Allergnädigſt privilegirtes
Lum. 8.
4= und
en 21. F e b r.
1820.
I. Polizey
T a x e.
Metzgerfeilſchaften.
—
ſchſenfleiſch
—
—
hoͤnlechs
—
—
lbfleiſch
ammelfleiſch
hweileiſſeach
ſchmken üll=Grrfleiſch
—
—
Rrkufett
lammelsfett
ſchweineſchmalz, unausgelaſ.
ſchweineſchmaltz, ansgeſaſhel.
chſenleber
—
julzen
—
6 kr. 25 1 4)
12 kr. 5 2⁄3₈ 2½
Kuͤmmel od. gem.
7uͤr 1 kr.
Mos
—
2 kr.
1 kr.
Waſſerweck
— 1 kr.
Miltzweck
— 1 kr.
Milchbrod.
Franz. Milchbr. - 1 kr.
FiavzMkünchlger Laib Brot
gelten 10 kr. 2pe.
Bier.
Lagerbier, die Maas
kr.
Mehl.
ckenmehl, Ein Malter
eißmehl der verſchiedenen Sorten
chwingmehl
—
iesmehl
—
zrnmehl
—
—
ollmehl
Andere Victualien.
erhefe, die Ms. 36 kr. Milch, 8 kr.
1tter, friſche, das Pfund
fl.
5)
8
kr.
16
II. Marktpreiſe.
fl. kr.)
10 8)
842)
7118)
5116
118
Handkäſe, das Stuck
Eyer 3 Stück
Kartoffeln, ein aufgeſetzter Kumpf
Wildprett.
Haaſen, das Stick
—
Hirſchwild, das Pfund
Rehwild, das Pfund
Geſl u gel.
—
Ein Feldhuhn
—
2) Eine Schnepfe
—
—
4) Eine Cans
—
6) Eine Ente
Ein altes Huhn
Ein Paar junge Hühner oder Hähne,
Ein Par jungz= Lahnpen
Fiſche.
Das Pf. Hecht 30 kr. Karpfen 30 kr.
ech his derb Weißzche Per.
fl.
kr.
32
24
36
24
II. Fruchtpreiſe in den Aenttern der Provinz Starkenburg nach dem Durchſchnitt.
A e m te r.
jſabenhauſen —,
karmſtadt
ieburg
ornberg
orrh.
ernsheim,
deppenheim
mpertheim
ichtenberg-
Lrſch
—
5lden
ungſtadt-
Liinheim
Aiſſelsheim-
J.eheeim
ſligenſtadt
einheim,
ſtadt
Haldmichelbach
ei mpfen
ingenberg
des
Amtsberichts. K or n G e r ſt 1 e W= aiz en S pel 5 H afer, oas hauier
fl. kr. vr.
Wltr Da5 hainr
kr.
9.
. ern.
5ltr, 20³
ſf. Lalter!
kr. 2Itr verk. Das/ ſalter
kr. ber.
MNit, Oas:
f1. Kaheͤn
kr.
—
— Jur Herre
17. Febr. 5 10
— 20
— 4 15 4. ½
6
— fl.
3 14 1
— 15. Febr. — — — 4 24 12 — — — — — 3
— 3 81
— 18. Febr. — — — — 10 — — — 15. Febr. 5 — 33 4 30 89 6 20 49 2 57 170 3 — 180 16. Febr. 5 23 4 32 170) 6 46 83 2 34 154 — — — 13. Febr.
16. Febr.
16. Febr.
17. Febr.
15. Febr. —
— —
—
—
— —
—
— 4
—
4
4
4 —
—
—
30
20 5
18
10
6 —
—
— —
—
— —
—
—
—
— —
3 12
— 16
15
15
—
34 —
— —
42
—
— —
—
10
18
— 16. Febr.
15. Febr. 5
— 12
— 8 —
— — 7 10 10 —
— —
— — 4 10 10 16. Febr. 5 5 12 4 — 10 — — — — — — — 12. Febr. — — — — — 18. Fehr. — — — — — — „7 12 12 3 18 237) — — 12. Febr. — 24 8 13. Febr. 5 40 21 — 3 3 — [ ← ][ ][ → ]
Edictalcitationen.
1) Da bei vorgenommener Unſerſuchung, des
Schutzjuden und vormaligen Beſitzers der Neumuͤhle
Emanuel Wolf dahier Vermoͤgen, zur Befriedigung
ſelbſt der Bevorzugten Pfandglaͤubiger unzureichend
befunden und darum, falls die Glaͤubiger, auf
foͤrm=
liche Eroͤffnung des Concursprozeſſes nicht verzichten
ſollten, dieſer Hoͤheren Orts vorgeſchrieben worden.
iſt, ſo ladet man alle, welche aus irgend einem
Rechts=
grunde, Forderungen an den Gemeinſchuldner haben,
zum Verſuch der Guͤte und in deren Entſtehung zur
Angabe und gehoͤrigen Begruͤndung ihrer Anſpruche,
au
Montag den 6ten Maͤrz Vormittags 9 Uhr
bei Vermeidung des Ausſchluſſes von der Maſſe,
hier=
mit oͤffentlich vor.
Darmſtadt den 1ten Februar 1820.
Großherzogl. Heſſ. Oberamt daſelbſt.
Wiener.
2) Anna Magdalena Freymeierin von hier, ledige
Tochter des in Dienſten des Hochſeligen Herrn
Fuͤr=
ſten Georg geſtandenen Kutſchers Johann Georg
Freymeier, iſt im November 1818, ohne ein
Leſta=
ment zu hinterlaſſen, geſtorben.
Der einzige bekannte Inteſtaterbe war ihr wegen
Wahnſinnsins Hospital Hofheim fruͤherhin
aufgenom=
mener, im Auguſt 1819 aber ebenfalls verſtorbener
Bruder, Heinrich Freymeier, an deſſen Stelle
ge=
nanntes Hospital auf Auslieferung des Nachlaſſes
angetragen. hat.
Da nun zu wiſſen nothwendig iſt ob nicht etwa
andere Intereſſenten vorhanden ſind, ſo werden alle
diejenigen, welche etwa Erb= oder ſonſtige Anſpruͤche
an den fraglichen Nachlaß machen zu koͤnnen glauben,
aufgefordert, ſie um ſo gewiſſer von heute an binnen
drei Wochen bei Unterzeichnetem vorzubringen und
richtig zu ſtellen, als ſonſt das Vermoͤgen, nach
Ab=
zug der Schulden, ohne weiteres dem Hospital
Hof=
heim uͤberliefert wird. So geſchehen Darmſtadt, den
5r Febr, 1820.
Vermoͤge Hofgerichtlichen Auftrags
Schleuning
Hofgerichts=Sekretaͤr.
3) Der Unterzeichnete, zur Betreibung
ſaͤmmtli=
cher Buchausſtaͤnde der Kaufmann Daniel Netziſchen
Schuldenmaſſe dahier, gerichtlich beſtellter Massae-
Curator, fordert alle diejenigen, welche in gedachte
Maſſe irgend etwas verſchulden; hiermit oͤffentlich
auf, um ſo gewiſſer an ihn ihre Schuld binnen drey
Wochen dato zu zahlen, als ſie ſich nachher der
ge=
richtlichen Klage zu gewaͤrtigen haben.
Darmſtadt den 15ten Feb. 1820.
Wilhelm Emrich, Rathsverwandter.
4) Diejenigen, welche an den geringen Nachlaß der
verſtorbenen Wittwe des Hautboiſten Georg Nothnagel
dahier Forderungen zu haben vermeinen, werden hiermit
vorgeladen, ſolche binnen 4Wochen bei unterzeichneter
Gerichtsſtelle anzuzeigen und richtig zu ſtellen,
widri=
genfalls dieſelben mit ihren etwaigen Forderungen ohne
weitere Bekanntmachung nach Ablauf dieſes Termins
von der Nachlaßmaſſe ausgeſchloſſen werden ſollen.
