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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
1913.
„ 314.
Dienstag, den 23. Dezember.
des Deutſchen Handelstages wurde telegraphiſch um Unter=
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Briand über die Politik
ſtützung erſucht.
Frankreichs.
Aerzte und Krankenkaſſen. Die Blätter
Das Wichtigſte vom Tage.
* Bei einem ihm zu Ehren in St. Etienne gegebenen melden aus Berlin: Am Sonntag vormittag fand im
Der Ballon „Duisburg” hat mit einer Fahrtvon Bit=Bankett hielt Briand, wie ſchon mitgeteilt, vor etwa Reichsamt des Innern wegen der Krankenkaſſenfrage eine
terfeld nach Perm in Rußland mit 2800 Kilo= 1400 Perſonen, die ihn begeiſtert begrüßten, darunter dreiſtündige Unterredung ſtatt, an der von ſeiten der
Re=
metern den Weltrekord geſchlagen.
Senatoren und Deputierte, eine Rede, in der er ſeine re= gierung Staatsſekretär Dr. Delbrück und Handelsminiſter
Sydow, ſowie Miniſterialdirektor Caſpar und einige Räte,
In dem Hofzuge, mit dem die Kaiſerinwitweſpublikaniſche Politik darlegte.
Briand ſagte er werde nichts tun, um die außer= von ſeiten der Aerzte Profeſſor Orth von, der Berliner
von Rußland die Rückreiſe nach Petersburg
an=
treten ſollte, erfolgte geſtern nachmittag in Roſtock eine ordentlichen Schwierigkeiten, denen das gegenwärtige Fakultät und Landtagsabgeordneter Dr. Mugdan und Sa=
Exploſion der Lichtakkumulatoren, wobei drei Miniſterium begegne noch zu vermehren. Er erklärte, nitätsrat Munter vom Geſchäftsausſchuß des Aerztever=
Perſonen ſchwer und ſieben leicht verletzt daß die gegenwärtige Lage hinſichtlich der=Wahlreform
erniedrigend ſei und meinte, die Frage dürfe nicht neuer= einsbundes teilnahmen. Für Montag waren weitere
Ver=
wurden.
lich den Wählern vorgelegt werden, die bereits vor vier handlungen mit dem Vorſitzenden des Geſchäftsaus=
Die italieniſche Kammer hat ſich bis zum 3. Fe=Jahren darüber entſchieden hätten. Noch erniedrigender ſchuſſes, Sanitätsrat Dippe in Leipzig, und dem
Vor=
bruar vertagt.
wäre die Frage des Dreijahrsdienſtes die angeregt zu ſitzenden des Leipziger Verbandes, Dr. Hartmann, in
Aus=
haben er ſich rühmt. Sie in das Jahrmarktstreiben der
Der Bergungsdampfer „Trygvo” der Nordiſchen Ber= Wahlen hinabzuzerren, wäre den heiligſten Intereſſen ſicht genommen. Der Voſſiſchen Zeitung zufolge ſind bei
gungsgeſellſchaft ſcheiterte im Sturm bei Friedrichs= des allgemeinen Wahlrechts ebenſo ſchädlich, wie der dem Vorſtand des Leipziger Verbandes zahlreiche
Tele=
ſtadt ſüdlich von Chriſtiania. Die aus ſieben Mann äußeren Sicherheit des Landes. Die äußere Politik gramme eingegangen, in denen von örtlichen
Organiſatio=
beſtehende Beſatzung ertränk.
des Landes ſei maßgebend für die politiſchen Zwecke. nen auf Grund des Standes der Dinge von der Annahme
Seine Gegner waren darauf verſeſſen ſeiner vorſichtigen,
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
grundſätzlich friedlichen Politik in Marokko, die zu des Interims abgeraten wird. — In München fand eine
deſſen friedlicher Durchdringung führen ſollte, ein Ende ſtark beſuchte Verſammlung der Vertreter aller bayeriſchen
zu machen. Das ſei ihnen gelungen und die Folge davon Aerzte ſtatt. Dem Beſchluß, zum 1. Januar keine Verträge
ſei Agadir und der Eroberungskrieg in Marokko, die Er=abzuſchließen, wurde zugeſtimmt, gleichzeitig aber die be=
Die Einheitlichkeit der
Drei=
eigniſſe in Tripolis und auf dem Balkan, und weiter die
ſtimmte Erwartung ausgedrückt, daß es noch vor dem
Vermehrung der deutſchen Streitkraft zur ſelben Zeit als
bundpolitik.
das Heer im franzöſiſchen Mutterlande um 60000 Mann 1. Januar zu einer Einigung für ganz Deutſchland komme.
*⁎* In ihrer Wochenrundſchau konſtatiert die halb= geſchwächt war, um in Marokko eine Armee aus der Elite
Deutſche Beteil igung an der
Ausſtel=
gamtliche Nordd. Allg. Zeitung, daß ſich der italieniſche des Heeres zu unterhalten. Die ſchließliche Folge ſei das
Geſetz über den Dreijahrsdienſt. Der Redner erklärte auf lung von San Franzisko. Die Geſellſchaft für
MMiniſter des Aeußern, San Giuliano, in ſeiner letzten ſein Gewiſſen, er habe ſeine Pflicht hierin voll erfüllt deutſche Kunſt im Auslande teilt mit: Aeußerem Ver=
Rede vor der Deputiertenkammer beſonders herzlich und dies Geſetz gab Frankreich ſeine Stellung wieder und nehmen nach wird die von der Geſellſchaft für deutſche
wertrauensvoll über die Beziehungen Italiens zu ſeinen machte es zur Herrin ſeines Schickſals. Dies Geſetz ſei
und bleibe unentbehrlich, ſo lange ſeine Urſachen weiter Kunſt im Auslande für San Franzisko geplante Aus=
Verbündeten geäußert habe. Dieſe Erklärungen ſeien in beſtünden; jedoch fiele niemanden ein, Frankreich ein ſo ſtellung vielleicht doch noch zuſtande kommen. Es beſteht
Deutſchland wie in Oeſterreich=Ungarn mit lebhafter Zu= ſchmerzliches Opfer für ewig aufzuerlegen.
die begründete Hoffnung, daß die Mittel hierfür beſchafft
itimmung aufgenommen worden. Die Auslaſſungen des
Zum Schluß ſeiner Rede ſprach Briand von der Fi= werden. Auch ſoll dem Vernehmen nach Ausſicht vor=
Oeutſchen Reichskanzlers zu den auswärtigen Fragen, dienanzreſorm und vön der Ungeduld einerſeits der handen ſein, daß die Regierung der Organiſation einer
Darlegungen des Grafen Berchtold in den Delegationen Plutokratie, andererſeits der Demagogie, die alles oder privaten Kunſtausſtellung gegenüber ſich nicht ablehnend
lind die Rede Giulianos ergänzten ſich zu einer beachtens= nichts wollten und die Fauſt nach dem Reichtum
aus=
ſtreckten. Die Pläne hinſichtlich der Laienſchule ſeien verhalten wird, da die Kunſt im Ausſtellungsweſen immer
tverten Kundgebung für die Einheitlichkeit der zurzeit noch dieſelben wie die ſeinigen, aber gemildert. eine beſondere Stellung einzunehmen pflegt. Voraus=
Dreibundpolitik. Auch fernerhin ſtänden die Re= Redner ſetzte weitläufig auseinander daß die wahre
re=
ſichtlich wird ſich die Angelegenheit im Laufe des Monats
gierungen des Dreibundes vor Aufgaben, bei deren Löſung publikaniſche Politik von den Fortſchritten der ſozialen
Januar entſcheiden.
Reformen ausgehen müſſe, die er ſelbſt begonnen habe.
ich ihr Einvernehmen bewähren könne. Das offiziöſe
Er betont die Notwendigkeit, die ſozialen Gegenſätze aus=
Blatt kommt dann auf die Inſelfrage zu ſprechen und zugleichen. Dies ſei die Vorbedingung jeden Fortſchritts
Ausland.
nneint, die Vorſchläge Sir Greys fußten auf Grundge= in der Demokratie. Er erinnerte daran, daß er ſelbſt dieſe
Italien.
Hanken, die die Londoner Botſchafterverſammlung in ihrer Politik verfolgt habe und ſchloß, daß Frankreich und die
Republik nur groß ſein könnten, wenn Friede, Ordnung
Beteiligung an der Ausſtellung in San
Letzten Sitzung für eine künftige Löſung der Inſelfrage und Sicherheit bei immer erweiterter Freiheit und ſoziale
Franzisko. Die italieniſche Regierung hat dem
ame=
uns Auge gefaßt hatte, ohne einen förmlichen Beſchluß Gerechtigkeit herrſche.
rikaniſchen Botſchafter erklärt, Italien werde an der Aus=
Oarüber herbeizuführen. Es ſei dankenswert, daß Sir
ſtellung in San Franzisko teilnehmen, wenn in Waſhing=
Grey jetzt, wo die Sicherſtellung der Grenze Südalbaniens
Die Rede Briands wird in der geſamten Preſſelton die geplanten harten Maßregeln gegen die Einwan=
Oringlich werde, mit dem Streben hervortrete, Europa für
eine baldige Löſung der Inſelfrage zu einigen. Die eingehend erörtert und als ein ſehr bedeutungs=derung von Analphabeten fallen gelaſſen und die Zeug=
Dreibundmächte ſeien beſchäftigt, die Einzelheiten der eng=volles politiſches Freignis bezeichnet.
niſſe der Sanitätsbeamten der italieniſchen Auswanderer=
Mehrere gemäßigt=republikaniſche und konſervative ſchiffe als vollgültig anerkannt werden.
Liſchen Vorſchläge gemeinſam zu prüſen.
Blätter drücken die Hoffnung aus, daß dieſe Rede das
Durch dieſe Auslaſſungen wird beſtätigt, daß auch in Signal zu einem entſchiedenen und ſiegreichen Kampf
Frankreich.
er neueſten europäiſchen Frage die Einheitlichkeit der gegen das Miniſterium Doumergue=Caillaux bilden
Anleihe. Das Echo de Paris will wiſſen, daß
Dreibundspolitik aufrecht erhalten werden ſoll, daß alſo werde. — Der Figaro ſchreibt: Dieſe Rede die von
micht jeder der drei Staaten für ſich zu der Inſelfrage der öffentlichen Meinung mit der größten Spannung er= Finanzminiſter Caillaux die Abſicht habe, eine tilgbare
wartet wurde, darf als ungeheurer Proteſt gegen das neue 3½prozentige Anleihe von 1800 Millionen vorzuſchlagen,
Stellung nehmen wird, ſondern daß ſie geſchloſſen ihre Kabinett angeſehen werden. Sie bildet ein befreiendes
Entſcheidung zu treffen gedenken. Wie Deutſchland, ſo Wort und gebe dem Lande die reine Luft wieder, die es welche durch die Einkünfte aus den geplanten neuen
ſaben auch Oeſterreich=Ungarn und Italien ein Intereſſe verlangt hat. — In der Humanité kritiſiert Jaurss Steuern auf das Kapital und den erworbenen Reichtum
waran, einen Ausgleich zwiſchen den berechtigten Forde= die Rede in ſehr ſcharfen Worten. Er meint u. a.: Briand gedeckt werden ſollen. Caillaux werde im Miniſterrat
hat dadurch, daß er die marokkaniſche Expedition für das dieſe Pläne eingehend darlegen.
trungen Griechenlands und der Rückſicht auf die Erhaltung Dreijahrgeſetz verantwortlich machte, dieſes Geſetz mehr
(einer lebensfähigen und politiſch unabhängigen Türkei diskreditiert als die Gegner desſelben, die er kürzlich in
Die Solderhöhung. Die Kammer beriet
wei=
in Kleinaſien zu finden. Dabei laſſen ſich die Sonder= der Kammer beſchuldigt hat, daß ſie das Dreijahrgeſetz ter den Geſetzentwurf, betr. die Solderhöhungen der
Offi=
läntereſſen Italiens im nahen Orient unſchwer wahren. moraliſch geſchädigt hätten. — Von den Radikalen wird
die Rede in bemerkenswert maßvoller Weiſe beſprochen, ziere und Unteroffiziere. Der Abänderungsantrag des
Ob zwiſchen dem Dreibund und dem Dreiverband in der Die Lanterne erwähnt: Wir erkennen gerne an, daß Deputierten Dalbiez, Generäle und die ihnen gleichſtehen=
AAuffaſſung über die Löſung der Inſelfrage ein Unterſchied Briand, als er am Ruder war, ſtets ſeine Abſicht verkün= den Offiziere von den Wohltaten des Geſetzes „
auszu=
beſteht, ſteht zurzeit noch nicht feſt, da man in Paris und det hat, nur mit den Republikanern zu zegieren. Warum ſchließen, wurde mit 310 gegen 238 Stimmen angenommen,
in Petersburg zu dem Greyſchen Vorſchlage bisher eine aber iſt er von unſeren Gegnern ſo ſehr geſchont worden? obgleich die Regierung und die Budgetkommiſſion die
Der Radikal ſagt: Die beredten Worte, die Briand
idefinitive Stellung nicht genommen hat. Aber groß oder über Freiheit und Duldſamkeit ſprach, könnten uns nicht Brigadegeneräle einzubegreifen wünſchten. Die
Re=
ggar unüberbrückbar kann jener Unterſchied nicht ſein, denn mißfallen, denn dieſes republikaniſche Ideal iſt uns ebenſo gierung bekämpfte einen weiteren Antrag des Deputierten
tauch Sir Grey hat ſich bemüht, dem vorhin erwähnten wert und teuer als rgendwem, wenn nur die Parteien Dalbiez, der die Gehaltserhöhung der Oberſten beſchneidet.
AAusgleich Rechnung zu tragen, von welchem ſich die Drei= der Linken nicht gleichzeitig ungerechtfertigter Weiſe
be=
ſchuldigt worden wären, daß ſie dieſes Ideal mit Füßen
bundſtaaten bei der Löſung der Inſelfrage leiten zu laſ= treten.
Frankreich und Oeſterreich=Ungarn.
ſſen gedenken. Und iſt erſt zwiſchen beiden Mächtegruppen
Am Sonntag lehrte, von Wien kommend, der frühere
(eine Verſtändigung erzielt, dann müſſen ſich auch Grie=
Präſident der franzöſiſchen Kammer, Paul Doumer, zu=
Deutſches Reich.
ürhenland und die Türkei der Entſcheidung Europas fügen,
rück. Er hat an den Verhandlungen zwiſchen
Oeſterreich=
twie dies unter den gleichen Vorausſetzungen auch bezüg=
Zum Wehrbeitrag. Die Kölner Handels= Ungarn und Frankreich, betr. die Feſtſetzung eines
Regle=
ſlich der Sicherſtellung der Grenze Südalbaniens der Fall kammer beſchloß, die Verlängerung der Friſt für die ments für die Orientbahnen, teilgenommen. Doumer
ſſein wird.
Abgabe der Vermögenserklärung zum Wehrbeitrag zu be= äußerte ſich, daß die Verhandlungen nunmehr zu einem
Der Dreibund hat ſchon oft im Konzert der Mächte antragen. Freiherr v. Oppenheim erklärte, daß es den befriedigenden Abſchluß geführt hätten. Weiter führte er
ſſeine Stimme zur Geltung bringen und dadurch den Ge=kleineren Bankgeſchäften gar nicht möglich ſein werde, die aus, daß die ſtattgehabten Verhandlungen nur als
Vor=
ſſamtintereſſen Europas dienen können. Das vermag erAuszüge für die Wehrſteuerveranlagung rechtzeitig fertig= akt für eine demnächſtige ökonomiſche Annäherung
zwi=
gaber nur durch die Einheitlichkeit ſeiner Politik, die ſich zuſtellen. Ein Regierungsvertreter, der ſich bei der Bank ſchen Oeſterreich=Ungarn und Frankreich angeſehen werden
aauch jetzt wieder bewähren wird, wo die Schlußabrechnung habe unterrichten wollen, habe ſich dem nicht verſchließen müſſen. Frankreich müſſe ſich bemühen, in materieller und
der letzten Balkanwirren bevorſteht und durchgeführt wer= können. Es ſollte eine Hinausſchiebung des Termins ökonomiſcher Hinſicht eine vorherrſchende Stellung in der
dden ſoll, ohne daß neue Konflikte den Frieden gefährden. bis zum 15. Februar nachgeſucht werden. Der Ausſchuß öſterreichiſchen Monarchie einzunehmen.
34.
Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
Seite 2.
wirtſchaftichen Vorwärtsſtrebens bedart. Um ſo lieber miſſemnit der Vorbereſtung der Revointion Hand in Haſßl
Schweden.
nimmt man Kenntns von der parteiamtlichen Auf= gehen.
*
Das Regierungsprogramm des Mini= klärung.‟ Die Weſtfäliſchen Politiſchen Nachrichten das
ſteriums Staaff. Staatsminiſter Staaff hielt in Organ der Nationalliberalen Partei Weſtfalens, führen
Wie unterrichtet ſich die Nobelſtiftung? Der
Kunſt=
dazu aus, dieſe Stimmung ſei in Weſtfalen überall anzu=
Karlskrona eine Rede, in der er die Hauptpunkte ſeines treffen, und zwar ſowohl in den Reihen der Landwirt= wart ſtellt zwei auffallende Tatſachen gegenüber: Erſtens
Regierungsprogramms, betr, die natiouale Verteidigung, ſchaft und der Induſtrie, als auch namentlich in den Krei= der Sekretär der Nobelſtiftung Dr. Jenſen iſt bei den
bekannt gab und die Wichtigkeit betonte, das Neutralitäts= ſen der Akademiker und der natioualen Arbeiterſchaft, Slawen Oeſterreichs gefeierter Kenner ihrer Sprachen und
prinzip feſtzuhalten. Schweden müſſe mit allen Mächten deren Angehörige zu erheblichem Teile ihrer Militärpflicht in Skandinavien etwas wie ein Apoſtel ihrer Literaturen.
im Reichslande genügt haben. Die Reichstagsrede des In den Narodni Liſty veröffentlicht er jetzt einen Aufſatz,
Freundſchaft halten. Er ſei der beſtimmten Meinung, Abg. Paaſche ſei in Weſtfalen ſo aufgefaßt worden, als aus dem hervorgeht, daß er ſich über Roſegger weder
keine fremde Macht hege jetzt Angriffspläne auf Schweden, wenn trotz der betannten Erklärung der Nationalliberalen bei den Deutſchen, noch bei den Franzoſen, etwa bei
Vül=
doch erheiſche die allgemeine weltpolitiſche Lage eine ſtarke Korreſpondenz die Partei nicht mehr mit vollem Herzen liod oder Seillere, noch bei den Engländern unterrichtet
Verteidigung; eine ſtark bewaffnete Neutralität ſei eine auf ſeiten der Armee ſtehe. „Angeſichts dieſer Auffaſſung hat, bei denen ſich eine Art von Volkskunſtbewegung
ge=
notwendige Bedingung für Schwedens Politik: Freund= iſt”, ſo ſchreibt dazu die Altnatlib. Korr., „eine lebhafte radezu auf Roſegger ſtützt, — ſondern bei Tſchechen. E
fortgeſetzte Gegenwirkung unumgänglich, wie ſie der habe deren Bedenken gegen Roſegger auch den übrigen
ſchaft mit allen Mächten, ohne beſondere Herzlichkeit mit Reichstagsabgeordnete Baſſermann durch ſeine Saar= Herren der Nobelſtiftung ſachlich mitgeteilt. Die Bedenken
einer einzelnen. Eine neutrale und aufrichtig friedliche brücker Rede in dankenswerter Weiſe angeſtrebt hat. Auch der Tſchechen über Roſegger! Zweitens: Von Rabindrd
Haltung zu bewahren, ſei für Schweden gewiß die ſicherſte wenn man ſich in der Beurteilung der militäriſchen Vor= Nath Tagorg wußte bekanntlich bisher ſo gut wie nie
gänge die vor dem Abſchluſſe der gerichtlichen Verhand= mand etwas. Aber Prinz Wilhelm von Schweden erzählt
und beſte Auslandspolitik. Dem nächſten Reichstag wür= lungen gebotene Zurückhaltung auferlegt, muß es zu er= in einem eben erſchienenen Buche „Wo die Sonne leucht
den Anträge über Verbeſſerungen der Kriegsbereitſchaften, zielen ſein die Abſichten und die Geſinnung der National= tet” von ſeiner Indienfahrt, wie er dort Rabinpra Natk
Neubauten für die Flotte, hauptſächlich Torpedoboote und liberalen Fraktion aus dem Bereiche der Mißverſtändlich= Tagora, übrigens einen der reichſten Männer des Landes
Tauchboote, unterbreitet werden. Die Hauptforts müß= keit herauszuheben, die man umgekehrt der Regierungs= auf deſſen Einladung hin beſucht habe und wie ſchön
e=
bei ihm geweſen ſei. Wie unterrichtet ſich die Nobel
ſeite nicht ohne Grund zum Vorwurf gemacht hat.”
ten verſtärkt und neue gebaut werden. Die Wehrpflicht
ſtiftung? Die Frage fängt an, „brennend” zu werden
wenn die Stiftung ihre Bedeutung im Sinne des
Stifter=
aller Spezialwaffen ſoll von acht Monaten auf ein Jahr
*
behalten ſoll.
erhöht werden. Die Winterausbildung der Infanterie ſei
Ueber die höhere Frauenbildung und ihre Gefahren
ndtwendig, doch werde die Frage von der Uebungszeit der veröffentlicht Oberbürgermeiſter Roesler=Schmalkalden im
Infanterie aus parlamentariſchen Gründen erſt nach den Monatsblatt des Deutſchen Bundes zur Bekämpfung der
Stadt und Land.
nächſten allgemeinen Neuwahlen vorgelegt werden. Der Frauenemanzipation einen Aufſatz, der zu folgenden
Darmſtadt, 23. Dezember.
Schlüſſen kommt: Sicherlich muß die Frau der
Gegen=
ſtudierenden Jugend müſſe eine verlängerte Wehrpflicht= wart — wer wollte das leugnen? — auf eine den For=
* Vom Hofe. Prinz Friedrich Wilhelm zun
zeit auferlegt werden, um die Kaders zu erhöhen. Die derungen der Zeit entſprechende höhere Stufe geiſtiger Lippe nahm am Sonntag an der Frühſtückstafel in
Durchführung aller dieſer Reformen erfordere eine ein= Bildung gehoben werden, um ihre Pflichten als Glied der Neuen Palais teil.
malige Wehrſteuer. Die deutſche Wehrpflicht werde in menſchlichen Geſellſchaft, als verſtehende Beraterin des
* Keine Audienzen. Se. Königl. Hoh. der Groß=
Mannes, als helfende Mutter der Kinder als deutſche
vielen Punkten als Muſter dienen.
Frau erfüllen zu können. Es muß die Erkenntnis ihrer herzog werden am Mittwoch, den 24. d. M. weng
hohen bedeutſamen Aufgaben in ihr geweckt und befeſtigt, Audienzen erteilen, noch Meldungen und Vorträge ent
Bulgarien.
das Bewußtſein der ihr obliegenden Pflichten geſtärkt, es gegennehmen.
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoh. der
Groß=
muß dadurch dem gerade in den oberen Kreiſen ſich vielfach
Ein neues Kabinett? Da die Agrarierpartei
breit machenden unwürdigen weiblichen Drohnentum ge= herzog haben dem Staatsſekretär des Auswärtigen
beſchloſſen hat, jede Teilnahme an der Regierung abzu= ſteuert werden. Man ſoll auch begabten Mädchen den Amtes, Wirklichen Geheimrat von Jagow das
Groß=
lehnen, ſo dürfte bei der Abneigung des Königs gegen Weg zu den Höhen der Wiſſenſchaft bahnen, aber das kreuz des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen
Neuwahlen das Kabinett Radoslawow bald nach dem Zu= Ziel muß ein anderes ſein und darum auch der Weg. Es dem Geheimen Medizinalrat Dr. Friedrich Salzer, Mit
ſammentritt der Sobranje demiſſionieren und Genadiew müſſen beſondere, der weiblichen Eigenart angepaßte Hoch= glied der Stadtverordnetenverſammlung in Worms, dit
ſchulen gegründet und die Lehrpläne der höheren weib= Krone zum Ritterkreuz 1. Klaſſe des Verdienſtordens
endgültig ausſcheiden, um ein Kabinett Radoslawow=Ma= lichen Bildungsanſtalten gründlich umgeſtaltet werden. Philipps des Großmütigen verliehen.
linow zu ermöglichen.
Auf jede Ueberſpannung folgt eine geſunde Reaktion
* Ernennungen. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog
die Anzeichen dafür ſind ſchon da, daß der Staat die haben den Forſtaſſiſtenten Guſt. Buß zu Bingenheim zun
Griechenland.
Reſorm von 1908 bald gründlich reformieren wird. Möchte Oberförſter der Oberförſterei Lindenſels, den Hauptſtener
er dabei nicht nur Männer der Wiſſenſchaft, ſondern auch amtsaſſiſtenten bei dem Hauptſteueramt Mainz Alber
Die Annexion Kretas. Die Agence d’Athènes
Männer und Frauen des Volkes anhören. Echte deutſche Pfeifer zu Mainz zum Bezirkskaſſier der Bezirkskaſſt
meldet aus Kanea: Die Konſuln der Mächte haben den Frauen müſſen wir erziehen. Man hört und lieſt jetzt ſo Ulrichſtein und den Hauptſteneramtsaſſiſtenten bei dent
Generalgouverneur von Kreta gemeinſam beſucht und ihm oft: Unſere Zeit braucht Männer! Ja, unſere Zeit braucht Hauptſteueramt Mainz Karl Eckhardt zu Mainz zuyt
die Anerkennung der Annexion der Inſel an Griechenland Männer, die keine Weiber ſind. Sie braucht aber auch Bezirkskaſſe=Aſſiſtenten bei der Bezirkskaſſe Mainz I, den
Frauen, die keine Männer ſind. Wenn uns der Staat Finanzaſpiranten Eduard Schneider aus Ranſtad
ſeitens ihrer Regierungen mitgeteilt.
