Allergnadigſtprivilegirtes
D a r m ſt ä d t e r
Frag= und Anzeigeblatt.
Samstag den 6. Januar 1844.
Num. I.
Vi c t u a l i en p r ei ſe vom 8. bis 14. Januar 1844.
Reilschakten:
A. der Ochſenmetzger.
Ochſenfleiſch das Pfund
bei J. Jacobi
Nierenfett das Pfund
bei Wittwe Jacobi
Ochſenleber das Pfund
B. der Rinbsmetzger.
Ochſenfleiſch das Pfd.
bei P. Schmidt
Kuh= oder Rindfleiſch das Pfd.
bei Muͤller u. P. Schmidt
Nierenfett das Pfund
bei Alleborn und P. Schmidt
bei Muͤller, Lautz u. Hiſſerich
Leber von Ochſen, Kühen oder Rindern das Pfd.
bei Muͤller
C. der Kalbs=u. Hammelsmetzger.
Kalbfleiſch das Pfund
bei Egner
bei Roth
Hammelfleiſch das Pfund
bei Roth u. Egner.
kr.
14
13
30
26
9
113
72
13
12
30
28
24
8
E. der Bäcker.
Ein Laib gemiſchtes Brod 5 Pfund
bei Fey u. Jacobi
bei Goͤckel.
Ein Laib Noggenbrod 5 Pfund
bei Goͤckel und Knos
Noggenbrod in kleinen Laiben 16 Loth fuͤr
bei Engel u. Pfaff 15 Lth. fuͤr
bei B. Lautz, Buͤcking u. Meier 14 L. fur .
Waſſerweck 4 Loth fuͤr
bei Perſchbacher, Ewald, Engel, Meier und Pfaff
4 L. 2 Q. fuͤr
bei Soͤder, Heil 5 L. fuͤr
12
11
10
12
11
Milchbrod 4 Loth fuͤr
bei Dintelmann 4L. 2 2. bei Perſchbacher, Ewald,
Kahl, Schmitt, Koch, Muͤller, Heil u. Pfaff 3 L.
2 Q. fuͤr
bei B. Lautz 3 C., bei Meier 3 L. 32. fuͤr
D. der Schweinemetzger.
Schweinefleiſch das Pfund
Schinken oder Dörrfleiſch das Pfund
Speck das Pfund
Schmalz das Pfund
Schmalz, ausgelaſſenes, das Pfund
Bratwurſt das Pfund
Blutwurſt das Pfund
Leberwurſt das Pfund
Gemiſchte Wurſt das Pfund.
bei Kottler, Frey u. Friedrich
13
18
22
22
22
18
14
16
8
6
Franz. Milchbrod 4 Loth fuͤr
bei Perſchbacher, Engel, Schmitt, Koch, Muͤller,
Heil, Bücking, Pfaff u. Seeger 3 L. 2 Q. fuͤr
bei Darmſtaͤtter, Meier u. Metzger 3 L. 32. fuͤr
bei B. Lautz 3 L. fuͤr
E. der Bierbrauer.
Lagerbier
Jungbier die Maas:
kr.
13
15
15
14
3
1
1
1
1
1
12
8
Frucht prei ſ e in der Provinz Starkenburg nach dem Durchſchuitt.
Im Kreis Darmſtadt - den 2 Januar - pr. Malter: Korn- fl. - kr., Gerſte 6fl. - kr., Waizen - fl. - kr.
Spelz - fl. - kr., Hafer 3 fl. 30 kr.
Im KreisBensheim- bis 7. Nov. - pr. Mltr.:Korn 7fl. - kr., Gerſte 5fl. 50 kr., Waizen 9fl. 30kr., Spelz
4 fl. - kr., Hafer 3fl. — kr.
Im Kreis Großgerau - bis 2. Januar - pr. Malter: Korn 7fl. - kr., Gerſte6fl. - kr., Waizen 9fl. 20kr.
Spelz 3fl. 30 kr., Hafer 3fl. 25 kr.
Im Kreis Wimpfen - bis 28. Decbr. - pr. Malter: Korn - fl. - kr., Gerſte 6fl. 20kr., Spelz 4fl. 24kr.
Hafer 3 fl. 12 kr.
Im Kreis Dieburg - bis 3. Januar - pr. Malter: Korn7fl. 30 kr., Gerſte 6 fl. 10 kr., Waizen 9fl. 50kr.
Spelz 4fl. - kr., Hafer 3 fl. 20 kr.
Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Darmſtadt.
Zur Beglaubigung Petſch.
ſonoasArnzIG;
1EGSISGAE
HOE.EiBLivrrrr,
2
Regulativ,
die Handhabung der Reinlichkeit in den Straßen zur Winterszeit betr.
Die beſtehende Polizei=Verordnung über die Handhabung der Reinlichkeit in den Straßen zur
Win=
terszeit wird nachſtehend in Erinnerung gebracht.
Darmſtadt, den 4. Januar 1844.
Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Darmſtadt.
v. Star ck.
Elwert.
1) Sobald Glatteis entſteht, muß jeder Haußbeſitzer, ſo weit ſeine Hofraithe an der Straße oder
an oͤffentlichen Plaͤzen liegt, einen 3 bis 4 Fuß breiten Fußpfad mit Aſche oder Sand beſtreuen.
In Hinſicht der oͤffentlichen Plaͤtze und der darüber gehenden Wege liegt derjenigen Behoͤrde die
naͤmliche Verbindlichkeit auf, welche dieſen Platz außerdem zu reimgen hat.
Entſieht das Glatteis von des Morgens 7 Uhr bis des Abends 9 Uhr, ſo muß ſogleich,
laͤngſtens mit Ablauf der erſten Stunde nachher, entſieht es aber in der Nacht, in der erſten
Stunde nach der Reveille geſtreut ſein.
Die Unterlaſſung dieſer Vorſchrift wird mit 45 kr. geahndet.
2) Bei einer Strafe von einem Gulden darf kein Waſſer auf die Straße getragen werden. Ausge=
Beſtimmungen zu richten
Sand ſtreuen zu laſſen, die Kaͤrcher aber das zuſammengebrachte Eis wegzuſchaffen.
3) Wenn diejenigen, welche laufende Brunnen, Krahnen, oder ſonſtige Abſtiche (ſogenannte
Kaſten=
brunnen) aus den oͤffentlichen Waſſerleitungen haben, das Waſſer aus denſelben auf die Straßer
oder in die Goſſen laufen laßen, deßgleichen wenn dieſes von Bierbrauern, Branntweinbrennern,
Puder= und Staͤrkfabrikanten, Seifenſiedern und überhaupt von denjenigen geſchieht, welche zu
ihrem Gewerbe viel Waſſer brauchen, ſo werden ſie nicht nur mit 2-5 fl. beſtraft, ſondern
auch=
zum Aufeiſen und Wegſchaffen des Eiſes angehalten werden.
4) An den auf die Straße gehenden Dachkandeln, Goßſteinen oder ſonſtigen Ableitungen des
Waſ=
ſers nach der Straße iſt jeder Hausbeſitzer ſchuldig, ſo oft ſich auf den Seitenpflaſtern Eis
an=
ſetzt, dasſelbe aufhauen und wegſchaffen zu laſſen.
Bei eintretendem Thauwetter muß dieſes von allen Haußbeſitzern auch an den vor den
Hof=
raithen vorüberziehenden Goſſen und Floͤſſern geſchehen. In Anſehung der an den öffentlichen
Plaͤtzen herziehenden Floͤſſern haben dieſes diejenigen zu thun, welchen die Reinigung der Plaͤtze im
Allgemeinen obliegt
Jede Unterlaſſung dieſer Anordnung wird mit 30 kr. beſtraft.
5) Das Fahren mit kleinen Schlitten, ſei es bei Tag oder Nacht, wird auf den oͤffentlichen Plaͤtzen,
auf den Trottoirs und Seitenpflaſtern durchaus unterſagt. Ebenſo bleibt das Schleifen auf den
Straßen, Banquets ꝛc. ſtreng verboten.
Die Eltern werden aufgefordert, ihre Kinder deßhalb gehoͤrig zu verwarnen. Handeln die
Kinder aber demohngeachtet gegen dieſe Beſtimmungen, und ſie gehen noch in die Schule, ſo
wird dem Lehrer zu ihrer Beſtrafung die Anzeige gemacht, und auch beim Schlittenfahren der
Schlitten weggenommen werden.
Sollten Erwachſene gegen dieſes Verbot handeln, ſo verfallen ſie in eine Strafe von 45 kr.
Würden, dem vorerwaͤhnten Verbot zuwider, dennoch Schleifen auf den
Banquets entſtehen, ſo ſind die Haußeigenthümer verbunden, ſolche, bei Ver=
meidung einer Straſe von 45 kr., entweder ſogleich tüchtig beſtreuen, oder
ganz aufhauen zu laſſen.
6) Wenn die Straßen mit Schnee bedeckt ſind, ſo hat jeder Haußbeſitzer, bei 30 kr. Strafe, ſo
weit ſeine Hofraithe an der Straße oder an oͤffentlichen Platzen liegt, das ganze Banquet,
oder wenn, wie in manchen Straßen der Altſtadt, kein Banquet vorhanden iſt, einen 4 Fuß
breiten Pfad ſauber kehren, und dieß bei fortdauerndem Schneewetter ſo oft als noͤthig
wieder=
holen zu laſſen. In Anſehung der oͤffentlichen Plaͤtze hat die im §. 1 bemerkte Behoͤrde ebenfalls
hierfür zu ſorgen.
Außerdem darf bei der naͤmlichen Strafe kein Schnee und Eis aus dem Innern der
Hof=
raithen auf Straßen oder oͤffentliche Plaͤze gebracht werden.
Haͤuft ſich jener auf den nach den Straßen liegenden Daͤchern und Dachrinnen ſo an, daß
er herunter geworfen werden muß, ſo darf dies doch, bei 1 ſl. Strafe, nur Morgens vor 8 Uhr
oder wenn das Auswerfen dringender iſt, nur dann geſchehen, wenn Jemand zur Warnung der
Paſſanten hingeſtellt, oder das gewoͤhnliche Zeichen der Dachdecker aufgeſtellt iſt. Der
herabge=
worfene Schnee müß, bei Vermeidung der naͤmlichen Strafe, gleich nachher von der Straße
weggeſchafft werden.
Endlich muͤſſen
7) Wenn die Straßen mit Schnee bedeckt ſind, die Chaiſenpferde des Abends, und zwar in den
Monaten Dezember und Januar von 5 Uhr, im Februar von ¼6 Uhr und im Maͤrz von 6 Uhr
an, mit Schellen behangt werden, damit die Fußgaͤnger in Zeiten ausweichen koͤnnen. Die
Un=
terlaſſung dieſer Vorſchrift wird mit 1. fl. beſtraft.
Edictalcitationen.
