.10 an
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Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 299.
1913.
Montag, den 8. Dezember.
ſchwerſten Nachteile auf der anderen Seite durch eine ge= desintereſſen vereinbaren läßt, und den Männern, die Le=
Die heutige Nummer hat 8 Seiten.
ſchickte Verwendung der gerade für militäriſche Zwecke ben und Geſundheit für den Fortſchritt der Menſchheit
hervorragend geeigneten Luftfahrzeuge herbeigeführt aufs Spiel ſetzen, die Möglichkeit zur weiteren
Verbeſſe=
werden.
rung und Vervollkommnung dieſer großartigen Erfindung
Das Wichtigſte vom Tage.
Man pflegt das Luftreich mit dem Meere zu ver= zu geben, ſtatt ſie durch allzu kleinliche Vorſchriften ein=
Der Kaiſer iſt am Sonntag vormittag wieder in
gleichen, das in geringer Entfernung vom Strande ab zuengen, wie es leider vielfach geſchieht. Und wenn der
Potsdam eingetroffen.
Das Infanterie=Regiment Nr. 99 iſt am von der Herrſchaft aller Staaten frei iſt und dem allge= harmloſe Luftſegler im fremden Lande als ein Pionier
Samstag von Zabern nach den Uebungsplätzen bei meinen Verkehr ohne beſondere Beſchränkungen offen der Kultur gaſtlich aufgenommen wird, macht es gewiß
Hagenau und Bitſch abmarſchiert.
ſteht. Die äußeren Tatſachen ſcheinen dem Vergleiche einen beſſeren Eindruck, als das feindſelige Beſchießen
Das Luftſchiff „Sachſen” das geſtern wegen dich= recht zu geben, denn wie im Seeweſen, ſo ſpricht man auch eines verirrten Luftſchiffes.
ten Nebels den Hamburger Landungsplatz nicht finden hier von Schiffen und Seglern, von Kajüten, vom Landen
Auch der Einzelne ferner kann ſich leicht in
ſei=
konnte, landete auf der Quickborner Heide.
und vom Steuern; ein internationaler Verkehr, der es nem Rechte am eigenen Grund und Boden beeinträchtigt
Bei einem Grubenbrand in Rybnik wurden 16 beliebig geſtattet, fremde Länder zu beſuchen, ohne die am fühlen, wenn er aus der Luft durch neugierige Blicke be=
Bergleute getötet.
Wege liegenden zu berühren, iſt hier wie da möglich, und läſtigt oder durch das Schnurren der Propeller aus ſeiner
Wie aus Libau gemeldet wird, iſt der Leutnant
Wachsmuth mit ſeinem Hydroplan ins Meer es ließe ſich ſehr wohl denken, daß der Luſtraum als frei Ruhe geſtört wird, oder wenn etwa, wie es der Schreiber
angeſehen und — was ſich überhaupt für alle Fälle emp= dieſer Zeilen im letzten Sommer ſelbſt erlebt hat, bei
geſtürzt und ertrunken.
fehlen wird — den Luftfahrzeugen je nach der Staats= einer gemütlichen Mahlzeit im Garten ein feiner Sand=
(Letzte Nachrichten ſiehe Seite 4.)
angehörigkeit ihres Beſitzers eine eigene Nationalität und regen aus geleerten Balaſtſäcken in die Speiſen und
Ge=
ein eigenes Heimatsrecht verliehen würde, wie es für die tränke fällt und die Friſuren der Damen und die
Kahl=
größeren Seeſchiffe längſt eingeführt iſt. Nur bis zu einer köpfe der Herren mit weiß=grauem Puder verſchönt. Das
Die Rechte am Luftmeer.
gewiſſen Höhe über dem Erdboden wäre dann ein Ho= Recht des Eigentümers eines Grundſtücks erſtreckt ſich
Von Syndikus Dr. Schrader (Berlin=Halenſee).
heitsrecht des betreffenden Staates an dem Luftraume an= nach § 905 des Bürgerlichen Geſetzbuches auch auf die
(Nachdruck verboten.) zuerkennen, entſprechend der allgemeinen völkerrechtlichen Luftſäule über der Erde bis zu einer Höhe, in der von
Seit Menſchengedenken und noch bis in die jüngſte Anſchauung, wonach die Küſtengewäſſer bis zu einer Ent= einer Beeinträchtigung in der ungeſtörten Benutzung des
Zeit hinein verband man mit den Worten „zu Waſſer und fernung von drei Seemeilen vom Strande ab, bei nie= Grundſtückes nicht mehr die Rede ſein kann. Wenn damit
zu Lande” den Begriff der Größe menſchlicher Macht, die drigſtem Stande der Ebbe gemeſſen, zu dem Territorium auch das Ueberfliegen eines Privatgrundſtückes in
an=
ſich über den weiten Umfang der Erde, den feſten Boden des an das Meer grenzenden Landes gerechnet werden.gemeſſener Höhe geſetzlich geſtattet iſt, ſo iſt
ſowohl wie die von Schiffen befahrenen Meere, erſtreckte. Indeſſen beſteht zwiſchen der Schiffahrt auf dem Meere mithin doch ein niedrigeres Fliegen oder gar ein Landen
Damit waren aber auch die Grenzen gegeben; das Reich und der in der Luft ein gewaltiger Unterſchied: ein Sce= auf fremdem Boden unzuläſſig, von Notfällen natürlich
der Lüfte zu durchqueren, war den Menſchen verſagt; ihre ſchiff wird ſelten an fremde Küſten verſchlagen, die es nicht abgeſehen.
uralte Sehnſucht, es den Vögeln gleichzutun, blieb Jahr= beſuchen wollte, ein Luſtfahrzeug dagegen iſt in Fällen
Bleibt das Luftfahrzeug aber in genügender Höhe, ſo
tauſende hindurch ungeſtillt. Erſt die moderne Welt iſt der der Gefahr unter allen Umſtänden gezwungen, ſofort auf iſt gegen den Lärm der Motore und dergleichen kaum et=
Erreichung dieſes Zieles ſo nahe gekommen, daß die Be= fremdem Boden zu landen. Dazu kommt die Möglichkeit, was einzuwenden. In den größeren Städten ſind die
herrſchung der Luft allmählich ſchon einen praktiſchen Wert aus der Luft militäriſch wichtige und geheim gehaltene Luftſchiffe und die Flugmaſchinen bald doch nichts anderes,
zu gewinnen beginnt, daß aus dem Luftſport ſich ein Anlagen auszuſpähen. Zollgeſetze zu übertreten, oder auf als ein Verkehrsmittel mehr, das neben ſeinen guten auch
Luftverkehr entwickeln kann. Damit endlich erlangt auch andere Weiſe in die Herrſchaftsrechte eines Staates wider= ſchlechte Seiten hat; in kleineren Ortſchaften aber und auf
das Luftmeer eine wirtſchaftliche Bedeutung, und der rechtlich einzugreifen, während von hoher See aus das dem Lande ſind ſie immer noch ſeltene Gäſte, die man
da=
alte Streit unter den einzelnen Menſchen und unter gan= Land nur ſchwer erreichbar iſt und kaum gegen den Wil=rum gern bei ſich ſieht, und deren Nachteile man kaum
zen Staaten und Völkern um die Frage nach dem Mein len der Behörden des betreffenden Staates zu deſſen Scha= empfindet.
und Dein dringt in Gebiete, die früher unerreichbar ſchie= den. Hieraus und noch aus verſchiedenen anderen Grün=
Den Sandregen alſo werden wir uns einſtweilen noch
nen und den Bewohnern phantaſtiſcher Luftſchlöſſer neid= den, deren Erörterung zu weit führen würde, rechtfertigt gefallen laſſen müſſen:
los überlaſſen wurden.
ſich die Annahme, daß den einzelnen Staaten eine Sou=
Nach dem die Technik durch epochemachende Erfin=veränität an dem Luftraum über ihrem Ge=
Politiſche Tagesneuigkeiten.
dungen und Verbeſſerungen die tatſächliche Er= biete zuſteht, und die Konſequenzen daraus ſind vielfach
oberung des Luftgebietes ermöglicht hat, iſt es daher gezogen worden. Durch ſtaatliche Geſetze und völkerrecht=
Deutſchland.
auch von außerordentlicher praktiſcher Bedeutung gewor= liche Verträge iſt bereits in mehreren Ländern, vor kurzem
Kaiſer und Kanzler. Eine
Vertrauens=
den, daß in zweifelsfreier Weiſe feſtgeſtellt wird, wer ein auch in Deutſchland, die Frage, ob, in welcher Höhe und kundgebung des Kaiſers für den Reichskanzler iſt, wie die
Recht auf die wirtſchaftliche Beherrſchung der an welchen Stellen das Landesgebiet und namentlich ſeine Tägliche Rundſchau erfährt, in Donaueſchingen erfolgt.
Luft für ſich in Anſpruch nehmen darf. Wie zahlreiche Grenzen überflogen werden dürfen, eingehend geregelt Der Kaiſer hat dem Reichskanzler ausdrücklich ſeines vol=
Vorkommniſſe der letzten Zeit zur Genüge bewieſen haben, worden, und Ueberſchreitungen der erlaſſenen Verbote ha= len Vertrauens verſichert und in unterrichteten Kreiſen
iſt es in den meiſten Staaten aus den verſchiedenſten ben ſchon umfangreiche diplomatiſche Verhandlungen und wird angenommen, daß in der nächſten Zeit ein kaiſerlicher
Gründen, vor allem im Intereſſe der Landesverteidigung, die empfindliche Beſtrafung von Luftſchiffern und beſon= Willensakt erfolgen wird, der das kaiſerliche Vertrauen
ſtreng verpönt, daß fremde Luftfahrzeuge ohne weiteres ders Aviatikern zur Folge gehabt. Immerhin muß aber für den Kanzler in aller Oeffentlichkeit ausdrückt. Der
die Grenzen überfliegen, können doch im Falle! das allgemeine Beſtreben dahin gehen, den Luftraum dem Reichskanzler dürſte in ſeiner Etatrede am Dienstag
noch=
eines Krieges die größten Vorteile auf der einen und Verkehre freizugeben, ſo weit es ſich irgend mit den Lan= mals auf die Vorfälle in Zabern zurückkommen und dem
Solfante er, aie den daes ſühſternſandtiaſte Sinf zu meimen , daß er damn an denſihen Dage ſechen
Anno dazumal.
