Darmstädter Tagblatt 1913


21. November 1913

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Inſerate
176. Jahrgang
atl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
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llt: nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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Am Beſtell. eitgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
ſſo 282.
Freitag, den 21. November.
1913.
e heutige Nummer hat 18 Seiten.
Repatriierung der öſterreichiſchen Staatsrentenwerte. beitgeber liegt, der ſeine weſentlichſte Aufgabe in der Mit=
Er tut dies auch unter dem einleuchtenden Geſichtspunkte, wirkung an der Einordnung des vierten Standes in das
daß Oeſterreich es nötig habe, ein feſtes materielles Band Volksganze erblickt, richtet an alle Freunde einer geſunden
ſozialen Entwickelung unſeres Vaterlandes den Warnungs=
Ias Wichtigſte vom Tage. um ſeine Völker zu ſchlingen.
ruf: Die weiten Kreiſe des deutſchen Bürgertums ſollen
Dieſer Hinweis auf die Gefahr, die mit der Unter= ſich rühren, ſollen die Gefahr erkennen und noch in letzter
Ptuſſiſche Miniſterpräſident Kokowtzow bringung von Staatsanleihen im Auslande verbunden Stunde ihre Stimme erheben, ehe es zu ſpät iſt. Das
d Gemahlin ſind geſtern morgen 8 Uhr 20 Minuten
Bürgertum hat die Koſten der früheren Ausnahmegeſetz=
h
Bahnhof Friedrichſtraße nach Rußland ab=iſt, hat für Deutſchland ein beſonderes Intereſſe. gebung bezahlt, es hat ſeinen Einfluß in der Politik und
ſt eiſt.
Denn er erinnert daran, daß die Zulaſſung deutſcher Werte im öffentlichen Leben dadurch verloren. Wir erwarten da=
ſder
Verſammlung zur Errichtung des Drei= an der Pariſer Börſe kein uneingeſchränkter Vorteil ſein, her beſonders von den fortſchrittlichen Mitgliedern des
nddenkmals wurde beſchloſſen, eine Ruhmes= ſondern unter Umſtänden die deutſchen Finanzen mit Hanſabunddirektoriums die Ablehnung des Ar=
flle
= oder eine Gedächtnishalle für Kaiſer Franzeinem ſchweren Nachteil bedrohen würde. Bekanntlich hat beitswilligenſchutzes. Namens der liberalen und
ef zu errichten.
nationalen Arbeiter und Angeſtellten Deutſchlands er=
auch
der franzöſiſche Sozialiſt Guſtave He rvé in ſei= klären wir uns als entſchiedenſte Gegner des Arbeitswil=
iſterreiſchich
=ungariſche Kriegsmini= ner jüngſt ins Deutſche überſetzten Schrift Elſaß=Lothrin= ligenſchutzes und aller Verbände, die ſich zu ihm bekennen.
Krobatin erſtattete geſtern im Heeresausſchuß
Ungariſchen Delegation ein Expoſé zur Besgen und die deutſch=franzöſiſche Verſtändigung (Preis Der Ausbau der Volksrechte, die Fortführung einer geſun=
den
Sozialreform ſind die einzigen Mittel gegenüber Ra=
tündung
des neuen Organiſationspro=3 Mark, Verlag von Duncker und Humblot in München
dikalismus und Terrorismus von unten und oben.
ſtumms für die Armee.
und Leipzig) die Einführung deutſcher Wertpapiere an der
Glasgower Dampfer Scottſchyk geriet Pariſer Börſe als eines der Zugeſtändniſſe bezeichnet,
ſnüber der Inſel Wight in Brand. Die an Bord mittels deren Frankreich die Neutraliſierung Elſaß=
Leutſches Reich.
ſfandlichen Perſonen wurden gerettet.
Lothringens herbeiführen ſolle. Da die politiſchen
Kokowtzows Beſuch in Berlin. Der
kiner Kohlengrube zu Alabama fand Mittwoch Gründe, aus denen deutſchen Wertpapieren das Pariſerruſſiſche Miniſterpräſident Kokowtzow iſt am Donnerstag
and ſpät eine Exploſion ſtatt; 24 Bergleute Gaſtrecht plötzlich gelündigt werden könnte, noch weit eher morgen 8¼ Uhr vom Bahnhof Friedrichſtraße nach Peters=
ſurden
getötet.
wirkſam zu werden vermögen, als es gegenüber öſter= burg abgereiſt. Zum Abſchied waren der Reichskanzler,
reichiſchen Werten der Fall ſein wird, ſo ſpringt die Zwei= Unterſtaatsſekretär Zimmermann und die Herren der ruſſi=
Tageskalender zur Geſchichte der
deutigkeit dieſes Hervéſchen Vorſchlages in die Augen.
Befreiungskriege.
ſchen Botſchaft erſchienen. Der Miniſter ſprach dem
Reichskanzler wiederholt ſeinen Dank für die ihm zuteil
November 1813: Beginn der Blokade von Mainz, die
urzöſiſche Beſatzung (17000 Mann) behauptet ſich er=
gewordene
Aufnahme aus. Mittwoch mittag war Kokow=
ſlnreich
gegen das Blokadekorps der Verbündeten bis Der Schuß der Arbeifswilligen tzow zum Frühſtück beim Kaiſer geladen. Der Monarch
riedensſchluß (4. Mai 1814).
iſt zurzeit das in den Blättern am meiſten erörterte unterhielt ſich mit ihm über ſeinen Pariſer Aufenthalt und
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
die ſchwebenden politiſchen Fragen. Nachmittags konfe=
Thema, zumal ſeitdem ſich auch der Hanſabund damit be=
ſchäftigt
und Stellung dazu genommen hat. Neuerdings rierte Kolowtzow längere Zeit im Hotel mit dem franzö=
ſiſchen
Botſchafter Cambon. Am Abend hatte er noch eine
ſee Verſchuldung Oeſterreichs, bringt die parteiamtliche Nationalliberale Korreſpondenz
Konferenz mit dem Reichskanzler.
folgende bemerkenswerten Ausführungen über die Stel=
Liberales Wahlabkommen. Die Leitung
Bei den bundesfreundlichen Beziehungen, dielungnahme der Nationalliberalen zu dem
cen Deutſchland und Oeſterreich=Ungarn auch auf dem Problem des Arbeitswilligenſchutzes:
der Nationalliberalen Partei Sachſens Vorſtand und
ſſiete der Finanzen beſtehen, wird das ſoeben erſchie=
In der Entſchließung der Nationalliberalen des = geſchäftsführender Ausſchuß hat die bereits ſeit einiger
Buch von Dr. Max Reinitz Das öſterreichiſche nigreichs Sachſen iſt beſonders nachdrücklich hervorge= Zeit zwiſchen der Fortſchrittlichen Volkspartei und den
ſgatsſchuldenweſen (Preis 5 Mark, Verlag hoben, daß es ſich bei der Erörterung des Problems desi Nationalliberalen ſchwebenden Verhandlungen über ein
Arbeitswilligenſchutzes nicht nur um dieſen allein handeln
Aper u. Humblot in München und Leipzig) in Deutſch= ſoll, ſondern um die Frage des Mißbrauchs der Macht Zuſammengehen bei den nächſten Landtagswahlen in ihrer
letzten Sitzung auch formell gutgeheißen. Auf beider=
nicht
weniger Intereſſe erregen als in Oeſterreich der Organiſationen überhaupt. Vor allem ſoll alſo
ſt Dem deutſchen Beſitzer öſterreichiſcher Rententitel auch der Zwang, der ſeitens der Unternehmerverbände auf ſeitigen Wunſch wird abermals ein taktiſches Ueberein=
Pbringt die genannte Schrift den willkommenen Nach= die Unternehmer ausgeübt wird, mit hereingezogen wer= kommen zwiſchen beiden Parteien über Sicherung des Be=
den
. Der gleiche Gedanke war kürzlich in einer an das
daß die Entwicklung des Reichtums in Oeſterreich Leipziger Tageblatt gerichteten und hier wiedergegebenen ſitzſtandes und gegenſeitige Unterſtützung bei den Land=
i
der Verſchuldung des Staates nicht gelitten hat, Zuſchrift vertreten worden. Dagegen hat ſich in einigen tagswahlen getroffen werden. In den in Betracht kom=
vaß
das als Frucht der Arbeit und des ſtets wachſen= Blättern des rheiniſch=weſtfäliſchen Induſtriegebietes Wi= menden Wahlkreiſen ſind die Verhältniſſe in dieſer Be=
Wapitals ausgewieſene Volksvermögen von der Hypo= derſpruch erhoben, unter anderem wurde geſagt, man trage ziehung bereits geklärt.
damit plötzlich Verwirrung in die Sache hinein. Dem=
der
Staatsſchulden nicht ſo belaſtet wird, wie man
Vertrauenskommiſſion für Irren=
gegenüber
möchten wir darauf hinweiſen, daß die Forde=
Minen könnte, wenn man die Ausfälle im Staatshaus= rung eines paritätiſchen Vorgehens ſo alt iſt wie die For=rechtsfragen. Die ſeit längerer Zeit gepflogenen
Aſetvor Augen hat. Denn den durch reale Sicherheiten derung des Arbeitswilligenſchutzes ſelbſt. Hat doch auch Verhandlungen zwiſchen Vertretern der Preſſe und der
ſht gedeckten Staatsſchulden von höchſtens 9 Milliarden der Zentralverband Deutſcher Induſtrieller in ſeiner Ein= Pſychiatrie haben nunmehr ihren Abſchluß gefunden mit
gabe an den Reichskanzler vom 1. Juli 1911 Strafe auch
pnen ſteht, wie Reinitz berechnet, in den Kräften Oeſter= für die planmäßige Ueberwachung von Arbeitgebern ge= der Gründung einer Vertrauenskommiſſion für Irren=
ſſhis
eine Rente von wenigſtens 5 Milliarden Kronen fordert. Daß damit ein ziemlich heikles Gebiet betreten rechtsfragen. Der Reichsverband der deutſchen Preſſe
ſemüber. Dieſe Rente wird bei einem auf 100 Milliar= wird, iſt von niemand verkannt worden. Gerade dieſer hatte in ſeiner Sitzung vom 17. Juni 1912 die Herren Re=
Kronen geſchätzten Volksvermögen durch eine ewige! Konſequenz wegen, die ein Verbot des Streikpoſtenſtehens dakteure Gieſen (Frankfurt a. M.) und Dr. Kaſtan ( Ber=
nach
ſich ziehen würde erhob insbeſondere die verarbei=
iſenlaſt
von rund 250 Millionen Kronen belaſtet, was tende Induſtrie Widerfpruch gegen ein Streikpoſtenverbot, lin) delegiert. Der Deutſche Verein ärztlicher Privat=
ſ
Belaſtung der Volksrente mit rund 5 Prozent und weil damit das ganze Syndikats= und Kartellweſen be= anſtaltsleiter wählte zu Vertretern die Herren Profeſſor
Volksvermögens mit nur ½ Prozent gleichkommt. droht iſt. Dieſe Bedenken gelten ſelbſtverſtändlich heute Dr. Thomſen (Bonn) und Profeſſor Dr. Friedlaender
na mehr als 400 Millionen Kronen Jahreszinſen ſind noch ebenſo wie damals, und es liegt auch nicht der min=
deſte
Grund vor, zu befürchten, daß man ſich leichthin dar= (Hohe Mark bei Frankfurt a. M.). Den Vorſitz übernahm
deie Staatsſchulden, die nach Abzug des durch den Be= über hinwegſetzt. Aber ſofern man ſich einmal vorgenom= Herr Dr. Heimberger, ordentlicher Profeſſor des Straf=
b
verzinſten Staatsvermögens (Eiſenbahnen und Do= men hat, die Frage von Grund aus zu prüfen, um etwas rechts an der Univerſität Bonn. Schriftführendes Mit=
Inen) als ungedeckt gelten, nicht zu zahlen.
Brauchbares herauszubekommen und das iſt Zweck und glied iſt Herr Gerichtsaſſeſſor Dr. Coenders in Bonn. Die
Eine Schattenſeite des öſterreichiſchen Staatsſchulden= Ziel der von der nationalliberalen Reichstagsfraktion ein=
geſetzten
Kommiſſion , iſt es gar nicht zu umgehen, das Aufgabe dieſer Kommiſſion beſteht in der Prüfung und
ſims aber erblickt Reinitz in dem Umſtande, daß Oeſter= ganze Gebiet, in dem ſich Zwang der Organiſationen gel= möglichſten Klarſtellung aller wirklichen und behaupteten
ſſch die erborgten Mittel zum Teil aus fremden Staaten iend macht. abzuſuchen und zu überprüfen. Ob und was Mißſtände auf rechtlichem und adminiſtrativem Gebiete
ßichen muß. Während Deutſchland und Italien ſich von dabei herauskommt, das ſteht dahin.
des Irrenweſens (unrechtmäßige Internierung, ungeeig=
Ucher Geldabhängigkeit nach langer Zeit endlich befreit
Der Hauptvorſtand des Reichsvereins der li= nete Behandlung, Entmündigungsfragen uſw.). Die Zu=
ſban
, konnte Oeſterreich ſeine Renten nicht repatriieren. lbera len Arbeiter und Angeſtellten hat ſich ſammenſetzung der Kommiſſion bietet die Gewähr für eine
ſie Deutſchland etwa 1½ Milliarden an öſterreichiſchen mit dem ſchon erwähnten Beſchluß des Induſtrierates völlig unparteiiſche und objektive Tätigkeit. Das Ergeb=
haatspapieren
beſitzt, ſo iſt Oeſterreich an dem auslän= des Hanſabundes beſchäftigt und nach eingehender Bera=nis ihrer Ermittlungen wird die Kommiſſion in den ge=
ſſchen
Wertpapierbeſitz Frankreichs nach dem Stande von tung eine Entſchließung angenommen, in der es eigneten Fällen der Oeffentlichkeit zugänglich machen.
0 mit 2850 Millionen Franken beteiligt. Oeſterreich heißt:
Unziert damit in dieſer Beziehung an dritter Stelle, da
Der Arbeitswilligenſchutz iſt für die geſunde Fortent=
Ausland.
rjjenes Jahr der franzöſiſche Beſitz an ruſſiſchen Pa= wickelung unſerer wirtſchaftlichen und politiſchen Verhält=
niſſe
nutzlos. Kein Streik wird weniger geführt wer=
Oeſterreich=Ungarn.
eren mit 6966, an ſpaniſchen mit 2974 Millionen Fran= den. Der ſoziale Kampf wird nur ein paar hundert Mär=
Das Expoſé des Grafen Berchtold. Der
noangegeben war. Im Vergleich zu früheren Jahren tyrer jedes Jahr mehr ſchaffen, wird den Haß verſchärfen,
id die finanziellen Beziehungen zwiſchen Oeſterreich und wird den Ueberradikalismus ſtärken und zuſammenſchwei= größte Teil der Preſſe beſpricht das Erpoſe des Grafen
ramkreich erkaltet, der Effektenaustauſch hat abgenom= ßen. Außerdem beweiſen zahlreiche Gerichtsurteile, daß
Vergehen gegen Arbeitswillige ſchon heute mit unmäßi= Berchtold in ſehr kühler Weiſe. Die Neue Freie Preſſe
ien,, und als vor nicht allzu langer Zeit wegen Unter= ger Strenge geahndet werden. In einer Zeit, die einen gibt der Anſicht Ausdruck, daß das Expoſé dort ſtumm ge=
imegung
öſterreichiſcher Staatsanleihen in Paris Fühler nicht unerbeblichen Rückgang in der Sozialdemo= blieben ſei, wo er die nachhaltigſte Beredſamkeit haben und
uggeſtreckt wurden, fanden die Vertrauensmänner nur kratie erlebt, die ein Abflauen des Ueberradikalismus ſich mit den ernſten Vorgängen, die der Gang der aus=
bringt
, die alte Wunden aus der Zeit früherer Ausnahme= wärtigen Politik hervorgerufen hat, in gewiſſenhafter
ſochloſſene Türen. Da der Grund hierfür vor allem geſetzgebung zu heilen ſcheint, in einer ſolchen Zeit neue
uff politiſchem Gebiete liegt, warnt Reinitz vor den üblen Ausnahmegeſetze zu ſchaffen, bedeutet ein völliges Ver=Selbſtprüſung befaſſen ſollte. Die Zeit findet, daß das
lelggen, die eintreten könnten, wenn Frankreich unter poli= geſſen der Lehren früherer Fehler, eine unglaubliche Ver= Reſultat der vom Grafen Berchtold befolgten Politik nicht
ſier Veeinfluſſung den öſterreichiſchen Papieren das kennung der politiſchen Lage, eine Sünde gegen die Zu= mit den kulturellen Laſten in Einklang zu bringen iſt, die
kunft des Volkes und des Vaterlandes. Der Reichsverein
ſannzöſiſche Gaſtrecht mit einem Male kündigte. Im Zu= der liberalen Arbeiter und Angeſtellten, dem an der Ge= durch dasſelbe der Bevölkerung aufgebürdet werde. In
ſimmenhange hiermit empfiehlt Reinitz angelegentlich die ſundung der Verhältniſſe zwiſchen Arbeitnehmer und Ar= ähnlichem Sinne Een ſich auch die anderen Blätter

