Darmstädter Tagblatt 1913


22. Dezember 1913

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*12)



armſtat
a

Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
A
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der wöchentlichen Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. Bei
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
gerichtlicher
Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Tarmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 313.
1913.
Montag, den 22. Dezember.
pen vorgeſehen, aber ſie ſind nicht entlaſſen worden und ſolchen Verhältniſſen das Papiergeld der Provinzen ganz
Die heutige Nummer hat 12 Seiten.
man braucht ſogar neues Geld, um die Armee zu ver= entwertet iſt, liegt auf der Hand. In Kanton z. B. wer=
mehren
.
den ſolche Noten überhaupt zu keinem Preiſe angenommen.
Infolge der ewigen Aufſtände ſind die Regierungs= So hat auch die Salzſteuer, die unter europäiſcher Ver=
Das Wichtigſte vom Tage.
kaſſen in den Provinzen abſolut leer und von dort aus waltung ja reformiert werden ſollte, beſonders da ſie zur
Durch Dynamit in die Luft geſprengt werden fortwährend Unterſtützungen von Peking gefor= Deckung des Dienſtes der Fünfmächteanleihe dient, unter
wurde von unbekannten Tätern eine Seiſenfabrik bei dert, da ihre Einnahmen keinesfalls genügen, um auch ihrem engliſchen Direktor recht klägliche Reſultate ergeben.
Straßburg.
nur die notwendigſten Ausgaben zu decken. Yunnan z. B., Gleich die erſten beiden Monate zeigten einen beträcht=
Ein Eiſenbahnunfall ereignete ſich geſtern bei welche als eine der beſtverwalteten Provinzen gilt, zeigt lichen Rückgang gegen den Voranſchlag.
Dortmund. Es wurden mehrere Perſonen verletzt.
Es ſteht alſo beinahe mit Sicherheit zu erwarten, daß
in ihrem Voranſchlage 6 Millionen Taels Ausgaben und
Die Mona=Liſa wurde dem franzöſiſchen Botſchafter 4 Millionen Taels Einnahmen! Die Zentralregierung in nicht zu langer Zeit ein völliger Zuſammenbruch des
Barreve in Rom durch den italieniſchen Unterrichts=
ſucht
ſich nun über die Schwierigkeiten durch kleine, ſoge=chineſiſchen Finanzweſens erfolgen muß. Das einzige
miniſter übergeben.
nannte induſtrielle Anleihen, hinwegzuhelfen, indem ſie Heilmittel wäre, wie geſagt, eine vollſtändige europäiſche
General Liman von Sanders hat das Kom=
gleichzeitig
wichtige Konzeſſionen den Darleihern über= Verwaltung der Einnahmen, ungefähr ſo, wie bei der
mando über das 1. türkiſche Armeekorps übernommen.
gibt und ihnen Hafen= und Brückenbauten zuweiſt, unter türkiſchen Schuld, und daß ſo etwas nicht ohne Schwie
(Letzte Nachrichten ſiehe Seite 4.)
der Bedingung, daß ein Teil der Gelder zur Verfügung rigkeiten zwiſchen den Mächten abgehen kann, iſt klar.
der Regierung geſtellt werden muß. Das geſchieht haupt=
ſächlich
mit belgiſchen und öſterreichiſchen Gruppen, doch
Frauenarbeit in England.
was dabei herauskommt, lehrt z. B. die Anleihe vom 20.
Die finanzielle Gefahr
Oktober mit der Firma Arnold Karberg, die von den
** Einen feſſelnden Einblick in die Rolle, die die
in Ehina.
öſterreichiſchen Scodawerken vorgeſchoben iſt. Von den Frauen und auch die Kinder im engliſchen Ar=
** Juanſchikai hat zwar durch ſeinen Staatsſtreich, danach zu gewährenden 40 Millionen Mark werden imbeitsleben ſpielen, gewährt die ſoeben in London er=
durch
den das Parlament praktiſch ausgeſchaltet iſt, ſich April 1914 10000000 Mark bezahlt. Zieht man nun das ſchienene amtliche Statiſtik über die jüngſte Berufszählung
zum Diktator gemacht, doch ſteht nicht zu erwarten, daß Disagio von 2400000 Mark, den Ankauf eines Kreuzers in England und Wales. Die Zahl der im Erwerbsleben
dadurch innerpolitiſche Schwierigkeiten ernſter Art herauf= mit 17½ Millionen, Kanonen mit 2 Millionen Mark ab, ſo und in der Induſtrie arbeitenden Frauen und Mädchen
beſchworen werden. Dazu iſt er eben zu mächtig und bleiben im ganzen 8 Millionen, die China bar erhalten von über 17 Jahren erreichen die gewaltige Ziffer von
zu ſehr Herr der verläßlichen Truppen, für die er be= würde.
4830 734 Köpfen, worunter ſich 2895 489 unverheiratete
ſtändig große Summen Geldes braucht. Er ſieht wohl
Das iſt übrigens das zweite Geſchäft mit derſelben Frauen befinden und 411011 Witwen. Die ſehr eingehend
ein, daß die ſinanzielle Lage des Landesmur zu dem Ende Firma, denn ſie ſchlug im September eine Anleihe von ausgearbeitete Statiſtik zeigt, daß es heute nur noch 28
führen kann, daß die Mächte zu einer vollſtändigen finanziel= 20½ Millionen unter ähnlichen Bedingungen ab. Es iſt Berufsklaſſen gibt, in denen ausſchließlich Männer ar=
len
Schutzherrſchaft gezwungen werden und daß China ſicher, daß die fünf Mächte nicht eine neue Anleihe be= beiten: auf allen anderen Gebieten iſt die Frauenarbeit
ſchließlich in dieſelbe Lage kommen wird, in die z. B. willigen werden, denn das Konſortium hat ſich ja auf= eine beſtehende Tatſache, ja, ſie wächſt in manchen Berufen
Egypten England gegenüber geraten iſt. Aber er iſt ge= gelöſt, was abſolut notwendig war. Während der lang= zu Ziffern an, die zeigen, in welchem Maße die Konkurrenz
radezu ohnmächtig, hier Abhilfe zu ſchaffen, denn er wierigen Verhandlungen haben ſich andere Gruppen an der Frau neben dem Manne auf dem Arbeitsmarkt zuge=
braucht
die einkommenden Gelder nicht nur für ſeine die chineſiſche Regierung gedrängt und, um nicht ins Hin= nommen hat. Freilich, es gibt nur zwei Berufe, in denen
Truppen, ſondern würde auch ſeine Stellung weſentlich tertreffen zu gelangen, wurden dieſe Gruppen von ein= die Frauen ein unbedingtes Monopol beſitzen: die 24001
ſchwächen, wenn er der Beamtenhierarchie nicht die Mög= zelnen Inſtituten des Konſortiums unterſtützt, ſo daß ſich Aufwärterinnen und die 126061 Scheuerfrauen haben ſich
lichkeit laſſen könnte, mit dieſen Geldern zu wirtſchaften ein Kampf zwiſchen dieſen und der Geſamtheit, der ſie über männliche Konkurrenz nicht zu beklagen. Die Re=
und ſie für Privatzwecke zu verwenden. Im Augenblick angehören, entwickelte.
gierung beſchäftigt 31500 Frauen in Beamtenſtellungen,
iſt die finanzielle Lage beinahe ebenſo ſchlimm, wie vor
Die Mächte zeigen ſich auch gar nicht beſtrebt, das ehe= die ſtädtiſchen Behörden 19400. Im übrigen iſt es inter=
der
Aufnahme der Fünfmächteanleihe, deren Ertrag zum malige Verhältnis wiederherzuſtellen, denn während ſie eſſant, daß man in England und Wales bereits 477
größten Teil für die Erfüllung vorher eingegangener Ver=eine ſcharfe Kontrolle über das hergegebene Geld ver=praktizierende Aerztinnen zählt. In der Kunſt
pflichtungen benutzt wurde. Wenigſtens läßt ſich das langten, ſo hat doch die Erfahrung gezeigt, daß dieſe und im Kunſtgewerbe rückt die Zahl der Frauen denen
vermuten, denn über die wirkliche Verwendung dieſer 500 Kontrolle gar nicht zu erreichen war. Die Ausländer, der Männer bereits bedenklich nahe: man zählte nicht we=
Millionen Mark iſt ja nichts bekannt, außer daß gewiſſe die dieſe unter ſich hatten, müſſen ſich eben auf die chine= niger als 4202 Malerinnen und Bildhauerinnen, gegen=
Summen von den fremden Banken zurückbehalten wurden ſiſchen Beamten in gewiſſem Grade verlaſſen und dieſe über 4717 Männern. In der Literatur und in der Wiſſen=
für
Vorſchüſſe und für Einlöſung der rückſtändigen Zins= ſind ja bekannt als Meiſter in Verdrehungen und Unter= ſchaft begnügen ſich die Frauen einſtweilen mit 5689 Ver=
kupons
. 180 Millionen Mark ſind überhaupt verſchwun= ſchleifen. Es geht dies ſoweit, daß die Vizekönige ſehr oft treterinnen ihres Geſchlechtes gegenüber 25000 Männern=
den
, ohne daß die Außenwelt weiß, wo ſie hingekommen ſelber falſches Geld machen und dieſes manchmal ſogar Im photographiſchen Berufe zählte man nahezu 12000
ſind. 110 Millionen waren für die Entlaſſung der Trup= im Einverſtändnis mit der Zentralgewalt. Daß unter Männer, aber auch bereits 5016 Frauen. Die Ueberzahl
Der ſuhte enn Aomen. Seite die i. eiter mi=
ee
eit huter ſch anß Frib Dögen und
nute noch etwas fehl gehen? Dann machte er Gaſton ein
Ferdinand im Tiergarten in der Nähe des Brandenburger
Anno dazumal.
Zeichen, ihn hier zu erwarten, und ließ ſich von der Or=Tores getroffen.
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
donnanz zum Oberſt führen, der unter einem der aufge=
In zwei Stunden brechen wir auf! rief Fritz ſchon
Von Oskar T. Schweriner.
von weitem.
ſchlagenen Zelte auf ihn wartete.
Alle Rechte vorbehalten.
Ich habe eine Bitte, Herr Leutnant. Wenn mich die=
Ferdinand ſtand ſtarr.
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
ſer, plötzliche Aufbruchsbefehl auch nicht allzuſehr über=
Es iſt kein Moment zu verlieren, fuhr Fritz fort. Ich
(Nachdruck verboten.)
19)
raſcht hat ich war inſoſern darauf vorbereitet, daß ich eile nach Hauſe, um von Eltern und Schweſter Abſchied
Kommandorufe, Trompetenſignale, die Weitergabe Tag und Nacht mein Gepäck verſchnürt hielt , ſo habe zu nehmen.
des Befehls von Kolonne zu Kolonne dann allgemeines ich doch noch verſchiedenes auf der Kommandantur zu
Willſt Du nicht lieber erſt zum Bankier, um zu ſehen,
Durcheinander mit darauf folgendem haſtigen Durcheilen erledigen. Da bleibt mir denn für mich nur wenig Zeit. ob
- Straßen Berlins. Denn nun galt es, aufs aller= Ich wollte Sie daher bitten, mich, wenn Sie jetzt nach
Fritz ſchüttelte den Kopf.
ſchnellſte die Quartiere zu erreichen, um die noch zu Hauſe Hauſe kommen, bei dem alten Juden zu entſchuldigen
Nein! Ich will meinen Leuten keine falſchen Hoff=
gelaſſenen
Gepäckſtücke zu holen, ſo manche auch, um ihren und ihm meinen Dank für ſeine liebenswürdige Aufnahme nungen machen; ich nehme Abſchied. Sollte es ſich ſpäter
Quartiergebern Dank und Lebewohl zu ſagen; vielleicht auszuſprechen. Der hübſchen Ruth natürlich auch. Meine herausſtellen, daß ich bleibe, um Ruth zu pflegen, daß
gar auch, um noch ſchnell einem Liebchen die Hand zu Koffer finden Sie fix und fertig gepackt; laſſen Sie ſie zu= unſer Plan erfolgreich war, ſo wird die Freude meiner
drücken.
ſammen mit den Ihrigen fortſchaffen. Auf dieſe Weiſe! Eltern durch den vorhergegangenen Abſchied in keiner
Gleich nachdem die Reihen ſich gelöſt hatten, war brauche ich nicht noch einmal in das Haus des Bankiers! Weiſe vermindert ſein.
Gaſton an ſeinen Leutnant herangetreten, als habe er ihm zurückzukehren und ſpare Zeit. Wollen Sie mir den Ge=
Und wenn der Plan mißlingt?
eine dienſtliche Meldung zu machen.
fallen tun?
Dann werde ich das tun, was zu tun wir längſt ver=
Das kam verteufelt ſchnell, mon lieutenant. Was
Herzlich gern, Herr Oberſt.
abredet haben.
machen wir jetzt?
Ich danke Ihnen.
Das heißt, Du marſchierſt mit und ſchwenkſt bei
Es bleibt bei der Verabredung. Nimm Deinen Ka=
Der Leutnant konnte es ſich nicht verſagen, ſich freudig der erſten Gelegenheit ab.
meraden und eile mit ihm an die verabredete Stelle im die Hände zu reiben, ſobald der Vorgeſetzte ihm den
Fritz lächelte herb.
Tiergarten. Es iſt nicht allzuweit von hier. Daß Eure Rücken gekehrt hatte. Das ging ja famos, beſſer, als er
Nenne es ſo, wenn Du es durchaus nicht deſertieren
Abweſenheit nicht auffällt, dafür werde ich ſorgen. Na= es je gehofft hatte! Wenn noch irgend etwas den feinen nennen willſt. Kommſt Du mit in die Stadt?
türlich muß Dein Kamerad gleichfalls aus meiner Ab=Plan hätte zum Scheitern bringen können, ſo wäre es das
Ferdinand blickte einen Moment unſchlüſſig vor
teilung ſein.
Dazwiſchentreten des Oberſten geweſen, und jetzt war ſich hin.
Und wann?
auch der aus dem Wege. Es ging großartig!
Nein, ich bleibe hier, wo ich bin. Oder noch richtiger,
Um fünf Uhr. Ich kann mich doch auf Dich verlaſſen?
Der Leutnant kehrte nun wieder dorthin zurück, wo er ich werde den Truppen etwas vorauseilen; für alle Fälle
Aber ſelbſtverſtändlich, Herr Leutnant.
Gaſton verlaſſen hatte.
nicht weit, vielleicht eine halbe Stunde. Es wird mir ſo
Noch war Gaſton nicht abgetreten, als eine Ordon=
Es bleibt bei unſerer Verabredung. Und nun ſchnell leichter gelingen, Euch im Auge zu behalten. Jedenfalls
nanz an den Leutnant herantrat.
wie der Wind!
kannſt Du Dich darauf verlaſſen, daß Du mich vorfindeſt,
Der Herr Oberſt läßt den Herrn Leutnant zu ſich
Womit er ſich auf ſein Pferd warf und in vollſter ſobald Du abſchwenkſt; immer vorausgeſetzt, daß dies
bitten
Karriere die Straße hinunterſprengte.
nötig wird. Meine Kleider werden Dir doch paſſen?

