Darmstädter Tagblatt 1913


27. Dezember 1913

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Vormit:

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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
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wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen= verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der wöchentlichen Beilage: Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
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den Annoncen=Expeditionen. Bei
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gerichtlicher
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ſchriebenen Tagenwirdnichtübernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 316.
Samstag, den 27. Dezember.
1913.
Die heutige Nummer hat 16 Seiten.
2. Soweit nicht bei einer Kaſſe oder einem Kaſſenver= nern ernennt. Bei der Beſetzung des Ausſchuſſes wird
band (§§ 406 bis 413 der Reichsverſicherungsordnung) auf entſprechende Mitwirkung des beteiligten Bundes=
grundſätzlich
alle im Arztregiſter eingetragenen Aerzte ſtaats Bedacht genommen werden.
zur Kaſſenpraxis zugelaſſen ſind, ſind ſoviel Aerzte an=
13. Dieſes Abkommen gilt vom 1. Januar 1914 bis
zuſtellen, daß mindeſtens auf je 1390 Verſicherte, bei Fa= zum 31. Dezember 1923 und von da ab auf unbeſtimmte
Das Wichtigſte vom Tage.
milienbehandlung auf je 1000 Verſicherte ein Arzt ent= Zeit weiter unter dem Vorbehalt einjähriger Kündigung,
In dem Prozeß des preußiſchen Kriegs=fällt. Unter den bei einer Kaſſe oder einem Kaſſenver= die nur auf den 1. Januar zuſtändig iſt. Im Falle einer
miniſters gegen die beiden Redakteure des Jour= bande zugelaſſenen Aerzten ſoll, wenn nichts anderes be= Kündigung ſoll der Zentralausſchuß alsbald Verhand=
nald’
Alſace=Lorraine wurde Redakteur Jung ſtimmt iſt, den Verſicherten die Auswahl frei ſtehen.
lungen einleiten, um ein neues Abkommen vorzubereiten.
3. Die Art der Vergütungen der ärztlichen Leiſtungen
wegen bffentlicher Beleidigung des Kriegsgerichts zu
Die beteiligten Regierung werden bemüht ſein, die
einſchließlich der Fuhrkoſten wird der Regelung durch dieſordnungsmäßige Durchführung dieſes
drei Wochen Haft verurteilt. Die Verhandlung Einzelverträge überlaſſen. Bei der Feſtſtellung der Ver=
gegen
Redakteur Minck wurde vertagt.
gütungen iſt daran feſtzuhalten, daß dieſelben unter Be=Abkommens in den Erenzen einer geſetzlichen Befug=
In den Verhandlungen zwiſchen den Vertretern rückſichtigung der örtlichen Verhältniſſe ſowohl der nis nach Möglichkeit zu fördern. Der preußiſche Miniſter
der Organiſationen der Aerzte und der Leiſtungsfähigkeit der Kaſſen als auch der Anſprüche der für Handel und Gewerbe wird bis zum 27. Dezember die
Krankenkaſſen, die im Reichsamt des Innern Aerzte auf eine nach Form und Höhe angemeſſene Ent=Stellungnahme der königlich preußiſchen Regierung her=
unter
dem Vorſitz des Staatsſekretärs Dr. Delbrück ſtatt= ſchädigung Rechnung tragen müſſen.
gefunden haben, iſt am Mittwoch eine Verſtändi=
4. Die Kaſſen innerhalb des Bezirks eines Verſiche= beiführen. Der Staatsſekretär des Innern verpflichtet
gung erzielt worden.
rungsamts und die innerhalb dieſes Bezirks zur Kaſſen= ſich, das gleiche bezüglich der übrigen Bundesſtaaten ſo=
praxis
zugelaſſenen Aerzte bilden je eine Vereinigung bald als möglich zu bewirken.
Der öſterreichiſche Finanzminiſter Graf Zaleski iſt in zur Wahl eines Vertragsausſchuſſes, dem nur zur Kaſſen=
Meran geſtorben.
praxis zugelaſſene Aerzte angehören dürfen und dem die
Der ehemalige däniſche Miniſterpräſident Eſtrup iſt im Vorbereitung der Arztverträge obliegt. Die Verträge
Deutſches Reich.
Alter von 28 Jahren geſtorben.
ſelbſt werden zwiſchen der Kaſſe oder dem Kaſſenverband
und dem einzelnen Arzte geſchloſſen. Die Gültigkeit eines
Der Ausſchuß zur Prüfung der Rüſt=
Aus Thorenhaſen auf den Faroer=Inſeln wird ge= ſolchen Vertrags darf nicht von der Genehmigung einer
ungslieferungen wird am 8. Januar im Reichs=
meldet
, daß drei Barken mit 19 Mann Be=
anderen
Organiſation als der im Abſatz erwähnten ab=
ſatzung
, die am Weihnachtsabend ins Meer hinaus hängig gemacht werden.
tage wieder zuſammentreten und bis zum 10. Januar Sitz=
zum
Fiſchfang zogen, verſchollen ſind.
Soweit über den Abſchluß neuer Verträge keine ungen abhalten, in denen die Vorträge und Erörterungen
Einigung erzielt wird unterwerfen ſich die Aerzte und über die Materie fortgeſetzt werden ſollen. Zu den Fragen,
Kaſſen dem Spruch eines paritätiſch beſetzten Schieds= deren Erörterung auf Anregungen aus der Mitte des Aus=
amts
mit beamtetem Vorſitzenden darüber, welche Be=
Die Einigungsverhandlungen dingungen als angemeſſene dem Vertrag zugrunde zu ſchuſſes gewünſcht wird, gehört u. a. auch eine Darlegung
legen ſind. Hinſichtlich des Arztſyſtems bewendet es un= der Erfahrungen mit dem ſogenannten Mittelpreisver=
zwiſchen
Herzten und Kranken= beſchadet der Beſtimmung unter Nr. 7 bei dem ieweils fahren für Ausrüſtungsſtücke. Ebenſo ſollen ſich Klar=
beſtehenden
Zuſtand. Eine Aenderung des Arztſyſtems legungen auch auf die Beſchaffung des Sanitätsmate=
kaſſen
.
ſoll eintreten, wenn beide Teile, die Kaſſe und die bei der
Kaſſe zugelaſſenen Aerzte, darüber einig ſind, oder wenn rials, dee Unterkunft für Mannſchaften, Pferde und Ge=
* Zur Herbeiführung einer Einigung in dem
bei mangelnder Einigung beider Teile ein wichtiger räte, ſowie auf die Beſchaffung der Kohlen und Oele bei
zwiſchen den Organiſationen der Aerzte und Grund vorliegt.
der Marine erſtrecken.
der Kaſſen beſtehenden Streit waren folgende Herren
6. Beim Widerſpruch der bisher bei einer Kaſſe zu=
Die Goldreſerve des Kriegsſchatzes.
im Miniſterium des Innern zu Berlin erſchienen: Vom! gelaſſenen Aerzte gegen eine von der Kaſſe erſtrebte Aen=
Reichsamt des Innern Staatsſekretär Dr. Delbrück, Mi= derung des Arztſyſtems kann die mangelnde Zuſtimmung Am 28. Juni d. J. hatte bekanntlich der Reichstag das
der Aerzte durch einen Mehrheitsbeſchluß der dem Ver=Geſetz über Aenderungen im Finanzweſen verabſchiedet,
niſterialdirektor Dr. Caſpar, vom Miniſterium für Han= tragsausſchuß (Nr 4 Abſatz 11) angehörigen Aerzte er= das in ſeinen Paragraphen 6, 7 und 8 eine Verſtärkung
del und Gewerbe Staatsminiſter Dr. Sydow, Miniſterial= gänzt werden. Bei Streit darüber, ob ein wichtiger der gegenwärtigen Kriegsreſerve vorſah, und zwar um
direktor Neuhaus, vom Miniſterium für Landwirtſchaft,i Grund vorliegt, entſcheidet das Schiedsamt (Abſ. 1). Die
Entſcheidung des Schiedsamts bindet beide Teile. Bei 120 Millionen Mark in Gold und Silber. Während die
Domänen und Forſten Geheimer Regierungsrat Eggert. Streit aus abgeſchloſſenen Verträgen entſcheidet ein pari= Beſchaffung der Silberreſerve noch ausſteht, iſt die An=
Von Seiten der Kaſſen: Juſtizrat Wandel aus Eſſen, vom tätiſch zuſammengeſetztes Schiedsgericht endgültig undfür ſammlung der Goldreſerve, die nach Geſetz gegen Ausgahe
Verbande zur Wahrung der Intereſſen der deutſchen Be= beide Teile bindend. Für vermögensrechtliche Anſprüche von Reichslaſſenſcheinen von 5 und 10 Mark erfolgen ſoll,
triebskrankenkaſſen Heinemann aus Eſſen, desgleichen lann der Rechtsweg vorbehalten werden.
7. Beſtehende Verträge zwiſchen Kaſſen und Aerzten ſchon ſoweit gediehen, daß gegenwärtig mehr als die
Reichstagsabgeordneter Becker aus Köln, vom Geſamt=
bleiben
, ſoweit nicht die Beſtimmungen in Nr. 11 Platz Hälfte des Betrages dem Kriegsſchatz einverleibt iſt. In
verband deutſcher Krankenkaſſen in Eſſen Verwaltungs= greifen, unberührt. Die Beſtimmungen dieſes Abkom= der letzten Sitzung des Zentralausſchuſſes der Reichsbank
direktor Meyer aus Eſſen, desgleichen Landtagsabgeord= mens ſind in allen Fällen nicht anzuwenden, in denen Ende November gab Präſident Havenſtein den bisher ein=
neter
Fräßdorf=Dresden vom Hauptverband der Orts= vor dem 24. Dezember 1913 zwiſchen Aerzten und Kran=
kenkaſſen
eine Vereinbarung vorbehaltlich der Genehmi= gelegten Betrag bereits mit 60 Millionen Mark an, der
krankenkaſſen für das Deutſche Reich, von ſeiten der Aerzte: gung der Zentrale des Leipziger Verbandes zuſtande ge= ſich nach einer Information der Frankfurter Zeitung ſeit=
Sanitätsrat Dr. Dippe, Vorſitzender des Deutſchen kommen iſt.
dem um weitere 15 Millionen Mark erhöht hat, ſo daß
8. Auf die Regelung der Beziehungen zwiſchen Aerz=
Aerztevereinsbundes Dr. Hartmann, Vorſitzender des
alſo gegenwärtig der Beſtand an Gold 75 Millionen Mark
Leipziger Aerzteverbandes Sanitätsrat Dr. Mugdan, Mit= ten und den Betriebskrankenkaſſen der Eiſenbahnverwal=
beträgt
.
tung und auf die Regelung der Beziehungen zwiſchen
glied des deutſchen Aerztevereinsbundes Sanitätsrat Dr. Aerzten und den knappſchaftlichen Krankenkaſſen finden
Die Immunität des Grafen Miel=
Munter, desgleichen von ſeiten der Mediziniſchen Fakul= die Beſtimmungen dieſes Abkommens keine Anwendung. zynski. Wie, die Nationalzeitung erfährt, wird der
tät der deutſchen Univerſitäten: Geheimer Medizinalrat
9. Es bleibt vorbehalten, bei der Ausführung dieſes Reichstag ſogleich nach ſeinem Zuſammenteitt über die
Profeſſor Dr. Paſſow, Geheimer Medizinalrat Profeſſor Abkommens im Einvernehmen mit den Beteiligten zu
prüfen, inwieweit die Verhältniſſe der Landkrankenkaſſen Genehmigung zur Strafverfolgung des Grafen Mielzynski
Dr. Orth, Geheimer Medizinalrat Profeſſor Dr. Kraus, und der an ihre Stelle tretenden Ortskrankenkaſſen noch verhandeln. Nach einer Entſcheidung des Reichsgerichts
Es iſt eine Verſtändigung auf folgender beſondere Beſtimmung erforderlich machen.
ſind nämlich gerichtliche Maßnahmen, die darauf abzielen,
Grundlage erzielt worden: Zwiſchen dem deutſchen
10. Die vertragſchließenden Teile verpflichten ſich, den Aufenthalt eines beſchuldigten Abgeordneten feſtzu=
Aerztevereinsbunde (E. V.) Berlin und dem Verbande der die Stellungnahme ihrer Organiſationen zu dieſem Abkom=
men
bis zum 29. Dezember 1913 vormittags, dem Reichs= ſtellen, ihn zu verhaften oder zu bewachen, unſtatthaft,
Aerzte Deutſchlands zur Wahrung ihrer wirtſchaſtlichen amt des Innern anzuzeigen. Iſt beiderſeits Zuſtimmung wenn der Beſchuldigte nicht bei der Tat oder am nächſt=
Intereſſen in Leipzig und dem Verbande zur Wahrung erfolgt dann wird die ärstliche Vertragszentrale (Leip= folgenden Tage ergriffen wird. Dies aber wäre hier nicht
der Intereſſen der deutſchen Betriebskrankenkaſſen in ziger Verband: a) den Abſchluß von Verträgen dort, wo
Eſſen, dem Geſamtverbande deutſcher Krankenkaſſen (E.j Aerzte und Kaſſen über die Vertragsbedingungen einigf der Fall, da Graf Mielzynski ſich ſelbſt den Behörden ge=
find
ſofort zulaſſen; b) bei neu errichteten Kaſſen eine ſtellt hat. Es könnte daraus nun gefolgert werden, daß
V., Sitz=Eſſen=Ruhr, dem Hauptverbande deutſcher Orts= vorläufige Ordnung der ärztlichen Verſorgung fördern; der Geg; ſelbſt mit einer Strafverfolgung einverſtanden ſei,
krankenkaſſen (E. V.) in Dresden wird unbeſchadet der e) darauf hinwirken, daß dort, wo bei ſchon beſtehenden die Zulaſſung zu einer ſolchen hängt aber durchaus nicht
nach Maßgabe abweichender landesrechtlicher Vorſchriften Kaſſen eine Einigung zwiſchen Aerzten und Kaſſen noch
getroffenen oder zu treffenden Regelung als Grundlage nicht erzielt iſt, die Vertragsverhandlungen gefördert wer= von ſeiner Entſcheidung ab, ſondern liegt einzig und
den und bis zu deren Abſchluß die alten Verträge weiter allein in der Kompetenz des Reichstags. Vor Eröffnung
für weitere Verhandlungen folgendes vereinbart:
des Verfahrens hat ſich dementſprechend die zuſtändige
gelten.
Bei dem Verſicherungsamt oder bei einer anderen
11. Beide Vertragsteile werden bemüht ſein: a) auf Staatsanwaltſchaft durch den Reichskanzler mit diem
Behörde wird ein Arztregiſter eingerichtet, in das ſich die alsbaldige Entbindung derjenigen Aerzte von der
lieder Arzt der Kaſſenpraxis betreiben will, einerlei, ob kaſſenärztlichen Tätigkeit am Orte Bedacht zu nehmen, Reichstag in Verbindung zu ſetzen und deſſen Genehmigung
einerOrganiſation angehört oder nicht, einzutragen welche die Kaſſen während der jetzigen Vertragsſtreitig= einzuholen.
aNähere Beſtimmungen über die Eintragung bleiben keiten von auswärts zugezogen haben, und mit denen ſie
Die Sozialdemokratie und die Kir=
öitlicher
Vereinbarung vorbehalten. Nur die im Regiſter rechtsgültige Verträge geſchloſſen haben; b) für die an=ſchengustrittsbewegung. Der Parteiausſchuß
eingetragenen Aerzte dürfen zur Kaſſenpraxis zugelaſſen derweite Unterbringung dieſer Aerzte zu ſorgen; c) auf
erden Die Auswähl der Zuzulaſſenden erfolgt von eine möglichſt baldige Löſung der Verträge hinzuwirken; der Srzialdemokratiſchen Partei hat ſich mit der Kirchen=
llzu
Falldurch Verſtändigung der Vertreter der Kaſ=d) die dabei notwendig werdenden Abfindungen zu ver=austrittsbewegung beſchäfligt und folgende Erklärung
ſewundder Vertreter der im Arztregiſter eingetragenen einbaren. Dieſe Verhandlungen ſollen von beiden Ver=beſchleſſen: Parteivorſtand und Parteiausſchuß ſtellen
erzte nach Maßgabe vorher vereinbarter, im Einverneh= tragsteilen gemeinſchaftlich geführt werden, wobei vor= ausdrücklich feſt, daß die Agitation zum Austritt aus der
en mit dem=Oberverſicherungsamt feſtzuſtellender Re= ausgeſetzt wird, daß die Regierungen deren Vemühungen
igeltendieienigen Aerzte, welche bisher Kaf= unterſtützen werden. Die entſtehenden Koſten übernimmt Landeskirche ene private Veranſtaltung des Komitees
enprarisrausgeführt haben, als im Arztregiſter einge= per Leipziger Verband unter Varausſetzung, daß die Konjeſſionslos und der Freidentervereine iſt, denen die
aden Alerzie und ſind in demſelben von Amts wegen Verbände der Kaſſen ihren Einfluß dahin geltend machen, Sozialdemokratiſche Partei völlig ſernſicht. Sie lehnt ent=
zufführen
Bei Streit übet die Zulaſſung entſcheidet un= daß allenthalben die Kaſſen zu dem Arzthonorar für die= ſchieden ab, die Parteiorganiſationen in den Dienſt dieſer
VorſibleiesBeamten (zum Beiſpiel des Vorſitzen= ſen Zweck einen Zuſchlag von jährlich 5 Pfennig auf den
mslein paritätiſch beſetzter Aus= Kopf der Verſicherten bewilligen. Durch dieſen Zuſchlag Bewegung zu ſetzen. Dieſe Erklärung ſoll äußerlich die
Verſ
den d
Forderung des Parteiprogramms, Erklärung der Religion
aus dem Aerzteſtande in ihrer ſoll die Hälfte der Koſten gedeekt werden.
12. Zur Durchführung dieſes Abkommens und zur zur Privatſache, aufrecht erhalten. Daß lein innerer Zu=
Lupraris zugelaſſene Aerzte ſein müſ=
rstodephreimal
ohne wichtigen Entſcheidung von Streitigleiten, die daraus entſtehen, ſammenhang und keine gegenſeitige Förderung zwiſchen
fintlgngebotene Arztſtelle bei einer beteilig= wird ein paritätiſch beſetzter Zeniralausſchuß in Berlin
Akztregiſter geſtrichen werden. eingeſetzt, deſſen Vorſitzenden der Staatsſekretär des In= der Kirchenaustrittsbewegung und der Sozialdemokratie