Darmſtadt den 18. Februar 1820.
Großherzogl. Heſſ. Garniſons=Gericht daſ
Verſteigerungen.
1) Montag den 21. Febr., Nachmittags 2 Uhr,
ſol=
das dem Burger Michael Goͤbel dahier gehoͤrige
Wohn=
haus nebſt Seitenbau, Holz= und Schweinſtall, mith:
Lit. H. Nro. 134. bezeichnet, vor dem Beſſungerthor
in der 7. Gew. Nro. 10. gelegen, nebſt dabei befindli=
Pkne=
chemGarten 64¹⁄Rth. enthaltend, auf allhieſigemRath=
Uo=
haus oͤffentlich verſteigt, und falls ein annehmlichlkeſ
Gebot geſchieht, dem Meiſtbietenden unwiderruflich
zugeſchlagen werden. Darmſtadt. den 7. Jan. 1820.
Zaubitz.
2) Donnerſtag den 24ten dieſes, Nachmittags 2
Uhr ſoll auf hieſigem Rathhaus die, gemeiner Stadts
gehoͤrige, Wieſe am Einſiedel zd385 Ruthen an derſün
Burgergraͤnz, bef. Hr. Revierfoͤrſter Schmidt, ſodann
ſſl=
um 3 Uhr der Schaafhof vor dem Sporerthor mit den
darauf ſtehenden Gebaͤuden, in verſchiedenen Abtheizh.
lungen, unter Vorbehalt der Ratiſikation, in demlhes
Schaafhof ſelbſt oͤffentlich an die Meiſbietenden
ver=
ſteigt werden. Darmſtadt den 11. Februar 1829.
Der Stadtmagiſtrat.
E. C. Seidel.
5) Mittwoch den 23ten dieſes, Nachmittags um
drey Uhr ſoll in dem Seidelſchen Gaſthauſe dahier
das Wohnhaus hinter dem Armenhauſe Lit. F. Nro.ſ,
51., neben Jacob Holz, unter annehmbaren Bedin=lſeün
gungen verſteigt, und im Falk eines annehmbaren
Ge=
bots ſogleich unwiderruflich zugeſchlagen werden.
Darmſtadt den 11ten Feb. 1820.
In Auftrag.
Zeidel.
4) Montag den 21ten Februar, Nachmittags 2
Uhr, ſoll der dem Burger und Tapezierer
Schind=
ler gehoͤrige Gaͤrten im Oberfeld, in der 7ten
La=
ge, am Roßdoͤrfer Weg, unter den im Termin
bekannt zu machenden Bedinguͤngen, auf dem
Rath=
haus dahier oͤffentlich verſteigt und falls ein
an=
nehmlich Gebot geſchiehet dem Meiſtbietenden
unwi=
derruflich zugeſchlagen werden.
Darmſtadt den 18ten Januar 1820.
Zaubitz.
5) Dienſtags den 22ten dieſes Monats Vormittags
9 Uhr, ſollen die von der verſtorbenen Wittwe des
Haut=
boiſten Georg Nothnagel dahier nachgelaſſenen
Mobi=
lien, beſtehend in Kleidung, leinen Getuͤch, Bettwerk,
und allerhand Hausrath in des Fuhrmann Bauers Hauſe
in der großen Ochſengaſſe dahier gegen baare Zahlungl.
an den Meiſtbietenden verſteigt werden.
Darmſtadt den 18. Februar 1820.
Großherzogl. Heſſ. Garniſons=Gericht daſ.
6) In dem Forſte Darmſtadt, Revier Kalkofen,
ſollen Montag den 28ten dieſes und an den
folgen=
den Tagen eine bedeutende Anzuhl. eichene Bau= und
Werkholzſtaͤmme, unter Vorbehalt der
Genehmi=
gung Großh. Ober=Forſt=Collegs und den weiter bei
der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedin=
gten
[ ← ][ ][ → ] ungen verſteigt werden. Die Zuſammenkunft iſt
je=
h. nsmahl des Vormittags um 9 Uhr und zwar den 28.
nd 29. dieſes auf dem Forſthaus beym Kalkofen, den
ten und 2ten Maͤrz aber bei dem
Chauſſeewaͤrters=
aͤuschen an der Cayers Eiche.
Forſthaus bei Meſſel den 17ten Februar 1820.
Kekule, Oberfoͤrſter.
7) Kommenden Mittwoch den 23ten dieſes Mo=
1ts des Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in der
Ka=
llerie=Kaſerne zu Beſſungen der daſelbſt vorraͤthi=
Pferdedung, in 3 Parthien, meiſtbietend oͤffentlich
erſteigt werden, wovon man die Kaufluſtigen zu
nachrichtigen nicht ermangelt.
Darmſtadt den 14ten Feb. 1820.
Von Commiſſions wegen.
Kuͤhn, Rechnungs=Juſtiſikator.
8) Freitag den 25ten Februar Morgens 9 Uhr,
llen im Großh. neuen Marſtall dahier mehrere
Ca=
chen, zwei bedeckte Wagen, verſchiedene
Bauwa=
n, Raͤder, 20 bis 30 Centner altes Eiſen (
groͤßten=
eils Reifeiſen) wehrere Schmiedzeuge und
engli=
ye Schraubenſchluͤſſel (uͤr Schloſſer und Schmiede
auchhar), Geſchirr, Saͤttel und ſonſtiges Lederzeug
gen gleich baare Bezahlung verſteigt werden.
Darmſtadt den 16ten Feb. 1820.
Großh. Heſſ. Ober=Marſtall=Amt.
9) Kuͤnftigen Mittwoch den 23ten dieſes
Nach=
ittags 2 Uhr, ſoll in dem Großh. Baumagazin
da=
er, ein ſteinernes Thorgeſtell aus 2 Sockel, 2
Thor=
ſoſten, 2 Kapitaͤlen beſtehend und ein zweifl.
beſchlage=
es Hofthor, gegen gleich baare Bezahlung an den
Leiſtbietenden verſteigt werden, welches den
Kauf=
ebhabern mit dem Bemerken bekannt gemacht wird
66 das Thor taͤglich in Augenſchein genommen
wer=
n kann. Darmſtadt den 16ten Feb. 1820.
Schmitz.
In Auftrag.
10) Samſtag den 26. dieſes Nachmittags um 2
hr ſollen in dem Gaſthauſe zur Krone dahier,
nach=
nannte Feldguͤter
Oberfeld.
v0. Ruth. Gew.
41 89¾ 19 linker Hand hinter den
Wein=
gaͤrten am Buſenberg, bef. Hr.
Poſtmeiſter Wiener, iſt mit
Korn geſaͤet.
21 am Kuͤchenmeiſter Fallthor, bef.
21 116
Waiſenhaus= Erbleihgut, iſt
zehentfrei mit Korn geſaͤet.
24 bef. Daniel Friedrich, mit Korn
80
4
geſaͤet.
26 am Scheftheimer Weg, bef.
1 106
Heinrich Klein, mit Korn
ge=
ſaet.
4 80½ 28 am Scheftheimer Weg, bef.
Hr. Dillmann.
17 161½ 28 daſ., bef Großh. Meierei, mit
Korn geſaͤet, iſt zehentfrei.
