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15 64.-
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176. Jahrgang
Monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
rgan für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
MV 278.
Montag, den 17. November.
1913.
Stadtkindern befanden ſich 117678 Taugliche — 50,75 Pro= ruht auf einer öffentlich=rechtlichen Pflicht. Aber auch hier
Die heutige Nummer hat 8 Seiten.
zent. Der Prozentſatz der auf dem Lande tätigen, für haftet die Gemeinde, wenn die Schulverwaltung
fahr=
tauglich erklärten Landkinder iſt alſo im Reichsdurchſchnitt läſſigerweiſe verſchuldet hat, daß ein Dieb eindringen
nicht unweſentlich beſſer als der der anderweit beſchäftigten konnte.
Das Wichtigſte vom Tage.
Stadtkinder.
In beiden Fällen muß die Gemeinde oder der Staat
König von Sachſen iſt am Samstag abend von
Vergleicht man jedoch die Verhältniſſe der einzel=auch für das Verſehen der Schuldiener einſtehen.
ſtünchen nach Tarvis abgereiſt.
nen Armeekorps=Bezirke, ſo erkennt man, daß
Ebenſo haften Staat oder Gemeinde auch für den
Halle a. d. S.überfuhr ein durchgehendes
Ge=
bnn der Halleſchen Aktienbrauerei auf der Straße die Militärtauglichkeit des platten Landes nicht überall Schaden, den ein Schulkind durch Verletzungen in der
hielende Kinder. Zwei wurden tödlich, vier gleich günſtig iſt. In 4 Armeekorps=Bezirken bleibt der Schule erleidet, wenn dieſe Verletzungen von der
betreffen=
ſpere lebensgefährlich verketzt.
Prozentſatz der Tauglichen ſogar hinter dem Reichsdurch= den Schule verſchuldet ſind, ſo z. B., wenn ein Kind auf
ſei öſterreichiſche Offiziersflieger ſind ſchnitt zurück. Dieſer Prozentſatz beträgt nämlich für das der glatt gefrorenen Schultreppe ausrutſcht oder wenn
der Nähe dar Station Babiſchabgeſtürzt. Der6 Armeekorps (Schleſien) 54,61, für das 18. Armeekorps ihm, wie das Oberverwaltungsgericht Dresden entſchieden
ne von ihne” namens Palmar war ſofort tot,
wäh=
lnd der zwühe namens Lutter ſchwer verletzt (Heſſen=Naſſau) 49,34, für die Großherzoglich Heſſiſche Di=hat, gefrorener Schnee vom Dache auf den Kopf fällt und
Wurde.
viſion 47,49, und für das 1. bayeriſche Armeekorps (Ge= die Schulverwaltung es fahrläſſig unterlaſſen hat, die
Ueberſchwimmungen der Marne, Saone neralkommando: München) 52,87. Auch für die in der! Schulkinder durch geeignete Maßnahmen vor dem
Herab=
d Seine baden an Ausdehnung zugenommen. Die Stadt geborenen und in der Stadt tätigen Tauglichen, wei= fallen des Schnees zu ſchützen.
Verkehrsverwaltung hat eine größere Anzahl Arbeiter chen die Verhältniſſe bei den verſchiedenen Armeekorps
Eine ganz andere Frage iſt die, wer für den Schaden
ach den bedrohten Gegenden entſandt.
ſtark voneinander ab. Am ungünſtigſten iſt der Prozent= haftet, den ein Schulkind dadurch erleidet, daß ein Lehrer
Präſidenſt der ſchwediſchen Kammer,
ſyn Bonde, jnd ſeine Gemahlin ſind geſtorben, ſatz beim 3. Armeekorps (Brandenburg=Berlin) mit 37,46; ſeine Amtsbefugniſſe entweder überſchreitet (
Züchtigungs=
es folgen: die Großherzoglich Heſſiſche Diviſion mit 41,12, recht!) oder nicht ordentlich wahrnimmt (mangelnde
Auf=
das 1. bayeriſche Korps (München) mit 45,54, das 2. ſäch= ſicht!).
Tageskaxender zur Geſchichte der
Da hier eine Pflichtverletzung des Lehrers ſelbſt
vor=
freiungskriege.
ſiſche Korps mit 46,05, das 18. Korps (Heſſen=Naſſau) mit
Lovember Der Großherzog von Baden tritt aus 47,60, das 5. Korps (Poſen) mit 47,75, das 6. Korps (Schle= liegt, ſo ſollte man meinen, dieſer hafte auch immer allein.
ſem Rheinbunalrus.
ſien) mit 48,20, das 1. ſächſiſche Korps mit 49,47. Ueber Indeſſen hat hier der Staat wenigſtens für einen Teil
(Letz-Nachrichten ſiehe Seite 4.)
dem Reichsdurchſchnitt ſteht der Prozentſatz der tauglichen der Lehrer die Haftpflicht übernommen, ſo daß der Ge=
R-
ſtädtiſchen Rekruten beim 7. Korps (Weſtfalen) mit 57,20, ſchädigte ſich nicht an den oft vermögensloſen Lehrer,
ſon=
beim württembergiſchen Armeekorps mit 56,34, beim 14. dern an den jedenfalls zahlungsfähigen Fiskus halten kann.
rei uch
Lhe
rgebniſſe
Leider iſt die Frage nicht für alle Lehrer gleich ge=
Armeekorps (Baden) mit 56,40, beim 16. Armeekorps (Loth=
Es Heeresergeinzungsgeſchäfts ringen) mit 57,75 und beim 15. Armeekorps (Elſaß) mit regelt. Für den an ſtaatlichen Anſtalten tätigen Lehrer
haftet der Staat; für die Lehrer einer ſtädtiſchen höhe=
65,75.
für das Jahr 1912.
ren Schule die Stadt; für die Lehrer einer Privatſchule
und aller öffentlichen Volksſchulen haften aber
D Im Reichstage iſt jetzt die Ueberſicht der Ergeb=
Die Haftpflicht bei Eigentumss weder Staat noch Gemeinde. Wird alſo ein Volksſchüler
des Heeresergänzungsgeſchäfts ſowie eine
Nach=
ſung über Herkunft und Beſchäftigung der Militär= und Körperverleßungen von bei der Ausübung des Züchtigungsrechtes verletzt, ſo kann
er durch ſeinen Vater oder Vormund nur den Lehrer in
ſchtigen für das Jahr 1912 ausgegeben worden. Es
Schulkindern.
Anſpruch nehmen, und genau ſo iſt es, wenn bei einem
Adaraus die erfreuliche Tatſache hervor, daß der Pro=
Schulausflug oder beim Turnen, Baden und dergleichen
Von Gerichtsaſſeſſor Dr. Janſſen in Berlin.
ſtſatz der Tauglichen geſtiegen iſt. Denn
* In einer Berliner ſtädtiſchen Schule waren mehreren ein Lehrer es an der nötigen Aufſicht fehlen läßt. Anders
ſer 572 168 endgültig Abgefertigten wurden 317591 für
iſt es natürlich, wenn dem Schüler beim Turnen etwas
zu=
lich befunden, was einem Prozentſatz von 55,51 ent= Schulkindern während der Unterrichtsſtunden
Kleidungs=
ſcht. Der Prozentſatz der Tauglichen ſtellte ſich aber im ſtücker von den zum Aufhängen dieſer Sachen beſtimmten ſtößt, weil infolge einer Fahrläſſigkeit der Schulverwal=
De 1911 auf 53,4, 1910 auf 53,0, 1909 auf 53,6, 1907 auf Haken in den Gängen geſtohlen worden. Das Landgericht tung die Turnhalle nicht in Ordnung war; hier haftet, wie
wir oben ſahen, die betreffende Behörde.
1906 auf 55,9. Es iſt alſo ſeit 1906 der Prozentſatz hat die Klage der Eltern auf Erſatz abgewieſen.
Wie weit die Haftpflicht des Lehrers gehen kann, zeigt
Tauglichen beſſer geworden.
Die Frage, die ſich hier aufdrängt, ob nicht der Staat
Die Nachweiſung über Herkunft und Beſchäf=oder die Gemeinde grundſätzlich für ſolchen Schaden das Urteil eines Oberlandesgerichts, das einen Lehrer für
ſung der Militärpflichtigen erhärtet von neuem die aufzukommen habe, iſt zu bejahen. Bei den höheren haftpflichtig erklärt hatte, weil bei einem Schulausflug ein
Mhältnismäßig höhere Tauglichkeit der auf dem Lande Schulen wird durch die Aufnahme der Schüler ein privat= Schüler einem anderen mit einem Puſterohr ein Auge aus=
Porenen im Vergleich mit den Stadtkindern. Was zu= rechtlicher Dienſtvertrag geſchloſſen, zu deſſen Neben= geſchoſſen hatte.
Der Lehrer hätte dies bei genügender Aufſicht
ver=
ſhſt die Landkinder anbetrifft, ſo befanden ſich unter leiſtungen die Pflicht der Schulverwaltung gehört, den
in der Forſt= und Landwirtſchaft beſchäftigten 132147 Kindern einen geeigneten Platz für ihre Mäntel anzu= hindern können.
Selbſtverſtändlich kann von irgendeiner Haftpflicht
gültig Abgefertigten 79960 Taugliche — 60,52 Prozent, weiſen und auf deren Sicherheit nach der im allgemeinen
Aler anderweit beſchäftigten 188666 endgültig abgefer= gebotenen Sorgfalt bedacht zu ſein. Gelingt es trotz die= nicht die Rede ſein bei dem mehrfachen Mord, den ein
ſer Sorgfalt einem Dieb, Kleidungsſtücke der Schulkinder irrſinniger Lehrer jüngſt in Bremen an Schulkindern
be=
en Landkindern befanden ſich 109128 Taugliche
Prozent. Unter 19491 in der Forſt= und Landwirt= zu entwenden, ſo iſt dies ein Zufall, für den niemand gangen hat. Hier liegt weder ein Verſchulden der
Schul=
verwaltung noch des Lehrers vor.
ſſt beſchäftigten, endgültig abgefertigten Stadtkindern haftet.
Bei den Volksſchulen liegt zwar kein ſolcher
bürger=
inden ſich 10825 Taugliche — 55,54 Prozent. Unter
864 anderweit beſchäftigten, endgültig abgefertigten lich=rechtlicher Dienſtvertrag vor, ſondern deren Beſuch be=
Mee
Mr wolen doß dald heiratent ſage er daum, nicht
Dn kinmnſ deß deine Muter mie ne dieſr iener
Frau Melodie.
wahr, ganz im ſtillen hier oder in Budapeſt. Wien wer= Reiſe — es wäre mir lieb!
den wir vermeiden!
Roman von Carl Conte Scapinelli.
Gewiß, ich möchte ſie die letzten Tage vor meiner
(Nachdruck verboten.)
Und doch möchte ich noch einmal hin. Du wirſt nicht Vermählung nicht allein laſſen! — Dann iſt alſo alles in
Irma hatte ſeit geſtern abend alle Gedanken gewalt= böſe ſein, aber da ich ſo eng verwachſen bin mit Rittners Ordnung! ſagte ſie beruhigt. Wir ſind ja im Grunde
zurückgedrängt, ſie weinte nicht, ſie klagte nicht, ſie Werk, will ich der Premiere der Operette beiwohnen!
zwei wirklich vernünftige Leute!
Ich weiß, Daß Du Takt genug haben wirſt, einer
Be=
r faſt heiter und hatte die Befriedigung, endlich ſich
Sie rückten ſich unwillkürlich näher und er nahm ihre
Pchloſſen zu haben. Ruhig und gelaſſen, mit einer ge= gegnung mit ihm auszuweichen.
zarte Hand in ſeine behandſchuhte Rechte. Ich will ſo
ſen weichen Würdetrat ſie denn auch Felir Bergauer
Das iſt klar. Erfüllſt Du mie den Wunſch?
wenig als möglich eiferſüchtig ſein auf ihn Irma! Ich
gegen.
Er überlegte einen Augenblick. Ich hätte keinen will Die niemals dieſe Liebe nachtragen; aber heute ſag’s
Ich danke Ihnen, gnädige Frau, für Ihr Vertrauen! Grund ihn abzuſchlagen. Ich will zu der Zeit aüch in mir ehrlich, haſt Du ihn wirklich tief geliebt?
Sie ſenkte den Kopf, ſie durfte dieſen Mann, der ihr
ßte er, da ſie eintrat. Sie machen mich ſehr glücklich, Wien ſein, um Dir ein Schutz zu ſein. Du ſollſt Dich nicht
in grübelnde Gedanken verlieren!
ſolches Vertrauen ſchenkte, nicht belügen. Ja, hauchte ſie,
er beugte ſich tief über ihre Hand.
Du ahnſt wohl, was mich hintreibt? Ich möchte mein ſehr!
Nun ſind wir alſo verlobt! ſagte ſie, ein wenig
Und trotzdem kannſt Du mich mögen?
Herz beruhigen. Ich wäre doch in Gedanken dort und
helnd, richtig verlobt!
Ich flüchte mich zu Dir, — Du haſt ſo etwas Ruhiges
Und ich darf „Du” zu Ihnen ſagen und Irma und machte mir ſchließlich Vorwürfe Als Deine Braut
be=
e, daß auch Ihnen das „Du” nicht ſchwer fallen wird! ſuche ich die Vorſtellung — verſtehſt Du — ich bleibe deſſen und Sicheres. Etwas ſo Abgeklärtes. Und deswegen
verzeihſt Du mir auch das alles. Ich ſtrebte eben zu dem
eingedenk!
