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1777. Jahrgang
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Wie nunmehr feſtſteht, trifft der Kaiſſer am Mittwoch,
den 13. ds. Mts., morgens 7¼ Uhr, in Wiesbaden
ein und verbleibt bis zum Montag, den 18. d.. Mts.
Der Reichstag erledigte geſtern eine Anfrage,
ſo=
wie Abſtimmungen, ſodann wurde in die Beratung
des Militäretats eingetreten.
Dder Herzog von Koburg=Gotha hat das
Ab=
ſchieſdsgeſuch des Staatsminiſters v. Richter
an=
genommen. Wie halbamtlich mitgeteilt wird wurde
Staatsrat v. Baſſewitz zum dirigierenden
Staats=
minäſter ernannt.
In der ruſſiſchen Duma führte die äußerſte Linke
derartige Lumultſzenen auf daß die Sitzung
unterbrochen werden mußte.
*
In Valparaiſo brach Großfeuer aus, durch das
ein Häuſerviertel zerſtört wurde. 40 Perſonen
kamen in den Flammen um und etwa 100
er=
litten Brandwunden.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7 und 8.
Die Zollerhöhung für
aus=
ländiſche Weine.
*⁎* Der von den ſſüddeutſchen Staaten beim
Bundes=
erat geſtellte Antrag auf Zollerhöhung für ausländiſche
WWeine iſt für den deutſchen Weinbau von großer
Bedeu=
riung. Nach dem zwiſchen dem Norddeutſchen Bund,
Wayern, Württemberg, Baden und Heſſen im Jahre 1867
gabgeſchloſſenen, heute noch zu Recht beſtehenden
Zollver=
rtrag darf von allen bei der Einfuhr in das deutſche
Zoll=
ggebiet mit mehr als 3 M. vom Doppelzentner belegten
Erzeugniſſen keine weitere Abgabe irgendwelcher Art, ſei
ges für Rechnung des Staats oder der Gemeinden,
er=
hhoben werden. Hierdurch waren nicht nur ausländiſche
Weine, ſondern auch ſolche Biere der Sonderbeſteuerung
in den Einzelſtaaten und durch die Gemeinden entzogen.
In bezug auf ausländiſches Bier iſt dieſe Steuerbeſchrän=
Eung bereits durch Reichsgeſetz im Jahre 1885 zugunſten
Der Gemeinden aufgehoben worden. Aber auch die
Be=
ſeitigung der Vorzugsſtellung der ausländiſchen Weine
un den ſüddeutſchen Staaten, wo von inländiſchen Weinen
eeine ſtaatliche oder kommunale SSteuer erhoben wird, iſt
um Intereſſe der dortigen Weinproduzenten, die ja
ohne=
lein nicht auf Roſen gebettet ſind, dringend erforderlich,
weshalb die oben genannten Bundesſtaaten, denen ſich
aruch Elſaß=Lothringen angeſchloſſen hat, im vorigen
Som=
mer beim Bundesrat einen Antrag auf Erhöhung des
Weinzolls ſtellten. Es iſt klar, daß dieſe Frage in
den=
jenigen Ländern, deren Weinausfuhr nach Deutſchland
arheblich iſt, wie z. B. Frankreich, Spanien, Portugal,
Istalien, Oeſterreich=Ungarn und Griechenland, großes
Iantereſſe erregt und daß man dort Stellung dazu nimmt.
Für uns ſieht es feſt, daß der deutſche Weinbau gegenüber
dem ausländiſchen nicht benachteiligt werden darf,
wenn=
glleich damit zu rechnen iſt, daß beſonders Frankreich, das
von allen Ländern, die bei uns Wein einführen, an der
epitze ſteht, bei einer. Erhöhung des deutſchen Weinzolles
Hauf Vergeltungsmaßregeln bedacht ſein wird. Dies alles
Aniird im Bundesrate reiflich erwogen, doch dürfte nun=
Amehr die Entſcheidung in nicht allzu ferner Zeit gefällt
An erden.
Die proviſoriſche Regierung
in Miſter.
** Die jüngſten Ereigniſſe in Ulſter und die
ſchwe=
rem und ernſten Aufgaben, die der engliſchen Regierung
urtwachſen ſind, verleihen der ſehr weitgehenden und
zwei=
elllos mit bemerkenswertem Geſchick aufgebauten
Or=
amiſation der Ulſter=Rebellen, der „proviſoriſchen
Aſeegierung von Ulſter”, ein aktuelles Intereſſe.
lie war es möglich, in dieſer unbotmäßigen Provinz in
o kurzer Zeit und bei offenem Tageslicht einen
regel=
lechten Staat im Staate zu errichten und eine
organi=
ieite Macht zu ſchaffen, der allem Anſchein nach die
Loſlalregierung und die Lokalbehörden einſtweilen nicht
Uewachſen ſind?
Während Ende September 1812 der Zankapfel, das
Homerule=Geſetz, im britiſchen Unterhauſe noch
die Stadien der Kommiſſionsberatungen durchlief, wurde
in Ulſter der „feierliche Pakt des Volkes von Ulſter”
unterſchrieben, ein Schriftſtück, durch das alle
Unterzeich=
ner ſich verpflichteten, „alle Mittel anzuwenden, die
not=
wendig erſcheinen können, um die gegenwägtige
Ver=
ſchwörung zum Zwecke der Errichtung von Homerule in
Irland zu beſiegen”. Und weiter hieß es: „Wenn ein
ſolches Parlament uns aufgezwungen wird, verpflichten
wir uns hiermit feierlich und gegenſeitig, die Autorität
eines ſolchen Parlaments nicht anzuerkennen, im gewiſſen
Vertrauen, daß Gott das Recht ſchützen wird.‟ Das war
der Anfang, und eine halbe Million Männer und Frauen
unterzeichneten dieſe Erklärung. Ihr folgten ſofort Taten
oder zumindeſt die Vorbereitungen zu Taten. Da man
entſchloſſen war, auch der Gewalt zu trotzen und unter
Umſtänden zur Waffe zu greifen, begann man ſofort mit
der Organiſation der ſogen. „Ulſterarmee”,
die zunächſt mit Holzgewehren ausrückte und zu
exer=
zieren begann. Als ein Jahr ſpäter, am 24. September
1913, das Homerule=Geſetz zum zweiten Male im
engli=
ſchen Parlament angenommen wurde, antwortete der
„Rat der Unioniſten von Ulſter”, der Urheber der ganzen
Bewegung war, in einer Sitzung, an der 500 Delegierte
aus allen Provinzen teilnahmen, mit dem Beſchluß der
Errichtung und Organiſation einer
proviſo=
riſchen Regierung. Sie ſſollte, offen ward das
an=
gekündigt, in Bereitſchaft ſein, um ſofort nach einer
drit=
ten Annahme des Homerule=Geſetzes die Regierung des
Landes zu übernehmen. Und dieſe „Rebellen=Regierung”
ward ſofort und mit erſtaunlicher Tatkraft aufgebaut.
An ihrer Spitze ſtanden der Herzog von Abercorn, Lord
„Londonderry, Lord Charles Beresford, Captain Craig,
Colonel Hickman und vor allem Sir Edward Carſon, der
als „König Carſon von Ulſter” inzwiſchen Berühmtheit
erlangte und im übrigen als einer der geſchickteſten und
tüchtigſten Juriſten Englands gilt. Die Handelsherren
und Induſtriellen traten bei, voll Begeiſterung die
Ar=
beiterſchaft, und nun begann man damit, der
proviſori=
ſchen Zentralregierung eine Art von „Miniſterien” in
Form von Sonderkommiſſionen anzugliedern. Dieſe
Kom=
miſſionen beſtehen und arbeiten unausgeſetzt; da iſt die
Freiwilligen=Kommiſſion, die Finanz= und Handels=
Kom=
miſſion, die juriſtiſche Kommiſſion, eine Erziehungs=
Kom=
miſſion, ja ſelbſt zur Uebernahme des Zoll= und
Poſt=
dienſtes wurde eine Kommiſſion eingeſetzt.
Unterabtei=
lungen wurden geſchaffen, Kammern für Perſonalfragen,
für Finanz=, Eiſenbahn=, Transport=, Proviant= und
Sanitätsweſen, und allen dieſen Kommiſſionen und
Kam=
mern trat Sir Edward Carſon bei. Er hatte ſeine Praxis
aufgegeben, um ſich ganz der Organiſation der „Ulſter=
Regierung” zu widmen. Bald erfolgte auch die
Er=
nennung eines Oberbefehlshabers für das
Freiwilligen=
heer; dieſes Amt übernahm der Generalleutnant Sir
George Richardſon.
Die erſte Tat der Regierung war die Aufbringung
eines Fonds von 20 Millionen Mark; die Summe iſt
be=
ſtimmt, die Hinterbliebenen oder die Verwundeten der
Ulſterarmee zu entſchädigen. In erſtaunlich kurzer Friſt
war dieſe Summe aufgebracht. Die Ausrüſtung und
Be=
waffſnung der Freiwilligenarmee trat nun in den
Vorder=
grund. Um Maßnahmen der wirklichen Regierung
aus=
weichen zu können, wurde ein weitverzweigter
Nach=
richtendienſt organiſiert. Drahtloſe Stationen ſind
er=
richtet, Leute im Signaldienſt ausgebildet,
Motorrad=
fahrer für Nachrichtenzwecke organiſiert, Alarmzeichen
ver=
abredet. Als im Juni v. J. in Belfaſt eine Anzahl alter,
aber durchaus brauchbarer Gewehre von der Regierung
beſchlagnahmt wurde, begann im größten Umfange der
Waffenſchmuggel im geheimen und wurde den ganzen
Winter hindurch fortgeſetzt bis zu dem jüngſten
Hand=
ſtreich, der auf die Heimlichkeit verzichtete und offen vor
den Augen der ohnmächtigen Behörden die letzten 25000
Gewehre landete. Es iſt kaum ein Zweifel, daß heute
die geſamte Ulſterarmee mit Waffen und Munition
aus=
gerüſtet iſt. Um Eingriffe der Regierung zu erſchweren,
ſind die Waffen nicht in größeren Depots verſteckt,
ſon=
dern einzeln in Häuſern und Gutshöfen verborgen. Um
Ulſter zu entwaffnen, müßte die Regierung ſich nun, da
ſie die Dinge hat ſoweit kommen laſſen, damit abfinden,
in der ganzen Provinz Haus um Haus zu durchſuchen,
und es iſt zweifelhaft, ob ſie dabei genügende Erfolge
haben würde.
Deutſches Reich.
Im Reichstage herrſcht bereits ſtarke
Ferien=
ſtimmung. Man will verſuchen, die vom Seniorenkonvent
geſtellten Aufgaben bis zum 16. Mai zu löſen, und da der
Wille vorhanden iſt, dürfte er zur Tat werden. In dieſer
Woche ſollen die Etats für das Auswärtige Amt, den
Reichskanzler und das Reichsſchatzamt bis Freitag
be=
raten werden. Die Beratung des Militärhaushalts ſoll
in der Vollſitzung am Samstag beginnen und nur vier
Tage dauern. Hieran ſoll die noch ausſtehende zweite
Leſung des Kamerunetats angeſchloſſen werden. In der
zweiten Hälfte der nächſten Woche ſollen dritte
Haushalts=
leſung, Rennwettgeſetz, Beſoldungsnovelle in zweiter und
dritter Leſung, Konkurrenzllauſelgeſetz in dritter Leſung
und die kleinen Vorlagen verabſchiedet werden. Gelingt
dies nicht, ſo ſollen noch bis zum 20. Mai Sitzungen
ab=
gehalten werden, auf keinen Fall aber länger.
Die Rede Delbbrücks an Bord der
„Vaterland”. Zu der geſtern erwähnten Rede des
Staatsſekretärs Dr. Delbrück an Bord des Dampfers „
Va=
terland” wird folgende Berichtigung verbreitet:
In der Rede des Staatsſekretärs Dr Delbrück bitten
wir richtig zu leſen: Wer, wie wir in Berlin tagtäglich
in der Schützenlinie ſtehen muß, wird durch die (Kritik,
die er dauernd neben odier über ſich ergehen laſſen, muß,
in der Freiheit der Urteile darüber beeinträchtigt, was
eigentlich das Ergebnis unſerer Arbeit iſt, und Sie
wer=
den mir darin zuſtimmen, daß es zuweilen den Anſchein
hat, als wenn man ſich der Erfolge um die Entwickelung
unſeres Vaterlandes nirgends ſo wenig bewußt iſt als im
Reichstage; es iſt ja ſelbſtverſtändlich nicht der Fall, aber
es kann doch ſo ſcheinen.
Der letzte Satz fehlte in der erſten Uebermittelung des
Wortlautes der Rede.
— Krankenkaſſen. Eine ganz bedeutende
Ver=
minderung der Zahl der Krankenkaſſen in Deutſchland iſt
infolge der Durchführung der Beſtimmungen der neuen
Reichsverſicherungsordnung mit Beginn dieſes Jahres
eingetreten, und wird aus der damit verbundenen
Zentraliſation und Vereinfachung des
Krankenkaſſen=
weſens ſicherlich auch eine günſtige Wirkung in
be=
zug auf Kräffte= und Gelderſparnis erhofft
wer=
den dürfen. Während bis zum 1. Januar 1914
im Deutſchen Reiche insgeſamt 21659 Krankenkaſſen
beſtanden, ſind es von dieſem Zeitpunkt ab nur mehr
9824, worunter ſich 2463 allgemeine Ortskrankenkaſſen,
337 beſondere Ortskrankenkaſſen, 595 Landkrankenkaſſen,
5537 Betriebskrankenkaſſen und 892 Innungskrankenkaſſen
befinden. Die allgemeinen Ortskrankenkaſſen umfaſſen
durchſchnittlich 3752, die Landkrankenkaſſen durchſchnittlich
4471, die Betriebskrankenkaſſen 668 und die
Innungs=
krankenkaſſen 431 Mitglieder.
— Die Koburger Miniſterkriſis. Der
Konflikt zwiſchen dem Herzog und dem Staatsminiſterium
hat mit der Genehmigung des Demiſſionsgeſuchs des
Staatsminiſters von Richter ſeinen Abſchluß gefunden.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Die Wiederherſtellung
parlamentari=
ſcher Zuſtände in Oeſterreich. Die ſvon dem
Präſidenten des öſterreichiſchen Abgeordnetenhauſes
Syl=
veſter auf Wunſch der Parteien einberufene Obmänner=
Konferenz zwecks Ausſprache über Mittel und Wege zur
Wiedereinberufung des Abgeordnetenhauſes trat am
Montag nachmittag in Anweſenheit des
Miniſterpräſiden=
ten und des Finanzminiſters zuſammen. Die Redner
ſämtlicher Parteien ſprachen den dringenden Wunſch nach
Herbeiführung verfaſſungsmäßiger Zuſtände aus. Die
tſchechiſchen Agrarier, die Tſchechiſch=Radikalen und die
deutſchen Sprecher beharrten auf ihren bisherigen
Forde=
rungen. Miniſterpräſident Stürgkh erklärte, die
Regie=
rung knüpfe die Wiedereinberufung des Hauſes an gewiſſe
praktiſche Vorbereitungen, die von den Parteien und der
Regierung gemeinſchaftlich zu treffen ſeien und mit
eini=
ger Ausſicht auf Wahrſcheinlichkeit eine erſprießliche
Tä=
tigkeit erwarten ließen. Der Miniſterpräſident verwahrte
ſich entſchieden gegen den Vorwurf der
Parlamentsfeind=
lichkeit und erklärte, der Regierung könne es doch nicht
darum zu tun ſein, lediglich eine Rechtfertigung dafür,
daß das Haus jetzt nicht tagt, dadurch zu gewinnen, daß
ſie es, ohne Ausſicht auf Erſprießlichkeit der Beratungen
zuſammenberief. Präſident Sylveſter ſtellte feſt, daß
ſämt=
liche Redner für die Wiederherſtellung parlamentariſcher
und verfaſſungsmäßiger Zuſtände ſich ausgeſprochen
ha=
ben, und daß von Tſchechen und Deutſchen der Wunſch ge=
äußert wurde, daß die am deutſch=tſchechiſchen Ausgleich
beteiligten Parteien wieder zu einer Konferenz einberufen
würden. Er, der Präſident, ſei bereit, an die
Einberu=
fung einer ſolchen Konferenz zu ſchreiten und er hoffe
auf einen gedeihlichen Erfolg.
Frankreich.
Vertretung Frankreichs in Albanien.
Mit der Vertretung Frankreichs in Albanien wurde der
bevollmächtigte Miniſter de Fontenay betraut. Da das
Parlament die für die Errichtung einer Geſandtſchaft in
Durazzo erforderlichen Geldmittel noch nicht bewilligt
hat, wird de Fontenay in außerordentlicher Miſſion nach
Albanien entſandt werden.
Die Rekrutenaushebung. Kriegsminiſter
Noulens hat in einem Erlaß an die Korpskommandanten
angeordnet, die militärärztlichen Kommiſſionen mögen
ſich bei der Prüfung der jungen Soldaten vor Augen
hal=
ten, daß nur geſunde und kräftige Leute eingeſtellt
wer=
den, da ſchwächliche und kränkliche Rekruten nur ein
Hin=
dernis für die Ausbildung der anderen bilden und häufig
an der Verbreitung epidemiſcher Krankheiten die Schuld
tragen.
England.
Internationales Uebereinkommen über
die Einfuhr von Häuten und Federn
wilder Vögel. Im Unterhauſe erklärte
Parlaments=
unterſekretär Acland auf eine Anfrage, die britiſche
Re=
gierung habe die fremden Regierungen mit Ausnahme
Frankreichs, Griechenlands und Dänemarks eingeladen,
an einer Konſerenz teilzunehmen, um ein internationales
Uebereinkommen bezüglich der Einfuhr von Häuten und
Federn wilder Vögel zuſtande zu bringen. 16 Länder
hätten die Einladung angenommen, 20 noch nicht
geant=
wortet. Frankreich, Dänemark und Griechenland ſeien
nicht eingeladen, weil ſie ſchon vorher zu verſtehen
ge=
geben hätten, daß ſie an der Konferenz nicht teilnehmen
könnten. Venezuela habe abgelehnt, weil die
vorgeſchla=
gene Konvention für den Aigretten= und Federnhandel,
der mit mannigfaltigen Intereſſen des Landes verknüpft
ſei, nachteilig werden würde.
Englands Beteiligung an der
Pana=
makanal=Ausſtellung. Die Frage der Beteiligung
Englands an der Panama=Ausſtellung in San Franzisko
iſt abermals auf der Tagesordnung. Viele leitende
Ge=
ſchäftsfirmen haben von neuem gegen die ablehnende
Haltung der Regierung Einſpruch erhoben. Nicht weniger
als 306 Parlamentsmitglieder beider Parteien, alſo die
Mehrheit des Unterhauſes, haben eine Denkſchrift an den
Premierminiſter zur Befürwortung einer offiziellen
Be=
teiligung unterzeichnet; Miniſterpräſident Asquith hat ſich
bereit erklärt, die Deputation zu empfangen. Beim
Ban=
kett der Royal Academy am Samstag beklagte der
Prä=
ſident Sir Edward Poynter im Namen der britiſchen
Künſtler gleichfalls die Haltung der Regierung. Die
Ti=
mes und andere Blätter ſchließen ſich dieſem Bedauern
an und empfehlen die nochmalige ernſte Erwägung der
Frage und ein baldiges Entgegenkommen gegen die
be=
freundete amerikaniſche Nation.
Schweden.
Die Lage nach den Wahlen. Nach den für
die Konſervativen und die mit ihnen verbündeten
Lan=
desverteidigungsfreunden des rechten Flügels der linken
Partei äußerſt günſtig ausgefallenen Wahlen wird das
Miniſterium Hammarskjöld am Ruder bleiben und alles
auf eine möglichſt befriedigende Löſung der
Landesvertei=
digungsfrage einſetzen. Die Liberalen ſehen auch
ihrer=
ſeits ein, daß die Fragen verfaſſungsmäßiger Art, die ſie
im Wahlkampf aus taktiſchen Gründen in den
Vorder=
grund geſchoben hatten, hinter die
Landesverteidigungs=
angelegenheit zurückgeſetzt werden müſſen, die jetzt
unbe=
dingt eine Löſung erheiſcht. Ohne die Liberalen iſt eine
poſitive Löſung der Landesverteidigungsfrage
ſchlechter=
dings nicht möglich. Man rechnet ziemlich beſtimmt mit
einem Kompromiß zwiſchen dem Miniſterium Ham=
marskjöld und den Liberalen. So viel iſt ſicher, daß Herr
Staaff alle Wünſche und Aufforderungen der äußerſten
Linken, dem Miniſterium Hammarskjöld ſofort beim
Zu=
ſammentritk des Reichstags (18. Mai) parlamentariſche
Schwierigkeiten in den Weg zu legen, um ſelbſt an die
Spitze eines radikal=ſozialdemokratiſchen Miniſteriums
zu treten, mit Entſchiedenheit abweiſt. Das Staaffſche
OOrgan, Dagens Nyheter, erklärt, daß, wenn auch die
ſon=
ſtigen politiſchen und parlamentariſchen Anſichten der
Li=
beralen und Sozialdemokraten in Schweden ungefähr die
gleichen ſein mögen, die Auffaſſung beider Parteien in
der Landesverteidigungsfrage ſo verſchieden ſei, daß ein
Zuſammenarbeiten in dieſer Beziehung ausgeſchloſſen ſei.
Die Landesverteidigungsfrage ſei aber zuerſt zu löſen.
Hieraus geht mit Deutlichkeit hervor, daß die Liberalen
ſich nach dem Wahlergebnis zu der Anſicht bekennen, daß
alle landesverteidigungsfreundlichen Elemente des
Reichs=
tags, alſo auch ſie ſelbſt, zuſammenarbeiten müſſen, um
eine Löſung der Frage herbeizuführen. Das Miniſterium
Hammarskjöld iſt zurzeit im Begriſf, mit möglichſter
Be=
ſchleunigung die Einzelheiten der
Landesverteidigungs=
vorſchläge auszuarbeiten. Sämtliche Generäle ſind in
Stockholm eingetroffen, um mit der Regierung über die
Landesverteidigungsvorſchläge zu beraten.
Rußland.
Die Redefreiheit der Duma=
Abgeord=
neten. Die Duma verhandelte über den Antrag der
Abgeordneten Efremoff, Miljukoff und Tſcheidze, der
Sitzung am Donnerstag die Beratung des
Geſetzentwur=
fes über die Freiheit auf der Parlamentstribüne
vorzube=
halten, der gegenwärtig von der Gerichtskommiſſion der
Duma beraten wird. Dieſe Kommiſſion ſoll beauftragt
werden, Donnerstag Bericht zu erſtatten. Gleichzeitig
da=
mit wird ein Antrag der Abgeordneten Miljukoff,
Ker=
ſensky und Tſcheidze beraten werden, nicht eher in die
Budgetberatung einzutreten, bis der erwähnte Entwurf
Geſetzeskraft erlangt habe. Beide Anträge wurden
ab=
gelehnt, der erſte mit 157 gegen 99 Stimmen bei 4
Stimm=
enthaltungen, der zweite mit 164 gegen 82 Stimmen bei
15 Stimmenthaltungen.
Türkei.
Die jungtürkiſche Partei hielt unter dem
Vorſitz des Miniſters des Innern, welcher den Leiter der
Partei, den Großweſir, vertrat, ihre Generalverſammlung
ab. Die Verſammlung ſtellte das Arbeitsprogramm für
die am 14. Mai beginnende ſParlamentsſeſſion ffeſt, die
bis zum 23. Juli dauern ſoll. Das Programm umfaßt
außer dem Budget die Reviſion der Verfaſſung, ſowie
der Geſetze, betreffend die Wilajetsverwaltung, ferner den
Entwurf eines Strafgeſetzes, Geſetz über den
Volksſchul=
unterricht, die Rekrutierung uſw. Es werden
Beſtimmun=
gen getroffen, um unnötige Debatten zu vermeiden. Jeder
Geſetzentwurf ſoll vorher in beſonderen Parteiſitzungen
beraten werden.
Bulgarien.
Die Amtsführung Geſſchows und
Da=
news. In der Sobranje begann die Debatte über einen
von Abgeordneten der Majorität eingebrachten Antrag,
über die Amtsführung der Kabinette Geſchow und Danew
eine parlamentariſche Unterſuchung einzuleiten. Der
An=
trag verlangt insbeſondere eine Unterſuchung für die Zeit
von der Vorbereitung bis zur Beendigung des Krieges.
Vereinigte Staaten.
Antitruſtgeſetz. Nach einer Unterredung mit
dem Präſidenten Wilſon teilte Underwood, der Führer
der Mehrheit des Repräſentantenhauſes, mit, daß eine
Verſtändigung über die Einbringung eines umfaſſenden
Antitruſtgeſetzes und die Bildung einer zwiſchenſtaatlichen
Induſtriekommiſſion (Interſtate Trade Commiſſion)
er=
zielt worden ſei. Ferner werde ein Geſetz zur Erhöhung
der Ausgabe von Aktien und anderen Wertpapieren und,
wenn möglich, auch eine Vorlage, betreffend die
Gewäh=
rung landwirtſchaftlicher Kredite, eingebracht werden.
Underwood gab der Hoffnung Ausdruck, daß das
Reprä=
ſentantenhaus ſich ſpäteſtens am 1. Juli vertagen werde=
* Unſere Blaujacken in Südamerika,
Welchen vortrefflichen Eindruck die Mannſchaften des
zur=
zeit die amerikaniſche Küſte berührenden deutſchen
Ge=
ſchwaders allenthalben machen, iſt in den veröffentlichten
Schilderungen über den Verlauf der Fahrt wiederholt
zum Ausdruck gekommen. Einen neuen Beweis dafür
bietet ein Bericht der in Rio de Janeiro erſcheinenden
großen Zeitung Journal de Commerzio, in dem es heißt:
„Im Getümmel der Vergnüglichkeiten des Karnevals iſt
dieſes Jahr ein ſympthiſches Ereignis zu verzeichnen,
nämlich die Anweſenheit der Beſatzung des deutſchen
Ge=
ſchwaders, das im Haſen von Rio de Janeiro verankert
liegt. Offiziere wie Matroſen haben ſich an der
Feſtlich=
keit, welche die Stadt begeiſtert, beteiligt. Die Jugend
ſcherzt mit ihnen, Masken, umarmen ſie, die jungen
Mäd=
chen greifen ſie hartnäckig mit Parfümſpritzen an. Und
unſere Beſucher entſprechen dieſer Harmloſigkeit, indem
ſie ſie zufrieden und liebenswürdigſt erwidern, als ob ſſie
ſich inmitten eines Volkes ihres Temperaments und ihrer
Sprache befänden. Es iſt hier noch kein Matroſe
beob=
achtet worden, der wegen übermäßigen Genuſſes von
Ge=
tränken Unordnung angeſtiftet hätte. Der Führer des
Geſchwaders, das uns beſucht, muß darüber ſehr
befrie=
digt ſein. Unſere Matroſſen, unter denen einige Deutſch
und Engliſch ſprechen, vereinigen ſich brüderlich mit der
Beſatzung des Geſchwaders, das die große und mächtige
Mation in die braſilianiſchen Gewäſſer entſandt hat.”
* Straßburg, 5. Mai. Der kaiſſerliche
Statthalter Dr. v. Dallwitz wird ſich am
kom=
menden Freitag, nachmittags, gelegentlich des Beſuches
des Kaiſers auf der Hohkönigsburg, beim Kaiſer melden=
Geſtern abend iſt hier die (Schweſter des Statthalters,
Frau Gräfin von Rödern, die ſeinem Hausweſen vorſteht,
eingetroffen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 6. Mai.
Rote Kreuz=Sammlungen.
C Zu den Feſtveranſtaltungen zum Beſten der
Samm=
lungen des Deutſchen Roten Kreuzes am Samstag,
den 9. Mai, abends 8½ Uhr, ſind die Vortrags=
Folgen jetzt endgültig feſtgelegt. Es iſt Wert darauf
gelegt worden, die künſtleriſchen Darbietungen nach Art
und Umfang ſoweit irgend möglich gleichmäßig zu vere
teilen, um einen möglichſt gleichen und hoffentlich
ſehr zahlreichen Beſuch aller Lokale zu erzielen. Es
wird alſo in den einzelnen Lokalen geboten werden:
Städtiſcher Saalbau. Leitung des Abends
Profeſſor Walter Illner. Mitwirkende:
Ma=
dame Nofru=Ré und Herr Max Proll=Berlin. Vom
Groß=
herzoglichen Hoftheater: die Hofſchauſpieler Kurt Ehrle,
Richard Jürgas, Paul Peterſen; 16 Damen der
Geſell=
ſchaft; der Geſangverein Liederzweig (Dirigent:
Kammer=
muſiker Brückmann); die Kapelle des Großh. Infant.=
Leib=
garde=Regts. Nr. 115 (Obermuſikmeiſter Hauske).
Vor=
trags=Folge: 1. Präludien, Symphoniſche Dichtung
von Fr. Liſzt; 2. Prolog, verfaßt von Ernſt Freiherr von
Wolzogen, geſprochen von Kurt Ehrle; 3.
Tanzvorfüh=
rung von Damen der Geſellſchaft; 4. Mänadentanz, Maa
dame Nofru=Ré; 5. Balletmuſik Nr. 2 aus „Roſamunde”
von Fr. Schubert; 6. Mantelſpiel, Madame Nofru=Réz
7. Chorgeſang: a) Wie’s daheim war von Wohlgemutha
b) Lied der Treue von Gersbach, e) Der Jäger aus
Kur=
pfalz von Othegraven (Geſangverein Liederzweig); 8a
Chorgeſang: Flottenlied (mit Orcheſterbegleitung),
Text=
von Gottfried Schwab, komp. von A. Mendelsſohn (
Ge=
ſangverein Liederzweig); „Im Frauenhaus” Szene aus
der Pantomime: Echnaton, der Hetzerkönig” Perſonen:
König: Max Proll, Haushofmeiſter: Richard Jürgas,
Ne=
fertit: Madame Nofru=Ré, Negerſklave: Paul Peterſen,
Sklavinnen, dargeſtellt von Damen der Geſellſchaft. 10.
Orientaliſcher Marſch von Joh Strauß. Nach Schluß des
Programms: Tanz.
Turnhalle am Woogsplatz. Leitung
des Abends: Kapellmeiſter Richard Lert.
Mitwir=
kende: Ernſt Freiherr v. Wolzogen, Elſa Laura Freifrau
v. Wolzogen; vom Großh. Hoftheater: Kammerſänger
Alfred Stephani, Hofopernſänger Georg Becker,
Hofopern=
ſänger Otto Semper, Hofopernſängerin Hede Schaub,
Hofſchauſpieler Bruno Harprecht, Hofſchauſpielerin Käthe
Schneider=Gothe; der Mozart=Verein (Dirigent:
Kapell=
meiſter Friedrich Rehbock); die Turngemeinde Darmſtadt;
die Kapellen der Großh. Heſſ. Dragoner=Regimenter Nr.
23 (Obermuſikmeiſter Alb. Mittelſtädt) und Nr. 24 (
Ober=
muſikmeiſter Aug. Rühlemann). Vortrags=Folge: 1.
Ouvertüre; 2. Prolog, verfaßt von E. Freiherr v. Wolzo=
Georg Joſeph Vogler.
Ein kurzes Lebensbild des am 6. Mai 1814 in
Darm=
ſtadt verſtorbenen Tonmeiſters.
Von Wilhelm Stammler.
Als Sohn eines geachteten Muſikers und
Hofgeigen=
machers in Würzburg wurde am 15. Juni 1749 der unter
dem Namen Abt Vogler bekannte Tonkünſtler geboren
Er war mit 8 Geſchwiſtern der Sproß einer ſeit
Jahr=
hunderten in den bayeriſchen Alpen anſäſſigen
wohl=
habenden Familie und erhielt ſeine gründliche allgemeine
Bildung in den Anſtalten der Jeſuiten in Würzburg und
Bamberg, gehörte aber nicht dem Orden an. Sehr früh
empfahl ihn ſein vorzügliches Klavierſpiel und verſchaffte
ihm leicht Eingang in muſikaliſchen vornehmen Kreiſen.
Schon während ſeiner Studienzeit leitete er ein
Liebhaber=
orcheſter, wie es andere Muſiker, die zum
Kapellmeiſter=
beruf hinſtrebten, in jener Zeit und vor ihm taten, um
be=
kannt zu werden. Gerühmt wird namentlich ſeine
beſon=
dere Fähigkeit, auf dem Klavier ein gegebenes Thema in
kunſtvollen Variationen improviſierend auszuführen, eine
Kunſt, die man damals ſehr ſchätzte und die jedenfalls
einen beſſeren Begriff von der Begabung für die
Kompo=
ſition geben konnte, als die lediglich an das Gedächtnis
Anſprüche machende Reproduktion von Kompoſitionen
an=
derer. In jungen Jahren ſchon fand er auch infolge
die=
ſer Eigenſchaften und durch ſeine Bekanntſchaft in Klöſtern
Gelegenheit, ſich eine große techniſche Fertigkeit auf der
Orgel und wunderbare Meiſterſchaft im virtuoſen Gebrauch
der Pedalklaviatur anzueignen.
Die damals in Süddeutſchland befindlichen großen
Orgelwerke reicher Stiftskirchen und die Wertſchätzung
kunſtvoller und orcheſtraler Behandlung des erhabenen
In=
ſtrumentes ließen in ihm auch immer mehr den
Vir=
tuoſen reifen, als der er auf zahlreichen Kunſtreiſen in
aller Welt die höchſte Anerkennung fand. Daß er gerade
in unſerem Lande in dieſer Eigenſchaft weniger bekannt
war und für die Entwickelung dieſer Kunſt nur von
ge=
ringem Einfluß ſein konnte, lag wohl an dem Umſtand,
daß er erſt in den letzten 7 Jahren ſeines Lebens
Darm=
ſtadt zum Wohnſitz wählte, woſelbſt keine
hervorragen=
den Orgelwerke vorhanden waren. Doch hat er in
perſön=
lichen Beziehungen zu dem damaligen, über Heſſens
Gren=
zen hinaus berühmten Hoforganiſten Rinck, einem
Thü=
ringer, geſtanden, der ihm viel verdankt und ſein
Orgel=
ſpiel als „großartig und äußerſt effektvoll” rühmt und dem
die ſtets wirkungsvolle Regiſtermiſchung ein Beweis für
Voglers große Kenntnis des Inſtrumentes und ſeines
Baues war. Auch Mozart erkennt Voglers
bewunderns=
werte Meiſterſchaft auf der Orgel an, der ihn darin
über=
troffen zu haben ſcheint und von dem er als
erfolgreiche=
rem Mitbewerber um die 2. Mannheimer
Kapellmeiſter=
ſtelle nicht gerade wohlwollend zu ſprechen geneigt war.
