Darmstädter Tagblatt 1913


12. November 1913

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immer 272

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176. Jahrgang

hrmatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 273.
Mittwoch, den 12. November.
1913.
Lie heutige Nummer hat 24 Seiten. das Soll und Haben aufzuſtellen. Die Verantwortung aufrecht erhalten, iſt unſer Unterſeedienſt über zweimal
jener Staaten gegenüber ihren neuen Untertanen iſt groß. ſo ſtark als der der nächſtſtärkſten Seemacht. Das iſt ein
Asquith ſprach ſeine Genugtuung darüber aus, daß derUebergewicht, welches wir nicht verlie=
Krieg lokaliſiert werden konnte Eine Tatſache in derren können, weil die Unterſeeboote nur in geübten
Das Wichtigſte vom Tage.
Geſchichte des letzten Jahres, auf die man mit ungemiſchter Händen nach langer Erfahrung von Nutzen ſind; und wir
Befriedigung zurückblicken konnte, iſt, daß ſich die Be= haben in den letzten zehn Jahren ein Perſonal von über
ſefranzöſiſche Kammer nahm mit 328 gegen 222 fürchtungen über die Wirkungen des Ausbruchs des 3000 Offizieren und Mannſchaften geſchaffen, welche, wie
Zeimmen ein Amendement Lefèvre zum § 21 des Ge= Krieges nicht bewahrheitet haben. Durch Geduld, Takt wir glauben, Meiſter der Kriegsführung mit Unterſee=
itzes
über die Wahlreform an, wodurch das und Selbſtbeherrſchung auf der einen, ſowie durch den booten ſind, und das iſt eine Stärke, die nicht eilig zuſtande
ke Wahlreformprojekt im weſentlichen wiederhergeſtellt guten Willen auf der andern Seite wurde man Herr der gebracht oder in einem beſchränkten Zeitraum beſchafft
p id.
Schwierigkeiten. Die Auswärtigen Aemter haben nochl werden kann. Selbſt in den Regionen der Luſt hat die
ſſe bevorſtebende franzöſiſche Anleihe durfte genügend Arbeit vor ſich. Bezüglich Albaniens und des britiſche Marine den Wettbewerb keiner anderen Marine
errausſichtlich in der erſten Halfte des Dezember emit= Balkans wäre es zu viel geſagt, daß wir mit der Er= zu fürchten. Die britiſche Marine hat hierin einen Punkt
ledigung zufrieden ſind aber wir mußten ſie hinnehmen. des Fortſchrittes erreicht, der allen voraus iſt, was an=
ſiert
werden.
Befriedigend iſt, daß die aſiatiſche Türkei nicht in derwärts erreicht worden iſt. Dies iſt jedoch nicht genug.
ibelgiſche Abgeordnetenhaus und der Mitleidenſchaft gezogen worden iſt. Es iſt der Wunſch der Die dauernde Sicherheit dieſes Landes kann nicht durch
Senat ſind eee zur ordentlichen Seſſion zuſam= britiſchen Regierung, daß die Integrität dieſes Gebiets Waffengewalt aufrecht erhalten werden, wenn wir nicht
engetreten. Zum Präſidenten des Abgeordneten= nicht beeinträchtigt werde Dort befinden ſich die hei= imſtande ſind, uns zur erſten Nation auf, dem
huſes wurde Schoellart, zum Senatspräſidenten Baron ligen Stätten der Geſamtheit der Mohammedaner, von ganzen Gebiete der Luftſchiffahrtsent=
denen
viele Millionen loyale Untertanen der britiſchen wickelung zu machen. Dies wird eine Aufgabe von
Favercau wiedergewählt.
Krone ſind. Wir konnten nur mit lebhafter Beunruhigung langer Dauer ſein. Andere Länder haben damit früher
dem Guild Hall=Bankett in London hielt der eng= Ereigniſſe betrachten, die die heiligen Stätten berührten begonnen. Das angeborene Genie der Franzoſen, die un=
ſche
Marineminiſter Churchill eine Rede und ebenſo die Möglichkeit, die ihre Loslöſung bezwingbare Ausdauer der Deutſchen, haben auf dieſem
ſifer die Aufgaben der engliſchen Marine und der von dem mohammedaniſchen Beſitzſtand zu bringen Gebiete Ergebniſſe gezeitigt, denen wir gegenwärtig nicht
ügliſchen Luftſchiffahrt.
drohte. Natürlich gab es noch andere Gründe, gleichkommen können. Um eine Stellung zu erlangen, wie
weshalb wir gemeinſam mit den anderen Mächten ſie notwendig iſt, werden das Kriegsminiſterium und dee
chineſiſch=franzöſiſche Geſellſchaft keine Beeinträchtigung der territorialen Integrität! Admiralität auf das engſte zuſammenarbeiten müſſen, wie
Banque Induſtrielle de Chine hat nach der aſiatiſchen Türkei zu ſehen wünſchten. Aber das ſie jetzt bereits tun. Um dieſe Stellung zu erreichen,
iner Meldung aus Peking einen Vertrag über eine erſte und beſte und notwendige Schutzmittel für ihre Er= müſſen ſie ſich entſchließen, Jahr für Jahr ihr Geld
ſhäneſiſche Anleihe in Höhe von 180 Millionen haltung ſind innere Reformen und unter den gegenwär= aufzuwenden, und Monat für Monat koſtbare Menſchen=
Francs abgeſchloſſen.
tigen Umſtänden iſt es nicht wahrſcheinlich und vielleicht leben zu opfern. Sodann werden wir zweifellos im Luft=
r
Oſten der Vereinigten Staaten wurde am nicht möglich, daß ſolche Reformen wirkſam durchgeführt! kriege jene Vollendung erreichen, welche nicht nur für die
werden können, ohne den direkten Beiſtand und die aktive Seeſtärke, ſondern auch für die Sicherheit der Nation un=
0. d. M. von heftigen Stürmen heimgeſucht, die Mitwirkung der Mächte. Wir Engländer erbieten uns gern entbehrlich iſt.
ſoßen Schaden verurſachten.
*
zu jeder Hilfe, falls die türkiſche Regierung uns auffor=
dern
mag, ohne dabei zu vergeſſen, daß andere Mächte da
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
ſind, die auf Grund ihrer geographiſchen Lage oder ihrer
Die Reden des Premierminiſters und des Marine=
wirtſchaftlichen
Intereſſen an der Wohlfahrt und der Ent=
miniſters
gelegentlich des Banketts in der Guild Hall
wickelung Kleinaſiens beſonders intereſſiert ſind.
Asquith ging dann auf Meriko über. Die dortigen werden von der Preſſe im allgemeinen nur wenig kom=
Bürgertum und Gemeindes
britiſchen Intereſſen verlangen volle Wachſamkeit. Eine mentiert. Nur Winſton Churchills Anſpielung auf das
politiſche Intervention Englands in die inneren diesjährige Flottenbudget findet in der konſervativen
wahlen.
Verhältniſſe Mexikos, Zentral= oder Südamerikas, habe
in der Vergangenheit und Gegenwart ſtets ganz außer Preſſe volle Würdigung, da dieſe auf dem Standpunkt
Die Stadtverordneten=Ergänzungswahlen der
Frage geſtanden. Das äußerſte, was England tun könnte, ſteht, daß der erſte Lord der Admiralität für die Rüſtungen
ticken Abteilung, die am Sonntag in Berlin, Charlotten=
wäre
, ſeine Untertanen und ihr Eigentum zu ſchützen. der Flotte zu Waſſer und in der Luft die ausgedehnteſte
ngund Schöneberg ſtattfanden, haben der Sozialdemo= Asquith wies nachdrücklich die Gerüchte zurück, als ob Unterſtützung des geſamten britiſchen Volkes finden würde.
Aein Berlin und in Schöneberg je zwei weitere Man= England abſichtlich der amerikaniſchen Poli=
tgebracht
, während in Charlottenburg der Gewinn tik hätte entgegentreten wollen. England habe Huerta Die liberale Preſſe verhält ſich natürlich bedeutend ge=
anerkannt
, weil er die tatſächliche Regierungsgewalt dar= mäßigter. Die Daily News ſagt mit Bezug auf die über=
s
Mandates durch den Verluſt eines anderen aufge= ſtellte. Die engliſche Politik habe ſich ſeither in keiner triebenen Rüſtungen, es werde noch ein Tag kommen, an
hen wurde. Die erzielten ſozialdemokratiſchen Erfolge Weiſe geändert. England ſei berechtigt, anzunehmen, daß, dem die Erklärung des erſten Lords der Admiralität mit
ſiden unmöglich ſein, wenn die bürgerlichen Ge= welche Politik die Vereinigten Staaten auch verfolgten, ſie
ſeindewähler, namentlich in Berlin ſelbſt, den die legitimen kommerziellen Intereſſen anderer Länder geringerer Begeiſterung aufgenommen werden dürfte als
in Mexiko ebenſo berückſichtigen würden, wie ihre eigenen. geſtern. Der Ernſt dieſer wahnſinnigen Rüſtungen ſei auch
ſaglen zur ſtädtiſchen Selbſtverwaltung nicht mit einer Der Gedankenaustauſch zwiſchen England und Amerika in Zweifel zu ziehen, und ein Umſchlag in dem einge=
ilagenswerten
Gleichgültigkeit gegenüberſtän= ſei beiderſeits mit der größten Offenheit und Herzlichkeit ſchlagenen Tempo werde auch nicht lange auf ſich warten
1. Von 126 925 Wahlberechtigten der dritten Abteilung erfolgt. In Anbetracht der Beziehungen, die zwi=
laſſen
.
ben am Sonntag in Berlin nur 56 573 von ihrem Wahl= ſchen den beiden Ländern beſtünden, wären beide
der ſicherſten Ueberzeugung, daß nichts ihren gemeinſamen
Gebrauch gemacht, während 70 352 zu Hauſe blieben. Entſchluß beeinfluſſen könnte, ein ſympathiſches und
Deutſches Reich.
