Abonnementspreis
Inſerale
173. Jahrgang
monatl. 50 Pfg., viertelj 1.50 Mk.,
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werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Ber
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
Der Großſchiffahrtsweg Mannheim=Heilbronn.
* Die nationalliberale Fraktion hat in der Zweiten
badiſchen Kammer einen auch von den
Linkslibera=
len unterſtützten Antrag eingebracht, die Regierung wolle
die Frage der Neckarkanaliſation zwiſchen
Heilbronn und Mannheim durch
bundesfreund=
liches Zuſammenwirken der beiden Regierungen von
Ba=
den und Württemberg einer möglichſt baldigen Löſung
entgegenführen. Durch dieſen Antrag wird die
Aufmerk=
ſamkeit wieder auf ein Projekt hingelenkt, das ſeit Jahren
von Württemberg mit allem Nachdruck betrieben wird, dem
aber auch Baden von Anfang an ein wohlwollendes
In=
tereſſe entgegengebracht hat. Männer wie Schenkel und
der jetzige Finanzminiſter Max Honſell haben ſchon vor
mehreren Jahren wiederholt ihre Bereitwilligkeit
ausge=
ſprochen an der Durchführung des kühnen Planes, den
Rhein mit der Donau zu verbinden, nach
Kräf=
ten mitzuwirken. Honſell ſelbſt iſt vor 7½ Jahren als
Vertreter der badiſchen Regierung der Kommiſſion von
württembergiſchen, badiſchen und
heſſi=
ſchen Regierungsvertretern beigetreten, die im
Oktober 1903 in Heilbronn zur Beratung der Vorarbeiten
zuſammentrat. Mit Rückſicht darauf, daß Baden für die
Oberrheinregulierung und für den Ausbau ſeines
Staats=
bahnnetzes große Opfer zu bringen hatte, mußte Honſell
eine Beteiligung Badens an den Baukoſten für die
Neckarkanaliſation ablehnen, erklärte ſich aber gern bereit,
an der Ausarbeitung der Pläne mitzuwirken und dafür
zu ſorgen, daß das kühne Unternehmen von vornherein
auf eine breite Grundlage geſtellt würde.
In den letzten ſieben Jahren hat die techniſche
Kom=
miſſion, die aus Vertretern der drei Uferſtaaten
zuſam=
mengeſetzt iſt, wiederholt getagt, und ſteht nunmehr vor
dem Abſchluß ihrer großen Arbeit. Wie die „Köln. Ztg.”
hört, iſt die Beibehaltung des 115 Kilometer langen
Fluß=
bettes zwiſchen Mannheim und Heilbronn in Ausſicht
ge=
nommen. Die Fahrtiefe ſoll auf 22 Meter vertieft
wer=
den, um auch die Zulaſſung von 1000 Tonnenſchiffen zu
ermöglichen; die Schleuſen ſollen eine Länge von 85
Me=
ter, eine Breite von 10½ Meter und eine Tiefe von
2½ Meter erhalten. Der Waſſerſpiegel wird durch 18
Hal=
tungen gehoben, wodurch die übliche Fahrzeit der
Schiffs=
züge im freien Fahrwaſſer etwa um ein Drittel
verlän=
gert wird. Die Dauer der Bergfahrt iſt einſchließlich der
Verſchleuſung auf 41 Stunden, die der Talfahrt auf 37
Stunden berechnet. Zur Ausnutzung der Waſſerkräfte iſt
auf badiſcher Seite die Errichtung von vier Kraftwerken
bei Feudenheim, beim Schwabenheimer Hof, Hirſchhorn
und Neckargerach mit ſieben Ergänzungswerken geplant,
auf württembergiſcher Seite ein Kraftwerk bei
Gundels=
heim. Die Nutzkraftleiſtung der Hauptwerke zuſammen
iſt im Mittel auf rund 22000 PK. geſchätzt. In wieweit
dieſe elektriſche Kraft für die Zwecke der Großinduſtrie
in Mannheim und Umgebung nutzbar gemacht werden
kann, iſt eine Frage, über die jetzt noch Verhandlungen
ſchweben.
Die Koſten für die Ausführung dieſer Pläne ſind auf
40 bis 50 Millionen geſchätzt und ſollen auf den
Wunſch Württembergs gemeinſam von den drei
Ufer=
ſtaaten getragen werden. Soviel bekannt geworden iſt,
ſind in letzter Zeit zwiſchen der württembergiſchen und
badiſchen Regierung Verhandlungen wegen der
Beteili=
gung Badens an den Baukoſten gepflogen worden. Ueber
das Ergebnis wird Stillſchweigen beobachtet.
Der Sturz des griechiſchen Kabinetts.
* Die in Griechenland eingetretene Miniſterkriſis
ent=
ſtand durch wiederholte Beſchlußunfähigkeit der Kammer;
mitgewirkt hatte der Widerſtand der Regierung gegen die
Einberufung einer Nationalverſammlung, die wiederholt
von dem Militärbunde gefordert wird, aber wenig
Anklang findet. Der Sturz des Kabinetts Mavromichalis
iſt erfolgt, nachdem die Militärliga dem
Miniſterpräſiden=
ten Unfähigkeit und Mangel an Aufrichtigkeit
vorgewor=
fen hatte. General Zorbas teilte ihm mit, daß die Liga
einſtimmig die Demiſſion der Regierung fordere. Rhallis
und Theotokis wurden erſucht, das neue Kabinett zu
un=
terſtützen, damit es die ſchwebenden Budget= und
An=
leihegeſetze verabſchiede und zur Einberufung der
Natio=
nalverſammlung ſchreiten könne, deren Programm
vor=
erſt von der Kammer und dem König feſtgeſetzt werden
wird. Rhallis und Theotokis ſchloſſen ſich den
Vorſchlä=
gen der Liga an, die den kretiſchen Politiker Veniſelos
beſtimmte, um mit den Parteiführern zu verhandeln.
Dragoumis ſoll die Bildung des neuen Kabinetts
mit Zorbas als Kriegsminiſter übernehmen. Der
Mini=
ſterpräſident hatte eine lange Unterredung mit dem König.
In Regierungskreiſen wird die Situation
folgendermaßen dargeſtellt: Die Regierung bezeichnete
dem König die Einberufung der Nationalverſammlung
als inopportun und gefährlich, worauf der König ſich
24 Stunden Bedenkzeit ausbat. Man glaubt, daß er
die=
ſen Aufſchub zu Rückſprachen mit den Parteiführern
be=
nutzen wird. Iſt die Majorität geneigt, das Kabinett
auch fernerhin zu ſtützen, ſo würde dieſes vor die Kammer
treten, im anderen Falle demiſſionieren. — Die Mitglieder
der Militärliga verſichern, ſie würden die Einberufung
der Nationalverſammlung durchaus nicht zu einer
conditio sine qua non machen. Die Liga halte dieſe
Maßregel für erwünſcht, werde ſich aber der Entſcheidung
der Parteiführer unterordnen. Hiernach wäre die formelle
Demiſſion des Kabinetts bisher noch nicht erfolgt.
Gegen die Truſts.
* Mit größter Erbitterung wütete acht Tage lang der
Kampf gegen die hohen Lebensmittelpreiſe in Amerika.
Durch eine große Anzahl von Boykotts bekämpfte man
die Truſts mit zäher Energie. Die New=Yorker
boykot=
tierten mit beſonderem Nachdruck den Truſt der
Milch=
händler. Der Kampf gegen den Fleiſchtruſt dauert
noch an. Die Regierung ſcheint Ernſt zu machen mit ihrem
Vorgehen gegen den Truſt, denn täglich finden
Verhand=
lungen vor der Groß=Jury und zahlreiche
Zeugenverneh=
mungen ſtatt. Einige 30 Angeſtellte von verſchiedenen
Konſervenfabriken wurden als Zeugen in der Unterſuchung
gegen den Fleiſchtruſt vor dem Richter verhört. Man
drohte ihnen mit eventueller Verhaftung, als ſie Miene
machten, nicht freiwillig vor dem Richter als Zeugen
er=
ſcheinen zu wollen.
Wie es ſcheint, iſt der Sturm gegen die Truſts ſchon
nicht ohne Erfolg geblieben. Aus New=York wird
ge=
meldet, daß die Furcht vor dem Fleiſchboykott die Truſts
zum Nachgeben veranlaßt habe. Seit Mittwoch ſinken
in allen Städten der Vereinigten Staaten die Preiſe für
Nahrungsmittel. Das Fleiſch iſt durchſchnittlich um
ei=
nen Cent per Pfund billiger geworden. Auch die
Milch=
händler haben nachgegeben. Sie verkaufen jetzt das Quart
Milch für acht ſtatt für neun Cent wie bisher.
Im Hinblick auf die allgemeine Preisſteigerung brachte
das Mitglied des Kongreſſes Sabbath eine
Geſetzesvor=
lage ein, wonach die Einfuhr der notwendigſten
Nah=
rungsmittel zollfrei ſein ſoll.
Aus New=York wird weiter gemeldet, daß dort der
Verkauf von Fleiſch in wenigen Tagen um zwei
Millionen Pfund zurückgegangen iſt. Die Agitation gegen
die großen Schlächter gewinnt immer mehr an
Ausdeh=
nung. Die Armour Company bringt nur noch 65
Wag=
gons Fleiſch pro Tag auf den New=Yorker Markt,
wäh=
rend es früher über 100 waren. Andere Großſchlächter,
beſonders ſolche, die ihren Abſatz in den Zentralſtaaten
ha=
ben, leiden noch viel mehr unter dem Boykott.
Mitten im erbitterten Kampfe gegen den Fleiſchtruſt
melden New=Yorker Blätter bereits von der Gründung
eines neuen Rieſentruſtes. Mit einem Kapital von 300
Millionen Dollar hat ſich ein neuer Truſt in Amerika
ge=
bildet. Die größten Geſchäfte der
Bekleidungs=
branche haben ſich nach tagelangen Verhandlungen,
deren Ergebniſſe bisher geheim gehalten wurden,
ſchließ=
lich zu einer Aſſoziation vereinigt, um eine genaue
Kon=
trolle des Materials vom Rohprodukt an bis zur fertigen
Ware zu organiſieren. Die Baumwollfabrikanten, die
Baumwollplantagenbeſitzer in den Südſtaaten haben ſchon
vor längerer Zeit mit den Wollfabrikanten in England
Verbindungen angeknüpft, um dieſe dem Truſt geneigt zu
machen. Das Ergebnis der Verhandlungen iſt, daß die
engliſchen Wollgroßfabrikanten dem neuen Unternehmen
zwar ſehr günſtig gegenüberſtehen, ihr endgültiger
Bei=
tritt zum Truſt iſt jedoch bisher noch nicht erfolgt.
Teutſches Reich.
— Der Reichstag beging den Geburtstag des
Kaiſers mit einer Feier in den feſtlich geſchmückten
Erfriſchungsräumen des Reichstags, wobei der erſte
Vize=
präſident Dr. Spahn den Toaſt auf den Kaiſer
aus=
brachte. Redner wies auf die Vermählung ſüddeutſcher
und norddeutſcher Kultur hin, die ſich mit der Belehnung
des Sohnes von ſchwäbiſcher Erde mit der Mark
Bran=
denburg auf dem Konſtanzer Konzil vollzogen habe. Dem
deutſchen Heere ſei die Geſtaltung bewahrt, die in drei
Kriegen das Erſtaunen von Freund und Feind erregt
habe. An den Maſten der ſtarken Kriegsflotte rage ſtolz
die deutſche Flagge, dem Feinde zum Trutz und dem
Reiche zum Schutz. Hoch und hehr, mächtig und feſt ſtehe
das deutſche Haus. Der Kaiſer habe ſich erwieſen als des
Weltfriedens mächtiger Hort. Deutſchland an der Front
der Menſchheit, ſei des Kaiſers Ziel. An die
Abgeord=
neten ergehe beſonders der Ruf des Pfalmiſten: „Mein
Tagewerk gehört dem Kaiſer.” Mit einem Hoch auf den
Kaiſer ſchloß Spahn ſeine Rede.
Die Gegner der Schiffahrtsabgaben im
Bundesrat, Sachſen, Baden und Heſſen, verfügen nur
über 10 Stimmen. Da zur Verhinderung einer
Verfaſ=
ſungsänderung mindeſtens 14 Stimmen nötig ſind, iſt,
wenn nicht etwa die Gegner noch in letzter Stunde weitere
Unterſtützung erhalten ſollten, die Annahme der
Schiff=
fahrtsabgabenvorlage im Bundesrat zu erwarten.
Wenn auch im Reichstag eine Mehrheit dafür da ſein
ſollte, wäre aber immer noch, da die Abgabenfreiheit der
Elbe und des Rheins auch durch internationale Verträge
verbürgt iſt, die Einwilligung Oeſterreichs und Hollands
zu erlangen, die ſich bis jetzt ablehnend verhalten. Es wird
alſo jedenfalls noch viel Waſſer den Rhein und die Elbe
hinabfließen, bis auf dieſen Strömen Abgaben von der
Schiffahrt erhoben werden.
Wie verlautet, werden drei Geſetzentwürfe,
nämlich das Stellenvermittlungsgeſetz, das
Arbeitskam=
mergeſetz und die Vorlage zur Regelung der Hausarbeit,
ſchon in den nächſten Tagen dem Bundesrat zugehen.
Man kann daher annehmen, daß die Vorlagen noch in der
erſten Hälfte des Februar dem Reichstage zur Beratung
überwieſen werden.
— Die ſehr langwierigen Verhandlungen über den
portugieſiſchen Handelsvertrag haben
ſchließ=
lich, wie gemeldet, in der Kommiſſion zu einer
Ver=
werfung mit 15 gegen 11 Stimmen geführt und es wird
ſich nunmehr fragen, ob der Reichstag dem Beſchluß
ſeiner Kommiſſion beitritt. Der Widerſtand gegen den
Vertrag richtete ſich weniger gegen ſeine ganze Tendenz
als vielmehr gegen die nach Anſicht der Gegner
ungenü=
gende Berückſichtigung einzelner deutſcher Ausfuhrartikel.
Das fand einen ganz klaren Ausdruck in den Vertagungen,
die die: Abſtimmung in der Kommiſſion
des=
halb erfuhr, weil man meinte, daß noch
einige Aenderungen in den Vertrag eingefügt werden
könnten. Bekanntlich ſteht demgegenüber die
Reichsregie=
rung auf dem Standpunkte, daß der Vertrag als
einheit=
liches Ganzes anzunehmen oder abzulehnen war, und die
Nachricht, daß die portugieſiſche Regierung ſich zu
Aende=
rungen werde bereit finden laſſen, wurde denn auch von
portugieſiſcher Seite amtlich entſchieden in Abrede geſtellt.
Der Reichstag ſteht nun ebenſo wie ſeine Kommiſſion vor
der Frage, ob die Nachteile des Vertrages wirklich ſo groß
ſind, daß man ihrethalben einen vertragloſen Zuſtand auf
ſich nehmen müſſe, der ohne Zweifel ſowohl die deutſchen
wie die portugieſiſchen Geſchäfte ſtören und dem
auslän=
diſchen Wettbewerb eine willkommene Handhabe bieten
wird, ſich in Portugal an unſerer Stelle feſtzuſetzen und
ſowohl unſern Handel wie unſere Schiffahrt zu
ver=
drängen. Die Wichtigkeit unſerer zollpolitiſchen
Bezieh=
ungen zu Portugal iſt nicht ſo groß, wie die zu den
Ver=
einigten Staaten und Frankreich, aber immerhin
bedeu=
tend genug, um dem Reichstag die Pflicht einer
nochmali=
gen ernſten Prüfung aufzuerlegen.
— Ueber den Arbeitsmarkt im Monat
De=
zember 1909 teilt das „Reichs=Arbeitsblatt” mit:
Der Geſchäftsgang war im Monat Dezember für einige
Großinduſtrien günſtiger als im Vormonat, und faſt
allent=
halben beſſer als im gleichen Monat des Jahres 1908.
Immerhin machte ſich in der zweiten Hälfte des Monats
ein Rückgang der Beſchäftigungsziffer bemerkbar. Auf
dem Ruhrkohlenmarkt hat ſich die Beſſerung der
Lage fortgeſetzt. Die verſtärkte Nachfrage der Induſtrie
hielt an. Auch im Saarrevier und in Schleſien waren die
Werke durchweg gut beſchäftigt. Die Lage der
Braunkoh=
leninduſtrie hat ſich dagegen vielfach verſchlechtert, was im
weſentlichen auf den infolge des warmen Wetters
gerin=
geren Bedarf an Hausbrandkohle und Brilets
zurüickzu=
führen iſt. Die Metallinduſtrie war im Berichtsmonat
faſt durchweg befriedigend beſchäftigt. Die Berichte über
die Roheiſenerzeugung laſſen erkennen, daß ſie ſich ſowohl
in Oberſchleſien wie in Weſt= und Süddeutſchland
durch=
aus in demſelben Umfang gehalten hat wie im November.
Die dem Stahlwerksverband angehörenden Werke
arbei=
teten beſſer als im Vormonat; der Geſamtverſand an
Pro=
dukten A war höher. Ausreichend beſchäftigt waren auch
die Eiſengießereien; teilweiſe, z. B. in Weſtdeutſchland,
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
Nummer 24.
war der Beſchäftigungsgrad höher als im Vormonat. Im
Maſchinenbau hat ſich die ſchon für den Vormonat zu
verzeichnende Belebung teilweiſe fortgeſetzt. Noch immer
ungleichmäßig war der Geſchäftsgang in der Textil
induſtrie. Die Baumwollſpinnereien in Schleſien,
Süddeutſchland und Elſaß=Lothringen litten noch immer
unter ſehr ſchlechter Beſchötigung; dagegen hatten die
ſächſiſchen Spinnereien etwas beſſer zu tun als im
Vor=
monat. Die übrigen Zweige der Induſtrie, wie die
Wol=
len=, Leinen=, Tuchinduſtrie, hatten vielfach
Verbeſſerun=
gen gegen den Vormonat aufzuweiſen. Im
Bauge=
werbe ſind vielerorts Verſchlechterungen eingetreten, die
allerdings unter dem Einfluſſe der warmen Witterung
we=
niger ſtark auftraten, als es im Winter für gewöhnlich
der Fall iſt. In der Bekleidungsinduſtrie iſt der
Beſchäftigungsgrad im letzten Teile des Monats teilweiſe
geſunken, während die Frühjahrsaufträge in anderen
Zweigen vermehrte Beſchäftigungsgelegenheit ſchufen.
Günſtig wirkt vielfach der im Jahre 1910 ſehr frühzeitige
Termin für das Oſterfeſt. Die chemiſche Induſtrie, die
Gummi=Induſtrie, die Papier=Induſtrie hatten flott zu
tun; nach Weihnachten machte ſich das übliche Sinken der
Beſchäftigungsziffer bemerkbar. Für die Tabakinduſtrie
brachte das Weihnachtsfeſt eine vermehrte Tätigkeit, die
jedoch nur vorübergehend war. Die Brauereien erzielten
infolge der milden Witterung und der Feſttage einen etwas
erhöhten Abſatz, jedoch wird die Lage in Berlin noch
im=
mer als ziemlich ungünſtig bezeichnet.
Bei den an das Kaiſerliche Statiſtiſche Amt
berich=
tenden Krankenkaſſen ergab ſich am 1. Januar
gegen=
über dem 1. Dezember des Vorjahres eine Abnahme der
verſicherungspflichtigen Mitglieder abzüglich der
erwerbs=
unfähigen Kranken um 143734, und zwar um 108 245
männliche und 35 489 weibliche, während am 1. November
die Abnahme gegen den Vormonat nur 45380 (— 54 625
männliche, — 9245 weibliche) Perſonen betrug.
Gegen=
über dem 1. Januar 1909 war die Abnahme bei den
männlichen Verſicherten diesmal weſentlich geringer; ſie
betrug damals 177243 Perſonen. Die Zahl der
weib=
lichen Verſicherten ſank im Laufe des Dezember 1909 etwas
ſtärker als im gleichen Monate des Vorjahres (35 489
ge=
gen 29767), wobei jedoch zu berückſichtigen iſt, daß im
November 1909 bei den weiblichen Perſonen ein Zuwachs
eingetreten war, der gut doppelt ſo hoch war als im
No=
vember 1908.
Die Arbeitsloſenziffern der Fachverbände im
4. Vierteljahre 1909 zeigen im ganzen eine recht weſentliche
Verbeſſerung gegenüber dem gleichen Zeitraume des
Vor=
jahres. Sie betrugen bei den gleichen Verbänden für Ende
Oktober 20 Prozent gegen 2,9 Prozent, für November
2,1 Prozent gegen 32 Prozent, für Ende Dezember 2/7
Prozent gegen 4,4 Prozent.
Die Berichte der Arbeitsnachweiſe lauten im
Vergleiche zum Vorjahre günſtig; zwar laſſen ſie in dem
gegen den Vormonat eingetretenen Rückgang der offenen
Stellen ebenfalls eine Verminderung der Beſchäftigung
er=
kennen, jedoch war das Verhältnis zwiſchen Angebot und
Nachfrage befriedigender als im Dezember 1908. Für
weibliche Arbeiter war dasſelbe auch hinſichtlich des
No=
vember 1909 der Fall. Bei der Geſamtzahl der
berich=
tenden Arbeitsnachweiſe, für welche vergleichbare
Zahlen=
angaben vorliegen, kamen im Dezember auf 100 offene
Stellen für männliche bezw. weibliche 269 bezw. 107
Nach=
fragen gegen 209 bezw. 120 im Vormonat und 330 bezw.
112 im Dezember 1908. Auf dem Berliner Arbeitsmürkte
flaute die Lage nach Beendigung der Weihnachtsſaiſon im
allgemeinen weſentlich ab und ſtellte ſich Ende Dezember
ungünſtiger als im Vorjahre. Im Regierungsbezirk
Düſ=
ſeldorf war faſt ausnahmslos das der Jahreszeit
entſpre=
chende Abflauen bemerkbar. Das Bangewerbe war noch
gut beſchäftigt. In Heſſen, Heſſen=Naſſan und Waldeck
brachte das Weihnachtsgeſchäft zwar eine intenſivere
Be=
ſchäftigung der vorhandenen Arbeiter, aber wenige
Neu=
anſtellungen. Sehr gut beſchäftigt waren die Leder= und
die Schuhinduſtrie. Bei den übrigen Gewerben ließ die
Beſchäftigung nach. Die Lage auf dem Münchener
Arbeits=
markte war günſtiger als im Vorjahre; die Zahl der Stel
lenbeſetzungen war weſentlich höher. In Württemberg
war der Beſchäftigungsgrad ebenfalls ungünſtiger als im
Vorjahre. Dank der günſtigen Witterung hatten
Bau=
gewerbe, Landwirtſchaft, teilweiſe auch Metall= und
Ma=
ſchineninduſtrie und die Bekleidungsgewerbe gut zu tun.
Die Einnahmen aus dem Güterverkehr
deut=
ſcher Eiſenbahnen waren im Dezember 1909 um
15067704 Mark höher als im gleichen Monate des
Vor=
jahres. Das bedeutet eine Mehreinnahme von 255 Mark
oder 10,72 Prozent auf 1 Kilometer.
Ausland.
— Der böhmiſche Landtag wird für den 3. Februar
einberufen. Es beſteht wohlbegründete Hoffnung, daß bei
den Prager Verhandlungen zwiſchen Deutſchen und
Tſche=
chen eine Einigung auf ein wenn auch nur beſchränktes
Arbeitsprogramm zuſtande kommt.
— Der franzöſiſche Senat nahm die Vorlage an,
wo=
nach die Fälligkeitstermine für Zahlungen in den
Ueber=
ſchwemmungsgebieten hinausgeſchoben werden.
— Die letzten Reſultate der Wahlen in England ſtellen
ſich für die Regierung günſtiger. Bis Freitag mittag wa=
ren folgende Reſultate bekannt: Es waren gewählt 258
Unioniſten, 253 Liberale, 40 Mitglieder der Arbeiterpartei
und 70. Nationaliſten. Danach beträgt die
Regierungs=
mehrheit bis dahin 105 Stimmen.
— Wie bereits mitgeteilt, hat das norwegiſche
Kabi=
nett demiſſioniert. Das Kabinett Knudſen iſt faſt
zwei Jahre alt geworden, da es im März 1908 die
Nach=
folge des Miniſteriums Lövland übernommen hatte. Es
iſt indes von Anbeginn nicht viel mehr als ein bloßes
Geſchäftsminiſterium geweſen, da ſich herausſtellte, daß
der „Konſolidierten Linken”, die allein hinter dem Kabinett
ſtand, einige Stimmen an der Mehrheit im Storthing
fehlten. Da Herr Knuhſen die Unterſtützung durch die
Sozialiſten ablehnte, die Moderaten aber ſich ſehr ſpröde
zeigten, ſo ergaben ſich ebenſo langwierige wie
unfrucht=
bare parlamentariſche Debatten, die erſt ein Ende fanden,
als man allerſeits einſah, daß bei den merkwürdigen
Zah=
lenverhältniſſen der Parteien überhaupt keine Regierung
mit ſicherer Mehrheit gebildet werden konnte, und daraus
die richtige Folgerung zog, das nun einmal vorhandene
Kabinett bis zu den Wahlen gewähren zu laſſen. Dieſe
Wahlen, die von Anfang Oktober bis 12. November 1909
vollzogen wurden, klärten dann die Lage: die
Regierungs=
partei der Konſolidierten Linken unterlag; die Männer der
Rechten und die Liberalen, die im Sinne der Michelſen
ſchen Sammlungspolitik bei den Wahlen vereint
vorge=
gangen waren, ſandten zuſammen 63 Abgeordnete in das
neue Storthing und haben damit eine ſichere und
regie=
rungsfähige Mehrheit. Knudſen erklärte denn auch ſchon
Mitte November, er werde aus dem für ſeine Partei
un=
günſtigen Wahlausgang die Konſequenz ziehen und mit
dem geſamten Kabinett nach dem Zuſammentritt des
Storthings im Januar zurücktreten. Das hat er nun
wahr gemacht.
— Der Miniſterrat beſchloß, der türkiſchen Kammer
eine dringliche Vorlage zu unterbreiten, wodurch der
Flot=
tenverein ermächtigt wird, unter der Garantie der
Regie=
rung vier Torpedobootszerſtörer anzukaufen.
— Der japaniſche Miniſter des Aeußern führte in einer
Rede in der Kammer aus, die Beziehungen Japans
zum Auslande ließen nichts zu wünſchen übrig. Was
Rußland angehe, ſei hier entgegen den verbreiteten
ungün=
ſtigen Gerüchten eine Beſſerung der Beziehungen und
eine Feſtigung der Freundſchaft zwiſchen den beiden
Län=
dern zu konſtatieren. Beide Staaten hätten das Beſtreben
nach beſtem Einvernehmen bekundet und würden es
wei=
terhin bekunden. Der Vorſchlag Amerikas= ſei
abgelehnt worden, da er den Verträgen widerſpreche
und unter den gegenwärtigen Verhältniſſen die Intereſſen
Japans in der Mandſchurei gefährden würde. Die
Freundſchaft Japans mit den Vereinigten Staaten werde
auch ferner auf dauerhafter Grundlage feſt beſtehen blei
ben. Die ſchwebenden Differenzen mit China ſeien
güt=
lich beigelegt worden. In Uebereinſtimmung mit der
Po=
litik der offenen Tür hätte Japan beſchloſſen, Port Arthur
zu öffnen und zur Erſchließung der Mandſchurei
beizu=
tragen und den Handel mit allen Nationen zu erleichtern.
Er hoffe zuverſichtlich, daß dieſe Politik die Anerkennung
der Mächte finden und Amerika wie die anderen Mächte
die Billigkeit der Ablehnung der amerikaniſchen
Vor=
ſchläge durch Japan zugeſtehen würden.
* London, 27. Jan. Die Lage in Nord=
Dur=
ham geſtaltet ſich ſchwierig infolge zunehmender Unruhen,
die teils auf die Wahlbewegung, teils auf den
Kohlen=
arbeiterſtreik zurückzuführen ſind. Die Streikenden
demo=
lierten die Hauptquartiere der Unioniſten und die
Woh=
nung eines Grubenbeſitzers. Der Letztere feuerte auf die
Menge und verwundete einen der Streikenden; auch das
Automobil des Grubendirektors wurde zerſtört und einen
Abhang hinabgeworfen. Ein ſtarkes Polizeiaufgebot
wurde an den Schauplatz der Unruhen gerufen.
* Waſhington, 28. Jan. Präſident Taft
richtete an den deutſchen Kaiſer folgendes Telegramm:
Am heutigen Geburtstage Eurer Majeſtät bringe ich Ihnen
meine herzlichen Glückwünſche dar und gebe zugleich den
guten Geſinnungen Ausdrück, von denen Regierung und
Volk der Vereinigten Staaten für Ihr Land erfüllt ſind
und den Wünſchen, die ſie für deſſen Gedeihen hegen.
Ernſt Moritz Arndt.
Zum 50. Jahrestage ſeines Todes.
*⁎** Vor einem halben Jahrhundert, am 29. Jan.
1860, verſchied in Bonn nach kurzer Krankheit der
deutſche Freiheitsdichter „Vater Arndt”, nachdem er erſt
fünf Wochen vorher, anläßlich ſeines 90. Geburtstages,
Gegenſtand ebenſo begeiſterter wie herzlicher
Kundgeb=
ungen geweſen war. Sicherlich hatten die Aufregung
und Anſtrengung, die ihm dieſe Feier brachte, die
Ab=
nahme ſeiner Kräfte beſchleunigt; hatte er doch geglault
überallhin, von wo ihm Glückwünſche zu Teil geworden
waren, ſeinen beſonderen Dank ausſprechen zu müſſen,
und infolgedeſſen ſchon über hundert
Dankſagungs=
ſchreiben abgeſandt. Er ſelbſt glaubte noch nicht an ein
baldiges Hinſcheiden; wohl fühlte er ſich einige Tage
unpäßlich und mußte auch das Bett hüten, aber noch
drei Stunden vor ſeinem Tode ſagte er, freilich ſchwer
verſtändlich, daß in vierzehn Tagen alles wieder gitt
ſein werde.
Ein an Kämpfen um die idealſten Güter reiches
Leben war mit Ernſt Moritz Arndt erloſchen. Am 26.
Dezember 1769 auf Rügen, das damals noch ebenſo wie
ein Teil des pommerſchen Feſtlandes, zu Schweden
ge=
hörte, geboren, beſuchte er das Gymnaſium in
Stral=
ſund und ſtudierte in Greifswald, ſpäter in Jena
Theo=
logie, Geſchichte und Sprachen, widmete ſich aber
haupt=
ſächlich hiſtoriſchen und literariſchen Studien. Nachdem
er Oeſterreich=Ungarn und Frankreich bereiſt hatte, ließ
er ſich Oſtern 1800 als Privatdozent in Greifswald nie=
der und lebte von 1803 bis 1804 in Schweden. Als
Oeſterreich und Preußen durch Napoleon
niedergewor=
fen worden waren, erhob Arndt, der ſich ſchon damals
ganz als Deutſcher fühlte, die Fahne der Freiheit und
rief in feurigen Anſprachen, welche weiteſte
Verbreit=
ung fanden, zum Kampfe gegen den Erbſeind. Vor den
Verfolgungen Napoleons auf kurze Zeit wieder nach
Schweden gegangen, kehrte er nach Deutſchland zurück,
trat hier mit den angeſehenſten Patrioten in
Verbind=
ung und folgte einem Rufe Steins nach Petersburg,
um bei der Organiſation des Kampfes gegen Napoleon
mitzuwirken. Mit dem „Reichsfreiherrn” unterhielt er
ſeitdem freundſchaftliche Beziehungen und kehrte mit
ihm nach Deutſchland zurück, wo er fortfuhr, das Volk
durch Gedichte und Flugſchriften in gewaltig
zünden=
den Worten zur Erhebung gegen Napoleon zu
begei=
ſtern. Viele ſeiner Lieder, darunter „Was iſt des
Deut=
ſchen Vaterland” und „Der Gott, der Eiſen wachſen
ließ” werden für alle Zeiten im Volksmunde fortleben.
Im Jahre 1817, als die Freiheitskriege beendet waren,
übernahm Arndt eine Profeſſur in Bonn und gründete
dort den eigenen Herd mit der Schweſter
Schleier=
machers; aber die deutſch=nationale Bewegung, an der
er lebhaften Anteil nahm, brachte ihn ſchon 1820 um
ſein Amt, in das ihn erſt Friedrich Wilhelm IV. wieder
einſetzte. Zum Abgeordneten der deutſchen
National=
verſammlung gewählt, gehörte er zu der Deputation,
welche Friedrich Wilhelm IV. die Kaiſerkrone antrug.