Unbefriedigt von der trockenen Lehrmethode eines
Pater Martini und Valotti, den damals berühmteſten
Lehrern des Kontrapunktes und der Kompoſition, gab er
ein eigenes Syſtem „Tonwiſſenſchaft und Tonſetzkunſt” in
Mannheim 1776 heraus, das ſich auf Erfahrung und
Nach=
denken gründete. Wie ſpäter Schumann hat er darin auch
die italieniſchen durch deutſche Kunſtausdrücke zu erſetzen
geſucht. Seiner Tätigkeit als Lehrer des ſchwediſchen
Kronprinzen und Hofkapellmeiſter in Stockholm verdankt
die Oper „Guſtav Adolf” ihre Entſtehung. Andere
drama=
tiſche Werke ſind „Kaſtor und Pollux”, „Hermann von
Unna” und „Samori”. Zur hier in Darmſtadt
aufge=
führten Oper „Lampedo” ſchrieb Superintendent
Lichten=
berg das Libretto. Außerdem ſchrieb er zahlreiche
Chor=
werke, darunter die „Bußpſalmen in Moſes Mendelsſohns
deutſcher Ueberſetzung” ein im vierſtimmigen Choralſtil
geſchriebenen Chorſatz von ergreifender Wirkung, ſowie
unter anderen kleinen der Unterhaltung dienenden Werken
ſein „Trichordium” oder Lob der Harmonie über
Rouſ=
ſeaus Melodie zu 3 Tönen, die er nach einem Gedicht von
Profeſſor Meißner in 11 kunſtvollen Variationen für
Chor und Orcheſter verarbeitete. Seine „Paſtoralmeſſe‟
kam in der Stadtkirche zur Ausführung, von Großherzog
Ludewig I. ſelbſt, von der Kanzel aus dirigiert, der dien
damalige Orgel gegenüber lag.
Vogler, der täglich in ſeinem Brevier las, wurde nichtt
nur in ſeinem Kunſtſchaffen ſtark angefeindet, ſondern auch
hauptſächlich infolge von Mozarts unbedachten und
unver=
antwortlichen Aeußerungen von den Biographen und
An=
hängern jenes hinſichtlich ſeines Charakters verunglimpft,
wobei auf den „Prieſter” beſonders geſchimpft wurde,
denn es war ja die Zeit der Abkehr von der Kirche; diel
Saat der franzöſiſchen Enzyklopädiſten ging in
Deutſch=
land, wie alle dort herſtammenden Kulturerzeugniſſe um
gut 3 Menſchenalter ſpäter auf, nicht ohne manches
Un=
kraut mitwachſen zu laſſen. An der Lauterkeit und
ſitt=
lichen Reinheit von Voglers Leben kann durchaus nicht
gezweifelt werden und wer es tut, beweiſt damit nur, wie
wenig er Verſtändnis hat für ein in idealen Zielen und
geiſtiger Arbeit verbrachtes Leben eines geweihten
Prieſters.
Ueber ſeinen Tod und Nachlaß leſen wir im „
Darm=
ſtädtiſchen allergnädigſt privilegierten Frage= und
An=
zeigeblatt” Num. 19. vom 9. Mai (Montag) 1814. „
Be=
erdigte bei der katholiſchen Gemeinde: „Am 6. Mai: der
Großherzogl. Geheime geiſtliche Rath und Ehren=Mitglied
mehrerer gelehrten Geſellſchaften, Herr Abbé Georg
Joſeph Vogler, 66 Jahre weniger 5 Wochen alt.” und in
der „Großherzoglich Heſſiſchen Zeitung” vom Dienstag,
den 10. Mai 1814 (Seite 509) die Todesanzeige: „Den am
6 ten dieſes durch einen Nervenſchlag erfolgten Tod des
um die Tonkunſt ſo ſehr verdienten Großherzoglichen
Ge=
heimeraths Abbé Vogler macht man in Ermangelung einer
näheren Kenntniß ſeiner hier nicht anſäßigen Verwandten
von Commiſſions wegen dieſen ſowohl, als ſeinen
aus=
wärtigen Freunden hierdurch bekannt. Darmſtadt, den
9ten Mai 1814. Von Commiſſions wegen Wolf,
Hof=
gerichts=Rath. weiter wird Seite 681 unter dem Nachlaß
erwähnt: 2 gute Reiſewagen und mehrere neue Flügel und
um, geſprochen von dem Dichter: 3. Zwei Chöre mit
Kla=
vieerbegleitung: a) Der Gondelfahrer von Schubert, b)
anderkennung von Grieg (Mozart=Verein); 4. Lieder:
En die Nacht”, ein Zyklus von Geſängen von Wilh.
orngäſſer (Alfred Stephani); 5. Duett aus „Figaros
Hbochzeit” von Mozart (Hede Schaub und Otto Semper);
Zwei Chöre a capella: a) Morgenwanderung von C.
l Mangold, b) Der Jäger aus Kurpfalz von A. v.
Othe=
naaven (Mozart=Verein); 7. Arie a. d. Oper „Die Jüdin”
rn Halerh (Georg Becker); 8. Lieder zur Laute (Elſa
Laura v. Wolzogen); 9. Tanzduette (Käthe Gothe und
Beuno Harprecht); 10. Vorführungen der Turngemeinde
armſtadt: 11. Schlußmarſch. Nach Schluß des
Pro=
ktaamms: Tanz.
Turngemeinde Beſſungen (Heidelberger
Ebraße 131). Leitung des Abends: Hofſchauſpieler
einr. Hacker und Kapellmeiſter Hans Oppenheim.
itwirkende: Vom Großh. Hofthrater:
Hofopern=
läriger Robert Heury Perkins, die Hoſſchauſpieler Hans
Baumeiſter, Heinr. Hacker, Franz Schneider, die
Hofopern=
figerinnen Beling=Schäfer, Clementine Feiſtle, Anna
Ja=
obs; der Lehrerſängerchor (Dirigent: Lehrer Wilhelm
Borngäſſer); die Turngemeinde Beſſungen; die
Kapel=
en des Art.=Regts. Nr. 25 (Obermuſikmeiſter Franz
Mickley) und des Train=Batl. Nr. 18 (Chorführer Fritz
Meuſchulz). Vortrags=Folge: 1. Ouvertüre; 2.
Pro=
log, verfaßt von Freiherr E. v. Wolzogen (Heinrich
Hak=
er); 3. Zwei Chöre: a) Landerkennung von Grieg (
Bari=
ortſolo: Robert Henry Perkins), b) Deutſcher Aar (
Dich=
rig von Gottfr. Schwab) von A. Mendelsſohn (
Lehrer=
färtgerchor; 4. Humoriſtiſche Dichtungen (Franz Schnei=
Ger); 5. Lieder: a) Geheimnis von R. Strauß, b) Liebes=
Aeer von F. v. Weingartner, e) Frühlingsnacht von Rob.
Shumann (Anna Jacobs); 6. Stabübungen der
Damen=
ibteilung der Turngemeinde Beſſungen; 7. Drei
Volks=
lliſder: a) Der Mai tritt ein mit Freuden von H. Jüngſt,
) Komm, o komm von Ed. Kremſer, e) Mein Herz hat ſich
ſenellet von H. Jüngſt (Lehrerſängerchor); 8. Lieder: a)
diee beiden Grenadiere von R. Wagner, b) Altdeutſches
Minnelied von Karl Bohm, e) Good bye von Paolo Toſt
(Robert Henry Perkins); 9. Lieder zur Laute (
Clemen=
e Feiſtle); 10. Luſtige Vorträge (Heinrich Hacker); 11.
Nieder: a) Frühlingslied von Eugen Hildach, b) Gretel
on Hans Opitzner, e) Der Vogel im Wald von Wilh.
Naubert (Margarete Beling=Schäfer); 12.
Dialektdichtun=
en (Hans Baumeiſter): 13. Barrenturnen der Turner;
4 Schlußmarſch. Nach Schluß des Programms: Tanz.
Mathildenhöhſaal. Leitung des Abends:
Vepellmeiſter Erich Kleiber. Mitwirkende: Vom
Wroßh. Hoftheater: Kammerſänger Georg Weber, die Hof=
Afernſänger Hans Bertram, Leo Schützendorf, Otto
Thom=
en, die Hofopernſängerinnen Joſephine Becker=Gerder und
Aga Kallenſee, Hofſchauſpieler Adolf Jordan,
Hofſchau=
hlelerin Minna Müller=Rudolph, Hofballettmeiſterin
ſſdwig Ehrle; Hans Wolf Dietrich Freiherr v. Wolzogen;
ir Liedertafel (Dirigent: Hofmuſiker G. Adam); die
Wurngeſellſchaft Darmſtadt; die Kapelle des Artillerie=
Iiegiments Nr. 61 (Obermuſikmeiſter M. Weber).
Vor=
grags=Folge: 1. Ouvertüre; 2. Prolog, verfaßt von
M. Freiherr v. Wolzogen, geſprochen von H. W. D.
Frei=
leer v. Wolzogen; 3. Lieder: a) Der Fiſcherknabe von Liſzt,
) Wo weilt er? von Liſzt, e) Ingrid von Kjerulf (Olga
Aballenſee); 4. Chor: Vor den Türen von Th. Podbertsky
Geſangverein Liedertafel); 5. Lieder: a) Die Quelle von
lterl Goldmark, b) Ständchen von Joh. Brahms, e)
Un=
m Machandelbaum von Fel. Holländer (Joſephine
ecker=Gerder) 6. Serpentintanz (Hedwig Ehrle); 7. Zwei
Chöre: a) Dein gedenk ich von K. Becker, b) Die
Früh=
ungszeit von H. Sonnet (Geſangverein Liedertafel); 8.
Nieder: a) Liebesfeier von F. v. Weingartner, b) Der
ieger von Hugo Kaun, e) Lied des Siegfried aus der
Opier „Genoveva” von Rob. Schumann (Georg Weber);
Tanzduett (Adolf Jordan und Minna Müller=
Ru=
olph); 10. Fidele Gerichtsſitzung, humor. Terzett (O.
komſen, H. Bertram und L. Schützendorf); 11. Turnen am
urk (Turngeſellſchaft); 12. Schlußmarſch. Nach Schluß
e: Programms: Tanz.
Es wird alſo ein allgemeiner Feſttag werden, an dem
lbrehlzutun und für eine große und bedeutende vaterländi=
Uhe Sache ein Scherflein beizutragen mit angenehmſter
Uirterhaltung verbunden ſein wird.
Der Ortsausſchuß quittiert weiter mit
ver=
lindlichem Dank den Empfang namhafter Beiträge durch
uerrn Staatsminiſter Dr. von Ewald Exzellenz, Herrn
Wofjägermeiſter Freiherrn von und zu der Tann=
Rathſam=
lauſen, Herrn Königl. Preuß. Geſandten von der
Lancken=
ackenitz Exzellenz, Herrn Dr. W. Köhler, Frau Dr. C.
Merck, Wilhelminenſtraße 57, Frau Dr. Adelheid
Lau=
ſchläger, Herrn Eduard Ferber und Herrn
Generalleut=
ant z. D. Draudt Exzellenz. Weitere Gaben bittet man
bzuführen an Herrn Bürgermeiſter Mueller,
Rhein=
raße 18 (Stadthaus), oder zu überweiſen an das dem
Pitsausſchuß bei der Bank für Handel und Induſtrie
er=
ffiete Konto „Rote Kreuz=Sammlungen Darmſtadt 1914‟
Es wird darauf aufmerkſam gemacht, daß in letzter
Zeit von verſchiedenen Stellen unbefugt für das Rote
Kreuz und ähnliche wohltätige Anſtalten geſammelt wird.
Die Sammler für das Rote Kreuz benutzen
nur Liſten, die durch das hieſige Großh.
Po=
lizeiamt abgeſtempelt worden ſind. Man
bittet, darauf achten zu wollen! Zweckmäßig
iſt auch, bei Zeichnungsabſicht die Beträge gleich an die
Bank, Landgraf Philipps=Anlage 6, abzuliefern.
* Vom Hofe. Die Gräfin Luitgarde zu
Solms=Laubach iſt Montag zum Beſuch im Neuen
Palais eingetroffen. Nachmittags 5 Uhr folgten die
Großherzoglichen Herrſchaften und Gräfin Luitgarde zu
Solms=Laubach einer Einladung des Generalmajors
Frei=
herrn von Heyl und Gemahlin zum Tee. (Darmſt. Ztg.)
* Ordensverleihung. Der Großherzog hat
ſeinem Ordenskanzler Freiherrn Röder v.
Diers=
burg, Oberſt z. D. und Flügeladjutanten à la suite,
das Hofdienſtehrenzeichen für 25 Dienſtjahre verliehen.
* Gottesdienſt in der Ruſſiſchen Kapelle.
Anläß=
lich des Namensfeſtes Ihrer Majeſtät der Kaiſerin
Alexandra Feodorowna von Rußland findet
heute, Mittwoch, den 6. Mai, vormittags 11 Uhr, in der
Ruſſiſchen Kapelle auf der Mathildenhöhe ein
Gottes=
dienſt mit anſchließendem feierlichen Tedeum ſtatt.
g. Strafkammer I. Der 20jährige vorbeſtrafte
Schuh=
machergeſelle Auguſt Müller von Ludwigshafen hatte
bei einem hieſigen Meiſter Arbeit gefunden, ſich jedoch
bald wieder unter Mitnahme von einem Paar
ge=
brauchter Stiefel entfernt. Da ihm mit kleineren
Stra=
fen nicht beizukommen iſt, erkannte die Strafkammer auf
1 Jahr Gefängnis.
— Vom Hoftheater.. Heute abend findet eine
Wiederholung von Flotows „Martha” ſtatt. Am
Donnerstag erlebt Gerhart Hauptmanns Traumdichtung
„Hanneles Himmelfahrt” ihre
Erſtaufführung=
bei der Käthe Gothe das Hannele, Käthe Meißner die
Schweſter Martha und Kurt Ehrle den Gottwald ſpielt.
Die Vorſtellung findet bei gewöhnlichen Preiſen ſtatt
und beginnt um 8 Uhr. — Geſtern vormittag hat
der allgemeine Vorverkauf zum dritten Feſtſpielabend
begonnen, an dem das Enſemble der Stuttgarter
Hof=
oper unter Leitung von Generalmuſikdirektor Max
von Schillings und Hofrat Emil Gerhäuſer Mozarts
„Entführung aus dem Serail” in der von
dieſen beiden Künſtlern herrührenden Neubearbeitung
(mit Rezitativen) zur Aufführung bringen wird. In
dieſer Vorſtellung, zu der die Gäſte die von Profeſſor
Pankok in München geſchaffene entzückende Ausſtattung
an Koſtümen und Dekorationen mitbringen, ſind die
erſten Kräfte der Stuttgarter Hofoper beſchäftigt.
* Von der Jahrhundert=Ausſtellung deutſcher Kunſt
in Darmſtadt. Die Eröffnung der Jahrhundert=
Aus=
ſtellung findet Dienstag, den 19. Mai, 11½ Uhr, im
Reſi=
denzſchloß durch Se Königl. Hoheit den Großherzog,
in Gegenwart Ihrer Königl. Hoheiten der Prinzen
Auguſt Wilhelm von Preußen und Johann
Georg. Herzog z u Sachſen, ſtatt. Zahlreiche
Ehrengäſte aus allen Teilen von Deutſchland haben ihr
Erſcheinen ebenfalls zugeſagt. Die Eröffnungsanſprache
hält Prof. Dr. G. Biermann, der verantwortliche
Leiter der Ausſtellung. Für den Abend ſind auf Befehl
des Großherzogs zahlreiche Einladungen zu einer
Geſell=
ſchaft im Reſidenzſchloß ergangen.
* Die Akademiſchen Volksunterrichtskurſe Darmſtadt
ſehen ſich genötigt, im Stundenplan folgende Aenderung
eintreten zu laſſen: Die Dienstag= und Freitagkurſe
wer=
den gerade vertauſcht, ſo daß jetzt Dienstags
Erd=
kunde und Bürgerkunde und Freitags die zwei
Deutſchkurſe ſtattfinden. In dieſer Woche können noch
An=
meldungen erfolgen und erſucht man uns, hiermit noch
einmal auf die vorzügliche Einrichtung hinzuweiſen, die
ein gutes Zeugnis echt ſozialer Geſinnung ihrer
Ver=
anſtalter iſt. Erfreulicherweiſe hat ſich ſchon eine große
Anzahl Arbeiter, Unterbeamte und Angeſtellte zur
Teil=
nahme gemeldet und es iſt zu hoffen, daß noch recht viele
dieſem guten Beiſpiel folgen und die günſtige
Gelegen=
heit ergreifen, ihr Wiſſen aufzufriſchen und zu erweitern,
zumal der billige Preis von 50 Pfennigen für den Kurſus
es jedem ermöglicht, daran teilzunehmen.
— Der Chineſiſche Abend des Allgem. Ev.=
Proteſtan=
tiſchen Miſſionsvereins am Montag abend nahm einen
ſchönen Verlauf. Der Saal des Muſikvereins war
über=
füllt. Miſſionsinſpektor Liz. Witte aus Berlin hielt
einen feſſelnden Vortrag über „Die Bedeutung der
deutſchen ärztlichen Miſſionsarbeit für
die Chineſen undfür uns” In großzügiger Weiſe
zeigte er auf Grund eigener Anſchauung, wie der
Buddhis=
mus in China den ſchreiendſten Nöten gegenüber gänzlich
verſagt hat. Er redet viel von Mitleid aber er bringt
es nicht fertig, Liebe zu üben durch die Tat. Zu Tauſen=
den ſitzen vornehme Mönche in ihren buddhiſtiſchen Klöſtern
und rühren keinen Finger, um der Rieſennot zu ſteuern.
Das Land der 440 Millionen beſitzt 400 Aerzte. Es kommt
vor, daß Regierungsbeamte hunderte von
Halbverhunger=
ten in eine Grube werfen, mit Petroleum übergießen und
verbrennen. So ſchafft man dort die Not aus der Welt.
Bei einer großen Ueberſchwemmung kommen 180000
Menſchen ums Leben und niemand kümmert ſich darum.
Entſetzliches Elend brachte der Krieg, da es an Aerzten und
Pflegern vollſtändig gebrach. Nun ſetzt die Miſſion auch
hier ein und leiſtet mit ihren Spitälern und europäiſchen
Aerzten eine Predigt der Tat, die um ihrer Selbſtloſigkeit
willen höchſte Bewunderung erweckt und unſerer eifrigen
Hilfe wert iſt. Beſonders das Faberhoſpital in Tſingtau
bringt jährlich Tauſenden von ſonſt verlorenen Chineſen
Hilfe und Heilung. Etwa 30 ſchöne Lichtbilder
veran=
ſchaulichten das Vorgetragene. Der Vortrag war ein
hoher geiſtiger Genuß und eine herzandringende Predigt
zugleich, ohne jemals in den Predigtton zu verfallen. So
ſpendeten die Anweſenden dem Redner reichen Beifall. Ihn
ſprach dann auch in kurzen Worten der Vorſitzende der
Ortsgruppe des Allgemeinen Ev.=Prot. Miſſionsvereins,
Pfarrer Marx, aus und machte auf den Zweck der
Ver=
anſtaltung aufmerkſam, in weiteren Kreiſen Intereſſe für
Miſſion zu wecken und Mittel für die ärztlichen Anſtalten
des Vereins aufzubringen. Dieſen letzteren Zweck erfüllte
denn auch in ſchönſter Weiſe der nun einſetzende Verkauf
chineſiſcher Handarbeiten, Schriften und Poſtkarten.
Nach der halbſtündigen Pauſe führten ſieben junge
Damen drei reizende chineſiſche Lieder dramatiſch vor:
„Wiegenlied” „Der Grenzwächter” und „Taitſie‟. Es
er=
freuten durch Geſang Frl. Stoll, durch Lautenſpiel Frl.
J. Opel und Gr. Titz durch Gitarreſpiel Frl. E.
Erdmann M. und H. Hahn und durch Tanz Frl. H.
Schenk und Erdmann. Das dritte graziöſe
Liebes=
liedchen mußte wiederholt werden. Dann trug Frl. Eva
Unger in Begleitung von Frl. Hilde Menges mit
wohlgeſchulter Stimme und feinem Geſchmack „Die
Lotos=
blume” von Schumann, ein „Japaniſches Regenlied” von
Joſ. Marx und „Meine Liebe iſt grün” von Brahms vor.
Zum Schluß dankte der Vorſitzende des
Landesver=
bandes des Allg. Ev.=Prot. Miſſionsvereins, Pfarrer
Lehn von Offenbach, in herzlichen Worten allen, die zum
Gelingen des Abends durch ihre ſelbſtloſe und ſorgfältige
Vorarbeit beigetragen hatten, insbeſondere noch den
rührigen Vorſtandsdamen des Frauenvereins. Die ganze
Aufmachung und Ausſchmückung des Saales war würdig
und geſchmackvoll. Sehr weſentlich hatte hierzu das
freund=
liche Entgegenkommen der Firmen Gebr. Trier
Wil=
helminenſtraße, Frl. Remlinger, Wilhelminenſtraße,
und der Firma Eichberg beigetragen, die in
liebens=
würdigſter Weiſe eine ganze Reihe von
Ausſchmückungs=
gegenſtänden, Blumen uſw. gratis zur Verfügung geſtellt
und ſo der guten Sache einen anerkennenswerten Dienſt
geleiſtet hatten.
* Vorträge für das religiöſe Bedürfnis unſerer Zeit
werden von Herrn Karl Richter aus Nürnberg in der
Zeit vom 8. bis 14. Mai in unſerer Stadt abgehalten
werden. Herr Evangeliſt Richter iſt ein durch ſeine
volks=
tümliche Vortragsweiſe in der Schweiz und in
Deutſch=
land, ſehr bekannter Redner. Die Vorträge ſind nicht
allein für die gebildeten und ſtudierenden Kreiſe unſerer
Stadt beſtimmt, ſondern ſie ſuchen auch den Bedürfniſſen
und Lebensfragen des einfachſten Mannes gerecht zu
wer=
den. — Wie zu keiner Zeit, macht ſich gerade in unſeren
Tagen das Verlangen nach einem Herzensfrieden
ſpür=
bar — den Weg hierzu will der Vortragende zeigen.
Auch das Verhältnis zu uns ſelbſt, zu Chriſtus und zu
Gott wird der Redner behandeln. Vor allem aber der
Darmſtädter männlichen Jugend will Herr Richter,
wel=
cher vom „Chriſtl. Verein junger Männer, Riegerplatz 3"
gerufen, den Weg zeigen, die ſittlichen Gefahren der
Ju=
gendzeit männlich zu überwinden. Ebenſo finden für
Frauen und Jungfrauen, für Männer und Jünglinge,
auch beſonders für Schüler über 13 Jahre Spezial=
Vor=
träge ſtatt. Ausdrücklich ſei darauf hingewieſen, daß dieſe
intereſſanten Vorträge (Vortragsfolge ſiehe Anzeige) für
jedermann zugänglich ſind. und der Eintritt frei iſt. Es
wird gebeten, genau auf die Lokale zu achten.
* Darmſtädter Zitherklub. Auf das heute abend
um 8¼ Uhr im Fürſtenſaal ſtattfindende Konzert des
Zither= und Gitarrevirtuoſen Fritz Mühlhölzl aus
München ſei auch an dieſer Stelle nochmals hingewieſen.
* Erſte Hilfe bei Notfällen. Da bei Unglücksfällen
er=
fahrungsgemäß alle Beteiligten zunächſt eine gewiſſe
Kopf=
loſigkeit befällt, in der niemand weiß, wohin er ſich raſch
um Hilfe zu wenden hat, hat das Großh. Polizeiamt
Merk=
blätter anfertigen laſſen, die eine raſche Orientierung über
die Erlangung der erſten Hilfe bei Unglücksfällen aller
Art ermöglichen. Die Merkblätter ſind durch die
Sektions=
ſchutzleute an die Teilnehmer des Fernſprechnetzes verteilt
worden mit der Bitte, die Merkblätter unmittelbar neben
dem Telephon=Kaſten aufhängen zu laſſen. Das Merkblatf
war einer mit Pedal” u. a. mehr. Sein Haus wurde im
nagblatt („Darmſtädtiſchen allergnädigſt priv.” wie oben)
tum. 30 zur Verſteigerung ausgeſchrieben, wie folgt: „Das
Um Verlaſſenſchaft des dahier verſtorbenen geiſtlichen
Ge=
einneraths Vogler gehörige, in der Frankfurter Straße
elagene Wohnhaus Nr. 608, beſtehend in einem ſolid ge=
Aanten 3=ſtöckigen Vorder= einem ſolchen Seiten= und einem
ſtöckigen Hinterbau, wird Mittwoch, den 10. Auguſt unter
Innehmbaren Bedingniſſen im Sterbehaus verſteigt und an
en=Meiſtbietenden überlaſſen, undkönnen dieGebäulichkeiten
iglich eingeſehen werden” und vorher am 11. July findet
ch eine ſehr intereſſante Notiz: „Von einer nicht ganz
*gebauten Orggel ſollen über 590 zinnerne und
Elgerne Pfeiffen eine große Manual=Windlade, und
line Supplemen t=Manual=Baßwindlade, ein
Achöpfbalg und zwei Compenſations=Blasbälge, ein(e)
Manual=Taſtatur von Elfenbein und Ebenholz mit dem
lavierkaſten und 144 eiſerne Winkelhacken nebſt dem
voll=
ſindigen Werkzeug für Orgelbauer und Schreiner, in der
chanſung des verſtorbenen Geiſtlichen Geheimeraths
Maler dahter verſteigt werden. (5. July, Seitz
ſetuar. Commiſſionis.) zu der Zeit verzeichnet die
lemdenliſte den Hoforgelbauer Oberndörfer aus
Jugen=
enn als im Schwanen” abgeſtiegen.”
Erwähnt ſei noch Voglers „Triorganon” ein
tzt mit 13 Manualen und 3 Pedalen für 3
Orga=
ſſiſten, auf das wur vielleicht einnel ſpäter zurückkom=
Aſen; es hatte 144 Regiſterzüge, alle Manualregiſter in
iskant= und Baßzug geteilt. Der Manualumfang ging
pr. Contra=F bise der Pedalumfang von Contra=B
lis ins eingeſtrichene e. Die in weitgehendem
Maße Voglers Prinzip der Anwendung künſtlicher
Ober=
ine berückſichtende Dispoſition ſand in der 1813 in
reslau aufgeſtellten „Rieſenorgel” Beachtung. Möge
ſtoglers Andenken in Ehren bleiben und ſeine Bedeutung
fir die Entwickelung des Orgelbaues immer mehr erkannt
berden.
Feuilleton.
* Die neue Braunſchweiger Herzogsſtandarte. Die
neue Fahne des Hauſes Braunſchweig=Lüneburg iſt am
Samstag auf dem Reſidenzſchloſſe in Braunſchweig
auf=
gezogen worden. Sie zeigt auf orangefarbenem Tuch vier
Felder, in der Mitte die, goldene Kaiſerkrone in rotem
Herzſchild, darunter das weiße ſpringende Pferd auf
ro=
tem Felde, in den unteren Feldern befindet ſich die aus
dem engliſchen Wappen entnommene Lyra, der ſpringende
Löwe und die beiden ſchreitenden Leoparden. Die
Kai=
ſerkrone erinnert an den erſten deutſchen Kaiſer Otto IV.,
aus dem Welfenhauſe. Die Fahne ſtellt alſo eine
Verbin=
dung des engliſch=hannoveriſch=braunſchweigiſchen Hauſes
mit der Erinnerung an den erſten deutſchen Kaiſer dar.
* Die Nachtigall am Fernſprecher. Buſch und Hain
erſchallen in der Maiennacht vom ſüßen Lied der
Nachti=
gall; vorſichtig nähert ſich der ſchwärmeriſche Naturfreund,
um dem Liede der gefiederten Königin der Nacht zu
lau=
ſchen. So war es einſt, ſo iſt es noch, und nur der ganz
moderne Naturfreund bleibt im Bett liegen und lauſcht
dem Liede der Nachtigall durch den Fernſprecher.
Tatſäch=
lich iſt ein Naturforſcher in Hertfordſhire darauf
verfal=
len, in einem beſonders nachtigallenreichen Hain einen
Fernſprecher aufzuſtellen, und wenn das Lied der Sänger
des Tages verklungen iſt, hört er in ſeinem Landſitze, 5
Kilometer entfernt, bequem im Bett liegend, die Nachtigall
ſchlagen. Nach der Daily Mail ſind die erſten
Ver=
ſuche, die Nachtigall am Fernſprecher zu hören, ganz gut
gelungen. Zuerſt hörte der Natigallenfreund freilich
Eulengekrächze, dann aber ließ ſich die Nachtigall hören,
ohne daß ſich andere Laute dazwiſchen miſchten. Die
Ueber=
tragung durch den Fernſprecher weiſt nur geringe Mängel
auf; die höchſten Tone hört man nur ſehr ſchwach, aber
die tiefen ſchluchzenden Töne und die Töne der mittleren
Lagen werden faſt unverändert wiedergegeben. Sobald
der Fernſprecher nicht weiter als 45 Meter von der ſchla=
genden Nachtigall entfernt iſt, hört man man den Geſang
noch vollkommen deutlich. Das klingt vollkommen
glaub=
haft, denn bekanntlich zeichnet ſich das Lied des
unſchein=
baren Sängers durch außerordentliche Kraft und Tonfülle
aus.
* Ein gewiſſenhafter Abgeordneter. Der Beſitzer und
Verleger des Standard, Herr Dalziel, Mitglied des
Un=
terhauſes, wollte bei der Abſtimmung über den
Zuſatz=
antrag des Lord Cecil zur Kirchenbill unter allen
Um=
ſtänden zugegen ſein. Nun befand er ſich aber um 2 Uhr
nachmittags noch in . . . Brüſſel. Um 3 Uhr 20 Min.
ver=
ließ er im Sonderzug die belgiſche Hauptſtadt und traf
um 6 Uhr 40 Min. in Calais ein; um 6 Uhr 46 Min. fuhr
er nach Dover weiter. Um 7 Uhr 59 Min. legte der
Dampfer in Dover an. Um 8 Uhr 5 Min. ſaß Dalziel
m Salonwagen des Sonderzuges, den er durch ein
draht=
loſes Telegramm beſtellt hatte; um 9 Uhr 25 Min. traf er
in London ein und jagte in einem Auto, das ihn am
Bahnhof erwartete, zum Parlament, wo er noch
rechtzei=
tig genug eintraf, um an der Abſtimmung teilnehmen zu
können. Um ſeine Pflicht erfüllen zu können, hatte der
ge=
wiſſenhafte Abgeordnete 5000 Mark ſpringen laſſen.
C. K. Der mißglückte Hungerſtreik. Zum Hungerſtreik
genügt nicht Begeiſterung und auch nicht Fanatismus, er
erfordert eine Willenskraft, die nicht ein jeder dauernd
aufbringen kann. Das hat in dieſen Tagen zu ihrem
Kummer eine Neu=Yorker Politikerin erfahren müſſen,
die durch ihre flammenden Reden einen großen Einfluß
erlangt hat und beſonders jetzt in der
Arbeitsloſenbewe=
gung eine große Rolle ſpielt. Miß Beckev Edelſon wurde
in der vergangenen Woche verhaftet, weil ſie in einer Rede
ſehr verächtlich über das in Veracruz gehißte
Sternenban=
ner ſprach. Im Unterſuchungsgefängnis inſzenierte die
ſprachgewaltige Dame nach berühmten engliſchen Muſtern
den Hungerſtreik. Den ganzen Freitag hindurch und bis
zum Samstag abend genoß ſie keinen Biſſen. Allein der
Gefängnisdirektor ſcheint ein Pſychologe zu ſein und faßte
iſt von weitem erkenntlich an einem dicken, roten Kreuz
und enthält in überſichtlicher Anordnung die Telephon=
Nummern und Adreſſen der Stellen, an die man ſich
wen=
den muß bei Feuer, Unfall, Krankentransporten,
Waſſer=
rohrbrüchen, Gasgefahr, Gefahr durch elektriſchen Strom,
Ueberſchwemmungen von Kellern oder Straßen und
ſon=
ſtigen Notfällen. Außerdem ſtehen auf dem Merkblatt die
Telephon=Nummern und Adreſſen des Großh. Polizeiamts
und ſeiner 7 Reviere. Schließlich iſt noch die Telephon=
Nummer 1770 des Auto= und Droſchkenanrufs Luiſenplatz
aufgedruckt. Die Merkblätter werden unentgeltlich
ge=
liefert. Sollte ein Fernſprechteilnehmer ein ſolches
Merk=
blatt von der Polizei noch nicht erhalten haben, ſo wird er
gebeten, ſich beſchwerdeführend, telephoniſch, ſchriftlich oder
mündlich, an Großh. Polizeiamt zu wenden.
* Telephonnummer=Wechſel der Rettungswache. Die
ſtändige Rettungswache, Bismarckſtraße 28, hat jetzt die
Telephonnummer 2 4 25.
* Konzerte uſw. Ludwigshöhe. Das
Kurkon=
ßert heute Mittwoch, den 6. Mai, wied wieder von der
Kayelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 ausgeführt.
