157
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176. Jahrgang
Pratl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
288.
Donnerstag, den 27. November.
1913.
wenn er zur Erholung nach Wien komme, dem Kaiſer
ie heutige Nummer hat 18 Seiten.
Um das Mittelmeer.
Franz Joſef und dem Miniſter des Aeußern Courtoiſie=
** Im öſtlichen Teile des Mittelmeers iſt beſuche abgeſtattet, aber die Meldung, daß er ſeine Ferien
augenblicklich eine Geſchwaderanſammlung zu zu einem politiſchen Zwecke verwende, ſeien durchaus
un=
umlDas Wichtigſte vom Tage.
verzeichnen, wie ſie ſchon ſeit langem nicht mehr in Er= begründet. Mein einziger Wunſch, ſchloß der König, iſt,
Kaiſerpaar iſt geſtern zum Beſuch des Herzogsſcheinung getreten iſt, und es handelt ſich dabei keineswegs die Unabhängigkeit meines Landes zu ſichern und deſſen
Miſt Günther zu Schleswig=Holſtein in Primkenau
um irgendwelche Flottenübungen, ſondern dieſe Konzen= Fortſchritte zu fördern. Es gibt Leute, denen dies nicht
Ingetroffen.
Reichstag trat geſtern in die erſte Leſung des tration hat eingeſtandenermaßen einen politiſchen Cha= paßt und die deshalb meine Feinde werden.
pionägegeſetzes ein und verwies die Vorlage rakter. Neben einem ſtarken franzöſiſchen Geſchwader hat
Miniſterpräſident Radoslawow erklärte, die Ge=
Wilſſtleine Kommiſſion.
England ſogar zwei Schiffsdiviſionen nach jenen Gewäſ=rüchte über eine bevorſtehende Abdankung des Königs
Ernſt Auguſt v. Wedel, Obertruchſeß des Kaiſers, ſern geſandt, und Franzoſen und Engländer erſchienen ſeien ſämtlich verwerfliche Wahlmanöver
ruſſo=
in Weimar an akuter Lungenentzündung geſtorben. zuſammen in dem griechiſchen Hafen von Pyräus, um auf philer politiſcher Gegner, die nicht unbeſtraft bleiben wer=
Reichstagsabgeordnete für Roſenberg-Löbau, dieſe Weiſe ihre Macht zu dokumentieren. Aber auch Ita=den. Nach den Wahlen werde die Kammer alle die
De=
ffirter Zürn=Bellſchwitz (Reichspartei), iſt ge=lien wollte nicht zurückbleiben, da es im Verfolge des tür=magogen, die verſteckt den König angreifen, ſowie alle
luswah. Vorben.
kiſchen Krieges ſeinen Anteil an der Herrſchaft im Mittel= geweſenen Mitglieder des Revolutionskomitees, die das
Kriegsgericht in Metz verurteilte geſtern den meer beanſpruchen und niemandem einen Vorrang ein= nationale Unglück verſchuldeten, unnachſichtlich zur
Rechen=
utnant Tiegs wegen Totſchlags zu 10 räumen will, und als Vierter im Bunde erſchien ſelbſt= ſchaft ziehen. Im Lande herrſche Ruhe. Die Ruſſophilen
hren Zuchthaus, Aberkennung der bürgerlichen
Uhrenrechte auf die Dauer von 10 Jahren und Aus=verſtändlich auch Oeſterreich=Ungarn mit einigen Schiffen. ſeien im Abſterben. Die Regierung werde in der
Kam=
üßung aus dem Heere.
Es liegt darin zwar keine Drohung der einzelnen mer beſtimmt eine Zweidrittelmehrheit haben. Die
Agra=
nweſenheit des erſten Lords der Admiralität Winſton Mächte gegeneinander, immerhin aber will jede Macht zei= rier und die Sozialiſten, die nicht ruſſophil ſeien, würden
urchill iſt geſtern das Schlachtſchiffgen, daß ſie nicht geſonnen ſei, ſich in jenen Gegenden mehr Sitze als früher einnehmen. Im Kabinett herrſche
arſpite” in Devonport glücklich vom Sta= die Butter vom Brot nehmen zu laſſen. Insbeſondere völlige Uebereinſtimmung. Der König ſei geſund und
ſſel gelaufen.
zeigt ſich eine deutliche Schwenkung in der
Mittelmeer=
kehre in den nächſten Tagen nach Sofia zurück. Das
Ge=
mongoliſche Miſſion, mit dem erſten mongo= politik Englands. Man entſinnt ſich, daß vor einigen rücht über eine innere Kriſis ſei eine böswillige
Er=
ſſigen Miniſter an der Spitze, iſt von Petersburg nach
Jahren England ſeine Geſchwader aus dem Mittelmeer findung.
ndlunghivadia abgereiſt.
zurückzog und ſeine ganze Seemacht nach der Nordſee warf,
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
um Deutſchland gegenüber eventnell eine ſchnelle Entſchei=
Deufſches Reich.
dung zur See herbeiführen zu können. Man überließ den
Schutz der engliſchen Intereſſen der Marine des eng be=
— Die Politik des Reichskanzlers. Die
Das Spionagegeſetz.
freundeten Frankreichs, zumal man in jener Gegend keine Tägliche Rundſchau meldet aus Berlin: Der Reichskanz=
Dem Reichstage liegt augenblicklich ein Spionage= eigentliche Bedrohung Englands befürchten zu müſſen ler berichtete in der Sitzung des Bundesratsausſchuſſes
vor, das neue Beſtimmungen bringt, und gegenüber glaubte und es für genügend erachtete, erforderlichenfalls für auswärtige Angelegenheiten über ſeine Unterredun=
WVerrat militäriſcher Geheimniſſe einen erhöhten in wenigen Tagen einige Schiffe zu entſenden. Nach ver= gen mit dem ruſſiſchen Miniſterpräſidenten Kokowtzow
glallbringen ſoll, nachdem ſich herausgeſtellt hat, daß ſchiedenen unliebſamen Vorfällen in der franzöſiſchen und hob hervor, daß die politiſchen deutſch=ruſſiſchen
Be=
lisher in Kraft befindlichen Verordnungen nicht im= Marine, welche dieſe gerade nicht auf der Höhe der Situa=ziehungen gegenwärtig beſonders freundſchaftlich und ver=
Fausreichen. Freilich iſt dieſer Entwurf nicht minder tion zeigten, hat man ſich in London wohl eines Beſſeren trauensvoll ſeien. Er teilte ferner mit, daß die
Verhand=
äinglich und enthält Paragraphen, welche allgemein beſonnen und die Wacht im Mittelmeer wieder ſelbſt über= lungen über die kleinaſiatiſchen Eiſenbahnfragen günſtig
diesen Albhafteſten Widerſtand ſtoßen; ſo hat ſich die geſamte nommen, zumal die Balkanwirren dies wünſchenswert er= verliefen und bezeichnete die engliſch=deutſchen
Beziehun=
ſſt von der äußerſten Rechten bis zur äußerſten Linken ſcheinen ließen.
gen als herzlich. Nachdem der Kanzler dann noch ſeine
ſdas entſchiedenſte, namentlich gegen einen Paſſus aus=
Jetzt wollen aber auch die Franzoſen nicht zurück= Befriedigung über das Berchtoldſche Expoſé ausgedrückt
ſrochen, der ſie in ihrer Arbeit und ihrem Intereſſe ſtehen, und nachdem ſie mit ihrer bevormundenden Poli= hatte und Staatsſekretär von Jagow zu den Ausführungen
Heer und Flotte auf das ſchwerſte bedroht. Man tik während des Balkankrieges ſchweres Fiasko erlitten, des Kanzlers Einzelheiten berichtet hatte, gab
Miniſter=
hr es durch die Art der neuen Beſtimmungen gerade= glauben ſie jetzt mit ihrer Flotte moraliſche Eroberungen präſident von Hertling dem vollen Vertrauen der
Bundes=
ir Unmöglichkeit machen, auch weiterhin über Ange= machen zu können. Nachdem ein Geſchwader an der klein=regierung zu der Politik des Reichskanzlers Ausdruck.
heiten der Rüſtung Deutſchlands zu Waſſer und zu aſiatiſchen Küſte gekreuzt und dort mehrfach durch das
— Eine Sonderverſicherungsanſtalt für
die Meinung zu ſagen. Der neue Kriegsminiſter eigenartige Auftreten des Kommandanten Aufſehen erregt Militärarbeiter? Am 27. d. M. wird im „
Rhein=
zwar kürzlich zugeſagt, den Wünſchen der Preſſe Rech= hat, iſt Admiral Lapayrere plötzlich mit ſeinem Stabe in gold” in Berlin eine Verſammlung von
Militärarbeiter=
zu tragen, der Entwurf iſt aber bisher unverändert Konſtantinopel erſchienen, um dort einen offiziellen Beſuch verbänden und =Vereinen tagen, um über die Frage der
ſieben und man wird abwarten müſſen, welche Haltung abzuſtatten und auch vom Sultan empfangen zu werden. Errichtung einer Penſionskaſſe für die Militärarbeiter und
eichsregierung weiterhin einnehmen wird; jedenfalls Der Zweck dieſer Miſſion iſt klar, ſie ſoll dazu dienen, das einer Sonderverſicherungsanſtalt für den Bereich der
Mi=
der Entwurf in der jetzt vorliegenden Form nimmer= franzöſiſche Preſtige aufzufriſchen und Frankreich in emp= litärverwaltung anſtelle der Landesverſicherungsanſtalt
Geſetz werden, wenn nicht ſchwere Schädigungen fehlende Erinnerung zu bringen. Geht man doch jetzt in zu beraten. Wie erinnerlich, iſt dem Reichstage bereits
den verſchiedenſten Seiten hin eintreten ſollen.
der Türkei daran, die Flotte zu reformieren, und man im Februar 1913 eine im preußiſchen Kriegsminiſterium
Laß eine Reform unſerer Spionagegeſetzgebung not= würde es in Frankreich gerne ſehen, wenn dabei etwas ausgearbeitete Denkſchrift vorgelegt worden, die auf Grund
ſdig iſt, darüber iſt man ſich allenthalben klar und ge= abfiele.
verſicherungstechniſcher Berechnungen die Frage
unter=
tweckmäßige Beſtimmungen wird ſich niemand im
Das Wettlaufen um den Vorrang im öſtlichen Mittel= ſucht, welche Vorteile die Errichtung einer Penſionskaſſe
hitage erheben, da verſchiedene Vorkommniſſe der meerbecken wird nicht ſo ſchnell enden, und jene Gegend den Militärarbeitern bietet gegenüber der jetzigen bei=
Zeit es angezeigt erſcheinen laſſen, mit aller Schärfe dürfte daher auch in der nächſten Zeit noch immer ſtark im tragsfreien, allerdings auf keinen Rechtsanſpruch
geſtütz=
n die mehr und mehr ſich ausbreitende Spionage ſo= Vordergrund des politiſchen Intereſſes bleiben.
ten Verſorgung aus Militärfonds. Die Denkſchrift führt
rgendmöglich, zur Wehr zu ſetzen. Man denke nur
aus, daß die von den Arbeitern zu zahlenden Beiträge
ſdass große Spionagebureau in Genf, das ſeine Netze
ſehr hoch ſein würden, wenn ihnen die Vorteile gewahrt
alll hin auswarf und allem Anſcheine nach wohl auch
werden ſollen, die die jetzige Verſorgung bietet. Jeden=
Das Gerücht über
ſohne Glück operiert hat. Auch das eigenartige
Ver=
falls würde die Belaſtung der Arbeiter in keinem rechten
eiides franzöſiſchen Fliegers Vedrines ſpricht Bände, die Abdlankung des KönigsVerhältnis ſtehen zu den Vorteilen, die die Kaſſe mit ſich
es ſteht zu wünſchen, daß Mittel und Wege getroffen
bringt, und die in der Hauptſache darin beſtehen, daß ein
von Bulgarien.
Adem, um derartigen Vorkommniſſen vorzubeugen. Aller=
Rechtsanſpruch auf Verſorgung geſchafften und die Ver=
* Der Pariſer Neu=York Herald veröffentlicht eine
Es wird es nicht genügen, wenn nur die
Landesgeſetz=
ſorgung, die jetzt vier Fünftel der Beamtenpenſion
aus=
ungg eingreift, ein Teil der Fragen kann nur auf inter=Unterredung ſeines Wiener Korreſpondenten mit
macht, auf fünf Fünftel erhöht wird.
ſtmalem Wege geregelt werden, um unter Umſtänden dem König von Bulgarien, der u. a. geſagt
— Hanſa=Bund und
Arbeitswilligen=
habe, er könne nicht begreifen, woher die Gerüchte über
Wergewaltigung eigener Staatsangehöriger zu
ver=
ſchutz. Der bekannte Antrag des Induſtrierates des
ern. HHat man ſich doch beiſpielsweiſe gerade mit ſeine angeblichen Adankungsabſichten ſtammten. Hanſa=Bundes zur Frage des Arbeitswilligenſchutzes hatte
liecht hierauf zwiſchen Deutſchland und Frankreich über Im Laufe ſeiner dreißigjährigen Regierung habe er viel= eine Proteſtbewegung erregt, da man dieſen als einen
gegenſeitigen Flugverkehr geeinigt und für dieſen auf leicht manchmal die ſchwere Aufgabe, die Regierungs= Antrag auf Schaffung eines Arbeitswilligenſchutzgeſetzes
nd genauer Vereinbarungen gemeinſame Beſtimmun= zügel zu halten, aufgeben wollen, aber das ſei jetzt, wo auffaßte. Ueber die Sitzung der Hauptleitung, welche ſich
attfgeſtellt, die unter allen Umſtänden eingehalten wer= Bulgarien mehr als je des Beiſtandes ſeiner Erfahrungen mit der Angelegenheit befaßte, liegt nun folgender
bun=
mlüſſen.
bedürſe, gewiß nicht der Fall. In Bulgarien gäbe es desamtliche Bericht vor:
Bis dahin aber wird Deutſchland für ſich ſelbſt Vor= keine der Dynaſtie ſeindliche Partei. Gewiß, man könne
Das Direktorium war einig in der Anerkennung des
ertreffen müſſen, denn gerade auf unſere militäriſchen wohl in der Hitze des gegenwärtigen Wahlkampfes ein Grundſatzes, daß die Koalitionsfreiheit der Arbeitgeber
maritimen Einrichtungen hat man es ganz beſonders paar harte Worte hören. Die Bulgaren ſeien ein ruhiges und Arbeitnehmer nicht angetaſtet, ſondern erhalten und
eſeehen, und das Reichsgericht hat in den letzten Jah=und vernünſtiges Volk und wenig zur Begeiſterung ge= gefördert werden müſſe, und daß von Ausnahmegeſetzen
nicht eine Verbeſſerung, ſondern eine Verſchlechterung der
eine ungeahnte Menge von Landesverratsprozeſſen neigt. Er erwarte auch von ihm keine Begeiſterung, aber heutigen Zuſtände zu erwarten ſei. Man müſſe aber, auch
hüühren müſſen, deren Zahl noch von Jahr zu Jahr die Stimmung ſei keineswegs eine ungünſtige. Die an= bei unbedingter Feſthaltung dieſer Grundſätze, anerken=
Eiteigen begriffen iſt. Hier können nur ſchärfſte Stra= derslautenden Nachrichten ſeien außerhalb Bulgariens nen, daß die Koalitionsfreiheit nicht ein Recht auf
Aus=
einnige Abhilfe bringen, wenn ſie leider das Spionage=lerfunden. Die Meldungen, daß er beſtändig geheime ſchreitungen und nicht das Recht in ſich ſchließen könne,
Unterredungen mit dem Grafen Berchtold habe, ſeien bei Streiks, wie dies vielfach in den letzten Jahren
ge=
ſchehen ſei, einen ſörmlichen Belagerungszuſtand gegen
en überhaupt auch nicht beſeitigen können.
gleichfalls aus der Luft gegriffen. Er habe, wie immer, die Unternehmer in Iaruſtrie, Kleingewerbe und Hand=
Kunmer
Nummer 28.8
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 2.
2m
werkt zu verhüngen. Dieſen ſchweren Miſländen werdeFrankreich ſeine Kapialien unſerer Volswiriſchaft ent=
Teitungeſtitan,
man jedoch, woran es bisher vielfach gefehlt habe, in wei= zöge. Man ſucht in Frankreich einerſeits den Glauben
tem Umfange dadurch abhelfen können, daß die beſtehen= an unſere Kreditwürdigkeit zu erſchüttern, andererſeits
Ueber Erweiterung des Militärpenſionsgeſetzes ſe
2
den Geſetze und Verordnungen in vollem Umfange
ge=
handhabt und zur Geltung gebracht würden. Dabei komme die Hoffnung zu erwecken, daß wir genötigt würden, den ein alter Offizier der Köln. Ztg.: Es ſind nun bie
Zimmert
gehelſe
es auch den Unternehmern in Induſtrie, Kleingewerbe und Dreibund zu verlaſſen, da wir ſonſt infolge der ablehnen= acht Jahre verfloſſen, ſeitdem das neue Militärpen
geſetz zur Einführung gelangt iſt. Man konnte in
ien
Handwerk nicht etwa auf möglichſt harte Beſtrafung be= den Haltung des franzöſiſchen Geldmarktes der größten Zeit hinreichend ſeine Wirkung erproben. Eine
gangener Ausſchreitungen, ſondern lediglich darauf an,
daß in tunlichſt weitem Umfange Streikausſchreitungen finanziellen Bedrängnis ausgeſetzt würden. Ich kann nur Anzahl altgedienter Offiziere wurde in dieſem Geſeſ
und damit Beſtrafungen überhaupt verhütet würden. Von mein Bedauern ausdrücken, daß Führer der oppoſitio= der Erhöhung der Penſion ausgeſchloſſen. Das=
Penſionsgeſetz wurde ſeinerzeit vom Kriegsminiſti
inheleten
dieſen Grundgedanken ausgehend, pflichtete man über= nellen Partei, wie Graf Karolyi, ſich die Meinung von damit begründet, die alten Penſionsſätze entſpräch
ntit edle
wiegend dem Wunſche des Induſtrierates bei, daß ſeitens Zeitungsorganen zu eigen machten, die eine ſolche Unkennt= keiner Weiſe mehr den heutigen Lebensverhält
Publiſt
des Reichskanzlers oder durch deſſen Vermittlung ſeitens
der oberſten Landesbehörden den ſtaatlichen Exekutip=nis unſerer volkswirtſchaftlichen Verhältniſſe verrät, und Dieſe Lebensverhältniſſe haben ſich in den acht S
ſteichnad
organen eine klare, gemeinverſtändliche und objektive Dar= daß er ſich zu gewiſſen gegen den öffentlichen Kredit ge= nun noch weſentlich verſchlechtert. Die Teuerung hat
Ae orien.
all zugenommen. Die Steuerſchraube iſt mehr und
ſaue
legung des beſtehenden Rechtszuſtandes und der bisheri=richteten Aeußerungen hinreißen ließ.
angezogen. Ja, wie ſollen die übergangenen Penſüdl
Kinchen ver
gen vielfach widerſpruchsvollen Praxis, ſowie ferner der
ohne in eine mißliche Lage zu geraten und ohne
Frankreich.
zur Erhaltung der Ruhe und Sicherheit auf öfffentlichen
leiden, bei den alten Penſionsſätzen ſich und die It
Wegen, Straßen, Plätzen und Waſſerſtraßen vorhandenen
Die Beratung des Anleiheentwurfs. durchs Leben ſchlagen! Trotzdem ſoll Königstreu
Verordnungen gegeben werde. Man dürfe beſtimmt
hof=
fen, daß durch eine ſolche Darlegung einem großen Teile Die für Donnerstag anberaumte Beratung des Anleihe= Vaterlandsliebe in den Herzen der Ihrigen gewech
der heute vorkommenden bedrohlichen Ausſchreitungen in entwurfs dürfte kaum in einer Sitzung beendet werden fortgepflanzt werden. Was dem einen gewährt wie
von lebt der andere nicht, und — leben wollen
und=
der Folge, worauf es vor allem ankomme, vorgebeugt können, da außer den Miniſtern und dem Berichterſtatter ſie doch alle. Haben die einen denn wirklich ſo viel g
Vom H
werde.
des Budgetausſchuſſes Noulens bereits jetzt 11 Deputierte Verdienſte als die anderen, die ebenſo treu mitAu
liogi.
— Zum Wehrbeitrag. Die Nürnberger Zeitung der verſchiedenen Parteien in die Rednerliſte eingetragen rung ihrer Geſundheit langjährig gedient haben Palais
ſim aus
hat eine Umfrage bei bayeriſchen Aktiengeſellſchaften an= ſind. Jaurés wird im Namen der Geeinigten Sozialiſten genug mußte für den Beruf das eigene Vermögel
eingeſetzt werden. Kein Wunder, daß eine tiefe =EchO
geſtellt und erfährt u. a., daß die Pfälziſche Bank in Lud= folgenden Beſchlußantrag einbringen und begründen: Die rung in dieſe Reihen der alten Offiziere einzog,
bach=e
wigshafen ca. 140—158000 Mark, die Bayeriſche Verſiche= Kammer fordert die Regierung auf, 1. das Gebiet der bleiben der Söhne aus dem Offiziererſatz und kein
rungsbank A.=G. in Nürnberg ca. 50000 Mark, die Ge= militäriſchen Unternehmungen in Marokko einzuſchränken, reiterklärung zur Verwendung im Mobilmachungsfdl' Empfang
brüder Bing A.=G. in Nürnberg ca. 34800 Mark Wehr= 2. durch die Organiſierung des Volkes in Waffen die tigte dieſe Zurückſetzung. An den Patriotismus
empfit
Uebergangenen wird trotzalledem appelliert, aber
unlere 3
beitrag zu zahlen haben. Bei den anderen Aktiengeſell=
Dauer des militäriſchen Dienſtes um die mit der
Berufs=
durchgreifende Hilfe, keine Gleichſtellung mit den Uin den G
ſchaften waren die in Betracht kommenden Vorarbeiten armee verbundenen finanziellen und wirtſchaftlichen Laſten Kameraden wird ihnen gewährt. Im Mobilmachu
ſer Guterr
noch nicht erledigt.
zu verringern, und 3. allen Regierungen ein Schiedsgericht bedarf die Militärbehörde notwendig dieſer alten,
nen Baur
Aufhebung der Wertzuwachsſteuer. für alle Zwiſtigkeiten vorzuſchlagen und ſo im Namen zeit von ihr nicht genügend vertretenen Offiziere, u
ſſeieur Eber
den von Jahr zu Jahr erhöhten Anſprüchen all=
Tald, den
Der Regierungspräſident des Reg.=Bez. Erfurt hat in den Frankreichs einen für die Völker weniger drückenden forderlichen Stellen beſetzen zu können. Sollte dieG
td.
Landkreiſen Erfurt, Langenſalza und Nordhauſen die Be= internationalen Stand der Dinge vorzubereiten. Die räſon, der große Mangel an Offiziererſatz und der
enann=
ſtimmung über die Wertzuwachsſteuer aufgehoben, weil Kammer beſchließt, die Erörterung der Anleihe zu ver= Ausblick in die Zukunft nicht alle dazu Berufenen
jeg haber
der Ertrag in keinem Verhältnis zu den Veranlagungs= ſchieben, bis die Regierung in dieſer Hinſicht beſtimmte ſchon dringend mahnen, hier möglichſt bald Wan
m Ober
bringen, um dieſe Getreuen unſerem alten Preuß=un
Amt=
koſten ſtehe.
Bürgſchaften gegeben hat.
unſerem jungen Deutſchen Reiche für Kriegs= und Ariſh ernd
— Aerzte und Krankenkaſſen. In der
denszeiten als unwandelbare Stützen zu erhalten?
Portugal.
D Von der
Preſſe iſt die Mitteilung aufgetaucht, daß eine Verſtändi=
Uebel muß aber von der Wurzel aus geheilt
laſchinen!
Die portugieſiſchen Kolonien. In einem wenn es Erfolg verſprechen ſoll! Hoffentlich gewa
gung zwiſchen Aerzten und Krankenkaſſen in Ausſicht ſtehe.
Das Reichsamt des Innern ſei zum Vermitteln bereit; die politiſchen Vortrage, der ſich mit den Beziehungen Portu= Kriegsminiſterium inzwiſchen die Ueberzeugungſt begonn
idaten,
Krankenkaſſenverbände hätten den Wunſch nach einer Ver=gals zu den fremden Nationen beſchäftigte, dementierte hierin Verſäumtes nachzuholen ſei, und verlandi
Schatzſekretär und der Volksvertretung energiſch ei
ſindliche
mittelung ſchon ausgeſprochen, und man warte jetzt auf der Miniſter des Aeußern formell die wiederholt verbrei= weiterung des Penſionsgeſetzes, wenn ſchon die
einen ähnlichen Schritt des Leipziger Aerzte=Verbandes. teten Gerüchte über ein Abkommen zwiſchen England und ſchiedeten Offiziere nicht mehr direkt zum Reſſoüſe der B.
So wünſchenswert eine derartige Entwickelung auch iſt, Deutſchland, betreffend die Einmiſchung in die portugie= Kriegsminiſteriums gehören. Die für die Erweil
ſo ſehr ſcheinen doch die Wünſche den Tatſachen voraus= ſiſchen Kolonien. Das zahlreich anweſende Publikum des Geſetzes als erforderlich geſchätzten 7 bis 40leber das
wären wohl nicht ſo ſchwer aufzubringen. Wie Iin der de
zueilen. Wie der Betriebskrankenkaſſenverband mitteilt, ſpendete dem Miniſter lebhaften Beifall.
genaue Ausgabe hierfür ſich belaufen würde, ilkuaden
Kriegsminiſterium ein Leichtes. aus ſeinem Aktennegnndet
iſt wenigſtens die Mitteilung, daß Vertreter der Kranken=
England.
feſtzuſtellen. Dieſe Summe würde ſich ja dann volllkt neichs
kaſſen die Regierung um Vermittelung in dem Streit mit
Die Inder in Südafrika. Wie das Reuter= zu Jahr auch wieder durch das Ableben der beireſ
den Aerzten gebeten hätten, unzutreffend.
ſche Bureau erfährt, findet zwiſchen dem indiſchen und dem Perſönlichkeiten verringern. Es wäre ſomit nline
vorübergehende Ausgabe. Was nun die hierbeikb
Kolonialamt ein Meinungsaustauſch über die Lage der angeführte Rückwirkung auf das Penſionsgeſetz
Ausland.
Inder in Südafrika ſtatt. Die Lage wird als ſehr ſchwie= amte anbelangt, ſo können Offiziere und Beamte i
rig bezeichnet, doch glaubt man nicht, daß ſie eine Ein= Hinſicht nicht in Vergleich geſtellt werden. Der Offl
Oeſterreich=Ungarn.
miſchung des Reiches in die Angelegenheiten der auto= gezwungen, für ſeinen Dienſtaufwand, für
Aus der öſterreichiſchen Delegation.
Pferdehaltung uſw., ſchon weit mehr als der Beau
nomen Kolonie verlangt.
Graf Berchtold erklärt, er werde auf die verſchiedenen
An=
ſeinem Dienſteinkommen aufzubrauchen. Der Beanill
Wie
ſomit von ſeinem Gehalt zurücklegen und hat o
fragen am Schluß der Debattte antworten, nur auf zwei
Vgelang,
den Vorteil, bei ſeiner Verabſchiedung, die meiſt
von dem Abg. Kramarcz geſtellte Fragen wolle er ſofort
ach
* Reiſedispoſitionen des Kaiſers. Am hohem Alter erfolgt, noch ein dreimonatiges Gnadlidas
erwidern. Kramarcz fragte, wie es ſich mit der Reiſe Dr. Mittwoch mittag 12 Uhr reiſte der Kaiſer mit der Kaiſerin ausgezahlt zu erhalten, während dem Offizier
Danews nach Petersburg verhalte, ob nicht der öſter= zum Jagdbeſuch zu ſeinem Schwager Herzog Ernſt Gün= ſolches von einem Monat gewährt wird. Die Ve
reichiſch=ungariſche Geſandte in Sofia auf dieſelbe Einfluß ther zu Schleswig=Holſtein nach Primkenau, wo die An= dung des Offiziers tritt — leider zu häufig — und
(150
kunft gegen 5 Uhr erfolgte. Am Donnerstag wird der und vielfach in den Lebensjahren ein, wo ihm nichlllder 6
nahm. Er, der Miniſter, könne dies kategoriſch verneinen. Kaiſer die Weiterreiſe nach Donaueſchingen antreten. Die die Möglichkeit geboten iſt, in anderen Lebens=a
Weder Graf Tornowski noch irgend ein anderes Mitglied Kaiſerin bleibt bis Samstag abend in Primkenau bei werbsſtellungen mit in den Konkurrenzkampf einſiſte
der Diplomatie habe irgendwelchen Einfluß auf die Reiſe ihrem Bruder und trifft am Sonntag früh halb 8 Uhr wie= Eine geeignete Zivilanſtellung zu finden, iſt dem
Danews nach Petersburg genommen. Kramarcz ſagte fer” der in Wildpark ein. Der Kaiſer wird ſeinen Jagdbeſuch ſchiedeten Offizier faſt unmöglich, während der
ner, die Regierung habe die Angelegenheit des Konſuls bei dem Fürſten von Fürſtenberg bis zum 5. Dezember infolge ſeiner früheren Beſchäftigung hierzu weitich
ausdehnen. Am 3. Dezember wird der Kaiſer ſeinen dor= legenheit findet. Der Offizier bleibt ſomit in den
Prochaska zum Anlaß genommen, um im Wege der Preſſe tigen Aufenthalt jedoch unterbrechen, um der Großherzogin Fällen nur auf ſeine Penſion angewieſen. Aus
zugunſten der geplanten Mobiliſierungsmaßnahmen Stim= Luiſe von Baden in Baden=Baden einen Beſuch abzuſtat= geht zur Genüge hervor, daß Offiziere und Bean
mung zu machen. Demgegenüber müſſe er, der Miniſter, ten. Am Donnerstag, 4. Dezember, findet dann noch ein= mit gleichem Maß gemeſſen werden dürfen.
betonen, daß die Regierung zu den verſchiedenartigen Aus= mal eine Jagd ſtatt. Am Freitag, 5. Dezember
nachmit=
tags 2 Uhr, erfolgt die Abreiſe nach Stuttgart. Der Kaiſer
Deutſche Mode. Einer Zuſchrift, die den
ſtreuungen, die zu der Zeit ſtattfanden, wo die Regierung trifft dort um halb 6 Uhr ein und nimmt im Königlichen N. Nachrichten zugegangen iſt, entnehmen wir:
eine authentiſche Information über den ganzen Tatbe= Reſidenzſchloſſe Wohnung. Am Samstag, 6. Dezember, torheit vieler Frauen verſetzt mit jedem Tage deſ
ſtand weder hatte noch haben konnte, in keinerlei Be= begibt ſich der Kaiſer im Automobil nach Ludwigsburg, ſchen Nationalſtolz neue Fußtritte; das iſt ein bi
ziehung ſtand. Er ſei daher gezwungen, eine kategoriſch um der Jahrhundertfeier des Dragoner=Regiments Köni= wertes Zeichen unſerer Zeit. Wenn nur alle diel
verneinende Antwort zu geben, nämlich die, daß die Re= gin Olga (1. Württembergiſches) Nr. 25 beizuwohnen. Am ahmerinnen des Franzoſentums auch daran denki
Nachmittag um 4 Uhr 40 Min. tritt der Kaiſer die Rückreiſe den, daß man heute ſchon in der Provinz Frankril
gierung abſolut nichts gemein hatte mit der damaligen von Ludwigsburg nach Potsdam an. Die Ankunft in weigert, die oftmals tolle Mode Pariſer Atelier
licderab
etwas phantaſtiſchen Sprache mancher Preßorgane. Die Wildpark erfolgt am Sonntag, 7. Dezember, um 8 Uhr machen! Ja, nicht einmal das wäre nötig: Wenz
ſitel
Verhandlungen des Ausſchuſſes wurden ſodann vertagt.! 5 Min. vormittags.