Bis an ſein Lebensende war Arndt ein begeiſterter
Verfechter des deutſchen Einheitsgedankens, den er
un=
entwegt in Wort und Schrift zu fördern ſuchte: Wir
können ſeine Verdienſte nicht beſſer würdigen, als es in
dem ihm zum 90. Geburtstage überreichten Kölner
Ehrenbürgerbrief geſchah, worin ſein ruhmreiches
Wir=
ken zur Befreiung Deutſchlands, zur Belebung und
Hebung des deutſchen Nationalgefühls durch ſeine
be=
geiſternden Geſänge hervorgehoben und anerkannt
wurde, daß der gefeierte Mann in den Herzen der
deut=
ſchen Jugend die Liebe für die Wiſſenſchaft mit der Liebe
zum Vaterlande und zur wahren Freiheit zu wecken
verſtand. — Ja, Vieles und Großes hat Arndt in tätiger
Teilnahme miterlebt; mehrere Menſchenalter hindurch
war es ihm beſchieden, durch Wort und Beiſpiel den
deutſchen Nationalſinn anzufachen und zu ſtärken. In
einer denkwürdigen Epoche hat er mit Rat und Tat
kräf=
tig eingegriffen und ſtets mutig für Freiheit und Recht
gekämpft. Das ſoll ihm unvergeſſen bleiben, und darum
wird Arndts Name im deutſchen Volke fortleben, deſſen
kommende Generationen ſich immer wieder an den
zün=
denden Liedern dieſes Mannes begeiſtern werden.
Das Schreiben, mit welchem die Univerſität Bonn
Arndts Tod mitteilte, ſchloß mit den Worten: „Möge
über ſeinem Grabe der Bau deutſcher Einheit und
Einigkeit, woran er in ſchlimmen und guten Zeiten
gleich zuverſichtlich gearbeitet hat, ſich erheben!‟ Dieſer
Wunſch hat ein Jahrzehnt ſpäter Erfüllung gefunden,
nachdem der Freiheitsdichter das Sehnen des deutſchen
Volkes nach Einigung Jahrzehnte hindurch wachgehalten
hatte. Ehre ſeinem Andenken immerdar!
Stadt und Land.
Darmſtadt, 29. Januar.
* Militärdienſtnachrichten. Freyer, Oberſtlt.
beim Stabe des Inf.=Leibregts. Großherzogin (3. Großh.
Heſſ.) Nr. 117, zum Oberſt befördert unter Ernennung
zum Kommandeur des 3. Lothring. Inf.=Regts. Nr. 135.
v. Wright, Oberſtlt. und Bat,s.=Kommandeur im Füſ.=
Re. t. von Gersdorff (Kurheſſ.) Nr. 80, zum Stabe des
Inf.=Leibregts. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117
verſetzt. Marquard, Major im Generalſtabe des
XVIII. Armeekorps, unter Verſetzung in das 5. Rhein,
Inf.=Regt. Nr. 65, zum Bats.=Kommandeur ernannt.
v. Blücher, Major im Generalſtabe der erſten Armee=
Inſp., in den Generalſtab des XVIII. Armeekorps
ver=
ſetzt. Frhr. Schenk zu Schweinsberg, Hauptmann,
perſönlicher Adjutant des Landgrafen von Heſſen König.
liche Hoheit, ein Patent ſeines Dienſtgrades verliehen.
Sander, Lt. im Inf.=Regt. Kaiſer Wilhelm (2. Großh.
Heſſ.) Nr. 116, Arndt, Lt. im Inf.=Leibregt.
Groß=
herzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, Kuhn, Lt. im Inf.=
Regt. Prinz Carl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118, zu Oberlts.
befördert. Chlodwig Landgraf von Heſſen=
Philippsthal=Barchfeld Hoheit, Rittm. à l. s. der
Armee, der Charakter als Major verliehen. Riedeſel
Frhr. zu Eiſenbach (Ludwig), Lt. im Leib=Drag.=Regt.
(2. Großh. Heſſ.) Nr. 24, zum Oberleutnant befördert.
v. Grunelius, Lt. der Reſ. des Leib=Drag.=Regts.
Großh. Heſſ.) Nr. 24, kommandiert zur Dienſtleiſtung
bei dieſem Regt., als Lt. mit Patent vom 1. April 1907
im genannten Regiment angeſtellt. Freiſe, Oberſtit.,
beauftragt mit der Führung des 3. Württemberg. Feld=
Art.=Reats. Nr. 49, behufs Ernennung zum Kommandeur
dieſes Regiments in dem Kommando nach Württemberg
belaſſen. Frhr. v. Wöllwarth=Lauterburg,
Haupt=
mann und Battr.=Chef im 3. Württemberg. Feldart.=
Regt. Nr. 49, ein Patent ſeines Dienſtgrades verliehen.
Cramolini, Lt. im 1. Naſſau. Feldart.=Regt. Nr. 27,
zum Oberlt., Pohl, Major, Erſter Art.=Offizier vom
Platz in Mainz, zum Oberſtlt., Schäfer, Zeugfeldwebel
beim Art.=Depot in Wittenberg, unter Verſetzung zum
Art.=Depot in Mainz, zum Zeugleutnant beſördert.
Schwierz, Hauptm., Adjutant und Dolmetſcheroffizier,
aus dem Oſtaſiat. Detachement ausgeſchieden und mit
Patent vom 14. September 1900 T5t1 als Komp.=Chef im
Le bgarde=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115 angeſtellt
(Berichtigend wiederholt.) Scanzoni v. Lichtenfels,
Fähnrich im Leibgarde=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.)
Nr. 115, zum Leutnant mit Patent vom 29. Januar 1908,
Müller=Hempfina, Fähnrich im Inf.=Regt. Kaiſer
Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, zum Lt. mit Patene
vom 19. Juni 1908, de Harde, Unteroffiz. im Inj.=
Regt. Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, Volkmar,
Müller, Unteroffiziere im Inf.=Regt. Prinz Carll
(4. Großh. Heſſ.) Nr. 118, André, Unteroſfs= en
5 Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168, zu Fähnrichen,
Thierolf (Hirſchberg), Vizefeldwebel des Leibgarde=
Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, Seippel (Düſſeldorf),
Vizewachtm. des 2. Großh. Heſſ. Feldart.=Regts. Nr. 61,
Bocks (Barmen), Vizewachtmeiſter des Großh. Heſſ.
Train=Bats. Nr. 18, zu Lts. der Reſ., Sauvage,
Lt. der Reſ. des Inf.=Leib=Regts. Großherzogin (3. Großh.
Heſſ.) Nr. 117 zum Oberlt., Frhr. Röder v. Diersburg
(Marburg), Vizefeldwebel des Leibgarde=Inf.=Regiments
(1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, Hucke (II Caſſel), Warnke
(Marburg), Vizefeldwebel des Inf.=Regts. Kaiſer
Wil=
helm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, zu Lts. der Reſ, Probſt
(Gießen), Lt. der Reſ. des 2. Bad. Drag.=Regts. Nr. 21,
zum Oberlt., Wagner (Gießen), Vizefeldw. des
Leib=
garde=Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, Dannert
(Gießen), Scharff (Wiesbaden), Vizefeldw. des Inf.=
Regts. Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, Lucas
(Frankfurt a. M.), Vizefeldwebel des Inf.=Leib=Regts.
Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, Scheele
(II Darmſtadt), Vizefeldw. des Inf.=Regts. Prinz Carl
(4. Großh. Heſſ.) Nr. 118, Schwarz (Friedberg),
Ziu=
gehoer (Frankfurt a. M.), Vizefeldwebel des Inſ.=Regts.
Heſſen Homburg Nr. 166, Hartmann (Frankfurt a. M.),
Vizefeldwebel des 5. Großh. Heſſ. Inf. Regts. Nr. 168,
zu Lts. der Reſ., die Oberärzte der=Reſ. Dr. Achert
(Friedberg), Dr. Joeckel (Mainz) zu Stabsärzten. die
Unterärzte der Reſ. Dr. Dieffenbach (I Darmſtadt),
Dr. Kramer (Gießen) zu Aſſiſt.=Aerzten beſördert.
L. Das Oberlandesgericht beſchäftigte ſich geſtern
mit der Frage, ob in der Ernennung zum
Regierungs=
baumeiſter die Uebertragung eines Titels zu finden ſei.
Einem in Bad=Nauheim wohnenden Architekten hatte
das Miniſterium, wie üblich, nach beſtandenem
Staats=
examen den Charakter als Regierungsbaumeiſter
ver=
liehen. Dieſe Ernennung wurde ſpäter wieder
zurück=
gezogen, weil der Betreffende für den Staatsdienſt
un=
geeignet ſei und ausdrücklich bemerkt, daß er nicht mehr
befugt ſei, den Titel Regierungsbaumeiſter zu führen.
Trotz dieſes Hinweiſes legte ſich der Architekt in
Zei=
tungsannoncen den beanſtandeten Titel bei und wurde
durch amtsgerichtlichen Strafbefehl wegen unerlaubter
Titelführung zu 5 Mark Geldſtrafe verurteilt. Er legte
dagegen Einſpruch ein, wurde vom Schöffengericht
frei=
geſprochen, von der Strafkammer jedoch in die im
Straf=
befehl angedrohte Strafe verurteilt. Dieſe
Entſcheid=
ung focht er mit Reviſion an, indem er beſtritt, daß
das Wort Regierungsbaumeiſter einen Titel im Sinne
des Geſetzes enthalte; dasſelbe bedeute keine Ehrung,
ſondern lediglich die Bezeichnung einer beſtimmten
Beamtenkategorie. Auch habe er nicht vorſätzlich
gehau=
delt. Das Rechtsmittel wurde als unbegründet
ver=
worfen und das Strafurteil beſtätigt. Das oberſte
Gericht erblickte in der Ernennung zum
Regierungs=
baumeiſter durch das Miniſterium auf Grund beſtau=
Nummer 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
Seite 3.
denen Examens die Uebertagung eines Titels und
er=
achtete auch den Vorſatz für erwieſen.
L. Vor der Strafkammer ſtanden geſtern der 35 Jahre
alte Taglöhner Johann Kißner und der 21 Jahre alte
Nikolaus Rauſch von Seligenſtadt, die vom
Schöffen=
gericht wegen Jagdvergehens, erſterer zu ſechs Wochen
und letzterer zu einer Woche Gefängnis verurteilt,
wegen Fiſchereifrevels dagegen freigeſprochen worden
ſind. Der Staatsanwalt brachte die Sache in die zweite
Inſtanz, wöſelbſt nachgewieſen wurde, daß beide
öffent=
lich, ohne jede Scheu, am hellen Sonntag mittag zur
Schonzeit die Jagd ausgeübt und daß ſie damals auch
unerlaubt gefiſcht haben. Kißner ſteht im Ruf der
ge=
werbsmäßigen Wilderei und wurde zu 5 Monaten
Ge=
fängnis, ſowie 1 Woche Haft, der andere zu 14 Tagen
Gefängnis und 4 Tagen Haft verurteilt. Die bei der
Tat gebrauchten Gewehre und Jagdgeräte wurden
ein=
gezogen.
— Kaiſers Geburtstag. Die hieſige heſſiſche Gruppe
des Vereins inaktiver Offiziere der deutſchen Armee und
Marine feierte den Geburtstag Sr. Majeſtät des Kaiſers
wie in den früheren Jahren durch ein Feſteſſen in den
oberen Räumen der Vereinigten Geſellſchaft, an dem auch
eine Anzahl Nichtmitglieder des Vereins, höhere inaktive
Offiziere und Mitglieder der Vereinigten Geſellſchaft
teil=
nahmen. Herr Generalmajor v. Kunowski brachte
in kernigen Worten den Toaſt auf Se. Majeſtät den
Kai=
ſer aus. Das Eſſen, das Herr Kaſinowirt Rehmann
lie=
ferte, war wie immer vortrefflich.
N. Bezirksverein Martinsviertel. Die ordentliche
Generalverſammlung des Bezirksvereins
Martins=
viertel fand im Saale der Reſtauration Peter Barth
ſtatt. Der Vorſitzende, Herr Stadtverordneter Möſer,
erſtattete den Tätigkeitsbericht, der faſt eine Stunde
in Anſpruch nahm und davon Zeugnis gab, welch'
große erſprießliche Arbeit im Intereſſe des Viertels
geleiſtet wurde. Der Verein iſt auf 262 Mitglieder
angewachſen und das Vermögen auf 1521 Mk. geſtiegen.
Behandelt wurde in 9 Vorſtandsſitzungen und 3
Be=
zirksverſammlungen: die Verlegung des
Hauptbahn=
hofes, der Ausbau der elektriſchen Straßenbahn,
Ver=
breiterung der Pankratiusſtraße, Kaupſtraße,
Schloß=
gartenſtraße, Durchführung der Ruthsſtraße und
Becker=
ſtraße uſw. Neben dieſer ernſten Arbeit fanden ſich
die Mitglieder zu dem alljährlich veranſtalteten
Som=
merfeſt und der Weihnachtsfeier ſehr zahlreich ein.
Letz=
tere Feier warf zu Gunſten der Armen des Viertels
den ſchönen Betrag von 178 Mk. ab. Bei der
Vor=
ſtandswahl wurde Herr Stadtverordneter Joh. H.
Möſer als 1. Vorſitzender einſtimmig wiedergewählt.
Die ausſcheidenden Vorſtandsmitglieder, die Herren
Gg. Weber, Chr. Fey, Phil. Treſſer, H. Fey, B.
Drechs=
ler, Gg. Scheidler wurden ebenfalls wiedergewählt, und
die Herren Adolf Kahn und Ludwig Pohl neugewählt.
Hierauf kamen die im Laufe des verfloſſenen Jahres
eingereichten Eingaben an die Stadtverwaltung durch
Herrn Bruchhäuſer zur Verleſung. Es entſpann
ſich eine ſehr lebhafte Debatte über die vorgeſchlagene
Linienführung der elektriſchen Straßenbahn in das
Herz des Martinsviertels und die geforderte
Beleuch=
tung des Herrngartens für ſogenannte
Richtungs=
laternen. Uebereinſtimmend wurde betont, daß mit
allem Nachdruck daran gearbeitet werden muß, daß dem
Martinsviertel mit ſeinen über 22000 Einwohnern
die elektriſche Straßenbahn zugeführt wird und zwar
mit der Linienführung durch die Hochſchul= und
Pan=
kratiusſtraße, in Verbindung mit dem
Schloßgarten=
platz. Ebenſo kann die Beleuchtung des Herrngartens
bis nach Theaterſchluß nicht mehr länger
hinausge=
ſchoben werden.
— Vogelsberger Höhen=Klub. Am 27. Januar fand
im „Prinz Karl” der erſte Lichtbildervortrag ſtatt. Herr
Götz jun. führte die Anweſenden im Geiſte von
Gelu=
hauſen aus über Büdingen, Gedern, Herchenhain auf
den Hoherodskopf und den Taufſtein, dann durch das
reizende Schwarzbachtal nach Hochwaldhauſen,
Ilbes=
hauſen, Lauterbach, Alsfeld.
Als Wanderziel
wird nun Marburg genommen, von dort
führt der Weg über Homberg, Meiches,
Ulrich=
ſtein wieder in den hohen Vogelsberg, um
über Schotten, Nidda durch die Wetterau nach Bad=
Nauheim-Friedberg zu gelangen. Hier ſchließt die
zehntägige Wanderung, die heute in anderthalb
Stun=
den im Geiſte zurückgelegt wird. 70 herrliche
Aufnah=
men wurden gezeigt; der Vortrag war feſſelnd, Herr
Götz erntete den wohlverdienten Beifall. Zum Schluß
wurde auch Kaiſers Geburtstag gedacht und ein
Kaiſer=
hoch ausgebracht, währenddeſſen ein Bildnis Sr. Maj.
des Kaiſers auf der Leinwand erſchien.
— Verein für Vogel= und Geflügelzucht (ält. Verein).
In der letzten Hauptverſammlung hatten ſich weitere
acht Herren als Mitglieder gemeldet, welche vor Schluß
der Verſammlung ohne Widerſpruch aufgenommen
wurden. Hierauf erſtattete der erſte Vorſitzende den
Jahresbericht, welcher ein klares Bild über die
Tätig=
keit des Vereins im abgelaufenen Jahre gab. Der
Be=
richt, der mit allſeitigem Beifall aufgenommen wurde,
gab zu Beanſtandungen keine Veranlaſſung.
Anſchlie=
ßend hieran berichtete der Rechner, Herr Karl Heß,
über die finanziellen Verhältniſſe des Vereins, die
durchaus geordnete ſind, wodurch die Vermögenslage
des Vereins als günſtig bezeichnet werden kann. Die
Rechnung wurde geprüft und richtig befunden, worauf
dem Rechner Entlaſtung erteilt wurde. Der für die
Brieftaubenzüchter wichtige Antrag, vor der im nächſten
Jahre ſtattfindenden Vereinsausſtellung einen
Preis=
flug abzuhalten, deſſen Ergebnis bei der Prämiierung
in Betracht gezogen werden ſoll, wurde von den
An=
weſenden einſtimmig angenommen. Bei der Neuwahl
des Vorſtandes wurden die ſeitherigen Vorſitzenden,
Herr Ph. Brohm als erſter und Herr Friedr.
Wei=
gold als zweiter Vorſitzender auf Antrag aus der
Verſammlung per Akklamation wiedergewählt. Ferner
wurden die ſeitherigen Vorſtandsmitglieder, die Herren
A. Heil, M. Oppel, K. Heß, Joh. Scheuermann, Wilh.
Maurer, Ludwig Möſer III., H. Heß, Ph. Heeb, J. Lang,
G. Lorz, L. Schneider und A. Haas, einſtimmig
wieder=
gewählt. Dieſes Wahlergebnis dürfte als der ſicherſte
Beweis anzuſehen ſein, daß der Verein mit der
Tätig=
keit des Vorſtandes zufrieden war und auch für di:
Folge als zu erſtrebendes Ziel die Hebung und
För=
derung der Geflügelzucht anſehen wird. Mit der
übli=
chen Freiverloſung von einem Hahn, Tauven und
Fut=
ter konnte die Verſammlung mit dem Wunſche, daß das
neue Vereinsjahr ſich der gleichen Anerkennung der
beteiligten Kreiſe wie im abgelaufenen Jahre erfreuen
möge, geſchloſſen werden.
— Der Evangeliſche Kirchengeſangverein für die
Stadtkirche veranſtaltet Dienstag, 1. Februar, 8 Uhr,
im Gemeindehauſe (Kiesſtraße 17) einen
Familien=
abend, zu dem alle Freunde des Kirchen= und
Volks=
geſangs freundlichſt eingeladen ſind. Neben anderen
Darbietungen werden von Profeſſor A. Mendelsſohn
herausgegebene weltliche Volkslieder vom Chor geſungen
werden.
— Liedertafel. Wie aus dem Anzeigenteil erſichtlich,
fordert der Vorſtand der „Darmſtädter Liedertafel” die im
kommenden Jahre ihr 70jähriges Beſtehen feiert,
ſtimm=
begabte, ſangesfrohe Herren zum Eintritt in den Chor
des Vereins auf. Letzterer wird dieſes Jahr u. a. ein
größeres Werk für Deklamation, Soli, Chor und Orcheſter
zur Feier der 40. Wiederkehr des namentlich für uns Heſſen
ſo glorreichen Tages von Gravelotte aufführen. Zu dieſem
Zweck iſt eine Verſtärkung des jetzt 70 Sänger zählenden
Chores erwünſcht. Gewiß finden ſich in unſerer Stadt
noch viele geſangliebende Leute, die ſich gerne einem
ſchö=
nen Männerchor anſchließen. Die Proben finden an zwei
Abenden der Woche in einem im Stadtzentrum gelegenen
ungeſtörten Lokal ohne Reſtauration ſtatt.
* Eine Automobildampfſpritze der Wiesbadener
Feuerwehr wurde geſtern hier vorgeführt.
— Orpheum. Heute, Samstag, wird ſich im
Rah=
men eines Familien=Abends Liane de Vriés nach
ihrem hieſigen, ſo erfolgreichen Gaſtſpiele vom
Darm=
ſtädter Publikum verabſchieden. Morgen, Sonntag,
gelangt in zwei Vorſtellungen, nachmittags und abends,
das derzeitige Programm letztmalig zur Darſtellung,
da am Montag wegen anderweitiger Benutzung des
Etabliſſements die Vorſtellung ausfallen muß. (S. Anz.)
— Das Kaiſerpanorama führt noch einſchließlich
morgen, Sonntag, in die Schweiz, und zwar nach
Mürren, Wengen, Grindelwald uſw., hauptſächlich aber
nach den weltbekannten Stationen der Jungfraubahn,
wo wir ſtaunenden Auges das Majeſtätiſche der
Ge=
birgswelt, ſowie die Wunderwerke im Eiſenbahnbau,
die bis hinauf in die höchſten Eisregionen führen, zu
ſehen bekommen.
— Flugſchrift. Unter dem Titel „Zur Frage der
Reorganiſation der Staatsbehörden in Heſſen” iſt eine
Schrift von Karl Kern erſchienen, die in der
Buchhand=
lung. Saeng zu beziehen iſt. (S. Anz.)
— Von Liane de Vriés. Herr Photograph
Gie=
ſinger hat von Mde. Liane de Vriés eine Anzahl
künſt=
leriſch ſchöner Aufnahmen hergeſtellt, die bereits in dem
Schaukaſten der Firma Faix zur Ausſtellung gelangt ſind
und allgemein die Aufmerkſamkeit der Paſſanten erregen.
Maskenball der „Karnevalgeſellſchaft Narrhalla”
Seit Jahrzehnten ſchon rangiert der große Maskenball
am Samstag vor Faſtnacht im Städtiſchen Saalbau
un=
ter der Fülle gleicher Veranſtaltungen unbeſtritten an
erſter Stelle. Dieſer vornehme Maskenball bietet den
An=
gehörigen aller Geſellſchaftskreiſe Gelegenheit zu einem
Rendezvous im Schutze und Rahmen fröhlichen Mummen=
ſchanzes. Was für München und andere Kunſtzentren
die vielgeprieſenen Künſtler=Redouten ſind, iſt für
Darm=
ſtadts Geſellſchaft der große Maskenball am
Faſtnachts=
ſamstag im Saalbau. Ja, für viele Familien bildet dieſer
Maskenball Erſatz für karnevaliſtiſche
Privatveranſtaltun=
gen. Man vereinbart einfach, ſich dort in beſtimmten
Ko=
ſtümen in Gruppen zu treffen und bildet geſchloſſene
Kreiſe. Der Städtiſche Saalbau bietet mit ſeinen
zahlrei=
chen ſchönen und geeigneten Nebenräumen ja wie kein
an=
deres Lokal gerade hierzu Gelegenheit. Es iſt ſelbſtredend,
daß der Saalbau wie immer eine feenhafte Dekoration
erhalten wird und auch, daß der Elferrat der „
Karneval=
geſellſchaft Narrhalla” wieder für Ueberraſchungen
ſchön=
ſter Art Sorge tragen wird. Wird doch auf die
Vorberei=
tung dieſes Maskenfeſtes ſtets beſondere Sorgfalt
ver=
wendet. Die vorbereitenden Arbeiten ſind ſchon jetzt in
vollem Gange und auch die beiden tüchtigſten hieſigen
Mi=
litärorcheſter ſind bereits verpflichtet. Alles Nähere
be=
liebe man aus den Plakaten und Anzeigen zu erſehen.
— Hurra, das Leben! Man ſchreibt uns: Die
Vor=
bereitungen zu der am morgigen Sonntag im
Schützen=
hof ſtattfindenden großen karnevaliſtiſchen Herren= und
Damenſitzung, veranſtaltet von der hieſigen
Orts=
gruppe des Deutſchnationalen
Handlungs=
gehilfen=Verbandes, ſind beendet und laſſen
darauf ſchließen, daß die Sitzung eine brillante wird.
Es werden erſte hieſige Karnevalskräfte die Bütt
be=
ſteigen. Damit mit dem nachfolgenden Tanze etwas
früher wie ſonſt begonnen werden kann, iſt der
Sitz=
ungs=Anfang auf punkt 5.11 Uhr feſtgelegt.
— Ludwigshöhe. Ein Blick auf das aus den bei
züglichen Anzeigen auszugsweiſe erſichtliche Programm
zu dem nächſten Sonntagskonzerte der Kavelle des
Leibgarde=Regiments, verſpricht dem muſikliebenden
Publikum ſicher wieder einige anregende genußreiche
Stunden. Es ſei deshalb an dieſer Stelle auf das
Konzert beſonders aufmerkſam gemacht.
— Städt. Saalbau. Man ſchreibt uns:
Kommen=
den Sonntag findet im Saalbau das vorletzte
karne=
valiſtiſche Konzert des diesjährigen Faſchings ſtatt.
Karl Maria v. Weber und ſeine karnevalfrohe
Kapelle werden den Reigen der Veranſtaltungen mit zwei
humoriſtiſchen Abenden, nächſten Sonntag
und Faſtnachtdienstag, ſchließen. Die von allen
Beſuchern geſchätzte Fähigkeit des Konzertleiters, ſeinen
bodenſtändigen rheiniſchen Humor überall und
ſofort zur Geltung zu bringen, bürgt dafür, daß bei
beiden Veranſtaltungen die rechte Stimmung ſich baldigſt
einſtellen wird. Ein Abend bei Weber ſagt und
ver=
ſpricht mehr als viele Worte. Daß für die neueſten
Lieder und mancherlei Ueberraſchungen Sorge getragen
wird, iſt ebenſo ſelbſtverſtändlich wie der beliebte Tanz
im Gartenſaal. (Siehe Anzeige.)
— Kaiſerſaal — Fürſtenſaal. Ein „moderner
karnevaliſtiſcher Abend’ iſt für nächſten Sonntag,
den 30. Januar, vorbereitet. Die Kapelle des Leibgarde=
Regiments unter Leitung des Obermuſikmeiſters Hauske
gewährleiſtet einige genußreiche und faſchingsfröhliche
Stunden. Insbeſondere ſei auf eine Anzahl humoriſtiſcher
Soloſtücke auf verſchiedenen Inſtrumenten, ſowie
Voll=
ſtedts originelle Humoreske „Im Automatenſalon”
hin=
gewieſen. Verſchiedene neue Chorlieder und neueſte
Operettenmuſik vervollſtändigen das Programm. Ein
Tänzchen im Fürſtenſaal wird den Abend beſchließen.
(Vergl. die Anzeige.)
— Turngeſellſchaft. Wie aus dem Anzeigeteil
er=
ſichtlich iſt, hält die Turngeſellſchaft Darmſtadt ihren
dies=
jährigen Maskenball am 5. Febr. 8 Uhr 11 Min. ab.
— Der Bayern=Verein begeht am Samstag, den
5. Februar, im Saale des „Perkeo”, Alexanderſtraße,
ſeinen Maskenball. (Näh. Anzeige.)
— Münchener Jubelfeſt. Wie in den letzten
Jahren, ſo veranſtaltet auch diesmal in gewohnter Weiſe
der Beſitzer des „Kölniſchen Hofes” in der
Bleich=
ſtraße in ſeinen karnevaliſtiſch ausgeſtatteten Räumen
vom 1. Februar ab wieder ein „großes Müncher
Jubel=
feſt‟
Herrn Huth gelang es diesmal wieder, das ſchon von
früher durch ſeine guten Leiſtungen bekannte „
Strand=
damen=Orcheſter (Dir. Jädicke) zu gewinnen. Zum
Ausſchank kommt das beliebte bayriſche Hofbräu
„Dominator”
— Nummer 4 der „Darmſtädter Faſtnachts=
Zeitung” iſt ſoeben erſchienen. Die Fülle vorzüglicher
humoriſtiſcher Beiträge, wie „Datterich”, „Der fliegende
Heiner”, „Die moderne Welt”, „Des verpuſchte
Hand=
werk” Karnevaliſtiſche Vorträge uſw. werden die Lektüre
zu einem Genuß machen.
* Ein Spitzbube. Der 22 Jahre alte Kaufmann
Korte von hier, der für die Darmſtädter Möbelfabrik
2500 Mark zur Bank bringen ſollte, iſt bis jetzt nicht
zurückgekehrt.
Großherzogliches Hoftheater.
Donnerstag, den 27. Januar.
Zum erſten Male:
„Der deutſche König”.
Schauſpiel in fünf Akten von Ernſt v. Wildenbruch.
W-l. In dem Rahmen einer Feſtvorſtellung ging
an Kaiſers Geburtstag Wildenbruchs hinterlaſſenes
fünfaktiges Schauſpiel „Der deutſche König” in
Szene. Es behandelt die Zeit des Ueberganges der
deutſchen Königskrone von Konrad I. auf Heinrich I.,
der von 919 bis 936 regierte. Wildenbruch hat über das
Drama ſelbſt folgendes geſchrieben: „Die deutſche
Ge=
ſchichte; ſo überreich an Unterlaſſungen, ſo überarm an
großem Vollbringen, enthält einen Vorgang von reiner
Herrlichkeit; das iſt die Uebertragung der Königskrone
von Kaiſer Konrad I., dem Rheinfranken, auf Heinrich
den Ludolfinger, den Sachſen. Dieſen großen Stoff
habe ich dem Stücke zugrunde gelegt. Weil er unter
dem harmloſen Namen des „Finklers” in der
Erinner=
ung fortlebt, wiſſen und ahnen kaum einige, daß ein
ſolcher Mann nicht der hätte werden können, der er war
und ward, wenn er nicht elementare Gewalten in
ſei=
nem Selbſt niederzuringen gehabt hätte. In
Merſe=
burg war die geheimnisvolle Frau geboren, die ſo tief
in ſeiner Seele gewirkt hat. Die Geſchichte weiß und
ſagt von ihr wenig. Dem Schaffen der Phantaſie bleibt
es überlaſſen, ihr und ihrem Verhältnis zu dem großen
Ludolfinger nachzugehen.”
. .
Die „geheimnisvolle Frau, die ſo tief in ſeiner
Seele nachgewirkt hat” iſt Hateburg. Die Geſchichte
überliefert, daß Heinrich mit ihr kurze Zeit vermählt
geweſen iſt und einen Sohn Thankmar von ihr hatte,
der ſpäter von der Erbfolge zugunſten der Söhne der
Mathildis ausgeſchloſſen wurde. Bei ſeiner Wahl zum
König in Fritzlar war er übrigens ſchon 43 Jahre, alſo
nicht der Jüngling, als den ihn Wildenbruch darſtellt.
Auch war er damals ſchon mit Mathildis vermählt und
Vater mehrerer Kinder. In dem Drama iſt Hateburg
die Frau des brutalen, von Eiferſucht verfolgten
Grenz=
grafen Osdach auf Burg Keuſchberg. Unter ſehr zu=
fälligen Umſtänden erblickt Heinrich ſie, als ihr Gatte
dem im Hauſe Ludolfs von Sachſen weilenden König
Konrad erklärt, die Burg Keuſchberg und Merſeburg
gegen die heidniſchen Feinde nicht mehr halten zu
kön=
nen. Sein mutiges und unerſchrockenes Weib
wider=
ſpricht ihm und fasziniert den anweſenden jungen
Her=
zog Heinrich durch ihre bedeutende Perſönlichkeit. Er
macht ſich mit ſeinen Getreuen auf und entſetzt die Burg
Keuſchberg, erliegt aber ſofort den „elementaren
Ge=
walten in ſeinem Selbſt” der wilden Leidenſchaft zu
Hateburg, mit der er den Schwur der Treue wechſelt,
trotzdem ſie ſich durch einen Eid dem Kloſter geweiht
hatte und er der milden und ſchönen Mathildis verlobt
war. Cr zerfällt mit ſeinen Getreuen und ſeiner
Fa=
milie. Hateburg aber erkennt bald, daß er unter dem
Einfluß ſeiner Leidenſchaft zugrunde gehen müſſe und
hilft ihm, ſie „niederzuringen” indem ſie ihm
frei=
willig entſagt und in ein Kloſter zu gehen beſchließt.
Nachdem er wieder zu ſich gekommen und die frühere
Größe wieder in ihm erwacht iſt und er ſich vor ſich ſelbſt
und dem verſammelten Volke gedemütigt hat,
über=
nimmt er die ihm von dem ſterbenden König Konrad
angebotene Königskrone und vereinigt ſich nach
Ver=
treibung der das Land brandſchatzenden Feinde wieder
mit Mathildis.
Daß das Drama zu Wildenbruchs beſten Werken
gehöre, kann man gerade nicht behaupten, aber es trägt
ganz den Charakter aller ſeiner geſchichtlichen Dramen
und teilt mit dieſen die ſtarke Bühnenwirkung. Es
fehlt ihm indeſſen die geſchloſſene Handlung und es ſetzt
ſich mehr aus einzelnen bis zu höchſter theatraliſcher
Wirkung geſteigerten Szenen zuſammen. Was wir an
dem Charakter des Helden des Stückes vermiſſen, iſt die
pſychologiſche Vertiefung; die Uebergänge ſind zu
plötz=
lich. Die effektvollſten, wenn auch gerade nicht
wahr=
ſcheinlichſten Szenen, ſind die Begegnungen der beiden
Könige mit den Hunnenhäuptlingen, die ſich als Schuld
und Sühne darſtellen. Von irgend einer neuen Seite
zeigt ſich uns der Dichter in dieſem ſeinem letzten Werke
nicht.