Herr Obermuſikmeiſter Weber hat hierzu ein beſonders
gewähltes Programm aufgeſtellt. Die Kapelle traf geſtern
von einer mehrwöchigen Uebung auf der Senne wieder
Die Entwickelung der norwegiſchen
Salpeter=Induſtrie.
g. Im großen Hörſaal des Chemiſchen Inſtituts der
Techniſchen Hochſchule hielt geſtern nachmittag der
Ehren=
doktor unſerer Hochſchule, Herr Generaldirektor Dr. Eyde,
einen Vortragüber „Die Entwickelung der norwegiſchen
Salpeterinduſtrie‟. Dieſes Thema, das einem trockenen
wiſſenſchaftlichen Vortrag verſprach, bot wider Erwarten
auch in ſeinem wiſſenſchaftlichen Teil ſo Intereſſantes, daß
wir nur bedauern können, daß uns der Mangel an Raum
ein ausführlicheres Eingehen nicht erlaubt. Der Vortrag
zeigte, mit wenigen Worten geſagt, wie durch das kühne,
unentwegte Schaffen junger Arbeitskräfte, unbehindert
durch das allzu angſtliche Wägen des erfahrenen Alters,
ein ödes Land kulturell erſchloſſen und zum Mittelpunkt
einer Weltinduſtrie wird, die mit Millionenmitteln arbeitet
und Millionenwerte ſchafft. Und dies in einem kurzen
Zeitraum von ſieben Jahren, nicht älter iſt dieſe heute auf
ihrem Höhepunkte ſtehende Salpeterinduſtrie.
Norwegen mit ſeinen Hochplateaus bietet eine
Un=
menge von der Natur aufgeſpeicherte Energie in den
hoch=
gelegenen Seen. Dieſe menſchlicher Vorausſicht nach in
gewiſſem Sinne immerwährenden Energien hat ſich dieſe
Induſtrie zu Nutzen gemacht und das Verfahren der
Sal=
petergewinnung ſelbſt iſt ein hoher Triumph unſerer
Wiſſenſchaft. Es beruht im weſentlichen auf der
ſinn=
reichen Verwendung der Elektrizität.
Bereits im Anfang des 19. Jahrhunderts hatten
Prieſtley und Cavendiſh nachgewieſen, daß unter dem
Einfluß elektriſcher Entladungen die Oxydation des
atmoſ=
phäriſchen Stickſtoffes zu Stickſtofforyd bzw.
Salpeter=
ſäure vor ſich geht. Nach zahlreichen Verſuchen, die von
anderer Seite zu keinen Erfolgen führten, gelang es
end=
lich den Norwegern Birkeland und Eyde eine
Methode ausfindig zu machen, die es ermöglicht, die
Oxy=
dation des Stickſtoffs für induſtrielle Zwecke nutzbar zu
machen. Die Hauptſache bei der Erfindung iſt ein
elek=
triſcher Lichtbogen, der zwiſchen zwei benachbarten
kupfer=
nen, waſſergekühlten Elektroden erzeugt wird und ſich in
einem magnetiſchen Felde befindet. Durch dieſes wird die
Flamme, da Wechſelſtrom verwendet wird, in eine Scheibe
ausgebreitet. Der Raum, in dem die Flamme brennt und
in den die Elektroden radikal eintreten, iſt kreisrund und
hat einen Durchmeſſer von etwa 3 Metern. Die
atmoſ=
phäriſche Luft wird in dieſem elektriſchen Ofen bei zirka
3000 Grad Celſius zuStickoxyd verbrannt und die hierdurch
entſtandenen Gaſe werden ſodann unter Dampfbeſſel
ge=
leitet, wo die Wärme ausgenutzt wird und die Gaſe
ab=
gekühlt werden. Eine weitere Abkühlung geſchieht in dem
Kühlraum, von wo die Gaſe in die Oxydationstanks
ein=
geführt werden und die Schlußoyxdation vor ſich geht.
Von den Orydationstanks kommen die Gaſe in die
rieſigen Abſorptionsräume aus Granit, die mit
Quarz=
ſtücken gefüllt ſind. Hier kommen die aufſteigenden Gaſe
in Berührung mit herabtropfendem Waſſer, ſo daß ſich
jetzt eine ſchwache Salpeterſäure, das Grundelement für
die weitere Fabrikation, bildet. Dieſe dünne Säure wird
entweder mit Kalkſtein gemiſcht, woraus dann Norgeſalpeter
entſteht, oder es wird mit Ammonium bearbeitet, woraus
ſich Ammoniumnitrat ergibt. Ferner kann man die dünne
Saure zu konzentrierter Salpeterſäure verarbeiten, welche
für die Farben= und Dynamitfabrikation benutzt wird.
Herr Generaldirektor Eyde, der, unterſtützt von
tat=
kräftigen Mitarbeitern, das ganze Verfahren ausgebaut
hat, gab eine eingehende Darſtellung der
Entſtehungsge=
ſchichte der Induſtrie aus kleinſten Anfängen heraus und
fortwährenden praktiſchen Verſuchen Heute ſind in der
nor=
wegiſchen Salpeterinduſtrie etwa 750 Chemiker, Elektriker
Ingenieure und Beamte, ferner zirka 5—6000 Arbeiter
be=
ſchäftigt. Notoddon und Rjukan, die vor wenigen
Jah=
ren von etwa 200 Bauern bewohnt waren, repraſentieren
heute 2 kleine Städte, die zuſammen ca. 12000 Einwohner
haben. Um den Arbeitern und Beamten ſo gute
Lebens=
verhältniſſe wie möglich zu geben, ſind für dieſe
Wohnun=
gen, Schulen, Sportplätze, Hoſpitäler, Bäder, Kirchen uſw.
errichtet worden. In den Fabriken zu Notoddon und
Rju=
kan werden zirka 100000 Tonnen Stickſtoffprodukte pro
Jahr im Werte von zirka 25 Mill. Kronen produziert.
Die in Betrieb befindlichen Kraftanlagen geben
zuſam=
men zirka 200000 Pferdekräfte. Im Ausbau befindet ſich
jetzt die zweite Hälfte der Rjukanfälle, die ihre Kraft
zirka 150000 Pferdekräfte — an die Rjukanfabriken
abge=
ben ſollen. Dieſe Anlage ſoll Ende 1915 fertig ſein und es
werden dann in der norwegiſchen Salpeterinduſtrie zirka
150 Millionen Kronen niedergelegt ſein.
Insgeſamt werden nach dem vollſtändigen Ausbau der
Kraftanlagen für die Salpeterinduſtrie über 550000
Pfer=
dekräfte zur Verfügung ſtehen. Der Vortragende ging des
näheren auf die Verwendung des Salpeters in der
Land=
wirtſchaft ein und wies an Hand von graphiſchen
Dar=
ſtellungen das Wachſen der Produktion im Vergleich zu
Chiliſalpeter und Ammoniumſulfat, dem beſonders in
Deutſchland hergeſtellten Düngemittel, nach.
Von Intereſſe waren auch die vorzüglichen
Lichtbil=
der, die ſämtliche Werke zeigten und aus denen man das
Beſtreben erſah, die Naturſchönheiten durch die
Fabrikan=
lagen nicht zu zerſtören, ſondern letztere in die Landſchaft
ein=
zupaſſen. Von überwältigendem Eindruck muß das Werk
der Rjukan=Kraftanlage ſein, in dem die Turbinen und
Dynamos 150000 Pferdeſtärken erzeugen, Tag und Nacht,
mit nur einem Mann Bedienung.
Der Vortrag, der wiederholt von
Beifallsbezeugun=
gen unterbrochen wurde, war ein hoher Genuß, vermittelte
er doch die Kenntnis einer Löſung eines der wichtigſten
und intereſſanteſten elektrochemiſchen Probleme, durch die
der Landwirtſchaft ein überaus wichtiges Hilfsmittel in
die Hand gegeben wurde. — Profeſſor Dr. Wöhler
dankte dem Vortragenden für den hochintereſſanten
Vor=
trag.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
* Union=Theater (Kunſtlichtſpiele, Rheinſtr. 6).
Der Liebe Freud, aber auch der Liebe Haß und Leid tritt
uns in dem ab heute ſpielenden Drama „Der Fehltritt”
entgegen. Die Kinodiva Paola Monti ſpielt die
HHaupt=
rolle, in der ſie von der Rachſucht eines einſtigen
Gelieb=
ten verfolgt, dieſen zum Schluß tötet, ohne dies
beabſich=
tigt zu haben. Das Drama iſt ſpannend von Anfang bis
zu Ende, ebenſo das zweite, das ſich „Der
Leuchtturm=
wächter” betitelt und durch die intereſſante Handlung
all=
gemein intereſſieren wird. Was uns dann wieder im
heiteren Teile geboten wird, iſt köſtlich. Wir nennen das
Luſtſpiel „In Uniform”, in dem die Erlebniſſe eines
bie=
deren Provinznotars im SSoldatenrock in der gelungenſten
Weiſe ausgeſchlachtet wurden. Zum Totlachen ſind die
einzelnen Szenen und Bilder in ihrer vielfach grotesken
Komik. Auch der bekannte Moritz treibt wieder einmal
ſein Weſen. Diesmal wirkt er in der Poſſe „Moritz in der
Werkſtatt” mit,einem Werkchen, das weiter nichts will als
die Zuſchauer eine Zeitlang aufs angenehmſte zu
unter=
halten. Das wollen aber ſchließlich auch die
Naturauf=
nahmen und belehrenden Films, die Wochenſchau uſw.,
ſo daß ein Beſuch des U.=T nicht zu den nutzloſen
Be=
ſchäftigungen gerechnet werden kann.
Groß=Gerau, 4. Mai. (Freiwillige
Sanitäts=
kolonne.) Einen glänzenden Verlauf nahm die geſtrige
Beſichtigung der Freiw. Sanitätskolonne
vom Roten Kreuz Groß=Gerau durch den
Generalinſpekteur der Heſſiſchen Sanitätskolonnen, Herrn
Generalarzt Dr. Lindemann. Pünktlich, 3¼ Uhr, traf
derſelbe bei der in Pckradeaufſtellung ſtehenden Kolonne
unter Anweſenheit von Herrn Geheimerat Dr. Wallau,
als Vorſitzenden des Zweigvereins vom Roten Kreuz hier,
ein. Rechts neben der Kolonne ſtanden die Helferinnen
und Samariterinnen, am linken Flügel die auswärtigen
Kolonnenvertreter von Oppenheim, Bensheim, Kelſterbach
und Rüſſelsheim. Nach dem Abſchreiten der Front
be=
gann ſofort die Uebung. Angenommen wurde eine
Explo=
ſion in der Gewerbeſchule. In Worten vollſter
Zufrieden=
heit über das Gebotene gab der Herr Generalarzt eine
ein=
gehende Beſprechung der ganzen Uebung und ſchloß mit
herzlichem Dank und Appell zu weiterer treuer Arbeit.
Nach einem Vorbeimarſch ging es nun unter Vorantritt
der Feuerwehrkapelle zum „Adler” zu gemütlichem
Bei=
ſammenſein.
M. Stockſtadt (Rhein), 4. Mai. (Streik.) Hier haben
die Erdarbeiter, welche auf den Backſteinfabriken mit
Maſchinenbetrieb arbeiten, die Arbeit eingeſtellt und
ſtreiken. Sie bekamen ſeither 42 Pfg. pro Stunde bei
11ſtündiger Arbeitszeit; jetzt verlangen ſie 45 Pfg.
Vertreter des Verbandes verhandelte mit den Arbeit
gebern, doch konnte bis jetzt noch keine Einigung erzie
werden, da die Arbeitgeber behaupten, daß ſie mindeſtens
5 Pf. pro Stunde mehr bezahlen, als alle anderen Betrieh
gleicher Art der ganzen Gegend.
— Langen, 5. Mai. (Der Bezirk Darmſtad
Gabelsbergerſcher Stenographen) hielt
nen 9. Bezirkstag in Langen ab. Die Vertreterverſamm
lung verlief ſehr ſachlich und wurde ganz beſondersd
gute Kaſſebeſtand, ſowohl im Bezirk, wie auch in den ein
zelnen Gauen und Vereinen betont. Auch ausnahms
konnten alle Vereine über Verſtärkung ihrer Mitgliederzah
berichten. Der Bezirk Darmſtadt zählt nunmehr ühl
1200 Mitglieder. Bei der Vorſtandswahl wurde He
Kanzleiſekretär Hch. Werner=Darmſtadt als Vorſitzende
Herr Ph. Heiſt=Eberſtadt als ſtellvertretender Vorſitzend
Herr Bureaugehilfe Jakob Spiegel=Darmſtadt als Schrifl
führer, Herr Wieſenecker=Biſchofsheim als Rechner, ſom
die Herren: Hirſch=Biſchofsheim, Fleckenſtein=König un
Pfeiffer=Arheilgen gewählt. Der ſeitherige Vorſitzen
Herr Bundesſekretär Kratzſch=Darmſtadt, mußte lei
wegen allzu ſtarker geſchäftlicher Inanſpruchnahme
einer Wiederwahl abſehen und wurden ſeine Verdien
bei der Vertreterverſammlung in beſonderer Weiſe zu
Ausdruck gebracht. In drei Schulen fand ein öffentlich
Wettſchreiben ſtatt, an dem ſich 350 Gabelsbergerſch
Stenographen beteiligten. Es wurde geſchrieben in
Geſchwindigkeit von 60 bis 400 Silben in der Minun
Ueber 300 Preiſe konnten bei der Preisverteilung
Abend verteilt werden. Den 1. und Ehrenpreis ind
Abteilung 400 Silben errang Herr stud. Bläſſin
Darmſtadt. Als Ort des nächſten Bezirkstages wun
Groß=Umſtadt gewählt.
H. Langen, 5. Mai. (Elektriſche Bahn Offe
bach=Darmſtadt.) Man ſchreibt uns: Von der
tiengeſellſchaft für Bahnbau= und=Betrieb in Frankful
a. M. und der Heſſiſchen Eiſenbahn=Aktien=Geſellſchaft
Darmſtadt werden zurzeit zwei Projekte für die elektriſch
Bahn Offenbach-Darmſtadt ausgearbeitet, und zwar ein
für gewöhnliche Straßenbahn und eins für Schnellbah
welche bis Ende Juni fertiggeſtellt und den bete iligt
Gemeindevorſtänden zur Beratung, insbeſondere über
Frage einer zweigleiſigen Bahhn und ob die damitl
bundenen Mehrkoſten gegenüber der Renllabilität ſauſg
wendet werden ſollen, insbeſondere weiter über
Frage, ob dieſe Mehrkoſten im Verhältnis ſtehen zu del
Vorteil einer etwa erreichbaren größeren Fahrgeſchwill
digkeit, vorliegen ſollen. Die beteiligten Gemeindevo
ſtände Neu=Iſenburg, Sprendlingen, Langen und Egell
bach ſind ſich über die Frage einer Schnellbahl
noch nicht einig, da von verſchiedenen Seiten die Anſic
vertreten wird, daß eine Schnellbahn im Ort für d
Publikum etwas Gefahr mit ſich bringe. Ob ſdies zutriſ
darüber dürfte ſchon ein Slachverſtändiger zu hören ſei
was auch nach Fertigſtellung der beiden Projelte geſchehl
wird. In verſchiedenen Kreiſen herrſcht die Anſicht,dal
aus mehreren Gründen es ſich empfehle, eine gemiſc
wirtſchaftliche Vereinigung des Bahnbaues zu gründen
wozu auch die Eiſenbahngeſellſchaft für Bahnbau un
Betrieb in Frankfurt a. M, zugelaſſen werden ſoll
wie, daß vor allem darauf geſehen werden müſſe,
die projektierte Bahn als Schnellbahn gebaut werd
ſolle, ſonſt würde ihr die Staatsbahn Konkurrenz bieten
Das Publikum, insbeſondere die Arbeiter, hätten
Intereſſe daran, möglichſt raſch auf ihre Arbeitsſtelletu
kommen. Auch ſeien die Garantien für die Exiſten
richtigen Betrieb der Bahn größer, wenn die Gemei
ein Wort mitzureden hätten, was nach dem projektiern
Vertrag nicht der Fall geweſen ſei. Die Kommiſſion
Verhandlung und Prüfung dieſer Fragen mit der Geſehl
ſchaft für Bahnbau= und Betrieb, Frankfurt a. M.
ſteht aus den Herren: Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſingl
Darmſtadt, Oberbürgermeiſter Dr. Dullo=Offenbach, un
Bürgermeiſter Metzger=Langen.
A Beerfelden, 4. Mai. (Froſtſchaden.) Nachdell
einige Tage verfloſſen ſind, kann man den Schaden
nauer beſtimmen und überſehen, den der Froſt in der Nach
vom 1. auf den 2. ds. Mts. angerichtet hat. Die
offener Blüte ſtehenden Apfelbäumen litten am meiſteſ
beim Zwergobſt wurden auch die geſchloſſenen Blüten zen
ſtört. Im Tal iſt der Schaden viel bedeutender als aufd
Höhe, die vielfach kaum nennenswert zu leiden hatte. Ohl
gleich das Steinobſt ziemlich verblüht hat, iſt auch beidie
ſem Beſchädigung eingetreten, manche zarten Früchte ſin
zerſtört und fallen ab. Die Birnbäume hatten verblüht un
litten deshalb weniger.
A Rothenberg, 4. Mai. (Sängerfeſt.) Bei beſtll
Witterung beging der hieſige Geſangverein „Eintrach
geſtern unter Beteiligung von 26 auswärtigen Verein
und ſehr zahlreichen anderen Feſtgäſten das Feſt
Fahnenweihe. Auf beſondere Einladung waren auch Hell
Kreisrat Dr. Kranzbühler=Erbach und Se. Erlaucht Grü
Konrad zu Erbach=Erbach erſchienen. Die ganze Feſtlich
keit nahm einen äußerſt ſchönen Verlauf.
* Mainz, 5. Mai. (Oberſt von Gabain,) Kolll
mandeur des Infanterie=Regiments Nr. 87, iſt zum Gen
ralmajor und Kommandeur der 12. Infanterie=Briga
in Brandenburg (Havel) ernannt worden. Als ſein Nachl
folger iſt Oberſt Kierſtein, beim Stabe des Inf.=Reg
Nr. 53, auserſehen.
* Mainz, 5. Mai. (Unfall in der Kaſerne.)ll
der Handwerkerſtube eines hieſigen Pionierbataillon
wurde ein Soldat dadurch ſchwer verletzt, daß er leichtſüll
nig mit der Nähnadel an einer Sprengkapſel herumſtl
cherte. Die Kapſel explodierte und riß dem U
vorſichtigen mehrere Finger ab. Die Verletzungen ſind
ſchwerer Art, daß der Mann aus dem Dienſt entlaſſenl
den muß.
Nieder=Saulhein, 5. Mai. (Das Giſenbahm
unglück.) Die Eiſenbahndirektion Main
teilt folgendes mit: Die Urſache des Unfalls
in dem Ueberfahren des „Halt” zeigenden Einfahrtsſigna
durch den Perſonenzug Nr. 437. Die annähernde Fahll
ſtellung dieſes Einfahrtsſignals nach dem Unfall war a
den Umſtand zurückzuführen, daß ein entgleiſter Wagen
die Signalleitung fiel und dadurch den Signalarm etwas
hob. Der Perſonenzug ſtieß, nachdem er das Einfahll
ſignal um 200 Meter überfahren hatte, auf eine Rangiel
abteilung des Güterzuges 8100, die im Begriff wariſl
dem von dieſem benutzten Einfahrgleis auf den übrigel
Zugteil zurückzuſetzen. Die Abteilung hatte dabei
gleiche Fahrrichtung wie der widerrechtlich einfahren
Zug 437. Eine Kreuzungsverlegung der beiden Züge ha
weder aus Anlaß des Fahrplanwechſels zum 1. ds. Mtsa
noch überhaupt ſtattgefunden.. Eine ſolche kann daher auc
nicht Anlaß zu dem Unfall geweſen ſein.
Bingen, 5. Mai. (Der Rochusbergfür Auto
geſperrt.) Die Stadtverordneten von Bingen
ſchloſſen, den Rochusberg ſowie den auf den Berg führen
en breiten Weg, die Rochus=Allee, für den Automobil
und Krafträder=Verkehr zu ſperren.
W. (Bad=Nauheim, 5. Mai. (Das nurtheate
begann als früheſtes Saiſontheater in allen deutſchel
im Stillen den Plan, die Hungerkur der ihm
anvertrau=
ten Gefangenen zu unterbrechen, ohne Gewalt
anzuwen=
den und zur Zwangsernährung zu greifen. Der findige
Direktor beſorgte zwei Schachteln der leckerſten
Schoko=
ladenpralinees und ließ dieſe duftende Spende zuſammen
mit einer in einem Eiskübel gekühlten Flaſche Milch in
die Zelle der Miß Edelſon ſtellen. Dann überließ er die
Gefangene der Verſuchung und ihrem Schickſal. Nur allzu
ſchnell trat der Erfolg ein. Ein paar Stunden lang trotzte
die Ausgehungerte zwar der Verſuchung, aber auf die
Dauer war der Duft der Schokolade ſtärker als ihr Zorn,
ſie verſuchte einen Pralinee, dann einen zweiten, und im
Handumdrehen waren beide Schachteln leer gegeſſen,
worauf auch die Milch zu ihrem Recht kam. Als dann am
Sonntag vormittag ein gar appetitlich duftendes Beefſteak
mit Bratkartoffeln in die Zelle getragen wurde, war es
mit dem Hungerſtreik zu Ende. Miß Edelſon iſt nun
einſtweilen auf freien Fuß geſetzt, aber ihre Erfahrung
hat ſie nicht klüger gemacht und ſie fährt fort, den
Hunger=
ſtreik mit ſlammenden Worten anzupreiſen.
Neue Beiträge zur Erhöhung deutſcher
Wohnkultur
bietet Hofrat Alexander Koch in ſeinem jüngſt
erſchie=
nenen Illuſtrationsbande „Empfangs= und
Wohn=
räume” der „Handbücher neuzeitlicher
Woh=
nungskultur (Verlagsanſtalt Alexander Koch,
Darm=
ſtadt). Die früheren Darbietungen des Herausgebers,
die die Raumgruppen Speiſezimmer, Herrenzimmer,
Schlafzimmer behandelten, haben ihrer Bedeutung
ent=
ſprechend ein großes Publikum gefunden. Man begegnete
bei der Auswahl dieſer Abbildungen ſtets demſelben
ſiche=
ren Kunſtſinne, dieſer ziviliſierten Feinfühligkeit des
gebo=
renen Geſchmacksmenſchen, der vermöge ſeines klaren
Ur=
teils einen guten Weg durch die üppigen Wirrniſſe der
modernen Produktion zu finden wußte. Dieſelben
Vor=
züge zeigten ſich auch bei dem Bande „Empfangs= und
Wohnräume” der natürlich auch verwandte Raumtypen:
Wohndielen, Muſikzimmer, Damenzimmer, Fenſterſitze
nebſt den entſprechenden Einzelmöbeln behandelt. Es
fehlt unter den Schöpfern der hier gebotenen
Raumlöſun=
gen kaum einer der bekannteren neuzeitlichen Architekten,
und doch ergibt ſich ein harmoniſches, gefälliges
Geſamt=
bild. Alle Richtungen ſind vertreten, man vermißt neben
der bewährten ſchlichten Formgebung der Werkbundleute
weder die preziös=elegante Note Jung=Wiens, noch die
üppigen Formbildungen der ſchmuckfrohen Neuerer vom
Schlage eines Breuhaus, Campbell, Pullich, Pfeiffer. Und
doch hat man immer das Gefühl, daß das alles
inner=
lich zuſammengehört als verſchiedenartige Ausflüſſe
der=
ſelben nationalen Kraft= und Formquelle. Es iſt ein
gro=
ßes Verdienſt Alexander Kochs, dieſen runden,
zuſammen=
gefaßten Eindruck erzielt zu haben. Man darf wohl ſagen,
daß jeder Geſchmack und jedes Bedürfnis hier auf ihre
Rechnung kommen: Der Privatmann findet hundertfach
Fingerzeige und Hinweiſe für die Ausgeſtaltung ſeiner
Wohnung, der Selbſtſchaffende lernt ſich hier abgrenzen
und weiterbilden, dem rein äſtethiſch Intereſſierten wird
ein wertvolles Studienmaterial geboten. Von den
betei=
ligten Künſtlern ſeien unter anderen genannt: Aſhbee=
London, Peter Behrens, F. A. Breuhaus, Ino A.
Camp=
bell, Guſtav Goerke, Max Heidrich, Joſ. Hoffmann=Wien,
Leo Nachtlicht, Ad. Niemeyer, Eduard Pfeiffer, R. A.
Schröder, Paul Schultze=Naumburg, Emanuel v. Seidl,
Heinrich Straumer, Franz v. Stuck, P. P. Troſt, Karl
Witzmann. Alſo eine Fülle von Begabungen, eine Fülle
von Gedanken. Der Band enthält über 250 große, meiſt
ganzſeitige Illuſtrationen, dabei 14 glänzend ausgeführte
Sepiadrucke und 4 farbige Beilagen, die in
Darſtellungs=
weiſe und Druck auf der Höhe der Zeit ſtehen. Preis des
Bandes, wie auch der früheren, einfach braun gebunden
16,— Mk., in weißem Original=Japan gebunden 20,— Mk.
ſrorten bereits am 3. Mai die Spielzeit mit vollem
Piſonal. Da die Direktion mit feſteingeſpieltem Perſo=
Al vom Stadttheater in Gießen kommt, ſo ſind von
An=
ig an abgerundete Vorſtellungen garantiert. Neben
im Sommer naturgemäß bevorzugten Werken heiteren
Prres werden auch literariſche Werke gegeben. So wurde
r Erinnerung an Shakeſpeares 350. Geburtstag mit
r Widerſpenſtigen Zähmung” die Spielzeit eröffnet;
die Operette ſind ebenfalls die neueſten Werke
vor=
ſehen. Das Kurtheater hat ſich unter Leitung von
Di=
tor Hermann Steingötter zu einem angeſehenen
Fak=
im Bad=Nauheimer Kurleben entwickelt, zumal durch
Uſtſpiele bedeutender Künſtler viel Abwechslung
ge=
ſten wird.
(*) Klein=Linden, 4. Mai. (Die hieſige
Jung=
utſchlandgruppe) veranſtaltete geſtern eine wohl
ſungene Maiwanderung, an der 53 Perſonen teil=
Ahmen. Ziel des Ausflugs war das ſchöne Tal der
ilzböde. Von der Station Friedelhauſen ging es
rch Udenhauſen, Salzböden, Schmelz und Damm.
i Lohra wurde geraſtet und abgekocht. Die Kirche zu
hra und der prächtige Fachwerkbau der Steinfurter
fühle wurden beſichtigt. Eine Muſikabteilung ſpielte
f dem Marſche muntere Weiſen. Nachmittags ging
über Kehna nach Nieder=Walgern, von wo das
ſmpfroß die frohe Schar nach Gießen zurückbrachte.
e hieſige Jungdeutſchlandgruppe umfaßt bis jetzt Turn=
Rein, Wandervogel und Abſtinentenbund. Weitere
meldungen nimmt Lehrer Seipp entgegen.
Lollar, 5. Mai. (Meſſerſtecherei.) In der
ſcht auf Montag kam es in Lollar zu einer Meſſerſtecherei
ſſiſchen einem Zimmermann und einem Former, bei der
Former lebensgefährlich verletzt wurde. Gegen 11
r nachts kam es auf der Ortsſtraße zwiſchen dem
Zim=
frmann Heinrich Zecher und dem Former Karl
Hil=
sheim zu Streitigkeiten, wobei Zecher dem
Hildes=
m einen lebensgefährlichen Stich in die Herzgegend
bei=
lichte. Der Täter Hch. Zecher wurde durch die hieſige
ſndarmerie verhaftet und in das Provinzialarreſthaus
Pßen abgeführt. Der Verletzte ſchwebt immer noch in
Pensgefahr.
Crainfeld, 5. Mai. (Neue Verhaftung in der
Vordaffäre.) In Obermoos iſt in der Crainfelder
ſrdaffäre ein Einwohner als des Mordes verdächtig
ſegenommen worden.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 4. Mai. Wegen der
Dif=
lrenzen an der Handelshochſchule iſt es
her nicht zu einer Einigung gekommen. Die
Beratun=
im des Aelteſten=Kollegiums der Kaufmannſchaft
dehn=
ſich bis in den ſpäten Abend aus. Sie ſſollen morgen
mittag fortgeſetzt werden. Auch die Dozenten
hiel=
geſtern eine Sitzung ab, um den Aelteſten Vorſchläge
unterbreiten. Nach dem Berliner Tageblatt hat der
riſter für Handel und Gewerbe ſeine Vermittelung
an=
ſiten. Inzwiſchen dauert die Unterbrechung der
Vor=
ſungen fort. — Die amerikaniſchen
Hotelbe=
her waren heute Gäſte des Hotels Adlon. Bei dem
Uner kam der amerikaniſche Botſchafter in ſeiner Rede
A die mexikaniſchen Wirren zu ſprechen und ſagte: Wir
en alle hinter dem Präſidenten in ſeinem Beſtreben,
Frieden zu erhalten. Darauf brachte er auf den
Kai=
ſſt den größten Freund des Friedens, einen Toaſt aus,
e begeiſtert unter Abſingung von „Heil Dir im Sieger=
Dunz” aufgenommen wurde. — Der in Unterſuchungshaft
indliche angebliche penſionierte Oberſtabsarzt der
fran=
ſiſchen Mkarine Aſtier behauptete, als man ihn bei
Aum Denkmalsfrevel in der Siegesallee
verhaf=
idaß er die deutſche Sprache nicht verſtehe. Zum
Er=
iinen der Gerichtsbehörden ſchrieb er, laut Berliner
Aüll=Anzeiger, vor einigen Tagen an ſeinen in
Frank=
ſih wohnenden Schwager einen langen Brief in deut=
Sprache. Man iſt auf die Vermutung gekommen,
der Verhaftete gar nicht der penſionierte Marine=
Werſtabsarzt iſt, ſondern daß er ſich deſſen Papiere an=
Mirnet und ſich für dieſen ausgegeben hat. Man neigt
Anſicht zu, daß er gar nicht Franzoſe,
ſon=
n Deutſcher iſt und aus Elſaß=Lothringen ſtammt.
MSich ſelbſt in die Luft geſprengt hat
Fabrikarbeiter Korn in Cladow. Vorgeſtern hatte die
läfe ſeines jüngſten Sohnes ſtattgefunden. Wie ein
icht des Berliner Lokal=Anzeigers andeutet, war er
alſeine 25 Jahre jüngere Frau eiferſüchtig. Er legte
ſaiige hundert Zündhütchen, die mit Sprengſtoff gefüllt
eren, auf eine Bank im Barten, ſſetzte ſich darauf und
lchte die Maſſe zur Exploſion. Die Wirkung war
Mchtbar. Beide Beine wurden dem Lebensmüden
ab=
miſſen, der Kopf zertrümmert und der ganze Körper auf=
Wiſſen.
Mb. Mai. Das Aelteſtenkollegium der Ber=
Eer Kaufmannſchaft beſchloß nach mehrſtündiger
Mhandlung: Das Kollegium erachtet die Forderung der
Annten auf lebenslängliche Anſtellung und Vorſchlags=
At als geeignete Grundlage zu einer Verſtändigung. So=
Wae jedoch der Streik bei der Handelshoch=
Mäyle beſteht, iſt das Aelteſtenkollegium außerſtande, zu
Mnulierten Vorſchlägen Stellung zu nehmen. Nach Be=
Mieung des Streiks iſt das Kollegium bereit, mit den
eriten in Verbindung zu treten und es ſpricht die Hoff=
A aus daß eine Einigung zuſtande kommen wird, die
Intereſſen der Handelshochſchule entſpricht. Es iſt
Aſverſtändlich, daß es dem Aelteſtenkollegium fern=
Agen hat, Profeſſor Jaſtrow irgendwie zu verletzen.
beſtimmt verlautet, wollen die Studierenden die Stel=
Mümahme der Dozenten abwarten und nicht früher die
Pleſungen beſuchen. — Im Weſthafen des Teltow=
Aals bei Britz wurden heute nachmittag die zu=
Mnmengebundenen Leichen der Ehefrau des
Mnteurs Beldieke und ihrer beiden Kinder geborgen.
Frau ſtürzte ſich vor einigen Tagen mit den Kindern
ien Kanal. — Die ärztliche Unterſuchung ergab daß
in der Badſtraße als Leiche aufgefundene Zigarren=
Mädler Friedrich einem Herzſchlage erlegen iſt.
Frankfurt, 5. Mai. (Der Nachlaß Hopfs.) Die
Wrſicherungsgeſellſſchaft Atlas in Lud=
Wgshafen, die dem Giftmörder Hopf nach dem Tode
ſſüler zweiten Frau 20000 Mark ausgezahlt hatte, klagte
auf Herausgabe des Nachlaſſes. Das Landgericht
Fünkfurt erkannte der Klage gemäß, ſo daß der geſamte
ſthlaß von Hopf der Verſicherungsgeſellſchaft zufällt.
Kronberg, 5. Mai. (Das Prinzenpaar
Fried=
mihKarlvon Heſſen) iſt heute nachmittag auf Schloß
Edrichshof zum Sommeraufenthalt eingetroffen.
Mannheim, 4. Mai. (Die Verhaftung des
Semdenlegionärs Wohlgemut) von Plei=
Asförſterhof bei Heidelberg, die man auf Spionage und
Abung für die Fremdenlegion zurückführen wollte, hat
u ſich herausſtellt, einen anderen Hintergrund. Die
e Bad. L.=Zt meldet hierüber, daß Wohlgemut, der
A0 verſchiedenen vaterländiſchen Vereinen als früherer
Fündenlegionär als Redner gegen die Fremdenlegion
engagiert worden war, von einer Mannheimer Familie
bedeutende Geldmitt el bekommen hat, um einen
Sohn dieſer Familie, der in die Fremdenlegion
eingetre=
ten iſt, zu befreien. Die Geldmittel hat Wohlgemut
aber in Straßburg und Baſel in lockerer Geſellſchaft
ver=
jubelt, und daher rührt ſeine Verhaftung. Die
Unter=
ſuchung wird nicht vom Reichsanwalt, ſondern von der
Staatsanwaltſchaft in Heidelberg geführt
Stuttgart, 5. Mai. (Zur Schaffung eines
großen Ausſtellungs= und Volksparkes) am
Neckar fand geſtern in Stuttgart in Anweſenheit des
Präſidenten der Königlichen Zentralſtelle für Gewerbe
und Handel Staatsrat v. Moſthaf die Gründung eines
Vereins für Württembergiſche Volksparks ſtatt. Die
Her=
ſtellung einer großen Ausſtellungshalle für 4000 Perſonen
mit einem Aufwand von einer Million Mark wird bis
Mitte nächſten Jahres erfolgen. In dieſer Halle ſoll das
18. Deutſche Bundesſchießen 1915 abgehalten werden.
Köln, 5. Mai. (Automobilunglück.) In der
Nähe von Dernau verunglückte, dem Berliner
Lokalanzei=
ger zufolge, das Auto des Beſitzers Witſch aus Neuenahr
infolge falſcher Steuerung. Der 14jähriger Sohn des
Be=
ſitzers wurde auf der Stelle getötet. Witſch ſelbſt erlitt
einen Schädelbruch und eine Gehirnerſchütterung, drei
weitere Inſaſſen trugen ſchwere Knochenbrüche davon.