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Nummer 313.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 22. Dezember 1913.
Seite 2.
beſitzen die Frauen ſchon heute im muſtaliſchen Veruſe frieſen Es lebe der Königl Es lebe Sapohen! Es kebeſ Proßſiadt, deſſn bauernder Zuſtandt jia keider vorerſt
noch ein Gegenſtand der Sehnſucht bleiben wird. Bes=
(24272 Muſikerinnen, Muſiklehrerinnen und Sängerinnen die Monarchie!
ſonderer Andrang herrſchte, wie immer ſelbſtverſtändlich
gegenüber 22844 Männern) und auf der Bühne, wo man
Türkei.
in den hellerleuchteten, mit Tauſend ſchönen und begeh=
9171 Schauſpielerinnen und nur 9076 Schauſpieler zählte.
Die Verhandlungen über den tür=renswerten Dingen geſchmückten Schaufenſtern der Spiel=
Im häuslichen Gewerbe ſind die Frauen naturgemäß in ſkiſch=bulgariſchen Handelsvertrag ſind wie= warenläden. Hier drängte ſich namentlich die Jugend, um
großer, nahezu fünfzehnfacher Ueberzahl. Im Apotheker= der aufgenommen worden. Die Verhandlungen des tür= an den ſchönen Dingen ſich zu erfreuen, und mancher
Wunſchzetlel fand noch ſchnell eine Bereicherung. Ob ihm
und Drogiſtenberufe arbeiten 5390 Frauen. Den 122000 kiſch=ſerbiſchen Friedensvertrages ſind beendet; er ſoll in Erfüllung wird, ſteht allerdings auf einem anderen
Schneidern ſtehen 127000 Schneiderinnen gegenüber, den der nächſten Sitzung unterzeichnet werden.
Blat.
984 Hutmachern 66500 Hutmacherinnen. Intereſſant aber
Die albaniſche Frage. Aus Valona, 20. De=
* Die Weihnachtsausſtellung im Gewerbemuſeum hat,
iſt es, daß auch im Tuchhandel die Zahl der Frauen denen zember, wird gemeldet: In den letzten Tagen fanden im
ſo ſchreibt man uns, für Ausſteller wie Käufer gleich vor=
der
Männer näher rückt 101000 Männer und rund Schoße der Regierung Beratungen über die proviſoriſche teilhaft gewirkt. Der Beſuch war andauernd außerordent=
90 000 Frauen und daß den 54 000 Männern, die eigene Adminiſtrationsart ſtatt, die den infolge der Beſchlüſſe der lich rege und der Verkauf dementſprechend. Die nach alt=
Ladengeſchäfte unterhalten, bereits über 50000 Frauen internationalen Abgrenzungskommiſſion Albanien zufal= heſſiſchen Motiven bemalten Schachteln des Herrn H J.
gegenüberſtehen. 2517 Frauen betreiben Pfandleihe= lenden Gebieten zu geben wäre. Obgleich urſprünglich die Nover haben derart Anklang gefunden, daß eine weitere
Kollektion gemalt wurde desgleichen Spankörbchen, die
geſchäfte. Noch einige Kurioſitäten: man zählte in Eng= Abſicht beſtand, aus den neuen, die ſüdlichen Teile Alba= von heute ab noch ausgeſtellt ſind
land und Wales 3 weibliche Geiſtliche, 1 Kutſcherin, 3 weib= niens umfaſſenden Gebieten drei Diſtrikte zu bilden, ſollen
* Weihnachtsfeier in der Kleinkinderſchule. Ihre
liche Stallknechte, 605 weibliche Lotſen, Steuerfrauen und ſie in zwei Diſtrikte Kommiſſariate benannt eingeteilt Königliche Hoheit die Großherzogin hat ihre Seil==
Bootsfrauen, 42 Kohlenträgerinnen, 6 Schäferinnen, 2 werden, von denen der eine als Hauptort Argyrocaſtro und nahme an der Weihnachtsfeier am Montag, den 22. Dezem=
ber
, nachmittags 3 Uhr, in der Kleinkinderſchule ( Mauer=
weibliche
Förſter, 4 Schreinerinnen, 14 weibliche Maurer, der andere Choritza haben ſoll. In dieſe beiden Städte ſtraße) angeſagt.
die als Vorarbeiter tätig ſind, und 166 Maurerinnen, 86 ſollen Vertrauensmänner der Regierung entſandt werden,
* Geſangverein Liederkranz. Wie aus den in den
Bleigießerinnen und 3 Kanalarbeiterinnen. Im Fleiſcher= denen u. a. als eine ihrer wichtigſten Aufgaben die Pflege nächſten Tagen erſcheinenden Anzeigen und Plakaten er=
gewerbe
arbeiten in England und Wales 11881 Frauen, eines guten Einvernehmens und die Herſtellung gegen= ſichtlich ſein wird, veranſtaltet der Geſangverein Lieder=
doch läßt ſich bei dieſem Berufe aus der Statiſtik nicht er= ſeitiger guter Beziehungen zwiſchen den in jenen Landes= kranz ſeine diesjährige Weihnachtsfeier im Orpheum. Das
Programm, welches zu dieſer Veranſtaltung zuſammen=
ſehen
, wie groß die Zahl der Frauen iſt, die ſelbſtändig teilen nebeneinander lebenden Albaneſen und der griechi= geſtellt iſt, bietet neben Solo= und humoriſtiſchen Vorträs
in dieſem Gewerbe tätig ſind.
ſchen Bevölkerung obliegen ſoll. Die Kommiſſarſtelle in gen auch ein der Bedeutung des Tages entſprechendes
Argyrocaſtro ſoll einem Mitglied der proviſoriſchen Regie= zweiaktiges Theaterſtück Der Chor wird unter der Leis
tung des Herrn Hofmuſikers M. Stetefeld einige vorzügs=
Politiſche Tagesneuigkeiten, rung angeboten werden, während die Deſignierung des lich ausgearbeitete Geſangsvorträge zu Gehör bringen
Kommiſſars für Choritza noch nicht erfolgt iſt. Die neuen
* Die Kranken= und Begräbniskaſſe des Vereins für
Kommiſſare ſollen die ihnen zugewieſenen Funktionen tun= Handlungs=Kommis von 1858 (Kfm. V.) V V. a. G. in
Deutſchland.
Hamburg erhiekt am 19. Dezember die Mitteilung von
Türkiſcher Beſuch in Berlin. Wie das lichſt bald übernehmen.
ſeiten des Reichsverſicherungsamtes, daß ſie als Erſatz=
Wolffſche Bureau von unterrichteter Seite erfährt, ſind alle
kaſſe zugelaſſen iſt.
Kombinationen politiſcher oder geſchäftlicher Natur, die
* Prag. 20. Dez. Mit dem heutigen Tage iſt die
an die Reiſe des ehemaligen türkiſchen Großweſirs Hakki den Druckereibeſitzern und dem Setzerver=
Darmſtädter Wochenmarkt.
Paſcha und des türkiſchen Finanzminiſters Rifaat Bey nach ſonal der Tagesblättee gegebene 14tägige Friſt ab=
Marktpreiſe am 20. Dezember.
Berlin geknüpft werden, gegenſtandslos. Hakki Paſcha be= gelaufen. In einigen Druckereien iſt das Setzerper=
abſichtigt
lediglich, ſeine mit dem türkiſchen Militärattachg ſonal bereits im Laufe dieſer Woche wegen paſſiver Reſi= Butter ½ kg 1,40 M. Gelberüben, ½ kg 89A
ſtenz entlaſſen. Sämtliche Prager Blätter die von der
in Partien, ½ kg 1,35 M. Schwarzwurz, ½ kg 30 Pf.
verheiratete Tochter zu beſuchen. Ob Rifaat Bey über=
paſſiven
Reſiſtenz betroffen worden ſind, haben Vockeh= Eier, Stück .
11 Pf.
Geflügel, Wildbrete
haupt nach Berlin kommen wird, ſteht noch nicht feſt.
rungen getroffen, daß der Inſeratenteil in beſchränktem Schmierkäſe ½ Lit. 20. 22 Pf
8990 Pf.
Umfange erſcheinen kann. Die tſchechiſchen Blätter be= Handkäſe, Stück 410 Pf. Gänſe, ½ kg
Strafbarkeit der Aufforderung zum nutzen hierbei nicht, wie bisher, einen gemeinſamen Satz. Kartoffeln, Str. 2,00-2,25 M.Enten, Stück 3,504,00 M.
Kumpf (10 Liter) 3540 Pf. Hahnen, Stück 1,502,50 M.
Generalſtreik. Eine ſozialdemokratiſche Zeitſchrift! Die paſſive Reſiſtenz hat das Nichterſcheinen mehrerer
34 Pf Tauben, Stück 6070 P
.Eg
war kürzlich offen für den Generalſtreik eingetreten. Das Wochenſchriften und periodiſch erſcheinender Blätter zur
Mäuschen, ½ kg 910 Pf. Haſen, Stück 2,504,00 M
Landgericht 1 in Berlin hatte in dieſen Aeußerungen eine Folge.
Lapins, Stück 0,901,00 M.
Aufforderung zum Ungehorſam gegen die Geſetze geſehen
Ziegenfleiſch, ½ kg 50 Pf
Obſt u. dergl.:
und den verantwortlichen Redakteur der Zeitſchrift zu einer
Aepfel, ½ kg . 1225 Pf.
Stadt und Land.
Fiſche:
Zitronen, Stück 45 Pf.
Gefängnisſtrafe verurteilt. Das Reichsgericht hat den Ein=
90 Pf.
Darmſtadt, 22. Dezember. Apfelſinen, Stück 48 Pf. Hecht, ½ kg
ſpruch gegen das Urteil verworfen mit der Begründung:
Nüſſe, ½ kg . . 3550 Pf. Aal, ½ kg 0,901,00 M,
Der Generalſtreik, der plötzlich und unerwartet ausbrechen
Der goldene Sonntag.
Birnen, ½ kg . 1220 Pf. Karpfen, ½ kg 7080 Pf.
ſolle, könne nur durch einen Verſtoß gegen die Gewerbe=
Schon ſeit Jahren iſt der ſogenannte goldene Kaſtanien, ½ kg 16 Pf. Andere Rheinfiſche‟
3560 Pf.
kg.
ordnung und das Bürgerliche Geſetzbuch durchgeführt wer= Sonntag, d. h. der letzte Sonntag vor dem Weihnachts=
Rotzungen, ½ kg 50 Pf.
Salat, Gemüſe uſw.:
den. Die Aufforderung zu einem ſolchen Streike ſei alſo feſte, für viele Geſchäftsleute der beſte Tag des Jahres.
Sicher iſt, daß, wie an keinem anderen Tage, der Geſchäfts= Kopfſalat, Stück . 510 Pf. Schollen, ½ kg 3040 Pf.
