Kum. X.
den 11. Martii.
1762
Mit Hochfuͤrſtl. Gnaͤdigſtem PRIVILEGIO.
Darmſtaͤdtiſches
Frag=und Anzeigungs=Blaͤttgen/
zu finden bey Gottfried Heinrich Eylau, Hof= und Cantzley=Buchdrucker:
Preiß der Lebens=Mittel.
Ein Malter Korn
5.fl.
= = Gerſte
4fl.
Ein Maaß junges Bier
3.xr.
Ein Maaßaltes Bier
4. xr.
2fl.10alb.
Ein Malter Speltz
= Hafer
Rocken Mehl
5.fl.8.alb.
Weiß Mehl
7.fl. 10.aIb.
das Pfund Ochſenfleiſch 7xr. 2 Pf
= Rindfleiſch
2x1
= Kalbfleiſch
7x
= Hammelfleiſch
8 xr.
= Schaaffleiſch
= Schweinenfleiſch 7xr. 2 Pf
= Doͤrrfleiſch
12 xr.
14xr.
* Schuncken
„
Speck;
16xr.
Schweinenſchmaltz 14xr.
= Bratwuͤrſt
10xI.
= Leberwuͤrſt
8 xr.
= Blutwuͤrſt
8 xr.
Ein Kalbs=Geling
14xr.
= Kalbs=Kopf
11xr.
= Kalbs=Gekroͤß
14xr.
Ein Pfund Butter
13a14. xr.
Ein Kumpf geſchelter Hitſche 16. alb.
= grobgeſchelte Gerſte 16. alb.
= klein geſchelte Gerſte 20. alb.
= Erbſen
12. alb.
10. alb:
= Linſen
2. alb.
495 Eper
Poliz=
Policey=Publicandum.
Proviſional=Tar=Ordnung
vor
Hauderer=Lehn=Kutſcher, ſodann einſpaͤnnige Lhaiſen
und uͤbrige Fuhrleute.
4) Vor die Hauderer und Lehn=Kutſcher.
1) Soll vor ein jedes Pferd, mit Einbegrif des bey ſich habenden
Ge=
paͤcks=und des Futters unterwegs, ſowohl den Sommer als Winter
hindurch, biß auf weitere Verordnung, per Meile gezahlet= und
dabey kein Pferd angerechnet werden, das würcklich nicht angeſpannet
worden iſt
12 Alb.
Sodann ſiehet
2) ver eine wohlconditionirte vierperſoͤnigte Chaiſe den ganzen Tag über,
20 Alb.
einſchließlich des Schmier=Geldes
15 Alb.
vor eine ſchlechtere=oder halbbedeckte aber nur
und zw ar ohne Unterſchied der Naͤhe oder Weite des Weges, zu
zahlen;
Dahingegen hat
3) der Reiſende das etwaige Weg=Brücken= und Ueberfahrts=Geld
noch beſonders zu entrichten.
4) Bleibet aber derſelbe langer als eine Nacht aus; und der
Hauderer=
oder Lehn=Kutſcher, muß ein= zwey=oder drey Taͤge auf die Retour
warten; ſo ſoll vor jedes Pferd, incluſive des Futters und Stall=
Geldes, Tag und Nacht hindurch gezahlet werden
1fl.
5) Vor den Kutſcher, wenn derſelbe die Ruckreiſe des Paſſagiers einige
10 Alb.
Taͤge abzuwarten hat, an taͤglichem Zehrgeld
6) Nimmt alſo dieſer die Retour, nach Verlauf einiger Taͤgen, mit
dem nemlichen Hauderer=oder Lehn=Kutſcher; ſo wird uͤberhaupt
da=
fuͤr nic t mehr als die Helſte Fuhrlohns des Dahinwegs, zu nehmen
paßiret.