ſolche Frauen erzieht, dann baut er am Glück, an der (Kreis Büdingen) zum Miniſterialreviſor bei der Buch
Größe unſeres Volkes. Dann können wir voll Ueber= haltung des Miniſteriums der Finanzen, die Finanzaſpf
Türkei.
zeugung einſtimmen in den Ruf des Dichters:
ranten Peter Steuernagel aus Frankfurt a. M. und
Die Kammerwahlen haben begonnen. Es wird
„Heil jeder Stunde, da gegeben dieſer Welt ein weiblich Karl Kühling aus Gundheim zu Hauptſteueramtsaſſi=
Kind!
ſtenten ernannt.
erwartet, daß die Partei für Einheit und Fortſchritt eine Ein lichtes, warmes Frauenleben, und wenn es noch ſo
* In den Ruheſtand verſetzt haben Se. Kgl. Hoh. der
große Majorität erzielen wird.
viele ſind.”
Großherzog den Miniſterialreviſor bei der Buch=
*
haltung Großh. Miniſteriums der Finanzen Wilhelm
*
,
Gerhardt auf ſein Nachſuchen unter Anerkennung ſeinen
Kirchenaustritt und Sozialdemokratie. In der Preu= treuen Dienſte bis zur Wiederherſtellung ſeiner Ge=
* Braunſchweig, 23. Dez. Laut Braunſchweigi= ßiſchen Kirchenzeitung teilt Liz. Dr. Violet=Berlin aus ſundheit vom 1. Januar k. Js. an.
ſcher Landeszeitung wird die Kaiſerin zu Anfang Fe= ſeinen Erſahrungen mancherleitüber den Druck mit, den
* Beſtätigt wurde der von dem Herrn Grafen zu
bruar zu einem über mehrere Wochen ſich erſtreckenden die Sozialdemokratie gegen kirchlich geſinnte Perſonen, Erbach=Fürſtenau auf die erledigte zweite Lehrerſtelle an
Beſuche erwartet.
insbeſondere Geſchäftsleute, auszuüben ſucht. um ſie zum der Volksſchule zu Rothenberg im Kreiſe Erbach präſen
* Berlin, 22. Dez. Der Vorſtand des Berliner Kirchenaustritt zu zwingen. Er ſchreibt: „Wie ſoll man tierte Schulamtsaſpirant Robert Vetter aus Schwang=
Schriftſtellerklubs hat gegen den Redakteur folgende Erfahrungen beurteilen? Ein Vater von Kon= beck (Preußen) für dieſe Stelle.
Kaeſtle einen Beſchluß geſaßt, der das Verhalten des firmanden kam zu mir und ſagte: Glauben Sie nur nicht,
* Uebertragen wurde dem Lehrer Chriſtoph Krede
Redakteurs, der den verurteilten Zaberner Rekruten ver= daß ich kein Chriſt bin weil ich nicht zur Kirche gehe! zu Lauter, Kreis Gießen, eine Lehrerſtelle an der
Volks=
ſprochen hatte, das bekannte Schriftſtück nicht zugänglich Ich kann es nicht, die Sozialdemokraten würden meinen
ſchule zu Schwalheim, Kreis Friedberg; dem Lehrer
Jo=
zu machen und es doch getan hat, als einen ſehr ſchwe= Laden boykottieren, und dann wäre ich in dieſer Gegend hannes Joſeph Euders zu Frei=Laubersheim, Kreis
ren Verſtoß gegen die journaliſtiſche verloren. Ein anderer meldete die Trauung ſeiner Alzey, eine Lehrerſtelle an der Volksſchule zu Laubenheim
Standesehre bezeichnet.
Tochter an, bat aber, ſie möchte ganz heimlich getraut
Kreis Mainz.
werden, weil ihm ſonſt der geſchäftliche Ruin ſicher ſei=
* Großh. Regierungsblatt. Die Beilage Nr. 28
Ein braver Junge trat aus dem Jugendverein aus, weil
ſein Vater und er ſonſt zu ſehr von den Sozialdemokraten vom 22. Dezember hat folgenden Inhalt: 1.
Ver=
gepeinigt würden. Ein Fabrikarbeiter erzählte davon, daß meſſungen und Vorarbeiten für eine elektriſche Straßen=
Zeitungsſchau.
ſozialdemokratiſche Genoſſen ihm in der Fabrik durch Ein= bahn von Darmſtadt über Arheilgen, Egelsbach, Langens
Nationalliberale Selbſtkritik. Die gut nationallibe= ſchieben von Hölzchen an unſichtbarer Stelle die Maſchine Sprendlingen, Iſenburg nach Offenbach
betreffend=
rale Herner Zeitung ſchreibt: „Wir beſtätigen, daß auch verdürben oder zu zeitweiligem Stillſtande brächten; er 2. Ordensverleihungen, Adelsverleihung und
Charakter=
in hieſigen nationalliberalen Kreiſen die Haltung der dürfe ſich nicht offen an der Kirche betelligen, weil ihm erteilungen. 3. Aufgabe der Zulaſſung zur Rechtsanwalt=
Fraktion auf Befremden geſtoßen iſt. Man hat nicht ver= ſonſt dieſer Streich wieder geſpielt werden und er ſeine ſchaft (Berichtigung). 4. Sterbefäſſe.
ſtanden, wie gerade ſie dazu kam, ſich einem Votum anzu= Stelle verlieren würde. Wir haben Trauungen ſpät
* Landtagserſatzwahl in Wald=Michelbach. Bei der
ſchließen, das möglicherweiſe das Anfehen unſerer Armee abends auſetzen miſſen, damit ſich ſozialdemokratiſch be=Landtagserſatwahl im 4. Wahlreiſe der Provin;
Stial=
an einer Stelle mindern konnte, wo das am allerwenigſten wachte Paare im dunkeln zur Kirche ſtehlen konnten, kenburg, Wald=Michelbach, die am 17. Dezember ſtattfand
erwünſcht wäre. Elſaß=Lothringen iſt der am furchtbarſten Solche Fälle erlebt ieder Pfarrer in Groß=Berlins Ar= erhielten, laut Darmſt. Ztg., nach amtlicher
Feſt=
in Waffen ſtarrende Fleck der Welt; dort ſtehen und fallen beitervierteln.” — Uebrigens hat kürzlich in Stuttgart derſtellung: Wünzer Oberamtsrichter, Darmſtadt
wir als Beteiligte. Eine Preisgabe unſeres militäriſchen Sozialdemokrat Peus offen zugegeben, daß für die (natlib.), 868: Carnier. Rechtsanwalt, Darmſtadt
Auſehens gerade da bedeutet für den induſtriellen Weſten Sozialdemokratie der Kirchenaustritt ein politiſches (Fortſchr. Volkspt.), 434; Hofmann, Generalſekretäk,
das Aufgeben allen Rückhalts, deſſen reales Machtgefühl Kampfmittel ſei; er erklärte, die Kirchenaustrittsbewegung Lorſch (Zentr.), 855; Haſenzahl, Gemeinderat, Erbas=
Niemand, weder der Herzog noch ſelbſt Frau von
Goethe als Wintertouriſt.
Stein, wußte etwas von dieſer abenteuerlichen Winter= ſchwerden der Reiſe vermögen dem Dichter den ſeltenen
fahrt. Während erſterer mit zahlreichem Gefolge zur Jagd Naturgenuß zu beeinträchtigen. Zwar kann er in einen
Skizze von Paul Paſig.
zog, ritt der Dichter allein am 29. November (1777) nord= kurzen Berichte an Frau von Stein den Seufzer nicht
Nachdruck verboten”.
Aber
gleich=
wärts über den Ettersberg dem Harz entgegen. Inmitten unterdrücken „Lieb Gold, Wege mitunter!”
E: Daß der Weimarer Altmeiſter nicht nur ein begei= des Sturmes, der ihn umbrauſt, und des „ſcharfen Schlo= wohl dringt er mutig vorwärts, und bei grimmigem Uns
ſterter Freund des Eislaufes war, ſondern auch dieſen ge= ßenwetters” das auf ihn niederpraſſelt, überkommt ihn wetter langte er über Goslar, Rammelsburg,
Klausthal=
ſunden Sport in ſchwungvollen Verſen verherrlichte, dürfte eine wunderbare Seelenruhe. Gemietete Boten weiſen und Altenau am 10. Dezember früh in dem von einem
allbekannt ſein. Er teilte dieſe Leidenſchaft mit den her= ihm den Weg von einem Orte zum andern, und „ſchon” Förſter bewohnten Torfhauſe, zwei Stunden unterhalb
vorragendſten Vertretern unſerer damaligen nationalen am 1. Dezember erreicht er den Südfuß des Gebirges.
des Brockengipfels, an. Es lockte ihn unwiderſtehlich hſtt=
Dichtung, vor allem einem Klopſtock, Herder u. a. m. Aber Es war eine echte Geniereiſe, daher reiſte der Dichter in= auf auf den Gipfel des ſagenumwobenen Berges Alleiſ
Goethe war überhaupt ein Freund des Winters und ſeiner kognito als Maler Joh. Wilh. Weber aus Darmſtadt. Am der Förſter wollie bei dem dichten Nebel die Tour nicht
Freuden, und bereits 1771 kündete er der Familie Brion 3. Dezember war er in Wernigerode.
wagen. Da hellte ſich das Wetter plötzlich auf, und nur
in Seſenheim einen Beſuch im traulichen Pfarrhaus mit
Aber an dem Starrſinn des verbitterten, lebensfeind= ſtapften beide durch den tiefen Schnee zum Gipfel. Der
den Worten an: „Vergebens ſperret uns der Winter in lichen Jünglings ſcheiterten alle ſeine menſchenfreundlichen Weimarer Freundin meldet er frohbewegt das gelungene
unfre warmen Stuben ein”. Darum kann es uns nicht Bemühungen. In dem erwähnten Gedichte gibt er ſeinem Wagnis: „Ich hab’s nicht geglaubt, bis auf der
oberſten=
wundernehmen, daß der Dichter auch wiederholt längere Schmerze hierüber in den Verſen Ausdruck:
Klippe. Alle Nebel lagen unten, und oben war herrliche
Winterreiſen unternahm, die ſich unter den damaligen
Klarheit.” Nun ging’s wieder talwärts, und am 15. traß
höchſt mangelhaften Vertehrsverhältniſſen geradezu als
„Ach, wer heilet die Schmerzen
er in Eiſenach mit den „Brüdern” dem Herzoge und der
touriſtiſche Leiſtungen allererſten Ranges herausſtellen.
Des, dem Balſam zu Giſt ward,
Jagdgeſelſchaft., zuſammen, die von ſeiner abentenerlichen
Hierher gehört vor allem die in einem an ſich etwas ſchwer
Der ſich Menſchenhaß
Winterfahrt zum Hexenberge nicht ohne lebhaftes
Staunen=
verſtändlichen Gedichte beſungene „Harzreiſe im Winter”
Aus der Fülle der Liebe trank?
vernahmen. Dem Dichter aber, der doch ſpäter noch ganz
(1777).
Erſt verachtet, nun ein Verächter,
andere Reiſen unternahm, auch noch zweimal, im Som=
Mancherlei Gründe veranlaßten den Dichter zu dem
Fehrt er heintlich auf
mer, den Brockengipfel erklomm, blieb dieſe
Wintertour=
nicht ganz ungefährlichen Unternehmen. Vor allem wollte
Seinen eigenen Wert
unvergeßlich. Nach mehr als 50 Jahren ſchrieb er noch:
ee dem nervenaufreibenden zerſtreuenden „genialiſchen:
In ungenügender Selbſtſucht.”
„Ich ſtand wirklich am 10. Dezember 1777 in der Mittags=
Treiken am Weimarer Hofe auf einige Zeit entfliehen und
ſtunde, grenzenloſen Schnee überſchauend, auf dem Gip=
Für ſolche Unglückliche gibt’s nur ein Heilmittel: Die fel des Brockens, zwiſchen ſeinen ahnungsvollen Granits
in der Natur neue Lebens= und Schaffenskraft gewinnen.
Damit verband er zugleich als neues Mitglied der Verg= Hilſe von droben:
klippen, über mir den vollommen klarſten Himmel.”
werkskommiſſion die Abſicht, den Harzer Bergbau durch
„Iſt auf deinem Pfalter
Für ſein Innenleben hatte der Dichter durch dieſe
den Augenſchein näher kennen zu lernen. „Mehr als die
Vater der Liebe, ein Ton
Wintertour unendlich viel gewonnen: ſie bahnte iene Ab=
Hälfte des Gewichts” lag jedoch der Reiſe der Wunſch
Seinem Ohre vernehmlich,
kehr von dem bunten, leeren Treiben des Hoflebens und
zugrunde, einen in Wertherſcher Selbſtqual ſich verzehren=
So erguicke ſein Herz!
die Zuwendung zur echten, wahren Kunſt an, die durch die
den Jüngling, den Sohn=des Superintendenten Pleſſing
Oeffne den umwölkten Blick
folgenden Reiſen vollendet und gekrönt wurde, Unter
die=
in Wernigerode, der ſich zweimal brieflich um Rat an ihn
Ueber die tauſend Quellen
ſen nimmt die 2. Reiſe nach der Schweiz als „Wintertour”
gewandt hatte, aufzuſuchen und, wenn möglich, von ſeiner
Neben dem Durſtenden
unſer lebhaftes Intereſſe in Anſpruch. Dieſe wurde
Weltflucht und ſeinem Menſchenhaſſe zu heilen.
In der Wüſte!”
zwei Jahre ſpäter unternommen und dauerte von Sep=
Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
Seite 3.
Por). 915 Stimmen. Zerſtrillrt 1 Stimme. Geſamt=Kinck (Großh. Heſlſcher Hoforganſt von 1913—1949), ſbeſcherung, bei deru9 Kinder mit allelei nätzlichen Gaben
eihl der abgegebenen gültigen Stimmen: 3103.
Jahres= und Kaſſenbericht. Allgemeine Beſprechung: bedacht wurden. Verſchiedene Dellamationen wechfelten
g. Strafkammer. Der 39jährige Taglöhner Karl a) Bibliothek des Vereins, b) Muſikunterricht in den mit Geſängen ab, die der Knabenchor von St. Ludwig
Büller von Offenbach, der bereits am 15. Oktober Seminarien (Verhandlungen der Konferenz preußiſcher unter Leitung des Herrn Lehrers Hanecke vortrug. Dieſe
bagen Betrugs zu drei Monaten Gefängnis verurteilt Seminardirektoren Oſtern 1913), c) Rinck=Stiftung, d) Er= Darbietungen fanden lebhaften Beifall. Herr
Domkapitu=
ſplrde, ſtand geſtern unter der Anklage der ſchweren innerungsblätter für Chorſchüler, e) Statiſtik über Orgel= lar Dr. Elz gedachte der langjährigen verdienten Präſi=
Inkundenfälſchung und des Betrugs vor der weſen, !) Steigende und penſionsfähige Organiſten= dentin des Vereins, Freifrau E. v. Biegeleben, dankte den
trafkammer. Der Angeklagte vermittelt zwiſchen Land= gehalte in Heſſen, g) Korreſpondenzblatt, h) Förderung edlen Wohltäterinnen und berichtete dann intereſſante Ein=
Perten und dem Beſitzer einer Pfuhlpumpe Gelegenheiten der Kirchenmuſik durch die Geiſtlichen, 1) Aufruf des zelheiten aus ſeinem mehrjährigen Aufenthalt in Rom,
ziw Entleerung von Pfuhlgruben. Er hat ſich nun am Verbandes evangeliſcher Kirchenmuſiker Preußens. Nach wo die Krippendarſtellung in der Kirche „Sta. Maria di
. Oktober von einer Hausbeſitzerin 16 Mark geben laſſen dem gemeinſamen Mittageſſen Beſichtigung einiger ara coeli” beſonders merkwürdig iſt. Auch ſind heuer 700
rter Vorlage eines gefälſchten Scheins, durch den der Orgelwerke Darmſtadts.
Jahre verfloſſen, ſeit der hl. Franziskus von Aſſiſi zum
bausverwalter beſcheinigte, daß der Angeklagte 16 Faß
v.e St. Vinzenz= und St. Eliſabeth=Verein. Wie erſtenmal eine Weihnachtskrippe aufſtellte. Unter Bezug=
Fuhl abgefahren habe. Weiter ließ er ſich in drei anderen in früheren Jahren werden auch in dieſem Jahre durch nahme auf die in der Weihnachtszeit in der ewigen Stadt
Füllen Beträge von zweimal je 6 Mk. und einmal 8 Mk. den St. Vinzenz= und den St. Eliſabeth=Verein Neujahrs= üblichen Kinderpredigten richtete der Herr Domkapitular
ibben unter der Vorſpiegelung, die Gruben ſeien entleert. entſchuldigungskarten ausgegeben. Die Preiſe bewegen ſchließlich herzliche Ermahnungen an die anweſende
Kin=
das Gericht ſchenkte in zwei Fällen den Angaben des An= ſich zwiſchen 1 und 5 Mark. (S. Anzeige.)
derſchar.
klagten Glauben, ihm ſei von den Landwirten geſagt
* Der Darmſtädter Schwimmklub „Jung=
* Orpheum. Das ebenſo reichhaltige wie in ſeinen
lvorden, ſie hätten die Gruben entleert, und verurteilte ihn
Einzeldarbietungen brillante Weihnachtsprogramm iſt Deutſchland” feierte am Sonntag in den Räumen der
ſſer wegen Urkundenfälſchung und Betrugs in einem Fall aus der Anzeige in vorliegender Nummer erſichtlich; es Vereinigten Geſellſchaft ſein erſtes
Weihnachtstauz=
uſter Einbeziehung der drei Monate, die er zurzeit in ſetzt ſich, wie bereits mitgeteilt, trotzdem der Spielplankränzchen und damit ſeine erſte geſellſchaftliche Ver=
Zutzbach verbüßt, zu einer Geſamtſtrafe von 6 Monaten nur fünf Tage währt, aus erſten Kräften zuſammen. anſtaltung, die ſehr rege beſucht war, und einen in allen
Gefängnis. — Unter eigenartigen Umſtänden kam
Am zweiten Feiertage (26. Dezember), ſowie am Sonntag, Stücken wohlgelungenen Verlauf nahm. Das Feſt begann
ſrr 33jährige Fuhrmann Peter Metzler von Offenbach
den 29. Dezember, finden Nachmittagsvorſtellungen zu um 6 Uhr; beim Tee erfreute Frl. Unger durch mehrere
ſtr Anklage wegen Rückfallsdiebſtahls Der bei dem
Spe=
erheblich herabgeſetzten Preiſen für groß und klein ſtatt. Liedervorträge und Herr Hofſchauſpieler Hacker rezitierte
itteur Daſſinger beſchäftigte Angeklagte erhielt am 3. Okt.
Ein munter krabbelnder Maikäfer wurde uns verſchiedene, mit großem Beifall aufgenommene
Ge=
hn der Firmeninhaberin den Auftrag, für einen Umzug
ei Kiſten leihweiſe zu beſorgen. Metzler fuhr nun ein= geſtern auf die Redaktion gebracht. Er war bei Kanal= dichte von Wildenbruch, Fontane und Wolf. Nach
ſcch nach dem Lagerplatz des Fabrikanten Böhm und holte arbeiten in der Hofreite Sandſtraße 40 gefunden dem Tee wurde getanzt, bis gegen 8½ Uhr ein ſehr
reichhaltiges kaltes Büfett zur willkommenen Stärkung
lſich die drei Kiſten dort. Die Firma erhielt die Kiſten worden.
aufgefahren wurde. Sehr belacht und ſtark applaudiert
tift auf die erfolgte Anzeige zurück. Da das Gericht
an=
wurde ein von Frl. Ethel einſtudiertes, flott geſpieltes
ſimmt, Metzler habe nicht die Abſicht gehabt, ſich die Kiſten
Weihnachtsfeiern.
Stückchen: „Othellos Erfolg”, dem andere luſtige
Vor=
rzueignen, erkennt es auf Freiſprechung. — Wegen
* Die verehrl. Vereinsvorſtände werden träge und Lieder zur Zupfgeige folgten. Gegen 12 Uhr
Verbrechens nach §§ 176,3 und 173 des Strafgeſetzbuches
purde der 17jährige Arbeiter Wilhelm Bullmann von dringend erſucht, Berichte über Weihnachtsfeiern, ſoweit fand das Feſt ſeinen Abſchluß.
Offenbach zu zwei Monaten Gefängnis ver=ſolche überhaupt vonnöten ſind, ſo kurz wie
möglich zu halten und für Zuſendung ſpäteſtens am Das Weihnachtsfeſt in der
Kleinkinder=
ſihteilt.
ſchule in der Mauerſtraße.
L Telephoniſche Droſchkenbeſtellung. Zurzeit wird auf Tage nach der Feier unbedingt Sorge zu tragen.
* In Anweſenheit Ihrer Königl. Hoheit der
Groß=
dim Luiſenplatz, neben der jetzigen Halteſtelle der Pferde: Später eingehende Berichte können unter keinen Umſtänden
herzogin und der Damen und Herren des
Kurato=
doſchken, ein Fernſprechgehäuſe aufgeſtellt, welches die aufgenommen werden. D. Red.
* Zur Weihnachtsfeier des Verbandes riums fand geſtern nachmittag um 3 Uhr in der
Klein=
tCephoniſche Beſtellung von Droſchken, und zwar ſowohl
bien Auto= wie von Pferdedroſchken, ermöglichen ſoll. Da= ſchriſtlicher Gewerkſchaften der Heimarbei= kinderſchule in der Mauerſtraße das Weihnachtsfeſt für die
nät die Einrichtung für beide Arten von Droſchken nutz=terinnen, Ortsgruppe Darmſtadt, hatten ſich am Sonn= dort in tägliche Obhut und Pflege gegebenen Kinder
unſe=
bar gemacht werden kann, werden die beiden Halteſtellen tag, den 21. Dezember, abends 7 Uhr, ſeine Mitglieder rer Arbeiterbevölkerung ſtatt. Nach einer herzlichen
Be=
beneinander gelegt, d. h., die derzeitige Halteſtelle der mit Kindern, der Vorſtand und Freunde der Gewerkſchaft grüßung der Landesmutter durch den Vorſtand der An=
Werdedroſchlen bleibt, während die Autodroſchken, deren im „Feierabend‟ Stiftſtraße, zahlreich eingefunden. An ſtalt, die Herren Profeſſor Dr. Ihle und Sanitätzrat Dr.
eellteplatz an der Anlage vor dem alten Palais, ſo wie ſo den langen, im großen Saal aufgeſtellten Tafeln blieb, in= med. Arthur Hoffmann zog die zahlreiche
Kinder=
näßſtändig war, nunmehr in der unteren Wilhelminen= folge der in letzter Zeit ſtattgefundenen Neuanmeldungen ſchar mit dem Geſang des Weihnachtsliedes: „Vom
Him=
ſtraße längs der Anlage auf dem Luiſenplatz aufgeſtellt zum Verband, kein Platz leer. Von den erhebenden und mel hoch da komm ich her” in den mit einem mächtigen
lterden. Die vorderſte Auto= und de vorderſte Pferde= unterhaltenden Darbietungen, die den Feſtteilnehmern Weihnachtsbaum geſchmückten Spielſaal. Unter der
Lei=
doſchke halten alsdann unmittelbar neben dem Fern= vor und nach der Kaffeepauſe bei hellem Lichterglanz tung der Hausſchweſtern Anna und Margarethe erzählten
ſſerechgehäuſe. Wer alſo in Zukunft eine Droſchke haben geboten wurden, findet an erſter Stelle die Anſprache des dann die Kleinen im Wechſelgeſprach von der Geburt Jeſu
urill, braucht nur die Droſchkenhalteſtelle auf dem Luiſen= Herrn Pfarrer Schrimpf, des Vaters der erſten Vorſitzen= Chriſti und ſangen mit ihren helltönenden Kinderſtimmen
patz telephoniſch anzurufen und anzugeben welche Art den, Erwähnung. Er gedachte der Arbeit der Heim= drei hübſche Weihnachtslieder die vielen Beifall fanden.
von Droſchke er wünſcht. Die Einrichtung erfolgt auf An= arbeiterinnen bis tief in die Nacht hinein, ehe ſie Weih= Heer Pfarrer Widmann begrüßte die Großherzogin in
ugung des Großh. Polizeiamts. Die Koſten der erſt= nachten, das ſeligſte Feſt der Chriſtenheit, feiern können einer herzlichen Anſprache und belehrte die Kleinen, daß
waligen Einrichtung im Betrage von etwa 265 Mark hat und des kürzlich ſtattgefundenen Verkauftages, der ihnen die Landesfürſtin auch die Arbeiterkinder lieb habe und
die Stadt in dankenswerter Weiſe übernommen. Die zwar vermehrte Arbeit, aber auch dementſprechend Ver=deshalb hergekommen ſei, um mit ihnen das Weihnachts=
Kloſten der jährlichen Unterhaltung und die Telephonge= dienſt und neue Beſtellungen gebracht hatte. Mit beſon= feſt zu feiern und ſie mit ſchönen Geſchenken zu erfreuen.
