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Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen= verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der wöchentlichen Beilage: Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 298.
Sonntag, den 7. Dezember.
1913.
deren großen Züge in Frage kommen, iſt allerdings nicht Ganzes und nichts Halbes. Wir fürchten, der Kanzler
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
zu erwarten, die Linien der innerfranzöſiſchen Politik wird der ihm gewährten Gnadenfriſt nicht mehr froh
wer=
ſind augenblicklich vorgezeichnet durch die Militärvorlage den. Nach der Stimmung im Reichstag wird der Tanz
mit ihren Begleiterſcheinungen.
bereits am Dienstag beginnen. Die Kanzlerkriſe iſt er=
Das Wichtigſte vom Tage.
Pielleicht veranlaßt die innere Kriſe gewiſſe Elemente öffnet.
in Frankreich, für die nächſte Zeit mit den Ränken auf=
Der Berliner Lokal=Anzeiger ſchreibt: Die
Der Kaiſer hat ſich geſtern abend von Stuttgart nach zuhören, die man auf dem Welttheater augenblicklich mit Verlegung der Zaberner Garniſon muß als eine außer=
Berlin zurückbegeben. Die Ankunft in Wildpark erfolgte beſonderer Vorliebe ſchmiedet. Ueberall trifft man auf ordentlich praktiſche Maßnahme erſcheinen, die dazu dient,
heute früh 8 Uhr.
Bemühungen gewiſſer franzöſiſcher Blätter, gegen die jeden weiteren Konflikt zwiſchen Bürgerſchaft und Mili=
Der Reichstag erledigte geſtern die Beſprechung der Dreibundmächte Minen zu legen, in der Hoffnung, tär unmöglich zu machen. Die Abſicht, der Stadt Zabern
Interpellation über die Arbeitsloſig= daß deren Aufflattern erheblichen Schaden herbeiführt. dauernd die Garniſon zu entziehen, beſteht keineswegs.
keit und trat in die Beſprechung der konſervativen Vorwiegend handelt es ſich dabei um die Orient= und Ob nach Erledigung der ganzen Zwiſchenfälle die 99er in
Interpellation, betr. die Dienſtbotenverſiche=
Mittelmerpolik. Die ſenfationellen Veröffentlichungen ihre alte Garniſon zurückehren werden, oder ein anderer
rung, ein.
des Matin über die Geheimverträge der Balkanſtaaten Truppenteil an ihre Stelle tritt, muß abgewartet werden.
vor dem Kriege, die zweifellos aus ſehr eingeweihter
Die Deutſche Tageszeitung ſchreibt: In der
Prinz Wilhelm zu Wied dürfte bereits am näch= Quelle ſtammen bezwecken offenſichtlich, Mißtrauen zu Beurteilung der Tragweite der Meldung über die in
ſten Montag in Bukareſt eintreffen und von hier aus ſäen, und bezeichnend ſind auch die Schwierigkeiten, die Donaueſchingen getroffenen Anordnungen wird man ſich
nicht mehr nach Potsdam zurückkehren ſondern in Be=man der Entfendung einer deutſchen Militärmiſſion nach zunächſt wenigſtens einige Zurückhaltung auferlegen
müſ=
gleitung des albaniſchen Miniſterpräſidenten Sureya Konſtantinopel in den Weg zu legen ſucht. Gewiß, es ſen. Sehr viel wird von der Art der Durchführung wie
Bey ſich direkt nach Albanten begeben.
mögen dieſe Treibereien nicht von offizieller Seite aus= von dem Ergebnis der getroffenen Maßnahmen abhängen.
Die Norddeutſche Allgemeine
Zeitung gehen, aber ſie genügen an und für ſich doch, durch ihre Daß das Mißtrauensvotum des Reichstages auf keinen
veröffentlicht eine nochmalige Zuſammenſtellung und Stimmungsmacheneue Verwirrungin die Lage zu bringen. Fall Anlaß zu einem Rücktritt bedeuten durfte, möchten
Beſprechung der Vorgänge in Zabern unter Das Legen dieſer Fußangeln iſt um ſo bedauerlicher, als wir doch noch einmal mit aller Schärfe feſtſtellen.
Bezug auf die Reichstagsdebatte.
man gerade jetzt am Werke iſt, eine Einigung zwiſchen der
Die Kreuzzeitung beruft ſich darauf, daß ſie
Türkei und den in Frage kommenden Mächten über Klein= ſchon vor einiger Zeit die Verlegung der Zaberner Garn=
Bei Golecſi ſtieß nachts ein Perſonenzug mit
einem Laſtzuge zuſammen. Man zog unter Aſien zu erzielen. Dieſe Beſprechungen haben bisher, wie ſon befürwortet habe, damals wäre dieſe Maßregel nur
es heißt, einen günſtigen Verlauf genommen, ein
Ab=
eine beſſere geweſen. Fraglos ſei ſie aber auch jetzt als
den Trümmern zahlreiche Tote und Verletzte hervor, kommen zwiſchen der Türkei und England eine gute Entſcheidung aufzufaſſen. Das Blatt hebt
her=
doch fehlen bis jetzt noch nähere Einzelheiten.
ſoll bereits in den nächſten Tagen abgeſchloſſen werden, por, die Hauptſache iſt, daß die Verlegung der 99er nicht
Bei den Ueberſchwemmungen des Rio Brazos in und auch zwiſchen Deutſchland und England erhofft man als ein Nachgeben der Heeresverwaltung aufgefaßt wird.
Texas ſind 50 Perſonen umgekommen.
eine Verſtändigung, da auf beiden Seiten guter Wille
In der Poſt wird ausgeführt: Es kann nicht die
vorhanden iſt. Ein gleiches erwartet man auch von Frank=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
reich, das Finanzvertreter zu Beſprechungen nach Berlin Rede davon ſein, daß der Kaiſer die Stellung des
Kanz=
entſandt hatte. Hoffentlich macht die Einſicht der verant= lers mißbilligt hat, und daß Anordnungen getroffen
wur=
wortlichen Stellen jene Rankünen hinter den Kuliſſen den, die ſich mit der Stellung des Kanzlers nicht
verein=
zunichte. Man geht endlich einer ruhigeren Entwicke= baren ließen, oder ein Zurückweichen vor der Demokratie
Politiſche Wochenſcheu.
bedeuten konnten. Der Reichskanzler kehrt mit dem
Ver=
lung der Dinge auf dem Balkan entgegen, vorausgeſetzt,
trauen des Kaiſers zurück. Seine Haltung ſei gebilligt
— Jedes Ding hat ſeine Zeit, und ſo iſt auch die
Er=
daß denen, die im Trüben fiſchen wollen, das Handwerk worden. Das Mißtrauensvotum des Reichstags habe
regung über die Vorfälle von Zabern zweifellos gelegt wird.
ſtaatsrechtliche Folgen nicht gehabt.
bereits im Abebben begriffen. Selten ſind ſeit Jahren die
Es iſt erklärlich, wenn man augenblicklich an der Seine
Die Tägliche Rundſchau meint: Ganz Deutſch=
Wogen ſo hochgegangen, wie in den letzten Tagen, wo ein alle Hebel in Bewegung ſetzt, dem Dreibund insgeheim
an ſich lokaler Vorfall durch ſeine Folgeerſcheinungen die Schwierigkeiten zu bereiten. Muß man doch die Beobach= land, ſoweit nicht planmäßige Böswilligkeit ein unſau=
Gemüter ſo in Bewegung ſetzte. Der Reichstag hat mit der tung machen, daß Italien jetzt feſter denn je an der 1 beres Intereſſe daran habe, die Heilung der geſchlagenen
enormen Mehrheit von 6:1 den fortſchrittlichen Miß= Alliance hält und, auf dieſe geſtützt, ſich anſchickt, im Wunden zu hindern, werde die Entſcheidung des Kaiſers
trauensvotumsantrag angenommen. Das Auftreten der Mittelmeer eine entſchiedene Expanſionspolitik zu treiben. mit lebhafteſtem Danke begrüßen. Auch das Verhältnis
Herren Fehrenbach und van Ealker hat erſichtlich den Die jüngſte Thronrede, mit der das Parkament in des Reichskanzlers zum Reichstage werde durch die Ent=
Reichskanzler darüber aufgeklärt, daß er in dem Beſtre= Rom eröffnet wurde, mag manche gemiſchten Gefühle in ſcheidung des Kaiſers gebeſſert.
ben, möglichſt leidenſchaftslos und mit großer Reſerve die 1 Paris geweckt haben, denn ſie atmet eine ſehr zielbewußte
Die Kölniſche Zeitung ſchreibt: Die immerhin
Angelegenheit zu behandeln, leicht Mißverſtändniſſe her= Sprache und betont entſchieden die Treue zum Drei= mögliche Auslegung, als ob Zabern durch Entziehung der
vorrufen konnte, und dieſes Moment hat ihn eingeſtan= bunde. Gleichzeitig wird erneut der Standpunkt einge= Garniſon geſtraft werden ſolle, ſcheint uns aus demſelben
denermaßen bewogen, ſeine Ausführungen vom erſten nommen, mit aller Kraft und Vermehrung der Wehrkraft Grunde nicht zuzutreffen. Der Kaiſer hat offenbar mit
Tage zu ergänzen, und die Wirkung dieſer Worte iſt trotzfür eine entſprechende Machtentfaltung Italiens im ſeiner Entſcheidung beabſichtigt, der Spannung in Zabern
der Annahme des Mißtrauensvotums kaum ausgeblieben. Mittelmeer einzutreten, um ſich ſeinen Anteil zu ſichern. durch das wirkſamſte Mittel ein Ende zu machen, und hat
Die ganze Tonart in der Behandlung der Affäre wurde Das kann natürlich den Herrſchaften in Paris wenig ange= ſich alles weitere vorbehalten. So aufgefaßt, iſt die
Ent=
eine ruhigere, und mit Rückſicht hierauf darf man der Er= nehm in die Ohren klingen und der Geſchwaderbeſuch im ſcheidung des Kaiſers klar und einſach wie das Ei des
Ko=
wartung Raum geben, daß eine rein ſachliche Beurteilung Aegäiſchen Meere deutet darauf hin, daß ſie ihren Einfluß lumbus und trifft in ſalomoniſcher Zielſicherheit das
ein=
zige, was, wie die Dinge lagen, möglich war, um dem
der ganzen Situation Platz greifen und daß man vor zur Geltung bringen wollen.
allem aus den Ereigniſſen eine Lehre ziehen wird. Welch
Iſt Frankreich zurzeit nur im Beſitze einer proviſo= Lande die Gewißheit zu geben, daß ein moderner
Ver=
große Bedeutung man der Angelegenheit in Regierungs=riſchen Regierung, ſo hält ſich in Mexiko Präſident faſſungsſtaat nicht gleich aus dem Leim geht, wenn ſich in
kreiſen beimißt, hat die Reiſe des Reichskanzlers nach Huerta noch immer am Ruder. Aber ſein Stern verbleicht eine: kleinen Garniſon Bürger und Soldaten raufen. Da=
Donaueſchingen zum Vortrag beim Kaiſer dargetan, und mehr und mehr. Denn mag Huerta auf dem Papier auch mit hat der Kaiſer das Vertrauen, womit man überall
der Umſtand, daß auch der Stätthalter, Graf v. Wedel, beſtreiten laſſen, daß ſeine Stellung im Norden immer in Deutſchland und vor allem in Elſaß=Lothringen ſeinem
ſowie der kommandierende General, v. Deimling, zu die= ſchwächer wird, Tatſache ſind die Fortſchritte der Rebellen Wort entgegenſah, glänzend gerechtfertigt. Er hat bewies
ſer Ausſprache hinzugezogen waren, liefert den Beweis deswegen doch. Unter ſolchen Umſtänden verſteht man ſen, daß er nicht nur der Kaiſer der Soldaten, der oberſte
dafür, daß der Kaiſer in keiner Weiſe einſeitig vorgehen die Taktik der Vereinigten Staaten, Huertas Macht ohne Kriegsherr, ſondern auch der Kaiſer der Bürger iſt, daß
wollte. Angeſichts des ernſten Willens, ein beſſeres Ver=förmliches Eingreifen in ſich ſelbſt zuſammenbrechen zu er noch heute wie in den aufregenden Kriſentagen des
Jahres 1908, „ſeine vornehmſte Aufgabe darin erblickt, die
hältnis in Elſaß=Lothringen wieder herzuſtellen, darf laſſen.
Stetigkeit der Politik des Reiches unter Wahrung der
ver=
man annehmen, daß jetzt gründlich Wandel geſchaffen
faſſungsmäßigen Verantwortlichkeiten zu ſichern”. Zu
be=
wird und ſich nicht Ereigniſſe wiederholen, die dem
deut=
dauern iſt nur eins: daß nämlich die kaiſerliche
Entſchei=
ſchen Anſehen ſchweren Schaden zuzufügen geeignet ſind.
Preßſtimmen zur
dung nicht drei Tage früher gefallen iſt, daß der Kaiſer
— Die Interpellation über Zabern hat im übrigen in
nicht in Berlin war, um durch ſein Eingreifen den
Ver=
dieſem Jahre der Etatsberatung ein beſonderes
Ponaueſchlinger Unteredung.
handlungen des Reichstages über die Zaberner Vorfälle
Ausſehen gegeben, obwohl es ganz richtig war, dieſe
* Zu der Entſcheidung des Kaiſers in der Zaberner den Stachel und die Bitterkeit zu nehmen, die ſie im Volke
Frage von den ſonſtigen bei dieſer Gelegenheit üblichen
Erörterungen abzuſondern. Am erſten Tage begnügte Sache ſagte die „Voſſiſche Zeitung” ſie ſei als zurückgelaſſen haben.
man ſich mit den ſinanztechniſchen Darlegungen des der Ankang der Wiederherſtellung geordneter und fried=
Schatzſekretärs Kühn, um erſt nach Erledigung der allge= licher Verhältniſſe anzuſehen und ſei der erſte Schritt auf
Die Fertigſtellung
mein als dringlich anerkannten Interpellationen die einer Bahn zu einem guten Ziel. Das Ziel werde erreicht
werden, wenn die anderen Schritte in derſelben Richtung
eigentliche Etatserörterung aufzunehmen.
Mit voller Schwere hat man in Frankreich die nicht ausblieben. Indem die Truppen aus Zabern zurück= des Kaiſer=Wilhelm=Kanals.
bittere Seite der großen Rüſtungen jetzt zu ſchmecken be= gezogen wurden beuge man einer Verſchärfung der Lage
* Wie nunmehr feſtſteht, wird die Fertigſtellung des
kommen. Während in Deutſchland trotz anfänglich wei= durch neue Zwiſchenfälle vor.
Kaiſer=Wilhelm=Kanals bereits für Anfang
ter Differenzen ſchließlich doch in verhältnismäßig kurzer
Das Berliner Tageblatt ſchreibt: Man wird
Friſt eine Verſtändigung zuſtande kam und die Regierung ſchwerlich zu dem Ergebnis gelangen, daß die Entſchei= April 1914 inſoweit erfolgen, daß unſere großen
ihre Milliarde einſacken konnte, iſt das Kabinett Barthou dung von Donaueſchingen geeignet ſei, die Situation wie= Schlachtſchiffe den Kanal von dieſem Zeitpunkt ab
unge=
über die Koſtendeckung geſtürzt, nachdem in der letzten der einzurenken. Mit der Beſchleunigung des kriegsge= hindert paſſieren können, wobei natürlich Vorausſetzung
Zeit ſeine Stellung ſchon eine recht unſichere geworden richtlichen Verfahrens wird man zunächſt überhaupt nichts iſt, daß beſonders ungünſtige Umſtände, die die Arbeiten
war. Die letzie Mehrheit betrug ganze 21 Stimmen, und anfangen können. Von gut informierter Seite wird uns
in ſolchen Fällen pflegen die Kabinette jenſeits der Vo= allerdings verſichert, es habe gegen Oberſt von Reutter verzögern könnten, nicht eintreten. Hierdurch würde die
geſen ihre Demiſſion einzureichen, weil man ſich ſagt, daß und Leutnant von Forſtner ein kriegsgerichtliches Verfah= erwünſchte Verſtärkung unſerer ſeeſtrategiſchen Stellung in
unter ſolchen Umſtänden die Autorität der Regierung doch ren begonnen, da die Fälle um die es ſich hier handle, der Oſt= und Nordſee bereits früher eintreten, als
ur=
dahin und ein gedeihliches Zuſammenarbeiten zwiſchen nur auf kriegsgerichtlichem Wege ihre Erledigung finden ſprünglich in Ausſicht genommen war. Bis zu dieſer Zeit
Regierung und Parlament nicht mehr möglich iſt. Herr können. Aber es wird einſtweilen nichts darüber geſagt, ſollen alle Schleuſen fertig, die Baggerarbeiten vollendet
Barthou hatte ſeine Kraft wohl überſchätzt, als er glaubte, auf welche Straftaten ſich das Verfahren erſtrecken ſoll.
mit ſeinen Argumenten für weitere Steuerloſigkeit der Auch bei der Verlegung des 99. Regiments von Zabern und eine ausreichende Tiefe der Kanalſohle vorhanden
Rententitel durchdringen zu können, indem er wohl dar= nach Hagenau wiſſe man nicht recht, ob ſie mehr das Re=ſein. Die alten Drehbrücken bei Rendsburg werden
auf ſpekulierte, daß die Deputierten ihm mit Rückſicht auf giment oder mehr die Stadt Zabern treffen ſoll. Die po= gleichfalls bis dahin außer Verkehr geſtellt ſein. Ein
die Wähler folgen würden. Er hat ſich indeſſen gründlich litiſche Situation iſt dunkel. Der Kanzler muß, wenn er
verrechnet, die Mehrheit vertrat den Standpunkt, daß bei nicht eine Auflöſung provozieren will, ein erträgliches Jahr ſpäter, alſo im April 1915, ſoll der Kanal
an ſich vollkommen fertiggeſtellt ſein, und
einer ſo großen Belaſtung des Volkes, wie ſie die jüngſte Verhältnis zur Volksvertretung herzuſtellen ſuchen.
Die Berliner Neueſten Nachrichten er=nur die Marſchbahnverlegung verbleibt noch, die bis An=
Heeresverſtärkung mit ſich bringen mußte, die
Staats=
renten nicht verſchont werden durften, wenn man nicht klären: Die Entſcheidung von Donaueſchingen wird dem fang des Jahres 1916 durchgeführt ſein ſoll. Vom 1.
De=
gezwungen ſein wollte, andere unliebſame Steuern einzu= von keiner Partei mehr geſchützten Kanzler das amtliche zember des Jahres ab wird die Bahnſtrecke Kiel-
Rends=
führen. Das Verkennen dieſer Situation war BarthousLeben verlängern, wird im Lande, vor allem bei der
ge=
großer Fehler, über den er mit ſeinen Leuten geſtolpert bildeten Mehrheit, geteilte Gefühle hervorrufen. Die Ent= burg über die neue Hochbrücke bei Rendsburg geführt,
iſt. Eine Aenderung in der bisherigen Politik, ſoweit ſcheidung iſt Geiſt von Bethmannſchem Geiſt. Sie iſt nichts die Anfang Oktober in Betrieb genommen iſt. An dem=
Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
Seite 2.
angeblich neuer Beſchluß des Lundesrats zur Duelfragef lichung ihrer nakionalen Ideale mit Begeſterungſche
ſelben Tage iſt auch die Schwebeſchre, die den Ort
Ofer=
rönfeld mit Rendsburg und Bahnhof Rendsburg ver= bekannt gegeben worden. Hierzu erfährt eine parlamen= grüßen. Ich bin weit entfernt, dies als Irredentismu
bindet, dem Betriebe übergeben worden. Ferner ſind tariſche Nachrichtenſtelle, daß der Bundesrat in den letz= zu bezeichnen, aber ich glaube, daß die ungarländiſche
zurzeit bereits einzelne Schleuſentore betriebsfähig. Nach ten Monaten zur Duellfrage überhaupt keine Stellung ge= Rumänen es ihrem Nationalgefühl ſchuldig ſind, daß ſie
der Inbetriebnahme der neuen Schleuſen müſſen die alten, nommen habe; es handle ſich bei dieſer Veröffentlichung den ungariſchen Staat lieben und ſeine Wohlfahrt
die jetzt 18 Jahre ununterbrochen in Betrieb waren, einer um eine der Entſchließungen des Bundesrats, die im Ja= dern, da die Ungarn und die Rumänen den zleichen ge
ſchichtlichen Beruf haben, in brüderlichem Einvernehmer
gründlichen Reparatur unterzogen werden. Die hierzu nuar 1913 dem Reichstage zugegangen waren.
— Eine kurze Anfrage wegen des amt= geſtützt auf das Germanentum, die Freiheit und die
Ku=
erforderlichen Vorbereitungen werden im Jahre 1914
ge=
lichen Nachrichtendienſtes. Als Nachklang zur tur Europas gegen die Ausbreitung der panſlawiſtiſchen
troffen werden.
Die neuen Kanalſchleuſen werden nach ihrer Zaberner Affäre hat der Abgeordnete Dr. Werner=Gießen Tendenzen zu verteidigen.
Der galiziſche Landtag wurde am Freitg
Fertigſtellung die größten der Welt ſein. Die (Wirtſch. Vgg.) im Reichstage folgende kurze Anfrage ein=
Schleuſen des Panamakanals z. B. haben nur eine Länge gebracht: Wie bei früheren Gelegenheiten, hat auch jetzt vormittag eröffnet. Der Statthalter Korytowski unter
von 305 Metern, eine Breite von 33,55 Metern und eine wieder anläßlich der bedauerlichen Vorgänge im Elſaß breitete die Regierungsvorlage über die Wahlreform und
Waſſertiefe über den Drempeln von 12,20 Meter erhalten. der amtliche Nachrichtendienſt zur Richtigſtellung aufregen= erklärte, die Regierung ſei überzeugt, daß aus der Mitt
Um einen Begriff von den gewaltigen Abmeſſungen der der und unwahrer Zeitungsmeldungen und zur Beruhi= der Parteien unmöglich ein Wahlreformentwurf hervor
neuen Kanalſchleuſe zu geben, ſei nur hervorgehoben, daß gung der öffentlichen Meinung nicht ausgereicht. Ich frage gehen könne, der auf allgemeine Zuſtimmung zu rechnen
jede der beiden Schleuſen rund 500000 Kubikmeter Mauer= daher den Herrn Reichskanzler, was er zu tun gedenkt, um hätte. Daher ſei die Regierung entſchloſſen, unter
Füh=
werk umfaßt. Die Schleuſen wurden im weſentlichen aus zum Wohle des Reiches eine beſſere Nachrichtenverſorgung lungnahme mit allen Parteien mit einer beſonderen
Vor=
lage hervorzutreten. Die Regierung wolle das Zuſam=
Beton gebaut und ſollen mit elektriſch angetriebenen, zu beſchaffen?
Aufhebung der Fahrkartenſteuer? Der menarbeiten beider Nationalitäten ermöglichen und jeder
8 Meter ſtarken eiſernen Schiebetoren verſchloſſen werden.
Jede Schleuſe erhält aus Betriebsrückſichten drei Schiebe= württembergiſche Miniſterpräſident hat ſich bereit erklärt, Nationalität eine entſprechende Vertretung ſicher ſtellen
tore, von denen das mittlere die 330 Meter betragende auf Wunſch des Finanzausſchuſſes der württembergiſchen und alle erwerbenden Bevölkerungsſchichten zur Teil
Länge zwiſchen Außen= und Binnentor in zwei Kam= Zweiten Kammer im Bundesrat für eine Aufhebung der nahme an der öffentlichen Tätigkeit heranziehen.
De=
mern von 100 Metern uno 221 Metern nutzbarer Länge Fahrkartenſteuer einzutreten. Der Finanzausſchuß faßte! Statthalter verwies darauf, daß fortan den rutheniſchen
dieſen Beſchluß allerdings unter der Vorausſetzung, daß Mitgliedern des Landesausſchuſſes die Vertretung des
zerlegt, hauptſächlich aber als Reſerve dienen ſoll.
der dadurch entſtehende Ausfall an Einnahmen nicht durch Landmarſchalls im Ausſchuß übertragen werden ſoll. Auck
eine Erhöhung der Matrikularbeiträge, ſondern durch für die Wahl in die Landtagskommiſſionen und die Lan=
Deutſches Reich.
einen anderen Erſatz gedeckt würde. Derartige Beſchlüſſe desinſtitute ſichere die Vorlage den Ruthenen eine Ver=
— Gegen eine Arbeitsloſenverſiche= ſind leicht zu faſſen, wenn man nicht auch die Verpflich= tretung zu. Die Regierung ſchlage zur ſtändigen
Kon=
rung. Zur Frage der Arbeitsloſenverſicherung liegen tung empfindet, poſitive Vorſchläge für eine Deckung des trolle der Finanzverwaltung des Landes die Errichtung
neuerdings aus Arbeitgeberkreiſen beachtenswerte Kund= Ausfalls an Reichseinnahmen zu machen. Auch der Mi= von Landesfinanzkommiſſionen vor. Der Statthalter
gebungen vor. Die Arbeitsnachweiskonferenz der ver= niſterpräſident Württembergs wird kaum ohne weiteres in ſchloß mit dem Wunſche, daß die Wahlreform dem Lande
einigten Arbeitgeberverbände hat die Frage ganz ein= der Lage ſein, einen Deckungsvorſchlag dem Bundesrat zu den Frieden bringe. Auf Antrag von Dr. Leo wurde die
gehend erörtert und iſt auf Grund dieſer Unterſuchungen unterbreiten. Die Fahrkartenſteuer bildet heute im Regierungsvorlage für dringlich erklärt. Hierauf wurde
zu der einmütigen Entſchließung gelangt, daß jede Ar= Reichsbudget einen Einnahmepoſten von mehr als 22 Mil= die Wahl eines 25gliedrigen Wahlreformausſchuſſes
vor=
beitsloſenverſicherung auf öffentlich=rechtlicher Grundlage lionen Mark. Auf einen ſolchen Poſten zu verzichten, genommen.
wegen der für die Allgemeinheit daraus folgenden ſchwe= wird die Finanzverwaltung niemals eingehen, ohne ſofort
Schweiz.
ren Gefahren aufs entſchiedenſte abzulehnen iſt. In glei= einen ſicheren Erſatz dafür zu haben. Daß die Fahr=
Die Einführung der Verhältniswahl,
chem Sinne hat der Bayeriſche Induſtriellenverband unter kartenſteuer nicht nur im Lande, ſondern auch im Reichs= Der ſchweizeriſche Nationalrat hat das Volksbegehren für
ansführlicher Begründung und unter Hinweis auf die in tage gänzlich unpopulär iſt, darüber beſteht kein Zweifet. die Einführung der Verhältniswahl bei der Volkswahl
Gemeinſchaft mit dem Verband bayeriſcher Metallindu= Aber dieſe Eigenſchaft teilt ſie mit ſo ziemlich jeder des Nationalrates an einen parlamentariſchen Ausſchuß
ſtrieller und dem Verband ſüddeutſcher Textilarbeitgeber Steuer. Der Staatsſekretär des Reichsſchatzamts hat für gewieſen. Das Volksbegehren iſt von 122080
ſchweizeri=
im Jahre 1909 an das Königlich Bayeriſche Staatsmini=! 1914 ein Feierjahr in bezug auf die Erſchließung neuer ſchen Bürgern unterſchrieben worden, während für die
ſterium des Innern gerichtete Eingabe ſich aufs nachdrück= Einnahmequellen proklamiert. Und der Reichstag wird Weiterleitung eines ſolchen Begehrens an die
ſchweizeri=
lichſte gegen jede öffentliche Arbeitsloſenverſicherung aus= zweiſellos beſtrebt ſein, dieſem einen Feierjahr noch eine ſche allgemeine Volksabſtimmung nur 50000
Unterſchrif=
geſprochen. Auch vom Deutſchen Braunkohleninduſtriever= Reihe weiterer folgen zu laſſen. Allerdings ſteht in näch= ten notwendig ſind. Zunächſt wird nun die ſchweizeriſche
ein, vom Verband Sächſiſch=Thüringiſcher Webereien, vom ſter Zeit wohl eine Erhöhung einiger Einnahmequellen Regierung die Angelegenheit behandeln. Dabei wird we=
Arbeitgeberverband für Muskau, vom Verband Deutſcher im Reiche in Ausſicht, wie z. B. aus der Beſteuerung der ſentlich in Betracht kommen, daß vor einigen Jahren ein
Topfwarenfabrikanten, vom Arbeitgeberverband Unter=Rennwetten. Aber auf dieſe neuen Mittel warten ſchon gleiches Volksbegehren in der Volksabſtimmung nur mit
weſer, vom Arbeitgeberverband für den Be=mit Sehnſucht einzelne Beamtenklaſſen, die bei der letzten wenigen tauſend Stimmen Mehrheit abgelehnt worden iſt.
zirk der nordweſtlichen Gruppe des Vereins Beſoldungsreform zu kurz gekommen ſind. Die Reichs= Die Annahme des neuen ſchweizeriſchen Fabrikgeſetzes,
Deutſcher Eiſen= und Stahlinduſtrieller, vom Reichsbund finanzverwaltung wird alſo ſchwerlich auf den Gedanken die im Nationalrat mit allen Stimmen erfolgte, läßt
dar=
baugewerblicher Arbeitgeberverbände und weiteren indu= kommen, neue Steuerquellen entdecken zu wollen, um eine auf ſchließen, daß in der Volksabſtimmung über dieſe
Ge=
ſtriellen und gewerblichen Verbänden liegen ſolche Kund= vorhandene aufzugeben.
ſetzesarbeit die Gegenſätze weniger ſcharf ſein werden, als
gebungen vor. Man erſieht daraus, daß die geſamte
wie man anfänglich annahm. Vorausſetzung dafür iſt
deutſche Arbeitgeberſchaft einig iſt in der Ablehnung einer
Ausland.
freilich, daß die parlamentariſche Vertretung der Kantone,
Forderung, deren Erfüllung zwar der herrſchenden
Ge=
der Ständerat, der das Geſetz erſt noch durchzuberaten
Oeſterreich=Ungarn.
werkſchaftsrichtung Vorteile, dem Staate und der
Allge=
hat, keine weſentlichen Aenderungen an der jetzigen
Faf=
meinheit aber unüberſehbare Nachteile bringen würde.
Ungarn und Rumänien. Miniſterpräſident ſung des Entwurfs vornimmt.
Herabſetzung der Altersgrenze für Tisza erwiderte auf die Aeußerung von Pop (Rumäne),
Frankreich.
den Bezug der Altersrente. Es wurde kürzlich er möge ſich aus dem rumäniſchen Grünbuch überzeugen,
gemeldet, dem Reichstage würde demnächſt eine Vorlage daß die Monarchie vom Beginn der Balkankriſe an aus
Zur Kabinettskriſis. Gleich Ribot ſcheint
über die Herabſetzung der Altersgrenze für den Bezug der allen Kräften die rumäniſchen Aſpirationen unterſtützte. auch der Senator Jean Dupuy bei ſeinen Bemühungen,
Altersrente vom 70. auf das 65. Lebensjahr zugehen. Die Behauptung Pops, daß die Gründe der äußeren Po=ein linksrepublikaniſches Miniſterium zu bilden, ernſten
Dieſe Annahme iſt unzutreffend; in abſehbarer Zeit wird litik Ungarn dazu nötigen, den in Ungarn lebenden Ru=Schwierigkeiten zu begegnen. Wie verlautet, weigern ſich
eine ſolche Denkſchrift nicht an den Reichstag gelangen. mänen gegenüber eine freundlichere Politik einzuſchlagen, die geeinigten Radikalen, dem der demokratiſchen Vereini=
Bevor man an eine Herabſetzung der Altersgrenze für ſei durchaus falſch. In Ungarn erfreuten ſich die rumäni= gung angehörigen Dupuy ihren Beiſtand zu gewähren,
den Bezug der Altersrente herantritt, wird es erforderlich ſchen Landeskinder einer ausgezeichneten Stellung. Die weil ſie der Anſicht ſeien, daß der künftige
Miniſterpräſi=
ſein, eine Generalbilanz aller Verſicherungsträger der In= Klagen über Unterdrückungen ſeien durchaus grundlos. dent ihrer Partei entnommen werden müſſe. In gemäßigt
validen und Hinterbliebenenverſicherung aufzuſtellen, um Die Rumänen hätten ſich in Ungarn nicht nur ziffernmäßig republikaniſchen und konſervativen Kreiſen wird dieſe
zu prüfen, ob auf die Dauer Beiträge und Leiſtungen in vermehrt, ſondern auch materiell und kulturell einen gro= Haltung der Radikalen in ſcharfer Weiſe kritiſiert und
be=
einem geraden Verhältnis ſtehen.
ßen Aufſchwung genommen. Er begreife, ſagte der Mi= hauptet, daß Caillaux und Clemenceau, denen in dieſer
Keine neue Stellung des Bundesrats niſterpräſident, daß die ungarländiſchen Rumänen den Frage auch Jaurés Gefolgſchaft leiſte, im Hinblick auf die
zur Duellfrage. In der Preſſe iſt dieſer Tage ein Aufſchwung des Königreichs Rumänien als Verwirk=! Kammerwahlen im Mai nächſten Jahres unumſchränkte
Louis zu bewundern, der aber gegen jedes Lob
gleich=
gültig blieb, ſich zurückzog und für ſich allein übte, am
Schönheit.
Neue Kunde von Beethoven. kiebſten, wenn der Vater nicht zu Hauſe war.‟ Der Zehn=
** Der bekannte Beethoven=Forſcher Friedrich Kerſt jährige wurde dann von einem gewiſſen Zambona unter=
( Das Schönheitsideal der Menſchen hat ſich
lang=
ſam gewandelt. Noch vor nicht langer Zeit war ſchön läßt in den nächſten Tagen im Verlage von Julius Hoff= richtet, da er außer der Muſik bis dahin noch nichts
ge=
gleichbedeutend mit regelmäßig, wohlgeſtaltet, proportio= mann in Stuttgart ein Werk erſcheinen, das unter dem lernt hatte. „Zambona unterrichtete ihn nun täglich,
zu=
nal. Das alte klaſſiſche Schönheitsmuſter war maßgebend. Titel „Die Erinnerungen an Beethoven” alles erſt in den ſogenannten Rudimenten, Auszug der lateini=
Ein griechiſches Profil, ein Madonnenantlitz, eine apolli= zuſammenfaßt, was uns von den Zeitgenoſſen über das ſchen Grammatik: Louis machte ſo ſchnelle Foctſchritte,
niſche Stirn waren Gegenſtand der Bewunderung und Erdenwallen des Meiſters von der Wiege bis zur Bahre daß er in ſechs Wochen die Eiceroniſchen Briefe überſetzte,
Sehnſucht zugleich. Allmählich haben wir mehr nordiſche, berichtet wird. Aus Briefen, Tagebüchern und Erzäh= und trieb ein Jahr das Lateiniſche Dann trieb er mit
germaniſche Maßſtäbe anwenden gelernt. Schön iſt uns lungen, von mehr als 140 Freunden und Bekannten ihm Logik nach Feders deutſchem Kompendium und
nicht mehr ohne weiteres das Ebenmäßige ſondern das Beethovens ſetzt ſich hier ein einzigartiges, lebendiges etwas Franzöſiſch und Italieniſch, bis er Vonn rerlaſſen
Charakteriſtiſche. Im Süden mag die ſchöne Form ge= und anſchauliches Bild ſeines Lebens zuſammen. Bei mußte.‟ Der Lehrer im Kontrapunkt wurde für
Beet=
deihen und ewiges Vorbild ſein. Wir im rauheren Nor=feinen langjährigen Studien iſt es dem Verfaſſer auch ge= hoven dann in Wien Johann Schenk deſſen
aus=
den lieben den Charakter, ſelbſt wenn er ſcharfkantig, lungen. auf dieſem bereits ſo viel durchforſchten Gebiet führliche durch eine Abſchrift Jahns erhaltene
Erinne=
eckig oder brutal zum Ausdruck kommt. Der charakteriſtiſch neue Quellen zu erſchließen und noch unveröffent= rungen bisher noch nicht veröffentlicht waren. Tief
er=
durchgearbeitete Kopf, in dem ein gewaltiger Wille lebt,lichtes Material mitzuteilen, das hauptſächlich aus griffen wurde er, als er ſeinen neurn Schüler, den
da=
iſt uns mehr als das nichtsſagend=glatte „ſchöne: Ange=dem Nachlaß dies Mozart=Biographen Ottv Jahn und mals noch völlig unbekannten Komponiſten, zum erſten
ſicht. Und zumal in der modernen Welt, wo alles auf Ar= aus den Konſervationsheften ſtammt. Aus dieſen wert=Mal auf dem Flügel phantaſieren hörte: „Nach einigen
beit. Energie und Leiſtung abgeſtimmt iſt, erblaßt die vollen neuen Beiträgen zur Vorthovenkunde ſeien einige Anklängen und gleichſam hingeworfenen Figuren, die er
unbedeutſam ſo dahingleiten ließ: entſchleierte der ſelbſt=
Luxus=Schönheit des Olymp mehr und mehr vor der er= der wichtigſten herausgehoben.
kämpften Schönheit der genialen Kraft.