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Nummer 28cs hmmer 282.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
Seite 2.
ſien bitem
aud. Die Arbeierzeiung bezeichnet das Erpoſs einſach für im Zinanzminiſteriumn geweſen iſt. Es wurde ein=Zukunſt auf: Beſellng zweier Auftläktungeſchile elicen hmnt
ſtimmig eine Reſolution angenommen, in der die Aus=5000 Tonnen, ähnlich dem engliſchen Arethuſatyp, lchen zu beſetzehſt
als jämmerlich.
gaben, die England für ſeine Rüſtungen macht, für weit Hochſee=Torpedojäger vom Typ des griechiſchen Lernſckeürkskaſſe Oſty
Frankreich.
Die Anleihe. Die Budgetkommiſſion hat mit 18 über das Maß hinausgehend erklärt werden, und weiter, ferner ſechs Tauchboote und zehn Hydroplane. Bezüsche 1913.
gegen 13 Stimmen den Vorſchlag Augagneur angenom= daß das Vorgehen der Regierung zu verurteilen ſei, die der großen Schiffseinheiten ſind die engliſche Miſſionds PunzeSlauts
men, der dahin geht, die Diskuſſion über die Anleihe ſtrikte danach ſtrebe, durch falſche Informationen eine Panik die griechiſche Marinebehörde ſich einig in der Anſchaffmlch. daß
Be einteſtuſe
auf die außerordentlichen militäriſchen Ausgaben zu be= unter dem Publikum hervorzurufen, welche durch die Er=zweier Panzerkreuzer, von denen einer bereits bei detedden ſei, beruht
Vulkan beſtellt iſt. Der zweite ſoll einen größeren Bot, nach Mitteilun
ſchränken, während die aus dem Defizit herrührenden eigniſſe durchaus nicht gerechtfertigt ſei.
England und die Weltausſtellung in drang haben, wenn die Regierung das aus politiſtſchSrrtum. Die
Ei Pfersdolf er
Ausgaben beiſeite gelaſſen werden. Dadurch wurde die
Anleihe auf ungefähr 900 Millionen verringert. Der Be=San Franzisko. Es deutet mancherlei darauf hin, Gründen für notwendig erachtet.
einzen bei eint
ſchluß wird in parlamentariſchen Kreiſen als eine ernſte daß England in vollem Umſchwung auch an offizieller
Niederlaſſung der
Schlappe des Miniſteriums angeſehen. Bemerkenswert Stelle in bezug auf ſeine Haltung zur Weltausſtellung ſich
* Dortmund, 19. Nov. Bei den geſtern abendan Echen ſeit einige
iſt, daß mehrere konſervative Mitglieder des Budgetaus= befindet. Die engliſche Kunſtausſtellung, die in großem
ſchuſſes mit den Radikalen und Geeinigten Sozialiſten Umfange eine würdige Darſtellung der engliſchen Kunſt= Ende gegangenen Stadtverordnetenwahlliſt, der Deutſchen Ba
wurden in vier Wahlbezirken die Kandidaten der
eſen und zu
geſtimmt haben. Durch den Beſchluß erfährt der Budget=leiſtungen bieten wird, braucht ſich nicht, wie in Deutſch= einigten bürgerlichen Parteien und zwar drei Liberſl
entwurf eine einſchneidende Aenderung, da hierdurch ein land, nur auf eine private Initiative zu verlaſſen. Das und zwei Zentrumsleute gewählt, In den beiden übßgstlaiſung zu erricht
weiterer Fehlbetrag von 400 Millionen entſtehen wird, zu engliſche Kunſtkomitee wird alle nur mögliche Förderung Wahlbezirken finden Stichwahlen zwiſchen Zentrum Mikimnmtes hierüber
deſſen Deckung neue Steuern erforderlich ſein werden. auch von engliſcher Regierungsſeite aus erhalten. Es iſt Sozialdemokrarie ſtatt. Der Ausgang der Geſamtnäſiah keine Mitteill
bedeutet eine Niederlage für die Sozialdemotrau
Bei dem Bankett des republikaniſchen Komitees für beſonders bemerkenswert, daß die öffentliche Meinung, die gegen die letzte Wahl im Jahre 1911 einenRülll luge, authent
Handel und Induſtrie, an dem die Präſidenten des Senats die allerdings nicht ſo ſehr wie in Deutſchland von dem gang von rund 1650 Stimmen zu beklagen äcſit ſich darum, da
und der Kammer, mehrere Miniſter und zahlreiche Parla= Auswärtigen Amte beeinflußt wird, in England eine ganz Die Wahlbeteiligung betrug im Durchſchnitt 46ſten Darmſtadts
andere Stellung einnimmt und ſich in weſentlich höherem gegen 60 Prozent im Jahre 1911.
Aiſe verfolgt, die
mentarier teilnahmen, hielt Miniſterpräſident Barthou
Maße für eine offizielle Beteiligung Englands einſetzt.
Un m ieder Aich
eine Rede, in der er die geplante Anleihe rechtfertigte.
Dem engliſchen Komitee, auf deſſen hervorragende Zu=
Uin Ee iſt nun de
Stadt und Land.
Er erklärte, die Regierung werde die Einkommen=
Mündes Großherze
ſteuer, welche das Geheimnis der Vermögen und Geſchäfte ſammenſetzung auch aus den Kreiſen der Schwerinduſtrie
Darmſtadt, 21. Novembe=
achten
werde. zu einem guten Ende bringen. Der Miniſter= ſchon hingewieſen worden iſt, ſind neuerdings wieder be=
ir
einen erſte
präſident ſtellte feſt, daß das Land mit Jubel die Wieder= deutende Perſönlichkeiten des engliſchen Schiffbaues und
Feier des Geburtstages Seiner Königl. Hohnung alebald nod
einführung des dreijährigen Militärdienſtes aufgenommen der Bankwelt beigetreten. Die engliſche Textilinduſtrie
wird. Das Ge
des Großherzogs.
habe, die geſchehen ſei, nicht um jemanden herauszufor=
dern
, ſondern als Antwort auf die Rüſtungen anderer und hat beſchloſſen, in großem Umfange und eindrucksvoll ſich
Das militäriſche Programm der Säidrr, Großh.
aus Sorge um die Landesverteidigung. Es gäbe kein in San Franzisko zu beteiligen. Dem Neu=York Herald ſieht u. a. folgendes vor: Am Vorabend, deniſlſüſchen Bant
Land, welchem der Friede notwendiger ſei, und in dem er wird mitgeteilt, daß das Auswärtige Amt in England im vember, findet großer Zapfenſtreich durch dieal Luiſenplat
einmütiger gewünſcht werde, als die franzöſiſche Republik. Begriff ſei, ſeinen früher eingenommenen Standpunkt korps des Lbg.=J.=R. 115, G.=D.=R. 23. L.=t wird, weit
Niemals haben wir, ſagte der Miniſterpräſident, die Ver=
wirrung
und Zwietracht gefördert; das haben wir bei den einer Reviſion zu unterziehen. Es ſei in Kürze eine F.=A.=R. 25, Train=Batl. 18 und die Spielleute
J.=R. 115 unter Leitung des Obermuſikmeiſters Micn Sr. Königl. H
jüngſten Kriſen bewieſen. Alle unſere Beſtrebungen wur= offizielle Darlegung des ganzen Sachverhaltes zu er= ſtatt. Der Zug verſammelt ſich abends 8 Uhr a Stellung als pa
den von dem Wunſch, dem Willen und der Pflicht geleitet, warten.
Marienplatz. Abmarſch vom Marienplatz 8.15 Uhr abeMekherrn beſtätigt
den Weltfrieden aufrechtzuerhalten. Dieſer Friede wurde
Zum Streik in Dublin. Der iriſche Arbeiter= Der Marſch geht durch die Neckar=. Rhein=, Wilhel
in dieſer für 2
ſeit einem Jahre trotz vieler Gefahren und Schwierigkei=
ſtraße
nach dem Neuen Palais Vor letzterem wirdlül
ten erhalten und man darf hoffen, daß dieſe Schwierig= führer Larkin hielt in der Londoner Albert=Hall, die bis
geſchwenkt. drei Muſikſtücke geſpielt, dann folgt der Rafll.
auf den letzten Platz beſetzt war, eine feine, charakteriſtiſche
keiten, wenn auch langſam, ſich regeln und die Reibungs=
ſtreichmarſch
und danach der Rückmarſch vom Neulleg Strafann
flächen ſich verringern werden oder ganz verſchwinden. Rede über die Streiklage in Dublin. Der Redner wurde lais durch die Wilhelminenſtraße, Wilhelm=, Heideleiſe Verbandlu
In jedem Lande müſſen diejenigen, welche im Namen der von der Verſammlung ſehr enthuſiaſtiſch begrüßt, aber esi Straße nach dem Marienplatz, woſelbſt der Zugſih ltfungsinſtan; be
allgemeinen Intereſſen dieſer Länder ſprechen, an ihre Re=
löſt
. Zur Führung des Zapfenſtreichs iſt Leutnanſnde Straftat wv
gierungen appellieren und auf dieſe einen Druck ausüben, muß doch abgewartet werden, ob ſeine Rede dasſelbe prak= p. d Recke vom Lbg.=J.=R. 115 kommandiert.für die Abii
damit der unbehaglichen Lage, die die Geſchäfte lähmt, tiſche Reſultat haben wird, wie in Irland. Die engliſchen Regiment kommandiert außerdem 10 Unteroffizie Vem Schöf
ein Ende gemacht wird. Wir werden an der Aufrechterhal= Arbeiterführer haben ſich nicht ohne weiteres von ſeiner 50 Mann Begleitmannſchaften. Außerdem ſtellennWlſtiden 4 Jahr
tung des Friedens der Welt mit der gleichen Ehrlichkeit Beredſamkeit irreleiten laſſen. Das parlamentariſche Ko= Regimenter und das Train=Batl. 18 die erforderliciud Sittlichke
weiter arbeiten.
Fackelträger. Am 25. November, dem Geburtstinann Wei
mitee der Trade=Union hat in ſeiner Beratung beſchloſ=
Die Wahlreform. In parlamentariſchen Krei=
großes
Wecken durch das Muſikkorps des Lbl
ſchis verurteilt
ſen, einen Sympathieſtreik im ganzen Lande nicht zu be= 115 unter Führung des Leutnants Baron v d.Rſchner ausgib
ſen iſt man überzeugt, der Senat werde auch diesmal den
fürworten. Man hat aber für den 9. Dezember eine Kon= Lbg.=J.=R. 115. Der Abmarſch erfolgt 7.15 Uhr vor slos und ohne
von der Kammer angenommenen Wahlreformentwurf ab=
ferenz
einberufen, die vom Trade=Union=Standpunkte der Kaſerne, Alexanderſtraße, durch die Alexandem
uem Zeitung
lehnen und ſich auch jetzt nur für die Liſtenwahl gegen
über den Paradeplatz, durch die Rhein=, Wilhellm
Aen im Alter
aus Stellung zu der Lage in Dublin nehmen wird. Die ſtraße, vor das Neue Palais. Dort werden drei
Föiden nhchd
die Vertretung der Minoritäten mittels des Verhältnis= Gefahr liegt allerdings vor, daß inzwiſchen einige der ſtücke geſpielt und dann durch die Wilhelminen Preslan
wahlſyſtems ausſprechen. Die Regierung ſoll auch nicht
Radikalen unter den Arbeiterführern abſpringen und auf Rheinſtraße Paradeplatz Alexanderſtraße, nach
Mer auſilige
beabſichtigen, dieſer Angelegenheit die Vertrauensfrage zu
eigene Fauſt Propaganda für einen nationalen Streik ma= ſerne zurückmarſchiert. Das Trompeterkorps desunden abgel
ſtellen. Es heißt allerdings, zahlreiche Anhänger des Ver=
Batls 18 bläſt um 7.30 Uhr vormittag einen ChoralWlſchann für nachſte
chen und dieſe in die Tat umſetzen werden.
hältniswahlſyſtems beabſichtigten, durch einen Beſchluß=
Turme der Stadttirche.
t. Sie ſollten
Um 9.30 Uhr vormittags iſt Empfang der
antrag der Regierung die Verpflichtung aufzuerlegen, den
B Aaer eime
Rußland.
Generale, der Brigade= und RegimentskommandeursPbücher aushand
Wahlreformentwurf im Senat unter Stellung der Ver=
Die Duma nahm eine Tagesordnung Swienzizki Garniſon Darmſtadt, ſowie des Kommandeurs desägar auf, ſich die
trauensfrage zu verteidigen.
an, in welcher die Erklärung des Gehilfen des Miniſters dameriekorps, des Kommandeurs des Train=BalsWihereinbarten 2
Der deutſch=franzöſiſche Zollkongreß des Innern für ungenügend und das Vorgehen des Gou= des Direktors der 4. Art.=Depot=Direktion und des
eheie er ſch
mandeurs der II/84. zur Entgegennahme der Glüchaltrad im Me=: 1. Die deutſche Zollverwaltung möge alle Weine verneurs von Minsk als ungeſetzlich bezeichnet wird. Die heim Großherzog im Neuen Palais. Um 10.30z einer Prob
derſelben Gegend als gleichartig betrachten und die gleich= Tagesordnung wurde mit einer Majorität von 161 Stim= det Feſtgottesdienſt in der evangeliſchen
und benutzte
artigen Weine nur einer Unterſuchung unterwerfen. Die men der Oppoſition und der Oktobriſten gegen 117 Stim= kirche, um 10 Uhr vormittags in der katholiſchen KileAliebreuchher
Ludwig ſtatt. Hierzu entſenden die TruppenteileA
Weine, die in Frankreich mit 2 Francs per Flaſche ver= men der Nationaliſten und der Rechten angenommen.
Faber bermutt
nungen.
kauft werden, ſollen in Deutſchland als hochwertige ange=
nberſchent
,
Der Beſuch der mongoliſchen Sonder=
Um 12 Uhr mittags iſt große Paroleaus
lieber die mi
ſehen werden, und als ſolche keiner Unterſuchung unter=miſſion. Der mongoliſche Premierminiſter erklärte auf dem Ererzierplatz vor dem Rheintorſ
Zwecke gil
liegen. Die franzöſiſchen Behörden ſollen unverzüglich einem Vertreter der Petersburger Telegraphen=Agentur, Nähe der Kaſerne des Leib=Dragoner=Regiments
auf die Gefahr aufmerkſam gemacht werden, welche die der Zweck des Beſuches der mongoliſchen Sondermiſ= zu ſtellt das Garde=Dragoner=Regiment 23 das Mu
umg
franzöſiſche Weinausfuhr nach Deutſchland bedroht infolge ſion ſei, den aufrichtigen Dank der reformierten Mongole: Die Aufſtellung der Offizierkorps (einſchließlich
kömmlichen Sanitätsoffiziere und Beamten) erfolg
des von den vier weinbauenden Staaten Süddeutſchlands auszudrücken für die Freundſchaft der ruſſiſchen Re= in einem nach der Breiten Allee offenen Viereck.
am 2. Juli 1913 beim Bundesrat geſtellten Antrages, aus= gierung und dem Kaiſer ein Handſchreiben des Huchtuchtu ſtellung der Salutbatterie welche das Felda
ländiſche Weine zu verzollen, eine Maßnahme, die beſon= zu überreichen, ſowie ferner Kenntnis zu gewinnen von Nr. 61 ſtellt, erfolgt an der Weſtſeite des Ererzi
ders die franzöſiſchen Weine benachteiligt. 2. Wünſcht der den politiſchen Einrichtungen Rußlands und ſeiner be= vor dem Rheintor in Höhe des Kavallerie=Exerzie
Die Batterie feuert die üblichen 101 Ehrenſchüſſeabn
Zollkongreß, daß die Art der Verzollung und die Streitig= deutendſten induſtriellen Unternehmungen, um die ruſſiſch= zwar den erſten Schuß gleichzeitig mit dem erſten
keiten, zu denen die Auslegung der Tarife Anlaß geben mongoliſchen Handelsbeziehungen zu ſtärken. Der Mi= Seiner Exzellenz des Herrn Diviſions= Kommandell=
könnte
, Gegenſtand beſonderen Studiums durch eine niſter des Aeußern Saſonow habe verſprochen, die Seine Königliche Hoheit den Großherzog.
Die Wachen und Poſten erſcheinen von 8 Uhr vuſ
deutſch=franzöſiſche Zollkonferenz bilden ſolle, deren Zuſam= Sondermiſſion in ihren Beſtrebungen zu unterſtützen und tags bis 6 Uhr nachmittags im Paradeanzug.
mentritt die Aufmerkſamkeit der beiden Regierungen in ſie im Namen des Kaiſers einzuladen, Livadia zu be=
ſteigendem
Maße in Anſpruch nehmen muß.
ſuchen. Danach beabſichtigte die Miſſion, ſich Moskau und
* Verſetzungen. Se Königl. Hoheit der 6 bedeutende Städte Rußlands anzuſehen.
England.
berzog haben den Bezirkskaſſier der Bezſtül
Mainz III, Rendant Jakob Kiſſel zu Mainz in g
Griechenland.
Konferenz zur Einſchränkung der
Dienſteigenſchaft an die Bezirkskaſſe Mainz 1 unn
Rüſtungen. In London wurde die Konferenz zur Ein=
Das Flottenprogramm. Auf Grund der von Bezirkskaſſier der Bezirkskaſſe Oſthofen, Rendant
Uebel zu Oſthofen in gleicher Dienſteigenſchaft aſ
ſchränkung der Rüſtungen eröffnet. Es nahmen Mit= der engliſchen Marinemiſſion und dem griechiſchen Ad=
Bezirkskaſſe Seligenſtadt verſetzt.
glieder aus allen Schichten der Geſellſchaft daran teil. Das miralſtab vorgenommenen Studien ſtellte Admiral Kerr
* Erledigt ſind: Vier Schulſtellen an der
Präſidium führte Mr. Welby, der neun Jahre lang Sekre= folgendes Flottenprogramm Griechenlands für die nächſte ſchule zu Worms. Hiervon ſind zwei Stelles
Ounlen ſch ir wilden Mutntsbrülchen Außeten, uach der ſiehrie ſie mit einen großen Strauß zurtic und hr=
Eine chineſiſche Helen Keller, Taubſtummenſchule in Schefu, die Miß Carter zuſammen ihn mit freundlichem Gruß. Dabei, entdeckte ſie, dai
mit einer chineſiſchen Lehrerin Mrs. Sen gegründet hat. draußen im Garten ihr Haarband verloren hatte, und
** Man ſchätzt die Zahl der Taubſtummen in Für die Neu=Yorkerin war es zunächſt unendlich ſchwer, darüber ſehr traurig. In Brailleſchriſt ſchrieb
China auf 400 000; wie viele davon auch blind ſind, ihr hohes Ziel in China zu verfolgen. Sie mußte die ihre Tafel: Ich habe mein Haarband unter den B.
wird nicht angegeben, aber unter dieſen Taubblinden chineſiſche Sprache lernen, und wurde von dem Volk als verloren. Sie wurde nicht ruhig, bis man es ihr il
iſt eine andere Helen Keller erſtanden wie die in Plila=eine Fremde, deren Beginnen man nicht verſtand miß= gebracht hatte und verfolgte alles mit größter Au
delphia erſcheinende Sunday=School Times zu erzählen trauiſch und feindlich behandelt Aber ſie ließ ſich nicht ſamkeit Miß Carter iſt jetzt dabei, der Kleinem
weiß. Auch hier iſt eine Seele aus der tiefſten Dunkel= abſchrecken, und wie ſie überhaupt in ihrer Schule mit den dem Bellſchen Syſtem das Sprechen beizubringen. B
heit der Sinne errettet worden, und lebt nun im Lichte taubſtummen Kindern ſchöne Reſultate erzielte, ſo ward ſer, für Sehende berechneten Methode muß Fung
des geiſtigen Sehens in dem ſie ſich weiter und reicher ihr als beſter Lohn die taubblinde Fung=Ying beſchert, die ihre Finger auf Miß Carters Zunge, Lippen und=
entfalten
wird. In Ehina iſt die Rot dieſer der wichtig= ſich durch ihre Erziehung in erſtaunlichen Fortſchritten aus legetz, dann ihre Finger auf die eigene Zunge lege=
ſten
Sinne beraubten Stiefkinder des Lebens noch viel einem vertierten Weſen zum denkenden und fühlenden den Ton gemäß der richtigen Zungenſtellunghag
größer als anderswo. Während der Volksglauben den Menſchen entwickelte. Drei Monate dauerte es, bevor bringen Sie iſt bereits ſo weit, daß ſie einzelne
Blinden eine gewiſſe Feinheit des innern Geſichts und das Kind ſo weit war, das Wort Puppe das man ihr richtig ſpricht. Als die Lehrerin ihr Haar berührte,
Klugheit zuerkennt, verachtet er die Tauben, die von im Blindenalphabet in die Hand buchſtabierte, mit dem ſie deutlich das chineſiſche Wort für Haar Fa.
Teufeln beſeſſen ſein ſollen und für die Sünden ihrerGegenſtand zu identifizieren, dem man ihm in die
Durch unendliche Liebe und Geduld iſt aus
Väter beſtraft werden. So wachſen die Taubſtummen Hand gelegt hatte; manchmal wollte Miß Carter freudloſen Weſen ein glückliches Geſchöpf geworden
denn heran in völliger Vertiertheit und dies gräßliche die Geduld verlieren aber als dann erſt ein wenig fröhlich mit den andern Mädchen verkehrt und das=
Schickſal rührte eine heldenmütige Frau, die es auf ſich Licht in dies dunkle Gehirn gebracht war, da ließen die brennenden Wiſſensdurſt zeigt. Ihr größtes Verg=
nahm
, Licht in die finſterſten Finſterniſſe der menſch= Wutanfälle der Kleinen nach; ſie lernte ſchneller und hatte iſt, von Miß Carter unterrichtet zu werden, und iſch
lichen Eriſtenz zu tragen. Es iſt Miß Carter, die Lehrerin nach 10 Monaten ſich die Brailleſche Blindenſchrift ange= ſtändige Bitte: Lehr’ mich etwas Neues! Die er
der chineſiſchen Helen Keller der kleinen Wang Fung= eignet. Die Verfaſſerin des Aufſatzes, die die Taub= lichen Fortſchritte, die Fung=Ying in verhältnismäß
Ying. Wie die amerikaniſche Taubblinde ſich ohne die ſtummenſchule beſuchte lernte die neue Helen Keller nach zer Zeit gemacht hat, laſſen erhoffen, daß auch dieſe
bewunderungswürdige Geduld ihrer Lehrerin Miß Sulli=einer 2½jährigen Ausbildung kennen. Fung=Ying bewegte blinde dereinſt in ihrer Ausbildung ein Zeugnis.
van nicht: zu dem modernen Woltwunder entfaltet hätte, ſich ſicher und höchſt manierlich und hielt ſogleich die Hand= wird ablegen können, wieviel der Menſchengeiſt üb=
ſo
verdankt auch die kleine Chineſin ihrer Lehrerin alles. flächen hoch, um von ihrer Lehrerin zu hören, was ſie Natur vermag.
Vor 2½ Jahren kam ſie, ohne die geringſte Erziehung, tun ſollte Miß Carter gab ihr in Engliſch den Auftrag,
als ein dumpfes, unbeſeeltes Geſchöpf, deſſen innere im Garten einige Blumen für den Gaſt zu pflücken. Bald

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* Aſmmer 282.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
Seite 3.
Kenhſchtiſchen Lehrern und eine Stelle mit einem katho=
Kriegsgericht. Wegen Kameraßendieb= i ſen, Hans Daumeiſter und Johaues Heinz Auch
Allſhng Lehrer, ſowie eine Stelle mit einer katholiſchen ſtahls hatte ſich geſtern der Musketier Paul Diehl aus die Beſetzung des die 1½ſtundige Matinee abſchließenden
Pehltin zu beſetzen; weiter die Stelle des Bezirkskaſſiers Stühl im Rheinland vom Infanterie=Regiment Nr. 116 Hofmannsthalſchen Spiels Der Tor und der Tod
derMezirkskaſſe Oſthofen. Meldeſchluß: 26. No= vor dem Gericht der 25. Diviſion zu verantworten. Er mit den Damen Meißner und Müller=Rudolph,
Ipenk 1913.
hatte am 9. September bemerkt, wie einem betrunkenen ſowie den Herren Ehrle Weſtermann, Jannings
rinzen=Erzieher. Die durch die Blätter gegangene Soldaten bei der Heimkehr zur Kaſerne das Portemonnaie und Waſſermann ſichert eine eindrucksvolle Wieder=
ht
, daß Lehramtsaſſeſſor Pfersdorff für den Unter= aus der Taſche fiel. Er eignete ſich dieſes an und ver= gabe der Dichtung, die in ſo einziger Weiſe Pracht der
ihs Erbgroßherzogs und des Prinzen Ludwig beru=
ſteckte
die darin enthaltenen 22 Mark, während er das Sprache mit Reichtum und Schönheit der Gedanken ver=
aſenürden
ſei beruht, wie die Darmſtädter Zeitung Portemonnaie mit 25 Pfg. mit ins Bett nahm. Eine bindet. Der Verkauf der Eintrittskarten zu Volksvor=
ſchr
, nach Mitteilungen von maßgebender Seite auf Spindreviſion, die am nächſten Tage vorgenommen wurde. ſtellungspreiſen (ohne Erhebung einer Vorverkaufsgebühr)
Irrtum. Die Nachricht iſt dahin zu berichtigen, brachte das Geld wieder zutage. Das Gericht erkannte findet täglich an der Kaſſe und im Verkehrsbureau ſtatt;
daßſſeir Pfersdorff erſucht worden iſt, die Großherzog=auf 14 Tageſtrengen Arreſt und Verſetzung in die in den Preiſen (Sperrſitz 1,65 Mk. uſw.) iſt die Gebühr
lichPrinzen bei einigen Spaziergängen zu begleiten, zweite Klaſſe des Soldatenſtandes. Der aus Gadern=für das Programm und die Texte der Geſänge bereits
heim (Kreis Bensheim) gebürtige Trainſoldat Philipp einbegriffen.
liederlaſſung der Deutſchen Bank=Berlin in Darm= Pfeifer vom Trainbataillon Nr. 18 nahm anſcheinend
eſtein ce.,
* Anerkennung von Reifezeugniſſen deutſcher Schüler
tendſtad Schon ſeit einigen Tagen laufen Gerüchte über eine eine Gütergemeinſchaft mit dem Leutnant an, bei dem im Ausland. Das Zentralblatt für das Deutſche Reich
er als Burſche war. Er ging am 5. November zum Tanz, veröffentlicht in Nr. 51 vom 17. Oktober 1913 eine Verein=
danſülbſiſt
der Deutſchen Bank in Berlin um, im Großherzog= und um in vorteilhaftem Lichte zu erſcheinen, zog er dazu barung der Bundesregierungen über die Anerkennung von
mitümteſſen und zwar ſpeziell in Darmſtadt eine die Stiefel des Leutnants an. Der Leutnant hatte dies be= Reifezeugniſſen der deutſchen Schulen in Antwerpen,
abiglicſtlaſſung zu errichten. Wir haben unſeren Leſern, reits am gleichen Tage bemerkt, doch erſt am Tage danach Brüſſel, Bukareſt und Konſtantinopel. Hier=
CoMlcſſtimmtes hierüber bis jetzt noch nicht zu erfahren gefragt, wo ſich die Stiefel befänden. Da Pfeifer beſtritt, nach gewährt das Reifezeugnis, das ein Reichsangehöriger
im Beſitze der Stiefel zu ſein, mußte eine Reviſion ſtatt= an einer der genannten Schulen erworben hat, dem In=
denmaoch
keine Mitteilung davon gemacht, ſind aber heute finden, bei der dann die verſteckten Stiefel gefunden wur= haber in dem Bundesſtaat, dem er angehört, alle Berech=
imiſLage
, authentiſches darüber zu berichten. Es den. Der Angeklagte beſtreitet, die Abſicht gehabt zu tigungen, die mit dem Reifezeugnis einer gleichartigen
t ſich darum, daß die Deutſche Bank, die die Ent= haben, die Stiefel zu behalten. Er habe ſich nur geſchämt, Schule dieſes Staates verbunden ſind. In jedem ande=
itt
illing Darmſtadts ſchon ſeit längerer Zeit mit regem mit ſeinen ſchiefen Abſätzen mit der Braut zum Tanz zu ren Bundesſtaate finden auf dieſes Reifezeugnis die
gehen. Das Gericht erkannte, da das Gegenteil nicht er=Grundſätze der Vereinbarung der Bundesregierungen
ſſe verfolgt, die Zeit für reif befunden hat, um am wieſen und Zweifel zugunſten des Angeklagten ſprechen, auf über die gegenſeitige Anerkennung der Reifezeugniſſe‟
Meſlin, in jeder Richtung aufſtrebenden Platz vertreten Freiſprechung. Der angeklagte 28jährige Erwin vom Jahre 1909 mit der Maßgabe Anwendung, daß es
t Es iſt nun der Deutſchen Bank gelungen, in der Speer vom Infanterie=Regiment Nr. 117 in Mainz als Reifezeugnis einer gleichartigen Schule des Bundes=
Pl. NonſPellt des Großherzoglichen Hofbankiers Herrn Hofrat ſtammt aus einer militäriſchen Familie und hat die Unter= ſtaates, dem der Zeugnisinhaber angehört, zu behandeln
offizierſchule mit beſtem Erfolg beſucht. Als er zum Re= iſt. Für Schüler aus dem Deutſchen Reiche, die auf den
er einen erſten Direktor zu finden, zu deſſen giment kam, konnte er der Verlockung des Mainzer Nacht=Beſuch der bezeichneten Schulen nicht durch den jeweiligen
öniglung alsbald noch ein zweiter Direktor nach hier über= lebens nicht widerſtehen und koſtſpieliger weiblicher Ver=Wohnort ihrer Eltern oder deren Stellvertreter angewieſen
wird. Das Geſchäft der Firma Ferdinand kehr brachte ihn dann auf die ſchiefe Ebene. Er unterſchlug ſind, hat das dort erworbene Reifezeugnis die oben ange=
mnder
, Großh. Hofbankier, wird mit dem der ihm anvertraute Spargelder von 15 und 16 Mark, ferner gegebene Wirkung nur dann, wenn dem Prüfling von der
75 Mark, die von der Mannſchaft zur Bezahlung der Re= Unterrichtsverwaltung des Bundesſtaates, dem er ange=
nd
,chen Bank vereinigt, und in dem ſeitheri=ſervebilder geſammelt worden waren, und 100 Mark. die hört, die Erlaubnis zum Beſuch der Schule vor dem Ein=
uchſekal
. Luiſenplatz 7, welches natürlich entſprechend ihm von einem Unteroffizier zur Aufbewahrung übergeben tritt erteilt worden iſt. Ein Vermerk hierüber iſt in das
ut Müllkgut wird, weitergeführt. Herr Hofrät Sander worden waren. Schließlich verſchaffte er ſich durch einen Reifezeugnis aufzunehmen. Die Schulen zu Antwerpen,
Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog auch in ſeiner Betrug 50 Mark und verſchwand am 15. September. als 1 Bukareſt und Konſtantinopel ſind Oberrealſchulen, die
Stellung als perſönlicher Hofbankier unſeres hohen ihm Entdeckung drohte, nach Luxemburg. Doch die Sehn= Schule in Brüſſel iſt Realgymnaſium.
ſucht nach der Heimat ließ ihn nach Deutſchland zurück=
Kepler=Bund, Ortsgruppe Darmſtadt. Am Mitt=
sherrn
beſtätigt worden. Wir werden weitere De= kehren, wo er ſich am 2. Oktober in Metz ſtellte. Das Ge= woch abend ward unter zahlreicher Beteiligung die Orts=
erenin
dieſer für Darmſtadt wichtigen Sache folgen richt erkannte wegen Fahnenflucht, Unterſchla= gruppe Darmſtadt des Kepler=Bundes ge=
gung
und Betruges auf 1 Jahr Gefängnis,gründet. Die Sitzung fand abends 8 Uhr in der Aula
elgt e hte
Degradation und Verſetzung in die zweite Klaſſe des Sol= der Landesbaugewerkſchule ſtatt. Der Vorſitzende der
vom
Strafkammer II. Einen intereſſanten Hintergrund datenſtandes.
Ortsgruppe Frankfurt, Dr. med et phil. Schmidt, be=
n
=, aalſne Verhandlung, die geſtern die Strafkammer als
Vom Großh. Hoftheater. Heute gelangt Carl von grüßte die Anweſenden und erteilte Profeſſor Dr. Gold=
er
ZuMütrigsinſtanz beſchäftigte, inſofern, als die in Frage: Levetzows Drama Meiſter Gottfried oder Dieſtein das Wort zu ſeinem Vortrage über: Wandlungen
Leumſſälltde Straftat wahrſcheinlich eine Vorbereitungshand= Sphinr zur Uraufführung. In den Hauptrollen ſind der Naturauffaſſung in der gegenwärtigen Naturwiſſen=
andienlſltfü
.r die Abſicht des Mädchenhandels ſein beſchäftigt die Herren Baumeiſter, der auch die ſzeniſche ſchaft‟. Der Redner umſchrieb in ſeinem intereſſanten Vor=
nterofſääliſt
Vom Schöffengericht war der in der Strafanſtalt Leitung hat Ehrle und Weſtermann. Die einzige weib= trag erſt den Begriff der Naturauffaſſung. Da wir das
ſtellnWhriden 4 Jahre Zuchthaus wegen Rückfallsbetrüge=
liche
Rolle ſpielt Tereſina Oſter unſere ehemalige Heroine, Ganze der Natur nicht in allen Einzelheiten wiſſenſchaft=
rſonecſt
uind Sittlichkeitsverfehlung verbüßende 26jährige
die mit der Miranda eine Rolle erhalten hat, die ihrer lich erfaſſen können, ſo verſuchen wir, das Unbekannte nach
Gebunſlltu ann Weisheit von Koburg zu 6 Monaten Ge= Eigenart ungemein zuſagen dürfte. Carl von Levetzow Analogie des Bekannten zu ergänzen. Im Begriff der
des Mlis verurteilt worden. Der Angeklagte, der ſich als
.d. Whrer ausgibt, war im September vorigen Jahres ar= wird der Uraufführung beiwohnen auch eine Anzahl aus= Naturauffaſſung liegt immer eine Zukunftserwartung. Seit
wärtiger Theaterleiter und Schriftſteller haben ihre An= der Entſtehung der modernen Naturwiſſenſchaft hat es eine
5 Uhrſos und ohne Mittel nach Darmſtadt gekommen, ſuchte
geſchloſſene, einheitliche Naturauffaſſung gegeben: die
Aleraſaum Zeitungsinſerat für leichte Arbeit Mädchen und kunft gemeldet.
Die erſte Matinee des Hoftheaters, welche über= mechaniſtiſche. Sie herrſcht auch heute noch, aber nicht
Bühſillien im Alter von 14 bis 17 Jahren. Die ſich darauf
rden uPnden Mädchen fragte er vor allem, ob ſie mit ihm morgen, Sonntag, den 23. November, vormittags 11½ Uhr, mehr unumſchränkt. Die mechaniſtiſche Naturauffaſſung
helmiſi reslau. Dresden oder ins Ausland gehen wollten, zu Volksvorſtellungspreiſen ſtattfindet, ſtellt eine Neuerung kam in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zur Herr=
naWr
auffällige Vorſchlag wurde ſeitens der Arbeit= für Darmſtadt dar, die ſich in anderen großen Städten raſch ſchaft, als man mittels einer großzügigen Analogie die
dſuhrden abgelehnt, und der Angeklagte engagierte ſie eingeführt und bewährt hat, und die auch hier in Darm= Himmelsmechanik auch auf unſere Körperwelt übertrug
nſällum für nächſten Montag zum Antritt der Beſchäfti=ſtadt regem Intereſſe begegnen durfte Gerade für die und das anorganiſche, organiſche und ſeeliſche Geſchehen
Sie ſollten gegen eine Monatsvergütung von 40 vorliegende Veranſtaltung, deren Programm auf den ern= letzten Endes auf eine Mechanik der Atome zurückführte.
Dieſe Naturauffaſſung war des Glaubens, daß der Rah=
b
Mark Pelzwaren nähen. Weisheit ließ ſich die Ar= ſteren Ton einer würdigen Totenſonntagfeier geſtimmt iſt,
Pbircher aushändigen und eines der Mädchen forderte ſchien ein erſter Verſuch mit einer Matinee angezeigt und men für alle künftige Naturwiſſenſchaft feſtgelegt iſt; daß
ſſiggr auf, ſich die Zähne herſtellen zu laſſen. Als jene ausſichtsreich. Die Vortragsfolge iſt bereits in großen die Natur einheitlich und einfach iſt (aus welcher Annahme
Vereinbarten Tage erſchienen, war er verſchwunden. Zügen bekannt gegeben worden. Die bedeutendſte Aufgabe der heutige Monismus, der Kirchenglaube der Ungläubi=
ſer
hatte er ſich als Kaufliebhaber für ein gebrauchtes darin iſt unſerem als Konzertſänger weit bekannten gen reſultiert); daß die erkannten Naturgeſetze letzte Welt=
trad
im Werte von 200 Mark ausgegeben und das= Baſſiſten Alfred Stephani zugefallen, der, von Hofrat geſetze von ewiger und unumſtößlicher Geltung ſind; daß
zu einer Probefahrt erhalten; er kehrte jedoch nicht Willem de Haan begleitet, die Mar Klinger gewidmeten man dem Ziele, die ganze Natur phyſikaliſch=mechaniſch zu
Al und benutzte es zur Flucht. Er will es unterwegs Vier ernſten Geſänge von Johannes Brahms vorträgt. erklären, nahe iſt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahr=
Arbrauchbar auf der Landſtraße weggeworfen haben, Ferner ſingt Anna Jacobs außer dem Schubertſchen hunderts haben ſich aber immer mehr prinzipielle Schwie=
raber
vermutlich veräußert. Eines der Arbeitsbücher Tod und Mädchen einiges aus den ſelten gehörten rigkeiten ergeben, die mechaniſtiſche Naturauffaſſung an den
in verſchenkt, die anderen fanden ſich in ſeinem Zim= Kindertotenliedern von Guſtav Mahler, und Kammer=Tatſachen zur Durchführung zu bringen; ſo in der Phyſik
Ueber die mit ihnen, bezw. den Mädchen, beabſich= fänger Georg Weber findet in Liedern von Wolf und und Chemie (Oſtwald), in der Biologie (Neo=Vitalismus),
Zwecke gibt der Angeklagte keine Auskunft: er mar= Brahms Gelegenheit zur Entfaltung ſeiner oft bewährten vor allem aber in der Pſychologie. Der Glaube der mecha=
wielmehr
in der geſtrigen Berufungsverhandlung großen Vortragskunſt. Für den Wert der unmittelbac zu niſtiſchen Naturauffaſſung an die Einfachheit und Gleich=
nerungsloſigkeit
und ſuchte eine Art von Dämmerzu= Herzen gehenden, leicht verſtändlichen Deklamationen artigkeit der Natur begegnet heute einem ſtarken, berechtig=
vorzuſpiegeln
. Das Gericht verwarf die Be= bürgen die Namen ihrer Schöpfer: Eichendorff. Hebbel, ten Mißtrauen. Unſere Naturgeſetze werden von modernen
Allumg, jedoch nahm es nicht Unterſchlagung, wie das Rückert Fontane Seidel, Lilieneron und Falke, für die Phyſikern nicht mehr als ewig und unumſtößlich betrachtet,
Qualität ihrer Wiedergabe die der Sprecher: Hertha Al=ſondern als proviſoriſche Verallgemeinerungen, die ſo
Affengericht, ſondern Betrug an.