Gewiß nicht, lieber Freund, was mich zu Dir trieb,
Er hatte ruhig eingewilligt. Er wollte nicht als eifer= Künſtler in ihm, Du ſelbſt verſtehſt das beſſer als ich, und
der Umſtand, daß ich zu Dir ehrliches Vertrauen habe,
wirſt mich behandeln, wie man eine Frau behandeln ſüchtig und kleinmütig gelten. Schließlich, wenn die Ope=nun ſeh ich ein, daß ich bei dem Menſchen beſſer ge=
und ich will dafür dankbar und gut ſein und nach=rette durchſiel, war ſie erſt gründlich von dieſer Liebe ge= borgen bin!
Ja, das ſollſt Du ſein. Wir wollen uns ſchätzen und
ſtig. Wir müſſen beide gegeneinander nachſichtig ſein! heilt, und wenn ſie einſchlug, dann mußte ſie ſie erſt recht
Freilich, ich bin nicht der Jüngſte, aber darum viel= ſehen, — denn überall würde man ja davon reden, überall ſchützen, und ich denke, wir werden uns verſtehen. Alles
t werde ich den Schatz zu hüten und zu ſchätzen wiſſen, würde ſie aufgeführt und alle zukünftigen Verſuchungen, Schöne wollen wir genießen. Im Winter den Frühling
nein wird! Wir werden uns gemeinſam an allem er= ſie jedoch zu hören, waren damit überwunden. Anderſeits und im Sommer die Kälte ſuchen!
Es wird ja ſchön werden!
Aert. Wenn es Dir recht iſt, Irma, dann wollen wir ſah ſie in dem Stück die Nebenbuhlerin, die Lina Verra
Freuſt Du Dich?
das Fräulein Grünpichl, und jeden Ton, den ſie ſang,
erſten zwei Jahre der Ehe auf Reiſen verbringen!
Ich begleite Dich gern überall hin — ich kenn' ja ſo den hatte Rittner ihr beigebracht, deſto höher wuchs dann
Ja! Es klang ehrlich. Wirklich, jetzt empfand ſie auch
ihr Groll.
ſigg von der Welt!
Freude. Sie fühlte 1½, Koglich ſo ruhig, ſo zuverſichtlich,
Winmer 2.
Nummer 278,
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 17. November 1913.
Seite 2.
Gresenteh
ſeit dieſem Semeſter beſtehenden Algeneinen Studenten=1 Uhrt und „Wenn ſich ein König wärt rauſchenden Peitſchernenſtch
Triebwage
verband, am 29. November, abends, im Saalbau eine fanden. Der Feſtredner des Abends, Herr Oberbüe
Politiſche Tagesneuigkeiten.
Feier ſtattfinden, an welcher die Profeſſorenſchaft geſchloſ= meiſter a. D Schäfer, gedachte in begeiſterten Wor=ſtmber d. J.a
Deutſchland.
ſen teilnehmen wird. Auch die dem Verbande nicht an= unſerer Handelsmarine und unſerer Kriegsflotte, denſhufder Strecke
— Kaiſerbeſuch am bayeriſchen Königs=gehörigen Studierenden ſind hierzu eingeladen. — An der Geſchwader er perſönlich unter Dampf geſehen, darumſſt Triebwa
hofe. Die Münchener Neueſten Nachrichten melden, daß Diplom=Hauptprüfung der elektrotechniſchen Ab= das große Schit „Heſſen”, das den Namen unſenſtenſadt ab 111
das deutſche Kaiſerpaar am 14. Dezember zum offiziellen teilung beteiligen ſich 7 Kandidaten. Die Klauſurprüfung engeren Heimat hat und deſſen Schiffsglocke eine Stiſtrllſin, nachm., W
(. ühr 12 Min.
wird am 26., 27. und 28. ds. Mts abgehalten, während die Darmſtädter Damen iſt. Ein Bild des Großherzogs
Beſuche beim Königshofe in München eintreffen werde. mündliche Prüfung am 8. Dezember beginnt. — Am Sams= Marinenniform befindet ſich in der Offiziersmeſſe, Ele Uhr 21 Mi
— Eine Tagung des Bundesratsaus=tag unternahm das Exkurfionsamt der Freien Stu= Landesfürſten, deſſen Geburtstag man heute begehe, Süſt=darmſta
ſchuſſes für auswärtige Angelegenheiten dentenſchaft bei guter Beteiligung eine Exkurſion nach ſer Fürſt in ſeiner ſchlichten Größe, ſeiner Natürlichſtlſltbach an 12
wird, wie verlautet, unmittelbar vor dem Beginn des Mainz, die der Beſichtigung der Waggonfabrik von Gehr. und herzgewinnenden Liebenswürdigkeit, ſowie ſeinengüchen ab 1 Uhr
Familie mögen uns noch lange zum Segen unſeres Heſſtſtelgen ab 1 Uh
Gaſtell und der Aktienbrauerei galt.
Reichstages am 25. November ſtattfinden.
— Kunſtverein Heſſen. Mit Rückſicht auf die ſo weſent= landes erhalten bleiben. Das walte Gott! Das dreifäsſähnittags.
In der Kommiſſion zur Prüfung der liche Vermehrung ihrer Beſtände, die zum Teil noch in den Hurra des Redners, in das die Verſammlung begeiſtilt
Rüſtungslieferungen wurde angeregt, eine große letzten Tagen erfolgt iſt, wird die diesmalige Ausſtel, einſtimmte, galt dem Geburtstagskind. Eine dramatiſichhauturnen
Anzahl Heeres= und Marinelieferanten ſowie Vertreter lung des Vereins, den Wünſchen des Publikums gemäß, Epiſode aus dem Herero=Aufſtand, „Ueberfall in Südwel
konkurrierender Firmen und verwandter Branchen als um vier Tageverlängert;der Schluß erfolgt ſomit erſt mit Proloa, wurde von den Kameraden Koch, Kleilis das Schaut
Donnerstag. Verkauft wurden bisher drei Bilder des in Schlitz, Spieß, Seipp und Dubek vortrefflichtshltigen Sonntag
Sachverſtändige zum Wort gelangen zu laſſen. Da es für! Darmſtadt wohlbekannten und beliebten Dachauer Land= Darſtellung gebracht. Auch die humoriſtiſchen Vortrtſſaß auch im ſi
von Kam. Gg. Hahn, ferner der Marinereigen (Damg edlen Tugnel
einen großen Teil der Kommiſſionsmitglieder unmöglich ſchafters C. Felber im Werte von 300, 1100, 1200 Mark.
und Herren), ſowie die lebende Vor ührung der „ſchön
t ſicht. Es
ömi=
ſein würde, während der Verhandlungen des Reichstages
* Das letzte Hindernis, das ſich der Durchführung der Meluſine als Meerweib” errangen reichen Beifalle
lumt wird,
an den Sitzungen der Kommiſſion teilzunehmen, und um ſelektriſchen Straßenbahn durch die Pankratius= Schluß des Feſtes bildete noch ein humorkirrſches Theatähg Alanmäßige,
Zeit für die von der Kommiſſion gewünſchten Erhebungen ſtraße bisher entgegenſtellte, das ehemalige Rabenſteinſche ſtück: „Guſte und ihr Matroſe” bei dem ſich, wie immähcenis iſt. Die
Haus, iſt nun gefallen. Das angrenzende Volzſche Haus Kamerad Färber und Frl. M. Lang hochverdistin greifen imm
und Feſtſtellungen zu gewinnen, ſoll die nächſte Sitzung hat einen Umbau erfahren und wird zurzeit nach der Pan= machten. Die Klavierbegleitung des Abends lag in dösſinde Beſſunge
erſt während der parlamentariſchen Weihnachtsferien ſtatt= kratiusſtraße vergrößert. Die Geſtaltung der Faſſaden Händen des Kameraden van Kerkhoff der ſie mit feinGiſtiten Darbietn
finden. In der Zwiſchenzeit wird der geſchäftsleitende unterſteht der Genehmigung der Profeſſoren der Hoch= Kunſtverſtändnis durchführte. Ein flotter Feſtball ſeälſelei Geſchled
Ausſchuß die weitere Ausgeſtaltung des Arbeitspro= ſchule, ſo daß zu hoffen iſt, daß Darmſtadt um einen künſt= der Großherzogsgeburtstagsfeier einen würdigen hatten ſich
ſchluß.
gramms und die Auswahl der Sachverſtändigen vorbe= leriſchen Platz bereichert wird.
Nger und
Rh. Der Kaufmänniſche Verein beging am Samstag
Das 17. Stiftungsfeſt des Zitheslubs Darmſtd
lgt Schmu
reiten.
im Kaiſerſaale ſein Stiftungsfeſt. Der Vorſitzende be= Beſſungen, das am Sonntag im Saale des Chauſſeehalſtälſtein Vorne
— Das Ende der braunſchweigiſchen grüßte die zahlreich erſchienene Verſammlung und erſtattete abgehalten wurde, war recht zahlreich beſucht und mähllſerbert u
Welfenpartei. In der letzten Sitzung der „Vater=einen kurzen Bericht über die Tätigkeit des Vereins. Für einen ſchönen Verlauf. Der erſte Teil des umfangreichen
mze Anzahl
ländiſchen Vereinigung Braunſchweig” gelangte der An= Unterhaltung war wie ſtes aufs beſte geſorgt. Den muſi= Programms brachte ein ebenſo intereſſantes wie abwahſüſlim ½4 Uhr
trag auf Auflöſung der braunſchweigiſch=welfiſchen Partei kaliſchen Teil beſtritt mit gewohntem Gelingen die Kapellelungsreiches Konzert, das mit der Feſthymne von Süll
ſ einen A
des Leibgarde=Infanterie=Regiments Nr. 115 unter der gelberg in der intereſſanten Beſetzung: Diskant= und
(mt
nen und
zur Beſprechung. Nach kurzer Debatte kam, wie die bewährten Leitung des Obermuſikmeiſters Hauske. Leider zithern, Violine, Cello, Harmonium, vom Chor des Vergiſlern eröffnet,
Braunſchweigiſchen Neueſten Nachrichten mitteilen, nach= war Herr Konzertſänger Roth erkrankt; doch war für ihn klangſchön geſpielt wurde. Es folgten: Vaxiationenüberellſten dann außer
ſtehender Beſchluß zur Annahme: „Durch den Regierungs= das Schubert=Quartett gewonnen worden, das mit ernſten Thema aus der Oper „Montechi et Caprletti” von Belm
m den
antritt eines Mitgliedes des angeſtammten Fürſtenhauſes und heiteren Vorträgen ſtarken Beifall errang. Lieder für (Hauſtein) für Violine und Zither: danz= Blumenſpelltiſſt. Sterauf
Tenor brachte Herr Fey zu Gehör, der ſich zu mehreren Konzertmazurka von Mühlauer für Ock irtett, dre Lumfeſtlied
iſt der Zweck der braunſchweigiſch=welfiſchen Partei und Zugaben verſtehen mußte. So verbrachte man einige kant= und eine Altzither, von Vereinspatgliedern ebenſällicher der Turg
das von ihr ſeit Jahrzehnten unerſchrocken und mit allen angenehme Stunden, nach denen ſich noch die Jugend beim wirkſam zum Vortrag gebracht. Das Schlummerlied eine kurze,
Kräften verfolgte Ziel aufs glücklichſte und reſtlos er= Tanze vergnügte.
Reigersberg und „Ein Traum nur war’s” von Millinlſiden Gaſte 11
Verein ſtädtiſcher Arbeiter. In den feſtlich ge= ſchreiber, Lieder für Bariton, ſang Herk Fey zur Altsſll
reicht. Eine andere politiſche Aufgabe hat ihr niemals
Enden Worte
ſchmückten Räumen des Mathildenhöh=Reſtaurants, Die= begleitung mit ſchöner Wirkung. Durch Soloſpieles änmſuhehen. Er
vorgeſchwebt und ſoll von ihr auch in Zukunft nicht er= burgerſtraße, beging der Verein ſtädtiſcher Arbeiter und Mairegen” Idolle von Franz und Paula Ott undſt xurfeſtes
ſtrebt werden. Die Partei erklärt ſich deshalb mit auf= Bedienſteter ſein 13. Stiftungsfeſt verbunden mit der Capri”, italieniſche Fantaſie von Kollmaneck, erfreutinoge, die ih
richtigſtem Danke gegen alle ihre treuen Mitkämpfer hier= Großherzogs=Geburtstagsfeier in feſtlicher Weiſe. Zu der Mitglied Fritz Roſt das auch ſonſt ſich als ein ſv
würdigt wil
mit für aufgelöſt, indem ſie es den vaterländiſchen Ver= Feier waren die ſämtlichen Vereinsmitglieder mit ihren ger Spieler des Abends erwies und vielfach ganz
umnen ſ9½
einigungen überläßt, zur Förderung vaterländiſcher Ge= Familien, ſowie zahlreiche Begmte der ſtädtiſchen Betriebe, gezeichnetes leiſtete. Es folgten: „Unſer Mäuschenlſ
mte,
ferner als Ehrengäſte die Herren Beigeordneter Ekert, Gavotte (Chor) von Spiegelberg und Romanze vonBällta
Lager den
ſelligkeit und Pflege der Anhänglichkeit an die braun= Stadtbaurat Keller, Gaswerksdirektor Friedrich, ein Duett für Diskant und Altzither; dann ein wirlund der
ſchweigiſche Heimat und das angeſtammte Fürſtenhaus ſowie andere Vertreter der Stadt erſchienen. Eingeleitet humoriſtiſches Duett „Berger und Merker im Aerger Rrmtg
ihren Fortbeſtand zu bewahren.‟ Des weiteren wurde wurde die Feſtfeier durch Deutſchlands Fürſtenmarſch”
getragen von Herren Beklinger und Kniewaſſi
8
beſchloſſen, den Antrag der Partei zu überweiſen. Von und dem Chor „Gott grüße Euch”, geſungen von der Sing= Mit den „Erinnerungsklängen” Mazurka von Filme
mannſchaft der Turngeſellſchaft unter Herrn Kalweis ſchloß der Chor den erſten Teil. Der zweite Teil hillids die Mahn
den anweſenden Vorſtandsmitgliedern der Partei wurde Leitung. Der Feſtredner des Abends, Herr Pfarrer Zim= die Aufführung eines Theaterſtückes: „Der Geburtslsder der Tur
darauf die Einberufung eines Parteitages zum 30. No=mermann, feierte in zundender Rede die alte Heſſentreue braten” Poſſe in Darmſtädter Mundart in zwei Aktenllgfdlgte ein
zwiſchen Fürſt und Volk, die ſchon ſeit Landgraf Philipps Heinrich Rüthlein, das ausgezeichnet geſpielt Mittt lliut Ri
vember beſchloſſen.
ict Lawian
Zeiten ſich in Freud und Leid im Heſſenvolk glänzend be= und rauſchenden Beifall erntete. Leider verzeichnetWgenabtellun
England.
währte und in dem Kriegsjahre 1870/71 unter Großher= Spielzettel außer den genannten keine Namen. Einlihen Nück Ge
Eine Rede Churchills. Churchill, der Samstag zog Ludwigs IV. Führung neue Lorbeeren erntete. Auch ball beſchloß den Abend.