Die Aufführung, die von Herrn Oberregiſſeur
Valdek geleitet wurde, ließ auf eine ſorgfältige und
liebevolle Einſtudierung ſchließen. Den jugendlichen
Herzog Heinrich verkörperte Herr Baumeiſter ſehr
ſympathiſch und ſpielte ihn mit hinreißendem
Tempera=
ment und dramatiſcher Leidenſchaft, ohne das
theatra=
liſche Pathos, an dem das Stück vielfach Ueberfluß hat,
ſtörend hervortreten zu laſſen; vielmehr kann man
ſagen, daß er durch ſeine Kunſt darüber hinweghalf. Die
Rolle der mißhandelten, ſtets in den höchſten Tönen der
Leidenſchaft ſich bewegenden Hateburg ſpielte Fräulein
Oſter in dem Stile der „Rabenſteinerin” mit beſtem
rfolge; von milder Schönheit und lieblicher
Jung=
fräulichkeit war die Mathildis des Fräulein
Holt=
haus; eine charakteriſtiſche Ausgeſtaltung verlieh
Frau Scherbarth der dankbaren Rolle der alten
Oda; eine vornehme Erſcheinung ſtellte die Haduwich
des Fräulein Heumann dar, wenn ſie auch als
Her=
zogin=Mutter etwas zu jugendlich war. Den König
Konrad ſpielte Herr Hein z der ſich mit der Rolle
des erſt am Schluſſe zu tatkräftigem Handeln ſich
er=
hebenden, müden und tatenloſen Königs gut abfand.
Von den übrigen 24 Rollen ſeien noch erwähnt: der
jugendliche und ſchwärmeriſche Eberhard des Herrn
Veſtermann der friſche Reginber des Herrn
Schneider, der finſtere und feige Osdach des Herrn=
Lehrmann, der tatenfrohe Hauptmann Foldak des
Herrn Bohne und die beiden Furcht und Schrecken
erregenden hunniſchen Häuptlinge der Herren
Riech=
mann und Jürgas.
Herr Oberregiſſeur Valde k hatte mit viel Kunſt und
Verſtändnis aus den vorhandenen Mitteln einen
ge=
ſchmack= und effektvollen Rahmen für das Stück
geſchaf=
fen, namentlich waren die beiden letzten Bilder des 5.
Aktes von überraſchender Wirkung. Dagegen ließ die
Linde hinter dem Hauſe des Herzogs Ludolf, die die
mehr als hundertjährige Oda noch gepflanzt hat, und
die, wenn wir nicht irren, die Eſche aus Hundings Haus
war, auf kein botaniſches Spezialſtudium ſchließen. Der
Umfang dieſes Rieſenbaumes deutete auf ein Alter von
mindeſtens 300 bis 400 Jahren. Das auf den Stamm
aufgeklebte „friſche Grün” wirkte ernüchternd.
Das Publikum nahm das Stück ſehr beifällig auf.
Seite 42
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
Nummer 24.
gs. Unfälle. In der Viktoriaſtraße fiel geſtern ein
Milchmann die Treppe hinunter und verletzte ſich
am Kopfe, desgleichen ein aus Pfungſtadt geburtiger
Mann in der Bismarckſtraße. Beide wurden durch die
Rettungswache nach dem Städtiſchen Krankenhaus
ver=
bracht. — In einer Maſchinenfabrik wurde einem
Tag=
löhner die rechte Hand derartig gequetſcht, daß er
mittels Krankenautomobils nach dem Städtiſchen
Kran=
kenhaus geſchafft werden mußte. — Ein zugereiſter
gei=
ſteskranker Mann aus Biſchofsheim mußte auch in
das Städtiſche Spital verbracht werden. — In der
Eiſen=
bahnwerkſtätte am Dornheimerweg fiel ein Schloſſer eine
hohe Leiter herunter und zog ſich eine
Gehirner=
ſchütterung zu. Er wurde ebenfalls durch die
Ret=
tungswache in das Städtiſche Krankenhaus geſchafft.
Ein 72jähriger Mann fiel in der Aliceſtraße infolge von
Krämpfen nieder und verletzte ſich am Kopf. Auch er
wurde durch die Rettungswache in das Städtiſche
Kran=
kenhaus verbracht.
Groß=Gerau, 27. Jan. Zur Anzeige kamen vier
13jährige Knaben (!), die am Neujahrstage dem
Waſenmeiſter Ehrhardt neun Tauben aus dem Schlage
der Abdeckerei geſtohlen hatten. Drei der Jungen führten
den Diebſtahl aus, während der vierte „Schmiere” ſtand.
Da zwei Knaben die geſtohlenen Tiere mit nach Hauſe
brachten, woſelbſt ſie zubereitet wurden und den Familien
zum Mahle dienten, werden ſich nun auch die beiden
Vä=
ter wegen Hehlerei verantworten müſſen.
— Groß=Zimmern, 27. Jan. Zur Feier des
Geburts=
tages des Kaiſers fanden ſich im Saale des „Löwenbräu”
(A. Wagner) zirka 50 Herren unſerer Gemeinde
zuſam=
men. Bei einem vorzüglichen Mahle und guten
muſika=
liſchen Darbietungen, abwechſelnd mit gemeinſchaftlichen
Geſängen verliefen die Stunden in der angenehmſten
Weiſe. Die Feſtrede, gehalten von Herrn Dekan Knodt,
war markig und begeiſternd. In vorgerückter Stunde
ſchied man voneinander in der fröhlichſten Stimmung und
mit dem gegenſeitigen Verſprechen des Wiederſehens im
nächſten Jahre.
Mainz, 27. Jan. Ein Kommis von Latſcha in
der Klaraſtraße hat ſeit einiger Zeit die geſamten
Ein=
nahmen in Höhe von 3000 Mark unterſchlagen.
Als geſtern eine Reviſion vorgenommen wurde, ſtellten
ſich die Unterſchlagungen heraus. Das Geld ſoll er in
Damenkneipen ausgegeben haben. — Aus einer
Kühl=
zelle des Schlacht= und Viehhofes wurde ſchon wieder
die Hälfte eines geſchlachteten Schweines geſtohlen.
— Mainz, 27. Jan. Für die aus dem heſſiſchen
Staatsdienſte aus Sparſamkeitsrückſichten entlaſſenen
Bauaſpiranten hat ſich hier eine Kommiſſion
gebil=
det, die die Vermittelung von Stellungen für die ſo
em=
pfindlich getroffenen Beamten bei Behörden, Kommunen
oder Privaten übernimmt. Die diesbezüglichen Offerten
nimmt der Beauftragte der Vermittelungskommiſſion,
Herr V. Hufbauer, Große Bleiche 35 dahier, entgegen. Die
zur Zeit ſtellenloſen Beamten gehören dem Hoch= und
Tief=
bau= ſowie dem Waſſerbaufach an. Mehrere Herren
be=
ſitzen auch die Qualifikation als Geometer.
(*) Grebenhain, 27. Jan. Große
Verkehrs=
ſtörungen hat das heftige Schneewetter der drei letzten
Tage auf der Vogelsbergbahn Lauterbach-Grebenhain-
Gedern hervorgerufen. Es ſind ungeheuere Schneemaſſen
niedergegangen, und der heftige Sturm hat auf dem
Bahn=
körper mächtige Schneewehen zuſammengejagt. Die
Ein=
ſchnitte der Bahnlinie waren vollſtändig dem „Erdboden
gleich gemacht‟ Die Maſchinen und Züge ſtaken bis an
die Fenſter im Schnee. Bei Ilbeshauſen blieb der von
Gedern kommende Abendzug im Schnee ſtecken, mußte
ſchließlich umkehren und in Ilbeshauſen warten, bis der
Schneepflug von Stockheim eingetroffen war und freie
Bahn gemacht hatte. Der Zug traf infolgedeſſen mit
zwei=
einhalbſtündiger Verſpätung in Lauterbach ein. Auch die
Züge von Lauterbach bis Gedern erlitten einſtündige
Verſpätung. In den Einſchnitten bei Nösberts, Herbſtein,
Hartmannshain, Crainfeld und Rixfeld lag der Schnee
meterhoch. Auf allen Stationen und auf der ganzen
Bahnlinie ſind Hunderte von Bahnbedienſteten und
ein=
geſtellten Arbeitern mit dem Schaufeln des Schnees
be=
ſchäftigt.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Der Halleyſche Komet wird nach Annahme
der Gelehrten möglicherweiſe in den letzien Tagen des
Februar ſchon für das bloße Auge ſichtbar ſein. Am 28.
Januar befindet er ſich in Konjunktion mit dem Saturn.
Seine Konjunktion mit dem Mars iſt bereits am 15.
Januar vergangen. An dieſem Tage erreichte der
Ab=
ſtand zwiſchen dem Kometen und dieſem Planeten mit
rund 60 Millionen Kilometer die geringſte Größe. Am
11. März wird der Komet die Erdbahn zum erſten
Male ſchneiden, nachdem er ſich der Erde ſchon vorher
zu nähern begonnen hat. Die größte Sonnennähe fällt
auf den 20. April, die größte Erdnähe bekanntlich
auf den 18. Mai, nachdem die Kreuzung der
Venus=
bahn am 3. Mai ſtattgefunden hat. Um den 1. Juli
wird das Geſtirn die Bahn des Mars durchqueren, der
ihm dann gleichfalls ziemlich nahe ſtehen wird. Die
Bahn des Jupiter erreicht der Komet erſt im April
1911. Da ſich dieſer größte Planet des Sonnenſyſtems
dann aber in einem ganz anderen Teil ſeiner Bahn
be=
wegt, wird eine größere Annäherung nicht ſtattfinden.
— Die neueſten Schuhmoden. Mit den
graziöſen fußfreien Röcken, die in Paris jetzt ihre
Triumphe feiern und die kleinen Füße und ſchlanken
Feſſeln der eleganten Franzöſinnen den Blicken der
Mitwelt preisgeben, hat die Bekleidung des Fußes
ge=
ſteigerte Bedeutung erhalten, und die Modeſchöpfer
haben nicht lange gezögert, der Chauſſure ihre
erfinde=
riſche Phantaſie zuzuwenden. Eine Reihe neuer Schuh=
und Stiefelformen ſind entſtanden. Man ſieht neue
Schuhe, bei denen die Spitzenkappe nicht mehr in einem
geraden Hohlſaum abſchneidet; die Kappe wird
verlän=
gert und ohne Unterbrechung in einer langen, gegen
das Ende zu ſich verjüngenden Spitze über den Spann
bis zur Feſſel emporgezogen. Die übrigen Teile des
Stiefels werden dann gewöhnlich in mattgrauem oder
mattbraunem Hirſchleder gearbeitet. Daneben ſieht
man wiederum andere Schuhe, die ganz aus Stoff
ge=
arbeitet ſind und an denen nur die Spitze und die
Ab=
ſätze mit glänzendem Chevreau bekleidet ſind. Sehr
auffällig iſt eine andere Kreation der Schuhmode:
während das Vorderblatt des Stiefels in ſchwarzem
Leder gearbeitet iſt, ſind zum Schaft und zum
hin=
teren Teil des Stiefels buntleuchtende Lederfarben
ge=
wählt, rotes Lackleder, gelbes Lackleder, bisweilen auch
eine Art Vergoldung. Gegenüber dieſen immerhin
etwas exzentriſchen Modeſchöpfungen gewinnt der gra=
Fiöſe Halbſchuh mit ſehr hohen Abſätzen immer mehr
Anhänger. Ueber den Spann ſchmiegen ſich drei
ſchmale, graziös gearbeitete Lederſpangen, die meiſt mit
ſchillernden Knöpfen aus Straß geſchmückt ſind.
Frei=
lich iſt dieſe graziöſe Chauſſure nicht immer dem
rau=
hen Winter gewachſen. Die letzte Neuheit aber ſind die
Federſchuhe; der ganze Fuß iſt mit Pfauenfedern
oder Kolibrifedern überzogen, deren Farbtöne genau
abgeſtimmt ſind und gegen die Feſſel zu immer dunkler
werden. Dieſe Feenſchuhe ſind freilich nur wenigen
zugänglich, denn ihre Herſtellung iſt Leine
Gedulds=
probe und ein Kunſtſtück zugleich. Mehrere Tauſend
Francs muß die elegante Modedame anlegen, wenn
ſie ihre kleinen Füße mit dieſem ſchillernden
Feder=
kleid ſchmücken will.
* Hamburg, 27. Jan. Der Aufſichtsrat des
Deutſchen Schauſpielhauſes wählte heute den
Intendanten des Mannheimer Hoftheaters, Dr. Karl
Hagemann, als Nachfolger Baron Bergers zum
Direktor des Deutſchen Schauſpielhauſes.
Kleines Feuilleton.
* Den Rekord im mehrſtimmigen
Wäh=
len hat wohl Mr. W. J. Haywood von Herne Hill
geſchlagen, der in ſechs Counties Grund beſitzt, und zwar
in Surrey, Middleſex, Hampfhire, Suſſex, Kent und
Eſſex. In England iſt nämlich das Stimmrecht zum
Teil noch an Landbeſitz gebunden, ſo daß ein Mann, der
in verſchiedenen Wahlkreiſen Güter ſein eigen nennt,
auch verſchiedene Male das Wahlrecht hat. Haywood
iſt bereits über 70 Jahre alt, beſchloß aber, ſein
Mög=
lichſtes zu tun, um alle ſechs Stimmen abzugeben. Zu
dieſem Zweck mußte er an einem Tage etwa 350
eng=
liſche Meilen zurücklegen, das ſind ungefähr 560
Kilo=
meter. Er ſicherte ſich die Unterſtützung eines
bekann=
ten engliſchen Automobilfahrers, des Mr. Charles
Jar=
rott. Um ein Viertel vor 8 Uhr begann die Reiſe, die
um ſo bemerkenswerter war, als Mr. Haywood zum
erſten Male in einem Automobil fuhr. Er erreichte
das Wahllokal in Norwood kurz, ehe es um 8 Uhr
er=
öffnet wurde, und kaum gewählt, ging’s weiter nach
Aſhford, wo das Auto kurz vor 9 Uhr eintraf, dann 50
Kilometer weiter nach Hampfhire und weiter nach
Suſ=
ſer und Newhaven. Hier trafen die Reiſenden um 12½
Uhr ein und mußten 20 Minuten auf friſches
Petro=
leum warten. Die letzten beiden Wahlorte nahmen die
meiſte Zeit in Anſpruch. Von Newhaven nach Herne
Bay ſind es etwa 125 Kilometer, die in etwa 3 Stunden
zurückgelegt wurden. Von da ging’s, ſo ſchnell das
Auto laufen wollte, nach Gravesend an der Themſe,
um die Fähre noch zu erreichen. Es war inzwiſchen
dunkel geworden und die Fähre geſchloſſen. Geld und
aute Worte erzielten jedoch eine Extra=Ueberfahrt. So
kam das Auto gerade zehn Minuten vor Schluß des
Wahllokales in Leigh an und wurde mit allgemeinem
Hurra empfangen. Damit war die Aufgabe vollendet,
und über London ging’s nach Hauſe zurück.
* Ein Damenempfang bei
Moham=
med V. Am türkiſchen Hofe hält jetzt die moderne
Zeit mit ſchnellen Schritten ihren Einzug. Das letzte
Bairamfeſt hat Veranlaſſung zu einer Neuerung
gege=
ben, die wohl bemerkt zu werden verdient; zum erſten
Male ſind die Damen der Hofgeſellſchaft bei dem
Kali=
fen der Gläubigen zum Handkuſſe und Glückwunſch
zu=
gelaſſen worden. Die Auserwählten, denen dieſe Ehre
zuteil wurde, waren die Frauen der Miniſter, der
Großwürdenträger und hohen Staatsbeamten. Sié
begaben ſich an dem feſtgeſetzten Tage in großer
Toi=
lette in den Palaſt von Dolma=Bagtſche, wo der
Sul=
tan ſie empfangen wollte. Was die Toilettenfrage
au=
geht, ſo muß man ſich dieſe Damen nicht in der
über=
lieferten alttürkiſchen Frauentracht vorſtellen, ſondern
die Kleidung, die ſie bei dieſer Gelegenheit trugen,
unterſchied ſich nur noch wenig von der üblichen
euro=
päiſchen Frauentracht. Es gibt unter dieſen Damen
der türkiſchen Hofgeſellſchaft mehr als eine, die ihre
Kleider bei den großen Pariſer Schneidern herſtellen
läßt. Die Damen trugen bei dem Empfange ihre
ſchön=
ſten Edelſteine, woran in den großen türkiſchen
Fa=
milien kein Mangel iſt; das Geſicht war unbedeckt, denn
das Geſetz der Muſelmänner beſtimmt, daß die Frauen
vor ihrem Sultan unverſchleiert erſcheinen.
Moham=
med V empfing die Damen ungemein liebenswürdig.
Im ganzen dauerte der Empfang etwa eine Stunde,
und die Damen waren von der Freiheit und
Freund=
lichkeit der Unterhaltung des Sultans ſehr erbaut.
Später wurden ihnen in einem anſtoßenden Gemache
Erfriſchungen dargeboten. Dies war in großen Zügen
der Verlauf einer Zeremonie, die, an ſich ohne weitere
geſchichtliche Bedeutung, doch inſofern intereſſant iſt,
als ſie die Anfänge der Entwickelung eines neuen
Geſellſchaftslebens am Sultanshofe ahnen läßt.
— Ernſt Moritz Arndts Grabichrift. An
Ernſt Moritz Arndts 50. Todestage, am 29. Januar,
wird der Wortlaut der Grabſchrift intereſſieren, die er
ſich ſelber gedichtet hat und die auf ſeinem Grab auf
dem Friedhofe in Bonn angebracht iſt. Sie lautet:
„Gute Nacht! Ihr meine Freunde, / Alle meine Lieben,
Alle, die ihr um mich weint, 7 Laßt euch nicht
betrü=
ben; ½ Dieſen Abſtieg, den ich tu’ ½ In die Erde
nie=
der! Seht, die Sonne geht zur Ruhl, ℳ Kommt doch
morgen wieder.”
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 27. Jan. Der Kaiſer
und die Kaiſerin machten heute nachmittag eine
ge=
meinſame Ausfahrt. Abends 8 Uhr war im
reichge=
ſchmückten königlichen Opernhauſe auf allerhöchſten
Befehl Galaoper, zu der der Reichskanzler, die
Botſchafter, die Generäle und Admiräle, die Miniſter,
die Vertreter des hohen Adels mit ihren Damen,
Offi=
ziere, Parlamentarier, hohe Beamte und
Staatsver=
treter erſchienen waren. Auch die franzöſiſchen Gäſte
von der Rokokoausſtellung befanden ſich unter den
Ge=
ladenen. In der großen Hofloge hatten der Kaiſer und
die Kaiſerin Platz genommen. Rechts vom Kaiſer ſaßen
die Großherzoginnen von Baden und von Heſſen,
Prinzeſſin Heinrich, Prinz Eitel Friedrich, links neben
der Kaiſerin der König von Sachſen, die Kronprinzeſſin,
die Kronprinzeſſin von Griechenland, Prinz Auguſt
Wilhelm und andere Fürſten. Hinter den Majeſtäten
ſah man den Kronprinzen zwiſchen der Prinzeſſin von
Rumänien und der Prinzeſſin Friedrich Leopold, die
Großherzöge von Baden, Heſſen, Mecklenburg=
Schwe=
rin, von Oldenburg und alle anderen fürſtlichen Gäſte
Gegeben wurde der zweite Akt von Wagners „
Rienzi=
unter Leitung des Generalmuſidirektors Dr. Muck.
Nach der Oper hielten die Majeſtäten Cercle. Mit dem
Einbruch der Dunkelheit begann die
Illumina=
tion, die beſonders bei den großen Warenhäuſern,
Banken, Hotels, Cafés eindrucksvoll war. In den
Straßen wogte eine ungeheure Menſchenmenge. Das
Wetter iſt tröcken und milde. — Der Luftkreuzer
„M. III‟ ſtieg heute vormittag 11½ Uhr zu einer
Probefahrt auf bei einer Windſtärke von 2 bis 3
Se=
kundenmetern aus ſüdöſtlicher Richtung. Die Fahrt
ging in einer Höhe von 150 Meter direkt auf Berlin
zu. — Der Stadtbahnhof Tiergarten war heute abend
längere Zeit ohne Gasbeleuchtung. Zur
Auf=
rechterhaltung des Verkehrs mußten die für ſolche Fälle
in Bereitſchaft gehaltenen Pechfackeln angezündet
wer=
den. Die Urſache der Lichtſtörung wurde in einem
ſchadhaften Gasrohr gefunden, deſſen ungünſtige
An=
lage ein öfteres Einfrieren geſtattet.
Marburg, 28. Jan. Mitten in der Stadt wurde
geſtern abend der bejahrte Inſtitutsdiener Groeger von
einem Jagdſchlitten überrannt und ſofort
ge=
tötet.
Koburg, 28. Jan. Die Koſten für den geplanten
Umbau der Feſte belaufen ſich auf zwei Millionen
Mark; ſie ſollen durch eine Lotterie aufgebracht werden.
Bielefeld, 28. Jar. Heute früh brach in der
Auto=
mobilreparaturwerkſtätte des
Automobil=
warenlagers der Firma Dürkopp u. Co. eine
Feuersbrunſt aus, die eine große Ausdehnung
an=
nahm. Die durch Türen verbundenen Abteilungen
ſtanden ſofort in Flammen. Das Feuer mußte mit 10
Schlauchleitungen bekämpft werden, ehe es gelang, der
Flammen Herr zu werden. Nach Mitteilungen der
Di=
rektion der Firma Dürkopp iſt der größte Teil der
Reparaturwerkſtätte den Flammen zum Opfer gefallen.
Der Betrieb erleide aber keine Störung.
Oldenburg, 27. Jan. Zu der Meldung von der
Ver=
ſorgung des Herzogtums mit Elektrizität
ſeitens der Allgemeinen Elektrizitätsgeſellſchaft wird
mit=
geteilt, daß es ſich nur um einen Vorvertrag handelt,
und daß auch die Höhe der Koſten noch nicht feſtſteht.
Kuxhaven, 28. Jan. Der Stettiner Kohlendampfer
„Kurt Retzlaff” ſtieß heute nacht in der Nähe des 5.
Feuerſchiffes mit dem ausgehenden engliſchen
Kohlen=
dampfer „Marion Lee” zuſammen. „Marion Lee‟
iſt geſunken und liegt im Fahrwaſſer. Die Mannſchaft
iſt gerettet und hier gelandet.
Wien, 28. Jan. Geſtern iſt der Bruder der Frau
des verhafteten Oberleutnants Hofrichter, der
Kauf=
mann Gerasdorfer an einem Herzſchlag
geſtor=
ben; von der Unſchuld Hofrichters überzeugt, führte er
die ganze Aktion zum Nachweis der Schuldloſigkeit
ſei=
nes Schwagers.
Wien, 28. Jan. Auf dem Transport von Serres
nach Saloniki entſprangen aus dem Poſtzuge 15
Häftlinge, unter ihnen der berüchtigte Bandenführer
Simon, der zu 15 Jahren Kerker verurteilt worden
war. Vier Gendarmen hatten den Transport begleitet,
ſich aber in einem anderen Abteil aufgehalten und ſo
von der Flucht nichts bemerkt.
Cannes, 28. Jan. Das Torpedoboot „192”
ſtran=
dete geſtern bei der Inſel Saint Marquerite; das
Schiff iſt wahrſcheinlich verloren. Die Beſatzung iſt
gerettet.
London, 28. Jan., 5 Uhr morgens. Der
Torpe=
dobootszerſtörer „Eden” wurde heute früh bei
Dover während eines heftigen Sturmes auf Straud
getrieben und durch den Seegang zertrümmert.
Schlep=
per ſind behilflich, die Beſatzung zu retten.
Der ſtädtiſche Voranſchlag für 1910.
ℳ Im Anſchluß an das bereits mitgeteilte Vorwork
ſeien über den zur Zeit offenliegenden
Voranſchlagsent=
wurf der Bürgermeiſterei noch die nachſtehenden, beſonders
bemerkenswerten Einzelheiten gebracht.
Der Voranſchlag der Stadthauptkaſſe ſchließt
in Einnahme und Ausgabe mit 6682310 Mark für die
Verwaltung und 957300 Mark für das Vermögen ab,
zu=
ſammen mit 7639610 Mark. Die Etats der verſchiedenen
Nebenverwaltungen und Betriebe mit beſonderer
Verrech=
nung ergeben in Einnahme und Ausgabe:
Elektrizitäts=
werk 817300 Mark, Gaswerk 2098 855 Mark, Waſſerwer=
655 390 Mark, Polizeikaſſe 396050 Mark, Krankenhaus
401 410 Mark, Armenkaſſe 370 200 Mark, Pfandhaus
167 100 Mark, Grunderwerbskaſſe 177542 Mark,
Saalbau=
kaſſe 58 400 Mark, Straßenbahnkaſſe 630 333 Mark,
Schlacht=
hofkaſſe 610 210 Mark, Fleiſchbeſchau 19275 Mark,
Hallen=
ſchwimmbad 153050 Mark, Knabenarbeitsanſtalt 22900
Mark, Sparkaſſenverwaltung 58040 Mark, zuſammen
14 275 665 Mark.
Man ſieht daraus, um welch' bedeutende Summen
es ſich bei der ſtädtiſchen Finanzverwaltung handelt. An
Zuſchüſſen aus der Hauptkaſſe bedürfen: die
Polizei=
kaſſe 362 250 Mark, die Krankenhauskaſſe 103000 Mark, die
Armenkaſſe 230 225 Mark, die Pfandhauskaſſe 3100 Mark,
die Saalbaukaſſe 13500 Mark die Straßenbahnkaſſe 48000
Mark, das Hallenſchwimmbad 61000 Mark, die
Knaben=
arbeitsanſtalt 5750 Mark. Dagegen ſollen folgende
Be=
triebe die dabei bemerkten Ueberſchüſſe an die
Stadt=
hauptkaſſe abliefern: Elektrizitätswerkskaſſe 90000 Mark,
Gaswerkskaſſe 409000 Mark, Waſſerwerkskaſſe 211000
Mark, Schlachthofkaſſe 212000 Mark.
Wie allgemein bekannt, iſt auch der diesmalige
Vor=
anſchlagsentwurf für unſere Stadt im Zeichen der
„Finanznot” abgeſchloſſen. Zu den allgemein ſteigenden
Ausgaben kam in dieſem Jahre noch für alle Gemeinden
die Oktroi erheben, der Umſtand in Betracht, daß durch
das Reichszolltarifgeſetz vom 25. Dezember 1902 die
Oktroiabgabe auf Getreide, Hülſenfrüchte, Mehl und
andere Mühlenfabrikate, desgleichen auf Backwaren, Vieh,,
Fleiſch, Fleiſchwaren und Fett vom 1. April 1910 ab fallen
mußte. Durch dieſe Geſetzesbeſtimmung erleidet die
ſeit=
herige Oktroiabgabe in unſerer Stadt einen Ausfall von
380000 Mark. Um nun nicht dieſen ganzen Ausfall und
den weiteren Mehrbedarf an ſtädtiſchen Ausgaben nur auf
dem Wege der direkten Gemeindebeſteuerung
decken zu müſſen, was bei der gleichzeitig bevorſtehenden
weſentlichen Erhöhung der direkten Staatsſteuern recht
be=
denklich erſchien, hat die Bürgermeiſterei, im
Einverſtänd=
nis mit dem ſtädtiſchen Finanzausſchuß, neben der
unab=
weislichen Erhöhung der direkten Steuern auch noch eine
Ausgeſtaltung der Oktroieinnahme für ſolche Gegenſtände
die einer ſolchen noch unterworfen werden können, ſowie
verſchiedener anderer Einnahmen, Marktſtandgeld;
Schul=
geld der höheren Schulen. Waſſer= und Gaspreis ſowie
Schlachthofgebühren, in Ausſicht genommen. Die
Neuein=
führung und Erhöhung dieſer Einnahmen bedarf noch der
Genehmigung der Aufſichtsbehörde, ſodaß in dieſer
Be=
ziehung die in den Voranſchlag eingeſtellten desfallſigen
Einnahmen nur vorbehaltlich der Erteilung dieſer
Ge=
nehmigung Gültigkeit haben. Was die noch verbleibende
Oktroieinnahme betrifft. ſo iſt ſolche zu 403 747 Mk.
(im Vorjahre 728747 Mark) veranſchlagt. Die durch die
Oktroiverwaltung entſtehenden Koſten ſind zu 81940 Mark
berechnet (im Vorjahre 137137 Mark), ſodaß das Oktroi
einen Ueberſchuß von 321807 Mark verſpricht.
(Schluß folgt.)
Nummer 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
Seite 3e.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 28. Jan. Die Beratung des
Militäretats
wird fortgeſetzt. Abg. v. Byern (konſervativ): Wir
wünſchen, daß nicht nur eine Erhöhung der
Mannſchafts=
löhne, ſondern auch eine jahrliche freie Urlaubsjahrt
ge=
wahrt werde. Die zweijäyrige Dienſtzeit für die
Kaval=
lerie iſt nicht dentbar. Die Verſchwendung von Munition
billigen wir nicht, daß ſie aber vorgekommen iſt, halten
wir noch nicht fur erwieſen. Anzuerkennen iſt, daß der
Etat augerordentlich ſparſam aufgeſtellt worden iſt. Die
Schlagfertigkeit des Heeres darf aver nicht unter falſcher
Sparſamkeit leiden. (Sehr richtig!) Es wäre dringend
zu wunſchen, daß penſionierte Offiziere in weiteſtem Maße
in Beamtenſtellungen untergebracht würden; denn dadurch
würde der Penſionsetat weſentlich verringert werden.
Wünſchenswert wäre es, der Privatinduſtrie mehr
Waffen=
auftrage zu erteilen. Vielfach müſſen wegen
Arbeitsman=
gel Arveiter entlaſſen werden. Die militariſche
Jugend=
erziehung entſpricht durchaus unſeren Wünſchen.
Oberſt
Wandel erklärt, die Waffenbeſtellungen ſeien infolge des
Sparſamkeitsprinzips ſo klein, daß kaum die eigenen
Mi=
litärbetriebe voll beſchäftigt ſeien. — Abg. Mugdan
(freiſ. Volksp.): Die Erſparniſſe im außerordentlichen Etat
ſind nur ein Rechenkunſtſtück. Die Ausgaben werden
wie=
derkehren. Für die Veteranenbeihilfen und die erhöhten
Mannſchaftslöhnungen muß Geld vorhanden ſein, zumal
nach den neuen Steuerlaſten. Die penſionierten Offiziere
ſollten für die Zivil= und Militärverwaltungen nutzbar
ge=
macht werden. Der Duellunfug ſollte ernſtlich beſeitigt
werden. Die Bevorzugung des Adels beſteht nicht nur
weiter, es iſt ſogar in dieſer Beziehung ſchlimmer
gewor=
den. Das Einjahrigenprivileg ſollte auch auf gewerbliche
Schulen, Bauſchulen uſw. ausgedehnt werden, wie
über=
haupt die Dienſtzeit verkürzt werden muß. Wir verlangen
die Zulaſſung jüdiſcher Militärärzte, ſie waren zahlreich
vorhanden und beſonders qualifiziert. (Beifall links.) —
Abg. Liebermann von Sonnenberg (Wirtſch.
Vgg.): Ausgaben, die die Kriegstüchtigkeit der Armee
ſtei=
gern, müſſen bewilligt werden. Wie der vorgeſtrige
Zwi=
ſchenfall mit dem bayeriſchen Militärbevollmächtigten
zeigte, ſoll man nicht ein deutſches Kontingent gegen das
andere ausſpielen. Das Einjährigenprivileg wäre am
be=
ſten ganz abzuſchaffen. Bei Reformen ſollte das
Kriegs=
miniſterium feſthalten an dem ſeit hündert Jahren
be=
ſtehenden Prinzip des allgemeinen Wehrrechts. (Bravo!)
Preußiſcher Kriegsminiſter v. Heeringen: Für
Munitionsvergeudung haben wir nicht die nötige
Menge Patronen, trotzdem ſie eigentlich da ſein ſollte.
Der Offizier wird erſt verabſchiedet, wenn er ſeit
längerer Dienſtzeit an die Grenze kommt, daß er nicht
mehr befördert werden kann. Wenn er keine Zukunft
mehr hat, ſchwinden auch die Nerven, und dann iſt er
nicht mehr dienſtfähig. Wir haben den Grundſatz, daß
niemand den Abſchied bekommt, ehe nicht ſeine Wäſche
abſolut rein iſt. (Sehr richtig!) Der Duellunfug, wie
es einer der Herren Abgeordneten nannte, iſt ſeit 1897
derart zurückgegangen, daß im letzten Jahre von 20000
aktiven Offizieren nur drei an einem Duell beteiligt
waren. Er wird aber nach Möglichkeit noch mehr
ein=
geſchränkt werden. Eine Bevorzugung des Adels
be=
ſteht nicht. Es liegen derartig viele Meldungen bei den
Regimentern vor, daß der Kommandeur wohl am
lieb=
ſten diejenigen Anwärter annimmt, deren Familien
bereits länger zum Regiment gehört haben. Dadurch
wird im Regiment eine Art Familienband geſchaffen.