2617) Die Schuldner des hieſigen
Pfand=
hauſes, deren Pfänder in den Monaten April,
Mai, Juni, Juli, Auguſt und September
1843 fällig waren, werden hierdurch
aufge=
fordert, bis zum 19. Januar 1844, Abends
5 Uhr, um ſo gewiſſer zu prolongiren oder
einzulöſen, als im Unterlaſſungsfalle ſie ſich
zu gewärtigen haben, daß die verfallenen
Pfänder nach §. 60 der Pfandhaus=Ordnung
den 19. Februar 1844 und die ſolgenden,
jedesmal durch die Schelle bekannt gemacht
werdenden Tagen, Nachmittags von 2 bis
5 Uhr, öffentlich gegen gleich baare Zahlung
verſteigt werden, wobei man noch weiter
bemerkt, daß in den letzten 4 Wochen vor
der Verſteigerung weder eine Prolongation
noch Einlöſung der oben erwähnten
Pfän=
der vorgenommen werden kann.
Darmſtadt, den 20. December 1843.
Die Pfandhaus=Verwaltung daſ.
J. Stieler. In Verhinderung des
Controleurs:
Kühnlein.
2685) Forderungen jeder Art an den Nachlaß
des dahier verſtorbenen penſionirten Großh. Oberſten
Johannes Schuͤler, welcher von den Inteſtaterben
unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten
worden iſt, ſind bis zum erſten Februar 1844, vor
dem unterzeichneten Commiſſaͤr anzuzeigen und zu
begründen, indem auf waͤhrend dieſer Friſt nicht
angemeldete Forderungen, ohne vorherige Erlaſſung
einer Präcluſiv=Verfuͤgung, bei Befriedigung ſich
gemeldet habender Glaubiger und Vertheilung der
Maſſe unter die Erben, keine Rückſicht genommen
werden kann.
Darmſtadt, den 22. December 1843.
Der von dem Extra=Judicial=Senat
Großh. Hofgerichts der Provinz Starkenburg
beſtellte Commiſſaͤr
Schenck, Großh. Hofg=Secretaͤr.
Verſteigerungen.
2168) Montag den 8. Januar 1844,
Nach=
mittags 2 Uhr, wird in dem Stadtgerichtslocale
der dem vormaligen Schmiedmeiſter Philipp Alt
dahier gehoͤrige Acker, 34. Gewann, gegen den
Schachgraben, Flur 31, Nr. 51, 229 Klftr.,
ver=
ſteigert und bei Erreichung des Schatzungspreißes
alsbald zugeſchlagen werden.
Darmſtadt, den 18. November 1843.
Großherzogl. Heſſ. Stadtgericht.
Strecker.
2622) Montag den 8. Januar 1844,
Nachmit=
tags 2 Uhr, ſollen die zum Nachlaſſe des
Weiß=
bindermeiſters C. Fritz gehoͤrigen Liegenſchaften,
naͤmlich:
Hofraithe mit Wohnhaus und Garten in
der Arheilgerſtraße, Flur 10, Nr. 232,
Kl. 62;
2) Acker an der alten Straße, Flur 28, Nr. 35,
Kl. 146;
im Stadtgerichtslocale zum Letztenmale öffentlich
verſteigert und unbedingt zugeſchlagen werden.
Darmſtadt, den 18. December 1843.
Großh. Heſſ Stadtgericht.
Strecker. v. Dalwigk.
2696)
Lieferung
verſchiedener feldärztlicher Nequiſiten.
Die Lieferung nachſtehender Requiſiten, als:
eine Parthie gebrauchte weiße Leinwand;
eine Parthie weiß gebleichte ⁵ breite Leinwand;
eine Parthie gebrauchte leinene Servietten, ſowie
Sattler= und Schreinerarbeiten,
ſoll auf dem Wege der Summiſſion an die
We=
nigſtverlangenden vergeben werden. Die zur
Ueber=
nahme dieſer Lieferungen luſthabenden Handelsleute,
ſowie Sattler= und Schreinermeiſter ſetzt man mit
dem Anfuͤgen hiervon in Kenntniß, daß die Proben
und Muſter, ſowie auch die naͤheren Bedingungen,
bei der Verwaltung des hieſigen Militaͤrlazareths
von dem Tage der Bekanntmachung an von
Mor=
gens 8 bis 12 Uhr eingeſehen werden koͤnnen und
daß die Sumiſſionen bis laͤngſtens den 20.
künfti=
gen Monats Januar des Vormittags 10 Uhr, in
dem an dem Eingange des Lazareths angebrachten
Sumiſſionskaſten hinterlegt ſeyn müſſen.
Darmſtadt am 27. December 1843.
In Folge hoͤheren Auftrags
Repp.
Stabsquartiermeiſter.
2833) Dienſtag den 9. Januar, Morgens
10 Uhr, ſoll bei Herrn Gaſtwirth Hofmeiſter
in der Carlsſtraße ein noch brauchbares Pferd
öffentlich verkauft werden, wozu Kaufliebhaber
eingeladen werden.
Darmſtadt, den 5. Januar 1843.
2760) Schneiden von Schwellen
für die Main=Neckar=Eiſenbahn.
Dienſtag den 16. l. M., Nachmittags um 2 Uhr,
wird auf meinem Büreau im Großh. Holzmagazin
dahier das Schneiden einer Partie Schwellen, aus
168 Stück an die Arbeitsſtelle im Eberſtaͤdter Wald
4
geliefert werdenden Eichſtaͤmmen aus dem Revier
Lorſch, in mehreren Looſen an die Wenigſtbietenden
öffentlich verſteigert.
Darmſtadt, den 3. Januar 1844.
Der Großherzogl. Sections=Ingenieur
Meyer.
2761) Montag den 8. Januar 1844,
Vormittags 9 Uhr, ſollen die zum Nachlaſſe
des Ortsbürgers Daniel Dillmann in
Beſſun=
gen gehoͤrigen Mobilien, aus Kleidern, Weißzeug,
Bettwerk und verſchiedenem Hausrathe beſtehend,
in dem D. Dillmann'ſchen Hauſe gegen baare
Zah=
lung oͤffentlich verſteigert werden.
Darmſtadt, den 29. December 1843.
Großherzogl. Heſſ. Stadtgericht.
Strecker.
v. Dalwigk.
Güterve
2762)
bezeichneten Güterſtuͤcke
21. 271. 272. 273. 492.
36. 87. 88. 89. 75.
kauf. Die hier naͤher
der Frau Finanzminiſter
n Excellenz gehoͤrig:
Gew.
54. Acker auf dem
Wild=
zaun;
55. Acker daſelbſt;
„ Acker daſelbſt;
„ Acker daſelbſt;
32. Ack. rechts des
Scheft=
heimer Wegs:
39. Acker auf die
Gäns=
hecke;
„ Wieſe auf der Scheft=
heim;
ſollen Montag den 8. d. M., Nachmittags 2 Uhr,
auf hieſigem Rathhauſe meiſtbietend verſteigert
werden.
Darmſtadt, den 4. Januar 1844.
H. Boͤttinger.
2763) Dienſtag den 9. Januar dieſes Jahrs,
Nachmittags um 2 Uhr, ſollen in dem
Paͤdagog=
gebaͤude dahier eine Partie tannene Diele und einige
Raͤhmlinge gegen gleich baare Zahlung oͤffentlich
verſteigt werden.
Darmſtadt, den 3. Januar 1844.
Der prov. Domaͤnenbote
Foͤrſter.
2764) WBeſſungen.) Holzverſteigerung.
Montag den 15. Januar d. J., Morgens um
9 Uhr, aus dem Diſtrict Pelz auf der
Eiſenbahn=
linie 187 Stecken Kiefernſcheidholz und 15 dergl.
Staͤmme oͤffentlich verſteigt, und bei
Bürgſchafts=
leiſtung eine geraume Zahlungsfriſt geſtattet. Die
5
Zuſammenkunft iſt an der Einmündung der
Eiſen=
bahn in den Wald am Pfungſtaͤdter Weg.
Beſſungen, den 5. Januar 1844.
Der Großh. Bürgermeiſter
Wittmann.
2765) Haus= und Gartenverkauf. Die
hier naͤher hezeichnete Hofraithe mit Wohnhaus
hinter der Kapelle und Garten daſelbſt:
Flur 19. Nr. 132. ⬜Klftr. 31.
„ 132a.⬜ Klftr. 28.
dem Heinrich Goͤckel dahier gehoͤrig, ſollen
Mon=
tag den 15. d. M., Nachmittags 2 Uhr, auf
hie=
ſigem Rathhauſe; meiſtbietend verſteigert werden.
Darmſtadt, den 4. Januar 1844.
H. Boͤttinger.
2766) Gartenverkauf. Der hier naͤher
be=
zeichnete Garten, dem Schuhmacher Daniel
Wam=
bold gehoͤrig:
Flur 15. Nr. 14-15. Klftr. 304 haltend,
ſoll Montag den 8. d. M., Nachmittags 2 Uhr,
auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigt
werden.
Darmſtadt, den 4. Januar 1844.
H. Boͤttinger.
2767) Güterſtuͤckeverkauf. Die in
frühe=
ren Blaͤttern naͤher beſchriebenen Güterſtuͤcke, dem
penſionirten Großhzgl. Poſtillon Chriſtoph Kipp
gehoͤrig, ſollen Montag den 8. d. M.,
Nachmit=
tags 2 Uhr, auf dem hieſigen Rathhaus nochmals
mit dem Bemerken verſteigert werden, daß der
un=
bedingte Zuſchlag jedenfalls geſchieht.
Darmſtadt, den 4 Januar 1844.
H. Boͤttinger.
2768) Güterſtückeverkauf. Die in
frühe=
ren Blattern bereits naͤher beſchriebenen Haus und
Güterſtücke, der Wittwe Fatſchel gehoͤrig, ſollen
Montag den 8. d. M., Nachmittags 2 Uhr, auf
dem hieſigen Rathhauſe nochmals mit dem
Be=
merken verſteigert werden, daß der unbedingte
Zu=
ſchlag jedenfalls geſchieht.
Darmſtadt, den 4. Januar 1844.
H. Boͤttinger.
2769) Güterſtuͤckeverkauf. Die in
frühe=
ren Blaͤttern naͤher beſchriebenen Güterſtücke, dem
Ackermann Georg Seipel gehoͤrig, ſollen Montag
den 8. d. M., Nachmittags 2 Uhr, auf dem
hie=
ſigen Rathhauſe nochmals meiſtbietend verſteigert
werden.
Darmſtadt, den 4. Januar 1844.
H. Boͤttinger.
2770) Güterſtückeverkauf. Die hier
bezeich=
neten Güterſtuͤcke.
Flur. Nr. ⬜Klftr. Gew.
4. 169. 279. 20. Acker am Arheilgerweg;
„ 170. 276. „ Acker daſelbſt;
dem Großh. Heubinder Konrad Killer dahier
ge=
hoͤrig, ſollen Montag den 15. d. M.,
Nachmit=
tags 2 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe meiſtbietend
verſteigert werden.
Darmſtadt den 4. Januar 1844.
H. Boͤttinger.
2695) Montag den 8. Januar 1844,
Nachmittags 2 Uhr, ſoll die zum Nachlaſſe
des Seifenſieders G. W. Maret, dahier, gehoͤrige
Hofraithe mit Wohnhaus in der langen Gaſſe,
Fl. 2. Nr. 278 Klftr. 37, im Locale der
unter=
zeichneten Behoͤrde zum Letztenmale oͤffentlich
ver=
ſteigert und unbedingt zugeſchlagen worden.