ſchaffende Genius ſo nach und nach ſein tiefempfundenes
Aus der Jugend.
Seelengemälde. Von den Schönheiten der mannigfaltigen
Aber es gibt noch eine höhere Schönheit. Man kann
Geſichter ſehen, die weder eine „ſchöne” noch charakteriſtiſche
Ein Kollege des jungen Beethoven in der Bonner Motive, die er klar und mit überreicher Anmut ſo lieblich
Bildung haben. Und doch bezwingen und feſſeln ſie. Hofkapelle war Bernhard Mäurer, deſſen eigen= zu verweben wußte, war mein Ohr zur beſtändigen Auf=
Sie ſind durchleuchtet und vergeiſtigt von einer inneren händige Aufzeichnungen ſich im Jahnſchen Nachlaß befin= merkſamkeit gereizt Nachdem der Künſtler ſeine Vir=
Gewalt. Die äußere Form iſt zu einem Inſtrument der den und intereſſante Aufſchlüſſe über die traurige Kindheit tuoſität ſo meiſterhaft beurkundet: verändert er die ſüßen
Seele geworden, und wer das Geſicht ſah, erblickte in des Komponiſten gewähren. Der 8jährige Louis wurde Klänge in traurig wehmütige, ſodann in zärtlich rührende
Wahrheit die Seele, die aus ihm ſprach. Wer kennt nicht von dem Pianiſten Pfeiffer unterichtet. Dazu war keine Affekte dieſelben wieder in freudige bis zur ſcherzenden
ſolche Geſichter, die gleichſam transparent ſind aus denen ordentliche Zeit feſtgeſetzt: oft, wenn Pfeiffer mit Beet=Tändelei. Jeder dieſer Figuren gab er einen beſtimmten
Reinheit, oder Güte oder Freundlichkeit ſtrahlen? Dieſer hovens Vater in einer Weinſchenke bis 11 oder 12 Uhr ge=Eharakter, und ſie trugen das Gepräge leidenſchaftlicher
wunderbare Abglanz des inneren Lebens, der auf den zecht hatte, ging er mit ihm nach Hauſe, wo Louis im Empfindung in denen er das Eigene, Selbſtempfundene
Angeſichtern liegt, iſt uns, wenn wir ehrlich ſind die letzte, Bett lag und ſchlief: der Vater rüttelte ihn ungeſtüm auf, rein ausſprach.”
reiſſte Schönheit. Der Adel der Seele der ein Geſicht be= weinend ſammelte ſich der Knabe und ging ans Klavier,
Ein Bekenntnis.
herrſcht, zwingt uns zur Ehrfurcht und Liebe. Das aber wo Pfeiffer bis zum frühen Morgen bei ihm ſitzen blieb,
Ein lſisher unbekanntes Belenninis des Meiſters,
bedeutet den Sieg der geiſtigen Kraft über die bloße Stoff= da er das ungewöhnliche Talent desſelben erkannte, viel= deſſen komiſcher und myſtſiſcher Charakter ganz ſeinem
lichkeit. Jeder kann ſo ſchön fein, wie er will. Er hat denleicht brachte er ihm auch einige aus Kirnberger geſchöpfte Ideenkreiſe entſpricht findet ſich in den Erinnerungen von
Meiſel in der Hand, der ſein Weſen geſtaltet und formt. Kenntniſſe bei. Nach einem Jahr mußte Pfeifſer Benn Joh. Andreas Stumpff, der 1824 zu Beethoven
So weit einer edel und groß iſt ſo weit iſt er wahrhaft verlaſſen, und Louis konnte nun ruhig ſchlafen. Als er „wallfahrtete‟. Bei einem Spaziergang mit ihm ſprach
ſchön. Echte Schönheit iſt ein Ausfluß des inneren ſoweit war, daß er ſich mit Beifall vor Kennern hören Beethoven begeiſtert: „Hier ſitze ich oft ſtundenlang, und
Wertes.
laſſen konnte, lud ſein exaltierter Vater jeden ein, ſeinen meine Sinne ſchwelgen in dem Anblick der empfangenden
Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
Seite 3.
Heren des Miniſtertung ſeien, und ſich gleichzeitig eine heim, den Oberegſerungerat Gräß, den Geh. Oberbaurat neuerer Zeſt ſi man in der Rechſprechung dazu gekommen,
Revanche für die Schlappe holen möchten, die ſie bei der Imroth, den Medizinalrat Dr. Rebentiſch, den Kommerzien= Wirtſchaftskonzeſſionen außer an phyſiſche Perſonen auch
Verſailler Präſidentenwahl erlitten haben. Das Echo de rat Eugen Trier, den Kommerzienrat Mörbe von Rhein= an juriſtiſche Perſonen, wie Aktiengeſellſchaften, eingetra=
Dürkheim, den Rechnungsrat Weiſ, von Worms, den gene Genoſſenſchaften uſw. zu erteilen. Ueber die Ver=
Paris meint, daß die Führer der Radikalen den Präſi= Kanzleirat Bachmann, den Lehrer Schöffel von Gronau, leihung an offene Handelsgeſellſchaften, wie im
vorliegen=
denten Poincaré zwingen wollen, zur Blockpolitik zurück= den Kanzleirat Geisler und den Lehrer Röber von den Falle, ſind bisher Entſcheidungen nicht getroffen
wor=
zukehren und ſich dadurch in den Augen der Bevölkerung Dieburg, den Oekonomen Lein an der Strafanſtalt in den. Wirtſchaftsdeputation der
Stadtverordnetenverſamm=
bloßzuſtellen.
Butzbach, den Aktuar Suppes und den Lehrer Albert von lung und Gaſtwirteverein haben das Geſuch der Firma
Lorſch, den Poſtrat Hirth, den Amtsrichter Bechſtein befürwortet. Polizeiamt und Kreisamt haben Bedenken,
England.
von Lorſch, den Hauptlehrer Breidenbach von Beerfelden, die Konzeſſion an eine offene Handelsgeſellſchaft zu ertei=
Die iriſche Frage. Premierminiſter Asquith den Sanitätsrat Dr. E. Lipp, den Rechnungsrat Döll,len, da eine Prüfung der perſönlichen Qualifikationen,
erklärte in einer Rede in Mancheſter, die Regierung wäre den Hekonomierat Haug, den Geh. Juſtizrat Netz, den ein Haupterfordernis für die Erteilung, nicht möglich iſt.
Präſidenten des Militärvereins Philipp Dietz und den Der Vertreter des Polizeiamtes, Regierungsaſſeſſor Dr.
zu keinem geringen Opfer bereit, wenn ſie dadurch eine Rendanten Fiſcher von Alzer den Hauptlehrer Diehl von Pabſt, bittet um Ablehnung des Geſuchs; es könnten ja
dauernde Regelung der iriſchen Frage auf der Baſis ge= Langen, den Stadtrechner Schül von Heppenheim, den die beiden Inhaber der Geſellſchaft um die Konzeſſion
ein=
genſeitiger Vereinbarungen ſichern könnte. Asquith be= Regierungs= und Baurat Levy von Frankfurt a. M., den kommen. Die Konzeſſion könne nur auf die Perſon, nicht
ſtritt, daß er in ſeiner letzten Rede in Leeds etwas von Profeſſor Dr. Viermann, den Oberlehrer Profeſſor Bux=auf die Firma erteilt werden. Der Vertreter der Firma,
mann von Laubach; zum Vortrag den Miniſter des Juſtizrat Dr. Hoffmann, iſt der Anſicht, daß offene
dem zurückgenommen hätte, was er ſeinerzeit in Lady= Innern v. Hombergk zu Vach, den Vorſtand des Kahi= Handelsgeſellſchaften ſehr wohl Träger der
Wirtſchafts=
bank in Ausſicht geſtellt habe. Er habe im Prinzip ge= netts Geheimerat Römheld, den Direktor der Kabinetts= konzeſſion ſein können. Im vorliegenden Falle diene das
gen die Bedingungen, die Sir E. Carſon kürzlich in einer 1 bibliothek Hauptmann a. D. Zobel.
Geſuch nur dazu, privatrechtlich klare Verhältniſſe zu
Rede in Mancheſter formuliert habe, nicht viel einzuwen=
* Ordensverleihung. Seine Königl. Hobeit der haben und bei einem eventuellen Wechſel der Inhaber die
den und er betrachte jene Erklärung Carſons als ein gün= Großherzog haben dem Oberbriefträger Chriſtoph Konzeſſion unberührt zu laſſen. In Konſequenz einer
Vatter in Darmſtadt die Erlaubnis zur Annohme Entſcheidung des Verwaltungsgerichtshofes über die
Er=
ſtiges Zeichen der Lage.
und zum Tragen des ihm von Sr. Maf. dem Deutſchen teilung der Wirtſchaftskonzeſion an eine ähnliche Kor=
Die Einfuhr von Waffen und Munition Kaiſer, König von Preußen, verliehenen Kreuzes des poration in Gießen für ein Vereinshaus erteilt der
Provin zialausſchuß der Firma Diſchinger
nach Irland iſt durch einen königlichen Erlaß verboten! Allgemeinen Ehrenzeichens erteilt.
die nachgeſuchte Konzeſſion. — Großh.
Bürger=
worden, ebenſo von deren Beſtandteilen, leeren Patronen=
* Pfarr= und Schulperſonalien. Se. Königl. Hoheit meiſter Hechler zu Alsbach ſuchte in einer Eingabe an
hülſen, Exploſivſtoffen und Brennſtoffen, die für kriegeri= der Großherzog haben dem Pfarrverwalter Erich das Kreisamt Bensheim um Erhöhung ſeiner
Be=
ſche Zwecke geeignet ſind, außer wenn die Gewißheit ge= Winkler zu Hammelbach die evangeliſche Pfarrſtellezüge nach. Er habe ein Einkommen von 1000 Mark: er
daſelbſt übertragen. Uebertragen wurde dem Lehrer hält ein Gehalt von 1500 Mark für angemeſſen. Das
geben iſt, daß ſie für Sportzwecke, Bergwerksbetriede Wilhelm Kantz zu Bingenheim Kreis Büdingen. eine Kreisamt Bensheim hielt nach Prüfung der Sachlage 1300
oder andere unkriegeriſche Zwecke beſtimmt ſind. Ein Lehrerſtelle zu Beienheim, Kreis Friedbera: dem Schul= Mark und 100 Mark für entgangene Gebühren für
genü=
zweiter Erlaß verbietet den Transport der gleichen Artikel amisaſpiranten Albert Euler aus Butzbach eine Lehrer= gend, während der Bürgermeiſterverein des Kreiſes
ſtelle zu Nieder=Florſtadt, Kreis Friedberg.
längs der Küſte mit den gleichen Einſchränkungen.
Bensheim 1512 Mark für angemeſſen hält. Der Gemeinde=
* Das Großh. Regierungsblatt Nr. 26 vom rat beſchloß am 23. Juli, das Gehalt auf 1200 Mark mit
Rußland.
6. Dezember hat folgenden Inhalt: 1. Verordnung. Wirkung vom 1. April 1913, feſtzuſetzen, und gleichzeitig
die Beförderung von Perſonen mit Motorbooten auf beſchloß er, daß in Zukunft das Anfangsgehalt des Bür=
Die Reichsduma verhandelte über die Inter= dem Rhein betreffend. 2. Bekanntmachung, die Polizei= germeiſters 1000 Mark nicht überſteigen ſolle. Auf die
pellation, betreffend die neuen Statuten der Mediziniſchen verordnung für die Schiffahrt und Flößerei auf dem Beſchwerde des Bürgermeiſters beſtimmte der Kreisans=
Akademie. Nach einer längeren Debatte über die ſeitens Neckar betreffend. 3. Bekanntmachung, das Wehrbei= ſchuß in ſeiner Sitzung vom 1. September ein Gehalt von
tragsgeſetz vom 3. Juli 1913 betreffend. 4. Bekannt= 1300 Mark. Hiergegen verfolgte der Gemeinderat
Beruf=
des Kriegsminiſters abgegebenen Erklärungen nahm die machung, die Verleihung von Titeln betreffend. 5. Be= ung mit der Begründung, daß der zweite Teil jenes Be=
Duma mit 139 gegen 78 Stimmen folgende von den Okto=kanntmachung, die „Katharina Aſtor=Stiftung” betr. ſchluſſes nicht zur Kenntnis des Kreisamtes gekommen
briſten eingebrachte Uebergangsformel an: In Anbetracht 6. Bekonntmachung, Anſchlußgleis der Firmen M. Roth= ſei. Auch ſei der Gemeinderat bei der Verhandlung des
deſſen, daß die Einführung der neuen Statuten der Me=ſchild & Cie, und Nathan Rothſchild zu Friedberg be= Kreisausſchuſſes nicht genügend vertreten geweſen.
Als=
treffend. 7. Bekanntmachung, Konzeſſion zum Bau und bach ſei ſchwer mit Schulden belaſtet und erhebe 120
Pro=
diziniſchen Akademie ohne Genehmigung der geſetzgeben= Betrieb einer zweigleiſigen elektriſchen Bahn von Darm= zent Gemeindezuſchlag, ſo daß eine weitere Belaſtung
ver=
den Inſtitutionen direkt geſetzwidrig iſt und daß die In= ſtadt nach Eberſtadt betreffend. 8. Bekanntmachung, mieden werden müſſe. Der Bürgermeiſter ſei ſchon alt,
kraftlaſſung der Statuten trotz der Weigerung des Senats, die Befugnis zum Abfertigen von enthaarten halb= oder vermögend und habe viele Nebeneinnahmen, ſo daß er mit
ſie zu veröffentlichen, eine dauernde Geſetzwidrigkeit dar= ganzaaren Schaf= und Ziegenſellen, ſowie Lamm= und 1200 Mark auskommen könne. Die Berufung der
Zickelfellen nach den Zollſätzen der Tarifnummer 544 be Gemeinde wird als unbegründet verworfen.
ſtellt, erachtet die Reichsduma die Erklärungen des Kriegs= treffend. 9. Bekanntmachung, die Ausführung der Prü=
— Der 51jährige Gaſtwirt Johann Simon aus
Sendel=
miniſters für ungenügend.
fungsordnung für Aerzte vom 23. Mai 1901 betreffend. bach ſucht um Erlaubnis zum Betriebe einer
* Verleihung von Titeln. Das Regierungsblatt bringt Schankwirtſchaft zu Offenbach im Hauſe Große
jetzt die Bekanntmachung betr. die Verleihung des Titels Marktſtraße 30 nach. Bauliche Anſtände ſollen nach der
* Die Ausländer in Amerika. Aus Neu= Staatsrat” an die Geheimeräte. Die Bekanntmachung Inbetriebnahme der Wirtſchaft beſeitigt werden. Die
York wird berichtet: Der neue Bericht des Statiſtiſchen lautet: „Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Bedürfnisfrage zum Branntweinausſchank wurde bejaht.
Amtes gewährt einen intereſſanten Einblick in die Zu=mit Allerhöchſter Entſchließung vom 22. November anzu= Aus Gründen, die in der Perſon des Geſuchſtellers liegen,
ſammenſetzung der Bewohner der Vereinigten Staaten, ordnen geruht, daß die Mitglieder des Staatsminiſte= beantragte das Polizeiamt, das Geſuch abzulehnen; eben=
und zeigt, daß die Zahl der im Auslande geborenen oder riums, denen Rang und Titel eines Geheimerats verliehen ſo hat das Kreisamt Bedenken. Der Provinzialausſchuß
als Kinder ausländiſcher Eltern in Amerika zur Welt ge= worden iſt, künftig unter Beibehaltung ihreserteilte die nachgeſuchte Konzeſſion. Die
kommenen Bürger größer iſt, als man im allgemeinen Rangs den Titel eines Staatsrats zu führen Koſten des Verfahrens, ausſchließlich der anwaltlichen
annimmt. Die Zahl der in Amerika lebenden Weißen, haben.
Vortretung, fallen der Staatskaſſe zur Laſt.
die nicht in Amerika oder von fremden Eltern in Amerika
2
Vom Großh. Hoftheater. Ein intereſſantes Goſt=
Verſonalnachrichten der Kaiſerlichen
Ober=
geboren wurden, beläuft ſich auf rund 32 200000 Köpfe. Poſtdirektion in Darmſtadt. Verliehen wurden ſpiel ſteht für die Darmſtädter Opernfreunde für Sonn=
Darunter bezeichnen etwas über 10 Millionen das Eng= aus Anlaß des Scheidens aus dem Dienſte der Charakter tag, den 21. Dezember, in Ausſicht. Der langjährige
ly=
liſche als ihre Muterſprache, nicht weniger als als „Ober=Poſtſekretär” dem Poſtſefretär Stetter in riſche Tenor unſeres Hofthraters Oto Wolf, der vor
8 8 00 000 Menſchen nennen als Mutterſprache Hießen; ferner das Kreug des Preußiſchen Allgemeinen vier Jahren einem Rufe an die Münchner Hofoper Folge
Deutſch. In weitem Abſtand an dritter Stelle folgen Ehrenzeichens dem Ober=Briefträger Vatter in Darm=leiſtete und mit dem Titel eines Kal. Bayr.
Kammerſän=
die Skandinavier mit 2900 000 Köpfen, an vierter dieſtadt. — Verſetzt: Poſtſekretär Kolb von Aachen nach gers ausgezeichnet wurde, wird ſich den zahlreichen Ver=
Italiener mit 2100 000 Köpfen. Polniſch und Jiddiſch Gießen; Poſtverwalter Gaſſert von Kirtorf nach Bür= ehrern ſeiner Kunſt in einer ſeiner Lieblingsrollen in
Er=
als Mutterſprache ſprechen je 1700 000 Menſchen, wäh= ſtadt, die Ober=Poſtafſiſtenten Reidel von Büdingen innerung bringen. Der Küeſtler, der in München wie bei
rend die Zahl der Bewohner der Vereinigten Staaten, nach Kirtorf als Poſtverwalter und Rullmann von ſeinen zahlreichen auswärtigen Gaſtſpielen mit faſt allen
die Franzöſiſch als ihre Mutterſprache nennen, nur rund Hanau nach Büdingen, Poſtaſſiſtent Kopf von Darm= Partien des lyriſchen und des Heldenfaches bei Publikum
1300 Köpfe erreicht. Charles Eliot, der berühmte Päda= ſtadt nach Berlin, die Telegraphenaſſiſtenten Bopp und Preſſe fortgeſetzt großten Beifall findet, hat für ſein
goge und langjährige Präſident der Harvard=Univerſität, von Mainz nach Hamburg, Lindemann von Berlin hieſiges Auftreten die Partie des Lyonel in Flotows
äußerte ſich in Anknüpfung an dieſe Zahlen dahin, daß nach Darmſtadt und Wüſt von Hamburg nach Mainz, Martha” gewählt, mit der er bereits in den acht Jahren
vielleicht in 100—160 Jahren die Möglichkeit einer homo= die Telegraphengehifinnen Koch von Wiesbaden nach ſeines hieſigen Wirkens das Publikum wiederholt
ent=
genen amerikaniſchen Bevölkerung erſtehen könne. gewiß Friedberg und Ruppel von Friedberg nach Wieshaden.
zückte. — Heute nachmittag findet um 2 Uhr eine
nicht früher, aber die Wahrſcheinlichkeit ſpricht dafür, daß Etatsmäßig angeſtellt: Telegraphengehilfin Mar=Wiederholung des Goetheſchen „
Eamont=
auch dann noch die Bewohner der Union — nur die Wei=quardt in Offenbach. — Beſtanden: die Poſtſekretär= in der Neuinſzenierung zu Volksvorſtellungspreiſen ſtatt;
ßen wohlverſtanden — eine Fülle unverarbeiteter fremder prükung: Ober=Poſtaſſiſtent Eidenmüller in Mainz und abends 7 Uhr gelangt als C 17 Humperdincks Märchen=
Räſſenbeſtandteile aufweiſen werden.
Poſtaſſiſtent May in Darmſtadt. — Angenommen: oper „Die Königskinder” zum erſten Male in dieſer
Spiel=
zum Telegraphenanwärter: Vizefeldwebel Waaner in zeit zur Aufführung. Die elfte Volksvorſtellung zu er=
Mainz; zur Teleoraphengehilfin: Eliſabetb Weber in mäßigten Preiſen bringt am Montag um 7½ Uhr die
Offenbach; zum Poſtagenten: Landwirt Beiſiegel in beliebte Poſſe „Robert und Vertram” mit den Herren Jür=
Stadt und Land.
Genſingen: zur Poſtagentin: Frau Lohr in Weinheim gas und Jordan in den Titelrollen; die Regie führt Herr
Darmſtadt, 7. Dezember.
(Kreis Alzey). — Freiwillig ausgeſchieden: Hacker, die muſikaliſche Leitung hat Herr Oppenheim. Dem
* Empfänge. Se. Königl. Hoheit der Groß=Telegraphengehilfin Ottenthal in Mainz und Poſt= A=Abonnement fällt als 17 Vorſtellung am Dienstag,
herzog empfingen am Samstag den Hauptmann agent Vetter in Genſingen. — Geſtorben: Poſt= um 7 Uhr, eine Wiederholung des beifällig
aufgenomme=
v. Olberg von der Reſeive des Leibgarde=Infanterie= agentin Richtſcheid in Meinheim (Kreis Alzey).
nen „Zigeunerbaron” dem B=Abonnement am Mittwoch,
8. Der Provinzialausſchuß beſchäftigte ſich in ſeiner um 7½ Uhr die erſte Wiederholung des neuen Bahrſchen
Regiments (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, den Kanzleirat
Benſel und den Rechnungsrat Friedel von Mainz, den geſtrigen Sitzung mit dem Geſuche der Firma J. Di= Luſtſpiels „Das Phatom” zu, deſſen Uraufführung an
Schulrat Mathes von Oppenheim, den Sanitätsratſchinger, offene Handelsgeſellſchaft aus Darmſtadt, um unſerem Hoftheater ſehr anerkennend beſprochen und dar=
Dr. Marx von Worms, den Hoffagdamtsſekretär Jäger,Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirt= aufhin von zahlreichen deutſchen Bühnen zur Aufführung
den Amtsrichter Kammerherrn Dr. v. Becker von Rein=ſchaft in ihrem Hauſe Heinheimerſtraße Nr. 8. In angenommen worden iſt.
M
Ze er
und gebärenden Kinder der Natur. Hier verhüllt mir die Von wem iſt denn das?” „Von Ihnen.” „Von mir iſt
mafeſtätiſche Sonne kein von Menſchenhänden gemachtesdie Dummheit? O Beethoven, was biſt du für ein Eſel
Feuilleten.
Dreckdach, der blaue Himmel iſt mein ſublimes Dach geweſen!” Streichers waren — etwa 1824 — mit ihrer
Wenn ich am Abend den Himmel ſtaunend betrachte und kleinen Enkelin in van Alens Menagerie gegangen. Dort
C. K. Donaueſchingen. Die Blicke der politiſchen Welt
das Heer der ewig in ſeinen Grenzen ſich ſchwingenden fanden ſie Beethoven im Anſchauen der Löwen ganz ver= waren in dieſen Tagen nach Donaueſchingen, der Haupt=
Lichtkörper, Sonnen oder Erden genannt, dann ſchwingt ſunken. Nach freundlicher Begrüßung fragte Berthoven: ſtadt des mediatiſierten ſchwäbiſchen Reichsfürſtentums
ſich mein Geiſt über dieſe ſoviel Millionen Meilen ent= „Wer iſt denn die Kleine?” „Meine Enkelin.” Beethoven Fürſtenherg, gelenkt, wo der Kaiſer, wie alljährlich, bei
fernten Geſtirne hin zum Urquell, aus welchem Alles Er= hob ſie auf, küßte ſie mit Tränen in den Augen und ſagte: ſeinem Freunde, dem Fürſten Max Egon, als Jagdgaſt
ſchaffene ſtrömt, und aus welchem ewig neue Schöpfungen „Ste ſind ein glücklicher Mann” und eilte fort.” — „Bei weilte. In den wundervollen Waldungen, die zu den
entſtrömen werden. Wenn ich dann und wann verſuche, dem reichen jüdiſchen Bankier Levi,” ſo erzählte Anton ſchönſten und forſtwirtſchaftlich am beſten geleitten
meinen aufgeregten Gefühlen in Tönen eine Form zu Gräffer, „ſpielte Beethoven einſt unter der Bedingung, Deutſehlands zählen, pflegte der Monarch wieder des edlen
geben — ach, dann finde ich mich ſchrecklich getäuſcht, ich daß er in einem Nebenzimmer ungeſehen bleiben wollte. Waidwerks, beſonders der Fuchsjagd in dem Revier der
werfe mein beſudeltes Blatt auf die Erde und fühle mich Als Baron B. ſich während des Spiels hereinſchlich, ging Bagr. Es iſt nicht nur ein ſchöner Fleck Erde ſondern auch
feſt überzeugt. daß lein Erdgeborener je die himmliſchen er wüttnd fort. Baron B. weiteſe mit Lepi um hundert alter Kulurboden, auf dem hier unſer Kaſſer ſo gern
Bilder, die ſeiner aufgeregten Phantaſie in glücklicher Dukaten, Berihohen werde noch einmal kommen und ſpie=weilt, und Fürſt Mar Egon knüpſt an die alten Tradi=
Stunde vorſchwebten weder durch Töng, Worte, Farbelen. Er ging ſelbſt zu ihm und bot ihm hundert kionen, da Mozart in Donaneſchingen konzertierte und
oder Meißel darzuſtellen imſtande ſein wird. Ja, von oben Dukaten. Beethoven ſchrie empört: „Ich gehe nie wieder frühe Leſſing=Verehrer ſich dort zuſammenfanden, bewußt
muß ies kommen, was das Herz treffen ſoll ſonſt ſind es in das Haus eines Wortbrüchigen” und wies ihm die an, nenn er ſeine Vaterſtadt und Reſidenz wieder zu
nur Notenkörper ohne Geiſt nicht wahr? Was iſt Körper Tür, Levi nahm die hundert Dukaten für die Armen einem geiſtigen und kulturellen Mittelpunkt zu machen
be=
ohne Geiſt? Dreck oder Erde, nicht wahr? Der Geiſt und verbat ſich die Beſuche des Barons B. — „Wenn ſtrebt iſt. In der Zeitſchrift „Deutſchland” gibt Proſ. Otto
ſoll ſich aus der Erde erheben, worin auf eine gewiſſe Zeit er in Partitur ſchrieb auf ſeinen Skizzen, ſo berichtete derHeinrich einen Ueberblick über die Neuordnung der
der Götterfunken gebannt iſt, und ähnlich dem Acker, dem vielgenannte Freund Beethovens. Karl Holz, Jahn, Sammlungen, die in dem reichen Fürſtenbergſchen
der Landmann köſtlichen Samen anvertraut, ſoll es auf= ſtand er morgens früh, auf und ließ ſich nicht ſtören. Beſitz an Kunſt= und Geſchichtsſchätzen aller Art
durchge=
blühen und viele Früchte tragen, und alſo vervielfältigt Während des Schreibens ſtieß er fortwährend ein un= führt iſt und wird. Die Hofbibliothek die etwa
hinauf zur Quelle emporſtreben, woraus er gefloſſen iſt. artikuliertes Heulen aus und ſtampfte mit den Füßen, 120000 Druckſchriften, 1160 Handſchriften, 1500 Muſikhand=
Denn nur durch beharrliches Wirken mit den verliehenen mitunter ſtand er auf, ſah aus dem Fenſter und ſetzte ſich ſchriften und 500 Inkungbeln birgt, ragt beſonders durch
Kräften verehrt das Geſchöpf den Schöpfer der unend= dann wieder, zu ſchreiben. Als ihm ein Verbeſſerungs= ihre altdeutſchen Manuſkripte, ſo die berühmte
Laßberg=
verſuch zum Teio des E=Moll=Quartetts gebracht wurde, ſche Nibelungenhandſchrift, und durch noch unbekunnte
lichen Natur.”
weil es nicht ſtimme, ſagte er: „Weil ſie es nicht im Ge= oder vergeſſene Kompoſitionen von Haydn, Dittersdorf
Anekdoten.
Als Jahn im Herbſt 1852 die noch lebenden Freunde neralbaß finden, ſo meinen ſie, es ſtimme nicht” — ſah u. a. hervor die in muſtergültigen Konzerten in Donam
Beethovens beſuchte erzählte ihm Konſiſtorialrat Pauer ſein Manuſkript nach und ſagte, es ſei richtig und ſtimme. eſchingen aufgeführt werden. Ein wahrer Schmuckkaſten
folgende Geſchichtchen: „Beethoven fand einmal Auf den Einwurf, er habe es wohl nicht mehr gehört, iſt durch die Aufſtellung der mit koſtbaren
Rokokoſchnitze=
reien gezierten alten Repoſitorien in dem „Max Egon=
Streichers Tochter an ſeinen zweiunddreißig Variationen ſagte er: „Ach was, hören — ich ſehe es ja.”
Saal” geſchaffen worden, der die ſchönſten Handſchriften
übend; nachdem er eine Zeitlang zugehört, fragte er ſie:
Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
Seite 4.
Dermitetender eiſten ie ie entente rehenretr it nier er it t ie t er eitne ie Zinat. 2r Pſfare i0 et. i.
Eberſtadt. Das Regierungsblatt enthält folgende Be=unter 1 Jahr alt und 58 Stick 1 Jahr alt und ölter. um alt und jung, geſegnete Vergangenheit und
vielber=
kanntmachung: „Wir verleihen der Heſſiſchen Eiſenbahn= Unter den Schweinen befinden ſich 5 Zuchteber und 40 heißende Zukunft des Odenwaldklubs. Eine Muſikkapelle
überraſchte mit ihrer Kunſt. Manches Glas des vorzüg=
Aktien=Geſellſchaft in Darmſtadt auf ihren Antrag Unſere Zuchtſauen.
„Aus dem Leben eines Hundebubi‟ Das reizende lichen Feſttrunkes wurde geleert und manche launige Rede
landesherrliche Konzeſſion zum Bau und Betrieb einer
zweigleiſigen Bahnſtrecke, die in Darmſtadt an die bereitsKinderbüchlein, das kürzlich in unſerem Blatte eingehen= wurde gehalten, bis endlich die letzten Ritter der
Gemüt=
vorhandene zweigleiſige elektriſche Bahn an der Lands= der beſprochen wurde, „Aus dem Leben eines Hundebubi” lichkeit ihren Penaten zuſtrebten. Sie haben ſchöne
Er=
kronſtraße anſchließt, innerhalb der Gemarkungen Darm=von Fräulein Fauſer, hat die Verlegerin, Fräulein Su= innerungen mit nach Hauſe genommen. Alle, die nicht
er=
ſanne Homann, der Frau Großherzogin fürſchienen waren, haben viel verſäumt. Möchten ſie auf
ſtadt und Eberſtadt — teilweiſe auf eigenem Bahnkörper
der Kreisſtraße Darmſtadt=Eberſtadt folgt, innerhalb die Prinzen überreichen laſſen. Die Großherzogin hat den folgenden Verſammlungen nicht ausbleiben. In dem
des Ortes Eberſtadt auf der Darmſtädter Straße, der Hei= „die hübſch ausgeſtattete Arbeit gerne für die Prinzen Klublokal wird man an jedem Freitag abend Gelegenheit
delberger Straße und der Alten Seeheimer Straße ver=entgegengenommen und für die aufmerkſame Verlegerin haben, Wanderfreunde zu treffen, frohe Geſelligkeit und
Geſinnungsgemeinſchaft zu pflegen, ſowie die Bücher,
läuft und am Friedhof in Eberſtadt endigt. Die Bahn herzlichſten Dank ausſprechen laſſen!
* Ausſtellung von Gewerbelegitimationskarten. Bei Zeitſchriften und Karten des Klubs zu benützen. Alle
dient zur Beförderung von Perſonen, Gepäck und
Stück=
gut im öffentlichen Verkehr; nähere Vorſchriften hierüber der zu Anfang jeden Jahres vorgeſchriebenen Neuaus= ſind herzlichſt eingeladen. Und nun zur Wanderung nach
erläßt Unſer Miniſterium der Finanzen. Im übrigen gel=ſtellung von Legitimationskarten ergeben ſich oſtmals Un=Groß=Bieberau: Friſch auft
* Verkehrs=Verein. Man ſchreibt uns: Der
Darm=
ten für die Bahn die Vorſchriften, die nach der Konzeſſion zuträglichkeiten. Es können dieſe Schwierigkeiten dadurch
zum Bau und Betrieb einer Nebenbahn von Darmſtadt vermieden werden, daß die Anträge auf Ausſtellung derſtädter liebt ſeinen herrlichen Wald: aber viele ſchöne
nach Eberſtadt vom 5. Mai 1886 (Reg.=Bl. S 141f.), derLegitimationskarten möglichſt frühzeitig, am beſten ſchon Plätzchen und Blicke unſerer nächſten Umgebung ſind
man=
chem noch unbekannt, weil ſie nicht an den ſtets begangenen
Bekanntmachung vom 21. März 1895 (Reg=Bl. S. 27f.)jetzt, bei den Großh. Kreisämtern geſtellt werden.
— Die Atelierausſtellung von Hans Weyl findet, ſo! Wegen liegen. Um bei den hieſigen Einwohnern die
und der Konzeſion vom 20. November 1912, betreffend
die Straßenbahnen in Darmſtadt (Reg.=Bl. S. 519) für die ſchreibt man uns, erſt am Mittwoch, den 10., und Don= Liebe zu den heimiſchen Naturſchönheiten noch zu ſördern,
bereits beſtehende zweigleiſige Bahnſtrecke von der Rhein= nerstag, den 11. d. M., ſtatt. Sie umfaßt ſo ziemlich die um ihnen Liebgewonnenes und Unbekanntes aus unſeren
ſtraße nach der Landskronſtraße zu Darmſtadt maßgebend Geſamtarbeit dieſes Jahres. Hans Weyl hat ſich neuer= Wäldern zu zeigen, veranſtalten am Donnerstag, den 11.
ſind. Die gegenwärtige Konzeſſion wird für die Geltungs= dings neben ſeinem Hauptfach, der Porträtmalerei, mit Dezember, abends halb 9 Uhr, im „Kaiſerſaal” (
Grafen=
dauer der erwähnten älteren Konzeſſionen verliehen. Das beſtem Erfolg der Landſchaftsmalerei zugewendet, wie ſtraße) der Gartenbauverein, der Verſchönerungsverein
bereits vorhandene Gleis der Nebenbahn Darmſtadt= eine ganze Anzahl Zeichnungen und Oelgemälde, ſowie und der Verkehrs=Verein einen Vortragsabend mit
Licht=
bildern, und zwar wird Herr Gartenarchitekt Gerlach das
Eberſtadt kann zum Bau und Betrieb der Bahn benutzt Paſtelle zeigen.