von der Weit geſchehen wäre, da wären Sie ia. und würde, Nur für ſie lebte ert und um ſe recht vieſ, wo=
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
ſeine Krawatte ordnend und den breiten Kragen zurecht möglich immer um ſich zu haben, hatte er ſich früh von
Von Oskar T. Schweriner.
rückend, wollte er ſich mit einem Gruß zum Gehen wen= ſeinen Geſchäften zurückgezogen. Wohlhabend genug war
Alle Rechte vorbehalten.
den, alle Dankesbezeugungen des Alten kurz abſchneidend. er ja; Geld brauchte er, der reichſte Jude Berlins, nicht
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
Wenigſtens hören Sie meinen Namen! rief ihm Dögen mehr. Und nicht nur der reichſte Jude; auch der reichſte
5)
(Nachdruck verboten.) nach. Es würde uns freuen, wenn Sie an einem Nach= Bürger der Stadt war er. Denn hatte Friedrich Wil=
Vater, wir müſſen ſchon warten! rief Frau Martha. mittag zu einem Täßchen Kaffee —
helm III, den Juden nicht gerade vor kurzem das Bürger=
Der junge Mann, der den Alten vorher angeſprochen,
Doch der Fremde war ſchon wieder in der Menge recht zugeſprochen?! Unter Napoleons Druck und dem
hatte die Szene beobachtet. Jetzt wandte er ſich energiſch verſchwunden. —
Beiſpiel König Luſtiks von Weſtfalen folgend, wie man
gegen die gaffende Menge.
wiſſen wollte. Ganz gleich; ſein König hatte es getan,
- —-
7
Platz gemacht! Laßt uns durch! Es iſt in wichtiger
ſeinem König war er dafür dankbar.
In geſtickten ſamtenen Morgenſchuhen, das unver=
Sache!
Aber nicht nur von den Geſchäften, — auch von den
Und beide Arme vor ſich ausſtreckend und in die meidliche, ebenfalls geſtickte ſamtene Käppchen auf dem Geſellſchaften hatte er ſich zurückgezogen. Es gab damals
Menge hineingreifend, ſchob er mit voller Ellbogenkraft Haupte, den kurz gehaltenen, ſchon weißen Backenbart manches Haus in Berlin, das ſich ſeinen Beſuch zur
be=
rechts und links, ſo eine Breſche in die lebende Mauer wohl gepflegt, ſaß, rocklos, der alte Bankier Salomon im ſonderen Ehre angerechnet hätte, aber er lehnte alle Ein=
Lehnſtuhl ſeines Wohnzimmers. Zu ſeinen Füßen kniete ladungen ab. Seine Ruth war noch zu jung, und
Frem=
ſchlagend.
ein Diener und entzündete ihm die Pfeife. In der Niſche den wollte er das Kind unnötigerweiſe auch nicht eine
Kommen Sie ſchnell! Hier durch!
Nanu! Erloobe Er mal. Wat fällt Ihm denn ein! beim Fenſter ſaß Ruth, ſeine 18jährige Tochter, über Stunde überlaſſen.
ihren Stickrahmen gebeugt, eifrig bei der Arbeit.
Habt woll Angſt, daß Ihm zu Hauſe jemand det janze
Jetzt wäre ſie allerdings alt genug geweſen, um in
Meublemang fortſtiehlt! — Wenn Er mir noch mal ſo
Ruth war eines jener Mädchen, die durch ihre Schön= die Geſellſchaft eingeführt zu werden. Aber ſeit 1806
wa=
anpacken dhut, trete ick Ihm eene, daß Er quietſcht! er= heit überall auffallen. Sie war etwas mehr als mittel=ren die Zeiten andere geworden. Gewiß; Berlin hatte
groß, ſchlank gewachſen, mit ſchmalen, nervöſen Händen noch immer ſeine Geſelligkeit. Unter den Linden und in
tönte es von allen Seiten.
Doch der junge Mann ließ ſich nicht irreführen. Mit und den Glutaugen der Orientalin. Sie hatte ihre Mut= der Königſtraße und in der Gegend vom Achteck wurden
einigen Knüffen und Püffen und mit Einſetzung ſeiner ter in früher Jugend verloren; eine alte Tante hatte die noch genug glänzende Feſte gefeiert. Aber jene alte
Ber=
ganzen Kraft gelang es ihm wirklich, die Familie Dögen Stelle der Dahingeſchiedenen vertreten müſſen. Damals liner Gemütlichkeit, die ſo ſehr nach dem Sinne Salomons
nach dem Schloßplatz hinauszuretten. Dort angekommen, hatte der Bankier die ganze Liebe, die er für ſein Weib geweſen war, — die war dahin. Man ſprach nicht mehr,
atmete er tief auf und wiſchte ſich mit ſeinem bunten empfunden, auf die Tochter übertragen; ſein Leben war was man dachte; man war nicht mehr frei. Nicht mehr
Schnupftuch ein paar Blutstropfen vom Geſicht ab, die mit dem ihren verquickt. Er wußte, — ſollte es einmal äußerlich, und nicht mehr innerlich. Das Geſpräch drehte
ihm aus einigen Kratzwunden über die Wangen liefen. Gottes Wille ſein, dieſes Kind vor ſeinem Tode von ihm ſich ſtets nur um Napoleon und erſchöpfte ſich nur in Lo=
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 8. Dezember 1913.
Nummer 299.
Seite 2.
Reichstag weitere Miteilungen über die Unternedung in ſol mitwirlen bei der Feſtlegung der Löhne und Arbeits= ſund Heinich Arnold. Das Reigenſahren ſtand unter
Donaueſchingen machen. Wie weiter verlautet, iſt die bedingungen und unter einem Obmann zuſammentreten, Leitung des Herrn Georg Wittich, das Kunſtfahren
Statthalterkriſis in Elſaß=Lothringen, die nach der erſten der im gegenſeitigen Uebereinkommen beſtimmt werden führten die Gebrüder Göttmann aus. Nach den
offiziellen Programm folgte Eröffnung des bayriſchen
Reichstagsrede des Reichskanzlers unmittelbar vor dem ſoll.
Bierzeltes, in dem die Bedienung von Damen in
Ausbruch ſtand, durch das Ergebnis der Beſprechungen
Die Beilegung des Streiks der Loko=bayriſcher Nationaltracht ausgeführt wurde, Ferner Oris
in Donaueſchingen vollſtändig beigelegt. Nach der Audienzmotivführer und Heizer in Südwales iſt auf ginal=Bauernquartett, Bauernmuſik und andere ſchöne
beim Kaiſer hat eine Ausſprache zwiſchen Kanzler und der Baſis erfolgt, daß die Great Weſtern Bahn es ab=Ueberraſchungen. Schenkwirte waren die Herren Cl.
Pauly, Nover, Mitze, Dietz, Schild. Nach Mitternacht
Statthalter ſtattgefunden, die ein für beide Teile durchaus lehnte, zwei Maſchiniſten, deren Entlaſſung die Urſache folgte die Eröffnung des Künſtler=Cabaretts in
befriedigendes Ergebnis gehabt hat.
des Streiks war, wieder anzuſtellen und daß die Ausſtän= den oberen Räumen des ſtädtiſchen Saalbaues. Mitwirs
Die Maßnahmen in Zabern. Die Nordd. digen Strafen von 1 bis 2½ Schilling zahlen, die dem kende: Frau Schneider=Gothe, Frl. Paula Manecke Herren
Schützendorf, Schneider. Peterſen, Hermann, Hilsdorf,
Allg. Ztg. ſchließt ihre (geſtern mitgeteilten) Ausführun= Krankenhausfonds überwieſen werden.
Netz. Fay Erbes. Am Klavier: Herren H. Arnold,
gen über die Vorgänge in Zabern folgendermaßen. Der
Sautier. Der Feſtball, der das Feſt beſchloß, brachte die
Vereinigte Staaten.
Kaiſer verlangt ferner von dem nach Zabern entſandten
Gegen den Telephontruſt. In dem Prozeß, jetzt modern gewordene „Ueberraſchung” des Tangotanzes,
General einen genauen Bericht unter Vorbehalt ſeiner
g. Jahrhundert=Schau=Friſieren. Der Damen”
weiteren Entſcheidungen. Der Statthalter entſendet zur der gegenwärtig in Philadelphia gegen den angeblichen friſeur= und Perückenmachergehilfen=Ver=
Aufklärung des Sachverhalts einen Beamten des Miniſte= Telephontruſt ſtattfindet, wurde ſeitens des Spezialaſſiſten=ein Darmſtadt hatte für geſtern abend zu ſeinem erſten
ten des Generalanwalts mitgeteilt, daß eine Fuſion aller großen Modeabend in dieſer Saiſon nach dem Kaill
riums nach Zabern; die erforderlichen Unterſuchungen
unabhängigen Telephongeſellſchaften geplant ſei, um ge=ſerſaal eingeladen Dieſe Veranſtaltungen des genann
werden von den Zivil= und Militärbehörden
vorgenom=
ten Vereins ſind ſiets ein intereſſantes Ereignis für und
men. Die parlamentariſchen Vorgänge ſind noch in Er=gen die American Telephon und Telegraph Co. Stellung ſere Damenwelt und ſo hatte ſich auch geſtern wieder außen
innerung. Am 1. Dezember erklärt der Reichskanzler in zu nehmen. Angeblich ſoll die Regierung einer ſolchen den Berufskollegen und ihren Angehörigen eine große
Anzahl für die moderne Haarfriſur und deren Vorgänger
einer vorläuſigen Mitteilung, daß die Autorität der Ge= Verſchmelzung günſtig gegenüberſtehen.
vor 100 Jahren ſich intereſſierender Damen und auch Her=
*.