Münſter, 5. Mai. (Kampf mit Einbrechern.)
In die Gaſtwirtſchaft des Wirtes Heidkamp drangen
geſtern Einbrecher. Der 74jährige Wirt, ein alter
Düppelkämpfer, trat ihnen mit geladenem Gewehr
gegen=
über, und es entſpann ſich ein heftiger Kampf, bei welchem
die Einbrecher 16 Revolverſchüſſe auf den Wirt
abfeuer=
ten. Heidkamp ſtreckte den einen der Einbrecher durch einen
Schuß nieder, den zweiten machte er durch einen Schlag
mit dem Gewehrkolben auf den Kopf kampfunfähig.
Dresden, 5. Mai. (Ein geſtändiger Mörder.)
Ein in Feſtungshaft befindlicher Soldat namens Lüder
vom Chemnitzer 184. Regiment hat eingeſtanden,
wäh=
rend ſeiner Fahnenflucht zwei Morde begangen zu haben.
In Gemeinſchaft mit einem Manne namens Schmidt habe
er im Grunewald bei Berlin einen Spaziergänger
durch Meſſerſtiche ermordet und beraubt. Die Leiche
habe er verſcharrt. Ferner habe er die Proſtituierte
Hannſchmann, die ſeine Tat kannte, aus Furcht vor
Ent=
deckung erſchoſſen und die Leiche ebenfalls vergraben. Die
Angaben ſollen auf ihre Wahrheit hin geprüft werden.
Hamburg, 5. Mai. (Das Befinden des
Reichs=
tagsabgeordneten Semler) hat ſich erheblich
verſchlimmert.
Kiel, 5. Mai. (Das Kanonenboot „Panther”)
iſt heute nachmittag nach langjähriger Tätigkeit auf
über=
ſeeiſchen Stationen hierher zurückgekehrt. Beim
Einlaufen in den Hafen wurde der „Panther” von den
Be=
ſatzungen der Kriegsſchiffe mit Flaggenſignalen und
Hochrufen begrüßt.
Peſt, 5. Mai. (Franz Koſſuth) liegt nach
den letzten Nachrichten im Sterben.
Dewsbury, 5. Mai. (Die Wahlweiber) haben
verſucht, die Waſſerleitung im Peniſtens=Diſtrikt in
die Luft zu ſprengen indem ſie eine Bombe unter
das Ventilhaus legten. Glücklicherweiſe iſt der Zünder
ausgegangen.
Neu=York, 5. Mai. (Ein raſendes Auto.) Der
bekannte Sportsmann und Vorſitzender des großen
natio=
nalen Lawn=Tennis=Klubs der Vereinigten Staaten,
Wrenn, durchfuhr geſtern früh mit ſeinem Automobil den
Tunedon=Park, als plötzlich die Steuerung an dem Auto
brach und Wrenn vollſtändig die Herrſchaft über den Wagen
verlor, der in wilder Fahrt durch den Pack jagte.
Meh=
rere Perſonen wurden überfahren, ein Mann getötet, drei
andere ſchwer vecletzt. Wrenn wurde verhaftet und ſoll
wegen fahrläſſiger Tötung unter Anklage geſtellt werden.
Parlamentariſches.
St. Der Finanzausſchuß der Zweiten
Kammer hielt geſtern gemeinſam mit der Regierung
eine längere Sitzung ab, der auch gemäß den
Beſtim=
mungen der neuen landſtändiſchen Geſchäftsordnung
meh=
rere Antragſteller beiwohnten. Zu Beginn der Sitzung
ge=
dachte der Vorſitzende, Abg. Dr. Oſann, in warmen
Wor=
ien des dahingeſchiedenen früheren Mitgliedes des
Fi=
nanzausſchuſſes, Geheimen Juſtizrates Dr. Gutfleiſch=
Gießen, welcher in dem Ausſchuß jahrelang den dort
zu bewältigenden Arbeiten und Auſgaben ſeine
unſchätz=
baren Kräfte geliehen hat, und der in wichtigen
Ange=
legenheiten der Beratung, ſſo in dem Juſtizetat und der
Gemeindeſteuerreform in ihrer früheren Geſtaltung
Be=
richterſtatter geweſen iſt. Die Anweſenden erhoben ſich
zum Andenken an den Verſtorbenen von ihren Plätzen.
Dann wurde in die Tagesordnung eingetreten.
Zunächſt wurde über den Antrag des Abg. Schott,
die Herdüberwachungskoſten auf die Staatskaſſe zu
über=
nehmen, verhandelt. Der Antragſteller führte aus, daß
wohl die erſten Maßregeln nach Entdeckung von
Reb=
lausherden bis zu dem Zeitpunkt der Vordesinfeltion von
den Gemeinden getragen werden können, daß aber von
dieſem Zeitpunkt an das öffentliche Intereſſe einſetzt, und
auch die Ausgaben für die Bekämpfung der Reblaus nicht
von den Gemeinden, ſondern von dem Staate zu tragen
ſeien. Er führte aus, daß auch eine Reihe von
Gemein=
den, die ſowohl an Seelenzahl, wie an Leiſtungsfähigkeit
gering ſei, ſonſt mit außerordentlich hohen Koſten belaſtet
würden, wie z. B die Gemeinde Gumbsheim, die mit
268 Seelen von 1907 bis 1910 über 3000 M. auſwenden
ſoll. Die Regierung wandte ſich dagegen, daß dieſe
zu=
nächſt den Gemeinden zukommenden Maßregeln auf
Ko=
ſten des Staates im allgemeinen übernommen werden
ſollen. Der Staat gebe bereits eineinhalb Millionen für
Vertilgung der Reblaus aus, und eine weitere Belaſtung
müſſe er ablehnen. Doch wolle man die Frage
noch=
mal prüfen, ob die Koſten von dem Zeitpunkt der
Vordes=
infektion an, alſo wenn die Vertilgung der Reblaus durch
den Staat, in die Hand genommen wird, nicht von den
Gemeinden genommen werden können. Seither bezogen
übrigens bereits unbemittelte Gemeinden Beihilfen zu den
Herdüberwachungskoſten. Der Ausſchuß ſprach ſich durch
mehrere Mitglieder in dem Sinne des Antrages Schott
aus, daß nicht die geſamten Herdüberwachungskoſten,
ſon=
dern nur die von der Vordesinfektion an, von dem Staat
getragen werden ſollen.
Ein weiterer Antrag Schott, in Wöllſtein ein
Fi=
nanzamt zu errichten, wurde von dem Antragſteller mit
dem Hinweis auf die Entlegenheit des jetzigen Sitzes des
Finanzamtes in Bingen von einer ganzen Reihe von
Ortſchaften des Bezirkes. begründet. Wöllſtein ſtelle über
dies das Finanzamtsgebäude und es werde auch die
zweite Stelle eines Akademikers von Bingen ohne
Scha=
den nach Wöllſtein verſetzt werden können. Die
Regie=
rung wandte ſich unter Betonung des Grundſatzes, daß
die kleineren Orte, wenn irgend möglich, die Behörden
nicht entzogen bbekommen, doch gegen ein neues
Finanz=
amt, und wies darauf hin, daß in der
Vereinfachungs=
kommiſſion Beſtrebungen zutage getreten ſeien, nicht allein
eine Vermehrung der Finanzämter nicht eintreten zu
laſ=
ſen, ſſondern die vorhandenen von 37 auf 23 zu
vermin=
dern. Ueberdies ſei es nicht möglich, den zweiten
Be=
amten von Bingen nach Wöllſtein zu verſetzen, es
wür=
den alſo auch Koſten durch die Errichtung eines
Finanz=
amtes in Wöllſtein entſtehen.
Der Ausſchuß wandte ſich dann zu dem Antrag
Schönberger, betreffend die Staatsbeiträge an
Kir=
chen und Religionsgemeinſchaften. Der Antragſteller
ver=
mißt für die Einſtellung des Beitrages des Staates zu
Kapitel 35 des Budgets den Nachweis der rechtlichen
Grundlage, und verlangt, daß die Einſtellung nicht mehr
erfolgen ſoll, bis dieſe Grundlage nachgewieſen ſei. Die
Regierung legt dar, daß für einen Teil der Summe
ſo=
wohl für die evangeliſche, als für die katholiſche Kirche,
beſtimmte Vereinbarungen ſſeit der Zeit des
Religions=
erlaſſes gegeben ſeien. Im übrigen ſei ja die
Bewilli=
gung durch die Stände erfolgt, jedenfalls habe mit der
Verleihung des Rechtes der Beſteuerung an die Kirchen
im Jahre 1875 nicht geſagt werden ſollen, daß hiermit
die Beiträge des Staates wegzufallen hätten. Aus dem
Ausſchuß wurde geltend gemacht, daß die Regelung dieſer
Verhältniſſe des Beitrages des Staates an die Kirchen
einer Abänderung dahin bedürfe, daß nicht alle Jahre
eine Bewilligung durch das Budget ſtattfindet, ſondern
durch eine Ablöſung das Kapital gebildet werde, welches
der Staat für die Zwecke der Kirche in dem Erträgnis
zur Verfügung ſtellen foll. Da die Regierung meint, man
ſolle hierzu die Aeußerung des Oberkonſiſtoriums
abwar=
ten, wurde darauf hingewieſen, daß auch die kirchliche
Behörde zu erkennen gegeben habe, daß ſie eine
Rege=
lung durch Ablöſung für erforderlich erachte. Der
Finanz=
ausſchuß wird die dahingehenden Schritte befürworten.
Eine längere Debatte entſpann ſich zu dem Antrag
Schönberger die Erhebung der Staatsſteuern
be=
treffend. Der Antragſteller verlangt, daß nach Preußens
Muſter die Staatsſteuer von der Gemeinde eingezogen
werde, und weiter, daß die Staatsſteuer mit der
Ge=
meindeſteuer zuſammen in vier Zielen erhoben werden
möchte. Von der Regierung wurde darauf hingewieſen,
daß eine ſolche Erhebung in nur vier Zielen gegen
ſeit=
her 12 von den Steuerzahlern wenig angenehm begrüßt
werden würde und auch erhebliche Ausfälle für die
Staatskaſſe zur Folge haben würde. Weiter würden auch
die Gemeinden nicht unentgeltlich die Erhebung der
Staatsſteuer übernehmen, und ſich darauf berufen, daß ſie
ihren Gemeinderechnern keine Arbeiten mehr auferlegen
könnten. Eine Beſeitigung der Untererhebeſtellen, ſo
wurde von Ausſchußmitgliedern ausgeführt, würde wohl
keineswegs von der Bevölkerung begrüßt werden.
Dem Antrag Breidenbach, eine Geſtütsſtation in
Reichelsheim in der Wetterau zu errichten fand lebhaften
Widerſpruch bei der Regierung, die darauf hinwies, daß
in einer Entfernung von etwa ſieben Kilometern bereits
eine Station beſtehe. — Nächſte Sitzung Mittwoch=
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 5. Mai. Präſident Dr. Kaempf
er=
öffnet die Sitzung um 2,03 Uhr. Auf der Tagesordnung
ſteht zunächſt eine kurze
Anfrage.
Abg. v. Melding (Welfe) fragt: Gemäß § 206 der
Reichsverſicherungsordnung entſteht für die
Verſiche=
rungspflichtigen der Anſpruch auf die Regelleiſtungen der
Krankenkaſſe mit ihrer Mitgliedſſchaft. Die Mitgliedſchaft
Verſicherungspflichtiger beginnt mit dem Tage des
Ein=
tritts in die verſicherungspflichtige Beſchäftigung. (§ 306
der Reichsverſicherungsordnung.) Zu den
Regelleiſtun=
gen der Krankenkaſſen gehört auch das Wochengeld.
(§ 195 der Reichsverlſicherungsordnung.) Allerdings ſoll
dieſes nur ſolchen Wöchnerinnen gewährt werden, die im
letzten Jahre vor der Niederkunft mindeſtens ſechs
Mo=
nate hindurch auf Grund der Reichsverſicherungsordnung
bei einer knappſchaftlichen Krankenkaſſe gegen Krankheit
verſichert geweſen ſind. Dieſe Vorſchrilft kann daber doch
nicht für ſolche Wöchnerinnen angewandt werden, die erſt
mit Inkrafttreten des zweiten Buches der
Reichsverſiche=
rungsordnung (1. Januar 1914) verſicherungspflichtig
ge=
worden ſſind. Es gibt aber Krankenkaſſen und
Verſiche=
rungsbehörden, die ſolchen Wöchnerinnen, die am 1.
Ja=
nuar ds. Js. verſicherungspflichtig wurden, das
Wochen=
geld mit der Begründung verweigern, daß ſie noch nicht
ſechs Monate der Krankenſaſſe angehörten. Da eine
der=
artige Handhabung der Reichsverſicherungsordnung
un=
ſerer Auffaſſung nach dieſem Geſetz nicht entſpricht, ſo
rich=
ten wir die Anfrage an den Herrn Reichskanzler, ob er
eine derartige Interpretation des Geſetzes für die richtige
hält.
Direktor im Reichsamt des Innern Dr. Caſpar:
Die Frage, ob der Anſpruch auf Wochengeld’ſchon mit dem
Inkrafttreten des zweiten Buches der
Reichsverſicherungs=
ordnung für ſolche Wöchnerinnen begründet iſt, welche erſt
in dieſem Zeitpunkt verſicherungspflichtig geworden ſind,
iſt im Feſtſtellungsvertrag nach dem § 1545 und folgenden
§ 1636 und folgende der Reichsverſicherungsordnung von
den dort bezeichneten Venſicherungsbehörden zu
entſchei=
den. Der Reichskanzler iſt deshalb nicht in der Lage,
durch eine Aeußerung dieſer Entſcheidung vorzugreifen.
Hierauf wird die geſtern ausgeſetzte
namentliche Abſtimmung
über den Antrag der Sozialdemokraten zum
Geſetzent=
wurf über die Konkurrenzklauſel vorgenommen,
wonach bei der Erfüllungsklage der Vollzug von
Frei=
heitsſtrafen ausgeſchloſſen ſein ſoll. Das Ergebnis iſt die
Ablehnung des Antrages mit 215 gegen 99 Stimmen. Ein
Mitglied enthält ſich der Abſtimmung. Es ffolgen
Petitionen.
Zunächſt wird über den Antrag der
Petitionskom=
miſſion über die Petition, betreffend die heimliche
Waren=
vermittelung zur Tagesordnung überzugehen, abgeſtimmt.
Dieſer Antrag wird angenommen. Die weiteren auf der
Tagesordnung ſtehenden Petitionen werden auf Antrag
des Abg. Baſſermann (naſtl.) abgsſetzt, um ſofort mit der
(zweiten Leſung des Militäretats
beginnen zu können. — Abg. Rogalla v.
Bieber=
ſtein (konſ.) berichtet über die
Kommiſſionsverhandlun=
gen. (Der Kriegsminiſter betritt den Saal.)
Kriegsminiſter v. Falkenhayn: Bei Beginn der
zweiten Leſung des Etats halte ich es für meine Pflicht,
dem Reichstag, der im letzten Jahr das Wehrgeſetz
ange=
nommen hat, Rechenſchaft zu geben, wie ſſich dieſes Geſetz
in Wirklichkeit umgeſetzt hat Es handelt ſich darum,
nach=
em in den erſten Tagen des Juli dieſes Wehrgeſetz
ver=
abſchiedet war, bis zum Oktober die Vorbereitungen zu
treffen für die Aufnahme von 60000 Mann und 21000
Pferden. Wir mußten unterbringen, verpflegen,
be=
kleiden und Vorſorge treffen für 26 Bataillone, 178
ein=
zelne Kompagnien, 7 Kavallerie=Regimenter, von denen
allerdings eins ſchon früher bewilligt war, 43 Behörden,
von den ganz hohen bis zu den niederen herunter. Wenn
ich zunächſt über den Mannſchaftserſatz berichten darf, ſſo
lann ich Ihnen mitteilen, daß die Aufbringung desſelbet
ohne jede Schwierigkeit gegangen iſt. (Lebhaftes
Bravo.) Wir haben im letzten Jahr übrig behalten noch
38000 vollſtändig taugliche Mannſchaften (Lebh. Hört!
hört!), die wir nicht mehr einſtellen konnten. (Zuruf:
Nächſtes mal!) Die Tauglichkeit der eingeſtellten
Mann=
ſchaften iſt auch nicht zurückgegangen. Das beweiſt, daß
in dieſem Jahre bis Ende Januar von den im Herbſt
ein=
geſtellten Mannſchaften nur 4 Prozent zur Entlaſſung
ge=
kommen ſind wegen ſpäter ſich herausſtellender
körper=
licher Fehler, während im Vorjahre noch 4,5 Prozent
entlaſſen werden mußten. Auch haben wir unſer
Wohl=
wollen hinſichtlich der Befreiung derjenigen
Geſtellungs=
pflichtigen, die zu Hauſe ſchwer abkömmlich ſind, nicht zu
mindern brauchen. Der Offiziereratz hat natürlich eine
ganz beſondere Sorge bei uns gebildet, da ja ſchon
Fehl=
ſtellen in großer Zahl vorhanden waren. Heute betragen
ſie nur noch 3000 und nach der ganzen Entwickelung, die
die Anmeldungen genommen haben, iſt mit großer
Be=
ſtimmtheit zu erwarten, daß dieſe Fehlſtellen in etwa zwei
Jahren vollſtändig gedeckt ſein werden. (Bravo.)
Viel=
leicht ſchon früher. Bei dem Unteroffiziererſatz hhatten
wir infolge der Wehrvorlage einen Bedarf von 10000
Stellen. Hiervon fehlten am 15. November, alſo ſechs
Wochen nach Bildung der neuen Truppen, nur noch 4000
Köpfe und nach den Erfahrungen der letzten Jahre
könn=
ten dieſe Fehlſtellen gegen Ende dieſes Jahres gedeckt
ſein. Bei den berittenen Waffen haben wir einen
Ueber=
ſchuß an Unteroffizieren, während bei den Fußtruppen
der Mangel ſich mehr geltend macht. Sie ſehen alſo, daß
die früher geäußerten Befürchtungen ſſich nicht
bewahr=
heitet haben.
Bezüglich der Ausrüſtung mit Pferden konnte der
Mehrbedarf von 1800 Remonten, das heißt von noch nicht
volljährigen Pferden, über den früheren Bedarf hinaus
ohne jede Schwierigkeit ausſchließlich aus Züchterkreiſen
gedeckt werden. Von Ende Auguſt an konnte auch mit
dem Ankauf volljähriger Pferde begonnen werden. Das
Urteil über das Reſultat des Ankaufs iſt im allgemeinen
durchaus günſtig. Freilich haben ſich während des letzten
Winters die Seuchen in unſeren Ställen gehäuft und
teil=
lweiſe einen bedrohlichen Charalter angenommen. Ob
daran lediglich die Einſchleppung von Außen her durch
Ankauf volljähriger Pferde ſchuld iſt, oder die große
An=
ſtrengung der Pferde im Dienſt, iſt noch nicht aufgeklärt.
Wir werden künftig vorſichtiger ſein bei der Ueberbringung
der Pferde in unſere Ställe und bei der Verwendung in
unſerem Dienſt bei Pferden, die aus dem bürgerlichen
Leben kommen. (Heiterkeit.) Schwierig war, die
Unter=
kunft für den Maſſenzuwachs des Heeres zu beſchaffen.
Für die Pferde iſt geſorgt. Die Bauten für die
Mann=
ſchaften ſind im Bau. Eine große Anzahl von
Holz=
baracken waren rechtzeitig ffertig und haben ſſich für die
Truppen beſtens bewährt, namentlich in geſundheitlicher
Beziehung. Nur in einem Falle mußten Truppen in
Quartieren untergebracht werden. Die Bevölkerung iſt
in Mitleidenſchaft gezogen worden in bezug auf die
Un=
terbringung von Offizieren und Beamten, für die nicht
genügend Wohnungen vorhanden waren. Die Mietpreiſe
zogen an. Unſere Verhandlungen mit den
Stadtverwal=
tungen ſind günſtig verlaufen, ſo daß auch dieſe
Uebel=
ſtände bald beſeitigt ſein werden. Für die Verpflegung
und für die ſſanitäre Verſorgung konnte ausreichend
ge=
ſorgt werden. Die größte Schwierigkeit hatte die
Be=
kleidung gemacht. Die Beſtellungen konnten erſt ſpät
ge=
macht werden. Die Truppen wurden aus den
Reſervebe=
ſtänden bekleidet. Am 6. Oktober ſchon konnte dem Kaiſer
gemeldet werden, daß alle Verbände ſämtlich ausrückfähig
und in kriegsbereitem Zuſtande ſeien. (Bravo.) Den
Herren der beteiligten Verwaltungen gebührt hierfür
herz=
licher Dank.
Abg. Schultz=Erfurt (Soz.): Wie war es zu
er=
klären, daß Herr v. Heeringen und ſſein Stab ſofort nach
Erledigung der Heeresvorlage fluchtartig ſeinen Poſten
verließ? Es wurde uns ſo hingeſtellt, als ob eine
unge=
heure Kriegsgefahr beſtände. Das war aber nichts als
Schaumſchlagerei. (Glocke. Präſident Dr. Kaempf
rügt dieſen Ausdruck.) Als Herr von Heeringen gehen
ſollte, verlauteten alle möglichen Namen als Nachfolger,
nur nicht der des jetzigen Miniſters. (Lachen rechts.)
Die Sozialdemokraten fühlen keinen Haß gegen die
Mon=
archie (Lachen und Zurufe rechts), das iſt dummes
Ge=
ſchwätz. (Glocke des Präſidenten. Dr. Kaempf: Dieſe
Bezeichnung auf Mitglieder des Hauſes angewendet, iſt
unzuläſſig. Ich rufe Sie zur Ordnung. Bravo.) Iſt
die=
ſes Auftreten der Offiziere politiſch oder nicht? Das
Kriegsminiſterium ſieht es allerdings nur als Abwehr
ge=
gen die Anmaßungen der Sozialdemokratie an. Nun ſſoll
das Preßreferat die Fühlung mit dem Volke herſtellen.
Das darf aber nicht geſchehen mit offenſichtlicher
Stim=
mungsmache. Die gutgemeinte Fürſorge für alte
Offi=
ziere in Handel und Gewerbe iſt objektiv eine beleidigende
Geringſchätzung der bürgerlichen Tätigkeit Dieſe
Verſor=
gung ſteht in ſchroffem Gegenſatz zu den Nachforſchungen
bei der Aufnahme von Offizieren in die Armee. Graf von
Weſtarp lbekam es fertig, zu behaupten, die
ſſozialdemo=
kratiſchen Redakteure hätten erſt ſpäter als auf
un=
richtigen Informationen beruhende Meldungen wider
beſ=
ſeres objektives Wiſſen gebracht. Solche Verdächtigungen
ehrenhafter Männer muß ich zurückweiſen. (
Vizepräſi=
dent Dr. Paaſche: Sie dürfen nicht von
Verdächtigun=
gen ſprechen. Unruhe und Zurufe von den
Sozialdemo=
kraten. Abg. Hoch: Ich rufe auch Sie zur Ordnung!)
Den Soldaten muß unbedingt die Notwehr, nicht nur die
putative, zugeſtanden werden. Auch die Beantwortung
der von den bürgerlichen Parteien eingebrachten
Reſolu=
tion iſt eine Brüskierung. Der Reichstag muß ſeine
Macht ausnützen. Der Fall Stöcker, wo einem jungen
Mann wegen ſeiner ſozialdemokratſſchen Geſinnung die
einjährige Dienſtberechtigung genommen wurde, ſollte
allen Abgeordneten zu denken geben. Der heutigen
Ge=
ſſellſchaft fehlt die elementare Kenntnis über die
ſozial=
demokratiſche Kulturbewegung. Niemals haben
Sozial=
demokraten Könige verjagt oder ermordet. Es iſt unſer
Recht, im Leben der Menſchen eine andere Auffaſſung für
die Staatsverſaſſung zu haben. Den perſönlichen Kampf
gegen den König überlaſſen wir den Konſervativen. (Sehr
richtig! bei den Sozialdemokraten. Lachen rechts.) Wer
haben unſere eigenen Anſchauungen über
Heeresorganiſa=
tionen und Landesverteidigung. Ob ſie ſchlechter ſind als
die der bürgerlichen Parteien, das wird die Zukunft lehren.
Abg. Erzberger (Ztr.): Im Gegenſatz zur
Sozial=
demokratie ſehen wir das Heer nicht an als ein
Macht=
mittel gegen das Volk, ſondern für die Geſundheit des
deutſchen Volkes, als ein Mittel zur Aufrechterhaltung des
Deutſchen Reiches, zur Sicherung des Friedens und zum
Schutz aller Güter des deutſchen Volkes. Deutſchland kann
ohne ein ſtehendes Heer nicht auskommen. Alles übrige,
was in dieſer Beziehung geſagt wird, ſind Schlagwörter
und Phraſen. Wir ſind auch heute noch von der
Notwen=
digkeit der letzten Heeresvorlage überzeugt. Wir können
mit berechtigtem Stolz darauf ſehen, daß es möglich war,
in ſo kurzer Zeit die Heeresvorlage ſo glänzend durchzu=
bringen. (Bravo.) Auch weſentliche Teile unſerer
In=
duſtrie haben ihren Anteil an dieſer prompten, lückenloſen
Durchführung. Auch darin liegt eine wertvolle Garantie
für die Aufrechterhaltung des Weltfriedens; daß unſere
Reſolutionen nicht in neun Monaten durchgeführt werden
konnten, iſt uns klar. Wir haben mit unſeren
Reſolu=
tionen ſchon manches erreicht, was anerkannt werden muß.
(Sehr richtig.) Daß 200000 Soldaten Sozialdemokraten
ſein ſollen, iſt eine völlig falſche Berechnung. Die meiſten
werden erſt Sozialdemokraten durch den Terrorismus in
den Fabriken. (Lebhaftes Sehr richtig und Widerſpruch.)
Leider haben die Mißhandlungen nicht ſo abgenommen,
wie es jeder Freund des Volkes und des Heeres anſtreben
muß. Die fortggſetzten Mißhandlungen, insbeſondere
durch ältere Mannſchaften, könnten reſtlos beſeitigt
wer=
den, beſonders durch eine ſcharfe Kontrolle und durch die
Heranziehung eines erſtklaſſigen Unteroffizierkorps.
Er=
freulich hinſichtlich des Offiziererſatzes iſt es, daß die Zahl
der Fehlſtellen ſo zurückgegangen iſt. Wenn der
Duell=
zwang fortfällt, werden dieſe Verhältniſſe noch beſſer, da
weite katholiſche Kreiſe ſich deswegen von der
Offiziers=
laufbahn fernhalten. Die Sanitätsoffiziere müſſen in
ihrer Stellung gehoben werden, ebenſo die Veterinäre.
Offiziere ſollten nicht politiſieren. General v. Deimling
hat einen ſchweren Fehler begangen, daß er mit ſeinen
Offizieren in eine politiſche Verſammlung gegangen iſt.
Das Verhalten des Generals Keim rechtfertigen wir
nicht. Uns iſt es nicht eingefallen, dem Kriegsminiſter
die Möglichkeit zu nehmen, mit der Preſſe in Verbindung
zu treten. Wir befürchteten indeſſen, daß ein ſolches
amt=
liches Preßreferat politiſch tätig ſein und ſich im
Wahl=
kampfe einmiſchen könne. Dem Bedürfnis aber müſſen
wir entgegenkommen. Wir freuen uns daß es gelungen
iſt, die größte Heeresvorlage der Welt ſo glänzend
durch=
zuführen, wie es tatſächlich geſchehen iſt, daß wir den
Reſpekt vor Deutſchlands Macht aufrechterhalten und eine
weitere Garantie für die Aufrechterhaltung des
Weltfrie=
dens geſchaffen haben. (Beifall.)
Abg. Baſſermann (natl.): Auch meine politiſchen
Freunde ſind nach wie vor überzeugt, daß die große
Hee=
resvorlage eine Notwendigkeit war, und zwar zur
Auf=
rechterhaltung des Weltfriedens. Ueberall hält die
inter=
nationale Spannung an. Eine Vermehrung der
Reib=
ungsflächen und Komplikationsmöglichkeiten ſind die
Sig=
natur unſerer Zeit. Da müſſen wir unſere Machtſtellung
aufrechterhalten. Das beſt ausgebildete Heer iſt für
Deutſchland gerade gut genug; der Milizgedanke kommt
für uns nicht in Frage. Weshalb Herr v. Falkenhayn
Kriegsminiſter geworden iſt, geht uns nichts an. Seine
bisherige Tätigkeit zeigt, daß er ſein Arbeitsfeld ſehr gut
beherrſcht. Daß inaktive Offiziere ſich literariſch
betäti=
gen, iſt durchaus richtig. Die glatte Durchführung der
Wehrvorlage erfüllt uns mit Genugtuung. Die neuen
Beſtimmungen über die Anwendung der Wafſengewalt
bedeuten einen erheblichen Fortſchritt gegenüber den
Zu=
ſtänden, wie ſie noch zur Zeit des Zaberner Falles
her=
vortraten. Dieſe günſtige Entwickelung muß man
aner=
kennen. Die Soldatenmißhandlungen ſind in letzter Zeit
wieder bedauerlicherweiſe hervorgetreten, die Behauptung
aber, daß die Verfehlungen ein Ausdruck des
Militaris=
mus ſeien, iſt hinfällig. Hinſichtlich des Preßreferats
muß eine Verſtändigung herbeigeführt werden. Das
ener=
giſche Eintreten der Preſſe für dieſe Abteilung muß zu
denken geben. Um den Offizierserſatz zu ſchaffen. muß
die Zukunft der Offiziere ſichergeſtellt werden. Eine
Re=
form der Intendantur iſt dringend erforderlich. Die vom
Kriegsminiſter v. Heeringen überkommene Denkſchrift
muß neu bearbeitet werden. Auch die Stellung der
Zahl=
meiſter muß reformiert werden. Ihre Stellung entſpricht
nicht ihrer Bedeutung. Die Offiziere ſind unverdroſſen
an die ihnen geſtellte große Aufgabe der
Heeresvermeh=
rung herangegangen; auch das Volk hat das Verſtändnis
gezeigt für die Wege, die durch die Wehrvorlage
vorge=
zeichnet ſind.
Abg. Dombeck (Pole): Wenn die polniſchen
Re=
kruten auch beſonders zurückhaltend ſind, ſo iſt doch
er=
wieſen, namentlich durch die Mißhandlungsprozeſſe, daß
ſie mehr mißhandelt und beſchimpft werden, als die
üb=
rigen Rekruten. Polniſche Kaufleute und Handwerker
dürfen nicht von der Lieferung für das Heer ausgeſchloſſen
werden.
Hierauf wird die Weiterberatung auf Mittwoch
2 Uhr vertagt. — Schluß nach ½7 Uhr.
* Berlin, 5. Mai. Die Budgetkommiſſion
des Reichstags beriet den Heeresetat. Auf die
Bemerkungen eines ſozialdemokratiſchen Abgeordneten
über den Ankauf des Exerzierplatzes in Marburg a. d L.
erwiderte der Regierungsvertreter, das in Ausſicht
ge=
nommene Gelände ſei das einzig geeignete, da bei einem
anderen Grundſtück die Enteignung notwendig geweſen
wäre. Der Kaufabſchluß ſei günſtig für den Militärfiskus
und ſei für den Verkäufer deshalb günſtig, weil das
Grundſtück ſubhaſta erworben worden ſei. Der Kaufpreis
ſei geringer als der von den Sachverſtändigen für
ange=
meſſen erklärte. Das Gelände bei Dagobertshauſen ſei
militäriſch unbrauchbar. In Saarbrücken berückſichtige
die Verwaltung die ungünſtige Baumarktlage und
ver=
langſame die militäriſchen Bauten nicht, ſie trete
beſon=
ders für den Generalkommandobau des 21. Armeekorps
und ebenſo für den Generalkommandobau des 3.
Armee=
korps in Berlin ein. Die Entſchädigung der Gemeinde
Storzingen für die Schädigung der Straßenverbindungen
bei der Anlage des Uebungsplatzes Heuberg ſei in
Aus=
ſicht. Auf Anregung von Zentrumsſeite wegen Schaffung
eines Uebungsplatzes für Metz erklärte die Verwaltung,
ſie bemühe ſich, ein geeignetes Gelände zu ſinden.
Die Ablehnung des Preß=Referats
des Kriegsminiſteriums.
W.B. Berlin, 5. Mai. Der Geſchäftsführende
Aus=
ſchuß des Reichsverbandes der deutſchen
Preſſe richtet zu dem Beſchluſſe der Budgetkommiſſion
des Reichstags, der die für das Preß=Referat im
Kriegs=
miniſterium angeforderten Mittel ablehnt, nachſtehende
Petition an den Reichstag: An den hohen
Reichstag richtet der Reichsverband der deutſchen Preſſe
als die berufene Vertretung der deutſchen Redakteure
ohne Unterſchied der Parteien die dringliche Bitte,
ent=
gegen dem Beſchluß der Budgetkommiſſion, die Mittel für
die Nachrichtenſtelle im Kriegsminiſterium unverkürzt zu
bewilligen und auch weiterhin den Ausbau des
Nachrich=
tendienſtes den Bedürfniſſen der Preſſe entſprechend
för=
dern zu helfen. Das Preßreferat im Kriegsminiſterium
iſt in der jetzigen Geſtalt auf Anregung des
Reichs=
verbandes der deutſchen Preſſe hin
ge=
ſchaffen worden und bewährte ſich nach dem
ein=
ſtimmigen Urteil der Zertungen aller Parteien durchaus.