eine Aufforderung zum Ungehorſam gegen dieſe Geſetze.
mann an dieſem mit größter Sicherheit ein gutes Geſchäft Endiven, Stück 46 Pf. Kabeligu ½ kg. 2527 Pf.
Landtagserſatzwahl in Württemberg.
zu erwarten hat. Denn trotz aller Wünſche und berech= Feldſalat, Körbchen 10 Pf. Schellfiſche, gr., ½ kg 30 Pf.
Radieschen, Bündel 34 Pf.
Bei der Landtagserſatzwahl im Oberamt Tuttlingen be= tigten Forderungen, die Feſtaeſchenke im eigenen Inter=
310 Pf. In den Fleiſchſtänden:
Rettiche, Stück
hauptete die Volkspartei im zweiten Wahlgang das Man=eſſe und in dem der in dieſen Tagen viel geplagten Laden= Meerrettich, Stück 1025 Pf. Rindfleiſch, ½ kg . 70 Pf.
angeſtellten, iſt es eine leider nicht ausrottbare Sitte, die
dat. Gewählt wurde der Weinhändler Stengelin mit Weihnachtsgeſchenke erſt in den letzten Tagen vor dem Roterüben, ½ kg 56 Pf. Hackfleiſch, ½ kg . 76Pf
56 Pf.
Zwiebeln, ½ kg 78 Pf. Rindsfett, ½ kg.
einer Mehrheit von 543 Stimmen.
Feſte, vor allem an dem letzten freien Tag, dem Sonntag,
Tomaten, ½ kg 2025 Pf Rindswürſtchen, Stück 15 Pf.
zu kaufen. Vielfach liegt das ja auch weniger in dem Spinat, ½ kg . 1215 Pf. Schweinefleiſch, ½ kg 85 Pf.
Italien.
guten Willen, als an den Verhältniſſen ſelbſt. Der Man= Weißkraut, Stück 515 Pf.Geſalzenes und Koteletts,
gel an Zeit, vielleicht auch an Geld, läßt eben auch dieſe
96 Pf.
Rotkraut, Stück 330 Pf.
Im Senat ſtand die Antwortadreſſe auf die Thron=
kg
.
Arbeit des Geſchenkekaufens immer wieder verſchieben.
Blumenkohl, Stück 1050 Pf. Schwartemagen u. Fleiſch=
rede
zur Verhandlung. Der Miniſter des Aeußern di (Sicher iſt, daß für die Geſchäftsleute am goldenen Sonn= Wirſing, Stück 310 Pf
85 Pf.
wurſt, ½ kg
San Giuliano erklärte hinſichtlich Libyens, daß das liby= tag noch einmal das Geſchäft blüht, wie es ſicher iſt, daß Grünkohl, Stück 45 Pf. Leber= und Blutwurſt,
ſche Unternehmen vom internationalen Standpunkt aus der Tag für die Angeſtellten der anſtrengendſte im Roſenkohl, ½ kg 2530 Pf. ½ kg . . . . . 70Pf.
eines der größten Probleme für Italien gelöſt habe. Es Jahre iſt.
Ward nun im allgemeinen heuer über ein ſehr ſchlech=
bleibe
noch das Problem der inneren Pazifizierung der tes Weihnachtsgeſchäft geklagt es iſt faſt keine Branche
Mainz, 12. Dez. Der Heſſiſche Viehhänd=
Kolonie zu löſen, denn dieſe entſpreche dem Zweck des ſavon ausgenommen , ſo war geſtern davon allerdings lerverein (Sitz Mainz) hielt geſtern unter dem Bür==
Unternehmens. Jedes Kolonialwerk gehe notwendiger= nichts zu merken. Bei dem herrlichen, wenn auch ziemlich ſitz von Viehhändler Beringer (Budenheim) eine Ver=
weiſe
langſam vor ſich. Wenn man die Aktion Italiens lalten Wintertag, herrſchte in den Hauptgeſchäftsſtraßen! ſammlung ab, um gegen die Maßnahmen der Wiederein
und in den Läden ein außergewöhnlicher Andrang und führung einer ſiebentägigen Quarantänezeit beim Beſchille
mit denjenigen anderer Kolonialmächte vergleiche, habe Verkehr. Zahlreiche Züge brachten fortgeſetzt neue Scha= ken der heſſiſchen Märkte mit heſſiſchem Vieh und des
man Grund, befriedigt zu ſein und anzuerkennen, daß zen Kaufluſtiger von auswärts, und man dürfte im allge= Verbots des Hauſierhandels mit Vieh, wie über=
Italien ſein Ziel unter möglichſt geringem Aufwand an meinen mit dem Geſchäftsgang geſtern ſehr zufrieden ge= haupt zur Bekämpung der Maul= und Klauenſeuche Stel=
Anſtrengungen und Zeit erreicht habe. Der Senat nahm iveſen ſein, um ſo eher, als ja immerhin noch drei Kauf= lung zu nehmen. An der Verſammlung nahm auch ein
age bis zum Feſte verbleiben. Mit dem Dunkelwerden Vertreter des Bundes Deutſcher Viehhändler teil, der ſich
einſtimmig eine Tagesordnung an, in der die Antwort= (ahm der Verkehr in den Straßen noch erheblich zu. mit den heſſiſchen Viehhändlern ſolidariſch erklären ließ=
adreſſe
gutgeheißen wird. Die Senatoren erhoben ſich und darmſtadt zeigte das typiſche Bild der geſchäftsregen! Als Vertreter der Stadt wohnten Beigeordneter Küllt=
Eie minter ſch gehenſeite
Ruth blickte zum Fenſter hinaus; in der Tat, vor eben nötig, daß nachgeſehen wird, was fehlt. Das be=
Das werden ſie wohl.
der Tür ſtand eine leichte, halb offene Kaleſche, davor ein ſorgen dann die Burſchen und ergänzen alles Fehlenden
ruhig ausſehendes Pferd. Der Leutnant war in der Tür aus den mitgeführten Vorräten.
Dann mit Gott! Auf Wiederſehen!
Ruth glaubte zu verſtehen. Nach einem fröhlichen=
Als Fritz Dögen nach Hauſe zurückkehrte, fand er die ſtehen geblieben.
Ich möchte das Pferd nicht zu lange allein laſſen. Ich Peitſchenknall ſetzte ſich das Pferd in Bewegung.
Familie in größter Beſtürzung. Auf dem Sofa ſaßen
Sie kutſchieren ſelbſt? fragte Ruth verwundert. Wor
Lieſelotte und der Leutnant; das Mädchen ſchluchzend gehe hinaus und erwarte Sie draußen, Mademoiſelle.
haben Sie denn den ſchönen Wagen her?
Er ließ den Worten die Tat folgen.
und Tränen in den Augen des jungen Mannes in der
Geborgt, für Geld und gute Worte; böſe Menſchen
Ruth trat zu ihrem Vater.
ſchönen Uniform. Dieſer war vor ihm zurückgekehrt und
Ich tu’s nicht gern, Papa. Ob ich es nicht lieber noch nennen das requirieren.
hatte ihm das Ueberbringen der unangenehmen Nachricht
Er lachte. Sie wollte die genauere Erklärung des
im letzten Moment laſſe?
erſpart.
Wie Du willſt, mein Kind. Aber zu Befürchtungen Wortes.
Es ſpielte ſich die gleiche Szene ab, die ſich zu dieſer
Nun, zu Kriegszeiten nimmt man, was man braucht,
liegt wirklich kein Grund vor, und die Luft wird Dir, ab=
Stunde wohl in manchem Hauſe in Berlin abſpielen
geſehen von allem andern, auch gut tun. Du ſiehſt recht und zahlt dafür. Ob der Verkäufer gern verkauft, danach
mochte. Sicherlich in all den Häuſern, in die der Zufall
blaß aus.
wird nicht gefragt.
einen Sohn oder Verwandten zur Einquartierung ge=
Ich hoffe, daß Sie das in dieſem Falle nicht auch ſ
Da verabſchiedete ſich die Tochter mit einem Kuß auf
bracht hatte. Ein paar Tränen an der Wange der Mut=
ter
, ein mit erſtickter Stimme gemurmelter Segensſpruch die Wange des Vaters und trat hinaus auf die Straße. gemacht haben, erwiderte Ruth ernſt.
Aber was denken Sie von mir, Mademoiſelle!
des Vaters, ein Zuſchlagen der Haustür und es war Der Leutnant half ihr in den Wagen, und ſich an den
Diener wendend, der ſeine junge Herrin hinausbegleitet
vorüber.
Schweigend ſaßen ſie nebeneinander. Die Sonne
hatte, ſagte er:
ſchien ſo hell und warm, als hätte es am Frühmorgen
Adieu, Vater, Mutter, Lieſelotte! Will’s Gott, ſehen
Wenn die Soldaten kommen, um das Gepäck aus dem gar keinen Regen gegeben. Auf der Straße machte ſichl
wir uns bald wieder!
Zimmer des Herrn Oberſten und aus dem meinigen zu beſonderes Leben bemerkbar; aufgeregtes Haſten hin und
Der Vater hielt den davonſtrebenden Sohn an der
holen, ſo laſſen Sie das ruhig geſchehen.
her. Aber Ruth ſchien davon nichts zu bemerken; ſchwei=
Hand feſt.
Laſſen die Herren ihr Gepäck abholen? wollte Ruth
gend ſaß ſie da, ſtill vor ſich hin ſinnend.
Kannſt Du nicht noch ein wenig verweilen? Dein
wiſſen.
Kamerad, der Franzos, geht ja auch noch nicht!
Natürlich führte der Weg Unter den Linden auf das
Jawohl, Mademoiſelle! Wir haben heute nämlich Brandenburger Tor zu.
Ich muß erſt noch zum Bankier Salomon; muß mich Kofferreviſion.
auch bei dem verabſchieden.
Haben Sie ſich ſchon überlegt, wohin wir fahren
Sie blickte erſtaunt auf.
wollen?
So geh’ mit Gott!
Gibt’s das auch bei den Offizieren? Ich glaubte, das
- nur bei der Mannſchaft vor.
Ich meine, in den Tiergarten; oder hätten Sie an=
Bon jour, Monsieur! Bon jour, Mademoiselle!
O nein, hin und wieder müſſen auch wir unſere Koffer dere Wünſche, Mademoiſelle?
Schon harrt der Wagen vor der Tür, und die Sonne hat
Ich bin ganz einverſtanden, Monſieur.
revidieren laſſen. Reviſion, fügte er raſch hinzu, iſt eigent=
ſich
zu meiner Verbündeten gemacht.
lich nicht das rechte Wort dafür. Es iſt von Zeit zu Zeit
(Fortſetzung folgt.)