ihrer Schweſtern gedächten, die in irgendeinem
* Das Dreibund=Denkmal in Wien. Wie geſſenen Winkel des Franken= oder Thüringerwal
Franzöſiſches Kapital in Ungarn. Im
Laufe einer Rede, die der Miniſterpräſident Tisza ge= das Deutſche Volksblatt erfährt, iſt der Plan, in Wien des Böhmer= und Bayernwaldgebietes am Nähſtll
ein Denkmal der Dreibundmächte zu errichten, geſcheitert. Klöppelrahmen ſitzen und um wenig Pfennige Diel
legentlich eines Banketts in Peſt hielt, ſagte er u. a. fol= Der Grund iſt unpolitiſcher Natur und liegt darin, daß und ſchönſten Muſter, in Deutſchland entworfen, ſtill
gendes: Unſere Feinde ſuchten namentlich in franzöſiſchen ſich die Herren, die ſich der Sache angenommen hatten, klöppeln. Wieviel ſolche einheimiſche Ware komn
Finanzkreiſen den Glauben zu erwecken, daß es gelingen vorher nicht genügend bei den maßgebenden Stellen über nach England und Frankreich, um, belaſtet mit
würde, gewiſſe mit den Lebensintereſſen unſeres Landes ihre Auffaſſung informiert hatten. Als nunmehr dieſen Ausfuhrzoll, den Weg in unſere großen Kaufhäuſer
Stellen der Plan zur Genehmigung vorgelegt wurde fand zurück zu finden. Den Verdienſt hat der Auslände
im Widerſpruch ſtehende politiſche Ziele zu erreichen, falls er keine Billigung und iſt ſomit als geſcheitert anzuſehen. ſere Faktoren und insbeſondere unſere Heimarbei
der Welt liefern. Amerikaniſche Filmgeſellſchaften ſind es, Huao) den in Frage kommenden Filmfabriken
die ihre Photographen und Truppen in alle Weltteile ſen= 2 Millionen eingebracht haben. Während die Veic
60000 Kinos!
den, und die Gerechtigkeit muß ihnen nach den Beobach= Staaten in der Herſtellung der Films die Führut
** 60000 Kinos — das iſt die Zahl der Lichtſpiel= tungen des engliſchen Sachverſtändigen einräumen, daß nommen haben, iſt es dem kaufmänniſchen
Ge=
bühnen, die heute auf dem Erdenrund im Betrieb ſtehen, ſie heute ſchlechthin unübertroffen und unübertrefflich ſind: Engländer gelungen, die Filmausgabe und den=
und dieſe Ziffer illuſtriert die intereſſanten Angaben über nur auf einem Gebiete, in der Verfilmung hiſtoriſcher der Rechte bei ſich zu zentraliſieren, ſo daß
heut=
die jüngſte Entwickelung der Filminduſtrie, mit der ſich Stoffe, iſt Europa der neuen Welt noch heute voraus.80 Prozent der Weltproduktion an Films in Enga
ein Kenner des Kinematographenweſens, Langford Red, Die großen Ausſtattungsfilms haben die Herſtellungs=ſteigert oder verkauft werden. Faſt jeder Tag bill
in einem Aufſatze der Daily Mail beſchäftigt. Allein in koſten bekanntlich gewaltig in die Höhe getrieben, und die Gründung einer neuen Filmgeſellſchaft: allein in di
England beläuft ſich die Zahl der Menſchen, die im Laufe Zahlen die Reed als Beweis hierfür mitteilt, kennzeichnen 8 Monaten des laufenden Jahres ſind nicht wer
einer Woche im Kino Unterhaltung ſuchen, auf über 8 Mil= dieſe Entwickelung, Für die „Drei Musketiere” wandte 349 neue Geſellſchaften mit einem Geſamtkapital
lionen Köpfe, und um die Wünſche dieſes gewaltigen Pu= eine Filmgeſellſchaft nahezu 400 000 Mark auf. „Die Schlacht 38 Millionen Mark gebildet worden; die entſpell
blikums zu befriedigen, beſchäftigen die Kinos in England von Gettysburg” und „Antonius und Kleopatra” ver= Zahlen des Vorjahres waren 236 Geſellſchaften
eine Armee von 120 000 Angeſtellten, die Woche um Woche ſchlangen über 320000 Mack, die „Letzten Tage von Pom= 20 Millionen Mark. Für Filmideen, die man vo=
5 Millionen Mark an Gehälter beziehen. Noch vor ſechs peji” und „Das Mirakel” je 300 000 Mark, und ſelbſt die ren für 10, ja für 5 Mark kaufte zahlt man heuus
Jahren war die Zahl der Kino=Angeſtelten unter 1000 und Verfilmung „Hamlets” erforderte mehr als 200 000 Mark. ſchnittlich 40—200 Mark die „Autoren=Films”
ihr Budget erreichte kaum 40 00 Mk. Und dabet iſt der Auf= Allin bei der Aufnahme des engliſchen Films „60 Jahre ausgenommen, denn dieſe werden nach der Beai
ſchwung des Kinos in Eurppa nicht mit der Entwickelung zu Königin” der rund ½ Million koſtete, zahlte man den und dem Geltungswert des Namens bezahlt. Ei
vergleichen, die das Lichtſpielweſen in den Vereinigten Künſtlern 149 640 Mark an Gagen und gab für die Perücken kaniſcher Autor erhielt dieſer Tage 8000 Mark
Staaten gewonnen hat wo Tag um Tag 6 Millionen Zu=und Koſtüme der Hauptdarſteller 25000 Mark aus.
Filmidee, und eine italieniſche Geſellſchaft hat Fi
Dieſe gewaltige Verteuerung der Herſtellung hat ein Preisausſchreiben erlaſſen, das 20 000 Mardk
ſchauer die Lichtſpieltheater beſuchen, und Städte von
300000 Einwohnern durchſchnittlich über 70 Kinos ver=natürlich auch den Verlaufspreis der Films in die Höhe beſten bis zum 1. April 1914 eingereichten Filmeifll
fügen. Selbſt der ferne Oſten, ja auch das heilige Land getrieben; ehe die großen Ausſtattungsfilms aufkamen, ſetzt. Freilich, die Filmtheater und die Vor=ftl
ſind von dem Lichtſpieltheater erobert und wie in allen vor etwa 3 Jahren, konnte man auf offenem Markte Films unternehmungen haben heute ihr goldenes Zeitalel
größeren Städten Ehinas und Japans, ſo findet man für rund 35 Pfg. den Fuß kaufen, Heute iſt die öffentliche ſich, die Ueberproduktion an Lichtſpielbühnen ha=t
heute auch in Jeruſalem die unvermeidlichen Lichtſpiel= Auktion in den Vordergrund getreten, die Rechte an gro= fänglichen Märchengewinne der Theaterbeſitzer
bühnen.
ßen Films werden für einzelne Länder meiſtbietend ver= ſeitigt. Die Verſchlechterung der Konjunktur a=
Im Anfang war es wohl Frankreich das in der Kine= ſteigert; die engliſchen Aufführungsrechte an „Antonius Gebiete der Lichtſpielinduſtrie muß auch die men
matographeninduſtrie die Führung an ſich zu reißen ſuchte und Kleopatra” erbrachten beiſpielsweiſe für 3 Jahre über Tatſache erklären, daß der heute techniſch volllen
aber längſt haben die Franzoſen hierin den Amerikanern 170000 Mark, während Aufnahmen wie die Verfilmung wickelte Farbenfilm noch immer nicht die alten
weichen müſſen, die jetzt ungefähr die Hälfte aller Films von „Quo vadis” und den „Miſérables” (von Viktor Weiß=Films verdrängt hat.
(
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ne Adummer 288.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 3.
ehtr ente met in ic e en e eitr er en en hr
Arbeitsloſigkeit und Heimarbeit.
Psperdienſt ſitzen ſie 12 und mehr Stunden am Ar=mit welcher künſtleriſchen Reiſe und guter Schulung die
Eiſch und müſſen ihre Geſundheit der Geſchmackloſig= Sängerin dieſelben auffaßte. Herr Emil Sulzmann, der
— Alljährlich, wenn der Herbſt mit Ungeſtüm ſeinen
ind Torheit beſſerer Kreiſe zum Opfer bringen. Mit als Konzertſänger ſchon einen guten Ruf hat ſang die Einzug hält, mehrt ſich die Zahl der Arbeitsloſen von Tag
Bemitleiden unſerer Heimarbeiterfrauen gelegentlich Arie: „Rollend in ſchäumenden Wellen” aus „Schöpfung”
zu Tag. So mancher Familienvater muß feiern und weiß
Sommeraufenthaltes oder eines Sonntagsausfluges von Haydn prachtvoll. Den Hehepunkt bildeten die bei= nicht, wo er die Koſten der Lebenshaltung für ſich und ſeine
ſtrenig geholſen. Hier müſſen Taten vollbracht werden: den Geſänge von Liſzt, ſowie „Das Lied vom treun Angehörigen aufbringen ſoll. Arbeitslos ſein in einer Zeit,
jede deutſche anſtändige Frau ſollte deutſche Mode Kanzler” von unſerem heimiſchen Komponiſten Arnold die höhere Aufwendungen als ſonſt erfordert, iſt ein hartes
ſen; es wäre nicht nur ein nationales, ſondern vor Mendelsſohn Namentlich bei letzterem entfaltete Herr Los. Freilich bemüht ſich die Behörde durch Einrichtung
An auch ein großes ſoziales Verdienſt von bedeutender Sulzmann ſeine prächtige klangvolle und doch zarte Bari=von Notſtandsarbeiten und durch Anwendung ihr ſonſt
teller Tragweite. An unſerer Hausinduſtrie arbeiten tonſtimme. Den weiteren Teil des Programms bil= zu Gebote ſtehender Mittel Linderung zu ſchaffen;
aus=
namhafteſten deutſchen Künſtler mit; aber was nützen deten die von beiden Künſtlern mit vortrefflicher Aus=reichend ſind die Maßnahmen aber nicht, können es nicht
ieſe edlen Beſtrebungen wenn von ſeiten des kau= bildung und edler Ausſprache geſungenen Duette von ſein. Es iſt daher dankbar zu begrüßen, wenn auch von
en Publikums jede Unterſtützung fehlt. Wer ſich über Hildach, Schultz und Laſzly, bei welchem hauptſächlich das anderer Seite Beſtrebungen einſetzen, die nach Abſchwäch=
Geſchmack und die Arten der Arbeiten unſerer Heim= gefällige Dueit Die Sperlinge” von Hildach die Zuhörer ung der Arbeitsloſigkeit und ihrer Folgen hinzielen.
orientieren will, dem empfehle ich einen Beſuch in zum lebhaften Beifall hinriß. Die Klavierbegleitung hatte
Eine wertvolle Unterſtützung bedeutet die Tätigkeit
ſeben vom „Heiminduſtrie=Verein” an der Domfreiheit Herr Hofmuſiker J. Winkler übernommen, der ſie meiſter= des Arbeitsnachweiſes des Gewerkvereins
Miinchen veranſtalteten Ausſtellung.
der Heimarbeiterinnen (zurzeit
Eliſabethen=
haft ausführte.
* Der Verein für Geflügel= und Vogelzucht „Ornis”ſtraße 25½). Der Arbeitsnachweis hat ſich zur Aufgabe
hielt ſeine Monatsverſammlung ab. Der eiſte geſtellt, Frauen und Mädchen Heimarbeit zu vermit=
Stadt und Land.
Vorſitzende, Herr Schömer, gab einen allgemeinen Rück= teln, die ſich ihren Kräften und Fähigkeiten anpaßt.
Nach=
blick auf die vom 15.—17. November abgehaltene 15. Ge= gewieſen werden jederzeit Wäſchenäherinnen. Flickerinnen,
kam
Darmſtadt, 27. November.
flügel= und Vogel=Ausſtellung des Vereins. Am Schluſſe Stickerinnen, Strickerinnen (für Hand= und
Maſchinenſtrik=
ſo Piel
Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die Groß= ſeiner Ausführungen dankte der erſte Vorſitzende allen, die ken), ſowie Schneiderinnen und Büglerinnen, wenn
ge=
eu mit
zogin empfingen am Montag mittag 12½ Uhr im zum Gelingen der Ausſtellung beigetragen. Ganz beſon= wünſcht, auch zur Dienſtleiſtung außer dem Haus. Die
habeni len Palais Trau Kommerzienrat Meyer und Frau derer Dank gebühre den hieſigen Tageszeitungen. Der Vermittelungstätigkeit ſetzt ſo manche Frau und ſo man=
Vermö
Des Mädchen in den Stand, das Einkommen des Mannes
Anm aus Mainz. Die Fürſtin=Mutter zu zweite Vorſitzende bemerkte im Anſchluß daran, daß
ſach=Schönberg, ſowie Fürſt und Fürſtin getreu dem ſeit Beſtehen des Vereins aufgeſtellten Grund= uder des Vaters zu ergänzen oder, wenn auch nur teilweiſe,
einzoMErbach=Schönberg nahmen am Dienstag an ſatze — das ganze Standgeld, ſowie ein weiterer Zuſchuß zu erſetzen. Alleinſtehenden kränklichen Perſonen bietet die
ß unde
Prühſtückstafel im Neuen Palais teil. (Darmſt. Ztg.) aus der Vereinskaſſe, insgeſamt 505 Mark, als Geldpreiſe Heimarbeit oft die einzige Möglichkeit, ſich ſelbſt zu unter=
Empfänge. Se. Königl. Hoheit der Groß;vergeben worden ſeien, wozu noch die Ehrenpreiſe kämen.halten. So ſchön das Ziel, ſo weit iſt man noch von ihm
iotiämizog empfingen geſtern den Obetſtleutnant à la suite Ganz beſonders erfreulich iſt die Tatſache, daß in dieſem entfernt. Die Allgemeinheit, die an den Beſtrebungen ein
t, abſtkavallerie Freiherrn von Schauroth, den Geheimerat Jahre die Ausſtellung von 37 Mitgliedern beſchickt war. großes Intereſſe haben muß, ſteht vielfach noch
teilnahms=
t denſiähert, den Generalſtaatsanwalt Dr. Preetorius, den Die Verſammlung genehmigte noch auf Antrag des Vor= los beiſeite. Erſt wenn ſie es, gerade im Herbſt und
Win=
kobilnachſtſhfefſor Gutermuth, den Hofkammerrat Meinhardt, den ſtandes die Stiftung von zwei Zuſchlags=Ehrenpreiſen für ter, nicht an Aufträgen fehlen läßt, wird es dem
ſer aleſinen Baurat Pöhlmann, den Profeſſor Diplom= die vom 5.—7. Dezember d. J. in Pfungſtadt ſtattfindende Arbeitsnachweis des Gewerkvereins gelingen, ſeine Auf=
OffizienAln ieur Eberhardt; zum Vortrag den Staatsminiſter Allgemeine Geflügelausſtellung, die von Vereinsmitglie= gabe in befriedigender Weiſe zu erfüllen. Für die
ord=
chen alſkwwald, den Vorſtand des Kabinetts Geheimerat dern zahlreich beſchickt wird Der gemeinſchaftliche Beſuch nungsmäßige Ausführung der übernommenen Arbeiten
Sollte die Mheld.
der Ausſtellung wurde auf Sonntag, den 7. Dezember (Ab= ſorgt die Leitung des Gewerkvereins. Sie veranſtaltet
6 und
Ernennung. Se. Königl. Hoheit der Groß= fahrt 8 Uhr 58 Min. vorm. Hauptbahnhof) feſtgeſetzt. Nach regelmäßig Kurſe im Wäſchenähen zur Aus= und Weiter=
Beruſenlßzolg haben den Staatsanwalt am Landgericht der der üblichen Verloſung ſchloß um 11¾ Uhr der erſte Vor= bildung der Frauen und Mädchen, die mit Aufträgen
be=
bald Lahlünz Oberheſſen Dr. Ernſt Brill zum Amtsrichter ſitzende die Verſammlung.
dacht ſein wollen. Vor der Zuteilung müſſen
Probearbei=
en Preilhuem Amtsgericht Schotten mit Wirkung vom 15.
De=
ten gefertigt werden.
* Volksbildungsverein. Es ſei hiermit nochmals
riegs= ulſſer 1913 ernannt.
Die Einrichtung muß bekannter und von Arbeitgebern
auf den heute abend im Kaiſerſaal ſtattfindenden
Ex=
erhalten
in viel höherem Maße als bisher benutzt werden. Um der
geheilt
)Von der Hochſchule. An der Diplomprüfung perimental=Vortrag von Geh. Schulrat Münch über breiten Oeffentlichkeit vor Augen zu führen, was die
Heim=
tlich genſüſlaſchinenbau=Abteilung, für welche die Klauſur am das Telephonrelais hingewieſen
arbeiterinnen zu leiſten imſtande ſind, und zur Verwertung
berzeuanflteg begonnen hat und morgen endigt, beteiligen ſich
* Akademiſcher Bismarckbund. Am Freitag hält der der Arbeiten deren Herſtellung ihnen in der ſtillen
Som=
d verlanſkgrididaten, davon zwei im Wiederholungsfalle; im
nergiſch iherfabrikationsweſen nimmt ein Prüfling daran teil, ſchon von früher hier bekannle Redner, der altkatholiſche mer= und Herbſtzeit willkommenen Verdienſt brachte ſoll
ſchon diMlſkündliche Prüfung in dieſen Fachgebieten, ſowie auch Pfarrer Dr Kirſch, einen öffentlichen Vortrag über „Ul= am 7. und 8. Dezember in der Turnhalle
Gra=
zum Reſſiküige der Bauingenieur=Abteilung, beginnt am 8. De= tramontanismus in der Wiſſenſchaft”. Er hat ein Gebietfenſtraße 30 (Eingang Eliſabethenſtraße) ein
Aus=
gewählt, das für jeden von Intereſſe ſein muß, zumal es ſtellungs= und Verkaufstag ſtattfinden. Er wird
(Rer.
die Eml
in der heutigen Zeit von Bedeutung iſt. (Näh. ſiehe Anz.) Gelegenheit bieten, ſich zu informieren und
Bedarfsgegen=
his 10 A Ueber das verkrachte Schwindelverſicherungs=Unter=
* Der Frauenverein für die Reformationsgemeinde ſtände (einfache Wäſche, aber auch beſſere Wäſche und
künſt=
n. Wielllin der drei Gebrüder Scholten erfahren wir noch, (bisher Südweſtbezirk der Stadtgemeinde) veranſtaltet, leriſche Handarbeiten) als Weihnachtsgeſchenke einzukaufen.
die von den Schwindlern anſangs 1912 hier in Darm= wie alljährlich, ſo auch diesmal wieder am 1. Advent Zur Anfertigung der Wäſche wurden nur gute Stoffe ver=
2.
gegründete Krankenkaſſe den hochtönenden Namen (30. November) einen Familienabend im Gemeindehauſe, wandt, die von hieſigen Geſchäften bezogen worden ſind.
a dann bſ.
Reichsländiſche Rentenverſicherungs=Gegellſchaft Kiesſtraße 17. Der Bedeutung des Tages entſprechend Möge das verehrliche Publikum recht zahlreich kommen,
der beuſtſtadt” führte und ihre aufs luxuriöſeſte eingerich= wird die Verſammlung feſtlichen Charakter annehmen. um mitzuhelfen am dankbaren Liebeswerk. Möge aber
ſomit
Bureaus ſich im ſogenannten Louvre hier befanden. Die Kräfte, die ihre gütige Mitwirkung freundlichſt zuge= die Unterſtützung nicht nur eine vorübergehende ſein,
ſon=
ie hierbeillſeder beſaßen die Schwindler hier und in der Um= ſagt haben, bürgen dafür, daß der Abend einen erheben= dern fortdauern allezeit, eingedenk des Wortes:
ionsgeſeh
ſ keine, ihr Tätigkeitsfeld war vielmehr der Norden, den Inhalt gewinnen wird. (Siehe Anzeige im heutigen „Laſſet uns Gutes tun und nicht müde werden”.
ſeont
Mund Mitteldeutſchland. Im Oktober vorigen Jah= Blatt.)
Der Oßlliparde die „Royal” nach kurzem Beſtehen vom Kaiſer=
* Vogelsberger Höhenklub. Wie aus dem
Anzeigen=
i Aufſichtsamt in Berlin aufgelöſt und verlegten die teil unſerer heutigen Nummer erſichtlich, unternimmt der
Die künſtliche Färbung der Konſerven.
e der Balkbfndler hierauf Wohnſitz und Bureaus nach Frank= Zweigverein Darmſtadt des V. H. C. nächſten Sonntag
-g. Die Strafkammer II beſchäftigte ſich geſtern mit der
Der Banſiſtl ſund Wiesbaden. Daß es dem ſauberen Kleeblatt eine Wanderung, die durch zwar wohlbekannte, aber immer
nd hat eübimgelang, weiter erfolgreich für ſeine Taſchen zu wieder gern aufgeſuchte und zu jeder Jahreszeit reizvolle Frage, ob die Färbung von Konferven durch Farbzuſätze
die meitllli, erſcheint faſt unbegreiflich, da die Behörde wieder= Gegenden führt, nämlich über Nieder=Beerbach nach See= in beſtimmten Fällen deklariert werden müſſe, bezw. ob
Gnaſblauf das geſetzwidrige Treiben der Gebrüder Schol= heim. Wanderzettel mit allen näheren Angaben werden dadurch, daß dieſe Deklaration unterbleibt, eine Täuſchung
niſtite=
Mſimerkſam gemacht wurde und ſeit Unterſtellung der von heute ab bei Dietz, Eliſabethenſtraße, ausgegeben, des kaufenden Publikums inſofern erfolgt, als durch die
Die Märin Hilfskrankenkaſſen unter das Kaiſerliche Auf= Da die Führung in bewährten Händen liegt, kann die Be= Fürbung einer minder guten Ware der Anſchein beſſerer
Beſchaffenheit verliehen wird. Angeklagt war der 39jäh=
—mſſamt zu Berlin den ſogenannten Schwindelkaſſen in= teiligung an dieſer Wanderung empfohlen werden.
hen der Garaus gemacht worden iſt.
* Das Luftſchiff „Viktoria Luiſe” flog geſtern vor= rige Kaufmann Wilhelm Zarges in Groß=Gerau, Di=
Ausſtellung. Im Erker der Firma Rittershaus hat mittag gegen 10 Uhr, von Frankfurt a. M. kommend, über rektor der Konſervenfabrik, wegen Vergehen gegen das
(2
Marmſtädter Bildhauer C. F. Decker eine Anzahl unſere Stadt. Es war die 400. Fahrt der „Viktorig 1 Nahrungsmittelgeſetz. Wie feſtgeſtelt wurde, ſind die von
der Konſervenfabrik Helvetia hergeſtellten und verbreiteten
Plaſtiken ausgeſtellt, die Beachtung verdienen. Es Luiſe”, die zu Ehren dieſes Jubiläums in großen roten
Konſerven, nämlich Erbſen, Spinat und Bohnen, mit
hrend dellltrteiſt Porträtreliefs darunter eine lebensgroße Zifſern die Zahl 400 an der Gondel trug.
einem Kupferzuſatz verſehen, und die roten ganz
einge=
ſerzu weitllisplakette von Pröfeſſor Joſ. M. Olbrich, einige
* Bedeutende Zuchterfolge. Man ſchreibt uns: Herr machten Früchte, wie Erdbeeren, Kirſchen, Johannisbeeren
it indelſlhenbildniſſe, ferner Büſten, Phantaſie=Masken und Georg Schleidt Mitglied des Vereins für Geflügel= uſw mit einem Teerfarbſtoff, ohne daß eine
Dekla=
ſen Alpraſtiken, Putten und weibliche Figuren. Die Arbeiten und Vogelzucht „Ornis” erhielt auf der vom 22. bis 24.ration erfolgte Dieſe Deklaration, über die keine
und 9
nigen Künſtlers wurden ſchon öfter an dieſer Stelle dieſes Monats in Würzburg ſtattgehabten Junggeflügel= beſtimmten Vorſchriften beſtehen, dürfte in allen den
ürfen.
anerkannt. Auch die neuen Erzeugniſſe ſeiner Kunſt ſchau auf ſeine dort ausgeſtellten Truthühner einen Ehren= Fällen notwendig ſein, wenn das Publikum eine von der
Pfenwieder, daß Herr Decker mit großem Können das preis 2 erſte und 1 zweiten Preis. — Das Mitglied des normalen abweichende Ware erhält, bezw. wenn eine
ei verbindet, eine eigene Auffaſſung des künſtleri= Vereins für Vogel= und Geflügelzucht (älterer Verein), Täuſchung des kaufenden Publikums durch das Weglaſſen
die deLusdrucks zu betonen. Zeugen die kleinen nackten Herr Ad. Rühl, erhielt unter ſehr ſtarker Konkurrenz der Deklaration des Zuſatzes erreicht wird.
von einſichtsvollen Studien der Bewegung des einen Ehrenpreis (goldenen Pokal) und einen 1. Preis auf
Die grünen Gemüſe und roten Früchte verlieren beim
n 2e
Meis, ſo die Porträtreliefs und Plaketten von treffender helle Wyandottes.
Kochen ihre natürliche Farbe und werden grau. Der
s iſt
Eſteriſierung. Die kleine Ausſtellung iſt beachtens=
Angeklagte gibt nun zu, den grünen Gemüſen Kupfer
zu=
nut
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Im Kaiſer=geſetzt zu haben, um die Waren zu färben, da die
ge=
eum
Liederabend im Saale zur Loge, Fräulein Agatheſaal. Grafenſtraße, findet ab Samstag, den 29. November, grünten Waren allgemein verlangt werden und der
dzettel und Herr Emil Sulzmann von hier, bis 5. Dezember die kinematographiſche Vorführung des Kupferzuſatz von ſämtlichen Konſervenfabriken gemacht,
aus der Geſangsſchule Joachim hervorgegangene großen Filmwunders der Welt „Die Herrin des Nils, wird. Zu 35 Kilogramm Bohnen oder Erbſen wurden
ta, veranſtalteten im Saal der Loge ihren erſten Kleopatra” ſtatt. Sämtliche Plätze ſind numeriert und 30 Gramm Kupferſulfat in 40 Liter Waſſer verwendet.
bend, der ſich eines zahlreichen Beſuches erfreute, findet der Vorverkauf zu den einzelnen Vorſtellungen je= Die Gemüſe wurden in Keſſeln unter Druck in dieſer Brühe
Miet wurde das Konzert mit der Arie: Sieh, mein weils morgens von 10—12 Uhr im Reſidenztheater ſtatt. gekocht, wobei das in dem Gemüſe enthaltene Clorophill
erſchließet ſich” von Saint=Saens aus „Samſon und Der Kunſtfilm ſelbſt iſt von der berühmten italieniſchen zerſetzt wird und mit dem Kupfer eine Verbindung
ein=
die von Fräulein Landzettel mit gutem ſtimm= Filmfuvrik „Eines”, welche auch den Film Quo vadis an= geht, die chemiſch nicht direkt reagiert, aber den Gemüſen
wieder die ſchöne grüne Farbe gibt. Nun erfolgt aber
Alufwand und Schönheit des Tones prächtig ge= gefertigt hat.
iſt alles, was Danas Garten an Erlebniſſen und Kon= zu dem ſüßlichen tenorhaften Freier als linkiſch angepackte
flikten bietet. Mit den herkömmlichen Mitteln ſind ein Nebenhandlung das Spiel ungeeignet ausdehnt. Die
Feuilleton.
paar abgetragene Typen ſchematiſch zum Marionettenſpiel zweimalige Beifallsbezeugung am Schluß galt auch wohl
gegeneinander hingeſtellt, und die Dürftigkeit iſt verbrämt lediglich der uneigennützigen redlichen Arbeit der Dar=
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
mit ganz würzeloſen Sarkasmen, die vergebens verſuchen, ſteller und der Regie von Direktor Hellmer.
HI. Der Verein der Frankfurter Kam= ſich zu wirklicher Satire auf das liebe däniſche „Zuhauſe‟
— Der heilige Synod und der Parſifal.
ſpiele brachte am 24. November im Neuen Theater und breit platte Kleinwelttum dort deoben hinaufzu= Die oberſte kirchliche Behörde Rußlands, der heilige
Anas Garten”, ein Idyll von Henri Nathan= ſpannen.
Synod, der ſich mit aller Entſchiedenheit gegen eine Auf=
Damit hat dieſer Dichter den Erfolg einer weiteren
Die Darſteller bemühten ſich löblich, die Handlung zu
führung des Parſifal in Petersburg gewandt, und das
hn Uraufführung zu verzeichnen. Vor einem Jahre einem einheitlichen Profil zu bringen, konnten aber mit Werk für Rußland verboten hatte, wird nun doch
nach=
rät leidlicher Zugkraft ſein Drama „Hinter Mauern‟ dem beſten Willen nichts erreichen, als den Zwieſpalt nur
die Bretter. In dieſer Saiſon ſah Berlin vor kur= zu erweitern, der zwiſchen ausgleichendem Humor und geben müſſen. Wie der Guide Muſical mitteilt hat der
Die Affaire” Heidelberg in der letzten Woche die ſchöpferiſcher Satire gähnte: weder dieſe noch jenen be= Zar ſelbſt Einſpruch erhoben und den heiligen Synod
Pdiie „Mutter hat Recht‟. Die Werke fanden durch= herrſcht der Autor, und das ganze Stück ſchluckt ſich durch veranlaßt, ſeine Entſcheidung zurückzunehmen. Die
hef=
mncht uneingeſchränktes Lob in den Blättern. Dem dieſe Kluft in ſich ſelbſt ein, wird zerſtoßen in dem Nichts tigen Verfolgungen des Wagnerſchen Weihefeſtſpieles ſind
verſtummt, und Parſifal wird in dieſer Saiſon in Peters=
Pam Verein nun dankt Frankfurt die Bekanntſchaft von mageren Luſtſpielreminiſzenzen und billigen Theater= burg ſogar zwei Darſtellungen erleben. Das Werk ſoll im
dern Idyll. Aber angeſichts deſſen drängt ſich die effekten. Retten wir, was zu retten iſt! Dem ſonſt nicht
Januar im „Volkshaus=Theater” und im Februar im
auf: iſt dieſes Dramatikers ſchneller Sieg in Deutſch= viel ſagenden, aber redſeligen alten Goetheforſcher des
kan bedenkliches Symptom? Was ſoll man mit einem Herrn Kuenzer, dem ſeiner Tochter mühſam am Buſen Operntheater aufgeführt werden.
Abend voll triefender Sentimentalität, voll töten= gewärmte Tragik nicht in den grauen Kopf will, gelangen
C. K. Vom Vogelſchutz in England. Aus London wird
zwar einige Pointen trockener Logik, die noch Wirkung
Pungatmigkeit ohne Plus und Minus, ohne Farbe,
ſneack — oder auch nur den gänzlichen Mangel an hatten als einzig erfreuliches Derail. Im übrigen er= berichtet: Die engliſche Geſellſcheit zum Schutze der felte=
Eigenſchaften? Drei gedehnte Akte lang ſchleicht das mangelte das müde und tränendunſtig in ſchwerleibigem nen Vögel teilt in ihrer letzten Verſammlung das
Ergeb=
mmige Einerlei folgender Handlung in kondenſierter Dialog raiſonierende Stück ſelbſt derberer Elemente, die nis einer eingehenden Unterſuchung über den Handel mit
kenllaube=Poeſie dahin: Eine junge Braut liebt — erfriſcht hätten. Keine der Rollen gelang daher aus einem Federn in London mit aus dem hervorgeht, wie drin=
Elicch zunächſt kaum bewußt — einen andern. Der, Guß. Schemenhaft ſchlurfte man umeinander her in der gend ſtrengere Maßregeln der Geſetzgebung erforderlich
ſin chuldsvoller Taugenichts, kommt eines Tages von trivialen Buntheit der Gartenſzenerie; dieſe karikierende ſind. Es gibt nur 15 Firmen in London, die Federn er=
Abem” mit glühendem Herzen zurück. Auch in ihm Unterſtreichung täuſchte leider auch keineswegs über die werben und verkauſen von Pageln, deren Ausrottung das
ſoch pfahlgerade die ſonnige Jugendliebe aus Danas verzweifelte Oede hinweg. Schauſpieleriſch boten Otto Geſetz verbietet; trotzdem iſt ihre Wirkſamkeit von ver=
Er erweckt das Mädchen aus dem Dämmern Wallburg als wiederkehrender, ſchmählich verkannter derblichen Folgen begleitet. Im vorigen Jahre wurden
unklaren Empfindungen zu dem Bräutigam, und treuer Freier und der aufgeblaſene beamtete Bräutigam in London 216000 Bälge von Möwen und 3000 Bälge
wwird kurzerhand abſolviert, nachdem er ſich aller= (Richar,d Senius) ganz freundliche Bilder, und ihnen vom Monaul, eine Art Gſansfalan, deſſen völlige
Aus=
moch hinreichend als monſtröſen Egoiſten und For igten willig die Braut (Eva Everth und ihre Schwe= rottung nahe bevorzuſtehen ſcheint, während die Jagd
ſrurſchen, karikiert übertrieben, vorgeführt hat. Das ſter (Erika Gläßner), deren ungegorene Backfiſchliebe auf ihn doch ſteeng verboten iſt, verhandelt. Auch der
Nummer 28
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 4.