Das Kriegsminiſterium unterſtützte durch dieſe Einrichtung
die Preſſe in dankenswerter Weiſe in der Erfüllung der
Aufgaben und erreichte damit, daß die Nachrichten, deren
Verbreitung aus Gründen der Landesſicherheit nicht
wün=
ſchenswert iſt, von der deutſchen Preſſe nicht
veröffent=
licht werden. Der in der Budgetkommiſſion
ausgeſpro=
chenen Befürchtung gegenüber können wir feſtſtellen, daß
das Preß=Referat ſich jeder politiſchen Beeinfluſſung der
Zeitung enthielt, wie es auch ſelbſtverſtändlich das
Ma=
terial der Preſſe aller Parteien gleichmäßig und
ohne=
jede Bevorzugung zukommen ließ. Sehr bedauern
wür=
den wir auch, wenn einem in der Budgetkommiſſion
ge=
äußerten Wunſche gemäß anſtelle der jetzigen Leitung des
Nachrichtendienſtes durch aktive Offiziere inaktive geſetzt
würden. Wir ſind ſowohl nach den langjährigen
Erfah=
ungen im Reichsmarineamt wie nach den kürzeren im
Kriegsminiſterium der Ueberzeugung, daß die Beſetzung
dieſer Stellen mit aktiven Offizieren ſich als durchaus
zweckentſprechend erwies, weshalb wir auf die Gründe,
aus denen gerade für dieſe Aufgabe inaktive Offiziere
nicht in dem gleichen Maße geeignet erſcheinen, nicht näher
eingehen möchten. Der Reichsverband der deutſchen
Preſſe bittet daher den hohen Reichstag, zu deſſen
Wohl=
vollen und Verſtändnis für die Bedürfniſſe der Preſſe
er volles Vertrauen hat, die Forderungen für die
Nachrichhenſtelle im Kräegsminiſtertum
unverändert zu bewilligen.
Deutſchlands Stellung zum Schiedsweſen,
* Berlin, 5. Mai. Nach dem jetzt vorliegenden
Bericht über die Sitzung der
Budgetkommiſ=
ſſion des Reichstags vom 28. v. Mts. hat ſich der
Direktor im Auswärtigen Amt, Wirkl. Geheimer
Regie=
rungsrat Dr. Kriege, über die Stellung
Deutſch=
lands zum Schiedsweſen folgendermaßen
ge=
äußert:
Vielfach ſei die Anſicht verbreitet, daß Deutſchland
der Schiedsgerichtsidee wenig freundlich gegenüberſtehen
Das ſſei keineswegs der Fall. Deutſchland habe bereits
im Jahre 1904 einen allgemeinen Schiedsvertrag mit
Großbritannien geſchloſſen und ihn ſſeitdem zweimal
er=
neuert. Ein ähnlicher Vertrag ſei mit den Vereinigten
Staalen von Amerika unterzeichnet worden, aber an dem
Widerſtande des amerikaniſchen Senats geſcheitert. In
einer Reihe neuerer Handelsverträge ſeien
Schiedsklau=
ſeln aufgenommen worden, wonach alle Streitigkeiten
über Tariffragen beſonderen Schiedsgerichten
unterbrei=
tet werden ſollen. Auf der zweiten Haager
Friedenskon=
ferenz habe Deutſchland die Errichtung eines
internatio=
nalen Priſſenhofs vorgeſchlagen und dieſen Vorſchlag zur
Annahme gebracht. Auf der letzten Haager Wechſelrechts=
Konferenz habe die deutſche Delegation die Errichtung
eines internationalen Kaſſationshofes zur Erörterung
geſtellt, der zur Entſcheidung privatrechtlicher
Streitigkei=
ten aus internationalen Vertragen zuſtändig ſſein würde
Vor allem aber habe Deutſchland in die wichtigen
Ver=
träge, die es mit Frankreich zur Regelung der
Marolko=
frage geſchloſſen habe, eine unbedingte Schedsklauſel
ein=
gefugt, ſo daß alle aus ihrer Anwendung ſich ergebenden
Streitigkeiten der ſchiedsgerichtlichen Entſcheidungz
unterbreiten ſeien. Uebrigens habe Deutſchland auchei
Einzelfällen leine Bedenken getragen, Streitigkeiten von
einſchneidender Bedeutung durch das Haager Schiedsges
richt entſcheiden zu laſſen, ſo namentlich den Venezuel=
und Caſablancaſtreit.,
Wenn auf der zweiten Haager
Friedenk=
konferenz die deutſche Delegation den dort
vorge=
ſchlagenen Weltſchiedsvertrag abgelehnt habe,ſo
ſſei das geſchehen, weil nach ihrer Ueberzeugung ein
ſol=
cher Vertrag der Sache des Friedens nicht dienlich
ge=
weſen wäre. Nach dem Vorſchlag ſollten alle ſtreitigen
Rechtsfragen, insbeſondere ſolche über die Anwendung
und Auslegung internationaler Verträge der Schieds= unterſtellt werden, unter der Vorausſetzung, daß
weder die Lebensintereſſen, noch die Unabhängigkeit oder
die Ehre einer der ſtreitenden Parteien entgegenſtänden=
Ein derartiger Vertrag wäre ſo unklar in ſeiner
Begren=
zung, ſſo unſicher in ſeiner Ausführung und ſo
zweifel=
haft in ſeiner Wirlung geweſen, daß er zu den größten
Schwierigkeiten und Streitigkeiten unter den Vertragss
ſtaaten hätte führen müſſen. Eine Begrenzung des
Ver=
trags auf Rechtsfragen ſei notwendig, da lbloße Intereſſen
fragen ihrer Natur nach der Schiedsſprechung nicht
unter=
ſtellt werden könnten. Es habe ſich aber keine Formel
finden laſſen, die geeignet ſei, die Rechtsfragen von den
Intereſſenfragen in klarer Weiſe zu trennen. Auch dier
weitere Aufgabe, Streitigkeiten untergeordneter
Bedeu=
tung von der Schiedsſprechung mit Rückſicht auf den das
mit verbundenen Zeit= und Koſtenauſwand auszuſcheiden,
habe die Konferenz nicht zu löſen vermocht. Noch
beden=
licher ſſei die Einfügung der ſogenannten Ehrenklauſel, das
heißt der Befugnis jeder Macht, ſouverän darüber zu
be=
ſtimmen, ob ſie im einzelnen Falle unter Beruſfung auft
ihre Lebensintereſſen, ihre Unabhängigkeit oder ihre Ehre
die Schiedsſprechung ablehnen wolle. Dieſe Klauſel, den
ren Notwendigkeit von der Konferenz mit Recht anerkannd
worden ſſei, hätte den Vertrag geradezu illuſoriſch
ge=
macht, da er alsdann nichts anderes als ein Vertrag mit
der Klauſel „si volo” geweſen wäre. Die Anrufung der
Klauſel ſei überdies geeignet, den Streit der Parteien
noch beſonders zu verbittern, da auf dieſe Weiſe leicht del
Verdacht entſtehen könne, daß der Gegner nicht bon
kide handle, ſondern ſich im Gefühl ſeines Unrechts den
Schiedsſprechung entziehen wolle. Endlich bleibt
zweis=
felhaft, welche Wirkung ein Schiedsſpruch auf die gericht
liche oder die geſetzgebende Gewalt eines Vertragsſtaats
ausübe, wenn eine dieſer Gewalten durch eine Verletzung
internationaler Verpflichtungen Anlaß zu der Streitigkein
gegeben haben. Solle in ſolchen Fällen die
Gerichtsbar=
keit oder die geſetzgebende Körperſchaft gezwungen ſein
dem Schiedsſpruch Rechnung zu tragen, oder ſollten dieſe
Gewalten auch dem Schiedsſpruch gegenüber ſouverän
bleiben? Ueber dieſen Punkt habe auf der Konferenz eine
vollſtändige Meinungsverſchſedenheit bbeſtanden, ſo daß
bei dem Abſchluß des Vertrags die Einheitlichkeit des
Vertragswillens von vornherein gefehlt haben würde.
Die vorſtehend erwähnten Bedenken hätten auf der
Konferenz dazu geführt, daß der Weltſchiedsvertrag nicht
nur von Deutſchland, ſondern auch von mehreren anderen
Großmächten und einer Reihe kleinerer Staaten abgelehnt
worden ſei. In der Tat hätten die Erfahrungen, die
ver=
ſchiedene Staaten mit einem Schiedsvertrage der fraglichen
Art gemacht hätten, jene Bedenken nur beſtätigen können.
Im weiteren Verlaufe der Sitzung führte der
Mini=
ſterialdirektor noch aus: Das Haager Abkommen über die
Errichtung eines Internationalen Priſenhofs
und die Londoner Erklärung über das
Seekriegs=
recht ſeien ſeinerzeit von den hauptſächlich in Betracht
kommenden Staaten, darunter auch von Deutſchland
ge=
zeichnet worden. Deutſchland ſei auch zur alsbaldigen
Ratifikation beider Verträge bereit, und zwar um ſo mehr,
als es ſelbſt zur Errichtung des Internationalen Priſen=
loofs die Anregung gegeben habe. Die Schwierigkeiten
für das Zuſtandekommen der beiden großen
völkerrecht=
lichen Verträge lägen in England, zwar nicht bei der
Sritiſchen Regierung und beim Unterhauſe, wohl aber
leim Oberhauſe, das beide Verträge abgelehnt habe. Die
heritiſche Regierung ſuche dieſe Schwierigkeiten dadurch zu
leeſeitigen, daß ſie durch Verhandlungen mit uns und
an=
teren Großmächten eine authentiſche Auslegung gewiſſer
Bseſtimmungen der Londoner Erklärung herbeiführe. Wir
feien der Britiſchen Regierung hierbei ſo weit wie möglich
ſentgegengekommen und hätten nunmehr Grund zu der
An=
nahme, daß die Verhandlungen zum Ziele führen
wür=
den, ſo daß die Britiſche Regierung demnächſt in der Lage
fe in werde, mit Ausſicht auf Erfolg die Verträge von
reuem ihrem Parlamente vorzulegen.
Dem Zuſammentreten der Dritten Haager
Frie=
denskonferenz ſtehe Deutſchland durchaus
ſym=
zathiſch gegenüber, wenn es auch der Meinung ſei, daß
orher die wichtigſten Ergebniſſe der früheren Konferenzen
ſſichergeſtellt, alſo die beiden vorerwähnten großen
Ver=
ſhäge ratifiziert werden ſollten. Wollte man immer neue
ſvölkerrechtliche Probleme in Angriff nehmen, ehe man die
h Sher erörterten verwirklicht habe, ſo würden dieſe
Kon=
ſſtrrenzen bald ihren Wert verlieren. Eine weitere
Voraus=
ſictzung für die Einberufung der neuen Friedenskonferenz
ſt, daß ein Programm entworfen und von den Mächten
grgenommen werde. Die Zweite Haager
Friedenskon=
ffrenz habe den Wunſch ausgeſprochen, daß ein ſolches
rogramm von einer internationalen Kommiſſion
aus=
garbeitet und alsdann den Regierungen zur Genehmigung
iterbreitet werde. Wegen der Zuſammenſetzung dieſer
Kommiſſion ſchwebten zurzeit Verhandlungen, die noch
nicht zum Abſchluß gelangt ſeien.
Inzwiſchen ſei das Auswärtige Amt bereits mit der
Aufſtellung der deutſcherſeits für das Programm zu
machenden Vorſchläge beſchäftigt, da dieſes Amt nach
ſſüner Organiſation und ſeinen Erfahrungen am beſten
be=
itteilen könne, welche völkerrechtlichen Fragen der
Regel=
ſung durch die Konferenz vor allem bedürften. Das
Aus=
wärtige Amt beteiligte dabei ſelbſtverſtändlich die ſonſt in
Betracht kommenden Reſſorts und ziehe auch
Völkerrechts=
ſehrer von Ruf zu.
Die Hoffnung, daß die Dritte Haager Friedenskonferenz
rſtande komme, ſei durchaus begründet, und Deutſchland
nerde wohlvorbereitet in dieſe Konferenz eintreten.
Leutſchland ſe überzeugt, daß die Konferenz durch Löſung
nichtiger völkerrechtlicher Probleme zur Beſeitigung von
streitigkeiten weſentlich beitragen und ſich dadurch um die
Sache des Friedens wohlverdient machen werde.
Gerichtszeitung.
* Straßburg, 5. Mai. Vor der erſten
Zivil=
enmer des Landgerichts Straßburg war Termin in
lſiner Schadenerſatzklage der Straßburger
ſſeeuen Zeit ung gegen die Deutſche Tageszeitung in
Berlin angeſetzt. Die Deutſche Tageszeitung hat der
ſſteuen Zeitung Deutſchfeindlichkeit vorgeworfen und in
zug auf den Leiter des Blattes, den Dialektdichter
Sroskopf, behauptete, daß demſelben jedes deutſchnationale
leſen fremd ſei. In dieſem Artikel, der anläßlich der
Zaberner Vorgänge geſchrieben war, erblickt die Straß=
Durger Neue Zeitung eine Kreditgefährdung.
Rechts=
nwvalt Dr. Hertzer als Vertreter der Deutſchen
Tageszei=
lug, ſtellte den Antrag auf Ablehnung des
Gerichts=
ſeſſors Müller wegen Befangenheit, da Müller als
Mit=
led der Volkspartei dem Kläger nahe ſtehe. Das
Ge=
icht erklärte heute, über die Ablehnung des Antrages nicht
nſcheiden zu können, weshalb die Angelegenheit auf den
Mai vertagt wurde.
WB. Hannover 5. Mai. Die Göttinger
Bank, die in ganz Süd=Hannover, beſonders auch in den
ſneiſen der kleinen Leute ſich großen Anſehens erfreute,
aie ſich im September 1911 gezwungen, ihre Zahlungen
inzuſtellen. Die Bilanz ergab einen Fehlbetrag von
nahr als 800000 Mark. Nach Eröffnung des
Konkursver=
ahrens wurde gegen die beiden Direktoren Reeſe und
iepenhauſen und das Aufſichtsratsmitglied Senator
kerufmann=Göttingen die Vorunterſuchung wegen
lanzverſchleierung uſw. eröffnet, die zu einer
Unklage gegen die Genannten führte. Da von den
An=
ekllagten die Göttinger Richter wegen Befangenheit
abge=
ſimt wurden, weil ſie ſelbſt oder ihre Verwandten zum
roßten Teil zu den Kunden der Bank gehörten, hat das
Pberlandesgericht in Celle ſchließlich die Strafſache dem
landgericht Hannover zur Aburteilung
über=
hieſen, vor dem heute vormittag die Verhandlung begann.
ie Anklage vertritt Staatsanwaltſchaftsrat Schütze=
Pitttingen. Die Anklageſchrift umfaßt mehr als hundert
eäten. Die Verhandlungen werden vorausſichtlich
ſtehrere Wochen in Anſpruch nehmen.
Prozeß Caillaux.
* Paris, 5. Mai. Der Unterſuchungsrichter
ver=
ahm heute Dr. Calmette, den Bruder des
erſchoſſe=
en. Direktors des Figaro, der am Tage des Dramas
ie Brieftaſche des Verſtorbenen mit zwei Depeſchen
er=
iect, auf die angeſpielt war. Dr. Calmette und ein
an=
eter Bruder beſchloſſen, wegen der Wichtigkeit der
De=
eſchen dieſe nicht zu behalten, ſondern begaben ſich am
lage nach der Beiſetzung in das Elyſée, wo ſie die
De=
ſchen Poincaré übergaben. Calmette verſicherte dem
Anverſuchungsrichter, daß ſein Bruder kein anderes Doku=
Aent, insbeſondere keinen intimen Brief beſeſſen habe.
iter erklärte er, ſein Bruder habe keinen perſönlichen
aß gegen Caillaux gehegt, aber deſſen Politik für ver=
Nün gnisvoll betrachtet.
s Paris, 5 Mai. Der Figaro behauptet, Caillaux
ſtmühe ſich, die Unterſuchung gegen ſeine Gattin in die
änge zu ziehen, weil er wünſche, daß ein ihm
befreun=
ter Appellationsrat den Vorſitz in dem Schwurgerichts=
Egeß führe, und die für die Schwurgerichtstagung im
ini bereits ernannten Präſidenten ihm nicht günſtig
nug erſchienen.
Luftfahrt.
* Berufung im Prozeß Berliner. Die vom
Aeumer Gerichtshof verurteilten deutſchen Luftſchiffer
erliner, Haaſe und Nikolai werden gegen das Urteil
ich ihre Verteidiger Berufung einlegen. Rußkoje Slowo
hile über den Verlauf des Prozeſſes nachſtehende Einzel=
Uiten mit: Der Staatsbeamte Golubew, der als
Dolmet=
her fungierte, konnte ſo wenig Deutſch, daß die
Angeklag=
ſich mit dem Gerichtshof nur Dank der Hilfe des
Ver=
ſidigers Gottlieb und des Staatsanwalts verſtändigen
Annten. Der Landrat Muchanow, der beſchuldigt wird,
ſie Schneeſchuhe der Angeklagten ſich angeeignet zu haben,
lgte große Geſprächigkeit an den Tag, erging ſich aber
in allgemeinen Betrachtungen, die mit der Sache meiſt
nichts zu tun hatten. Er erzählte, daß er während des
Aufenthaltes der Luftſchiffer in ſeiner Wohnung nachts
ihre Sachen durchſtöberte, jedoch nichts Verdächtiges
fin=
den konnte. Auf die Frage des Verteidigers, aus welchem
Grunde er ſich zu ſolcher Durchſuchung berechtigt hielt,
ant=
wortete er: „Als Ruſſe!”
* Mannheim, 5. Mai. Wie die Luftſchiffwerft
Schütte=Lanz der N. B. L.=Ztg. mitteilt, liegt das
Luft=
ſchiff „S. L. 2‟ fahrtbereit in Leipzig, wird aber nicht
mehr nach Berlin übergeführt werden, wie das zuerſt
ge=
plant war, ſondern man wird das Luftſchiff direkt nach
Liegnitz, ſeinem vorläufigen Standort, bringen.
Zur Landung franzöſiſcher Flieger auf deutſchem Boden.
* Paris 5. Mai. Wie aus Nancy gemeldet wird,
iſt der franzöſiſche Militärflieger, der geſtern bei St.
Marie=aux=Chénes auf deutſchem Gebiete landete und
dann wieder nach Frankreich zurückflog, ein Hauptmann
Zarapoff. Ueber ſein Verhalten nach der Landung
lauten die Meldungen ziemlich widerſprechend. Nach dem
einen Bericht ſoll Zacapoff, welcher einen Sappeur als
Fluggenoſſen bei ſich an Bord ſeines Bleriot=Eindeckers
hatte, eine Viertelſtunde vergeblich auf die Ankunft der
deutſchen Behörden gewartet und ſodann,” da es von
neuem zu regnen begann, zurückgeflogen ſein. Nach einem
anderen Berichte ſeien deutſche Zollwächter und
Gendarmen herbeigeeilt, doch habe
Zarapoff=
als er ſie erblickte, ſeinen Motor in Gang gebracht, ſei
davongeflogen und in Briey gelandet. — Das
Kriegsminiſterium hat von dem Kommandeur des 6.
Ar=
meekorps. General Sarrail, einen genauen Bericht
ver=
langt. Dem Petit Pariſien zufolge werde Hauptmann
Zarapoff beſtraft werden, weil er vor der Ankunft der
deutſchen Behörden davongeflogen ſei, und zwar
voraus=
ſichtlich ſtrenger, als der kürzlich wegen des gleichen
Ver=
haltens mit 15 Tagen Stubenarreſt beſtrafte Hauptmann
Fort.
Brände.
* Innsbruck, 5. Mai. In Steniche brach geſtern
abend ein Feuer aus, das bis 3 Uhr morgens andauerte.
65 Häuſer ſind eingeäſchert worden. 83
Fa=
milien, zwei Drittel der geſamten Einwohnerſchaft, ſind
obdachlos.
* Olkuſch, 5. Mai. Im Gouvernement Kielce iſt
in der Stadt Skala ein Brand ausgebrochen. 300
Häuſer ſtehen in Flammen, auch der Verluſt von
Menſchen=
eben iſt zu beklagen.
Schiffsunfälle.
* Paris. 5. Mai. Nach einer Blättermeldung aus
Biſerta ſank das den Dienſt zwiſchen Sfox und Djerba
verſehende tuneſiſche Segelſchiff „Ferga”. 16
Perſonen ſind ertrunken.
* Halifax, 4. Mai. Der Dampfer „Seydlitz”
meldet drahtlos, daß er zwiſchen 41,27 Grad nördlicher
Länge und 51,07 Grad weſtlicher Breite einen
brennen=
den Dampfer geſichtet habe. „Seydlitz” ſandte
Hilfe=
rufe aus, auf die mehrere Schiffe antworteten. An Bord
des brennenden Schiffes ſei kein Zeichen von Leben
feſt=
eſtellt worden, auch ſeien in der Umgebung keine
Ret=
tungsboote ſichtbar geweſen.
* Halifax (Neuſchottland), 5. Mai. Ueber das
Schick=
ſal des vom Dampfer „Seydlitz” nach einem drahtloſen
Telegramm 150 Meilen ſüdſüdöſtlich von Sattle Island
brennend angetroffenen Dampfers, ſind
wei=
tere Nachrichten nicht eingelaufen. Auch über das Schickſal
der Mannſchaft iſt nichts bekannt. Sie iſt wahrſcheinlich von
Dampfern gerettet worden, die keine drahtloſen
Fernſprech=
apparate beſitzen.
Vermiſchtes.
— Die Südweſtdeutſche Konferenz für
Innere Miſſion, zu der auch das Großherzogtum
Heſſen gehört, wird ihre 48. Jahresverſammlung
vom 9. bis 11. Juni in Stuttgart in Verbindung
mit der Jahresverſammlung der dortigen Evang.
Geſell=
ſchaft abhalten. Sonntag um 5 Uhr wird ein Gottesdienſt,
um 8 Uhr öffentliche Verſammlung mit Berichten über
den Stand der Inneren Miſſion und mit Anſprachen
ſtatt=
finden. Montag um 9 Uhr folgt die Hauptverſammlung
mit Referat von Direktor Schwandner=Ludwigsburg
über: „Die Stellung der Inneren Miſſion zum
Vorent=
wurf des neuen Strafgeſetzbuches”; um ½4 Uhr wird
Profeſſor D. Schoell=Friedberg, „Ueber die
volks=
apologetiſchen Aufgaben der Gegenwart” ſprechen. Am
Montag abend iſt eine zweite öffentliche Verſammlung
mit Darbietungen der Jugendvereinigungen aus ihrem
Betrieb, auch der Pfadfinder innerhalb der
Jünglings=
vereine. Dienstag vormittag findet die Sitzung der
ver=
einigten Ausſchüſſe ſtatt, unter Zuziehung von Gäſten,
zur Beſprechung über die praktiſche Verwertung des
Schoellſchen Vortrags, über Preßorganiſation, Kurſe,
Be=
richte über Jungdeutſchland u. a.
— Erholungsurlaub für Angeſtellte.
In jedem Menſchen regt ſich im Frühling der Wunſch,
hin=
auszueilen in die mit friſchen Farben geſchmückte Natur,
um Körper und Geiſt zu ſtärken. Der Hamburger Verein
für Handlungs=Commis von 1858 (Kaufmänniſcher
Ver=
in) richtet deshalb auch in dieſem Jahre an die
Arbeit=
geber in Handel und Induſtrie die herzliche Bitte, dem
kaufmänniſchen Perſonal einen angemeſſenen Urlaub
un=
ter Fortzahlung des Gehalts zu gewähren. Der Wert
einer Ausſpannung von der täglichen Arbeit für Körper
und Geiſt der Angeſtellten wie auch für den Arbeitgeber
der ſich dadurch ein friſches und arbeitsfreudiges Perſonal
erhält, braucht heute wohl kaum noch beſonders betont zu
werden. Es ſei nur an die vorzüglichen Erfahrungen der
Firmen erinnert, die ſeit langem mit gutem Beiſpiele
vor=
angegangen ſind. Es iſt natürlich nicht erforderlich, daß
ſich der Erholungsurlaub des Perſonals auf wenige
Mo=
nate zuſammendrängt. Eine beſſere Verteilung läßt ſich
rzielen, wenn denjenigen Angeſtellten, welche es
wün=
ſchen, der ganze Urlaub oder ein Teil in den
Winter=
monaten gewährt wird. Der Heilwert von Winterkuren
wird bekanntlich immer mehr und mehr anerkannt.
Fir=
men, welche gerade im Sommer ſtärker beſchäftigt ſind
und vielleicht deshalb bisher glaubten, dem Perſonal
einen ausreichenden Urlaub nicht gewähren zu können,
haben durch die Verteilung auf einen längeren Zeitraum
dazu die Möglichkeit.
— Der Gasverbrauch der Welt. Nach einer
engliſchen Statiſtik hat der Gasverbrauch der Welt im
letz=
ten Jahre 21600 Millionen Kubikmeter überſchritten. Die
derſtellung dieſer ungeheuren Menge Gas hat etwa 60
Millionen Tonnen Kohle erfordert, Von allen Haupt=
ſtädten der Welt iſt London diejenige, in der, nach dem
Kopf der Bevölkerung gerechnet, das meiſte Gas verbraucht
wird. Es kommen hier 226 Kubikmeter pro Jahr au fden
Einwohner. Gegenwärtig gibt es nicht weniger als
1574000 Gasherde in London; die große Ausdehnung des
Gaskonſums für Kochen und Heizen datiert beſonders ſeit
dem letzten Kohlenarbeiterſtreik in England, damals
wur=
den in den 6 Monaten, die auf den Streik folgten, 14000
Heiz= und Kochapparate mit Gas mehr eingerichtet als in
der entſprechenden Zeit des vorhergehenden Jahres. Nach
London ſind es Paris, Neu=York und Amſterdam, die am
meiſten Gas verbrauchen, mit einem Jahresdurchſchnitt
von 161 Kubikmeter auf den Kopf der Bevölkerung.
Literariſches.
Die Sommerfriſchen von Steiermark.
Im Verlage des Landesverbandes für Fremdenverkehr in
Steiermark iſt ſoeben das Verzeichnis „Die
Sommer=
friſchen von Steiermark für 1914” erſchienen. Dieſes
Ver=
zeichnis enthält die Sommerfriſchenorte, Kurorte, Bäder,
Höhenſtationen, die Unterkunfts=, Verkehrs= und
Preis=
verhältniſſe des Landes, ſoweit ſie dem Verbande
bekannt=
gegeben wurden. Es wird koſtenlos, lediglich gegen
Ver=
gütung von Portogebühr von 20 Pfg. in Briefmarken,
abgegeben.
— Halte deine Jugend rein! Ein Mahnouf
an die ins Leben tretenden jungen Männer. Von Dr.
med. Hermann Paull. Arzt und ſtädt. Schularzt in
Karls=
ruhe. Mit 2 Tabellen, 11 Figuren und 12 Tafeln. In
Pappband 1,80 Mk., in Leinenband 2.50 Mk. (Porto 20
Pfg.). Verlag von Strecker und Schröder in Stuttgart.
Ein bekannter Schulmann (Direktor eines Gymnaſiums)
urteilt über das Buch wie folgt: Schon ſeit einer Reihe
von Jahren hat der Verfaſſer auf Veranlaſſung der
Karls=
uher ſtädtiſchen Behörden jeweils gegen Schluß des
Schuljahres vor den Abiturienten der höheren Schulen
einen Vortrag gehalten, worin er den jungen Leuten die
Gefahren des Mißbrauches im Alkoholgenuß ſowie der
ge=
ſchlechtlichen Krankheiten vor Augen führte. Da die
Aus=
führungen Dr. Paulls nicht nur von ſachgemäßem
Ver=
ſtändnis, ſondern auch von warmem Wohlwollen für die
Zukunft der ins Leben hinaustretenden jungen Männer
erfüllt waren und aus dieſem Grunde auch den tiefſten
Eindruck auf ſeine Zuhörer machten, war es ſehr zu
be=
grüßen, daß ſie nunmehr zu einer knappgehaltenen Schrift
zuſammengefaßt und einem weiteren Publikum, Eltern
wie Lehrern und Erziehern zugänglich gemacht worden
ſind.
— Ichliebe Dich! Roman von Guido Kreutzer.
(Guſtav Moritz, Hofverlagsbuchhandlung, Halle Saale.)
Ein neuer Roman von Guido Kreutzer! Tauſende werden
wieder nach ihm greifen und Tauſenden wird er wieder
Stunden behaglichſten Genuſſes bereiten. Der Roman
Ich liebe Dich!” läßt Guido Kreutzer aufs neue als den
feinfühligen Schilderer des vornehmen Landlebens
er=
kennen. Und ein goldiger Humor liegt über dem Ganzen,
der die reife Erzählerkunſt des Verfaſſers aufs glücklichſte
ergänzt. Was in dem Buche ſonſt von deutſcher Art und
deutſchem Weſen geſprochen wird, das ſind goldene Worte,
die vorbildlich wirken können für jeden, der noch nationales
Empſinden beſitzt. Alles in allem iſt „Ich liebe Dich!” ein
Buch, auf das wir ſtolz ſein können. Und es wird ſeinen
Siegeszua durch die Welt antreten, denn es iſt ein
wahr=
haft deutſches Buch!
Aus der ruſſiſchen Duma.
* Petersburg, 5. Mai. Als in der Sitzung
der Reichsduma nach dem Bericht des
Berichterſtat=
ters der Budgetkommiſſion, Riſchewski, der Präſident des
Miniſterrates, Geremykin, die Tribüne betrat,
lärm=
ten und ſchrien die Abgeordneten der äußerſten Linken:
Es iſt genug! Wir werden ihn nicht ſprechen laſſen. Auch
mit den Pultdeckeln wurde geklopft. Die Mahnungen des
Präſidenten blieben fruchtlos. Das Lärmen hielt an.
Nunmehr beantragte Rodajanko die Anwendung des
höch=
ſten Strafmaßes, d. i. Ausſchluß der acht Schuldigen von
den Sozialdemokraten und der Arbeitsgruppe für 15
Sitzungen. Jeder der betroffenen Abgeordneten gab von
der Tribüne Erklärungen ab, wobei den Abgeordneten
Skobelew und Tſchenkeli das Wort entzogen wurde.
Tſchen=
keli blieb noch auf der Tribüne und erklärte dann von
ſei=
nem Platze, er werde den Saal nicht verlaſſen. Darauf
ordnete der Präſident an, ihn aus dem Saale zu
entfer=
nen, Als der Abgeordnete der Aufforderung der
Ord=
nungsbemten nicht folgte, erklärte der Präſident, er
unter=
breche aus Achtung vor der Würde der Duma die Sitzung
und bitte Tſchenkeli, den Saal zu verlaſſen. Alle
verlie=
ßen den Saal, nur Tſchenkeli nicht.
Nach Wiederaufnahme der Sitzung
wei=
gerte ſich der auf Grund der Abſtimmung des Hauſes
aus=
geſchloſſene Sozialiſt Tſchenkeli wiederum, der
Aufforde=
rung zum Verlaſſen des Saales Folge zu leiſten, worauf
der Präſident die Sitzung unterbrach und der Quäſtor
die Wache holen ließ, bei deren Erſcheinen Dſchenkeli
ſei=
men Platz mit der Erklärung räumte, daß er der Gewalt
weiche. Sodann wurden nach perſönlichen
Auseinander=
ſſetzungen noch drei Sozialiſten für 15 Sitzungen
ausge=
ſſchloſſen. Zwei davon mußten durch Soldaten entfernt
werden. Die Linke ffuhr mit Lärmen fort, ſo daß der
zweimalige Verſuch des Miniſterpräſidenten Goremylin,
das Wort zu ergreifen, erfolglos blieb. Der Präſident
der Duma ſchlug vor, zwei weitere Gruppen der
Abge=
ſordneten der äußerſten Linken von 15 Sitzungen
auszu=
ſſchließen. Der Antrag wurde angenommen, ſo daß
ins=
geſamt ſechzehn Ausſchließungen von Abgeordneten
er=
folgten. Die mit Ausſchluß bedachten Abgeordneten
ver=
ließen den Saal bbei dem erneuten Erſcheinen der Wache.
Endlich konnte der Miniſterpräſident die Tribüne
betre=
ten, um eine kurze Rede zu halten, in welcher er die
Duma begrüßte, und bat, dieſe Begrüßung mit dem
glei=
chen Wohlwollen entgegenzunehmen, mit welcher er die
durch die Duma an ihn gerichtete Begrüßung entgegene
genommen habe. (Beifall im Zentrum und auf der
Rechten.)
* Petersburg, 5. Mai. Ueber die geſtrige Sitzung
der Reichsduma wird noch gemeldet: Der Sitzung,
welcher der Präſident der Reichsduma, Redsjenko,
präſi=
dierte, wohnten in der Miniſterloge der Präſident des
Miniſterrats und die Miniſter bei. Auf der
Tagesord=
nung ſtand der Bericht der Budgetkommiſſion über das
Staatsbudget 1914. Der Vorſitzende teilte mit, daß dem
Hauſe ein von 30 Abgeordneten unterzeichneter Antrag
vorliege, der fordert, die Budgetberatung aufzuſchieben,
ſolange der Geſetzesvorſchlag betreffend die Wortfretheit
der Abgeordneten, nicht Geſetzeskraft erlangt habe. Die
Reichsduma lehnte den Antrag, den als erſte die
Sozial=
demokraten Tſcheikſa, Korenski und Malinowski
unter=
zeichnet hatten, mit 140 gegen 76 Stimmen ab. Als die
Abſtimmung verkündet wurde, verließen die
Sozialdemo=
kraten und die Arbeitsgruppe den Saal. Das Haus ging
dann zur Beratung des Budgets über.
Mexiko und die Vereinigten Staaten.
* Mexiko, 5. Mai. Nach amtlichen Feſtſtellungen
ſind die Gerüchte von der Ermordung einer Frau
Beekmeyer unbegründet. Ebenſowenig trifft
die Meldung zu, daß ein junger Deutſcher vom Mob
tot=
geprügelt worden ſei.