[ ][  ][ ]

Nummer 313.
Seite 3.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 22. Dezember 1913.
ſund Dr. Peiers, der Direkior des hieſgen Schlacht= und f besverſamnlung der Freien Vereinigung der badiſchen flaſten nach Hapama übergeführt und am 19. Jamar 1190
Siehhofes bei. Ferner waren Vertreter der Viehhändler= Frankenkaſſen, die heute hier tagte, beſchäftigte ſich mit auf ſpaniſchen Grunde neu beigeſetzt. An dieſe Ueberführung
vereine Frankfurt, Darmſtadt, Bingen und Wiesba= der Frage der Neuregelung der kaſſenärztlichen Verträge. jedoch knüpft ſich eine alte Streitfrage, die nach den Aus=
den
anweſend; auch Landtagsabgeordneter Soherr nach einer eingehenden Debatte wurde mit 208 gegen führungen des American Magazine jetzt entſchieden ſcheint:
Wingen) war erſchienen. Man ſtellte ſich auf den Stand= 10 Stimmen einem kaſſenärztlichen Vertragsmuſter (Man= aus allen Umſtänden geht hervor, daß die Spanier damals
unkt, daß der Boykott der heſſiſchen Märkte durch die telvertrag) und den ſchriftlich von der ärztlichen Landes= irrtümlich nicht die Gebeine des Kolumbus ſondern die
Händler das äußerſte Mittel ſei das man ergreifen wolle; zentrale dem Miniſterium des Innern und der Freien ſeines ebenfalls in der Kathedrale von San Domingo bei=
an
werde es aber ergreifen müſſen, wenn die Regierung Vereinigung badiſcher Krankenkaſſen gegebenen Erklärun= geſetzten Sohnes Diego nach Havanna brachten. Als am
nicht die Qugrantäne aufhebe oder weſentlich verkürze gen über ihre Richtlinien für eine eventuelle vertragsloſe10. September 1877 die Steinflieſen am Boden der Kathe=
und das Hauſierverbot ganz aufhebe. Andererſeits wolle Zeit zugeſtimmt. Auf Grund des kaſſenärztlichen Ver=drale von San Domingo ernenert wurden, ſtießen die Ar=
ian
die heſſiſchen Kommunen nicht ſchädigen. deren Inter= ttagsmuſters können die neuen Verträge zwiſchen Aerzten beiter auf ein kleines Gelaß in der Mauer neben dem Ge=
ſiſen
die gleichen ſeien wie die der Viehhändler. Man ind Kaſſen bis zur endgültigen Unterſchrift vorbereitet wölbe, aus dem die Spanier 1795 den Bleikaſten entfernt
olle deshalb noch das Ergebnis der Verhandlungen ab= werden. Dieſe Unterſchrift kann in dem Augenblick er= hatten. In dem neu aufgefundenen Gelaſſe entdeckte man
arten, die zwiſchen dem Beigeordneten Külb und dem jolgen, in dem zu einer Einigung zwiſchen Aerzten und einen alten Bleikoffer mit menſchlichen Gebeinen, und aus
Bundesvorſitzenden Daniel in Darmſtadt mit Regie= Krankenkaſſen gekommen iſt. Durch die ſchriftlichen Er= den noch deutlich lesbaren Inſchriften ging unzweifelhaft
ungsvertretern gepflogen werden. Den beiden Unter= klärungen der ärztlichen Landeszentrale werden die Be=hervor, daß man hier die irdiſchen Ueberreſte des Kolum=
händlern
gab man eine Reſolntion mit auf den Weg, in ziehungen zwiſchen Aerzten und Krankenkaſſen während bus vor ſich hatte. Die ſpäter angeſtellten genaueren Un=
her
gegen die Anordnungen der Kreisämter zur Bekämp= Einer vertragsloſen Zeit geregelt. Dieſe Erklärungen terſuchungen beſtätigten das und die Feſtſtellungen der Be=
ſuung
der Maul= und Klauenſeuche proteſtiert wird. Dieſe können als Interimsvertrag gelten und ſtellen die kaſſen= hörden wurden am 11. Januar 1891 in Gegenwart der
fremden Konſuln abgeſchloſſen: ſie endeten mit der Kon=
AAnordnungen ſeien nicht geeignet, die Seuche zu bekämp= ärztliche Verſorgung ſicher.
Dortmund, 21. Dez. (Eiſenbahn=Unfall. ſtatierung, daß die wirklichen Gebeine des Kolumbus in
ſen, ſondern ſie vernichten einſeitig den legalen Viehhan=
Lel. Man iſt der Anſicht, daß dieſe, das ganze Gewerbe (Amtliche Meldung). Der von Hagen kommende Per=Dan Domingo verblieben ſind. Auf Grund dieſer Um=
juntergrabenden
Maßnahmen von ſämtlichen Bundesſtaaten ſonenzug 913 fuhr geſtern abend in eine kurz vorher ent= ſtände und nach eingehender Nachprüſung hat die Kommiſ=
lein
in Heſſen angewandt werden. Sollten die An=ſleiſte Maſchne Die Maſchine mit dem nachfolgenden ſion der Weltausſtellung von San Franzisko im Einver=
rdnungen
der Kreisämter nicht in zufriedenſtellender Pack= und Perſonenwagen entgleiſten. Verletzt wurden ſtändnis mit den Behörden von San Domingo jenen blei=
Weiſe abgeändert werden, ſo ſoll innerhalb zehn Tagen der Heizer Apitius=Hagen ſchwer, er wurde in das Krau= ernen Behälter mit den Gebeinen des Kolumbus nun nach
füine weitere Verſammlung über die geminſamen Maßnah= kenhaus in Dortmund gebracht; leicht verletzt wurden der San Franzisko übergeführt; nach der Ausſtellung werden
ien der heſſiſchen und der mit ihnen verbündeten außer= Lokomotivführer Schulte=Allen, der Lackierer Heinrich En= die irdiſchen Ueberreſte des Amerika=Entdeckers wiederum
weſſiſchen Viehhändler beraten. In Bingen iſt man bereits gels und der Schreiner Wilhelm Rickmeier, ſämtlich aus nach San Domingo zurückkehren. Die Spanier halten im
kum Boykott des dieſe Woche dort ſtattfindenden Marktes Dortmund, ferner der Lokomotivführer Kniedert, der Gegenſatz zu früheren Feſtſtellungen an dem Glauben feſt,
geſchritten. Die Verſammlung, die ſehr zahlreich beſucht Zugführer Figge=Hagen, der Landwirt Heinrich Schlüter= daß ſie die Gebeine des Kolumbus beſitzen. Als am Neu=
war
und oft einen ſehr heftigen Charakter annahm, er= Afſerde und der Walzenführer Karl Simonek=Eving. Der jahrstage 1899 in der Hauptſtadt Kubas die ſpaniſche
Flagge eingezogen und an ihrer Stelle die der Vereinig=
ſlärte
ſich nach einem Bericht der Frkft Ztg. mit dieſem Grund iſt noch nicht aufgeklärt.
Poſen, 21. Dez. (Zum Poſener Doppelmord.) ten Staaten gehißt wurde überführten die Spanier die an=
Gerfahren einverſtanden, da gerade in Bingen nach den
Aeußerungen der Vertreter des dortigen Vereins ſehr rigo= Zum Doppelmord des Grafen Mielzynski wird noch ge= geblichen Ueberreſte des Kolumbus an Bord des Kriegs=
meldet
, daß der Graf bisher noch nicht ſeſtgenommen ſchiffes Giralda das am 19. Januar mit dem Bleikaſten
os vorgegangen werde.
Mainz, 21. Dez. Der Einſpruch gegen die wurde daß jedoch ſeine Feſtnahme heute erfolgen dürfte. in Sevilla eintraf. Mit kriegeriſchen Ehren ſetzte man die
Mainzer Stadtverordnetenwahl wird am Er wird zurzeit in ſeinem Zimmer im Schloß von zwei Gebeine, die in Wirklichkeit von dem Sohne des Kolum=
bus
ſtammen, als die irdiſchen Ueberreſte des großen Ent=
. Januar vor dem hieſigen Kreisausſchuß zur Verhand: Gendarmen bewacht.
Zürich, 21. Dez. (Finanzieller Zuſammen= deckers in der Kathedrale von Sevilla bei, wo ſie noch
rung kommen.
bruch.) Der Zuſammenbruch eines Berner Sachverwal= heute, in einem prachtvollen Bronzeſarkophag verwahrt,
ter=Burcaus nimmt außerordentlich große Dimenſionen den Beſuchern und Fremden als die letzte Ruheſtätte des
an. Der Fehlbetrag beträgt mindeſtens ½ Million Francs. Kolumbus gezeigt werden.
Reich und Ausland.
Zwei von den drei Inhabern, Gebrüder Gerſter, wurden
Aus der Reichshauptſtadt, 21. Dez. In dem Prozeß verhaftet, weil ſie ſchon ſeit Jahren keine Bücher mehe ge=
Sport, Spiel und Turnen.
egen den Zigarettenhändler Koghen hatte das Ge= führt hatten und auch die von ihnen verwalteten gemein=
* Fußball. Darmſtädter Sportklub Haſſia
icht einen als Zeugen vernommenen Angeſtellten der nützigen Fonds angegriffen haben.
1908. Am erſten Feiertag ſpielt die erſte Mannſchaft der
Auskunftei Schimmelpfeng, der über die Grundlagen der
Brüſſel, 21. De: (Erploſion im Poſtwagen) Haſſia in einem Privatſpiel gegen die gleiche des Fußball=
zu
Ungunſten Kogheus ausgefallenen Auskunft und über In dem Poſtwagen des Frühzuges nach Paris brach in= vereins Hofheim bei Worms.
deie von letzterem dagegen unternommenen Schritte aus= folge einer Erploſion des Gasbehälters Feuer aus. Zahl=
* Pferderennen. Pau, 21. Dez. Prix de Villere.
aagen ſollte, beauftragt, die Auskunftei zu erſuchen, die reiche Briefſchaften wurden vernichtet.
im ihrer Regiſtratur befindlichen Briefe des Koghen und
London, 20 Dez. (Brand.) Auf der Werft von 1500 Frs. 1. Foreſts Roche Courbé (Cormelier) 2. Bail=
lard
, 3. Espes. Ferner: Lionel II, Amelécite, Ovide Le
ſeeiner Mutter dem Gericht auszuliefern. In einem Briefe Portsmouth brach ein Brand aus, der bald beträchtlichen
teeilte die Auskunftei mit, daß ſie dieſem Wunſche mit Rück= Umfang annahm und auf die Vorräte leicht brennbarer Haha, Mythil, Sans Gene VII, Pro Patria, Santa
Cruz III. 43:10: 18, 23, 47.10. Prir de Bizanos. 1500
ſächt auf die ihr obliegende Diskretionspflicht nicht nach= Stoffe übergriff. Marinemannſchaften unterſtützten die Francs. 1. Jean Lieux’ Bruges (Leſpinas) 2. Le Bala=
wmmen
könne. Auf Antrag des Staatsanwalts Ort= Feuerwehr bei Betämpfung des Feuers.
fres II, 3 Marquerite II. Ferner: Quadrature, Au Gui
jeb beſchloß das Gericht, in den Räumen der Auskunftei
1 An=Neuf, Asdrubal, Biakimido, Havelock, Rieunel. 25:10;
zine Hausſuchung vornehmen und die in Frage kom=
17, 26. 50.10. Prir du Morlaas. 5000 Frs. 1. Ch. Bro=
nnnenden
Schriftſtücke beſchlagnahmen zu laſſen. Da Die Gebeine des Kolumbus auf der
jettes Rive Gauche (F. Williams), 2. Beau Rivage II,
die maßgebenden Stellen der Auskunftei dem Kriminal=
Weltausſtellung von San Franzisko. 3. Monclera. Ferner: Betting IV. Maurienne, Mont Bo=
weamten
, der den Auftrag ausführen ſollte, die Schrift=
** Die Beſucher der kommenden Weltausſtellung von tan, Roſette Calomel, France, Laura, Sir Peter, Gou=
ſckücke
nicht auslieferten, beauftragte der Staatsanwalt den
Beamten, die ganze Regiſtraturabteilung, die Schriftſtücke! San Franzisko werden mit erſtaunten Blicken einen klei= zillon, Swinhoé, Mirobolante, Regent Street, Poſeuſe,
mit dem Rubrum K enthält, zu beſchlagnahmen. Der nen, verwitterten Bleikaſten betrachten, der einen Ehren= Praliné, Bruyere des Landes. 74:10; 16, 14, 25:10.
Worſitzende erklärte hierzu in der geſtrigen Verhandlung, platz in der Ausſtellung erhält und bei der feierlichen Ein= Prix de Jurancon. 3000 Fres. 1. A. Wallets L Etang la
wenn die Angelegenheit nicht bis Montag erledigt ſei, weihung eine beſondere Rolle ſpielen wird. Da der Mann, Ville (F. Williams), 2. Ekwanok, 3. Typhon III. Ferner:
nmtüßte gemäß § 95 der Strafprozeßordnung die Frage er=der einſt Amerika entdeckte und den weißen Raſſen er= Guipuzeoa, Lutteuſe, Epidote, Allia II, Vingt Hanaps,
tertert werden, ob gegen die Auskunftei und deren Leiterſchloß, den großen Augenblick der Durchſchneidung des Fyrrha, Erſtel Amonreur. 21:10; 14, 24, 28310.
ſie vorgeſehenen Zwangsmaßregeln, eventuell Erdteiles durch den Panamakanal nicht miterleben kann,
Haftſtrafe, anzuwenden ſeien. Der aus der Buko=ſollen wenigſtens ſeine irdiſchen Ueberreſte zugegen ſein:
wina ſtammende 26jährige Kaufmann Bildner iſt mit in jenem unſcheinbaren Bleikoffer liegen die letzten noch
Erdbeben.
heiner Frau und ſeinem Schwager nach Hinterlaſſungerhaltenen Gebeine des Kolumbus verwahrt, und nach
HB. Konſtantinopel, 21. Dez. Durch ein Erd=
ſiner
Schuldenlaſt von über 50 000 Mark aus Ber=langen Verhandlungen iſt es den Ausſtellungsbehörden
hin verſchwunden. Die Geflüchteten betrieben zuletzt gelungen, von den Behörden San Domingos die Erlaub= beben iſt der armeniſche Ort Schevrik vollſtändig zerſtört
ſin Abzahlungsgeſchäft. Sie beſtellten überall große nis zu erhalten, dieſe Reliquien aus der Geſchichte der worden.
Poſten Möbel, Teppiche, Uhren uſw. auf Kredit und ver= neuen Welt auf ein Jahr nach Fran Franzisko zu über=
führen
.
ſchleuderten ſie ſofort gegen Barzahlung.
Vermiſchtes.
Kolumbus ſtarb bekanntlich im Mai 1506 in Valla=
Straßburg i. E., 21. Dez. (Zum Fall Zabern.) dolid in Spanien und wurde dort auch im Franziskaner=
* Faſt hunderttauſend Kilometer länger als die Ent=
Der Korreſpondent der Täglichen Rundſchau teilt ſeinem kloſter beigeſetzt. Drei Jahre ſpäter überführte man den fernung des Mondes von der Erde ſind in ihrer Geſamt=
Blatte mit, daß in der Veurteilung des Leutnants vonSarg in das Karthäuferkloſter von Santa Marig de las heit die internationalen Kabel, welche in den
Forſtner in den elſäſſiſchen Kreiſen ein bemerkenswerter Guepas nach Sevilla. Allein in ſeinem Teſtamente hatte Weltmeeren ausgelegt ſind, denn das um den geſamten
Imſchwung eingetreten iſt, nachdem die Verhandlungen Kolumbus den Wunſch ausgeſprochen, ſeine letzte Ruhe= Erdball geſponnene Kabelnetz hat eine Länge von 480000
wvor dem Kriegsgericht ergeben haben, daß er die ihm zurſtätte auf der Inſel Hiſpaniola, dem heutigen Haiti, zu Kilometern. Einige Angaben über dieſes wichtigſte über=
Schuld gelegte Tat offenbar in ganz ſachgemäßer Auf=finden, wo er ſeine erſte Niederlaſſung in der neuen Welt ſeeiſche Verkehrsmittel entnehmen wir den neueſten (180
ſaſſung der ihm vom Regimentskommandeur erteilten Be= errichtet hatte. Nach 40 Jahren wurde ſein Wunſch er= bis 185) Lieferungen von Hans Kraemers ausgezeichne=
zehle
begangen hat.
füllt; und beweiskräftige Dolumente bezeugen, daß 1549 tem Prachtwerk Der Menſch und die Erde‟
Stuttgart, 21. Dez. (Die Wahl in Tuttlingen.) die irdiſchen Reſte des großen Entdeckers unter dem Altar! (Deutſches Verlagshaus Bong u. Co., Berlin W. 57 Lie=
Bei der Landtags=Erſatzwahl für’den Wahlkreis Tuttlin=der Kathedrale von San Domingo beigeſetzt wurden, ferung 60 Pfg.), die ein recht intereſſantes Bild von ſeiner
gen ſtegte im 2. Wahlgange der Kandidat der Fortſchritt=Allein als auf Grund des Basler Vertrages von 1795 die Bedeutung geben. Danach werden jährlich etwa 10 Mil=
lichen
Volkspartei, Stengelin mit 3147 Stimmen. Dieöſtliche Hälfte der Inſel an Frankreich abgetreten wurde, lionen Telegramme mehr als 1000 in der Stunde durch
Fortſchrittler wurden bei dieſer Wahl von den National=beſchloſſen die Spanier, die Gebeine des Kolumbus vor= dieſes Kabelnetz geſchickt. Die größte Tiefe, die bei der
ſiberalen unterſtützt. Der Soziademokrat Schwab erhielt her auf ſpaniſches Gebiet zu bringen. Auf der rechten Verlegung der Unterſeekabel überwunden worden iſt, be=
2604 Stimmen.
Seite des Altars der Kathedrale fand man den Bleikoffer, trägt etwa 8000 Meter. Die längſte zuſammenhängende
Karlsruhe, 12. Dez. (Aerzte und Kranken=von dem man annahm, er enthielte die irdiſchen Ueberreſte Kabelſtrecke verbindet Vancouver mit den Fanninginſeln
aſſen.) Eine ſehr ſtark beſuchte außerordentliche Lan=des Kolumbus; ſorglich wurde dieſer inſchriftloſe Blei= und beträgt 6400 Kilometer. Der Betrieb der Unterſee=
kabel
=Telegraphie liegt nirgends in ſtaatlichen Händen,
eine ſtimmlich und geſanglich glänzende Leiſtung, die na= ſondern erfolgt durch fünfzig Kabelgeſellſchaften, unter
mentlich durch die künſtleriſche Art ſeines Singens von denen nur zwei deutſche ſind. Auch an dem Geſamtkabel=
Großherzogliches Hoftheater.
neuem für ihn einnehmen mußte und das Publikum das beſitz iſt Deutſchland nur ſehr ſchwach beteiligt, denn wäh=
ihn
ſchon bei ſeinem Erſcheinen mit rauſchendem Beifall rend davon 55 Prozent England 20 Prozent den Ver=
Sonntag, 21. Dezember.
einigten Staaten, 9 Prozent Frankreich gehören, ſind nur
begrüßte, zu begeiſterten Kundgebungen animierte.
Martha.
Da auch Herr Stephani die Partie des Plumkett6 Prozent im Beſitz der beiden deutſchen Geſellſchaften.
W-l. Vor vollbeſetztem Hauſe gaſtierte heute abend ganz prächtig ſang und beide Stimmen ſich in idealer Es iſt bekannt, wie dieſer überragend große, in engliſcher
der bayeriſche Kammerſänger Herr Otto Wolf, unſer Weiſe ergänzten, ſo war es eine wirkliche Freude, dieſes Hand vereinigte Kabelbeſitz die Verbreitung aller Nach=
Ffrüherer lyriſche Tenor, als Lyonel in Flotows Martha, Kammerſängerduett zu hören. Als Virtuoſin des ſchönen richten in engliſcher Färbung möglich macht und dadurch,
Die melodienreiche Oper erfreut ſich namentlich bei der Geſanges bewährte ſich Frau Kallenſee in der Titel=namentlich in Zeiten politiſcher und wirtſchaftlicher Span=
tälteren
Generation, die ſich an ihre Glanzzeit noch erin= partie, deren geſangliche Schwierigkeiten ſie wie ſpielend nung, dem engliſchen Intereſſe zu nützen imſtande iſt.
mert, und andererſeits wieder bei der jüngſten, bei der das überwand. Unterſtützt wurde ſie in beſter und erfolgreich= In neueſter Zeit ſcheint ſich aber doch eine Aenderung
unatürliche Empfinden noch nicht durch kritiſche Voreinge= ſter Weiſe von Frl. Jacobs als Nancy, deren Zuſam= zugunſten Deutſchlands angebahnt zu haben, und zwar
mommenheit getrübt wird, großer Beliebtheit. Jedenfaüls menſpiel mit Herrn Stephani außerdem ſehr unterhaltend durch die Vervollkommnung der drahtloſen Telegraphie,
naber ſtellt ſie den Sängern dankbare Aufgaben; trotzdem war, ohne ſich in Uebertreibungen zu ergehen, was man die dadurch auf dem Wege iſt, der Kabeltelegraphie er=
wwollen
die Partien geſungen ſein, und der Eindruck, den von Herrn Schützendorf als Lord Triſtan nicht immer folgreich Konkurrenz zu machen. Die bisherigen Haupt=
uman
von der Oper erhält, hängt ganz davon ab, wie ſie behaupten kann. Beide Damen ließen auch hinſichtlich der nachteile, ihre geringe Reichweite, die Langſamkeit und
geſungen werden. Dieſe Erfahrung machte man heute äußeren Repräſentation ihrer Rollen nichts zu wünſchen Unſicherheit des Betriebes, ſind durch die Einführung
der ſogenannten tönenden Löſchfunken der deutſchen
nabend von neuem. Es war aber nicht allein der Gaſt, übrig.
Herr Kapellmeiſter Kleiber leitete die Aufführung Telefunkengeſellſchaft erheblich verringert. Die Reichweite
der ſie auf ein höheres künſtleriſches Niveau hob, ſondern
nauch die einheimiſchen Kräfte wußten durch vorzügliche mit friſchem Temperament und mit liebe= und verſtänd= einer Großſtation, wie Nauen bei Berlin, von 6000 Kilo=
nisvollem
Eingehen auf alle Einzelheiten der Partiturmetern ermöglicht heute ſchon die direkte Verbindung mit
Teiſtungen das Intereſſe an ihr neu zu beleben.
Wer Herrn Wolfs künſtleriſche Entwicklung vom Herr Regiſſeur Nowack hatte im Verein mit den Herren Amerika und den deutſchen Kolonien in Afrika, einſchließ=
Mitglied des Mainzer Stadttheaters an bis zum jetzigen Kempin und Schwerdtfeger einen neuen ſzeni= lich Südweſtafrikas. Die größere Billigkeit der drahtloſen
bayeriſchen Kammerſänger und einer Zierde der Münche= ſchen Rahmen für die Oper geſchaffen, der ſtil= und ge= Telegraphenſtationen und ihre verhältnismäßige Sicher=
mer
Oper verfolgt hat, dem dürfte es nicht entgangen ſein, ſchmackvoller als der frühere iſt. Eine ſehr glückliche Idee heit in Kriegszeiten ſind Vorteile die in Bälde dazu füh=
er ſich in ſeiner letzten Periode ſowohl ſtimmlich als liegt der ſzeniſchen Umänderung des 4. Aktes zugrunderen werden, die Bedeutung des Unterſeekabelnetzes mehr
unuch in ſeiner Geſangstechnik mehr dem Charakter eines Während die erſte Szene früher im Zimmer des Pächters und mehr herabzudrücken und dadurch auch den Macht=
Heldentenors genähert hat, was ja nicht überraſchen kann, ſpielte und die zweite den Markt zu Richmond wieder einfluß anders zu verteilen, an dem England heute noch
da er jetzt Heldentenorpartien ſingt. Dem Glanz und der ins Leben rief, ſpielt der ganze Akt jetzt in einem Garten den Löwenanteil beſitzt.
Tragfähigkeit ſeines Organs hat dies nicht geſchadet, man des Schloſſes der Lady, die dann, um die Liebe Lyonels
* Die Ausſchmückung der D=Züge mit
lkönnte eher das Gegenteil behaupten; zweifelhaft bleibt wiederzugewinnen, den Markt von Richmond im Garten Bildern hat weitere Fortſchritte gemacht. Wie berich=
dagegen
, ob die Einbuße an lyriſchem Schmelz, der uns improviſiert. Die Handlung war dadurch nicht nur ver=tet, war auf Veranlaſſung des Bundes deutſcher Ver=
früher
an ſeiner Stimme ſo entzückte, auf dieſe Wand= einfacht, ſondern auch wahrſcheinlicher; der Gedanke iſt ſo kehrsvereine ein Wettbewerb zur Erlangung künſtleri=
tlung
, oder auf eine momentaue leichte Indispoſition zurück= geſcheit, und liegt doch ſo nahe, daß er mit dem Ei des ſcher Steindruckzeichnungen für die D=Züge der preußi=
ſchen
Staatsbahnverwaltung ausgeſchrieben worden, an
zzuführen war, unter deren Einwirkung er tatſächlich ſtand. Columbus zu vergleichen iſt.
Mag es nun ſein, wie es wolle, jedenfalls war ſein Lyonel
dem ſich zahlreiche Künſtler und Amateure beteiligten.

