Darmstädter Tagblatt 1913


25. November 1913

[  ][ ]

er 281

gate




Hoſtt


Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang

ſponatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
angenommen in Darmſtadt,
birts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage:
ſten Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
.1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. Bei
fr Aufnahme von Anzeigen an vorge=
gerichtlicher
Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſcriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Prgan für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
286.
Dienstag, den 23. November.
1913.
Städten. Von der ackerbautreibenden Bevölkerung
5000 Heilverfahren erledigt oder im Gange befindlich. Ab=
die
heutige Nummer hat 26 Seiten.
Bayerns waren rund 92 Prozent auf dem Lande geboren gelehnt wurde das nachgeſuchte Heilverfahren in 831 Fäl=
und nur 8 Prozent in den Städten. Von der bayeriſchen len, zurückgezogen wurden 335 Anträge, und 11 Ver=
Induſtriebevölkerung entſtammten 54,5 Prozent dem fla= ſicherte ſtarben während des Heilverfahrens. Die Reichs=
Das Wichtigſte vom Tage.
chen Lande, von den wechſelnd beſchäftigten Lohnarbeitern verſicherungsanſtalt für Angeſtellte hat mit 32 privaten
Reichstag tritt heute wieder zuſammen.
53,3 Prozent, von der Berufsbevölkerung des öffentlichen Lungenheilſtätten, 29 Sanatorien und 14 Bädern Verein=
ſſern
vormittag fuhr ein Eiſenbahnzug in der Dienſtes, des Militärdienſtes und der freien Berufe 55,8 barungen für ihr Heilverfahren getroffen. Außerdem wer=
Nähe von Karlshorſt in eine Gruppe von Arbei=Prozent. Bloß im Handel iſt das ſtädtiſche Element ein den Zuſchüſſe zu Kuren auch in anderen Bädern gewährt.
frn, von denen 7 getötet wurden.
en
wenig ſtärker, da es 50,2 Prozent Stadtgeborene gegen= Daß bereits ſechs Monate nach Uebernahme des Heilver=
ſe
franzöſiſche Kammer nahm bei Anweſenheit! über 49,8 Prozent Landgeborenen umfaßt. Der Vor= fahrens eine ſo große Zahl von Geſuchen vorliegt, hat ſei=
naste

bon 569 Deputierten einſtimmig ein Geſetz an, ſprung der landgeborenen Bevölkerung vor der ſtadtbürti= nen Grund darin, daß die Reichsverſicherungsanſtalt ein
Treiche Wan
denie Ieibes für die Bergarbeiter den Achtſtunden= gen tritt noch ſtärker hervor, wenn man nur die im Er=Heilverfahren übernimmt, ohne eine beſtimmte Zeit der
Meter Uſtrg einführt.
werbsleben ſtehenden Perſonen ins Auge faßt. Unter Beitragsleiſtung zu fordern, während bei den Landes=
rund
3,63 Millionen Erwerbstätigen waren nur rund verſicherungsanſtalten vielfach eine recht erhebliche Anzahl
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
165
849000 23,4 Prozent in Städten, dagegen rund 2,78 von Beiträgen geleiſtet ſein muß, ehe ein Heilverfahren
Millionen 76,6 Prozent auf dem Lande geboren. In gewährt wird. Die Reichsverſicherungsanſtalt iſt aber nur
der Beruſsabteilung Landwirtſchaft, Gärtnerei und Tier= berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, Heilverfahren zu ge=
Inke werdg
Reichstagsbeginn.
zucht ſtammten 92,9 Prozent. in der Induſtrie 66,2 Prozent, währen; Rechtsmittel zur Erlangung eines ſolchen ſtehen
kgestellt. Heute, Dienstag, nimmt nach langer Ferienpauſe in Handel und Verkehr 59,6 Prozent unmittelbar vom den Verſicherten nicht zur Verfügung.
rRReichstag ſeine Sitzungen wieder auf, und er findet Lande. Rechnet man den Anteil der Landgeborenen unter
Neue Stellen für weibliche Ange=
leiner
lobenswerten Gepflogenheit der letzten Jahre den Erwerbstätigen in dieſen drei Berufen zuſammen,ſtellte bei der Reichspoſtverwaltung. Wie
Reichshaushaltsetat bereits vor. Früher dauerte es ſo ergibt ſich ein Prozentſatz von 78,8 Prozent. Mithin Berliner Blätter melden, wird ſich im nächſten Jahre die
mer erſt geraume Zeit, bis der Etat dem Parlamente kommen alſo rund vier Fünftel der bayeriſchen Wirt= Zahl der Poſt= und Telegraphengehilfinnnen, die etats=
ſang
, und man hütete ſeine Zahlen auf das ſorgfältigſte, ſchaftsbevölkerung vom Lande. Von den rund 3,63 Mil= mäßig angeſtellt ſind, wiederum erheblich erhöhen: es
ſſähl dieſe kein Geheimnis darſtellen und über kurz oder lionen Erwerbstätigen wohnten rund 1,37 Millionen dürften dann rund 7700 Stellen für Poſt= und Telegraphen=
doch
veröffentlicht werden mußten; das hatte den in Städten und 2,25 Millionen auf dem Lande. Aber von Gehilfinnen vorhanden ſein. Es war mehrfach die Ver=
flg
, daß durch Indiskretionen doch die wichtigſten Da= den ſtädtiſchen Erwerbstätigen waren rund 739000 in mutung ausgeſprochen, daß ſich die Anſtellungsverhältniſſe
idurchſickerten, ohne daß man eine Gewähr für ihre Städten und rund 632000 auf dem Lande geboren; dem= dieſer Gehilfinnen in nächſter Zeit ebenſo verſchlechtern
etigkeit hatte.
nach waren 46,1 Prozent der ſtädtiſchen Wirtſchaftsbevöl= würden, wie die der Poſt= und Telegraphenaſſiſtenten.
Die jetzt zur Veröffentlichung gelangten Mitteilungen kerung vom Lande in die Stadt gezogen.
Dieſe Annahme iſt jedoch unbegründet. Es iſt allerdings
pfegen keine ſonderlichen Ueberraſchungen, der Etat ba=
Die vorſtehenden Zahlen veranſchaulichen die Bedeu=ein ſehr großer Zugang an Fernſprechgehilfinnen zu ver=
I Antient mit einem Minus von 174,3 Millionen Mark, tung des Landvolkes für das bayeriſche Wirtſchaftsleben; zeichnen, aber dieſer hängt mit der außerordentlichen Ent=
lirend
ſonſt im allgemeinen ein Ziffernzuwachs zu ver= ſie bilden ein Gegenſtück zu den Ergebniſſen der jüngſt wickelung des Fernſprechverkehrs zuſammen. Noch im=
Anen war. Das hat ſeinen Grund diesmal darin, daß dem Reichstage vorgelegten Denkſchrift über die Militär=mer vermehrt ſich die Zahl der Fernſprechanſchlüſſe all=
Fworige Etat infolge der Militärvorlagen außerordent= tauglichkeit der Landgeborenen und der Stadtbürtigen im
jährlich um mehr als 100000, und infolgedeſſen kann in
hhoch war, während jetzt die Wehrvorlage nur in eini= ganzen Reiche.
dem Bedarf nach neuen Fernſprechgehilfinnen aller Vor=
n
Folgeerſcheinungen ſich im neuen Etat bemerkbar
ausſicht nach vorläufig kein Stillſtand eintreten. Zu be=
cht
: Der Militäretat beanſprucht immerhin noch in=
rückſichtigen
iſt auch, daß von den noch nicht etatsmäßig
Deutſches Reich.
der Wehrvorlage eine Sonderausgabe von insgeſamt
angeſtellten Gehilfinnen jährlich etwa 1000 infolge Ver=
(29 Millionen, wovon 393,8 Millionen durch den Wehr=
Der Bundesratsausſchuß für aus= heiratung, unzureichender Geſundheit oder aus anderen
ſifrag gedeckt werden ſollen. Im übrigen iſt man beiwärtige Angelegenheiten. Der bayeriſche Mi= Gründen wieder aus dem Dienſt ſcheiden.
Aufſtellung der einzelnen Poſten ziemlich vorſichtig niſterpräſident Dr. Frhr. v. Hertling iſt am Sonntag früh=
heſen
, um vor unliebſamen Ueberraſchungen geſichert in Berlin eingetroffen, um an der bereits angekündigten
Ausland.
lſein, ſo werden beiſpielsweiſe bei den Ueberſchüſſen Sitzung des Bundesratsausſchuſſes für auswärtige An=
Frankreich.
Ppoſt klugerweiſe 12,5 Millionen Mark weniger einge=gelegenheiten teilzunehmen, in dem nach der Reichsver=
Der Ausſtand der Bergarbeiter. In dem
faſſung Bayern den Vorſitz führt.
li, als im Vorjahre.
Gefährdete Reichstagsmandate. Noch über die Konferenz der Bergwerksbeſitzer und Bergleute
IIn den erſten Dezembertagen wird vorausſichtlich die
ſitsleſung beginnen, wobei man ſich freilich in bekann= vor Weihnachten dürfte der Reichstag einige Mandate für in Douai veröffentlichten Bericht heißt es: In dem
lrt über alles andere mehr unterhalten wird, als über ungültig erklären müſſen. Vier Abgeordnete ſtehen in Wunſche, zu einer Verſtändigung mit den Vertretern des
=Etat ſelbſt. Ueberhaupt wird die Etatsdebatte den ernſtlicher Gefahr, ihres Amtes verluſtig zu gehen. Es Bergarbeiterverbandes zu gelangen, und in der Abſicht,
ſiptraum in den Verhandlungen der kommmenden Ta= ſind die Abgeordneten Haupt (Soz., Magdeburg=Jerichow), den die Intereſſen aller Beteiligten ſchädigenden Streik
ſig einnehmen, da das ſonſtige Beratungsmaterial keine Koelſch (natl., Offenburg=Kehl), Kuckhoff (Zentr., Land= zu beenden, erklärten die Vertreter der Bergwerksgeſell=
ſchaften
, daß bis zur Veröffentlichung des gegenwärtig
großen Entwürfe vorſieht. Einige ſind noch von dem kreis Köln) und Hegenſcheidt (Rp., Rothenburg= Hoyers=
ſtiggen
Tagungsabſchnitt übriggeblieben, darunter die werda). Die Mandate der Abgeordneten Haupt und Koelſchden Beratungen des Parlaments unterliegenden Geſetzes
ſttwürfe über das Erbrecht des Staates und das Petro= ſind bereits von der Wahlprüfungskommiſſion für ungül= keine Ueberſtunden gemacht werden und keine Entlaſſun=
Anchandelsmonopol, die beide wenig Ausſichten auf An= tig erklärt worden. Zu den Wahlen der Abgeordneten gen aus Streikgründen erfolgen ſollen.
Gegen eine öſterreichiſch=ungariſche An‟
hme haben. Von einiger Bedeutung ſind ſonſt noch die Kuckhoff und Hegenſcheidt liegen Anträge auf Ungültig=
rllagen
über die Errichtung eines Kolonialgerichtshofes keitserklärung vor. Dieſe Wahlprüfungen ſollen noch im leihe. Die Débats wenden ſich mit Berufung auf das
ldie Ausdehnung der Sonntagsruhe. Außerhalb die= November auf die Tagesordnung des Reichstages kom= Berchtoldſche Expoſe gegen die Hergabe des Pariſer Mark=
mahmens
wird es aber an Stoff auch nicht fehlen, die men. Das neue Jahr wird alſo eine Reihe von Nach= tes für eine öſterreichiſch=ungariſche Anleihe. Ein Beſuchs=
austauſch
zwiſchen dem Erzherzog Franz Ferdinand und
reeien werden mit Interpellationen und Anfragen an= wahlen bringen.
Aerzte und Krankenkaſſen. Die medi= dem Präſidenten Poincaré würde die Lage nicht ändern,
ſlan, insbeſondere dürfte die Kruppaffäre Anlaß zu leb=
ſr
Debatte auf Grund einer ſozialdemokratiſchen Inter= ziniſche Fakultät der Univerſität Kiel, die 51 Profeſſoren ſondern nur verwirren. Wenn die Anleihe auch angeblich
Mllation geben. Infolge des ſpäten Oſtertermins könnte und Privatdozenten umfaßt, nahm eine Entſchließung an, für öffentliche Arbeiten beſtimmt ſei, ſo wäre es doch eine
Aniesmal ſich ermöglichen laſſen, den Etat bis zum in der ſie ihre warme Sympathie für die um ihre wirt= Selbſtmordpolitik, einer Dreibundmacht Geld zu geben.
üpril fertigzuſtellen, bei der Redeluſt unſerer Volksver= ſchaftliche und ſoziale Unabhängigkeit kämpſenden Kollegen
England.
ter wird man aber abwarten müſſen, ob dieſe Hoffnung ausſprach. Sie betonte, daß ſie in den Forderungen der
Ueber den Beſuch des Erzherzogs
Erfüllung geht.
großen Kaſſenverbände eine ſchwere Gefahr für den ärzt=
lichen
Stand erblicke, und daß ſie ſich moraliſch und mate= Franz Ferdinand in Windſor wird berichtet:
riell ſo weit wie nur möglich auf die Seite der kämpfen= Der Beſuch des öſterreichiſchen Thronfolgers in Windfor
Aies Bedeutung des Landvolkes den Kollegen ſtelle. Zum Schluſſe gab ſie der Hoffnung war ein großer Erfolg, obwohl die Unterhaltung Schwie=
Ausdruck, daß es dem einmütigen Zuſammengehen der rigkeiten bot, da der Erzherzog kein Engliſch und nicht
ffür unſere Volkswirfſchaff.deutſchen Aerzte gelingen werde, eine der Würde, dem viel franzöſiſch ſpricht. Einzelne politiſche Fragen, wie
Aus den Kreiſen des Deutſchen Vereins Anſehen und der Unabhängigkeit des ärztlichen Standes etwa die albaniſchen Angelegenheiten, wurden nicht dis=
kutiert
. Der Beſuch gilt aber als Beweis, daß zwiſchen
ländliche Wohlfahrts= und Heimat=entſprechende Löſung zu finden.
ffleege wird uns geſchrieben: Auf Grund der amtlichen
Heilbehandlung in der Angeſtellten= Wien und London eine völlige Entſpannung eingetreten

tatiſtik Bayerns weiſt Dr. Sebaſtian=Regensburg verſicherung. Obwohl erſt ſeit Ende April dieſes iſt und beide Höfe im Begriff ſind, zu den uiten herzlichen
der Zeitſchrift Das Land nach, welche Bedeutung das Jahres die Reichsverſicherungsanſtalt für Angeſtellte das und vertrauensvollen Beziehungen zurckeehren. Das
=Undvolk für die geſamte Volkswirtſchaft hat. Die hier= Heilverfahren zur Abwendung einer durch Erkrankung dro= Mißtrauen und die Eiſerſucht, die de eranzöſiſche Preſſe
Eiſweſentlichſten Verhältniszahlen ſind im folgenden kurz henden Berufsunfähigkeit eingeleitet hat, ſind bis zum auch bei dieſer Gelegenheit bewies, verührten hier un=
ſammengeſtellt
. Von den rund 6,47 Millionen Perſonen, Beginn dieſes Monats bei der Anſtalt bereits 8056 An=angenehm. Der Erzherzog ſah nehen Grey auch As=
Alepils in Bayern oder in einem anderen Bundesſtaat ge= träge auf Uebernahme eines Heilverfahrens eingegangen. quith, Roſebery und Lausdowne
Der Vizekönig von Indien. In London
ſat anläßlich der Betriebszählung von 1907 in Bayern Von dieſen konnten bisher 4943 genehmigt werden. Unter
Amittelt wurden, waren 1,93 Millionen in Städten und den erledigten Fällen ſpielt die Tuberkuloſe eine bedeu= wird das am Samstag und Sonntag verbreitete Gerücht,
(a
Millionen auf dem Lande geboren. Alſo nur 30 Pro= tende Rolle, denn in 1474 Fällen wurden die Verſicherten daß Lord Kitchener zum Nachfolger Lord Hardinges als
Zreilt
Einwohnerſchaft Bayerns entſtammten den Lungenheilſtätten überwieſen. Insgeſamt ſind bisher rund Vizekönig von Indien ernannt werden wird. in gut ins

[ ][  ][ ]

Nummer 286
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 2.
ſormierten Kreiſen geglandt, dach konte man bieher eine ſ400 Mark (im Vorſahre rund 390 00 Marh) und auf f an der Kirche lehen und nur Paſſn, aber keine Pfd
offizielle Beſtätigung nicht erhalten. Es iſt bekannt, daß England bloß 163 000 Mark (im Vorjahre rund 151000 zu kennen ſcheinen. Wir nehmen auch die peinliche
die unioniſtiſche Partei Lord Kitchener in jeder Weiſe zu Mark) kommen. Die Geſamtausfuhr iſt von 4,38 Millio= ſache mit in Kauf, daß ſich Sozialdemokratie und Glauh
nen Mark im Jahre 1911 auf 5,04 Millionen Mark geſtie=loſigkeit als identiſche Begriffe herausſtellten. Aber
fördern ſucht. Der Geſundheitszuſtand Lord Hardinges, gen, hat alſo um rund 654000 Mark zugenommen. Die hat uns geradezu erſchüttert: ein ſolches Maß von Rohl
der immer noch an den Folgen des letzten Attentats leidet, Ausfuhr nach Deutſchland ſtieg von den 2.12 Millionen eine ſolche Verlumptheit der Geſinnung hätten wir
läßt viel zu wünſchen übrig. Die Ernennung von Beau= Mark des Vorjahres auf 2,53 Millionen Mark, die nach für möglich gehalten. Nicht nur, daß jeder, aber aud
Auſtralien und den Südſeeinſeln von 1.81 Millionen Mark der, der auch nur andeutungsweiſe für ſeine Kirche
champs=Duff, dem früheren Generalſtabschef von Lord
auf 2,04 Millionen Mark, die nach Nordamerika von rund zutreten wagte, niedergebrüllt, vom Podium geziſcht
Kitchener, hat wahrſcheinlich Veranlaſſung zu dem Ge= 10000 Mark auf rund 240 000 Mark, während die Ausfuhr mit unflätigen Schimpfworten bedacht wurde. Nein,
nach dem übrigen Europa von rund 443000 Mark auf rund einmal ſich zu Idealen zu bekennen ward einem Di
rücht gegeben.
223 000 Mark zurückging. Der ſamoaniſche Geſamthandel ſionsredner verſtattet. Als er an die echten inneren
Vereinigte Staaten.
iſt alſo von 8,45 Millionen Mark auf 10,03 Millionen fühle im Menſchen appellierte, als er meinte, jeder Mil
Die Geldumlaufbill. Der Senat begann mit Mark geſtiegen, weiſt mithin eine Wertſteigerung von 1,58 müſſe ſich doch den Glauben an etwas Höheres bewaſlt=un
der Verleſung der beiden Berichte des Bankausſchuſſes, Millionen Mark auf. Unter den in Samoa eingeführten da ertönte ein tauſendſtimmiges Huh, ſchrille
der ſich nicht einigen konnte, den Endkampf über die Geld= Waren ſtehen Verzehrungsgegenſtände, Gewebe und Be= durchgellten den Raum, höhniſches Lachen aus vuls
umlaufbill des Präſidenten Wilſon. Eine von den Demo= kleidungsſtücke, Holz und Baumaterial, ſowie Bier obenan. Halſe quittierte über ein ſolches Bekenntnis. Man gle
Den Hauptausfuhrartikel bildet Kopra (4,06 Millionen in einer Verſammlung von Verbrechern zu ſein, nicht
kraten vorgeſchlagene Vorlage hält ſich an die vom Re= Mark), zu der Kapock (rund 839000 Mark) und Kautſchuk ter Menſchen von Gefühl und Geſinnung. Als ein Pfl
präſentantenhauſe vorgeſchlagenen Maßnahmen und ent= (rund 110000 Mark) hinzutreten.
die Rednertribüne beſtieg, ertönten Zwiſchenrufe unet
hält nur ſolche Maßnahmen, welche anzunehmen Präſident
meinſte Schimpfworte. Man hatte die Pfarrer ein
den. Einige beherzte Männer hatten den Leidenswe
Wilſon bereit iſt. Der von dem demokratiſchen Senator
getreten und die ſchwere Aufgabe übernommen, in
H. Schock und fünf Mitgliedern der Kommiſſion vor=
Zeitungsſchau.
tollen Brandung ihrer Ueberzeugung Gehör zu verſchällie der
geſchlagene Bericht befürwortet fünf Reſervebanken, deren
Entartung des Frauencharakters durch das Stimm= Da ſtieg eine jener prächtigen Geſtalten aufs Polllli 9
Aktien dem allgemeinen Publikum zum Kaufe angeboten
recht. Die Schleswiger Nachrichten ſchreiben: Wie Nor= deren geiſtvoller Charakterkopf, deſſen milde Züge aten
werden ſollen, anſtatt der in der Bill des Repräſentanten= wegen, ſo hat auch Finnland den Frauen das volle Stimm= ſchon zur Verſöhnung einladen: mit ruhigen, wäge
hauſes vorgeſchlagenen 12 Reſervebanken, deren Aktien und Wahlrecht gewährt. Hat das dem Lande, hat es den Worten verſuchte Paſtor Le Seur=Groß=Lichterfeld
Frauen ſelbſt Segen gebracht? Für die Beurteilung dieſer Maſſe den ganzen Ernſt des Problems klarzumachenho
den Banken gehören ſollen.
Frage ſind die Beobachtungen lehrreich, die Edith Sellers dem hier von den wiſſenloſen Hetzern Fangball geü dr n=
in
der Londoner Zeitſchrift Nineteenth Century an After wurde. Unter einer Flut von Hohn, Gelächter undlich Sch
China.
Zur Lage. In Peking iſt eine offizielle Liſte der mitteilt. Dieſe Dame hatte ſchon früher zehn Jahre lang ſchimpfungen trat er ab. Und dann kam eine Arl
in Finnland gelebt und war dann nach Hauſe heimgekehrt. frau. Die ſchrie den Paſtoren die dicht neben dem
Namen derjenigen Parlamentsmitglieder, deren Mandat
Die Frauengruppe des Parlaments, bemerkt ſie enthält nerpult ſtanden, ins Geſicht: An zehntauſend Teufelllleinen
am 4. November kaſſiert wurde, veröffentlicht worden. Es ſehr verſchiedenartige Elemente, unter anderen auch frühere ich glauben in dieſer Welt, aber nicht an Ihren Gott
ſind 98 Senatoren und 252 Unterhausmitglieder. Außer= Dienſtmädchen. Die Dienſtboten tragen überhaupt dort Paſtor! Und die Menge brüllte Beifall. Ein widelſſ in al
dem ſind noch 34 Senatoren und 54 Unterhausmitglieder heute ihr Haupt höher als ihre Herrinnen; ſie weigern ſich tigeres Schauſpiel als die unreife Maſſe, die über die
aus Peking geflohen, die befürchtet hatten, daß ſie das= zu kochen oder zu ſervieren, wenn ſie Gelegenheit haben, ſten und letzten Probleme des Menſchenlebens diskun
eine Volksverſammlung zu beſuchen, um dort zuzuhören ward ſelbſt auf Berliner Boden ſelten geſehen. Alle
ſelbe Schickſal ereilen könnte. Im ganzen weilen alſo 132 oder ſelbſt zu reden. Politiſch intereſſierte Frauen und und ſchönen Empfindungen, alles Beſſere und Tie
Senatoren und 306 Mitglieder des Parlaments von Pe= Mütter vernachläſſigen Haus und Kinder und kümmern Menſchen, jegliches Ideak und jegliche Ueberzeu
king ſern, und da zu einer Beſchlußfaſſung mindeſtens die ſich erſt recht nicht um die Armen, ſo daß ein Armenpfleger alles wird zertrampelt, geſchunden, verſpottet, vatTage
Hälſte beider Häuſer zugegen ſein muß, dürſte eine Sitzung der engliſchen Dame gegenüber in die Worte ausbrach: Man gehe einmal in eine dieſer Verſammlungen und
Dächten unſere Frauen doch etwas weniger an Politik zeuge ſich von dem, was möglich iſt unter entälll Gefa
irgendeines der beiden Parlamente unmöglich geworden
und etwas mehr an die Armen! Ueber die Erkundigun= Menſchen.
ſein. Juanſchikai ſcheint immer noch mit der Abſicht um= gen, die ſie bei Männern und Frauen in Finnland einge=
zugehen
, einen zentralen Verwaltungsausſchuß zu ſchaffen, zogen hat, bemerkt die Verfaſſerin des Aufſatzes folgendes:
Stadt und Land.
der ſich jedoch, wie es heißt, nur mit der inneren Politik Nach dem Urteil dieſer Männer und Frauen aus Stadt
Darmſtadt, 25. Noven
beſchäftigen ſoll und vor allem mit den künftigen Be= und Land und aus den verſchiedenen Kreiſen des Volkes
hat, ſeitdem das Frauenſtimmrecht in Kraft getreten, ein
ziehungen zwiſchen Peking und den Provinzen, über recht großer Teil der in den Städten Finnlands wohnen=
* Mit inniger Freude und tiefer Dankbarkeit
deren Verhältnis überhaupt noch wenig Klarheit herrſcht. den Frauen viel von dem eingebüßt, was man natürliches wir heute den Geburtstag unſeres allge
Durch ein Dekret Juanſchikais wurde das ſeit der Revolu= Gefühl für Vernunft und Billigkeit nennen könnte. Sie Großherzogs und Landesherrn. Großherzogh
tion in Peking beſtehende Standrecht aufgehoben. Die ſind jetzt ſo hitzig auf ihre Rechte verſeſſen, daß ſie gar zu
leicht vergeſſen, daß andere Leute auch Rechte und daß ſie Ludwig widmet ſich, gleich ſeinen hohen Vorfahre
Polizei wurde erſucht, die größte Wachſamkeit zu ent= ſelbſt auch Pflichten haben. Sie haben auch an innerem Ernſt und einem ebenſo auf das materielle WohlAberh
falten.
Gleichgewicht verloren; die Politik iſt ihr ein und alles, zen Landes und ſeiner einzelnen Untertanen, wie
*
und ſie haben für keinen anderen Gedanken Raum, ab= idealen Güter des Lebens gerichteten Sinne ſeinen
geſehen etwa von der Frauenhewegung. Glücklich ſcheinen Berufe und wird von der Liebe ſeines Volkes e P
* Die Gemeinderatswahlen in Il=ſie ſich nur noch in der Volksverſammlung zu fühlen,
menau. Zu der Meldung, daß in Ilmenau die bür= wenn ſie politiſchen Erörterungen lauſchen oder, noch beſſer Mit den Gefühlen der Dankbarkeit vereinigen
gerlichen Parteien den Sozialdemokraten acht Sitze ent= ſie ſelbſt vortragen können. Keine politiſche Frage iſt dem heutigen frohen Tage die Hoffnungen und
riſſen haben, wird ergänzend aus Ilmenau gemeldet: In ſo verwickelt, daß ſie nicht im Handumdrehen mit ihr fertig aller treuer Heſſen, daß Gott der Herr auch ferner
Zukunft gehören von den zwantig Ilmenauer Gemeinde= würden; ſie finden im Augenblick Löſungen für Fragen,
ſeren geliebten Landesherrn ſchirmen und behüte
vertretern ſiebzehn den bürgerlichen Parteien an. Die na= über Die Staatsmänner jahrelang umſonſt nachgedacht
tionale Bürgerſchaft hat es den Sozzjaldemokraten nicht haben. Bei der geringſten Herausforderung unternehmen ihm eine lange geſegnete Regierungszeit verleihendie
vergeſſen, daß ſie vor einigen Jahren beim Einzuge des ſie Vortragsreiſen durch das Land. Sie haben viel mehr zum Heile ſeines Landes und zur Freude ſeines
großherzoglichen Paares die Mittel zur Schmückung der Luſt dazu, draußen in der Welt als im Hauſe zu wirken; Möge er auch die Großherzogin und das ganze
Straßen verweigerten. Vor allem aber ſind manchem po= das häusliche Leben hat tatſächlich alle Anziehungskraft herzogliche Haus in ſeinen Schutz nehmen und ihne vas
litiſch Schwankenden die Augen geöffnet worden, als die für ſie verloren. Lieber arbeiten ſie den ganzen Tag auf
fernerhin ſeinen Segen verleihen zu all ihrem
ſozialdemotratiſche Gemeindevertretung die Koſten zur einem Bureau, als daß ſie ein paar Stunden darauf ver=
Nationalfeier am 18. Oktober d. J. mit der Begründung wenden, ihr eigenes Haus in Ordnung zu bringen. Einige Beginnen!
ablehnte: Wir halten es unter unſerer Würde, den Tag von ihnen gehen ſo weit, zu behaupten, daß es ſich für ſie
zu feiern‟. Die Beteiligung an dem Wahlkampfe dürfte als Vollbürgerinnen beſſer zieme, Eiſenbahnfahrkarten
* Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die
wohl ohne Beiſpiel ſein. Von 2105 Wahlberechtigten auszugeben als ihre Kinder zu warten. Denn Kinder herzogin empfingen am Samstag mittag 12
wählten 2092, alſo 99,6 v. H. Das iſt eine Quittung auf gelten in dieſen Kreiſen heutigentags nicht viel; vielmehr im Neuen Palais den Generalmajor von UI
die ſozialdemokratiſche Vaterlandsſchmähung.
gewinnt die Anſicht ſchnell an Boden, ſobald die Kinder ge= nebſt Gemahlin und den Oberſt Freiſe un
D Der Außenhandel Samoas im Jahre boren ſeien, liege es dem Staate und nicht den Müttern mahlin. (Darmſt. Ztg.)
1912. Wie aus der ſtatiſtiſchen Ueberſicht des Samoa=ob, ſich um ſie zu kümmern. Es gibt keine Arbeit außer
* Verſetzung in den Ruheſtand. Se.
ie
niſchen Gouvernementshlattes hervorgeht, hat ſich der dem Hauſe, die ſie nicht, ſelbſt für Hungerlohn oder ganz Hoheit der Großherzog haben den Gll
Außenhandel des Schutzgebietes Samog im Kalenderjahre umſonſt, zu übernehmen bereit ſind. Sie gönnen ſich tat= Oberrechnungsrat Dr. Guſtav Siebert auf ſein dte
1912 günſtig entwickelt. Der Wert der Geſamteinfuhr iſt ſächlich niemals Ruhe, ſondern ſind früh und ſpät unter= ſuchen, unter Anerkennung ſeiner mehr als 50hen
von 4,06 Millionen Mark im Vorjahre auf 4,99 Millionen wegs, natürlich zum Schaden ihrer Nerven und damit treuen und vorzüglichen Dienſte, mit Wirkunche
Mark geſtiegen, ſo daß die Zunahme rund 930 000 Mark ihrer Geſundheit und vieler anderen Dinge.
1. Dezember 1913 an in den Ruheſtand verſeil
beträgt. Dabei iſt die Einfuhr für amtliche Rechnung von
ihm aus dieſem Anlaß den Charakter als Gehe
*
den rund 430 000 Mark des Vorjahres auf rund 30 000
verliehen.
Mark zurückgegangen. Die Einfuhr aus Deutſchland hat
Zu den Kirchenaustrittserklärungen ſchreibt die Poſt:
* Ernennungen. Se. Königl. Hoheit der
ſich von den rund 854000 Mark des Vorjahres auf rund Wir haben einer der zwölf Volksverſammlungenherzog haben den Dr. med. Walter Küch
986 000 Mark gehoben. Im übrigen fällt der Löwenan=beigewohnt, die das Komitee Konfeſſionslos einberufen Butzbach zum Kreisaſſiſtenzarzt des Kreisgeſu
teil der ſamoaniſchen Einfuhr mit 3,12 Millionen Mark hatte. Wir waren von vornherein auf einen unerquick= amts Worms mit Wirkung vom 1. Dezembe
(gegen 2.56 Millionen Mark im Vorjahre) Auſtralien und lichen Abend gefaßt. Wir ſagen nichts über die ätzenden und den Hauptſteueramtsaſſiſtenten Heinrich Lal
den Südſeeinſeln zu, während auf Nordamerika rund Ausführungen der beiden Referenten, die kein gutes Haar Offenbach zum Steuereinnehmer des Steueramts
M
zu; ſie achteten nur auf die Maſchine und atmeten erleichtert
auf, daß dieſe keinen großen Schaden erlitten hatte. Ruhig
Die Fahrt der verwundeten
Feuilleton.
fuhren ſie in ihrer Beſchäftigung fort; Rios leitete weiter
das Flugzeug und Barreiro notierte die Stellung und
Flieger.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben
die Zahl der Mauren. Dann aber fühlten ſie einen ſchwe=
O Eine neue Sinfonie. Aus Köln will
() Ueber die ſchon kurz gemeldete Fahrt, die zwei ren Schmerz; jeder ſah, wie bei dem anderen das Blut
ſpaniſche Fliegeroffiziere durch die Mauren ſchwer ver= in Strömen die Uniform befleckte, und nun erſt empfanden geſchrieben: Heinrich Zöllners. des Son
wundet, mit ſeltener Kaltblütigkeit und Mut zurückgelegt ſie das Furchtbare ihrer Lage, ahnten die Schwere ihrer der Verſunkenen Glocke neueſte Sinfonie In
haben werden jetzt in den ſpaniſchen Blättern lebendige Verletzungen. Leutnant Rios, der ſich durch den Blut= gebirge hatte bei ihrer Uraufführung im Gilli=
Einzelheiten veröffentlicht, die dieſe einzigartige Helden= verluſt von Minute zu Minnte ſchwächer fühlte, verlor den= konzert unter Generalmuſikdirektor Steinbachs
tat in helles Licht rücken. Um die Zahl und Verteilung noch nicht einen Augenblick die Geiſtesgegenwart, ſtellte einen großen, wohlverdienten Erfolg. Wenn au
der feindlichen Kräfte um Tetuan kennen zu lernen, waren den Motor auf die größte Schnelligkeit ein und hielt die von ſazzinierender Urſprünglichkeit der Erfindung
vom ſpaniſchen Heere vier Flugzeuge abgeſandt worden, Hand feſt am Steuer, während er hinter ſich die ſchwache ſie doch überall warm empfundene, nirgendwo
unter denen ſich auch ein Doppeldecker befand geführt von Stimme des Kapitäns Barreiro hörte, der ihn mit Auf= Muſk, in der ſich Eindrücke aus der grandioſen
Leutnant Rios, dem der Ingenieurkapitän Manuel bietung der letzten Kräfte anfeuerte, den Flug fortzuſetzen. der Schweiz, mehr aber noch Stimmungen und in
Barreiro als Beobachter beigegeben war. Die beiden Mehr als 15 Kilometer hatten ſie noch zurückzulegen, be= phantaſtiſche Bilder ſpiegeln, mit denen ſich die 8
ädmer
ſpähten eine Schar von Mauren aus, die auf einer Er= vor ſie das Lager erreichten, und Rios vermochte nur mit eines Dichters in der Umwelt grauer Felsmaſ=
hebung
, dem ſogen. Conico=Berge verſammelt waren, geradezu übermenſchlicher Anſtrengung ſich und die Ma= glitzernder Gletſcher leicht bevölkert. Das Gan
und Rios lenkte ſogleich den Apparat dahin. Auf der ſchine aufrechtzuerhalten. Unterdeſſen hatte man vom ſpa= ſich aber in feſtumriſſenen Sätzen, hat durchaus maſſil
Fahrt nach dem Berge hielt ſich das Flugzeug in einer niſchen Lager aus mit Unruhe die raſche Rückkehr des Architektur, das Finale iſt ſogar in Variationenn

Höhe von etwa 3000 Fuß, aber als man ſich der Erhebung Flugzeuges beobachtet und ahnte etwas Schlimmes, als halten, die mit ſehr viel Kunſt ſo viel lebensvolle
110
näherte, ging der Pilot bis auf etwa 1000 Fuß hinab. ſie bereits vor dem ſpaniſchen Lager niederging, anſtatt barkeit verbindet, daß die meiſterlich gearbeitete,
4
Auf der höchſten Spitze des Conico=Berges waren bewaff= dem Flugplatz von Dar Harcha zuzuſtreben. Man atmete farbige und kontraſtreiche Sinfonie damit zum
nete Mauren aufgeſtellt, die die Bewegungen des Flug= jedoch wieder erleichtert auf, als die Maſchine in einem ſten Abſchluſſe gebracht wird. Höchſt ergötzlich
zeuges mit geſpannteſter Aufmerkſamkeit beoachteten Die bewundernswürdig geſchicktem Abſtieg mitten zwiſchen Scherzo Alpenteufel und Alpenſeen die ſehr charat
Can=
Flieger wollten in einem großen Bogen nach dem Lager den Zelten landete. Generale, Offiziere und Soldaten die erſteren höchſt burlesk geſchildert werden:
ſiGhe=
von
Dar Harcha, wo die Fliegerabteilung ſtationiert war, ſtürmten herbei. um zu hören, was geſchehen ſei. Müh= dachtsvollen, bald bangenden, bald zuverſichtlä
zurückkehren, und während dieſes Manövers eröffneten die ſam arbeitete ſich Leutnant Rios heraus; Kapitän Bar= ſange breitet ſich das Adagio aus, um geheimni
Feinde ein hitziges Feuer auf das Flugzeug, das von einer reiro aber blieb ſtarr und ſteif ſitzen wie ein Toter; man zu verklingen und ſo die Stimmung für den ſta
Wolke von Kugeln umſchwirrt war. Auf das Knattern der mußte ihn herunterheben. Rios hatte eine Kugel in die traſt des Scherzos gut vorzubereiten. Zweifel
Gewehre, das die Ohren der Flieger erreichte, folgte raſch Rippen erhalten, die auf der rechten Seite des Körpers die Sinſonie, die übrigens ſchon in zahlreichen gre
das Pfeifen der Kugeln, die ihnen dicht um die Köpfe wieder herausgegangen war Die Verletzung Barreiros, zertinſtituten angenommen iſt, ihren Weg durch
ſauſten. Sie hörten, wie einige Kugeln in die Tragflächen der zwei Kugeln in den Unterleib erhielt, iſt viel ſchwe= zertſäle machen.
vihird
des Doppeldeckers einſchlugen und fühlten auch ſelbſt eine rerer, ja wohl tödlicher Natur. Die beiden heldenmütigen
C.K. Parſifal in London. Aus Lon
heftige Erſchütterung, ohne zunächſt recht zu begreifen, daß Flieger wurden ins Krankenhaus gebracht und ſollen ob berichtet: Die neue Saiſon der Covent=Gi
ſie verwundet waren.
Oper, die nach den jetzt feſtgelegten Plänen a
ihrer Brayour ſogleich befördert werden.
Weder der Pildt, noch der Paſſagier wendeten den
her
bruar beginnt und am 7. März endet, wird faſt aau
eigenen Wunden, die ſie kaum ſpürten, die Aufmerkſamkeit
lich im Zeichen der deutſchen Oper ſtehen und

ine
5
wobe.
ein
ehaft.
Zur Erſal

Fanzm

[ ][  ][ ]