* Mexiko, 5. Mai. Der Dampfer „Ypiranga”
iſt am 3. Mai von Veracruz über Tampico mit
Flücht=
lingen nach Mobile abgefahren.
* Veracruz, 5. Mai. In einem Aufruf, der
von Zapata am 1. Mai unterzeichnet worden iſt und
der geſtern veröffentlicht wurde, wird bekannt gegeben,
daß die Inſurgenten des Südens heute die Stadt
Mexiko angreifen wollen und über Huerta und
General Blanquet das Todesurteil ausſprechen. Durch
dieſen Aufruf wird die Meldung widerlegt, daß Zapata
und Huerta zuſammenwirkten und Zapata auf Veracruz
marſchiere. — General Funſton ließ heute Feldgeſchütze
landen, nachdem er erfahren hatte, daß die mexikaniſchen
Bundestruppen von der Hauptſtadt aus Artillerie gegen
Veracruz vorführen, die vermutlich für den General Maaß
in Soledad beſtimmt iſt.
* Waſhington, 5. Mai. Das Kriegsdepartement
erhielt aus Veracruz die Meldung, daß die
mexika=
niſchen Bundestruppen an der Bahnlinie von
Vera=
cruz nach Mexiko Minen angelegt haben, um die
Zerſtörung der Linie vorzubereiten für den Fall, daß die
Amerikaner verſuchen, den Marſch auf Mexiko zu
unter=
nehmen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Wien, 5. Mai. Ueber das Befinden des
Kaiſers wird amtlich mitgeteilt: Die Nacht iſt gut
verlaufen, ſie war erquickend und die katarrhaliſchen
Er=
ſcheinungen geringer. Das Allgemeinbefinden iſt
dement=
ſprechend.
* Paris, 5. Mai. Die internatſionale
Schiedsgerichtskommiſſſion zur Regelung
der mit den Bergwerken in Marokko
zuſammen=
hängenden Streitfragen tritt nächſtens in Paris
zuſammen. Vorläuſig iſt das Bureau der Kommiſſion
be=
ſchäftigt, die zahlreichen Geſuche zu regiſtrieren, die für
die ſpaniſche Zone bis zum 20., für die franzöſiſche bis
zum 30. Mai eingereicht ſſein müſſen. Die Gaſuche werden
einer Kommiſſion unterbreitet, die aus einem
Oberſchieds=
richter, dem Schiedsrichter des Maghſen und einem
Schiedsrichter der Nationalität des Antragſtellers gebildet
wird. Eine ablehnende Entſcheidung der Kommiſſion
iſt endgültig. Wenn die Kommiſſionen die gleiche
Kon=
zeſſion zwei Antragſtellern verſchiedener Nationalität
zu=
erkennen, ſo wird die Frage einer anderen Kommiſſion,
beſtehend aus dem Oberſchiedsrichter, den Schiedsrichtern
von der Nationalität der verſchiedenen Antragſteller
über=
wieſen. Die Kommiſſion kann abgewieſenen
Antragſtel=
lern Schadenerſatz zubilligen. Schiedsrichter für
Deutſch=
land iſt Legationsrat Gneiſt, Schweden ernennt ſpäter
einen Schiedsrichter.
* Helſingfors, 5. Mai. Das von dem Senat
er=
nannte techniſche Komitee, welches die Frage prüfen
ſollte, ob ſich die Katarakte der Wokſa, die dem
finnländiſchen Staate gehören, zur Verwertung
eignen, ſprach ſich gegen eine Konzeſſion an die
Geſell=
ſchaft zur elektriſchen Kraftgewinnung aus Katarakten in
Petersburg aus.
* Panama, 5. Mai. Das Dynamit=Magazin
der Regierung von Panama iſt durch eine Exploſion
zerſtört worden. Acht Perſonen wurden getötet,
neun=
zehn wurden ſchwer verletzt.
* Tokio, 5. Mai. Japan hat beſchloſſen, zwei
Kriegsſchiffe zur Teilnahme an der Eröffnung des
Panamakanals zu entſenden.
Die Koburgiſche Miniſterkriſe.
* Koburg, 5. Mai. Halbamtlich wird mitgeteilt, der
Herzog ernannte den Staatsrat Berthold v.
Baſſe=
witz zum Wirklichen Geheimen Staatsrat und
dirigie=
renden Staatsminiſter.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
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lit Vielem hält man Haus, mit wenig kommt
Me man aus, ſagt ein alter Wahrſpruch, der leider ein
gut Teil ſeiner einſtigen Berechtigung verloren hat, denn
in unſeren Tagen der hohen Lebensmittelpreiſe iſt es
ungeheuer ſchwer, mit wenig Geld auszukommen. Davon
wiſſen alle Hausfrauen ein Lied zu ſingen, die ſich mit
einem knappen, oder doch nicht allzu reichlichem
Wirt=
ſchaftsgeld begnügen müſſen. Einrichten und ſparen,
wo es irgend angeht, wird zum unabänderlichen Muß.
Wenn man da oft von Frauen hört, daß ſie es fertig
bringen, ihren Lieben trotz der ſo beſchränkten Geldmittel
tagtäglich mit nahr= und ſchmackhafter Koſt aufzuwarten,
ſo ſteht mancher vor einem Rätſel. Der Einſichtige aber
ſagt ſich, daß das ſicherlich Frauen ſind, die — mit
hellem Verſtand und klarem Blick ausgerüſtet — die
be=
deutenden Vorteile wahrnehmen und nützen, die eine
hochentwickelte Nahrungsmittel=Induſtrie ihnen bieten
kann. Wer z. B. die ausgiebigen, aus auserleſenen
Naturprodukten hergeſtellten Knorr=Suppenwürfel
kauft und regelmäßig verbraucht, der ſpart im beſten
Sinne des Wortes. Die geringe Ausgabe von 10 Pfennig
pro Würfel für 3 Teller macht ſich vielfältig bezahlt,
wenn man ſieht und ſchmeckt, was man dafür hat.
Geſchäftliches.
Ein gutes Hausmittel bei Geſichtsausſchlägen,
Pickeln, Miteſſern, Flechten, Hautjucken, äußerlichen
Entzündungen u. dergl. iſt die bekannte Zuckers
Patent=Medizinal=Seife, die für wenige
Groſchen in jeder Apotheke, Drogerie und Parfümerie
zu haben iſt und deren hervorragende Eigenſchaften in
dem unſerer heutigen Geſamt=Auflage beiliegenden
Proſpekt von ſachkundiger Feder gewürdigt werden,
Unſere Leſer ſeien auf den Inhalt dieſes Proſpektes
(11384
hingewieſen.
Der Kümmelbacher Hof bei Heidelberg, welcher
durch ſeine idylliſche Lage berühmt iſt, wird heute
Mittwoch, den 6. Mai, nach Vollendung des Umbaues
wieder eröffnet.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die weſtliche Depreſſion iſt weiter oſtwärts gezogen
und bedeckte geſtern ganz Nord= und Mitteleuropa. An
ihrem Südrande herrſcht bei uns vorwiegend trübes,
mildes Wetter mit einzelnen Regenfällen und friſchen
weſtlichen Winden. Das Tiefdruckgebiet wird weiter
oſtwärts vordringen; wir haben heute noch keine
weſent=
liche Aenderung unſerer Witterung zu erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 6. Mai:
Vorwiegend wolkig, einzelne Regenfälle, etwas kühler,
weſtliche Winde.
Familiennachrichten.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Heute früh 4 Uhr verſchied nach langem,
ſchwerem, mit großer Geduld ertragenem
Lei=
den mein lieber Gatte, unſer treubeſorgter
Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder,
Schwager und Onkel, der
(*12168
Großh. Steueraufseher
Heinrich Bernhard
im 68. Lebensjahre.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Margarete Bernhard,
Ludwig Bernhard, Großh. Oberlehrer,
Karl Bernhard, Lehrer.
Darmſtadt, Mainz, Sichenhauſen,
den 5. Mai 1914.
Auf Wunſch des Verſtorbenen findet die
Be=
erdigung in aller Stille ſtatt. Von
Blumen=
ſpenden bittet man abſehen zu wollen.
Todes=Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
hiermit die traurige Nachricht, daß geſtern
abend 10 Uhr unſer lieber Vater,
Schwieger=
vater, Schwager und Onkel
(11437
Friedrich Feyd
infolge eines Herzſchlages im Alter von 81
Jahren ſanft verſchieden iſt.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 4. Mai 1914.
Die Beerdigung findet am Mittwoch,
nachmit=
tags 3 Uhr, von der Friedhofskapelle aus ſtatt.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
meinen innigſtgeliebten Gatten, unſeren
herzens=
guten, treu beſorgten Vater, Großvater,
Schwager und Onkel
(11395
Jakob Cou
Privatier
im 73. Lebensjahre, verſehen mit den heiligen
Sterbeſakramenten, nach kurzem, ſchwerem, mit
Ergebung getragenem Leiden in die Ewigkeit
abzurufen.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 4. Mai 1914.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. Mai,
nachmittags 4 Uhr, vom Friedhofe aus ſtatt.
Tageskalender.
Mittwoch, 6. Mai.
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr, Ende 9¾4 Uhr
(Ab. B): „Martha”
Konzert des Zither= und Gitarre=Virtuoſen Mühlhölzl
um 8¼ Uhr im „Fürſtenſaal”
Verſammlung des Vereins Walderholungsſtätte um
4½ Uhr im Stadthaus.
Spielabend des Schachklubs um 8 Uhr im Reſtaurant
„Kaiſerſaal”
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil Max Streeſe; für den Anzeigenteil,
Anzeigenbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Carl Friedrich Romacker, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren,
Etwaige Honorarforderungen ſind beizufügen;
nachträg=
liche werden nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte
werden nicht zurückgeſandt.
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Unabh. Frau ſ. Beſchäft. nachm.
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zur Aushilfe oder für ganz ein tücht.
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das ſchon etwas Erfahrung mit
Kindern hatte, für nachm. von 2
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(*12053
in der Exp. d. Bl.
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Keil, gestreift oder glatt, Mk. 19.50, 27.50
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Keil, gestreift oder glatt, Mk. 24.50, 27 .50
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Mitglied des Rabatt-Sparvereins.
11431
Tücht. ſleſt. Mädchen
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arbeitet, in gutem Hauſe bei guter
Bezahlung und voller Penſion per
15. Mai geſucht.
Etwas Kenntniſſe im Kochen
erforderlich. Nur ſolche mit
lang=
jährig. Zeugn. wollen ſich melden.
Zu erfrag. in der Exp. (*12054
Jg. Mädchen z. 1 Kinde geſucht.
Näh. Hochſtraße 26, I. (*12102md
Laufmädchen oder Lauffrau
für Herrſchaftshaushalt für die
Zeit von vormittags 11 bis
nach=
mittags 3 Uhr geſucht. Zu erfr.
in der Expedition. (*12099md
In einſachen Haushalt wird
ordentl. Mädchen ſofort geſucht.
Hochſtraße 26, 1. Stock. (*12098md
Ein junges,
Mädchen
beſſeres
od. Fräulein zur Stütze der
Haus=
frau für nachmittags geſucht.
Heinrichſtraße 152, III. (*12096md
Zuverl. Aufwartung wöchentl.
3 mal für 2—3 Morgenſtunden
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Ordentl. Lauffrau, die auch
(*12167
waſchen kann, geſucht.
Saalbauſtraße 38, III.
Per ſofort oder auch ſpäter wird
ein tüchtiges, ſauberes
Allein=
mädchen, welches ſchon in guten
Häuſern, gedient hat, geſucht g
Friedrichſtr. 13, III. (*12108
Tüchtige Lauffrau geſucht.
11393) Inſelſtraße 36, part.
12jähriges Mädchen nach de
Schule für Ausgänge geſucht.
*12124) Hoffmannſtraße 5½,
Sauberes, ordentliches Dienſt
mädchen per 1. Juli geſucht.
*12123) Hoffmannſtraße 5½, I.
zum ſofortigen
Dienſtmädchen Eintritt geſucht.
Clemensſtraße 12, part. (*12086
Mädchen oder Frau geſucht.
(*12121)
Mauerſtraße 15.
Geſucht zum 15. Mai od. ſpäter
tücht. Mädchen mit guten Zeugn.,
das kochen kann, auch durch
Ver=
mittl. Klappacherſtr. 15, pt. (B11427
Einige ſunge Mädchen für
leichte Beſchäftigung geſucht.
12085) Darmſtraße 10, Hof r. pt.
Ein in Küche und Hausarbeit
erfahrenes, tüchtiges
Mädchen
mit guten Zeugniſſen zum baldig.
Eintritt geſucht.
(11361mdf
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ſofort geſucht.
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Ausgabe B. Die Chronik iſt 8ſeitig mit reichem Bilderſchmuck in Tiefdruck und in tadelloſer
Ausführung, ſo daß ſie fortlaufend eine Illuſtrierung der hervorragenden Ereigniſſe der letzten Woche
bietet und eine Ergänzung des mehr feuilletoniſtiſch gehaltenen Illuſtrierten Unterhaltungsblattes darſtellt
(26918
[ ← ][ ][ → ]Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 grauer Glacéhandſchuh. 1 Portemonnaie mit
linem Geldtäſchchen mit Inhalt. 1 großer Schlüſſel und 13 Pfg.
Taſchentuch. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit einigen Pfennigen.
ggroßer Schlüſſel. 1 goldene Broſche. 1 Brille. 1 ſchwarz. Damen=
Lmckgürtel. 1 vergoldetes Halsketichen. 1 ſchwarzer Damen=
Stoff=
iertel. 1 Herrenſchirm (in einem Auto liegen geblieben). 1 Peitſche.
moch neues weißes Taſchentuch, gez. M. 2 mittelgroße Schlüſſel
zuſammengebunden). 1 Weſtengürtel mit Herrenuhr und 1
Geld=
ctrag. 1 Kotflügel von einem Automobil. 1 goldener Damenring
nät 2 Perlen. — Zugelaufen: 1 j. deutſch. Schäferhund. 1 Fox. (11364
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
icher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
ſinden ſich: 1 deutſcher Schäferhund (zugelaufen). Die Hunde können
vn den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
lerſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Uerktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(11363
Bekanntmachung
bertreffend die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe in der Haupt=
und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
Da aus Anlaß der Meſſe am Sonntag, den 10. Mai 1914,
ſirr die Stadt ein geſteigerter örtlicher Geſchäftsverkehr zu erwarten
ſſo wird hiermit auf Grund des § 105b Abſatz 2 der
Reichsgewerbe=
ſo dnung und der §§ 143 und 145 der Ausführungsverordnung zur
Gewerbeordnung für dieſen Tag die Offenhaltung ſämtlicher offenen
verkaufsſtellen einſchließlich der Verkaufsſtände der Meſſe in der Zeit
von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends zugelaſſen.
Während dieſer Stunden iſt die Beſchäftigung von Gehilfen,
Lehrlingen und Arbeitern in allen offenen Verkaufsſtellen geſtattet.
Darmſtadt, den 1. Mai 1914.
(11365mf
Großherzogliches Polizeiamt.
J. V.: Stumpf.
Bekanntmachung.
Getreffend: Die Vermeidung von Staubentwicklung bei Bauten.
Unter Bezugnahme auf unſere früheren Bekanntmachungen weiſen
när wiederholt darauf hin, daß nach den beſtehenden geſetzlichen
Be=
ſtimmungen (§ 366,8 Reichsſtrafgeſetzbuches, Artikel 112 und 292
Polizeiſtrafgeſetzes) diejenigen Beſtrafung zu gewärtigen haben, welche
t unterlaſſen, bei Bauten, namentlich beim Abbruch von Gebäuden
und bei der Erneuerung des Verputzes, alle Vorkehrungen zu
ſteeffen, welche geeignet ſind, Gefahren für Vorübergehende und
eime beläſtigende Staubentwicklung zu verhindern. Insbeſondere
iſt dafür Sorge zu tragen, daß
1. der Verputz und das Mauerwerk vor dem Abſchlagen und
während dieſer Arbeiten ausreichend benäßt wird, daß
2. Bauſchutt nicht auf die Erde abgeworfen, ſondern
ab=
getragen oder in Gefäßen abgelaſſen und hierbei — ebenſo
wie beim Aufladen auf Wagen und Abfahren — ausreichend
benäßt wird, daß
3. derartige Bauarbeiten, bei welchen eine Staubentwicklung
nicht ganz zu vermeiden iſt, nur in den frühen
Morgen=
ſtunden (vor 8 Uhr vormittags) vorgenommen werden
dürfen.
Die Schutzmannſchaft iſt mit Ueberwachung beauftragt.
Darmſtadt, den 2. Mai 1914.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Stumpf.
(11449md
Bekanntmachung.
Etörungen der Ruhe und Ordnung durch Muſizieren betreffend.
Anhaltendes Muſizieren, insbeſondere Klavierſpielen, Singen,
2 pielenlaſſen von mechaniſchen Muſikautomaten (Grammophonen
und dergleichen) im Freien oder bei offenen Fenſtern bildet meiſt
eine erhebliche Beläſtigung der Nachbarſchaft und erfüllt häufig den
Katbeſtand des § 360 Ziffer 11 des Reichsſtrafgeſetzbuchs (
ungebühr=
licche Erregung ruheſtörenden Lärms oder Verübung groben
Unfugs).
Die Schutzmannſchaft iſt angewieſen, gegebenen Falls
einzu=
ſchreiten.
(11450
Darmſtadt, den 2. Mai 1914.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Stumpf.
Bekanntmachung
das Aufſtellen der Kehrichtgefäße betreffend.
Das Aufſtellen der Kehrichtgefäße vor den Hofreiten auf
der Straße iſt verboten. Offene Kehrichtgefäße dürfen innerhalb
der Hofreiten an den Eingängen nicht ſo aufgeſtellt werden, daß ihr
t widerwärtiger oder Ekel erregender Inhalt von der Straße aus
geſehen werden kann. Zum Aufbewahren des Hauskehrichts eignen
ſich am beſten die mit Deckel verſehenen Kehrichtgefäße, wie ſie von
heſigen Firmen in den Handel gebracht werden. Dieſe runden
Kehrichteimer mit Tragbügel und daran befeſtigtem Deckel
verhindern das Herausſcharren und Verſchleppen des Kehrichts durch
H=unde, erleichtern das Entleeren der Behälter bei der Abfuhr und
ſimd, wenn ſie, wie vorgeſchrieben, innerhalb der Hofreiten an den
Gingängen aufgeſtellt werden, für das Straßenbild nicht mißſtändig.
Darmſtadt, den 2. Mai 1914.
(11447
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Stumpf.
Bekanntmachung.
Zur Verhütung von Unglücksfällen ſehen wir uns
wieder=
holt veranlaßt, die Eigentümer und Führer von Fuhrwerken jeder
Art auf die geltenden Beſtimmungen über die Beleuchtung der
Fuhrwerke nach Eintritt der Dunkelheit, ſowie über Einhalten
dier rechten Straßenſeite und Fahren in gemäßigter
Geſchwin=
dügkeit hinzuweiſen.
Die Schutzmannſchaft iſt zur ſtrengen Ueberwachung und
ge=
gebenenfalls Anzeigeerhebung angewieſen.
Darmſtadt, den 2. Mai 1914.
(11448md
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Stumpf.
Telephonnummer=Wechſel der Rettungswache.
Die ſtändige Rettungswache, Bismarckſtraße 28, hat jetzt
Telephon=Nummer 2425.
11451
Darmſtadt, den 1. Mai 1914.
Großherzogliches Polizeiamt.
J. V.: Stumpf.
Kraftloserklärung von Pfandſcheinen.
Die Inhaber der angeblich abhanden gekommenen Pfandſcheine
Nr. 8974, 11024, 12017, 17815, 19239, 21223,
umd 25 566 werden hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche
inner=
haalb 14 Tagen, vom Tage des Erſcheinens dieſer Bekanntmachung
am gerechnet, in unſerem Geſchäftszimmer — Kirchſtraße Nr. 9—
geeltend zu machen, widrigenfalls nach Ablauf dieſer Friſt gemäß § 30
deer Satzung vom 1. März 1913, betreffend das ſtädtiſche Leihamt
Darmſtadt, die Kraftloserklärung der Pfandſcheine erfolgen wird.
(11414
Darmſtadt, den 4. Mai 1914.
Städtiſche Leihamtsverwaltung.
Paul.
Weißbinder=Arbeiten.
Die äußeren Verputzarbeiten an
verſchiedenen Gebäuden des
Stadt=
krankenhauſes ſollen vergeben
wer=
den.
Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Mittwoch, den 13. Mai 1914.
vormittags 10 Uhr,
(11320im
einzureichen.
Darmſtadt, 2. Mai 1914.
Stadtbauamt.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll das der Friedrich Henning
Witwe, Margarete, geb.
Schuch=
mann dahier, an der Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IX 251 379 Hofreite Beckſtraße
Nr. 2,
zuſtehende ideelle Eigentumsanteil
in unſerem Bureau,
Grafen=
ſtraße Nr. 30, II, zwangsweiſe ver=
(K26/14
ſteigert werden.
Darmſtadt, 4. April 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
Müller. (VIII,921.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. Mai 1914,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die dem Heinrich Fiſcher
und deſſen Ehefrau Margarethe,
geb. Weber, dahier gehörigen
Lie=
genſchaften:
Flur Nr. qm
V 553 110 Grasgarten (
Vor=
garten)
Heidel=
bergerſtraße,
V 553¾/10 615 Hofreite
Heidel=
bergerſtraße
Nr. 42,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
verſtei=
gert werden.
(K22/14
Darmſtadt, 4. April 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (IX,9209
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. Mai 1914,
vormittags 10½ Uhr,
ſollen die dem Gaſtwirt Ludwig
Wolff dahier zugeſchriebenen
Lie=
genſchaften:
Flur Nr. qm
XVIII 139 292 Grabgarten
Beſ=
ſungerſtraße,
XVIII 140 301 Wohnhaus mit
Hofraum Nr. 107
daſelbſt,
XVIII 142 46 Grasgarten
da=
ſelbſt,
XVIII 143 341 HofreiteNr. 107
daſelbſt,
XVIII 144 61 Grasgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
verſtei=
gert werden.
(K91/13
Darmſtadt, 6. April 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (IX,9210
Darmstädter
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Ziehung am 20. Mai.
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15000n.
1 Hauptgewinn i. W. v.
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Geschirre, Luxus- u. Gebrauchs-
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1000 Mk.
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Die im Verwaltungsjahr 1914 vorkommenden
Fußſteigunter=
haltungsarbeiten und Kanalbauarbeiten kleineren Umfangs ſollen,
erſtere nach 2 Loſen getrennt, zu den in einem Verzeichnis feſtgeſetzten
Einheitspreiſen an hieſige Meiſter übertragen werden.
Geeignete Bewerber werden eingeladen, bis ſpäteſtens
Montag, den 11. Mai I. Js., vorm. 10 Uhr,
durch Anerkennung der bei unſerem Amte — Zimmer Nr. 4 —
offen=
gelegten Bedingungen ihre Bereitwilligkeit zur Uebernahme dieſer
Arbeiten zu erklären.
Darmſtadt, den 5. Mai 1914.
(11434md
Städtiſches Tiefbauamt.
Keller.
Nächſter Zuchtviehmarkt in Darmſtadt
Dienstag, den 12. Mai 1914.
Darmſtadt, den 4. Mai 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Schmitt.
(11430ms
Ofenlegung des Gemeindevoranſchlags.
Der vom Gemeinderat durchberatene Voranſchlag der
Ge=
meinde Eberſtadt und des Gemeinde=Waſſerwerks für das
Jahr 1914 liegt vom 6. d. Mts. ab während einer Woche auf
der Großh. Bürgermeiſterei Eberſtadt zur Einſicht der Intereſſenten
offen. Es kommt eine Umlage zur Erhebung, zu der auch die
Aus=
märker herangezogen werden.
(11438
Eberſtadt, den 5. Mai 1914.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Eberſtadt.
Schäfer.
Großer Abbruch Großer
der früheren Güterabfertigung mit Güterſchuppen und
Eilgüterſchuppen
zu Darmſtadt.
Es wird von heute ab, um ſchnell zu räumen, ſämtl. ergeb.
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2000 cbm Bruchſteine, 1400 qm Schichtſteine (Flonheimer),
50000 Stück dicke Backſteine, 30000 Stück Holzmänner
Blend=
ſteine, 60 cbm Hauſteine, als Treppentritte, Abdeckplatten,
Fenſter= und Türumrahmungen, 125 cbm Bauholz in allen
Dimenſionen, 3000 qm Bord, 1000 qm 4—5 cm ſtarke
Holz=
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25 Stück Wellblech= und Holzrolltüren.
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Haupt- u. Schluss-Ziehung
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* Meteore am Zirkushimmel. Von jeher hat das
bunte Getriebe des Zirkus eine ſuggeſtive Wirkung auf
breite Volksſchichten ausgeübt, zu Zeiten der alten Römer
ebenſo wie noch heute, da die zirzenſiſche Kunſt ſich freilich
in ganz anderen, friedlicheren, wenn auch nicht minder
Leben und Geſundheit der Ausübenden bedrohenden
Bahnen bewegt. Aber darin gerade liegt ja der Reiz, den
die Manege auf die Maſſen wie auf den einzelnen ausübt.
Die Waghalſigkeit, mit der der einzelne Darſteller der
Künſtler oder die Künſtlerin ihre „Nummer” auszuſtatten
vermag, findet in dem rauſchenden, oft frenetiſchen Beifall
ihre Anerkennung, in zweiter Linie erſt kommt die
Schön=
heit, Anmut und Zierlichkeit in Betracht. Wer das Höchſte
zu leiſten vermag in ſeiner Kunſt, dem wird auch im gelben
Sand der Arena die Gunſt der Herrſchenden und Völker
zuteil. Er wird ein Günſtling des Glücks und ſteigt am
Zirkushimmel empor als ein leuchtendes Meteor, von dem
man noch lange nach ſeinem Verſchwinden ſpricht. Von
ſolchen Meteoren am Zirkushimmel plaudert im 9 Heft
der „Arena” (Stuttgart, Deutſche Verlags=Anſtalt) Signor
Saltarino, wobei er vornehmlich das Kapitel der
Kunſt=
reiterinnen aufſchlägt, das in der Tat auch eine ſtattliche
Reihe ſogenannter „Stars” aufweiſt. Oft hat bei dieſen
ſtrahlenden Frauengeſtalten der Manege die Romantik des
Lebens ſchon frühzeitig ihre Fäden geſchlungen, andere
wurden wild in dem Strudel des Daſeins umhergeworfen,
alle aber haben in ihrer Glanzzeit Triumphe auf Triumphe
gehäuft, waren der Liebling Tauſender und
Abertauſen=
der, wurden von gekrönten und ungekrönten Fürſten
ver=
ehrt und von Dichtern beſungen, bis ſie nach mitunter nur
kurzer Künſtlerlaufbahn auf ragendem Schloß ihre
Kar=
riere beendeten oder im ſtillen Bürgerhaus oder auch am
Feldrain ſtarben Eine der durch ihre Lebensſchickſale
wohl intereſſanteſten Kunſtreiterinnen dürfte Adah Iſaacs
Menken geweſen ſein. Sie hieß richtig Adios Dolores Huertos
und war in Neuorleans von Artiſteneltern geboren. Schon
in jungen Jahren zog ſie durch ihre verblüffende
Schön=
heit die Augen der Direktoren auf ſich; ihre Kühnheit und
Wildheit machten ſie zu einer „Spezialität” und ſie
wan=
derte ſiegreich von Reitbahn zu Reitbahn, von Vorden bis
Süden. Ihre Ehe mit dem reichen Kaufmann Menken
wurde bald getrennt, doch behielt ſie dieſen Namen als
Nom de guerre bei, ſelbſt durch ihre andern Ehen durch.
Und ſie heiratete ziemlich oft. Ihr zweiter Mann war der
Preisboxer Heenan, der „Phoenician Boy” Nach ihrer
Scheidung von dieſem ehelichte ſie den Spiritiſten Daven=
port und endlich den Schauſpieler Wilkes Booth, den
Mör=
der des Präſidenten Abraham Lincoln. Ihrem vierten
Manne zuliebe verließ ſie den Zirkus und wurde
Schau=
ſpielerin. Sie ließ ſich ein Senſationsſtück „Mazeppa”
ſchreiben, in dem ſie die Titelrolle ſpielte. Im letzten Akt
wurde die Menken auf ein anſcheinend ſcheu gemachtes
Pferd gebunden, das die Reiterin in mächtigen Sätzen
einen Serpentinenfelſen hinauftrug — eine Leiſtung, zu
welcher in der Tat große Kühnheit gehörte, denn ein
ein=
ziger Fehltritt des Tieres bedeutete den Abſturz und den
Tod. Stück und Darſtellerin machten Furore, und ihr
Weg durch Amerika glich einem Triumphzug. Den gleichen
Erfolg fand ſie in England, und als ſie nach Paris kam,
geriet Seine=Babel außer Rand und Band. Der alte
Alexandre Dumas ließ ſich ſogar in allen möglichen
Stellungen mit der Reiterin photographieren. Als Adah
Iſaacs Menken ſtarb, brachte der Leichenzug
Hundert=
tauſende Pariſer auf die Beine. Hinter dem Sarge wurde
ihre Rappſtute „Gipſy” geführt. Auf dem Pere Lachaiſel
lliegt dieſer farbenbunte Schmetterling begiraben. Auuft
ihre Anordnung wurde das Grab durch einen hölzernen
Pfoſten bezeichnet, auf dem nur die Worte ſtanden
„Du weißt!”
-Kinder- Hervorragend bewährfe
mehl Nahrung.
Die Kinder gedeihen
vorzüglich dabei
u. ieidoſ nicht an
Kranken-
Verdauungsstörung.
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heilt das Carolabad in Rappoltsweiler
. . . es wird Sie interessieren, zu erfahren, dass ich vor
Dr. M.. in M..
13. Pebruar 1912. ℳJahren bei einer 65jährigenDame, die an schwerer akuter
Nephritis mit Blut und Zylindern und starkem
Eiweiss-
gehalt im Urin erkrankt war (bei der Diuretik usw. wenig
nützte und die ich schon aufgegeben hatte), innerhalb
3—4 Wochen vollständige Heilung durch Gebrauch
Ihres Wassers erzielt habe. Seither kein Rückfall.
(NB. Die prompte Wirkung unserer Carola-Heilauelle wird wohl
durch obige Mittellung, weiche aus der Feder eines Metzer Arztes
stammt und welche unserer 2000 Aerzte-Atteste umfassenden
Samm-
lung entnommen ist, am besten zur Veranschaulichung gebracht.
In allen einschlägigen Geschäften erhältlich. Direkter Bezug in Kisten à 30 und 50 Flaschen,
sowie Prospekte und Trinkvorschriften durch die Badeverwaltung Rappoltsweller (Südvogesen). —
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Der Sieg des Herzens.
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322)
Der Graf erwartete ſeine Pflegerin bereits. Er ſaß
im ſeinem Rollſtuhl auf der weinumwachſenen Veranda,
auf der die Lichter der ſich dem Untergang zuneigenden
Sonne anmutig ſpielten und die von den Düften des
Gartens erfüllt war.
Er ſtreckte ihr ſeine abgemagerte Greiſenhand
ent=
gegen. Verzeihen Sie, Herr Graf, ich habe mich etwas
werſpätet, ſagte ſie, zu ihm tretend und die weiche
Seiden=
wlüſchdecke, die ihm von den Knien gerutſcht war,
hoch=
ziehend.
Nun, das macht ja nichts, mein Kind, entgegnete er
freundlich. Ein alter Mann wie ich muß Geduld haben.
Sie gönnen ſich ja ſowieſo zu wenig Erholung.
Ich bedarf ihrer nicht, Herr Graf.
Ja, das ſieht man. Sie blühen wie eine junge Roſe.
Mun, ſetzen Sie ſich her zu mir, ich habe Ihnen etwas
mitzuteilen.
Eva zog einen Stuhl neben ſeinen Krankenſeſſel und
mahm Platz. Auch ich möchte Sie gern um etwas bitten,
Herr Graf, ſagte ſie, und ihr Herz pochte lebhafter.
Sie wiſſen, daß ich jede Ihrer Bitten gern erfülle,
kiebes Kind, entgegnete der Graf freundlich, nur nicht
die eine, daß Sie mich verlaſſen wollen.
O, Herr Graf!
Sie errötete und griff unwillkürlich mit bittender
Be=
wegung nach ſeiner Hand.
War es das, worum Sie mich bitten wollten? fragte
er ernſt.
Sie nickte ſtumm mit dem Kopfe. Sie empfand ſeine
Liebe und Güte wie eine unverdiente Gabe; ſie kam ſich
in dieſem Augenblick wie eine Schuldige vor.
Ich kann Ihnen dieſe Bitte nicht gewähren — oder
vielmehr, es würde mich ſehr ſchmerzen, wenn Sie mich
in der Tat verlaſſen wollten. Zwingen zum Bleiben
vermag ich Sie ja nicht! Vielleicht iſt es Ihnen zu
müh=
ſelig geworden, einem alten, kranken Mann Geſellſchaft
zu leiſten — ich kann es Ihnen nicht verdenken. Jugend
verlangt ihr Recht —
Nein, Herr Graf — nicht das iſt es. Wenn es auf
mich ankäme, ich würde Sie nie verlaſſen.
Sie haben noch andere Verpflichtungen? — Teilen
Sie ſie mir mit. Wenn ich Ihnen raten und helfen kann
— Sie wiſſen, ich tue es gern.
Herr Graf, Ihre Güte —
Still, ſtill, mein Kind, Sie wiſſen, ich habe Sie lieb,
ich kann Sie nicht mehr entbehren, ich bin ein alter,
kranker Mann geworden — und arm an jeder
Lebens=
freude, da mein einziger Sohn ſtarb — da ſind Sie wie
ein milder Sonnenſchein in meinen Lebensabend
gekom=
men — weshalb wollen Sie mich jetzt verlaſſen? Es kann
ja doch nicht lange mehr dauern, bis Sie ganz frei ſind.
Bleiben Sie bei mir, Eva — Sie ſind meines Lebens
letzte Freude, meines Lebens letzter Sonnenſchein. Bald
kommt ja doch für mich die lange Nacht..
