Jungen, die in ihrer Rechtfertigung von
Ty=
rannei, Willkür, Vergewaltigung ſprechen. Gut
ge=
brüllt, Löwe, man ſagt, daß die hungrigen Löwen am
lauteſten brüllen, und man kann ſich nicht des Gefühls
erwehren, daß auch hier recht erheblich die Magenfrage
mitſpricht. Wie heißt’s doch in dem ſchönen Liede:
„Laßt mich auch heran, ſpricht der Anerhahn”. Die
ehe=
maligen Sezeſſioniſten ſind wahrſcheinlich ſehr froh, daß
ſie freiwillig=unfreiwillig verabſchiedet worden, ging’s
doch gar nicht mehr ſo recht nach Wunſch in der
Sezeſ=
ſion, und alles Klappern — worauf ſich jene Herren
ſtets ausgezeichnet verſtanden — half nichts mehr, die
„Kunſtbude” am Kurfürſtendamm wurde mehr des Ulks
wegen beſucht, als aus ehrlicher Teilnahme an der
allein=
ſeligmachenden neueſten Kunſt mit ihren tollen
Ausge=
burten. Na, und da ſtoppte allmählich mehr und mehr das
Geſchäft, und dann hört ſelbſt bei den Sezeſſioniſten
die Gemütlichkeit auf, denn noch immer reimt ſich auf
Kunſt Gunſt und das liebliche „umſunſt”, und man kann
wohl vieles umſonſt malen, wie es in der Sezeſſion
meiſt gang und gäbe geweſen, aber ’mal möchte man
doch bar Geld ſehen, das erheitert das Gemüt und iſt
auch ſonſt nicht unangenehm, der Zettel mit dem „
Ver=
kauft” an den Bildern iſt die beſte Empfehlung und
vielen lieber als die wohlwollendſte Kritik.
Beides, das „Verkauft” und eine gute Kritik,
ver=
bindet ſich in der bei A. Wertheim veranſtalteten
Ansſtellung von Erzeugniſſen der
König=
lichen Majolika=Werkſtätte Cadinen, die
der kaiſerliche Gutsherr mit ſeiner Gemahlin kürzlich
eröffnet und um die ſich Geheimrat v. Etzdorff, der
geraume Zeit Landrat in Cadinen geweſen, beſondere
Verdienſte erworben. Aus ganz beſcheidenen und
ſchüch=
ternen Anfängen hat ſich im Lauſe weniger Jahre eine
blühende kunſtgewerbliche Induſtrie entwickelt, die den
verdienten Abſatz findet und ſich wirklich ſehen laſſen
kann. Natürlich muß hierbei die rege Förderung in
Betracht gezogen werden, die der Kaiſer von Anfang
an dem Ganzen gewidmet, er intereſſierte unſere
nam=
hafteſten Künſtler für Material und Technik, gab
ver=
ſönlich wichtige Anregungen und ließ es auch „in
Bari=
bus” an nichts fehlen. Aber daß man eine Fülle ſo
hervorragender Arbeiten ſieht, iſt doch ſehr erfreulich
und dürfte anſpornend wirken, das vielfach verloren
gegangene Intereſſe an künſtleriſcher Keramik neu
be=
lebend. Seine im Großen ſo bewährte Meiſterſchaft
zeigt auch auf dieſem Gebiet Ludwig Manzel, der
einige ſehr charatteriſtiſch erfaßte und außerordentlich
lebenswahre Büſten, wie Plaketten des Kaiſers,
ge=
ſchaffen, die unter den bildneriſchen Darſtellungen bes
Herrſchers als die beſten gelten können; von reizvoller
Anmut im Entwurf und der Geſtaltung ſind desſelben
Künſtlers zierliche Terrakotten weiblicher Figuren, die
an die ſchönſten Tanagrawerkchen gemahnen, von
vor=
nehmer Gediegenheit die Vaſen und Blumengefäße mit
ihren mittelalterlichen Ornamenten in farbiger
Gla=
ſur. Originelles leiſteten hierin auch A. Vogel mit
Anlehnung an antike Vorbilder, ferner Weſtphal
und Hidding. Verſchiedenes, ſo Teller, Vaſen,
Reliefs, Büſten, wurden direkt alten Vorbildern
nach=
geformt in ebenſo treuer wie geſchickter Herſtellung.
Zur vollen Entfaltung gelangt Paul Heidels
gra=
ziöſe Kunſt in der Bemalung von Flieſen, Vaſen,
Blumenkäſten uſw.; dieſe Putten und Amoretten in
tändelnden Spielen ſind von frohſinnigſter Drollerie,
ein Stückchen echter Lebensfreude und rechter Poeſie,
glänzend iſt die techniſche Ausführung, deren Mucken
der Künſtler ſiegreich zu überwinden wußte. Nicht nur
künſtleriſch, auch geſchäftlich iſt dieſe Ausſtellung von
Bedeutung, denn es kann kaum der Nachfrage genügt
werden, ſo eifrig wird „Cadinen” verlangt. Dem
Kaiſer muß es viel Freude bereiten, dieſe ſeine
Be=
ſtrebungen derart anerkannt zu ſehen, er knüpft mitt
Glück und Geſchick da wieder an, wo ſein großer
Ahn=
herr, der zweite Friedrich, der die Könialiche Porzellan=
Manufaktur ins Leben gerufen, aufgehört.