Freihr. v. Barkhaus, mit Korn
geſaͤet, iſt zehentfrei. 6 176³⁄₈ 30 bef. Freihr. v. Barkhaus, mir
Korn geſaͤet, iſt zehntfrei. 1 100 31 ziehet neben dem Scheftheimer
Weg linkerhand hinaus. 16 126 ⁷⁄₈ 32 bef. den alten Scheftheimer Weg
linkerhand, ziehet durch den
Schleifweg, mit Korn geſaͤet,
iſt zehentfrei. 4 121¾ 39 auf dem Seitersberg genannt,
bef. Johannes Klotz, mir Korn
geſaͤet, iſt zehentfrei. 11 36 40 rechterhand des Herlenwegs
hinter den Seiterswieſen, bef.
Fr. v. Barkhaus, mit Korn geſaͤet. 23 350½ 53 auf der Hoͤhe, bef. Balthaſar
Hirſchen Erben.
Loͤcherfeld 17 56¾ 3 am Sensfelder Weg hinaus in
der Roͤhre genannt, bef. Herrn
Poſtmeiſter Wiener. 1 198¾ 7 neben der Methwieſe, bef.
Heinrich Kleber, iſt zehentfrei. 5 58 7 iſt eine kleine Gewann, bef.
Heinrich Klein, 23 244½ 8 angefangen gegen Chriſtbellen,
rechterhand am Sensfelder Weg,
bef. Heinrich Klein, iſt zehentfrei. 31u. 32 83 8 daſelbſt, bef. Großh. Meierei. 21 113 9 allda am Sensfelder Weg, bef.
Johannes Schleit. 30 321¾ noch daſelbſt, bef. Peter Buͤtt=
ner, iſt eine Dreiſpitz.
13 linkerhand des Loͤcherwegs ge=
21 36½
gen den Schneppenzahl, bef.
Johannes Heß.
3 149
19 an der Arheilger Landſtraße
linkerhand, bef. Heinr. Klein.
23 u. 24 80¾ 25 am hohlen Weg, bef. Heinrich
Moͤſer, iſt friſch geduͤngt und
mit Winterſaat geſaͤet.
1 96
31 neben der Loͤcherwieſe, bef.
Heinrich Klein, iſt zehentfrei.
21 78 31 daſelbſt, bef. Nic. Großmann.
20u. 21 91½ 34 ziehet gegen den Schachgraben
und Graͤfenhaͤuſer Weg, bef.
Daniel Friedrich.
6
124½
47 11 773 57 20½ 773 57 1bis: 825 58 2u. 3 665 61 8u. 9 106¾ 18 10 78½ 29 3 100½ 32 6 80¼ 34 3 120 48 5 98½ 55 4½ 120 58 10 64 58 18 200 58 11 73⁄₈ 60 5 81 61
8u. 9 120
70
beim hohlen Weg ſioͤßt hinunter,
bef. Heinrich Kleber.
rechterhand dem Pallaswieſer
Weg, bef. Herrn Hauptmann
Kütt.
noch daſelbſt, bef. Peter May
iſt zehentfrei.
ſtoͤßt auf die Landwehr bef. 5 360
Kaſpar Hahn, iſt zehentfrei.
noch daſelbſt, bef. Hrn.
Poſt=
meiſter Wiener.
theils linkerhand am
Pallas=
wieſer Weg, bef. Heinr. Klein,
ſind ohngefaͤhr 3 Morgen mit
Korn geſaͤet und friſch gepercht.
rechterhand der Wixhaͤuſer Haus
Schneiſe; befurcht vacant mit
Steuerkapital.
Heinheimerfeld.
zwiſchen den beiden
Hermanns=
wieſen, bef. Freiherrn v.
Bark=
haus, iſt mit Klee geſaͤet.
im Bangert, bef. Jacob Scholl.
uͤber den Flurgraben bei Kel= 24 441½ - daſelbſt, bef. Georg
Schneide=
lersweiden, bef. Freiherrn v.
riſche Erben.
Barkhaus, iſt mit Klee geſaͤet.
4 160
auf der alten Kuͤhruh, bef.
in den Eltern Aecker, bef. Frei=
Herrn Geheimerath von Heſſe
herrn v. Barkhaus.
Erben.
am vorderſten Faulen Graben, auf ſechs Jahre an die Meiſtbietende verpachtet
wer=
linkerhand des Arheilger Wegs, den. Darmſtadt den 17. Febr. 1820.
bef. Friedrich Boͤttinger, iſt
In Auftrag
zehentfrei.
11) Die ſeit dem 3ten dieſes Monats
fortge=
ziehet durch den Kranichſteiner ſetzte 20te Pfänder=Verſteigerung wird Montag
Weg, bef. Philipp Haͤfner.
den 21ten dieſes und die folgenden Tage
Vor=
auf der Hardt genannt, bef. und Nachmittags um die gewöhnlichen Stunden
Ludwig Großmann, iſt zehent= nach dem ausgegebenen Verzeichniß mit Nro.
rei.
33,686. weiter fortgeſetzt und bei dieſerGelegenheit
daſelbſt, bef. Georg Petri.
in der 27. Vergantung eine große Parthie
geſtrick=
noch daſelbſt, bef. Herrn Ge=, ter wollener Kleidungsſtücke, eugliſcher
Stahl=
heimerath v. Heſſe Erben.
waaren, Uhrmacherwerkzeug, engliſches
plat=
hinter dem Ziegelbuſch, ſtoͤßt Pferdegeſchirr, neue Elenwaaren und Stein,
auf die Alle, bef. Georg gegen gleich baare Zahlung verſteigt werden.
Schneideriſche Erben.
Darmſtadt den 18ten Febr. 1820.
an der Weich über dem Graben,
Großh. Heſſ. Pfandhaus=Verwaltung
bef. Georg Hirſch.
daſelbſr.
im kleinen Heinum über der
Feilgebotene Sachen.
Karcheswieſe zunaͤchſt der Wild=
1) Ein Oberndoͤrferiſches Clavier ſteht im wilder
m auer, bef. Balth. Hirſch Erben. Mann 2 Treppen hoch ſehr billig zu verkaufen.
bef. Heinrich Klein, iſt der letz=
te und iſt zehentfrei. 3 90 80 bef. Balthaſar Hirſch Erben,
hieran ſind 30 Ruth. zehentfrei. 8 140 80 daſelbſt, bef. Großh. Meierei,
iſt zehentfrei 81 hinter den neuen Roͤdern rechter=
hand des Meſſeler Wegs, bef.
Heinrich Klein, iſt zehntfrei.
Wieſen im Oberfeld. 7 1654 in der untern Lage in den mit=
telſten Seiterswieſen, bef. den
Graben iſt zehentfrei. 8u. 9 62¾ allda, bef. Herrn Wiener. 158¾ noch allda, bef. Heinr. Klein.
Waldwieſen. 7 184½ auf dem Scheftheimer Weg,
bef. Hrn. Har. 8 40 auf der Langwieſe, bef. Bal=
thaſar Hirſch Erben. 21 141¾ auf der Kernwieſe, bef. Herrn
Geheimerath v. Heſſe Erben.
Seidel.
[ ← ][ ][ → ] 9) Lit. A. Nr. 30. in der großen Arheilgenſtraße ſind
4 gehlkaſten zu verkaufen, einer zu 10, einer zu 8,
unzwei zu 5 bis 6 Malter.
5) Bei Handelsmann Wambold ſind friſche Buͤckinge,
balStuͤck 3 kr.; Kapern das Pfund 1 fl. 4kr.;
Schwei=
geriſe das Pfund 28 kr.; Oel=Trub 40 kr. die Maas, zu
vepufen.
) Der vormals ſtaͤdtiſche Bleichgarten am kleinen
Wug, iſt unter annehmbaren Bedingungen aus freyer
Had zu verkaufen.
Ich habe neuerdings feine Hamans erhalten, die
Wallenſtein.
EIzu 16 kr.
