Darmstädter Tagblatt 1913


20. Dezember 1913

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eit.

5 M.
85 M.




Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
turen
Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der wöchentlichen Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. Bei
u. 1.80 Mk. viertelf. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
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Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Tarmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
R 341.
1913.
Samstag, den 20. Dezember.
ten Gelder könnten der Armee zugute kommen. Jedenfalls der gleichen geſetzlichen Dienſtzeit eines jeden weiteren
Die heutige Nummer hat 38 Seiten.
werde Churchill auch in Paris mit den leitenden Män= Sohnes in denſelben Dienſtgraden. Zurzeit ſind die be=
nen
, die er ja noch nicht kennt, Verhandlungen anknüpfen. teiligten Reſſorts mit der Ausarbeitung der erforderlichen
Es wird in der engliſchen Preſſe erklärt, welche
Das Wichtigſte vom Tage. deutſchen Städte Churchill beſuchen werde, wiſſe man noch Ausführungsvorſchriften befaßt. Ueber die zahlreichen
nicht. Hervorgehoben wird, daß dieſer Staatsmann, ſeit= Anträge, die auf Grund der neuen Beſtimmungen an die
Die beiden Kammern haben ſich geſtern bis Mitte dem er an der Spitze der Admiralität ſteht, deutſchen Bo= zuſtändigen Reichs= und Staatsbehörden gerichtet werden,
Januar vertagt.
den nicht mehr betreten hat.
kann daher augenblicklich noch nicht entſchieden werden.
Der deutſche Botſchafter Frhr. v. Schoen iſt
Es ſteht indes ſo viel feſt, daß die Beträge nachträglich
geſtern morgen aus Darmſtadt, wo er einer von
in Halbjahrsraten gezahlt werden ſollen. Da die Vor=
ſeinen
Regimentskameraden ihm zu Ehren veranſtal=
Kinderzulagen für Beamte. ſchrift über die Zahlung von Aufwandsentſchädigungen
teten Feſtlichkeit beiwohnte, nach Paris zurück=
gekehrt
und hat die Leitung der Botſchaftergeſchäfte
* Berliner Blätter ſchreiben: Die Reichsbehör=gleichzeitig mit der neuen Wehrvorlage am 1. Oktober 1913
wieder übernommen.
in Kraft getreten iſt, wir die erſte Halbjahrsrate im Be=
den
ſind zurzeit mit der Aufſtellung einer Statiſtik
Leutnant von Forſtner wurde vom Militär=
über
den Familienſtand des Beamtenper= trage von 120 Mark Anſang April 1914 zur Auszahlung
gericht der 30. Diviſion wegen widerrechtlichen Waffen=
gebrauchs
zur Mindeſtſtrafe von 43 Tagen Gefäng=ſonals beſchäftigt. Dieſe Statiſtik ſteht im Zuſammen= gelangen.
nis verurteilt. Er hat ſofort Berufung angemeldet.
Sofortige Rückerſtattung zuviel er=
hang
mit der im Reichstag von verſchiedenen Parteien be=
Das engliſche Parlament iſt auf den 10. Februar fürworteten Gewährung von Gehaltszulagen an Beamtehobener Wehrbeiträge. In Anerkennung der be=
1914 einberufen worden.
nach der Zahl der unverſorgten Kinder. Die Frage wird ſonderen Belaſtung, die den Steuerpflichtigen durch die Ab=
gegenwärtig
in der Beamtenpreſſe lebhaft erörtert, da gaben des einmaligen Wehrbeitrages auferlegt wird, ſind
Tageskalender zur Geſchichte der
man an die von der Reichsregierung angeſtellten Erhebun= die Behörden beſonders angewieſen, über die Veranlagung
Befreiungstriege.
gen die Hoffnung auf nahe Einführung von Erziehungs= zum Wehrbeitrage eingehende Berufungen ſofort zu er=
20 Dezember 1813: Rheinübergang der Verbündeten in beibilfen knüpft. Ueber die Höhe der Kinderzulagen wer= ledigen, um etwa zuviel erhobene Beiträge umgehend zu=
i
Schweiz (Konvention zu Baſel).
den verſchiedene Vorſchläge gemacht. Daß ſie nicht zu ge=rückzuerſtatten. Die Zurückerſtattung der zuviel erhobenen
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5 und 6.
ring bemeſſen werden dürfen, um ihre Wirkſamkeit nicht Beträge hat zu erfolgen, ſobald das Rechtsmittelverfahren
zu ſchwächen, darüber herrſcht Uebereinſtimmung. Eine ergeben hat, daß der veranlagte Wehrbeitrag zu ermäßigen
andere Frage iſt die Abſtufung der Zulagen nach den Ge= iſt. Der Vorſitzende der Veranlagungskommiſſion hat un=
Ein intereſſanter Beſuch.
haltsſätzen der verſchiedenen Beamtenklaſſen. Eine Be=verzüglich die Zuſtellung der Entſcheidung an den Bei=
** Es beſtätigt ſich nun doch, daß der britiſche Ma= rechnung nach Prozentſätzen des Gehalts hätte den Nach= tragspflichtigen zu veranlaſſen und gleichzeitig die Hebe=
rineminiſter
Winſton Churchill nach Deutſchland teil, daß diejenigen Beamten, die im Gehalt noch niedrig ſtelle mit entſprechender Nachricht zu verſehen. Dieſe hat
kommen und mehrere Wochen hier verweilen wird. Von ſtehen, keine merkliche Beihilfe erhalten würden. Zwar die Erſtattung zuviel erhobener Beitragsteile und etwa=
amtlicher
Londoner Seite wurde dieſe Reiſe als eine rein richtet ſich im allgemeinen die Lebensführung eines Be= zu vergütender Zinſen ſofort in die Wege zu leiten.
private hingeſtellt, doch iſt es erklärlich, daß das nur wenig amten nach ſeinem Gehaltsſatz. Aber die Koſten für ratio=
Gegen den Tabaktruſt. Der bayeriſche
Glauben findet. Man wird ſich erinnern, daß auch der nelle Erziehung eines Kindes ſind im allgemeinen gleich! Kriegsminiſter verbot allen Offizierskaſinos und Kantinen,
Beſuch, den Lord Haldane im Frühjahr 1912 in Deutſch= hoch und betragen für einen Beamten, der mit 25 Jahren künftig Fabrikate des Tabaktruſts zu führen. Bayern iſt
land abſtattete, gleichfalls als ein nicht offizieller bezeich= heiratet, ebenſoviel wie für den, der erſt mit 35 Jahren ſomit der erſte deutſche Bundesſtaat, der die deutſchen Fa=
net
wurde, aber ſpäter mußte man doch zugeben, daß der eine Ehe eingeht. Kürzlich ſind in Ungarn Kinderzulagen brikanten gegen den mit amerikaniſchem Gelde arbeitenden
Lord, bekanntlich ein ausgeſprochener Deutſchenfreund, in für die Beamtenſchaft eingeführt worden, und das dort Truſt ſchützt.
Berlin mit den amtlichen Kreiſen verhandelt hatte. Auch angewandte Syſtem wird zur Nachahmung für die Re=
Beamte und Abgeordnete. In der Zwei=
Churchill wird ſeinen Aufenthalt an der Seine und an gelung in Deutſchland empfohlen. Es wird vorgeſchla= ten ſächſiſchen Kammer griffen die Konſervativen den Mi=
der
Spree nicht vorübergehen laſſen, ohne mit den Re=gen, die Höhe der Zulagen verſchieden zu bemeſſen für niſter Grafen Vitztum v. Eckſtädt an, der auf die Be=
gierungmännern
in Verbindung zu treten und ſchwebende höhere, mittlere und Unterbeamte. Die Zulagen ſollen ſchwerde des Abg. Dr. Böhme erwiderte, den Staats=
Fragen zu beſprechen.
betragen bei höheren Beamten jährlich 200 Mark für ein beamten ſei ſtrengſtens verboten, Abgeordneten unmittel=
An Unterhaltungsſtoff wird es ja dem britiſchen Mi= Kind, 400 Mark für zwei Kinder und 600 Mark für drei bar oder mittelbar Auskünfte zu erteilen oder mit ihnen
niſter in Paris nicht fehlen, aber wir wollen davon ab= und mehr Kinder; für mittlere Beamte ſollen die Sätze zu verhandeln. Dr. Böhme erwiderte ſcharf in Ueberein=
ſehen
und uns hier mit ſeinem Aufenthalt in Deutſchland 150, 300 und 450 Mark, für Unterbeamte 100, 200 und 300 ſtimmung mit der ganzen konſervativen Fraktion, er hole
beſchäftigen. Wie Churchill im Herzen zu uns ſteht, ob Mark betragen. Als Grenze für die Gewährung wird das ſich Auskünfte, wo er wolle, und laſſe ſich ſein Recht als
er ein Freund des Deutſchen Reiches iſt oder zu deſſen 24. Lebensjahr in Vorſchlag gebracht. Dieſe Grenze hätte Abgeordneter nicht durch einen Miniſter verkümmern.
Widerſachern gehört, läßt ſich ſchwer ſagen. In dieſer naturgemäß nur eine Berechtigung, ſoweit bis dahin noch Schon vor Jahren haben die Nationalliberalen nachdrück=
Hinſicht iſt man aus ihm noch nicht recht klug geworden, keine wirtſchaftliche Selbſtändigkeit des Kindes erreicht iſt. lich gegen dieſe miniſterielle Anordnung Front gemacht,
ebenſo wie man nicht weiß, welche Ziele er als Leiter Schließlich wird auch für notwendig erachtet, die Kinder= ſie wurden aber damals von den Konſervativen im Stich
des britiſchen Marinereſſorts wirklich verfolgt. Er hat zulagen von der Beſtenerung frei zu laſſen.
gelaſſen.
ſchon eine ganze Reihe von Flottenreden gehalten, die be=
Sinken der Fleiſchpreiſe? In vielen
ſonders bei uns lebhaftes Intereſſe erregten, weil ſie auf
Orten des Weſterwaldes, Rheinheſſens und vereinzelt auch
Deutſches Reich.
die deutſchen Rüſtungen Bezug nahmen, jedoch bewies er
am Niederrhein iſt ein Sinken der Preiſe für Schweine=
Die Zulaſſung von Erſatzkaſſen. Auf
in dieſen Reden keinerlei Konſequenz, denn ſie wider=
ſleiſch
feſtzuſtellen. Die abſteigende Tendenz wird aller
ſprachen einander in den Hauptpunkten. Sein Rüſtungs= die Anfrage des Abg. Marquart (natl.) wegen der Zu=
Vorausſicht nach längere Zeit anhalten, denn die Ställe
Feierjahr hat bekanntlich eine gewiſſe Berühmtheit er= laſſung von Erſatzkaſſen der Krankenverſicherung hat
ſind meiſt ſtark mit fetten Schweinen angefüllt und die Nach=
langt
, aber noch heute weiß man nicht, ob es ihm damit Staatsſekretär Dr. Delbrück eine ſchriftliche Antwort er=
zucht
angeſichts der billigen Ferkelpreiſe und der über=
ernſt
war. War dies der Fall, ſo hat Churchill während teilt, in der es u. a. heißt:
aus reichen Kartoffelernte viel ſtärker als in den Vor=
Dem Reichskanzler iſt bekannt, daß zurzeit noch keine
ſeines kommenden Berliner Aufenthaltes die beſte Ge=
Erſatzkaſſe der Krankenverſicherung durch das Reichsver= jahren. Auch die Preiſe für Rindfleiſch ſind in der letzten
legenheit, mit den deutſchen leitenden Kreiſen geeignete ſicherungsamt zugelaſſen worden iſt. Es wird aber vor Zeit nicht unerheblich geſunken. In den landwirtſchaft=
Vorſchläge zu erörtern. Er wird dann erkennen, daß man ausſichtlich ſchon in den nächſten Tagen die Entſcheidung lichen Teilen der Rheinprovinz iſt die Viehhaltung durch=
in
Berlin geeigneten Angeboten ganz gern nähertreten für eine Anzahl ſolcher Kaſſen getroffen werden. Dies weg erheblich ſtärker als in den Jahren 1912 und 1911.
wird, ſofern die Sicherheit des Reiches zur See unge= ailt auch insbeſondere von der Kranken= und
Begräbniskaſſe des Verbandes Deutſcher Hand=Die Viehaufkäufer und Metzger gehen mit ihren Geboten
fährdet bleibt. Die Seemacht Englands allein kann ja für lungsgehilfen in Leipzig. Das Geſetz geht nicht für Schlachtvieh ſehr ſtark herunter. Auch im Braun=
uns
nicht maßgebend ſein, die deutſche Regierung muß davon aus, daß ſämtliche ehemaligen freien ſchweigiſchen ſinken die Fleiſchpreiſe, wie das Ergebnis
die Verhältniſſe in Europa, insbeſondere die Stärke des Hilfskaſſen, die den Antrag geſtellt haben, auch ſchon bis der Fleiſchverdingung für die Garniſonverwaltung in
Dreiverbandes zur See, in Betracht ziehen, wenn ſie die zum 1. Januar 1914 zugelaſſen werden müſſen. Dies er=
Wolfenbüttel zeigt.
gibt ſich aus Artikel 25 des Einführungsgeſetzes zur
Frage einer Unterbrechung der Rüſtungen ins Auge faſſen Reichsverſcherungsordnung in Verbindung mit Artikel 7
Ausland.
will. Jedenſalls ſieht man dem Beſuche des engliſchen der Kaiſerlichen Verordnung vom 5. Juli 1912, wonach
Marinegewaltigen in unſeren politiſchen Kreiſen mit gro= der Antrag auf Zulaſſung als Erſatzkaſſe noch bis zum
Oeſterreich=Ungarn.
31. Dezember 1913 geſtellt werden kann. Dagegen kann ich
ßem Intereſſe entgegen.
nicht annehmen, daß es den Mitgliedern der noch im
Die Vereinheitlichung des Wechſel=
Laufe des Monats Dezember zugelaſſenen Erſatzkaſſen un=rechts. Die Regierung hat dem Herrenhauſe einen Ge=
möglich
ſein ſollte das Ruhen ihrer Rechte und Pflichten ſetzentwurf, betr. die Vereinheitlichung des Wechſelrechts,
In London bildete die Reiſe Churchills nach Deutſch= bei denjenigen Krankenkaſſen, in welche ſie gehören
land, als die erſte Meldung davon auſtauchte, das Tages= (§ 517 Abſ. 1 der Reichsverſicherungsordnung) noch recht= vorgelegt. Durch dieſen ſoll die von der Haager Wechſel=
geſpräch
. Zwar verſicherten die offiziöſen Blätter, es zeitig zu beantragen.
rechtskonferenz ausgearbeitete einheitliche Wechſelordnung
komme ihr keine offizielle Bedeutung zu; demgegenüber
Aufwandsentſchädigungen für Sol= zur Einführung gelangen.
bemerkt aber der Daily Telegraph mit Recht, die=
datenfamilien
. Halbamtlich wird folgendes mitge=
ſelbe
Regierung habe die nämliche Erklärung abgegeben,
Die polniſche Volkspartei nahm folgenden
als Lord Haldane ſeinen berühmten Beſuch in Berlin teilt: In dem Geſetz, betreffend die Feſtſtellung eines Nach= Beſchluß an: Der Klub erkennt nicht den Beſchluß des
machte. Später habe der Miniſterpräſident ſelbſt zuge= trags zum Reichshaushaltsetat für das Rechnungsjahr Generalrats der Partei an, durch den der Miniſter Dlu=
geben
, daß damit eine politiſche Miſſion von höchſter Be= 1913 iſt, wie ſchon mitgeteilt, die Zahlung von gosz aus der Partei ausgeſchloſſen wurde. Er ſpricht
deutung verbunden war. Der Daily Telegraph verweiſt
auf das jüngſte Angebot Churchills, zuſammen mit Aufwandsentſchädigungen an ſolche Familien vor= dem Miniſter vielmehr ſeinen Dank dafür aus, daß er
Deutſchland die Rüſtungen zur See einzu= geſehen, von denen bereits drei Söhne ihrer das unmoraliſche, das Volk ſchädigende Vorgehen Sta=
ſchränken
. Es ſei in Deutſchland nicht gerade günſtig geſetzlichen zwei oder dreijährigen Dienſtpflicht pinskis entlaret hat. Der Klub beſchließt, da Stapinski
aufgenommen worden; wohl aber habe ein amerikan’ſcher im Reichsheer oder in der Marine als Unter= ſich höchſt ſchmählicher Taten ſchuldig gemacht und über=
Vorſchlag mit ähnlicher Tendenz in Europa Beifall ge=offiziere oder Gemeine genügt haben oder noch genügen, dies die Intereſſen des Volkes und die Ein’gkeit der
funden. mit Ausnahme vielleicht von Frankreich, das offen=
bar
befürchte, die im Flottenbau von Deutſchland geſpar= und zwar in Höhe von 240 Mark für das Jahr während Partei verraten hat, Stapinski aus dem Klub auszu=

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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember
Seite 2.
ſchletzen. Wie verkautet, ſind mit Siapindkt noch einigefſandten vereindarte Friedensvertag, der die Grundſühe
wenige ſeiner engeren Anhänger aus der Partei ausge= eines Schiedsgerichtsplanes enthält, iſt am Donnerstag
treten.
unterzeichnet worden. Er iſt der erſte Friedensvertrag
Italien.
mit einem europäiſchen Lande.
Vertrauensvotum für die Regierung.

2
Die Kammer ſtimmte in namentlicher Abſtimmung mit
362 gegen 90 Stimmen bei 13 Enthaltungen für die ein=
* Berlin, 19. Dez. Die Stadtverordneten= Ver=
fache
Tagesordnung Carcano, welche von der Regierung ſammlung überwies geſtern den ſozialdemokratiſchen An=
als
Ausdruck des Vertrauens angenommen worden war. trag, 500000 Mark für die Unterſtützung Arbeits=
loſer
zu bewilligen, einem Ausſchuß. Der Vertreter
Die Inſelfrage. Die Agenzia Stefani bezeich=
der
größten Fraktion, Caſſel, ließ keinen Zweifel darüber,
net die Meldung des Echo de Paris, der italieniſche Bot= daß er in dem Antrag ncht das geeignete Mittel zur Ab=
ſchafter
Tittoni habe der franzöſiſchen Regierung erklärt, ſtellung der zweifellos vorhandenen Not erblickt. Wenn
daß Italien die Zuweiſung Chios und Mytilene an Grie= es tatſächlich, wie die Sozialdemokraten behaupten, 83000
Arbeitsloſe gebe und jeder nur 1 Mark täglich erhalten
chenland annehme, für unbegründet. Italien habe ſich
ſolle, ſo würden die 500000 Mark in ſechs Tagen aufge=
noch
nicht über die engliſchen Vorſchläge ausgeſprochen. braucht werden. Dann würden von den Sozialdemokraten
einfach weitere Mittel bewilligt werden. Das ſei ein
Frankreich.
Weg, den Berlin nicht gehen könne.
Die Wahlreform. Der Antrag Grouſſier, betr.
* Jena, 19. Dez. Der Bezirksausſchuß erklärte die
die Wahlreform, wurde von der Kammer mit 330 gegen letzten hieſigen Gemeinderatswahlen, bei denen
die Sozialdemokraten 8 Sitze verloren, für gültig und
161 Stimmen angenommen.
wies den ſozialdemokratiſchen Proteſt zurück. Der Be=
Das Flottenprogramm. Marineminiſter zirksausſchuß genehmigte zugleich die Stellung eines
Monis erklärte einem Berichterſtatter bezüglich des Flot= Strafantrages gegen den in den Gemeinderat neu ge=
tenprogramms
, er habe, als er ſein Amt antrat, mit Ge= wählten Maurermeiſter Gretſcher wegen Beleidigung des
nugtuung feſtſtellen können, daß die von ihm als Bericht= ſtädtiſchen Finanzdirektors Schmitt durch die von Gretſcher
veröffentlichten ſchweren Angriffe auf die Finanzverwal=
erſtatter
des Marinebudgets im Senat vertretenen An=
tung
.
ſchauungen von ſeinen Vorgängern der Verwirklichung
entgegengebracht worden ſeien. So ſeien ſeine Anträge,
Stadt und Land.
betreffend Einführung des 34=Zentimeter=Geſchützes, und
Darmſtadt, 20. Dezember.
der vierfachen Panzertürme, ſowie die, betreffend der Ver=
einigung
der Schlachtſchiffe im Mittelmeer und die Ver=
* Vom Hofe. Die Großherzoglichen Herr=
teidigung
in der Nordſee und im Atlantiſchen Ozean durchſchaften ſind, von Birſtein kommend, im Neuen Palais
Flottillen von Torpedobootsjägern und Unterſeebooten zur wieder eingetroffen.
* In den Ruheſtand verſetzt wurde der Kanzleidiener
vollendeten Tatſache geworden. Sein Hauptaugenmerk
am Landgericht der Provinz Starkenburg Ludwig Dub=
werde
nunmehr darauf gerichtet ſein, daß die zu erbauen= berke auf ſein Nachſuchen unter Anerkennung ſeiner
den Schlachtſchiffe die größtmögliche Geſchwindigkeit er=langjährigen treuen Dienſte mit Wirkung vom 16. Januar
halten, ohne daß dabei ihrer Stärke Abbruch geſchehe. 1914 und ihm die goldene Medaille des Ludewigsordens
verliehen.
Ferner werde er dafür ſorgen, daß die Kriegsflotte, die
* Erledigt ſind zwei mit evangeliſchen Lehrern zu be=
ſich
in dieſer Hinſicht von den Flotten Englands, Deutſch= ſetzende Stellen zu Stadecken, Kreis Mainz. Mit=
lands
und Italiens habe überflügeln laſſen, mit zahl= einer derſelben iſt Organiſtendienſt verbunden.
* Anläßlich des Namensfeſtes des Kaiſers von Ruß=
reichen
Waſſerflugzeugen und Luftkreuzern ausgeſtattet
land fand geſtern vormittag 11 Uhr in der ruſſiſchen Ka=
werde
, welche im Mittelmeer und im Aermelkanal den
pelle auf der Mathildenhöhe Gottesdienſt mit an=
Aufklärungsdienſt unterſtützen ſollten.
ſchließendem feierlichen Tedeum ſtatt, an dem außer den
Mitgliedern der ruſſiſchen Geſandtſchaft und der ruſſiſchen
Bulgarien.
Kolonie die oberſten Hofchargen, der preußiſche Geſandie
Die Neubildung des Kabinetts. Die und der Geſchäftsträger der engliſchen Geſandtſchaft teil=
Regierung hat jetzt der Oppoſition drei Portefeuilles nahmen,
Von der Techniſchen Hochſchule. Der Diplom=
angeboten
, die Oppoſition verlangt jedoch vier. Sollte
eine Verſtändigung zuſtande kommen, ſo würden ausſchei= Ingenieur Georg Roſenberg aus Aland hat ſich am
17. Dezember d. J. an der hieſigen Techniſchen Hochſchule
den der Miniſter des Aeußern Genadiew, Dimitſchew der mündlichen Doktor=Ingenieur=Prüfung
und Bekaroff. Dem Agrarierführer Stambulowski ſoll im Chemiſchen Fach unterzogen und dieſelbe gut be=
ſtanden
.
das Ackerbauminiſterium angeboten werden.
Geſtern wurden die Vorleſungen und Uebun=
gen
geſchloſſen. Ihr Wiederbeginn iſt auf Diens=
Türkei.
Finanzielle Kriſis. Verſchiedene Kreiſe ſtel= tag, den 6. Januar 1914, feſtgeſetzt. Bei der Diplom=
Hauptprüfung der Bauingenieur= Abtei=
len
feſt, daß das Rundſchreiben des franzöſiſchen Finanz= lung, die in dieſer Woche ihr Ende erreicht hat, haben
miniſters, in dem den Banken unterſagt wird, an das von 17 Kandidaten 16 beſtanden; davon haben 2 das
Ausland Anleihen und Vorſchüſſe zu gewähren, ſowie Prädikat Mit Auszeichnung beſtanden, 6 gut beſtanden
die Schwierigkeiten, denen die Durchführung der Schatz= und 8 beſtanden erworben.
Vom Großh. Hoftheater. Die heutige erſte Kin=
ſchein
=Transaktion der Pariſer Firma Perrier begegnet, dervorſtellung von Hänſel und Gretel beginnt
deren Vertrag ſeit 10 Tagen unterzeichnet iſt, eine finan= um 6 Uhr und wird gegen 8 Uhr beendet ſein. Am
zielle Kriſe geſchaffen haben. Am Donnerstag nachmittag Sonntag nachmittag geht als Volksvorſtellung der
herrſchte auf der Börſe Panik. Die türkiſchen Kon= Schwank Im weißen Rößl von Blumenthal und Ka=
ſols
verloren raſch mehr als zwei Punkte und ſie= delburg unter ſzeniſcher Leitung von Regiſſeur Hacker in
Szene. Am Tage der Vorſtellung findet der Kartenvor=
len
bis auf 92½. Die Regierung ſah ſich genötigt, zu verkauf an der Tageskaſſe des Hoftheaters ſtatt. Sonntag
intervenieren und Spekulationsgeſchäfte zu unterſagen. abend wird Kammerſänger Otto Wolf ſein einmaliges
Der Eingang in das Börſengebäude war polizeilich be= Gaſtſpiel als Lyonel in Martha abſolvieren. Das
wacht. Der franzöſiſche Botſchafter Bompard iſt von ſei= gaſtweiſe Auftreten des gefelerten Gaſtes findet im Rah=
men
der A=Abonnementsvorſtellungen ſtatt. Die Leitung
ner Regierung nach Paris berufen worden. In verſchie= der Neuinſzenierung hat Regiſſeur Nowack. Kapellmeiſter
denen Kreiſen verlautet, daß die Reiſe des Botſchafters Kleiber wird die Oper erſtmalig dirigieren. Herr
mit der Schatzſcheintransaktion der Firma Perrier zuſam= Schützendorf ſingt erſtmalig den Lord Triſtan, den
Plumkett ſingt diesmal Herr Stephani. Die Damen
menhänge.
Schott, Moore und Riethof ſingen zum erſten Male die
Der türkiſch=ſerbiſche Friedensvertrag. Mägde‟. Die übrige Beſetzung iſt von der letzten Wie=
Am Donnerstag nachmittag begannen in Konſtantinopel derholung bekannt. Die Vorſtellung beginnt um 7½
die ofſiziellen Verhandlungen über den türkiſch=ſerbiſchen Uhr. Am Dienstag wird als zweite Kindervorſtellung
Friedensvertrag. Nach Informationen von ſerbiſcher Seite Aſchenbrödel ein Märchenſpiel mit Geſang und Tanz
von Görner, in Szene gehen. Die Vorſtellung leitet Herr
ſchreiten die Verhandlungen, die auf einem vorbereiteten Regiſſeur Baumeiſter.
Entwurf baſieren, in normaler Weiſe fort und werden
Der weitere Spielplan der nächſten Woche iſt: Mitt=
am
Samstag beendet ſein. Der Friedensverrrag wird woch, den 24. Dezember. Keine Vorſtellung. Don=
nerstag
, den 25. Dezember. Keine Vorſtellung.
12 Artikel ohne Annex oder Protokoll umfaſſen.
Freitag, den 26. Dezember, nachmittags 2 Uhr: Lum=
pacivagabundus
(Fünfzehnte Volksvorſtellung zu er=
Vereinigte Staaten.
mäßigten Preiſen.) Abends 7 Uhr: 76. Abonnements=
Bryans Schiedsgerichtsplan. Der zwiſchen Vorſtellung D 20. Tannhäuſer. Gewöhnliche Preiſe.
dem Staatsſekretär Bryan und dem niederländiſchen Ge= Samstag, den 27. Dezember. 77. Abonnements= Vor=
genfalls
das Veto des Kaiſers von Oeſterreich vorzubrin
gen. Am folgenden Morgen, es war am Sonntag, ver=
Die dramatiſche Stunde‟
traute ſich Püzyna, von Unruhe und Beſorgnis erfüllt,
Rampolla perſönlich an; es war, als bäte er den Kardinal=
in
Rampollas Leben
Staatsſekretär um deſſen Rat. Rampolla gab ihm an=
ſchildert
ein Mitarbeiter des Corriere della Sera. Als heim, nicht anders zu handeln, als fein Gewiſſen es ihm
der Tod Leo XIII. eine neue Papſtwahl brachte, galt vorſchreiben würde. Dann waren die Kardinäle zur Vor=
Rampolla, der Staatsſekretär des verſchiedenen Papſtes, mittagsſitzung verſammelt. Während man die Wahlzettel
als einer der ausſichtsreichſten Kandidaten. Viele der ſchrieb, erhob ſich Puzyna, bat um das Wort und erklärte:
damals lebenden Kardinäle verdankten ihm den Purpur, Auf allerhöchſten Befehl mit dieſer Aufgabe betraut, habe
und ganz beſonders waren ihm die franzöſiſchen Kardinäle ich die Ehre, Seine Eminenz den Dekan des heiligen Kol=
ergeben
. Bis zur Neuwahl führte eine Kommiſſion von legiums zu bitten, zur Kenntnis zu nehmen und amtlich
drei Kardinälen die Regierung; es waren Oreglia, Macchi bekannt zu geben, daß Seine apoſtoliſche Majeſtät Franz
und Rampolla. In ſehr kurzer Friſt verſammelten ſich Joſef, Kaiſer von Oeſterreich und König von Ungarn, die
die 62 Kardinäle die den Wahlkörper bildeten, im Vatikan. Abſicht hat, von einem alten Recht und Privileg Gebrauch
Am 1. Auguſt 1903 begannen die geiſtlichen Würdenträger zu machen und das Ausſchließungsveto zu erheben contra
im tiefen Schweigen mit der Erfüllung ihrer Wahlpflicht. Eminentiſſimum Domimum meum cardinalem Maria=
Durch ein Spiel des Schickſals fiel Rampolla beim erſten num Rampolla del Tindaro Inmitten einer Totenſtille
Wahlgang die Aufgabe zu, die Stimmen zu ſammeln und warteten alle, was nun erfolgen wird. Der Kardinal=
das
Ergebnis zu verleſen. Als die verſiegelten Zettel im Staatsſekretär erhob ſich, ſtand einen Augenblick bleich
Becher lagen, bedeckte Rampolla ihn mit der Patene, ſchüt= und ernſt; dann ſprach er mit Würde die Worte: Ich be=
telte
die ſymboliſche Urne und begann dann mit der Ver= klage es, daß in Sachen der Papſtwahl ein ſchweres Atten=
kündigung
des Wahlreſultats, indem er Zettel um Zetteli tat gegen die Freiheit der Kirche und die Würde des hei=
vorlas
. 24 mal fiel dabei ſein Name; und er ſprach ihn ligen Kollegiums von Laiengewalt gemacht werde und
mit Ruhe und ohne das geringſte Zeichen einer inneren erhebe den nachdrücklichſten Einſpruch. Was meine beſchei=
Erregung aus. Am Abend desſelben Tages waren die dene Perſon anbetrifft, erkläre ich, daß mir nichts Ehren=
Stimmen für Rampolla bereits auf 29 geſtiegen; über dem volleres und Angenehmeres (di piü giocondo) widerfah=
Haupte des Kardinal=Staatsſekretärs ſchwebte die Tiara: ren konnte‟. In dieſem Augenblick war ſich keiner der
nur wenige Stimmen noch, und ſie würde ſich auf dieſe Kardinäle mehr bewußt, der Gegner dieſes Mannes zu
unbewegte Stirn herabſenken.
ſein: ſo ſtolz und groß erſchien er allen. Bei der nächſten
Unter den Kardinälen befand ſich auch der Erzbiſchof Stimmenzählung ſtieg die Zahl der für Rampolla abge=
von
Krakau, Kardinal Puzyna, der beauftragt war, nöti= gebenen Stimmen auf 30; am folgenden Tage hatte Kar=