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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Dezember
Seite 2.
beſehze, wird man mienand glauben nachen ſnd doch dielt wenn nur das Sylem des Antlektalismns foribeſehen
kann.
Führer bei den Bewegungen gemeinſam.
Das Ende der Fleiſcheinfuhr. Berliner
Norwegen.
Blätter ſchreiben: Der Entſchluß der ſtädtiſchen Verwal=
Die Ausgeſtaltung der Landesverteidi=
tung
von Berlin, die Einfuhr von ruſſiſchem Fleiſch mitgung. Eine Deputation, beſtehend aus Mitgliedern der
Ablauf dieſes Monats einzuſtellen, wird verſtändlich, wenn Linken und der Rechtsparteien, überreichte dem Miniſter=
man
die amtliche Statiſtik der letzten beiden Monate, in präſidenten Knudſen eine Adreſſe. In dieſer wird die
denen die Einfuhr von ausländiſchem Fleiſch von einerdringende Aufforderung an die Regierung gerichtet, in
Keihe von Städten wieder aufgenommen war, überblickt. der nächſten Storthingſeſſion Geſetzentwürfe über die not=
Sie beweiſt, daß das Ausland nicht mehr in der Lage ge= wendige Bewilligung für eine Ausgeſtaltung der Landes=
weſen
iſt, Fleiſch auf den deutſchen Markt zu lohnenden verteidigung einzubringen. Der Miniſterpräſident ant=
Preiſen zu liefern. Während noch im Januar dieſes Jah= wortete, daß er die Angelegenheit ſeinen Kollegen unter=
res
die Geſamtmenge des eingeführten Fleiſches ſich auf breiten werde.
mehr als 84000 Doppelzentner belief, konnten im Oktober
Griechenland.
nur noch 41000 und im November 47000 Doppelzentner
Heeresverſtärkung. In einigen Tagen wird
eingeführt werden. Der größte Rückgang iſt beim Schweine=
fleiſch
zu verzeichnen, 43000 Doppelzentner im Januar und ein Dekret erwartet, wonach die beſtehenden Armeekorps
von 8 auf 15 Diviſionen mit einem neuen Kavallerie=Re=
11000 Doppelzentner im Novembec. Beim Rindfleiſch iſt
der Rückgang nicht ſo erheblich, aber es konnten im Durch= giment und einem neuen Artillerie=Regiment gebracht
werden.
ſchnitt der beiden letzten Monate auch nur noch 25600
Vereinigte Staaten.
Doppelzentner eingeführt werden. In erſter Linie hat
Nach Annahme der Geldumlaufsbill
Rußland als Fleiſchlieferant für den deutſchen Markt ver=
ſagt
. Denn im Dezember des vorigen Jahres, als die ge= brachte Senator Williams einen beſonderen Geſetzentwurf
ſtattete Einfuhr von friſchem Fleiſch aus Rußland ihre für die Verſicherung von Bankdepoſiten ein, der die in der
volle Entwicklung erreicht hatte, wurden 12500 Doppel= Geldumlaufsbill geſtrichenen Garantiebeſtimmungen er=
zentner
Schweinefleiſch eingeführt, im Nevember dieſes ſetzen ſoll. Der Entwurf wird im Senat nach der Wieder=
Jahres nur noch der dritte Teil, nämlich 3700 Doppel=aufnahme der Sitzungen am 12. Januar zur Beratung
zentner. Nahezu dasſelbe Verhältnis zeigt die Einfuhr kommen.
von Rindfleiſch aus Rußland in den beiden verglichenen
Afrika.
Monaten, ſie ging von 5000 Doppelzentner auf 2200 zu=
Abeſſinien nach Meneliks Tode. Laut
rück. Dieſe Entwicklung war vorauszuſehen und iſt auch Drahtmeldung der Tribuna aus Addis Abeba herrſcht dort
von ſachverſtändiger Seite vorausgeſagt worden, weil die= die Meinung, daß der Thronwechſel ſich ruhig vollziehen
ſelben Einflüſſe, die in Deutſchland Angebot und Nach= wird. Ras Michael hat es verſtanden, ſeines Sohnes
frage von Fleiſch ungünſtig beeinflußten, ſich auch in allen Rechte bei den einflußreichen Großen zur Anerkennung zu
anderen Ländern fühlbar machten, die früher ſehr günſtige bringen und die Partei der Königin Taitu ungefährlich
Fleiſchproduktionsverhältniſſe hatten. Infolgedeſſen iſt zu machen. In aller Stille hat er ſeit Wochen viel er=
auch
der Rückgang der Einfuhr nicht nur aus Rußland, gebenes Kriegsvolk in und bei Addis Abeba verſammelt,
ſondern auch aus anderen Ländern eingetreten. Beiſpiels= was anfangs Beunruhigung erregt hat, doch hat alles
weiſe haben die Niederlande im Dezember vorigen Jahres einen ſehr ruhigen Verlauf genommen, und Ungewißheit
rund 28000 Doppelzentner Schweinefleiſch nach Deutſch= herrſcht nur über die Geſinnung des Bruders der =
land
gelieſert gegen 7000 im November dieſes Jahres. Aus nigin, Ras Ollie, deſſen Ausſöhnung mit Ras Michael,
Dänemark kamen im Dezember vorigen Jahres 4300 Dop= nachdem der Krieg zwiſchen beiden vor der Tür geſtanden
pelzentner Schweinefleiſch, im November waren es nur hat, manche nicht für dauerhaft halten.
noch 369 Doppelzentner. In den anderen Bezugsländern
Ehina.
ſind die Zahlen des letzten Monats ſo unbedeutend, daß
Die Räumung Tſchilis. China teilte ſeinen
ſie für die Fleiſchverſorgung überhaupt nicht mehr in
Vertretern im Auslande telegraphiſch mit, daß es jetzt,
Frage kommen.
nachdem die Ordnung wiederhergeſtellt ſei, im Intereſſe
Ausland.
der dauernden Aufrechterhaltung der Ordnung es wür=
digen
werde, wenn die Mächte dem Vorſchlage Rußlands
Frankreich.
wegen Zurückziehung der fremden Truppen aus Tſchili
Die Koſten für die Armee und die Flotte.
folgen würden. China wies ſeine Vertreter an, ſich über
Betreffs der vom Finanzminiſter Caillaux im Budget=
die
Anſichten der Mächte in dieſer Richtung zu verge=
ausſchuß
abgegebenen Erklärungen wird noch berichtet, wiſſern.
Caillaux habe mitgeteilt, daß die außerordentlichen Aus=
gaben
für die Armee und die Flotte die urſprünglich ins
Auge gefaßten Ziffern von 900 Millionen weit überſchrei=
Stadt und Land.
ten werden. Die von ihm geplante Einkommen= und Ka=
Darmſtadt, 27. Dezember.
pitalſteuer, die zur Deckung der durch die Heeresvermeh=
* Vom Hofe. Die Großherzoglichen Herrſchaften be=
rung
verurſachten dauernden Mehrausgaben beſtimmt iſt,
ſcherten am Dienstag im Alten Palais 12 armen hieſigen
ſoll ein Erträgnis von 600 Millionen liefern.
Familien. Hierauf wohnte die Großherzogin mit Ge=
folge
der Weihnachtsbeſcherung im Eleonorenheim an.
Frankreich und der Vatikan.
(Darmſt. Ztg.)
Der aus Rom zurückgekehrte Biſchof von Orleans,
* Keine Audienzen. Se. Königl. Hoheit der Groß=
Teuchet, teilte einem Berichterſtatter des Gaulois mit, derherzog werden heute, Samstag, weder Audienzen er=
Papſt habe ihm betr. des Verhältniſſes Frankreichs zum teilen noch Meldungen entgegennehmen. Die Vorträge
Vatikan geſagt: Frankreich, das ſich heute vom Papſte der Miniſter uſw. können von 10 Uhr vormittags an im
Neuen Palais ſtattfinden.
entfernt hält, wird zu ihm zurückkehren. Staatsſekretär
* Ordensverleihung. Se. Königl. Hoheit der Groß=
Merry del Val habe ihm erklärt: Wir verlangen nichts herzog haben dem Direktor an der Bank für Handel
für uns, aber in welcher Lage befindet ſich Frankreich? und Induſtrie Hugo Brink in Darmſtadt das Ritter=
In dieſer folgenſchweren Orientkriſe z. B., wo die römi= kreuz 1. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des Groß=
ſche
Kurie manches Wort zu ſagen hat, hören wir die mütigen verliehen.
* Finanzamtsperſonalien. Verſetzt wurde der Finanz=
Stimmen Oeſterreich=Ungarns, Deutſchlands und Italiens, amtsgehilfe bei dem Finanzamt Homberg Adam Bo=
nur
eine Stimme vernahmen wir nicht, die Frankreichs, länder, zurzeit in Worms, vom 1. Januar 1914 an in
und das unter dem Vorwand, daß Frankreich den Papſt gleicher Dienſteigenſchaft an das Finanzamt Worms II,
nicht kennt, daß der Papſt für Frankreich nicht exiſtiert, der Finanzamtsgehilfe bei dem Finanzamt Mainz I Karl
Born, zurzeit in Homburg a. Ohm, in gleicher Dienſt=
d
.h. alſo: Möge lieber der von ſo wertvollen Wirkungen eigenſchaft vom 1. Januar 1914 an an das Finanzamt
begleitete religiöſe Einfluß Frankreichs zugrunde gehen, 1 Homberg.

immer noch in Strömen; endloſe Wagenketten drängten
Erinnerungen an die erſte ſich auf den Eingang zu. Plötzlich ſahen ſie in der Menge
Liſzt. Die Aufmachung des Abbés war ungewöhnlich;
er trug einen langen Rock, eine Art Gehrock, deſſen Schöße
Parſifal=Aufführung.
faſt bis zum Boden reichten, einen großen Hut, der bei=
** In dem Augenblick, da ungezählte Bühnen dies= nahe keinen Rand hatte und der wie ein rieſiger Finger=
ſeits
und jenſeits der deutſchen Grenze ſich rüſten, mit hut ausſah; dazu an den Händen ſtrohfarbene Glacéhand=
Beginn des kommenden Jahres den Parſifal aufzufüh= ſchuhe, die um viele Nummern zu klein waren und kaum
ren, gewinnen die bisher unbekannten Erinnerungen eines bis zu den Handgelenken des Meiſters reichten. Das war
römiſchen Muſikfreundes, der der erſten Parſifal=ſeine Feſtkleidung bei feierlichen Anläſſen. Als er ſeine
Aufführung in Bayreuth beiwohnen durfte, ein römiſchen Freunde ſah, winkte er ſie beiſeite, führte ſie ins
beſonderes aktuelles Intereſſe. Der Muſikkritiker der Theater und gab ihnen zwei Karten, die aus Leipzig
Daily Mail, Claude Trevor, veröffentlicht dieſe inter= zurückgekommen waren.
eſſanten Reminiſzenzen an den denkwürdigen Juli des
Der Zuſchauerraum zeigte ein ſeltſames Durchein=
Jahres 1882; ſie ſtammen von einem Italiener, der ſei= ander von Trachten und Toiletten; da ſah man Amerika=
nen
Namen nicht gerne genannt ſehen möchte und der nerinnen in den neueſten Pariſer Moden, deutſche Frauen
unmittelbar vor der Parſifal=Premiere gemeinſam mit und dazwiſchen Herren, die wunderliche altmodiſche Klei=
einem
Freunde von Rom nach Bayreuth fuhr.
dung angelegt hatten. Punkt 4 Uhr waren alle Plätze
Im ſtrömenden Regen trafen die beiden Enthuſiaſten gefüllt und die Fanfaren ſchmetterten das Gralsmotiv in
wenige Stunden vor Beginn der Uraufführung in Bay=den trüben Regentag. Eine Sekunde ſpäter verſank der
reuth ein; mit unſäglicher Mühe gelang es ihnen noch ganze Theaterraum in völlige Finſternis und nur am
im letzten Augenblick, in einer Art Schuppen ein Nacht= Dirigentenpult des verſenkten Orcheſters gewahrte man
quartier zu finden, denn natürlich waren alle Zimmer einen lichten Schimmer. Lautloſe Stille herrſchte, als
längſt vergeben. Dann aber erhob ſich die Frage, ob man Hermann Levi den Taktſtock erhob um das Vorſpiel zu
noch Billette erlangen könne. Hier war Liſzt die ein= beginen. Winkelmann ſang den Parſifal, Scaria den
zige Hoffnung der beiden Römer. Signor A. war von Jurnemanz, die Materna= die Kundry Reichmann den
Rom her mit Liſzt eng befreundet, und ſo ſtürmten denn Amfortas und Hill den Klingſor. Niemals ſahen die
auch beide zur Wagnerſchen Villa, wo Liſzt eine Zimmer= beiden italieniſchen Enthuſiaſten den Parſifal in einer ſo
flucht mit beſonderem Eingang bewohnte. Liſzt war nicht vollkommenen Darſtellung, wie damals unter der Regie
wenig überraſcht, die italieniſchen Freunde ſo unverhofft Wagner; mit welcher endloſen Sorgfalt ſpäter Frau
in Bayreuth wiederzuſehen; als er die Sachlage erfuhr, Coſima und Siegfried Wagner die Inſzenierungen auch
zog er die Brauen zuſammen, aber nach einer Pauſe beauf= leiteten, die Höhe jener erſten Aufführung unter der Ober=
tragte
er die beiden, eine halbe Stunde vor Beginn der leitung des Meiſters wurde nach der Meinung der beiden
Vorſtellung vor dem Feſtſpielhauſe zu ſein er werde Zeugen ſpäter nie ganz erreicht. Unvergeßlich iſt ihnen die
ſehen was er tun könne. Als die beiden Muſikenthuſiaſten Wirkung, die die Liebesmahlſzene bei der Uraufführung
zur feſtgeſetzten Zeit vor dem Hauſe erſchienen, goß es hinterließ; die Zuſchauer konnten ſich nicht mehr bemeiſtern,

Nummer 316.
1913.
2 Erledigt ſindt eine mit einen ebangeliſchen Lehrer
zu beſetzende Lehrerſtelle zu Büdingen Dem Herrn
Fürſten zu Yſenburg und Büdingen in Büdingen ſteht
das Präſentationsrecht zu. Ferner die Stelle des Kaſſe=
dieners
bei Großh. Hauptſtaatskaſſe.
O Freimarken für Neujahrsbriefe. Beim Heran=
nahen
des Jahreswechſels iſt wiederum darauf auf=
meriſam
zu machen, daß es ſich dringend empfiehlt, die
Freimarken für Neujahrsbriefe nicht erſt=
am
31. Dezeinber, ſondern ſchon früher zu kaufen, damit
der Schalterverkehr an dem genannten Tage ſich ord=
nungsmäßig
abwickeln kann. Auch liegt es im eigenen
Intereſſe des Publikums, daß die Neujahrsbriefe früh=
zeitig
aufgeliefert werden, und daß nicht nur
auf den Briefen nach Großſtädten, ſondern auch auf
Briefen nach Mittelſtädten die Wohnung des
Empfängers angegeben werde. Für Berlin iſt
außerdem die Angabe des Poſtbezirks (O, N, S. W uſw.)
und des Beſtell=Poſtamts dringend erwünſcht. Ver=
zeichniſſe
der Straßen und Plätze Berlins mit Angabe
des Poſtbezirks und der Beſtell=Poſtanſtalt werden an
allen Poſtſchaltern, ſowie von den Orts= und Landbrief=
trägern
zum Preiſe von 5 Pfg. verkauft.
* Praktiſche Meiſterkurſe für Handwerksmeiſter und
Geſellen. Im Monat Januar k. J. werden von Großh.
Zentralſtelle für die Gewerbe in Darmſtadt, ſofern noch
weitere Anmeldungen einlaufen, eine Anzahl Meiſterkurſe
abgehalten, in denen Handwerkern eine günſtige Gelegen=
heit
zur weiteren Ausbildung in ihrem Berufe gegeben
iſt. In dem Meiſterkurſus für Schneider wird vor
allem das Maßnehmen und das Grundmodellzeichnen ge=
lehrt
, in einem Kurſus für Maler, Lackierer und
Weißbinder wird Anleitung im Holz= und Marmor=
malen
nach der Natur und in ſtiliſierter Weiſe gegeben.
Technikern und Bauhandwerkern können die Kurſe in ſta=
tiſcher
Berechnung von Baukonſtruktionen
und einſacheren Eiſenbetonkonſtruktionen empfohlen
werden. Insbeſondere für Dekorationsmaler,
aber auch für Weißbinder, wird ein Fachkur=
ſus
abgehalten, in dem in den verſchiedenen Techniken,
wie Bemalung von Wand= und Deckenflächen, Holzteilen,
Möbeln, ſodann auch in Pinſeltechniken, ferner im Pati=
nieren
unterrichtet wird, jedoch erſtrecken ſich die Unter=
weiſungen
auch auf Kalkulieren, Materialienlehre, Her=
ſtellung
der benötigten Farbenmiſchungen und Bindemittel.
Die Anmeldungen zu dieſen Kurſen haben baldigſt bei
Großh. Zentralſtelle für die Gewerbe in
Darmſtadt zu erfolgen, welche zu näherer Auskunfts=
erteilung
gerne bereit iſt.
O, dieſe Fremdwörter. Zu der unter dieſer Spitz=
marke
in der Nummer vom Mittwoch gebrachten Notiz
werden wir von geſchätzter Seite darauf aufmerkſam ge=
macht
, daß ſchon nach dem Grenzgang 1908 beim Hirſch=
eſſen
in einem hübſchen Liede von Carl Göbel die Ani=
moſität
des Stadtverordneten M. beſungen wurde.
* Weihnachtsfeier. Gabelsberger Stenogra=
phen
=Verein Darmſtadt 1861. An die morgen
Sonntag abend ſtattfindende Weihnachtsfeier im Kaiſer=
und Fürſtenſaal wird nochmals erinnert. (Siehe heutige
Anzeige.)
* Turngemeinde Darmſtadt. Man ſchreibt uns: Der
Karneval in Darmſtadt hat ſeine Wiege in der
Turnhalle am Woogsplatz. Daß die Turnge=
meinde
neben dem Turnen auch in karnevaliſtiſcher Be=
ziehung
Großes leiſtet, dafür zeugen wohl die früheren
glänzenden Veranſtaltungen des Karneval=Ausſchuſſes, der
mit Beginn des neuen Jahres jeweils die Faſchingszeit
eröffnet. Wie alljährlich, wird am Neujahrstage in ält=
hergebrachter
Weiſe das erſte große karnevaliſti=
ſche
Konzert mit Tanz veranſtaltet, wozu die Ka=
pelle
unſerer 115er unter Meiſter Hauskes bewährter Lei=
tung
gewonnen wurde. Schon ſeit Wochen arbeitet der
Karneval=Ausſchuß, um auch das Programm für die kom=
mende
Saiſon recht glanzvoll zu geſtalten und aufs neue
den Beweis zu erbringen, daß auch in Zukunft die Pflege
des wahren Karnevals das Ziel des Karneval=Ausſchuſſes
bleiben wird. Schon bei dem Eröffnungskonzert wird
der große Feſtſaal der Turnhalle eine feenhafte karneva
liſtiſche Dekoration erhalten. Auch das Programm ſoll
erſtklaſſig ausgeſtaltet und den Beſuchern Ueberraſchun=
gen
und gute Schlager geboten werden.
* Orpheum. Der Weihnachtsſpielplan bleibt nur noch
bis Dienstag, den 30. Dezember, beſtehen; am Silveſter=
abend
fällt die Vorſtellung aus. (S. Anz.)
* Konzerte uſw Ludwigshöhe. Morgen, Sonn=
tag
, den 28. Dezember, konzertiert die Kapelle des Leib=
garde
=Regiments nach einer intereſſanten Vortragsfolge.
(Siehe Anzeige.)
§ Feſtgenommen. Geſtern wurde durch einen
Kriminalſchutzmann ein 21 Jahre altes Mädchen von
hier wegen Diebſtahl feſtgenommen. Dasſelbe hat in
letzter Zeit verſchiedene hieſige Familien, bei denen es
ſich als Laufmädchen vermietet hatte, beſtohlen. Auf
den einzelnen Stellen hat es jedesmal einen falſchen
Namen und andere Wohnung angegeben.
ſprangen auf und begannen wie toll zu applaudieren. Da
erſchien Wagner auf der Bühne, gab ein Zeichen, daß
er zu ſprechen wünſche, und erklärte dann unumwunden
ſeine Unzufriedenheit mit dieſer Profanie=
rung
der heiligen Szene durch Applaus, wobei er der
Hoffnung Ausdruck gab, daß ſich derartiges bei künftigen
Gelegenheiten nicht wiederholen werde.
Im tiefſten Schweigen verließ das Publikum das
Haus. Der erſte Akt hatte 1¾ Stunden gedauert, und die
Stunde Pauſe war notwendig geworden. Der zweite Akt
verſtärkte dann noch den Eindruck des erſten; als nach dem
langen Duett zwiſchen Kundry und Parſifal der reine
Tor den heiligen Speer ergriff und das Kreuzeszeichen
in die Luft zeichnete, als nun lautlos wie durch ein Wun=
der
die ganze Szenerie, Schloß und Garten, ſich aufzu=
löſen
ſchienen und verſchwanden, da fühlte man, wie alles
im Hauſe den Atem anhielt. Im folgenden dritten Akte
aber war die Aufnahmefähigkeit der Zuſchauer geſchwächt,
er war, wie der Teilnehmer an der Uraufführung er=
zählt
, entſchieden eine ſtarke Anſtrengung und im Pu=
blikum
machte ſich eine unbeſchreibliche Ruheloſigkeit gel=
tend
, trotz des großen Eindruckes, den die herrliche Muſik
des Karfreitag=Zaubers hinterließ. Punkt 10 Uhr war
die Vorſtellung zu Ende.
Am nächſten Tage lud Liſzt im Namen Wagners die
beiden Italiener zum Abend nach Wahnfried, wo ſie um
Wagner eine glänzende Geſellſchaft von Künſtlern und her=
vorragenden
Perſönlichkeiten vereinigt fanden. Wie am
Abend vorher, ſah man auch hier bei beiden Geſchlechtern
die merkwürdigſten Koſtüme. Wagner ſelbſt erſchien in
perlgrauen Beinkleidern, weißer Weſte und blauem
Schwalbenſchwanz. Die wenigen Gäſte, die zurückblieben,
als die Mehrzahl gegangen war, amüſierten ſich dann köſt=
lich
, als ſie Zeugen wurden, wie Wagner ſich in ſehr hef=
tiger
Sprache über die Menge des Weines, der getrunker
worden war, ausließ.