Srnenhen en ehe un in berhie n natene une ir rerntnten er Meterne hener ilte etent e lntd giſte e
Daniel v. Gilſa (geb. 1605) war allem Anſcheine nach
gleichmäßiger Weiſe und ſo erklärt es ſich auch, daß die! Neuanlagen von jungen Obſtbäumen gemacht.
Heubach i. O., 25. Nov. (Großherzogs Ge= verheiratet. Das Alsfelder Totenregiſter gibt keine
von der Staatsanwaltſchaft veranlaßten Unterſuchungen
einen Kupfergehalt von 67 bis 180 Milligramm pro Kilo=burtstag.) Anläßlich des Geburtstags des Großher= gattin an. Seine Mutter, die im Kirchenbuch irrtümk
zogs hielt der Militär=Verein eine gut beſetzte Abend= weiſe Gutta Katharina Eckhardt genannt wird (2. Eh
igramm ergaben.
Da die Frage, ob ein Kupferzuſatz bezw. welches unterhaltung ab. Nachdem der Vorſitzende Kamerad des Vaters, Joh. v. Gilſa), war jedenfalls eine geb=
Quantum geſundheitsſchädlich iſt oder nicht, wiſſenſchaft= Hild die Anweſenden begrüßt hatte, hielt Herr Lehrer Schallhardt. Der intereſſante Fund wird dem Alsſt
lich noch nicht feſtgeſtellt iſt, hatte die Staatsanwaltſchaft Knöll die Feſtrede. Das Hoch auf unſeren Landes= Muſeum überwieſen werden.
Lollar, 26. Nov. (Schwere Verluſte.) 3a
von einer Anklage nach § 12 des Nahrungsmittelgeſetzes fürſten fand begeiſterten Wiederhall. Reicher Beifall
abgeſehen und nur deshalb Beſtrafung beantragt, weil die lohnte den Redner für ſeine prächtigen Worte Zur Heb=Verhaftung des Leiters der Gewerbebank zu Lolla
Deklaration nicht erfolgte. — Zwei hieſige als Zeugen ung der feſtlichen Stimmung trugen bei die Geſangsvor= Nies, wird mitgeteilt: Die geſamte Einwohnerſchaft
vernommene Kaufleute geben an, daß ſie von der Färbung träge des Geſangvereins „Liederkranz” und die Muſik=Lollar und Umgegend hat große Verluſte erlitten; ia
wußten und der Meinung waren, daß die Färbung er= vorträge der Kapelle Kehrmann. Zum Schluſſe dankte Vereine ſind davon betroffen. Der Kriegerverein hau
laubt ſei. Beide Zeugen werden nicht vereidigt. Ein Kamerad Hild allen, die zur Verſchönerung des Feſtes bei=1000 Mark und ſeinen Fahnenfonds verloren. Dis
ſchaffung der neuen Fahne, deren Einweihung 1911
dritter Zeuge hätte die Konſerven nicht gekauft, wenn er getragen hatten,
gewußt hätte, daß dieſe einen Kupferzuſatz hatten. Eine
Hirſchhorn, 26. Nov. (Im Tode vereint.) In folgen ſollte iſt unmöglich. Der Geſangverein wolllt
ganze Reihe kommiſſariſch vernommener Zeugen,
Abneh=
mer der Konſerven, haben zum Teil eidlich be= Heidelsheim drüben lebten zwei iſraelitiſche Zwillings= nächſten Jahre einen großen Wettſtreit mit Sängerfeil
ſchweſtern, welche im 80. Lebensjalr: ſtanden. Eine halten. Infolge ſeiner Verluſte und der Verluſte
kundet, daß ſie die Konſerven nicht gekauft hätten, wenn wurde durch einen Herzſchlag plötzlich getötet. Als die Mitglieder kann das Feſt nicht abgehalten werden.
ſie von dem Zuſatz Kenntnis gehabt hätten. Prof. Dr. andere Schweſter Hilfe herbeirufen wollte, brach ſie unter Einwohner ſind von dem Konkurs bedroht.
Weller als Sachverſtändiger hat bis zu 184 Milligramm der Tür tot zuſammen. Auch ihr hat ein Schlaganfall
Lorbach, 26. Nov. (Inſektenfang.)
Kupfergehalt pro Kilogramm feſtgeſtellt. Er bezeichnet dies jähe Ende gebracht.
die Schule angeregt, machten ſich in dieſem Herb
die Ware als verfälſcht, ſobald der Zuſatz nicht deklariert
— Worms, 25. Nev. (Zimmermeiſter=Ver=nächſt die älteren Schulknaben daran und legten
wird. Die Geſundheitsſchädlichkeit iſt noch nicht
einwand=
frei feſtgeſtellt. Als erlaubte Grenze gelten in Badenſammlung.) Hier wurde die Generalverſammlung gürtel an die Obſtbäume. Bald folgten einſü
55 Milligramm Kupferzuſatz pro Kilogramm, desgleichen des Verbandes heſſiſcher Zimmermeiſter abgehalten. Die! Landwirte in großer Zahl. Auf dieſe Weiſe konni
in Oeſterreich und Italien, in der Schweiz und Belgien Verſammlung war ſehr gut beſucht und wurde vom der hieſigen Gemarkung von 1813 tragfähigen
dagegen 100 Milligramm. Drei weitere Sachverſtändige, 1. Vorſitzenden Herrn Haury=Darmſtadt mit herzlichen bäumen 950, alſo mehr als die Hälfte vor dem
Praktiker aus der Konſervenbranche, halten eine Verfäl= Begrüßungsworten eröffnet. Das von Herrn Hartmann= ſpanner und anderem Ungeziefer geſchützt werden,
ſchung nicht für gegeben, auch erkennen ſie eine Verpflich= Darmſtadt verleſene Protokoll der letzten Verſammlung welchem Erfolg dieſe Arbeit vorgenommen wurde,
wurde einſtimmig genehmigt. Dem vom Vorſitzenden er=eine dieſer Tage vorgenommene Zählung der
tung zur Deklaration nicht an.
Die Strafkammer verkündete geſtern nach der den ſtatteten Jahresbericht iſt zu entnehmen, daß der Verband linge, wobei im ganzen 8886 Froſtſpanner, 4272 Weſ
ganzen Tag ausfüllenden Verhandlung abends 7 Uhr das im abgelaufenen Jahre ſehr erfolgreich für die Inter= und 4614 Männchen feſtgeſtellt wurden. An dem
Urteil dahin, daß der Angeklagte freizu= eſſen ſeiner Mitglieder eingetreten iſt. Der Jahresbericht gürtel eines größeren Apfelbaumes allein
ſprechen iſt. Für die Frage, ob eine Verfälſchung vor= befaßte ſich mit der ſtarken Belaſtung der Handwerker 56 Männchen und 186 Weibchen, an einem a)
liegt, iſt nicht maßgebend, ob durch den Zuſatz eine Ver= durch das neue Gemeindeumlagegeſetz. Es wurde her=43 Männchen und 110 Weibchen, wie überhaupt
beſſerung der Ware bezweckt wurde, ſondern ſchon die vorgehoben, daß insbeſondere die Zimmermeiſter unter gürtel mit 30. 40 und mehr Weibchen nicht
Seltenheiten gehörten. Nach unvollſtändigen Zähla
Veränderung, ſo daß die Ware eine gegenüber der dem Geſetz zu leiden hätten, da die Zimmerplätze größten= die ſchon vor dem zweitmaligen Auftragen des=Rad
nach der allgemeinen Anſchauung normalen Ware abwei= teils in der Bauzone liegen. Nach dem von Herrn Mahr= leims vorgenommen wurden, zu ſchließen, dürffd
chende Beſchaffenheit aufweiſt. Das Gericht hatte zu prü= Darmſtadt erſtatteten Kaſſenbericht ſind die Finanzen des
durch die Anlegung ber Klebgürtel in unſerer kleinei
fen, welche Anſchauung das Publikum hat. Es ſei nicht Vereins geordnete. Der Vorſitzende erſtattete dann
Be=
markung abgefangene Heer von Froſtſpannern b
anzunehmen, daß das Publikum davon Abſtand genom= richt über den Bundestag deutſcher Zimmermeiſter in
men hätte, die gefärbten bezw. gegrünten Konſerven zu Hannover. Die Verſammlung erklärte ſich damit einver= ſchon mindeſtens 12000 Stück betragen.
kaufen, bezw. zu demſelben Preiſe zu kaufen, wenn die ſtanden, den Bundestag 1914 in Darmſtadt ab=
Färbung deklariert worden wäre. Daran ändere auch zuhalten. Die turnusgemäß ausſcheidenden Vorſtands=
Kunſtnotizen.
nichts die Frage, ob es allgemein bekannt ſei, auf welche mitglieder Haucy=Darmſtadt und J. M. Kaiſer=Offenbach
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren in
Art und Weiſe gefärbt wurde. Es könne dahingeſtellt wurden einſtimmig wiedergewählt und als Ort der
näch=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Until
bleiben, ob einige beſonders ängſtliche Gemüter unter die= ſten Generalverſammlung Eießen beſtimmt.
— Zum dritten Hofmuſikkonzer
ſen Umſtänden von dem Kauf irgendwie gefärbter Kon=
Bad=Nauheim, 25. Nov. (Gegen die
Animier=
ſerven überhaupt Abſtand nehmen würden. Solche Aus= kneipen.) Eine ſcharfe Maßregel hat die Polizei1. Dezember. Nachdem das erſte der ſechs dies
nahmen ſeien nicht heranzuziehen. Die Allgemeinheit gegen Wirtſchaften mit weiblicher Bedienung ergriffen, lichen Hofmuſikkonzerte unter der Führung ihres ſet
lege nicht ſolches Gewicht auf das Färben. Auch ſub= Die betreffenden Wirte erhielten eine Zuſchrift, nach der rigen Leiters, Geh. Hofrat de Haan, geſtanden 1
jektiv könne das Gericht nicht zu einer Verurteilung kom= ſie ihren Betrieb um 10 Uhr abends ſchließen müſſen. zweite in Siegmund von Hauſegger einen berühmten
men, da dem Angeklagten nicht nachgewieſen ſei, daß er Am Abend machen Polizeibeamte die Runde und ver= dirigenten hier eingeführt hatte wird ſich nächſten
die Meinung hatte, das Färben könne eine Täuſchung des langen, daß anweſende Kellnerinnen das Feld räumen tag, den 1. Dezember, Hofkapellmeiſter Paul H
heimer als Konzertleiter dem Darmſtädter Pull
kaufenden Publikums bezwecken. Insbeſondere iſt der oder daß die Wirtſchaft geſchloſſen wird.
Behauptung Glauben zu ſchenken, daß jeder Käufer an
Klein=Linden, 26. Nov. (Spiele nicht mit vorſtellen. Die Vortragsfolge läßt in 3 großen Hat
den grellen grünen und roten Farbtönen der Konſerven Schießgewehr!) Hier ſpielten am Dienstag mehrere werken, die ſämtlich zum erſten Male in den Hbl
erkennen müſſe, daß dieſe gefärbt ſeien.
Schulkinder zuſammen in einer Hofreite wobei ſie eine Konzerten vorgeführt werden, 3 Entwicklungsperio
Schußwaffe zur Hand bekamen. Der Sohn des Land= deutſchen Inſtrumentalmuſik vor uns erſtehen. Die
Meſſel, 25. Nov. (Vortrag.) Auf Veranlaſſung wirts Ludwig Schaum nahm die ſcharf geladene Waffe Sinfonie in Es=Dur (genannt „Der Philoſophill
Streichorcheſter, zwei Hörner und zwei
engliſche=
des hieſigen Ausſchuſſes für Volksbildung ſprach Herr und hielt ſie gegen ſeinen Bruder. Der Schuß ging los vertritt die Zeit der großen Wiener Klaſſiker; die
Lehrer Lotz aus Offenbach über die Invaliden= und und traf dieſen in den Unterleib. Der Unglückliche mußte
türe zu Tannhäuſer mit den Venusbergſzenen in di
Hinterbliebenen=Verſicherung. Seine klaren und ſach= in die Klinik nach Gießen gebracht werden.
Alsfeld, 26. Nov. (Gräberfund.) Ein intereſſan= riſer Bearbeitung darf in gewiſſem Sinne als Ver
lichen Ausführungen waren für alle Anweſenden eine
wertvolle Anregung. Zahlreiche Anfragen aus der Ver=ter Fund wurde dem Gieß. Anz. zufolge bei den Wieder= der romantiſchen Muſik gelten; und endlich kom
ſammlung beantwortete der Redner in eingehender herſtellungsarbeiten in der hieſigen Walpurgiskirche zutage „Don Quixote” von Richard Strauß die Moderneiza
Recht. Gerade dieſes Werk, das als Opus 35m
Weiſe. — Am nächſten Sonntag nachmittag wird Herr gefördert. Gegenwärtig werden die in der Kirche befind=
Untertitel „Fantaſtiſche Variationen über ein Thema
Pfarrer Weißgerber im Saale des Herrn Heberer einen lichen alten Grabſteine an anderen Orten aufgeſtellt, wo
ſie leichter zugänglich ſind und zu beſſerer Wirkung kom= lichen Charakters” im Jahre 1898 erſchien, ſtellt=
Vortrag halten.
* Roßdorf, 26. Nov. (Vortrag.) Im Gün= men. Bei der Entfernung des großen Doppelgrabſteines Ausführenden gewaltige Anforderungen in techniſch
therſchen Saal hielt Here Stadtverordneter Sames auf des Alsfelder Rentmeiſters Chriſtoph Eckhardt (geſt. 1603) in geiſtiger Beziehung und verlangt namentlich von
Einladung des Ortsgewerbevereins Roßdorf einen Vor=und ſeiner Ehegattin Katharina Lyncker (geſt. 1583) fand genten die Fähigkeit, über dem Herausarbeiten der
trag über ſoziale Verſicherung und über die bevorſtehen= man dahinter ein 30 :38 Zentimeter großes aufgemaltes punktiſchen und klanglichen Einzelheiten die lebet
den Wahlen zur Allgemeinen Ortskrankenkaſſe für den altes Wappenbild auf ſtarkem Papier. Es iſt ein ſogen. Geſamtgeſtaltung nicht aus dem Auge zu verlierei
Landkreis Darmſtadt. Der Redner ſprach über die wich= Allianzwappen von Mann und Frau. Es weicht von der Soliſtin iſt Frau Böhm van Endert verpflickt
tigſten Beſtimmungen des Krankenverſicherungsgeſetzes herkömmlichen Art der Darſtellung ab, da beide Wappen ſich durch ihre Wirkſamkeit an der Dresdener Hofd
in leicht anſchaulicher Weiſe und erläuterte die bevor= in einem Wappenſchild vereinigt ſind. Dieſer iſt geſpalten an der Berliner Oper nicht minder wie durch ih
ſtehenden Wahlen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zum und zeigt rechts das Wappen der alten Alsfelder Familie reichen Gaſtſpiele an den deutſchen Bühnen und
Ausſchuß für die neue Kaſſe. Von der Verſammlung, der 1v. Gilſa (drei ſilberne Ströme in grünem Feld), links das erſten deutſchen Konzertfälen raſch einen berühmten
außer Gewerbetreibende auch Landwirte und Arbeit= der Familie Schallhardt (ein aufrecht ſtehendes ſilbernes errungen hat, und die in den von ihr gewähltenNal
nehmer anwohnten, wurden die für die Arbeitgeber feſt= Hufeiſen in rotem Feld). Auf dem Schild liegen zwei Gelegenheit zur Entfaltung ihrer reichen Kunſtz
gelegten Vorſchläge gutgeheißen. Der von den beteilig= Helme. Der über dem v. Gilſaſchen Teile zeigt einen offe= wird.
ten Gruppen des Kreiſes eingereichte Wahlvorſchlag der nen Flug. Auf den beiden grünen Flügeln iſt je ein ſilber=
Arbeitgeber gilt als gewählt, wenn weitere Wahlvor= ner Strom ſichtbar Der Helmſchmuck der linken, Schall=
Reich und Ausland.
ſchläge nicht eingereicht werden. An den Vortoag ſchloß hardtſchen Seite iſt ein ſilbernes, aufrecht ſtehendes
Huf=
ſich eine längere Diskuſſion in der noch alle möglichen eiſen. Während die grünen Farben im Laufe von etwa
Aus der Reichshauptſtadt, 25. Nov. Die Kron
Fragen über die ſoziale Verſicherung geſtellt wurden.250 Jahren ſich zerſetzt haben und nun faſt gelb erſcheinen,zeſſin begab ſich heute mittag nach Berlin, um
Der Vorſitzende des Ortsgewerbevereins Roßdorf. Herr ſind die übrigen Farben, namentlich die rote, noch ſehr gut an einem unter ihrem Protektorat ſtehenden Woh
Schloſſermeiſter Ewald, ſprach dem Redner für ſeine vor= erhalten. Oberhalb des Wappens ſtehen zwei Namen; keitsfeſt für verſchämte Arme teilzunehmen. Morget
züglichen Ausführungen den Dank des Vereins aus.
rechts: Johann Daniel v. Gilſa und links: Schallhardt. Die 11 Uhr 15 Min. reiſt die Kronprinzeſſin zum Beril
W Auerbach, 26. Nov. (Großherzogs Ge=beiden Vornamen ſind nur ſchwach kenntlich. Unter dem däniſchen Königspaares nach Kopenhagen ab.
burtstag.) Der Kommers aus Anlaß des Geburts= Wappen ſteht die Jahreszahl 1669. Das Wappen iſt auf Stradivarigeige im angeblichen Werte vot
tages Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs war äußerſt ſtark ſchwarzem Grunde aufgemalt. Bei dieſem Funde handelt Mark, ſowie Schmuckſachen und ſonſtige Wertgeg
beſucht. Die Feſtrede hielt Herr Generalleutnant a. D. es ſich um ein ſogen. Totenwappen oder einen Gedächtnis=im Betrage von 10000 Mark erbeuteten Einbrechz
Mootz. Die hieſigen Geſangvereine trugen durch den ſchild, der zum Andenken an den am 17. Januar 1669 ver= einem Fabrikanten in der Brandenburgiſchen S4
Vortrag einiger Chöre zur Verſchönerung der Feier bei. ſtorbenen Johann Daniel v. Gilſa über dem Grabe auf= Wilmersdorf. Als der Wohnungsinhaber zurick
Auerbach, 26. Nov. (Obſtbaumpflanzung.) gehängt war. Er war der Letzte ſeines Stammes, nämlich fand er auf dem Tiſch zwei Gläſer, aus denen däe
Auf dem Altarberg und dem Wege nach dem Fürſtenlager des Alsfelder Zweiges der Familie v. Gilſa. Etwa 200 buben Sekt getrunken hatten. — Heute nachmittag
Fiſchreiher, deſſen ſehr ſchöne Federn einen außerordent= den Pauſen und während der Vorſtellung reckten ſich die kann den Grund der komiſchen Wirkung nicht ec
lichen Wert erlangt haben, verſchwindet ſchnell aus allen Leute die Hälſe aus, um die ſchöne Dame mit dem grünen Da ſpricht Rudolf der Harras die Worte: Erzähl=
Ländern, in denen er bis vor wenigen Jahren noch häufig Haar zu ſehen, die in ruhiger Grandezza, der Größe des man von dem Schützen Tell, ſo lang die Berge ſtch
war. Es iſt auch nicht wahr, daß die Federn nur ge= Augenblicks ſich bewußt, in ihrer Loge im erſten Range ihrem Grunde, und überreicht vorſchriftsmäßig
ſammelt werden, nachdem ſie die Vögel verloren haben; thronte und ganz gewiß die verblüfſte Neugier der Menge dem Pfeile durchſchoſſenen Apfel, und das Lall
vielmehr werden ſie verwundeten oder gefangenen Tieren als ehrfürchtige Bewunderung empfand.
Publikum bricht mit elementarer Gewalt aufs neil
ausgeriſſen, die dann ſchutzlos dem Hungerkode preisge=
* Tells Apfelſchuß. Aus der Feder Ludwig Barnays, Nun wird uns plötzlich der Grund klar. Man hill
geben werden. Um die Federn des Albatros zu erlangen, des vielerfahrenen Theatermannes iſt ſoeben bei der Otto dem Schuſſe dem Knaben einen großen knallrotei
läßt man den Vogel abſichtlich verhungern, weil bei derElsner Verlagsgeſeſlſchaft in Berlin ein Buch „Ueber auf das Haupt gelegt der durchſchoſſene Apfel ari
Aufzehrung des eigenen Fettes die Federn ſchöner wer=Theater und anderes” erſchienen. Im folgenden geben wir ein rieſiger, von einem Pfeil durchbohrter gros
den und ſo einen höheren Preis erzielen. Die Geſellſchaft zwei Anekdoten wieder. Barnay erzählt: Auf meiner Apfel.
verlangt ein ſtrenges Verbot jeder derartigen Marter und amerikaniſchen Gaſtſpielreiſe im Jahre 1883 war „Wil=
* Der gut belohnte Zuhörer. Ein engliſchen
überhaupt des Handels mit Federn von geſchützten helm Tell” eines der Repertoireſtücke des Gaſtſpiels. Zwei naliſt pflegte jeden Samstag, den der Herr gab, biſl
Vögeln, da nur auf dieſe Weiſe ihre Ausrottung zu ver= Vorkommniſſe während dieſer Tournee möchte ich hier feſt= ſeiner Verwandten zu ſpeiſen. Und jeden Samsti
hindern iſt.
halten: In einer der weſtlichen Städte wurde ich als der Gaſtgeber zugleich mit dem Mahle ihm auch
* Bunte Haartracht! Als in jüngſter Zeit die Pariſer Schütze lebhaft applaudiert. Als ich nämlich in der Schluß= wandelbarer Regelmäßigkeit dieſelbe Geſchichte V
Modeorakel das Kommen der „bunten Coiffure” prophe= ſzene lange gezielt hatte und der Ruf erſcholl: „Der Apfel war eine wunderbare Geſchichte von einem höchſt
zeiten und ankündigten, daß die Pariſerinnen noch in die= iſt gefallen” applaudierte das Publikum eine ganzelichen und außergewöhnlichen Gefechte auf dem
ſem Winter dazu übergehen würden, ihr Haar durch Puder Weile ſtürmiſch Da Tell hier kein Wort zu ſprechen hatte, Boden Indiens, in dem Mr. K der Erzähler
u=
rot, grün, gelb oder blau zu färben, mochte man an eine ſo galt der Beifall offenbar der Tatſache, daß ich den geber, eine ganz hervorragende Rolle geſpielt habe
luſtige Satire auf die Ausſchreitungen der Modetorheiten Apfel getroffen und nicht vorbeigeſchoſſen hatte In einer Jetzt hat der alte Offizier nun infolge eines
glauben, aber daß das Groteske ſo ſchnell Wirklichkeit wer= anderen der weſtlichen Städte ereignete ſich folgendes in anfalles die große Reiſe antreten müſſen. Sein Ti
den könnte, nahm wohl diesſeits der Vogeſen kaum jemand der Apfelſchußſzene: Der Vorgang mit Geßler hielt das ward eröffnet und was fand ſich darin? Ein Verz
im Ernſte an. Allein dieſer vorwitzige Zweifel erweiſt ſich Publikum in ernſter Spannung, man fühlte, daß die Zu=zugunſten ſeines Verwandten und ſtändigen Sill
nun als unberechtigt. Erſt kürzlich erſchien der junge ſchauer wirklich ergriffen waren und der Szene mit war= Gaſtes und zwar, wie der Gaulois berichtet, gäls 9
Alerander Duval, der Sohn des bekannten Reſtaurateurs mem Anteile folgten. Dann folgte der Schuß, und der die beiſpielloſe Zuvorkommenheit, die er bewieſen=
und der Fürſt der jungen Pariſer Dandys, im Chatelet in Tellknabe eilte in meine Arme mit den Worten: „Vater, dem er mich ihmt hundert und dreimal den
Kamp=
einem roten Cape mit zartmalvenfarbener Vordüre und hier iſt der Apfel, wußt’ ich’s ja, du würdeſt deinen Kna= valeh erzählen ließ.‟ Der Verſtorbene ſchätzted
unterhielt ſich in ſeiner Loge eifrig mit einer reizenden ben nicht verletzen.” Allgemeines helles Gelächter im Zu= dieſer Gefälligkeit in jedem einzelnen Falle auf 18
eleganten Dame, die ihre natürliche Haarfarbe unter ſchauerraum! Wir auf der Bühne ſind aufs äußerſte über= ken und hat daher ſeinem Verwandten im ganze
einem Berg von Goldpuder verborgen hatte. Und zwei raſcht. Man lacht? Warum? Einer fragt leiſe den an= Franken vermacht. Beſſer iſt wohl ein geduldehn
Tage darauf ſah man in der Loge eines anderen Theaters dern; niemand weiß den Grund. Die Szene geht weiter, hörer nur ſelten belohnt worden!
eine ſehr bekannte Pariſerin eine berühmte Gefang= Das Gelächter im Zuſcheuerraum will aber nicht
auf=
lehrerin, in leuchtend grüner Haartracht erſcheinen. In hören. Die Schauſpieler beobachten ſich gegenſeitig. Man
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Nummer 288.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 5.
Rauſnnn 3. unter der Beſchudigung verhaftet, ſbei Weihan vorgſunden, Es liegt anſcheinend ein Luſt.des oberſten Kriegeheren nächtig,ſcharf, blaut und
ſchlag=
ſe Mutter um 160 000 Mark betrogen zu haben. Dem mord vor.
fertig gegen jeden Feind zu halten. (Beiſall bei der Mehr=
Ainer Lokalanz. wird hierzu berichtet: Wenige Monate
Wien, 26. Nov. (Brillanten=Diebſtahl.) heit, Widerſpruch bei den Sozialdemokraten.) Wer
inner=
vem Tode ſeines Vaters veranlaßte R. ſeine Mutter, Der Brillantenhändler Jakob Pinkaire aus Amſterdam, halb und außerhalb des Haufes Vorſchläge oder Wünſche
das= Geld auszuhändigen, er wolle es zur. größeren der mit dem geſtrigen Schnellzug hier eintraf, gab bei der mir bringen wird, wird mich ſtets an ſeiner Seite finden.
Werheit den Safes einer Bank anvertrauen. Als nach Polizei an, daß ihm auf der Fahrt nach Wien ein Porte= Dankbar gehe ich darauf ein. (Bravo! bei der Mehrheit
einem halben Jahre die Mutter das Geſpräch auf feuille mit Brillanten im Werte von ungefähr 270 000 Zurufe bei den Sozialdemokraten.) Dagegen kann ich bei
Geld lenkte, ſagte ihr ihr Sohn, daß er von ihr nie= Kronen geſtohlen worden ſei.
Beſtrebungen, die ſich mit dem Erfolg meiner Aufgabe
Geld erhalten habe, und es kam zu einem Bruch und
Prag, 26. Nov. (Eiſenbahnunfall.) Kurz vor und mit den Lebensintereſſen der Armee nicht vertragen,
m Prozeß zwiſchen Mutter und Sohn. Der letztere dem Franz Joſef=Bahnhof fuhr ein Arbeiterzug in= nicht nur nicht mitwirken, ſondern muß ſie auch nac
die eidesſtattliche Verſicherung ab, daß er die 160000 folge falſcher Weichenſtellung in einen Güterzug. Kräften unſchädlich zu machen ſuchen. (Beifall.) Das
vor=
nicht von der Mutter erhalten habe. Inzwiſchen iſt 62 Perſonen, meiſtens Eiſenbahnangeſtellte, wurden ver=liegende Geſetz ſteht in engen Beziehungen mit der
Wah=
erein ſttelt worden, daß das Geld bei verſchiedenen Banken letzt.
rung der Schlagbereitſchaft der deutſchen Wehrmacht. Wir
Pergelegt und wieder abgehoben worden war. Der
London, 25. Nov. (Der Perlenhalsband= müſſen auch kämpfen gegen Gegner, denen es gelungen iſt,
ſhuldigte iſt geſtern nach einer der betreffenden Banken Prozeß.) Die beiden Angeber der Perlendiebe, unſere Blößen vorzeitig zu erſpähen. Wer ſich nicht
hier=
rein ſährt worden. Er leugnete der in Frage kommende R.Brandſtetter und Quadranſtein, ſollen den Hauptteil von gegen, ſoweit es möglich iſt, ſichert, begeht einen ſchweren
Sangn
ſin. Er wurde feſtgenommen und dem Unterſuchungs= der für die Wiedererlangung des Perlenhalsbandes aus= Fehler, der unverzeihlich iſt, wenn es ſich um die
Sicher=
beiliſer vorgeführt.
geſetzten Belohnung erhalten. Auch der Finder der Per= heit des Vaterlandes handelt. Gegen die Gefahren, denen
verdens. Nov. Heute vormittag erſchoß ſich in ſeiner len, der Arbeiter Auguſtus Vorne, wird einen Teil er= wir uns in dieſer Beziehung durch die Lücken des bisher
Anung der Pfarrer Weißkopf, der als vierter Geiſt=halten. Da noch einige Perlen fehlen, werden von den geltenden Geſetzes ausſetzten, müſſen wir uns wenden,
zu=
an Ar an der Lutherkirche angeſtellt war. Pfarrer Weiß= ausgeſetzten 200000 Mark nur 166 000 Mark zur Aus= mal dieſe Gefahren in den letzten Jahren außerordentlich
ſem wurde erſt vor einigen Monaten auf ſeinen Poſten zahlung gelangen.
groß geworden ſind. Der Publiziſtik vermag ich da eine
fen. Er hatte ſchwere finanzielle Sorgen. Heute vor=
Ausnahmeſtellung nicht einzuräumen. Ein Vorrecht
zu=
ien mſlag erſchien der Gerichtsvollzieher in ſeiner Wohnung,
gunſten der Beſchränkung der freien Meinungsäußerung
ekodie Möbel zur Verſteigerung abzuholen. Während die
Parlamentariſches.
muß die Heeresverwaltung in dieſer Frage ablehnen, wo
fählge Miter die Wohnung ausräumten, erſchoß ſich Weißkopf
es ſich um die Intereſſen des Reiches handelt. Dieſem
Der Finanzausſchuß der Zweiten Intereſſe iſt um ſo beſſer gedient, je mehr die Organiſation
vor haſſütem Hinterzimmer. Er hinterläßt eine junge Witwe Kammer beſchäftigte ſich geſtern nochmals mit der der Heeresverwaltung und die öffentliche Meinung
zu=
werein kleines Kind. — Heute nachmittag 2 Uhr wurde Durchſicht des Tarifs der
Beamtenbeſoldungs=
ſammenarbeiten. Wenn das vorliegende Geſetz eine ſolche
en wudeer Friedrichſtraße 131a der Beſitzer einer ruſſiſchenporlage und gab einigen Erſuchen ſtatt, die an ihn ge=
Verbindung fördern würde, ſo wäre dies mit Freuden
de Whandlung namens Goldſtein von dem kürzlich langt waren. Den Steueraufſehern, von denen ſeither nur zu begrüßen. Sie würde das Verſtändnis auf beiden
(220ihm eingetretenen Buchhalter, einem Ruſſen namens die Bezirksſteneraufſeher eine Stellenzulage erhielten, Seiten für die Bedürfniſſe der anderen Seite vertiefen.