Den alten Fritz ſtellte F. Holm, hinter welchem
Pſeudonym ſich Frau Gräfin zu Leiningen=
Neudenau verbirgt, in den Mittelpunkt ihres
Zeit=
bildes: „Der Philoſoph von Sansſouci”, das
bei der Erſtaufführung im Neuen Theater eine
ſehr beifällige Aufnahme fand. In gefälliger Art iſt
Wahrheit und Dichtung vermiſcht, die handelnden
Per=
ſonen, neben dem großen Friedrich die Marquiſe von
Pompadour und Voltaire, ſind ſehr geſchickt gezeichnet,
ohne Liebedienerei hier und Uebertreibung da, und ein
politiſches Intrigenſpiel ſorgt für die erforderliche
Spannung. Man iſt ſonſt mißtrauiſch gegen dramati= Hiſtorie, aber man nimmt ſie gern entgegen,
wenn ſie ſo freundlich und anſprechend, wie hier,
ge=
boten wird. Die Aufführung war recht gut. die
Inſze=
nierung, namentlich der beiden Sansſouei=Akte,
tadel=
los; die Dichterin durfte mit der warmen Zuſtimmung
ſehr zufrieden ſein und konnte mehrmals vor dier
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ſind zu haben im Verkehrsbureau und an
der Kaſſe.
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Seite 25.
Großherzogliches Hoftheater.
Samstag, den 5. Februar 1910.
Außer Abonnement.
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Poſſe mit Geſang in 3 Aufzügen
von H. Wilken und O. Juſtinus.
Muſikal. Leitung: Kapellmeiſter Kittel.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdek.
Perſonen:
Peter Lietzow,
Stadt=
kämmerer und
Ge=
würzkrämer,
Piepenberg, Apotheker,
Rux, Bäckermeiſter,
Eulalia,
deren
Theudelinde, Frauen
Ulrike,
Emil Thülecke, Sekundaner Frl. Grünberg
. . Hr. Weſtermann
Ebert, Ingenieur .
. . Frl. Heumann
Frau Soltmann
Suſanne, ihre Nichte . . Frl. Gothe
Klobig,
Stadt=
muſikant,
Hr. Hoff
Schwefelmann, Pyritzer
Hr. Holler
Schneider,
Hr. de Leeuwe
Nauke, Barbier,
Fritz, Hausknecht, ſim gold. Hr. Schwarze
Roſe, Dienſtmäd., Löwen Frl. Wogatzky
Hr. Schneider
Börner, Studioſus
Jettchen, 1 Schenkmädchen Frl. Faeller
Nettchen,
Paula Beck
in Kyritz
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Ein Kegeljunge.
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Fr. Fleiſchmann
Ein Dienſtmädchen . .
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Hr. Knispel
Hr. Jordan
Frl. Wisthaler
Fr. Scherbarth
Fr. Rudolph
Nach dem 1. u. 2. Aufzuge findet je eine
längere Pauſe ſtatt.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 2.— Mk., Fremdenloge
Mk., Balkonloge 2.— Mk., 1. Rang
Mk., 2. Rang 1.— Mk., Sperrſitz
— Mk., 1. Galerie
1.50 Mk., Parterre
Pfg., 2. Galerie 30 Pfg.
Ende gegen 9½ Uhr.
Anfang 7 Uhr.
Kartenverkauf von 11 bis 1 Uhr und von
6 Uhr an.
Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Sonntag, 6. Febr. Außer Abonnement.
Einmaliges Gaſtſpiel der K. u. K. Oeſterr.
Kammerſängerin Anna von Mildenburg
vom Hofoperntheater in Wien. „
Lohen=
grin.” Ortrud . Frau von Mildenburg.
Lohengrin . Hr. Jacques Decker vom Hof=
und Nationaltheater in Mannheim, a. G.
Große Preiſe. Anfang 6 Uhr. (Vergleiche
beſondere Anzeige.)
Montag, 7. Febr. Außer Abonnement.
Kindervorſtellung zu ermäßigten Preiſen.
„Aſchenbrödel.” Anfang 5 Uhr. (
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gleiche beſondere Anzeige.)
Dienstag, 8. Febr. 113. Ab.=Vorſt. A 28.
„Die Fledermaus”. Große Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Sonntag, den 6. Februar 1910.
Außer Abonnement.
Auf Allerhöchſten Befehl:
Einmaliges Gaſtſpiel der K. u. K.
Oeſterr. Kammerſängerin Anna von
Mildenburg vom Hofoperntheater in
Wien.
Lohengrin.
Große romantiſche Oper in drei Akten
von Richard Wagner.
Muſikal. Leit.: Hofkapellm. Hofrat de Haan.
Szeniſche Leitung: Oberregiſſeur Valdek.
Perſonen:
Heinrich der Vogler . . . Hr. Stephani
Lohengrin.
Elſa von Brabant . . . Frl. Geyersbach
Herzog Gottfried
Frl. Wogatzkr
Friedrich von Telramund. Hr. Weber
Ortrud, ſeine Gemahlin
Der Heerrufer des Königs Hr. Hönel
. Hr. de Leeuwe
„
. . . . Hr. Kretſchmer
Brabantiſche
. . . . Hr. Schwarze
Grafen
. . . . . Hr. Klotz
,
. . . . Frl. Meyer
Edel=
. . . . . . Frl. Birkholz
Fr. Müller
Frl. Faeller
* Lohengrin Hr. Jacques Decker vom
Hof= und Nationaltheater in Mannheim,
Gaſt.
als
Ortrud . Frau Anna von
Milden=
burg, als Gaſt.
Nach dem 1. und 2. Akte findet je eine
längere Pauſe ſtatt.
Unpäßlich: Hr. Baumeiſter.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 6 Mk., Fremdenloge 6 Mk.,
Balkonloge 5 Mk., 1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang
(1. bis 6. Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe,
2.— Mk., Sperrſitz (1. bis 13. Reihe) 4.— Mk.
(14. bis 20. Reihe) 3.20 Mk., Parterre (1. bis
(5. Reihe) 2.70 Mk., (6. bis 8. Reihe) 2.20 Mk.,
1. Galerie 1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pfg.
Anfang 6 Uhr. — Ende nach 10 Uhr.
Kartenverkauf von 11—1 Uhr und von
5 Uhr an.
Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Montag, 7. Febr. Außer Abonnement.
Kinder=Vorſtellung zu ermäßigten Preiſen.
„Aſchenbrödel” Anfang 5 Uhr. (
Ver=
gleiche beſondere Anzeige.)
Dienstag, 8. Febr. 113. Ab.=Vorſt. A 28.