Nummer 311.
1913.
ſtellung. A 20. Zum erſten Male: Filmzauber Poſſe
mt Geſang und Tanz in vier Bildern von Bernauer und
Schanzer. Muſik von Kollo und Bredſchneider. Gewöhn=
liche
Preiſe. Anfang 7½ Uhr. Sonntag, den 28. De=
zember
78. Abonnements=Vorſtellung. B 19. Die Mei
ſterſinger von Nürnberg. Gewöhnliche Preiſe. Anfang
6½ Uhr.
Schutzmannsſchule. Am Freitag mittag nahn
der 18. Lehrgang der gemeinſamen Schutz
mannsſchule für das Großherzogtum
Heſſen, an welchem fünf Schutzleute aus Darmſtadt,
zwei Schutzleute aus Mainz, zwei Schutzleute aus
Offenbach und ein Schutzmann aus Gießen, zuſammen
zehn Mann, teilnahmen, nach achtwöchiger Dauer mit
einer Prüfung ſein Ende. Zu der Prüfung, die unter
dem Vorſitz des Herrn Regierungsrat Gennes ſtatt=
fand
, aaren außer den Unterrichtserteilern noch ver=
ſchiedene
Herren als Vertreter der beteiligten Städte
erſchienen. Das Reſultat der Prüfung kann als günſtig
bezeichnet werden. Am Nachmittag fand noch eine
praktiſche Prüfung im Reitungs= und Krankenbeför=
derungsdienſt
, ſowie im Turnunterricht ſtatt, welche von
einem Führer der hieſigen freiwilligen Sanitätshaupt=
kolonne
und ſeitens eines Mitgliedes der Turngemeinde
geleitet wurde.
Deutſche Bank Ferdinand Sander. Um
Mißverſtändniſſen vorzubeugen, legt Herr Hofrat Sander
den größten Wert darauf, auch an dieſer Stelle zu be=
ſtätigen
, daß er in ganz unveränderter Weiſe auch tünftig
den perſönlichen Verkehr mit ſeinen Geſchäftsfreunden
und Auftraggebern pflegen und als ſeine Hauptaufgäbe
betrachten wrd.
* Goldene Hochzeit. Am 27. Dezember feiern Herr
Franz Aßmuth und ſeine Ehefrau Eliſabeth, geborene
Dieyl, in voller Rüſtigkeit das Feſt ihrer Goldenen Hoch=
zeit
.
* Für Hundebeſitzer. Bei herannahendem Jahres=
ſchluß
möchten wir unſere Leſer in ihrem Intereſſe auf die
Vorſchriften der Hundeſteuerverordnung
aufmerkſam machen, welche hinſichtlich der Abmeldung
von Hunden zu beachten ſind. Wer nämlich den Beſitz
eines Hundes aufgibt, hat dies ſpäteſtens bis zum Ab=
laufe
des Kalenderjahres der Bürgermeiſterei ſeines
Wohnortes anzuzeigen. Die Abmeldung muß durch den
Beſitzer ſelbſt entweder mündlich oder ſchriftlich geſchehen
und iſt hierbei anzugeben, an welchem Tage und an wen
der abzumeldende Hund abgegeben wurde. Bei münd=
licher
Abmeldung iſt der im Hunderegiſter gemachte Ein=
trag
von dem Abmeldenden zu unterſchreiben. Ueben
die erfolgte Abmeldung erhält der ſeitherige Hundebſitzen
auf Verlangen von der Bürgermeiſterei eine Beſcheint=
gung
. Dieſe Abmeldung iſt auch von demjenigen
ſtatten, der mit einem Hunde von ſeinem ſeitherigen
Wohnſitze in einen anderen Ort des Großherzogtums
wegzieht. Wer die Abmeldung b’s über den Jahresſchluß
hinaus unterläßt, hat die Steuer für das folgende Jahr
weiter zu entrichten, wenn er nicht etwa vor Ablauf des
Jahres der Abſchaffung des Hundes aus dem Großher=
zogtum
verzogen iſt. Zugleich ſei auch darauf aufmerkſam
gemacht, daß die geſetzliche Beſtimmung, wonach von der
Hundeſteuer für je einen Hund alle diejenigen Perſonen
befreit waren, die infolge ihres Berufes oder Gewerbes
einſam wohnten und ein Einkommen von weniger als
600 Mark verſteuern, aufgehoben worden iſt und jetzt
Steuerfreiheit nur noch für Hirtenhunde beſteht.
* Der Heſſiſche Odenwald=Verein hält Sonntag, den
21. Dezember, im Kaiſerſaale ſeine Weihnachtsfeier mit
Kinderbeſcherung ab. Das gut ausgewählte Program
verſpricht eine große Beteiligung. (Näh. ſiehe Anzeige
* Der Kavallerie=Verein Darmſtadt (Mitglied der
Kriegerkameradſchaft Haſſia) veranſtaltet Sonntaa, den
91. I Mts., im Vereinslokal Zum Schützenhof eine
Weihnachtsfeier mit Tanz und Verloſung, wozu ſämtliche
Kameraden und deren Familienangehörige, ſowie Freunde
und Gönner herzlich willkommen ſind. (S. Anz.)
C) Aus der Beſſunger Bücherhalle (Beſſungerſtraße
Nr. 48) wurden im Monat November 1913 908 Bücher
entliehen; eingeſchriebene Leſer ſeit 1. April 407. Ge=
ſchenke
gingen ein von Herrn Rentner Calmberg 2Bände,
von Frau Dr. Stamm 8 Bände und 5. Jahrgänge Zeit=
ſchriften
, von Herrn Bankdirektor Neuz 10 Bände und 45
Hefte Zeitſchriften, von Frau Rittmeiſter von Köppen
32 Bände. Den gütigen Gebern herzlichen Dankl An=
meldungen
weiterer Spenden von Büchern und guten
Zeitſchriften, ſowie Beitrittserklärungen zum Verein
für Verbreitung von Volksbildung (Mindeſtbeitrag
2 Mark) werden vom Vorſtand des Vereins gerne ent=
gegengenommen
. Unentgeltliche Bücherausgabe: Diens=
tag
. Donnerstag und Samstag, von abends 7½9 Uhr.
Daſelbſt auch Bücherverzeichniſſe zu 20 Pfg.
Adreßbuch der Haupt= und Reſidenzſtadt
Darmſtadt. Das Adreßbuch für 1914 iſt nunmehr
fertiggeſtellt und gelangt von heute ab zur Veraus=
gabung
. Dasſelbe iſt neun Seiten ſtärker als das Vor=
jährige
. In demſelben ſind erſtmalig auch die Be=
wohner
des Waldvillenviertels Eberſtadt aufgeführt
und zwar im zweiten Teil Einwohnerregiſter in
alphabetiſcher Ordnung und im vierten Teil Haus=
regiſter
am Schluſſe. Im übrigen iſt das neue Adreß=
buch
ausgeſtattet wie ſeine Vorgän ier.
dinal Sarto die meiſten Stimmen, und in der ſiebenten
Sitzung wurde er erwählt. Jedoch darf man nicht glaü=
ben
, fährt der Berichterſtatter fort daß es das Veto
Oeſterreichs war, das die Wahl des Kardinals Rampolla=
verhinderte
. Auch in dieſem Falle beſtätigte ſich das
römiſche Sprichwort: Niemand kann zweimal Papſt wer=
den
18 Jahre lang war Rampolla das alter ego Papſt
Leos geweſen. Zudem herrſchte in dem Konklave der Ge=, einen mehr kirchlichen Papſt zu erwählen: Ram=
polla
war zu ſehr Diplomat Am Tage nach der Prokla=
mierung
Pius X. erklärte Rampolla auf das Drängen
eines Freundes, das Amt des Staatsſekretärs weiterzu=
führen
: Lieber ſterben als wieder anfangen . . .
Doch auch ſein ſpäteres Leben ſtrenger Zurückgezögen=
heit
und ſtiller Gelehrtenarbeit ſollte Rampolla noch eine
dramatiſche Stunde bringen, nicht Rampolla, dem Ka=
dinal
, aber Mariano Rampolla del Tindaro, dem Sohn
einer geliebten Mutter. Von ſeinen Reiſen nach Einſie=
deln
, die auf ärztliche Anordnung erfolgten, abgeſehen,
pflegte der Kardinal Rom nie zu verlaſſen: nur ein ein=
ziges
Mal eilte er nach Frascati. Seine Mutter lag dor
im Sterben. Zwei Tage war er an ihrer Seite, am Mor=
gen
des dritten Tages, während der Sohn die Meſſe las,
verſchied ſie. Rampolla ſah es, er wurde totenbleich, aber
er las die Meſſe zu Ende. Kaum aber, daß er ſein Amt
verrichtet hatte, ſtürzte er ſchluchzend auf das Totenbeil
zu, ſank nieder ergriff die Hände der Dahingegangenen
und verzweifelt hörte man ihn rufen: Mutter,
Mutter .. ."

[ ][  ][ ]

2

Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember
§ Hundefang. Während des Morats November! Kaſſe 8 Mark zu rauben. Die Strafkammer verurteilte
ſind durch den hieſigen Polizethundeaufſeher 26 Hunde Fleckenſtein wegen Diebſtahls im Rückfall zu 9 Mona=
ingefangen
worden. Hiervon wurden 7 Hunde von ten Gefängnis, abzüglich 5 Wochen der Anter=
hhren
Eigentümern wieder ausgelöſt, 3 Hunde ſind ver= ſuchungshaft.
kauft worden und 16 Hunde mußten getötet werden.
Durch eine unüberlegte Handlung zog ſich der 23jäh=
§ Kaminbrand. Am Donnerstag nachmittag gegen rige Walzenführer Peter Beck von Sprendlingen eine
Uhr hut im Hinterhauſe Steinſtraße Nr. 6 ein Anklage wegen Verleitung zum Meineid zu. Er
Raminbrand ſtatt efunden, welcher durch die herbei= war im Herbſt in Kurheſſen bei Straßenarbeiten beſchäf=
gerufene
Feuerwehrwache ſofort gelöſcht worden iſt.
tigt und hat aus dem Wohnwagen einem Arbeitskollegen
50 Mark aus dem Rock entwendet. Bei ſeiner Verneh=
* Orpheum. Nach kurzer vor Weihnachten üblicher mung hatte er angegeben, das Geld habe in ſeinem Rocke
Jauſe werden die Vorſtellungen am 2. Feiertage (26. De=geſteckt und er habe es behalten, weil ihm ſelbſt eine gol=
gember
) mit zwei Vorſtellungen fortgeſetzt. Das neue dene Uhrkette geſtohlen worden ſei. Der Angeklagte ver=
Weihnachtsprogramm, ebenſo reichhaltig wie vielſeitig ſuchte nun am 15. September in einem Briefe den Be=
eſtaltet
, wird eine Serie auserleſener Kunſtkräfte um= ſtohlenen dazu zu veranlaſſen, bei der Schöffengerichts=
verhandlung
ebenſo auszuſagen, was ſeine Freiſprechung
ſaſſen. (Weiteres folgt.)
zur Folge gehabt hätte. Die Strafkammer verurteilte den
* Kinotheater.
Reſidenztheater
am Angeklagten wegen Verleitung zum Meineid
eißen Turm. Die amerikaniſche Filmkomp. Selig zu der Mindeſtſtrafe von 1 Jahr Zuchthaus und
und Komp., welche wohl als die beſte Darſtellerin 2 Jahren Ehrverluſt. 1 Woche der Unterſuchungshaft
der beliebten Wild=Weſt=Schlager genannt wird, iſt dies= wird ihm auf die Strafe angerechnet.
mal durch eine tolle Humoreske in zwei Akten, betitelt
Zelly Nobel, der Cowboy=Millionär, vertreten. Ein
SSchwank, wie er wohl noch nie im Bilde gezeigt wurde.
Schlußprüfung der Freiwilligen Sanitäts=
Ein Cowboy wird durch Erbſchaft Millionär, zieht dar=
auf
in die Stadt; da es ihm dort zu langweilig Hauptkolonne vom Roten Kreuz zu Darmſtadt.
ſwird, ladet er ſeine alten Kämpen nach dort ein. Bei
Im Mathildenhöhſaal hielt geſtern abend die Frei=
ihrer
Ankunft richten ſelbſtverſtändlich die Herren ein willige Sanitätskolonne die Schlußprüfung des Winter=
eilloſes
Durcheinander in der Stadt an, bis ſie von der! kurſes 1913 ab unter der umſichtigen Leitung ihres Ko=
ZZolizei glücklich wieder vertrieben wurden. Ein zweiter lonnenführers Hauptmann à la euite Lotheißen. Zur
SSchlager iſt ein Drama in 2 Akten, Ein geprüftes Va= Stelle waren 66 Mann. Als Gäſte waren u. a. anwe=
ſerherz‟
. Das Filmwerk iſt von der amerikaniſchen Firma ſend: Oberkonſiſtorialpräſident D. Nebel als Vertreter
Eubin in Szene geſetzt worden und ſtellt den Lebensroman des Landesvereins vom Roten Kreuz und Regierungsrat
iines durch leidenſchaftliche Liebe zu einer Frau in Gennes. Vorſtand des Großh. Polizeiamtes.
ſchwere Gewiſſenskonflikte geratenen Künſtlers dar. Die
Die Prüfung wurde abgenommen von dem General=
ebungen
der 33. Gebirgsbatterie auf dem Aetna und oberarzt Dr. Reinhardt, Chefarzt des Garniſonlaza=
ie
Wochenchronik beſtreiten den intereſſanten Teil. Der rettes. Zunächſt wurde eine theoretiſche Prüfung vorge=
Beit angemeſſen, kommt noch ein Weihnachtsbild mit dem nommen über alles, was der Sanitätsmann über den
Eitel Vertrau auf Gott zur Vorführung. Drei wirk= Bau des menſchlichen Körpers und der Funktion ſeiner
ſich gute Humoresken beſchließen das geſchickt zuſammen= Organe wiſſen muß und über die Art und Weiſe der
eſtellte Programm.
Hilfeleiſtung bei den verſchiedenartigſten Unglücksfällen.
Union=Theater (Rheinſtraße 6). Für die letz= Die präziſen, kurzen Antworten bewieſen den Fleiß, mit
ſen Tage vor den Feiertagen hat es ſich die Leitung des dem die Mitglieder dem Unterricht gefolgt waren. In
Uniontheaters noch einmal angelegen ſein laſſen, ein der praktiſchen Prüſung wurde eine Anzahl von Leuten
ſiieſenprogramm zuſammenzuſtellen, an deſſen Spitze das als verletzt angenommen und wurde raſch und ſachgemäß
trrößte hiſtoriſche Filmwerk Napoleon ſteht. Dieſes verbunden und auf den Bahren transportiert, auch über
Werk ſtellt eine glänzende Verfilmung aller hiſtoriſch be= verſchiedene Hinderniſſe. Die Verbände wurden geprüft
eutenden Ereigniſſe aus der napoleoniſchen Zeit unter und ihre geſchickte Anlegung allgemein anerkannt.
Das Reſultat der Prüfung kann als aanz vorzüglich
MMitwirkung von über 30000 Perſonen dar. Dabei ſind
ie B’lder, ob man ſich in Paris oder auf den Schnee= bezeichnet werden, um ſo mehr, als die Prüſung vier Wo=
ſeldern
Rußlands oder auf den Schlachtfeldern von Wa=chen früher als gewöhnlich ſtattfand. In dieſem Sinne
ſerloo befindet, an Ort und Stelle aufgenommen und äußerte ſich auch Generaloberarzt Dr. Reinhardt, der in
ſuellen ſomit das Vollendetſte dar, was überhaupt geboten ſehr lobenden Worten ſich über die Leiſtungen der Ko=
werden
kann. Aber nicht nur dieſer Rieſenfilm wird das lonne ausſprach und ihr für ihren Fleiß dankte. Im
Fntereſſe weiter Kreiſe erregen, auch das Drama Des Namen des Landesvereins vom Roten Kreuz richtete
Fndianers Liebe zählt zu dem ſchönſten. was aus Wild=l Oberkonſiſtorialpräſident D Nebel anerkennende Worte an
weſt geboten wird. Daß auch die Humoresken vielver= die Kolonne. Nach der Prüſuna fand im kleinen Saal
ſwrechend ſind, geht ſchon aus den Titeln John als Rei= eine ſtimmungsvolle Weihnachtsfeier ſtatt, in der ver=
ter
und Chriſtian zähmt Schwiegermütter hervor. Da=ſchiedene Auszeichnungen verteilt wurden. Nach
ant geſellt ſich noch als Einlage das erſtklaſſige zweigktige einer Begrüßung durch Hauptmann à la suite Lotheißen,
der die Anweſenden zu einem Hurra auf den Kaiſer und
Orama Das Schiff mit den Löwen, und das Journal
zeigt auch einmal ein Bild aus der Umaegend. nämlich den Großherzog aufforderte, wurden zunächſt die Aus=
die
Notlandung der beiden Militärflieger weiskarten für nächſtes Jahr verteilt. Bei der Vrämien=
Chelen und Weingart bei Groß=Zimmern. Verteilung erhielten in der erſten Gruppe für beſte Ge=
gewiß
ein Grund, dem Uniontheater einmal einen Beſuch ſamtleiſtungen drei Mitglieder je eine Sparbüchſe mit
4 M.; die Empfänger ſind: Dieter. Einsfeld, Fröhlich;
Abzuſtatten.
in der zweiten Gruppe für eifrigſte Beteiligung am Win=
terkurſus
wurden Lehrbücher im Wert von 3 M. gegeben
Strafkammer II.
an: Wittmann, Schaefſer und Schwab; für hervorragen=
g
. Am Samstag, den 6. September, bemerkte der Ge= den Dienſt in den Zügen wurden Brotbeutel mit Band
werbeſchutzmann, daß in der Metallwarenfabrik Möller verteilt an: Arnold, Weimar, Bechtold, Schaerzel, Böſche
1. Schröder in Offenbach Arbeiterinnen nach 5 Uhr und Kauf für die beſten Leiſtungen im Wachdienſt er=
keſchäftigt
wurden. Er begab ſich in das Bureau, um den hielten: Ehrhardt, Vetter und Daniel Taſchenapotheken
Geſchäftsinhaber darüber zu hören. Dieſer war jedoch! als Geſchenke. Das Diplom für 5jährige Mitgliedſchaft
rücht anweſend, doch bemerkte der Schutzmann, daß die erhielten: Boſcher, Einsfeld, Fiſcher, Herd. König, Knecht,
rbeiterinnen, anſcheinend gewarnt, die Arbeit einſtellten. Merz. Reinheimer. Reininger, Reeg. Roßmann, Schey,
Er wartete, bis dieſe die Fabrik verließen, und ſtellte dann Schmidt. Schwaerzel, Vetter, Vierthaler, Weimar, Fried=
teren
Namen feſt. Nach ſeiner Feſtſtellung war es 10 rich und Karch.
Kinuten nach 5 Uhr, was der Angeklagte, Maximilian
Aus dem Jahresbericht, der von Herrn Vogel bear=
Echröder, beſtreitet. Er habe die Anordnung getrof= beitet wurde, dürften folgende Zahlen über die Tätig=
ſin
, daß die Arbeitszeit um 5 Uhr beendet ſein müſſe. keit der Kolonne und ihrer Gliederung inter=
Das Schöffengericht Offenbach hat auf Freiſprechung er= eſſieren. Im Berichtsjahr 1912/1913 wurde die Hilfe der
kunnt, da die Ueberſchreitung nicht genügend feſtgeſtellt Kolonne in Anſpruch genommen: 544 Mal bei Verletzun=
ſii
. Auf die Berufung der Staatsanwaltſchaft erkannte gen, 1132 Mal bei Erkrankungen. Der Zeit nach wurde
de Strafkammer wegen fahrläſſigen Vergehens auf 10 die Hilfe geleiſtet 1406 Mal am Tage. 270 Mal bei Nacht.
Mark Geldſtrafe. Durch die Arbeiterinnen wurde Transporte wurden ausgeführt mit Kraſtwagen 880, mit
ffſtgeſtellt, daß über die Zeit gearbeitet wurde.
beſpanntem Wagen 354, mit Räderbahre 96. Seit Errich=
Der 54jährige Dienſtknecht Johann Baptiſt Flecken= tung der ſtändigen Rettungswache im Jahre 1906 wurde
ſtein von Klein=Krotzenburg, der ſich neun Jahre hin= von der Kolonne in 9203 Fällen Hilfe geleiſtet. Die Mit=
dirch
nach früher erheblichen Beſtrafungen gut geführt gliederzahl beträgt nach der letzten Feſtſtellung 155, da=
int
, war bis zum 28. Oktober bei einem Landwirt ini von ſind Krankenträger 55 im Etappengebiet, 37 im Hei=
Klein=Krotzenburg im Dienſt. Angeblich, um ſich für matgebiet; Krankenpfleger: im Etappengebiet 22
im Hei=
nachtgezahlten
Lohn ſchadlos zu halten, nahm er ſich bei matgebiet 6; Depotperſonal: im Etappengebiet 7, im
ſiinem Dienſtaustritt einen Sack Hafer mit. Er trat hier= Heimatgebiet 6= über 22 Mann hat die Militärbehörde
ſaltf bei einem Gaſtwirt in Dienſt, und als er hier am 9. noch nicht entſchieden.
Ueber die Organiſation des Rettungsdienſtes haben
November in der Gaſtſtube ſaß, benutzte er die Gelegen=
heit
, als die Wirtin ein Nickerchen machte, um aus der wir vor wenigen Tagen berichtet.
darf die Gebäude hinter der zweiten Mauer betreten.
Muß doch einmal iegend ein Arbeiter hinein, ſo bedarf
Feuilleton.
es zahlloſer Reinigungszeremonien, um den Schaden die=
C.K. Vom Leben der japaniſchen Hofdame. Das Le=ſer unreinen Gegenwart wieder gut zu machen.
ken der Damen am japaniſchen Hofe war bisher für die
Drei Dinge ſind es, die das Leben der 300 Hofdamen
weffentlichkeit ein Buch mit ſieben Siegeln. Erſt wäh= ausfüllen die hier im emſigen Dienſt walten: Sauberkeit,
rtend der Krankheit des verſtorbenen Kaiſers durften einige
Zeremonie und Tradition. Die Eigenheit in der Haltung
remde in den Palaſt eintreten und konnten hier einige des Körpers wird ſo weit getrieben, daß die Dienerinnen,
Ginzelheiten beobachten. Die intereſſanten Schilderungen, die den Hofdamen bei ihrer Toilette helfen den Leib ihrer
die eine Kennerin unter dem Pſeudonym Japonica in Herrin niesberühren dürfen; geſchieht dies doch, dann
der Contemporary Review veröffentlicht, bieten daher ein muß ſichedie Dienerin erſt einer langen Reinigung unter=
Neuland des Frauenlebens, das erkennen läßt, wie auch ziehen, bevöe ſie wieder vor der Hofdame erſcheinen darf.
in dem reformierten und moderniſierten Japan die alten Wie die Damen ſelbſt von ihren Mädchen kniend und mit
Gitten noch immer eine große Rolle ſpielen. Der neue erhobenen Händen bedient werden, ſo dürfen ſie ſelbſt
Haiſer hät den Schijoda=Palaſt, die kaiſerliche Reſidenz, wieder den Mäjeſtäten nur auf den Knien nahen. Jede
de gegenwärtig umgebaut wird, noch nicht wieder be=Handreichung leiſten ſie in dieſer Stellung, die die allein
nogen. Die kaiſerliche Wohnſtätte erhebt ſich im Mittel=ſtatthafte in Gegenwart hoher Herrſchaften iſt; niemals
minkt von Tokio, und zwar liegt eine Unmenge von klei= berühren ſie den Körper des Kaiſers und ſeiner Familien=
neren
Häuſern, von Beamtenwohnungen, Kaſernen, Stäl=angehörigen anders als mit Handſchuhen. Der ſterbende
lun, Poſt= und Telegraphenanſtalten uſw. innerhalb der Kaiſer gabezwei Aerzten zum erſtenmal die Erlaubnis,
großen, das Ganze umfriedenden Mauer. Von altersherihm den=Puls zu fühlenxohne daß ſie vorher ihre Finger
itt der eigentliche Palaſt des Mikado durch eine zweitemit Seidelumwickeln mußten. Die Hofdamen haben un=
tec
ſich eine ſtrenge Rangordnung; nur langſam ſteigt man.
Mauer von dem umliegenden Häuſergewire geſchieden
durch die einzelnen Grade, bis zu dem höchſten, dem ſie=
Iin der kaiſerlichen Reſidenz, die einſtöckig iſt, gabesbiss
benten, empor. Die Bezüge ſind nicht groß. Das meiſte.
her weder Gas noch elektriſches Licht, noch irgend welchen
enropäiſchen Komfort. Alles iſt noch durchaus nach alt=was eine jäpaniſche Hofdame monatlich erhält, ſind etwa
rk.Die Damen vom Dienſt haben ſich um 6 Uhr
ic paniſchem Brauche eingerichtet. Ein Meſſingbett, das 500
während der Krankheit des Mikado für ihn in den Palaſtzurerbeben und müſſen bis zum Nachmittag den hohen
gebracht wurde war das einzige fremdländiſche Möbel,Herrſchaften in eurspäiſcher Kleidung aufwarten. Erſt
tas je in die Zimmer des Mikado eingedrungen. Die jaum 3 hr dürfen ſie dann japaniſche Tracht anlegen. Den
Abend verbringen ſie mit der kaiſerlichen Familie in
paniſche Art des Schlafens hatte der Herrſcher allerdings
lauderei, Spielen oder dichteriſchen Wettbewerben, wie
ſchon aufgegeben und benutzte ein Kopfkiſſen und Bett=
tcher
. Kerzenlicht erleuchtet die kaiſerlichen Gemächer,liſie ſeit altersherein Japan beliebt ſind. Faſt alle Hof=
Wärmpkannen heizen ſie, der ganze innere Dienſt liegt indamen ſtammen aus den altadeligen Familien der früheren
deen Händen von Frauen, denn kein männliches WeſenKaiſerſtadteKioto und ſprechen den Dialekt von Kioto,
mit Ausnahme der Pagen und der Prinzen von Geblüt, deſſen Kenntnis zum Eintritt in den kaiſerlichen Dienſt

Seite 3.
1913.
Zum Schluß ſand eine Gabenverloſung ſtatt die we=
gen
ihrer originellen Gewinne viel Heiterkeit auslöſte.
Offenbach, 19. Dez. (Stadtverordneeten=
Verſammlung.) Das Geſuch des Verkehrsverbandes
der Strecke Frankfurt=Darmſtadt um Beteiligung der
Stadt Offenbach an der Herausgabe eines Füh=
rers
wurde in der geſtrigen Sitzung befürwortet und für
dieſen Zweck 50 Mark bewilligt. Des weiteren beſchäf=
tigten
ſich die Stadtverordneten mit dem beabſichtiglen
Ausbau der höheren Töchterſchule zu einer
Frauenſchule. Die Angelegenheit wurde zur weiteren
Prüfung vertagt. Für die Mehrausgaben bei der Errich=
tung
eines Magazingebäudes für das Elektrizitätswerk
wurden 2600 Mark bewilligt; ferner 15000 Mark für die
Neupflaſterung der öſtlichen Fahrbahn der Kaiſerſtraße
und 456000 Mark für die Ausführung von Kanalarbeiten,
die gleichzeitig zur Steuerung der Arbeitsloſigkeit beitra=
gen
ſollen. Außerhalb der Tagesordnung wurden auf
Anregung der Frankfurter Eiſenbahndirektion 14000 M.
für eine etwaige Verbreiterung der über den neuen Güter=
bahnhof
hinwegführenden Brücke genehmigt. (Die
Kreistagswahlen) für die einzelnen Bezirke des
Kreiſes Offenbach hatten folgendes Ergebnis: für den
Bezirk Sprendlingen=Egelsbach erhielten im erſten Wahl=
gang
der Beigeordnete Kuch=Sprendlingen und der So=
zialdemokrat
Jakob=Sprendlingen je 13 Stimmen. Ein
Zettel war weiß. Im zweiten Wahlgang wurde Kuch
mit 14 Stimmen gewählt. Jakob blieb bei 13. Im fünf=
ten
Bezirk, umſaſſend die Gemeinden Dreieichenhain,
Götzenhain Offenthal Dudenhofen und Dietzenbach, wurde
Bürgermeiſter Kratz=Dudenhofen mit 19 Stimmen gegen
den Sozialdemokraten Spielmann=Dietzenbach, der 13
Stimmen erhielt, gewählt. Während der Weihnachts=
zeit
veranſtaltet der Verein für Kunſtpflege
in Verbindung mit den Techniſchen Lehranſtalten eine
Ausſtellung von etwa 300 Nachbildungen von Dar=
ſtellungen
der Weihnacht, Geburt Chriſti, Anbetung der
Weiſen ſowie der Madonna mit Kind.
* Offenbach, 19. Dez. (Großfeuer.) In der letz=
ten
Nacht brannte hier die Schuhwarenfabrik von Dreſch=
feld
und Halberſtadt am Strahlenberger Weg vollſtändig
nieder. Der Schaden iſt ſehr bedeutend, da das ganze
Gebäude und die Maſchinen vernichtet wurden.
Ginsheim, 19. Dez. (Stteuerermäßigung.)
Der gewiß ſehr ſeltene Fall der Steuererniedrigung iſt
aus hieſiger Gemeinde zu berichten. In ſeiner letzten
Sitzung beſchloß der Gemeinderat, die Gemeindeſteuer pro
1914 für Ginsheim und Guſtavsburg von 138 Prozent
auf 126 Prozent herabzuſetzen, alſo 12 Prozent Steüer=
ermäßigung
. Dieſe Weihnachtsbotſchaft wird in belden
Orten mit beſonderer Freude aufgenommen. Die letzt=
jährige
Gemeinderechnung weiſt einen erheblichen Ueber=
ſchuß
auf.
Mainz, 19. Dez. (Der Einſpruch gegen die
Stadtverordnetenwahl.) Wie verlautet, wird
der Kreisausſchuß bereits am 2. Januar über den von
den bürgerlichen Parteien erhobenen Einſpruch gegen die
Stadtverordnetenwahl verhandeln. (Brand eines
Kohlenlagers.) Dal Kohlenlager des Gaswerks auf dec
Ingelheimer Aue war durch Selbſtentzündung in Brand
geraten, der über 14 Tage dauerte. Unter unend=
lich
mühſeliger Arbeit gelang es durch Abtragen der Koh=
lenvorräte
und Erſticken des ſtets qualmenden Herdes dem
Feuer Einhalt zu tun. Die Arbeiter mußten, trotzdem ſie
zum Schutz gegen die giftigen Gaſe durch ſauerſtoffge=
tränkte
Schwämme atmeten, von Viertelſtunde zu Viertel=
ſtunde
abgelöſt werden. Vorzugsweiſe ſind es die ſchwe=
felhaltigen
Ruhrkohlen, die zu derartigen Selbſtentzün=
dungen
geneigt ſind. Um künftig ſolchen Fällen vorzu=
beugen
, ſollen die Kohlen gewaſchen und in getrennten
Abteilungen aufbewahrt werden. Der Stadt erwächſt aus
dem Brande kein Schaden, da ſie durch Verſicherung ge=
deckt
iſt. (Betriebsſtörung im Eiſenbahnver=
kehr
.) Durch eine Entgleiſung auf dem Bahnhof Mainz=
Mombach wurde geſtern abend kurz vor 7 Uhr eine
empfindliche Betriebsſtörung hervorgerufen.
Eine Abteilung des Rangierzuges fuhr dem zur Abfahrt
nach Mainz bereitſtehenden Biſchofsheimer Güterzug 7687
in die Flanke, wodurch die Lokomotive dieſes Zuges und
mehrere Güterwagen entgleiſten und ſich quer über beide
Hauptgleiſe der Mainz-Binger Strecke legten. Der ganze
Verkehr war hierdurch über 5 Stunden geſperrt, ſo daß
die direkten Schnellzüge rheinab und rheinauf über die
Kaiſerbrücke=Biebrich=Oſt=Rüdesheim geleitet werden muß=
ten
und größere Verſpätungen erlitten. Die Perſonen=
züge
Mainz-Bingerbrück und umgekehrt wurden ebenfalls
über die Kaiſerbrücke=Biebrich=Oſt und durch die Verbin=
dungslinie
zurück nach Mombach geleitet. Die durch etwa
50 Mannn bewirkten Aufräumungsarbeiten waren gegen
1 Uhr heute nacht ſo weit vorgeſchritten, daß der ein=
gleiſige
Betrieb über die Unfallſtelle wieder aufgenom=
men
werden konnte.
* Mainz, 19. Dez. (Unfall beim Turnen.)
In einer höheren Töchterſchule löſte ſich während der
Turnſtunde das Eiſen, welches den Rundlauf hielt, aus
notwendig iſt. Nur ganz ſelten kommen die Damen aus
dem Palaſt heraus, und die hohe zweite Mauer ſchließt
ſie völlig vom Leben der Gegenwart ab, ſo daß ſie mit
den alltäglichſten Dingen unſerer Zeit unbekannt ſind. Ins
Theater zu gehen, gilt z. B. für unanſtändig. Sie reiten
in den kaiſerlichen Gärten, beſtellen Blumenbeete und
fiſchen, um ſich zu unterhalten. Lange Zeit hatte die Ba=
ronin
Sannomiza, die Gattin des Zeremonienmeiſters,
eine Engländerin von Geburt, die Aufſicht über die Gar=
derobe
, über die weißen Gala=Kimonos und die Purpur=
gewänder
, die nur von den Majeſtäten getragen werden.
Heut ſind die drei angeſehenſten unter den Hofdamen die
Damen Yanagiwara, Takura und Zono; die erſte iſt die
älteſte, die zweite die einflußreichſte und die dritte, die
Dame des Flaſchengemaches, die ſchönſte.
* Bismarck und die Danziger Bowkes. In den Dan=
ziger
Neueſten Nachrichten lieſt man: Die Wackesaffäre
weckt die Erinnerung an eine Geſchichte aus Bismarckſcher
Zeit, die in manchen Einzelheiten der Zaberner ähnlich
ſieht. Es handelte ſich im Reichstag um die Erhöhung
der Getreidezölle, gegen die der Danziger Abgeordnete
Rickert im Reichstag ſehr ſcharf auftrat. Neben anderen
lokalen Danziger Gründen führte er auch den an, daß
durch die Getreidezölle die Danziger Sackträger aufs emp=
findlichſte
in ihrem Beruf geſchädigt werden würden.
Darauf erklärte Bismarck überlegen ſpöttiſch, daß die Rück=
ſicht
auf die Danziger Sackträger, die man ja wohl Bow=
kes
nenne, allerdings ſo ſchwerwiegend ſei, daß ſie eine
ernſthafte Gefahr für die Regierungsabſichten bedeute.
Der Ausdruck Bowke kränkte jedoch die biederen Sackträ=
ger
erheblich, und ſie beriefen ſchleunigſt eine Proteſtver=
ſammlung
ein. In dieſer Verſammlung, in der die Wo=
gen
der Erregung zuerſt bedenklich hoch gingen, beruhigten
ſich die Sackträger aber ſehr ſchnell, und ſchließlich be=
ſchloſſen
ſie, Bismarck zum Ehrenbowke zu ernennen.
Man ſandte alſo ein ſchönes Ehrenbowke=Diplom nach