Dafür ſollten ſie aber auch arlig und dankbar ſein und ſich
kühren tragen die hieſigen Droſchkenbeſitzer. In wenigen ders warmen Worten wandte er ſich an die anweſenden
von Herzen freuen. In belehrenden Worten erzählte er
Dagen wird der Apparat aufgeſtellt ſein; wir werden als= Kinder und legte ihnen ans Herz, daß es ihre Pflicht ſei,
dann auch die Telephonnummer der Fernſprechſtelle mit= die Eltern, denen ſie ſo viel verdanken, durch Liebe und den Kindern das Gleichnis vom „König und vom Königs=
Gehorſam zu erfreuen, und damit auch das Gebot Gottes ſohn”, von Gott und dem Heiland, der um der
Menſchen=
tilen.
Vermeſſungen und Vorarbeiten für eine elek= zu erfüllen. Alles, was außerdem zur Verſchönerung des liebe willen in den Tod ging. Mit dem gemeinſamen
Ge=
ttiſche Straßenbahn von Darmſtadt nach Offenbach, Feſtes diente, wurde von Heimarbeiterinnen und ihren fang: „Gott iſt die Liebe” und dem Kindergefang: „Hoſlaung
Die der Aktiengeſellſchaft für Bahn=Bau und =Betrieb zu Kindern geboten. Die letzteren ſagten ihre Gedichte mit in der Höher fand die erhebende Feier ihren Abſchluß.
Es folgte die Verteilung der Weihnachtsgaben an die
ktrankfurt (Main) und der Heſſiſchen Eiſenbahn=Aktien= gutem Ausdruck und ohne zu ſtocken her, und ebenſo
brach=
esſellſchaft zu Darmſtadt zur Vornahme von Ver=ten ſie die Weihnachtsaufführung, die auf Wunſch noch etwa 220 Kinder. Sie erhielten Spielzeug und Körbchen
in eſſungen und Vorarbeiten für eine elektriſche Straßen= einmal wiederholt wurde zur Darſtellung. Drei Mit= mit Weihnachtsgebäck und Aepfel, die von den 3—6
jäh=
bahn von Darmſtadt über Arheilgen Egelsbach, Langen, glieder der Gewerkſchaft erfreuten durch Einzelgeſang und rigen Schützlingen mit ſtrahlenden Augen dankbar ent=
Eoprendlingen, Iſenburg nach Offenbach erteilte Er= den Vortrag von Gedichten. Die Verſammlung ſchloß mit gegengenommen wurden. Die Frau Großherzogin
laubnis iſt bis zum 31. Dezember 1914 erſtreckt worden. einem Dank an die erſte Vorſitzende und die Vorſtunds; ſprach noch dem Vorſtand und Aufſichtsrat herzlichen
Dank für ſeine Arbeitstätigkeit und Mühewaltung aus
25jähriges Dienſtjubiläum. Dem Maurer= damen, die unermüdlich im Intereſſe der Gewerkſchaft und verließ um 4 Uhr die Anſtalt.
rarlier Friedrich Adam Gerhold aus Münſter, Kreis tätig ſind und mit dem Wunſch: Fröhliche Weihnachten!
D ieburg, wurde unterm 22. Dezember I. Js. eine Ehren=
* Stadtkirche. Am 2. Weihnachtsfeiertag,
* Waiſenſchutz. Man ſchreibt uns: Der Heſſiſche
Urkunde durch die Handwerkskammer in Darmſtadt über Fechtverein Waiſenſchutz (Zweigverein Darmſtadt) hielt abends 6 Uhr, findet in der Stadtkirche eine
Weihnachts=
die 25jährige aufopfernde Täligkeit in dem Baugeſchäfte im großen Saale des Städtiſchen Saalbaues ſeine Weih= feier des Kirchengeſangvereins mit
nachfolgen=
der Firma Friedrich Delp, Darmſtadt, übermittelt. Auch nachtsbeſcherung für bedürftige Halbwaiſen unſerer Stadt dem Programm ſtatt: Orgel: Präludium und Fuge in
p. urden dem Jubilar von ſeinen Kollegen, ſowie von ab; diesmal für 136 Kinder (63 Mädchen, 73 Knaben). An E=Dur von Dietrich Burtehude. Der Chor ſingt: Es iſt
ſefiten der Firma die herzlichſten Glückwünſche dar=langen Tiſchreihen lagen die ſehr reichen Gaben, beſtehend ein Ros entſprungen; Kommt, und laßt uns Chriſtum
gebracht
aus Kleidern und Schuhen, je nach Bedürfnis der Kinder, ehren: Freu dich Erd’ und Sternenzelt; Kommet ihr Hir=
* Silberhochzeit. Die Eheleute Johannes Hilden= das übliche Gebäck, Aepfel, je ein Pfund Kaffee und Zucker. ten; Süßer Chriſt und Herre mein (altdeutſche und
alt=
beutel, Heinheimerſtraße 80, feiern am zweiten Weih= Aber nicht nur den Armen zu helfen, verſteht der Zweig= höhmiſche Weihnachtslieder); Brich an, o ſchönes
Morgen=
nachtsfeiertag das Feſt ihrer Silbernen Hochzeit.
verein, auch für die nötige Weihnachtsſtimmung iſt er be= licht (aus dem Weihnachtsoratorium von Joh. Seb. Bach).
* Der Kirchengeſangverein der Johanniskirche wird ſorgt, für die die Kapelle Weber, ſowie der Geſangverein Ferner Arnold=Mendelsſohns Kompoſition über das
alt=
am erſten Weihnachtsfeiertage in dem liturgiſchen Gottes= „Konkordia” ſich in liebenswürdiaſter Weiſe zur Ver=deutſche geiſtliche Wiegenlied: Joſeph, lieber Joſeph mein.
tüenſte, der um 5 Uhr beginnt, u. a. zum Vortrag brin= fügung ſtellten. Die vorgetragenen Muſikſtücke, ebenſo die Die Chorſchule ſingt von demſelben: Kommſt du, kommſt
ſen: zwei altböhmiſche Weihnachtslieder: „Freu dich, Erd’ weihevollen Chöre übten einen echten Weihnachtszauber du, Licht der Heiden, und Zu Bethlehem geboren (Volks=
und Sternenzelt” und „Laßt alle Gott uns loben für die= auf die ſehr zahlreichen Zuhörer aus. Auch das von weiſe). — Der Eintritt iſt frei; die fünf vorderſten Reihen
ſien Freudentag” zwei Lieder von Fr. Mergner: „Fröh= Mariechen Maar vorgetragene Gedicht machte einen auf der Empore gegenüber der Orgel ſind den inaktiven
lich ſoll mein Herze ſpringen” und Zu Bethlehem ge=tiefen Eindruck auf die vielen Kinderherzen. Der erſte Vor=Mitgliedern des Vereins vorbehalten.
looren”. Hymne von C. Reinecke: „Himmelskönig, ſei will= ſitzende, Herr Georg Burggraf, hielt eine kurze An=
* Der Geſangverein Melomanen hält ſeine
kommen” und den Schlußchor aus dem Weihnachtsora= ſprache an die Kinder, ſie ermahnend, ſich durch Fleiß und Weihnachtsfeier, wie üblich, am erſten Feiertage im
torium von Schütz: „Dank ſagen wir alle”.
Folgſamkeit zu brauchbaren Menſchen heranzubilden und Schützenhof ab. Das ausgeſuchte und ſehr reichhaltige
Der Verein evangeliſcher Organiſten und Chor= hierdurch ihren Wohltätern den beſten Dank zu erweiſen. Programm enthält mehrere neue Chöre, auch wird „Die
birigenten im Großherzogtum Heſſen (Vorfinender Hiernach konnten die Kinder ihre Geſchenke einpacken. und Villa=, das in Darmſtädter Mundart geſchriebene Luſt=
Reallehrer Müller in Darmſtadt) hält ſeine diesjährige ſah man es den freudeſtrahlenden Geſichtern an, daß ſie! ſpiel unſeres Lokaldichters Rüthlein, aufgeführt. (Siehe
Dauptverſammlung Montag, den 29. Dezember, vor= mit dieſen zufrieden waren.
Anzeige.)
naittags, im „Kaiſerſaal” in Darmſtadt, mit folgender
C. Der St. Eliſabethenverein veranſtaltete
* Der unter dem Protektorate Sr. Königl. Hoheit des
Tagesordnung ab: Vortrag über Chriſtian Heinrich am vorigen Sonntag im Konkordiaſaal eine Weihnachts= Großherzogs ſtehende Gabelsberger
Steno=
tember 1779 bis Januar 1780. Im Gegenſatze zu der Montblanc=Bezwinger de Sauſſure um Rat, und dieſer er=erleichtert auf und ſchrieb noch desſelben Abends an Frau
arſten Schweizerreiſe (1775), die noch ganz im Zeichen des klärte die Beſteigung für gefahrlos. Am 3. November von Stein: Es iſt überſtanden und der Knoten, der uns
„Sturmes und Dranges” und — Lilis ſtand, war dieſe wurde aufgebrochen. Zuerſt gings nach Chamonir. Hier den Weg verſtrickte, entzweigeſchnitten.”
zweite wohl vorbereitet und wurde in Geſellſchaft des Her= wurde Wedel mit den Pferden ſtromaufwärts geſchickt,
So war der ſchwierige Plan wohlgelungen, und
nogs und des Kammerherrn Otto von Wedel unternom= und die beiden mutigen Wanderer erſtiegen zuerſt den Goethe meinte, daß ſie dieſe Wanderung, als Geſchichte
unen. Hier galt es, den jungen Fürſten für einige Zeit Montanvert (1838 Meter). Auch wagen ſie „einige hun= betrachteten, mit der ſie ſich gegen andere „etwas zugute
auus den Banden des lärmenden, ſinnbetörenden Hoflebens dert Schritte auf den wogigen Kriſtallklippen” des „mer tun könnten” Am nächſten Morgen zogen die beiden das
zu befreien und für ſeine Fürſtenpflichten empfänglicher de glace”, doch nicht den Uebergang zum „chapeau” da ſie 1 Urſerental hinab bis Hoſpental und von da den
Gotthard=
mud tüchtiger zu machen.
nicht mit Bergſchuhen ausgerüſttet ſind. Ein Führer ge= paß hinauf, der damals als „Gipfel der Alpenwagniſſe‟
Die Reiſe wurde am 12. September 1779 „früh halb leitet ſie bei Nebel und Wind über den Tol de Balme galt. Grimmige Kälte herrſchte da droben und bannte ſie
ſiechſe” heimlich angetreten und endete am 13. Januar des (2204 Meter) nach Martigny, dann pilgern ſie die Rhone in die behaglich durchwärmten Räume des Hoſpizes. Nur
folgenden Jahres. Zunächſt wurde das vielgerühmte entlang bis Brieg, Münſter und Oberwald, dem letzten einmal trat der Dichter ins Freie, unr den Anblick der
Werner Oberland” beſucht, wo der Anblick des bekannten einſamen Dorſe in Oberwallis. Schon vorher hatte I„könialichen Gebirge” zu genießen.
SStaubbaches bei Lauterbrunnen dem Dichter die An= Goethe den Pkan geſaßt, über die Furka nach dem St.
Nun ging’s denſelben Weg wie auf der erſten
Schwei=
regung zu dem „Geſang der Geiſter über den Waſſern” 1 Gotthard vorzudringen. Die winterliche Brockenbeſteig= zerreiſe (1775) durch das Reußtal über den
Vierwald=
gab. Dann ging’s nach Genf, wo man eine volle Woche ung erſchien freilich nun wie ein Kinderſpiel im Vergleich ſtätterſee nach Luzern, wo ſich Wedel mit den Pferden
nubrachte. Der Anblick der „ſavoyiſchen Eisgebirge” hatte zu dem beſchwerlichen Marſche über den 2436 Meter hohen ihnen anſchloß, und dann über Zürich, Schaffhauſen,
Kon=
ſowohl beim Herzog als bei Goethe den Wunſch entfacht, Paß, über den damals nur eine recht primitive, noch mit ſtanz, Stuttgart, Mannheim und Frankfurt zu den
heimat=
die eisumpanzerten Bergriefen dieſes Teiles der Schweiz hohem Schnee bedeckte Straße führte. Mit Hilfe von zwei lichen Penaten.
näher kennen zu lernen. Die guten Genfer waren ſtarr ſtarken Burſchen aus Oberwald glückte das gefährliche
Unſern Wintertouriſten hatie die für die damaligen
vor Entſetzen über dieſen kühnen Plan und malten deſſen Wagnis. Goethe war es ſelbſt dabei nicht ganz geheuer. Verhältniſſe überaus beſchwerliche Bergtour das gebracht,
Ausführung ſo ſchrecklich, „als wär’s ein Stieg in die Bange Ahnungen und „böſe Gefühle” wechſelten mit zu= was ſie erwartet hatten: geiſtige und körperliche Kräftig=
Hölle”, wie der Dichter der Frau von Stein berichtet. Er verſichtlichen Stimmungen. An den majeſtätiſchen Ab= ung, den ernſten Forderungen des Berufes mit um ſo
argerte ſich nicht wenig über „die Frau Baſen” die den ſtürzen des Rhonegletſchers vorüber gelangten ſie nach größerer Widerſtandsfähigkeit zu genügen. Daher ſchrieb
Herzog nicht genug davor warnen können. Er ſelbſt iſt mühſeliger Wanderung endlich auf die Paßhöhe (12. No= Goethe in ſein Tagebuch: Ich will Herr über mich ſelbſt
nom größten Selbſtvertrauen erfüllt. „Wenn es möglich vember). Dort oben fanden ſie „wechſelnde Wolken, ſein, niemand, als wer ſich ſelbſt verleugnet iſt wert zu
iſſt,” meint er, „im Dezember auf den Brocken zu kommen, Sonne wie Mond, lappländiſche Anſichten, Grauen der herrſchen und kann herrſchen.” Und das iſt die köſtlichſte
ſeo müſſen auch Anfang November dieſe Pforten der 1 unfruchtbaren Täler (vergl. „Tagebuch”). Nach ſieben= Frucht vor allem auch des vernünftig betriebenen Winter=
Schreckniſſe uns durchlaſſen.”
ſtündigem Gewaltmarſche erreichten ſie endlich abends ſportes, als deſſen hervorragendſter Vorläufer kein Ge=
Um die Bedenken der Nörgler zu beſchwichtigen, 5 Uhr das einfache Hoſpiz der Kapuziner in Realp, das ringerer als Altmeiſter Goethe gelten darf.
ftragte man den berühmten Genfer Naturforſcher und ihnen gaſtliche Aufnahme gewährte. Der Dichter atmete
Arr
Nummer 314,
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
Seite 4.
greren etet et t . S n heht e fir negen o ſal er ntr. er enener daht ed Zait ein e ien enerenete
Damenverein veranſtaltet ſeine diesjährige Weih= träger Petri wurde von einem einfahrenden Zuge geſtreift kurzem ſchweren Leiden iſt im Alter von 68 Jahren
nachtsfeier am Sonntag, den 28. Dezember dieſes Jahres, und zur Seite geſchleudert. Er erlitt dabei er= Inhaber des Bankgeſchäfts Leopold Friedmann, Kommen
zienrat Friedmann, geſtorben, welcher zu den bekan
im Kaiſerſaal und Fürſtenſaal, mit Konzert, Geſangs= und hebliche Verletzungen.
Oppenheim, 22. Dez. (Gefährliche Eisbahn.) ieſten Mitgliedern der Berliner Finanzwelt gehörte.
humoriſtiſchen Vorträgen, Theater und Tanz. Als So=
Straßburg, 22. Dez. (Beieinem Küchenbrand
liſten ſind für dieſen Abend Frl. Braumüller (Alt), Frl. In Lebensgefahr geriet der 12jährige Schüler Beſt. Beim
Erbes (Alt) Herr Rieſinger (Tenor), Herr Schäfer (Bari= Schleifen auf dem Flutgraben brach Beſt an einer nicht un= in dem Vororte Kronenburg ſind geſtern ein Mädchenim
ton), ſowie der bekannte Humoriſt Herr Kilian gewonnen.
gefährlichen Stelle ein und wäre unfehlbar ertrunken, je=Alter von zwei Jahren und ein Knabe im Alter von i
Außer einem Weihnachtsſpiel gelangt das bekannte Sing= doch gelang es zum Glück ſeinem gleichaltrigen Kame= Jahren umgekommen.
ſpiel: „Das Roſel vom Schwarzwald” bei vorzüglicher raden, ihn herauszuziehen. Beſt erlitt durch die ſcharfen
München, 22. Dez. (Aus der Carnegieſtiftt
Rollenbeſetzung zur Aufführung. Es iſt ſomit den Be= Eiszacken beträchtliche Geſichtsverletzungen.
ung.) Ein Weihnachtsgeſchenk von 3000 Mark aus
ſuchern ein genußreicher Abend in Ausſicht geſtellt. (Siehe
Guntersblum, 22. Dez. (Ein gut abgelaufener Carnegieſtiftung erhielt die Witwe des gleichzeitig mit dem
heutige Anzeige)
Eiſenbahnunfall) ereignete ſich an der hieſizen preußiſchen Militärattaché v. Lewinski erſchoſſenen Poll
* Weihnachtsfeier des Bezirksvereins Station. Beim Rangieren ſprang die Lokomotive aus zeioberwachtmeiſters Bohlender.
Martinsviertel. Wie ſeit Jahren, wird der Be= dem Gleiſe, ſo daß für den Güterzug der Nebenbahn eine
(Flüchtiger Defrau
Gerresheim, 22. Dez.
zirksverein auch in dieſem Jahre wieder eine Weihnachts= Hilfslokomotive requiriert werden mußte.
dant.) Nach Unterſchlagung von 30 000 Mark. Geſchäft
feier mit Konzert. Chören des Etzoldſchen Quartetts und
Gießen, 22. Dez. (Bürgermeiſterwahl.) Als geldern iſt der Konſumverwalter Waffenſchmidt in Beglei
Theaterſpiel veranſtalten. Die Feier, die ſich immer einer Nachfolger des jetzt in Penſion gehenden Oberbürger= tung einer Kontoriſtin geflüchtet.
ſehr großen Beliebtheit erfreut, wird am 28. Dezember, meiſters Mecum gilt Beigeordneter Bürgermeiſter Kel=
Jena 22. Dez. (Der Fall Leutert.) DerFall
im Mathildenhöhſaal ſtattfinden. Den Schluß bildet wie ler. Herr Keller iſt Juriſt und erhielt zum Geburtstag des ſozialdemokratiſchen Reichstagsabgeordneten
immer, eine Tombola, deren Ertrag wieder zu wohltätigen des Großherzogs den Bürgermeiſtertitel. Bei ſeiner Wahl Jena, Leutert, der in einem Kuppeleiprozeß vonein
Zwecken im Martinsviertel beſtimmt iſt. (Näheres ſiehe würde man die für einen Juriſten geſchaffene und von Kellnerin des intimen Verkehrs mit ihr bezichtigt wu
Anzeige.)
ihm bekleidete Beigeordnetenſtelle vorläufig eingehen und ſchließlich ſeine Ausſage verweigerte, wird auch durch
* Die Kaufmänniſche Stenographen=Ge=laſſen. — (Ueberfahren und getötet) wurde am die ſozialdemokratiſche Partei unterſucht werden.
ſellſchaft „Gabelsberger” veranſtaltet ihre dies= Samstag abend auf dem Gießener Bahnhof der Rangier= Parteiinſtanzen werden in der Angelegenheit eingehen
jährige Weihnachtsfeier am zweiten Weihnachtsfeiertage meiſter Gimbel von Lützellinden. Gimbel wollte die Stellung nehmen.
im „Rummelbräu”, Allee 61, wozu ein gewähltes Pro= Gleiſe überſchreiten und wurde dabei von dem von Kob=
Dresden, 22. Dez. (Kaufmanns=Erholung
gramm zuſammengeſtellt iſt. Der Vorverkauf von Ein= lenz kommenden Perſonenzuge erfaßt und vollſtändig
zer=
heim in Bad Elſter.) Der König von Sachſen
trittskarten hat im Verkehrsbureau bereits begonnen. Es malmt Der Getötete iſt Vater von ſieben zum Teil noch empfing geſtern den Vorſtand der Deutſchen Geſellſchäft
wird auf die Anzeige in der heutigen Nummer unſeres unmündigen Kindern. — (Unterſchlagung im für Kaufmanns=Erholungsheime und drückte ſeine groß
Blattes verwieſen.
Amt.) Der Fahrkartenverkäufer Karl R. von der Gieße=Befriedigung über die großartige Entwickelung der Deu
ner Fahrkartenausgabe iſt nach Veruntreuung von etwa ſchen Geſellſchaft für Kaufmanns=Erholungsheime au
B Crumſtadt, 22. Dez. (Waiſenſchutz.) Wie all=1000 Mark vereinnahmter Gelder vom Dienſt diſpenſiert. deren für die Wohlfahrt ſo bedeutungsvollen Beſtrebungen
jährlich, ſo veranſtaltete auch diesmal die hieſige Orts= Er hat die Beträge die er an der Fahrkarten=Druck= er das lebhafteſte Intereſſe entgegenbringe und erklä
gruppe des Fechtvereins Waiſenſchutz am letzten Sonntag maſchine unterſchlagen hat, dadurch zu verdecken verſucht, er begrüße mit beſonderer Freude, daß das nächſte Heim
vor Weihnachten im Volkſchen Saale einen Unterhaltungs= daß er den Kontrollſtreifen verfälſchte. Der Fehlbetrag, 1 in Sachſen (Bad Elſter) errichtet werde.
abend, der als ſehr gelungen bezeichnet werden muß. den die Frankfurter Fahrkarten=Kontrolle entdeckte, iſt ſo=
Limbach (Sachſen), 22. Dez. (Feuer in einen
Einer herzlichen Begrüßungsanſprache und einem hübſchen fort von Verwandten des R. bezahlt worden.
Kirche.) In Niederfrohna kam geſtern vormittagna
Prolog folgte eine Reihe von Unterhaltungsſtücken, von
* Gießen, 22. Dez. (Zum Fall Nies) erfährt der Beendigung des Gottesdienſtes in der Kirche Feue
denen beſonders das Weihnachtsmärchen „Zwergkönigs G. A. noch, daß der Schuhfabrikant in Butzbach, für den, aus. Als man es bemerkte, brannte bereits der gan
Heimkehr” und das Märchenſpiel „Weihnachtswunder” wie bereits erwähnt N. in letzter Zeit reiſte, mit dem Zu=Dachſtuhl. Eine Stunde ſpäter brach der Turm zuſammen
durch die flotte Mitwirkung einer Anzahl Kinder vielen ſammenbruch der Gewerbebank auch ſein geſamtes Ver= und durchſchlug das ganze Gebälk. Die Kirche iſt voll
Beiſall ernteten. Nicht minder gefielen jedoch auch die mögen einbüßt. Er war auf Veranlaſſung von N. nichtſtändig niedergebrannt; nur die kahlen Umfall
übrigen Nummern des reichhaltigen Programms. Den nur Mitglied der Bank, ſondern gehörte auch dem Auf= ſungsmauern ſtehen. Der Brand iſt wahrſcheinlich durſl
Höhepunkt der Veranſtaltung bildete die Beſcherung ſichtsrat an. N., der als tüchtiges Verkaufstalent bekannt die Heizung ausgekommen.
einer Reihe bedürftiger Waiſen und Halbwaiſen mit aller= iſt, verdiente in letzter Zeit bei dieſem Fabrikanten durch=
Braunſchweig, 22. Dez. (Unglücksfall.)
lei nützlichen Gaben.
ſchnittlich 100 Mark Verkaufsproviſion in der Woche. —
Sonntag abend wurden auf der benachbarten Bahnſtatio
* Klein=Gerau, 22. Dez. (Geſangverein Lie= Man erzählt ſich, daß ſchon ſeit etwa zehn Jahren die Rüningen der dort wohnhafte Modelltiſchlermeiſter Nühofft
derkranz.) Im Gaſthaus „Zur Krone” veranſtaltete Bank in Kalamitäten iſt. Daß ſo wenig in die Oeffent= und deſſen Neffe, der Sohn des hieſigen Brieſträgen
geſtern der Geſangverein „Liederkranz” einen Luſtigen lichkeit drang, iſt hauptſächlich dem Umſtande zu verdanken,
Haars, von einem von Wolfenbüttel kommenden Per
Abend. Vor dem zahlreichen Publikum, das den Saal daß N. vorzugsweiſe ganz junge Leute auf ſeinem Bureau
ſonenzug überfahren. Wie die Braunſch. N.
dicht beſetzt hielt, eröffnete der Präſident die Feier durch beſchäftigte und ſie nie „recht warm werden ließ”, d. h., er melden, wurde Nühoff auf der Stelle getötet,
eine kurze Anſprache. Auf dieſe folgte ein hübſch vorge= kündigte ihnen ſo rechtzeitig, daß ſie keinen tieferen Ein=
Knabe ſchwer verletzt.
tragenes Chorlied der Sänger woran ſich einige effekt= blick in ſeinen Geſchäftsbetrieb gewinnen konnten. Uebri=
Göttingen, 22. Dez. (Tödlicher Unfall.)
volle und gut geſpielte Kuplets, Duoſzenen und Geſamt= gens bekleidete N. auch zwei Jahre lang das Ehrenamt
ſpiele anſchloſſen. Der erſte Teil des vorgeſehenen Pro= eines Bürgermeiſters. Und wenn er nicht freiwillig zu= 35jährige Fabrikdirektor Hermann Lewin Mitinhabal
der Baumwollwarenfabrik Göttingen und Roßdorf, iſt in
gramms ſchloß wiederum mit einem wirkungsvollen Män= rückgetreten wäre, würde er vielleicht heute noch das
Szep=
ſeinem Betriebe tödlich verunglückt.
nerchor. Den Höhepunkt des ganzen Abends bildete die ter in Lolar führen.