7) Solle aber die Reiſe nur auf einen Tag geſchehen, und der
Rei=
ſende den nemlichen Abend wieder zuruͤck kommen; ſo hat derſelbe,
wenn
wenn die Entlegenheit des Orts ſich über 2 Meilen von dahier
er=
ſtrecket, vor jedes Pferd hin=und her=das Futter und Stallgeld mit
1 fl. 10 Alb.
eingerechnet= zu zahlen
8) Iſt hingegen der Ort, wohin die Reiſe geſchiehet, nur 2 Meilen
und darunter von dahier entfernet; ſo wird vor das Pferd uͤberhaupt,
1 fl.
hin= und her, den ganzen Tag gezahlt
9) Das Tranckgeld vor die Knechte wird für eine Tag=Reiſe geſetzet
10 Alb.
auf
Für die Weitere=oder im Rückweg aber der Beliebung des Reiſenden
lediglich anheim geſtellet.
8) Vor die Einſpaͤnnige=oder Fuhrleute mit kleinen Chaiſen.
10) Soll vor eine einſpaͤunige Chaiſe nacher Franckfurt, ſo wohl
in=
als auſſer der Meſſe, und zwar das Gepaͤck=alles Futter und Stall=
2 fl.
geld mit darunter begriffen, gezahlet werden
Vor Tranckgeld aber wird dieſer Art Fuhrleuten durchgehends nichts
zugeſtanden.
11) Faͤhret man hingegen damit wieder zuruͤck, und zwar den nemlichen
2 fl. 6 Alb.
Tag
3 fl.
den folgenden Tag
2 fl. 10 Alb.
12) Vor dergleichen nacher Mainz oder Caſſel
1 fl. 5 Alb.
Vor die Retour auf den folgenden Tag aber
13) Gehet hingegen die Fahrt nacher Wißbaden,Worms und Hanau;
ſo wird dafur gezahlet
3 fl.
1 fl. 15 Alb.
und vor die Retour
14) Sollte aber die Reiſe nur nacher Oppenheim=Rüſſelsheim=
Kelſter=
bach= Gernßheim=Benßheim=Reinheim=Umſtadt=Bobenhaußen=
und andern Orten von gleicher Diſtanz gehen; ſo wird vor eine ſolche
Fahrt hin= und her gezahlet
1 fl 15 Alb.
Und wann der Einſpaͤnnige die Ruͤckreiſe auf den ſolgenden Tag
ab=
warten= mithin über Nacht bleiben muß; ſo wird weiters dafuͤr
ent=
richtet
1fl 7 Alb. 4 Pf.
15) Vor dergleichen nacher Gerau= Zwingenberg=Langen=Dieburg
und der Orten
1 fl 10 Alb.
Vor die Rückkehr aber=wenn der Einſpaͤnnige deßhalben uͤber Nacht
bleiben=und zwey Taͤge zubringen muß,
1fl.
16)
16) Bey welchem allen aber das etwaige Ueberfahrts, Weg= und
Brückengeld jederzeit ausbehalten= und dem Reiſenden alleinig=wie
dem Fuhrmann das Stallgeld, zu entrichten verbleibet.
C) Ver die uͤbrige Fuhrleute mit Waͤgen.
17) Vor ein ganzes Klafter Holz, es ſeye von welcher Sorke es wolle,
zu fahren, und zwar ohne Unterſchied derer dahieſig=oder Beſſunger
Fuhrleuten
aus dem Burger und Beſſunger Wald
1 fl. 4
Alb=
aus dem Arheilger Wald
1 fl. 8 Alb=
der ſogenannten eiſern Hand
1fl. 8 Alb.
24 Albe
der Burger=Tanne
1 fl. 2 Alb.
aus der Herrſchaftl. Tanne
1fl. 2
Alb=
aus der Taͤubges Hoͤhle
Vor einen Wagen Wehtags=Holz oder Zimmer=Spaͤhne
1 fl. 2
Alb=
zu 3 biß 4 Pferd
24 Alb.
vor dergleichen zu 2 Pferd
16
Alb=
vor einen Karch aber
2
Alb=
dem Krecht an Tranckgeld vor jede Fuhr
18) Vor ein eichen Bauklotz, welches 15 bif 16 Fuß lang= und ſich
auf 2 Fuß beſchlagen laͤßt, zu fahren, und zwar mit Einbegrif der
zum Auf=und Abladen noͤthigen Perſonen, aus dem Burger=und
2 fl.