„Die Fledermaus.” Große Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 9. Febr. 114. Ab.=Vorſt. D 29.
„Das Konzert.” Gr. Pr. Anf. 7 Uhr.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 10. Febr. 115. Ab.=Vorſt.
C 30. Neu einſtudiert „Die Hand
(Mimodrama). Hierauf: „Die
Regi=
mentstochter”. Kl. Pr. Anf. 7 Uhrg
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Carneval 1910
Carneval 1910
„s muß ebbes gebodde wern!
Sonntag Sonntag Montag S. eO
2 Februar Februar Februar nachm. 4 Uhr abends 8 Uhr Rosenmontag
SAUER-GRÜNWALO
GRANO Hefkl OTALF
(917I
Chriſtlicher Verein junger Männer
Darmſtadt=Oſt.
Riegerplatz 3.
Sonntag, nachmittags 5 Uhr:
Jugendab=
teilung: Mitgliedervereinigung. Abends
8½ Uhr: Monatliche
Mitgliederverſamm=
lung mit Aufnahme.
Soldatenheim: von nachmittags 2 Uhr
ab geöffnet.
Montag, abends 8½ Uhr: Uebung des
Poſaunenchors.
Dienstag (Faſtnacht), abends 8 Uhr:
Fa=
milienabend.
Mittwoch, abends 8¼ Uhr: Bibelſtunde für
Frauen.
Abends 8½ Uhr: Bibliſche
Beſprechung der älteren Abteilung.
(Apoſtelgeſchichte.)
Donnerstag, abends 8½ Uhr: Freie
Ver=
einigung. — 8¾ Uhr: Bibelſtunde der
Jugendabteilung.
Freitag, abds. 8½ Uhr: Männerchor.
Samstag, abends 9 Uhr:
Gebetsver=
einigung.
Chriſtl. Verein junger Männer
„Nathanael”
Mühlſtraße 24.
Sonntag, abends 8½ Uhr: Vortrag von
Herrn Krauten: Bauten in Paris.
Montag, abends 8½ Uhr: Freie
Ver=
einigung.
Dienstag, abends 8½ Uhr: Monatliche
Mitgliederverſammlung und
Kappen=
abend.
Mittwoch, abends 8½ Uhr: Freie
Ver=
einigung.
Donnerstag, abends 8½ Uhr: Bibelſtunde
im Vereinshaus.
Freitag, abds. 8½ Uhr: Freie Vereinigung.
Samstag, abds. 9 Uhr: Gebetsſtunde.
Chriſtliche Gemeinſchaft
„Immanuel”, E. V.
Rheinſtraße 2.
Sonntag, vormittags 9 Uhr:
Bibelbe=
ſprechſtunde.
Nachmittags 3½ Uhr:
Familienfeſt des Blauen Kreuzes.
Dienstag, abends 8½ Uhr: Evangeliſation.
Donnerstag, abends 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Freitag, abends 8½ Uhr: Gebetſtunde.
2 Sperrsitzplätze A.
wegen Trauer für den Reſt der
Spiel=
zeit abzugeben. Näh. Exp. (2801fs
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Wienersſtraße 51, parterre.
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Kl. 2sitz. Auto
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K 3 an die Expedition d. Bl.
in Pallas=
Dunkle Pelzboa verloren wieſen=
Liebig=, Kahlert=, Viktoriaſtraße. Wiederbr.
geg. Belohn. Pallaswieſenſtr. 48, II. (*2936
Hamburg=Amerika=Linte.
Mitgeteilt von dem Vertreter Adolf Rady,
Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Dampfer „Hamburg” von Genua und
Neapel nach New=York, 2. Februar St.
Michaels paſſiert.
Dampfer Albingia” nach Havana und
Mexiko, 2. Februar 8 Uhr morg. 30 Min.
Oueſſant paſſiert.
Dampfer „Kronprinzeſſin Cecilie” von
Mexico und Havana kommend, 2. Febr.
8 Uhr morgens in Havre.
Schiffsbericht.
Mitgeteilt von dem alleinigen Vertreter des
Norddeutſchen Lloyd Anton Fiſcher,
Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
Der Doppelſchrauben=Poſtdampfer „Neckar”
vom Bremer Lloyd am 1. Febr., morg.
7½ Uhr, in New=York.
Der Poſtdampfer „Frankfurt” 29. Januar
in Baltimore.
Der Schnelldampfer „Kaiſer Wilhelm der
Große” iſt am 2. Februar, 5 Uhr
nach=
mittags, in New=York gelandet.
Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Nummer 30.
A
M
4
0
21
M
(
4
Kamharroter
Fastnachtsonntag Karnev. Künstler-Konzert
Anfang 4 Uhr 1I.
Rosenmontag, den 7. Februar und Fastnachtdienstag, den 8. Februar, findet in den festlich
35
5₰
geschmückten Parterre-Lokalitäten, sowie im Saal im 1. Stock
*
EV
L mit Ball
Großer
N
statt. :: Konzert und Ballmusik (ausgeführt von 2 Kapellen vom Leibgarde-Infanterie-Regiment Nr. 115.
Anfang 4 Uhr 11 Min.
es
35
25
In den Parterre-Lokalitäten Soupers à 3 Mark.
(226gs.
Vorausbestellung von Tischen beim Portier erbeten.
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Fastnacht-Dienstag, abends 7 Uhr
CARNEVAL à Ia COLN
in sämtlichen festlich dekorierten Räumen
und die Kapelle des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 61
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(2875so
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Tanz im Gartensaal
Auf den Galerien und in den
Nebenräumen
Lauben, Mischen, chambre separés
Eintritt 50 Pfg.
Turnhalle Woogsplatz.
Sonntag den 6. Februar, abends 8 Uhr 11 Minuten
Karnevalistisches Konzer
im Rahmen einer
Damen- und Herrensitzung
mit Tanz.
Musik: Infanterie-Leibgarde-Regt. Nr. 115
unter persönlicher Leitung des Arn. Obermusikmeisters Hauske.