) Nr. 130. in der Langengaſſe iſt eine neue
Schnell=
rar mit einer eiſernen Schale zu verkaufen; ſie wiegt
al dem neuen Gewicht 450 Pfund aus.
Alexander Wolf im alten Waiſenhaus hat unter
neieren friſchen billigen Waaren eine Parthie wollene
2ſer verſchiedener Qualitaͤt erhalten, auch wieder eine
chne Auswahl Pariſer Porzellan in ſehr billigem Preiß.
9 Unterzeichneter empfiehlt ſich einem geehrten
Pu=
m und macht hiermit bekannt, daß nunmehr eine
ehne Auswahl von Gold und Silberwaaren bei ihm
treffen iſt, desgleichen ſchoͤne Oehlkoͤpfe mit
Sil=
ereſchlagen zu den billigſten Preißen. Auch wird
ethm jeder Artikel von Gold= und Silberarbeit
esleichen Graveur=Arbeit als: Stanzen, Siegel,
Mhabete in Stahl und Meſſing ꝛc. verfertiget, zum
Gerauch fuͤr andere Gewerbe. Meine billigen
Prei=
nd prompte Bedienung laſſen mich geneigten Zu=
J. Koͤrnlein,
ch erwarten.
Graveur Gold= und Silberarbeiter,
in Lit. D. Nro. 105. am
Beſſun=
ger Thor wohnhaft.
9 Unterzeichneter macht hiermit bekannt, daß die=
Tage eine ſtarke Parthie ganz friſche Garten= und
Fe=Saͤmereien, namentlich unter letzteren ſehr gute
r Dickwurz= und gelbe Ruͤben=Saamen, auch ver=
(ydene Blumenſorten, beſonders die beliebten Som=
„= und Winter=Leokojen und Reſeda, fuͤr kommen=
Fruͤhling angekommen ſind, und bittet um geneig=
Georg Liebig,
1Zuſpruch.
in der großen Ochſengaſſe.
9 In Nro. 131. auf dem Markt im Hinterhauſe
te eine Komode mit Schreibpult und Glasſchrank
wvenn Mangel an Raum zu verkaufen.
Ein Garten zunaͤchſt vor dem Jaͤgerthor 43
hen groß, mit Haͤuschen Brunnen vielen
frag=
ein Obſtbaͤumen und Weinſtoͤcken verſehen, iſt zu
vsaufen.
) Unterzeichneter macht hiermit ſchuldigſt bekaunt,
bei ihm beſte Garten=Saͤmereien, wie auch 2
n 3jährige Spargelpflanzen zu haben ſind.
Friedrich Schubkegel.
7 Ein Garten mit einem Haͤuschen und Pumpe
beehen, vor dem Beſſungerthor in der Naͤhe des
H1. Gaſthalter Guͤtlich gelegen, und 47 Nuthen
ent=
end, iſt aus freier Hand zu verkauſen.
1) Vorzuͤglich gute hellbrennende Nachtlichter die
Sachtel zu 10 u. 12 kr. ſind wieder angekommen bei
Heinrich Bierſack in der Marktſtraße.
15) In der Conditorey von J. M. Helfmann
Lit. B. Nro. 28. am Ludwigsbrunnen ſind
Ci=
tronen pr. Stück 5 und 6 kr.,
im Hundert 7 fl. 30 kr.
Diſoner Senfmehl pr. Pfund 40 kr.
Bau de Cologne, das Glas 30 kr., im
hal=
ben Dutzend billiger zu haben.
16) 80 Ruthen Acker im Loͤcherfeld Nro. 39. in der
54ten Gewann, ſtoͤßt auf die Laudwehr, bef.
Hein=
rich Wambold und Mahr, ſind aus freier Hand zu
verkaufen.
Joh. Wieſenaͤcker
in der Infanterie=Kaſerne.
17) Bei Unterzeichnetem iſt ganz reines Leinoͤhl
pr. Ohm fl. 86, pr. Maas 68 kr. zu haben.
J. N. Guͤtlich.
18) Hinter der Kirche iſt Kieß, die Fuhre mit einem
Pferd zu 6 kr., mit zwei Pferden zu 10kr. zu haben.
19) Nr. 63. in der großen Ochſengaſſe iſt eine Kaute
Dung zu verkaufen.
20) Bei der Wittwe Pfeil am kleinen Woog iſt
Spinat=, Kopf=Sellerie= und Haͤupterſalat=Saamen
zu verkaufen.
21) Ein Schreibſekretaͤr mit Politur, ein ſchraͤger
Schreibpult mit Politur, 5 große Kommode mit Saͤulen
und ohne Saͤulen, ſtehen billig zu verkaufen in Lit. A.
Nr. 72. der Schloßgaſſe, bei Schreinermeiſter
Fried=
rich Kuntz.
22) Bei Schreinermeiſter Balkner ſteht eine
Com=
mode mit Glanzpolitur, 2 dergleichen Seſſel, 6 Stuͤhle
zum Beſchlagen und 6 mit hoͤlzernen Sitzen, eine zwei=
und eine einſchlaͤfrige nußbaumene Bettlade mit
Glanz=
politur zu verkaufen.
Zu vermiethen.
1) Außer denen 2 Logis in meinem neuen
Hauſe, die täglich bezogen werden können,
werden im April im Mittelhauſe fertig:
1) Drei Zimmer, wovon das eine zur Küche
gemacht werden kann, Boden, Keller und
Holzplatz.
2) Im Hinterbau ein Logis von 3 Zimmern,
1 Magdkammer, Küche, Keller und Holzplatz.
Ernſt Emil Hoffmann.
2) Lit. E. Nro. 117. der Neckarſtraße iſt der
gan=
ze untere Stock im Vorderhaus, tapezirt und mit
allen Bequemlichkeiten verſehen, zu vermiethen
und innerhalb Vierteljahres=Friſt zu beziehen.
Auch kann Stallung zu vier Pferden, 2 Chaiſen=
Re=
miſen, heigbare Kutſcherſtube u. ſ. w. dazu gegeben,
oder auch allein vermiethet werben.
3) Vor dem Geſſunger Phor Lit. J. Nro. 9. im
Hinterbau eine Stiege hoch ein Logis, beſtehend in 3
Stu=
ben, 1 Kammer, Kuͤche, Küchenkammer, Keller,
Bo=
denkammer, Holzplatz und Mitgebrauch der Waſchkuͤche.
4) In Lit. H. Nro. 66. am Jaͤgerthor iſt ein Logis
zu vermiethen, beſtehend in drei heitzbaren Zimmern,
Kammer, Kuͤche, Keller, Holzſtall und dem Mitgebrauch
der Waſchkuͤche, welches ſogleich bezogen werden kann,
5) In meinem neu exbauten großen Eckhauſe in der
Neckar= und Waldſtraße iſt die 2te und 3te Etage, im
Ganzen oder getrennt, ſodann in meinem andern Hauſe
in der Neckar=Straße im Hipterbau ein Logis, beſtehend
in 3 heizbaren Stuben, Kuche und Keller, zu
vermie=
then. Der Einzug kann ſogleich ſtatt finden.
Balthaſar Ganß, Maurermeiſter.
6) In Lit. E. Nro. 50. der Rheinſtraße iſt ein
voll=
ſtaͤndiges ſehr ſchoͤnes Logis mit Kuche in der belle
Etage zu vermiethen und ſogleich zu beziehen.
7) Ein Logis in Lit. E. 107. der Magazinsſtraße
im Nebenbau, beſtehend aus Lheitzbaren Zimmern, einer
Kammer, Kuͤche, Holzplatz und Mitgebrauch der
Waſchkuͤche, welches ſogleich bezogen werden kann.
8) Am kleinen Woog bei Dorothee Pfeil iſt ein
Logis von 3 Stuben, Küche, Keller, Bodenkammer
und Holzplatz zu vermiethen.