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember
Seite 4.
Mamhein, 19. Dez. (Feuer) In der Rheint=
der
Decke und fürzte herab. Zwei Mädchen wurden ſchwer
ſchen Gummi= und Zelluloidfabrik brach
verletzt.
Gießen, 19. Dez. (Reichsbankſtelle Gießen.) heute nacht um 2 Uhr Feuer aus. Der Brand war in
Wie der Reichs=Anzeiger bekannt gibt, wird am 19. Ja=dem Walzenſaal, in dem das Zelluloid gewalzt wird, ent=
nuar
1914 an Stelle der jetzt beſtehenden Reichsbank= ſtanden, anſcheinend durch Selbſtentzündung. Einer ſpä=
nebenſtelle
in Gießen eine Reichsbankſtelle daſelbſt errich= teren Meldung zufolge handelt es ſich nur um einen Brand
tet, von welcher die Reichsbanknebenſtellen in Friedberg im Parterregebäude mit einem Holzdach, wobei das Holz=
(Heſſen), Marburg (Bez. Kaſſel) und Wetzlar abhängig dach abgebrannt iſt. Maſchinen wurden nicht beſchädigt
ſind. Der Geſchäftsbezirk, ſowie die Namen und Unter= und der Materialſchaden ſoll nur gering ſein. Der Be=
ſchriften
der Vorſtandsbeamten werden durch Aushang trieb in dem Walzenſaal läuft ab 1. Januar wieder.
in dem Geſchäftslokal der Reichsbankſtelle in Gießen be=
Metz, 19. Dez. (Verſchwundenes Kinder=
kannt
gemacht werden.
mädchen.) Seit geſtern nachmittag iſt das 22jährige,
* Gießen, 19. Dez. (Skiwettläufe.) Der Gie= aus Krefeld ſtammende Kindermädchen Gabriele Ferber,
ßener Skiklub hat ſeine unter der Schirmherrſchaft des
die ſeit drei Monaten im Dienſte des hieſigen Mühlen=
Großherzogs ſtehenden Skiwettläufe auf dem Kogelberge beſitzers Tillemant ſtand, verſchwunden und gleichzeitig
auf den 7. und 8. Februar feſtgeſetzt. Acht Tage vorher
auch das ſeiner Obhut anvertraute dreijährige Söhnchen
veranſtaltet der Klub den akademiſchen Stafettenlauf um
den von der Univerſität Gießen geſtifteten Wanderpreis, Claude, Tittyt genannt, ihres Dienſtherrn. Da gleich=
zeitig
wertvolle Schmuckſachen verſchwunden ſind, neigt
der für die Univerſitäten Gießen, Marburg, Heidelberg man zu der Annahme, daß das Mädchen mit dem Kind
und die Hochſchule in Darmſtadt offen iſt.
und den Schmuckſachen die Flucht ergriffen hat, vermut=
Gießen, 19. Dez. (Viehmarkt.) In der geſtrigen lich über die franzöſiſche Grenze nach Belgien, möglicher=
Stadtverordneten=Verſammlung wurde dem jahrelangen
Wunſch der Viehhändler endlich nachgegeben, den Handel weiſe aber auch nach Frankreich oder Deutſchland. Die
auch an den Tagen vor dem Markte, dem ſogenannten Polizei iſt mit der Sache befaßt und von dem Dienſt=
herrn
Tillemant iſt eine hohe Belohnung ausgeſetzt
Vormarkte, zu geſtatten.
worden.
Heute mittag ging ein unterſchriftloſes Telegramm,
Kunſtnotizen.
aus Mainz kommend, an den Mühlenbeſitzer Tillemant
Aeber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nacht hier ein, daß beſagtes Kind ſich in Mainz be=
ſtehenden
Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
finde. Die Kriminalpolizei in Mainz wurde von hier
Für das Konzert des Deſſoffſchen aus ſofort in Kenntnis geſetzt und es gelang ihr bald
Frauenchors aus Frankfurt a. M., das am darauf, zu ermitteln, daß das Kind in einer Konditorei
14. Januar zum Beſten des Vereins zur Erbau= von dem Mädchen zurückgelaſſen worden war. Sie konnte
ung einer Reformationskirche in Darmſtadt dann auch bald feſtſtellen, daß das Mädchen ſich wieder
in der hieſigen Stadtkirche ſtattfinden ſoll, zum Bahnhof begeben hatte, langte aber dort erſt an, als
macht ſich bereits lebhaftes Intereſſe geltend. das Kindermädchen bereits mit dem Zug nach Breslau
Der Chor wird hier dasſelbe Programm zur Auf= abgefahren war.
führung bringen, mit dem er in ſeinem Frankfurter Kon=
Köln. 18. Dez. (Stiftung.) Wie Oberbürgermeiſter
zerte in voriger Woche einen ſo großen, von der Wallraf in der heutigen Stadtverordnetenſitzung mitteilte,
Kritik einſtimmig anerkannten Erfolg erzielt hat. Der ſchenkte der Londoner Finanzmann Erneſt Caſſel, ein
Vorverkauf der Eintrittskarten bei Johannes Waitz und geborener Kölner, ſeiner Vaterſtadt ein Kapital, deſſen
im Verkehrsbureau hat geſtern begonnen. (Näheres un= Zinſen kranken und ſchwachen Frauen und Jungfrauen
ter demnächſtiger Anzeige.)
und Kindern ohne Unterſchied der Konfeſſion zu Heilkuren
und zum Aufenthalt in Walderholungsſtätten und in
Ferienkolonien zugute kommen ſollen. Der Stifter beſtimmte
Reich und Ausland.
200 Neu=Yorker City=Obligationen für die Schenkung, die
Aus der Reichshauptſtadt, 18. Dez. Profeſſor Dr. nach dem heutigen Kurswert 1090000 Mark dar=
Harnack hat der Berliner Akademie der Wiſſenſchaften ſtellen.
Nürnberg, 19. Dez. (Ueberfall.) Auf dem Poſt=
ein
Kapital von 21600 Mark überwieſen, das ihm an
ſeinem 60. Geburtstage zu wiſſenſchaftlichen Zwecken über= ſcheckamt wurden einem Kaſſenboten 4000 Mark ge=
geben
worden war. Es wird damit eine Stiftung zur För= raubt. Der Täter iſt entkommen.
Weimar, 18. Dez. (Rückkehr der Großherzo=
derung
des kirchen= und religionsgeſchichtlichen Studiums
im Rahmen der römiſchen Kaiſerzeit des 1. bis 16. Jahr=gin.) Geſtern abend trafen der Großherzog und die
hunderts unſerer Zeitrechnung begründet. Die Ber= Großherzogin mit dem fahrplanmäßigen Frankfurter
liner gemiſchte Deputation zur Beratung über Maßnah= Schnellzug aus Italien wieder in Weimar ein. Die ſeit
fünf Monaten wegen ſchwerer Nervenerkrankung ab=
men
gegen die Teuerung hat unter Vorſitz des Oberbür=
germeiſters
Wermuth beſchloſſen, mit Rückſicht auf den weſend geweſene Großherzogin wurde von dem
derzeitigen Preisſtand von der weiteren Fortſetzung zahlreich erſchienenen Publikum freudig begrüßt. In Ver=
der
Einfuhr ruſſiſchen Fleiſches Abſtand tretung des erkrankten Staatsminiſters Dr. Rothe waren
zu nehmen und die Einfuhr mit Anfang Januar ein= der Finanzminiſter Dr. Hunnius, ſowie der Miniſter des
zuſtellen. Viele Vororte haben ſchon von dem Bezug desInnern zum Empfang erſchienen. Die Herrſchaften fuhren
ruſſiſchen Fleiſches Abſtand genommen. Gegen den vom Bahnhof durch die ſpalierbildende Menge direkt ins
Luxus bei Krankenhaus=Neubauten wendet Schloß. Die öffentlichen Gebäude trugen Flaggenſchmuck.
Ohlan, 19. Dez. (Segelbootunfall.) Bei der
ſich ein ausführlicher Erlaß des Miniſters des Innern,
der ein Gegenſtück zu der Debatte der Charlottenburger Fahrt dreier Gymnaſiaſten in einem ſelbſtgezimmerten
Stadtverordneten=Verſammlung bildet, in der geſtern Segelboot auf der Oder kenterte das Boot. Die Gym=
Sturm gelaufen wurde gegen eine zu lururiöſe Einrich= naſiaſten Seelinger und Lämmchen ertranken.
Breslau, 19. Dez. (Das Defizit der Jahr=
tung
einer Schule, wobei dem Direktor eine Zehnzimmer=
Wohnung eingeräumt worden war. Der Miniſter weiſthundertausſtellung), ſoweit es ſich zurzeit feſt=
in
ſeinem Erlaß gegen den Luxus von Krankenhaus=Neu=ſtellen läßt, beträgt etwa ½ Million Mark.
Poſen, 19. Dez. (Das dreißigſte Kind.) Die
bauten darauf hin, daß in der letzten Zeit vielfach in der
baulichen Ausführung und in der inneren Ausſtattung Stadtverordneten von Brieſen haben dem Oberpoſtſchaff=
in
den Krankenhäuſern zu viel geſchehen ſei. Der Mi= ner Schmidt. dem kürzlich das dreißigſte Kind geboren
niſter empfiehlt beſonders die Herſtellung von Kranken= wurde, ein Ehrengeſchenk von 50 Mark (!) bewilligt.
häuſern für Leichtkranke, oder Geneſungsheime, welche
Wien, 19. Dez. (Einbruch.) In die Villa des Ber=
einfacher
und billiger ſind.
liner Schauſpielers Sommerſtorff in Spital am
19. Dez. In dem Neubau der Königin Auguſta= Semmering brachen geſtern drei Schmiedgeſellen ein und
Schule in der Pallasſtraße ſtürzte heute nachmittag ein ſtahlen Effekten im Werte von über 1000 Kronen. Die
mit den Dachdeckern Behr und Finner beſetztes Fenſter= Einbrecher wurden verhaftet.
gerüſt aus 15 Meter Höhe herab. Beide Ver=
Feldkirch (Vorarlberg), 19. Dez. ( Folgenſchwe=
unglückte
wurden ſterbend in das Hedwigskrankenhausrer Brand.) Bei einem Brande im Hinterhaus eines
gebracht.
Hotels erſtickten ein Taglöhnersehepaar, ein Barbier und
Charlotkenburg, 19. Dez. (Vom Zuge überfah= deſſen 12jähriger Sohn. Ein 8jähriges Mädchen ſprang
ren.) Auf dem Bahnhof Charlottenburg glitt heute in den Hof hinab; es ſtarb an den erlittenen Verletzungen.
mittag der Student Herde ab, als er einen in Bewegung
Prag, 18. Dez. (Zigarettenſchmuggel.) Im
befindlichen Zug beſtieg. Er wurde ſchwer verletzt in Erzgebirge wurden ſeit einem halben Jahr Nach=
hoffnungsloſem
Zuſtande ins Krankenhaus ge= ahmungen der öſterreichiſchen Zigarettenſorte Sport
bracht.
verkauft. Dieſe wurden von einer Dresdener Fabrik her=
Frankfurt, 19. Dez.
(Das Urteil gegen geſtellt, an die Grenze geſchafft und durch Schmuggler ver=
Steuernagel.) Die Strafkammer verurteilte den breitet. Der Schmuggel wurde in Karlsbad entdeckt. Die
Banklehrling Karl Steuernagel wegen Urkundenfälſchung Zigaretten ſind gut nachgeahmt, der Tabak iſt minder=
und Betrugs zu 2 Jahren Gefängnis. Steuernagel hatte wertig. In den letzten ſechs Wochen wurden 3 Millionen
im März d. J. einen Scheck von 80000 Mark auf ſeine falſcher Sportzigaretten gepaſcht. Auch falſche Trabuco=
Firma gefälſcht und das Geld bei der Reichsbank abge=Britanica=Zigarren ſind in Oeſterreich eingeſchmuggelt
hoben. Er war damit über Paris nach San Remo ge= worden.
fahren. Dort wurde er im Mai ermittelt. Bei ſeiner
Paris, 19. Dez. (Verſchwundene Gemälde.)
Feſtnahme verſuchte er ſich zu erſchießen und gab auch Das Blatt Cri de Paris konſtatiert heute, daß von den
einige Schüſſe auf die italieniſchen Poliziſten ab.
früher im Louvre befindlichen 10 Gemälden der Lenain
Berlin, und umgehend traf ein Schreiben des Reichskanz= wohl ſein. Dem Miniſter rötete ſich die Stirn als gar
lers ein, daß die Ehrung ihn ſehr erfreut habe, und daß nichts mehr fruchtete, entnahm er ſeiner Bruſttaſche ſeine
er die Würde annehme. So war der Friede wiederher= Viſitenkarte und überreichte ſie dem Reiſenden. Der, der
geſtellt, und alljährlich trafen zum 1. April die Geburts= überlas ſie aufmerkſam und ſteckte ſie dann ſeinerſeits
tagsglückwünſche der Danziger Bowkes für ihren Ehren= in ſeine Taſche. Seine Füße: ſeine Füße blieben aber
bowke ein. Die Sache hatte dann noch ein recht heiteres auf den Polſtern. Am nächſten Haltepunkt des D=Zuges
Nachſpiel. Als Bismarck ſpäter in Danzig weilte, ließen ließ der Miniſter empört den Zugführer rufen, um ſich
die Danziger Sackträger es ſich nicht nehmen, in ihrer über den rückſichtsloſen Paſſagier zu beſchweren, der zu=
charakteriſtiſchen
Tracht, die weiten Pluderhoſen unter dem fällig an dieſer Station am Ende ſeiner Reiſe angekom=
Knie zuſammengebunden, Sackleinwand zum Schutz des men war. Der Zugführer erreichte ihn gerade noch auf
Kopfes und Rückens über die Schultern gebreitet, wie das dem Perron, um ihn über die Beſchwerde zu vernehmen.
bei regneriſcher Witterung zu geſchehen pflegte, in der Statt jeder Antwort griff der Fremde in ſeine Bruſttaſche,
Milchkannengaſſe Spalier zu ſtehen, als der Ehrenbowke überreichte dem Zugführer eine Viſitenkarte und ging da=
zur
Kommandantur fuhr. Bismarck ſoll ſich recht dar= von. Der Zugführer las die Karte, kratzte ſich verlegen
über amüſiert haben. Die charakteriſtiſchen Geſtalten un= hinterm Ohr und ſagte dann zu der beſchwerdeführenden
ſerer Sackträger ſind heute verſchwunden. Die Elevatoren Exzellenz: Ja, beſter Herr da kann ich Sie auch nicht
in den Speichern haben dieſer biederen Zunft das Ende viel machen. Das war nämlich der Herr Mini=
bereitet
. Ihr grobdrähtiger Humor ließ ſie über die ſterſelber. ..
Wackes=Affäre die Danzig einſt beſchieden war, beſſer
* Ein Dolch=Duell zwiſchen Frauen. Ueber einen
hinwegkommen als die elſäſſiſchen Französlinge.
Zweikampf zwiſchen zwei Frauen werden in der Pariſer
* Der Herr Miniſter ſelber. Von dem Eiſenbahn= Preſſe intereſſante Angaben gemacht. Der Grund zu dem
miniſter eines der größten deutſchen Staaten erzählt man! Duell, das am Mittwoch im Zentrum der Stadt vor ſich
ſich jetzt ein amüſantes Erlebnis, das ſo reizend iſt, daß ging, war natürlich die Eiferſucht. Der Zweikampf wurde
man es faſt für erfunden halten möchte. Fuhr da der mit kurzen Dolchen ausgetragen, während als Zeugen die
Herr Miniſter neulich auf Inſpektion. Natürlich ſtand geſamten Freunde und Freundinnen der beiden jungen
ihm Coupé erſter Klaſſe zur Verfügung, das er aber mit Mädchen anweſend waren. Der Kampf wurde mit un=
einem
anderen Paſſagier teilen mußte. Das war ein glaublicher Heftigkeit geführt, ſo daß es die männlichen
offenbar ſelbſtherrlicher Herr er legte ſeine beſtiefelten Zuſchauer überhaupt nicht wagen konnten, die Kämpfen=
Füße rückſichtslos auf die gegenüberliegenden Sitzpolſter. den auseinander zu bringen, ohne nicht ſelbſt verwundet
Der Herr Miniſter ſuchte ihn durch einige mißbilligende zu werden. Das Duell endete dadurch, daß eine der Teil=
Blicke auf das reglementwidrige Benehmen ſeiner Füße nehmerinnen, die 19jährige Macie Hautenod zuſammen=
aufmerkſam
zu machen. Vergebens. Auch als der Herr brach. Stiche in die Bruſt und in den Kopf hatten ſie ſo
Miniſter ſein Mißfallen in Worte kleidete, änderte der ſchwer verletzt, daß ſie ſchnell nach dem Hoſpl gebracht
Fremde ſein Betragen nicht. Seine Schuhſohlen ließen werden mußte, wo ſie lebensgefährlich daniederliegt.
es ſich auch fernerhin auf den ſtaatlichen Eiſenbahnpolſtern

1913.
Nummer 311.
nur noch eins vorhanden iſt. Zm Anſchluß daran
fordert das Blatt die Muſeumsleitung auf, umgehend
darüber Aufſchluß zu geben, wo ſich die übrigen 9 Ge=
mälde
befinden und deutet dabei an, daß ſie vielleicht
den Weg der Gioconda gegangen ſein könnten.
Brüſſel, 19. Dez. (Diamantendiebſtahl.) Die
Polizei hat in Antwerpen zwei Perſonen feſtgenommen,
die angeblich den großen Diebſtahl von Diamanten im
Werte von 300000 Mark, der vor einigen Wochen ge=
ſchah
, verübt haben. Damals wurde der Wächter einer
Diamantſchleiferei mittags geknebelt aufgefunden.
London, 19. Dez. (Die Schadenerſatzklage
derengliſchen Admiralität) gegen die Hamburg-
Amerila=Linie wegen des Zuſammenſtoßes des Hapag=
dampfers
Amerika und des engliſchen Unterſee=
bootes
B. II auf der Höhe von Dover kam heute vor
dem Admiralitätsgericht zur Entſcheidung. Wie erinner=
lich
, ſank das Unterſeeboot nach dem Zuſammenſtoß und
nur ein Mann der Beſatzung wurde gerettet. Die Ham=
burg
-Amerika=Linie gab zu, für den Zuſammenſtoß ver=
antwortlich
zu ſein. Die Regiſtratur der Admiralität
ſetzte den Schaden auf 530000 Mark feſt und wies die For=
derung
der Hamburg-Amerika=Linie, die Penſionen und
Entſchädigungen für die Hinterbliebenen zu kapitaliſie=
ren
, ab. Die Höhe des zu zahlenden Schaden=
erſatzes
wurde ſchließlich auf 480000 Mark feſtgeſetzt.
Der Admiralität wurde die Zahlung der Gerichts=
koſten
auferlegt.
London, 19. Dez. (Die Weltausſtellung in
San Franzisko.) Die auswärts verbreitete Mel=
dung
, wonach das Kabinett beſchloſſen habe, 100000 Pfund
Sterling zur Errichtung eines Pavillons auf der San
Franzisko=Ausſtellung in das Budget einzuſtellen, wird
hier für falſch gehalten. Ueber Verhandlungen des Ka=
binettsrates
werden amtliche Mitteilungen niemals ver=
öffentlicht
.
London, 19. Dez. (Rampollas Teſtament.
Ein Telegramm aus Rom meldet, daß das Teſtament
des Kardinals Rampolla unauffindbar iſt. Man
hat im Nachlaß Rampollas einen Schlüſſel aufgefunden,
an dem ein Zettel befeſtigt iſt mit den Worten: Das iſt
der Schlüſſel zu der ſchwarzen Kaſſette, in der ſich mein
Teſtament befindet. Man hat jedoch bis jetzt die ſchwarze
Kaſſette nicht aufgefunden, ebenſo wenig das Teſtament
ſelbſt. Nur ein veraltetes Teſtament aus dem Jahre 1890
iſt vorhanden.
London, 19. Dez. (Ueberfälliger Dampfer)
Hier iſt man in großer Beſorgnis um den der italieni=
ſchen
Regierung gehörigen Dampfer Curzon der am
11. Dezember von Malta nach Port Said abging und von=
dem
man ſeitdem nichts gehört hat. Das Schiff mußte
in Malta repariert werden, und eine große. Anzahl der
Beſatzung, die meiſt aus Singaleſen und Somalis beſtand,
entlaſſen werden. Drei von dieſen wurden zu ſechs Wochen
Zwangsarbeit verurteilt, weil ſie entweder die Arbeit ver=
weigert
hatten oder gegen die Offiziere aufſäſſig gewor=
den
waren. Das Schiff erſetzte die fehlenden Leute durch
Malteſer.
Gerichtszeitung.
Die Verhandlung gegen den Leutnant
von Forſtner.
* Straßburg, 19 Dez. Vor dem Kriegsgeeicht
der 30. Diviſion begann heute vormittag 9 Uhr die Ver=
handlung
gegen den Leutnant Günther v. Forſtner
vom Infanterie=Regiment Nr. 99 in Zabern, geboren 189
zu Rhein in Oſtpreußen. Die Anklage lautet auf vorſätz=
liche
Körperverletzung mittels rechtswidrigen Waffen=
gebrauches
(§§ 223a R.=St.=G 149 M.=St.=G.) und
hat die bekannten Vorkommniſſe in Dettweiler am 2. De=
zember
d. J. zur Grundlage. Einige 30 Berichterſtatter,
Vertreter der in= und ausländiſchen Preſſe, füllen den
kleinen Saal, ſo daß aus räumlichen Gründen die Zu=
laſſung
weiteren Publikums trotz der übergroßen Nach=
frage
nicht möglich war. Vorſitzender des Gerichtes iſt
Oberſtleutnant z. D. Bauer. Die Anklage vertritt Kriegs=
gerichtsrat
Becker, die Verteidigung liegt in den Händen
des Rechtsanwalts Steinel=Karlsruhe, Gerichtsbeiſitzerſind
Major Scholl, Hauptmann Pagenſtecher und Oberleutnant
Eſſich, ſowie Kriegsgerichtsrat Jan.
Zu der Verhandlung waren 16 Zeugen geladen, dar=
unter
Oberſt v. Reuter vom 99. Infanterie=Regiment, der
Fahnenjunker Wieß, mehrere Gefreite und Soldaten des=
ſelben
Regiments, ſowie ein Fabrikſchuhmacher aus Dett=
weiler
. Der Angeklagte Leutnant v. Forſtner Offizier
ſeit dem 18. Auguſt 1912 berichtet über die Vorgänge
am 2. Dezember d. J. in Dettweiler und erklärt, daß er
in den Verhaftungsakt eingegriffen habe, weil der Schuh=
macher
Blank ein 19jähriger mit einem Fußleiden
behafteter, aber kräftig gebauter junger Mann als er
von dem ihn verhaftenden Fahnenjunker feſtgehalten
wurde, eine Vorwärtsbewegung gemacht und ſich ange=
ſchickt
habe, ſich auf ihn, den Leuknant, zu ſtürzen. Der
Angeklagte erklärte ferner, daß er in Notwehr und ent=
ſprechend
den Befehlen ſeiner Vorgeſetzten gehandelt habe,
da Blank den Eindruck auf ihn gemacht hätte daß er einen
Angriff auszuführen beabſichtigte. Der Hauptzeuge,
der von Leutnant v. Forſtner durch einen Säbelhieb ver=
wundete
Fabrikſchuhmacher, macht nur ziemlich verworrene
Angaben. Mehrere Zeugen, Soldaten und Gefreite be=
kunden
, daß Blank, als Forſtner nach ihm ſchlug, an bei=
den
Armen feſtgehalten wurde und vergebens be=
müht
war, ſich frei zu machen. Der Anklagevertreter ſtellte
ſich auf den Standpunkt, daß v. Forſtner ſich keineswegs
in Notwehr befunden hätte. Als ſtrafmildernd ſei zu be=
rückſichtigen
die große Ingend des Angeklagten und daß
er aus einem fremden Milieu gekommen und fortwäh=
rend
Beleidigungen und Beſchimpfungen ausgeſetzt ge=
weſen
ſei. Der Verteidiger des Angeklagten Rechtsanwalt
Steinel=Karlsruhe, erklärte, die Handlungsweiſe Forſtners
ſei zweifellos ein Akt der Notwehr. Nach nur ½ſtündiger
Beratung verkündete das Gericht das Urteil.
Leutnant v. Forſtner wurde wegen widerrechtlichen
Waffengebrauchs (§ 223a R.=St.=G. und § 149 M.=St.=G.)
zur Mindeſtſtrafe von 43 Tagen Gefängnis ver=
urteilt
. Der Verurteilte hat ſofort Berufung gegen das
Urteil angemeldet.
* Straßburg, 19. Dez. Am Schluß ſeines Plä=
doyers
betonte der Vertreter der Anklage, Kriegs=
gerichtsrat
Becker, ausdrücklich, daß die beiden Para=
graphen
des Reichsſtrafgeſetzbuches und des Militärſtraf=
geſetzbuches
, auf denen die Anklage fußt, eine Umwand=
lung
in Feſtungshaft nicht zulaſſen, es müſſe auf Gefäng=
nisſtrafe
erkannt werden. In der Begründung des
Urteils heißt es u. a.: Nachdem die erſten Beleidig=
ungen
gefallen waren, ließ v. Forſtner ausſchwärmen. Da=
bei
wurde der Ruf laut: Warte, Junge, heute wirſt Du
gemetzt! Der Leutnant befahl, den Mann zu verfolgen,
von dem er annahm, daß er den Ruf ausgeſtoßen habe.
Der Mann mochte Blank geweſen ſein. Blank, der von
mehreren Leuten feſtgenommen wurde, ſetzte ſich gegen die