Neue Lieder: Vorträge
Humor. turnerische Vorführung.
Eintritt 50 Pfg.
Tanz 50 Pfg.
Die Mitglieder der Turngemeinde erhalten
Karten zu ermäss. Preis beim Hausmeister.
Der Karnevals-Ausschuss.
J 2863)
Bayern=Verein Darmſtadt
Protektor Se. Königliche Hohelt Prinz Alfons von Bayern.
Samstag, den 5. Februar, abends 8 Uhr 11
Großer Maskenball
im närrisch dekorierten Saale des Perkeo, Alexanderstrasse.
Aufführung des Zopftanzes im Nationalkostüm.
Hochzet vum Wastelhuber’s Sepp mit ’m Kreuzhofbauern
seiner Annamirl.
Um 12 Uhr 1 kummt der Wurzelsepp vum Nordpol und sei
Fraa, die Wurzellies vum Südpol zurück.
Dös ist Tatsach!
Herren=Masken Mk. 1.—, Damen=Masken Mk. 0 50, Unmaskierte Herren Mk. 1.—
(250isds
eine Dame frei.
Karten=Vorverkauf bei den Herren Karl Braun, Annaſtraße 2, Eckle & Bork,
Saal=
bauſtraße 40 und Friſeur Söllner, Schuchardſtraße 11. Mitglieder=Maskenkarten nur
bei Eckle & Bork.
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für Herren und Damen
in großer Auswahl, von d. einfachſten bis eleg. Neuheiten
Dominos in großer Auswahl
empfiehlt die Verleihanſtalt von
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Rheinſtraße 5. A. Getrost, Rheinſtraße 5.
Gesangverein Sängerkrei
Darmstadt.
Sonntag den 6. Febr. 1910, nachmittags 4 Uhr
in sämtl. Räumen des Städtischen Saalbaues
ausgeführt vom Mozart-Orchester aus Offenhach
und Theater.
Abends 7,61 Uhr: Grosser internationaler
MASKEN-BAEL
B
Saalöffnung 3 Uhr
31
Eintritt pro Person 50 Pf.
Das närrische Komitee.
2902)
ſ6.
(6
Oeä
Hotel-Restaurant
Kölnischer Hof
Bleichstrasse 51.
Vom 1. Februar bis 1. März, täglich von 5 Uhr ab.
Grosses
(*28
3
MünchnerJubel-Fest
verbunden mit
Grossem Konzert
des beliebten
Strand-Damen-Orchesters
Direktion: Otto Jeädicke.
1.
Zum Ausschank gelangt das weltberühmte
Bayrische Hofbräu-
Dominator-Bier
Eintritt frei
Sonntags beginnt das Konzert um 4 Uhr.
(2402a
Obohenogon
(61
Oeeseh
Restauration zur „Stadt Pfungstadt‟, Elisabethenstr. 2.
Fastnacht-Sonntag und Dienstag
von 4 Uhr ab in allen Räumen
karnevalistisches
Konzerru Tanz 4.
— Eintritt frei.
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Mittagstiſch à 70 Pfg. und 1 Mk. Im Abonnement billiger.
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk. und verschiedenes Geflügel, Fische,
Braten, Ragouts und sonst noch reichhaltige Speisekarte.
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Die meisten Speisen werden sofort serviert. Dienstbach.
Grafen=
Grafen=
ſtr. 15 Schleger S ſtr. 18
Theater- und Masken-Garderobe
Verleih= und Verſandhaus.
Größtes Lager am Platze.
Ueber 1200 Kostüme und Dominos für Herren,
Damen und Kinder.
Hiſtoriſche Koſtüme für Feſtzüge und Koſtümfeſte.
Kulissen Fahnen von 50 Pf. an zu verleihen. (1563a
Nummer 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910.
Seite 27.
diesjährige MAsREnbAEz ues Darmstädter Mannergesungver
(in
findet am 12. Februar im Schützenhof statt.
Fremdenkarten im Vorverkauf 1 Mark im Verkehrsbureau, bei Herrn L. Borné, Ernst-Ludwigstrasse 25 und Jul. Hergt, Ludwigstrasse 8.
Maskenkarten für Mitglieder sind bei Herrn Anton Fischer, Frankfurterstrasse 14, gratis zu haben.
(2976sis
Schlachtpich=Verſicherung
für den Landkreis Darmſtadt.
General-Verſammlung.
Sonntag, den 13. Februar 1910, nachmittags 3 Uhr, im
„Kaiſerſaal” zu Darmſtadt, Grafenſtraße.
Tages=Ordnung:
1. Rechenſchaftsbericht des Vorſtandes.
2. Rechnungsablage des Geſchäftsführers.
3. Wahl der Vorſtandsmitglieder und Schiedsrichter=
4. Vortrag des Großh. Kreisveterinärarztes Veterinärrat Dr.
Weins=
heimer über die Verwertung der Häute.
2972sm)
Der Vorſtand.
Oeffentlicher Vortrag.
Welche Stellung nimmt das alte Teſtament
im Kulturkampfe ein!
Redner: Prediger H. Dirkſen (Amerika).
Sonntag Nachmittag 4½ Uhr im Saal Neckarſtraße 22, Hinterhaus.
(2939
Eintritt frei für Jedermann.
Wohltatigkeits=Konzert in der Pauluskirche
Sonntag, 6. Februar, abends 6 Uhr.
veranſtaltet von
Fräulein Anna Rau mit ihren Schülerinnen
der Solo= und Chorgeſangsklaſſen, unter gütiger Mitwirkung von
Herrn Profeſſor F. Baſſermann aus Frankfurt a. M. (Violine)
und des Herrn Organiſten Keil.
Karten zu 50 Pfg., Programme zu 10 Pfg. ſind zu haben in der
Hofmuſikalien=
handlung Thies (L. Schutter), Eliſabethenſtraße, Papierwarenhandlung
Tho=
masius, Wittmannſtraße, und beim Kirchendiener.