Hiersgibt es keine Bevorzugung, auch nicht im
General=
ſtabe; allein auf die Tüchtigkeit kommt es tn. (Bravo!
rechts.) Strafgarniſonen kennen wir nicht. Den im
großen betriebenen Luxus beſtreite ich, im einzelnen
bedauere ich ihn. Nötigenfalls wird Remedur eintreten.
Kleinere Repräſentationsgeſchenke ſind überall üblich,
es handelt ſich aber ſtets nur um geringe Beträge.
Einem etwaigen übertriebenen Luxus der Einjährigen
werde ich nachgehen und dem Uebelſtande ſteuern.
Ab=
ſchaffen können wir das Einjährigenprivileg nicht.
Das würde uns jährlich etwa 24 Millionen koſten.
Denn die Friedenspräſenzſtärke müßte im Intereſſe der
Stärkung des Beurlaubtenſtandes weſentlich erhöht
werden. Den Aerztemangel bedauern auch wir. Die
Herren halten ſich von uns fern, weil ihnen die
Aus=
übung von Privatpraxis nicht ſo möglich iſt. Auch von
einem hermetiſchen Abſchließen der Offiziere von der
übrigen ſtaatserhaltenden Bevölkerung kann keine
Rede ſein. Wir ſchließen uns lediglich zuſammen, um
feſt zu ſtehen, um dadurch im Ernſtfalle das Heer zu
fördern. (Beifall.) —
Abg. Korfanty (Pole): Ein
Brief, der mir zugegangen iſt, berichtet eine ganz
unge=
heuerliche Mißhandlung eines polniſchen Soldaten
durch ſeine Kameraden. Auch die Armee treibt eine
antipolniſche Politik, und die Kriegervereine ſind eine
Schutztruppe des Hakatismus. — Kriegsminiſter v.
Heeringen: Die behauptete Mißhandlung werde ich
unterſuchen laſſen und nötigenfalls Remedur ſchaffen.
Die Behauptung, daß die Kriegsgerichte ihre Urteile je
nach der Charge fällen, muß ich ablehnen. Uebrigens
iſt dieſe Rechtſprechung gar nicht ſo drakoniſch. In den
letzten vier Jahren kamen auf etwa 10000
Verurtei=
lungen nur 151, welche Gefängnisſtrafen über 2 Jahre
ausſprachen. Die Armee hält ſich fern von der Politik.
Die Kriegervereine gehören nicht der Armee an, für
ſie bin ich nicht verantwortlich. — Abg. Werner
(Reformpt.): Die Mißhandlungen ſind erheblich
zurück=
gegangen. Vereinzelt werden ſie in einer großen
Armee immer vorkommen. Die zweijährige Dienſtzeit
für die Kavallerie iſt ſehr wohl durchführbar. Unſer
Heer hat ſich als Friedensinſtrument beſtens bewährt.
Auf Zeitungsartikel ehemaliger Offiziere ſollte man
weniger Gewicht legen und mehr auf die Aeußerungen
der Militärverwaltung achten. Den Militärbeamten
die ja wahlberechtigt ſind, ſollte die Erlaubnis gegeben
werden, auch politiſche Verſammlungen zu beſuchen.
Abg. Lehmann=Jena (Wilder): Die Zahl der
Gar=
niſonen in Sachſen=Weimar iſt gering. Reuß ä. L. hat
überhaupt kein Militär. — Abg. Erzberger (Ztr.):
Vom Erſparten kann erſt geſprochen werden, wenn der
ordentliche Etat kleinere Ziffern aufweiſt. Wir hätten
gerne die Erhöhung der Mannſchaftslöhnung
durchge=
führt geſehen, ebenſo die Veteranenbeihilfe. Wie
kommt es, daß in Induſtrie= und Handelsgegenden
Mangel an Offizieren herrſcht, während in der Garde
die zuläſſige Zahl überſchritten wird? Wir hoffen, daß
der Kriegsminiſter der politiſchen Betätigung der
Re=
ſerveoffiziere weiter entgegenkommen wird.
Sparſam=
keit iſt nötig beſonders bei den Dienſtreiſen.
Bedenk=
lich iſt das enorme Anwachſen des Unteroffizierkorps.
Die Kontrollverſammlungen ſollten jährlich nur
ein=
mal vorgenommen werden. (Bravo!)
Kriegsminiſter v. Heeringen: Die Vermehrung
der Unteroffiziersſtellen iſt auch der Verwaltung
un=
angenehm. Betreffs der Verdingungen ſuchen wir
mög=
lichſt den Wünſchen des Hauſes entgegenzukommen.
Ein Vertagungsantrag wird abgelehnt.
Abg. Noske (Soz.): Vielen Forderungen ſei von der
Militärverwaltung nicht entſprochen worden. Das Heer
ſolle nicht dazu benutzt werden, die Sozialdemokraten zu
bekämpfen. Zum Zentrum gewendet führt Redner aus:
Wenn Sie 500 Millionen neue Steuern bewilligt haben,
dann hätten Sie auch den Mut haben können, die paar
Millionen zu bewilligen, um Soldaten und Veteranen ein
beſſeres Daſein zu ſichern. Die Beſtrafungen für
Solda=
tenſchinder ſeien zu milde. Recht bedenklich ſei der Mangel
an Aufſicht in den Truppenteilen; hierdurch würden
Be=
trügereien verurſacht und begünſtigt. Geradezu unſinnig
ſei es, die Mannſchaften des Beurlaubtenſtandes für den
ganzen Tag der Kontrollverſammlung unter
Militärſtraf=
recht zu ſtellen. Der Rückgang der Militärkriminalität
in Sachſen iſt auf die dortige ſtarke ſozialdemokratiſche
Be=
wegung zurückzuführen. Wir müſſen zur Politik des
ge=
ſunden Menſchenverſtandes kommen. (Beifall bei den
So=
zialdemokraten.
Kriegsminiſter v. Heeringen: Einzelne Angaben
des Vorredners ſind unrichtig. Das franzöſiſche
Militär=
ſtrafrecht ſoll allerdings reformiert werden; augenblicklich
iſt es zweifellos noch rückſtändiger als unſeres. Gegen
das Prügeln von Rekruten durch alte Soldaten kämpfen
wir mit aller Macht an. Die Zahl der Selbſtmorde in der
Armee iſt nicht größer als im Zivil. Wir kennen keine
Garden= und Linienunterſchiede; für uns gibt es nur
preußiſche und deutſche Offiziere. Sozialdemokraten können
wir als Offiziere allerdings nicht brauchen, weil die Armee
auf dem Standpunkt ſteht: „Für König und Vaterland!”
den Sie grundſätzlich bekämpfen. Das deutſche Volk hält
nach wie vor zu ſeiner Armee und wird ihr auch in ernſter
Zeit, wie 1870/71, ſein Vertrauen bewahren.
Nach perſönlichen Bemerkungen wird die
Weiterbera=
tung auf morgen, Samstag, 12 Uhr vertagt; außerdem
an=
dere Etats. Schluß 7½ Uhr.
Unwetter.
* Hamburg, 27. Jan. Der geſtrige
Schnee=
ſturm und die Nordoſtſtürme brachten für den
Verkehr der in der Elbemündung ein= und
auslaufen=
den Schiffe erhebliche Störungen mit ſich.
* Innsbruck, 27. Jan. Bei Igels gerieten
geſtern zwei Männer in einen Schneeſturm und
blieben bewußtlos liegen; am nächſten Tag wurden ſie
völlig ermattet aufgefunden.
* Konſtantinopel 27. Jan. Der ſeit zehn
Tagen in Konſtantinopel wehende Schneeſturm
wurde in der vorvergangenen Nacht zum Orkan.
Da=
bei erlitten faſt alle Stationsſchiffe der Großmächte
Havarien. Die Bojen des deutſchen Schiffes „Loreley”
und des öſterreichiſchen Schiffes „Taurus” wurden
ent=
ankert. Die „Lorelen” hatte rechtzeitig Dampf
aufge=
macht und erlitt deshalb nur eine Havarie an einem
Beiboot.
Die Ueberſchwemmung in Frankreich.
* Paris, 27. Jan.Das Wetter iſt heute hier
trocken. Die Nachrichten vom Oberlauf der Seine
lau=
ten beſſer, doch erwartet man für morgen noch ein
Steigen der Flut um etwa 30 Zentimeter. Der Stadt
teil Bercy iſt vollſtändig geräumt. Der Verkehr
auf der Pont d’Arcole iſt ſeit zehn Uhr vormittags
unterbrochen, da die Brücke durch Schwemmholz
be=
droht iſt. Im Palais Bourbon ſteht der innere
Hof unter Waſſer, es iſt nur ein einziger Zugang zur
Deputiertenkammer vorhanden. In der Straße
Tra=
verſiere iſt die Decke eines Hauſes eingeſtürzt, wodurch
eine Perſon verletzt wurde, die Cours la Reine und
die benachbarten Straßen ſind überſchwemmt, die
Ka=
naliſation auf dem Boulevard de Courcelles iſt
ge=
platzt. Das Kaufhaus von Printemps iſt infolge
Ueber=
ſchwemmung der Kellerräume geſchloſſen. Das
Rat=
haus in Jory ſteht ſeit heute früh 10 Uhr unter
Waſſer. Die Saone nimmt fortgeſetzt ab, obwohl
etwa zehn Dorfſchaften und ein Teil von Châlon
ſur Saone, Verdun ſur le Doubs und
Tour=
nus noch unter Waſſer ſtehen. In der Nähe von Autun
ſind die Brücken eingeſtürzt. Bei Juviſy bildet das
Hochwaſſer einen gewaltigen See, der mit einer
leich=
ten Eisdecke überzogen iſt. Rathäuſer und Schulen ſind
mit Kranken überfüllt.
In Villars bei St.
Etienne wurden drei Arbeiter durch einen Erdrutſch
verſchüttet. Zwei Mann ſind tot, der dritte wurde
verletzt.
* Paris, 27. Jan. Nunmehr dringt das Waſſer
auch durch die an einzelnen Stellen geborſtenen Kai=
Mauern hinter der deutſchen Botſchaft, ſodaß auch der
Kai d’Orſay, von welchem man bisher zum Garten
der deutſchen Botſchaft Zutritt hatte, bald vollſtändig
überſchwemmt und das Botſchaftspalais von
beiden Seiten von Waſſer umgeben ſein dürfte. Die
Regierung ſtellte der deutſchen Botſchaft zwei Kähne
zur Verfügung, damit der Verkehr mit dem
Botſchafts=
gebäude einigermaßen aufrechterhalten werden kann.
In einem in der Rue de Lille gegenüber der deutſchen
Botſchaft gelegenen Hauſe, in welchem ein
Mädchen=
heim untergebracht iſt, iſt die Waſſerleitung
ge=
platzt, ſodaß auch die oberen Stockwerke von
Ueber=
ſchwemmungsgefahr bedroht ſind. In dem Hauſe
be=
finden ſich etwa 80 Mädchen, zumeiſt Lehrerinnen und
Putzmacherinnen, darunter mehrere Kranke, welche von
der deutſchen Botſchaft mit Lebensmitteln verſehen
wurden. Im Publikum werden ernſte Beſorgniſſe
laut, daß die aus den Sammelkanälen ausgetretenen
Waſſermaſſen auch die Grundmauern vieler
Häuſer ſchwer beſchädigt haben. Es iſt der
Ausbruch von Epidemien zu befürchten, falls nicht die
ſtrengſten Vorſichtsmaßregeln getroffen und beobachtet
werden ſollten.
7040 Telephonverbindungen ſind infolge
des Hochwaſſers unterbrochen. Gegen 3 Uhr
nach=
mittags überflutete das Waſſer den Kai Berthier; der
Kai des Grands Auguſtins iſt vollſtändig überſchwemmt.
Die Boulogne ſur Seine=Kais und die benachbarten
Straßen ſtehen unter Waſſer. Barken verſehen das
Rettungswerk und verſorgen die Bewohner mit
Nah=
rungsmitteln. Im Departement Gard ſteigt die Rhone
weiter.
Im Juſtizpalaſt verſagt die elektriſche
Be=
leuchtung vollſtändig, ſodaß man
Petroleumlam=
pen und Kerzen benutzen muß. Zur Beförderung
der in den überſchwemmten Stadtteilen wohnenden
Deputierten wird von und nach der Kammer ein
regel=
rechter Dienſt mit Booten eingerichtet. In
Sév=
res haben ſich die Mauern der zu ebener Erde
gelege=
nen Ateliers der Porzellanmanufaktur allgemein
ge=
ſenkt; das gefamte Perſonal wurde entlaſſen. — In
St. Ouen iſt ein großer Teil der Stadt überflutet.
In Neuilly und Plaiſance hat die
Ueber=
ſchwemmung den Umfang einer Kataſtrophe
angenom=
men. Das Waſſer hat hier bereits die zmeite Etage der
Häuſer erreicht.
* Paris, 28. Jan. Nach den im Miniſterium der
öffentlichen Arbeiten geſtern abend eingelaufenen
Nach=
richten ſollte das Hochwaſſer der Seine heute
morgen um 6 Uhr das Maximum erreicht haben
und dann langſam fallen, doch ſcheint ſich dieſe Hoffnung
nicht zu verwirklichen, da neuerdings wieder
Regenwetter eingetreten iſt. Nunmehr ſind auch
ein=
zelne Stellen des Place de la Concorde durch aus den
Sammelkanälen heraustretendes Waſſer überſchwemmt
und auch dieſer Platz, der die Hauptverbindung der
Stadtteile des rechten Ufers mit denen des linken Ufers
darſtellt, wurde teilweiſe für den Verkehr geſperrt.
Ebenſo hat ſich hinter dem kleinen Kunſtpalaſt, in den
Elyſeeſchen Feldern, Waſſer angejammelt, doch konnte
dieſe Gegend durch Aufführung von Notdämmen vor
der direkten Ueberſchwemmung von der Seine her
bis=
her noch geſchützt werden. Um 2 Uhr nachts erreichte
das Hochwaſſer die Bruſtwehren des Louvre=Kais;
man machte verzweifelte Anſtrengungen, um die
Bruſt=
wehren durch Zementſäcke zu erhöhen und ſie mit
Bal=
ken zu ſtützen, da im Falle des Nachgebens des
Mauer=
werkes die ganze Gegend des Louvre, des Place de la
Concorde und der Elyſeeſchen Felder einer Kataſtrophe
ausgeſetzt iſt. Am bedenklichſten wird die Lage auf dem
St. Lazare=Bahnhofe, wo das aus den Sammelkanälen
heranstretende Waſſer noch raſch ſteigt. Auch die ſchon
ziemlich hochgelegenen Parterreräume ſind bis zur Rue
d’Amſterdam nunmehr unter Waſſer geſetzt. Bei dem:
Bahnhofe St. Lazare ſind weitere Einſtürze erfolgt.
Man beginnt, lebhafte Befürchtungen zu hegen, ob die
Gebäude daſelbſt den Ueberſchwemmungen ſtandhalten
können. Die Straße, ſowie die beiden Plätze vor dem
Bahnhofe wurden abgeſperrt und die Reiſenden können
nur noch durch zwei Seitentore in den Bahnhof
gelan=
gen. Nachts ſind auch in das Stadtinnere große
Waſſer=
maſſen eingedrungen, da zwei Seitenkanäle unterhalb
des Stadthausplatzes geborſten ſind. Der Vorort St.
Ouen iſt ſeit geſtern abend in völlige Dunkelheit
ge=
hüllt, da die dortige Gasfabrik in beträchtlicher Höhe
überſchwemmt iſt. — Der oberſte Sanitätsrat trat zu
einer Sitzung zuſammen, um über die zu ergreifenden
Maßregeln zu beraten. Dem Publikum wird dringend
ans Herz gelegt, nur abgekochtes Waſſer zu verwenden,
und auch vor dem Genuß roher Gemüſe wird gewarnt,
da dasſelbe aus zumeiſt überſchwemmten Gegenden
her=
ſtammt. Auch wird beſondere Sorgfalt bei der
Desin=
fektion der vom Hochwaſſer betroffenen Häuſer
empfoh=
len. — Der Papſt hat an den Erzbiſchof von Paris
30000 Franks geſandt; der Zar und der König der
Belgier ſpendeten je 10000 Franks.
* Paris, 28. Jan., 2 Uhr früh. Die Lage hatte
ſich bis Mitternacht noch weiter verſchlimmert;
das Waſſer war bis dahin noch etwa zehn
Zenti=
meter geſtiegen, ſcheint jetzt aber zum Stillſtand
gekommen zu ſein. Dabei herrſcht ſtrenge Kälte; wo
das Waſſer nicht tief iſt, iſt es gefroren. Das 12.
Arron=
diſſement, eines der größten von Paris, ſteht völlig
unter Waſſer; ſeine Straßen ſind ganz in Dunkel ge
hüllt. Die Verbindung mit der übrigen Stadt läßt ſich
nur durch die Rue Roqnette aufrecht erhalten. Trotz
der ſpäten Stunde drängen ſich die Neugierigen an den
hauptſächlich bedrohten=Punkten-zuſammen, ſo
beſon=
ders an der Pfahlbrücke, deren Pfoſten abgeſägt
wer=
den, weil das treibende Holz ſich an ihnen ſtaut.
* Paris, 28. Jan., 6 Uhr früh. Die Schrecken
der vergangenen Nacht, wo die
Ueberſchwem=
mung ihren Höhepunkt erreicht haben dürfte, wurden
durch den Mangel än Beleuchtung vermehrt, der ſich
auf große Teile der Stadt erſtreckt. Das Waſſer
er=
reichtein der Nacht allenthalben die Scheitel der
Brückengewölbe, und ſtieg mehrfach bis zur Höhe des
Brückenbelags. Der Verkehr über die Brücken
wurde darauf auch für alle Straßenbahnen und
Omni=
buſſe geſperrt. Der Place de la Corcorde iſt durch
Infanterie abgeſperrt, die auch Gräben durch den Jardin
de Paris gezogen hat. Im Palais Bourbon ſind
alle Kommiſſionsſitzungsſäle der Deputiertenkammer
in Schlafräume für das Perſonal umgewandelt, da die
Wohnungen unter Waſſer ſtehen. Von der oberen
Seine, Yonne und Marne trafen im Laufe der Nacht
Meldungen ein, wonach das Waſſer zu fallen begonnen
habe. Bei der Marne iſt der Rückgang ſchon recht
er=
heblich.
* Paris, 28. Jan. Da aus dem unterirdiſchen
Bahnhofe des Kai dOrſai immer neue
Waſſer=
maſſen hervordringen, nimmt die Ueberſchwemmung
in der Rue de Lille und den benachbarten Straßen
fortwährend zu. Das Waſſer ſteht daſelbſt bereits an
zwei Meter hoch. Die deutſche Botſchaft iſt
nunmehr von allen Seiten abgeſchnitten und nur
mit=
tels umſtändlicher Kahnfarten zu erreichen. Der
Ver=
kehr zwiſchen den Kanzleigebäuden und den
Botſchafts=
räumen iſt nur über das Dach eines kleinen,
eben=
erdigen Verbindungsflügels möglich. Das deutſche
Konſulat mußte heute geräumt werden. Die Beamien
und das Dienſtperſonal konnten das Haus nur mit
Mühe verlaſſen. Auch das Mädchenheim in der Rue
de Lille wurde heute nacht geräumt. Die
Parterre=
wohnungen aller Straßen dieſer Gegend ſind
voll=
ſtändig überſchwemmt. Unaufhörlich müſſen
Kähne aufgeboten werden, um ſchwer kranke Leute aus
den gefährdeten Wohnungen zu bergen. Die
Verpro=
viantierung iſt daſelbſt mit großen Schwierigkeiten
verbunden, ſodaß die meiſten Leute die
überſchwemm=
ten Wohnungen verlaſſen. Die Lage in der Nähe des=
Saint Lazare=Bahnhofes iſt höchſt bedenklich; die
Stra=
ßen gleichen hier einem reißenden Fluß. Die
Gas=
kandelaber verſinken allmählich im
Bo=
den. Das mit dem Bahnhofsgebäude verbundene
Hotel „Terminus” wurde auf polizeilichen Befehl
ge=
räumt. Viele Pariſer Zeitungen befürchten, daß ihnen
das Weitererſcheinen unmöglich gemacht wird, da ſich
ſtarker Mangel an Papier fühlbar macht, teils weil die
Zufuhr erſchwert iſt, teils weil die Fabrik in
Cor=
beille, von welcher die Mehrzahl der hieſigen Blätter
ihr Papier bezieht, infolge der Ueberſchwemmungen
ihren Betrieb faſt gänzlich einſtellen mußte.
* Paris, 28. Jan. Der
Untergrundbahn=
hof Tuileries iſt faſt ganz unter Waſſer;
die Flut drang auch in die Keller der in der Rue de
Rambuteau gelegenen Markthallen ein, ſodaß die dort
lagernden Waren heraufgebracht werden mußten. Der
Tunnel zwiſchen Courcelles und Levalets iſt
überſchwemmt. Der Zugsverkehr zwiſchen Paris und
Auteuil iſt eingeſtellt worden. An der Place Péreire
iſt ein Sammelkanal geborſten; die Waſſermaſſen
er=
goſſen ſich ſo ſchnell in die Arbeitsſtätten der im Ven
be=
griffenen Untergrundbahn, daß dieſe von den
Moei=
tern in aller Haſt geräumt werden mußten. Auf den
Champs Elyſées verſchwand ein Kutſcher mitſamt dem
Pferde in einer Erdſenkung; der Kutſcher wurde
ge=
rettet.
* London, 28. Jan. Der Lordmayor leitete eine
Sammlung zu Gunſten der Opfer der
Ueber=
ſchwemmungskataſtrophe in Paris ein..
Seite 6
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
Nummer 24.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
Vom Hoftheater. In der Tiefland=
Auf=
führung am Dienstag, den 1. Februar, wird die Partie
des „Pedro” Herr Heinrich Henſel,kerſter Tenor
des Königl. Theaters in Wiesbaden, ſingen, der ſich
durch eine Reihe von Gaſtſpielen (Amſterdam uſw.) als
Künſtler einen Namen von gutem Klang erworben hat.
Weiter iſt es unſerer Bühnenleitung gelungen, die
K. K. Oeſterr. Kammerſängerin Anna von
Milden=
burg vom Hofoperntheater in Wien, die kürzlich an
unſerer Nachbarbühne in Frankfurt als „Iſolde” ſo
außerordentliches Aufſehen erregte, für eine einmalige
Gaſtbarſtellung zu gewinnen. Die weltberühmte
Künſt=
lerin, die ſich auf dem Weg zu einem Gaſtſpiel in
Lon=
don befindet, wird am Sonntag, den 6. Februar, in
der auf Allerhöchſten Befehl ſtattfindenden Lohengrin=
Aufführung die „Ortrud” ſingen, die in ihrer
Dar=
ſtellung zu den großartigſten Leiſtungen der deutſchen
Bühne zählen ſoll. Den „Lohengrin” ſingt wiederholt
der Heldentenor des Mannheimer Hoftheaters, Herr
Decker. Die Vorſtellung findet zwar außer
Abonne=
ment, abernicht bei erhöhten Preiſen ſtatt. Alles nähere
wird durch die Theateranzeige bekannt.
Sport.
— F.=K. Germania=Darmſtadt. Kommenden
Sonntag ſpielen die 1. und 2. Mannſchaft gegen die
gleichen des Sport=Klubs Griesheim (Retourſpiele).
sr. Die Weltmeiſterſchafts=Ringkämpfe
in Paris ergaben am 30. Abend wieder intereſſante
Kämpfe. Romanoff (Rußland) ſiegte in 15 Min. über
Element (Frankreich), Aimable de la Calmette (
Frank=
reich) in 14 Min. über den Deutſchen Schackmann,
Pe=
terſen (Dänemark) in 33 Min. über Vervet (
Frank=
reich) und Pohl=Abs II (Deutſchland) in 11 Min.
über den Italiener Maſſetti.
sr. Der Weltmeiſterſchafts=
Schachwett=
kampf zwiſchen Lasker und Schlechter wird
etzt, nachdem die erſten fünf Partien in Wien geſpielt
worden waren, in Berlin ſeinen Fortgang nehmen.
Die ſechſte Partie wird am Samstag, den 29. Januar
geſpielt werden, und zwar im Hotel de Rome, Unter
den Linden 39. Als Spielzeit ſind die Stunden von
4 bis 7 Uhr nachmittags und 8½ bis 10½ Uhr abends
ſeſtgeſetzt. Wie ſchon erwähnt, iſt der augenblickliche
Stand des Matches: Schlechter 3, Lasker 2 Points.
Luftſchiffahrt.
sr. Major v. Parſeval, der auf Einladung des
Belgiſchen Aeroklubs in Brüſſel einen Lichtbilder=
Vor=
trag über deutſche Lenkballons hielt, und bei dieſer
Gelegenheit zum Ehrenmitgliede des Klubs ernannt
wurde, ſtellt den Beſuch eines ſeiner Luftkreuzer
wäh=
rend der Brüſſeler Weltausſtellung in Ausſicht.
Landwirtſchaftliches.
— Groß=Gerau, 27. Jan. Der letzte
Ferkel=
markt nahm einen ſehr flotten Verlauf. Da die
Nach=
frage das Angebot bei weitem überſtieg, waren die
auf=
getriebenen 337 Tiere alsbald bis auf das letzte Stück
verkauft, und daher die Preiſe auch ziemlich feſt.
Be=
zahlt wurden für Ferkel 12—20 Mk., für Springer
2—30 Mk. und für Einleger 34—56 Mk. pro Stück.
Der nächſte Ferkelmarkt wird am Montag, den 31.
2s. Mts. abgehalten.
Literariſches.
— Das Januarheft von „Buttericks Moden=
Revue” entſpricht in Aufmachung ſowohl wie in
Aus=
ſtattung durchaus allen Anſprüchen, die an ein Moden=
Journal erſten Ranges geſtellt werden. Die
Farben=
bilder und ſonſtigen Abbildüngen ſind einfach
künſtle=
riſch vollendet und zeigen, namentlich in dieſem
vor=
liegenden Januarheft, eine reiche Auswahl von
Geſell=
ſchafts= und anderen Toiletten, für jegliche Zwecke
ge=
eignet. Daran ſchließt ſich eine reiche Auswahl von
Paletots, geſchmackvollen Bluſen und einzelnen Röcken.
Eine beſondere Abreilung iſt, wie üblich, der Ingend
gewiömet und bringt ſowohl für den zierlichen
Back=
fiſch, bis hinab für die Allerkleinſten, eine
Zuſammen=
ſtellung der allerliebſten Toiletten. Dem Faſching iſt eine
beſondere Tafel von Maskenkoſtümen für Herren,
Da=
men und Kinder gewidmet. Dazu geſellt ſich eine
Ueberſicht der neueſten Hutmoden für den Winter, nebſt
einer Anleitung, dieſelben herzuſtellen. Jeden Monat
erſcheint ein Heft. Man abonniert bei jeder
Buchhand=
lung, bei jedem Poſtamt oder dirett bei der Aktien=
Geſellſchaft für Buttericks Verlag, Zerlin W. 8, oder
der Vertriebsſtelle Wilhelm Opetz in Leivzig.
— Im Verlag von Griebens Reiſeführer, Abert
Goldſchmidt, Berlin W. 35, erſchien: 1.
Winter=
ſport und Winterkuren in der Schweiz.
Band 135.. Mit vier Karten. Preis 2 Mark. Das
hübſch und gediegen ausgeſtattete Buch — eingeleitet
von einem Aufſatz Dr. med. Bielings: „Die Bedeutung
des Winterſports für Geſunde und Kranke” — iſt von
einem der beſten Kenner der Schweiz bearbeitet. In
knapper Form, und doch in jeder Hinſicht ausführlich
genug, werden darin alle für den Winterſport in
Be=
tracht kommenden Orte des Landes behandelt. Ein
vor=
zügliches Kartenmaterial unterſtützt den Tonriſten bei
der praktiſchen Benutzung des Buches aufs trefflichſte.
— 2. Winterſport in Thüringen, Bd. 134,
1,20 Mark. Eingeleitet durch einen die Bedeutung des
Winterſports für Geſunde und Kranke behandelnden
Aufſatz von einem namhaften Spezialarzt, ſchildert das
von einem der beſten Kenner des Gebiets, Herrn
Ober=
lehrer E. Piltz, bearbeitete Büchlein das Gebirge im
winterlichen Zuſtande und gibt dem Anfänger eine
Fülle praktiſcher Winke und berichtet über ſämtliche
Orte im Thüringerwald, die für Wintertouren,=Sport
und =Kuraufenthalt in Betracht kommen, allſeitig
gründlich und zuverläſſig. Beigegeben iſt ein reiches
Kartenmaterial. — 3. Winterſport in Tirol
(2 Mark) iſt ein Wegweiſer für Solche, welche zwecks
Betätigung des Winterſports Tirol aufſuchen wollen.
Auf 136 Seiten iſt in knapper, überſichtlicher Form
alles Wiſſenswerte durch den in Winterſportkreiſen
rühmlichſt bekannten Herrn Rud. Gomperz, den dabei
die Tiroler Winterſportvereine freundlichſt unterſtützt
haben, zuſammengeſtellt worden. Solchen, die in Tirol
Winterſport treiben wollen, wird der Führer eine
ver=
läßliche Handhabe bieten. Das Kartenmaterial iſt mit
jgroßer Hargialt zuſammengeſtellt.
Vermiſchtes.
O Belehrung über die
Jnvalidenver=
ſicherung in Fortbildungsſchulen. Die
Landesverſicherungsanſtalt Berlin läßt jetzt in den
Ber=
liner Fortbilduugsſchulen kleine Büchelchen über eie
Invalidenverſicherung verbreiten. Jeder Schüler erhält
ein Heftchen, in dem in großen Zügen das Geſetz über
die Alters= und Invalidenverſicherung erläutert wird.
In den erſten Abſchnitten wird die zwangsweiſe
Ver=
ſicherung behandelt, der letzte Abſchnitt geht auch auf die
freiwillige Verſicherung ein. Zunächſt wird die Frage
behandelt, wer verſichert ſein muß, dann wird
ausein=
andergeſetzt, wie und wann die Verſicherung zu erfolgen
hat, und ſchließlich wird erläutert, Marken welcher
Klaſſe zu kleben ſind. Bei der freiwilligen Verſicherung
wird beſonders auseinandergeſetzt, wer zür freiwilligen
Verſicherung berechtigt iſt. Durch dieſe Belehrung kann
immerhin manches Gute erreicht werden.
CK. Die Chineſen als Gourmands. Die
in Europa ſo weit verbreitete Legende von der Mäßigkeit
der Chinſen und von ihrer Abneigung gegen die Freuden
der Tafel zerſtört der italieniſche Marineleutnant
Bette=
loni im Bulletin der italieniſchen geographiſchen
Geſell=
chaft. Die ärmſten Klaſſen ſind wohl mäßig und
begnü=
gen ſich mit einem in Waſſer gekochten Reis= oder
Mais=
gericht, aber hier iſt nur der Zwang der Vater der
Tu=
gend: ſobald auch nur der ärmſte Chineſe imſtande iſt,
ſich leckere Tafelfreuden zu bereiten, ſo zögert er nicht,
ſon=
dern ſpeiſt außerordentlich ſtark und mit großem
Raffine=
ment. Und in dieſer Neigung wird er unterſtützt durch die
für europäiſche Begriffe fabelhafte Billigkeit der
Lebens=
mittel: Fleiſch, Gemüſe und Zutaten ſind ſo billig, daß
ein Chineſe mit 20—30 Pfennig pro Tag nicht nur gut,
ſondern ſogar ausgezeichnet leben kann. Mit einem
Haus=
haltungsgeld von 20 Mark im Monat kann der Chineſe
ſich täglich eine Tafel bereiten, die der europäiſche Arbeiter
ſelbſt an Feiertagen ſich kaum gönnen kann: Gemüſe, Eier,
Fiſch. Schweinefleiſch, Hammelfleiſch, Reis und Tee. Die
Berichte von den bisweilen widerlichen Delikateſſen der
Chineſen ſind faſt immer übertrieben; in Südchina wird
zwar Hundefleiſch gegeſſen, aber es iſt kein Nationalgericht,
und die Legende, daß jeder gute Chineſe täglich
Hunde=
fleiſch eſſen müſſe, entſtammt dem Reich der Fabel.
Das Weſen der Keramik und ihre Bedeutung
für Architektur und Kunſtgewerbe.
,
St. Im Sitzungsſaale der Großh. Zentralſtelle für
die Gewerbe hielt geſtern abend Herr Proſeſſor
Schar=
voge., Direktor der Großh. Keramiſchen Manufaktur,
einen Vortrag über das Thema „Das Weſen der
Kera=
mik und ihre Bedeutung für Architektur und
Kunſt=
gewerbe‟. Ein zahlreiches, ſachverſtändiges Publikum
darunter viele Profeſſoren der Techniſchen Hochſchule,
Vertreter der Großh. Bauabteilung, die Mitglieder des
Mittelrheiniſchen Architekten= und Ingenieurvereins,
viele Künſtler und Kunſtgewerbler, auch Damen,
wohn=
ten dem Vortrag bei. Herr Geheimer Regierungsrat
Noack als Vorſitzender des Landesgewerbevereins
hießt die Erſchienenen herzlichſt willkommen und ſprach
dem Herrn Kuſtos Dr. Kienzle Dank für das
Ar=
rangement der Ausſtellung von
Material=
gruspen aus, die mit dem Vortrag verbunden war.