Aufführung des Luſtſpiels unſeres bekannten Darmſtädter
Emden, 22. Dez. (Ertrunken.) Eine Bootsfahn
(*) Büdingen, 21. Dez. (Ihr 450jähriges
Luſtſpieldichters E. Niebergall: „Der tolle Hund”. Jede Jubiläum), verbunden mit Jubiläums=Schießen, be= hat vier jungen Leuten das Leben gekoſtet.
Szene des Stückes wurde bis in alle Einzelheiten gut ge= geht vom 25. Juli bis 2. Auguſt nächſten Jahres die hieſige geſtern nachmittag auf der Inſel Spiekerook der Boot
ſpielt. Die Darſteller, denen die Mundart gut gelang, Schützengefellſchaft. Den Ehrenvorſitz zum Jubiläumsfeſt beſitzer Deepen und ſein Gehilfe Sander zwei Männell
führten ihre Rollen faſt ſämtlich ſehr gut durch. Ein Be=hat Fürſt Wolfgang übernommen. Es ſind unter anderem nach der benachbarten Inſel Harliner Siel befördern wall
weis dafür, daß das Luſtſpiel allen Anweſenden
ausge=
ein hiſtoriſches Feſtſpiel und ein großer Feſtzug vorge= ten, kenterte das Boot. Die vier Inſaſſen ſtürztenüng
zeichnet gefiel, war der ſtürmiſche Beifall, der zu Ende ſehen,
Waſſer und fanden den Tod. Ihr Schickſal iſt umſ
jeden Aktes kräftig einſetzte.
bedauerlicher, als alle erſt jung verheiratet waren.
Offenbach, 22. Dez. (Die Wahl der Ausſchuß=
Schwerin, 22. Dez. (Der Schloßbrand.)
mitglieder zur Ortskrankenkaſſe) wurde am
Reich und Ausland.
Großherzogliche Hofmarſchallamt erläßt folgende
Sonntag vorgenommen. Von rund 28 000. Wahlberechtig=
Aus der Reichshauptſtadt, 21. Dez. Ueber die Ver= kanntmachung: Durch die eingehende amtliche Unterſuch
ten wurden 15728 Stimmen abgegeben. Davon entfielen mögensverwaltung des Kaiſers ſind neuer= ung, die unmittelbar nach dem Schloßbrandeingeleid
auf die Liſte I, die von den freigewerkſchaftlichen Or= dings in anderen Blättern unzutreffende Nachrichten ver= wurde, ließ trotz zahlreicher Zeugenvernehmungen ſich, die
ganiſationen aufgeſtellt wurde, 13 422 Stimmen, und auf breitet worden. Von unterrichteter Seite wird dem Lokal=Entſtehungsurſache des Brandes nicht feit
ſtellen Bei der Unterſuchung wurden die verſchiedenen
die Liſte II, der chriſtlichen Gewerkſchaften, 2306 Stimmen. anzeiger dazu folgendes mitgeteilt: Der Kaiſer iſt Beſitzer
Nach dem Syſtem der Proportionalwahl erhalten demnach von zwei Vermögen, dem Hausvermögen und ſeinem Pri= Möglichkeiten, die als Entſtehungsurſache des Feuers
die Freiorganiſierten 43 Ausſchußmitglieder und 7 Vor=vatvermögen. Zum erſten gehören u. a, die Königlichen Betracht kommen konnten, ſorgfältig geprüft jedenfall
ſtandsmitglieder, die chriſtlichen Gewerkſchaften 7 Aus= Schlöſſer und Gärten, ſoweit ſie nicht Staatseigentum ſind aber wurde feſtgeſtellt, daß weder Fahrläſſigkeit noch vo
ſchußmitglieder und 1 Vorſtandsmitglied. Die Mehrheit die Familiengüter, der Hausſchatz; die Verwaltung liegt ſätzliche Brandſtiftung vorliegt.
In der letzten Nacht iſt ein großer Teil des ausg
im Vorſtand der Ortskrankenkaſſe behält alſo die ſozial= dem Miniſterium des Königlichen Hauſes ob. Das
Pri=
demokratiſche Partei.
vatvermögen iſt aus Erbſchaften, die der Kaiſer von ſeinen brannten Flügels des Großh. Schloſſes herunter
Mainz, 22. Dez. SSelbſtmord.) Ein Taglöhner Eltern und Großeltern gemacht hat, und aus Erſparniſſen brochen und hat die unteren gewölbeartig gedeckte
Räume des Portalgeſchoſſes durchſchlagen.
in der Wallauſtraße machte ſeinem Leben durch Erhängen bei ſeiner Schatulle gebildet worden. Bei der Verwaltung
ein Ende. — In ſelbſtmörderiſcher Abſicht ſprang geſtern bäsfes Vermögens war der verſtorbene Bankier Ludwig
Breslau, 22. Dez. (Feuer.) Die SchleſiſcheZ
nachmittag ein 79jähriger Maurer von hier von der Eiſen=
Delbrück in Gemeinſchaft mit dem Schatullenverwalter be= meldet: In Sagan ſteht das Herzogliche Ve
bahnbrücke in den Rhein; er konnte aber gerettet werden teiligt. Auf letzteren ſind nach Delbrücks Tode auch deſſen waltungsgebäude in Flammen. Die Akten ſind
und wurde ins Spital gebracht, wo er am Abend den Ver=Funktionen übertragen worden, aber nicht erſt neuerdings, gerettet. Die Wohnung des Generalbevollmächtigten
letzungen erlag, die er ſich durch den Sturz auf den ſondern bereits im April dieſes Jahres. Die Staatsan=Hauptmann v. Brueneck, iſt ausgebrannt.
Pfeilergrund zugezogen hatte — (Unfälle am Bahn= gehörigkeit der Mitinhaber des Bankhauſes Delbrück,
Poſen, 21. Dez. (Das Dramaauf Schloßa
hofe.) Von einem in der Bahnhofshalle aufgeſchlagenen Schickler E Co, iſt hierbei überhaupt nicht in Frage gekom= kowymokre) Der Hergang auf dem Schloß des Grall
Baugerüſt löſte ſich ein ſchweres Winkeleiſen und traf einen men. Bei der Verwaltung der beiden Kaiſervermögen fen Mielzynski wird wie folgt geſchildert: Der Schauplahl
auf dem Bahnſteig ſtehenden Herrn, einen auswärtigen ſind die Reichsbank und die Seehandlung nur inſoweit der Schreckenstat des Reichstagsabgeordneten Grafell
Arzt, ſo ſchwer auf den Kopf, daß der Hut durchſchlagen beteiligt, als das Miniſterium des Königlichen Hauſes Mielzynski, das Majorat Dakowymokre, liedt
wurde und der Kopf ein ſtark blutendes Loch erhielt. Der und der Schatullenverwalter dieſe Inſtitute hierzu heran= in der Nähe des Städtchens Grätz, 20 Kilometer von Poſen
Herr wurde auf der Unfallſtelle der Station verbunden und ziehen. — Der Kronprinz verbringt mit ſeiner Fa=Gräfin Mielzynska hatte das Gut im Jahre 1912 geerbl
trat dann die Heimreiſe an. — Ein zweiter ernſterer Un= milie das Weihnachtsfeſt in Danzig. Die Ueberſiedelung Die Ehe des gräflichen Paares war nicht glücklich, und eiſt
kommene Holzbildhauer haben vier Jahre lang an dieſen in den vielen hundert Werken von Corot, Rouſſeau,Da
Kunſtwerken gearbeitet. Alle Bronze= und Schmiede= bigny, Cazin, Millet uſw. — Wenn dieſes Haus Mi
Feuilleton.
arbeiten ſind in beſonders dazu errichteten Werkſtätten ver= ſeinem Inhalt auf einen Wert von 25 Millionen Dollak
* Alles aus Europa! Dr. Abräham Bredius der fertigt worden: die koſtbaren Marmorſorten kamen aus geſchätzt wird, ſo iſt man eher unter der Wirklichkeit als
holländiſche Kunſthiſtoriker und Kunſttenner, ſchildert Italien, die Steine aus Poitiers; ein ganzer Marmor=über ihr geblieben. Dabei iſt Herr Elark ein außell
in einem vom Nieuwe Roterdamſche Eourant ver= bruch in Anterika, der einen feinen, alabaſterartigen Mar=ordentlich vielbeſchäftigter Mann, der nur für ſeine
grüßl=
öfſenlichten Brief, das nach ſeiner Anſcht merk= mor lieſerte, womit alle Gänge belleidet ſind, iſt vol=artigen Unternehmungen zu leben ſcheint zu loben alftl
würdigſte koſtbarſte und ſchönſte Haus, ſtändig erſchöpft worden. Unten im Hauſe iſt eine Bade= iſt es jedenfalls, daß er während einiger Tage in
das er in Amerika geſehen habe. Es iſt die Woh= anſtalt mit Schwimmbecken und Dampfbädern: Das Woche dem Publikum freien Zutritt zur Beſichtigung
nung des Kupferkönigs William Andr. Clark Billard= und die Arbeitszimmer ſind mit ſeltenen Gobelins ſer Schätze gibt.
in der Fifth Avenue in Neu=York; des Mannes, der und Teppichen, darunter ſechs burgundiſchen aus dem 16.
C. K. Das ſchwimmende Telephon. Im Neu=Yorkel
ſich vom einfachen Arbeiter zum Milliardär und zum Jahrhundert von außerordentlicher Schönheit,
ausge=
größten Grubenbeſitzer in Los Angeles in Montang em= ſtattet. Zur Bekleidung der Wände der Gemaldeſäle hat Hafen wird demnächſt ein einzigartiges Telephonamt ſeinl
porgeſchwungen hat. In dieſer begeiſterten Beſchreibung Herr Clark über 400 Geviertmeter des koſtbarſten genue= Tätigkeit eröffnen: das ſchwimmende Telephonbureau,
heißt es: Von außen betrachtet, iſt der Stil des Hauſes ſiſchen Samts aus dem 16. Jahrhundert erworben, wäh= ſoll den abreiſenden Paſſagieren der großen Dampferdie
nicht gerade glücklich gewählt, aber im Innern iſt er ein rend die Wände der Schlafzimmer mit altem genueſiſchen Möglichkeit bieten, bis zum letzten Augenblick mit dem
Wunder von Schönheit, denn weder Koſten noch Arbeit geſchorenen Samt mit Blumenarbeiten ebenfalls Stoffen Lande in telephoniſcher Verbindung zu bleiben Dasl
ſind vom Beſitzer geſpart worden. Ein franzöſiſcher von außerordentlicher Schönheit, bedeckt ſind. Vor allenſchwimmende Telephonamt übernimmt bis zur Abfahn=
Architekt hat die Leitung des Baues gehabt, aber ſtets Fenſtern hängen Gardinen aus echten in der berühmten die Verbindung mit allen Telephonleitungen am Schiffe
unter Aufſicht von Herrn Clark. Aus franzöſiſchen Fabrik auf der Inſel Murand bei Venedig verfertigten und iſt auf der anderen Seite durch große Kabel mit den
Schlöſſern und alten Häuſern hatte letzterer ſchon vorher Spitzen. Außerdem befindet ſich im Schlafzimmer derTelephonanlagen der Stadt verbunden, ſo daß man
im=
ganze Louis=XIV.= und Louis=XVl.=Räume gekauft, u. a. Frau Clark eine Sammlung alter Spitzen; auf ihrem Bett ſtande ſein wird, aus ſeiner Kajüte im Schiffe
telephn=
niſche Verbindung mit allen Fernſprechteilnehmern
Neu=
einen herelichen Plafond mit fliegenden Engeln von liegt eine Decke aus alten venezianiſchen Spitzen von ge=
Fragonard. Das Haus hat drei Gemäldegalerien und radezu fabelhaftem Wert. Sämtliche Flure ſind mit den Yorks zu erlangen.
einen beſonderen Saal für Majoliken, altes Delfter und koſtbarſten perſiſchen Teppichen aus dem 16. Jahrhundert
* Böſe Folgen einer Wette. Der
Wirtſchaftsbeſitzers=
franzöſiſches Porzellan und eine prachtvolle Rotunde mit belegt; einer von dieſen, im großen Gemäldeſaal, hat ſohn Buberger aus Killmers in Böhmen außerte ſich voll
einer Venus von Canova. Eine hervorragende Eigen= allein 500 000 Franken gekoſtet. Alles verrät einen gerade= Jahresfriſt daß er Katzenfleiſch nicht genießen könne und
tümlichkeit hat dieſes Haus: beinahe ſämtliche Räume zu raffinierten Geſchmack, wohin man blickt, ſtößt man auf vor Ekel daran ſterben würde. Es kam eine Weite 3u
und es ſindl deren etwa 60, auch die Decken, ſind durchaus die ſeltenſte Kunſt, Gobelins von Boucher, ein im Stilſtande, daß Buberger keine Ahnung habe, wenn er
Katzen=
mit Holz bekleidet, und letzteres * den beſten und koſt= von Ludwig XVI möbliertes Zimmer, früher Eigentun fleiſch eſſe. Man vergaß anſcheinend die Wette, bis jüngſta
barſten Sorten entnommen (Zederrholz, Holz von tauſend= der unglücklichen Prinzeſſin Lamballe, ein altes Clavecin einige Freunde Buberger zu einer Haſenpartie einluden
jährigen Eichen, Roſenholz uſw.), und die Schnitzarbeiten von Marie Antoinette ein italieniſcher Kaminmantel aus Nach dem Eſſen, dem Buberger tüchtig zuſprach, wurde
in den verſchiedenſten Stilen der einzelnen Räumlich= dem Jahre 1528, Marmorſäulen von Eipollind und Pa=ihm mitgeteilt, daß er Katzenfleiſch genoſſen habe.
keiten ſind ſo meiſterhaft, wie man ſie nur noch in be= vonazetto erinnern an die Pracht der Kaiſerpaläſte in wurde ſofort von heftigem Erbrechen befallen, verſtel i
rühmten franzöſiſchen Paläſten oder auch in Potsdam Rom. Und erſt die Gemälde! Ein Rembrandt, zwei Jan ſchweres Fieber und ſtarb nach zwölf Stunden An
ſieht: 400 der beſten, aus allen europäiſchen Ländern ge= Sten und andere; der Schwerpunkt der Galerie liegt aber 1tphöfen Erſcheinungen
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Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember
ſie Winer vorigen Jahres hate es ſich nach langjähriger
Erennung wieder vereinigt. Sehr häufig war der Graf
Gerichtszeitung.
ſuch außerhalb der Reichstagsſeſſionen in Berlin, wo er
DerStreit um die päpſtliche Gewerkſchafts=
I der Nähe der Stadtbahnſtation Tiergarten ein Atelier
Enzyklika vor Gericht.
Lemietet hatte. Vor einigen Wochen traf auf Dakowymokre
ſer Neffe des Grafen, Graf Alfred von Manc=
— Köln, 20. Dezember.
ynski, ein. Dieſer 24jährige Mann wurde die Urſache
Zu Beginn der heutigen Verhandlung in dem Prozeß
ſer Schreckensnacht vom Freitag. Gräfin Mielzynska, eine wegen Beleidigung der chriſtlichen Gewerkſchaftsführer
Pjährige, blendend ſchöne heißblütige Polin, hatte eine bekundete Reichstagsabgeordneter Giesberts, daß die
ſiefe Neigung zu dem Sohne ihrer Halbſchweſter gefaßt, Enzyklika an ſich nach der Auffaſſung des
Geſamtvorſtan=
ſnd dieſer, der nach einer anderen Verſion den Namen des keinen Grund zu Beſorgniſſen geboten habe, daß man
ßraf Potocki führt, erwiderte die Leidenſchaft ſeiner ſchö= aber angeſichts der erregten öffentlichen Meinung, die eine
en Tante. Das ungleiche Paar konnte ſeine gegenſeitige klare Stellungnahme erforderte, den Eſſener Kongreß ein=
Liebe trotz aller Vorſicht nicht verbergen, und ſo kam es, berufen habe. Die Enzyklika hat an ſich mit unſerer
Orga=
ſaß Graf Mielzynski Verdacht ſchöpfte. Am Freitag gab niſation nichts zu ſchaffen. Wir halten an unſeren Grund=
Der betrogene Ehemann vor, verreiſen zu müſſen. Ganz ſätzen feſt. Die Frage, was wir tun werden, falls von
ſerwartet kehrte er Samstag früh um 4 Uhr im Auto= Rom aus ein generelles Verbot der interkonfeſſionellen
ſobil nach Schloß Dakowymokre zurück. Er begab ſich Arbeit erfolgen würde, iſt nicht behandelt worden. —
ſöfort in ſein Zimmer, nahm ſein geladenes Jagdgewehr Generalſekretär Stegerwald legt den zeitlichen
Zu=
hn der Wand und ſtieg in das im Parterre gelegene ſammenhang dar. Am 10. November erſchien die Enzy=
Schlafzimmer ſeiner Frau hinab. Ohne ein Wort zu ſpre= klika, am 13. ſand die erſte Vorſtandsſitzung ſtatt. Zur
Be=
hen, erſchoß er ſeine Gattin und den Neffen. Die Nach= ſeitigung von Meinungsverſchiedenheiten wurde auf den
ſicht, daß auch die Geſellſchafterin der Gräfin verletzt 21. November eine Ausſchußſitzung einberufen. Dieſe
Aus=
wurde, iſt nicht zutreffend. Die Ermittelungen der Unter= ſchußſitzung beſchloß über die in Eſſen vorzulegende
lüchungskommiſſion haben ergeben, daß die Geſellſchafterin Reſolution, und zwar, bevor von ſeiten des Epiſkopates
her erſchoſſenen Gräfin, ein Fräulein von Koſzorowka, bei eine authentiſche Interpretation der Enzyklika gegeben
her Gräfin im Zimmer weilte, als der junge Graf Man= wurde. — Reichstagsabgeordneter Giesberts: Die
zynſki in der Nacht auf das Schloß zu Beſuch kam.
Aeußerung Vogelſangs auf dem Kongreß: Wir laſſen uns
In polniſchen Kreiſen wird der Mord des Grafen von keiner kirchlichen Behörde dreinreden, iſt wohl aus=
Mielczynski für verhängnisvoll für die Parteiſache ange= geſproch=n, aber in leiner Weiſe zu einem Beſchluß
er=
ſehen. Der Kurjer ſchreibt: Wir wollen und können nicht hoben worden.
ſie Gründe dieſer Tragödie ſchildern, deren Anfang ſicher
Verteidiger R.=A. Heine: Iſt es nicht Pflicht der
line Reihe von Jahren zurückliegt; wir ſtellen aber feſt, chriſtlichen Gewerkſchaften, ihre Mitglieder den katholiſchen
biß Derartiges früher oder ſpäter auf unſere Volksge= Arbeitervereinen zuzuführen? — Abg. Giesberts:
meinſchaft zurückfällt. Gegenüber der Kataſtrophe, die Nein, inſofern nämlich die geiſtliche Behörde nicht das
Peradezu furchtbar für uns alle iſt, ſind wir von tiefem Recht hat, den chriſtlichen Gewerkſchaften etwas vorzu=
Schmerze erfüllt. Im Falle der Verurteilung wird es zu ſchreiben. — R.=A. Heine: Würden auch die „Berliner”
linem heißen Wahlkampfe kommen. Graf Mielczynski hier im Weſten, falls Organiſationen gegründet würden,
ſpurde 1912 mit 700 Stimmen Mehrheit gegen Konſervative ihre Mitglieder den chriſtlichen Gewerkſchaft zuführen?
ſnd Sozialdemokraten gewählt.
Dieſe Frage wird von Rechtsanwalt Schreiber bean=
Graz, 22. Dez. (Hungrige Wölfe.) Auf einem ſtandet; ſie habe mit dem Vorwurf des Doppelſpiels, um
Berge der Umgegend wurden geſtern drei Wölfe geſichtet, den ſich der Prozeß drehe, nichts zu tun. (Lebhafte
Be=
uf die heute große Streifungen ſtattfanden.
wegung im Zuhörerraum.) Ich proteſtiere gegen die Art
Paris, 22. Dez. (Der Raub der Gioconda.) und Weiſe, wie man über den Rahmen des eigentlichen
Die hieſige Polizei verhaftete die Brüder Vincenco und Prozeßſtoffes hinaus durch geſchicktes Ausfragen der Zeu=
Michels Lancelotti, ſowie die Geliebte des letzteren unter gen Agitationsmaterial gegen die chriſtlichen
Gewerkſchaf=
r Beſchuldigung, daß ſie dem Diebe der Gio=ten herausſchälen möchte. Das, was hier geſagt wird, hat
eonda, Perugia, als Helfer gedient hätten.
mit dem eigentlichen Prozeßſtoff nichts zu tun, ſondern
Paris, 22. Dez. (Schöne Belohnung.) Lloyds ſoll nur als Hetzmaterial in der Oeffentlichkeit gegen die
hrt den hieſigen Juwelen=Agenten Brandſtetter und Qua=chriſtlichen Gewerkſchaften dienen. Es ſoll dazu verwand:
atſtein, deren Angaben die Wiederauffindung des ge= werden, die chriſtlichen Gewerkſchaften gegen den
Epiſko=
ſtphlenen Drei=Millionen=Halsbandes ermög= pat, gegen den Papſt gegen den Staat und gegen die
eigenen Arbeitsgenoſſen zu verhetzen. — Der
Vor=
ichte, die Prämie von 9000 Pfund Sterling (180000 Mk.)
ſitzende gibt der Meinung Ausdruck, daß er bisher in
ſtursbezahlt.
der Ausdehnung der Redefreiheit nicht zu weit gegangen
Brüſſel, 22. Dez. (Reiche Stiftung.) Bei einer ſei. — Verteidiger R.=A. Heine: Laut Aeußerungen ver=
Pſtrigen Einweihungsfeier im Volkshauſe wurde bekannt= ſchiedener Gewerkſchaftsführer iſt das Chriſtentum
be=
jegeben, daß der bekannte Induſtrielle Solvey für Bil= kanntlich in den Gewerkſchaften ſtreng konfeſſionell. — R.=A.
ſungszwecke der Arbeiter eine Million Francs Schreiber weiſt demgegenüber darauf hin, daß die
geſtiftet habe.
chriſtlichen Gewerkſchaften ſich doch auch bemühen, ihre
London, 22. Dez. (Brandkataſtrophe.) In evangeliſchen Mitglieder den evangeliſchen
Arbeiterver=
einem 8ſtöckigen Mietshaus in der Weſtendſtraße (Knights= einen zuzuführen. Schon dadurch werde tatſächlich die
Un=
bridge) brach heute nacht im ſiebenten Stockwerke Feuer abhängigkeit von einer kirchlichen Behörde gewahrt.
laas, bei dem ſich furchtbare Panikſzenen abſpielten. Ein Abg. Giesberts: Die chriſtlichen Gewerkſchaften und
Kellner verbrannte, zwei Männer und eine Frau wur= die katholiſchen Arbeitervereine ergänzen ſich gegenſeitig.
den verletzt. Die Bewohner der oberen Stockwerke, denen Die chriſtlichen Gewerkſchaften arbeiten vorzugsweiſe oder
rfolge des Brandes der Fahrſtühle der Ausweg abge= rein auf wirtſchaftlichem Gebiete, während ſich die
katholi=
chnitten war, wurden auf Leitern gerettet.
ſchen Arbeitervereine mit der religiöſen Ausbildung be=
London, 22. Dez. (Automobilunfall.) Beim faſſen. — Verteidiger R.=A. Grundſchöppel führt
dorfe Radlett ſtürzte ein Kraftwagen, in dem ſich der eine Stelle aus der Rede des Erzbiſchofs von Köln vom
Flieger Robert Slack mit drei Herren befand, beim Paſ=17. Dezember d. J. an, in welcher der Erzbiſchof erklärt:
ſieren einer Brücke um. Slack geriet unter das Auto und! Wir müſſen die katholiſchen Mitglieder der chriſtlichen
Gewerkſchaften in die katholiſchen Arbeitervereine bringen
purde getötet.
Kopenhagen, 22. Dez. (Feuer.) Auf dem Gute und folgert daraus eine Abhängigkeit der Gewerkſchaften
inidrupholm in der Nähe von Drammings äſcherte eine vom Epiſkopat. — Giesberts widerſpricht dem und
meint, das gelte doch auch umgekehrt. Daß vor der
Be=
euersbrunſt die geſamten Nebengebäude ein. Zirka 100
ſprechung von der ſittlichen Seite des Streiks geſprochen
tühe und 100 Schweine kamen in den Flammen um.
worden ſei, vermag Giesberts nicht zu ſagen. — Die
Frage des R.=A. Heine: „Sie würden alſo nur einem
generellen Verbot der interkonfeſſionellen Arbeit Folge
Kunſthalle am Rheintor.
leiſten?” wird von R.=A. Schreiber beanſtandet und
Weihnachtsausſtellung heſſiſcher Künſtler.
von dem Gericht auch nicht zugelaſſen.
IIII.