[ ][  ][ ]

Heray.
auf=
l
, di.
5

ife


Nummer 316.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Dezember 1913.
Seite 3.
Kunſtnotizen.
Waſer gelauſen iſt. wurde auf Strand geſet. Emr iſt
Reich und Ausland.
Aeber Werke, Könſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
mit
ſchwerem Bugſchaden in den Hamburger Hafen ein=
ſtehenden
Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redattion ihr Urteil vor.
Aus der Reichshauptſtadt, 24. Dez. Für das Inſtitut gelaufen. Der zweite Offizier des Vulkan wurde ver=
* Kinotheater Reſidenztheater am für erperimentelle Therapie in Dahlem ſind von Kommer=letzt und iſt an Bord des Emie nach Hamburg zurück=
gekehrt
.
weißen Turm. Auch dieſesmal legt das Reſidenztheater zienrgt Oetker in Bielefeld 100 000 Mark geſtiftet wor=
ſeinen
Beſuchern ein geſchmackvoll arrangiertes Programm
den. Das Schöffengericht Charlottenburg
Rom, 24. Dez. (Kardinal RampollasTeſta=
vor
. Nach der üblichen einleitenden Wochenchronik kommt
verurteilte geſtern nach 12ſtündiger Verhandlung den Sasment) bleibt unauffindbar desgleichen die handſchrift=
die
amerikaniſche Komödie Vaters Hühnereſſen zur nitätsrat Dr. Dornblüth aus Wiesbaden, der den Grafen lichen Aufzeichnungen, die Rampolla perſönlich zwecks
Vorführung, dem ſchließt ſich das große Drama von der
Veröffentlichung nach ſeinem Tode einem perſönlichen
Dunten=Dalwigk, einen Sohn des verſtorbenen heſſiſchen
beliebten Firma Gaumont, betitelt Ein Drama aus dem
Freunde übergeben hatte. Nach Erklärungen, die ein Mit=
Miniſterpräſidenten zweimal in eine Heilanſtalt bringen
Baskenland an. Man weiß nicht, ſoll man das wunder: wollte wegen Beleidigung des königlichen Oberbiblio= glied der Familie des Kardinals Rampolla machte, ha
bare Spiel des bekannten Gaumontſchauſpielers Remee
thekars Grafen Rehbinder zu 300 Mark Geldſtrafe. Der dieſer außer einem Barvermögen von einer halben Mil=
Karl Navarre, zuletzt die kleine Suzanne Privat, bewun=
lion
noch Edelſteine und Goldgeſchmeide im Werte von
Wiederbeklagte Graf Rehbinder wurde freigeſprochen, da
einer Million hinterlaſſen. Unter den Koſtbarkeiten haben
dern, oder die noch von keiner Firma übertroffenen herr= er in Wahrnehmung berechtigter Intereſſen gehandelt hat, ſehr viele einen hohen Kunſtwert.
lichen Bilder. Nauke als Aviatiker, entfeſſelt Lachſalven.
Im Prozeß Koghen und Genoſſen wurde heute,
nachdem der von der Staatsanwaltſchaft aus Rußland
London, 24. Dez. (Explodierte Granate.) Ein
Am Schluß ſei noch der Kriminalroman in 3 Akten Das nach Berlin zitierte Zeuge Lion noch kurz vernommen Geiſtlicher in der Grafſchaft Devonſhire hatte ſeit
Licht der Wahrheit, genannt. Der Film hat mit einem
Hintertreppenroman nichts gemein, ſondern ſeſſelt den Be=
worden
war, die Beweisaufnahme geſchloſſen. Der Staats= zehn Jahren eine Granate aus dem Burenkrieg unter
ſchauer durch die packende Handlung und vor allem durch anwalt beantragte gegen Koghen 3 Jahre Gefängnis und Benutzung einer Schnur als Türſchließer benutzt, ohne
ein natürliches, jeder Uebertreibung fernes Spiel der Dar=
3 Jahre Ehrverluſt, gegen Jakobowitz und Gellhorn Frei= daß er eine Ahnung hatte, daß das Geſchoß geladen war.
ſteller. (Siehe Anzeige.)
ſprechung.
Geſtern explodierte die Granate, als der Pfarrer an
Metz, 24. Dez. (Automobilunfall.) Einer ihr herumhantierte. Die rechte Hand und der rechte Fuß
Blättermeldung aus Chateau Salins zufolge ſind bei des Pfarrers wurden völlig zerſchmettert. Außerdem er=
Heppenheim, 23. Dez. (Bürgermeiſterwahl.) einem Automobilunfall in der Nähe von Chateau Salins litt er ſchwere Brandwunden.
Bei der Bürgermeiſterwahl wurde Rechnungsrat die Tochter des dortigen Hotelbeſitzers Voizard auf der
Georgetown (Britiſch=Guayana). 23. Dez. (23 Per=
Poſtmeiſter Wiegand mit 640 Stimmen zum Bürgermeiſter Stelle getötet und die drei übrigen Infaſſen, ihr Bruder,ſonen umgekommen.) Es iſt feſtgeſtellt worden, daß
der Stadt Heppenheim gewählt. Sein Gegenkandidat Bei= und die Eheleute Bock, ſchwer verletzt worden.
bei dem geſtrigen Feuer 23 Perſonen ums Leben
geordneter Schreinermeiſter Keil erhielt 390 Stimmen.
Metz, 24. Dez. (Hohe Belohnung.) Der Vater gekommen ſind.
H Lampertheim, 23. Dez. (Schulhausbau.) In des von dem Dienſtmädchen Ferber entführten und in=
der
geſtrigen Gemeinderatsſitzung ſtand wiederum die zwiſchen wieder aufgefundenen 3jährigen Kindes Claude
Schulhausneubaufrage im Vordergrunde des Intereſſes. Tillement hat auf die Wiederbeſchaffung der von
Gerichtszeitung.
Herr Baurat Reuling vom Großh. Miniſterium des Innern dem Dienſtmädchen geſtohlenen Schmuckſachen eine Be=
erläuterte
nochmals eingehend das Projekt und ſprach ſichlohnung von 1000 Mark ausgeſetzt und außerdem
* Straßburg, 24. Dez. In der Offizial=
entſchieden
für die Erbauung eines zweiſtöckigen, anſtatt fünf Prozent des Wertes der Sachen. Der Wert der Beute Klageſache des Kriegsminiſters v. Falken=
des
vorgeſehenen dreiſtöckigen Schulhauſes aus. Es wurde beziffert ſich auf insgeſamt 50000 Mark. Außerdem hat hayn gegen die Redakteure Minck und Jung
daraufhin der zweiſtöckige Ausbau des Schulhauſes, ſo= das Mädchen noch einen Zobelpelz im Werte von 3000 M. vom Journal d’Alſacien=Lorraine wegen
wie die Errichtung einer den Verhältniſſen entſprechenden mitgenommen.
Beleidigung, begangen durch einen Artikel, in welchem
Turnhalle mit Schuldienerwohnung beſchloſſen. Weiter
München, 24. Dez. (Gemäldediebſtahl.) In das ſeinerzeitige Dementi des Generalkommandos über
ſoll die althergebrachte Sitte des Ausſchellens nunmehr der letzten Nacht wurden aus einem Erdgeſchoßraume der die Nichtverwendung der Elſaß=Lothringer in Vertrauens=
wegfallen
, mit Ausnahme ganz dringender Fälle. Die Ver=Neuen Pinakothek drei Gemälde im Geſamt=ſtellungen des Heeres abfällig kritiſiert wurde, trat die
öffentlichung der Bekanntmachungen erfolgt in der Lam=werte von 3000 Mark geſtohlen. Der Dieb beſuchte Strafkammer unter dem Vorſitz des Landgerichtsdirektors
Hünten heute vormittag in die eigentliche Verhandlung
vertheimer Zeitung. Für die noch vorkommenden Fälle auch andere Räume des Erdgeſchoſſes, in denen ſich wert=
ein
. Minck der unter dem Namen Lippo Memmi in
des Ausſchellens wurden die Gebühren auf 2,50 Mark er= volle Antiquarien befinden, die er unberührt ließ. Der ſeinem Blatte ſchrieb, erklärte auf Vorhalt der Ver=
höht
.
Dieb iſt unerkannt entkommen.
faſſer des betr Artikels nicht geweſen zu ſein. Beim
Mainz. 23. Dez. (Ein blinder Paſſagier.)
München, 24. Dez. (Werberfür die Fremden= Journal d’Alſacien=Lorraine beſtehe die Gepflogenheit, daß
Als geſtern abend der um 6.15 Uhr in Mainz=Süd ein=legion.) Der 40 Jahre alte, angebliche Gärtner Franz unter demſelben Pſeudonym auch andere Mitarbeiter
treffende Perſonenzug auf dieſer Station hielt, ſprang Burteire in der Herberge zur Heimat wurde als Wer=ſchreiben. Der Angeklagte Eugen Jung, der als Verant=
plötzlich
vor Abgang des Zuges ein prachtvoller Jagd=ber zur Fremdenlegion verhaftet. Er hatte wortlicher zeichnete, erklärte, daß er die volle Verant=
hund
durch die offen ſtehende Tür in ein Wagenabteil, wo ſich ſchon mehrere Tage in dieſer Herberge herumgetrieben wortung für den inkriminierten Artikel übernehme, den
er ſich zu den Füßen des einzigen, in dem Wagen befind= und zuerſt einen 16jährigen Burſchen von einem Bauplatz er auch geleſen habe. Der Artikel behauptet bekanntlich
lichen Paſſagiers niederkauerte. Alle Verſuche des Herrn,weggeholt und ihn einen Vertrag unterſchreiben laſſenu a., im deutſchen Heere werde man im Kriegsfalle die
den jedenfalls verirrten Hund wieder aus dem Abteil zu wollen. Der Burſche erkannte jedoch die Gefahr und ſchlug Elſaß=Lothringer in die erſte Reihe ſtellen, um ſie ſo am
entfernen, um ihn bei der Weiterfahrt nicht noch weiterLärm, worauf der Werber verſchwand. Dieſer hatte dann erſten los zu ſein, gerade wie man es früher mit den Po=
von
ſeinem Eigentümer zu trennen, blieben erfolglos. Hek= die Dreiſtigkeit, tags darauf wieder in die Herberge zu len gemacht habe Auf die Frage des Vorſitzenden ob
tor blieb ruhig zu den Füßen des ihm völlig fremden kommen, wo er erkannt und ſofort verhaftet wurde. Er er aus der preußiſchen Kriegsgeſchichte beſtimmte Fälle
Reiſenden liegen. Im Hauptbahnhof zu Mainz meldete gehört zu einer großen franzöſiſchen Werbergruppe, die ſich wiſſe wo man die Polen vorangeſtellt habe, erklärte der
der Herr ſeinen ohne Billett fahrenden vierbeinigen Ge= zurzeit in Süddeutſchland herumtreibt.
Angeklagte, daß er ſolche Fälle allerdings nicht kenne.
ſellſchafter dem dienſttuenden Beamten, der den wertvollen
Hameln, 24. Dez. In der Wohnung eines Leutnants Hiſtoriſche Studien will Jung gemacht haben, aber in
Hund der Polizei übergab.
erſchien, wie das Berliner Tageblatt meldet, ein junges Frankreich. In ſeinen Vorwürfen gegen die preußiſche
Guntersblum, 23. Dez. (Keuchhuſten.) SchwerMädchen, mit dem der Leutnant in Beziehungen ſtand Kommandobehörde findet er überhaupt nichts Beleidi=
heimgeſucht
ſind die Kinder unſerer Gemeinde durch den und erklärte, daß ſie ſoeben Lyſol getrunken habe. Der gendes.
überaus ſtark auftretenden Keuchhuſten. Geſtern fand Offizier geriet darüber ſo in Aufregung, daß er zum Re=
Der Staatsanwalt Koch betonte vor allem, daß ein
wiederum die Beerdigung von zwei Kindern ſtatt, dievolver griff und ſich durch einen Schuß in die Bruſt tötete. Erlaß, wonach Elſaß=Lothringer im Heere nicht mehr in
dieſer Krankheit zum Opfer fielen.
Das junge Mädchen befindet ſich inzwiſchen außer Gefahr, Vertrauensſtellungen belaſſen werden ſollen, nicht ergan=
gen
ſei, und beſtreitet im übrigen der Preſſe durchaus
Aus Rheinheſſen, 23. Dez. (Der ſchwere Un= da es nur eine ganz ſchwache Löſung Lyſol trank.
Kuxhaven, 24. Dez. (Die letzte Sturmwetter= nicht das Recht, derartige Angelegenheiten zu kritiſieren.
glücksfall), von dem der Monteur zu Dexheim be=
troffen
wurde, als er einen Leitungsdraht von der Hoch= periode) im Gebiete der Elbmündung und der Nordſee, Es ſei aber durchaus ungehörig, wenn, wie hier im
ſpannungsleitung der Ueberlandzentrale entfernen wollte, die am 14. Dezember ihren Höhepunkt erreichte, hat unge: Journal d’Aſacien=Lorraine geſchehen, derartige Kritiken
iſt auf einen ſchändlichen Bubenſtreich zuruck= wöhnlich zahlreiche Menſchenopfer gefordert. Es haben zu einer offenbaren Hetzerei ausarteten und durch Hinzu=
fügung
unkontrollierter Berichte ausgeſchmückt würden.
zuführen. Von einem Unbehannten war nämlich ein in dem diesſeitigen Seegebiet bezw. von den von und nach
Draht mutwilligerweiſe über die Hochſpanndrähte gewor= der Elbe fahrenden Dampfern 52 Seeleute den Tod in Aus dieſem Material würden dann die ſchwerſten Be=
fen
worden, bei deſſen Entfernung der Arbeiter Muth aus den Fluten gefunden. Dabei können dieſe Zahlen lei= leidigungen gegen die Behörden hergeleitet. Eine beſon=
ders
ſchwere Beleidigung erblickte der Staatsanwalt
Gimbsheim vom Starkſtrom lebensgefährlich verletzt der auf Vollſtändigkeit noch keinen Anſpruch machen: z. B.
darin, daß den miltäriſchen Behörden vorgeworſen
wurde. Um ſolchen Bubenſtreichen, durch die Menſchen= iſt das Schiffsunglück noch nicht, aufgeklärt, das ſich zu
werde, es gehe ihnen das Gefühl der Menſchlichkeit voll=
leben
ſchwer gefährdet ſind, für die Zukunft zu begegnen, Anfang voriger Woche in der Elbemündung ereignete, wo= kommen ab gegenüber den elſaß=lothringiſchen Soldaten,
hat die Direktion der Ueberlandzentrale für jede Nam=bei zwei Schiffbrüchige bei Büſum ans Land, geſpült und das Vorgehen der Militärbehörden ſtehe in offenem
haftmachung ſolcher Attentäter eine Belohnung von 50wurden. Einer der beiden Schiffbrüchigen war anſcheinend Widerſpruch mit den Beſtrebungen, die Elſäſſer zu ger=
Mark ausgeſetzt.
eben vorher geſtorben, während der andere noch lebte, aber maniſieren. Die militäriſchen Ausnahmeregeln verhin=
(*) Butzbach, 23. Dez. (Jubiläum.) Nächſtes auch bald verſtarb, ohne vernehmungsfähig zu werden.
derten geradezu, daß die Elſäſſer deutſch würden. Das
Frankenberg (Sachſen), 24. Dez. (Der Eiſenbahn= ſeien ſchwere beleidigende Vorwürfe
Jahr begeht der hieſige Kriegerverein und mit ihm deſſen
Vorſitzender Medizinalrat Dr. Vogt das 40jährigeunfall.) Der bei dem Eiſenbahnunglück am Harras=
Um 11.45 Uhr wurde nach einſtündiger Beratung des
Zubiläum. Aus dieſem Grunde ſoll im Juni die felſen ſchwerverletzte Reiſende Kloß aus Dresden iſt in Gerichtshofes das Urteil verkündet. Danach wurde
Hauptverſammlung der Kriegerkamerad= der letzten Nacht im hieſigen Krankenhauſe geſtorben. Da= der Angeklagte Jung, der den inkriminierten Ar=
tikel
verantwortlich gezeichnet hat, zu drei Wochen
ſchaft Haſſia in unſerer Stadt ſtattfinden. Dr. Vogt mit beträgt die Zahl der Opfer zehn.
Hamburg, 24. Dez. (Dampferkolliſion.) DerHaft verurteilt; außerdem wurde auf Veröffentlichung
iſt ſeit langen Jahren als ſtellvertretender Präſident und
1 Schriftführer des Haſſia=Verbandes mit großem von Afrika kommende Dampfer Emir kollidierte auf der des Urteils in den Straßburger Neueſten Nachrichten, der
Erfolg tätig und hat ſich dadurch um das heſſiſche Elbe bei Jüleſand mit dem ausgehenden Bremer Dampfer Straßburger Poſt, ſowie im Journal d’Alſacien=Lorraine
Vulkan. Der Vulkan der ſchwer leck wurde und voll erkannt. Hinſichtlich des Angeklagten Minck wurde das
Kriegervereinsweſen ſehr verdient gemacht.
wirbelten und inmitten eines endloſen Feſtzuges die Ma= daß der Negus, der als Landesvater ſich nicht auf Berichte
ſchine langſam daherkam. Nur mit ungeheuren Mühen der Höflinge ſtützen wollte, in ſeiner Reſidenz ein turm=
Feuilleton.
war es gelungen, dieſe erſte Lokomotive Abeſſiniens über artiges Gebäude aufführen ließ, von deſſen Zinnen aus
O.K. Anekdoten von Menelik. Die Beſtätigung der Sand und Stein bis hierher zu ſchaffen. Als Meneliker auf Markt und Straßen das Treiben des Volkes
Nachricht von dem Ableben des Negus Menelik läßt noch endlich den Gegenſtand ſeiner Träume ſah, hielt die Wirk= beobachten konnte. Aber allein das Vorhandenſein dieſes
einmal die Erinnerung an die Geſtalt dieſes eigenartigen lichkeit ſeiner Phantaſie nicht ſtand, und enttäuſcht hörteTurmes tat Wunder, man wußte ſich damals vor dem
Aethiopierfürſten aufleben, der ſich der König aller Könige man ihn murmeln: Ich dachte, ſie würde viel größer ſpähenden Blicke des Meneliks nicht ſicher, und ſo kam es.
nannte und ſtolz ſeinen Stammbaum bis auf Salomo und ſein. Als dann bei dem Verſuch, die Lokomotive in Gang daß alsbald alle Ausſchreitungen und Uebergriffe auf=
die
Königin von Saba zurückführte. Vielumſtritten iſt zu ſetzen, die Maſchine in den Händen der unkundigen hörten.
das Weſen dieſes Mannes, der zweifellos ſeinem Lande Abeſſinier verſagte, ging der Negus ſchweigſam in ſein
* Die alte Linde von Osnabrück. Vor dem Haſetor
ein großer Regent und ſtrenger Vater geweſen iſt und in Schloß zurück. Dieſe Erfahrung konnte jedoch ſeinen
in Osnabrück ſteht in den Wallanlagen eine uralte Linde,
dem ſich doch ſo viele Widerſprüche fanden. Er ſtand Glauben an die Macht europäiſcher Ziviliſation nicht er= die nachweislich im Jahre 1530 gepflanzt worden iſt und
gleichſam zwiſchen zwei Kulturen, der heimiſchen, der er ſchüttern, ſie verſtärkte ihn nur, und als Autokrat des
ſomit u. a. auch den 30jährigen Krieg und den Frieden
angehörte, und der ihm fremden abendländiſchen, deren Orients möchte er die Entwickelung foreieren. Er läßt
von Osnabrück miterlebt hat. Im Laufe der Jahre wurde
Größe er mit ſeltenem Scharfblick erkannte, die er in an= Gotteshäuſer bauen, ja gleich den europäiſchen Fürſten
der alte Baum ſo brüchig, daß er nur durch eiſerne Klam=
gemeſſener
Umformung für ſein Volk erſehnte und die möchte er ein eigenes Denkmal beſitzen; der ita=
mern
zuſammengehalten werden konnte. In dieſem Jahre
ihm doch fremd bleiben mußte, weil ſein Leben und die lieniſche Architekt Caſtagna wird mit dem Werte betraut, wurde feſtgeſtellt, daß infolge umfangreicher Gleiserwei=
Verhältniſſe ihn zwangen, die Berührung mit europäiſcher und dabei fordert Menelik, daß ſein Standbild ein Gegen= terungen der neue Bahndamm durch den Standort der
Ziviliſation ſtets eine oberflächliche bleiben zu laſſen. In ſtück zu dem rieſigen Viktor Emanuel=Denkmal werde, mit
dieſem Sinne haftet dem Humor, der aus manchen für deſſen Bau man damals in Rom begonnen. Die römi= Linde führen müſſe, ſo daß es leider nicht möglich ſei, den
das Weſen Meneliks charakteriſtiſchen kleinen Epiſoden ſchen Photographien hatten ihn begeiſtert. Ja rief er altehrwürdigen Zeugen aus vier Jahrhunderten zu er=
halten
. Demgemäß ſahen ſich die ſtädtiſchen Kollegien ver=
und Anekdoten aufleuchtet, faſt etwas Tragiſches an. entzückt dem Italiener zu, ſo ſollſt Du es machen, Du
anlaßt, einen dementſprechenden Beſchluß zu faſſen. Die
Scharfſinnige Erkenntnis und zugleich eine Naivität, die biſt Künſtler ich überlaſſe Dir alles, 100000 Taler ſtelle Tage des Baumes waren gezählt und die Art ſollte dem=
dem
wiſſenden Europäer lächeln macht, ſpiegeln ſich in ich Dir zur Verfügung. Aber als der Architekt dem Negus
lächelnd klar machte, daß für eine ſolche Summe ein der= nächſt an den mächtigen Stamm. Da geſchah es am letz=
ten
Sonntag, daß der Hauptaſt krachend niederfiel, der
manchen dieſer kleinen Erlebniſſe.
Wie gewaltig war die Spannung und die Erwartung, artiges Rieſenmonument nicht geſchaffen werden könne,
wertvollſte Beſtandteil der Linde, die dadurch denen, die
mit der Menelik beiſpielsweiſe dem Eintreffen der erſten ſah der Negus eine Weile ſinnend vor ſich hin und
ihr Ende bewirken ſollten, zuvorgekommen iſt.
Lokomotive in Addis=Abeba entgegenſah. Noch war begnügte ſich mit einem einfachen Reiterſtandbild. Mit
* Umtauſch geſtattet Aus Halle a. S. wird ge=
die
Zeit für den Bau eines regelrechten Schienenſtranges einer naiven Unkenntnis, die komiſch und doch beinahe
nicht da, und ſo kam denn ein ſindiger Höfling auf den rührend wirkt, erwartet der abeſſiniſche Deſpot von jedem ſchrieben: In einen Putzſalon im Stadtinnern trat dieſer
Gedanken, ſtatt einer regelrechten Eiſenbahnlokomotive Europäer das Wunderbare. Als der Schweizer Ingenieur Tage eine einfachere Frau, wickelte umſtändlich einen arg
eine Straßenlokomotive kommen zu laſſen. Mit welcher Ilg, der erſte Europäer, der in Meneliks Dienſte trat, ihm ramponierten Winterhut aus einem Paket heraus, und
Feſtlichkeit, mit welchem Aufwand an Prunk zog der zum erſten Male Vortrag hielt, meinte der Negus plötz= erbat ſich einen neuen. Ihr werden Hüte mit Preisnen=
König der Könige damals aus, um vor der Hauptſtadt lich: Du biſt ein Europäer, Du wirſt es können; mache nung vorgelegt, doch die Gute nimmt es anders. Nein.
das Eintreffen des Ungetüms zu erwarten, das ſeinem mir gleich ein Paar Stiefel. Der neue Miniſter war nicht bezahlen will ich den neuen Hut nicht. Ich kaufte bei
ſehnſüchtigen Sinne wie ein Symbol für ein Anwachſen wenig verblüfft, aber mit der ausgiebigen Unterſtützung Ihnen vor 6 Jahren dieſen abgetragenen. und da er doch
der Macht und der Kultur ſeines Reiches gelten mußte! eines Lederarbeiters tat er ſein Beſtes. Menelik ſtrahlte, nicht mehr modern iſt und Sie Umtauſch geſtatten,
Einen großen grauen Schlapphut europäiſchen Muſters als er dieſe Stiefel erhielt, und da der Appetit beim Eſſen ſo möchte ich einen neuen dafür haben. Als der Ge=
auf
dem Schädel, ſaß der Negus damals auf einem Trag=kommt, begrüßte er ſeinen europäiſchen Miniſter bei der ſchäftsinhaber dieſes glänzende Geſchäft abſchlug, packte
ſtuhl ſtundenlang vor der Stadt und blickte mit ſeinem nächſten Unterredung mit dem naiven Wunſche: und jetzt die Brave grollend ihr Modell von 1907 wieder ein und
Fernrohr auf die Schlucht, in der die Lokomotive auftau= mache mir eine Uhr. Beinahe ein Märchen aus Tauſend zog, den Mangel an Entgegenkommen bitter tadelnd und
chen mußte, bis dann endlich die erſten Staubwolken auf= und einer Nacht; und ganz in dieſer Richtung lag es auch, in ihrem Rechtsgefühl tief gekränkt, davon.