* Die Nützlichkeit des Maulwurfes. Der ſchwarze einen Vieldecker nennt, erregt in Fachkreiſen lebhaftes
Feuilleton.
Geſell mit dem Samtmäntelchen und dem ſo feinfühligen Intereſſe, und eine ganze Reihe von Fliegern und militä=
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Mandra=roten Näschen, der ſo emſig ſeine unterirdiſchen Laby=riſchen Flugſachverſtändigen iſt in den letzten Tagen zur
rinthe baut, iſt eins der verkannteſten Tiere im weiten Beſichtigung des neuen Aparates nach Savannah gereiſt,
a als komiſche Oper. Die Münchener Ztg.
ik: Janatz Waghalter, der Kapellmeiſter des Bereich der Natur. Von altersher hält das Volk den wo Betſon mit ſeinem Flugzeuge die erſten Flüge unter=
ſchen
Opernhauſes in Charlottenburg, hat nunmehr Maulwurf für einen ſchlimmen Schädling den man nimmt. Er will dann nach Neu=York fliegen und ſich zum
ſkomiſche Oper Mandragola vollendet. Dem vernichten muß, wo man ihn nur findet. Die Wiſſenſchaft Ozeanflug rüſten. Das Flugzeug ſoll in der Luft eine
hegt die gleichnamige Komödie des Darmſtädter In= aber iſt anderer Anſicht; ſie hat eine Ehrenrettung des Geſchwindigkeit von 160 Kilometer in der Stunde zurück=
Amsten Dr. Paul Eger zugrunde. Die Neuheit ſoll wackeren Minierers unternommen, wie Wilhelmlegen, zugleich aber auf dem Waſſer vermöge ſeiner beſon=
Bölſche in einem geiſtvollen Aufſatz der bei der Deut= deren Konſtruktion 7296 Kilometer in der Stunde be=
eJanuar
im Deutſchen Opernhaus die Uraufführung ſchen Verlags=Anſtalt in Stuttgart erſcheinenden Zeitſchrift wältigen können. Der Apparat iſt von ungewöhnlich gro=
den
.
Ueber Land und Meer darlegt. So gehört die ſtets wieder ßen Dimenſionen, hat eine Länge von 34 Metern und zwei
Meteorologiſches aus Heſſen (vergl. Nr. 255 dieſes auftauchende Anklage daß der Maulwurf Wurzeln und Propeller von je 3,5 Meter Durchmeſſer. Unter den 21
Aes vom 25. Oktober). Der verfloſſene Oktober war Pflanzen freſſe ins Reich der Fabel; er iſt ein Tier=Tragflächen pendelt ein kleines Boot. Betſons Vieldecker
Mhgängig zu mild und in den meiſten Landesteilen zu freſſer und als ſolcher höchſt nützlich, da er die wirklichen kann eine Beſatzung von fünf Perſonen aufnehmen; das
Feu. In Darmſtadt brachte er noch 15 ſchöne Herbſt= Schädlinge des Landmannes, vor allem die böſen Enger=Geſamigewicht des voll ausgerüſteten Apparates mit fünf
Die Monatsmittel der Temperatur ſchwanken zwi= linge vernichtet. Sodann aber trägt er auch durch ſeine Mann Beſatzung und den nötigen Vorraten zu einem Flug
ut Grad Celſius in Mainz und 8,8 in Lauterbach, Wühlarbeit zur Auflockerung und Durchlüftung der trocke= von zwei Tagen Dauer beträgt nicht weniger als 4250
mnſtadt: 10,6), während die Höchſtſtände ſich zwiſchen nen harten Erdkrume bei und iſt ein unentwegter För= Kilogramm. Der Vieldecker iſt mit drei Motoren aus=
Bad (Lauterbach) und 19,6 (Gießen) bewegen. Darm= derer des Pflanzenwuchſes wie das ſchon der alte Tier= gerüſtet, die gleichzeitig arbeiten müſſen, wenn das Flua=
notierte
20,3 am 3., ein Wert, der abermals in der kundige Geßner im 16. Jahrhundert ahnte, wenn er zeug ſich von der Waſſeroberfläche in die Luft erheben ſoll;
Pallend milden Periode vom 27.29. nahezu erreicht meinte: Ich habe von etlichen Bauleuten vernommen, iſt das geſchehen, ſo genügt die Kraft eines Motors, um
Md.. Die tiefſten Stände fielen faſt durchgängig auf den daß ſie keine Schärmaus aus den Wieſen und Matten den Apparat im Fluge zu erhalten. Orville Wriaht, der in
no das Thermometer in Lauterbach auf 4,5 ſank, ſchlagen vermeinend, der Boden in den Wieſen müſſe alſo ſeinen Urteilen ſtets ſehr vorſichtig iſt, äußerte ſich, daß
rand Darmſtadt damals noch 1,8 über Null und Mainz gleichwohl unten erbaut werden, als das Feld mit dem Betſons Maſchine einen bedeutungsvollen Schritt zu
r: 32 Grad aufwieſen. Froſttage meldeten nur 5 von Pflug‟ Der unterirdiſche kleine Pflüger vertilgt aus einem neuen Flugzeugtypus darſtelle, wenn er, Wright,
12 Stationen, wobei Lauterbach 5 und Hochwald= jeder Furche die er ritzt, die Schälinge und ſchafft auch auch nicht unbedingt an das Gelingen des geplanten
ſſem 3 verzeichneten. Hinſichtlich der Bewölkung weiſen der Feuchtigkeit beſſeren Eingang in den Boden. Aller= Ozeanfluges glauben möchte.
Puſſtadt, Schotten und Lauterbach mit 63 den niedrig= dings iſt er zugleich der Vertilger der für die Bodenkultur
* Ueber Nacht zum Millionär geworden. Eine unver=
Brozentſatz auf, im Gegenſatz zu Gießen, das einen nützlichſten Tiere, der Regenwürmer. Aber bei der unge= hoffte Freude wurde der in den dürftigſten Verhältniſſen
Uhent von 74 hatte. Mit Ausnahme des nördlichen Rhein= heueren Anzahl dieſer Tiere man rechnet auf einen lebenden Gärtnerswitwe Auguſte Ziemann und ihren 6
ens und des unteren Ohmtales blieb die Niederſchlags= Hektar Gartenland mehr als 100 000 Würmer 130 Kilo unverſorgten Kindern in Tuchel zuteil. Sie erhielten vom
gs überall, und zwar zum Teil ſehr erheblich, hinter Fleiſch kann auch der gefräßigſte Maulwurf hier nur deutſchen Generalkonſul zu Atlanta in Amerika die Nach=
bangjährigen
Durchſchnitt zurück. Den höchſten Wert wenig Schaden anrichten, und der Nutzen ſeiner Arbeit richt daß die Generalswitwe Fremann zu Katanoga in
Uent Herbſtein mit 71,7 Millimeter, wovon allein 24.9 überwiegt durchaus die geringe Schädigung, die er durch Amerika in ihrem Nachlaß, der weit über 20 Millionen
5 fielen, während Groß=Umſtadt nur 17,2 verzeichnete
ſtrmſtadt: 31,9). Schnee fehlte ſelbſt in den höchſten Ge= Verſpeiſung der Regenwürmer hervorbringt. Es wäre Mark beträgt, auch ihrer gedacht hat. Die Gönnerin hat
alſo ein ſchweres Unrecht, wollte man den Maulwurf aus= einſt als blutjunge blendende Schönheit ihre Angehörigen
yillagen, und von einem Hagelfall berichtete nur Alsfeld.
bittter kamen hauptſächlich in Starkenburg und im rotten, der nicht nur zu den nützlichſten ſondern zu den verlaſſen und an der Seite eines Engländers jenſeits des
Ozeans ihr Glück gefunden. Nur einmal nach ihrer Aus=
rsſtlichen
Oberheſſen vor, doch wurde die Zahl 2 nir= eigenartigſten Tieren unſeres ganzen Planeten gehört.
C.K. Eine neue Aero=Jacht für den Ozeanflug. Aus wanderung hat ſich die Dame in den 70er Jahren ihrer
s überſchritten. Hinſichtlich der Windrichtungen liegen
ſtar nur von Darmſtadt Nachrichten vor, wo Luftſtröm= Neu=York wird berichtet: In den nächſten Tagen wird Verwandtſchaft gezeigt. In den rieſigen Nachlaß teilen
em aus den ſüdlichen Quadranten überwogen, neben der Kapitän Betſon den erſten Aufſtieg mit ſeiner ſich ſechs Erben. Ein Teil davon fällt der Familie Zie=
gauch
der weſtliche ſtark vertreten war. Infolge der Aero=Jacht unternehmen: einem eigenartigen, von allen mann zu. Der 18jährige Sohn der Wilwe begab ſich in
nliegenden Trockenheit blieb der Waſſerſtand des bisherigen Konſtruktionen nicht unweſentlich abweichenden Begleitung eines Berliner Onkels nach Amerika, um die
leimes erheblich hinter dem 60jährigen Durchſchnitt zu= großen Waſſerflugzeug, mit dem Betſon im kommenden Angelegenheit zu ordnen. Eine Abſchrift des Teſtaments
ſſo zum Beiſpiel in Gernsheim um 96 Zentimeter, in Frühjahre den Verſuch unternehmen will, den Atlantiſchen in engliſcher Sprache befindet ſich bereits in ihren Händen.
Ozean zu überfliegen. Das neue Flugzeug, das Betſon
Abinns um 1,09 und in Mainz ſogar um 1,68 Meter.

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Fauler 282.
Nummer 282s
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
Seite 4.
Piſtauleſ.
lange gelten, dis neue Taſachen Einſchränungen oder Er. 1ſtelt, hre Kinder und Mündel einem geigneten De. 1 Tätigkeit der Schweſtern munnehr in gaunſen Bandeimſtrigs eur ch
weiterungen des Geſetzes verlangen. Und es wird heute ruſe zuzuführen Da es erfahrungsgemäß immer ſchwe= ſam durchgeführt werden. Die Ausbreitung der Beruſiſte,ſeneich vetzweig
nicht mehr für unmöglich gehalten, daß Tatſachen radikal rer wird, ſelbſtändig paſſende Lehrſtellen ausfindig zuvormundſchaft ſoll einen Erſatz für die Einzelypeghiſoß Drobomiel
neuer und grundſtürzender Art auftreten können, welche machen, haben alle öffentlichen Arbeitsvermittelungsſtellen mundſchaft ſchaffen, wo dieſe verſagt, insbeſonderen
Fian ſeiner 3a
Schiſche Arue
dann unſere bisher unbezweifelten Axiome ihrer unbeding= in der Provinz Starkenburg unter Führung der Zentral=Unterhaltsanſprüche der unehelichen Kinder ſichern,
ten Gültigkeit berauben müſſen. Das hängt auch damit anſtalt für Arbeitsnachweis in Darmſtadt eine Organi= eine eifrige Propaganda ſuchte die Zentrale dahin Zuſtll, Heresverbau
zuſammen, daß die neu ſich bildende Naturauffaſſung nicht ſation geſchaffen, die den Ausgleich zwiſchen Lehrſtellen= ken, daß die im Jahre 1913 aufgeſtellten neuen Satzumgs Geſchließlich der
Angebot und =Nachfrage und zwar koſtenlos, für Lehr= der Krankenkaſſen möglichſt viele der fakulkalltattpiee Werk ,Geda
mehr ausſchließlich den Blick eingeſtellt hat auf die Me=
chanik
, ſondern auf Biologie und Pfychologie, d. h., auf herren und Lehrlinge regeln will. Durch Vermittelung Leiſtungen aufnahmen, die nach der Reichsverſichermnt
das Leben. Und wo Leben iſt, da ſind unüberſehbare, un= der gewerblichen Korporationen und der Schulbehörden ordnung den Wöchnerinnen gewährt werden könne dem elte
erſchöpfliche Möglichkeiten. Der Vorſitzende der Orts= ſind an Fabriken, Handwerker und Werkſtätten, ſowie an Mutterſchutz dient auch die Haushilfe, welche die shſltzlw über n
gruppe Frankfurt dankte Profeſſor Dr. Goldſtein und Eltern und Vormünder Merkblätter verteilt worden, die trale in zahlreichen Fällen gewährt, indem ſie duchangenommengg
,Eſahs und Nor
unterſtrich deſſen Ausführungen auf philoſophiſchem Ge= auf die Einrichtung hinweiſen und zu ihrer Inanſpruch= verläſſige Frauen für den Haushalt und die Familie
d verieten, das
gen läßt, wenn die Hausfrau durch Krankheit oder Wochſke inen zahlreich
biete durch Erläuterungen aus dem Gebiete der Naturwif=nahme auffordern. Es heißt darin u. g:
An die Lehrherren ergeht die ebenſo höfliche wie bett daran verhindert iſt. Die offene Fürſorge Wilſhcſligem erwähnt wetz
fenſchaft. Das erfreuliche Ergebnis des Abends war die
Bildung der Ortsgruppe Darmſtadt des Kepler=Bundes dringende Bitte, ſich zur Ausbildung von Lehrlingen be= gänzt durch die beiden Anſtalten der Großh. Zentrale,
ehe ich n
mit nahezu 100 Mitgliedern. Es darf mit Sicherheit an= reit finden zu laſſen. Indem ſie ihr Können in den Dienſt Eleonorenheim in Darmſtadt und die Unihs
genommen werden, daß im Laufe der nächſten Zeit die der Berufserziehung ſtellen, erleichtern ſie nicht nur Eltern täts=Kinderklinik in Gießen, über deren Täſſiſtllen Königstiger
weitere Verbreitung der Beſtrebungen des Bundes durch und Vormündern die Sorge um das Fortkommen ihrer in dem dem Geſchäftsbericht beigefügten Anhang eingelſt
An tritt uns Lev.
Kinder und Pflegebefohlenen, ſie dienen vielmehr auch berichtet wird.
Zutritt neuer Mitglieder erfolgt.
das ein neuer
Eine ausführliche, 17 Seiten umfaſſende und olfgtiſter Goitfried
Führungen im Landesmuſeum. Die dritte ihrer eigenen Sache, dem Handwerkerſtand, da ſie ihm
Führung findet Sonntag, den 23. November, vormit= einen tüchtigen Nachwuchs heranbilden helfen. Vom hei= Tabellen ergänzte Statiſtik weiſt zahlenmäßig Mitelalters, in
tags von 8¾ bis 9¾ Uhr ſtatt. Thema: Fränkiſche, matspolitiſchen und volkswirtſchaftlichen Standpunkt aus welche Arbeit durch die Aerzte und Schweſternder
karolingiſche und romaniſche Schauſammlung. Karten betrachtet, iſt die Uebernahme der ordnungsmäßigen Aus= Zentrale im vergangenen Jahre geleiſtet wurde, und öclln das Micte
der aus Schön
ſind im Verkehrsbureau von Freitag bis Samstag um bildung junger Leute nicht hoch genug einzuſchätzen. NebenErfolge dieſer Arbeit beſchieden waren. An dene Prag, die al
dem Erfordernis, daß Lehrſtellen angemeldet werden, iſt an denen ſich Beratungsſtellen der Großh. Zentrale
12 Uhr unentgeltlich zu haben.
beu Nubdolfe II.
Alldeutſcher Verband. Deutſchlands Zu=vor allem wichtig, daß ſie auch frühzeitig angemeldet wer= den, wurde annähernd die Hälfte der im Jahre 1918
ſktabt, iſt der 2
kunft, wenn es ſo weiter geht. Wie wir hören, den. Den Vermittelungsſtellen iſt es ſo möglich, beizeiten borenen Säuglinge zur Beratung gebracht; vonwieder vor uns
hat die Ankündigung dieſes Vortrags, der heute Freitag, den Markt zu überſehen und die Kenntnis ſeiner Geſtal= ſtatben 4,9 Prozent, von den nicht zur Beratunggehn
in Stein der We
Säuglingen dagegen 16 Prozent. Im ganzen Großhemal mileu lebt der
den 21. d. Mts., abends, im Fürſtenſaal ſtattfindet, in tung der Berufsberatung mit zugrunde zu legen.
Eltern und Vormünder werden gewarnt, ihre Kinder tum ſtarben im Jahre 1912 von 32000 Lebendgeborätiäten geſunden hat.
den beteiligten Kreiſen lebhaften Anklang gefunden, ſo
daß ein zahlreicher Beſuch zu erwarten und rechtzeitiges und Mündel ungelernten Berufen zuzuführen. In dem 1 3247 im erſten Lebensjahre, im Jahre 1880 Dagegt
betreffenden Merkblatt heißt es: Leider mehrt ſich von ungefähr gleicher Geburtenziffer 6340. Dieſer Rüchälſßten, die er abgi
Erſcheinen daher dringend zu empfehlen iſt.
m, den
Martinskirche. Nächſten Sonntag, den 23. No= Jahr zu Jahr das Heer der ſogenannten ungelernten Ar= der Säuglingsſterblichkeit tritt namentlich in dentneb nicht in
vember, abends, veranſtallet der Martinskirchengeſang= beiter. Eltern und Vormünder rechnen vielfach auf raſchen drei Jahren, ſeit Beginn der Tätigkeit der Groß
Mäler des Meiters
verein eine liturgiſche Totenfeſtfeier. Das Programm Verdienſt und ſchenen die Koſten der Ausbildung. Die prak= trale, und in den von ihr beſonders intenſiv beauhtlt
Ir, ſezu tötet
enthält Chöre von Fr. Rochlitz, Walther, Joh. Seb. tiſchen Erwägungen gewinnen nur zu leicht die OberhandGegenden ſtark zutage. So ſind zum Beiſpiel inde
Bach, Mich. Bach, Arnold Mendelsſohn und Franz und laſſen keinen Raum mehr für die Rückſicht auf Neigung Darmſtadt im Jahre 1912 an Magen=Darmkrankheneadaus, der Mirank
unden. Gelifti
Stumpf=Darmſtadt. Der Eintritt iſt frei. Die beiden und Veraplagung der Schulentlaſſenen. Knaben und Säuglinge asſtorben gegen 112 im Jahre 1909;m
Emporen ſind für die inaktiven Mitglieder des Kirchen= Mädchen wandern maſſenhaft in Fabriken und andere Ar= kreis Darmſtädt 44 gegen 109. Daß dieſe Erfolgenoſi und Ham
beitsſtellen, die zwar ſofort oder hald Verdienſt, für das vorübergehend waren, ſondern in den nächſten Jahrniſclatr beim Kaiſer
geſangvereins reſerviert.
finied zurücktehr
* Hauſegger=Konzert am 22. November. Das reich= ſpätere Fortkommen aber nur wenig Ausſicht bieten. Es ausſichtlich noch geſteigert werden, dafür bürgt dieſſrüngling im Sc
haltige Programm enthält neben den großen Orcheſter=ſoll nicht verkannt werden daß hier und da Eltern höhere müdliche Arbeit der Schweſtern in der Großh. Zemelſchſllere. Do
werken: Leonoren=Ouvertüre Taſſo=Sinfonie und Rückſichten außer Acht laſſen müſſen, weil ſie auf ſofor=
icht
an Gotfric
den drei Vorſpielen zu Holländer, Lohengrin, Tannhäuſer, tigen Verdienſt ihrer Kinder angewieſen ſind oder die
* Arheilgen, 20. Nov. (Vortrag übein des Meiſte
welche unter Hauſeggers genialer Leitung von unſerem Koſten der Lehre unter keinen Umſtänden übernehmenſicherungsgeſetzgebung.) Im Ortsgenetnache volfü
vorzüglichen Hoforcheſter geſpielt werden, eine Reihe von können. Wer es aber irgendwie ermöglichen kann, ſollte ein ſprach geſtern abend im Gaſthaus zum Deutſcheſund er wohnen
ſelten gehörten Liedern von Wagner. Zwei von dieſen ſein Kind oder Mündel einem gelernten Berufe zuführen. Herr Stadtverordneter Sames aus Darmſtadt übenlſuher Meiſter gebr
Liedern leiht kein Geringerer als Herr Kammerſänger Die Induſtrie braucht vor allem gelernte Kräfte; ſie bilden ſoziale Verſicherungsgeſetzgebung, namentlich abll
ftfried vermag ſ
Soomer ſeine hohe, künſtleriſche Kraft, nämlich dem die Oberſchicht der Arbeiterſchaft. Neben vielfachen Ver:
Tannenbaum und den beiden Grenadieren, wendungsmöglichkeiten haben ſie auskömmlichen Verdienſt die Errichtung der Allgemeinen Ortskrankenkaſſe einen Druck
Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt. Der Redutäſfelim zimmer beſ
Die Kompoſition des erſteren, dem das ſtimmungsvolle und Ausſicht auf gutes Fortkommen. Das Handwerk hat
Gedicht von G. Scheuerlix zu Grunde liegt, ſtammt aus für tüchtige Leute immer noch goldenen Boden, nicht ſtand es, in mehr denn einſtündigem Vortrage einitgewieſen.
ordentlich klares Bild über die neue Geſetzgebung (Klammen zum
der Rigaſchen Zeit Wagners. Die ſehr ernſte düſtere in dem Sinne, daß jeder Handwerker unbedingt zu einem
Muſik des Liedes mit ihren Gegenſätzen zwiſchen den großen Wohlſtand gelangen müßte, wohl aber ſo daß es über Errichtung vorgenannter Kaſſe zu geben undrkſtis den geheime
die von großer Sachkenntnis zeugenden Ausfühnmſſ doch er ſintt
Worten des Tannenbaums und des Knaben, iſt noch be= brauchbare Leute, die gründlich gelernt haben und es an
ſonders dadurch intereſſant, daß in der bewegten Beglei= Fleiß nicht fehlen laſſen, redlich ernährt. Die Induſtrie mit lebhaftem Beifall aufgenommen. In der ZislAen
tung zu der Welle, die ſchäumend vorüberrinnt: Waſſer=hat es nicht entbehrlich gemacht und kann es nicht entbehr=kamen noch verſchiedene Fragen, namentlich hinſichll
motive aus Holländer und Rheingold antönen. Was die lich machen. Anſtelle einzelner Lweige die verdrängt Wahl der Vertreter zu erwähnter Krankenkaſſe, Zunl
örterung, und gab Redner hierzu in bereitwilligſterl
Reid
Kompoſition der Grenadiere aus dem Jahre 1839 be= wurden, ſind neue entſtanden. Der Handwerkerſtand er= Auskunft. Der Vorſchlag des Vorſitzenden, die Mähne
trifft, ſo leuchtet jedem Wagnerkenner ſofort ein: das kann nährt zahlloſe Exiſtenzen und iſt von jeher geachtet. Seine
nur Wagner komponiert haben. Der gan= erzählende 1 Angehörigen haben, unter erleichterten Bedingungen, die des Reſerenten, nur einen Wahlvorſchlag einzubltiſlchflüns der Reid
Mittelſatz iſt in ſeiner Begleitung und Deklamation eine Möglichkeit, ſich ſelbſtändig zu machen. Aber auch abge= in dem Handel, Gewerbe und Landwirtſchaft imkupp=Proze
Militärbean
nis ihrer Verſicherten vertreten ſeien, zu beherzigen
übetruſchende Vorahnung des Milltellſatzes von Tannſ= ſehen von dieſen Erwägungen, iſt die Wahl eines gelern=
ſoöfthrers
nen
häuſers Pilgerfahrt und nach den Worten: der ten Berufes ſchon deshalb vorzuziehen, weil die Ausbil= einſtimmig Annahme. Mit herzlichen Worten des
ütfinden, Derh,
wurde die anregend verlaufene Verſammlung umichte
Kaiſer gefangen kommt ein koloſſaler Ausbruch tiefen dung durch geeignete Lehrmeiſter von nicht zu unter=
geſchloſſen
.
Schmerzes. In Soomers Wiedergabe muß das Lied ge= ſchätzendem erzieheriſchen Werte iſt.
Egsgerichtsrat 2.
* Roßdorf, 20. Nov. (Flottenverein
Wenn die Einrichtung ſegensreich wirken ſoll, muß
ähgſeſt wa
waltig wirken. Die ſtilgerechte Zuſammenſtellung des
ganzen Programms und die erleſenen Künſtler die ſich ſie fleißig in Anſpruch genommen werden. Für ihre Tätig=ſige Ortsgruppe des Deutſchen Flottenvereins=Win
zu ſeiner Ausführung zuſammengetan haben, verſprechen keit iſt der Grundſatz maßgebend, daß Angebote und Nach= Samstag, den 22. November, einen Familienabendiſülbl noch eiwa ad
fsgericht, trotz
fragen erſt dann entfernter gelegenen Orten und Bezirken anſtalten. Der erſte Offizier des Norddeutſchen
ſſtammer de
höchſten künſtleriſchen Genuß. Auch von auswärts macht zugute kommen dürfen, wenn ſie am Orte der Herkunft und Herr Kränzlin, wird hierbei einen durch hübſcheſet geurten
ſich iebhaſtes Intereſſe dafür kund. Die Aller böchſlen
Herrſchaften haben ihr Erſcheinen in Ausſicht geſtellt in der nächſten Umgebung mit entſprechenden Nachfragen bilder veranſchaulichten Vortrag halten über: Gille
Pie außer
und Angeboten nicht ausgeglichen werden können. Auf auf einem Schulſchiff. Gleichzeitig wird der Gebn
flungen der=
Die verdienſtvolle Mitbegründerin und 1. Vorſitzende des beſondere Wünſche wird natürlich Rückſicht genommen wer= Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs gefeiert werdeilt
den Verkg
Richard Wagner=Verbandes deutſcher Frauen, Frau den. Bei Vorbereitung der Vermittelungstätigkeit haben Anzahl hieſiger junger Damen wird einige Stülle
Zeitung
Strauß in Magdeburg, wird am erſten Ehrenabend die Schulbehörden und gewerblichen Korporationen in Vortrag bringen, unter anderen Königin Luiſe a
iſen. Der=
der
hieſigen Ortsgruppe anweſend ſein. (Vergl. Anzeige.) dankenswerter Weiſe tatkräftige Hilfe geleiſtet. Nun liegt Flucht und Deutſche Frauen und deutſche Trei
* Der Ortsgewerbeverein erinnert nochmals an den
Kicht nicht den
Gemütlichen Abend der am kommenden Samstag, den es an den intereſſierten Handwerkern und Eltern, ſich die bei der Erſtaufführung großen Beifall gefunden,
h- Auerbach, 19. Nov. Die Bauhandwenſtlt entſprig
Einrichtung zunutze zu machen. Vor allem iſt es erfor=
22. d. M., im Rummelbräu (Allee) ſtattfindet. Außer dem derlich, daß Lehrherren und Lehrwerkſtätten die zu be= ſind zurzeit noch vollauf beſchäftigt und noch in denhhe damalieg
Lichtbildervortrag Dresden und die Sächſiſche Schweiz
burde.
ſetzenden Lehrſtellen ſo früh als möglich, vielleicht ſchon Tagen haben die Maurermeiſter Arbeiter eingeſtelle
Nch.
ſollen auch die Bilder der diesjährigen Wanderungen ge= alsbald bei einer der nachfolgenden Anſtalten anmelden:
Oppenheim, 20. Nov. (Die Bürgermel
ebisher
zeigt werden. Ein pünktlicher Anfang iſt dringend not= Da rmſtadt: Zentralanſtalt für Arbeitsnachweis, Gra=frage in Nieder=Saulheim.) Seit Mlle
wendig.
Litsloſe
fenſtraße 30, Fernruf 371; Bensheim a. d. B.: Kreis= Monaten läßt in Nieder=Saulheim die Bürgerme
die unter de=
* Katholiſcher Volksverein. Eingetretener Hinderniſſe arbeitsnachweis Fernruf 9; Dieburg: Kreisarbeitsnach= die Gemüter nicht zur Ruhe kommen. Dreima
Aiten Untern
halber werden die Vorträge des P. Cohausz verſchoben. weis (Ortskrankenkaſſe), Fernruf 252; Gernsheim: Oeffent= war die Wahl des Bürgermeiſters angefochten
Der Betrag für die bereits verkauften Karten wird an den licher Arbeitsnachweis (Großh. Bürgermeiſterei), Fern=ungültig erklärt worden. Am 25. Oktober ſand zull
Ausgabeſtellen zurückerſtattet
ruf or: Langen: Oeffentlicher Arbeitsnachweis (Großh. tenmal die Wahl eines Bürgermeiſters ſtatt und
Vogelsberger Höhenklub. Man ſchreibt uns: Daß Bürgermeiſterei), Fernruf 2; Offenbach a. M.: Städtiſcher diesmal Peter Weyerhäuſer mit 272 Stimmen
auch Bildungsbeſtrebungen in dem Vogelsberger Höhen= Arbeitsnachweis, Domſtraſte 12, Fernruf 342.
Auch dieſes vierte Mal erhob die unterlegenei
Aub vorherrſchen, bewies der letzte Vortragsabend. Im
Zur mündlichen Beſprechung und Raterteilung ſind gegen die Gültigkeit Einſpruch. In der Sitzungdes
gut beſetzten Saale des Schützenhofes hier hielt Her
Lehrer Reitel aus Arheilgen einen nach Form und In= dieſe Vermittelungsſtellen ſtets gerne bereit. Auch wird, ausſchuſſes ſtand deshalb wiederum die Rellaa
halt vollendeten Vortrag über Rheinheſſen. Er ſchilderte vorausſichtlich zum erſtenmal im Monat Januar, eine Va=gegen die Bürgermeiſterwahl in Nieder=Saulhein,
(10
kanzenliſte herausgegeben, die auf den Bureaus ſämtlicher Verhandlung. Den Vorſitz führte Kreisrat Wolf=
nicht
nur in eingehenden Darlegungen den Werdegang Bürgermeiſtereien in der Provinz und in den Geſchäfts= Rechtsbeiſtände waren für die Reklamanten Zu
dieſer heutigen Provinz noch aus den Jahren vor Ehri=
a