mer 28a Nkummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 3.
in in und den Finanzaſpiranten Heinrich Schulg aus ſprüchtiges Materiak an Knabenſtmmen beſit, die den ſſimnrecht wurde für Demersiag, den 27. d. M., Frau
heinliche Pfelden zum Hauptſteueramtsaſſiſtenten ernannt.
leiſeſten Wink nachgeben. In dem Lied Selig ſind des Schreiber=Krieger=Berlin zu einem Vortrag
und Glagſ * Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit der Himmels Erben, Tonſatz von Rinck, legte ſie eine ſchöne über: Die Proſtitution, eine Volksgefahr gewonnen. Ein
ſen. Aba ckoßherzog haben dem Hilfsweichenſteller in Probe ihres Könnens ab. Schriftverleſung und An=Thema, welches auch weitere Kreife ſehr intereſſieren
ß von Achſ) Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft Heinrich ſprache durch Herrn Pfarrer Dingeldey ſowie Ge=dürfte. Die Proſtitution und deren Bekämpfung iſt eines
filten ni. Penbach zu Eppelsheim aus Anlaß ſeines Aus=meindegeſang vereinigten ſich mit den Chorgeſängen zu der ſchwerwiegendſten Probleme mit welchen ſich unſere
t, aber achſit ens aus dem Staatseiſenbahndienſt das Allgemeine einem geſchloſſenen Ganzen. In der Martins=Zeit beſchäftigt. Die ſchweren geſundheitlichen Schädigun=
eine
Kich=Fentzeichen mit der Inſchrift Für treue Arbeit ver=kirche leitete der Organiſt Herr Hauptlehrer Ritz die gen, welche ſie unſerem Volksleben zufügt, haben bei Be=
um
geziſcht hefr.
Totenfeſtfeier mit einem Orgelvorſpiel Totenfeſt aus op. hörden ſowohl wie bei ſozial ſtrebenden Vereinen ſchon
de. Nein. g. Strafkammer II. Der 36jährige, vorbeſtrafte Porte=55 von Max Gulbins ſtimmungsvoll ein, dem dann der lange den Wunſch nach zweckentſprechender Abwehr rege
deinem Tihller Philipp Wilhelm Nagel von Frankfurt=Oberrad Chor Selig ſind die Toten aus dem Oratorium Die werden laſſen. So haben ſich u. a. das Internationale
ten innennſſam 18. September in Offenbach ſeinem Schlafkollegen, letzten Dinge von Louis Spohr 17691842 folgte, den der Komitee zur Bekämpfung des Mädchenhandels, die in
ſte, jeder Nhim Schneider, einen Rock im Werte von 20 Mark ge= Kirchengeſangverein unter der Leitung ſeines langjährigen Deutſchland zu demſelben Zweck gegründete Liga, die
heres bewahlin und ihn für 4 Mark verkauft. Nagel gibt den Dirigenten Herrn Rechnungsrat Colin zu ſchöner Klang= Deutſche Geſellſchaft zur Bekämpfung der Geſchlechtskrank=
ſchrill
Phſtahl zu, will aber in der Not gehandelt haben. Erwirkung brachte. Außer den Chorälen Mitten wir im heiten, zur Aufgabe geſtellt, dieſen gefährlichſten Feind
en aus bißbamals lange Zeit arbeitslos geweſen Die Strafkam=Leben ſind mit dem Tod umfangen (bei Walther 1524) unſeres Volkes mit allen Mitteln zu bekämpfen. Als be=
Man ziſl verurteilte den Angeklagten wegen Rückfalldieb= und Ich weiß, daß mein Erlöſer lebt von Joh. Mich. ſonders wichtiges Moment bei dieſen Abwehrbeſtrebungen
u ſein, uſchühls zu 4 Monaten Gefängnis. Ebenfalls Bach trug der Verein noch zwei Werke Darmſtädter Kom=kommt die Reform des Strafgeſetzes in Betracht. Der
As ein Pfllien Rückfalldiebſtahls wurde der 25jährige Gelegen= poniſten vor, vier liturgiſche Sätze von Arnold Men= Vorentwurf zu demſelben enthält, was die Ueberwachung
henruſe nuſſenrbeiter Heinrich Johann Roth von Offenbach zu delsſohn und Wenn der Herr einſt wird erlöſen von der Proſtitution anlangt, nur eine Blankettvorſchrift, ſie
Pfarer enſſonaten Gefängnis verurteilt. Am 6. Septem=Franz Stumpf, die der Bedeutung des Tages entſprachen. überläßt deren geſetzliche Regelung den einzelnen Bun=
Leidensneiſſtpar ein Handwerksburſche in einer Offenbacher Wirt=Anſprache über Off. Joh. 14, 13 und Schriftverleſung durch desſtaaten. Die Aufgabe der in der ſozialen Arbeit ſtehen=
mmen
, in iſſt nach reichlichem Alkoholgenuß eingeſchlafen. Das Herrn Pfarrer D. Waitz, ſowie Gemeindegeſänge ver=den Vereine dürfte es nun ſein, an die Regierung ihrer
r zu berſchällitzte der in der Wirtſchaft anweſende Angeklagte, um banden die Chorgeſänge.
Länder heranzutreten und dem Wunſch Ausdruck zu ver=
aufs
Polk ſein Bündel mit Kleidungsſtücken und Werkzeug im
Im Silberkranz. Heute Dienstaa, den 25. d. Mts., leihen, daß bei der Schaffung neuer geſetzlicher Beſtim=
ſilde
Züge ſie von 25 Mark fortzunehmen. Er gab zu ſeiner Ent= feiern Oktroiaufſeher i. P. Jakob Müller und Frau mungen die in der Fürſorgetätigkeit gemachten Erfahrun=
gen
Beachtung finden möchten. Der Vortrag von Frau
igen, wäglſtigung an, daß ihm eine Verwechſelung unterlaufen Helene, geb. Götz, ihre Silberne Hochzeit.
Schreiber hat den Zweck, aufklärend zu wirken. Die Red=
cierſchſt
Er hat aber gleich nach dem Diebſtahl das Paret im
* In Amerika verſtorbene Heſſen. Zu Carrick, nerin bietet Gewähr dafür, daß das ſchwierige Thema
larzumacheſtde vergraben, ſo daß diete Ausrede nicht glaubhaft nahe Pittsburg, Pa ſtarb Frau Katharina Rectanus, in ebenſo geiſtvoller wie dezenter Weiſe behandelt wird.
Fangball Der noch nicht beſtrafte 24jährige Schloſſer Karl Witwe von Jakob Rectanus. Die Verblichene, welche (Siehe Anz.)
elächter unſſtdrich Scholl aus Heilbronn hat am 30. Juni einem aus Schlierbach ſtammte, ſtand im 65. Lebensjahre
m eine Alſtergeſellen mittels Erbrechens eines Koffers und einer und war ſehr geachtet und beliebt. Zu Pekin, iſt
* Vereiniguug der Freunde des humaniſtiſchen
neben denAraſſe 35 Mark bares Geld, eine Uhr im Werte von Frau Magdalena Lohnes, geb. Pfalzaraf, eine all= Gymnaſiums. Es ſei nochmals auf den Vortrag des
ſied deu
nllnd einen Ring im Werte von 11 Mark geſtohlen, Scholl gemein geachtete und beliebte deutſche Pionierin jener Herrn Oberlehrers Mangold hingewieſen. (Näheres
damals längere Zeit arbeitslos und der Beſtohlene Stadt und die Gattin von Herrn Jakob Lohnes, mit ſiehe, Anzeige.)
Ihren G
Vortrag. Das Telephonrelais, eine neue grund=
Ein wielle ihm als Landsmann aus Gefälligkeit einmal Geld! welchen ſie vor drei Jahren das ſeltene Feſt der goldenen
teihe
rdeſigt, wobei er den Aufbewahrungsort des Geldes Hochzeit feiern konnte, am 24. Oktober entſchlafen. legende Erfindung im Fernſprechweſen, ſo lautet das
Aeilernte. Als ihm nun ein zweites Darlehen abge= Die Verewigte erblickte am 15 Februar 1837 zu Wer ſau Thema, das Herr Geh. Schulrat Münch am nächſten
ien Hähl
ſehen. Alle ſt wurde, ging er hin und holte es ſich ſelbſt. Scholl in Heſſen=Darmſtadt das Licht dieſer Welt, erreichte alſo Donnerstag, den 27. November, im Kaiſerſaal in ſeinem
re und Licſlan, er habe an dem Tage 2025 Glas Bier getrun= ein Alter von faſt 77 Jahren. Aus New Athens, Ill., wird Experimentalvortrag behandeln wird. Es handelt ſich
Ueberzeilſl 27,50 Mark, ſowie Uhr und Ring wurden ihm am unterm 4. November berichtet: Am 1. d. Mts, ſtarb nach um einen, wie die Frankf. Ztg. ihren hierauf bezüglichen
ſpott, dAſten Tage bei ſeiner Verhaftung wieder abgenommen. langem Leiden Frau Katharina B. Höhn, geb. Da ab. Artikel überſchreibt, überraſchenden Fortſchritt im Fern=
llungen
und Strafkammer verurteilte den Angeklagten zu 3 Mo= Sie wurde am 11. September 1842 in Groß=Bieberau im ſpruch. Das franzöſiſche Wort Relais (ſprich Reläh)
uner encſit n Gefängnis, abzüglich 3 Wochen der Unter= Großherzogtum Heſſen geboren als Tochter des Schuh= heißt zu deutſch Vorſpann: man denke an Relaih=
Lngshaft.
machers Franz Daab und ſeiner Gattin Katharing, geb. pſerde, Wechſelpferde. Wenn ein elektriſcher Strom
auf der Empfangsſtation zu ſchwach iſt, wird mit Hilfe
Zur Erſatzwahl in Waldmichelbach. Wir werden er= Meiſinger. Im Herbſte 1864 kam ſie nach Amerika.
eines Apparates, der Relais heißt, ein zweiter Strom
ht.gt, mitzuteilen, daß die nationalliberale Kandidatur
* Der Ortsgewerbeverein Darmſtadt veranſtaltete am porgeſpannt, der dann das Zeichen übermittelt. Die
d, ker in Waldmichelbach, für die die Leitung der heſſi= Samstag abend einen Familienabend im Rummelbräu. Relais zum Telegraphieren ſind ſchon lange im Ge=
Landespartei agitatoriſch tätig iſt, als reinnatio= Der Vorſitzende, Herr Stadtverordneter Sames, eröff= brauch; es fehlten aber trotz fortgeſetzter Bemühungen
25. Novenſpfliberale Kandidatur durch die Freie Vereinigung nete mit einer Anſprache die Vortragsfolge, begrüßte die zahlreicher Techniker entſprechende Apparate für das
ſſcher Nationalliberaler tatkräftige Unterſtützung fin= überaus zahlreich Erſchienenen, insbeſondere den Ver=
Lanbarleit ird.
treter der Zentralſtelle für die Gewerbe, Herrn Regierungs= Telephonieren. Nun iſt es jüngſt der Telefunkengeſell=
ſchaft
in Berlin gelungen, ein Telephonrelais zu kon=
eres
allelC Schulen im Reich und in Heſſen. Die neueſte Num= rat Reuter den Vertreter der Handwerkskammer, Herrn ſtruieren, das, wie Fachmänner der Reichspoſtverwal=
Großherzegſtter Mitteilungen der Großh. Heſſiſchen Zentralſtelle für Syndikus Engelbach, und ſtellte zugleich den gewählten tung ausſprechen, eine bedeutende Zukunft habe und den
en VorfahallLandesſtatiſtik bringt intereſſante Vergleiche zwiſchen Kandidaten des Ortsgewerbevereins, den neuen Stadtver= drahtloſen Verkehr in weittragendem Maße zu fördern
Schulverhältniſſen des Großherzogtums und denen ordneten Herrn Konrad Haury vor. Ein prächtiger berufen ſei. Der Vortragende, deſſen früheren öffent=
le
Wohldlbleiches. Hiernach machten im Jahre 1911 die Schüler Männerchor, Freiwillige von 1813, eröffnete die ab= lichen Darbietungen, wir ſo manche Anregung verdanken.
tanen, wie Schülerinnen der heſſiſchen niederen und höheren wechſlungsreichen Darbietungen. Fräulein Sanna Stoll wird, ohne Fachkenntniſſe bei den Hörern vorauszuſetzen,
inne ſeinenſtlen 18 Prozent der Geſamtbevölkerung aus gegen= erfreute mit einigen Klaviervorträgen und legte hiermit
die Aufgabe und Bedeutung der Relais im allgemeinen
Vones z 73 Prozent im Reich. Auf unſere Privatſchulen Proben ab von ihrer Gewandtheit und ihrem künſtleriſchen und das Telephonrelais im beſonderen klar zu machen
lnaßt nur 1,5 Prozent der Schulkinder. Der Beſuch Gefühl. Fräulein Marie Lagemann brachte mit Ver=
vereinigen
Mlſöheren Schulen iſt bei uns verhältnismäßig ſtark. ſtändnis und künſtleriſchem Können einige Gedichte von ſuchen. Zur drahtloſen Uebermittelung von Zeichen ab
Techniſcher Hochſchule nach Kaiſerſaal ſind bereits Vor=
nigen
und Milen doch auf 100 die Schule beſuchende Knaben 11,8 Gottfried Schwab zu Gehör. Fräulein Käthi Specht bereitungen getroffen. Der Vortrag wird veranſtaltet
auch fernerhliger der höheren Schulen (im Reich nur 8,1) und auf (am Klavier Fräulein Stoll) bekundete durch ihre Geſänge vom Verein für Verbreitung von Bolksbildung und iſt
und behüte) lnädchen 6,4 gegenüber 4,3 im Reich. Daraus erklärt ihre künſtleriſche Begabung. Zwei Lieder für Sopran
bei den bekannten niederen Eintrittspreiſen zugänglich
änch die große Zahl Abiturienten der heſſiſchen Lehr= ernteten dankbare Anerkennung. Mit bewährter Eleganz
eit verleihtullulsen und die ſtarke Ueberfüllung der höheren Be= und Sicherheit brachte die Abteilung Enzian des Darm: für jedermann.
* Verein für Blindenfürſorge, Abteilung I, des deutſch=
ude
ſeines AlHeſſen hat auch verhältnismäßig mehr akademiſch ſtädter Zitherklubs einige Stücke zu Gehör Zwei pracht=
das
ganelljete Lehrer als das Reich (13 Prozent gegenüber 9,1 volle Duette der Turner Braun und Wundenberg evangeliſchen Frauenbundes. Die Freunde des Vereins
ten und ihſſttertt), was eine Folge der großen Zahl unſerer höhe= beſchloß die Reihe der Soliſten. Die gemiſchten Chöre werden nochmals darauf aufmerkſam gemacht, daß der all=
Schulen iſt. Auf 100 Mark Geſamtaufwendungen ent= der Turnerſingmannſchaft unter Leitung ihres Dirigenten jährliche Verkaufstag, verbunden mit Teeabend,
Herrn Wilh. Etzold ernteten rauſchenden Beifall. Wäh= am 28. November nachmittags 4 Uhr beginnend, in der
ihrem 2
u bei uns im Jahre 1910 27 Mark auf die höheren rend der Pauſe benutzte der erſte Vorſitzende, Herr Sames, Freimaurerloge, Sandſtraße 10, ſtattfindet. Mit Eifer und
mn gegenüber nur 20,2 Mark im Reich, während die die Gelegenheit, allen Mitwirkenden herzlichen Dank aus= Fleiß haben unſere Blinden auch in dieſem Jahre ge=
hſchnittlichen
Koſten eines Schülers dieſer Anſtalten im zuſprechen, Herr Regierungsrat Reuter gab ſeiner Freude arbeitet, um Seile, Bürſten und Beſen aller Art, Matten,
ähht ſich mit 288 Mark höher als bei uns ſtellten, wo ſie Ausdruck über den Verlauf des Abends und forderte dieStickereien, Puppenmöbel und Körbe zu liefern. Vom
heit die
mittag 191259 Mark betrugen. Auf die einfachen Volksſchulen Damen, die ſelbſtändige Gewerbetreibende ſind, auf, dem groben Kartoffelkorb bis zum feinſten Konfektkörbchen iſt
von Ulen von 100 Mark Geſamtaufwendungen in Heſſen Gewerbeverein beizutreten; ſein Hoch auf die Damen fand alles vorhanden. Karten ſind noch in beſchränkter An=
Freiſe uſſkl.gim Reiche 76,.3 Mk., wogegen ſich die durchſchnitt= rauſchende Beteiligung. Ein Lichtbildervortrag führte zahl an der Kaſſe dort zu haben.
Koſten eines Schülers dieſer Anſtalten bei uns auf nunmehr in herrlichen Bildern Dresden und die Elbſand=
* Der Kreisverein Darmſtadt gegen den Mißbrauch
6t. AMark belaufen gegenüber 65 Mark im Reich
ſteingebirge vor Augen, die Zeugnis gaben von der Schön= geiſtiger Getränke hält am nächſten Donnerstag, den 27.
der ſel
Totenſonntag=Feiern. Die Johannesge= heit der Gegend. Er führte in die Felſenſchluchten und November, im Saale des Vereins Feierabend eine Mit=
auf
ſtallnde veranſtaltete am Sonntag einen liturgiſchen auf die Berge mit ihren herrlichen Ausblicken, in die Stadt! gliederverſammlung mit folgender Tagesordnung ab:
as hilldgottesdienſt. Der mitwirkende Kirchengeſangverein! Dresden und die idylliſchen Dörfchen und Städtchen an 1. Geſchäftsbericht; 2. Rechnungsablage für 1912 und Ent=
nit
Wirlillih unter der verdienſtvollen Leitung des Herrn Hof= der Elbe. Auch dieſem Redner, dem Vorſitzenden der laſtung des Rechners; 3. Ergänzungswahl für ausſchei=
nd
veihllteas Adam auf eine ſehr hohe Stufe der Volkskunſt Ausflugkommiſſion, Herrn Georg Kraus, dankte der dende Ausſchußmitglieder: 4. Verſchiedenes. Hieran an=
gls
GeſtWigearbeitet und mancher muſikaliſch gebildete Laie erſte Vorſitzende für ſeine Mühen und Arbeit. Ein Tänz= ſchließend wird um ½9 Uhr ein Vortrag von Herrn Pro=
mit
Genuß dem reinen, durchſichtigen Vortrag der chen, an dem ſich ca. 120 Paare beteiligten, beſchloß den feſſor Kiſſinger über Die Verhandlungen des 1. Deut=
boheit
de Choräle und Kirchenlieder gelauſcht haben. Be= Abend. Eine Wanderung nach Meſſel mit einem gemüt= ſchen Kongreſſes für alkoholfreie Jugenderziehung 1913 in
hobe gühztlues ſei erwähnt Der Menſch lebt und beſtehet nur eine lichen Beiſammenſein bildete eine würdige Nachſeier. DerBerlin gehalten werden.
* St. Eliſabeth. Auf den am nächſten Mittwoch abend
Zeit (Mel. v. J. F. Reichardt 17511841) und nächſte Vortrag, Eine Führung durch die Schweizer
Krlsdte
Mrh ſüßer Tod komp. v. J. S. Bach. Prächtig ge= Uhreninduſtrie, wird Herr Hofuhrmacher Karp am 22. De= ſtattfindenden Vortrag des Herrn Prof. Göckel wird
2et
etcte
war auch das Männerquartett Der Tag iſt hin zember halten. (Näheres erfolgt noch in den Anzeigen.) nochmals hingewieſen.
SteleranFranzöſiſche Pfalmen 1442, Satz v. J. S. Bach.
* Vom Verein für Frauenſtimmrecht wird uns ge=
Schlachtungen. Nach dem Monatsberichte des
hofmuſiker Adam leitet auch die Chorſchule, die ein ſchrieben: Auf Veranlaſſung des Vereins für Frauen= Fleiſchbeſchauamts ſind während des Monats Oktober
deen Titel einer deutſchen Opernſaiſon erhal=letztes Gaſtſpiel von Alexander Moiſſi: Arbaces undeinem ſolchen aus England ſtammenden Ring in der eng=
am
Mittelpunkt des Intereſſes ſteht naturgemäß die Panthea oder Die Geſchwiſter‟ Donnerstag, 27., Pyg=liſchen Kolonie des Oranjeſtaates in Südafrika. Der
ind Lebellſſe Aufführung des Parſifal, mit dem die Saiſon malion Freitag, 28., Der Meineidbauer. Samstag, Ring war einer jungen Schwalbe angelegt worden, die in
Afitet wird. Die Regie wird Prof. Wirk führen, der 29., Die Braut von Meſſina. Sonntag, 30., ½4 Uhr: einem Platz der ſchottiſchen Grafſchaft Ayr im Neſt gefun=
Aus A=lung auch bei den Bayreuther Aufführungen tätig Colberg‟; 8 Uhr: Pygmalion. Montag, 1. Dezember: den worden war, und danach wieder zurückgeſetzt wurde=
deß
.
Der Ring trug, das Datum des 27. Juli 1912, während
während die Chöre von Prof. Hugo Rüdel einſtu= Anatol=Zyklus
ingst 67 0.
werden. Die Dekorationen wird Joſeph Harker ent=
* Spielplan des Mannheimer Hof= und der Fang in Südafrika am 16. März 1913 erfolgte. Es
in und die Koſtüme Attilio Comelli. Das Werk wird Nationaltheaters. Dienstag, 25. November: Feu=ſcheint nicht einmal ſelten zu ſein, daß Schwalben im Win=
eindacAlnzt
gegeban und um das zu ermöglichen, wird die ersnot‟ Mittwoch: 26.: Elias=Dratorium von Men=ter von England bis Südafrika fliegen, denn es wird gleich
ſtrung um 5 Uhr nachmittags beginnen; um 7 tritt delsſohn. Donnerstag, 27., Das Tal des Lebens Frei= noch ein zweites Beiſpiel eines Vogels dieſer Art berich=
sſtündige
Pauſe ein, die den Zuhörern die Mög= tag, 28., (zum erſten Male): Wenn Frauen reiſen. tet, der ſeinen Ring in der engliſchen Grafſchaft Stafford
t bieten ſoll, zu ſoupieren. Die genaue Aufführungs= Samstag, 29.: Das Rheingold. Sonntag, 30.: Die erhalten hatte und dann bei der Stadt Utrecht in Natal
eingefangen wurde. Die Feſtſtellungen ſind in mehr als
werd ſich wie folgt zuſammenſetzen: Erſter Akt von 5 Walküre
Uhr zweiter Akt von 8 Uhr 30 bis 9 Uhr 40. dritter
* Für die Mirakel=Aufführungen in einer Hinſicht merkwürdig. Sie beſtätigen einmal wieder die
hm 10 Uhr bis 11 Uhr 20 Min. Außer dem Parſifal Frankfurt, die zur Weihnachtszeit unter der Leitung Erwartung, daß die Zugrögel ſich nicht damit beanügen,
im Winter die nächſte wärmere Gegend aufzuſuchen, ſon=
n
das Repertoire Triſtan und Iſolde, die Mei=
Ager die Walküre und dann als einziges nicht von Max Reinhardt in der Frankfurter Feſthalle ſtattfin=
den
, iſt mit dem Umbau des Zuſchauerraumes begonnen dern den ganzen Tropengürtel bis nach der ſüdlichen ge=
ches
Werk den bisher in England noch nicht aufge= worden; desgleichen mit den Vorbereitungen zum Einbau mäßigten Zone überfliegen, Ferner zeigt dieſe Tatſache.
EuJoſeph von Mehul. Für die Londoner Auffüh= einer Rieſenorgel, die für den muſikaliſchen Teil des Mi= daß die Flugleiſtungen, insbeſondere der Schwalben, an
Großartigkeit alle Vorſtellungen übertreffen. Leider wird
ſen des Méhulſchen Werkes iſt der Dialog erheblich ge=
es
ſelten und nur zufällig möglich ſein, die Geſchwindig=
und konzentriert worden und wird durch Rezitative rakels erforderlich iſt.
die Felir Weingartner dafür komponiert hat.
* Ein Vogelflug von England nach Südafrika. Zur keit zu ermitteln, mit der eine Schwalbe den ungeheuren
Raum von England bis nach Südafrika zurücklegt. Als
Spielplan der Frankfurter Stadt=Feſtſtellung der Wanderungen der Zugvögel werden zahl=
t
er 1 Opernhaus. Dienstag, 25. November:reiche zufällig eingefangene Vögel mit Fußringen verſe= ſicher kann jedoch angenommen werden, daß ſie auf dieſem
Wildſchütz Mittwoch, 26.: Figaros Hochzeit. Don=hen, die eine Inſchrift bezüglich der Zeit und des Orts des Wege ausgedehnte Gebiete ülerfliegen muß, wo ſie keine
Nahrung findet, und zwar entweder das Meer oder die
Pug, 27., einmaliges Gaſtſpiel von Mme. Marquerite Fanges enthalten. Bei einer umfaſſenden Organiſation ſahariſche Wüſte, die früher als ein unüberwindbares Hin= der Opera comique in Paris: Carmen. Frei=einer ſolchen Maßnahme können beachtenswerte Ergeb=
Z.:.: Geſchloſſen. Samstag, 29.: Coſi fan tutte. niſſe erwartet werden. In England hat eine weit ver= dernis für die Zugvögel betrachtet worden iſt.
Krüppel als Rennreiter. Bei einem Pferderennen
tag, 30., ½4 Uhr: Die Fledermaus; ½8 Uhr: Fi=breitete Zeitſchrift für heimatliche Vogelkunde bei ihren
Montag, 1. Dezember, ½8 Uhr: Der Trouba=Leſern zur Beteiligung an dieſen Beſtrebungen Stimmung in Neu=York haben zwei ehemalige engliſche Offiziere, um
Dienstag 2., 7 Uhr: Tannhäuſer. 2. Schau=gemacht und einen erheblichen Erfolg erzielt. Infolgedeſ= ihren Mut zu beweiſen, ſo Erſtaunſiches geleiſtet wie es
Pelbhaus. Dienstag, 25. November, Gaſtſpiel von fſen wurden innerhalb weniger Jahre über 32 000 wilde wohl kaum noch auf dem arünen Raſen geſchehen. Der
mder Moiſſi, zum erſten Male (Uraufführung): Ar= Vögel vieler verſchiedener Arten mit Fußringen der er= eine, Captain Stewart=Richardſon der nur auf Krücken
tund Panthea oder: Die Geſchwiſter, Schauſpiel erwähnten Beſchaffenheit ausgeſtattet. Das merkwürdigſte forthumpeln kann, wurde von Dienern auf ſein Pferd
Alkten (nach Francis Beaumont) von Leo Greiner. Ereignis, das ſich aus dieſem Unternehmen ergeben hat, Dan Leno gehoben um an der Springkonkurrenz teilzu=
682 Herr Moiſſi a. G. Mittwoch, 26., drittes und iſt wohl der jetzt mitgeteilte Fang einer Schwalbe mit nehmen. Sein einziger Halt beim Sitzen beſtand in dem

[ ][  ][ ]

Nummer 280
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 4.
im bieſigen Schachthaus geſchlachtet worden: 1 licſie Wunſch der Lehrerſchaft daß der Betrag von 30 den zur Verlbſung 4 Müder für 600 Mark angel
Ochſen, 2 Bullen, 249 Kühe, 14 Jungrinder, 962 Kälber, Mark wie ſeither mit dem Beginn des 31. Dienſtjahres als Eine große Anzahl von Photographien wurde von pri
elfte Stufe in Anſatz kommt. Der Vorſtand gibt ſich der Seite gekauft.
2472 Schweine, 217 Schafe, 13 Ziegen und 16 Pferde.
Beanſtandet wurden: 88 Ochſen, 2 Bullen, 181 Kühe, Hoffnung hin, daß die Regierung und die beiden Kam=
6 Jungrinder, 21 Kälber, 538 Schweine, 71 Schafe und mern der Landſtände dieſem einmütigen Wunſche der ge=
Reich und Ausland.
2 Pferde. Minderwertig wurde erklärt das Fleiſch ſamten heſſiſchen Lehrerſchaft willfahren, bei der Ausge=
von
: 1½ Ochſen, 6½ Kühen, Kälbern und 3 Schweinen.ſtaltung der Stala aber auch die ſeither unzureichend be=
Aus der Reichshauptſtadt, 23. Nov. Während
Bedingt tauglich war das Fleiſch von: 1¾ Ochſen, dachten unteren und mittleren Stufen beſſer, als das bei
Un= dem Vorſchlag des Finanzausſchuſſes geſchieht berückſich= Thermometer am Samstag noch 10 Grad Celſius
1¾ Kühen, 1¾ Kälbern und ½ Schweinen.
tauglich waren: 1 Kalb, 1754 Organe, 252 kg Fett tigen werden. Er glaubt, daß der von einem Mitglied des trat heute bei reichlicher Bildung von Bodennebeſ
und 80½ kg Fleiſch von 909 Tieren. Auf Trichinen Finanzausſchuſſes bereits geſtellte Antrag eine befriedi=erſte Froſt ein. Das Thermometer ſtand auch
wurden unterſucht: 2472 im Schlachthaus geſchlachtete gende Löſung dieſer Wünſche enthält und ſtellt darum das Mittagsſtunde in der Nähe des Gefrierpunktes. Der
Schweine, ſowie 4400% kg für hieſige Metzger und Ge= Erſuchen an die geſetzgebenden Faktoren, durch Annahme Nebel, der den ganzen Tag anhielt, hatte mehrere Zi
werbetreibende eingeführtes friſches und konſerviertes dieſes Antrages der Lehrerſrchaft das im gegenwärtigen menſtöße und Unfälle im Gefolge. Am Brandenmu8
prallten zwei Straßenbahnwagen aufeinander Die
Fleiſch von 220 Schweinen. Der Nachunterſuchung Augenblick durchaus Mögliche zu gewähren.
derperrons der beiden Wagen wurden vollſtändig
wurden unterzogen: 728 Sendungen eingeführtes Fleiſch,
liert und mehrere Perſonen meldeten ſich als verletzt.
enthaltend: 12307 kg Rindfleiſch, 3538 kg Schweine=
* Jugenheim a. d. B., 23. Nov. (Vortrag.) Auf einem heftigen Zuſammenſtoß zwiſchen zwei Autor
fleiſch, 446 kg Kalbfleiſch, 1331 kg Hammelfleiſch und
Veranlaſſung des hieſigen Volksbildungsvereins droſchken auf dem Waſſertorplatz wurden zwei Fraug
266 kg Ziegenfleiſch.
hielt am letzten Sonntag Herr Reallehrer Kayſer aus Kopfe und im Geſicht nicht unerheblich verletzt.
Gernsheim im Gaſthaus Zur Sonne einen Vortrag: Morgenblätter melden: Einer der gefährlichſten Sch
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Ab Samstag, den Aus dem Wunderland der Elektrizität. Die Ausführun= Groß=Berlins, der 35jährige ſogenannte Kaufmann
29. November, wird im Kaiſerſaal, Grafenſtraße, das gen des Redners über Hochfrequenzſtröme, Teslas Licht rich Armonterm, der bei allen großen Sch
größte Filmwunder Kleopatra gezeigt. Die B. Z. der Zukunft und Röntgenſtrahlen wurden durch viele Ex= delunternehmungen in der letzten Zeit ſeine
am Mittag ſchreibt darüber: Die Herrin des Nils iſt derperimente erläutert, ſo daß die den Saal füllenden Zuhörer im Spiele hatte, iſt wieder einmal polizeilich verhaftd
Titel eines Kleopatra=Dramas. Es muß feſtgeſtelt wer= leicht folgen konnten und wertvolle Anregungen empfin= hinter Schloß und Riegel gebracht worden, Seine
den, daß dieſes großartige Filmwerk in ſeiner Wirkung gen. Am 7. Dezember veranſtaltet der Verein im glei= Gründung war eine Genußmittelzentraſe. Er ve
noch das vorangegangene Quo vadis erheblich übertrifft. chen Saale ein Konzert, bei dem Künſtlerinnen und ſeinen Wohnſitz bald hier= bald dorthin, aber imm
Neben prachtvollen ſzeniſchen Bildern, unter denen die Künſtler aus Frankfurt und Darmſtadt mitwirken werden. einen entfernteren Vorort. Erſt wenn die Dunkelhdl
Landung der Römer nach der Schlacht bei Aetium be=
Offenbach, 24. Nov. (Elektrizitätsverſorg= gebrochen war, kam er nach Berlin und erledigte ſein
ſonders eindrucksvoll und lebendig erſcheint, feſſeln die
darſtelleriſchen Leiſtungen der Vertreter Kleopatras, Marc ung.) Um die Elektrizitätsverſorgung des Kreiſes Offen= ſchäfte; auch gegen ſeine Fräu lag neuerdings einn
Antons und Octavians in hohem Grade. Ein Leopard bach bemühen ſich bekanntlich neben der Stadt Offenbach, befehl vor. Die Polizei ließ beide beobachten. All
und ein Löwe, die ſich in der Umgebung Kleopatras be= die ihr Werk zu einer Ueberlandzentrale ausbauen will, Frau einen Fernzug beſtieg, nahmen auch zwei
finden, bringen ein ſtark nervenerregendes Moment in die und auch mit einer Anzahl Gemeinden des Kreiſes bereits nalbeamte in dem Zuge Platz. Sie fuhr bis
Stromlieferungsverträge abgeſchloſſen, die Berliner All= werder und die Beamten ſtiegen hier ebenfalls aus.
intimen Szenen in den Gemächern der Fürſtin.
Union=Theater. Quo vadis dieſes geniale gemeine Elektrizitätsgeſellſchaft, die den Nachbarort Mühl= wurde ſie von einem Manne begrüßt, den die Ba
Meiſterwerk moderner Filmkunſt wird von heute ab auf heim für ſich gewonnen hat, ſowie die Brown Boveri=Ge= als den lange geſuchten Schwindler erkannten und i
einige Tage noch einmal im Union=Theater gezeigt wer=ſellſchaft=Mannheim, die die Grube Amalia bei Seligen= die Frau feſtnahmen.
24. Nov. Der Vorſitzende des Ve
den. Man erinnert ſich, welchen beiſpielloſen Erfolg dieſes ſtadt käuflich erworben hat und dieſes Werk in eine Ueber=
Werk vor einigen Monaten erzielte. Die Zahl der Beſucher landzentrale für einen Teil der Kreiſe Offenbach und Unter=der Berliner Kaſſenärzte, Geheimer Sal
ging in die Zehntauſende und iſt anzunehmen, daß es auch franken umgeſtalten will. Die heſſiſche Regierung hat unter rat Köppel, der den Einigungsvertrag mit den Bi
diesmal wieder lebhaftes Intereſſe erwecken wird. Jeder Betonung deſſen, daß drei Unternehmungen für die Elek= Krankenkaſſen abſchloß, hat, wie verkautet inſof
Fachmann wird heute beſtätigen müſſen, daß Quo padis trizitätsverſorgung wegen der Rentabilität auf keinen Fall gegen ihn wegen Verletzung wichtiger ärztlicher Süe
trotz der vielfachſten Anſtrengungen bis heute noch das in Betracht kommen könnten, den Konkurrenten anheim= intereſſen erhobenen ſchweren Vorwürfe ſein M
größte und ſchönſte Film=Drama darſtellt, das je gefertigt geſtellt. eine Einigung untereinander in die Wege zu leiten. zur Aerztekammer niedergelegt.
Wiesbaden, 24. Nov. (Falſchmünzer.)
wurde, und da neben Quo vadis auch noch ein Beipro= Dieſe Verhandlungen, die bereits in die Wege geleitet
gramm gezeigt wird, dürfte ſich mancher Kinoliebhaber wurden, werden aller Vorausſicht nach ſchon in den näch= Frankenſtraße wurde eine Falſchmünzerwerkſtätte
finden, der ſich bei dieſer Gelegenheit noch einmal die Tra=ſten Tagen zum Abſchluß gelangen und eine Löſung der hoben und der Agent und Kellner Julius Kohl, ſon
gödie eines untergehenden Volkes anſieht. Gleichzeitig Frage dergeſtalt bringen, daß unter noch näher feſtzulegen= Schmied Karl Stemmler verhaftet. Eine größere
falſches Geld ſowie Gipsformen, Gußtiegel und
wird darauf aufmerkſam gemacht, daß heute zwei Kin=den Beſtimmungen die Stadt Offenbach in Gemeinſchaft
dervorſtellungen mit ausgewähltem Programm mit der Grube Amalia die Elektrizitätsverſorgung über= inſtrumente wurden beſchlagnahmt. Die Falſchmün
ſchäftigten ſich nur mit der Herſtellung falſcher Zweili
ſtattfinden, und zwar vormittags halb 11 Uhr und nach= nehmen wird.
Mainz, 24. Nov. (Tragiſcher Todes=ſtücke, die ſie in drei Sorten anfertigten und in
mittags halb 2 Uhr. (Siehe Anz.)
* Konzerte. Ludwigshöhe. Auf das heute ſtatt=fall.) Seit Samstag früh wird der Wäch= ſetzten. Die Falſifikate waren im Klange den
findende Konzert aus Anlaß des Geburtstages Sr. Kgl. ter der hieſigen Wach= und Schließgeſellſchaft, Müller aus Stücken täuſchend nachgeahmt.
Kronberg, 24. Nov. Das Prinzenpaar
Hoheit des Großherzogs ſei nochmal hingewieſen. (Siehe der Gargaſſe vermißt. Er hatte ſein Revier in Amöne=
burg
, wo er in der Samstag nacht um 3 Uhr noch kon=rich Karlvon Heſſen hat heute mittag Schloß
Anzeige.)
trolliert wurde. Seit dieſer Zeit iſt er nicht mehr geſehen richshof verlaſſen und iſt nach ſeiner Winterwohnſ
worden. Wahrſcheinlich iſt er auf bisher noch unaufgeklärte Frankfurt a. M. übergeſiedelt.
Großherzogs Geburtstag
Weiſe in den Rhein gefallen und ertrunken, Als die Frau
Heidelberg, 24. Nov. (Gegen das übe
wurde geſtern abend mit dem üblichen militäriſchen großen des Vermißten die Kunde von dem Verſchwinden ihres bene Feſtefeiern und das Filmunweſ
Zapfenſtreich eingeleitet. Der Zug der Muſikkorps, Mannes erhielt wurde ſie von einem Schlaganfall die Dibzeſanſynode Heidelberg eine Kundgebul
von Leutnant Baron von der Recke zu Pferde geführt, getroffen, dem ſie nach kurzer Zeit erlag. Die Beerdigung laſſen, die am geſtrigen badiſchen Buß= und B
wurde von einer tauſendköpfigen Menſchenmenge begleitet. fand heute vormittag ſtatt.
ſämtlichen Gemeinden der Diözeſe von den Kanzal
Am Zapfenſtreich nahmen teil die Muſikkorps des Leib=
* Gießen, 24. Nov. (Landesuniverſität.) Der leſen wurde In der Kundgebung heißt es,
garde=Infanterie=Regiments Nr. 115, Garde=Dragoner= Profeſſor der Medizin und Philoſophie Neumann, Direk= Jahren das Feſtefeiern in Stadt und Land in bede
Regiments Nr. 23, Leib=Dragoner=Regiments Nr. 24, Feld=tor des Hygieniſchen Inſtituts, der ſeit dem 1. April 1910 Maße zunehme, namentlich würden vielfach Feil
artillerie=Regiments Nr. 25, Train=Bataillons Nr. 18 und als Nachfolger Koſſels hier lehrte, hat einen Ruf nach jeden begründeten Anlaß begangen. Wegen derſc
die Spielleute des Leibgarde=Infanterie=Regiments Nr. Bonn erhalten, als Nachfolger Profeſſor Kruſes
den Einflüſſe auf die Jugend und in religiös=ſittlil
115 unter der Leitung des Obermuſitmeiſters Mickley.
meindlicher und vaterländiſcher Hinſicht müſſe die
Nidda, 24. Nov. (Neue Induſtrie.) Die Firma
Der Zug verſammelte ſich abends 8 Uhr auf dem Marien=
lauten
und eindringlichen Proteſt dagegen erheben
platz Der Abmarſch von dort erfolgte um 8.15 Uhr. Der Himmelsbach in Freiburg in Baden, welche in Eichelsdorf wollen nicht, heißt es weiter, daß in unſeren Gei
Marſch ging durch die Neckar=, Rhein=, Wilhelminenſtraße ein großes Dampfſägewerk beſitzt, erbaut in der Nähe der die Anſchauung weiter um ſich greife als beſtehe da
nach dem Neuen Palais. Vor letzterem wurde einge= Stadt, an der Dauernheimer Straße, eine zweite Holz=nur in fortwährendiem Eienießſen. Aus dem
ſchwenkt, drei Muſikſtücke geſpielt, dann folgte der Zapfen=ſchneiderei mit Imprägnieranſtalt. Die Grunde wendet ſich die Synode auch gegen deiſl
ſtreich=Marſch und danach der Rückmarſch vom Neuen Stadtverwaltung hat der Firma eine großes Gelände Filmunweſen unſerer Zeit. Die häßlichen, aufdräl
Palais durch die Wilhelminen=, Wilhelm=, Heidelberger (etwa 54 heſſiſche Normalmorgen) zu 15000 Mark käuflich Kinoplakate und die ſenſationellen Kinovorſtell
Straße nach dem Marienplatz, woſelbſt der Zug ſich auf= überlaſſen. Da die vor mehreren Jahren erbaute Kreis= wirkten unbedingt verderblich und hätten ſchon
löſte. Das Leibgarde=Infanterie=Regiment ſtellte zehn ſtraße das Gelände durchſchneidet, muß ſie verlegt werden. junge Leben ruiniert. Sie vergiften die Phantil
Unteroffiziere und 50 Mann Begleitmannſchaften. Außer: Der Kreis zahlt ein Drittel zu den Baukoſten.
nährten die Luſt nach dem was die Sinne kitze
dem ſtelten ſämtliche Regimenter und das Train=Batail=
(*) Grünberg, 23. Nov. (Ein 95jähriger.) Gaſt=liege die Hilfe nur bei den Eltern ſelbſt weil de
lon Nr. 18 die erforderliche Zahl Fackelträger.
wirt Breunig auf der Mücke blickt jetzt auf ein Alter von das die Jugend gegen dieſen verderblichen Ein
faſt 95 Jahren zurück. Der noch ſehr rüſtige Greis hilft ſchützen ſuchte, ſich als unzulänglich erwieſen habe
im Sommer noch bei Feldarbeiten mit.
Mannheim, 23. Nov. (Zu einem ſchweren
Die Lehrerſchaft und die Beſoldungsordnung.
(*) Büdingen, 23. Nov. (Auswanderer.) Wäh=ßenerzeß) kam es in der Samstagnacht ind
* Der Vorſtand des Heſſiſchen Landes=rend es jetzt in unſerer Gegend an Arbeitskräften fehlt, buſchſtraße zwiſchen von ihrem Klublokal heimk
lehrervereins nahm am Sonntag, nachdem ſich am zahlte man früher geringen Leuten Geld, um ſie nach Studierenden der Ingenieurſchule und mehreren
Samstag der Vorſtand des katholiſchen Lehrervereins im Amerika zu ſchaffen. So wanderten zum Beiſpiel aus dem Burſchen. Drei Studenten wurden ſchwer mitll
gleichen Sinne ausgeſprochen hatte, folgende Erklärung an: nahen Hain=Gründau im Jahre 1852 120 Leute aus und Der 21 Jahre alte Student Paul Ernſt aus All
Der Vorſtand des Heſſiſchen Landeslehrervereins erkennt ſiedelten ſich in Baltimore an. Die Gemeinde ſtattete die wurde, lt. Neuer Badiſcher Landesztg., durch Mil
dankbar das Entgegenkommen des Finanzausſchuſſes den Leute für 20 000 Gulden vollſtändig zur Auswanderung ins rechte Auge, in den Rücken und in die Hände
Gleichſtellungswünſchen der Lehrer gegenüber an, muß es aus und bezahlte bei vielen die Reiſe. Nur einer von gefährlich verletzt. Drei der Exzedenten konnten
aber auf das lebhafteſte bedauern, daß das von dem ihnen, der als 11jähriger Knabe mit ſeinen Eltern aus= werden.
Ausſchuß feſtgeſetzte Endgehalt von 3800 Mark erſt im 34. wanderte, gedachte ſeines Heimatdorfes, indem er ihm ein
Heddesheim, 24. Nov. (Bürgermeiſte
Dienſtjahre als 12. Stuſe gegeben werden ſoll. Da dasVild mit der Anſicht von Baltimore ſchickte.
In Heddesheim iſt am Samstag abend die dritte
dazu nötige Alter, das 56. Lebensjahr, nur von dem zehn=
Lollar, 24. Nov. (Verhaftung.) Der Direktor meiſterwahl wiederum reſultatlos verlaufen, ſo
ten Teile aller Lehrer erreicht wird, ſo iſt es der allerdring= der Gewerbebank, Hermann Nies, iſt am Samstag abend von der Regierung vorläufig auf zwei Jahre ein
um 9½ Uhr auf dem hieſigen Bahnhof verhaftet wor=meiſter eingeſetzt wird. Dieſe weiteſte Kreiſe inten
linken Steigbügel, da der Stumpf ſeines rechten Beines den, als er gerade von einer Reiſe zurückkehrte.
Wahl hatte folgenden Verlauf: In Baden wird
nicht über den Sattel reichte. Die erſten drei Hinderniſſe
germeiſter in größeren Orten von dem Bürgei
nahm ſein Pferd glänzend, beim vierten aber fehlte es,
gewählt. der in Heddesheim 69 Mitglieder zählt.
Die Bergſtraße im Bilde.
und nun erzwang der Krüppel den Sprung beim zweiten
erſten Wahl im Sommer erhielt der ſeitherige
Male. Der Aufenthalt brachte ihn freilich um den Preis;
W. Auerbach, 24. Nov. Die Preisverteilung für die meiſter Lehmann 35, ſein Gegenkandidat Hein
dafür wurde er aber um ſeiner Kühnheit willen mit lautem in der Ausſtellung dargebotenen Gemälde Radierungen Stimmen. Dieſe Wahl wurde auf Reklamation
Beifall geehrt. Der zweite dieſer merkwürdigen Renn= und Photographien, abgeſehen von den kleineren Preiſen, gültig erklärt, da Lehmann auch abgeſtimmt hattt,
reiter, Captain Parker verfügt nur über die rechte Hand, geſchah wie folgt:
ſeine Amtsperiode abgelaufen war. Hierauf fan?
da der linke Arm mit in den Verband gebunden war, den
I. Bensheim: Der 1 Preis wurde in zwei Wochen eine zweite Wahl ſtatt, bei der beide i
man ihm angelegt hatte, um ſein zerbrochenes Schlüſſel=
gleiche
2. Preiſe geteilt. 2. Preis 50 Mark und Zuſchuß je 34 Stimmen erhielten. Es mußte alſo eine dri
bein zu heilen. In dieſem bedenklichen Zuſtand, durch den
er ſich leicht noch den Bruch weiterer Knochen hätte zu= der Prorinz 25 Mark: Herr Kunſtmaler Mangold=ſtattfinden, welche am Samstag abend erfole
Darmſtadt (Hauptſtraße, Oelgemälde). 2 Preis 50 Mark: ſiehe da! Die Anhänger von Heinz erſchienen An
ziehen können, wußte er ſein Pferd ſo gut zu ſteuern, daß Herr Profeſſor Beyer=Darmſtadt (Reife auf dem Felde, auch alle 34 für Heinz ihre Stimme ab. Die Pei
es bei dem Rennen den dritten Preis gewann.
nul
Oelgemälde). 1. Preis des Verkehrsvereins: 40 Mack. für Lehmann aber blieben alle der Wahl fern.
ml. Der geangelte Bandwurm. Wenn man den italie= Herr Stadtbaurat Burbaum. Für Photographien für Heinz zur notwendigen Majorität eine Stir
niſchen Zeitungen Glauben ſchenken darf, ſo beherbergt 1. Preis 30 Mark: Herr Boſch=Bensheim.
ſo ſetzt jetzt die Regierung einen Bürgermeiſter
das Krankenhaus in Brive bei Trient einen höchſt merk=
II. Lindenfels. 1.
Preis 75 Mark: Fräulein
(*) Von der Edertalſperre, 23. Nov. Die
würdigen Patienten in der Perſon eines jungen Bauern Scheele=Eſſen. 2. Preis 50 Mark: Georg Michel=Linden= des Waldecker Sammelbeckens iſt erfolgt; auch
namens Deſternes. Der Mann iſt das Opfer einer Angel= fels.
noch zurückgebliebenen Bauern und Gutsbeſitzer
kur geworden die er ſeinem Bandwurm auf den Rat eines
III. Auerbach. 1. Preis 125 Mark und Zuſchuß der der heimiſchen Scholle weichen müſſen. Die E
guten Freundes hat angedeihen laſſen. Beſagter Freund Provinz 25 Mark: Herr Kunſtmaler Mangold=Darm= bei Berich und Bringhauſen werden durch Pi
hatte ihm empfohlen, an einem Angelhaken ein Stück Speck ſtadt (Landſchaft Oelgemälde). 2. Preis 85 Mark: Fräu= ſprengt. Die Friedhöfe zu Aſel, Berich und Ba
zu befeſtigen und dieſes ſamt der Schnur herunterzu= lein Eliſe Künſtler (Auerbach vom Kirchberg, Aquarell). ſind mit einer Zementſchicht vollſtändig überdec
ſchlucken. (!) Der gutgläubige Bauer befolgte auch getreu= 3. Preis: Herr Kunſtmaler Hecker=Heppenheim.
Die Stellen der einzelnen Gräber ſind mit Nunmf
lich den Rat, und als er in der Magengegend einen ſtarten
IV. Jugenheim. 1. Preis kam nicht zur Ver=ſehen worden, ſo daß man die Namen der bak,
Schmerz verſpürte, zog er, in der Annahme, daß der Band= teilung. 2. Preis 60 Mark: Herr Kunſtmaler Haas=Jugen=Stauſee Ruhenden leicht feſtſtellen kann, wenn ein

wurm angebiſſen habe, ſtark an der Schnur, mit dem Er= heim (Uhlandsruhe bei Jugenheim, Oelgemälde).
Becken leer iſt. Manche Gräber haben auch beſon
folg, daß die Schnur riß und der Angelhaken, der ſich im
V. Seeheim. 1. Preis 50 Mark und Zuſchuß der kophagdeckel erhalten. Die gewaltige Spern
Magen eingebohrt, ſitzen blieb. Die Durchleuchtung mit Provinz 25 Mark: Herr Kunſtmaler Mangold=Darm=vollendet. Vor dieſer auf der Hemfurther Seite
2=Strahlen erbrachte den Beweis, daß die Erzählung des ſtadt (Seeheim vom Weg nach Jugenheim, Oelgemälde). Tale große gärtneriſche Schmuckanlagen und c
Gaum
Bandwurmanglers durchaus auf Wahrheit beruhe. Er
VI. Weinheim. 1. Preis in drei dritte Preiſevon einer Kaſſeler Firma hergeſtelt. Sie ſolle:
EMe
mußte ſofort einer Operation unterzogen werden, um ihn à 25 Mark geteilt. 2. Preis 50 Mark: Herr Maler Luntz= Frühjahr fertiggeſtellt ſein. Ueberall wird ne
von der Angel zu befreien. Die Operation hatte auch den Karlsruhe (Wachenburg, Oelgemälde).
Ringſtraße rund um den Stauſee gearbeitet.
gewünſchten Erfolg Den Angelhaken iſt er zwar wieder
Es wurde noch eine Reihe kleinerer Preiſe auch für Wochen ſoll nun mit der allmählichen Füllungd
los, aber den Bandwurm hat er behalten.
Photographien verteilt. Seitens des Preisgerichts wur= meter langen Beckens begonnen werden.

a
hülbe
Aten
ung 1

anr

nich
1
Uur und
Hofma
in, und
ſich en
Threi Per
Eint ſich
ſt Unte
zutigart
1. Oftol.
n ger
ſih n
Un eines
eidenſt
linbruch
rmitt