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Nummer 313.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 22. Dezember 1913.
Seite 4.
Unter den eingegangenen Entwürſen wurden das eſte f den der Europäer, aber ſie werde geſtwungen ſein, große türs im Unerichtsminſterium, Bleini, und des Direll
Mal 39, das zweite und dritte Mal je 40 Bilder ausge= Steuern und Abgaben von ihnen zu erheben; insbeſondere tors der Schönen Künſte, Ricci, übergab der Unter=
wählt
, ſo daß nun etwa 120 verſchiedene Vilder zur Ver= gedenke ſie von den Erträgniſſen der euro= richtsminiſter Credaro dem franzöſiſchen Botſchafter
fügung ſtehen. Ein großer Teil von ihnen iſt ſchon ver=päiſchen Geſchäftshäuſer, die am Jahresende Barrere im großen Saale des Unterrichtsminiſteriums
vielfältigt, gerahmt und in Abteilen angebracht worden. nach Europa geſchickt zu werden pflegen, eine Extragb= das Bild der Mona Liſa. Credaro und Barrert
Es ſoll zunächſt ein Verſuch mit 15000 Bildern gemacht gabe zu verlangen. Die Regierung wird auch gezwungen wechſelten herzliche Anſprachen. Der Uebergabeakt wurde
werden, und zwar ſo, daß jedes Abteil mit zwei Anſichten ſein, Zolleinnahmen an ſich zu reißen, obwohl ſie verpfän= aufgezeichnet und von den Anweſenden unterſchrieben,
geſchmückt werden kann. Bei der vorhandenen Auswahl det ſind. Vielleicht wird durch ſolche verzweifelte Mittel Sodann wurde die Gioconda nach dem Piazza Farneſe
wird es möglich ſein, die Wiederholung eines und des= Europa aus ſeiner Untätigkeit aufgerüttelt und veranlaßt, übergeführt.
die alles ruinierende Finanzblockade aufzuheben!
ſelben Bildes in einem Eiſenbahnzuge zu vermeiden.
General Liman von Sanders.
Der in ſeinen Ausführungen ſtets wiederkehrende Refrain
war: Schicke Geld. Europa!
HB. Konſtantinopel, 21. Dez. Geſtern hat General=
Liman von Sanders das Kommando des 1. Armeekorps
Literariſches.
Mexiko 21. Dez. Wie amtlich mitgeteilt wird, übernommen.
Die Herausgabe zweier neuer Schattenriß= griffen die Aufſtändiſchen geſtern nachmittag Tam=
(Schluß des redaktionellen Teils.)
folgen durch den Kunſtwart, betitelt: Maiblumen pico an.
von Karl Fröhlich, Schattenriſſe und plattdeutſche
Verſe. Mit neuen, hochdeutſchen Kinderreimen heraus=
Der Hausarzt empfiehlt bei Neigung zur Verſtopfung,
Letzte Nachrichten.
(72
gegeben vom Kunſtwart (Verlag Georg D. W. Callwey,
träger Verdauung uſw. Caliſig‟,
München. Preis 150 Mk.) und Allerlei Humore
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)