Herr Profeſſor Scharvogel führte einleitend
aus, daß eine Reihe weiterer Vorträge dem heutigen
folgen ſollen, dieſer alſo keineswegs erſchöpfend ſein
könne. Der Deutſche genieße in der Welt leider in
künſtleriſchen Dingen noch keinen Kredit, wie das z. B.
mit der Induſtrie der Fall ſei. Er ſtehe immer noch
in dem Ruf eines ungelenken, ungeſchlechten und wenig
geſchickten Menſchen. Das Gegenteil vom Franzoſen,
ja vom Japaner, deſſen Kunſterzeugniſſe vielfach bei
uns noch höher geſchätzt werden, als die deutſche Kunſt.
Die Herſtellung beſſerer und preiswürdigerer Ware
im Kunſtgewerbe werde zur unumgänglichen
Notwen=
digkeit, wenn nicht die wirtſchaftliche Lage noch
ſchlim=
mer werden und Deutſchland eines Tages ganz
aus=
geſchaltet werden ſoll. Redner ging dann auf ſein
eigentliches Thema ein und betönte die Notwendigkeit
der Ausbreitung der Kenntnis des Weſens der guten
Keramit. An Hand der intereſſanten Ausſtellung
er=
örterte er das Weſen der einzelnen Materialien.
Zu=
nächſt das Terrakotta, ein ſangendes und Waſſer
durchlaſſendes Material, das für Baukeramik nicht
ge=
eignet iſt. Um das zu erzielen, muß eine „Ofenhaut”
erzeugt werden, die durch ſcharfes Brennen die Terrag
kotten wetterbeſtändigt macht. Dann wurde
Irden=
ware, das meiſt mit einer Bleiglaſur verſehene
Ge=
ſchirr, erklärt. Unter der Bleiglaſur ſind dieſe Sachen
bemalt. Es laſſen ſich auf dieſem Wege reizvolle
Wirk=
ungen erzielen, wie einige Stücke aus unſerer Gegend
zeigten. Den Uebergang zur Feinkeramik bildet die
Schmelzware. Unter dieſe Rubrik fallen Majolika,
Fayence, Delft uſw. Die Fayence=Induſtrie hat bis
in das 19. Jahrhundert bei uns geblüht, heute
domi=
niert Delft allein. Danach kommt Redner zum
Stein=
gut, das in England „erfunden” wurde, als Erſatz für
das teuere Porzellan, das für viele unerſchwinglich war.
Charakteriſtiſch für Steingutwaren iſt die Handarbeit.
Viele Stücke ſind reine Handarbeit. Das Steinzeug
trägt ſeinen Namen mit mehr Recht, als das
vor=
genannte Material, denn es iſt tatſächlich
Stein=
material, ſchwer, hart und widerſtandsfähig. Die ganze
Gruppe des Steinzeuges macht den Eindruck von
ſoli=
dem und ſchwerem, zum Unterſchied von dem zierlichen
und leichten Steingut. Den Uebergang vom
Stein=
zeug zum Porzellan bildete das „Wedgewood”.
Das Hauptmerkmal des Porzellans iſt, daß es in
dünnen Stücken lichtdurchläſſig iſt. Das chineſiſche
Por=
zellan iſt von der deutſchen Induſtrie noch nicht
er=
reicht. Die Chineſen verfügen über eine bedeutend
reichere Farbenſkala, für die man bei uns als Erſatz
zur Porzellanmalerei kam, die aber nach Meinung des
Vortragenden Erſatz für die chineſiſchen Schmelzfarben
nicht bilden kann. Einen Schritt vorwärts brachte
Kopenhagen durch die Unterglaſurtechnik. Dabei ſind
die Stücke, die größere weiße Flächen zeigen, die
ſchöneren.
Redner erörterte hiernach die Merkmale der
verſchie=
denen Techniken und warf dann einen Blick auf die
Ent=
wicklung der keramiſchen Technik, die gewiſſermaßen ſchon
an der Wiege der Menſchheit ſtand. Schon in der
prä=
hiſtoriſchen Zeit hat man ſehr reizvolle Formen in
Kera=
miken gefertigt, wenn die Technik auch primitiver war.
Die Schmelzwaren glaubte man bis vor etwa 20 Jahren
höchſtens bis ins 16. Jahrundert zurückzuführen. Heute
weiß man, daß ſchon lange vor der Zeit Alexanders des
Großen dieſe Ware hergeſtellt wurde. Die größte Rolle
in der Herſtellung der Keramiken ſpielt die Erfindung
der Töpferſcheibe, eine der praktiſchſten Maſchinen, die je
erfunden wurden. Das alte deutſche Steinzeug iſt heute
ſo rar, daß es mit Gold aufgewogen wird. Nachdem durch
Seefahrer chineſiſches Porzellan eingeführt worden war,
erfanden die ſchlauen Holländer die Delfter Ware, die
ihren Weg über die ganze Welt nahm.
Zum Schluß ging der Vortragende noch auf die
Bedeutung der Keramik für das Kunſtgewerbe ein. Die
Gefäße unterliegen in heutiger Zeit der Mode. Das
iſt ſehr bedauertich, denn ein wirklich gutes Stück
be=
darf jahrelangen Verſuchens und ernſten Arbeitens,
bis eEsſei unbedingt notwendig, ſich
von dieſem Zwang freizumachen, dem das falſche
Steinzeug leider entgegenkommt. Der Amerikaner
kauft nur billiges Zeug in Deutſchland, während das
teure in Amerika ſelbſt hergeſtellt wird. Die Technik
des Scharffeuerſteinzeuges iſt außerordentlich ſchwierig,
aber ungemein reizvoll. Unſere Produktion muß
unbedingt veredelt werden, wenn wir uns auf dem
Weltmarkt behaupten wollen. Leider ſind unſere
Töpfer ſo ſchwer dazu zu bringen. Eine Befruchtung
kann nur von oben nach unten erfolgen. Völlig verſagt
hat unſere Induſtrie auf dem Gebiete der Baukeramik.
Das iſt nicht die Schuld der Architekten, es iſt im
weſentlichen in der falſchen Anſchauung begründet, daß
man den alten Rohziegelbau wieder aufleben laſſen
müſſe. Der heute moderne Eiſenbetonbau ſchreit
ge=
radezu nach einer Baukeramik. Terrakotta mit
Ofen=
haut und Steinzeug iſt dazu ſehr geeignet,
es iſt viel wetterbeſtändiger als Sand= und Kalkſtein.
Bei uns rufe man immer nach dem Staat. Das ſollte
nicht ſo oft geſchehen. In Amerika habe die Induſtrie ſich
ſelbſt geholfen, habe ſelbſt keramiſche Fachſchulen ins Leben
gerufen. Die Keramiſche Manufaktur in Darmſtadt
ver=
folgt ähnliche Ziele. Es werden hier Gartenterrakotten,
polygrome Terrakotten, Scharffeuerſteinzeug,
Baukera=
miken uſw. hergeſtellt. Der Verſuch ſei durchaus
ge=
lungen, was die ſteigende Frequenz beweile. (
Leb=
hafter Beifall.)
Herr Geh. Regierungsrat Noack ſprach dem
Vortra=
genden Dank aus.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korréſp.=Bureau.)
* Berlin, 28. Jan. Der „Berliner Lokal=Anzeiger”
meldet aus Berlin: Im Grünenlinder Forſt bei
Kalk=
berge=Rüdersdorf erſchoß der Förſter Nuſche in der
Notwehr den Arbeiter Guſtav Augat aus Kalkberge,
den er des Wilderns verdächtigt hatte. Der Förſter
ſtellte ſich nach der Tat der Polizei.
* Berlin, 28. Jan. Die hieſige amerikaniſche
Bot=
ſchaft erſucht uns um die Veröffentlichung nachſtehender
Mitteilung: Um gewiſſe irrige Schlüſſe zu berichtigen,
die aus dem Bericht des Chefs des
Viehzuchtdeparte=
ments der Vereinigten Staaten=Regierung, Dr.
Mel=
vin, bezüglich der Fleiſchbeſchau in den
Ver=
einigten Staaten gezogen worden ſind, erläßt
das Landwirtſchaftsminiſterium folgende Erklärung:
Alles Fleiſch und Nahrungsmittel, die in
Etabliſſe=
ments hergeſtellt werden, welche zwiſchenſtaatlichen oder
Exporthandel betreiben, ſind durch Geſetz der
Unter=
ſuchung unterworfen. Die Unterſuchung wird ſorgſam
in wiſſenſchaftlicher Weiſe ausgeführt, die den Vergleich
mit jedem anderen Lande leicht aushält. Manche kleine
Städte haben noch keine Unterſuchung von für zu lokalem
Verbrauch beſtimmten Fleiſch, aber dieſes Fleiſch
kommt nicht zur Verſendung in andere Staaten oder
nach dem Auslande. Nur auf dieſes nicht unterſuchte
Fleiſch bezog ſich der Chef des Viehzuchtdepartements.
* Braunſchweig, 27. Jan. Bei dem Feſtmahle zum
Geburtstage des Kaiſers hielt Staatsminiſter v.
Otto eine Anſprache, in der er u. a. ſagte: „Dem
letzten Regierungsjahr des Kaiſers gab das Gepräge
der Ausklang der durch Deutſchlands Machtſtellung
und durch deutſche Treue unter Sr. Maj. Führung
be=
wirkten Löſung der orientaliſchen Wirren und die
Reichsfinanzreform. Ich müßte in den Vers
handlungen nicht Bundesbevollmächtigter, nicht der
Ver=
treter Braunſchweigs geweſen ſein, ſollte ich nicht
rück=
haltlos bekennen: ich bedauere den Ausgang der
Ver=
handlungen. Um die Finanzen des Reiches. um
Deutſchlands inneren Frieden wäre es beſſer beſtellt,
wenn die Finanzreform nach den Vorſchlägen der
dent=
ſchen Regierung geſtaltet worden wäre. Und doch hat
Bräunſchweig für die Annahme der Finanzreform, wie
ſie geboten wurde, gewirkt und geſtimmt. Die
Regie=
rung eines bankrotten Staates — und auf
dem Wege zum Bankrott war mindeſtens das Deutſche
Reich — iſt wehrlos und ohnmächtig gegen über
den Parteiſtrömungen des Volkes und der
Volksvertretung. Eine ſtarke,t von
Pflichtbe=
wußtſein durchdrungene Regierung iſt eine der
weſent=
lichſten Bedingungen des Gedeihens eines
Staats=
weſens. Aus dieſer Erwägung iſt Braunſchweigs
Stellungnahme erwachſen.”
* Peſt, 28. Jan. Das Abgeordnetenhaus
nahm mit großer Majorität einen
Mißtrauens=
antrag gegen das Kabinett Khuen=
He=
dervary an. Der Miniſterpräſident erklärte, da der
Regierung ein Mißtrauensvotum gegeben worden ſei,
ſtänden ihr zwei Wege offen: die Demiſſion oder die
Auflöſung des Hauſes. Sofort könne ſie ſich nicht
ent=
ſcheiden. — Hierauf ließ der Miniſterpräſident ein
Königliches Handſchreiben verleſen, durch das das
Ab=
geordnetenhaus bis zum 24. März vertagt wird. — Die
Miniſter verließen unter großem Lärm des Hauſes den
Saal.
* Amſteg, 28. Jan. Die Hilfsexpedition von
Linttal iſt heute früh auf der Hüfihütte eingetroffen:
man fand dort im Hüttenbuch die Notiz, daß die
bei=
den vermißten Touriſten am 22. Januar die
Hütte verließen, um ſich wieder nach der Claridenhütte
zurückzubegeben, und daß ſie ſchon drei Tage ohne
Nahrung ſeien. Die Wahrſcheinlichkeit iſt groß, daß
ſie auf dem Wege von Linttal zwiſchen der Hüfi= und
Claridenhütte umgekommen ſind. Beide Hilfskolonnen
kehrten heute nach Amſteg zurück.
* London, 28. Jan. Bis ½12 Uhr mittags lagen
folgende Wahlreſultate vor: 261 Unioniſten, 256
Liberale, 40 Mitglieder der Arbeiterpartei und 74
Na=
tionaliſten. Die Unioniſten gewannen 123 Sitze, die
Gewinnziffern der anderen Parteien ſind unverändert.
* Kairo, 28. Jan. Während der geſtern
unternom=
menen Flugverſuche ſtürzte der Aviatiker Latham
aus einer Höhe von 40 Metern mit ſeinem Apparat zur
Erde; dieſer wurde vernichtet, Latham blieb unverletzt.
* Tokio, 28. Jan. In dem Expoſé, das Graf
Ko=
mura in der geſtrigen Sitzung des
Abgeordneten=
hauſes über die auswärtige Politik hielt, findet ſich
folgender Paſſus: Deutſchland fährt fort, eine
ge=
rechte und freundſchaftliche Haltung Japan gegenüber
zu beobachten. Die Kaiſerliche Regierung kann mit
hoher Befriedigung konſtatieren, daß die Politik
Deutſchlands im fernen Oſten in keiner Weiſe mit der
Politik Japans kollidiert.
*⁎* Karlsruhe, 28. Jan. In der letzten Zeit hat
in Baden eine große Agitation für die
Ver=
ſtändigung mit Württemberg= wegen der
Neckarkanaliſation eingeſetzt und die
Groß=
blockparteien brachten im badiſchen Landtag eine
Interpellation ein, die heute nachmittag von der
Re=
gierung beantwortet wurde. Der Miniſter des
In=
nern, v. Bodmann, gab im Namen der.
Regier=
ung die Erklärung ab, daß Baden am 24. Januar 1910
der württembergiſchen Regierung zur Regelung der
Angelegenheit den Vorſchlag gemacht habe, daß Baden
Nummer 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1940.
Seite 7.
ſch bereit erklärt ſade, den Bau des Reckarkanals zu
übernehmen und ein Drittel der Koſten dafür zu
tra=
gen. Die Schiffahrtsabgaben auf dem kanaliſierten
Neckar wolle Baden übernehmen und daraus die
Ko=
ſten tilgen und verzinſen; ſollte ein Ueberſchuß
ver=
bleiben, ſo wolle Baden denſelben an Württemberg
ab=
liefern. Auf dieſes Angebot hat am 26. Januar die
württembergiſche Regierung erwidert, daß
ſie im gegenwärtigen Augenblick nicht darauf eingehen
könne.
* Weimar, 28. Jan. Die Großherzogin
Feo=
dora iſt plötzlich erkrankt, ſo daß der Leibarzt die
Verantwortung ſelbſtändiger Behandlung ablehnte
und man einen Jenger Profeſſor herbeiholen mußte.
Der Einladung zur Geburtstagsfeier des Kaiſers
konnte darum nur Großherzog Wilhelm Ernſt Folge
leiſten. Ueber die Art der Krankheit wird Schweigen
beobachtet. Eine ſpätere Meldung beſagt, daß in dem
Befinden der erkrankten Großherzogin, das die
Be=
rufung des Gynäkologen Profeſſors Stintzing=Jeua
nötig machte, eine erhebliche Beſſerung eingetreten iſt.
Die Fürſtin hat das Bett verlaſſen und befindet ſich
den Umſtänden nach wohl, (Frkf. Ztg.)
Briefkaſten.
S., hier. U. E. kann es im allgemeinen niemandem
verboten werden, zu jeder Zeit ſeinen Hund ſpazieren
zu führen. Aus welchen Gründen dies geſchieht, iſt
hierbei einerlei. Am allerwenigſten kann man
jeman=
dem verbieten, mit ſeinem Hunde auf der Straße
ſpazieren zu gehen. Man kann auch ſeinen Hund ohne
Begleitung auf die Straße gehen laſſen. Es würde ſich
empfehlen, zunächſt bei dem Polizeiamt den Grund
des Verbots feſtzuſtellen, evtl. auf eine Abänderung
hinzuwirken. Nötigenfalls wäre eine Beſchwerde an
Großh. Kreisamt geboten.
J.
Fr. B., hier. Wenn auch die Berechtigung zum
Einjährig=Freiwilligen=Dienſt ohne die geſetzlichen
Vorausſetzungen (Examina) erworben werden kann,
ſo ſteht doch immerhin in Betracht kommenden
Per=
ſonen nie ein Anſpruch hierauf zu. Die Berechtigung
wird in dieſen Fällen durch Verleihung erworben.
Wir empfehlen Ihnen, bei Großh. Kreisamt vorſtellig
zu werden, am beſten durch perſönliche vorherige
Rück=
ſprache.
J.
Wasseler
Hafer-Kakao
wird bei
Magen= und Darmleiden
als Kräftigungsmitteltausendfach ärztlich empfohlen.
Nur echt in blauen Kartons für 1 Mk., niemals lose.
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mahlzeit! Ihr Appetit wir reger, Ihr
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lange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
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Le. Z. e. e. Z . Zi e
Wundervoll ſteht der ſchneeſchwere Wald
und es iſt eine Luſt, auf dem Bobsleigh und
A
dem Ski über die glänzende Bahn dahinzuſauſen.
Eine Luſt, aber auch eine Gefahr, denn die Er=
V
hitzung in der ſchneidenden Luft, die beſchleunigte
tmung bergen die Gefahr der Erkältung in ſich.
Dagegen ſchützt man ſich durch den Gebrauch
von Fays ächten Sodener Mineral=Paſtillen,
von denen man während der Fahrt immer
eine im Munde haben ſollte. Fays ächte
E
Sodener kauft man in einſchlägigen Geſchäften
für 85 Pfg. pro Schachtel.
(14260
Ml. 2
450 MMWAMM
hlanos zn Narmenlums
in Kauf, Tausch, Miete, Raten. Stimmen.
Reparatur-Werkstätte. Hauptl.: I. Stock.
Darmstadt, Elisabethenstr. 12. Fernspr. 815.
G. Thies
Nachfolg.
Hetlieterant Leopoln Schatfer
14348a
Eltern, Vormünder ſchwach befähigter, ſchwer erziehbarer
ſchulentlaſſener Knaben ſeien auf die neu errichtete
Arbeitslehrkolonie Steinmühle bei Homburg v. d. H.
aufmerkſam gemacht. Unter ärztlicher Aufſicht und unter
Leitung eines Pädagogen und eines Landwirts werden
dort ſolche Knaben in möglichſt kurzer Zeit körperlich und
geiſtig ſoweit gefördert, daß ſie für eine freie Lehre
tauglich ſind und ſpäter in einem Beruf ihr Fortkommen
finden können. (Siehe Anz)
(2511D
Friedrich Warnecke
Rheinstrasse 1 — Darmstadt
Saison-Ausverkauf!
Buckskins — Manufakturwaren
Weißwaren — Ausstattungen
Wäsche.
(2263a
Familiennachrichten.
Todes-Anzeige.
(Statt beſonderer Mitteilung.)
Heute verſchied nach längerer Krankheit
(2419
mein lieber Sohn
Dr. Mod. Radch Bloßer
prakt. Arzt in Trebur.
Im Namen der trauernden Familie:
Dr. Siebert,
Geheime=Oberrechnungsrat.
Darmſtadt, den 27. Januar 1910.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Donnerstag Abend 6¾ Uhr entſchlief ſanft
nach längeren, ſchweren, mit großer Geduld
ertragenen Leiden, unſer unvergeßlicher, treuer,
herzensguter Vater, Schwiegervater und
Groß=
vater,
(B2494
Oberförster i. P.
Adolf Müller
Ritter hoher Orden
im kaum vollendeten 89. Lebensjahre.
Louiſe Wallenfels, geb. Müller,
Marie Müller,
Johanna Springmeyer, geb. Müller,
Adolf Müller,
Karl Wallenfels, Gr. heſſ. Forſtmeiſter,
6 Enkelkinder.
Darmſtadt, Grünberg, den 27. Januar 1910.
Die Beerdigung findet ſtatt: Sonntag, den
30. Januar, nachmittags 3¼ Uhr, vom
Sterbe=
hauſe, Heidelbergerſtraße 89 aus. Einſegnung
daſelbſt 10 Minuten vor 3 Uhr.
Todes-Anzeige.
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten
hierdurch die ſchmerzliche Nachricht, das es Gott
dem Allmächtigen gefallen hat, unſeren
treube=
ſorgten unvergeßlichen Gatten, Vater, Bruder,
Schwager und Onkel
(*2313
Herrn
Heinrich Massino Vili.
heute morgen 3 Uhr, nach kurzem ſchwerem
Krankenlager im 57. Lebensjahre in ein beſſeres
Jenſeits abzurufen.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Frau Marg. Maſſing nebſt Kinder,
Familie Hofmann,
Familie Müller.
Griesheim i. Ried, den 28. Januar 1910.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 30. Januar
nachmittags 1 Uhr, vom Sterbehaus
Schaaf=
gaſſe 10 aus, ſtatt.
Schneebericht.
Nonrod: 16 cm lückenloſer Pulverſchnee. —
Lin=
denfels: 12 cm, lückenhaft, alter Schnee. —
Wald=
michelbach: 12 cm, lückenlos, Rodelbahn gut.
Michelſtadt: 5 cm, lückenlos, alter Schnee. —
Nie=
der=Beerbach: Rodelbahn gut. — Feldberg i. T.:
80—100 cm, Pulverſchnee, Ski= und Rodelbahn gut.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit Donnerstag früh: Flache
Randwirbel brachten geſtern noch ſtrichweiſe geringe
Schneefälle, über Nacht aber hat ſich die weſtliche Zyklone
verſtärkt und dringt nun energiſcher als ſeither vor. Auf
ihrer Südſeite werden ſehr milde Luftmaſſen herangeführt,
die bei ſüdlichem Winde auch bis Mitteldeutſchland
Er=
wärmung bringen.
Ausſichten in Heſſen am Samstag, den 29. Januar:
Auffriſchender Süd, Schneefälle, Erwärmung und ſpäter
Tauwetter.
Tageslalender,
Samstag, 29. Januar.
Hoftheater, Anfang 7 Uhr: „Der Verſchwender”.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Franzöſiſcher Vortrag von Dr. Thomas um 8 Uhr:
im Muſikvereinsſaal.
Geburtstagsfeier S. M. des Kaiſers um 8 Uhr im
Saalbau (Kriegerverein).
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Maskenbälle: Bürgerverein Darmſtadt und
Darm=
ſtädter Fechtklub im Hotel Heß. — Geſellſchaft
Ein=
tracht um 8½ Uhr im Hotel „Zur Traube‟. —
Turn=
gemeinde Darmſtadt um 8.11 Uhr im Turnhauſe.
Geſanaverein Sängerluſt um 8 Uhr im „
Mathilden=
höhſaal”. — Geſangverein Melomanen um 8.11 Uhr
im „Schützenhof‟. — Geſellſchift Harmloſe um 8.11 Uhr
im „Kaiſerſaal”. — Athleten=Verein um 8 Uhr im
„Perkeo‟
Karnevaliſtiſche Unterhaltung um 9 Uhr im
Reſtaurant „Zur Oper”
Kappenabend um 8 Uhr im „Bürgerkeller”.
Konzert um 8 Uhr im Reſtaurant Kratſ h.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½ —11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (die Jungfraubahn
und deren Hochgebirgsnatur).
Sonntag, 70. Januar.
Großh. Hoftheater, Anfang ½7 Uhr: „Fauſt”.
Vorſtellung um 4 und 8 Uhr im Orpheum.
Familienabend des Frauenvereins des Oſtbezirks
der evang. Stadtgemeinde um 7¼ Uhr im
Gemeinde=
haus.
Vortrag von H. Dirkſen um 4½ Uhr Neckarſtraße 22.
Rezitationsabend von Fredy Wiener um 8 Uhr
im Saale der Paulusgemeinde.
Volksbildungsabend um 8 Uhr im „
Konkordia=
ſaal” (Kath. Frauenbund und Volksverein für das
kath. Deutſchland).
Abendunterhaltung des Zitherklubs Edelweiß um
7 Uhr im „Feierabend”.
Damen= und Herrenſitzung des deutſchnationalen
Handlungsgehilfen=Verbandes um 5 Uhr 11 Min. im
„Schützenhof”
Kappenabend des Telegraphen=Arbeitervereins um
4.11 Uhr im Reſtaurant „Zur Sonne‟
Kappenabend des Kath. Männer=Arbeitervereins um
4.11 Uhr im Geſellenhaus.
Kappenabend der Geſellſchaft Allemania um 7.11 Uhr
im Reſtaurant Hofferbert.
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Konzert um 4 und 8 Uhr im Reſtaurant Kratſch.
Konzert um 4 Uhr in der „Alten Poſt”
Konzert um 4 Uhr im Reſtaurant „Schillereck”
Konzert um 5.11 Uhr im Reſtaurant „Juſtizpalaſt”.
Konzert um 8 Uhr im Saalbau.
Konzert um 8 Uhr im „Kaiſerſaal”.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Crafenſtraße): Vorſtellungen von 3—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (die Jungfraubahn
und deren Hochgebirgsnatur).
Verſteigerungskalender.
Montag, 31. Januar.
Hofreite=Verſteigerung des Gaſtwirt Karl Blome
(Schloßgaſſe) um 9 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Hofreite=Verſteigerung des Ant. Welchert (
Grafen=
ſtraße 22½) um 11 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Brennholz=Verſteigerung um 9 Uhr in der
Turn=
halle am Woogsplatz.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 3 Uhr
Ludwigs=
höhſtraße 2.
Nutz= und Brennholz=Verſteigerung um 9½ Uhr
im Eberſtädter Gemeindewald, Diſtrikt Kirchtanne.
Stamm=, Nutz= und Brennholz=Verſteigerung
um 9 Uhr im Büttekborner Gemeindewald;
Zuſammen=
kunft auf der Darmſtädter Chauſſee am Eingang des
Waldes.
Stammholz=Verſteigerung um 9 Uhr im
Schaaf=
heimer Gemeindewald; Zuſammenkunft auf dem
Heu=
weg an der Oſtheimerſtraße.
Kunſtverein. Täglich geöffnet von 11—1 Uhr,
Sonntags von 10—1 Uhr, Mittwochs von 2—4 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Holbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldackel; für den
übrigen=
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſez
für den Inſeratenteil: F. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Pilsnere5C
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Preistiaten hostenfos und fre
Die Aebelfrau.
Roman von Anny Wothe.
(Nachdruck verboten.)
18)
Ich muß doch ſehr bitten, Gräfin, miſchte ſich Ebbo
Klas in die peinliche Auseinanderſetzung, mir als Lorls
Vormund auch ein Wort zu geſtatten. Kinder wiſſen oft
am beſten, wer es ehrlich und aufrichtig mit ihnen meint,
und ihr natürliches Wahrheitsgefühl iſt noch ſo friſch und
ungekünſtelt, deß es ſich tief empört, wenn es durch irgend
etwas, wenn auch nur ſcheinbar, verletzt wird.
Du haſt Mudding falſch verſtanden, Lorl, ſagte er
ſtreng zu dem Kinde. Augenblicklich geh’ zu ihr und
bitte ſie um Vergebung.
Lorl ſchüttelte die blonden Locken.
Lorl will nicht. Lorl will Dir lieber die Puppe
wiedergeben und auch das Bilderbuch.
So gib es her, ich will es artigen Kindern ſchenken.
Lorl ſah ſtumm zu, wie Ebbo Klas das Buch und
das Püppchen wieder in die Taſchen ſeines
Ueber=
ziehers verſenkte. In den blauen Kinderaugen funkelte
es wie von verhaltenen Tränen. Faſt atemlos
ver=
folgte Lorl jede Bewegung des Rechtsanwalts.
Sie müßte die Rute haben, bemerkte die alte
Grä=
fin, die lichtloſen Augen ſtarr auf das Kind gerichtet.
Die Lippen Lorls preßten ſich feſt und trotzig
auf=
einander.
Komm her, Lorl, gebot Undine, und ſieh’ mich an.
Du wirſt zwei Tage keine ſüße Speiſe eſſen, auch keinen
Kuchen oder Obſt. Jetzt geh’ und komm erſt dann
wie=
der, wenn Du abbitten gelernt haſt.
Mit tiefgeſenktem Köpfchen, ohne aufzuſehen, ſchlich
das Kind zögernd von dannen.
Undines Hände zitterten leicht, als ſie ſich jetzt zu
Ebbo Klas wandte:
Sie ſehen, lieber Doktor, daß wir es nicht leicht mit
dem Wildfang haben. Lorl liebt den Grafen Reimar
leidenſchaftlich und befindet ſich ſeinetwegen fortgeſetzt
im Verteidigungszuſtand. Ich habe oft eine folternde
Angſt, daß all die guten Anlagen und Eigenſchaften des
Kindes in falſche Bahnen geraten könnten, und darum
wollte ich ſo gern ſchon lange mit Ihnen über Lorl
ſprechen.
Du tuſt, als ginge mich die ganze Sache nichts an,
Undine, ſchmollte die junge Gräfin. Bin ich denn nicht
Lorls Mutter?
Du vergißt, Fridrun, daß mein Vater Ebbo Klas
und mir alle Rechte eines Vormundes über Lorl
ge=
geben hat. Deine ewig wechſelnden Launen, mit denen
Du das Kind einen Augenblick von Dir ſtößt, um es
im nächſten mit Liebkoſungen und Geſchenken zu
über=
ſchütten, haben eben Lorl zu dem kleinen Unart
ge=
macht, der ſie jetzt iſt. Die unbeſtechliche Wahrheitsliebe
des Kindes aber iſt, wenn ſie ſich auch ſehr
unmanier=
lich und unartig äußert, doch immerhin etwas, was
mich hoffen läßt, daß wir doch noch ein gutes und
brauch=
bares Menſchenkind aus dem lieben, kleinen Geſchöpf
erziehen zu können.
Das glaube auch ich, Gräfin Undine, ſtimmte der
Rechtsanwalt bei. Wir wollen doch die Geſchichte nicht
ſo tragiſch nehmen und lieber darauf ſinnen, wie wir
dem Grundübel ſteuern können, das Lorl ſo rebelliſch
macht.
Er ſah lange und aufmerkſam in Fridruns Geſicht,
und unter dem ernſten Blick der großen, lichtbraunen
Augen errötete dieſe und ſah in faſt ſcheuer
Verlegen=
heit zu ihm auf.
Die Augen zwangen ſo ſeltſam. In nervöſer Haſt
erhob ſie ſich unvermittelt, und mit einem leichten
Nei=
gen des Hauptes zu Gräfin Lidwina, ſagte ſie:
Darf ich Dich ins Haus führen, Mudding? Es wird
kühl, und Undine und Ebbo Klas haben ja noch
aller=
lei Geſchäfte.
Die Greiſin erhob ſich, und Ebbo Klas die Hand
reichend, bemerkte ſie herzlich:
Ich hoffe, daß Sie zum Tee bleiben, lieber Doktor.
Da ſollen Sie uns aus der Stadt erzählen.
Ebbo Klas verſprach es. Fridruns ſtrahlendes
Ab=
ſchiedslächeln überſah er mit Abſicht.
Jetzt ſenkte ſich ſein Auge, nachdem die beiden
Frauen langſam davongeſchritten waren, in Undines
Blick.
Wie halten Sie es hier bloß aus? fragte er in heller
Verzweiflung. Es heißt ja doch ſchließlich gegen
Wind=
mühlen kämpfen, wenn man Gräfin Fridrun zu einer
anderen Lebensauffaſſung bekehren will. Solange das
Kind den Händen der Mutter anvertraut iſt, werden
Sie nicht aufhören zu fürchten und zu ſorgen.
Ja, ich kann Fridrun doch das Kind nicht
fortneh=
men, lieber Doktor. Es gehört ihr doch nun mal.
Nein, aber Sie können ſie ſelber auf einige Zeit
entfernen.
Undine erſchrak.
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Ich habe gehört, daß Gräfin Fridrun nach dem
Süden möchte.
Sie werden doch dieſer Reiſe nicht etwa das Wort
reden, Doktor?
Warum denn nicht? Die Gräfin hat ihren Willen,
und Sie werden den Störenfried für einige Zeit los.
Ihre Nerven, liebe Freundin, brauchen Ruhe und
noch=
mals Ruhe, und Lorl wird ohne den ſtörenden Einfluß
der Mutter gewiß bald wieder zu ſich kommen und
wieder lieb und artig werden.
Undine ſchüttelte den Kopf.
Es geht nicht, lieber Doktor! Großmudding wünſcht,
daß Fridrun die Trauerzeit hier in aller Stille und
Zurückgezogenheit verlebt, und außerdem wünſcht auch
Graf Randolt die Reiſe nicht, da er ſelbſt den Winter
im. Süden zuzubringen gedenkt.
Undine hatte geſprochen, ohne den blonden Mann
anzublicken, der vor ihr ſtand und ſich bemühte, ihr in
die Augen zu ſehen.
Sägen Sie mal, Undine, aber offen und ehrlich,
wie es unſere alte Freundſchaft bedingt. Mußte das
ſein? Ich meine das mit der Heirat. Mußte das
wirk=
lich ſein?