Mlademie für Tonkunſt. J. D. die Fürſtin Thema „Die Schönheiten unſeres Waldes und ſeine
Be=
werden; ſoweit dies nicht geſchieht, ſind die vorhandenen
Gleisanlagen zu beſeitigen. Die Bahn iſt mit elek=Marig zu Erbach=Schönberg wohnten am deutung für die Stadtbewohner” eingehend durch Wort
triſcher Kraft zu betreiben; jedoch bleibt derFreitag dem erſten Vortrag des Hern Proſeſſor Arnold und Vild behandeln. Allen Naturfreunden unſerer Stadt
Dampfbetrieb inerhalb der Grenzen der Konzeſ= Mendelsſohn über die muſikaliſche Formenlehre mit bietet ſich hier eine willkommene Gelegenheit, mit feinſinnis
ſion zum Bau und Betrieb einer Nebenbahn von Darm=Anglyſen von Meiſterwerken in der Akademie für Ton= gen Beobachtungen der heimiſchen Natur ſich vertrauter
zu machen. Wir machen ganz beſonders auf den für uns
ſtadt nach Eberſtadt vom 5. Mai 1886 ſo lange zuge=kunſt bei.
* In Amerika verſtorbene Heſſen. Am 14. November Darmſtädter g bochintereſſanten, durch ſelten ſchöne
Licht=
laſſen, bis Unſer Miniſterium der Finanzen ein
an=
ſtarb in Neu=York Eity Herr Emil Kuehne, Gatte von bilder reich iüuſtrierten Vortrag aufmerkſam.
deres anordnet.”
* Zum Prozeß Soxhlet-Wagner. Das Morgenbladet Anna Kuehne, geb. Schmidt, aus Zwingenberg, Heſſen=
* Das heutige Kirchenkonzert in der Stadtkirche
be=
bringt folgende Notiz: Ein peinlicher, aber ehrenvoller Darmſtadt. In Brooklyn fand die Leichenfeier für den ginnt um 6 Uhr.
Auſtrag! An den Oberlehrer Sebelien von der Land= unlängſt in ſeiner Wohnung verſtorbenen deutſchen Ma=
* Im. Ortsgewerbeverein wird am nächſten Freitag,
wirtſchaftlichen Hochſchule in Aas erging vor einiger Zeit ler Herrn Auguſt Jung (Young) ſtatt. Herr Jung den 12. I. M. Herr Hofuhrmacher Karp einen Vortrag
von dem Großh. Landwirtſchaftlichen Miniſterium in war einer der bekannteſten Kunſtmaler der Kirchenſtadr halten über „Das Weſen der Taſchenuhr von
Darmſtadt die Aufforderung, in dem bekannten Streit und erreichte ein Alter von 75 Jahren. In Heſſen=Darm=ihren erſten Anfängen bis zur heutigen
zwiſchen den beiden deutſchen Agrikulturchemikern, Pro; ſtadt erblickte Jung das Licht der Welt, und ſeine Ausbil= Zeit”. Die Ausführungen werden mit Lichtbildern
ver=
feſſoren Paul Wagner in Darmſtadt und Soxhlet in Mün= dung als Maler erhielt er an verſchiedenen Akademien bunden und durch Demonſtrationen an Modellen ergänzt
chen, als Sachverſtändiger zu fungieren. Gegenſtand des des alten Vaterlandes. Seit vierzig Jahren wohnte er werden, ſo daß all denjenigen, die einen Einblick in das
Streites iſt, daß Sorhlet den Profeſſor Wagner der wif= in Brooklin. — In ſeinem 50. Lebensjahre ſtarb am 11. No= innere Weſen der Taſchenuhr haben wollen, ein recht
in=
ſenſchaftlichen Betrügerei beſchuldigt. Wegen des pein= vember an den Folgen einer Operation Herr Frank tereſſanter Vortrag geboten wird.
lichen Charakters der Sache war Oberlehrer Sebelien ſehr Biba von Brooklyn. Er wurde am 11. Oktober 1863
Wohltätigkeitskonzert. Man ſchreibt uns: Die Firma
in Heſſen=Darmſtadt geboren und war mehr als 25 Jahre Karl Jäger (Vertreter der Grammophon=Aktien=
Geſell=
im Zweifel, ob er den Auſtrag annehmen ſollte Nach
einem erneuten Erſuchen hat Sebelien ſich entſchloſſen, den in Brooklyn anſäſſig. Aus Columbus, Ohio, wird un= ſchaft in Berlin) veranſtaltete im Hotel Zur Traube” ein
Auftrag anzunehmen, der ja auch als ſehr ehrenvoll anzu= term 12. November berichtet: Ueber ein ſeit lan= Wohltätigkeitskonzert zum Beſten eines Milchfrühſtücks
gen Jahren ungemein friedliches und glückliches Heim für arme Kinder. Wie bei den früheren Veranſtaltungen
ſehen iſt. Es iſt nun beſtimmt, daß die deutſche An= unſerer Stadt hat ſich infolge des Todes der guten,
treu=
klagebehörde ſich in allernächſter Zeit in Aasein=liebenden Hausfrau und Gattin ſchwere Trauer geſenkt, der Firma brachte auch diesmal das Publikum den
Dar=
findet um den Oberlehrer mit vielſeitigem ſachlichen indem Frau Anna Maria Schuſter, geborene Leit= bietungen auf dem Grammophon ein lebhaftes Intereſſe
Material und Dokumenten bekannt zu machen.
entgegen, das ſich mit jeder Nummer ſteigerte. Ausgezeich=
O Vollmilch und Magermilch. Der Südweſtdeutſchen wein, die treue Lebensgefährtin des Vormannes der
Goodmannſchen Schuhfabrik, Adam Schuſter, von langem, net war jedesmal die Klangwirkung des Apparates, und
Milchhändler=Zeitung entnehmen wir Nachſtehendes über ſchwerem Leiden erlöſt iſt. Frau Schuſter wurde am 2. man konnte glauben, die Künſtler ſelbſt zu hören. An
Be=
eine höchſtrichterliche Entſcheidung, welche auch für den Februar 1864 in Erbach bei Heppenheim an der herrlichen rühmtheiten ſehlte es nicht; enthielt doch die Spielfolge die
hieſigen Milchhandel von Bedeutung iſt, weil die Milch= Bergſtraße, Heſſen=Darmſtadt geboren, erreichte alſo ein Namen: Boehm van Endert, Schumann=Heink, Deſtinn,
verkaufsordnung für die Stadt Darmſtadt entſprechende Alter von nicht ganz 50 Jahren. Frau Eliſabetha Hempel, Ottilie Metzger, Boninſegna Heinemann
Jad=
lowker, Moiſſi, Schaljapin, Titta Ruffo, Kraus, Caruſo.
Beſtimmungen enthält: Die für Kaſſel erlaſſene Polizei= Schmidt, geborene Dudenhofer, ſeit über 40 Jahren
verordnung, betreffend die Regelung des Verkehrs mit in Elgin, Ill., wohnhaft, ſtarb am 5. November. Sie Auch inhaltlich bot das Konzert Bemerkenswertes, da es
Kuhmilch, beſtimmt im § 4: „Als Vollmilch darf nur wurde in Rodheim bei Gießen, Heſſen=Darmſtadt, geboren. vornehmlich eine Reihe der ſchönſten Partien aus deutſchen
und italieniſchen Opern brachte. Jede Darbietung ohne
ſolche Milch eingeführt, feilgehalten oder verkauft wekden, Im Jahre 1870 kam ſie met ihrer Familie nach Elgin.
deren natürlichem Gehalt nichts zugeſetzt oder abgenom=
* Odenwaldklub. Am Freitag tagte die Monatsver= Ausnahme wurde mit lebhaftem Beifall von dem ſehr
men iſt und die einen Fettgehalt von mindeſtens 28 Pro= ſammlung zum erſten Male im neuen Klublokal, in der gut beſuchten Hauſe aufgenommen.
* Der Gemeindegeſangverein der evangeliſchen
Stadt=
zent (die Darmſtädter Milchverkaufsordnung beſtimmt: Krone”. Sie trug deswegen feſtlichen Charakter. Die
3 Prozent) hat” Auf Grund dieſer Beſtimmung in Ver=Klubgenoſſen hatten der Einladung in überaus großer An= gemeinde Darmſtadt gibt am dritten Adventsſonntage,
bindung mit § 16 der Polizeiverordnung wurde ein zahl Folge geleiſtet. Galt es doch, die neue Heimſtätte 14. Dezember, nachmittags von 5 bis 6 Uhr, in der Stadt=
Landwirt zur Unterſuchung gezogen. Er hatte in Kaſſel zu weihen. Sie iſt unter Meiſter Klumps Regie durch kapelle ein Weihnachtskonzert. Auf vielſeitigen
unter der Bezeichnung „Vollmilch! an verſchiedenen Tagen das Entgegenkommen der Firma Wiener ſo ſchön und Wunſch kommt zur Wiederaufführung ein Weihnachts=
Milch eingeführt, deren Unterſuchung ergab, daß der Fett= traulich bereitet worden, daß aller Erwartungen weit oratorium, das im vorigen Jahre eine ſtarke Wirkung
er=
gehalt teilweiſe erheblich hinter dem vorgeſchriebenen übertroffen wurden. Liebenswürdige Stiſter — wir zielt hatte: „Die heilige Nacht” von Karl Seiffert für
Mindeſtmaß zurückblieb. Damals war unter dem Vieh= nennen die Namen nicht um keinen zu vergeſſen — haben gemiſchten Chor. Bariton= und Sopran=Solo, mit
Beglei=
beſtande des Angeklagtrn eine große Zahl friſchmilchender in hochanzuerkennender Weiſe zur Ausſchmückung des Lo= tung von Orgel. Klavier und Solo=Violine. Eintritts=
Kühe. Die Strafkamner verurteilte den Angeklagten. kals beigetragen. Beſonders erwähnt ſei, daß unſer lie= karten (zu 1.10 Mk., 60 und 40 Pfg., inkl. Steuer und
Pro=
die rechnete es ihm als Fahrläſſigkeit an, daß er ber Odenwalddichter Karl Schäfer, den die Männer des gramm) ſind in der Papierhandlung von W. Heckmann,
mi
tiemals Milch, bevor er ſie als „Vollmilch” in den Ver=Odenwaldklubs in ihrem Herzen tragen, auch in dem Lo= Mühlſtr. 72, und bei Kirchendiener Göriſch,
Gemeinde=
kehr brachte auf ihren Fettgehalt habe unterſuchen laſſen. kal eine Heimſtätte gefunden hat. Sein Bild, von Herrn haus, Kiesſtraße 17, zu haben. (Näheres im Anzeigenteil.)
Nach der Polizeiverordnung darf Milch, deren Fettgehalt Lehrer Weiß gezeichnet, iſt angebracht worden. So iſt
* Der Zweigverein des Evangeliſchen Bundes wird
unter der für Volmilch vorgeſchriebenen Mindeſtarenze in der Altdarmſtädter „Krone” eine gemütliche Tonriſten= Sonntag, den 18. Januar, dem Geburtstage des Deutſchen
bleibt nur als „Magermilch” bezeichnet werden. Gegen ſtube entſtanden, die auf die Mitglieder der OrtsgruppeReiches im Städliſchen Saalbau eine Ernſt Moritz
das Urteil der Strafkammer legte der Angeklagte Reviſion zweifellos ſtets ihre Anziehungskraft ausüben wird. Wie Arndt=Feier veranſtalten.
ein. Der erſte Straffenat des Kammer gerichts hat der Rahmen, ſo das Bilb Die ganze Veranſtaltung war
* Konzerte. Ludwigshöhe. Man ſchreibt uns:
in ſeiner Eigenſchaft als höchſter Gerichtshof in Landes=getragen von echt touriſtiſchem Geiſt. Frohe Geſellig= Heute. Sonntag, konzertiert die Kapelle des Art.=Regiments
ſtrafſachen das Rechtsmittel zurückgewieſen. Der Senat keit drückte dem Abend ihren Stempel auf. Herr Pro= Nr. 61 (größerer Teil derſelben). Aus dem Programm
ſah es als zuläſſig an, daß die Begriffe Vollmilch” und feſſor Kiſſinger, in Vertretung des dienſtlich auswärts ſeien beſonders erwähnt: Bellini: Ouvertüre zur Oper
Magermilch” ſo, wie es in der Polizeiverordnung ge= weilenden Herrn Oberbürgermeiſters, ſprach allen, die ſich Norma”; R. Wagner: Pilgerchor aus „Tannhäuſer”;
ſchehen, feſtgelegt werden. Er nahm weiter an, daß die lum die Einrichtung des Lokals verdient gemacht haben, Maillard: „Das Glöechen des Eremiten” uſw. Diverſe
Strafkammer ohne Rechtsirrtum dem Angeklagten ein den herzlichſten Dank der Klubgenoſſen aus. Es wurden Einlagen (Siehe auch Anzeige.)
fahrläſſiges Verhalten zur Laſt gelegt habe.
prächtige Lieder geſungen, alte Volkslieder, Heimatweiſen,
L. Entſprungener Zuchthäusler. Ein gefährlicher
§ Viehzählung. Die am 1. Dezember in der Haupt= die immer noch ihren hohen Wert beſitzen und durch das Ein= und Ausbrecher der 34 Jahre alte Taglöhner Johann
und Reſidenzſtadt Darmſtadt vorgenommene Viehzählung „Puppchen” und ähnliche Eintagsfliegen nie werden ver= Tomſic, iſt am Freitag abend auf dem Wege von
ergab einen Beſtand von 428 Stüick Rindvieh, 17 Schafe, drängt werden können. Man merkte es den Alten ordent=Butzbach nach dem Zuchthaufe entſprungen. Tomſie iſt
1032 Schweine 439 Ziegen und 4879 Kaninchen (Stall= lich an, wie ihnen beim Klange der trauten Lieder das am 6. Juli 1879 zu Littat in der Provinz Krain (Kroatien)
hafen). Von 488 Stück Rindvieh ſind vorhanden: 9 Käl=Herz warm wurde. „Ihr glücklichen Augen, was je ihr geboren. Er hat 10 Jahre Zuchthaus zu verbüßen,
ber unter 6 Wochen alt, 13 Kälber von 6 Wochen bis unter geſeh’n. es ſei, wie es wolle, es war doch ſo ſchön” So wovon er erſt 6 Monate verbüßt hat. Er ſtand geſtern
3 Monate, 63 Stück Jungvieh, 3 Monate bis unter 2 Jahre empfanden wohl alle in Erinnerung die herrlichen Tage, in Gießen vor dem Schwurgericht wegen Meuterei und
alt, 8 Bullen Stiere und Ochſen, 392 Milchkühe und 3 ſon= die ſie in dem Odenwaldklub und durch den Odenwald= iſt dann auf dem Wege vom Bahnhof Butzbach nach dem
ſtige Kühe, Färſen und Kalbinnen. Von Schweinen ſind klub verleben durften. Zu dieſer Stimmung paarte ſich Zuchthaus aus dem Gefangenenwagen trotz Bewachung
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und Miniaturen, die älteſten und wertvollſten Archivalien, lungen erfahren eine völlige Umgeſtaltung und werden ſo Werk des Meiſters kein Stück vorkommt, das mit dieſem
die koſtbarſten Frühdrucke und Fürſtenbergiſche Münzen ausgebaut, daß ſie ein umfaſſendes Bild der ehemaligen eine beſondere Uebereinſtimmung zeigt, tritt doch die
und Medaillen enthält. Hier iſt auch eine reichhaltigefürſtenbergiſchen Lande und ihrer Geſchichte bieten. So eigentümliche Technik ſeiner Frühzeit ſo klar zutoge
Sammlung von Münzen und Medaillen Kaiſer Wil= herrſcht ein reges geiſtiges Leben in der kleinen Reſidenz, ſpricht ſich der Eharakter ſeiner Kunſt ſo deutlich aus, daß
helms II. zu ſehen. Im Hochparterre des ſchönen Biblio= und der Kaiſer iſt, wenn er zum fröhlichen Jagen an es nur ein Werk dieſes Meiſters ſein kann. Die
Lein=
theksgebäudes liegt das Kupferſtichkabinett mit den Quellen der Donau weilt, nicht nur von einer idylli= wand trägt keine Bezeichnung, doch haben es vorzügliche
ſeinen ſeltenen Blättern alter und neuer Graphil, gegen=ſchen freundlichen Natur ſonder anich von den prächtigen Kenner, vor allem Bode, als echt erkannt.
über das Münzkabinett mit ca, 40 000 Münzen. Als Zeugniſſen einer alten und ſtolzen Kultur umgeben.
* Kaiferin Eugenie. Der Prinz und die Prinzeſſin
Glanzpunkt der Sammlungen birgt der Karlsbau das
— Ein neues Jugendwerk Rembrandts entdeckt. Ein Napoleon, geborene Prinzeſſin Klementine von Belgien,
Muſeum, das herrliche Bilder und Holzſkulpturen alt= großes Gemälde von Rembrandt, ein bedeutſames welche ungefähr zwei Wochen auf Schloß Farnborouah
deutſcher Meiſter zu einer beſonderen Sehenswürdigkeit Jugendwerk des Meiſters, das wohl noch in Leyden ent= bei der Kaiſerin Eugenie verweilten ſind nach Brüſſel
machen, Hier finden ſich 12 Bilder Holbeins d. Aelt., ſtand, iſt gegenwärtig im Haag zu ſehen und erregl in der zurückgekehrt und erzählen, daß die Witwe Napoleons III.
Werke eines intereſſanten Basler Meiſters, der zur Schule Kunſtwelt das gebührende Auffehen. Wie im Eicerone wieder vorſtändig hergeſtelle ſei. Aus Anlaß der jüngſten,
des Konrad Witz gehört, und eine ſtattliche Reihe ober= berichtet wird, ſtammt das Bild, das bis heute unbekannt nicht undedenklichen Erkrankung der Kaiſerin Eugenie iſt
deutſcher und ſchwäbiſcher Meiſter des 15. Jahrhunderts.
geblieden war aus England. Es ſtellt einen Mann in eine Verſicherungsgeſchichte der Kaiſerin bekannt gewor=
Den Kunſthiſtoriker wird vor allem der namenloſe Mei= blauer Hemdenbluſe dar wie ſie noch bis vor einem den. Vor mehr als zwanzig Jahren ſchloß ſie nämlich mit
ſter von Meßkirch anlacken, deſſen Bedeutung für Jahrzehnt in Holland allgemein von den Müllern ge=mehreren engliſchen, franzöſiſchen und belgiſchen
Verſiche=
die Geſchichte des deutſchen Kolorismus immer mehr her= tragen wurde. Der Dargeſtellte, der ſich augenſcheinlich rungsgeſellſchaften einen Lebensverſicherungs= und
Leib=
vortritt und deſſen ſchönſte Arbeiten hier vereint ſind. ſoeben einen Gänſekiel zugeſchnitten hat — er hält ihn in rentenvertrag ab, wonach ihr gegen einen einmal einzu=
Pencz, Strigel und Burgkmair ſind mit guten Arbeiten der einen Hand und in der anderen ein Meſſer — hat zahlenden Betrag von mehreren Millionen eine mit jedem
vertreten. Die meiſten Bilder ſtammen aus altem Für=einen Stoß geöffneter und geſchloſſener Bücher vor ſich zurückgelegten Lebensjahre ſteigende Jahresrante
auszu=
ſtenbergiſchen Beſitz und ſind im Auftrage dieſes Fürſten=liegen, während auf einem Brett zur Linken lederne Geld= zahlen iſt. Die ketztere begann mit 332 000 Franes und
haufes oder mit ihnen verwandter oberdeutſcher Adels= ſäce aufgeſtapelt ſind Der Kopf des Mannes kehrt in erreicht für 1912 nicht weniger als 1876 000 Franes, um
geſchlechter gemalt worden. Dirſe prächtige Sammlung, Bildern Rembrandts häufig wieder; man hat den Darge= für 1913, falls die Kaiſerin die Vollendung ihres 88.
Le=
in der ſich auch 18 Niederländer und gute moderne Vilderſtellten wohl fälſchlich als „Rrmbrandts Vater” bezeichnet; bensjahres im Mai 1914 erlebt, zum Betrage von zwei
befinden, wird nunmehr nach den Grundſätzen moderner doch war er vielleicht ein Blutsverwandter von Rem=Millionen anzuwachſen. Da die Jahresausgaben der
Muſeumstechnik neu organiſiert. Die altdeutſchen Meiſter brandt und ſtand zu ſeines Vaters Mühle in Beziehung. alten Kaiſerin verhältnismäßig gering ſind, ſo häuft ſie
werden gereinigt und reſtauriert, und die ganze Gemälde= Der beherrſchende Farbenton des Bildes iſt das lichteaus den Erſparniſſen ihrer Leibrente allein ein
gewal=
galerie erfährt eine neue Anordnung für die das Kaiſer Blau der Bluſe, das mit dem echt Rembrandtſchen Braun tiges Vermögen an, das für den Prinzen Napoleon bi=
Friedrich=Muſeum in Berlin das treffliche Vorbild bietet. der im wundervollen Helldunkel gehaltenen Bücher und ſtimmt iſt.
Auch dio naturwiſſenſchaftlichen und geſchichtlichen Samm= Papiere vortrefflich zuſammengeht. Obwohl im ganzen
Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
Seite 5.
von dier Gendarmen aus einen ganz kleinen Fenſechen ſ ſchloſſn. — Das Gaſehausprojekt am Bran=fmächtigs ſie konnte ſedoch noch einer Würterin ihre
Beob=
entwichen. Er hat ein ſchiefes verzogenes Geſicht und denburger Tor iſt vom Bezirksausſchuß abgelehnt achtung mitteilen. Es ſtellte ſich heraus, daß ihr ein
ſtar=
zwei große Brandnarben am Hinterkopf. Auch trägt er worden. — Der Schauſpieler Schildkraut war vor kes Betäubungsmittel eingeſpritzt worden war. Der Täter
die übliche blau und weiß geſtreifte Zuchthauskleidung, drei Jahren wegen gewalttätigen Benehmens in den Bu= wurde verhaftet, aber gegen eine hohe Kaution auf freign
Es handelt ſich um den Einbrecher, der ſeinerzeit mit reauräumen des Deutſchen Theaters in Anklagezuſtand Fuß geſetzt. Man glaubt, daß zahlreiche Frauen auf
ähn=
einem Komplizen den frechen Einbruch in das Uhren= und verſetzt worden, zur Hauptverhandlung aber nicht
erſchie=
liche Weiſe betäubt und beiſeite geſchaft worden ſind.
Goldwarengeſchäft von Jäger verübte. Seinerzeit in nen. Heute wurde er plötzlich verhaftet. Den drin=
(Ueberſchwemmungen.)
Neu=York, 6. Dez.
Mannheim=Ludwigshafen feſtgenommen, gelang es ihm, genden Vorſtellungen der Direktion gelang es, die Freila=Eine Depeſche aus Brhan meldet, daß bei der
Uieber=
aus dem dortigen Haftlokal auszubrechen, nachdem er die ſung Schildkrauts zu erwirken, und ſo die Vorſtellung des ſchwemmung des Fluſſes Brazos 50 Perſonen um=
Wand ſeiner Zelle durchbrochen hatte. Auch im hieſigen Abends zu retten
gekommen ſind. Zwei Drittel von ihnen ſind Neger.
Provinzialarreſthaus machte er einen Ausbruchsverſuch,
6. Dez. (Unterſchlagungen.) Bei der Saal= Viele andere befinden ſich noch in großer Gefahr. In der
der aber noch rechtzeitig vereitelt werden konnte. Er felder Filiale der Schwarzburgiſchen Landesbank zu Son= Umgegend ſind etwa 1000 Perſonen durch das Waſſer vom
wurde dann unter Einbeziehung früherer Strafen von der dershauſen ſind durch Fälſchungen der Buchungen und Be= Verkehr abgeſchnitten. Auf eine Entfernung von 50
Mei=
hieſigen Strafkammer zu 10 Jahren Zuchthaus lege verdeckte Unterſchlagungen des zweiten Prokuriſten len treibt dier Fluß in einer Breite von 3 bis 5 Meilen
verurteilt.
Walter Krammann aufgedeckt worden, die zu ſeiner Ver= reißend dahin. Der Sachſchaden wird auf 4 bis 5 Mil=
§ Krämpfe. Ein durchreiſender Handwerksburſche haftung und zur ſofortigen Entlaſſung des erſten Proku=lionen Dollar geſchätzt.
wurde am Freitag abend um 10 Uhr am Schillerplatze von riſten und Leiters dieſer Filiale geführt haben. Krammann
Rio de Janeiro, 6. Dez.
(50=Millionen=An=
Krämpfen befallen und mußte durch die Rettungswache hat die veruntreuten Gelder zum größten Teil zur Hergabeleihe.) Die Regierung des Staates Sao Paulo hat die
nach dem ſtädtiſchen Krankenhaus verbracht werden,
von Darlehen in ſeinem eigenen Namen benutzt, ſo daß Reorganiſation der landwirtſchaftlichen Hypothekenbank
§ Kaminbrand. Am Freitag abend kurz nach 5 Uhr für einen erheblichen Betrag Deckung aus ſeinen Außen= beſchloſſen, welche zwecks Beleihung des Kaffees eine
An=
hat im Hauſe Liebfrauenſtraße Nr 93 ein Kamin=ſtänden gefunden werden dürfte Soweit der verbleibende leihe von 50 Millionen Francs aufnehmen wird.
brand ſtattgefunden, welcher durch die herbeigerufene Fehlbetrag nicht von der Familie des Defraudanten
auf=
gebracht wird, wird die Bank in der Lage ſein, den ſie
Feuerwehrwache alsbald gelöſcht wurde,
ſelbſt betreffenden Ausfall durch teilweiſe Inanſpruch=
Deutſcher Reichstag.
nahme der vorhandenen Reſerven ſoweit auszugleichen,
* Berlin, 6. Dez. Präſident Dr. Kaempf
er=
daß den Aktionären außer dem einmaligen Fortfall der
Darmſtädter Wochenmarkt.
öffnet die Sitzung um 10 Uhr 17 Minuten. Zunächſt wird
Superdividende kein weiterer Schaden erwachſen wird.
Marktpreiſe am 6. Dezember.
Frankfurt a. M., 6. Dez. (Familiendrama.) die Beſprechung der
Butter, ½ kg . . 1,40 M. Schwarzwurz, ½ kg 25-30 Pf. Der 30 Jahre alte Wißler in Neu=Iſenburg hat geſtern
Interpellation, betr. die Arbeitsloſigkeit,
in Partien, ½ kg 1,30 M. Kohlrabi, Stück 5—10 Pf. abend ſeine beiden Kinder im Alter von 1 und 2½ Jahren
Eier, Stück .
durch Leuchtgas vergiſtet. Um die Tat ungeſtört aus= fortgeſetzt. Abg. Soſinski (Pole): Ich halte eine
7—12 Pf. Geflügel, Wildbret:
Schmierkäſe, ½ Lit. 20-22Pf. Gänſe, ½ kg 0,90—1,00 M. führen zu können, ſchickte er ſeine Frau nach Frankſurt. reichsgeſetzliche Regelung unter Hinzuziehung der Arbei=
Handkäſe, Stück . 4—10 Pf.
Kartoffeln, Ztr. 2,00-2.25 WEnten, Stück 3,50—4,00 M. Als die Frau zurückkam, fand ſie die beiden Kinder tot terverbände für nötig. — Abg. Haegy (Elſäſſer): Wer
Hahnen, Stück 1,50—2,50 M. vor. Der Mann hat die Tat wahrſcheinlich wegen Stel= jemals das Elend geſehen hat, das in den Familien Ar=
Kumpf (10 Liter) 35—40 Pf. Hühner, Stück 2,50—3,00 M.1 lenloſigkeit begangen.
beitsloſer herrſcht der wird überzeugt ſein, daß hier ein
½ kg
Hanau, 6. Dez. (Der Kreistag des Land=dringendes ſoziales Problem vorliegt. Eine geordnete
3—4 Pf. Tauben, Stück 60—70 Pf.
Mäuschen, ½ kg 9—10 Pf. Haſen, Stück 2,50—4,00 M. kreiſes Hanau) hat in Ausführung eines früheren und geſetzmäßige Fürſorge für Arbeitsloſe iſt unbedingt
Obſt u. dergl.:Lapins, Stück 0,90—1,00 M. Beſchluſſes, durch den eine Kaiſerſubiläumsſtiftung be= notwendig, und wir erklären uns bereit, mit dem gan=
Aepfel, ½ kg . 12—25 Pf. Ziegenfleiſch, ½ kg 60 Pf. ſchloſſen war, als Zweck dieſer Stiftung die Förderung zen Reichstag an dem Entwurf einer ſolchen Fürforge
ſanitärer und hygieniſcher Maßnahmen, alſo alle Auf= mitzuarbeiten. Ich meine nun nicht, das Reich allein
Zitronen, Stück . 4—5 Pf.
Fiſche:
90 Pf. gaben der Geſundheitspflege beſtimmt. Auf den Grund= müßte eine Arbeitsloſenverſicherung einrichten, etwa nach
Apfelſinen, Stück 4—8 Pf. Hecht, ½ kg
Aal, ½ kg 0,90—1,00 M. ſtock von 10000 Mark wird künftig ein für allemal ein Be= dem Muſter der Krankenverſicherung, die Einzelſtaaten
Nüſſe, 100 Stück 70—80 Pf
Birnen, ½ kg . 8—20 Pk
f.Karpfen, ½ ka 70—80 Pf. trag von 3000 Mark alljährlich an Stiftungszuwachs in müſſen hier mit dem Reich Hand in Hand arbeiten. Auch
den Kreishaushaltsplan eingeſetzt.
die Arbeiterverbände müſſen zu der Fürſorge für Arbeits=
Kochbirnen, ½ kg 8—14 Pf. Andere Rheinfiſche,
Marburg, 5. Dez. (Schneegeſtöber.) Vergan=loſe zugezogen werden. —
Abg. Liz. Mumm (Wirtſch.
. 35—60 Pf.
½ kg.
Salat, Gemüſe uſw.:
Rotzungen, ½ kg 50 Pf gene Nacht und heute nachmittag herrſchte hier heftiges Vgg.): Das ſozialdemokratiſche Programm verſagt der
Kopfſalat, Stück . 5—10 Pf.
Schollen, ½ kg 30—40 Pf Schneegeſtöber. Die hohen Berge im Hinterland zeigten Arbeitsloſigkeit gegenüber vollſtändig. Es vertröſtet die
Endivien, Stück 5—6 Pf
heute früh ein weißes Winterkleid.
Arbeitslofen auf den Zukunſtsſtaat, für die Gegenwart
Feldſalat, Körbchen 10 PfKabeliau, ½ kg . . 27 Pf.
Sigmaringen, 6. Dez. (Das Befinden der kennt die Sozialdemokratie nur die Verelendungstheorie.
Radieschen, Bündel 3 Pf. Schellfiſche, gr., ½ kg 30 Pf.
Fürſtin=Mutter.) Die Nachrichten über das Befin= (Lachen bei den Soz.) Ich zitiere Ihr Parteipro=
Bratſchellfiſche, ½ kg 25 Pf.
Rettiche, Stück
. 3—10 Pf
31.
den der Fürſtin=Mutter Antonia, Infantin von Portugal, gramm. Unſere gegenwärtige Wirtſchaftspolitik hat ſich
Meerrettich, Stück 10—30 Pf. In den Fleiſchſtänden: lanten nicht günſtig. Fürſt Wilhelm iſt hierher zu=durchaus bewährt. Die Beſchäftigung ausländiſcher Ar=
Roterüben,
kg 5—6 Pf. Rindfleiſch, ½ kg . 70 Pf.rückgekehrt. Prinz Karl iſt geſtern in Sigmaringen an= beiter ſollte nicht dazu führen, daß Lohndrückereien ein=
Zwiebeln, ½ kg 7—8 Pf. Hackfleiſch, ½ kg . 76 Pf. gekommen; der Prinz=Thronfolger von Rumänien wird treten. Die Unterſtützungen der Arbeitsloſen durch die
Tomaten, ½ kg 20—30 Pf
. Rindsfett, ½ K.
. 56 Pf.
heute hier erwartet.
Gewerkſchaften ſind außerordentlich groß. Auch die chriſt=
Spinat, ½ kg . 12—15 Pf.l Rindswürſtchen, Stück 15 Pf.
Augsburg, 6. Dez. (Niedergebranntes Klo=lich=nationalen Gewerkſchaften betätigen ſich auf dieſem
Weißkraut, Stück 5—10 Pf. Schweinefleiſch, ½ kg85 Pf.ſter.) Geſtern abend iſt infolge eines Kurzſchluſſes dieGebiete mit Erfolg. Von Reichs wegen eine Verſicherung
Rotkraut, Stück 8—30 Pf. Geſalzenes und Koteletts.
Filiale des Kloſters St. Maria Stern nie= zu ſchaffen, würde außerordentliche Schwierigkeiten berei=
Blumenkohl, Stück 10—50 Pf.
½ kg .
96 Pf. dergebrannt. Die Feuerwehr arbeitete mit ſämtlichen ten. Das Riſiko iſt unüberſehbar. Dazu würde eine Be=
Wirſing, Stück . 3—80 P
f. Schwartemagen u. Fleiſch=
Löſchgeraten. Das ausgedehnte Gebäude mit anſtoßender ſchränkung der Freizügigkeit kommen. Vor allen Dingen
Grünkohl, Stück 4—5 Pf.
wurſt, ½ ke
85 Pf. Kapelle muß, ſoweit es nicht niedergebrannt iſt, wegen ſollten die im Etat vorgeſehenen Mittel voll dem Verein
Roſenkohl, ½ kg 20—30 Pf. Leber= und Blutwurſt,
½ kg . . . . . 70 Pf. des großen Waſſerſchadens niedergeriſſen werden. Bei für innere Koloniſation zur Verfügung geſtellt werden.
Gelberüben, ½ kg . 5 Pf.
dem orkanartigen Winde hatte die Feuerwehr einen ſchwe= (Beifall rechts.)
ren Stand, um die angrenzenden Gebäude zu ſichern.
Unterſtaatsſekretär Richter: Der Betrag von
W Gernsheim, 5. Dez. (Eine empfindliche Nach 1 Uhr nachts war die Gefahr als beſeitigt anzuſehen. 100000 Mark, der für die Kultur von Oedländereien aus=
Betriebsſtörung) gab es geſtern abend im Betrieb
Ottenhöfen bei Achern, 6. Dez. (Tödlicher Un= geſetzt iſt. hängt zuſammen mit dem Kalifonds. Bei der
der Kohlenlager der Firma Nungeſſer. Der 8000 Zentnerfall.) Der 45 Jahre alte Landwirt Feiſt ſtürzte von vollſten Sympathie für den Verein für innere
Koloniſation=
ſchwere Dampfkran fuhr über die Schienen, auf denen er einem Heubarren und fiel ſo unglücklich auf die Futter= iſt es jedoch nur möglich, dieſen Fonds ſo weit für dieſe
läuft, hinaus und entgleiſte; nur noch ein ſchmales Stück= maſchine, daß er in der Nacht verſtarb.
Zwecke zur Verfügung zu ſtellen, als es die
Beſtimmun=
chen, ſo wäre der Kran in den Rhein gefallen.
gen des Kaligeſetzes zulaſſen.
Paris 6. Dez. (Durch Kohlengaſe getötet.)