Darmſtadt, den 22. December 1843.
Großh. Heſſ. Stadtgericht.
Strecker. v. Dalwigk.
2748) Mobiliar=Verſteigerung.
Montag den 8. Januar 1844 und an den
darauf folgenden Tagen, ſollen in den gewoͤhnlichen
Vor= und Nachmittagsſtunden, die zur
Verlaſſen=
ſchaft des Oberſten Schüler gehörenden Mobilien,
beſtehend aus Gold und Silber, Weißzeug,
Bett=
werk und allerhand Hausrath, verſchiedenen Silber=
und Kupfer=Münzen, und Buͤchern, in der
Behau=
ſung des Oeconomen Wagner in der Hügelſtraße
Lit. J. Nr. 99, öffentlich gegen baare Zahlung
verſteigert werden.
Die Bücher, unter welchen ſich Beckers
Orni=
thologie befindet, und die Münzen, werden Mittwoch
den 10. Januar, Nachmittags 2 Uhr, zur
Verſtei=
gerung kommen.
Darmſtadt, den 29. December 1843.
Der Verlaſſenſchafts=Commiſſaͤr
Schenck,
Großh. Hofg.=Secretar.
2771) Mittwoch den 10. Januar l. J.,
Vor=
mittags 9 Uhr, ſoll der Mobiliarnachlaß des Nanzlei=
Gehülfen Kramer, beſtehend in einer goldnen Uhr,
Kleidern, Weißzeug, Bettwerk, Moͤbeln,
verſchie=
denem Hausrath und einigen Büchern und
Muſika=
lien, in dem Hauſe des Hrn. Apotheker Kraußer,
gegen baare Zahlung oͤffentlich verſteigert werden.
Darmſtadt, den 4. Januar 1844.
Großherzogl. Heſſ. Stadtgericht.
Strecker. v. Dalwigk.
6
Feilgebotene Sachen.
1702)
Lahnpulver.
von vorzüglicher Guͤte nebſt einer ſchoͤnen
Aus=
wahl Zahnbürſten empfiehlt zur geneigten Abnahme
H. Sckarmann,
Bürſtenmacher, am Ludwigsplatz.
2141) Zwei große Sparherde mit Bratofen ſind
billig zu verkaufen.
2772) Eine große Auswahl Toile de Cherre
oder karirtes Kleiderzeug in den neueſten Muſtern
iſt ſo eben angekommen bei
Joſeph Stade, Ludwigsſtraße.
2773) Ich erhielt kürzlich von der Schmelze
einige Koch= und Heiz=Oefen, die ich bei engen
oder verſchloſſenen Schornſteinen ihrer Guͤte wegen
empfehlen kann.
L. Germann, Hofſchloſſer.
2704) Lit L. K. öſtereichiſchem ausſchließlichem Privilegium und K. preuß. Patent.
Geſundheitsdecken, Kopfkiſſen, Unterröcke aus Waldwolle.
Die Waldwolle, - ein in Schleſien neu entdecktes Product, - wird aus den Nadeln der
Kie=
fern gewonnen und iſt ein angenehmer flachsartiger Stoff. Nach dem Urtheil ausgezeichneter Aerzte
und ſchwachen Perſonen ſehr zutraͤglich ſind. Die Waldwolle duldet ferner kein Ungeziefer, ſie nimmt
keinen Krankheitsſtoff auf, und die davon gefertigten Decken ſind im Gegentheil ſehr reinlich und von
der Gefahr der Anſteckung befreit. In mehreren Spitaͤlern in Wien und Berlin ſind ſie bereits
auf=
genommen, und in Schleſien faſt allgemein verbreitet. Der Ueberzug dieſer Decken beſteht entweder
in baumwollenen oder in ſeidenen Stoffen, und die Preiſe ſind ſelbſt bedeutend billiger als die anderer
Decken.
Eine Niederlage von Waldwoll=Decken ꝛc. haͤlt in Mainz der Unterzeichnete, der auch jede
ge=
wünſchte Auskunft ertheilt und Muſter vorlegt. Auswaͤrtige belieben ſich an ihn in frankirten Briefen
zu wenden.
Guſtav Pietſch,
in der Roſengaſſe Lit. D. Nr. 75.
2718) Dieſer Tage erhielt ich eine Parthie ⁶⁄
breite Leinwand in vorzüglicher Qualitaͤt, pr Elle
12 kr. Deßgleichen ganz feine für Herrenhemden,
das Stück von 72 Ellen fl. 18; auch werden
halbe Stücke abgegeben und fuͤr pur Leinen wird
garantirt. ⁶⁄₄ breite moderne gedruckte Zeuge 10 kr.
⁵⁄₄ breite Kattune, die neueſten Deſſins und aͤchte
Farben, 12 kr. ⁶⁄ breites ſchweres
Baumwollen=
tuch, das bis jetzt noch 12 kr. gekoſtet hat, erlaſſe
ich zu 8 kr.
Salomon Homberger,
Ludwigsſtraße.
2774) Lakirte Knabenſchlitten mit Eiſen
be=
ſchlagen ſind billig zu haben bei Loͤſer,
Schreiner=
meiſter in der Dieburger Straße.
2775) Vier, auf Verlangen 8brauchbare Fenſter,
ſowie eine Stubenthüre, Rheinſtraße Lit. F. Nr. 11.
2776) Eine Strohbank mit Zugehoͤr ſteht zu
verkaufen am kleinen Woog Nr. 155.
2
Eſchollbruͤcker Stechtorf beſte Sorte zu
2777)
28 kr., ſowie auch ſchwerer zu 36 kr. iſt zu haben
J. Rothermel
bei
auf dem Geiſtberg Nr. 137.
2118) Eine noch ganz neue Steuer=Commiſſaͤrs=
Uniform nebſt Hut iſt billig zu verkaufen.
Aus=
geber dieſes ſagt, wo 2
2779) Von Sonntag den 7. d. Monats an
ſind wieder fortwaͤhrend gefuͤllte und ungefuͤllte
Kreppel zu haben, bei
H. Held in der Louiſenſtraße.
2780) Bei Sattlermeiſter Hipp ſteht ein noch
ganz gut erhaltener vierſitziger Stadtwagen mit
einer Bockdecke billig zu verkaufen.
2781) Tannene Kleiderſchraͤnke mit Anſtrich,
ein Kanapeegeſtell und Tiſche, bei
Loͤſer, Schreinermeiſter vorm Jaͤgerthor.
2782) ⁶⁄₄ br. dunkele türkiſche Kattune, neueſte
Deſſins, in reicher Auswahl, bei
Joſeph Stade.
7
2783) Sardellen, ganz friſch angekommen,
das Pfund 30 kr., Heringe, neue, 4 und 5 kr.
pr. Stück, bei
Louis Breidert.
2784) Meinen Garten mit Bauplaͤtzen und
Wohnhaus vorm Beſſungerthor im Kiesweg
ver=
kaufe ich aus freier Hand.
Louiſe Adam, Wittwe.
2785) Abgepaßte Baumwolle=Roͤcke, pr. Rock
Joſeph Stade.
42 kr., bei
2786) Friſche Kreppel ſind täglich
zu haben bei
G. P. Dambmann,
Cunditor.
2797) Friſche Schellfiſche und Bücking=
W. Jordis.
empfiehlt
2788) Dampf=Mehl erhielt ich eine neue
Sendung, welches wunderſchoͤn iſi,
Superfeines Kunſtmehl der gewogene Kumpf fl. 1
gemeſſen 48 kr.,
Superſ. Schwingmehl der gewogene Kumpf 56 kr.,
gemeſſen 44 kr.,
Vorſchuß der gewog. Kpf. 52kr., gemeſſen 40 kr.,
d0.
48 kr., do. 36 kr.,
Schrotmeh.
ſowie meine dürren Früchte, Kleye und Specerei=
Waaren empfehle ich zu dem billigſten Preiſe.
Louis Breidert.
Vermiethungen.
2058) Sandſtraße Lit. J. Nr. 197 ein
Pferd=
ſtall mit Zubehoͤr; eine Wagen=Remiſe. Sogleich.
2159) In der Heinheimerſtraße Lit. G. Nr. 321
iſt ein Zimmer mit Moͤbeln zu vermiethen, auf
Verlangen kann auch die Koſt gegeben werden.
2253) In der Schulſtraße Lit. E. Nr. 37
iſt ein Logis, beſtehend in 5 heizbaren Zimmern,
Küche, Magdkammer und ſonſtigen Bequemlichkeiten,
zu vermiethen.
2605) Der untere Stock meines Hauſes in
welchem ſich ſeit mehreren Jahren die
Filialapo=
theke befunden hat, iſt anderweit zu vermiethen.
Boßler.
2352) Im neuen Hauſe Lit. J. Nr. 113
gibt der Bewohner des dritten Stocks ein Zimmer
und Kabinet mit oder ohne Moͤbels miethweiſe ab.
2750) In der Poſt iſt im dritten Stock ein
großes Zimmer mit der Ausſicht auf die Straße,
an einen ledigen Herrn zu vermiethen, und
ſo=
gleich zu beziehen.
2604) Grafenſtraße Lit. E. Nr. 163 iſt ein
Logis in der oberen Etage aus drei Zimmer, Küche ꝛc.
beſtehend zu vermiethen.
Bechtold.
2606) In der Bleichſtraße Lit. F. Nr. 130,
ein vollſtaͤndig moͤblirtes Zimmer. Im zweiten
Stock Nr. 129 das Naͤhere.
2495) In dem Eckhauſe der Neckar= und
Bau=
ſtraße im dritten Stock Lit. J. Nr. 62 eine Stube
mit Moͤbeln.
2466) In Nr. 214 der Eliſabethenſtraße eine
Stube mit Bett und Moͤbeln.
2254) Die untere Etage meines Hauſes,
Wald=
ſtraße Lit. E. Nr. 146 (Sommerſeite), beſtehend
aus 5 Zimmern, Magdkammer, Kuche u. ſ. w., iſt
zu vermiethen und kann den 1. Maͤrz k. J. bezogen
v. Starck.
werden.
5529) In der Waldſtraße Lit. E. Nr. 173 iſt
ein freundliches Logis im Hinterbau gleich zu beziehen.
1396) Rhein= u. Grafenſtraße Lit. E. Nr. 101,
nach der Sommerſeite, 3 Zimmer und Küche, auch
getheilt, im oberen Stocke des Vorderhauſes.
1237) Neckarſtraße Lit E. Nr. 206 iſt die
obere, 6 heizbare Piecen nebſt Zubehör enthaltende
Etage ganz oder getheilt zu vermiethen. Das
Naͤ=
here im Seitenbau.
2999) In meiem Hauſe iſt in der mittleren
Etage nach der Waldſtraße ein ſchoͤnes Logis, aus
ſechs Pieçen, Magdkammer, Küche und ſonſtigem
Zubehoͤr beſtehend, ſogleich zu beziehen.
A. Emmerling l.
Hofgerichts=Advocat.