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Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Seite 5.
eieſen eſe en ihe mten de e mite enentenenden ein Zemn
Retzte Nachrichten,
unter Eid, daß er dem Leutnant zu Leibe rücken wollte. Buche eine große Freude bereitet werden,
Es mußte alſo, da eine ſtrafbare Handlung ſeitens von
Ein Spiegelbild dieſer ſchönſten Zeit des Lebens
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Forſtner vorlag, zu der kein Grund gegeben war, die Be= bietet das ſoeben als 7. Band der Lebensfreude erſchie=
* Berlin, 19. Dez. Der Bundesrat ſtimmte den
ſtrafung nach § 223a des R.=St.=G=B. und § 149 des nene Werkchen Aus der Jugendzeit Sprüche und
M.=St.=G.=B. eintreten. Der Angeklagte, ſo wird weiter Gedichte, geſammelt von P. J. Tonger (160 Seiten kl. Ok= Vorlagen, betreffend die Inlandshöchſtpreiſe für die ein=
ausgeführt
, habe gewußt, daß ihm Leute zur Verfügung tav, hübſch in Leinen geb 1 Mk. Verlag von P. J. Ton= zelnen Kaliſorten, betreffend die Ergänzung der Ausfüh=
ſtanden
. Als ſtrafmildernd dagegen konnte in Betracht ger Köln a. Rh.). Wie linde Frühlingslüfte weht es aus rungsbeſtimmungen zum Kaligeſetz, betreffend die deutſche
gezogen werden, daß v. Forſtner noch ſehr jung iſt und dieſen Blättern und eine ſtille Wehmut will uns beſchlei= Arzneitaxe für 1914, zu, ferner dem Entwurf der Beſtim=
durch
die ganzen Vorgänge in Zabern ſehr erregt geweſen chen, wenn ſie wieder lebendig werden, die Tage des ſeli= mungen über die Produktionsſtatiſtik der Kohlen=, Eiſen=
iſt
. Berückſichtigen müßte man ferner bei der Feſtſetzung gen Hoffens, des gläubigen Vertrauens, die Tage wo und Hütteninduſtrie, der Vorlage, betreſſend die Tenk=
der
Strafe das hetzeriſche Treiben einer gewiſſen Preſſe. alles vergoldet ſchien und wir die Welt mit Märchen= ſchrift über die Rücklagen bei den Berufsgenoſſenſchaften
augen anſchauten. Für Jung und Alt wird das Büchlein und den Uebergangsbeſtimmungen zur Durchführung der
hausgewerblichen Krankenverſicherung.
ein guter Kamerad werden.
Ein Beleidigungs=Prozeß.
* Berlin, 19. Dez. In dem ſeit einer Woche vor der
Eine Zuſammenſtellung empfohlener
H. B. Köln, 19. Dez. Vor dem Schöffengericht in Jugendſchriften, die gerade jetzt zum Weihnachts= zweiten Strafkammer verhandelten Prozeß gegen
Köln begann heute der angekündigte Beleidigungs=Pro=feſt vielen Eltern willkommen ſein dürfte, enthält das den Leiter der Allgemeinen Sparkredit=
der Führer der chriſtlichen Geweckſchaften gegen den vierte Heft der Zeitſchrift Die Schülerinnen= bank wurde heute das Urteil gefällt. Sigmund Roſen=
Pfarrer Mix und 11 ſozialdemokratiſche Zeitungen. Die Bücherei. Dieſe gemeinnützige Zeitſchrift, die in wei= baum und der geflüchtete Philipp Eiſenbeiß wurden zu
Verhandlungen am heutigen Vormittag wurden einge= teren Kreiſen noch nicht genügend bekannt iſt, bietet einen je 1½ Jahren Gefängnis und 1000 Mark Geldſtrafe
leitet mit einem vom Vorſitzenden gegebenen längeren zuverläſſigen Ratgeber bei der Auswahl der Lektüre für verurteilt. Dem erſteren wurden 5 Monate der Unter=
Ueberblick über den Sachverhalt, woran ſich die Verneh= unſere jungen Mädchen. Von der oben erwähnten Zu=ſuchungshaft, dem letzteren 4 Monate angerechnet. Karl
mung der Angeklagten ſchloß. Die Vorgänge, die dem ſammenſtellung der empfohlenen Jugendſchriften ſind Son=Kaiſer erhielt 6, Willy Goldſtein 4 Monate Ge=
Prozeß zu Grunde liegen, hängen bekanntlich aufs engſte derdrucke hergeſtellt und zum Preiſe von 10 Pfg. durch fängnis.
* Berlin, 19. Dez. Das Tarifamt der deut=
zuſammen
mit der päpſtlichen Gewerkſchafts=Enzyklika jede Buchhandlung oder gegen Einſendung des Betrages
Singulari quadam.
von der Norddeutſchen Verlagsanſtalt O. Gödel, Han=ſchen Buchdrucker beſchloß in ſeiner heutigen Sitz=
ung
, bezüglich des Streiks der Buchdrucker
nover, zu beziehen.
Oeſterreichs einſtimmig, beiden ſtreikenden Parteien
Luftfahrt.
ſeine Vermittelung anzubieten.
* Frankfurt a. M., 19. Dez. Die Inhaber der Wein=
HB. Petersburg, 19. Dez. Der ruſſiſche Oeſterreichiſches Abgeordnetenhaus.
Flieger Waſſilijew beabſichtigte, einen Flug ren
firma Scheuer u. Co Theodor und Otto Schener und
Wien, 19. Dez. Zu Beginn der Sitzung beant= Leo Herrmann, die ein ausgedehntes Geſchäft, beſon=
Petersburg nach Paris zu unternehmen, hat aber dieſen wortete der Miniſterpräſident die Anfrage, be= ders mit Gutsbeſitzern Norddeutſchlands treiben, hatten
Plan vorläufig aufgeben müſſen, da die deutſche Re=
gierung
das Ueberfliegen der deutſchen Grenze nicht treffend die angebliche Zuwendung einer Re= ſich heute vor der Strafkammer wegen Betrugs und
gierungsſubvention an den Abgeordneten Sta=
geſtattet
hat. Der ruſſiſche Botſchafter in Berlin hat
Weinpantſcherei zu verantworten, weil ſie Samos=
nun
von ſeiner Regierung Weiſung erhalten, bei der pinski. Der Miniſterpräſident erklärte, ſo wenig er wein als Ungarwein und Madeira verkauft hatten.
deutſchen Regierung vorſtellig zu werden, um eine Rück= hier etwas zu verſchweigen habe, müſſe er doch bedauern, Theodor und Otto Scheuer wurden zu je 3 Monaten Ge=
daß
in einer politiſchen Parteiverſammlung Mitteilungen fängnis und 2000 Mark Geldſtrafe, Herrmann zu 2 Mo=
nahme
des Verbotes zu erreichen.
gemacht wurden, die mindeſtens zum Teil durch die amt=naten Gefängnis und einer Geldſtrafe von 2000
lich gebotene Diskretion vor einer öffentlichen Erörterung Mark verurteilt.
hätten bewahrt werden ſollen. Auf Anregung von ange=
* Stuttgart. 19. Dez. Laut Schwäb. Merkur begibt
Handel und Verkehr.
ſehener und politiſch befreundeten polniſcher Seite habe
ſich der König von Württemberg am 12. Januar
* Die Einführung des Pfundpakets be=er aus dem Dispoſitionsfonds zum Ankauf eines
deuten zwei neue Aenderungen der Poſtordnung, die zugegen den Polenklub opponierenden zu einem mehrwöchigen Erholungsaufenthalt
Neujahr in Kraft treten. Formell wird lediglich eine neue Blattes den erforderlichen Betrag bereitgeſtellt, da= nach Kap Martin.
* Karlsruhe, 19. Dez. Aus Anlaß der Anweſen=
Gewichtsſtufe für Warenproben von 250500 Gramm mit das Blatt unter der Führung Stapinskis eine der
einſchließlich für das Porto von 20 Pfennig, eingeführt. beſtehenden Majorität des Polenklubs und deren traditio= heit des Staatsſekretärs v. Jagow fand heute
Jetzt werden gegen ermäßigte Gebühr ſolche Waren= nell freundlichem Verhältnis zur Regierung entſprechende mittag beim Staatsminiſter Freiherrn v. Duſch ein
proben befördert, die keinen Handelswert haben. Auch Richtung einhalte. Mit Stapinski ſei er wegen irgend Frühſtück ſtatt, an dem u. a. teilnahmen der preußiſche
einzelne Schlüſſel, abgeſchnittene friſche Blumen, Tuben einer Regierungsſubvention nie in Berührung gekommen. Geſandte v. Eiſendecher, der Miniſter des Innern Frei=
mit
Serum, naturgeſchichtliche Gegenſtände, getrocknete Es ſei ihm nicht bekannt, ob Stapinski etwas davon herr v. Bodman und der Vorſtand des Geheimen Kabi=
zder
konſervierte Tiere und Pflanzen, geologiſche Muſter wußte, daß der Betrag für den Ankauf des Blattes aus netts Legationsrat Dr. Seyb.
* Karlsruhe, 19. Dez. Heute abend 6½ Uhr wurde
uſw werden jetzt nur unter der Vorausſetzung billiger dem Dispoſitionsfonds der Regierung
befördert, daß die Verſendung nicht zu einem Handels=ſtammte. Der Miniſterpräſident verwies darauf, daß in Staatsſekretär v. Jagow vom Großherzog in Audienz
zweck geſchioht. Vom 1. Januar an werden als Waren=Oeſterreich=Ungarn ebenſo wie in vielen anderen Staaten empfangen. Zu ſeinen Ehren fand im Anſchluß hieran
proben auch kleine Warenmengen befördert. Ebenſo ein Dispoſitionsfonds der Regierung nicht etwa zu Re= ein Diner ſtatt, zu dem u. a. auch Staatsminiſter Frhr.
wenig iſt dann noch von einem Verbot des Handels=präſentationszwecken oder ausſchließlich humanitären v. Duſch und der preußiſche Geſandte v. Eiſendecher ge=
zweckes
bei den anderen genannten Gegenſtänden die Zwecken, ſondern zu politiſchen Zwecken zur Verfügung laden waren.
* Karlsruhe, 19. Dez. Der Staatsſekretär des Aus=
Rede. Man kann alſo beliebige Waren bis geſtellt werde und daß es ſich im vorliegenden Falle um
zum Gewicht von500 Grammfür 20 Pfennig eine vollkommen erlaubte, den natürlichen Zwecken des wärtigen Amtes, v. Jagow, reiſt morgen früh 6 Uhr 48
verſchicken. Wie bisher, iſt deren Größe auf 30 Zenti= Dispoſitionsfonds angepaßte Preſſeaktion handelte Der Minuten nach Darmſtadt.
meter in der Länge, 20 Zentimeter in der Breite und 10 Miniſterpräſident verwahrte ſich nachdrücklichſt gegen die
* Jena, 19. Dez. Der Streik der Studieren=
Zentimeter in der Höhe, bei Rollen auf 30 Zentimeter deswegen gegen ſeine Perſon und die Regierung gerich= den der Zahnheilkunde an der hieſigen Univerſität
Länge und 15 Zentimeter Durchmeſſer beſchränkt Neu teten Angriffe. (Zwiſchenrufe.) Auf Antrag des polni= iſt beendet. Die Streikenden nahmen heute den Beſuch
wird aber die Beſtimmung beigefügt, daß die Sendungen ſchen Sozialdemokraten Daszynski beſchloß das Haus mit der Vorleſungen wieder auf.
ſich nach ihrer Verpackung, Form und ſonſtigen Beſchaf= 156 gegen 140 Stimmen, über die Beantwortung der
* Oldenburg, 19. Dez. Der Landtag nahm mit
fenheit zur Beförderung mit der Briefpoſt eignen. Die Interpellation in der nächſten Sitzung eine Debatte zu knapper Mehrheit den Antrag des liberalen Vizepräſiden=
übrigen
Vorſchriften bleiben beſtehen. Briefe dür=eröffnen. (Zwiſchenrufe.) Das Haus ſetzte ſodann die ten Tentze an, wonach die Regierung erſucht wird, dem
fen nicht beigefügt werden. Handſchriftliche Erörterung des Ueberweiſungsgeſetzes fort.
nächſtjährigen Landtag ein Geſetz über die Pflichtfort=
Vermerke ſind nur im beſchränkten, genau bezeichneten
bildungsſchule vorzulegen.
Maße zuläſſig.
* Paris, 19. Dez. Das Journal des Débats erklärt,
* Berlin, 19 Dez. Die Verkehrseinnah=
man
miſſe die Meldung, wonach Rußland von der
Franzöſiſche Kammer.
men deutſcher Eiſenbahnen im Monat Novem=
Pforte eine Reihe von Kompenſationen verlangt
* Paris, 19. Dez. Die Kammer beriet über die habe, als tendenziös anſehen, denn man habe
ber betragen im Perſonenverkehr 62615673 Mark (mehr
gegen das Vorjahr 5178094 Mark im ganzen oder 826Erhöhung der Offiziersgehälter und die hiervon weder in Paris noch in London irgend welche
Prozent auf 1 Kilometer); im Güterverkehr 176857713 Unteroffizierslöhnung. Benazet als Bericht= Kenntnis und die ruſſiſche Regierung hätte einen ſo wich=
Mark (weniger gegen das Vorjahr 2033890 Mark im erſtatter legte dar, daß es ſich darum handele einen beſſe= tigen Schritt gewiß nicht ohne vorherige Verſtändigung
ren Erſatz für den Kern des Heeres zu ſchaffen, da die
ganzen oder 1,94 Prozent auf 1 Kilometer).
mit ihren Verbündeten und Freunden unternommen. Für
wachſende Kompliziertheit der techniſchen Waffen immer
gebieteriſcher Kaders von unzweifelhaftem Werte vere= den Augenblick ſei nur von einem finanziellen Druck auf
Konſtantinopel die Rede und dieſer werde nicht nachlaſſen,
lange. Briquet (Geeinigter Sozialiſt) erklärte ſich für
ſo lange die Pforte die notwendige Bürgſchaft nicht ge=
Landwirtſchaftliches.
den Geſetzentwurf, während Jaurés ihn bekämpfte
* Der Verkaufswert des heſſiſchen Vieh=da man das durch die dreijährige Dienſtzeit verurſachte geben habe.
* Paris, 19. Dez. In der Rue Belgrade im 20.
ſtandes. Bei Gelegenheit der großen Viehzählung Defizit von 800 Millionen Francs nicht noch vergrößern Arrondiſſement ſtürzte ein Neubau zuſammen
vom 2. Dezember des vorigen Jahres wurde auch der dürfe. Er wies auf die militäriſche Organiſation der und begrub 15 Arbeiter unter ſich. Nach ſpäteren
Verkaufswert des Vehſtandes berechnet. Zu dieſem Schweiz als ein empfehlenswertes Beiſpiel hin und er=
Meldungen ſoll von den Arbeitern keiner getötet ſein, aber
Zwecke wurde von Fachleuten der durchſchnittliche Wert klärte, als man ihm Deutſchland vorhielt, die franzöſiſche
eines Tieres der einzelnen Viehgattungen geſchätzt. Organiſation dürfe nicht zum Plagiat der deutſchen wer= mehrere ſchwer verletzt.
Paris, 19. Dez. Aus Brüſſel wird gemeldet:
Dieſe Durchſchnittswerte ſtellen ſich für das Großher: den. (Beifall auf der äußerſten Linken und verſchiede= Der Herzog von Orléans ſtürzte beim Schlitt=
3ogtum im Jahre 1912 (bezw. im Jahre 1900 bei der nen anderen Bänken der Linken.) Der Redner meinte, ſchuhlaufen und zog ſich einen Armbruch zu.
vorletzten Schätzung) wie folgt: Fohlen unter 1 Jahr eine ausreichende Solderhöhung für die Unteroffiziere
* London, 19. Dez. Der König empfing heute
313 Mk. (210 Mk.), Pferd von 3 bis 4 Jahren 923 Mk. würde durch das Defizit verhindert und die Unzufrieden=
(694 Mk.), Kalb unter 6 Wochen 67 Mk. (41 Mk.), heit der Unteroffiziere werde zunehmen. Kriegsmini= die Mitglieder der Internationalen Konſerenz für die
Kuh oder Kalbin über 2 Jahre 474 Mk. (313 Mk.),ſter Noulens erklärte, der Geſetzentwurf bringe den Sicherheit des Lebens auf dem Meere im
Mutterſchaf 38 Mk. (22 Mk.), Schwein von ½ bis Offizieren und Unteroffizieren die nötigen Aufbeſſerun=Thronſaal des Buckingham=Palaſtes; ſie wurden einzeln
1 Jahr 123 Mk. (67 Mk.). Zuchtſau über 1 Jahr gen. Man miſſe die Verteuerung des Lebens, beſondersvorgeſtellt und von dem König mit großer Herzlichkeit
168 Mk. (99 Mk.), Ziege 26 Mk. (17 Mk. Bei Beur= in den öſtlichen Garniſonen, berückſichtigen, und machte begrüßt.
* Petersburg, 19. Dez. Die Reichsduma iſt durch
teilung dieſer Wertſteigerung iſt zu beachten, daß nicht Vorbehalte gegenüber der von der Budgetkommiſſion dem
nur die Preiſe geſtiegen ſind, ſondern daß ſich auch die Entwurfe eingefügten Begünſtigung ſtarker Familien, einen kaiſerlichen Ukas vom 20. Dezember bis zum 27. Ja=
Qualität der Haustiere gegen früher weſentlich gebeſſert welche im Senat Schwierigkeiten verurſachen könne. Mit nuar vertagt.
hat. Der geſamte Viehwert des Großherzogtums be= dieſem Vorbehalt erbat der Miniſter die Annahme des
* Blachowe’ſchenskin, 19. Dez. Die Amurbahn iſt
rechnet ſich nach der Zählung vom 2. Dezember desEntwurfes, damit das Geſetz vor dem 31 Dezember ver=heute eröffnet und damit der Kirekte Bahnverkehr
vorigen Jahres auf nahezu 200 Millionen Mark, kündigt werden könne. (Lebhafter Beifall.) Ein ſoziali= von hier bis Petersburg hergeſtellt worden.
während er im Jahr 1900 erſt 134 Milionen Mark ſtiſcher Vertagungsantrag, den der Miniſter be=
* Wellington (Neuſeeland), 19. Dez. Die ſtreiken=
betrug
. Dieſe gewaltige Erhöhung iſt eingetreten, trotz: kämpfte, wurde mit 475 gegen 74 Stimmen abgelehnt den Seeleute beſchloſſen, die Arbeit wieder
dem die Größe des Biehſtandes ſeit 190) eher gefallen und die Einzelberatung mit 518 gegen 70 Stim=aufzunehmen. Die Kohlenbergleute ſind noch aus=
als
geſtiegen iſt. Der Rindviehbeſtand hat im Jahr 1912 men beſchloſſen. Ein vom Kriegsminiſter und ſtändig, doch wird ein baldiges Ende des Ausſtandes er=
einen
Verkaufswert von 113½ Millionen Mark, die dem Berichterſtatter Benazet bekämpftes Amende= wartet. Dies bedeutet im weſentlichen die Beendigung
Pferde haben einen ſolchen von 48½ Millionen Mark, ment Augagneur (Soz.), das die Gehaltserhöhung des Streiks in Neufeeland, der etwa zwei Monate dauerte,
die Schweine von 28¾ Millionen Mark, die Ziegen nur den unteren Klaſſen bis zum Bataillonskommandeur,
* Sidney, 19. Dez. Der Dampfer Pacific iſt hier
von 3½ Millionen Mark und die Schafe von 1½ Mil=Eskadron= und Batteriechef zubilligen will, wurde mit eingetroffen und meldet ſchreckliche Einzelheiten über die
lionen Mark. Der Verkaufswert des Rindviehbeſtandes 310 gegen 247 Stimmen abgelehnt.
Vulkanausbrüche auf den neuen Hebriden.
macht demnach 58 % des geſamten Verkaufswertes aus,
Die Kammer nahm einen Geſetzentwurf an, durch
dann folgen der Wert des Pferdebeſtandes mit 25 ½, welchen der Marimalzinsfuß der nächſten von der 400 bis 500 Eingeborene ſind umgekommen.
* Dar=es=Salaam, 19. Dez. Die Bürgerverſamm=
der
des Schweinebeſtandes mit 15 % und der des Ziegen: Stadt Paris für die Beſchaffung billiger Wohnungen auf=
und Schafbeſtandes zuſammen mit 2½ ¾. (Darmſt. Ztg.) zunehmenden Anleihe von 3,30 auf 420 Prozent erhöhtlung in Tanga erllärte ſich mit der Inkraft=
ſetzung
deroſtafrikaniſchen Städteordnung
wird.
* Paris, 19. Dez. Die Kammer ſetzte heute nach= unter der Vorausſetzung einverſtanden, daß die Koſten des
mittag die Beratung der Erhöhung der Soldaten= vom Gouvernement ausgearbeiteten Projektes zur Sa=
Literariſches.
Sosnosky, Th. von Exotiſche Falter=beſoldung fort. Ein Gegenantrag des Sozialiſten nierung Tangas nicht der Stadt aufgebürdet werden. Der
Gouverneun ſagte zu, daß er die Einſtellung der Mittel
tpracht. 56 exotiſche Schmetterlinge nach der Natur far=Taillaur wurde mit 387 gegen 170 Stimmen abgelehnt.
für das Projekt, das die Entwäſſerung der Moskitos=
big
auf 6 Tafeln und mit erläuterndem Text. Preis 3 Mk.
* Paris, 19. Dez. Der Marineminiſter hat ſümpfe in den Niederungen bei Tanga bezweckt, in den
Verlag von E. A. Seemann, Leipzig. Das vorliegende in der Kammer einen Geſetzentwurf eingebracht, Etat des Schutzgebietes beantrage.
Heft ſoll dem minder bemittelten Liebhaber vermöge ſei= durch den die durch das Geſetz vom 30. März 1912 feſt=
* Tanger, 19. Dez. Nachrichten zufolge ſoll Raiſuli
ines beſcheidenen Preiſes einen Erſatz für die oft ſehr geſetzte zeitliche Verteilung der Linienſchiffs=
von
den Rif=Diebales, die beim Grabmal Abdelſalam
tteueren Originale bieten, den Beſitzern von Exoten=Samm=neubauten geändert wird
Der Kammerausſchuß für auswärtige verſammelt ſind, zum Sultan ausgerufen wor=
llungen
aber den bisher unerfüllten Wunſch nach einem
torientierenden Werke über ihre Sammelobjekte erfüllen. Angelegenheiten erſuchte den Miniſterpräſidenten den ſein.
Selbſtverſtändlich kann das Viele und Intereſſante, was 1 und Miniſter des Aeußern Doumergue über gewiſſe
Die türkiſchen Finanzen.
ſſich über die erotiſche Falterwelt ſagen ließe, nicht in einem Fragen, insbeſondere über die Orientfrage Auflä=
* Berlin, 19. Dez. Die türkiſche Botſchaft iſt
zeinzigen Heft geſagt werden, und ſo iſt denn in dieſem rung zu geben. Doumergue antwortete, er werde dieſem
lbloß ein Moment, freilich der augenfälligſte: die Schön= Erſuchen erſt nach dem Wiederzuſammentritt des Parla=ermächtigt, auf das energiſchſte die geſtrige Blättermel=
lbeit
dieſer Tiere, in Betracht gezogen worden. Allen ments im Januar willfahren können.
dung zu dementieren, wonach der Großweſir erklärt haben

[ ][  ][ ]

m

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Nummer 311.
Seite 6.
Sassssessersnenee
eaenerenent
gessessensessesswesessssenesorsen
folle die fürtiſche Regterung ſehe ſich mit Rückſicht auf.
den Geldmangel gezwungen, zu außerordentlichen
Maßregeln ihre Zuflucht zu nehmen, und daß dieſe
Dankſagung.
ROBERT MULLER
Maßregeln hauptſächlich in der Nichtauszahlung der Kou=
pons
beſtehen ſollten. Der Großweſir hat niemandem
Juwelier
eine derartige Erklärung gemacht. Die Regierung hat
Für die vielen Beweiſe herzlicher
Luisenplatz 4 Ecke der Wilhelminenstrasse
niemals die Eventualität in Betracht gezogen, die Kou=
Teilnahme bei dem Hinſcheiden meiner
vons nicht auszuzahlen oder ihren anderen Verpflichtun=
gen
nicht nachzukommen.
Juwelen
Werkstätte
lieben Schweſter meinen innigſten Dank.
für
Goldwaren
Trauerfeier für Kardinal Rampolla.
Elise Schneider.
Neuarbeiten
Silberwaren
* Rom, 19. Dez. Heute vormittag um 10 Uhr fand
die Trauerfeier für den verſtorbenen Kar=
(*18057
Umarbeiten
Patenlöffel
dinal Rampolla ſtatt. Wächter von St. Peter tru=
gen
den Sarg auf den Schultern in die St. Peterskirche
Trauringe Reparaturen
und ſtellten ihn in die St. Simonskapelle, die Trauer=
ſchmuck
zeigte, auf den Katafalk. Die Totenmeſſe fand in;
Reelle, fachmännische Bedienung.
Gegenwart von 14 Kardinälen, mehreren Biſchöfen, des
260
Für die uns beim Hinſcheiden
diplomatiſchen Korps beim heiligen Stuhl, der Würden=
träger
des päpſtlichen Hofes, zahlreicher Abordnungen
meines innigſt geliebten Gatten, un=
katholiſcher
Seminare, Inſtitute und Kollegien, ſowie einer
Dampfernachrichten.
großen Menſchenmenge ſtatt. Nach der Meſſe erteilte der
ſeres lieben Sohnes, Schwiegerſohnes,
Kardinal Vincent Vannutelli der Leiche die Abſolution.
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
Bruders und Schwagers
Darauf wurde der Sarg zum Kirchhof gebracht, um dort treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
in der Kapelle des Vatikaniſchen Kapitels beigeſetzt zu Berlin 15. Dez. 9 Uhr vorm. von Algier abgegangen.
werden.
Hannover 15. Dez. 2 Uhr 15 Min. Lizard paſſiert,
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Ehemnitz 14. Dez. 10 Uhr vorm. in Galveſton an=
Herrn Ludwig Dern
gekommen. Wittekind‟ 13. Dez. 10 Uhr vorm. von
eeen
Sassananaganannngeaunanannaaasuss aans Galbeſton abgegangen. Rekar 13. Dez. (2 Uhr mitags
erwieſene Teilnahme ſagen herzlichen
in Baltimore angekommen. Prinz Friedrich Wilhelm
13. Dez. 12 Uhr mittags von Neu=York abgegangen.
Dank.
Willehead‟ 15. Dez. 12 Uhr mittags Eaſtbourne paſſiert.
George Waſhington 15. Dez. 8 Uhr 15 Min, nachm.
Maria Dern, geb. Rossmann,
von Cherbourg abgegangen. Kleiſt‟ 13. Dez. 8 Uhr
Verlöbterabends von Gibraltar abgegangen. York‟ 14. Dez.
Familie Heinrich Dern,
1 Uhr nachm. in Singapore angekommen. Bülow‟
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
§16. Dez. 11 Uhr vorm. von Shanghai nach Oſtaſien ab.
Familie Heinrich Rossmann.
gegangen. Lützow‟ 14. Dez. 4 Uhr morgens in Co=
schmackvoll
und modern einrichten
5
kombo angekommen. Prinz Ludwig‟ 12. Dez. 12 Uhr
wollen, wird eine Besichtigung meiner
nachts von Neapel abgegangen. Scharnhorſt‟ 14. Dez.
Frankfurt=Bockenheim, Darmſtadt,
9 Uhr abends in Antwerpen angekommen. Lothringen
feinbürgerlichen
15. Dez. 5 Uhr nach.m in Bremen angekommen.
19. Dezember 1913.
(26546
Heſſen 15. Dez. 2 Uhr nachm. von Malta abgegangen.
Schwaben‟ 15. Dez. 10 Uhr vorm. in Brisbane an=
Wohnungseinrichtungen
gekommen. Elſaß 15. Dez. 4 Uhr nachm. Queſſant
paſſiert. Coburg 15. Dez. von Bqulogne nach Bremen
empfohlen. Meine Möbel zeichnen
abgegangen. Sierra Ventana‟ 15. Dez. Queſſant paſſiert.
sich aus durch künstlerische Formen-
Vorkum‟ 16. Dez. in Antwerpen angekommen. Duren=
Amtlicher Wetterbericht.
schönheit, grundgediegene Qualität u.
dart‟ 14. Dez. von Pernambuco nach Oporto abgegangen.
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Regent Luitpold‟ 15. Dez. 5 Uhr vorm. in Marſeille
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besondere Preiswürdigkeit.
Schleswig‟ 14. Dez. 10 Uhr vorm. von Venedig nach herrſchte geſtern in unſerem Bezirk meiſt heiteres, falltes
Alexandrien abgegangen. Prinz Sigismund‟ 15. Dez. Wetter. Wir werden auch morgen noch unter ſeinem
OTTO KUNKEL-
7 Uhr abends von Brisbane nach Kobe abgegangen. Einſluß bleiben und keine weſentliche Aenderung der hei
Manila 16. Dez. von Finſchhafen nachNeu=Guineg abgeg. ſtehenden Witterung zu erwarten haben.
Gr. Ochsengasse 21/28. Tel. 287.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 20. Dez.;
Meiſt heiter und tracken, kalt, Nachtfröſte.
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Familiennachrichten.
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Tagesietener,
Samstag, 20. Dezember.
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(Kinder=Vorſtellung): Hänſel und Gretel
Dankſagung.
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Wahlen zum Ausſchuß der Ortskrankenkaſſe für die
ohne Vorbestellung.
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Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt für die Arbeitz=
geber
von 36 Uhr.
Für die ſo zahlreichen Beweiſe
für Sperial-Austeünte, Pr.
Weihnachtsturnen der Jugendabteilung der Turn=
Detektiv-Institutmittelungen, Beobachtungen
warmer Anteilnahme an unſerer
gemeinde Darmſtadt um 6½ Uhr.
u. Vertrauens-Angelegenneiten.
Konzerte: Ludwigshöhe um ½4 Uhr. Café Metro=
Trauer ſagen herzlichen Dank.
Uebernahme nur einwandtreier Auträgs, (arants für=
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um 5 und 8 Uhr. Perkeo um 8 Uhr.
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1668. (VII,831
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Druck und Verlag: L. C. Wuna’ſche Hofbuchdruckerei,
Die älteſte Markefrau. Unerer älteſten Martfrau,
der nahezu achtzigtährigen Obſthändlerin Witwe
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
land), den 19. Dezember 1913.
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen.
Friedrich aus Eberſtadt, die ſich ſtets tapfer und
redaktionellen Teil: Mar Streſe; für den Inſeratentell=
rechtſchaffen
, mit den zunehmenden Jahren aber immer
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäftse=
kümmerlicher
durchgeſchlagen, wäre zur Erleichterung
Mathilde Winckler, geb. Mühlhäuser,
leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. Fürſden=
ihrer
Sorgen ein ſchönes Weihnachtsgeſchäft oder die
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind anddie
Zuwendung eines Scherfleins wohl recht zu gönnen.
Dr. med. E. Winckler.
Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaſſe
Es wäre ſehr erfreulich, wenn dieſe Zeilen dazu bei=
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
tragen, der hochbetagten, braven Frau zu einem geſeg=
(26508
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
neten Weihnachtsfeſt zu verhelfen, das wir ihr von
zurückgeſandt.
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Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
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Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Seite 8.
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83,10 Augsburger . . .
3½ do. (unk. 1914)
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10 Gelſenkirchener . . . . 180½
8½ Bergiſch= Märkiſche
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v
. 1875 92,205 Anatol. Eiſenb. 60%
do. . . . . Fs. 10
3½.
do.
Harpener . . . . . . . 174,00
Einz. Mk. 408 . . 118,75
Bank . . .
Obligationen.
143,10
Meininger . . . . . fl. 7 34,50
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12½ Deutſche Bank . . . 24,60
4½ Oeſterr. Silberrente 86,60 6½ Luxemb. Prince Henri 160,00 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
( Frankfurt . . . . . . . 95,80 Ungar. Staats . . fl. 100
Caro . . . . . . .
6 Deutſche Vereinsbank . 118,103½
do. Goldrente . 88,000 Deſt. Südbahn (Lomb.) 22,00
96,10 Benediger . . . . Fs. 30 67,80
do.
4
do. einheitl. Rente . 83,00 6 Pennſylvania R. R. . 107,20 4 Laurahütte . . . . . . 149,50 5½ Deutſche Effekt.= und
Türkiſche . . . . Fs. 400 167,00
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Heidelberg . . . . . . 94,20
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heim . . . . . . . 243,5014½ Nordd. Lloyd=Obl.
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4 Ruſſen v. 1880 . . . . 87,90
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Seite 9.