A= aus. Ein
abend in London im Alexandra=Palaſt ſprach, wurde dabei unſerem Großherzog Ernſt Ludwig ſchlägt die Heſſentreue
— Vortrag Gunkel. Auf den heute (Montag)nd
Breigen, vo
oft von Anhängerinnen des Frauenſtimmrechts unter= in Liebe und Dankbarkeit entgegen, deſſen tatkräftiger 8¼ Uhr im Muſikvereinsſaale ſtattfindenden Vortraglu Leiters Bezie
Initiative das Blühen von Handel, Induſtrie und Ge= Profeſſor Gunkel=Gießen: „Was haben wir amAllcen Das Pf
brochen. Churchill ging in ſeiner Rede auf die iriſche werbe in ſeiner 21jährigen ſegensreichen Regierung zu Teſtament?” möge hier nochmals aufmerkſamkeis daſſtr. da
Frage ein und ſagte, beide Parteien ſeien ſich darüber klar, danken iſt. Sein Hoch galt dem Landesherrn und ſeiner werden.
Wildet wer
daß ohne Aufgabe von Grundſätzen eine Verſtändigung er= Familie, in das die Verſammlung begeiſtert einſtimmte,
Klavierabend Willy Hutter. Das Progra
ſgen der 8
folgen ſollte. Es ſei eine ſtarke Stimmung dafür vorhan= Ein reichhaltiges, muſikaliſch=deklamatoriſches Programm heute abend 8 Uhr im großen Saale des Hotels zur m
unter
Le=
den, daß das nationaliſtiſche Irland Freiheit und Selbſt=verſchönerte den Abend, aus dem die Fahnenpyramiden ſtattfindenden Klavierabend von Willy Hutterſentunen
der Damenriege der Turngeſellſchaft und die Chöre der Werke von Bach=Buſoni, Arnold Mendelsſohn, Brahuts neues
regierung erhalten ſollte und Geld, um dieſe Selbſt=Turnerſingmannſchaft beſonders hervorzuheben ſind. Ein Liſzt und Chopin und verſpricht einen in jeder Benſchltl
lieſe
regierung erfolgreich zu geſtalten, und daß man das pro= hübſches Theaterſtück „Das Heiratskamel” beſchloß den hohen künſtleriſchen Genuß. Karten ſind nur noch
teſtantiſche Ulſter auf die eine oder andere Weiſe zufrieden= Feſtabend, an den ſich noch ein Tanz anſchloß.
ſchränkter Zahl zu haben in der Hofmuſikalienhandhi
Der Marine=Verein Darmſtadt beging geſtern von Heinrich Arnold, Wilhelminenſtr. 9 und abenlligen
ſtellen und ihm Erleichterungen gewähren ſollte.
Chur=
abend im Mathildenhöhſaal die Geburtstagsfeier Sr. Kgl. der Kaſſe.
chill ſprach dann über die Rüſtungsausgaben, deren An= Hoheit des Großherzogs Als Ehrengäſte waren
Ad=
fihrig
— Deutſcher Flottenverein, Kreisgruppe Dar
wachſen er beklagte, und erklärte, es gäbe keinen Weg, den miral Weſtphal und Oberbürgermeiſter a. D. Schäfer, Auf den am Mittwoch im Kaiſerſaal ſtattfindenden
die Regierung nicht betreten würde, ſofern er irgendwelche Offiziere der Armee und Marine, ſowie Deputationen der
Ausſicht auf ein Nachlaſſen des Rüſtungswettbewerbes hieſigen Garniſon erſchienen. Nach einem flottgeſvielten trag mit Lichtbildern des Herrn Kapitän zur Se
Marinemarſch begrüßte namens des Marine=Vereins der Freiherr von Meerſcheidt=Hülleſſem über: „Die Kault
böte.
Zu
erſte Vorſitzende, Kamerad Schnellbacher die Feſtver= und Kriegsbereitſchaft unſerer Flotte im Vergleich
ſammlung. Er gedachte in zündender Rede Sr. Maſ. des Flotten der übrigen europäiſchen Großmächten ſchäln
Kaiſers, des eifrigen Förderers von Flotte und Heer des mals hingewieſen. Näheres iſt aus Anzeige der lngen
Stadt und Land.
Lein ,Grof
Schirmherrn des Friedens und des Deutſchen Reiches. Nummer zu erſehen.
— Die Nationalliberale Partei wird am Boralend dieſer b.
Sein dreifaches Hoch galt dem Kaiſer und unſerem ſchönen
Darmſtadt, 17. November.
deutſchen Vaterlande, in das die Feſtverſammlung be= der Stadtverordnetenwahlen, am Dienstag, 18. NoventPnung, noc
Rh. Von der Techniſchen Hochſchule. Der von der geiſtert einſtimmte. Ein ſchwungvoller Prolog mit einer abends halb 9 Uhr, im Kaiſerſaal nochmals eine
Kt mehr
Techniſchen Hochſchule zur Feier des Geburtstages Huldigung für Se. Majeſtät den Kaiſer (gedichtet vonliche Verſammlung abhalten Die Tagesohnung
Larmie
des Großherzogs alljährlich an dieſem Tage in der Kamerad Gottmann und von Fräulein Lang vor=lautet: Bürgertum und Stadtverordnetenwahlenlchend geſor
Aula veranſtaltete Aktus wird in dieſem Jahre zum züglich geſprochen) leitete zum Feſtprogramm über, wobei geht an alle Wähler, die ſich ihrer Bürgerpflicht bewußt
diemand
Gr=
erſten Male ausfallen. Dafür wird, veranſtaltet durch den die von Herrn Heinrich Schlitz geſungenen Lieder „Die und gewillt ſind, den Anſturm der Sozialdemokratie auf as Programn
(mt der ir
Felt Beganer wer lein geuhulcher Raſch, er haite
Aun echeb ſch Bergone, er weſte nict weitſcht
Die alte Dame wartete längſt darauf. Erlaube,
alm der
Geſ. 8.
Kultur, Seelen= und Herzenskultur. Sie war ihm wirk= Mama, daß ich Dir meinen Bräutigam, Herrn Felix Er küßte der alten Dame die Hand, gab Icma einenſſüch ſächnete S.
lich dankbar für ſeinen Takt und ſein Vertrauen. Und Bergauer, vorſtelle!
tigen Kuß auf die Wange und ging.
Een beſent.
dieſe Dankbarkeit erzeugte in ihr ehrliche Sympathie für
Herr Bergauer beugte ſich über die Hand der alten
Frau Irma dachte gar nicht an ihre erſte Verlohung 1 Panſtalt ven
ihn. Seine Nähe beruhigte ſie, ſänftigte allen Drang Dame. Sie müſſen verzeihen, daß Irma mich gleich als mit Joſef. Gar kein Vergleich ſtieg in ihr auf. Diein der Geira
ihres wunden Herzens.
ihren Bräutigam vorſtellt. Aber ich hole ſofort nach= den, ihre Art, die Art ihrer Liebe, alles war wirllich
Er ſtreichelte ſinnend ihre Hand, das glatte, kühle träglich zu dieſem Schritt Ihre Erlaubnis. Ich hoffe, Sie verſchieden.
Koßher,
Linerl war während der nächſten Tage für Joſef ſaſtl
Leder ſeiner Glacéhandſchuhe tat ihr faſt wohl. Nichts verweigern ſie mir nicht!
Nein, nein, ich bin ſehr glücklich über dieſe Löſung. unſichtbar geworden. Weder daheim noch im Theaterl Sonnt
von Sturm, nichts von ausbrechender Leidenſchaft war in
ihm, er nahm ſie voll als Dame; er blieb durch und durch Ich habe ſo viel Schönes von Ihnen gehört. Wie geſagt, konnte er ihrer richtig habhaft werden. Kam er unver=s
die Wahl meiner Tochter iſt mir ſehr recht. Sie ſind ein ſehens auf den Gang oder in die Küche, dann huſchte ſies
der feine, fremde Herr.
1. As dritze
Mann — jener andere iſt es nicht!
raſch davon, bei den Proben verſchwand ſie nach ihrenn
Das war ihr recht. Wäre ſeine Leidenſchaft
durchge=
tung
Bergauer hatte Takt genug, das zu überhören. Wir Liedern faſt plötzlich. Zwar machte ihm dies Verſteckſpiell
brochen, hätte er ſie umfaſſen wollen, vielleicht wären dann
wollen bald Hochzeit machen, und wenn wir erſt von der Spaß, reizte ihn ein wenig zur Verfolgung, aber er hattes
da
die Erinnerungen an Joſefs tolle Küſſe in ihr aufgeſtiegen
Reiſe zurück ſind, dann hoffen wir Sie auf meiner Beſitz= ſo viel andere Gedanken und Abhaltungen, daß er ſich gars
eilen,
und hätten ihn von ihr gedrängt.
Llachte ihr
ung in Böhmen begrüßen zu können!
nicht ernſtlich daran machte, ſie zu ſprechen.
Darf ich Deine Mutter und Dich bitten, ſich heute
Alle ſeine Gedanken ſammelten ſich auf die kommendes stg, ds 1.
Ob ich komme, weiß ich nicht, ich will nicht ſtören. Ich
ſabend zu einem kleinen Souper im Hotel Zentral einzu=
Premiere. Von dieſer hing alles ab. Es hatten ſich aus=s Plarſgl ua
bin eine alte Frau, die gewohnt iſt, einſam zu ſein und um
finden? Ein wenig möchte ich doch unſere Verlobung
wärtige Direktoren angeſagt, das Publikum war durch diee
die ſich ſelbſt die einzige Tochter nicht kümmert!
feiern und ganz im kleinen Kreis, — mein Jagdfreund,
O, ſo ſchlimm wird es nicht ſein! Und wenn Sie erſt Zeitungen ſehr neugierig gemacht. Um ſo ſchwerer konnte:
ſeine Frau, ſein Bruder etwa. Iſt’s Dir recht? Dann
der Durchfall ihn treffen.
noch einen Sohn haben, gnädige Frau, dann ſollen Sie
hole ich Euch ab.
Der Tag rückte immer näher. Nun trennten ihn nure
nicht ſo einſam ſein!
mehr vierundzwanzig Stunden von der Erſtaufführung. .
Gewiß, lieber Freund! Wir wollen uns doch noch
Zu gütig von Ihnen, — ich ſehe, Sie ſind ein ganzer
Sein Vater lag noch immer krank zu Bett, er ſelbſt!
beſſer kennen und lieben lernen!
Mann! ſagte ſie wieder.
hatte die Hoffnung aufgegeben, ſich bald wieder erheben:
Das freut mich! Alſo um 7½ Uhr hole ich Euch mit
Gnädige Frau werden mir doch die ergebenſte Litte zu können. Frau Betta ging ſtill und ſtumm, aber doch
dem Wagen!
erfüllen und heute abend bei einem kleinen Verlobungs= erregt in den Zimmern auf und ab. Der Couſin aus dem
Recht ſo. Mama wird ſich auch ſehr freuen! Warte, ſchmaus im Hotel Zentral zugegen ſein?
böhmiſchen Neſt ſollte heute kommen, und der Profeſſor
ich rufe ſie. Ich glaube, Du kennſt ſie noch nicht. Hab‟
Die Mutter ſah Irma fragend an.
hatte beſtimmt, daß er ſtatt ſeiner die Premiexe beſuchen
ein wenig Gedlrd mit ihr, ſie iſt eine vergrämte, alte
Selbſtverſtändlich kommſt Du. Es iſt nur ein kleiner ſollte.
Frau! Sie eilte hinaus.
Kreis!
(Fortſetzung folat.!
mniter 240
ummer 278.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 17. November 1913.
Seite 3.
Sinteerchter ie rinehe hſtenen antiche er getenr er nineter enenene
n eh ſüllen zu erſcheinen.
Relich und Ausland,
tag und Montag weiß er eine treffende Satire zu ſingen.
eiſtrien 8.
Triebwagenverkehr Darmſtadt-Langen. Vom 1. Wahre Triumphe aber feiert er mit ſeinem „Filmzauber”.