(
ſtus ſondern auch deren ſpätere Entwickelung bis auf den zimmern vorſtehend genannter Anſtalten zu jedermanns Schmitt=Mainz und für den Gewählten Peter
eniem
häuſer Dr. Winkler=Oppenheim tätig. Der Eik=
heutigen
Tag. Der Vortrag iſt geeignet, einen nicht zu Einſicht offengelegt werden ſoll.
eiſcheng=
ſtützte
ſich in der Hauptſache darauf, daß durch Sd
gering anzuſchlagenden Beitrag zu unſerer Heimatkunde
reichung von Freigetränken ungehörige Wahlbeeinfüſſſ
und ſomit auch zur Heimatpflege darzubieten. Reicher
Geſchäftsbericht der Großh. Zentrale für Mutter= ſtattgefunden habe. Beide Parteien hatten einenzil
Beifall wurde dem Redner für ſeine hochintereſſanten Aus=
und Säuglingsfürſorge für das Rechnungsjahr umfangreichen Zeugenapparat aufgeboten, ſo de
führungen zuteil.
nd,
Zeugenvernehmung faſt den ganzen Nachmittag au=
1912/13.
* Automobilverkehr durch die Kirchſtraße. Wie uns
Nachdem auf Beſchluß die zwei Hauptbelaſtungs=
Suchburg.
mitgeteilt wird, hat das Großh. Polizeiamt Darmſtadt
Der 4. Geſchäftsbericht der Großh. Zentrale für Mutter= pereidigt waren erging, lt. M. Journ., folgendes
auf die verſchiedenen Eingaben des Heſſiſchen Automobil= und Säuglingsfürſorge liegt nunmehr im Druck vor. Er Der Kreisausſchuß erachtet die Reklamation für E
klubs uſw. neuerdings den Beſcheid erteilt, daß unter gibt auf 118 Seiten einen Ueberblick über die umfaſſende det und erklärt die Bürgermeiſterwahl fün=
Beſchränkung der Höchſtgeſchwindigkeit für AutomobileTätigkeit der Großh. Zentrale auf dem Gebiete der ſozialen gültig.
und Motorräder der Automobilverkehr in der Kirchſtraße Fürſorge, die ſich auf das ganze Großherzogtum
(*) Lich, 19. Nov. (Revolverheld.) Aus
im 15 Kilometertempo verſuchsweiſe geſtattet erſtreckt. In den einzelnen Kreiſen befinden ſich Zweig= ſucht ſchoß der Arbeiter Karl Fey den Maurer Ledeu
worden iſt. Der Heſſiſche Automobilklub wird entſpre=ſtellen, deren Leiter die Kreisräte ſind. Die Fürſorge= nieder; vier Schüſſe gab Fey aus einem Revolt
chende Tafeln an den beiden Straßenenden anbringen tätigkeit üben 13 Kreispflegerinnen und Für=Ledermann wurde in den Unterleib getroffen und E
laſſen.
ſorgeſchweſtern aus; Damen, die als Krankenpflegerinnen der Klinik lebensgefährlich verletzt danieder.
§ Wer iſt der Erſchoſſene? In Köln hat ſich geſtern, ausgebildet und geprüft ſind, und die längere Zeit in der
(2) Harbach, 19. Nov. (80jähriges Die
Donnerstag, ein angeblicher Karl Schäfer, Kaufmann ſozialen Arbeit geſtanden haben. Ihre Haupttätigkeit, wie
jubiläum.) Auf eine faſt 80jährige Dienſtzeell
aus Darmſtadt, erſchoſſen. Nähere Verſonalien fehlen. überhaupt der wichtigſte Teil der Arbeit der Großh. Zen=Schäfer blickt Kaſpar Schäfer jetzt zurück. Schäfenn
Etwaige Mitteilungen über die Perſönlichkeit des Er= trale, beſteht in der Aufklärung der Bevölkerung über das, ſchon als Schuljunge ſeinen Vater als Hiete unte=
ſchoſſenen
bittet man der hieſigen Kriminalpolizei zu=was ſie von der Pflege und Ernährung des Säuglings
wiſſen muß. Zu dieſem Zweck hat die Großh. Zentrale in iſt jetzt 92 Jahre alt und erfreut ſich noch beſter Rüicl
kommen zu laſſen.
faſt allen Gemeinden von mehr als 3000 Einwohnern 52
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Reſidenz=Beratungsſtellen eingerichtet, in die jährlich etwa
Kunſtnotizen.
theater am weißen Turm. Man möge nicht verſäu= 6000 Kinder gebracht werden. Etwa 60 von der Großh. geber Werke, Känſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc, beran
men, ſich das hochintereſſante Wochenprogramm des Reſi=Zentrale honorierte Aerzte erteilen im Jahre gegen 30 000
ſehenden Erwähnung geſchieht, behalt ich dir Rehaltion ſir ütes
denztheaters mit dem Senſationsdrama Das rote Pul= unentgeltliche Beratungen. Außerdem ſuchen die Schwe=
Carl von Levetzow.
ver und dem großen Wild=Weſt=Schlager Dollarfieberſtern durch Hausbeſuche mehr als 100 000 im Jahr
anzuſehen. Ab morgen kommt der zweite Film der neuen die wichtigſten Grundſätze der Säuglingshygiene in (Zur Uraufführung ſeines Meiſter Gottfrie=
Hoftheater.)
Aſta Nielfen=Serie zur Vorführung. (S. Anz.)
Stadt und Land zu verbreiten. Einer eingehenderen Be=
Der Dichter des Dramas Meiſter Gottfriede
lehrung dienen die in dieſem Sommer eingerichtete Wan=
Lehrſtellen= und Lehrlingsvermittlung in der derausſtellung Das Kind in den erſten Lebensjahren und Die Sphinx das am Freitag im Hoftheateß zu4
die 14tägigen theoretiſchen und praktiſchen Wanderkurſe, aufführung gelangt, iſt hier nicht unbekannt. Votg
Drovinz Starkenburg.
die von den beiden Wanderlehrerinnen in allen Teilen des fanden Mitglieder des Hofſchauſpiels, die des W=
In wenigen Monaten verläßt wieder eine große Großherzogtums gehalten werden. An den 30 Kurſen, die Tragödie Der Bogen des Philoktet in der Freie=
Anzahl junger Leute die Schule. Eltern und Vormünder bis jetzt ſtattfanden, haben über 1700 Frauen und Mädchen rariſch=Künſtleriſchen Geſellſchaft zum Vortrag b=
ſehen
ſich wieder vor die über alles wichtige Aufgabe ge= teilgenommen. Die Pflegekinderaufſicht kann Dank der ein lebhaftes Intereſſe für dieſes Werk, das einen=

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Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
Seite 5.
Eüchick hinerließ. Gart michael Freiherr von Levehaw ſſer das belamte Material gegen Fran Hildwein gelieſert
ſhlſet aus einer altangeſehenen Adelsfamilie die auch hatte, obendrein Material, das ſich als ſalſch erwies. Die
Stadtverordnetenwahlen.
iüſtkſterreich verzweigt iſt. Er wurde am 10. April 1871 Diſziplinarunterſuchung, die ſich auf dieſe Dinge bezieht,
Das amtliche Reſultat.
aulſschloß Drobomielitz in Mähren geboren und trat, den erſtreckt ſich weiter auf den Vorwurf, daß der Kreisſchul=
Mätt onen ſeiner Familie folgend, als Offizier in die inſpektor die ihm untergebenen Lehrer im gegebenen Falle
C Im Stadthauſe fand geſtern abend nach 7 Uhr in
öſtſcichiſche Armee ein. Nach einigen Jahren ſchied er nicht genügend geſchützt habe.
Gegenwart der Urkundsperſonen, Buchdruckereibeſitzer
güſſern Heeresverband und widmete ſich von dieſer Zeit
München, 20. Nov. (Folgen einer Menſur.) Langnes und Simon, und des Hauptprotokollfüh=
anſchließlich
der Dichtkunſt. Im Jahre 1896 erſchien Der Veterinärſtudent Max Synderhauf aus Kempten
ſtiflrſtes Werk Gedanken eines anderen von ihm ſelbſt,ſtarb an Blutvergiftung infolge einer rers, Stadtſekretär Göbel, die Verkündigung des amt=
dem
jungen Dichter ſofort Geltung verſchaffte. Schlägermenſur.
lichen Ergebniſſes der Ergänzungswahlen zur Stadtver=
Süyw überſiedelte nach Frankreich und ſchrieb unter
Ludwigshafen, 20. Nov. (Roheitsdelikte) ordnetenverſammlung ſtatt. Danach wurden in sge=
Rſſangenommenen Namen Charles de Louvel Ge=
Eſſays und Novellen, die ein ſtarkes urſprüngliches Heute nachmittag verſetzte in der hieſigen Chamottefabeikſamt abgegeben 170 520 Stimmen. Die nach=
Tallt verrieten, das auch alsbald Anerkennung fand.
der 52 Jahre alte Arbeiter Wilhelm Ehmann wegen einer ſtehenden 17 Herren ſind zu Stadtverordneten gewählt
Wleinen zahlreichen Werken in Vers und Proſa mögen Zurechtweiſung dem 25 Jahre alten Meiſter Willy Alt= worden:
Mllllem erwähnt werden ſeine Höhenlieder. Pierrots mann mit einem Chamotteſtein einen wuchtigen
Lell, Leid und Himmelfahrt, Luiſe Michel, der Schlagauf den Kopf und mit einer Eiſenſtange dem
A) Auf die Dauer von 9 Jahren:
Nühn Königstiger und die ariſtophaniſche Komödie! Arbeiter Johann Probſt drei Hiebe ebenfalls über den
Stimmen
4öſt.
Kopf. Darauf brachte ſich Ehmann mit einem Taſchen= 1. Henrich, Stadtverordneter . . . .
. 9611
ſun tritt uns Levetzow mit einem neuen Drama ent= meſſer einige Stiche bei. Altmann und Probſt ſind er=
2. Linck, Stadtverordneter . . . . . . . . . 9606
geiß, das ein neuer Beweis ſeiner dichteriſchen Kraft iſt,heblich verletzt worden, während die Verletzungen,
MMleiſter Gottfried erſtehen die packendſten Viſionen die ſich Ehmann ſelbſt beibrachte, nicht ſchwer zu ſein, 3. Saeng, Stadtverordnetner
. . . . 8881.
deMlittelalters, in Blut und Feuer, vor unſerem Auge, ſcheinen. Alle drei fanden Aufnahme im Krankenhauſe. 4. Noellner, Dr., Stadtverordneter .
. . . . 6352
das Milieu des Dramas hat den faſzinierenden
Karlsruhe. 20. Nov. (Tuberkuloſemuſeum.) 5. Hammann, Ludwig, Techn. Reviſor . . . . 5994
Mder aus Schönheit und Grauen zu gleichen Teilen Mit einer ſchlichten, eindrucksvollen Feier wurde heute 6. Herbert, Obertelegraphenſekretär
5939
heilt. Prag, die alte ſchöne Stadt am Hradſchin, der nachmittag das neue zweite badiſche Tuber=
Mülenz Rudolfs II. zu deſſen Zeit die Handlung ſich kuloſemuſeum ſeiner Beſtimmung übergeben. Das! 7. Wolff, Otto, Kaufmann, Wilhelminenſtr. 26 5524
Achbegibt, iſt der Schauplatz des Geſchehens. Die Zeit Muſeum iſt zuſammengeſtellt von Dr. Lange, praktiſcher 8. Schönberger, Friedrich, Schloſſer . . . . . 5052
älnieder vor uns, die ſich bemühte. Gold zu machen Arzt in Meckesheim.
9. Kalbfuß, Wilhelm, Kaufmann
4953
,
Mlſlen Stein der Weiſen zu finden. In dieſem zauberi=
Karlsruhe, 20. Nov. (Hochwaſſer.) In ganz Sud= 10. Fulda, Dr., Stadtverordneter . . . .
4951
Milieu lebt der Meiſter Gottfried, der den Stein der deutſchland halten die Regenfälle an. Der Rhein und der 11. Jung, Jakob, Lehrer . . . . . . . .
4916
A gefunden hat. Er hält eine ſchöne Frau Miſanda‟ Neckar, ſowie die Nebenflüſſe ſteigen unausgeſetzt und
4890
lgen, die er abgöttiſch liebt und eiferſüchtig bewacht. überfluten teilweiſe die Ufer. Bei Betenheim über= 12. Ritzert, Karl, Dipl.=Ing.

t daß ihm, dem Alternden, das junge, ſchöne dämo= ſchwemmte die Kaber die Wege. Auch das Jagſttal und 13. Delp, Heinrich, Geſchäftsführer .
4889
Weib nicht in Liebe zugetan iſt, ſondern daß ihr Er= das Forbachtal ſind überflutet. Auch in Elſaß beſteht 14. Wittmann, Stadtverordneter . .
4788

des Meiſters Famulus, Hannes, iſt. So beſchließt ſchwere Hochwaſſergefahr. Die Kanner hat teilweiſe
Mäthr, ſie zu töten, und erſinnt einen grauenvollen Plan. Dedingen überflutet und die dortige Kirche unter Waſſer
B) Auf die Dauer von6 Jahren:
Mes, der Miranda liebt und den ſie wieder liebt, ſoll geſetzt. Bei Bindenheim erfolgte ein Dammbruch,15. v. Heſſert, A., Rentner .
4716