ſetze ebenſo geſchützt werde, wie die öffentliche Ordnung
ren eingefunden. Nach einigen Muſikſtücken begrüßte Herr
und die Autorität der öffentlichen Gewalten. Am 3. und
* Waſhington, 6. Dez. Deutſchlands Be=Wegener die erſchienenen Berufsgenoſſen und Gäſtel
4. Dezember gibt der Reichskanzler eine Darſtellung derteiligung an der Weltausſtellung in San und brachte den Wunſch zum Ausdruck, daß der Abend
Ereigniſſe und der ergriffenen Maßnahmen, wobei er kei=Franzisko. Das Staatsdepartement beſchäftigt ſich zeigen möge, was die Darmſtädter Friſeurgehilfen und
nen Zweifel läßt, daß er das militäriſche Vorgehen von auf eine Anregung amerikaniſcher Induſtriellenkreiſe ſeit ihre auswärtigen Kollegen, die u. a. auch von Heidelberg
längerer Zeit mit der Frage, wie es gelingen könnte, zur Teilnahme am Schaufriſieren erſchienen waren, auf
der Räumung des Schloßplatzes an nicht mehr für geſetz= Deutſchland und England offiziell zur Teilnahme an der dem Gebiete der alten Kunſtfriſur und modernen Friſur
lich halte, und daß das begangene Unrecht ſeine Sühne Weltausſtellung anläßlich der Eröffnung des Panama= zu leiſten vermögen. Sodann begannen die ſehr
inter=
finden müſſe. Da inzwiſchen noch einige Verhaftungen kanals im Jahre 1915 in San Franzisko zu gewinnen. eſſanten Arbeiten an über 20 jungen Damen. In
ver=
durch Militärpatrouillen ſtattgefunden haben, befiehlt der Aus amerikaniſchen Kaufmannskreiſen iſt dem Staats= hältnismäßig kurzer Zeit entſtanden unter den flinken und
departement vorgeſchlagen worden, der deutſchen Regie= äußerſt geſchickten Händen der geübten Haarkünſtler
Kaiſer den Statthalter, den kommandierenden General, rung die Mitteilung zu machen, die Vereinigten Staaten Prachtwerke älterer und modernſter Haarfriſuren. Man
ſowie den Reichskanzler, der ſich ſchon vorher zum perſön= ſeien bereit, ſich offiziell und unter großem Aufwand an ſah da die herrlichſten Rokokofriſuren, Friſuren à la
Kö=
lichen Bericht angemeldet hatte, zum Vortrag. Das nächſte der Weltausſtellung für graphiſche Künſte im Jahre 1914nigin Luiſe u. a., daneben einfache und doch geſchmackvolle
Ergebnis der Beſprechungen in Donaueſchingen iſt der in Leipzig zu beteiligen, wenn Deutſchland offizielk ſowie die komplizierteſten, modernſten Haartrachten, 1a
auf der Panama=Ausſtellung in San Franzisko vertreten ſogar eine Tangofriſur in tiefſtem Grün war
Befehl Sr. Majeſtät, die Garniſon Zabern bis auf wei= ſein werde. Man glaubt nun, daß England im Falle einer da zu bewundern. Dem Friſieren ſchloß ſich ein allges
teres nach dem Truppenübungsplatz zu verlegen, und die Beteiligung Deutſchlands an der Ausſtellung ſich gleich= meiner Beſichtigungsrundgang an. Es folgten ſodann
ſchwebenden kriegsgerichtlichen Verfahren mit Beſchleuni= falls bereit erklären wird, an der amerikaniſchen Aus= drei lebende Bilder, von denen das erſte die alte und die
gung zu Ende zu führen. Mit dieſer durchgreifenden Maß= ſtellung offiziell teilzunehmen, ja, man glaubt in amerika= neue Mode darſtellte eine Huldigung an die alte Mode,
niſchen Handelskreiſen ſogar, daß Deutſchland nur zu be= die nicht ganz der Vergeſſenheit anheimfallen ſolle. Das
regel iſt jede Gelegenheit zu weiteren Reibungen zwiſchen ſchließen brauche, und auch England, das nur auf dieſen zweite lebende Bild zeigte eine reizende Gruppe der R
dem Militär und der Bevölkerung in Zabern beſeitigt. Beſchluß warte wäre zur Teilnahme bereit. Ein defini= kokozeit mit den charakteriſtiſchen Friſuren, und das letztel
Weitere Entſcheidungen können erſt nach Abſchluß des tiver Beſchluß über die Beteiligung der Vereinigten Staa= Bild „Schutz und Schirm des Handwerks” eine Huldigung
ten an der Leipziger Ausſtellung liegt allerdings noch nicht des Handwerks an die Germania, Um die Stellung der
kriegsgerichtlichen Verfahrens getroffen werden.
vor, die Entſcheidung darüber liegt vielmehr in den Hän= Bilder, die großen Beifall fanden, hatte ſich Herr Weiß=
Landtagserſatzwahl in Württem= den des Präſidenten Wilſon. Man hofft iedoch, und auch mann große Verdienſte erworben. Den Veranſtaltungen
berg. Bei der Landtagserſatzwahl für den zurückgetre= die Preſſe teilt zum größten Teil dieſe Hoffnung, daß Wil= ſchloß ſich ein Ball an.
Der Ausſtellungs= und Verkaufstag des Gewerks
tenen Abgeordneten Stortz entfielen auf Stengelin (Fort= ſon dieſe Luſtimmung geben wird, und es nunmehr
ge=
lingen werde, die beiden europäiſchen Länder zur Teil=vereins der Heimarbeiterinnen iſt geſtern vormittag um
ſchrittliche Volkspartei) 2487, auf Schwald (Soz.) 2216, nahme an der Weltausſtellung zu bewegen.
11 Uhr in der Turnhalle, Grafenſtraße 30, Eingang
Eli=
auf Haſelmaier (Zentr.) 1282 und auf Schott=Stuttgart
ſabethenſtraße, eröffnet worden. Es entwickelte ſich als=
(Bauernbund) 358 Stimmen. Es findet ſomit Nachwahl
bald ein lebhafter Verkehr. Ihre Königliche Hoheit die
ſtatt. Bei der allgemeinen Wahl im November 1912 er=
Frau Großherzogin beſuchte die Ausſtellung und gab auch
Stadt und Land.
Beſtellungen auf. Die Ausſtellung iſt ſehr reichhaltig. In
hielten Volkspartei 2499, Sozialdemokratie 2343, Zentrum
Darmſtadt, 1. Dezember.
großer Anzahl ſind alle einſchlägigen Arbeiten, von den
1263 und Konſervative 347 Stimmen.
Provinzialausſchuß. Die Tagesordnung zur einfachſten Wäſcheſtücken bis zu den ſchönſten künſtleri=
Sitzung des Provinzialausſchuſſes der Provinz Starken= ſchen Handarbeiten, vertreten. Das Publikum bringt den
Frankreich.
burg am Samstag, den 13. Dezember, vormittags 9½ Uhr Veranſtaltung das lebhafteſte Intereſſe entgegen Zahl=
Die Kabinettskriſis. Der Präſident der Re= lautet: 1. Geſuch des Johann Heinrich Stix in Dieburg reiche Helferinnen haben ſich in liebenswürdiger Weiſe in
publik hat jetzt dem radikalen Senator Gaſton Doumergue um Erlaubnis zum Betriebe einer Gaſtwirtſchaft. 2. Ge=den Dienſt der guten Sache geſtellt. Die Ausſtellung iſt
die Bildung des neuen Kabinetts angeboten. Doumer= ſuch des Jakob Landgraf VIII. zu Bürſtadt um Erteilung noch heute von 10—7 Uhr geöffnet. Alle ſind herzlichſt
der Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirtſchaft in dem eingeladen, ſich davon zu überzeugen, was unſere
Heim=
que hat das Angebot im Grundſatz angenommen unter Hauſe Ecke Bürgel= und Bonifaciusſtraße. 3. Das Rein= arbeiterinnen zu leiſten imſtande ſind und durch Einkauf
dem Vorbehalt, daß er zunächſt mit ſeinen näheren
Winterfeſt des Velozipedklubs Darmſtadt. Das vom von Bedarfgegenſtänden, ev. als Weihnachtsgeſchenke, die
Freunden darüber beraten werde. Jean Dupuy ſcheiterte Velozipedklub am Samstag abend im ſtädtiſchen Saalbau Beſtrebungen des Gewerkvereins gütigſt zu unterſtützen.
* Der zweite Kammermuſik=Abend des Darmſtädter
bei dem Verſuch, auf ſeinen Namen ein Kabinett zuſtande= veranſtaltete Winterfeſt hatte ſich wieder äußerſt
zahl=
zubringen, da ihm die Radikalen gerade heraus erklärten, reichen Beſuches zu erfreuen und nahm einen in jeder Be= Streichquartetts findet heute abend 8 Uhr im Hotel zur
ziehung glänzenden Verlauf. Sowohl in ſportlicher Be=Traube ſtatt. Zur Aufführung gelangen Streichquartette
daß ſie nur einem ganzen Kabinett die Unterſtützung leihen ziehung — es wurde ein Kunſtfahren und prachtvolle der Klaſſiker Mozart, Köchel=Verz. Nr. 428 in Es=Dur und
würden, deſſen Spitze aus ihrer Mitte genommen würde. In= Reigen gefahren und mehrere Radballſpiele, darunter ein Beethoven op. 18, Nr. 5 in As=Dur, ſowie das 1. Quintett
dem nun Präſident Poincaré den radikalen Senator zu Zweier=Radballſpiel um den Herausforderungspreis des von Brahms, in welchem Herr Kammermuſiker Uhlmann
Gaues 9 zum Austrag gebracht — wie in künſtleriſcher, die 2. Violinpartie übernimmt. Kartenverkauf bei G,
ſich berufen hat, iſt er dieſem Verlangen der Radikalen
bewies der Verein aufs neue ſeine im Kreiſe der Rad=Thies, Hofmuſikalienhandlung, und an der Abendkaſſe.
nachgekommen.
ſportvereine einzigartige Stellung, die ihn auch geſell=
* Ausſtellung. Eine Anzahl Bilder von G. von Bel=
England.
ſchaftlich mit in erſtek Roihe unſeres Vereinslebens lersheim, Darmſtadt, werden vom 10.—24. Dezember
rangieren läßt Es wird wenige Vereine geben, die ein in der freiſtehenden Wohnung Eichbergſtraße 28, I aus=
Lohnbewegung der Poſtbeamten.