Wien, 16. Nov. Die Hörer der Akademieder
legsſlotember d. J. ab werden die Triebwagenfahrten 917 und Kurz, Narciß Mertens allein lohnte ſchon den Beſuch derbildenden Künſte beſchloſſen, morgen den Beſuch
eſehen, zn älluf der Strecke Darmſtadt-Langen wie folgt geändert: Vorſtellung. Dann kommt aber noch die reizende Sou= der Vorleſungen wieder aufzunehmen, da ſie hinreichende
Namen völ Triebwagenfahrt Darmſtadt-Langen, brette Hedy Flott, die ihrem Namen alle Ehre macht. Gewähr für die Erfüllung ihrer Forderungen darin
er=
ce eine 3imnſtadt ab 11 Uhr 56 Min. vorm., Arheilgen ab 12 Uhr Sehr modern kommt ſie „per Aeroplan” und weiß dann blicken, daß dieſe von zahlreichen Mitgliedern des Parla=
Großhengſliſin, nachm Wixhauſen ab 12 Uhr 8 Min., Erzhauſen in gleichem Maße durch ihre Couplets wie durch ihre ver=ments gegenüber dem Unterrichtsminiſter vertreten werden.
ſiziersuaſ. Uhr 12 Min., Egelsbach ab 12 Uhr 16 Min., Langen führeriſch blitzenden — Augen zu zünden. Burlesken Hu=
Rio de Janeiro, 16. Nov. (Sabotage.) Nach einem
ite beze Uhr 21 Min. 926 Triebwagenfahrt Lan=mor bringt dann General Bumm der mit ſeiner
Funkentelegramm von dem Dampfer „Lutetia” ſind an
ner Nausä-Darmſtadt, Langen ab 12 Uhr 54 Min. nachm., reizenden Partnerin eine ſehr draſtiſche Jongleurburleske Bord der „Lutetia” zwei Matroſen bei einem Sabotageakt
ſowie ſehn Aſisbach an 12 Uhr 59 Min., ab 1 Uhr 10 Min., Erz=aufführt. Auf ähnlichem Gebiete liegen die Darbietungen ertappt worden. Sie hatten die Süßwaſſertanks geöffnet
unſerigblſlen ab 1 Uhr 14 Min., Wixhauſen ab 1 Uhr 18 Min., von Dio und Terry, bei denen ſich übrigens außer= und ließen das Waſſer auslaufen. Sobald die „Lutetia”
Das i Mhilgen ab 1 Uhr 23 Min., Darmſtadt an 1 Uhr 30 Min. ordentlich hohes Können unter dem burlesken Gewande morgen hier angekommen ſein wird, werden ſie den
hie=
ing bi Mänittags.
verbirgt. Ganz entzückend „arbeitet” der vorzüglich dreſ= ſigen Behörden überliefert.
Eine dars)
ſierte Brillanthals= und fußbandgeſchmückte Terrier.
London, 16. Nov. (Verhaftete Falſchſpieler.)
Noch weiter geht in bezug auf Draſtik der Groteskkomiker
rfallin ess Mſhauturnen der Turngemeinde Beſſungen.
Auf der „Kaiſerin Auguſte Viktoria”, welche in Neu=York
Kock, 1lh)
Fritz Servos, der in ſeiner Art wohl einzig daſteht und arkam, wurden wegen gewerbsmäßigen Glücksſpiels
vortreſicht
Das Schauturnen der Turngemeinde Beſſungen am beſonders beim geſtrigen Sonntagspublikum Stürme der mehrere Perſonen verhaftet, welche verſucht hatten,
ameri=
ſtiſchen 2 Lüſigen Sonntag nachmittag gab den beſten Beweis da= Heiterkeit entfeſſelte. Schließlich iſt auch die Szene „Im kaniſche Millionäre auszuplündern und zu betrügen. Der
ereigen ſo ſläſdaß auch im ſüdlichen Stadtteil Darmſtadts die PflegeFr ſchparadies” von Mr. Huberty in humoriſtiſches Ge=Millionär Milliam Ariken verlor 600 Dollar an die Spieler.
und der 6
Wedlen Turnerei und der Jugenderziehung in beſter wand gelleidet, ſo daß die Konſtatierung, daß das ganzeEin anderer Millionär 300 Dolar, außerdem noch einen
en Beicl
ſteht. Es iſt erfreulich, daß jetzt von allen Seiten Programm auf Humor geſtimmt iſt, ſicher nicht zu weit Scheck im Betrage von 2000 Dollar und ein Perlenkollier
Urſches?
Mkannt wird, daß unſerer heranwachſenien Jugend geht.
im Werte von 500 Dolar.
ſich, wie Mlplanmäßige, körperliche Ausbildung unbedingtes Er=
Aber auch die ernſteren Darbietungen ſind von ganz
Paris, 16. Nov. (Unterſuchungen.) Die
Staats=
ng hochu Wrnis iſt. Die großen, idealen Gedanken des Altmeiſters hervorragenden Qualitäten. Die Redam Brothers
anwaltſchaft des Seine=Departements hat eine
Unterſu=
bends greifen immer mehr Platz. Daß auch die Turn=ſtellen in ihrer Szene „Der Menſch” ein paar männliche chung über die tendenziöſen Gerüchte von einer
deutſch=
ſie ni Möllinde Beſſungen in dieſem Geiſte arbeitet zeigten die Akte zur Schau, die allein jedes Künſtler=Auge entzücken franzöſiſchen Meinungsverſchiedenheit über Kolonialfragen
er Feſhl dülſtigen Darbietungen, die hauptſächlich von der Jugend, dürften. Dieſe beiden Herkuleſſe müſſen hervorragende
würdig Wörlei Geſchlechts, ausgeführt wurden. Als Ehren= Modelle ſein. Sie ſtellen mit dem einzigen Requiſit ihrer eingeleitet, welche eine Baiſſe an der Börſe verurſachten.
Paris, 16. Nov. (Dementi.) Nach einer Depeſche
aſt hatten ſich u. a. eingefunden: die Herren Profeſſor prächtig gebauten nackten Körper bekannte Plaſtiken vor aus Beiruth, ſoll der franzöſiſche Admiral Boue de Lapey=
Müger und Profeſſor Dr. Schweisgut, Herr ſchwarzem Hintergrund dar, die von ganz ausgezeichneter
Fübs Daul
Chauſtig Ghlrat Schmuek, verſchiedene Lehrer, die Stadtver=künſtleriſcher Wirkung ſind. Zum Schluß zeigt der eine relre das Geſchwader vor dem maronitiſchen Patriarchen
haben defilieren laſſen. Das Marineminiſterium hat zwar
Mien Vormet und Schupp. Gauturnwart Herrdes ſeltenen Brüderpaares in der Szene „Der Menſch und
keine Nachricht über die Angelegenheit, erklärt es aber für
eſucht u Sſäferbert und der Bezirksturnwart Schmidt und ſein Muskelſpiel”, daß auch ein lebender Körper in ſeinen
Muskeln und Sehnen zerlegt werden kann, wenn er entſpre: ausgeſchloſſen, daß der Admiral dem Patriarchen andere
ganze Anzahl Turnfreunde auswärtiger Vereine.
Iim ¾4 Uhr begannen die Vorführungen, dieſe wur=chend trainiert iſt Die auffehenerregenden Leiſtungen der als die zuſtehenden Ehrenbezeugungen erweiſen ließ.
Stockholm. 16. Nov. (Todesfall.) Der Präſident
Minit einem Aufmarſch aller Beteiligten von zirka 30Beiden ſind gleich intereſſant für Laien, wie ſie für Aerzte
der Zweiten Kammer, Freiherr v. Bonde und ſeine Ge=
Aerinnen und ungefähr 80 Turnern, Zöglingen und und Künſtler Studienobjekte bilden dürften. Mit größtet
Sern eröffnet. Die Turner, Zöglinge und Schüler Berechtigung nennen ſich die 5 Cliftons Bravour=mahlin ſind heute Nacht auf Schloß Eriksberg in
Söder=
fülſen dann äußerſt gefällige Freiübungen recht exakt aus, Equilibriſten”. Sie bringen Glanzleiſtungen an Kraft und mannland geſtorben. Die Freifrau, die mehrere Jahre in=
A waren von dem 1. Turnwart Jäger zuſammen= Gewandtheit, von denen der Stepptanz von Miß Elifton, folge von Gehirnblutungen kränklich war, ſtarb an einen
lt. Hierauf wurde von der Turnerſingmannſchaft bei denen dieſe übrigens reizende junge Dame ihren aus= neuen Anfall, nachdem ſie noch abends mit ihrem Gatten
MTurnfeſtlied” von Geis zu Gehör gebracht. Der 1,gewachſenen Tänzer — im Handſtand balaneiert, noch nicht einen Spaziergang gemacht hatte. Wenige Stunden ſpäter
Sölher der Turngemeinde Herr Profeſſor Kiſſinger das ſchwierigſte Kunſtſtück iſt. — Laſt not leaſt: Cufſae=ſtarb der Freiherr. Sein Tod wird einem Schlaganfall
Mlleine kurze, kernige Anſprache, in welcher er die an=Talma und Yvonne de Forge” „das weibliche zugeſchrieben, der durch die Erregung über den Tod ſeiner
Müden Gäſte ind Freunde begrüßte Er wußte mit Rätſel”, in ihrer unerklärlichen Senſations=Neuheit! Viel Gemahlin hevorgerufen wurde.
nden Worteif die Ideale und Ziele der Turner her=Geld können unſere Damen verdienen, wenn ſie Yvonne
Wäheben. Er ptüpfte an die Erwähnung des 12. Deut= de Forge das Wunder der Ankleidekunſt nachmachten näm=
Luftfahrt.
Lurnfeſtes IIn Wunſch, daß dieſes die Früchte zei= lich, in der unglaublichen Zeit von 30 Sekunden vollſtändig
* Fulda, 16. Nov. Der Franzoſe Faucauld
möge, die ihm gebühren bamit die deutſche Turnerei Toilette machen. Nicht mehr als 12000 Mark wurden im
ewürdigt würde wie ſie es verdiene. Das heutige Laufe des Abends ausgeboten. Trotzdem dürfte ſich kaum vom Ziviltribunal, welcher geſtern mittag in Paris im
Auturnen ſolte Gelegenheit geben, daß jedermann eine Dame finden, die das Kunſtſtück nachmacht, zumal als Luftballon aufgeſtiegen war landete heute morgen
Aen könnte, ſpeziell die Turnerei zur Ausbildung Ankleideraum ein Koffer dient, der verſchloſſen und nach um 3 Uhr bei Sickels auf der Landſtraße. Der Ballon
Wngen Leutstzgewendet wird. Mit ſeiner Anſprache allen Seiten — durchſchoſſen wird. In der Tat bringt dieſe wurde beſchlagnahmt und unterſucht und, nachdem er
Mnd der 1. Eecher zugleich die Ueberreichung von Nummer eine Senſations=Neuheit. — Lichtſpiele mit einer auseinandergenommen war, wieder freigegeben. Die
Zivil= und Militärbehörden behandelten den Luftſchiffer
WermitgliedskgAn an eine ganze Anzahl Zöglinge, neuen Bilderſerie vervollſtändigen das Programm.
mit großer Zuvorkommenbeit.
Abunmehr in dſokeihen der Turner treten und er rich=
Frankfurt a. M., 16. Nov. Zu den
Schau=
tie Mahnun-gn die jungen Leute, tüchtige Mit=
* Nieder=Ramſtadt-Traiſa, 16. Nov. (Verpfle=flügen des franzöſiſchen Fliegers Pégoud, die auf
allſet der Turnerehäkt zu werden und zu bleiben.
filgte ein Ritgenturnen der Turner und Zöglinge. gungsübung.) Hier fand eine kriegsmäßige Verpfle= der Frankfurter Rennbahn am heutigen Sonntag ſtatt=
Muf Riegenturnen der Damenabteilung und Schüler, gungsübung von Beamten der Intendantur und des Pro=fanden, machte ſich ein gewaltiger Andrang bemerkbar.
Darbietungen boten ein recht belebtes Bild. Die biantamtes aus Darmſtadt unter Leitung eines Inten= Seit dem frühen Morgen herrſchte ein orkanartiger
Aenabteilung führte dann unter Leitung von Vor=danturrats ſtatt. Die Herren trafen zu Pferd früh morgens Sturm, der erſt in der vierten Nachmittagsſtunde an
tällnr Bickel Gehſchritt= und Freiübungen in anmutiger hier ein, eimittelten Plätze für Feldbäckereien, Magazine Heftigkeit nachließ. Gegen ¾ 4 Uhr ſtieg Pégoud
und Kolonnen und ſtellten die in beiden Orten vorhan= zum erſten Fluge auf. Er beſchrieb zuerſt eine Anzahl
Mlle aus. Eine beſonders ſchöne Vorführung war ein
enger Kreiſe und ſchraubte ſich dann zu großer Höhe
Aleweigen, von der Schülerabteilung unter Führung denen Vorräte an Vieh und Lebensmitteln feſt.
hinauf, aus der herab er ſeinen Sturzflug ausführte
Leiters Berirksturnwart Saum, ebenſo das Barren=
M. Griesheim, 16. Nov. (Wahlen zur Kranken= und mehrere Salti in der Luft ſchlug, bald flog er
An. Das Pferd= und Bockſpringen der Zöglinge gabkaſſe) Der Gewverbeverein hatte eine Verſammlung ein=mit dem Kopf nach unten bald ſtellte er die Flügel
Mis dafür, daß die jungen Leute fach= und ſachkundigberufen, um Stellung zu nehmen zu den Wahlen zum Aus=ſenkrecht, ſodaß er horizontal in der Luft lag. Der erſte
Wbildet werden Hieran ſchloß ſich ein Keulen=ſchuß für die am 1. Januar 1914 ins Leben tretende Orts=Fiug dauerte über 25 Minuten, worauf er in elegantem
gen der Damenabteilung. Die erſte Turnerriege krankenkaſſe für den Landkreis Darmſtadt. Herr Maurer= Gleitflug genau an der beabſichtigten Stelle niederging.
unter Leitung ihres Vorturners W. Kuntze ein meiſter Sames aus Darmſtadt hatte das Referat über=Trotzdem das Wetter ſchlechter wurde, ſtieg er, nachdem
Mniurenen mit Abſprung vom Schwungſprungbret. nommen. Redner beſprach unſere Arbeiterverſicherung im er im Automobil vom Publikum lebhaft begrüßt. eine
neues zeigte Vorturner Geyer indem er mit einer allgemeinen und verbreitete ſich dann über das neue Reichs=Ehrenrunde gefahren war, zum zweiten Male auf und
lerriege „Ringerſtellungen” vorführte. Den Schluß geſetz. In ausführlicher Weiſe erklärte er die Beſtimmun= wiederholte noch einmal ſeine Flüge, beſonders ſeine
Schauturnens bildeten einige Neckſpiele, von Turnern gen zu den Wahlen zum Ausſchuß der Ortskrankenkaſſe. ganz engen Kurven. Gleich nach ſeiner Landung ſetzte
Turnerinnen ausgeführt. Die
TurngemeindeWas die Zuſammenſetzung des Ausſchuſes anbetreffe, ſo ein wolklenbruchartiger Regen ein.