An kkoff, aus unbekannter Urſache mit einem Ham= wurde allgemein dieſe Zulage von 200 Mark ge= So entſchieden die Armee jeden Verſuch abwehren muß,
Mein einen hinter dem Geſchäftslokal gelegenen Zim= währt. Die Kanzleigehilfen bei den Gerichten der Staats=die Vorgänge bei ihr zum Schaden des Reiches und zu
inen Aniedergeſchlagen und durch einen Revolver= anwaltſchaften wurden aus der Klaſſe 8 jetzt in Klaſſe 12 Nebenzwecken rückſichtslos und öffentlich auszubreiten, ſo
verletzt ſo daß der Mann beſinnungslos nach einer perſetzt. Die Bekleidungszulage für Brückenwärter wurde entſchieden muß ſie fordern, daß das Volk über ſie
fort=
nicht
i geſchafft werden mußte wo er ſchwer danieder= auf 100 Mark erhöht die gleiche Zulage erhalten die laufend eingehend unterrichtet wird. Ueber die Bedeutung
n Zih
während der Täter ſich bei dem Eintreffen der Po= Landgeſtütsdiener und die Futtermeiſter beim Landgeſtüt, der verantwortungsvollen Aufgabe, die hierbei den
Or=
n dedurch einen Schuß in den Kopf erſchoß. — Zu dem dieſen wird dieſe Zulage garantiert. — Infolge der neu ganen der öffentlichen Meinung zufällt, beſteht bei der
ßen, t it um die 160 500 Mark, die ein Kaufmann geſchaffenen gehobenen Stellen bei der Ober=Heeresverwaltung kein Zweifel. Ein Volksheer kann nur
rerit Mutter angeblich unterſchlagen haben ſollte, wird rechnungskammer mußte auch den beiden
Dirigen=
gedeihen, wenn der vaterländiſch geſinnte Teil des Volkes
annem Mhret, daß der Beſchuldigte nicht verhaftet wor= ten der Juſtifikatur eine Zulage von 200 Mark zut= hinter ihm ſteht. (Lebhafter Beifall rechts; Ziſchen.)
iſt. Die Ermittelungen werden fortgeſetzt. — Das geheißen werden. — In Gemeinſchaft mit der Regierung
Staatsſekretär des Reichsmarineamts v. Tirpitz:
ſtdgericht verhandelte heute zwei literariſche wurde nochmals die Frage der Amtsgerichtsdirektoren und Ich kann vom Standpunkt der Reichsmarineverwaltung
eſſe. Es handelte ſich um die Poſſe: „Wie einſt die Zulage der Oberſteuer=Inſpektoren beſprochen; die Ab=beſtätigen, daß ein dringendes Bedürfnis zur Verbeſſerung
ai” und die Operoite: „Die ideale Galtin”. In dem ſtimmung darüber ſoll am Donnerstag erfolgen.
der beſtehenden geſetzlichen Handhaben vorliegt. Gerade
ſein ſollte das engliſche Stück „Meilenſteine”, in dem
ir
die Marine und alles, was mit ihr zuſammenhängt, die
ſten Fuldas „Zwillingsſchweſtern” benutzt worden
Küſtenverteidigung uſw., ſind in den letzten Jahren einer
In dem erſteren wurde der Einſpruch
zurückge=
ausgiebigen Spionagetätigkeit ausgeſetzt geweſen. In der
, in dem zweiten Beweiserhebung beſchloſſen.
chs die
Deutſcher Reichstag.
Kommiſſion wird ſich die Möglichkeit bieten, dies durch
ihreAFrankfurt a. M., 26. Nov. (Verſchwunden) iſt
Einzelfälle näher zu beleuchten. Es iſt deshalb ein drin=
* Berlin, 26. Nov. Präſident Dr. Kaempf
er=
tanden Alönigliche Notar am Landgericht Frankfurt a. M.
berühnſpllander Reichsmann. Man vermutet, daß eröffnet die Sitzung um 1.18 Uhr. Das Andenken des ver= gendes Bedürfnis, im Intereſſe der Landesverteidigung
ſtorbenen Abgeordneten Zürn (Reichspt.) wird in der dieſer Spionage vorzubeugen. (Bravo)
Abg. Stadthagen (Soz.): Spionage iſt ohne
ich nächn ſeiner finanziellen Schwierigkeiten mit ſeiner Ge= üblichen Weiſe geehrt. — Auf der Tagesordnung ſteht zu=
Laul Ar ins Ausland geflohen iſt. Ueber ſein Vermögen nächſt die
Zweifel ein verdammenswertes Geſchäft, wenn ſie zum
ſtädter Meute Konkurs erklärt worden.
Gelderwerb betrieben wird. Schuld an der Spionage iſt
Interpellation der Sozialdemokraten, betreffend die
aber das ganze herrſchende Wehrſyſtem. Man mag eine
großen Astuttgart, 26. Nov. (Einen raffinierten
Arbeitsloſigreit.
in den 6
internationale Vereinbarung zur Abſchaffung der
Spio=
ſder diebſtahl) zur Verdeckung eines
Unterſtaatsſekretär Richt er erklärt, daß die Beant= nage herbeizuführen ſuchen. Jeder Deutſche muß das
Gesmordes verübte ein Dienſtmädchen. Im Ok=
1.dieſes Jahres machte der Diebſtahl eines einjäh= wortung der Interpellation Mitte nächſter Woche erfolgen Recht haben, militäriſche Angelegenheiten zu erörtern und
Philoſonl
Kindes auf offener Straße Aufſehen. Jetzt fand die könne. — Die Interpellation der Freiſinni= zu kritiſieren. Nicht ein Fall von Spionage wird weniger
Azi das Kind in Fürth und ſtellte als Täterin das gen, betr. die Vorgänge in Zabern, zu beant= vorkommen als jetzt, dagegen wird ein Arbeiter aus den
iter, Alüſmädchen feſt, welches das Kind entführte, um den worten, iſt, wie Generalmajor Wild v. Hohenborn Militärwerkſtätten mit ſchweren Gefängnisſtrafen belegt,
nen iAliſprſchungen nach dem Verbleib ihres eigenen unehe= erklärt, der Vertreter des Reichskanzlers von Mitte näch= wenn er auch nur fahrläſſig etwas aus ſeiner
Berufs=
als Auhi Kindes zu entgehen, das es ſofort nach der Geburtſter Woche an bereit. — Somit ſind dieſe Gegenſtände für tätigkeit erzählt, oder wenn ein Rekrut aus der
Inſtruk=
tionsſtunde das Wort „Wackes” weiter trägt. Mit ſolchen
heute erledigt.
lich iecſlſpibet hatte.
Strafbeſtimmungen kann man die Waffe nicht ſcharf
hal=
ſiodereilgöln, 25. Nov. (Mordtat.) Eine Mordtat, über
Es folgt die erſte Beratung des
ten, damit beſchmutzt man ſie. Strafbar würde auch in
pus 35 r Umſtände noch Dunkel herrſcht, hat ſich heute nach= Geſetzentwurfs, betr. den Verrat militäriſcher Geheimniſſe Zukunft ſein, wenn man etwas über einen Unfall von
eſſtit in einer in der hieſigen Weißhüttengaſſe 17 befind=
(Spionagegeſetz).
Luftſchiffen oder ſonſtige militäriſche Dinge berichtete, wie
Herberge ereignet. Die Inhaberin des Lokals,
Staatsſekretär Dr. Lisco: Das beſtehende Geſetz zum Beiſpiel über Unfälle bei Gewaltmärſchen. Auch die
Wiesdorf, wurde auf einem Fremdenzimmer in dee
zum Schutze militäriſcher Geheimniſſe bedarf dringend Verletzten bei derartigen Gewaltmärſchen dürften nicht
in Etage mit einem Schuß in der Schläſe tot
ſinden. Die Leiche wies außerdem Strangu= einer Reviſion; namentlich hinſichtlich der Spionage durch einmal Mitteilungen über ihren eigenen Unfall ſowie
den=
ſtgsmerkmale auf. Die Kugel muß aus nächſter Nähe Inländer genügten die bisherigen Beſtimmungen nicht, jenigen ihrer Kameraden machen. Das iſt doch
ungeheuer=
ſchoſſen worden ſein. Nach den bisherigen Ermitte= Nach dieſer Richtung hin ſoll Abhilfe geſchaffen werden, lich. Dazu darf der Reichstag nicht die Hand bieten. Das
Das geltende Recht beſchränkt ſich auf ſchriftliche Zeich= einfachſte wäre, dieſem Geſetz ein Begräbnis erſter Klaſſe
r. ſcheinen Wertſachen nicht abhanden gekommen zu nungen und andere körperliche Gegenſtände nicht aber zu bereiten und es nicht einmal in der Kommiſſion zu
Als Täter kommt ein 22jähriger Bäcker Anton
Ju=
wird betroffen der Verrat und die Ausſpähung von beraten. Anſtändige Leute würden getroffen und die
Meier in Betracht, der das Zimmer, wo die Leiche Dingen, die unter den Begriff Gegenſtand nicht gebracht Sicherheit des Reiches und der Staatsbürger auf das
en wurde, bewohnte und ſeit der Mordtat ſpurlos werden können, und dies trifft für die Tatſache zu, wenn ſchwerſte gefährdet werden.
ſhwunden iſt.
Abg. Gröber (Zentr.): Mit der
Spionagegeſetz=
beſtimmte militäriſche Neuerungen vor ihrer Einführung
Aresden, 26. Nov. (Tödlicher Unfall.) Das (Zuſammenziehung von Truppen uſw.) verraten werden, gebung hat England den Anfang gemacht. Danach
kam=
zu A0
elin=Luftſchiff „Sachſen”, das hier ſtatio= In dieſer Hinſicht namentlich ſoll das kommende Geſetz Deutſchland. England hat ein zweites Geſetz geſchaffen,
und jetzt ſollen auch wir die Beſtimmungen verſchärfen.
iſt war geſtern die unmittelbare Urſache eines Un= Abhilfe ſchaffen.
Pfalles. Als die „Sachſen” über der Stadt ſchwebte,
Kriegsminiſter v Falkenhayn: Die Möglichkeit, Wie bei den Rüſtungen, ſetzt auch jetzt bei der Verſchärfung
ſte ſich das dreijährige Töchterchen eines Kaufmanns die ſich heute hier mir bietet, einige Worte an das hohe der Strafbeſtimmungen ein Wettlauf ein. Es liegt aber
heit aus dem Fenſter der im dritten Stock belegenen Haus zu richten, benutze ich um ſo lieber, als es mir de= kein Bedürfnis vor, die beſtehenden Beſtimmungen zu
fnung, verlor das Gleichgewicht und ſtürzte zwiſchen durch möglich wird, nachdem ich durch Se. Majeſtät den verſchärfen. Die Ausführungen der Miniſter waren ſehr
uf der Straße ſtehenden Paſſanten, die ebenfalls zur Kaiſer und König auf meinen jetzigen Poſten berufen bin, beſcheiden. Sie haben das Geheimnis nicht gelöſt, was
ſen” emporblickten. Das Kind war auf der Stelle mich jetzt hier einzuführen, ohne daß Sie befürchten müſſen, ein militäriſches Geheimnis iſt. (Heiterkeit.) Harmloſe
daß ich die Arbeiten des Hauſes dadurch weſentlich ver= Leute laufen Gefahr, in die Netze dieſes Geſetzes zu fallen.
alle (Saale), 26. Nov. (Mord.) Die ſeit fünf zögern werde, denn eine lange Programmrede habe ich Gegen dieſen Entwurf haben wir die ſchwerſten Bedenken,
en vermißte Schneiderin Loeber aus Wethau nicht zu halten. Mein Programm beſteht vollſtändig in namentlich gegen die Ausdehnung der geſetzlichen
Be=
ſe geſtern mit zerſpaltenem Schädel in einem Bache der Aufgabe, die mächtige Waffe der Armee in der Hand ſtimmungen auf die Mitteilung von Schriften, Urkunden
und Nachrichten überhaupt. Wer entſcheidet darüber, was
auch dem Kunſtgewerbe (Arbeiten in Edelmetall, ein militäriſches Geheimnis iſt? Wie kann der Laie das
Aufruf zur Beſchickung der
Elfenbein, Holz=Miniaturen) einen breiten Raum zuge= wiſſen? Unter Strafe ſoll auch fallen, wer einem anderen
zur Kenntnis bringt, wie eine beſtimmte Waſſerleitung
Pſtellung Deutſcher Kunſt 1650 —1800 ſtehen. Für die Repräſentation des letzgenannten
Ge=
bietes wird neben dem muſealen und privaten Beſitz, beſchaffen iſt. wo offene Stellen vorhanden ſind die zum
Darmſtadt 1914.
neben den Schätzen aus den Schlöſſern unſerer Fürſten in Brückenbau ſich eignen, wer über Gleisanlagen, über Vor=
Bekanntlich findet auf Veranlaſſung Sr. Königl. erſter Linie auch das kirchliche Kunſterbe heran= richtungen für das Aus= und Einladen von Truppen auf
des Großherzogs von Heſſen und bei gezogen werden. Eine beſondere Abteilung der Aus= den Bahnhöfen uſw. Mitteilungen macht Es iſt nicht
in im nächſten Jahre im Reſidenzſchloß zu Darm=ſtellung wird den Handzeichnungen, Aquarellen und einzuſehen, wie durch Mitteilung ſolcher Dinge eine
Ge=
eine Jahrhundertausſtellung Deutſcher Paſtellen gewidmet ſein und endlich ſoll eine Porträt= fährdung des Vaterlandes bewirkt werden ſoll. Vor allem
iſ ſtatt, die der kunſtgeſchichtlich noch wenig durch=galerie des geiſtigen Deutſchlands der die weitgehende Unſicherheit in der Feſtſetzung deſſen, was
hien Zeit vom Ende des dreißigjährigen Krieges bis Zeit das ikonographiſch=hiſtoriſche Intereſſe zu befrie= unter Strafe fallen ſoll, gibt zu den größten Bedenken
Nra Napoleons gelten wird. An dem Zuſtande= digen verſuchen. Nue das Gebiet der Porzellankunſt wird Anlaß. Im Lande der allgemeinen Wehrpflicht iſt
es=
um dieſer Veranſtaltung arbeiten an hundertfünfzig aus leicht erklärbaren Gründen keine Verückſichtigung ſin= ſelbſtverſtändlich, daß über militäriſche Dinge geſprochen
wird und daß die maßgebenden Perſönlichkeiten der Kritik
iſen Kunſtgelehelen des In= und Auslandes mit und den, ſo weit es ſich nicht etwa um Porträtplaſtiken unterworfen werden. Die Preſſe darf in ihren wichtigen
oßer Teil des deutſchen fürſtlichen und privaten handelt, die ebenfalls in das Programm einbezogen ſind.
Es wird bei der Gelegenheit zum erſten Mal der Im ganzen wird alſo die Darmſtädter Ausſtellung das Funktionen nicht beſchränkt werden. Die Preſſe hat ſich
einmütig gegen die Vorſchriſten dieſes Geſetzes
ausge=
eien Oeffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auch künſtleriſche Schaffen der anderthalb Jahrhunderte mög= ſprochen, die Journaliſtenorganiſationen, der Verlegerver=
Bgiſer von Oeſterreich hat neuerdings die lichſt erſchöpfend aufzuzeichnen haben und es ſteht zu hof= ein und ſelbſt der Wehrverein. Gerade die Veröffent=
Aeung der Ausſtellung aus allerhöchſtem Beſitz ange=fen daß dank dem lebhaſten Intereſſe, das die Idee des lichungen des Flotten= und Wehrvereins müßten ſtreng.
: Da im übrigen heute die Vorarbeiten bereits hohen Veranſtalters in allen Kreiſen der Bevölkerung, verboten werden, wenn ſchon, denn ſchon. Dadurch würde
glich weit gediehen ſind und einen allgemeinen Ueber= vornehmlich auch bei den Behörden, gefunden und dank eine ganz erhebliche Beruhigung der Bevölkerung erzielt
über das Material geſtatten darf geſagt werden, dem Zuſammenwirken aller beteiligten Kräfte das ſchwere werden können. Ich beantrage Ueberweiſung der Vorlage
diee Darmſtädter Jahrhundert=Schau nicht nur manche nationale Werk wirklich gelingen wird.
an eine Kommiſſion von 21 Mitgliedern.
Aleriſche Ueberraſchung bringen, ſondern auch jene bis=
Obwohl nun von dem beauftragten oberſten Leiter
Abg. van Calker (natlib.): Die Vorlage entſpricht
eher mit Unrecht gering geachtete Epoche unſerer künſt= des Unternehmens und von den nach Städten und Pro= nach der Anſchauunng meiner Freunde einem Bedürfnis.
tm Vergangenheit in einem völlig neuen Lichie er=vinzen geordneten Arbeitskomites bereits ein großer da die ausländiſche Geſebgebung in den letzten Jahren
ern laſſen dürfte Bei der Fülle von Material aber Teil des deutſchen Privatbeſitzes perſönlich geſichtet wor= ebenfalls weſentlich verſchärft worden iſt. Das militäriſche
die oberſte Leitung des Unternehmens das Ziel den iſt, wendet ſich die Ausſtellungsleitung an alle Be=Intereſſe iſt heute ganz anders als früher. Das
allge=
einmal nur ſolche Werke höchſter Qualität nach ſitzer von Kunſtſchätzen aus der genannten Zeit mit der meine Intereſſe muß dem des einzelnen vorangeſtellt wer=
Aſtadt zu bringen, die auch vor unſerem modernen herzlichen Bitte, auch dann ſolche dem kunſtwiſſenſchaft= den. In Einzelheiten muß der Entwurf allerdings noch
beſtehen können, dann aber auch von der kunſtge=lichen Leiter Profeſſor Dr. Georg Viermann=anders ſormuliert werden. Schon die im § 1 vorgeſehene
ichen Tätigkeit der Zeitſpanne ſolche Proben vorzu= Darmſtadt, dem künſtleriſchen Beirat im Kabinett des Anordnung der Geheimhaltung iſt unhaltbar. Die
Straf=
n die für die Vielſeitigkeit des Schaffens ebenſo wie Großherzogs namhaft zu machen wenn deren Ausſtellung barkeit der Fahrläſſigkeit wird von der Preſſe ſcharf
be=
en hohen Geſchmack ihrer Schöpfer aufſchlußreich ſind. auch nicht beabſichtigt wird. Es iſt geplant, ſpäterhin kämpft, und mit Recht. Wie ſteht es da mit der Erörterung,
Ausſtellung wird demnach das geſamte Gebiet das geſamte Material, das die Darmſtädter Veranſtal=öffentlicher Geheimniſſe: Dus Volk hat glücklicherweiſe
tung zeitgt, in einer mehrbändigen Publikation zu ver=ein großes Intereſſe an miltäriſchen Dingen, deshalb
Malerei, einſchließlich der Produktion in
Oeſter=
nund der Schweiz möglichſt geſchloſſen zur Dar= arbeiten und die Ergebniſſe dauernd der Erkenntnis zu darf dies Intereſſe nicht unterbunden werden. Mit Pa=
Eug bringen, ſerner von dem bildhaueriſchen erhalten und ſchon aus dieſem Grunde iſt es der Leitung radeberichten allein iſt nicht t Dutlie iſt notwendig.
Fafffen, ſpeziell auf dem Gebiet der Kleinplaſtik dringend erwünſcht, über den privaten Kunſtbeſitz der ſie wird allſeitia geliebt, nur nicht von dem, gegen den
ahigerundetes Bild zu geben verſuchen, endlich aber Zeit möglichſt genau unterrichtet zu werden.
ſie ſich richtet. Der § 9 iſt in der vorgeſchlagenen Faſſung:
Nummer 289
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 6.
gricht und lief det alen Veriehreimtclt ja in
unamehndar. Spionage iſt immer verwerſich beſonders
viel mehr über Unfälle und Unglücke; leider aber wei
Gerichtszeitung.
aber iſt ſie gewiſſenlos, wenn ſie von Staatsangehörigen
von dem, was täglich an glückhaften Leiſtungen vollli
gegen den eigenen Staat begangen wird. Wir werden der
* Metz, 26. Nov. Der Leutnant Tiegs wurde we=
Kommiſſionsberatung zuſtimmen und verſuchen, die Be= gen Totſchlags zu 7 Jahren Zuchthaus, Ab= wird. Deshalb dürften obige Angaben wohl mit daza
tragen, ein richtigeres Bild über den heutigen Stand
denken gegen den Entwurf zu beſeitigen.
Abg. Holtſchke (konſ.): Wir haben alle Veran= erkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von Fortſchritt unſerer Luftſchiffahrt zu geben, ſowie das
laſſung, dem Entwurf im großen und ganzen zu folgen. 10 Jahren und Ausſtoßung aus dem Heere verurteilt. trauen dazu zu heben. Für dieſes Jahr werden dieſ
Er iſt eine Notwendigkeit. Die dem § 1 gegebene Defini= Die Urteilsbegründung erfolgte öffentlich, ten der „Viltoria Luiſe” am kommenden Samstag
In ihr wird dargelegt, daß Tiegs nach ſeinem Freiſpruch
tion des militäriſchen Geheimniſſes trifft im allgemeinen durch das Oberkriegsgericht von einem ihm zur Laſt ge=geſtellt werden. Am Sonntag iſt das Luftſchiff nodu
zu. Den Stein des Anſtoßes bildet aber § 9. Auch meine legten Vergehen mit dem Fahnenjunker Förſter und zum ermäßigten Preiſe von 25 Pfg. zu beſichtigenz
Freunde meinen, daß dieſer Paragraph in dieſer Faſſung einem anderen Leutnant, Krosz, gekneipt, dann ſeine wird die Halle über Winter geſchloſſen.
unannehmbar iſt. Es wird eine Unſicherheit in die Preſſe
hineingebracht, da es in das ſubjektive Ermeſſen des Ge= Wohnung mit den beiden aufgeſucht und dort die Knei=
* Petersburg, 26. Nov. Der Flieger Wa
richts geſtellt wird, was als fahrläſſig und militäriſches perei fortgeſetzt hat. Als am anderen Morgen Leutnant
Krosz die Wohnung verließ, kneipten Tiegs und Förſter jew, der von Petersburg nach Moskau flog und
Geheimnis anzuſehen iſt. Wir werden ebenfalls für Kom= weiter Nachmittags 2 Uhr vernahm man zwei Schüſſe in Landung geſtern den Rückflug antrat, iſt heute mittz
miſſionsberatung eintreten
Abg. Dr. Ritter von Liſzt (Fortſchr. Volkspt.): Wir der Wohnung. Ein Schuß war durch ein Bierglas ge= Petersburg gelandet.
gangen, drei Schüſſe hatten den Fahnenjunker verletzt,
ſtehen der Vorlage objektiv gegenüber und werden in der zwei waren ihm in die Bruſt gedrungen und einer in den
Das Kaiſerpaar in Primkenau.
Kommiſſion an ihr mitarbeiten. Wer ſo tief geſunken iſt,
Oberſchenkel. Tiegs beſtritt, geſchoſſen zu haben. An
* Primkenau, 26. Nov. Der Kaiſer un
daß er ſein Vaterland verrät, wird ſich auch nicht durch der Hand der Beweiſe wurde aber in der Urteilsbegrün=
Geld= oder Freiheitsſtrafen abhalten laſſen, denn er rechnet dung feſtgeſtellt, daß Förſter ſich nicht ſelbſt die Schüſſe bei= Kaiſerin trafen mit Sonderzug heute nachmittag
damit, daß er feſtgenommen und verurteilt wird. gebracht hatte, ſondern daß ſie von dritter Hand herrühren Uhr auf dem Bahnhof Primkenau ein und wi
Trotz der Bedenken, die wir gegen die Vorlage haben, mußten. Das Gericht verneinte Fahrläſſigkeit, nahm viel= dortſelbſt von dem Herzog und der Herzogil
werden wir doch an die Beratung in der Kommiſſion un= mehr Vorſatz an. Das Motiv ſei nicht geklärt. Das Ge= Schleswig=Holſtein mit den Hofſtaaten und
voreingenommen herangehen. Der § 1 in der gegen= richt war der Anſicht, daß eine Angelegenheit mit Leut= Landrat des Kreiſes Sprottau, Freiherrn von Kot
wärtigen Faſſung iſt unannehmbar. Auch dem Reichs= nant Krosz, bei der es ſich um einen Meineid handeln empfangen. Im Gefolge waren: Hofdame Gräfin Raſl
gericht iſt es nicht gelungen, eine ſaßbare Definition des ſollte, hierbei keine Rolle geſpielt habe, daß vielmehr eine General von Chelius, Oberſtleutnant von Mutius, ſ
Begriffs „militäriſche Geheimniſſe” zu geben. Wäre das andere Angelegenheit mit hineingeſpielt habe, in der gegen merherr von Reedern, Geſandter von Treutler Be
Geſetz ſchon jetzt in Kraft ſo wären die Beſtrebungen des Tiegs wegen falſcher Wachmeldung ein Verfahren einge= Dr. von Niedner. Ferner trafen im Laufe des Tage
Wehr= und Flottenvereins nichts als eine fortgeſetzte ſtraf= leitet worden war, indem er den Leutnant Krosz ver= Die Fürſtenpaare Solms=Baruth, Hohenlohe=Lange
bare Handlung, da dort auf angebliche Lücken in unſerer ſchiedentlich, allerdings vergeblich, zu beſtimmen verſucht und Pleß, ſowie Prinz Hohenlohe=Schillingsfürſt.
Rüſtung aufmerkſam gemacht wird. Wenn die Mitteilung
hatte, zu ſeinen Gunſten auszuſagen. Wegen dieſer Sache ſind eingetroffen: Prinz Philipp von Sachſen=K
verbreitet wird, daß die Luftſchiffhalle in Metz jeden habe ſchließlich Tiegs Hand an ſich ſelbſt legen wollen, ſei Generaloberſt von Pleſſen, Geſandter Graf Lerchd
Augenblick von franzöſiſchen Geſchützen beſchoſſen werden aber daran durch den Fahnenjunker verhindert worden. Graf und Gräfin Deltice=Fraſſo aus Rom, Oberprähen
könnte, ſo würde auch das als eine Verletzung des mili= Da letzterer dem Geſpräch zugehört habe, in dem Leutnant von Günther u. a.
täriſchen Geheimniſſes angeſehen werden müſſen. Wenn Krosz das Anſinnen Tiegs ablehnte, müſſe dem Tiegs
Auf dem Wege zum Schloß bildete die Bewohn
es verboten ſein ſoll, über Straßen und Wege Mitteilun= der Gedanke gekommen ſein, den Zeugen Förſter aus der von Herrſchaft und Stadt Primkenau Spalier. Im
gen zu machen, ſo iſt ſchließlich die ganze Geographie ein Welt zu ſchaffen. Das Gericht habe deshalb Totſchlag an= wurden Ihre Majeſtäten von den bereits eingetraf
militäriſches Geheimnis. § 9 iſt in dieſer Faſſung abſolut genommen.
Gäſten und herzoglichen Beamten empfangen. — E
unannehmbar, aber, andererſeits haben wir auch noch
morgen auf Faſanen und Kaninchen gejagt. Zu deléglo
gegen einzelne kleinere Beſtimmungen ſchwere Bedenken.
Ein neuer Wohltätigkeitsverband.
auffolgenden Jagddiner iſt eine große Anzahl Herrgslulga
Es iſt nicht zu verſtehen, daß ein Verräter ein Deutſcher,
* Berlin, 26. Nov. Im Hauſe des Oberſtkämmerers, der Nachbarſchaft geladen, darunter die Grafenſnieges
auf gleiche Stufe geſtellt wird mit einem Ausländer, der
hier eine, wenn auch nicht ſehr erfreuliche Pflichterfüllung Fürſten zu Solms=Baruth, fand geſtern abend auf Ein= Kotzenau, Landrat a. D. von Klitzing, Oberlandesg.
ausübt. Auch wir gehen in die Kommiſſion hinein mit ladung des Fürſten eine Verſammlung von Vertretern der präſident Vierhaus, die Oberſten von Berge undlkonſt
dem feſten Entſchluß, allen Beſtimmungen des Entwurfs Berliner Preſſe und zahlreicher preußiſcher Zeitungen ſtatt, Landesälteſter von Niebelſchütz u. a.
entgegenzutreten, deren letzter, wenn auch nicht bewußter der zunächſt von dem Fürſten zu Salms=Baruth und hier=
Zweck nicht der Schutz des Reiches gegen Spionage ſon= auf von Generalarzt a. D. Werner, dem Oberverwaltungs=
Beſuch des Kaiſerpaares in Münd
dern der Schutz der Militärverwaltung gegen die Kritik gerichtsrat Dr. Kühne, ſowie Seehandlungspräſidenten
* München, 26. Nov. Die Bayeriſche Stafll
verfehlter Anordnungen iſt.
Dambois namens des Hauptverbandes der unter dem Pro=
Abg. Mertin=Oels (Reichspt.): Die Verſchärfung tektorat der Kronprinzeſin ſtehenden Ceeilienhilfe ſchreibt in ihrer heutigen Nummer halbamtlich: De
der Strafbeſtimmungen, wie ſie jetzt vorgeſchliagen wird. über den Zweck und die beabſichtigte Organiſation dieſes fer und ſeine durchlauchtigſte Gemahlin die Kai
erachten wir als einen großen Fortſchritt, aber der § 9neuen Wohltätigkeitsverbandes ausführliche werden am 15. und 16. Dezember in München weil
iſt auch für uns unannehmbar. Die Preſſe darf nicht ſo Mitteilungen gemacht wurden. Der Verband, der auf An= den Beſuch zu erwidern, den das Königspaar
beſchränkt werden, wie in dem § 9 beabſichtigt wird, wenn regung der Kronprinzeſſin gegründet worden iſt, ſoll ſeine März 1913 dem Kaiſerpaar abſtattete. Als der Kai
wir auch nicht verkennen, daß die Senſationspreſſe großen Wirkſamkeit auf den geſamten preußiſchen Staat erſtrecken. letzten Male in München war, lagen die Schatten
Schaden anrichtet. Das Ueberfliegen der Grenze hat ſich Er ſoll die ſeit vielen Jahren angeſtrebte Vereinigung der Trauer über dem Lande. Unvergeſſen iſt der Eri
geradezu zu einem Unfug ausgewachſen. Da iſt ein Ein= ſchon vorhandenen Wohltätigkeitsbeſtrebungen zu einheit= die Teilnahme, die unſer Kaiſer damals — es
greifen unbedingt notwendig. (Beifall rechts.) — Abg. licher, planmäßiger Hilfsarbeit herbeiführen und insbe= 19. Dezember 1912 — am Schmerze Bayerns bei
Cohen=Reuß (Soz.): Wenn England in bezug auf die ſondere auch die Verückſichtigung der verſchämten Armen 1 Dieſesmal werden die Herzen des baheriſcher Volill
Spionage ſehr ſcharfe Beſtimmungen hat, ſo iſt das we= ermöglichen. Zu dieſem Zweck werden außer dem Haupt= erhabenen Schirmherrn des Deutſchen Reiches zu
niger ſchädlich als bei uns, da im übrigen die engliſche verbande mit dem Sitze in Berlin in den Provinzen über= gem Willkommensgruß entgegenſchlagen. Aufrichti
Geſetzgebung durchaus freier iſt. Hoffentlich wird der allProvinzialverbände gegründet, denen die Heranziehung ehrung und innige Liebe werden unferen Kaiſer Und
Reichstag bei Behandlung dieſes Entwurfs mehr Einſicht der in den Provinzen vorhandenen Vereinigungen für die vieledle Gemahlin empfangen. Bayern, das in Till
beweiſen für die Not des deutſchen Volkes, als der Mann, Mitarbeit an der Geeilienhilfe obliegt. Es iſt nicht zu Kaiſer und Reich ſteht, erblickt in der Perſonil
der zufällig Reichskanzler iſt. Auch die Militärdienſtvor=etwa die Gründung neuer Vereine geplant, Wilhelms die kraftvolle Verkörperung des Reichsge
ſchriften, die überall käuflich zu erhalten ſind, ſollen als ſondern es ſollen die bereits beſtehenden Ein= und nimmt froh=bewegten Anteil an der hohen
Geheimmaterial betrachtet werden. Das iſt widerſinnig. richtungen zu einem zielbewußten Handeln zuſammen= die der angekündigte Beſuch der kaiſerlichen Hern
Wie ſteht es denn mit der Geheimhaltung von militäri= gefaßt und der herrſchenden Zerſplitterung entgegengetre= unſerem geliebten Herrſcherpaar bereitet.