[ ][  ][ ]

mer 20
Mate
urde vonh)
ind.
Währen
d Gelhns
Bodennehſt
ſand al
ntes, Laß
nehren
Srandenb.
Minet
als verletzte
zwei Autst
zwei Flauz
verlet.
ſchien
uſtmn
eiar t
Zeit ſein
lich verhafs
en. Sin.
de. Er ie
aber inu
ie Duntelet
rledigte ſin
terdings ein
pbachten.
enfalls alt.
den die Te
inten und ih
des Ver
eheimer ea
mit den 9
autet, ind
licher 2
e ſein Achi
egt.
ünzer.
zerwerkſtätte
us ſebl in
egel und
ie Falſchmit
falſler 3u
ten und in
lange den
garz

beinſt.
mirt
ver mb.
us 101

55

Nummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 5
Adwigshaſen u. Ah. 23. Nov. (Exploſion) Zu in einen Windtreiſel und ſtürſte ab Leumant Wolf blieb 1300 Franes: 1. W. Harts Mon Voran (Vowerst 2. Ufn=
Sagofabrik explodierte am Samstag nachmittag ein unverletzt Leutnant Aly erlitt einen Bruch des rechten rier, 3. Fier à Bras 28110; 17, 17, 35110. Prix Neſtar;
ſeylen=Apparat der zur Vornahme von Reparaturen Fußknöchels und Verletzungen am Munde. Der Appa= 10000 Francs: 1. Ed. Mayers Grand Matin (Berteaux),
ſſgsſtellt war. Bei der Exploſion wurde dem 16 Jahre rat hatte ſich einen Meter tief in die Erde gebohrt und iſt 2. Baladeur II, 3. Don Céſar. 164:10; 63, 61:10. Prix
Pn Lehrling Albert Büchler der Kopf vom Rumpfe ge= vollſtändig zertrümmert.
du Vignemale; 4000 Francs: 1. James Henneſſys L'Im=
ſen
. Der junge Mann war ſofort tot.
* Paris, 24. Nov. Die Allgemeine Luftſchifferver=petueux (Carter), 2. Porte Dorée, 3. Calendal. 21:10;
Ludwigshafen a. Rh., 24. Nov. (Untertunnel=einigung erhielt anläßlich eines von ihr an die Bahngeſell= 13, 14, 35.10.
des Rheins.) Die Verkehrsvereine in Mannheim ſchaften gerichteten Anſuchens, auf den Dächern aller be=
Ludwigshafen ſammeln, wie der Ludwigshafener deutenden Bahnhöfe, in großen Lettern die Namen
Weihnachtsſendungen.
Veralanzeiger meldet, zurzeit Material, um die Auf= der betr. Städte anbringen zu dürfen, um
Die Reichs=Poſtverwaltung richtet auch in dieſem
ſtiſamkeit der Staatsbehörden der beiden Staaten den Fliegern den Weg anzuzeigen, vom Kriegsminiſter Jahre an das Publikum das Erſuchen, mit den Weih=
eine
Untertunnelung des Rheins zwiſchen Ludwigs= ein Schreiben in dem erklärt wird, daß derartige In=nachtsſendungen bald zu beginnen, damzt
n und Mannheim ſtatt einer zweiten Rheinbrücke zu ſchriften in Kriegszeiten die größten Unzuträglichkeiten die Paketmaſſen ſich nicht in den letzten Tagen vor dem
ien.
mit ſich brächten, da ſie den feindlichen Fliegern die ge= Feſte zu ſehr zuſammendrängen. Bei dem außerordent=
Karlsruhe, 24. Nov. (Zuſammenbruch eines naueſten Anhaltspunkte für ihre Flüge bieten würden. Daslichen Anſchwellen des Verkehrs iſt es nicht tunlich, die ge=
dlichen
Kreditvereins.) Wie die Blätter aus Kriegsminiſterium ſei deshalb der Anſicht, daß die Luft= wöhnlichen Beförderungsfriſten einzuhalten und nament=
enſchwand
melden, fehlen bei dem ländlichen Kredit=ſchiffervereinigung ihr Vorhaben nicht bloß für die Oſt= lich auf weite Entfernungen eine Gewähr für rechtzeitige
ſrein Rickenbach über 200000 Mark, die der departements, ſondern für ganz Frankreich aufgeben Zuſtellung vor dem Weihnachtsfeſte zu übernehmen, wenn
rier und Bürgermeiſter Hofmann unterſchlagen müßte. Bezüglich dieſer Zuſchrift äußerte einer der Leiter die Pakete erſt am 22. Dezember oder noch ſpäter eingelie=
Hofmann beſaß bei ſeinen Vorgeſetzten großes Ver= der Luftſchiffervereinigung zu einem Berichterſtatter, daß fert werden.
ſſten, und ſo war es ihm ein Leichtes, die Bürger, die man unter dieſen Umſtänden alle Wegweiſer und auch alle
Die Pakete ſind dauerhaft zu verpacken. Et=
Geld einlegten und bei denen er in hohem Anſehen Generalſtabskarten abſchaffen müſſe. Die Luftſchifferver= waige auf dem Verpackungsſtoffe vorhandene ältere Auf=
um
ihre ſauer erſparten Groſchen zu bringen. Die einigung werde ein anderes Mittel ausfindig machen, um ſchriften und Beklebezettel müſſen beſeitigt oder unkennt=
drei
Perſonen beſtehende Prüfungskommiſſion be= den Fliegern die Orientierung zu erleichtern und viel=lich gemacht werden. Die Benutzung von dünnen Papp=
feigt
ſich ſeit Mitte Auguſt, ſeit welcher Zeit Hofmann leicht auf den Dächern der Häuſer Ziffern anbringen, kaſten, ſchwachen Schachteln, Zigarrenkiſten uſw. iſt im
in Unterſuchungshaft ſitzt, mit dieſer Angelegenheit. welche den betreffenden der Generalſtabskarten eigenen Intereſſe der Abſender zu vermeiden. Die Auf=
Stuttgart, 24. Nov. (Kindesräuberin.) Ein entſprächen.
ſchrift der Pakete muß deutlich, vollſtändig und haltbar
11. Oktober auf offener Straße aus einem Kinder=
bergeſtellt
ſein. Kann die Aufſchrift nicht in deutlicher
ſten geraubtes Kind von einem halben Jahre iſt jetzt
Weiſe auf das Paket ſelbſt geſetzt werden, ſo empfiehlt ſich
Würth in Bayern ermittelt und die Täterin in der
Sport, Spiel und Turnen.
die Verwendung eines Blattes weißen Papiers, das der
ſon eines Dienſtmädchens heute verhaftet worden.
Freudenſtadt, 23. Nov. (Verſchüttet.) In einem! Gebrauchsprüfung des Campagne=Reiter=Vereinsganzen Fläche nach feſtaufgeklebt werden muß.
des XlV. Armeekorps.
Am zweckmäßigſten ſind gedruckte Aufſchriften auf
auch wei Gkeinbruch bei Bulbach wurden zwei Holzhauer, Vater
weißem Papier, dagegen ſind Formulare zu Poſtpaket=
fuhr
bis M Sohn, verſchüttet. Beide wurden getötet.
Der Campagne=Reiter=Verein des XIV. Armeekorps
adreſſen ungeeignet für Paketaufſchriften. Bei in Lein=
Koburg, 24. Nov. (Befinden der Herzogin.) hatte für den 21. und 22. November d. J. eine Gebrauchs=
wand
verpackten Sendungen mit Fleiſch und anderen Ge=
te
vormittag wurde über das Befinden der regierenden prüfung (bei Bruchſal) ausgeſchrieben um den vom Cam= genſtänden, die Feuchtigkeit, Fett, Blut uſw. abſetzen, darf
Bogin folgender Krankheitsbericht ausgegeben: Das pagne=Reiter=Verein erloſten und vom Kartell für die Aufſchrift nicht auf die Umhüllung geklebt werden.
Rirden Ihrer Königlichen Hoheit hat ſich weſentlich ge= Reit= und Fahrſport ausgeſetzten großen Kartell= Der Name des Beſtimmungsortes muß recht groß und
ltz ſo daß von einer Operation vorläufig Abſtand ge= Preis von 2500 Mark. Außerdem war eine Anzahl wei= kräftig gedruckt oder geſchrieben ſein. Die Paketaufſchrift
ien werden konnte.
terer Geld= und Ehrenpreiſe geſtiftet worden, ſo daß etwa muß ſämtliche Angaben der Poſtpaketadreſſe enthalten,
ſhalle a. d. Saale, 24. Nov. (Beſtrafte Heb=acht Pferden Preiſe zuerkannt werden konnten. Die Ver=
ſte
.) Das Schwurgericht in Halle hat heute die Heb= anſtaltung umfaßte eine Dreſſurprüfung einen Gelände= alſo auch den Frankovermerk, bei Paketen mit Poſtnach=
nahme
den Betrag der Nachnahme ſowie den Namen und
ie Hildebrand in Dölau, die zahlreichen Frauen und ritt, eine Prüfung der Verfaſſung der Pferde und einen die Wohnung des Abſenders, bei Eilpaketen den Vermerk
ldchen aller Stände verbotene Hilfe geleiſtet hat, zu 10Galopp über 2000 Meter über Hinderniſſe. Zu der Dreſ=durch Eilboten uſw., damit im Falle des Verluſtes der
ren Zuchthaus verurteilt. In der Urteilsbe=ſurprüfung wurden verlangt ſolche Lektionen, welche Poſtpaketadreſſe das Paket doch dem Empfänger in ge=
Adung wird betont, daß das jahrelange Treiben der beweiſen, daß die Pferde imſtande ſind, in einer Offiziers= wünſchter Weiſe ausgehändigt werden kann. Auf Paketen
Aklagten die ſozialen, moraliſchen und öffentlichen abteilung für eigene Pferde in der Bahn und in den richti=
Pieſſen des Staates in hohem Maße gefährdet habe.
gen Tempos vor dem Zuge zu gehen. Zu dem Ge= nach großen Orten iſt die Wohnung des Empfängers, auf
ne größer Mehemnitz, 24. Nov. (Straßenraub.) Als derländeritt, der 3540 Kilometer umfaßte, war die Paketen nach Berlin auch der Poſtbezirk (C., W. S., B.
ſſierer des Thaliatheaters geſtern aus dem Strecke in mehrere Kontrollabſchnitte eingeteilt. Mit dem uſw.) anzugeben. Empfehlenswert iſt die Anbringung
einer zweiten Aufſchrift innerhalb der Verpackung. Zus
über auf die Straße trat, ſtreute der 20jährige Schuh= Dauerritt war das Ueberwinden verſchiedenartiger Hin=
Beſchleunigung des Betriebes trägt es weſentlich bei,
ſter Schmidt ihm Pfeiker in die Augen und entriß ihm derniſſe im Gelände verbunden. Die Bewertung dieſer er=
Titenmappe. Der Täter wurde verhaftet,
folgte derart, daß Reiter und Pferd innerhalb einer be= wenn die Pakete frankiert aufgeliefert, d. h. die zur
önigsberg, i Pr., 24. Nov. (Raubmord.) Zwiſchen ſtimmten Sekundenzahl das betreffende Geländehindernis Frankierung erforderlichen Marken ſchon vom Abſender
hayn und Köthen bei Welau wurde ein toter Mann überwunden haben mußten, ganz gleich wie. Es handelte auf der Poſtpaketadreſſe aufgeklebt werden.
Die Verſendung mehrerer Pakete mittels einer
iuſammengebundenen Füßen vom Landbriefträger ſich hierbei namentlich um Geländeſchwierigkeiten. Zur Poſtpaketadreſſe iſt für die Zeit vom 12. bis einſchließlich
funden. Anſcheinend liegt Raubmord vor.
Prüfung der Verfaſſung der Pferde mußten die
chGürich, 24. Nov. (Schweizer Eiſenbahn= Pferde einzeln an der Hand einer aus drei Richtern und 24. Dezember weder im inneren deutſchen Verkehr noch im
ſche.) In Altſtätten, im St. Galleſchen Rheintal, zwei Veterinären beſtehenden Kommiſſion vorgeführt wer= Verkehr mit dem Ausland ausgenommen Argentinien
geſtattet. Nach Argentinien können auch in dieſer Zeit
geſtern eine von vielen Tauſenden beſuchte Volksver=den. Der Galopp führte über 2000 Meter im Tempo
hllung ſtatt, die nach Referaten der Nationalräte Forrer von 700 Schritt in der Minute und über eine Anzahl mit mehrere, jedoch höchſtens drei Pakete, mit einer Poſt=
Zurburg in einer Reſolution energiſch den baldigen Fängen verſehener Hinderniſſe. Der Geländeritt, deſſenpaketadreſſe verſandt werden. Gemeinſchaftliche Einliofe=
einer
Oſtalpenbahn nach der Splügenſtraße forderte. Strecke für die Zwecke des Ausſchreibens geradezu ideal rungsbeſcheinigungen über mehrere gewöhnliche Pakete
pgris, 24. Nov. (Abreife der Königin von ausgewählt worden war, führte von Forſt (Start) aus werden abgeſehen von Sendungen nach Argentinien
nien.) Wie die Blätter mitteilen, wird ſich die durch Wald= und Wieſengelände an Stettfeld, Weiher, Ub= in der bezeichneten Zeit nicht ausgeſtellt.
irin von Spanien, die faſt vollſtändig wiederhergeſtellt ſtadt vorbei über Bruchſal auf die Höhe, dann durch die
grausſichtlich am Donnerstag nach London be= Buchenauer Hardt, über Karlsdorf in die Nähe von Neut=
i
um einige Tage bei ihrer Mutter zu verbleiben. hardt und Friedrichsthal zum Ziel in der Buchenquer
Landwirtſchaftliches.
Abſicht, nach Wien zu reiſen, mußte die Königin auf= Hardt in der Nähe von Bruchſal.
Schlachtviehmarkt Darmſtadt. Schweine=
i
da ihr die Aerzte eine ſo lange ermidende Eiſen=
Zu der intereſſanten reitſportlichen Veranſtaltung mili= markt am 24. November. Auftrieb durch Händler 164,
täriſchen Charakters waren insgeſamt 58 Nennungen ein=
Njahrt unterſagten.
durch die Bezugsvereinigung 62 Schweine, Preiſe für
eims, 24. Nov. (Automobilunfall.) Geſtern gegangen. Von den gemeldeten Pferden wurden 38 (dar= 50 Ka. Schlachtgewicht: 1. Qual. 75 Mk., 2. Qual. 75 Mk.,
kam in der Nähe von Sillery ein Automobil vom unter etwa 12 aus dem Bereich der 25. Diviſion) dem
Starter geſtellt, und von dieſen gingen 15 durchs Ziel, 3. Qual. 74 Mk. Marktverlauf: lebhaft, wenig Ueberſtand.
e ab und ſtürzte in den Kanal. Vier der Inſaſſen er=
Frankfurt a. M., 24. Nov. Schlachtvieh=
Von der Schwierigkeit der Aufgabe legt die Tatſache Be=
Unken.
Pndon, 23. Nov. (Geſtändnis eines Mordes.) weis ab, daß nur ein Pferd die ganze Aufgabelmarkt. (Amtlicher Bericht.) Auftrieb: 1418 Rinder,
einer Meldung aus Los Angelos (Kalifornien) fehlerlos löſte. Hingegen ereignete ſich eine ganze darunter 435 Ochſen, 60 Bullen und 923 Färſen und Kühe,
ſie frühere Schauſpielerin Wera Scott, die dort Anzahl Stürze, die glücklicherweiſe bis auf zwei ohne Scha= ferner 363 Kälber, 140 Schafe und 2360 Schweine, Preiſe
mehrfacher Räubereien verhaftet worden war, ein= den für Reiter und Pferd verliefen. Herr Oberſtleutnant für 1 Zentner Lebendgewicht (Schlachtgewicht): Ochſen:
ſiden, am 23. November 1905 den Sohn eines Chica=v. Brandenſtein, Kommandeur des Garde=Dragoner= vollfleiſchige, ausgemäſtete höchſten Schlachtgewichts im
Warenhausbeſitzers, Marſchall Field, ermordet Regiments Nr. 23, erlitt einen Bruch der Hand und Herr Alter von 4 bis 7 Jahren 5258 (95100), junge, flei=
häben
. Der junge Millionär wurde ſeinerzeit mit Leutnant Frhr. v. Hadeln vom Dragoner=Regiment ſchige, nicht ausgemäſtete und ältere, ausgemäſtete 4851
(8793), mäßig genährte junge und gut genährte ältere
Schußwunde ſchwer verletzt aufgefunden und hatte Nr. 20 erlitt leichtere innere Verletzungen. Den meiſten
er habe ſich aus Unvorſichtigkeit ſelbſt erſchoſſen. Pferden wurde das Haupthindernis, eine einen Meter hohe I 4647 (8587); Bullen: vollfleiſchige, ausgewachſene
Wem glaubte die Polizei an einen Mord, ohne daß esHürde, dem ein etwa 280 Meter tiefes Loch folgte, ver= höchſten Schlachtwertes 4750 (7883), vollfleiſchige, jün=
hängnisvoll
. Sieger der Gebrauchsprüfung wurde gere 4446 (7680), mäßig genährte junge und gut ge=
gelungen
war, denſelben aufzuklären.
nährte ältere 4243 (7678); Färſen und Kühe:
etersburg, 24. Nov. (Unterſchlagungen.) Der Oberleutnant Fehr vom 7. Schweizeriſchen Drag.=Regt., pollfleiſchige, ausgemäſtete Färſen höchſten Schlachtwertes
or der Kreditabteilung der Ruſſiſchen Bank für aus= kommandiert zur Dienſtleiſtung beim Leib=Drag.=Regt. 48 50 (8690), vollfleiſchige ausgemäſtete Kühe höchſten
igen Handel, Wolſtein, wurde unter dem Verdacht Nr. 24, auf 7jähr. Fuchsſtute Thekla. Er erhielt den Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 4649 (8688), wenig
Ehrenpreis des Campaane=Reiter=Vereins des XIV.
Unterſchlagung von 200000 Mk. zur gerichtlichen Ver= Armeekorps und 1100 Mark. Zweiter wurde Leutn, gut entwickelte Färſen 4246 (8188). ältere, ausge=
Purtung gezogen.
mäſtete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe
ſonſtantinopel, 24. Nov. (Verhafteter Mör=Menſing vom Regiment Jäger zu Pferde Nr. 8 auf 4045 (7484), mäßig genährte Kühe und Färſen 3339
Fuchswallach Paladin‟ Dritter Leutn. Frhr. von (6678), gering genährte Kühe u. Färſen 2430 (5567);
Der Polizeichef ließ im Beiſein des ruſſiſchen Kon=
e
Bord eines ruſſiſchen Schiffes im Hafen von Kpakli Roſen, Drag.=Regt. Nr. 20, auf 9jähr. br. Wallach Or= Kälber: mittlere Maſt= und beſte Saugkälber 6064
lando, Vierter Leutn. Bachelin. Drag.=Regt. Nr. 21, (102108) geringere Maſt= und gute Saugkälber 5358
ſteFa einen der Mörder Mahmud Schefkets Paſchas
auf Herrn O. P. Tioccas 7jähr. Rotſchimmel=W. Kock. (9098); Schafe: Maſtlämmer und Maſthammel 4344
leimen.
(9092): Schweine: volfleiſchige von 160200 Pfd.
* Pferdeſport. Rennen zu Saint=Quen, 25. Lebendgewicht 5659 (7375), vollfleiſchige unter 160 Pfd.
Luftfahrt.
Nov. Prir de Gavarnie: 3000 Franes: 1. Fonciers Nick Lebendgewicht 5659 (7073), vollfleiſchige von 200240
Trier 24. Nov. Ein geſtern hier angekommener Carter (Parfrement), 2. Mille Pardons. 3. Michelin. Pfund Lebendgewicht 5659 (7375) vollfleiſchige von
jnecker, Führer Leutnant Wolff vom 22. Dragoner=26110; 15. 16, 216:10. Prix du Nethou; 3000 Fr.: 1. A.240300 Pfd. Lebendgewicht 5659 (7275). Markt=
ngent
, Beobachter Leutnant Aly vom Königs=Infan= Faures Petit Zonzon (W. Head), 2. Cham, 3. Field Trial. verlauf: Am Rindermarkt reger Handel und nahezu
ällegiment Nr. 145 aus Metz, flog geſtern mittag 31:10; 12, 16, 18110. Prir des Pyrenges: 4000 Franes: ausverkauft. Bei Kälbern, Schafen und Schweinen ruhi=
rr
40 Min. von hier wieder ab In der Nähe von 1. Comte H. de Pourtales Ma Mie III, 2. Le Morvan, ger Geſchäftsgang: Schweine hinterlaſſen Ueberſtand.
nigeriet das Flugzeug in einer Höhe von 400 Metern 3. Le Sylphe 46110; 25, 17110. Prix de la Railliere; Wegen der Viehzählung wird der Hauptmarkt von
Montag, den 1. Dezember, auf Dienstag, den 2. De=
führung
ihn nur wenige erreichen. Herr Gürtler ſang daszember, verlegt.
Bruchſtück aus Aeſchylos, Oreſt und Gruppe aus dem
Konzerte.
Tartarus mit viel Feinheit in der Diktion. Später
Eiſenbahnunfall.
inm. Mit zwei Chorliedern von Carl Amand Kriegers Ahnung und von Schubert das ergreifend
* Berlin, 24. Nov. Heute morgen gegen 10¼ Uhr
gugold, der in den Jahren 187075 Dirigent des ernſte Lied Der Soldat mit tiefem Ausdruck. Unver=
Lartvereins war, begann das erſte Winterkonzert ſtändlich iſt es uns, wie man nach einem ſolch tieftraurigen fuhr ein Probezug, der vom Schleſiſchen Bahnhof ab=
enannten
Vereins geſtern abend im Saalbau. Die herben Ausdruck der Stimmung fähig iſt, wenn kaum der gelaſſen worden war, in der Nähe von Karlshorſt in eine
Peim Charakter der Gedichſe, ohne kontrapunktiſtiſche letzte Ton verklingt, zu klatſchen. Von den übrigen Solo=Gruppe von Arbeitern. Sechs von ihnen wurden ge=
ezionen
gehaltenen Sätze Wanderers Nachtlied und geſängen mögen nur die Komponiſten Hugo Wolf, Joſeph tötet, zwei ſchwer verletzt.
* Berlin, 24. Nov. Der Eiſenbahnunfall ereignete
enwanderung hören ſich ſo modern an und ſind ſo Marx und Richard Strauß angeführt werden, die von Frl.
ür geſetzt, daß man unwillkürlich an die Zeit erinnert Gertrud Hahn ſehr gut begleitet wurden. Ihr fiel ſich zwiſchen den Stationen Karlshorſt und Sadowa bei
da man noch dieſes Meiſtersb vielſeitig anregender auch die Klavierbegleitung zu Richard Wagners Chor An Bude 10, wo eine Gruppe Arbeiter ein Anſchlußgleis her=
Pweiſung ſich erfreuen durfte Möchten auch andere die Kunſt zu, die ſie mit Geſchick ausführte. Ihm folgte, ſtellte Unter den Verletzten befindet ſich auch der Schacht=
Eize ſich ſeiner Werke annehmen
ohne Begleitung, der Pilgerchor und Arnold Mendels=meiſter. Ein Schwerverletzter iſt inzwiſchen geſtorben,
UIn dem mitwirkenden Tenoriſten, Herrn Hermannſohns vom Verein zum erſten Male geſungene Leip=ſo daß die Zahl der Toten ſieben beträgt.
* Berlin, 24. Nov. Der Probezug, welcher nur
ler aus Wien, war ein gerade für die Lieder ſeines ziger Schlacht aus den patriotiſchen Liedern von E. M.
Mirmannes Schubert beſonders begabter Sänger ge=Arndt; ein ernſter und würdiger Tonſatz mit phrogiſchem Wagen der Werkſtätten enthielt, die auf ihre Betriebsſicher=
nan
, der ſeine vortrefflichen Stimmittel vollkommen Teilſchluß. Am Schluß ſtanden noch zwei Lieder aus den heit probiert werden ſollten, kam von der Station Sa=
An Gewalt hat. Der Klang iſt vorzugsweiſe lyriſch, Freiheitskriegen von Körner in C. M. v. Webers Kom=dowa plötzlich heran. Die Arbeiter, welche mit Aus=
n
Höhe weich, entbehrt er aber auch in der Tieflage poſition, die in der richtigeren Temponahme (gegenüber ſchachten und Rohrlegen für die Anlagen des neuen
ieiner männlichen Kraft. Zu dieſen unſchätzbaren anderen Vereinen) gut wirkten. Ueberhaupt waren ſämt= Waſſerwerkes in der Wuhlheide beſchäftigt waren, konnten
gründliches Studium gebildeten) Naturgaben liche Chorleiſtungen auf der Höhe, das Anſchwellen wuch= den Zug nicht ſehen, weil im gleichen Augenblick auf dem
aber als weit wertvollerer Teil der Vortragskunſt tig, der Vollklang glänzend und nur im piano hätten Nachbargleis ein Vorortzug fuhr und der Rauch der Loko=
lich
intenſives Eingehen auf den Inhalt, wie es docheinige hohe Tenorſtimmen auch ſich zurückhalten dürfen. motive, der ſich infolge des feuchten Wetters ſofort nach
weenigen Sängern eigen iſt. Zu dem vollen Gelingen Bezüglich der Tempi und der Auffaſſung verdient der unten ſenkte, die Ausſicht verſperrte. Das Bahnperſonal,
matürlich Croßh. Kapellmeiſter F. Reybocks ganz unermüdliche Dirigent Herr Kapellmeiſter Rehbock das das in der Nähe der Unſhſtee weitete, kam ſofort zur
ſezzeichnete Begleitung bei, in deren vollendeter Aus= gleiche Lob, wie als unerreichter Begleiter am Klavier.
Hilfe, auch Soldaten der Berliner Garniſon, die in der

[ ][  ][ ]

Nummer 280
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 6.
A. herbei entſpam ſch ein ſurchit
Nähe übten Bald erſchien auch die alarmierte Feuer=(
Literariſches.
Kampf. Die föderaliſtiſche Armee, die jetzt im Gesſt
wehr von Karlshorſt. Die Arbeiterkolonne beſtand aus
Heinrich Spiero: Adalbert Kalweit. ſteht, wird auf 7000 Mann geſchätzt. Ferner
15 Arbeitern einer Tiefbaufirma. Es iſt bereits ermittelt,
daß das übliche Hornſignal gegeben, aber überhört wor= Das Manuſkeipt. Zwei Erzählungen. Geheftet zur weiteren Verſtäckung noch 2500 Soldaten von der
2 Mk., in Leinen 3 Mk. Leipzig 1913. Im Tenien=Ver=teilung des Generals Orozeo eingetroffen ſein. Die Eſt
den iſt.
* Berlin, 24. Nov. (Amtlich.) Heute vormittag lag. Die erſte und größere der beiden hier vereinigten raliſten verfügen außerdem über 40 Kanonen. In.
10¼ Uhr fuhr der Probezug Nr. 8333 zwiſchen Karlshorſt Erzählungen des bekannten Literaturhiſtorikers gibt in hört man unaufhörlich Kanonendonner,
und Sadowa in eine Arbeiterrotte des Unternehmers knappen Zügen die Geſchichte eines Jugendlebens. Wie=
Moeller, die mit Arbeiten am Staatsgleis beſchäftigt war. der wie in dem früheren Spieroſchen Roman Verſchwo=
Letzte Nachrichten.
Getötet wurden ſechs und ſchwer verletzt zwei Mann, von rene der Zukunft werden wir nach Oſtpreußen geführt;
denen einer auf dem Transport nach dem Krankenhauſe aber während in jenem von alldeutſchen Gedanken beweg=
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
verſtarb. Der Unfall wurde dadurch herbeigeführt, daß derten Werk nationale und politiſche Strömungen vorherr=
Probezug durch den Lokomotivdampf eines dicht vor ihm ſchend erſchienen, treten ſie hier zurück hinter der rein
* Berlin, 24. Nov. Die Norddeutſche Allgemeine
auf dem Vorortgleis in gleicher Richtung verkehrenden menſchlichen Entwickelung des Helden vom Kind zum tung ſchreibt: Bei dem Reichskanzler und Frau
Vorortzuges verdeckt wurde und die Arbeiter das mit Mann. Das Manuſkript ergänzt die erſte Erzählung Bethmann Hollweg findet heute abend ein Diner
einem Horn gegebene Warnungsſignal nicht beachteten. durch ein gleichfalls religiöſes Bild. Das Buch als Gan= zu dem geladen ſind: die Miniſterpräſidenten von Be
zes zeigt ſeinen Verfaſſer auf einer neuen Höhe dichte= Sachſen, Württemberg, Baden und Mecklenburg=S
Die Namen der Getöteten ſind noch nicht feſtgeſtellt.
riſcher Kraft und übertrifft ſeine früheren erzählenden rin, der bayeriſche, ſächſiſche, württembergiſche, baſl
Werke an innerlicher Fülle und Wärme noch bei weitem. und mecklenburgiſche Geſandte am preußiſchen Hofel
Zum 65jährigen Regierungsjubiläum Kaiſer Franz Staatsminiſter und Staatsſekretäre Tirpitz, Dell
Die Deutſchen in Mexiko.
** Die Zahl der in Mexiko lebenden Deutſchen iſt Joſefs I. gibt die Zeitſchriſt Ueber Land und Meer Krätke, Lisco, Solf, Kühn und Jagow und die
weitaus größer, als man daheim glauben möchte; erſt die (Deutſche Verlagsanſtalt, Stuttgart) eine Feſtnummer her= ſtaatsſekretäre Wahnſchaffe. v. Eiſenhart=Rothe, Zim
aus, die mit dem reichen Text, den prächtigen, zum großen mann, und Oberleutnant Frhr. v. Sell. Zum
letzte Zählung vom Jahre 1910 ergab, daß auf mexikanj=
ſchem
Boden nahezu 3300 Reichsangehörige ihren Teil in techniſch vollendetem Farbendruck ausgeführten folger des am 1. Dezember in den Ruheſtand trei
Illuſtrationen aufs würdigſte den herzlichen Anteil zum Miniſterialdirektors im Miniſterium des Innern
ſtändigen Wohnſitz und zum großen Teile auch eine neue Ausdruck bringt, mit dem auch außerhalb der ſchwarz= Eeh. Rats v. Kitzing iſt Regierungspräſident
Heimat gefunden haben, und wenn die Zahl der Deutſchen gelben Grenzpfähle, im verbündeten Deutſchen Reiche, des Geh. Oberregierungsrat v. Jarotzky in Münſter un
auch hinter der der Engländer und vor allem der Nord= ehrwürdigen Monarchen gedacht wird. Den Umſchlag der deſſen Nachfolger Landrat Graf Merveldt in Rel
amerikaner zurückſteht, ſo kann ihre Teilnahme an dem Feſtnummer ziert die farbige Wiedergabe eines Porträts hauſen ernannt worden.
* Frankfurt a. M., 24. Nov. Der Vertrag mit
Handel und Wandel des Landes kaum hoch genug veran= des Kaiſers, das Paul Joanowitch nach dem Leben gemalt
ſchlagt werden. Die Tatſache, daß faſt alles anbaufähige hat und das den Beſchauer durch intime, überzeugende Firma Ullſtein u. Co. wegen Erwerbs der V
Land in Mexiko ſeit Jahrzehnten in feſten Händen iſt, Auffaſſung feſſelt. Dieſe Feſtnummer ſtellt ſich mit ihremſchen Zeitung iſt perfekt geworden. Mit dem 1
brachte es mit ſich daß die Hauptſumme der deutſchen außerordentlich reichen textlichen Inhalt und prachtvollen 1914 geht die Zeitung an die genannte Firma über.
Einwanderung in Mexiko auf Kaufleute und Handwerker Bilderſchmuck als eine der ſchönſten Erinnerungsgaben an
* Breslau, 24. Nov. Die Stadtverordneten beſch
fiel, von denen viele aus beſcheidenen Verhältniſſen zu das G5jährige Regierungslſubiläum des Kaiſers Franz die Errichtungeinerſtädtiſchen Pfandbil
anſehnlichem Wohlſtand emporſteigen konnten, ja von Joſef dar. Die Nummer kann zum Preiſe von 50 Pfg.anſtalt zur Ausgabe erſtſtelliger Hypotheken und
einem mexikaniſchen Regierungskommiſſar geradezu als die durch jede Buchhandlung oder vom Verlag bezogen ligten hierfür einen Kredit von 25 Millionen.
Hauptrepräſentanten des geſamten mexikaniſchen Han= werden.
* Wien, 24. Nov. Der Wiener Allgem. Ztg. z
dels angeſprochen werden. In faſt allen mittleren und
-
Die gute alte Zeit 50 Zeichnungen von wurde der bisherige Legationsrat in Bukal
größeren Städten finden wir größere oder kleinere Grup=
Karl Spitzweg, mit einer Einleitung Spitzweg als Freiherr von Haymerke zum Botſchaftsrat ur
pen von Pionieren deutſcher Arbeit und deutſchen Handels Zeichner von Dr. Hermann Uhde=Bernays. Kl.=Folio= Legationsſekretär in London, Khuen Hedervaryſ
und ungleich den Verhältniſſen in den Vereinigten Staa= Format. Ein Bogen Text und 50 Fakſimile=Tafeln in Sekretär an der Botſchaft in Berlin ernannt,
ten bewahren ſie ihr Deutſchtum im allgemeinen zäher, Pappband 6 Mk. Lurusausgabe: Der Tert auf echtes
* Rom, 24. Nov. Wie die Agencia Stefani mi
als in der nördlichen Nachbarrepublik. Der Mittelpunkt Bittenpapier gedruckt, die Tafeln einzeln in Kuliſſen ge= iſt der Unterſtaatsſekretär Coloſimo zum Poſtal
des deutſchen Lebens im Lande liegt naturgemäß in der
Hauptſtadt und findet ſeinen äußeren Ausdruck in dem legt. Format größer wie bei der gewöhnlichen Ausgabe,ſter, ſowie der Unterſtaatsſekretär Battaglieri zuſ
ſchönen deutſchen Hauſe Mexikos, dem Hauptquar= Vornehmer Leinenband. In 250 numerierten Exemplaren terſtaatsſekretär im Marineminiſterium ernannt w
tier der deutſchen Vereinigungen, unter denen wir in Me= hergeſtellt. Preis 30 Mk. Holbein=Verlag, München. Viel Der König ernannte zum Senatspräſidenten Manfra
riko neben dem in den letzten Jahren erfreulich erſtarkten weniger als Spitzwegs Gemälde, die die Wände der Vizepräſidenten Blaſerna, Paterno, Cefaly und Cail
Galerien ſchmücken, ſind ſeine Zeichnungen bisher der All= ferner außerdem 29 neue Senatoren, darunter die fris
Deutſchen Hilfsverein einen Deutſchen Verein, einen Rei=
terverein
, einen Turnklub, ja ſogar einen Quartettklub und gemeinheit bekannt geworden. Die vorliegende Ausgabe Abgeordneten Carlo Ferraris, Maggiorini Ferrarih
einen Damengeſangverein finden. Auf ſtattliche gemüt= iſt ſogar die erſte im Buchhandel erſcheinende Wieder=Profeſſoren Cacchia, Delorenzo und Marchia Fava,
gabe Spitzwegſcher Zeichnungen in größerer Zahl. Ein dem die Journaliſten Fraſſati, den Direktor der 8
liche Klubhäuſer konzentriert ſich jetzt das geſellſchaftliche
Blick genügt, um zu zeigen, daß auch dieſe 50 Zeich= Stampa, ſowie den Herzog Visconti Madrons.
Leben der mexikaniſchen Deutſchen, deren Unterhaltungen
ſich ehedem auf einen Tee, einen Ausritt, einen Spazier= nungen, die aus dem Nachlaß des Künſtlers ausgewählt
Lens, 24. Nov. Die Arbeit iſt in Len
gang oder ein paar gegenſeitige Beſuche beſchränkten, Ein wurden, die ganze Köſtlichkeit der Kunſt des Meiſters wider= Umgegend wieder aufgenommen worden
heimatliches Gefühl überkommt den in die Fremde ver=ſpiegeln. Die neueſten Fortſchritte der Reproduktions= anderen Orten wird teilweiſe noch geſtreikt.In
ſchlagenen Deutſchen, der zum erſten Male als Gaſt das und Drucktechnik ermöglichen es, ſelbſt die feinſten Blei= und Oſtricourt wird noch geſtreikt. Die letzte Nacht
Deutſche Haus Mexikos betritt. Das Aeußere des Baues ſtiftzeichnungen mit größter Originaltreue wiederzugeben, ruhig.
* Montreux, 24. Nov. Am Sonntag ſtürzte am
mit ſeinen kloſterartigen Wölbungen und der Garten mit und ſo iſt auch von den delikateſten Reizen nichts ver=
ſeinen
tropiſchen Schlinggewächſen und Orchideen mag loren gegangen. Beim Durchblättern dieſes Buches er= de naye der 1894 geborene Student der Rechte
ſteht die ganze künſtleriſche Perſönlichkeit Spitzwegs vor Univerſität Lauſanne Walter Friemel ab.
noch an die Frende gemahnen, aber die Innenräume tra=
gen
den Stempel der Heimat, aus den Salen hinter den den Augen des Beſchauers. Die Ausſtattung des Buches der Sohn eines Oberſten in Metz, hatte einen
Kegelbahnen tönt Rapierklang herüber und natürlich fehlt iſt des Gegenſtandes würdig und wir ſagen nicht zu viel, mit drei Kameraden unternommen. Alle trugen ſtül
es auch nicht an den nötigen Lokalitäten, in denen man wenn wir behaupten, daß auch in dieſer Beziehung kaum Kleidung und vollſtändig ungenügendes Schuhwer
der Warnung beſchritt Friemel einen gefahrvolle
für ſchweres Geld ſich den Lurus leiſten kann, in je ſo Wertvolles zu ſo mäßigem Preiſe geboten wurde.
Sophie Reinheimer Bunte Blumen. weg, dabei blieb er mit ſeinen Schuhen hängen und
behaglicher, faſt mittelalterlicher Trinkſtube ein Glas Ger=
ſtenſaft
zu genießen. Leſezimmer, eine ſorglich verwal= Franz Schneider, Verlag, Berlin=Schöneberg. Preis 3 Mk. den etwa 80 Meter hohen Abhang hinab, wo er und
tete Bibliothek, ja ſogar ein mit Bühne ausgerüſteter Feſt= In einem überaus feinen Umſchlag begrüßt uns ein dem Kopf auf einen Felſen aufſchlug, ſo daß iſ
ſaal fehlt nicht, vom Deckengebälk leuchten inmitten lun= ebenſo feines, neues Buch. In zahlreichen Farben leuch= Schädel zertrümmert wurde. Er war ſofort tot.
tem Schnitzwerk die Reichsfarben herab. Seinen ſtärkſten tet es uns von außen entgegen und acht wunderhübſche Leiche iſt geborgen.
* London, 24. Nov. In dem Perlenhals
Rückhalt freilich findet das Deutſchtum in Mexriko in der Dreifarbendruck=Tafeln entzücken das Auge zwiſchen ſei=
Deutſchen Schule, die im kommenden Jahre ihr nen gedruckten Blättern. Ein neues Märchenbuch von prozeß wurde heute das Urteil gefällt. L
zwanzigjähriges Beſtehen feiern kann. Bis zum Jahre Sophie Reinheimer! Nur ein Märchenbuch denkt vielleicht und Grizzard erhielten jeder ſieben, Silberſ
1894 ſtanden die deutſchen Eltern in Meriko geborenen mancher? Der weiß aber nicht, daß die ſchönſten Mär=fünf Jahre Zuchthaus und Gutwirth 18.
Kinder vor der Notwendigkeit, ihre Söhne und Töchter chen nur aus den beſten Dichterſeelen kommen. Sophie Zwangsarbeit.
entweder nach Deutſchland zu ſchicken oder die Schulaus= Reinheimer gehört zu dieſen beſten. Wir dürfen ſie mit
bildung dem Wirtslande zu überlaſſen, was Schritt um Anderſen, mit Selma Lagerlöff zuſammenſtellen. Wer
Die Wackes=Affäre.
Schritt dazu führen mußte, die Kinder ihrer Nationalität ſ auch nur eines von dieſen Blumtenmärchen lieſt, der wird
* Zabern, 24. Nov. Der Bürgermeiſter hat
zu entfremden und ſie die deutſche Elternſprache vergeſſen Sophie Reinheimer lieb gewinnen, der wird bei dem Bekanntmachung erlaſſen: Da die öffentliche
zu laſſen. Aus kleinen Anfängen die Schule begann einen nicht bleiben. Und er wird die gute Bekanntſchaft in Zabern immer noch in ſo hohem Grade erregt i
mit 16 Schülern ihre Tätigkeit hat ſie ſich nach man= auch nicht für ſich allein behalten wollen. Dieſe Märchen= ich erneut an die Bürgerſchaft die inſtändige und
chen Kriſen und Schwierigkeiten vortrefflich entwickelt bücher ſind ſo recht für die ganze Familie.
gende Bitte, ſich nicht zu unbedachten Schritten hill
nicht zum wenigſtens dank der tatkräftigen Fürſorge des
Techniſche Anſtriche. Praktiſche Erläuterungen zu laſſen und unter allen Umſtänden die größte
Herrn von Ketteler der in jener Zeit als Geſandter in aller Anſtrichtechniken. Von Hugo Hillig. 2. Tauſend. bewahren. Vor allen Dingen muß ich dringend
Mexiko weilte, ehe ſein Schickſal ihn zu ſeinem tragiſchen Preis geb. 3,80 Mark. (Leipzig, Dr. Max Jänecke, Ver= ſammlungen auf den Straßen abraten, die leicht
Tode nach Peking abrief. Heute zählt die Schülerzahl lagsbuchhandlung.) Alle Arten Anſtriche, ſeien es ölige, zu größeren Auflänfen und zu Ausſchreitungen
nach Hunderten und auch ein deutſcher Kindergarten iſt der wäſſerige oder Emulſionen, matte oder glänzende Anſtriche, und die ſtrengſten Maßregeln der Behörden verd
Schule ſeit langem angegliedert.
feuer= oder ſäurefeſte ſind behandelt, ebenſo die Roſtſchutz= könnten; Maßregeln, deren Folgen für die ganz=
anſtriche
, ferner die Spachtelung, die Schleifmethoden, die verhängnisvoll wären.
Lackiertechniken, ſo daß das Buch dem Auskunftſuchenden
Vermiſchtes.
* Straßburg. 24. Nov. Wie von zuſtändiger
in jedem Falle in der gewünſchten Weiſe dienen wird.
mitgeteilt wird, iſt ein Teil der beim Zaberner Inic
* Das Heſſiſche Feldbereinigungsrecht.
Regiment Nr. 99 in der bekannten Affäre jüngſt ver
Amtliche Handausgabe (Recht des Grundeigentums,
Rekruten wieder aus der Haft entlaſſen
Heſt III). Bearbeitet von Regierungsrat Spamer, ſtänd,
* Straßburg, 24. Nov. Wie das Wolffſche
Zur Lage in Mexiko.
Hilfsarbeiter im Großh. Miniſterium des Innern, Darm=
zuverläſſig
hört, befindet ſich auch der Feldwebel
ſtadt. Großh. Staatsverlag, 1913. 186 Seiten. 80. Preis
* Mexiko, 24. Nov. Den hieſigen Deutſchen let von der 5. Kompagnie des Infanterie=R=d
3,20 Mk. Die vorliegende Handausgabe iſt an die Stelle ging ein Rundſchreiben zu, das die Einzelheiten der Nr. 99 in Zabern wieder auf freiem Fu
derjenigen aus dem Jahre 1906, die inzwiſchen vergriffen Organiſation zur Verteidigung entwickelt. Deutſche, die
iſt, getreten. Sie iſt gegen dieſe nicht unbeträchtlich erwei= in der Armee gedient haben, ſtehen an der Spitze. Waffen
Franzöſiſche Kammer.
tert und enthält jetzt die Tertausgabe des Feldbereini= und Munition ſind reichlich vorhanden, darunter zwei
* Paris, 24. Nov. Die Kammer nahm
gungsgeſetzes von 1887 in der Faſſung der Bekannmachung Maſchinengewehre. Die öſterreichiſch=ungariſche Geſandt=
vom
7. Juli 1906 mit Erläuterungen, die Ausführungs=
ſchaft
hat ihre Staatsangehörigen aufgefordert, mit derweſenheit von 569 Deputierten einſtimmig ein Gil
vorſchriften, und diejenigen Beſtimmungen einiger ande= deutſchen und den anderen europäiſchen Kolonien zur Or= das für die Bergarbeiter den Achtſtundd
rer Geſetze und Verordnungen, die bei Handhabung des ganiſation der Verteidigung zuſammen zu arbeiten. Esmit gelegentlichen Abweichungen, die jedoch 60
Feldbereinigungsgeſetzes häufig in Betracht gezogen wer= wird erklärt, die merikaniſchen Teuppen ſeien ſo ſchwach im Jahre nicht überſteigen dürfen, einführt. Der
den müſſen, nebſt einem ausführlichen Sachregiſter. Die und die Wahrſcheinlichkeit von Aufſtänden ſei ſo groß, daß hatte die Zahl der zuläſſigen Abweichungen auf 1.0
den feſtgeſetzt, was kürzlich den Streik in den Depa
Erläuterungen zur Textausgabe ſollen, wie das Vorwort man es für weiſe halte, Verteidigungsmaßregeln zu Nord und Pas=de=Calais hervorrief.
hervorhebt, die im Laufe der Jahre entſtandene Uebung treffen.
und Rechtſprechung darſtellen und da, wo ſolche noch fehlen,
* Paris, 24. Nov. Der Finanzausſch!
Zweifel durch Zurückgehen auf die frühere Geſetzgebung
* Meriko, 24. Nov. Die Gerüchte, der Kongreß Kammer hielt ſeinen Beſchluß aufrecht, den Regi4
oder auf die Motive und die landſtändiſchen Verhands werde ſich ſofort auflöſen, haben ſich als falſch herausge= entwurf über die Erbſchaftsſteuer abzulehnen und
lungen, ſoweit möglich, beſeitigen. In ihnen ſind daher ſtellt. Der Kongreß ſcheint vielmehr in eine lange ſchlagen, zur Beſtreitung der militäriſchen Ausgad
Motive der Geſetze von 1887 und 1906, landſtändiſche Ver=Tagung eingetreten zu ſein. Die Lebensmittel= jährliche perſönliche Abgabe vom Kavital zu erhe
handlungen und Entſcheidungen und Beſchlüſſe der Lan=preiſe ſind geſtiegen und die Kaufleute befürchten noch zur Beſtreitung der Verzinſung und Tilgung der
deskommiſſion verarbeitet; ſie bilden ſo eine praktiſche Er=eine neue Steigerung. Die finanzielle Lage iſt außer= auf die Erbſchaftsgebühr über 10000 Francs ein=
gänzung
des Geſetzestertes. Der Handhabung des Ge=ordentlich ernſt: das Geld iſt knapp. Man befürchtet, die zentigen Zuſchlag zu erheben. Die Budget
ſetzes iſt ferner dienlich, daß mit der Textausgabe jetzt Ausgabe von Ein= und Zweipeſoſcheinen wird das Ver=ſion hat den von dem Radikalen Noulens abgefaat
ſämtliche Ausführungsvorſchriften vereinigt ſind. Und trauen auf die Banken nicht wieder herſtellen. Die Aus= richt über das Anleihegeſetz und über die Nache
endlich wird ſich der Abdruck ſolcher Vorſchriften, wie des hebungen für die Armee riefen große Beſtürzung bei den angenommen; ſie hat den Berichterſtatter jedoch
Bach=, Enteignungs=, Kunſtſtraßengeſetzes uſw. als prak= unteren Klaſſen hervor. Man hob ſogar Frauen tet, im Plenum darauf zu beſtehen, daß die Kamn=
tiſch
erweiſen, die bei der Feldbereinigung häufiger vor=als Soldaderasaus.
über die Deckung der Anleihe durch die Nachlaßſam
kommen und deren Wortlaut man gerne raſch zur Hand
H. B. Neu=York, 24. Nov. Seit geſtern mittag dann erß üher das Anleihegeſetz verhandelt.
hat. Ein ausführliches Sachregiſter wird den Gbrauch 3 Uhr iſt im Süden von Juarez bei Tierra=Bianeg eine
der Ausgabe erleichtern. Die Handausgabe dürfte den äußerſt heftige Schlacht im Gange. Es ſcheint dies
Zum Erfurter Reſerviſten=Prozeß.
mit der Ausführung des Geſetzes betrauten Behörden und die größte Schlacht zu ſein, die ſeit Ausbruch des Auf=
Beamten, und zwar ſowohl denjenigen des Verwaltungs=, ſtandes in Mexiko geſchlagen wurde. General Villa be=
HB Berlin, 24. Nov. Am morgigen Diens=
wie
des Juſtiz= und Kataſterdienſtes eine willkommene ſetzte mit 7000 Mann und vier Automobil=Mitrailleuſen vor dem Reichsmilitärgericht in Berlin die Reb
Hilfe bei ihren Entſcheidungen und Anordnungen ſein, die Stadt Juarez, um ſich nach dem Süden zu begeben, handlung in dem ſo viel erörterten Prozeß gege
aber auch der landwirtſchaftlichen Bevölkerung das Ver=In Juarez wurden Truppen in Stärke von 1500 Mann furter Reſerviſten ſtattfinden. Der Gerichtsherr.
ſtändnis des wichtigen Zweiges landwirtſchaftlicher Geſetz=zurückgelaſſen. Er ſtieß bald auf eine Abantgarde der dierender General des 11. Armeekorps in Kaſſel.
gebung und die allgemeine Ueberſicht über den Gegenſtand Föderaliſten, die 3000 Mann ſtark war und unter Füh= von Scheffer=Boyadel, hatte gegen das am 4. S
erleichtern und über die für ſie in Betracht kommenden rung des Generals Caraves ſtand Ein weiteres Korps dieſes Jahres, gefällte Urteil des Kaſſeler Ohe=
Ider
Fragen erſchöpfend Auskunft erteilen.
der föderaliſtiſchen Armee eilte in kurzer Zeit zu Hilfe= richts Reviſion beim Reichsmilitärgericht eingelt

(

ich g
Ie Eir
Auf me
Ext
5 8ars
Ine
Uiger
Resch
Spozie
obere

Mumimer
Zim
hie mol
ſelies Oh
zurückge.
de
Fr nndert
e. währen
Grahr voria.
ſtet worden
Er Aeußern
Vei Betätit
Feiweide
Er derari
Prn an 30
Fet.

[ ][  ][ ]

mer 25

aihe
Keunt.
bige
ieie
itung

Mummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 7.
ſichteher hat nun heute die Reuiſion zurickgezogen, ſo
die morgige Verhandlung nicht ſtattfindet und das

*
ſeil des Oberkriegsgerichts Rechtskraft erlangt hat. Die
(62
Einanggtaer
zurückgezogene Reviſion war damit begründet worden,
Dankſagung.
das Oberkriegsgericht in einigen Fällen zu Unrecht
ist es nicht, wenn Sie immer wieder zu teuere
t minderſchweren Fall des Aufruhrs angenommen
Austen-Bonbons kaufen, nur werfen Sie dabei
Geld fort. Wollen Sie nicht lieber einmal
e, während nach Anſicht des Gerichtsherrn ſchwerer

einen Versuch mit
ruhr vorlag. In der Reviſionsbegründung war weiter
Für die vielen Beweiſe herzlichſter Teilnahme
ſigt worden, daß der Reſerviſt Hagemeier wegen meh=
Eutol-Bonbons

anläßlich des Ablebens unſerer lieben, unvergeß=
r
Aeußerungen bei Begehung ſeiner Straftaten auch
in eleganten Blechdosen à 30 Pfg. machen?

lichen Schwiegermutter, Großmutter, Schweſter,
Alte Leute und alle diejenigen, welche durch
ſen Betätigung ſozialdemokratiſcher Geſinnung hätte
vieles Sprechen, durch Rauchen etc. zu
ſaft werden müſſen, da ſich das Verbot der Betätigung
Schwägerin und Tante
(24527
Köutigen Katarhen neigen, finden nichts Beseres. Aehien Sie
derartigen Geſinnung auch auf die Teil=
darauf
, dass Sie nur die echten Eutol-Bonbons bekommen.
ner an Kontrollverſammlungen auf den ganzen Tag
Frau
III271
jecke.
(Schluß des redaktionellen Teils.)