9) In meiner Behauſung auf dem Markt Lit. D.
Nro. 125. ſind zu vermiethen: 2 Laͤden nebſt Comptoirs,
dazu Logis von beliebiger Groͤße.
J. N. Guͤtkich.
10) In der Louiſenſtraße Lit. E. Nro. 21. iſt im
Hin=
terhauſe der mittlere Stock zu vermiethen beſtehend in
3 heitzbaren Stuben, Kabinet, Kuͤche, Keller,
Bo=
denkammer, Holzſtall und Mitgebrauch der
Waſchku=
che, und taͤglich zu beziehen.
11) Lit. D. Nro. 34. in der Schuſtergaſſe zwei
Stie=
gen hoch iſt ein Logis, beſtehend in Stube und
Stu=
benkammer, taͤglich an eine ledige Perſon oder an
eine ſtille Haushaltung zu vermiethen.
12) Es iſt ein ſchoͤn moͤblirtes Zimmer gleicher
Erde mit der Ausſicht auf die Straße zu vermiethen.
13) In der großen Ochſengaſſe Lit. B. Nro. 17.
ein Logis, beſtehend in 2 Stuben, Kammer, Kuͤche,
Keller und Bodenkammer, welches auf Verlangen in
taͤglich bezogen werden kann.
14) Vor dem Jaͤgerthor Lit. H. Nro. 43. ſind zwei
Logis mit Anfang April getheilt oder im Ganzen an
ſtille Haushaltungen zu vermiethen, das erſte beſtehet
in 2 heizbaren Zimmern, 2 Kabinets, 1 Kuͤche, 1
Keller, 1 Holzſtall; das zweite, 1 heizbares Zimmer
mit einem Alkov, 1 Kabinet, 1 Küche, 1 Keller,
1 Holzſtall beide nebſt Mitgebrauch der Waſchkuͤche.
15) Lit. J. Nro. 23. naͤchſt dem Hariſchen Garten
ein Logis von 2 Stuben, Kabinet, Kuͤche, Keller,
Holzplatz und Podenkammer, den 1. Maͤrz zu beziehen.
16) Im Virngarten, Lit. A. Nro. 7. iſt im
Hinter=
haus ein tapezirtes, mit Meubles verſehenes Zimmer
zu vermiethen, und kann taͤglich bezogen werden.
17) In der Langengaſſe in Nro. 117, ein Logis
mit Bett und Moͤbeln, taͤglich zu beziehen.
12) Bei Hoftaquai Eberhardt am kleinen Woog iſt
der dritte Stock, welcher mit allen Bequemlichkeiten
verſehen iſt, zu vermiethen.
14) In der Kirchſtraße Lit. D. Nro. 121. ſind zwei
Logig zu vermiethen.
20) In der Bauſtraße Nro. 96., im Hinterbau,
ſt ein Logis von 4 Zimmern, 1 Kammer, 1 Kuͤche,
1 Keller, Holzplatz und Mitgebrauch der Waſchkuͤche,
auf den 1ten April beziehbar, zu vermiethen.
21) In der Neckarſtraße beym Schreiner Keller
im mittleren Stock derhalbe Theil zu vermiethen, und
kann bis den 15. Maͤrz bezogen werden, auch ei
Zimmer mit Moͤbeln, welches gleich bezogen werden
kann.
22) In Lit. E. Nro. 56. der Rheinſtraße iſt im
Vor=
derhaus im dritten Stock ein Logis zu vermiethen,
es enthaͤlt 3 Zimmer, 1 heizbares Kabinet, Kuche,
Bodenkammer, Keller. und den Mitgebrauch der
Waſchkuͤche, und kann bis den 1ten April bezogen
werden.
23) In Nro. 53. der Rheinſtraße ſind im Hinterbau
einige Logis zu vermiethen und in einem Vierteljahr zu
beziehen.
24) In meinem in der neuen Straße am Markz
neu erbauten Hauſe ſind im dritten Stock, 3 Zimmer,
nebſt Kuͤche, Keller u. ſ. w. zu vermiethen, und
koͤn=
nen Anfangs Maͤrz bezogen werden.
Jacob Roͤßler.
25) In Lit. A. Nro. 93. iſt ein Logis, eine Stiege
hoch mit der Ausſicht auf die Straße, fuͤr eine ledige
Perſon mit Moͤbeln zu vermiethen, und kann jeden
Tag bezogen werden.
26) In der Grafenſtraße Lit. E. Nr. 49. 2 Stiegen
hoch eine Stube mit der Ausſicht auf die Straße, nebſt
Bett und Moͤbel.
27) In dem Steuerkommiſſaͤr Eberhardiſchen Hauſe
ohnfern des Sporerthors iſt der Hinterbau, welcher
8 heizbare Stuben, Cabinet, Kuͤche und mehrere
Kammern enthaͤlt, zu vermiethen, und Anfangs
April zu beziehen.
28) In der großen Ochſengaſſe Lit. B. Nro. 5. im
Vorderhauſe im zweiten Stock, iſt ein Logis zu
ver=
miethen, beſtehend in 2 Zimmer und einem Kabinet,
auf dem Seitenbau eine Stube, Kammer, Kuͤche
Keller, Bodenkammer und Mitgebrauch der
Waſchkuͤ=
n.
che, und kann bis Ende Maͤrz bezogen werden.
29) Lit. H. Nro. 114. an dem Niederramſtaͤdter Wegllu
iſt ein vollſtaͤndiges Logis zuvermiethen, welches bis
En=
de Maͤrz bezogen werden kann.
30) Lit. J. Nro. 5. vor dem Beſſungerthor ein
Lo=
gis beſtehend in Stube, zwei Kammern, Kuͤche,
Kel=
ler, Holzplatz und Mitgebrauch der Waſchkuͤche.
Den 1ten April zu beziehen.
31) In der großen Ochſengaſſe Nro. 63. ein Logis ſeit
im Seitenbau gleicher Erde beſtehend in Stube,
Al=
kov, Kuͤche, zwei Kammern und verſchloſſenem
Holz=
platz, im Maͤrz zu beziehen.
32) In Lit. E. Nro. 17. ſind zwei Zimmer auf dem
Seitenbau an ledige Perſonen zu vermiethen, und
koͤn=
nen ſogleich bezogen werden. Auch kann ein Stall
fuͤr 2 Pferde mit Fourrage=Boden dazu gegeben
wer=
den.
33) Ein Stall für 5 Pferde iſt bei der
Unterzeich=
neten zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden.
Sophie Frey.
34) Ein ſchoͤnes moͤblirtes Zimmer mit ver Ausſicht
ſe=
auf die Straße iſt in der Waldſtraße zu vermiethen.
55) In meinem Hauſe, auf dem von Riedeſeliſchen
ill=Erg, ſind 2 Stuben, 2 Kammern, Kuche mit Kammer,
ei Stuͤbchen, Keller, Holzplatz ꝛc. bis Ende Maͤrz zu
Kammermuſikus Backofen.
n wiehen.
56) In Lit. F. Nro. 25. der Louiſenſtraße, iſt ein
3zis im Seitenbau eine Stiege hoch, an eine ſtille
zushaltung zu vermiethen und kann Anfangs April
yogen werden.
17) In der langen Gaſſe bei Daniel Wambold, iſt
ei Logis von Stube und Kuͤche zu vermiethen und
aͤſoleich zu beziehen.
58) An der Stadtkirche Lit. D. Nro. 116. iſt die 3te
ſige beſtehend in 4heitzbaren Zimmern, Kammer,
Edenkammer, Kuͤche, Keller, Holzplatz und
Mit=
grauch der Waſchkuͤche zu vermiethen und den erſten
ril zu beziehen.