4589) In Lit. J. Nr. 41 am Ludwigsplatz iſt
ein Logis im Vorderhauſe an eine ſtille
Haushal=
tung zu vermiethen.
81) In meinem Eckhauſe neben der katholiſchen
Kirche iſt der untere Stock zu vermiethen, derſelbe
wuͤrde ſich beſonders für ein Specereigeſchaͤft eignen.
Bruſt Großh. Baumeiſter.
191) Kirchſtraße Lit. D. Nr. 108 im
Hinter=
bau 3 heizbare Zimmer, 2 Cabinets, Küche, Boden
und Keller.
89) In der Carlsſtraße Lit. H. Nr. 14 ſind
2 moͤblirte Zimmer zu vermiethen und bald zu
be=
ziehen. Es kann jedes allein bewohnt werden.
489) In Lit. E. Nr. 29 der Beſſungerſtraße
iſt ein Logis zu vermiethen und kann auf Verlangen
ſogleich bezogen werden.
1099) In meinem neu erbauten Wohnhaus vor
dem Jaͤgerthor, iſt die zweite Etage, beſtehend aus
4 freundlichen Zimmern, Cabinet, Küche nebſt
ſon=
ſtigem Zugehoͤr zu vermiethen.
Haͤrter, Bauaufſeher.
8
586) Auf dem Markt Lit. D. Nr. 4 iſt im
erſten Stock ein Zimmer mit Moͤbeln, und im
drit=
ten ein Zimmer mit Kuͤche zu vermiethen, und
ſo=
gleich zu beziehen.
499) Vor dem Jaͤgerthor Lit. G. Nr. 335 in
der Heinheimerſtraße iſt die mittlere Etage, aus vier
heizbaren Zimmern, Kabinet, Küche, Keller,
Magd=
kammer und ſonſtigem Zubehoͤr beſtehend, zu
ver=
miethen und ſogleich beziehbar.
Daſelbſt ein ſehr geraͤumiges Dachlogis.
Georg Schneider.
873) In Lit. E. Nr. 49 in der Ludwigsſtraße
iſt ein Zimmer zu vermiethen.
700) In dem Eckhauſe der Karls= und
Wil=
helminen=Straße ein Zimmer und Cabinet mit
Moͤ=
bel gleich zu beziehen.
F. Herrmann.
1094) In dem Hofgerichtsrath Wiener'ſchen
Hauſe, Eck der Bau= und Grafenſtraße iſt die
mittlere Etage mit allen Bequemlichkeiten zu
ver=
miethen und in einem Vierteljahr, auf Verlangen
auch ſchon fruͤher zu beziehen.
Darmſtadt, am 6. September 1843.
Ludw. Heyl.
1317) Ein Logis im Hinterbau gleicher Erde
zu vermiethen und gleich zu beziehen Lit. E. Nr. 19
der Kirchſtraße.
1331) Im wilden Mann im oberen Stock ein
Logis, beſtehend in 3 Zimmern, 2 Cabinets, Küche,
Küchenkammer u. ſ. w.
1324) In meinem neu erbauten Hauſe in der
Steinſtraße ſind die Logis des erſten und zweiten
Stocks zu vermiethen; ein jedes derſelben beſteht
aus 5 heizbaren Zimmern, Küche, Boden= und
Magdkammer und kann auch der daran ſtoßende
Hausgarten mit vermiethet werden.
L. Amendt.
1471) In dem neu erbauten Hauſe des Herrn
Kellermeiſters Pfeiffer vor dem Jaͤgerthore, iſt
ein moͤblirtes Manſarden=Zimmer nebſt Kabinet mit
oder ohne Moͤbel zu vermiethen.
1487) In Lit. J. Nr. 267b., naͤchſt der
katho=
liſchen Kirche, iſt die dritte Etage, mit der
Aus=
ſicht auf die Straße und aller Bequemlichkeit, zu
vermiethen und gleich zu beziehen; daſſelbe kann
auch auf Verlangen mit Moͤbel getheilt werden.
1488) Ein Logis aus 2 großen Zimmern,
wo=
von 1 auf die Straße gehend, im mittleren Stock
mit Kuͤche, Keller u. ſ. w., ſogleich zu beziehen bei
P. Eiſenmenger am Ludwigsplatz.
1679) In der alten Vorſtadt Lit. A. Nr. 36
iſt die mittlere Etage zu vermiethen und gleich zu
beziehen.
1687) Auf dem Geiſtberg Lit. A. Nr. 135 iſt
ein Keller, den Eingang an der Straße, zu
ver=
miethen.
1691) Lit. J. Nr. 267b iſt die 2. Etage zu
vermiethen und bald zu beziehen.
Fr. Roͤhrich, naͤchſt der kathol. Kirche.
1780) In dem Eckhauſe der Schützenſtraße iſt
ein freundliches Zimmer und Kabinet mit oder ohne
Moͤbel zu vermiethen. Naͤheres bei
G. Heil, Hofweißbinder.
1886) Rheinſtraße Lit. E. Nr. 5 iſt ein
freundliches Zimmer und Cabinet mit Möbeln
zu vermiethen.
2015) Ein Logis zu vermiethen bei
G. Enes, am kleinen Roͤhrbrunnen.
1890) Lit. J. Nr. 265 gleicher Erde iſt ein
1
ſchoͤnes, tapeziertes und moͤblirtes Zimmer zu
ver=
miethen und ſogleich zu beziehen.
2004) In meinem Hauſe am Markte ſind zwei
ſchoͤne Logis an ſtille Familien oder an ledige Herren
zu vermiethen und ſogleich zu beziehen.
H. Schober.
2008) In meinem Hauſe vor dem Jaͤgerthor
iſt ein Logis, beſtehend in vier heizbaren Zimmern,
Küche, Keller, Bodenkammer, Holzplatz und
Mit=
gebrauch der Waſchküche, zu vermiethen und gleich
zu beziehen.
Gg. Keller, Zimmermeiſter.
2009) In Lit. D. Nr. 59, dem grünen Laub
gegeuüber, iſt eine Wobnung von einem Zimmer,
zwei Kabinetten, Bodenkammer und Keller zu
ver=
miethen und den 1. Februar 1844 zu beziehen.
H. Auerhammer, Saͤcklermeiſter.
2013) Lit. E. Nr. 178 in der Waldſtraße
iſt ein freundliches Manſardenzimmer mit Moͤbel,
und im Seitenbau ein Logis beſtehend; aus zwei
großen Zimmern mit allen Bequemlichkeiten, zu
vermiethen, und gleich zu beziehen.
2019) In Lit. E. Nr. 199 der Eliſabethenſtraße
ein meublirtes, tapeziertes Zimmer in der 2ten
Etage ſogleich zu beziehen.
Daſelbſt eine Stube mit Cabinet, beide
tape=
ziert, jedoch ohne Meubles, und ſogleich zu
be=
ziehen.
2118) In meinem neu erbauten Hauſe, gleich
vor dem Jaͤgerthor, iſt der zweite Stock mit allem
Zubehoͤr zu vermiethen und gleich zu beziehen.
Fritz Mahr, Zimmermeiſter.
9
2116) In der Holzſtraße Lit. B. Nr. 85 iſt
in Logis zu vermiethen.
2120) In Lit. E. Nr. 206 in der Neckarſtraße
ſt ein Zimer mit oder ohne Moͤbel zu vermiethen.
2119) In Lit. B. Nr. 13 in der großen
Och=
engaſſe ſind zwei Logis zu vermiethen und gleich
u beziehen.
2212) Lit. H. Nr. 11 in der Karlsſtraße der
nittlere Stock und das Manſardenlogis zu vermiethen.
2345) Lit. J. Nr. 30 in der Schulſtraße iſt
ie untere Etage zu vermiethen und im Februar
u beziehen.
2348) Im wilden Mann, 2 Zimmer im 3ten
Stock, fuͤr einen ledigen Herrn.
2454) Bei L. Sander am Markt ein Logis
m Hinterbau.
2358) Die, mittlere Etage meines Hauſes
Sommerſeite) beſtehend in 7 Zimmern u. ſ. w.
ſt ganz oder getheilt zu vermiethen in der
Eliſa=
ethenſtraße bei
F. Weber.
2453) Rheinſtraße Lit. F. Nr. 12 im
Seiten=
au ſind 3 Zimmer, Küche, Magdkammer ꝛc. zu
vermiethen, und im Monat Februar zu beziehen.
vo800ss000s0saoaoen00osose
9
8
2569) Ein vor dem Jaͤgerthor in der
9.
ſchoͤnſten Lage befindliches Haus mit Remiſe, G
S
8 Stallung und geſchloſſenem Hofraum nebſt
19
9 einem angelegten Garten und Kegelbahn iſt 3
G theilweiſe oder an eine Familie zu verpachten G
G und bald zu beziehen. Das Naͤhere bei der .
G Expedition.
S
GGgaogoggggggggegsogoooogs
2573) Eine Stube mit oder ohne Moͤbel, iſt
zu vermiethen und gleich zu beziehen bei
B. Gerhard, Schuhmachermeiſter,
Marktſtraße, Eingang im Rittergaͤßchen.
2650) In der Niederramſtaͤdterſtraße Lit. H.
Nr. 28 iſt ein kleines Logis zu vermiethen und
gleich zu beziehen.
2722) Ein Zimmer iſt zu vermiethen
Grafen=
ſtraße E. 168.
C0006Ss000sssseoaoeoooeoss
H
G.
2723) Neckarſtraße Lit. E. Nr. 203 iſt
G
9
G die bel étage, wie auch die dritte, letztere 6
8 im Ganzen oder getheilt, mit oder ohne Stal= H
Gluung und Remiſe zu vermiethen
Looosgaoeogaaoooeoaoseoeoe
2724) Eliſabethenſtraße, bei Schloſſermeiſter
Boraſch iſt der zweite Stock des Eckhauſes, aus
7 Pieçen, Magdkammer, Küche und ſonſtigem
Zu=
behoͤr beſtehend, mit oder ohne Garten zu
vermie=
then; bis 1. Maͤrz 1844 zu beziehen.
2725) Schloßgraben, Lit. A. Nr. 145, zwei
Stiegen hoch, iſt ein angenehmes Zimmer mit der
Ausſicht nach dem Markt gleich zu beziehen.
Eben=
daſelbſt im Seitenbau ein kleines Zimmer.
2726) Louiſenſtraße, Lit. E. Nr. 76 iſt im
Sei=
tenbau ein Logis, beſtehend in 1 Zimmer, 1
Cabi=
net und Kuͤche, an eine einzelne Perſon oder ſtille
Haushaltung zu vermiethen.
2727) Carlsſtraße, Nr. 2a. Ein Logis von
3 Zimmern nebſt allem Zubehoͤr iſt ſogleich zu
be=
ziehen bei
G. A. Berbert.
2728) In der Schulſtraße Lit. E. Nr. 34 ein
Zimmer im Seitenbau bei
Kramer.
2729) Lit. A. Nr. 1 ein Zimmer und Cabinet
mit oder ohne Moͤbel, bis Januar zu beziehen.