ſchen Dingen den Rüſtungsfirmen gegenüber? Jeder ten werden. Zu dieſem Zweck tritt die Cecilienhilfe jetzt
Menſch, mit Ausnahme der Staatsſekretäre, weiß daß es in die Oeffentlichkeit und hofft, durch freiwillige Spenden
Eiſenbahnraub.
mit der Geheimhaltung dieſer Dinge dort ſonderbar aus= und Zuwendungen die für ihre Pläne erforderlichen
Mit=
ſieht. Weiter weiß man, daß das Rüſtungskapital inter=tel zu erhalten. Durch den Verkauf von Wohlfahrtsmar=
* Brieg, 26. Nov. (Amtliche Meldung.)
national iſt. Während man früher den Schmiergelder= und skarten ſoll die Oeffentlichkeit dauernd für den Ver= Strecke Brieg-Neiſſe iſt geſtern der Zug 331 durch
paragraphen mit Ungeſtüm verlangt hat nimmt die bür= band intereſſiert werden. Ferner werden in nächſter Zeit der Notbremſe in einem Frauenabteil vierter Klaſſ
gerliche Preſſe einen ganz anderen Standpunkt ein, wenn Geſchirre (Teller in allen Größen, Taſſen, Vaſen, Doſen), Halten gebracht worden. Während des Aufenthall
der große Krupp ſchmiert. Niemand von uns beſtreitet, die auf Anregung der Kronprinzeſſin von dem Kunſtge= der Strecke wurden aus dem Packwagen 525 Mark
daß der Verrat der Geheimniſſe ſeines Vaterlandes das
ſchlimmſte Verbrechen iſt Bei der Entwicklung des Spio= werbehaus Stumpf in Danzig hergeſtellt ſind, zu kleinen entwendet. Die leeren Taſchen wurden heute früll
Preiſen in den Handel gebracht. Es iſt beabſichtigt, durch 30 Min. von dem Weichenſteller auf der Streckeg
nageſyſtems ſpielt der Staat ſelber die allerübelſte Rolle. fortgeſetzte Mitteilungen an die Preſſe die weiteſten Kreiſe Ein Polizeihund aus Neiſſe befindet ſich anſ=c
Die beſte Sicherheit iſt die Aufrechterhaltung des leben= der Bevölkerung über den Ausbau dieſer Organiſation Stelle. Die Ermittelungen werden fortgeſetzt.
digen Staatsgeiſtes, der bei uns aber unterdrückt wird
durch Vorenthaltung der Gleichberechtigung der Freiheit unterrichtet zu halten.
* Berlin, 26. Nov. Die B Z. meld
und der Gerechtigkeit.
Neiſſe: Die Beraubung des Perſonei
Kriegsminiſter v. Falkenhayn: Ich kann es mer
ereignete ſich nach der Station Bösdorf auf der
Luftfahrt.
verſagen, auf die Ausführungen des Vorredners ein=
Brieg-Reiſſe, Es iſt noch nicht feſtgeſtellt, obr es
Die 400ſte Fahrt der „Viktoria Luiſe‟.
gehend zu antworten. Es handelt ſich hier gar nicht um
ein oder mehrere Individuen handelt, die in den
die Intereſſen der Armee oder der Heeresverwaltung, ſon=
* Frankfurt a. M., 26. Nov. Die „Viktoria Luiſe” raum eindrangen. Wenn der Zug vor der Stati
dern um die Intereſſen des Reiches Daß die deutſche Ar= unternahm heute vormittag 9 Uhr, feſtlich geſchmückt, unter dorf angehalten worden wäre, ſo wäre der Raub
tillerie ſchlechter ſei als eine ausländiſche trifft nicht zu. Führung von Dr. Lampertz von der hieſigen Luftſchiffhalle lich beträchtlich größer geweſen, da ein Teil der
Auf die Behauptung des Abg. Cohen, das deutſche Offizier= aus ihre 400ſte Fahrt, die bis nach D armſtadt in Bösdorf abgeliefert worden war.
korps werde in gewiſſen Lagen ebenſo handeln, wie ein führte und anderthalb Stunden dauerte. Es dürfte wohl
Fall im Auslande gezeigt habe, gehe ich nicht ein bisher kein Luftſchiff der Welt exiſtieren, das auf eine nur
Ich kann aber verſichern, daß das deutſche Offizierkorps annähernd gleiche Anzahl von wohlgelungenen Fahrten,
Bayeriſcher Landtag.
ſtets ſo handeln wird, wie es ihm Ehre und Pflicht be= mit zum Teil recht bemerkenswerten Leiſtungen, zurück=
* München, 26. Nov. Die Kammer del
fehlen. (Lebhafter Beiſall bei der Mehrheit) — Abg. blicken kann.
geordneten nahm in ihrer heutigen Sitzung
Cohen=Reuß (Soz.): Es iſt mir nicht eingefallen, zu
Das 11. Zeppelin=Luftſchiff, Erſatz für die bei der träge der Sozialdemokraten, Liberalen und Konſia
behaupten, daß die deutſche Artillerie ſchlechter ſei als Düſſeldorfer Halle zerſtörte „Deutſchland”, im Winter 1911= an, nach denen die Regierung erſucht wird, im Bi
die franzöſiſche. Ich habe nur nach einem Artikel des1912 in Friedrichshafen erbaut, unternahm die „Viktoria dahin zu wirken, daß für die Veteranenfül
Generals Rhone zitiert. Betreffs des Offizierkorps hat Luiſe” am 16. Februar 1912 ihre erſte Werkſtättenfahrt, um ſeitens der Reichsregierung weiteres geſchehe.
der Kriegsminiſter an mir vorbei geredet. Ich habe ledig= nach einer Anzahl wohlgelungener Probeflüge mit der niſter des Innern Frhr. v. Soden hatte im 2a
lich geſagt daß unſere Offiziere ebenſo handeln werden Ueberführung nach Frankfurt a. M. und der gleichzeitigen Debatte erklärt, daß eine weitere Erhöhung der Vi
wie die öſterreichiſchen im Falle Redl und daß dadurch Einweihung der hieſigen Luftſchiffhalle am 4. März 1912 heihilfen Millionen koſten werde. Die Finanzdl
die volle Wahrheit nicht ans Tageslicht kommt.
in den Beſitz der Delag überzugehen. Schon am 23. Juni Reiches geſtatte aber nicht, weiter zu gehen, trotz d
Damit ſchließt die Debatte. Die Vorlage gehr 1912 konnte mit dem Schiff die 100., am 21. Oktober 1912 gefühle für die Veteranen.
an eine Kommifſion. Die nächſte Sitzung findet die 200., am 30. Jnni 1913 die 300. und heute die 400. Fahrt
Donnerstag 1 Uhr ſtatt: Gebührenordnung für Zeu= ausgeführt werden Von dieſen 400 Fahrten wurden von
gen und Sachverſtändige Hilsrichtertum beim Reichs=März bis Rovember 1912: 225 und vom April 1913 bis
Sächſiſcher Landtag.
gericht Kolonialgerichtshof, Gewerbeordnungs=Novelle.
jetzt 175 Fahrten ausgeführt.
* Dresden, 26. Nov. Die Zweite Ka
Schluß 6 Uhr.
Beſonders erwähnenswert dürften wohl die Leiſtungen begann heute die allgemeine Beratung des St
bei Wettbewerben mit Flugzeugen, die gelegentlich des haushaltsetats der Finanzporiode 1914/15
* Berlin, 26. Nov. Der Seniorenkonvent Deutſchen Zuverläſſigkeitsfluges am Oberrhein im Mai miniſter Seydewitz leitete die Beſprechung rul
des Reichstags trat vor Beginn der heutigen Plenar=1912 und des Flieger=Turniers in Gotha im Auguſt des
Expoſé ein, in dem er erklärte der Reichsetat 18
ſitzung zuſammen und einigte ſich dahin, daß am 13. De= gleichen Jahres, ſein; weiterhin die erſten Ueberſeeflüge, durchweg im Zeichen der Hochkonjunktur entſtanze
zember die Weihnachtsferien beginnen, die bis zum 13. Ja= ſo die Fahrt von Düſſeldorf über Holland und die Nordſee der machten ſich in der letzten Zeit Zeichen einer
nuar 1914 dauern ſollen. Auf die Tagesordnung am Don= nach Hamburg am 18. Juni 1912, die Fahrt zur Kieler
gigen Konjunktur bemerkbar. Der Miniſter beſl
nerstag ſollen geſetzt werden: die Vorlage, betr. die Hilfs= Woche im gleichen Monat und verſchiedene andere über einzelnen Finanzpoſitionen und kam dann
kräfte beim Reichsgericht, und betr. den Kolonialgerichtshof, Land und See. Hohe und höchſte Herrſchaften haben ſich Reichsſteuergeſetzgebung zu ſprechen.,
ſowie, wenn möglich, betr die Wanderlager. Am Freitag wiederholt dem bewährten Schiff und ſeiner tüchtigen Be= dabei aus: Als er den vorigen Etat dem Hauſe
und Samstag ſollen Wahlprüfungen ſtattfinden Die Ab= ſatzung anvertraut, ſo u. a. faſt ſämtliche preußiſche Prin= habe er betont, daß das finanzielle Verhältnis
ſtimmungen über die Wahlen ſollen jedoch mit Rückſicht auf zen, teils mit Gemahlinnen, die Großherzogspaare desſtagten zum Reiche wenig freundlich geweſen
die Landtagseröffnung in Baden erſt am 2. Dez. erfolgen. von Sachſen=Weimar und von Heſſen, das Herzogs= ſei es noch erheblich ungünſtiger. Man habe deil
Am 2. Dez. ſollen die Etatsberatungen beginnen. Nach paar von Sachſen=Koburg=Gotha und viele andere. Nicht zur Erfüllung ſeiner Aufaaben zwei direkte Reif
beendeter erſter Leſung des Etats ſoll die Beſprechung weniger als im ganzen 8551 Perſonen ſind mit dieſem bewilligt, nämlich den Wehrbeitrag und die
der Interpellationen, betr. die Arbeitsloſigkeit und die ſtolzen Schiff durch die Lüfte geſegelt, das dabei in 852 mögenszuwachsſteuer. Der Wehrbeitragsließe
Vorgänge in Zabern, erfolgen. Der 1. Dezember iſt für Stunden 22 Minuten 47 364 Kilometer zurücklegte. Inter=falls rechtfertigen. Die Reichsvermis
die erſte Leſung kleinerer Vorlagen verfügbar.
eſſieren dürfte bei dieſer Gelegenheit ein Einblick in die wachsſteuer bedeute einen direktsn
* Berlin, 26. Okt. Dem Reichstag iſt eine Betriebsverhältniſſe bezw. den Betriebsmittelverbrauch: griff in die Finanzhoheit der=Ein
Anzahl kleiner Anfragen ſeitens der National= an Waſſerſtoffgas wurden bisher für dieſes Luftſchifften. Die ſächſiſche Regierung habe im Bundgg
liberalen, betr. die Vergebung der Entwurfsbearbeitung 432756 Kubikmeter verbraucht, und ſeine drei Motoren gegen geſtimmt und werde auch ferner gegen je
für das Botſchaftergebäude in Waſhington, zugegangen. verſpeiſten allein 84323 Kilogramm Benzin und Benzol, Reichsſteuer ſein. Der Miniſter erklärte ’ſchliesün
Von den Sozialdemokraten iſt eine Anfrage, betr. die Be= ſowie 8782 Kilogramm Schmieröl.
der vorliegende Etat kein ungetrübtes Bild aufm.n
ziehungen des engliſch=amerikaniſchen Tabaktruſtes zu der
Wenn man auch immer hier und da gewiſſer Aengſt= Regierung müſſe allen Zweigen der
Staatsp=
deutſchen Zigaretteninduſtrie, und betr. die Einſchränkung lichkeit im großen Publikum über alles, was mit der Luft= die größte Sparſamkeit auferlegen. Halte
des Waffenhandels, eingegangen.
fahrt zu tun hat, begegnet, ſo iſt das wohl erklärlich; denn den mächtigen Grundpfeilern der Staatswohlff
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Limmer 288.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 7.
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2 Karlseruhe, 20. Nov. Heute vormitag ſtürzte ein ſvon den Hausbewohnerm bemert wurde, erſchoß ſich
gukünftig wieder günſtiger zu geſtalten.
verheirateter Zimmermann aus Blankenloch von einem der Täter, indem er ſich eine Kugel in die Schläfe jagte,
nt weiteren Verlauf der heutigen Etatsberatung ſtellte Leitergerüſt vor einem Hauſe der Kaiſerſtraße vom fünften die ſeinen ſofortigen Tod herbeiführte. Ein Schutzmann
Fnanzminiſter v. Seydewitz eine 4prozentige Stockwerk herab und war ſofort tot.
drang mit Hausbewohnern in den hinteren Raum des
Ge=
iſche Staatsanleihe in Ausſicht. Der
* Köln, 26. Nov. Als Mörder der Wit we ſchäftes ein. Dort lag Goldſtein in einer großen Blutlache
r und der Zeitpunkt der Emiſſion werden erſt feſt= Wießdorf in der Weißhüttenſtraße wurden heute am Boden. Die Beſichtigung ergab, daß er mit einem
Ma, ſobald beſſere Geldmarktverhältniſſe eingetreten die zwei etwa 20jährigen ſtellenloſen Hausdiener Max Hammer, der neben ihm lag, eine ganze Reihe wuchtiger
Krajewski und Johann Ranquette verhaftet, Hiebe über den Kopf erhalten hatte. Ferner zeigte ſich an
welche die Tat bereits eingeſtanden haben. Krajewski der Bruſt eine ſchwere Schußverletzung. Er wurde in
hoff=
hatte ſich fälſchlich die Bezeichnung eines Bäckers Anton nungsloſem Zuſtande nach der Klinik gebracht. Die Leiche
us der öſterreichiſchen Delegation.
Julius Meier beigelegt und war unter dieſem Namen als des Gehilfen fand im Schauhauſe Aufnahme. Ueber die
Wien, 26. Nov Der Heeresausſchuß der
mutmaßlicher Täter genannt worden.
Motive der Tat konnte noch nichts Genaues ermittelt
wer=
reichiſchen Delegation verhandelte heute
* Breslau, 26. Nov. Die Schleſiſche Volkszeitung den. Tatſache iſt jedenfalls, daß der Gehilfe den Hammer,
mittag über das Heeresbudget. Das
Herren=
mitglied v. Grabmaier (Verfaſſungstreuer Groß= meldet in ihrem Mittagsblatt: Die Polniſche Pris mit dem er ſeinen Chef überfiel, am Tag vorher von einem
idbeſitz) erklärte, wenn es trotz der beſtehenden Ge= vatbank Köhler und Janiszewsky in Katto= Hausbewohner geliehen hatte. Goldſtein iſt verheiratet
r gelungen ſei, den Balkankrieg zu lokaliſieren, ſo witz iſt plötzlich mit bedeutenden Paſſiven in Konkurs und Vater zweier Kinder. Seine Familie hat ſich vor
Eif Haupturſache der Reſpekt aller Mächte vorgeraten. Geſchädigt ſind beſonders kleine polniſche wenigen Tagen nach Odeſſa begeben, um dort Verwandte
militäriſchen Stärke des Dreibundes Sparer, die ihre Erſparniſſe der Bank anvertrauten, weil zu beſuchen.
ſien. Darum ſei es die Aufgabe aller Maßgebenden, ſie ein Prozent mehr bezahlte als die ſonſt in jenen Krei=
Die „Wackes”=Affäre.
Preibund zu verſtärken, zu vertiefen und auszubauen. ſen bevorzugten Banken. Die Bank pflegte enge Geſchäfts=
* Straßburg, 26. Nov. Ein Zaberner Berichterſtatter
Gefahrenmomente ſeien keineswegs beſeitigt, insbe= verbindungen mit ähnlichen privaten polniſchen
Bank=
der Straßburger Neueſten Nachrichten weiß zu melden:
ſeie harre die ſüdſlawiſche Frage ihrer Löſung. Zur unternehmungen.
* Wien, 26. Nov. Der Miniſter des Innern von Geſtern abend befanden ſich hier der Kommandierende
Piugung des entſetzlichen Unheils eines
Zukunfts=
ſes ſei eine vernünftige innere und äußere Politik Heinold erklärte im Abgeordnetenhauſe bei General v. Deimling und der Diviſionskommandeur
Pindig, welche ſich auf eine ſtarke Armee und Flotte der Interpellation über die Sozialverſicherung, daß die Re= Generalleutnant v Eben. Zu der Beſprechung,
Redner fuhr fort: Wenn wir innerhalb des Drei= gierung auf die Fertigſtellung der Geſetzesvorlage nach= die in der Affäre Forſtner ſtattfand, war das
es geſchätzte und gleichberechtigte Genoſſen bleiben drücklichſt hinarbeite In der Debatte über den Antrag ganze Offizierkorps hinzugezogen. Wie ich aus
ſſen, können wir uns der Aufgabe nicht entziehen, auch der Erhöhung der Lehrergehälter griff der Abg. Ferdinand beſter Quelle erfahre, hat Leutnant v. Forſtner einen
militäriſche Stärke entſprechend den Rüſtungen un= Seydel (Deutſchnat.) die Sozialiſten auf das Schärfſte! ſcharfen Verweis erhalten. Der Gebrauch des durch ihn
Zundesgenoſſen auszugeſtalten. Die Monarchie muß an, wobei er ihnen Demagogie und unehrliches Verhalten angewandten Wortes „Wackes” iſt inzwiſchen durch
Re=
die Ausgeſtaltung ihrer Flotte in der Lage ſein, gegen die Beamten zum Vorwurf machte. Vizepräſident gimentsbefehl ſtrengſtens verboten worden. Im Anſchluß
ſlin einen Rückhalt zu gewähren, deſſen Italien im Pernerstorfer (Soz.) bat das Haus um Entſchul= an den Fall iſt auf den Gängen der verſchiedenen
Kom=
ſſelmeer bedarf. Schließlich beantragte der Redner digung, daß er dem Abg. Seydel keinen Ordnungsruf er= pagnien folgende Bekanntmachung handſchriftlich ange=
Reſolution, in der die Kriegsverwaltung auf= teilt habe. (Pfuirufe bei denDeutſchnationalen, Beifall bracht: „Der Soldat hat über Dienſtangelegenheiten
Ver=
ſdert wird, alle Mittel zur weiteren Einſchränkung bei den Sozialdemokraten, Rufe bei der Arbeiterpartei; ſchwiegenheit zu beobachten. Bei allen Meldungen und
„Hinaus mit Pernerstorfer) Die Lärmſzenen Ausſagen muß er ſich der ſtrengſten Wahrheit befleißigen.
Tuelle anzuwenden.
Die wiſſentlich unrichtige Abſtattung eines Rapports,
wiederholten ſich fortwährend, bis die
Sitz=
dienſtlicher Meldungen oder Berichte oder einer
wiſſent=
ung auf morgen vertagt wurde.
lichen Weiterbeförderung unterliegt ſtrengſter Beſtrafung.”
Vom Balkan.
* Peſt, 26. Nov. Im Abgeordnetenhauſe er=
Saloniki 26. Nov. Aus Volo ſind weitere klärte der Miniſterprſidnt auf eine Anfrage, daß die
Ein Rieſenbrand.
ülgariſche Komitatſchis, die während des Verhandlungen mit den kroatiſchen Par=
* Port Huron (Michigan), 26. Nov. Die Werk=
Krieges gefangen wurden eingetroffen. Sie lteien zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben,
da ſie keinerlei Forderungen erheben, welche dem Grund=ſtätten der Grand=Trunk=Railway ſind
dn dem hieſigen Kriegsgericht zugeführt.
Konſtantinopel, 26. Nov. Von ruſſiſcher prinzip der Union in Kroatien widerſprechen. Die ſtrei=niedergebrannt. Der Schaden wird auf eine halbe
wird das Gerücht dementiert, wonach infolge der tigen Fragen der Dienſtpragmatik bei den Eiſenbahnen Million Dollars geſchätzt. Tauſend Arbeiter ſind
nrahme Caſlvaztly= Miuſtafas, eines wurden durch Kompromiß erledigt. Die Ernennung des arbeitslos.
Uders des Großweſirs Mahmud Schef= Kgl. Kommiſſars Skerlecz zum Banus erfolge demnächſt
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie.
lauf einem ruſſiſchen Schiffe, die ruſſiſche Botſchaft auf Antrag der ungariſchen Regierung. Ebenſo ſollen die
Wahlen zum Landtag ausgeſchrieben werden. — Die Er=
(Wſetzung des Generalpolizeidirektors verlangt habe.
* Berlin, 26. Nov. In der heutigen Vormittagsziehung
Molſchaft beſtand lediglich auf der Wiederauslieferung klärung des Miniſterpräſidenten wurde mit großer Befrie= der Preußiſch=Süddeutſchen Klaſſenlotterie fielen 5000 Mk.
Raclys, weil dieſer nach der Vorweiſung eines Haft= digung aufgenommen.
auf die Nrn. 77995 179518, 3000 Mark auf die Nrn. 13051
* Neapel, 26. Nov. In der europäiſchen Zeit= 1 15470 16036 19572 20 676 21085 43365 45075 58661
ſls ausgeliefert worden ſei, in dem Calvacly als eines
Einen Verbrechens ſchuldig bezeichnet wurde während konferenz, die hier von Vertretern der Eiſenbahnen 59520 61453 61515 70831 90 483 97 236 110368 113 461
um ein politiſches Verbrechen handle. Der Zwi= abgehalten wurde iſt beſchloſſen worden, die nächſte Sitz=113595 115933 119195 122118 127887 130850 141 020
ung im Juni in Bern und die folgende im November in 143 649 149396 158745 167802 168 226 202359 203 245
ſfill iſt noch nicht beigelegt.
Saloniki, 26. Nov. Die rumäniſche München abzuhalten.
204030 204 386 204742 211020 213 996 und 225 044. — In
* Brüſſel, 26. Nov. In dem Prozeß der Frau der Nachmittagsziehung fielen 30000 Mark auf die Nr.
liffahrtsgeſellſchaft richtete einen
regel=
en Dampferverkehr zwiſchen den Donauhäfen und Schneemann=Hamburg gegen die Prinzeſſin75581, 10000 Mark auf die Nr. 211 249, 5000 Mark auf die
lſtintza, Konſtantinopel, Kawala, Saloniki, dem Pi= Luiſe beantragte der Vertreter der Staatsanwaltſchaft Nrn. 51998 73550 131349 142659 152 207 210 776, 3000
Mark auf die Nrn. 17894 31314 45 964 50 974 70 619 71 159
Kreta, Chios. Smyrna und Mytilene ein. Der erſte Abweiſung der Klage.
* Haag, 26. Nov. Die offiziellen diplomatiſchen Kreiſe 74909 75 183 78136 79090 83958 97500 98 704 100 273
Eieiſche Dampfer wird heute erwartet.
ſind angeſichts des Standes der Vorarbeiten zur 101 454 124207 127818 131248 132127 134493 137724
dritten Friedenskonferenz der Anſicht, daß die 140 775 141854 145894 158 678 164048 179607 184 252
Zur Lage in Mexiko.
Konferenz eheſtens 1916 oder 1917 zuſammentreten könnte. 214518 223 300 und 233 082. (Ohne Gewähr.)
* Madrid, 26. Nov. Der Miniſterpräſident demen=
Neu=York, 26. Nov. Nach einem Telegramm
Amtlicher Wetterbericht.
lPaſo iſt die Meldung, daß die Regierungstrup= tiert das Gerücht, die Reiſe des Königs nach
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
ie dem Gefecht bei Juarez ſich zurückzogen, von einem Wien bezwecke die angeblichen Meinungsverſchieden=
Arſaliſten beſtätigt worden, der von einem 300 Fuß heiten zwiſchen Oeſterreich=Ungarn und Frankreich beizu=
Das nordweſtliche Tiefdruckgebiet, deſſen Rand=
En Funkentelegraphenturm die Bewegungen der Trup= legen.
wirbel uns geſtern trübes, regneriſches Wetter brachten,
Abe obachten konnte. Bei Las Vogas gegenüber Diario
* Hongkong, 26. Nov. Der japaniſche Dampfer hat ſich nordoſtwärts bewegt. Einer ſeiner Ausläufer
as) iſt ein Gefecht im Gange. Die Zahl der ſich„Soſhuhmaru” überrannte auf der Rede ein ragt heute morgen nach der Nordſee und
Norddeutſch=
iberſtehenden Truppen beträgt etwa 400 auf jeder chineſiſches Boot. 20 Chineſen wurden gerettet, land und verurſacht ſehr ſtarke Winde auf dem Meere.
während angeblich 30 ertrunken ſein ſollen.
Hoher Druck bedeckt das Feſtland, in deſſen Bereich wir
Mexiko, 26. Nov. Die Aufſtändiſchen
morgen bei wechſelnder Bewölkung meiſt trockenes,
n auf der National Railway of Mexico zwiſchen San
HIB Berlin, 26. Nov. Im Hauſe Friedrichſtraße 131 iſt etwas kühleres Wetter, vielfach mit Morgennebeln, er=
Potoſi und Saltillo einen Militärzug in die Luft heute nachmittag gegen 2 Uhr ein ruſſiſcher Buchhändler warten können.
reigt. 50 Mann der Bundestruppen ſind tot.
Ausſichten in Heſſen für Donnerstag, den 27. Nov.:
namens Goldſtein von ſeinem Gehilfen überfallen
Meriko, 26. Nov. Der erſte dem neuen Kongreß und durch Hammerſchläge auf den Kopf und durch Revol= Wechſelnde Bewölkung, meiſt trocken, etwas kälter,
viel=
breitete Geſetzentwurf betrifft die Ratifizierung verſchüſſe ſehr ſchwer verletzt worden, ſo daß er fach Morgennebel.
onzeſſion an ein belgiſches Syndikat für den Bau kaum mit dem Leben davon kommen dürfte. Als die Tat
(Schluß des redaktionellen Teils.)
24000 Meilen langen Schmalſpurbahn. Die
Ange=
ſteit wurde einer Kommiſſion überwieſen.
Sche
Veracruz, 26. Nov. Der deutſche Kreuzer
piktenlftzgafden
Zahn-Créme
emen” iſt geſtern nach Tampico abgegangen.
Felltopf Schüfzen Sie sich
dchenVerkstenfleiser
heif, Kafarrn durde
Letzte Nachrichten.
5
Ilr
ref.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
WüberKbelen
Vrräfigin allenApofhe
Frankfurt a. M., 26. Nov. Der Abgeordnete
Mundwasser
Rat Dr. Friedberg, der Vorſitzende der
preußi=
hen und Drogereri-Dreis
6
mationalliberalen Landtagsfraktion, hat ſich
mitEr=
der Orioinalschachel
Angeſichts der Verkeuerung der meſten Gennimitel
einer Operation in der zurologiſchen Klinik
(I,22455)
(I,21621
Herrn Dr Friedrich Straus in Frankfurt a. M. unter= iſt auf die Billigkeit von
Die völlige Geneſung wird vorausſichtlich drei bis
E9
Wer nie die Nächte huſtend ſaß,
(
UF
SNEA
Wochen in Anſpruch nehmen.
Ee de
Straßburg, 26. Nov. Mit Bezug auf eine von fran= beſonders hinzuweiſen. Dieſe fachgemäße Miſchung aus= Lder begreift kaum, welche Wohltat der Welt mit Fays
ſchen Blättern neuerdings verbreitete Meldung, wonach ſchließlich britiſcheindiſcher Tees ſteht qualitativ ſo hoch, Zechten Sodener Mineral=Paſtillen geſchenkt worden iſt.
Kalſerliche Statthalter Graf v. Wedel an ſeinen daß ſie den weitgehendſten Anſprüchen zu genügen ver=5 Die Paſtillen, die aus zur Kur benützten Heilguellen
der Gemeinde Soden ſtammen, wirken lindernd, löſend
kritt denke und bereits eine Villa in Berlin mag. Dabei ſtellt ſich infolge der außergewöhnlichen und beruhigend, wenn man ſie vor dem Schlafengehen
Meinet habe, iſt das Wolffſche Bureau nach Erkundigung Ausgiebiakeit eine Taſſe Sang=Ho Tee auf kaum
ſorpetenteſter Stelle zu der Feſtſtellung ermächtigt, daß über 1 Pfg. Gratisproben bei MoRlz LANDau. Inimmt, und ſie bekämpfen auch die ſchwerſten
Huſten=
anfälle , wenn man ſie nach Vorſchrift verwendet. Man
Sariſer Meldung glatt erfunden iſt.
Fernſprecher 116.
achteaber auf den Namen, Fay” u. die amtl. Beſcheinigung
Karlsruhe, 26. Nov. Der Landtag hielt heute
Kimatischer Kurort in Süd-Tirol. Z des Bürgermeiſter=Amtes Bad Soden a. T. auf weißem
6 Uhr eine vorbereitende Sitzung ab, in
VeVVSaison September bis Juni. 3 Kontrolſtreifen. Preis. 85 Pfg. die Schachtel. (I,23591
Anach einer kurzen Begrüßung durch den Staatsminiſter
1912/13: 36091 Kurgäste.
Erkältung, Huſten, Heiferkeit, Nachen=
En v. Duſch der Zentrumsabgeordnete Morgentha=
Städt. Kur- und
Bade-
zum Alterspräſidenten beſtimmt wurde. — Die erſte
Peits ſitzung der Zweiten Kammer wurdeaustalt: Zandersaal, Kaltwasseranstalt. kohlensaure katarrh ſind jetzt an der Tagesordnung. Ein
u. alle medikament. Bäder, Schwimmbad, Inhalationen, vorzügliches Mittel, das außerordentlich wohltuend,
Freitag, vormittags 10 Uhr, feſtgeſetzt. Von derſelben Radium-Emanatorium, Trauben-, Mineralwasser: ſchleimlöſend, beruhigend und kräftigend wirkt, und das
namentlich bei allen chroniſchen Erkrankungen
unſchätz=
de Wahl des Präſidiums vorgenommen werden.
Kuren, Terrain-, Freiluftliege-Kuren. Kanalisation,
ſen die Wahlreſultate im 5., 6., 29. und 46. Wahlkreiſe 4 Hochquellenleitungen. Theater, Sportplatz, Konzerte. bare Dienſte leiſtet, iſt der Altbuchhorſter Mark=
Limſpruch bei der Kammer erhoben worden. — Das20 Hotels I. Ranges, Sanatorien, zahlreiche Pensionen lſprudel Starkquelle, mit heißer Milch gemiſcht,
getrunken. Tagsüber laſſe man von Zeit zu Zeit
ein=
fünden der Prinzeſſin Marie Alexandra
und Fremden-Villen.
(17561a Altbuchhorſter Mineralpaſtille langſam im Munde zer,
Aeit der Operation ein durchaus gutes. Temperatur
Prospekte gratis durch die Kurvorstehung. gehen. Wer täglich dieſe rein natürliche Kur anwendet
Puls ſind normal und die Wundheilung ſchreitet gut
hell, ſparſam, ge= braucht ſich vor Erkältung, Huſten uſw. nicht zu fürchten.