Abg. Brandes=Halberſtadt (Soz.): Darüber, daß
Mainz, 5. Dez. (Das Ergebnis der Ergän= Heute früh wurden auf einem am Kai Henri Quatre
lie=
zungswahlen zum Stadtrat) ſteht nunmehr genden Kahn der Schiffer, ſeine Frau und zwei Töchter die Regierung ſich unſerer Interpellation gegenüber, durch
feſt. Der von der Sozialdemokratie aufgeſtellte Zettel, durch Kohlendunſt, der dem Ofen entſtrömte, erſtickt auf= die Menſchen geholfen werden ſoll, die in unſerem kapit
taliſtiſchen Staate ſchuldlos arbeitslos geworden
auf dem zehn Sozialdemokraten und ſechs Bürgerliche gefunden.
ſind, ablehnend verhält, wird eine tiefgehende
Em=
ſtanden, ging bis auf drei Kandidaten durch, die von
Marſeille 6. Dez. (Automobilunglück.) Das
Zetteln der Vereinigten Parteien (Fortſchritt= aus Deutſchland kommende Auto der Prinzeſſin von Sach= vörung durch das Volk gehen. Mit ihren Familien geht
liche Volkspartei, Nationalliberale und Zentrum) gewon= ſen=Meiningen, das von zwei Chauffeuren geſteuert wurde, die Zahl der Arbeitsloſen ſchon jetzt in die Millionen.
Das ganze Heer der Arbeitsloſen iſt die ſchlimmſte
An=
nen wurden. Die Namen der gewählten Kandidaten und hat in der Nähe von der Stadt Frejus einen 19jährigen
klage für unſere gegenwärtigen Zuſtände. Nicht nur im
ihre Stimmenzahl ſind: Adelung (Soz.) 7437 Mardner Mechaniker überfahren.
(natl.) 7256, Geier (parteilos) 7101, Zeeh II. (Soz.) 6840,
Madrid, 6. Dez. (Die Geniekaſerne) am Prado Tiefbau, ſondern auch in allen möglichen anderen
Betrie=
ben werden Ausländer bei uns beſchäftigt, ja ſie werden
Chriſt (Fortſchr. Vpt.) 6835, Dr. Sprenger (Soz.) 6791, iſt geſtern abgebrannt.
Dr. Thilo (parteilos) 6748, Weiz (Soz.) 6684, Simon
Bukareſt, 6. Dez. (Zugzuſammenſtoß.) Ein ſogar bevorzugt. Man benutzt ſie als Lohndrücker, denn
(Fortſchr. Vpt.) 6658, Seel (Soz.) 6605, Ferney (Fortſchr. Perſonenzug ſtieß geſtern nachmittag 9 Uhr in der Nähe ſonſt wäre es unerklärlich, warum die Polizei Ausländer
Ppt.) 6547, Bauer (Soz.) 6485. Schildbach (Soz.) 6479,l von Goleſti mit einem Güterzug zuſammen. Zahlreiche ausweiſt, wenn ſie ſich gewerkſchaftlich betätigen. Wik
Heerdt (Fortſchr. Vpt.) 6344. Weißmüller (natl.) 6311, Perſonen erlitten dabei Verletzungen; mehrere ſind tot. verlangen eine Zwangsverſicherung, mit der ein
Zentral=
arbeitsnachweis auf paritätiſcher Grundlage verbunden
Wolf (Fortſchr. Vpt.) 6296. Der letztgenannte iſt auf drei Die Zahl der Opfer iſt unbekannt.
Lundon, 5. Dez. (Die verhaftete Zucht=ſein muß. Deutſchland ſollte hierin dem Beiſpiel Eng=
Jahre, der vorletzte auf ſechs Jahre gewählt; alle
übri=
gen haben neun Jahre zu amtieren. In den Vororten häuslerin.) Die Führerin der gewalttätigen Suffra=lands folgen. Wir verlangen die Verſicherung nur
unver=
wurden nur Sozialdemokraten gewählt, in Kaſtel Hück getten Miſtreß Pankhurſt die bekanntlich wegen Hun=ſchuldet Arbeitsloſer, nicht für Streikende. Daß aber mit
und Hirſchbügel, in Mombach Joßt und in Koſtheim gerſtreiks aus dem Zuchthaus entlaſſen war, in der Einführung der Arbeitsloſenverſicherung eine Ein=
Lutz III Das Zentrum ging leer aus Wie bereits mit= dem ſie eine Strafe von drei Jahren wegen Anſtiftung ſchränkung der Freizügigkeit verbunden ſein ſoll, wie es
geteilt bedeutet die Wahl einen entſchiedenen Erfolg der zu dem Bombenattentat auf ein leeres Haus des Schatz= von konſervativer Seite gewünſcht wird, dafür ſind wir
Sozialdemokratie, deren Fraktion mit insgeſamt 17 Mit=kanzlers Lloyd George zu verbüßen hat, wurde wie ſchon nicht zu haben. Das hieße zurückkehren zur
Leibeigen=
gliedern nunmehr die ſtärkſte im Stadthauſe iſt; die Par= gemeldet, heute bei ihrer Rückkehr aus Neu=York auf dem ſchaft. Die Arbeitgeber, beſonders in der Induſtrie,
kön=
tei verteidigte bei der gegenwärtigen Wahl fünf Sitze und Dampfer „Mafeſtie” wieder verhaftet und nach dem Ge=nen ganz beauem noch weitere Laſten tragen. Selbſt
gewan ſechs neue. Die Fortſchrittliche Volks=ſänanis in Ereter gebracht. Die Abſicht der hiefigen zur Zeit der Kriſe ſind die Dividenden der großen Werks
partei verteidigte neun Sitze und verlor vier, die Na= Suffragetten, ſie unter Führung der Generalin Miſtreß fortgeſetzt geſtiegen. Wir verlangen, daß unſere Regies
tionalliberale Partei verteidigte ſechs und ver= Drummond gewaltſam zu befreien, wurde von der Poli=rung endlich ihre Pflicht tut den Opfern der Produktion
lor vier, während zwei neugewählte Kandidaten, wie zei dadurch verhindert, daß ſie Frau Pankhurſt vor der gegenüber (Bravol bei den Soz.)
Damit ſchließt die Beſprechung. Es folgt die
Inter=
angegeben, parteilos ſind. Der Mißerfolg der Bürger= Ankunft des „Majeſtic” in Plymouth auf ein Dampfboot
lichen läßt ſich einmal durch die ſcharfe Agitation der So= brachte und mit ihr an einer geheimgehaltenen Stelle bei pellation der Konſervativen, betr. die
zialdemokratie erklären, dann aber auch durch die unglück= Devonport landete, von wo ſie im Kraftwagen nach Exeter
Dienſtboten=Krankenverſicherung.
liche Aufſtellung ihrer Kandidatenliſte, inſofern verſchie= geſchafft wurde.
Staatsſekretär Dr. Delbrück erklärt ſich zur Be=
Liverppol, 6. Dez. (Die Stimmrechtsweiber.)
dene bürgerliche Stadtverordnete, von denen ſich die
Gunſt der Bevölkerung abgewandt hatte, auf ihrer Wie=Heute morgen wurde auf der Ausſtellung das Gebäude antwortung der Interpellation bereit.
Graf Weſtarp (konſ.): Die zum 1. Januar in Kraft
deraufſtellung beharrten; ſchließlich hat ungenügende der Bergundtalbahn in Brand geſteckt. Der
Wahlbeteiligung zu dem Mißerfolg der Bürgerlichen bei= Feuerwehr gelang es, den Brand auf ſeinen Herd zu be= tretende Verſicherung ſtößt auf große Schwierigkeiten. In
ſchränken. Am Tatort wurde ein von den Anhänge=verſchiedenen Landesbezirken iſt es nicht möglich geweſen,
getragen.
rinnen des Frauenſtimmrechts an Asquith Verträge mit den Aerzten zuſtande zu bringen. Es wird
* Gießen, 6. Dez. (Konkurs der
Gewerbe=
darauf hinauskommen, daß anſtelle der freien ärztlichen
bank Lollar.) Die Gewerbebank in Lollar, die durch gerichteter Brief gefunden.
Neu=York, 5. Dez. (10 Millionen Mark für Verſorgung den Mitgliedern Barbeträge gezahlt werden.
den verhafteten Direktor Nies um 600 000 Mark
geſchä=
digt worden iſt, hat heute vormittag Konkurs angemeldet, den Bruch eines Eheverſprechens.) In St. Auch bei der Gründung neuer Ortskrankenkaſſen zeigen ſich
Zwei Gläubiger, die nur mit 5000 Mark beteiligt waren, Louis begann heute der Prozeß gegen den bekannten Mil= erhebliche Schwierigkeiten, ſo daß es nicht möglich iſt, den
haben die geplante Sanierung zum Scheitern gebracht. lionär Michael Merley aus den weſtlichen Staaten, der1 geſetzlichen Anſprüchen zu genügen. Als meine Partei
Durch den Konkurs der Bank wird eine große Anzahl von Fräukein Urſula Barbara v. Kalinowski aus ſeinerzeit für die Schaffung von Landkrankenkaſſen ein=
Wiesbaden, die ſich gegenwärtig in Neu=York auf= getreten iſt und dies auch auf Dienſtboten ausdehnte,
von Familien ſehr hart mitgenommen.
hält wegen einer Entſchädigung von nicht weniger als wurden wir überaus ſcharf kritiſiert und der ſozialen
10 Millionen Mark, die für den Bruch eines Ehe= Rückſtändigkeit geziehen. Heute ſehen wir, daß auch in
verſprechens gezahlt werden ſollen, angeſtrengt wor= Groß=Berlin die Hausfrauen unſeren Argumenten ſehr
Reich und Ausland.
den iſt. Die Klägerin erklärte, daß ſie Mr. Merkey im viel Verſtändnis entgegenbringen, ſo daß in manchem
Aus der Reichshauptſtadt, 5 Dez. Im nächſten Früh= Juli vorigen Jahres in Paris getroffen habe. Einige freiſinnigen Haushalt der häusliche Friede gefährdet
er=
jahr wird Verlin einen Maſſenbeſuch amerika=Tage darauf hei einem Diner habe Merley die Verlobung ſcheint. (Heiterkeit.) Die Dienſtboten können nicht wie
niſcher Hotelbeſitzer erhalten. Die Reiſegeſell= verkündet. Seit dieſer Zeit habe ſie 400 000 Mark für Fabrikarbeiter behandelt werden. Ihr Riſiko iſt erheblich
ſchaft wird im ganzen etwa 200 Perſonen zählen. Sie Reiſekoſten und Hochzeitsvorbereitungen ausgegeben. Wie geringer, als bei den gewerblichen Arbeitern. Einige
verläßt Neu=York am 16. April mit dem Lloyddampfer das Ende der Bekanntſchaft der beiden, ſo war auch der Vororte Berlins haben Landkrankenkaſſen für Dienſtboten
George Waſhington” zu einer Europareiſe und wird Anfang derſelben kein alltäglicher Mr. Merley wurde eingerichtet mit dem Erfolg, daß die Beiträge halb ſo hoch
von deutſchen Städten u. a. Köln, Mainz, Wiesbaden, nämlich bei einem Autounfall in der Nähe von Paris in ſind, als in Berlin. Wenn die Leiſtungen verſchiedenartig
ſind, ſo beweiſt das nur, daß hierin ein Verſtändnis für
Frankfurt, Berlin, Dresden, Wien und München beſuchen. die Arme der Klägerin geſchleudert.
Neu=York, 5. Dez. (Verſchwundene Frauen.) die verſchiedenen Intereſſen vorliegt. Wer Verſtändnis
Für Berlin ſind die Tage vom 3. bis 7. Mai in Ausſicht
genommen. — Der Berliner Lokal=Anzeiger will erfahren Hier und in anderen großen Städten ſind in der letzten hat für den Segen unſerer ſozialen Geſetzgebung, der muß
haben, daß am Scharmützelſee ein Kohlenlager in der Zeit viele anſtändige junge Frauen auf unerklärliche Weiſe ſich davor hüten, den Bogen zu überſpannen, wie es durch
Größe von 3000 Morgen entdeckt worden ſei, deſſen Abbau verſchwunden. Kürzlich fühlte eine junge Frau, die in der dieſes Geſetz geſchieht. (Beifall.)
Staatsſekretär Dr. Delbrück: Die Ausführung der
geſichert iſt. Die Unterſuchungen, die Graf E. Henckel von Loge eines Kinotheaters in Neu=York ſaß, plötzlich am
Donnersmarck betreiben laſſe, ſeien noch lange nicht abge= Arme einen ſcharfen Stich. Gleichzeitig wurde ſie ohn= Reichsverſicherungsordnung iſt nicht Sache des Reichs.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember
Seite 6.
ſondern der Landes=Zentralbehörden. Mit dieſen hat der 1 Auszeichnungen. Der Regimentskommandeur dankte dar=
Reichskanzler vereinbart, daß als Termin für das In= auf im Namen des Regiments und ſchloß mit einem Hurra
krafttreten des Geſetzes der 1. Januar 1914 gewählt wird. auf die Herrſcher. Der ſich anſchließende Feldgottesdienſt
Von keiner Seite iſt mir mitgeteilt worden, daß ſie nicht beider Konfeſſionen wurde mit dem Niederländiſchen
Dank=
die Möglichkeit hätte, die Durchführung dieſes Geſetzes gebet eingeleitet. — Die Kabinettsorder des Kaiſers, die
bis zu dieſem Termin vorzunehmen. Man ſollte auch Verleihung des Standartenband betreffend, lautet: „Ich
meinen, daß die Zeit von 2½ Jahren hinreichend geweſen will hierdurch dem Regiment zur Erinnerung an die
wäre. (Zuſtimmung links.) Daß die Dienſtboten in die heutige Feier ſeines hundertjährigen Beſtehens das bei=
Verſicherung einbezögen werden, iſt eine alte Forderung, folgende Standartenband v’rleihen. Möge dieſes Band
und von mir kann ich ſagen, daß ich in meinem häuslichen ein bleibendes Zeichen meiner beſonderen Zuneigung und
Frieden nicht geſtört worden bin. (Heiterkeit). Seit der meiner hohen Freude ſein, mich als Chef des Regiments
Verſicherungsnovelle von 1892 iſt die Dienſtbotenverſiche= zu wiſſen, das ſeinen wohlbegründeten Ruhm der
Tapfer=
rung ſtändig verlangt worden und auch ein großer Teil keit und der Treue auch mit der neu geſchmückten
Stan=
der Bundesſtaaten hat eine derartige Verſicherung längſt darte zu erhalten wiſſen wird.” — Der Gottesdienſt
eingeführt. Die Dienſtboten empfinden ſelber das Be=ſchloß nach den Anſprachen des katholiſchen und
evan=
dürfnis, verſichert zu werden. Auch im Intereſſe der geliſchen Geiſtlichen mit dem Choral: „Großer Gott wir
Herrſchaft liegt die Verſicherung, da hier eine angemeſſene loben dich”. Inzwiſchen hatte ziemlich heftiges Schnee=
Krankenbehandlung des Perſonals garantiert iſt. Wenn treiben eingeſetzt. Um 1245 Uhr erſchienen der Kaiſer
die einzelnen Gemeinden nicht von der Befugnis Ge= und der König, die Prinzen, ſowie die Königin und die
brauch gemacht haben, Landkrankenkaſſen zu errichten, ſo Prinzeſſinnen, die dem bisherigen Feſtakt aus den
Fen=
iſt das ihre eigene Schuld, nicht diejenige des Geſetzes. ſtern des Schloſſes zugeſchaut hatten, auf der Schloß=
Die Ortskrankenkaſſen hätten beſondere Lohnklaſſen für terraſſe. Hier nahmen der Kaiſer und der König den
Dienſtboten einrichten können. Ich erkenne an, daß auch Parademarſch des Regiments zu Pferde in Zügen ab.
ich enttäuſcht bin. (Hört, hört! rechts.) Das liegt aber Mit dem Regiment ging der Herzog von Urach vorbei.
nicht an dem Geſetz, ſondern an der Ausführung. Ich Es ſchloß ſich daran der Vorbeimarſch der ehemaligen
gebe die Hoffnung nicht auf, daß die Gemeinden ſich jetzt Offiziere und Mannſchaften, die nach Eskadronen
geord=
noch überlegen werden, ob ſie nicht in der Lage ſind, das net waren.
zu verbeſſern, was in ihren Ausführungsbeſtimmungen
Den Reiterfeſtſpielen wolnten die Majeſtäten
angeordnet iſt. Einen Anlaß, das Inkraftreten des Ge= und der Hof, unter einem Baldachin ſitzend, bei. Bei
ſei=
ſetzes hinauszuſchieben, habe ich nicht; dazu können uns nem Erſcheinen wurde der Hof von Fanfaren begrüßt.
auch die Schwierigkeiten zwiſchen Aerzten und Kranken= Die Spiele begannen mit einer Quadrille, geritten von
kaſſen nicht beſtimmen. Ich hoffe immer noch, daß es recht= 16 Offizieren in der Offiziersuniform von vor hundert
zeitig zu einer Einigung zwiſchen beiden Parteien Jahren. Es folgte das Exerzieren eines Zuges in der
kommt. Eine Erörterung dieſer Frage würde nur Oel ins Uniform des Regiments zu der Zeit, als es Adams Jün=
Feuer gießen.
ger genannt wurde. Anſchließend wurde eine Szene aus
Auf Antrag des Grafen Weſtarp wird die Inter= dem Gefecht bei La Fére=Champenoiſe dargeſtellt, bei dem
pellation beſprochen.
ruſſiſche Koſaken und franzöſiſche Küraſſiere eingriffen.
Abg. Giebel (Soz.): Wenn die Konſervativen ſich Sehr hübſch war auch ein Bild aus der Schlacht bei
einmal mit Sozialpolitik beſchäftigen, dann geſchieht es Wörth: das Reaiment im Kampfe mit Zuaven und
fran=
nur, um der Regierung einen Knüppel zwiſchen die Beine zöſiſcher Infanterie. Des weiteren wurde eine Quadrille
zu werſen. Der Bundesrat wäre gar nicht berechtigt, den von Unteroffizieren geritten, und einen glänzenden Ab=
Termin hinauszuſchieben. Wie es mit der jetzigen Kran= ſchluß bildete ein Offiziers=Hindernisrennen. Die Spiele
kenpflege auf dem Lande ausſieht, wiſſen wir zur Ge= fanden donnernden Beifall bei den Zuſchauern und den
nüge. Für die kleinen Haushaltungen muß natürlich Er= ehemaligen Kameraden. Auch die Majeſtäten
applaudier=
leichterung geſchaffen werden. Die Verſorgung der Layd= ten andauernd. Um 2 Uhr ſpeiſten der Kaiſer und der
krankenkaſſen mit Aerzten mag ſchwierig ſein. Dies lann Könia im Kaſino bei den Offizieren des Regiments. Die
uns aber nicht veranlaſſen, ein Hinausſchieben des In= Mannſchaften wurden zuſammen mit den ehemaligen
krafttretens der Verſicherung zu befürworten. —
Abg. Kameraden geſpeiſt.
Becker=Arnsberg (Zentr.): Daß die Interpellation
* Stuttgart, 6. Dez. Dem Dragoner=
Re=
der Konſervativen verfehlt ſei, werden Sie aus der Rede
des ſozialdemokratiſchen Redners gehört haben. Deraiment „Königin Olga” in Ludwigsburg ſind zu
Grundzug der Ausführungen des Abg. Giebel war die ſeinem hundertjährigen Jubiläum zablreiche Stiftungen
Befürchtung, daß die Dienſtboten bei den Krankenkaſſen= zugegangen. Die Königin von England deren Vater
wahlen die ſozialdemokratiſche Machtſtellung verſchiebenà la suite des Regiments ſtand, hat dem Regiment einen
könnten. Für ſolche vernünftige Menſchenkinder muß man prachtvollen Goldpokal geſchikt zur Erinnerung an die
ſorgen und ſie gegen Krankheit verſichern. (Heiterkeit.) in Ludwigsburg verlebte glückliche Jugendzeit. Alte An=
Die Landkrankenkaſſen werden keine größeren Schwierig= gehörige des Regiments haben 4000 Mark geſtiftet zur
keiten in bezug auf die Aerztebeſchaffung haben, als die Unterſtützung aktiver Mannſchaften. Frühere Offiziere
Ortskrankenkaſſen. Sie werden eben ihren Mitaliedern und die Reſerveoffiziere haben je 12000 Mark geſtiftet.
die Beträge auszuzahlen haben. Eine Hinausſchiebung Aus einer Stiftung für Veteranen erhalten heute 105
des Inkrafttretungstermins kann auch ich nicht empfehlen. Kriegsteilnehmer je 20 Mark. Das Ofkizierskorps des
Regiments überreicht dem Kaiſer zur Erinnerung an das
Darauf wird ein Vertagungsantrag eingebracht. —
Abg. Lieſching (Fortſchr. Vpt.) bezweifelt die Beſchluß= Feſt einen von Donndorf modillierten Olga=Dragoner
fähigkeit des Hauſes. — Der Präſident ſetzt die nächſte in Bronze.
* Stuttgart, 6. Dez. Der König hat laut Staats=
Sitzung auf Dienstag, 2 Uhr pünktlich, feſt: Kurze
anzeiger folgendes Dekret erlaſſen: Ich verleihe dem
Anfragen und Etat. — Schluß nach 3 Uhr.
in Krieg und Frieden vorzüglich bewährten Regiment in
dankbarer Anerkennung der treu geleiſteten Dienſte ein
Säkulär=Standartenband. Ich habe auch, in
Der Kaiſer in Stuttgart.
der Abſicht den Beziehungen, derer ſich das Regiment
Stuttgart, 5. Dez. Nach dem Diner beſuchte durch Se. Majeſtät den Kaiſer zu erfreuen hat, einen
ſicht=
der Kaiſer in Begleitung des Königspaares zu= baren Ausdruck zu verleiben, beſtimmt, daß die Offiziere,
nächſt die Vorſtellung im Kleinen Hauſe des Hoftheaters, Unteroffiziere und Mannſchaften auf dem Bandelier den
wo er dem zweiten Akt von „Figaros Hochzeit” beiwohnte. Namen ihres erhabenen Regimentschefs zu tragen haben.
Dann begaben ſich die Majeſtäten in das Große Haus,
wo Schillers „Lied von der Glocke” vorgetragen wurde.
Der Kaiſer trug die Uniform ſeines Dragonerregiments;
Die Vorgänge in Zabern.
der König war in Huſarenuniform erſchienen. Auch die
Mitalieder der königlichen Familie, das Gefolge des
* Straßburg, 6. Dez. Der Eindruck, den der
Kaiſers wohnten den beiden Vorſtellungen bei.
Kaiſerliche Erlaß, betreffend die Wegver=
* Stuttgart, 6. Dez. Nach der geſtrigen Theater=legung des 99. Infanterie=Regiments von Zabern nach
vorſtellung empfing der Kaiſer im Königsfoyer des Gro= dem Truppenübungsplatz uſw. hier in den weiteſten
Krei=
ßen Hauſes den Erbauer der Theater, Geh. Hofrat Pro=ſen gemacht hat, iſt bei den Altelſäſſern und Alideutſchen
feſſor Littmann=München, und ſprach ihm ſeine An= ein ganz bedeutender. Der Erlaß wird als beſte Löſung
erkennung und Bewunderung aus, namentlich auch in Hin= aus den vorhanden geweſenen Schwierigkeiten
empfun=
ſicht auf die Farbenſtimmung und die Akuſtik. Auch mit den, um ſo mehr, als man in der amtlichen Verlautbarung
dem Generalintendanten, Baron zu Putlitz, verweilte der von einem Rücktritt des Statthalters, den dieſer übrigens
auch nicht angeboten hatte, nicht die geringſte Andeutung
Kaiſer in längerem angeregtem Geſpräch.
findet. Die Straßburger Poſt, die einzige vorerſt vorlie=
* Ludwigsburg, 6. Dez. Heute vormittag 10 gende Zeitung, betont, der allgemeine, überall im Lande
Uhr begaben ſich der Kaiſer und der König im Auto=mit herzlicher Freude empfangene Eindruck ſei, daß Graf
mobil bei trübem Wetter von Stuttgart nach Ludwigs=v. Wedel auf ſeinem Poſten bleibe. Das Blatt legt das
burg zur Jahrhundertfeier des Stiftungstages des Dra= dahin aus, daß nunmehr alle Garantien geſchaffen ſeien,
goner=Regiments „Königin Olga” (1. Württemberaiſches um die Möglichkeit von fremden Eingriffen in die Re=
Nr. 25) in Ludwigsburg. Am Stuttgarter Tor wurde der gierungsſphäre und von Kompetenzkonflikten auszu=
Kaiſer von Oberbürgermeiſter Hartenſtein begrüßt, der ſchalten.
von den ſtädtiſchen Kollegien umgeben war. Ehrenjung=
* Straßburg, 6. Dez. Das Infanterie=
Re=
frauen waren aufgeſtellt. Das Bürgerliche Schützenkorps
hatte die Ehrenwache. Dann aing die Fahrt durch diegiment Nr. 99 verläßt am 6. Dezember Zabern. Der
reich geſchmückte Stadt unter Spalierbildung durch die Regimentsſtab mit dem erſten Bataillon bezieht den
Truppen der Garniſon. Jugendvereinigung und Pu=Uebungsplatz Oberhofen bei Hagenau, das zweite
Ba=
blikum jubelten dem Kaiſer entgegen. Um 16.45taillon für einige Zeit den Uebungsplatz Bitſch. — Da=
Uhr trafen die Majeſtäten im Schloſſe ein, von, daß Oberſt v. Reutter ſein Penſionsgeſuch eingereicht
Der geräumige Hof war in zwei Teile ge=habe oder ſeines Dienſtes enthoben werden ſolle, iſt, wie
teilt. Der eine, von Tribünen umgeben, war füreinige Blätter meldeten, hier nichts bekannt. Oberſt
die Reiterſpiele vorbehalten. In der anderen Hälfte war v. Reutter führt am 6. Dezember ſein Regiment nach
für den Feldgottesdienſt ein Feldaltar aufgeſtellt, bei dem Hagenau. Das neue Wachtkommando für Zabern wird
ſich die Militärgeiſtlichen einfanden. Das Regiment ſtand von der Garniſon Straßburg geſtellt. — Generalmajor
zu Fuß im offenen Viereck. Hinter den zwei Gliedern Kühne iſt nach Straßburg zurückgekehrt.
* Straßburg, 6. Dez. Die amtlich: Stcaßburger
des Regiments hatten ehemalige Mannſchaften, in der
Zahl von etwa 4000, Aufſtellung genommen. An der Korreſpondenz veröffentlicht folgende Erklärung: Wie
offenen Seite hatten ſich das Offizierskorps des Regiments, bereits gemeldet, iſt das 2. oberrheiniſche Infanterie=
Re=
giment Nr. 99, ſoweit es ſeinen Standort in Zabern hatte,
deſſen direkte Vorgeſetzte, zahlreiche ehemalige Offiziere
und andere Ehrenaäſte, darunter Graf Zevpelin, ein= nach den Truppenübungsplätzen von Bitſch und Hagenau
gefunden. Der Regimentskommandeur, Oberſtleutnant verleat worden. Dieſe Verlegung wurde verfügt, um die
p. Gleich, hatte vor dem Eintreffen der Majeſtäten die Möglichkeit weiterer Reibungen zu beſeitigen
Feſtteilnehmer mit einer Anſprache begrüßt. Als der und um Ruhe und Frieden in der Stadt wieder herzu=
Kaiſer und der König, beide in der Uniform der Olaa=ſtellen. Weitere Maßnahmen, die geeignet ſind, der all=
Dragoner, die Prinzen des Königshauſes und die Ge= gemeinen Erregung ein Ende zu machen, ſind bereits
be=
folge den Schloßhof betraten, präſentierte das Regiment, ſchloſſen. Ihre Ausführung wird erfolgen nach Abſchluß
die Muſik ſpielte und die Mannſchaft brachte drei Hurra des zurzeit anhängigen militäriſchen Gerichtsverfahrens,
auf die Mafeſtäten aus. Der Kaiſer und der König ſchrit= in der die Verantwortung für die Vorfälle am 28.
No=
ten darauf die Front des Regiments ab wobei der Kaiſer vember und den darauffolgenden Tagen feſtgeſtellt werden
wird und vorgekommene Geſetzwidrigkeiten ihre Sühne
u. a. den Grafen Zeppelin herzlich begrüßte.
Der König hielt eine Anſprache an das Regiment, die finden ſollen. Das Verfahren wird ſo raſch als möglich
mit einem dreifachen Hurra auf den Kaiſer endigte. Die= durchgeführt werden. — Der Statthalter hat ferner
jenige des Kaiſers klang mit einem ſolchen auf den König durch kaiſerliche Willensäußerung feſte Gewähr dafür
aus. Der Generaladjutant des Königs, General von erhalten, daß die verfaſſungsmäßigen Zuſtändigkeiten
Starkloff, verlas eine Kabinettsordre nach der der König künftig allgemein ſtrenge Beachtung finden werden.
dem Regiment ein Säkulärfahnenband ſtiftete. Der Kaiſer
* Straßburg, 6. Dez. Die reichsländiſche
heftete eigenhändig das Band an die Standarte und eben= Preſſe beurteilt die Donaueſchinger Entſcheidung des
ſo auch das Standartenband, welches er dem Regiment Kaiſers je nach der Parteiſtellung verſchieden. Während
verliehen hatte. Der Generaladjutant des Kaiſers Frei= die gouvernementale Straßburger Poſt immerhin einen
herr v. Lyncker, verlas dann die vom Kaiſer verliehenen „Erfolg und eine gewiſſe, in ihren Wirkungen freilich
1913.
Nummer 298.
noch nicht klar beſtimmte Genugtuung für die
Zivilbehörde” feſtſtellt, meint die demokratiſche
Straßburger Bürgerzeitung, daß die Nachricht aus
Donaueſchingen von der Bevölkerung mit gemiſchten
Ge=
fühlen aufgenommen worden ſei. Einerſeits werde man
es mit Genugtuung begrüßen, daß der Gefahr weiterer
Zuſammenſtöße durch die Verlegung des Regiments nach
dem Truppenübungsplatz vorgebeugt und der Klage über
die Langſamkeit des kriegsgerichtlichen Verfahrens durch
den Befehl zur Beſchleunigung nachgekommen werde,
an=
dererſeits aber ließ die Maßnahme ein großes Gefühl
der Leere zurück, denn die verfaſſungsrechtlichen
Fra=
gen würden dadurch in keiner Weiſe berührt. Die das
Verfahren des Militärs deckenden Worte des
Reichskanz=
lers würden nicht im geringſten abgeſchwächt, weil, wie
die linksſtehende Straßburger Neue Zeitung glaubt, der
Statthalter in Donaueſchingen zum Opfer gebracht werde,
das nicht in ſeiner Nachgiebigkeit, ſondern
mehr in ſeinem Pflichtgefühl begründet geweren
ſei, das ihn auch in manch anderer elſaß=lothringiſchen
Frage zu ſeiner Stellungnahme beſtimmte, die ihm nach
außen den Vorwurf der Schwäche zuzog, zumeiſt, weil die
Gegenſeite ihren Standpunkt rückſichtslos vertrat.—
Aeußerſt ſkeptiſch beurteilt der Elſäſſer den Kaiſererlaß.
Das Zentrumsblatt will keineswegs einen Sieg der
Straß=
burger Regierung herausfinden und meint: Ob Graf
Wedel bleibt oder nicht, entſcheide ſich nach ſeinen
eige=
nen Informationen aus Berlin erſt nach Monaten. Die
Straßburger Regierung habe den richtigen
Augen=
blick verpaßt, wo ſie zeigen konnte, daß ſie ſich ihrer Würde
und Verantwortung bewußt ſei. Die Regierung habe
ka=
pituliert vor dem Militär mitten im Frieden.
Eine Auslaſſung der Nordd. Allgemeinen
Zeitung zu den Zaberner Vorgängen.
* Berlin, 6. Dez. Die Norddeutſche Allgemeine
Zeitung ſchreibt: Die Erörterungen im Reichstage über
die Vorgänge in Zabern ſtanden unter dem
Einfluß einer leidenſchaftlichen
Erre=
gung, welche die ſachliche und beſonnenere
Würdigung=
der Erklärungen des Reichskanzlers und des
Kriegsmini=
ſters ſchwer beeinträchtigte. Manche Ausführung beider
Reden ſind bei der den Reichstag beherrſchenden
Stim=
mung nicht richtig verſtanden und nicht ſofort richtig
ge=
wertet worden. In gewiſſen Teilen des
Hau=
es wollte man, was der Reichskanzler im Sinne
der Beruhigung und Verſöhnung ſagte, offenbar
auch nicht verſtehen. Dieſem Eindruck wird ſich
niemand entzogen haben, der die Ausbrüche der
Sozial=
demokratie und beſonders die einzelner Wortführer
wäh=
rend der Rede des Reichskanzlers beobachtete. Hierüber
wäre noch mancherlei zu ſagen, wir meinen aber der Sache
mehr zu dienen, wenn wir dieſe Seite der Angelegenheit
auf ſich beruhen laſſen und nochmals einen kurzen
ſach=
lichen Ueberblick über die Entwickelung der Ereigniſſe
geben. Alles Weſentliche iſt in den Reden vom
Regie=
rungstiſch enthalten. Der Reichskanzler betonte
ausdrück=
lich bei der Aufforderung zur ruhigen Behandlung der
Zaberner Vorfälle, daß er ein volles Verſtändnis
für die Erregung habe, ſoweit ſie aus der
Sorge um Recht und Geſetz hervorgehe. Ebenſo wenig
ließ er es an wiederholten Erklärungen fehlen, daß die
Autorität der Geſetze geſchützt und begangenes Unrecht
gefühnt würde. So ſelbſtverſtändlich in einem
Rechts=
ſtaate die Sühne dem Unrecht folgt, darf auch einem
geord=
neten und geſetzlichen Verfahren nicht willkürlich
vorge=
griffen werden. Die Ereigniſſe von Zabern zerfallen in
zwei Gruppen. Die erſten Vorfälle liegen in der Zeit vom
8. bis 11. November. Die zweite Reihe ſpielt ſich
zwi=
ſchen dem 26. und 29. November ab.
Es handelt ſich zunächſt um die Vorgänge in der
Ka=
ſerne, um eine Inſtruktion über das Verhalten bei
etwai=
gen Zuſammenſtößen mit Rowdies, in
Ver=
bindung damit Auslobung einer Prämie, ferner die
Nöti=
gung eines elſäſſiſchen Rekruten durch einen Sergeanten,
ſich als „Wackes” zu melden, und Warnung vor der
Frem=
denlegion in einer aus den Zeitungen bekannten, zu
ver=
urteilenden Form. Alles dies kommt infolge von
Mit=
teilung von Militärperſonen teils in entſtellter Form in
die Preſſe. Die Militärbehörde ſtellt ſofort die Tatſachen
feſt und bringt den wahren Sachverhalt unverzüglich zur
öfſentlichen Kenntnis. Der beteiligte Leutnant und der
Sergeant werden diſziplinariſch, wie es das Geſetz
ver=
langt, mit Arreſtſtrafen belegt. Die Soldaten, die unter
Verletzung der Diſziplin dienſtliche Vorgänge an die
Preſſe denunziert und nicht bloß über ſie „geplaudert”
haben, werden in Unterſuchung gezogen. Der
komman=
dierende General begibt ſich ſelbſt nach Zabern,
verſam=
melt das Offizierkorps und hält ihm das Vorgekommene
in ernſter Weiſe vor. Durch Kaſernenanſchlag werden
Schimpfworte, wie „Wackes” unterſagt.