Wingen kann mit Befriedigung auf den Verlauf ihresmüßten demſelben Vertreter des Gewerbes, Handels, der
Aſthrigen Schauturnens zurückblicken.
Induſtrie und Landwirtſchaft angehören und zwar nach
der Zahl der jeweils Verſicherungspflichtigen. Redner Der König von Sachſen in München.
machte hierzu einen Vorſchlag, wie die Ausſchußmitglieder
* München, 15. Nov. Der König von
Orpheum.
auf die einzelnen Orte unſeres Wahlbezirks zu verteilen Sachſen folgte heute vormittag einer Einladung
ſeien; ſo entſielen auf Griesheim zwei Ausſchußmitglieder der Stadt München und beſichtigte das neue
ſſt. Im Orpheum war geſtern Programmwechſel. Die und vier Stellvertreter. Reicher Beifall lohnte Herrn Kathaus. Um 11 Uhr traf der König im Automobil
Aion wartet für die zweite Hälfte des Monats mit Sames für ſeine gemeinverſtändlichen Ausführungen. Auf por dem Rathauſe ein, wo er vom Oberbürgermeiſter
Mausgezeichneten Darbietungen auf. Es iſt ihr gelun= Vorſchläge aus der Mitte der Verſammlung heraus wur=
Barſcht und dem Bürgermeiſter Brünner empfangen
lein „Großſtadtprogramm” zuſammenzuſtellen, das den alsdann zwei Vertreter der Landwirtſchaft und vier wurde Nach einem Rundgang durch das Rathaus wurde
au dieſer, bekanntlich etwas beſonders Gutes ſagenden Vertreter von Handel, Gewerbe und Induſtrie gewählt.
dem König ein Ehrentrunk gereicht. Danach hielt der Ober=
Wchnung, noch das Prädikat „vorzüglich” verträgt. In
(*) Gießen, 15. Nov. Das große Vergnügungs= bürgermeiſter eine Anſprache in der er dem König für
Mat: mehr kann, man wirklich nicht verlangen, und
in Darmſtadt für die Kunſtliebhaber aller Zweige ſo ſetabliſſement „Windhof” bei Heuchelheim, das ſeinen Beſuch im Stadthauſe dankte und die dreifachen
Be=
alllichend geſorgt würde, wie für die des Varietés, ſo allen akademiſchen Kreiſen Heſſens aus ihrer Studenten= ziehungen des Königs zum Herzen des Münchener Kindls
zeit bekannt iſt, wurde vor etwa 10 Jahren von dem frü= würdigte: Als Verbündeten und Verwandten der Könige
niemand Grund, ſich zu beklagen.
as Programm iſt diesmal vorwiegend auf „Humor” heren Kantinenwirt Duill=Gießen mit einem Koſtenauf= von Bayern, als treu zu Kaiſer und Reich ſtehenden
Bun=
lkimmt, der in allen Variationen ſervi ert wird. Dawand von rund 175 000 Mark erbaut. Nachdem es ſeit desfürſten und als hochſinnigen, werktätigen Alpenfreund.
ilr allem der berufenſte Vertreter ſeiner Gattung, der den letzten 5 Jahren wiederholt ſeinen Beſitzer gewechſelt Bei der Entgegennahme des Pokals erwiderte der König
Aultzeichnete Humoriſt Nareiß Mertens deſſen hat, wobei der Preis immer mehr herunterging, wurde es mit einigen Worten des Dankes für den freundlichen Emp=
Aüfende Qualitäten ja bereits den ſtändigen Orpheums= geſtern zwangsweiſe abermals verkauft, und zwar für fang und ſagte, er freue ſich von Herzen, das ſchöne Rat=
Mäern bekannt ſind. Als ſchöner Willy an der Reini=etwa ein Viertel ſeines urſprünglichen Preiſes, nämlich haus geſehen zu haben, und trinke auf das Wohl der
Manſtalt verrät er indiskret, aber höchſt wirkſam, was für 41 000 Mark. Meiſtbietender wurde die Schlitzer Bier= ſchönen Haupt= und Reſidenzſtadt München. Der König
trug ſich in das Goldene Buch ein und verlieh einigen
Mit=
allllin der Welt reinigungsbedürftig iſt; über den großen brauerei.
läſſigkeit zeichnete ſich Herr Becker als Rhadamés aus. tierungen in der Klangkraft ihrer Inſtrumente den Raum=
Die Partie der Amneris ſang Frl. Jacobs verſtändnis= verhältniſſen entſprechend zu modifizjieren, was ihnen ohne
Woßherzogliches Hoftheater.
und geſchmackvoll, aber zu unruhig im Ton. Schöne ſtimm= Zweifel leicht gelingen dürfte. Urſeres Erachtens iſt auch
liche Mittel entfaltete wieder Herr Perkins als der frühere Platz an der Breitſeite des Saales weit vor=
Sonntag, den 16. November.
Amonasro, der, obwohl Ausländer, die deutlichſte Aus= teilhafter geweſen. Wenn deshalb der erſte Allegroſatz des
Arda.
ſprache beſitzt. Außer den Herren Stephani als Ober=7. Streichquartetts Opus 59,1 von Beethoven etwas durch
V1. Als dritte Oper des Verdy=Zyklus gelangte heute prieſter und Schützendorf als König verdient noch die erwähnten Umſtände leiden mochte, ſo kamen doch die
a Leitung des Maeſtro Arturo Vigna die Oper Frau Beling=Schäfer für die ſchön geſungene Partie drei übrigen Sätze mit Eraktheit und ſorgfältiger
Heraus=
arbeitung der Motive ſehr ſchön heraus. Im Adagio war
zur Aufführung, die erſt kürzlich mit Herrn Slezak der Prieſterin lobend erwähnt zu werden.
Das Publikum ſpendete nach jedem Akt lebhaften Bei= ſogar die Akuſtik für den Ausdruck des „meſto” nicht
un=
allſbsſaſt gegeben worden iſt. Vielleicht hätte es ſich
des=
hallempfohlen, eine andere Oper zu wählen. Weſentlich fall und bereitete dem Maeſtro nach dem zweiten und letz= günſtig, und das flotte Zuſammenſpiel im Schlußſatz, in
welchem Beethoven aus Rückſicht für den Geſandten Raſu=
Ml brachte ihre Aufführung nicht, und auch in der Auf= ten Akte noch beſondere Ovationen.
moffsky ein ruſſiſches Volkslied verarbeitet, brachte den
fäſtſtig des italieniſchen Maeſtros traten mertliche Ab=
4 Heren großen Beifall und ehrenden Hervorruf.
willungen nicht zutage. In der Herausarbeitung der
Das zweite der Tonſtücke Beethovens, dem nach gutem
milſliſchen Details, namentlich aber der Chöre und der
Konzerte.
Herkommen ein Morgen allein gewidmet war, das Trio
inſttmentalen Charakteriſtik, kam das geſteigerte
Empfin=
mm. Die Kammermuſikvereinigung der Nr. 4, für Klavier, Klarinette und Violoncello, Opus 11,
deind die Impulſivität des Südländers zum Ausdruck,
unlſie ganze Aufführung ließ dementſprechend viel echtes Herren Hofrat de Haan, Hofkonzertmeiſter Schmidt, Hof= iſt eines jener intereſſanten und durchweg ſehr wohlklingen=
Werament und künſtleriſchen Schwung erkennen, die muſiker Raſche, Sprenger und Andrege nahm ihre den Werke, die man mit voller Befriedigung genießen
ſi ümentlich auf den zweiten Akt mit ſeinem inſtrumen= Tätigkeit für dieſen Winter am Sonntag, 16. November, kann. Prachtvoll verbanden ſich die zarten Klarinettmelo=
Pomp und dramatiſchen Pathos übertrugen, Zu wieder auf. Die erſte Matinee zeigte wieder eine neue dien des mitwirkenden Herrn Hofmuſikers J. Winkler
eMlleinheitlicheren und geſteigerten Wirkung trugen hier Zuſammenſetzung des Streichquartetts, deſſen Führer nuri mit der Kantilene des Cello und dem Klavierdiskant des
auvverbeſſerte ſzeniſche Arrangements bei. Dieſer Akt geblieben iſt, und es iſt ſehr erfreulich, daß in den neu hin= Seiler=Flügels unter den Meiſterhänden von Herrn
Hof=
zugekommenen Herren dem tüchtigen erſten Violiniſten rat de Haan. Herrn Andrege, dem neuen Celliſten der
Rähnete den Höhepunkt der Aufführung.
llie Titelpartie ſang heute zum erſten Male Frau ſehr brauchbare und muſikaliſch tüchtige Kräfte ſich zugeſellt Kammermuſikvereinigung, boten ſich in dem Adagio dank=
Awey, die ſie mit unfehlbarer Sicherheit beherrſchte haben. Andererſeits kann nicht verſchwiegen werden, daß bare ſoliſtiſche Stellen. In dem Schlußſatz mit Variatio=
Mnit Geſchmack ſang, hinſichtlich der Steigerung der die Neueingetretenen mit den akuſtiſchen Eigentümlichkei= nen kommen alle Inſtrumente gleichmäßig zur Geltung. —
dſtti ſchen Akzente im Vortrag aber nicht alle Wünſche ten, die der Muſikvereinsſaal gerade bezüglich der Streich= Der Beethoven=Morgen war erfreulicherweiſe recht gut
belſtdigte Die übrige Beſetzung war die frühere ge= inſtrumente hat, noch nicht ausreichend vertraut ſind: viel= beſucht.
illin. Durch ſtimmliche Verve und geſangliche Zuver= mehr werden ſie künftig darauf zu achten haben, die Schat=
Nummer 278. ſu hummer 2
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 17. November 1913.
Seite 4.
Rähcaeu
Ein Kindermagen.
gliedern des Gemeindekolegluns Auszeichnungen. Beim 1 Qule ſolher Nachrichten iſt der Reid der Feinde Bul=
MRafa
Verlaſſen des Rathauſes wurde er vom Publikum lebhaft gariens.
Wie man ihn in Ordnung hält.
Wien, 16. Nov. Das Wiener Korreſp.=Bureau
begrüßt.
Jede Mutter, die ihrem Kinde einmal „Cali=kllchs
* München 15. Nov. König Friedrich Au= erfährt von zuſtändiger Stelle, daß die Zeitungsmeldung,
guſt von Sachſen hat heute abend 9.30 Uhr mit den der König von Bulgarien beabſichtige nach Ber= gegeben hat, kommt zur Ueberzeugung, daß dies wirſiußsl Eigel
das ideale Laxativ für die Kleinen iſt. Nichts andsuisd
Herren ſeines Gefolges München verlaſſen und iſt überlin zu reiſen, nicht den Tatſachen entſpricht.
eignet ſich auch beſſer zur Reinigung der zartenß8 Bend
dauungsorgane und zur Regelung des Stuhlganaſ
Salzburg nach Tarvis abgereiſt.
(56
und die Kinder nehmen dieſen ſüßen „Californiſe
Zur Lage in Mexiko.
Pee
* Mexiko, 16. Nov. Die neue Deputierten= Feigen=Sirup” immer gerne ein.
Gib alſo Deinem Kinde keine bitteren oder draſtſgnch
Der Kaiſer in Kiel.
kammer iſt heute zuſammengetreten und hat ſich konſti= wirkenden Mittel ein, gib ihm den aus reinen ru
Wäct.
* Kiel 16. Nov. Ueber den geſtrigen Beſuch des tuiert. Die Konſtituierung des Senats kam nicht zuſtande und Pflanzenſäften bereiteten „Califig”=Feigen=Sirup.
Wa33att
Kaiſers in Holtenau im Kaiſer Wilhelm=Kanal infolge ungenügender Beteiligung der Senatoren. Esreinigt die Organe ohne die geringſten Beſchwerdenlſt
erfahren wir noch, daß der Kaiſer ſich in Begleitung derfehlten die Senatoren der katholiſchen Partei.
Neu=York. 16. Nov. Nach einem Telegramm die normalen Funktionen der Verdauung wieder zurkſl Prima A
Herren ſeines Gefolges des Präſidenten des Kanglamtes
tung kommen und macht Deinen Liebling in Küll
Dr. Kautz und des Kommiſſars für den Kaiſer Wilhelm= aus El Paſo herrſcht unter den mexikaniſchen Konſtitu= wieder friſch und munter. Halte Dir daher immer
Kanal, Konteradmiral v. Bredow, auf dem Dampfer tionaliſten großer Jubelüber die Einnahme von Flaſche „Califig” im Hauſe und gib davon einen Mral
„Aegir” von Wieck aus zu den Kanalerweiterungsbauten Juarez. das als Zugangstor betrachtet wird, durch wel= löffel voll, wenn benötigt, am beſten des Abends
1 Zenin
begab. Der Kaiſer paſſierte mit dem „Aegir” die Süd=ches Waffen aus den Vereinigten Staaten eingeführt wer= dem Schlafengehen.