Charlottenburg gaben von 49949 Wahlberechtigten freundſchaftliches Einverſtändnis zu erreichen und zu er=
t
23101 ihre Stimme ab, während 26848 von ihrem halten.
Der ruſſiſche Miniſterpräſident Ko=
In Erwiderung eines Trinkſpruches auf das Heer
ſaplrecht keinen Gebrauch machten. In Schöneberg ga=
kowtzow
wird, wie nunmehr feſtſteht, am 16. November
n von 13035 Wahlberechtigten nur 4399 ihre Stimme und die Marine ſagte der Marineminiſter
in Berlin eintreffen und bis zum 18. November bleiben.
,während 8636 zu Hauſe blieben. Unter ſolchen Um= Churchill:
Gegen die öffentliche Arbeitsloſen=
Die britiſche Marine werde im nächſten Kriege
ſſiiden ändert der ſozialdemokratiſche Mißerfolg nichts
der Tatſache, daß die ſozialdemokratiſchen Mandats= 150000 Seeleute und Marineſoldaten zählen, eine Stärke, unterſtützung hat ſich in einer Verſammlung ihres
die zum erſten Male die größte Zahl der Mannſchaften Geſamtvorſtandes am 9. November d. J. auch die große
heber nur die Minderheit der Wahlberechtigten hinter übertreffe, die während der Napoleoniſchen Kriege aufge= Organiſation der deutſchen Bauarbeitgeber ausgeſprochen.
h haben. In Berlin wurden am Sonntag 48801 ſo= bracht wurden. Dieſe unvergleichliche Macht ſei zweimal
ſbemokratiſche Stimmen unter rund 127000 Wahlbe= ſo ſtark als diejenige der nächſtſtärkſten Seemacht, und Es wurde folgende Reſolution angenommen:
Der Deutſche Arbeitgeberbund für das Baugewerbe,
ſcheigten gezählt, in Schöneberg betrug die Anzahl der ſo= was die Dauer der Dienſtzeit der Ausbildung betreffe,
drei= oder viermal ſo ſtark. Von dieſen 150 000 Mann der in mehr als 500 Bezirks= und Ortsverbänden den
hemokratiſchen Stimmen bloß 3267 unter 13035 Wahl= ſtamme jeder vierte Mann aus der Umgebung Londons, größten und maßgebendſten Teil der ſelbſtändigen Bau=
Richtigten, und in Charlottenburg, wo die Verhältniſſe jeder zehnte Mann ſei in der Metropole geboren. Churchill gewerbetreibenden des Deutſchen Reiches umſaßt, erhebt
ſüldie bürgerlichen Parteien günſtiger liegen, zählten un= fuhr dann fort: Wir kommen heute abend hier unter Ver=entſchieden Einſpruch gegen die Einführung der öffent=
ſ
rund 50000 Wahlberechtigten die Sozialdemokraten hältniſſen zuſammen, die von einer Gefahr für den Frie= lichen Arbeitsloſenunterſtützung, weil er darin eine neue
den Europas freier ſind, als es bei den früheren Ge= Begünſtigung der Arbeiter gegenüber den anderen wirt=
13306 Stimmen. Auch in Berlin könnte das Vor= legenheiten der Fall war, bei denen ich auf Ihrem Bankett ſchaftlich ſchwachen Erwerbsgruppen erblickt, insbeſondere
rugen der Sozialdemokratie in der Gemeindeverwaltung die Ehre hatte, auf dieſen Trinkſpruch zu antworten. Un= gegenüber den Gewerbetreibenden, die in den Zeiten wirt=
hr
wohl aufgehalten werden, wenn die Wahlſäumigkeit ſere Seemacht hat ſeit jenen beiden früheren Gelegenheiten, ſchaftlichen Niederganges mindeſtens in gleicher Weiſe zu
er bürgerlichen Wähler der dritten Abteilung durch das bei denen wir hier zuſammenkamen, eine größere Ent= leiden haben, wie die Arbeiter. Der Deutſche Arbeitgeber=
wickelung
genommen, ſowohl tatſächlich, als relativ. Sie bund für das Baugewerbe weiſt auf die ungeheure Be=
ſewußtſein
der Wahlpflicht beſeitigt würde. Wie hoff= dürfen jedoch nicht annehmen, daß gegenwärtig ein Nach= laſtung hin, die die Reichsverſicherungsordnung und das
ungslos aber in dieſer Beziehung der Freiſinn die Ber= laſſen unſerer Bemühungen möglich iſt, noch dürfen Sie! Angeſtelltenverſicherungsgeſetz den Arbeitgebern bereits
fner Verhältniſſe beurteilt, beweiſt die Tatſache, daß den glauben, daß eine Verminderung der Laſten, die wir tra= gebracht haben und die eine Erhöhung durch etwaige Bei=
ſwozialdemokratiſchen
Kandidaten nur 6 freiſinnige Kan= gen, und die jedes andere Land außer uns erdrücken wür= träge zur Unterſtützung arbeitsloſer Arbeiter nicht mehr
den, in unmittelbarer Zukunft wahrſcheinlich iſt. Die zuläßt, ohne zahlreiche Exiſtenzen zu gefährden. Er weiſt
daten gegenüberſtanden. Rafft ſich der Freiſinn nichtſtarke und ungebrochene Entwickelung der auch auf die viele Millionen betragenden Vermögensbe=
ſeiner
Gegenaktion wider die Sozialdemokratie auf, deutſchen Marine und der Umſtand, daß viele große ſtände der Arbeiterverbände hin, deren Anſammlung in=
um
ſollte man auf anderen Wegen verſuchen, die Gleich= und kleine Mäch’e auf der ganzen Welt gleichzeitig große ſolge der fotgeſetzten erheblichen Lohnerhöhungen in der
moderne Kriegsſchiffe bauen, werden zweifellos von uns letzten Zeit möglich geweſen iſt, und die, wie in vielen
ült igkeit der Gemeindewähler zu überwinden.
Ausgaben und Anſtrengungen verlangen, die größer ſind, Verbänden bisher ſchon. eine geeignete Grundlage für die
als wir ſie uns jemals ſeither in Friedenszeiten aufer= Unterſtützung der arbeitsloſen organiſierten Arbeiter bil=
legt
haben. Im nächſten Jahre wird es meine Pflicht den können, ohne daß ſie durch Zuſchüſſe des Reiches, des
ſein, falls ich noch weiterhin für dieſes wichtige Amt ver= Staates oder der Gemeinden ergänzt zu werden brauch=
Engliſche Miniſterreden.
antwortlich bin, Voranſchläge zu unterbreiten, diel ten. Derartige Zuſchüſſe aus öffentlichen Mitteln würden
* In ſeiner Rede auf dem Lordmayorsbankett in derweſentlich höher ſind, als die ungeheure Summe, nur gerechtfertigt ſein, wenn ſie gleichzeitig auch für die
u ld Hall in London erinnerte der Premierminiſter die urſprünglich im gegenwärtigen Jahre bewilligt wurde. erwerbsloſen Angehörigen anderer Bevölkerungsſchichten,
s quith an den Ausbruch des Balkankrieges Die Regierung wird gerne jede günſtige Gelegenheit er= insbeſondere der Gewerbetreibenden, zur Verfügung ge=
greifen
, um den Wettbewerb in den Marine= und Heeres=ſtellt würden. Der periodiſch wiederkehrenden Arbeits=
or
einem Jahre und ſagte:
rüſtungen zu vermindern, die unheilvoll und ein Vor= loſigkeit der Bauarbeiter infolge der Witterungsverhält=
Jetzt herrſcht Friede, aber Tauſende von Leben ſind wurf für das moderne Europa ſind; aber was notwendig niſſe iſt durch die Gewährung verhältnismäßig hoher
eapfert. Millionen von Geldern ausgegeben, weite Land= iſt muß gekan werden, und wir werden keinen Augenblick Löhne Rechnung getragen, ihren Folgen wird daher auch
rühe verwüſtet. Es ſind Dinge geichehen und geduldet zögern, uns frank und frei um Bewilligung von Mann=weiterhin auf dem Wege der Selbſthilfe ſeitens der Bau=
Horrden die die wiliſierte Welt mit Entſetzen und Abſcheu ſchaften und Geldern an das Parlament zu wenden. Wäh= arbeiter begegnet werden töunen Arbeitsloſigkeit der
riüüllt haben. Es iſt noch zu früh, um eine Bilanz über xend wir unſere Ueberlegenheit an Linienſchiffen wirkſam Bauarbeiter, die in einer Storuna des Wirtſchaftslebens

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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November
Seite 2.
ihne Urſache hat, kann mit ihren Folgen nur durch mög. immer nehr an Zuereſte eingebüßt. Beſonders in den
lichſte Ausſchaltung dieſer Urſachen, alſo durch erhöhte Kreiſen, die in der Lage ſind, zu wiſſen, was in dieſer
Vergebung von Bauarbeiten durch Reich, Staat und Ge=
Art Geſchäft mitunter anderswo vorkommt, konnte man
meinde, beſeitigt werden.