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Dezember
Seite 4.
Verſahren abgetremnt und die Vertagung erlärt, daſ ſprache an die Verſamnlung hielt. Dabei gebachte er in
der Staatsanwalt im Verlaufe ſeines Plädoyers dem Ein= dankbaren Worten der edlen Spender und Menſchen=
wande
des Angeklagten, daß er nicht der Lippo Memmi freunde, die auch in dieſem Jahre eine ſo reichliche Weih=
ſei
, entgegentrat. Er werde den Gegenbeweis durch einen nachtsfeier ermöglichten. Hierauf fand an 107 Handwerks=
Zeugen antreten. Das Urteil gegen Jung wird da= burſchen die Verteilung der Weihnachtsgaben ſtatt, be=
mit
begründet, daß der Angeklagte den Kommando= ſtehend aus nützlichen Bekleidungsgegenſtänden, Gebäck
ſtellen des preußiſchen Heeres in dem Artikel den Vor= und Sonſtigem, die von den ſo reich Beſchenkten mit Wor=
wurf
ehrloſer Geſinnung gemacht habe dadurch, daß er ten des herzlichſten Dankes entgegengenommen wurden.
behauptete, die preußiſche Heeresverwaltung verwende im Ein Choral mit Harmoniumbegleitung beſchloß die ein=
Falle eines Krieges die elſaß=lothringiſchen Soldaten nicht fache und erhebende Feier. Um 9 Uhr fand in dem Saale
aus rein ſachlichen Gründen, ſondern nur als Kanonen= der Herberge zur Heimat ein gemeinſamer Gottes=
futter
. Dieſer Vorwurf ſei ſehr gefährlich und trage eine dienſt für die Handwerksburſchen ſtatt, bei dem Herr
hetzeriſche Tendenz. Der Antrag des Staatsanwalts lau= Stadtpfarrer Behringer die Weihnachtspredigt hielt
tete gegen Jung auf einen Monat Gefängnis und gegen und der ſehr zahlreich beſucht war. Dieſe Gottesdienſte
Minck auf ſechs Wochen Gefängnis.
finden von jetzt ab an jedem Sonntag=Morgen in dem
gleichen Saale für die hier durchreiſenden Handwerks=
* Berlin, 24. Dez. In dem Prozeß Koghen burſchen ſtatt. Von den Teilnehmern an dem erſten
hielt das Gericht die Schuld der Mitangeklagten Jakubo= Gottesdienſt in dieſer Form wurde eine gut gelungene
witz und Gelhorn für nicht erwieſen und ſprach beide frei. photographiſche Aufnahme gemacht. Mit Dank und An=
Koghen wurde wegen fortgeſetzten Betruges zu zweil erkennung ſei auch des neuen Hausvaters, Herrn Heinrich
Jahren Gefängnis unter Einrechnung von andert= Merdes, gedacht, deſſen rührige Tätigkeit auch in die=
halb
Jahren Unterſuchungshaft verurteilt. Koghen be= ſem Jahr eine ſo ſchöne und reichliche Weihnachtsfeier
fand ſich ziemlich zwei Jahre in Unterſuchungshaft. Der möglich machte.
Vorſitzende, Landgerichtsdirektor Baumgarten, bemerkte in
Der Geſangverein Sängerluſt veran=
der
Urteilsbegründung: Es iſt empörend, daß Auskunf= ſtaltete am erſten Feiertage ſeine Weihnachtsfeier im dicht=
teien
ſo falſche Auskunft gegeben haben; das iſt eine beſetzten Mathildenhöhſaale. Ein 2ſtimmiges Weihnachts=
ſchwere
Schädigung des Geſchäftslebens. Bei der Straf=lied mit Klavierbegleitung, dem ſpäter noch mehrere Lieder=
zumeſſung
wurde einmal erwogen, daß Koghen arg be= folgten, geſungen von mehreren Knaben, eröffnete den
wuchert wurde, andererſeits aber, daß ſeine Handlungs= Abend. Alsdann ſprach Frl. Drechsler unter dem
weiſe die Zigaretten= und Zigarren=Induſtrie ſchwer
ſtrahlenden Weihnachtsbaum ausdrucksvoll den feierlichen
ſchädigte.
Prolog. Hierauf ſorgte für den muſikaliſchen Teil Herr
J. Horn, Mitglied der Großh. Hofkapelle, der ſich als
Der Ausbau der Vorortbahn Darmſtadt - Meiſter der Violine durch ſeine Vorträge zeigte. Ihm
ſchloß ſich Herr H. Grahn auf dem Klavier würdig an.
Eberſtadt geſichert.
Ferner brachte der Männerchor mehrere Chöre zu Gehör,
* Wie bekannt, hat der bereits ſeit längerer Zeit in die, wie auch die Kinderchöre, unter der geſchulten Lei=
tung
des Chormeiſters Herrn K. Grim ſtanden. Frau
Angriff genommene Ausbau der Vorortslinie Darmſtadt=
Eckſtein (Sopran) erfreute durch mehrere, mit zarter,
Eberſtadt eine unliebſame Unterbrechung dadurch erleiden reiner Stimme dargebrachte Lieder. Während der erſte
müſſen, daß Meinungsverſchiedenheiten zwiſchen der Poſt= Teil das ernſte Weihnachtsſtück Der Mutter Bild ent=
verwaltung
und der Heag erwachſen waren über die! hielt, welches von den Damen Leußler, Haller, Drechsler,
Frage, ob die Poſtbehörde verpflichtet ſei, die Telegra= Herren Breuer, Erb, Drechsler, Adam und den Kindern
Holzſchuh, Schmidt, Koch und Breuer, und ganz beſonders
phenleitung von der Oſtſeite der Heidelberger Straße zu von der kleinen Kätha Gaulrapp als Hauptrolle ganz vor=
verlegen
und, wenn ja, auf weſſen Koſten dieſe Verlegung trefflich geſpielt wurden, brachte der zweite Teil zwei hei=
zu
geſchehen habe. Die Bemühungen der Heag, die Poſt= tere Aufführungen: Eine Gemeinderatsſitzung zu Albern=
behörde
wenigſtens zur einſtweiligen Verlegung der Linie hauſen, geſpielt von den Herren Mai, Koch, Erb, Adam
zu veranlaſſen, unter Vorbehalt demnächſtiger event. und Achenbach, und Der falſche Leutnant dargeſtellt von
Frl. Dreschler und den Herren Götz, Bruſt, Drechsler und
richterlicher Entſcheidung über die Koſtentragungspflicht, Steuer. Weiter eine komiſche Duo=Szene: Verſöhnung
hatte trotz der bereits vor Monaten eingeleiten Verhand= nach Mitternacht von den Geſchwiſtern Drechsler. Auch
dieſe heiteren Stücke wurden flott geſpielt. Für humori=
lungen
zu einem Ziele bislang nicht führen können.
Nunmehr iſt es durch direkte und perſönliche Ver= ſtiſche Vorträge ſorgten wieder die beiden bekannten Sa=
lonhumoriſten
Ph. Mechler und Fritz Kilian. Sämtlichen
handlungen des Herrn Direktors Möller mit dem Mitwirkenden wurde durch reichen Beifall der wohlver=
Reichspoſtamt in Berlin, bei deren letzterer in dankens= diente Dank zuteil. Knecht Rupprecht war auch noch wäh=
werter
Weiſe auch Herr Juſtizrat Dr. Bender mit= rend des Abends eingetroffen und beſchenkte die Mitwir=
wirkte
, gelungen, eine einſtweilige Vereinbarung zu er= kenden mit ſeinen Gaben. Eine Nachfeier am Neujahrs=
tage
im Hanauer Hof beſchließt noch den fröhlichen Weih=
zielen
, wonach die Verlegung ſeitens der Poſtbehörde als=
nachtsabend
.
bald ohne Verzug erfolgen wird. Die Leitung wird über=
haupt
von der Kreisſtraße verſchwinden und unterirdiſch
Sport, Spiel und Turnen.
durch Kabel erfolgen, ſo daß etwa weitere zeitraubende
* Die Poſenmannſchaft in Darmſtadt. Das am erſten
Verhandlungen wegen Geländeerwerbs, Befeitigung von Feiertag auf dem Olympiaſportplatz zum Austrag ge=
Baumpflanzungen uſw., hierdurch gänzlich in Wegfall langte Spiel der erſten Mannſchaft des hieſigen Fuß=
kommen
. Die Kabel ſind beſtellt und damit iſt das letzteballklubs Olympia gegen die bekannte Marine=
Hindernis zur alsbaldigen Durchführung der Straßen=mannſchaft S. M. S. Poſen endete nach äußerſt
ſpannendem Kampfe mit dem Siege der Blaujacken. Die
bahn beſeitigt.
Marinemannſchaft, die den Titel Meiſter der Hochſee=
flotte
führt, hat ſich bereits durch Spiele gegen erſtklaſſige
Ligamannſchaften einen hervorragenden ſportlichen Ruſ
Weihnuchtsfeiern.
geſchaffen, ſo daß es nicht zu verwundern war, daß eine
O Die Weihnachtsfeier der reiſenden für Darmſtädter Begriffe ſehr große Zuſchauermenge dem
Handwerksburſchen. Die ſeit einer Reihe von flott durchgeführten Spiel mit großem Intereſſe folgte.
Jahren am heiligen Weihnachtsabend von hieſigen Wohl= Schon nach den erſten 20 Minuten ſaß ein ſcharf geſchoſſe=
tätern
und Menſchenfreunden veranſtaltete Weihnachts= ner Ball im Olympiator. Angriffe auf Angriffe wechſel=
feier
für die hier durchreiſenden Hand= ten mit techniſch gutem Verteidigerſpiel. Das Publikum
werksburſchen mußte leider in dieſem Jahr wegen wurde bald in die angeregteſte Stimmung verſetzt und der
Krankheit des Gründers der Veranſtaltung, Herrn Revier= Sieg der Marinemannſchaft wurde mit lebhaftem Bei=
kommiſſär
Bergmann und Frau, ausfallen. Trotz der fall aufgenommen. Es war aber auch wirklich ganz präch=
frühzeitigen
Bekanntmachung des Ausfalls der Weihnachts= tig, wie unſere Blaujacken im forſchen, aber ſehr fairen
beſcherung für die Wanderer der Landſtraße von ſeiten Spiel den Sieg auf ihre Seite brachten. Das von der
der zuſtändigen Stellen hatten doch auch in dieſem Jahre Darmſtädter Mannſchaft erzielte Ehrentor wurde zwar
wieder zahlreiche Handwerksgeſellen ihre Schritte in die= vom Publikum lebhaft applaudiert, jedoch waren unſerem
ſer Erwartung nach dem gaſtfreundlichen Darmſtadt ge= Flottenmeiſter die Sympathien nicht mehr zu nehmen.
lenkt. Für dieſe fand am erſten Weihnachtsfeiertag, mor= So endete das hochintereſſante Spiel zugunſten der Ma=
gens
um 7 Uhr, eine Weihnachtsfeier in der Herberge rinemannſchaft mit 3 zu 1 Toren. Die Marinemannſchaft
zur Heimat in der Ochſengaſſe ſtatt, zu der Herr Ober= ſpielte am zweiten Feiertag in Mannheim gegen den Ver=
hofprediger
Ehrhardt und zahlreiche Herren des ein für Raſenſpiele.
Kuratoriums erſchienen waren. Mit einem auf dem neu
Am nächſten Sonntag, 28. Dez. 1913, ſollte die Ma=
geſtifteten
Harmonium vorgetragenen Weihnachtschoral rinemannſchaft wiederum in Darmſtadt auf dem
und gemeinſamen Geſang der sahlreich erſchienenen Hand= Olympiaſportplatz gegen eine hieſige Militärmannſchaft
werksburſchen wurde die Feier eingeleitet, worauf Herr ſpielen. Dieſes Spiel konnte jedoch, da die hieſigen Mili=
Oberhofprediger Ehrhardt eine tief zu Herzen gehende An= tärmannſchaften alle in Urlaub ſind, nicht zuſtande kom=
Mee
der äußeren Gewandung den bekannten naiven, aus dem
Das Mirakel
Ritus entwickelten mittelalterlichen Miniſterien ange=
glichen
.) Wird unſer ſo ſenſationsgewohntes Publikum
in der Frankfurter Feſthalle.
wirklich den beabſichtigten Eindruck des fromm Erhebenden
Max Reinhardts organiſatoriſches Genie lernten dieſer reinen Volksblüte erfahren haben? Doch halten
wir ja bereits früher kennen. Immer wieder nimmt die wir uns ans Tatſächliche! Ueberraſchend war ſchon die
prachtvolle Kunſt ſzeniſcher Meiſterung dieſes Strategen Ausſtattung: Der Rieſenbau der Feſthalle war gänzlich in
der Bühne gefangen, und immer wieder erobert ſie mit die wirkungsvolle Nacht einer vompöſen, das bergende
eminent ſicherer Pſychologie Neuland. indem ſie den Stil Kleined des Gnadenbildes ſchon durch die himmelhafte
in die Dimenſion ſteigert und die ſeeliſche Qualität mit Weihe verherrlichenden Kloſterkirche gewandelt, worin die
Hilfe des Maſſenauftritts und der Stimmenmenge auf Zuſchauermaſſe unmittelbar und kompakt als dekoratives
Herz und Nerv des Hörers ſich entladen läßt. In der Oedi= Element mitwirkte. In ihrer Mitte, auf verhältnismäßig
pusinſzenierung rahmte er das ferne, antike Geſchehen kleinem Raum, ſpielt ſich das zweiaktige Drama ab. Vor=
neuſchöpferiſch
in das genial geſtaltete Volk ein. Hier nehmes, ſtimmungsreiches Glockengeläute leitete die Auf=
nun
bot eine Phantaſie des Dichters Carl Vollmöl=führung ein und ſchnell ſchwand der unumgängliche
ler ſeinem Können ein fruchtbares Feld.
flitterige Konzert= und Theatercharakter: Eine feingetönte
Das Bild führt uns in jene zugleich anziehende und Weihe bereitete die Vorgänge vor; wir befanden uns plötz=
beängſtigende
Epoche finſterſter Befangenheit und Starr=lich im weihrauch= und ahnungsſchwangeren Dunkel der
gläubigkeit, herzklopfend zerflatternder, ſchickſalsmürber Kirche. Die Szene fühlte ſich bei dem ſelbſt in ſeiner auf=
Ungewißheit und blutrot aufjagender Seelengröße, auf fallenden Monotonie noch eindruckswahr bleibenden Chor=
der
aber, wie eine fremde Blume ſeltſam abgehoben, die geſang mit Nonnen, dann mit einer Prozeſſion anbetungs=
unendlich
ſchöpferiſche Phantaſie des Marienkultes ſich ent= lüſternen Volkes, kriegeriſcher Gottesdiener, Bannerträger,
faltete. Wir begreifen auf einmal die zwingende Gewalt Kinder und Prieſter, und all dem Vielerlei, das eine far=
der
Kirche, jenes wahnfrohe Verſenktſein, Verſchenktſein benprächtige, ſtimmungsvolle Umrahmung zu ſchaffen
an myſtiſchen, vernunftverlachenden Glanz und Flitter, der vermochte. Dann aber und leider kann die Fühlbarkeit
die ewig unergründliche Gottheit ſymboliſiert; wie ver= eines Ueberganges hier nicht geleugnet werden , dann
ſtehen auch die raſende Glut, mit der der Abtrünnige, begann allerdings das Theater das Spiel. Die Fabel
Nüchterne verfolgt wurde, dieſes ganze großartig ſich ver= iſt einfach: Das einfältig irre, nach buntem Leben zitternde
ſprühende und zugleich ſo blutbefleckte ververtierte Theater: Herzchen der Nonne Megildis reißt ſie vom Dienſt der
Mittelalter.
Madonna fort in den Strudel der unſtäten, treuloſen Frau
Zuſammengefaßt mit literariſch geſchickter Hand, kon= Werlte, und, indem ſie von Land zu Land, von Hand zu
zentriert in eine ganz im Hintergrund, zuletzt tief ſymbo= Hand geworfen, Fürſtin, Dirne und ſchließlich Hexe wird,
liſch anmutende Legendenbegebenheit, vermittelten die bei= verbreitet ſie ungewollt Zwiſt, Blut und Entſetzen. Gnä=
den
Künſtler uns dies Mittelalter in ihrer Pantomime. dig aber neigt ſich Maria‟) der Sünderin: ſie verſieht an
Jedoch: was fruchtet es, die ſo innige, ſcheue Poeſie von
der wunderwirkenden Jungfrau=Mutter in einen ſolch um=
*) Aſta Flemming vom His Maieſty Theater in
fangreichen Apparat einzuſpannen? (Das Mirakel iſt in London=

Nummer 316.
1913.
men, und ſo iſt dem hieſgen Fufballuh Olynpia die Ge,
legenheit geboten, noch einmal mit ſeiner erſten Mannſchaft
gegen den Deutſchen Flottenmeiſter anzutreten. Dieſer
Umſtand wird von der hieſigen Sportwelt mit großem
Beifall aufgenommen werden, umſo mehr als die Darm=
ſtädter
Mannſchaft alles aufbieten wird, um die am erſten
Feiertag erlittene Schlappe wieder wettzumachen. Das
Spiel beginnt nachmittags um ½3 Uhr. Da S. Kgl. Ho=
heit
der Großherzog von Heſſen für dieſen Tag ſeinen Be=
ſuch
beſtimmt in Ausſicht geſtellt hat, erhält die Anweſen=
heit
unſeres Deutſchen Folttenmeiſters in Darmſtadt und
das zum Austrag gelangende Spiel gegen die Olympia=
mannſchaft
ein ganz beſonderes Gepräge.
Luftfahrt.
* Frankfurt a. M., 24. Dez. Die Aviatik= Ge=
ellſchaft
Mülhauſen i. E., welcher durch den Flug
Viktor Stöfflers der erſte Preis der National= Flug=
ſpende
im Betrage von 100000 Mark zugefallen iſt, hat in
Anerkennung der bei dieſem und anderen Flügen geleiſte=
ten
meteorologiſchen Ratſchläge dem Meteorologiſch= Geo=
phyſikaliſchen
Inſtitut des Phyſikaliſchen Vereins Frank=
furt
a. M. eine anſehnliche Summe für das Taunusobſer=
vatorium
überwieſen.
* Frankfurt a. M., 24. Dez. Die Delag ( Deut=
ſche
Luftſchiffahrts=Aktiengeſellſchaft) ſieht zum erſten
Male ſeit ihrem Beſtehen auf ein volles Betriebs=
jahr
ohne jeden Unfall zurück. Das Unterneh=
men
, das zurzeit ohne Gegenſtück in der Welt daſteht, be
findet ſich in ſtetiger Entwicklung. Während man von
dem erſten Unglücksjahr 1910 abgeſehen 1911 nur etwa
während der Hälfte des Jahres je ein Schiff im Dienſt
hatte, fuhr man 1912 mit zwei und 1913 mit drei Zeppe=
lin
=Luftſchiffen ſchon faſt das ganze Jahr hindurch. E
wurde eine Durchſchnittsgeſchwindigkeit von genau 55 Ki=
lometern
in der Stunde erreicht, wobei zu bemerken iſt,
daß darin auch die Aufſtiegs= und Landungszeiten ein=
begriffen
ſind, und daß bei Paſſagierfahrten niemals mit
voller Maſchinenkraft gefahren wird. Befördert wurden
mit jeder Fahrt im Durchſchnitt 20 Perſonen. Im gan=
zen
ſind in den letzten vier Jahren 140757 Kilometer zu=
rückgelegt
und 26 440 Perſonen mitgeführt worden, Zah=
len
, die mindeſtens zu verdoppeln ſein würden, wollte
man alle Fahrten mit Zeppelinen ſeit 1905 zuſammenfaſ=
ſen
, ſowohl die für Graf Zeppelin und ſeine Werft, wie
diejenigen für Militär und Marine; dann würde man bei
zirka 2650 Fahrten auf eine Geſamtdauer von 5120 Stun=
den
gleich 213 Tagen und Nächten, und eine Geſamtlänge
von 281500 Kilometer, alſo das ſiebenfache des Erdum=
fanges
am Aequator oder drei Viertel der Entfernung der
Erde vom Monde kommen. Da die Entwicklung der Luft=
ſchiffahrt
nicht mehr zum Stillſtand gelangen wird, kann
man nunmehr von einer wirklichen Eroberung des Luft=
meeres
ſprechen.
* Paris, 24. Dez. Der franzöſiſche Flieger Vedri=
nes
, der einen Flug nach Kairo plante, iſt nach
einer Depeſche des franzöſiſchen Konſuls in Tripolis
(Kleinaſien) geſtern in der Nähe dieſer Stadt gelandet.
Vedrines hat die etwa 1000 Kilometer lange Strecke von
Konſtantinopel bis Tripolis in drei Etappen zurückgelegt
und dabei das Taurusgebirge überflogen.
* Paris, 26. Dez. Der Flieger Guillaux, der
infolge unrichtiger Angaben über ſeine bei dem Fluge
um den Pommerypreis vorgenommene Landung in
Deutſchland von dem franzöſiſchen Luftfahrerverband ge=
maßregelt
worden war, unternahm geſtern nachmittag
oderhalb von Paris mehrere Saltomortale=Flüge.
Die Blätter erheben gegen derartige, für die Bevölkerung
gefährliche Tollkühnheiten ſcharfen Einſpruch.
* Paris, 26. Dez. Der radikale Deputierte Girod
richtete an den Kriegsminiſter eine Anfrage über die Zahl
der aus den Erträgniſſen der Nationalflugſpende
angekauften Flugzeuge.
Die auswärtige Politik Frankreichs.
* Paris, 24. Dez. Miniſterpräſident Doumer=
gue
ſprach heute nachmittag in der Kammerkom=
miſſion
für auswärtige Angelegenheiten.
Er erklärte, er ſei entſchloſſen, weiter in der politiſchen
Richtung zu arbeiten, die von ſeinen Vorgängern inne=
gehalten
wurde. Doumergue fuhr hierauf fort: In der
Balkanfrage, die das orientaliſche Problem tiefgrei=
fend
verändert und deren Erſchütterungen derartige wa=
ren
, daß ſie die Beziehungen der Großmächte ſtören konn=
ten
, war die republikaniſche Regierung bemüht, ſpeziell
die franzöſiſchen Intereſſen, die in dem geſamten Orient
beſtehen, zu wahren und in vollkommener Entente mit
Rußland und England an der Löſung der Fragen zuſam=
menzuarbeiten
, die ein doppelter Krieg in der Schwebe
ließ. Doumergue fügte hinzu, er werde, wie ſein Vor=
gänger
beſtrebt ſein, die moraliſchen und materiellen
Intereſſen Frankreichs in den Ländern des Orients zu
deren Stelle ſelbſt den Dienſt am geſchändeten Heiligtume
und wandelt ſo die im Weltleben Triumphierende zur
zerknirſchten Büßerin. Es liegt etwas Köſtlich=Kindliches
in dieſem Gedanken, und doch veranſchaulicht er wirkungs=
voll
die Offenbarung der Maria mit dem Kinde, die
immer Wunder und Gnade bleibt.
Der vornehm=ernſte Charakter der Veranſtaltung blieb
bis zum Schlutz glücklich gewahrt, obwohl die abſtrakte
Pantomime ſo unendlich zart und zerbrechlich iſt. Gerade
hier aber gebührt allen Darſtellern uneingeſchränktes Lob.
Freilich machte ſich eine unverkennbare Ermüdung, beſon=
ders
der Chöre, am Schluß bemerkbar; aber das dem Volke
gezeigte prächtige Bild der wiedererſtandenen, glanzum=
ſtrahlten
Madonna, dieſe grandioſe Apotheoſe religiöſen
Aufloderns, wog das phyſiſche Verſagen geſchickt auf. Die
lebhaft und doch wie ein Traum unwirklich vorüberhuſchen=
den
, oft an frühe Sagen und derben Holzſchnitt gemah=
nenden
Szenen, in denen die Irrgegangene bald ſich dem
raſenden Pöbel in aufdringlichen Tänzen gibt, bald ſich
einem Ritter auf dem Roſſe eint, und deren Leib dem roten
Henker geboten wird, ſind, gerade gewürzt von dem tollen
Taumel der flinken, graziös temperamentvollen ſchönen
Sünderin (Mary Dietrich) von verblüffender, mit=
reißender
Wirkung. Und ein nicht überhörbarer Klang
von Volksliedpoeſie ſchwebt über dem Ganzen. Gerade
auch dort brachte der Komponiſt, unſer Märchenſänger
Humperdinck, die ſchönſten Effekte: in den Tänzen und
Chorälen, während ſein Illuſtrieren der pantomimiſchen
Vorgänge nur durchaus Konventionelles bot. Doch Voll=
möllers
Legende trägt in ſich ſelbſt ſchon geſättigte Stim=
mung
, ſo daß der Muſik (unter Einar Nilſons Leitung)
eine lediglich verbindende, unterſtützende Stellung zufiel.
C. Heſſemer.