Abg. Giesberts gibt eine kurze Darſtellung der
Von Werken der Plaſtik fehlen ſolche von über= Verhandlungen der Gewerkſchaftsführer mit dem
General=
ugender künſtleriſcher Qualität ganz, aber unter den aus= vikar von Köln Dr. Kreutzwald. Er habe unterwegs die
gaſtellten ſind doch erfreulich viele, die den Durchſchnitt Enzyklika in der Zeitung geleſen und ſei in Köln bei
ſverragen. Beſonders in der Kleinplaſtik iſt recht Gutes Kreutzwald mit Stegerwald zuſammengetroffen. Die
geleiſtet worden und in der Plakettenkunſt. Hier iſt in Unterhaltung ſei ſehr kurz und kühl geweſen und der
Um=
etſter Linie Benno Elkan=Alsbach zu nennen, der ſtand, daß Stegerwald die Enzyklika aus der Hand des
ſeänen Ruf ja längſt feſt begründet und deſſen feine Plaket= Generalvikars entgegengenommen habe, bedeute keine
Un=
tem ſchon öfters an dieſer Stelle Gegenſtand der Anerkenn= terwerfung der chriſtlichen Gewerkſchaften. Die Frage des
ung waren. Der Künſtler hat eine in der Technik wie in Vorſitzenden, ob ſich nach dieſer Unterredung irgend ein
der realiſtiſch durchgeführten Charakteriſtik ſehr intereſſante Gewerkſchaftsführer unterworfen habe, wird von Giesberts
Maske Wilh. Trübners in Bronze ausgeſtellt, die künſtle= verneint, ebenſo die Frage des R.=A. Schreiber, ob irgend
riſſch durchaus Anerkennung verdient, wenn auch die aus jemand in offiziellem Auftrag mit der kirchlichen Behörde
der impreſſioniſtiſchen Malerei in die Modellierkunſt über= verhandelt habe. Auch den Einwand des R.=A.
Grund=
ttagene Formengebung nicht ohne weiteres dem Laien ein= ſchöppel, daß Giesberts ſich dem Fuldaer Paſtorale vom
lruchten dürfte. Auch die beiden anderen Büſten ſcheinen Auguſt 1900 unterworfen habe, beſtreitet Giesberts. — Es
gut zu charakteriſieren. Jedenfalls beweiſen ſie eine Reife wird ſodann ein Ausſchnitt aus einer dem Vatikan
nahe=
der künſtleriſchen Auffaſſung und eines zielbewußten Wol=ſtehenden Zeitung vom Auguſt 1912 verlefen, wonach
Gies=
lems. Trotzdem möchten wir Elkan in ſeinen reizvollen berts, Stegerwald und Imbuſch ſich löblich unterworfen
Alaketten und Medaillen doch höher einſchätzen. Er hat haben. Giesberts bezeichnet das als baren Unſinn und
eis in dem wohl von ihm bevorzugten Zweig ſeines Schaf=verneint auch die Frage des Verteidigers R.=A. Heine, ob
fans zu einer Meiſterſchaft gebracht die ihn den Beſten die diplomatiſche Intervention ſeitens der Reichsregierung
von den chriſtlichen Gewerkſchaften veranlaßt worden ſei.
unſerer Zeit an die Seite ſtellen heiſcht.
Emmy Röder=Darmſtadt, eine Künſtlerin, der Weiter beſtreitet Giesberts auf Befragen durch R.=A.
weir u. W. hier zum erſten Male begegnen, die aber zu Heine, jemals mit einem Miniſter oder Staatsſekretär über
Hoffnungen berechtigt, hat eine formenſchöne Mädchen= die Enzyklika verhandelt zu haben; er habe über das
Er=
biiſte, einen Männerkopf uſw. ausgeſtellt. Die Arbeiten ſcheinungsdatum der Enzyklika, ſowie von dieſer ſelbſt vor
muten wohl noch etwas zurückhaltend, leicht konventionell ihrem Erſcheinen nichts gewußt. — Vorſitzender:
aft, zeugen aber doch — beſonders der Männerkopf — vonAuf dem Eſſener Kongreß ſollen die chriſtlichen
Gewerk=
autsgeprägtem Stilgefühl und von ſehr beachtenswerter 1 ſchaften ihre Taktik geändert haben; ſie ſollen nachher
we=
eherrſchung der Formen. Die Künſtlerin iſt, wie wir niger Streiks geführt, mehr auf Tarifverträge gedrungen
hören, eine Schülerin Profeſſor Hoetgers. — Auch von haben, und es ſoll überhaupt eine viel zahmere Richtung
Martha Friedländer=Darmſtadt darf das geſagt eingeſchlagen worden ſein. — Giesberts beſtreitet das
neerden, die in der Porträtbüſte der Frau Profeſſor G., die letztere in entſchiedener Weiſe. Auf die Frage des
Vor=
im Gips und in Marmor ausgeſtellt iſt, auch gut charak= ſitzenden, ob irgend eine geiſtliche Stelle den Verſuch
ge=
teriſiert und die Porträtähnlichkeit ganz vorzüglich her= macht habe, die chriſtlichen Gewerkſchaften ſtreikfeindlich zu
ausgearbeitet hat.
beeinfluſſen, erwidert Giesberts, ein ſolcher Fall wäre ſo
Anna Locher=Darmſtadt iſt mit einem weiblichen auffallend, daß er ihm bekannt ſein müßte.
Der Vorſitzende geht dann auf den Bergarbeiter=
Kopf und einem reizenden, formſchönen Relief in
Terra=
ke tta ſehr ehrenvoll vertreten, und auch Dora Men=ſtreik über. Giesberts iſt bei der Konferenz, die der
delsſohn kann ſich mit ihrem Relief=Porträt, einer Staatsſekretär des Innern zwecks Vermittelung einberufen
ganz feinen Arbeit, wohl behaupten. — Die Kleinplaſtik hatte, gegenwärtia geweſen. Aus den Verhandlungen
beeherrſcht Nanna Pabſt mit einer Kollektion ihrer rei= zwiſchen den chriſtlichen und den freien Gewerkſchaften vor
zeenden Hunde, von denen die „Dackerln”, die ſie in allen der Konferenz iſt dem Zeugen nichts bekannt; das hätten
möglichen Stellungen und Lagen ſehr aut beobachtet hat die Gewerkſchaften allein abzumachen gehabt. — Vorſ.:
umnd charakteriſtiſch modelliert, ja ſchon längſt bekannt ſind. Es ſollen aber doch Lohnverhandlungen ſtattgefunden
Mit Lucie Federn=Staudinger iſt die Reihe der haben? — Abg. Giesberts: Ja, aber die Lohnerhöhung
R.=A.
A usſteller dann erſchöpft. Die Künſtlerin hat ein fein ſollte möglichſt ohne Streik durchgeſetzt werden. —
chaarakteriſierendes Herrenbildnisrelief und verſchiedene Heine: Die Nachricht der Rheiniſchen Zeitung von einer
reecht gut aufgefaßte Plaketten ausgeſtellt, die dieſen Zweig Lohnerhöhung iſt aber ſofort dementiert worden! — Abg.
M. St. Giesberts: Ich weiß das nicht genau, aber die Löhne ſind
ihrer Kunſt gut verkörpern.
1913.
Seite 5.
mnmitelbar darauf gelitegen. Der Zeuge beſtäligt weiter,
daß ihm bekannt ſei, daß der Belegſchaft auf den Zechen
eine Lohnerhöhung verſprochen worden iſt. Der Vorſitzende
kommt ſodann auf die Gabe zu ſprechen, welche die
rhei=
niſch=weſtfäliſchen Induſtriellen durch Erzbiſchof Fiſcher
als Peterspfennig überreichen ließen, um ſo den Schlag,
den die Kurie in der nächſten Zeit gegen die chriſtlichen
Gewerkſchaften führen wollte, zurückzuhalten. Abg.
Gies=
berts bezeichnet das als ein Märchen und erklärt, mit der
Wahl Heckmanns hätten die chriſtlichen Gewerkſchaften als
ſolche nichts zu tun.
Der nächſte Zeuge, Redakteur Effert, erklärt, von
einer Unterwerfung unter die Enzyklika könne keine Rede
ſein, ebenſo wenig von einem Eingreifen irgend einer
kirchlichen Behörde, abgeſehen von dem Schreiben des
Biſchofs Korum an ſeine Dechanten anläßlich des Streiks
im Saarrevier. — Der Zeuge Abg. Herm. Imbuſch
weiß nichts davon, daß ſich der geſamte Vorſtand oder ein
Mitglied desſelben der Enzyklika unterworfen hätte. Auf
die Frage des R.=A. Grundſchöppel, warum Imbuſch, der
doch ebenfalls beleidigt ſei, nicht auch Klage geſtellt habe,
antwortete Generalſekretär Stegerwald, das ſei
des=
halb nicht geſchehen, weil man Wert darauf legte, Imbuſch
und Giesberts als Zeugen zur Verfügung zu haben, weil
ſie über die wichtigſten Punkte der ſeinerzeitigen
Verhand=
lungen Aufſchluß geben könnten. Dem Zeugen iſt nichts
davon bekannt, wer die preußiſche Regierung zu ihrer
Intervention bewogen hat. — Der Zeuge Heinrich
Im=
buſch erklärt, daß auch ihm von einer Unterwerfung.
unter die Enzyklika nichts bekannt ſei, ebenſo wenig iſt
ihm etwas von der erwähnten Schenkung an den Papſt
bekannt. Auf die Frage des Verteidigers R.=A. Heine,
weshalb die chriſtlichen Gewerkſchaften ſich veranlaßt
ge=
ſehen hätten, gegen den Sozialdemokraten Hue vorzugehen,
bemerkte der Zeuge, die Bergarbeiter hätten ſich daran
ge=
ſtoßen, daß Hue die chriſtlichen Organiſationen mit den
unehrlichſten Mitteln bekämpfe. R.=A.
Grundſchöp=
pel ſtellt hierauf folgende Beweisanträge: 1. daß die
kirchlichen Obern nach Rom berichtet hätten, daß Giesberts,
Stegerwald und Imbuſch ſich der Enzyklika unterworfen
hätten; 2, daß dieſe Nachricht durch verſchiedene dem
Vatikan naheſtehende Organe verbreitet worden ſei.
Wei=
terhin wird die Ladung des Fürſtbiſchofs Kopp, des
Staatsſekretärs Merry del Val, des Monſign. Heiners,
ſo=
wie verſchiedener römiſcher Redakteure beantragt. — R.=A.
Heine verlas eine Anzahl von Schriftſtücken aus
päpſt=
lichen Rundſchreiben uſw., welche auf die
Doppelzüngig=
keit der chriſtlichen Gewerkſchaften vor dem Erſcheinen der
päpſtlichen Enzyklika hindeuten.
Die weitere Verhandlung wurde hierauf auf Montag
früh vertagt.
— Köln, 22. Dez. In dem Prozeß
derchriſt=
lichen Gewerkſchaften nahmen heute die
Plä=
doyers ihren Anfang. R.=A. Dr. Schreiber, der
Vertreter der Kläger, findet in dem Ergebnis des
Pro=
zeſſes eine vollſtändige Niederlage der Angeklagten mit
ihren Behauptungen und eine vollkommene Rechtfertigung
der chriſtlichen Gewerkſchaften. Das Strafmaß ſtelle er ganz
dem Gerichtshof anheim. R.=A. Heine, der Vertreter der
Beklagten, führte in ſeiner Verteidigungsrede aus:
Der Prozeß der chriſtlichen Gewerkſchaften werde in
Wirklichkeit geführt gegen die Gegner im katholiſchen=
La=
ger. Alle Behauptungen, die die Angeklagten aufgeſtellt
haben, hätten zuvor in Zeitungen geſtanden, die nicht
an=
geklagt worden ſeien. Die Eſſener Rede Stegerwalds
be=
deute tatſächlich eine Unterwerfung der chriſtlichen
Gewerk=
ſchaften unter die Willensakte der katholiſchen Kirche. Die
Vollſtreckung des Urteils gegen die chriſtlichen
Gewerkſchaf=
ten ſei lediglich aufgeſchoben worden; die Biſchöfe könnten
Stegerwald in Eſſen ruhig foltern, denn ſie hätten ſeine
Unterwerfung in der Taſche. Wenn die Biſchöfe jetzt ihm
geſagt hätten, die Enzyklika ſei ganz ungefährlich, ſo ſeien
das Troſtesworte für einen Sterbenden. Die veränderte
Haltung der Gewerkſchaften in Sachen der Wahlen ſei
zu=
rückzuführen auf das Bedürfnis, ſich zu ſchützen gegen die
Angriffe der Berliner und von Rom. Das ſei der innere
Sinn der unter Klage geſtellten Artikel. Alles andere ſei
von untergeordneter Bedeutung. Für die Angeklagten
nimmt der Verteidiger den Schutz des Paragraphen 193
in Anſpruch.
Landwirtſchaftliches.
— Schlachtviehmarkt Darmſtadt.
Schweine=
markt am 22. Dezember. Auftrieb durch Händler 290,
durch die Bezugsvereinigung 75 Schweine. Preiſe für
50 Kg. Schlachtgewicht: 1. Qualität 75 Mark, 2. Qualität
74 Mark, 3. Qualität 73 Mark. Marktverlauf: flott,
ge=
räumt.
Groß=Gerau, 22. Dez. Zum letzten
Ferkel=
markt waren 958 Tiere aufgetrieben, die ſämtlich
ziem=
lich raſch verkauft waren. Die Preiſe hatten eine
weſent=
liche Aenderung nicht erfahren; es koſteten Ferkel 10—18
Mark, Springer 20—28 Mark und Einleger 35—50 Mark
pro Stück. Mit dem nächſten Ferkelmarkt am Freitag, den
2. Januar 1914, iſt eine Prämiierung verbunden. —
In=
folge der herrſchenden Seuchengefahr dürfen bis
auf weiteres auf dem hieſigen Ferkelmarkt keine
Fer=
kel aus Rheinheſſen und dem Kreiſe
Offen=
bach aufgetrieben werden. Im Intereſſe der
Landwirtſchaft dürfte es liegen, daß Leute, in deren
Hof=
reite Maul= und Klauenſeuche herrſcht, den Markt meiden,
zumal für dieſelben der Beſuch verboten iſt und ſie event.
für Schaden haftbar gemacht werden können. Auch wird
wiederholt darauf hingewieſen, daß die Züchter vor dem
Auftrieb unbedingt eine Beſcheinigung über den Urſprung
der Tiere und die Seuchenfreiheit des Kreiſes, aus dem
die Tiere ſtammen, vorlegen müſſen, andernfalls die Tiere
zum Markte nicht zugelaſſen werden.
— Frankfurt a. M., 22. Dez.
Schlachtvieh=
markt. (Amtlicher Bericht.) Auftrieb: 1291 Rinder,
darunter 416 Ochſen, 50 Bullen, 825 Färſen und Kühe,
ferner 693 Kälber, 135 Schafe, 2817 Schweine. Preiſe
für 1 Zentner Lebendgewicht (Schlachtgewicht): Ochſen:
vollfleiſchige, ausgemäſtete höchſten Schlachtwertes im
Alter von 4—7 Jahren 50—55 (91—95), junge fleiſchige,
nicht ausgemäſtete und ältere ausgemäſtete 47—50 (85—91),
mäßig genährte junge und gut genährte ältere 41—4
(75—83); Bullen: vollfleiſchige ,ausgewachſene höchſten
Schlachtwertes 45—46 (75—76), vollfleiſchige, jüngere
40—43 (69—74); Färſen und Kühe: vollfleiſchige,
ausgemäſtete Färſen höchſten Schlachtwertes 47—50 (84
bis 90), vollfleiſchige, ausgemäſtete Kühe höchſten
Schlacht=
wertes bis zu 7 Jahren 45—48 (84—86), wenig gut
ent=
wickelte Färſen 41—45 (79—87), ältere, ausgemäſtete Kühe
unnd wenig gut entwickelte jüngere Kühe 40—46 (74—86),
mäßig genährte Kühe und Färſen 31—38 (62—76),
ge=
ring genährte Kühe und Färſen 35—31 (57—70);
Käl=
ber: feinſte Maſtkälber 68—70 (113—117), mittlere Maſt=
und beſte Saugkälber 62—66 (105—112), geringere Maſt=
und gute Saugkälber 58—60 (98—102); Schafe:
Maſt=
lämmer und Maſthammel 43—44 (90—92), geringere
Maſt=
hammel und Schafe 34 (80). Schweine: vollfleiſchige
von 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 57—58½ (72—75),
Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
Seite 6.
volleiſchige unter 190 Pfd. Lebendgewicht 58-53 (79—rh, fſeinen Spielen und Frenden. Mit löſlichem Hunor, in ſder Serdſchen Hppolhekendank in Höhe von 40 Miklomen
vollfleiſchige von 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 56—58½einer merkwürdigen Miſchung von Kindlichkeit und Reife 1 Dinar entſandten Delegierten der Regierung dort den
(72—74), vollfleiſchige von 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht erzählt ſie ihre phantaſtiſchen Geſchichten aus der Stadt Anleihevertrag unterzeichnet.
56—58½ (72—74). Marktverlauf: Am Rindermarkt in den Wolken. Hier fallen Bemerkungen von einer Süße
ruhiger Geſchäftsgang und etwas Ueberſtand. Kälber und und Reife, die der Herbheit dee Jugend nicht eigen iſt,
Schweine wurden bei lebhaftem, Schafe bei ruhigem Han= in denen man nur ein ahnendes Vorausnehmen des Le=
Zur Lage in Mexiko.
del ausverkauft. — In der Weihnachtswoche wird bens erblicken kann.
* Neu=York, 21. Dez. Nach einem Telegramm au
Trowitzſchs Reichskalender 1914. (Geb.
der Haupt=Kleinviehmarkt am Dienstag, den 23. d. M.,
und der 2. Rindermarkt am Mittwoch, den 24. d. M., 1 Mk.) Trowitzſch u. Sohn, Berlin 8W. 48. Auf den Mexiko hat die Nationalbank von Meriko bekanit
abgehalten. In der Neujahrswoche finden der neuen Jahrgang 1914 möchten wir beſonders warm emp= gegeben, daß ſie wegen der herrſchenden Lage zu der Voll
Haupt=Kleinviehmarkt und der 2. Rindermarkt am Mitt=fehlend hinweiſen und namentlich das gebildete Leſe= ſichtsmaßregel greifen müſſe, die in dieſem Monat falligs
publikum auf ihn aufmerkſam machen. Das mit fein= Halbjahrsdividende nicht auszuzahlen.
woch, den 31. d. M., ſtatt.
Chihnahua, 22. Dez. General Villa erließ
fühligem Verſtändnis zuſammengefügte Buch läßt es den
gebildeten Leſer nicht bereuen, wenn er dieſen Kalender einen Befehl, in dem er erklärt, jeder, der bei Plünderung
in ſeine Bücherei einreiht. Reiche Illuſtrationen, Anek= oder bei dem Angriff fremden oder mexikaniſchen Eigen=
Handel und Verkehr.
doten, Rätſel. Gedichte und dergleichen ſorgen für Kurz=tums betroffen würde würde hingerichtet. Sechs Aufſtäns
* Die Ausgeſtaltung des Poſtproteſtes. weil, während der mit beſonderer Sorgfalt ausgeführte diſche, welche den Wohnſitz eines Mexikaners plünderten
Die Handelskammer zu Frankfurt a. M. hat bei dem praktiſche Teil mit allem wiſſenswerten in Aſtronomie, wurden erſchoſſen.
* Mexiko, 22. Dez. Die Regierung hat den Vors
Staatsſekretär des Reichspoſtamtes wiederholt die Aus= Meeres= und Erdkunde, in Handel und Wandel, Haus und
geſtaltung des Poſtproteſtes angeregt und insbeſon= Landwirtſchaft, Samariterpflege und Poſtweſen den Ka=ſchlag der Bankiers, in der Nationalbank einen Garans
dere auf die Unzuträglichkeiten hingewieſen, die dadurch lender zu einem wertvollen Nachſchlagebuch macht. Dertiefonds niederzulegen, abgelehnt.
* Mexiko, 22. Dez. Die Aufſtändiſchen halten
entſtehen, daß Wechſel mit Notadreſſe und Ehrenakzept Preis beträgt nur 1 Mark.
von der Proteſterhebung durch die Poſt ausgeſchloſſen ſind.
Voigtländers Tierkalender 1914. Mit Tampico eng umſchloſſen; ein regelrechter Angriff wil
Durch die Verordnung des Reichskanzlers vom 10. Dezem= 348 Tierbildern nach Naturaufnahmen, Zeichnungen, bald erwartet. Das Gefecht, über welches bereits berichtet
ber iſt nunmehr dieſer Anregung entſprochen worden. Von Kunſtwerken uſw. Als Abreißkalender eingerichtet. Für worden iſt, war ein kleineres Scharmützel, das in einigen
dieſem Tage ab werden Poſtproteſtaufträge, denen jeden Tag des Jahres ein Blatt. Preis 280 M. R.Entfernung von Tampieo geliefert wurde,
3) Wechſel in franzöſiſcher Sprache, b) Wechſel mit Not= Voigtländers Verlag in Leipzig. Dem Jäger, dem
Zoo=
ädreſſen oder Ehrenakzept, e) unter Vorlegung mehrerer logen, dem Tierlierbhaber, dem Sammker, dem Natur=
Exemplare desſelben Wechſels oder unter Vorlegung des ſchützler, dem Erwachſenen wie der Jugend, wird Voigt= Neue deutſche Bahnbauten in Ching.
Originals und einer Kopie zu proteſtierende Wechſel bei=länders Tierkalender ein täglicher Begleiter, ein lehrender
— Berlin, 22. Dez. Wie die Frankf. Ztg. erfährt, ſind
liegen, ebenfalls von der Poſt vorgezeigt und erſt nach der und unterhaltender Freund ſein, der durch aute Bilder,
erſten vergeblichen Vorzeigung oder nach dem erſten ver= Worte und durch nützliche Ratſchläge die Liebe und das zwiſchen Deutſchland und China Verhandlungenz
geblich gebliebenen Verſuch der Vorzeigung an einen Ge= Verſtändnis für die Fauna der Welt erweckt. Dem Tier einem vorläufigen Abſchluß gekommen und
in der Kunſt und auch dem prähiſtoriſchen Tier iſt ein iſt zwiſchen dem deutſchen Geſandten in Peking Heren von
richtsvollzieher, Notar uſw. weitergegeben.
* Eſſen, 22. Dez. Aus dem der Zechenbeſitzerver= breiter Raum gewidmet worden. Die Zuſammenſtellung Harthauſen und dem chineſiſchen Miniſter des Auswan
ſammlung des Rheiniſch=Weſtfäliſchen Koh= der Bilder iſt ebenſo vortrefflich, wie die Terte wiſſen= tigen Sunpaotſchi ein Abkommen unterzeichnel
worden, das neue deutſche Bahnbauten in
lenſyndikats erſtatteten Bericht iſt zu entnehmen: ſchaftlich einwandfrei ſind.
Nordchina vorſieht. Es handelt ſich um zwei
Der rechnungsmäßige Kohlenabſatz betrug im No=
Linien. 1. Eine Bahn von Kaumi (an der bisherigen
vember 1913 bei 23½ (im gleichen Monat des Vorjahres
Erdbeben.