Reviſion im Brandtprozeß? Die zwar allerlei Kritik über die Dinge, die ans Licht kamen,
Frage, ob gegen das Urteil im Brandtprozeß Reviſion vernehmen, im übrigen aber wurde hauptſächlich Be=
eingelegt
werden wird, iſt zurzeit noch nicht entſchieden, wunderung darüber laut, daß man über dergleichen ſo
Ohne weiteres werden ſich die Angeklagten vorausſichtlich großes Aufhebens zu machen ſuchte. Ueber den Prozeß
bei dem Urteil nicht beruhigen, ſondern innerhalb der ge= und ſeinen Ausgang bringt von der ganzen Preſſe nur
ſetzmäßigen Friſt von acht Tagen erwägen, wie weit for= die Times einen zuſammenfaſſenden Leitartikel, der in
der Aeußerung gipfelt, es ſei wohl kein großer Schaden
male Beanſtandungen gegen das Urteil die Einlegung
angerichtet worden, die Enthüllung und Ahndung der ent=
eines
Rechtsmittels ausſichtsreich erſcheinen laſſen.
deckten Vergehen werde wohl eine heilſame Rückwirkung
Aerzte und Krankenkaſſen. Auf der in
Frankfurt abgehaltenen Herbſtſitzung der Aerztekammer für auf die öffentliche Meinung üben. Die Staatsbehörde
und das Gericht hätten kühn ihre Pflicht erfüllt und der
Heſſen=Naſſau wurde in Anweſenheit des Oberpräſidenten
der Provinz, Hengſtenberg, eine Entſchließung zur Kran= ungehörigen und überaus törichten Anregung und Ver=
kenkaſſenfrage
gefaßt, in der die Kammer das volle Ein= ſuchung widerſtanden, unter dem Vorwande des Patrio=
verſtändnis
mit den vom Aerztevereinsbund und dem Ver= tismus die Hand zur Vertuſchung der Uebeltaten zu bieten.
Man habe ſie dafür ſogar beſchuldigt, ſich gleichgültig gegen
band der Aerzte Deutſchlands zur Wahrung ihrer wirt=
ſchaftlichen
Intereſſen unternommenen Schritte und mit höhere Intereſſen gezeigt zu haben. Die höchſten von allen
ſtaatlichen Intereſſen aber ſeien ſtets die Intereſſen der
dem Beſchluß des Aerztetages vom 26. Oktober ausſpricht.
In der Entſchließung wird dann an die Führer Dippe und ſtäatlichen Gerechtigkeit, und dieſen Intereſſen hätten die
Hartmann der Dank ausgeſprochen und zum Schluß er= genannten Behörden wacker gedient.
klärt, daß die Kammer im Vertrauen auf das Recht, das
Spanien.
auf ſeiten der Aerzte ſtehe, auf die friedlichen Ziele der
Die Reiſſe des Königspaares. Der Mi=
Führer und den feſten Zuſammenſchluß der Aerzteſchaft niſterpräſident gab bekannt, daß das Königspaar am näch=
der
Zukunft mit voller Zuverſicht entgegenſehe. Sie er= ſten Sonntag die Reiſe nach Paris und nach Wien an=
warte
von allen Kollegen der Provinz treues Feſthalten treten werde.
an dem Beſchluß des Aerztetages und den Direktiven der
Das Geſamtreſultat der Munizipal=
Führer.
ratswahlen im Lande iſt folgendes: Es wurden ge=
Die ſächſiſche Zweite Kammer tritt wählt 2070 Konſervative, 1659 Liberale, 544 Republikaner,
heute wieder zuſammen. Der ſozialdemokratiſche Vize= 104 Sozialiſten, 105 Unabhängige, 142 Regionaliſten oder
präſident, den ſich die ſächſiſche Zweite Kammer vor zwei Nationaliſten, 219 Jaimiſten oder Integriſten, 59 Katho=
Jahren wählte, ſoll jetzt der Vergangenheit angehören. liken, 61 reformiſtiſche Republikaner und 86 Wilde.
Damals verfügten Nationalliberale, Konſervative und
Türkei.
Sozialdemokraten faſt über die gleiche Anzahl Mandate,
Franzöſiſche Kanonen für die Türkei.
und ſo beanſpruchten alle den Präſidentenpoſten. Der
Nationalliberale Dr. Vogel ging mit Unterſtützung der Der Konſtantinopeler Korreſpondent des Matin meldet
Fortſchrittler ſiegreich aus dem Wettſtreit hervor ſeine ſeinem Blatte, daß der Kriegsminiſter offiziell mitgeteilt
Wahl ſollte kundtun, daß die vierzigjährige Herrſchaft der habe, daß die ottomaniſche Regierung den Entſchluß gefaßt
Konſervativen ihr Ende erreicht, die liberale Epoche be= habe, ſämtliche für die türkiſche Armee benötigten Kanonen
gonnen habe. So faßte auch die Rechte dies Ergebnis in Frankreich zu beſtellen. Dies ſei als eine Auszeichnung
auf und lehnte daher die Uebernahme des erſten Vize= der franzöſiſchen Artillerie anzuſehen und als eine in=
präſidentenpoſtens
ab. Da ſie dann weiße Zettel abgab, direkte Folge des letzten Balkankrieges.
wurde der Sozialdemokrat Fräßdorf mit den Stimmen
China.
der Genoſſen und der Fortſchrittler gewählt. Zum zwei=
180=Millionen=Anleihe.
Die chineſiſch=
ten
Vizepräſidenten wurde der Fortſchrittler Bär gewählt. franzöſiſche Geſellſchaft La Banque Induſtrielle de Chine‟
Die Konſervativen haben jetzt auf den Präſidentenpoſten hat einen Vertrag über eine chineſiſche Anleihe in Höhe
verzichtet und beanſpruchen nur noch den erſten Vizeprä= von 180 Millionen Francs abgeſchloſſen, von denen für
ſidenten für ſich, der ihnen ſchon vor zwei Jahren von Hafenbauten in Hukau und für den Bau einer Brücke
den Nationalliberalen angeboten worden war.
zwiſchen Hukau und Wutſchang 60 Millionen verwendet
werden ſollen. Der Reſt ſoll an das Finanzminiſterium
Ausland.
gehen. Man glaubt, daß damit der Fünfmächtegruppe ein
Grund zum Einſpruch gegeben iſt, weil die Anleihe für
Frankreich.
Verwaltungszwecke beſtimmt iſt. Die Angelegenheit wurde
Die Solderhöhung. In dem namens des Bud=
wahrſcheinlich
geheim gehalten, weil die franzöſiſche Ge=
getausſchuſſes
von dem radikalen Deputierten Benazet er= ſellſchaft einen Konflikt mit der Fünfmächtegruppe ver=
ſtatteten
Berichte über die Erhöhung des Soldes der Offi= meiden wollte und weil die Anleihe einen neuen Eingriff
ziere und Unteroffiziere wird hervorgehoben, daß die Re= in die britiſche Sphäre darſtellt.
krutierung der Offiziere infolge ihrer ſchlechten materiellen
Stellung eine ſchwierige geworden ſei. Bisher hätten die
Offiziere dagegen nur durch ihren Austritt aus der Armee
Zeitungsſchau.
Einſpruch erhoben. Es ſei Sache der Kammer, die Be=
* Der Kapitalismus der Sozialdemokratie. Ueber
deutung dieſes ſtummen Proteſtes zu würdigen und zu ver=
dieſes
Thema ſchreibt die Köln. Ztg.: Eine intereſſante,
hindern, daß die die Armee bedrohende Gefahr unheilbar für die moderne Entwicklung der Sozialdemokratie bezeich=
werde
, weil nicht nur die Zahl, ſondern auch der Wert der nende Tatſache wird in den Blättern beſprochen. Der
Offiziere abgenommen habe. So ſei die überwiegende Gemeinderat zu Gröba bei Rieſa hat zu Beleuchtungs=
Mehrheit der Offiziere im Jahre 1912 aus den Unteroffi= zwecken eine Anleihe von 300000 Mark bei der ſozialdemo=
kratiſchen
Großeinkaufsgeſellſchaft deutſcher Konſumver=
zieren
hervorgegangen. Die vom Budgetausſchuß vorge= eine aufgenommen. Die Anleihe wird mit 4½ v. H. ver=
ſchlagene
Solderhöhung mache für das Budget 1913 Nach= zinſt und gelangt mit jährlich 10000 Mark zur Rückzahlung.
tragskredite nötig, und zwar für das Kriegsminiſterium Das Darlehen wird auf 30 Jahre gegeben. Die Sozial=
demokratie
iſt eine Kapitalmacht geworden, und ſie tut,
2 295000 Frcs., für das Marineminiſterium 548000 Fres.
was für eine ſolche ſelbſtverſtändlich iſt, ſie verleiht Gelder
und für das Kolonialminiſterium 158000 Fres.
möglichſt vorteilhaft und nützt den Zinsgewinn aus, dieſe
echteſte Form kapitaliſtiſcher Bereicherung. Das Darlehen
England.
der Großeinkaufsgenoſſenſchaft deutſcher Konſumvereine
Der Krupp=Prozeß, von dem man infolge der an den Gemeinderat zu Gröba iſt aber auch für ängſtliche
Gemüter ein erfreuliches Zeichen dafür, daß die klugen
vorangegangenen politiſchen Reklame große, aufregende
und vorſichtigen Leiter der Konſumvereinsfinanzen von
Enthüllungen erwartete, hat in ſeinem Verlauf in London der Standfeſtigkeit der bürgerlichen Staats= und Wirt=
Summen; gegen dieſe ſchamloſen Ausbeuter richtete ſich
Aus der eiſernen Zeit:
hauptſächlich die Wut der Soldaten und der Dresdener.