In den Tagen vom 8. bis 11. November finden
Aus=
ſchreitungen der Bevölkerung, Verhöhnungen der
Offiziere und Steinwürfe gegen
Militär=
perſonen ſtatt. Inzwiſchen bemächtigte ſich die Preſſe
der Sache und vom Zaberner Anzeiger wird eine
ſyſtema=
tiſche Kampagne eingeleitet. Der Hetzartikel wurde ſogar
öffentlich ausgehängt. Wer ſich mit dieſer Preßhetze
näher befaſſen will, ſei auf die von dem genannten Blatte
veröffentlichte Broſchüre verwieſen, in der der Artikel
nochmals abgedruckt iſt. Man wird ſich dann überzeugen,
wie wenig ſich das Zaberner Blatt der Verantwortung
bewußt war, die gerade in einer ſchwierigen Situation
der Preſſe erwächſt. In Zeitungsartikeln wird nun die
Verſetzung des Leutnants von Forſtner verlangt. Dieſem
Verlangen wird nicht entſprochen, jedoch iſt der Offizier
erneut in Unterſuchung gezogen worden, weil behauptet
wird, er habe eine ungehörige Aeußerung nicht gegen die
Fremdenleaion, ſondern gegen die franzöſiſche Fahne
ge=
tan. In Zabern tritt inzwiſchen Ruhe ein doch läßt der
Kreisdirektor, da Beſchimpfungen von Offizieren
vorge=
kommen ſind, dauernd die Straßen durch
Gendarmerie=
patrouillen beaufſichticen. Auch werden Offiziere auf
ihren Gängen von Militärpatrouillen begleitet. Am 26.
November ſpielte ſich dann ein Vorfall ab, wo die
Offi=
ziere umringt und angeſchrien, zwei Leute feſtgenommen
und der Polizei übergeben wurden. Abends werden dieſe
Leute wieder freigelaſſen. Am 28. November abends
er=
folgen Ausſchreitungen gegen Offiziere nach der
Turn=
ſtunde. Leutnant von Forſtner wird mit der bekannten
Beſchimpfung verfolgt. Offiziere werden umringt und
an=
gebrüllt. Der Beleidiger des Leutnants und einige
an=
dere Perſonen werden auf friſcher Tat feſtgenommen, und
zwar, da ein Zivilorgan nicht zur Stelle iſt, den
militäri=
ſchen Vorſchriften gemäß durch eine Wache.
Darüber kommt es zu erneuter Erregung und zu
An=
ſammlungen auf dem Schloßplatz. Der Oberſt, der
an=
nimmt, es könnten ſich größere Tumulte ereignen, läßt
den Schloßplatz räumen und befiehlt, daß Patrouillen
jedes Stehenbleiben in den Straßen verhindern. Bei der
Ausführung des Befehls erfolgen 27 Verhaftungen. Der
Graf
ſt
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Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
Seite 7.
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Daß mit künſteriſcher Bewäſerung auch in Deuſch=Automobil zu teuer iſt, würden ſich des Elektromobils
Kellerraum der Kaſerne feſtgehalten und am nächſten Vor= Südweſtafrika ſehr viel erreicht werden kann, iſt durch vorteilhaft bedienen. Seine Bedienung und
Inſtand=
mittag der Polizei übergeben. Aus Straßburg ergeht zahlreiche kleinere Atlagen im Lande ſelbſt längſt bewie= haltung erfordern kein mechaniſch geſchultes Perſonal.
hierüber ſofort vom Statthalter und vom kommändieren= ſen. Das Gouvernement iſt nun der Anſicht, daß durch Speiſen erfahren keine Beeinfluſſung durch die Gerüche
den General die Meldung an den Kaiſer. Als die Vor=Errichtung von Stauanlagen in den vorhandenen Rivie= von Abgaſen. Im Sommer wird durch Abkürzung der
gänge in Berlin bekannt werden, erſtattet der Reichskanz= ren, welche das bisher in der Regenzeit ungeſtört und un= Lieferzeit den Verluſten bei ſchneil verderblichen Waren
ler alsbald dem Kaiſer Bericht und verabredet mit dem ausgenutzt dem Ozean zuſtrömende Regenwaſſer möglichſt vorgebeugt, wobei auch der Eislieferung zu gedenken iſt.
Kriegsminiſter, daß dieſer ſich ſofort nach Donaueſchin= vollkommen dem Lande erhalten, ausgedehnte Ländereien Schließlich ſtellt die Stromlieferung für die Batterien
gen begibt. Auf Vorſchlag des Reichskanzlers und des bewäſſert und zu intenſiver Kultur nutzbar gemacht wer= 1 eine ſehr erwünſchte Belaſtung und damit Einnahme=
Kriegsminiſters befiehlt. Se. Majeſtät, daß unverzüglich den können ſo daß das Land in Zukunft nicht nur im= quelle für das Elektrizitätswerk dar.
aus Straßburg ein General nach Zabern entſandt wird ſtande ſein wird, ſich ſelbſt zu ernähren, ſondern auch noch
mit dem Auftrag, für die Wiederherſtellung geordneter die Heimat mit ſüdlichen Produkten zu verſorgen.
Zuſtände, des gehörigen Kontaktes mit den Zivilbehörden
Literariſches.
Beſonders günſtige Bedingungen für die Errichtung
und des guten Einvernehmens mit der Bevölkerung zu großer Stauanlagen bietet der geoße Fiſchfluß, der mit
Oskar Blumenthal, Lebensſchwänke.
ſorgen. Gleichzeitig ergehen vom Kaiſer Befehle an den ſeinen Nebenflüſſen ein gewaltiges Stück des Landes um= Heitere Geſchichten. In Liebhaberband gebunden 1,50 Mk.
Statthalter und den kommandierenden General, daß ſie faßt. Seine tiefen Täler laſſen ſich einerſeits ohne Auf= (Verlag der Luſtigen Blätter in Berlin SW. 68.) Unter
für das Handinhandgehen der Zivil= und Militärbehör= wand allzu großer Koſtin abſchließen und andererſeits lie= dem Sammeltitel „L. B.=Bücher” humoriſtiſche
Meiſter=
den zu ſorgen hätten. Dem kommandierenden General gen längs des Flußlaufes ausgedehnte, fruchtbare Flä= werke moderner Autoren läßt der bekannte Verlag ſoeben
gibt Se. Majeſtät auf, darüber zu wachen, daß das Mili=chen, welche nur der Bewäſſerung harren, um reiche Frucht eine Serie von Büchern erſcheinen, die nicht nur durch
tär unbedingt innerhalb der geſetzlichen Grenzen bleibe.
zu tragen. Viele Tauſende von Hektar laſſen ſich durch ihren Inhalt, ſondern auch durch ihre geſchmackvolle Aus=
Gewinnung der Abflußmengen des Fiſchfluſſes der Kul=ſtatlung, ſowie durch ihre ungemein reizvollen
Liebhaber=
tur zuführen.
Einbände den Beifall aller Bücherfreunde und literariſchen
Geplant ſind zunächſt vier große Talſperren: Feinſchmecker finden wierden. Als erſtes Bändchen dieſer
Zur deutſch=franzöſiſchen Annäherung.
je eine auf der Farm Komatſas=Nord für 110 Millionen Serie erſcheinen Blumenthals Lebensſchwänke.
— Berlin, 6. Dez. Auf eine Anfrage der in Berlin Kubikmeter, bei der Kokerbaumnaute für 120—130 Mil=
— Mar Alfred Vogel, Neue Gedichte (
Ver=
erſcheinenden franzöſiſchen Zeitung Paris=Berlin, betr. die lionen Kubikmeter unterhalb Hons für mindeſtens 200lag Georg D. W. Callwey, München, geh. 2,50 Mk., gebd.
deutſch=franzöſiſche Annäherung, hat ſich Millionen Kubikmeter und im Unterlauf des Heinarichab 3,50 Mk.). Max Alfred Vogel, der uns mit dem
vorlie=
der einflußreiche franzöſiſche Politiker Senator Delpech für 56 Millionen Kubikmeter. Die erſtgenannte Talſperre genden Bändchen eine ſorgſam geſichtete Auswahl ſeiner
wie folgt geäußert:
ſoll 6000 Hektar Ackerland mit Waſſer verſorgen. Der neuen Gedichte darbietet, iſt kein Unbekannter mehr. Vor
Als alter Freiwilliger von 1870 wünſchte ich lange Abbau des Fluſſes iſt von der Quelle nach der Mündung zehn Jahren gab er bei Callwey in München ſeine Ju=
Zeit die Revanche. Ich wünſche ſie nicht mehr. Iſt das zu geplant. Da die Talſperren je etwa 30 Meter Stau=gendgedichte unter dem Titel „Eine Liebe” heraus und er=
Erhaltung der ſittlichen Kraft oder der Vaterlandsliebe? höhe erzielen werden, iſt eine ganz weſentliche Hebung regte damit bei Kennern und Fachleuten Aufſehen. Man
Nein! Je mehr Frankreich gelitten hat, um ſo mehr liebe des Grundwaſſers im Fiſchflußgebiet zu erwarten. Durch erkannte ſofort die großen dichteriſchen Fähigkeiten des
ich es, um ſo mehr mache ich mir eine beſtimmte Vorſtel= die Verdunſtung aus dem Staubecken von bedeutender jungen Poeten, und dieſe erſte Sammlung war — ein
ſel=
lung von ſeiner Miſſion. Hätte ich meine Todesart zu Ausdehnung wird die Anreicherung der Luft mit Waſſer= tener Fall bei einem Gedichtband — in kurzer Zeit
ver=
wählen ſo wünſchte ich an der Seite meines Sohnes, dampf begünſtigt mindeſtens wird Taubildung in der griffen. Die Folge war, daß dem Dichter ein Teil des
eines Artillerieoffiziers in einer Verteidigungsſchlacht zu Umgebung der Waſſerhaltungen die Folge ſein, was eine von der Stadt Dresden geſtifteten Schillerpreiſes
zuer=
fallen. Von der Wirklichkeit gebe ich mir jedoch beſſere Begünſtigung des Pflanzenwuchſes bedeutet. Für even= kannt wurde. Auch dieſen Neuen Gedichten ſind wie dem
Rechenſchaft. Warum dieſer endloſe Haß zwiſchen Deut= tuelle Aufforſtungen werden die Ränder der Stauhaltun= erſten Gedichtbande einige Proben aus einem dramatiſchen
ſchen und Franzoſen? Dieſes Gefühl iſt vernünftiger gen Ausgangspunkte bilden können. Die angrenzenden Werke, dem Märchenſpiel „Der König von Orplid” bei=
Menſchen unwürdig. Man hat es geſagt und man muß Farmer kommen aus ihrer Waſſernot: ebenſo kann den gefügt, die von großem dramatiſchen Können zeugen und
es wiederholen: Welches Intereſſe kann Frankreich an Unterliegern im Bedarfsfalle aus den Stauhaltungen durch die hohe Schönheit der lyriſchen Sprache wie durch
einem Krieg gegen Deutſchland haben? Ein Verſuch, Waſſer im Flußbett zugeführt werden. Die Staubecken den ſymboliſchen, tiefſinnigen Gedankeninhalt feſſeln.
Elſaß=Lothringen zurückzunehmen? Sehr gut. Aber die ſind geeignet für im großen Stile betriebene Fiſchzucht.
— A. Hemberger: Illuſtrierte Geſchichte
Frage bliebe doch ungelbſt. Wird Deutſchland beſiegt. ſo Das Hauptmoment jedoch iſt die Möglichkeit, in dem Ge=des Balkankrieges 1912/13. Mit vielen
Illu=
wird es ſich auf die Vergeltung vorbereiten, an Hilfs= biete des Fiſchfluſſes eine dichtere Beſiedelung herbeizu= ſtrationen, Porträts, zahlreichen Karten und Plänen. In
mitteln wird es ihm nicht fehlen, und Europa wird ſich in führen, das vorhandine brauchbare Ackerland auszunützen 40 Heften à 50 Pfennig — 60 Heller = 70 Centimes. Auch
ewiger Erregung befinden. Ich glaube, dieſe Staaten und demit die ganze Wirtſkchaft des Schutzgebietes auf in zwei Bänden gebunden pro Band 12.50 Mk. (A.
Hart=
haben Vernünftigers zu tun. Man ſagt auch, die deutſchen ſichere Grundlage zu ſtellen.
lebens Verlag in Wien und Leipzig.) Bisher ausgegeben
Regierungskreiſe gelüſte es nach unſerem Kolonialbeſitz.
Vorſtehende Ausführungen ſind der Denkſchrift des 30 Hefte. Die Schrecken des Balkankrieges ſelbſt, die
Dieſer wäre nach einem neuerlichen ſiegreichen Kriege ihr Gouvernements über den Abbau des großen Fiſchfluſſes grauenhaften Greuel, die neben dem Kriege herliefen, die
Reingewinn — eine Idee, die in Frankreich ſehr verbreitet entnommen. Die Mittel zum Beginn des großen Werkes ſchweren politiſchen Kriſen, die den Frieden Europas
be=
iſt und mit der die Pangermaniſten zweifellos liebäugeln. ſollen aus verfügbaren Erſparniſſen des Jahres 1912 ent= drohten und einen Weltkrieg in manchen Augenblicken als
Meiner Anſicht nach liegt hier die Gefahr. Das einzige nommen werden. Seine Ausführung wird aus halb=nahezu unausweichlich erſcheinen ließen — alle dieſe Er=
Mittel, die Beunruhigung zu verſcheuchen, iſt, eine Be= wüſten Gegenden blühende Gartenanlagen machen.
eigniſſe finden ihre ſpannende, heute, nach überſtandener
ſprechung unter den Großmächten herbeizuführen und mit
Gefahr, mehr denn je intereſſierende Darſtellung in der
gleichem guten Glauben und gleichem Wunſch zu einer
„Illuſtrierten Geſchichte des Balkankrieges” die nunmehr
Regelung aller Zwiſtigkeiten zu gelangen. Wir verlan=
Luftfahrt.
ihrem Abſchluſſe entgegengeht. In den vorliegenden
Hef=
gen von Deutſchland daß es uns in bezug auf Elſaß=
* Sofia, 5. Dez. Der franzöſiſche Aviatiker Ve= ten 26—30 iſt der zweite Teil des Balkankrieges in der be=
Lothringen Genugtuung gewähre — nicht etwa, indemdrines iſt um 11 Uhr vormittags nach Konſtantinopel reits gewohnten Sachlichkeit und ſtrengen hiſtoriſchen
es uns dieſe Länder zurückgibt. ſondern indem es geflogen. Die Königin und der Kronprinz haben demTreue geſchildert, ein neuer Abſchnitt des großen,
farben=
deren Bewohnern die Autonomie
bewil=
reichen Gemäldes, das uns die Ereigniſſe eines modernen:
Abflug beigewohnt.
ligt. die ſie begehren. Ueber alles andere wer=
Krieges beklemmend deutlich vor Augen führt.
den Deutſchland und Frankreich ſich leicht verſtändigen
können. Bei uns ruſt das Gedeihen des Handels und
Landwirtſchaftliches.
der Induſtrie Deutſchlands keine kleinliche Eifer=
Zur Lage in Mexiko.
* Rom, 6. Dez. (Amtliche Ernteſtatiſtik vom
ſucht hervor, und wir zollen dieſen ununterbrochenen
Bemühungen, die ein ſchönes Zeugnis für die germaniſche 1. Dezember.) Der Stand des Winterweizens war
* Neu=York, 6. Dez. Wie der Sun aus Mexiko
74 gegen 73 im Vorjahre, Hafer 76 (74), der des Roggens gemeldet wird, erklärte Huerta den Kommandeuren der
Kraft ablegen, Beifall.
74 (74). Die Anbaufläche der Kartoffeln beträgt 1517020 Bundesarmee, ſie müßten ſich, um ihre Truppen abzulöh=
Hektar gegen 1563 530 Hektar im Vorjahre: geerntet wur= nen, auf eigene Hilfsquellen ſtützen. — Die
Za=
den 129849590 Zentner (450 251530), die Anbaufläche für patiſten entfalten ſüdlich der Hauptſtadt wieder eine rüh=
Ein gewaltiges Kulturwerk in Südweſt. Zuckerrüben betrug 231023 Hektar (255170): die Ernte rige Tätigkeit. Sie haben mehrere Orte im Staate Puebla
* Es iſt ein gewaltiges Kulturwerk von weittragend= betrug 80 300 910 Dentner (72221045), für Runkelrüben eingenommen.
ſter Bedeutung für deſſen Beginn das Gouvernement von für Deſtillationszwecke 53915 Hektar gegen 56 884, geerntet
* Veracruz, 6. Dez. Der kleine Kreuzer „Bremen”
Deutſch=Südweſtafrika in einem ſoeben vom wurden 21 060 580 Zentner (23 165 180).
iſt am Freitag abend mit der Beſtimmung Tampico aus=
Landesrat verabſchiedeten Nachtragsetat 3 Millionen Mark
gelaufen.
als erſte Rate fordert. Im ganzen Süden Deutſch=Süd=
* Mexiko, 6. Dez. Heute iſt ſeit Monaten der erſte
Vermiſchtes.
weſtafrikas ſind die jährlichen Regenmengen nämlich ſo
zug aus Monterey mit hunderten von
gering, daß der Anbau von Kulturpflanzen dort gänzlich
Elektromobile. Wie weit Amerika uns in Flüchtlingen eingetroffen. Berichten zufolge iſt die
unmöglich iſt. Trotzdem ſind die Waſſermengen, welche der Anwendung der Elektrizität voraus iſt, zeigt der Lage ſeit Monaten verzweifelt. Die Lebensmittel ſind
aljährlich durch die Riviere (Regenflußbetten) ungenutzt Bericht einer Vereinigung im Staate Neu=Yurf.
In knapp. Die Rebellen drohen täglich, die Stadt
anzu=
zum Meere abfließen, ganz bedeutend — in dem aus= den Bezirken Manhattan und Bronx von Neu=York ſind greifen.
nahmsweiſe ſchlechten Regenjahr 1911/12 hat der große im Jahr 1913 nicht weniger als 2150 Elektromobile im
Fiſchfluß nach genauen Beobachtungen bei der Eiſenbahn= Betrieb gezählt worden gegen 1750 im vorhergehenden
brücke in Seeheim 500 Millionen Kubilmeter abgeführt. Jahre. Solche Elektromobile können entweder im
Letzte Nachrichten.
Dieſe gewaltigen Waſſermengen, welche in mittleren Regen= eigenen Hauſe oder an überall verteilten Stationen ge=
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
jahren mit Sicherheit auf das Doppelte, in guten Regen=laden werden, eventuell unter Verwendung eines
Ein=
jahren auf ein Vierfaches der genannten Waſſermenge
wurſautomaten. Bei Verſorgung der Stadt mit Dreh=
* Berlin, 6. Dez. Der Reichskanzler iſt heute
geſchätzt werden können, will jetzt das Gouvernement durch ſtrom werden ſtationäre Gleichrichter verwendet. Die vormittag 9 Uhr 5 Minuten hier eingetroffen.
Aufſtauung an günſtigen Stellen zu Kulturzwecken Einführung des Elektromobils würde auch bei uns große
* Berlin, 6. Dez. In einer zahlreich beſuchten
Ver=
nutzbar machen.
Kortſchritte bringen. Zahlloſe Geſchäfte, für die ein ſammlung, die heute vormittag im Herrenhauſe zu Berlin
unter dem Präſidenten des Herrenhauſes Miniſter von
erſten Begegnung mit Julig, in der brillant geſpielten Wedel, tagte, wurde in Form einer Stiſtung als Or=
Großherzogliches Hoftheater.
Szene mit der Amme und dem Zweikampf mit Tybalt, ganiſation zur dauernden Erhaltung des
in denen ſich die pointenreiche Kunſt ſeiner
verſtandes=
durch eine Nationalſpende geweckten Miſſionsinter=
Samstag, 6. Dezember.
C
mäßigen Charakteriſtik Geltung verſchaffen konnte.
Der Gaſt fand bei dem Publikum eine ſehr warmeeſſes die „Deutſche Evangeliſche Miſſions=
Romeo und Julia.
hilfe” gegründet. An den Kaiſer, der das Protektorat
Aufnahme.
übernommen hat, wurde folgendes Huldigungstele=
W-l. Als Romeo in Shakeſpeares hohem Lied der
Die Julia ſpielte Frau Meißner, verſtändnis= und gramm geſandt: „Eurer Kaiſerlichen und Königlichen
Liebe gaſtierte heute Herr Alerander Moiſſi. Das liebevoll und mit gereifter ſchauſpieleriſcher Kunſt. Aber Majeſtät brinat die zur Verhandlung über die deutſche
Haus war trotz des aufgehobenen Abonnements voll= für die Julig, die kein verliebtes, naives Mädchen,
ſon=
beſetzt und das Publikum folgte dem intereſſanten Gaſt= dern eine Heldin der Liebe iſt, fehlen ihr das reiche Ton= evangeliſche Miſſion vereinigte Verſammlung ihre
aller=
regiſter und vor allem die aus der Tiefe des Herzens untertänigſte Huldigung und ehrfurchtsvollſten Dank dar.
ſpiel mit lebhafteſtem Intereſſe.
Ueber Alexander Moiſſi weichen die Urteile bekannt= quellenden Molltöne, die durch keine Kunſt des Sprechens für die Aufforderung zur Schaffung einer dauernden
Or=
lich voneinander ab. Die einen preiſen ihn als den zwei= erſetzt werden können. Wir machen der Künſtlerin dar= ganiſation zugunſten der deutſchen evangeliſchen
Miſſions=
ten Kainz und als einen der bedeutendſten Schauſpieler aus keinen Vorwurf, aber verſchweigen kann es die Kritik arbeit und für die Zuſage, über dieſe Organiſation das
der Gegenwart; die anderen lehnen ihn ab unter der Be=nicht bei aller Anerkennung ihrer Darſtellungskunſt die Protektorat allergnädigſt übernehmen zu wollen.
Wir=
gründung, daß ſeine Kunſt nicht echt, ſondern Manier ſei. uns namentlich in der grandioſen: Szene des 3. Aktes hoff.n, mit Gottes Hilfe ein Werk zu ſchaffen, welches der
Er iſt alſo ein Problem, jedenſalls aber iſt er Mode. Wir überraſchte und die den ihr geſpendeten reichen Beiſant deutſchen evangeliſchen Miſſion zur Förderung und zum
Segen dient. Namens der Verſammlung. Wedel.”
haben unſere Anſicht über ihn ſchon anläßlich ſeines Ham= verdiente.
* Rom, 6. Dez. In der Kammer kritiſierte der
let=Gaſtſpiels ausgeſprochen. Wir bewundern ſeine ſchau=
In der prächtigen Rolle des Bruder gaſtierte Herr Curt
ſpieleriſche Kunſt und ſeine grandioſe Technik, bleiben aber Born vom Stadttheater in Aachen, die er wohl etwas ſozialiſtiſche Abgeordnete Raimondo die Politik
innerlich kalt dabei. Er macht den Eindruck — und nur zu jugendlich auſſaßte. Im übrigen ließ ſich aus ihr nur Giolittis und ſprach die Befürchtung aus, daß eines
von dieſem kann man ſprechen — eines berechnenden, nicht ſoviel erkennen, daß er ein ſchönes Organ beſitzt undTages die klerikale Partei den Lohn für ihre
Unter=
ſtützung verlangen werde. Raimondo bat die Regierung,
aber eines mitempfindenden Künſtlers, und oft, wenn man hülbſch ſpricht.
anfängt, warm zu werden, ernüchtert wieder das
Die Häupter der feindlichen Parteien wurden durch ihren Standpunkt zu den verſchiedenen Fragen der reli=
Ueberwiegen des Rhetoriſchen und das ihm eigene dekla= die Herren Heinz und Knispel, der Fürſt durch gibſen Politik zu präziſieren. Die Rede Raimondos fand
matoriſche Pathos. Man möchte hier die Worte aus Herrn Hacker, die übrigen Anhänger der beiden Fami= ſehr lebhaften Beifall auf der äußerſten Linken. Abgeord=
Taſſo zitieren: So fühlt man Abſicht und man iſt ver=lien durch die Herren Baumeiſter (Mereutio), Kroc= nete aller Parteien der Kammer beglückwünſchten den
Red=
ſtimmt: Wir ſind der Anſicht, daß Moiſſi der berufenezak (Benvolio) und Jannings (Tybalh, der Grafl ner. Der ſozialiſtiſche Abgeordnete Modigliani tadelte
Charakterdarſteller ſein würde und zum Beiſpiel für eine Paris durch Herrn Schngider verkörpert. Die Rolle die Einmiſchung der Regierung in die Wahlen und trat
Rolle wie die des König Richards III. prädiſtiniert iſt. der Gräfin Capulet ſpielte Frau Doſtal. Von draſtiſcher lebhaft ein für eine proportionale Vertretung und für
Was ſeine Darſtellung des Romeo betrifft, ſo war ſie Komik war die ſamoſe Amme der Frau Müller=das Syſtem der Liſtenwahl.
ſicherlich ein Meiſterſtück realiſtiſcher Kunſt und trug das Rudolph, anch Herr Peterſen als dummer Peter
* Paris, 6. Dez. Der deutſche Botſchafter Frhr.
Gepräge einer künſtleriſchen Originalität, Himmelhoch machte eine komiſche Figur.
v. Schoen hat heute einen ſchon ſeit längerer Zeit
ge=
jauchzend und zum Tode betrübt, in Liebe und Haß bis
Im übrigen verlief die Aufführung zur vollſten Be= planten Urlaub angetreten und ſich in
Privatangelegen=
zum Paroxysmus ſich ſteigernd, ein ſich vor Sehnſucht friedigung. Mit geſchickter Verwendung der vorhandenen heiten nach Berlin begeben.
verzehrender, heißblütiger Liebhaber und ein „holdſeliger Mittel waren mehrere neue ſzeniſche Bilder geſchaffen
* Paris, 6. Dez. Jean Dupuy hat die Bildung
Wüterich”, ſo entſprach er in der Auffaſſung der Rolle worden, von denen namentlich die Straßenbilder Veronas
dem Vorbild des leidenſchaftlichen und ſanguiniſchen ſehr echt anmuteten. Auch das Zimmer des Bruders Lo=des Kabinetts abgelehnt.
* Paris, 6. Dez. Präſident Poincaré bot Dou=
Jünglings von Verona. Und doch intereſſierte er mehr renzo machte einen anheimeinden Eindruck, während in
in den Szenen in denen dieſes heißblütige Temperament dem Grabgewölbe der Schauer de Todes durch einemergue die Miniſterpräſidentſchaft an. Doumergue wird
morgen antworten.
nicht zum Ausbruch kam, nämlich in der fein pointierten freundlichere Beleuchtung gemildert worden war=
Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
Seite 8.
2 Paris, 6. Dez. Das Erträgnis derindtrek.
Ein Hausmacher Haarwaſſer von
Mehehtinen, 1 Zitgemer
ten Steuern und Monopole im Monat
Novem=
großartiger Wirkung.
zu viel Säure.
ber überſtieg die Budgetſchätzung um mehr als 20 Mil=
Im Laufe der letzten Jahre konnte man hin und
wie=
lionen.
Bei vielen ſogenannten Magenſtörungen, wie Indige= der leſen, wie ſich ein wirklich gutes Haarwaſſer herſtellen
* London 6. De: Den Blättern zufolge
beſchlag=
nahmten die Zollbehörden in Belfaſt auf Grund des ſtionen, ſaurem Aufſtoßen, akuten Schmerzen, handelt es laſſe, und es iſt ein Vergnügen zu hören, wie viele das
königlichen Erlaſſes geſtern 89 Kiſten mit Muni= ſich meiſt weniger um ein ernſtes Leiden, als um einen Rezept angewandt haben und mit welch bemerkenswerten
Gärungsvorgang im Magen, der zur Vildung von Gaſen! Erfolgen. So ſchreibt eine Dame ſie habe ſich ſofort
tion und 9 Kiſten mit Gewehren.
* Belgrad. 6. Dez. Das Amtsblatt veröffentlicht einen und Säure führt. Dieſe Gaſe üben einen Druck auf nachdem ſie davon geleſen, das Rezept beim Apotheker
Ukas des Königs, wonach für die neuerworbenen die Magenwand aus, der jenes bedrückende Gefühl von nach Vorſchrift zuſammenſtellen laſſen: 85 gr. Bay Rum,
Gebiete die Staatsverfaſſung mit gewiſſen Völle und von Sodbrennen verurſacht, während die Säure 30 gr. Livola de Composée, 1 gr. krist. Menthol, denn
Einſchränkungen für die Verſammlungs= und Preſſe= die zarten Gewebe der Magenwand angreift. Dieſen Vor= ihr Hagrausfall war einfach ſchrecklich. Sie nahm es alſo
freiheit, die Geſetzgebung, Volksvertretung, Gerichtsbar= gang muß man aber nicht etwa dem Magen ſelbſt, ſon= mit nach Hauſe, wandte es einige Zeit an und war nicht
keit und die Autonomie der Gemeinden und Kreiſe in dern der gärenden Nahrung zuſchreiben. Dieſe Gärung wenig erſtaunt und entzückt zu ſehen, wie raſch der Haar=
und die Bildung überſchüſſiger Säure ſind unnatürlich; ausfall aufhörte und der Haarwuchs ſelbſt wieder geför=
Kraft geſetzt wird.
* Bibraltar, 6. Dez. Der Cunarddampfer Pan=letztere kann darüber hinaus noch geſundheitlich gefährlich dert wurde. Tatſächlich ſei ihr Haar in zwei Monaten
nonia” iſt geſtern mit 101 geretteten Paſſagie=werden, wenn man ſie nicht beizeiten behebt. Um der um beinahe 20 Zentimeter länger geworden. Ihr
Haar=
ſei dabei heller, glänzender und üpppiger, als es jie
ge=
ren von dem ſpaniſchen Dampfer „Balnes”, der auf dem Gärung entgegenzuwirken und die Magenſäure zu
neutra=
liſieren, d. h. milde und unſchädlich zu machen, genügt ein weſen, und ſein Wachstum dauere fort. In den erſten
Atlantiſchen Ozean verbrannte, hier eingetroffen.
halber Teelöffel voll biſurierter Magneſia, wahrſcheinlich drei Wochen habe ſie die Miſchung zweimal täglich leicht
* Petersburg, 6. Dez. Auf die Vorſtellung des ſinni= das beſte und wirkſamſte Nahrungs=Korrektivum, das man in die Kopfhaut eingerieben, ſeitdem wende ſie es aber
ſchen Senats lehnte der Kaiſer das Geſuch des kennt. Man nimmt ſie in einem halben Weinglas voll nur noch einmal täglich an. Beſonders intereſantiſtes noch,
finniſchen Landtages vom Jahre 1910 über die Einführung warmem oder auch kaltem Waſſer ſofort nach dem Eſſen, dieſen und anderen Berichten zu entnehmen, daß dieſe
des allgemeinen Unterrichtes ab mit der Be= oder wenn man ſaures Aufſtoßen bekommt. Dies beſeitigt Miſchung nicht nur den Haarwuchs bedeutend fördert,
gründung, daß die betreffende Vorlage erſt einzubringen die Gärung und neutraliſiert die Säure in wenigen Mi= ſondern auch die Schuppenbildung vernichtet, die
Irri=
ſei, wenn dies die wirtſchaftliche Lage des Landes, ſowie nuten und befähigt den Magen, ſeinen natürlichen Funk= tation der Kopfhaut lindert und Haarwurzeln und
Kopf=
der Beſtand der Staatskaſſe geſtatten. Auch ſollen die tionen nunmehr unbehindert nachzukommen. Biſurierte haut in geſundem und normalem Zuſtand er=
Ausgaben nicht aus den zur Verfügung des Kaiſers ſie= Magnefia kann man in jeder Apotheke oder Drogerie be=hält.
(VIII,25 551
henden Etatsfonds, ſondern durch Geldanweiſun= kommen.
— M. P. P.
gen des finniſchen Landtages beſtritten werden.
Notabene! Ein Apotheker weiſt darauf hin, daß
* Jekaterinodar, 6. Dez. Zwanzig berittene es ſich hierbei nicht etwa um die gewöhnliche, ſondern um
Len
Le
Serrhch
Räuber haben die Beſitung des Statthalters imbifurierte Magneſia handle die nur in genau etiket=
Kaukaſus bei Kawskaskaia geplündert. Dabei kum tierten, blauen Flakons verkauft wird, mit Biſurierte
Das Aupfeld-Phonola
es zu einem Kampf, in deſſen Verlauf 11 Perſonen getötet Magneſia” in das Glas ſelbſt eingeblaſen. (VIII,25550
und ſechs verwundet wurden.
Sen e e e gte
eeh
* Neu=York, 6. Dez. Die Direktion des Germaniſchen
m
Piano.
Muſeums der Harvarduniverſität wählte Hugo Rei=
Rosa Lentifolla,
50
ſinger als Nachfolger ſeines Schwiegervaters Adolphus
7kann auf den
Buſch zum Präſidenten des Muſeums.
der naturgetreue Duft der dunkelroten Rose!
* Rio de Janeiro, 6. Dez. Der neue deutſche
Tasten oder mittels
u
J. F. Schwarzlose
Geſandte, Geh. Legationsrat Pauli, hat ſein Be=
Feingebauter Phonola geN
Söhne, Berlin.
glaubigungsſchreiben überreicht.
spielt werden. Wer früher nieN
* Peking, 6. Dez. (Meldung der Petersburger Tele=
—5—
graphen=Agentur.) Es verlautet, in der Provinz Kanſu
Deine Taste berührte, vermag jetz
Flasche zu 1.50, 3.—, 3.50,
erhob ſich der General Maanliang, ein Muhame=
5.—, 7.50,
Falles, was die Musikliteratur bietet,
daner, gegen die Zentralregierung. Er verfügt über 20 000
Seife 75 ₰, 3 Stück in
Mann und operiert gemeinſam mit Schengyun.
künstlerisch vollendet selbst zu spielen.
eleganter Packung 2.—
* Peking, 6. Dez. Zu der Meldung einer bevor=
und 4.—.
Vorführung bzw. Broschüre bereit V
ſtehenden in Oeſterreich aufzunehmenden
Anleihe von 2 Millionen Pfund Ster=
Riechkissen 1.—7 (25197a
willigst. — Alleinvertretung:7
ling zum Emiſſionskurs von 87½ erklärten der Miniſter=
—6—
präſident und der Kriegsminiſter einem Vertreter des
in Darmstadt vorrätig bei
Karl Arnold
Reuterſchen Bureaus, daß das Gerücht, der Kriegsminiſter
habe ein ſolches Abkommen unterzeichnet, voll=
Ecke Erbacherstrasse „
Parfümerie Frank
kommen unbegründet ſei. Die Miniſter erſuchten,
das Gerücht, welches den chineſiſchen Kredit und die Ehre
nächst dem
Elisabethenstraße 9. Telephon 886.
des Kriegsminiſters berühre, ſofort zu dementieren.
Schwimm bad ℳ
Grösste Auswahl in allen bekannten in- u. ausländischer
PARFUMERIEN und TOlL-ETTE-ARTIKELN zu
Orlginal-
preisen, Beliebte Weihnachts-Gescherke!
(20117a
Mißglückter Wechſelſchwindel.
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Meen ge
Zeete e g
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Seteah
* Berlin, 6. Dez. An der Hauptkaſſe der Dres=
Saaru=
dener Bank in Berlin erſchien heute ein Mann, der
H
einen Wechſer über 20 000 Mark vorzeigte, der
mit den Unterſchriften der beiden Bürgermeiſter und des
Stadtbaumeiſters von Köpenick verſehen war. Auf
telephoniſche Anfrage in Köpenick ſtellte ſich heraus, daß
Piee
eine Fälſchung vorlag. Der Mann wurde
verhaf=
tet. Es iſt der 19jährige Schreiber Ernſt Wegener. Sein
Helfershelfer war ein früherer Angeſtellter des Köpenicker
Magiſtrats der 18jährige Herbert Hack. Er wurde eben=Eichbergs Nachfolger
falls verhaftet.
Inh.: H. Eck. Obere Wilhelminenstrasse 29.