Müllſtorden. Gottfried zwingt ihm durch Suggeſtion eine bei einer anderen Ortſchaft ertrank ein junger
Muf und Hannes ermordet die Geliebte, während der Mann.
C) Auf die Dauer von 3 Jahren:
Mer beim Kaiſer iſt, dem er einen Traum deutet. Als
Freiburg, 20. Nov. (Begnadigt.) Der Groß= 16. Haury, K., Zimmermeiſter .
4477
,
Mlied zurückkehrt, will er Hannes einſchläfern, damit herzog hat den wegen Ermordung ſeines Kindes zum
4401
dellüngling im Schlaf die Erinnerung ſeiner entſetzlichen Tode verurteilten Bäcker Meyling aus Sulz zu lebens=17. Markwort, Stadtverordneter
ſerliere. Doch Hannes weigert ſich. Was ihn erfüllt; länglichem Zuchthaus begnadigt.
Die Wahlprotokolle nebſt Anlagen liegen am 26., 27.
müſche an Gottfried, der ihn die Geliebte ermorden ließ.
Kuxhaven, 20. Nov. (Sturm in der Nordſee.) und 28. d. M. während der Dienſtſtunden (vorm. von 8
Aerſt des Meiſters Vorſchlag von der Hand und will
Kache vollführen, indem er das Zimmer darin Gott= Infolge des anhaltenden Sturmes in der Nordſee ſtockt bis 12½ und nachm. von 2½6 Uhr) im Stadthauſe,
ſund er wohnen, in Brand ſtecken will. Eine Tinktur, der geſamte Schiffahrtsverkehr. Die norwegiſche Rheinſtraße, Zimmer Nr. 7, zur Einſicht offen. Inner=
Aler Meiſter gebraut hat, ſoll das Werk vollenden. Doch Bark Sverre wurde leck mit zerriſſenen Segeln und der halb dieſer Friſt können die Wahlberechtigten bei Meidung
nr ed vermag ſich durch einen geheimen Gang zu retten. norwegiſche Schoner Bertha wurde ſinkend hier ein=
des
Ausſchluſſes Einwendungen gegen die Wahl und die
geſchleppt.
A einen Druck auf den Knopf hat ſich die Sphinr, die
Thorn, 20. Nov. (Doppelraubmord.) Der Ende 1 Gewählten ſchriftlich oder durch Erklärung zu Protokoll
Mäln. Zimmer befindet, gewendet und einen Weg ins
gewieſen. Gottfried iſt gerettet. Nur Hannes fällt Auguſt in Hohenſalza verhaftete fahnenflüchtige Muske= beim Oberbürgermeiſter erheben.
Flammen zum Opfer Sterbend erreicht er die Sphinx, tier Stroskiewiecz hat im Militärarreſthauſe eingeſtanden,
Nennenswert hohe Stimmzahlen erhielten noch:
hlt den geheimen Knopf, die Sphinr läßt ihm den Weg in Thorn den Doppelraubmord an dem Organiſten
Stimmen
Adoch er ſinkt tot zuſammen, den Weg zum Leben vorCyrankowski und deſſen Wirtin aus Althauſen (KreisHütſch, Joſeph, Geſchäftsführer
. 4238
Kulm) in der Nacht zum 8. Auguſt verübt zu haben.
Heppenheimer, Georg, Reſtaurateur . . 4310
Myslowitz, 20. Nov. (Raubanfall.) Nach einer Schupp, Georg, Stadtverordneter . . . . . 4283
Meldung aus Krakau wurde geſtern abend der Geld=Sparr, Anton, Arbeiterſekretär . . . . . . 4276
Reich und Ausland.
wechſler Iſrael Siegmann in dem Speditionsbureau Kaßlick, Heinrich, Hauptlehrer . . . . .
4218
las der Reichshauptſtadt, 19. Nov. Der dritte Mendelsſohn am Oswieriner Bahnhof an das Telephon Knoblauch, Wilhelm, Schriftſetzer
3996
p=Prozeß, die Berufungsverhandlungen gegen gelockt, überfallen und beraubt. Die Räuber erbeuteten Bornmann, Karl Heinrich. Schriftſteller 395
ſſ Kilitärbeamte, wird nach der Abſicht des Verhand=etwa 20 000 Mark. Sie zündeten vor dem Ueberfall gegen= Krug, Heinrich, Miniſterialreviſor . . . . .
3920
Unsführers wenn irgend möglich noch vor Weihnachten über dem Tatort eine Beſitzung an. Der bei der Firma Koch, Georg. Stadtverordneter
inden. Verhandlungsleiter iſt Geheimer und Ober= angeſtellte Buzak mit zwei ſeiner Schwägern ſind als mut= Berthold, Heinrich, Landtagsabgeordneter 361
Müszerichtsrat Dr Glaſewald. Vertreter der Anklage maßliche Täter verhaftet worden.
Aßmuth, Rudolph Lithograph . . .
359
rigerichtsrat Tſchierſchke. Der Terminstag hat noch
Innsbruck, 20. Nov. (Ein rabiater Sol=May. Alwin, Geſchäftsführer
. . . 3560
feſtgeſetzt werden können, und es werden darüber dat.) In Riva hat bei der Ablöſung der Kafernenwache Ernſt, Wilhelm, Maſchinenmeiſter . . . . 3524
noch etwa acht Tage hingehen, weil das Gouverne= von San Caſſiano ein Kaiſerſchütze mitten auf der StraßeMaurer, Hermann. Expedient
3516
2710
Snericht, trotz mehrfacher Aufforderung, von der 11. den Wachtkommandanten mit dem Gewehrkolben tödlich Leyerzapf, Philipp Stadtverordneter .
2303
Piammer des Landgerichts I, das über Eeius und verletzt. Der Täter wurde verhaſtet.
Engmann, Georg, Miniſteriallanzliſt .
öt geurteilt hat, die Akten noch nicht erhalten konnte.
Paris, 20. Nov. (Prinz Heinrich in Paris.) Möſer, Johann Heinrich, Stadtverordneter 2205
ie authentiſch mitgeteilt wird, ſind, entgegen den Der Beſuch des Prinzen Heinrich in Paris hat, wie von Finger, Balthaſar, Bäckermeiſter 1665
139
Meflungen verſchiedener Blätter, die Verhandlungen autoritativer Seite mitgeteilt wird, nicht den geringſten Lutz. Jakob, Maſchinenfabrikant.
den Verkauf des Verlages der Voſſi= politiſchen Beigeſchmack. Prinz Heinrich, der, wie ge= Schembs, Karl, Architekt
.. . . . . 1261
. . 1100
Zeitung an die Firma Ullſtein noch nicht ab= meldet im Hotel Louvrois abgeſtiegen iſt, empfängt keine Niemann, Ernſt, Hoflieferant
ſliſſen. Der von den Zeitungen genannte Kaufpreis Beſuche politiſcher Perſönlichkeiten und lebt vollſtändig Bopp, Dr., Alexander, Rechtsanwalt . . . 102
. . 651
rcht nicht den Tatſachen, der in Ausſicht genommene zurückgezogen Er ſteht nicht einmal in Beziehung zurStritzinger, J. Werkmeiſter
entſpricht vielmehr demjenigen der vor 2½ Jahren hieſigen deutſchen Botſchaft und iſt nur von ſeinem Ad=Schneider, Wilhelm, Metzgermeiſter . . .
, ,
den damaligen Erwerbern der Majorität der Anteile jutanten, einem Kapitän=Leutnant und einem Kammer=Siemenſen, Max, Schneidermeiſter
Mit wurde.
diener begleitet. Der Prinz iſt bereits am Montag hier Stalf, Friedrich, Schuhmachermeiſter . . .. 24
15
Nov. Nach den Feſtſtellungen der Kriminalpolizei angekommen und beabſichtigt, noch 810 Tage hier zu Weber, Hermann. Vorarbeiter .

M.
. 231
bisher unermittelte Gauner, der Berliner bleiben. Der Prinz beſuchte bereits verſchiedene Muſeen. May, Joſeph, Kaufmann .
heitsloſe um Vorſchüſſe zu prellen ver=
Unter den Neugewählten ſind: 7 Fortſchrittler, 6 Na=
Paris, 20. Nov. (Erkrankung der ſpaniſchen
te unter dem Vorgeben ſie für den Bau eines in= Königin.) Die Königin von Spanien, die gegenwär= tionalliberale, 2 Sozialdemokraten, 1 Zentrumsanhänger
Milllen Unternehmens in Reichenbach anzuwerben, an= tig mit dem König inkognito in Paris weilt, iſt an In= und 1 Vertreter der Hausbeſitzer.
ſtund ein Geiſtes kranker. Von den Arbeitsloſen
Dem Stadtparlament gehörten bereits an die Herren:
ſiemand geſchädigt worden, vielmehr wurde der Plan fluenza heftigerkrankt und muß mehrere Wochen
hidie Vorſicht der Eiſenbahnverwaltung, bei welcher das Zimmer hüten. Die Reiſe des Königspaares nach Henrich, Linck. Markwort, Dr. Noellner, Saeng, Wittmann,
Wien wurde deshalb aufgeſchoben und wird möglicher= Dr. Fulda. Neugewählt ſind die Herren: Delp, Hammann,
Gauner zwei Extrazüge nach Reichenbach beantragte.
Haury, Herbert, von Heſſert, Jung, Kalbfuß (Wilhelm),
weiſe ganz unterbleiben.
telt. Aus Verſehen hat ſich der Bäckermeiſter
Ritzert. Schönberger, Wolf. Nicht wiedergewählt wur=
Paris, 20. Nov. (Dasvergiftete Hochzeits=den die Stadtverordneten: Koch, Leyerzapf, Möſer und
Aumus, der in der Allenſteiner Straße wohnte, er:
Mſſen. Er pflegte ſtets einen geladenen Revolver inmahl.) Wie aus Nantes gemeldet wird, hat der Schupp.
Laaſche zu tragen, den er beim Schlafengehen Direktor des dortigen Paſteurinſtitutes Dr. Rappin durch
Den Vorteil von dem fortſchrittlich= ſozialdemokrati=
ſerſein
Kopfkiſſen legte Heute, als er nach die Unterſuchung der Opfer des vergifteten Hochzeits=ſchen Abkommen hat diesmal allein die Fortſchrittliche
Nachtarbeit ſchlafen gehen wollte, ſtürzte er plötzlich mahles in Cholet feſtgeſtellt, daß die Erkrankungen Volkspartei gehabt, da die ſozialdemokratiſchen Wähler
er aus dem Zimmer heraus und rief: Ich habe mich durch einen bisher unbekannten Bazillus von außerordent= dank ihrer ſtrammen Diſziplin die auf ihrem Zettel ſtehen=
Berſehen erſchoſſen! Seine Frau fing ihn in ihren licher Heftigkeit verurſacht worden ſind. Dr. Rappin hat den fortſchrittlichen Kandidaten glatt gewählt haben, wäh=
ten
auf. Der Tod trat nach wenigen Sekunden ein, dem von ihm entdeckten Krankheitserreger vorläufig den rend die fortſchrittlichen Wähler die ſozialdemokratiſchen
Orzt ſtellte feſt daß ihm die Kugel ins Herz gegangen Namen Bazillus hypertoxieuſe gegeben.
Kandidaten zum großen Teil geſtrichen haben, zugleich
ein Beweis, daß die Wähler mit der Parole der Partei=
Vermutlich hat ſich die Waffe beim Herausnehmen
leitung nicht einverſtanden geweſen ſind. Die ſozialdemo=
der
Taſche entladen.
Landwirtſchaftliches.
kratiſchen Kandidaten Fulda und Delp ſind deshalb ge=
Sttraßburg, 20. Nov. (Die Vorfälle in Zabern.)
Schlachtviehmarkt Darmſtadt. Schweine= wählt worden, weil ſie auf 3 Zetteln ſtanden.
.Elſäſſer bringt heute an der Spitze ſeines Blattes markt am 19 November. Auftrieb durch Händler 137
Der Adreſſe Sr. Exzellenz des komman=
reenden
Generals v. Deimling in fettem Schweine. Schlachtgewicht 50 Kg. Preiſe: 1. Qualität
76 M., 2. Qualität 76 M., 3. Qualität 75 M. Marktver= Empfang der ruſſiſchen Preßvertreter
ck einen vierſpaltigen Artikel Die Tragödie von Za=lauf: rege; Ueberſtand. Schweinemarkt am 20.
in Berlin durch Kokowtzow.
in dem er vor allem feſtſtellt, daß der beurlaubt ge= Nopember. Auftrieb durch Händler 147 Schweine. Schlacht=
ſene
Oberſt v. Reuter das Kommando des 9. Infan= gewicht 50 Kg. Preiſe: 1. Qualität 76 M., 2. Qualität
* Berlin, 19. Nov. Der ruſſiſche Miniſterpräſidenk
=Regiments wieder übernommen und Leutnant von 76 M., 3. Qualität 75 M. Marktverlauf: mäßig: Ueber= Kokowtzow empfing heute die hieſigen Vertre=
ſtner
im Dienſt geblieben ſei. Ferner wird mit= ſtand. Kälbermarkt am 20. November. Auftrieb ter der ruſſiſchen Preſſe, die zugleich Vorſtands=
il
,=, daß die elſäſſiſchen Soldaten des Regiments, dar= durch Händler 142 Kälber, 4 Schafe. Lebendgewicht 50 Kg. mitglieder des erſt vor kurzem gegründeten Vereins der
er 81 Rekruten, den Garniſonen Neubreiſach, Preiſe, je nach Qualität, 5760 M. Marktverlauf: leb= Schriftſteller aus Rußland ſind, in gorpore. Der Miniſter=
Amar und Straßburg zugeteilt worden ſeien. haft.
präſident ſprach zunächſt ſeine Befriedigung darüber aus,
=Elſäſſer veröffentlicht ſodann unter Aufrechterhaltung
Frankfurt a. M., 20. Nov. (Schlachtvieh= daß er in der Lage ſei, ruſſiſche Vertreter hier ſehen zu
bisherigen Behauptungen den Wortlaut eines Schrift=
markt
. (Amtlicher Bericht.) Auftrieb: 125 Rinder, dar= können. In der ſich anſchließenden Unterhaltung gab der
Mez: von Rekruten, in welchem dem Elſäſſer unter= unter 32 Ochſen, 2 Bullen, 91 Färſen und Kühe, 835 Kälber, Miniſter ein Bild der Erklärungen, die er in Rom, Paris,
Ufllich beſtätigt wird, daß Leutnant v. Forſtner am 456 Schafe 1338 Schweine. Marktverlauf: Kälber und und Berlin gemacht und der wichtigſten aktuellen Fragen.
Noovember tatſächlich eine beleidigende Aeußerung über Schafe lebhaft, Schweine ruhig, ausverkauft. Kälber: Er wies hierbei darauf hin, daß im Auslande die Stel=
ſmanzöſiſche
Fahne getan hat. Der Artikel ſchließt, in= Feinſte Maſt= (Vollm.=Maſt) und beſte Saugkälber 7072 lung des ruſſiſchen Miniſterpräſidenten
reer die Hoffnung ausſpricht, der Kaiſer werde die Mark Lebendgewicht für einen Zentner, 117120 Mark falſch beurteilt werde, indem man ihn mit den weſteuro=
ummung
des Volkes doch noch einmal genau kennen Schlachtgewicht für einen Zentner, mittlere Maſt= und gute päiſchen Premiers vergleich, die für die geſamte Politik
kem. Zum Kaiſer haben wir das Vertrauen, daß er Saugkälber 6469 (108117) geringere Saugkälber 58 des Kabinetts verantwortlich ſind, während für den ruſ=
darteiiſch
das Wohl aller zuſammen fördert, dazu ge= bis 63 (98107), geringere Saugkälber 5155 (8693), ſiſchen Premier dieſe Verantwortlichkeit nicht beſtehe. Aus
ken: auch wir Elſäſſer.
Schafe: Maſtlämmer und jüngere Maſthammel 4243 dieſem Grunde habe er ſich Unterhaltungen mit
Kkolmar i. Elſ., 20. Nov. (Zum Fall Hildwein= (8890), ältere Maſthammel und gut genährte Schafe 34offiziellen Leitern der ausländiſchen Po=
b
. ler.) Das Miniſterium hat gegen den hieſigen kle= bis 35 (8086). Schweine: Fettſchweine über 3 Ztr.litik über die gegenwärtige Lage nicht entziehen
nam Kreisſchulinſpektor Munſch eine Diſziplinar=Lebendgewicht 5860 (7476), volfleiſchige Schweinekönnen, trotdem dieſe nicht zu den ofiziellen Aufgaben
igerſuchung wegen Vernachläſſigung ſeines Amtes über 2½ Ztr. Lebendgewicht 5760 (7375), vollfleiſchige ſeines Aufenthaltes im Auslande gehörten. Beſonders
ffmet. Munſch ſpielte in der Strafverhandlung gegen Schweine über 2 Ztr. Lebendgewicht 5861 (7476), voll= ausführlich ging dann der Miniſterpräſident auf die ak=
Lehrer Hildwein eine eigentümliche Rolle Es wurde fleiſchige Schweine bis zu 2 Ztr. Lebendgewicht 5861 (74tuellen Balkanfragen, die albaneſiſche, die grie=
chiſch
=türkiſche und die armeniſche Frage. ein, deren Ent=
uals
bewieſen, daß Munſch es war, der dem Abg. Küb= bis 76).

[ ][  ][ ]