Als die Völkerſchlacht ſich für Napoleon zu einem ungün=
Tage der Not in Dresden.
ſtigen Ausgang neigte, hatte er am 19. Oktober durch Ber=
thier
Saint Cyr zu jeder Art von Vertrag ermächtigt, um
** Am 11. November vor 100 Jahren wurde ſich aus der Klemme zu ziehen‟ Dieſer Befehl, der viel
in Herzogswalde der Vertrag abgeſchloſſen, in dem der Unglück und Qualen verhütet hätte wenn er rechtzeitig
franzöſiſche Marſchall Saint Cyr ſich mit 28000 in die Hände des Dresdener Oberbefehlshabers gelangt
Mann kriegsgefangen gab und Dresden nach entſetz= wäre, kam Saint Cyr erſt nach Jahren zu. Im Vertrauen
lichen Tagen der Not und Entbehrung wieder frei auf= auf das Genie des Kaiſers und im Gefühl ſeiner Verant=
atmen
konnte. Seit jenem Morgen des 7. Oktobers, da wortung beſchloß er, ohne jede Nachricht gelaſſen, die Stadt
der Kaiſer die Stadt, die ſo lange ſein Hauptquartier ge= bis aufs äußerſte zu verteidigen. Die Einſchließung
weſen, unter dem Donnergruß der Kanonen für immer Dresdens durch die Oeſterreicher unter Klenau und die
verließ, hatte eine ſchwere Wolke der Angſt und des Elends Ruſſen unter Tolſtoi, ließ in den letzten Tagen des Oktober
über den unglücklichen Einwohnern gelaſtet. Mehr als die Verzweiflung in der Stadt aufs höchſte ſteigen. Wir
40000 Mann Franzoſen blieben in den Mauern Krank= ſind am Ende unſerer Vorräte unſerer Munition, der kör=
heit
und Hunger wüteten überall. Am entſetzlichſten ging perlichen und ſeeliſchen Kraft unſerer Truppen, deren
es in den Lazaretten zu; die halbverhungerten Kranken Elend nicht zu beſchreiben iſt, meldete der Marſchall am
waren ſchon mit Apfelſchalen zufrieden und verſchmach= 1. November. Ich habe nur noch die Hoffnung, die Ehre
teten im dumpfen Hinſiechen. Mitunter fiel einer oder der Waffen zu retten. Typhus und Hunger ſchienen die
der andere der Aerzte, erzählt Dr. Weinhold auf die Stadt völlig verderben zu wollen; täglich fand man mehr
längſt verbrauchte Idee, durch gewaltig reizende Mittel als 20 verhungerte Franzoſen auf den Straßen; jeder
ſolche Halbtote zu erwecken, gleichſam mit ihnen Verſuche Kehrichthaufen wurde durchwühlt; den gefallenen Pfer=
zu
machen. Vorzüglich fiel ihr Zutrauen auf den Phos= den, die auf der Straße lagen, ſchnitten die Franzoſen
phor, welcher, in Oel aufgelöſt, vielen ſolchen Elenden ſo das Fleiſch herunter, ſo daß im Nu nur noch die Knochen
ſtark gereicht wurde daß aus ihrem Munde, beſonders da waren; wie Schatten ſchlichen die Menſchen umher und
abends, eine ſtarke Rauchſäule aufſtieg, und daß ihr Aus= hatten nicht einmal die Kraft mehr, zu betteln. Ludwig
wurf und ihr Stuhlgang leuchtete und ſie unter großeni Richter, der ſpätere große Zeichner, und Guſtav Nieritz,
Kolikſchmerzen ihr Leben verhauchten. Daher das Gerücht der warmherzige Erzähler, haben uns ergreifende Bilder
im Publikum, ſie würden abſichtlich vergiftet.
von dieſem alle Grenzen überſchreitenden Elend geboten.
Zwar gelang es in der erſten Hälfte des Oktober! Dennoch verſuchte Saint Cyr noch einmal das Glück der
Saint Cyr, die Ruſſen durch ſiegreiche Gefechte zurückzu= Waffen in einem Ausfall am 5. November in dem ſich die
werfen und durch eine planmäßige Plünderung große Vor= Generäle Lobau und Bonet mit 14000 Mann durchſchla=
räte
an Lebensmittel in die Stadt zu bringen; aber die gen ſollten. Sie wurden aber zurückgeſchlagen, und ſo be=
Not ließ darum nicht nach. Die franzöſiſchen Intendan= gannen am 7. November die Verhandlungen, an denen die
turbeamten hielten die aufgeſpeicherten Nahrungsvorräte in Dresden miteingeſchloſſene Schweſter des Kaiſers von
künſtlich zurück und verkauſten ſie unter der Hand für hohe Oeſterreich, die Prinzeſſin Thereſe, den entſcheidendſten An=

Nummer 27
1319.
chaftsordnung für die nächſte Generation innig übe=
ſind
. Mit der Zeit wird die immer reicher werdende
zialdemokratie in einen merkwürdigen inneren Kuſ
geraten: ihre angeſammelten Reichtümer, die heute
nach Millionen zählen, erfordern, wie diejenigen der=
geoiſie
, Ruhe und Sicherheit der Zuſtände. Ihr Ziel
gegen iſt die mehr oder weniger ſchmerzhafte Aushö
des kapitaliſtiſchen Staates. Sie muß praktiſch R
1u a
ſummen anlegen und verwalten und theoretiſch und
tatoriſch der Hüterin dieſer Reichtümer das Leben ſo
wie möglich machen. Sie muß mit den Großbankenungn.
höchſten und vom ſozialiſtiſchen Standpunkt gefährlick Straf
Organiſationsform des verruchten Kapitalismus, arla innſetzes
und deren Macht durch ihre Gelder ſtärken. Ihr Kadlung
Dirt 30
ſchatz, der bei einer Großbank lagert, iſt nach einer
ne al
ziellen Mitteilung noch niemals ſo bedeutend geweſen
jetzt. Und dieſer Kriegsſchatz ſoll die Mittel zur Ungeſchu
kämpfung eines Syſtems liefern, das ihn erhält und uucne chemi
Die Sozialdemokratie wird, mit einem Wort, je19ller
ihre Macht wächſt, in die Maſchinerie der bürger
dlung
Wirtſchaftsordnung eingeſpannt, gerade ſo, wie ſie ihreſtändige gel
wachſene Anhängerzahl mit Gewalt an die Erfüllung inerſuch
tiver ſtaatlicher Gegenwartsaufgaben herandrängt uniſäter=G
chungs
das Verharren in der Wüſte der abſoluten Vernei
immer ſchwerer macht. Die bürgerliche Welt kann tädtſchen
eRuhe verfolgen, wie ſich die Sozialdemokratie mit nte beſtre
immer ſchwieriger werdenden Problem, das darin iſ uabeer
abfindet. Die Anleihe von Gröba liefert einen neuen Froſt g
laß zur Ruhe: Binnen 30 Jahren wird die bürge lſ in Fünſt
Welt noch nicht in Trümmer ſinken, ſondern duldſam ſſichen. Die
ſozialdemokratiſchen Kapitaliſten 4½ v. H. liefern.
Per, die in
Moſtwag
rgene
* Die Lehre von Baden. Der Vorſitzende derervor
ralen Arbeitsgemeinſchaft in Bayern, Dr. Gg. Hohnnſllen gemach
widmet in der liberalen Wochenſchrift Fortſchritt demtellehrling
gebnis der badiſchen Landtagswahlen eine Betrachäfſtriuchung
der wir folgende Ausführungen entnehmen: Iſt esſtr hate
nicht an der Zeit, zunächſt wenigſtens in Süddeutſchlftrdem Va
der Frage einer engeren Verbindung oder Zuſamzialelnugeſetzt.