Ze
e

eeenenenenenete e
Friedrich Ewald Wwe.
(12965a
geb. Jacobi
-Jackenkleider
=Taillenkleider
ſagen wir hierdurch herzlichſten Dank; insbeſondere
Grade-Blusen
danken wir Herrn Pfarrer Vogel für ſeine troſt=
=Röcke a a
reichen Worte am Grabe.
in grösster Auswahl, vom einkachsten bis
elegantesten Genre. Aenderungen sofort.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

G. m.
D. Rehleld 3 LO. b. h.
Georg Ewald.
Ludwigstr. 5 Darmstadt Teleph. 2539
Darmſtadt, den 24. November 1913.
hiehaslelehailsheheiialen aiellel

Z
Neue huvſche Reklame=Marken des fiskaliſchen
Mineralbruunens Königl. Fachingen werden
auf Verlangen koſtenlos und franko abgegeben. Die
Amtlicher Wetterbericht.
Leſer belieben unter Nennung dieſes Blatts die neue
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Marken=Serie von der Brunneninſpektion zu Fachingen
Das weſtliche Tiefdruckgebiet iſt unter Zurückdrängung
(Reg.=Bez. Wiesbaden) zu verlangen.
des hohen Druckes über dem Feſtland oſtwärts vorgedrun=
gen
und verurſacht bei uns trübes Wetter ohne Regenfälle.
ee
Wir werden morgen auf die Rückſeite eines über Mittel=
europa
oſtwärts wandernden Tiefdruckausläufers noch
Qualifäfs Cigareffe
wolkiges Wetter, jedoch ohne erhebliche Regenfälle, erwar=
Todes=Anzeige.
ten können.

2
Vorausſichtliche Witterung in Heſſen am Dienstag,
Ner rn,
(i
den 25. November: Meiſt wolkig, keine erheblichen Regen=
fälle
, kühl, weſtliche Winde.

41
Tageskalender.
Dienstag. 25. November.
lch gewähre bis 1. Dezember d. J., um
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr, Ende 10 Uhr
Unterfertigter Ausſchuß erfüllt hiermit die
Eingang der Neuheiten zu räumen,
(Ab. A): Hoffmanns Erzählungen.
traurige Pflicht, ſ. I. E. M. E. M., A. H. A. H.,
f meine sämtlichen Artikel einen
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
A. M. A. M. von dem am 15. Novbr. 1913 in
Vortrag von P. Cohausz um 8½ Uhr im Konkordia=
ſaal
.
Extra-Rabatt von 10%0
Straßburg i. Elſ. erfolgten Tode unſeres lieben
Verſammlung der Bezirksſparkaſſe Groß=Gerau um
A. H.
Barzahlung und bietet sich hierdurch
11 Uhr im Dienſtgebäude.
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. Ludwigshöhe um
ine günstige Gelegenheit zum Einkauf
½4 Uhr. Bürgerkeller um 8 Uhr. Café Metropole
illiger und gediegener Weihnachts-
Ernst Brück
um 8 Uhr.
eschen ke.
(24471
Diplom-Ingenieur
Druck und Verlag: L. C. Willich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teiſ, für Feuilleton,
geziemend in Kenntnis zu ſetzen.
(24494
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Hiexander Ackermann
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Der Ausſchuß des Akademiſchen Vereins.
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
pezial
-Geschäft für Leinen, Wäsche,
leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. Für den
Brautausstattungen
J. A.:
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
obere Waldstrasse 1, nächst der Wil-
Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
OTI0 MULLER X.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
helminenstrasse.
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Se etertete
das Fabrikat der Woltram-Lampen Ak.
tiengesellschaft, Augsburg.
Vertretung und Lager für Wieder-
verkäufer
: Allgemein Elektro- u. Ma-
schinentechn
. Vertrieb Louis Geiers-
höfer
, G. m. b. H., Frankfurt a. M., Neue
Mainzerstrasse 14.
(IV, 12927,30
Et
Infolge vorgerückter Saison
haben wir die Preise für
Garnierte Hüte, Hutformen und Putzzutaten
sehr reduziert.
Serie I Serie II Serie III Serie IV Serie V
Jahermen. 145 1.75 2.40 3.50 4.75
ohne Unterschie Prozent
Garmerte Damen- u. Aiderhute des Artikeis t 20 Rabatt!
24487
Ludwigstr. 9
Fetenkon 255s Gebrüder Unger

[ ][  ][ ]

Nummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 8.
Heute Dienstag beginne ich in meiner Abteilung

Daion
und Rndorsatz
mit einem grossen EXTRA-VERKAUF
zu bedeutend herabgesetzten Preisen.
Serie V
Serie I
Serie III Serie IV
Serie II
Damen-Hutformen
75
150
nur Neuheiten dieser Saison,
725
225
42
schwarz und farbig
30
Serie V
Serie II
Serie III
Serie IV
Serie I
Modern garn. Damenhüte
7995
150
50
25
975
mit schicken Garnituren
2
Serie V
Serie I
Serie II
Serie IV
Serie III
Elegant garn. Damenhüte
1450
darunter aparte Plüsch- und
250
150
750
825
Samtformen m. Federgarnituren
12
Rodel- und Sport-Mützen
Kinder-Hüte,
garniert
für Damen und Kinder
Ein Posten Kindermützen
475
425
225
Stück 68
125
zum Aussuchen
50. 85.
Grosse Posten PELZE enorm billig.
24510
Darmstue
Raufhaus F1e
Ludwigstrasse, Ecke Kirchstr.
zu Kölner Orie
Eau de Cologne 4711 preisen.
LechasSche
Teleld
Parfümerie Frank, Elisabethenstr. 9.
830
Pente

S hta ft2
Srhes ſ2h
Sehar f3
Dioid.
Kurſe vom 24. November 1913.
2¾/10 Oeſt. Südb. (Lomb.) 52,90 1 3½ Frankf. Hypoth.=Bank
3½ Offenbach . . . . .
7 Schuckert, Nürnberg . . 147½
7570
Raab=Oedenburg .
S. 15
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
84,304 Wiesbaden . . . . . .
12 Siemens & Halske . 210,30
4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
do.
34,
In Proz. Zf.
Zf.
In Proz.
2 Bergmann Eleetr. . . 124,00 4 Ruſſ. Südweſt . . . . . 84,90
S. 1519, 2126 93,50
Worms . . . . . . . .
Staatspapiere.
5 Agentinier . . . . . . . 97,30 10 Deutſch. Ueberſee Electr. 162,20
80,2025 Gummi Peter. 79,80 4½ Moskau=Kaſan . . . 94,20 4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 3½ do.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 99,10
do.
84,90 3½
do.
84,004 Liſſabonner v. 1888
do.
3½ Deutſche Reichsanl. . 84,904½ Chile Gold=Anleihe. 88,8030 Abler=Fahrradwerke
4 Wladichawchas . . . . 85,20 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
Kleyer . . . . . . . 344,00
do.
Verzinsliche
75,705 Chineſ. Staatsanleihe. 97,00
84,20
4 Rjäſan Koslow . . . .
do.
3½
4 Preuß. Schatzanweiſg. 99,00 4½
Anlehensloſe.
do.
89,80 12 Maſchinenf. Badenia 125,00 3 Portugieſ. Eiſenb. . . . 69,40 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
3½ do. Conſols . .. 85,10 4½ Japaner .
. . . 90,50 16 Wittener Stahlröhren 125,00
96,60 4 Badiſche . . . Tlr. 100
S. 12, 13, 16 . . .
do.
75,70
do.
do.
5 Innere Mexikaner. . . 75,00 8 Steana Romana Petr. 145,75 Ze
3½ Cöln=Mindner , 100
67,00
Livorneſer
S. 14, 15, 17, 24/26
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,70
0/3
3 Holl. Komm. . ſl. 100
do.
49,0015 Zellſtoff Waldhof . . 208,50 3 Salonique=Monaſtir. . 62,90
1823 . . . . . . .
96,60
Madrider . . Fs. 100
4 Gold=Mexikanerv. 1904 75,00 12½ Bad. Zucker= Wag=
do
.
3½
4 Bagdadbahn . . . . . . 79,50 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
häuſel . . .
do.
.. 185,50
3
5 Gold=Mexikaner .
S. 1 u. 2, 68 . . . 84,20 4 Meininger Pr.=Pfand=
½ Anatoliſche Eiſenb. . 92,00
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 86,00
briefe . ..
Miſouri=Paeiſie . . . 5050
S. 35 . . . . . . . 84,00
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,80 3½ Buenos Aires Prov. 65,50 3 Sädd. Immobilien . 54,00 4 Northern=Pacific . . . 93,50
3½,
do.
84,10 4 Oeſterr. 1860er Loſe
83,90 Aktien inländiſcher
S. 911. . . . .

do.
3
3 Oldenburger . . . .
75,40 Transportanſtalten.
4 Southern=Paciſic . . . 89,80 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00
Bergwerks=Aktien.
4 Hamburger Staatsanl. 97,40
2½ Raab=Grazer fl. 150
5 St. Louis und San
3½
do.
84,00
4 Heſſ. Staatsanleihe. 98,008 Hamb.=Amerika=Paket=
Unverzinsliche
fahrt . . . . . . . 132,2510 Aumetz=Friede .
Francisco. . . . .
4 Rhein. Hypothek.=Bank
.. 151,50
4 do. do. (unk. 1918) 96,50 3 Nordd. Lloyd . . . . . 117,00 12 Bochumer Bergb. u.
Anlehensloſe.
5 Tehuantepec . . . . . .
(unk. 1917) . . 93,20
do.
3½
83,606 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,30
Gußſt. . . . .
½ do. (unk. 1914). . 83,20 Augsburger. . ..
. 205,25
Bank=Aktien.
72,60
do.
11 Deutſch=Luxemburg.=
1 Sadd. Bd.=Kr.=Bl.=Pf. 3780 Braunſchweiger Tlr. 2
Aktien ausländiſcher
10 Bank für elektriſche
76,00
3 Sächſiſche Rente .
86,20 Freiburger . . . . Fs. 15
Bergb. . . . . . . 136,20
do.
3½
4 Württemb. (unk. 1921) 97,50 Transportanſtalten.
Untern. Zürich . . 181,50
10 Gelſenkirchener . . . . 174
Mailänder . . . . Fs. 4.5
do. v. 1875 91,6015 Anatol. Eiſenb. 60%
8½ Bergiſch Märkiſche
3½,
Städte=
do
. .. . . Fs. 1.0
Einz. Mk. 408 . 118,75 7 Harpener . . . . . . . 173,50
Bank . . . . . . . 142,00
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 97,008 Baltimore und Ohio . 93,00 15 Phönix Bergb. und
Obligationen.
Meininger . . . . . fl.
12) Griechen v. 1887 . .
9 Berlin. Handelsgeſ. . . 155,004 Darmſtadt . . . . . .
Oeſterreicher v. 1864 fl. 10
6 Schantungbahn . . . 121,50
Hüttenbetrieb . . . 230,90 6½ Darmſtädter Bank . 115,10 3½ do.
4 Italiener Rente . . . .
do. v. 1858 fl. 10
4½ Oeſterr. Silberrente 84,80 6½ Luxemb. Prince Henri 163,00 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½ Deutſche Bank . . . 246,00
Frankfurt . . . . . . . 96,00 Ungar. Staats . . fl.10
Caro . . . . . . . 60,50 6 Deutſche Vereinsbank . 117,253½ do.
do. Goldrente . . . 88,300 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 22½
95,50 Benediger . . . . Fs. 30
Laurahütte . . . . . . 149½ 5½ Deutſche Effekt.= und
do. einheitl. Rente . 81,306 Pennſylvania R. R. .
,70Türkiſche . . . . 5.40
10 Kaliwerke Aſchersleben 140,10
4 Gießen . . . . . . . . 93.
W.=Bank . . . . . 111,103=
3 Portug. unif. Serie I 61,00 Letzte Induſtrie=
do
.
10
85,50 Gold, Silber und
Weſteregeln 184,70 10 Diskonto=Kommandit 182,60
Aktien.
3 do. unif. Serie III 63,40 Divid.
5 South Weſt Africa . 113½ 8½ Dresdener Banr
Heidelberg . . . . . . 94,00
Banknoten.
Brauerei Werger.
3 do. Spezial . . . . 9,70
65,00
147,70 3½
do.
Engl. Sovereigns . . .
Prioritäts=
Frankf. Hypoth.=B. 207,25
5 Rumänier v. 1903 . . 98,2025 Bad. Anilin=u. Soda=
Karlsruhe . . . . . . . 94,10 20 Francs=Stücke . . .
6
½ Mitteld. Kreditbank 114,20
Obligationen.
4 do.
Fabrik . . ..
v. 1890 . . 92,20
551,50
do.
85,00 Amerikaniſche Noten . .
4 do.
7 Nationalb. f. Deutſchl. 115,40 4 Magdeburg . . . . .
v. 1905 . . 85,50 14 Chem. Fabrik Gries=
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 5½ Pfälziſche Bank. . . 121,50
Engliſche Noten . . . .
heim . . . . . . . 234,50 4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,25
4 Mainz . . . . . . . . Franzöſiſche Noten . . .
6.48 Reichsbank . . . . .
4 do. v. 1902 . . . . 90,1027 Farbwerke Höchſt. . . 588,50 4 Eliſabethbahn, freie . . 88,70 7 Rhein. Kreditbank . . . 126,75
3½ do.
Holländiſche Noten . . .
4½ do. v. 1905 . . . . 99,8020 Verein chem. Fabriken
Franz=Joſefs=Bahn . . 83,80 7½ A. Schaaffhauſen.
Mannheim . . . . . . 93,50 Italieniſche Noten . . .
3½ Schweden . . . . . .
Mannheim . . . . 328,003 Prag=Duxer . . . . . . 71,50
3½ do.
Oeſterr.=Ungariſche Note 000
4 Serbier amort v. 1895 78,408 Cement Heidelberg
Bankverein . . . . 105,10 4 München . . . . . . .
Ruſſiſche Noten . . . .
134,50 5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,00 7½ Wiener Bankverein . 132,2513½ Nauheim . . . . . .
4 Türk. Admin. v. 1903 78,8032 Chem. Werke Albert 389,00 4 Oeſterr. Staatsbahn . 88,90
Schweizer Noten . . . .
4 Türk. unſtz. v. 1903 88,00 112½ Holzverkohl. Kon=
do
.
Pfandbriefe.
74,00
Nürnberg . . . . . . . 96,50
4 ungar. Goldrente . . . 83,00
ſtanz . . . . . . . 285,00 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,304 Frankf. Hypoth.=Bank
do.
3½,
84,30 Reichsbank=Diskonto . .
4 do. Staatsrente . . 80,604 Lahmeyer . . . . . . . 119,00 4 Oeſt. Südb. (Lomb.) . . 71.50
Reichsbank=Lombard 35
S. 16 u. 17 . . . 94,00 4 Offenbach . . . . . . .

Tlusste
h unsc
Oross
Slaufe

[ ][  ][ ]

rie
rie
95

Ausstellung
in unserem
grossen
haufenster
am Markt.

Markt
S 2

Heute Dienstag bezinnend

en=Werſta
3500
21sst
en
Sche!
Mit diesem Extra-Verkauf bieten
wir infolge ganz bedeutender Preis-
ermässigungen
eine äusserst gün-
stige
Gelegenheit zur Deckung des
Weihnachtsbedarfs.
3 Posten
Weisse Hemdentuche
Damen-Hemden Damen-Jacken
solide Qualitäten
Damen-Hemd, Cretonne
Extra-Preis OC
Croisé-Jacke
mit Spitzen . . . .
88
Meter 25 38 45
mit Feston . . . . 1.25
Damen-Hemd, Cretonne
Piqué-Jacke
4 Posten
mit Feston . . . . . 1.15
1.35
mit Feston
Damen-Hemd, Achsel-
Croisé-Jacke m. Umlege-
Weisse Cretonnes u. Renforcé
schluß mit Spitzen . . 1.25
kragen . . . . . . 1.40
Extra-Preis
Damen-Hemdmitgestick-
Croisé-Jacke m. Umlege-
Meter 48 52 58 62
ter Passe
. . . . 1.35
kragen in tadelloser
Damen-Hemd
Ausführung . . . . 1.50
4 Posten
.. 1.55
mit Stickerei
Croisé-Jacke
Weisse Croisé
Fantasie-Hemd mit Stick.
ganz gute Qualität,
Extra-Preis 9
und Banddurchzug . . 1.60
festoniert . . . . . 1.60
Meter vag 45 52 62
Fantasie-Hemd m. breiter 1
Croisé-Jacke
Stickerei . . . . . 1.90
mit Stickerei . . . 1.75
2 Posten
Weisse Piqué
Extra-Preis
(
S
Meter 48 und 62
Damen-Keinkleider
4 Posten
Beinkleider, Bündchen-
Beinkleider, Bündchen-
fasson
mit Feston. . 98
fasson mit Stickerei . 1.30
Weisse Damaste
Kniebeinkleider mit
Kniebeinkleider mit
130 cm breit, schöne, glanzreiche Qualitäten
Stickerei . . . . . 1.15
breiter Stickerei . . 1.45
Extra-Preis
Croisé-Beinkleider
Croisé-Beinkletder
Meter 65 88 1.10 1.25
festoniert . . . . 1.20
1.45
mit Stickerei .
3 Posten
Weisse Damaste
160 cm breit, moderne Muster
Bettücher
Kissenbezige
Extra-Preis
Meter 1.10 1.15 1.40
Gebogte Kissenbezüge
Weisse
Biber-Bettücher
Estra-Preis: 68 und 98
Bettuch-Halbleinen
mit rotem Rand
150 cm breit
Festonierte Kissenbezüge
Extra-Preis:
Extra-Preis
Meter 98
1.70 1.80 1.95 2.25 Mstra Preist 1.20 und 1.25
4 Posten
Festonierte Kissenbezüge mit
Weisse halbleinene
Einsätzen
Bettuch-Halbleinen
Estra-Preis 1.15
Bettücher
160 cm breit, gute Qualitäten
Extra-Preis:
Kissenbezüge mit Einsätzen und
Extra-Preis
Fältchen
Meter 1.15 1.30 1.40 1.50
2.25 2.50 2.60 2.95
Estra-Preis: 1.50
Der
Anstands-
Tischtücher
Handtücher
besseren Ueber-
enorm
billig
Küchen- Hand-
sicht
wegen
Röcke
tücher Meter v. 9an
98 1.50 1.75 2.60
haben die Waren
und höher.
Karierte Hand- C
Croisé
tücher Meter 18
festoniert . 1.35
im Parterre auf
Weisse Handtücher
Extra- Tischen
Servietten
Piqué
mit Rand
festoniert1.70 1.85
aufgelegt.
Meter 24
25 26 36 48
Markt
Gebr. Rothschlu
§ 2
5.
(e

[ ][  ][ ]

Seite 10.

Nummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Während unseres billigen
Hovember-Verkaufes

preiswertes Spezial-Angebot
aus unserer
Die Kinder sind
Feinschmecker
Alle essen unsere Pflanzenbutter
Hunerona als Brotaufstrich sehr
gern, weil sie ebenso gut duftet und
so delikat schmeckt, wie die beste
Berten-Abtenun
Molkereibutter.
Funerona.


hat alle Eigenschaften der besten
1 Bettstelle, weiß lackiert,
Kuhbutter, bräunt und schäumt wie
90/190 cm, wie Abbildung 19.50
diese und wird deshalb auch zum
Hochen, Backen u. Braten von
3teilige Wollmatratze
allen sparsamen Hausfrauen sehr
mit Keil, aus Ia Dreil . . 20.50
gern verwendet. Preis pro Pfd. 90 Pfg.

2 Kissen aus Ia Barchent,
gefüllt mit 2 Pfund Federn
10.
à 5.
Überall zu haben. Han achte jedoch auf die blaue Würfel-
packung
mit dem Palmkletterer.
Kunerolwerke Bremen
1 Deckbett aus Ia Barchent,
Alleinise Erzeuser von Kunerol, feinstem Pfanzenfett aus
mit 6 Pfund Federn . . . 15.%
Kokosnüssen, u. Kunerona, feinster Pflanzenbutter-Harsarine.
UEN
Vertreter: Jacob Stein, Darmstadt.
zusammen 69.
NURNBERGER. LEBKUCHE
Heute eingetroffen!
24509
ienon
Mainzer Warenhaus
99
Markt 7 Guggenheim & Marx Markt 7
erzen
Achtung! Achtung!
E
Wer auf Weihnachten ein Ge=1 ul
Bateet isoltene Gelegenheltſchenk in Fahrrädern machen wil,
(Lebkuchen mit feinstem Chocoladeüberzug)
der beſtelle jetzt ſchon, da er das g0
seit Jahren allgemein beliebt.
Rad 50 pCt. billiger erhält. Ge=
g
. Gelage
neu, nußb. pol., Plattengr. 145X60,
legenheit auch für Wiederverkäufer.
für nur 178 , neu. Diplomat.=
15783) Ludwigshöhſtr. 78.
Schreibtiſch in Eichen, 75 . neue
Metzgers
Existenz
nußb. u. eich. Bücherſchr. m. Kunſt=
(*15794 zu gründen, bietet ſich augenblick=Sunger gebildeter Herr ſücht
verglaſung 75 .
lich jungem Herrn oder junger Briefwechſel mit junger hübſcher
Echte Mürnberger Lebkuchen
Dame durch Uebernahme eines Dame, zwecks Heirat. Offerten
Vertiko ſeit Jahren beſtehenden, gutgehen=unter M1 57 an die Exped. (*15740
in reichster Auswahl.
den Geſchäftes. Nötiges Kapital
neu. Faſſon, enorm billig, Salon=ca. 6000 Mk.
Weihnachts-
einricht
., hochmod., für nur 450 .
Offerten erbeten unter M 62
Dasſelbe, etwas einfacher, 275 ,an die Exp. ds. Bl.
ILamberts Nachener Printen!
(*15750
Wunsch!
1 maſſiv eich. Vorplatzgeſtell, ger.
100 , f. 38 , ſow Vorplatzgeſt.
Junger Architekt, zur Zt. Stu=
Eraune Printen, Chocolade-Printen, Prinzess-Printen.
Abendtiſch
zu 1618 u. 19 . 1 Schreibt. 48 ,
dierender d. Techn. Hochſchule, vor
1 Waſchkommode m. . Marm., P Landwehrſtr. 5, III. (24394a
Schlußexamen ſtehend, ſucht eine
65 . 1 Brüſſel. Teppich, 360X320, privat-Mlttagstisch zu 60 Pfg.
Bahlsens russische Marmeladen
gebildete junge hübſche Dame von
26
ſf. 27 . 1 gr. Gaskochofen, gek.
*15532a) Karlſtr. 23½ III. ſheiterem Temperament zwecks
140 , f. 50 . 1 Spülbrenke, gek.
5 Mittagstisch zu 50 Pfg.
(23890aſpäterer Heirat kennen zu lernen. m
Frucht-Imitationen:
120 , f. 38 , 1 Kinderſchreibp., G. Restaur. Gambrinus‟ Schuchardstr. 10. Vermögen nicht erforderlich. Dis=
u
Karton Mk. 1. bei 3 Karton 95 Pfg.
3 Stehpulte u. 2 Büroſchreibtiſche,
kretion ſtrengſte Ehrenſache. Ernſt=
Bettſtelle m. Inhalt, enorm billig.
gemeinte Offerten bitte man ver=
Damenbinden
trauensvoll unter M1 63 an die
WWagner’s Gelegenheitsge-empfiehlt Rosine Federlin, WattenExped. ds. Bl. zu richten. (*15754 Es
Candierte Früchte
geschäft. Schuchardſtr. 13, I. (21505a
schäft, Karlstr. 41.
von Clot Karton Mk. 1.50.
II
8 junge Brieſtauben 1 Es iſt beabſichtigt, bier eine S
Zur Zeit reichste Auswahl!
Altes Golbzu verk. Heidelbergerſtr. 6, I.(*122s
Alt-Wandervogel= a
Brillanten, Platin und Silber,
lto Roßhaarmatratzen zu kauf.
Versand nach auswärts!
kauft zum höchſten Wert (23543a Allk geſ. Langg. 18, Laden. (*15766 Ortsgruppe zu gründen. Junge
Leute, die hierfür Intereſſe haben,
(24533
Jnwelenhandlung Kurtz
werden gebeten, ihre Adreſſe unter
Pädagogſtr. 2. Telephon 1202
M 68 an die Exped. d. Bl. zu
Kl. Muffe
ſenden.
(*15771
Kut erh. Herd mittelgr., r., zu kauf.
geſ. Näh. Eckhardtſtr. 7, p. (*15665gm werden zu großen und Barets
(24529a
e
verändert.
Mlerlz Eandde
Z
Zu verkaufen:
Mode-Salon, Mauerſtr. 20.
am Mittwoch morgen ein weißerl 2
2 Herrenulſter, 10 u. 20 Mk., letzt.
Mathildenplatz 1.
Crépe de chine-Schal
wie neu, u. verſch. ſehr gut erhalt. Bessungen Postlagernd.mit roſa Kante und grüner Zeich=
Anzüge für große ſchlanke Figur,
Warum Sonntag nicht um nung von der Mathildenhöhe nach N O R NBERGER LEBKUCHE
alles erſte Maßarbeit: ferner verſch.
Rock=Jackettanzüge für ält. Heren, ½6 Uhr getroffen. Brief liegt Beckſtraße, von dort elektr. Bahn
mittlere Figur, 1 Damenmantel, unter bekannter Chiffre. (*157271nach Ohlyſtraße. Abzug. gegen
Herzliche Bitter
gute Belohnung Grüner Wea 95.
Größe 44. Anzuſehen nur vor=
Samos-
Arme Familie mit 8 kleineriſ
mittags. Näh. Exped. (24508 Am 25. November iſt es Frau
Extra=Ausleſe (24531a dern von 1 bis 12 Jahren,
Sartiſon, Dieburgerſtraße 32,
Verloren
als Stärkungswein für Kinder u. dank. abgelegte Kleider auf
Moquette-Diwan
vergönnt, ihren 81. Geburtstag einen ſilbernen Herrenring mit Kranke ärztlich empfohl., empfiehlt nachten, od. wenn nur eine
gebraucht, ſehr billig zu verkaufen zu feiern. Trotz ihres hohen Altersblauem Stein am Freitag Abendper Flaſche ohne Glas Mk. 1.10 keit, ſo daß die Kinder am
*15808) Heinheimerſtr. 42, part. iſt die Frau bemüht, ihren Lebens=in der Annaſtraße. Dem ehrlichen Georg Roth Nachf, nachtsfeſt auch eine Freude

unterhalt durch ihrer Hände Arbeit Finder gute Belohnung. Näheres
Off. erb. unt. M 66 Erp.
Inh.: Ph. Kolb
Theater-Abonnement zu friſten. Es wird an dieſer StellePallaswieſenſtr. 34, I.
(*15735
. Cngproify C nebeneinander, erſucht, die alte Frau an dieſem
Dieburgerſtr. 9. Telephon 1107. Wegzugshalber ſchönes
2½ öperreliz U, 6. Reihe links, Tage durch milde Gaben zu
Pübſch. Vogelhaus, villenartig, 85l. 25 zimmer, noch neu,ka
für den Reſt der Spielzeit abzug. unterſtützen.
(*15793 Hund (Dackel) zugelaufen Bssbr. 1,205 preisw. zu verk. Anzuſ. nutzt, billigſt zu verkaufen.
15750)
Ohlyſtraße 73.
Feldbergſtraße 30, III.
(*15769 i. Eberſtadt, Wilhelmſtr. 21, I. (*18505imd Ballonplatz 3.

[ ][  ][ ]

en
nint.
t.
CHE

Gelt

Ge
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
a 120.
Dienstag, 23. Rabenber.
1015.
Im Staksverlag ſt erſchlenen und durch ale Buchandlungen gebunden zum
Etwaige Einwendungen ſind hinen dieſer Friſt bei Meidung des Ausſchlufe
ſteis von 3,20 Mk. zu beziehen: Das Heſſiſche Feldbereinigungsrecht. Amtliche 1 bei der Großh. Bürgermeiſterei Eberſtadt vorzubringen.
(24511
Lundausgabe. Bearbeitet von Regierungsrat Spamer, ſtändiger Hilfsarbeiter im
Darmſtadt, den 24. November 1913.
oßh. Miniſterium des Innern. Darmſtadt 1913. 186 Seiten 80.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Darmſtadt, den 19. November 1913.
(24373
Fey.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Der Planentwurf über die Errichtung von Halteſtellen der elektriſchen
Bekanntmachung.
Straßenbahn auf der Strecke Landkronſtraße-Eberſtadt bis zur Grenze der Ge=
Das Proviantamt kauft Roggen, Hafer, Heu und Roggenſtroh (Flegel=, markung Darmſtadt liegt in der Zeit von Mittwoch, den 26. d. Mts. bis Mitt=
Paſchinenglatt= und Preßlangſtroh).
(24524
woch, den 3. k. Mts. einſchließlich auf dem Büro des Großh. Polizeiamts Darm=
Darmſtadt, den 20. November 1913.
ſtadt zur Einſicht der Intereſſenten offen.
Etwaige Einwendungen gegen den Entwurf ſind innerhalb dieſer Friſt
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
daſelbſt bei Meidung des Ausſchluſſes vorzubringen.
Fey.
Darmſtadt, den 22. November 1913.
(24475
Spaon
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
n die Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Sie wollen vorſtehende Bekanntmachung noch beſonders zur Kenntnis der be=
ligten
Kreiſe in Ihrer Gemeinde bringen.
Bekanntmachung.
Darmſtadt, den 20. November 1913.
Betreffend: Die Wahlen zum Ausſchuß der Allgemeinen Ortskrankenkaſſe für die
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt.
Fey.
Unſere Bekanntmachung obigen Betreffs vom 8. November 1913, erſchienen in
den Amtsverkündigungsblätern Nr. 126, 127 und 128, iſt unter Abſatz 4 im Eingang
Bekanntmachung.
dahin zu berichtigen, daß dem erſten Wahlbezirk der Verſicherten außer den Gemein=
Der Preßhefefabrikant Joſef Pleſſer von Eberſtadt beabſichtigt, die Abwäſſer den und Gemarkungen Arheilgen, Eberſtadt, Pfungſtadt, Griesheim und Ober= Ram=
kauf
dem Grundſtück Flur III der Gemarkung Eberſtadt zu errichtenden Preß= ſtadt, auch die Gemeinde und Gemarkung Roßdorf angehört. Roßdorf gehört alſo
ſefabrik in die Modau abzuführen.
zum erſten und nicht zum zweiten Verſichertenbezirk.
Darmſtadt, den 24. November 1913.
Pläne und Beſchreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Erſcheinen dieſes
(24491
ter Darmſtädter Zeitung und dem Amtsverkündigungsblatt an gerechnet, auf dem
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt.
kteau der Großh. Bürgermeiſterei Eberſtadt zur Einſicht der Intereſſenten offen.
J. V.: Dr. Michel.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Bauplanänderung.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
her
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Der auf Grund Genehmigungs=
ſiden
ſich: 1 Wolfshund. 1 deutſcher Schäferhund, 1 Spitzhund,verfügung Großh. Miniſteriums
Soennecken
Winſcher, 1 Jagdhund (zugelaufen). Die Hunde können von dendes Innern vom 7. ds. Mts. zu
gentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=Nr. M. d. J. 19859 feſtgeſtellte Be=
ſigerung
der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=bauungsplan über die Aenderung
vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(24497 der Fluchtlinien der Hauptzu=
/Bonna-Fed
fuhrſtraße C nach dem neuen
Südbahnhof liegt auf dem Stadt=
Beste Kontor-Feder
Bekanntmachung.
bauamt, Grafenſtraße 30, zur Ein=
Eigenes
Der Voranſchlag der Gemeinde, ſowie des Waſſerwerks Malchen ſicht offen.
(24518
deutsches
1914 liegt von Mittwoch, den 26. November 1913 bis! Darmſtadt, 22. November 1913.
ſlenstag, den 2. Dezember 1913 auf der Amtsſtube des Bürger=
Fabrikat
Der Oberbürgermeiſter.
ſſters zur Einſicht offen.
I. V.: Jaeger.
Spitzte
Während dieſer Zeit können von den Beteiligten Einwendungen
Steuer=Erhebung.
1 Gros: M 1.80 %
Art den Inhalt der Voranſchläge ſchriftlich oder zu Protokoll bei
Das IV. Ziel der Gemeinde=
I Gros : 50 Pf
unterzeichneten Bürgermeiſterei vorgebracht werden.
(24492ſtenern für das Rechnungsjahr
Malchen, den 20. November 1913.
Ueberall erhältliceh
1913 iſt, bei Vermeidung der Mah=
Großh. Bürgermeiſterei Malchen.
Sokunschen
nung, bis Ende dieſes Monats
Walther.
abrik in Bonn
an den Werktagen, vormittags von
Muster
8½ bis 12½ Uhr, hierher zu ent=
kostenfrei

richten.
Verkauf alter Gberbaumaterialien.
Im Intereſſe raſcheſter Ab=
Die in unſerem Bezirk lagernden, für Eiſenbahnzwecke nicht fertigung an den Zahlſchaltern
Uhe verwendbare Oberbaumaterialien, wie Eiſen= und Stahlſchienen,wird gebeten, die Gelder abge=
ſliie
Schwellen, Weichenteile, Kleineiſenzeug, Brückenträger, Eiſen=,zählt bereit zu halten.
Ale Stahl= und Blechſchrot, ſollen öffentlich meiſtbietend verkauft
Darmſtadt, 4. November 1913.
Ouadlile-Koiten
Kien.
Die Stadtkaſſe.
Verkaufsbedingungen und Angebotbogen ſind gegen porto= und
Koch.(23267a
findet jeden Mittwoch und
Aellgeldfreie Einſendung von 1 Mk. in bar (nicht in Briefmarken)
ſ unſerem Zentralbureau zu beziehen.
Freitag, abends von 89 Uhr
Holzgeld.
Die Angebote ſind bis zum 11. Dezember 1913 an uns einzuſenden. Die Zahlung der rückſtändigen
statt, woran noch einige Herren
Eröffnungstermin 11. Dezember 1913, vormittags 11 Uhr,
Beträge für im Holzerntejahr
Saale 72 unſeres Verwaltungsgebäudes.
und auch Damen teilnehmen
1912/13 erſteigertes Holz aus den
Zuſchlagfriſt: 3 Wochen.
Waldungen der Stadt Darmſtadt
können.
(24037a
Abfuhrfriſt: 15. März 1914.
(IV,24482,7 hat bei Vermeidung des Mahn= und
*
Mainz, den 17. November 1913.
Pfändungsverfahrens bis läng=
imiglich
Preußiſche und Großherzoglich Heſſiſche Eiſenbahndirektion.
28
R. Reimann
ſtens Ende November 1913 an
den Werktagen, vormittags von
Hügelstrasse 85.
8½ bis 12½ Uhr, hierher zu er=
Veroe-Verſteigerung. (folgen.
(23484a
Darmſtadt, 5. November 1913.
hinerstag, 27. November 1913, vormittags 10 Uhr,
Die Stadtkaſſe.
Lichana
im Großherzoglichen Hofmarſtalle dahier ein ausrangierter Land=
Koch.
ürsbeſchäler unter der Bedingung des ſofortigen Abſchlachtens
ſtrigert werden. Ueber das Abſchlachten iſt ein beglaubigtes
Arrand
närärztliches Zeugnis einzureichen und iſt bis zur Erbringung
Fichtenzapfen
ſſelben eine Kaution von 100 Mk. ſofort zu hinterlegen.
die neuesten und besten deutschen
per Hektoliter Mk. O.45, bei
Darmſtadt, den 22. November 1913.
Nähmaschinen
10 Hektoliter Mk. 0.40 frei
Großherzogliche Landgeſtüts=Direktion.
mit 5jährig. fachmännischer Garantie
ins Haus.
(23239a
(24485
(1ee
von Willich.
Conrad Appel,
Haas & Bernhard. Rheinstr. 19
Bismarckſtr. 61, Tel. 91.
Mee
Verſteigerungs-Inzeige.
Kut erh. Nähmaſchine billig zu
ſittwoch, den 26. Novbr. 1913, vorm. 11 Uhr verk. Näh. in der Exp. (*15719
Meee e eeee
Albert WVoot
und, wenn nötig, nachm. 3 Uhr,
Zelung 2us Deramnbart913,
Eien im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 (Reſt. zur Roſenhöhe)
iar
Altenburger
Möbeſſpedition
Sofas. Diwans, 3 Büfetts, 1 Galerieſchrank, 1 Spiegel=
ſchrank
, 1 Trumeauſpiegel, 1 Klavier (Flügel), 1 Harmonium,
Telephon 2050
Gutenbergſtraße 37
1 Regulator, 2 Grammophone, ferner 100 Zentner Kornſtroh,
Zeldsdofferie
(23596a
Ae
Pünktliche und gewiſſenhafte Bedienung
1ſchw. Kaſtenwagen, 1 Pritſchenwagen, 1 Landauer, Cretonne,
1 Partie Oxford, 1 große Partie Wein (Samos), Heidel=
Mäßige Preiſe.
Erſtklaſſige Patentmöbelwagen.
des Agnes-Frauenvereinsvom
beerwein, Kognak und feine Liköre
c den Unterzeichneten zwangsweiſe verſteigert.
(24493
Die Verſteigerung der fettgedruckten Sachen, (welche
Halen Selene
68
A
gute Waren ſind), findet ſicher ſtatt.
3333 Gewinne zus Mk
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher,
4
Georgenſtraße 11.
Frottoir-Reinisungs-Institut
Ibel & Lotz G. m. b. H.
Telephon 461 Elisabethenstr. 31 Telephon 461
LoselOlik
Loseallakbeiollisterof
Prompte Reinigung der Trottoire von
versenlletdas deneraidebif
Schnee und Eis, sowie Sandstreuen
Lotteriebankümbll.
Mülrdalputrigdleg ielelgem
bei Glatteis.
=Eisenach-
G . . e,
DeHausbunchee
sowie zuhabenbeiKänigl. Lotterie-
Ssehr geringe Abonnementspreise bei Uebernahme
Einnehmern u inalendurchPla=
(24496ims
der Haftpflicht etc.
kafe kanntl. Verkaufsstellen.
Der kinfender von 12 verſchiedenen üc-Ainseigen erüchlteinen ganren
Satz von 25 AB6-Künftlermarſten ven der 2r dal- Tabrik in Mainr.-

[ ][  ][ ]

Seite 12.
Besorgen Sie
9 mir, bitte
188
Sport, Spiel und Turnen.
zeigte der rechte Flügel, Jäger=Altona und Wege=Karls= täglich hin= und zurückfahren können.
ruhe, ausgezeichnete Leiſtungen. Breunig=Pforzheim als
Mittelläufer ſpielte erſt in der zweiten Hälfte gut, während
er vorher infolge einer Verletzung verhindert wurde, ſein
gefielen noch Möller=Kiel, Kipp=Stuttgart und Schimmel=
feder
=Bonn. Dagegen verſagte der Torwächter Schnei=
belgiſche
Mannſchaft den Stand auf 6:2 (Halbzeit 4:0).
lor in Arheilgen 611.
Leina. Setie e Die Tolliten
Seife der praktischen Hausfrau.
Wunderbar-weicher Schaum, selbst in
kaltem Wasser. Ausgiebig im Gebrauch.
Diskret parfümiert.
In allen einschlägigen Geschäften erhältlich.
Preis 50 Pfg.; 3 Stück M 1.40.
Alleiniger Fabrikant:
Ferd.Mülhens, Köln a. Rh. (Gegr. 1792).