Es mußte ſein, Ebbo Klas. Aber nun fragen Sie,
bitte, nicht mehr und kommen Sie. Wir wollen noch
einen Gaug um den Sce herum machen. Dabei läßt ſich
ja alles beſprechen.
Sie reichte ihm warz ihre beiden Hände entgegen,
fund der blonde Mann neigte ſeinen lockigen Kopf tief
auf die weiken Fras au küßte ſie voll heiliger
Andacht, dann ſchritten die beiden den Parkweg
hinun=
ter dem See zu.
Sie ſahen nicht, daß ein dunkelglühendes
Augen=
paar ihnen drohend folgte.
Graf Reimar war langſam, unbemerkt, den Weg
vom Schloſſe hergekommen.
Er ſtand jetzt ſtill und ſah dem Paare nach, wie es
ſo einträchtig, heiter plaudernd, dahinſchritt. Jetzt, da
unten am Weg, flog Lorl mit ausgebreiteten Armen
auf Undine zu.
Das Kind ſchien ſtürmiſch etwas zu erbitten. Jetzt
kniete Undine am Boden und küßte das weinende Kind,
das ſich ganz zerknirſcht das weiße
Sternblumenkränz=
lein aus den Locken riß und mit großen, tränenvollen
Augen bittend zu Undine aufſah.
Undine nickte zärtlich und drückte wieder den Kranz
auf das Kinderhaupt, und dann nahm ſie Lorls Hand
in die ihre, und das andere Händchen faßte dieſer Kerl,
dieſer Federfuchſer, den Graf Reimar nicht ausſtehen
konnte, ganz ſelbſtverſtäudlich, als gehörte es ihm, und
dann ſchritt das Paar, das Kind in der Mitte, den
See=
weg entlang. Und ringsherum war Sonnengold und
überall friſchquellendes Leben. In Blüten ſtanden
Buum und Strauch.
Graf Reimar ſah den beiden übellaunig und
grü=
belnd nach. Wie gut die hohen Geſtalten zueinander
paßten. Und das Kind trippelte ſo vergnügt zwiſchen
ihnen, wie in treuer Eltern Hut.
Zornig riß Graf Reimar plötzlich die Büchſe von
der Schulter und zielte nach der weißen Möwe, die ge=
michich ihr fiberſhiamentes Giſcher honug, mn
dem Meere zuzufliegen.
Ein blitzender Krach und das Tier fiel tödlich
ge=
troffen in den weißen Sand.
Erſchreckt durch den unerwarteten Schuß, war
Un=
dine ſtehen geblieben.
Jetzt kam ſie langſam an Ebbo Klas' Seite den
Weg zurück.
Sie ſagte kein Wort, aber ſie nahm mit blaſſem
Antlitz die blutige Möwe auf und ſagte zu Lorl:
Wir wollen ihr ein weiches Bettchen machen, Lorl,
und Du kannſt ihr Dein Kränzlein geben, komm, Kind.
Behutſam trug ſie die Möwe dem Schloſſe zu.
Lorl ſprang fragend und plaudernd um ſie her.
Einen Augenblick ſahen ſich die beiden Männer feſt
in die Augen.
Daß die Weiber doch gleich immer alles ſo tragiſch
nehmen, bemerkte der Graf. Mein Gott, eine Möwe!
Hunderte habe ich oſt an einem Tage erlegt.
Der Schuß hätte aber auch die Gräfin oder das
Kind treffen können, Herr Graf.
Oder Sie ſelbſt, beſter Doktor. Warum nicht gar,
lachte Reimar nervös auf. Ich ſpürte plötzlich eine ſo
unbändige Wut, etwas zu vernichten, aber das
ver=
ſtehen Sie wohl nicht, Herr Rechtsanwalt. Sie regieren
die Welt von Ihrem Schreibtiſch aus und vergeſſen
da=
bei den warmen Pulsſchlag des unverkümmerten
Lebens.
(Fortſetzung folgt.)
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
e 12.
Sanstng. 20. Jaungr.
1910.
daſelbſt
ſtatt=
findenden Zuchtviehmarkt eine Verloſung von Vieh und Gebrauchsgegenſtänden zu
verbinden.
Das Großh. Miniſterium des Innern hat die nachgeſuchte Erlaubnis zur
Veran=
ſtaltung dieſer Verloſung unter der Bedingung erteilt, daß bis zu 3500 Loſe zu 1 Mk.
das Stück ausgegeben werden dürfen und mindeſtens 60% des Bruttoerlöſes aus dem
Verkaufe der Loſe zum Ankauf von Gewinngegenſtänden zu verwenden ſind.
Der Vertrieb der Loſe in der Provinz Starkenburg wurde geſtattet.
(2389
Bekanntmachung.
Betrffend: Die Nachſuchung der Berechtigung zum einjährig=freiwilligen Dienſt auf
Grund von Schulzeugniſſen.
Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugniſſe die
Berech=
tigung zum einjährig=freiwilligen Dienſt nachſuchen wollen, werden hierdurch auf die
nachfolgenden, bei Anbringung der Geſuche zu beachtenden Vorſchriften mit dem
An=
fügen aufmerkſam gemacht, daß hiernach unvollſtändige Geſuche ohne weiteres
zurück=
gegeben werden.
1. Das Geſuch iſt bei der unterzeichneten Prüfungs=Kommiſſion nur dann
einzureichen, wenn der ſich Meldende im Großherzogtum geſtellungspflichtig iſt, d. h.
ſeinen dauernden Aufenthaltsort hat.
2. Die Berechtigung zum einjährig=freiwilligen Dienſt kann nicht vor vollendetem
17. Lebensjahr und muß ſpäteſtens bis zum 1. Februar des Jahres nachgeſucht
werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird.
Sollten einzelne der nachſtehend unter a—d aufgeführten Papiere und insbeſondere
das Schulzeugnis wegen noch nicht vollendetem Schulbeſuch bis zu vorangeführtem
Termin nicht vorgelegt werden können, ſo iſt gleichwohl das Geſuch bis zu dieſem
Zeit=
punkt einzureichen und in demſelben anzugeben, daß die etwa noch fehlenden Papiere
nachfolgen würden. Die Einreichung dieſer Papiere muß bei Verluſt des Anrechts
der Berechtigung ſpäteſtens bis 1. April desſelben Jahres erfolgen.
3. Das Geſuch muß von dem Betreffenden ſelbſt geſchrieben ſein und iſt hierzu
ein Bogen im Aktenformat (nicht Brieſpapier) zu verwenden. Auch iſt die nähere
Adreſſe anzugeben. Das Geſuch iſt an die unterzeichnete Behörde, ohne perſönliche
Adreſſe zu richten.
4. Dem Geſuche ſind folgende Papiere beizufügen:
a) Geburtszeugnis (Auszug aus dem Zivilſtandsregiſter, nicht Taufſchein).
L
die Dauer des einjährigen Dienſtes die Koſten des Unterhalts, mit Einſchluß
der Koſten der Ausrüſtung, Bekleidung und Wohnung, von dem Bewerber
ge=
tragen werden ſollen; ſtatt dieſer Erklärung genügt die Erklärung des
geſetz=
lichen Vertreters oder eines Dritten, daß er ſich dem Bewerber gegenüber zur
Tragung der bezeichneten Koſten verpflichte und daß, ſoweit die Koſten von
der Militärverwaltung beſtritten werden, er ſich dieſer gegenüber für die
Er=
ſatzpflicht des Bewerbers als Selbſtſchuldner verbürge.
Die Unterſchrift des geſetzlichen Vertreters und des Dritten, ſowie die
Fähigkeit des Bewerbers, des geſetzlichen Vertreters oder des Dritten, zur
Be=
ſtreitung der Koſten iſt obrigkeitlich zu beſcheinigen. Uebernimmt der geſetzliche
Vertreter oder der Dritte die in vorſtehendem Abſatze bezeichneten
Verbindlich=
keiten, ſo bedarf ſeine Erklärung, ſofern er nicht ſchon kraft des Geſetzes zur
Gewährung des Unterhalts verpflichtet iſt, der gerichtlichen oder notariellen
Beurkundung.
c) Ein Unbeſcholtenheitszeugnis, welches für Zöglinge von höheren Schulen
(Gymnaſien, Realgymnaſien, Ober=Realſchulen, Prozymnaſien, Realſchulen,
Realprogymnaſien, höheren Bürgerſchulen und ſonſtigen militärberechtigten
Anſtalten) durch den Direktor der Anſtalt, für alle übrigen jungen Leute durch
die Polizei=Obrigkeit oder ihre vorgeſetzte Dienſtbehörde auszuſtellen iſt.
d) Das Schulzeugnis.
Sodann wird noch beſonders bemerkt:
zu pos. d) daß die Schulzeugniſſe, mit Ausnahme der Reifezeugniſſe, für die
Uni=
verſität und die derſelben gleichgeſtellten Hochſchulen und Reifezeugniſſe
für die Prima der Gymnaſien Realgymnaſien und Ober=Realſchulen,
ſowie Reifezeugniſſe (Zeugniſſe über die beſtandene Schlußprüfung) der
Progymnaſien, Realprogymnaſien und Realſchulen, ſämtlich nach Muſter 18
zur Wehr=Ordnung vom 22. November 1888 — Neuabdruck Reg.=Bl.
Nr. 68 von 1901 — ausgeſtellt ſein müſſen.
Im übrigen wird auf die Beſtimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und 94 der
an=
geführten Wehrordnung verwieſen.
Großherzogliche Prüfungs=Kommiſſion für Einjährig=Freiwillige zu Darmſtadt.
Der Vorſitzende:
von Starck, Regierungsrat.
(21446a
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
Geſundene und verlorene Sachen.
Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1 Doublegold=Kettenarmband. 1 gold.
Ketten=Armband. 1 Zehnmarkſtück, 1 ſchwarzes Portemonnaie mit Inhalt. 10 Poſe
der Preußiſche Klaſſenlotterie. 1 ſilberne Vorſtecknadel mit hellgelbem Opal. 1 rotes
Portemonnaie mit Inhalt. 1 Damenſchirm ohne Griff 1 Metermaß. 1 Zwicker mit
Futteral. 1 dunkelgrünes Portemonnaie mit einigen Pfennigen Inhalt. 1 Hundemarke
mit der Nr. 376 VII. 1 Dienſtbuch, auf den Namen Marie Weber lautend. 1 ſchwarzer
wollener Schal (in einer Droſchke liegen geblieben). 2 braune Haarpfeile. 1 mittelgroßer
Schlüſſel. 1 Stück roſa Stoff mit weißen Streifen. 1 ſchwarze Damen=Schürze.
1 ſchwarzer Arbeitsbeutel mit 1 Taſchentuch, 1 größeren weißen Tuch und Stickarbeit
(Buchſtaben). 2 mittelgroße Schlüſſel (zuſammengebunden). 2 mittelgroße und 3 kleine
Schlüſſel an einem gelben Ring. 1 Zugkette. 1 weißer Kinder=Pelz. 1 dunkelblaue
Knaben=Mütze. 1 dunkelblauer Damengürtel mit gelbem Schloß. 1 ſilberner vergold.
Ring mit weißem Stein. 1 Roſenkranz. 1 Literblech, 1 weißes Taſchentuch, gez. M. W.
1. kleines ſchwarzes Portemonnaie mit 6 Pfennigen Inhalt. 1 großer Hausſchlüſſel.
1 angefangener Strickſtrumpf mit Stock. 1 braunes Halstuch mit farbigen Streifen.
Verloren: 1 hellbr. Damen=Portemonnaie mit einigen Pfg. Inh. 1 einz Herren=
Gummiſchuh. 1 einz. Kinder=Gummiſchuh. 1 woll. br. Handſchuh. 1 weißer Herren=
Glacéhandſchuh. 1 hellblauer längl. Anhänger von einem Ohrring. 1 Krawattennadel
aus blauem Email und Goldfaſſung. 1 hellbraunes Damen=Portemonnaie mit 1.50 Mk.
Inhalt. 1 ſilberne Remontoir=Uhr mit Goldrand nebſt 1 Wein=, Bier= und Sektzipfel.
1 Bierzipfel (grün=weiß). 1 goldene Halskette in Schlangenform. 1 Paar blaue Kinder=
Handſchuhe. 1 goldenes Ketten=Armband. 1 grauer Damen=Pelz. 1 ſchwarzledernes
Portemonnaie mit 8 Mk. Inhalt. 1 goldener Zwicker. 1 ſchwarzes Damen=
Porte=
monnaie mit 1,47 Mk. Inhalt. 1 kleines dunkles Portemonnaie mit etwa 80 Mk. Inh.
Double=Kneifer. 2 mittelgroße Schlüſſel (zuſammengebunden). 1 brauner
Samt=
arbeitsbeutel mit Strickzeug, Portemonnaie u. 1 Schlüſſel, 1 weißes Taſchentuch, gez. B.
1 goldener Zwicker, 1 violettblaues Portemonnaie mit 20 Mk. Inhalt. 1 goldene
Damen=Uhr. 1 goldener Manſchettenknopf in Größe eines Einmarkſtücks mit einem N
darauf. 1 Damen=Goldgürtel mit runder Schnalle. 1 Buch (Andreas Hofer). 1
Zwanzig=
markſchein. 1 grauer Damengürtel mit ſilberner Schnalle. 1 ſchwarze Straußenfeder.
1 ſilbernes Ketten=Armband mit ſchwarzem Stein. 1 Kinder=Brille. 1 goldene Broſche
mit Herren=Photographie. 1 Brillantring. 1 dunkles Portemonnaie mit 5 Mk. Inhalt.
1 ſchwartes Ledertäſchchen mit ſilbernem Bügel und Kette, Inhalt 1 gold. Kneifer uſw.
Entlaufen: 1 Dobermannpinſcher. 1 kleiner ſchwarzer Hund.
Entflogen: 5 Brieftauben (3 weiße, 1 gelbe und 1 rote).
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts,
(2417
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
finden ſich: 2 Spitzhunde, 3 Pinſcher, 1 Dachshund. 1 Pinſcher (zugelaufen).
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken.
Am Sonntag, den 30. Januar, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends die beiden nachfolgenden Apotheken geöffnet:
Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizgebäude Bismarckſtraße.
Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Aufſtellung der Rehrntierungsſtammrolle für die Stadt für 1910.
Alle im Jahre 1890 geborenen, hier wohnhaften oder ſich dauernd hier
auf=
haltenden Militärpflichtigen haben ſich in der Zeit vom 15. bis Ende Januar ds. Js.,
vormittags von 9 bis 12 Uhr, im Stadthauſe, Rheinſtraße 16/18, Zimmer Nr. 20,
zur Stammrolle anzumelden. Die nicht in Darmſtadt geborenen Militärpflichtigen
haben ihren Geburtsſchein vorzulegen und durch eine Beſcheinigung des
Arbeit=
gebers oder ein ſonſtiges Zeugnis nachzuweiſen, daß ſie hier dauernden Aufenthalt
genommen haben und nicht nur vorübergehend anweſend ſind.
Außerdem haben ſich in vorbezeichneter Zeit, unter Vorlage ihres
Loſungs=
ſcheines und der vorerwähnten Aufenthaltsbeſcheinigung, alle Militärpflichtigen früherer
Jahre zu melden, die bisher weder einem Truppenteil überwieſen worden ſind, noch
einen Ausmuſterungsſchein oder eine Ausſtandsbewilligung erhalten haben.
Militärpflichtige, die z. Zt. von hier abweſend ſind, müſſen von ihren geſetzlichen
Vertretern oder Arbeitgebern angemeldet werden.
(1390a
Eine Unterlaſſung der Anmeldung wird mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk.
oder mit Haft bis zu 3 Tagen beſtraft.
Darmſtadt, den 12. Januar 1910
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Egenolf.
Darmſtadt, den 23. Januar 1910,
Nachſtehende Bekanntmachung des Kommandos des III. Stammſeebataillons in
Wilhelmshaven bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Jaeger.
Einſtellung von Dreijährig=Freiwilligen für das III.
See=
bataillon (Marine=Infanterie) in Tſingtau (China).
Einſtellung: Oktober 1910. Ausreiſe nach Tſingtau: Januar 1911, He mreiſe
Frühjahr 1913. Bedingungen: Mindeſtens 1,65 Meter groß, kräftig, vor dem 1. Oktober
1891 geboren (jüngere Leute nur bei beſonders guter körperlicher Entwicklung). Es
werden junge Leute aller Berufsarten eingeſtellt, Handwerker erhalten jedoch den Vorzug.
In Tſingtau wird außer Löhnung und Verpflegung täglich 0,50 Mark
Teuerungs=
zulage gewährt.
Meldungen mit genauer Adreſſe ſind unter Beifügung eines vom Zivilvorſitzenden
der Erſatzkommiſſion ausgeſtellten Meldeſcheins zum freiwilligen Dienſteintritt auf
drei Jahre zu richten an:
(2167mso
Kommando des III. Stammſeebataillons, Wilhelmshaven.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren in der Haupl= und Reidenzſadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Ochſenfleiſch
½ kg 86 Pfg.
per
. ,
Rindfleiſch
.. . „ 7. „ 80 „
Kalbfleiſch
„ 80
.,,,
Hammelfleiſch
½ „80—60,
„
Bruſt .
60
Schweinefleiſch (Bratenſt.) „
½ „ 96 „
Bauchläppchen.
12 „ 90 „
Kottelets u. geſalz. Fleiſch „
½2 „ 100 „
Speck, geräuchert
. „ ½ „110 „
Dörrfleiſch
per ½ kg 110 Pfg.
Schinken m. Bein . . „
„ 110
Rollſchinken
, ½ „ 130 „
Schweineſchmalz roh und
ausgelaſſen .
½ „ 90 „
Schwartenmagen, Fleiſch=
und Bratwurſt
90
Leber= und Blutwurſt.
„ 2s „. 72 „
Anmeldung ſchulpflichtiger Kinder zur
Auf=
nahme in die Mittel= und Stadtſchulen.
An die Eltern, Pflegeeltern und Vormünder von Kindern, die bis zum 4. April
d. Js. einſchließlich das 6. Lebensjahr zurückgelegt haben werden, ergeht hiermit die
Aufforderung, dieſe Kinder, ſoweit ſie nicht in andere Schulen eintreten, rechtzeitig zur
Aufnahme in die Mittel= oder Stadtſchulen anzumelden.
Bei der Anmeldung iſt Nachweis über das Alter der Kinder und Impfſchein oder
Beſcheinigung über Befreiung von der Impfung vorzulegen.
Auf Wunſch der Eltern oder deren Stellvertreter können ausnahmsweiſe auch
geiſtig und leiblich reife Kinder in die Schule aufgenommen werden, die erſt bis zum
30. September d. Js. das 6. Lebensjahr vollenden. Die Aufnahme jüngerer
Kinder iſt unzuläſſig,
Es wird beſonders darauf aufmerkſam gemacht, daß diejenigen Kinder, die bei
Vollendung des 14. Lebensjahres die Schule nicht volle 8 Jahre beſucht haben, bis zur
vollſtändigen Erfüllung ihrer Schulpflicht in der Schule zurückgehalten werden.
Die Nichtanmeldung in dem vorgeſchriebenen Termin kann bei den Mittelſchulen
zur Folge haben, daß die Aufnahme unmöglich iſt.
Die Anmeldungen haben zu erfolgen:
Dienstag, den 1. Februar d. Js., vormittags von 8½ Uhr bis 12 Uhr,
und nachmittags von 2 bis 4 Uhr und zwar:
für die Knaben=Mittelſchule I im Schulhaus in der Friedrichsſtraße,
Mädchen=
„ „ Viktoriaſtraße,
, ,
I „
„
„ „ Mittelſchule II
Hermannsſtraße,
„
„
„ „ Stadtknabenſchule I „
„ am Ballonplatz,
in der Müllerſtraße,
,,
,,
, ,
III
,, ,
„ „ „ Ludwigshöhſtraße,
„ „ Stadtmädchenſchule I
„ „ Rundeturmſtraße,
,
,
, ,
„ „ Emi ſtraße,
III „ „
,,,,
„ „ Beſſunger Straße,
„ „ Bezirksſchule IV
„ Lagerhausſtraße.
,
Der Bezirk der Mittelſchule II, in die Knaben und Mädchen aufgenommen
wer=
den, wird begrenzt durch die Rheinſtraße, den Paradeplatz die Alexanderſtraße und die
Dieburger Straße, mit Ausſchluß der Grenzſtraßen und Plätze=
Die Aufnahme der Kinder in die Stadtſchulen findet nach der unten abgedruckten
Bezirkseinteilung ſtatt Den Herren Oberlehrern der verſchiedenen Gruppen der
Stadt=
knaben= und Mädchenſchulen bleibt überlaſſen, je nach Bedürfnis hinſichtlich der
Ueber=
weiſung von Kindern aus einer Schulgruppe in eine andere ſich zu verſtändigen.
Darmſtadt, den 7. Januar 1910.
Der Vorſitzende der Schulvorſtände:
Dr. Gläſſing, Oberbürgermeiſter.
Bezirks=Einteilung
für die Stadtknaben= und Stadtmädchenſchulen.
Bezirk
(Stadtknabenſchule I und Stadtmädchenſchule I)
umfaßt den Stadtteil zwiſchen der Heinrichſtraße, Eſchollbrücker Straße und
Holzhof=
allee einerſeits und der Allee, Rheinſtraße, Wilhelminen=, Zeughaus=, Hochſchul=,
Mag=
dalenen=, Alexander=, Heinheimer= und Gutenbergſtraße andererſeits.
Von den Grenzſtraßen gehören zu dem Bezirk die Rhein=, Wilhelminen=, Alexander=,
Heinheimer= und Gutenbergſtraße, ſowie die Nordſeite der Heinrichſtraße.
Bezirk II
(Stadtknabenſchule II und Stadtmädchenſchule II)
umfaßt den nördlichen Stadtteil, begrenzt von der Frankfurter=, Wilhelminen=,
Zeug=
haus=, Hochſchul=, Magdalenen=, Dieburger=, Heinheimer= und Gutenbergſtraße,
ein=
ſchließlich der Grenzſtraßen, mit Ausnahme der betreffenden Strecken der Dieburger=
und Heinheimerſtraße und der Gutenbergſtraße.
Bezirk III
(Stadtknabenſchule III und Stadtmädchenſchule III)
umfaßt den Stadtteil ſüdlich von der Heinrich=, Eſchollbrückerſtraße und Holzhofallee,
einſchließlich der Südſeite der Heinrichſtraße und der beiden anderen Grenzſtraßen
(beiderſeitig).
Bezirk IV
(Bezirksſchule IV (Lagerhausſtraßel)
umfaßt den nordweſtlichen Stadtteil, begrenzt von der Frankfurter=, Wilhelminen= und
Rheinſtraße, ohne die genannten Grenzſtraßen.
(1408sss
Verſteigerungs=Anzeige.
Montag, den 31. Januar, nachmittags 3 Uhr,
verſteigere ich im Pfandlokal, Ludwigshöhſtraße 2, meiſtbietend gegen gleich
pare Zahlung:
Ein Sofa mit Umbau, ein Trumeau mit Spiegel, ein Bauerntiſchchen und
eine Hobelbank.
(2331fso
Dermſtadt, den 26. Januar 1910.
Nelle, Pfandmeiſter.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
Nummer 24.
Holz-Verſteigerung.
Freitag, 4. Februar I. Js., morgens 9½ Uhr ab,
werden bei Wilhelm Gruber Witwe zu Thomashütte verſteigert aus Diſtrikt
I Eichen, Oberwäldchen 2 und 4, Untere Langwieſe 11, ſowie das Dürr= und
Wind=
fallholz aus der ganzen Forſtwartei Thomashütte, und zwar: 2 rm Eiche
Nutz=
ſcheiter; ferner Scheiter, rm: 8 Buche, 24 Eiche, 1 Erle, 184 Kiefer, 1 Lärche, 3 Fichte;
Knüppel, rm: 8 Buche, 2 Hainbuche, 2 Eſche, 108 Eiche, 4 Erle, 85 Kiefer, 24 Fichte;
54 rm Eiche Knüppelreiſig; Reiſig, Hdt. Wellen: 3 Buche, 12,0 Eiche, 0,5 Aſpe,
20,0 Kiefer, 1,0 Fichte; Stöcke, rm: 2 Buche, 20 Eiche, 1 Erle, 97 Kiefer, 4 Fichte.
Das Holz iſt vorher einzuſehen. — Auskunft erteilt Forſtwart Ruppert zu
Fall=
torhaus Steinacker.
Meſſeler Forſthaus, 27. Januar 1910.
Großherzogliche Oberförſterei Meſſel.
(2329
Schag.
Holz-Verſteigerung.
Mittwoch, den 2. Februar, vormittags 9½ Uhr,
werden im „Darmſtädter Hof” zu Griesheim aus Diſtrikt Eichwäldchen verſteigert:
1419 Stück Fichtenderbſtangen (7—17 m lang und 7—13 cm
Mittendurch=
meſſer); Scheiter, rm: 63 Eiche, 15 Kiefer; Knüppel, rm: 4 Buche, 22 Eiche,
1 Linde, 118 Kiefer; Reisknüppel, rm: 3 Fichte; Reiſig, Wellen: 620 Buche,
2840 Eiche, 60 Linde, 1390 Kiefer; Stöcke, rm: 20 Eiche, 20 Kiefer, 1 Fichte.
Auskunft erteilt Forſtwart Baſſenauer zu Griesheim.
(2416
Dornberg, den 26. Januar 1910.
Großherzogliche Oberförſterei Dornberg.
Kleinkopf.
Stamm=, Stangen= und Brennholz=Verſteigerung.
Donnerstag, den 3. Februar I. J., morgens 10 Uhr beginnend, werden im
Roßdörfer Gemeindewald, Diſtrikt Mark, von Abz. Nr. 359 bis 637 an Ort und Stelle
verſteigert:
—
Stämme 1 Eiche
0,40 fm
Derbſtangen 6 Eſche = 0,38 fm
Lärche — 0,23 „
94 Fichte — 7,53 „
2 Kiefern — 0,84 „
9 Fichte = 13,20 „
3 Tanne — 0,20 „
— 31,60 „
30 „
Reisſtangen 80 Fichte = 0,94 „
302 . „
— 76,60 „
Die Zuſammenkunft iſt auf der Kubig.
Freitag, den 4. Februar I. J., morgens 10 Uhr, werden auf dem Rathaus
dahier aus dem Diſtrikt Mark von Abz. Nr. 408 bis 854 verſteigert.:
Scheiter rm 6 Buche, 1 Birke, 3 Eiche, 1 Lärche, 21 Fichte u. Tanne, 1 Kaſtanie,
Knüppel rm 13 Buche, 1 Birke, 17 Eiche, 3 Erle, 16 Fichte u. Tanne,
H
Wellen Stück 2735 Buche, 750 Eiche, 165 Erle, 1000 Fichte,
Stöcke rm 2 Buche, 1 Eiche, 57 Kiefern, 42 Fichte.
Förſter Haber zu Roßdorf erteilt nähere Auskunft.
Roßdorf, den 27. Januar 1910.
(2433so
Großherzogliche Bürgermeiſterei Roßdorf.
Müller.
Stammholz=Verſteigerung.
Dienstag, den 1. Februar I. J., vormittags 10 Uhr anfangend,
werden im Spachbrücker Gemeindewald, Diſtrikt Mark, verſteigert:
Stämme: 4 eichen 62—69 cm Durchm., 3—8 m lang, 6,54 fm
51—58
3—6 „ „ 6,08
„ 11 „ 40—49 „
3—8 „ „ 8,00
30—39 „
3—7. „ „ 1,82 „
„
n
14 kiefern 29—44
5—10 „ „ 8,05
2
9 rm eichen Scheiter I. Klaſſe.
Die Zuſammenkunft iſt in der Reſtauration Wildpark an der Bahnſtation Meſſel.
Der Anfang der Verſteigerung iſt auf der Klein=Zimmerer Grenzſchneiſe an der neuen
Kreisſtraße.
Spachbrücken, am 24. Januar 1910.
(2166ms
Großherzogliche Bürgermeiſterer Spachbrücken.
Illert.
Stammholz-Verſteigerung.
Montag, den 31. Januar, vormittags 10 Uhr anfangend,
werden im Schaafheimer Gemeindewald, Diſtrikt Oſtheimerſtraße, Harreshäuſerbuſch
und Loosacker, verſteigert
161 Kiefernſtämme — 153,57 fnr.
Fichtenſtamm
20 Stück Fichtenſtangen.
Bemerkt wird, daß ſämtliche Stämme nicht unter 34 cm Zopf und darunter ſich
20 Stück Oberſtänder mit ca. 39 fm Inhalt befinden.
(2157ms
Zuſammenkunft auf dem Heuweg auf der Oſtheimerſtraße.
Schaafheim, den 24. Januar 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Schaafheim.
J. V.: Merkel, Beigeordneter.
Bekanntmachung.
Der „Brieftaubenklub” und der „Brieftauben=Klub Heimkehr” Ober=Ramſtadt,
beide Vereine haben ihre Brieftauben der Marineverwaltung zur Verfügung geſtellt.
Ober=Ramſtadt, den 26. Januar 1910.
(2390
Großherzogliche Bürgermeiſterei Ober=Ramſtadt.
Fritſch.
Montag, den 31. ds. Mts., vormittags 10 Uhr,
ſoll der für das unterzeichnete Lazarett in der Zeit vom 1. April 1910 bis Ende März
1911 erforderliche Bedarf an Verpflegungsbedürfniſſen, Selters, Vilbeler Waſſer, Bier,
Milch, ſowie die Abnahme der Küchenabfälle, Brotreſte und Knochen verdungen werden.
Die Bedingungen, welche vor Einſendung der Angebote durch Unterſchrift
anzuerkennen ſind, liegen im Geſchäftszimmer des Garniſonlazaretts, Alexander=
(1915ss
ſtraße 27, zur Einſicht auf.
Garniſonlazarett.
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Das Sommersemester beginnt Dienstag den 12. April, 8 Uhr.
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Unterrichts zirka 10 Stunden. Schreibkrampf heilbar. (1014a
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Vorſchuledes Realgymnaſtiumsu. derOberrealſchule
zu Darmstadt.
Anmeldungen für das Oſtern 1910 beginnende Schuljahr werden für ſämtliche
Vorſchulklaſſen
Dienstag, den 1. Februar,
vormittags von 10 bis 1 Uhr und nachmittags von 3 bis 6 Uhr, und
Mittwoch, den 2. Februar,
vormittags von 9 bis 1 Uhr,
auf dem Direktorzimmer im Realgymnaſium (Eingang durch das Portal vom
Kapell=
platz aus) entgegengenommen. Geburtsſchein und Impfſchein ſind dabei vorzulegen.
Die Großherzogliche Direktion.
Münch, Geh. Schulrat.
(2325fso
Vorſchule der beiden Gymnaſien
u Darmſtadt.
Aufnahme zu Oſtern 1910.
Anmeldungen für die unterſte Oſterklaſſe, ſowie für die beiden oberen
Oſter=
klaſſen und die beiden oberen Herbſtklaſſen, werden — ſoweit ſie nicht ſchon erfolgt ſind
Dienstag, den 1. und Mittwoch, den 2. Februar,
vormittags von 9—1 Uhr
im Direktorzimmer des alten Gymnaſiums (Karlſtraße 2) entgegengenommen. Dabei
ſind Geburtsſchein und Impfſchein vorzulegen.
Im Herbſt 1910 wird eine Aufnahme von Anfängern nicht ſtattfinden. Es
können aber Knaben, die vor dem 1. Oktober 1904 geboren ſind, bei genügender geiſtiger
und körperlicher Befähigung ſchon jetzt zu Oſtern aufgenommen werden.
Darmſtadt, den 24. Januar 1910.
(2136a
Dr. Mangold, Geh. Schulrat.
Pfr. Ebert’s Höh. Lehranstalt
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Mitgliedern entgegen.
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Lieferung von Kreide,
Schwämmen und Tinte für die
Schulen für 1910.
Obige Lieferung ſoll vergeben werden.
Angebote ſind unter Beilegung von
Muſtern bis
Mittwoch, den 9. Februar 1910,
vormittags 10 Uhr,
bei uns einzureichen.
Die Lieferungsbedingungen liegen auf
dem Stadthaus, Zimmer Nr. 39, zur Ein=
(2388ss
ſicht offen.
Darmſtadt, den 22. Januar 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
N1a
Kompoſt=Verſteigerung.
Mittwoch, den 2. Februar 1910,
vormittags 10 Uhr,
ſoll der auf dem ſtädtiſchen Gelände an
der Pallaswieſenſtraße, zunächſt des
frühe=
ren Schachtgrabens, und hieran anſchließend
vormittags 11 Uhr
der weſtlich des Südbahnhofes, am
Pfung=
ſtädter Weg, lagernde Kompoſt, zuſammen
etwa 550 cbm, losweiſe an Ort und Stelle
(2327fso
verſteigert werden.
Zuſammenkunft in der
Pallaswieſen=
ſtraße jenſeits des Bahnübergangs und
am Südbahnhof.
Darmſtadt, den 26. Januar 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Ekert.
Fuhrleiſtungen.