das wohlſchmeckende, milde und
von Ernſt Penzoldt (Verlag Georg D. W. Callwey,
Potsdam, 21. Dez. Eine Athener Meldung, nach
München, 2,50 Mk.) iſt als glücklicher Griff zu bezeichnen. welcher Prinz Wilhelm zu Wied in Korfu ein=
zuverläſſige
Mittel zur Regelung des
S
Mit den Maiblumen bringt der Kunſtwart noch recht=
getroffen
iſt, iſt unrichtig. Der Prinz weilt zur Zeit auf
Stuhlganges, das für Kinder und

zeitig vor Weihnachten ein entzückendes Kinderbuch her= der Jaad in Schwarzburg und wird heute abend nach
Frauen beſonders geeignet iſt.
aus. In den Allerlei Humoren von Penzoldt ler= Potsdam zurückkehren.
nen wir einen jungen Meiſter der Schattenrißkunſt kennen,

In allen Apotheken zu haben, in Original=
Paris, 21. Dez. Auf dringendes wiederholtes
der es verſteht, mit feinem, ſtillem Humor, mit Gemüt und Erſuchen des Kammerausſchuſſes für aus=
ſlaſchen
mit genauen Anweiſungen für Kinden
Behagen die Komik und Charakteriſtik der verſchiedenſten wärtige Angelegenheiten verſprach Miniſter=
jeden
Alters wie für Erwachſene zu Mk. 1.59;
extra große Flaſche Mk. 2.so.
Situationen aus dem Alltagstreiben, aber auch den Ein= präſident Doumergue, am nächſten Mittwoch vor
Beſtandteile: Syr. fici Californ. 75, Ext. Senn. liqu. 20,
druck ernſter Ereigniſſe mit einer gewiſſen Größe in ſeine dem Ausſchuß zu erſcheinen und mehrere Fragen, ins= S

Eltr. Garroph. gomp. 5.
ſchwarzen Flächen zu bannen. Die Blätter ſind, geeignet, beſondere über die orientaliſche Angelegenheit, zu beant= S
gessassessessssnsnnanssensnesannnaresansannseneunsnnansssasnsaete
am Familientiſch Freude und Erheiterung zu ſchaffen, worten.
aber auch das Verſtändnis für feine künſtleriſche Beobach=
Paris, 21. Dez. Der frühere Unterſtaatsſekretär:
tung zu fördern.
der Handelsmarine, Monzie, erhebt in der Zeitſchrift
Millionäre Berliner Roman von Artur Evolucion Economique gegen die italieniſche Regierung
ROBERT MIULLER
Landsberger. Geh. 5 Mk. geb. 6,50 Mk., illuſtriert von den Vorwurf, daß ſie, entgegen dem beſtehenden Ab=
Juwelier
R. L. Leonard. Georg Müller, Verlag, München. Der kommen, durch vexatoriſche Vorſchriften den franzöſiſchen
Verfaſſer, der durch ſeine Romane Hilde Simon und Schiffahrtsgeſellſchaften die Beförderungitalieniſcher
Luisenplatz 4 Ecke der Wilhelminenstrasse
Lu di Kokette raſch bekannt geworden iſt, hat ſich auch Auswanderer unmöglich zu machen ſuche. Frank=
in
ſeinem neueſten Werke auf den Boden geſtellt, dem er reich habe bisher keine Repreſſalien geübt, würde aber
Juwelen
Werkstätte
ſeine Erfolge verdankt. Die Entwickelung des Herrn wohl dazu gezwungen werden, falls die italieniſche Re=
Leopold Leſſer aus Neutomiſchel zum Geheimrat von gierung auf ihrem bisherigen Vorgehen beharren werden.
für
Goldwaren
Laſſer=Koenen in Berlin gibt ihm Gelegenheit, mit der
Paris, 21. Dez. Wie aus Saloniki gemeldet
Fackel ſeiner Satire in den gwßen Sumpf hineinzuleuch= wird, beauftragte die griechiſche Regierung die
Silberwaren Neuarbeiten
ten, wo ſich der ſtrupellofe Emporkömmling mit dem dortige Verwaltung der türkiſchen Schuld vom
Patenlöffel
Umarbeiten
heruntergekommenen Kavalier begegnet. Es mag Leſer 23. ds. Mts die Stempel der türkiſchen Schuld
geben, denen dieſer und jener Zug zu karikiert, dieſe und abzuſchaffen. Die Verwaltung der türkiſchen Schuld
Trauringe s Reparaturen
jene Situation zu kraß erſcheint; jeder aber wird zugeben hat gegen dieſen Auftrag Einſpruch erhoben.
müſſen, daß hier ein Berufener am Werke war und daß
Paris, 21. Dez. Infolge der zahlreichen Er=
Reelle, fachmännische Bedienung.
er vor vielen anderen einen Vorzug hat, die durch Breite krankungen unter den aus den franzöſiſchen Antillen
zu erſetzen ſuchen, was ihnen an Witz abgeht: er iſt immer ſtammenden und in Südfrankreich dienenden Rekruten
unterhaltend. Der bekannte Zeichner R. L. Leonard hat verfügte der Kriegsminiſter, daß die Rekruten aus
das Buch mit amüſanten und charakteriſtiſchen Bildern den Kolonien bis auf weiteres nicht mehr nach
geſchmückt.
Frankreich geſchickt werden.
(o6oooe6e6e500
Velhagen u. Klaſings Volksbücher.
Paris, 21. Dez. Nach einer Meldung aus Tan=
(Verlag von Velhagen u. Klaſing in Leipzig. Preis jedes ger wurde das am 1. Januar 1914 erlöſchende Man=
Bandes 60 Pfg.) Erſchtenen ſind weiter: Nr. 37 Theo=dat des dortigen franzöſiſchen und ſpaniſchen Polizei=
Tüchtige Schneiderinnen
dor Fontanz. Von Rolf Brandt. Mit 38 Abbildun=tabors um weitere 6 Monate verlängert.
gen und einem farbigen Umſchlaobild. Nr. 98: Der
* St. Etienne, 21. Dez. Bei einem ihm zu Ehren ge=
Liebhaberphotograph. Von Joſeph Auguſt Lux. gebenen Bankett hielt Briand vor etwa 1400 Per=zur Aushilfe bis 24. Dezember in=
Mit 43 Abbildungen, einſchließlich des Umſchlagbildes, ſonen die ihn begeiſtert begrüßten, darunter Senatoren
einem farbigen Einſchaltbild und 10 Figuren. Nr. und Deputierten, eine Rede, in welcher er ſeine republi= klu ſive geſucht.
100: Moritz von Schwind. Von Prof. Dr. Hermann kaniſche Politik darlegte. Er ſagte er werde nichts tun,
Hettner. Mit 33 Abbildungen, darunter 5 in farbiger um die außerordentlichen Schwierigkeiten,
D. Rehfeld & Co., a. m. b. I.
Wiedergabe. Nr. 102: Nettelbeck. Von Hans denen das gegenwärtige Miniſterium begegne, noch zu
Caſpar Starken. Mit 37 Abbildungen, einer Karte dervermehren. Unter dieſen Schwierigkeiten nannte er be=
Ludwigſtraße 5.
26643)
Belagerung von Kolberg und einem farbigen Umſchlag= ſonders die Frage des Dreijahrdienſtes, in dem das gegen=
bild
. Nr. 103: Die Fremdenlegion. Von Otio wärtige Miniſterium eine Politik verfolge, die der von
Ceſar Artbauer. Mit 23 Abbildungen, einem farbigen einigen ſeiner Mitglieder einſt geforderten entgegengeſetzt oee
Umſchlagbild und zwei Karten.
ſei, aber derjenigen der vorangegangenen Regierungen
o des I. Allg. Darmſtädter Kaninchen=
entſprechend
ſei.
Ziehungsliſte zuchtvereins am 21. Dezember 1913
London, 22. Dez. Bei dem Brande im Hofen
Die Dreibundpolitik.
(26644
von Portsmouth wurde auch ein Signalturm zer= Zur Roſenhöhen:
Zwei Turmwächter kamen in den Los= Gew. Los= Gew. Los= Gew. Los= Gew,
* Berlin, 21. Dez. Die Norddeutſche All=ſtört.
Nr.
Nr. Nr.
Nr. Nr. Nr. Nr. Nk.
gemeine Zeitung ſchreibt in ihrer Wochenrund= Flammen um.
243. 10.
426. 32.
717.
* Athen. 21. Dez. Die letzten bulgariſchen! 18. 24.
ſchau: Der italieniſche Miniſter des Aeußern San Giu=
z
. 3.
56. 21.
446. 33.
25
757. 18.
liano, der verdienſtwolle Leiter der römiſchen Conſulta, Kriegsgefangenen, die ſich in den Militärſpi=
275. 27.
468.
66.
780.
6.
legte am 16. Dezember in der Deputiertenkammer die ita= tälern im Piräus in Pflege befanden, wurden in Frei=