S h
Nummer 286,
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
die vierte Eif des Zufbaltlubs Oiympia.=Darmſtadt als (Boltsſchule und den höheren Schulen beſeht. Möchte
Gaſt. Trotzdem die Einheimiſchen nur mit zehn Mann her die heutige Mittelſchule unter den derzeitigen Stal
ſpielten, gewannen ſie mit 611. Olympia ſteht an erſter verordneten einen ebenſo rührigen und tätigen Fürſpreg
Stelle in den Verbandsſpielen und hat nächſten Sonntag für ihre Reorganiſation finden, wie es Diehl
das letzte Retourſpiel gegen den Fußballklub Union in ihre Gründung war. Er würde dem Mittelſtande
der eine Anſtalt ſchaffen, die den Anforderungen entſpril
Wixhauſen auszutragen.
Sportklub Alemannia 1909=Gräfen=die er heute für die Ausbildung ſeiner Kinder zu ſtelll
hauſen. Geſtern fanden die erſten Meiſterſchaftsſpiele berechtigt iſt, damit dieſe ihre Aufgaben im Erwerbsle
im Heſſiſchen Fußballbunde ſtatt. Die erſte Mannſchaft des zum Wohle der Stadt und des Staates zu erfüllen
W.
Sportklubs Alemannia‟=Gräfenhauſen ſtand der gleichen mögen.
des Fußbalklubs Voruſſia‟=Dornheim gegenüber und
gewann mit 13:0 Toren (Halbzeit 5.0). Die zweite Elf Gewerbebibliothek, Vorbilderſammlul
des Sportklubs Alemannia ſpielte in Weiterſtadt gegen
und Patentſchriften=Auslegeſtelle (Nei
die gleiche des dortigen Fußballklubs Teutonia und
ſtraße 3). Geöffnet Werktags von 8½12½ Uhr
mußte mit 5.2 verloren das Feld verlaſſen (Halbzeit 511).
von 35½ Uhr, ausgenommen Samstags nachmitt
Kommenden Sonntag ſpielt die erſte Mannſchaft in
Weiterſtadt gegen die erſte des Fußballklubs Teutonia.
Gewinnanszug
der
3. Prenßiſch-Füddentſchen
Landwirtſchaftliches.
(229. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotter
* Vortragskurſus für praktiſche Landwirte in Darm=
ſtadt
, Januar 1914. Der ſchon ſeit einer längeren Reihe
5. Klaſſe 13. Ziehungstag 22. November 1913
von Jahren abgehaltene Kurſus wird in dieſem Winter
Auf iede gerogene Aunmer ind zwet gtrih hoße Gewian
vom 6. bis 9. Januar in Darmſtadt abgehalten werden,
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummeſ
Als Referenten auf den verſchiedenen Gebieten der land=
in
den beiden Abteilungen 1 und 11.
wirtſchaftlichen Technik, der landwirtſchaftlichen Betriebs=
(öhne Gewähr u. St=l. ſ. 3.)
Gachbruk verdel
gr. Fußball. Belgien ſchlägt Deutſchland lehre und der Volkswirtſchaft ſind folgende Herren gewon=
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne üh
im Fußball=Länderkampf 6:2. Mit der über= nen worden: Es werden ſprechen: Herr Profeſſor Dr.
240 Mk. gezogen:
raſchend hohen Niederlage von 6:2 mußte ſich die deutſche Pohle=Frankfurt a. M. über Die neuere Entwickelung von
2 Gewinne zu 150000 Mk. 198637
Mannſchaft den Belgiern im 3. Länderwettkampf beugen, Großbetrieb und Kleinbetrieb in der Landwirtſchaft;
2 Gewinne zu 30000 Mk. 199148
der am Sonntag in Antwerpen bei ſchönem Wetter im Bei= Herr Profeſſor Dr. Muth=Oppenheim über die Frage:
2 Gewinne zu 15 000 Mk. 39231
ſein von etwa 7000 Zuſchauern vor ſich ging. Unter den Welche Urſachen haben die 191zer Mißernte im Weine
2 Gewinne zu 10 000 Mk. 170732
Ehrengäſten bemerkte man den deutſchen Vizekonſul, den bewirkt und wie iſt denſelben zu begegnen?; Herr Geh.
4 Gewinne zu 5000 Mk. 40160 55183
Generalgouverneur der Provinz, ſowie den Bürgermeiſter! Hofrat Prof. Dr. P. Wagner=Darmſtadt über Die Kali=
78 Gewinne zu 3000 Mk. 1384 2740 4078 81
von Antwerpen. Unter den Klängen der deutſchen Na=düngung der Kulturpflanzen; Herr Direktor Schumacher=
23223 29432 31257 33450 33853 35147 35528 451
tionalhymne betraten die deutſchen Spieler den Spiel= Köln über Die Zucht des kaltblütigen Pferdes. Herr
63924 78400 83404 95084 121609 122149 127f
platz, der durch den in denletzten Tagen niedergegangenen Profeſſor Dr. Giſenius=Gießen über Die Fortſchritte des
130967 132630 133328 137508 139154 139427 1535
Regen ſtark aufgeweicht war. Die Belgier wurden mit Pflanzenbaues im letzten Jahrzehnt‟; Herr Profeſſor Dr.
160217 176108 177671 177849 184603 167149 188
lauten Beifallsrufen von ihren Landsleuten begrüßt. Der Kraemer=Hohenheim uver Ziele in der Rindviehzucht;
198067 204521 205325 206186 213176 213558
Kampf zeigte die belgiſche Mannſchaft in ſehr guter Form; Herr Profeſſor Dr F. Lehmann=Göttingen über Die Er=
138 Gewinne zu 1000 Mk. 3846 4490 6529 1
beſonders der Torwächter und der rechte Verteidiger lei= nährung der Zucht= und Maſtſchweine‟; Herr Geh. Hofrat
15276 23315 23348 25658 35354 36268 38965 39i
ſteten Hervorragendes. Die ganze Elf ſpielte wie aus Profeſſor Dr. Edler=Jena über Einige wichtige betriebs=
a
600s 52169 5a6b2 56674 60127 62655 62642 891
einem Guß und war der deutſchen Mannſchaft an Schnellig, wirtſchaftliche Fragen‟. Die Vorträge werden ſo gelegt 86183 87163 88207 89426 96559 100350 101425 1080
keit und Schußſicherheit überlegen. Bei den Deutſchen werden, daß näher bei Darmſtadt wohnende Landwirte
112097 117239 117612 122405 122445 124953 128
129743 130661 132258 132709 134533 140633 150
151461 152647 155569 166396 167794 177486 179
183112 180671 189717 190961 195160 197683 202
Stimmen aus dem Publikum.
200029 210743 212069 222222 222407 223241 224
225480 227846 228658 229943 231603 232523
volles Können zu entfalten. Der Spielführer Röpnack= (Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktien
21 Abſ. 2 des
168 Gewinne zu 500 Mk. 1370 6188 11351 1
Berlin bewährte ſich ausgezeichnet als Verteidiger; ſonſt ieinerlet Verantwortung;, für ſie bleibt auf Grund des §
etlich.
Preßgeſetes in vollem Umfange der Einſender verantw.
18120 22221 23211. 23593 25997 27565 32469 3
a6234 46694 55750 56077 56267 57951 58060 2
Heute, am 25. November, ſind 40 Jahre verfloſſen, daß
63383 63603 74214 74859 76322 78733 82056 860
der=Leipzig, der einen ſchlechten Tag hatte und die hohe die Mittelſchule, die, durch die Anregung und Be=
90193 92616 103098 109429 111379 111706 112ff
unverdiente Niederlage verſchuldete. Der Kampf begann mühungen des Stadtverordneten J. Ph. Diehlvon der Stadt
116571 122048 123502 124488 124909 125499 1260f
mit einem Vorſtoß des deutſchen Angriffs, der aber vom gegründet, im Schulhauſe hinter der Stadtkirche mit einer
130634 130674 131765 133737 136507 137762 13.
gegneriſchen Torwächter abgewieſen wurde. Das 1. Tor Knaben= und drei Mädchenklaſſen und den Lehrern Voltz,
143254 143527 144311 148280 152552 154987 155
ſchoß der Mittelſtürmer Brebart. Hierauf unternahmen Fr. Röder. Reineck und Wenzel eröffnet wurde. Aus die=
159154 160159 161435 162859 168332 172708 175
die Deutſchen einige Angriffe, die aber wieder erfolalos ſen 4 Klaſſen ſind 3 Schulen, wovon die eine eine Doppel=
178723 178967 179028 183113 183155 163619 184
endeten. Bei einem dieſer Angriffe prallte der Mittel= ſchule iſt, erwachſen. Dieſe raſche Entwickelung beweiſt,
184573 166198 187553 188670 190466 203201 205
läufer Breunig mit einem belgiſchen Spieler zuſammen, daß Diehl den Stadtverordneten einen zeitgemäßen Vor=
207666 211421 211592 222136 222653 229662 285
wobei Breunig ſich verletzte. Die Belgier ſchoſſen dann ſchlag gemacht und dem Mittelſtande eine für die Ausbil=
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne
bis zur Pauſe 3 weitere Tore durch den halblinken Stür= dung ſeiner Kinder notwendige Schule geſchaffen hatte.
240 Mk. gezogen:
mer van Cant. In der 41. Minute mußte der belgiſche Das Emporblühen des deutſchen Handwerks, des Kunſt=
4 Gewinne zu 15000 Mk. 117877 133782
Torwächter nach einem Zuſammenprall das Feld verlaſſen. gewerbes, des Handels und der Induſtrie fordert eine ge=
2 Gewinne zu 10000 Mk. 27434
Nach der Pauſe wurde die deutſche Elf beſſer, da die Bel=ſteigerte Ausbildung der Knaben und Mädchen. Im Zu=
6 Gewinne zu 5000 Mk. 30840 217272 229144
gier vorerſt mit 10 Spielern weiter ſpielten. Jäger unter= ſammenhang damit macht ſich das Bedürfnis nach einer
74 Gewinne zu 3000 Mk. 8695 10223 17996 215
nahm einen ſchönen Durchbruch, gab ſchnell an Wegele ab, geeigneten Vorbereitung auf mancherlei mittlere Stellun=
23459 23591 32720 35317 43423 46316 61385
der in der 11. Minute den Ball unhaltbar ins feindliche gen im Verwaltungsdienſte des Staates und der Ge=
69494 70701 75663 75718 81746 89224 97877 100
Tor ſchoß. Aber ſchon nach 5 Minuten holte der belgiſche meinde, wie größere Induſtrie= und Handelsgeſchäfte gel=
112058 125155 158569 164207 167226 1.70765 1750
Mittelſtürmer Brebart das Tor wieder auf. Das zweite tend. Dieſen Anforderungen vermag aber die 1873 ge=
174458 181275 182897 187875 199868 192611 20
222269 225099 232394
Tor für Deutſchland erzielte Fuchs=Karlsruhe, der einen gründete Mittelſchule nicht mehr zu entſprechen. Dies
180 Gewinne zu 1000 Mk. 2466 7240 7385
augewehrten Ball des belgiſchen Torwächters in der 22. beweiſt die große Schülerzahl, die alljährlich aus ihr in
11157 16191 16532 21326 25578 29405 38370 Z
Minute eindrückte. Kurz vor Schluß erhöhte dann die die höheren Schulen übertritt, von der nur ein kleiner Teil
40119 41717 43214 46904 47050 47828 48514 5ühl
ſich wiſſenſchaftlichen Studien widmet. Soll ſie daher dem 54061 59115 63102 63643 64293 68619 72396
F.=C. Olvmpia 1898. Auch das auf dem Olym= Mittelſtande wieder das werden, was ſie ihm in den erſten
81516 82346 83292 84133 88001 90012 91198
piaſportplatz ausgetragene Meiſterſchaftsſpiel gegen die Jahren ihres Beſtehens war, ſo muß ſie eine Reorgani=
100430 103531 104478 107284 109899 110026 11
Kaſteler Fußballvereinigung konnte Olympia mit 2:0 ſation erfahren. Aus der alten 8klaſſigen Mittelſchule muß
110432 111593 112751 114266 114760 120591 120
Toren für ſich entſcheiden. Mit dieſem Erfolg hat Olym= eine 9klaſſige werden, wie es ſchon ihr erſter Rektor Dr.
123005 127153 135196 140288 140627 14304s 110
pia die Spitzengruppe erreicht und ſteht nunmehr an drit= von Gall wollte und wie es in Preußen durch die mini=
146624 147872 151200 151690 153652 155864 1
ter Stelle der Tabelle vor dem Darmſtädter Sportklub 1805, ſteriellen Beſtimmungen vom 3. Februar 1910 geſchehen
163448 165437 167941 172665 176778 178731 1.10
der den vierten Platz einnimmt. Die zweite Mannſchaft iſt. Dem erweiterten und dem praktiſchen Berufsleben 170724 190265 180010 198302 186091 195731 1650
Olympias gewann gegen die zweite des Darmſtädter angepaßten Lehrplan muß der fakultative, dreijährige 202035 205164 206149 207984 209095 210062 21
Sportklubs 1905 mit 4:3 Toren auf dem Sportklubplatz. Unterricht in der engliſchen Sprache eingefügt werden,
215306 216384 222668 227466 230366
Olympias zweite ſteht nunmehr an erſter Stelle der Ta=ſo daß es befähigten Schülern ermöglicht iſt, 2 fremde
190 Gewinne zu 500 Mk. 1475 6269 8952
belle mit neun Punkten von 12 erreichbaren. Die dritte Sprachen zu erlernen. Den Abſolventen, die das getan,
14362 16766 1984a 24697 2519 25121 27525 Zül
Mannſchaft gewann gegen die erſte des Griesheimer müſſen dann auch die Vergünſtigungen zuſtehen, die man
28706 30730 31927 32926 42545 43157 44094 ll
Sportlubs mit 62 Toren. Die vierte Mannſchaft ver=ihnen in Preußen gewährt, daß ſie im 15. Lebensjahr
4680 a635g a6712 27413 52762 53465 568s0 l
die Einjährigenprüfung machen und ſich, wie
50583 62331 6a607 66375 75752 77900 79842 5M
Arheilgen. Der Fußballverein Olympia konnte am ihnen früher möglich war, wieder zur Prüfung des
84357 85944 87717 91274 96750 96919 98200
Sonntag mit ſeinen drei Mannſchaften einen ſchönen Sieg mittleren Beamtendienſtes vorbereiten dürfen.
102664 103261 111556 115699 127244 127430 18
erringen, indem das Torverhältnis der drei Mannſchaften Wirklich gute Schüler werden dieſe Prüfung auch be=
129342 130440 130605 131937 133413 138765
zuſammen 16:3 ausgefallen iſt. Die erſte Mannſchaft ſpielte ſtehen. Die reorganiſierte und mit den erwähnten Be=
139965 143220 143698 144672 146650 147752 19
auf dem eigenen Platz gegen die erſte Elf des Fußballklubs rechtigungen verſehene Mittelſchule wird nicht mehr eine 149715 152594 153906 158412 159695 162845 16lm
Olympia=Lorſch und konnte den Gegner mit 310 abfertigen. ſo große Zahl guter Schüler verlieren und die höheren 169282 172627 174931 175122 192890 198416 1
Die zweite Mannſchaft hatte das fällige Retourſpiel gegen Schulen werden aus ihr nur noch die Schüler erhalten,
189646 191089 197996 199174 203745 204990 214
die zweite Elf des gleichen Vereins in Lorſch auszutragen die ſich wirklich wiſſenſchaftlichen Studien widmen wollen.
213761 216529 220215 221572 222501 229363 235
und gewann leicht mit 7:2. Die dritte Mannſchaft hatte Dadurch ſtellt ſie ſich in die Lücke, die derzeit zwiſchen der 233363 2337ag
Auch eine Arbeitshand
kann tadellos gepflegt sein
sowohl die Hand der Hausfrau, die im Haushalt mancherlei an-
greift
, wie die Hand des praktischen Berufsmannes. Lecina-
Seife reinigt auch die stark-beanspruchte Hand tadellos,
macht ihre Haut glatt, zart und weich und vertilgt alle
Arbeitsspuren gründlich. Ihr Gehalt an nervenstärkendem
Lecithin kräftigt die Hautmuskeln, beseitigt die Ermüdung
und verleiht den Händen das Gefühl absoluter Frische.
Ccha-sche

pr hſe

[ ][  ][ ]

u 2.

mer 286)
Mieh
mfüäine

ean

Nummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 13.
Unübertroffen anAuswahl Geschmack
und Preiswifrdickeit
Mäntel
Ols
und
Pale

ummmimmunmmiunuin.
Minimnimmnnunenemtunmummitetn.
B
Herbsr und Wnler
Fdlelols
aus echt engl-Stoffen und Stoffen engl-Artinlloppen Digonal
sowie aus bluem Cheviot
Ae
Mk. 15. 10.- 25.30.40.-50.-60bs85.
Frauen Paletots aus schwarzemſuch
Curl und Kimmerstoffen.

2
MK20.-25.-
Sa
3.
*45.-35.-65.70bis90.
Mäntelaus Pltisch, Samt, Seide und
mſt: Breitschwanz innur modernen Facons lange
und kurze Formen
Mk30-40. 50. 60. 70.- 80.-90bs150.
Hermann Berger Hiefl- Emsttudwigstr. 10
(222268
eesseseeeeefesgeseeeeee
Se
K

(obceeeveff
rineeientn fantntne
Mlehr Luft‟
Um den Reſtbeſtand meines Lagers in Goldwaren
zu räumen, verkaufe ich alle noch vorhandenen Gegenſtände,
Ständige Lufterneuerung bei angenehmster,
C beſtehend aus: Trauringen, Herren- und Damen-
genau
regulierbarer Wärmeabgabe bewirken
ringen, Ketten, Manschettenknöpfen, Medaillons
etc. zu jedem annehmbaren Preiſe.
(23421a

Buderus-Hirzenhainer
Chr. Lenz, Hofjuwelier

(650
Dauerbrandöfen und
Louisenstrasse 8, II.
Kachelofen-Einsätze
Sssssssees
2e
Ganz neue Muster in
Präzisionsarbeit ersten Ranges.
Echten Schweizer Stickereien
(
Auskunft bei besseren Ofengeschäften oder g
2.

den Herstellern: Eisenwerke Hirzen-
hain
, Hugo Buderus, G. m. b. H., S
aus St. Gallen
füscher Ofen 130-134
Hirzenhain, Hessen.
Polydor-Einsatz Nr. 1a-4a
sind eingetroffen
(23576a
Sehr schön gestickte Roben u. Blusen in verschied. Stoffen
und Farben, sowie Zierschürzen, Wäschestickerei, alles pas-
send
für Weihnachtsgeschenke. Sehr billige Preise.
Pianos
Kiefern=Brennholz
Mühlstrasse 54
ſowie Flügel uſw. werden ſtets
Frau Christoph, am Woogsplatz.
kurz geſchnitten, prima trocken, daher unter Garantie bill. transportiert
Sechwarten od. Klötzchen, direkt zum Anfeuern verwendbar, liefert

e
Pianotransport
ier Zentner Mk. 1.40 inkl. Oktroi frei Keller
7
L. Nicolay (24044a
E
Große Bachgaſſe 12.
Aa
Karl Schimmer,
223.
Gebr. eiſ. Ofen, gut erh., bill. zu
Mre
CREMEeBEHNESg. 50 in A.
Da) Telephon 212. Heinheimerstrasse 76. verkaufen. Mauerſtr 22, I. (*15509si
Sälen.
reßg
Hnie iſig gaueſenen wetichet Aſer neder ihſt und ſiondener Fraihein der Stimne daß dir ein heintcs=
rief
den Verdutzten an: He, Jochen, iſt das Kaffee?
ſcher Verwalter jetzt nicht mehr ſchaden kann. Ich ſtehe
Einer vom Himmel.
Wie von einem Schlage getroffen, ſank ihm der Arm meinen Mann.
Humoriſtiſche Novelle von Alwin Römer.
herunter, aber doch nicht gleich ſo, daß das edle Naß aus
Das tuſt Du, min Deern! erklärte er vergnügt. Leiſer
(Nachdruck verboten.)
der Flaſche unnützerweiſe in das nebenbei gefallene Heu fuhr er dann fort: Es fragt ſich bloß, ob ich Dich das
1. Kapitel.
gefloſſen wäre.
nächſte Mal noch habe, wenn wir ſo in Jeſuwiter wieder
Auf den großen Wieſen bei Jaſpershagen im geſeg=
, Frölen! ſtotterte er dann und ſteckte den Pfropfen mitten in der Ernte durch die Wicken geht.
n Lande der Obotriten herrſchte emſige Tätigkeit. Die ſacht auf die Troſtbouteille, um ſie möglichſt unbemerkt in
Wirſt ſchon, Väterchen! ſagte ſie beruhigend und blitzte
hime lag auf den friſchgemähten Schwaden des lang= der Hoſentaſche verſchwinden zu laſſen.
ihn mit ihren blauen Schelmenaugen an.
Amigen Graſes und ließ den würzigen Kräuterduft dop=
Hat der Herr nicht ausdrücklich verboten, bei der Ar=
Das werd’ ich nicht, behauptete er eigenſinnig. Will
ſktark daraus emporſteigen. Sie lag auch auf den Köp= beit Branntwein zu trinken? rief darauf das Frölen.
es auch gar nicht! Irgend einer kommt ſchon, der Dich
woer unermüdlich die Senſe ſchwingenden Mäher, die
Ick harr ſo n bannigen Dorſcht, Frölen, ſagte Jochen. mir wegſtipitzt. Nur ein recht braver Kerl ſoll’s ſein.
ſtwis an die Hälfte der weiten grünen Flächen mit ihrer
Das hab’ ich wohl gemerkt, entgegnete ſie, und das Nicht ſon Windhund wie der Bodenecker, der Dir am
ſbäit herangekommen waren; ſie drang durch die weißen zum dritten Male, mein lieber Jochen. Her mit der Sonntag ja ſchöne Augen gemacht hat bei der Taufe in
bunten Kopftücher der fleißig rechenden Mägde, die Buddel!
Köſterhuſen.
frſſelten einmal die Harke als Stütze in den Arm nah=
Zögernd holte Jochen die Halbgeleerte wieder hervor
Hat er das?
, um ſich eine kurze Raſt zu gönnen; ſie ſetzte den und lieferte ſie ab.
Ach, tu nicht ſo, Mädel! Du weißt es ſelber ja gut
ſrechten ſo tapfer zu, wie ſie nur konnte, um ihnen das
Deine Strafe kann Dir mein Vater beſtimmen. Er genug.
ſfladen der zur Einfuhr fertigen, hochaufgeſtapelten Heu= wird ja wohl noch herüberkommen, ſchloß ſie den kleinen
Na, um den laß Die keine grauen Haare wachſen. Der
ſuſten ſo ſauer wie möglich zu machen; aber ſie richtete
Zwiſchenfall und trat dann wieder in die Reihe, an ihren hat ſchon Beſcheid.
ſt all’ dieſer ausdauernden Bosheit ſo gut wie nichts Platz zurück.
War er etwa hier auf Jaſpershagen, wo er weiß,
Die Leute ſchwitzten weidlich, ſtöhnten auch wohl ab
Mit leiſem Grauen bemerkte Jochen eine Viertelſtunde daß
zu, aber ſie ließen nicht nach in ihrem Eifer, die Grum= ſpäter einen Reiter am Horizont, der geradeswegs auf die
Nein. Aber geſchrieben hat er.
Fernte ſo weit wie möglich zu fördern, obgleich anſchei= Wieſen zuhielt. Es dauerte auch nicht lange, ſo war er
I kiek doch, ſo’n Slaukopp! Na und hat etwa
d keine Menſchenſeele vorhanden war, die ihre Tätig= heran.
Wilzendorf auch geſchrieben, min Deern? forſchte der Alte.
ſtilontrolliert hätte.
Dag, Kinnings! ſchrie er ſchon von weitem und ließ
Nein. Er weiß wohl, daß es keinen Zweck hat, ent=
Freilich, der Schein trügt wohl mitunter. Denn plötz=
ſeinen
Brauen langſamer gehen. Das geht ja ſoforſchvor= gegnete ſie kurz.
ogerade als Jochen Sötebier ſich hinter den einen der wärts alles was wahr iſt.
Is aber ’n forſcher Kerl und weiß zu wirtſchaften.
legefüllten Erntewagen geſchoben hatte, um da zu prü=
Dabei reichte er ſeiner Tochter, die zu ihm herange=
Mir zu forſch, Väterchen!
rob die Laſt auch gut verteilt ſei, nebenbei aber auch treten war und dem Braunen den Hals klopfte, die Hand
Hm . . . und Fritz von Kladow?
Inhalt ſeiner Branntweinflaſche einer eingehenden und ſah ihr zärtlich in die Augen.
Der iſt mir wieder nicht worſey genug! lachte ſie über=
Finung zu unterziehen, ſtand eines deer bisher mit der
Du ſiehſt, Papa, ſagte ſie halblaut, aber mit unver= mütig.

[ ][  ][ ]

Nummer 360
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 14.
enen, lesieh in ersetun berenen füllen, Sech aber elgut.
Der gesündeste
modegerscht und doch absolut gesund kleiden wollen, tragen
I. Buchhammer
D. R. P. Patente
KAK40
119
aller
Eliſabethenſtr. 44.
ist wegen seiner die Gesund-
Kaldsiris Kuturstaaten.
heit fördernden Eigenschaf
902a
Lederdecken
Regendeckerf.
ten, seines Wohlgeschmacks
Sofortiges Wohlbefinden. Grösste Leichtigkeit u. Ba-
und hohen Nährwertes
quemlichkeit. Kein Hochrutschen. Vorzügl. Halt im Rücken.
Segeltuchdecken
F
Natürl. Geradehalter. Völlig freie Atmung und Bewegung.
Elegante schlanke Figur. Für jeden Sport geeignet. Für
Wollene (23897a Di. med. Buck’s
leidende und korpulente Damen Spezial-Facons.
Nährsalz-Banonen-Kakme
IIlustrierte Broschüre und Auskunft kostenlos durch:
Pferdeteppiche
Besonders für Mintarme, Gel
Inh.: Frau E. Spreng,
in großer Auswahl
nesende, Nervöse, Kinder und
Kalasiris-Spezial-Geschäft Schulstrasss 14
1. Stock.
A
und allen Preiſen.
stillende Mütter. Nicht stopfend
à 50, 40 u.
Pfund Mk. 2.20.
Empfehle friſche
Kartoffeln
3 eleg. Gaskronen 25 Mk.,
für den Winterbedarf empfiehlt in Salonteppich, 2X3, für 20 Mk. zu Schirmfabrik Schluter,
Landbutter
Reformgeschäft
handverleſener Ware frei Kellerverk. Wo? ſagt die Exp. (*15662gi
Kirchſtraße 27
Pfund 1,35 Mk.
per Ztr.
Gravüren u. Gelgemülde Reparaturen u. Ueberziehen per J. Schellhaas, Mathildenſtr. 9.
1Sr A.
2.50
Kaiſerkrone
Fernruf 1697. (B24246
(18274a.
Induſtrie, gelbfleiſchig 2.25 weg. Platzm. zu verkaufen. Näh. ſofort billig und gut.
Gesundheitliche Nahrungs
in der Expedition d. Bl. (B24404 püromöb Aktenſchr. u. Schreibt. b. 6Danarienhähne zu verkaufen.
Up to date, Erſatz für
und Genussmittel
2.25 Beyl & John, Mannfakturwaren. (10416a zu vk. Rheinſtr. 3, II. (*15669goi Jt. Bismarckſtraße 28, I. (23482a
Magnum bonum . .
Anton Braunwarth
Fürſtenkrone .
2.
Ernst Ludwigstrasse
Juli Nieren, Erſatz für
4.50
Mäuschen
Telephon 971. (2304
Bei Abnahme von 10 Ztrn. einer
Omanaus ua
Sorte Preisermäßigung. W. Schwarz.
Großh. Hofmeierei. Tel. 184. (23250a
4
Gehrock, Frack=, Smnoking= An=
züge
, Zylinder zu verleihen
Rheinſtraße 5, 2. Stock. (20493a
Hammerlleibch
Kohlen, Holz und Briketts
St. empfiehlt ins Haus geliefert
per Pfund 70
VIII, 21021) J. Müller, Kiesſtr. 20.
Fadell. Jackenkl. für mittl. Figur,
ebenſo ſchwarz. Tuchmant. bill.
Georg Appfd
zu verk. Rheinſtr. 3, II. (*15668goi

Mee e e Z
Eke Ober= und Schloßgal
Leßten gucklich und zueden CRuferworegveeen
Da
Telephon 929. (24
appenklunik!
Cand ukLemdEmC
nV
SLe. Cehueuebee suelrng
Puppenperücken, Köpfe, Bälge, Arme
Achtung.. Aehlungg
Hände, alle Reparaturen bei billigſt.
Tche stärte dure Zarmae. Und wuss uwmchs
Berechnung. Baby u. Baby=Kleider.
Prima la schnittfeste hellroh
Ne.
EAA
21
5
Salami
Hddr-Gorkeiten
nach Ital. Art. Beste hall
aus ausgekämmten Haaren ſowie
Winterware, pikant i. Geschn
alle moderne Haararbeiten, ſorg=
aus
feinstem untersuchtem
fältige, fachgemäße Ausführung.
Rind- u. Schweinefl. à Pfd. 1
schöne schnittfeste Knach
(Polnische), geräuch. Zungen
Fdam Schwinn
in Schweinsblasen. Feinste
weiche Mettwurst, Göttinge
Friseur (24228a
per Pfd. 70 Pfg. ab hier.
E
Darmstadt, Alexanderſtraße 17.
Versuch führt zur daue
Nachbestellung. Viele
DDach (angeam Ramen auch de Sorgen Jurwahr die Allerhoch u He,,
Vers. nur geg. Nachn. (20
Man mrsle rechnen musste bagenheebeen
Wundervolles, üppiges
A. Schindler, Wurstfa
Dadunch gabs manchmat milderteil Sprach dn z M Lue m
Chemnitz, Sachsen 32.
So hun und. meder RZeinen Strec. 1 So gul me Auler &k JaLmong.
Haaf
Dampfreinigungsanstalt
6
6
für
(2252
iſt die Sehnſucht aller Mädchen u.
Frauen. Wer mit dünnem, ſchwach.
Bettfedern u.Daunel
Haar, Kopfſchinnen u. Haarausfall
Gleichzeitig empfehle für
zu kämpfen hat, ſei folgendes glän=
Neue Hüllen:
zend bewährte und billige Rezept
zur Pflege des Haares empfohlen:
Barchent, Feder
Wöchentlich 1maliges Waſchen des
und Daunenköpel
Haares mit Zuckers kombiniert.
Le
Kräuter-Shampoon (Pak.20 ),
J. Böttinger
daneben regelmäßiges kräftiges
L
Einreiben des Haarbodens mit
Hofftallſtraße 6
Zuckers Orig.=Kräuter-Haar.
De Lebenäet wunden leuer,Man schnfyalmonnauf den uack.
(nächſt dem Mathildenplat
wasser (Fl. 1.25 u. 2.50 M.) und
Telephon 465.
Die Schuk, due Kuder auckde Neusr. S Kadel sie beoode Ech
Zuckers Spez.=Kräuter-Haar-
Aelteſtes, beſteingerichtets
Daber won. Aelen, Zunge ſeu,
nährfett (Doſe 60 ). Großartige
Geſchäft dieſer Artam Plazſ
Wirkung, v. Tauſ. beſtätigt. Echt bei
e LL
Umarbeiten von Betten
Chr. Schwinn, Hofl., Rheinſtr. 8.
Polſtermöbeln
Georg Liebig Nachf., Hof=
gewiſenhaft
und relli
FALMONA- PFLANZENBUTTER-NARHARIME
lieferanten, A. Logel, Eliſabethen=
eigener
Werkſtätte.
ſtraße 18, G. F. Frank, Eliſa=
WO PUHoNwV.
(IV,1157427
bethenſtraße 9.
E
Eet deg nei, den, iauſt Dde pie beſchchte von
und du konnt wicſch uncht herider heut Wende ſie einen deiſenden ier in die die Dartahe
dem ſleckrigen Fiſchreiher dem die Aale zu fett und die
Auf keinen Fall. Morgen früh um vier iſt die Nacht ſie wirklich eine Ladung feinen Sandes in ihr
Karpſen zu lütt und die Sleie zu weich und die Barſe zu
vorbei. Da heißt’s zeitig ſchlafen gehen, beſchied ſie ihn. ſchweißtriefendes Antlitz, und ſpuckend und ſprudel
Vadding, erzähl mir das lieber ’n ander Mal! wehrte
Na, denn adjüs ook, Du Dickkopp! brummte er und ſie nun: Pfui Düwel, dat is doch wahrhaftig Sa
ſie ſich lachend.
galoppierte davon.
Eine richtige Wolke der weißen winzigen Kör
Nee, Deern, Du mußt Farbe bekennen, heute noch.
Gott ſei Dank! dachte Jochen Sötebier.
jetzt hernieder, mitten unter die Arbeitenden, die
Fritz kommt und will wiſſen
Aus dem heißen, ſonnigen Frühſeptembertag war in= über ſolch Naturwunder zum Himmel emporſchaute
Was will er wiſſen?
zwiſchen ein recht unangenehmer Geſelle geworden. Ein dings mit geſchloſſenen Lippen und die Hand als
Das wird er Dich ſelber fragen.
heftiger Gewitterwind hatte im Handumdrehen ein gan= über die Augen gelegt.
Er ſoll es lieber bleiben laſſen, ſagte ſie ernſt. Und zes Geſchwader weißer Wolkenroſſe zuſammengepeitſcht,
Auch Hilde war einen Augenblick lang verd
damit er nicht in Verlegenheit kommt, bleib’ ich die Nacht die ſich grau und grauer färbten; immer winziger wurden weſen, aber ihre Heuwagen waren ihr wichtiger
wieder auf Jaſpershagen, und Du bringſt ihm bei einer die Ausſchnitte dazwiſchen, durch die der blaue Himmel nütze Himmelsbetrachtungen.
guten Flaſche Rüdesheimer bei, daß Dein Inſpektor auf noch herniederlugte; immer ſchmaler die grelleuchtenden
Vorwärts, Leute! ſagte ſie. Den Sand bu
Jaſpershagen nicht die Abſicht hat, nach Groß=Kladow Ränder der wampigen Wolkenballen, die an dieſen Aus= Wind von irgendwo mit, wo ſie ihn ſcheffelweie
überzuſiedeln, und er ſich deshalb beizeiten wo anders ſchnitten noch Strahlen der verdeckten Sonnenſcheibe reflek=
Jochen, Dein Fuder iſt voll. Fahr zu!
umtun ſoll.
tierten. Nun verſchwand der letzte blaue Fetzen droben,
Doch Jochen hatte offenbar eine ſtärkere Nei
Hilde, das iſt verkehrt. Kladow iſt wirklich ein guter und ein drohendes Schiefergrau überzog eintönig das Beobachtung ſeltſamer Naturerſcheinungen. Er
Kerl.
ganze Firmament. Aber es fiel noch kein Tropfen. Nur immer mit den Blicken an dem unheimlichen
Ich mag ihn ja auch ganz gern, Vater, aber nicht zum der Wind heulte in kurzen Zwiſchenräumen wild auf und himmel, von dem ſich der Sandregen wie
Mann.
wirbelte die Heuhaufen durcheinander, und von fernher Trichter geſchüttet auf die Wieſe ergoſſen hatte.
Fauler Kram! Solche Männer gibt’s nicht, wie Du verkündete ein ſchwaches dumpfes Grollen, daß das Un= warf er plötzlich die Peitſche von ſich, die er ſoaſſ
Dir einen wünſcheſt. Oder es müßte direkt mal einer wetter weiter ſüdlich ſchon in vollem Gange ſei.
Hand gehalten hatte, und ſchrie: Kinnings, lopt
vom Himmel herunterfallen, knurrte der Alte mißmutig.
An den Heuwagen arbeitete man fieberhaft. Es galt, lopen könnt! Da fällt de Mand dörch de Wo
Uebrigens ſteigt da drüben ein ſchönes Wetter auf. Das die ziemlich vollgeladenen Fuhrwerke wenigſtens noch up uns tau!
gibt doch noch einen Kladderadatſch heute. Paß auf, ob trocken heimzubringen. Alles beteiligte ſich bei dieſer Ar=
Mit Rieſenſätzen ſprang er blind über die i
ich nicht recht habe.
beit. Auch Hilde von Reidersberg ſchwang tapfer die Heu= über Henhaufen, Gräben und Strauchwerk fort,
Es ſcheint ſo, ſogte Fräulein Hilde und reckte prüfend gabel, als ob ſie ihr Leben lang nichts anderes getan habe, umzuſehen, und die Mägde und Knechte ſamtde
das Näschen in die Luft. Dann wird wohl heute keiner und ihr Tun war den Leuten ein anſpornendes Beiſpiel, taten’s nach einem kurzen Aufblick ihm ſchreiend
dem
mehr kommen.
das ihnen der durchgebrannte Inſpektor niemals gegeben, ſchend nach. Nur ein paar der Erfahreneren An
Dat regent all, ſagte plötzlich die Stimme einer Jung= Schwarm blieben zurück, traten aber unwillkür
Kommen? Wer denn Woher denn?
an ihr Frölen heran, geſpannten Blickes das
Na, einer vom Himmel . . .! Wie ich ihn mir wünſche! magd.
Ja, regnen deiht dat, antwortete darauf, ſich verwun= betrachtend, das ſich mitten durch die düſtere
lachte ſie ausgelaſſen. Aber nun haben wir wahrhaftig
durchgearbeitet hatte und nun näher und näher
genug geſchwatzt, Väterchen. Jetzt mach', daß Du nach dert an den Kopf faſſend, Jochen Sötebier, äwer Sand.
Wildenhorſt kommſt. Ich will hier ſehen, was wir noch
Büſt Du däſig, Jochen? lachte ſeine Nachbarin. Wo
(Fortſetzung folgt.)
unter Dach=und Fach=kriegen können, ehe es losgießt.
kann denn dat Sand regnen? Und offenen Mundes ſandte

M

Kei

mm

[ ][  ][ ]

ustialt
1 92.

e
Indeste
A0
fesung.,

Ung

Rummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. Nobember 1913.
Seite 15.
Wür
verkaufen
von hemde außb sämtliche
afformen, Harn
1
Vand Fan-Ariten
Eu
tief herabgesetzten Preisen.
amen-Hutformen . . jetzt 75.
95.
1.95
regulärer Verkaufspreis bis Mk. .50 8.50
Harnierte Hüte . . . . . jetzt 1.95
2.95 4.75 6.75 8.75
regulärer Verkaufspreis bis Mk. 18.
utfantasten. . . . . . . jetzt 10. 25. 65.
95.
140
regulärer Verkaufspreis bis Mk. 4.
Keine Auswahlsendungen.
Kein Umtausch.
24489

Wichtig für Erfinder‟
Um schnell
Kelf= und Pentions=Stall
s zu wiſſen, daß die zahlreich auftauchenden Angebote, die Ver=
iung
von Erfindungen oder den ſogenannten Aufbau von Neu=
Inhaber:
zu räumen
(B22855
ſen betreffend, nichts anderes als Scheinangebote ſind, deren
wegen Platzmangel, guterh. getr.
darin beſteht. unerfahrene Erfinder zunächſt zur Nachſuchung Fritz Gross, Darmſtadt
Ueberzieher, Anzüge, Röcke, Weſten,
zubezahlender Schutzrechte von ſehr zweifelhaftem Werte zu ver=
Koſtüm, Empire= und Ballieider,
ſien, während ſpäter die Verwertungsübernahme entweder direkt
Mäntel, Jacke v. 2 Mk. an, Capes,
Heidelbergerſtraße 26
leſehnt oder eine faſt ſtets unfruchtbare Scheinverwertung einge=
Fernſprecher 1315 Plüſch=Sachen z. Umarb., Gehrock
wird. Ausführliches hierüber durch Patent= und techn. Büro
Frack, Smoking=Anzüge u. vieles
Bahnhofstr. 3 Unterricht im Reiten
Touren=Reiten
mehr. Ballonplatz 10, part., neben
nrad Köchling, Mainz, Teleph. 2754, unter perſönlicher Leitung für einzeln u. in Geſellſchaft:: Gut der Hofapotheke.
(24455a
hied des Deutscher Schutzverband für geistiges Eigentum‟.
Herren (Militär u. Zivil) u. Damen eingerittene und ſcheufreie Pferde
Rat u. Auskunft, sowie Broschüre kostenlos. (12742a
Gewiſſenhafte Ausbildung.ſtehen ſtets zur Verfügung.
Hammelfleisch
in allen Preislagen!
Jostkarten en gros
Spezialität:
Riesen-Auswahl. Stets Neuheiten.
gerollten
Muſterſendungen gegen Nachnahme oder
Kalbsnierenbraten
hieſige Referenzen gerne zu Dienſten;
Garantie: Rücknahme des nicht gefallenden.
gehackte
Kalbskoteletts
Emil Fiebermann, Frankfurt (Main).
täglich in allen Grössen
23079
vorrätig bei
Einpfehte
Louis Hein
Kaffee von 1.301.80 Mk.
Hoflieferant
Tee, Kakao, Schokolade in allen Preislagen
Schustergasse 19, Tel. 278.
Schokoladepulver per Pfund 80 Pfg. bis 1 Mk.
(19000a
Malzkaffee 25 und 35 Pfg.
Kolonialwaren zu bekannt billigen Preiſen.

Spezialität: uſw., ſowie alle
Neu eingeführt Schepeler’s Kaffee. (23790a
vorkomm. Schreinerarbeiten (20874a
Ecke
Adolr Zeller. Schützenſtraße 8.
L. Pabst, Dieburgerſtr. 19, Stiftſtraße
Präparate von Aerzten selbst gebraucht und
verordnet-konzentr. Reinkulturen. Diätetisches
Versilberte Bestecke
Mittel I. Ranges zur Reinigung der Säfte, zur
Ceylon-fee
Ausrotiung der schädlichen Magen- und Darm-
Preislistenfdurch sämfliche
bakterien, vorzüglich wirksam bei Magen- und
Darmstörungen.
8
(I,21448
Verkaufsstellen kosfenlos
ein ſehr beliebter Haus=
45 St. 2.50 Mk.,
5
haltungs=Tee, kräftig und
T.-Tabletten 100 St. 5.00 Mk.
Würktembergische
hocharomatiſch, dreimal aus=
s
zur Selbstbereitung von
T.-Ferment v.-mlich . . . 2.50 Mk.
giebiger, daher dreimal
Metallwarenfabrik
(ausreichend 3 Monate). In Apotheken und
so billig als chineſiſcher
Drogerien; wo nicht, auch direkt portofrei.
Tee
(23613a
Geislingen-St.
Proben mit Zeugnissen über vorzügliche Erfolge kostenlos von
akxteriol. Laborator. v. Dr. Ernst Klebs, München 33.
Me Dr e
per Pfd. Mk. 2.20
Märtitel Frische Wüeierei=
Probebeutel à 10 Pfg.
Autike Möbel
Tiisiter Volllettkäsen
T u. Konditoreiwaren von
Miltenute Sahte
Wülhelm Mitze, Hoflieferant.garant. la Qualität. Netto 9 Pfd. 11 Renaiſſanceſchr. (1665) 1 Barock=
6.10 Mk. W. Siewers, Klapper-pult u. mehr. Bilder u. Oelgemälde
werden ſchick angefertigt.
Schofolade, Kaffee, Tee, ärztlich
srislA Hebrüder Vierheller
Uſchgarnituren am Lager. empfohlenen Beerenwein von wiese, Königsberg Ostpr. (*15744zu verk. Woogsſtr. 5.
braun, für 160 Mk. 5 Kaſten Schmetterlinge, la ſor=14 Schustergasse 14
kllaſſige Arbeit, billige Preiſe. V. Häuſer.
(20030a
Planb, zu verkaufen (*157031 tiert, zum Teil Exoten, zuſam.
A WEINER, Modes. Um geneigten Zuſpruch bittet
Telephon Nr. 200.
üllſtraße 9, 2. Stock. (23874al Elsa Lange, Landwehrſtr. 1½
Pfründnerhausſtr. 15, 3. St. 112 Mk. Näh in der Exp. (*15705
M

[ ][  ][ ]

Nummer 286
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 16.
Geisgennen
C
2
htei
Ein grosser Posten
Ein grosser Posten
Mäntel
Fortsetzung
Jackenkleider
des Verkaufs
weit unter Preis!
weit unter Preis!
in
Jacken-
Serie I
Serie I
darunter Stücke im Werte bis zu
. jetzt
Stuckte im Werie bie zu 50 Mk. jetzt 150 1Kleidern
19.50 Mk. . .
1
15
gerter Stucke im Wearte bie zu
Maheilen e u t . ſet 2.50
Alle diese Kostüme
Metn e
n haur
und Mäntel sind
e
ie
auf Extra- Ständer
erd

ausgehängt!
Serie III
er ſt 0 M. . t . unt 350
Aibene
darunter Stücke im Werte bis zu
areis
jetzt 3 agt
48 Mk. .
n
Kreis
Serie IV
Iern
bis zu 110 M. Stofien, drunter Sjgüre 4500
Es handelt sich
Serie IV
darunter Stücke im Werte bis zu
hauptsächlich
Metr
65 Mk.
um Stücke
dieser Saison!
gutr iſt u es Mn. ilen, jgetr 550
Serie V
darunter Stücke im Werte bis zu
.. jetzt
79 Mk.
Auf unsere
ftre harelerend, dunter Jje 650
requfären Kostüme
Serie VI
darunter Stücke im Werte bis zu
und Mäntel
jotnt
98 Mk. .
die separat in Schränken
ginese ir ue 10 Men Solin, deruster 2500
hängen, gewähren wir bis
. jetzt75
auf weiteres
Serie VII Stücke im Werte bis zu
. . jetzt
10 Mk.,
V
III.
Serie
darunter Stücke bis zu 145 Mk. . jetzt 9500
100
Rabatt
Serie VIII
darunter Stücke im Werte bis zu
Serie IX
. . jetzt
125 Mk.
darunter Stücke bis zu 165 Mk. . jetzt 950
E iKE ScriokldtA. &C
Elisabethenstrasse- und Wilhelminenstrasse-Ecke.

[ ][  ][ ]

jetzt
jetzt
jetzt
jetzt
. jetzt

jetz
jott

jetzt

1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
§ 286.
Dienstag, 25. November.
1913.
ie Ordensverleihungen und Charaktererteilungen
us Anlaß des Geburtstages Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs
Nach der amtlichen Bekanntgabe in der Darmſtädter Zeitung vom 25. November 1913
seine Königliche Hoheit der Großherzog haben das Silberne Kreuz des Verdienſtordens Philipps
das Ritterkreuz II. Klaſſe desſelben Ordens:
des Großmütigen mit der Krone:
Entſchließung vom 18. d. Mts. zu Allerhöchſtſeinem
dem Poſtſekretär Wilhelm Andres in Nieder= Ingel=
fürtstage
zu verleihen geruht:
dem Hausverwalter Valentin Seibert in Auerbach; heim, dem Oberrechnungsreviſor Rechnungsrat Emil
Büttel in Darmſtadt, dem Oberrechnungsreviſor Rech=
ſas
Komturkreuz I. Klaſſe des Verdienſtordens
das Silberne Kreuz desſelben Ordens:
nungsrat Wilhelm Kornmann in Tarmſtadt, dem
Philipps des Großmütigen:
dem Schloßverwalter Adam Schäfer in Kranichſtein; Ober=Poſtſekretär Friedrich Lauckhard in Gießen, dem
em Generalmajor Clifford Kocg von Breugel,
Poſtmeiſter Rechnungsrat Franz Schmidt in Grünberg,
mandeur der 25. Kavallerie=Brigade (Großh. Heſſ.); das Allgemeine Ehrenzeichen für Verdienſte am dem Oberrechnungsreviſor Rechnungsrat Adolf Zörkel
Bande des Philippsordens:
in Darmſtadt;
ſas Komturkrenz II. Klaſſe desſelben Ordens:
dem Oberhoflakai Johannes Hamburger, dem
das Silberne Kreuz desſelben Ordens:
em Oberſt z. D. von Heimburg, Kommandeur Gartenaufſeher Peter Küſter in Kranichſtein und dem
Landwehrbezirks Worms;
Gartenaufſeher Georg Kinkel;
dem Poſtagenten Konrad Stahl in Kailbach;
das Ehrenkreuz desſelben Ordens:
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift:
das Allgemeine Ehrenzeichen für treue Arbeit:
ſem Oberſtleutnant Frhrn. von Stetten, Kom=
Für langjährige treue Dienſte‟:
dem Hofgartenarbeiter Wilhelm Scholderer:
Adeur des Großh. Heſſ. Train.=Batls. Nr. 18 und dem
dem Ober=Poſtſchaffner Friedrich Adrian in Oſt=
das
Dienſt=Ehrenzeichen für 50 Hofdienſtjahre
Peſtleutnant z. D von Oheimb. Pferdevormuſte=
hofen
, dem Ober=Briefträger Philipp Becker in Vilbel,
in Gold:
kommiſſar in Darmſtadt;
dem Ober=Briefträger Adam Geßner in Darmſtadt,
dem Kammerherrn und Geh. Regierungsrat i. P. dem Ober=Poſtſchaffner Jakob Lörſch in Mainz, dem.
das Ritterkreuz I. Klaſſe desſelben Ordens:
Erwin Freiherr Löw von und zu Steinfurth Ober=Poſtſchaffner Adolf Schauermann in Friedberg,
em Major von Oidtman beim Stabe des Leib= und dem Kammerherrn Maximilian Freiherr von dem Ober=Poſtſchaffner Georg Wilk in Oſthofen
=Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, dem Major Bellersheim gen. Stürzelsheim;
den Charakter als Wirklicher Geheimerat mit dem
chof, Vorſtand des Großh. Heſſ. Train=Depots des
das Dienſt=Ehrenzeichen für 25 Hofdienſtjahre
MIl. Armeekorps, dem Hauptmann Poly und dem
Prädikat Exzellenz:
in Gold:
rmann Schwendy, beide Komp.=Chefs im Inf. außerordentlichen Geſandten und bevollmächtigten
Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, dem
dem Kammerherrn und Regierungsrat Adalbert Frei= Miniſter am Königlich Preußiſchen Hofe Geheimen Staate=
Utmann See derer, Batteriechefim Großh. Artillerie=herr von Starck.
rat Dr.=Ing. Maximilian Freiherrn von Biegeleben
ks 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25, dem Haupt=
in
Berlin;
n von Baumbach, Batteriechef im 2. Großh.
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben
den Charakter als Regierungsrat:
Feldart.=Regt., Nr. 61, dem Hauptmann Deiß, Allergnädigſt geruht dem Hofkapellmeiſter Hofrat Willem
dem Kanzleidirektor der Erſten Kammer der Stände
pagniechef im 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168, de Haan
dem Oberzahlmeiſter Heyer, im Leibgarde=Inf.=
Guſtav Becker in Darmſtadt;
den Charakter als Geheimer Hofrat
t (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115;
zu erteilen.
den Charakter als Rechnungsrat:
das Ritterkreuz II. Klaſſe desſelben Ordens:
dem Oberrechnungsreviſor Wilhelm Boll in Darm=
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben ſtadt, dem Oberrechnungsreviſor Heinrich Fritzges in
ſem Hauptmann Dihm beim Stabe des 5. Großh, Allergnädigſt geruht dem Kapellmeiſter Paul Otten= Darmſtadt.
Inf.=Regts. Nr. 168, dem Oberleutnant Kuhn im
Regt. Prinz Karl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118 und dem heimer
den Titel Hofkapellmeiſter
Almeiſter Meyer im Leibgarde=Inf.=Regt. (1. Großh. zu verleihen.
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben an=
. Nr. 115
läßlich Allerhöchſtihres Geburtsfeſtes Allergnädigſt zu
Goldene Verdienſtmedaille des Ludewigsordens:
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben verleihen geruht:
hemn Kreis=Oberwachtmeiſter Fitting im Großh. Allergnädigſt geruht dem Hofopernſänger Alfred die Krone zum Komturkreuz II. Klaſſe des Verdienſt=
Stephani
ſ. Gendarmeriekorps;
ordens Philipps des Großmütigen:
den Titel Kammerſänger
dem Miniſterialrat und Vorſitzenden der Abteilung
fkrone zum Silbernen Kreuz des Verdienſtordens zu verleihen.
Philipps des Großmütigen:
für Schulangelegenheiten des Miniſter ums des Innern
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Geheimerat Ernſt Karl Süffert zu Darmſtadt;
enn Kreis=Oberwachtmeiſtern Kaiſer, Wagner
Kern im Großh. Heſſ. Gendarmeriekorps und dem Allergnädigſt geruht den Hofchorſängern Eduard Göll= das Komturkreuz II. Klaſſe des Verdienſtordens
AesUnteroffizier Geyer in der Großh. Heſſ. Garde= nitz und Adolf Klotz
Lhilipns des Großmütigen:
Meroffizier=Kompagnie;
den Titel Kammerchorſänger
dem Oberbürgermeiſter der Stadt Mainz und Mit=
zu
verleihen.
glied der Erſten Kammer der Stände des Großherzogtums
das Silberne Krenz desſelben Ordens:
auf Lebenszeit Dr. Emil Göttelmann, dem Präſidenten
en Wachtmeiſtern und Stationsführern Wörner,
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben der Zweiten Kammer der Landſtände und Oberbürger=
Umer, Heß, Aßmus, Kögel, Stroh, Jäger,
ler und Förſter im Großh. Heſſ. Gendarmerie= mittelſt Allerhöchſter Entſchließung vom heutigen Tage meiſter der Stadt Worms Heinrich Köhler;
dem Garde=Unteroffizier Brüchmann in der Allergnädigſt zu verleihen geruht:
die Krone zum Ehrenkreuz des Verdienſtordens
. Heſſ. Garde=Unteroffizier=Kompagnie, dem Vize= die Krone zum Ritterkrenz II. Klaſſe des Verdienſt=
Philipps des Großmütigen:
imneiſter Mehring im Garde=Dragoner=Regiment
ordens Philipps des Großmütigen:
dem ſeitherigen Mitglied des Provinzialausſchuſſes
bloßh. Heſſ.) Nr. 23 und dem Wachtmeiſter Ehrene
dem Hofkammerrat Friedrich Engel;
Juſtizrat Joſeph Zuckmayer zu Mainz;
im Leib=Dragoner=Regt. (2. Großh. Heſſ.). Nr. 24;
die Krone zum Silbernen Krenz desſelben Ordens:
das Ehrenkreuz des Verdienſtordens Philipps
ſas Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift:
des Großmitigen:
dem Leibkutſcher Karl Schneider;
Für Verdienſte‟:
dem ordentlichen Profeſſor an der Techniſchen Hoch=
ſen
Wachtmeiſtern Spengler und Jäkel im das Allgemeine Ehrenzeichen am Bande des
ſchule Geheimen Baurat Max Gutermuth zu Darm=
Philippsordens:
ßh. Heſſ. Gendarmeriekorps, dem Garde=Sergeant
ſtadt, dem ordentlichen Profeſſor an der Techniſchen
ſim und den Garde=Unteroffizieren Dahmer und
den Hofkutſchern Adam Amelung und Andreas Hochſchule Geheimen Hofrat Dr. Karl Schering zu
ſenauer ſämtlich in der Großh. Heſſ. Garde= Effler;
Darmſtadt, dem ordentlichen Profeſſor in der philoſo=
toffizier
=Kompagnie, dem Unterzahlmeiſter Vogel.
phiſchen Fakultät der Landesuniverſität Geheimen Forſt=
das
Allgemeine Ehrenzeichen:
Feldwebel Metz, den Vizefeldwebeln Müller und
rat Dr. Karl Wimmenauer zu Gießen;
dem Fouragemagazinswärter Heinrich Bonarius.
der und dem Hoboiſt Sergeant Speyer, ſämtlich
die Krone zum Ritterkreuz I. Klaſſe des Verdienſt=
ikanterie
Regiment Kaiſer=Wilhelm (5. Großh. Heſſ.)
ordens Philipos des Großmitigen:
1u6, dem Unterzahlmeiſter Engert und den Vize=
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben
ebeln Göllner und Weiland, ſämtlich im
dem Direktor der Ludwigs=Oberrealſchule zu Darm=
auterie
=Leib=Regiment Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) mittelt Allerhöchſter Entſchließung vom 19. ds. Mts.
17, dem Feldwebel Krauß im Inf.=Regt Prinz Allergnädigſt geruht, den Finanzaſpiranten Karl Kröhl ſtadt Geheimen Schulrat Dr. Otto Derſch, dem Direktor
des Ludwig=Georgs=Gymnaſiums zu Darmſtadt Geheime
4. Großh. Heſſ.) Nr. 118, dem Wachtmeiſter Schott aus Ober=Saulheim, mit Wirkung vom 1. Januar 1914 Schulrat Dr. Bernhard Mangold, dem Direktor des
dem Vizewachtmeiſter Kinkel, beide im Garde= an zum
Realgymnaſiums zu Darmſtadt Geheimen Schulrat Lud=
Hofmarſtallamts=Aſſiſtenten
voner=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23, dem Unter=
wig
Münch, dem Direktor des Realgymnaſiums und der
Ameiſter Horſt und dem Sanitäts=Vizeſeldwebel zu ernennen.
Oberrealſchule zu Gießen Geheimen Schulrat Dr. Emil
eBmann, beide im Großh. Artilleriekorps, 1. Großh.
Rauſch. dem Direktor der Oberrealſchule zu Mainz Ge=
Feldart.=Regt. Nr. 25, dem Wachtmeiſter Schulz
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben heimen Schulrat Dr. Theodor Walter;
dem Vizewachtmeiſter Schwing, beide im 2. Großh. Allergnädigſt geruht zu verleihen:
das Ritterkreuz I. Klaſſe des Verdienſtordens
feldart=Regt. Nr. 61, dem Bezirksfeldwebel Richter
das Ritterkrenz II. Klaſſe des Verdienſtordens
Philipps des Großmütigen:
Bezirkskommando Gießen, dem Sanitätsfeldwebel
Philipps des Großmütigen:
dem evangel. Pfarrer Heinrich Adolph zu Gießen,
ſender beim Garniſonslazarett Darmſtadt, den Ka=
dem
Kreisſchulinſpektor bei der Kreisſchulkommiſſion
dem Hofjagdamtsſekretär Karl Jäger.
ſen wärtern Seibel, Voigt und Schmitt, ſämt=
Groß=Gerau Schulrat Karl Backes dem Ober=
in
Darmſtadt.
lehrer an der Liebigs=Oberrealſchule zu Darmſtadt Pro=
feſſor
Ludwig Balſer, dem ordentlichen Profeſſor an
E ine Königliche Hoheit der Großherzog haben zum
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Aller=
der
Techniſchen Hochſchule Dr. Arnold Berger zu Darm=
November d. J. Allergnädigſt zu verleihen geruht:
gnädigſt geruht zum 25. November zu verleihen:
ſtadt, dem kathol. Pfarrer Philipp Bitz zu Groß=
WGroßkreuz des Verdienſtordens Philipps des das Großkrenz des Verdienſtordens Philipps des Zimmern, dem Kaiſerlichen Bankrat Richard Branden=
Großmütigen mit der Krone:
burg zu Darmſtadt, dem Oberlehrer an dem Neuen Gym=
Großmütigen:
dern Oberſtallmeiſter Moritz Riedeſel Freiherr
dem Königlich Württembergiſchen außerordentlichen naſium zu Darmſtadt Profeſſor Dr. Wilhelm Büchner,
Eiſenbach, Exzellenz;
Geſandten und bevollmächtigten Miniſter am Großherzog= dem evangel. Pfarrer Otto Buttron zu Sicken=
Großkrenz des Verdienſtordens Philipps deslichen Hofe Karl Moſer von Filseck in München; dem hofen, dem Kreisſchulinſpeltor bei der Kreisſchulkommiſſion
K. K. Oſterreichiſch=Ungariſchen außerordentlichenGeſandtenErbach Schulrat Jakob Dieterich, dem Oberlehrer an
Großmütigen:
dem Oberkammerherrn Volprecht Riedeſel Frei=und bevollmächtigten Miniſter am Großherzoglichen Hofe der Oberrealſchule am Friedrichsplatz zu Diſenbach Pro=
Grafen Thaddäus Boleſta=Koziebrodzki in Stuttgart; feſſor Joſeph Enders dem evangel. Pfarter Konrad
Frank zu Steinbach (Kreis Offenbach), dem Oberlehrer
rt zu Eiſenbach, Exzellenz:
an dem Realgymnaſium und der Oberrealſchule zu Gießen
das Komturkreuz I. Klaſſe desſelben Ordens:
das Komturkreuz I. Klaſſe desſelben Ordens:
dem Direktor der Bank für Handel und Induſtrie Profeſſor Joſeph Geyer, dem ordentiichen Profeſſor in der
ſdem Oberjägermeiſter Walter Freiherr van der
Geheimen Oberfinanzrat Maximilian von Klitzing in philoſophiſchen Fakultät der Landesunwerſität Dr. Paul
p. Forſtmeiſter;
Giſevius zu Gießen, dem Fabrikbeſitzer Albrecht Glaeſer
zu Wiesbaden, dem Vortragenden Rat bei dem Mini=
Berlin;
Ritterkreuz II. Klaſſe desſelben Ordens mit
ſterium des Innern Oberregierungsrat Heinrich Leon=
das
Ritterkreuz I. Klaſſe desſelben Ordens:
der Krone:
dem Direktor des Haus= und Staatsarchivs Dr Julius hard Gräf zu Darmſtadt, dem Direktor des Königl.
Akem Hofkammerrat Heinrich Meinhardt und dem
Reinhard Dieterich in Darmſtadt dem Poſtrat Alfred Münzkabinetts in München Dr. Georg Habich, dem
Fſurgdzeuginſpektor Daniel Germann;
Hirth in Darmſtadt, dem Generalkonſul Friedrich Wil= Vorſitzenden des Aerztlichen Landesvereins Sanſtätsrat
heim Kempff in Hamburg, dem Bankdirektor Heinrich Dr. Karl Habicht zu Darmſabt, demn Oberlehrer an dem
den Charakter als Palais=Inſpektor:
Realgymnaſium zu Mainz Profeſſor Paul Hager, dem
Niederhofheim in Frankfurt a. M.;
deum Valaisverwalter Peter Reiß in Mainz;