ſchließung der beiden liberalen Parteien ernſtlich nähe dahin richt
treten? Unſere Einigkeit iſt der größte Schmerz und ernicht m
Gegner, die nichts unverſucht laſſen, um Altliberale giglſel zu drei
Jungliberale, Fortſchrittler gegen Nationalliberale gilzrucht hab
ſpielen und durch Zerſplitterung der liberalen Reihenwädhht bei Vett
die alte unumſchränkte Herrſchaft zu gewinnen. DieWricht beeid
der Gegner prallen aber wirkungslos ab, weil wieMlaze wegen
Bayern ſchon lange nicht mehr die ſcharfe Ausprägiſſtrachverſtän
der Gegenſätze und Unterſchiede der beiden Richtükiſulnd von Ge
im Liberalismus wie früher haben. Wo der Libersiſſtruckerung
mus uneinig iſt, ſetzt ſich der Zentrumsmann in denStis zu ein
hinein oder ſchiebt auch den Reichsparteiler vor. mehr
Kirchturmspolitik durchkreuzt das Zentrum bisweilen ſäelnicht
zu b
Glück eine großzügige Aufſtellung. Das haben wirſträube
in Baden hie und da erlebt. Und deshalb haben wirWein nicht
Urſache, jetzt, wo es noch Zeit iſt, nach dem Rechten el den 3
ſehen und für die Zukunft vorzubauen. Das iſtmbe
Grund, weshalb wir jetzt das Wort ergreifen. DasWebenſo de
zige erfolgverſprechende Mittel aber iſt die Herbaiführer Al
engerer Beziehungen zwiſchen den beiden libereMholgehalt
Bruderparteien. Das muß jetzt die wichtigſte Frage=Mleinzuzie
den Liberalismus werden. Wo eine volle Verſchmelz=Motzer Me
noch nicht erreichbar erſcheint wegen der größeren DeilPettel ,b
renzen, wie ſie namentlich in Norddeutſchland noch entſchei
vinzweiſe beſtehen, ſollte ein Uebergangszuſtand geſchäeißung des
werden, wie ihn der Liberalismus in Bayern in ſeiletilge ſein
Arbeitsgemeinſchaft beſitzt. Was in Bayern möglichurch
muß auch in Baden, oder wo ſonſt es die Verhältniſſe=
fordern
, zu erreichen ſein. Darum iſt unſer Wunſchſench
die Schlappe in Baden der Ausgangspunkt für eine=Angſt
wiſſe Neuordnung des deutſchen Liberalismus pe
möge.
Der
Stadt und Land.
Darmſtadt, 11. November Frin nicht
licht ent
* Beſtätigung. Se. Königl. Hoheit der Gl(hanaſſer
herzog haben den von Sr. Erl. dem Grafen zurbag
Erbach auf die evangeliſche Pfarrſtelle zu Brensbalu, dad
präſentierten Pfarraſſiſtenten Georg Lautenſchläge uch de
in6
zu Darmſtadt für dieſe Stelle beſtätigt.
* In den Ruheſtand verſetzt wurde der i
Wilhelm Buchinger zu Horchheim, Kreis Wohll 2e
auf ſein Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner Cam
jährigen treuen Dienſte, und ihm die Krone zum
on 30
kreuz 2. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps desh
mütigen verliehen.
* Verliehen wurde das Ehrenzeichen für Miklledes
Freiwilliger Feuerwehren durch Entſchließung Sr. Königlg
eHoheit des Großherzogs an Johannes Knaſuſ=
Johannes Heinrich Knaf zu Büdingen.
* Großh. Regierungsblatt. Die Beilage
vom 11. November hat folgenden Inhalt: 1.Uehen
ſicht über die in den Gemeinden des Kreiſes Groß=Gekän
zu erhebenden Gemeindeſteuern für das Rechnungsjahl
1913; hier der evangeliſchen Kirchengemeinden Gerns
teil hatte. Ihrem Eingreifen war es zu danken,
Klenau Saint Cyr ſo verhältnismäßig günſtige Bedingn
ungen bewilligte, und ſo konnten nachher mit Recht=di
Bürger Dresdens in ihr die Retterin der Stadt preiſem
Die ganze Beſatzung wurde für kriegsgefangen erklärt und
mußte die Waffen ſtrecken, ſollte aber nach Frankreich ges
führt werden. So ergaben ſich: 1 Marſchall, 13 Diviſionss
generälé, 20 Brigadegeneräle, 1759 Offiziere, 27714 Manm
6031 Kranke 35538 Köpfe mit 245 Geſchützen und 40 0000
Gewehren.
Am 14. November begann der Ausmarſch. Oeſten
reichiſche und ruſſiſche Truppen bildeten ein weites Vierech=
deſſen
eine Seite nach der Stadt zu offen war. Nun rückſ
ten die franzöſiſchen Kolonnen hinaus; die Gewehre wurx
den zuſammengeſetzt, Patronentaſchen, Säbel und Tromz
meln wie im Biwak herumgehängt, und dann marſchierten
die Entwaffneten weiter. Die jungen Soldaten zogen=
luſtig
dahin, froh über ihre Befreiung, aus dem Jammer=
leben der Feſtung. Den Offizieren und alten Kriegsmän=t
nern ſah man aber deutlich ihren Ingrimm an. Manchen
riefen: Der Kaiſer lebe hoch! Am 17. zogen die letztens
Franzoſen ab, dem Rheine zu, zumeiſt ohne Geld und
ohne Schuhe, mit dem Keim ſchwerer Krankheiten in ſich.0
Am ſelben Tage zu Mittag läuteten die Glocken Dresdenss
den einziehenden Siegern den Willkommensgruß. Dien
Verbündeten aber waren entrüſtet darüber, daß man Saintt=
Cyr und ſeine Truppen nicht als Gefangene abgeführttt
hatte, und Schwarzenberg ſchrieb in Wut: Der gutes
Klenau iſt perſönlich gerade ſo braf als er dumm iſt, unde
das iſt bei Gott ganz unermeßlich. Der Marſchall wurdes
dann bei Altenberg vor die Wahl geſtellt, in den vorigenn
Zuſtand nach Dresden zurückzukehren oder ſich auf Gnades
und Ungnade zu ergeben, und ſo mußte er ſich denn mit
ſeinen Truppen nach Böhmen bringen laſſen, wobei einn
großer Teil unterwegs ſtarb und verdarb.

[ ][  ][ ]

ummer 273.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
Seite 3.
ſt und Klein=Rohrheim. 2. Ueberſcht der von Großh. 1 gabe des beſchlagnahmen Weines konnte nicht erfolgen,
2 Chriſlicher Verein junger Mäimer Wariburg.
miſterium des Innern für das Rechnungsjahr 1913 bevor das Urteil rechtsgültig iſt. Eine Berufungsſache Unter lebhafter Beteiligung aller Kreiſe feierten der Wart=
ſhmigten
Umlagen zur Beſtreitung der Gemeinde= gegen zwei Fabrikarbeiter von Bürſtadt mußte vertagt burgverein und die Jugendvereinigung der Stadtge=
llirfniſſe
der iſraelitiſchen Religionsgemeinden des werden, da ſich erſt am Abend, bei Aufruf der Sache, er= meinde ihr Jahresfeſt. Ein Morgengruß des Poſaunen=
iſes
Dieburg. 3. Ordensverleihungen. 4. Verleihung gab, daß der eine Angeklagte einen Tag, nachdem er die chors leitete den Tag feſtlich ein. Im Gottesdienſt zeigte
Staatsmedaille für Ausſtellungen. 5. Ermächtigung Ladung erhalten hatte, zum Militär eingezogen wurde und Pfarrer Velte an der Hand von 1. Kön. 8. 57 Der Herr,
Annahme und zum Tragen fremder Orden. infolgedeſſen eine Genehmigung vom Diviſionsgericht zur unſer Gott, ſei mit uns, wie er mit unſeren Vätern ge=
Namensveränderungen. 7. Dienſtnachrichten. 8. Nach= Aburteilung noch nicht eingeholt war.
weſen iſt, in packender Weiſe, was das große Gedenken
der Befähigung zur Uebernahme eines Kirchen=
Vom Großh. Hoftheater. Heute gelangt die erfolg= an die Zeit vor hundert Jahren unſerer heutigen Jung=
9. Charaktererteilungen. 10. Ruheſtandsver= reiche Schwankneuheit Die ſpaniſche Fliege von Arnold männerwelt predige. Der Nachmittag brachte neben leib=
ngen
.