Die Fuhrleiſtungen für den Betrieb der
Straßenteinigung und die Abfuhr des
Hauskehrichts ſollen vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und Bedingungen
liegen bei dem Tiefbauamt, Zimmer Nr. 7,
während der Dienſtſtunden zur Einſicht
offen. Auch werden dort die Angebotſcheine
abgegeben.
Angebote ſind bis
Donnerstag, den 10. Februar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Darmſtadt, den 26. Januar 1910.
(2329fs
Tiefbauamt.
Bekanntmachung.
Montag, den 14, Februar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Chriſtian Rupp Witwe dahier
und Kindern zuſtehende Liegenſchaft:
Flur
Nr.
qm
II 926¾%/100 251 Hofreite Stiftſtraße
Nr. 50,
II 92685
100 179 Grabgarten daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K143.09
werden.
Falls keine anderen rechtlichen Hinderniſſe
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 25. Januar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I
(L2406,61
Müller.
Bekanntmachung.
Die Zahlung der rückſtändigen
Be=
träge für erſteigerte Runkelrüben von der
ſtädtiſchen Pallaswieſe (aus der
Verſteige=
rung Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt
vom 4. Oktober 1909) hat bei Vermeidung
des Mahn= und bezw.
Pfändungsver=
fahrens bis längſtens Ende Januar 1910
an den Werktagen, vormittags von 8½ bis
12½ Uhr, hierher zu erfolgen.
(1414a
Darmſtadt, den 10. Januar 1910.
Die Stadtkaſſe.
Koch.
Bekannimachung.
Montag, den 14. Februar I. Js.,
vormittags 9 Uhr,
ſollen die den Fabrikant Georg Ludwig
Anton Eheleuten auf der Waldmühle bei
Ober=Ramſtadt, ſowie den Kindern erſter
Ehe des Georg Ludwig Anton daſelbſt im
Grundbuch der Gemarkung Darmſtadt
zu=
geſchriebenen Immobilien:
qm
Flur
2ri
II
21e/100 130 Hofreite Stiftſtr.ſ.
jetzt zuſ.
/100 144 Grabgarten daſ. Wieners=
II
II 9277/100 422 Hofreite Mühl ſtr. 61,
weg
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K82,09
werden.
Falls andere rechtliche Hinderniſſe nicht
entgegenſtehen, kann Genehmigung der
Ver=
ſteigerung auch dann erfolgen, wenn das
eingelegte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, den 20. Januar 1910.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
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Nummer 24a
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910
Seite 13.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910
Nummer 24.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
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Samstag, 29. Januar.
1910.
[ ← ][ ][ → ]Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
Nummer 24.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt 1.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 20. Jan.: dem Fuhrknecht Johannes
Stork, Löffelgaſſe 1, eine T. Toni. Am 23.: dem
Taglöhner Karl Wolf, Große Kaplaneigaſſe 30, eine
T. Gertrud Marie. Dem Former Jakob Eckert,
Wen=
delſtadtſtr. 46, eine T. Marie Eliſabethe. Am 26.: dem
Schneider Rich. Wagner, Kiesſtr. 5, eine T. Frieda.
Am 25.: dem Schloſſer Wilh. Schaffnit, Rhönring 75,
eine T. Johanna Margarete Chriſtine. Am 21.: dem
Kaufmann Karl Hofmann, Wienersſtr. 93, eine T.
Anna Margarete. Am 24.: dem Taglöhner Friedrich
Zimmer, Große Bachgaſſe 24, ein S. Ernſt. Am 23.:
dem Hausburſchen Peter Heckmann. Nieder=
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ſtädter Straße 45, eine T. Eliſabeth Anna. Am 22.:
dem Brauereibetriebsleiter Hermann Wiener,
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nusſtr. 10, ein S. Philipp Karl Hermann.
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Heinrich Sonnthal, Stiftſtr. 57, mit Mina
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Geſtorbene. Am 24. Jan.: Sophie Schroth, geb.
Koch, Ehefr. des Maurers, 70 J., ev., Pankratiusſtr. 21.
Am 25.: Oberſtleutnant a. D. Karl Leydhecker, 64 J.,
ev., Prinz Chriſtiansweg 11. Wilhelmine
Helm=
ſtädter, geb. Stork. Ehefr. des Schneiders. 48 J., ev.,
Gervinusſtr. 49. Wilh. Krämer, S. des
Poſtſchaff=
ners, 23 Tage, ev., Feldbergſtr. 27. Am 26.: Dorothe
Lutz, geb. Grünewald, Witwe des Weißbinders, 69
J., ev., Große Ochſengaſſe 15.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Sexageſimae, den 30. Januar 1910
Hoſkirche: Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Mittwoch, den 2. Februar, abends 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Weißgerber.
— Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer D. Diehl.
— Nachmittags 6 Uhr: Profeſſor Trümpert. —
Mitt=
woch, den 2. Februar, abends 8 Uhr:
Kirchen=
muſikaliſche Abendfeier.
Stadtkapelle: Vorm. um ½ 10 Uhr: Pfarrer D. Diehl.
— Vorm. 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Vogel.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
30. Jan., abends 7¼ Uhr: Familien=Abend des Frauen=
Vereins des Oſt bezirks.
Freitag, den 4. Februar,
abends 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer D. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8½ Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Lic. Lang. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt in der Oberrealſchule, Kapellſtraße 5.
Sohanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Kraus.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
D. Waitz. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt
für den Weſt=Bezirk. Pfarrer D. Waitz.
Abends
um 6 Uhr: Pfarrer Widmann.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Knöpp.
Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Abends 8 Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer
Deggau.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. 10 Uhr:
Pfarrer Walz. — Der Kindergottesdienſt fällt wegen
Sitzung der Gemeindevertretung aus. — Nachmittags
6 Uhr: Pfarraſſiſtent Flöel. Feier des hl. Abendmahls
mit vorausgehender Beichte.
Gemeindehaus, Hofgartenſtr. 8:
Mitt=
woch, den 2. Februar, abends 8 Uhr: Miſſionsſtunde.
Miſſionar Ruhland.
Pauluskirche: Vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarraſſiſtent Flöel. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarraſſiſtent Flöel.
Lutheriſcher Hottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am Sonntag Sexageſimae, den 30. Januar,
nachmittags 5 Uhr, im „Feierabend‟, Stiftſtraße 47.
Pfarrer Anthes.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 30. Jan.,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmit=
tags um 4 Uhr: Evangeliſationsverſammlung. Pfarrer
Veller. — Abends 8 Uhr:
Blaukreuzverſamm=
lung. — Dienstag, den 1. Februar, abends 8½ Uhr:
Frauen= und Jungfrauen=Verſammlung. — Donnerstag,
den 3. Februar, abends 8½ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer
Veller.
Aſtkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 30. Januar,
vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehaus der
evan=
geliſchen Johannesgemeinde, Kahlertſtr. 26, Gottesdienſt
mit Predigt. Herr Pfarrer Ullmann aus Heßloch.
Gottesdienſt der Reuapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachmittags 4 Uhr. — Mittwoch,
abends 8½ Uhr.
Baptiſtengemeinde (Nieder=Ramſtädterſtraße 13):
Sonntag, den 30. Januar, vormittags 10 Uhr: Predigt.
Vormittags 11¼ Uhr: Sonntagsſchule. —
Nachmit=
tags 4 Uhr: Predigt. Zutritt jedermann gern geſtattet.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 29. Januar,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Sonntag Sexageſimae, den 30. Januar 1910
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
— Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 3 Uhr: Armenſeelenandacht für die
Abgeſtor=
benen der Gemeinde. — Um 6 Uhr Herz Mariä=
Bruder=
chaftsandacht mit Predigt. — Dienstag und
Donners=
tag, nachmittags um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte
— Mittwoch vor der 9 Uhr=Meſſe: Wachsweihe. —
Frei=
tag um 9 Uhr: Segenamt zu Ehren des Herzens Jeſu.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um 2 Uhr:
Roſen=
kranzandacht. — Um 4 Uhr: Verſammlung im
Mädchen=
heim.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 29. Januar,
nach=
mittags um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte.
Sonntag, den 30. Januar 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe mit
Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Katechetiſche Predigt und
An=
dacht. — Donnerstag, nachmittags um 5 Uhr:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte. — Freitag, nachmittags um 6 Uhr:
Herz Jeſu=Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
29. Januar, nachmittags um 4 Uhr und abends um
8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag Sexageſimae, den 30. Januar 1910
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Katechetiſche
Predigt und Armenſeelenandacht. — Bibliothek (
Heerd=
weg 28): Dienstag nachm. von 6—7 Uhr.
Dienstag
und Donnerstag, nachmittag um 5 Uhr: Gelegenheit zur
hl. Beichte.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 29. Januar,
nach=
mittags um 5 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag Sexageſimae, den 30. Januar 1910
Vorm. um 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
Aus=
teilung der hl. Kommunion. — Um ¼10 Uhr: Hochamt
und Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
Während der Woche um ¾8 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag Sexageſimae,
vormit=
tags um ½8 Uhr: Amt und Predigt. Vorher
Beicht=
gelegenheit.
The English Church (Hofkirche)
Divine Service
on Sunday, the 30th of January 1910
at 3,15 p. m.
Reverend Dr. MacDonald Chaplain at Heidelberg.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 19. Jan.: Dem Taglöhner
Wilhelm Quik S. Ferdinand Georg, geb. 20. Novbr.
23. Jan.: Dem Zuſchneider Philipp Gutermuth S. Hans,
geb. 18. Novbr. Dem Buchdruckereibeſitzer Peter Paul
Dietrich S. Ferdinannd Paul Franz Adolf, geb. 16. Dez.
Dem Hausburſchen Wilhelm Paul Saile T. Greta Käte
Maria, geb. 19. Dez. Dem Tapezier Jakob
Finder=
meyer T. Roſa, Math., geb. 4. Jan. 22. Jan.: Dem
Dach=
deckermeiſter Karl Geider T. Regina Kath. Margarete,
geb. 22. Nov. 23. Jan.: Dem Geometer I. Kl. Emil
Friedrich Heinrich Schaub S. Karl Heinz Emil, geb. 4. Dez.
Johannesgemeinde: 23. Jan.: Dem
Kauf=
mann Hermann Sonnthal S. Hermann Karl, geb.
5. Dez. Dem Uhrmacher Rudolf Schäffer S. Wilhelm,
geb. 3. Jan. Eine unehel. T. Katharine, geb. 28. Dez.
Dem Schuhmacher Chriſtian Fraſch T. Anna Marie
Chriſtiane, geb. 29. Dez. Dem Lokomotivführer Georg
Bär T. Elſa Margarete Dorothea, geb. 31. Dez. Dem
Gerichtsſchreibergehilfe Karl Härter S. Heinrich Georg,
geb. 25. Dez. 27. Jan.: Dem Eiſenbahnſchaffner
Fried=
rich Deuſer S. Friedrich Philipp Karl, geb. 6. Jan.
Martinsgemeinde: 23. Januar: Dem
Bureau=
aſſiſtent Jakob Heid S. Albert Jakob, geb. 13. Dez. Tem
Gaswerksarbeiter Karl Dörr T. Bertha, geb. 14. Dez.
Dem Buchhalter Richard Paul Starke S. Hermann Paul
Richard, geb. 28. Dez. Dem Telegraphenleitungsaufſeher
Adolf Olf T. Margarete Chriſtine, geb. 1. Jan. 22. Jan.:
Ein unehel. S. Willy, geb. 4. Nov. 23. Jan.: Dem Bäcker
Karl Eugen Kalbfell S. Albert, geb. 26. Dez. 26. Jan.:
Dem Wirt Johann Friedrich Geiß S. Ludwig Heinrich,
geb. 9. Jan.
Petrusgemeinde: 23. Januar: Ein unehel
S. Wilhelm, geb. 8. Jan. Dem Oktroiaufſeher Johann
Adam Foſhag, S. Heinz Adam, geb. 16. Dez. Dem
Elektromonteur Georg Karl Eberhardt T. Margarete,
geb. 8. Dez. Dem Kaufmann Ludwig Darmſtädter T.
Erna Suſanna Käthe, geb. 29. Dez.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 15. Jan.: Taglöhner Wilhelm.
Ihrig und Katharina Waygandt. 20. Jan.: Bäcker
Philipp Hartmann und Margaretha Müller. 22. Jan.:
Steinhauer Philipp Vock u. Anna Maria Kabey. 23. Jan.:
Spengler und Inſtallateur Johann Heinrich Riddel zu
Frankfurt a. M. u. Anna Trautmann.
Johannesgemeinde: 22. Jan.: Dreher
Hein=
rich Schmiedeskamp von hier u. Karoline Henninaer v.
Limburg a. L.
Martinsgemeinde: 22. Jan.: Kaufmann Karl=
Wäßa und Marie Joſepha Ströhl, beide hier.
Petrusgemeinde 19. Jan.: Suſanne Koch geb.
Wamboldt, Ehefrau des Schloſſers Johann Koch, 43 J.,
ſtarb 16. Jan. 23. Jan.: Karoline Roth, Ehefrau des
Fuhrmanns Carl Roth, 45 J., ſtarb 20. Jan. 26. Jan.:
Schloſſer Hermann Fink, 27 J., ſtarb 23. Jan.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 14. Jan.: Fabrikarbeiter Konrad=
Fiſcher, 26 J., ſtarb 12. Jan. 18. Jan.: Margarete Klopſch,
34 J., ſtarb 15. Jan. 18. Jan.: Johann Georg
Lauten=
ſchläger S. des Poſtſchaffners Johann Georg
Lauten=
ſchläger, 7 Mt., ſtarb 16. Jan. 24. Jan.: Charlotte
Bux=
mann, 87 J., ſtarb 21. Jan. 22. Jan.: Schuhmacher
Ludwig Knell, 71 J., ſtarb 19. Jan. 21. Jan.: Luiſe
Schneider T. des Maſchiniſten Ludwig Schneider, 4 J.,
ſtarb 22. Jan. Landgeſtütsdiener i. P. Johannes Peth,
66 J., ſtarb 22. Jan. 25. Jan.: Wilhelmine Gombel geb.
Salzer Witwe des Pfarrers Hermann Gombel, 80 J
ſtarb 23. Jan. 26. Jan.: Privatier Ferdinand Federlin,
58 J., ſtarb 23. Jan. 19. Jan.: Witwe Marie Frieda
Scherff, geb. Hager, 51 J., ſtarb 15. Jan. zu Wiesbaden.
Hilfsbahnwärter Wilhelm Pletſch, 31 J., ſtarb 17. Jan.
27. Jan.: Oberſtleutnant a. D. Karl Johann Leydhecker,
64 J., ſtarb 25. Jan. Wilhelmine Helmſtädter, Ehefrau,
geb. Stork, 49 J., ſtarb 25. Jan.
Johannesgemeinde: 23. Jan.: Lina
Rapp=
geb. Volz, Ehefrau des Rentners Mathias Rapp, 55 J.,
ſtarb 21. Jan. 26. Jan.: Karoline Bachmeyer, T. des
Schuhmachermeiſters Zacharias Bachmeyer, 54 J., ſtarb
23. Jan. Bankprokuriſt Wilhelm Sammt, 84 J., ſtarb=
23. Jan.
Martinsgemeinde: 25. Jan.: Herbert Johann
Heinrich Gottlieb Kugler S. des Flaſchenbierhändlers
Johann Kugler, 2 Mt., ſtarb 22. Jan. 21. Jan.: Bierbrauer
Michael Eckardt, 54 J., ſtarb 19. Jan. Katharine Netz, T.
des Straßenbahnſchaffners Ludwig Netz, 10 Mt., ſtarb
18. Jan. 23. Jan.: Bürgermeiſtereikanzliſt i. P., Georg
Binzer, 74 J., ſtarb 21. Jan. 24. Jan.: Bureaugehilfer
Adam Schneider, 22 J., ſtarb 21. Jan.
Paulusgemeinde: 22. Jan.: Privatin Eliſe
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Januar 1910
Samstag, 29.5
Abschieds u.
G
Ehren-Abend Sa
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Morgen
Januar 1910
Sonntag, 30.
Grosse
Vorstellungen
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mit ungekürztem Programm
Sesowie abends 8¼ Uhr. 60
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Der beispiellose Erfolg der Saison
Montag, 31. Jan. 1910
(wegen anderw. Vergebung d. Etablissements)
Keine Vorstellung.
5oes6a6s6060é
§ Haben Sie Kinder?
§ Wollen Sie denselben eine
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Seite 24.
M
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
Nummer 24,
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entthronten Sultans Abdul Hamid)
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Me
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Gold- und Silber-Lahnband Meter 3
Gold- und Silber-Kordel . . Mleter 4
Gold- und Silber-Franzen sſtr. 30. 3. 20
Gold- und Silber-Spitzen r. Mreter 45
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Karneval-At
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Julius von Flottwell, ein
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reicher Edelmann
Wolf, ſein Kammerdiener Hr. Lehrmann
Chevalier
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Herr von
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Herr von
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Walter,
Flottwell’s
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Hr. Wagner
Hr. Bohne
Hr. Jungmann
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Roſa, Kammermädchen
Valentin, Diener . . .
Sockel Baumeiſter
Fritz,
Johann, † Diener
Frl. Grünberg.
Hr. Speiſer
Hr. Holler
Hr. Kroczak
Hr. Klotz
Zweite Abteilung (ſpielt 3 Jahre ſpäter).
Julius von Flottwell
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Herr von Pralling
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Baron Flitterſtein
Hr. Schneidek
Hr. Speiſer
Frl. Grünberg
Frl. Gothe
Paula Beck
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5½ Uhr an.
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Anfang 7 Uhr. — Ende nach 10 Uhr.
Kartenverkauf von 11 bis 1 Uhr und von
6 Uhr an.
Vorverkauf
von 11 bis 1 Uhr für die Vorſtellungen:
Sonntag, 30. Jan. 107. Ab.=Vorſt. C 28.
„Fauſt” (Gounod). Gr. Preiſe. Anfang
6
Uhr.
Montag, 31. Jan. 108. Ab.=Vorſt. B 27.
Neu einſtudiert: „Der Compagnon.
Kl. Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 1. Febr. 109. Ab.=Vorſt. D 28.
„Tiefland.” Große Preiſe. Anf. 7 Uhr.
Nummer 24.
Dartſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Jänuar 1910
Seite 95₰
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910
Nummer 24,
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6 Zitronen
1 Madeleinetorte
3 Pakete Puddingpulver 90 grosser Haussegen (Brandmalerei)
85 Pf grosser Zwiebelkasten 65 Pf. 4 Emailleschüssel
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1 Stück Rasierseife
1 Rasierpinsel
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Paket Champoon
Stück Fettseife
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Paket-=Kerzen 65., 1 Mlchtept, 1 Asbest-Tellr Ur. 1Waseräasche, 1 Tableit
2 Wassergläser 65 p. 4 Bierbecher mit Tableit Gre 1 Par Danen-Hauschuhe Gre 1 Suppenterrine
3 Esslöffel 85 r. 5 Feslöblel im Finl Bre Wäschstrockter Bri= 1 Küchenlampe
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4 Zylinder 35₰ 1 Koselbirstenhaler
1 Klosettbürste
2 Rollen Klosettpapier 19p. 1 Wärmflasche 85 Pf. 1 Sand-Seife-Soda-Gestell 85 Pf. 1 Karloffelpresse 85 Pf 85 Pr. 1 Brotkorb mit Einlage
1 Reibeisen
1 Suppensieb 90 pf. 1 Tablett
2 Tassen mit Untertassen 65. 1 Schwammständer
1 Schwamm
1 Handbürste
C
1 Waschlappen 1 verslute Spülwranne Am Gewürzschrank
1 Brotkorb
(
1 Paket Zwieback 99 Taschenlauge
2 Batterien 85 ₰ 1 Flasche Kopfwasser
1 Bartbinde
C
1 Bartkamm 5₰ Foller
1 Brosche
1 Brennschere
Frisierkamm
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1 Stück Seife Grosse schware Bamen Urkeiie Gr. 10 Rolien Klosettpapier 85 Pf. 1 Kavalier-Herren-Uhrkette 85 Pf. [ ← ][ ][ → ]
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Dienstag
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Sonntag, den 30. Januar,
karnevalistischer Abend
der Kapelle des Leibgarde-Regiments.
Leitung: Obermusikmeister Hauske.
Aus dem Programm: Humoreske „Im Automatenſalon” v. Vollſtedt;
Neueſte Operettenmuſik; Komiſche Soloſtücke auf verſchiedenen Inſtrumenten;
Neue Karnevalslieder.
(2474
im Fürstensaal.
Tan2
Anfang 8 Uhr.
Eintritt 40 Pfg.
Städt. Saalbauf
Sonntag, den 30. Januar, abends 8 Uhr:
Vorletztes humoristisch, Konzert
Ein-AbEib
BEl
Lößer
8
Vollzählige Kapelle des Art.-Regts. Nr. 61.
Neue Lieder Viele Abwechslungen
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Eintritt 40 Pfennig.
Eintritt 40 Pfennig.
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Vom I. Februar bis 1. März, täglich von 5 Uhr ab.
Grosses
(*3
(5
36
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verbunden mit
Grossem Konzert
des beliebten
Strand-Damen-Orchesters
Direktion: Otto Jeädicke.
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Zum Ausschank gelangt das weltberühmte
Baprische
Hofbräu-
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Dominator-Bier
Eintritt frei
Sonntags beginnt das Konzert um 4 Uhr.
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Landwehrstrasse 26
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Konzerthaus Kratsel: (Konzessioniertes Variste):
(Heute Samstag, 8 Uhr Eintritt frei), Sonntag, 4 und 8 Uhr
Grosse karnevalistisch-humoristische Konzerte
nach Sonnenuntergang grosse Ueberraschungen unter Mitwirkung bedeutender
Variété-Sterne,
Damen
Herren
Stc. (*2365
FASTNACHTDIENSTAG
KARNEVAL-KONZERT: Kapelle WEBER.
Ludwigshohe.
Sonntag, den 30. Januar:
KONZER
S
der Kapelle des Leibgarde=Regiments
(Größerer Teil derſelben)
(B2497
unter Leitung des Obermuſikmeiſters Hauske.
Aus dem Programm: Ouvertüre zu „Lodoiska” von L. Cherubini. Fantaſie
aus „Lohengrin” von R. Wagner. Arie aus „Titus” von Mozart (für Oboe und
Klarinette). Fantaſie über neuere deutſche Lieder von Ed. Strauß. „Nordſeebilder”,
Walzer von Joh. Strauß u. a. m.
Anfang 4 Uhr.
Eintritt 25 Pfg.
Restaurant „
Iustizpalast-
morgen: Sonntag, den 30. Januar
Karhevanst.
Konzel
humoristische Vorträge etc.
ſt
Anfang 5 Uhr 11 Min. Eintritt frei. Michael Schnellbacher.
Restaurant zur alten Post.
Sonntag, den 30. und Montag, den 31. Januar:
Grosses karneralistisches Konzert
(*2350
ausgeführt von
der ſo beliebten Damen=Kapelle Jenny Lerch.
Eintritt frei. — Anfang nachmittags 4 Uhr.
Seite
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
Nummer 24.
Kommt,
Jain
und Nauh.
2475
DasMaskenfest der„LIEDERTAFEL‟
am Samstag, den 12. Februar 1910
in der Turnhalle am Woogsplatz
Ein Abend am Rhein.
Richard Wagner-Verein Darmstadt.
Donnerstag, den 3. Februar 1910, abends 8 Uhr,
im Festsaale der Turngemeinde:
Erster Kammermusikabend
des Rosé-Quartetts
(2486
aus Wien.
Programm: 1. Streichquartett in Es-dur von Karl v. Dittersdorf. 2. Streichquartett
in D-dur, op. 76, Nr. 5 von Josef Haydn. 3. Streichquartett in Cdur
von W. A. Mozart.
Eintrittskarten für Nichtmitglieder: Sperrsitz zu 5 Mk., Saal zu 3 Mk.,
Vorsaal zu 1.50 Mk. und Galerie zu 1.50 Mk. in Arnold Bergstraessers Hofbuchhandlung
und im Verkehrsbüro; Studentenkarten zu 1 Mk. und Schülerkatten zu 50 Pfg. bei
Georg Thies Nachf. und abends an der Kasse. — Beitrittserklärungen für das am
1. Januar begonnene neue Vereinsjahr, welche noch vor dem obigen Konzerte
er-
folgen, berechtigen zum freien Besuche desselben. Der Jahresbeitrag
(15 Konzerte und Vorträge) beträgt 12 Mk.
Der Vorstand.
VO R
I
A G.
Sonntag nachmittag 4½ Uhr präzis hält Pred. H. Dirkſen (Amerika) einen
Vortrag im Saal Neckarſtraße 22 (Hinterhaus) über:
(*2325
N
Schwierigkeiten der biber beseltigt.
Verſchiedene Einwände gegen die Inſpiration der Bibel finden hierbei Erleuchtung.
Jedermann willkommen.
Eintritt frei.
Sonntag, 30. Januar, abends 8 Uhr,
im Saale der Paulusgemeinde
zum Beſten der weiteren Ausſchmückung der Pauluskirche
Rezitations=Abend
von Herrn Fredy Wiener
(auserwählte Dichtungen aus älterer und neuerer Zeit).
Anfang 8 Uhr.
Ende gegen ½10 Uhr.
Karten zu 1 Mk. und zu 50 Pfg. ſind im Vorverkauf zu haben in den
Hof=
buchhandlungen von Waitz, Eliſabethenſtraße 16, und Bergſtraeßer, Rheinſtraße 6.
in der Papierhandlung von W. Heckmann, Mühlſtraße 72, ſowie beim Küſter der
(B2123
Paulustirche.
Programme ebendaſelbſt.
Zitherklub „Edelweiss‟.
Sonntag, den 30. Januar 1910, abends 7 Uhr:
Abehäumterhanung I T2
im Saale des „Feierabend‟ Stiftstrasse 47
unter gütiger Mitwirkung der Damen Fräulein Krausemann, Fräulein Schmidt,
Fr. Schmidt und der Herren Adolf Jungmann vom Großherzogl. Hoftheater
und Paul Rathmachers
(2154ms
Der Vorstand.
wozu Freunde des Zitherspiels höflichst einladet
41
Gesanqverein „Sangerius.
Inhaber der Medaille für Kunſt und Wiſſenſchaft.
Dirigent: Muſikdirektor Bartke — Gegr. 1849.
Samstag, 29. Januar, Anfang 8 Uhr
Grosser Masken-Ball
Seee ee.
im Mathildenhöhsaale.
Für Nichtmitglieder ſind Karten erhältlich im Vorverkauf bei: Friſeur Hch.
Schnebele, Schuſtergaſſe 19, Kaufmann Bernh. Drechsler, Liebfrauenſtraße 63 und
(1954ss
Verkehrsbüro, Ernſt=Ludwigplatz, pro Perſon 1 Mk.
Maskenkarten für Mitglieder unentgeltlich bei Ludw. Schramm, Schuchardtſtraße 4,
NB. Sonntag, 30. Januar, nachmittags 4 Uhr, Nachfeier auf dem Heiligen Kreuzberg,
Der Vorſtand.
Achtung!
Achtung!
Telegraphen-Arbeiter-Verein
Sonntag, den 30. Januar, ab nachmittags 4.11 Uhr
Kappen-Abend
Emit Konzert u. komisch. Vorträgen
im Vereinslokal „Zur Sonne” Luiſenſtraße 6.
Hierzu ſind unſere Mitglieder, ſowie Freunde und Gönner des Vereins
Der Vorstand.
freundlichſt eingeladen
(*2262)
Restauration „Hawerkaste‟
Ecke Elisabethen- und Saalbaustrasse
Heute Samstag: Metzelsuppe.
Von Morgens 8 Uhr ab
e
S.
e e
Wellfleisch mit Kraut.
Em. Friebis.
Hierzu ladet freundlichſt ein
(*2353
Für
empfehle ich für
Herren und Khlaben
Hellgraue Tiroler-Joppen mit grün,
Lodenjoppen in vielen Farben,
Gestickte Hosenträger,
Gestickte Leibgürtel (Zillertaler),
Schwarze, gestickte Lederhosen,
Wadenstutzen in vielen Farben,
Bauernhemden in grobem Tuch,
Farbige Schleifentücher mit Ring.
Her-
Touristen-Anzüge.
B
Tennis-Anzüge.2
Willy Schwaß
2464)
Ludwigsplatz.
Bayern=verein Larmſtadf
Protektor Se. Königliche Hoheit Prinz Aifons von Bayern.
Samstag, den 5. Februar, abends 8 Uhr 11
Großer Maskenball
im närrisch dekorierten Saale des Perkeo, Alexanderstrasse.
Aufführung des Zopftanzes im Natioualkostüm.
Hochzet vum Wastelhuber’s Sepp mit ’m Kreuzhofbauern
seiner Annamirl.
Um 12 Uhr 1 kummt der Wurzelsepp vum Nordpol und sei
Fraa, die Wurzellies vum Südpol zurück.
Dös ist Tatsach!
Herren=Masken Mk. 1.—, Damen=Masken Mk. 050, Unmaskierte Herren Mk. 1.—,
(2501sds
eine Dame frei.
Karten=Vorverkauf bei den Herren Eckle & Bork, Saalbauſtraße 40 und Friſeur
Söllner, Schuchardſtraße 11. Mitglieder=Maskenkarten nur bei Ecklo & Bork.
8
Ea
Sonntag, 30. Januar:
Grosser Kappenabend
mit humoriſtiſchen Vorträgen
Humorist erster Klasse
(*2342
wozu wir ganz ergebenſt einladen.
Gesellschaft Allemania
Kiesſtraße 27. Restauration Hofferbert. Anfang 7 Uhr 11 Min.
zu den
Großen närriſchen Schaufenſtertagen
genannt:
Prinz Karnevals närriſches Panoptikum
Faſtnacht=Sonntag,=Montag und Dienstag.
Einzig!
Originell!
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die köſtlichſten Ideen verkörpert dargeſtellt und erläutert. Täglich großes
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treiben, urfidele Konzerte, Maskenbälle. Faſtnacht=Dienstag nachm. 3 Uhr:
Preiskorſo des Uler Komitees der Wormſer Narrhalla als Preisrichter=Kollegium
in den närriſch dekorierten Wagen,
Grosser Umzug
öffentliches Preisgericht, Prämierung, Preisverteilung.
Mit herzlichem Willkommen!
2473sf
Der Fest-Ausschuss.
[ ← ][ ][ → ]Nummer 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910₰
Seite 31g
5e
AP
Of0os
Hiesjährige AAskEnbAtr des Barmstädter Mannergesar
findet am 12. Februar im Schützenhof statt.
Fremdenkarten im Vorverkauf 1 Mark auf dem Bureau des Verkehrsvereins.
Maskenkarten für Mitglieder sind bei Herrn Anton Fischer, Frankfurterstrasse 14, gratis zu haben.
(2463sod
Turngesellschaft Darmstadt.
Samstag, den 5. Februar 1910, abends 8 Uhr 11 Minuten:
in den närriſch dekorierten Räumen unſeres Turnhauſes
Dieburgerstrasse 26.
Grosser
Ieser Haskenban
für Mitglieder 50 Pfg., eine Dame frei — jede weitere Dame 50 Pfg.
Eintritt für Fremde: a) an der Kaſſe: Herren 1.50 Mk., Damen 1 Mk.; b) im Vorverkauf: Herren 1 Mk., Damen 50 Pfg.
ſind im Vorverkauf zu haben bei den Herren: J. Stichel, Schulſtraße 1, Friedrich Marguth,
Zigarren=
karfen handlung, Gr. Ochſengaſſe; Chr. Wagner, Friſeur, Gr. Ochſengaſſe 39; Wilh. Ackermann,
Kolonialwaren=
geſchäft, Liebfrauenſtraße; Gg. Wilhelm, Arheilgerſtr. 50 und bei dem Reſtaurateur Peter Fuchs, Dieburgerſtraße 26.
Karten für Mitglieder ſind nur bei Schneidermeiſter N. Dingeldeyn, Mühlſtraße 46, zu haben.
Die Nachfeier findet Sonntag, den 6. Februar 1910 in Arheilgen ſtatt.
(2412
Das närrische Komitee.
(2413s
im
Maskenkrunsenen
aisersauf
Fastnachtsonntag, den 6. Februar ds. Js., abends 7 Uhr 11 Min.
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Sonntag, 8½ Uhr: Kaiſerfeier mit Vortrag
von Herrn Oberlehrer Sandmann über:
„Die deutſche Flotte.”
Montag, 8½ Uhr: Franzöſiſch. — 9 Uhr:
Männerchorprobe.
Dienstag, 9 Uhr: Poſaunenchor.
Mittwoch, 9 Uhr: Bibelſtunde. Herr Pfr.
Knöpp.
Donnerstag, 8¾ Uhr: Turnen.
Lagerhaus=
ſtraße 25.,
Freitag, 9 Uhr: Orcheſterprobe.
Samstag, 9 Uhr: Wochenſchluß.
Chriſtliche Gemeinſchaft
„Immanuel”, E. V.
Rheinſtraße 2.