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November
Seite 18.
Stadtverordneten, Kaufmann Frans Taver Heerdt zuf die Krone zum Sibernen Kreuz des Verdienſtordens
Mainz dem Oberlehrer an dem Lehrerſeminar zu Alzey,
Philipps des Großmütigen:
Profeſſor Dr. Otto Heineck, dem Oberkehrer an dem
dem Stadtſekretär Kanzleirat Werner Graulich zu
Realgymnaſium zu Darmſtadt Profeſſor Fritz Henck,
dem Direktor der Realſchule zu Wimpfen Ernſt Hen= Friedberg;
ſing, dem Oberlehrer an der Liebigs=Oberrealſchule zu das Silberne Kreuz des Verdienſtordens Philipps
Darmſtadt Profeſſor Theodor Hof, dem Oberlehrer an
des Großmütigen mit der Krone:
dem Neuen Gymnaſium zu Darmſtadt Profeſſor Richard
dem Lehrer Karl Joſeph Albert zu Lorſch, dem Lehrer
Hölſcher, dem ordentlichen Profeſſor an der Techniſchen Friedrich Bayer zu Hechtsheim, dem Lehrer Albert
Hochſchule Dr. Jakob Horn zu Darmſtadt, dem evangel. Boßler zu Klein=Linden, dem Lehrer Jakob Bramm
Pfarrer und Dekan Adam Keil zu Spachbrücken, dem zu Unter=Widdersheim, dem Lehrer Jakob Braunewell
Oberlehrer an der Realſchule zu Michelſtadt Profeſſor zu Wieſeck, dem Vorſitzenden des oberheſſiſchen Bienen=
Dr. Adam Klaſſert, dem evangel. Pfarrer Jakob Knab züchtervereins Lehrer Heinrich Buß zu Leihgeſtern, dem
zu Bruchenbrücken, dem Direktor der Zuckerfabrick Groß= Kreisausſchußmitglied, Bürgermeiſter, Ortsgerichtsvor=
Umſtadt Dr. Friedrich Knapp, dem Vorſitzenden des ſteher und Standesbeamten Peter Conrad II. zu Beeden=
Bezirksverbandes der Kriegerkameradſchaft Haſſia Pro= kirchen, dem Lehrer Heinrich Dambmann zu Rüſſelsheim,
feſſor Dr. Adolf Krämer zu Büdingen dem Oberlehrer dem Lehrer Heinrich Dillmann zu Bensheim, dem Lehrer
an dem Gymnaſium zu Bensheim Profeſſor Albrecht Konrad Dirlam zu Schwalheim (Kreis Friedberg), dem
Kullmann, dem Mitglied des Verbandspräſidiums Lehrer Jakob Dörſchug zu Gonſenheim, dem Lehrer
der Kriegerkameradſchaft Haſſia Finanzrat Heinrich Johann Georg Fehr zu Darsberg, dem Lehrer Sebaſtian
Lindenſtruth zu Offenbach, dem Kreisſchulinſpektor Fertig zu Viernheim, dem Lehrer Franz Peter Fritz
bei der Kreisſchulkommiſſion Oppenheim Schulrat zu Schönberg, dem Lehrer Georg Fröhlich zu Eimsheim,
Heinrich Mathes, dem Kommerzienrat Joſef Molthan dem Lehrer Johann Wilhelm Fröhlich zu Eberſtadt
zu Mainz, dem evangel. Pfarrer Heinrich Muhl zu (Kreis Darmſtadt), dem Lehrer Heinrich Auguſt Gerk=
Schotten, dem evangel. Pfarrer Heinrich Nies zu Mel=hardt zu Schwabenheim a. S., dem Lehrer Heinrich
bach, dem evangel. Pfarrer Adolf Ohly zu Ginsheim, Auguſtin Heberer zu Hähnlein, dem Lehrer Hermann
dem Oberlehrer an dem Neuen Gymnaſium zu Mainz Hofmann zu Bad=Nauheim, dem Lehrer Gregor
Profeſſor Dr. Wilhelm Reeb, dem Handelskammermit= Jennewein zu Weſthofen, dem Lehrer Valentin
glied und Handelsrichter bei der Kammer für Handels= Jennewein zu Herrnsheim, dem Lehrer Heinrich Jung
ſachen in Mainz, Kaufmann Joſef Jakob Reinach, dem zu Griedel, dem Lehrer Jakob Kirch zu Wolfskehlen,
Oberlehrer an der Auguſtinerſchule (Gymnaſium und dem Lehrer Heinrich Kling zu Watzenborn=Steinberg,
Realſchule) zu Friedberg Profeſſor Franz Reitz, dem dem Lehrer Konrad Kloos zu Allertshauſen, dem Lehrer
Direktor der Taubſtummenanſtalt zu Friedberg Dr. Adam Hermann Kloſter zu Budenheim, dem Lehrer Wilhelm
Ritzert, dem erſten Muſiklehrer an dem Lehrerſeminar Knell zu Bornheim, dem Lehrer Philipp Köhler zu
zu Alzey Muſikdirektor Hans Rötger, dem Oberlehrer Wohnbach, dem Lehrer Gottfried Leidich zu Langsdorf,
an der Oberrealſchule am Friedrichsplatz zu Offenbach dem Lehrer Georg Lengfelder zu Nieder=Beerbach, dem
Profeſſor Heinrich Adam Roth, dem kathol. Pfarrer! Lehrer Philipp Jakob Lotz zu Weſtbofen, dem Lehrer
Kaſpar Schäfer an St. Stephan zu Mainz, dem Ober= Jean Maleton zu Dalsheim, dem Lehrer Karl Theodor
lehrer an der Oberrealſchule zu Mainz Profeſſor Wilhelm Maſſing zu Laubenheim, dem Schriftführer des Krieger=
Schleußner, dem Generaldirektor der Firma Filter= vereins Dortelweil Philipp Anton Mohr daſelbſt, dem
und brautechniſche Maſchinenfabrik A.=G. vorm. L. A. 1 Lehrer Adam Müller zu Offenbach, dem Lehrer Ludwig
Enzinger, Worms und Berlin Karl Sellenſcheidt zu Müller zu Pohl=Göns, dem Lehrer Jakob Heinrich
Berlin, dem Oberſtabsarzt a. D. Dr. Ferdinand Siegert Niebergall zu Vendersheim, dem Lehrer Georg Rau
zu Gießen, dem evangel. Pfarrer Anton Steiner zu Mainz=Koſtheim, dem Lehrer Philipp Reinheimer
zu Schwanheim, dem Oberlehrer an dem Neuen Gym= zu Weiterſtadt, dem Lehrer Philipp Rupp zu Hangen=
naſium
zu Mainz Profeſſor Karl Stempel, dem Ober= Weisheim, dem Vorſitzenden des Krieger= und Militär=
lehrer
an der Liebigs=Oberrealſchule zu Darmſtadt Pro= pereins Haſſia zu Bad=Nauheim Johann Peter Chriſtian
feſſor Dr. Auguſt Todt, dem Oberlehrer an der Eleonoren= Schäfer daſelbſt, dem Lehrer Ludwig Scheuring zu
ſchule zu Worms Profeſſor Dr. Karl Uhrig, dem kathol. Ueberau, dem Lehrer Jakob Schmuck zu Wendelsheim,
Pfarrer im Ruheſtand Franz Vettel zu Mainz, dem dem Lehrer Johann Schneider zu Worms=Pfiffligheim,
Oberlehrer an der Auguſtinerſchule (Gymnaſium und dem Lehrer Otto Schneider zu Hahnheim, dem Lehrer
Realſchule) zu Friedberg Profeſſor Dr. Eduard Volp, Johann Schork zu Mommenheim, dem Lehrer Peter
dem kathol. Pfarrer und Dekan Friedrich Waller zu Seib zu Bensheim, dem Lehrer Wilhelm Seibert
Nieder=Ingelheim, dem evangel. Pfarrer Theodor Weber zu Nieder=Ingelheim, dem Lehrer Karl Stock zu
zu Lang=Göns, dem Vorſtand des Chemiſchen Unter= Dortelweil, dem Lehrer Joſef Wehner zu Nierſtein,
ſuchungsamts Darmſtadt Profeſſor Dr. Heinrich Weller dem Lehrer Johannes Wehrheim zu Bad=Nauheim,
daſelbſt, dem Kreisarzt Medizinalrat Dr. Joſeph dem Lehrer Adolf Weiffenbach zu Schornsheim, dem
Wengler zu Groß=Gerau, dem Kreisrat des Kreiſes
Lehrer Peter Winter zu Marienborn
Lauterbach Leopold von Werner, dem Oberlehrer an
der Realſchule zu Gernsheim Profeſſor Otto Wollweber, die Silberne Verdienſtmedaille des Ludewigsordens:
dem evangel. Pfarrer Hermann Wörißhoffer zu
der Hebamme Katharina Ahlheim zu Schwanheim,
Nieder=Eſchbach, dem kathol. Pfarrer und Dekan Joſeph der Hebamme Maria Birkenſtock zu Ober=Mörlen, der
Georg Maximilian Zipp zu Weiſenau;
Hebamme Anna Dahmer zu Butzbach, der Hebamme
die Silberne Verdienſtmedaille für Kunſt und Wiſſen= Emma Döll zu Langd, der Hebamme Katharina von
Dungen zu Bürſtadt, der Hebamme Friederika Eberts
ſchaft:
zu Hofheim, der Hebamme Karoline Euler zu Gießen,
dem Schriftſteller Alfred Bock zu Gießen;
der Hebamme Mathilde Filſinger zu Vilbel, der Heb=
die
Krone zum Ritterkreuz II. Klaſſe des Verdienſt= amme Katharina Fink zu Friedberg=Fauerbach, der Heb=
ordens
Philipps des Großmütigen:
amme Margarete Magdalene Glück zu Vilbel, der Heb=
dem
Oberlehrer Heinrich Geck zu Vilbel, dem Kreis= amme Katharina Eliſabethe Götz zu Hähnlein, der Heb=
amtsbureauvorſteher
Kanzleirat Johann Adam Geisler amme Marie von Hayn zu Rodheim v. d. H., der Heb=
zu
Dieburg, dem Sekretär der Techniſchen Hochſchule amme Margareta Heinz zu Budenheim, der Hebamme
Rechnungsrat Jakob Petry zu Darmſtadt, dem Haupt= Margarethe Joſt zu Beedenkirchen, der Hebamme Eliſa=
lehrer
Philipp Philipps zu Friedberg, dem ſtellver= betha Jung zu Klein=Linden, der Hebamme Margarete
tretenden Vorſitzenden der Handwerkskammerin Darmſtadt Jungmann zu Mörfelden, der Hebamme Eliſabethe
Karl Rockel, dem bisherigen Mitglied des Dekanats= Krohzu König, der Hebamme Chriſtine Laufersweiler
ausſchuſſes, der Dekanatsſynode und des Kirchenvorſtands zu Elsheim, der Hebamme Katharina Otterbein zu
Weitershain, der Hebamme Margarethe Ritzert zu Fehl=
Johannes Sandmann zu Lauterbach;
heim, der Hebamme Helene Schmidt zu Reinheim, der
das Ritterkreuz II. Klaſſe des Verdienſtordens Hebamme Eliſabethe Schmitt zu Heppenheim a. d. B.,
Philipps des Großmütigen mit der Krone:
der Hebamme Chriſtine Schultheiß zu Geilshauſen, der
dem Direktor der Bezirksſparkaſſe Mainz Kaſpar! Hebamme Anna Margaretha Seipp zu Ober=Hörgern,
Schneiderhöhn daſelbſt, dem Oekonomierat Richard der Hebamme Margarethe Senkler zu Rebgeshain;
Weſternacher zu Lindheim;
das Silberne Kreuz des Verdienſtordens Philipps
das Ritterkreuz II. Klaſſe des Verdienſtordens
des Großmütigen:
Philipps des Großmütigen:
dem Armenpfleger Schuhmachermeiſter Leonhard
dem Vorſteher der landwirtſchaftlichen Winterſchule Auer II. zu Mainz, dem Stadtkaſſier Philipp Becker zu
zu Büdingen Oekonomierat Alfred Andrae, dem Darmſtadt, dem Kriminalkommiſſar bei dem Polizeiamt
Lehrer Johannes Bayerer zu Schlierbach (Kreis Bens= Offenbach Philipp Becker, dem Bürgermeiſter, Orts=
heim
), dem Lehrer Heinrich Becker zu Bingen, dem gerichtsvorſteher und Standesbeamten Adam Berſch zu
Kreisamtsbureauvorſteher Kanzleirat Johannes Benſel Balkhauſen, dem Bürgermeiſter, Ortsgerichtsvorſteher und
zu Mainz, dem Lehrer Karl Bohl zu Schlitz, dem Standesbeamten Heinrich Brenner zu Habitzleim, dem
Hauptlehrer Friedrich Breidenbach zu Beerfelden, I Landwirt Wilhelm Cullmann zu Groß=Zimmern, dem
dem Hauptlehrer Friedrich Chantré zu Dreieichenhain, Vorſitzenden des Militärvereins Alzey Philipp Dietz
dem Lehrer Georg Clarius zu Langen, dem Haupt= daſelbſt, dem Armenaufſeher Valentin Drieß zu Darm=
lehrer
Karl Diehl zu Langen, dem Veterinärarzt Karl ſtadt, dem Bürgermeiſter und Landwirt Georg Eid=
Diffiné zu Rüſſelsheim, dem Lehrer Friedrich Ellrich mann zu Richen, dem Bürgermeiſter, Ortsgerichtsvor=
zu
Neu=Iſenburg, dem Syndikus der Handwerkskammerſteher und Standesbeamten Karl Flach III. zu Butzbach,
Friedrich Engelbach zu Darmſtadt, dem Gutsbeſitzer dem Rechnungsreviſor des Fürſtlich Iſenburg’ſchen Hauſes
Oekonomierat Karl Fritſch zu Dilshofen, dem Real= Wilhelm Hammer zu Offenbach, dem Kreisſtraßenmeiſter
lehrer an der Eleonorenſchule zu Worms Friedrich Ganz, J. Friedrich Heupt zu Beerfelden, dem Wagner und
dem Hauptlehrer Karl Gebhardt zu Egelsbach, dem Landwirt Bernhard Gottlieb Heyl zu Groß=Umſtadt,
Lehrer Wilhelm Guyot zu Nieder=Ingelheim, dem dem Kreisfeuerwehrinſpektor Georg Dietrich Hoos zu
Prokuriſten Friedrich Haas zu Darmſtadt, dem Real= Alsfeld, dem Garteninſpektor bei der Obſtbau= und landw.
lehrer an der höheren Mädchenſchule zu Mainz Auguſt Winterſchule Karl John zu Friedberg, dem Buchhalter
Hoffmann, dem Hauptlehrer Heinrich Hornef zu Friedrich Kämmerer zu Bensheim, dem Gemeinde=
Bingen, dem Lehrer Peter Kaiſer zu Ober=Ingelheim, rechner Peter Kerz III. zu Bodenheim, dem Beigeord=
dem
Hauptlehrer Wilhelm Klein zu Nieder=Olm, dem neten, ſtellvertretenden Standesbeamten und Ortsgerichts=
ſtellvertretenden
Direktor des Bankvereins G. m. b. H. mann Wilhem Kinzel V. zu Dittelsheim, dem Proku=
zu
Offenbach Friedrich Klua dem kaufm. Angeſtellten riſten Leonhard Kobis zu Offenbach, dem Vorſitzenden
Karl Ferdinand Köhler zu Offenbach, dem Lehrer Jakob des Militärvereins Darmſtadt Valentin Köhler daſelbſt,
Kremer zu Heidesheim, dem Sekretär des Landwirt= dem Vorſtandsmitglied des Ortsgewerbevereins Wilhelm
ſchaftskammer=Ausſchuſſes für Starkenburg Oekonomierat Mainzer zu Heppenheim a. d. B., dem Sachverſtändigen
Auguſt Lang zu Darmſtadt, dem kaufm. Beamten und Schiedsrichter in Feldbereinigungsangelegenheiten
Nikolaus Lippert zu Worms, dem Reallehrer an der Landwirt Georg Möbs zu Gettenau, dem Kreisſtraßen=
höheren
Mädchenſchule zu Offenbach Friedrich Meſſinger, meiſter Matthias Otto zu Wörrſtadt, dem Vorſitzenden
dem Hauptlehrer Johann Simon Müller zn Eberſtadt des Bezirksverbandes ber Kriegerkameradſchaft Haſſia
(Kreis Darmſtadt), dem Reallehrer an der Realſchule zu Ferdinand Pfannſtiel zu Ulrichſtein, dem Kreisſtraßen=
Oppenheim Heinrich Nehrbaß, dem Reallehrer an der meiſter Heinrich Renker zu Hirſchhorn, dem Gemeinde=.
Taubſtummenanſtalt zu Friedberg Johannes Platz, Kirchen= u. Sparkaſſenrechner und Kirchenvorſteher Dietrich
dem Schriftführer des Kriegervereins Bensheim Daniel Repp zu Homberg a. d. Ohm, dem Bürgermeiſter, Orts=
Reiling, Kaufmann und Bankier daſelbſt, dem Lehrer gerichtsvorſteher und Standesbeamten Philipp Ripper
Heinrich Reuhl zu Trais=Horloff, dem Hauptlehrer zu Laudenau, dem Polizeiwachtmeiſter bei dem Polizei=
Chriſtian Roth zu Lich, dem Reallehrer an dem amt Offenbach Friedrich Salewsky, dem ſtädt. Hafen=
Wolfgang=Ernſt=Gymnaſium zu Büdingen Georg Ruth, meiſter Stephan Schlebach zu Worms, dem Beigeord=
dem
Reallehrer an der Viktoriaſchule zu Darmſtadt neten und ſtellvertretenden Standesbeamten Philipp Fried=
Balthaſar Sann, dem Lehrer Georg Schäfer zu rich Schmidt I. zu Lampertheim, dem Gemeinderechner
Bensheim, dem Lehrer Konrad Schöffel zu Gronau, Peter Schnabel zu Gau=Bickelheim, dem Beigeordneten
dem Bürgermeiſter, Ortsgerichtsvorſteher und Standes= und ſtellvertretenden Standesbeamten Johann Baptiſt
beamten Johannes Schüler zu Drais, dem Fabrikanten Schneider II. zu Bodenheim, dem Gemeinderechner
Friedrich Vogel II. zu Nauheim bei Groß=Gerau, dem! Philipp Schül I. zu Heppenheim a. d. B., dem Bauſchätzer
Lehrer Georg Weber zu Dieburg, dem Lehrer Philipp Architekt Ludwig Seuling zu Gießen, dem Vorſitzen=
Weber zu Dromersheim, dem Lehrer Karl Zinßer den des Bezirksverbandes der Kriegerkameradſchaft Haſſia
zu Lindenfels:
Adam Steinmann zu Gras=Ellenbach, dem Gemeinde=

Nummer 286
1913.
rechner im Ruheſtand, Oriegerichtsvorſteher und S
desbeamten im Ruheſtand Friedrich Stoll zu Ni
Erlenbach, dem Oberſchützen Johann Jakob Weck)
zu Worms, dem Rechner des Militär=Veteranenver
Erbach i. O. Johann Wilhelm Weidmann daſelb
das Band des Verdienſtordens Philipps des
mütigen zu dem bereits verliehenen Allgeme
Ehrenzeichen mit der Inſchrift: Für langjäh
treue Dienſte:
dem Gemeinderats= und Kirchenvorſtandsmit
Friedrich Dillemuth IX. zu Hainchen.
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift:
langjährige treue Dienſte am Bande des Verd
ordens Philipps des Großmütigen:
dem Kreisdiener Peter Kaiſer zu Darmſtadt,
Bürgermeiſter, Ortsgerichtsvorſteher und Standesbea
Johannes Jakob Lipp zu Lindheim, dem Bürgern=
Heinrich Meſt zu Arnshain, dem Kirchenrechner Frie
Sauer II. zu Hamm, dem Bürgermeiſter, Ortsgerſ
vorſteher und Standesbeamten Jakob Singer zu Ha
heim, dem Bürgermeiſter, Ortsgerichtsvorſteher und
desbeamten Hermann Weller zu Maar, dem
meiſter, Ortsgerichtsvorſteher und Standesbeamten
Wörner II. zu Gau=Köngernheim;
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrif
Für langjährige treue Dienſte‟:
dem Schutzmann im Ruheſtand Adam Beaur
Mainz=Kaſtel, dem Gemeinderatsmitglied He
Becker IV. zu Weickartshain, dem Bauſchätzer Zin
meiſter Juſtus Becker II. zu Pfungſtadt, dem Gemd
ratsmitglied und Ortsgerichtsmann Melchior Becken
zu Bodenheim, dem Feldgeſchworenen Joha
Berkes III. zu Weinolsheim, dem Gemeindeeichm
Friedrich Bertſch zu Reichelsheim (Kr. Erbach), den
meinderechner Johannes Betz III. zu Wünſchen=Ml
dem Feldgeſchworenen Friedrich Biedert zu Deal
dem Feldgeſchworenen Johann Georg Bipp zu
heim (Kr. Gießen), dem Gemeinderatsmitglied
Boch II. zu Löhrbach, dem Oberwärter an der Laſl
Heil= und Pflegeanſtalt bei Heppenheim a. d. B.
Bräuer, dem Beigeordneten, ſtellvertretenden Stall
beamten und Ortsgerichtsmann Georg Dietz zu
hauſen, dem Schutzmann Heinrich Ebenau zu
bach, dem Beigeordneten und ſtellvertretenden Sta
beamten Peter Ehrhard zu Wahlen (Kreis Heppenſ
dem Feldgeſchworenen Georg Eich II. zu Ober=Flör4
dem Feldgeſchworenen Adam Engel II. zu Grünſ
dem Kirchenrechner Karl Flach zu Wenings, de
meinderatsmitglied Jakob Galle VI. zu Uffhofen,
Gemeinderechner Ludwig Grimm II. zu Leeheim,
Gemeindeeichmeiſter Moritz Grüninger zu Butzbach
Gemeinderatsmitglied Johann Heinz II. zu Buden
dem Gemeinderechner Wilhelm Hofmann zu
Eichen, dem Schutzmann Heinrich Horſt zu Darm
dem Feldgeſchworenen Karl Jäger I. zu Münzeſl
dem früheren Beigeordneten und früheren ſtellvertrei
Standesbeamten Peter Anton Ingram zu Groß=
heim
, dem Gemeinderechner Ludwig Kimmes zu
Biſchofsheim, dem Kirchenrechner Wilhelm Knich
Eckartshauſen, dem Gemeinderatsmitglied Peter
zu Sörgenloch, dem Gemeinderatsmitglied und
gerichtsmann Johann Maus zu Uffhofen, dem
der iſrael. Religionsgemeinde Heppenheim a. d. B. En
Meyerhof daſelbſt, dem Feldgeſchworenen Georg
berger zu Rodheim (Kreis Gießen), dem Magaz
walter Friedrich Möſer zu Darmſtadt, dem Genſl
ratsmitglied Georg Müller IX. zu Habitzhein
Feldgeſchworenen Georg Müller I. zu Eimshein
Gemeinderatsmitglied Kaſpar Müller II. zu
dem Gemeinderechner Ludwig Friedrich Nag
Büches, dem Kirchenrechner Heinrich Nicolay zuſ
hecken, dem Gemeinderatsmitglied Peter Obenau
zu Nieder=Flörsheim, dem Gemeinderatsmitglied
Pfeifer zu Hattenrod, dem Gemeinderechner
Rocker zu Eichloch, dem Bauſchätzer Zimmer
Friedrich Schad I. zu Groß=Gerau, dem Gräflich
Rödelheim’ſchen Mundkoch Ludwig Karl Heinrich
Schmidt zu Aſſenheim, dem Gemeinderatsn
Johann Schöfer III. zu Gau=Heppenheim, der
meinderatsmitglied Ludwig Schott zu Ober=Beſ
dem Beigeordneten und ſtellvertretenden Standesbi
Georg Schuckmann zu Bechtolsheim, dem Bauſſ
Zimmermeiſter Anton Sprey II. zu Seligenſtart
Mitglied des evang. Kirchenvorſtands Wilhelm Si
zu Dienheim, dem Feldgeſchworenen Johann Sta
Eimsheim, dem Gemeinderatsmitglied Peter Voc
Gau=Weinheim, dem Gemeindeeichmeiſter Karl
mann zu Sprendlingen (Kreis Alzey), dem Oktro
im Ruheſtand Nikolaus Wunderle zu Mainz;
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſche
Für Verdienſte‟:
dem Vorſitzenden des Kriegervereins Steinbach
Gießen) Johannes Balſer V. daſelbſt, dem Vorſtz
des Kriegervereins Lanzenhain Heinrich BoßIII.
dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr
Caſtritius zu Nieder=Ramſtadt, dem Rechre
Kriegervereins Worms Georg Feth daſelbſt, dem .
mandanten der Freiwilligen Feuerwehr Heinrich Fil
Vilbel, dem Vorſitzenden des Kriegervereins H
Georg Heinrich Grieb V. daſelbſt, dem Vorſitzenn
Kriegervereins Neckarſteinach Philipp Jakob Heid
daſelbſt, dem Rechner des Kriegerbezirksverbands
Hofferberth IV. zu Höchſt (Kreis Erbach), der
ſitzenden des Kriegervereins Nonnenroth Heinrich
daſelbſt, dem Schriftführer des Kriegervereins
Chriſtoph Kiſſinger daſelbſt, dem Vorſitzenden des
vereins Mittelgründau Wilhelm Meininger V.
dem Vorſitzenden des Kriegervereins Freienſeen Ja
Heinrich Reichert daſelbſt, dem Vorſitzenden des
vereins Weickartshain Johannes Schmidt IV
dem Vorſitzenden des Kriegervereins Ober=Ri
Georg Schneider daſelbſt, dem Vorſitzenden de
ranen=Militärvereins Dietzenbach Ehriſtian Seib
dem Vorſitzenden des Kriegervereins Lehrbach Ill
Stroh daſelbſt, dem Vorſitzenden des Kriegen
Biebesheim Jakob Heinrich Voltz daſelbſt, d
E
ſitzenden des Krieger= und Soldatenvereins St
Michael Wolf V. daſelbſt;
das Band des Verdienſtordens Philipps des
mütigen zu dem bereits verliehenen Allg
Ehrenzeichen mit der Inſchrift: Für treue
dem Polizeidiener Georg Fornoff V. zu
Crumbach;
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſei
Für treue Dienſte‟:
dem Nachtwächter Jakob Altenheimer
hauſen v. d. H., dem Polizeidiener Georg Bär=
Arheilgen, dem Nachtwächter Andreas Blank
Dieburg, dem Kirchendiener Konrad Brodrech
Nieder=Rosbach, dem Nachtwächter Daniel Cl

M (e.
Tſtöberg
ſtime
ſtröt
Woiger Lut
Feſtwart
Uhmr 3
Poriad
Frisat 4
am 30
zeidiene.
filsheim,
eheim,
hmfel

An 6c
Awarz
Men 6
rHeint
Heis
I
ſit zu
Bank
Fgen
mzeiche
m G
uinz, de
Allg
iehr

Auimm

[ ][  ][ ]

mer 28
eh
1 Allen

Nummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 19.
inr m MPidur, dem Gemeindeſchäfer Johannes Heinrich Deck= (zu Darmſtadt, dem Hoßſeher Adam Petzinger II. zu l heim, dem pratiſchen Arzt Dr Joh. Pogel zu Mainz
ſa nn zu Bleichenbach, dem Feldſchützen Johannes Dudenhofen, dem Kreisſtraßenwart Johannes Pfaffen= dem praktiſchen Arzt Dr. Rudolf Weißmann zu
Pr III. zu Diebach a. H., dem Feldſchüitzen Wikhelm lroth zu Verſtadt, dem Fabrikarbeiter Georg PfeiferLindenſels, dem praktiſchen Arzt Dr. Alfred Wernig!
fürckheimer zu Bechtheim, dem Gräflich Erbach= zu Gadernheim, dem Fabrikarbeiter Anton Pflug zu zu Erbach i. O.;
nn daaſklach’ſchen Hofkutſcher Leonhard Egly zu Erbach i. O., Rüſſelsheim, dem Kreisſtraßenwart Johannes Planz
Umn Feldſchützen Chriſtian Eißinger zu Zwingenberg, zu Lehrbach, dem Vorarbeiter Franz Reinhard II. zu
den Charakter als Kommerzienrat:
bs des (Iſim Polizeidiener Reinhard Fauſt zu Groß=Eicheh, dem Mainz=Kaſtel, dem Portier Theodor Reitz zu Biebrich,
dem Großkaufmann Karl Auguſt Fiſcher iun. zu
hlizeidiener Peter Gärtling zu Langenbergheim, dem Arbeiter Franz Rodemich II. zu Darmſtadt, dem Bingen, dem Kaufmann Franz Wilhelm Helle zu Maind
r langſtſſhir Feldſchätzen Heinrich Greb zu Ruppertsburg, dem Fabrikarbeiter Kaſpar Roth zu Mainz=Kaſtel (Amöne= dem Ingenieur und Fabrikbeſitzer Joſeph Junk zu Neu=
Eiglied der freiwilligen Feuerwehr Jakob Gripp zu burg), dem Winzer Anton Sander III. zu Nierſtein, babelsberg, dem Weinhändler Karl Masbach zu Mainz,
dsmNiedberg, dem Gemeinde= und Polizeidiener Heinrich dem Kreisſtraßenwart Jakob Sandmann IV. zu dem Direktor der Strohſtofffabrik Joſef Mörbe zu
ſeimen zu Gaulsheim, dem Polizeidiener Heinrich Schornsheim, dem Schloſſer Franz Schäfer zu Worms, Rhein=Dürkheim, dem Direktor der Deutſchen Gasglühlicht=
erröder
IV. zu Ober=Seemen, dem Orts= und Polizei= dem Fabrikaufſeher Georg Scharlach zu Worms, dem Geſellſchaft Simon Nathan zu Charlottenburg, dem
Ener Ludwig Hörethzu Schaafheim, dem Kommunal= Kreisſtraßenwart Heinrich Scheuring zu Erbach i. O., Fabrikanten und Weingutsbeſitzer Georg Adolf Racke
Pitwart Adam Huder zu Urberach, dem Polizeidiener dem Waldarbeiter Anton Schlapp zu Egelsbach, dem zu Bingen, dem Hofmöbelfabrikanten Eugen Trier zu
Rpar Janiſch zu Lehnheim, dem Kirchendiener Kreisſtraßenwart Friedrich Schlottner zu Södel, Darmſtadt;
inrich Jung I. zu Freienſeen, dem Polizeidiener dem Fabrikarbeiter Johannes Schmidt zu Mainz=Kaſtel,
den Charakter als Oekonomierat:
hnrad Kaiſer III. zu Illnhauſen, dem Kommunal= dem Schloſſer Jakob Schmitt V. zu Rüſſelsheim, dem
ſſtwart Adam Kämmerer zu Heuſenſtamm, dem Feld, Schneidergehilfen Sebaſtian Schmuck zu Mainz, dem
dem Landwirt und Landtagsabgeordneten Jakob
ſützen Joſef Knapp zu Mörlenbach, dem Orts= und Taglöhner Anton Schneider zu Mainz=Kaſtel (Amöne= Friedrich II. zu Groß=Rohrheim, dem Vorſteher der
Aizeidiener im Ruheſtand Jakob Kraft V. zu burg), dem Kutſcher Konrad Schneider zu Leihgeſtern, landw. Winterſchule zu Darmſtadt Landwirtſchaftslehrer
ſiſelsheim, dem Kirchendiener Chriſtian Kröhle zu dem Waldarbeiter Heinrich Schöneberger zu Mörfelden, Wilhelm Haug, dem Vorſteher der landw. Winterſchule
ſenheim, dem Polizeidiener Wilhelm Löffler zu dem Holzhauer Karl Schwab I. zu Fauerbach bei Nidda, zu Alsfeld Landwirtſchaftslehrer, Friedrich Heck, dem
ſornfels, dem Feldſchützen Eduard Loos zu Eichel= dem Holzſetzer Konrad Schweizer zu Weiten=Geſäß, Inſpektor der Arbeiterkolonie Heinrich Ritte zu Neu=
hen
, dem Polizeidiener Wilhelm Maus zu Decken= dem Rottmeiſter Johann Philipp Seibel II. zu Duden= Ulrichſtein, dem Gutsbeſitzer Emil Schätzel zu Selzen:
meſſtt, dem Arbeitshausaufſeher Johannes Müller zu hofen, dem Rottmeiſter Franz Simon V. zu Nieder=
den
Charakter als Gewerberat:
Wburg, dem Feldſchützen im Ruheſtand Johann! Roden, dem Waldarbeiter Johann Georg Simon II.
dem Aſſiſtenten bei der Gewerbeinſpektion Otto
ſchſpü ller II. zu Alzey, dem Gemeindebullenwärter zu Kelſterbach, dem Kreisſtraßenwart Jakob Stadt= Diefenbach zu Darmſtadt, dem Aſſiſtenten bei der
Bkob Anton Noe zu Ockenheim, dem Polizeidiener müller III. zu Heppenheim a. d. B., dem Zigarrenarbeiter Gewerbeinſpektion Dr. Wilhelm Schneider zu Offen=
Beaſllorg Rettig zu Gadernheim, dem Kirchendiener Chriſtian Stecker zu Alten=Buſeck, dem Kutſcher Jaken
bach, dem Gewerbeinſpektor Karl Schweickert zu
m Schrimpf zu Goddelau, dem Förſter Heinrich Steinmüller zu Gießen, dem Rottmeiſter Jakob
häßer Iſich warz I. zu Dirlammen, dem Polizeidiener Steuernagel zu Keſtrich, dem Dreher Johann Baptiſt Mainz;
dem Giſption Seibel II. zu Nieder=Rosbach, dem Kirchen= Stiller zu Mainz, dem landw. Arbeiter und Wingerts=
den
Charakter als Rechnungsrat:
Hhir Beiſſner Heinrich Stumpf 1. zu Eudorf, dem Gemeinde= mann Johann Thomas zu Gau=Odernheim, dem Kal=
dem
Sekretär bei der Landesverſicherungsanſtalt Hein=
nen
6
Der Heinrich Weber III. zu Frettenheim, dem brennmeiſter Johannes Thoriſch zu Butzbach, dem rich Döll zu Darmſtadt, dem Stellvertreter des ſtädti=
meindeeichli
zeidiener Leonhard Weigel IV. zu Mümling=Grum= Fuhrknecht Johannes Velten I. zu Großen=Linden, dem
Erbach, diſtlch, dem Kirchendiener Louis Wendel zu Ortenberg, Elfenbeinſchnitzer Heinrich Volk zu Michelſtadt, dem ſchen Finanzſekretärs Georg Friedel zu Mainz, dem
Wünſchenäſin Polizeidiener Johann Konrad Wolf I. zu Meiches, Kreisſtraßenwart Philipp Volk zu Etzen=Geſäß, dem Rechner und Okonom an der Anſtalt für Blödſinnige
Polizei= und Gemeindediener Bernhard Wohl= Portefeuiller Friedrich Vollhardt zu Offenbach, dem Aliceſtift‟ Heinrich Kötter zu Darmſtadt, dem Direk=
ert
zu 2
Rth zu Nackenheim, dem Kommunalforſtwart Johann Hausweber Heinrich Wahl III. zu Wernges, dem Wald= tionsſekretär bei dem Landesmuſeum Emil Ries zu
Bipp zu
Darmſtadt, dem Reviſor bei der Brandverſicherungs=
smitglie