Faltner 282.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
Nummer 282,, Stung weit
Seite 6.
ſchedungen ſeine optimiſtiſchen Anſchauungen beſtäligten, ſchlechtere und auch unſer Bündniswert nicht ſvorher aulachlich höre. Die in dieſer Beziehung zwiſchäter tn
die auf der Ueberzeugung gegründet ſeien, daß wegen die=leide. Die durch dieſe Umſtände gebotenen Vorſorgen dem Reichskolonialamt und dem Verein der Toadkanacmpel Hert g.
ſer Fragen ein europäiſcher Krieg nicht entſtehen werde finden ihren finanziellen Ausdruck in dem vorliegenden leute für Togo getroffenen Vereinbarungen hätten ſicht bſchteſtelbtſt,ſte.
und nicht entſtehen könne. Man beſchuldigt uns, ſo ſagte Budget, und zwar einerſeits in den Nachtragsforderungen währt und er ſei bereit, ſie auf Kamerun auszudehntcſlmnn Inhege
der Miniſterpräſident, daß wir die ſiawiſche Idee verraten für die während der Kriſe getroffenen Maßnahmen, von Am Schluſſe wurde die Frage der ArbeiterbeſchGſühf=nlung dl herv
hätten, aber die Ereigniſſe haben unſeren politiſchen Kurs denen ein großer Teil einen bleibenden Wert beſitzt, undfung geſtreift. In dieſer Frage ſollen demnächſte Selſtimde Freide
das Dreigt
gerechtfertigt. In dem letzten gemeinſamen andererſeits in den Mehrforderungen der kommenden ſprechungen mit dem auf einem Heimatsurlaub befhl
Kaſt 530 M.
Vorgehen Oeſterreich=Ungarns und Ita=Jahre behufs der auf mehrere Jahre verteilten Durchfüh= lichen Gouverneur von Kamerun ſtattfinden.
Aee Lelaſseſelſe
liens haben wir auf ſeiten Serbiens geſtanden, denn rung eines unter Bedachtnahme auf die finanzielle Lei=
ſer
dit der Beſt
Serbien hat während der ganzen Zeit des Balkankrieges ſtungsfähigkeit und mit der notwendigen Selbſtbeſchrän=
Zehren geſchtin
durch nichts eine ſolche Intervention der beiden Staaten kung ausgearbeiteten Organiſationsprogramms,
Luftfahrt.
ſtr ill bigeme
herpvorgeruſen. Weſentlich für Rußland iſt die Frage derweiches eine Reihe von Standeserhöhungen und Ausgeſtal=
* Nancy, 20. Nov. Der Flieger Vedrineseſtlich deshalb nachtr
armeniſchen Reform. Die Geduld der Armenier tungen vorſieht. Dieſe Maßnahmen ſind um ſo dringen=
iſt
auf eine harte Probe geſtellt. Mit beſonderer Genug= der, als die in allerletzter Stunde ad hoc getroffenen orga= heute vormittag 8 Uhr aufgeſtiegen. Er beablchtllſteiſen, wonit der
tuung konſtatierte der ruſiſche Premier das Einver=niſatoriſchen Verfügungen mit unverhältnismäßig hohen Deutſchland zu überfliegen und in Ruſſiſch=Polen Gt lam. Irig
undertfeier.
nehmen der europäiſchen Mächte, im einzelnen Koſten und einer empfindlichen volkswirtſchaftlichen Schä= landen.
Mötl.
ſe die beiden N
Rußlands und Deutſchlands, in den vorlie= digung durch die mit Recht als zu hart beſundene Einbe=
* Prag, 20. Nov. Der franzöſiſche Flieger ed
ffen müſſen
genden Fragen. Jedoch biete, ſo führte er weiter aus, die rufung der Reſerviſten verbunden waren. Die Einberu=nes, der heute früh 7 Uhr mit dem Mechaniken
endgültige Entſcheidung freilich nicht wenig Schwierigkei= fungen waren größtenteils eine Folge der geringen Frie= Nancy aufgeſtiegen war, iſt nachmittags 2 Uhr20 Men ſollten,
(§ 16. Lanſend
ten und werde eine nicht wenig komplizierte Arbeit der densbeſtände, beſonders in den Grenzgebieten. Die Ein= nuten ohne Zwiſchenlandung im Prager Vorort Plg
Auftlarungsſcht
europäiſchen Kabinette hervorrufen. Die ägäiſche Frage berufung der älteren Wehrpflichtigen iſt eine Konſequenztſchan gelandet. Vedrines beabſichtigt, über
findringlich gen
ſei äußerſt wichtig und müſſe der Gegenſtand beſonderer des gegenwärtigen unzulänglichen Rekrutenkontingents. und Peſt nach Konſtantinopel zu fliegen.
eierm und
Unterhaltungen ſein und der Entſcheidung der Großmächte Die Kriegsverwaltung konnte durch die Gewährung von
* Konſtantinopel, 20. Nov. Der franzöſic
ſin geſchlechtliche.
unterliegen. In der weiteren Unterhaltung ſagte Mini= Urlauben und materiellen Unterſtützungen nur teilweiſe Flieger Schneider, der gleichzeitig mit zwei andsöl
ſterpräſiden: Kokowtzow, ſeine Dienſtreiſe hätte für die durch die Einberufungen hervorgerufenen Härten
ausſchließlich finanziellen Charakter gehabt. Abhilfe ſchaffen. Durch die genannten Maßnahmen ſor, franzöſiſchen Fliegern in Compiegne aufgeſtiegen wariſche, Lebenskunſt=
Jedoch handle es ſich dabei nicht um eine Staatsanleihe, dies nunmehr durchgreifend geſchehen. Vor allem ſollen über Bulgarien hier eingetroffen. Die beiden andals= Ein luſtig
e der es benut
Flieger ſind in Aidos in Bulgarien zurückgeblieben,
deren Rußland in anbetracht deſſen, daß ſeine Reichsrentei die Truppen in den Grenzgebieten in höherem Grade in
ſorchmaſom
einen freien Barbeſtand von einer halben Milliarde Rubel Vereitſchaft erhalten werden, um in kritiſchen Situationen
Raselhtaltke, 1.
hätte, nicht im geringſten bedürfe, ſondern ausſchließlich ihre Aufgaben zur Not mit den Friedensbeſtänden durch=
Eiggeben. Schm.
Sport, Spiel und Turnen.
um die Beſchaffung von Mitteln für die führen zu können, damit man nicht bei jeder politiſchen
Mähmen pohnlärſten
Durchführung des Programms des pri= Spannung gezwungen iſt, ſofort auf beſondere, die Bevöl=
* Pferdeſport. Rennen zu Auteuil, 20Mlleichſten Dichter=
vaten
Eiſenbahnbaus in Rußland, welcher kerung und die Finanzen ſchwer belaſtende Maßnahmen Prir Vatan. 3000 Frs. 1. Ch. Broſettes Satillakin und heitern
ſo unendlich nötig ſei für die weitere ökonomiſche Entwicke= zurückzugreifen. Es ſind auch gewiſſe während der Kriſe Williams), 2. Reuß, 3. Le Fenn. 18:10; 14, 40.10.
nur eine Ma
lung des Landes. Diene doch eine Entwickelung der Ver= geſchaffene Organiſationsmaßnahmen vorläufig weiter de Lormoy. 5000 Frs. 1. E. Hardamins La Toſhälfs, Oranienburg
kehrswege der Hebung des Güteraustauſches Rußlands beizubehalten. Sie bilden die erſten Anſätze zu dem er= (Riolfo), 2 Boſton IV 3. La Villetertre. 2230
mit anderen Ländern, insbeſondere mit Deutſchland, das wähnten Organiſationsprogramm. Selbſtverſtändlich iſt 35:10. Prir de Marly. 10 000 Frs. 1. A. Veil=Pieaaſt
im Außenhandel Rußlands die erſte Stelle einnehme. Bis die Bewilligung der notwendigen Erhöhung des Rekruten= Zénith II. (Parfrement), 2. Les Beaur Arts 3. Moonihyul
V0
jetzt habe die ruſſiſche Regierung an privaten Bahnkonzeſ= kontingents ſeitens der beiden geſetzgebenden Körper= 1710: 12, 14110.
Prix Saida. 4000 Frs. 1.H.
ſionen ungefähr zehntauſend Werſt genehmigt, für deren ſchaften die Vorbedingung für die Durchführung des Or= Mumms Prince Chriſtian (Powers), 2. Obſervion,ßaälle Sofia, 20.
Bau ungefähr 750 Millionen Rubel notwendig ſind. Bei ganiſationsprogramms. Der Miniſter bat, die erforder=
dure
. 57110; 22, 37. 18.10 Prir de la MarſelierWoberucht von
dieſer Gelegenheit wies Kokowtzow darauf hin, daß bei lichen Kredite zu bewilligen. (Beifall.)
Die nächſte Franes. 1. H. Balſans Sor Eta Sar (Hardy) 2.kention mn
den außerordentlich großen Entfernungen in Rußland die= Sitzung iſt auf den 1. Dezember anberaumt worden.
rös, 3 Bereh. 216210: 28. 1210. Prir Beautehſächf ien ale bolil
ſes Programm am zweckmäßigſten durchgeführt werde in=
4000 Frs. 1. Artonneis Aveyron (Carter) 2.Belgrad.:
dem der Bau von Privatbahnen und Staatsbahnen neben=
Kongreſſe und Verbandstage.
Quint, 3. LEtang la Ville. 47110; 17, 14, 24:10,
einander herginge denn ſonſt müßzte Rußland nicht nur
Eiem von Alba
* Berlin, 20. Nov. Auf Einladung des Staats=
ſeinen
ganzen Barbeſtand ausgeben, ſondern auch den ruſ=
Leriſowitſ
ſiſchen Fiskus mit unnützen Anleihen überlaſten. Kokow= ſekretärs des Kolonialamts fanden ſich die Vorſtände des
Jubelcter 2
tzow teilte weiter mit, daß es ihm gelungen ſei, in Paris Vereins weſtafrikaniſcher Kaufleute und
Miſe auzuge
Brand eines Dampfers.
ein ſpezielles Abkommen zu erlangen, und des Verbandes der Kamerun= und Togo=
wurde
zur
* London, 20. Nov. Auf dem Glasgower
meinte dann, daß für große ſinanzielle und wirtſchaftlichepflanzungen zu einer Beſprechung im Reichskolonial=
fer
Scottsdyk der Firma Roß Allan und Jahlſaſti in das Auft=
Operationen Rußlands augenblicklich nur der Pariſer ant ein. Zum Eingang der Sitzung führte der Staats=
Cetinje,
Geldmarkt in Betracht kommen könne. Das Uebereinkom= ſekretär aus, daß mehrere Aeußerungen die er bei Be= brach in der Nacht von vorgeſtern auf geſtern Felhhe Landen
men würde allerdings erſt realiſiert werden können, nach= ſprechungen mit den Intereſſenverbänden in Kamerun ge= aus, als ſich das Schiff hei Katharines Point beiderſſten in der Na
dem die innere franzöſiſche Milliardenanleihe untergebracht legentlich ſeiner letzten Reiſe getan habe eine ſinnent= Wight befand. Die Scottsdyk. ein Schiff von 200i
ſei. Zum Schluß baten die ruſſiſchen Journaliſten den ſtellende Wiedergabe gefunden hätten. Er ſtellte dieſe war auf der Heimreiſe von den Mittelmeerhäfen bealtälſi dem Schar
die Albaneſen
wo es Eſpartograt angelaufen hatte. Das Feuerbrl
Wien. 2
Miniſterpräſidenten, ſich über die innere ruſſiſche Aeußerungen richtig und wies die Angriffe zurück, die Lagerraum im Vorderteil des Schiffes aus und ilelh aus Balona
Lage zu äußern. Der Miniſterpräſident ſagte hierauf, anläßlich dieſer mißverſtandenen Aeußerungen gegen ihn
daß er an der Beilegung des letzten Konfliktes der ruſſiſchen gerichtet wurden. In der Frage der Beſeitigung des großer Geſchwindigkeit um ſich. Die Löſchverſimt
Regierung mit der Duma infolge ſeiner Abweſenheit aus Kautſchukausfuhrzolles erklärte ſich der Staats= mußten bald aufgegeben werden, da der Saſiſan Bey
Rom, 20.
ſchlauch vom Feuer zerſtört wurde. Die Brücke mußle Gſrackte Nachrich
Rußland nicht unmittelbar hätte Anteil nehmen können, ſekretär mit der Einführung des Zolles, deſſen Höhe ſich laſſen werden, doch gelang es, das Schiff mit dem uſaſſte Anf. 1.
Er ſei aber über das Zuſtandekommen des Einverſtänd= nach dem Marktpreis des Kautſchuks abſtufe und ganz
niſſes befriedigt. Schließlich betonte Herr Kokowtzow, das wegfallen ſolle, wenn der Marktpreis unter einer gewiſſen ſteuer vor dem Wind zu halten. Die Boote waren bie
A Leſih ber 2
zwei verbrannt und von dieſen war nur einsbe
gemeinſchaftliche Zuſammenarbeiten der Regierung mit der! Höhe bleibt, einverſtanden. Eine Meinungsverſchieden=
Duma ſei die Grundbedingung für eine geſunde Entwick= heit die jedoch lediglich theoretiſch Bedeutung hat, trat hohen Seegang brauchbar. Da kam der neue Ueberſfide, iſt völli
lung der ruſſiſchen Geſetzgebung. Das Interview dauerte in der Frage zutage ob die Regierung rechtlichen An= nought Iron Duke, von dem aus man das
ungefähr eine Stunde und trug einen zwangloſen Cha= ſpruch auf die aus heerenloſem Lande gewonnenen Lan= geſichtet hatte, an und nahm die Mannſchaft undP.
ratter.
Zür
deserzeugniſſe wie Wildkautſchuk uſw. habe. Die Vor= giere des Scottsdyk, im ganzen 26 Mann, an Vorh.
Nachmittag wurde das Schiff, das noch immerbau
Mexiko, 2
ſtände der beiden Vereinigungen vertraten die Anſicht, nach Southampton getaut.
daß ein ſolcher Anſpruch erſt mit der Ausſcheidung des
Infürgent
i die Richt
Expoſé des öſterreichiſch=ungariſchen herrenloſen Landes entſtehe. Dagegen ſtellte ſich der
Aten.
Staatsſekretär auf den Standpunkt, daß dieſes
Kriegsminiſters.
Aneignungscecht an Erzeugniſſe des Bodens in dem durch
Literariſches.
Mexiko,
* Wien, 20. Nov. Heute vormittag erſtattete der die Kronlandverordnung dem Staate verliehenen Aneig=
it
die er nach
Das 47. Heft der Sammlung Spiel und
Kriegsminiſter Krobatin im Heeresausſchuß der un= nungsrecht an Grund und Boden als Minus enthalten beit (Verlag von Otto Maier in Ravensburg
ſpriſche Auf
gariſchen Delegation ſein Expoſé, in dem er auf die ſei. Selbſtverſtändlich würde aber die Regierung aus nur 1 Mk.) behandelt in klarer und leichtverſtänd
Liechtſert
umfaſſenden militäriſchen Vorkehrungen dieſer ihr durch die Kronlandverordnung gegebenen gün= Weiſe den Baueines Fahrſtuhles oder auch
Uie inernat
hinwies, zu denen bedeutende politiſche und miltäriſche ſtigen Rechtslage keine wirtſchaftlichen Folgerungen zie=Dieſes Bändchen iſt wohr für jeden Jungen unſerell
feinen Uel
Ereigniſſe an den Grenzen die Monarchie gezwungen hät= hen, die den Handel unterbinden oder andere öffentliche gen Zeit von hohem Intereſſe. Die Herſtellungskoſlſt
des alter
ten, und betonte, daß, wie immer in kritiſchen Zeiten, auch
Intereſſen verletzen. In der Frage der Selbſtver=fehr gering und ſchon die Schwachſtrombatterie ül
diesmal alle Teile der bewaffneten Macht den an ſie ge= waltung führten die Intereſſenten aus, daß nach ihrer Lautwerkes genügt zur Inbetriebſetzung. Große
(t
ſtellten Forderungen, welche vielfach ſchwerer als ein ern= Anſicht die rein tropiſchen Schutzgebiete, Kamerun und
wird gewiß jeder junge Bäſtler ſeinem Schweſterchülll
ſter Waffengang geweſen ſeien, mit voller Hingebung ent= Togo, für die Einräumung weitergehender Beſugniſſe an reiten, wenn er dieſen Fahrſtuhl in das Puhhe
ſprochen und neuerdings bewieſen hätten, daß das einheit=
liche
Gefüge der Wehrmacht und deren Geiſt unverändert den Gouvernementsrat noch nicht reif ſeien, es ſei aber einbaut.
der alte ſei. Die verfügten Maßnahmen, ſo hart ſie auch unumgänglich nötig, daß in allen wichtigen Fragen die
In der gewohnten vorzüglichen Ausſtatti
mitunter geweſen ſeien, wurden, ohne Klage zu erregen, heimiſchen Firmeninhaber und Vorſtände als die eigent= unübertrefflichen Vielſeitigkeit präſentiert ſich l
durchgeführt, dank dem patriotiſchen Opfermut aller Schich=lichen Vertreter des in kolonialen Unternehmungen in= die neue Nummer (3672) der Leipziger Illuel
ten der Bevölkerung und der werktätigen Mitwirkung der veſtierten Kapitals vorher gutachtlich gehört würden. ten Zeitung vom 13. November 1913. Aus
Regierungen beider Staaten der Monarchie. Der Kriegs= Der Staatsſekretär betonte demgegenüber, daß er Wert chen Inhalt verdient beſonders ein doppelſeitige
miniſter ſprach hierfür allen ſeinen tiefgefühlten Dank aus darauf legen müſſe, den Schwerpunkt der Verwaltung im von der Feſtvorſtellung im Herzoglichen Hoftheatel
und fuhr fort: Schon während der Kriſe begannen die Schutzgebiet zu belaſſen, und daß daher die Verhandlungen Braunſchweig am 3. November, nach einer Origiſa
europäiſchen Großmächte, angeſichts der veränderten mili= mit den Intereſſenten in erſter Linie in der Hand der nung des Spezialzeichners der Illuſtrirten Zeitung
täriſchen Lage, weitreichende Maßnahmen zur Gonverneure liegen müßten. Auch könne er nicht zugeben, Schwormſtädt hervorgehoben zu werden. Mak=
Verſtärkung ihrer Streitmittel zu treffen. daß die Intereſſenten im Schutzgebiet ausgeſchaltet und derem Intereſſe iſt auch, daß die Nummer eine Abbil
Eine ähnliche Vorſorge war auch bei den Balkanſtaaten durch die heimiſchen Intereſſenten erſetzt würden. Er des Liebig=Denkmals in Darmſtadt enthält. Die
im Zuge. Für die Monarchie ergibt ſich daraus weiterhin wolle jedoch gern zuſagen, daß der Gouverneur grundſätz= ſtrirte Zeitung iſt für den niedrigen Einzelpreis von=
das
vom Selbſterhaltungstrieb diktierte Gebot, in der lich bei wichtigen Verwaltungsmaßnahmen und Verord= (vierteljährlich 8,50 M.) erhältlich.
militäriſchen Ausgeſtaltung auch ſo weit zu gehen, daß nungen außer den Intereſſenvertretungen im Schutzgebiet
Das Stuttgarter Hutzelmännlein
unſere militäriſche Situation gegenüber (Handelskammern, Pflanzervereinigung, Gouvernements= Eduard Mörike mit 37 farbigen, teils ganzſen
den Nachbarn zum mindeſten ſich nicht ver=rat) auch die heimiſchen Firmeninhaber und Vorſtände Bildern von Karl Stirner. Quart=Format.
gabe in Pappband 6 M. Luxusausgabe in 250 num==
Heldentenor und kann über ſich ſelbſt nicht hinaus. Der ten Exemplaren auf feinſtem Mattkunſtdruckpapiere
250
Großherzogliches Hoftheater, Troubadour muß vom lhriſchen Tenor geſungen werden; ſtellt und in Seide geb. 20 M. Holbein=Verlag, Mütz
einem Heldentenor liegen Charakter und Stil der Partie, Ueber den Wert und über die Bedeutung dieſes köſt=
Donnerstag, 20. November.
die Leichtflüſſigkeit des Vortrags, Impulſivität des Tem= Werkes des großen Schwabendichters brauchen win
Der Troubadour.
peraments und ein helles und geſchmeidiges Organ er= Wort zu verlieren, es iſt weltbekannt, als ein Buchs
fordert, im allgemeinen und Herrn Becker im beſonderen dem Empfinden des Volkes und der Jugend ebenſe
W-l. Am vierten und letzten Abend des Verdi=Zyllus ferner. Auch für die Kritik iſt es eine undankbare entſpricht wie dem des verwöhnten literariſchen
gelangte Verdis populärſte Oper, Der Troubadour, vor Aufgabe, über einen Künſtler ein Urteil abzugeben, der ſchmeckers. Ein Hausbuch alſo, wie es deren in
auffallend gut beſuchtem Hauſe zur Aufführung. Sie an eine falſche Stelle geſtellt iſt. Die Leiſtung an ſich ſoll Vollkommenheit nur ſehr wenige in der deutſchen=
bot
dem muſkaliſchen Leiter des Zyllus, Herrn Arturo damit nicht herabgeſetzt werden. Frl. Geyersbach tur gibt. Was dieſer Ausgabe des Werkes beſom4
Vigna, wohl am meiſten Gelegenheit zur Betätigung ſang die Leonore mit unfehlbarer Sicherheit, wundervoller Wert gibt, ſind die Bilder Karl Stirners. Zumg
ſeines ſüdländiſchen Temperaments und ſeines kongenialen Tongebung und dramatiſcher Verve, Frl. Jacobs ſtand Male wurde hier der Verſuch gemacht, ein wirklich
Empfindens. Wie er die ganze Oper innerlich miterlebt als Azucena ganz auf der Höhe ihrer Aufgabe und führte illuſtriertes Buch zu ſchaffen, ein Buch, in dem nicht
und jede Note ſozuſagen auf ihre Bedeutung prüft und die große Szene des 2. Aktes grandios und mit einem bildungen von Gemälden oder Aquarellen ſtillos
jede, auch die kleinſte, Nuance herauszuholen und durch den Intentionen des Meiſters entſprechend geſteigerten den Tert geſtellt ſind, ſondern ein ſolches, deſſen fa
Kontraſte und Steigerungen neue und ungeahnte Wirkun=Temperament durch. Dieſe Szene gehörte zu den gelun= Bilder graphiſch empfunden ſind und bei dem ins
gen zu erzielen weiß, mußte heute abend um ſo mehr über= genſten des Abends. Herr Semper entfaltete als Graf deſſen Bilder und Tert eine ſtiliſtiſche Einheit bild g
raſchen, als wohl jeder muſikaliſch Gebildete dieſe Oper Lung eine der dankbarſten Partien der Verdiſchen Opern, wir es bisher nur in den Bilderhandſchriſten des Wl.
nachgerade auswendig zu kennen glaubt. Am meiſten macht viel ſtimmlichen Aufwand und Energie des Tons. Den alters kannten. Der Verlag hatte das Glück, dafüs
ſich ſein ſuggeſtiver Einfluß beim Orcheſter und den Chö= Ferrando ſang Herr Schützendorf, die kleine Partie Stirner ein ganz hervorragendes Talent zu finden, das
ren bemerkbar, bei deren Leiſtungen man den Eindruck der Inez Frl. Feiſtle.
rufen ſcheint, in der deutſchen Kunſt noch eine groß=
von
einer Umwertung muſikaliſcher Werte empfing. Des=
Die Regie hatte Herr Nowack. Die Neuinſzenie= deutung zu gewinnen. In der mit ganz beſonderer
halb waren es auch in erſter Linie die inſtrumentale Auf=rung ließ mancherlei Verbeſſerungen gegen früher er=falt hergeſtellten Luxusausgabe wirken die Bilder
machung und die Enſembleſzenen, die den Stempel ſeiner kennen, ſie war einheitlicher, geſchmack= und ſtimmungs= kommen ſo. als ob man die Originalzeichnungen:
künſtleriſchen Originalität trugen und die neben dem voller. Das Zigeunerlager des 2. Aktes bot ein charakte= Künſtlers ſelbſt vor ſich habe.
prächtigen Temperament des italieniſchen Meiſters der,riſtiſches und lebensvolles Bild. Die Tanzeinlagen im
Roſenmütterchens Jugendzeit.
man verzeihe den Ausdruck, abgedroſchenen Oper wirklich 3. Akte, die, wenn auch hüvſch zu ſehen, deplaciert ſind, Erzählung für junge Mädchen von Agnes Hoffm
noch neues Leben und Intereſſe einzuflößen imſtande waren zum erſten Male ſortgelaſſen worden.
Mit vier Vollbildern. Verlag von Levy u. Mülld=
waren
.
Der muſikaliſche Leiter des Ziyklus, Herr Arturo Stuttgart. Eleg, geb. 4 M. Die geradezu ſtürmiſcher‟
Die Aufführung war mit größter, auch auf die klein= Vigna, wurde nach dem 2. Akte und zum Schluſſe wie= nahme, die A. Hoffmanns Roſenmütterchen gein
ſten Details ſich erſtreckenden Sorgſalt und Liebe ein= derholt hervorgerufen und durch Ueberreichung eines gol= hat, bewog die Verfaſſerin, dem Drängen ihrer zahlm
ſtudiert. Nur daß man Herrn Becker die Titelpartie denen Lorbeerkranzes noch beſonders gefeiert.
Verehrerinnen nachzugeben und von den weiteren 84
zugewieſen hatte, liegt nicht in ſeinem Intereſſe. Er iſt
ſalen ihrer liebenswürdigen Heldin zu berichten.

[ ][  ][ ]

ier 38
deung

ſmnmer 282.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
Seite 7.
ſo dalchterzahlung weiſtale Vorzige auf. die dem Roſen=
2 Hüchſt a. M., 20. Nov Heute wurden unter ſehr ( 120716, 191 0t. 13 2t, 13150, 142900, 19o9is,
Amilſchen eine ſo große Beliebtheit verſchafft haben. Das großer Beteiligung der Wählerſchaft die Stadtver=151020, 151706, 153 682, 153897, 154413, 159948.
halte Müſ diel Herzenswärme geſchriebene letzte Buch der kürz=ordnetenwahlen in der dritten Abteilung 170165, 170 696, 171041, 184044, 188978, 212937.
anſelichſerſtorbenen Verfaſſerin wird nicht nur wegen ſeines vorgenommen. Aus den Wahlen gingen die Kandidaten 220942,
21856, 229 690, 230 361, 233 339. Bei
terhſſgelſſtenen Inhalts, ſondern auch infolge der reizenden der ſogenannten Farbwerk=Partei, die 800 bis der heutigen Nachmittagsziehung fielen 50000 Mark auf
Muſſittung als Geſchenk bei jungen Mädchen eine 900 Stimmen erhielten, ſiegreich hervor Die gegneriſche Nr. 37559. 30000 Mark auf Nr. 37938, 15000 Mark
llau daſſnde Freude hervorbringen.
bürgerliche Liſte vereinigte rund 230 Stimmen auf ſich, auf Nr. 104 233 10000 Mark auf Nr. 105097, 218 277,
Das Dreigeſtirn. Roman von H. v. Zobel= während die Sozialdemokraten mit rund 280 Stimmen ab= 232332, 5000 Mark auf Nr. 152812, je 3000 Mark auf
llseheftet 3,50 M. elegant gebunden 4,50 M. (Union, ſchnitten.
Nr. 9154, 15 290, 32584, 32855, 38025, 41551, 44343,
Dellſche Verlagsgeſellſchaft in Stuttgart.) Dieſer Roman
* Karlsruhe, 20. Nov. (Amtliche Meldung.) An der 47699, 55992, 57178, 62623, 66750, 72945, 73 473,
äüser Zeit der Befreiungskriege wurde ſchon vor meh= Zugslokomotive des von Singen nach Offenburg jah=81722, 82895, 88 107, 97784, 98 696, 98 904, 109 605,
el Jahren geſchrieben. Seine Veröffentlichung im renden Perſonenzuges 1411 iſt heute zwiſchen Tri= 111182, 119317, 141942.
150 716, 151 464, 152 290,
ediig Büſfür Alle begegnete großem Intereſſe. Der Verfaſſer berg und Hornberg der Reifen am rechten Trieb= 158064, 193861. 210 159, 222845. 224091, 227718,
ch deshalb nachträglich zur Herausgabe in Buchform rad gebrochen. Infolgedeſſn mußte der Zug auf freier 228 402, 236378. (Ohne Gewähr.)
ſſen, womit den zahlreichen Nachfragen genügt Strecke liegen bleiben. Die Reiſenden wurden zunächſt
(Schluß des redaktionellen Teils.)
uwäln kann. Dreigeſtirn iſt eine vortreffliche Lektüre mit dem auf dem anderen Gleis verkehrenden Eilzug 152
Fliege: Mſſle hrhundertfeier,
nach Triberg zurückbefördert, woſelbſt ſie auf den in der
Die beiden Bücher: Was unſere Söhne Richtung nach Offenburg verkehrenden Schnellzug 175 über=
AcheMühen müſſen‟ Was unſere Töchter gehen konnten. Die Vorſpannlokomotive des liegenge=
2unrbüen ſollten, erſcheinen bereits in dritter Auflage bliebenen Zuges ſchleppte die beſchädigte Lokomotive nach
Bo
uAleis 16. Tauſend). Daß in wenigen Jahren 10000 der Station Hornberg. Danach fuhr ſie wieder zurück und
tiot, ildilſt Aufklärungsſchriften erſcheinen konnten, ſpricht beförderte den liegengebliebenen Zug weiter. Der Schnell=
Pieindringlich genug für ihren Wert und bezeugt, wie zug mußte von Triberg nach Hornberg über das Gleis der
Abrſend Eltern und Erzieher nach ſolcher vermittelnden umgekehrten Fahrtrichtung verkehren. Der Zug 1411 erlitt
mie Püllfür geſchlechtliche Aufklärung ihrer Kinder verlangen. eine dreiſtündige Verſpätung. Weitere Störungen ſind
nicht eingetreten.
lieg ſülltigg Lebenskunſt=Heilkunſt. Berlin SWV. 11.)
Ein luſtiges Vortragsbuch, das dem=
* Kuxhaven, 20. Nov. Bei Sprengungsarbei=
licie
ſehlten, der es benutzt, donnernden Beifall einbringt hat ten des Norddeutſchen Bergungsvereins wurde infolge
s Schmaſow, das beliebte Mitglied des Berliner vorzeitiger Exploſion einer Sprengpatrone ein Leicht=
Mpoltheaters, unter dem Titel Ränke und Schwänke matroſe getötet; zwei Perſonen wurden leicht ver=
letzt
.
hlüsgegeben Schmaſow iſt ja nicht nur einer der ge=
nen
.
* Frankfurt a. O., 20. Nov Bei Erdarbeiten in der
fAllſten, populärſten Komiker, ſondern auch einer der er=
ſtenili
lichſten Dichter=Schauſpieler auf dem Gebiete der Nähe der Stadt wurden heute nachmittag vier Arbei=
tes
6lMlſtert und heiterſten Muſe. Ränke und Schwänken ter verſchüttet. Zwei ſind tot, zwei wurden ſchwer
nur eine Mark und iſt im Verlag von Wilhelm verletzt.
* Trieſt, 20. Nov. Der Kaiſer erließ dem im
ins . Oranienburg bei Berlin, erſchienen.
April d. J. von dem Landesgericht Wien wegen Hochver=
rats
und Majeſtätsbeleidigung zu 5 Jahren ſchweren Ker=
kers
verurteilten Mario Sterle den Reſt ſeiner
Vom Balkan.
Strafe.
1
* Bern, 20. Nov. Der internationale Kon=
inid

as
Sofia, 20. Nov. Die Agence Bulgare bezeichnet
Narſaserücht von dem Abſchlußeiner Militär= greß für Weltnaturſchutz wurde heute geſchloſ=
hadb
) Plülbention zwiſchen Oeſterreich und Bul=ſen, nachdem die Gründungsakten einer Kommiſſion
unterzeichnet waren, in der jeder Staat eine Stimme er=
Seig
rir Baallien als vollſtändig unbegründet.
ter)
Belgrad. 20. Nov. Der Stampa zufolge brachen halten ſoll und deren Sitz Baſel iſt. Das Präſidium
4, 24.10 flnem von Albanern bewohnten, zwiſchen Uesküb führt Präſident Dr. Saraſin. Die Kommiſſion ſoll
GOID
eriſowitſch gelegenen Dorfe Unruhen aus, mindeſtens alle 3 Jahre zuſammentreten und ihre Aufgabe
ſoll ſein, die Sammlung und Publikation allen Materials
uheſtörer begannen auch die Bewohner der Nach=
39
ers. Mörfer anzugreifen. Eine Esladron ſerbiſcher Sol= ſowie die Propaganda für Weltnaturſchutz.
* Paris, 20. Nov. Der Finanzminiſter Dumont hat
Sior=
Mult wurde zur Wiederherſtellung der Ruhe und Ord=
heute
nachmittag dem Budgetausſchuß die Gründe
Sgowerin das Aufruhrgehiet entſandt.
an und
Cetinje, 20. Nov. Geſtern griffen alba= auseinandergeſetzt, warum die Regierung auf der
eſtenigülhe Banden montenenegriniſche Vor=Aufrechterhaltung der Anleiheziffer von II24235)
oint beiAllen in der Nähe von Tuscy an. Die Montenegriner 1300 Millionen beſtehen müſſe in welcher auch
Dr. Kuhns Auhertrat, Nutin,
ſiff ve lii dem Scharmützel mehrere Verwundete hatten, trie= die Koſten für die marokkaniſchen Ausgaben mitinbegrif=2 Haarfarbe giftfrei u. echt, 4.00 3.00, 2.00, 1.50.
ie Albaneſen zurück. Ihre Verluſte ſind unbekannt. fen ſeien. Der Ausſchuß hielt jedoch ſeinen
Wien 20. Nov. Wie die Albaniſche Korreſpon=geſtrigen Beſchluß aufrecht, wonach die Anleibe Franz Kuhn, Kronenparf., Nürnberg. Hier:
5 Mellen
F. B. Grodhaus, Seifenfabr. a. weißen Turm,
us unaus Valona meldet hat der Handelsminiſter lediglich auf die außerordentlichen militäriſchen Ausgaben ſowie in Apotheken, Drogerien u. Parfümerien. (V,6845
beſchränkt bleiben ſoll.
eſcht.
Pſan Bey demiſſioniert.
* Paris, 20. Nov. Die Deputiertenkammer nahm
n der
Rom, 20. Nov. Die von einem ruſſiſchen Blatt
Brücke mllrchte Nachricht, Italien wolle der Türkei ohne Debatte die Schaffung eines neuen Armeekorps 21
an, das zwiſchen den Armeekorps 7 und 20 eingefügt wer=
f
mit ſſe'Anleihe gewähren, für die die Türkei Italien
te wanDeſitz der Inſeln Rhodos und Stampalia verbürgen den ſoll.
* Paris, 20. Nov. Der internationale Kon=
LGocke
ur ein übt iſt völlig aus der Luft gegriffen.
greß zur Regelungdes Zollweſens ſprach ſich
neue 1id
für die Feſtſetzung einheitlicher Beſtimmungen über die
man
Zollfreiheit der zeitweilig zugelaſſenen, für den Re=
t
Um
Zur Lage in Mexike.
No. 101 Meteores 100 St. M. 8.
export beſtimmten Waren aus. Ferner wurde eine Reſo=
n
. an
in Kisten mit 50 Stück
* Mexiko, 20. Nov. Nach Privatmeldungen haben lution zugunſten einheitlicher Beſtimmungen über die
nſurgenten Tepie eingenommen, doch Steuerfreiheit der Geſchäftsreiſenden an=
No. 46 Geniales 100 St. M. 10.
Die Richtigkeit der Meldung vom Kriegsminiſterium genommen. Schließlich fand auch eine von den ſchweize=
riſchen
Delegierten beantragte Reſolution, daß die Zoll=
in
Kisten mit 50 Stück
Piten.
behandlung der Warenmuſter den Geſchäftsreiſenden durch
Mexiko, 20. Nov. Huerta wird in der Bot= vorherige Hinterlegung eines Depots und Unterzeichnung
No. 4 Idoneas
100 St. M. 12.
t die er nachmittags dem Kongreß zugehen läßt, die eines Reverſes erleichtert werden möge, günſtige Auf=
in
Kisten mit 50 Stück
VII,24243,33)
piel Aſtoriſche Auflöſung des alten Kongreſſes nahme.
Lechtfertigen ſuchen. Die Botſchaft geht nicht
einsten
* Paris, 20. Nov. Die Abreiſe des Königs
Husfer under Berechnung zu Verfügung
ſichre
ie internationalen Beziehungen ein, ſie beſchränkt und der Königin von Spanien wird ſich infolge
Hauptpreitiste grstig.
ez odelanf einen Ueberblick über die Vorfälle, die zur Auf= des Influenzaanfalles der Königin um mindeſtens 24

ix des alten Kongreſſes führten.
en nidh
Stunden verzögern.
eimn
Mexiko 20. Nov. Die Mitglieder der
* Petersburg, 20. Nov. Die Arbeit iſt heute faſt
n den Kolonien in der Hauptſtadt treffen Vor= in allen Fabriken der Reſidenz wieder aufgenommen
ſitungen zur Verteidigung für den Fall von Unruhen.
worden.