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Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Seite 10.
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Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
A 141.
Samstag, 20. Dezember.
1913.
hre Geſuche um Zu=
Bekanntmachung.
laſung bei Meidung des Ausſchluſſes von dieſer Prüſung
Die freie Innung der Friſeure und Perückenmacher in den Landgemeinden des
ſpäteſtens bis zum 1. Februar 1914
Kreiſes 2arn ſtadt hat bei uns den Antrag geſtellt, für die Gemeinden Arheilgen, Eber=
bei
der unterzeichneten Kommiſſion einzureichen.
ſtad‟, Eſchollbrücken, Griesheim und Pfungſtadt gemäß § 41b der Gewerbeordnung
Hinſichtlich der Anbringung der Geſuche wird das Folgende bemerkt:
olgendes anzuordnen:
1. Das Geſuch iſt bei der unterzeichneten Prüfungs=Kommiſſion nur dann
Der Gewerbetrieb im geſamten Friſeur=, Barbier= und Perückenmacher=
einzureichen
, wenn der ſich Meldende im Großherzogtum Heſſen ſeinen
gewerbe iſt ſowohl innerhab als auch außerhalb der Betriebsſtätte am
dauernden Aufenthaltsort hat.
zweiten Weihnachts=, Oſter= und Pfingſtfeiertage gänzlich, an den übrigen
Bei Einſendung durch die Poſt iſt die Sendung an die Kommiſſion
Feſttagen und an den Sonntagen nach 2 Uhr nachmittags verboten.
nicht an den Vorſitzenden zu richten.
Ausgenommen ſind dieſenigen Arbeiten, welche an dieſen Tagen zur
2. Die Zulaſſung zur Prüfung kann in der Regel nicht vor vollendetem
Vorbereitung von öffentlichen Theatervorſtellungen und Schauſtellungen er=
17. Lebensjahr erfolgen.
forderlich werden.
3. Das Geſuch muß von dem Betreffenden ſelbſt geſchrieben ſein. Auch
Nach § 171, 122 der Ausführungsverordnung zur Gewerbeordnung machen
erſcheint es zweckdienlich, wenn ſtets die nähere Adreſſe angegeben wird.
wir hiermit öffentlich bekannt, daz wir den Kreisamtsbureaugehilfen Wagner zum
4. Dem Geſuche ſind folgende Papiere beizufügen:
Kommiſſar für die Abſtimmung der beteiligten Gewerbetreibenden beſtelt haben.
a) Geburtszeugnis (Auszug aus dem Zivilſtands=Regiſter, nicht Taufſchein),
Darmſtadt, den 12. Dezember 1913.
b) Die Einwilligung des geſetzlichen Vertreters nach folgendem Muſter.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Erklärung
J. V.: Piſtor.
des geſetzlichen Vertreters zu dem Dienſteintritt als Einjährig=
Im Anſchluß an obige Bekanntmachung des Großherzoglichen Kreisamts Darm=
Freiwilliger.
nadt vom 12. Dezember l. Js. mache ich hierdurch bekannt, daß de Liſte der betei=
geboren
am
Ich erteile meinem Sohne (Mündel).
üigten Gewerbetreibenden bei mir offen liegt und Einwendungen gegen deren Vol=
meine
Einwilligung zu ſeinem
nändigkeit und Richtigkeit, ſowie Aeußerungen für und gegen den oben mitgeteilten
Dienſteintritt als Einjährig=Freiwilliger und erkläre gleichzeitig.
Antrag ſchriſtlich bis zum 23. Dezember ds. Js. e nſchließlich oder mündlich in der
Zeit vom 20. Dezember bis 28. Dezember I. Js. einſchließlich bei mir abzugeben ſind.
a) daß für die Dauer des einjährigen Dienſtes die Koſten des Unter=
Die Abgabe der mündlichen Erklärungen kann während des angegebenen Zeit=
halts
mit Einſchluß der Koſten der Ausrüſtung, Bekleidung und
aumes werktäglich von 11 bis 12 Uhr vormittags in den Dienſträumen des Groß=
Wohnung von dem Bewerber getragen werden ſollen;
verzoglichen Kreisamts, Neckarſtraße 3, 1. Stock, Zimmer Nr. 19, erfolgen.
b) daß ich mich dem Bewerber gegenüber zur Tragung der Koſten
Ich fordere daher alle Gewerbetreibenden, die in den Gemeinden Arheilgen,
des Unterhalts mit Einſchluß der Koſten der Ausrüſtung, Be=
Eberſtadt, Eſchollbrücken, Griesheim und Pfungſtadt das Friſeur= oder Perücken=
kleidung
und Wohnung für die Dauer des einjährigen Dienſtes
machergewerbe ausüben, zur Abgabe ihrer Aeußerungen mit dem Bemerken auf, daß
verpflichte, und daß, ſoweit die Koſten von der Militärverwaltung
nur ſolche Erklärungen, die erkennen laſſn, ob der Erklärende dem oben mitgeteilten
beſtritten werden, ich mich dieſer gegenüber für die Erſatzpflicht
Antrag zuſtimmt oder nicht, gültig ſind und daß die nach Ablauf des obigen Zeitpunkts
des Bewerbers als Selbſtſchuldner verbürge.
eingehenden Aeußerungen unberückſichtigt bleiben.
(26170ds
den.
19.
Darmſtadt, den 12. Dezember 1913.
Vorſtehende Unterſchriſt de=
AAnsſteller-der obigen Er=
Der Kommiſſar.
und zupleich, daß der Bewerber d
en Vermögensverhältniſſen zur Beſtrei.ung der
klärung nach-
Wagner, Kreisamtsbureaugehilfe.
Koſten fähig iſt, wird hiermit obrigkeitlich beſcheinigt.
den-
Bekanntmachung.
(I. 8.0
Für die Allgemeine Ortskrankenkaſſe der Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt
Je nachdem von dem Bewerber ſelbſt oder ſeinem geſetzlichen Vertreter
find vom 1. Januar 1914 ab örtliche Melde= und Zahlſtellen eingerichtet worden, bei
die Koſten getragen werden, iſt in der Erklärung Satz a oder b und ſind
welchen de Verſicherten an= und abzumelden, die Beiträge auszuzahlen, das Kranken=
dementſprechend
in der Beurkundung entweder die Worte der Bewerber oder
geld in Empfang zu nehmen und alle übrigen Geſchäfte zwiſchen Kaſſe, Arbeitgebern
der Ausſteller der obigen Erklärung anzuwenden, das Nichtzutreffends
und Verſicherten abzuwickeln ſind, ſoweit nicht hierfür die Hauptkaſſeverwaltung in
dagegen zu ſtreichen.
Darmſtadt, Georgenſtraße Nr. 9, erſter Stock, zuſtändig iſt. Auf dem Gebiete der
c) Ein Unbeſcholtenheitszeugnis, welches von der Polizei=Obrigkeit oder
Invalidenverſicherung iſt den örtlichen Melde= und Zahlſtellen die Einziehung der
der vorgeſetzten Dienſtbehörde auszuſtellen iſt.
Werſicherungsbeiträge, Verwendung der Beitragsmarken, ſowie die Ausſtellung, der
d) Ein ſelbſtgeſchriebener Lebenslauf.
Umtauſch und die Aufrechnung der Quittungskarten übertragen worden. Eine Mel=
5. In dem Geſuche iſt ferner anzugeben:
oung zur Krankenverſicherung gilt zugleich als Meldung zur Invalidenverſicherung.
a) Ob, wie oft und wo der ſich Meldende ſich der Prüfung vor einer Prüfungs=
Inhaber der örtlichen Melde= und Zahlſtellen ſind:
Kommiſſion bereits unterzogen hat, und von denjenigen, welche ſich der
für Arheilgen:
Wilhelm Andres, ſeitheriger Ortskrankenkaſſerechner,
wiſſenſchaftlichen Prüfung unterziehen wollen, noch weiter:
Braunshardt:
Johannes Heyd VI., ſeitheriger Rechner der Gemeinde=
b
) In welchen zwei fremden Sprachen (wahlweiſe von Franzöſiſch, Engliſch,
krankenverſicherung,
Lateiniſch und Griechiſch und an Stelle des Engliſchen Ruſſiſch) die Prüfung
Eberſtadt:
Georg Wilhelm Schäfer II., ſeitheriger Rechner der Ge=
erfolgen
ſoll,
meindekrankenverſicherung,
6. Wer auf Zulaſſung zur erleichterten Prüfung gemäß § 89, Ziff. 6 ac der
Jakob Roth, Gemeinderechner,
Eich:
W.=O. Anſpruch macht, hat, ſtatt der Angabe unter 5b, ſeinem Geſuche ein
Johannes Lotz V., Gemeinderechner,
. Erzhauſen:
Zeugnis einer einſchlägigen Behörde beizufügen, aus dem hervorgeht, daß
Georg Hechler III., Gemeinderechner,
Eſchollbrücken:
eine der Vorausſetzungen des angeführten Paragraphen auf ihn zutreffen.
Gräfenhauſen:
Philipp Ries I., ſeitheriger Rechner der Gemeindekranken=
Die Einſendung von Zeichnungen oder ſonſtiger Arbeiten, mit denen dieſer
verſicherung,
Nachweis geführt werden ſoll, an uns iſt zwecklos.
Peter Kunz VI., Gemeinderechner.
* Griesheim:
7. Iſt bereits früher ein Geſuch um Zulaſſung zur Prüfung eingereicht worden,
Philipp Haller II., Gemeinderechner,
. Hahn:
ſo bleibt dem erneuten Geſuche nur ein Unbeſcholtenheitszeugnis bei=
Malchen:
Wilhelm Vetter, Gemeinderechner in Seeheim,
zulegen.
Georg Voltz V., Gemeinderechner,
Meſſel:
8. Es iſt nur zweimalige Teilnahme an der Prüfung geſtattet, eine dritte
Philipp Scheerer, Gemeinderechner,
Nieder=Beerbach:
Zulaſſung kann ausnahmsweiſe von der Erſatzbehörde 3. Inſtanz genehmigt
für Nieder=Ramſtadt Heinrich Müller II., ſeitheriger Rechner der Gemeinde=
werden
.
mit Waſchenbuch:
krankenverſicherung,
Im weiteren weiſen wir darauf hin, daß Geſuche um Zulaſſung zu einer
Wilhelm Neuroth, Ortskrankenkaſſerechner,
Ober=Ramſtadt:
ſpäteren, als der im Frühjahr des I. Militärpflichtjahres d. i. des Jahres, in
Ehriſtoph Erößmann V.,
Pfungſtadt:
welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird ſtattfindenden Prüfung, der Genehmigung
Rotzdorf:
Ludwig Kloß, ſeitheriger Ortskrankenkaſſerechner,
der Erſatzbehörde 3. Inſtanz bedürfen und bei den Erſatz=Kommiſſionen des Aufenthalts=
Schneppenhauſen: Philipp Kunz IV., Gemeinderechner,
orts, nicht bei uns, einzureichen ſind, welche die Geſuche der Erſatzbehörde 3. Inſtanz
Traiſa:
Friedrich Scheerer IV., ſeitheriger Filialrechner der Ge= vorlegen werden.
meindekrankenverſicherung,
Da die Erledigung derartiger Geſuche eine längere Zeit beanſprucht, ſo empfiehlt
Weiterſtadt:
Jakob Bert, ſeitheriger Rechner der Gemeindekranken= ſich im Intereſſe der Nachſuchenden, mit Einreichung derſelben nicht bis zum äußerſten
verſicherung,
Termin zu warten, ſondern dieſelben alsbald anhängig zu machen, andernfalls unter
Georg Frey III., Gemeinderechner.
Wixhauſen:
Umſtänden eine Zulaſſung zur bevorſtehenden Prüfung nicht mehr möglich iſt.
Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden geſtellt werden, gibt die
Darmſtadt, den 17. Dezember 1913.
(26472si
Prüfungs=Ordnung (Anl. 2 zur Wehr=Ordnung vom 22. November 1888 Reg.=Bl.
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt.
Nr. 68 von 1901) Aufſchluß.
I. V.: Dr. Michel.
Bezüglich des Prüfungstermins, ſowie des Lokals, in welchem die Prüfung
ſtattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung, oder es ergeht beſondere Ladung zur Prüfung.
Darmſtadt, den 16 Dezember 1913.
(26369
Bekanntmachung.
ps
Großherzogliche Prüfungskommiſſion für Einjährig=Freiwillige.
Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig=
Der Vorſitzende:
freiwilligen Militärdienſt im Frühjahr 1914.
von Starck, Regierungsrat.
Die jungen Leute, welche beabſichtigen, ſich der im Frühjahr 1914 ſtattfinden=
Kitenenen en erer etren eantier.
Polizeiverordnung,
Zahlungs=Aufforderung.
Gefunden: 1 Pfandſchein. 1 großer Schlüſſel mit Sprungring.
die Reinigung der Straßen betreffend.
Die Beiträge zur Invaliden=1 langer weißer Damenhandſchuh. 1 Tamenſchürze. 1 lederne Pferde=
Auf Grund des Artikel 56 Abſ. 2 Ziffer 1 des Geſetzes, die
werſicherung für die Verſicherten, decke. 1 Los von der Ausſtellung Bergſtraße im Bild. 1 ſchwarze
Die einer der hier beſtehenden Samthandtaſche mit leerem Portemonnaie und Taſchentuch. 1 blau=Städteordnung für das Großherzogtum Heſſen betreffend, vom
Orts= Betriebs= oder Innungs= ſamines Handtäſchchen mit Blumenſtickerei und 2 Taſchentüchern. 13. Juni 1874, wird nach Anhörung der Stadtverordnetenverſamm=
Krankenkaſſen nicht angehören1 große Bronze=Medaille von dem II. Zuverläſſigkeitsflug am Ober=lung der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt mit Genehmigung
Dienſtboten, Mitglieder einge=rhein 12.22. Mai 1912. 1 graue nichtfertige Frauentaille. 1 Päckchen des Großherzoglichen Miniſteriums des Innern vom 9. Dezember
chriebener Hilfskaſſen uſw.), für
(26471 1.03 zu Nr. M. 5. J. 20529 die nachſtehende Polizeiverordnung erlaſſen:
Das IV. Vierteljahr 1913 ſind,gelber Stoff.
§ 1. Die allgemeine Reinigung der Straßen liegt den Beſitzern
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=(unmittelbaren und mittelbaren §§ 854 ff. B. G. B.
Gei Vermeidung des Beitrei=
der
an=
Dungsverfahrens, bis längſtens licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be= grenzenden Grundſtücke ob, ſoweit nicht die ſtädtiſche Reinigungs=
EEnde dieſes Monats, an die finden ſich: 1 Pinſcher, 1 Kriegshund. 1 Spitzhund, 1 Jagdhund, anſtalt gemäß den Beſtimmungen des Statuts vom 14. September
Raſſe, Waldſtraße Nr. 6, zu ent=1 Wolfshund (zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern 1886 betreffend: Die Reinigung der Straßen und öffentlichen Plätze
bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung derlin der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt die Reinigung über=
lichten
.
Arbeitgeber, die es unterlaſſen, nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags nommen hat. Die Pflicht zur Reinigung erſtreckt ſich nur auf den
ddie Verſicherungs=Beiträge bis 10 Uhr, ſtatt.
(26458 Teil der Straße, der an dem Grundſtücke des Verpflichteten herzieht,
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 21. De=und nicht über die Mitte der Straße hinaus. Sind mehrere Beſitzer
zu dem oben bezeichneten Zeit=
wunkte
abzuführen, können nach zember, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends vorhanden, ſo trifft jeden die volle Verantwortlichkeit; ein Mieter oder
§ 1488 der Reichsverſiche= ſämtliche Apotheken geöffnet.
Pächter iſt jedoch nur dann als Beſitzer im Sinne dieſer Verordnung
anzuſehen, wenn er allein das betreffende Grundſtück benutzt.
Eungsordnung mit Geldſtrafebis
zu 300 Mk. belegt werden.
Iſt eine Geſellſchaft, Gewerkſchaft Genoſſenſchaft, Stiftung, ein
Straßenreinigung.
Verein oder eine Anſtalt oder eine ſonſtige juriſtiſche Perſon Beſihzer
Darmſtadt, 18. Dezember 1913.
Indem wir die nachſtehende Polizeiverordnung erneut ver=des Grundſtücks, ſo liegt die Verpflichtung zur Reinigung den Mit=
Der Oberbürgermeiſter. öffentlichen, empfehlen wir allen Grundſtücksbeſitzern, die mit der gliedern des Vorſtands ob; bei Grundſtücken, die ſich im Beſitze oder
J. V.: Schmitt. (26511Erfüllung der in den §§ 1 und 3 dieſer Polizeiverordnung feſtgeſetzten in der Verwaltung einer ſtaatlichen oder kommunalen Behörde befinden,
Verpflichtungen eine andere Perſon beauftragt haben oder dies zu tun trifft die Verpflichtung den Vorſtand dieſer Behörde. Der Inhaber
beabſichtigen, die beauftragte Perſon, Geſellſchaft oder Anſtalt alsbald einer Dienſtwohnung ſteht einem Mieter gleich.
Eichen=Scheitholz Mk. 1.
gemäß § 8 namhaft zu machen, falls dies noch nicht geſchehen iſt.
Buchen=Scheitholz 1.30
Auf die Abfuhr des Hauskehrichts finden die Beſtimmungen
Tannen=Klötzchen 1.30 Zur Entgegennahme ſolcher mündlicher oder ſchriftlicher
Er=der Abſ. 1 und 2 entſprechende Anwendung. Die Kehrichtgefäße ſind
Närungen iſt außer uns auch das zuſtändige Polizeirevier befugt von den Grundſtücksbeſitzern zur Abholung des Kehrichts durch die
per Zentner frei Keller.
Im Intereſſe der Grundbeſitzer liegt es, ſelbſt dafür zu ſorgen, daß Straßenreinigungsanſtalt bereit zu halten, ſie dürfen aber nicht auf
la. trocken, kurz geſchn. u. geſpalt. möglichſt gleichzeitig mit dieſen Erklärungen auch die Bereiterklärungen der Straße aufgeſtellt werden.
Bei Abnahme v. 5 Z. an billiger. der verantwortlichen Vertreter eingehen.
§ 2. Jede Verunreinigung der Straßen, insbeſondere auch durch
Martin Jahn (9267a
Darmſtadt, den 16. Dezember 1913.
Fuhrleute beim Fahren von Bauſchutt, Dung, Sand, Lehm, Erde
und anderem loſen Material iſt verboten.
Brennholz=Dampfſchneiderei
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Jede Zuwiderhandlung bedingt, abgeſehen von der verwirkten
Pallaswieſenſtr. 30. Tel. 305.
Gennes.
Strafe, die Verpflichtung zur ſofortigen Reinigung der Straße.

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Nummer 311.
Seite 12.
§ 3. Den Grundſillsreinern liegen außerdem bezüglich der
Reinigung der Fußſteige von Eis und Schnee folgende Verpflich=
tungen
obi.
1. Die Fußſteige, gleichviel ob befeſtigt oder nicht, ſind in ihrer
ganzen Breite bis zum Rande der Fahrbahn, und Fußſteige
von größerer Breite auf mindeſtens 3 Meter in der meiſt=
begangenen
Fläche ſtets von Schnee und Eis freizuhalten.
Der über Nacht gefallene Schne iſt bis ſpäteſtens 8 Uhr mor=
gens
abzuräumen.
Iſt wegen andauernden ſtarken Schneefalls die völlige
Freihaltung nicht möglich, ſo muß die Abräumung in der
Zeit von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends minde tens alle
Kalbfuss an Rathaus.
drei Stunden erfolgen. Der von den Fußſteigen abgeräumte
Schnee iſt auf der Fahrbahn tunlichſt nahe dem Rande der=
ſelben
zu lagern, wobei Straßenrinnen, Straßenbahngleiſe,
ſowie Hydranten und, falls anderweit Platz vorhanden iſt,
Straßenecken, Straßenausgänge und Hauseingänge freizuhalten
ſind.
Das Lagern von Schnee, welcher von Hofreiten abgeräumt
wurde, iſt auf den Straßen und Plätzen unterſagt.
Wollene Kolfern Stück 5.50, 6.75, 7.95 bis25 00
2. Sofern auf den Fußſteigen Glatteis oder infolge andau
ernden Schneefalls, Froſteinwirkung oder aus anderen Urſachen
eine gefährlich zu begehende Schneedecke oder Schnee= und Eis=
n
Stück 11.00, 13.00, 1500
buckel ſich gebildet haben, oder die Fußſteige ſonſtwie ſchwer
Kulhelhaur-Koltern
bis 32.00
zu begehen ſind, müſſen dieſe in einer Breite von 1,50 Meter
mit Sand, Kies, Sägeſpänen oder ſonſt geeignetem Streu=
material
ausgiebig beſtreut werden. Das Aufſtreuen iſt zu
Baumwoll-Koltern Stück 3.75, 4.45, 4.75
wiederholen ſobald auf den Fußſteigen wieder glatte Stellen
entſtanden ſind. Dieſe Verpflichtung erſtreckt ſich auf die Zeit
Stück 1.65, 1.85, 2.00 bis
von morgens 7½ Uhr bis abends 8 Uhr.
Blber-Bettücher
3.95
Das Aufſtreuen von Abfällen oder ſonſt ungeeignetem
Streumaterial iſt verboten.
§ 4. Beſchädigungen der Straße bei der Reinigung ſind ſorgfältig
Reisedecken Stück 7.90, 9.00, 10.00 bis 18.00
zu vermeiden, insbeſondere iſt es verboten, bei Reinigung der Fuß=
ſteige
ſcharfe Geräte, wie Beile, Pickel, Stoßeiſen und dergleichen zur
Entfernung des Schnees oder Eiſes zu verwenden.
§ 5. Bei Froſtwetter iſt das Ausſchütten von Flüſſigkeiten in
die Straßenrinnen unterſagt.
§ 6. Bei Froſtwetter iſt das Schleifenziehen auf den Fuß=
ſteigen
verboten.
§ 7 Das Schneeballwerfen mit naſſem oder verunreinigtem
Schnee iſt verboten.
§ 8. Der Beſitzer eines Grundſtücks kann mit der Erfüllung der
Belebte Goschenker
in den §§ 1 und 3 feſtgeſetzten Verpflichtungen eine andere Perſon,
wie z. B. einen Hausverwalter oder eine Geſellſchaft oder Anſtalt,
die ſich die Reinigung von Straßen zur Aufgabe geſtellt hat, beauf=
tragen
. Die Beauſtragten, bei Geſelſchaften oder Anſtalten deren
Vorſtandsmitglieder, ſind für die Einhaltung der Vorſchriften aus=
(26486si
ſchließlich verantwortlich, wenn die beauftragte Perſon, Geſellſchaft
oder Anſtalt dem Polizeiamte als verantwortliche Vertreter durch
den Grundſtücksbeſitzer ausdrücklich namhaft gemacht worden ſind,
dieſe zur Uebernahme der Verpflichtung ſich bereit erklärt haben und
das Polizeiamt binnen einer Friſt von 14 Tagen nach erfolgter
Namhaftmachung Einſpruch gegen die Vertretung nicht erhoben hat.
Bekanntmachung.
Mehrere Beſitzer eines Grundſtücks können nach Maßgabe der
Montag, 26. Januar 1914, SGrossel Weinldchs Verklufs
Vorſchriften des Abſatz 1 die Erfüllung der Verpflichtungen auf einen
vormittags 10 Uhr,
von ihnen übertragen.
ſollen die den Schloſſermeiſter im Auktions= und Möbelhaus
§ 9. Zuwiderhandlungen gegen dieſe Verordnung werden auf Georg Friedrich Rettig Eheleuten Telephon 1774 Bleichstrasse Nr. 1 Telephon 1774.
Grund des § 366 Poſ. 10 des Reichsſtrafgeſetzbuchs mit Geldſtrafe gehörigen Liegenſchaften:
bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
Täglich ununterbrochen geöffnet, auch Sonntags.
qm
Flur Nr.
§ 10. Dieſe Verordnung tritt mit dem Tag der Veröffentlichung VI 436
Im gefl. Auftrage zu Versteigerungspreisen:
157 Hofreite Fran=
in
Kraft.
1 kompl. mod. Speiſezimmer: Büfett, Kredenz, Auszieh=
kenſteinſtraße

Mit dem gleichen Tage wird das Polizeireglement vom
Nr. 42,
tiſch und Lederſtühle (eichen);
8. November 1856 aufgehoben.
(26373fs
VI 436%/10
27 Grasgarten
1 Herrenzimmer, mod.: Bücherſchrank, 3teil., Diplomaten=
Darmſtadt, den 9. Januar 1909.
(Vorgarten) Schreibtiſch (eichen);
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
daſelbſt,
1 Küche, pitſch=pine: Küchenſchrank u. Anrichte mit Kunſt=
VI 437 130 Grabgarten da=verglaſung u. Linoleumbelag;
Maſlen der Beſer zum Aauſnaitesſtrial.
ſelbſt,
Kindergarnituren, weiß: 1 Tiſch 1 Bank u. 2 Seſſelchen;
Nachdem Beſchwerden gegen die Rechtsgültigkeit der Beiſitzer=in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Klubſeſſel (Leder); einzelne Möbel: kl. Kaſſenſchrank=
wahlen
und Ablehnungen innerhalb der geſetzlichen Friſt nicht erfolgt mannſtraße 1, zwangsweiſe verſtei=
(K85/13 IBücherſchränke, Diplomat.=Schreibtiſche, gr. Büfett, Trumeau=
ſind
, ſetzt ſich das Kaufmannsgericht Darmſtadt aus folgenden Bei=gert werden.
Darmſtadt, 15. Dezember 1913. Spiegel, Vertiko, Kommode, Waſchtommode tlack.), Kleider
ſitzern zuſammen:
Großh. Ortsgericht Darmſtadt IIſchränke (ein= u. zweitür.), Diwan, Diwan m. Umbau, Umbau
A. Aus dem Kreiſe der Kaufleute:
(Beſſungen).
(ſchwarz), Chaiſelongue, Sofa, Betten (eiſ. u. hölz.), Bettzeug,
1. Ludwig Fiſcher, Kaufmann.
6. Ludwig Heißner, Fabrikant.
Frantz. (IX,26443 Gaslüſter, elektr. Salon=, Hänge= u. Stehlampen, Waſchmaſchine,
2. Adolf Kahn, Kaufmann.
7. Friedrich Becker, Kaufmann.
Puppenbett u. =Küche, Serviertiſch, Stühle u. a. m.;
3. Karl Malzi, Weinhändler.
8. Wilhelm Kölb, Kaufmann.
Gold= u. Silbergegenſtände: gold. Herrenuhr, ſilb. Damen=
Bekanntmachung.
4. Joſef Plaut, Kaufmann.
9. Auguſt Jacobi, Fabrikant.
Montag, 19. Januar 1914, kette, Ringe uſw.:
5. Philipp Stein, Volksbank=
10. Friedrich Klockow jr.,
Antike Möbel: Schrank, Kommode, Pult, Kirſchbaun=
direktor
.
Kaufmann.
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Schloſſermeiſter Georg Kommode und Spiegel uſw.;
B. Aus dem Kreiſe der Handlungsgehilfen:
Friedrich Rettig Eheleuten dahier
Oelgemälde: 20 Stück, darunter gute Meiſter;
1. Wilhelm Schnellbächer, Ab=
3. Johannes Horn, Buchhalter. zugeſchriebene Liegenſchaft:
Alabaſteruhr, Gegenſtände zum Verloſen für Vereine und
teilungsvorſtand.
7. GeorgWilhelm, Bankbramter Flur Nr. qm
vieles andere.
(26524
2. Albert Theuerjahr, Korre=
8. Eugen Müller, Prokuriſt.
Pr 972 268 Hofreite Nieder=
Anktionator und
ſpondent.
9. Kurt Gebhardt, Handlungs=
ſtraße
Nr. 23,
Johannes Krummeck,
3. Albert Stumpp, Kontoriſt.
gehilfe.
Taxator.
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
4. Max Wiemann, Handlungs= 10. Chriſtian Dietſch, Handlungs= mannſtraße 1, zwangsweiſe ver= Annahme von Verſteigerungen. Verkäufen u. Taxationen.
gehilfe.
gehilfe.
ſteigert werden.
(K89/13
5. Ludwig Weimar, Reiſender.
Darmſtadt, 19. Dezember 1913,
Zum Valencia-Garten
Darmſtadt, den 16. Dezember 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Spanisches Importhaus
Der Oberbürgermeiſter:
a
Frantz. (IX.26543
J. V.: Mueller.
(26518
Direkter Import von spanischen und französischen Weinen-
Ee
Südfrüchte
Nachſter Zuchtviehmarkt in Darmſtadt)2 warme mlanter
Darmstadt, Ludwigs-
für
Kutſcher geeignet, billig ab=
Dienstag, den 23. Dezember 1913.
zugeben. Ballonplatz 10, pt. (2653aG, Bernardon, platz 4. Telephon 1223,
Darmſtadt, den 12. Dezember 1913.
Ein ſchöner D wan u. Ehaiſe=
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[ ][  ][ ]

Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Seite 13.
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255
2 (642), 920
24 (282),
,
906
3 (575),
159
25 (292),
,
,
875
4 (630), 252
26 (89,
Bemalte Schränke
366
5 (74), 899
27 (185),
,
,
,
,
625
6 (*04), 420
28 (183),
238
7 (772),

505 29 (192),
und Schachteln
, 990
8 (482), 175

30 (264),
29
9 (590),) 274

31 (270),
,
200
10 (594),
579
6,
32 (600),
50
,
11 (221,
, 446
33 (336),
275 12 (268),
, 112
34 (339),
,
63
13 (592), 257
35 (299),
703
14 (597),
36 (317),
995
,
15 (450),
701
57
37 (303),
,
,
Ausſtellung im Gewerbemuſeum
648
38 (94),
16 (37), 116
44
17 (757),
, 9
39 (95),
1
64
,
18 (46),I 406 40 (104),
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[ ][  ][ ]

Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Seite 14.
ſen ieine n Sat eien eit it n eht
etwas ſeſteren Ausſehens des englſchen und auch ameri=
kaniſchen
Marktes. Die Nachfrage aus dem Auslande iſt bemerkbar gemacht, ehe die Elektriſche in unſerer Stadt
Handel und Verkehr.
weſentlich ſtärker geworden und erſtreckt ſich teilweiſe auch heimiſch wurde und ehe ein Automobil auf der Chauſſee
H. Frankfurt a. M., 19. Dez. (Börſenwochen= auf ſpätere Lieferfriſten ein Beweis dafür, daß die dahinraſte. Die an der Straße ſtehenden Ahorn liefen
bericht.) Die Diskontermäßigung der Reichsbank hat heutigen Roheiſenpreiſe als kaum mehr ein Riſiko in ſich den treffenden Beweis dafür denn die älteren Bäume
nach dem letzten Status keine Geldentziehungen bewirkt, tragend, angeſehen werden. Gegenüber dieſen optimiſti= weiſen neben Sonnenbrand=Wunden Jahrzehnte zurück=
vielmehr
iſt noch eine weitere Kräftigung zutage getreten. ſcheren Darlegungen herrſcht beim rheiniſch=weſtfäliſchen liegende Verletzungen auf. welche durch Anfahren verurg
Dabei haben die Einzahlungen des Konſortiums der ru= Kohlenſyndikat eine weitere Abſatzverſchlechterung vor, ſacht worden ſind. Der ſpitzblätterige Ahoen eignet ſich
mäniſchen Anleihen eine große Geldnachfrage am Geld=ſo daß für Januar mit der Möglichkeit einer Koksein= durchaus nicht unter ſo ungünſtigen Verhältniſſen, wie
markte ſelbſt gezeitigt; doch hielt ſich der Privatdiskont ſchränkung auf 50 Prozent zu gerechnet wird. Auch be= ſie an der Nieder=Ramſtädter Straße beſtanden und noch
beſtehen, zur Anpflanzung. Der Ahorn verlangt zur ge=
unverändert
auf etwa 4½ Prozent. Es iſt zu erwarten, züglich Kohlen iſt es zweifelhaft, ob man mit der bis=
ſunden
, ſtattlichen Entwickelung immerhin einen beſſeren
daß diesmal ſchon vor der Jahreswende die Reichsbank herigen fünfprozentigen Einſchränkung auskommt.
Das Kaſſainduſtriegebiet zeigte geringen Verkehr und Boden und gedeiht weit ſchöner in geſchloſſenen Beſtän=
durch
größere Wechſeleinreichungen in Anſpruch genommen
den (Parks oder Waldungen), als an Straßen in geſon=
werden
dürfte und auch weiterhin an das Reich ganz be= vorwiegend Verkaufsluſt, doch ſind die Kurſe nur mäßig
dertem Stand. Einen ſehr eigenartigen, maleriſchen An=
deutende
Summen wird abgeben müſſen. Auf dieſe Zah= niedriger; einzelne, wie Kleyer, Chemiſche Albert, Man= blick würde eine Allee von Birken (Verkrüppelung nur beil
lungen hat der Reichsbank=Präſident in der Zentralaus= nesmann und beide Zuckerfabriken (Waghäuſel=Franken= ungünſtigem Untergrund) gewähren, welche ſich vom
ſchußſitzung bereits hingewieſen. Die Seehandlung wird thal) waren recht feſt. In Naphtha vollzogen ſich wieder Herdweg bis zum Walde erſtreckte. Der Boden, meiſt
vorausſichtlich nicht über ſehr große Summen zum Jah= Schwankungen zwiſchen 407.389400, je nach den Direk= ſchwitzender Sand, iſt dieſem Baume, der ein Alter von
resſchluß verfügen, während hingegen die Preußiſche Zen= tiven der Petersburger Spekulation. Orientbahnen ſtiegen etwa 140 Jahren, einen Stammdurchmeſſer von etwa 0,40
tral=Genoſſenſchaftskaſſe im Beſitze anſehnlicher Mittel iſt auf 199½, da die Verhandlungen einen günſtigen Verlauf Meter und eine Höhe von 2530 Meter erreicht, ſehr zu=
und ſoweit ſich bis jetzt überſehen läßt, wird ſie ſowohl nehmen und zwiſchen der ſerbiſch=öſterreichiſchen Regie= träglich. Ein geradezu herrliches Bild bietet die Birke im
Ultimogelder geben, wie auch Prolongationen vornehmen rung ein befriedigendes Einvernehmen erwartet wird. erwachenden Frühling. Der weiße Stamm, das weiße
können. Immerhin wird man mit einer gewiſſen Vorſicht Nach Mitteilung der Deutſchen Gold= und Silber=Scheide= Geäſt im ätheriſchen, lichtgrünen Schleier des werdenden
weiter operieren müſen, weil nur gar zu leicht auf dem1 anſtalt befindet ſich die Mineninduſtrie in Transvaal ſeit Blätterwerks haben etwas Feſſelndes Poetiſches. Auch
Geldmarkt Ueberraſchungen eintreten können. Die Zörſen geraumer Zeit in einer Kriſis, und da heute die Extraktion während des Sommers iſt die Birke mit ihrem ſattgrünen,
zeigten während der erſten Wochenhälſte eine unentſchie= des Goldes aus ſeinen Erzen faſt ausſchließlich mit Hilfe etwas glänzenden Laub ein ſchmucker, graziöſer Baum,
dene und eher ſchwache Haltung, die nur vorübergehend des Zyanidverfahrens erfolgt, ſo hat das Geſchäft in Zyan= im Walde der Sonntag, wie ihn der verſtorbene Males
auf die Nachricht von dem Perfektwerden des Röhrenſyn= kalium, auf welchem Gebiete die Scheideanſtalt eine füh= Hartmann ſo ſinnig bezeichnete. Selbſt im Winter er=
dikats
eine zeitweiſe Beſſerung aufwies. Dann ver=rende Stellung einnimmt, einen Rückgang erfahren. Der freut uns die Birke durch ihr freundliches Ausſehen. An
ſtimmte der Rückgang der Kanada=Aktien (in Berlin bis Geſchäftsgang der Scheideanſtalt iſt aber in den meiſten ihren Zweigen hängen zahlreiche Fruchtkätzchen, die un=
217) ſodann die Machinationen in Paris wegen der tür= anderen Abteilungen recht befriedegend, ſo daß das Ge= ſeren befiederten Sängern (Blutfink, Diſtelfink, Erlen=
kiſchen
Schatzbons, die trotzdem rechtzeitig plaziert wur= ſamtergebnis durch dieſen Rückgang nur unmerklich beein= und Meerzeiſig uſw.), wenn ſonſt das Futter mangelt,
den. Die dortigen Zeitungen machen zwar die Türkei flußt werden dürfte. Die Reichsbanknebenſtelle in Gie= eine willkommene Nahrung ſind. Es kann ſich natürlich
wegen der deutſchen Militärmiſſion verantwortlich, aber ßen wird in eine Reichsbankſtelle umgewandelt, bei der geplanten Allee nur um die Oſtſeite der Nieder=
in
Wirklichkeit ſcheint der franzöſiſche Finanzminiſter von welcher die Reichsbanknebenſtellen in Friedberg (Heſ= Ramſtädter Straße handeln, denn auf der Weſtſeite iſt
wegen der eigenen enormen Geldbedürfniſſe beängſtigt zu ſen), Marburg (Lahn) und Wetzlar abhängig ſind.
ſchon ein anderes ſchönes Werk begonnen, deſſen Ent=
ſein
und will dem Pariſer Platz deshalb den freinden
An der Freitagsbörſe war wiederum nur wenig Ver= ſtehen wir dem unermüdlichen Wirken unſeres Wald=
Anleihen die Zulaſſung vorerſt erſchweren.
kehr, doch konnte im Verlaufe eine beſſere Stimmung die äſthetikers, Herrn Staatsrat Wilbrand, verdanken Leis
Große Beachtung ſchenkt man auch den unhaltbaren Oberhand gewinnen. Neue Kleyer=Aktien notieren zu= der iſt nur halbe Arbeit getan worden. Warum ſind die
maßgebenden Perſönlichkeiten dem Wunſche des hochver=
politiſchen
Zuſtänden in Meriko wo jetzt die Finanzkriſe letzt 354.
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 98,40, 4proz. dienten Mannes, die Baumpflanzung bis zum Böllen=
in
akuter Weiſe zutage tritt. Der Wert des Silberpeſo
iſt in letzter Zeit weit unter ſeinen Metallwert geſunken Reichs (rückzahlvar 1918) 98, 3½proz. Reichs 85,40, 3proz. falltor durchzuführen, immer noch nicht nachgekommen
und die merikaniſchen Kurſe weiſen eine ſtändige Ver=Reichs 76,20, 4proz. Heſſen von 1899 96,60 4proz. Heſſen Auf der Weſtſeite konnte die Verbreiterung der Straße
da kaum zwei Privatbeſitzer bei dem zu erwerbenden
ſchlechterung auf. Auch der Stand der mexikaniſchen An= von 1906 96,40, 4proz. Heſſen von 1908/09 96,25, 4 proz=
leihen
, der einen Maßſtab für die Beurteilung der finan= Heſſen (unkündbar bis 1921) 98. 3½proz. Heſſen 83,05, Gelände in Frage kommen, Schwierigkeiten nicht bereiten
ziellen Verhältniſſe des Landes gibt, hat ſich derart ver=3proz. Heſſen 73,50 G 4proz. Darmſtädter von 1913 Hat die Stadtverwaltung nicht ein lebhaftes Intereſſen
ſchlechtert, daß die jetzigen Kurſe ein faſt notleidendes 9430 G., 4proz. Darmſtädter 94 G 3½proz. Darmſtädter daran, der Stadt durch Anlage ſchattenreicher maleriſchen
Bild zeigen. Die Intereſſen Deutſchlands an Meriko ſind 86 G., 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (Serie 23. 26) 97 G., Alleen, die nach dem Walde führen, weitere Reize zu ver=
einerſeits
finanzieller Natur, da nicht weniger als ſechs 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (Serie 27) 97,20, 3½proz. leihen? Schauen wir einmal nach der Bergſtraße‟ Mil
Anleihen in Deutſchland plaziert ſind, und liegen ferner Heſſ. Land.=Hyp.=Pfobr. (Serie 35) 84. 3½proz. Heſſ. welcher Umſicht und mit wieviel Verſtändnis und Schneld
in den intimen Handelsbeziehungen zu Mexiko da von Land.=Hyp.=Pfebr. (Serie 911) 84,10, 4proz. Heſſ. Kom= wird dort für die weitere Entwickelung der Orte in die
ſer Hinſicht gewaltet. Auch die Bürgermeiſterei und
der geſamten Einfuhr Merikos im Jahre 1910/1 auf munal=Pfdbr. (Serie 1314) 97 G., 4proz. Heſſ. Kom=
munal
=Pfdbr. (Serie 1516) 97,20, 3'proz. Heſſ. Kom= Gemeinderat des nahen Eberſtadt ſind außerordentlich
Deutſchland 25,6 Millionen Peſos entfielen.
rührig und nicht wenige ſteuerkräftige Darmſtädten
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, hat munal=Pfdbr. (Serie 13) 8420 G., 3½proz. Heſſ. Kom= Bürger ſind nach dem Eberſtädter Villenquartier, das eine
die überraſchende Mitteilung, daß Bayern mit einer grö= munal=Pfdbr. (Serie 4) 84,10 6 4proz. Naſſ. Landbk. Entwickelung nimmt, übergeſiedelt. Die Weis=
ßeren
Anleihe an den Markt kommt, auf den Kurs der Pfdbr. 99. 3½proz. Naſſ. Landbk.=Pfdbr. 91,50. 3proz. terführung der elektriſchen Straßenbahn nach Eberſtadt
verſchiedenen Werte etwas gedrückt und insbeſondere die Naſſ. Landbk.=Pfdbr 88 G., Genua=Loſe 217,60, Meininzer wird noch manchen Bewohner der Stadt veranlaſſen, ſei=
älteren
bayeriſchen Obligationen ſelbſt. Ausländiſche Loſe 34,50, Türkiſche Loſe 167, Ungariſche Loſe 439,90, nen Wohnſitz in die Eberſtädter Gemarkung zu verlegen,
Staatsfonds waren ebenfalls im ganzen ſchwächer, da die Venediger Loſe 66,25. Raab=Grazer Anr.=Sch 34,20,
zumal den Geländeſuchenden der dortige Gemeinderat
Weſtbörſen nicht als Käufer auftreten können wegen der Gothaer Prämie II 122, Donau=Regulierung 163, Bag= aus klugen, kaufmänniſchen Erwägungen ſehr entgegen=
eigenen
Geldſorgen. Die engliſchen Konſols ſind u. a. dadtürken 79,10, 4proz. konv. Türken 74,50 4½proz. Ser= kommt und entſchloſſener handelt, als dies bei unſeren
wieder auf 71½ und die franzöſiſche Rente auf 84,95 zu= ben 87,30, Darmſtädter Bank 116½. Südd. Eiſ.=Geſ. 121 G., ſtädtiſchen Verwaltung bei dem Verkauf von Villenplätzen
rückgegangen.
South=Weſtafrika 112½ Otavi.=Anteile 107, Otavi=Genuß=uſw. der Fall iſt. Zur Fortſetzung der Wilbrandſchen
Von Transportaktien haben Hamburger Paketfahrt, ſcheine 81,50, Alkali=Weſteregeln 188,20, Aluminium 275,60, Baumpflanzung von der Schießhausſtraße bis zum Böl=
Nordd. Lloyd und Baltimore und Ohio größere Einbußen Südd. Imm.=Geſellſchaft (Mainz) 55,25, Adlerwerke Kleyer lenfalltor brauchte durchaus nicht der Uebergang der Straße
erlitten. Banken bekundeten im allgemeinen gute Haltung, 369½. Deutſche Gold= und Silber=Scheideanſtalt 591½, vom Kreis an die Stadt Vorbedingung zu ſein. Das Ge=
wobei
Darmſtädter ſowie Deutſche Effekten= und Wechſel: Chemiſche Mülheim a. M. 61,25, Lack= und Farbenfabriken lände konnte von der Stadt erworben, mit Alleebäumen
bank feſter lagen, und Petersburger Internationale Bank Schramm (Offenbach a. M.) 283 G., Holzverkohlung 296,1 bepflanzt werden und bis zur Uebernahme der Straße
um über 2 Prozent, auf 201½, zurückgingen. In Schaaff= Reiniger, Gebbard u. Schall 200. Rütgerswerke 190½, durch die Stadt unbebaut liegen bleiben. Hierdurch wäre
hauſenſchen Bankvereins=Aktien fanden anfangs Speku=Akkumulatoren 336, Allg. Elektr.=Geſ. 233½ Brown Bo= ene gleichmäßige Baumanlage erzielt worden. Welche
lationsabgaben ſtatt, die den Kurs auf 97¾ drückten; dann veri u. Co. 140,50, Lederwerke, vorm. Spicharz (Offenbach bedeutenden Summen ſind ſchon für Zwecke bewilligt wor=
erfolgte
Erholung bis 100½ auf Interventionskäufe, da a. M.) 74B Ludwigshafener Walzmühle 170½, Benz= den, welche nicht in dem Maße der Allgemeinheit zu ſtat=
man
nicht glaubt, daß die Dividende unter 3 Prozent aus= Motoren zirka 182½. Daimler=Motoren 320, Oberurſeler ten kommen, als dies bei der Schaffung ſchattiger zum
fallen dürfte. Am Montanmarkt war es weſentlich ſtiller Motoren 160,20, Bielefelder Maſch Dürkopp 333½, Faber Walde führenden Alleen der Fall iſt. In ſolchen Dingen
gegen die Vorwoche, mit Ausnahme von Gelſenkirchen u. Schleicher, A.=G., Offenbach a. M. 111 B., Waggonfabr. ſollten Stadtverordnete und Stadtverwaltung weiten
blicken und derartige Anregungen aus der Mitte ichrer
und Eſchweiler, die ſtärker gehandelt wurden und auch Fuchs, Heidelberg 141G.
Anlagekommiſſion, welche für die Stadt nur ſegenskeich
Beſſerungen aufweiſen, ſonſt erfolgten Abſchwächungen.
durch die Ausführung werden können, unterſtützen und=
In der letzten Hauptverſammlung des Roheiſenverbands
Stimmen aus dem Publikum.
fördern. Am 1. April 1914 geht das Stück Kreisſtrße
wurde die Abnahme des Verſands im November gegen=
Herdweg=Böllenfalltor, an die Stadt über. Hoffen ſüin
über dem Vormonat um 10 Prozent erwähnt, dabei ſeien (Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
jedoch nur 24 Arbeitstage, gegenüber 27 im Oktober, ge= leinerlei Verantwortung: für ſie bleiht auf Grund des § 21 Abſ. 2 des daß die Wilbrandſche Baumpflanzung im Laufe des Mille
Preßgeſetzes in vollem Umſange der Einſender verantwartlich.;
ters vollendet und die Straße nach ihrer Verbreiteriſch
weſen. Ein großer Teil der inländiſchen Abnehmer hat
zum Wohle aller Paſſanten und Bewohner im Frühjah
Nieder=Ramſtädter Straße.
mit der Eindeckung des Bedarfs für das erſte Semeſter
1914 bisher gezögert. In den letzten Tagen iſt indeſſen
Zu dem Civis=Eingeſandt der Sonntagsnummer mit Kleinpflaſter verſehen wird.
eine regere Kaufluſt feſtzuſtellen, offenbar infolge des einige Ausführungen. Die geſchilderten Mißſtände be=
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Vermögen der Renteneinleger: 4179702 Mk.
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Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Seite 15.
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Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
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1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
311.
1913.
Samstag, 20. Dezember.
beiſiungen stuac. 20. Dezentber. ſens mſtometer, 23 0 Mk., 6. Mitictwvewalung ( Den=
eintreten
, daß große Leiſtungen nicht mehr wie bisher im nant Geyer), 1113 Kilometer, 15000 Mk.; 7. Jeannin=
Seienchlungs
gleichen Verhältnis, ſondern in einer Höhenprogreſſion le= Johannisthal (Stiefvater), 1170 Kilometer, 10000
wertet werden. Ferner kann die Zahlung einer Prämie 1 Mark.
für einen Stundenflug nach dem heutigen Stande der
Körper
Flugtechnik überhaupt nicht mehr in Frage kommen. In=
folgedeſſen
iſt für das kommende Jahr in Ausſicht genom= Neue Tapeten ſtatt einer Erholungsreiſe
:: Installation ::
men, die Bewertung erſt von einem Zweiſtundenfluge be=
ginnen
zu laſſen und fortſchreitend jede weitere Stunde ſchlägt ein Engländer als Erholungsmittel bei Abſpan=
in
wachſender Progreſſion zu bewerten. Die Flugzeug= nungszuſtänden vor auf Grund farbenpſychologiſcher Er=
elektr
. Anlagen
führer, die bereits im laufenden Jahre einen Preis er= kenntniſſe. Die Darmſtädter Fachzeitſchrift Tapeten=
Immmmmmmmmmmmmmmmmmmin
halten haben, müſſen ihre eigenen Leiſtungen überbieten Zeitung (Verlagsanſtalt Alexander Koch, Darmſtadt)
und bekommen für den Teil, der ihren bisherigen Leiſt= brachte über dieſen Gedanken kürzlich einen belehrenden
August Schaefer
ungen entſpricht, nur die Hälfte der ausgeſetzten Prämie. Aufſatz. Der Gedanke läuft darauf hinaus, daß die De=
Noselstr.
Flüge über den Flugplatz werden nur noch bei deutſchen koration einer Wohnung nach farbenpſychologiſch=wiſſen=
Fra kfurt a. M., a0
Schülern und auch nur für die 2. und 3. Stunde aner= ſchaftlichen Geſetzen bewerkſtelligt werden müſſe, und daß

Am Sonntag geöffnet
kannt, welche an den Prämien bisher keinen Anteil ge= ein Menſch, je nachdem er Anregungs= oder Beruhigungs=
nommen
haben. Um den Ueberlandflügen ein all= mittel braucht, anreizende oder beſchwichtigende Farben
gemeines und größeres Intereſſe zu geben, ſollen ſie ini und Muſter der Tapete zu wählen hat. Ganz abgeſehen
der Form von Stundenflügen ſich vom Flugplatz weit ent: davon, daß ein friſchtapeziertes Zimmer faſt ſo gut wie
Luftfahrt.
ein neues Zimmer iſt und ſchon dadurch erholend und
fernen. Hinſichtlich der Rentenflüge iſt inſofern eine
größere Aenderung in Ausſicht genommen, als ein Ueber= wohltätig anregend wirkt. Die Tapeten=Zeitung
Die Nationalflugſpende.
ſchreibt: Geht nicht aufs Land oder ans Meer, wenn
* Aus der Sitzu g des Kuratoriums der bieten des Rekords lediglich dann noch anerkannt wird,
ihr euch abgeſpannt fühlt, wechſelt bloß die Dekorationen
Nationalflugſpende iſt noch zu melden: Die Ueberſicht wenn es bei Dauerrekords um 15 Minuten, bei Diſtanz= eurer Wohnräume! Der Arzt, der zu dieſer Kur rät,
über die Verwendung der noch zur Verfüg;rekords um 15 Kilometer geſchieht. Demjenigen aber, iſt Mr. H. Kemp Proſſor. In der Olympia=Halle in Lon!
ungſtehenden Gelder ergibt: Auf Grund des Be= dem eine derartige Ueberbietung gelingt, ſoll die Rente in
ſchluſſes des Verwaltungsrates ſind bereits in rechtlich jedem Falle mindeſtens während eines vollen Monats don hatte er letzthin ſeine Sprechzimmer eingerichtet.
Hier konnte Mr. Proſſor während der Dauer einer Ideal=
verbindlicher
Form zugeſagt: 2846170 Mark, und zwar ausgezahlt werden, wenn ſeine Leiſtung auch früher ſchon
Heim= Ausſtellung ſeine Verordnungen und Heil=
u
. a. für die großen Fernflüge 300000 Mark; Reichs=; durch eine andere überboten werden ſollte.
mittel zeigen: Farben= und Einrichtungspläne für nicht
kolonialamt: Förderung des Flugweſens in den Kolonien
Bezüglich der Ausbildung der Flieger hat geſunde Leute. Das ideale Heim, ſagt Mr. Proſſor, iſt
100000=Mark; für Unterhaltungszwecke des Daimler ſich das bisherige Syſtem bewährt und ſoll beibehalten ein ſolches, in dem jedes Mitglied der Familie in geiſtes=
Motors 15000 Mark: durchlaufende Beträge 50000 Mark; werden. Infolge der Erſchöpfung der Mittel kann höch= verwandter Umgebung lebt Hier in Kürze ſeine Ideen
Ehrenpreiſe für Militärflieger 55000 Mark; Förderung ſtens noch eine dritte Ausbildungsperiode vom 1. April über die Hauptaufmachung der Wohnung: Die Küche
nach geprüfter Neukonſtruktion 40000 Mark: Flugzeug= bis 30. September 1914 ſtattfinden. 1914 oder ſpäter iſt ſoll weiße Wände haben und jedes Ding ſollte von hellem
motorenwettbewerb 225000 Mark; Waſſerflugzeugſtütz= die Ausſchreibung eines mit 300 000 Mark ausgeſtatteten Ton ſein, um das Gefühl für Sauberkeit zu wecken und zu
punkte 100000 Mark; Waſſerflugzeugwettbewerb der Geſchwindigkeitswettbewerbes für die Flugmarine be= ſtärken. Das Speiſezimmer ſollte dekorative Farb=
Reichsmarine 1914 125000 Mark; Waſſerflugzeugplätze an ſchloſſen. Zu dem Punkt Verſicherung wurde her= töne haben, Dunkelblau, Dunkel=mauve oder Dunkel= pur=
der
Oſtſee 250000 Mark; Fliegerkurſe in München 25000 vorgehoben, daß die Verſicherungsgeſellſchaften der pur denn man ſoll ſein Mahl in Frieden und Ruhe ge=
Mark; Fliegerſchule Johannisthal 60000 Mark: Prä= Nationalſpende abermals entgegengekomnn ſeien, und nießen. Das Wohnzimmer ſollte eher eine leicht=
mienkoſten
für Fliegerausbildung (zweite Ausbildungs= ſich bereit erklärt hätten, das Tagegeld von 5 auf 8 Mark fectige Atmoſphäre haben. Es ſoll das Auge des
periode) 776000 Mark; Koſten der Verſicherung der Flie= zu erhöhen und ſtatt der Rente von 1600 Mark einen Ka= Bewohners, insbeſondere der Damen, erfreuen. Die
ger 669 570 Mark; Leiſtungen für allgemeine Unkoſten und pitalbetrag von 24000 Mark zu gewähren. Es wird der Bibliothek oder das Herrenzimmer ſollte
Verſicherungskoſten 47000 Mark. Für die Durchführung Verſuch gemacht, die Verſicherung auf den Todesfall ernſt und gediegen ſein und eine gewiſſe Menge von
des Programms auf Geund des Beſchluſſes des Ver=auszudehnen, und zwar in Höhe von 4000 Mark. Schwarz enthalten, das hier und dort durch ſtrenge minn=
waltungsausſchuſſes
ſind grundſätzlich feſtgelegt: 1170000 Die dadurch erforderliche Erhöhung der Prämie wird zum liche Farben, wie Orange und Grün von ſtarker Leucht=
Mark, und zwar: Prämienkoſten für Fliegerausbildung Teil von der Luftfahrerſtiftung des deutſchen Luftfahrer= kraft gemildert wird Das Schlaf= und das Früh=
(dritte Ausbildungsperiode) 380000 Mark; Stunden= und verbandes, zum Teil von der Nationalflugſpende ge=ſtücks zimmer. Ihre Ausſtattung ſollte geeignet ſein,
Rentenflüge (ſtädtiſche Flüge 1914) 435 000 Mark; Schnel= tragen. Der Anteil der Flieger ſoll von 180 auf 200 Mark das Gefühl der erfriſchenden Kühle oder der behaglichen
ligkeitswettbewerb 1914 300 000 Mark; Flüge mit Weit= jährlich erhöht werden.
Wärme zu erwecken. Dies kann durch. die Farben ge=
und Höhenleiſtungen 5000 Mark; Bau der Waſſerflug=
Zum Schluß überreichte Prinz Heinrich die be= ſchehen bei Verwendung von doppelſeitigen Vorhängen
anſtalt in Warnemünde 50 000 Mark. Von dieſer Summe reits früher bekannt gegebenen Preiſe den Vertretern und Polſtern in blauen Tönen und Orange. Orange ſug=
von
4016 170 Mark ſtehen 3885791 Mark zur Verfügung, der Flugzeugfabriken und den Fliegern, bei denen infolge; geriert Sonnenſchein, Blau dagegen Kühle. Die Halle
der verbleibende Reſt von 130379 Mark wird durch Spen= nachträglicher Nachweiſe folgende Reihenfolge ſich ergibt: ſollte unausgeſprochen ſein; glatte Farbtöne können Ver=
den
ziemlich gedeckt werden. Es folgte die Veratung 1. Apiatik Mülhaufen (Viktor Stöffker) 2079 Kilo= wendung finden, auf keinen Fallaber zeichneriſche Motive.,
des nächſtjährigen Programms.
Zu dem meter, 100 000 Mk; 2. Waggonfabrik Gotha (Schlegel),
Ich reſümiere, fügt Mr. Proſſor hinzu, daß eben=
Punkte Stundenflüge und Ehrenpreiſe wurde beſchloſſen, 1497 Kilometer, 60000 Mk.; 3. Waggonfabrik Gotha ſogut wie ihr zu eurem Arzt geht, um ihn wegen leiblichen
die bisherigen Beſtimmungen auch für 1914 grundſätzlich (Caſpar), 1381 Kilometer, 50 000 Mk.; 4. Albatros Jo=Unbehagens zu konſultieren, ihr einen Sachverſtändigen
beizubehalten, aber nachſtehende Aenderungen eintreten zu hannisthal (Thelen), 1373 Kilometer, 40000 Mk.; zu Rate ziehen ſolltet hinſichtlich der Beziehungen zwiſchen
laſſen. Um einen ſtärkeren Anreiz zu wirklich großen 5. Militärverwaltung (Oberleutnant Caſſner), den Farbtönen und der Geſundheit.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
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Da waren ſie plötzlich alle auf den Beinen und um. ifort faſt durch das gapze Alphabet. Wie der Aufruf
ringten die Beiden.
von Namen bei einem Appell.
Anno dazumal.
Ferdinand ! Gott zum Gruß! Endlich biſt Du da,
Die Poſitionen ſind nun bekannt, meine Schüler. Die
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
Kamerad!
Aufgabe iſt, wie werden die einzelnen Poſitionen zu
Von Oskar T. Schweriner.
Und dies iſt Fritz Dögen.
einem Ganzen verſchmolzen und F dermaßen einverleibt,
Alle Rechte vorbehalten.
Sie ſchwiegen einen Moment und muſterten den Neu= daß ein Reſultat dabei herauskommt.
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
ling von Kopf zu Fuß mit ſcharfen Blicken. Dann ſtreck=
Wäre in dieſem Moment ein Unberufener in das Zimmer
(Nachdruck verboten.)
17
ten ſich ihm aller Hände entgegen.
getreten, er hätte unbedingt glauben müſſen, es hier in der
Vor einem Hauſe, das ſich von den angrenzenden in
Gott zum Gruß, auch Du, Fritz Dögen! Auch Dich Tat mit einem Profeſſor und deſſen Schülern zu tun zu
keiner Weiſe unterſchied, angekommen, öffnete Ferdinand haben wir ſehnlichſt erwartet.
haben.
dden unverſchloſſenen Torweg und ſie ſchritten hinein.
Können Sie meine Frage beantworten, Ferdinand?
Der Profeſſor war auf ſeinen Platz zurückgegangen
Tinks führte eine Treppe in die Höhe; ein ſchmaler, dunk=
Jawohl, Herr Profeſſor. Die Aufgabe kann nur da=
und klopfte dort auf das Pult. Sofort trat Stille ein; alle
ler Steg. Den erklommen ſie, ſo hoch es ging; drei Stock=
wwerke
. Oben angelangt, befanden ſie ſich vor einer Man= eilten an ihre Pulte. Der Profeſſor deutete auf zwei leere durch gelöſt werden, daß die einzelnen Poſitionen auf Po=
Plätze in der erſten Reihe, wo ſich Fritz und Ferdinand ſition A zu einem Ganzen übertragen werden, das ſie
ſardentür, die auf einem Kärtchen die Aufſchrift trug:
dann durch Poſition B an weiter gibt.
niederließen.
Paul Mühling, Prof. der Mathematik. Untericht für
Lautloſe Stille trat ein.
Gut! Dann löſt die Aufgabe! Poſition A und B als
Studenten und ſolche, die es werden wollen.
Meine lieben Schüler, ich eröffne die Stunde. Wir übermittelnde Faktoren fallen aus. C beginnt.
Ferdinand klopfte an die Tür, wie jeder andere Be=
ſind
vollzählig verſammelt. Wir werden die ganze Lek=
C ſteht in Caſſel, begann der junge Mann, der ſich
ſſſucher es getan hätte. Schlürfende Fußtritte wurden hör=
tion
noch einmal wiederholen. Ihr wißt, daß es eine Lek= ſchon vorher bei Aufruf dieſes Buchſtabens gemeldet hatte,
bar. Eine nicht mehr junge Frau öffnete.
tion in Algebra iſt.
C hat ſeinen Teil der Aufgabe bereits gelöſt. Durch zohl=
Iſt der Herr Profeſſor zu ſprechen?
Feſt ergeiffen die Hände den Federkiel und tauchten reiche Radii iſt der Kreis um C herum in mehrere Stücke
Jawohl, meine Herren! Treten Sie nur näher.
ihn in die Tinte. Alles ſchien zur Arbeit bereit.
geteilt. Im Mittelpunkt des Ganzen ſteht C ſelbſt; die
Und ſie traten ein.
P iſt in Algebra, wie Ihr wißt, das Unbekannte, das Stücke unterſtehen dieſem Mittelpunkte. Sie heißen C
Eine eigenartige Szene bot ſich den Augen Fritz große Unbekannte. Setzen wr den Fall, es ſtehe hoch oben eins, C zwei, C drei und ſo weiter. Auf ein Wort von
Dögens. Im Hintergrunde eines mittelgroßen Zimmers im Norden; bei Tilſit. A ſteht in Berlin.
Poſition A begeben ſich die einzelnen Stücke zu ihrer
twar ein Kathederpult, hinter dem ein Mann mit geauem,
Hier! antwortete Ferdinand leiſe; jedoch laut ge= Hauptpoſition; das heißt, C eins, C zwei, C drei und ſo
twallendem Bart ſtand; augenſcheinlich der Profeſſor. Vor nug, daß alle es hören konnten.
weiter zu C. Dieſe Vereinigung der einzelnen Teile mit
ühm auf Stühlen, hinter kleinen Pulten, ſaßen 15 bis 20
B ſteht in Halle.
ihrem Kopf kann mühelos innerhalb vierundzwanzig
junge Männer; alle anſcheinend in ihre Arbeit vertieft, die
Hier! rief Fritz.
Stunden geſchehen.
ider Profeſſor ihnen geſtellt haben mochte. Keiner wandte
C ſteht in Kaſſel.
Gut! Nun D!
iden Kopf, bis die Tür ſich hinter den beiden Eingetretenen
Hier! antwortete es aus der anderen Ecke des Zim=
D ſteht in Dresden! hub D an. Und in ähnlicher
ſſchloß und der Profeſſor von ſeinem erhöhten Pult mers.
Weiſe wie C berichtete jetzt D; und weiter ging es, immer
hhinunter rief:
D ſteht in Dresden.
weiter. Und nach jedem Bericht wurde die innere Erreg=
Gott zum Gruß, Ferdinand!
Und wieder meldete ſich eine Stimme. So ging es ung der anſcheinend ſo ruhig Daſitzenden größer und