Ver=
künſtleriſchts Programm, aus dem nachſtehend eine Aus=geſtellt ſein. Dieſelben ſind täglich von 11—1 Uhr zu
be=
treter von 22000 Poſtheamten hielten eine Verſammlung
leſe folgt ausnahmslos durch eigene Mitglieder ausfüh= ſichtigen.
ab, in der ſie beſchloſſen, ihre Forderung einer allgemeinen ren laſſen können. An künſtleriſchen, muſikaliſchen, ge=
* Verein Volksküche. Man ſchreibt uns: Bei der her=
Lohnerhöhung vom 15. November, die der Generalpoſt= ſanglichen und rezitatoriſchen Darbietungen brachte derannahenden Winterzeit ſei es geſtattet, den Verein
meiſter Samuel am 19. November beim Empfang einer Abend u. a. Lieder zu Klavierbegleitung und Lieder zur Volksküche allen wohlwollenden und wohltätigen
Laute von Frl. Paula Manecke Lieder von Herrn LeoEinwohnern unſerer Stadt aufs wärmſte zur Unter=
Abordnung der Poſtbeamten zurückgewieſen hatte, weiter Schützendorf, die beiden Künſtler boten auch Duetteſtützung zu empfehlen,
denn die andauernde Teuerung
zu verfolgen. Es wurde eine Reſolution, nach der ein all= Rezitationen von Franz Schneider, Chanſons von erſchwert in jeder Beziehung die doch ſo dringend nötige
gemeiner Poſtbeamtenkongreß einberufen werden ſoll, an= Frau Käte Schneider=Gothe, Tanzduette dieſer Hilfe —: die Darreichung warmer Speiſen und Getränke
genommen. Die Verſammlung verlangte auch die Bildung Künſtlerin mit Herrn Paul Peterſen u. v a. Es be= an Unbemittelte zu mäßigſten Preiſen, und zwar in
hel=
darf kaum der Erwähnung, daß die Künſtler ſämtlich mit len und freundlichen Räumen, wie hier vorgefshen. Um
eines Amtes, in dem die Poſtangeſtellten die gleiche Ver= Beifall überſchüttet wurden. Die Begleitung am Klavier das richtige Gefühl, die Stimmung für dieſe Art der
Be=
treterzahl haben ſollen, wie die Poſtbehörden. Das Amt lag in den Händen der Herren Kapellmeiſter Sautiertätigung wahrer Nächſtenliebe zu gewinnen, bemühe man
beshynnen für dieſen Großen. Da mochte Salomon nicht
Und ſo konnte er ein Gefühl der Beklemmung nicht war, und der Laternenanzünder ging mit ſeiner Leiter
mitmachen.
loswerden. Zwei fremde Männer im Haus; in nächſter von Pfahl zu Pfahl und entzündete die wenigen Lampen=
Und ſo beſchränkte er ſich auf den Beſuch der Syna=Umgebung ſeiner ſchönen Tochter. Offiziere. Franzoſen.
Bei Dögens ſaßen ſie zum erſten Abendbrot um den
goge im großen Judenhof. Jeden Freitag abend und Wenn ſie nur erſt wieder fort wären!
Tiſch herum. Die ganze Familie und der fremde Offi
dreimal am Samstag ging er mit ſeiner Tochter dort=
Unwillkürlich mußte er vor ſich hin lächeln, Sie zier. Die erſte Freude des Wiederſehens war vorüber;
hin, gleich wie ſeine Voreltern vor ihm es getan. Zum waren ja noch gar nicht da.
Fritz war am Erzählen. Von ſeinen erſten Jahren ſprach
Vorſteher der Judenälteſten hatten ſie ihn wählen wol=
Doch, kaum war der Gedanke beendet, als drei ſcharfe er, damals, als er Hilfsarzt an der Charité geworden.
len; auch dieſe Ehre hatte er abgelehnt. Nur ſeiner Toch= Schläge des Klopfers gegen die Haustür Einlaß be= Und wie er ſich in Halle dann weiter in die Höhe gear
ter leben, — weiter begehrte er nichts.
gehrten. Und jeder der Schläge ſchien ſein Herz zu tref= beitet und wie er ſchon daran gedacht hatte, nach Berlin
Die Pfeife war angezündet. Der alte Mann legte ſich fen. Ordentlich blaß wurde er, die Pfeife entglitt ſeinem zurückzukehren und hier als ſelbſtändiger Medikus ſich
im Seſſel zurück, ſchmauchte vor ſich hin und dachte nach, Munde. Er mußte nach dem Pfeifenſtock haſchen, ihn ſeinen Weg zu bahnen. Und wie dann plötzlich der
während der Diener lautlos das Zimmer verließ. An raſch ergreifen, ſonſt wäre die Pfeife zu Boden gefallen.! Kriegszug gegen Rußland ausgebrochen ſei und er ſich
die Einquartierung dachte er, die jeden Moment eintreffen
Denn er glaubte es zu wiſſen; dieſe drei Schläge be= habe zum Militärdienſt ſtellen müſſen.
mußte. Zwei Männer, Offiziere, würde er im Hauſe deuteten die Ankunſt ſeiner Einquartierung.
Dabei unterbrach er von Zeit zu Zeit ſeine Rede und
haben. Fremde Menſchen, zum erſtenmal ſeit dem Tode
Doch, als der Diener ein Weilchen ſppäter die Zim= wandte ſich an den ihm zur Rechten ſitzenden
Leutnant=
ſeiner Frau.
mertür öffnete, da atmete der alte Bankier erleichtert auf.
Herr Kamerad, Sie müſſen entſchuldigen. Aber wir
Unwillkürlich wandte er den Kof um nach ſeiner Toch= Eine Galgenfriſt wars von wahrſcheinlich kurzer Zeit; haben uns lange nicht geſehen, meine Eltern, mein
Schwe=
ter. Die merkte nichts; ſtickte eifrig an ihrer Arbeit. In aber immerhin eine Friſt. Denn in der Tür erſchienen ſterlein und ich. Da gibt es viel nachzuholen, ſagte
er=
edlen Linien hob ſich das ſcharf gezeichnete Profil vom nicht die erwarteten Offiziere, ſondern mit einem tiefen dann zu ihm. Nicht wahr, Herr Kamerad, Sie entſchul=
Licht des Fenſters ab.
Bückling Vater Dögen.
digen?
Zwei fremde Offiziere im Hauſe. — Einen Oberſten
Und der Kamerad verbeugte ſich dann in liebens=
und einen Leutnant, beide Franzoſen.
Die Sonne ging zur Neige. Auch in den Straßen würdiger Weiſe und ſagte:
Zum erſtenmal würde er Einquartierung haben. Berlins hatte ſich der Trubel gelegt. Offiziere und Mann=
Ich würde es Ihnen verübeln, mein lieber Kamerad,
Selbſt in den ſchweren Jahren 1806 bis 1808 war er die= ſchaften hatten ihre Quartiere bezogen; die Mannſchaft wenn Sie anders handeln würden. Und wenn ich mich
ſem Schickſal entgangen. Immer hatte er mit Hilfe ſei= war müde und blieb lieber zu Hauſe, um ſich auszuruhen, auch nicht an Ihrer Unterhaltung beteilige, ſo werde ich
nes Geldes es möglich gemacht, die fremden Soldaten von Da gab es denn nichts Beſonderes zu ſehen, deswegen mich indeſſen bemühen, meiner reizenden Nachbarin, Ihrer
ſeiner Tür fern zu halten. Nur diesmal war es ihm un= zogen ſich auch die Berliner zurück.
holden Schweſter, etwas von der franzöſiſchen Sprache
möglich geweſen; diesmal hatte ihm all ſein Geld nichts
Und dunkler wurde es. Hier und da erhellte ſich ein beizubringen, wenn’s geſtattet iſt.
genutzt,
Fenſter nach dem anderen, bis die Nacht hereingebrochen
(Fortſetzung folgt.)
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9.
Nummer 299.
Seite 3.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 8. Dezember 1913.
lich zu der Mitagsſtunde nach dem Lolal der Boltsliche, Duns=Karkeruhe, Hermann Bohner=Schoten Proſeſor
Die Vorgänge in Zabern.
Waldſtraße 16, ſchaue den freundlichen Helferinnen zu, Kaufmann= und Ga. Lippert=Weinheim, Gräfin
Bendick=
wie ſie den herrannahenden Gäſten die verlangten Spei= Auerbach u. v. a. Wobei aus dieſer Aufzählung nicht ge=
* Zabern, 6. Dez. Der Abmarſch des
In=
ſen darreichen, eifrig bemüht, alle Wünſche raſch zu er= ſchloſſen werden möge, daß die Nichtgenannten der an=fanterie=Regiments Nr. 99 nach den
Uebungs=
ffüllen. Und in dem weiten Speiſeſaal können die Gäſte nähernd hundert Ausſteller nicht gleich gut und ſchön ver= plätzen von Hagenau und Bitſch hat heute nachmittag bei
verweilen, ſich wärmen und ausruhen. Es iſt her=bewe= treten ſind. — Jedenfalls darf konſtatiert werden, daß ſchlechtem Wetter ſtattgefunden. Das Regiment zog
kom=
dem Bahnhof, die
Fahnenkom=
gend, dieſem Tun zuzuſehen und mächtig wird der Wunſch das Ausſchreiben des Verkehrsausſchuſſes einen vollen pagnieweiſe nach
im Herzen, nach Kräften zu helſen, und was eigene Kraft Erfolg brachte, der ſchließlich wiederum der Heimat ſelbſt, pagnie mit der Muſtk an der Spitze führte
nicht vermag, dazu Gleichgeſinnte zu werben und haupt= direkt und indirekt, zugute kommen wird.
Leutnant Schadt. Oberſt von Reutter war nicht
ſſächlich eine genügende Zahl zu Mitgliedern des Vereins
an der Spitze des Regiments. Er begab ſich von
heranzuziehen, damit die ſicheren Mittel geſchaffen werden,
ſeiner Wohnung direkt nach dem Bahnhof. Die Abfahrt
Mikolausfeier.
die Koſten zu decken. Die feſten Jahresbeiträge vor
al=
erfolgte um 3 Uhr. Leutnant v. Forſtner, der krank ſein
lem müſſen beſchafft ſein und es darf wohl der herzliche
Eine reizende, in ihrer Art muſterhafte Nikolausfeierſoll, iſt gleichfalls abgereiſt.