Beſſunger Wald
2 fl. 15 Alb.
aus dem Arheilger Wald
vor dergleicher aber, von 10 biß 14 Fuß in die Laͤnge=und 2 Fuß in das
Beſchlaͤg, ſodann von 12 biß 16 Fuß in die Laͤng und 1½ Fuß in das
Beſchlaͤg, aus dem Burger und Beſſunger Wald 1fl. 15 Alb.
aus dem Arheilger Wald
2 fl.
vor einen Wagen geſchnitten Bauholz mit 4 Pferd aus dem Ober=
und Arheilger Wald
1 fl. 15 Alb.
vor einen dergleichen mit 3 Pferd
1 fl. 5 Alb.
vor dergleichen mit 2 Pferd
25 Alb.
19) Vor eire Bauholz=Fahr mit 3 biß 4 Pferd oder Ochſen aus der
der Burger=Tanne
24 Alb.
aus der Herrſchaftlichen
1 fl. 2
Alb=
aus dem Beſſunger Wald
1 fl.
aus der Eberſtaͤtter Tanne
1 fl. 10 Alb.
v92
vor bergleichen mit 2 Pferd oder Ochſen
aus der Burger=Tann
20
Alb=
aus denen uͤbrigen aber
24 Ald=
20) Vor eine Bauhol=Fuhr aus der Stadt auf den Zimmer=Platz=und
von da hinwiederum in die Stadt zu 4 Pferd
12 Alb.
vor dergleichen zu 2 biß 3 Pferd aber
8 Alb.
vor einen Karch hingegen
5 Alb.
21) Vor eine Wein=Fuhr, jedoch ausſchließlich des Ueberfahrts=Weg=
und Bruͤckengeld per Ohm die Meil
10 Alb.
22) Vor Stein=Fuhren, nemlich die Ruthe herein zu fahren
6
fl=
von dem Stein=Bruch beym ſogenannten Herrgottsberg
von dem Stein Bruch bey dem ſogenannten Kuͤchen=Meiſters Falter
6 fl. 15 Alb.
im Beſſunger Wald
vor eine Fuhr Steine von denen ſogenannten Dars=Bergen im Burger
1 fl. 4 Alb.
Wald
15 Alb.
vom kleinen Wog vor den geladenen Wagen
23) Vor eine vollgeladene Heu= oder Krummet=Fuhr von denen Nieder=
Wieſen,
15 Alb.
Und letztlich
14) vor eine Stroh= ſowohl als Miſt=Fuhr mit einem Wagen in die
Noͤhe vor der Stadt,
8 Alb.
auf den Buſenberg, gegen Beſſungen, das H. Creutz= und gleicher
Diſtanz aber
12 Alb.
25) Wer nun hiegegen, er ſey frev oder unſrey, im allergeringſten
han=
delt= oder uͤberſuͤhrt werden kan, daß er ohne erhebliche Urſache die
Fuhr abaoſchlagey, um nur mehrern Fuhrlohn zu erzwingen, derſelbe
ſoll ſo viel Gulden, als der Ueberſa=Kreutzer ausmacht geſtrafet=und
dem Anbringer, auſſer der Verſchweigurg ſeines Namens,
jedes=
malen eine proportionirte Belohnung gereichet werden; deßgleichen
auch Muͤnniglich, ſo gegen vorſtehende Tax mehr giebt, zugleich in
eben diejenige Strafe, ſo dem Verbrecher anceſetzt wird, verfallen=
und dabey nicht der allergeringſte Nachlaß zu hoffn vors uͤbrige aber
alles vorſtehenden= vorbehaͤltlich der Mehr oder Minderung nach Be=
Fnden= zu verſtehen ſeyn. Sign. Darmſtadt den 6ter Mart. 1762.
Fuͤrſtl. Heßiſ. Policey=Commiſſion.