Schantungbahn) nach Itſchaufu und darüber hinaus an
24/) Arbeitstagen 6036 509 (Vorjahr 5890 472) Tonnen
* Hohenheim, 22. Dez. Geſtern abend 5 Uhr 22 dem Schnittpunkt der Tientſin=Pukaubahn mit dem alten
oder arbeitstäglich 261038 (Vorjahr 244 165) Tonnen. Von
der Beteiligung, die ſich auf 6370 612 (Vorjahr 6344 774) Minuten hat die Erdbebenwarte ein mittelſtarkes Kaiſerkanal in Hantſchuang (falls bei den künftigen
Ein=
zelberatungen ſich nicht noch ein Ort finden läßt, der gleiche
Tonnen bezifferte, ſind demnach 94,76 Prozent (i. V. 9284 Fernbeben verzeichnet.
falls am Kanal und an jener Bahn liegt und einen gülm
Prozent) abgeſetzt worden. Der Verſand einſchließlich
ſtigeren Anſchlußpunkt abgäbe!). 2. ſoll eine Verbindung
Landdebit, Deputat und die Lieferungen der Hüttenzechen
zwiſchen der Tientſin-Pukau= und Peking-Hankau
Das Großfeuer in Portsmouth.
an die eigenen Hüttenwerke betrug an Kohlen 5023897
Bahn hergeſtellt werden und zwar von Tſinanfu ungefähn
(im Vörjahre 4 548 287) Tonnen oder arbeitstäglich 217 250
Portsmouth, 22. Dez. Dem Großfeuer nach Schuntefu, wobei die nähere Tracierung gleichfalle
(i. V. 188 530) Tonnen; an Koks bei 30 (i. V. 30) Arbeits= in dem Dock von Portsmouth iſt ein großes Ge= den Spezialverhandlungen überlaſſen bleiben wird. Beihe
tagen 1508 402 (i. V. 1 688 986) Tonnen oder arbeitstäg= bäude zum Opfer gefallen, in dem ſich der Segelſpeicher, Bahnen werden als chineſiſche Staatsbahnen vom chine
lich 50 280 (i. V. 56300) Tonnen; an Briketts bei 23½ der Semaphoreturm und das Takelagehaus befanden. Der ſiſchen Verkehrsminiſterium gebaut, das zum Bau den
(i. V. 24½) Arbeitstagen 340908 (i. V. 333863) Tonnen angerichtete Schaden wird auf vier Millionen Mark ge= Bahnen ſich deutſchen Kapitals, deutſcher Materialien und
oder arbeitstäglich 14742 (i. V. 13 839) Tonnen. Hiervon ſchätzt. Der Semaphoreturm, der die Zeutralſignalſtelle eines deutſchen Chefingenieurs und Betriebsleiters be
gingen für Rechnung des Syndikats an Kohlen 4388 183 des Hafens war, bot einen ausgedehnten Ueberblick über dienen wird. Ein ſolcher deutſcher. Chefingenieur ſoll ſol
(im Vorjahre 3837210) Tonnen oder arbeitstäglich 189759 Spithead und den Solent. Der Turm, der 167 Fuß lange in chineſiſchen Dienſten bleiben, als der Anleihrven
(i. V. 159 055) Tonnen; an Koks 807 797 (i. V. 1 100394) hoch und ganz aus Holz gebaut war, ſtammte aus dem trag der Bahnen läuft. Die näheren Bedingungen, den
Tonnen oder arbeitstäglich 26 927 (i. V. 36 680) Tonnen; Ende des 18. Jahrhunderts. Tag und Nacht wurde in Tracierung und Finanzierung werden von
Spezialkom=
an Briketts 320705 (i. V. 312917) Tonnen oder arbeits= ihm eine Wache unterhalten. Von den drei Mann, die miſſaren Chinas und Deutſchlands ſofort feſtgeſetzt wer
täglich 13868 (i. V. 12971) Tonnen. Die Förderung ſtellte geſtern die Wache hatten, iſt nur einer entkommen. Es
den, man hofft damit in einem Vierteljahre zu Ende zu
ſich insgefamt auf 7801848 (i. V. 7652816) Tonnen oder beſteht kein Zweifel, daß die beiden anderen umgekommen kommen, ſo daß noch im Jahre 1914 mit dem Bahnbau
be=
arbeitstäglich 337377 (i. V. 317 215) Tonnen und im Okto= ſind. Das Feuer war um 7 Uhr 25 Minuten abends auf gonnen werden könnte, Werden beide Bahnen nicht gleich
ber. 1913 auf 8 662818 Tonnen oder arbeitstäglich 320845 dem Schlachtkreuzer „Queen Mary” bemerkt worden, der zeitig gebaut werden können, ſo ſoll zuerſt die Steecke
Tonnen. Die Abſatzverhältniſſe derjenigen Zechen, mit im ſüdlichen Eiſenbahnpier lag. Ein allgemeiner Alarm Kaumi-Itſchaufu in Angriff genommen werden.
denen Verkaufsvereinbarungen getroffen ſind, ſtellten ſich wurde gegeben und von allen im Hafen liegenden Schiffen Bahnen Schantungs, alſo die deutſche Schantungbahn und
im ſelben Monat wie folat: Es betrugen der Geſamtum= wurden Abteilungen mit Löſchapparaten gelandet. Das
die chineſiſchen Statsbahnen Tientſin=Pukau, Kaumi=hl
ſatz in Kohlen einſchließlich der zur Herſtellung des ver= Feuer war meilenweit ſichtbar. Einige Zeit beſtand Ge= Hantſchuang und Tſinanfu-Schuntefu werden in freunde
ſandten Kols verwandten Kohlen 423342 Tonnen, hienvon fahr daß es auch die Oel= und Farbenlager ergreifen ſchaftlicher Weiſe ihre Tarife vereinbaren und ausgleichen
der Abſatz für Rechnung des Syndikats 173 582 Tonnen, würde. Der Schlachtkreuzer „Queen Mary”, auf den bren= Jeder Bahn wird auf Tarifmaßnahmen der andern, durch
der auf die vereinbarten Abſatzhöchſtmengen abzurechnende nende Holzſtücke und Funken niederregneten, mußte aus die ſie ſich geſchädigt glaubt, eine Einwirkung in gemeine
Abſatz 91,40 Prozent, der Geſamtabſatz in Koks 114309 der Feuerzone entfernt werden. Erſt um 2 Uhr früh wurde ſamen Verhandlungen zugeſtanden werden. Auf dieſe
Tonnen, hiervon der Abſatz für Rechnung des Syndikats man des Feuers Herr, deſſen Urſache noch nicht feſtgeſtellt
93 123 Tonnen, der auf die vereinbarte Abſatzhöchſtmengen iſt. In dem verbrannten Gebälde befanden ſich auch alte! Weiſe ſoll eine gemeinſame Arbeit aller Bahnen an die
Erſchließung der in Betracht kommenden Provinzen ges
anzurechnende Koksabſatz 91,57 Prozent, die Förderung Schiffsmodelle und hiſtoriſche Dokumente, darunter ſolche
ſichert werden, Der Kapitalbedarf für beide Bahl
451901 Tonnen.
aus dem Krimkriege.
nen wird auf ungefähr 70 bis 80 Millionen Mark
geſchätzt.
Sport, Spiel und Turnen.
Zur Rede Briands.
* Fußball. Man ſchreibt uns: F.=C. Olympia
* Paris. 22. Dez. Briand äußerte ſich geſtern
Letzte Nachrichten.
1898 beſtätigte am Sonntag ſeine gute Form und ſchlug auch über die Marokkopolitik und die
Beziehun=
den Mainzer Fußball=Verein mit 240. Das Spiel, in gen zu Deutſchland. Nach dem ſtenographiſchen
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
dem die Olympianer durchweg überlegen waren, war Bericht führte er aus: Während der 18 Monate, die ich am
* Berlin, 22. Dez. Nachdem der Staatsſekretär des
außerordentlich raſch und reich an ſchönen Momenten. —
Ruder war, verfolgte ich unter der Kontrolle der äußerſten Reichskolonialamts in einer Beſprechung mit den Inten
Olympia II verlor in Mainz mit 4:6. Die beiden Ver= Linken und in vollem Einvernehmen mit der Kammer und eſſenten ſich mit der Umwandlung des feſten
Aus=
teidiger und der Torwächter verſagten völlig. — Nach dem dem Senat in Marokko eine Politik der friedlichen,
lang=
fuhrzolles auf Kameruner Kautſchuk i
guten Abſchneiden der Olympia in den Meiſterſchafts= ſamen und methodiſchen Durchdringung. Da ich zu keiner
ſpielen ſieht man nunmehr mit großem Intereſſe dem Zeit Konflikte heraufbeſchwören wollte, da ich ein warmer, einen Wertzoll mit gleitender Skala grundſätzlich einver
ſtanden erklärte, iſt nunmehr das Gouvernement in Bue
Spiele gegen den Flottenmeiſter die Mannſchaft S. M. S. leidenſchaftlicher Anhänger des Friedens mit Würde war, drahtlich angewieſen worden, den Kautſchukausfuhrzoll
„Poſen” das am erſten Weihnachtsfeiertage auf dem hemühte ich mich, alles zu vermeiden, was von einer ge= bis auf weiteres zu ſtunden. Das Proviſorium ſoll ſot
Olympiaſportplatz zur Entſcheidung kommt, entgegen.
wiſſen Seite dieſe langſamen, aber ſicheren Bemühungen
lange beſtehen bleiben, bis über die endgültige Umgeſtals
* Erfolge franzöſiſcher Hindernisreiter. Am erfolg= ſtören könnte. Dies vermiſſe ich bei den Abmachungen,
reichſten in der abgelaufenen Saiſon waren die Renn= welche den beiden Ländern zwar keine vollſtändige Ver= tung des Staffeltarifes eine Entſcheidung getroffen woll
ſtallbeſitzer James Henneſſy und A. Veil=Picard, ſöhnung erlaubten, die durch Fragen der Würde unmög; den iſt. Vorher werden mit den heimiſchen Intereſſenten
deren Pferde von den Hindernisbahnen 709000 Francs lich gemacht wird, aber eine Annäherung der Intereſſen, noch Verhandlungen gepflogen, die Gouverneur Ebei
bezw. 683 000 Francs heimbrachten. In größeren Abſtän= welche die kleinen Reibungsflächen aufhebt, die Konflikts= maier alsbald nach Neujahr aufnimmt.
den folgen dann Descazeaur mit 237000 Francs und Le gefahren auf ein Minimum beſchränkt und die Gemüter
* Berlin, 22. Dez. In der Verhandlung gegen
Prat mit 208 000 Francs. Ueber 100000 Francs gewan= für andere, umfaſſendere Geſichtspunkte, für gewiſſe Wie= Koghen verkündete der Vorſitzende nach kurzere
nen weitere, ſechs Rennſtallbeſitzer. Unter den Jockeis dergutmachungen und ein gewiſſes Vergeſſen vorbereitete. ratung in Uebereinſtimmung mit dem Staatsanwalt, man
ſicherte ſich auf dieſem Gebiet der auch in Deutſchland (Zuſtimmung.) Dieſe Politik war nicht leicht, dies um ſolverzichte auf die Herausgabe der Briefe
durch ſeine häufigen Ritte bekannte Parfrement das Cham= weniger, als man ſie nicht von Tag zu Tag vor den Augenſchaften der Auskunften Schimmelpfeng
pienat mit 87 Siegen von A. Carter 71, W. Head 62 und des Parlaments verfolgen konnte. Sie wurde durch die über Koghen, da dieſelben jetzt für die Unterſuchung ohne
Powers 59 Siegen.
Mittel erreicht, über welche die Regierung verfügte; aber Intereſſe ſeien.
als ich im März 1911 zurücktrat hatte ſie wenigſtens das
* Braunſchweig, 22. Dez. Staatsminiſter v. Harte
Ergebnis, daß nur 6000 franzöſiſche Soldaten in Marokko wieg beantragte wegen ſeines Geſundheitszuſtandes
Luftfahrt.
notwendig waren, da dieſe militäriſche Streitkraft für die ſeine Verſetzung in den Ruheſtand, die ihm der Herzoll
zum 1. Februar 1914 genehm gte. In Anerkennung ſeinen
* Mainz. 22. Dez. Geſtern führte auf dem Großen damalige Lage genügte.
hervorragenden Verdienſte um das Herzogtum verlieh ihm
Sand bei Mainz Leutnant a. D. Kuhlmann einen
der Herzog, die Brillanten zum Großkreuz des Orden
Einſtundenflug um die Tauſendmarkprämie der Natio=
Vom Balkan.
Heinrichs des Löwen.
nalflugſpende aus. Der Pilot ſtartete um 11.30 Uhr
* Kiel, 22. Dez. Die Abnahmefahrt des auf der
vormittags und erreichte nach kurzer Zeit eine Höhe von Ein Uebereinkommen zwiſchen Frankreich und der Türkei.
kleinen Kreuzer
4000 bis 1200 Meter, die er die ganze Zeit über beibehielt.
* Konſtantinopel, 22. Dez. Wie verlautet, wur= Germaniawerft erbauten
Auf ſeiner Fahrt ſtreifte er die Städte Wiesbaden, Bin= den vor der Abreiſe des franzöſiſchen Bot=„Karlsruhe” iſt vorzüglich verlaufen. Sämtliche
Ma=
gen und Mainz. Er begegnete auf ſeinem Fluge einem ſchafters Bompard von dieſem und dem Groß= ſchinen, die Hilfsmaſchine und die Keſſelanlagen arbeiten
Freiballon, den er mehrere Male umkreiſte. Beim Aufſtieg weſir Uebereinkommen unterzeichnet, die ſich auf die ten völlig einwandfrei. Die vertraglichen Leiſtungen
hatte er gegen heftige Böen zu kämpfen. Um 12.35 Uhr Errichtung franzöſiſcher Schulen und andererſollen weit übertroffen worden ſein. Das
landete er in ſchönem Kurvengleitfluge. Er gewann damit Anſtalten beziehen und gleichzeitig die Verhältniſſe gegen= Schiff wurde ſofort unter dem üblichen
Probefahrtsvol=
den Preis.
behalt von der Abnahmekommiſſion der Marine
über=
wärtig beſtehender Anſtalten dieſer Art regeln ſowie end=
* Berlin, 22. Dez. Der Ballon „Duisburg”, gültig feſtſetzen, daß franzöſiſche Staatsangehörige gegen nommen.
* Wien, 22. Dez. Das Neue Wiener Tagblatt meldets
der am Samstag in Bitterfeld aufgeſtiegen war iſt bei die Anklage erhoben wird, mit Ausnahme der Tuneſier Der polniſche Landsmannminiſter Dlugosz hat geſter
Perm in Rußland gelandet. Er blieb 87 Stunden und Marokkaner in den franzöſiſchen Konſulargefängniſſen
in der Luft und legte 2800 Kilometer zurück und ſchlug ſo= untergebracht werden. Außerdem wurde ein Ueberein= ſein formelles Demiſſionsgeſuch eingereicht.
Paris 22. Dez. Generalkommandeur Liauthey
mit den von dem Franzoſen Bienaimé mit 2400 Kilo=kommen unterzeichnet, nach welchem die Forderungen
fran=
metern gehaltenen Weltrekord.
zöſiſcher Privatleute die hinter das Jahr 1905 zurück= von Marokko iſt hier eingetroffen.
reichen, auf dem Wege des Schiedsgerichts geregelt wer=
* Paris, 22. Dez. Die Kammer hat heute nachmittag
den ſollen. Frankreich machte ſeine Zuſtimmung zur Er=den zweiten Antrag Dalbiez, welcher die Gehalts=
Literariſches.
höhung der Zölle und Einführung von Monopolen von lerhöhung der Oberſten beſchneidet, mit 283
— Schubert=Chriſtaller, Elſe. Die Stadt der Regelung dieſer Fragen abhängig. Die Uebereinkom= gegen 263 angenommen. — Die Kammer nahm in
in den Wolken. 240 S. Verlag von Friedrich Rein= men werden dem Sultan zur Sanktion unterbreitet, gleich= ihrer Nachmittagsſitzung einen Geſetzentwurf an, laut
hardt in Baſel. Gebunden 3,20 Mk. Dieſes Buch iſt das zeitig mit den Verträgen über die Franzoſen zu erteilende deſſen Frankreich Albanien einen Vorſchuß von
Erſtlingswerk der begabten jugendlichen Tochter Helene Korzeſſionen für öffentliche Arbeiten, für die Frankreich 10000 Francs gewährt, der den Beitrag Frankreichs
Chriſtallers, der als Schriftſtellerin von berufener Seite die Kotierung einer großen türkiſchen Anleihe an der zur Wiederherſtellung der Kaſerne der internationalen
ein außerordentlich glänzendes Prognoſtikon geſtellt wird. Pariſer Börſe zulaſſen würde.
Truppen in Skutari darſtellt. — Der ehemalige Miniſter=
Das eigenartige Buch zeugt auch von einer ſelbſtändigen
präſident Barthou und die ehemaligen Unterſtaats=
Begabung. Vom eben erſtiegenen Berg tut die Verfaſſe=
* Belgrad, 22. Dez. Nach hier eingelaufenen Mel=ſekretäre Berard und Bourely wurden in die Gruppa
rin. Abſchied nehmend, einen Blick in ihr Kinderland mit dungen haben die nach Paris zum Abſchluß einer Anleihe der demokratiſchen Vereinigung aufgenomme
Amt
Keiſe
Kitet
i
krade
Sein
Eg
Ee
Er
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Kte
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Die 2
En
14.
ſch)
Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
Seite 7.
2 Chardn, 20. Dez. Zwiſchen den Stalionen
Das Urteit in dem Küner Beleſdigungsprozeſ.
ſouſuifyn und Bodachedzy riſſen ſich von einem
* Köln, 22. Dez. Nach dreitägiger Verhandlung fällte
Die
rterzug einige beladene Wagen los, rollten heute das Schöffengericht in der Privatklage wegen
Be=
dem abſchüſſigen Bahngleis zurück und rannten auf leidigung von chriſtlichen
Gewerkſchafts=
üen Militärzug mit Rekruten auf. Drei Güterwagenführern gegen eine Anzahl ſozialdemokratiſcher
Redak=
burden zertrümmert und die Lokomotive, ſowie fünf teure das Urteil. Die Angeklagten wurden zu Geld=
Weihnachts=Aummer
Ergen des Miltärzuges beſchädigt. Ein Bahnſchaffnerſtrafen von 5 Mark bis 500 Mark verurteilt,
ind ein Rekrut wurden getötet, ein Offizier, vier außerdem wurde dem Privatkläger Stegerwald die
Pub=
eeruten, der Zugführer und der Heizer verletzt.
likationsbefugnis des Urteils in den betreffenden Zei=
* Konſtantinopel, 22. Dez. Das Finanzminiſterium tungen mit den für das betreffende Blatt für die Ver=des „Darmſtädter Tagblatt”, welche
t den Beamtenfüreinen MonatGehalt aus= urteilung maßgebenden Gründen zugebilligt. Die Klage 1 am Mittwoch, den 24. Dezember cr.,
ſezahlt.
gegen den Pfarren Mix von dem Blatte Wartburg war
Teheran, 22. Dez. (Petersburger Telegr.=Agentur.) bereits am Samstag zurückgenommen worden, nachdem
früh zur Ausgabe gelangt, liegt
ſie perſiſche Regierung hat endgültig den ruſſiſchen ſich der Beklagte bereit erklärt hatte, die beleidigenden
orſchlag, betr. Vermehrung des perſiſchen! Aeußerungen mit Bedauern zurückzunehmen, und 50 Mark
pfakenkommandos um 650 Mann, welche ſich der Koſten zu übernehmen.
drei Tage
ter Leitung ruſſiſcher Inſtrukteure befinden,
ange=
hmmen.
auf. Dieſelbe bietet daher die gün=
Negus Menelik F.
* Waſhington, 22. Dez. Das Konferenzkomitee für
ſe Beratung der Geldumlaufsbill beſchloß,
* Adis Abeba, 22. Dez. Amtlich wird bekannt ge= ſtigſte Gelegenheit zur Empfehlung von
n Geldumlaufkontrolleur in dem Verwaltungsrat zu be= geben, daß Negus Menelik II. geſtorben iſt.
ſen. Der Bericht des Komilees wird beiden Häuſern
ſch heute vorgelegt. Man wird ſich bemühen, die Ver=
Kotels, Cafés, Restaurants
Umgekommene Expedition.
ſchiedung des Geſetzes noch vor der Nacht zu ſichern.
HB Berlin, 22. Dez. Wie dem Mitarbeiter des Ber=
* Waſhington, 22. Dez. Das Konſerenzkomitee des
und Ausflugsorten.
epräſentantenhauſes und des Senats beriet in gemein= liner Tageblatts im Reichskolonialamt erklärt wird, war
offiziell über die gemeldete Bluttat auf Neu=Mecklenburg
ünter Nachtſitzung die Geldumlaufsbill und traf noch nichts bekannt. Nach der aus Brisbaue
eingetroffe=
ſber alle ſtreitigen Punkte eine Vereinbarung,
ausgenom=
nen Meldung des Reuterſchen Bureaus beſteht aber nur SS-Jnzeigen yiertur s
ßen über die Zuſammenſetzung des Verwaltungsrates der
geringe Hoffnung, daß die Nachricht falſch ſei. Darauf
fündes=Reſervebank.
* Waſhington, 22. Dez. Präſident Wilſon gab, be= deutet ſchon der Umſtand hin, daß die Gelehrten beim erbitten wir uns bis ſpäteſtens
Annt, daß ſich außer der American Telephoneand Sammeln von wertvollen Hölzern überfallen wurden und
elegraph Company noch einige andere Korpo= daß es ſich alſo um eine forſtwiſſenſchaftliche Expedition Dienstag, den 23. Dezember er.,
handelt. Immerhin darf man aber die Hoffnung noch
ſuionen geneigt zeigten, aus eigenem Antrieb eine
Re=
ganiſation ihres Geſchäftsbetriebes in nicht ganz aufgeben. Bei den ſchlechten Verbindungen der 1 abends 5 Uhr.
Südſee iſt eine Kontrolle ſolcher Nachrichten ſehr
ſchwie=
ſt Wege zu leiten, um dieſen mit dien Beſtimmungen des rig. Es iſt meiſt einem Zufall zuzuſchreiben, wenn ſie
Atitruſtgeſetzes in Einklang zu bringen.
An den beiden Weihnachts=
Feier=
nach Europa dringen. Das Reichskolonialamt kann da=
*Darzes=Salaam, 22. Dez. Der Gouverneur Dr. her auch nicht ſagen, ob und wann es eine Beſtätigung der tagen erſcheint keine Nummer.
Echnee iſt mit Gemahlin von einer dreiwöchigen Nachricht erhält. Augenblicklich läßt ſich daher auch nicht
keiſe in die Nordbezirke zurückgekehrt, auf der die Perſönlichkeit des zweiten Forſchers feſtſtellen.
beſonders Plantagen und Anſiedelungen Uſambaras
Darmstädter Tagblatt
ſeſuchte. Infolge der Kautſchuk=Kriſis haben einzelne
Briefkaſten.
autſchukpflanzungen ihren Betrieb eingeſtellt, andere ein=
Geſchäftsſtelle.
G. O. Wenden Sie ſich an die Landwirtſchaftskammer.
eſchränkt. Die dadurch freigewordenen Arbeitskräſte ſind
bülfach auf Siſalpflanzungen tätig, die in bedeutender
Antiher Peterhanat.
usdehnung begriffen ſind. Die Kaffeernte in
Oſtuſam=
ara iſt die größte bisher dageweſene; die nahezu vollen=
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
ſeie Ernte ergibt auf manchen Pflanzungen das Drei=
Im Bereiche des von England nach Südoſteuropa
ühe des vorjährigen Ertrages. Die Lage der
Anſiede=
ſungen mit Ackerbau, ſowie Gärtnerei= und Viehzucht=reichenden Hochdruckgebietes war unſere Witterung geſtern
Dampfernachrichten.
letrieb in Weſtuſambara iſt gleichfalls günſtiger als im ziemlich ruhig, vielfach trübe. Nur in Süddeutſchland
Pprjahre. Es iſt eine rege Beteiligung an der Landes= ſanken nachts die Temperaturen unter 0 Grad. Wir wer=
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem
Ver=
den unter den Einfluß nördlicher Depreſſionen kommen treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14,
usſtellung in Darzes=Salaam aus den Nordbezirken zu er=
und daher Aufhören des Froſtwetters zu erwarten haben. „Prinzeß Irene‟ 19. Dez. 2 Uhr vorm. in Neu=York
ſarten. Der Vorſtand des Wirtſchaftlichen Verbandes
Ausſichten in Heſſen für Dienstag, den 23. De= angekommen. „Rhein” 18. Dez. 6 Uhr nachm. von
er Nordbezirke beſchloß einſtimmig, ſich nach den beſten zember: Veränderlich, Regen= und Schneefälle, etwas Bremerhaven nach Neu=York abgegangen. „Kleiſt‟
ſtäften an der Ausſtellung zu beteiligen.
wärmer.
19. Dez. 6 Uhr morgens von Antwerpen abgegangen.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
„Seydlitz‟ 19. Dez. 3 Uhr morgens in Colombo an=
Straßburg i. E., 22. Dez. Wie der Elſäſſer mitteilt,
gekommen. „Thüringen: 19. Dez. 2 Uhr morgens von
khielt ein Teil der aus Zabern ſtammenden Weihe
Port Said nach Bremen abgegangen. „Alrich” 19. Dez.
ſtachtsurlauber, die bis zum 28. d. M. Urlaub hat=
2 Uhr nachm. in Sydney angekommen.
en, heute morgen telegraphiſch den Beſcheid, wieder in
hren Garniſonsort zurückzukehren. Die aus
zabern ſtammenden Rekruten des 99. Infanterieregiments
ſaben in dieſem Jahre keinen Urlaub bekommen.
Keine Snäclige!
— Athen, 22. Dez. Der König und die Königin
on Griechenland ſowie der deutſche Geſandte
Todes=Anzeige.
Vergessen Sie nicht
braf v. Quadt beſuchten heute das gegenwärtig im Piräus
iigende deutſche Schulſchiff „Viktoria Luiſe”.
Heute morgen 10½ Uhr hat es Gott dem
Jalem Aleikum und
Allmächtigen gefallen, meine liebe gute Mutter
Zur Verurteilung von Forſtners.
Salem Goid cigareften
* Berlin, 22. Dez. Zum Prozeß Forſtner ſendet
dim Berliner Polizeipräſident der Kreuzzeitung folgende
zu kaufen!
Frau Elisabeth Hilbert
Erklärung: Militäriſche Uebungen ſind Akte
er Staatshoheit.. Werden ihnen Hinderniſſe
be=
geb. Emich
ktätet wie in Dettweiler, ſo gilt für deren Beſeitigung das
Mükommenstes
leiche Strafverfolgung wegen eines Aites
in ein beſſeres Jenſeits abzurufen.
(
der Staatshoheit iſt unzuläſſig, ein ſelbſtver=
KerresRaser
kſndlicher Rechtsgrundſatz, der übrigens im § 7 des preu=
A. Hilbert
ßiſſchen Geſetzes, betr. die Konflikte bei gerichtlichen Ver=
Vor Weihnachfen auch iKarfons v. 50 Sfück,
ſulgungen wegen Amts= und Dienſthandlungen vom
Darmſtadt, den 22. Dezember 1913.
. Februar 1854 (Geſetzſammlung, Seite 86), für Beamte
fir Geschenkzwecke geeigneferhälflich.
liuch ausdrückliche Anerkennung gefunden hat. Alſo
Die Beerdigung findet Mittwoch, vormittags
Oxienfal. Tabal-L..o. Inh. Hugo Zietz
hurfte gegen Forſtner Anklage nicht ei=
1 Uhr, von der ſtädtiſchen Friedhofskapeſle
Hoflieferanf S. M.
Ugsreitfen-Fabrik 8
hoben werden, geſchweige denn Verurteilung erfolgen.
aus, ſtatt.
(*18217
WEnidize, Dresden5 d. Königs v Sachsen.