Der Fürſt von Albanien.
HB. Wien, 6. Dez. Die politiſche Korreſpondenz
meldet: Die Botſchafter der Mächte in Berlin erſuchten in
In Apante Neuheiten
(12352a
den letzten Tagen den Staatsſekretär des Aeußern, Herrn 1 aschentücket injeder Preislage.
v. Jagow. dem Prinzen Wilhelm zu Wied
Me
mitzuteilen, daß er von allen
Groß=
mächten zum Fürſten von Albanien de=
(25506
ſigniert worden iſt Herr v. Jagow hat dies dem
Dampfernachrichten.
Prinzen brieflich zur Kenntnis gebracht.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Aus dem Geſchäftsleben.
Eine praktiſche Weihnachtsgabe. Es iſt Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Schiffbruch eines deutſchen Dampfers.
dem Einzelnen oft ſchwer, die Auswahl ſeiner Weihnachts= Nordamerika: „Graetia” nach Boſton, 4. Dez. 3 Uhr
* Helſingborg, 6. Dez. Heute nachmittag lief der geſchenke ganz im Sinne der praktiſchen Hausfrau zu tref= 30 Min. nachm. Tover paſſiert — Südamerika, Weſt=
Stockholmer Dampfer „Thai” im Hafen ein um 11 fen und wirklich willkommene und zugleich nützliche Ge= küſte Amerikas: Badenia” nach dem La Plata, 3. Dez.
Mann des Dampfers „Wismar”, der in der Nordſee genſtände für den Weihnachtstiſch zu erwerben. Eine 12 Uhr mittags Queſſant paſſiert. „Liguria” nach der
geſunken iſt, an Bord zu ſetzen. „Thai” traf die ebenſo neuartige wie brauchbare Weihnachtsgabe verſpricht Weſtküſte Amerikas, 4. Dez. in Antwerpen „Nauplia”
Mannſchaft auf offener See treibend an. Die „Wismar”, die Geſchenkpackung zu werden, die jetzt die Auergeſell= nach der Weſtküſte Amerikas, 2. Dez. von Pernambuco.
die mit einer Kohlenladung nach Wismar unterwegs ſchaft für ihre Degea=Glühſtrümpfe auf den Markt bringt. =Salamanca‟ 4.Dee. 8 Uhr morgens von Bahia Blancg.
war, wurde durch einen orkanartigen Sturm in der Nacht Die äußerſt vornehm ausgeſtattete Packung iſt für ſtehen= „Sparta”, von Braſilien kommend, 3. Dez. 10 Uhr
zum Donnerstag zum Wrack. Die Mannſchaft, 20 Mann, des und für hängendes Gasglühlicht in den einſchlägigen abends von Liſſabon.— Oſtaſien: „eBlgravia” 4. Dez.
4 Uhr nachm. von Algier nach Port Said. „Braſilia‟
rettete ſich in die Rettungsboote. Eines davon mit 9 Mann Geſchäften erhältlich.
3. Dez. 4 Uhr nachm. von Dalny nach Tſingtau.
kenterte und die Inſaſſen ertranken. Die übrigen wurden
Man ſchreibt uns: Zeppelin der Bezwinger der „Emden” 4. Dez. 5 Uhr nachm. von Hongkong nach
von der „Thai” aufgenommen.
Schanghai. „Preußen” 4. Dez. von Suez nach Penang.
Lüſte, der Stolz des deutſchen Volkes. Ueberall, wo ſeine
Luſtrieſen ſich ſehen laſſen, herrſcht Jubel und Freude „Sachſen”, von Oſtaſien kommend, 5. Dez. 1 Uhr
Mit erhebendem Gefühl können wir uns ſagen: „Das 30 Min. morgens in Hambur= „Segovia” 3. Dez. in
Die Lohnbewegung der engliſchen Poſtbeamten.
* Leihreſter, 6. Dez. Vertreter von 22 000 Poſt=iſt deutſche Arbeit”. Mächtig regt der deutſche Aar ſeine! Hongkong, heimkehrend. „Südmark” 3. Dez. nachm.
Schwingen. Ueberall. wo deutſche Arbeit deutſche In= Perim paſſiert, heimkehrend. „Suevia” 4. Dez. 4 Uhr
beamten hielten hier eine Verſammlung ab, in der ſie duſtrie mit dem Auslande in Wettbewerb treten, be= nachm. in Emden, ausgehend. „Uekermark” 4. Dez.
beſchloſſen, ihre Forderung einer allgemeinen Lohn= haupten ſie erfolgreich ihren Platz. Auch die deutſche 12 Uhr mittags von Hongkong nach Singapore. —
erhöhung vom 15. November, die der Generalpoſtmeiſter Schrkoladen=Induſtrie darf ſich deſſen rühmen. Ihre Fa=Verſchiedene Fahrten: „Almeria” nach Perſien, 4. Dez.
Samuel am 19. November beim Empfang einer Abord= brilate genießen Weltruf und können mit den beſten Aus=8 Uhr 20 Min. morgens Dungeneß paſſiert. „Duahla”
nung der Poſtbeamten zurückgewieſen hatte, weiter zu landsmarken in die Schranken treten. Deutſche Fabrikate 3. Dez. von Sierra Leone, heimkehrend. „Lome”, von
verfolgen. Es wurde eine Reſolution, nach welcher von hervorragender Qualität ſind die Stern=Schoko= Weſtafrika kommend, 1. Dez. von Las Palmas. „
Sla=
ein allgemeiner Poſtbeamtenkongreß einberufen werden kaden der Firma Robert Berger, Pößneck, ſie wer=vonia” nach Weſtafrika, 3. Dez. von Las Palmas,
ſoll, angenommen.
„Valeſia” nach Weſtafrika, 3. Dez. von Las Palmas.
den überall gern gekauft.
„Windhuk”, von Afrika kommend, 2. Dez. von Neapel.
Amtlicher Wetterbericht.
Man ſchreibt uns: Die von der Firma J. A. John,
Nordd. Llond, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
A.=G. Erfurt=Ilversgehoven, ſabrizierten Volldampf” treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Waſchmaſchinen eignen ſich als Geſchenkartikel für Haus=„Kronprinzeſin Eeiliet 2. Dez. 10 Uhr mittags von
Auf der Rückſeite eines oſtwärts wandernden Tiefs frauen, Bräute uſw. beſonders. Johns „Volk=Neu=York abgegangen. „Kaiſer Wilbelm II.” 3. Dez,
hatten wir geſtern zunächſt aufheiterndes, kühles Wetter dampf”=Waſchmaſchinen werden für alle Ver= von Cherbourg abgegangen. „Pringeß Irenen 4. Dez,
bei ſtarken weſtlichen Winden. Später brachte uns ein hältniſſe paſſend, ſowohl mit Kohlenofen als auch mit11 Uhr vorm. von Genua abgegangen. „Tübingen”
neuer Tiefdruckausläufer erneut Bewölkung und Regen Gasſpezial=Ofen, geliefert. Für das Waſchen kleiner 4
1. Dez. 8 Uhr vorm. in Baltimore angekommen. „Frank=
(mit Schne: vermiſcht). Nachts trat ſtarke Abkühlung ein. Mengen Wäſche beſonders von Baby=Wäſche, kann die furt‟ 4. Dez. 8 Uhr vorm. in Baltimore angekommen.
Von Weſten her naht ein neues Tief, das uns bald beein= Maſchine ohne Ofen auf dem Küchenherd ſtehend verwen= „Köln” 3. Dez. 2 Uhr nachm in Boſton angekommen.
fluſſen wird.
det werden. Es iſt keine übertriebene Behauptung, daß Friedrich der Große‟ 3. Dez. 8 Uhr vorm. in Neu=
Ausſichten in Heſſen für Sonntag, 7. Dezember: man mit der „Volldampf” an Zeit und Koſten bei der York angekommen. „Main” 4. Dez. 4 Uhr nachm. von
Vorwiegend wolkig, kühl, vereinzelte Niederſchläge.
Wäſche ſparen kann.
Bremerhaven abgegangen. „Derflinger= 5. Dez. 7 Uhr
Soso
9
Das Bier für die Familie. — Unerreicht in seiner Wohlbekömmlichkeit.
(23801a
Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
Seite 9.
eneen
en
garm. von Antwerven abgegangen. „leiſt 4. Dez.
Ze
1 Uhr nachm. von Port Said abgegangen. „Prinz Eitel
Friedrich” 3. Dez. 8 Uhr vorm. vou Penang abgegangen.
„Prinzeß Alice” 5. Dez. 8 Uhr vorm. in Nagaſaki an=
Nachruf.
gekommen. „Bülow” 4. Dez. nachm. in Penang an=
Danksagung.
gekommen. „Prinz Ludwig” 2. Dez. 12 Uhr mittags
Am 4. Dezember verſtarb im
von Southampton abgegangen. „Scharnhorſt” 5. Dez.
10 Uhr vorm. in Genua angekommen. Seydlitz=
73. Lebensjahre nach 35jähr.
4. Dez. 6 Uhr vorm. von Neapel nach Auſtralien abge=
Für die zahlreichen wohltuenden Beweise
gangen. „Schleſien” 5. Dez. 12 Uhr mittags in Brisbane
treuer Dienſtleiſtung mein
angekommen. „Schwaben” 5. Dez. 8 Uhr vorm. in
der Liebe und Verehrung beim Heimgange
Sydney angekommen. „Pommern” 4. Dez. 5 Uhr vorm.
Hausverwalter
(25522
Dover paſſiert. „Sierra Salvada” 4. Dez. von Rio de
unseres teuren unvergesslichen Entschlafenen
Janeiro abgegangen. „Gießen” 4. Dez. von Liſſabon
nach dem La Plata abgegangen. „Helgoland” 5. Dez.
Georg Heist.
von Antwerpen nach dem La Plata abgegangen. „
Oli=
des Geheimen Baurats
pant‟ 5. Dez. von Neuorleans nach Bremen adgegangen.
Seine vorbildliche Treue, ſein
„Crefeld” 5. Dez. in Bremerhaven angekommen. „Prinz=
Regent Luitpold” 3. Dez. 4 Uhr nachm. von Marſeille
Fleiß und ſein muſtergültiges
Be=
abgegangen. Schulſchiff „Herzogin Cecilie” 3. Dez. in
Tocopila angekommen.
tragen bis an ſein Ende, ſichern
Auoust Rötelmanr
ihm ein dauerndes Andenken.
Geitedientich neige=
Evangeliſcher Gottesdienſt in Traiſa.
Joseph Trier,
Sonntag, den 7. Dez., nachmittags 2 Uhr: Gottesdienſt
Spreche ich hierdurch den tiefgefühltesten
im Rathausſaale. Pfarrvikar Weik.
Hofmöbelfabrikant.
Dank aus.
Se
M
Im Namen der trauernden Familie:
Am 30. November verſchied nach kurzem,
Tageskaſender.
ſchwerem Leiden der Vorſitzende des Vor=
Großh. Hoftheater, Anfang 2 Uhr, Ende gegen
Hugo Rötelmann.
Abendoor=
5½ Uhr (Volksvorſtellung): „Egmont”
ſtandes der Süddeutſchen Eiſenbahn=Geſellſchaft
ſtellung: Anfang 7 Uhr, Ende gegen 10½ Uhr (Ab. C):
Herr
„Königskinder‟
DARMSTADT, Dezember 1913.
Vorſtellungen um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Familienabend des Frauenvereins der Markus=
(25557
gemeinde um 7½ Uhr Kiesſtraße 17.
Gcheimer Baurat Rötelmann
Gere
Vorträge vom Evangeliſten Berg um 4½ und 8½ Uhrs
Waldſtraße 18.
in Darmstadt.
Weihnachtsfeier des Kath. Frauenbundes um 4½Ausſtellung der Gewinne der St. Eliſabeth=
Vereins=
lotterie Wilhelminenplatz 9 (geöffnet von ½10—1 und
Uhr im „Konkordiaſaal”.
Seit dem Jahre 1901 gehörte der Ver=
Jahrhundert=Schaufriſieren um 8 Uhr im 2—5 Uhr).
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ſtorbene ununterbrochen dem Vorſtande unſerer
„Kaiſerſaal”.
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Montag, 8. Dezember.
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(Abmarſch um 8½ Uhr vom Botaniſchen Garten, Roß= Hofreite=Verſteigerung des Jakob Schroth
ſtets unermüdliche Arbeitskraft, begabt mit
dörferſtraße).
(Schulſtraße 12) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
großem Verſtändnis für die Aufgaben der Un=
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Ludwigshöhe um Hofreite=Verſteigerung des Heinrich Schäfer
fallverſicherung.
(25530
*24 Uhr. — Rummelbeäu um 3 und 8 Uhr. — Bürger=
(Moosbergſtraße 94) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht II.
keller um 4 Uhr. — Café „Metropole” um 4 und 8 Uhr.
Wir werden das Andenken unſeres liebens=
Reſt, Schweizerhaus zu Ebekſtadt um 4 Uhr.
Druck und Verlagt z. . Filicſce
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würdigen Kollegen ſtets in treuen Ehren halten.
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Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Berlin, den 4. Dezember 1913.
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in der Turnhalle Gcafenſtraße 30 (Gewerkverein der Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
Der Vorſtand der Straßen= und Klein=
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Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
Nummer 298.
Seite 10.
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arbeiten, Häkelarbeiten,
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zum Südpol, Rheinreise, Post und Reise.
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Buchstabenspiel, Schulspiel.
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P 59 an die Exped.
(*168631à 1 M. Off. u. A. C.hauptpostl. (*16894O. 92 an die Exp.
(*16718gd! Wo? ſagt die Exped. ds. Bl.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
9 133.
Sonntag, 2. Dezenber.
1913.
Weiter machen wir darauf
Bekanntmachung.
ſcheine von uns unmittelbar an die zuſtändigen Großh. Finanzämter abgegeben
und von dieſen, nach Verwendung des geſetzlichen Urkundenſtempels und nach Rege=
Aus dem Kreis der Arbeitgeber und aus dem Kreis der Verſicherten des
lung der Wandergewerbeſteuerfrage, an die Wandergewerbetreibenden ausgehändigt
I. Bezirks iſt nur je ein Wahlvorſchlag bei uns eingegangen. Die darauf
bezeich=
werden. Den Wandergewerbetreibenden wird von dem Eingang der
Wandergewerbe=
neten Perſonen ſind ſonach in der Reihenfolge ihrer Benennung als
Ausſchußmit=
ſcheine bei den Finanzämtern von dieſen Nachricht gegeben unter der Aufforderung,
glieder und als Erſatzmänner gewählt. Es ſind dies
den Urkundenſtempel und die Wandergewerbeſteuer zu entrichten.
Sie wollen die Wandergewerbetreibenden bei Stellung der Anträge hier=
A. Arbeitgeber.
auf beſonders hinweiſen. Die Wandergewerbeſcheine werden demnach nicht
Ausſchußvertreter.
mehr am Kreisamt mitgenommen, ſondern müſſen bei dem Finanzamt abgeholt
werden.
1. Feldmann, Phil. Wilh. I., Landwirt, Griesheim. 2. Vaſſenauer, Valentin II:
Die Anträge wollen Sie uns unter Benutzung des vorgeſchriebenen Formulars
Buchdruckereibeſitzer, Griesheim. 3. Grund, Jakob, Weißbindermeiſter, Pfungſtadt. baldigſt vorlegen und die Photographie des Wandergewerbeſchein Nachſuchenden und,
4. Appel, Bernhard, Landwirt, Arheilgen. 5. Krämer, Adam, Bauunternehmer, wenn derſelbe im Umherziehen Druckſchriften oder Bildwerke feilbieten will, ein Ver=
Arheilgen. 6. Geißler, Georg, Weißbindermeiſter, Eberſtadt. 7. Bullrich, Oberſtleutnant,
zeichnis derſelben mit eigenhändiger Namensunterſchrift in zwei Ausfertigungen dem
Dippelshof bei Traiſa. 8. Fey, Georg XVl., Fabrikant, Pfungſtadt. 9. Metz, Valentin, Berichte beiſchließen.
i. Fa. J. Hilß, Brauerei, G. m. b. H. Eberſtadt. 10. Bauer. Emil, Landwirt, Eber=
Nach den nachſtehend abgedruckten Paragraphen der Reichsverſicherungsordnung
ſtadt. 11. Benz, Johs. Xl., Spenglermeiſter, Arheilgen. 12. Grünewald, Joh. Karl, muß der Arbeitgeber, der eines Wandergewerbeſcheines bedarf, die in ſeinem Wander=
Landwirt, Roßdorf. 13. Preß, Georg, Fabrikant, Pfungſtadt. 14. Hofmann, Karl, gewerbe Beſchäftigten, ſoweit er ſie von Ort zu Ort mit ſich führen will, ihrer Zahl
Schloſſermeiſter, Griesheim. 15. Felger, Joh. Philipp, Schloſſermeiſter, Roßdorf.
nach bei der Landkrankenkaſſe des Ortes als Mitglieder anmelden, bei deſſen
Polizei=
behörde er den Schein beantragt. Der § 16 der Bekanntmachung vom 22. September
Erſatzmänner.
1913 — Regierungsblatt Nr. 22 —, betreffend die Ausführung der Reichsverſicherungs=
1. Wild, Ludwig, Bauunternehmer, Arheilgen. 2. Seger, Peter III
Zimmer=
ordnung, beſtimmt, daß, wenn eine Landkrankenkaſſe nicht errichtet iſt, die Anmeldung
meiſter, Pfungſtadt. 3. Götz, Friedrich, Bürgermeiſter, Eſchollbrücken. 4. Keller, Peter, bei der zuſtändigen allgemeinen Ortskrankenkaſſe zu erfolgen hat. Bei der Anmel=
Weißbindermeiſter, Griesheim. 5. Rieſterer, Adolf, Fabrikant, Eberſtadt. 6. Büttel,
dung hat der Arbeitgeber die Beiträge für die Zeit bis zum Ablaufe des Wander=
Juſtus, I., Landwirt, Pfungſtadt. 7. Wolf, Ludwig IV., Güterbeſtätter, Eberſtadt. gewerbeſcheins, oder mit Erlaubnis des Kaſſenvorſtandes für kürzere Zeit im voraus
8. Bickelhaupt, Hermann, Fabrikant, i. Fa. Gebr. Bickelhaupt, Eberſtadt. 9. Völger, zu entrichten. Die Krankenkaſſe beſcheinigt die empfangenen oder geſtundeten Beiträge
Bernhard, Landwirt, Arheilgen. 10. Gräff, Friedrich Schloſſermeiſter, Pfungſtädt. unter Angabe des Grundlohns und des Wochenbeitrags. Dieſe Beſcheinigung iſt mit
11. Ritter, Peter, Bauunternehmer, Griesheim. 12. Buxbaum, Friedr. Karl,
Land=
dem Antrage auf Erteilung des Wandergewerbeſcheins uns vorzulegen.
wirt, Meſſel. 13. Wannemacher, Bürgermeiſter, Erzhauſen. 14. Menter, Ferdinand,
Die in Betracht kommenden Wandergewerbetreibenden wollen Sie auf dieſe
Schreinermeiſter, Weiterſtadt. 15. Richter, Max, Stockfabrikant, Nieder=Ramſtadt. Beſtimmungen aufmerkſam machen und zur Anmeldung der in ihrem Wandergewerbe
16. Muth, Gg. Phil., Landwirt, Hof Breitenloh bei Nieder=Beerbach. 17. Wiemer, I Beſchäftigten, die von Ort zu Ort mitgeführt werden ſollen, bei der allgemeinen
Georg I., Wäſchereibeſitzer, Malchen. 18 Hoppſtock, Friedr., Schreinermeiſter, Gries=
Ortskrankenkaſſe für den Kreis Darmſtadt veranlaſſen, ſobald dieſe Kaſſe (am
heim. 19 Frey, Peter IV., Landwirt, Wixhauſen. 20. Schick, Wilhelm, Weißbinder= 1. Januar 1914) ins Leben getreten iſt. Die Anträge dieſer allgemeinen
Ortskranken=
meiſter, Nieder=Ramſtadt. 21. Georg, Wilhelm, Maurermeiſter, Roßdorf. 22. Göbel, kaſſe Darmſtadt bezw. der Wandergewerbetreibenden können uns mithin erſt Anfang
Peter II., Landwirt, Griesheim. 23. Müller, Juſtus II., Maurermeiſter, Griesheim. Januar vorgelegt werden.
24. Schäfer Peter VI Zimmermeiſter, Eberſtadt. 25. Mager, Georg, Landwirt,
Darmſtadt, den 1. Dezember 1913.
Gräfen auſen. 26. Bär, P. ilipp, Metzgermeiſter, Eberſtadt. 27. Delp, Jakob III.,
Bauunternehmer, Pfungſtadt. 28. Hahn, Phil. Auguſt, Landwirt, Weiterſtadt.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
29. Stetter, Georg, Mützenfabrikant, Pfungſtadt. 30. Fornoff, Friedrich II., Tiefbau=
Fey.
unternehmer, Roßdorf.
§ 459. Der Arbeitgeber der eines Wandergewerbſcheins bedarf hat die in
B. Berſicherte des I. Bezirks.
ſeinem Wandergewerbbetriebe Beſchäftigten ſoweit er ſie von Ort zu Ort mit ſich
führen will, ihrer Zahl nach bei der Landkrankenkaſſe des Ortes als Mitglieder an=
Ausſchußvertreter.
zumelden, bei deſſen Polizeibehörde er den Schein beantragt.
1. Waldmann, Georg, Schuldiener, Arheilgen. 2. Fey, Jakob VIII., Schriftſetzer,
Beſchäftigte, für die er über die angemeldete Zabl hinaus die Erlaubnis nach
Pfungſtadt. 3. Wappes, Eornelius, Brauer, Eberſtadt. 4. Hoffmann, Peter XVl. § 62 der Gewerbeordnung erſt nach Empfang des Scheines nachſucht, hat er durch
Maurer, Grieshe m. 5. Hauf, Peter Wilhelm, Schriftſetzer, Griesheim. 6. Hochmuth, Vermittlung der für dieſe Erlaubnis zuſtändigen Behörde anzumelden.
Guſtav, Geſchäftsführer, Arheigen. 7. Klöppinger, Ludwig VII Zigarrenmacher,
Die hier angezogene Stelle der Gewerbeordnung lautet:
Pfungſtadt. 8. Mecherlen, Karl, Kaufmann, Eberſtadt. 9. Beiſiegel, Bernhard, § 62.
I. Wer beim Gewerbebetriebe im Umherziehen andere Perſonen von Ort zu
Kammacher, Griesheim. 10. Poth, Friedrich, Steinrichter, Roßdorf. 11. Müller,
Ort mit ſich führen will, bedarf der Erlaubnis derfſenigen Behörde welche den
Karl II., Lagerhalter, Arheilgen. 12. Kahl. Eeorg IV., Vorarbeiter, Griesheim.
Wandergewerbeſchein erteilt hat, oder in deren Bezirk ſich der Nachſuchende
13. Huber, Alfred, Lagerhalter, Roßdorf. 14. Raab, Friedrich, Former, Pfungſtadt,,
befindet. Die Erlaubnis wird in dem Wandergewerbeſchein unter näherer Be=,
15. Dehmer, Chriſtian V., Lagerhalter, Eberſtadt. 16. Fleck, Heinrich I., Zimmermann,
zeichnung dieſer Perſonen vermerkt.
Arheilgen. 17. König, Philipp II., Schuldiener, Griesheim. 18. Krug, Jakob II.,
II. Die Erlaubnis iſt zu verſagen, inſoweit bei ihnen eine der im § 57 be=
Weißbinder, Eberſtadt. 19. Volz, Peter II., Glaſer, Arheilgen. 20. Höhl, Philipp I.,
zeichneten Vorausſetzungen zutrifft; außerdem darf dieſelbe nur dann verſagt
Lagerhalter, Pfungſtadt. 21. Schumann, Franz, Schneider, Eberſtadt.
werden inſoweit eine der in § 57a und § 57b bezeichneten Vorausſetzungen
vor=
liegt. Die Zurücknahme der Erlaubnis erfolgt nach Maßgabe des § 58 durch
Erſatzmänner.
eine für deren Erteilung zuſtändige Behörde.
1. Lanozettel, Peter I., Steinbrecher, Roßdorf. 2. Benz, Philipp III., Maurer,
III. Die Mitführung von Kindern unter 14 Jahren zu gewerblichen Zwecken
Arheilgen. 3. Hill, Georg, Gerber, Everſtadt. 4. Lutz, Philipp, Zigarrenmacher,
iſt verboten.
Pfungſtadt. 5. Hofmann, Wilhelm, Steinrichter, Ober=Ramſtadt. 6. Wesp. Joh.
IV. Die Erlaubnis zur Mitführung von Kindern, weiche ſchulpflichtig ſind,
Michgel, Anſtreicher Arheilgen. 7. Neff Heinrich, Brauer, Pfungſtadt. 8. Pöllmann,
iſt zu verſagen und die bereits erteilte Erlauhnis zurückzunehmen, wenn nicht!
Oskar, Monteur, Eberſtadt. 9. Fleck, Ludwig IV Weißbnder, Arheilgen. 10.
Hof=
für einen ausreſchenden Unterricht der Kinder geſorgt iſt
V. Die Erlaubnis zur Mitführung don Kindern unter 14 Jahren kann
ver=
mann, Georg VIII., Maurer, Griesheim. 11. Rügner Johannes, Fabrikarbeiter,
ſagt und von der für die Erteilung derſelben zuſtändigen Behörde zurückge=
Pfungſtadt. 12. Kern, Georz VII., Waſſerwerksgehilfe, Eberſtadt. 13. Viehrig,
Her=
mann, Schriftſetzer. Eberſtadt. 14. Mönch, Johs. II., Formſtecher, Griesheim.
nommen werden. Dasſelbe gilt von der Erlaubnis zur Mitführung von Per=
15. Scheuermann, Adam III., Küfer, Pfungſtadt. 16. Schulze, Chriſtoph,
Zigarren=
ſonen anderen Geſchlechts mit Ausnahme der Ehegatten und der über vierzehn
macher, Pfungſtadt. 17. Knodt, Jean, Schmied, Eberſtadt. 18. Kraft, Georg Maurer,
Jahre alten eigenen Kinder und Enkel.
Roßdorf. 19. Hammann, Wilhelm, Sekretär, Arheilgen. 20. Gimbel, Georg III.,
§ 460. Bei der Anmeldung hat der Arbeitgeber die Beiträge für die Zeit bis
Maurer, Arheilgen. 21. Heß, Otto, Zigarrenmacher, Pfungſtadt. 22. Müller, Karl, zum Ablauf des Wandergewerbſcheins oder mit Erlaubnis des Kaſſenvorſtandes für
Heizer, Eberſtadt. 23. Wolf, Jakob, Glaſer, Arheilgen. 24. Habann, Joſeph, Schloſſer, kürzere Zeit im voraus zu entrichten.
Griesheim. 25. Mampel, Heinrich, Glaſer, Arheilgen. 26. Haſſenzahl, Jakob II.,
Wird der Schein oder die Erlaubnis (§ 459 Abſ. 2) zurückgenommen oder der
Zigarrenmacher, Pfungſtadt. 27. Englert, Eugen, Schreiner, Arheilgen. 28. Landau, Betrieb ſonſt eingeſtellt, ſo erſtattet der Vorſtand auf Antrag die zuviel gezahlten
Philipp V Maurer Griesheim. 29. Vollet, Friedrich, Schloſſer, Pfungſtadt. 30, Leining, Beiträge zurück, ebenſo für volle Kalenderwochen, in denen nachweislich der Arbeit=
Georg, Schreiner, Eberſtadt. 31. Hindermayer, Jakob, Tapezier, Arheilgen. 32. Stock, 1 geber die Perſonen nicht mit ſich geführt hat.
Jakob, Zigarrenmacher, Pfungſtadt. 33. Eberhardt, Jakob I., Fabrikarbeiter, Pfung=
§ 461. Im Falle des § 459 Abſ. 1 beſcheinigt die Krankenkaſſe nach einem
ſtadt. 34. Kiſſinger, Peter I. Kammacher, Griesheim. 35. Engert, Fri drich II., vom Bundesrate beſtimmten Muſter die empfangenen oder geſtundeten Beiträge unter
Steinbrecher, Roßdorf. 36. Wurm, Anton, Brauer, Eberſtadt. 37. Saur, Johannes, 1 Angabe des Grundlohns und des Wochenbeitrags. Dieſe Beſcheinigung iſt der Polizei=
Schreiner, Arheilgen. 38. Widmann, Wilhelm, Gerber, Eberſtadt. 39. Herth, Philipp, behörde vorzulegen, ſobald der Wandergewerbeſchein beantragt wird.
Küfer, Pfungſtadt. 40. Kirſchenſtein, Philipp Georg, Wirt, Roßdorf. 41. Stork,
Im Falle des § 459 Abſ. 2 werden die Beiträge an die dort bezeichnete Behörde
Ludwig, Ziegler, Arheilgen. 42. Fey, Jakob VII., Küfer, Pfungſtadt.
gezahlt und von ihr der zuſtändigen Landkrankenkaſſe übermittelt.
Die Wahl der Verſicherten des II. Bezirks findet, wie bereits in unſerer
Der Wandergewerbſchein darf nur erteilt werden, wenn die Beſcheinigung vor=
Bekanntmachung vom 8. November 1913 beſtimmt, am
gelegt iſt, die Erlaubnis nur, wenn die Beiträge entrichtet ſind.
Sonntag, den 21. Dezember, von vormittags 8½ bis mittags 1 Uhr,
Auf dem Wandergewerbſchein iſt der Grundlohn und der Wochenbeitrag
an=
in dem Rathausſaal (Gemeindeſitzungsſaal) der nachſtehenden Gemeinden zugeben.
ſtatt: Braunshardt, Eich, Erzhauſen, Eſchollbrücken, Gräfenhauſen,
§ 462. Die Verſicherten erhalten die Regelleiſtungen der Krankenkaſſen. § 382
Hahn, Malchen, Meſſel. Nieder=Beerbach, Nieder=Ramſtadt, Schneppen= gilt für ſie nicht. Die Satzung kann beſtimmen, daß der Verſicherte auf ſeinen Antrag
hauſen, Traiſa, Weiterſt di, Wixhauſen.
auch Anſpruch auf die Mehrleiſtungen der Kaſſe hat, ſolange die Perſonen, denen ſie
Die zugelaſſenen Wahlvorſchläge Nr. 1 und Nr. 2 liegen auf der zu gewähren ſind, ſich im Bezirke der Kaſſe aufhalten.
Gewährt die Kaſſe ihren anderen Mitgliedern mehr, ſo kann ſie die Beiträge
Regiſtratur des unterzeichneten Kreisamts (Verſicherungsamts) in der Zeit vom
10. bis einſchließlich 12. Dezember d. Is, während der üblichen Geſchäfts= für die im Wandergewerbe Beſchäftigten entſprechend kürzen.
ſtunden zur Einſicht der Beteiligten offen.
§ 463. Der Arbeitgeber kann den Verſicherten für Zeiten, die längſtens einen
Monat zurückliegen, zwei Trittel der von ihm dafür gezahlten Beiträge vom Lohne
Darmſtadt, den 5. Dezember 1913.
abziehen.
Bei Streit über Abzüge entſcheidet das Verſicherungsamt des Aufenthaltsorts.
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt.
§ 464. Wer für einen anderen ein Wandergewerbe betreibt (§ 60d Abſ. 2 der
I. V.: Dr. Michel.
25583gd)
Gewerbeordnung), hat die Rechte und Pil chten des Arbeitgebers nach den §§ 459 bis 463.
Die hier angezogene Stelle der Gewerbeordnung lautet:
Wer für einen anderen ein Gewerbe im Umherziehen zu betreiben be=
§ 60d.
An die Ortcholhelbehörden des Kreiſes.
Abſ. 2. abſichtigt, unterliegt für ſeine Perſon den Beſtimmungen dieſes Geſetzes.
Da nach § 60 der Gewerbe=Ordnung der Wander=Gewerbeſchein nur für die
§ 465. Der Bundesrat kann zur Durchführung der §§ 459—461 näheres
Dauer des Kalenderjahres gültig iſt, wollen Sie alle diejenigen Perſonen, welche beſtimmen.
den Gewerbebetrieb im Umherziehen im Jahre 1914 fortzuſetzen oder zu beginnen be=
Er kann beſtimmen, wieweit Perſonen perſicherungspflichtig ſind, die ein
Arbeit=
abſichtigen, durch wiederholte ortsüb iche Bekanntmachung, auffordern, ihre Anträge geber ohne Wandergewerbeſchein in ſeinem Wandergewerbebetriebe beſchäftigt (§ 59
auf Erteilung des Wander=Gewerbeſcheins bei der Großh. Bürgermeiſterei ihres 1 der Gewerbeordnung) und von Ort zu Ort mit ſich führt, und ihre Verſicherung auch
Wohnorts, in Darmſtadt bei dem Großh. Polizeiamt. jetzt ſchon und ſo
zeitig zu ſtellen, daß ſie zu Anfang des nächſten Jahres im Beſitz des erforderlichen abweichend von den §§ 459—464 regeln.
Die hier angezogene Stelle der Gewerbeordnung lautet:
Gewerbeſcheins ſein können.
I. Eines Wandergewerbeſcheins bedarf nicht:
Zu der nach der Bekanntmachung des Reichskanzlers betreffend Ausfüh=§ 59.
1. wer ſelbſtgewonnene oder rohe Erzeuaniſſe der Land= und Forſtwirtſchaft,
rungsbeſtimmungen zur Gewerbeordnung, vom 4. März 1912 (Reichsgeſetzblatt S. 189)
des Garten= und Obſtbaues, der Geflügel= und Bienenzucht, ſowie
ſelbſt=
vorgeſchriebenen und in die Wandergewerbeſcheine einzuklebenden Photographie
be=
gewonnene Erzeugniſſe der Jagd und Fiſcherei feilbietet;
merken wir:
2. wer in der Umgegend ſeines Wohnortes bis zu 15 Kilometer Entfernung
Die Photographie muß von Viſitenkartenformat, unaufgezogen, ähnlich, gut
von demſelben ſelbſtverfertigte Waren, welche zu den Gegenſtänden des
erkennbar ſein, eine Kopfgröße von mindeſtens 1.5 cm haben und darf nicht älter als
Wochenmarktverkehr gehören, feilbietet oder gewerbliche Leiſtungen, hin=
5 Jahre ſein; ſie iſt zu erneuern, wenn in dem Ausſehen des Gewerbetreibenden eine
ſichtlich deren dies Landesgebrauch iſt, anbietet;
weſentliche Veränderung eingetreten iſt.
3. wer ſelbſtgewonnene Erzeugniſſe oder ſelſtverfertigte Waren, hinſichtlich
Bei gemeinſamen Wandergewerbeſcheinen genügt die Photographie des
Unter=
deren dies Landesgebrauch iſt, zu Waſſer anfährt und von dem
Fahr=
nehmers, wenn ein Unternehmer nicht vorhanden iſt, die eines Mitgliedes.
zeuge aus feibietet;
Auf den bei der Stellung der Anträge auf Erteilung von Wandergewerbe=
4. wer bei öffentlichen Feſten, Truppenzuſammenziehungen oder anderen
ſcheinen vorzulegenden Photographien wollen Sie ſofort auf der Rückſeite die
Per=
außergewöhnlichen Gelegenheiten mit Erlaubnis der Ortspolizeibehörde
ſönlichkeit vermerken, damit Verwechſelungen vermieden werden.
die von derſelben zu beſtimmenden Waren feilbietet.
Photographien, die von uns bereits in Wandergewerbeſcheine eingeklebt und
II. Die Landesregierungen können in weiterem Umfange den Gewerbebetrieb
abgeſtempelt waren und die von den Wandergewerbetreibenden wieder abgelöſt und
im Umherziehen mit Gegenſtänden des gemeinen Verbrauchs ohne
Wander=
zur Wiederverwendung in neue Wandergewerbeſcheine Ihnen vorgelegt werden, ſind
gewerbeſchein innerhalb ihres Gebietes geſtatten.