imgliſche Geſandte Carden riet den britiſchen Staats=
* Rio de Janeiro, 20. Nov. Die verhafteten beiden
lwrigen, für Verteidigungszwecke eine Organiſation
dit 2
deutſchen Stewards des Dampfers Lutetia
laffen. Die Amerikaner planen Verteidigungsmaß=
Auüht, ohne dahin gehende Ratſchläge von ihrem Ge= ſind wieder freigelaſſen worden.
* Mukden, 20. Nov. Während der Sitzung des natio=
Pisträger erhalten zu haben. Es iſt möglich, daß eine
Me
iseine Verteidigungsorganiſation geſchaffen wird, naliſtiſchen Komitees ließ die Regierung 56 Na=
Mie die deutſchen, britiſchen und öſterreichiſch=ungaris tionaliſten feſtnehmen und gefangen ſetzen. Die
Aus dem Geſchäftsleben.
Provinzbehörden von Kirin und Zizikar ſind gleichfalls
Staatsangehörigen umfaſſen würde.
Ein Wort an die Hausfrau betr. reiner
angewieſen worden, nationaliſtiſche Komiteemitglieder
* Mexiko, 20. Nov. Durch ein Dekret des Prä= feſtzunehmen.
Decken und Wände. Saubere Decken und Wände
Anen wurde die Stempelſteuer auf Urkunden
* Tokio, 20. Nov. Der Bau des japaniſchen ſind immer eine Befriedigung für jede Hausfrau,
ünrllichen Charakters einſchließlich Schecks, Quittungen
Verträgen verdoppelt. Die Auflagen auf Tabak, Ueberdreadnoughts IV wurde heute auf der welche auf Reinheit hält, weil dieſelben viel dazu bei=
Kaiſerlichen Werft in Yokoſuka begonnen. Die Waſſerver= tragen, daß die Zimmer gut ausſehen und friſch er=
Plool und Rohöl wurden beträchtlich erhöht.
ſcheinen. Auch vom ſanitären Standpunkte aus iſt
drängung beträgt 30 600 Tonnen.
Tokio, 20. Nov Der Kreuzer Idzumo iſt von
es eine abſolute Notwendigkeit, daß Wände und Decken
* Peking, 20. Nov. Der Premierminiſter ver= rein ſind. Eine reinliche Hausfrau ſtrebt darnach, Böden,
Anuka nach Mexiko in See gegangen.
öffentlicht eine Erklärung, daß er die Abſicht habe, Teppiche und Getäfel ꝛc. rein zu halten und würde
wenn möglich eine weitere Erweiterungsanleihe unter keinen Umſtänden zuſehen, wie Staub und Schmutz
zu vermeiden, die Ausgaben einzuſchränken und die ſich langſam anſammeln. Aber dieſelbe Hausfrau macht
Letzte Nachrichten.
Einnahmen zu ſteigern, indem er die beſtehenden Steuern ſich viel weniger Gedanken darüber, dieſelbe
(Wolffs telege. Korreſp.=Bureau.)
ertragsfähiger mache und neue Steuern ſchaffe, bis die Aufmerkſamkeit auch ihren Zimmer=Wänden und =Decken
Berlin, 20. Nov. Der Kaiſer iſt infolge einer Ausgaben und alle beſtehenden Verpflichtungen voll ge= zu ſchenken, denn dort vermehrt ſich der Staub und
hen Erkältung genötigt, ſich einige Tage zu deckt werden. Es ſind Steuern auf Wechſel und Schmutz unbemerkbar und weil die Frau dies nicht be=
Unen.
Tabak vorgeſehen, ſowie eine Erhöhung der öffentlichen achtet denkt ſie auch gar nicht daran, daß ihre Wände
Steuern und wenn möglich eine weitere innere Anleihe. und Decken mit ſehr wenig Koſten und Umſtänden
Berlin, 20. Nov. Der Bundesrat überwies
n zuſtändigen Ausſchüſſen die internationale Die Erklärung wurde veröffentlicht in der Abſicht, das ebenſo rein gehalten werden können. Die Hausfrau
Pereinkunft, betreffend Maßregeln gegen die Peſt dieVolk über ſeine Lage aufzuklären und es auf die Höhe der ſieht die Wände und Decken ſich fortgeſetzt ver=
bolera
und das Gelbfieber, den Entwurf des Beſol: Steuern vorzubereiten. In der Erklärung iſt weiter aus= ändern und immer unfreundlicher werden, bis ſie ſich
gss= und Penſionsetats der Reichsbankbeamten auf geſprochen, welche Folgen es haben würde, wenn China endlich dazu entſchließt dieſelben neu tapezieren oder
dekorieren zu laſſen. In der Zwiſchenzeit aber hätten
Jahr 1914, die Reichshaushaltungsrechnung für 1912,fortfahren würde, ſich auf fremde Anleihen zu verlaſſen.
dieſe Wände und Decken ebenſo rein und freundlich ſein
Entwurf der Beſtimmungen über die Produktions=
können
, wie neu, wenn ſie gewußt hätte, daß es ebenſo
ſtiſſik der Kohlen=, Eiſen= und Hütteninduſtrie, das Ab=
Wechſel im ruſſiſchen diplomatiſchen Dienſt.
leicht ſei, dieſelben mit Ideal Tapetenreinigungs=
Unngen mit Bulgarien betreffend die Anerkennung der
* Petersburg, 20. Nov. Amtlich wird bekannt gege= maſſe von Schuſter & Sohn, Kaiſerslautern, vom Staub
enttitätszeichen an den Warenmuſtern, die von Hand=
asreiſenden
eingeführt werden. Zugeſtimmt wurde ben, daß der Gehilfe des Miniſteriums des Auswärtigen, und Schmutz rein zu halten, wie dies bei anderen Teilen
n Entwurfe und der Bekanntmachung betreffend die Koroſtowetz, zum Geſandten in Teheran, der dortige der Zimmer möglich iſt.
bergangsbeſtimmungen für die Krankenverſicherung nach Geſandte Poklowski=Koziell zum Geſandten in Bukareſt
Ergernnn Wo kaufe ich Herren= und Damenkleider=
Reichsverſicherungsordnung, dem Entwurfe von Ueber= und der dortige Geſandte von Schebeko zum Botſchafter ſtoffe am vorteilhafteſten? Die Antwort
ngsbeſtimmungen zur Reichsverſicherungsordnung und in Wien ernannt worden ſind, und daß die Geſandten in darauf gibt die neue Muſterkollektion für die Herbſt=
n
Entwurfe eines Geſetzes über die Wiederaufnahme Sofia, Nekljudow und in Stockholm, Sſawinski, zum 1. und Winterſaiſon 1913, die von der Tuchfabrik
Schwetaſch & Seidel in Spremberg N.(L. jetzt an
2Diſziplinarverfahrens. Zur Annahme gelang= Januar ihren Poſten tauſchen.
alle Intereſſenten verſendet wird. Die Kollektionen ent=
die
Etats 1914 der Reichspoſt= und Telegraphenver=
halten
eine reichhaltige Auswahl in ſchönen und geſchmack=
Altung, der Reichsdruckerei, der Reichseiſenbahnen, der
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie.
vollen Stoffen der neueſten Mode für Herren=Anzüge und
üichgsjuſtizverwaltung, des Reichskanzlers und der Reichs=
* Berlin, 20. Nov Bei der heute vormittag ſtattge= Paletots, in vornehmen Damentuchen und Koſtümſtoffen.
hei, des Reichseiſenbahnamtes, des Rechnungshofes
aauswärtigen Amtes, des Schutzgebietes Kiautſchou, der fundenen Ziehung fielen Mk. 10 000 auf die Nr. 47793, Wer ſich elegant kleiden will, ohne dafür übermäßig
eiſterlichen Marine, des Reichskolonialamtes, der Schutz= 171427, 188923: Mk. 5000 auf Nr. 2293, 66 575, 83 285, Geld auszugeben, laſſe ſich daher ſofort die erwähnten
120 407; Mk. 3000 auf Nr. 1792, 14185, Muſter portofrei und ohne Kaufzwang ſchicken. Schneider=
bintte
ausſchließlich Kiautſchou, der Schutzgebietsſchuld, 99 180.
r Schutzgebiets=Hauptetats, die Etats des Reichsmilitär= I 19620, 26060, 36071, 39118, 44821, 50813, 67514, meiſter werden in jedem größeren Orte nachgewieſen.
110835,
110 594,
112522, 1 Der heutigen Nummer liegt ein Proſpekt der Firma bei,
richhts und des allgemeinen Penſionsfonds des Reichs=95327. 105 119. 107903,
ienes,
112547. 113 466, 115 739, 116 245, 125738, 129 463, worauf hiermit hingewieſen wird.
(IV.24240.77

[ ][  ][ ]

Nummer 282. Flummer 282.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
Seite 8.
Golitsdlenſt der kernelitſchen Belzungemeint=
Eine ideale Komposition
Haupt=Synagoge (Friedrichſtraße 2).
ſtellen Fays ächte Sodener Mineral=Paſtillen darum
Feier des Allerhöchſten Geburtstages Sr. Köng
Idar, weil ſie der Hauptſache nach die wirkſamen Beſtand=
Hoheit des Großherzogs Ernſt Ludwig=Während unsd
Todes=Anzeige.
teil aus den ausgezeichneten Gemeindeheilquellen Nr. 3
Freitag, den 21. November:
u. 18 enthalten. Brunnen Nr. 3 iſt wirkſam gegen Er=
Vorabendgottesdienſt 4 Uhr 30 Min.
(Statt beſonderer Anzeige.)
Tkrankungen und Reizungen der Luftwege. Brunnen
Samstag, den 22. November:
Nr. 18 wirkt ausgezeichnet auf Magen u. Darm. Daraus
Morgengottesdienſt 9 Uhr. Sabbatausgang 5 Uhr 25
ergibt ſich, daß Fays ächte Sodener Mineral=Paſtillen
Heute vormittag entſchlief ſanft nach kurzer
Tgleich günſtig bei Katarrhen ꝛc. der Luftwege wie
ſchwerer Krankheit unſere liebe Mutter,
auf Magenverſtimmungen, Dyspepſie, Säureanſamm=
Gottesdienſt in der Synagoge der israelitiſchen Religlic
lung ꝛc. wirken müſſen, und dieſer gemeinſamen Wirkung Schwiegermutter, Großmutter u. Urgroßmutter
geſellſchaft.
danken ſie ihren Weltruf. Man achte aber ſtets auf den
Samstag, den 22. November:
Frau
Namen Fay‟. Die Schachtel koſtet 85 Pfg. (I,23072
Vorabend 4 Uhr 15 Min. Morgens 8 Uhr. Nachmittg
4 Uhr. Sabbatausgang 5 Uhr 25 Min.
Dampfernachrichten.
Wochengottesdienſt von Sonntag, den 23. November,
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem sch Märgarete Mitenmulter
Morgens 6 Uhr 45 Min. Nachmittags 4 Uhr,
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
NB. Montag, den 24. November:
im nahezu vollendeten 80. Lebensjahre.
Nordamerika: Aſſyria, von Neuorleans kommend,
T. Scheni
18. Nov. 1 Uhr 30 Min. morgens Dungeneß paſſiert
Bosnia‟ 17. Nov. 9 Uhr 30 Min. morgens in Baltimore. Darmſtadt, den 20. November 1913.
Amtlicher Wetterbericht.
Preſident Lincoln nach Neu=York, 17. Nov. 1 Uhr
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
40 Min. nachm. Lizard paſſiert. Pretoria 17. Nov.
die trauernden Hinterbliebenen
Die Depreſſion über Skandinavien iſt weiter
8 Uhr 30 Min. morgens von Neu=York direkt nach
In deren Namen:
wärts gewandert; hoher Druck bedeckt das ganze
Hamburg. Strathleven, von Neuorleans kommend,
land, in deſſen Bereich geſtern Aufheiterung uud
17. Nov. 2 Uhr morgens Dover paſſiert. Willesden
Leonhard Eitenmüller.
nächtliche Abkühluug eintrat. Von Nordweſten;
16. Nov. 3 Uhr 45 Min. nachm. in Neuorleans. Süd=
nähert
ſich ein neues Tief, das unſere Witterung
amerika, Weſtküſte Amerikas: Blücher, von dem La
Die Beerdigung findet ſtatt: Samstag, den
beeinfluſſen dürfte.
Plata kommend, 17. Nov. 2 Uhr nachm. von Rio de
22. November, nachmittags 2 Uhr, vom Sterbe=
Ausſichten in Heſſen für Freitag, den 21,
Janeiro. Illyria nach der Weſtküſte Amerikas, 15. Nov.
Vorwiegend wolkig, keine erheblichen Niederſchläge, es
in Teneriffa. König Friedrich Auguſt, von dem La
hauſe, Erbacherſtraße 6, aus
(*15479
wärmer, weſtliche Winde.
Plata kommend, 16. Nov. 10 Uhr abends von Vigo.
Nauplia nach der Weſtküſte Amerikas, 14. Nov. von
Tageskalender.
Port Talbot. Palatia nach Braſilien, 17. Nov. 5 Uhr
nachm. von Liſſabon. Rhaetia 17. Nov. in Pernam=
Freitag, 21. November.
buco, ausgehend. Rugia nach Mittelbraſilien, 17. Nov.
Großh. Hoftheater, Anfang 8 Uhr, Ende
Uhr nachm. in Oporto. Verſchiedene Fahrten:

10 Uhr (Ab. D): Meiſter Gottfried oder: Die Sphül
Aleſia von Indien kommend, 17. Nov. von Port Said
Poste
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
nach Hamburg. Markomannia, von Perſien kommend,
Vortrag von Herrn v. Vietinghoff=Scheel un weit unter P
I7. Nov. von Port Said. Oſtmark 17. Nov. in Bom=
im
Fürſtenſaal (Alldeutſcher Verband).
Todes=Anzeige.
bay, ausgehend.
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. Bürgerkelleſeſie S
8 Uhr.
Teilnehmenden Freunden und Bekannten
Bilder vom Tage (Auslage unſerer Expeilll 39
(Rheinſtraße 23). Zur atlantiſchen Reiſe der=
die
ſchmerzliche Mitteilung, daß unſere liebe
Kriegsſchiffe: Linienſchiff Kaiſer Turbinen
Mutter, Schwiegermutter und Großmutter
Dankſagung.
Straßburg und Linienſchiff König Albert.
der Thronbeſteigung König Ludwigs III. von Mau Poste
Frau
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
der König in dem Prunkwagen Ludwigs II. a
bei dem Hinſcheiden unſeres lieben
Fahrt zur Eidesleiſtung. Profeſſor Charles weit unter
(24273
von der Pariſer Univerſität erhielt den Nobelpr
Eisabethe Lugroff Witwe
Medizin, Profeſſor Alfred Werner von der Zümerie
Univerſität den für Chemie Die franzöſiſche
Kindes
heute morgen nach kurzem Leiden im nahezu
miſſion zur Abſteckung der Grenzen in den neuen
90
ſchen Kamerungebieten.
vollendeten 88. Lebensjahre ſanft verſchieden iſt.
ſagen wir auf dieſem Wege unſeren herzlichſten
Dank.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdu
Die trauernden Hinterbliebenen.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feullg
Nauheim bei Groß=Gerau, Darmſtadt, Biſchofs=
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für denübm
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſerate
heim, Langen, den 20. November 1913.
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſch
Darmſtadt, den 20. November 1913.
leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
Friedrich Bauer,
Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren.
Die Beerdigung findet in der Stille ſtatt.
Bahnhofsverwalter.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche
(*15420
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden
zurückgeſandt.
Markt
V22
Jeune Allemand
Puppenperücken in d. A

M
Klint
G
(ägé de 17 ans) cherche échange
B22088)
Beſſungerſtra
de correspondance avec Frangais.
mit Brut, vernichtet radikal
litinon anf. 30er, m. ein
Off. sous L 88 à Vexpédition. (*15435
Rademachers Boldgeist. Patentamtlich
geschützt
Wilwel, wünſcht ſich wieh
Nr. 75 196. Geruch- u. farblos. Reinig
verheiraten, am liebſtenm
Neu= und Anſtricken
die Kopfhaut v. Schuppen, befördert d.
mädchen mit etw. erſparten
Haarwuchs verhut. Zuzug v. Parasit
von Strümpfen ſow. Beinlängen
Schulkinder. Taus. v. An-
Wiche
Witwe ohne Kind nicht aus
munn
en. Fl. à M1. u. 0.50 in) ſauf der Maſchine billig u. prompt
erke
Anonym zwecklos, da ernſtae
den Drogerien und Apotheken.
Heinheimerſtr. 50, I. Hahnes. (827a
Diskr. Ehrenſache. Off. G. H

postlagernd Darmstadt.
Zu haben: Emil Ehrecke, Pankra-
Wild- u.
tiusstr. 41; Paul C. Finke, Ballon-
NOF
platz5, Gg. Hübner, Karlstr. 56, Anton
Logel, Centr.-Drog.; Heinr. Schaub,
Lenfelschld
Geflügel
Karlstr. 20; Ch. Schwinn, Rhein-
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40 J., evang., 38000
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Vorderblätter (*15448
auch Witwer, zu verheir
Rod. dunkelbl. Koſtüm, Gr. 42, ſchwere Haſen, auch im Ausſchnitt,
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Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
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S. 1519, 2126
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do.
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Kleyer . . . . . . . 345,00 4 Wladichawchas . . . . 85,50 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
do.
3
76,0015 Chineſ. Staatsanleihe. 96,70
4 Rjäſan Koslow . . . .
3½
do.
99,004½
4 Preuß. Schatzanweiſg.
do.
12 Maſchinenf. Badenia 125,00 3 Portugieſ. Eiſenb. . . . 69,80 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
89,7016 Wittener Stahlröhren
3½ do. Conſols . . 85,104½
Japaner .
do.
S. 12, 13, 16 . . . .
. . . 90,20 8 Steana Romana Petr. 145,80 2"/ Livorneſer
do. do.
75,905 Innere Mexikaner . . . 75,00
67,30
S. 14, 15, 17, 24/26
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,703
48,8015 Zellſtoff Waldhof . . 208,75 3 Salonique=Monaſtir. . 62,80
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4 Hamburger Staatsanl. 97,40
3½
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5 Tehuantepec . . . . . . .
(unk. 1917) . .
do.
3½
83,606 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,25
Gußſt. . . . . . . 203,50
3½ do. (unk. 1914). .
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73,00
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11 Deutſch=Luxemburg.=
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
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65,00
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do. v. 1905 . . 85,80 14 Chem. Fabrik Gries=
Magdeburg . . . . . .
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Mainz . . . . . . . .
234,804½ Nordd. Lloyd=Obl. 97,60 6.48 Reichsbank . . . . . 137,00 3½ do.
do. v. 1902 . . . . 90,2527 Farbwerke Höchſt. . . 588,50 4 Eliſabethbahn, freie . . 89,00 7 Rhein. Kreditbank . . . 126,50
4½ do. v. 1905 . . . . 998020 Verein chem. Fabriken
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do.
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I

Ltrumer 282.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
Seite 11.
ſtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
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Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
Ia Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
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Wegwerfen von Papier und dergleichen.
Angebote ſind bis
Nachdem in letzter Zeit wiederholt beobachtet und Klage darüber Freitag, 28. November I. Js.,
geyärt worden iſt, daß die Straßen und Plätze der Stadt durch
vormittags 11 Uhr,
wäſeworfene Papierſtücke, insbeſondere Reklamezettel und Pro=bei unterzeichneter Stelle einzu=
grüme
, in erheblichem Maße und in mißſtändiger Weiſe verun=reichen.
(24160df
Nillht werden, ſehen wir uns veranlaßt, erneut darauf hinzuweiſen,! Darmſtadt, 17. November 1913.
daurch Artikel 112 des Polizeiſtrafgeſetzbuchs verboten iſt, verun=
Tiefbauamt.
Daderert
nüzende Gegenſtände auf Ortsſtraßen oder öffentliche Plätze
Keller.
zuſerfen, und daß Zuwiderhandlungen gegen dieſes Verbot nach
Ziff. 10 des Reichsſtrafgeſetzbuchs mit Geldſtrafe bis zu
Bekanntmachung. 9 Ausſtechformen . . . . . . . 8, 4, 3
ihr. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft werden. Wir
hai die Schutzmannſchaft angewieſen, auf die Befolgung dieſer Freitag, 28. November I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
Bilüinmungen ein ſcharfes Augenmerk zu haben und Zuwiderhand=
ſoll
die dem Jakob Gebhardt da= Antsformen . . . . 75, 50, 40, 20
unnachſichtlich zur Anzeige zu bringen.
Darmſtadt, den 18. November 1913.
(24254fs hier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
Großherzogliches Polizeiamt.
Konfektſpritzen . . . 1.20, 1.00 75
II 1220 118 Hofreite
Gennes.
II 1229 37 Grab=
2a
garten
Bundformen, Guſt . . . . . 2.25, 1.95
Bekanntmachung.
35
35 Gras=
65
Das chemiſche Unterſuchungsamt Darmſtadt iſt von Woogs=
garten

4 nach Lagerhausſtraße 15 verlegt worden.
in unſerem Bureau zwangsweiſe Bundformen, Ematlle
Das Unterſuchungsamt iſt an allen Wochentagen von 8 Uhr verſteigert werden.
(K66/12
Mmittags bis 5 Uhr nachmittags ununterbrochen, Samstags jedoch) Falls andere rechtliche Hinder=
2.35, 1.80, 1.10
Rulloon 8 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags geöffnet.
niſſe nicht entgegenſtehen, wiro Ge=
Darmſtadt, den 18. November 1913.
(24255fsnehmigung der Verſteigerung auch
Großherzogliches Polizeiamt.
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Bundformen 5
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
Gennes.
9.15, 1.80, 1..5,95,80
verzinnt . . .
reicht.
Darmſtadt, 28. Oktober 1913.
MRongen, Hafer, Heu und Rogenſtroß=
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Ml, Maſchinenglatt= und Preßlangſtroh) kauft
(IV,24259,89
Engliſche Kuchenformen 95, 85, 60
Müller. (V,23241
Proviantamt Darmſtadt.
Konkursverfahren.
Magdalenenformen 1.25, 1.00, 75
Ueber den Nachlaß des Ludwig
Gunkel IV. von Pfungſtadt wird
Krauzformen . 1.50, 1.30, 95, 75
heute, am 19. November 1913, vor=
Heft 2 Jahrgang 1912
mittags 12 Uhr, das Konkursver=
Der Heſſiſchen Chronik wird jederzeit zurückgekauft fahren eröffnet.
Springformen
Der Gerichtsvollzieher i. P.
Reibſtein in Darmſtadt wird
(2072a) Darmſtädter Tagblatt, Geſchäftsſtelle.
1.50, 1.30, 95, 55, 45
zum Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen ſind bis zum
3. Dezember 1913 bei dem Ge=
Kuchenpinſel . . . . . . . . . . . . 18
richte anzumelden.
Es wird zur Beſchlußfaſſung über
Onadile-Reiten
die Beibehaltung des ernannten Kuchenrädchen . . . . . . . . . . . 15
oder die Wahl eines anderen Ver=
walters
, ſowie über die Beſtellung
findet jeden Mittwoch und
eines Gläubigerausſchuſſes und Reibmaſchinen 3.25, 2.55, 1.85, 1.55
Freltag, abends von 89 Uhr eintretenden Falls über die in § 132
der Konkursordnung bezeichneten
Statt, woran noch einige Herren Gegenſtände und zur Prüfung der Mandelmuhlen . . . . . . . 1.50, 35
und auch Damen teilnehmen angemeldeten Forderungen auf
Mittwoch, 10. Dezember 1913, Gebäckkaſten 3.50, 2.20, 1.50 85
können.
(24037a
vormittags 10 Uhr,
vor dem unterzeichneten Gerichte,
Neues Gerichtsgebäude, Erdge=
R. Reimann
ſchoß, Saal Nr. 104, Termin an=
Hügelstrasse 85.
beraumt.
Allen Perſonen, welche eine zur
reren


War
me.
en

Konkursmaſſe gehörige Sache in
Stlc
Oeeee
Beſitz haben oder zur Konkurs=ſ Dtid Nierſchmann
maſſe etwas ſchuldig ſind, wird
Dasſchönſte Perh)
rachtsgeſchenk
et
aufgegeben, nichts an den Nach=
Nachf. G. m. b. H.
(24260
laß zu verabfolgen oder zu
leiſten, auch die Verpflichtung auf=
(Saf-uhmaſchine
erlegt, von dem Beſitze der Sache
und von den Forderungen, für
welche ſie aus der Sache abgeſon=
derte
Befriedigung in Anſpruch
nehmen, dem Konkürsverwalter bis Floderne Gaslampen Schlachtgeflügel,
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77
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.
(24269
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[ ][  ][ ]

Nummer 2825
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
Seite 12.
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und das verstärkte Grossh. Hoforchester.
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Abend den 19. cr. am Hauptbahnh. ab= Meiſter Gottfried
Am Klavier: Hofkonzertmeister Schmidt.
Tokbnzerf 3en
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Zum Vortrag kommen Orchesterwerke: Beethoven, Leo-
ſchwarz
mit gelben Flecken, zahlt Miranda.
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ſters
Famulus . Kurt Ehr
liche Fassung); Lieder: Rose, Schlaf ein, Erwartung,
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Das Frogramm der
Hofkavalier . . Kt. Weſter
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Sensationen:
Miranda: Tereſing)
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24234
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Ober=Ramſtadt.

aat 280.