Wunſch hier ausgeſprochen ſein, daß in vielen Familien veranſtalteten geſtern unter Leitung von Frl. Luiſe
* Straßburg, 6. Dez. In verſchiedenen
Blät=
hier und da an luxuriöſen Weihnachtsgaben etwas
Wenck die Mädchenhorte der Ortsgruppe Darm=tern iſt berichtet worden, daß
Reſerveoffiziers=
gekürzt werde und die kleine Summe für die Mitglieds=ſtadt des Allgemeinen Deutſchen Frauenver=aſpiranten elſäſſiſcher Herkunft des
Train=
karte „Volksküche” erübrigt werde, deren einige hunderteeins. Eine Feier, die inſofern eine über ihren eigenen bataillons Nr. 15 vom Bezirkskommando mitgeteilt
wor=
genügen, auf ſicheren Grund zu ſtellen eine der direkt hilf= Rahmen hinausgehende Bedeutung hatte, als ſie zu einem den ſei, daß ſie aus nichtdienſtlichen Gründen von der
reichſten Anſtalten für das Wohl des Volkes.
nicht unweſentlichen Teil zeigte, was die Mädchenhorte Liſte der Offiziersaſpiranten geſtrichen ſeien. Das W. T.=
B iſt ſeitens des Generalkommandos ermächtigt, zu er=
* Bilder vom Tage. In der Auslage unſerer Ex=leiſten, welcher Geiſt ſie erfüllt und welcher Segen auf
bedition ſind folgende Bilder neu ausgeſtellt: Kaiſer Wil= ihrem Wirken ruht. In der Tat, wer geſtern geſehen, mit klären, daß dies unwahr iſt. Von den
Bezirkskomman=
helm II. in Donaueſchingen (auf der Fuchsjagd). — Mo=welchem Eifer und welcher Freudigkeit die kleinen und dos des Armeekorps haben im Jahre 1913 Streichungen
atentbilder von den Vorgängen in Zabern. — Ein Ma= größeren Mädchen ſich dem Spiel und Sang auf der von drei Offiziersaſpiranten auf eigenen Antrag der
ſchinengewehr im Flugzeug. — Erkaiſerin Eugenie in Bühne hingaben, und wer geſehen, wie die Hunderte im Aſpiranten oder wegen Nichterfüllung der Uebung ſtatt=
London.
Saale unten mit blitzenden Augen, freudegeröteten Wan= gefunden.
gen und vor Erwartung klopfenden Herzen den
entzücken=
den Märchenſpielen auf der Bühne folgten, wird gern
Luftfahrt.
Die Bergſtraße im Bilde.
anerkennen, daß das Werk opferfreudiger Liebestätigkeit,
* Hamburg, 7. Dez. Heute nachmittag 3 Uhr traf
St. Im ſtädtiſchen Ausſtellungshauſe auf der Mathil= das die Mädchenhorte erfüllen, ſegenvoll und von hoher
denhöhe wurde geſtern die Ausſtellung „Die Bergſtraße im ſozialer Bedeutung iſt. Herz= und Gemütbildung, Schutz das Luftſchiff „Sachſen”, das um ¾6 Uhr früh von
Bilde” eröffnet, die ihre Entſtehung dem Ausſchreiben vor den Gefahren der Verrohung, die auf der Straße die Dresden abgefahren war, über Hamburg ein, konnte aber,
eines Bilderwettbewerbes durch den Verkehrsausſchuß Kinder umlauern, denen die elterliche Fürſorge nur wenig obwehl man Raketen ſteigen ließ, und Hornſignale abgab,
der Bergſtraße verdankt. Sie enthält das Reſultat dieſes oder doch ungenügend zuteil werden kann, ſind bei wei= wegen des dichten, in hundert Meter Höhe über der Stadt
Wettbewerbes und es darf konſtatiert werden, es iſt ein tem nicht die einzigen, aber wohl die ſchätzenswerteſten lagernden Nebels den Landungsplatz nicht
fin=
ungemein umfangreiches und auch ſehr gutes Reſultat, Erfolge dieſer fürſorgenden Liebestätigkeit. Sie weckt den. Die „Sachſen” kreuzt über der Stadt.
* Quickborn, 7. Dez. Das Luftſchiff „Sachſen”
Weniger in künſtleriſcher Beziehung — überragende und hütet die in jedem Kinde ſchlummernden guten
Her=
zenseigenſchaften, und das allein ſchon würde genügen, iſt heute nachmittag nach 4 Uhr über Quickborn er=
Kunſtwerke ſind ſehr wenige vorhanden, als in der des
eigentlichen Zweckes der Ausſtellung, die Schönheiten der ſie als ſegenbringende Arbeit anzuerkennen und ſie zu ſchienen. Es ſuhr ſehr niedrig, ſo daß es
Telephon=
fördern verpflichten. Ganz abgeſehen von der Lebens=und Stromleitungen zerriß, wodurch der tele=
Bergſtraße im Bilde zu zeigen. Es war darum jedwede
und Daſeinsfreudigkeit die ſie den Kindern verleiht, phoniſche Verkehr größtenteils lahmgelegt wurde. Das
Dechnik zugelaſſen und die Wahl der Motive vollſtändig denen des Lebens ſonſtige Glücksgüter ja ſo ſpärlich Luftſchiff landete unbeſchädigt auf der
Freigeſtellt. Das hatte natürlich zur Folge, daß viele,
be=
blühen. Und dieſe Freudigkeit war es vor allem, von der Quickborner Heide. Das Hamburger
Luftſchiffer=
ſonders die bekannten Gegenden, oftmals wiederkehren in die Nikolausfeier zeugte, in gleichem Maße bei denen, kommando iſt mit Automobilen zur Landungsſtelle der
ſllen möglichen Variationen. Aber es iſt doch auch eine die Spiel und Geſang ausführten, wie bei denen, die „Sachſen” bei Quickborn unterwegs.
hocherfreuliche Anzahl von Bildern eingeſlaufen, die uns
* Libau, 7. Dez. Leutnant Wachsmuth ſtürzte
daran ſich erbauten. Und dann von der tiefen Verſtänd=
Motive zeigen, die nicht allgemein bekannt, die neue
reiz=
nisinnigkeit, die die Arbeit in den Mädchenhorten aus= mit einem Hydroplan ins Meer und ertrank.
volle Gegenden unſerer herrlichen Bergſtraße erſchließen. zeichnet und der durch die geſtrige Märchenaufführung
In der etwa 800 Bilder umfaſſenden Ausſtellung ſind
ein glänzendes Zeugnis ausgeſtellt wurde.
faſt all= Bergſtraßenorte vertreten in Geſamtanſichten und
Schächte, leichtverſtändliche Verſe, wie ſie aus Kin=
Grubenunglück.
reizvollen Einzelheiten. Nicht nur auf die ſonnige Berg= dermund wohl kommen können und den Weg zum Herzen
* Rybnik 7. Dez. Heute nacht um 3 Uhr brach in
ſtraße allein erſtrecken ſich die Bilder, auch des Odenwaldes des Kindes finden. Liedchen, die wohl das ganze Jahr
herbe Stimmungen erſchließen ſie und ſpiegeln wirder, hindurch zwanglos eingeübt wurden, Reigenſpiele und der 200 Meter=Sohle der Emmagrube bei Rybnik ein
tvas Darmſtadt an Schönem und Künſtleriſchem beut. Märſche, aneinandergereiht und innig verwoben mit dem Brand aus. Durch die Brandgaſe wurden dreizehn
Aus allen Zeiten zeigen ſie dem Beſchauer die Schönheit koſtbaren Schatz unſerer deutſchen Märchen und ganz un= Bergleute getötet. Die Zahl der Vermißten war
der Natur. Winter und Sommer, Herbſt und Frühling auffällig, aber deſto eindringlicher hineingeflochten die noch nicht feſtzuſtellen, dürfte vorausſichtlich aber drei
kehren in dieſen Stimmungen wieder. Von Ort zu Ort, Tendenz vom Sieg des Guten über das Böſe, vom Segen Mann nicht überſteigen.
von Berg zu Berg darf der Beſchauer mit den Künſtlern der Arbeit, des kindlichen Gehorſams und der Nächſten=
* Emmagrube (Kreis Rybnik), 7. Dez. Heute
wandern und überall faſt findet er ein längſt vertrautes liebe. Das hat Frau Dieiert=Maurer in ihrer nacht 3 Uhr brach im Geſenk der 700 Meter=Sohle
Plätzchen mit herrlicher weiter Ausſicht oder intimem ſchlicht innigen Dichtung meiſterhaft verſtanden und da= ein Brand aus deſſen Urſache noch nicht aufgeklärt iſt.
Stimmungsreiz. Auch die Schönheiten der Aechitektur, mit ein kleines Kabinettsſtückchen für derartige Kinder= Durch nach der 400 Meter=Sohle ziehende Brandgaſe
die Bau= und Kunſtdenkmäler ſind nicht vergeſſen. Aber aufführungen geſchaffen. Schon das kleine Vorſpiel war wurden dreizehn Bergleute getötet. Die Zahl der
Ver=
auch auf die Bewohner der Bergſtraße und des Odenwaldesoriginell und höchſt wirkſam. Da war ein kleiner ileckermißten iſt noch nicht feſtzuſtellen, dürſte aber
vorausſicht=
erſtreckt ſich die Kunſt des Pinſels und Stiches und des
ABt
C=Schütz der eine ganze Kompagnie lebender Buch=lich drei nicht überſteigen.
Photographie. Ja die Kunſt der Kamera feiert Teiumph. ſtaben kommandiert, ſie marſchieren läßt, daß ſie allerlei
* Rybnik, 7. Dez. Im Laufe des Vormittags wur=
Qualitativ und vor allem quantitativ iſt ſie weit über= Worte bilden und dann, ermüdet vom Werke, einſchläft. den die drei vermißten Bergleute der
Emma=
nagend. Das mag einerſeits darin begründet ſein, daß Die Buchſtaben aber tanzen luſtig weiter, bis aus ihren grube als Leichen geborgen, ſo daß insgeſamt 16 Mann
von den beſten unſerer Künſtler, die uns in oft ſo wun= Reihn plötzlich die Worte: „Däumerlings Hochzeit” er=tot ſind. Der Brand iſt völlig gelöſcht.
derbaren Bildern Ausſchnitte aus den Bergſtraßenpartien ſtehen. Das gibt den Auftakt zu dem reizenden
Märchen=
geben, leider ſehr viele ſehlen. Andererſeits auch darin, fviel von dem kleinen Helden Däumerling, der aus den
daß die Photographie jetzt eine Maſſenproduktion ermög= Retzen der böſen Frau Spinne ſein Däumerlinchen
be=
licht und ſie heute ſoweit verbreitet iſt, daß kaum einer freit und unter Pilzen luſtig Hochzeit ſeiert. Außer=
Die Kabinettskriſis in Frankreich:
von denen, die da hinauswandern in unſere herrlichen ordentlich geſchickt ſind in die ganz in hübſchen Verſen
* Paris, 7. Dez. Doumergue hatte heute mor=
Berge und Wälder, nicht ſeinen Kodak gelegentlich mit= geſchriebene Handlung viele andere Märchengruppen
hin=
mimmt. Jedenfalls aber zeugt es von einer heißen Liebe einverwoben. Hänſel und Gretel, die Sternenthaler, die gen eine lange Beſprechung mit Caillaur der
zur Heimat in gleichem Maße wie von wachſendem Ver= ſieben Raben, Frau Holle, und wie ſie alle heißen, „treten ſich ihm für das Finanzvortefeuille zur Verfügung ſtellte,
ſtändnis für die Naturſchönheiten. Sind auch einige der handelnd auf”. Hübſche Kinderliedchen und Reigen ſind falls Doumergue das Kabinett bildet. Doumergue be=
Photographen ſolche von Beruf. die meiſten ſind Amateure eingefügt und gemeinſame Weihnachtslieder ſchließen das ſuchte hierauf Bourgeois, Elemengeau, Combes und Jean
und daß auch ſie ſchöne Bilder voll Stimmung einſandten, Ganze ab, wenn der Nikolaus kommt und ſeine Gaben Dupuy. Augenblicklich bot Doumerque nur Caillaux und
iſt höchſt anerkennenswert.