(2580ids
Der Reinertrag iſt zur Stiftung eines Kirchenfenſters beſtimmt.
Soeossesse6666900565
Mozart-Verein.
Samstag, den 12. Februar 1910:
₰
Ht
Großes Ballfes
in ſämtlichen Räumen des Saalbaues mit vorausgehendem 6
Promenaden-Konzert
ausgeführt von der Kapelle des Le.bg.=Reg. Nr. 115.
Anfang abends 8½ Uhr.
§ Ueber die Ausgabe von Gaſtkarten erfolgt im Laufe
der nächſten Woche nähere Mitteilung.
Vereins=Auskunftsſtelle: Hof=, Buch= und Kunſthandlung von
Müller & Rühle, Eliſabelhenſtraße 5.
(2903
5.
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Restauration zum Schieferstein, Lichtenbergstrasse 72.
(Neu renoviert.) Feenhafte Dekoration.
Faſtnacht=Sonntag: Großer Schlorum
von nur internationalen Kräften
(Schwerer Krampf)
wozu alle Bekannten und Freunde einlade.
*2966)
Peter Stolz.
(2
2 eee
eee
II
Restu
Tahr zar Oper
Heute Samstag und Fastnacht-Montag
Abend
2.
Gemütliche karuevalistische
Unterhaltung mit Tanz
Fastnacht Dienstag von nachmittags
(
4 Uhr ab
Grosseskarnevalistisches Konzert.
(23905
wozu ich Freunde und Gönner ergebenst einlade.
Alwin Küstermann.
Sl 25 Zee
e ee e e e
Ludwieshöhe
Sonntag, den 6. Februar 1910
der Kapelle des Leibgarde=Regiments.
Leitung: Obermuſikmeiſter Hauske.
Populäre Opern- und Operettenmusik,
Humoresken.
(B2985
Eintritt 25 Pfennig.
Aufang 4 Uhr.
Landwehrstrasse 26,
Konzerthaus Kratsch (gonsessioniertesVariste)
Nur heute Samstag und morgen Sonntag von 4 Uhr an
zum ersten mal hier, das luſtige
Heilbronner Variété-Ensembie „Bernhardi‟
(*2988
Komik, Geſang und auch Soubretts, ach wie nett,
Kommt all ihr Narr’n, auch ihr Heiner, ſo wie beim Kratſch amiſiert ſich keiner.
Eintritt frei, nur für Stern und Kappe iſt ein Nickel zu berappe.
22
Aite Fose
25
Fastnacht-Sonntag, den 6. d. M.:
6s
Karnevaliſtiſches Konzert
Anfang nachmittags 4 Uhr. — Eintritt frei.
*2957)
Es ladet ergebenſt ein
J. Hofmann.
Gasthaus zum Schwanen Eberstadt b. D.
Sonntag, den 6. Februar 1910, von nachmittags 3 Uhr 71 Min. ab
jeficeh
5
Grosses Karhebanstisch. Tanzvergnlugen
verbunden mit grossartigen Ueberraschungen
ausgeführt von einer ganz beſonders ſtarken Abteilung des Leib=Dragoner=
Regiments Nr. 23.
Um 411 Uhr Abholen des Prinzen Karneval vom Zentralbahnhof der
Süd=
deutſchen Strampelbahn. Um 1031 Uhr (Theaterzug) treffen ſämtliche
Harems=
damen vom Bosporus in Begleitung des lateiniſchen Gefandten hier ein.
Ein=
gang derſelben durch die Saaltür. Schluß wanns fertig iſt.
Für Speiſen und Getränke nach Belieben iſt beſtens geſorgt. Jeder
Be=
ſucher erhält nach Schluß ein Geſchenk, ſolange der Vorrat reicht.
Um recht zahrreiches Erſcheinen bittet die Leitung Hugo Stiesi.
2880)
Mainz
Stadthalle-Restaurant
ersten Ranges
Rosenmontag-Festzug
Günstigste Gelegenheit, den Zug aus nächster Nähe zu sehen.
Grosses Fest-Diner
Couvert 3 und 4 Mk.
Während des Diners und abends bei den Bällen finden in den Nebensälen
Künstler-Konzerte
statt. Zu den ..
MASKEI-BALLEIN
mache ich ganz besonders auf die künstlerisch ausgestatteten
Neben-
säle aufmerksam die teilweise in kleine Nischen eingeteilt sind und
die Tische einzeln für den Abend reserviert werden.
Bestellungen von Tischen zum Diner und abends zu den Bällen des
grossen Andranges wegen recht frühzeitig erbeten.
Telefon 63.
Wilhelm Kraus
Restaurateur der Stadthalle und der Aktienbierhalle.
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Norddeutscher Lloyd-Bremen
Schnell- und
Hord- u. Süd-
Amerika
dessen Agenturen in
von Bremen nach
Postdampfer-Verbindungen allen Weltellen
Ost-Asien u.
Australien
Reichspostdampfer-Linien
Nähere Auskunft erteilen Norddeutscher Lloyd in Bremen sowie
Darmstadt: Anton Fischer, Adler-Drogerie,
Frankfurterstrasse 12/14.
(19899a
in Dieburg: Carl Reh.
direkt
wöchestile
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Saltimere-Galveston
Brasilies und La Platz
Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1916.
Nummer 30.
Nachrichten des Stadesamts Darmſtaſt 1.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 30. Jan.: dem
Hilfsbahnſteigſchaff=
ner Phil. Gruber, Liebfrauenſtr. 91, e. S. Johannes
Am 31.: dem Kaufm. Bernh. Spanier,
Wilhelminen=
ſtraße 17½, e. S. Werner Bernhard. Am 25.: dem
Kauf=
mann Wilhelm Hofmann, Mauerſtr. 32, e. T.