[ ][  ][ ]

ummer 282.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
Seite 13.
Unübertroffen anAusswahnl Geschmack
E
uni Freiswurdinen


E
3
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aimimmiimminmmmmmmmmmmmmmiimmmiim.
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äe
ſch uch, die vir Aem ir Aum derch die Beinbeige
Ich hab erſt dem Vater vorgeſpielt
aus Safite
ſtiegen?
Frau Melodie.
Operette!
Ja, ein lauer Abend war’s wie heut. Und ich beugte
Kaum hatte Frau Betta das Schlafzimmer betreten,
Roman von Carl Conte Scapinelli.
mich über einen blühenden Rebſtock und ſog den Duft ein. da erwachte der Profeſſor. Wie war’s, erzähl!
(Nachdruck verboten.)
Wir ſprachen von der Liebe! Ihre Stimme zitterte
Und Frau Betta begann. Ein Erfolg war’s ſonder=
Es war ſo viel auf Joſef eingeſtürmt worden, daß ein wenig.
gleichen.
ſtattſächlich vergeſſen hatte, Irma im Hotel aufzuſuchen.
Wie ſchön es wär, wenn wir älter wären und wür=
Gottlob, ſagte er mit ſchmerzverzerrtem Geſicht,
ſatte auch keine Ahnung, wo ſie ſich befand. Man den ein Paar. Und dann hab ich Dich geküßt!
Du haſt Schmerzen, Armer!
ſte ihn an jenem Abend gefeiert wie einen Helden, und
Und dann haben Sie mich geküßt! Die Muſik, der
Das macht nichts, erzähl, erzähl!
Affür Lina war ein gut Teil abgefallen. Als die Stim= Frühling hatte beide erinnerungstrunken gemacht.
ſing ihren Höhepunkt erreicht hatte, da hatten die zwei
Und ruhig und ſachlich beſprach ſie die ganze Auf=
Wenn ich das noch einmal dürfte! ſagte er mit zit=
führung
und ihre Worte, die ihm vom Sieg ſeines großen
h! auch Brüderſchaft trinken müſſen, als zwei ſieghaft ternder Stimme. Ich glaube, ich würde jung!
räündete. Und Joſef hatte Lina vor aller Welt den
Buben erzählten, waren Linderung für ſeine Schmerzen.
Sind Sie’s denn nimmer?
Aieerkuß gegeben. Sie hatte ruhig ſtandgehalten, ſie
Mit einem Schlag war der Name Joſef Rittner in
Aber er antwortete nicht. Er ſagte noch einmal:
te nur glücklich dazu gelacht. Sie wußte, er feierte da= Wenn ich das noch einmal dürfte!
aller Munde. Ganz Wien wollte ſeine erfolgreiche Ope=
wie
Sängerin in ihr, nicht das Weib.
rette Der Irrwiſch ſehen, auf Wochen hinaus waren
Einen Augenblick ſchien ſie in Gedanken verſunken,
die Plätze ausverkauft. Die Zeitungen brachten faſt täglich
Eina war ſo erfüllt von ihrer neuen Aufgabe, von der dann meinte ſie: Ich bin nun ſechzehn Jahre die Frau
ſunft, ſie träumte ſo eindringlich von der großen Lauf= eines andern!
Notizen über ihn. Ein findiger Journaliſt hatte ihn ſo=
h
,, die ihr bevorſtand, daß ſie wirklich in dieſen Stun=
gar
jüngſt über die Zukunft der Operette, über ſein näch=
Und ich habe ſeit damals kein Mädel mehr geküßk!
nſſich vornahm, keinem Mann ihre Hand zu reichen.
ſtes Werk ausgefragt. Die Librettiſten überſchütteten ihn
Schimmel, Sie lügen!
Der Direktor hatte ihr das auch eindringlich ans Herz
mit Textbüchern. Seine beſcheidene Wohnung bei Grün=
Nein, bei unſerer früheren Liebe!
legzt.
pichls mußte er des äußeren Anſehens wegen aufgeben
Sie ſind ein Sonderling!
Laſſen Sie ſich ja nicht mit den Männern ein, auch
und ſich eine feinere, behaglichere mieten. Es war auch
Mag ſein!
tt mit Rittner. Der ganze Duft geht verloren, das
der Mutter Grünpichl recht, daß er auszog. Die Enge
Sie ſtanden vor ihrem Hauſe. Das Schlafzimmer= der ihr übrigbleibenden Räume drückte ſie ſchon lange und
ſurreſſe zur Sache, das Unnahbare, das man zur
fenſter des Profeſſors ſtand offen. Schnell verabſchiedete
uem Kunſt braucht.
nun, da die Tochter genug verdiente, konnte man ſchon
ſie ſich, als ſei ſie plötzlich in die Wirklichkeit zurückverſetzt. die ganze Wohnung für ſich behalten. Der Direktor des
Sie hatte nur dazu genickt. Das erſchien ihr alles ſo
ſo ſelbſtverſtändlich.
Hanſi kam ihr in der Küche entgegen. Nun beſann ſich Theaters hatte mit ihm einen Vertrag gemacht, wonach
Frau Betta erſt, daß ſie in der Premiere geweſen. Eser binnen der nächſten Monate, alſo bis erſten Januar
war ein großer Erfolg. Ich will es Vater gleich ſagen!
leluch Frau Betta war voll reicher Eindrücke und ehr=
kommenden
Jahres, ihm ſeine nächſte Arbeit zur Urauf=
Er ſchläft! Sein Fuß hat ihn plötzlich ſo geſchmerzt. führung überlaſſen mußte.
her Freude von der Premiere, begleitet von Schimmel,
ilgegangen.
Da nahm er ein Pulver!
Joſef Rittner war wie im Taumel. Er kam zu kei=
JJetzt, in der lauen Abendluft, erſchien ihr plötzlich
Morgen muß der Arzt wieder nachſehen, man darf ſo
ner Ruhe und Sammlung. Immerfort!! Beſuche, Ver=
eir
Mann an ihrer Seite wieder verjüngt, und plötzlich etwas nicht anſtehen laſſen! Nun, Mädle, was haſt denn i handlungen, Einladungen. Schöne Frauen himmelten
ſie ſich auch ihre Zunge und ſie begann: Erinnern Sie Du getan?
ihn in den Salons und bei den Gartenfeſten an, er war

[ ][  ][ ]

Seite 14.

Nummer 282
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913.
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dabei doch nichts. In der Provinz, namentlich in den ja froh, wenn ich mich meiner Geſchwiſter annehmen kann! den einen und trug ihn ſachte ins Bett, während
Sommertheatern der Kurorte, hatte man auch den Irr=
Du weißt, ich hab in Bad Iſchl eine Villa für den plötzlich fürſorglich wie eine Mutter geworden, den
wiſch auf den Spielplan geſetzt. Sein Verleger konnte Sommer gemietet. Sobald die Schule aus iſt, bringe ich i langſam entkleidete und mit ins Bett brachte.
nicht genug Auflagen von den einzelnen Liedern und Wal= die Kleinen und Hanſi dorthin und ſpäter kommſt Du mit
Hanſi und Joſef ſaßen ſich in der einſamen Wo!
zern drucken. So floß auch zum äußeren Erfolg das Geld der Mutter nach!
gegenüber, die Tränen Hanſis waren längſt verſiegt.
reichlich in ſeine Taſchen. Er hatte auf einmal mehr, als
Oder die Mutter allein!
konnte nicht mehr weinen. Nur ihr Herz war tod=
er
brauchen konnte, mehr, als ein noch ſo feines Leben,
Nein, nein, Du wirſt nach der Operation ganz ge= und traurig.
als Spazierfahrten mit dem Fiaker, als Diners und Sou= ſunden.
Wenn einem der Vater krank iſt, dann fühlt ma=
pers
in erſten Hotels koſteten.
Ich ſterbe ja ruhig, jetzt, wo ich Dich vom Erfolg ge= wie aller andere Schmerz nichtig iſt! ſagte Joſef.
Mitten in dem Umſchwärmt= und Gefeiertſein fühlte krönt weiß. Der Kinder mußt Du Dich ein wenig an=
Da nickte Hanſi verſtändig. Es war ein Frev=
er
ſich doch einſam. Alle Gedanken an Irma drängte er nehmen. Meine Frau bekommt eine angemeſſene Penſion. weſen, noch um Seffreck zu trauern. Weher haß
gewaltſam zurück. Die würde längſt verheiratet ſein. Er
Rede nicht ſo, Vater, Du biſt jünger und kräftiger Schmerz getan, qualvoller war er, hilfloſer war ich=
wollte
auch gar nichts darüber wiſſen. Er duldete kaum, als wir alle, Du überlebſt uns!
Hanſi, tiefer iſt das Bangen um den Vater! Und pi
Das wäre nicht einmal ein Glück!
daß der Vater, der noch immer krank darniederlag, davon
war ſie ſeltſam erregt: Wenn der Vater nun geſund
ſprach. Aber er war trotz allem Luxus, trotz aller Feſte,
Die Aerzte hatten gebeten, den Kranken vor der ſchwe= dann will ich den andern ganz vergeſſen! Ich ge=
arg
nervös und ſprunghaft geworden. Mit Gewalt hatte ren Operation das ganze Bein mußte vom Oberſchenkel Tapfer und vernünftig will ich ſein!
er ſich zur Arbeit gezwungen. Von den vielen Texten, ab amputiert werden nicht durch viel Reden aufzuregen,
Er wird geſund. Er hat eine ſo ſtarke Natur.
die ſich bei ihm aufſtapelten, entſprach ihm keiner, ſobald und ſo beruhigte auch Joſef den Vater und Frau Betta, dann kommſt Du und die Brüder nach Iſchl, ich hab
er ihn näher prüfte und ein oder das andere Lied zu kom=ſo gut er konnte.
Villa gemietet mit einem großen Garten, und alle
Er blieb die Nacht im Hauſe, war bei der Ueberfür= zeigen wir uns auf der Eſplanade und im Kurg
ponieren verſuchte.
Viel Sorge machte ihm auch der Zuſtand ſeines Va=rung ins Krankenhaus zugegen. Wartete auf den Erfolg ſchöne Toiletten kauf ich Dir, ich habe ja nichts an
ters. Das kranke Bein verſchlimmerte ſich von Tag zu der Operation geduldig und konnte wenigſtens nicht! wie Euch!
Tag, endlich erklärten die Aerzte, für das Leben des Kran= ohne Hoffnung für das Leben des Vaters zu den Ge=
Was iſt mit Irma?
ken nicht mehr bürgen zu können, wenn nicht das Bein ſchwiſtern heimkommen. Frau Betta blieb Tag und Nacht
Ich weiß nicht, gar nichts weiß ich, will gar
entfernt würde. Das war ein Schrecken für Joſef, dem bei dem Schwerkranken.
wiſſen! Seltſam aufgebracht klang es. Doch ſ.
die Krankenbeſuche beim Vater eine Erholung und Auf=
Es war ein trauriger und doch heimeliger Abend, den lenkte er auf den erſten Gedanken zurück: Wir zwei
munterung geweſen waren. Schonend brachte er ihm die er bei den beiden kleinen Brüdern, bei Hanſi verbrachte. uns in Iſchl überall. Alle werden ſagen; die
Notwendigkeit einer Operation bei.
Der Schmerz, die Angſt um den geliebten Vater brachte Schweſter des berühmten Komponiſten Rittner! Unn
Wenn’s ſein muß, will ich auch das dulden! ſagte der ihn erſt den viel jüngeren Geſchwiſtern näher. Er zwang einmal werd’ ich Schwager werden und Du Brautk
Profeſſor, ich bin nun doch ein Krüppel und hab eine ſich ſogar, ein Spiel mit ihnen vorzunehmen, um ſie zu mal auf, wie ſchnell das geht!
Familie zu ernähren, hab noch kleine Kinder.
zerſtreuen. Und rechts und links von ihm ſchliefen ſeine
(Fortſetzung folgt.)

Mpen
Pese und
Eleine,
Weupeten
Mutäisten
Kichen
Aupel-
fimer

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Hndere
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Da ich
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1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
282.
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1913.

[ ][  ]

Nummer 282
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 21. November 1913,
Seite 18.
koſtenloſer Herſtelung alln Zubehors einzuführen, im inmer zu ſchäßen gewußt und ihn deshalb ſeis wihl
58 0
Stadtverordnetenkollegium beraten und beſchloſſen wurde, an ihrer Kleidung ſehen laſſen. Als Ausgangspunt
CALFoRNiscHER.
erhoben ſich wie ein Mann die Barmer Gasinſtallateure, die Sitte des Schleiertragens darf man, wie Julie
verbunden mit den Inhabern der Läden, die Gaseinrich= wiz in einem Artikel Schleier in Nr. 3 von Ueber
FEiaEN-STRUP
tungen verkaufen, gegen dieſe Einrichtung; Verſammlungen und Meer (Stuttgart, Deutſche Verlags=Anſtalt) dace
wurden abgehalten, Zeitungsartikel erſchienen: Angriffe bei den orientaliſchen und chriſtlichen Frauen kirchll
Angenehmes, natürliches Laxatif
wurden gegen die Stadtverwaltung gerichtet; andere tra= Vorſchriften annehmen. Bei den einen ein Zwan
für Erwachsene und Kinder
ten wieder für die Verwaltung ein; ſo tobte, während ich ſchamhafter Zurückhaltung, bei den anderen ein Fordenſi
von hervorragendem Wohlgeschmack und ausser-
gemütlich
zuſah, lange Teit der Kampf mit dem Erfolge, beſonders demütiger Unterwerfung, das von ihnen heiſchlu
ordentlicher Wirkung, erprobt in allen Fällen von
daß alle Welt ſo nachdrücklich auf den Gasautomaten auf= in der Kirche das gebeugte Haupt, durch die Baſſtätlt Abennenen
Verstopfung, träger Verdauung und mangelndem
merkſam gemacht wurde, wie das auf keine andere Weiſe Verſchleierung noch tiefer zum Staube zu neigen.
Appetit. Aus reinen Frucht- und Pflanzensäften
zu erreichen geweſen wäre. Als der Erfolg des Auto=Orientalinnen, denen eine unumſtößliche Konvention ücſtkl. 60 Pfg., viert
hergestellt, ohne chemische Zusätze.
maten durch dieſe ungewollte Propaganda der Gasinſtalla= Form der Umhüllung ihres Geſichts zur Pflicht machtſcht nehmen die Poſt
In allen Apotheken erhältlich in Originalflaschen zu M. 1,50, extra grosse
teure erreicht war, ſind wir dann doch in Barmen fried= konnten ihrer Luſt zu koketten Variationen der Verſchleraiſt Beſtell. entge
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lich mit ihnen übereingekommen. Bei der Maſſenhaftigkeit rung wenig nachgehen. Um ſo ausgiebiger wurde auilſe0 M. viertel.
Muinahne von
der beantragten Einrichtungen waren wir außerſtande, ſie auf der anderen Seite dafür geſorgt, daß ſeine VerwenenTagenwird
ſelbſt auszuführen; mit dem Innungsvorſtand ſind des= barkeit beim weiblichen Putz ins rechte Licht kamochſ=
halb
angemeſſene Einheitspreiſe für die Herſtellung der machte er im Laufe der Zeit mancherlei Wandlunelſährn für die 9
Stimmen aus dem Publikum.
Leitungen feſtgeſetzt worden, zu denen die Innungsmeiſter durch. und wie er ſchließlich zum Inventar einigeähel
t die Redaktion
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimr
ſeinerlei. Verantwortung. für ſie blelbt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des die Leitungen auf ſtädtiſche Rechnung ausführen. Die tionaltrachten geworden iſt, ſo wird der Schleie Müchſhas Amtsbl
Kochapparate und Lampen aber liefern wir ſelbſt und heute auch als unentbehrliche Begleiterſcheinung beſtmmt
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
ſtellen ſie, ebenſo wie die Gasautomaten, lediglich durch ter Zeremonien angeſehen. Faſt ausnahmslos übe
Zum Gaspreisabſchlag.
unſer Perſonal auf. Allein durch die Uebertragung der ganze ziviliſierte Welt iſt ſeine Funktion bei Vermählmaptiz 283.
Die Ausführungen im Darmſtädter Tagblatt Nr. 279 Leitungen haben die Handwerker binnen Jahresfriſt eine feierlichkeiten anerkannt. Und ſchließlich gilt er in
Vom 18. November d. J. unter obiger Ueberſchrift gehen Einnahme von 100 000 Mark gehabt, in der Zeit des ſtimmter Geſtalt noch immer für das äußere Zeichen Aulles
von falſchen Vorausſetzungen aus, indem angenommen Daniederliegens der Bautätigkeit, das wir im abgelaufe= tiefen Trauer, eines Schmerzes, der zuweilen hübſleſſt heutige
wird, es ſolle den Inſtallations=Gewerbetreibenden die nen Jahre leider zu verzeichnen hatten. Die Gas= Frauen nicht hindert, auf recht kokette Mittel zu
Exiſtenz untergraben werden. Wie feſtgeſtellt wurde, ſind inſtallateure haben das freimütig aner= ihn anderen begreiflich zu machen.
heute faſt 700 Wohnhäuſer in der Stadt Darmſtadt mitkannt undſchließlich der Stadtverwaltung
über 2000 Wohnungen noch nicht mit Gasanſchluß ver=loffiziell ihren Dank ausgeſprochen.
Das Wicht
ſehen, ganz abgeſehen von den vielen Seiten= und Hinter=
Vermutlich wird es wohl in Darmſtadt auch nicht an=
Literariſches.
gebäuden derjenigen Hofreiten, deren Vorderhaus bereits ders werden. Was die Schlußbemerkung der Einſendung
Aha geſtrige
Hanneles Opfer. Eine Erzählungten zur
mit Gas verſorgt wird. Etwa 90 Prozent dieſer Woh= betrifft, ſo ſei der Herr Einſender eingeladen, einmal ein
Jugend von Tony Schumacher. Mit drei Pollnic
M des Innern,
nungen haben 2 und 3 Zimmer. Der Grund, weshalb größeres Gaswerk zu beſichtigen. Er wird dann nicht nur dern. Verlag von Levy und Müller in Stuttgart,lllllung, der Etat
deren Bewohner noch nicht Gaskonſumenten geworden teure Kontrollapparate zur Ueberwachung der Qualität
ſind, liegt ſehr deutlich zutage: Es ſind in der Hauptſache des abgegebenen Gaſes finden, ſondern ſich auch überzeu= geb. 3 Mk. In der langen Reihe von Jahren, wähleSteichsſchulden.
Minderbemittelte, welche die relativ großen Ausgaben für gen, daß faſt überall, und ſo auch hier, die Druckverhält= der Tony Schumacher für die Jugend geſchriebenhaß
Leitungen, Kocher, Bügeleinrichtung und Lampen nicht niſſe durch automatiſch wirkende Druckreg= ihr Erzählungstalent jung geblieben und ſchmücktd Reichshaushalf
aufzubringen vermögen, alſo auch niemals als Käufer der=ler dem jeweiligen Verbrauch angepaßt werden, die bei einem immergrünen Kranze. Dies zeigt wieder rechtdsa Zuſtimmung
artiger Apparate in Betracht kämen. Es iſt eine Binſen=ſteigendem Verbrauch ſelbſttätig eine größere Gasmenge lich dieſe ihre neueſte Erzählung. Das junge Hauſglätu der Zaber
weisheit, daß man von niemandem eine Kapitalaufwen= unter höherem Druck in das Straßenrohrnetz abgeben. deſſen Angehörige nach Amerika auswandern, bringt ün=sl unte Leutn
dung mit Ausſicht auf Erfolg verlangen darf, der keins Es kann aber nicht beſtritten werden, daß trotzdem ört= fern ein großes Opfer, als es ſeine Eltern und GeſcheßWGebrauches de
hat. Wohl aber haben dieſe Leute ein regelmäßiges liche Druckſtörungen vorkommen können, ſei es daß die ſter nicht begleiten darf, ſondern zur Stütze der Grmlli eſt verurteilt
wöchentliches Einkommen, und es wird ihnen nicht ſchwer, Innenleitung einer Wohnung, die Zuleitung ins Haus mutter in der Heimat zurückbleiben muß. Den fröhliedt ſetzt. Der:
iedesmal davon einige Zehner in den Automaten zu wer= oder aber die Hauptleitung in der Straße dem ſtändig und ernſten Ereigniſſen in der Fremde wie in der Heinuß agen Mit
fen. Im Intereſſe dieſer weniger bemittelten Kreiſe ſollen ſteigenden oder aber einem momentan und vorübergehendliegt auch hier wieder ein tiefer Sinn zugrunde, den Mllusſchuf
Verfaſſerin in einem Nachwort ſelbſt ausſpricht und iheuchen Delega
auch hier in Darmſtadt, genau ſo wie in unſeren Nachbar= ſtark ſteigenden Verbrauch nicht mehr genügt. Jedenfalls
ſtädten Mainz, Wiesbaden, Offenbach, Worms u. a., zu
geſchieht durch ſtändige Ueberwachung der Druckverhält= jungen Leſern ans Herz legt. Das ganze Milien derntätters des
den Münzgasmeſſern (Gasautomaten) Verbrauchseinrich= niſſe und, ſoweit nötig, Auswechſelung nicht mehr aus= zählung iſt ſo gewandt und anſchaulich gezeichnet, daßſäü elnen angen
tungen auf Koſten des Gaswerks beſchafft und gegen zeichender Hauptleitungen alles nur mögliche zur Berück= Buch als eine außergewöhnliche Gabe die ranzöſiſc
Kredits b
einen geringen, im Gaspreis enthaltenen Betrag für Ver= ſichtigung berechtigter Klagen. Gerade das Vorbringen Empfehlung verdient.
Abteilu
zinſung und Abſchreibung leihweiſe abgegeben werden. der Klagen an derrichtigen Stelle, der ſtädti=
riegsm

Der mitgegebene Gaskocher erleichtert der gewerbetätigenſchen Gaswerksverwaltung, und die Prüfung
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oder der im Hauſe geſchäftigen Frau die Bereitung eines der Verhältniſſe durch die Inſtallateure mit der roten
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ſchmackhaften warmen Mittagsmahles für ihren Mann Ausweiskarte bietet dabei wertvolle Anhalte, nicht aber
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und die ganze Familie, wofür bei Verwendung eines qanonyme Einſendungen und Verdächtigungen. G. W.
Kohlenherdes meiſt keine Zeit bleibt. Der Automat hebt
en Unſt
ſo, wie der bekannte Gasfachmann Direktor Lempelius
etzte
E
im Gasjournal Nr. 17 vom 13. April 1910, Seite 363 u. ff.
ausführt, den Ernährungszuſtand der Bevölkerung und
Vermiſchtes.
kräftigt damit deren Geſundheit und die Entwickelung der
* Vom Schleier. Nächſt dem Fächer kommt wohl dem
Jugend. Auch die biligere und beſſere Gasbeleuchtung,
Der
die keinerlei Bartung verlangt, folle in dieſen KreiſenSchleier eine kosmopolitiſche Bedeutung zu. Wie die
das Petroleum leicht verdrängen; volkswirtſchaftlich von Frauen aller Nationen ſchon ſeit Jahrhunderten den
größter Bedeutung, da alljährlich über 100 Millionen Fächer kokett zu handhaben verſtanden, ſo wiſſen ſie ebenſo
Mit nunmehr 8
deutſchen Kapitals für Petroleum ins Ausland gehen. den Schleier mit Grazie zu tragen. Bei einzelnen Na=
Der Einkauf des Gaſes iſt bei den Münzgasmeſſer=An= tionen iſt der letztere ja ſogar unentbehrlicher Beſtandteil
ſche oiſtſioſe 3
lagen gerade ſo erleichtert, wie derjenige von Kohlen oder des Nationalgewandes geworden, ſo bei den Spanierin=
jſungen
des ru
Petroleum in kleinen Mengen: es wird zehnpfennigweiſe nen., Hier trat er im Lauf der Zeit vollommen an die
mif seidenen
Verſonlichte
Stelle des Hutes, und die ſpaniſchen Damen mögen ſeiner
gegen Barzahlung erſtanden.
CGARETIEelen deh der
Sammel=
Was nun die Klagen wegen Ausführung der Lei=auch heute noch nicht entſagen, im Gegenſatz zu den vor=
ffallen
iſt.
Wappenbildern
tungsanlagen, ſei es durch das Gaswerk, ſei es durch die nehmen Italienerinnen, die ſich von dieſem charakteriſti=
Se
Privatinſtallateure, anlangt, ſo ſeien nochmals die Aus= ſchen Kleidungsſtücke längſt emanzipiert und ſich zur allein=
fitter
der ruſiſc
führungen des oben genannten Fachmannes zitiert: In ſeligmachenden Gleichheit der Pariſer Modellhüte bekehrt
die

überraſchender Weiſe ſorgten andere für die Einführung haben. Im allgemeinen aber haben die orientaliſchen und
falſch beurt
1,22402
des Automaten. Als der Antrag, Gasautomaten mit die chriſtlichen Frauen den Schleier als Tollettenrequiſit
illopalſchen
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