78.
543. 28
339. 7.
784.
lieniſche Auslandspolitik in großzügigen lichtvollen heit geſetzt und ſind nach Bulaarien abgereiſt.
351.
Sol. 2.
549. 34.
* Cetinje, 21. Dez. Der König verlieh dem deut= 101. 30
2g.
Erklärungen dar. Der Miniſter äußerte ſich in einer
. 23.
17.
902. 6.
352.
612.
denkwürdigen Rede beſonders herzlich vertrauensvoll über ſchen Geſandten Eckardt das Großkreuz des Danilo= 206, 15.
312. 14.
637.
208. 12.
911.
35.
die Beziehungen Italiens zu ſeinen Verbündeten und Ordens.
218. 22.
384, 11
648.
5.
915. 31.
mit lebhaſter Zuſtimmung ſind in Deutſchland wie in
233. 19.
385. 20.
706. 29.
Ein Dynamit=Attentat.
Oeſterreich=Ungarn die Erklärungen aufgenommen worden.
* Straßburg (Elſ.), 21. Dez. Heute nacht wurde in
In Italien iſt die Rede San Giulianos wie das Eintre=
ten
des Miniſterpräſidenten Giolitti für die Stärkung der dem Vororte Kronenburg eine erdbebenartige Erſchütte=
eenenenetenene

italieniſchen Wehrmacht als der Ausdruck nationalen Wil= rung und ein donnerähnlicher Knall wahrgenommen. Wie
lens begrüßt worden, und in dem freudigen Beifall der ſich herausſtellte, hat ein noch unbekannter Täter die in der
(12965a
Kammer lag für die beiden Miniſter König Viktor Ema= SStraße nach Mittelhausbergen gelegene Seifenfabrik Emil
nuels die Anerkennung, daß ſie es verſtanden haben, der Bierſohn durch Dynamit in die Luſt geſprengt. Das
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unbewohnte, vollſtändig freiliegende Gebäude wurde völ=
-Taillenkleider
Politik des Landes neue fruchtbare Antriebe zu geben. Die
lig zerſtört. Menſchen wurden nicht verletzt. Die
Tlädel-Busen . . .
Erklärungen des Reichskanzlers zu den auswärtigen Fra=Fabrik iſt ſeit längerer Zeit außer Betrieb und ſollte dem=
gen
, die Ausführungen des Grafen Berchtold in den
-Röcke a a
Delegationen und die Rede San Giulianos ergänzen ſich nächſt in andere Hände übergehen.
in grösster Auswahl, vom einkachsten bis
zu einer beachtenswerten Kundgebung für die Einheitlich=
elegantesten
Genre. Aenderungen sofort.
Deutſche Forſcher von Kannibalen ermordet.
keit der Dreibundpolitik. Auch fernerhin ſtehen die Regie=
rungen
des Dreibundes vor Aufgaben, bei deren Löſung
* Brisbane (auf Neu=Mecklenburg), 21. Dez. Der
G. m.
ſich das Einvernehmen bewähren kann.
Forſchungsreiſende Deininger und ein anderer deut=
D. Reyleid Lv. v. h.
In der Inſelfrage ließ Sir Edward Grey den
Großmächten Vorſchläge für eine gemeinſame Regelung ſcher Gelehrter mit 14 eingeborenen Begleitern,
der ſtrittigen Punkte mitteilen. Die Vorſchläge ſußen auf den die Proben wertvoller Hölzer mitführten, wurden von
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Grundgedanken, die in ihrer letzten Sitzung die Londoner Kannibalen umgebracht.
Botſchafterverſammlung für die künftige Löſung der Inſel=
frage
ins Auge faßte, ohne einen förmlichen Beſchluß
Das franzöſiſch=ruſſiſche Bündnis.
darüber herbeizuführen. Es iſt dankenswert daß Grey
* Paris, 21. Dez. In einer anſcheinend offiziöſen
jetzt, wo die Sicherſtellung der Grenze Südalbaniens Mitteilung wird erklärt, daß die vorhergegangene Regie=
Behengetetne,
dringlich wird, mit dem Streben hervortritt, Europa fürrung bezüglich der ruſſiſchen und der ſerbiſchen Anleihe
Dienstag, 23. Dezember.
eine baldige Löſung der Inſelfrage zu einigen. In derbeſtimmte Verpflichtungen übernommen habe.
Oeffentlichkeit ſind die engliſchen Vorſchläge bekannt. Die Die letztere Anleihe bezwecke, die ſerbiſche Regierung in Pferde=Verſteigerung um 11 Uhr in der Dra=
Dreibundmächte ſich damit beſchäftigt und werden die Ein= den Stand zu ſetzen, die Linſen der Schatzſcheine zu bezah=
goner
=Kaſerne (Regt. Nr. 23).
zelheiten gemeinſam prüen.
len und die im Januar fälligen Schatzſcheine zurückzuzah=
ken
. Was die ruſiſche Anleihe anlangt, ſo ſoll dieſelbe
Druck und Verlag: L. C. Wittic’ſche Hofduchdruckerei.
die Ausgaben für die ſtrategiſchen Bahnlinien decken, durch Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Zur Lage in Mexiko.
welche die militäriſche Kraft Rußlands und demzufolgel Reich= und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
auch das franzöſiſch=ruſſiſche Bündnis ver=redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Verzweifelte Stimmung.
ſtärkt werden ſoll. Die gegenwärtige Regierung ſei Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
* Mexiko, 21. Dez. Heute hatte der Korreſpondent alſo gezwungen, die übrigens gerechtfertigte und notwen= leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. Für den
der Frkſt. Ztg. eine Beſprechung mit einem einflußreichen dige Verpflichtung ihrer Vorgängerin zu reſpektieren.
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
Mitglied der Regierung. Mein Geſprächspartner er=
Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Die Mona Liſa.
hofft einen finanziellen Erfolg Delalamas; andernfalls
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
wären die Folgen für die europäiſchen Intereſſen vernich=
* Rom, 21. Dez. In Gegenwart des Miniſters nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
tend. Die Regierung ſchütze freilich Grundbeſitz und Le= des Aeußern, San Giuliano, des Unterſtaatsſekre= zurückgeſandt.





Das Bier für die Familie. Unerreiczt in seiner Wohlbekömmlichkeit.
(23801a

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[ ][  ][ ]

Nummer 313.
Tagblatt, Montag, den 22. Dezember 1913.
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Nummer 313.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 22. Dezember 1913.
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Nummer 313.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 22. Dezember 1913.
Seite 7.
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Nummer 313.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 22. Dezember 1913.
Seite 8.
Dr. Oetker’s Feſtkuchen.
Zutaten: 500 g Mehl, 1 Päckchen von Dr. Oetker’s
Backin, 200 g Butter, 200 g Zucker, ½ bis ¼ Liter Milch, 5 Eier,
Aan resde
das Weiße zu Schnee geſchlagen, 150 g Roſinen, 150 g Korinthen,
ein halbes Päckchen von Dr. Oetker’s Vanillin=Zucker, Salz nach
Ze e

Geſchmack.
iſt jede Hausfrau darauf bedacht, einen wohlgelungenen, ſelbſtgebackenen Feſtkuchen auf
Zubereitung: Die Butter rühre ſchaumig, gib Zucker,
den Kaffeetiſch zu bringen. Sie wird ſtets Ehre mit ihrem Kuchen einlegen, wenn
Vanillin=Zucker, Eigelb, Milch, Mehl, dieſes mit dem Backin ge=
ſie
dazu das echte Dr. Oetker’s Backpulver Backin verwendet.
miſcht, hinzu und zuletzt die Roſinen, Korinthen, Salz und den
Eierſchnee. Fülle die Maſſe in die gefettete Form und backe den
Kuchen 1 bis 1½ Stunden.
(II,6819
(Der Name ,Backiniſt geſetzl. f. Dr. Oetker’s Fabrikate geſchützt u. darf nicht nachgemacht werd.)
m 15. Dezember iſt eine größere Anzahl ehemaliger An=
gehöriger
des Leibgarde=Regiments zuſammengetreten,
nerreicht billiger Weihnachtsverkauf
um über den ſchon ſo oft angeregten Gedanken zu beraten,
daß ſich, wie in Frankfurt a. M., Worms, Offenbach und andere
Städten, ſo auch hier im Standort ihres Truppenteils, alle die zu
einer Vereinigung zuſammenfinden, die dem Leibgarde=Regiment! gerahmter Bilder, Gravüren, Stiche, Radierungen, Olgemälde, Photographie-
und Familienrahmen, Schrelbgarnituren, felne Briefpapiere usw.
angehört haben.
Es wurde einſtimmig beſchloſſen, die Abſicht nun auch aus=
Hochfeine Wandsprüche in Brandmalerei. (25116a
zuführen. Die Vereinigung, die ſelbſtredend auf patriotiſcher Grund=
lage
aufgebaut iſt, ſoll den Zweck haben, die Erinnerung an die im Einrahmungen in bekannt guter sauberer Garantiearbelt zu allerbilligsten Preisen
Krieg und Frieden verlebte Dienſtzeit wach zu halten. Die Zugehörig=
keit
zum alten Regiment aber ſoll dadurch bewieſen werden, daß, wie
die Offiziere, ſo auch die früheren Unterofizieren und Gardiſten an J. Hergt’s Papier- u. Kunsthand g., Einrahmungsgeschäff
dem im Jahre 1921 ſtattfindenden 300jährigen Stiftungsfeſt des 1 Schützenstraße 1 Am Ludwigsplatz 1 Schützenstraße 1
Regiments einem Jubellag ohne Gleichen in der Armee mit
einer Abordnung und einem Ehrengeſchenk vertreten ſind und nicht
Von Dienstag, den 23. Dezember an
hinter ihren auswärtigen Kameraden zurückſtehen.
Es iſt, da mit geringen Beiträgen lediglich die genannten Ziele
verfolgt werden, jede Konkurrenz mit dem Kriegerverein ausgeſchloſſen.
Die Unterzeichneten laden alle früheren Leibgardiſten ein, ſich am
Anker-Gold
Samstag, 3. Januar 1914, um 8½ Uhr,
im Lokale der Stadt Coburg, Waldſtraße 2,
zu einer Verſammlung zuſammenzufinden, um mit ihnen die Ver=
im
Ausschank
einigung zu gründen, über alle Fragen zu beraten, die erörtert werden
mäſſen und mit ihnen den erſten
Leibgarde=Abend
Brauerel (1ette
zu feiern.
Mene
Mit kameradſchaftlichem Gruß
zum Goldnen Anker
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Wenzlau, Feldwebel i. P.; Delp, Kanzleirat;
und in den bekannten Verkaufsstellen.
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