(I,240
ſchleuſe. Indem ſo zum erſtenmal ein größeres Fahrzeug den können. Wie ſich jetzt herausſtellt, unternahm der In=
In allen Apotheken zu haben, in Originalflaſchen mit genauer Anweläſſth’ größeres O
ür Kinder jeden Alters und Erwachſene zu Mk. 1.50; ertra große. R
die neue gewaltige Schleuſe durchlief und indem die ſurgentengeneral Villa letzthin nur einen Scheinangriff
Mmäuschd
Schleuſentore hierbei zum erſtenmal ſich bewegten, wurde auf Chihuahua, um die Bundestruppen von Juarez fort= Mk. 2.50, Beſt.: Spr. Rei Californ. 75, Ext. Senn. liqu. 20, EIiz.
comp. 5.
1 Zentn
die Schleuſe damit dem Betrieb und dem allgemeinen Ver= zuziehen. Seine Hauptmacht führte Villa gegen Juarez,
kehr übergeben. Der Kaiſer machte danach eine kurze das er bei Anbruch der Nacht erreichte und umzingelte.
in
22212
In Tärtman
Fahrt durch den Kanal bis Levensau. — Zu der geſtrigen Die zurückgelaſſene Garniſon, die völlig überraſcht wurde,
Telephol
Abendtafel an Bord des Schiffes „Kaiſer” war außer entfloh in der Dunkelheit.
F
* London, 16. Nov. Das Reuterſche Bureau meldet
den höheren Flaggoffizieren auch Prinz Adalbert
Eel
geladen. Vormittags hielt der Kaiſer einen Gottesdienſt aus Mexiko: Präſident Huerta erklärte geſtern abend:SReidichtkerversau
Ann
Ich werde von meinem Poſten nicht weichen, ſondern wie
eine häusliche Trinkkur mit der
an Bord des „Kaiſer” ab.
Kiel, 16. Nov. Der Kaiſer ſpeiſte abends beim bisher fortfahren, mein Beſtes zu tun, um die Ruhe des
Prinzen Adalbert. An der Tafel nahmen teil: General=Landes ſicherzuſtellen und mein Verſprechen zu erfüllen,
Assmannshäusen
Kuenſchen
oberſt v. Pleſſen, Admiral Mueller, Korvettenkapitän Hart= das ich bei deſſen Uebernahme gegeben habe. Huerta
gab=
gebildete E
hauſen Herzog Arenberg, Admiral v. Ingenohl Krupp zu, die Verhältniſſe könnten ſich derart entwickeln, daß die
einige Kund
v. Bohlen=Halbach, Kammerherr Graf Walderſee, General= Ausländer in unmittelbare Gefahr kämen, und er fügte Sürar-Adolf-Guenehen
Filial=Exp.
direktor Goneard=Berlin, Konteradmiral Hipper, Kapitän hinzu, daß er in dieſem Falle alles tun werde, um ſie zu
Glänzende Hellerfolge bei Gicht, Rheums
Maß, Fregattenkapitän Meidinger, Korvettenkapitän a. D. ſchützen. Es ſei wahr, daß der Pöbel ſich erheben könnte;
von der Oſten, Kapitänleutnant v. Blanc und Marine= aber er werde nicht zögern, die ſtrengſten Maßnahmen an= ischlas, Stelnlelden, Mieren- und Blasenlung
zuwenden, um die Ordnung wiederherzuſtellen und die
erkrankungen. (VII,2081933i
oberpfarrer Philippi.
Schuldigen zu beſtrafen. Unter allen Umſtänden ſei er ent=
Uoberall zu haben. Detailpreis ab 10 Fl. à 60 Pf., ab 25 FI.ISM
Ilustr Bad=Prospolete u Brunnenschriften kostenfroi durchlä
ſchloſſen ſein Pazikizierungsprogramm durchzuführen. —
Kurverwaltung Gichtbad Assmannshausen am Rhein.
Der deutſche Arbeitsmarkt im Oktober, Der engliſche Geſandte Garden teilte allen Engländern
Niederlaget Kud. Schäfer Nacht., Martinstr. 95. Tel. 27
durch die Konfulate ein Kommunique mit, das der
* Nach vorläufiger Mitteilung des Kaiſerlichen Sta= amerikaniſche Sondergeſandte Lind an Huerta gerichtet
tiſtiſchen Amts auf Grund der Berichte für das „Reichs= hatte und forderte ſie auf, ſich bereit zu halten, auf die erſte
arbeitsblatt” zeigt der gewerbliche Arbeitsmarkt im Ok=Mitteilung hin ſich an beſſer geſicherte Orte zu begeben.
tober gegenüber dem Vormonat einen leichten Rückgang. Diejenigen, die weiter entſernt ſeien, ſollen ſich in großen
Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres iſt eben= Zentren verſammeln, von wo aus ſie ſich leichter zu retten
falls im geoßen und ganzen eine Verſchlechterung feſtzu= vermöchten. Garden verſicherte dem amerikaniſchen
Ge=
ſtellen.
ſchäftsträger der engliſchen Unterſtützung bei der Haltung
Todes=Anzeige.
Die an das Reichsarbeitsblatt berichtenden Kranken= des Präſidenten Wilſon gegenüber Mexiko.
kaſſen hatten am 1. November 1913 5 348320 beſchäftigte
Sonntag vormittag ½ 12 Uhr entſchlief
Mitglieder (3678510 männliche und 1 669810 weibliche)
Literariſches.
oder 11234 mehr als am 1. Ottober, und zwar hat die
ſanft nach längerem Leiden uxgere liebe, gute
— Fabrikanten und Händler von Maſchinen, Werk=
Zahl der männlichen Mitglieder um 23 307 oder 0,63 v. H.
Mutter, Großmutter und Schrgegermutter
abgenommen, die der weiblichen um 34 441 oder 211 v. H.zeugen, Rohmaterialien und Bedarſsartikein bedürfen des
Frau
zugenommen. In der Regel tritt vom 1. Oktober zum 1. bereits weit und breit gut bekannten und als äußerſt
November für die männlichen Perſonen keine merkliche brauchbar und nützlich befundenen Hand= und Nachſchlage.
Veränderung, für die weiblichen eine Vermehrung der buches, des „Adreßbuchs ſämtlicher Berg=
Elise Hartmann Witwa
Beſchäftigung ein. Im Vorjahre trat bei den männlichenwerke, Hütten= und Walzwerke Deutſch=
Perſonen eine ein wenig geringere Verminderung (— 0,56lands nebſt der Nebenbetriebe”. 606 Seiten.
geb. Kamhörger.
v. H.), bei den weiblichen eine nur ganz unbeträchtlich 6 Teile in Leinenband gebunden 8. —Mk., das jetzt
wieder=
größere Vermehrung (2,18 v. H.) ein, doch iſt zu berück= um in völlig neubearbeiteter 9. Ausgabe für 1913/14 vor=
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen
ſichtigen, daß von der Geſamtvermehrung in dieſem Jahre liegt und erneut das Vertrauen rechtfertigt, welches ihm
faſt die Hälfte durch Bezirkserweiterungen einiger Kran=in Fachkreiſen ſchon ſeit Jahren entgegengebracht wird.
Anna Hartmann
kenkaſſen ſich erklärt.
Der reiche Inhalt gliedert ſich in das Verzeichnis der
Nach den Berichten von 16 größeren Arbeiterfachver= Braunkohlenwerke (Brikett=, Naßpreßſteinfabriken Ziege=
Kathi Walz, geb. Hartmann
bänden mit zuſammen 1,7 Million Mitgliedern waren leien, Nebenbetriebe), Steinkohlenbergwerke (Brikett=,
Ende Oktober 1913 46 893 oder 2,7 v. H. dee Mitglieder Ammoniak= Benzol=, Teer= und Naßpreßſteinfabriken,
Paul Walz, Ingenieur
arbeitslos gegenüber 2,8 v. H. Ende September 1913. Kokereien, Ziegeleien) Kalibergwerke, (Salzbergwerke und
und eine Enkelin.
Von Ende September auf Ende Oktober pflegt die Arbeits= Salinen), Erzbergwerke (Blei=, Silber=, Dachſchiefer=, Erz=
Darmſtadt, den 16. Nov. 1913.
loſigkeit etwa gleich zu bleiben und den niedrigſten Stand Kupfer=, Zink= und Zinnbergwerke, Braunſtein=, Eiſen=
(24005
Saalbauſtr. 13.
im Jahre zu haben. Im Jahre 1912 ſtieg ſie allerdings ſtein=, Schwerſpatgruben), Hüttenwerke (Blei= Silber=,
ebenfalls, und zwar von 1,5 auf 1,7 v. H., war damit aber Eiſen=, Zinn= und Zinkhütten, Drahtziehereien, Emaillier=
Die Beerdigung findet Dienstag nachmittal
immerhin noch erheblich geringer als 1913. Bemerkens= Gußſtahl=, Hammer=, Kupfer= und Walzwerke, Hochöfen).
3 Uhr, von der Friedhofskapelle aus, ſtatf
wert iſt auch, daß die Mitgliederzahl der 16 berichtenden Neben den lediglich ſtatiſtiſchen Angaben beziehen ſich die
Gewerkſchaften im Oktober 1913 um noch nicht 100 größer Mitteilungen auf perſönliche und betriebstechniſche Ver=
war als im Oktober 191a
hältniſſe der einzelnen Werke.
Bei 302 öffentlichen Arbeitsnachweiſen mit 153350
Vermittlungen kamen im Oktober auf 100 offene Stellen
bei den männlichen Perſonen 168, bei den weiblichen 116
Letzte Nachrichten.
Arbeitsgeſuche Die entſprechenden Ziffern des Vormonats
Todes=Anzeige.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
waren 160 bezw. 99. Hiernach hätte der Andrang männ=
* Wien, 17. Nov. Der deutſche Botſchafter Freiherr
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
licher wie weiblicher Arbeitſuchenden im Berichtsmonat
wieder etwas zugenommen. Eine Steigerung pflegt all= von Tſchierſchky und Bögendorf und Gemahlin
Heute früh 9 Uhr verſchied ſanft
jährlich im Laufe des Ortober einzutreten und es kann feieren geſtern ihre fſilberne Hochzeit.
kurzem, ſchwerem Leiden unſere gute Gil
Paris, 16. Nov. Mininer Kokomtzow iſt heute
allein daraus auf eine erhelliche Verſchlechterung der Lage
(2400
mutter, Tante und Couſine
nachmittag nach Berlin abgereiſt. Miniſterpräſident
des Arbeitsmarkts nicht geſchloſſen werden.
Die Berichte von induſtriellen Firmen und Verbänden Barthou= und die Miniſter Klotz und Dymont
Frau Ena Pistoh
über die Lage des Arbeitsmarkts im Oktober lauten ver= waren zur Verabſchiedung am Bahnhof erſchienen.
Madrid, 16. Nov. Das Königspaar trat
ſchieden. Ueberwiegend günſtig, wenn ſie auch zum Teil
geb. Boose
Abſchwächungen melden, ſind die Berichte aus dem Kohlen= heute abend ſeine Auslandsreiſe an Der König und die im 73. Lebensjahre.
beegbau. Erzbergbau, aus der Roheiſenerzeugung, der Könzgin werden drei Wochen von Mahrid abweſend ſein.
Darmſtadt, den 16. November 1913.
Rio de Janeiro, 16. Nov. Anläßlich der Jah=
Kali= Maſchinen= elektriſchen und chemiſchen Induſtrie.
resfeier der Republik befinden ſich das deutſche
Die Roheiſenerzeugung iſt noch geſtiegen, denn ſie betrug
Die trauernden Hinterbliebenen
nach Mitteilung des Vereins deutſcher Eiſeninduſtrieller Kriegsſchiff Vineta”, das portugieſiſche „Adamaſtor”,
im Berichtsmonat 1650 205 Tonnen gegen 1589197 Ton= das argentiniſche „Buenos Aires” und das uruguayiſche Die Beerdigung findet Dienstag den 18. Nob
nachmittags 2½ Uhr, von der Friedhofskapelle
F
Montevideo” in der Bucht von Rio de Janeiro. Die
nen im Vormonat und 1 633 539 Tonnen im Oktober 1912. Schiffe flagaten u. ſchoſſen zu Ehren des braſilianiſchen
Ge=
aus, ſtatt.
Meu
Mäßig waren die Stahlwerke (der Verſand der Werke des ſchwaders Salut. Geſtern nachmittagfand für die Offiziere
Stahlwerksverbandes betrug 524891 Tonnen
Rohſtahl=
der fremden Kriegsſchikfe ein glänzender Empfang ſtatt.
gewicht und war um 4499 Tonnen höher als im Septem= Dieſem wohnten die Miniſter, die Offiziere der
Land=
ber dagegen um 15 695 Tonnen niedriger als im Oktober
und Seemacht, die Parlamentsmitglieder und die Be=
Tageskalender.
1912) und die Textilinduſtrie beſchäftigt, während die amtenſchaft, ſowie Wenzeslaus Cruz, der künftige Prä=
Montag, 17. November.
Holzinduſteie und das Baugewerbe weiter über Arbeits= ſident bei, der hierher gekommen war, um mit den
mangel klagen. Verſchlechterung gegen das Vorjahr mel=
Bauter)
politiſchen Parteiführern zu verhandeln. Nachts waren Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
den faſt die meiſten Induſtrien, namentlich die Eiſen= die Stadt und die Bucht illuminiert. In den Straßen Klavierabend von Willy Hutter um 8 Uhr ime
Sfort ge
und Stahl=, Maſchinen=, Textil=, Holzinduſtrie und das herrſchte ein reges Leben.