Mathilde. Am 28.: dem Kaufmann Bruno
Burg=
hardt, Bismarckſtr. 76, e. S. Alfred Adam Bruno. Am
26.: dem Spezereihändler Jakob Schellhaas,
Bleich=
ſtraße 45, e. T. Anna Margar. Am 29.: dem Kaufmann
Julius Oppenheimer, Liebigſtr. 30, e. T. Liſelotte
Babette. Am 28.: dem Schmied Friedrich Mäſer,
Pankratiusſtr. 16, e. S. Karl. Am 2. Febr.: dem
Glas=
ſchleifer Peter Weimar, Erbacher Straße 6, e. T.
Anna Katharina. Am 3.: dem Rechtskonſulenten Jakob
Horn, Magdalenenſtr. 7, e. T. Wilhelmine
Magda=
lena. Am 1.: dem Schloſſer Jakob Bär, Landgraf
Georg=Straße 6, e. S. Ludwig. Dem Schloſſer Phil.
Wilke, Rhönring 41, e. T. Eliſabeth Chriſtine. Dem
Polierer Paul Grau, Schuknechtſtr. 58, e. T.
Katha=
rina Emma. Am 3.: dem Glasreiniger Ernſt
Neu=
mann, Liebfrauenſtr. 46, e. S. Arthur Hermann
Roman.
Aufgebotene. Am 1. Febr.: Schloſſer Gebhard
Buchmüller, Mühlſtr. 10, mit Dienſtmädchen Maria
Bruſt, Große Kaplaneigaſſe 38. Am 2.:
Vizewacht=
meiſter im Garde=Dragoner=Regiment Nr. 23 Karl
Auguſt Wilhelm Kuillmann, hier, mit Luiſe Marie
Dorothe Jacob, Eſchwege. Kammacher Ludwig
Kehr mit Putzmacherin Maria Koch, beide Ober=
Ramſtadt. Fabrikarbeiter Heinrich Blattner mit
Dienſtmagd Magdalena Nußbaum, beide Nieder=
Flörsheim. Schreinermeiſter Ludwig Jakob Friedrick
Bickhardt, Kiesſtr. 91, mit Georgine Wilhelmine
gerufen Wally Müller, Nieder=Ramſtädter Straße 56.
Am 3.: Kaufmann Peter Stephan mit Adele Luiſe
Mallavaux, beide Frankfurt a. M. Eiſenbahnarb.
Adam Trautmann, Zwingenberg, mit Eliſe
Hain=
buch, Eudorf, Kreis Alsfeld. Hausburſche Georg
Klein, Brandgaſſe 4, mit Thereſia Seubert, Klein
Zimmern. Oberlehrer Dr. Karl Jakob Rudolf
Zöck=
ler, Bremen, mit Anna Eliſabetha Eiſe,
Gervinus=
ſtraße 79.
Geſtorbene. Am 1. Febr.: Eva Schnellbächer, T.
d. Laternenwärters. 1 Mon., ev., Geißberg 6. Monteur
P. Ernſt Gottlieb Chriſtian Schneider, 76 J., ev.,
Bismarckſtr. 3. Marie Schildt geb. Schulz, Wwe. des
Gärtners, 80 J., ev., Frankfurter Straße 35. Am 2.:
Eva Gutjahr geb. Schneider, Wwe. d. Weinhändlars,
59 J., kath., Liebigſtr. 39. Edmund Wirth, S. d.
Knechts, 2 J., kath., Hohlerweg 11.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 18. Jan.: dem Schriftſetzer Georg
Leonhard Vollhardt, Schießhausſtr. 59, e. S. Georg
Ludwig. Am 20.: eine unehel. Tochter Hedwig. Am
24.: dem Bahnmeiſter Friedrich Daniel Engel,
Kies=
bergſtr. 46, e. T. Anna Mathilde. Dem Inſtallateur
Ludwig Philipp Rohrbach, Beſſunger Straße 88½, e.
S. Otto Ludwig. Am 23.: dem Polſterer und
Dekora=
teur Franz Gutekunſt, Karlſtr. 54, e. T. Anna Maric
Karoline Luiſe. Dem Schreiner Wilhelm Maurer,
Orangerieſtr. 32, e. S. Friedrich Karl. Am 31.: dem
Briefträger Martin Schneider, Karlſtr. 60, e. Tochter
Am 28.: dem Geſchäftsreiſenden Leopold Schlegel,
Klappacherſtr. 80, e. T. Katharina Eliſabeth.
Aufgebotene, Am 1. Febr.: Poſtbote Heinrich Lotz,
Beſſunger Straße 59, mit Suſanna Katharina Vogt,
Wittmannſtr. 36.
Geſtorbene. Am 20. Jan.: Karoline Roth geb.
Acker, Ehefrau d. Fuhrmanns, 45 J. alt, ev., Ahaſtr. 12.
Kaufmann Georg Link, 52 J., ev., Ohlyſtr. 33. Am
23.: Schloſſer Hermann Fink, 27 J., ev.,
Ludwigshöh=
ſtraße 35. Am 26.: Eliſe Kayſer geb. Helfrich, Wwe.
d. Realgymnaſiallehrers, 66 J., ev., Moſerſtr. 1. Am
27.: Königl. Oberförſter i. P. Adolf Müller, 89 J.,
ev., Heidelberger Straße 89. Am 28.: Auguſte Funk,
ohne Beruf, ledig, 58 J., ev., Martinſtr. 70. Am 29.:
Privatier Heinrich Jammer, 75 J., ev.,
Wittmann=
ſtraße 28. Am 30.: Anaſtaſia Hauſer, T. d. Schneiders,
1 J., kath., Frankenſteiner Straße 11. Am 2. Febr.:
Korkſtopfenfabrikant Heinrich Peter 0 Rapp. 50 Js.
ev., Beſſunger Straße 107. Provinzialdirektor und
Kammerherr Geheimerat Freiherr Ludwig von
Senarclens=Grancy, 70 J., ev., Wilhelmſtr. 26.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Eſtomihi, den 6. Februar 1910
Hoſkirche: Samstag, den 5. Februar, abends 6 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 6. Februar, vorm. ½10 Uhr:
Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion in der
Sakriſtei. — Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Feier des hl. Abendmahls. — Mittwoch, den 9. Februar,
abends 6 Uhr: 1. Paſſionsandacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
D. Diehl. — Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Vogel.
Stadtkapelle: Vorm. um ½10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Flöel. — Vorm. 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Kleberger. — Mittwoch, den 9. Februar, abends 6 Uhr:
1. Paſſionsandacht. Pfarrer D. Diehl.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Freitag, den
11. Februar, abends 8½ Uhr: Vortrag von Pfarrer
D. Diehl: „Aus der Geſchichte der alten Stadtkapelle.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8½ Uhr:
Diviſionspfarrer Lie. Schettler. Vorm. 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Mitt=
woch, den 9. Februar, abends 8 Uhr: 1. Paſſionsandacht.
Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger. Feier des hl. Abendmahls mit
Vor=
bereitung. Anmeldung von ½10 Uhr ab in der Sakriſtei.
Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt für den
Oſt=Bezirk. Pfarrer Widmann. — Abends um 6 Uhr:
Pfarrer Widmann.
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 5. Februar,
nachmit=
tags 3 Uhr: Beichte. Pfarrer Deggau. — Sonntag,
den 6. Febr., vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Abendmahl. Pfarrer Deggau. — Abends 8 Uhr:
Miſ=
ſionsſtunde über die Eskimo=Miſſion. Miſſionsprediger
Hauſer. — Donnerstag, den 10. Febr., nachm. 3 Uhr:
1. Paſſionsandacht. Pfarrer Deggau.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. 10 Uhr:
Pfarrer Walz. — Vormittags 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Walz. — Nachmittags 6 Uhr:
Oberhof=
prediger Ehrhardt.
Gemeindehaus, Hofgartenſtr. 8:
Mitt=
woch, den 9. Februar, abends 8 Uhr: Bibelſtunde.
Pauluskirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarrer Rückert. — Vormittags 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Rückert. — Abends 6 Uhr:
Kirchen=
konzert.
Montag, den 7. Februar, nachmittags 3½ Uhr:
Monatsverſammlung des Frauenvereins.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 6. Febr.,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nachmit=
tags 3 Uhr: Miſſions=Konferenz der Basler Miſſion.
Redner: Herren Miſſionar Ruhland, Bader u. andere.
Abends 8 Uhr: Blaukreuzverſammlung. —
Donnerstag, den 10. Februar, abends 8½ Uhr:
Bibel=
ſtunde. Pfarrer Veller
Gotkesdienſt der Reuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachmittags 4 Uhr. — Mittwoch,
abends 8½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 6. Februar, vormittags 10 Uhr: fällt aus.
— Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule. —
Nachmit=
tags 4 Uhr: Predigt. Herzlich eingeladen iſt jedermann.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 5. Februar,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Sonntag Quinquageſimae, den 6. Februar 1910
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt
— Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht mit
Predigt und Prozeſſion. — Nach der 6 und 11 Uhr=Meſſe,
ſowie nach der Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht Ertelung
des St. Blaſius=Segens. — Mittwoch nach der ½7
Uhr=
u. 9 Uhr=Meſſe: Austeilung d. geweihten Aſche. — Abends
Freitag, abends um 6 Uhr:
6 Uhr: Faſtenpredigt.
Kreuzwegsandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um 4 Uhr: Ver
ſammlung im Mädchenheim. — Um 6 Uhr: Andacht zu
Ehren des hl. Geiſtes.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Montag und Dienstag, nachm.
um 5 Uhr: Sakramentaliſche Sühneandacht.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 5. Februar,
nach=
mittags um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen
heit zur hl. Beichte.
Sonntag, den 6. Februar 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe.
Um 8 Uhr: hl. Meſſe mit
Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. —
Nachmittags um 2 Uhr: Katechetiſche Predigt, darauf
Andacht mit Segen. — Nach allen Gottesdienſten wird
der St. Blaſius=Segen erteilt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag; den
5. Februar, nachmittags um 4 Uhr und abends um
8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag Quinquageſimae, den 6. Februar 1910
Feſt Mariä Lichtmeß
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Herz Jeſu=
Andacht und St. Blaſius=Segen. — Bibliothek (
Heerd=
weg 28): Dienstag nachm. von 6—7 Uhr. —
Aſcher=
mittwoch, vormittags um ½8 Uhr: hl. Meſſe und
Austeilung der geweihten Aſche. — Nachm. um 6 Uhr:
Faſtenandacht.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 5. Februar,
nach=
mittags um 5 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag Quinquageſimae, den 6. Februar 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der hl. Kommunion. — Um ¼10 Uhr: Hochamt
und Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
Während der Woche um ¾8 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag Quinquageſimae,
vor=
mittags um ½8 Uhr: Amt und Predigt. Vorher
Beicht=
gelegenheit.
The English Church (Hofkirche)
Divine Service
on Sunday, the 6th of February 1910
at 3,15 p. m.
Reverend Dr. Mac Donald Chaplain at Heidelberg
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 16. Jan.: Dem Fuhrmann
Ernſt Franz Dornau S. Ernſt Friedrich, geb. 6. Dez. 09.
30. Januar: Dem Gerichtsvollzieher Johann Peter
Ber=
linghoff in Oppenheim S. Otto Auguſt Emil, geb.
3. Dezember 09. 31. Januar: Dem Schuhmacher Georg
Thomas T. Helene, geb. 25. November 09. 30. Januar
Dem Maſchinenſchloſſer Wilhelm Peter Philipp Schäfer
T. Emma Eliſabeth, geb. 25. Dezember. Dem
Bank=
beamten Heinrich Georg Julius Ludwig Wenzel T. Marie
Karola, geb. 21. Dez. 29. Januar: Dem Hilfsarbeiter
Adam Rehm S. Karl Wilhelm, geb. 14. Dezember.
3. Februar: Dem Schloſſer Jakob Bär S. Ludwig, geb.
1. Februar
Johannesgemeinde: 30. Jan.: Dem
Kauf=
mann Heinrich Tiemann T. Anna Margarete, geb.