(25186ds
unzuläſſig und daber von Ihnen zurückzugeben.
4
Seite 12.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polzeiamts Darmſtadt.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 deutſcher Schäferhund, 1 Vorer. Die Hunde können
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
(25559
tag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
Bekanntmachung
über den Verkehr mit Feuerwerkskörpern.
Wir ſehen uns veranlaßt, die über den Verkehr mit
Feuer=
werkskörpern beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen nachſtehend zur
Kenntnis der Intereſſenten zu bringen.
I. 1. Wer mit Feuerwerkskörpern — Kanonenſchägen, Fröſchen,
Schwärmern, Zündplättchen uſw. — Handel treiben will,
hat, falls er im Kaufladen nicht mehr als 2½ kg und
im Hauſe außerdem nicht mehr als 10 kg vorrätig
hält, ſolches dem Polizeiamt anzuzeigen.
Auf Nachweis eines beſonderen Bedürfniſſes kann
ausnahmsweiſe im Hauſe zeitweilig eine Lagerung bis zu
15 lg geſtattet werden.
Die Aufbewahrung muß in einem auf dem
Dach=
boden (Speicher) belegenen, mit keinem Schornſteinrohr in
Verbindung ſtehenden abgeſonderten Raume erfolgen, welcher
beſtändig unter Verſchluß gehalten und mit Licht
nicht betreten wird. Die Behälter müſſen den
Beſtim=
mungen des § 6 Abſ. 1 und 2 der Verordnung, den Verkehr
mit Sprengſtoffen betreffend, vom 21. September 1905
ent=
ſprechen und mit feſtgeſchloſſenen Deckeln verſehen ſein.
2. Größere als die unter I., 1. angegebenen Mengen ſind
außerhalb der Stadt in beſonderen Magazinen
aufzu=
bewahren, die der Genehmieung der Polizeibehörde bedürfen.
3. Die Abgabe von Sprengſtoffen an Perſonen, von denen
ein Mißbrauch derſelben zu befürchten iſt, insbeſondere
an Perſonen unter 16 Jahren, iſt verboten. Dies gilt
insbeſondere auch von ſolchen Feuerwerkskörpern, mit
deren Verwendung eine erhebliche Gefahr für Perſonen
oder Eigentum verbunden iſt (Kanonenſchläge, Fröſche,
Schwärmer und dergl.). Dagegen findet dieſe Vorſchrift
keine Anwendung auf Spielwaren, die ganz geringe
Mengen von Sprengſtoffen enthalten.
Zündplättchen (Amorces), die mehr als 7,5 Gramm
Sprengmiſchung (Knallſalz) auf 1000 Plättchen enthalten,
dürfen als Spieliwaren nicht in den Verkehr gebracht werden.
Das Feilhalten von phosphorhaltigen
Spreug=
ſtoffen (Radaukörner, Krawallſteine, Kracher uſw.) iſt
nach § 3 Ziff. 5, bec) genannter Verordnung verboten.
Hierbei bemerken wir ausdrücklich, daß wir im
Zuwider=
handlungsfalle gegen die erwähnten Vorſchriften nach
Feſt=
ſtellung der Uebertretung gegen die betreffenden
Geſchäfts=
inhaber unnachſichtlich auf Grund des § 35 der
Reichs=
gewerbeordnung vorgehen werden. Hiernach kann auf unſeren
Antrag den Gewerbetreibenden ſeitens des
Provinzialaus=
ſchuſſes der fernere Handel mit Feuerwerkskörpern unterſagt
werden, wenn Tatſachen vorliegen, welche die
Unzuverläſſig=
keit des Geſchäftsinhabers in bezug auf den beabſichtigten
Gewerbebetrieb dartun.
Abgeſehen von dieſem Vorgehen werden ſonſtige
Zu=
widerhandlungen gegen die Beſtimmungen nach § 367 Ziff. 5
des R. St. G. B. mit Geldſtrafe bis zu 150 Mk. oder mit
Haft beſtraft, ſoweit nicht höhere Strafen — Gefängnis
von 3 Monaten bis zu 2 Jahren — nach § 9 des
Reichs=
geſetzes vom 9. Juni 1854 verwirkt ſind.
II. An bewohnten oder von Menſchen beſuchten Orten iſt
das Abbrenntn von Feuerwerkskörpern verboten.
Zuwiderhandlungen werden nach § 367 Ziff. 8 des
R. St. G. B. mit Geldſtrafe bis zu 150 Mk. oder mit
Haft bis zu 6 Wochen beſtraft.
rechnungsfähige Perſonen anvertraut ſind, es an der
er=
forderlichen Aufſicht haben fehlen laſſen und, wenn dieſe
Perſonen während der Zeit, in der ſie ohne ſolche Aufſicht
waren, die vorgenannten Beſtimmungen übertreten haben,
ſo werden nach Art. 44 des Heſſ. Polizeiſtrafgeſetzes die zur
Beaufſichtigung verpflichteten Perſonen beim erſten Falle
polizeilich verwarnt, im Wiederholungsfalle mit der im
Geſetz vorgeſebenen Strafe belegt.
(25393a
Darmſtadt, den 3. Dezember 1913.
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Handel mit Margarine.
Die Beſtimmungen des Margarinegeſetzes (Reichsgeſetz, betr.
den Verkehr mit Butter, Käſe, Schmalz und deren Erſatzmittel, vom
15. Juni 1897), werden von den Verkäufern häufig noch nicht in der
Weiſe beachtet, wie es nötig iſt, um Strafanzeigen zu vermeiden.
Wir bringen darum nachſtehend wiederholt die Vorſchriften des
ge=
nannten Geſetzes, gegen die am meiſten verſtoßen wird, erneut zur
Kenntnis der Beteiligten mit dem Anfügen, daß wir jede
Ueber=
tretung zur Anzeige bringen werden.
Darmſtadt, den 4. Dezember 1913.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Auszug aus dem Margarinegeſetz.
§ 1 Abſatz 1: Die Geſchäftsräume und ſonſtigen
Verkaufs=
ſtellen einſchließlich der Marktſtände, in denen Margarine,
Margarine=
käſe oder Kunſtſpeiſefett gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten wird,
müſſen an in die Augen fallender Stelle die deutliche, nicht
verwiſch=
bare Inſchrift „Verkauf von Margarine”, „Verkauf von Margarine=neten Tagen abgehalten:
käſe‟, „Verkauf von Kunſtſpeiſefett” tragen.
§ 2: Die Gefäße und äußeren Umhüllungen, in welchen
Mar=
garine, Margarinekäſe oder Kunſtſpeiſefett gewerbsmäßig verkauft
oder feilgehalten wird, müſſen an in die Augen fallenden Stellen die
deutliche, nicht verwiſchbare Inſchrift „Margarine”, „Margarinekäſe”,
„Kunſtſpeiſefett: tragen. Die Gefäße müſſen außerdem mit einem
ſtets ſichtbaren, bandförmigen Streifen von roter Farbe verſehen ſein,
welcher bei Gefäßen bis 35 cm Höhe mindeſtens 2 em, bei höheren feilgebotene oder eingeſtellte Vieh wird bei deſſen Eintrieb folgendes
Gefäßen miodeſtens 5 cm breit ſein muß.
Wird Margarine, Margarinekäſe oder Kunſtſpeiſefett in ganzen
Gebinden oder Kiſten gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten, ſo hat
die Inſchrift außerdem den Namen oder die Firma des Fabrikanten,
ſowie die von dem Fabrikanten zur Kennzeichnung der Beſchaffenheit
ſeiner Erzeugniſſe angewendeten Zeichen (Fabrikmarke) zu enthalten.
Im gewerbsmähigen Einzelverkaufe müſſen Margarine,
Mar=
garinekäſe und Kunſtſpeiſefett an den Käufer in einer Umhüllung
ſabgegeben werden, auf welcher die Inſchrift, Margarine½, „
Margarine=
käſe”, „Kunſtſpeiſefett” mit dem Namen oder der Firma des
Ver=
käufers angebracht iſt.
Wird Margarine oder Margarinekäſe in regelmäßig geformten feſtgeſtellte Plan über Aenderung der Fluchtlinie auf der Südſeite
von Würfelform ſein, auch muß denſelben die Inſchrift „Margarine”,bauamt, Grafenſtraße 30, zur Einſicht offen.
„Margarinekäſe” eingepreßt ſein.
§ 3 Abſatz 1: Die Vermiſchung von Butter oder Butterſchmalz
mit Margarine oder anderen Speiſefetten zum Zwecke des Handels
mit dieſen Miſchungen iſt verboten.
§ 4 Abſatz 1: In Räumen, woſelbſt Butter oder Butterſchmalz Rquarium m. Tiſch, 70X55 groß,) I ntiker, runder Kirſchbaumtiſch
gewerbsmäßig hergeſtellt, aufbewahrt, verpackt oder feilgehalten wird, 2 m. Springbr. u. Waſſerb., gr. 4 zu verkaufen.
iſt die Herſtellung, Aufbewahrung, Verpackung oder das Feilhaltenmaſſiv. eich. Tiſch, reich geſchnitzt, 1 Anzuſehen bei
von Margarine oder Kunſtſpeiſefett verboten. Ebenſo iſt in Räumen, preisw. z. vrk. Näh. Exp. (*16919go
feilgehalten wird, die Herſtellung, Aufbewahrung, Lerpackung oder Regenmäntel) bill. zu verkaufen. A verkaufen. Vormitt. anzuſehen.
das Feilhalten von Margarinekäſe unterſagt.
Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
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und
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Oberheſſiſcher
G. m. b. H.
Verein
für
Darmſtadt
Innere Miſſion.
(25489
Karlſtraße 21.
e
Bekanntmachung.
Verkaufeines Gasherdes
Betreffend: Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und in den
Ein im ſtädtiſchen Saalbau
photographiſchen Geſchäftsbetrieben an den dier ſtehender, außer Betrieb geſetzter,
letzten Sonntagen vor Weihnachten in der Haupt=jedoch noch brauchbarer und ſehr
und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
gut erhaltener Reſtaurationsgas=
Um Zweifeln zu begegnen, ſehen wir uns veranlaßt die für herd ſoll verkauft werden.
Trans=
die vier letzten Sonntage vor Weihnachten gültigen Vorſchriften über portkoſten ſind Sache des Käufers.
Wenn Eltern, Vormünder oder andere Perſonen, die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und in den photographiſchen Angebote ſind ßis (25370sg.
deren Obhut Kinder unter 12 Jahren oder ſonſtige unzu=Geſchäftsbetrieben nachſtehend zur allgemeinen Kenntnis zu bringen: Samstag, 13. Dezember 1913,
I. An den vier Sonntagen vor Weihnachten, dem 30. November
vormittags 10 Uhr,
und dem 7., 14. und 21. Dezember l. Js., ſind als Beſchäftigungs=bei dem unterzeichneten Amte,
und Verkaufszeiten für die folgenden Handelsgewerbszweige Grafenſtraße Nr. 30, einzureichen.
zugelaſſen:
Darmſtadt, 4. Dezember 1913.
1. für Bäcker die Zeit von vormittags 7 Uhr bis nachmit=
Stadtbauamt.
tags 5 Uhr,
Buxbaum.
2. für Konditoren die Zeit von vormittags 9 Uhr bis
nach=
mittags 7 Uhr,
Bekanntmachung.
3. für Metzger und Fleiſchhändler die Zeit von vormittags
7 Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von 3 bis Das Konkursverfahren über das
Vermögen des Landwirts Hein=
7 Uhr,
4. für Milchhändler und Molkereien die Zeit von vormit=rich Peter Wilhelm Müller
von=
tags 5 Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von Rieder=Ramſtadt wird mangels
(5502
Maſſe eingeſtellt.
6 bis 8 Uhr,
Darmſtadt, 2. Dezember 1913.
5. für Blumenhändler die Zeit von vormittags 8 bis 9 Uhr
Großherzogliches Amtsgericht II.
und von vormittags 11 bis nachmittags 7 Uhr,
6. für alle übrigen Handelsgewerbszweige die Zeit von
vormittags 11 Uhr bis nachmittags 7 Uhr.
Bekanntmachung.
II. An den genannten Tagen darf im Photogravhengewerbe
(Stadtwald.)
ein Betrieb nur inſoweit ſtattfinden, als an ihnen eine Be= Die Nutzholz=Verſteigerung Nr. 1
ſchäftigung von Arbeitern in photographiſchen Anſtalten zuge= vom 5. Dezember l. Js. iſt
geneh=
laſſen iſt. Eine ſolche Beſchäftigung iſt erlaubt zum Zweck der
migt. Ausgabe der Abfuhrſcheine
Aufnahme, des Kopierens und des Retuſchierens von 9 Uhr am 13. ds. Mts., Tag der
Ueber=
vormittags bis 5 Uhr nachmittags.
weiſung und erſter Abfuhrtag am
Darmſtadt, den 18. November 1913.
(24545a 13. Dezember 1913.
(25529
Großherzogliches Polizeiamt.
Darmſtadt, 5. Dezember 1913.
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Gennes.
Kullmann.
Zuchtviehmärkte in Darmſtadt.
Die Zuchtviehmärkte werden im Jahre 1914 an nachverzeich=
6. und 20. Januar,
7. und 21. Juli,
Aeßigkrein
in
3. und 17. Februar,
4. und 18. Auguſt,
3., 17. und 31. März,
1., 15. und 29. September,
FFlaschen &. Gebindens.,
14. und 28. April,
20. Oktober,
12. und 26. Mai,
3. und 17. November,
Marin Jahn
5 und 23. Zumn,
1., 15. und 29. Dezember.
Pallaswiesenstr. 30₰
Jeder Markt beginnt morgens 8 Uhr. Für das auf dem Markt
Standgeld erhoben:
(20735a)
(25503gi
für Pferde, Ochſen, Bullen, Kühe und Rinder . je 30 Pfg.
Kälber, Schafe und Hämmel
je 10 „
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Darmſtadt, den 3. Dezember 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
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Gutenbergſtraße 28, 3. Stock.
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Stücken gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten, ſo müſſen dieſelben des Hohlen Wegs längs des Baublocks 13 liegt bei dem Stadt=2 Ausſtell.=Glastemp. u. Glaskaſt.b.
(25475
zu verkauf. Aliceſtr. 6, p. (*16913gf
Darmſtadt, den 4. Dezember 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
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(2518)
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Ben
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Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
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Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
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Halle ſelbſt. Die Franzoſen unter ihnen, die Napoleon
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Pſt! machte Dögen erſchreckt. Aber recht haſt Du doch, ſeinem Bruder Jéröme, — dem König Luſtik —, aus
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Mutter. Und Ihr, Kulich, geht jetzt mal wieder an Eure Frankreich mitgegeben hatte, waren auch nicht Pariſer,
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
Arbeit. Und um zwölf Uhr, da kommt Ihr zum Braten. ſondern nannten die Bretagne ihre Heimat.
(Nachdruck verboten.)
Kulichs Augen glänzten vor Freude.
Und nun waren ſie nach Berlin gekommen! Wohin
Kulich ſuchte aus ſeinem blauen Aktendeckel das Pa=
Sie ſind zu gütig, Herr Dögen, zu gütig.
ſie von hier ſollten, das wußten nur ihre Führer. Nach
pier hervor und überreichte es Dögen.
Der Alte ſchob ihn zur Tür hinaus, alle weiteren
Rußland ſelbſtverſtändlich; aber wohin dort, das ahnten=
Aber daß Sie man auch nicht vergeſſen, daß Sie nun Dankſagungen abſchneidend.
die Leute nicht.
einen Franzoſen mit ins Haus bekommen. Sie wiſſen
Geht nur, geht! Ich muß mich jetzt ſchnell umkleiden;
Wohl ſprachen ſie darüber, als ſie jetzt im gemäßigten
doch; Ihre Einquartierung beſteht aus zwei Offiziers.
ich muß zu Herrn Daniel Salomon.
Schritt die Straße zum Brandenburger Tor hinaufmar=
Dögen ſtutzte; daran hatte er doch noch gar nicht
. Wahrſcheinlich zum Korps des Königs Luſtik.
gedacht.
Als eine Stunde ſpäter alle beim Mittagsmahl ſaßen, Obs dort wohl auch ſo luſtig zugehen würde wie in Kaſ=
Da nehme ich eben nur den einen Offizier, meinen da bildete Freude die Würze der Speiſen. Aller Augen ſel? Sie hofften es. Wo ſtand der König jetzt? Sie
Sohn. Und von dem anderen löſe ich mich ab.
glänzten; Kulichs, weil er ſich zum erſtenmal ſeit langer wußten es nicht genau; wußten nur, daß er das 8. Ar=
Doch Kulich machte ein bedenkliches Geſicht.
Zeit wieder ſatt eſſen — und man denke, an Fleiſch ſatt meekorps befehligte, und daß dieſes den Weg über War=
Herr Dögen, ich mein’s gut mit Ihnen. Ich möchte eſſen — konnte; der beiden Alten, weil ſie morgen ihren ſchau auf Grodno und Bialyſtock genommen hatte. Den
Ihnen davon abraten. Wenn Sie beide ablehnen, dann Sohn Fritz in ihre Arme ſchließen würden, und Lieſe= Weg würde man nun wahrſcheinlich auch einzuſchlagen
iſt es gut. Aber wenn Sie den Deutſchen, und wenn’s lottes, weil nicht nur der Beuder zurückkam, ſondern auf haben. Aber, — was lag denn überhaupt daran? Man
auch Ihr leiblicher Sohn iſt, ins Haus nehmen und den einige Zeit auch einer jener ſchmucken franzöſiſchen Offi= würde nach Rußland kommen; man würde ſiegen; man
Franzoſen ablehnen, dann haben Sie auf einmal unſeren ziere im Haus ſein würde, denen ſie Unter den Linden ſo würde Beute machen.
hohen Herrn Polizeidirektor, den Herrn Le Cocg, und die oft und mit ſo viel Bewunderung nachgeſchaut hatte.
Herren von der Einquartierungskommiſſion zu Feinden.
Sie waren faſt alle noch ſehr junge Leute; die paar
Denn die werden ſagen: Siehſt du, werden ſie ſagen, da
älteren unter ihnen, die hier und da ſchon einen Feldzug
Zweites Kapitel.
iſt auch wieder ſo ein Franzoſenhaſſer. Na, und Sie
mitgemacht hatten — in Portugal, in Spanien, in Preu=
Vom Halleſchen Tor waren ſie hergekommen; 2000
wiſſen doch, wie hier in Berlin alle die Bürger
ſchika=
ßen — die zählten kaum mit. Und doch hatten ſie genügt,
Mann. Schlanke Geſtalten in beſtaubten Uniformen und
die anderen für den neuen Feldzug zu begeiſtern.
Man=
niert werden, von denen man glaubt, daß ſie die Welſchen hohen Tſchakos. Es mochte ein ſcharfer Marſch geweſen
hatte ſich kaum von etwas anderem unterhalten, als von
nicht leiden mögen.
ſein; die Pferde der Offiziere waren ſchweißbedeckt; die
Das wußte Dögen allerdings. Was der Polizeidiener Uniformen auch hier beſtaubt. Auf den Geſichtern war dem großen Kaiſer und ſeinen ruhmbedeckten Marſchällen
da ſagte, hatte wirklich ſeine große Berechtigung. Un= von Anſtrengung jedoch nichts zu bemerken; fröhlich blitz= den ganzen Marſch von Halle bis nach Berlin.
ſchlüſſig ſtand der Alte, bis Frau Martha die Entſcheidung ten die Augen, rechts und links ſchauend, die neue Welt
Sold bekommt Ihr nicht; aber tun könnt Ihr, in
betrachtend, die ſich vor ihnen auftat. Denn etwas wie Feindesland, was Ihr wollt. Laßt Euch nicht durch
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Seite 19.
[ ← ][ ][ → ] Nummer 298.
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dem enden zu.
Habe ich doch ſelbſt ſagen hören, — es war ein hoher auf demſelben Platz ein paar Jahre früher abgeſpielt überall, drängte der weiter. Und im nächſten Moment
Offizier, der es ſagte, ich war Ordonnanz —, der Krieg hatte. Damals, als franzöſiſche Soldaten ein Gerüſt bau= hatte er dem Alten ſelbſt den Hut vom Kopfe genommen
muß den Krieg bezahlen! hat er geſagt. Hört Ihrs? Der ten und auf Napoleons Befehl vom Brandenburger Tor und drückte ihn ihm in die Hand.
Die Zeit wird kommen, wo wir unſeren eigenen
Leu=
die Siegesgöttin herunterholten, um ſie nach Paris zu
Krieg muß den Krieg bezahlen!
ten zujubeln werden, mein Patriot! Wenn Sie uns
da=
ſchaffen.
Gibt es was zu holen in Rußland?
zu verhelfen wollen, dann ſchließen Sie ſich jetzt nicht aus.
Maſſenhaft! Gold und Juwelen!
Nun ſetzten ſie ſich in Bewegung und marſchierten
Es lag etwas in der Stimme; etwas Feſtes und Be=
Und ſchöne Mädchen. —
zu der Muſik der Trommeln und Pfeifen im Takte mit,
bis ſie alle, Truppen und Berliner, zum Königlichen ſtimmtes, was den Alten nachgeben ließ. Und ſo ſtand er
Kein Wunder, daß die Augen blitzten.
Die Spitze des Trupps war beim Brandenburger Tor Schloß gelangten. Dort, auf dem großen Platz vor dem denn da, den Hut in der Hand, bewegungslos.
Haſt Du ihn geſehen, Vater? fragte Lieſelotte.
angelangt und ſchwenkte an den beiden Wachen vorbet Schloß und dem Luſtgarten bis herum zum Schloßplatz
Nein, mein Kind; ſie riſſen mich ja gleich mit, dieſe
nach dem Karree ein. Die Trommeln wirbelten, die Wa= wurde Aufſtellung genommen. Die Muſik ſpielte, die
Ber=
chen präſentierten. Oberſt Le Grand, der an der Spitze liner jubelten, riefen und ließen nicht eher nach, bis König begeiſterten — Menſchen!
Du auch nicht, Mutter? — nein? — Aber ich habe
ritt, fenkte dankend den Degen. Und dann ging es zwi= Friedrich Wilhelm auf dem Balkon des Schloſſes erſchien
ſchen der Mittelallee der Linden hinunter in der Richtung und ſich dankend verbeugte, worauf der Jubel von neuem ihn geſehen. Er ritt gleich hinter dem Oberſten; faſt an
der Spitze.
des Schloſſes.
anhub, als gelte es, einen großen ruhmvollen National=
Du irrſt Dich auch nicht, Lieſelott? Du ſahſt es ganz
Es war die Mittagſtunde. Die Sonne ſtand hoch am feſttag zu feiern.
beſtimmt?
Himmel und ſtrahlte glühend auf das kriegeriſche Schau=
In der Vorderreihe der Zuſchauer dicht beim
Ganz beſtimmt, Vater.
ſpiel; denn es war ſehr heiß. Aber die Hitze hatte die Schloſſe, ſo nahe, als es möglich war, an die Truppen
Der Alte wandte ſich um und blickte in die Menſchen=
Berliner nicht abgehalten, ſich auf der ganzen Länge der heranzukommen, ſtand Vater Dögen mit Frau Martha und maſſen hinein, die feſt ſtanden, wie eine Mauer.
Straße zwiſchen den Lindenbäumen aufzuſtellen. Es war Lieſelotte. Und als das Hüteſchwenken von neuem los=
Wenn man hier nur durchkönnte.
ihnen kein neues Schauſpiel; ſeit Mai, ſeit den Feſten in ging, da war Dögen einer der wenigen, wenn nicht der
Wo willſt Du hin?!
Dresden, ſeit der Eröffnung des Feldzuges waren ſie faſt einzige, deſſen geſchweifter, wollener Zylinderhut feſt auf
Zu Daniel Salomon. Hier bekommen wir ihn doch
täglich durchgekommen, dieſe Truppen der großen Armee.
dem Kopfe blieb.
nicht mehr zu ſehen.
Durchmärſche und Einquartierung; ſie waren nichts
Vater! Nimm den Hut ab! raunte ihm ſeine Frau zu.
Er wandte ſich an die Leute hinter ihm:
neues. Aber in der letzten Zeit war etwas Ruhe einge=
Doch der Alte ſchüttelte trotzig den Kopf. Bis plötzlich
Wollt Ihr mich nicht durchlaſſen, wenn ich bitten
treten; nur hin und wieder ein Nachſchub; hin und wieder
von der anderen Seite ein paar Lippen ſich ſeinem Ohr darf.
ein paar Tage beſonderen Trubels.
näherten:
Die Vorderſten waren wohl willig; aber die Men=
Und heute war dies wieder ſolch ein Nachſchub.
Machen Sie mit, Mann! Machen Sie mit! Trotz ſchenmauer war zu tief, als daß das etwas genutzt hätte,
Weithin dröhnten die Schritte, unter dem Tor ein
kur=
zes Echo hervorrufend. Zu beiden Seiten ſtanden die kann Ihnen ſchaden und niemandem helfen!
Berliner, wirbelten Mützen und Taſchentücher in der Luft
Dögen wandte ſich zur Seite und blickte in das Ge=
(Fortſetzung folgt.)
und riefen Hurra! Manche taten es, weil ſie es für ihre ſicht eines noch jungen Mannes.
Mutt
[ ← ][ ][ → ] Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezei
er 1913.
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[ ← ][ ][ → ] Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
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Nummer 298.
Seite 25.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
Ein unentgeſtlicher Rat für Magenleidende,an genau üder ihr häuzliches Leden oriantert zu ſein.
fiterariſches.
Ein anderer fragte ſie, welche Anſichten ſie über das Kauen
— Jan von Werth. Roman aus dem Dreißig=
Viele Verdauungskrankheiten werden durch die gefähr” von Gummi hege und da ſie niemals Gummi gekaut,
ant=
liche Gewohnheit, ſtarke Abführmittel zu nehmen, ver= wortete ſie, ſie hätte gar keine Anſichten. Am nächſten jährigen Kriege von Franz Herwig. 1. bis 3.
Tau=
ſchlimmert, welche jedenfalls nur für kurze Zeit Lin= Morgen las ſie in den Zeitungen, daß ſie eine leidenſchaft= ſend. Preis geheſtet 4 M., gebunden 5 M. Stuttgart,
derung herbeiſchaffen können. Für alle ſolche Leidende liche Gummikauerin ſei, und wurde nun von Firmen mit Verlag von Adolf Bonz u. Comp. Ein Roman, deſſen
Erfolg ſchon bei der Veröffentlichung in der Illuſtrierten
iſt der Rat eines berühmten Spezialarztes für Magen=Probepaketen und Offerten überſchüttet. Ein Pröbchen
krankgeiten wie folgt: „Höret augenblicklich mit der Ge= vom amerikaniſchen Journglismus bietet auch Caruſo, 1 Zeitung einen großen Erfolg beim bücherleſenden
Publi=
wohnbeit auf ſtarke Abführmittel zu nehmen, die mit indem er einfach ein völlig erfundenes, in einem Blatt kum vorausſetzen läßt. Ein lebhaftes deutſches
Empfin=
jeder Doſis Ihre Ausſichten auf Geneſung vermindern. veröffentlichtes Interview mit ihm mitteilt. Dieſe Unter= den ſpricht aus dieſem Roman, eine nur zuweilen weh=
Laſſet die Natur natürlich heilen, was ſie auch tun wird, redung erſtreckt ſich u. a. auch darauf, wie der berühmte mütig angeleuchtete Heiterkeit, ein ſieghafter Optimismus,
durch genügende Menge Ozon in den angegriffenen Tenor Maccaroni ißt und welchen Schuh er morgens zu= ein bei aller Freiheit von Prüderie ſittlicher Wert. So
Organen, um die erkrankten Teile zu reinigen und zu erſt anzieht. Mme. Calvé bringt aus ihrem erlebten dürfte dieſer Roman berufen ſein, die Freunde einer
gu=
desinfizieren. Man kennt keine größere heilende Kraft, Anekdotenſchatz als luſtigſte Geſchichte eine Epiſode aus ten und geſunden Lektüre zu erfreuen, ſein blendender,
als das Ozon. Verdauungsſtörungen, wie Säure im der Zeit, da ſie 1881 in Brüſſel gaſtierte. Sie ſollte als aber von jeder literariſchen Künſtlichkeit freier Stil wird
auch diejenigen überraſchen, die in Franz Herwig ſchon
Magen, Blähungen und Verſtopfung, ſowie auch deren Cherubin in „Figaros Hochzeit” auftreten; da ſie aber da= lange eine Hoffnung für unſere Literatur ſahen.
Nebenerſcheinungen, wie Kopfſchmerzen; Herzklopfen, mals noch ſehr ſchlank war, wollte ſie die Dünne ihrer
Nierenſchmerzen und dergl. werden ohne nachteilige! Beine durch ein paar ſalſche Waden beſeitigen: dieſe fielen
Wirkungen raſch und dauerhaft geheilt=”
jedoch ſo dick aus daß ſie zu dem zarten Oberkörper in
Stimmen aus dem Publikum.
Das effektivſte derartige Mittel „Stomorygen” iſt in einem grotesken Gegenſatz ſtanden. Das Publikum wun=
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
allen Apotheken und zwar in Tablettenform zu haben. derte ſich im erſten Akt über das merkwürdig ausgebildete
keinerlei Verantwortung;, für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Beigepackt iſt auch eine Broſchüre mit Gebrauchs= Untergeſtell der jungen Künſtlerin, und der Dirgktor war
Preigeſeßzes in vollem Unfange der Einſender
verantwortlich=
anweiſung und ſonſtige nützliche Erklärungen, die jeder ſo wätend daß er ihr ſofort die falſchen Waden abzu=
In Nummer 296 des Darmſtädter Tagblattes heißt
Magenkranke leſen ſollte.
(II,25518 legen befahl. „Als ich wieder auf die Bühne kam, war es unter der Rubrik „Vermiſchtes” im erſten Teil, zum
ich ganz dünn, aber wenigſtens ſymmetriſch. Die Wir=Einkauf der Feſtgeſchenke . . . . .; daneben hat auch der
kung war überraſchend. Der Kapellmeiſter glotzte mich Ruf Kauft am Platze!” ſeine volle Berechtigung.
Vermiſchtes.
an, wie wenn ihm die Augen aus dem Kopf fallen woll=
Wenn man durch die Straßen Darmſtadts geht und
C. K. Humor im Leben der Opernſtars. Einen bun= ten. und im Publikum brach nach einem Moment betretenen die Firmenſchilder vieler auswärtiger Firmen an den
Um=
ten Strauß amüſanter Geſchichten aus der Welt der Hel=Schweigens ein gewaltiges Gelächter aus. Nie habe ich bezw. Neubauten lieſt, kommt einem unwillkürlich der
den vom hohen C und ihrer Partnerinnen ſammelt das wieder falſche Waden getragen.‟ Die Melba berichtet, Gedanke, warum die meiſten, ja ich möchte ſagen alle
Strand Magazine in ſeiner Weihnachtsnummer, indem wie ſie der ſtets zu Scherzen aufgelegte Caruſo einmal Arbeiten, insbeſondere die der offenen Geſchäfte, nicht bier
es ſich von berühmten Sängern und Sängerinnen luſtige in die furchtbarſte Verlegenheit brachte. Es war in der gefertigt werden können, da doch unſere Reſidenz, der be=
Abenteuer erzählen läßt. Mme. Tetrazzini plaudert Sterbeſzene der Mimi in Puceinis „Boheme‟. Der kanntlich der Ruf als Stadt der modernen Baukunſt
vor=
von ihrer täglichen Korreſpondenz, die ihr zugleich die Sänger Toſti ſaß in der vorderſten Parkettreihe der Co=ausgeht, weit über die Grenzen unſeres engeren
Vater=
größte Mühe und den größten Spaß macht. Jeden Mor= vent Garden=Oper mit einem falſchen Schnurrbart und landes bekannt iſt. Zurzeit wird auf dem Marktplatz ein
gen wird ſie mit Briefen von Leuten überſchüttet, die et=machte groteske Grimaſſen, die Caruſo auf der Bühne größeres Geſchäftshaus errichtet, deſſen Beſitzer jedenfalls
was von ihr haben wollen. Die meiſten wollen Geld; nachzumachen ſuchte „Man wird verſtehen, was ich fühlte, vorausſetzt daß ſeine meiſten Kunden in Darmſtadt
ſehr viele aber bitten auch um Freibilletts. „Madame,”
während ich mit dem Lachen kämpfte und zugleich zu den wohnen. Lieſt man nun die Firmenſchilder an der bereits
ſchreibt z. B. einer, „ich liebe gute Sänger und Sie ſind herzzerreißenden Melodien Puccinis ſterben ſollte.‟ Der fertiggeſtellten Faſſade, ſo mutet es eigentümlich an,
daß=
augenſcheinlich gut. Wenn Sie mir eine Jahreskarte für bekannte Pianiſt Mark Hambourg teilt eine wenig beſonders dort ſehr viele Arbeit aus Frankfurt bezogen
die Oper ſchicken, ſo will ich Sie jedesmal hören, wenn ſchmeichelhafte, aber deſto komiſchere Kritik mit, deren un= wird. Einſender glaubt nicht, daß die Frankfurter in
Sie ſingen, und klatſchen ſo laut ich kann.‟ Eine Dame gewollter Zuhörer er wurde. Er ſpielte in einer Geſell= Darmſtadt kaufen. Ob und inwieweit der Bauherr oder
ſchickt ihr ein langes Gedicht, in dem ſie ihre Kunſt feiert; ſchaft und gab ſich die größte Mühe, als er im Zimmer der bauleitende Architekt in dieſen vielen Fällen
unüber=
am Schluſſe aber ſteht: „Wenn Ihnen das Gedicht gefällt, nebenan hörte, wie eine eben eintretende Beſucherin dielegter Handlungsweiſe Schuld trägt, kann hier nicht mit
Gaſtgeberin mit den Worten begrüßte: „Nein, wie hübſche Beſtimmtheit geſagt werden.
dann ſenden Sie mir doch bitte einige Opernbilletts.”
Eine andere bat um ein Autogramm und ging dann mit Fortſchritte hat doch ihr Töchterchen auf dem Flügel Ge=
Hoffentlich tragen vorſtehende Ausführungen dazu
dieſem zur Kaſſe, um ſo Billetts zu kriegen. Ein luſtiges macht!” Als die luſtigſte Epiſode ſeiner Bühnenlaufbahn bei, für die Zukunft den Kreis unſerer hieſigen, zum Teil
Geſchichtchen erzählt die große Sängerin aus ihren An= bezeichnet der bekannte engliſche Sänger Sir Charlesſehr tüchtigen Architekten für Lieferungen und beſonders
fängen. Sie war damals noch eine unbekannte Künſt=Santley einen Vorfall bei einer Aufführung von Gou= für gewerbliche Arbeiten für Darmſtadt zu gewinnen, da
lerin und wohnte bei einer Wäſcherin, die ſehr gut zu ihr nods „Fauſt”, wo er den Valentin ſang. Valentin iſt eben die hieſigen Handwerksmeiſter in der jetzigen arbeitsarmen
war. Als ſie ſich zum Schluß bei ihr bedankte ſagte die gefallen; den Sterbenden hat Marthe in ihren Schoß ge= Zeit eine ſchwere Kriſis durchmachen, und denſelben
Ge=
brave Frau: „Ich bin immer gut gegen Theaterleute, bettet, und eine Pauſe ergriffenen Schweigens tritt ein. legenheit geben, bei ehenſo billigen Preiſen Arbeit zu
denn man weiß nie, wohin’s mit den eigenen Kindern Da ruft plötzlich eine laute Stimme von der Galerie:liefern, wie die Auswärtigen. Daß wir hieſige
Hand=
kommen kann.” Mary Hall erzählt von ihren Aben=„Steht doch nicht ſo rum, knöpft ihm lieber den Kragen werksmeiſter unſer Geſchäft aus dem F.F. verſtehen,
be=
teuern mit amerikaniſchen Journaliſten, von aufte
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Programm für die erste Hälfte des Vereinsjahres 1914:
Schutzherr: Seine Königliche Hoheit der Grossherzog.