Sie beugte ſich über ſeine Hand und küßte ſie.
Trä=
nen auollen über ihre Wangen.
er ie ete e e en
ich nicht einem Zwange gehorchen müßte, der ſtärker iſt
als mein Wille.
Was man ernſtlich will, das vermag man auch zu
vollbringen, fuhr er fort. Und gerade jetzt werde ich Sie
nicht entbehren können, denn mein Neffe ſchreibt mir, daß
er uns auf einige Zeit beſuchen möchte. Die Ernte iſt
eingebracht, es gibt in der Wirtſchafts nichts mehr für ihn
zu tun, da iſt es ihm wohl einſam in dem alten Schloß
geworden. Er mag immerhin einige Wochen
hierblei=
ben. Wir können das Weihnachtsfeſt gemeinſam feiern.
Aber Sie, mein liebes Kind, müſſen dabei ſein.
Faſſungslos hörte Eva die Worte des Grafen. Jetzt
mußte ſie erſt recht fort; jetzt konnte ſie unter keinen
Um=
ſtänden länger bleiben. Sie wußte, was Hans hertrieb
— die Sehnſucht, ſie wiederzuſehen — die Liebe zu ihr,
aber ſie ſcheute jetzt zurück vor dieſer Liebe, die ihr eine
ſchwere Schuld dünkte. Was ſollte ſie nur beginnen?
Wes=
halb tat ihr Hans das an? Bedachte er nicht, in welche
falſche Lage er ſie beide brachte? Und noch dazu jetzt,
wo Rautheims ſcharfes Auge ſie umlauerte!
Sie preßte die Hand vor die Augen, um die
hervor=
ſtürzenden Tränen zu verbergen.
Erſtaunt ſah der Graf ſie an.
Aber was iſt Ihnen, mein Kind?
Da kniete ſie vor ihm nieder, ergriff ſeine beiden
Hände und ſchaute flehend zu ihm empor. Nur ein
offe=
nes Geſtändnis konnte ſie ihrer Schuld entledigen.
Verzeihen Sie mir, Herr Graf, ſchluchzte ſie.
Wgs ſoll ich Ihnen verzeihen? Was iſt geſchehens
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Laſſen Sie mich fortgehen, ehe Hans kommt. Ich
will, ich lann ihn nicht wiederſehen — es war unrecht
von mir, daß ich ſeiner Bitte nachgab — ich durfte
über=
haupt nicht nach Ballhauſen kommen — aber ich wollte
ihm gern helfen — und dann — dann hatte ich Sie, Herr
Graf, lieb gewonnen — Sie waren ſo gut, ſo freundlich
zu mir — ich ſah, daß Ihnen meine Gegenwart wohltat
— und da blieb ich. Können Sie mir verzeihen?
Sie verbarg ihr Geſicht an ſeinen Knien.
Erſtaunt und erſchreckt ſah der Graf auf die vor ihm
Kniende. Sein Geſicht, das in der letzten Zeit einen ſo
milden, freundlichen Zug angenommen, zeigte wieder den
finſteren, ſtrengen Ausdruck von früher. In ſeinen dunklen
Augen blitzte es drohend auf. Mit dumpfer Stimme
ſagte er:
Wenn ich Ihre wirren Worte recht verſtehe, haben
Sie ſich mit meinem Neffen in ein Liebesverhältnis
ein=
gelaſſen.
Sie drückte ſich feſter an ſeine Knie; ſie vermochte
nicht zu antworten. Sie lag da wie eine Verurteilte.
Das war nicht recht von Ihnen und ſehr leichtſinnig
von meinem Neffen, ſuhr der Graf noch immer grollend
fort. Ich habe das nicht von Ihnen erwartet, ich hatte
Vertrauen zu Ihrer Ehrbarkeit. Doch ich freue mich, daß
Ihnen wenigſtens noch ein Gefühl für Ihre Schuld
ge=
blieben iſt, das in Ihnen den Entſchluß gereift hat,
fort=
zugehen. Ich halte es jetzt auch für das Beſte, daß Sie
gehen. Ich hindere Sie nicht mehr daran — Sie können
reiſen, wann Sie wollen — Valentin ſoll mit Ihnen
ab=
rechnen.
Er machte eine Bewegung, als wolle er ſie von ſid
ſchieben. Aber inniger preßte ſie ſich an ihn und ließ
ſeine Hände nicht los.
Ich gehe nicht fort von Ihnen, Herr Graf, ehe Sie
mir nicht ein Wort der Verzeihung gegeben.
Nun gut, ich verzeihe Ihnen. Ein alter, kranker
Mann iſt ja ſo leicht zu täuſchen. Und Jugend will ihr
Recht haben. Haben Sie irgendwelche Anſprüche an
mei=
nen Neffen, ſo ſollen Sie befriedigt werden.
Da erhob ſie ſich und trat von ihm zurück. Sie
trocknete ihre Tränen und ſprach mit bebender Stimme:
Ich bin in gewiſſem Sinne ſchuldig, Herr Graf —
aber ſo ſchwere Schuld, wie Sie anzunehmen ſcheinen,
habe ich nicht auf mich geladen. Ich folgte dem Ruſe
Ihres Neffen, Ihre Pflege zu übernehmen, nur unter
der Bedingung, daß jede Beziehung zwiſchen uns
auf=
hören müſſe — und wir haben dieſe Bedingung ſtreng
innegehalten, Herr Graf.
Ah, Ihre Beziehungen datieren ſchon aus einer
frühe=
ren Zeit?!
Ich konnte mich als die Verlobte Ihres Neſfen
betrach=
ten, Herr Graf, als an die Aenderung in ſeinen
Verhält=
niſſen noch nicht gedacht werden konnte .
Sie ſind das junge Mädchen, von dem er mir
ge=
ſprochen hat?!
Wenn er von mir mit Ihnen geſprochen hat, ſo wind
er Ihnen nichts geſagt haben, was mir zur Unehre
gerei=
chen könnte, entgegnete ſie voll edlen Stolzes.
Nein, er ſprach mit der größten Achtung von Ihnen.
Ich wußte es.
Und Sie lieben ſich ſchon lange?
Ja, Herr Graf. Und ich wäre ſtolz und glücklich
ge=
weſen, ſeine Gattin zu werden und ihm die Gorgen des
Lebens tragen zu helfen. Aber das Schickſal hat es anders
beſchloſſen. Ich füge mich, — ich kann nicht die Gattin
Ihres Neffen und Erben werden — und deshalb bitte ich
jetzt um meine Entlaſſung aus Ihrem Dienſt — jetzt erſt
recht, nachdem Ihr Neffe hierherkommen wird.
Sie wollen die Beziehungen zu meinem Neffen
ab=
brechen?
Sie ſind abgebrochen, Herr Graf, entgegnete ſie feſt.
Ich habe niemals mich als die Verlobte Ihres Neffen
be=
trachtet, ſeit ich Ihr Haus betrat — ich habe in keiner
auch nicht in brieflicher — Verbindung mit ihm geſtanden,
ſeit wir hier weilen. Ihr Neffe iſt vollkommen frei — ich
bitte, auch mich freizugeben.
Ihre Stimme bebte; ſie ſchien in einem Aufſchluchzen
erſticken zu ſollen. Um ihre tiefe Erregung nicht zu zeigen,
um ihrer Herr zu werden, trat Eva an die Baluſtrade der
Veranda, lehnte die Stirn an einen Pfeiler und ſah
hin=
aus auf die herrliche Landſchaft zu ihren Füßen, die von
dem Goldglanze der ſinkenden Sonne überſtrahlt wurde.
Auch des jungen Mädchens ſchlanke, edle Geſtalt war von
dieſem goldigen Glanze umfloſſen, der einen Glorienſchein
um ihr Haupt wob und in ihren Augen ſich widerſpiegelte.
Wie ein Heiligenbild auf Goldgrund gemalt, ſtand ſie
da. Nachdenklich ruhten des Grafen Augen auf ihr. Sein
Geſicht verlor allmählich den finſteren Ausdruck; der Blick
ſeiner Augen ward wieder milde und freundlich, und un
ſeine Lippen ſchwebte ein verſöhnliches Lächeln. In den
langen Monaten ſeiner Krankheit hatten ihn mancherlei
Gedanken bewegt, die er früher wohl hart und ſchroff von
der Hand gewieſen haben würde.
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ſehmer ſind. Zu haben iſt er in allen 3
eſſeren Geſchäften.
Turnen, Spiele und Sport.
* Schlittſchuhelub=Sportverein. Bei prachtvollem
Petter fand das Lawn=Tennis=Städtewettſpiel
Frank=
lurt gegen Darmſtadt auf dem Sportplatze am
illlenfalltor ſtatt. Auf beiden Seiten wurde ganz
vorzüg=
lice geſpielt und das zahlreich erſchienene Publikum
ver=
blate die Spiele mit größtem Intereſſe bis zum letzten
licketſchlage. Den Frankfurtern fiel ein knapper Sieg zu
ſtir 14113 Punkten, 31:30 Sätzen und 287:303 Spielen
* Wanderfahrt des Gau 9 D. R.=B. Sonntag, 10. Mai.
ndet die erſte diesjährige Wanderfahrt des Gau 9 des
keuttſchen Radfahrerbundes in den Odenwald ſtatt. Die
GFahrt erfolgt 7 Uhr ab Hippodrom Frankfurt, 9 Uhr ab
ſreffpunkt „Rummelbräu” in Darmſtadt über
Nieder=
ſimnſtadt, Hahn, Brensbach nach Reichelsheim. Die
Rück=
trt erfolgt über Reinheim, Roßdorf nach Darmſtadt. Die
ſärtungen finden beim Mittageſſen in Reichelsheim und
Ei der Rückfahrt nach Darmſtadt ſtatt. Anmeldungen
nr Mittageſſen ſind an den Gaufahrwart M. Bogdann,
frunkfurt=Eckenheim, erbeten.
er. Radrennen. Kramer ſchlägt Rütt in
Neu=
rk. Auf der Bahn von Newark fand am Sonntag die
f beiden Seiten des Ozeans mit großer Spannung
er=
artete Begegnung der beiden Fliegerweltmeiſter Frank
ſtirmer und Walter Rütt ſtatt. Wie ein
Kabeltele=
imm aus Neu=York meldet, wohnten dem Match bei
ſiem Wetter 15 000 Zuſchauer bei. Der „fliegende Yankee‟
tt ſeit ſeinem Siege im Großen Oſterpreis auf der
ſariſer Prinzenparkbahn kein Rennen mehr beſtritten
ſſtrike, präſentierte ſich ſeinen Landsleuten in glänzender
lvoom und ſchlug den deutſchen Weltmeiſter beide Male
Iltepp. Bei ſeinem zweiten Start im Tandemrennen
kar der noch nicht auf der Höhe ſeiner Form befindliche
ltüikt mit dem Auſtralier Goullet als Partner glücklicher,
ſiym beide gewannen gegen das auſtraliſche Paar Grende=
Iſche glatt.
Stimmen aus dem Pubſikum.
Fer dieeröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
Kherlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Die Paſſanten der Dieburgerſtraße fangen nun
Ubeo allmählich an, aus leicht begreiflichen Gründen über
Ilie dort herrſchenden Zuſtände den Kopf zu ſchütteln.
ßen weiß nicht mehr, über was man ſich am meiſten
ſidern ſoll — über die Engelsgeduld der dortigen An=
wohner oder über die Arbeitsbehandlung der ſeit nahezu
3 Wochen angefangenen Schienenlegung. An anderen,
kleineren Plätzen würde man derartige unumgängliche
Verkehrshemmungen in wenigen Tagen und „Nächten”
beſeitigen. Hier aber dauert es wieder Wochen lang. X.
Literariſches.
Wasmuths Monatshefte für
Bau=
kunſt. (Verlag Ernſt Wasmuth, Berlin W. 8). Unter
dieſem Titel iſt ſoeben eine neue Zeitſchrift erſchienen, die
deshalb ſchon Beachtung verdient da zu ihren
Mitarbei=
tern faſt alle unſere bedeutenden Baukünſtler gehören. Das
Blatt will nicht den ſchon beſtehenden Fachblättern
Kon=
kurrenz machen, ſondern ſucht einen beſonderen
Wirkungs=
kreis neben ihnen. Das ſoeben zur Ausgabe gelangte
erſte Heft, das ſchon in ſeiner Ausſtattung vornehm und
gediegen wirkt, enthält eine Reihe höchſt intereſſanter
Auf=
ſätze und zeigt, daß hier wirklich etwas anderes
beabſich=
tigt und geboten wird, wie in den übrigen Fachzeitſchriften.
Es handelt ſich hier, wie das Programm deutlich ſagt,
nicht darum, möglichſt immer das Neue vom Neuen zu
bringen, ſondern es ſoll vielmehr die ganze Baukunſt der
Gegenwart und die gute Baukunſt der Vergangenheit, die
fortgeſetzt werden ſoll, berückſichtigt werden. Ferner ſoll
es in dieſem Blatte keinen Unterſchied zwiſchen großen und
geringen Aufgaben geben und einem jeden Oeffentlichkeit
zuteil werden, nicht nur dem ſchon Berühmten. Ein
beſon=
derer Wert aber dürfte darin liegen, daß die verſchiedenen
künſtleriſchen Fragen, mit denen ſich jeder Schaffende
aus=
einanderſetzen muß, meiſt von Fachgenoſſen und nicht, wie
gewöhnlich, von Laien erörtert werden. In welcher Weiſe
dieſe Grundſätze ausgeführt ſind, davon gibt nun das erſte
Heft ein ausgezeichnetes Beiſpiel. Alle Artikel ſind mit
reichen Illuſtrationen verſehen. Möge denn dieſe
Zeit=
ſchrift, die ſo gute Ziele verfolgt. auch die gebührende
Anerkennung in Architekturkreiſen finden. Auch die
Wochen=
korreſpondenz, die zunächſt halbmonatlich erſcheint und als
Ergänzung aller praktiſchen Intereſſen der Architekten
dient, wird bald jedem Architekten unentbehrlich ſein, da
er ſich in ihr über alle Fragen, die ihn intereſſieren,
orien=
tieren kann und er durch ſie über alle Neuerungen ſtets
auf dem Laufenden gehalten wird.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt i.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 29. April: dem Kaufmann Jakob
Fiſcher, Alexanderſtr. 10, ein S Fritz. Am 1. Mai: dem
Maurer Chriſtoph Bärenz, Große Kaplaneigaſſe 37, eine
Tochter, Lina. Am 29. April: dem Kaufmann Geora
Fuchs, Landwehrſtr. 15, ein S Werner. Am 27.: dem
Meſſerſchmied Karl Adolph, Kranichſteinerſtr. 28, eine
T. Gertrud Marie. Dem Brauereiarbeiter Karl
Hahne=
mann, zu Griesheim bei Darmſtadt eine T. Roſa Marie,
hier, Grafenſtr. 9. Am 28.: dem Sergeanten im Leibg.=
Inf.=Regt. Nr. 115. Wilhelm Bender, Magdalenenſtr.
13, eine T. Marie Emmi. Am 26.: dem Fuhrmann
Chriſtoph Krämer, Schloßgartenplatz 6, eine T.
Mar=
garete Am 1. Mai: dem Fabrikarbeiter Friedrich
Fried=
rich, Feldbergſtr. 67, eine T. Lina Anna Katharine. Dem
Hauptmann Karl Erich von Gilſa, Herdweg 99, ein S.
Kurt Werner Julius Robert Dem Hofopernſänger Karl
Bernhardt, Müllerſtr. 32, eine T. Cäcilie Erika Meta
Maria Johanna. Am 30. April: dem Fabrikarbeiter
Joſef Weininger, Holzſtr. 23, eine T. Wilhelmine. Am
2. Mai: dem Königl. Lokomotivführer Paul Höhl,
Hein=
heimerſtr 75, eine T. Pauline Suſanna Frieda Anna,
Am 1. Mai: dem Hofwagenwärter Jakob Helmus,
Ma=
thildenplatz 2, ein S. Philipp Wilhelm. Dem Spengler=
und Inſtallateurmeiſter Balthaſar Ittmann.
Lieb=
frauenſtr 89, ein S. Kurt.
Aufgebotene Am 1. Mai: Zugführer Chriſtian
Schäfer, mit Anna Katharina Hoch beide zu
Wies=
baden. Glaſermeiſter Hermann Georg Ernſt Jacobi,
Herdweg 39, mit Maria Luiſe Kling zu Pfungſtadt.
Am 2.: Weißbinder Adolf Hofmann, mit Eliſabeth
Metz, geb Petitjean beide hier, Langgaſſe 53. Bäcker
Friedr. Wilh. Ruof, hier, mit Chriſtine Greiner zu
Fleinheim. Kammergerichtsreferendar Eduard Ludwig
Kaliſch Mauerſtr. 32, mit Maria Chriſtina Juliana
Charlotte Michel, zu Berlin=Steglitz. Am 4.: Bereiter
Valentin Steinmetz zu Pfungſtadt, mit Marie Knapp,
zu Heppenheim. Schneidergehilfe Hermann Volk, Ernſt=
Ludwigſtr. 15, mit Katharina Hild, Reckarſtr. 8.
Schmied Joh. Chriſtian Neidel zu Frankfurt=Oberrad,
mit Laufmädchen Maria Johanna Emilie Scheller,
Lauteſchlägerſtr. 14.
Eheſchließungen. Am 29. April: Buchdrucker
Valen=
tin *Duſſel, mit Katharina Schmunk beide hier. Am
30.: Fabrikarbeiter Friedrich Paul Heilmann in Nieder=
Ramſtadt, mit Hulda Gertrud Kochte, hier.
Maſchinen=
techniker Ludwig Vetter, mit Karolina Meyer, beide
hier. Taglöhner Ludwig Schäfer, mit Suſanne Roß,
geb. Eckel, beide hier. Am 2. Mai: Architekt Heinrich
Schneider, mit Eliſab. Geilfus, beide hier.
Eiſen=
bahnwerkſtättearbeiter Hrch. Gunkel, mit Anna Becker,
beide hier, Hilfspoſtillon Gg. Schüler mit Anna Karg,
geb. Mohr, beide hier. Mechaniker Hermann Wilke,
mit Katharine Guntrum, beide hier. Am 4.:
Hand=
lungsgehilfe Georg Auth, mit Frieda Kempf, beide
hier.
Geſtorbene. Am 1. Mai: Maria Keil, geb. Jung.
Ehefrau des Friſeurs, 31 J., ev., Nieder=
Ramſtädter=
ſtraße 32. Georg Hermann Bünte, Fabrikant, 82 J.,
ev Roßdörferſtr. 60. Am 2.: Luiſe Werth. geb.
Wen=
derlein, Witwe des Vergolders, 98 J., ev., Soderſtr. 51.
Am 1.: Jakob Schäfer, Taglöhner, 23 J., ev., aus
Traiſa, hier, Grafenſtr. 9. Am 3.: Friedrich Feyd,
Gar=
tenarbeiter, 80 J. ev. Heinheimerſtr. 40. Eliſabethe
Spamer, geb. Eisfeller, 78 J., ev., Witwe des
Tuch=
machers. Landwehrſtr. 62. Am 2.: Rudolf
Wannen=
macher Bildhauer, 32 J., kath., Liebfrauenſtr. 54.
Eliſa=
beth Katharine Jacobi, geb. Poth. Ehefrau des
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Dt. Reichsschatzanw.
100,00 Mitteldeutsche Kred.-Bk. 6½ 1116,50 Kaliwerke Aschersleben.10 138,50
98,70Türk. Egypt. Tribut
do. unkäb. 1918, ..
Dt. Reichsanleihe p. 1918-
93.60 Nation.-Bank f. Deutschl.
Kjäsan-Koslow..
110,40 1Kaliwerke Westeregeln .13 20200
do. Kons. stenertreis
1919. . .:
Portugies. Eisenb. v.
98.75 Pfälzische Bank . . . 7.
63,10 d0.
do. . . . . p. 1925
1250 Königin Marienhütte . 3 6 Hi65
86.65
7650
do. Admin. v. 1903,
1921.:::
d6.
4),
94.75 (Reichsbank . .
do. . . . . ... . . . . .
.. .8,43 /135.80 Laurähütte . . . . . . . . . 8 13900
do. . . . . . . .
700
do. untk. r. 190. .
95,75Rheinische Kredit-Bank
6520 do.
Livorneser . . .
1922. . . .
127,10Oberschles. Eisenbed. . . 6 81,50
do. ger . . 7 . ..
12
100.40 do. v. 1905. . . . . . .
Preußische Schatzanw.
73,00Saloniaue Monastir..
83,50A. Schaaffhaus Bk.-Ver.:
60/70) do. . . . . . . . . . .
100,60Oberschl. Eisen-Industrie 3 62.20
9110Ungarische Stauts-Rente
4 77301 do. Komm.-Obl. unk. 1918
95,00Wiener Bank-Verein. .
Staffelänleihe. . . .
Bagdadbahm . . . . . .:
130,50 Phönix Bergbau ..
18 (22780
950
86,65 1913 unkdb. bis 1923 . . 4½ 90,10Anatolische Eisenbahn .4½ 90,30 Frankf. Hyp.-Bk. pr. 1910
Consols . . . . . . .
Rheinische Braunkohlon 10 (226.00
77,90 Ungar. Staatsk.-Scheine
5600
Missouri-Pacihe I. .. . . 4 9020 do. „ 1915 . .
do. . . . . . . . . .
Riebeck Montan . . . . . . 12 (195,00
1920 .. . . 4 96.50 Aktien von Trans-
BndischeStaats-Anleihe: 4 96,80 v. 1913. . . . . . . . . . . . 4½ 98,50
do. do, v. 1905 . . 4 58,70 d0.
South Wost.-Atr. Shares. 5 (11600
do. Scr. 12—19. . . . . . 3½ 86,40 Port-Anstalten.
3½ 88,50
do. Gold-Rente. . . . . 4 82,90Northern-Pacifc. . . . . . 4 95.50
do. r. 9294 . . . . .
do. Staats-Rente 1910 4 80,60 Southern-Pacific . . . . . . 4 91,00 Kommunal-Oblig. Ser. 1.
do. . . . ..
Hamb.-Amerika-Packetf. 10 1129,20
97,00
Verzinsliche
Baverische Ablös.-Rente.
unkdb. 1910 „ .
(1270
do. „ „ Kr 4 81,20St. Louis & San Francisco 5 .00
3½ 86,50 Norddeutscher Llopd.
E.-B.-Anl. kdb. ab 1906
97,80Argent. innere Gold-Anl.
5 1 88,00Frankf. Hyp.-Kred.-Ver.
(16001 Anlchenslose. (2t.
Frankfurt. Schleppgchitl.
Tehuantepee . .. . .
4 97,80
do. ſunkab. p. 1918 .
Sor. 15—42
v. 1875
132.50
5 98,50
9400 1Südd. Eisenb-Gesellsch.:
Ungar, Lokalbahn . . .
4 97,80
94,90lAnatol. Eisenb. 60%-Akt. 5½ 115,00Badische . . . . . TIr. 100 4
48—49
5 9950
do. äußere v. 1890 .
do. unkäb. p. 1920
do. . . .
Göin-Mindener . Tkr. 1003½ 145, 10
Provinz-Anleihen.
E.-B.- u. Aligem. Anl.,
do, innere v. 1888 . . .4½
9150
6 00 Baltimore .
do. unk. 1922 „ 52
Hollünd. Komm. . u. 100 3 11350
97,80
unkdb. p. 1930 .
do. äubere v. 188 . . . 4½
(1945g
do. „ 1915..
88.60Canada . . . .
96,40
Rheinprov. Obl. En
139 6, IMadrider . . . . . Prs. 100 5
otel 85,15
do. v. 1897 .
do. Anleihe . . .
4
86,50 Schantung:
86.60., do. Ser. 45 . .
do. Bm. 10
155.00 Meininger Präm.-Pfdbr. . 4 (140,90
37500lchie Gold-Anl. v. 1911.
93,60
do. „ ....
* 84.50 Hess. Land.-Hyp.-Bk. Pf.
Prinz Henry.
Osterreicher 1860er Lose : 4 (18000
do. . 9.:
Hamburger Staats-Anl.
97,40 do. v. 1889
Ser. 12, 13, 16
20½
96,90Lombarden .
3½ —
88,00Posen Prov. ..
6 (111.001Oidenburger. . . . TIr. 40 3 12500
31,
. 14, 15.7
do. v. 1906 .
do. v. 1887194 .
96,90Pennsylvania:
do. . . . .
495,90
Westialen Prov. V.::
Raab-Grazer . . . . A. 1502½110,70
d0. . . . . . . . ..
79.20Chines. St.-Anl. v. 18
97.40
do. unkdb. 1920 . . . .
4 8520
99,40Hess. Prov. Oberhessen .zu,
Hossische Staats-Anleihel 4 97.70 do. v. 1906
4950
do.
„ 1923 . . ..
Industrie-Aktien.
do. Starkenburg . . .
do. unkdb. p. 1921.
86,90
4 97,50 do. Reorg. Anl.:
do. Ser. 1, 2, 6—8 . . .. 3½ 8480
Unverzinsliche
Mk.
do. en . . . 5.
84,60) do. v. 1898 .
9025
615,00
do. „ 3—5 . . . .
84.80Badische Anilin-Fabrik
Städte-
Anlehenslose.
ſp. St.
4o. . . . . . . . ..
890,10
75,15Japaner . .. .
zu 84,80ſchem. Fahrik Griesheim 14 (26400
do. kündb. 1915.
Obligationen.
(Sächsische Staats-Rente
64,35
780/Innere Mezikaner:
96,90Farbwerke Höchst
do. Komm. unk. 1913
30 (638,50Augsburger
.. A.7
Württembe. Staats-Aul.
94,50
1914
85,00parmstadt.
Aubere do.
965,90 1Ver. chem. Fabr. Mannh. 20
do.
Braunschweiger
TIr. 20 (202,50
(unkäb. p. 1921). ..
67.10
97,80 (Mexikan. Gold v. 1904 .
3½, 875
„ 1916
97/10 1Zement Heidelberg
10 148.50 Mkalländer
do.
do. . . . .
Ps. 45
do. v. 7990 . . . . . . 13½ 8805
4½ 9680 do.
41.50Frankfurt .
1920 4 9740 Chemische Werke Aibert 30 1452.00 do.
do. ons. . . . . .
Fa. 10
do. . . . . . . .. . . . .
(70
88,50 do.
do. Irrigat.-Anleihe .4½ 67,50
1923 4 97,50Holzverkohl. Konstanz 15 1304,00 lMeininger
do. ...
.. 4. 7
BulgarischeiGid.-Anl. . . 5 95,50Buenos-Aires Prov.:
6
94,50) do. verlosb. u. kündb.. 3½ 84,80 1Lahmeyer
64,00Gießen ..
e
lOsterreicher v. 1364: A. 100 594,00
20
Griech. Anl. v. 1890 . . . . 1.6 55,60 Tamaulipas . . . .
87,00) do.
unkedb. 1915 3½ 54,50 (Schuckert, Nürnberg.: . § (1450
do. . . ..
do. v. 1865
1. 100 (54000
do. w. 1887 Monopol 1% 51,50Sao Paulo L.-B.
94,00 Meininger Hyp.-Bk. Pfdv.
Heidelberg.
12 212,00Ungar. Staats.
94,60 Siemens & Halske.
u. 10 (4510
Italienische Rente. . . .
95,70
85,50 do. unkdb. 1922.:
do. v. 1913 . . .
96,70
4 9580 Bergmann Mektr.:
5 12400)Venediger
do. .. .
Ps. 30
Osterr. Stauts-R. v. 1915 14½g 91,75 Siam v. 1907. . . . . . . ..
94,90 do..
95.00Karlsruhe
3½ 86,00Allg. Bloktr. Gosellsch. . 14 (24150Türkische :
Fs. 400 164,80
Mo. Süber-Ronto. . . 14½ 86.30
86,90 1 Rheinische Hyp.-Bk. Pfb.
25 (332,25
do. ....
Hagen Akkum.. .
Prioritäts-
do. Papier-Rente . . .4½
unkab. 1917
94,00Peutsch. Übersee-Mloktr., 11 (171490
Magdeburg
Gold, Silber und
Obligationen.
do. Gold-Ronto..::
4 86,30
1919
0 1 80,00
Mainz. .
9400 1Gummf Peter . .. . . .
do. . . . ..
Pänknoten.
do. einheitl. Rente . . 4 82,301Südd. Eisenb.-Gesellsch.
87,50 do. . . . . .
1921
94,10Adier-Fahrradwerke . . . 25 337,00
do. . . .
Portug. Tab-Anl. 1891 . .4½ 97,70
v. 1895/973½ 84,20Mannheim ..
9500) do.:...
96,20Maschinenfabr. Badenia. 6 1130,00 Engl. Sovereigns. . . . . .
1924
20,42
do. inn. amort. 1905 . .4½ 78.50
v. 19043½g
86,051 do. . . . . . . . . .
3½ 84,60 1Wittener Stohlröhren . : 0
do. ...
20-Franks-Stücke . . . . . .
1625
do. unif. Serie
61,30 Mess. Eisenb.-Akt.-Ges.
96,05 do. Komm. unk. 1923
München .
95,20Motoren, Oberursel . . .8½ 1157,00Amerikanische Noten . .
410
III.
do. „.
§ 6400) Oblig., gar. v. d. Stadkt
do.
1924
96,00 1Gasmotoren, Deutz . . .
Nauheim:
7 ſ15,00Englische Noten. . . .
2048
do. Spezial Titel. . ..
Darmstadt.:. .
95,30 Südd. Bod.-Kred.-Pfdbr.
93,85 Nürnberg .
96,60 Siemens Glas-Industrie . 15 236,50Französische Noten. .
81.35
Rumänen v. 1903.
5
Nordd. Lloyd-Obligat. . . 4½100,00
do. ee eeee.
85,50
ao. ..
88,00Enzinger Filter . . . . . . 23 (289,00 Holländische Noten: . .
160,25
do. Gold v. 1913.;
4½ 91, 1o Ponau-Dampfschif. v. 52
920 ofenbach:
Stenua Romana . . . . . . 10 1144,50 ſftalienische Noten . . . . . 81,15
do. Schatzsch. v. 1913 4½100,00Elisabethbahn . . . .
9140 do. v. 1914:
Zellstoff Waldhof . . . . . 15 180,20 lOsterr.-Ungarische Noten. . 85,20
do, conv. . .
4 84,50 Franz-Josef-Bahn:.
86.80
do. .. ..
3½ 87,80 Bank-Aktien.
Bad. Zucker-Waghäusel. 12, 86/220,80 1Russische Noten. . . . . . . .
do. v. 1890
4 93.50Kaschau-Oderberger v. 89
Wiesbaden.
NeueBoden-Aktien-Ges.:
84,00Schweizer Noten. . . . . . . . 81,30
do. v. 1891
57,60 Prag-Duxer ..
71,05
19f,
do. .. .
Bank für elektr. Unter-
Süddeutsche Immobllien 6 6000
do. v. 1905 ₰
84,75 lOsterreich. Staatsbahn
101.50Worms .
94,50
nehmungen Zürich .
do. v. 1908 .
8900 do. ..
do. .. . . . ..
Berg.-Märkische Bank.
Reichsbank-Diskont . . .
Bergwerks-Aktien.
do. v. 1910 .
73,30 MLissabon v. 1888 .
84,75
152,75
do..
Berliner Handelsges...
do. Lombard Zsf...
Russische St--Anl. v.
98,50Moskau v. 1912
9805 do. Südbahn (Lomb.)
4½ 94,00Darmstädter Bank . . . . 6½ 116,90Aumetz-Friede .
12 1154,50
do. Fonz. v. 180 .
1Stockholm v. 1850:
8600 do. do.
93,00 Deutsche Bank. . . . . . .12½240,50 Bochum. Bergb. u. Gußst. 14 219.78
do. Gold v. 1890 :
Tendenz:
10 50,90 Wien Komm.. .
do., do.
Deutsche Vereinsbank. . 6 (118,40 Leonhard, Braunkohlen: 9 (150,00
do, v. 1902 . .
Fest.
76,40 Wiener Kassenscheine
89,45Raab-Oedenburg ..
98,80 Dt. Effekt.- u. Wechs.-Bk. 6 1112,50Konkordis Bergbau . . . 23 357,50
Schweden v. 1880.
87,10 1Zürich r. 1850
Kronprinz Rudolfbahn
Disk.-Kommand.-Ant. . . 10 1188,00 Deutsch-Luxemb. Bergb. 10 123.25
do. v. 1885
Russ. Südwest .
84,50 Buenos Stadt v. 1892 . . . 6101,50 Dresdner Bank. . . . . . . 8½ 149,60 Lschweiler. . . . . . . . . . 10 (228,00
Hangel und Verkehr.
— Frankfurta. M., 5. Mai. (Börſe.) Der
Ver=
lauf der heutigen Börſe zeigt, daß die Aeußerungen des
Generaldirektors der Phönixgeſellſchaft neuerdings eine
ruhigere Beurteilung finden in der Erwägung, daß
die=
ſelben wohl in der Hauptſache deshalb getan ſind, um im
Hinblick auf die bevorſtehenden Verbandserneuerungen
einen Druck auf die widerſtrebenden Werke auszuüben.
Eine weitere Anregung bot der feſte Verlauf der Neu=
Yorker Börſe, wo anſcheinend die Hoffnung zunimmt,
daß die Frage der Frachtratenerhöhung noch vor Ende
des laufenden Monats im günſtigen Sinne entſchieden
wird. Die heutige Börſe eröffnete infolgedeſſen in
weſentlich beruhigterer Stimmung zu beſſeren Kurſen.
Der Verlauf der Verhandlungen über die
Betriebsgemein=
ſchaft zwiſchen der Hapag und Lloyd und die bereits
geſtern bekannt gewordene Erhöhung der
Zwiſchendecks=
rate, die geſtern bei der ſchwachen allgemeinen Stimmung
ohne Wirkung geblieben war, konnten heute die Kurſe
der Schiffahrtswerte günſtig beeinfluſſen. Die Tendenz
der Börſe blieb bis zum Schluſſe feſt. Der Kaſſamarkt
konnte dem ſchnellen Tempo der Ultimomärkte nicht
fol=
gen, doch war auch hier eine feſtere Grundſtimmung zu
verzeichnen. Geſamttendenz feſt.