Er zu Unter=Schönmattenwag;
arbeiter Johannes Walter I. zu Freienſeen, dem Schloſſer
an der As Band des Verdienſtordens Philipps des Groß= Friedr. Aug. Emil Weber zu Mainz=Mombach, dem kammer Heinrich Schneider zu Darmſtadt;
Im a. d. 2Mtigen zu dem bereits verliehenen Allgemeinen Kreisſtraßenwart Konrad Weber zu Storndorf, dem
den Charakter als Rendant:
etenden Eihlſtenzeichen mit der Inſchrift: Für treue Arbeit: Vorarbeiter Franz Adam Werne zu Offenbach, dem
dem Rechner der Kreisſparkaſſe Heinrich Fiſcher zu
Fabrikarbeiter Anton Werz II. zu Horchheim, dem Alzey;
Dietz zu Adem Gießermeiſter Johann Wilhelm Grävenbruck Wingertsmann Anton Wilhelm zu Hackenheim, dem
enau u
den Charakter als Rentmeiſter:
etenden EichMainz, dem Spengler Heinrich Manskirch zu Mainz; Zigarrenmacher Philipp Wohlfahrt V. zu Heppenheim
dem Gemeinderechner im Ruheſtand Georg Wagner III.
reis Hepel
Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift: a. d. B., dem Fabrikarbeiter Michael Wolf zu Lautern,
Oberſühälſie= treue Arbeit am Bande des Verdienſtordens dem Waldarbeiter Wilhelm Ernſt Wolf zu Nieder= zu Nieder=Ramſtadt:
Florſtadt.
I. zu Grii
Philipps des Großmütigen:
den Charakter als Förſter:
Penings, dilldem Braumeiſter Peter Eitenmüller zu Darmſtadt,
dem Kommunalforſtwart Heinrich Bechtold II. zu
u Uſhoiee b Werkmeiſter Franz Hildenbeutel II. zu Heppen=
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Glauberg, dem Kommunalforſtwart Leonhard KempfI.
zu Lehelim a. d. B., dem Fabrikaufſeher Heinrich Klockert Allergnädigſt geruht, dem Robert Max Hirſch zu Frank= zu Mümling=Grumbach, dem Kommunalforſtwart Ludwig
rzu ButzbadlPfeddersheim, dem Packmeiſter Wilhelm Mohr zu furt a. M. den erblichen Adelsſtand zu verleihen.
Trautmann zu Hetzbach.
I. zu Bubilrmſtadt, dem Magazinverwalter Kaſpar Muth zu
nann u imnſtadt, dem Werkmeiſter Georg Schnepp zu Stein=
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben an=
rſt
zu. Dar=
B (Kreis Gießen, dem Hausmeiſter und Kaſſebotenläßlich Allerhöchſtihres Geburtsfeſtes Allergnädigſt zu
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben
u M
ſarz Martin Schweis zu Mainz, dem Werkführer erteilen geruht:
Allergnädigſt geruht, zum 25. November ds. Js. dem
en ſtellvernſſhann Jakob Seel zu Wieſeck, dem Werkführer
evangeliſchen Pfarrer Ernſt Widmann zu Darmſtadt
den Charakter als Geheimer Oberbaurat.
m zu GroßkAlhelm Stecker zu Alten=Buſeck, dem Fabrikaufſeher
den Charakter als Kirchenrat
dem Vortragenden Rat in der Abteilung für Land=
Limmes1 Erhard Ziemer zu Worms;
wirtſchaft, Handel und Gewerbe des Miniſteriums des zu erteilen.
lhelm Knihſſas Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift:
ed Peter 2i
Innern Oberbaurat Auguſt Mangold zu Darmſtadt;
Für treue Arbeit:
tglied und
ofen, dem ſill dem Fabrikarbeiter Peter Altſchäffner zu Mainz= den Charakter als Geheimer Oberkonſiſtorialrat:
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Aller=
na
.d. V. Enſoſzhach, dem Waldarbeiter Konrad Bachmann V.
dem Superintendenten und Oberkonſiſtorialrat Fer=gnädigſt geruht, zum 25. November zu verleihen:
nen Geoh Mäteienſeen, dem Waldarbeiter CEhriſtian Becht zu dinand Euler zu Darmſtadt;
die Krone zum Komturkreuz II. Klaſſe des Verdienſt.
em Nagaiſlikerskirchen, dem Kreisſtraßenwart Joh. Philipp Berck
ordens Philipps des Großmütigen:
den Charakter als Geheimer Regierungsrat:
Exzhauſen, dem Zigarrenmacher Anton Binz I. zu
dem Generalſtaatsanwalt am Oberlandesgericht Ge=
dem
Kreisrat des Kreiſes Büdingen Ernſt Böckmann,
dem ienheim a. d. B., dem Waldarbeiter Konrad Bohnert
Habit
olzburg (Kreis Ziegenhain), dem landwirtſchaftlichen dem Kreisrat des Kreiſes Dieburg Dr. Eugen Wagner; heimerat Dr. Karl Preetorius, dem Reichsgerichts=
rat
Dr. Heinrich Schmidt in Leipzig;
u Eimshelnchiäter Balthaſar Boßler zu Georgenhauſen, dem
den Charakter als Geheimer Baurat:
er I. u1 3
drich NaRelöhner Johann Brede zu Mainz, dem Kreisſtraßen=
das
Ehrenkreuz dieſes Ordens:
dem Vorſtand der Dampfkeſſelinſpektion Baurat Johann
Et Georg Brück zu Nonnenroth, dem Zimmermann
dem Landgerichtsdirektor bei dem Landgericht der
hieola)iſpig Bücking Vl. zu Alsfeld, dem Fabrikaufſeher Georg Pöhlmann zu Darmſtadt, dem ordentlichen Pro=
w
öbenia
tsmitglied Anrich Dauer zu Worms=Hochheim, dem Schloſſer feſſor an der Techniſchen Hochſchule Friedrich Pützer Provinz Rheinheſſen Franz Nuß, dem Oberlandesgerichts=
rat
Georg Dieffenbach, dem Oberlandesgerichtsrat
ilpp Daum zu Rüſſelsheim, dem Metalldreher zu Darmſtadt;
Ludwig Lang;
nderechne Mlhelm Dauſter zu Mainz=Kaſtel (Amöneburg), dem
den Charakter als Geheimer Kirchenrat:
er Zi
das Ritterkreuz I. Klaſſe dieſes Ordens:
Arikarbeiter Karl Denſchlag III. zu Horchheim, dem
dem ordentlichen Profeſſor in der theologiſchen Fakultät
mechie
Urerbeiter Heinrich Diehl zu Gießen, dem Gärtner der Landesuniverſität Dr. Samuel Eck zu Gießen:
dem Vortragenden Rat im Miniſterium der Juſtiz
l Heinrich
Pimnes Dietrich zu Lindenſtruth, dem Küfer Wilhelm
Oberiuſtiärat Wilhelm Schwarz, dem Oberamtsrichter
meinderut
den Charakter als Geheimer Medizinalrat:
lg zu Oppenheim, dem Lederarbeiter Johann Veit
bei dem Amtsgericht Groß=Gerau Ludwig Jonas, dem
benheim, MMert zu Büdesheim (Kreis Bingen), dem Holzſetzer
dem ordentlichen Profeſſor in der mediziniſchen Fakultät Amtsrichter bei dem Amtsgericht Langen Amtsgerichts=
zu
OberAſhenn Adam Edelmann zu Hinterbach (Gem. Ober=der Landesuniverſität Dr. Julius Geppert zu Gießen; rat Dr. Karl Langsdorf, dem Amtsrichter bei dem
n Stands Pie nbach), dem Taglöhner Joſeph Eichhorn zu Biblis,
Amtsgericht Darmſtadt 1 Amtsgerichtsrat Heinrich Dörr,
den Charakter als Geheimer Schulrat:
dem 80
Gartenarbeiterin Marie Barbara Engel Witwe zu
dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Darmſtadt 11
enheim, dem Fabrikarbeiter Erasmus Fiſcher zu
dem Direktor des Neuen Gymnaſiums zu Mainz .Rudolf Wünzer, dem Handelsrichter bei der Kammer
inz=Mombach, dem Zigarrenmacher Franz Fiſcher I. Dr. Franz Joſeph Helm;
für Handelsſachen in Mainz Kommerzienrat Auguſt
Beppenheim a. d. B., dem Holzhauer Jakob Fornoff
den Charakter als Geheimer Kommerzienrat:Feine, dem Handelsrichter bei der Kammer für Han=
iber
=Moſſau, der Tabakarbeiterin Katharine Gado
delsſachen in Darmſtadt Buchdruckereibeſitzer Rudolf L.
dem Kommerzienrat und Kgl. Schwediſchen Vizekonſul, Wittich;
fffenbach, dem Kreisſtraßenwart Heinrich Geiß zu
B
mnſtadt, dem Arbeiter Johann Baptiſt Gord zu Fabrikant Louis Chriſtian Auguſt Hermann Hommel
dem d
das Ritterkreuz II. Klaſſe dieſes Ordens:
Adesheim (Kreis Bingen), dem Zigarrenmacher Georg zu Mainz;
den Titel Bürgermeiſter:
dem Aktuar bei dem Amtsgericht Gießen Jakob
I
emm I. zu Heppenheim a. d. B., dem Fabrikarbeiter
ſit der 300
dem beſoldeten Beigeordneten der Provinzialhauptſtadt Doſch, dem Aktuar bei der Staatsanwaltſchaft in Mainz
heum Gunkel zu Offenbach, dem Gemeindeſtraßen=
Philipp Benz, dem Aktuar bei dem Amtsgericht Bens=
Jakob Günther III. zu Gimbsheim, dem Kreis= Gießen Karl Keller;
is Steinte
heim Georg Schlörb, dem Aktuar bei dem Amtsgericht
6 nwart Wilhelm Hahn zu Lehnheim, dem Tag=
den
Charakter als Profeſſor:
Vorſch Friedrich Suppes, dem Okonomen an der Zellen=
Hx Heinrich Hammerle I. zu Nieder=Flörsheim,
dem Bibliothekar bei der Stadtbibliothek zu Mainzſtrafanſtalt Butzbach Karl Lein;
Boßll.
Maurer Franz Haſch I. zu Wies=Oppenheim, dem
ieſſtraßenwart Heinrich Häuſel zu Höchſt i. O., dem Dr. Heinrich Heidenheimer daſelbſt, dem Kunſtmaler
Fellig.
die Krone zum Silbernen Kreuz dieſes Ordens:
Mifeuiller Georg Heberer I. zu Heuſenſtamm, dem Richard Walther Illner zu Darmſtadt;
hſt de
dem Gerichtsvollzieher mit dem Amtsſitze in Friedberg
tigſtreicher und Hilfsaufſeher Karl Jakob Hedrich
den Charakter als Hofrat:
Friedrich Wagner;
Worms, dem Maler= und Tünchergehilfen Eduard
dem Chef=Redakteur der Darmſtädter Zeitung
das Silberne Kreuz dieſes Ordens:
lim zu Worms, dem Kuhſchweizer Andreas Held=Dr. rer, pol. Klaus Buſchmann zu Darmſtadt;
Inn zu Fränkiſch=Crumbach, dem Heizer Heinrich
dem Gerichtsvollzieher mit dem Amtsſitze in Lampert=
den
Charakter als Schulrat:
uming II. zu Leuſel, dem Zigarrenmacher Johann
heim Ludwig Roſt, dem Gerichtsvollzieher mit dem
I. zu Heppenheim a. d. B., dem Rottmeiſter Auguſt
dem Kreisſchulinſpektor bei der Kreisſchulkommiſſion Amtsſitze in Mainz Chriſtoph Franz Schütz;
Hirſch II. zu Nieder=Florſtadt, dem Waldarbeiter Büdingen Georg Baldauf;
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift: Für
hamnes Heinrich Georg Hirſch zu Nieder=Florſtadt,
den Charakter als Rektor:
langjährige treue Dienſtel am Bande des Philiwps=
r
. Holzhauer Georg Hübner zu Eimshauſen, dem
ordens:
tſftſetzer Peter Huf zu Alzey, der Margarethe Huth=
dem
Oberlehrer Heinrich Wilhelm Ickes zu Pfung=
r
1 Witwe geb. Ritzert zu Nieder=Ramſtadt, dem ſtadt;
dem Bürgermeiſter. Ortsgerichtsvorſteher und Standes=
den
Charakter als Medizinalrat:
nbeinſchnitzer Johann Ingold zu Michelſtadt, dem
beamten Heinrich Schiel IV. in Langsdorf:
rmer Friedrich Wilhelm Karch zu Darmſtadt, dem
dem Direktor des ſtädtiſchen Krankenhauſes Dr. Erich
Pri karbeiter Andreas Kerberger zu Schierſtein, dem Rebentiſch zu Offenbach, dem Oberarzt an der Landes= das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift: Für
langjährige trene Dienſte‟:
ſpri karbeiter Jakob Kleiſt zu Mainz=Mombach, dem Heil= und Pflegeanſtalt Dr. Albert Wagner zu Alzey,
dem Gefangenaufſeher an der Zellenſtrafanſtalt Butz=
Adarbeiter Heinr. Konr. Krauß zu Laubach, dem dem Kreisarzt Dr. Wilhelm Zinßer zu Alsfeld;
bach Karl Gerhard, dem Gefangenaufſeher am Pro=
ſitſtraßenwart
Peter Krichbaum II. zu Ernsbach,
den Charakter als Sanitätsrat:
vinzialarreſthaus in Mainz Joſeph Schwab, den Orts=
Zigarrenmacher Philp Krieg II. zu Heppen=
dem
praktiſchen Arzt Dr. Jakob Becker zu Sprend=gerichtsmännern Johann Adam Schmidt IV. in Falken=
In a. d. B., dem Schloſſer Julius Kühn zu Mainz=
Anlbach, dem Fabrikarbeiter Georg Kumpf III. zu lingen (Kreis Offenbach), dem praktiſchen Arzt Dr. Lion Geſäß, Georg Jakob Heß II. in Hüttenthal. Georg
Pprenheim a. d. B., dem Fabrikarbeiter Peter Kunz zu Bodenheimer zu Darmſtadt, dem praktiſchen Arzt Siefert V. in Ober=Finkenbach, Wilhelm Ganß in
bar, dem Taglöhner Kaſpar Lauf zu Biebrich, dem Dr. Adolf Cahn zu Mainz, dem praktiſchen Arzt Dr. Darmſtadt, Johannes Merß in Fraukenhauſen, Adam
eetzer Johannes Liller zu Dudenhofen, dem Arbeiter Konrad Hans Colliſchonn zu Mainz=Mombach, dem Andreas Hartmann in Hammelbach, Georg Riebel IV.
ilt, Heinrich Lohn zu Angersbach, dem Lackierer= praktiſchen Arzt Dr. Sigurd Gräupner zu Bad=Nauheim, in Lindenfels, Georg Phiipp. Ripper in Mitlech=
Uier Guſtav Marfort zu Offenbach, dem Maurer=dem praktiſchen Arzt Dr. Karl Heß zu Bad=Nauheim,tern, Nikolaus Reinig in Rimbach, Georg, Meiſterl).
JJakob Mathes I. zu Ober=Mörlen, dem Holz= dem praktiſchen Arzt Dr. Franz Höfling zu Alzey, dem in Schlierbach, Georg Rauſch in Weſchnitz, Johannes
Adam Mohr zu Annelsbach, dem Wingertsarbeiter praktiſchen Arzt Dr. Wilhelm Irmer zu Weiſenau, dem Geichwind III. in Wattenheim, Heinrich Schnell I.
Pihp Mohr zu Weinheim (Kreis Alzey), dem Holz= dirigierenden Arzt der Ernſt Ludwig=Heilanſtalt zu in Raunheim, Leonhard Kön ig in Eten=Geſäß, Philipp
Friedrich Müller zu Fauerhach bei Nidda, dem Sandbach Dr. Eduard Lipp daſelbſt, dem praktiſchen Jakob Sehring in Langen. Heinrich Görich IV. in
jan renmacher Philipp Nees II. zu Heppenheim a. d. B., Arzt Dr. Alfred Machenhauer zu Darmſtadt, dem Langen, Michael Lang IV. in Urberach, Peter Wal=
i
Rottmeiſter Andreas Beſtreich zu Stockhauſen praktiſchen Arzt Dr. Moſes Marx zu Worms, dem ther II. in Schönnen, Joſeph Roth II. in Lämmerſpiel,
Reis Lauterbach), dem Holzhauer Johannes Orth zu praktiſchen Arzt Dr. Ludwig Sior zu Darmſtadt, dem Chriſtoph Bär in Ober=Kainsbach, Adam Götzinger
Breitenbach, dem Waldarbeiter Wilhelm Orth zu praktiſchen Arzt Eugen Söngen zu Nieder=Olm, in Unter=Oſtern, Johna.s mitt IIl. in Macken=
Piennſeen, dem Schreiner Wilhelm Pathenſchneider dem praktiſchen Arzt Dr. Karl Eugen Strein =u Gries= heim, Johannes Geiſel I. in Angenrod. Konrad

[ ][  ][ ]

Nummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 20.
den Charakter als Geheiner Zinanzratte
Grünewald in Ober=Sorg, Heinrich Georg II. in 1 Schemehl., dem Buchalter bei der Haupiſatstaſſe,
dem Direktor der Landes=Hypothekenbank Regierungs
Rainrod, Heinrich Dippel in Albach, Heinrich Gerich I. Rechnungsrat Reinhard Magel, dem Buchhalter bei
in Altenſchlirf, Jakob Schneider in Wernges, Georg der Staatsſchuldenkaſſe, Rechnungsrat Heinrich Rühl,rat Emil Baſtian;
Schmidt III. in Blofeld, Georg Heinrich Sippel in dem Hauptſteueramtsrendanten bei dem Hauptſteueramt
den Charakter als Rechnungsrat:
Hartershauſen, Heinrich Baſt II. in Unter=Seibertenrod, Darmſtadt, Rechnungsrat Adam Leißler zu Darmſtadt;
dem Miniſterialreviſor bei dem Miniſterium
Johannes Krieger in Zeilbach, Tobias Harth II. in
Kloppenheim und dem früheren Ortsgerichtsmann Konrad das Silberne Kreuz des Verdienſtordens Philipps Finanzen Ludwig Zimmermann, dem Geometer I.
bei dem bautechniſchen Bureau der Miniſterialabteilun
des Großmütigen mit der Krone:
Schmidt in Ermenrod.
für Bauweſen Hermann Faul, dem Staatsſchuldbi=d
dem Werkmeiſter Joſeph Forſter zu Darmſtadt;
führer Konrad Henrich, dem Buchhalter bei der Hau)
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben das Silberne Kreuz des Verdienſtordens Philipps ſtaatskaſſe Heinrich Rühl, dem Buchhalter bei der Stac,
Allergnädigſt geruht zum 25. November:
ſchuldenkaſſe Ludwig Heil, dem Buchhalter bei
des Großmütigen:
dem Zeichner bei dem Kataſteramt Heinrich Krickſer, Hauptſtaatskaſſe Adam Seib, dem Kataſteringenfill
den Charakter als Geheimer Juſtizrat
dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Hirſchhorn dem Finanzamtsgehilfen bei dem Finanzamt Fürth, bei dem Kataſteramt Friedrich Lohnes, demnkt
Eduard Weidig, dem Oberamtsrichter bei dem Amts= Georg Schütz zu Fürth, dem Finanzamtsgehilfen ſteueramtsrendanten bei dem Hauptſteueramt Worn
gericht Seligenſtadt Rudolf Keiber, dem Oberamts= bei dem Finanzamt Mainz III, Valentin Hohmann PhilippWeiß zu Worms, dem Hauptſteueramtskontrolle
richter bei dem Amtsgericht Friedberg Karl Warthorſt, zu Mainz=Koſtheim, dem Pfandmeiſter Johannes Helm bei dem Hauptſteueramt Offenbach Ludwig Hauſch
dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Zwingenberg zu Mainz, dem Hochbauaufſeher bei dem Hochbauamt zu Offenbach, den Bezirkskaſſieren Rendanten Wilh=
Dr. Auguſt Blum dem Oberamtsrichter bei dem Amts=Friedberg, Friedrich Freudenberger zu Friedberg, Ahlheim zu Zwingenberg, Karl Lauckhard zu
gericht Vorſch Dr. Ludwig Fiſcher, dem Landgerichts= den Oberbahnaſſiſtenten Philipp Jakob Zimmermann, i. O., Friedrich Bitſch zu Grünberg, Peter Uebel
rat bei dem Landgericht der Provinz Rheinheſſen Auguſt 1 Martin Kneib, Karl Bergmann und Heinrich Oſthofen, den Eiſenbahnoberſekretären: Otto Seriba
Hattemer, dem Notar Juſtizrat Dr. Emil Weiffen=Müller III. zu Darmſtadt, Johann Kohl und Ernſt Heinrich Weber zu Darmſtadt, Emil Mohrhardt
bach in Bingen, dem Rechtsanwalt und Notar Juſtizrat Wilhelm Heß zu Mainz, den Lokomotivführern Ni= Frankfurt (Main), dem Oberbahnmeiſter Karl Grüliſ
Hermann Metz in Darmſtadt, dem Rechtsanwalt Juſtiz= kolaus Sans zu Mainz und Guſtav Adolf Ströhlein zu Darmſtadt;
den Charakter als Förſter:
rat Dr. Karl Stephan in Worms, dem Rechtsanwalt zu Frankfurt (Main);
Juſtizrat Dr. Friedrich Carlebach in Mainz, dem
dem Forſtwart der Forſtwartei Deckenbach Sim
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift:
Rechtsanwalt Juſtizrat Dr. Adam Joſeph Schmitt in
Mainz, dem Rechtsanwalt Juſtizrat Dr. Hermann Horch Für langjährige treue Dienſte am Bande des Ver=Trupp zu Deckenbach, dem Forſtwart der Forſtwall
Kühkopf Theodor Kümmel zu Forſthaus Kühkopf,
dienſtordens Philipps des Großmütigen:
in Mainz, dem Rechtsanwalt und Notar Juſtizrat Otto
Forſtwart der Forſtwartei Baſſinteil Wilhelm Schint
von Brentanodi Tremezzo in Offenbach:
dem Steueraufſeher Nicolaus Ehrhard zu Darmſtadt; zu Beſſungen, dem Forſtwart der Forſtwartei Hom
Wilhelm Chriſt zu Homberg (Oberheſſen), dem Forſtu
den Charakter als Juſtizrat
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift: der Forſtwartei Heide Heinrich Robert zu Forſtla
dem Rechtsanwalt und Notar Dr. Max Goldſchmidt
Für treue Dienſte‟:
Heide, dem Forſtwart der Forſtwartei Kohden Ga
in Offenbach;
den Steueraufſehern Jakob Schuchmann und Wil= Gennebach zu Bad=Salzhauſen, dem Forſtwart
den Charakter als Oberaktuar
helm Serth zu Mainz, Adam Kattenbeller zu Forſtwartei Ober=Gleen Peter Harres zu Ober=G
dem Aktuar bei dem Amtsgericht Friedberg Wilhelm Heppenheim, Wilhelm Wetzſtein zu Gießen, dem Forſt= dem Forſtwart der Forſtwartei Kranichſtein Joh.
Stein, dem Aktuar bei der Staatsanwaltſchaft am wart der Forſtwartei Michelnau, Förſter Joſeph Mandel Karn zu Kranichſteiner Falltorhaus;
zu Michelnau, dem Forſtwart der Forſtwartei Weickarts=
Landgericht der Provinz Oberheſſen Karl Mann;
hain, Förſter Georg Tröller zu Weickartshain, dem das Silberne Krenz des Verdienſtordens Phill
den Charakter als Rechnungsrat‟
Forſtwart der Forſtwartei Bodenrod, Förſter Johann
des Großmütigen:
dem Oekonomen am Provinzialarreſthaus in Mainz Heinrich Saltenberger zu Maibach, dem Forſtwart
den Rentnern Philipp Hillgärtner und
der Forſtwartei Ober=Olmer=Forſthaus, Förſter Ferdi=
Heinrich Adam;
nand Simon zu Ober=Olmer=Forſthaus, dem Damm= Nohl zu Darmſtadt:
den Charakter als Kanzleirat
wärter Martin Weis zu Biblis, dem Werkführer Hein=
das
Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift:
dem Kanzleiinſpektor am Oberlandesgericht Johann rich Hofmann I. zu Darmſtadt, dem Telegraphiſt
Adam Bachmann zu erteilen.
langjährige treue Dienſte‟:
Joſeph Schmelzer zu Darmſtadt, dem Bahnhofs=
den
Landwirten und Gemeinderäten Chriſtoph Hoth
aufſeher Georg Kunz zu Hergershauſen, dem Halte=
ſtellenaufſeher
Kaſpar Seim zu Stockſtadt (Rhein), den und Friedrich Weinmann zu Aſpisheim;
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Weichenſtellern I. Klaſſe Georg Müller zu Wiebels=
zum
25. November 1913 Allergnädigſt zu verleihen geruht: bach, Auguſt Geduldig zu Groß=Gerau, Konrad das Komturkreuz II. Klaſſe des Verdienſtor
Petri zu Darmſtadt dem Steindrucker Bartholomäus
Philipps des Großmütigen:
die Krone zum Ehrenkreuz des Verdienſtordens Finkenauer zu Mainz, dem Bureaudiener Georg
dem vortragenden Rat im Königl. Preuß. Miniſt
Philipps des Großmütigen:
Bechtold zu Mainz, dem Rotenführer Philipp Peter
dem vortragenden Rat bei der Abteilung für Bau=Willand zu Babenhauſen, den Bahnwärteru Heinrich der öffentlichen Arbeiten Geh. Oberregierungsrat Du
weſen des Miniſteriums der Finanzen, Geh. Oberbaurat Bauſch zu Groß=Umſtadt und Theodor Schmitt zu Julius Polenz zu Berlin;
Hermann Imroth, dem vortragenden Rat bei der Budenheim:
das Ritterkreuz I. Klaſſe des Verdienſtorden
Abteilung für Steuerweſen des Miniſteriums der Finanzen
Philiips des Großmütigen:
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift:
Geh. Oberfinanzrat Wilhelm Dornſeiff:
dem Geh. Rechnungsrat Rechenbach im Königl.
Für treue Arbeit:
Miniſterium der öffentlichen Arbeiten zu Berlin,
das Ehrenkreuz des Verdienſtordens Philipps des
den Waldarbeitern Johann Philipp Landzettel zu Regierungs= und Baurat Hermann Levy bei der Kd
Großmütigen:
Roßdorf, Peter Hölzel I. zu Langwaden, Heinrich Preuß. Eiſenbahndirektion in Frankfurt (Main),
dem Badedirektor Geh. Baurat Dr. Karl Eſer zu Schepp zu Steinbach bei Gießen, den Holzhauern Regierungs= und Baurat Theodor Hartwih bal
Bad=Nauheim;
Adolf Jakob I. zu Walldorf, Karl Bleſſing I. zu
Seidenbuch, den Rottmeiſtern Philipp Klappich zu Königl. Preuß. Eiſenbahndirektion in Altona, frü
das Ritterkreuz I. Klaſſe des Verdienſtordens
Schneppenhauſen, Joſt Kaus I. zu Geilshauſen, dem Frankfurt (Main).
Philipps des Großmütigen:
Badewärter Chriſtoph Horn III. zu Bad=Nauheim, den
Aus Anlaß des diesjährigen Allerhöchſten Ge
dem ſtändigen Hilfsarbeiter bei der Abteilung für! Salinenarbeitern Georg Krauch zu Schwalheim und
Steuerweſen des Miniſteriums der Finanzen, Finanzrat Konrad Horn V. zu Bad=Nauheim, den Beramännern feſtes wurden an heſſiſche Beamte und Bedienſtd
Otto Müller, dem Vorſtand des Finanzamts Reinheim, Leopold Engel zu Dorheim, Friedrich Trüller zu Staatseiſenbahnverwaltung 71 Erinnerungszeich
Finanzrat Heinrich Kriegk, dem Vorſtand des Finanz= Beienheim, Wilhelm Schmidt zu Melbach, Friedrich vierzigjährige Dienſtzeit und 241 Erinnerungs5
amts Oſthofen, Regierungsrat Dr. Rudolf Blum, dem Hofmann zu Dorheim, dem Schloßbeſchließer Ludwig für fünfundzwanzigjährige Dienſtzeit verliehen.
Vorſtand des Finanzamts Offenbach II., Finanzrat Debus zu Münzenberg, dem Magazinarbeiter Jakob
Ferdinand Welcker dem Oberförſter der Oberförſterei Kolb zu Biſchofsheim, dem Dreher Ludwig Würz=
Seine Königliche Hoheit der Großherzog
Groß=Bieberau, Forſtmeiſter Konrad Stephan zuburger zu Mainz, dem Güterbodenarbeiter Philipp zum 25. November d. Js. zu befördern geruht:
Groß=Bieberau, dem Oberförſter der Oberförſterei Treis Steuer zu Darmſtadt, dem Vorſchloſſer Johannes
Zu Oberſten:
a. d. L., Forſtmeiſter Guſtav Schneider zu Treis a. d. L., Schnarr zu Darmſtadt, dem Schloſſer Otto Geppert
den Großh. Heſſ. Oberſtleutnant à la suite dd
dem Oberförſter der Oberförſterei Schaafheim, Forſt= zu Darmſtadt, dem Dreher Wilhelm Becker zu Mainz, fanterie Prinzen Franz Joſeph von Batten
meiſter Eduard Beyer zu Babenhauſen, dem Ober= dem Materialienausgeber Franz Brendel zu Mainz, Durchlaucht und
förſter der Oberförſterei Mörfelden, Forſtmeiſter Karl dem Maſchinenputzer Peter Menger zu Worms, den
Großh. Heſſ. Oberſtleutnant à la suite der Kau
Bonhard zu Mörfelden;
Schloſſern Karl Chriſtian Stähr, Heinrich Ludwig und des Leib=Dragoner=Regiments (2. Großh. Heſſ.)
Demmel und Philipp Reitz zu Darmſtadt, dem! Freiherrn von Schoen, Kaiſ. Deutſch. Botſcha
das Ritterkrenz II. Klaſſe des Verdienſtordens Hobler Adam Joh. Uhrig zu Mainz, den Vorſchreinern Paris;
Philipps des Großmütigen:
Friedrich Kurz und Ludwig Heinrich Meyer zu
Zum Oberſtleutnant:
den Miniſterialreviſoren bei dem Miniſterium der Darmſtadt, dem Lokomotivſchloſſer Mathias Seib zu
den Großh. Heſſ. Major à la suite der Kau
Finanzen, Rechnungsräten Jakob Keim und Joſeph Mainz;
Freiherrn von Schauroth.
Ox
1915
S
Hg
(III,21333)
Das beſte und gediegenſte
Heute Ziehung!
deutiche ramilienblatt
Pig. die weiteſten Kreiſe
Duz Mstattzurter Geidiotter
zu ſein; dieſen Ruf hat ſich, wie allgemein bekannt,
Ci SliMMe SEIMES Hkanp
Hauptgewinn Pl. 50 000
Spezialgeschäft
Das Buch für Alle
in echt. Grammophonen
Die letzten Lose à M. 3.
(Gramola) und Platten
längſt erworben.
(244
noch zu haben bei
K. Jäger, Darmstadt
Beſondere Vorzüge:
Georgenstr. 11. Tel. 2579.
Königl. Preussisch
Horgfältigſte Auswahl des Gebotenen, größte
Chr. Kulmann, Lotterie-Einnehn
Reichbaltigkeit, viele prachtvolle Illuſtrationen.
Weißwoll. Jacke, Gräße 4446,
Wilhelminenstr. 9, gegenüb. dem alten Pa.ls
Jährlich 28 Hefte.
(V,21750
6 Mk., hellgrauer Pelz 8 Mk.,
Ia Nerzmuff für Kinder 8 Mk.
Telephon 351.
Preis des Heftes nur 30 Pfennig.
Näheres in der Exp. (*15707
Zu beziehen durch alle Buch= und Zeitſchriftenhandlungen.
Ifaſtneue Wintermäntelſ. Damen,
Für Weihnachten!
Größe 42 u. 44, billig abzugeben Eiſenbahn mit Zubehör, Marſtall,
Union Deutſche Verlagsgeſellſchaft in Stuttgart, Berlin,
Achtung!
Leipzig.
*15709) Aleranderſtr. 6, 1. St. Dampfmaſchine u. Hueter=Loſſen Weißen v. Decken4 Mk=
Ileinerer Gummibaum zu verk. Chirurgie, 1.5. Abt., zu verkaufen 1 6 M., Fußbod. ſtreich, ohn=
K. *15715
Heinrichſtr. 63, I.Rundeturmſtr. 15, 1. St., I. (*15760id1 M. Off. u. M 65 Expel

K.I

me

Amniter

[ ][  ][ ]

Po
zu Fo
kohden

Nummer 286
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 21
ee enn Sammmm
Casino-Restaurant
(für Nichtmitglieder)
Ecke Rhein- und Neckarstrasse (Eingang Neckarstr.)
Verein für
Die erlesensten Naturweine
I
der Grossh. Hess. Weinbau-Domäne u. Hess. Winzergenossenschaften Die feinste Küche
Frauenſimmrecht
Pfungstädter Bier
Ihm!
Münchener Augustinerbräu
Einladung
NB. Weinpreisliste gratis. Lieferung aller Weine Telephon 358. H. Pfeil.
frei Haus an Jedermann.
(22342a
zu dem Donnerstag, 27. Nov., 8¼ Uhr
Zur Abhaltung von Festlichkeiten, Hochzeiten usw. stehen entsprechende Säle zu
3
abends, im Fürstensaal‟ (Kaisersaal)
kulanten Bedingungen zur Verfügung.
stattfindenden
VORTRAG
Symphonion mit 20 Platt. 7 M.,
Ludwigshöhe.
gr. Wringmaſch. 7 M., 8 Bde.
von Frau Schreiber-Krieger aus Berlin
4
D.=Oe. A.=V., geb. 190613, 8 M.,
Jeden Mittwoch und Samstag
über die
4 Reliefs (4 Jahresztn., Prof. Kaup=
pert
, Elfenb.=Maſſe, Tellerform), 5 M.
Kur-Konzert.
Prostitution eine Volksgefahr.
Stich Ein Wett. kommt, ger., 6 M.
Eintritt 30 Pfg. 10 Abonnementskarten (inkl. Steuer) Mk. 2.Näheres in der Exp.
(*15706
Da dieses Thema die in der sozialen Arbeit
ſind zu haben im Verkehrsbureau und an der Kaſſe.
(B20527 EEine große Toreinfahrt, 3m br.,
stehendeu Vereine ganz besonders interessieren
II.2
10ml., 4m h., mit gr. Tor, direkt
dürfte, wird um zahlreichen Besuch gebeten.
Letzte GTrage
a. d. Straße, für Lagerraum, Auto=
Freie Ausspräche.
Nur bis 30. Nov.
e.
Garage, Gemüſehandlung od. dergl.
Saal 50 Pfg.
Reservierter Platz 1 Mk-
ſofort
zu vermieten. Zu erfr. Ecke

24476)
DER VORsTAND.
Tel. Soder= u. Riedlingerſtr. 21. (24503a
URr RLUrT389
Großherz. Hoftheater.
Z
Dienstag, den 25. November 1913.
e Ze Ge
Heute IDienst. 25. Nor.
56. Abon.=Vorſt. A 15.
Fest-Vorstellung
und die folgenden Tage.
ereinigung der Freunde des
bei feſtlich beleuchtetem Hauſe.
N.70
Zur Feier des Allerhöchſten
Geburtsfeſtes Seiner Königl.
Koftet dieſes ideafe
hmanistischen Gymnasiums.
Hoheit des Großherzogs.
Tvonne de Forge
Coffcomnerte-
Neu einſtudiert u. neu inſzeniert:
ntrument.
Das Wunder der
Hoffmann’s Erzählungen.
Ankleidekunst.
Einladung
Phantaſtiſche Oper in 3 Akten
Gramola
nebſt einem Vor= und Nachſpiel,
Der Mensch‟
iinmmmmmmmmimmimmmiiih.
riſtin Vortrag des Herrn Oberlehrers K. Mangold
mit Benützung von E. T. A. Hoff=
u
. s. Muskel-Spiel.
am Mittwoch, 26. November d. J. 8½ Uhr
mann’s Novellen von Jules Bar=
hHo

Hochinteressante Dar-
bier
. Muſik von Jacqu. Offenbach.
5g
abends im Fürſtenſaal:
bietungen der (24519
Muſikal. Leiter: P. Ottenheimer.

Redam Brothers.
Spielleiter: Otto Nowack.
Sbd
dienſto
Perſonen:
Klassische Kunst
er pan nechmne
ber Goethes Verhältnis zur Antike.
Vorſpiel: In Lutter’s Keller.
im lebenden Bilde.
Hoffmann . . . Aug. Globerger
Min
Eliſtan'g Olymp. Spiele
Gäſte, auch Damen willkommen.
Niklaus
Annem. Liſchke
Das Beſie
ngsrat Da
5 Culion d in höchsterLutter, Wirt
Auguſt Kräger
ſtritt frei:
Eintritt frei!
24490
Vollendung.
für den
Fritz Hilsdorf
Nathanaell Stud. Adolf Klotz
Hermann
enſtordicſ Mittwoch, 26. November, abends 8 Uhr
billioſten
ſtr. D1o u. . Hut. Ter)
Erſter Akt: Olympia.
Lehrmeister u. Schüler.
Hoffmann .
in der St. Eliſabethenkirche (24506
Aug. Globerger
önigl.
Preis
Niklaus
Annem. Liſchke
u. weitere Debuts 6
1 Berlin
6 I. Ranges
Coppelius, Brillen=
hidſhpulär
=wiſſenſchaftlicher Vortrag
Georg Weber
ert, u. re ue egunt. händler
mallſ des Herrn Prof. Göggel über das Thema:
Spalanzani, Prof.
C
( Haupt=
der
Phyſik.
L. Schützendorf
Reſt. zum Brauſtübl bahnhof) Cochenille, deſſen
ion, harchlicher Geiſt Kirchliches Denken . Mkennchnentncrterienn=
Mittwoch, 26. November
Diener .
. . . Otto Thomſen
ee Zime ee ie Zi Ziig
Olympia .
.Olga Kallenſet
K. Jäger
Sale
Metzel=
Zweiter Akt: Giulietta.
Bedier

Hoffmann . . . Aug. Globerger
Georgenstrasse. 11
e
esich Agl. Nachm. Katfee-Konzerr Hotel nieh.-
Annem. Liſchke
Telephon 2579.
luppe Nilaus
unerungs
Dapertutto, Kapit. Georg Weber
Darmstadts erstes und
ee G ee S Zce e e
Hierzu ladet freundlichſt ein
Schlemihl
. Hans Bertram
grösstes Grammophon-
65*15730im)
G. Scheller. Pitichinaccio
. Otto Thomſen
Spezialgeschäft.
Giulietta.
Franz. Callwey
ßherz=
Café Metropole.
Dritter Akt: Antonia.
geruht:.
Der
E
Aug. Globerger
Hoffmann .
Zur Feier des Geburtstags
Ia suite Mkl
. Annem. Liſchke
Niklaus
n Battelſs. K. Hoheit des Grossherzogs von Hessen
Doktor Mirakel . Georg Weber
Imberial
Milltal-
Creſpel, Muſiker . Alfr. Stephani
der ſchſheute Dienstag vollständig neues Programm
Antonia, d. Tochter Gt. Geyersbach
nKaan
Auftreten der berühmten Russ. Musical Excentric-Truppe
Franz, deſſ. Diener Otto Thomſen
Dar
Wennungsantelg
Bolchide Margot. Ganz neu u. zum erstenmale in Darmstadt. Anfang 8 Uhr.
Antonia’s Mutter
(Erſcheinung) . . Anna Jacobs
Herbst 1913
Nachſpiel: In Lutter’s Keller.
ist erschienen
Aug. Globerger
Hoffmann .
te der a
und zum Preise von 30 Pfg. in Niklaus . . . . Annem. Liſchke
. . Auguſt Kräger
der Geschäftsstelle des (23597a Lutter . .
Nathanael . . . Fritz Hilsdorf
Aut
e!
Wigs
. Adolf Klotz
Darmstädter Tagblatt Hermann
Chöre: Robert Preuß.
erhältlich.
Nach dem 1. u. 2. Akte läng. Pauſen.
4650)
Heute Dienstag, den 25. November,
Preiſe der Plätze (Gew.
Treffpunkt
Zuppenſportwagen, gut erhalt., Preiſe): Sperrſitz: 1.13. Reihe
l Feier des Geburtstags Fr. Königl.
Puppenwiege u. kl. Kochherd zu 4.20 , 14.20. Reihe 3.40 , Par=
der
(21616a verk. Heinrichſtr. 74, II.
(*15712terre: 1.5. Reihe 2.90 , 6.8.
6010
Reihe 2.35 , Proſzeniumsloge
Hoheit des Großherzogs von Heſſen
vornehmen Welt
6.20 , Mittelloge 6.20 , Bal=
konloge
5.20 , I. Rang 4.70 ,
Ludwigsplatz 2, I. Etage.
II. Rang: 1.6. Reihe 2.70 ,
(9)
Zuckerkrannen7 u. 8. Reihe 2.15 , I. Galerie
nur zweimal gebrauchter, gut erhalten ein brauchbares 1.35 , II. Galerie 75 .
ſohe. Denkonſerttehaltener
Kartenverkauf: an der Tages=
(26473
2
kaſſe im Hoftheater von 91
Geſundheitsbrot
Mädlers Schrankkoffer
Uhr und eine Stunde vor Beginn
führt von einer Abteilung der Kapelle des Leibgarde= ſehr praktiſch für 1012 Kleider,
der Vorſtellung; im Verkehrsbüro
im
von 81 Uhr und von 2½ Uhr
(B24505 iſt zu dem Preiſe von 85 Mk. ohne
häft
joft
Infanterie=Regiments.
bis kurz vor Beginn der Vor=
Bügel zu verkaufen, mit ſämtlichen Reformgeschan Aristd
ſtellung. (Im Verkehrsbüro wer=
lfang
½4 Uhr.
Eintritt 30 Pfg.Bügeln 100 Mk. Der Koffer iſtf.
Geſundheitliche Nahrungs=
den
auch telephoniſch Kartenbe=
die
betreffende Dame zu klein.
und Genußmittel
ſtellungen entgegengenommen.
(24473
Näh. in die Exp.
n9
Telephon Nr. 1582.)
gr. Puppenſitz=
Anton Braunwarth
Anfang 7 Uhr. Ende 10 Uhr.
Crnmeauſpiegel, wagen und
Tango-Stunden
Vorverkauf f. die Vorſtellungen:
Ernſt=Ludwigſtraße 3.
Holzſchaukelpferd zu verk. (*15752
Mittwoch, 26. Nov. 57. Ab.=Vſt.
Telephon 971. (23043af
Soderſtraße 55, 1. Stock.
asakademischen Privat-Zirkeln können Damen hospi-
B 14. Hans Sonnenſtößers
n, zwecks Erlernung der massgebenden Tänze; Anmeldungen
Höllenfahrt. Kleine Preiſe.
baldigst erbeten.
(*15734
Anfang 8 Uhr.
nylah
Donnerstag, 27. Nov. 58. Ab.=
Mittagstisch
bat-Tanatnarinstitnt Schrimpff, Neckarstr. 22.
Vorſt. C 15. Zum erſten Male
Große Freude!
Fleisch u. veg. Kost von
wiederh.: Oberſt Chabert.

60 Pf. b. M. 1. im Abonn.
30
Gew. Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
bereiten am heilig.
Freitag, 28. Nov. 59. Ab.=Vſt.
Muſtnmt fur moderne Canzkunſt.
Abend meine her=
Abendtisch
15. Mignon. Kl. Preiſe
vorrag. Kanarien=
Anfang 7½ Uhr.
ſänger. Preis je
Unterricht in Tango, ſowie allen Rund= und
Fleisch u. vegot. Kost 7.

Aus dem Spielplan.
nach Geſangsleiſtg.
50 Pf. b. 70 Pf. im Abonn.
gellueſten Geſellſchaftstänzen jederzeit.

Samstag, 29. Nov. Nachmitt.
Mk. 8, 10, 12, 15, 18,
0
Ausschank des berühmten
6-E
20 u.ſhöher. Nehme
3 Uhr. Vorſtellung für auswärtige
Zu dem im Januar beginnenden dritten Tanz=
:: Wormser Weinmostes::
jetzt Auftr. entgeg.
Volksſchüler. Prinz Friedrich
2100
ſaus nehme noch Anmeldungen entgegen. Der Unter= Reſerviere gekaufte Vögel bis
von Homburg.
Kein Friniezwang. (11
(Zu dieſer
Vorſtellung findet kein Kartenver=
ht
findet in meinem Privatſaal, Saalbauſtraße 13, zum Feſte unter Garantie.
Damenzimmer.
Umtauſch geſtattet. (24499a
kauf ſtatt.) Abends 8 Uhr. Auß.
hrt der Rheinſtraße, ſtatt.
(24266a
Abonn. VI. Sonder=Vorſtellung.
Reform-Restaurant
Ernst Göbel
Die fünf Frankfurter.
4 Alexanderstrasse 4
Sto;
phanna Georg, geb. Merz, pekateur, Schulstrasse 11.
(Zu dieſer Vorſtellung findet kein
Kartenverkauf ſtatt)
herr Großh. Hof=Solotänzerin, Kranichſteinerſtraße 44, part.
-

[ ][  ][ ]

Nummer 286
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 22.
Rheinstrasse 4 Union-Theater Telephon 173.
Auf vielseitigen Wunsch! AuP 4 Tage das gewaltigste Filmdrama für jetzt und alle Zeiten:
60


99
Drama in 6 Akten nach dem berühmten Roman von Henrik Sienkiewicz. Die Christenverfolgung unter Kaiser Nero.
266 ist und bleibt das grösste Film-
jahistellt
alles bis jetzt Dagewesene und was
Nie hiéwird nie über-
Quovdals: troffen werden Ou0vadis: noch kommen möge, weitinden Schatten. Ou0Uddis: wunder der Gegenwart u. in Zukunkt
Einstimmiges Urteil des Publikums:
I(9&2

Es sibt nur e W Gu0 Vadis!
Ferner ein auserwähltes Programm:
Zopoto
Die Schlucht der Nive u. Gerona
Das Osterei
Gutgespielte Komödie
Herrliche Naturaufnahme.
Phantasie.
Anfang nachmittags 3½ Uhr ununterbrochen.
(24515
Heute Dienstag
½11 u. ½2 Uhr: Zwel interessante Schulervorstellungen
mit Genehmigung des Schulvorstandes.

WOlympig=A
E Theate
Darmſtadt

Inhaber:
Ich kaufe
LUSENE UIIENTE
Georg Brand.
2 Rheinſtraße

getr. Herren= u. Damen=Kleider,
auch Stiefel, Bettfedern, Gold,
am weissen Turm.
Programm für Dienstag, Mittwoch, Donnerste
Silber ꝛc. Zahle Ihnen ſtets kan=
kurrenzl
. Preiſe. Der erſte Verkauf
= und Freitag.
überzeugt Sie. Poſtkarte genügt.
(24498
Max Schnitzer, Schloßgaſſe 33.
Ab heute
Gestörte Freude
Der Kuss der Zigeunerin
Telephon 2097.
(24227a
Gut geſpielte Komödie.
Ein sehr ergreifendes Drama in 2 Akten.
vollständig neues Programm
an
u. a.
Las Kina von Part
Kaufe getr.
Der Steckbrief.
iſt ein Meiſterwerk der Kinokunſt, durch ſeine dramati
Kleider, Militärſtiefel, Bett=
Kriminalroman in 3 Akten von Franz Hofer.

Handlungen und abwechſelndes Spiel in verſchiedenen Lände
werk, Zahngebiſſe, alte Waffen,
Ergreifend von Szene zu Szene.
Nur heute noch
Fahrräder. Poſtkarte genügt.
Verſäume kein Kinobeſucher, das Meiſterwerk zu ſehen.
Römischer Ringsport mit Büffel
24060a) M. Obstfeld
Sehr intereſſante Aufrchme.
Einlage
Kl. Bachgaſſe Nr. 7. Telef. 2085.
Der Geiſt oder der erſchrechte Einbrecher
Shaufe d. Woche Zahngebiſſe, einz.
Ik Zähne z. d. höchſt. Preiſ. (Un=
Ergreifendes Drema.
genierter Eingang) Woogſtraße 5,
Froir desen groden Fraehigrograng keins freiserühd
Nähe der Turnhalle. (*15696oid
Loge 85 3. I. Platz 65 . II. Blatz 45 . III. Platz 15
Ankauf
Heute von 97, bie 4 Uhr große Schüler=Vortellngen
3 Platz 10 Pfg., 1. und 2. Platz 19 Pfg.
von getrag. Herren= u. Damenkleid.,
mit Asta Nielsen
Stiefeln u. Zahngebiſſen. Zahle
Das Schülerprogramm hat zirka 10 Nummern, unter welch
Ihnen die höchſten Preiſe. Poſt=
in
der Hauptrolle u. das
auch Aſchenbrödel zur Vorführung gelangt.
karte genügt. M. Lemler, Ober=
übrige
Schlagerprogramm.
(*15702oim
gaſſe 15, Laden.

Flaschen
werd. zu allerhöchſten Preiſen angek.
Ruhin. Kaupſtr. 46, II. (22893a
Voranzeige.
Völlig
Aerztlich

empfohlen
gitttra
C

Wattentoch
leare
(Extrarock) von Art.=Regt. 25 zu
ein ungemein wirksames und
kaufen geſucht. Geſl. Offrten mit
Kaisersauf
vielseitiges Heilmittel.
Preisangabe unter M 55 an die
(*15738idg
Expedition.
Grafenstrasse
50
Versäumen Sie nicht

ab Samstag, den 29. ds. Mts.
het
einen Versuch mit den DUN-Präparaten
Zame Hochste
zu machen und hoffen Sie auf Genesung,
Vorführung des grössten
Preiſe für getr. Kleider, Schuhe,
wenn alles andere versagte.
Wäſche uſw. Poſtkarte gen.
Stets mit den besten Erfolgen ange-
A. Hochmann
Filmwunders der Welt
wendet bei Schlaflosigkeit, Nervosität,
Kleine Ochſengaſſe 16. (*15758imd
Verdauungs-Störungen, Bleichsucht.
Ferner als Salbe bei Wunden und Ent-
Wianino, n. erſtkl. Fabr., p. K. zuk
zündungen aller Art, Krampfadern,
P
geſ. v. Priv. Off. u. N47 Exp. (*18704
offenen Wunden, Flechten, Rheuma-
zine
kleine nußb. pol. Kommode
(24486a
tismus etc.
C
zu kaufen geſucht. Angeb. erb.
Die Kerrin. Mils
Klinisch-therapeut. Abhandlung über
unt. M 46 an die Exv. (*15708
die innere und äußere Anwendung der DUN-
Streng diskret!
Präparate von Dr. J. S. 1. W., sowie Prosp. mit
Heilberichten, welche auf ihre Wahrheit hin
Getragene
gerichtlich festgestellt
Herren=Kleider, Schuhwaren,
Kleovatra
Bettfedern, Uniformen Zahn=
wurden
, durch die Fabrik Hans Heiß,
gebiſſe, alte Waſſen uſw. kauft
Darmstadt, Roßdörferstraße 22.
S. Zarnicer
Ein Ausstattungsdrama in 5 Akten.
Dunsalbe 1.30, Dunpillen 1.30, Dunzäpfchen 2..
kleine Bachgaſſe 1.
Nur in Apotheken zu haben.
Uebertrifft bei weitem Quo vadis.
Komme auch nachauswärts. 24501a

6
2
Winter=
M
Gaszuglamp., hehſch. Gaszimmer
F überzieher bilig zu verlaufen 13
2 ofen u. einf. elektr. Zuglampz bill.
Heft 2 Jahrgang 1912
zu verk. Hügelſtr. 8, I. (*15728imd Daſelbſt wird ein gut erhaltener
Wer dert? (24117a
Zu verkaufen: 1 zweiſchlsf Bett=Petroleumofen zu kaufen geſucht hier V. Schatz, Schloßgaſſe 23.
der Heſſiſchen Chronik wird jederzeit zurückgekr
I ſtelle, 1 einſchläf. Bettſtelle m. *15729) Lippert, Beckſtraße 76.
Ichkomme ſof. u. zahle Ihnen für
Matr., 1 Gasofen. 1 Photographen=Tahrrad m. Torp.=Freil., gut er=getrag. Kleid., Schuhe, Möbel, Zahn=
Apparat 13 2 18, kompl. m. all. Zuk. 14 halten, für 30 Af gbaugeben gebiſſe, alteFederbett.ſtets diehöchſt. 24072a) Darmſtädter Taablatt, Geſchäftsſtelle.
(wie neu) Ludwigſtr. 15, II. (*15777*15781)
Ludwigshöhſtr. 78. Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genügt

[ ][  ][ ]

er 20)

mit
V.
erſtclue
Pfg.
t, unter B
gelangt.