AVEk;
[ ← ][ ][ → ]AVERTISSEMENT.
Nachdeme die, auf Petri=Tag dieſes Jahrs leyhfaͤllig werdende
Herr=
ſchafftliche Winter=Schaaf=Wayde in Haͤnlein und Alſpacher Gemarckung
den 23ſten huj. Vormittags um 9 Uhr auf. Fürſtl. Renth=Cammer allhier
oͤffentlich aufgeſteckt und auf drey Jahr lang unter. denen in termino der
Sub=
haſlationen bekannt zu machenden=Conditionen an den Meiſtbietenden
uͤber=
laſſen werden ſolle; Sowird ſolches dem Publico zu dem Ende hiermit bekanne
gemacht, damit die Liekhabere ſich in dio-termino hierzu einfinden koͤnnen.
Darmſtadt den 9ten Maͤrz 1762.
Fuͤrſtl. Heßiſ. Renth=Cammer hieſelbſt.
Den 22ſten Maͤrz gehet die Franckfurter Kaſien=Amts=Lotterie an, biß
den 17ten dieſes ſind noch Looſe a 1fl. 34 kr. bey dem Fuͤrſtl. Zoll=Verwalter
Sumpff zu haben. Die ganze Lotterie beſtehet in 5000Looß.
Von Seiten der Hochgraͤfl. Erbach=Schoͤnbergſſchen Lotterie=Direttion
wird hiermit bekannt gemacht, wie die3te Claſſe 7ter Lotterie mit aller Accurateß
gezogen, auch die Geminnſte einem jeden Intereſſenten mit aller Promptitaͤt
ausbezahlt worden, die 4te und letzte Haupt=Claſſe aber zukuͤnfftigen Montag
als den 15ten dieſes ohnfehlbar gezogen wird: biß dahin aber noch einige ganze
halbe und Viertels=Looſe um billigen Preiß bey dem authoriſirten Collecteur und
Caffetier, Herrn Joh. Phil. Becker, in Darmſtadt zu haben ſeyn; was vor
anſehnliche Haupt=Preiße zu gewinnen, iſt aus dem Plan zu erſehen, welcher
gratis ausgegeben wird. Franckfurtdensten Maͤrz 1762.
Hochgraͤfl. Erbach=Schoͤnbergiſche Lotterie=
Dieection daſelbſt in der Fahrgaß gegen
uͤber dem guldenen Loͤwen.
Eswerden in eine renomirte Specerey=Handlung zwey junge Leute von 16
bis 18. Jahr, die rechnen und ſchreiben koͤnnen, auf ſechs Jahr ohne Lehr=Geld,
von honetten Eltern, in=oder auſſerhalb Darmſtadt, in die Lehregeſucht; wer
hierzu Belieben trägt, kan weitere Nachricht erhalten bey Herrn Candidat
Froebel, wohnhafft in der Frau Hoſpital=Meiſterin Rothenberger Behauſung
in der Schloßgaſſe.
Zum
Zum Verkauff wird angetragen:
Bey dem Salz=Factor Joachim Heyum, Schutz=Jud allhier, ſeynd um
einen billigen Preiß einige leere Stuͤbichten, welche zu Packen oder zu
Schuͤnde=
len koͤnnen gebraucht werden, zu bekommen.
Einehalb Chaiſe mit 4 Raͤdern iſt zu verkauffen, und in der Buchdruckerey
anzufragen.
Beſondere Nachricht.
Dieſes iſt der Wayſen eigentliche und Hauptbeſchafftigung. Mit einem
un=
genannten Wohlthaͤter, welcher den 23ſten Febr. 2 fl. verehrte,
GOtt zu dancken, fuͤr erzeigte viele und groſſe Wohlthaten, auch
denſelben um ſeine fernere Gnad und Beyſtand anzuflehen. Zu
dancken, und GOttes reiche Seegens=Vergeltung zu erbitten
dem=
jenigen Freund, ſo den 26ſten 20 fl. uͤberſchickte, von einer ſeel.
ver=
ſtorbenen Chriſtlichen Matron dem Wayſenhauß zugedacht und
ver=
macht. So auch zu dancken, wegen 3 fl. den 7ten Maͤrz und 3 fl.
den 8ten dito von ungenannten Freunden verehrt. Ingleichem 1fl.