. Irgend welche Komplikationen ſind nicht verhan=
Elektra=Kerzen, ruchlos. Pak. 65. Auf den der Stadtauflage dieſer Ausgabe beiliegenden
ſeo daß beſtimmt mit einem weiteren normalen Ver=
(24614
Hier: P. B. Grodhaus, Seifenf. a. w. Turm. (V,18306 Proſpekt wird hiermit hingewieſen.
der Geneſung gerechnet werden kann.
nacn Pilsner Art
20
nach Münchner Art
Hell Export uaus
— feinste Tafelbiere
2
in Faschen und Syphons
C
3826a
Nummer 28
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 8.
(2120
Die glückliche Geburt einer gesunden
Todes=Anzeige.
Tochter zeigen hocherfreut an
Am Montag mittag entſchlief nach langem
Josef May und Frau
mit großer Geduld ertragenem Leiden meine
geliebte Schweſter, die Witwe des vor vielen
Frieda, geb. Lehmann.
Jahren verſtorbenen Bildhauers Profeſſo!
Hierdurch erfüllen wir die traurige Pflicht,
Darmstadt, den 26. November 1913.
(*15903
Benedikt König
unſeren E. B. E. B., A. H. A. H. und i. a. B.
Landwehrstr. 12.
i. a. B. von dem am 23. November zu Cöln
erfolgten Ableben unſeres lieben E. B.- A. H.
Frau Prof. König
Karl Fransen
geb. Goldschmidt.
(1871)
(24674
geziemend in Kenntnis zu ſetzen.
Todes=Anzeige.
Darmſtadt, den 27. November 1913,
Darmſtadt, den 27. November 1913.
Heute verſchied ſanft nach kurzem Kranken=
Die Landsmannschaft „Normannia‟
lager unſere liebe Mutter, Schwiegermutter,
Clara Jacob,
(24675
Großmutter und Schweſter
1. A. d. B. C.:
geb. Goldschmidt.
BUnRING X.
Frau
Die Beerdigung findet Donnerstag,deſ
27. November, vormittags ½ 12 Uhr, von
Katharine Wolf Wwe.
ſtädtiſchen Friedhofskapelle aus, ſtatt.
im 68. Lebensjahre.
Todes=Anzeige.
Darmſtadt, den 26. November 1913.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
Experimentalvortrag von Geh. Schulrate
Die trauernden Hinterbliebenen.
unſern innigſtgeliebten Sohn, Bruder u. Enkel
um 8¼ Uhr im „Kaiſerſaal” (Volksbildungsvere
Vortrag von Frau Schreiber=Krieger um 8¼
„Fürſtenſaal” (Verein für Frauenſtimmrecht).
Die Beerdigung findet Freitag, den 28. d. M.,
Philipp
Vortrag von P. Cohausz um 8½ Uhr im „Koff
nachmittags 2 Uhr, vom ſtädtiſchen Friedhofe
ſaal”.
aus, ſtatt.
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Rummelbr
nach achttägigem Krankenlager heute früh 7 Uhr
8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
im Alter von 12 Jahren zu ſich zu rufen.
Verſteigerungskalender.
Wir machen Ihnen hiermit die tiefſchmerz=
Freitag, 28. November.
Hofreite=Verſteigerung des Jakob Ga
liche Mitteilung mit der Bitte um ſtille Teil=
(Neue Ireneſtraße 3) um 10 Uhr auf dem Ortsge
(24677
nahme.
Dankſagung.
Pferde=Verſteigerung um 11 Uhr in der
kaſerne (Eſchollbrückerſtraße).
Griesheim, den 26. November 1913.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
Kunſthalle am Rheintor, geöfnet Wertegt
anläßlich des Ablebens meines lieben Mannes,
Gaſtwirt Philipp Zöller
11—4 und Sonntags von 10—4 Uhr.
unſeres lieben Vaters, Schwiegervaters und Groß=
(*15907
vaters
und Familie.
Druck und Verlag: Z. E. Zöntigiſche Hofbuchu
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuſl
Die Beerdigung findet am Freitag, den 28. No=
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für denM
vember, nachmittags 2 Uhr, ſtatt.
Herrn Wilhelm Braner
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſera
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Ge
ſagen wir hierdurch unſeren herzlichſten Dank.
leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. —
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind'
Die trauernden Hinterbliebenen.
Tageskalender.
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche
Donnerstag, 27. November.
Darmſt,adt, den 26. November 1913.
Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende 10 Uhr nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werd
zurückgeſandt.
(Ab. C): „Oberſt Chabert”.
Blllige Anlgebote
besonders geeigneter
(C
2.
Seschenke
fos
Wohltätigkeits-Vereine u. Minderbemittelfel
Herren-
Herren-
Herren-
Knaben-
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Anzüge zul Joppen ſim Hemden
Ulster
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1.35 an
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9.— an
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Mk.
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Hosen Unterhosen
Joppen
Pyjacks
Unterhosen
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Mk.
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Mk.
Mk.
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95 an
80 an
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3.− an
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Knaben-
Herren-
Herren-
Knaben-
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Paletots
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24644
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und
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Nummer 288.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 9.
anetre
6
Oranzeide.
MNN
SEMOAAE, Grafenstrabe
ab Samstag, den 29. November das Film-Wunder der Welt:
Die Nerenn
6e
Wois Molste
(191a
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oh.
mit eigener Komposition durch Kapellmeister Homan Webau.
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(*188
Haushälterin.
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m 814
nch, Wbeſ.junge Frau ſucht Aushilfe, Fräulein mitleren Alters ausl bei vorläufigem Wochenlohn von
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hr im zpübitte u. M 96 an die Exp. (*15890guter Familie geſucht, das kochen Mk. 24.—. Kranken= u.
Invaliden=
mit ſchönem Mädchen zwecks
und mit Hilfe eines Dienſt=geld wird nicht abgezogen. In Be=
Abendtisch
ſpäterer Heirat bekannt zu wer=
U5jähr., ſauberes Mädchen, w. mädchens den Haushalt ſelb=tracht kommt nur ein gut beleu=
Fleisch v. veget. Kost 7.
Hauſe ſchläft, ſucht Stelle zu ſtändig führen kann. Erwünſcht mundeter Mann, der eine Kaution den. Kein Alltagsſchwindel. Ver=
50 Pf. b. 70 Pf. im Abont.,
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Expedition ds. Bl. (*15917pflege. Schriftliche Angebote er=ſtellen vorm. zwiſchen 11 u. 12 Uhr. krete Ehrenſache. Vertrauens=
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ße 17
erſtraße
34 (Ecke4
uſtraß.
eb.
ſtraße 110
ariitnt
terlingel
ſtr. 10
ate
liche
Sloſe.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
N 150.
Donnerstag, 27. Nobenber.
1913.
Das Großh. Miniſterlum des Innern hat dem Verein für die Wiederherſtellung ſ ſonſtigen Arbetigeder beurlauden laſſen, folche übernehmen. Dann hat deren Auf=
St. Lorenzkirche in Nürnberg, E. V., die Erlaubnis erteilt, 5000 Loſe der im traggeber, auch wenn er ſeine Arbeit in Akkord vergibt, die Verſicherung aller dabei
kſefe des Jahres 1914 auszuſpielenden VII. Serie der zu Gunſten der Wiederherſtel= 1 beſchäftigten Arbeitskräfte zu regeln. Dies geſchieht durch ſachgemäße, gewiſſenhafte
ig der genannten Kirche zu veranſtaltenden Geldlotterie innerhalb des Großherzog= 1 Ausfüllung einer Nachweiſung über die ausgeführten Regiebauarbeiten, wozu
For=
ms zu vertreiben.
mular bei der Sektion II der Heſſen=Naſſauiſchen Baugewerks=Berufsgenoſſenſchaft
Nach dem von der zuſtändigen Behörde genehmiaten Verloſungsplan dürfen in Darmſtadt Rheinſtraße 47/II., erhältlich und welche binnen 3 Tagen nach Ablauf
6o00 Loſe à 3 Mark ausgegeben werden. Zum Vertrieb in Heſſen dürfen! eines jeden Monats bei der Großh. Bürgermeiſterei, in deren Bezirk die Bauarbeil
t mit dem heſſiſchen Zulaſſungsſtempel verſehene Loſe gelangen.
(24608 ausgeführt wurde, abzugeben iſt. Dieſer Verpflichtung kann ſich der Bauherr
Während der Zeit des Vertriebs der Loſe zur erſten Klaſſe einer Königl. Preuß. durch anderweite Abmachungen bei der Vergebung fragl. Arbeiten nicht
ent=
ſofſenlotterie iſt Ankündigung, Ausgabe und Vertrieb der Loſe in Heſſen nicht geſtattet. ziehen. Iſt der Nachweis verſäumt oder unvollſtändig, ſo ſtellt ihn die Bürgermeiſterei
gemäß. § 500 der RVD. ſelbſt auf oder ergänzt ihn nach eigener Kenntnis der Ver=
Bekanntmachung.
hältniſſe und kann zu dieſem Zweck den Verpflichteten durch Geldſtrafen bis zu 100 Mk.
Bei Bauarbeiten aller Art, die ein bei der Heſſ.=Naſſ. Baugewerks=Berufs= anhalten, binnen einer feſtgeſetzten Friſt Auskunft zu geben.
hoſſenſchaft verſicherter Unternehmer zur Ausführung bringt, iſt die ſtaatliche Un=
Wir machen alle Dieienigen, welche Bauarbeiten, hauptſächlich kleinere Arbeiten
Alverſicherung ohne weiteres geregelt, deren Auftraggeber erwachſen alſo Weiterungen ausführen laſſen, auf die oben angeführten Beſtimmungen aufmerkſam und empfehlen
deren genaue Befolgung.
bei nicht.
Darmſtadt, den 21. November 1913.
Anders verhält es ſich aber, wenn dem Arbeitnehmerſtande angehörende bau=
(24610
verblich Tätige, augenblicklich vielleicht beſchäftigungsloſe Geſellen oder ſolche, die
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt).
zur Ausführung einer beſtimmten Bauarbeit vielleicht einige Zeit von ihrem
J. V.: Dr. Michel.
Almtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Schwellen=Verkauf.
Wahlen zum Ansſchuß der Allgemeinen
Gefunden: 1 Schlüſſel und 1 Drücker an einem Ring. 1 Kinder=
Am Dienstag, den 2. Dezember
ſuh. 2 Bücher in franzöſiſcher Sprache, 1 weißer Kinderhandſchuh. ds. Js., vormittags 9 Uhr, wer=
Ortskrankenkaſſe Darmſtadt.
ſchwarzer ſchmaler Krimmerpelz. 1 gelber Ring. 1 ſchwarzes Damen=den 790 alte Holzſchwellen auf
kiemonnaie mit Briefmarken. 1 Fahradlaterne. 1 ſilberne Nadel Bahnhof Darmſtadt, Hptbh., am
Durch die Reichsverſicherungsordnung werden vom 1. Januar
ſt Amethyſt. 1 großer Schlüſſel. 1 ſilberne Damenuhr mit Gold=neuen Eilgutſchuppen, meiſtbietend 1914 ab neu in die Krankenverſicherung einbezogen:
ud. 1 wollene dunkelrote Pferdedecke. 1 gelbe Reiſehandtaſche mit verſteigert. Die Bedingungen lie=
Die unſtändig und die im Wandergewerbe Beſchäftigten;
Mlauenwäſche. 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1 Aktenmappe. — Zu=gen bei der Bm. 55 in Darmſtadt
Gehilfen in Apotheken, Bühnen= und Orcheſtermitglieder,
Maufen: 1 ſchwarzer Dackel.
(24621 zur Einſicht offen und werden im
Privatlehrer und Erzieher bis zu einem Jahresarbeits=
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: Inpolizei=Termin bekannt gegeben. (IV246467
verdienſt von 2500 Mk.;
her Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=Großh. Eiſenb.=Betriebsamt 1.
Angeſtellte in einer den Betriebsbeamten und Werkmeiſtern
lden ſich: 1 deutſcher Schäferhund, 1 Spitzhund, 1 Pinſcher, In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
ähnlichen gehobenen Stellung mit einem
Jahresarbeits=
oxterrier, 1 Jagdhund (zugelaufen). Die Hunde können von den J teilung B, wurdel heute
einge=
verdienſt von mehr als 2000 Mk. bis zu 2500 Mk.:
intümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=tragen hinſichtlich der Firma:
Hausgewerbetreibende und Dienſtboten, überhaupt
Dienſt=
gerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
Darmſtädter Herdfabrik
perſonal in Privathaushaltungen ohne Rückſicht auf die
. vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(24628
und Emaillierwerk, Gefell=
Höhe ihres Jahresarbeitsverdienſtes,
2nd
ſchaft mit beſchränkter
Dieſe Perſonen gehören vom 1. Januar 1914 ab der Allge=
Haftung, Darmſtadt.
meinen Ortskrankenkaſſe Darmſtadt an.
Die=Beiſchvervingung
Durch Beſchluß der Geſellſchafter
Bei den demnächſt ſtattfindenden Wahlen zum Ausſchuß der
vom 11. November 1913 ſind die Allgemeinen Ortskrankenkaſſe Darmſtadt ſind dieſe Perſonen,
den Standort und den Truppenübungsplatz Darmſtadt für dieBeſtimmungen über die Firma ſoweit ſie volljährig ſind, ſowie ihre volljährigen Arbeitgeber
wahl=
t vom 1. Januar bis 30. Juni 1914 findet am 3. Dezember 1913, geändert. Die Firma lautet nun=berechtigt. Ausgenommen ſind ſolche Arbeitgeber, die nur unſtän=
Uhr vormittags, im Geſchäftszimmer des Proviantamts — Eſcholl=mehr:
(24647 dige Arbeiter beſchäftigen und ſolche Verſicherungspflichtige die
Mit=
lükerſtraße 25 — ſtatt.
Herdfabrik und Emaillier=glieder einer Erſatzkaſſe ſind und deren Rechte und Pflichten auf
Die Lieferungsbedingungen liegen in der Garniſons=
Fleiſch=
werk, Geſellſchaft mit be=ihren Antrag ruhen.
Pgabeſtelle — Blumenthalſtraße 111 — aus, können auch gegen
ſchränkter Haftung.
Auch weibliche Verſicherte und Arbeitgeber ſind wahlberechtigt.
üahlung der Selbſtkoſten von 50 Pfg. bezogen werden. Verſiegelte
Darmſtadt, 19. November 1913,
Die hiernach Wahlberechtigten werden aufgefordert, ſich zur
ſgebote mit der Aufſchrift: Angebote auf Fleiſchlieferung” ſind Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.Eintragung in die Wählerliſten in der Zeit vom 1. bis 6. Dezem=
Geſchäftszimmer des Proviantamts vor Beginn des Termins
(IV,24624,87 Piano — schwarz — 200 Mk.ber ds. Js., vormittags von 10 bis 12 Uhr und nachmittags von 3
ſtzu geben.
bis 5 Uhr, bei dem Großherzoglichen Polizeiamt (Hügelſtraße 31/33),
Die Lieferung für den Truppenübungsplatz erfolgt zuſammen Pjano — braun — 280 Mk. erſter Stock, Zimmer 21, zu melden.
(24642dsm
t dem Bedarf für die Garniſon Darmſtadt nach den für die Gar=
Darmſtadt, den 26. November 1913.
Piano — schwarz — 325 Mk.
ſſſon gültigen Bedingungen durch die Fleiſchausgabeſtelle.
Verſicherungsamt der Stadt Darmſtadt.
Proviantamt Darmſtadt.
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Versuch führt zur dauernden
Darmſtadt, den 26. November 1913.
(24627
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A. Schindler, Wurstfabrik,
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Bezirksſparkaſſe Langen.
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aufmerksam zu machen. Anwendbar und bewährt bei
Nerven-
ſechnungs=Abſchluß und Vermögens=Nachweis
und Stoffwechsel-Leiden, Zirkulations- und Funktions-
Für dieſe Woche
störungen, wie z. B.: Rheuma, Gicht, Ischias, Herz-, Leber-,
der Bezirksſparkaſſe Langen für 1912.
empfehlen
Magen-, Nieren-, Blasen-, Darm- und Haut-Leiden;
Schreib-, Klavierspiel-u. a. Krämpfe; Hysterie, Lähmungs
A. Vermögen:
Heilbutt
Geschwulste (Kopf, Ohren, Augen u. a.), Schmerzen aller Art.
13 266 957.80 Mk.
1. Hypotheken und Wertpapiere
2. Schuldſcheine und Kaufſchillinge
2—5 Pfund ſchwer
318016.57 „
461 175.37 „
3. Kaſſevorrat und Rückſtände
Johanna Becker
per Pfund 80 Pfg.
4. Mobilien und Immobilien
47 605.53 „
im Ausſchn. Pfd. M. 1.00 Mitglied der Vereinigung Deutscher Magnetopathen, E. V., gegr. 1888
5. Stückzinſen, berechnet bis 30. Dezem=
71 158.42 „
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Darmstadt, Rossdörferstrasse 28
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14 164 913.60 Mk.
(früher Teichhausstrasse 53, I.)
(15696a
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Sprechzeit: Dienstag und Freitag 9—12 und 3—5 Uhr.
B. Schulden:
13 610 265.08 Mk. 1101 0500 MerlanBesuche auch im Hause der Patienten. Vorzügl. Referenzen, hies. Familien.
6. Einlagen und Anlehen
C. Abſchluß:
Rotzungen, Seczungen, Steinbatt &* Union=Briketfs
14 164 913.69 Mk.
Das Vermögen beträgt
Lachsforellen
13610 06508 „
Die Schulden betragen
in plombierten Säcken à 50 Kilo netto
554 648.61 Mk. Rhein-Saim
Bleibt Vermögensüberſchuß
526 042.55
Reſervefond Ende 1911
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Ergibt Reingewinn für 1912
28 605. ½2 Mk.
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Nummer 2885.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
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(bisher Südweſtbezirk der Stadtgemeinde).
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Hans Ba
Fischhalle
10 Im.
665
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Friſche
des Agnes-Frauenvereinsvom
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4.20 ℳ, 14.—20. Reihe 3.40 ₰
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terre: 1.—5. Reihe 2.90 ℳ.
iotenrSelten
Reihe 2.35 ℳ, Proſzenitugen.
ON6.20 ℳ, Mittelloge 6.20 zu
konloge 5.20 ℳ, I. Rang
3333 Gewingezusiu Austern iDle Fhaune Tschwister I Rang: 1.—6. Reihe
(engl. Natives)
4
nach Odenwälder Mundart in 3 Akten (246447. u. 8. Reihe 2.15 ℳ, I.
1.35 ℳ, II. Galerie 75 ₰.
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(*15913
Soderſtraße 7, II. verkaufen Mauerſtr. 6, II. (*15939 lGew. Preiſe. Anfang 7
* 2h
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Nummer 288.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
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Steht hier dem ganzen Kram vor, ſeitdem der Inſpektor
durchgebramnt iſt. Miten in der Erntel Ach nein, allen ſchein gekonmnen heute, erkäre in ſeiner kegen Manter
Einer vom Himmel.
Reſpekt! Sie führt für ihr Alter ein bewundernswertes Malwitz, der von ſo viel ländlicher Anmut ganz bezau=
Humoriſtiſche Novelle von Alwin Römer.
bert war.
(Nachdruck verboten.) Regiment.
O, wirklich, Herr Leutnant? fragte ſie, offenbar freu=
Meinetwegen, brummte Malwitz und ſtocherte rück=
MMalwitz hatte ſich nach langem, vergeblichem Zureden ſichtslos an einer Platte mit allerhand Schinken=, Wurſt= dig erſtaunt über ſo viel Artigkeit. Das iſt aber viel zu
Bauptmanns bewegen laſſen und war aufgeſtanden, und Gänſebruſtſchnitten herum. Aber da es mein Regi= viel Ehre für mich. Wenns noch um unſere Leutemamſell
pehl er dieſe Nötigung für eine geradezu grauſame ment nicht iſt, das ſie führt, ſo —
geweſen wäre! Die könnte ſchon eher Anſpruch darauf
jie 9.
regel erklärte, da man bei Abweſenheit jedes herr=
Still! Das wird ſie ſein! flüſterte der Hauptmann und machen.
Plchen Familiengliedes keine Rückſichten zu nehmen ſah geſpannt nach der Tür. Richtig, da trat die Erwartete
Weshalb denn?
nt
Ahe, er alſo ebenſogut im Bette hätte ſpeiſen können. über die Schwelle. Sie hatte offenbar Toilette gemacht,
Weil ſie älter iſt als ich.
Wie alt iſt ſie denn? erkundigte ſich Wimbach lächelnd.
Wimbach hatte ſchließlich mit dem Hinweis auf die aber ſich nicht etwa in ſtädtiſche Kleidung geſteckt. Ein
i
Ich glaube achtundvierzig, gab ſie nachdenklich=
treu=
rg ewöhnlich nette und hübſche Gutsmamſell den Sieg dunkler Rock mit dem landesüblichen Faltenreichtum ſchloß
Eint
ſngetragen.
dicht über den Knöcheln ab, und ein heller Schimmer zwi= herzig Auskunft und zuckte nicht einmal mit der Wimper
Mmn ſaßen die Beiden ſich in dem altmodiſch ausge= ſchen dem ſich leiſe wiegenden Saum und den koketten dabei.
Der Leutnant gab einen Ton von ſich wie eine
be=
tm, mäßig beleuchteten Rieſenzimmer gegenüber, lau= Halbſchuhen verriet, daß die Füßchen in leuchtend weiße
ſutze Dinge vor ſich, wie der ländliche Tiſch ſie auch Strümpfe geſchlüpft waren. Aus dem ſtraff ſitzenden Mie= ſonders gelungene Rakete wenn ſie aufſteigt, und fing
Aieberrumpelungen zu bieten imſtande iſt, und dennoch der kräuſelte ſich bis dicht an den Hals ein ſchneeweißes, dann unbändig an zu lachen.
Aber was haben Sie denn? fragte ſie kopfſchüttelnd,
bisher keiner von ihnen ſein Gedeck angerührt, Sie ſauber gebügeltes Hemd, das auch die Arme bauſchig
um=
ſeten nämlich auf „Mamſellchen” für das ſie aus kleidete. So oder ähnlich mochten die jungen Mädchen Habe ich eine Dummheit geſagt?
ßer Machtvollkommenheit ein drittes Gedeck hatten
Sie ſind entzückend, Mamſellchen! rief er endlich. So
der Umgegend wohl Sonntags zur Kirche wandern. Aber
gen laſſen.
ob es ihnen allen ſo entzückend zu Geſichte ſtand wie dem eine alte, langweilige Leutemamſell ſoll mich veranlaſſen”
Uher „Mamſellchen” wollte ſich nicht blicken laſſen,
Mamſellchen, war entſchieden fraglich. Denn ſie ſah be= — Und er ließ die zweite Rakete ſteigen, um einen zweiten
em ſie ſchon zweimal nach ihr geſchickt hatten, und zaubernd darin aus mit ihren friſchen Farben, die mit Lachanfall einzuleiten.
O, Mamſell, Kuntzen iſt ſehr unterhalſam, erklärte ſie
itz, der Leutnant von den Gardedragonern, in ſei= den rotbäckigen Aepfeln aus dem Geſims ringsum wie um
beinahe gekränkt. Soll ich ſie hereinbitten? Sie glaubt
ſchick ſitzenden Jagdkoſtüm, knurrte unwillig: Da haben die Wette leuchteten.
Das iſt recht, meine liebe Landsmännin, daß Sie ſo zwar, ſie paſſe nicht recht zu Ihnen, aber —
Wimbach! Ich bin wirklich wieder der Dumme!
Liebes Mamſellchen, man ſoll niemand in ſeinem
woarum bin ich nicht konſequent geweſen und liegen kommen, ſagte fröhlich der Hauptmann, der ein Sohn der
ehen! So ine kleine pommerſche Gans hat ja doch
Kolberger Gegend war. Nun wird es uns noch einmal Glauben ſtören! unterbrach ſie Malwitz abwehrend. Wenn
Uhnung!
Sie ſchon jemand nötigen wollen, ſo nötigen Sie lieber
ſo gut ſchmecken.
Zuvorkommend rückte er ihr den Stuhl zurecht.
uns beide hier zum Zugreifen.
Largen Sie das nicht, lieber Malwitz! meinte lächelnd
Ich glaube, Sie haben meinetwegen gewartet, be=
Blaich, der ſchon ſeit fünf Minuten immer heißer mit
Ja, aber bitte, genieren Sie ſich doch nicht, entgegnete
n kköſtlich duftenden, gebratenen Hähnchen liebäugelte, merkte ſie nach einem Blick über die Tafel und nahm ſie und präſentierte die Schuſſel mit den Hühnern. Es iſt
Mädel iſt nicht halb ſo dumm, wie Sie ſich einbilden. Platz. Das iſt aber gar nicht in der Ordnung.
doch alles da —
Nummer 288.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 14.
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herden Ranſeichen, riſtnte er nit eitet
uns nich wie delernen Halie, ſehndieie Ralois ſlicher Serbenpſtiht ven den eir bandes, denmerſhes
fährlichen Blicke, das iſt noch ſehr die Frage. Mit Ihl
Darauf gab ſich das Kleeblatt eine ganze Weile den Mädchen am beſten gar nichts zu hören bekommt.
ſchen Farben und Ihrer famoſen Figur würden Sied
Pommerſches Gänschen, denken Sie inwendig.
Genüſſen der Abendtafel hin, bis Wimbach fragte: Wie
O . . . Mamſellchen, wie könnte ich . .. beteuerte er. Spree überall Furore machen. Ach, ich wollte, ich
kommen Sie eigentlich in dieſen abgelegenen Hansjochen=
Na, na! Oder iſt es wirklich ſo furchtbar, was Sie in in Halenſee mal ſo mit Ihnen dahinſchweben!
winkel, Mamſellchen? Sie ſprechen zwar ein
unverfälſch=
etwas krähender Stimme begann er aus der
tes Pommerſch, aber Ihre Wiege hat ſicherlich nicht in dem ſchlimmen Berlin ſchon alles erlebt haben?
Beobachtet haben, meinen Sie! verſchanzte der Leut=i Witwe” zu ſingen:
Jaſpershagen geſtanden.
Wie man ſo herkommt, wich ſie ihm unmerklich aus. nant ſich vorſichtig.
Wie die Blumen im Lenze erblüh’n
Ach ſo, nur beobachtet? ſagte ſie, und aus ihrer Stimme
Sie haben’s heute früh ja auch noch nicht gewußt, wie Sie
Und in leuchtenden Farben erglüh’n,
von dem ſchönen Berlin fortflogen, daß Sie ſich heute klang eine deutliche Enttäuſchung, die ihm eine heimliche
So erblühet in roſigſter Glut
abend in Jaſpershagen mit einem armen pommerſchen Freude bereitete.
Lockender Töne Flut . . . .
Sind ſie nicht in der ganzen Welt egal, dieſe naſchigen
In Halenſee? fragte ſie erſtaunt. Wo iſt denn
Mamſellchen langweilen würden.
Aber, wie können Sie ſo etwas ſagen! Es iſt einfach Dinger? dachte er ſchmunzelnd und ſah ſeine Leporello=
Ah — das iſt eine hochfeine Gegend in Berli
himmliſch in dieſem famoſen pommerſchen Winkel. Nee, liſte ſchon um eine reizvolle Eroberung vermehrt. Je Nicht weit von Charlottenburg, ja! Da halten wir
nee, in allem Ernſt! entrüſtete ſich Malwitz und goß von mehr man auf dem Kerbholz hat, je verrückter ſind ſie hin= mal unſere Bälle ab, gab er Auskunft.
dem Wein, der auf der Tafel ſtand, die Gläſer voll. Bah, ter einem her.
Die Kaſinobälle? fragte ſie treuherzig.
Laut aber ſagte er auf ihre Frage: Manches iſt na=
Na, natürlich, die Kaſinobälle! rief er lachen?
Berlin — was iſt Berlin? Jaſpershagen ſoll leben!
Pro=
türlich auch dabei erlebt; denn zum Säulenheiligen hab’ denn ſonſt? Und dabei blinzelte er Wimbach amiti
ſit, Wimbach!
Proſit! ſagte der Hauptmann und nickte fröhlich zu dem ich vorläufig die Qualifikation noch nicht.
Aber davon müſſen Sie mir ganz entſchieden
Und dabei ſandte er ihr einen übermütigen Blick, der zählen! bat ſie.
Mamſellchen hinüber. Da griff ſie zögernd nach dem für
ſie beſtimmten Glaſe, führte es lächelnd an die kirſchroten, nur dürſtig verhehlte, wie er ſich ſeiner ſieghaften Un=
Nee, nee, nich zu machen, wehrte er ſich un
ſanft geſchwungenen Lippen und nippte vorſichtig daran. widerſtehlichkeit in dieſer Minute voll bewußt war.
eine ernſthafte Miene an. Das ſind Dienſtgeheimni
Ja, ſo ein Leutnant hat’s doch zu gut! ſeufzte ſie dar= Wimbach?
Ach, bloß nicht zieren! tadelte Malwitz, der ſie beob=
Wimbach nickte beſtätigend. Minnedienſtgehe
achtet hatte. Ihr Damenlikör von heute nachmittag war auf herzbrechend.
Er lachte laut auf, ſo köſtlich berührte ihn dieſe naive ſagte er trocken und vertieſte ſich dann in die
Prü=
doch eine ganz andere Nummer.
Ach Gott, Herr Leutnant —, ſagte ſie vorwurfsvoll. Neid. Möchten Sie nicht gar mit mir tauſchen? erkundigte aufgefahrenen Wurſtſorten.
Haben Sie ſich nicht, kleine Heuchlerin! Es iſt ja nichts er ſich und zwirbelte ſelbſtgefällig an ſeinen Habyſpitzen
Und davon plaudern auch Sie nichts aus, Her
dabei. Oder denken Sie vielleicht, unſere Stadtdamen neh= herum, die nicht gerade üppig geraten waren.
mann? fragte ſie ſchalkhaft.
„Sofort! erklärte ſie.
men nicht auch mal ſo ne kleine Herzſtärkung? Ach, da
Der Mann redet überhaupt nicht, wenn er ſo
Na, natürlich, Sie kleine Unſchuld! Aber ich nicht mit beſchäftigt iſt wie jetzt! ſpöttelte Malwitz.
könnten Sie was erleben, ſag’ ich Ihnen!
Bitte, erzählen Sie doch ein bißchen davon. Was für Ihnen, ſo niedlich Sie auch ſind. Vielleicht auch gerade
Ich finde auch, daß Sie recht einſilbig ſin
Hauptmann. Sie ſollten mir wirklich ein bißchen
Damen ſind denn das? fragte Mamſellchen neugierig. deswegen. Aeh . .
Na, natürlich — das möchten Sie wiſſen! lachte er
Schmeicheln müſſen Sie nicht, Herr Leutnant! Ihre lin erzählen. Ihr Freund bringt ja doch nichts E
vergnügt. Aber das iſt nichts für Kinder, mein liebes Berliner Damen ſind ja doch alle viel hübſcher! wehrte ſie an den Tag! ermunterte ſie.
Fräulein. Denn Berlin iſt ein Sündenpfuhl, ein gräß= ſich kokett, was ihn zu einer neuen kleinen Attacke reizte.
(Fortſetzung folgt.)
in
(s
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IXX0
Kummer 288.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 15.
nachgiebiger. Hafer behauptet, wobei gue Sorien geſuch (60 Pfg). Das ſoeben in der Unverſalesdition im 3. waren.