2751) In meinem Hauſe, Lit. E. Nr. 155
der Grafen= und Waldſtraße, iſt ein Logis
glei=
cher Erde, beſtehend aus 4 heizbaren Zimmern,
2 heizbaren und 1 nicht heizbaren Cabinet, einer
Magdkammer, Kuͤche, Keller, Bodenkammer,
Holz=
ſtall und Mitgebrauch der Waſchküche, zu
vermie=
then und Mitte Aprils d. J. zu beziehen. Auf
Verlangen kann auch Stallung für 1 Pferd mit
Heu=
boden und 1 Bedientencabinet dazu gegeben werden.
Buchner.
2789) In der kleinen Ochſengaſſe Lit. B. Nr. 42
ein Logis an eine ſtille Familie zu vermiethen.
2790) Lit. D. Nr. 22 am Schloßgraben iſt
ein heizbares Zimmer gleich zu beziehen.
2791) In der Bleichſtraße Nr. 141 iſt der
mittlere Stock zu vermiethen.
2792) In Nr. 61 im Birngarten iſt ein ſehr
freundliches Logis im Hinterbau zu vermiethen.
2793) In Lit. A. Nr. 137 auf dem Geiſtberg
iſt ein Zimmer mit Moͤbeln zu vermiethen.
2794) Ein Zimmer mit Moͤbeln iſt zu
vermie=
then bei Hofſilberarbeiter Stubenrauch in der
Ludwigsſtraße.
2795) Schulſtraße Lit. J. Nr. 26 ein Zimmer
mit Bett und Moͤbeln zu vermiethen und gleich zu
beziehen.
Schoͤnewolf.
2796) In Lit. A. Nr. 120 iſt eine Stube an
einen ledigen Herrn mit oder ohne Moͤbel zu
ver=
miethen und gleich zu beziehen.
Wirth Friedmanns Wittwe.
2
2797) Niederramſtaͤdterſtraße Lit. H. Nr. 27
ein Logis, Anfangs März beziehbar.
2798) In der Langengaſſe Lit. B. Nr. 94 iſt
ein kleines Logis mit der Ausſicht auf die Straße
zu vermiethen.
J. Wagenbauer.
2799) In meinem neu erbauten Hauſe vor dem
Jaͤgerthor, dem Erbgroßherzogl. Garten gegenuͤber,
iſt die mittlere Etage, beſtehend aus ſieben heizbaren
Pieçen mit Balkon, zu vermiethen und gleich zu
beziehen.
Achenbach.
2800) Lit. J. Nr. 237, Schützenſtraße, ein
Dachlogis, beſtehend aus zwei Stuben, Kabinet,
Küche, Bodenkammer und ſonſtigem Zugehoͤr, zu
vermiethen und bis 1. April beziehbar.
W. Kriegck.
2801) Bei Großh. Hoftanzmeiſter Lépitre,
Waldſtraße Lit. E. Nr. 145 ebener Erde, beziehbar
am 20. Maͤrz 1844, eine Wohnung, beſtehend: in
2 Zimmern auf die Straße, 2 Zimmer in den Hof,
1 kleinen Kabinet, 1 Magdkammer, 2 Kellern,
Küche, Waſchküche und Trockenplatz.
2802) In der Heinheimer Straße Lit G. Nr. 323
vor dem Jaͤgerthor iſt ein gut gehaltener
Haus=
garten nebſt Dungkaute zu vermiethen, auch kann
auf Verlangen ein Logis dazu gegeben werden.
2803) Ein tapeziertes Zimmer im
Vor=
derhauſe Nr. 180 der Waldſtraße.
par terre mit oder ohne Moͤbel.
2805) Wilhelminenſtraße Lit. J. Nr. 119 iſt
die mittlere Etage zu vermiethen und den 1. April
zu beziehen.
2806) In Lit. J. Nr. 34 am Ludwigsplatz iſt
der obere Stock, beſtehend aus 4 heizbaren
Zim=
keiten, zu vermiethen und den 1. April zu beziehen.
ein Logis von 3 heizbaren Zimmern, Kabinet, Küche Darmſtadt, den 2. Januar 1844.
und allen ſonſtigen Bequemlichkeiten in zwei
Mo=
naten zu beziehen. Auf Verlangen koͤnnen auch
im mittleren Stock zwei heizbare Zimmer dazu ab= 2809) Kunſt=Ausſtellung,
gegeben werden. Naͤhere Auskunft ertheilt
Keßler, Baͤckermeiſter.
4256) In Lit. D. Nr. 107 der Stadtkirche
gegenüber iſt ein Zimmer mit oder ohne Moͤbel zu
vermiethen. Zu erfragen zwei Stiegen hoch im NB. Glasgeſchirre werden im Feuer geloͤthet.
Vorderhaus.
Vermiſchte Nachrichten.
Darmſtadt gebornen und im kuͤnftigen Jahre zur
Muſterung kommenden Militaͤrpflichtigen werden Ausgeber dieſes ſagt, wer.
10
hierdurch aufgefordert, ſich vom erſten Erſcheinen
dieſer Bekanntmachung an, bis zum 10. künftigen
Monats auf dem hieſigen Rathhauſe anzumelden,
damit ſofort die Ortsmuſterliſte pro 1844
vor=
ſchriftsmaͤßig aufgeſtellt werden kann.
Die Anmeldungen koͤnnen mündlich und
ſchrift=
lich erfolgen. Erfolgen dieſelben mündlich, ſo
wer=
den ſolche jeden Tag, ausſchließiich der Sonn=
und Feſttage, in den gewoͤhnlichen Büreauſtunden
von Morgens 8 bis 12 und Nachmittags von 2 bis
5 Uhr angenommen. Geſchehen ſie ſchriftlich, ſo
müſſen dieſelben den Tauf= und
Familien=
namen, den Geburtstag, die Religion,
den Stand oder das Gewerbe des
Mili=
taͤrpflichtigen, ſowie derEltern Namen
und Standenthalten.
Diejenigen Eltern und Vormuͤnder, deren Soͤhne
und resp. Mündeln nicht dahier, ſondern an einem
anderen Orte des Inlandes oder vielleicht auch im
Auslande geboren ſind, werden hierauf beſonders
und mit dem Bemerken aufmerkſam gemacht, daß
gleichzeitig mit obigen Angaben der Tauf= oder
Geburtsſchein des betreffenden Militaͤrpflichtigen
übergeben werden muß.
Der Termin, in welchem die Anſpruͤche wegen
Verſetzung in das Depot, oder um einjaͤhrige
Zu=
rückſtellung nach den vorliegenden geſetzlichen Be=
2804) Theaterplatz Lit. A. Nr. 2 ein Zimmer ſtimmungen angenommen werden, wird demnaͤchſt
noch naͤher bekannt gemacht, und koͤnnen Geſuche
der Art jetzt noch keine Beruͤckſichtigung finden.
Darmſtadt, den 15. Dezember 1843.
Der Bürgermeiſter
Bruſt.
2808) Die Gewerbtreibenden hieſiger Stadt
mern, Kabinet, Küche und ſonſt allen Bequemlich= werden hierdurch aufgefordert, ihre Gewerbspatente
pro 1844 im Laufe dieſes Monats bei der Großh.
2807) Lit. E. Nr. 156 iſt im dritten Stock Diſtricts=Einnehmerei dahier in Empfang zu nehmen.
Der Bürgermeiſter
Bruſt.
künſtlicher Miniatur=Arbeiten aus Glas, taͤglich
von Morgens 10 Uhr bis Abends 8 Uhr, im
Gaſt=
hof zum wilden Mann. Jeder reſpect. Beſucher
erhaͤlt ein Stück gratis. Entrée 24 Kreuzer.
Gebr. Michault,
Kaiſerlich Ruſſiſche Künſtler.
2607) Die im Jahr 1824 in der Gemeinde 2810) Es wünſcht ein junger Mann eine
dauernde Beſchäftigung, gleichviel in welchem Fache.
11
2920) An= und Verkauf von Staatspapieren, Standesherrlichen und Städtiſcheu
Obligationen, Lotterie=Effecten, Zinscoupons bei
H. Neustadt,
kleine Ochſengaſſe Lit. B. Nr. 53.
2590) Einem hochverehrlichen Publicum empfehle ich hiermit meine, auf hieſigem Platze gegründete
antiquariſche Buchhaudlung.
Es werden ſowohl ganze Bibliotheken, als auch einzelne Bücher von mir gekauft und ich bin im
Stande, beim Ein= und Verkaufe die vortheilhafteſten Bedingungen zu gewaͤhren.
Darmſtadt, den 13. Dezember 1843.
2811) Ich zeige hiermit an, daß ich von heute an
Waſche im Hauſe uͤbernehme. Durch gute und
billige Behandlung werde ich mir Zutrauen zu
er=
werben ſuchen. Meine Wohnung iſt im
Schwarz=
bauer'ſchrn Hauſe, Lit. F. Nr. 197 vor dem
Mainthor.
Eliſabethe Negele, Wittwe.
2812) Die von Unterzeichnetem bisher geführte
Material=Handlung habe ſeit dem 1. Juli 1843
meinem Sohne Carl für deſſen alleinige Rechnung
abgetreten; derſelbe wird ſolche unter der Firma
Georg Liebig Sohn fortſetzen.
Darmſtadt, den 3. Januar 1844.
Georg Liebig, Vater.
2813) Unterzeichnete empfiehlt ſich dem geehrten
Publikum Huͤhneraugen ſowie auch eingewachſene
Naͤgel ohne die geringſten Schmerzen
auszuſchnei=
den. Ihre Wohnung iſt im Gaſthauſe zum
gold=
nen Loͤwen.
Jeannette Heidingsfelder
aus Mainz.
2665
Bekanntmachung.
In der erſten Haͤlfte des Monats Januar 1844
koͤnnen taͤglich, Mittwochs und Samſtags
ausge=
nommen, von Morgens 8 bis 12 Uhr und
Nach=
mittags von 2 bis 5 Uhr, die, einer jeden Einlage
bis zum 31. December dieſes Jahres zukommenden,
Zinſen aus der Sparkaſſe, bei dem Rechner
der=
ſelben, Herrn Carl Netz, entweder baar erhoben
oder zum Capital geſchrieben werden.
Man erſucht dringend, dies in genannter Zeit
um ſo mehr zu bewerkſtelligen, als alle Perſonen,
welche dies verſaͤumen, es ſich ſelbſt zuzuſchreiben
haben, wenn ſie ſpaͤterhin, in den Sitzungen auf
M. Neuſtadt,
kleine Ochſengaſſe Lit. B. Nr. 53.
dem Rathhauſe, laͤnger als ſonſt noͤthig,
aufgehal=
ten werden.
Hiermit verbindet man noch die Anzeige, daß
der Rechner bevollmaͤchtigt iſt, bis zum 16. Januar
1844 in ſeinem Hauſe Capital=Rückzahlungen zu
leiſten.
Die Sitzungen der Sparkaſſe=Verwaltung werden
im erſten Semeſter künftigen Jahres, an folgenden
Tagen Nachmittags vou 2 bis 5 Uhr, auf dem
Rathhauſe ſtattfinden.
Mittwoch den 17. Januar,
„
„
„ 31.