und Bach im C=Abonnement zur Aufführung. Für Käthe lichen Genüſſen viel Anregendes und Gemütliches, unter
. Strafkammer I. Des Vergehens gegen § 3 des Meißner, die plötzlich unpäßlich geworden iſt, hat Ellen anderem; die überraſchende Ueberreichung eines von 5
ngeſetzes vom 7. April 1909 war in der geſtrigen Ver= Widmann die Rolle der Wally übernommen. Die Vor= Mitgliedern geſtifteten Vereinsbanners Den Schluß des
lung der Strafkammer I der 55jährige Metzgermeiſter ſtellung beginnt um 7½ Uhr. Morgen geht als zweite Feſttags bildete die würdig und glänzend verlaufene
Wirt Jakob Vettel von Heppenheim beſchuldigt. Vorſtellung im Verdi=Zyklus neu einſtudiert Der Mas= Feier im Feierabend‟. Da eine große Zahl von Freun=
eine
anonyme Anzeige hin wurden die Lagerbeſtände kenball unter muſikaliſcher Leitung von Maeſtro Arturo den und Gäſten wegen Ueberfüllung des Saales umkehren
Angeſchuldigten aufgenommen und die einzelnen Vigna im B=Abonnement in Szene. In den Hauptpar= mußte, entſchloß ſich die Vereinsleitung, das aufge=
ne
chemiſch unterſucht. Dabei wurden als überzuckert tien ſind beſchäftigt die Damen Callwey (Amelia! Jacobs führte Feſtſpiel, umrahmt von turneriſchen Darbietungen
Kaß 191er und mehrere 1912er beſchlagnahmt. Zu der (Urieg) Kallenſe (Oskar) und die Herren Becker (Ri= und Vorträgen des Poſaunenchors am kommenden
ſhandlung war eine Anzahl Zeugen und mehrere Sach= cardo) Semper (Renato) Bertram (Sylvano) Schützen= Donnerstag, abends ½9 Uhr, zu wiederholen. Alle noch
ſändige geladen, u. a. Profeſſor Weller, Vorſteher dorf (Samuel) und Stephani (Tom). Die Vorſtellung be= nicht entwerteten Programme berechtigen dabei zum
Unterſuchungsamts Darmſtadt, Weinſachverſtändiger ginnt um 7½ Uhr. Am Freitag findet die Erſtaufführung Eintritt.
Sektion Darmſtadt, Deutſcher und Oeſterreichiſcher
hner=Gonſenheim, Dr. Leonhard, Vorſtand der der drei heiteren Einakter ſtatt Zur Aufführung gelangt
ſuchungsanſtalt Heidelberg, Kansbach, Direttor zum erſten Male Der Kammerſängert von Fraur Wede=Alpenverein. Die Monatsverſammlung der Sektion Darm=
ſtädtiſchen
Unterſuchungsamts Mannheim. Der An= kind, Auferſtehung von Felir Salten und Literatur=ſtadt bildete das Winterereignis für die alpinen Kreiſe
gte beſtreitet, daß er 1911 den Wein gezuckert habe. von Artur Schnitzler. Die Vorſtellung gehört dem unſerer Stadt. Im dichtgefüllten Hörſaal für Elektrotech=
habe
er gezuckert, da die Trauben faſt ſämtlich unter D=Abonnement. Am Sonntag wird der Verdi=Zyklus nik, den Herr Geheimerat Dr. Kittler entgegenkommend
Froſt gelitten hatten. Er habe drei Fünftel Ries= unter Leitung von Arturo Vigna mit einer Aufführung zur Verfügung geſtellt hatte, ſprach Herr Dr. med. Blo=
dig
aus Bregenz. Der Vortrag des berühmten Alpi=
ein
Fünftel Traminer und ein Fünftel Oeſterreicher von Alda weitergeführt.
niſten galt der Bezwingung des Brouillard=Grates. Als
inden. Die 3700 Liter Moſt hätte er mit 740 Pfund
* 80. Geburtstag. Am 10. ds. feierte der bekannte
er die in 320 Liter Waſſer gelöſt waren, gezuckert. frühere Förſter K Damm von dem Kühkopf, jetzt im Paul Güßfeld den Montblanc über den Grat des Pöteret
Moſtwage habe er nicht benutzt und auch keine Meſ= Ruheſtand in Erfelden, im Kreiſe ſeiner Familie in voller von Südoſten her erreicht hatte, bildete die Erſteigung des
Königs der Berge von der Südſeite über den ſchwindelnd
en vorgenommen, ſondern den Zuſatz nur nach Gut= Rüſtigkeit ſeinen 80. Geburtstag.
ſien gemacht. Der Zeuge Eberhardt, der früher als
Goldene Hochzeit. Man ſchreibt uns: Die goldene ſteilen Brouillard=Grat lange das Problem der erſten
derlehrling bei Vettel tätig war, hatte in der Vor=, Hochzeitsfeier des alten Ehepaares Schmitt, Mühlſtraße 9, Bergſteiger. Nachdem Blodig 12 Jahre lang fiebernden
rſuchung angegeben, daß Vettel 1911 und 1912 ge= der wir an dieſer Stelle gedachten, verlief in einer die alten Herzens vergebens auf eine günſtige Wetterlage gewartet
it hatte. Beide Jahre habe er auch die Treſter mit Leutchen hochbeglückenden Weiſe. Von früh bis ſpät kamen hatte, konnte er am 8. Auguſt 1911 mit ſeinen Freunden
endem Waſſer verſetzt, nochmals ausgepreßt und dem Gratulanten, um dem alten Ehepaare ihre Glückwünſche Eckenſtein, John und Young, ſowie dem Zermatter Füb=
zugeſetzt
. In der geſtrigen Verhandlung ſtellte er darzubringen. Aber auch von allen Seiten regte ſich die rer Knubel und 4 Trägern von Courmayeur aufbrechen,
dähin richtig, daß 1911 nicht gezuckert wurde. Auch Mildtätigkeit und die braven alten Leute ſind nun für in der Erwartung, dieſes Mal das heißerſehnte Ziel zu
ſier nicht mehr die Behauptung aufrecht erhalten, daß längere Zeit vor der größten Not geſchützt. Sie laſſen erreichen. Von der Cabanna Quintino Sella (3250 Me=
ter
) wurde eine Vortour über drei gefährliche Felsrippen
el zu drei Ohm (etwa 480 Liter) 16 Zentner Zucker allen denen die liebevoll und hilfsbereit ihrer gedachten,
bis zum Gletſcher mit Hunderten von Eistürmen unter=
Praucht habe. Dieſer Zeuge, ſowie der nächſte, der herzlichen Dank ſagen.
nommen. Nach 3 Stunden hatte man die ſteil überhän=
Uht bei Vettel iſt, und nichts geſehen haben will, wer=
* Verein Großh. Heſſiſcher Geometer 2. Klaſſe. In gende, 7 Meter hohe Eiswand erreicht, in die Stufen ein=
nicht
beeidigt. Hiernach ließ der Staatsanwalt die Frankfurt fand die Hauptverſammlung des Vereins gehauen wurden. Nach dieſen Vorbereitungen konnte
ſläge wegen Ueberzuckerns des 1911er Weines fallen. Großh. Heſſiſcher Geometer 2. Klaſſe ſtatt. Die Ver=man in der folgenden Nacht um 1 Uhr bei prächtigem
Anſachverſtändiger Lechner=Gonſenheim kommt auf ſammlung befaßte ſich hauptſächlich mit den ungünſtigen‟ Vollmondſchein aufbrechen, ausgerüſtet mit den unüber=
ſind
von Geſchmacksproben zu der Ueberzeugung, daß Anſtellungs= und Sehaltsverhältniſſen der im Staatsdienſt trefflichen Eckenſteinſchen Steigeiſen. Mit dieſen kam man
izuckerung vorliegt. Der Zuckerwaſſerzuſatz war für beſchäftigten Großh. Geometer 2. Klaſſe, ſowie den niede= zu dem Schlüſſel für die Bezwingung des ſchweren Gra=
Abis zu einem Fünftel zuläſſig. Wenn Vettel entſpre= ren Gebührenſätzen der Privatgeometer. Zum Schluß tes des 80 Meter hohen und 80 Grad geneigten Cou=
mehr
Waſſer zugeſetzt hätte, wäre wohl die Zucke= wurde folgende Reſolution angenommen: Die heute loir Emile Rey, leicht heran. Kein Fleckchen Schnee
nicht zu beanſtanden geweſen. Beſonders in Rhein= in Frankfurt a. M. tagende Hauptverſammlung der Hef= auf der in rötlichem Glanz erſchimmernden Wand, die
In ſträube man ſich gegen den Zuſatz von Waſſer, um ſiſchen Geometer 2. Klaſſe hegt zu Großh. Regierung und nun von den als erſten Kletterern bekannten Bergſteigern
Wein nicht zu überſtrecken. Zu beanſtanden ſei, daß den hohen Ständekammern das Vertrauen, daß ihre ſchon genommen wurde. Als erſter erſteigt von den 4 Freunden
el den Zuckerzuſatz nach Gutdünken vornahm. Er
ſeit Jahren erhobenen Wünſche auf Anerkennung als Blodig den Pie Luigi Amedeo, der eine weit beſſere Fern=
unbedingt
das Moſtgewicht genau feſtſtellen müſſen Staatsdienſtanwärter und Schaffung weiterer definitiver ſicht als der Montblanc ſelbſt gewähren ſoll. Da, etwa
Abenſo den Zucker= und Waſſerzuſatz meſſen müſſen. Stellen bei den Kreisvermeſſungsämtern und Feldberei=in der Höhe von 4600 Metern, wird Blodig von der
ſter Anſicht nach ſei der Wein wegen ſeines hohen nigungsbehörden endlich in Erfüllung gehen, damit ein Bergkrankheit befallen, eine Folge der hohen ſeeliſchen Er=
Mholgehalts der Geſundheit nicht zuträglich und des=angemeſſenes Verhältnis zwiſchen den Angeſtellten und rung, nun endlich ſo nahe dem lang erſehnten Ziel zu ſein.