Jahrgang erſchienene Muſikaliſche Taſchenbuch zeichnet ſich
Nach den letzten Kabelmeldungen von den amerika=ſowohl durch vornehme geſchmackvolle Ausſtattung, als
niſchen Getreidemärkten (Neu=York und Chi= auch durch reichhaltigen intereſſanten Inhalt aus.
kago) waren Weizen und Mais in feſter Tendenz auf
un=
günſtiges Wetter in Argentinien und den hauſſelautenden
Viſible ſupply=Ausweis; ſpäter konnte Mais wieder im
Gewinnauszug
Preis nachgeben auf größeres Angebot der Farmer und
der
Die
Qualitäts-
die ſchwächeren Effektivmärkte. Die ſichtbaren Weizenvor=
8. Prenßiſch-Füddeutſchen
räte ſind dort in dieſer Woche von 66,25 Millionen Buſhels
auf 66,30 Millionen Buſhels geſtiegen, hingegen die Mais= (229. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotterie
vorräte von 3,52 Millionen Buſhels auf 2,33 Millionen
5. Klaſſe 15. Ziehungstag 25. November 1913
f
Buſhels zurückgegangen. Auch in Kanada ermäßigten ſich
die Weizenvorräte in dieſer Woche von 21,16 Millionen
auf jebe geiogene Rumner ſind zve gleich hoße Gewinne
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
Buſhels auf 20,37 Millionen Buſhels.
in den beiden Abteilungen 1 und II.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie folgt:
Weizen, hieſiger und Wetterauer 19,40—19,50 Nord=
(Ehne Gewähr u. Stel. ſ. 3.)
(Rachdrnck verbolen)
deutſcher 19,40—19,50, Kurheſſiſcher 19,40—19,50, Ruſſiſcher
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
Läisarelfe
22,50—23, Laplata 22,50—22,75, Rumäniſcher 22,50—23,
240 Mk. gezogen:
Kanſas 22,25—22,75. Manitoba 21,75—23, Redwinter
2 Gewinne zu 10 000 Mk. 116840
22,25—22,75, Walla Walla 22,25—22,50; Roggen, hieſiger
6 Gewinne zu 5000 Mk. 86297 182085 217342
16,25—16,50, Bayeriſcher 16,25—16,50, Ruſſiſcher —
68 Gewinne zu 3000 Mk. 17800 18657 32633 33195
Rumäniſcher ——, Amerikaniſcher —.—
34213 64198 73755 77884 80732 81633 87179 89539
;Gerſte Pfälzer
(3516 100053 125664 185201 1404d1 141037 1acags
17—17,50, hieſige und Wetterauer 17—17,50, Riedgerſte
146341 151449 155339 157651 163701 175056 178960
17,75—18, Fränkiſche 17,50—17,75, Ungariſche ——
180219 199869 203421 213099 214509 221894 231111
Hafer, hieſiger 16.50—17,25. Bayeriſcher 16,50—17,50,
232956
Ruſſiſcher 17,50—19, Amerikaniſcher 17,75—18, Rumäniſcher
168 Gewinne zu 1000 Mk. 4256 13913 14100 19779
17.50—18,75; Mais mired 14,40—14,50, Ruſſiſcher 14,25
27941 31706 37875 42989 49007 51300 52683 53833
bis 14,40. Donaumais 14,25—14,35. Rumäniſcher 14,25 bis
60090 63673 64392 70729 75424 80511 81213 81705
14,50, Laplata 14—14,50, Weißer Mais 14—14,50, Weizen=
85449 89517 89643 89800 91507 92003 92053 95504
ſchalen 8,75—9, Meizenkleie 8,50—8,75, Roggenkleie 9,50
96385 101564 101867 102258 103111 103473 104217
bis 10, Futtermehl 14—14,50, Biertreber getrocknet 12,50
104999 107951 108459 111188 113186 113643 120035
bis 13, Futtergerſre 13,25—13,50; Weizenmehl, hieſiges
121226 130238 130639 131127 136397 141672 143423
(Baſis ab Mannheim) Nr. 0 31,25—31,50. feinere Marken
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149895 152023 153478 159440 160193 160250 161789
IN31,75—32, Nr. 1 29,25—29,50, feinere Marken 29,75—30.
162341 165704 167534 168998 173764 175497 176760
Nr. 2 28,75—29, feinere Marken 29,25—29,50, Nr. 3 26,25 177715 178831 184781 186190 191840 192527 195015
bis 26,50, feinere Marken 26,75—27, Nr. 4 22.25—22,50,
203683 204259 206638 209328 209603 217837 218656
feinere Marken 22,75—23; Roggenmehl, hieſiges Nr. 0
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Radſport. Gau IX D. R.=B. Nach den Beratungen
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Fahrwartetages des Gaues IX des Deutſchen Rad=
31640 32468 32943 36235 36069 43070 45771 459as
er=Bundes wird ſich das Programmin 1914 wie
48901 50189 52846 57339 59270 60317 62347 64214
Stimmen aus dem Publikum.
geſtalten: 4. Januar Fußtour Königſtein-Fuchstanz;
63500 65050 65523 Gosbr . 70691. 72101 12230 77505
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
ebruar Fußtour Steinbacher Tal-Aſchaffenburg; 15.
80628 81226 85554 93125 93231 93391 94231 94481
ieinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 dez
Preßgeſetzes in vollem Umſange der Einſender verantwortlich.)
94768 103986 105467 106971 108076 108156 109032
Frühjahrsgautag in Offenbach mit Gau=Konkurren=
112381 117621 117923 120409 121066 129680 12283a
Aim Saalſport: 10. Mai Gaufahrt Darmſtadt-Reichels=
— Der obere Teil der Landskronſtraße, zwiſchen Lud=
144811 145572 149506 152255 152286 153109 154220
ſt: 17. Mai Bundespreisfahrtentag über 150 Kilometer; wigshöhſtraße und Goetheſtraße welcher noch nicht einmal
154753 160030 17467 17666a 196603 200120 203476
Mai 50 Kilometer=Gauspreisfahrtentag; 14. Juni Ver=chauſſiert iſt, aber ſehr ſtark befahren wird, iſt in einem
203483 203650 207675 212030 212567 213118 218892
dauerfahrt über 70 Kilometer nach Höchſt a. M.; 21. Zuſtande, der aller Beſchreibung ſpottet. Wenn noch dem=
219925 222528 222680
i 100 Kilometer=Vereins=Mannſchaftsfahrten in zwei nächſt die Holzabfuhr aus dem Walde beginnt, da kann
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
Aſtn; 28. Juni Gaufahrt Groß=Gerau-Alzey; 5. Juli man auf dem erwähnten Straßenteile eine Quälerei des
240 Mk. gezogen:
Bfahrt „Rund um Frankfurt”: 12.—15. Juli Bunoes= Zugviehes ſehen. Dem Tierſchutzverein wird alsdann
2 Gewinne zu 15 000 Mk. 124031
in Augsburg; 18. Juli Gau=Nachtfeſt in Buchſchlag; Gelegenheit geboten ſein, in Tätigkeit zu treten.
L.
2 Gewinne zu 10 000 Mk. 133679 149136
Fuli Bundespreisfahrtentag über 250 Kilometer: 26.
4 Gewinne zu 5000 Mk. 72312 180976
100 Kilometer=Gaupreisfahrtentag: 2. Auguſt Rhein=
64 Gewinne zu 3000 Mk. 12914 38672 44740 44965
ferfahrt; 6. September Gaufahrt Alzenau-Gelnhau=
Literariſches.
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Se e
Wo man ſingt, da laß’ dich ruhig nieder,
Böſe Menſchen haben keine Lieder.”
kräftiges und doch einſchmeichelndes Sprachorgan macht ungemein
an=
ſoch ein anderes treffliches Wort läßt ſich prägen: Wer fröhlich ziehend, wirbt Freunde, iſt vor allem ſicheres Zeichen geſunder
Atmungs=
geſund! Sang und Klang tönen ewig jung aus vollem Herzen,
wege. Darf der Sänger mit dem, was ihm die Natur geſchenkt, leicht=
Das Leid, ſcheuchen die Sorge. Und wer geſund iſt, ſchmettert
fertig umgehen? Er muß die Stimme ſich erhalten, ihren Schmelz fort
ſo hell in die lachende Welt, wie die Lerche und die Nachtigall.
und fort pflegen. Jeder muß das, jeder kann das, wenn er ſeiner
ſgreiche, glockenreine kraftvolle Stimme bezaubert, rüttelt unſer Geſundheit, der Kraft ſeiner Lunge, ein geringes, leicht erfüllbares Ople:
auf, nimmt ſingend jedes Herz gefangen. Das einfache Volks= bringt. Die kraftvollen, kerngeſunden Sangesbrüder dort oben auf dem
zur Symphonie, begnadeter Geſang zu einem köſtlichen Menſch= i gemütlichen Bilde — ſie ſind treue Freunde des Altbuchhorſter
Mark=
enk. Was aus jubelndem Liede ſpricht, iſt der Hymnus der Sprudel Starkquelle — haben in ihm und den aus den
Mineral=
andere Menſchen in ſeinen Bann ziehen, ſie frohgemut und ſalzen der Altbuchhorſter Heilquellen gewonnenen natürlichen
Altbuch=
ſtachen. Wie oft klingt es dann in uns wieder: Hätte uns die horſter Mineral=Paſtillen das große Elixier gefunden, mit
Klana=
ſch auch ſolche Gabe beſchert! Gewiß, die ſchöne, geſunde,
mäch=
ſchönheit und Geſundheit der Stimmorgane noch lange Zeit die Welt und
ſenkraft verratende Stimme iſt eine Gabe, ein Naturtalent.
die Menſchen zu erfreuen. — Viele Aerzte und Profeſſoren empfehlen als
ſtnur die Sangeskunſt adelt den Menſchen, auch ſchon ein reines, hervorragend gutes, wirklich erprobtes Mittel bei
(auch kurzem
asten utrockenem), Hustenfeis, Aastene
Gee
ällen, Heiserkeit und rauhem Hals,
1 Zimme
4
Verschleimung und Auswurf, Brust-
und Lungenschmerzen, Katarrhen
dem gefürchteten Raucherkatarrh) und allen sonstigen Beschwerden der Luftwege
einfache, in jeder Lebenslage jeden Augenblick anwendbare, niemals berufsſtörende oder irgendwie unbequeme, im Verhältnis zu dem
riwlge auch billige Kur, nämlich den regelmäßigen Gebrauch der
natürlichen Altbuchhorster Mineral-Pastillen,
ſigen Fällen in Verbindung mit einer durchgreifenden Trinkkur mit Altbuchhorſter Mark=Sprudel Starkquelle, mit heißer Milch gemiſcht.
Verſchleimungen, die leicht in Heiſerkeit oder ſonſtige eine Verzögerung des Heilverfahrens vielleicht zur Vollſtreckerin des
ndispoſition übergehen und daher auch die Sangeskunſt ſo! Todesurteils. Verſchleimungen, die ſich andauernd, namentlich im Schlaf
beeinfluſſen, können ſich nur zu bald zu einem typiſchen Krank= und nach dem Schlaf höchſt unangenehm bemerkbar machen, ja zu
förm=
amswachſen und zu den bedenklichſten Folgen führen. Die lichen Erſtickungsanfällen neigen, müſſen daher ſcharf in Angriff
framkhaft geſteigerter Verſchleimungen ſind ſehr verſchieden. genommen werden. Das geſchieht am beſten durch ausgiebigen Gebrauch
ſin veralteten, nicht genügend ausgeheilten Katarrhen liegen, der natürlichen Altbuchhorſter Mineral=Paſtillen, in Verbindung mit
nhen einhergehen, aber auch, wie es ſo ſehr häufig zu beob= Altbuchhorſter Mark=Sprudel Starkquelle, in heißer Milch gemiſcht,
dirch übermäßiges Eſſen, Trinken, Reden, Singen, Rauchen getrunken.
fen ſein. Durch den meiſt gewaltſamen Ausſtoß des Schleims
Die natürlichen Altbuchhorſter Mineral=Paſtillen läßt man
aſt, die Lunge, das Herz, der geſamte Körper aufgerüttelt, langſam im Munde zergehen. Sie wirken für ſich oder in heißer Milch
eichtgefügten womöglich in edlen Organen ſchon kranken aufgelöſt außerordentlich wohltnend, löſend, beruhigend und gleichzeitig
utweiteren Komplikationen führen muß, ſelbſt Zerreißungen kräftigend.
ſefüßen zur Folge haben kann. So wird eine Nachläſſigkeit,
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IIIANMCAFIIII
die Tuberkulose,
Erkältungsmöglichkeiten
die erſchreckendſte Zahl von Menſchenopfern. So ſicher es feſtſtell
ſchafft das Leben, zumal das haſtende moderne Leben, in Hülle und
in der Hälfte aller Tuberkuloſefälle die maſſenmordende Krankheil
Fülle. Niemand iſt gefeit, niemand ſoll deshalb verabſäumen, vorzubeugen
und im Krankheitsfalle ohne jedes Zögern ſofort die nötigen Vorſichts= ererbt iſt, ebenſo ſicher iſt die allmähliche Heranbildung der Tube. 6s kann
maßregeln zu treffen. Viele ſind ſo anfechtbar, daß ein rauhes Lüftchen,
bei der anderen Hälfte in nicht geſunden Körpern durch unhygie ſnddurchNe
Lebensweiſe, wobei der Zwang zum Aufenthalt in Arbeits= urſſol Mundes
ein Zugwind genügt ihnen Huſten und Heiſerkeit oft in wenigen Stunden
zu bringen. Die Altbuchhorſter Paſtillen umgeben die ſo leicht zu Wohnräumen, die arm ſind an guter Luft, wohl die bedeutſamſt
ſpielt. Iſt der Körper ſchon von Geburt in Bruſt und Lunge geſchtsder Altbn
katarrhaliſchen Entzündungen neigenden Luft= und Atmungswege wie
ſo muß naturgemäß den krankhaften Eindringlingen der Zugan
mit einem Panzer und machen ſie widerſtandsfähig gegen ungünſtige äußere
die körperliche Schädigung erleichtert ſein. Um ſo größer wird
Einflüſſe. Andere Menſchen ſind abgehärtet und müſſen ſchließlich doch
erkennen, daß die Natur einen unangenehmen Seitenſprung macht und Selbſterhaltungspflicht, um ſo dringlicher der Rat, die Atmung=cn fördem
zu ſchützen mit Altbuchhorſter Paſtillen. Sind doch gerade
ihr Recht fordert, weil man dem Halſe ohne die geringſte Vorſicht
über=
mäßige Kraftleiſtungen zugemutet hat. Sehr warme Kleider, dicke Hals= werblichen Arbeiter und Arbeiterinnen durch die Notwendigkeit bi
Temperaturwechſels und des Arbeitens in zugigen Räumen auch
tücher ſind eher ſchädlich als nützlich. Sie fördern die Schweißbildung,
als andere Erwerbsmenſchen der Gefahr von Erkältungen auß
damit aber auch die Möglichkeit der Erkältung. Nicht in allen Fällen
iſt ungünſtige Einwirkung auf die Außenhaut des menſchlichen Körpers
Unter ähnlichen Gefahren ſtehen die Millionen von
die Urſache von Erkrankungen der inneren Schleimhäute. Die Krankheit
findet viel öfter ihren Einlaß durch die Atmungsorgane, muß alſo auch
kaufmännischen Angestellten,
auf demſelben Wege angegriffen und bekämpft werden. Das beliebte
„Gurgeln” mit allen möglichen Medizinen hilft wohl auch, hebt aber
beſtenfalls nur die Entzündung oder den örtlichen Reiz auf. Die die in oft wenig einwandfreien Räumen täglich viele Stunden
Altbuchhorſter Paſtillen teilen ſich mit ihren außerordentlich heil= einander zu arbeiten genötigt ſind. Selbſt viele kaufmänniſche
zeigen allbekanntlich den Fehler zu geringen Fläche
ſamen Mineralſalzen durch die Poren der Schleimhäute dem
mit einem Kubikinhalt an Luft der für die dort beſch
Blute mit, das ja hier am nächſten unter der Haut fließt
Perſonen nach modernen hygieniſchen Grundſätzen
und wirken ſonach faſt noch mehr von innen als von außen.
Weiſe ausreicht. Die Lüftungsanlagen ſtehen meiſt ad
Sie leiten die Blutſtauungen im Halſe ſchnell ab, führen den
auf der Höhe, ſo daß die etwa wirklich vorhand
entzündeten Stellen neues, verbeſſertes Blut zu und zwingen
Luft bald verbraucht iſt und nun die ſchlechte
dadurch den Krankheitsſitz, in ſeinen normalen Zuſtand
zu=
kräftigſten Reiz auf die Schleimhäute des Mundl
rückzugehen. Der Erfolg wird bei regelmäßigem Gebrauch
ſchließlich auch auf die Lunge ausübt. Dazu kon
der Altbuchhorſter Mineralpaſtillen ein dauernder ſein,
ſitzende, beim Schreiben nach vorn gebeugte. Bri
weil mit ſolcher Gewohnheitskur eng eine Kräftigung
Lunge einpreſſende Betätigung, überdies bei Leuten,
des Organismus und vor allem der geſamten
Atmungs=
den Schaden der ſchlechten Stubenluft keinen entſp
organe verbunden iſt. So laſſen ſich zur Abwehr von Er=
Ausgleich im Freien finden und daher den Gefall
kältungen mit allen ihren läſtigen Nebenerſcheinungen
Erkältung und Reizung der Atmungsorgane in
ſechs goldene Regeln aufſtellen:
Grade als die im Freien Beſchäftigten unterliegen
I. Vertraue nicht zu sehr deiner Stärke.
fach müſſen kaufmänniſche Angeſtellte, wenn das
auch noch ziemlich unbedenklich iſt, in Lagerräum
2. Verwöhne dich nicht durch zu warme Kleidung.
arbeiten, oder ſie haben hier doch häufig ſtundeſ
tun, Wie ungünſtig ſolche Lagerräume, je n
3. Härte die Atmungsorgane ab und beuge vor.
Sonderart, vorzugsweiſe Papiermengen und Sill
auf die Luftbeſchaffenheit und ſomit auf die
4. Lasse Erkältungserscheinungen aller Art nicht
organe einwirken, beſtätigt jeder Arzt. Auch die
einreissen.
hygieniſche Arbeitsräume gebannten kaufmänniſe
geſtellten haben zu Tauſenden mit Altbuchhorſter
5. Gewöhne dich an den Gebrauch der
natür-
die allerbeſten Erfahrungen gemacht.
lichen Altbuchhorster Mineralpastillen.
Eine bekannte Erſcheinung iſt es, daß Leutel
wohnheits= oder erwerbsmäßig viel „mit dem Mlk u
6. Trinke in hartnäckigen und veralteten Fällen
beiten” müſſen, oft ganz plötzlich innerhalb wenige and
kurgemäss morgens Altbuchhorster
Mark-
die Stimme verſagt. In einer ganzen Anzahl vol
wird dieſe empfindliche Störung ungemein gefü
Sprudel Starkquelle, mit heisser Milch ge-
mischt.
Sanger, Schauspieler, Red
Die Befolgung dieſer Regeln, die feſter Beſtandteil
jeden geordneten Lebens werden ſollten, wird beſonders
Geistliche, Lehrer, Aasseg un
in den rauheren Jahreszeiten reiche Geſundheitszinſen
tragen.
ſollten die Altbuchhorſter Paſtillen als und
Reizzustände
ſtets bei ſich tragen und von Zeit zu Zeit regeln
Haustrinkkur mit Altbuchhorſter Mark=Sprudl
quelle machen. Die bekannte Konzertſängerin T.
in den Atmungserganen
uns: „Wenn ich doch nur früher gewußt hätte, dai
buchhorſter Mark=Sprudel ein ſo vorzügliches
ſind durch ihre oft anhaltende Dauer faſt noch läſtiger als
haltig wirkendes Mittel bei Huſten und Rachenk
entzündliche Erſcheinungen. Tauſende von Menſchen, die
Da ich Sängerin bin, hatte ich in jeder Beziehil
daran litten, wurden die Beſchwerden jahrelang nicht los.
unter Erkältungen zu leiden und alles möglich
und ſelbſt denen, die alles andere umſonſt verſuchten,
erfolglos verſucht. Der qualvolle Huſten raubte
haben Altbuchhorſter Mineralpaſtillen geholfen. Es iſt
Schlaf und meine Stimme litt auch ſehr. Auf
dabei ſehr ernſt zu bedenken, daß ein an ſich mehr läſtiger
Nat trank ich Altbuchhorſter Mark=Sprudel Sti
als gefährlicher Reizzuſtand ſich bei Vernachläſſigung
mit heißer Milch gemiſcht, nebenbei nahm ich
äußerſt leicht zu einer ſchleichenden, an das Leben gebenden
Krankheit auswachſen kann. Von der bloßen Erkältung oder von einem ! Ihre ſo vortrefflich ſchmeckenden Altbuchhorſter Minerall
anfangs noch weniger beachteten Reizzuſtand, der fortgeſetztes Hüſteln! wodurch der Auswurf ſofort leichter und lockerer wurde und
reiz gleich nachließ. Ich trinke den Mark=Sprudel weiter ne
und Erſchütterung der Lungen verurſacht, ſind bis zum
Lungenſpitzen=
katarrh und ſelbſt zur Lungenſchwindſucht bei entſprechender Körper= auch mein Kräftezuſtand ſich zuſehends hebt. Auch die
veranlagung nicht allzuviel Schritte. Man ſoll nicht nur die gewöhn= horſter Mineralpaſtillen fehlen mir jetzt nie mehr.”
liche Straßen= und Wohnungsluft, die wir atmen, in Betracht ziehen. alſo, da die Stimme das Handwerkszeug iſt, neben der
In ſchlimmerer Lage befinden ſich die Hunderttauſende, die beruflich ge= heitlichen Schaden nicht ſelten auch ein empfindlicher Erpil
zwungen ſind, ſich ſtundenlang hintereinander in Räumen aufzuhalten, ſtehen. Ja, man kennt genug Fälle, in denen durch anfänglich
die zur ernſteren Erkrankung der Stimmbänder überging, ganz!
die mit ſchlechter, beißender, die Atmungsorgane ſchwer reizender Luft
angefüllt ſind. Der bekannte Hygieniker Profeſſor Karl Flügge hat vernichtet worden ſind. Welches herbe Schickſal bei einem Sch
feſtgeſtellt, daß im Freien durchſchnittlich in einem Kubikmeter Luft 500 Schauſpieler, wenn auf ſolche Weiſe der hochfliegende Kin
bis 1000 Keime, darunter 100 bis 200 Bakterien und der größte Teil des! begraben werden muß. In nicht geringerer Gefahrmöglichke
Tauſende von Muſikern, die Blasinſtrumente ſpielen und mt
Reſtes Schimmelpilze gefunden werden. Wie ungleich größer muß die
Zahl der gefahrdrohenden Keime in Stubenluft mit ihrer geringeren ſagen der Stimmkraft im Erwerb lahmgelegt ſind. Wie pen
Zirkulationsfähigkeit ſein, wie ungeheuer wächſt da die Gefahr der doch auch, wenn der Redner auf der Tribüne der Schaul
Reizung für die Atmungsorgane. Wie dringend notwendig erſcheint den weltbedeutenden Brettern, der Geiſtliche auf dal
aber gerade da auch die leichte Möglichkeit, der Gefahr zu begegnen! der Lehrer auf dem Katheder gezwungen iſt, ſeine redneriſt
Und dieſe Möglichkeit bieten abermals in glänzend bewährter Form im letzten Augenblick wegen Heiſerkeit abzuſagen oder garnit
die natürlichen Altbuchhorſter Mineralpaſtillen, die den Krankheits= Rede abzubrechen! Hier wirken, wie allgemein anerkann
keimen die Keimfähigkeit entziehen, ſie ſchnell und radikal vernichten. Altbuchhorſter Paſtillen wahre Wunder. Sie erhalten
ſelbſt bei ſtundenlang andauernder foreierteſter Sprecharbeit
Das Heer der in ſtickigen, dunſterfüllten Räumen tätigen
friſch, geben ihr erhöhten Schmelz und ſteigern durch Erhil
gewerblichen Arbeiter und
Vermehrung der phyſiſchen Kraft die Rede zur Glanzleiſtill
darf auch Offiziere, die auf dem Kaſernenhof, bei der
übung im Manöver, zu erbeblicher Anſtrengung ihrer ſtin
Arbeiterinnen
gane unter oft recht ungünſtigen Witterungsverhältniſſen
ſind, auf den wohltätigen Einfluß der Altbuchhorſter Poſ
kann daher nicht eindringlich genug auf die Gewöhnung an
Alt=
ſelbſt von Soldaten als federleichtes Gepäck ſtets mitgefil
buchhorſter Paſtillen hingewieſen werden. Findet doch hauptſächlich in
können, hinweiſen.
dieſen Räumen die verbreitetſte und verderblichſte Volksſeuche,
Tennkerusfer
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Durchaus zu billigen iſt, daß der Erfinder i
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ganzes Tagesleben geregelt nach beſtimmtem Syſtem. Wie die
Sport=
arbeit ſelbſt am Schnürchen läuft bis ins Kleinſte, wird daneben, oft
leidenschaftliche Raucher.
auch dem Laien erkennbar, der geſundheitlich vorbeugenden Seite die
höchſte Beachtung gewidmet. Da wird der Körper, der während der
Awird das Belegte, Rauhe, Undeutliche der Stimme faſt ſchon Arbeit ſcheinbar unverwüſtlich ſich dem Spiel von Wind und Wetter,
Es kann kaum anders ſein durch das ſtetige Einatmen des von Feuchtigkeit und Zugluft preisgab, in der Ruhe ſo vorſichtig
und durch Nikotinablagerungen auf den ſo empfindlichen Schleim=
und gewiſſenhaft behandelt, als wäre er zerbrechliches Glas. Es iſt
ſes Mundes und Halſes. Starke Raucher werden vornehmlich bitternötig um die geſunde Wirkung des Sports nicht durch
leicht=
nach dem Aufſtehen ohne Vorſichtsmaßregeln, wie ſie in dem fertige Außerachtlaſſung einfacher Geſundheitsregeln in das Gegenteil
hder Altbuchhorſter Paſtillen liegen, immer mit heftiger, von zu verkehren. Und trotzalledem wird der Sportler durch unberechenbare
Jahr ſich ſteigernder Verſchleimung zu kämpfen haben. An= Zufälligkeiten genau ſo, wenn auch vielleicht nicht ſo leicht und häufig,
z Rauchen beeinträchtigt auch den Appetit. Die Altbuchhorſter von Erkältungen mit allen ihren unangenehmen Nebenerſcheinungen
In fördern den Appetit wieder durch heilſame Verbindung mit1 befallen wie jeder andere Menſch. Er empfindet ſie um ſo ſchwerer,
Peten des Magens und mit den Magenſäften. Keinem ſtarken als er dann oft in ſeiner Lieblingsbeſchäftigung, um nicht das
iſt häufiges leichtes Hüſteln fremd, das lediglich dem Reiz des Leiden zu verſchlimmern, für Tage und Wochen lahmgelegt iſt. Er
ſigen Tabakgenuſſes zugeſchrieben werden muß. Die Umbildung beſitzt aber gerade deshalb auch die Energie, ſofort das Uebel an
Lwohnheit zu Bruſt=, Lungen= und beſonders Herzleiden mit der Wurzel zu faſſen und Gegenmittel anzuwenden die Hilfe
ver=
ſrannten Tabaksherz” iſt wohl allgemein bekannt. Es iſt ja bürgen. Es iſt gewiß ein gutes Zeichen und eine Empfehlung, daß ſich
ſnicht der Ort und wäre wohl auch vergeblich, Rauchern gegen ihre
Altbuchhorſter Mineralpaſtillen auch ſchon in Sportkreiſen lebhaft
ſſaft etwas vorpredigen zu wollen. Der Gebrauch von Altbuch= eingeführt haben. Viele Sportler tragen ſie als Geſundheitstalisman
Waſtillen neben dem Rauchen iſt aber das mindeſte was ſie im
ſtändig bei ſich und rühmen ihren ſchnellen Erfolg bei plötzlich
auf=
ihrer Geſundheit tun können und müſſen. Der Reizzuſtand
tretendem Huſtenrei= Verſchleimung und Heiſerkeit. Daran mögen ſich
ſreiertes Rauchen kann ſogar ſolchen Umfang annehmen daß
doch auch alle ein Beiſpiel nehmen, die nicht Sport treiben, vielleicht
ßunächſt überhaupt keinen Tabaksrauch mehr verträgt und alle
Er=
wegen irgend welcher organiſcher Fehler nicht Sport treiben dürfen.
ſen einer ſtarken Erkältung oder eines begonnenen Bruſt= und
Zu ihnen zählt das jugendſchöne Mädchen, das nachdenklich
idens auftreten. Das iſt dann der auch in der mediziniſchen
bekannte, gar nicht von der leichten Seite zu nehmende und oft
vor der Schreibmaschine
ſig, ja monatelang anhaltende gefürchtete Raucherkatarrh, gegen
öbruch und Vertreibung wieder die Altbuchhorſter
Mine=
ſitzt und das Leben, wie es weint und lacht, an ſich vorüberziehen läßt.
ſlen das vorzüglichſte Schutzmittel ſind.
Warum gerade ich? Schmerz, Entſagung, Bitterkeit, tauſend
quä=
ewiſſer Mißbrauch des Rauchergenuſſes iſt beinahe
un=
lende, ſich jagende Gedanken liegen in dieſem wehmütigen Ausruf.
Avom
Nicht der Zwang zur Arbeit und zum Dienen, nicht ſoziale
Unzu=
friedenheit ringt dem Mädchenherz den harten Vorwurf ab, nur
geistigen Arbeiter.
die Sorge um die Geſundheit, die Sehnſucht nach jenem wahren
Wohlbefinden, das niemand ſo tief fühlen kann
eine allgemein bekannte Erſcheinung, daß
wie der völlig geſunde Menſch. Von Kindheit
Peute, die viel und angeſtrengt geiſtig
an waren Krankheiten aller Art faſt ſtetige
ſin der einen Hand die Schreibfeder, in
Lebensbegleiter. Sie wurde ihres
Da=
ſen die Zigarre oder Zigarette haben.
ſeins nie recht froh, weil im beſten
Pfeife des Dorfpfarrers, des Stuben=
Schaffensdrang der allzuzarte Körper
des „büffelnden” Studenten hat
zu verſagen droht und die Laſt der
wanzigſten Jahrhundert ihre
alt=
zwingenden Arbeit, die andere ſpielend
mte Berechtigung noch nicht
ein=
bewältigen, kaum zu tragen vermag. Und
jegt eine Gefahr für die
Atmungs=
doch iſt der Lebenshunger, der
bren=
hon im übermäßigen Rauchen
nende Durſt, die Pflicht zu
er=
ts dem geiſtig Arbeitenden
ei=
füllen, der Wunſch nach dem
zu=
um abzugewöhnen iſt, weil es
friedenen Plätzchen an der Sonne
Meinung nach in die
ſo unendlich groß! Warum
ge=
te Arbeitsſtimmung
rade ich? Warum iſt es mir nicht
wird die Gefahr noch
vergönnt, geſund zu ſein?
Wa=
durch die von Rauch
rum muß ich ſo leiden unter
Urte Luft, durch oft
häufigen Erkältungen, unter
ſitige Arbeitsräume,
Huſten und Bruſtſchmerzen, die
ſteten Umgang mit
den Körper bald heute bald
Aderndem Papier,
morgen umwehen wie ein
Mangel an
ausreich=
ſchwankes Rohr? Ja, wenn die
Warum gerade ich?