Artſcheinend prüfte das Gericht in erſter Inſtanz dieſen
beſichtspunkt nicht; die Berufungsinſtanz wird ihn der
ßsratung vorweg zugrunde zu legen haben. Wäre die
Rachtslage anders, ſo bedürfte ſie ſchleunigſter Aen=
VI. 26667
berung. Denn wenn unſere Offiziere, noch dazu ſolche,
die faſt in Feindesland ſtehen, die Gefahr eines eustocingesssesessesesesnssssessesssngannnesssesesbessesesesesseg
rhonesta laufen, weil ſie für die Ausübung des könig=
Danksagung.
lithen Dienſtes freie Bahn ſchaffen, dann erwächſt dem
parnehmſten Berufe Schande. Ein ſie ſchützendes Reichs=
ROBERT MULLER
geſetz, nachgebildet dem genannten preußiſchen Geſetze,
Für die vielen Beweiſe wohltuender Teilnahme
Juwelier
ſrääre dann dringende politiſche Notwendigkeit. Dr. jur.
anläßlich des Hinſcheidens meiner lieben Frau,
von Jagow.
Luisenplatz 4 — Ecke der Wilhelminenstrasse
unſerer guten Mutter
Eine Exploſion im ruſſiſchen Hofzug.
Juwelen
Werkstätte
*Roſtock, 22. Dez. In dem auf dem hieſigen
Haupt=
für
Frau Henriette Scheuren
Goldwaren 5
bahnhof ſeit einigen Tagen ſtehenden ruſſiſchen
Hof=
zut g, in dem die Kaiſerin=Witwe von Rußland, die heute
Silberwaren
Neuarbeiten
ſagen wir unſeren tiefgefühlten Dank. Inbeſondere
von Kopenhagen abgereiſt iſt, die Rückreiſe nach
Peters=
burg antreten ſoll, erfolgte heute nachmittag in der
Licht=
danken wir noch den Barmherzigen Schweſtern
Patenlöffel
Umarbeiten
motorenanlage eine Exploſion. Sieben Zugbeamte
für die liebevolle aufopfernde Pflege, dem Herrn
nurden verletzt.
Trauringe § Reparaturen
Pfarrer für die troſtreiche Grabrede und für die
* Roſtock, 22. Dez. Zu der Exploſion im
ruſ=
ſo überaus zahlreichen Blumenſpenden.
Reelle, fachmännische Bedienung.
ſſi ſchen Hofzug wird von amtlicher Seite gemeldet:
Heute mittag 2 Uhr 30 Minuten explodierten in der Licht=
(26074
amlage des Hofzuges die Akkumulatoren. Hierdurch wur=
Mnnsg
eut
Die trauernden Hinterbliebenen.
den drei Perſonen ſchwer und ſieben leicht
Aus dem Geſchäftsleben.
vgerletzt. Die Verletzten gehören zu dem Maſchinen=
In deren Namen:
verſonal des Zuges. Die ſtaatsanwaltliche Unterſuchung
Der Krieger= und Militär=Verein „Graf
Johann Scheuren,.
26678)
ir eingeleitet worden. Man vermutet, daß die Explo= Haeſeler”. Darmſtadt beſchloß in ſeiner kürzlich
ſtatt=
ſiron durch einen techniſchen Fehler in der An= gefundenen Generalverſammlung, in einigen Monaten
ia ge hervorgerufen worden iſt. Der Zug fährt heute abend das Feſt der Fahnenweihe zu begehen und beauftragte
Darmſtadt, den 22. Dezember 1913.
nuch Warnemünde, um die Kaiſerin=Witwe von Rußland die Bonner Fahnenfabrik in Vonn a. Rh. mit der
auufzunehmen.
Lieferung ſeiner neuen Fahne.
in P
Für die
Weihnachts-Feiertage!
Vorzüglicher
U-Boppeibler (neil) getertegetruns
ann
Verſand ab Montag, den 15. Dezember ds. Js. — Beſtellungen hierauf nehmen jetzt ſchon die bekannten
Ver=
kaaufsſtellen, ſowie die Brauerei ſelbſt — Telephon 385 — entgegen.
(25931a
e
[ ← ][ ][ → ]
Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
Seite 8.
Tagestalender.,
Dienstag, 23. Dezember.
Großh. Hoftheater Anfang 5 Uhr, Ende geg
Todes=Anzeige.
Todes=Anzeige.
8 Uhr (Kindervorſtellung): „Aſchenbrödel”
Aufführung „Das Mirakel” um 8 Uhr in der Feſte
Hiermit die ſchmerzliche Nachricht, daß
(Statt beſonderer Anzeige.)
halle zu Frankfurt (Gaſtſpiel des Deutſchen Theaters
unſere innigſtgeliebte Gattin und treube=
Berlin).
ſorgte Mutter. Großmutter, Schwiegermutter,
Sonntag nachmittag ½ 6 Uhr entſchlief
Konzert um 8 Uhr im „Perkeo”.
(26662
Schweſter, Schwägerin und Tante
ſanft nach langem Leiden unſere liebe, treu=
Bilder vom Tage. Bilderauslage unſerer Expedis
(*18172
beſorgte Mutter
tion (Rheinſtraße 23): Vom Beſuch des deutſchen Kaiſen
Frau
paares in München. — Das neue franzöſiſche Minis
ſterium. — Die Eiſenbahnkataſtrophe am Harrasfelſen
Susanne Steinius
bei Chemnitz: die Lokomotive unter den Felstrümmern
Käthchen Becker
Von der Aufführung des „Parſifal” im Deutſchen
geb. Metzger
geb. Schilling
Opernhaus in Charlottenburg.
Witwe des Grossh. Rechnungsrats Ch. Steinius
Sonntag nachmittag 5½ Uhr infolge eines
Verſteigerungskalender.
im 84. Lebensjahre.
Schlaganfalls plötzlich verſchieden iſt.
Mittwoch, 24. Dezember.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Im Namen dertieftrauerndenhinterbliebenen:Hofreite=Verſteigerung des Fr. Edm. Göllis
(Eckhardtſtraße 8) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.,
G. W. Becker.
Ludwig Steinius,
Mobiliar= uſw. Verſteigeruna um 11 Uhs
Friedrich Steinius.
Rundeturmſtraße 16.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 24. Dez.,
vormittags 11 Uhr, vom Trauerhauſe Mauer=
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 24. Dez.,
ſtraße 11 aus, ſtatt.
nachmittags 2¾ Uhr, vom Eliſabethenſtift aus,
Druck und Verlag: L. C. Witlich’ſche
Hofbuchdruckerei=
ſtatt. Einſegnung ½ Stunde vorher.
Von Kondolenzbeſuchen bittet man abſehen zu Verantwortlich für den politiſchen Teil, für
Feuilleton=
wollen.
Von Kondolenzbeſuchen bittet man abzuſehen.
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil: Mar Streeſe; für den Inſeratenteil
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäftsn
leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für dem
Beſichtigung des Großh. Reſidenzſchlof=Städtiſches Muſeum (Schloßgraben 9). Geöffnet redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
Sonn= und Feiertags, ſowie Mittwochs und Freitags! „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwalgs
ſes: Dienstags und Freitags von 3—4 Uhr, Sonn=
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
von 11—1 und 2—4 Uhr, bei freiem Eintritt.
tags von 11—1 Uhr. Eintrittskarten werden beim
Dienstags, Donnerstags und Samstags von 10—1 Uhr nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nich
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anzoſſe
m Hartagig
fuüng
Deutſth
314
Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
Seite 9.
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H
(
Morgen, Mittwoch, liegt der Stadt=Auflage unſeres „Tagblatts” eine Nummer der reich illuſtrierten
65
Wochen=Chronik”
„
in Tiefdruck bei, die ab 1. Januar 1914 jeden Samstag erſcheint und für den geringen Betrag von
26
183
*
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88
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** unſere Trägerinnen und unſere Expedition jederzeit entgegen. Die Chronik wird 8ſeitig mit reichem
2
188
Bilderſchmuck in Tiefdruck und in tadelloſer Ausführung erſcheinen, ſo daß ſie fortlaufend eine Illuſtrierung
(8
der hervorragenden Ereigniſſe der letzten Woche bietet und eine Ergänzung des mehr feuilletoniſtiſch gehaltenen 2e
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. . . 84,504 Wiesbaden . . . . . . 95,50
S. 19 ..
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4½ Moskau=Kaſan . . . 96,50 4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 3½ do.
85,20
Staatspapiere.
81,0025 Gummi Peter . . . . 88,00
86,00 3½
84,004 Liſſabonner v. 1888 .
do.
do.
do.
Dtſche. Reichsſchatzanw. 99,00
9.½ Deutſche Reichsanl. . 85,504½ Chile Gold=Anleihe. 89,0030 Abler=Fahrrabwerke
366,75 4 Wladichawchas . . . . 86,604 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
Verzinsliche
Kleyer . . . .
84,20
do.
75,905 Chineſ. Staatsanleihe. 97,80
4 Rjäſan Koslow . . . .
3½
do.
Anlehensloſe.
12 Maſchinenf. Badenia 128,00
3 Portugieſ. Eiſenb. . . . 68,80 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 99.004½
90,10
1 Badiſche . . . Tlr. 100 127,00
.. . 90,20 16 Wittener Stahlröhren 160,00
96,60
S. 12, 13, 16 . . .
do.
7 ½ do. Conſols . . . 85,604½ Japaner ..
3½ Cöln=Mindner . 100 141,00
67,80
75,805 Innere Mexikaner. . . 66,00 8 Steana Romana Petr. 147,80 24‟ Livorneſer .
S. 14, 15, 17, 24/26
do. do.
3 Holl. Komm. . fl. 100
15 Zellſtoff Waldhof . . 219,25 3 Salonique=Monaſtir. . 63,00
96,60
18—23 . . . . . .
bo.
Bad. Staatsanleihe . . 97,703
3 Madrider . . Fs. 100 73,50
12½ Bad. Zucker=Wag=
4 Bagdadbahn . . . . . . 78,90 3½ Heſſ.Land.=Hyp.=Bank
4 Gold=Mexikaner v. 1904 72,80
1a½
do.
häuſel . . . . .
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20 4 Meininger Pr.=Pfand=
199,50 4½ Anatoliſche Eiſenb. . 91,90
81,005 Gold=Mexikaner . .
do.
. . 139,09
briefe . . . . .
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 93,25 4 Miſſouri=Pacific . . .
S. 3—5 . . . . . . . 84,00
1 Bayr. Eiſenbahnanleihe 97,503½ Buenos Aires Prov. 66,50 3 Südd. Immobilien 54,804 Northern=Pacific . . . 92,50
84,104 Oeſterr. 1860er Loſe . 177,60
S. 9—11. . . .
do.
7a½
83,70 Aktien inländiſcher
Oldenburger . . . . . . 128,30
4 Southern=Paciſic. . . . 88,30 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00
do.
74,80 Transportanſtalten.
2½ Raab=Grazer fl. 150
Bergwerks=Aktien.
do.
84,00
3½
5 St. Louis und San
1: Hamburger Staatsanl. 97,00 8 Hamb.=Amerika=Paket=
Unverzinsliche
4 Rhein. Hypothek.=Bank
Francisco . . . . .
Heff. Staatsanleihe . . 98,00
fahrt . . . . . . . 132,20 10 Aumetz=Friede . . . . 155,50
Anlehensloſe.
(unk. 1917) . . 93,20
5 Tehuantepec . . . . . . 87,75
do. do. (unk. 1918) 96,80 3 Nordd. Lloyd . . . . . 117,00 12 Bochumer Bergb. u.
3½ do. (unk. 1914) . 83,10 Augsburger . . . . . fl. 7 34,90
Gußſt. . . . . . . 209,00
73½
do.
84,00 6 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 121,00
Bank=Aktien.
Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,00 Braunſchweiger Tlr. 20 205,00
93
11 Deutſch=Luxemburg..
10 Bank für elektriſche
76,10 Aktien ausländiſcher
86,10 Freiburger . . . . Fs. 15 125,00
do.
3½,
): Sächſiſche Rente .
Vergb. . . . . . . 130,70
Untern. Zürich .
Mailänder . . . . Fs. 45 140,20
Württemb. (unk. 1921) 97,70Transportanſtalten.
10 Gelſenkirchener . . . . 180½ 8½ Bergiſch Märkiſche
Städte=
do. . . . . Fs. 10 40,00
v. 1875 92,105 Anatol. Eiſenb. 60%
do.
Harpener . . . . . . . 174,00
Einz. Mk. 408 . 118.75
Bank
Meininger . . .
Obligationen.
. . . . . 143,10
z: Bulgaren=Tahak=Anl.
9 Berlin. Handelsgeſ. .
1.% Griechen v. 1887.. 54,508 Baltimore und Ohio . 93,0015 Phönix Bergb. und
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 —
4 Darmſtadt . . . . . . 95,00
Hättenbetrieb . . . 233,50 6½
6 Schantungbahn . . . . 124,75
Darmſtädter Bank . 115,60
do. v. 1858 fl. 100 518,00
do.
3½
Italiener Rente . . . .
122. Deutſche Dank. . 24.,30
1—½ Oeſterr. Silberrente 86,40 6½ Luxemb. Prince Henri 160,00 O Oberſchl. Eiſen=Ind.=
4 Frankfurt . . . . . . . 95,80 Ungar. Staats . . fl. 100 438,50
Caro . . . . . . . 61,00 6 Deutſche Vereinsbank . 118,25 3½
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 21,60
96,10 Benediger . . . . Fs. 30 67,00
do.
do. Goldrente . . . 87,90
5½ Deutſche Effekt.= und
: do. einheitl. Rente . 82,406 Pennſylvania R. R. . 107,20 4 Laurahütte
Türkiſche . . . . Fs. 400 168,00
4 Gießen . . . . . . ..
10 Kaliwerke Aſchersleben —
W.=Bank . .
113,003u
85,30
½ do.
Gold, Silber und
Indnſtrie=
1a
1: Portug. unif. Serie I 62,00 Letzte
Weſteregeln 188,10 10 Diskonto=Kommandit 185,10
Heidelberg . . . . . .
Banknoten.
Aktien.
7: do. unif. Serie III 64,00 Divid.
5 South Weſt Africa . 113½ 18½
Dresdener Bank . . 14950
do.
85,50 Engl. Sovereigns . . . . 20,44
64,00
73 do. Spezial . . . . 10,00 3 Brauerei Werger.
Prioritäts=
3½ Frankf. Hypoth.=B. 207,004 Karlsruhe . . . . . . . 94,00 20 Franes=Stücke . . . . 16,15
25 Bad. Anilin= u. Soda=
5: Rumänier v. 1903 . .
6½ Mitteld. Kreditbank 114, 10 3½
Obligationen.
do.
85,50 Amerikaniſche Noten . . .
Fabrik . . ..
.553,00
v. 1890 . .
4= do.
7 Nationalb. f. Deutſchl. 116,25 4 Magdeburg . . . . . .
22)
Engliſche Noten . . . . .
v. 1905 . . 85,80 14 Chem. Fabrik Gries=
4: do.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 84,00 5½ Pfälziſche Bank. . . 121,50
. 244,20 4½ Nordd. Lloyd=Obl.
heim .
4 Mainz . . . . . . . .
Franzöſiſche Noten . . . . 80,90
1: Ruſſen v. 1880 . . . . 88,00
6.48 Reichsbank . . . . . 135.,75 z 295
4: do. v. 1902 . . . . 90,50 27 Farbwerke Höchſt. . . 606,00 4 Eliſabethbahn. freie . . 88,90
87,00 Holländiſche Noten . . . . 169,05
7 Rhein, Kreditbank . . . 126,40
4 Franz=Joſefs=Bahn . .
Mannheim . . . . . . 94,75 Italieniſche Noten . . . . 80,75
do. v. 1905 . . . . 99,9020 Verein chem. Fabriken
4=½
7½ A. Schaaffhauſen.
Mannheim . . . . 331,003 Prag=Duxer . . . .
84,50 Leſterr.=Ungariſche Noten 84,95
za½ Schweden . . . . . . 89,10
Bankverein . . . . 100,50% do.
4 München . . . . . . . 96,40 Ruſſiſche Noten . . . . .
4: Serbier amort v. 1895 79,90 18 Cement Heidelberg . . 146,755 Oeſterr. Staatsbahn . 101,00 7½ Wiener Bankverein . 134,25 3½ Nauheim . . . . . .
Türk. Admin. v. 1903 78,50 32 Ehem. Werke Albert 419,754 Oeſterr. Staatsbahn
Schweizer Noten . . . . . 80,95
do.
Pfandbriefe.
4 Nürnberg . . . . . . . 95,80
4 Türk. unifiz. v. 1903 86,50 12½ Holzverkohl. Kon=
75,00
do.
85,30 Reichsbank=Diskonto . .
ſtanz . . . . . . . 297,105 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,20 4 Frankf. Hypoth.=Bank
3½
4 Ungar. Goldrente . . . 84,00
S. 16 u. 17 . . . 94,004 Offenbach . .
Reichsbank=Lombard Zsf. 6%
41 do. Staatsrente . . 82,204 Lahmeyer . . . . . . . 121,504 Oeſt. Südb. (Lomb.). .
Se
Mtt.
aime
nger
M
(
Amtsverkündioungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
1913.
E 112.
Dienstag, 23. Dezember.
Bekauntmachung.
Bekanntmachung.
An Stelle der mit Ende des Jahres 1913 nach den Bekanntmachungen vom
Die hieſige Tuberkuloſefürſorgeſtelle, Wilhelminenſtraße 34, iſt Mittwoch, der
September 1913 in Nr. 111 des
(26650is
Amtsverkündigungsblattes ausſcheidenden Mit= 24. Dezember und 31. Dezember 1913 geſchloſſen.
Jeder des Kreistags ſind
uanten Herren auf 6 bezw. 3 Jahre (1913 bis
Darmſtadt, den 19. Dezember 1913.
Ean.!
Richließlich 1919 bezw. 1916
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
S Bev
inntmachung.
ranke der Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt
e eeenee 5. . . . . und Zahlſtellen eingerichtet worden, bei
2
V
en, die Beiträge einzuzahlen, das Kranken=
S
gen Geſchäfte zwiſchen Kaſſe, Arbeitgebern
55
echch
nicht hierfür die Hauptkaſſeverwaltung in
Awadot
8.
5
stock, zuſtändig iſt. Auf dem Gebiete der
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2
55.,
F79
115
§ telde= und Zahlſtellen die Einziehung der
5
(1 2
2.
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. .. . eitragsmarken, ſowie die Ausſtellung, der
85
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(5
. . . . . ngskarten übertragen worden. Eine Mel=
6
. ..h als Meldung zur Invalidenverſicherung.
8 ₰
(653
2
2
2
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2
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3
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2 2acherung,
2 Zs6
65
6
3
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S5 kenverſicherung,
6
55
87
Gemeinderechner,
6)
(25
V., Gemeinderechner,
(2 6 19
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S.
5
III., Gemeinderechner,
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8
CI., ſeitheriger Rechner der Gemeindekranken=
S 2
5
2 850,
M.) S
Cung
5
2 II., Gemeinderechner.
3—
5 5 2,
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er II., Gemeinderechner,
T
n
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100
Ser, Gemeinderechner in Seeheim,
265
58
18
Gemeinderechner,
20;
650
5
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2
3 2
§ 2 hrer, Gemeinderechner.
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er II., ſeitheriger Rechner der Gemeinde=
3
—ſcherung,
9
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8.
troth, Ortskrankenkaſſerechner,
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2
58
3, ſeitheriger Ortskrankenkaſſerechner,
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z IV., Gemeinderechner,
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5.
15
cheerer IV., ſeitheriger Filialrechner der Ge=
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5 250
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ſeitheriger Rechner der Gemeindekranken=
J
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III., Gemeinderechner.
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S . (255
5 6
S.
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25
1(8
22 Ech 15 . St 2.58
(Verſicherungsamt) Darmſtadt.
5.
Sa
5
Ec .B=B
G
5 2ta 2
2
6
Dr. Michel.
Se
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. . 2565
S 25
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So15ichs
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612 61
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(5
125
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6
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§ 15
38 o 2 5 2
35
§ —8 2
Stckg
Darmstadt. Rheinstr6
S 266
Msädess 6 6 5 ₰
55
28
5 ₰
65
37
5 55
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58 3
(125
150
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(*13
8t 5s
65 5 (565 (12525 ( (55oom
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(61
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S
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Seite 10.
Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
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Umtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
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Dienstag, 23. Dezember.
1913.
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
An Stelle der mit Ende des Jahres 1913 nach den Bekanntmachungen vom
Die hieſige Tuberkuloſefürſorgeſtelle, Wilhelminenſtraße 34, iſt Mittwoch, der
September 1913 in Nr. 111 des Amtsverkündigungsblattes ausſcheidenden Mit= 24. Dezember und 31. Dezember 1913 geſchloſſen.
(26650is
Hüder des Kreistags ſind die nachbenannten Herren auf 6 bezw. 3 Jahre (1913 bis
Darmſtadt, den 19. Dezember 1913.
Mchließlich 1919 bezw. 1916) gewählt bezw. wieder gewählt worden:
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
A. Durch Bevollmächtigte der Gemeindevorſtände:
a) im I. Wahlbezirk (Darmſtadt).
Bekanntmachung.
1. Stadtverordneter und Rechtsanwalt Juſtizrat Ferdinand Gallus,
Für die Allgemeine Ortskrankenkaſſe der Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt
2. Stadtverordneter und Ingenieur Georg Markwort,
ſind vom 1. Januar 1914 ab örtliche Melde= und Zahlſtellen eingerichtet worden, bei
3. Fabrikant und Beigeordneter Friedrich Schmitt,
welchen die Verſicherten an= und abzumelden, die Beiträge einzuzahlen, das Kranken=
4. Stadtverordneter und Privatier Ludwig Philipp Wittmann,
geld in Empfang zu nehmen und alle übrigen Geſchäfte zwiſchen Kaſſe, Arbeitgebern
5. Stadtverordneter und Rechtsanwalt Juſtizrat Dr. Hugo Bender,
6. Stadtverordneter und Rechtsanwalt Juſtizrat Dr. Arthur Oſann, letzterer und Verſicherten abzuwickeln ſind, ſoweit nicht hierfür die Hauptkaſſeverwaltung in
Darmſtadt, Georgenſtraße Nr. 9, erſter Stock, zuſtändig iſt. Auf dem Gebiete der
als Erſatz für den Reſt der Dienſtzeit des verſtorbenen Herrn Geh. Juſtiz=
Invalidenverſicherung iſt den örtlichen Melde= und Zahlſtellen die Einziehung der
rats Ernſt Schmeel zu Darmſtadt, d. i. bis Ende 1916,
Verſicherungsbeiträge, Verwendung der Beitragsmarken, ſowie die Ausſtellung, der
ſämtlich zu Darmſtadt.
Umtauſch und die Aufrechnung der Quittungskarten übertragen worden. Eine
Mel=
b) im II. Wahlbezirk (Arheilgen).
dung zur Krankenverſicherung gilt zugleich als Meldung zur Invalidenverſicherung.
7. Bürgermeiſter Peter Benz IV. in Arheilgen.
Inhaber der örtlichen Melde= und Zahlſtellen ſind:
e) im III. Wahlbezirk (Eberſtadt).
für Arheilgen:
Wilhelm Andres, ſeitheriger Ortskrankenkaſſerechner,
8. Bürgermeiſter Philipp Kunz I. in Griesheim.
„ Braunshardt:
Johannes Heyd VI., ſeitheriger Rechner der
Gemeinde=
d) im IV. Wahlbezirk (Ober=Ramſtadt).
krankenverſicherung,
9. Bürgermeiſter Wilhelm Lorenz in Roßdorf.
Eberſtadt:
Georg Wilhelm Schäfer II., ſeitheriger Rechner der
Ge=
meindekrankenverſicherung,
B. Durch die 100 Höchſtbeſteuerten des Kreiſes:
„ Eich:
Jakob Roth, Gemeinderechner,
10. Kommerzienrat Jean Diſchinger zu Darmſtadt,
„ Erzhauſen:
Johannes Lotz V., Gemeinderechner,
11. Kommerzienrat Louis Roeder zu Darmſtadt,
„ Eſchollbrücken:
Georg Hechler III., Gemeinderechner,
12. Bierbrauereibeſitzer Wilhelm Rummel zu Darmſtadt,
Philipp Ries I., ſeitheriger Rechner der Gemeindekranken=
„ Gräfenhauſen:
13. Kommerzienrat Louis Trier zu Darmſtadt,
verſicherung,
14. Geh. Oberjuſtizrat Franz von Heſſert zu Darmſtadt,
„ Griesheim:
Peter Kunz VI., Gemeinderechner.
15. Fabrikant Dr. Willy Merck zu Darmſtadt.
Philipp Haller II Gemeinderechner,
Hahn:
Die unter Ord.=Nr. 14 und 15 Genannten wurden als Erſatz für den Reſt der
„ Malchen:
Wilhelm Vetter, Gemeinderechner in Seeheim,
Wiſtzeit der verſtorbenen Heren Geh. Kommerzienrat Dr. Louis Merck und
Meſſel:
Georg Voltz V., Gemeinderechner,
Ammerzienrat Karl Schenck zu Darmſtadt, d. i. bis Ende 1916, gewählt.
(26649
Philipp Scheerer, Gemeinderechner
„ Nieder=Beerbach:
Darmſtadt, den 19. Dezember 1913.
„ für Nieder=Ramſtadt Heinrich Müller II., ſeitheriger Rechner der
Gemeinde=
mit Waſchenbach:
krankenverſicherung,
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Ober=Ramſtadt:
Wilhelm Neuroth, Ortskrankenkaſſerechner,
J. V.: von Starck.
Pfungſtadt:
Chriſtoph Crößmann V.,
„ Roßdorf:
Ludwig Kloß, ſeitheriger Ortskrankenkaſſerechner,
die Großh. Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
Schneppenhauſen: Philipp Kunz IV., Gemeinderechner,
Unter Bezugnahme auf mein Ausſchreiben vom 2. d. Mts. ſetze ich Sie davon
„ Traiſa:
Friedrich Scheerer IV., ſeitheriger Filialrechner der Ge=
Kenntnis, daß für die Folge die Anmeldung zur Rekrutierungsſtammrolle in
meindekrankenverſicherung,
Zeit vom 2. bis 15. Januar jeden Jahres und die Einreichung der Stamm=
„ Weiterſtadt:
Jakob Bert, ſeitheriger Rechner der
Gemeindekranken=
ſlen zum 1. Februar jeden Jahres zu erfolgen hat.
verſicherung,
Da dieſe Anordnung auch ſchon für das Jahr 1914 gilt, empfehle ich Ihnen,
Wixhauſen:
Georg Frey III., Gemeinderechner.