* Paris, 5. Mai. Wie die hieſigen Financial News
melden, ſind durch die Zahlungseinſtellung der
Bankfirma de Neufvülle u. Co. insbeſondere
Londoner Häuſer betroffen worden. Doch erleiden auch
hieſige Plätze einige Verluſte Die Zahlungseinſtellung
iſt hauptſächlich durch Börſenverluſte in de. Beers
verur=
ſacht worden. Demſelben Blatte zufolge hat auch ein
ſüd=
amerkaniſcher Vörſenſpekulant, welcher gleichfalls in de
Beers engagiert war, ſeine Zahlungen eingeſtellt,
Landwirtſchaftliches.
— Groß=Gerau, 5. Mai. Infolge der großen
Nach=
frage bei unſerem letzten Ferkelmarkt entſtand ein ſehr
lebhafter Geſchäftsgang, ſo daß der ganze Auftrieb von
948 Tieren alsbald verkauft war. Die Preiſe bewegten
ſich in ihrer ſeitherigen Höhe und ſind für Ferkel 13—20
Mark, für Springer 23—32 Mark und für Einleger 40
bis 45 Mark pro Stück bezahlt worden. Montag, den 11.
ds. Mts, iſt der nächſte Ferkelmarkt und findet an dieſem
Tage gleichzeitig ein Krämermarkt (Maimarkt) ſtatt.
F.C. Frankfurt a. M., 5. Mai. (Heu= und
Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3,20—3,30 Mark,
Stroh fehlte; alles per 50 Kilo. Geſchäft: lebhaft.
Zu=
fuhren waren aus densKreiſen Friedberg, Hanau und
Dieburg.
H. Frankfurt a. M., 5. Mai. (
Fruchtmarkt=
bericht.) Der Wochenmarkt war in allgemein feſter
Tendenz bei erhöhten Forderungen für Landweizen, doch
blieben die Mühlen zurückhaltend, ſo daß nur geringe
Umſätze darin ſtattfanden. Beſſere Qualitäten waren
ge=
fragt und wurde zum Teil über Notiz bezahlt; auch
Land=
roggen und guter Hafer höher im Preis. Mais und
Gerſte ruhig aber preishaltend. Futtermittel ſtärker
ge=
kauft und beſonders Kleie geſucht. Mehl iſt unverändert
gegenüber der Vorwoche. Der Mannheimer
Ge=
treidemarkt war feſter. An der Berliner
Pro=
duktenbörſe war Getreide anziehend auf Meldungen
über Ernteſchäden in Ungarn, die Käufe Frankreichs und
Englands in Weizen, Skandinaviens für Roggen,
Export=
begehr und die höheren Auslandsforderungen; auch Hafer
höher auf Käufe Frankreichs und den Mangel an
greif=
barer Ware. Futtergerſte ſtieg um 2 Mack. Nach den
letzten Kabelnachrichten von den amerikaniſchen
Getreidemärkten (Neu=York und Chikago) waren
Weizen und Mais recht feſt auf die hauſſelautende
aus=
ländiſche Wochenſtatiſtik und auf Käufe der Firma Armour
per September, ſowie die umfangreichen Verſchiffungen
von den Seeplätzen. Der baiſſelautende Erntebericht von
Miſſouri bewirkte zwar Realiſationen, doch ſchließt der
Markt in ſtetiger Haltung, da die Viſible Supply=Ziffern
wenig befriedigend und à la hauſſe ſind.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Weizen, hieſiger und Wetterauer 20,80—21,15,
norddeut=
ſcher 20,85—21,15, kurheſſiſcher 20,85—21,10, rumäniſcher
21,50—23,50, La Plata 21,75—22,75, ruſſiſcher 21,50—23,50,
Kanſas 22.50—23. Manitoba 21,75—22,75, Redwinter
22,50—22,75. Walla Walla 22—22,50; Roggen, hieſiger,
16,75—17, bayeriſcher 1680—17 ruſſiſcher —,
amerikani=
ſcher —, rumäniſcher —: Gerſte, Pfälzer, 17,25—17,75,
hieſige und Wetterauer 17,25—17,75. Riedgerſte 16,75 bis
17.25, ungariſche — fränkiſche 16,75—17,50; Hafer,
hie=
ſiger. 17—18, bayeriſcher 17—18. ruſſiſcher 17—18,50,
ameri=
kaniſcher 16,75—17,25, rumäniſcher 17—18,50; Mais, mixed.
14,80—15, ruſſiſcher 15—15,25, Donaumais 14.90—15,15,
rumäniſcher 14,90—15,20 La Plata 14,75—15,25 weißer
Mais 14,80—15,10; Weizonſchalen 10—10,75, Weizenkleie
10,25—10,50, Roggenkleie 11—11,50. Futtermehl 12—14,
Biertreber getrocknet, 12,50—13, Futtergſerſte 13,50—14;
Weizenmehl hieſiges (Baſis ab Mannheim) Nr 0 30,25
bis 30,50, feinere Marken 30,75—31, Nc. 1 29,25—29,50,
feinere Marken 29,75—30. Nr. 2 28—28,25 feinere Marken
28,50—28,75. Nr. 3. 26,50—26.75, feinere Marken 27—27,25,
Nr. 4 2250—22,75, feinere Marken 23—25; Roggenmehl,
hieſiges Nr. 0 24,75—25, Nr. 1 22,25—22,75, Nr. 2 20,50
bis 20/75.
Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 28. April bis 4. Mai 1914.
Während Amerika im Zuſammenhang mit günſtigen
Saatenſtandsberichten ſchwächere Haltung bekundete, blieb
die Stimmung auf den deutſchen Getreidemärkten
durch=
aus feſt und die Preiſe haben neuerdings nicht
unerheb=
lich angezogen. Die Feldarbeiten nähern ſich ihrem Ende,
meiſt handelt es ſich nur noch um die Ausſaat der
Kartof=
feln, aber noch zeigt ſich von keiner Seite eine Zunahme
des Angebots, vielmehr könnte man von einer
Verſchär=
fung der Warenknappheit ſprechen. Was der Situation
ein beſonders feſtes Gepräge verleiht, iſt der Umſtand,
unt neder Sindier uech Milte ider Borite berſign
Neben dem drängenden Bedarf des Inlandes beſteht aber
nach wie vor rege Nachfrage zu Exportzwecken, und bei
dem Mangel an neuer Zufuhr nahmen die Exportfirmen
in letzter Zeit ihre Zuflucht zu den Berliner
Lagerbeſtän=
den. Zwar erfolgten zunächſt größere Andienungen, aber
als die Ware Aufnahme fand und ein Teil als unlieferbar
erklärt wurde, machte die Aufwärtsbewegung weitere
Fortſchritte, ſo daß Mai=Weizen um 2¾ Mk., Juli=Weizen
um 2¼ Mk. höher als vor acht Tagen ſchließen, während
im Warengeſchäft Fortſchritte von 3—8 Mk. feſtzuſtellen
ſind. Weiteren Anlaß zur Befeſtigung gaben die beſtehen
den Witterungsverhältniſſe deren ungünſtiger Einflunß
namentlich beim Roggen in Erſcheinung tritt; aber Au
bei den Sommerſaaten und Futterpflanzen macht ſich
andauernde Trockenheit bereits unangenehm bemerkbal=
Aehnliche Verhältniſſe haben nach amtlicher Feſtſtellung
in Ungarn eine erhebliche Verſchlechterung des
Felden=
ſtandes bewirkt, was den öſterreichiſchen Händlern neuen
Anreiz zu Erwerbungen deutſchen Getreides bot. Roggen
blieb auch diesmal dringend geſucht und erzielte
durch=
ſchnittlich 3—6 Mk. höhere Preiſe während Lieferung um
zirka 1. Mk. anziehen konnte. Beſonders feſt war die
Stimmung für Hafer. Rege Nachfrage des Auslandes,
ſowie Anſprüche des Konſums bewirkten bei ſchwachem
Angebot eine merkliche Preisſteigerung: Lieferung gewann
durch Deckungen 5¾ Mk. Die Forderungen für ruſſiſche
Gerſte waren gleichfalls etwas höher gehalten. Mais
hatte bei anziehenden Preiſen ziemlich lebhaftes Geſchäft,
namentlich Donau=Mais fand gute Beachtung. Es
ſtell=
ten ſich die Preiſe für inländiſches Getreide am letzten
Markttage wie folgt:
Weizen
Roggen Hafer
162 (*3 ) 165 (*2
Königsberg.
162
170
Danzig
162
159
. 190
Stettin
157 (45
.194 (*3 ) 158
Poſen
152
191 (48 ) 161
Breslau.
.200 (45 I 165
182 (42
Berlin .
167 (*2
200 (48 ) 163
Magdeburg
174
200 (*3 ) 163
Halle .
193 (4-4 ) 164
)169 (42
Leipzig
) 169 (*4
204 (45 ) 165
Dresden.
)155 (*5
156
Roſtock
186
176 (*4
166
202 (45
Hamburg
168 (41
Hannover
193 (43 ) 164
185
205 (43) 169
Düſſeldorf
. 203 (43 ) 168 (*3 ) 177 (*2
Köln
170 (*-2½) 180
Frankfurt a. M. 210
182½ (*2½)
Mannheim : . 212½ (*6½) 170
172½
)175
Straßburg . . 205
München . . 207 (*3 ) 167 (43 ) 170 (*2
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Mai 200 (* 2,75),
Peſt Mai 226,10 (* 1,15), Liverpool Juli 162,70 (—0,70),
Paris Mai 225,45 (* 1,.20). Chikago Mai 142,75 (—0,75),
Roggen: Berlin Mai 164,75 (4-0,75), Hafer Berlin Mai
161,59 (*4.2,75), Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg
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verzollt ſchwim. 111 (* 1), Mai 109,75 (* 2), Mais Argent.
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Gesichts- u. Nasen-
ete, rote u. fleckise Haut, rote u. aufgesprungene
Hände, Hautiucken, Flechten,
wie überhaupt Hautunreinheiten und Schönheitsfehler jeder Art,
machen die damit Behafteten zu geplagten, nicht ſeltenbedauerns=
ſcheten Menſchen. Das, was ihnen not iu, ſo ſchreibt Her br. ned. Miesz, ein Mitel, deſſn Anweibdung weder in den täglichen
Pbensgewohnheiten, noch in der Ausübung der Berufspflichten eine Störung hervorruft und das in ſeiner Anwendung ebenſo angenehm
ſind erfolgreich als unauffällig iſt, das bietet der regelmäßige Gebrauch der bekannten Zucker’s Patent=Medizinal=Seife. Sie wird
lus den Quellniederſchlägen der Altbuchhorſter Heilquellen, einem eigenartigen, ſtaubfeinen, bituminöſen Süßwaſſerkalk und Moorextrakt
und feinſtem Seifenkörper mit allen Mitteln moderner Technik hergeſtellt. Kein Menſch kann und darf ſie nachahmen, denn ihre
Her=
ſtellungsart iſt durch Deutſches Reichspatent gefchützt und die einzigen Fundſtellen ihrer wirkſamen Beſtandteile, die großen Terrains,
ſuf welchen die Altbuchhorſter Heilquellen entſpringen, ſind im alleinigen Beſitz der Fabrik. Es gibt alſo kein zweites Mittel, welches
asſelbe” oder auch nur „ebenſogut” wäre, wie Zucker’s Patent=Medizinal=Seife, — Die ſtändige wiſſenſchaftliche Kontrolle ſeitens des
ekannten vereidigten Handels= und Gerichtschemikers, Herrn Dr. Paul Jeſerich, Berlin, die ungezählten Zeugniſſe und Anerkennungen,
ſorvie die Urteile und Empfehlungen zahlreicher berühmter praktiſcher Aerzte und Profeſſoren ſprechen mehr als jede anderweitige
Anpreiſung der nunmehr ſeit vielen Jahren allſeitig anerkannten vorzüglichen Eigenſchaften von Zucker’s Patent=Medizinal=Seife.
So ſchreibt Herr Dr. med. O. B. in S. auf Grund eingehender
Verſuche an einer größeren Anzahl hautleidender Patienten:
„. . ich bin über den Erfolg bei Gebrauch von Zucker’s
Patent=Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme direkt erſtaunt.
Ich habe ſie nicht nur als Kosmetikum, ſondern auch zur
Heilung hartnäckiger Hautleiden aller Art verordnet. Das
Reſultat war jedesmal ein ausgezeichnetes. Namentlich bei
den juckenden Hautausſchlägen der kleinen Kinder erwies ſich
Zucker’s Patent=Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme als prompt
und ſchnell wirkendes Mittel. Hinzufügen möchte ich noch,
daß Zucker’s Patent=Medizinal=Seife bei Zuckerkranken, die
gewöhnlich zu Hautaffektionen aller Art neigen, eine
aus=
gezeichnete, vorbeugende Wirkung ausübt.”
Ueberraſchend gute Erfolge erzielte auch Herr Dr. med. S. in W.,
über die er ſich voller Anerkennung wie folgt äußert:
„Seit Jahren ſchätze und verordne ich regelmäßig Zucker’s
Patent=Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme und habe damit
bei verſchiedenen, zum Teil hartnäckigen, andern Mitteln
trotzenden Hauterkrankungen überraſchend gute Erfolge erzielt.”
Ueber günſtige Reſultate bei Furunkeln berichtet Herr Dr. med.
W. in B., I. Aſſiſtent des E . . . .=Hoſpitals:
Zucker’s Patent=Medizinal=Seife hat auf Furunkel und
Eiter=
bläschenbildung einen fraglos überraſchend günſtigen Einfluß.”
Gleich günſtige Erfolge bei Furunkeln beſtätigt auch Herr Dr. med.
L.in F., deſſen Beobachtungen bei Furunkuloſe beſonders wichtig ſind:
„. . .. ſoviel kann ich Ihnen zu meiner Befriedigung ſchon
heute mitteilen, daß ich di in der Literatur aufgeführten, von
anderen Aerzten erzieltsserfolge durchaus beſtätigen kann. In
einem Falle von Furunkuloſe war die Wirkung geradezufrappant.”
Recht intereſſant ſind ferner auch die Erfahrungen, die Herr Dr. med.
J. W. in N. in ſeiner ausgedehnten Praxis gemacht hat:
„Iſt die Wirkung von Zucker’s Patent=Medizinal=Seife
ſchon auf die geſunde Haut eine äußerſt günſtige, ſo daß ſie
in Verbindung mit Zuckooh=Creme als ein Toilettemittel erſten
Ranges bezeichnet werden kann, ſo iſt doch noch mehr Gewicht
auf ihre Wirkung auf die kranke Haut zu legen. Ich habe mit
Zucker’s Patent=Medizinal=Seife ſowohl in der Form von
Bade=
zuſatz, wie als indirekte Applikation Verſuche gemacht und
ſehr gute Reſultate erzielt: Sowohl bei Affektionen, welche
auf paraſitärer Einwirkung beruhen (Herpes tonsurans,
Pithyriasis vesicolor), als bei ſolchen, welche auf dem
phyſio=
logiſchen Zuſtande der Haut beruhen (Acne, Seborrhoe,
Per-
nionen, Psoriasis), hatte ich recht gute Erfolge zu verzeichnen.”
Herr Dr. med. A. H. in G. benutzt bei Pickeln und Ausſchlägen
nur Zucker’s Patent=Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme und ſagt:
„Zucker’s Patent=Medizinal=Seife hat bei meinen Kranken
glänzende Erfolge gehabt. Bei Pickeln und Ausſchlägen laſſe
ich nur Zucker’s Patent=Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme
benutzen und bin mit den erzielten Reſultaten ſehr zufrieden.”
HerrDr. med. L. in B. hat Zucker’s Patent=Medizinal=Seife bei ſeinen
eigenen Kindern mit beſtem Erfolg angewendet und ſchreibt darüber:
„Zucker’s Patent=Medizinal=Seife habe ich in meiner Familie
verſuchsweiſe angewandt. Zwei meiner Kinder hatten ſkrofulöſe
flechtenartige Ausſchläge im Geſicht und ſind nunmehr völlig rein.”
Herr Dr. med. F. in G. urteilt wie folgt:
„Zucker’s Patent=Medizinal=Seife ſowie Zuckooh=Creme haben
ſich bei den verſchiedenſten Formen von Hautkrankheiten beſtens
bewährt. Beſonders die 35%ige Zucker’s Patent=Medizinal=
Seife zeigte eine hervorragende umſtimmende Wirkung.”
Nachdruck u. Nachbildung verboten!
ite zu begrüßen, wenn nach den Erregungen der letzten
Womate wieder eine ruhigere Stimmung Platz griffe; es
Regierung Vorſtellungen gegen die Heranziehung ihrer
Staatsangehörigen zur Wehrſteuer erhoben. Nach Er=
La Vatorrichtat ſein miit-
nach Beendigung der Informat
präſidenten Paſitſch von inform
Beiontb-hngeſe
Gesichtsausschlag.
Pickel, Puſteln, Wimmerln, Acne vulgaris, Miteſſer und Ekzeme. Dieſe
beſonders bei jüngeren Leuten beiderlei Geſchlechts ſo überaus häufig
auftretenden Hautübel werden von den oft faſt verzweifelnden Opfern
mit allen nur erreichbaren Mitteln bekämpft. Wird ſtatt aller zweckloſen
Verſuche Zucker’s Patent=Medizinal=Seife in Verbindung mit Zuckooh=
Creme vorſchriftsmäßig benutzt, dann folgt dieſem Verſuch alsbald der
freudige Ruf endlicher Erlöſung. Die vortrefflichen Erfahrungen
be=
rufener Vertreter der Wiſſenſchaft über die zuverläſſige Wirkung von
Zucker’s Patent=Medizinal=Seife in Verbindung mit Zuckooh=Creme
finden ein vieltauſendſtimmiges Echo in den impulſiven Zuſchriften
zahlreicher dankbarer Konſumenten jeden Lebensalters und aus allen
Kreiſen. So ſchreibt Herr Heinz Großmann, Bürovorſteher: „Ich kann
Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, daß ich in einem Zeitraum von
6 Wochen, während welchem ich 2 Stück 35prozentige Zucker’s Patent=
Medizinal=Seife verbrauchte, von einem äußerſt hartnäckigen und
lang=
anhaltenden häßlichen Geſichtsausſchlag vollkommen befreit wurde‟
Schon ſeit Jahren litt ich an ſehr=
Unreiner Teint, unreinem Teint, überfetteter Haut,
Pickeln, roten Flecken und dergle
alle dagegen angewendeten Mittel hatten aber keinen dauernden Erfolg=
Nun benutzte ich Zucker’s Patent=Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme
nach Vorſchrift. Man darf vor allem die Geduld nicht verlieren und
nicht verlangen, daß ein veraltetes Leiden in 14 Tagen ſpurlos
ver=
ſchwinde. Ich habe durch Ausdauer und Geduld mit Zucker’s Patent=
Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme einen ſo ſchönen Erfolg erzielt
wie mit keinem anderen Mittel.
Frau Direktor P. in M.
Seit längerer Zeit war ich mit einem
Hautausschlag, unangenehmen Hautausſchlag be=, welcher ſich über den ganzen=
Körper erſtreckte Man vermochte nicht, mich von dieſem Uebel zu
befreien, und ich verſuchte es daher mit Zucker’s Patent=Medizinal=
Seife ſowie Zuckooh=Creme, welche mich innerhalb 2 Tagen von dem
unangenehmen Hautausſchlag befreiten. Ich kann allen, die mit
der=
gleichen Uebeln behaftet ſind, die beiden Mittel nur aufs beſte empfehlen,
(Vom Gemeindevorſteher beglaubigt.)
Fr. H. in N.
Vor einem halben Jahre hatte ich
Hautausschlag. über dem rechten Auge einen
ſkrofu=
löſen Hautausſchlag, der ſich
all=
mählich über die ganze Stirn verbreitete. Ich wandte verſchiedene Mittel
an, doch alles blieb ohne Erfolg. Alle Leute ekelten ſich vor mir, und
ich war zuletzt ganz verzweifelt. Da las ich von Ihrer Zucker’s Patent=
Medizinal=Seife, kaufte mir ein Stück, und nach vorſchriftsmäßigem
Gebrauch war die Wirkung wunderbar. Der Ausſchlag wurde immer
kleiner und verſchwand nach 3 Wochen vollkommen, ſogar die
Augen=
brauen wuchſen wieder und das ganze Geſicht wurde anders. Viele
Augenzeugen haben dieſe Wirkung der Zucker’s Patent=Medizinal=Seife
bewundert und ich ſende Ihnen beifolgend mein Bild, damit Sie
ſelbſt=
ſehen, wie es nach der Krankheit ausſieht.
St. M. in P.
Seit Jahren litt ich furchtbar an
Hautausschlag. Hautausſchlag an Armen und Händen,
ſo daß ich erſt meinem Beruf nicht
nachgehen konnte. Da erfuhr ich von der mir jetzt unentbehrlich
ge=
wordenen Zucker’s Patent=Medizinal=Seife und benutzte ſie mit erſtaunlich
großem Erfolg, denn ſchon nach Gebrauch von wenigen Stücken hat
ſich das Schlimmſte, das Jucken, bedeutend gelegt und ich bin nun,
Gott ſei Dank, in Beſſerung.
G. B. in H.
Mit Zucker’s Patent=Medizinal=Seife
Hautausschlag, bin ich ſehr zufrieden. Ich litt ſeit
Jahren an einem ſcheußlichen
Haut=
ausſchlag, der nie richtig zu heilen war. So lange ich Zucker’s Patent==
Medizinal=Seife gebrauche, iſt er aber völlig verſchwunden.
H. D. bei Graf B. in W.
Zucker’s Patent=Medizinal=Seifekann
Hautausschlag. nurdas beſteLobzugeſprochen werden.
Mein Junge wurde dadurch ſchon
nach 2 Wochen von einem juckenden Hautausſchlag befreit und fühlt
ſich glücklich, nun endlich wieder ruhig ſchlafen zu können. Die
An=
preiſungen dieſer Seife haben ich und meine Frau für vollauf berechtigt
erkannt.
C. Kr., Techniker, Moskau.
Ein volles Jahr litt ich an einem Ekzem, verbunden
Ekzem, mit einem unerträglichen Jucken am ganzen Körper.
Schließlich gebrauchte ich Zucker’s Patent=Medizinal=
Seife nach Vorſchrift, und nach kurzer Zeit war ich vollſtändig wieder
her=
geſtellt. Jetzt gebrauche ich Zucker’s Patent=Medizinal=Seife ſchon über
ein Jahr und noch nie hatte ich wieder einen Rückfall. C. W. in R.
Gewiß kann ich beſtätigen, daß ich
Gesichtspickel. häufig mit Zucker’8 Patent=Medizinal=
Seife wie auch mit Zuckooh=Creme
gute Erfolge erzielt habe bei Ausſchlägen am Körper wie auch
Geſichts=
pickeln. Ich kann die Präparate aus desſem Grunde mit gutem
Ge=
wiſſen empfehlen.
Frau H. D. in H.
Nr. 123
kat.
Donnerstag, der
Flechten.
ganz beſonders die überaus läſtige Schuppenflechte (Psoriasis) und
Bart=
flechte, ſind noch ärgere Uebel, denn ſie verunſtalten nicht nur die Haut,
ſondern ſchmerzen, jucken, ſchuppen, brennen und näſſen oft auch ganz
erheblich und andauernd. Außerdem ſind ſie meiſt hartnäckiger Natur
und nicht ſelten ſind ſie von der Wiege bis zum Grabe treue Begleiter des
Menſchen. In ſolchen Fällen ein ſo einfaches, die Behandlung energiſch
unterſtützendes, gutes und billiges Mittel zu kennen, wie Zucker’s Patent=
Medizinal=Seife, iſt tatſächlich 100 Mark wert, wie Herr M. S. dankerfüllt
ſchreibt: „Ich war auf dem ganzen Leibe mit einer Art Flechte
be=
haftet, welche mich durch das ewige Jucken Tag und Nacht nicht in Ruhe
ließ. Nach dem Leſen Ihrer Druckſache war mein erſter Weg zur
Apotheke, natürlich nur in dem Gedanken, eine Mark zu verſchenken, aber
es kam anders. Nach einer Einreibung von kaum 14 Tagen waren
meine Flechten vollſtändig verſchwunden. Deshalb laſſe ich es mir
nicht nehmen, Ihnen hiermit tauſendmal Dank zu ſagen, Ihre Zucker’s
Patent=Medizinal=Seife iſt nicht M. 1,50, ſondern 100 Mark wert.”
Juckende Flechte, ich anfangs mißtrauiſch war,
Ich muß Ihnen ſagen, daß
weil mir bei meiner furchtbar
juckenden Flechte bisher nichts helfen wollte. Aber meine Frau ſagte:
„Mut, ſie hat ſchon vielen geholfen, eine ſolche Seife gibt es nicht
wieder!” Ich wendete alſo Zucker’s Patent=Medizinal=Seife an und
war nach 8 Tagen ſchon auf guter Beſſerung. Jetzt iſt alles wieder gut,
und das hat Zucker’s Patent=Medizinal=Seife getan. Jeder, der Juck=
Küſter Bl. J. in R.
flechte hat, ſollte ſie gebrauchen.
Seit 18 Jahren hatte ich trockenen Flechten=
Flechten, ausſchlag, verbunden mit Schuppen, Brennen
und Jucken, beſonders zur Nachtzeit, ſo daß ich
halbe Nächte ſchlaflos zubringen mußte. Durch Gebrauch von 35%iger
Zucker’s Patent=Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme fand ich Hilfe; ſofort
nach dem erſten Gebrauch hörte das furchtbare Jucken auf, ſo daß ich
wieder meinen Schlaf fand. Jetzt nach längerem Gebrauch ſind Schuppen
und Flechten verſchwunden. Dieſe Präparate ſind für ſolche Leiden zum
Wohl der Menſchheit beſtens zu empfehlen. Frau Inſpektor M. in M.
Seit fünf Jahren litt ich an einer äußerſt
Hautflechte, hartnäckigen trockenen Hautflechte und
habe in dieſer Zeit ſo ziemlich alle Mittel
angewandt, von deren Exiſtenz ich erfuhr. Immer war der Erfolg nur
ein vorübergehender oder blieb ganz aus, und meine Ausgaben dafür
gehen in die Hunderte. Erſt der Gebrauch von Zucker’s Patent=Medizinal=
Seife hat mir vollſtändige Heilung gebracht. Ich habe auch feſtgeſtellt,
daß Zucker’s Patent=Medizinal=Seife ebenſo gegen alle andern Hautübel
von hervorragender Wirkung iſt.
Cand. jur. K. A. in K.
Die mir von Frau D. in H. gegen Flechten empfohlene
Flechte, 35%ige Zucker’s Patent=Medizinal=Seife hat
aus=
gezeichnet gewirkt. Ich werde dieſe ausgezeichneten
Mittel in Bekanntenkreiſen eifrigſt empfehlen. H. Sch., Lehrer in G.
Auf Empfehlung meines Arztes, der Zucker’s
Psorlasls. Patent=Medizinal=Seife ſehr lobte, nahm ich
dieſe Seife gegen Schuppenflechte und verwende
ſie nun ſeit Monaten in Verbindung mit täglichen kühlen Bädern, auch
jetzt noch, nachdem meine Pforiaſis längſt verſchwunden iſt u. die knallrote,
total entzündete, ſtark ſchuppende Haut wieder normale Beſchaffenheit
angenommen hat. Die Badekur in Verbindung mit Zucker’s Patent=
Medizinal=Seife hat mir ausgezeichnete Heilerfolge gebracht. Ich kann
daher allen Pforiaſiskranken den guten Rat geben, dieſe Seife auch dann
noch zu benutzen, wenn das letzte rote Tüpfel am Körper verſchwunden iſt.
H. R., Buchhändler in L.
Nachdem ich von der vorzüglichen Zucker’s
Furunkel, Patent=Medizinal=Seife wie auch von Zuckooh=
Creme Gebrauch gemacht habe, kann ich Ihnen
mitteilen, daß ich das Uebel vollſtändig losgeworden bin, an dem ich
ungefähr 8 Jahre litt. Ich litt an einer Flechte an der rechten Hand,
gegen welche ich bis auf Zucker’s Patent=Medizinal=Seife nichts gefunden
habe, was mir geholfen hätte. Vor einem Vierteljahr habe ich auch an
diverſen Furunkeln an allen Stellen des Körpers gelitten, welche ich
durch den Gebrauch von Zuckers Patent=Medizinal=Seife ebenfalls
los=
geworden bin.
J. Kl. in St.
Ich litt an Flechten am rechten Arm und habe alles
Flechte, verſucht, aber nichts half. Es war oft vor Jucken
kaum auszuhalten, da probierte ich Zucker’s Patent=
Medizinal=Seife, und nun iſt die Flechte ſeit zwei Jahren ſchon
ver=
ſchwunden. Ich, meine Kinder, ſowie meine Herren brauchen nur noch
Zucker’s Patent=Medizinal=Seife.
Frau B. H. in C.
Gern beſtätige ich hiermit öffentlich, daß ich
Bartflechte, durch den Gebrauch von 35prozentiger
Zucker’s Patent=Medizinal=Seife bei einer
ganz bösartigen Bartflechte, die ſich über die Wangen und den ganzen
Unterkiefer erſtreckte, ganz vorzügliche Erfolge erzielte.
H. Br., Hofbeſitzer in Th.
wäre zu begrüßen, wenn nach den Erregungen der letzten
Monate wieder eine ruhigere Stimmung Platz griffe; es
Regierung Vorſtellungen gegen die Heranziehung ihrer
Staatsangehörigen zur Wehrſteuer erhoben. Nach Er=
ellam die darither unterrichtet ſein müſ=
nach Beendigung der Inform
präſidenten Paſitſch von info
verlangt die Orientbahngeſelli
Diese bildschönen Frauen
und dasebenſo reizende Kind, alle Dreieifrige Verehrerinnen und treue Freundinnen von Zucker’s Patent=Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme,
be=
weiſen, bis zu welchem Grad von geradezu klaſſiſcher Schönheit die Pflege der Haut mit Zucker’s Patent=Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme
bei=
regelmäßiger und richtiger Anwendung führen kann. Zuckooh=Creme eignet ſich vortrefflich auch für diejenigen verehrten Leſerinnen und Leſer,
die mit Hautausſchlägen direkt nichts zu tun haben. Dieſe ausgezeichnete Creme beſitzt verborgene, für die Hautpflege höchſt bedeutende
Eigen=
ſchaften. Sie verleiht der Haut angenblicklich jene vornehme, zarte und durchſichtige Beſchaffenheit, um welche manche Dame ſo oft beneidet wird.
wird durch die regelmäßige Anwendung von
gibt Zuckooh=Creme zarten, roſigen
Blassen Wangen Hauch. Derſtändige Gebrauch dieſer Graue Haut zuckers Patent=Medizinal=Seife und
Zuckoohe=
vortrefflichen Creme erzeugt herrliche, jugendfriſche, dezente und feine Ereme ſehr bald roſig, friſch, geſund, blendend rein undzart erſcheinen,
Farben, ſo natürlich undſchön, wie dies mit keinem andern Präparat auch
tritt ſehr oft eine ſtarke Benach=
NachdemWaschen!
nur annähernd erreicht wird. Man verſuche einmal Zuckooh=Creme bei
Tteiligung der Haut ein, die durch
Waſchwaſſerzuſätze allein nicht vermieden wird. Zuckooh=Creme, ſofort
und man
aufgesprungenen Händen
wird er= nach dem Waſchenbenutzt, beſeitigt jeden Nachteil. Gegen alle üblen
Ein=
flüſſe der Temperatur u. Witterung iſt Zuckooh=Creme der beſte Schutz.
ſtauntſein, wie raſch dieſelben ſamtweich und gart werden. Auch für
iſt garantiert frei von allen
ſchäd=
gibt es kein wirkſameres Kosmetikum als
rote Hände
Zuckooh=Creme. Vor jedem Ausgehen Zückooh-Creme lichen Beſtandteilen, zu ihrer Her==
reibt man ſich damit leicht die, Hände ein; ärztlicherſeits wird
be=
ſonders befürwortet, dies auch abends vor dem Schlafengehen zu tun
ſtellung finden nur die erleſenſten und für die menſchliche Haut
bekömmlichſten Rohſtoffe Verwendung.
Begeiſtert ſchreibt Herr Dr. med. H. F. in K.: „Seit mehreren
Jahren wende ich Zucker’s Patent=Medizinal=Seife und Zuckooh=
Creme in meiner Praxis an und bin mit der außerordentlichen
Wirkung ſehr zufrieden. In einigen Fällen war der Erfolg geradezu
verblüffend. Die betreffenden Damen ſchienen um Jahre verjüngt.”
„Habe bis jetzt mit 35%iger Zucker’s Patent=Medizinal=Seife und
Zuckooh=Creme vorzügliche Erfolge erzielt. Geſtern abend erklärte
mir eine befreundete, ihres ſchönen Teints wegen bekannte Dame zu
meiner Ueberraſchung, daß ſie ſeit Jahren 15%ige Zucker’s Patent=
Medizinal=Seife und Zuckooh=Creme benutzt.” Baronin von B. in S.
Zucker’s Patent-Medizinal-Seife gelangt, um allen Ansprüchen zu genügen, in 3 Stärkegraden in den Handel,
à St. M. 0.50
15%ige Zucker’s Patent-Medizinal-Seife
nämlich als
à „ M. 1.—
„ (mittelstark)
25%ige „
(stärkste Form) à „ M. 1.50
35%ige „
ebenso führen wir Zuckoch-Créme in allen Preislagen zu 20 Pfg., 50 Pfg., 75 Pfg. und M. 1.25 pro Tube.
Friedrich Schaefer, Drogerie, Ludwigsplatz 7,
Apotheker Anton Logel, Central-Drogerie, Elisabethenstr. 30,
G. Fr. Frank, Parfümerie, Elisabethenstrasse 9,
Liebig & Co., Nachf., Hoflieferanten, Louisenstr. 4,
Christian Schwinn, Hoflieferant, Drogerie, Rheinstrasse 6,
Darmstadt.
ſchmale mittl. Gr., billig zu vk.
Sürkomiatine
I
IrllAFIITTF
Zwicklert