Pegung und nicht zuletzt durch die Anſtrengung
Hoffnung nicht wäre! Die Hoffnung auf das ewige
Heil=
ſs, die bei der vorwiegend ſitzenden Lebensweiſe
vermächtnis der Natur und ihrer Wundergaben. Nun ſind des
e wirft auf die geſamte Körperverfaſſung, be=
Mädchens ſtete Begleiter, auch bei der Arbeit an der
Schreib=
f die Tätigkeit der Lunge. Oft wochenlang, mindeſtens tage= maſchine, die ihm vom Arzte verordneten Altbuchhorſter
Mineral=
lllleeinander kommen ſolche Leute, für die der Volksmund treffend paſtillen und der Altbuchhorſter Mark=Sprudel. Noch glaubt die
Federvieh” geprägt hat, berufsmäßig oder aus anderem Kranke nicht ſo ſchnell an Geſundung. Zu vieles hat ſie jahrelang
un aus dem Bau heraus. Sie möchten wohl, aber ſie können umſonſt verſucht. Den Gedanken wird ſie nicht los, daß die
fort=
dringende Arbeit löſt die andere ab. Vielbeſchäftigte Schrift= 1 geſetzten Anfechtungen nur die Vorboten ſind zu einem frühen Lebens=
RRedakteure wiſſen davon ein Lied zu ſingen. Sie ſchreiben ſo 1 ende. Mädchen, du ſollſt wieder froh und heiter werden. Deine
Geſund=
n über die Sonne die des Menſchen Herz erfreut wie nichts heit wird durch die Altbnchhorſter Mineralpaſtillen und den
Alt=
ſe Körper und Geiſt mit ihrem ſtrahlenden Glanze erfüllt und 1 buchhorſter Mark=Sprudel bald ſo gekräftigt ſein, daß du nicht mehr
ensporen dringt. .... und ſie ſelbſt ſind verurteilt, den größten troſtlos fragſt: Warum gerade ich?
Unnigen Tages im trüben Kämmerlein zu verbringen, in das
Die immergrüne Hoffnung hat auch die vielen Kranken nicht
e Lichtbündel fallen. Wie oft meldet von einem bekannten
getäuſcht, die mit Altbuchhorſter Mineralpaſtillen und
Altbuch=
r oder Gelehrten die Tageschronik: In den Sielen geſtorben!
horſter Mark=Sprudel ſchon einen Verſuch machten. Wie glänzend
Aele, die nicht zur Tagesgröße aufſteigen konnten, gehen vor= der Verſuch gelang, kommt zum deutlichen Ausdruck in den zahlreichen
ur de an der geiſtigen Arbeit, an dem allzuvielen Aufenthalt in
Bängerter Luft. Muß man es da nicht auch für dieſe geplagten
ſſen als ein Glück bezeichnen, daß die Altbuchhorſter Mineral=
Anerkennungen,
Hund vereint mit ihnen der Altbuchhorſter Mark=Sprudel
Wnde, heilende Ausgleich ſind für die möglichen und oft genug von denen hier nur einige wenige wiedergegeben ſeien. So ſchreibt
Anſchweren körperlichen Nachteile angeſtrengter geiſtiger Arbeit?
Herr Fr. H. in B.=Sch. unterm 25. Sept. 1913: Bei einem Beſuch
e genſatz zu den berufsverpflichteten oder gewohnheitsmäßigen
in Bad Altbuchhorſt nahmen wir Altbuchhorſter Mineralpaſtillen
ſem bildet das Heer der modernen
mit. Dieſelben haben meiner Frau gute Dienſte geleiſtel. Da mein
Sohn, der Oberſtabsarzt iſt, dazu geraten hat, die Mineralpaſtillen
Sportsleute,
weiter zu gebrauchen, ſo bitte ich vorläufig um Zuſendung von 5
Paketchen à 35 Pfg.
Herr Großdeſtillateur O. K. in B. äußert ſich unterm 9. Aug. 1913:
urigebundene Leben im Freien über alles geht. Wer mit
„Habe am 3. d. Mts. an der Quelle ein Paket Altbuchhorſter
Perle am Sport hängt, weiß den Wert der Geſundheit nicht
Mineralpaſtillen gekauft. Dieſelben haben mir vorzügliche Dienſte
zu ſchätzen. Der geſchwächte Körper ſoll im Sport erſtarken
geleiſtet. Ich bitte um weitere Zuſendung von 5 Paketen.”
en Höchſtleiſtung, der geſtärkte Organismus iſt darauf bedacht,
kräiftig, widerſtandsfähig und geſund zu bleiben zur unge=
Herr Redakteur E. in B. beſtätigt unterm 30. Sept. 1913: „Etwas
zäbung des Sports und zum reſtloſen Auskoſten ſeiner
mißtrauiſch gegen derartige Trinkkur= und Löſungsmittel, weil es
ſiden. Die Abhärtung, die jeder zielbewußt betriebene
ihrer viele gibt, habe ich dennoch Mark=Sprudel und
Altbuch=
eß lich mit ſich bringt, ſchützt aber nicht gegen Krankheiten.
horſter Mineralpaſtillen bei einem Magenkatarrh, folgender
Ver=
zert nur erheblich die Möglichkeit der Erkrankung. So iſt
ſchleimung und wochenlang anhaltendem Schnupfen, täglich gebraucht.
ort gegen Erkältungen kein Unfehlbarkeitskraut gewachſen.
Der Erfolg war für mich überraſchend. Die Schleimlöſung trat in ganz
ſeſte, Kräftigſte, muß gelegentlich der Natur ſeinen Tribut
kurzer Zeit ein. Die Hebung des Allgemeinbefindens war
unver=
n Wolke lebt wohl vielfach noch die Vorſtellung, daß
Sport=
kennbar. Das Ergebnis des erſten Verſuches beſtätige ich um ſo
ihrer meiſt leichten, luftigen Kleidung und durch ſcheinbares
lieber, als ich ſtarker Raucher bin und nun ſtets ein bis zwei
Aon Gefahren der Natur zu trotzen wagen. Für ernſte Sport=
Altbuchhorſter Paſtillen und dazu ein paar Schluck
Altbuch=
das nicht zu. Der echte Sportsmann lebt in ſeiner
Geſund=
horſter Mark=Sprudel nehme, ſobald ich vom Rauchen
Beläſti=
ſhen nach der Uhr. Streng abgemeſſen iſt ſeine Tätigkeit, ſein
gungen verſpüre.”
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emnfahla in graßer Auswahl und zum hilliasten Preise.
Vorzügſiches leisten bei unseren kleinen Lieblingen
Schichten der Bevölkerung befällt und den Boden bereitet zu ſchyl
die Altbuchhorſter Mineralpaſtillen, in böſeren Krankheitsfällen zu=
Krankheitserſcheinungen. Ein blutarmes und bleichſüchtiges ode
ſammen mit Altbuchhorſter Mark=Sprudel. Millionen treu beſorgter
Mütter verzehren ſich in Angſt, wenn ihr Kind über den Hals klagt. Sie noch ſkrofulöſes Kind bekommt nict die Widerſtandskraft, dem
Hand
denken ſofort an das Schreckgeſpenſt der Diphtheritis das alljährlich un= 1 ums Daſein gewachſen zu ſein. Es fällt ſchneller und in ſch
Form Krankheiten aller Art zum=Opfer, die ein geſundes Kind
gezählte Scharen blühender Menſchenleben dahinrafft. Ein Stein fällt
ihnen vom Herzen, ſobald der Arzt nach ſorgfältiger Unterſuchung überwindet. Unter den Mineralkuren, die ſich auch für Kinde
Infolge 1
beruhigend erklärt: „Es iſt keine Gefahr vorhanden. Geben Sie dem beſonders eignen, ſteht die Kur mit Altbuchhorſter Mineralpg
und Altbuchhorſter Mark=Sprudel in erſter Reihe. Die Milden Vorſitzen
Kinde zunächſt regelmäßig Altbuchhorſter Mineralpaſtillen ſowie
Altbuchhorſter Mark=Sprudel in heißer Milch, und es wird in kurzer Naturprodukte läßt ſie Kindern nicht als Arznei, ſondern alsienrat
So wird mit Altbuch
Zeit wieder ganz geſund ſein!” Für unſere Kinder, unſere Hoffnung und mundende Heilnahrung erſcheinen.”
Pr
unſeren Stolz, iſt nur das Beſte gerade gut genug. Wer möchte nicht Mineralpaſtillen und Altbuchhorſter Mark=Sprudel bei
das Beſte anwenden, wenn die Lieblinge erkranken? Eindrucksvoll ſagt ein doppelter Zweck erfüllt. Sie bertreiben den Huſten, die Verſchläſer des
in einem ausführlichen Gutachten der Arzt, Profeſſor Dr. W.: „Nament= die Halsſchmerzen und ähnliche Erkältungserſcheinungen, die
lich im Kindesalter und beim heranwach enden Minſchen kommt es ſehr ſchwächten Kindern in ſchwererer Form aufzutreten pflegee
begünſtigen daneben das Allgemeinbefinden, ſowie die ſo”
darauf an, daß die blutbereitenden Organe und die Lymphdrüſen
normal funktionieren. Störungen dieſer Organe bilden im jugendlichen jugendliche Entwickelung durch Stärkung des nicht genügend
ſtandsfähigen, gerade für Erkältungen leicht anfechtbaren
Alter die Veraulaſſung zu einer großen Reihe von Störungen in der
Geſundheit. Die Blutarmut des Kindes iſt eine Krankheit, die alle Körpers.
Wie gut iſt doch mein Muttchen! Seitdem ſie mir Altbuchhorſter Mark=Sprudel in heißer
Milch zu trinken gibt und ich auch die Altbuchhorſter Mineralpaſtillen eſſe, ſind die heftigen
Giner
Halsſchmerzen und mein Huſten faſt ganz fort.
ue
Kenſer=
Man bekommt die Altbuchhorster Mineralpastillen in Lollen à 35 u. 50 Pf., sowie in Schachteln à 85 Pf.,
den Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle zum Preise von 65 u. 95 Pf. pro Flasche in allen Apof
Niederlagen in Darmſtadt:
Ludwigsplatz 7: Friedrich Schaefer, Drogerie.
Rheinſtraße 8: Chriſtian Schwinn, Hof=Drogerie.
Engros: Friedr. Schaefer, Drogerie, Darmſtadt,
Ludwigsplatz 7.
Die natürlichen Altbuchhorster Mineral-Pastillen stehen ebenso wie der Altbuchhorster Mark-Sprudel Sta
unter ständiger wissenschaftl. Kontrolle des vereid. Handels- u. Gerichts-Chemikers Herrn Dr. Paul Jeserich
Sennuster
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Platt.
ſtadt
1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
M 288.
Donnerstag, 27. November.
1913.
Donnerstag,
Bekamtlich ſt die Zundholzinduſtrie, weiche im
Han=
n vernachläſſigter
gen, während er dies künftighin nur auf dem mit gro= delskammerbezirk durch 6 Betriebe vertreten iſt, durch das
ſich nupfen hat ſchon
ßem Koſten= und Müheaufwand verbundenen Klagewege Phosphorverbot, ſowie durch die Zündholzſteuer des
Jah=
vor den ordentlichen Gerichten wird tun können. Soll res 1909 ſehr ſtark in ihrer Fortentwickelung
beeinträch=
ſnchem die
Ge=
außerdem ſein Anſpruch auf die Erfindung nicht erlöſchen, tigt worden. Weiter hat während der letzten Jahre eine
ſindheit gekoſtet.
ſo muß er dieſen vor Ablauf eines Jahres nach der Be= Konkurrenz der Taſchenfeuerzeuge platzgegriffen, welche
kanntmachung des Patentes im Reichsanzeiger durch hauptſächlich dadurch, daß dieſe Feuerzeuge bei Steuer=
Klageerhebung wahren. Auch die bisherige Rechtſprechung freiheit zu immer billigeren Preiſen verkauft werden, die
verliert durch die geplanten Neuerungen ſtark an Wert. Zündholzinduſtrie außerordentlich ſtark bedrückt. Infolge=
Durchaus zu billigen iſt, daß der Erfinder in den Ver= deſſen haben erneute Vorſtellungen der
Zündholzfabrikan=
öffentlichungen des Patentamtes auch tatſächlich als Er= ten bei der Handelskammer wegen einer Beſteuerung
finder bezeichnet wird. Durch § 10 des neuen Geſetzent=der Zündholzerſatzmittel ſtattgefunden. Die
wurfes ſoll der erfindende Angeſtellte, wenn das Patent Handelskammer iſt in eine ſorgfältige Erwägung aller
§erteilt wird, von dem Unternehmer eine Vergütung ver=Gründe, welche für oder wider eine derartige
Maß=
langen können. Der Durchführung dieſer Beſtimmungen nahme ſprechen können, eingetreten und in ihrer letzten
ſtehen große Schwierigkeiten im Wege, da meiſtenteils Vollverſamnlung zu dem Ergebnis gelangt, es ſei eine
ſehr ſchwer zu entſcheiden iſt. wer in einem Etabliſſement derartige Steuer dem Reichsſchatzamt und dem Großh.
S
die Erfindung wirklich gemacht hat. Es ſind an dem Aus= Miniſterium der Finanzen gegenüber zu empfehlen.
Feſt=
bau der Idee oftmals eine ganze Reihe von Perſonen be= geſtellt wurde, daß die Erſatzfeuerzeuge lediglich ein Neben=
1039)
Göfé 30Pfg teiligt. Der Handelskammer erſcheint es durchaus gerecht= produkt der in Frage kommenden Metallwarenfabriken
fertigt, daß den erfindenden Angeſtellten eine angemeſſene darſtellen, daß alſo durch Einführung einer angemeſſenen
und ausreichende Entſchädigung zuteil wird.
Dies iſt Beſteuerung der Erſatzfeuerzeuge das Fortbeſtehen irgend=
Bandeiekammer Harmſtadt.
jedoch unmöglich geſetzgeberiſch auszudrücken. Ganz aus= welcher deutſcher Induſtriezweige nicht gefährdet erſcheint.
geſchloſſen erſcheint es, daß der Angeſtellte von dem Unter= Weiter wurde feſtgeſtellt, daß den Verbrauchern von Zünd=
Sitzung vom 17. November.
nehmer in dem Augenblick, wenn das Patent erteilt iſt, hölzern durch eine Beſteuerung der Erſatzfeuerzeuge keine
Infolge des Ablebens des bisherigen 1. ſtellvertreten= eine Vergütung verlangen kann, da das Patent oſt erſt neuen Laſten aufgebürdet werden, da bei einer Herauf=
Vorſitzenden der Handelskammer, Herrn Geh. Kom= viel ſpäter einen Nutzen abwirft. Ueberhaupt gehört die ſetzung der Zündholzpreiſe der gegenwärtige Zollſchutz
rzienrat Tr. Louis Merck, war eine Ergänzung Regelung der Vergütung für erfindende Angeſtellte nicht nicht mehr ausreichen würde, um die ſehr exportkräftigen
Präſidiums nötig. Es wurde zum 1. Stellver=in das Patentrecht, ſondern in den Dienſtvertrag. Die Zündholzinduſtrien des Auslandes, hauptſächlich
Oeſter=
ter des Vorſitzenden der bisherige 2. Stellvertreter, Neuregelung des Beſchwerdeverfahrens gibt inſofern An= reich, Schweden, Belgien, Holland, an einer wirkſamen
ſr Kommerzienrat Ferdinand Jacobi, gewählt. laß zu ernſten Bedenken, als in dritter Inſtanz der von Konkurrenz gegenüber den deutſchen Zündholzfabriken, zu
Eiter wurde zum neuen 2. ſtellvertretenden Vorſitzenden 3 auf 5 Mitglieder erweiterte Senat der zweiten Inſtanz hindern. Es erſcheint ſo die Beſteuerung der Erſatzfeuer=
Er Kommerzienrat LudwigFrölichneu gewählt. — eine Entſcheidung trifft. Es muß für die letzte Inſtanz zeuge als ein gerechter Ausgleich für die durch die gege=
Vertreter der Handelskammer in der eine volſtändige Neubeſetzung des Senats gefordert wer= benen Verhältniſſe ſtark bedrückie und unter forigeſetzt
mmiſſion des Deutſchen Handelstags den, da es als ein Unding erſcheint, daß dieſelbe Streit= ſchwierigeren Bedingungen produzierende
Zündholz=
r Zölle, Steuern und Außenhandel wurde ſache zweimal von nahezu demſelben Richterkollegium induſtrie.
ſtelle des Herrn Geh. Kommerzienrats Dr. Louis Merck entſchieden wird. Während ſich die Handelskammer mit
Am 7. Nrvember d. J. war der Handelsſachver=
Fabrikant Emil Schenck i. F. Carl Schenck ernannt. der Neuregelung der Jahresgebühren einverſtanden er=ſtändige bei dem Kaiſerl. Generalkonſulat
Die Anforderungszettel zur Erhebung klären konnte, erſcheint die Erhöhung der Anmeldegebüh=in Schanghai zum Zwecke der Auskunftserteilung an
t Handelskammerbeiträge ſollen künftighin ren von 20 auf 50, ſowie die vorgeſehene Einſpruchs= intereſſierte Firmen anweſend und hat Beſprechungen mit
beitragspflichtigen Firmen nicht mehr offen zugeſtellt gebühr von 20 Mark als nicht gerechtfertigt. Hauptſäch= 7 Firmen abgehalten.
Eine der vom Reichsamt des Innern
herausgegebe=
den, da auf dieſen Zetteln die Höhe des Steuerwertes lich iſt noch zu bedauern, daß der neue Geſetzentwurf keine
gewerblichen Anlage= und Betriebskapitals enthal= Regelung der weittragenden Frage der Auslegung des nen gedruckten vertraulichen Mitteilungen hat
Patentanſpruchs trifft. In Rückſicht auf die Rechtſpre= in amerikaniſchen Intereſſentenkreiſen anſcheinend dadurch
ſäſt.
chung des Reichsgerichts erſcheint die Aufnahme einer Verbreitung gefunden, daß ſie von deutſchen Firmen Ge=
Am 28. Oktober hat in Frankfurt a. M. eine Vertreter= Beſtimmung in das Geſetz erforderlich, daß die Entſchei= ſchäftsfreunden in Amerika übermittelt worden iſt und dieſe
erenz der Heſſiſchen Handelskammern zur Beratung dung der Gerichte nicht über den Umfang des Schutz= ſie dann ohne Rückſicht auf ihren vertraulichen Charakter
Fragen der Errichtung von Kontrollkom= anſpruchs hinausgehen darf, den das Patentamt in Ueber= weiter gegeben haben. Mit Recht ſehen die Reichsbehörden
ſionen und Einigungsämtern zur einſtimmung mit dem offenſichtlichen Willen des Anmel= die Weitergabe derartiger Mitteilungen durch deutſche
Fir=
berwachung des unlauteren Wett=ders bei der Patenterteilung oder dem Nichtigkeitsver=men als ſehr bedauerlich an, und es ſchweben deshalb
Er=
ſwperbs, ſowie des Verdingungsweſens fahren feſtgeſtellt hat. Für den Entwurf eines Ge=hebungen darüber, wie in Zukunft Sicherheit gegen Ver=
Abmiſſionsſtellen) ſtattgefunden, an welcher inbrauchsmuſtergeſetzes können bezüglich des Er=trauensbrüche der in Frage ſtehenden Art geſchaffen wer=
Aretung der Kammer die Herren Wilhelm Kalbfuß und finderrechts, der Erfinderehre und der Entſchädigung der den kann. Durch ein Rundſchreiben war die Handelskam=
Müdilus Dr. Human teilgenommen haben. Bezüglich des gewerblichen Angeſtellten die Bemerkungen zum Patent=mer erſucht worden, einen Fragebogen über die Verwert=
Ahrniſſionsweſens wurde feſtgeſtellt, daß auch die Detail= geſetz ebenfalls Geltung beanſpruchen. Bedauerlich er= ung der betreffenden Mitteilungen und einiges weitere
Priſehr ſtark unter den Gepflogenheiten bei Ausſchrei= ſcheint der Handelskammer, daß der neue Geſetzentwurf zu beantworten. Gleichzeitig mit ihrer Antwort hat ſich
kſen zu leiden hätten. Man einigte ſich dahin, es ſei kein Vorprüfungs= oder Aufgebotsverfahren vorſieht. Die die Handelskammer bereit erklärt, daraufhin zu arbeiten,
Pſemäßig, eine gemeinſame Submiſſionszentrale der Handelskammer tritt deshalb für die Schaffung derarti= daß Indiskretionen in Zukunft nach Möglichkeit
ausge=
ſiſchen Handelskammern in Mainz zunächſt als
Be=
ger Verfahren ein, wodurch der Wert des Gebrauchs= ſchloſſen würden.
herdeſtelle zu ſchaffen. Aus jeder Kammer möchte ein muſters, weiches gegenwärtig nicht ſehr ernſt genommen
Weiter hat ſich die Handelskammer dem Großh. Mini=
Uinlied und Stellvertreter für dieſe Zentrale beſtimmt wird, ſicherlich bedeutend gewinnen würde. Im Ent=ſterium des Innern gegenüber bereit erklärt, die etwa bei
Arien, welche je nach Bedürfnis zuſammentreten ſolle.
wurf eines Warenzeichengeſetzes kann ſich die ihr anfragenden Firmen über den Charakter der von
lolm 30. Oktober hat eine Sitzung der Kommiſſion Handelskammer mit dem ſogenannten „Vorbenutzungs=auſtraliſchen und neuſeeländiſchen Zoll=
Geſetzgebung, Steuer und Zollweſen ſtattgefunden, recht” einverſtanden erklären. Leider ſoll künftighin das beamten beabſichtigten Erhebungen über
Ache die Entwürfe eines neuen Patent=ſogenannte „Kolliſionsverfahren”, d. h. das Syſtem derZolldeklarationen aufzuklären. Nach Lage der
Metzes, eines Gebrauchsmuſtergeſetzes durch das Patentamt vorzunehmenden Prüfung der Ueber= Dinge erſcheint es zweckmäßig, daß bei
Meinungsverſchie=
eines Warenzeichengeſetzes beraten hat. einſtimmung angemeldeter Warenzeichen mit bereits denheiten zwiſchen den Zollbehörden der genannten Länder
Aegentlich dieſer Sitzung wurde anſtelle des bisherigen eingetragenen Zeichen, fortfallen. Es ſoll hierfür das und den Importeuren den Zollbeamten, die nach Deutſch=
Pſtzenden, Herrn Geh. Kommerzienrat Dr. L. Merck, Herr Aufgebotsverfahren mit nachfolgendem Einſpruchsverfah= land ſelbſt kommen, gewiſſe Aufklärungen im eigenen Ge=
Aimerzienrat Frölich zum Kommiſſions=Vor= ren zur Einführung gelangen. Die großen Geſchäfte mit ſchäftsintereſſe nicht vorenthalten werden.
Die Konſularbehörden des Deutſchen Reiches machen
ßenden gewählt. Weiter hat ſich am 31. Oktobereigenen Patentbureaus werden ſich wohl leichter mit dieſer
Konferenz der Heſſiſchen Handelskammern in Frank= Neuerung einverſtanden erklären können, während für die darauf aufmerkſam, daß bei Anfragen über lediglich
per=
a. M., an welcher ſeitens unſerer Kammer die Herren bedeutend in der Mehrzahl befindlichen kleineren und ſönliche oder geſchäftliche Angelegenheiten der
Intereſſen=
il Schenck und Syndikus Dr. Human teilgenommen mittleren Geſchäfte die geplante Neuordnung, welche eine ten das Portofür die Antwort beizufügen ſei, was
Hei, ebenfalls mit den vorgenannten Geſetz=eigene Nachprüfung nötig macht, eine große und ſchaden= durch Beilegung der bei den größeren Poſtämtern zum
twürfen beſchäftigt. Es fand eine längere Aus=bringende Belaſtung bedeutet. Die Handelskammer tritt Preiſe von 25 Pfg. pro Stück erhältlichen
internatio=
ache ſtatt welche jedoch zu keiner einheitlichen Stel=deshalb wohl für Schaffung des Aufgebotsverfahrensnalen Antwortſcheine geſchehen könne. Sei das
arahme führte. Dann hat Syndikus Dr. Human noch aber unter gleichzeitiger Beibehaltung des bisherigen Porto für die Antwort nicht beigefügt, ſo müßte ſeitens
den Aufſchußberatungen des Bundes der Prüfungsverfahrens durch das Patentamt ein. Endlich der Konſularbehörden die Antwort unfrankiert abgeſandt
puſtriellen über dieſe Geſetzentwürfe erſcheinen die für die neu zu ſchaffenden 30 Warenklaſſen werden, wodurch dem Empfänger Koſten für Zuſchlags=
10. und 11. November in Berlin teilgenom= in Ausſicht genommenen Klaſſengebühren, welche eine porto erwachſen.
Die Handelskammer Darmſtadt hat ſich ſchon ſeit län=
Die Stellungnahme der Handelskammer ſelbſt führte Höhe von 420 Mark erreichen können, zu hoch. Im Inter=
Miſßlich zu dem folgenden Ergebnis, welches mit ent= eſſe der weniger kapitalkräftigen Betriebe und in Anbe= gerer Zeit mit der Frage der falſchen Anwen=
Aecpenden Ausführungen dem Großh. Miniſterium des tracht der Tatſache, daß die Anmeldungen der Waren=dung von Gütertarifen beſchäftigt und mit den
ſinern unterbreitet wurde: Die Geſetzentwürfe können die zeichen durchſchnittlich für 2 oder 3 Warenklaſſen erfolgen, nächſtgelegenen Handelskammern Bingen, Frankfurt a. M.,
Penwärtige Faſſung jedenfalls nicht beibehalten. Zu wünſcht die Handelskammer, es möchte die Klaſſengebühr Friedberg, Gießen, Hanau, Mainz, Offenbach a. M., Wetz=
Hauptpunkten iſt folgendes zu bemerken: Der Ent= für die 3 erſten Klaſſen neben der Anmeldegebühr von lar, Wiesbaden und Worms, ſowie dem Handelsgremium
eines Patentgeſetzes enthält gegenüber 20 Mark nur noch weitere 20 Mark, alſo zuſammen 40 Aſchaffenburg diesbezügliche Beratungen gepflogen. Im
Un geltenden Recht einen vollſtändigen Syſtemwechſel, Mark, anſtatt der jetzt vorgeſehenen 80 Mark,, betragen. Juni dieſes Jahres hat in dieſem Kreiſe eine gemeinſame
llem das bisherige Anmelderecht” durch das „Erfinder= Erwägenswert erſcheint es noch, ob gegen noch geringere Beſprechung der Angelegenheit in Frankfurt a. M.
ſtatt=
erſetzt werden ſoll. Eine Prüfung der Sachlage er= Gebühren anſtelle eines Zeichenſchutzes von 10 Jahren auch gefunden, wobei feſtgeſtellt wurde, daß den Abſendern aus
daß bereits die gegenwärtigen geſetzlichen Beſtim= ein ſolcher Schutz von 3 Jahren mit der jederzeitigen Mög= der falſchen Tarifierung hauptſächlich von Maſſengütern in
ſſingen das Recht des Erfinders auf ſeine Erfindung ge= lichkeit der Erneuerung dieſes Schutzes in Ausſicht ge= Wagenladungen vielfach beträchtlicher materieller Schaden
erwächſt. Allgemein wurde Abhilfe als dringend erwünſcht
ſſtzemd ſchützen. Gegenwärtig kann der Erfinder ſein nommen werden kann.
Die Wirkung des Lecithin‟
in der Lecina-Seife‟
kommt zu Stande, indem die Waschung oder das Bad mit Lecina-Seife‟ die Poren der
Haut von ihrem Ueberzug mit Hautfett und den darin enthaltenen Ausscheidungsstoffen
zunächst befreit und das Lecithin alsdann durch die dadurch geöffneten Poren Eingang
und Zutritt zu den Nerven der Haut findet. Bei der Abreibung schliessen sich dann die
Hautporen durch Zusammenziehung und sind zu neuer Arbeit im Dienste der Gesundheit befähigt.
Darum ist eine Waschung mit Lecina-Seife” eine ebenso grosse Wohltat für den Körper wie für die
erschlafften Nerven. — Lecina-Seife enthält -Lecihin‟!
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6
Hetardfe
See
Nummer 288.
Durmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 27. November 1913.
Seite 18.
bezeichnet. Die Handelskammer hat ſich in dieſer Frage ſfertigung einer Denkſchriſt über die Vereinheitlichung des igung von unverpackten oder mangelhaft
auch an die Eiſenbahndirektion Mainz gewandt, und von deutſchen Eiſenbahnweſens betraut iſt, auch der Frage derverpackten Gütern wurde dahin beantwortet,
derſelben längere Ausführungen erhalten. Es iſt nun ſei= Vereinheitlichung der deutſchen Gütertarife größte Be= ſei im Handelskammerbezirk vielfach Klage darüber g
tens des Deutſchen Handelstages im Jahre 191 eine Son=achtung zuteil werden läßt. Der Deutſche Handelstag wird führt worden, daß Zigarrenſendungen, Konſerven, Unteſt
derkommiſſion, betreffend Vereinheitlichung der deutſchen ſich dann noch weiter mit dieſer Angelegenheit zu beſchäf= richtsmodelle und hauptſächlich Möbel auf dem Bahntrai
port Beſchädigungen erlitten. Schriftliche und mündlisd
Eiſenbahnen, eingeſetzt worden welche ſich mit allen den= tigen haben.
Ueber die Frage, was unter Selbſtkoſtenpreis Vorſtellungen bei der Eiſenbahnverwaltung hatten na
zenigen Mängeln beſchäftigen ſoll, die ſich aus der leider
noch vielfach fehlenden einheitlichen Behandlung unſeres zu verſtehen iſt, haben ſich in letzter Zeit mannigfache Maßgabe des gegenwärtigen Rechtszuſtandes zu keinst
deutſchen Eiſenbahnweſens ergeben. Gelegentlich der Meinungsverſchiedenheiten ergeben. Die Handelskammer befriedigenden Ergebnis geführt. Es hat ſich deshalbe
Sitzung dieſer Sonderkommiſſion am 13. November d. J. iſt der Anſicht, daß der vom Deutſchen Handelstag zu dieſer Uebereinſtimmung mit anderen Handelsvertretungen
in Berlin iſt auch die Frage der falſchen Anwendung von Frage gefaßten Beſchluß den tatſächlichen Verhältniſſen Handelskammer Darmſtadt ebenfalls für eine Aenderun
Gütertarifen und die gegenwärtige Handhabung der Nach= entſpricht. Dieſer Beſchluß hat folgenden Wortlaut: der in Frage kommenden Beſtimmungen der Eiſenbah
prüfung der Frachtbriefe an Hand eines Referates des! 1. Im Handel verſteht man unter „Selbſtkoſtenpreis” den verkehrsordnung ausgeſprochen.
Gelegentlich des Hinſcheidens des langjährigen Mi
Syndikus der Handelskammer, Dr. Human, behandelt Einkaufspreis, welchen der Händler dem Lieferanten zu
worden. Es wurde u. a. feſtgeſtellt, daß die ſeitens der zahlen hat, zuzüglich Transportkoſten, Zollſpeſen und ähn= gliedes des Kuratoriums der Kaufmänniſchen Forthc
Bahnverwaltung ſelbſt =ugegebene Unmöglichkeit, jederzeit licher Koſten. Die allgemeinen Handlungsunkoſten dagegen dungsſchule Darmſtadt, Herrn Kaufmann Theod
unfehlbar die richtigen Frachtbriefe ſofort zur Anwendung ſind in dem Selbſtkoſtenpreis nicht mit einbegriffen. 2. DasKalbfuß, hat die Handelskammer durch den Vorſitzet
zu bringen, ſich zum großen Teil aus der mangelnden Publikum hat die gleiche Auffaſſung von dem Ausbruckden des Kuratoriums, Herrn Kommerzienrat Frölid
materiellen Tarifeinheit, ſowie aus der Unvollkommenheit „Selbſtkoſtenpreis” 3. Die Ankündigung: „Selbſtkoſten= einen Kranz gelegentlich der Einſegnung unter gleichzei
und Unüberſichtlichkeit des Tarifmaterials ergibt. Wird preis —. 10 Proz.” iſt irreführend. Sie iſt geeignet, im ger Anerkennung der Verdienſte des Herrn Kalbfuß u.
hier mehr Einheitlichkeit geſchaffen, ſo werden auch die Publikum den Glauben zu erwecken, als ob der Anzeigende die Schaffung und Entwickelung dieſer Schule niederlegc
fehlerhaften Frachtenberechnungen mehr und mehr ver= ſich mit einem Bruttoverdienſt von 10 Prozent begnüge.
laſſen.
Eine Umfrage des Deutſchen Handelstages wegen der
ſchwinden. Aus dieſem Grunde erſcheint es angebracht,
daß die Handelskammer Mannheim, welche mit der Ver=Haftpflicht der Eiſenbahnen für Beſchädi=
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