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Nummer 311,
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ſprühen, die Wangen aller waren gerötet, die Lippen auf= von Ehre nicht vereinbaren können, mochte er nicht die Ver=auszuſtellen, hatten ſich alle hier eingefunden.
Nun machten ſie ſich an die Ausführung dieſer Auf=
einander
gepreßt, die Fäuſte geballt. Denn mit jedem antwortung für eine ſolche Erhebung übernehmen und um
neuen Bericht zeigte es ſich immer deutlicher, daß alles das Leben von Tauſenden der Beſten des deutſchen Vater= gabe. Auf einen langen, ſchmalen Papierſtreifen ſchrieb
bereit war zum Kampfe für das Vaterland. Zur Ab=landes zittern, General von Grawert hatte ſich dieſem ein jeder den Namen ſeiner Verbindung, den Ort, die An=
zahl
der zur Verfügung ſtehenden Mannſchaften und ſetzte
wälzung der ungeheuren Schmach und Knechtſchaft. Die Plan widerſetzt.
neben ſeiner Unterſchrift den Stempel der Verbindung.
ganze ſtudentiſche Jugend des deutſchen Vaterlandes
Aber unentwegt war man von neuem an die Arbeit
hatte ſich zuſammengefunden. Der Schwabe und der Bayer, gegangen. Dies jetzt ſollte den zweiten Verſuch darſtellen, Feierlich überreichte der Profeſſor, auch einer der Pa=
der
Sachſe und der Weſtfale, der Preuße und der Hanno= den General zu ſeiner Mitwirkung zu bewegen. Er ſollte! trioten, die bereit waren, ihr Leben einzuſetzen, um das
veraner. Auf ein Wort waren ſie bereit, ſich zu erheben in den Plan einwilligen oder unter irgend einem Vor= Vaterland zu befreien Fritz Dögen die Liſte.
Bewahre ſie gut, mein Sohn! Und Gott ſei mit Dir!
und ſich auf den Unterdrücker zu ſtürzen. Dieſes eine wand ſeinen Abſchied nehmen und einem anderen Manne
Fritz ſteckte das Papier in ſeine Bruſttaſche.
Wort mußte von Ferdinand kommen, mußte in demſelben das Kommando überlaſſen; einem Manne, der mutiger
Ich werde es wohl verwahren, Kameraden. Und ich
Zimmer fallen, in dem ſie ſich jetzt befanden. Dann ſollte als er ſein würde und der es gleichzeitig verſtehen würde,
ein Tag vereinbart werden, ein Tag nicht in allzu weiter ſich ſo weit von Macdonalds Truppen zu entfernen, daß werde es dort abliefern, wohin es beſtimmt iſt, oder
Ferne. Dann würden ſie alle zurückkehren auf ihre Poſten, ſeine Bewegungsfreiheit nicht allzu ſehr gehemmt werden ſterben!
Dann ſtattete auch Ferdinand ſeinen Bericht ab.
dorthin, wo ſie hergekommen waren. Und dann, an dem könne. Und für dieſen Mann wollte der hier im Zimmer
verabredeten Tage, ſollte es eine Erhebung geben in allen vertretene Bund eine Anknüpfung mit einem ruſſiſchen Ge=
In den nächſten Tagen werde ich Genaueres wiſſen,
deutſchen Landen; eine Erhebung, die den ſtolzen Empor= neral zu finden ſuchen. Dann, wenn die Franzoſen in die Wenn die Berechnungen ſtimmen, iſt unſer Fritz Dögen
kömmling fortſchwemmen ſollte in das Nichts, aus dem unwirtlichen Gefilde des großen ruſſiſchen Reiches hin= hier binnen einer Woche in Tilſit. Zu derſelben Zeit muß
eingelockt werden würden, die deutſchen Länder immer unſer Kamerad von Roſen, der, aus Rußland kommend,
er hervorgegangen war.
So dachten es ſich dieſe deutſchen Jünglinge. Und mehr von franzöſiſchen Soldaten entblößt wurden, dann in Grodno mit dem Kamerad von Müller zuſammentreffen
ſie wußten auch, daß dieſes Wort heute nicht fallen könne; wollten dieſe jungen Vaterlandsverteidiger ſich mit dem ſollte, in Tilſit angelangt ſein. Ein zweiter Kamerad, eben=
ſie
wußten, daß es noch nicht ſo weit war, denn ihnen preußiſchen, von Marſchall Macdonald losgetrennten falls aus Rußland kommend, muß dann auch hier eintref=
fehlte
das letzte Bindeglied. Der militäriſche Führer.Truppenteil verbinden und in Gemeinſchaft mit den ruſſi= fen. In weiteren acht Tagen kann Fritz Dögen oder ſein
Womöglich mit einem Truppenteil, um den ſie ſich ſcharen ſchen Heeren den Feind vernichten.
Abgeſandter wieder nach Berlin zurück ſein. Ich ſchlage
konnten.
Das war der Plan, der bis jetzt an General von Gra= alſo vor, daß wir uns in ſechzehn Tagen von heute an
werts Eigenſinn oder war es Klugheit? geſcheitert wieder vollzählig hier verſammeln. Hoffentlich iſt bis da=
Alle ihre Hoffnungen waren nach Tilſit gerichtet.
Dort oben ſtand Marſchall Macdonald. Unter ſeinem war. Jetzt wollte man ſich noch einmal nach Tilſit wen= hin die Aufgabe, die uns unſer Profeſſor geſtellt hat,

Oberbefehl aber ein preußiſches Korps unter dem Gene=den und den General zu ſeiner Einwilligung bewegen. gelöſt
ral von Grawert. Um dieſen wollten ſich alle ſcharen. Ferdinand ſollte Bericht erſtatten von dem Stand der
Als Fritz Dögen und Ferdinand die Straße betraten,
Mit ihm war auch die Verbindung ſchon einmal her= Dinge, Fritz Dögen aber war auserſehen, mit dem Ge=regnete es noch immer. Die Kirchturmuhren Berlins ver=
geſtellt
worden. Aber dieſer preußiſche General hatte ſeine neral zu verhandeln.
kündeten die Mittagszeit.
eigenen Anſichten über die Beſtrebungen dieſes jung=
Zu dieſem Zwecke mußte er ſelbſtverſtändlich eine Le=
(Fortſetzung folgt.)

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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Nummer 311.
Seite 24.
Seihtentent Ballert Ser Bantenete
nahme dieſes hohen Hauſes wegen der Höhe der Kredit=
Eriie Kammer der Ständs.
gewährung entſpricht, glaubt die Großh. Regie=wärmſter Dank zu zollen dafür, daß ſie Heſſen in der ſchwen
rung, dem Beſchluſſe der Zweiten Kammer ren Zeit beigeſtanden hat. Auch wenn die Verhältniſſ
17. Sitzung.
St. Darmſtadt, 19. Dezember, beitreten und die gleiche Sachbehandlung ſich gebeſſert haben werden wir die Verbindung mitde
großen, den Genoſſenſchaften naheſtehenden Preußenkaſſe
Am Regierungstiſch: Staatsminiſter Dr. v. Ewald, zur Annahme empfehlen zu ſollen.
Freiherr Heyl zu Herrnsheim: Ich glaube, nicht aufgeben. Aber die heſſiſche Kaſſe ſoll nicht mehl
Finanzminiſter Dr. Braun, Miniſter des Innern
daß die Erklärung der Regierung allenthalben im Lande Hilfe ſuchend zu der Preußenkaſſe kommen, ſondern als
v. Hombergk zu Vach, Finanzrat Dr. Michel.
mit großer Befriedigung aufgenommen werden wird. Ich Kundin. Der ideale Zweck der Zentralkaſſe iſt die Zurüchi
Präſident Graf von Schlitz genannt von Görtz glaube aber nicht, daß die Regierung dieſe Erklärung ab= gewinnung des Vertrauens der Genoſſenſchaften,da
eröffnet die Sitzung 11 Uhr 15 Min. und verlieſt zunächſt geben kann als eine Folge der Beſchlüſſe beider Kammern. ſicher ſich derart lohnen wird, daß, des bin ich überzeugt,
eine Anzahl Entſchuldigungen. Der Präſident gibt dann Sie hat bereits früher ſich mit dem Standpunkt, der in in nicht zu langer Zeit der Kredit des Staates gar nich
Kenntnis von einem Schreiben des Nobel=Komitees, in dieſem hohen Hauſe eingenommen wurde, einverſtanden mehr in Anſpruch genommen werden wird. In unſeren
dem Mitteilung von dem Ergebnis der diesjährigen erklärt. In Verfolg der Behandlung dieſer Vorlage iſt Genoſſenſchaften wohnt doch noch viel Tatkraft. Es iſt
Preisverteilung gemacht wird. Weiter von einer Einlad= die Regierung allerdings verſchiedenen Schwänkungen nicht richtig, was in der Zweiten Kammer geſagt wurde
ung des Miniſteriums des Innern zur Beſichtigung der unterworfen geweſen. Ich bin überzeugt, daß der Herr daß der Reviſionsverband völlig verſagt habe. Daß ſeine
Ausſtellung von Photographien von Staatsbauten im Ee= Finanzminiſter Dr. Braun einer der beſten Kenner der Tätigkeit keine genügende war, lag an einem inzwiſchat
werbemuſeum, und von 47 neuen Einläufen.
wirtſchaftlichen Verhältniſſe des Mittelſtandes in Heſſen befeitigten Mangel des Kredits. Ich darf nochmals bit
Danach wird in die Tagesordnung eingetreten. Ein=iſt. Und ich glaube, daß, wenn Herr Miniſter Braun ohne ten, die Vorlage, wie ſie der Ausſchuß vorſchlägt, anzus
ziger Gegenſtand der Tagesordnung iſt: Rückäußerung irgend welche Beeinfluſſung hätte handeln können, er doch nehmen, es wird dem Heſſenlande zum Segen gereichen
Es folgt die Beratung der einzelnen Artikel, dierin
der Zweiten Kammer zur Regierungsvorlage, betreffend in der Gründung einer eigenen Heſſenkaſſe in der von mir
Hingabe eines Darlehens von 1 Million urſprünglich vorgeſchlagenen Form für die beſſere und folgender Faſſung vom Ausſchuß vorgeſchlagen werden
Mark an die Zentralkaſſe der Heſſiſchen richtigſte Löſung gehalten hätte. Das große Unglück hat Zunächſt das Abkommen:
Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften, einzig und allein die Leitung der Reichsgenoſſenſchafts:
Artikel 1. Die Großh. Regierung gibt der Zentrals
E. G. m. b. H.,
bank über das Land gebracht. Durch die Genoſſenſchaft kaſſe der Heſſiſchen Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften
ſowie Anträge hierzu.
ſelbſt konnte hier nicht mehr Hilfe gebracht werden. Der E. G. m. b. H., zu Darmſtadt im folgenden Zentralkaſſe
Berichterſtatter Geheimerat Dr. Strecker referiert Staat mußte eingreifen. Redner verbreitet ſich dann ſehr genannt aus den Beſtänden der Großh. Hauptſtagts
über die Beſchlüſſe der Zweiten Kammer und ſtellt mit eingehend über die eventuellen Vorzüge, die die Gründung kaſſe ein Darlehen von einer Million Mark. Weiter
Befriedigung feſt, daß der Standpunkt der Zweiten Kam=einer eigenen Kaſſe gehabt hätte und dann über die wirt=hin eröffnet die Großh. Regierung de
mer im weſentlichen ein zuſtimmender zu den Beſchlüſſen ſchaftliche Lage und beſonders die der Banken im allge=Zentralkaſſe einen Kredit bei der Großhl
dieſes hohen Hauſes iſt. Die wenigen Aenderungen be= meinen. Die Gewährung eines größeren Darlehens an Hauptſtaatskaſſe in Höhe von zwei Mils
rühren nur unweſentliche, meiſt redaktionelle Aenderungen die Zentralkaſſe ſollte dieſe der Preußenkaſſe gegenüber lionen Mark
oder Druckfehler. Der Ausſchuß des hohen Hauſes emp= ſtärken, damit ſie nicht gar zu ſehr von dieſer abhängig ſei.
Die auf Darlehen und Kredit entnomg
fiehlt durchweg Beitritt zu den Beſchlüſſen Die ganze Angelegenheit iſt von zwei Geſichtspunkten zumenen Staatsmittel ſind beſtimmt:
verehrlicher Zweiter Kammer, in der Faſſung, behandeln. Einmal von dem des Genoſſenſchaftsweſens
1 denjenigen noch lebensfähigen und
wie ſie weiter unten mitgeteilt wird.
und dann von dem, wie die Kataſtrophe zu behandeln ſei, bedürftigen heſſiſchen Genoſſenſchaften
Finanzminiſter Dr. Braun: Die Bereitwilligkeit die mit dem genoſſenſchaftlichen Gedanken an ſich gar nichts die infolge Zahlungsſtockung der Land
der Großherzoglichen Regierung, in die Notlage helfend zu tun hat. Ich ſtelle alſo feſt, daß die Verhandlungen in wirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank in
einzugreifen, die durch die landwirtſchaftliche Genoſſen= dieſem hohen Hauſe nicht alſo den Zweck haben, ſich popu=eine Notlage geraten ſind, nach Möglich=
ſchaftskriſis
verurſacht worden iſt, hat in der Regierungs= lär zu machen oder der Regierung oder gar der Zweiten keit zuhelfen; ſie ſolleninsbeſondere auch
vorlage ihren Ausdruck gefunden, wonach zunächſt ein Kammer irgendwie vorzugreifen. Die verſchiedenen An=dazu dienen, würdigen und bedürftigen
Darlehen von 1000 000 Mark aus der Hauptſtaatskaſſe. griffe in der Oeffentlichkeit ſind zurückzuweiſen. Sie haben Mitgliedern einer Genoſſenſchaft durch
gegeben werden ſollte. Ueber dieſe Maßregel beſtand von nur den Zweck, etwas weniger nervenſtarken Perſonen diederen Vermittelung eine etwa erforden
Anfang an Einverſtändnis. Schon bei der erſten Beratung Arbeit an parlamentariſchen und politiſchen Dingen zu liche Zuzahlung auf ihren Geſchäftsanteil
trat aber das Bedenken hervor, ob nicht auch dem Bedürf=verleiden. Das wird jedoch bei mir und bei den Mit=zu ermöglichen;
nis nach billigem Kredit entgegen zu kommen ſei. Von gliedern des hohen Hauſes überhaupt nicht gelingen. Wir
2. mit dem verbleibenden Reſt dieBe
dem Wunſche geleitet, möglichſt raſch zum Ziele zu kom= dürfen Genugtuung darüber empfinden, daß die Zweitetriebsmittel der Zentralkaſſe zu ſtärken
men und ſich mit den Landſtänden über die geeigneten Kammer ſich den Geſichtspunkten dieſes hohen Hauſes, die
Die Zentralkaſſe unterwirft ſich hie
Maßregeln zu verſtändigen, ſtimmten wir auch dem Ge= das Reſultat langer und ſchwieriger Arbeiten waren, voll=
danken
zu, einen Kredit von einer halben Million, ſpäter von auf angeſchloſſen hat. Politiſch iſt es von erheblicher Be=bei folgenden Beſtimmungen:
Artikel 2. Unverändert.
einer Million. zur Verfügung zu ſtellen. Den weitergehen= deutung, daß die Zentralkaſſe durch die Regierung derart
den Wunſch, dieſen Kredit alsbald auf zwei Millionen zu geſtärkt wird, daß ſie nicht eine armſelige Filiale der
Artikel 3. Das Darlehen iſt mit 3½ vom Hunde
erhöhen, glaubte die Großh. Regierung zunächſt nicht be= Preußenbank wird, ſondern in ein reſpektables Verhältnis jährlich zu verzinſen und nach einem von der Zentralkaſſ
fürworten zu können, weil eine ſo weitgehende Hilfe von zu der Preußenkaſſe tritt.
zu entwerfenden und von der Großh. Regierung zu
der Landwirtſchaftlichen Zentralkaſſe damals ſelbſt nicht
Geh. Kommerzienrat Bamberger bedauert, daß nehmigenden Tilgungsplan derart innerhalb
verlangt war und von einem ſolchen Vorſchlag und ſeinen die Beſchlüſſe der Zweiten Kammer ſo ſpät an das hohe Jahren von dem Beginne des auf die Hingabe folgen
möglichen Konſequenzen auch erhebliche Folgen für die Haus kamen, daß man ſich nicht über die Gründe orien= den Kalenderjahres ab zu tilgen, daß die Zentralkaſſe in
Staatsfinanzen befürchtet wurden. Nunmehr hat die tieren konnte, die zu der Erhöhung des Kredits auf zwei den zwei erſten Kalenderjahren von jedem Tilgungszwang
Zweite Kammer die Brücke zu einer Verſtändigung durch Millionen führten. Wir wollten damals nur das Ver= befreit bleibt. Abſatz 2 und 3 unverändert. Abſ
den Vorſchlag zu finden geglaubt, daß ſie die Obergrenze trauen zu der Zentralkaſſe ſtärken. Dazu hätte das Dar= Entnahmen auf Kredit ſind mit 1 Prozent
der Kreditgewährung geſetzlich feſtgelegt wiſſen will, lehen von einer Million und der Kredit von einer halben unter Reichsbankdiskont, aber nicht under
und ebenſo den Mindeſtzinsſatz für die auf Grund der Million völlig ausgereicht. Da aber die Zweite Kammer 4 Prozent. zuverzinſen.
Kreditermächtigung in Anſpruch genommen werdenden die erhöhie Summe einſtimmig beſchloſſen hat und die
Artikel 4. Die Zentralkaſſe unterwirft ſich der
Summen. Im Hinblick auf die erwähnte Abſicht der Groß= Regierung ſich dem angeſchloſſen hat ſtehe ich nicht an, Aufſicht der Großh. Regierung. Dieſe Aufſicht erſtreckt ſich
herzoglichen Regierung und bei der Einſtimmigkeit des auch meinerſeits der Vorlage zuzuſtimmen. Auch den übri= auf den ganzen Geſchäftsbetrieb der Zentralkaſſe und
anderen Hauſes, die der vorausgegangenen Stellung= 1 gen Aenderungen und Beſchlüſſen.
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Seite 27.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Nummer 311.
Sämtlichen Artikeln wird zugsſtimmt.
is zur völligen Rückzahlung des Dar=ſtündigen. Dies git auch für den Fal, daß die Zeu. (
Damit iſt die Tagesordnung erſchöpft. Die Sitzung
ehens oder einer Kreditentnahme fort.
tralkaſſe mit der Zahlung einer Zins= oder Tilgungsrate
Artikel 5. Strich der Worte: und wenn länger als vier Wochen im Rückſtand verbleibt. Iſt nach wird geſchloſſen und das hohe Haus auf Mitte Ja=
em
Verlangen nicht entſprochen wird, die Berufung, An= Anſicht der Großh. Regierung der Zweck der Darlehens=nuar vertegt!
eraumung oder Ankündigung auf Koſten der Zentral= hingabe oder Kreditgewährung weggefallen oder
aſſe ſelbſt vorzunehmen in Abſ. 2 Ziffer 3.
erweiſt ſich die Zentralkaſſe nach Anſicht der Großh. Re=
kiterariſches
.
Artikel 6. Der Staatskommiſſar iſt ferner befugt, gierung zur Erfüllung dieſes Zweckes für nicht oder nicht
Ein neuer Leberecht, ein reich illuſtriertes
tie Einrichtungen und die Geſchäftsfährung der mit der mehr geeignet, ſo ſteht es der Großh. Regierung frei, Dar=Werk aus der glänzenden Feder des bekannten Marine=
Fentralkaſſe in Geſchäftsverkehr ſtehenden Genoſſenſchaf= lehen und Kredit jederzeit ganz oder teilweiſe mit ſchriftſtellers, dem wir u. a. auch die hinreißend geſchrie=
ten
in der ihm geeignet ſcheinenden Weiſe zu prüfen, halbjähriger Friſt zu kündigen.
bene Lookout=Broſchüre (Englands Weltherrſchaft und
ofern und ſolange die Genoſſenſchaften
Artikel 10. Unverändert.
die deutſche Lurusſlotie) verdankten, liegt uns vor und
urcheinen billigeren Zinsfuß oder einen
Dann der Geſetzentwurf, die Hingabe eines wird wohl, wie desſelben Verfaſſers Luftfahrten im
etwa beſonders eingeräumten Kredit der Darlehens und die Eröffnung eines Kredits an die Zen=vorigen Jahre, wieder das Weihnachtsbuch werden:
Vorteile des Staatsdarlehens teilhaftig tralkaſſe der heſſiſchen landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaf= Auf, über, unter Waſſer. Augenblicksbilder von
werden; er hat auf Abſtellung etwa von ihm gefun= ten, E. G. m. b. H., zu Darmſtadt, betreffend.
der deutſchen Flotte der Gegenwart von Gerd Fritz
dener Mängel zu drängen und nötigenfalls die Kündigung
Artikel 1. Unſere Regierung wird ermächtigt, der Leberecht Verlag von Leonhard Simion Nachf., Ver=
der
einer Genoſſenſchaft gewährten Vergünſtigungen zu Zentralkaſſe der heſiſchen landwirtſchaftlichen Genoſſen= lin W. 57 Preis broſch. 4 Mk. geb. 5 Mk. Auch für Leute,
terlangen. Auch bedarf die Art der Verwendung der ſchaften, E. G. m. b. H. zu Darmſtadt, nach Maßgabe eines die zunächſt gar kein Intereſſe an der deutſchen Flotte
Staatsmittel der Zuſtimmung des Staatskommiſſars.
beſonders zu treffenden Abkommens ein zu 3½ Prozent nehmen, iſt es ein wundervoller Genuß, dieſes Buch zu
Artikel 7. Die Zentralkaſſe erklärt ſich bereit, allen jährlich verzinsliches Darlehen von einer Million Mark leſen.
inArtikel1 Ziffer1genannten Genoſſenſchaften aus den Beſtänden der Großh. Hauptſtaatskaſſe zu ger
Die Bedeutung der Krankheiten für
den Eintritt in die Zentralkaſſe nach Anhören des Staats= währen und ihr bei der Großh. Hauptſtaatskaſſe einen die Entwickelung der Menſchheit von Dr. Hugo
lommiſſars zu ermöglichen. Sie wird die Aufnahme! Kredit bis zu 2 Millionen Mark zu eröffnen. Entnahmen Ribbert, Profeſſor an der Univerſität Bonn, Geheimer
einer Genoſſenſchaft in die Zentralkaſſe nicht ohne Beneh= auf Kredit ſind mit 1 Prozent unter Reichsbankdiskont, Medizinglrat. Broſchiert 4,80 Mk., gebunden 5,40 Mk.
aber nicht unter 4 Prozent zu verzinſen.
men mit dem Staatskommiſſar ablehnen.
(Verlag von Friedrich Cohen in Bonn.) In ſeiner meiſter=
Artikel 2. Unſere Regierung wird ermächtigt, die haften Weiſe hat es Ribbert verſtanden, die pathologiſchen
Artikel 8. Die Zentralkaſſe iſt verpflichtet, dem
Staatskommiſſar alsbald nach ſtattgehabter Reviſion diezur Hingabe des Darlehens oder zur Entnahme auf Kre= Veränderungen in ihrer Bedeutung für die Menſchheit zu
Reviſionsberichte über die mit der Zentralkaſſe im Ge=dit notwendigen Mittel erforderlichenfalls durch Auf= erfaſſen. Es dürfte geradezu unmöglich erſcheinen. den
chäftsverkehr ſtehenden Genoſſenſchaften vorzu= nahme einer den Marktverhältniſſen entſprechenden Staats= gewaltigen, umfaſſenden Inhalt des Ribbertſchen Werkes
anleihe oder durch Begebung von Schatzſcheinen zu be= in Form eines empfehlenden Referates zu bringen. Ge=
legen
.
danke drängt ſich in den zahlreichen Kapiteln an Gedanke.
Artikel 9. Kommt die Zentralkaſſe einer von der ſchaffen.
Artikel 3. Die Zentralkaſſe unterliegt der Aufſicht Friſchgewonnene Ideen werden mit einer ſehr ſelten ge=
Großherzoglichen Regierung auf Grund die=
ſer
Beſtimmungen getroffenen Anordnung nicht nach, ſo Unſerer Regierung nach Maßgabe des in Artikel 1 er= wordenen Klarheit dargelegt. Auf Seite für Seite enp=
fängt
man Anregung für Anregung. Wir ſind überzeugt,
iſt die Großh. Regierung beſugt, das Darlehen und wähnten Abkommens.
Artikel 4. Dieſes Geſetz tritt mit dem Tage ſeiner daß dieſes Ribbertſche Werk Anregung für zahlreiche neue
den der Zentralkaſſe eingeräumten Kre=
Anſchauungen und Ideen bringen wird.
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Nummer 311.
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[ ][  ][ ]

Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Seite 31.
La. Abolph. Nachm. um 4 Uhr: Ehriſtſeier des heil. Beichte. Um 7 Uhr hei. Meſſ. Um 9 Uhr
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt i.
Kindergottesdienſtes.
Amt mit Predigt. Nachm. um ½ 3 Uhr: Sakramen=
Beöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent taliſche Bruderſchaftsandacht.
5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für Sann. Nachm. um 4 Uhr: Weihnachtsfeier des
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 20. Dez., nachm.
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Kindergottesdienſtes. Pfarrer Rückert. Kollekte für den um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½6 Uhr: Beichte.
Geborene. Am 12. Dez.: dem Steinhauer Georg 1 Kindergottesdienſt.
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 21. Dez., Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um
Schnauber, Löffelzaſſe 19, ein S. Adam. Am 10.;
an Hoboiſt und Sergeant im Leibgarde=Regiment vormittags um 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul. ¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. Nachmittags um
Nachm um 4 Uhr: Chriſtbeſcherung der Kleinkinder=½2 Uhr: Chriſtenlehre. Um 2 Uhr: Andacht. Werk=
ſr
. 115 Wilhelm Bödecker Pankratiusſtraße 14½ ein
tags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
* Hans. Am 11.: dem Schleifer Guſtav Hofrichter,ſchule. Pfarraſſiſtent Köppier=
Lutſeriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 21. Dez., vorm.
ſroße Kaplaneigaſſe 14, ein S. Jean. Am 14.: dem
ttsverwalter Heinrich Hirſchler, Gut Neuhof, Ge= Kirche.) Am 4. Advents=Sonntag, den 21. Dez., vor= um 7 Uhr: Beichte. Um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt.
neinde Kirchheimbolanden, ein S. Hch. Otto, hier Frafen= mittags um 10 Uhr, im Feierabend Stiftſtr. 51: Pre= Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
aße 9. Am 12.: dem Schneider Heinrich Winter, digt und heil. Abendmahl (Beichte um ½ 10 Uhr). Pfarrer
The Church of England Service
Müller.
Raupſtraße 22, ein S. Heinrich Willi. Am 16.: dem
4th Sunday in Advent, 2ist December 1913.
Eehloſſer Theodor Sproß, Rhönring 121, eine T. Luiſe.
Divine Service will be held in the Hofkirche
Stedtwiſien (Mübſtraße 29). Somtag, den 21. Dez,
kom Schutzmann Peter May, Stiftſtraße 52, eine T.
at 3,15 p. m.
nachm. um 4 Uhr: Weihnachtsfeier der Sonntagsſchule.
Berta Margareta. Dem Kapitän des Norddeutſchen Lloyd Dienstag, den 23. Dez., abends um 8 Uhr: Weih= The Rev. A. W. Smyth, British Chaplain from Heidel-
igbold
von Senden, Hohler Weg 43, ein S. Helmut.
berg, will officiate.
An 17.: dem Kunſtzeichner Auguſt Schön in Frankfurt= nachtsfeier des Hoffnungsbundes. Donnerstag, den
25. Dez. (Chriſtfeſt), nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde.
ockenheim Zwillingstöchter Gertrude und Johanna, hier Freitag, 26. Dez. (2. Feiertag), abends um 7 Uhr: Weih=
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
grafenſtraße 9. Am 16.: dem Schriftſetzer Ludwig Gla=
nachtsfeier
der Stadtmiſſion.
Zweig der Stadt=
e
-, Wendelſtadtſtraße 13, eine T. Johanna Wilhelmine. miſſion (Beſſungerſtr. 83, Hth.). Sonntag, den 21. Dez.,
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Aufgebotene. Am 12. Dez.: Hauptſteueramtskon= nachm um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge. Um
Reformationsgemeinde: 23. Nov.: Dem Damen=
Aalleur Georg Bolbach, Soderſtraße 99, mit Leonore
Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen. Abends um ſchneider Georg Heinrich Feth T. Dina, geb. 29. Sept.
arie Wilhelmine Bender, Soderſtraße 56. Kutſcher 7 Uhr: Weihnachtsfeier der Sonntagsſchule.
13. Dez.: Dem Bäcker Georg Pfeifer S. Hermann Ernſt,
Soſeph Lambert Liebertz, Krefeld, mit Dienſtmädchen
geb. 13. Dez.
rina Maria Barbara Böſche, Schloßgartenſtraße 49.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, den
Schloßgemeinde: 26. Nov.: Dem Eiſendreher
Arn 13.: Sanitäts=Sergeant Adam König, Drag.=Regt. 21. Dez., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. Abends
ſr. 23 hier, mit Margarete Hock, Nauheim. Am 16.: um 8¼ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner=Frankfurt Heumbach T. Helene, geb. 29. Okt. 7. Dez.: Dem Chauffeur
Emil Wörner T. Eliſabeth, geb. 21 Nov. 16. Dez.: Un=
Gelfsarbeiter Friedrich Hönig mit Anna Barbara a. M. Dienstag, den 23. Dez.: Keine Bibelſtunde.
ehelicher S. Willy. geb. 4. Nov.
Fiſcher, beide in. Pfungſtadt. Sergeant im Train=
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus=
Bataillon Nr. 18 Friedrich Kauth, hier, mit Maria
Martinsgemeinde: 12. Dez.: Dem Poſtboten
Kkara Jüngſt, Wiesbaden. Am 17.: Maurer Ludwig ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. Mitt= Vhilipp Geriſch S. Philipp, geb. 4. Dez. 14. Dez. Dem
ſeinrich Melk mit Magdalena Höhl, beide in Gries= woch, abends um 8½ Uhr.
Vizefeldwebel i. P. Chriſtian Schrödel S. Chriſtian Wil=
h
im. Am 18.: Schneider Johann Peter Schadt,
fried Hans, geb. 30. Okt. Dem Bäcker Friedrich Bröſamle
Gemeinde gläubig getaufter Eſriſten (Waptiſten), Mauer= T. Eliſabeth, geb. 26. Okt.
uſtringen, mit Hausmädchen Maria Müller, hier.
Bergmann Georg Pascal mit Dienſtmagd Karolina ſtraße 17: Sonntag, den 21. Dezember, vormittags
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Reinert, beide in Arsweiler. Förderer Johann Hein= um 9½ Uhr: Bibel= und Gebetſtunde. Vorm. um
Reformationsgemeinde: 22. Nov.: Kaufmann
rſch Diehl mit Anna Knieß, beide in Niederſchelden. 10½ Uhr: Sonntagsſchule. Nachm. um 4 Uhr: Gottes=
Geſtorbenc. Am 29. Nov.: Karl Bernhard Küchel, dienſt und Predigt. Donnerstag, den 25. Dez., vorm. Friedrich Späth dahier und Juliane Emig. 2. Dez.: In=
alufmann
, 50 J., ev., aus Frankfurt a. M., hier Rhein= um 10 Uhr: Gottesdienſt. Nachm. um 4 Uhr: Weih= genieur Karl Hartmann und Regina Lang. 13. Dez.;
Meſſerſchmied Karl Adolph dahier und Katharina Kaiſer
lſtraße 50. Am 16. Dez.: Georg Küchel, Rentner, 74 J.,nachtsfeier der Sonntagsſchule.
von Lauterbach.
el ., Frankfurter Straße 86. Am 15.: Georg von Ge=
Rethodiſengemeinde (Tanunsſtraße 53): Sonntag,
Schloßgemeinde: 27. Nov.: Zuckerwarenhändler
ſttünden, Taglöhner. 27 J., ev., ledig, Erbacherſtraße 25. den 21. Dez., nachm. um 4 Uhr: Predigt. Donners=
Aun 16.: Johanna Erneſtine Groß, Näherin, 78 J., ev., tag, den 25. Dez. (1. Weihnachtsfeiertag), nachmittags Karl Friedrich Böhm zu Darmſtadt und Maria Katharina
Eliſabeth Eichrodt. 29. Dez.: Lithograph Paul Ernſt
liwdig, Kiesſtraße 17. Henriette Scheuren, geb. Nöll, um 4 Uhr: Kinder=Weihnachtsfeier.
Korditz und Margarethe Flechſenhagen. Privatier Georg
(hhefrau des Backofenbauers, 67 J., ev., Aliceſtraße 27.
Reinhardt aus Arheilgen und Ida Lotz. 14. Dez.= Milch=
Amna Rgah. geb. Ganß, Ehefrau des Spezereihändlers,
Katholiſche Gemeinden
händler Karl Georg Roth aus Darmſtadt und Anna
J., ev., Große Ochſengaſſe 20. Julius Heinrich Chri=
4. Adpents=Sonntag, den 21. Dezember 1913
Wieſener aus Worms.
ſtoph Fritz Philipp Eberhard Muth, Lehrer, 57 J., ey.,
St. Ludwigskirche: Samstag, den 20. Dezember, nach=
Martinsgemeinde: 13. Dez.: Landwirt Adam
aus Griesheim, hier Grafenſtraße 9. Donat Karle,
Näckergeſelle, 18 J., kath., aus Griesheim, hier Erbacher: mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit Bender und Marie Reitz, beide aus Braushardt. 11. Dez.:
ſtraße 25. Am 17.: Heinrich Karl Gehbauer, Sohn des zur heil. Beichte.
Steinmetz Wilhelm Arnold und Eliſabeth Müller.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
Aaſchiniſten, 1 J., ev., Feldbergſtraße 79.
Johannesgemeinde: 13. Dez.: Schloſſer Georg
heil. Beichte. Um 6 Uhr: Rorate=Amt. Um 7 Uhr: Schäfer und Marie Amann von hier.
Austeilung der heil. Kommunion. Um 8 Uhr: Militär=
gottesdienſt
mit Predigt Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Predigt. Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. Nachmittags
Reformationsgemeinde: 27. Nov.: Anna König,
Evangeliſche Gemeinden.
um 3 Uhr: Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht.
geb. Goldſchmidt, Witwe des Bildhauers Profeſſor Bene=
4. Advents=Sonntag, den 21. Dezember 1913
Von Montag bis Mittwoch, vormittags um ½7 Uhr: dikt. König, 58 J., ſtarb 24. Nov. 6. Dez.: Hofſchloſſer=
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Rorate=Amt.
meiſter Georg Friedrich Rahn, 42 T. ſtarb 3. Dez.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Kapelle der Warmßerzigen Schweſtern: Sonntag, vorm. 13. Dez.: Anna Ihrig, geb. Friedrich, Witwe des Schuh=
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. Abends um 6 Uhr: Roſen= machermeiſters Valentin Ihrig, 75 J., ſtarb 11. Dez.
immermann.
kranzandacht.
Schloßgemeinde: 2. Dez.: Philipp Walther, S.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Zimmer=
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
des Schreiners Georg Walther, 1 J. 6 Mon., ſtarb 29. Nov.
mann. Nachmittags um ½ 5 Uhr: Weihnachtsfeier um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, vorm. um 9 Uhr: 8. Dez.: Wilhelm Creter, S. des Taglöhners Karl Creter,
des Kindergottesdienſtes. Pfarrer Vogel.
1 J. 5 Mon, ſtarb 6. Dez. 9. Dez.: Kaufmann Georg
Mikitärgemeinde (Stadtkirche): Kein Gottesdienſt. heil. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 20. Dez., nach= Kreffs, 39 J., ſtarb zu Heidelberg.
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Stein=
Martinsgemeinde: 15. Dez.: Dem Schreiner Karl
ſtraße 24, Muſikſaah).,
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
Haug S. Hermann, 14 J, ſtarb 13. Dez. 16. Dez.:
Johannesüirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer heit aur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur Maxgarete Schwarz, Witwe des Werkmeiſters, 60 J., ſtarb
Marx. Vormittags um 11¾ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinzkirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſi= heil. Beichte. Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr: 14. Dez. Eliſe Schäfer, Witwe des Schneiders, 71 J.,
ſtarb 14. Dez. 18. Dez.: Poſtaſſiſtent Ludwig Dern, 27 J.,
ſoent Müller. Nachm. um 3½ Uhr: Kindergottes=Rorate=Amt und Generakommunion der Sodalität.
tienſt für den Weſt bezirk (Weihnachtsfeier). Um Um ½ 10 Uhr: Hochamt und Predigt. Nachmittagsſtarb 15. Dez. in Bockenheim.
Johannesgemeinde: 17. Dez.: Anna Schneider,
¼ Uhr: Kindergottesdienſt für den Oſt bezirk (Weih= um 2 Uhr: Sakramentaliſche Andacht; darauf Verſamm=
ledig
, 69 J., ſtarb. 15. Dez. 19. Dez.: Henriette Scheuren,
Die Bibelſtunde im Martinsſtiftlung der Sodalität.
nachtsfeier).
füallt aus.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr: geb. Nöll, Ehefrau des Backofenbauers Johann Scheuren,
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes= Amt und Predigt.
67 J., ſtarb 14. Dez.
Nachm. um 4 Uhr: Weihnachts=
St. Aartinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
tenſt. Pfarrer Lenz.=
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Vogel.
feier der Kinderſchule.
20. Dez., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Beſſunger Kirche (Bekrusgemeinde): Kollekte für den Gelegenheit zur heil. Beichte.
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
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Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur Kleberger.
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2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
1913.
38 Zi.
Samstag, 20. Dezember.
Der Anteg desübe Jont, beir. Vermendung
Santag. 10, Setenter.
Zweile Kammer der Stünde.
erbaut, weil tatſächlich eine Wiederholung ſolcher Fälleder Eiſenbahnüberſchüſſe in Heſſen zur Schul=
eine
große Gefahr für die öffentliche Geſundheit bilden dentilgung, beantragt der Ausſchuß für erledigt zu er=
87. Sitzung.
dürfte. Man habe die Regierung über die tatſächlichen klären.
St. Darmſtadt, 19. Dezember.
Abg. Joutz kommt auf die Vereinfachung der Staats=
Verhältniſſe im Unklaren gelaſſen. Es ſei auch nicht wahr,
Am Regierungstiſch: Staatsminiſter Dr. v. Ewald, daß dort genügende Ställe vorhanden ſeien. Solche Fälle, verwaltung zurück, die bei uns viel zu hoſtſpielig ſei ſo
§ nanzminiſter Dr. Braun, Miniſter des Innern wie in Offenbach, dürften nicht mehr vorkommen.
könnten z. B. die Kreisämter aufgehoben werden. Der
Hombergk zu Vach, Miniſterialrat Hölzin=
Abg. Eißnert beſtreitet nochmals, daß der Rum= Ausſchußantrag wird angenommen.
er, Geh. Oberfinanzrat Dr. Rohde, Finanzrat penheimer Schlachthof ein moderner ſei. Das ſei ſchon
Den Antrag Raab, betr. Errichtung einer Güter=
lrich
.
darum nicht der Fall, weil keine Entwäſſerung da ſei.verladeſtelle in Erzhauſen, beantragt der Aus=
Präſident Köhler eröffnet die Sitzung um 10¾ Auch ſei der Schlachthof nur für 20 Schweine gebaut und ſchuß ebenfalls für erledigt zu erklären.
UUhr. Vor Eintritt in die Tagesordnung gibt Abg. Dr. die Zahl der Fleiſchbeſchauer ungenügend.
Abg. Raab teilt mit, daß ſeine Wünſche erfüllt ſeien,
tephan eine
nachdem die Errichtung im Etatsentwurf für 1914 vorge=
Miniſterialrat Hölzinger könnte noch manches
Erklärung
ſehen ſei. Der Ausſchußantrag wird angenommen.
widerlegen, will aber jetzt darauf verzichten. Das Mate=
Nach kurzer Pauſe werden die Verhandlungen fort=
ab
: Ich habe am 17. Dezember 1913 eine Anfrage an die rial der Regierung ſei einwandfrei.
lnegierung gerichtet, ob ihr bekannt ſei, daß in der Kreis=
geſetzt
.
Die Beſprechung iſt damit geſchloſſen.
Die Erſatzwahleines Mitgliedes der Kom=
berwaltung
des Kreiſes Worms eine Anzahl Bezirks=
Es folgt die Veratung der Regierungsantwort auf miſſion zur Veratung über die Vereinfachung der Staats=
ſparkaſſen
durch Beamte des Kreiſes unterſtützt werde die dringende Anfrage der Abgg. Grünewald und Ur= verwaltung fällt auf den Abg. Bach.
lund daß dadurch eine Schädigung der Stadt Worms ſtadt, betreffend
hrrbeigeführt werde. Die Regierung hat darauf geant=
Die Vorſtellung des Hauptausſchuſſes für die ſtaat=
portet
, daß ſie das Vorgehen der Kreisbeamten nicht Erbauung einer Bahn Biedenkopf=Gießen.liche Penſionsverſicherung der Privat=
büllige
. Durch dieſe Erklärung iſt meine Anfrage er=
Abg. Urſtadt: Schon bei Beratung über die Koſten langeſtellten, die Anerkennung der Werkskaſſen als
lidigt, ich ziehe ſie darum hierdurch zurück.
der höheren Schulen habe ich darauf hingewieſen, daß Lebensverſicherungen im Sinne des § 90 des Verſiche=
Danach wird in die Tagesordnung eingetreten.
die finanzielle Lage der Städte durchaus nicht günſtig rungsgeſetzes für Angeſtellte betreffend, wird für erledigt
ſei. Bei Gießen iſt das natürlich gerade ſo. Jetzt ſollen erklärt
Wahlen.
Die Vorſtellung des Gendarmen i. P. Emil Freund
Erſter Gegenſtand iſt die Erſatzwahl eines Mit= wir 21000 Mark mehr aufbringen, das macht eine Ver=
mehrung
der Koſten von 40 Prozent. Dabei ſteht uns in Gießen, betr. Gewährung einer Penſion, beantragt der
gliedes der Kommiſſion zur Beratung über die Verein=
ſachung
der Staatsverwaltung. Es wird noch die Aufbeſſerung der ſtädtiſchen Beamten und Lehrer Ausſchuß für erledigt zu erklären. Abg. Urſtadt
durch Zuruf Abg. Beſt gewählt. Die Erſatzwahl eines bevor. Wir haben es auch unternommen, einem Teil der erklärt, daß gegen Freund allerdings ſchlimme Dinge vor=
Provinz Elektrizität zu verſchaffen, eine Aufgabe, die uns lägen. Er wäre ſehr für nochmalige Rückverweiſung an
indſtändiſchen Mitgliedes zur Großh Staatsſchul=
keine
= Rente abwerfen wird. Wir haben es trotzdem den Ausſchuß, damit die neuen Zeugen wirklich gehört
denverwaltung, wird ebenſo wie die Beſprechung
der Anfrage des Abg. Dr. Winkler, den Großobſts unternommen, weil die Umgebung ein einheitliches wirt= werden. Abg. Hauck wünſcht jetzt Abſchluß der Sache
ſchaftliches Gebiet bildet. Die Frankfurter Univerſität und iſt daher gegen Rückverweiſung.
u arkt zu Alsheim betreffend, vorerſt zurückgeſtellt.
ſteht, als drohende Konferenz vor Augen. Wir haben uns
Miniſterialrat Hölzinger erklärt, daß die Regie=
Die dringende Anfrage der Abgg. Ulrich und Eißnert, geſagt, daß wir dieſer Konkurrenz nicht durch Proteſte rung die neuen Zeugen vernehmen werde.
Poykott des ſtädtiſchen Schlachthauſes zu begegnen. Wir betreiben deshalb den Ausbau des land=
Abg. Uebel wünſcht die Einzelheiten nicht ver=
Offenbach
wirtſchaftlichen Inſtituts uſw. Die großen Opfer wer= öffentlicht zu ſehen und bittet den Abg. Urſtadt, ſeinen
den hoffentlich auch keinen Widerſtand beim nächſten Etat Antrag zurückzuziehen. Die Sache ſcheine ihm hinreichend
betreffend, wird eingehend beſprochen.
Abg. Eißnert erklärt, daß er den Boykott des finden, wenn die Stadt größere Mittel verlangt. Wir geklärt, nachdem 16 Jahre verfloſſen ſeien. Die Rückver=
hätten
auch gerne Opfer gebracht beim Unfallkrankenhaus, weiſung verſchlechtere nur die Lage Freunds. Abg.
ſträdtiſchen Schlachthauſes zu Offenbach ſonderbar finde,
und geht dann des längeren auf die einſchlägigen Ver= das leider nicht zuſtande gekommen iſt. Wenn nun die Stöpler als Berichterſtatter ſchließt ſich letzterer An=
häiltniſſe
ein. Dabei kritiſiert er einzelne Stellen der Re= Stadt Gießen nicht in die größten Schwierigkeiten kom= ſicht an. Der Antrag Urſtadt wird abgelehnt und der
men ſoll, dann muß alles daran geſetzt werden, um Han= Ausſchußantrag angenommen.
Gerungsantwort und wundert ſich, daß im Rumpenhei=
Hinſichtlich der Vorſtellung der Landwirte K. und G.
wer Schlachthauſe, in das 54 Offenbacher Metzger aus= del und Wandel möglichſt zu heben, um den Strom der
kaufluſtigen Bevölkerung nach Gießen zu lenken. Alle Weber und J. Wetzel in Alsheim, betr. Polizeiverord=
gewandert
ſeien, angeſichts der dortigen Zuſtände nichts Bahnen, die in der Nähe von Gießen gebaut worden ſind, nung des Großh. Kreisamts wegen Bekämpfung
raſſiert ſei. Die Behörde hätte das Schlachthaus nicht
haben Gießen keinen Nutzen gebracht, ſondern ſogar Scha= der Rebſchädlinge, beſchließt das Haus die Großh.
alls öffentliches benutzen laſſen dürfen. Der amtliche den durch Ablenkung des Verkehrs. Wir hofften nun, Regierung zu erſuchen, die wegen der Polizeiverordnung
leiſchbeſchauſtempel ſei nicht gehörig verwahrt worden.
daß wir Gießen einen großen Vorteil verſchaffen könn= entſtandenen Strafen niederzuſchlagen unter Uebernahme
das Kreisamt habe auf alle Beſchwerden nicht geant= ten durch den Bau der Bahn Biedenkopf=Gießen. Dieſe der Koſten auf die Staatskaſſe, und im ührigen die Peti=
neortet
.
Miniſterialrat Hölzinger: Die vielen vom Ver=Bahn ſollte altheſſiſches Hinterland erſchließen. Die Re= tion für erledigt zu erklären.
redner vorgebrachten Einzelheiten kann ich nicht alsbald gierungsantwort iſt nun für unſere Hoffnungen ganz
Ueber die
deprimierend. Die Biebertalbahn iſt kein großes Hin=
zuum
Gegenſtand der Verhandlung machen, da ich ſie nicht
Rückäußerung der Erſten Kammer
in einzelnen nachprüfen kann. Ich muß aber zurückwei= dernis. Ein weiterer Einwand der Regierung iſt die große
Zahl anderer Projekte. Nun, ich meine, daß das Projekt berichtet Aba Dr. Oſann: Die Erſte Kammer habe ſich
ſen daß das Kreisamt Offenbach ſich nicht um die Ver= der Hinterlandbahn mindeſtens ebenſo dringend iſt, wie in allen Punkten in der Vorlage, betr. Hingabe eines Dar=
hältniſſe
am Schlachthof in Offenbach uſw. gekümmert bat.
Weiter kann ich feſtſtellen, daß in dem Schlachthaus Num= andere. Dieſes Projekt hat auch den Vorzug, daß es dem lehens an die ſog. Heſſenkaſſe, den Beſchlüſſen des Aus=
heſſiſchen
Staat wenig Geld koſten würde, da der größte ſchuſſes der Zweiten Kammer angeſchloſſen, bis auf den
penheim die Schlachtungen während der 9 Tage durchaus Teil der Strecke in Preußen liegt. Vor allen Dingen aber Art. 1 des Abkommens, in dem infolge eines Druckfehlers
urdnungsgemäß vorgenommen wurden. Selbſt bei der=
würde
dieſe Bahn zweifellos gut rentieren. Wenn die die Summe des Kredits auf 1 Million ſtehen geblieben
Leöchſtzahl der geſchlachteten Schweine blieb dieſe um 3 Regierung glaubt, dem Ausbau nicht nähertreten zu kön= iſt, was in 2 Millionen umgewandelt werden müſſe
länter der Zahl der Schlachtungen zurück, für die das
Gchlachthaus in Rumpenheim durchaus ausreicht. Das nen, ſo hätte ich eine beruhigende Verſicherung erwartet, (val. Bericht über die Verhandlungen der Erſten Kam=
mer
). Die Zweite Kammer ſchließe ſich dem wohl an,
Schlachthaus iſt durchaus modern eingerichtet und die daß die Bahn nicht nach Wetzlar gebaut wird.
Geh. Oberfinanzrat Dr. Rohde: Es iſt klar daß ebenſo einigen ganz unweſentlichen Aenderungen. Er be=
fleiſchbeſchau
ganz ordnungsgemäß vorgenommen wor=
den
. Es kann nicht die Rede davon ſein, daß dort grauen= die Regierung Zurückhaltung üben mußte, weil die Bahn antrage Zuſtimmung zum Beſchluſſe des anderen Hauſes.
Der Ausſchußantrag wird einſtimmig ange=
hafte
Zuſtände geherrſcht haben. Die Kontrolle iſt ſehr nicht allein durch heſſiſches Gebiet läuft. Die Antwort
heinlich geführt worden. Die Ausführungen in dem iſt vom preußiſchen Eiſenbahnminiſter erfolgt. Immer=nommen. Damit iſt dieſes Geſetz endgültig er=
loffenbacher
Abendblatt und in einem Flugblatt waren hin glaube ich aber in der Lage zu ſein, daß die Großh.ledigt.
Präſident Köhler: Meine Herren! Wir ſind damit
Regierung, wenn auch ihr Einfluß nicht allzu groß ſein
it dieſer Beziehung direkt unrichtig.
Abg. Ulrich: Der Herr Regierungsvertreter hat es wird, ſich bemühen wird, möglichſt eine ſolche Linienfüh= am Ende einer ergebnisreichen und ſaure Wochen enthal=
tenden
Tagung angelangt. Ich ſchließe die Sitzung
ais richtig angenommen, was ihm von den Metzgern be= rung zu erreichen, die Gießen nicht ſchädigt.
mit dem Wunſche, daß Sie das Weihnachtsfeſt geſund
richtet worden iſt. Ich bleibe dabei, daß die Zuſtände
Kleinere Vorlagen.
und fröhlich verbringen mögen. Auf Wiederſehen Mitte
Verart waren, daß die öffentliche Geſundheit in ernſter
Weiſe gefährdet wurde. Die ganzen Verhältniſſe waren
Der Antrag v. Brentano, betr. Auswahl der Ge=Januar.!
ungeſetzlich. Ich verſtehe nicht, wie die Regierung dazuſchworenen und Schöffen, wird für erledigt er=
loommt
, die Schilderungen für wahr zu nehmen. Das klärt, womit ſich der Antragſteller nach Mitteilung des Großh. Porzellanſammlung im Prinz=Georgs=
Schlachthaus in Rumpenheim war für einen Metzger kon= Abg. Dr. Zuckmeyer einverſtanden erklärt hat; desglei=
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Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Seite 35.
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Seite 36

Nummer 311,
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Nummer 311.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 20. Dezember 1913.
Seite 38.
uch fdie bewuſte Taſche mit lingendem Inhalt erfordern. In Rerestunde, das längere Zeit geſchloſen war weh
erſter Linie ſind da die Weihnachtsmeſſen für Kunſt wichtiger Erweiterungen. Dank denſelben ſind die Saums
und Kunſtgewerbe zu nennen, bei denen die Wahl tatſach= lungen, die ſo viel des Neuen und Wiſſenswerten bieten
Bei Appetitlosigkeit
lich Qual bedeutet, ſoviel Hübſches, Tüchtiges und Ver= beſſer aufgeſtellt und kommen in ihren Einzelyeiten ein
wendbares bieten ſie, dabei durchſchnittlich zu mäßigen dringlich zur Geltung. Wie beim Aegyptiſchen Muſen
Dr. Hommel’s Haematogen
Preiſen. Auch unſere namhaften Künſtler ſind von dem und den ſtattlichen Sammlungen unſerer Rechspoſt willl
20jähriger Erfolg! (VI,2107
hohen Pferd, auf welchem ſie früher gar oftmals geſeſſen, hier in entſprechender und ergänzender Weiſe die Malen
Warnung! Man verlange ausdrücklich den
heruntergeſtiegen und nehmen auf die Börſen jener Rück= mit und trägt viel zu der gewünſchten Verdeullichung=un
Namen Dr. Hommel.
ſicht, die nicht gleich mit vierſtelligen Zahlen rechnen kön= Mannigſaltigkeit bei. Soviel wiſſenſchaftlich Bedeutende
nen. Und ſie haben damit nur in ihrem eigenen Inter= und durch mühſame Forſchungen Erreichtes in dieſem Me
eſſe gehandelt, wie es manch Zettel mit dem Wörtchen ſeum auch zuſammengebracht ward, ſo gelang es doch ſei
verkauft in der Weihnachtsausſtellung des Vereins nen Leitern, alles Pedantiſche und Langarmige zu ver
Berliner Künſtler beweiſt. Nicht nur auf erleſene bannen und in jedem Beſucher, auch wenn er gar nicht
Berliner Stimmungsbilder.
Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen und vorgebildet die Schwelle überſchreitet, das Verſtändms
Von Paul Lindenberg.
Kleinplaſtik treffen wir hier, ſondern auch auf ſehr ge= und die Freude an der Meereskunde zu erwecken und
(N. chdruck verboten.)
Die friedlichen Tage. Draußen und drinnen. Vom fällige Gold= und Silberarbeiten hauptſächlich von Hof= fördern. Die Wiedereröffnung dieſes Muſeums, das
juwelier H. J. Wilm, deren edle und mannichfache For= der noch viel zu weng gewürdigt wird, bedeutet eine
Kinderjubel und Trubel. Was wir einſt hatten. Das men das Auge erfreuen. Und viel Schönes und Gediege= freundliche Weihnachtsgabe für unſere Bevölterung u
Tiſchlein deck’ dich. Allerhand Weihnachtsmeſſen und nes enthält auch die Weihnachtsmeſſe der Künſt= die Fremden.
Eine erwartete ähnliche Gabe daß man endlich nähen
=Ausſtellungen. Die Neueröffnung des Muſeums für lerinnen die diesmal ihr Heim im Kunſtſalon von Bekanntſchaft mit dem vom Kaiſer gebilligten Entwurfen
Keller und Reiner gefunden hat. Hunderterlei der an=
Meereskunde. Enttäuſchungen und Freuden. Kron=
mutigſten
und reizvollſten Sachen ſind da aufgebaut, ſie des Geh. Baurats Hoffmann zum Neuen Opern
hauſe machen könnte, ſcheint auszubleiben. Daß das
prinzens wieder in Berlin.
ſtellen der weiblichen Handfertigkeit ein glänzendes Zeug= Verlangen danach in den verſchiedenſten Kreiſen unſeten
Friedliche Tage ſind’s die uns nun wieder be= nis aus und beweiſen, daß ſich vornehmer Geſchmack mit Bevölkerung ſo ſtark iſt, beweiſt ja am beſten, welch große
vorſtehen, erfüllt von lieben, heiligen Klängen, die ver= modernem Einſchlag ſehr gut vereinen läßt. Ganz herr= und allgemenes Intereſſe man dieſem neuen architekton
ſöhnend und beruhigend durch unſer haſtiges, modernes liche Stickereien wechſeln mit prächtigen Lederarbeiten, mit
ſchen Werke das von weſentlicher Bedeutung für Berint
Leben und Treiben tönen, auch die Entmutigten mit Schmuckgegenſtänden und Emaille=Zieraten, mit Kunſt= iſt, entgegenbringt. Die Mühlen unſeres Abgeordneten
neuem Hoffen erfüllend und die Verzagten ſorgentlaſtend werken jeglicher Art, zu denen auch die gemalten Porzel=hauſes, die bei mancher tiefeinſchneidenden Geſetzespprlage
aufrichtend Das oft gehörte Schlagwort daß unſere Zeit lane und ziſelierten Gläſer zu rechnen ſind. Aber auch ſo ſchnell mahlen, klappern in dieſem Falle ſehr langſam
vornehmlich der Jugend gehört, es findet jetzt ſeine das Praktiſche kommt nicht zu kurz in dem mannigfachſten denn der genannte Baukünſtler kann ſeinen Entwurf nicht
ſchönſte Verwirklichung. Welch ein Jubel und Trubel des Zubehör der weiblichen Gewandung, glücklicherweiſe mit früher ausabeiten, ehe nicht die Herren Landtagsabgeord
jungen und jüngſten Geſchlechts auf den Straßen und Vermeidung all der Torheiten, welche die letzten Mode= neten die erſte Summe in Höhe von einer Million Ma
vor den Schaufenſtern, auf wieviele freudige Mienen teifft ſchöpfungen aufweiſen. Unter den Zimmern fallen zwei bewilligt haben.
Eine kleine Weihnachtsfreude haben wir aber doch
man, wie glänzen die Augen, welch verlangende Wünſche Kinder= und Kindergartenzimmer auf, die in ſinniger Zu=
werden
laut bei all dem Betrachten der Herrlichkeiten die ſammenſetzung alles enthalten, was ein frohes Kinder= die gleichfalls mit dem baulichen Bilde Berlins zuſammen
dort in buntem Wechſel ausgeſtellt ſind, allerhand Wun= gemüt und ein ſorgendes Mutterherz ſich nur wünſchen hängt, und zwar, daß jetzt endgültig die Errichtung eine
Cafés am Brandenburger Tor vom Bezirsa
der darunter, die auch Erwachſene zu feſſeln vermögen. kann.
Eine ſehr eigenartige und anziehende Ausſtellung ſchuß Berlin abgelehnt wurde. Es war ein grimme
Ein gewaltiger Unterſchied iſt’s gegen früher wo ein be=
kanntes
Spielwarengeſchäft in der Markgrafenſtraße die von Gemälden, Skizzen und Studien ward Streiten darum geweſen, und mit allen nur möglichen
Hauptanziehungskraft ausübte und eine Ritterrüſtung dieſer Tage in mehreren Sälen und Gemächern des Hotels juriſtiſchen und ſonſtigen Waffen waren die Unternehmen
oder eine Schlacht aus Zinnſoldaten den Gipfel unſerer Cumberland am Kurfürſtendamm eröffnet, ausſchließlich die ſich ſchon goldene Berge erträumt, gegen den Polizeie
Seligkeit und unſeres heißeſten Verlangens bedeutete. Werke des ſeit längerer Zeit in Berlin lebenden bulgari= präſidenten zu Felde gezogen. Aber alles half nichts
Vieles iſt da anders geworden, aber auch manches iſt ſchen Malers Profeſſor Nikola Michailow um= die Polizei behauptete ſiegreich das Feld; ihre Gründe
dafür aus den Berliner Weihnachtstagen verſchwunden, faſſend. Der Künſtler ein ehemaliger Schüler der Mün= man müſſe am Pariſer Platz reiten, was noch zu retten ſeh
das ihnen einſt einen ganz beſonderen Kern verliehen und chener Akademie, hat ſich ſeine nationale Eigenart zu be= und müſſe jede Verſchandelung desſelben energ’ſch zurü
die Erinnerung mit Eindrücken bereicherte, die noch heute wahren gewußt und fällt nie in das Schablonenhafte, im weiſen, wurden an gerichtlicher Stätte durchaus ane
ihren Zauber ausüben. Wo ſind ſie hin, die Märchenvor= Gegenteil, ſeine friſche Anſchaulichkeit und ſein flottes kannt. Man darf darüber nur aufrichtige Genugtuung
ſtellungen der Theater, die uns all jene vertrauten Geſtal= Zupacken bei allen maleriſchen Motiven berühren außer= empfinden.
ordentlich ſympathiſch neben der Vielſeitigkeit ſeines
Und auch darüber daß Kronprinzens nun wieden
ten vor Augen führten und die Kinderherzen ſo hoch und Könnens. In erſter Linie ſind hier größere und kleinere dauernd nach Berlin zurückkehren, notabene, wenn dieſest
freudig pochen ließen, wo ſind ſie geblieben die Nach= Bildniſſe vereint, darunter jene bekannten Berliner Per=dauernd nicht plötzlich wieder eine Unterbrechung er
mittage im Zirkus mit all dem blinkenden Gefunkel der ſönlichkeiten und anziehende Geſtalten der großen inter= fährt. Es war vielen gar nicht recht geweſen, aus den
großen Weihnachtsbäume, wo iſt vor allem Brockmanns nationalen Geſellſchaft. Die Auffaſſung iſt ſtets charakte= verſchiedenſten Gründen, daß der Thronfolger mit ſeinen
Affen=Theater, das, ſeien wir ehrlich, mit ſeinen vier= riſtiſch, die Ausführung leicht und elegant, in den Pa=Familie ſo lange fern von der Reichshauptſtadt weilie
beinigen Künſtlern doch den größten Magnet gebildet und ſtellen und Aquarellen an Lenbach erinnernd. Vortrefflich und ſich doch vielleicht von dieſem und jenem ein falſches
das innigſte Gejauchze der dankbaren Zuſchauerſchaft er=iſt des ferneren ein Bildnis des Königs Ferdinand und Bild machte, das keineswegs der Wirtlichkeit entſpracht
weckt, wo iſt Kaſperle mit ſeinen drolligen Figuren und von liebenswürdiger Innerlichkeit das ſeiner zweiten Nun wird ja wieder frohgemutes Leben in das ers
ſeinen luſtigen Späßen! Auch jetzt fehlts ja nicht an Tochter, der Prinzeſſin Eudorie, während ein großes, innerungsvolle Kronprinzen=Palais Unter den Linden
allerhand Veranſtaltungen für die heranwachſende Gene=figurenreiches Gemälde, den Empfang des Bulgarenzaren deſſen Vorhänge ſo lange geſchloſſen geweſen, einzieheng
ration, aber es ſcheint, daß häufig in Wort und Bild ſtets durch den Kaiſer in Potsdam vor einem Jahre ſchildernd, und auch das Vergnügungsprogramm der Hofgeſellſchaft
zu hoch gegriffen wird und daß man nicht die Anſchau= noch einiger Durchſicht bedarf. Sehr anſchaulich und auch wird eine entſprechende Vermehrung erfahren. Daß Kron=
ungsluſt
und Aufnahmefähigkeit unſerer Jugend dabei in in ihrer ſtizzenhaften Manier doch erſchöpfende Eindrücke prinzens hier ſehr beliebt ſind, braucht nicht beſonders
Betracht zieht. Man denkt mehr an die Großen, welche wiedergebend, ſind die Bildchen und Studien vom Bal=hervorgehoben zu werden; es iſt nur zu wünſchen, daß=
die
Kleinen begleiten, und tiftelt vielerlei Spitzfindigkeiten kankriegsſchauplatz, auf welchem der Künſtſtler auf Wunſch ihre nähere dienſtliche Umgebung auf dieſe St mmung=
aus
, die ja ſehr modern ſein mögen, aber durchaus nicht des Zaren Ferdinand gleich nach Ausbruch der Feind= Rückſicht nimmt und daß nicht wieder Fehler begangen
kindlich ſind.
ſeligkeiten geweilt. Hier iſt alles Leben und Bewegung, werden, wie es früher mehrmals der Fall geweſen.Da
Und doch iſt für die Großen ja ſchon zur Genüge ge= getreu ward Freund und Feind wiedergegeben, die Ob= war nämlich an verſchiedenen Stellen aus der aufen
ſorgt durch ſonſtiges Weihnachtliches auf dem ver= jektivität der Darſtellung und das ſchnelle Erfaſſen packen= Stimmung eine arge Verſtimmung geworden. Aber nichts
gnüglichen Gebiete ſowohl wie auf jenem des Tiſchlein der Situationen ſind ganz ausgezeichnet.
davon in dieſen Vorweihnachtstagen, zu deren Vorzügen
deck’ dich, nur daß die Gaben des letzteren nicht, wie im
Kunſtwiſſenſchaft und Technik vereinten ſich zu engem es gehört, daß man vieles in roſigem Lichte ſieht und daß
Märchen, umſonſt ſind, ſondern recht energiſche Griffe in Bunde in dem kürzlich neueröffneten Muſeum für man eine Erfüllung ſeiner Wünſche ſo gern erhofft.
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