24. Dezember. Dem Lokomotivheizer Peter Schmidt S.
Alwin, geb. 2. Januar. Dem Mechaniker Hermann Hafner
T. Luiſe, geb. 28. November.
Martinsgemeinde: 27. Januar: Dem Schloſſer
Johann Martin Schmidtmer S. Georg Ludwig, geb.
15. Januar. 30. Januar: Dem. Bäckermeiſter Andreas
Kaiſer T. Eliſe Mathilde, geb. 12. November. 1. Februar:
Dem Weißbinder Peter Göbel S. Adam, geb. 13. Dez.
2. Februar: Dem Zuſchneider Philipp Karl Krug T.
Frieda Marie Georgine, geb. 11. Januar. 30. Januar:
Dem Fabrikarbeiter Konrad Knös S. Wilhelm, geb.
1. Januar. Dem Schriftſetzer Walther Eugen Fritſch T.
Friederike Emmi, geb. 7. Januar. Dem Bankbeamten
Karl Guſtav Eck T. Emmi Berta, geb. 4. Januar.
Petrusgemeinde: 30. Januar: Dem
Lokomotiv=
heizer Konrad Lautenſchläger T. Elſe, geb. 9. Januar.
Paulusgemeinde: 30. Jan.: Dem Schriftſetzer
Georg Leonhardt Vollhardt S. Georg Ludwig, geb.
18. Januar.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 15. Januar: Apothekenbeſitzer
Wilhelm Karl Moeller und Emma Marie Eliſabeth
Lorenz. 29. Januar: Schreiner Wilhelm Wolff und
Margareta Schmitt. 30. Januar: Damenfriſeur Heinrich
Ernſt Auguſt Köhler und Eva Katharina Maria Geißner.
Bäcker Wilhelm Wenner und Anna Katharina Wilhelmine
Sauerborn. 29. Januar: Braumeiſter Georg Michael
Wörner zu Eberſtadt und Monika Amilia Philippine
Müller.
Martinsgemeinde: 31. Jan.: Former Eberhard
Karl Eckert und Anna Maria Karſt.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 26. Januar: Privatier Heinrich
Warnecke, 58 J., ſtarb 24. Januar. 1. Februar: Eva
Schnellbächer 1 Mon., ſtarb 1. Februar (eingeſegnet).
28. Januar: Dorothea Lutz, geb. Grünewald, Witwe des
Handarbeiters Wendel Lutz, 70 J., ſtarb 26. Januar.
1. Februar: Privatin Margarete Henriette Geiger, 82 J.,
ſtarb 30. Januar.
Johannesgemeinde: 31. Jan.: Friederike
Büttner, geb. Thüring, Witwe des Zimmermanns Karl
Büttner, 87 J., ſtarb 28. Januar. 3. Februar: Monteur
Gottlieb Schneider, 76 J., ſtarb 1. Februar.
Martinsgemeinde: 27. Januar: Sophie Luiſe
Schroth, Ehefrau des Maurers Philipp= Schroth, 70 J.,
ſtarb 25. Januar. 31. Januar: Anna Eliſabeth Ewald
geb. Stumpf, Ehefrau des Schloſſermeiſters Auguſt
Ewald, 32 J., ſtarb 29. Januar. 1. Februar: Uneheliche
T. Eliſabeth, 1 J., ſtarb 29. Januar.
Vetrusgemeinde 30. Jan.: Königlicher
Ober=
förſter i. P. Ludwig Chriſtian Philipp Adolf Müller,
89 J., ſtarb 27. Januar.
Paulusgemeinde: 28. Januar: Eliſe Kayſer,
geb. Helfrich, Witwe des verſtorb. Realgymnaſiallehrer
Anton Kayſer, 66 J. 31. Januar: Privatier Heinrich
Jammer, 75 J. Haushälterin Auguſte Funk, 58 J.,
ſtarb 28. Januar.
Getaufte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 25. Januar: Dem
Heinrich Matheis S. Adolf, geb. 17. Januar 1910.
27. Januar: Dem Bäckermeiſter Martin T. Karolina.
30. Januar: Dem Taglöhner Adam Bauer T. Katharina,
geb. 20. Januar 1910. Dem Hilfsweichenſteller Philipp
Heinz T. Eliſabetha Anna Maria, geb. 1. Januar 1910
2. Februar: Dem Kaufmann Hermann Permersheimer
T. Cäcilia, geb. 9. November 1909
St. Martinskapelle: 26. Dezember: Dem
Taglöhner Johann Michael Herſche T. Berta, geb.
23. November. 3. Januar: Dem Bäcker Franz Joſeph
Kappler S. Joſeph Paul, geb. 13. Januar.
Getraute bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Martinskapelle: 23. November: Kaufmann
Johann Aloys Stegmann und Maria Olga Muskat,
beide aus Nürnberg. 15. Jauuar: Kaufmann Heinrich
Joſeph Pings aus Koblens=Lützel u. Katharina Günther
as Wattenheim (Pfolz). 19. Januar: Reviſionsaſſiſtent
Johannes Baptiſt Schuſter aus Bensheim, hier
wohn=
haft und Eva Katharina Mühlfeld von hier.
Beerdigte bei den katholiſchen Gemeinden.
St. Ludwigsgemeinde: 21. Januar: Eliſabeth
Schellhaas, geb. Poth, Ehefrau des Bahnwärters Peter
Schellhaas zu Weiterſtadt, 45 J., ſtarb 19. Januar=
1. Februar: Margaretha Bachert, T. des Fahrburſchen
Jakob Bachert zu Friedberg, ¾ J., ſtarb 30. Januar.
St. Martinskapelle: 30. Dezember: Auguſt
Bernhard Dorſch, S. des Kreisobſtbautechnikers Edmund
Dorſch, 4 Mon., ſtarb 28. Dezember. 31. Januar:
Anna=
ſtaſia Hauſer, T. des Schneiders Wolgang Hauſer, 1 J.,
ſtarb 30. Januar.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. Februar 1910
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