„
14. Februar,
„ 28. „
„
11
„ 13. Maͤrz,
„
„ 20. „
27. „
„
„
„ 10. April,
„
„
„ 24.
„
„ 8. Mai,
„
„ 22. „
„
„ 5. Juni.
„
„ 19. „
„ 26. „
„
Darmſtadt, den 18. December 1843.
Der Verwaltungsrath der Sparkaſſe
Kahlert.
2814) In meine Schrift= und
Stereoth=
pengießerei kann ein geſitteter Junge als
Lehr=
ling eintreten.
Chr. Friedr. Will.
2815) Es wünſcht ein Mädchen einige
Lauf=
dienſte zu übernehmen. Auskunft bei der
Expedi=
tion dieſes Blattes.
24
[ ← ][ ][ → ]12
619) An= und Verkauf von Staats=Obligationen, Looſen, Zins=Coupons aller Art, bei
F. A. Lenz, im Eckhaus der Rheinſtraße und weißen Thurmplatz, eine Stiege hoch.
2683) Vor der Stadt wird ein Logis von
Stube und 2 Cabineten ꝛc. nebſt Garten zu miethen
geſucht. Zu erfragen Karlsſtraße Lit. H. Nr. 11.
2236) fl. 425 liegen in Lit. A. Nr. 39 der
al=
ten Vorſtadt, auf liegende Güter, zum
Auslei=
hen bereit.
2753) 1000 Gulden liegen gegen doppelte
ge=
richtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit. Die
Redaction gibt Auskunft, bei wem 2
2754) In einer auswaͤrtigen Stadt iſt ein
gang=
bares Buchbinder=Geſchaͤft mit einem Papierhandel
verbunden zu verpachten. Darauf Reflectirende
wollen ſich mit portofreien Anfragen an die Ludw.
Carl Wittich'ſche Hofbuchdruckerei in Darmſtadt
wenden.
2755) Ein geübter Scribent ſucht
Beſchaͤftig=
ung in dieſem Fache.
Naͤheres bei G. Mombach in der kl. Ochſengaſſe.
2756) Es werden noch einige Theilnehmer
ge=
ſucht, zu kaufmaͤnniſchem Privat=Unterrichte, den
Tag über, oder auch von 6 bis 9 Uhr des Abends.
2816) 1000 Gulden liegen zum Ausleihen bereit.
2817) Zweitauſend Gulden ſind gegen
gericht=
liche Sicherheit auszuleihen.
2818) 250 Gulden Curatelgeld liegen zum
Aus=
leihen bereit. Lit. B. Nr. 81.
2819) Nr. 25 hat das Arbeitskaͤſtchen
ge=
wonnen.
2820) Ein hieſiger Staatsdiener mit Familie
ſucht in der Neuſtadt ein Logis nach der Straße
von vier Pieçen ſammt Zugehoͤr.
2821) Ein Maͤdchen, welches ſchoͤn naͤhen kann,
wünſcht Beſtellungen in und außer dem Hauſe.
Das Naͤhere zu erfragen in der Paͤdagoggaſſe Lit. D.
Nr. 82.
2822) 3500, 2100, 1200, 900, 800, zweimal
600, 500, 400, 300 und 200 Gulden werden auf
gute Hypotheken zu leihen geſucht. Das Naͤhere
bei Ausgeber dieſes.
2823) Ich ertheile von jetzt an auch Unterricht
im Rechnen und Schreiben fuͤr Erwachſene und
Schulkinder und erſuche daher Erſtere, ſowie die
Eltern und Herren Lehrer, mir geneigteſt Zutrauen
und Wohlwollen ſchenken zu wollen.
Darmſtadt, den 2. Januar 1844.
Georg Neßling, Buͤrgermeiſterei=Schreiber;
im froͤhlichen Mann, Lit. D. Nr. 39 wohnhaft.
2824) Ich wohne in meinem elterlichen
Hauſe, Neckarſtraße Lit. E. Nr. 203.
Dr. Karl Weber.
2825) Ein hiefiges Putzgeſchaͤft im beſten Gange
und ſehr guter Lage wird, Familienverhaͤltniſſe halber,
abzugeben beabſichtigt und zwar unter ſehr guͤnſtigen
Bedingungen.
G6Gs6össsssssssssssssies
5ee
2826)
5 4? Ich beehre mich, meinen verehrten
G Herren Abnehmern und Freunden anzuzeigen,
G daß ich mein Geſchaͤft aus der Waldſtraße
S
nach dem Ludwigsplatze an das Eck der
E.
H Schützenſtraße verlegt habe, wobei ich mir
G die Freiheit nehme, denſelben meine Waare
G in ihrer gewohnten Güte, nebſt prompter und
G.
reeller Bedienung zu empfehlen, und dieſelben
Z um ihr fortgeſetztes gütiges Zutrauen zu er=
H
ſuchen.
S
Johannes Koch, Bäckermeiſter.
H
58=
2827) Es wird ein Logenplatz=Theilnehmer
ge=
ſucht. Lit. F. Nr. 70, dritte Etage.
2828) 1400 Gulden liegen zum Ausleihen bereit.
Preiſe von Ruhrer Steinkohlen bei der Actien=Geſellſchaft in Darmſtadt.
Auf dem Magazin genommen. Frei in's Haus geliefert mit Octreoi
fl. 1.
Stückkohlen 1te Sorte
= 1.
ditto 2te Sorte
=
Schmiedegries 1te
Sort=
ditto
2te =
2.
Fettſchrot.
ditto.
Ziegelgries
18 kr.
Heſſiſche
10
48 ) der Heſſ. Ctnr.
4 = die Heſſ. Buͤtte. 2. fl. 1. 24 kr. der = 1. 16 Heſſiſche 50 = Centner. = 48 Heſſ. Etnr.
44 — 21 der Heſſ. Ctnr. [ ← ][ ][ → ]
13
2829) Am Neujahrstage des Abends zwiſchen
5 und 6 Uhr wurde ein ſchwarzes wollenes Tuch ſind noch weiter genommen worden von
mit ſchmalem rothen Plattſchlag beſetzt, von der
katholiſchen Kirche bis an die Kanzlei verloren.
Der redliche Finder wird gebeten, daſſelbe gegen
eine angemeſſene Belohnung der Redaction zu
über=
geben.
2830) Es wuͤnſcht Jemand ein Haus mit großem ausgegeben:
Hof und einem Garten zu kaufen oder auf eine
Reihe von Jahren zu miethen. Zu erfragen in der
Expedition dieſes Blattes.
2831) Neujahrsbeſuche=Entſchuldigungskarten
1) Herrn v. Dalwigk, Exc., Generallieutenant
und Gouverneur der Reſidenz.
2)
Linß, Georg, Hofmetzger.
Darmſtadt, den 4. Januar 1844.
2832) Gegenwärtig wird im Großh. Holzmagazin
1 Buchenſcheidholz 1. Kl. 10 fl. 12 kr. der Stecken,
2) Eichenſcheidholz 2. „ 6 „ 6 " „
Zahltage: Jeder Werktag, Samſtag ausgenommen.
Der Reſidenz=Kalender für 1844, vollſtändig georduet bis auf den
heutigen Tag, iſt zu 10 kr. bei uns zu haben.
Darmſtadt, den 4. Januar 1844.
Ludwig Carl Wittich'ſche Hofbuchdruckerei.
A n g e k o m me n e Fre m d e.
Vom 2. bis 5. Jan. haben hier logirt:
1) In Gaſthäuſern.
In der Traube. Hr. Orloff Geiſtlicher, Hr.
Ni=
kolai Raſcheſtwenckie, Hr. Fama Danilow, Hr. Eſin
Lubkowskie, Hr. Michael Funewitſch, Hr. Lew
Schapoſch=
nikow, Sänger, Hr. Padgowdinty, Hofſänger von der
10. Klaſſe, Hr. Beſtujeff, Hausmeiſter, Hr. Stepanoff
Mundkoch, Hr. Fokin Koch, Hr. Matwejeff Wagenmeiſter,
Hr. Mironoff Schreiber, Hr. Kusmin Wundarztgebülfe,
Hr. Moritz Beamter, Hr. von Labensky, Staatsrath und
Sekretär J. K. H. der Großfürſtin Ceſarewna von
Ruß=
land, St. Petersburg, ſämmtliche im Geſolge Sr. Kaiſ.
Hoheit des Großfürſten Thronfolgers von Rußland; Hr.
Dreyſchock, Pianiſt von Paris; Hr. Wimmer mit
Gemah=
lin, Kunſthändler von München; Hr. Wunderlich, Bijoutier
von Hanau; Hr. von der Mark, Student von Bonn;
Hr. Seeger, Pharmaceut von Kaſſel; Hr. Eiſen, Ingenieur
von Frankfurt; Hr. Lorenz, Oberingenieur von Heidelberg;
Hr. Keller, Baurauth von Karlsruhe; Hr. Monega von
Geneve, Hr. Bernays von Mainz, Hr. Meyer von
Frank=
furt, Hr. Mayer von Mainz, Hr Langholz von Friedberg,
Hr. Goldſchmidt von Frankfurt, Hr. Götze von Glauchau,
Hr. Wimpfheimer von Frankenthal, Hr. Langlotz von
Freu=
denberg, Hr. Göll von Frankfurt, Hr. Sagel von Bielefeld,
Kaufleute.
Im Darmſtädter Hof. Hr. Baron von
Günde=
rode mit Dienerſchaft, Oberſtlieutenant von Frankfurt;
Hr. Profeſſor von Sturmer, Ritter und Collegien=
Rath von St. Petersburg; Hr. Sommer,
Konzertmei=
ſter von Schlaventüt; Hr. Lippe vom königl. Hoftheater
in Hannover; Hr. Pickert nebſt Sohn, Kunſthändler von
Fürth; Hr. Baron von Weichs mit Dienerſchaft, General=
Major von Bonn; Hr. Weiß, königl baier. Major des
Landwehr=Infanterie=Regiments von Würzburg; Hr. Baron
von Firks, kaiſerl. ruſſiſcher Geſandtſchafts=Sekretär von
Frankfurt; Hr. Schlemmer, Dr. jur. von Mainz; Hr.
Mutzenberg, Kapitän von Mainz; Hr. von Carlshauſen
nebſt Sohn, Forſtmeiſter von Hanau; Hr. Schmidt,
Dok=
tor von Büdingen; Hr. Fritzſche, Profeſſor der Theologie
von Gießen; Hr. Ricket mit Familie, Rentier von Berlin;
Hr. Krieger von Mannheim, Hr. Gerdes von Iſerlohn,
Hr. Brunner aus der Schweiz, Hr. Kaufmann von
Dei=
desheim, Hr. Freſener, Hr. Ernſt und Hr. Horſter von
Frankfurt, Kaufleute.
Im Heſſiſchen Hof. Se. Excellenz Frhr. von
Bibra, Geheimerrath und Landjägermeiſter, mit
Die=
nerſchaft, von Romrod; Hr. von Willich, Kreisſekretär
von Dieburg; Hr. Trautſchold, Maler von Gießen;
Hr. Heppken mit Familie von Mainz; Hr. Briatmont,
Ingenieur von Seraing; Hr. Sriedmondt, Rentier von
Aachen; Hr. Ameiſen, Gutsbeſitzer aus Weſtphalen;
Hr. Brandt, Geheimerath von Göppingen; Hr.