Aufforderung wegen Anmeldung zur Stammrolle ſofort ergehen zu laſſen.
Darmſtadt, den 17. Dezember 1913.
(26472s
(26660is
Darmſtadt, den 22. Dezember 1913.
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt.
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt:
Dr. Reinhart.
J. V.: Dr. Michel.
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Wenldeisienalstant
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(26633ootrittsgebäudes des
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Nummer 314.
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Anno dazumal.
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Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
wie mit Eiſenklammern.
Fritz war ſchon in der Ecke des Zimmers, wo der
Von Oskar T. Schweriner.
Der Oberſt iſt noch nicht vom Appell zurückgekommen, perlengeſtickte Glockenzug hing. Ein heftiger Ruck —
Alle Rechte vorbehalten.
nur der Leutnant! Und der iſt vor einer halben Stunde einige Sekunden ſpäter ſtand der Diener im Zimmer.
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
mit Ruth ſpazieren gefahren!
Sind die Herren Offiziere vielleicht im Hauſe — viel=
(Nachdruck verbolen.)
Spazieren gefahren? Sagten Sie ſpazieren gefahren? leicht mit ihrem Gepäck beſchäftigt?
200
Als Fritz Dögen beim alten Salomon eintrat, fand
Die beiden Männer, der alte und der junge, ſtarrten
Der Herr Leutnant iſt mit Mademoiſelle ſpazieren
ge=
er zu ſeinem Erſtaunen den alten Herrn allein im Zimmer. ſich an, und langſam, ganz langſam, aber ſicher, bemäch= fahren. Der Herr Oberſt iſt noch nicht zurück. Die Koffer
Wo iſt denn die Patientin? fragte er, nachdem er dem tigte ſich ihrer eine unausſprechliche Angſt. Ein nicht zu ſind vor einer Viertelſtunde von Soldaten abgeholt wor=
Vankier warm die Hand geſchüttelt hatte .
erklärendes Gefühl, ein Gefühl von etwas Unfaßbarem, den, berichtete der Diener.
Die iſt für ihren Arzt tätig.
Welche Koffer?
Entſetzlichem, Unſichtbarem packte ſie.
Was ſehr lieb von ihr iſt, erwiderte Fritz, der den
Er iſt fortgefahren — mit Ruth fortgefahren, ohne
Die des Herrn Oberſten und des Herrn Leutnants.
vollen Sinn der Worte natürlich nicht begriff. Aber ich etwas von dem Abmarſch zu ſagen?
Wer — wer hat ſie denn gepackt?
ſtüirchte, ſie wird wenig Erfolg haben. Die Ereigniſſe
Sielſtarrten ſich noch immer an wie geiſtesabweſend.
Sie waren bereits fertig gepackt und zugeſchnürt.
ftolgten einander doch zu ſchnell.
Der Alte fuhr ſich mit dem Rücken der Hand über die
Fritz machte dem Diener ein Zeichen, das Zimmer zu
Das verſtehe ich nicht, Was meinen Sie damit?
Stirn, auf der der kalte Schweiß ſtand.
verlaſſen. Fragend, zitternd, flehend blickte der Alte den
Nun. Herr Salomon, ich meine natürlich den plötz=
Mir wird angſt!
luchen Befehl zum Abmarſch; deshalb bin ich jetzt haupt=
Fritz wandte ſeine Energie ſauf, um Herr über ſich jungen Mann an. All die Geſchichten, die er geleſen hatte
während dieſer ganzen böſen Franzoſenzeit, ſeit dem
ſtächlich hier. Ich hatte die Abſicht, in unſerer Angelegen= und die Lage zu werden.
heit noch verſchiedenes mit Ihnen zu beſprechen.
Nicht doch, Herr Salomon! Vielleicht hat er Ihnen Jahre 1806, kamen ihm plötzlich in den Sinn. Wenn
ſei=
ner Ruth etwas zuſtoßen ſollte — ſeiner Ruth! Wenn
Jetzt erſt bemerkte Fritz das erſtaunte Geſicht des deshalb von dem Abmarſch nichts geſagt, weil er ſich die
Vankiers, der ihn auch ſchon unterbrach:
Spazierfahrt nicht entgehen laſſen wollte. Vielleicht hat ihr gar ſchon ein Leid zugefügt wäre!
Ich verſtehe wirklich nicht! Steht denn der Tag des er gefürchtet, wenn er es ſagte, dann würde Mademoiſelle
Die Angſt des Vaters ſteigerte ſich ins Unermeßliche,
Abmarſches ſchon feſt?
Ruth nicht mit ihm fahren wollen. Da wollte er vielleicht und plötzlich warf er ſich mit einem lauten Schrei in die
Der Tag? Um ſechs Uhr brechen wir auf! Ja —erſt das Vergnügen der Fahrt genießen.
Arme Dögens.
nviſſen Sie das denn nicht?
Mit aller Gewalt zwang er ſich zur Ruhe, zum kühlen
Um Ihretwillen habe ich die fremden Männer hier
Die Augen des Bankiers weiteten ſich und nahmen Nachdenken.
ins Haus genommen! Nun retten Sie mir meine
Toch=
einen erſchreckten Ausdruck an.
Der Oberſt muß ja auch noch kommen! Das Gepäckter! Retten Sie mein Kind!
Um ſechs ſegen Sie? Iſt das ganz beſtimmt? —
muß ja abgeholt werden.
Mit Aufbietung ſeiner ganzen Willenskraft befreite
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Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
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Die Tochter des Mannes, der uns wohlgetan! Mei= der Leutnant und Ruth. Die Unterhaltung wollte nicht
gebrochen ſchien, in den Lehnſtuhl.
Herr Salomon, vertrauen Sie mir! Führt irgend netwegen — unſertwegen hat er die Schufte ins Haus recht in Gang kommen; Ruth konnte ein unbeſtimmtes
jemand Böſes im Schilde gegen Ihre Tochter, ſo geht ſein genommen! Rate mir, Vater, was ſoll ich tun?
Angſtgefühl, das, wie ſie glaubte, von der Nähe des ihr
Aber kein Rat kam vom alten Dögen — ſtarr, ratlos unangenehmen Mannes herrührte, nicht loswerden.
Weg nur über meine Leiche! Vertrauen Sie mir, Herr
ſtanden ſie alle da.
Salomon, denn auch ich liebe Ruth!
Ich glaube, Monſieur, es wird Zeit, daß wir nach
Da legte ſich eine Hand auf Fritzens Schulter.
Hauſe zurückkehren.
Der Alte hörte kaum, ſah kaum, wie Fritz zum Zim=
Der Offizier blickte auf ſeine Uhr.
mer hinausſtürzte, hörte kaum, wie die Tür ins Schloß
Erzählen Sie mir, Kamerad. Ganz ruhig, wenn ich
So früh, Mademoiſelle? Es fehlen noch fünf Minuten
fiel und dann eilende Schritte aus der Heiligegeiſtſtraße bitten darf. Was iſt geſchehen?
an fünf Uhr.
hinaufhallten. Er ſaß nur da und ſchwankte, einem ſchwa=
Es war Franz. Seine beſonnene Art wirkte beruhi=
Dennoch, Monſieur! Ich wünſche es, ich fühle mich
chen Strohhalm gleich, zwiſchen Verzweiflung und
Hoff=
gend auch auf Fritz. Er erzählte von ſeinem Beſuch bei
nung hin und her. — — —
dem Bankier und von dem, was ſich dort ereignet hatte. nicht wohl.
Ihre Wünſche ſind mir ſtets Befehl, Maidemoiſelle.
So ſchnell ihn ſeine Füße tragen konnten, nicht ach=
Der junge Offizier nickte ernſt mit dem Kopfe. Er
Sie fuhren weiter. Wohin Ruth ſah, überall Bäume
tend der ihm Begegnenden, die ihm wütende Blicke
nach=
kannte den Leutnant, kannte noch beſſer ſeinen Ruf, und
und ſchlechte, ausgefahrene Wege. Der Wald war groß.
ſandten, weder Vorgeſetzte grüßend, noch den Gruß Unter= der war, wo Frauen in Betracht kamen, der denkbar
Ruth konnte ſich nicht mehr zurechtfinden.
gebener erwidernd, rannte Fritz die Neue Friedrichſtraße ſchlechteſte. Die Geſchichten, die in der Armee über ihn
Fahren wir jetzt nach Hauſe zurück, Monſieur?
hinunter nach der Breiten Straße zu. In wenigen Mi= verbreitet waren, Geſchichten, in denen ſtändig Frauen
nuten hatte er die Neumannsgaſſe erreicht und war in eine Rolle ſpielten, waren zu bekannt.
Ich hoffe es, Mademoiſelle, lachte der Leutnant. Um
das elterliche Haus geſtürmt.
ganz ehrlich zu ſein, muß ich geſtehen, daß ich nicht ge=
Eine ganze Weile blickte er Fritz in die Augen.
Franz und Lieſelotte ſaßen noch immer auf dem Sofa
nau weiß, wo wir uns befinden. Aber zweifellos treffen
Und Sie lieben Ruth? fragte er.
im Wohnzimmer; Vater und Mutter ſchien der
Tren=
wir bald Menſchen, die uns Beſcheid geben können.
nungsſchmerz von dem Sohne ſo abgeſtumpft zu haben,
Fritz wurde rot und antwortete nicht; aber zwei Paar
Das ſchien, Ruth, obwohl ſie nichts ſagte, doch nicht ſo
daß ſie ſich um die beiden gar nicht kümmerten.
Hände preßten ſich zuſammen, als wollten ſie ſich für
zweifellos. Sie hatten, wie ſie ſich erinnerte, in den letz=
Als Fritz die Tür aufriß und ſie in ſeinem Ungeſtüm ewige Zeiten vereinen.
ten Minuten keine Menſchen mehr zu Geſicht bekommen.
wieder hinter ſich ins Schloß warf, da fuhren alle entſetzt
Auch ich liebe, murmelte der Kamerad, noch dazu Ihre Dennoch ſchien es, als ſollte der Leutnant recht behalten;
empor.
Schweſter.
denn vor ihnen tauchte an einer Biegung des Weges ein
Herr des Himmels! Was iſt geſchehen?
Sie erſparten ſich weitere Worte. Sie wußten, daß Gefährt auf, eine kleine geſchloſſene Kaleſche mit einem=
Vater! Ruth Salomon iſt geraubt! Entführt von ſie fortan zuſammen gehörten, daß ſie in dieſer Angelegen= Pferd davor; auf dem Bock ſaßen zwei franzöſiſcheeg
den franzöſiſchen Offizieren, die dort einquartiert waren! heit zuſammengehen würden durch dick und dünn und daten.
Der Alte ſchien im erſten Moment verwirrt und fuhr
über Leichen.
(Fortſetzung folgt.)
ſich langſam mit der Hand über die Stirn.
Mummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
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Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
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Nummer 314.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 23. Dezember 1913.
Seite 18.
führen, die Erimerung an froße Kinderteäume, die El. (Baum aufhob, der in fſunkeindem Gleißen der ſich haſicht
hereinſchiebenden Kinderſchar entgegenſtrahlte.
ternliebe mit bunten Blumen für ihn ſchmückte.
Weihnachtszauber.
Wie geblendet von dem Lichtmeer ſtanden die Klei=
Ein glückliches Lächeln huſchte über das alte
Ge=
nen. Die roten Händchen legten ſich andächtig ineinander
* Skizze von Anny Wothe.
ſicht.
(Nachdrück verooten.)
So hoffte die Tante Jahr um Jahr und wurde nicht und, den ſtrahlenden Glanz in all den Braun= und Blaus
* Die Juſtizrätin umfaßte mit liebevollem Blick die
ge=
ſchmückte Weihnachtstafel. An einem Platz, von grünen müde, und Eliſabeth hätte aufſchreien mögen vor Jam=augen, ſchallte es feierlich durch das Gemach:
O, du ſelige, o, du fröhliche
mer und Weh, ihre Hände ballten ſich im Zorn, daß nicht
Tannenreißern umrankt, blieb ihr Auge haften.
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
eine Stimme in dem Herzen des Sohnes ſprach, die ihn
Meinem lieben Rolf von ſeiner Mutter
zurück führte an der Eltern Herz.
Erſchüttert ſtand Eliſabeth und lauſchte. Sie ſah in
ſtand auf einem Zettel darüber zu leſen.
Vielleicht war er längſt iot. Von einem Geiger Rolf des Onkels Augen verſtohlen eine Träne blinken, wie der
Jahr um Jahr hatte ſie nun ſchon ſo des Sohnes
Becker hatte man nie etwas gehört. Weit hatte er es ge= Tante unaufhörlich die Tränen über die Wangen floſſen,
Weihnachtsplatz geſchmückt.
Am Weihnachtstage wird er einſt heimkehren, hatte wiß in ſeiner Künſtlerſchaft nicht gebracht. Vielleicht war und ſie fühlte, wie unter dem frommen Sang der Kinder
ſich langſam in ihrem Herzen eine Eiſeskruſte löſte. Sie
ſie oft zu ihrem im Schmerz ganz verſteinten Gatten ge= er lange geſtorben — verdorben!
Ein Schluchzen ſtieg aus Eliſabeths Bruſt herauf, hätte in die Knie ſinken und beten können, aber ſie tatz
ſagt, am Weihnachtstag ſoll er ſehen, daß Mutterliebe
Wer doch die Liebe zu dem Unwürdigen aus dem Herzen es doch nicht, denn da drüben in der geöffneten Tür, halb
immer an ihn gedacht und ſeinen Platz bereit hat.
Aber er kam nicht, auf den ſie warteten Jahr um reißen könnte, wer doch das Sehnen töten könnte, das ihr verborgen von dem dunklen Vorhang, lehnte eine Ge=
Jahr. Wohl aufgeſpeichert lagen dort die kleinen Gaben, ganzes Leben zerſtörte, ihr jede Freude, jedes Glück vor= ſtalt, die ſie unter tauſenden erkannt hätte, Rolf Becker,
Sein Auge hielt gebietend das ihre gefangen. Das
von denen ſie gemeint, daß ſie des Sohnes Herz erfreuen enthielt.
Zögernd griff das junge Mädchen nach den lieben, war nicht mehr das Antlitz des ſtürmenden Jünglings
konnten. Bücher und Noten, Wäſche und ſelbgeſtrickte
von damals, ſondern ein ernſter, gereifter Mann blickte
Strümpfe, auf welche viele Tränen gefallen, als Maſche alten, dürren Händen der Tante.
Wie biſt Du gut, ſagte ſie zärtlich, viel beſſer als ich. ihr mit ernſter Frage entgegen.
ſich an Maſche reihte. Jedes Jahr war immer ein Stück
Wie Entſetzen packte es ſie. Sie wollte aufſchreien,
hinzugekommen, und dieſes Jahr — die Juſtizrätin wurde
So hat mich das Leid gewandelt, Kind. Aber horch,
aber ſie brachte keinen Laut über die Lippen.
ganz rot, als ihr Blick über die Weihnachtstafel ging, die Weihnachtsglocken klingen, da wird es Zeit, die
Der Kinderſang war verſtummt, und Onkel und
war dem fernen, verlorenen Sohne der Wunſch erfüllt, Kerzen anzuzünden, unſere kleinen Gäſte werden bald
Tante teilten die Gaben aus. Jubel wogte um ſie her,
an dem er ſich in ſeinen Jünglingstagen ſo wild geklam= hier ſein.
Eliſabeth barg ihr blondes Haupt an der Schulter geſtammelte Dankesworte und ungeſchickte Knixe.
Eliſa=
mert: Eine Geige lag da, eine braune, glänzende Geige.
beth ſah nichts, ihr Auge hing nur in irrer Angſt dort
Eliſabeth hatte ſie mit finſteren Augen geſtreift, und der alten Frau. So lauſchten ſie beide auf den
Feier=
an der Tür.
klang.
der Juſtizrat hatte mitleidig mit den Achſeln gezuckt, als
War ſie denn wahnſinnig, hatte ſie Viſionen?
Draußen ſtarb des Tages Licht. Verſchneit lagen
wollte er einer Kranken ein Spielzeug nicht rauben.
Und nun ſtürmten die Kinder hinaus, und die Ge=
Ihre ganzen Erſparniſſe hatte die alte Frau dafür Baum und Strauch. Durch die Luft ging ein Klingen
ſtalt war verſchwunden.
geopfert. Jetzt aber lag die Geige unter dem Chriſtbaum, und Singen.
Eliſabeth war es, als wäre plötzlich all der Weih=
Freue Dich, freue Dich, o Chriſtenheit.
und es war der Juſtizrätin, als ginge von ihr ein Singen
nachtsglanz erloſchen, all der berauſchende Weihnachts=
Das Schaumgold am Tannenbaum kniſterte, und un=
und Klingen aus, als rauſchten tauſend Weihnachtslieder
duft dahin.
ter der Hand des Juſtizrates, der ſchweigend ins Zimmer
daraus empor und übten ihren Zauber. Jetzt, das fühlte
Die Kerzen flackerten unruhig hin und her.
ſie, war der Verſchollene erſt wieder ganz der ihre. Die trat, flammten die Weihnachtskerzen auf.
Ich komme diesmal mit ganz leeren Händen, Kin=
Die beiden Frauen merkten es kaum. Sie ſtanden
Geige dort gab ihr den Sohn zurück.
der, wandte ſich der Juſtizrat an ſeine Frau, und Eliſa
Sieh, Eliſabeth, ſagte Tante Nore warm, das junge eng umſchlungen und blickten in den Weihnachtszauber beth, als die Kinder das Zimmer verlaſſen hatten, ich
Mädchen nach der Weihnachtstafel hinüberziehend, wer hinaus, den die Natur dort ausgebreitet. Wie tauſend ſand keine Zeit, wie ſonſt, für euch einzukaufen, denn das
kann alles wiſſen, was in einem Menſchenherzen vorgeht. blitzende Demanten funkelte es, von den ſtrahlenden Lich= Schickſal hat mir ein anderes Geſchenk für euch beſcher
Ich habe immer gedacht, daß die Liebe des Mannes zum tern ausgehend, über den weißen Schnee.
Die Juſtizrätin ſah ihrem Mann ſtarr ins Geſich
Und jetzt ein Trippeln kleiner Füßchen, ein ſcheucs,
Weibe das Höchſte auf Erden iſt, heute weiß ich, daß es
Rolf! ſchrie ſie dann auf, mein Junge kommt, er iſt
noch etwas Größeres gibt, die Mutterliebe, die nicht laſ= halb erſticktes Jauchzen, ein flüſterndes Fragen und nicht tot, er kommt zu ſeiner Mutter zum Weihnachtsfeſt
Raunen.
ſen will, wenn alles um ſie her in Trümmer ſinkt.
wie einſt als Kind.
Die Kinder warten, Nore, mahnte der Juſtizrat, ſeine
Unter tauſend Schmerzen habe ich meinen Jungen ge=
Mutter, ſchluchzte es neben ihr, Mutter, kannſt
boren, unter tauſend Schmerzen habe ich ihn dem Tode gebeugte Geſtalt mit dem weißen Haar müde aufrichtend, denn Deinem wilden, ungebärdigen Jungen verzeihen
abgerungen, als er krank war, und die Aerzte jede Hoff= wollen wir beginnen?
Mutter?
nung aufgegeben hatten, daß er leben würde, und unter
Welcher Glanz heute in ſeinen ſonſt ſo ſtillen Augen
Starke Arme hielten die kleine Frau umfangen, die
tauſend Schmerzen habe ich ihn verloren, als er ſich ſelbſt lag.
einem Atemzuge weinte und lachte.
von unſerem Herzen riß, draußen das Glück zu erjagen.
Die Juſtizrätin nickte. Nun kam wieder all die
Das war wirklich ihr Rolf, aber wie ernſt und männ=
Aber in meinem alten Herzen, da hat er nicht aufgehört Weihnachtsherrlichkeit, all das heimliche, ſüße Weih= lich er ausſah. Nur in den glückleuchtenden Augen,
zu leben, und ich weiß, ich erlebe es noch, einmal kehrt nachtsweben, aber ihres Einzigen Platz blieb leer. Ihr lag noch der alte, liebe Schein.
er noch zu uns zurück. Der Weihnachtszauber wird ihn Blick war voll Tränen, als er ſich zu dem brennenden
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3 314.
Dienstag, 23. Dezember.
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Walpurgis . .
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Donnerstag, den 25. Dezbr.
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Nummer 314.
ſetzen. Freiher Hept zu Herrnsheim beantragt ſolgende
Kongreſſe und Verbandstage. Reſolntion, die einſtimmige Annahme findet: „Die
— Der Heſſiſche Fiſchereiverein hielt am Gencralverſammlung des Fiſchereivereins wolle beſchlie=
Sonntag im Hotel Heß in Darmſtadt ſeine Hauptver=ßen, bezüglich des § 57 des Fiſchereigeſetzes, betreffend
ſammlung ab, die aus allen Teilen des Großherzog= die Berechtigung des Fiſchereiberechtigten, Rechen in die
tums beſucht war. Die Verſammlung wurde vom Prä= Bewäſſerungsgräben einzuſtellen, an maßgebender Stelle
ſidenten, Freiherrn Heyl zu Herrnsheim, eröffnet. Vorſtellung zu erheben, daß auf Grund dieſes Paragra=
Ache
Als Vertreter der Regierung war Geh. Oberforſtrat phen der Fiſchereiberechtigte ohne weiteres berechtigt ſei,
Grünewald anweſend. Den Jahresbericht erſtattete Fiſchrechen einzuſetzen, und daß zunächſt abzuwarten ſei,
Herr Forſtmeiſter Gillmer. Der Mitgliederbeſtand iſt ob ſich durch Verſtopfung der Rechen ein Stau ergebe, ſo=
§konſtant geblieben; die Rechnung für 1913 ſchließt in Aus=! daß ein Verſtoß gegen das Bachgeſetz die Folge ſei, und
gaben und Einnahmen mit 7800 Mart ab. Die Fiſchaus= ob der Fiſchereiberechtigte durch ungenügende Reviſion der
ſetzungen betrugen 6000 Karpfen in Worms, 7000 Schleien Rechen es verſäumt hat, dieſe Verſtopfung zu verhindern.”
Punkt 6 der Tagesordnung betraf die
Schädigung=
in Stockſtadt, 3000 Schleien in Eich, 7000 Schleien in
Seligenſtadt, 7000 Schleien in Worms, 4500 Schleien der Fiſcherei im Main durch die projektierte
Mainkana=
nochmals in Stockſtadt. Oppenheim kommt im nächſten liſation. Freiherr Heyl zu Herrnsheim beantragt eine=
Frühjahr zuerſt an die Reihe, ebenſo erhält im Frühjahr Reſolution, die einſtimmige Annahme findet und=
Stockſtadt Zander. An Forellen wurden 20000 in die folgendermaßen lautet: „Die Generalverſammlung des=
Mümling ausgeſetzt, an Aalen 30000 in den Neckar. An Fiſchereivereins ſpricht dem Vertreter der Großh.
Regie=
den Jahresbericht ſchloß ſich eine eingehende Debatte. rung den Dank aus für die gegebenen aufklärenden Mit==
Bei der Vorſtandswahl wurden auf Vorſchlag des teilungen und für die Fürſorge, die bereits in den Ver=
Vorſtandes als Schriftführer Forſtaſſeſſor v. Becker, als trägen mit den ausführenden Staaten getroffen iſt. Siel
Erſatz für Baurat Reinhardt Baurat Schmidt in Mainz, bittet aber, daß die Großh. Regierung auf die
Gewährung=
ferner Fiſchermeiſter Georg Phil. Hartmann=Worms und einer Entſchädigung an die Fiſcherzunft in Seligenſtadt
Heinrich Wermuth jr.=Worms einſtimmig gewählt. Bei hinwirke und daß ſie der Zunft von dem Termin der
Punkt 4 der Tagesordnung, Ausſetzung von Fiſchen, be= Offenlegung der Pläne der Kanaliſation rechtzeitig
Mit=
ſprach Herr Forſtmeiſter Gillmer den Voranſchlag für 1914, teilung mache.”
Der Fiſchereiverein Offenbach hat zwei Anträge
ein=
der in Einnahme und Ausgabe mit 6300 Mark abſchließt.
Für den Rhein ſollen 1400 Mark, für Main und Neckar gereicht, deren erſter ein gänzliches Verbot des
Fiſchens=
je 400 Mark zu Ausſetzungszwecken zur Verfügung ge= in der Schonzeit fordert, während der zweite
Beſchrän=
kungen in der Erteilung von Fiſcherlaubniskarten
ver=
ſtellt werden, weitere 300 Mark in Reſerve bleiben.
10
langt. Der erſte Antrag wird auf Anregung des Vor==
Bei Punkt 5 der Tagesordnung ergibt ſich eine längere ſitzenden dem Vorſtand zur weiteren Beratung überwieſen,
gualt
Ausſprache von prinzipieller Bedeutung über den Ar= Damit war die Tagesordnung erſchöpft.
tikel 57 des Fiſchereigeſetzes, betr. das Recht
der Fiſchereiberechtigten, Rechen in Waſſergräben einzu=
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