unter die Schar der tüchtigen Künſtlerinnen und Künſt=Viſſani beſtimmte Portefeuilles an. Doumergue wird
heute nachmitteg und morgen vormitag ſeine Bemühun=
Es iſt bei der Fülle des Eingeſandten nicht gut mög= ler verteilt.
lich, Einzelheiten zu beſchreiben oder zu kritiſieren. Letz=
Da die Aufführung am Dienstag öffentlich —gen fortſetzen, ſowie im beſonderen Deſchanel und Briand
teres Amt hat ja übrigens das Preisrichterkollegium be= die geſtrige war nur für die Kleinen aus dem Mädchen= aufſuchen; Doumerque ſoll Poincars die endgültige Ent=.
reits ausgeübt. Von den Darmſtädter Ausſtellern bezw. horte — wiederholt werden ſoll, ſei mehr aus dem Ge=ſcheidung morgen vormitag 11 Uhr mitteilen. Wie ver=
Preisbewerbern ſeien genannt die Kunſtmaler Profeſſor botenen nicht mitgeteilt. Anerkannt aber mit größtem lautet, berechtigt die Aufnahme, die Doumerque bei den
Beyer und Adolf Mangold, Stadtbaurat Bux=Lob ſei die muſterhafte Aufführung. In Anbetracht des Perſönlichkeiten, die er aufſuchte, gefunden hat, zu der
baum, die alle drei auch unter den Preisträgern figu= Materials war die Einſtudierung ſicher eine unendlich Annahme, daß ſeine Bemühungen wahrſcheinlich von
Er=
rieren, Rechnungsrat W Jungmann, Hauptmann Hoff=mihepolle Arbeit aber der Erfola iſt dafür auch über=folg gekrönt ſein werden, Obſchon Doumergue noch nicht.
mann, Richard Mager, Gertrud Seip, Albert Fraatz, C. raſchend. Die kleine Schar der Darſtellerinnen und Sän=ofiziell mit der Bildung des Kabinetts beauftragt und
bis jetzt nur die Zuteilung zweier Portefeuilles beſtimmt
Jochheim, Otto Wachsmuth, Ernſt Vogel. H. Nungeſſer. gerinnen leiſtete ganz Vorzügliches.
St.
Unter den Photographen ſteht Wilhelm Gerling mit
iſt, ſind doch Gerüchte im Umlauf, wonach das neue
Ka=
etwa 150 Bildern an erſter Stelle. Mit wohl der Zahl
binett ſich folgendermaßen zuſammenſetzen wird:
Mini=
nach weniger, der Quglität nach aber mindeſtens gleich
Mainz, 6. Dez. (Ungültigkeit der Stadt=ſterpräſident und Inneres: Doumerque, Auswärtiges:
zorzüglichen Bildern folgen Joſ. Magnus. Lisbethverordnetenwahlen?) Der Mainzer Anzeiger! Ribot oder Delcaſſé, Juſtiz: Jean Dupuy, Krieg: Gene=
Bach, Ludwig Aßmuß. Erich Sonne uſw. Von Künſt= ſchreibt: Die Wahlen ſind zu Ende. Sie haben nur das ral Dubail mit General Serrail als Generalſtabschef,
ern außerhalb Darmſtadts ſind ſehr ehrenvoll vertreten: einzig mißliche, daß ſie ungültig ſind und daß des= Marine: Noulens, Unterricht: Viviani, Finanzen:
Cail=
ans Stein=Friedberg, Gg. Keller=Weinheim, Adam wegen die Bürgerſchaft ſich noch einmal bemühen muß. lauz, Handel: Ferdinad David. Ackerbau: Malsy oder,
Es iſt feſtgeſtellt worden, daß an der überwiegenden Mehr= Raynaud, Kolonien: Lebrun, Oeffentliche Arbeiten:
L’Ho=
zahl der Wahltiſche ſtundenlang der Sekretär allein oderpiteau, ſowie Arbeit und ſoziale Fürſorge: Renoult.
Großherzogliches hortheater. mit nur einem Beiſitzer die Zählung der Stmmzettel
* Paris, 7. Dez. Die gemäßigt republikaniſchen
durchgeführt hat. Es iſt ſehr verſtändlich, daß die aren= Blätter tadeln den Senator Doumerque bereits ſehr
Sonntag, 7. Dezember.
zenloſe Verwirrung auf den Stimmzeteln. die das Zählen lebhaft wegen der von ihm geplanten
Zuſammen=
zu einem faſt unerträglichen mübſeligen Geſchäft gemacht ſſetzung ſeines Miniſterium s und warnen ihn
Königskinder.
hat, dazu geführt hat, daß die Wahlbeiſitzer ſich in allen dringend davor, die Mitglieder des künftigen Kabinetts
W-l. Humperdincks Muſikmärchen „Königskin= Fällen in das Geſchäft geteilt haben und nicht zwei ganze faſt ausſchließlich den Reihen der geeinigten Radikalen
der” gelangte heute abend in derſelben Beſetzung wie Tage lang ununterbrochen am Wahltiſch Stand gehalten zu eninehmen. Mehrfach wird bemerkt, daß bei der
Be=
bei der letzten Wiederholung und in der bekannten ſtim= haben, Sie haben dabei aber das Geſetzverletzt und fetzung des Portefeuilles ganz offenkundig der Einfluß
mungsvollen und ſchönen Inſzenierung wieder zur Auf= damit den ganzen Wahlakt ungültig gemacht. Die Caillaur’ und Clemenceaus maßgebend ſei und daß das
führung. Die beiden Hauptpartien, die ebenſo anſtren= „Wahlanleitung für Stadtverordnete”, die auf Grund der neue Miniſterium in Wirklichkeit mehr den Namen
Mini=
gend wie ſchwer zu ſingen ſind, wurden durch Frl. Städteordnung vom Miniſterium des Innern erlaſſen iſt ſterium Caillaux oder Clemenceau verdienen würde. Die
Geyersbach und Herrn Becker mit gewohnter ſtimm= und die die gleiche Geſetzeskraft hat wie die Städteord=Liberte meint, daß zwiſchen den Perſönlichkeiten, welche
licher Friſche und Ausdauer und muſikaliſchem Verſtänd= nung ſckbſt, beſtimmt, daß für die geſamte Wahlhandlung in dem künftigen Kabinett ſitzen ſollen, bezüglich der
wich=
nis geſungen. Die Partie des Spielmanns, des Repräſen=der Wahlvorſteher und ſeine Beiſitzer und Protokolfüh= tigſten Fragen ernſte Meinungsverſchiedenheiten beſtehen.
tanten des lpriſchen Elementes der Oper und in dieſem rer zuſammen zu wirken haben, und daß „zu keiner Zeit Die Radikalen würden deshalb zweiſellos ihr Programm
Sinne vor allem die dankbarſte, war bei Herrn Sem= weniger als drei Mitglieder des Wahlvorſtandes gegen= vertagen. Es genüge ihnen, die Macht zu haben, um dem
per gut aufgehoben, die der Hexe, des Holzhackers und wärtig ſein dürfen.” (§ 20 der Wahlanleitung.)
Präfekten befehlen und die nächſten Kammerwahlen
vor=
des Beſenbinders ſangen, wie früher, Frl. Jacobs und
bereiten zu können. In parlamentariſchen Kreiſen
ver=
die Herren Stephani und Vernhardt. Neu war
lautet daß Ribot das ihm von Doumerque angebotene
Frl. Feiſtle als Wirtstochter, die aber vor Befangen=
Reich und Ausland.
Portefeuille des Aeußern abgelehnt habe,
heit an der freien Entfaltung ihrer Stimme behindert
Halle (Saale), 6. Dez. (Keſſelexploſion.) In
war. und Frl. Liſchke in der kleinen Partie der
Stall=
magd. Sehr hübſch machte die kleine Erna Stoffer der chemiſchen Fabrik Buckau, Abteilung Dubois und
Vermiſchtes.
ihre Sache, auch die großen und kleinen Chöre hielten ſich Kaufmann, in Halle=Ammendorf, erfolgte eine
Keſſel=
ſehr wacker. Anſtatt der lebenden Gänſe wurden jetzt lexploſion. Das Dach wurde zerſtört, die Mauern
* Im Kunſtverlage von Ernſt Keils Nachfolger
ausgeſtopſte verwendet, die aber mißſielen. Wir meinen, ſind zum Teil eingeſtürzt. Eiſenſtücke flogen 500 Meter (Aug. Scherl), G. m. b. H., Berlin SW. 68.
Zimmer=
man ſollte die Zoologie, die in jedem Falle ſtörend iſt, weit umher. Wie durch ein Wunder wurde nur ein Ar=ſtraße 36/41, gelangten ſoeben 4 prächtige
Vierfar=
beiter verletzt. Der Materialſchaden iſt bedeutend. Diebendrucke nach Originalen erſter Künſtler zur
Aus=
überhaupt ganz fortlaſſen.
Das Schönſte an der Oper iſt die in Technik und Fabrik iſt einſtweilen ſtillgelegt worden, jedoch unterblei= gabe. Walter Moras zeigt in ſeinem Gemälde
Stil allerdings von Richard Wagner ſtark beeinflußte In= ben Arbeiterentlaſſungen.