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Nummer 316.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Dezember
wahren, zu entwickein und durch ein vertranenzvolle Durazzo ein Iugenſeur und mehrere Arbeiter ein, um
Zuſammenarbeiten mit ſeinen Freunden und Verbündeten den Palaſt in Stand zu ſetzen, in dem der Prinz von
und ſchließlich in Verbindung mit den anderen Groß= Wied wohnen ſoll. Eſſad Paſcha ordnete ſofort die Räu=
mächten
zu den Löſungen zu gelangen, die für die Stär= mung des als vorläufige Reſidenz des Peinzen von Wied
kung des Friedens die günſtigſten ſeien. Doumergue er= in Ausſicht genommenen Regierungspalaſtes an und be=
klärte
, daß man gegenwärtig nicht ohne Unzuträglichkeiten auftragte eine Kommiſſion mit den erforderlichen Vor=
in
die Erörterung der Einzelheiten aller Verhandlungen bereitungen und Ausſchmückungen. Dieſe Maßnahmen
während der ſchweren Balkankriſe eintreten könne. Da laſſen alle Gerüchte über angebliche Anſprüche Eſſad Pa=
die
meiſten dieſer Verhandlungen noch nicht zum Abſchluß ſchas auf den albaniſchen Thron als hinfällig erſcheinen.
gekommen ſeien, wäre es unklug, im voraus eine Löſung
* Paris, 26. Dez. Einem Finanzblatt zufolge hat
zu beſtimmen. Auch würde es der internationalen Höf= die geiechiſche Regierung in Paris mitgeteilt, daß
lichkeit nicht entſprechen, Abſichten in Rechnung zu ſtellen, ſie gleich Serbien ſich ſchon jetzt verpflichtet habe, einen
welche einzelne Regierungen enthüllen könnten, da ſie ja Anteil an der türkiſchen Schuld zu übernehmen.
ſelbſt nicht wiſſen könnten, ob die Umſtände es ihnen er=
laubten
, den Abſichten Folge zu geben.
* Konſtantinopel, 26. Dez. Der frühere Mini=
Doumergue ging nur auf die wichtigſten Fragen hin= ſter und politiſche Redakteur des Tanin, Profeſſor des
ſichtlich des franzöſiſch=türkiſchen Ueberein= Verfaſſungsrechtes Ismael Hakki Babanzade, ein hervor=
kommens
über die Schul= und Wohltätigkeitswerke ein ragendes Mitglied der jungtürkiſchen Partei, iſt geſtern
und ſagte, daß die mit der Türkei gepflogenen Verhand= während einer Vorleſung in der Univerſität plötzlich ge=
lungen
zu einem Einvernehmen zwiſchen dem Botſchafter ſtorben.
und dem Großweſir geführt hätten. Das Uebereinkom=
* Konſtantinopel, 26. Dez. Die Blätter veröf=
men
, das ſpäter die kaiſerliche Genehmigung erhalte, ſetze fentlichen eine Erklärung des Kriegsminiſters, betreffend
das Statut für die Schul= und Wohltätigkeitswerke derart den neuen Geſetzentwurf über den Militär
feſt, daß die Schulen und Hoſpitäler der religiöſen Ge=dienſt, indem es heißt, der Entwurf führe den regiona=
meinſchaften
, die dem franzöſiſchen Protektorat unter= len Militärdienſt ein, für die zur Fahne einberufenen Fami=
ſtehen
, nicht mehr der Willkür der Lokalverwaltungen lienväter eine Unterſtützung ihrer Familien und eine Ver=
preisgegeben
wären, jedoch in gerechtem Maße ſich den minderung der Dauer der Dienſtzeit, welche ſich bisher
neuen Bedürfniſſen der Türkei anpaſſen müßten. Durch über drei Jahre erſtreckte.
dasſelbe Uebereinkommen ſei für die marokkaniſchen und
* Konſtantinopel, 26. Dez. Dſchavid Bei
die tuneſiſchen Schutzbefohlenen eine Gleichſtellung mit iſt hier eingetroffen; er hatte mit dem Großweſir und dem
Algerien bezüglich der Rechtſprechung erlangt. Schließlich Miniſter des Innern eine Unterredung.
ſichere das Uebereinkommen den Franzoſen im ottomani=
* Konſtantinopel, 26. Dez. Die türkiſchen
ſchen Kaiſerreich im Falle der Verhaftung und der Unter= Blätter dementieren die Meldung, nach der die Tür=
ſuchungshaft
wertvolle Garantien zu.
kei den braſilianiſchen Dreadnought Rio de Janei=
Was den moraliſchen Einfluß Frankreichs inro angekauft habe.
Syrien betreffe, ſo ſeien Rechts= und Gewerbeſchulen
* Valona, 26. Dez. Der Kriegsminiſter iſt
in Beyruth geſchaffen. Soweit es die Kredite geſtatten zurückgetreten. Es verlautet, daß der geweſene tür=
werden
, ſollen Handwerkerſchulen in Damaskus und kiſche Major und jetzige albaniſche Generalſtabschef Schef=
Moſſul errichtet werden. Die Regierung erwäge gleich= ket Bei ſein Nachfolger werden ſoll.
falls die Schaffung eines Berufsvizekonſulats in Homs.
Doumerque fügte hinzu, daß er alles unterſtützen werde,
was an der Verbreitung der franzöſiſchen Sprache und
Landwirtſchaftliches.
des franzöſiſchen Einfluſſes arbeite. Die in der Türkei
inveſtierten franzöſiſchen Werte erreichten gegenwärtig 3
Schlachtviehmarkt Darmſtadt. Kälber=
Milliarden. Die durch den Krieg unterbrochene Arbeit markt am 23. Dez. Auftrieb durch Händler 131 Stück.
der internationalen Finanzkommiſſion Preiſe für 50 Kilo Lebendgewicht: 1. Qualität 70 Mark,
werde nicht verloren gehen. Doumerque fügte hinzu, er 2. Qualität 65 Mark, 3. Qualität 61 Mark. Marktverlauf
hoffe, die Kommiſſare der Mächte einladen zu können, nach flott. Schweinemarkt am 24. Dez. Auftrieb durch
Paris zurückzukommen, damit ſie ihre Aufgabe beenden. Händler 63 Stück. Preiſe für 50 Kilo Schlachtgewicht:
Doumerque betonte, daß die franzöſiſche Diplomatie zumſ 1. Qualität 75 Mark, 2. Qualität 74 Mark, 3. Qualität
Schutze aller Beſitzer türkiſcher Papiere Serbien beſtimmt 73 Mark. Marktverlauf ruhig; Ueberſtand.
habe, das an der äußeren türkiſchen Schuld Teil habe. Er
werde nicht verfehlen, auch von den übrigen Balkanſtaaten
Literariſches.
zu verlangen, daß ſie die gleiche Verpflichtung unterſchrei=
ben
. Doumerque erklärte, daß Frankreich als Entgelt
Legionär Nummer 80. Drama in 4 Akten
für die Zölle und Steuern, die zu erheben es der Pforte von Ludwig Bruhn. Buch= und Bühnenverlag von W.
geſtatten könne, von der Türkei beſtimmte Vorteile für die Härtel u. Co., Nachf., Leipzig. Preis 2 Mark. Der Ver=
franzöſiſchen
Kaufleute und Induſtriellen erhielt. Die faſſer des mit großem Beifall und Intereſſe aufgenomme=
franzöſiſche
Induſtrie werde bedeutende Beſtellungen er= nen Schauſpiels Der Lehrer von Kirchdorf tritt wieder
halten. Frankreich erhielt die Zuſage, ein großes Eiſen= mit einem neuen Werke in die breite Oeffentlichkeit. Wie
bahnnetz in Nord=Anatolien, Armenien und Syrien zu beim erſten, ſo auch hier, hat er ein glückliches Milieu ge=
bauen
. Dazu kämen noch der Bau und Betrieb der Häfen wählt und trefflich verſtanden, ſich dasſelbe zunutze zu
von Jaffa, Kaiffa, Tripolis in Syrien, Heraclea und Ine= machen. Der Verfaſſer beſitzt eine bedeutende Theater=
boli
. Bei den Balkanſtaaten beſtand die franzöſiſche Divlo= routine, ein offenes Auge und verſteht Stimmungen hin=
matie
auf Vorteile für unſeren Handel und unſere In= einzubringen, die jeden Lauſcher und Leſer mit ſich fort=
duſtrie
. Ich zweifle nicht, daß von Serbien große Be= reißen.
ſtellung bei franzöſiſchen Induſtriellen gemacht werden
dürften. Griechenland hat während des Krieges eine
große Zahl von Beſtellungen gemacht. Die Regierung
Letzte Nachrichten.
wird ihre Hand dazu bieten, daß dieſer Markt unſerer
(Wolffs telege. Korreſp.=Bureau.)
Induſtrie offen bleibt. Das Vorgehen unſerer Geſandt=
ſchaft
wird unterſtützt werden durch den Einfluß, den un=
* Berlin, 24. Dez. Die Norddeutſche Allgemeine Zei=
ſere
Militärkommiſſion gewonnen hat.
tung ſchreibt: Ein ſchönes Bild der Opferwillig=
Frankreich hat um ſo lieber an der Deſignierung keit unſerer Landsleute in Braſilien zeigen
des Prinzen zu Wied teilgenommen, als es hier= die jetzt bekannt gewordenen Ergebniſſe der Sammlungen,
bei Gelegenheit gefunden hat, die nützliche Rolle anzuer= dfe anläßlich des Regierungsjubiläums des Kaiſers in
kennen, welche die rumäniſche Nation als Faktor des den deutſchen Kreiſen Braſiliens veranſtaltet worden ſind.
Gleichgewichts unter den Balkanvölkern und als Frie= Für deutſchnationale Zwecke im Lande ſelbſt, für Vereins=
densſtifter
in dem letzten Konflikte geſpielt hat. Unſere zwecke, Schulen, Kirchen und Volksbibliotheken wurden
Beziehungen, die immer gut waren zu dieſem Lande, ſind etwa 30000 Mark aufgebracht, ferner wurden etwa
dadurch noch beſſer geworden. Der jüngſt an unſere In= 3000 Mark dem Zentralkomitee der deutſchen Vereine vom
duſtrie ergangene Ruf, ſich für große Beſtellungen bereit= Roten Kreuz überwieſen. Beide Summen enthalten nam=
zuhalten
, läßt uns ſchöne Ergebniſſe erhoffen.
hafte Einzelbeträge angeſehener Mitglieder der Kolonie.
Der Miniſterpräſident erklärte ſodann, er werde die
* Berlin, 26. Dez. Staatsſekretär Dr. Solf hat auf
Bemühungen Rußlands unterſtützen, in den armeni=
eine
Anfrage aus den Kreiſen der Gummiintereſſenten,
ſchen Provinzen Ordnung und die Achtung der
ob der geſtundete Zoll ſpäter nach den Sätzen des Staffel=
Rechte aller herzuſtellen. Die Regierung wird fortfahren, tarifs oder nachedem gegenwärtig geltenden Einheitsſatz
an einer friedlichen Löſung dieſer Aufgaben zu arbeiten,
indem ſie der gerechten Sache die Unterſtützung der Nation zu zahlen ſein wird, dahin entſchieden, daß für die Ver=
gewähren
wird, die ſeit 40 Jahren die Erhaltung des zollung des jetzt zur Verſchiffung gelangenden Kautſchuks
Friedens zu vereinen wußte mit der Sorge für ihre die Sätze des künftigen Staffeltarifs entſcheidend ſein
Würde und mit der Verteidigung ihrer Intereſſen, ver= ſollen.
* Berlin, 26. Dez. Der Deutſche Handelstag
trauend auf die eigene Stärke und auf die Unterſtützung
richtete an den Bundesrat eine Eingabe, in der dar=
ihrer
Verbündeten und Freunde, die ihr niemals gefehlt
auf hingewieſen wird, daß nicht jeder zur Abgabe der
habe, ebenſo wenig wie ihnen die ihrige.
Vermögenserklärung für den Wehrbei=
trag
Verpflichtete in der Lage iſt, ſelbſt die erforderlichen
Berechnungen anzuſtellen, wie es ſich beiſpielsweiſe aus
den Vorſchriften des Geſetzes über die Berechnung des
Vom Balkan.
Wertes von Aktien ohne Börſenkurs und Vorſchrift ergibt,
* Belgrad 24. Dez. Die offiziöſe Samouprava die den Beitragspflichtigen berechtigt, von dem Wert der
ſtellt in ihrem heutigen Leitartikel feſt, daß die meiſten mit Dividendenſchein gehandelten Wertpapiere den Be=
zwiſchen
der Türkei und Serbien ſchwebenden trag abzuziehen, der für die ſeit der Auszahlung des letz=
Streitfragen nahe daran ſind, beigelegt zu werden ten Gewinnes abgelaufene Zeit und dem letztmalig ver=
und daß die diplomatiſchen Beziehungen zwiſchen beiden teilten Gewinn entſpricht. Ferner iſt zu beachten, daß
Ländern bald wieder hergeſtellt werden.
den Beitragspflichtigen bei der Abgabe der Vermögens=
* Konſtantinopel 24. Dez. Die Regie=erklärung die Höhe ihres Bankguthabens vom 31. Dezem=
rung
bereitet ein neues Militärgeſetz vor, das ber 1913 bekannt ſein muß, die Abrechnungen darüber je=
die
allgemeine Dienſtpflicht vorſieht. Die Nichtmuſel= doch nicht gleich alle fertiggeſtellt ſein können. Mit Rückſicht
manen werden gegen eine Loskauftaxe vom Militärdienſt darauf wird der Bundesrat gebeten, die Friſt zur Abgabe
befreit. Der Entwurf, betreffend die Reorganiſation der der Vermögenserklärung bis Ende Februar zu erſtrecken.
Dienſtzweige im Kriegsminiſterium wurde der deutſchen
* München, 25. Dez. Gegen 2½ Uhr nachts brach in
Militärmiſſion überantwortet, die geſtern unter der Teil= der Hackerbrauerei Feuer aus. Die Flammen
nahme des Kriegsminiſters eine Sitzung abhielt. Der griffen raſch um ſich und bald war das ganze Anweſen
Miniſterrat beſchloß, Dſchavid Bey Vollmacht zu er= ein weithin leuchtendes Feuermeer. Gegen 5 Uhr mußte
teilen zur Unterzeichnung des Uebereinkom= ſich die Feuerwehr, die mit 31 Schlauchleitungen vorging,
mens mit einer franzöſiſchen Gruppe bezüg= hauptſächlich darauf beſchränken, die vom Feuer bereits
ergriffene anliegende Pſchorrbrauerei zu ſchützen. Die
lich einer Konzeſſion für Eiſenbahn= und Hafenbauten.
In intereſſierten franzöſiſchen Finanztechnikerkreiſen ver= Brandmauer der Hackerbrauerei am Eiſenbahngleis iſt
lautet, die endgültige Regelung der Angelegenheit werde eingeſtürzt. Die zwiſchen dem Hof und dem Gleis liegen=
verzögert
infolge des Verlangens Rußlands, daß die oſt= den Bureauräume, die Schreinerei, Faßhalle und Küferei
anatoliſchen Eiſenbahnen ſchmalſpurig gebaut werden wurden niedergelegt. Das Sudhaus iſt ſtehen geblieben.
Der Betrieb der Brauerei wird aufrechterhalten. Nach
ſollen.
H. B. Konſtantinopel, 24. Dez. Der offiziöſe! Angabe eines Wächters iſt das Feuer auf Kurzſchluß zu=
Jeune Turque beſtätigt heute in einem inſpirierten Leit=rückzuführen. Der Schaden iſt durch Verſicherung gedeckt.
* Köln. 26. Dez. (Amtlich.) Heute nachmittag
artikel, daß in der Frage der Militärmiſſion
eine Entſpannung eingetreten iſt. Das Blatt 12 Uhr 8 Minuten fuhr auf dem Hauptbahnhof Köln der
berichtet, der Großweſir habe in einer langen Unterredung Leerzug Nr. 189 auf den zur Abfahrt bereitſtehenden
mit dem ruſſiſchen Botſchafter, die man falſch gedeutet Perſonenzug Nr. 636 leicht auf; zwei Reiſende
habe, alle Mißverſtändniſſe zerſtreuen können. Anderer= wurden unbedeutend verletzt. Der Materialſchaden iſt
ſeits ſei eine Einigung mit dem franzöſiſchen Botſchafter gering. Der Betrieb iſt nicht geſtört.
Hannoverſch=Münden, 26. Dez. Der vierzigjährige
erfolgt. Die normale Erledigung aller ſchwebenden Ver=
Förſter Knoche vom Forſthaus Nonnenholz, Ober=
handlungen
ſei nunmehr geſichert.
* Paris, 26. Dez. Ein Freund Eſſad Paſchas tele= förſterei Eſcherode, wurde am Heiligen Abend gegen
graphiert dem Temps aus Gravoſa: Geſtern trafen in 10 Uhr von zwei Holzarbeitern erſchoſſen aufgefun=