Pleinzuziehen. Profeſſor Dr. Weller gibt an, daß den Nichtangeſtellten, wie auch bei den übrigen ſtaat= Man erreicht jetzt den Montblane de Courmayeur und um
(912er Moſte einen ſehr ſchlechten Jahrgang darſtellen. lichen Beamtengruppen, herbeigeführt wird. Ferner wird 1234 Uhr ſteht Knubel auf der Montblaneſpitze ſelbſt und
Pettel bewußt den Wein überzuckert hat, könne er dem Wunſche Ausdruck gegeben, daß bei Verabſchiedung ruft Blodig herauf. Der Sieg war errungen. Nach einem
ſentſcheiden, doch ſei er bei der Herſtellung und der der Beſoldungsvorlage die Gehaltsverhältniſſe der Großh. Aufenthalt in der etwas tiefer gelegenen Hütte wurde der
tzung des Zuckerwaſſers ſehr leichtſinnig vorgegangen. Geometer 2. Klaſſe denjenigen der übrigen mittleren tech= Abſtieg über den Döme de Goüter nach den Aiquilles
bige ſeines hohen Alkoholgehalts (bis 11,59 Prozent), niſchen Beamten gleichgeſtellt werden und die vollſtändig griſes angetreten. Dieſer ſollte nicht leicht werden: Spal=
durch
die Ueberzuckerung entſtanden ſei, ſei der Wein unzulänglichen Gebühren der Privatgeometer 2. Klaſe ten und keine Brücken, das Eis wie Fels zu behandelnt
zuläſſig zum glasweiſen Verkauf Als Flaſchenwein eine entſprechende Erhöhung erfahren.
Um 7 Uhr abends ſtand man auf dem Glacier de Miage
nicht ohne weiteres zu beanſtanden. Vettel hat wohl
* Wahlausſchuß der vereinigten Bezirksvereine. In und traf bereits um 10 Uhr abends wieder glücklich in
Angſt vor dem Weingeſetz den höheren Waſſerzuſatz
der am Montag ſtattgefundenen, von ſämtlichen 15 Mit=Courmayeur ein mit dem Hochgefühl, das Ziel lang ge=
ſlaſſen
. Der Sachverſtändige Dr. Kansbach hält gliedern des Wahlausſchuſſes beſuchten Verſammlung hegten bangen Strebens erreicht zu haben. Der glänzende
Wein für einen zum Verſchnitt vorzüglich geeigneten ſollte über die aufzuſtellenden Kandidaten für die Stadt=Vortrag mit den prächtigen Lichtbildern gewährte der Ver=
n
. Der von ihm unterſuchte entwickelte Wein habe verordnetenwahl Beſchluß gefaßt werden. Der Vorſitzende, ſammlung wirklich einen alpinen Leckerbiſſen Kühn=
üichtigen
Alkoholgehalt gehabt. Doch würde er auch den Sanitätsrat Dr. Kolb, teilte mit, der Unterausſchuß, heit des Wagens und Beſonnenheit in der Ausführung,
Prof. Dr. Weller feſtgeſtellten Alkoholgehalt von 11,59 der zur Vorbereitung gewählt wurde, habe eine neue
gepaart mit Kraft und Technik. zeigten den großen Alpis
unt nicht als überzuckert beanſtanden, da ja der Wein Kandidatenliſte aufgeſtellt, und an dieſer müſſe feſtgehalten niſten, formvollendete Rede, Naturſinn und Freundlich=
ſnicht
entwickelt war. Auch habe Vettel nur 12 Proz. werden, wenn eine gemeinſame Liſte nicht überhaupt ſchei= keit des Weſens, den auf allen Gebieten harmoniſch aus=
erwaſſer
zugeſetzt; er konnte alſo noch 8 Proz. Waſſer tern ſollte. In der Liſte, die vom Unterausſchuß aufge=
en
; dadurch würde nicht nur der Alkoholgehalt, ſon= ſtellt wurde ſind nicht nur die bisherigen Abgeordneten gebildeten Menſchen, dem zu lauſchen hohen Genuß ge=
hauch
der Säuregehalt vermindert worden ſein und Wittmann und Markwort, ſondern auch die Stadtverord=währte. So belohnte nicht endenwollender Beifall den
päre ein ganz einwandfreier Wein geworden. Unzu= neten Schupp und Koch geſtrichen worden. Vom Verein Redner, dem alsdann der Vorſitzende der Sektion, Pro=
ſei
es, daß Vettel den Moſtgehalt nicht gemeſſen Mathildenhöhviertel, deſſen langjähriger Vorſitzender feſſor Dr. Karl Maurer, mit dem Wunſche baldigen Wie=
Der Wein ſei nicht als einzugsfähiger Wein zu Herr Schupp iſt, wurde gegen dieſe Ordnung der Ange= derſehens den wärmſten Dank der Verſammlung aus=
ſchnen
. Der Staatsanwalt beantragte gegen den An=
legenheit
energiſch Proteſt eingelegt. Anſtatt vorberatende ſprach.
*Die Turngemeinde Beſſungen hielt ihren dies=
ſtzten
wegen fahrläſſiger Ueberzuckerung eine Geld= Arbeiten zu leiſten, habe ſich der Unterausſchuß Rechte an=
s
von 300 Mark und die Einziehung von vier Stück= gemaßt, die er nicht beſaß. Auch der Umſtand, daß der jährigen Familien=Abend, verbunden mit Volkslieder=
ſtr
. Das Gericht erkannte nach dieſem Antrag auf Vertreter des Bezirksvereins Mathildenhöhviertel. Herr Abend der Singmannſchaft, ab, der außerordentlich ſtark
Mark Geldſtrafe, die evtl. mit 30 Tagen Haft Köhler, zu keiner Sitzung des Unterausſchuf= von den Mitgliedern beſucht war. Die Darbietungen
ſes eingeladen worden war, konnte nicht anders erklärt der Turn= und Singmannſchaft, ſowie die der Damen=
erbüßen
ſind. Aus den weit voneinander abweichen=
Anſchauungen der Sachverſtändigen biete das Gut= und entſchuldigt werden als mit dem Bemerken, daß wohl abteilung haben überaus großen Beifall gefunden Auch
En des Herrn Profeſſor Dr. Weller allein eine ſichere ein Verſehen vorliege. Der Bezirksverein Ma=das Theaterſtück Der Kriſchdernchesba’n von Ph. Bux=
thildenhöhviertel
hat deshalb ſofort und endgültig baum in Odenwälder Mundart und die ergötzlichen
dlage für die Beurteilung der Ueberzuckerung. Da=
ſſenthält
der beſchlagnahmte Wein einen höheren Ge=ſeinen Austritt erklärt, und auch Herr Haury Schattenbilder haben viel zur Verſchönerung des Abends
ſvon Alkohol, als der in jener Gegend normale. Dieſer gab die Erklärung ab, daß er von ſeiner Kandidatur zu= beigetragen.
C Studentiſche Verbandsfeier. Die Mittelrhei=
Alkoholgehalt rühre von der Ueberzuckerung her. Daßrücktrete, da er nicht gewillt ſei, unter der fortſchrittlich=
achträglicher
Verſchnitt den Alkoholgehalt vermindert ſozialdemokratiſchen Flagge in das Stadtparlament einzu=niſche Philiſter=Vereinigung des K. V. der
ſei wohl wahrſcheinlich, aber nach dem Geſetz iſt eine ziehen. Der Verein beabſichtigt, alsbald eine öffent=kathol. Studentenvereine Deutſchlands
ſrägliche Vermiſchung nicht zuläſſig. Der Angeklagteliche Proteſtverſammlung einzuberufen und alle (nichtfarbentragend) beging hier die Feier ihres 25 jähri=
in
hohem Maße fahrläſſig gehandelt, doch wurde auf unparteiiſchen oder rechtsſtehenden Gruppen und Parteien gen Beſtehens. Schon zum Frühſchoppen hatten ſich über
60 Mitglieder, alte und junge, eingefunden, denen ſich bei
ebenſtrafe der Einziehung nicht erkannt. Die Frei= zu einem gemeinſamen Vorgehen aufzurufen
E
Akt III Szene 4 das wie folgt geſchildert iſt: Erfüllt
ſumptomhandlungen‟ auf der Bühne. von zitternden Gedanken an Tod und Rache, führt er ſeiner
Feuilleton.
Mutter die Verſchiedenheit der Brüder, ſeines Vaters und
Von G. H. Hacker=Darmſtadt.