59) In meinem Hauſe in der Schloßgaſſe, Nr. 131.
Logis 2 Stiegen hoch, beſtehend in Stube, 2
Kam=
rn Kuͤche Kuͤchenkammer, Keller und Holzplatz,
lſches in der Mitte des April bezogen werden kann.
P. Schmidt.
10) In Lit. J. Nr. 20. nicht weit vom alten
Schieß=
udtz, ein Logis mit oder ohne Moͤbel, fuͤr 1 oder 2
le=
e Perſonen, welches taͤglich bezogen werden kann.
51) Dem Hariſchen Garten gegenuͤber, iſt ein Logis
„ 3 heitzbaren Zimmern, Kabinet, Kuͤche, Keller,
Elzplatz, Magd= und Bodenkammer zu vermiethen.
5 kann den 1. April; auch nach Belieben den 1. Mai
pogen werden.
42) In der Viehhöfsgaſſe Lit. C. Nr. 110 iſt ein
voll=
ladiges Logis zu vermiethen und kann ſogleich
bezo=
werden.
13) In Lit. B. Nro. 81 in der kleinen Bachgaſſe ein
zis gleicher Erde beſtehend in Stube, Kammer, Kuͤ=
„ Keller und Holzplatz, welches bald bezogen werden
in.
14) In dem Hauſe am Louiſenplatz Lit. F. Nr. 11. iſt
e großer gewoͤlbter Keller zu vermiethen.
45) In Lit. A. Nr. 49. iſt in dem Vorderhauſe die
uitlere Etage beſtehend in 3 heitzbaren Stuben, 2
Kam=
rn, Kuͤche, Holzplatz und Keller zu vermiethen und
in taͤglich bezogen werden.
16) In der Marktſtraße Nr. 11. ein Logis, mit der
sſicht auf die Straße, beſtehend in 3 heizbaren
Zim=
grn, Kuͤche, Kuͤchenkammer, Bodenkammer nebſt
Kel=
welches taͤglich bezogen werden kann.
47) Lit. A. Nr. 134. auf dem Geiſtberg iſt ein Logis
icher Erde ſogleich zu beziehen.
48) In meinem Hauſe Nr. 59. in der großen
Neckar=
aße, im Hinterbau,ein Logis, beſtehend aus zwei
buben, Kabinet, Kuͤche, Keller, Boden, Holzſtall und
on Mitgebrauch der Waſchkuͤche, welches Anfangs
Koͤhler.
aͤrz bezogen werden kann.
49) In der großen Neckarſtraße bei Brandweinwirth
Anner, ein Logis, beſtehend aus 2 Stuben, Kuͤche,
beiſekammer, Boden und Keller, iſt bis den 1. Mai
beziehen.
50) In Nr. 124. der Langengaſſe ein Logis im
Vorber=
us, beſtehend in Stube, Kammer, Kuͤche, Boden und
iller; iſt in 2 Monaten zu beziehen.
51) In der Waldſtraße Lit. E. Nr. 66. im Seitenbau
gleicher Erde ein Logis, welches Anfangs April auch
fruͤher zu beziehen. Auf Verlangen kann der Garten
dazu gegeben werden.
52) In dem Seitenbau in meinem Hauſe vor dem
Jaͤ=
gerthor ein Logis, beſtehend in Stube, Stubenkammer,
Kuͤche, Keller und Bodenkammer, und kann ſogleich be=
J. V. Wambold.
zogen werden.
53) In meinem Hauſe, ohnweit dem alten Schießplatz,
iſt die mittlere Etage, beſtehend in 3 Zimmern, 2
Kabi=
netten, Kuͤche, Keller, Magd=unb Bodenkammer, nebſt
Mitgebrauch der Waſchkuͤche zu vermiethen, und ſogleich
zu beziehen.
L. Amendt, Zimmermeiſter.
54) In der Louiſenſtraße Lit. F. Nr. 31. im
Hin=
terbau 2 Stuben, 1Stuben=u. 1Bödenkammer, Kuͤche,
Keller, Holzſtall und der Mitgebrauch der Waſchkuͤche.
Im Mai zu beziehen.
55) In der Schüſtergaſſe Lit. D. Nr. 29. 3 Stiegen
hoch ein Logis, beſtehend in Stube, Kammer und Kuͤche.
56) Am Loͤwenbrunnen Lit. D. Nr. 23. ein Logis
im Hinterbau, beſtehend in 1 Stübe, Kammer, Kuͤche
und Bodenkammer; ſolches kann Anfangs Mai
bezö=
gen werden.
57) In Lit. B. Nro. 118. der langen Gaſſe, ein
Logis im Vorderhaus zwei Stiegen hoch beſtehend
in Stube, Kuͤche, Kuͤchenkammer, Keller und
Bo=
denkammer; eines dergleichen im Hinterbau eine
Stie=
ge hoch, eſtehend in Stube Stubenkammer, Kuͤche,
Keller und zwei Bodenkammern, und kann gleich
bezogen werden.
58) In Lit. C. Nro. 119. der Hinkelgaſſe ein Logis
eine Stiege hoch beſtehend in Stube mit Alkov,
Kuͤ=
che, Keller und Boden, und kann gleich bezogen werden,
59) Bei dem Hof=Buͤchſenmacher Wittemann
vor dem Mainthor Nro. 50. ſind im dritten Stock
2 heitzbare Stuben, 2 Kabinets, 2 Kammern, Boden,
Kuͤche, Keller, Holzplatz u. Mitgebrauch der
Waſchkuͤ=
che zu vermiethen, und koͤnnen ſogleich bezogen werden.
60) In der Holzſtraße Lit. B. Nro. 87. iſt gleicher
Erde ein Logis, beſtehend aus einem großen Laden
Stube und Kammer, Kuͤche, Holzplatz und Keller,
zu vermiethen und kann im Monat Mai bezogen
werden; wozu auch noch auf Verlangen eine Stube
gegeben werden kann.
61) In Lit. E. Nro. 100. bei Weißbinder Hoſp iſt
ein Logis zu vermiethen welches in einer Stube,
Kam=
mer, Kuͤche, Bodenkammer und Keller beſteht, und
in 6 Wochen oder in einem Vierteljahr bezogen
wer=
den kann.
62) Bei Kupferſchmidt Kreckler in der Langengaſſe,
Lit. B. Nr. 96. zwei Stiegen hoch ein vollſtändiges Logis,
welches den 16. Mai bezogen werden kann.
63) In der Bauſtraße Nr. 83. zwei Stiegen hoch,
vor=
nen heraus zwei Quartiere fuͤr ledige Perſonen oder ſtille
Haushaltungen ganz oder getheilt und im April zu
bezie=
hen.
64) Lit. F. Nr. 10. ſind 2 Zimmer mit oder ohne
Moͤ=
bel zu vermiethen.
65) Lit. G. Nr. 102. bei Zehnter Ruͤhl in der
gro=
ßen Schwanengaſſe vorm Spohrer=Thor ein Logis glei=
cher Erde, beſtehend in 1Stube, Kammer, Kuͤche und
Bodenkammer. Auf Verlangen kann noch ein Stuͤbchen
darzu gegeben werden, und iſt den 10. Mai zu beziehen.
66) Lit. D. Nr. 90. in der Brandgaſſe, iſt im vritten
Stock ein Logis, beſtehend in Stube, Stubenkammer,
Kuͤche, Boden und Keller, zu vermiethen, und kann in
einem Vierteljahre bezogen werden.
67) Lit. D. Nro. 103. in der Beſſungerſtraße ein
Logis in der dritten Etage, mit der Ausſicht auf die
Straße, welches in 2 Monaten bezogen werden kann.