9 Alb. aus dem Stock eingekommen. Der HErr Zebaoth ſey
alle=
zeit mit dieſen milden Freunden ſie zu ſchuͤtzen und aus Gnaden wohl
zu belohnen.
Angekommene frembde Herren Paſſagiers.
Herr von Schlimbach, Hof=und Ktiegs=Rath von Stuttgardt.
Herr Petri, Kayſerl. Lieutenant.
Herr Egenbrodt, Land=Commiſſarius aus der Herrſchafft Itter.
Dieſe logiren im Trauben.
Herr Walter, Rector von Homburg an der Hoͤhe.
Herr Muͤller, Kauffmann von Franckfurt.
Dieſe logiren im Adler.
Herr Reinwald, Directeur von Stuttgardt.
Herr Hoffmnann, Coßirer von Franckfurt, beyde von der Fuͤrſtl. Heſſen=
Darm=
ſtäͤdter Lotterie.
Herr Seelig, Schiffmann von Kitzingen.
Herr Cerle, Kauffmann von Franckfurt.
Dieſe logiren im Ochſen.
Herr
Herr von Hapthaußen, Churſaͤchſtiſcher Capitain, logirt im Storcken=
Herr Zancker, mit Brabanden Spitzen, logirt im Froͤlichmann.
Ab= und durchgereiſte Herren Paſſagiers.
Herr General von Jahnus, und Herr Obriſt Oflanagan, beyde von der Kayſ.
Armee.
9 Franzoͤſiſche Officiers, 8 Commiſſair, 13 Kauſleut.
Gebohrne, Getauffte und Verſtorbene
in voriger Woche.
1) Gebohrne und Getauffte.
Herrn Johann Conrad Stoͤhr, Corporal unter der Fuͤ ſtl. Leib=Garde, ein
Soͤhnlein.
Daniel Kroͤll, Vorreuter bey Ihro Hochfuͤrſtl. Durchl. Prinz Georg, ein
Soͤhnlein.
Meiſter Johann Henrich Handſchuch, Burgerund Schumacher, ein Soͤhnlein.
Herr Joh Frid. Walſer, Seyden=Strumpf=Fabricant, ein Toͤchterlein.
Meiſter Joh. Conr. Carl Daut, Burger und Schneider, ein Soͤhnlein.
Meiſter Joh. Henr Oſt, Burger und Metzger, ein Soͤhnlein.
Joh. Nic. Held, Herrſchaſftl. Capaunen=Stopſer, ein Soͤhnlein.
Maria Barbara Geißelmaͤnnin, ein unehel Toͤchterlein.
Anna Maria Strauchin, ein unehel Toͤchterlein.
Anna Margretha Bayerin, ein unehel. Toͤchterlein.
2) Geſtorbene und Beerdigte.
Frau Maria Johannetta, Herrn Joh. Ludw. Bruͤckners, Burger und
Spece=
rey=Haͤndler, Ehefrau, 33 Jahr 5 Monat 2 Tage alt.
Meiſter Joh. Nic. Heintz, Burger und Schreiner, 30 Jahr 6 Monat.
Maria Chriſtina, Meiſter Joh. Jac. Bauers, Burger und Schumacher,
Ehe=
frau, 39 Jahr 1 Morat 17Tage.
Anna Margretha Hartmaͤnnin, Wartfrau im Wayſenhauß, 61 Jahr 22 Tage.
Chriſtina Peglein, eine Dienſtmagd aus dem Erbachiſchen, 38 Jahr.
Johannes Wagner, Herrſchafftl. Fruchtmeſſer, ein Toͤchterlein, 6 Monat.
Weyl. Herrn Johannes Schluckebiers, geweſ. Burger und Specereyhaͤndler,
nachgel. Soͤhnlein, 4 Jahr.