Sonntag, vormittags 9 Uhr:
Bibelbe=
beſprechung. — Vormittags 11 Uhr:
Sonntagsſchule. — Nachmittags 4 Uhr:
Jugendbund. — Abends 8¼ Uhr:
Evan=
geliſation.
Dienstag, abends 8½ Uhr: Blaukreuz.
Donnerstag, abends 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Freitag, abends 8½ Uhr: Gebetſtunde.
Chriſtlicher Verein junger Männer
Darmſtadt=Oſt.
Riegerplatz 3.
Sonntag, nachmittags 5 Uhr:
Jugendab=
teilung: Spiele. — Nachmittags 5½ Uhr:
Kaiſers Geburtstagsfeier des
Soldaten=
heims und des Vereins. Anſprache von
Herrn Diviſionspfarrer Schettler.
Dekla=
mation. Männerchor.
Soldatenheim: von nachmittags 2 Uhr
ab geöffnet.
Montag, abends 8½ Uhr: Uebung des
Poſaunenchors.
Dienstag, abends 8½ Uhr: Uebung des
Streichchors. — Unterricht in Engliſch.
Unterhaltungsabend der Jugendabteilung.
Bibelbeſprechſtunde für Soldaten.
Mittwoch, abends 8¼ Uhr: Bibelſtunde für
Abends 8½ Uhr: Bibliſche
Frauen. —
Beſprechung der älteren Abteilung.
(Apoſtelgeſchichte.)
Donnerstag, abends 8½ Uhr: Freie
Ver=
einigung. — 8¾ Uhr: Bibelſtunde der
Jugendabteilung.
Freitag, abds. 3½ Uhr: Männerchor.
Samstag, abends 9 Uhr:
Gebetsver=
einigung.
Seafſese
Krenengesangvercls Us Ui Näusgssehe.
Familienabend, Dienstag, den 1. Februar, abends 8 Uhr,
im Gemeindehaus (Kiesſtraße 17)
Volksliedervorträge des Chores und andere Darbietungen.
Teekarten (20 Pfg.) im Gemeindehaus und in der Hofbuchhandlung Waitz. Alle Freunde
des Vereins und des Volksgeſangs ſind hierzu eingeladen.
Der Vorstand.
0
2501)
J. A.: Dr. Flöring.
Karheoanstische nerten u. Bamenstrzung
des
Kath. Männer-Arbeitervereins
findet
Sonntag, 30. Januar 1910
in ſämtl. Räumen des Kath. Geſellenhauſes, Friedrichſtr. 30, ſtatt.
Anfang 411.
2384)
Das Komitee.
24)
Reſtaurarion „zum Schiueren
Schillerplatz.
Sonntag, den 30. Januar, von 4 Uhr ab:
(*2310
Grosses carnevalistisches Konzert
mit Gesangseinlage,
ausgeführt von einem Teil der Kapelle des Infanterie-Regiments Nr. 115.
Franz Hipp ler.
Eintritt frei.
6
2
C
DARMerabl
SSchUlsTR. 123
SILEErON 160₰
2467a
Schwarz=weiße Kaparrmarken.
:: Moderne ::
Gehrock-Anzüge
Smoking-Anzüge
:: Frack-Anzüge::
Gesellschafts-Westen
empfiehlt
in vornehmster Ausführung
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Ludwigsplatz Ecke Schulstraße.
(2485)
Neu= und Anſtricken
von Strümpfen ſowie Beinlängen auf der=
Maſchine billig und prompt. Heinheimer=
(2827a
ſtraße 20, 3. Stock.
eroßt 3
99 zur Volksvorſtellung
Sperrußz 551, 55 „Der Verſchwender‟
(*2333
abzugeben Schulſtraße 14, I.
2
IOe
Madwigstoler
Jeden Mittwoch und
Samstag Nachmittag
Kur-Konzert
Mittwochs Kapelle des Großh. Heſſ. Artill.=
Regts. Nr. 61, Leitung M. Weber
Samstag Kapelle des Leibgarde=Inf.=Regts
(B1023
Nr. 115, Leitung H. Hauske
Eintritt 25 Pfg.
10 Abonnementskarten zu Mk. 1.50
ſind zu haben im Verkehrsbureau und an
der Kaſſe.
Für Nichtkonzertbesucher sind
die oberen Räume reserviert.
(*
Kliſer=äp
Pauorama.
1 Luiſenplatz
Luiſenplatz 1.
(2472
Die hochintereſſante
Jungfraubahn
und deren wunderbaren
Fgenada
Hochgebingsnauur.200
Hamburg=Amerika=Linie.
Mitgeteilt von dem Vertreter Adolf Rady,
Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Dampfer „Graf Walderſee”, von New=York
kommend, 26. Januar 6 Uhr 30 Min.
morgens Scilly paſſiert.
Dampfer „Hohenſtaufen”, nach
Mittel=
braſilien, 25. Januar 5 Uhr nachm. von
Oporto.
Dampfer „Iſtria”, nach Mexiko, 25. Januar
12 Uhr 50 Min. mittags St. Catherines
Point paſſiert.
Dampfer „Karthago‟, 25. Januar vor Rio
Grande do Sul.
Dampfer „Weſterwald”, 25. Januar in St.
Thomas.,
Dampfer „Nicomedia‟, 24. Januar in New=
Orleans.
Dampfer „Hohenſtaufen” nach
Mittel=
braſilien, 26. Januar 7 Uhr morgens in
Liſſabon.
Dampfer „König Friedrich Auguſt‟, 26.
Januar 8 Uhr morg. in Buenos Aires.
Dampfer „Sieglinde‟ 26. Januar 6 Uhr
nachmittags von Buenos Aires nach
Montevideo.
Programm
zu dem am Samstag, den 29. Januar
von 12—1 Uhr vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle des Großh.
Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61. Leitung:
Muſik=
meiſter Weber.
1. „Fröhlich Pfalz, Gott erhalt’s”,
Deut=
ſcher Sängermarſch von Gruß. 2. Ouvertüre
zur Operette „Bandittenſtreiche” von Suppé.
3. Fantaſie aus der Oper „Das Glöckchen
des Eremiten” von Maillart. 4. Quand
Pamour meurte, Valse boston von
Cre=
mieux. 5. a) „Wer nicht liebt Wein, Weib
und Geſang‟;
b) „Die alten Deutſchen
tranken noch eins”, Lieder von Waldmann.
6. „Hopfen und Malz, Gott erhalt’s”, Marſch
von Weber.
Darmstadt, Ludwigstr. 12
Grererafetfefefefetgrefe
vonl samstag, den z. . Jan.
bis einschließlich
den Z. Sehruak.
irischalts-hrriker
Virischaltschruikei
1 Putztuch, 1 Pfd. Seife
3 Pakete Seifenpulver
1 Bogen Schmirgelpapier
1 Flasche Metallin . .
zus.
1 Kaffeedose, 1 Zuckerdose
1 Kaffeesieb u. 1 Kaffeemass, zus.
Messergarnitur, bestehend aus:
Brotmesser, 1 Fleischmesser
1 Küchenmesser .
zus.
Besteckkorb, 6 Kaffeelöffel
6 Esslöffel .
. 2u8.
Servierbrett, 1 Rolldecke
Spirituskocher . .
zus.
1 Bügelbrett u. 1 Plätteisen, zus.
1 Wichskasten, 1 Glanzbürste
1 Auftragbürste
zus.
1 Zwiebelhalter und
Bouillonsieb
95 Pf.
95 Pf.
Pf.
1 Blumen-Ampel und
1 Aschenbecher .
1 Klosettpapierhalter und
O Rolien Klosettpapier .
zus.
zus.
zus.
Pf.
95 Pf.
95 Pf.
1 Waschschüssel, oval
1 Seifenschale und
1 Pfund Seife . . . . zus.
Pf.
1 Spiegel mit Holzrahmen
1 Haarbürste
. . . 2u8,
1 Salat-Besteck, 1 Sanduhr,
1 Korkenzieher und
1 Senflöffel .
zus.
75
Pf.
Pf.
1 Kohlenkasten (Eisen) und
Kohlenschaufel . . .
zus-
Pf.
1 Seife-Sand-Sodagestell
60 Stück Klammern und
2 Pakete Seifenpulver
zus.
3.
Pf.
Wasserflasche, 1 Paket Kerzen u.
Leuchter
zus.
Petroleumkanne und
1 Zylinderputzer
zus.
1 Taschenmesser, 1 Taschenschere
Zigarren-Abschneider
zus.
1 Barometer mit Thermometer
1 Stück Toilettenseife . . . zus.
1 Ofenschirm . . . 1ge
Kohlenfüller
Küchenlampe mit Spiegel
zus-
2 Zylinder
95 Pf.
95 P.
Pf.
95 P.
95 Pf.
95 Pf.
Pf.
1 Springform, 1 Reibeisen
1Bouillonsieb, 1 Kartoffelschäler
1 Kaffeesieb .
zus.
Pf.
95 Pf.
6 Bierbecher mit Goldrand
Tablett
2118.
Kasscrolle (Aluminium)
1 Asbest-Teller
mus. 95 Pf
Tranchier-Besteck (Solinger Stahl) 95 Pf
1 Briefkasten . . . . . . Mes „ . 95 Pf.
1 Handtuchhalter und
Kleiderhalter . .1 . ₰ . . zus. 95 Pf.
1 Schneide-Brett und
1 Brotmesser
eut. 95 Pf.
1 Paneel-Brett und
1 Wandspruch
eus 95 Pf.
Bürstenhalter und.
1 Schlüsselhalter
euz. 95 Pf.
2 Bügeleisen und
eut. 95 Pf.
1 Untersatz . . .
1 Essenträger, Emaille . . . . 95 Pf.
1 Kaffeemühle, mittelgross . . . 95 Pf.
1 Fenstereimer, Emaille . . . . . . . 95 Pf.
1 Wasserkanne, Emaille . . .. . . 95 Pf.
3 Milchtöpfe, Emaille . . . 7. . 95 Pf.
200 Bogen Butterbrotpapier und
2 Paket Kerzen
. . zus. 95 Pf.
2 Vasen mit Metallverzierung
95 Pf.
1 Wandbild mit Goldrahmen . . 95 Pf.
1 Haussegen, holzgerahmt unter Glas 95 Pf.
1 Blumen-Topf, Majolika
95 Pf.
6 Obertassen, 6 Untertassen,
6 Kaffeelöffel und 3
Dessert-
zus.
Teller .
SC.
Pf.
1 Wäschetrockner und
60 Klammern . . . . . . zus,
1 Waschbrett, verzinkt und
zus,
60 Klammern
1 Fussmatte, 1 Pfd. Seife und
zus.
1 Lambribürste
Pf.
Pf.
Pf.
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Verkauf so lange Vorrat. — Preise netto.
1 Satz Schüsseln, 6 Stück
4 Eierbecher .A-F. . Feie zus. 95 Pf.
4 Kuchen-Teller mit Schrift
5 Stück Dessertteller, Porz. zus. 95 Pf.
1 Eier-Pfanne, Aluminium Ker. 95 Pf.
Kilch-Topf, Aluminium F.F. . 95 Pf.
Fenstereimer, 1 Fensterleder
1 Paket Seifenpulver
Seut. 95 Pf.
1 Glasschüssel
6 Glasteller . . . . . . 3.. zus. 95 Pf.
3 Taillenverschlüsse
3 Dutz. Taillenstähe
1 Stück Taillenband
1 Zentimetermass
3 Pack Haken u. Augen, zus. Pf. 6 Dutz. Druckknöpfe
2 Dutz. Kragenstäbe
1 Rolle Nahtband
4 Meter Besenlitze . zus. 8 6 Stück Halbleinenband
2 Stück Schürzenband
10 Meter Lamalitze
3 Paar Armblätter
zus. p 2 Dutz. Sicherheitsnadeln
3 Brief Stopfnadeln
3 Brief Blitznadeln
3 Brief Stecknadeln
Stopf-Ei
3 Pakete Haarnadeln
3 Pakete Lockennadeln, zus. Pf. 2 Dutzend Schuhriemen
3 Meter Strumpfgummiband
1 PaarDamen-Strumpfhalterzus. 3n Stück Roleauxkordel
6 Meter Ringband
4 Porzellan-Ringe
4 Porzellan-Quasten
1 Dutz. Beinringe . zus. r. 1 Nähkasten und
1 Schablonenkasten . 2u8. 5 Pf. 1 Armband
Kollier und
Flasche Odeur . . . . zus. 35 Pf
Schürzen
3 Damen-Blaudruckschürzen
zus.
mit Borde .
1 Blaudruckschürze, extra weit, mit
Volant und Tasche .
1 Blaudruckschürze m. Miedergürtel
1 Kinder-Trägerschürze
weiss oder schwarz
*
3 Stück Zierschürzen mit Borde, zus.
Damen-Putz
,
1 Auto-Schleier, farbig
1 Balltuch, Blumenmust. m. Hohlsaum
1 Kinder-Tellermütze . a. n K. 2.—
3 Chiffon-Schleifen . . . . . ..
Ein grosser Posten Damen-Gürtel
Stück
zum Aussuchen
1 Damen-Krawatte
h-2 95 Pf
1 Damen-Jabot, einseitig
Pf.
95 P.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
1 Zahabürste
1 Dose Zahnpulver
1 Stück Seife und
1 Seifenschale, Cell
Harbürste und
1 Kleiderbürste .
Karneval-Artikel
Darmstadt
0
I. 1e0f
er
von Samstag den 29. Januar bis Montag den 7. Februar
2
Manufaktur
Herren-Artikel
Damen-Wäsche
3 Herren-Stehkragen . . .. .
2 Stk. Herren-Steh-Umlegkragen
4 Stück Umlegkragen . . . . . .
3 Stück Herren-Stehkragen mit
umgeb. Ecken . .
meſkafe
4 Knaben-Stehkragen . . . . . .
3 Paar Manschetten . . . . 342!
2 Serviteurs (Vorhemden) . . .
1 bunte Garnitur bestehend aus
1Vorhemd, 1 Paar Manschetten
1 Paar Herren-Hosenträger, gute
Qualität . . . . . . 39. . . .
eleg. Spazierstock .
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
1 Posten Herren-Krawatten
Diplomaten, Regattes mit u. ohne Band
Serie 3
Serie 2
Serie 1
Ohp
SStück 90 Pf. 2 Stück 95 Pf. 1 Stück 95 Pf.
Heren Hrauatte, Selbsthinder
eleg. breite Form . . . . . . . 95 Pf.
P
arfümerie- und
Lederwaren
2 eleg. Portemonnaies . . . . . . 95 Pf.
1 Schnurrbartbinde
1 Flasche Bartwasser
1 Stange Cosmetique
1 Tube Bartwichse zus.
3 Fiaschen Ba). ſum . . . . . 85 Pf.
2 Flaschen Franzbranntwein . 95 Pf.
2 Pfd. Toilett.-Fettseife, 10 St. 95 Pf.
1 Haarbürste u. 1Handspieg. zus. 95 Pf.
Kanmgarnftur, bestehend ausr
1 Aufsteckkamm
2 Seitenkämme
1 Frisierkamm
1 Staubkamm
1 Taschenspiegel zus. 30 pf.
Bürstengarnitur bestchend aus
1 Kleiderbürste
Gh
1 Haarbürste und
1 Handbürste . . . . zus.60 Pf.
1 Damen-Hemd, Barchent oder
Hemdentuch, Achsel- oder
Vorderschluss . .... . .7. . .
1 Damen-Beinkleid mit Stickerei
1 Anstands-Rock, Barchent mit
Volant und Feston . . .. . .. ..
1 Damen-Nachtjacke mit Spitze
und Feston . . ... .ngg!
1 Kissen-Bezug, gebogt oder mit
Einsatz . . . . . . . . . . . .
12 St. Erstlings-Hemdchen, Cret. 95 Pf.
3 Kinderjäckchen, weiss gestrickt 95 Pf.
1 Kinder-Röckchen mit Leibchen,
bunt gestrickt . . . . . . . . . 95 Pf.
1 Trikot-Untertaille, wss. m. Spitze 95 Pf.
1 Herren-Hemd, bunt . . . Stück 95 Pf.
1 Damen-Hemd, bunt .. . Stück 95 Pf.
4
1 Anstandsrock, bunt . .f. T. . . . 95 Pf.
3 Stück Frottier-Handtücher . 95 Pf.
1 Kinder-Badetuch: .. . . . arafer . 95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
95 Pf.
Taschentücher
12 Stück Linontaschentücher . . 95 Pf.
12 Stück Taschentücher, Batist
mit Hohlsaum . . . . . . ... 95 Pf.
6 Stück Taschentücher, Batist m.
bunter Kante . . . . . . ... 95 Pf.
4 Herren-Taschentücher,weiss
mit bunter Kante en ede jedes . 95 Pf.
4 Damen-Taschentücher, mit
Buchstaben und Hohlsaum . 95 Pf.
1 Posten Kinder-Kleidchen
Barchent, farbig, Stück 95 Pf.
2 Bett-Vorlagen, imit. Perser . . 95 Pf.
1 Tuch-Tischdecke, m. eleg. Rand 95 Pf.
1 Tischdecke m. Franzen, waschb. 95 Pf.
6 Mtr. Gardinen . . . . . . . . . 95 Pf.
1 Mtr. Wachstuch, 85 cm breit . 95 Pf.
Linoleum, 200 cm breit, p. OMtr. 95 Pf.
Waren
3 Mltr. Hemdenbiber, bunt H . . . 98 Pf.
2½ Meter Velour, passend für
Rock oder Bluse . .r. . . . . 95 Pf.
5 Mtr. Handtuchzeug, Gerstenk.
mit bl. Rand . . . . . . Secez. 95 Pf.
4 Stück Drell-Handtücher, i
ge-
säumt und gebandelt . .. . . 95 Pf.
4 Mtr. Bettkattun, hübsche Must. 95 Pf.
1 Kolter, grau mit bunter Kante 95 Pf.
1 Bettuch, bunt hofocwie gagese z. 95 Pf.
Handschuhe
und Strümpfe
2 Paar lange Ball-Handschuhe . . 95 Pf.
Paarlange Ballandschnufte u.
1 Paar Handschuh-Halter zus. 90 Pf.
Pasar bamen-Giaehandschuhe 35 Pf.
2 Paar Damen-Handschuhe, Trik.
oder gestrickt . .e . . . . . . 95 Pf.
1 Pr. Herren-Socken, reine Wolle 95 Pf.
2 Paar Herren-Socken . . . . . . 95 Pf.
2 Pr. Kinderstrümpfe, Halbwolle 95 Pf.
Papier- und
Schreibwaren
1 Postkarten-Album f. 300 Kart. 95 Pf.
1 Postkarten-Album
2 Mappen Briefpapier- u.
Kuverts. . . . . . . zus.
100 Pagen Prietgapier, Repp.,
1 Motizbuch mit Bleistift . . 327.95 Pf.
1 Davidis-Kochbuch, 480Seifen . 95 Pf.
5 Stück Romane, versch. Sachen 95 Pf.
Uinenl, Federhater, Blel., 1 Federdose mit 6
Fe-
dern, 1 Radiergummi und
1 Tintenwischer . . . zus.
Tapisserie
1Ueberhandtuch, gestickts. .. . . . . 95 Pf.
1 Tischläufer, gez.i-enegeie ng. ..95 Pf.
1 Milieu, gez. . . .. . .7..7.Nor. 95 Pf.
1 Bürsten-Tasche und
1 Zeitungshalter . . . . . . zus. 95 Pf.
1 Kragen-Manschettenkasten u.
1 Krawattenkasten . . . . Zzus. 90 Pf.
1 Partie Korsetts zum Aussuchen 95 Pf.
100 Kuverts, Repp z.. 1. . 2us. 95 Pf.
747
1 Bürgerliches Gesetzbuch
Seite 34.
Daruſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Januar 1910.
Nummer 24.
Ewas Was ele mieresstcht:
SPfg. Ligarete.
Dk ihr 62
in Deutschland nach orientalischem
System von garantiert naturell
aro-
matischen Tabaken hergestellt, kann
diese Cigarette trotz der
hervor-
ragend guten Qualität schon mit
das Stück verkauft werden.
Beschten Sie den Nlamen .2
unddie
Wrlall fiems „elldze
Zu haben in den einschlägigen
durch
Plakate kenntlich gemachten
Geschäften.
(1417a
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg
(Nachdruck verboten.)
Feſtliche Zeiten. — Der Geburtstag des Kaiſers. —
Die Gala=Oper.— Bunte Nächte. — In den Hotels.
Franzöſiſche Gäſte. — Stimmungen und
Verſtimmun=
gen. — Die Ausſtellung von Werken franzöſiſcher Kunſt
des 18. Jahrhunderts. — Das Hohelied des Rokoko.
Ein Stück Kunſtgeſchichte und ein Stück Geſchichte.
Feſtliche Tage und feſtliche Nächte,
Kometen am Himmel und auf der Erde, Mummenſchanz
und Tändelſpiel, franzöſiſche Kunſt und galliſche
Ver=
droſſenheit, dazu, damit auch die Kehrſeite nicht fehle
Hochwaſſer und Ueberſchwemmungsgefahr, das alles
wirrte und ſchwirrte in dieſen Tagen bunt
durchein=
ander. Das Geburtstagsfeſt des Kaiſers
hatte wiederum eine Reihe glänzender Bilder entrollt,
die freilich mehr höfiſcher Natur waren und ſich
haupt=
ſächlich in den Sälen des Königlichen Schloſſes
ab=
ſpielten, denn die Zeiten eines Ludwig XIV. und XV.,
in denen auch das „Volk” teilnehmen konnte an den
prunkenden Feſtlichkeiten, wenn auch nur von den
Galerien, ſind längſt vorüber, heute herrſcht mehr wie
je ſtrenge Abgeſchloſſenheit und eine vornehme
Exklu=
ſivität, die bloß gelegentlich aus ganz beſonderen
Gründen durchbrochen wird. Nur die Gala=Oper
bildet, eine Ausnahme, ſie vereint im Parkett eine
Reihe „nicht bei Hofe vorgeſtellter” Perfönlichkeiten, die
als Vertreter von Kunſt, Wiſſenſchaft und Literatur
der äußerlich ſo glänzenden Geſellſchaft doch erſt ihr
charakteriſtiſches weltſtädtiſches Gepräge verleihen.
Auch diesmal wieder bot das am Abend des kaiſerlichen
Geburtstages mit ſo erleſenem Geſchmack auf das
reichſte geſchmückte Innere unſeres Opernhauſes den
ſchönheitsfreudigen Rahmen dar für all den Pomp und
die Pracht, die unſer Hof bei dieſen und ähnlichen
frohen Gelegenheiten zu entfalten verſteht. Zu der
Verſammlung der Könige und Fürſten, der Großen des
Reiches und der Geſandten fremder Mächte, die die
kaiſerliche Familie umgaben, zu der feſtlich gekleideten
Zuſchauerſchar, welche das gewaltige Haus bis zum
letzten Plätzchen des Olymps hinauf füllte, fügten ſich
in geeigneter Weiſe die farbenprächtigen Bilder der
Bühne; hatte man doch den zweiten Akt aus „Rienzi”
gewählt, in welchem der ſiegreiche „Volkstribun” der,
gleich manch' altem Fürſtengeſchlecht entſtammten hohen
Herren, viel Sinn für Aeußerlichkeiten hegte, als
unge=
krönter Herrſcher Romas die Deputationen von Adel
und Volk empfängt, wobei die hehren Klänge des
Friedenschors eine ſinnige Huldigung für den Kaiſer
bildeten, die gewiß auch von ſeinen fremdſprachigen
Gäſten verſtanden wurde.
Wer zu jenem Feſte keinen Zutritt erlangen kann
und doch etwas naſchen möchte von dem
koſtſpielig=
geſellſchaftlichen Aufwand, der im modernen Berlin
getrieben wird, der muß am ſpäten Abend einer
der=
artigen höfiſchen Veranſtaltung oder einer Gala=Oper
den Lichthof eines unſerer großen Hotels
auf=
ſuchen und ſich dort bei einem Fläſchchen Wein oder
einem Krüglein echten Bieres an einem guten
Beob=
achtungspoſten niederlaſſen. Da kann er
verhältnis=
mäßig billig zu ſeinem Vergnügen kommen, kann eine
umfaſſende Toilettenſchau vornehmen, eine Revne der
Berliner Schönheiten abhalten und ſeinem Drang nach
Spott und Kritik, falls er dies will und über jene edlen
Gaben verfügt, willfahren, zu ſeiner und vielleicht auch
der Umſitzenden Beluſtigung. Denn es gehört jetzt zum
guten Ton, nicht gleich vom Schloß, den Palais, den
ſonſtigen gaſtlichen Stätten, der Oper nach Haus zu
fahren, ſondern ſich noch auf ein Stündchen in größerer
oder kleinerer Vereinigung in einem jener Hotels
zu=
ſammenzufinden, zu ſehen und geſehen zu werden, über
das Erlebte und Erſchaute zu plaudern und zu
medi=
ſieren, wohl auch um den knurrenden Magen zu
be=
friedigen und den Durſt zu löſchen, falls dies nicht
vorher ſo recht nach Wunſch geſchehen konnte. Dann
rauſchen die wundervoll geſtickten Courſchleppen über
die die marmornen Flieſen und Treppen bedeckenden
rei=
chen Teppiche des Orients, weiße Schultern leuchten und
Diademe blitzen, auf den Uniſormen der Herren
funkeln die Ordensſterne, der von Madame Etikette
ausgeübte ſteife Zwang iſt gewichen und man freut ſich,
daß man unter ſich iſt und nicht bloß verhalten zu
flüſtern braucht, die uneingezwängte Daſeinsfreude
kommt zum Recht und mit ihr tritt ein Stück neueſten
Berliner Lebens in die Erſcheinung, das
anßerordent=
lich feſſelnd und unterhaltend wirkt.
Und das auch die Fremden willig als intereſſanten
Ausſchnitt der jungen Weltſtadt rühmen, wie man es
gerade in dieſen Tagen mehrfach von franzöſiſcher
Seite vernehmen konnte. Denn wir ſtehen
augenblick=
lich ſehr im Zeichen Frankreichs, d. h. franzöſiſcher
Kunſt und, damit indirekt in Verbindung, franzöſiſcher
Beurteilung. Iſt doch aus Anlaß der Ausſtellung
von Werken franzöſiſcher Kunſt des 18.
Jahrhunderts in unſerer Königlichen Akademie
der Künſte eine ganze Schar franzöſiſcher Künſtler und
Journaliſten nach Berlin gekommen, die das große, ſo
ſchnell zu Wachstum und Anſehen gelangte Baby unter
den europäiſchen Weltſtädten, genau kennen lernen
wollen. Leider wurde ihre Stimmung gleich zu Anfang
dadurch beeinflußt, daß ſie bei der Eröffnung der
Aus=
ſtellung durch das Kaiſerpaar in drangvoll=
fürchter=
licher Enge im Vorraum warten mußten, ohne
Ge=
legenheit zu finden, den Kaiſer bei ſeinem Rundgang
begleiten und beobachten zu können, welche Eindrücke
er von den Werken der einzelnen Meiſter empfing und
wie überhaupt „ſein Art und Weſen” iſt. Ob dieſe
Abſperrung im Wunſche des Monarchen lag, mag baß
bezweifelt werden, läßt er es doch nicht an
Aufmerk=
ſamkeiten gegen Angehörige des franzöſiſchen Reiches
fehlen und verfolgt genan die hauptſächlichſten Pariſer
Blätter. Auch von dem Feſt in der franzöſiſchen
Botſchaft, das aus Anlaß der Eröffnung gegeben
und vom Kaiſer= wie vom Kronprinzenpaar, von
„erlauchten und edlen” Herren und deren Damen,
da=
für aber gar nicht, bis auf Profeſſor Kampf als
Präſi=
denten der Akademie, von jenen beſucht ward, die eine
weithin ſichtbare Stellung in der Kunſt, Wiſſenſchaft,
Literatur einnehmen, blieben unſere franzöſiſchen
Kollegen ausgeſchloſſen. Dies mag ihre Laune nicht
erhöht haben, und der Niederſchlag dürfte nicht
aus=
bleiben. Daß die deutſche Preſſe gleichfalls nicht
be=
rückſichtigt ward, darf nach manch einheimiſchem
Bei=
ſpiel nicht wundernehmen; ſehr richtig betont die „Voſſ.
Ztg.‟, daß ſie es ablehnt, ſich „Informationen” auf Um=
wegen zu verſchaffen oder ſich ſolche in der Portierloge
von einem ſubalternen Gönner zuſtecken zu laſſen.
Bravo! Wenn doch dieſen würdigen Standpunkt auch
andere vielgeleſene Berliner und deutſche Zeitungen
einnehmen wollten, es wäre baldemanches in Punkto
Preſſe beſſer!
Aber ſolch kleine Verdrießlichkeiten und
Enttäu=
ſchungen können uns nicht die innige Freude an all
dem Schönen und Herrlichen ſtören, das die genannte
franzöſiſche Ausſtellung in quellender Fülle
enthält, uns immer wieder und wieder zu ſtillem, aber
deſto tieferem Entzücken zwingend. Nur der
Bereit=
willigkeit des Kaiſers, einzelner deutſcher Fürſten,
franzöſiſcher, belgiſcher und deutſcher Kunſtfreunde, ſich
auf einige Zeit von ihren auch materiell
hochbewerte=
ten Kunſtſchätzen — die Ausſtellung iſt mit dem
beſchei=
denen Sümmchen von zwanzig Millionen Mark
ver=
ſichert — zu trennen, iſt es zu danken, daß wir ein
geſchloſſenes Bild der franzöſiſchen Kunſt des 18.
Jahr=
hundert erhielten mit den köſtlichſten Perlen der größten
Meiſter jener Epoche. Was dieſe Sammlung bedeutet,
geht ſchon daraus hervor, daß etwa neunzig Künſtler
mit nahe vierhundert Werken, neben Gemälden und
Skulpturen mit Radierungen, Farbenblättern,
Zeich=
nungen uſw., und neben den wahrlich einzig=ſchönen
Gobelins aus franzöſiſchem Staatsbeſitz und
verſchiede=
nen erleſenen Erzeugniſſen des Kunſtgewerbes,
ver=
treten ſind, darunter vor allem Watteau, Boucher,
Lancret, Chardin, Fragonard, Pater, Pesne, Nattier,
Houdon, Greuze, Falconet, Silveſtre, o, und wie viele
andere noch neben ihnen.
Aber wenn man durch dieſe Säle und Gemächer
ſchreitet, ſind uns Namen Schall und Rauch, jedes der
Werke ſpricht ja ſeine eindringliche Sprache, die ſich
insgeſamt verdichtet zu einer ſo lebhaften, packenden,
anmutigen Schilderung der Herrſchaft des Rokoko, daß
man gar nicht weiter nach beſonderen Legitimationen
ſucht und ſich ſo echt und recht am Ganzen freut. Es
iſt uns, als ob man tändelnd=lockende Weiſen vernimmt,
als ob man hohe Hallen und parkumfriedete Wieſen
mit farbenfrohen Gruppen ſchöner Damen und
Kava=
liere bevölkert ſieht, Romane entſpinnen und entwirren
ſich, ein Werther würde in dieſen Kreiſen als ſehr
törichter Schwärmer ausgelacht werden, die
Daſeins=
freude, das Hätſcheln des eigenen Ichs iſt auf die Spitze
getrieben, heute luſtig und morgen wieder luſtig und,
wenn’s ſein ſoll, nach uns die Sintflut! Inmitten
dieſer Verherrlichungen des ſich wenig um Geſetze und
Ueberlieferungen kümmernden ſchrankenloſen
Lebens=
genuſſes, verſteht man den berückenden Leichtſinn jener
Zeit, aber man fühlt auch, zumal beim Betrachten
ein=
zelner Bildniſſe und Büſten jener zum Hofe
gehören=
den Damen und Herren, in deren Zügen ſo beredt
Hochmut und Ueberhebung ausgeprägt ſind, das
Kom=
men der blutigen Sintflut, die mit jäher Wucht all
den lächelnden, graziöſen Tand hinwegwiſchte mit dem
von den Schrecken der Guillotine unterſtützten Befehl
des von jenen Großen ſo verachteten Volkes: Platz da,
jetzt kommen wir! — In dieſer Hinſicht verkörpert die
Ausſtellung auch ein lehrreiches Stück Geſchichte, ſie
regt nicht nur auf das liebenswürdigſte unſere Sinne
an, ſie kann uns auch recht nachdenklich ſtimmen in
unſeren Tagen des Luxus, der trotz allen Warnungen
und Ermahnungen ſo bedenkliche Fortſchritte macht,
als ob Groß=Berlin nur bevölkert wäre von
Millio=
nären — und zählt von dieſen nach der jüngſten
Sta=
tiſtik bloß lumpige zweitauſend!
Keine Mutter verſäume, ihren kleinen
Lieblingen während der
Zahnzeit
Scotts Emulſion zu geben die ſowohl
die allgemeine Kräftezunahme günſtig
beeinflußt, beſonders aber Appetit und
Verdauung anregt, als auch das leichte
ete
Durchbrechen ſchöner, ſtarker Zähnchen
Nur echt mit dieſer
fördert und erleichtert.
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ſchmackhaft und darum leicht zu nehmen.
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