„Sommertag” ein weltentlegenes Fiſcherdorf, farben=
Bukareſt, 6. Dez. (Eiſenbahnunglück.) Bei dem froh leuchtet im Vordergrunde das mit blühendem Mohn
ſtrumentation und die wundervolle muſikaliſche
Stim=
mung. Die Schwerverſtändlichkeit der Handlung wird geſtrigen Zufammenſtoß in der Nähe von Goleseis wurden durchwirkte goldgelbe Kornfeld. Hart an der Straße ſteht
dadurch leider noch erhöht, daß man infolge der hoch= vier Perſonen getötet. Die beiden Lokomotiven ein ſtrohgedecktes Fiſcherhäuschen, in deſſen Gärtchen die
gehenden Wogen des Orcheſters von den geſungenen Wor=bohrten ſich ineinander und mehrere Waggons wurden Fangnetze in der heißen Mittagsſonne zum Trocknen
aus=
zertrümmert oder verbrannten. Der Verkehr auf der geſpannt ſind. Zwiſchen uralten Bäumen lugt die Kirche
ten meiſtens nichts verſteht.
Strecke iſt heute vormittag wieder aufgenommen worden. mit ihrem ſchlichten maſſigen Turm hervor, maleriſch um=
Das Publikum nahm die Oper ſehr beifällig auf.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 8. Dezember 1913.
Sekte 4.
geden von einſachen Denernſäuſern, Fern an Horizon 1 Staten würden nicht zugeben, daß das Ausland irgend
ſchimmert die ſpiegelglatte Sce, auf welcher mit ſchlaffen eine finanzielle oder induſtrielle; Kontrolle über dieſe
Segeln einige Fiſcherboote ſchaukeln. Ein wirkungsvolles wirtſchaftlich ſchwachen Nationen erlange, die ſich ſelbſt
Gegenſtück zu dieſem Blatte bildet der Sonnenunter=regieren ſollten.
Janina, 7. Dez. Die Mitglieder der
Inter=
gang”, vom gleichen Künſtler ausgeführt. Die
armſeli=
gen, moosbewachfenen Katen am Meeresufer verſchwin=nationalen Kommiſſion zur Feſtſetzung der
den faſt in dem überall wuchernden dicken Polſter von Grenzen Südalbanions, die ſich faſt einen Monat in
blühendem Heidekraut. Meiſterlich hat der Künſtler die Leskovik aufhielten, ſind nach Argyrokaſt ro abgereiſt.
Buenos Aires, 7. Dez. Der erkrankte Präſident
Lichtreflexe welche die eben am fernen Horizont ins Meer
tauchende Sonne hervorzaubert, im Bilde feſtgehalten. Saenz=Pena hat einen weiteren zweimonatigen Urlaub
Als ganz vorzüglich gelungen müſſen auch die beiden verlangt. Der Senat hat den Miniſter des Innern um
Gemälde von E. Harriſon Compton, „Eibſee mit Zug=einen ärztlichen Bericht über den Geſundheitszuſtand des
ſpitze” und „Kirſchblüte im Kaiſertal” bezeich= Präſidenten erſucht.
net werden. Auf erſtgenanntem Blatte ſind die Stim=
HB. Wien, 7. Dez. Der Artillerie=Haupt= Elchbergs Nachfolgen
mungskontraſte zwiſchen dem in träumeriſchem Frieden
ſtilliegenden Waſſer und dem breit und maſſig zu gigan= mann Krodik, der im Frühjahr in einem hieſigen inh. H. Eck. Obers Wilhelminenstrasss 29)
tiſcher Höhe aufſteigenden ſchneebedeckten Gipfel der Zug=Hotel einen aufſehenerregenden Selbſtmordverſuch
ge=
ſpitze, nicht zuletzt durch die wirkungsvolle Wiedergabe macht hatte, wurde vom hieſigen Garniſonsgericht wegen
der Beleuchtungseffekte, ganz vorzüglich zum Ausdruck verſchiedener Betrügereien zu 13 Monaten Kerker
Ver=
gebracht worden. Das Pendant zu dieſem Gemälde luſt der Offiziersſchärpe und Schadenerſatz verurteilt.
„Kirſchblüte im Kaiſertal” zeigt die rotbraunen
IIB. Paris, 7. Dez. Die franzöſiſchen großen
Zinnen des Hochgebirges in ein Meer von Licht getaucht, Schiffahrtsgeſellſchaften haben, um mit den
und ſind auch hier die verſchiedenen Lichtreflere wahrhaft deutſchen Geſellſchaften den
Konkurrenzkampfaufneh=
bewundernswert wiedergegeben. Die weißblühenden Kirſch= men zu können, beſchloſſen, ſich zu vereinigen. Die
bäume heben ſich im Vordergrund wirkungsvoll von den Compagnie de Navigatione ſud=atlantique und die
Com=
im erſten Frühlingsgrün prangenden ſtillen Matten ab panie gnerale transatlantigue haben ſich zuſammen=
und verleihen dem Ganzen zuſammen mit dem freundlichen geſchloſſen.
Bauernhauſe eine wohltuende Wärme
HB. London. 7. Dez. Der königliche Erlaß, betreffend
Der Preis für die wirtlich erſttlaſſig im feinſten Vier=das Verbot der Einführung von Waſſen
farbendruck reproduzierten Kunſtblätter beträgt bei einer in Irland hat zur Beſchlagnahme von 89 Kiſten Patronen
M
Bildgröße von 44272 Zentimetern bezw. 47,5X72 Lenti= und 9 Kiſten Gewehren und Bajonetten geführt, die in
metern für die gewöhnliche Ausgabe pro Blatt 3 Marf Belfaſt an Bord des Schiffes „Patriotic” von Liverpool
die Lurusausgabe auf Kupferdruckkarton mit unterlegtem eintrafen. Alle Jagdflinten und Stockflinten, die in Ir=
Chinapapier koſtet pro Blatt 10 Mark. Dieſe prächtigen land eingeführt werden, werden von der Polizei auf das
genaueſte unterſucht. Die Regierung retzs=t alſo wirklich
Bilder eignen ſich ganz vorzüglich zu Feſtgeſchenken.
Ernſt zu machen da ſie abſofut nicht grſtätten will, daß
in irgend einer Stadt Irlands Vorbereitungen gegen
Ul=
ſter getroffen werden in bezug auf bewafſneten Widerſtand
Literariſches.
gegen die öffentliche Macht.
Die junge Frau. Betrachtungen und Ge=
HB. Bukareſt, 7. Dez. Bei dem geſtrigen
Zuſam=
danken über Schwangerſchaft, Geburt und Wochenbett von menſtoß bei Golesko wurden nach amtlichem Be=
Dr Wilhelm Huber Leipzig. Zweite ergänzte und er= richt vier Perſonen getötet und 30 mehr oder weniger
weiterte Auflage. In elegantem Geſchenkeinband mit ſchwer verletzt. Der Zuſammenſtoß war ſo heſtig, daß
Kopfgoldſchnitt 4 Mark. 1914. Verlag von J. J. Weber beide Lokomotiven ſich ineinander bohrten und mehrere
(Illuſtrirte Zeitung) in Leipzig. In der relativ kurzen Wagen zertrümmert wurden.
Zeit von drei Jahren hat die zweite Auflage ſich nötig
(Schluß des redaktionellen Teils.)
gemacht. Der Verfaſſer hat ſeine vortreſtlichen, lebendig
und feſſelnd geſchriebenen Ausführungen durch Einfügung
neuer Gedanken noch vertieft und die vorliegende Auflage
Jede Mutter ſollte bei Neigung zur Verſtopfung,
durch zahlreiche neue Abſchnitte erweitert und auf dem
träger Verdauung und den daraus
Boden der heutigen Forſchung erhalten.
Herausgenom=
men aus dem ſeitherigen Rahmen der Sammlung von entſtehenden Beſchwerden ihrer ((5
Webers Illuſtrierten Handbüchern” als ſelbſtändiges
Kinder den „Caliſig‟=Feigenſtrup,
Buch, in weſentlich größerem Format und in einer präch=
(Amht. .
(5gch,
— das wohlſchmeckende, ſicher und
tigen typogkaphiſchen Ausſtattung, wird der neuen Auf=
(tier
5 milde wirkende Mittel zur Regelung
lage gewiß noch wärmere Zuneigung und eine noch aus=
Sraus=
Verbreitung beſchieden ſein.
des Stuhlganges anwenden.
Der getreue Deſerteur. Eine Erzählung
E
In allen Apotheken zu haben, in
Gurg=
Garſee
aus den franzöſiſchen Raubkriegen von Franz Herwig.
Originalflaſchen mit genauen Anweiſungen
Mit Bildern von Curt Liebich. Oktav. Gebunden 3 Mk.
für Kinder jeden Alters wie für Erwachſene
Verlag Adolf Bonz u. Co. in Stuttgart. Der Leſer erlebt
zu Mk. 1.50; ertra große Flaſche Mk. 2.so.
in kleinem, aber charakteriſtiſchem Rahmen die Zeit der
Beſtandteile: Syr. ſici Californ. 75, Ext. Senn. liqu. 20,
Eieburt Preußens zum deutſchen Großſtaat unter dem
Mlir. Garpoph. eomp. 5.
e
Kurfürſten Friedrich Wilhelm. Der getreue Deſerteur iſt
ein junger, für irgendeine unbekannte deutſche Sache, im gen Dank meiner ausgedehnten Geſchäftsver=
Gegenſatz zum verhaßten Franzoſentum begeiſterter Bur=
bindungen iſt es mir gelungen, eine
neu=
ſche. Er flieht in die Wälder ſeiner Heimat im
Moſel=
artige, unter dem Namen
Mascello-
tal zu einem alten bärbeißigen Griesgram, den ähnliche Bürste bekannte Haarpflege=Bürſte zu bekommen, die
Gründe wie ihn in die Wildnis geführt haben. Die rück= aus einem maſſiven Stück Celluloid hergeſtellt iſt und
haltloſe Hingabe an nationale Ideale iſt es, die wir auch daher mit jedem Desinfektionsmittel behandelt werden
heute wieder von der Jugend verlangen müſſen. In dem kann. Die Mascello=Bürſte iſt daher, gegenüber den
vorliegenden Buche dürfte unſern Jungen nicht nur eine bekannten weißen Bürſten, die mit Holz und Papier
anregende Unterhaltung, ſondern auch eine ernſte Mah= unterlegt ſind. hyg. vollſtändig einwandfrei und ſollten
nung mit auf den Weg gegeben werden, die hohen Auf= Sie beim Einkauf einer weißen Cel.=Bürſte ſtets auf den
gaben jedes Einzelnen für das Wohl des Vaterlandes Namen Mascello achten. Ich habe dieſe Bürſten in
nie zu vergeſſen.
weiß und in Elfenbein=Imitation ſchon von 1.75 Mk. an
— Die große Bewegung der letzten Jahrzehnte zugun= vorrätig und können Sie ſolche zu Weihnachts=
Ge=
ſten der Jugend hat, vielleicht als edelſte Frucht, eine ſchenken in elegantem Etuis, je nach Zuſammenſtellung,
große Anzahl guter Jugendſchriften hervorgebracht. Erſte von 3.50 Mk. bis 20.— Mk. bekommen. Mit Auswahl=
Künſtler und bedeutende Verlagsfirmen haben ſich zuſam= ſendungen ſtehe ich gerne zur Verfügung
(24452a
mengefunden, um wieder und wieder künſtleriſch
ausge=
ſtattete Jugendbücher auf den Markt zu bringen. so hat Parkumerie Frank
auch die bekannte Verlagsbuchhandlung Adolf Bonz u.