1913.
Seite 5.
den. Der Täler, ein Wikderer und Zigarrenarbeitel
namens Fuhrmann aus Hubenrode, iſt fl üchtig.
* Wilhelmshaven, 26. Dez. Die Geſchwader der
Hochſeeflotte werden am 1. April 1914 wie folgt
verteilt werden: Nordſeeſtation: Erſtes Geſchwader und
Aufklärungsſchiffe; Oſtſeeſtation: Zweites und drittes Ge=
ſchwader
.
* Emden, 26. Dez. Geſtern vormittag kenterte
im Außenhafen ein Schleppdampfer, der einen Seedampfer
bugſierte. Der Kapitän wurde gerettet, drei Mann er=
tranken
.
* Bremen, 26. Dez. Die Rettungsſtation Neuwerk
telegraphiert: Am 25. Dezember von dem deutſchen See=
leichter
157 Kapitän Meiſter geſtrandet bei Neuwerk,
mit Stückgütern von Hamburg nach Bremen beſtimmt.
Drei Perſonen gerettet durch Rettungsboot Oscar Ru=
erti
.
* Genua, 25. Dez. Der Dampfer des Norddeut=
ſchen
Lloyd Prinz Eitel Friedrich iſt bei ſei=
ner
Ausfahrt aus dem Hafen geſtern abend mit dem
Segelſchiff Andreima, das mit einer Ladung
Eiſen von Toulon kam, zuſammengeſtoßen. Der
Zuſammenſtoß war ſo heftig, daß das Segelſchiff unter=
ging
. Die aus ſieben Mann beſtehende Beſatzung konnte
gerettet werden Zwei Matroſen haben Verletzungen da=
vongetragen
. Der Dampfer Prinz Eitel Friedrich hat
nach einſtündigem Aufenthalt die Fahrt nach Bremen fort=
geſetzt
.
* Paris, 24. Dez. Der Schlächterſtreik in den
Schlachthäuſern dauert an; nur in La Villette arbeiteten
die Schlächter heute vormittag. In Vaugirard iſt der
Streik in den Schlachthäuſern faſt allgemein.
* Paris, 26. Dez. Die Kammer nahm einen Ge=
ſetzentwurf
an, der in der zeitlichen Verteilung des
Baues von Linienſchiffen beſtimmte Ab=
änderungen
trifft. Die Kammer beriet dann den Ge=
ſetztenwurf
, betreffend die Genehmigung der beiden Bud=
getzwölftel
für Januar und Februar. Bezüglich des Ver=
ſuchs
der Unterbringung von 50 Millionen türkiſcher
Schatzſcheine in Frankreich erklärte Caillaux, es ſeien alle
Maßnahmen getroffen, um die franzöſiſchen Sparer zu
ſchützen. Der Entwurf wurde im ganzen einſtimmig mit
420 Stimmen angenommen.
* Paris, 26. Dez Der Kriegsminiſter kündigte
in der Finanzkommiſſion des Senates an, daß der bis=
her
bewilligte Kredit für die Kaſernenbauten
erſchöpft ſei; die Kommiſſion ſolle ihn unverzüglich
ermächtigen, die Arbeiten fortzuſetzen, ohne die Genehmi=
gung
eines weiteren Kredits abzuwarten.
* Stockholm, 24. Dez. Der ehemalige Unteroffizier
Toerngren wurde wegen Spionage zu fünf Jahren
Strafarbeit und zwei Jahren Ehrverluſt verurteilt;
der ehemalige Student Holſteinſon erhielt drei Monate
Gefängnis.
Petersburg, 26. Dez. Der Miniſterrat genehmigte,
daß die bereits gemeldeten Geſetzvorlagen über die Ver=
zollung
ausländiſchen Getreides und aus=
ländiſcher
Erbſen und Bohnen in Rußland außer Finn=
land
und über die Verzollung ausländiſcher Getreide=
produkte
in Finnland in der Reichsduma eingebracht
werden.
Benghaſi, 26. Dez. Geſtern wurde eine italie=
niſche
Proviantkolonne auf dem Marſche von
Merg nak Gſur von Beduinen angegriffen. Die
Italiener zerſtreuten die Angreifer. Zehn wurden getötet
und zahlreiche verletzt. Auf italieniſcher Seite fielen drei
Italiener, darunter ein Offizier, ferner ein Askari. Ein
Italiener wurde verwundet.
3:
Calumet (Michigan), 25. Dez. Bei einer Weih=
nachtsfeier
zum Beſten der ausſtändigen Arbeiter der
Kupferbergwerke ſtieß ein Mann den Ruf Feuer aus, Es
kam zu einer Panik und auf der Treppe zu einem Kampfe
der Vorwärtsſtürmenden. Achtzig Perſonen, zum
größten Teile Kinder, denen der Weg verſperrt worden
war, kamen in dem Gedränge ums Leben.
* Brownsville (Texas), 26. Dez. Das Hauptquartier
der Aufſtändiſchen in Matamoros hat amtlich be=
kanntgegeben
, daß der Angriff auf Tampico auf=
gegeben
wurde.
* Groningen. 25. Dez. In der Nähe der Eiſenbahn=
brücke
über den Oranje=Kanal iſt ein Schnellzugent=
gleiſt
. Fünf Perſonen, unter denen ſich auch der
Sohn des Miniſterpräſidenten befindet, ſind getötet
und zwölf verwundet worden.
Die Zabern=Affäre.
* Berlin, 24. Dez. Die Norddeutſche Allgemeine Zei=
tung
ſchreibt: In einer Zuſchrift an die Kreuz=Zeitung
hat der Polizeipräſident von Berlin, nicht in
ſeiner amtlichen Eigenſchaft, ſondern als Privatperſon,
zu dem kriegsgerichtlichen Verfahren gegen
den Leutnant v. Forſtner Stellung genommen.
Bei der politiſchen Bedeutung der Angelegenheit wird
ſelbſtverſtändlich die Staatsregierung zu entſcheiden haben,
ob und inwieweit in dem vorliegenden Falle die freie
Meinungsäußerung die Grenzen überſchreitet, die dem
politiſchen Beamten auch als Privatperſon durch ſeine
Stellung gezogen ſind und nötigenfalls die erforderliche
Korrektur eintreten laſſen.
* Berlin, 24. Dez. Das Wolffſche Bureau meldet:
Wie wir erfahren, hatte Herr Schayer von der Natio=
nalzeitung
geſtern die Unterredung mit dem Polizei=
präſidenten
v. Jagow, die mit dem Hinweiſe gewährt
wurde, daß es ſich nur um ein juriſtiſches Geſpräch handeln
könne unter der Bedingung des Verſprechens, kein Inter=
view
zu bringen. Das entgegen dieſem Verſprechen von
der Nationalzeitung gebrachte Interview entſpricht, wie
wir erfahren, etwa einem Drittel der Wahrheit.
Zu dieſer Erklärung bemerkt der genannte Redakteur
der Nationalzeitung: Es iſt unwahr, daß von meiner
Perſon Herrn v. Jagow das Verſprechen gegeben wor=
den
iſt. überhaupt kein Interview zu bringen. Wahr iſt
vielmehr, daß ich Herrn v. Jagow ausdrücklich darauf hin=
wies
, daß ſeine Aeußerungen lediglich als die des Privat=
mannes
und Juriſten, aber nicht als die des Polizeipräſi=
denten
aufgefaßt würden; eine Zuſage, die auch innegehal=
ten
wurde. Unwahr iſt ferner, daß der in der National=
zeitung
erſtattete Bericht nur zu einem Drittel der Wahr=
heit
entſpreche; wahr iſt vielmehr, daß die Unterredung
inhaltlich wahrheitsgetreu wiedergegeben wurde. Wie
weiter verlautet, hat der betreffende Redakteur der Natio=
nalzeitung
gegen das Wolffſche Bureau wegen deſſen Ver=
öffentlichung
den Klageweg beſchritten.
* Eberſtadt, 27. Dez. (Nochmals der Kiefern=
ſpinner
.) Die Großh. Oberförſterei Eberſtadt ſchreibt
uns: In dem Artikel in Nr. 312, Seite 4, Ihres ge=
ſchätzten
Blattes aus Pfungſtadt iſt Ihrem Korreſponden=
ten
ein großer Irrtum untergelaufen. Nicht um den Kie=
fernſpinner
handelt es ſich, auch nicht um die Nonne,
ſondern um den Kiefernſpanner. Gegen den

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Dezember 1913.
Seite 6.
eae
Kieſernſoinner wären die vorgeſchlagenen Mahregein
durchaus verkehrt.
EB. Neu=York, 26. Dez. Ueber die Kataſtrophe bei bas Tädagogium Neuenheim-Heidelberg
dem Weihnachtsfeſt in Camulet wird noch gemeldet: 700Amit klein. Gymnasial- und Realklassen, modern bewährten
Perſonen waren in einem großen Saale der Stadt zu Einrichtungen, Sport, Spiel, Wandern, Werkstätte, Garten-
arbeit
, Förderung körperl. Schwacher, mit Schülerheim
einem Weihnachtsfeſte verſammelt, als plötzlich ein Unbe=
kannter
den Kopf zur Tür hereinſtreckte und Feuer rief. A(Zimmer mit 1, 2 u. 3 Betten) hat im Klassen-Unterricht
(kein Drill) immer gleich gute Erfolge zu verzeichnen.
Sofort entſtand eine große Panik. Alle Anweſenden
Uebergeleitet wurden 1912/13 in Unter- und Oberprima
ſtrebten den Ausgängen zu. Die Angeſtellten des Wirtes
8/9. Kl. Gymnas., Real-Reformgymnas. u. Oberrealschulen
und Beſonnene der Anweſenden verſuchten alles mögliche,
30, in die Obersckunda (7 Kl.) 8 Schüler. Einjährige
um das Publikum zum Bleiben zu bewegen. Sämtliche
1913: Ostern 3, Herbst 14. Prüfungsergebnisse, Jahres-
Frauen und Kinder drängten kopflos den Türen zu, wobei
(I,20347
bericht.
einige niederſtürzten und die anderen alle über ſie weg=
ſtrampelten
, ſo daß ſich große Haufen bildeten. Im gan=
zen
ſind 75 Frauen und Kinder auf dieſe Weiſe ums Le=
ben
gekommen. Auch 5 Männer haben ſo ihren Tod ge=
u
. oder II. Mtags
funden. Zum Zeichen der Trauer hat man in Michigan
beſchloſſen, alle veranſtalteten Feſtlichkeiten abzuſagen und beſtehend aus 1012 Räumen, für vorneh=
auf
dieſe Weiſe der allgemeinen Trauer Ausdruck zu ge= mes Geſchäft in Mitte der Stadt zu mieten ge=
ben
. Man ſucht bisher vergeblich den Unbekannten, der ſucht. Offerten unter 2 1 an die Expedition
die Panik hervorrief.
(26821
dieſes Blattes.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
in der Nacht vom 24. zum 25. Dezbr.
Verloren auf dem Wege von unt. Wilhelminen=
888886868 6558636653 8 ſtraße bis Riedeſelſtraße Damentaſche (braunſeid. Beutel
8 mit lila Seidenfutter). Gegen Belohnung abzugeben
8
(26820
Riedeſelſtraße 19, 3 Stock.
65
8.
Ein
3
5
Aus dem Geſchäftsleben.
K
Dresden, 24. Dez. Fröhliche Weihnachten feierten
8 wieder 27 Jubilare auf einmal, 7 Arbeiter und
* Neujahrswunsch-
20 Arbeiterinnen der Firma Georg A. Jasmatzi Akt.=
R
Z.
Geſ., größte deutſche Zigarettenfabrik, Dresden, die in
5
Anerkennung einer 10jährigen treuen Dienſtzeit mit
Z einer goldenen Uhr beſchenkt wurden. Im vorigen
Inserat
Jahre ſind 23 Angeſtellte bei dieſer Firma nach her=
6
8
kömmlichem Brauch in gleicher Weiſe bedacht worden,
68
8
ein Beweis, daß Vertrauen in dem dauernden Zu=
in
dem Darmstädter
K.
55
ſammenarbeiten zwiſchen Arbeitgeber und Perſonal
Tagblatt enthebt Sie
3
K
waltet.
jeder mündlichen oder
5
Fettiges Haar iſt für Damen keine Annehmlichkeit.
schriftlichen Gratulation.
83
Seit langem iſt nun ein Mittel bekannt, der ſogenante
8
K
5Vallabona=Puder. Pallabona wird in geringer
ummamimmmmmmimmmmmic
8
65 Menge trocken in das Haar geſtreut und dann verbürſtet,
6
Z wodurch alles überſchüſſige Fett abſorbiert wird; die
Die Nummer mit den
antiſeptiſchen Eigenſchaſten des Puders wirken gleichzeitig
8
5wohltuend und reinigend auf die Kopfhaut. Das Haar
Neujahrs-Wünschen er-
8
55 wird voll und weich und läßt ſich infolgedeſſen mühelos
scheint am I. Januar
8
65friſieren. Pallabona iſt bei Damenfriſeuren und in
z: früh morgens ::
68.
Z Varfümerien, ev. von der Pallabona=Geſellſchaft in
8 München zu beziehen.
K.
8
8
Dampfernachrichten.
S8KARARRRR S G RA&RäRKS8&
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
Dr. Kuhns Créme, Vional,
Schonheit: 2.50, 1.50, Vional=Seife 80, treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.

50, vorz. Franz Kuhn, Kronen=Varf., Nürn= 1 Kaiſer Wilhelm II. 23. Dez. 4 Uhr morgens in Bremen
berg. Hier: F. B. Grodhaus, Seifenfabr. am angekommen. Frankfurt 22. Dez. 7 Uhr. morgens in
weißen Turm, ſowie in Apoth., Drog. u. Parf. (V,5681. Bremerhaven angekommen. Prinz Friedrich Wilhelm
22. Dez. 9 Uhr vorm. in Bremerhaven angekommen.
lſche i
che
George Waſhington 22. Dez. 1 Uhr morzens in Neu=
Notel zur Krone, Auerbach
York angekommen. Barbaroſſa‟ 22. Dez. 3 Uhr nachm.
empfiehlt seine Säle zur Abhaltung von Fest- Lizard paſſiert. Prinz Eitel Friedrich 22. Dez. 4 Uhr
lichkeiten, Familienfeiern, Konferenzen nachm. in Genua angekommen. Bülow 22. Dez. 5 Uhr
usw. Diners täglich zu M. 1.20, 2.-
2.50 nachm. in Yokohama angekommen. Zieten 22: Dez.
ohne Vorbestellung.
(25094a 1 Uhr nachm. von Southampton abgegangen. Heſſen
numsnansanzennanwansshLaaunngasunannn 19. Dez. 6 Uhr nachm. von Genua abgegangen. Greifs=
2
wald 20. Dez. 8 Uhr abends in Antwerpen ange=
kommen
. SSierra Cordoba 22. Dez. von Funchal nach
5
dem La Plata abgegangen, Altair 21. Dez. von
*Pernambuco nach Braſilien abgegangen. Aachen
21. Dez. in Santos angekommen. Crefeld 22. Dez.
Verlobter
3
von Oporto abgegangen.
Prinz=Regent Luitpold‟
22. Dez. 3 Uhr nachm. in Alexandrien angekommen.
die ihr künftiges Heim gediegen, ge.
Schleswig 20. Dez. 2 Uhr nachm. von Alexandrien
schmackvoll und modern einrichten
nach Venedig abgegangen. Prinz Waldemar 22. Dez.
wollen, wird eine Besichtigung meiner
4 Uhr morgens von Brisbane nach Sybney abgegangen.
5
Manila 23. Dez. in Kaewieng angekommen. Schul=
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Darmstadt, den 25. Dezember 1913.
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u. Vertrauens-Angelegonneiten.
Dankſagung.
Vobernahme nur einwandtreier Aufträge, Garanſtes für
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34. I. Tel. 1668. (VII,831
Für alle uns beim Tode unſerer
Srat

iet
Leiste Darssstaufer
lieben Mutter erwieſene Teilnahme
Werkstätte f. Grabmalkunst
ſagen wir herzlichen Dank.
A
und Kunstgewerbe

Darmſtadt, 24. Dezember 1913.
Wilhelm Götze
akademischer Bildhauer
Ludwig Steinius,
Karlstrasse 94.
G
Ständige Ausstellung von Grab-
Friedrich Steinius.
H denkmälern bei freiem
Kintritt.en
(28824
335ſr.

Nummer 310.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
heute vormittag meinen lieben Mann, unſeren
(26822
guten Vater
Herrn
Wilhelm Werner
Oberlehrer i. P.
im Alter von 73 Jahren durch einen ſchnellen
4
Tod aus dieſem Leben abzurufen.
Darmſtadt (Roßdörferſtr. 82), Düſſeldorf,
Reichelsheim i. O., 25. Dezember 1913.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Emilie Werner, geb. Ihrig,
Familie Oberingenieur Oppert,
Familie Amtsrichter Dr. Werner,
Familie Profeſſor Müller.
Die Beerdigung findet Samstag nachmittag
2 Uhr, von der Fxiedhofskapelle aus, ſtatt.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Verwandten und Bekannten die ſchmerz=
liche
Nachricht, daß meine liebe Gattin, unſere
treubeſorgte und gute Mutter, Großmutter
und Schwiegermutter
Frau Elise Kling
geb. Wambold
heute vormittag im 75. Lebensjahre nach kurzem
Leiden ſanft verſchieden iſt.
(26818
Um ſtille Teilnahme bitten
Die trauernden Hinterbliebenen.
Im Namen derſelben:
Philipp Kling, Hofkammacher.
Darmſtadt, den 26. Dezember 1913.
Die Beerdigung findet am Sonntag den
28. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, vom Portal
des ſtädtiſchen Friedhofes aus, ſtatt.
Danksagung.
Für die Beweiſe herzlicher Teil=
nahme
bei dem Hinſcheiden der
Fräulein
Auguste Neukirch
ſagen tiefgefühlten Dank.
Die Hinterbliebenen.
Darmſtadt, 23. Dezember 1913.
(26796
Tageskalender.
Samstag, 27. Dezember.
Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende 10½ Uhr
(Ab. A.): Filmzauber
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Weihnachtsfeier des Darmſtädter Oberheſſen=
vereins
um 9 Uhr in der Stadt Pfungſtadt.
Ball der Vereinigten Geſellſchaft um 8 Uhr.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Perkeo um
8 Uhr,
(26819 Aufführung Das Mirakel um 8 Uhr in der Feſt=
halle
zu Frankfurt (Gaſtſpiel des Deutſchen Theaters
zu Berlin).
Bilder vom Tage. Bilderauslage unſerer Expedi=
tion
(Rheinſtraße 23): Vom Beſuch des deutſchen Kaiſer=
paares
in München. Das neue franzöſiſche Mini=
ſterium
. Die Eiſenbahnkataſtrophe am Harrasfelfen
bei Chemnitz: die Lokomotive unter den Felstrümmern.
Von der Aufführung des Parſifal im Deutſchen
Opernhaus in Charlottenburg.
Drus und Verlagt z. 6. Wlicſche Saſdachancherte
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
leben
: Carl Friedrich Romacker, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren,
Etwaige Honorarforderungen ſind beizufügen nachträg=
liche
werden nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte
ch

[ ][  ][ ]

Peil=

n.
her

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
§ 143.
Sanstang, 27. Dezenbder.
1913.
Bekanntmachung.
Darmſtadt den 2. Dezemnber 1919.
I. Wir machen darauf aufmerkſam, daß nach der Verordnung vom 21. September
Der Zivil=Vorſitzende der Groß. Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt.
1905 (Reg.=Bl. 1905 S. 251) die Abgabe von Sprengſtoffen an Perſonen, von welchen
ein Mißbrauch derſelben zu befürchten iſt, insbeſondere an Perſonen unter
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
16 Jahren verboten iſt. Zu dieſen Sprengſtoffen ſind u. a. zu rechnen: Pulver,
Ich empfehle Ihnen, die Aufſtellung der Rekrutierungsſtammrollen für 1914
Kartuſchen, Petarden, Feuerwerkskörper (Kanonenſchläge, Fröſche, Schwärmer nunmehr alsbald vorzunehmen, ſodaß dieſelbe bis 15. Januar k. Js. erfolgt iſt und die
u. dergl.), ſprengkräftige Zündungen (Sprengkapſeln, Zündplättchen).
Einſendung unfehlbar bis zum 1. Februar k. J. ſtattfinden kann. Dabei verweiſe ich
Wer ſolche Sprengſtoffe feilhalten will, hat hiervon der Ortspolizeibehörde Sie auf die genaueſte Beachtung der ergangenen Beſtimmungen, namentlich des §. 46
Anzeige zu machen.
der Wehrordnung vom 22. November 1888 (Reg.=Blatt Nr. 68 von 1901), umſomehr,
Wer mit Pulver (Sprengſalpeter, brennbarem Salpeter), Feuerwerkskörpern als alle nicht vorſchriftsmäßig aufgeſtellten Stammrollen zur Berichtigung und eventl.
und Zündplättchen Handel treibt, darf
vollſtändigen Umarbeitung, bezw. Neuaufſtellung zurückgegeben werden müßten.
1. im Kaufladen nicht mehr als 2½ Kilogramm,
Im weiteren wollen Sie für rechtzeitige ortsübliche Bekanntmachung der Auf=
2. im Hauſe außerdem nicht mehr als 10 Kilogramm vorrätig halten.
forderung Sorge tragen, daß in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar nicht
Die Aufbewahrung muß in einem auf dem Dachboden (Speicher) belegenen, allein die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1914 (die im Jahre 1894 Ge=
mit
keinem Schornſteinrohre in Verbindung ſtehenden abgeſonderten Raume erfolgen, borenen), ſondern auch diejenigen der Jahrgänge 1913 und 1912 (die im Jahre
welcher beſtändig unter Verſchluß gehalten und mit Licht nicht betreten wird. 1893 und 1892 Geborenen), ſowie überhaupt alle Militärpflichtigen, welche eine end=
Die Behälter, in denen dieſe Stoffe aufbewahrt werden, müſſen von geeigneter, in §6 gültige Entſcheidung über ihre Dienſtpflicht durch die Erſatzbehörden noch nicht erhalten
Abſ. 1 und 2 der oben vermerkten Verordnung näher bezeichneten Beſchaffenheit und haben, ſich bei der Bürgermeiſterei desjenigen Orts zur Stammrolle anmelden müſſen,
mit ſtets feſtgeſchloſſenem Deckel verſehen ſein.
an welchem ſie ihren dauernden Aufenthalt haben. Auf dieſe letztere Beſtimmung
Das Feilhalten von phosphorhaltigen Feuerwerkskörpern (Radaukörner, des § 25, 2 der W.=O. wird um ſo nachdrücklicher hingewieſen, als es ſchon häufig vor=
Krawallſteine, Kracher uſw.) iſt nach § 3 Ziffer 5, b, ce genannter Verordnung gekommen iſt, daß Militärpflichtige aus anderen Kreiſen des Großherzogtums, obgleich
verboten.
ſie im diesſeitigen Bezirk ihren dauernden Aufenthalt nicht hatten, nur aus dem
Zuwiderhandlungen gegen dieſe Vorſchriften ſind nach § 36 oben erwähnter Grunde in die Stammrollen des Kreiſes eingetragen worden waren, weil ſie ſich hier
Verordnung mit Geldſtrafe bis zu 150 Mk. oder mit Haftſtrafe bedroht
zu ſtellen wünſchten. Dies iſt nicht ſtatthaft. Sie wollen daher Anträgen, welche in
II. An bewohnten oder von Menſchen beſuchten Orten iſt das Abbrennen von dieſer Beziehung an Sie geſtellt werden ſollten, unter keiner Bedingung ſtattgeben, die
Feuerwerkskörpern verboten.
betreffenden Militärpflichtigen, bezw. deren Angehörige, vielmehr auf die beſtehenden
Zuwiderhandlungen werden nach § 367 Ziffer 8 des Reichsſtrafgeſetzbuchs mit geſetzlichen Beſtimmungen verweiſen, ſowie darauf aufmerkſam machen, daß Leute
Geldſtrafe bis 150 Mark oder mit Haft bis zu 6 Wochen beſtraft.
welche im diesſeitigen Kreiſe nach den geltenden Beſtimmungen nicht geſtellungspflich=
Wenn Eltern, Vormünder oder andere Perſonen, deren Obhut Kinder nnter tig ſind und ſich dennoch hier zur Muſterung ſtellen wollen, zu derſelben nicht zuge=
12 Jahren oder ſonſtige unzurechnungsfähige Perſonen anvertraut ſind, es an laſſen werden würden und ſich die daraus dann entſtehenden Nachteile ſelbſt zuzu=
der
erforderlichen Aufſicht haben fehlen laſſen und dieſe Perſonen während der ſchreiben hätten.
Zeit, wo ſie ohne ſolche Aufſicht waren, eine derartige Uebertretung begangen haben,
Ebenſo iſt es unter keinen Umſtänden angängig, daß umgekehrt Militärpflichtige
ſo werden nach Art. 44 des Heſſiſchen Polizeiſtrafgeſetzes die zur Beaufſichtigung welche in Gemeinden des diesſeitigen Kreiſes dauernden Aufenthalt haben, die An=
verpflichteten
Perſonen beim erſten Falle polizeilich verwarnt, im Wiederholungs=
meldungen
deshalb unterlaſſen, weil ſie ſich in ihren reſp. Heimatsgemeinden melden
falle bis zu einem Dritteil der auf die Uebertretung ſelbſt geſetzten Strafe belegt.
wollen oder gemeldet haben, um ſich demnächſt in ihrem Heimatsbezirk zur Muſterung
Darmſtadt, den 23. Dezember 1913.
ſtellen zu können. In Fällen dieſer Art, welche Ihnen bekannt werden, ſind die
Betreffenden von Ihnen zur Meldung anzuhalten. Außerdem iſt eine von ſolchen
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Militärpflichtigen ſpäterhin, vor Beginn der Muſterung, beabſichtigte Abmeldung nur
Fey.
dann entgegenzunehmen wenn Sie ſich die Ueberzeugung verſchafft haben, daß die=
Darmſtadt, den 23. Dezember 1913.
ſelben tatſächlich außer Arbeit getreten ſind und den Ort verlaſſen werden.:
An die Ortspolizeibehörden der Landgemeinden und die Gendarmerie
Insbeſondere aber wäre darauf zu achten, daß
des Kreiſes.
I. die Entgegennahme der Anmeldung zur Stammrolle ſeitens der nicht am Orte
der Anmeldung geborenen Militärpflichtigen ſtets abhängig zu machen iſt:
Wir beauftragen Sie, den Befolg obiger Vorſchriften, ſowie überhaupt diejenigen
der Verordnung vom 21. September 1905 (Reg.=Bl. von 1905 S. 251) (vergl. auch die
a) bei den Militärpflichtigen des jüngſten Jahrgangs (hier 1914) von Vorlage
eines Geburtsſcheins (Auszug aus dem Ziviltandregiſter), Tauſcheine, Hei=
Bekanntmachung Großh. Miniſteriums des Innern vom 5. Auguſt 1904 im Reg.=Bl.
Nr. 62) zu überwachen.
matſcheine, Abmeldebeſcheinigungen, Arbeitsbücher, ſowie anderweite, wenn
(20808si
auch von Amtsſtellen ausgefertigte Beſcheinigungen oder Mitteilungen genügen
Großherzogliches Kreisamt.
nicht;
Fey.
b) bei den Militärpflichtigen der älteren Jahrgänge (hier 1913, 1912 und event.
früher) von Vorlage des Loſungsſcheines;
Bekanntmachung.
II. genaues Augenmerk auf die Rechtſchreibung der Namen der Militärpflichtigen
zu richten iſt, ſowie auch darauf, daß der Geburtsort richtig bezeichnet und de:
Bei der am 21. ds. Mts. ſtattgehabten Wahl zum Ausſchuß der Allgemeinen
in Betracht kommende Verwaltungsbezirk (Freis, Amtshauptmannſchaft, Obel=
Ortskrankenkaſſe für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt wurden als Ver=
amt
, Bezirksamt ꝛe.) zutreffend angegeben wird; bei mehreren Vornamen iſt der
treter der Verſicherten im zweiten Bezirk gewählt:
Rufname zu unterſtreichen;
III. a) der hauptſächliche oder alleinige Beruf ſoweit angängig, genau zu be=
20
Zu=
Vor=