Kraut=
heimer, Pfarrer von Planig; Hr. von Gröſſer, königl.
preuſſ. Oberſt von Poſen; Hr. Prachter, Rentier von
Wei=
ſenburg; Hr. Pullmann, Oeconom von Kaibach; Hr. Kahn,
Rentier von Koblenz; Hr. von Diuhoff mit Familie und
Dienerſchaft, Bankier von Stettin; Hr. Falzer, Architekt
von Aachen; Hr. Wenning, Apotheker von Bamberg;
Hr. Polen nebſt Frau von Köln, Hr. Kronenberg von
Frankfurt, Hr. Koch von Speyer, Hr. Weppler von
Augs=
burg, Hr. Rindskopf von Frankfurt, Hr. Beyſchlag von
Würzburg, Hr. Munk von Feldkirchen, Hr. Friedhold von
Frankfurt, Hr. Traumann von Lahr, Hr. Behrens von
Nürnberg, Kaufleute.
14
Im Prinz Carl. Hr. Göbel, Schuhmachermeiſter
von Offenbach, Hr. Korfmann, Schreinermeiſter von
Bie=
belheim; Hr. Kuhl, Bijoutier von Hanau, Hr. Hofling
mit Familie, Beigeordneter von Seligenſtadt; Hr. Neff,
Seminariſt von Reichenbach; Hr. Kölle, Realſchüler von
Michelſtadt; Hr. Bein, Geſchäftsmann von Worms; Hr.
Schmidt, Gaſtwirth von Rheinheim; Hr. Zimmermann,
Privatmann von Spiesheim; Hr. Kern von Kaſtel, Hr.
Heinemann von Offenbach, Hr. Hirſchhain von Frankfurt,
Kaufleute; Hr. Borger, Spediteur von Offenbach.
Im Prinzen Emil. Hr. Darr nebſt Gebrüder von
Schweinfurt, Hr. Möhrenſchlager von Erlangen, Tonkünſtler.
In der Krone. Hr. Rauch, Schloſſermeiſter von
Friedberg; Hr. Horn, Feldwebel von Worms; Hr. Reit
nebſt Frau, Handelsmann von Schmelnau; Hr. Dielmann
von Rüſſelsheim, Hr. Geckel von Jugenheim, Hr.
Schneid=
müller von Zellenrod, Hr. Hild von Hunnſtadt, Hr. Haas
von Großzimmern, Hr. Valentin von Umſtadt, Hr.
Win=
diſch von Dexheim, Geſchäftsleute.
Im wilden Mann. 3 Hrn. Michaut, Künſtler von
Warſchau; Hr. Jokh, Partikulier von Liefland; Hr.
Sauer=
wein, Lehrer von Egelsbach, Hr. Huber, Privatmann von
Hahn; Hr. Döring von Braunſchweig, Hr. Krämer von
Wachenheim, Kaufleute.
Im weißen Schwanen. Hr. Herberg, Kutſcher
von Alzey; Madame Schwarz von Heidelberg, Hr. Schmidt,
Schulvikar von Siedelsbronn.
In der alten Poſt. Hr. Seip, Spediteur von
Mi=
chelſtadt; Hr. Illz, Opernſänger von Wien; Hr. Zinker,
Geſchäftsmann von Vilbel; Hr. Lind, Kaplan von Mainz;
Hr. Weygandt, Privatmann von Idſtein; Hr. Groh,
Par=
tikulier von Neckarſteinach; Hr. Henkel, Pharmazeut von
Sinsheim; Hr. Weber, Lehrer von Oppenrod; Hr. Grein
nebſt Sohn, Oekonom von Wickſtadt; Hr. Dott,
Geſchäfts=
mann von Heldenbergen; Hr. Rauch, Einnehmer von
Bingen; Hr. Müller, Schriftgießer von Frankfurt; Hr.
Stöhr von Mainz, Hr. Scheller von Hamburg, Kaufleute.
Im goldnen Löwen. Hr. Sauer Militär von
Landau; Hr. Herrmann, Chirurgus von Aſchaffenburg;
Hr. Heußer, Schloſſermeiſter von Frankfurt; Hr. Routz,
Einnehmer von Bingen; Hr. Müller, Gaſthalter von
Mann=
heim; Hr. Grode, Partikulier von Bremen; Hr. Müller,
Kammerſekretär von König; Fräulein Heidingsfelder von
Mainz; Hr. Weidner, Uhrmacher von Bensheim; Hr.
Stern von Offenbach, Hr. Wolff von Mannheim, Kaufleute.
Im Landsberg. Hr. Liſt, Spediteur von
Er=
bach; Hr. Enſinger, Fuhrmann von Michelſtadt; Hr.
Roſen, Weinhändler von Pfeddersheim; Hr Michel,
Mi=
litär von Worms; Hr. Schwarzmann, Müllermeiſter von
Mainz; Hr. Wagner nebſt Frau, Privatmann von
Ditzen=
bach; Hr. Berninger, Kutſcher von Höllenhammer.
Im Bergſträßer Hof. Hr. Chriſt, Geometer
von Elpenroth.
Im Reichelsheimer Hof. Hr. Ditt,
Gymna=
ſiaſt von Bretzenhain; Hr. Schmidt, Student von Höchſt;
Hr. Werner, Lehrer von Reichelsheim; Hr. Gieg,
Handels=
mann von Kirchbrombach, Madame Schüler und Fräulein
Katz von Kirchbrombach; Hr. Götz, Geſchäftsmann von
Lau=
denau; Hr. Kolbe, Fabrikant von Lüdenſcheid; Hr. Bauer,
Oekonom von Sauerſchwabenheim; Hr. Rüdinger,
Aktuar=
gebülfe von Umſtadt.
In der Stadt Frankfurt. Hr. Mai von Beer
felden, Hr. Haas von Großbiberau, Hr. Lebrecht von Mainz,
Hr. Brill von Worms, Hrn. Gebr. Mai von Roßdorf,
Hrn. Gebr. Joſeph von Reichelsheim, Hr. Seckeles von
Waldorf, Hr. Bodenheim von Biblis, Hr. Bodenheim von
Hofheim, Hr. Laubenheimer von Bensheim, Hr. Gottlieb
von Primaſens, Hr. Roſenſtein von Edesheim, Hr. Löb
von Sprendlingen, Hr. Merkel von Meſſel, Hr. Weichſel
von Rimbach, Hr. Schwarzenberger von Gimpern, Kaufleute.
Im rothen Löwen. Hr. Rapp, Reiſender von
Frankfurt.
Im grünen Laub. Hr. Rühl, Metzgermeiſter von
Schotten; Hr. Fuld, Handelsmann von Schwanheim.
Im Weinberg. Hr. Keil, Bote von Fürth; Hr.
Gerlach, Schneidermeiſter von Offenbach; Hr. Joſt,
Han=
delsmann von Veitshoin; Hr. Kuchler, Schuhmachermeiſter
von Brensbach; Hr. Brahm, Sattlermeiſter von Elsheim.
Im Carlsſträßer Hof. Hr Niedermeyer mit
Familie, Alvenſänger von Teichbach; Hr. Schlagbaum,
Privatmann von Bieberberg; Hr. Heil, Lehrer von
Rohr=
bach; Hr. Schader, Oekonom von Hofheim; Hr.
Roſen=
ſtem und Hr. Geiger, Handelsleute von Oedheim; Hr.
Trebur, Gärtner von Leine, Hr. Weirich, Metzgermeiſter
von Bensheim.
2) Außer Gaſthäuſern.
Bei Hrn. Regiſtrator, Rabenau: Fräulein
Fül=
bert von Wolferhof.
Bei Hrn. Ober =
Konſiſto=
rial=Rath Neidhard: Fräulein Neidhard von Battenberg.
Bei Hrn. Dr Küchler: Fräulein Traub von Brimen.
Bei Frau Flach: Fräulein Crecelius von Frankfurt.
Bei Hrn. Oberſt von Breidenbach: Frau,
Regie=
rungs=Rath Eberhard, nebſt Tochter von Dillenburg.
Bei Frau Revierförſter, Euler: Fräulein von
Schenck von Rülfeurod. - Bei Hrn. Rechnungsrath
Schott: Fräulein Müller von Bensheim. - Bei Hrn.
Oberappellations=Gerichts=Rath von Herff: Hr. Baron
von Neufville von Bonn. - Bei Hrn. Hauptmann von
Gerlach: Fräul. v. Helmolt von Niederrodenbach. - Bei
Hrn. Oberſtallmeiſter v. Graney: Frau Gräfin v. Otting aus
Sigmaringen. - Bei Frau Oberappellations=Gerichtsrath
Meyer: Frau Hauptmann Meyer von Mainz. - Bei Hrn.
Dr. Briel: Hr. Hofgerichtsadvocat Briel von Gießen.
Bei Hrn. Oberpoſtmeiſter Reuning: Fräulein
Diete=
rich und Fräulein Euler von Worms. - Bei Frau
Stall=
meiſter Huth: Fräulein Mayer von Worms. - Bei
Fräulein Becker: Hr. Aſſeſſor Becker nebſt Gattin von
Seligenſtadt. - Bei Hrn. Sekretär Fuhr: Frau Dr.
Rüſſel und Fräul. Chantre von Lampertheim.- Bei Hrn.
Oberlieutenant von Rabenau: Fräulein Vogt von Ba.
benhauſen.
Bei Hrn. Freiprediger, Schnittſpahn:
Fräulein Günther von Dinglingen. Bei Hrn.
Controleur Jochim: Frau Pfarrer Kratz von Bingenheim.
Bei Hrn. Oberſchulrath Lüft: Hr. Lüft von
Hechts=
heim.
Bei Hrn. Buchbinder Leuthner: Hr. Leuthner von
Paris.
Bei Hrn. Bereiter Walther: Hr. Schuldirektor
Curtmann von Friedberg. - Bei Hrn. Rechnungsrath
Bopp. Fräulein Riſſe von Paderborn. - Bei Hrn. Geh.
Rath von Günderode: Stiftsdame von Günderode von
Frankfurt. - Bei Frau Präſidentin Minnigerode Hr.
Ge=
neral von Below von Mainz.- Bei Hrn. Miniſt. Rath
Zim=
mermann: Fräul. Heyl von Umſtadt und Hr. Gymnaſiallehrer
Dr. Zimmermann von Worms. - Bei Hrn.
Oberforſtdi=
rektor von Klipſtein: Hr. Profeſſor von Klipſtein von Geißen.