Völ
liftf

Nummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 23.
Jeder Käufer erhält trotz billigster
Grosser
Preise ein Geschenk gratis.
Srunnnanannnnnnnnnnnunnann annnnunnnnnannnennunnnnnnnnaae
Es werden verschenkt:
5 Puppen, grosse und kleine, Trom-
Weilachis verkauf
5 peten, Baukästen, Pferdchen,
j; Hampelmänner und viele andere
hübsche schöne Sachen.
In!
annnnnnannannueneuaneunneannee
Die zum Verkauf gestellten Waren stellen ein wirklich äusserst billiges Angebot dar.

Blusen,
Nestantrocke.
Win meiner Massabteilung
erhalten Sie
jede Bluse
Tüllblusen
jeden Kostümrock
Kostümröcke
aus neuesten Mustern Mk. 28. bis 3.50
in allen möglichen Stoffarten u. Farben
auch wenn Sie den Stoff stellen,
Seidenblusen
in Preislagen von Mk. 24. bis 2.95
in 12 Stunden,
in aparten Ausführungen, in neuesten
Mäntel,
Farben, Ia Qualitäten, Mk. 36. bis 7.50
den noch vorhandenen Vorrat gebe ich
Trauerkleider
Wollblusen
zu und unter Selbstkostenpreis ab.
in 45 Stunden,
in allen möglichen Farben und Grössen
Kostüme, Jackenkleider,
tadellos sauber u. schickangefertigt.
Mk. 8.50 bis 1.95
solange Vorrat, zum Selbstkostenpreis.
Reinwollene Blusen
Hauskleider
gefüttert, prima gearbeitet,
ohne Rücksicht auf seith. Wert jetzt M. 4.95
Mk. 12.50 bis 2.95
Hemdenblusen
in Seide und Flanell apart verarbeitet
Mk. 12.50 bis 3.95
Eigene Fabrikatont
blasenhaus W. Schnen
daher die billigen Preise.
Täglich neue, frisch von der Maschine
gelieferte saubere Ware!
(*15747
An der Stadtkirche 19 Kirchstrasse 19.
Billigste Bezugsquelle für Damen-Garderobe!
Madch. Albet. Sehtſtent. he
e hent, in gröſterent
Geſchäft tätig, mit guten Zeug=Mädch, vorm. 3, nachm. 2 Stund.
250 Arkbeiter
Tüchtiger Mechaniker
niſſen, ſucht Nebenbeſchäftigung geſucht. Taunusſtr. 1, I. (*15694oi
zum möglichſt ſofortigen Ein=
werden
bei eingetret. Schnee=
als
Kaſſer oder ähnlichen Poſten.

Sauberes ehrliches
tritt geſucht. Solche, welche
fall und Glatteis eingeſtellt.
Off. u. M 58 an die Exp. (*15739
bereits in elektrotechniſchen
Annahme morg. zw. 5u. 6 Uhr.
Kht. Schneiderin, durchaus
Laufmädchen
Betrieben tätig waren, bevor=
Trottoir-Reinigungs-Institut
Mt empf. ſich in u. außer dem 1 Rechnungsbeamter ſ. P. über=für Geſchäft den ganzen Tag ge=
zugt
. L. Lange, Elektr. Inſt.,
Ibel & Lotz, G. m. b. H.,
e. Grafenſtr. 22, I. (*15780/1 nimmt Vermögens=und Haus=
ſucht
. Schuſtergaſſe 16. (*15731
Hofl., Darmstadt. (24472im
verwaltungen, Nachtrag von
Eliſabethenſtraße 31. (24495id
Uialein empfiehlt ſich für ganze
Kräftiges Kindermädchen per
Büchern ꝛc. Offerten unter M51
im Bügeln, Flicken und Stop=
ſofort
geſucht.
(*15737
an die Expedition.
(*15725
elternnheme
Offerten unter I 48 an die
aller Berufe
Karlſtraße 10, parterre.
des Vertriebs neuer, wirtl. Mit=Offene Stellen enthält ſtets
dition ds. Blattes. (*15716 Junger Mann, 30 Jahre alt, Reinliche fleißige Aushilfe im lionen=Bedarfsartikel Leute aller die Zeitung: Deutſche Bakanzen=
verläſſiges
gebildetes Fräu=verheiratet, ſucht Stellung als Kochen und Hausarbeit bewan= Stände überail geſucht. Bis 100 Mk.
verfekt in Küche und Haus= Ausläufer, Bote, oder dergleichen. dert, von 84 Uhr auf 14 Tage wöchentl. Verdienſt. Ev. Alleinvertr. Poſt, Eßlingen 143. (I,1627
ſucht ſelbſtändige Stelle als Kann Kaution ſtellen. Offerten geſucht. Anfragen vormittags Hein= Berufsaufg. und Kapital nicht nötig.
unt. M 56 an die Exp. (*15743im richſtraße 58, 1. Stock.
(24467
Kaiser, Neuheitenfabr.,
haushälterin,
Junges Mädchen zu Kind Vallendar am Rhein. (*1574s Merr ober Dame
fefirerobe lrbeit vorbe. ., Mfene Stellen
und leichter Hausarbeit geſucht.
Pbſten in frauenloſen Haushalt.
zur Uebernahme einer
Schulz, Rheinſtraße 2. (*15741
rb. u. M 24 an die Exp. (24396si
Weiblich
e
Sauberes, pünktliches Nädchen
ſche halbe Tage Waſchen u.
geſ. morgens und mitags.
Fillaie
Ki. Kiesſtr. 16, Stb.,p. r. (*15736
(*15782)
Kiesſtraße 47, ptr.
ERauiifloll der Lebensmittelbranche per ſofort
fünte Fr. ſ.morg. Laufd. oder Branchekundige Verkäuferin
Laufmädchen oder unabhängig.
nwutzen. Näh. Exp. (*15733
Lauffrau für vor= und nachmitt. einer alten gut eingeführten loder ſpäter geſucht. Offerten mit
u. Packerin
Der Katholische
sucht (24343sid geſ. Lichtenberaſtr. 58, III. (*15792 Feuer=Verſicherungs=Akien=Geſell=Angabe der Gehaltsanſprüche unt.
Lädchenschutz-Verein
(24532
ſchaft wird tüchtiger Herr für M 70 an die Exp.
der=Ramſtädterſtraße 30,
dauernd zu engagieren geſucht.
Nietschmann.
Selucht
ſchwon35)empfiehlt 1 beſſeres
Auch als Nebenberuf ſehr ge=
Prtädchen, 2 brave ſchon ge=
für
leichte Papier=ſper 1. Dezember ein Lehrmädchen eignet. Offerten unter J 95 an Dachdeckerarbeiten
Alleinmädchen, 1 älteres Mädchen arbeit ſucht
für Papierbranche. Näh. in der die Expedition ds. Bl. (*14718dss
werd. prompt u. billig ausgeführt
chen, welches kochen kann, *157921
C. W. Leske.
Expedition.
(*15802
Lgssüber.
(24474
22388a) L. Chriſten, Riegerplatz 8.
Suche: Köch., Hausm., Alleinm.
Frau in den beſten Jahren,
Junger, techn. geb. Bauzeichner
Pir ſchen nod
w. koch. k., beſſ. u. einf. Stütz., jg. findet leichte abendl. Neben=
in
Küche und Haushalt,
moderne Muſter, w.
Gton
Mädch., w. ſch. ged., ſof. u. 1. Dez.
1 Verkäuferin
ſel bſtändige Stelle als Haus=
beſchäft
ig ung in Privatbüro.Stepodeckel von 3 Mk. a. gef.
hier u. ausw. Frau Minna Dingeldein,
rim. Zu erfr. vorm. v. 912 Uhr,
gewerbsmäßige Stellenvermittlerin Off. u. M 67 a. d. Exped. (*15773 Karlſtraße 41, Seitenb. (20324a
zur Aushilfe und
Ar tſtraße 35, 2. St.
(*15717
Eliſabethenſtr. 5, Tel. 531. (*15801
junges Mädchen
Neue Exiſtenz
Maesfleiß Mädch.,16J, ſ. telle
. Hauſe. Zuerfr. vorm. v. 912
für den Packtiſch.
(24470
bietet die Uebernahme der Fabrikation eines Nahrungsmittels
Männlieh
Etkhardtſtraße 35, II. (*15718
D. Faix & Söhne.
für den hieſigen Bezirk, von welchem im kleinſten Haushalt
jedegewandte, gutempfohlene
jährlich ca. 200 Pfund gebraucht werden. Die Fabrikation iſt
illige Frau geht halbe Tage
R Perfönlichkeit zum Beſuche
Zu ſofort od. zum 1. Dezemb.
mit patentamtlichen Schutzrechten und Geheimverfahren ver=
gein
und Putzen. Ballon=
(*15701ein ordentliches und fleißiges der hieſigen Geſchäfte geſucht. Auch
Hinterbau r.
bunden, ferner von Autoritäten glänzend begutachtet.
für Geſchäftsinhaber, welche ihre
Jahreseinkommen bis zu Mk. 20000
ſerre alleinſt. Witwe ſucht Dienſtmädchen freie Zeit nutzbringend ausnützen
ſals Haushälterin bei alleinſt. geſucht Näh. in der Exv. (23761a wollen, geeignet. Offerten mit
und höher leicht erreichbar.
Off. u. M 60 an die
der Aufſchrift Poſtlagerkarte 47
tliion ds. Blattes. (*15749 Perſof. un=
Branchekenntniſſe nicht notwendig. Die Fabrikations=Ein=
(*15742
abh., reinl. Mädchen Darmſtadt erbeten.
richtung, wozu ein kleiner Raum genügt, iſt ſehr gering.
eſaubere Frau ſucht Waſcheno. Frau v. morg. 7 Uhr bis nach Junger Kaufmann für Buch=
Ein Barkapital für den Ankauf der Fabrikationsrechte und
Putzen. Pallaswieſenſtr. 23, d. Spülen geſ., b. g. Lohn. Erbacher=haltung und Korreſpondenz nach
Betriebskapital nur von ca. 4000 Mk. erforderlich, da der
Glaser.
(*15748 ſtraße 67, I., vm. vorzuſt. (*15652goim auswärts ſofort geſucht. Off. u.
Artikel von den Kunden gegen ſofortige Kaſſe gekauft wird.
ſ., unabh. Frau ſucht Lauf= Lauffrau morg. von 810 Uhr M. 79 a. d. Expedition. (*15786
Offerten unter Ch. E. 979 an Rudolf Mosse,.
üd. Waſchen u. Putzen
(I,24477
Darmstadt.
geſucht Müllerſtr. 41, II. (2451s
Ludwigshöhſtr. 9, part.
(24521Agenten und Reiſende
Frau ſucht Waſchen u. Putz. Putzfrau geſucht
Ludwigſtraße 18. geſ. Neue Ireneſtr. 10½, pt. (*15715im
hlEliſabethenſt. 25, Hth. *15775
Aerientiet un ven
Männlieh
Päils
SGlüTzMaRKE
GolbeliE Mrohiur
Vurenetarionat:
eflsct
Sereituneen Hie
FüR
in kräftiger Junge
Lande ſucht Lehrſtelle bei
Mill.
Gärtner für Frahjahr 1914.
Koflfc
Heilemalgal Gesehsutan-Nannult a. JJdh2.50
ſent unter Chiffre M 74 an
gedition.
(24522
(X23435

[ ][  ][ ]

Seite 24.

e
Praktische
LOderl-
Kleidung
für die kühlen Herbsttage
Loden-Mantel Art Salzburg
kräftig in Qual., mittelschwer
doppelter Rückenschutz, grau 2
Mk. 22.-
und Mode
Loden-Mantel Art München
reine Wolle, wasserdicht,
Rückenfalte, marengo Mk. 28.50
Loden-Mantel Art Brüssel
leichte reine Wolle, Glocken- T
Schnitt, hellmode . . Mk. 34.-
Loden-Mantel Art Braunschweis
gemust. Kamelhaarloden mit
Batist-Schultereinlage, Led.-
.Mk. 40. . . . .
Loden-Capes
für Herren, Damen und Kinder
in allen Preislagen
Loden-Mäntel
für Damen und Kinder
Ihnmni!
Gummi-Mäntel u. Damen
Garantie-Qualitäten!
Iniasss!
I
e
Schw
Ludwigsplatz
24514

Nummer 286.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Fur die Weihniſche Däderer
empfehle beſonders geeignet, ſortierte, tadelloſe
2
Ster
25 Stück . . . . 1.70
10 Stück . . . . 68 Pfg.
großſortierte Eier
10 Stück 78 Pfg. 25 Stück 1.95 100 Stück 7.50
extra grosse (bayer. Landware)
Stück (
10 Stück 88 Pfg. 25 nur 2.15 100 Stück 8.54
Lieferung von 25 Stück an frei ins Haus.
per Pfund nur 63 Pf
Beſtes Pflanzenfett
per Pfund 75
Eier=Margarine
zu verwenden,
feinſte Pflanzen=Butter=
Mello, Margarine, iſt genau wie Natur=Butter perPfund 90
zu verwenden,
7 allerfſte. Tafel=Mar=
Alpenperle , garine, iſt genau wie Land=Butter per 1 Pfund 90
10 Stück 68 Pfg
Große Citronen
Darmſtädter Eiergroßhandel
MATH. RosENSTock
Ludwigſtraße 18 Karlſtraße 102 Kaupſtraße 42 (Riegerplatz)
Landwehrſtraße 13 und Nieder=Ramſtädterſtraße 53.§(24520
Honig
feinſte Qualität, garantiert rein,
ausgezeichnetes Nahrungs=, Genuß=
edcrhe
Gasbeolehen
u. Heilmittel, empfiehlt zu Mk. 1.10
per Pfund ohne Glas (24530a
für Salon, Herrn- u. Schlafzimd
Georg Roth Nachf.
Inh.: Ph. Kolb
sowie Gaszuglampen
Dieburgerſtr. 9. Telephon 1107.
einfache Zimmer-, Küchen-,
Innahmestelle: Fa. Talter, Gratenstr. 19.,
Bitte genau auf meine
und Vorplatz-Lampen äusserst
Hausnummer 26,I
Gas-Strümpfe von 35 Pfg. an
Beckerſtraße, zu achten
Mech. Strickerei A. Pfirſch. (24502a
S
Gelegenheitskauf!
Schweres neu. nußb.= pol. Schlafz.
Chr. Landzeite
m. beſt. Inh., ſow. Küche, beſt. aus
O Kaupstr. 7, I. Stock. Kein Lal
Schrank, Anr., Tiſch u. 2 Stühlen,
für nur 450 Mk. zu verk. Anzuſ.
von 10 Uhr vorm. bis 7 Uhr ab= (6
Lauteſchlägerſtr. 7, I. links. (*15755
Eine Gas=Rugellampe
Für Qualitätsraucher
für Erkerbeleuchtung bill. zu verk.
15809) Alexanderſtr. 25 (Laden).
empfehle als äußerst günstige Gelegenheit
Zwei 7 u. 8jährige
Wallache
Vardht. Toil Harand-Uigalte
gefahren u. geritten, zugfeſt, fehler=
frei
, 1,68 u. 1,71 Bdm., zu verkauf mit ff. Sumatra-Decke, welche von jedem Kenner ü)
schätzt werden, zu 12, 15 und 20 Pfg. das Stück.
Offert. u. L 65 Exped. (24196dif
Dasselbe Fabrikat mit gemischter Einlage (daruff
½ Havana) zu 10 und 11 Pfg. das Stück.
Hofhund
ſehr wachſam u. ſcharf, 3½ jähr.,
Im Kistchen oder grösseren Bezügen entsprechenge
Wolf u. Pinſcher, billig zu verk.
Näh. in der Expedition. (*15800im
Ermässigung.

Prima Leonberger
Cigarren-Import- und Versandhaus
Jahr alt, ſofort zu verkaufen.
Näh. Schuſtergaſſe 18. (*15779
fo1 für Herren:
Junges Kätzchenle D. Numrich
ſilbergrau, wirklich hübſch, 5 Mon.
Hauptgeschäft u. Versandstelle:
alt, in gute Hände zu verſchenken

Frankfurterſtraße 78, I.
*15721)
Ecke Nieder-Ramstädter- u. Mühlstr.
Lachtauben!
Telephon 312.

ein Pärchen und ein Junges mit
Käfig für Mk. 4.50 zu verkaufen
Fuhrmannſtraße 8, 2. St. (*15805So6gehee
Dierf., Schildkröt., Laubfr., Fiſch=
futter
, Aquar. Zrenner, größt.
Spanische Weinhalle.
Spezialgeſchäft Karlſtr. 16. (24061a
anarienvögel, gute Säng.
u. 1 Konzert-Zither bill. Mathildenplatz 8, Tel. 1936 und Nieder-Ramstädters!
abzug. Wendelſtadtſtr. 11, p. (24147a
empfichlt vorzüglichen Natur-Rot- und Wei.lt
Ecke Schulstr.
bt
Izie
Gut gemäſt. Gäuſe u. Enten von 70 Pfg. an per Liter, bei Abnahme von 10 Lite
zu verk. Beſtell. auf Weihnachten ermässigung, frei ins Haus geliefert.
können gemacht werden. Näheres
Inh. Juan Prim, Weingutsbesta
Frankfurterſtr. 130.
(*15778)

eit
imiete

[ ][  ][ ]

90

rplatz)
(24520

en-
fg
. 4

in

2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
ſis 286.
Dienstag, 25. November.
1913.
Ausstellung
in einem Eingangsfenster!
In unserer Putz-Abteilung:
ab heute grosse 1 reisermassigung auf
Damen-, Mädchen- und Kinder-Küfe
Markt 2
Gebr. Rothschild Markt 2
24516
Pankratinsſtr. 26, . St. gr. zut
Reich ebeldent. Herſchaſt huſt
In altbekannter vorzüglicher
Zimmer
Brautausſtattung.
möbl Zim. monatl. 16 Mk. (23948gif W einer armen Familie, b. w. derQualität empfehle Mainzers
Mann arbeitslos iſt, mit 5 Kindern
Neu, fein pol. Schlafzimmer mit
Anisgebackenes,
für 1. April 5 Zimmerwohnung Wendelſtadtſtr. 31, 1. Etage, im Alter v. 513 Jahren, aus der
Marmor, Spiegelſchrank, 2 Patent=
garantiert
reine Eierware,
Speiſek. u. Badez. für 750 Mk.
2 gr. eleg. möbl. Zim. (Wohn= u.
Not mit Kleidern u. Schuhe?
matr. m. prima Zteil. Wollmatratzen
per Pfund Mk. 1.10
ormieten. Einzuſehen zwiſchen Schlafz.), auch geteilt, z. v. (24033idg Off. u. M 75 a. d. Exped. (*15790 Buttergebackenes, reine
m. Schoner, ſow. große ſchöne Pitſch=
5 Uhr. Näh. bei Dr. Heil,
(24183is Alleinſtehender Herr
pine=Küche, ganz mit Linoleum=
Prichſtraße 21.
Butterware,
Acker
belag, zuſ. für 430 Mk. abzugeben.
oder Dame.
per Pfund Mk. 1.60
Ferner Wohnzim., großer Diwan
zu kaufen geſucht. Nähe der
st-Ludwigstr. 18, II.,
In einem beſſeren, kinderloſem
Pariser Schnittchen
mit Umbau, Büfett, Serviertiſch,
Windmühle oder angrenzende
im.=Wohnung, neuhergerichtet, Haushalte, am alten Bahnhofe, Straße bevorzuat. Angebote unt.
per Pfund Mk. 1.80
Stegtiſch, 4 ſchöne Rohrſtühle, zuſ.
ald oder ſpät. zu verm. Näh.liſt 1 möbl. Zimmer ohne Penſion
(*15765
(24245a Makronen per Pfund Mk. 2. für 310 Mk.
Stock, von 103 Uhr. (23718ids zu vermieten. Off. unter L. 871L. 71 bef. die Exp.
Ludwigſtr. 10, 1. Stock.
Selbſtgefertigte hochfeine
an die Expedition.
(*15484si
Nürnberger Eliſen=Lebkuchen Blumenkrippen!
Glterhe
3 Zimmer
Mathildenplatz 6, I., gut möbl.
(*15795Flurgarderoben, hochf. Diwan,
ſtets friſch.
eich. Ausziehtiſch, Bettſtellen, hell.
ſſteme Niederſtraße 11 hübſche Wohn= u. Schlafzimmer. (20883ik Oine unverſchuldet in Not gerat.
Fam. ſucht 200 Mk. zu leih. nur Konditorei u. Bäckerei Mainzer lu. dunkel, Schreibtiſch, fein 1
immer=Wohnung zu vermieten.
Neckarſtr. 16 gut möbl. Wohn=
(207
v. Selbſtgeb. geg. pünktil. Rückzabl.
kompl. Küche ſehr bill. abzug. (*154
1 Dez., evtl. ſpäter. (B23836 u. Schlafzim. zu verm. (24032ids
Off. u. M53 an die Exv. (*13723 Nachf. Richard Frendenberger Uhland. Hügelſtr. 29, Werkſtätte.
Heidelbergerſtr. 89, II., ſch mbl.
erhält Bleichſtr. 13 Telephon 1265. mmm a i i e i u u u ie e
Unb
morotn 7 III. Zimmer, mit o. ohne Penſ. (2387a Kredit bis 2000 Mk. jedes
Phhhelmerstr
Heinheimerſtr. 22, III., ſchön neu zugelaſſene Mitgl. v. Reichels-
Mig 3 Zimmerwohnung mit Gas mbl. Z. m. Koſt p. W. 12 Mk. (24528adorter Breditverein b. Abg. (II,24481 Badernhandkule Alkoholfreie
konſt. Zubehör.
(22395gids Aelt. Herr od. Dame findet
Wer leiht
große ſpeckige
luowigsplatz 4, III., wegen dauerndes und gemütl. Heim mit
WGE T RANKE
mit Kümmel
auf eine Erbſchaft von 10000
Uſißſchöne 3 Z.=Wohnung mit guter Penſion b. ruh. kl. Familie
ke. Mark 34000 Mark gegen jeden Mittwoch auf dem Rieger=
Behör per 1. Jan. evtl. ſpäter! Off. u. M 54 an die Exp. (*15722
Ratenrückzahlung. Offerten unterlplatz und im Laden Hochſtr. 4,mt
irm. Näh. 1. Stock. (20786if Karlſtr 28½, III., möbl. Z. p. W. I 69 an die Expedition. (*15767.
Wormser Weinmost
L. Stilling Witwe.
nur 3 Mk., Koſt a. bill. (*15720ids
Darlehn erhalt. ſichere Perſonen
Zimmer
Schützenſtr. 10½, II., ſch. möbl.
Rheinweine, ff. Marken n
von Selbſtgeb. durch (*15583zimd
Ueeche
s-Ludwigstr. 22, 2 Zim.=Wohn. Zim. a. Kaufm. od. Beamten. (*15752im Wilh. Schuchmann, Stiftſtr. 46.
Soderſtraße 56, II., gut möbl.
:: Ja Lorcher Weine:
zu verm.; für alleinſt. Dame
Holländiſchen Unterricht
ſer d. Näh. Entreſol. (203821f Zimmer m. od. ohne Penſ.(*15757im 1 Hypothekv. 11000 M.
Aliceſtr. 6 möbl. Zimmer m. u. von pünktlichem Zinszahler auf geſ. gegen franz. oder Verg. Näh.
FRADA‟-Getränke
ohne Penſ. p. 1. Dez. z. v. (*15768ifi ein neuerbautes Anweſen auf dem in der Expedition d. Bl. (B24403
umer
Luiſenplatz 7, II., Ecke Rheinſtr.,Lande, 55 Prozent der Ortstaxe,
5:- Export-Apfelwein :
wünſcht engliſch.
r d. Manſ.=Zim. ſof. zu verm.
Seidelbergerſtr. 9½ (21746is ſchön möbl. Zim. g. ſol. Herrn. (24201tſofort zu leihen geſucht. OffertenEngländerin Unterricht zu er=
unter
M1 49 an die Expedition
Alkoholfreies BIER
teilen Wilhelminenplatz 10, I. (23698a
Heinheimerſtr. 22, III., ſch. mbl. erbeten.
(*15732is
findet April unmöbl.
Mnne Wohnung mit Penſion. Z.mit Koſt,pro Woche 12 Mk. (24226a
erhalt. ſichere Perſ. Für einen Sekundaner ſofort
Darlehen von Selbſtgeber d. ltüchtiger, gewiſſenhafter Lehrer für Die Getränke sind erst-
liei
Offert. unt. H. G= poſt=
Zmeren geich
Auguſt Meißner, Traiſa bei Franzöſiſch (Nachhilfe) geſucht. 5 klassig, absolut alkoholfrei
iid Stiftſtraße.
(24526m
und werden vielfach ärztlich
Gefl. Angebote mit Honorar=
e

Tüchtiger Geſchäftsmann ſucht Darmſtadt, Ludwigſtr. 35. (*15764
verordnet bel Herz., Mieren=
forderung
unter M 73 an die
One Zimmerh
im Johannesviertel einen
Nervenleiden, Gicht u. Rheu-
(*15798
Exped. d. Bl. erbeten.
Laden, Eckhaus bevorzugt, oder
Darlehen
Tg. Franzoſe, aus Grenoble, lie. 5 matismus, sowie Elutarmut.
W ohn. i. d. Altſtadt a. einz. Leute. Haus, in dem ein Laden ge=
Man befrage seinen Arzt.
Kahlertſtr. 1 (Bertsch). (21764oidf brochen werdenkann, ſpätererHaus=von 100 bis 400 Mark) ltt., ert. franz. Unterr. u. Konv.
Rei 12 Hlaschen Preisermässigung.
Mankratiusſtr. 50 kl. Wohnung kauf nicht ausgeſchloſſen. Off. mit lohne Vorſpeſen, auch ohne Ver=Off. u. M 76 a. d. Exp. (*15788
Leinzelne Perſon.
(*15497si Preisangabe unter II 78 an die mittlungskoſtengibtausw. Selbſt=
Sorten- und Preisliste
Exvedition.
(*15806 geb. nur an Beamte und beſſere In der Kochschule
bitte zu verlangen.
Vete ieneen
34 möbl. Zimmer, event. mit Privatangeſt. in ſich. Lebensſtellg. von Frau Auguste Klein,
* Küche, ſof. geſ. durch Woh=und mit eigen. Hausſtand, gegen Grafenſtraße 13, können wieder Lieferung frei Haus.
monatl. oder viertelj. Ratenrück= einige junge Damen eintreten.
But vermieten: nungsnachw,, Lauteſchlägerſtr. 7, I. (zahlg. Abſchluß oder Zuweiſung Daſelbſt auch Eſſen über die
chöönes Landhaus, 5 Min. von
einerkl. Lebensverſicherg. erwünſchtl Straße.
dess Johannes Horn
Möten
inſtadt gelegen, mit neuzeitl.
Keine Agenten=Vermittlung!
Lichtung und großem Garten,
for erhält ein Strengſte Diskretion zugeſich. Wealgymnaſiaſt zu Jungen für Vertrieb alkoholfreier Getränke n
Nur ausführl. Off. u. M 37 an Nachhilfeſtunden geſucht.
port billig zu verm. (24200t Solider Käuſer 4= Z.=Haus
REFORM-RESTAURANT
(*15770
f. erb. unt. L 64 an die Exped. mit gr. Garten, beſte Lage des die Exp. Rückporto erbet. (24417gik Schulz, Rheinſtr. 2.
4 Alexanderstr 4, I. Stock.
Wither- u. Guitarre-Unterricht wird
Darlehn
K
Johannes=Viertels, ohne Anzahl.

nammn
Summmn
gegen jährl. Abtr. Off. u. F 64 von 501000 Mk. an ſolv. Leute2 ardl. ert. Mauerſtr. 23, II. (21525a
Mlberg 6 Lagerraum, trocken an die Exped. d. Bl. (B16551 jeden Standes zu vergeben. Raten=½
Waugel. i. ſch. L. zu verk. Haus, rückzahlung. Streng rell u. diskret.
(Toreinfahrt)
Denmieten.
(*15402si
Hyp. od. Reſtkaufſch. n. i. Zahl.l Firma Dänner & Co., Cassel,
Off. unt. P 81 an die Erp. (B22989 Untere Karlſtr.7, p. (VIII.23178,48
Miente Zimee
Größ. Garten=Grundſtück im Hilfsverein Sulzbach i. Obpf. g.
i enſtr. 6, III., frdl. mbl. Z. Villenviertel hier zum feſten Preis 2 jed neuaufgenommenen Mit=
von
9 Mk. per am umſtändehalb. glied über 21 Jahre Darlehen bis
W. zu verm.
(23489gidkſof. verkäuflich. Off. u. M 501000 Mark. Bedingungen voll=
Bawatz
liſſenſtraße 32, I., Vorderh., an die Erped. d. Bl.
(*15726ſtändig gratis.
(II,23537
Zimmer zu verm. (*15700oi
ſofort bar an iedermann bei
m
Kleines Haus Geldil. Natenrückzahlung bis
für
Waldstrasse 32
in freier Altſtadtlage, neu hergex., 5 Jahre. Reell, diskret u. ſchnell.
mnöbl. Zimmer z. verm. (23962t paſſend f. 12 Ehepaare, 7
W. Lützow, Berlin 114,
(19714s u1
Dennewitzſtr. 32. (III,
ſiesſtr. 18, gut möb. Zimmer lu. K., billig u. günſt. Beding= zu
l. mit Penſion zu vm. (24513t verk. Off. u. MI 52 Exp. (B24504 Koſtenloſe Ausk. Viele Dankſchr.
schwarz
Waldſtr. 50, gut möbl. Zimmer
rt od. ſpät. zu verm. (2275ßt
Zur Gründung eines
Balldſtr. 23, I., I., möbl. Zim.
Weltunternehmens
ſer nieten. Zu erfr. part. (23617t
der Holzbranche als
Jodderstr. 6½, 3. St.,
das beißt: für schwarze Schuhe nur schwarzes Pilo;
Aktiengesellschaft
hellblatz, gut möbl. Wohn=
werden
Kapitcorſten geſucht. Vorzügl. ſtaatliche Prüfungs=
für
braunes und gelbes Leder dagegen Pilo braun
Schlafzimmer bei ruhiger
zeugniſſe. Emd. e Abſatzfähigkeit erwieſen. Urteil der Fach=
oder
Pilo gelb venwanden.
Anſeile zu vermieten. (*12403t
leute glänzeeditio Beſte Referenzen. Offerten unter M 59
(*15746
ds. Blattes.
Verlangen Sie bitte nur Pilo! (I,24478
an die Exg
Pabethentraßte 17 möbl.
Anger zu vermieten.
(24202a

[ ][  ]

Nummer 286,
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 25. November 1913.
Seite 26.
Schlaſgenach ein Kabineit, in dem Weine und Liköre für f der Provinz keiten dem Dr. Gage) ähnliche Erſchrunſt
die Leute ſtanden, die ihn beſuchten. Eines Tages mit Wenn daraus auch nicht etwa hervorgeht, daß We


6
ſand ich ein halbes Dutzend Künſtler bei ihm, trinten ein Schutz gegen Blinddarmkrankheiten iſt (5.
dodarunter Eduard Laſſen und einen bekannten Muſik= auch Weintrinker erkranken oft genug am Blinddarm)
verleiht die echte Jachenfero-Je5 kritiker. Man unterhielt ſich ſo angeregt und heiter, daß ſcheint es doch, als ob Getränke, die einen Gärungspr=t
ich ſehr lange warten mußte. Als ich dann mit meiner durchgemacht haben dem Blinddarm weniger gefähll
besteLilienmilchseife f. zarte, weisse Hautvon Bergmann &Co., Radebeul C
Arbeit fertig war ging Liſzt in das Kabinett und füllte ſind als Waſſer. Und Dr. Gagey meint, daß zwar
zwei Gläschen mit Kognak. Er bot mir das eine an, ſtieß Körper durch den Genuß guten Waſſers Krankheitserni
mit mir an, und dann tranken wir beide. Der Muſik= nicht zugeführt werden daß aber Wein, Obſtwein
Liſzt im Spiegel ſeines Friſeurs.
kritiker zuckte über dieſe Vertrautheit des Meiſters mit mir Bier Bakterien in den Därmen zu töten vermögen, alf
Amüſante Erinnerungen an Liſzt weiß der 82= die Achſeln und rief: Sie machen ſich doch wohl ein wenig gewiſſem Sinne antiſeptiſch wirken. Selbſt Milch,
jährige Friedrich Mier der in den Jahren 18591861 zu populär. Liſzt runzelte die Stirn, wandte ihm, ohne ein nicht alkoholartiges Getränk, das aber einen
das Glück hatte, dem großen Komponiſten in Weimar als zu antworten, den Rücken, holte zwei neue Gläschen und rungsprozeß durchgemacht hat, ſoll eine ähnliche
Barbier zu dienen, in der Neu=Yorker Zeitſchrift Muſical ſagte: Nun wollen wir noch einmal trinken, und zwar kung ausüben, und die Vermutung liegt nahe, daß
America zu erzählen. Der Figaro, der ſeit 1872 in auf Ihre Geſundheit, Herr Mier Alles lachte mit Aus= Vorliebe der orientaliſchen Völker für Milchgenuß
Amerika lebt, hat noch mancherlei Dokumente an dieſe nahme des Kritikers, der einige Mühe hatte, die Lektion zu ihrer Kenntnis der Gefahr ausſchließlichen Waſſertrim
große Epoche ſeines Lebens bewahrt, ſo zum Beiſpier verdauen.
für den menſchlichen Körper beruht. Jedenfalls it
Mier hat auch Wagner 1861 in Weimar raſiert. merkwürdig, daß Blinddarmoperationen ſeit der
eine Photographie Liſzts, auf die der Maéſtro geſchrieben
hat: Bei Mir (wie Jupiter im Orpheus in der Unter= Dabei fragte er ihn einmal plötzlich: Welche Oper von breitung der Abſtinenzbewegung ſtändig zugenon
welt). F. Liſzt. Dieſe Anſpielung auf den Namen des Wagner haben Sie am liebſten? Die Antwort: Tann=haben, namentlich unter den beſſergeſtellten Kreiſen
Friſeurs knüpft an eine Stelle der Offenbachſchen Operette häuſer gefiel Wagner, und er ſagte beiſtimmend: Es iſt Bevölkerung, wo alkoholiſche Getränke ſehr oft mehr
an, die Liſzts beſonderes Entzücken erregte. Wie Jupiter meine beſte Oper. Auch Berlioz, Hans von Bülow, Peter ſportlichen oder äſthetiſchen als aus rein geſundheitig
den Chor in der damaligen deutſchen Ueberſetzung mit dem Cornelius und ſo manch andere Berühmtheit aus jenem Gründen vermieden werden.
befehlenden Bei mir, bei mir anredete, ſo begrüßte Liſzt ſilbernen Zeitalter Weimars hat der greiſe Figaro be=
Als vor 25 Jahren die Reblaus verheerend in
ſeinen Figaro, der mit der in der Operette vorgeſchrie= dient, und melancholiſch gedenkt er der Haarſchätze,
benen unterwürfigen Haltung antwortete. Liſzt, ſo er= die er damals unter den Fingern hatte. Wenn ich ſchlau franzöſiſchen Weinbergen auftrat und infolgedeſſen
zählt Mier, bewohnte einen Flügel des herzoglichen Pa= geweſen wäre, ſeufzte er, ſo hätte ich die Locken aller der reinen Naturweine ſeltener und teurer die Nachahman
faſtes in der Nähe des Parks; dort ging ich ihn täglich Berühmtheiten, die damals unter meiner Schere fielen, und Fälſchungen dagegen um ſo zahlreicher wurden, be
raſieren. Er hatte auch noch einen Friſeur für die Haare. ſorgfältig aufbewahrt. In Amerika hätte ich damit einen man, dem Genuß derartiger Fabrikate das Waſſertall
Während ich ihn raſierte, hielt er die Augen geſchloſſen Laden aufmachen und ſie zu hohen Preiſen verkaufen kön=vorzuziehen, und faſt gleichzeitig ſetzte, wie ſtatiſtiſch
und bewegte ſeine Finger, wie wenn er auf einem unſicht= nen. Da wäre ich ſicherlich raſch Millionär geworden. ..gewieſen werden kann, eine Zunahme der Blinddar
zündungen ein. Es handelt ſich bei den Ermittelu
baren Klavier ſpielte. Kam ihm ein muſikaliſcher Einfall,
des Dr. Gagey natürlich nicht um unanfechtbare Wali
dann ſprang er plötzlich auf, lief aus ſeinem Schlafzimmer
Immerhin wird man die Schlüſſe, zu denen ihn ſein
in das anarenzende Gemach, wo ein Flügel ſtand, und das
Vermiſchtes.
ſchungen führen, nicht ohne weiteres von der Handi
Geſicht ganz mit Seife bedeckt, ſpielte er manchmal ſo=
dürfen
.
lange, daß man ihn erſt an die Wirklichkeit erinnern mußte
* Waſſertrinken und Blinddarmerkrankung. Seit einer
und an meine Verzweiflung wegen der verlorenen Zeit. Reihe von Jahren hört man viel häufiger als früher von
Das konnte drei= bis viermal während einer einzigen Blinddarmerkrankungen ſprechen, und nicht immer kann
Literariſches.
Sitzung paſſieren. Manchmal kam es ſogar vor, daß durch ein operativer Eingriff rechtzeitig genng vorgenommen
die Gewalt des Spieles, dem ſich der verzückte Meiſter werden, um das Leben des Erkrankten zu retten. Nun
Marquiſe von Pompadour. Roma
hingab, eine Saite des Flügels ſprang. Dann rief er mich hat ein franzöſiſcher Arzt, Dr. Jean Gagey ſich durch das Dora Duncker. Mit zeitgenöſſiſchen 28 Illuſtrati
und ich mußte ihm helfen, das Klavier von den vielen Ge= vermehrte Auftreten der Krankheit veranlaßt geſehen, die Dokumenten uſw. Berlin, Verlag von Rich. Bong.
genſtänden zu befreien, die es bedeckten, damit er es öffnen Ernährungsweiſe ſeiner am Blinddarm leidenden Patien= 4 Mk., eleg. geb. 5 Mk., in echtem Pergamentband
und eine neue Saite einſpannen konnte. Zum Lohn ſchenkte ten zu unterſuchen, und das Ergebnis ſeiner Beobach= Den Zeiten franzöſiſcher Hochkultur des 18. Jahrhu
er mir dann Zigarren, die faſt immer ausgezeichnet waren. tungen, das er jetzt der Zeitſchrift La Preſſe medicale mit= da das Schloß von Verſailles im Glanze ſtets neuer
Eines Morgens jedoch gab er mir welche und empfahl mir teilt, beſteht darin, daß die Abſtinenten mögen gram= ſtrahlte, ein verwöhnter Adel in der Sehnſucht ver
dabei, ſie nur nach einer Taſſe ſchwarzen Kaffees zu rau= voll das Haupt verhüllen Waſſertrinker aller Wahr= ten Lebensgenuſſes ſich um den Thron ſcharte, und
chen, indem er mich verſicherte, ich würde daran meine ganz ſcheinlichkeit nach mehr zu Blinddarmkrankheiten neigen cher, der Meiſter des Rokoko, mit ſeinen Schäferſzen
beſondere Freude haben. Noch am ſelben Abend probierte als Freunde mäßigen Alkoholgenuſſes.
freudig begrüßten Stil ſchuf. hat Dora Duncker ihre
ich das Geſchenk, aber die erſte Zigarre war abſcheulich
Dr. Gagey unterſuchte zunächſt eine Familie von 16 man entnommen. In wirkungsvollem Kontraſt ſtehe
und die beiden anderen, die ich dann probierte, ſchienen
mir noch entſetzlicher. Unſer Zimmer war durch den Ge= Köpfen, 5 Geſchwiſtern und deren Kindern. Innerhalb Ludwig XV. und ſeine Geliebte gegenüber Als
ſtank ſo verpeſtet, daß meine Frau hereinſtürzte und fragte, von vier Jahren mußten 6 von dieſen 16 Perſonen em ferin um Liebe und Königsgunſt, die ihre Stellung
ob Haare in Brand geraten ſeien. Am anderen Morgen Blinddarm operiert werden, und zu ſeinem größten Er= die Räte des Königs, gegen das Volk und die
verfehlte Liſzt nicht mich zu fragen, wie ich die Zigarren ſtaunen ſtellte der Franzoſe feſt, daß alle Erkrankten ge= und vor allem gegen 100 andere Frauen ſtets neu en
gefunden hätte. Schrecklich, nicht zu rauchen! rief ich, wohnheitsmäßige Trinker von Mineralwaſſer waren, und verteidigen muß, ſehen wir die Pompadour.
Da lachte er ſehr und ſagte zu mir: Ja, mein lieber während die Geſundgebliebenen Wein zu trinken pfleg= wieder kehrt der Roman, deſſen reiche Ausſtattung
Mier, es ſind nicht die beſten; man kann ſie für ein paar ten. Weitere Unterſuchungen beſtätigten das Ergebnis. zeitgenöſſiſchen Gemälden, Zeichnungen, Urkunden u
Pfennige kaufen, aber ſie ſind unbezahlbar, um des In einer Familie von 4 Perſonen waren Vater und Sohn deren Schriftſtücken mühelos in den Geiſt jener
Dienſtes willen, den ſie Ihnen leiſten, denn Sie werden Weintrinker, während Mutter und Tochter nur Waſſer hineinverſetzen, zu Ludwig XV. und der Pompad
nach dieſer Sorte die anderen deſto beſſer finden. Ich tranken: Die Männer blieben geſund, die beiden Frauen rück. Man kann ihn als ein Buch des Ehrgeizes
hütete mich wohl, gegen dieſe ſchöne Philoſophie zu prote= mußten am Blinddarm operiert werden. In einer anderen Liebe bezeichnen, durch die ſich eine Frau kraft ihr
ſtieren. Von der Leutſeligkeit Liſzts berichtet ſein Figaro Familie von 6 Köpfenwaren 4 Waſſertrinker, und alle vier ſönlichkeit zushöchſter Machtſtellung emporgeſchwung
folgende bezeichnende Epiſode. Liſzt hatte neben ſeinem wurden am Blinddarm operiert. Aerzte in Paris und in
Die Haare zu pflegen ist ein Gebot des Anstandes
dies nur mit JAVoL. zu tun ist ein Gebot der Vernunft, denn JAVOL. ist das Kräuterhaar-
pflegemittel
. Es ist eine allbekannte Tatsache, daß eine Reihe von Pflanzen Stoffe enthält, die von
ganz wunderbarer Wirkung auf das Haar sind. Einige regen die Blutzirkulation an, andere be-
günstigen
die Ernährung und damit die kräftige Entwicklung des Haares. Im IAVOL. werden diese
den Haarwuchs kräftigenden Pflanzenextrakte in einem durch D. R. P. Nr. 179611 geschützen
Verfahren verarbeitet. Das gibt dem JAVOI. seine Wunderwirkung auf das Haar.
Darum pflegen vernünftige Leute ihr Haar nur mit JAVOL.
JAOL., das Kräuterhaarpflegemittel, fetthaltig oder fettfrei, Flasche 2 Mark, Doppelflasche
3,50 Mark, JAVOL.-Gold 3 Mark. Zur Kopfwäsche nur JAVOL.-Kopfwaschpulver, Beutel 20 Pf.
Verlangen Sie die aufklärende Broschüre Das schöne Haar gratis von den
Kolberger Anstalten für Exterikultur, Ostseebad Kolberg.
Sege
Atieeestegsbeeft
Soosossesoa
Landschafä-
Gärtner
empf. ſich in Anlegen u
haltung von Gärten. Zilem
fachgemäße Bedienung.
Aubtalt
winterungsarbeiten.
Hank. Moosbergſtr. 24.
Herrenstärkwäsllel
wird w. neu gewaſch. u. züllell
Billige Preiſe. Glanzbiellel
Liebfrauenſtr. 103, part.
iſo empfiehlt ſich
Friſeuhr waſchen und
billigſt Arheilgerſtr. 43.
e e e e e e e r e e.
Tapezieren
per Rolle 30 , u. Garantie
führung. Off. u. M 64 E
Dr. M. . . . in M. .
o w. z. mod. Mufferslthlatt.
. es wird Sie interessieren, zu erfahren,
Pelze u. Hüten, owies illaſp
13. Februar 1912. dass ich vor ¾ Jahren bei einer 65jährigen
Muffe werden bilig ange. Sut
Dame, die an schwerer akuter Nephritis mit
Hüte, neue, alt. Samthlälchbüdiſl.
fein umgearbeitet. Zutae bll
Blut und Zylindern und starkem Eiweiss-
Ludwigsplatz 8, Vdh., III
gehalt im Urin erkrankt war (bei der Diuretik
2 feine, nußbaump= Mitl
usw. wenig nützte, und die ich schon auf-
gegeben
hatte) innerhalb 34 Wochen voll-
Beiisteile
ständige Heilung durch Gebrauch Ihres
mit ſehr guten, faſt neuex 5Pnd
Katürliches
federmatratzen, zuſammer) lie
Wassers erzielt habe. Seither kein Rückfall.
gepolſterte Bank 6 Mk
kaufen Schießhausſtr. 3
Mineralwäsher
NB. Die prompte Wirkung unserer Carola-Heilquelle wird wohl durch
753
obige Mitteilung, welche aus der Feder eines Metzer Arztes
6 wecd DER. 2
Mahagoni=VitrinenMſtauſt.
(
stammt, und welche unserer 2000 Aerzte-Atteste umfassenden Samm-
(antik) bill. zu verk. E.Au
lung entnommen ist, am besten zur Veranschaulichung gebracht.
(*14578)
Bleichſtr. 1, Hinterhof.
HedgelA-HEiabEiien
Erhältlich in allen Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen.
Zu verkaufen
te)
Hauptniederlage in Darmstadt:
1 Winter=Mantel 5 M.,g
Jacke 1.50 Mk., 1 W
Keraurswellkk
Carl Naumann sen., Mineralwasserhandlung, Karlstr. 45, Tel. 82.
50 Pfg., für 17. bis Whrinen
tübtel
Grafenſtr. 4, Htb., 1. S
OberElsass
Literatur und neueste Brunnenschrift durch: esen(I,20427
Slersgemeimitrin erihett-
Zuverkauf.: 1 Proiekt. oüiſtemg
CAROLABAD A.-G., RAPPOLTSWEILER (Südvos,
O3½ X3½ am, mit Gest Merlias
bar, 1 Spiritusglühlam ze) Pro=
jektion
Ludwigſtr. 15, I.5776

S
A ie
fints
der B.
Szeah=
(An me

0 Nan
A Pris
unt der
Wliſcher
Ele Lag

Ein

ſehe

en
ihm