220. Vereinsabend. Samstag, 10. Januar 1914. Violin-Abend
PARStTAL
von Franz von Vecsey, unter Mitwirkung von Professor Hermann
Lafont (Kiavier).
*6
AUF (25544221. Vereinsabend. Montag, 19. Januar 1914. Konzert von
Zwches Konzer
Fräulein Maria Cervantes (Klavier) und Kammersänger Alfred
Stephani (Baß.
im Winter 1913/14
222. Vereinsabend. Dienstag, 3. Februar 1914. Sechstes
(Zweiundachtzigſtes Vereinsjahr)
Konzert der Meininger Hofkapelle unter Leitung von General-
GRAMohA
musikdirektor Dr. Max Reger. (Programm: Mozart, Beethoven,
Montag, den 15. Dezember 1913,
Richard Wagner, Max Reger).
Erste Aufnahmen
223. Vereinsabend. Freitag, 13. Februar 1914. Zum Besten
im Saalbau
der Richard Wagner-Stipendien-Stiftung: Sonaten-Abend von
des
Adolf Eusch (Violine) und Fritz Busch (Klavier).
PARSIFAL.
224. Vereinsabend. Montag, 2. März 1914. Konzert von Frau
Bühnen-Weihfestspiel
Marie Leroy (Alt) und Maurice Dumesnil (Klavier), unter
Mitwir-
kung des Komponisten Emanuel Moor (Klavier).
Ia.
(5
von Richard Wagner
225. Vereinsabend. Montag, 9. März 1914. Emil Mattiesen-Abend
gespielt vom
(Lieder- und Balladen-Abend) von Rudolf Gmeiner (Bariton),
unter Mitwirkung des Komponlsten (Klaoſer)
Für Soli, Chor und Orcheſter von Georg Schumann. Berliner Philharmonischen
226. Vereinsabend. Montag, 16. März 1914. Kammermusik-
Orchester
unter Leitung des Komponiſten und unter Mit=
Abend der Frankfurter Kammermusik-Vereinigung der Herren
Kon-
unter Leitung von
zertmeister Hans Lange (Violine), Konzertmeister Wilhelm
wirkung der Konzertſängerinnen Frau A. Noordewier=
ALFRED HERTZ
Meyer (Violine), Professor Fritz Bassermann (Viola). Ary Schuijer
Reddingius aus Hilverſum und Frau P. de Haan=
(Violoncello), Karl Möchel (Kontrabass), August Riechers (Klari-
Kapellmeister
nette), Johannes Ruge (Horn) und Heinrich Türk (Fagott),
Maniforges ausRotterdam, desKonzertſängers Herrn der Metropolitain-Opera Co.,
unter Mitwirkung von Professor Arnold Mendelssohn (Kla vier).
New-Vork.
Ernſt Everts aus Cöln, ſowie der Großherzoglichen
227. Vereinsabend. Samstag, 4. April 1914. Abschieds-Lieder-
Vorspiel, I. Teil
Abend von Hofopernsängerin Fräulein Gertrud Geversbach(Sopran).
Hofkapelle.
Vorspiel, II. Teil
Beitrittserklärungen bittet man schriftlich an Herrn Rat H. Sonne,
Anfang 7½ Uhr.
Ende 9½ Uhr.
Grüner Weg 99, zu richten. Der Jahresbeitrag beträgt
Vorspiel, III. Teil
(25492
12 Mark, für einen Sperrsitzplatz 20 Mark.
Verwandlungsmusik, III. Akt
Karfreitagszauber, I. Teil
Einärsätabeusgee Leinſchl. ſtädt.)
Der Vorstand.
Karfreitagszauber, II. Teil
Preise der Einarlaaskuntenl Stener 7
Verwandlungsmusik, I. Akt
Numerierte Plätze in den vier Balkonlogen . . . . Mk. 6.60
1. Teil
Lichtbilder=Vortrag.
Beſondere Sperrſitze im Saal . .
Mk. 6.60
. „
II. Teil
Numerierte Plätze im Saal und auf den Eſtraden . Mk. 4.95
Donnerstag, den 11. Dezember 1913, abends 8½ Uhr
Numerierte Plätze auf dem Balkon (Galerien) 1. Reihe Mk. 4.95 Preis pro Piatte Mk. 9.50
im „Kaiſerſaal”—
Rumerierte Plätze auf dem Balkon(Galeriend 2.Reihe Mk. 2.75
nun
Nichtnumerierte Plätze auf dem Balkon (Galerien)
Die weihevollen Klänge ausVortrag des Herra Gartenarchitekten Hans Gerlach.
3. Reihe . . . . . . . .
. Mk. 1.65dem nunmehr frei werdenden
, „
Thema: „Die Schönheiten des Darmſtädter Stadtwaldes
Plätze in dem Vorſaal . . . . . . . . . . . . Mk. 1.65. Parsifal”, in unübertrekklicherund ſeine Bedeutung für die Stadtbewohner” (mit Lichtbilder).
Weise dargeboten von dem be-
Wir laden unſere Mitglieder und deren Angehörigen zu dieſem
Texte 30 Pfennig.
rühmten Berliner philharmoni-
Vortrag ein. — Gäſte ſind willkommen. — Eintritt frei. (25545gd
schen Orchester uuter der Lei=
Gartenbauverein.
Die verehrlichen Damen werden dringend erſucht, vor tung des New-Vorker, Parsital‟
Verschönerungsverein.
Dirigenten Alfred Hertz von der
Betreten des Konzertſaales die Hüte abzunehmen.
Verkehrsverein.
Metropolitain.-Opera! Das
stim-
mungsreiche Vorspiel mit den
Fohg. Sonntag, 14. Dezember, vormittags 10 Uhr, im Abendmahlsprüchen, dem Gral-
Der DeutſcheReichsausſchuß
Hauptprone.
Saalbau unter Leitung des Komponiſten.
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u. Glaubensmotiv, der Heilands-
Der Zutritt iſt nur gegen Hauptprobekarten geſtattet.Aklage — die beiden
Verwand-
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foh in der A. Bergstraessere-Alungsmusiken mit dem feier-
Verkauf der Eintrittskarten schen Hofbuchhandlung,
lichen Glockenklang, dem Grals-fläßt Montag, den 8. Dezember, abends 7½ Uhr,
Rheinſtraße 6 ſowie am Sonntag und Montag an der Kaſſe. (25528 Frittermarsch u. der Totenklage
um Titurel —. endlich der vom
im Hörſaal Nr. 326 der Großh. Techniſchen Hochſchule
Taufspruch eingeleitete Kar-
Eingang Weſtportal 228
(25328fg
freitagszauber als klingendes
durch ſeine Generalſekretäre
Voleiniar Tegel- u. Genngelzuchetant. Verein)
Gedicht. Die Plastik, die alle
die Herren Hauptmann Roesler und Redakteur Diem
komplizierten harmonischen
60
Wirkungen aufs klarste zutage
Montag, 8. Dezember, abends 9 Uhr, im Vereins=treten lässt, der herrliche Zu=
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do. Goldrente . . . 87,90
do.
96,00 Venediger . . . . Fs. 30
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65,00
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Karlsruhe . . . . . . . 94,10 20 Franes=Stücke . . . . 16,16
6½ Mitteld. Kreditbank 114,00 3½
Obligationen.
Fabrik . . . . . . 557,00
z. do. v. 1890 ..
do.
85,50 Amerikaniſche Noten . . . 4,20
v. 1905 . . 85,00 14 Chem. Fabrik Gries=
7 Nationalb. f. Deutſchl. 116,40 4 Magdeburg . . . . . . —Engliſche Noten . . . . . 20,49
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3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 84,08 5i Pfälziſche Bank. . . 121,75
heim . . . . . . . 242,604½ Nordd. Lloyd=Obl. —
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,00
* Mainz . . . . . . . . —
Franzöſiſche Noten . . . . 81,00
6.43 Reichsbank . . . . . 137,503½ do.
4 do. v. 1902 . . . . 90,0027 Farbwerke Höchſt. . . 601,75 4 Eliſabethbahn, freie . . 89,10 7 Rhein. Kreditbank . . . 126,40
-
Holländiſche Noten . . . . 169,05
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4½ do. v. 1905 . . . . 99,8020 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . 93,80 Italieniſche Noten . . . . 80,65
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210
34
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Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
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Nummer 298.
Darmſtädter Tagblatt, Sonnkag, den 7. Dezember 1913.
Seite 31.
figen Grichen überfilt war. Daß iſt das Modell für füber die ganze römiſche Kaiſerzeit hat das hernach
fori=
die ſpäteren öffentlichen oder kaiſerlichen Bibliotheken geſetzt.
Lukullus.
Roms geweſen; grundſätzlich wurde da ſtets freieſter Ein=
Lukull, der Schlemmer: kann man in ihm den großen
Von Profeſſor Dr. Th. Birk.
tritt, auch freieſter Zugang zu den Bücherfſälen ſelbſt ge=Feldherrn wiedererkennen? Ich ſage: gewiß. Denn auch
Der Name Lukull hat bis auf heute einen guten Klang: währt. Welch kümmerlichen Rückſchritt zeigt dagegen das dazu, ein großes Diner zu geben, gehört Strategie;
zu=
lukulliſches Leben! Die Eßluſt regt ſich, und wundervolle heutige preußiſche Bibliotheksweſen, wo jeder arme Stu= mal im Altertum. Ein gut verlaufenes Konvivium war
Gerüche ſtrömen aus der Küche! Ein Diner mit ſieben dent jedes Semeſter ſeine Benutzungsgelder zahlen muß! wie eine gewonnene Schlacht. Und dazu brauchte der
Gängen, Auſtern und Truthühnern taucht vor uns auf, ein
Lukull war aber auch Philoſoph. Als Philoſoph ge= Feldherr noch eins: Lukull legte ſich Vogelgehege Volie=
Traum des Wohlgeſchmacks, und vor allem die Kirſche, hörte er nicht der ſtoiſchen, ſondern der platoniſchen Rich= ren, an, und Fiſchteiche, große Baſſins für Seefiſche, Mu=
Lukull iſt der, der die Kirſche zuerſt nach Europa brachte, tung an, befaßte ſich eingehend mit der Lehre der jünge= ränen und Auſtern: dieſe Fiſche und Vögel, das waren
Jeder, der heut in Sommerszeiten bei uns von dieſer ren Akademie und den ſchweren, erkenntnistheoretiſchen die Reſerven” des Feldherrn. Um Seewaſſer zu haben,
Frucht naſcht, jeder Bub, der im Sommer in den hohen Fragen und behandelte dieſe Dinge auch gern in Geſprä= durchſtach er einen ganzen Berg an der Küſte des Neapeler
Kirſchbaum klettert, ſoll dabei pietätvoll Lukulls gedenken. chen. Daher ſpielte er in Ciceros philoſophiſchen Dialo= Golfs, und das Meer floß durch einen Tunnel in ſeine Be=
Als Lukull aus dem Orient zurückkehrte, war er nicht gen keine geringe Rolle.
hälter. Pompejus erkrankte: ſein Arzt empfahl ihm leichte
etwa der reichſte Mann Roms, aber er wußte ſeinen Reich=
Weil er kein Stoiker, ſo hinderten ihn zum Glück keine Diät und darum, Krammetsvögel zu eſſen; allein es war
tum zu brauchen. Bei ſeinem Triumphzug ließ er diephiloſophiſchen Grundſätze daran, auch noch anderen Din= für Krammetsvögel nicht die Jahreszeit; ſie waren nir=
Glanzſtücke der Beute, z. B. 110 Kriegsſchiffe, deren Vor=gen nachzuhängen, und durch ſie hat ſich Lukull ſeinen ewi= gends aufzutreiben, außer in den Volieren des Lukull.
derteil gepanzert, ſo und ſo viel maſſiv goldene Betten, gen Namen erworben. Er hatte in Aſien geſehen, was Aber Pompeius verzichtete auf die Delikateſſe und ſagte
vor allem Bargeld, und zwar annähernd 3 Millionen königlicher Lurus ſei, er beſchloß, ihn in Rom
einzufüh=
aufgebracht: „Das fehlte noch, daß ein Pompeius nicht
Drachmen, auf dem Rücken von hundert Maultieren in Rom ren, und er iſt darin der große Lehrmeiſter Roms ge= leben könnte ohne den tollen Aufwand eines Lukull!”
durch die Straßen tragen. Dann bewirtete er die ganze worden. Das betraf die Gaſtmähler, aber auch den Palaſt=
Hauptſtadt, wozu er 100 000 Hektoliter (cadi) griechiſchen und Villenbau. Im hochgelegenen Städtchen Tuseulum
Aber die Sache bekam dem Lukull ſelbſt nicht gut, ob=
Wein aus Aſten mitgebracht hatte ?). Dann aber wurde bei Rom baute er ſich z. B. Ausſichtstürme und ein klei= gleich er ſtets einen beſonderen Lakaien bei ſich ſtehen
es faſt ſtill um ihn. Er war eben kein Politiker. Wäh= nes Palais mit luſtigen Säulenhallen ohne Wände. Pom=hatte, der ihm ſagen mußte, wann er aufhören ſollte, zu
rend der Hader der Parteien und Parteiführer den Staat pejus kam und ſagte: „Wie ungemütlich im Winter!” eſſen. In den letzten Jahren wurde er ſchwachſinnig
Ge=
erſchütterten, hielt er ſich faſt ganz zurück und ſpielte fortan Lukull lachte ihn aus: „Glaubſt Du, daß ich nicht ſo viel ſtorben iſt er etwa im Jahre 56, und zwar, wie es heißt,
nur noch mit dem Leben, d. h. er ergötzte ſich an Kunſt Verſtand wie die Kraniche habe, die im Winter anderswo= an einem Liebestrank. Ein Liebestrank ſetzt immer einen
und Philoſophie nach Art des Weltmanns, aber mit voll= hin ziehen?” Sein Tafellurus war Stadtgeſpräch; er Roman voraus, und es ergibt ſich alſo, daß der alte Hern
ſter Hingabe. Denn es gab noch mehr Lebensgüter außer feierte jetzt gleichſam ſtändig „Lukulleen”. Wenn die grie= noch einmal Feuer fing (er war zweimal verheiratet, beide
dem Kriegsruhm, die geeignet waren, ſeinen Ehrgeiz und chiſchen Gäſte überwältigt waren und ſagten: „Wir be= Mal unglücklich) oder daß irgend eine Perſon ſein müdes
Sinn für das Großartige zu befriedigen, und er war voll dauern unendlich, daß Du Dir ſo viel Unkoſten machſt”, Herz noch einmal hat bezaubern wollen. Als er ſtarb,
von Intereſſen. Er ſprach ein erleſenes Griechiſch; als er ſagte er: „Es geſchieht ja freilich für Euch; vor allem gab es eine gewaltige Fiſchauktion. Das erſtaunliche
Er=
aber ſelbſt ein griechiſches Buch verfaßte, brachte er abſicht= aber eſſe ich ſelbſt gern gut”. Als er einmal allein dinie= gebnis dieſer Auktion iſt von den Hiſtorikern ſorglich
auf=
lich Sprachfehler in den Text, um merken zu laſſen, daß er ren muß, hat der Koch ein einfacheres Eſſen hergeſtellt; notiert worden; ſein denkwürdigſter Nachlaß aber war
keiner von den lieben kleinen Griechen, ſondern ein Römer Lukull zankt ihn aus mit Humor: Wußteſt Du nicht, daß die Kirſche, cerasus, die Süß= und Sauerkirſche. Im
Pon=
fei. Mit grenzenloſer Gaſtfreundſchaft nahm ſein Palaſt heute Lukull bei Lukull ſpeiſt:” Eicero und Pompeiustos, ihrer Heimat, war die Kirſche an harte Winter
ge=
alle zugereiſten Griechen auf, und unvergeßlich iſt, was trafen ihn oft auf dem Forum, und Cicero ſagte einmal: wöhnt, und ſo verbreitete ſie ſich damals raſch, auch durch
Lukull für die Wiſſenſchaft und Gelehrſamkeit getan. Nicht „Wir möchten gern heute bei Dir eſſen, aber ſo, daß Du Propfung, über Italien, weiter nach Frankreich, an den
nur den Gelehrten Thrannio, den Dichter Archias brachtenichts ertra für uns vorbereiteſt: Sie hielten ihn ſorg=Rhein an die Donan und nach England. Es iſt das
ein=
er nach Rom: er gründete in Rom die erſte Bibliothek gro=lich feſt, daß er mit ſeinem Koch keine beſonderen Verab= zige Obſt, das den Menſchen ſchon mitten im Sommer
er=
ißen oder größten Stils, mit weiten Säulenhallen und redungen treffen konnte. Aber Lukull wußte ſich zu helfen; quickt; daher wollten es gleich alle Länder haben. Das
Leſeſälen, die zwar ſein Privatbeſitz blieb, aber wie eineer hate nämlich mehrere Eßſäle, die beſtimmte Namen deutſche Wort „Kirſche” iſt aber ſicher nicht aus dem Fran=
Volkshalle für jedermann offen ſtand und immer von flei= führten; der eine Saal hieß nach Avoll, der andere etwa zöſiſchen „gerise”, ſondern direkt aus dem Lateiniſchen
nach Merkur oder Herkules; im Merkur= und Herkeles=gerasus ſelbſt entlehnt. Alſo kam die Frucht ſchon etwa im
*) Dieſes feſſelnde Kulturbild entnehmen wir dem ſo= ſal gab er geringere Diners, im Apolloſaal die hochfeinen. 4. Jahrhundert n. Chr. an unſeren Oberrhein und in
un=
eben erſchienenen prächtigen Werke „Römiſche Charakter=Er ſagte alſo nur einfach zu ſeinem Lakaien: „Wir ſpeiſen ſere Naſſauiſche Ebene. Als Lukullus ſtarb, war er ſchon
bilder‟ Ein Wektbild in Viographien, (360 Seiten mit heut im Apolloſal” und Eiero und Pompeſus bekamen ein halbbergeſſener Mannz aber er konnte ſich auf ſeinem
20 Tafeln und Buchſchmuck. Geb. 8 M. Verlag von da ein feudales Diner, das 50000 Seſterz koſtete: das Sterbebette ſagen, daß er trotz allem nicht fruchtlos ge=
Quelle u. Meyer in Leipzig.) Die Probe zeigt das her= Kuvert alſo vielleicht zu 1000 Mark Solches Schlemmen lebt, da er eine ſolche Frucht in die Welt gebracht hat, von
vorragende Erzählertalent des Verfaſſers.
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Sonntag, 7. Dezember.
1913.
meit bilalen, begleiete den Weſel Paunes auf deſen f nen nicht glut, dch ich wie mmn zu ſigen bſlegt wie
Marsipan.
erſter Miſſionsreiſe, trennte ſich aber unterwegs von ihm, der Blinde von der Farbe ſpreche, will ich nur bemerken,
Plauderei von Dora Weſſels.
da er in Erfahrung brachte, daß Paulus ihn auf ſeiner daß ich geborene Oſtpreußin bin und in der Kunſt der
zweiten Miſſionsreiſe nicht mitzunehmen beabſichtigte, und Marzipanbäckerei von meiner Mutter, die darin geradezu
(Nuchdruck verboten.)
Wenn das Weihnachtsfeſt naht, dann beginnt in der ging, um auf eigene Hand für das Chriſtentum Propa= berühmt war und ſogar auf dem Gebiete einige kleine.
Oſtmark unſeres Vaterlandes allenthalben ein fröhliches ganda zu machen, mit ſeinem Vetter Barnabas nach allgemein angenommene Erfindungen gemacht hat, auf
Cypern. Dabei ſoll es nun geſchehen ſein, daß die beiden das ſorgſamſte unterwieſen bin. Nicht zu meiner unge=
Marzipanbacken. Heute freilich nicht mehr in dem einſti= ſich verirrten und mehrere Tage in der Wildnis ohne miſchten Freude, da die minutiöſe Handhabung der Sache
gen Umfange, aber noch vor etwa drei Dezennien kamen, Nahrung blieben. Da Markus aber von der Vorſehung mich namenlos ungeduldig machte. So durfte ich z. B.
namentlich in den kleinen Städten, die Damen der
Hono=
ratiorenfamilien wenige Tage vor dem heiligen Abend noch zu großen Werken beſtimmt war, ſo erbarmte ſich die Mandeln nicht, um ſie leichter abziehen zu können,
ſchon am frühen Morgen zuſammen, um bis in die ſin= der Himmel ſeiner und ſeines Gefährten und ließ ein abbrühen, ſondern mußte ſie 24 Stunden in kaltes
Brun=
ſüßes Brot — wahrſcheinlich eine Art Manna — regnen, nenwaſſer legen und dann enthülſen — eine fürchterliche
jende Nacht gemeinſchaftlich das beliebte Chriſtkonfekt zu welches die beiden vom Hungertode erreitete. Als Mar= Arbeit, deren Vorzüge ſich allerdings nicht leugnen laſſen.
verfertigen. Die Gatlen und Väter waren genötigt, an kus dann aber ſpäter durch ſeine Gründung der erſten Denn durch das Abbrühen wird ihnen viel von ihrem
dem wichtigen Tage die Mahlzeiten außer dem Hauſe chriſtlichen Kirche in Alexandria, wie durch ſeine Schriften Oel entzogen, was zur Folge hat, daß man, um die
ge=
einzunehmen, denn wer ſollte ihnen daheim wohl kochen?
Die Dienſtmädchen mußten ja doch auch helfen die Man= und insbeſondere in ſeiner Eigenſchaft als Ausleger des riebenen Mandeln mit dem Zucker durchkneten zu können,
Apoſtels Petrus zu hohem Anſehen unter den Chriſten Roſenwaſſer dazu nehmen muß — das letztere aber
trock=
deln ſchälen und reiben den Teig kneten, den Guß rühren gelangt war feierten dieſe ſeinen Gedächtnistag u. a. da= net raſch ein, ſo daß der Marzipan in kurzem hart und
und was ſonſt noch alles zur Marzipanbereitung gehört. durch, daß ſie zur Erinnerung an ſeine wunderſame Er=ſchmacklos wird, während dagegen das Mandelöl ihn
Und das iſt nicht wenig, denn Marzipan zu backen, iſt rettung vom Hungertode das Markusbrot aßen. Warum wochenlang feucht und friſch erhält. Meine Mutter
ver=
nicht ſo einfach, es iſt eine Kunſt, auf die man ſich, außer
ſie dasſelbe aus Mandeln und einem ſüßen Stoff berei= wendete nicht einen Tropfen Roſenwaſſer, aber ihr
Mar=
in Fachkreiſen, eigentlich nur in Oſtpreußen verſteht. teten, darüber ſchweigt die Legende, die auch inſofern ſich zipan war auch noch nach acht Wochen ſo als ob er am
Wohlgemerkt ſpreche ich von Königsberger Marzipan, der ſchwer mit unſerem beliebten Weihnachtsgebäck in Ver=nämlichen Tage erſt verfertigt wäre. Außerdem ſieht er
ja weitverbreiteten Ruf hat — ſind ja doch bezüglich bindung bringen läßt, als der Gedächtnistag des Evan= auch, wenn man die Mandeln nicht abbrüht, viel zarter
feiner Verfertigung bis auf den heutigen Tag die Könias”
geliſten Markus der 25. April iſt. Ebenſo wie die beiden und ſchöner aus. Trotz der genannten Vorteile will
berger Konditorfirmen ſozuſagen im Beſitze des Welt= hier mitgeteilten Geſchichten haben alle übrigen über die ich aber niemand dazu raten, denn, wie geſagt, es
ver=
rekords —, denn der Lübecker Marzipan, der ebenfallsEntſtehung des Marzipans ihre ſtarten Angriffspunkte. urſacht eine entſetzliche Mühe. Ich habe das Verfahren
von alters her hohes Anſehen genießt, wird ja nur ganz Nachweislich zum erſtenmal ſtoßen wir auf die Erwäh= nur erwähnt, ſofern jemand den Ehrgeiz haben ſollte,
ausnahmsweiſe in Haushaltungen hergeſtellt. Welcher nung des Gebäcks in einer engliſchen Chronik aus dem einen „Ueber=Marzipan” zu bereiten. Andernfalls
über=
von den beiden der beſſere iſt, laſſe ich dahingeſtellt ſein, Antang des 15. Jahrhunderts, in welcher ein im Schloß gieße man nach alter guter Gewohnheit die Mandeln mit
in ſeiner Heimat wird dieſer wie jener für unübertroffen eines Grafen Douglas abgehaltener Morrisdance‟
kochendem Waſſer enthülſe ſie und trockne ſie zwiſchen
erklart, und außerhalb derſelben findet jede der beiden Mohrentanz — beſchrieben iſt. Bei dieſem — auch „Früh= reinen Handtüchern, aber nicht auf der Herdplatte, denn
Sorten wohl gleichviel Anhänger. Nicht minder ſchwer lingsſchwertertanz” genannt — handelte es ſich wie bei das iſt wirklich Barbarei. Dabei wird ihnen ſoviel Lel
als die Frage der Güte iſt auch die zu entſcheiden, welcher allen Frühlingstänzen, um die Ueberwindung des Win= nud Aroma entzogen, daß es nicht lohnt. das teure
Mate=
der ältere iſt. Seltſamerweiſe ſchwebt nämlich über der ters durch den Frühling; ſtehende Figuren darin waren: rial zu verwenden. Wenn ſie trocken ſind, werden ſie ge=
Entſtehung des Marzpans ein tiefes Dunkel, denn wenn Robin Hood. Maid Marrian die Sonnenkönigin, Drache rieben — hierbei kann man ſich, wenn man will eines
auch verſchiedene Geſchichten darüber erzählt werden, ſo und Drachentöter, das alte Weib Beſtie und das Stecken= kleinen Apparats bedienen, macht derſelbe die Mandeln
dürfen ſie ſich doch kaum als authentiſch bezeichnen laſſen. pferd Hobby Horſe, von dem auch bei Shakeſpeare des aber nicht tadellos fein, ohne daß Rückſtände bleiben,
Die oft berichtete Anekdote von den Urſulinerinnen vor
ofteren die Rede iſt. In jener Chronik nun heißt es, daß oder zerquetſcht er ſie gar nur, ſo reibe man ſie lieber auf
Belley, die den Marzipan erfunden haben ſollen, um in der Graf Douglas ſeiner Befriedigung über den Tanz einem gewöhnlichen Reibeiſen — und alsdann knete man
einer Zeit der Not ihrem Kloſter eine Einnahme zu ver= dadurch Ausdruck lieh daß er ſämtliche Teilnehmer an ſie mit der gleichen Gewichtsmenge geſiebten Puderzuckers.
ſchaffen, erſcheint z. B. ſchon deshalb recht unglaubwür= demſelben mit Dry Claret und Marchbread bewirtete. Mir iſt es, ſelbſt bei bebrühten Mandeln, noch immer
ge=
dig, weil ſie auch hinſichtlich der Erfindung der Quatre=
Das „Marchbread” — wörtlich überſetzt „Märzbrot”
lungen, ohne Roſenwaſſer einen geſchmeidigen Teig zu
chaines — neuerdings irrtümlicherweiſe „Katharinchen” aber wurde aus weißem Honig und fein zerſtampften bekommen, anfangs erſcheint es unmöglich aber wenn
genannt — erzählt wird. Noch anzweifelbarer iſt eine
Nüſſen in allerlei künſtlichen Formen gebacken. Abgeſehen man die Geduld nicht verliert und fortfährt, mit den
ändere Verſion über den Gegenſtand, die ſogar in ge= von ſeiner Zuſammenſetzung weiſt aber auch die Wort= bloßen Händen Mandeln und Zucker durcheinander zu
lehrten Werken Eingang gefunden hat und an den Namen bildung — denn auch „Marzipan” heißt auf lateiniſch un= mengen und kneten, ſo wird man gewahr werden daß
Marzipan anknüpft. Da dieſer ſo viel heißt wie „Mar= gefähr ſoviel wie Märzbrot — darauf hin, daß wir es die zuerſt krümelige und trockene Maſſe zuſehrnds
feuch=
kusbrot” ſo bringt man die Entſtehung des Konfekts mit bei jenem mittelalterlichen engliſchen Gepäck mit einem tere Beſchaffenheit gewinnt. Man rechnet für das
Kne=
dem Evangeliſten Markus in Verbindung. Der letztere, Urahnen unſeres Marzipans zu tun haben.
mit ſeinem iſraelitiſchen Namen Johannes geheißen, ein
ten eine gute Stunde Darauf formt man aus der Maſſe
Sohn jener frommen, allgemein verehrten Maria, in
Doch laſſen wir jetzt ſeine Herkunft beiſeite und be= eine glatte Kugel, deckt ſie feſt zu und läßt ſie über Nacht
deren Hauſe zu Jeruſalem ſich die Urchriſten zu verſam= ſchäftigen wir uns lieber mit ſeiner Herſtellung. Damit in einem kühlen, aber froſtfreien Raum ſtehen. Am näch=
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Nummer 298,
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 7. Dezember 1913.
Seite 34.
ſen Morgen wird ſie nochmals raſch durchgekneiet, worauff dem bereits gebräunen die Bapierſchnitzel und filt da=flungen wenig empſiehlt. Die Mandein werden gerieben,
das Formen beginnt. Hierzu überſiebt man eine rohe nach den Guß ein. Dieſer muß zuvor fertiggeſtellt ſein, mit der halben Gewichtsmenge geſiebten Zuckers durchge=
Tiſchplatte oder ein großes Brett mit Zucker, rollt einen Man rührt für ihn geſiebten Puderzucker mit Roſenwaſſer knetet, worauf man die Maſſe in einem kupfernen, meſ=
Teil des Teiges meſſerrückendick aus, ſticht mit Hilfe von und etwas Zitronenſaft ſo lange bis man eine glatte ſingenen oder porzellanenen Keſſel über gelindem Feuen
Formen Herzen, Halbmonde, Rundungen uſw. aus und dickbreiige Maſſe hat, wobei man ſich hüten ſoll, den Euß rührt, bis ſie ſich vom Keſſelrande löſt. Man kann ſie zur
umgibt dieſelben mit einem knapp fingerhohen, halb= zu dünn zu machen. Je feſter er iſt, deſto glänzender und Erleichterung unbeſorgt mit Roſenwaſſer durchkneten, da
fingerdicken Rand, der oben mit einem allenthalben er= ſchöner wird er ſpäter — wohlgemerkt, wenn er ſofort in dieſes ja auf dem Feuer verdampft. Die erkaltete Maſſe
hältlichen zangenartigen kleinen Apparat gezähnt wird. den noch heißen Marzipan gefüllt wird. Anfänglich er= wird alsdann abermals mit der vorigen Gewichtsmenge
Damit der Rand feſt ſitzt, bepinſelt man die Marzipan=ſcheint der Guß ungleichmäßig und höckerig, aber er von Zucker durchgeknetet, ſo daß auf ein Kilo Zucker ein
höden ringsum mit Roſenwaſſer und drüickt ihn dann feſt alättet ſich raſch, wie durch Zauber. Der nunmehr fertige Kilo Mandeln kommt, und nunmehn in Formen, deren
an. Nunmehr kommt das Backen oder richtiger das Marzipan braucht jetzt nur mit eingemachten Früchten Oberfläche Gebäude oder Fruchtſtücke zeigt, gepreßt, ſo
Bräunen an die Reihe, denn der Marzipan ſoll nicht und in Zucker eingelegten grünen Bohnen belegt zu wer= daß man Halbreliefs erhält. Da man ſolche Formen
eigentlich gebacken werden, da er ſonſt austrocknet. Damit den. Wer geſchickt iſt, vermag da die reizendſten Blumen= aber meiſt nicht zur Verfügung hat, ſo macht man
teller=
die Boden nicht von der Hitze getroffen werden, belegt und Fruchtſtücke zu ſchaffen. Sollte jemand nicht einge= große Platten, umgibt ſie mit einem gezähnten Rand und
man ſie innerhalb des Randes mit Papierſchnitzeln; die machte Früchte von allen Farben haben, ſo rate ich ihm, ſchmückt ſie im Innern mit geſchmackvoll zu einem Fruchtz,
Marzipanfiguren werden auf reine, mit Zucker überſiebte einige kandierte Früchte zu kaufen und dieſe kunſtgerecht ſtück zuſammengefügten, freihändig aus dem Marzipan
Papierböden gelegt, doch dürfen ſie ſich nicht berühren. in Blumen= und Blattformen auszuſchneiden — er ver=gefornten Aepfeln. Birnen Weintrauben uſw. Mancha
Das Bräunen geſchieht in der Weiſe, daß man, am beſten einfacht ſich ſeine Aufgabe weſentlich dadurch. Durch Zu= ſtreichen die Früchte mit giftfreien Farben, die vom
Kon=
auf einen Herd, in dem kein Feuer brennt, der vollſtändig ſammenfügen paſſend geformter Marzipanſtücke laſſen ſich ditor zu beziehen ſind, an, aber ich bin keine Freundin
von dieſer Malerei, da ſie den Geſchmack des Marzipans
kalt iſt, einige Ziegel legt, das Papier mit dem Marzipan auch ganze „Sätze” herſtellen.
Die hier beſchriebene Art der Marzipanbereitung iſt doch immer etwas verdiebt. Beſſer, man läßt ihn ganz
darauf zieht und eine mit brennenden Holzkohlen gefüllte
Schaufel ſo lange darüber hält, bis die Ränder oben gold= die einzige im Haushalt mögliche die ein tadelloſes weiß, er ſieht dann vielleicht nicht ſo ſchön aus, aber er
braun ſind. Das geht fabelhaft ſchnell, wenige Minuten Reſultat ergibt. Jedes abweichende Verfahren — ſo das ſchmeckt beſſer.
genügen dafür, ſo daß man binnen einer halben Stunde Backen im Bratofen, wobei man, um die Böden vor der
Bei den Konditoren in Königsberg werden nun zwar
ſo und ſo viele Papierbogen voll Marzipan bräunen Hitze zu ſchützen, Schüſſeln mit eiskaltem Waſſer unter die noch aus Königsberger und Lübecker Marzipanmaſſe in
Ver=
kann. Eigentlich ſoll ein ſogenannter „Tortendeckel” der Platten mit dem Marzipan ſtellt, — iſt ungeeignet, da bindung mit Fruchtgelees. Marmeladen uſw. allerlei
köſt=
auch zum Backen des Schichtkuchens dient, dazu benutzt man dabei einen Marzipan erzielt, der dieſen Namen liche Sachen bereitet, aber die Hausfrau ſoll ihre
Hand=
werden, aber in Ermangelung eines ſolchen erfüllt auch überhaupt nicht verdient.
lieber davon laſſen und ſich mit der Herſtellung deſſen
be=
eine Kohlenſchaufel ihren Zweck. Indes nun eine Per=
Der Herſtellung des Lübecker Marzipans will ich nur gnügen, was hier beſchrieben iſt.
ſon den Marzipan bräunt, entfernt die andere ſofort von wenige Worte widmen, da die Technik ſich für Haushal=
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Herkules-Manschetten . . ½ Dtzd. von 3.40an Nachtjacke, solid. Barchent, Umlegkragen,
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Nachtjacke aus Ia Flockpiqué, Umlegkrag.,
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Unterhosen, Halbwolle und Wolle 3.75, 2.50, 1.95 1 Beinkleider in Normal und Barchent von 1.85 an 1 Kombinations in weiß und farbig . . von 1.40 an
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Gestrickte Westen in reich. Ausw. 4.75, 3.50, 2.65
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