— „Zur Traube‟.
Baugewerbe.
Peking, 16. Nov. Amtlich wird bekannt gegeben, Vortrag von Profeſſor D. Gunkel um 8¼ Uhr in tt. u. K7
Von 255 Firmen iſt die Arbeiterzahl angegeben, und der künftige Zentral=Verwaltungsrat werde
Saale des Muſikvereins.
Minger, 4
zwar mit 314 732 zu Ende Oktober 1913 gegen 306 378 zu
nicht die geringſten geſetzgeberiſchen Befugniſſe haben, Vortrag von De. Cahn um 8¼ Uhr Kahlertſtraße 28
Ende Oktober 1912. Es iſt alſo eine Vermehrung um 2.7
3 ſondern lediglich eine beratende Tätigkeit hinſichtlich der
(Frauenverein der Johannesgemeinde).
v. H. eingetreten während für den September eine ſolcheVerwaltungsangelegenheiten ausüben.
Verſammlung der Vereinigten Bezirksvereine un
gegenüber dem Vorjahr um 3,97 v. H., für den Auguſt eine
8¾ Uhr im „Schützenhof”
ſolche von 6,66 v. H. zu verzeichnen war. Der Umfang
Preiskegeln des Bürgervereins und
Darmſtädten=
der Steigerung iſt alſo gegenüber den Vormonaten zurück=
Zur Affäre der Prinzeſſin Marie von Schweden.
Fechtklubs.
gegangen Die Erhöhung, an der in der Hauptſache die
* Stockholm, 17. Nov. Swenska Telegr.=Bur. ver=Geflügel= und Vogel=Ausſtellung in den
Großinduſtrie beteiligt iſt, iſt auf einige Gewerbegruppen öffentlicht folgende Mitteilung: Prinzeſſin Marie von
„Stadt Pfungſtadt”.
beſchränkt unter denen die chemiſche Induſtrie mit 12.51 Schweden, geborene Großfürſtin von Rußland, die ſich
Verſteigerungskalender.
v. H. der Bergbau und das Hüttenweſen mit 4,68 v. H. ſeit ihrer Abreiſe von Stockholm Mitte Oktrer in Paris
und die Maſchineninduſtrie mit 405 v.H hervorragen. Die= bei ihrem Vater aufhält, hat die Abſicht erklärt, nicht
Dienstag, 18. November.
ſen Zunahmen ſtehen indes erbebliche Rückange in der elek=nach Schweden zurückzukehren, um die ehe= Schwiellen=Verſteigerung nach Zuſammenkunſſd
triſchen Induſtrie (— 8,21 v. H.), Holzinduſtrie (— 7,99 v.,liche Gemeinſchaft wieder aufzunehmen.
um 3.15 Uhr im Bahnhof Weiterſtadt.
H.) im Bekleidungsgewerbe (— 4,32 v. H.) und endlich im Alle Schritte, die bei der Prinzeſſin getan wurden, damit
Nahrungs= und Genußmittelgewerbe (— 3,68 v. H.) gegen= ſie ihren Entſchluß aufgebe ſind erfolglos geweſen. — Die
Duck und Perlag. z. 6. Pilichiche Zoſbuchnchen
beſt äſ
mehr oder weniger phantaſtiſchen Gerüchte, die dieſe Ange=
Ehrr.
Verantwortlich für den politiſchen Tei, für Feuillton;
fre. 38
legenheit hervorgerufen hat, entbehren jeder Begründung.
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtek; für den übriges
(Schluß des redaktionellen Teils.)
ch
redaktionellen Teil: Mar Streeſe; für den Inſeratenteili
Vom Balkan.
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
ieben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
* Berlin, 16. Nov. Die bulgariſche Geſandtſchaft
Für Erholungsbedürrige und leichtere
A
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
erklärt: Die Meldung des Daily Telegraph, König Fer=
Sommer und
dinand beabſichtige, zugunſten des Kronprinzen Voris
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaigs „Wex4
Kranke. Winter besucht.
n
A
abzudanken iſt ganzlich erfunden und falſch;
Kursnstalt Rofheim i. T.
5Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werdens
ebenſo ſind die Gerüchte über eine angebliche
anti=
bens.,
Gelvent Stunde von Frankfurt a. M. 8 nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichd
Piſ. Koße
dynaſtiſche Bewegung in Bulgarien völlig unrichtig. Die Prospekte durch Dr. Schulze-Kahleyss, Nervenarzt.
zurückgeſandt.
Ungen.
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aus
Nummer 278.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 17. November 1913.
Seite 5.
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S. 15—19, 21—26 83,
Worms . . . . . . .. 86
0 Deutſch. Ueberfee Electr. 163,40
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5 Agentinier . . . . . . . 97,10
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00
3½
do.
Gummi Peter . . . . 74,00 4½ Moskau=Kafan . . . 92,60
Diſche. Reichsſchatanw. 99,00
800 2
do.
(84
do.
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84,004 Liſſabonner v. 1888.
3½ Deutſche Reichsanl. . 85,204½ Chile Gold=Anleihe. 88,50 30 Adler=Fahrradwerke
4 Wladichamchas . . . . 85,50 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
,20
Verzinsliche
76,005 Chineſ. Staatsanleihe.
Kleyer. . . . . . . 355,254 Mfäſan Kotkom . . . . — 13½
do.
84,20
do.
Anlehensloſe.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 99,00
4½
12 Maſchinenf. Badenia 125,00 3 Vortugieſ. Eifind.. . . 69,25 4
do.
89,10
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
—16 Wittener Stahtrohren —
Badiſche . . . Tlr. 100 177,0
Japaner . .
3½ do. Conſols . . . 9
55.
, ,
*320
S. 12, 13, 16 . . . . 86.60 3½ Ebln=Mindner , 100 1335
do. do.
5 Innere Mexikaner. . . 75,001 8 Steana Romana Petr. 145,20 24/‟ Livorneſer . ..
67,10
S. 14, 15, 17, 24/26
03 Hol. Komm. . ſt. 100 1120f
4 Bad. Staatsanleihe . . 97.70
do.
48,5015 Zellſtoff Waidhof . . 204,50 3 Salonique=Monaſtir. . 62,70
18—23 . . . . . . .
96,60
3 Madrider . . Fs. 100
91,75 4 Gold=Mexikanerv. 1904 74,00 12½ Bad. Zucker=
Wag=
do.
5½
4 Bagdarbahn .. . ..
79,75 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
häuſel . . .
5 Gold=Mexikaner . .
do.
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20 4 Meininger Pr.=Pfande.
197,504½ Anaiſche Eiſenb. . 91,
. 1402)
briefe . . ..
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,7013½ Buenos Aires Prov. 65,5010 Neue Boden=2. A.=Geſ. 86,50 4 Miſſouri=Pgeiſie . . . 90,20
S. 3—5 . . . . . . . 84,00
3 Südd. Immobilien . 53,20
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 17800
do.
3½
84,00 Aktien inländiſcher
Northein=Paeifie . . . 94,00
S. 9—11. . . . .
84,10
3 Oldenburger . . . . . . 128,
do.
75,00 Transportanſtalten.
4 Southern=Pacific . . . 89,70 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00
Bergwerks=Aktien.
84,00 2½ Raab=Grazer fl. 150
4 Hamburger Staatsanl. 97,208 Hamb.=Amerika=Paket=
5 St. Louis und San
3½
do.
4 Heſſ. Staatsanleihe : 98,00
Unverzinsliche
fahrt . . . . . . . 134,7510 Aumetz=Friede . . . . 150,60
4 Rhein. Hypothek.=Bank
Francisco . . . . . —
4 do. do. (unk. 1918) 96,503 Nordd. Lloyd . . . . . 118,30 12 Bochumer Bergb. u.
Anlehensloſe.
5 Tehuantepec . .. 3. . —
(unk. 1917) . . 83.30
do.
3½
3½ do. (unk. 1914) . . 83,30 Augsburger . . . . . fl. 7 34,,0
83,506 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,50
Gußſt. . . . . . . 203,75
Bank=Aktien.
do.
11 Deutſch=Luxemburg.=
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Bergb. . . . . . . 134,20
do.
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Mailänder . . . . Fs. 45 —
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10 Gelſenkirchener . . . . 172
8½ Bergiſch=Märkiſche
vo. v. 1875 91,105 Anatol. Eiſenb. 60%
do. . . . . Fs. 10 —
Städte=
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do. v. 1858 fl. 100 508,00
4 Italiener Rente . . . .
.
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12½ Deutſche Bank. . . 246,00
ungar. Staats . . ſl.100—
4½ Oeſterr. Silberrente 84,40
Frankfurt . . . . . . . 96,30
Caro . . . . . . . 61,206 Deutſche Vereinsbank . 117,25 3½
4 do. Goldrente 88,600 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 2
95,70 Benediger . . . . Fs. 30 —
do.
do. einheitl. Rente 81,3016 Pennſylvania R. R. . 109,00 4 Laurahütte . . . . . . 148,50 5½ Deutſche Effekt.= und
Türkiſche . . . . Fs. 400 165,0
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Heidelberg . . . . . . 93,70
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65,00
3 do. Spezial . . . . 9,80
84,90 Engl. Sovereigns . . . . 20,2
do.
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85,00 Amerikaniſche Noten . . . 4,20½,
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4 do. v. 1905 . . 86,0014 Chem. Fabrik Gries=
Engliſche Noten . . . . . 20,4.
Magdeburg . . . . .
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 85,00 5½ Pfälziſche Bank. . . 121,75
3,
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4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,20
4 Mainz . . . . . . . . 94,80 Franzöſiſche Noten . . . . 81,00
.. . 231,50 4½ Nordd. Lloyd=Obl. 98,20 6.48 Reichsbank . . . . . 137,00 3½
Holländiſche Noten . . . . 169,I
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do. v. 1902 . . . . 90,4027 Farbwerke Höchſt. . . 591,00 4 Eliſabethbahn, freie . . 89,00 7 Rhein. Kreditbank . . . 126,80
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Nummer 278.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 17. November 1913.
Seite 7.
Ofn Kreisgruppe
Beamtenkartell.
Deuischer Fieltenverenl, Darmstadt
Tel.
OKPNLUrTze9
Beamte!
Kollegen!
Einladung zum Vortrag
Am nächſten Mittwoch, den 19. November, ſind 17 Stadt=
(mit Zeichnungen und Lichtbildern)
(23664da
sowie die
Heute
des Herrn Kapitän zur See a. D. Freiherr von
Meerſcheidt=
ordnete neu zu wählen. Für das Geſchick und Wohl unſerer
folg. Tage
Hülleſſem aus Eberswalde bei Berlin über:
ſidt iſt der Ausgang der Wahl von großer und weittragender
der brilante
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tneutung. Darum gilt es, Männer zu wählen, die volles Ver=
M
„Ote Kampfkraft und Keiegsbereitſchaft
ſe
ſndnis für die vielen Aufgaben der Stadt und das Wohlergehen
Ieuém
ler ihrer Bewohner haben und die befähigt ſind, in ſelbſtloſer
nite utein Pertih nehn Flainde
unparteiiſcher Weiſe das Amt als Stadtverordneter auAspielplan vom 16.—30.
kwalten.
November.
übrigen europäiſchen Großmächte‟
Beamte! Kollegen! Zum erſten Male tritt die
ver=
ſigte Beamtenſchaft an die Oeffentlichkeit, zum erſten Male be=
Mittwoch, 19. Nov., abds. 8 ¼ Uhr, im Kaiſerſaal, Grafenſtr.
Unaonn Mla
Eintritt frei für jedermann. Damen ſind herzlich willkommen.
Aigt ſie ſich geſchloſſen an der Stadtverordnetenwahl, eingedenk Soussae Talma u.
er vornehmſten Bürgerpflicht.
Ze Zi ee Zme Z Z
Die Beamtenſchaft hatte urſprünglich 4 Herren benannt, von
Eim ſie überzeugt war, daß ſie in hervorragender Weiſe geeignetr Tchlllb ub Pel geilTugi. Nachm. Kartee-Konzert Hotelheb.s
d, an berufendſter Stelle zum Wohl der Gemeinde mitzuarbeiten.
Das welbliche Räteel
Un Herr iſt aus durchaus zu billigenden Gründen zurückgetreten.
Das Wunder der
An-
ſe 3 verbleibenden Kandidaten, die Herren:
kleidekunst.
Staatsſchuldbuchführer Henrich,
Posten
Miniſterialreviſor Krug,
OglänzendeDlebütse
Miniſterialkanzliſt Engmann
Mann
hdrenen in vollkommenſter Weiſe bei der Stadtverordnetenwahl
Ermäß. Vorverkauf siehe Plakate
Unterſtützung der geſamten Beamtenſchaft zu erhalten. Ihre
und Zettel. (24002
Ahl muß für die Beamtenſchaft in ihrer Geſamtheit Pflicht
M
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Ehrenſache ſein.
Gehrock., Frack, Smoking=An=Hete Steeeel
züge, Zylinder zu verleihen
Es iſt davon abgeſehen worden, einen beſonderen Wahlzettel Rheinſtraße 5, 2. Stock.
(20493a Nur Montag u. Dienstag als Einlage
zaſtellen. Jeder Beamte bediene ſich des Wahlzettels,
tägl. friſch,
das grosse Filmschauspiel
(23986
ihm die beſte Bürgſchaft zu bieten ſcheint für ein ge=Pariſer Ropffalat, Stück 12 u.