68) Lit. B. Nr. 18. in der großen Ochſengaſſe ein
vollſtaͤndiges Logis, nebſt Boden, Keller und
Mitge=
brauch der Waſchkuͤche; kann ſogleich bezogen werden.
69) In der Spitalſtraße Lit. F. Nr. 49. iſt im
Hin=
terbau ein Logis an eine ſtille Haushaltung zu
vermie=
then und den 1. Mai zu beziehen.
70) In Nr. 27. der alten Vorſtadt ein Logis gleicher
Erde im Vorderhaus, beſtehend in Stube, Kammer,
Kuͤche, Keller und Holzſtall, und kann bis Ende Maͤrz
bezogen werden.
71) In Nr. 50. der Marſtallſtraße ein Logis,
beſte=
hend in Stube, 2 Kammern, Kuͤche, Keller und
Holz=
platz; daſſelbe kann bald bezogen werden.
72) Lit. A. Nr. 24. der 9r. Arheilger Straße ein Logis
im Vorderhaus, beſtehend in 2 Stuben, Alkov, 2
Kam=
mern, Kuͤche, Keller und Holzplatz, und bald zu beziehen.
73) Lit. B. Nr. 29. in der großen Ochſengaſſe, nahe
am Ludwigsbrunnen, ein Logis fuͤr eine ſtille
Haushal=
tung, beſtehend in 1 Stube, Kammer, Kuͤche, Keller
und Holzplatz, eine Stiege hoch, mit der Ausſicht
auf die Straße, welches im April bezogen werden kann.
74) Lit. A. Nr. 78. in der Schloßgaſſe ein Logis eine
Stiege hoch, beſtehend in Stube, Kammer, Kuͤche,
Kel=
ler. Iſt Ausgangs April zu beziehen.
75) Bei dem Handelsmann Gottlieb in der großen
Ochſengaſſe iſt im Hinterbau ein vollſtaͤndiges Logis zu
vermiethen, welches gleich bezogen werden kann.
76) Lit. G. Nr. C6. vorm Spohrerthor in der
Arheil=
ger Straße ein Logis gleicher Erde, beſtehend in Stube,
beuͤche und Platz im Keller. Iſt gleich zu beziehen.
77) Lit. B. Nr. 66. nahe am Loͤwenbrunnen, iſt ein
Lo=
gis, 3Stiegen hoch, mit der Ausſicht auf die Straße,
be=
kehend in Stube, Stubenkammer, Kuͤche und Holzplatz
zu vermiethen, welches taͤglich bezogen werden kann.
Vermiſchte Nachrichten.
7) Daß ich meine Weinwirthſchaft den 13ten dieſes
eroͤffne, mache hiermit ergebenſt bekannt.
L. Ruͤckert.
2) J. C. Niviere, Augen= und Zahnarzt, wie
auch Bandagiſt, iſt wieder hier im Gaſthofe zur
Traube angekommen. Er behandelt die
Augenkrank=
heiten und macht die dazu noͤthigen Operationen.
3) Ein iraͤ chen das naͤhen und buͤgeln kann, auch
alle ansarbeit verſieht, ſacht Dienſt.
4) Ein Frahenzimmer von geſetzten Jahren mi
den beſten Zeugniſſen ihrer Auffuhrung verſehen,
ſuch=
eine Anſtebung als Haushaͤlterin auf dem Lande ode
in der Stadt. Sie beſitzt alle hierzu erforderlichen
Kenntniſſen und Geſchicklichkeit und ſieht mehr au
eine gute Behandlung als auf großen Lohn. Die Stel
le, die ſie jetzt noch begleitet, kann ſie nach Oſten
ſchon verlaſſen. Ausgeber dieſes ertheilt naͤher
Nachricht.
5) Ein hieſiger Schneidermeiſter ſucht einen
Lehrlin=
welcher gleich eintreten kann.
6) Die Veränderung meiner Wohnung aus der gro
ßen Ochſengaſſe in das neuerbaute Haus des Hrn. Kaul
manns J. Roͤßler in der neuen Straße am Mark.
bringe ich hiemit zur ſchuldigen Kenntniß, und empfehl
mich beſtens mit Verfertigung aller Arten Damen=Kle
der nach der neueſten Mode.
W. v. Wurmb, Schneidermeiſte
7) Ich warne hierdurch jedermann, meiner Tochte
irgend etwas zu borgen oder zum Ausſpielen anzuvet
trauen, indem ich fuͤr nichts hafte.
Georg Becker
in der Viehhofsgaf
8) Es wird eine Koͤchin geſucht.
9) Eine Naͤhterin hat noch einige Taͤge in der Woch
frei und wuͤnſcht ſolche zu beſetzen.
10) Endesunterzeichneter macht einem verehrten P.
blikum hierdurch ſchuldigſt bekannt, daß er von ſein
Reiſe wieder zuruͤckgekehrt iſt, und verſpricht in alle
Arten Kupferſtichdruckerei, prompte und billige
Al=
beiten zu liefern.
Jakob Treuſch, Kupferdrucker,
wohnhaft vorm Beſſunger=Thl
am Niederramſtaͤdter Weg.
11) Ein guter Keller, ungefaͤhr zu 8 bis 10 Stuͤ
Wein, auch daruͤber, am liebſten in den naͤheren Ur
gebungen und Straßen des Louiſen=Platzes, wird 9
ſucht. Ausgeber dieſes ſagt von wem ?
12) Ein Maͤdchen ſucht auf Oſtern einen Dienſt al
Koͤchin oder als Magd allein.
13) Unterzeichneter warnt Jedermann, Nieman
den, ohne ſeine oder ſeiner Frau Unterſchrift,
was zu borgen. Zugleich bittet er diejenigen, welch
rechtlicher Weiſe etwas an ihn zu fordern haben
ſich binnen 14 Tagen bei ihm zu melden, indem
ſonſt fuͤr nichts haftet.
Habich.
14) Ich mache einem geehrten Publikum hiermit
b=
kannt, daß ich mein Geſchaͤft Pfeiſſenkoͤpfe zu putzer
zu ſeden, kitten und auszukochen, wie auch Stiefel
wichſen, fortſetze, und bitte um geneigten Zuſpruch.
Wittwe Loͤfftz
wohnhaft auf dem Ritzſtein im Hal
nen=Eck Nro. 94.
(Hierzu eine Beilage.)
[ ← ][ ] .
7
-cen.
Beilage
zu Nro. 8.
Angekommene, ab= und durchgereiſte Fremde vom 13. bis 19. Febr. 1820.
Am 19ten Febr. haben allhierlogirt: Herr Baron von Spaen aus Holland. - Bei Frau Major Ve=
I. In Gaſthäuſern.
In der Traube: Hr. Gewinner, Partikulier von Darm=
Hr. Riviere, Doctor von Toul; Hr. Destouches, Hofkapell= moiſelle Hofmann von Oppenheim.- Bei Herrn
Oberpoſtmei=
meiſter bei Sr. Durchlaucht dem Herrn Landgrafen von Heſſen=
Homburg; Hr. Singer, Rechtsgelehrter von Mainz; Hr.
Roth, Kunſthändler von Offenbach; Hr. Hyn, Buchhändler
von Marburg; Hr. Meyer und Hr. Bohren, von Frankfurt;
Hr. Lorum, von Mainz; Hr. Schirmer von Kaſſel; Hr. Groß,
von Gießen, Kaufleute.
Im Darmſtädter Hof. Hr. Valkenberg, Kaufmann von
Worms; Hr Steinmetz, Chirurgus von Laubach; Hr. Fuyr,
Amtmann von Ruſſel heim; Hr. von Gemmingen, von
Groß=
zimmern; Hr. Peterſen, Kaufmann von Lennep; Hr. Kehrer,
Kandidat von Erbach.