Comp. in Stuttgart neuerdings damit begonnen, die Kin=
Eliſabethenſtraße 9. — Telephon 886.
der und die jungen Menſchen beiderlei Geſchlechts zu
er=
freuen. Im Anſchluß an die ſehr gut beſprochene
Samm=
lung Mein Vaterland deutſche Jugendbücher zur Pflege
der Vaterlandsliebe” ſind erſchienen: Großes Mär=
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Der Erwachſene fühlt, daß der Verfaſſer der wahren
Quelle aller Kindermärchen, der Kindesſeele ſelbſt,
ge=
lauſcht hat. Der eigentliche Dichter aller dieſer Erzäh= für Weihnachtsgeschenke.
lungen iſt das Kind ſelbſt. So iſt das Buch für Menſchen
jeden Alters geſchrieben, für Kinder und ſolche, die Kin=
Damen-Wäsche eigener Anfertigung.
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der lieb haben. Auf die Ausſtattung des Buches wurde
ganz beſonderer Wert gelegt. Es enthält 6 farbige Voll=
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bilder und viele ſchwarze Textilluſtratienen von der Hand
und Küchenwäche. Her nocsch-
Otto Ubbelohdes des Meiſters der Landſchaftsbeſeelung.
Taschentücher für Damen, Herren
Letzte Nachrichten.
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Ein Posten
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Hamburg, 7. Dez. Wie die Firma Johannes
Monogrammsticken gut und billig.
Thode & N. Ebeling mitteilt, fand der Fiſchdampfer
„Lauenburg”, als er bei Helgoland fiſchte, das
Ein Posten solider Damenhemden M. 2.10.
Wrack des Marineluftſchiffs „L. I‟. Zwei
große Benzintanks und Teile des Gerippes wurden
ge=
borgen. Nachdem der Fundort genau feſtgelegt worden
war, kehrte der Dampfer nach Hamburg zurück. Die
C. F. Erb Nachf.
Firma ſetzte das Reichsmarineamt in Kenntnis. Es ver=
Ohere Elisabethenstrasse.
kautet, daß morgen Torpedoboote ſich mit dem
Fiſch=
dampfer an die Fundſtelle begeben.
Paris, 7. Dez. Im Alter von 98 Jahren ſtarb
25168mfo
der Senior der franzöſiſchen Dramatifer Ferdinand
(
Dugus, an den vor einigen Tagen bei einem
Tram=
eerei
eetenten
reentene enete et
bahnunfall erlittenen Verletzungen.
Leiceſter, 7. Dez. Die Poſtbeamtenver=
(12985a
ſammlung lehnte den Antrag, einen Generalſtreik
50
W-Jackenkleider
in die Wege zu leiten, mit wenigen Stimmen Mehrheit
ab. Damit ſcheint zuzleich die Sicherheit gegeben zu
-Taillenkleider
ſein, daß zur Zeit ein Ausſtand der Poſtbeamten nicht
6
Eläder-ßusen..
zu befürchten iſt.
-Röcke 4 ₰
Vetersburg, 7. Dez. Der Miniſterpräſident Ko=
: in grösster Auswahl, vom einfachsten bis
kowtzow iſt aus Livadia zurückgekehrt.
elegantesten Genre. Nenderungen sofort.
* London, 7. Dez. Der amerikaniſche Botſchafter
Page hielt geſtern abend im Savage=Klub eine Rede,
G. m.
die auf die Politik Bezug nahm, welche die
Vereinig=
ten Staaten ihren Nachbarn gegenüber beobachten. Eri D. Rehleld Lo. v.y.
erklärte, die Vereinigten Staaten hätten ein Stadium in
ihrer Entwickelung erreicht in dem ſie keine weiteren Ge=
Ludwigstr. 5 Darmstadt Teleph. 2539
bietswerbungen zu machen wünſchten. Sie hätten ſich
Minenenene
verpflichtet, ihren Einſluß dahn auszuüben daß Amerika.
den Nationen gehöre, die es bewohnen; die Vereinigten
Nummer 299.
ir Seieienehelhrihe un eiaſten
Sommer und
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Verwandten, Freunden und Bekannten
geben wir ſchmerzlichſt bekannt, daß mein guter
Gatte und Vater, unſer Sohn, Bruder,
Schwa=
ger und Onkel
(25599
Herr Geora Krafft
Kaufmann
im Akademiſchen Krankenhauſe zu Heidelberg
verſtorben iſt.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 7. Dezember 1913.
Die Beerdigung findet Dienstag, den 9. Dez.,
vormittags 11 Uhr, vom Portale des
Darm=
ſtädter Friedhofes aus, ſtatt.
Mech
e
Todes=Anzeige.
(Statt beſonderer Anzeige.)
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
meine liebe Frau, unſere treubeſorgte Mutter,
Schweſter, Schwiegermutter, Großmutter,
Schwägerin und Tante
Ere
Fad Susannd Fey
geb. Wagner
Samstag abend 10 Uhr plötzlich im 52.
Lebens=
jahre zu ſich zu rufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Heinrich Fey.
Darmſtadt, den 7. Dezember 1913.
Die Beerdigung findet Dienstag, 9. Dezember,
nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhauſe,
Kaup=
ſtraße 30, aus, ſtatt. Die Einſegnung iſt eine
viertel Stunde vorher. (25598
Tageskalender.
Montag, 8. Dezember.
Großh. Hoftheater Anfang 7½ Uhr, Ende gegen
10½ Uhr (Volksvorſtellung): „Robert und Bertram”.
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Kammermuſikabend des Darmſtädter
Streich=
quartetts um 8 Uhr im Hotel „Zur Trauben
Vorträge von Hauptmann Rösler und Redakteur
Diem um 7½ Uhr im Hörſaal 326 der Techniſchen
Hoch=
ſchule (Reichsausſchuß für olympiſche Spiele).
Monatsverſammlung des Vereins für Geflügel=
und Vogelzucht „Ornis” um 8½ Uhr in der „Stadt
Pfungſtadt”.
Jugendſchriften=Ausſtellung im Rathaus
(geöffnet von 4—7 Uhr).
Ausſtellung und Verkaufstag von 10—7 Uhr
in der Turnhalle, Grafenſtraße 30 (Gewerkverein der
Heimarbeiterinnen)
Ausſtellung von Handarbeiten, Waldſtraße 31 (
ge=
öffnet von 2—7 Uhr),
Bilder vom Tage. (Auslage unſerer Expedition
Rheinſtraße 23): Kaiſer Wilhelm II. in Donaueſchingen=
(auf der Fuchsjagd). — Momentbilder von den
Vor=
gängen in Zabern. — Ein Maſchinengewehr im
Flug=
zeug. — Erkaiſerin Eugenie in London.
Druck und Verlag: L. C. Willich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otte Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Inſeratbeilagen und Mitkeilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Haus Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den
redaktionellen Teit beſtimmte Mitteilungen ſind an die
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honoratforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht.
zurückgeſandt.
[ ← ][ ][ → ]
allen,
utter,
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nnten
Uter
Echwa=
(2599
elberg
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. Dez,
Darm=
Nummer 299.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 8. Dezember 1913.
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Das Erdbeben
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Vorher: Ver brillnte Farieis=
Teil.
IMorger Dienstag, 9. Dez.
Neu?
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„Ein Pechvogel‟
Schwank in 1 Akt von otto Härting.
„Weiber- Kärselt
Komödie in 1 Akt von
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Abteilungen von G. Räder.
Spielleiter: Heinrich Hacker.
Muſikal. Leiter: Hs. Oppenheim.
Perſonen:
1. Abteilung: Die Flucht.
Robert (Arreſtan= Rich. Jürgas
Vertramſ ten
Adolf Jordan
Strambach,
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fängniswärter,
Invalide
Paul Peterſen
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Michel, ſein Neffe,
Bauernburſche . Karl Bernhardt
Erſte 1 Schild= Jean Sautier
Zweite wache Edm. Göllnitz
Ein Korporal.
Frz. Herrmann
2. Abteilung: Die Hochzeit.
. Rich. Jürgas
Robert . .
Adolf Jordan
Vertram .
Mehlmeyer, Pacht. Emil Kroczak
Lips, Wirt .
Auguſt Kräger
Röſel, Schenkmäd. Käthe Gothe
Michel
. Karl Bernhardt
Ein Brautvater . Br. Waigandt
Erſter
Land= Hans Debus
Zweiterl gendarm Adolf Klotz
Ein Kellner=
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3. Abteil.: Soirée u. Maskenball.
Robert . . . . Rich. Jürgas
Bertram .
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reicher Bankier . A. Waſſermann
Iſidora, ſ. Tocht. Ellen Widmann
Samuel
Band=
heim, ſein erſter
Kommis
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Kommerzienrätin Minna Müller=
Forchheimer,
Rudolph
Kuſine .
Doktor Corduan,
. Kt. Weſtermann
Hausfreund .
Herm. Knispel
Jack, Diener
4. Abteilung: Das Volksfeſt.
Robert
Rich. Jürgas
Adolf Jordan
Bertram .
Frau Miller, Wwe. Agn. Wisthaler
Röſel, ihre Pflege=
. Käthe Gothe
tochter . . .
. . . Karl Bernhardt
Michel
Paul Peterſen
Strambach .
Guckkaſtenfrau . A. Fleiſchmann
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Breiſe der Plätze:
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 1.65 ℳ,
14.—20. Reihe 1.15 ℳ, Parterre
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Mittellege 2.15 ℳ, Balkonloge.
2.15 ℳ, I. Rang 2.15 ℳ, II. Rang.
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Uhr und eine Stunde vor Beginnf
der Vorſtellung; im
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büro bis kurz vor Beginn der
Vorſtellung. (Im Verkehrsbüro
werden auch telephoniſch Karten=
Beſtellungen entgegengenommen.
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