Beruf
Wohnort
zeichnen iſt, z. B. Bäckergeſelle, Zigarrenarbeiter, Handlungsreiſender uſw.;
Name
Nr.
Vorſchlag
b) bei Arbeitern und Taglöhnern derienige Arbeits= oder Geſchäftszweig

anzugeben iſt, in welchem dieſelben ſtändig oder meiſtens arbeiten ob in,
Kurz
Heinrich
Weißbinder
Gräfenhauſen
Landwirtſchaft, bei Forſt=, Garten=, Bau=, Eiſenbahn=, Chauſſee=, Hafen=
Caspari
Philipp
Hahn
Ortsdiener
II.
Kanalarbeiten uſw.);
Schydlowski
Heinrich I.
Weiterſtadt
Lagerhalter
I.
c) derjenige Beruf einzutragen iſt, welcher ſeit Verlaſſen der Schule die längſte
Baner

Ludwig
Schriftſetzer
Nieder=Ramſtadt
Zeit hindurch ausgeübt wurde;
Hofmann
Georg II.
Ziegelbrenner Hahn
d) ſpeziell in Hinſicht der Sattler, Schloſſer, Schmiede, Schneider, Schuhmacher,
Anthes
Chriſtian
Hilfsarbeiter Meſſel
Wagner und Zimmerleute feſtzuſtellen wäre, ob dieſelben dieſes Gewerbe
Strauch
Sortierer
Georg II.
Hahn
ordnungsmäßig gelernt haben, ſowie jetzt noch betreiben:
Georg I.
Schneppenhauſen
Feldſchütz
Klappich
II.
e) bei allen denienigen, deren Beruf dies annehmen läßt, insbeſondere aber
Nieder=Beerbach
Schreiner
9 Heuß
Adam
I.
den in der Landwirtſchaft tätigen Militärpflichtigen durch Eintragung
des Vermerks m. Pf.; (mit Pferden) oder o. Pf (ohne Pferde) in Spaltes
Im Falle der Verhinderung oder des Ausſcheidens von Ausſchußvertretern
erſichtlich zu machen iſt, ob dieſelben mit Pferden umzugehen verſtehen
rücken nach § 19 der Wahlordnung die auf dem gleichen Wahlvorſchlag bezeichneten
oder nicht;
Perſonen in der Reihenfolge ihrer Benennung als Erſatzmänner ein. Auf Grund
IV. bei den Namen derjenigen Militärpflichtigen, von welchen ſich ein Bruder im
der Wahl ſind an Erſatzmännern vorhanden:
aktiven Dienſt befindet oder ein ſolcher ſich gleichfalls bei der Muſterung hier
A. Für Wahlvorſchlag I.
oder auswärts zu geſtellen hat, ein entſprechender Vermerk zu machen iſt.
Geometer
Schneppenhauſen
Karl
Kunz
Die Militärpflichtigen würden daher bei Anmeldung zu der Stammrolle in dieſer
Gräfenhauſen
Maurer
Friedrich
Carl.
Hinſicht zu befragen ſein;
Weiterſtadt
Philipp II.
Maurer
Hamm
V. bei den Namen derjenigen Militärpflichtigen, welche ſchon gerichtliche Strafen
Peter
Fabrikarbeiter Nieder=Ramſtadt
Walter
erhalten haben, dieſe unter Angabe des betreffenden Gerichts und Datum des
Meſſel
Johs.
Weißbinder
Siegriſt
Urteils einzutragen ſind, auch anzugeben iſt, ob die Strafe verbüßt iſt.
Ziegeleiarbeit. Hahn
Ludwig V.
Kraft
Indem ich Ihnen ſchließlich noch empfehle, bei der von Ihnen zu erlaſſenden
Nieder=Beerbach
Maurer
Jakob
Fertig
Aufforderung wegen Anmeldung zur Stammrolle zugleich auf die Strafen aufmerkſam
Weiterſtadt
Michael V.
Becker
Kaſſierer
zu machen, welche nach § 25, 11 d. W.=O denjenigen treffen, welcher die vorgeſchriebene
Maurer
Hahn
Jakob
Easpari
Meldung zur Stammrolle oder zur Berichtigung derſelben unterläßt, beauftrage ich Sie,
Hahn
Taglöhner
Georg IV.
Edelmann
am Schluſſe der Stammrolle noch ausdrücklich zu beſcheinigen:
Fabrikarbeiter Nieder=Ramſtadt
Heppenheimer Wendel
1. daß, bezw. wann die Aufforderung, ſich zur Stammrolle anzumelden, erfolgt iſt,
Fabrikarbeiter Nieder=Ramſtadt
Adam
12 Schwinn
2. daß die in derſelben eingetragenen, nicht im Orte geborenen Militärpflichtigen
dort ihren dauernden Aufenthalt haben, bezw. in Arbeit ſtehen,
B. Für Wahlvorſchlag II.
3. daß die in Ihren Gemeinden zuſtändigen, ſich jedoch daſelbſt nicht aufhaltenden
Meſſel
Jobannes V. Maurer
Hickler
Militärpflichtigen angewieſen worden ſind, ſich bei der Bürgermeiſterei ihres
Büroaſſiſtent Nieder=Ramſtadt
Friedrich
Weber
Aufenthaltsortes zur Stammrolle anzumelden.
Schreinergeh. Traiſa
Karl
Semm
Nieder=Beerbach
Holzſetzer
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion des Aushebungsbezirks Darmſtadt.
Kaffenberger Heinrich
Wixhauſen
Feldſchütz
Adam 1.
Grein
(25381a
Dr. Michel.
Eſchollbrücken
Ortsdiener
Heinrich
Keller
Sostene
Darmſtadt, den 24. Dezember 1913.
An die Großh. Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt.
Unter Bezugnahme auf mein Ausſchreiben vom 2. d. Mts. ſetze ich Sie davon
(26809
in Kenntnis, daß für die Folge die Anmeldung zur Rekrutierungsſtammrolle in
J. V.: Dr. Michel.
der Zeit vom 2. bis 15. Januar jeden Jahres und die Einreichung der Stamm=
rollen
zum 1. Februar jeden Jahres zu erfolgen hat.
Bekanntmachung.
Da dieſe Anordnung auch ſchon für das Jahr 1914 gilt, empfehle ich Ihnen,
Die hieſige Tuberkuloſefürſorgeſtelle, Wilhelminenſtraße 34, iſt Mittwoch, den die Aufforderung wegen Anmeldung zur Stammrolle ſofort ergehen zu laſſen.
(26660is
(26650is
Darmſtadt, den 22. Dezember 1913.
24. Dezember und 31. Dezember 1913 geſchloſſen.
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt:
Darmſtadt, den 19. Dezember 1913.
Dr. Reinhart.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
Wir bringen in Erinnerung, daß das Schießen, ſowie das
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be= Samstag, 10. Januar 1914,
Abbrennen von Feuerwerkskörpern innerhalb der Straßen und
finden ſich: 1 Spitzhund. 1 Spitzhund, 1 Dachshund, 1 Jaadhund
vormittags 10 Uhr,
Hofreiten der Stadt verboten iſt.
(zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=
Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten ſoll die den Gaſtwirt Ludwig
Zuwiderhandlungen ſind in § 367 und § 368 des Reichsſtraf=
Finger Eheleuten dahier zuge=
Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
geſetzbuches mit Geld= oder Haftſtrafe bedroht. Auch tritt Wegnahme
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den ſchriebene Liegenſchaft:
der Schußwaffe ein.
am
28. Dezember, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends Flur Nr.
Gleichzeitig machen wir die Händler mit exploſiven Stoffen,
folgende Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und III 6177/10 195 Bauplatz Rhön=
Feuerwerkskörpern uſw. wiederholt darauf aufmerkſam, daß das
ring,
Beſſunger Apotheke Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von
in unſerem Bureau zwangsweiſe Abgeben ſolcher Stoffe an Perſonen, von welchen ein Mißbrauch der=
1 Uhr ab geſchloſſen.
ſelben zu befürchten iſt, insbeſondere an alle Perſonen unter
(K81/13
verſteigert werden.
Darmſtadt, 24. November 1913. 116 Jahren, verboten iſt (Verordnung, den Verkehr mit Spreng=
ſtoffen
betreffend, vom 21. September 1905, §26). Zuwiderhandlungen
Schlachwiehmärkte Darmſtadt.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.gegen dieſe Vorſchrift werden nach § 367 des Reichsſtrafgeſetzbuches
In der Woche vom 29. Dezember 1913 bis 3. Januar 1914
Müller. (VIII,24776 mit Geldſtrafe bis zu 150 Mk. oder mit Haft beſtraft.
finden die hieſigen Kalbermärkte Montags und Dienstags und
(26793sgi
Darmſtadt, den 20. Dezember 1913.
die Schweinemärkte Montags, Mittwochs und Freitags an den
Buchen und
(26761ms (Brennholz Kiefern, Ia.
durch die Marktordnung feſtgeſetzten Stunden ſtatt.
Großherzogliches Polizeiamt.
Darmſtadt, den 23. Dezember 1913.
trocken, Ztr. 1.40 Mk., abgeholt
Gennes.
bill. Stoll, Heinheimerſtr. 4. (23896a
Schlacht= und Viehhof=Direktion.

[ ][  ][ ]

Nummer 316.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Dezember 1913.
Seite 8.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Dezember 1913.
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ſch
longe ven Areidnig öirgen, Sie Wir feaſen
ſammengezogenen Augenbrauen noch härter erſcheinen, den Feind an der Düna; er leiſtete Widerſtand. Doch
Anno dazumal.
zeichnete noch klarer die ſcharfe Linie von der Naſen=Seine Kaiſerliche Hoheit ließ Artillerie auffahren und
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
wurzel bis zur Spitze, noch weicher, weibiſcher den ſchön unter ihrem Schutze von den Sappeuren eine Brücke ſchla=
Von Oskar T. Schweriner.
geſchwungenen Mund. Hin und wieder fuhr die Rechte gen; als die Feinde ſahen, wie unſere Leute ſich ins
Alle Rechte vorbehalten.
durch das ſchon ſpärliche Haar, ſpielten die Finger der Waſſer warfen, um vom jenſeitigen Ufer Boote herüber=
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
zuholen, da wichen ſie zurück. Und gerade um dieſelbe
Linken mit der Stirnlocke.
(Nachdruck verboten.)
22
Noch keine Nachricht von König Jerome und Davout? Zeit, Sire, hatte der bayeriſche Oberſt Preyſing eine Furt
Vor Wilna. Es war Abend.
Er hatte geſprochen, ohne von der Karte aufzuſehen. gefunden, und er vertrieb mit ſeinen Cheveauxlegers den
Langſam veſchwand das Rot am weſtlichen Horizont,
Feind, der in regelloſer Flucht davoneilte.
Nein, Sire.
und da der Himmel bedeckt war, war es recht finſter.
Napoleon blickte in der ihm eigenen Art einen Mo=
Der Kurier müßte längſt hier ſein.
Um ſo heller flackerten die unzähligen Lagerfeuer vor
Befehl iſt erteilt, daß er ſofort hierher geführt wird, ment ſtarr vor ſich hin.
der Stadt, wo die gewaltige Heeresmacht des franzöſiſchen Sire.
Es iſt gut!
Kaiſers Raſt gemacht und ſich gelagert hatte.
Und ſich an ſeine Offiziere wendend:
Dann herrſchte wieder Stille. Der Kaiſer, augen=
Das hätte ich ſehen mögen! Was gibt’s?
Daß es bald weiter gehen würde, wußte man. Jeden ſcheinlich höchſt unzufrieden, ſtarrte weiter auf die Karte.
Es war ein neuer Kurier gemeldet worden, der jetzt
Augenblick konnte das Signal zum Aufbruch ertönen. Da Seine Umgebung wagte nicht, ihn zu unterbrechen, ſon=
mußte
denn die kurze Ruhezeit genoſſen werden; denn ſie dern ließ ihre Blicke erwartungsvoll auf den Lippen des vor dem Kaiſer ſtand.
Sire, ich komme vom Marſchall Davout. Er hat das
waren ſchon recht erſchöpft, dieſe Soldaten der großen großen Mannes ruhen.
Armee.
Sind wir recht unterrichtet, ſo ſteht alſo Oſtermann Kommando über das achte Korps von Seiner Majeſtät
Im Palaſt des Gouverneurs in Wilna ſelbſt ſaß am bei Oſtrowo, und Barclay de Tolly iſt uns richtig über dem König von Weſtfalen übernommen, der ſich ſofort
auf die Rückreiſe nach Kaſſel begeben hat. Der Mar=
Tiſch hinter ausgebreiteten Karten der Kaiſer Napoleon, die Düna entwiſcht und ſteht bei Witebsk.
ſchall ſelbſt hat ſofort die Verfolgung Bagrations aufge=
um
ihn herum die Offiziere ſeines Stabes. Ordonnanzen
So melden unſere Kundſchafter, Sire.
nommen.
und Kuriere kamen mit Depeſchen und Meldungen, er=
Dann, beim Himmel, ſoll uns der feige Ruſſe nicht
Der Kurier trat ab.
hielten Aufträge, wurden zurückgehalten oder ausgeſchickt.
noch einmal entkommen! Bei Wittebsk ſoll er ſtandhalten
Dann iſt voroläufig alles in Ordnung. Vielleicht iſt
Es war ein fortwährendes Kommen und Gehen.
Der Oberkörper der unterſetzten Geſtalt war weit über und geſchlagen werden. So will ich’s!
Jeromes Dummheit noch gut zu machen! rief Napoleon
Der Kaiſer wollte ſich erheben, da wurd ein Kurier aus. Auf meinen braven Davout kann ich mich verlaſſen.
den runden Tiſch gebeugt, der Kopf in beide Hände ge=
ſtützt
. Das flackernde Kerzenlicht ließ das ſcharfgeſchnit= gemeldet, der auch ſofort eintrat. Er meldete:
Er wird Bagration ſchlagen und ihn nach Moskau zurück=

[ ][  ][ ]

Nummer 316.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Dezember 1913.
Seite 10.
(26785som
Anfertigung
mit Namenein-
NCl7

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A9
e

I=
treiben
. Auf alle Fälle werden wir uns in Smolensk
führend, die Arilerie faſt ſündig in die Speichen der
I barſüindeg nechmen, Sitet
treffen!
großen Kanonenräder eingreifend, ab und zu einen Weg,
Und der Kurier beſchrieb:
Er erhob ſich.
der gar zu ſumpfig war, gangbar machend für die Ge=
Unſere Reiterei machte eine brillante Attacke. Im Nu
Meſſieurs! Mit dem heutigen Tage übernehme ich ſchütze und den Troß.
war die feindliche Infanterie überritten und die Geſchütze
ſelbſt den Oberbefehl. Der Vizekönig ſteht ſchon an der
Kein Wunder war es, daß man zu ſpät in Benszen= genommen; der Reſt wurde zerſprengt. Der König von
Düna; die Bayern ſtehen auch ſchon dort! Sofort einen kowszina eintraf. Schon vor der Stadt benachrichtigten Neapel nahm ſofort die Verfolgung auf. Auf einmal
Befehl an den König von Neapel, daß er gleichfalls un= die Kundſchafter den Kaiſer, daß die Ruſſen bereits hier ſtoßen ſeine Huſaren auf ein zweites Regiment, ſtürzen ſich
verzüglich dorthin aufbrechen ſoll!
durchgezogen ſeien.
auf dieſes und ſprengen es ebenfalls auseinander. Schon
Noch einmal warf er einen letzten Blick auf die Karte.
Dann ſoll hier kurze Raſt gehalten werden! befahl glauben wir vollſtändig geſiegt zu haben, da ſehen wir
Barclay will ſich wahrſcheinlich mit Oſtermann bei Napoleon. Ueber Witebsk hinaus ſollen ſie uns nicht ein drittes ruſſiſches Regiment uns gegenüber; doch die
Oſtrowno vereinigen. Oſtrowno liegt kurz vor Witebsk, entwiſchen!
tapferen Huſaren werfen ſich tollkühn auch auf dieſes, und
aber noch vor Oſtrowno liegt Benszenkowszina. Wenn
Und er begab ſich in die kleine Stadt, in der große auch das dritte Regiment wird in die Flucht geſchlagen,
wir Barclay dort abſchneiden könnten, ehe er auf Oſter=Verwirrung herrſcht. Alle Straßen waren vollgepfropft
Dann ſind uns die Ruſſen morgen bei Witebsk ſicher!
mann bei Oſtrowo ſtößt und ſich die beiden auf Wi= mit den Truppen, die faſt zu gleicher Zeit dort eingetrof= ruft der Kaiſer lebhaft aus.
tebsk zurückziehen?!
fen waren. Und immer mehr Truppen und immer mehr
Und vorwärts geht es; immer vorwärts. Am Nach=
Die Hände auf dem Rücken gekreuzt, den Oberkörperkamen hinzu. Die wenigen Häuſer des Städtchens waren mittag des 27. wird Halt gemacht. Wieder, wie vor Wilna,
leicht nach vorn geneigt, ſchritt der Kaiſer ein paarmal in ſämtlich von den Umgebungen des Kaiſers und der an= lagern die Soldaten auf der weiten Ebene vor Witebsk.
dem Zimmer auf und nieder.
deren Heerführer beſetzt die Mannſchaften jedoch, die ſich Aber die Stimmung iſt eine andere, gehobene. Hier liegt
Vielleicht gelingt’s!
ſchon ſeit langem auf die Quartiere gefreut hatten, muß= eine große Stadt; mit allem, was Soldatenherzen erfreut=
Er machte kurz kehrt.
ten wieder Biwacks beziehen. So konnte es kein Wunder Endlich wieder ſind gute Quartiere in Ausſicht gute
Meſſieurs, iſt der Kurier an den König von Neapel nehmen, daß die Regimentsverbände ſich vielfach locker= Verpflegung und Beute. Hier endlich werden die Ruſſen
abgegangen?
ten und die verſchiedenſten Truppenteile durcheinander ſtandhalten müſſen; hier werden ſie aufs Haupt geſchla=
Jawohl, Sire!
kamen.
gen werden; hier werden die erſchöpften Truppen die ſo
Dann brechen wir in einer Stunde in Eilmärſchen auf!
Am nächſten Morgen hatten die Offiziere ſchwer zu ſehnlichſt erwartete Ruhe ſinden.
, um Ordnung in dieſe aufgelöſten Scharen zu bringen.
Es wird dunkler. Und wieder flackern die Lagerfeuer
Die Wachtfeuer vor Wilna waren erloſchen. In der Und ein ganzer Tag angeſtrengter Arbeit war erforderlich, auf. Ueberall frohes, munteres Treiben, luſtiges Lachen,
Stadt herrſchte Totenſtille. Denn es war ein Uhr, und um dieſes Ziel zu erreichen.
Scherz und Geſang; die Marketender können nicht genug
pünktlich um Mitternacht war die große Armee nach Wi=
Der Kaiſer hielt Wort. Nach ganz kurzer Raſt mußte Vorräte herbeiſchaffen.
tebsk zu aufgebrachen.
König Murat am Morgen des 25. Juli nach Witebsk auf=
Auch von der feindlichen Linie leuchten die Biwack=
Das war in der Nacht vom 16. auf 17. Juli ge= brechen; die kaiſerliche Garde und das Korps des Marſchalls feuer hinüber. Die Truvpen ſtehen ſich ſo nahe gegen=
weſen
. Und nun marſchierten ſie Tag und Nacht und Ney folgten ihm. Alle marſchierten ſie auf derſelben über beide erwarten ſie ihr Schickſal.
Nacht und Tag, ohne Raſt und ohne Ruh, ohne Schlaf und Straße und in kurzen Zwiſchenräumen, ſo daß ſich alle
Es iſt ſpäter Abend. In einem Zelte ſitzt Napoleon,
ohne Nahrung. Rechts und links fielen ſie am Wege, die Korps leicht auf einem Schlachtfelde vereinigen ließen. wie immer über die Karten gebeugt. Vor ihm ſteht König
Menſchen und die Pferde. Durch Sumpf und Wald ging
Murat war es, der zuerſt Oſtrowno erreichte, und mit Murat, ſich vom Kaiſer verabſchiedend.
es dahin. Hier und da trafen ſie auf ein Dorf; menſchen= dem Feind zuſammenſtieß. Bald darauf meldete ſich ein
Adieu, mein Schwager! Alſo morgen früh, denken Sie
leer, in ſchauerlicher Oede. Und dabei regnete es, regnere Kurier, von der Front kommend, bei Napoleon.
an Auſterlitz!
es ohne Unterlaß. Durchnäßt bis auf die Knochen mar=
Wir haben geſiegt, Sire!
(Fortſetzung folgt.)
iſchierten ſie weiter, die Reiter oft die Pferde am Zügel!
Und Oſtermann?!