Im Heſſiſchen Haus. Hr. von Waldſchmidt,
Oberhof=
marſaall von Offenbach; Hr. Knorr, Regierungsrath von
Gießen; Hr. Aumann, von Augsburg; Hr. Fuchs, Hr. Beillig Dem. Vietor von Nederramſtadt. — Bei Herrn Adv kat Schulz:
und Hr. Mager, von Frankfurt; Hr. Köpplinger, von
Stock=
ſtadt, Kaufleute.
In der Sonne. Hr. Riedel, Ochſenhändler von Halle.
In der Krone. Hr. Heil, von Butzbach; Hr. Fuchs,
Wachtmeiſter, von Butzbach; Hr. Doswinkel, Handelsmann
aus Weſtphalen; Hr. Griſer, Handelsmann aus Tyrol.
Im Löwen. Hr. Himens, Rothgerber von Dieburg.
Im wilden Mann. Hr. Weidt, Kaufmann von Frank. Bei Herrn Major Röder: Fr äulein von Willich von Reinheim.
furt; Hr. Kaiſer, Schultheiß, und Hr. Rory, Bürger von
Steinheim.
Im fröhlichen Mann. Hr. Rößel, Weinhändler von
Dirmſtein; Hr. Brückbauer, Oekonom von Alshein.
Im grünen Weinberg. Herr Hellrich, Zöllner von
Biblis; Hr. Knill, Student von Peitz; Hr. Queret,
penſio=
nirter Offizier von Troies; Frau Scherzin, Bottin von Kronau,
Hr. Odie, Beſchließer von Marienſchloß.
II. Auſſer den Gaſthäuſern.
Bei Herrn Rittmeiſter von Rabenau: Fräulein von Schenck
von Sorge. - Bei Herrn Geheimen Referendär Zimmermann: Hawelker, fürſtlich Coloredo=Mannsfeldiſcher Bevollmächtiger,
Demoiſelle Heeſer von Siegen.- Bei Herrn Obriſt von Falk:
nator: Madame Irvoy de St. Bedan von Paris.- Bei Herrn
Sekretär Frank: Demoiſelle Wirth von Oppenheim. - Bei
Frau Regierungsſekretär Follenius: Frau Schullehrer Werner
ſtadt; Hr. v. Molitor, Königl. Preuß. Staatsrath von Fulda; von Hauſen. - Bei Herrn Regierungsrath Eckhardt:
De=
ſter Nebel: Frau Hofrath Nebel von Gieſſen. - Bei Herrn
Kaufmann Diefenbach: Demeiſelle Diefenbach von Großgerau.
Bei Herrn Oberappellations=Gerichtsrath von Preuſchen:
Fräulein von Fransky von Verlin. - Bei Herrn
Kommerzien=
rath Hoffmann: Demoiſelle Müller von Gieſſen. - Bei Herrn
Regierungs=Secretär Hohenſchild: Demoiſele Bichmann von
Bi=
ſchofsheim. - Bei Frau Präſident von Rathſamhauſen: Freiherr
von der Tann mit Familie von Tann, und Fräulein von
Günder=
rode von Frankfurt. - Bii Herrn Oberappelations=
Gerichts=
rath von Günderrode: Frau Hofmarſchall von Ketelhodt von
Ru=
dolſtadt. - Bei Herrn Hofkaſſier Lich: Demoiſelle Sc iva von
Rei=
chelsheim.- Bei Herrn Oberforſtmeiſter von Riediſel,
HerrOber=
forſtmeiſter von Bibra von Romrob. - Bei Frau Kaufmann Meyer:
HerrHofkammerrath Schulz von Gieſſen.- Bei Herin Hofmuſikus
Wieſe: Demuiſelle Madler von Gensheim. - Bei Herrn
Lieu=
tenant Pabſt: Herr Oeconom Pabſt aus Lautertach. - Bei
Herrn Oberrechnungsrath Weyland: Frau Hofrath Heſſe von
Umſtadt. - Bei Herrn Geheimerath von Wallbrunn: Frau von
Hertling von Schierſtein. - Bei Herrn Oberappellations=
Ge=
richtsrath Hombergk: Frau Rath Dehn Rothfelſer von Hanau.
Vom 13. bis 18. Febr. ſind eingekehrt und
wieder abgereiſet.
Hr. Oberpoſtmeiſter von Kleidchen, von Aſchaffenburg; Herr
Obriſtlieuenant von Willich, von Reinheim; Hr. Zahnarzt
Rückmann, von Mainz; Hr. Baron von Lepel, Hr. von
Har=
nier, Hr. von Bock, von Frankfurt; Hr. General=
Oberpoſtdi=
rector von Vrints=Verberich, von Frankfurt; Hr. Graf von
Gondenhofe und Hr. Freiherr von Dalberg, von Aſchaffenbu g;
Hr. Major von Hertlingen, von Frankfurt; Hr. Baron von
von Stuttgart.
Getaufte, Kopulirte und Beerdigte in voriger Woche:
Getaufte:
Den 13ten Februar: dem Burger und Weisbindermeiſter,
Adam Heyl: ein Sohn: Franz Friederich.
Eodem: eine uneheliche Tochter: Magdalene.
Den 15ten: dem Burger und Ackermann, Karl Rahn, eine
Tochter: Chriſtine Margarethe.
Eodem: dem Burger und Weisbindermeiſter, Friederich
Lud=
wig Har, eine Tochter, Friederike Chriſtiane.
Den 17ten: dem Burger und Friſeur, Franz Anton Müller,
eine Tochter: Amalie Friederike Adelheid.
Den 18ten: dem Burger, Küfer=und Bierbrauermeiſter,
Johann Adam Appfel, ein Sohn: Conrad Carl.
Kopu lirte:
Den 5ten Febr.: zu Oppenheim: der Großherzogliche
Hof=
kammerrath, Herr Carl Müller, ein Wittwer; und Jungfer
Marie Suſanne, des zu Oppenheim verſtorbenen Kaufmanns
und Mairs, Herrn Konrad Martin Trau, nachgelaſſene
eheli=
che Tochter.
Den 13ten: der Burger und Schloſſermeiſter, Leonhard
Ger=
mann, des bei vormaligem hieſigen Löblichen Huſarencorps
ge=
ſtandenen penſionirten, Friederich Germann, jüngſter ehelicher
Sohn; und Anne Marie, des zu Pfungſtadt verſtorbenen
Ge=
meindsmanns und Wagnermeiſters, Valentin Gandenberger,
nachgelaſſene dritte eheliche Tochter.
Beerdigte:
Den 11ten Febr.: dem Burger, Küfer= und
Bierbrauermei=
ſter, Johann Friederich Kleber, eine todtgeborne Tochter.
Den 4ten: aus dem Hoſpital: der Fuhrknecht, Joyann Georg
Hammelehle, aus Wendlingen, im Würtembergiſchen, 29
Jah=
re alt.
Eodem: aus der Armenkaſſe: Marie Eliſabethe Eiffert, von
hier, 41 Jahre, 1 Monat und 16 Tage alt.
Den 16ten: dem Burger und Fuhrmann, Friedrich Schwarz,
eine Tochter: Marie Dorothee, 2 Jahre, 3 Monate und 9
Ta=
ge alt.
Den 18ten: der Burger und Metzgermeiſier, Wilhelm
Qui=
ring, 81 Jahre alt.
Eodem: der Burger und Schneidermeiſter, Philipp
Baltha=
ſar Fellenberg, 86 Jahre und 25 Tage alt.
Den 19ten: dem Großherzoglichen Poſtillion, Jacob Rieß,
ein Zwillingsſohn, Chriſtian, 9 Monate und 27 Tage alt.