Bei Hrn. Direktions=Sekretaͤr Balſer: Hr. Oberlieu=
15
tant von Breidenbach von Friedberg. - Bei Hrn. Hr. Reinhard, kaiſerl. ruſſiſcher Hauptmann von St. Pe=
Lerapp. Ger. Rath Benner: Hr. Profeſſor Dr. Credner, tersburg. - Bei Hrn. Hauptmann von Kreſſ: Hr. Oberſt
21 Gießen. - Bei Frau Oberſt Königer: Frau Oberſt= von Röder nebſt Gattin von Offenbach. - Bei Hrn.
Mi=
litenant Kramer von Butzbach. - Bei Hrn. Hauptmann niſter. Rath von Bechtold: Hr. von Fürſtenrecht, kaiſerl.
th: Hr. Lehrer Roth von Michelſtadt. - Bei Hrn. Hof= königl. öſterreichiſcher Oberlieutenant von Frankfurt.=Sekretär Reitz: Fräulein Reitz von Homburg v. Bei Hrn. Gebrüder Oſtner: Hr. Oberjäger Louis von Er=
H. - Bei Hrn. Materialiſt Liebig: Hr. Profeſſor Dr. bach. - Bei Hrn. Oberconſiſt. Rath Frey: Hr. Pfarrer
(big von Gießen. - Bei Hrn. Hofparfümeur Brauneck: Lotheiſen von Pfiffligheim.
Getaufte, Kopulirte und Beerdigte in dieſer Woche.
Getaufte:
Den 31. December 1843: dem Großh. Kriegscanzliſt
hann Jacob Kamm eine Tochter, Eliſe Marie; geb.
n 22.
Eod: dem Bürger und Großh. Hofchoriſten Ludwig
einrich Müller eine Tochter, Marie Charlotte; geb.
n 12.
Eod.: dem Bürger u. Decoupeur Johann Georg Kling
ne Tochter, Anna Catharine; geb. den 6.
Eod.: dem Poſtillon im Großh. Marſtalle Johannes
ormuth ein Sohn, Johann Peter Chriſtian; geb. den 25.
Den 1. Januar: dem Bürger und Schuhmachermeiſter
riedrich Jacob Ettensperger eine Tochter, Chriſtiane
larie Margarethe Caroline Clara; geb. den 22.
Decem=
r 1843.
Eod.: dem Bürger und Schuhmachermeiſter Martin
ambmann ein Sohn, Friedrich Franz Theodor; geb. den
3. December 1843.
Eod.: dem Ortsbürger zu Bechtheim und Privatdiener
ahier, Carl Wilhelm Ferdinand Bohl ein Sohn, Friedrich
udwig; geb. den 11. December 1843.
Eod.: ein unehelicher Sohn, Georg Carl; geb. den
8. December 1843
Den 5.: dem Bürger und Schneidermeiſter Johannes
Nees eine Tochter, Johannette Sophie Chriſtine; geb.
en 1.
Getauft bei der katholiſchen Gemeinde:
Den 1. Januar: dem hieſigen Bürger und Weißbinder
zubert Müller ein Sohn, Johann Georg Karl; geb. den
2. December 1843.
Geboren bei der iſraelitiſchen Gemeinde:
Den 27. December 1843: dem hieſigen iſraelitiſchen
Re=
igionslehrer Moſes Mannheimer ein Sohn: Samuel.
Kopu lirte:
Den 31. December 1843: der Bürger und Ackermann
Johann Friedrich Petri, des Bürgers und Ackermanns
Johann Ludwig Petri ehelich lediger Sohn, und Jungfer
Anna Magdalene, des verſtorbenen Ortsbürgers und
Acker=
manns Johann Georg Voltz zu Wixhauſen hinterlaſſene
ehelich ledige Tochter.
Eod.: der Bürger und Maurer Carl Ludwig Roßler,
und Jungfer Catharine Gertraude, des Bürgers und
Ackermanns Friederich Büttner ehelich ledige Tochter.
Beerdigte:
Den 1. Januar: Frau Chriſtine Venator, geborne
Blooß, des verſtorbenen Regiments=Bereiters im Großh.
Garde Regiment Chevauxlegers, Ludwig Carl Venator
nachgelaſſene Wittwe, 39 Jahre, 9 Monate und 1 Tag
alt; ſtarb den 30. December 1843.
Den 2.: dem Großh. Rittmeiſter la suite und Großh.
Kammerherrn Freiherrn Wilhelm Franz Anton Joſeph
von Normann dahier ein Sohn, Ludwig Karl Ferdinand
Philipp Wilhelm, 4 Monate und 8 Tage alt; ſtarb den
31. December 1843.
Eod.: dem verſtorbenen Bürger und Schuhmachermeiſter
Jacob Georg Eberhard Hallenberger ein Sohn, Chiſtian,
1 Jahr, 6 Monate, weniger 4 Tage alt; ſtarb den 31.
De=
cember 1843.
Eod.: dem Bürger und Lohnbedienten Johannes
Wal=
loth eine Tochter, Anna Marie Catharine, 10 Monate und
10 Tage alt; ſtarb den 31. December 1843.
Den 3.: Fräulein Caroline von Fabrice, des
verſtorbe=
nen Großh. Mecklenburg=Strelitzſchen Oberjägermeiſters und
Kammerherrn Auguſt Freiherrn von Fabrice hinterlaſſene
ehelich ledige Tochter, 22 Jahre, 9 Monate und 10 Tage
alt; ſtarb den 31. December 1843.
Eod.: der Großh. Futtermeiſter Jacob Heinrich Müller,
67 Jahre, 10 Monate und 19 Tage alt; ſtarb den 1.
Den 4.: der Bürger und Zimmermeiſter Johann
Bal=
thaſar Ningler, 64 Jahre, 6 Monate und 8 Tage alt; ſtarb
den 2.
Eod.: dem Bürger und Ackermann Johannes Friederich
ein Zwillingsſohn, Andreas Friederich Heinrich Ernſt,
4 Monate und 19 Tage alt; ſtarb den 2.
Eod.: die Großh. Hofehoriſtin Jungfer Wilhelmine
We=
ber, des verſtorbenen Großh. Hofchoriſten Conrad Weber
hinterlaſſene ehelich ledige Tochter, 27 Jahre, weniger
15 Tage alt; ſtarb den 2.
Den 5.: Margarethe, des verſtorbenen Bürgers und
Laternenwärters Wilhelm Hinkel hinterlaſſene ehelich ledige
Tochter, 20 Jahre, 2 Monate, weniger 1 Tag alt; ſtarb
den 2.
Eod.: dem Bürger und Schubmachermeiſter Johann
Peter Ebling ein Sohn, Johann Wilhelm, 20 Tage alt;
ſtarb den 4.
Den 6.: ein unehelicher Sohn Johann Juſtus, 3 Monate,
weniger 6 Tage alt; ſtarb den 4.
Eod: Fräulein Louiſe, des verſtorbenen Großh.
Gehei=
men Raths und Canzlers der Univerſität Gießen, Johann
Chriſtoph Koch zu Gießen hinterlaſſene ehelich ledige
Toch=
ter, 70 Jahre, 10 Monate und 13 Tage alt; ſtarb.
den 3.
Beerdigte bei der katholiſchen Gemeinde:
Den 2. Januar: dem hieſigen Bürger und Schreiner=
16
meiſter Georg Metzinger eine Tochter, Eva Sophia, 3
Mo=
nate und 7 Tage alt; ſtarb den 31. December 1843.
Den 3.: Frau Anna Suſanna Henkel, geborne Soyer,
Ehefrau des hieſigen Burgers und Schuhmachermeiſters
Johann Henkel, 50 Jahre, 9 Monate und 7 Tage alt;
ſtarb den 1.
Berichtigung.
Unter den Getauften im vorigen Blatte muß es bei
dem Bürger und Feilenhauermeiſter Heinrich Friedrich
Sonnthal heißen: ein Sohn, Heinrich Carl; geb. den
4. December, ſtatt 4. November.
Kirchliche Nachrichten.
Am 1. Sonntag nach Epiphania den 7. Januar 1844 predigen:
Nachmittags.
Vormittags.
In der Hofkirche:
Um 10 Uhr: Hr. Hofpred. Dr. Zimmermann.
In der Stadtkapelle:
Um halb 9 Uhr: Hr. Pfarrer Dr. Ludwig.
Um 10 Uhr: Hr. Pfarrer Kümmich.
In der Militärkirche:
Um 8 Uhr: Hr. Garniſonsprediger Rinck.
In der Hofkirche:
Um 2 Uhr: Hr. Hofdiaconus Bender.
In der Stadtkapelle:
Um 2 Uhr: Hr. Freiprediger Guntrum.
Anmerk.: Die laufenden Amtsgeſchäfte bei der ev. Gemeinde beſorgt in der nächſten Woche: Herr Pfarrer Keim.
Gottesdienſt bei der katholiſchen Gemeinde.
Sonntag nach Neujahr.
Erſcheinung des Herrn (heilige 3 Koͤnige).
Vormittags.
Um 7 Uhr: Die erſte heilige Meſſe.
Um halb 10 Uhr: Feierliches Hochamt.
Um 10 Uhr: Predigt: Hr. Kaplan Hepp.
Hierauf die letzte heilige Meſſe.
Nachmittags.
Um halb 3 Uhr: Die Andacht.
Die tägliche Pfarrmeſſe iſt Morgens um halb 10 Uhr.
Courslatt von S. M. Hichel, beeidigtem Mechselsensal.
Cours der Staatspapiere.
vCt. Papier.) Gel=
Franthurt, den 4. Jamar 18t4t.
Oeſtreich:
Preußen.
Baiern
Großherz.
Heſſen;
Baden
Naſſau.
Frankfurt
Bankactien
Metallig. Oblig.
ditto
ditto
fl. 250 Looſe b. Rothſch.
fl. 500 Looſe ditto
Staats=Schuldſcheine
50 Thlr. Praͤmienſcheine
Obligationen.
Obligationen
ditto
fl. 50 Looſe
1.
fl. 25 Looſe
Lot.=Anl. 50fl. von 1839
Oblig. bei Rothſchild
fl. 25 Looſe
Obligationen.
Eiſenbahn=Act. 250 fl.
4
2018
112¾
102
—
77.
118
152)
10:
89
101
96
101;
70
31
60)
96
28½
102
360
Wechſel=Cours.
Frkf., d. 4. Jan. Pavierl Geld.
Amſterdam
ditto
Augsburg
Berlin.
Bremen
Hamburg.
ditto.
Leipzig
k. S.
2 M
k. S.
k. S.
k. S.
k. S
2 M.
k. G.
99
985
873
Cours der Geldſorten.
Frankf., d. 4. Jan. fl. kr.
ditto in der Meſſel
ſCondon
ditto.
Eyon
Paris
ditto
ditto
k. S.
2 M
k. S
k. S.
2 M
3 M.
Wien in 2or
2 M.
ditto.
Disconto.
120½
1193
93¾
33¾
93
—
Gold und Silber.
119) Neue Louisd'or.
104¾ FFriedrichsd'or
97½ Rand=Ducaten
20 Frank=Stuͤcke
87¼Holl. 10fl. Stücke
Engl. Souverains
104
Gold al Marco.
1213
121¾
Laubthaler, ganze
Preuß. Thaler.
15 Franken=Thaler.
Hochhaltiges Silher
Gering=mittelhaltiges
Silber.
11
9
5)
9
11
2
1
5
24
45½
34
25
54½
54
43
443
20
18
12
Redaction und Verlag: Ludwig Carl Wittich'ſche Hofbuchdruckerei.