ſhliches Zuſammenarbeiten in der Stadtverordnetenverſammlung. 13 Pfg., empfiehlt Jakoh Klein, Saal-
Dee 5
Der Beamte ſei aber deſſen eingedenk, daß die vereinigte Be= baustr., Ecke Sandstr., Tel. 1476. (*1498'sgo
Diejenige Person,
tinſchaft mit großer Vorſicht, auch die Intereſſen des eigenen
Die Probiermamsen.
die am 14. Novbr., 5 Uhr nachm.,
Eindes berückſichtigend, jedoch durchaus nicht in den Vordergrund Ecke Grafen= u. Eliſabethenſtr. den 2 Akter Ein erschütterndes, äusserst
2 Akter
ind, ihre Auswahl getroffen hat.
Handkoffer mitnahm, iſt erkannt
spannend. Schauspiel aus dem
Beamtg” Kollegen! Fühlt ihr Euch als Glieder eines u. erfolgt Anzeige, wenn derſelbe
Leben einer Probiermamsell. Luh
nicht binnen 3 Tagen nach
Rai=
indes, ſo zeigt durch die Wahl der Herren:
Nicht zu verwechseln mit dem Film „Der Roman einer
Probier-
bachermühl, Poſt Groß=Umſtadt,
mamsell‟. Ausserdem das übrige glänzende Programm.
(*15003go
Henrich
Engmann geſchickt wird.
Krug
der Beimtenſtand gleich den anderen Berufsſtänden gewillt
ernſtlich zum Wohle unſerer Stadt mitzuarbeiten.
Saumſeligkeit und Gleichgültigkeit darf es für die
hiriten nicht geben, wenn es ſich darum handelt, durch die Wahl
Gelegenheit!
N.r. S. I. Wiel Wos Wahn:
Bihhrter Kräfte aus ihren eigenen Kreiſen unſerem Gemeinweſen
tienen. Alle Sonkenintereſſen und Sonderwünſche ſind
ükkzuſtellen vor dem einen Gedanken, daß die Beamtenſchaft
Achtung!!
6
ſmütig in dieſer wichtigen Angelegenheit auftreten darf und
Meiner ſehr geehrten Kundſchaft, auch denen die es noch werden
Itreten muß.
wollen, zur gefäligen Kenntnis, daß der Verſand meiner
Beamte! Kollegen! Welcher Zettel von Euch auch in die
nach ital. Art,
Planinos
hlurne gelegt werden möge, er trage, nötigenfalls durch be=
Prima Salami
schnittfest
ſſdine Aufſchrift, die 3 Namen:
1 Steinweg 650 M.
fabriziert aus allerfeinſtem, tierärztlich unterſuchtem Roß=, Rind= und
Schweinefleiſch, wieder begonnen hat.
Staatsſchuldbuchführer Henrich
1 Neupert . 620 M.
Meine Salami iſt ſelten ſchön ausgefallen, ſchön hellrot im An=
1.Arnold . . 560 M.
ſchnitt, im Geſchmack den feinſten, teuerſten Fabrikaten ebenbürtig.
Miniſterialreviſor Krug
Jeder Verſuch führt zur dauernden Nachbeſtellung, nur Lob und
1 Lehmann . 530 M.
Miniſterialkanzliſt Engmann.
Anerkennungen. Vorjähr. Verſand über 600000 Pfd., — Pfd. 110 Pfg.
1 Liehr . . 475 M.
Ferner empfehle ſchöne ſchnittfeſte Knackwurſt, geräucherte Zungen=
Nur durch vollzählige Beteiligung an der Wahl
wurſt in Schweinsblaſe, feinſte pikante, weiche Mettwurſt nach
Göt=
mit voller Garantie!
tinger Art, à Pfund nur 70 Pfg. ab hier Nachnahme. — Bitte um
s genannten Herren vermag die Beamtenſchaft der Bürgerſchaft
(23974a
Die Instrumente sind
gütige Aufträge.
hn freien Willen zur Mitarbeit zu betätigen und zugleich
moderner Konstruk-
A. Schindler, Wurſtfabrik
Metun, daße ſie wie kein anderer Berufsſtand gewillt iſt, ihre
tion, kreuzsaitig und
rgerpflicht zu erfüllen.
Chemnitz 32.
habensämtlich Elfen-
Der Erfolgwird zeigen, daß Einigkeit zum Beſten
beinklaviaturen.
&
Rt.
N.
Auf Wunsch
Die Beamtenſchaft hat alle Urſache, ſich alle Wahlvorſchläge
Brennnolz
n anzuſehen, und auch den übrigen, von anderer Seite
vor=
auch in Miete!
in Schwarten oder Klötzchen, kurz geſchnitten, prima trocken, daher
Hlagenen Kandidaten ihre Stimme zu geben, von denen ſie
direkt zum Anfeuern verwendbar, liefert per Zentner Mk. 1.40,
Besichtigung und
Weugt iſt, daß deren Wahl allen Berufsſtänden und damit
inkl. Oktroi, frei Keller
Probieren
dem unſerigen zum Segen gereichen wird
J. Awerbuch, Wendelſtadtſtr. 47, Telephon 1422.
gerne gestattet.
Beamte! Kollegen! Zeigt, daß Ihr einig ſein könnt,
(22063a
NB. Bei Fuhren von 10 Ztr. bedeutend billiger.
hnn es gilt, hohe Ziele zu erreichen.
Das Beamtenkartell.
Kallkilioid
J. A.:
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Mahr, Vorſitzender
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(Beſte
Zum erſten
merſänger:
Fär cie
Male wiederholt: „Auferſteh=
Faren Kodlen
Zum erſten Male
wie=
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Mittwoch, 19. Nov. 52. Ab.=Vſt.
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daß ich täglich
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riſche Vollmilch per Liter 22 Pfg. Vorſt. A 13. Verdi= Zyklus
3 Mark. Zur Kopfwäsche nur Javol-
(unter muſikal. Leitung von
Ar=
frei ins Haus liefere.
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turo Vigna). Vierter Abend.
Um geneigten Zuſpruch bittet
Man verlange die Broschüre „Das schöne Haar” gratisvon den
Neu einſtudiert u. neu inſzeniert:
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(18858a Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Poſtkarte genügt.
Nummer 278.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 17. November 1913.
Sette 8.
M
Wahl der Beiſitzer zum Kaufmannsgericht.
50
Bei den am 11. und 12. d. Mts. ſtattgehabten Wahlen der
Beiſitzer zum Kaufmannsgericht ſind nachſtehende Perſonen gewählt
Nähmasehtnen
worden:
A. Aus dem Kreiſe der Handlungsgehilfen:
1. Liſte des deutſchnationalen Handlungsgehilfenverbandes:
Krang
253 Stimmen
a) Max Wiemann
b) Ludwig Weimar
252
,
252
„
c) Johannes Horn .
51
,
Me
d) Kurt Gebhardt
251
e) Chriſtian Dietſch
2. Liſte der Kaufmänniſchen Verbände in Darmſtadt und des
Deutſchen Bankbeamtenvereins, Zweigverein Darmſtadt.
299 Stimmen
Wilhelm Schnellbächer
297
b) Albert Theuerjahr
. 296
,
c) Albert Stumpp
296
,
d) Georg Wilhelm .
296
e) Eugen Müller
Die unter 1a bis e und 2a bis e bezeichneten Perſonen ſind
als Hauptbeiſitzer und die unter 1d, e und 2d e bezeichneten Perſonen
Reparaturen
als Hilfsbeiſitzer gewählt.
an sämtlichen Fabrikaten
B. Aus dem Kreiſe der Kaufleute.
erledigt
Liſte des Handelsvereins, Detailliſtenvereins, Kaufmänniſchen
prompt u. billig
Vereins und Kathol. kaufm. Vereins Konſtantia.
Unsere direkten Importe neuester Ernte sind vorzüglich
99 Stimmen
a) Ludwig Fiſcher, Kaufmann
ausgefallen und kommen in unseren Filialen zum
97
b) Adolf Kahn, Kaufmann
Haas &
(23992omf
Verkauf.
c) Karl Malzi, Weinhändler
95
d) Joſeph Plaut, Kaufmann
Bernhard
e) Philipp Stein, Volksbankdirektor 95 „
bis
Ausgewählte Mischungen
19 Rheinstr. 19.
5
f) Ludwig Heißner, Fabrikant
offen das Pfund von Mk. 1.00 Mk. 3.00
(22156a)
g) Friedrich Becker, Kaufmann
25
77
h) Wilhelm Kölb, Kaufmann .
,
auch in Paketen von 10 Pfg. und höher.
B
i) Auguſt Jakobi, Fabrikant
65
k) Friedrich Klokow jr., Kaufmann
Schreibmaschine
Die unter B a bis k bezeichneten Perſonen ſind als Haupt=
§ Kaiser’s Kaffee-Geschäft ein
beiſitzer und die unter B g bis k bezeichneten Perſonen als Hilfs=
(Adler & Blickensderfer)
(23993
beiſitzer gewählt.
(22814a
j. m. b. H.
Nach § 15 des Kaufmannsgerichtsgeſetzes ſind Beſchwerden faſt neu, ſehr billig
gegen die Rechtsgültigkeit der Wahlen nur innerhalb eines Monats Müller & Ober, Karlſtraße 30.
Europas größter Kaffee-Rösterei-Betrieb. 7 Ueber 1000 Filialen. MReichskan
nach der Wahl zuläſſig und können bei dem Kreisausſchuß hier vor=
V
gebracht werden.
In Kanst. GsS
Darmſtadt, den 13. November 1913.
ſitzt und paßt ſofort bei An=
Der Oberbürgermeiſter.
wendung meines Apollopulvers=
I. V.: Mueller.
gromat. (Schultz 5166); nur echt in
10
Blechdoſen à 50 Pfg. in der Dro=
Stadtverordnetenwahl.
veizbdrenn maige
Am Tage der Wahl, Mittwoch, den 19. I. Mts., ſind unſere gerie Friedrich Schgefer. (II,12723
Zahlſchalter ununterbrochen von vormittags 8½ Uhr bis
nach=
mittags 6 Uhr geöffnet.
Neuanfertigungen, Reparaturen u. Oirznderungeeiten und
Darmſtadt, den 13. November 1913.
Die Stadt kaſſe.
Meutzihalttan
Koch.
ſowie
23995oi)
Goreles Loa
Dampfmedizinaltran
Einziehung von Erbbegräbnisplätzen.
Die nachſtehend bezeichneten Erbbegräbnisplätze auf dem Beſſunger
von Iter Firma in Bergen
Hofkürschner
(205aſ
Friedhof:
(Norwegen) direkt bezogen
Mauer Nr. 10 (Klier, Johann Georg)
Telephon M
35 (Schneider, Chriſtine, geb. Scheld, Ww.)
in Flaſchen ſowieloſe gewogen,l Eschollbrückerstr. 3
,
„ 44 (Henkel, Wilhelm)
ebenſo Lebertran-Emulsion
Haltestelle der Elektrischen: Ecke Heinrich- u. Heidelbergerstrae
(Heinz)
„ 51
,
in Flaſchen billigſt.
„ 55 (Berth, Johannes)
,
3 (Schmall, Ludwig)
Ue
102 (Jäger, Johannes)
Gehrüder vierheiter
„ 104 (Boßler, C. F. H.)
14 Schuſtergaſſe 14
„ 106 (Hüter, Jakob)
„112 (Greiffenſtein, Revierförſter)
Telephon Nr. 200.
„ 117 (Nikolai, F.)
(23548a)
(23997a
„ 118 (Hahn, Rebekka)
Ote teruch
2.
„ 121 (Kronenbold, Dorothea)
Zahlreiche Aerzte u. Profeſſoren emp=
„ 122 (Becker, W., Realſchuldirektor)
fehlen als hervorragend gutes, wirkl.
Lit. A „ 42 (Brandis, Eliſe)
vertrauenswertes Mittel beiHuſten,
„ 48 (Oberndörfer, Mr.)
,
„ 49 (Daudiſtel)
,
„ B „ 24 (Hofmann, Frl.)
160
46 (Seiferling, Dr., Witwe)
. 74 (Berkhaupt, Kath.)
Heiserkeit,
,
„ C „ 38 (Kohl, Peter)
rauhem Hals, Erkältung ſtündlich
75 (Beck, Johanna)
1 bis 2 echte Altbuchhorster
3 (Baumgärtner, Regina)
D „
Mineral-Pastillen (in Rollen
„ 17 (Jakob Lorge, Frau)
,
à 35, 50 u. 85 Pf.). In hartnäckigen
9IEberhardt, Lud. Berth.)
„ 1
und veralteten Fällen außerdem
(Hofmann, Johs.)
,
täglich Altbuchhorster Mark-
34 (Beſt, Heinrich)
sprudel Starkquelle (Fl. 65 und
„ 44 (Wißmann, Conrad)
95 Pf.), mit heißer Milch gemiſcht,
47 (Kräger, Barb. und Kath.
2a5
die ſeit dem Ableben der Beſitzer nicht mehr unterhalten werden und trinken. Dieſe rein natürl. Kur wirkt
e
Me
Ws ei
an die Stadt Darmſtadt zurückgefallen ſind, ſollen weiter vergeben außerordentlich wohltuend, ſchleim=
(22963a löſend, beruhigend und gleichzeitig
Eeieg
werden.
Anſprüche an die Plätze ſind bis zum 15. Dezember 1913 aufkräftigend und bringt meiſt augen=
Deſpr
dem Büro für Friedhofsangelegenheiten, Marktplatz 8 (Rathaus),blicklich Erleichterung. Echt in der
(ä die Hof
geltend zu machen, widrigenfalls ihre Einziehung und Weiteroer=Engros=Niederlage Friedrich
Schaefer u. in der Hofdrog. Chr.
Gucbender
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Darmſtadt, den 27. Oktober 1913.
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e
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