[ ][  ][ ]

Nummer 316.
Darmſtädter Taglbatt, Samstag, den 27. Dezember 1913.
Seite 11.
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Gottesdienſtliche Anzeigen.
weitere Details über die verſchiedenen Strecken bekannt.
Evangeliſche Gemeinden.
Dieſe ſind: 1. Start in Weimar über Frankfurt a. M., 216
Sonntag nach Weihnachten, 28. Dezember 1913
Schwachliche, Blufarme,liervose Kilometer, Diſon 398 Zm., Toulon 470 Km., zuſammen
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
1084 Km. 2. Start Paris (Buc) über Angers, 245 Km.,
gebrauchen mit großem Erfolg Dr. Hommel’s
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
Dijon 297 Km., Toulon 554 Km., zuſammen 1096 Km.
Haematogen. Warnung: Man verlange
zailitärgemeinde (Stadtkirche): Kein=Gottesdienſt.
3. Start London (Hendon) über Calais. 172 Km., Dijon
ausdrücklich den Namen Br. Hommel.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
458 Km., Toulon 470 Km., zuſammen 1100 Km. 4. Start Dingeldey.
VI, 20651)
in Brüſſel über Buc 282 Km., Dijon 270 Km., Toulon
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Kandidat
470 Km., zuſammen 1022 Km. 5. Start in Madrid über Waldſchmidt.
Vittoria 284 Km., Bordeaux 270 Km., Toulon 554 Km.,
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
zuſammen
1108 Km. 6. Start in Turin über Padua 327 dienſt. Pfarrer Hickel.
Sport, Spiel und Turnen.
Km., Rom 387 Km. Genua 400 Km., zuſammen 1114 Km.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
sr Deutſche Offizier=Wettkämpfe. Zu den vom Kaiſer
7. Start Wien über Budapeſt 205 Km., Görtz 445 Km., Pfarrer Wagner.
zenehmigten Offizier=Wettkämpfen, die im Mai 1914 in Genua 400 Km., zuſammen 1050 Km. Von Genua und
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Berlin unter dem Protektorat des Kronprinzen ſtatt= Toulon aus müſſen dann die Konkurrenten mit Waſſer= Sann.
finden, erfahrt man durch das preußiſche Kriegsmini= flugzeugen über das Meer nach Monte Carlo fliegen und
Evang. Gemeinde in Eberſtadt: Sonntag, den 28. Dez.,
ſterium folgende Einzelheiten: Es werden Wettbewerbe 142 reſp. 164 Km. abſolvieren.
vorm. um 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul.
ausgetragen im modernen Fünfkampf und in leichtathleti=
sr
. Zwei neue Weltrekords für Freiballone und zwar
Stahtmniſten (Mühlſtraße 20): Dienstag, den 30. Dez.,
ſchen Uebungen. Vom modernen Fünfkampf kommen Pi= der Dauer und Diſtanz wurden von dem deutſchen Ballon=
abends
um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde. Mitt=
ſtolenſchießen
, Degenfechten, Schwimmen über 300 Meter führer Kaulen auf einer Fahrt mit dem nur 1600 Kubik= woch, den 31. Dez., abends um 8 Uhr: Silveſter=Predigt.
und Geländelaufen über 4000 Meter zur Darſtellung; eine meter großen Ballon Duisburg des Niederrheiniſchen Donnerstag, den 1. Jan. (Neujahr), nachm. um 4 Uhr:
Vorprüfung im Hindernisreiten findet diesmal noch nicht Vereins für Luftſchiffahrt von Bitterfeld aus aufgeſtellt. Bibelſtunde. Zweig der Stadtmiſſion ( Beſſunger=
ſtatt
. Die leichtathletiſchen Wettkämpfe beſtehen im 100=, j Die Reiſe endete in der Nähe von Perm (Rußland), nach= ſtraße 88, Hth.). Freitag, den 2. Januar, abends um
400= und 1500=Meter=Lauf, Hoch= und Weitſprung, Dis= dem in 87 Stunden rund 2750 Kilometer zurückgelegt wor=8½ Uhr: Bibelſtunde.
kus= und Speerwerfen, Kugelſtoßen und in zwei Stafetten den waren. Damit ſind alle beſtehenden deutſchen und
(4mal 100 und 4 mal 400 Meter). Um der Oeffentlichkeit Weltrekorde für Dauer und Diſtanz überboten. Die Lei=
Alſtalhalſche Gemeinder Sonntag, den 23. Dez., vor=
zu
zeigen, daß alle Teile der Armee an ſportlichen und ſtung iſt um ſo bemerkenswerter, als Kaulen noch von mittags um 10 Uhr, im evang. Gemeindehauſe, Kahlert=
turneriſchen
Uebungen teilnehmen, ſind in die Offizier= zwei weiteren Herren begleitet war und zwar den Herren ſtraße 26: Deutſche Meſſe mit Predigt und Gelegenheit
Wettkämpfe noch eingeſchaltet worden: Maſſen=Freiübun= Kreſt und Schmidt ſo daß der Ballon reichlich belaſtet zum Empfang des heil. Abendmahls. Pfarrverwalter
gen von Mannſchaſten, Schauturnen der Hauptladetten= war. Der alte Weltrekord für Dauer wurde ſeit Ottober Johnen von Heßloch.
anſtalt und der Unteroffizierſchule Potsdam, Gewehrfech= 1903 von dem Schweizer Oberſt Schäck mit 73 Stunden
ten der Unteroffiziere des Garde= und 3. Armeekorps, ſo= gehalten. Er war damals bei dem Bennett=Rennen von
Gotedienſt der Reuapaſtoliſchen Gemeinde ( Lagerhaus=
wie
Mannſchafts=Hindernislaufen. Der Kriegsminiſter hat Berlin mit dem Ballon Helpetia‟ (2200 Kubikmeter) nach ſtraße 4): Sonntag, nachm. um 4 Uhr.
den Ehrenvorſitz des Ausſchuſſes für die Vorbereitung Vorgſet in Norwegen geſlogen. Die Helbetig war aller=
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Waptiſten), Mauer=
der
Wettkämpfe übernommen. Es iſt zu erwarten, daß dings mit Leuchtgas gefüllt, während der Ballon Duis=
ſtraße
17: Sonntag, den 28. Dezember, vormittags
Offiziere, Sanitätsoffiziere und Unteroffiziere aller Armee= burg in Bitterfeld mit Waſſerſtoffgas aufſtieg. Der Re=
um
9½ Uhr: Bibel= und Gebetſtunde. Nachm. umn
korps und Bundesſtaaten an den Wettkämpfen teilnehmen kord von Oberſt Schäck zählte gleichfalls als deutſcher Re=4 Uhr: Gottesdienſt und Predigt. Br. Harniſch aus
werden. Es kann ſchon jetzt ausgeſprochen werden, daß kord, da die Fahrt von deutſchem Boden aus angetreten Frankfurt a. M. Abends um 5 Uhr: Abendmahl
die Veranſtaltung einen in jeder Weiſe glänzenden Ver=war. Die beſte Dauerleiſtung für deutſche Führer hatte Um 6 Uhr: Weihnachtsfeier des Jugendvereins, Mitt=
lauf
nehmen wird. Die Vorbereitung der Wettkämpfe bisher Otto Korn vom Königlichen Sächſiſchen Verein für woch, den 31. Dez., abends um 9 Uhr: Jahresſchluß=
unterliegt
einem Ausſchuß unter dem Vorſitz des Komman= Luftſchiffahrt zu verzeichnen. Er flog im Oktober 1909 andacht. Um 10 Uhr: Liebesmahl mit Gemeinde= und
deurs der Militär=Turnanſtalt. Die erſte Sitzung hat be= mit dem Ballon Dresden‟ (1437 Kubikmeter) mit Waſſer=
Jahresbericht Um 11 Uhr: Gebetsandacht. Donners=
reits
im Kriegsminiſterium ſtattgefunden. Die Einzel=ſtoffgas von Weidig bei Dresden nach Siekisko in Ruß= tag, den 1. Jan., nachm. um 4 Uhr: Gemeindefeſt mit
heiten der Ausſchreibung werden im Januar bekannt ge=land und blieb 70 Stunden in der Luft. Der Diſtanz= 1 Liebesmahl.
geben. Ausunft erteilt ſchon jetzt die Militär=Turnanſtalt, Weltrekord wurde ſeit dem März dieſes Jahres von René
an die Anfragen mit der Aufſchrift Offizier=Wettkämpfe Rumpelmeyer mit 2420,653 Kilometer gehalten. Er war
Katholiſche Gemeinden
19144 zu richten ſind.
mit Frau Goldſchmidt als Begleiterin von Paris nach
Sonntag nach Weihnachten, den 28. Dezember 1913
* Amateurphotographie. Das uns vorliegende 2. Woltſchi bei Charkow in Rußland geflogen. Inhaber des
St. Ludwigskirche: Samstag, den 27. Dez., nachmit=
Dezemberheft der Amateurzeitſchrift Photographie für deutſchen Diſtanzrekords war noch ſeit dem Oktober 1912 tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur=
Alle (Berlin S. 61, Blücherſtraße 31) bringt zunächſt einen der Franzoſe Bienaimée, der bei dem Bennett=Rennen
heil. Beichte.
durchaus aktuellen Artikel über Aufnahmen im 1912 mit dem Ballon Picardie von Stuttgart nach Ruß=
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Winter und was bei dieſen zu beachten iſt. Den inter= land geflogen war und nach Zurücklegung von 2191 Kilo= bl. Beichte. Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. Um 7 Uhr:
eſſanten Ausführungen des Verfaſſers entnehmen wir metern bei Rjaſan landete. Die beſte Diſtanzleiſtung Austeilung der hl. Kommunion. Um 8 Uhr: hl. Meſſe.
unter anderem folgendes: Die Reize des Winters haben eines deutſchen Führers war diejenige des verſtorbenen Um 11 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Um 11 Uhr:
für den Photographen eine beſondere Anziehungskraft. Ingenieurs Hans Gericke vom Berliner Verein für Luft=letzte hl. Meſſe. Nachm. um 3 Uhr: Armenſeelenandacht
Erinnert ſei nur an die Rauhfroſterſcheinungen, Nebelbil= ſchiffahrt. der 1910 beim Bennett=Rennen in Amerika mit für die im ablaufenden Jahre verſtorbenen Mitglieder
dungen, die Klarheit der Landſchaft bei herrſchendem Oſt= dem Ballon Düſſeldorf II von St. Louis nach Kiskiſſing der Gemeinde. Am Mittwoch, abends um 6 Uhr:
wind. Alle Reize werden aber übertroffen durch die in Kanada flog und 1820 Kilometer zurücklegte. Alle dieſe Silveſterandacht mit Predigt und Te Deum.
charakteriſtiſche Begleiterſcheinung des Winters: den Rekords hat nunmehr Kaulen an ſich gebracht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
Schnee. Auf Schritt und Tritt finden wir Motive der
sr. Ein großes Flugzeug=Rennen in Mitteldeutſchland, um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. Abends um 6 Uhr:, Roſen=
verſchiedenſten
Art. Selbſt Gegenſtände von weniger das mit Preiſen in Höhe von 100 000 Mark dotiert werdenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vorm. um
ſchönen Formen wirken mit ihren Hauben und Borden ſoll, wird für 1914 zwiſchen den Flugplätzen in Johannis=
von
friſch gefallenem Schnee äußerſt maleriſch. Wenn thal, Leipzig und Dresden geplant. Dieſer ſogenannte 7 Uhe: hl. Meſſe.
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
man dennoch nicht immer mit den Reſultaten zufrieden Dreieckflug ſoll Anfang Juni ſtattfinden und ſich über eine
iſt, hat dies wohl meiſt ſeinen Grund darin, daß gewiſſe Woche ausdehnen. Im Anſchluß an den Fernflug ſollen Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 27. Dez., nach=
Notwendigkeiten der Winterphotographie außer Acht ge= auf den Flugplätzen der drei Städte beſondere Wettbe=
laſſen
werden. Es herrſcht vielfach noch die irrige Mei= werbe und Schauflüge veranſtaltet werden. Ein weiterer mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
nung
, daß für die ſchwarz=weiße Landſchaft keine farben= Flug quer durch Deutſchland wird unter der Bezeichnung heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
empfindliche Platte erforderlich ſei; nun weiß aber jeder, Vom Fels zum Meer auf der Strecke München, Leipzig,
daß Weiß und helles Blau auf einer gewöhnlichen Trocken= Berlin, Kiel geplant. Es beſteht ſogar die Abſicht, den Flug heil. Beichte. Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Um 8 Uhr:
platte kaum zu unterſcheiden iſt; demnach erſcheint es nicht weiter bis nach Skandinavien auszudehnen. Auch im An= heil. Meſſe. Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
verwunderlich, daß Schneefeld und Himmel im Bilde ſchluß an das größere Waſſerflugzeug=Meeting von Warne= Nachm. um 2 Uhr: Weihnachtsandacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
leicht ineinandergehen, die Horizontlinie faſt ganz fehlt. münde, das in der Zeit vom 1. bis 9. Auguſt ſtattfinden
Es ſollen daher farbenempfindliche Platten, wenn möglich ſoll, wird eventl. noch ein Nordflug angegliedert werden, 27. Dez., nachm. um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
lichthoffreie, verwendet werden, obwohl das Motiv keine der über Dänemark nach Norwegen führen würde und für Gelegenheit zur heil. Beichts.
Sonntag, vorm. um 6 Uhr: Gelegenheit zur heil.
eigentlichen Farben aufweiſt. Bei der großen Helligkeit! Waſſerflugzeuge offen ſein ſoll. Dieſer Nordflug iſt jedoch
Beichte. Um 7 Uhr: hl. Meſſe. Um 9 Uhr: Amt
des vom Schnee reflektierten Lichtes muß man meiſt ſehr nur für den Fall in Ausſicht genommen, daß der ſchon in mit Predigt. Nachm. um ½3 Uhr: Weihnachtsandacht.
kurz belichten oder gibt wenigſtens weniger empfindlichem dieſem Jahre geplant geweſene Vierländerflug, der Deutſch=
Mittwoch, abends um ½ 8 Uhr: Predigt und Andacht
Aufnahmematerial den Vorzug. Schneelandſchaften, bei land, Dänemark, Schweden und Norwegen berührten ſollte, zur Feier des Jahresſchluſſes
denen alle Gegenſtände mit Schnee und Eis bedeckt ſind, nicht zuſtande kommen ſollte.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 27 Dez. Feſt des
wirken im Bilde oft langweilig. Beſonders iſt bei ſolchen
hl Johannes. Morgens vor der hl. Meſſe Weihe des
Aufnahmen die Wirkung des Vordergrundes zu beachten.
Weins. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Die Wagenfurchen und Fußſpuren, die zum eigentlichen
Beichtgelegenheit.
Motiv im Bilde hinführen, bringen angenehme Abwechs=
Landwirtſchaftliches.
Sonntag, den 28. Dez. Feſt der unſchuldigen
lung in die Eintönigkeit der Landſchaft. Die günſtigſten
Pferde= und Fohlenauktion in Darm= Kinder. Vorm. um ½ 6 Uhr: Beichte. Um ½7 Uhr:
Aufnahmezeiten ſind die Vor= und Nachmittagsſtunden,
alſo bei niedrigem Sonnenſtand. Zu dieſer Zeit bilden ſtadt. Die Landwirtſchaftskammer veranſtaltet am 10. Austeilung der hl. Kommunion. Um ½ 10 Uhr: Hoch=
ſich
die langen, weichen Schatten und jene zarten Halbtöne, Februar 1914 in Darmſtadt die 3. Pferde= und Fohlen= amt und Predigt. Nachm. um ½ 2 Uhr: Chriſtenlehre.
Um 2 Uhr: Andacht. Werktags um ¾8 Uhr:
welche die aus zahloſen Kriſtallen beſtehende Schneefläche auktion. Auf dieſer Auktion werden nur Pferde und
Fohlen heſſiſcher Landwirte zugelaſſen Die Beſtimmungen Singmeſſe.
ſo reizvoll erſcheinen laſſen.
Kapelle zu Pfungſtadt: Vorm. um 7 Uhr: Beichte.
für die Auktion, ſowie die Anmeldeformulare verſendet die
Landwirtſchaftskammer in Darmſtadt. Schlußtermin für Um ½8 Uhr: Amt und Predigt. Nachm. um ½ 2 Uhr:
die Anmeldungen iſt der 24. Januar. Kataloge, welche Andacht.
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Nummer 316.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Dezember 1913,
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Nummer 316.
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Nummer 316.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 27. Dezember 1913.
Seite 16.
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unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
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ihres Dirigenten, des Herrn Obermusikmeisters
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und Rudolph. Schanzer. Muſik Thomas Rind=
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Spielleiter: Bruno Harprecht.
Ellen Widmann
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Sonntag, den 28. Dezember, abends 8½ Uhr,
Muſikal. Leiter: Erich Kleiber.
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(Silvester geschlossen.)
im Mathildenhöhſaal, Dieburgerſtraße
Preiſe): Sperrſt: 1. 13. Reihe
Perſonen:
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4.20 , 14.20. Reihe 3.40 , Par=
ſtatt
. Gäſte können durch Mitglieder eingeführt werden. Karten
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terre: 1.5. Reihe 2.90 , 6.8.
Perertent unt Prein eie enr.
hierzu unentgeltlich bei den Vorſtandsmitgliedern. Um zahlreiche
Franz und Fränze‟.
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Max Rademacher Frz. Schneider konloge 5.20 , I. Rang 4.70 ,
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Wanda Hammer=
7. u. 8. Reihe 2.15 , I. Galerie
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Minna Müller= Kartenverkauf: an der Tages=
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Gabelsberger Stenographenverein Darmstadt
Uhr und eine Stunde vor Beginn
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Paul Peterſen der Vorſtellung; im Verkehrsbüro
gegr. 1861)
v. Klemczinski
Schirmherr: Se. Königl. Hoheit der Großherzog
Rich. Jürgasvon 81 Uhr und von 2½ Uhr
aus der Wiener Feinbäckerei von Maria Geſtieulata Charlotte Pils
bis kurz vor Beginn der Vor=
Wilhelm Mitze, Hoflieferant. Erſtes
Damen-Stenographenverein Gabelsberger‟ Darmstadt
Element. Feiſtlie
ſtellung. (Im Verkehrsbüro wer=
Sweites
(gegr. 1898)
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Telephon Nr. 1582.)
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Weihnachtsfeier
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Außer Ab. VII. Sonder=Vorſtell.
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unter gütiger Mitwirkung von Frl. M. Baumüller (Alt),
und die Müllestochter.
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Frl. Elly Erbes (Alt), Herrn Riesinger (Tenor). Herrn
An gut. bürgerl. Priv. Mittags= u. Friedrich Auguſt
dieſer Vorſtellung findet kein Kar=
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A Abendtiſchkönn. 10 Herr u Dam. Käſebier .
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Abteil. der Kapelle des Leibgarde-Inf.-Regt. Nr. 115.
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Gewöhnliche Preiſe.
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Montag, 29. Dez. Außer Abon.
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Hede Schaub Frankfurter. Anf. 7½ Uhr=
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Schützenstr. 7 Tel. 1130. (In der Filmaufnahme: Die Völ=zu den üblichen Kaſſeſtunden.
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Silveſter=Vorſtellung bei Volls=
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