(2 Die Mode des freien Halſes. Das ſchlechte Wetter,
des Oheims und Stiefvaters vor Augen. Er ſteht über
tie Frankfurter Zeitung brachte unter obiger Spitz= eine Banklehne gebeugt und dabei fällt über das Hemd ein das mit Regen und Nebel in dieſen Tagen einſetzte ver=
ſik
im vorletzten Sonntags=Feuilleton einen Artikel, der Medaillon an einem Kettchen heraus. Er greift danach treibt ſonſt gewöhnlich den niedrigen offenem Kragen
eme, Symptomhandlung der Duſe anknüpft die in und ſpielt damit, während er in tränenvollen Worten aus der Toilette weil man ſich nicht gern mit freiem
Ehebruchsdrama, kurz bevor ſich ihr der Verſucher vom geliebten Vater ſpricht. Nein, das iſt ein Spiel, Halſe einer Erkältung ausſetzt. Wer auf die Zeichen des
eik, mit dem Ehering ſpielt, ihn abzieht, um ihn wie= das von keinem Geſichtspunkte aus zu rechtſertigen iſt, neuen Stils zu achten gelernt hat der mußte diesmal mit
aufzuſtecken und ihn dann wieder abzieht Weiter weder als Symptomhandlung noch aus der Situation beſonderer Spannung dieſe Beziehungen zwiſchen Tracht
als vollendete Symptomhandlung das Spiel eines heraus, das iſt einfach ein unerlaubtes Spiel. Ham= und Wetter beobachten, denn aus ihnen konnte er er=
Mlet=Darſtellers hervorgehoben in der vierten Szene des let geht zu ſeiner Mutter mit dem ausgeſprochenen Vor= kennen, ob wir es mit der Vorliebe für den Frauenhals
Der Aufzugs. Hierzu ſchreibt der Regiſſeur unſeres ſatz Dolche zu reden, ihr Gewiſſen zu ſchärfen ihr in der Damenwelt nur mit einer zufälligen Erſcheinung
Aheaters und langjähriger Hamlet=Darſteller Herr einen Spiegel vorzuhalten, worin ſie ihr Innerſtes er= oder mit einer richtigen Mode zu tun haben. Und ſiehe
Aker, in der Bühnengenoſſenſchaftszeitung Der neue blickt. Sein Ton und ſein Auftreten iſt nicht ſpieleriſch, da! Alle Straßentoiletten behielten die niedrigen Kragen
Dieſer Artikel darf in mehrfacher Beziehung nicht ſondern ſo, daß die Mutter glaubt, er wolle ſie ermorden. und den kleinen Halsausſchnitt. Der neue Stil der Hals=
iderſprochen
bleiben. Kann er doch beim Laien Nach dem Medaillon greift er nicht zufällig, ſondern tracht triumphierte über die äußeren Hinderniſſe, und ſo
die Meinung erwecken, als ſei die Symptom= ganz bewußt; weiß er doch, daß ſie das ihre mit dem kann man denn jetzt mit ruhigem Gewiſſen ſagen, daß der
Ablung auf der Bühne etwas ganz Neues und erſt durch Bilde des zweiten Gatten trägt, wie er das ſeine mit dem freie Hals zu den unbedingten Geboten der neuen Saiſon
Aitalieniſche Schauſpielerin Duſe entdeckt worden. In Bilde des Vaters. Beide Bilder hält er ihr vor Augen gehört. Es iſt eine ſchöne Mode, die wir damit erhalten
Blichkeit iſt ſie aber zu allen Zeiten auch in Deutſchland mit den Worten: Seht hier auf dies Gemälde und auf haben, und niemand wird vom äſthetiſchen Standpunkt
aus dieſen ſteifen hohen Kragen mit den häßlichen Stä=
je
nach Begabung von allen Schauſpielern ge= dies, das nachgeahmte Gleichnis zweier Brüder.
Sind aber, wie das bei jener Aufführung vielleicht der ben, die an der Haut rote Flecken zurückließen, eine Träne
worden. Nur hat man, was hier unter Symptom=
Plung auf der Bühne jetzt verkündet wird, deutſch und Fall war, zwei Gemälde der Könige im Gemach, ſo iſt nachweinen. Dieſer enge den Hals feſt umpreſſende Ab=
Mändlich ſtummes Spiel genannt. Man unterſchied das Ergreifen und Spielen mit dem Medaillon auch nicht ſchluß der Bluſe und des Kleides war eine jener fragwür=
digen
modernen Erfindungen, die die Geſchichte der Mo=
chen
berechtigtem den Wortſinn unterſtützendem, und einmal äußerlich zu rechtfertigen.
Im übrigen werden die in dem Artikel angezogenen den früher nicht kannte, denn ſelbſt bei den höchſten und
Allrechtigtem, willkürlichem ſtummen Spiele, den ſoge=
Iinen Mätzchen. Zur Gattung der letzteren wird man Bücher Freuds Pſychologie des Unbewußten, Hage= breiteſten Kragen, bei den Mühlkeinen und Krauſen=
Pich, bei allem Reſpekt vor den ſonſtigen Verdienſten manns Regie die Kunſt der ſzeniſchen Darſtellung und rädern, ſorgte man dafür, daß ſie vom Hals gehörig ab=
da
bei in Betracht kommenden Perſonen, gerade das 1 Dr. Deutſchs Studie in der Freudſchen Internationalen ſtanden. Die Anmut und ſchlanke Eleganz des Frauen=
Uteni müſſen, was als vollendete Symptom= Zeitſchrift für ärztliche Pſychoanalyſe gewiß für das halſes wird ſich nunmehr wieder in voller Schönheit offen=
baren
; freilich iſt die Sprache des Haſſes ebenſo beredt
ndlung hervorgehoben wird: jenes Spiel einesTheater nicht ohne Nutzen bleiben.
wie verräteriſch. Ein Sprichwort ſagl, daß, wenn man
Aſtet=Darſtellers in der Ausſprache mit der Mutter

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November
Seite 4.
der Hauptfeier an Abend in den oberen Ränmen der Ver= (ung, die kebendige Religlon, immer tieſer hineinzuſühren,
einigten Geſellſchaft noch mehr als 100 andere, darunter ohne Verkürzungen und Verſchleierungen, indem ſie die
einladungsgemäß zahlreiche Damen, zugeſellten. Die drei Entſtehung der religiöſen Gedanken in den Herzen der
aktiven Korporationen des K. V. im Gebiete der Vereini= gottbegeiſterten Männer unter ſorgfältiger Beachtung
gung: Moenania=Darmſtadt, Palatia=Heidelberg, Naſſovia= ihrer geſamten Umwelt zu erforſchen ſucht. Gerade dieſe
Gießen, waren ſämtlich mit zahlreichen Mitgliedern, zum Herausarbeitung des tiefſten religiöſen Gehaltes der bib=
Teil in eorpore, erſchienen. Die Feier, deren Höhepunkt liſchen Bücher iſt es, die von der religionsgeſchichtlichen
die Feſtrede des A. H. Profeſſor Dr. Wedewer=Wiesbaden Forſchung auch eine neue Befruchtung der praktiſchen
(Germanige=Münſter) bildete, geſtaltete ſich im Rahmen kirchlichen Arbeit erwarten läßt. Näheres über den ange=
luſtigen
Kommerſierens und fröhlichen Tanzes zu einer kündigten Vortrag wird im Anzeigenteil zu finden ſein.
effektvollen Ehrung der erſchienenen Gründer.
Flottenverein. Auf die Anzeige des Deutſchen
* Inſtrumentalverein, Es ſei hiermit nochmals auf Flottenvereins, Kreisgruppe Darmſtadt, in der heutigen
das heute Mittwoch, den 12. Nov., abends, im Saalbau Nummer machen wir unſere Leſer hiermit noch beſonders
ſtattfindende Konzert des Inſtrumentalvereins aufmerkſam aufmerkſam.
gemacht, bei dem der 17jährige Violiniſt Paul Hinde=
* Wahlen zum Kaufmannsgericht. Die Wahl der Ar=
mith
aus Frankfurt a. M. mitwirkt. Zur Erſtauffüh= beitgeberbeiſitzer findet heute, den 12. November, von 11
rung gelangen drei Klavierſtücke von Mozart, inſtrumen= Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags und von 5 Uhr
tiert von Arnold Mendelsſohn, ſowie die ſchwungvolle nachmittags bis 8 Uhr im Sitzungsſaal des Kaufmanns=
Ouvertüre zu einem Rittermärchen von Arnold Mendels=
gerichts
, Rathaus (Marktplatz), ſtatt. Im heutigen An=
ſohn
. Das Programm verzeichnet ferner Mozarts C=Durs zeigenteil erſcheint der gemeinſchaftliche Wahlvorſchlag
Symphonie Nr. 36, Haydns Violinkonzerte Nr. 1 und 4, der Vorſtände des Handelsvereins. Detailliſtenvereins,
Stücke für Violine mit Klavierbegleitung von Leclair, Kaufmänniſchen Vereins und katholiſchen kaufmänniſchen
Bach und Mondonville.
Vereins Conſtantia, auf den die Wahlberechtigten auf=
* Katholiſcher Volksverein. Man ſchreibt uns: Der merkſam gemacht werden.
Jeſuitenpater Cohausz wird hier einen Vortragszyklus=
IV. Ziel Gemeindeſteuer zahlen. Wir machen
halten, eingeladen von der hieſigen Ortsgruppe des Volks=
vereins
für das katholiſche Deutſchland. P. Cohausz hat unſere Leſer darauf aufmerkſam, daß das IV. Ziel der
wegen ſeiner wiſſenſchaftlichen Vorträge einen großen Gemeindeſteuer für 1913 bis Ende lfd. Mts. an die
Namen. Sein Thema lautet: Welträtſel in chriſtlicher Stadtkaſſe zu zahlen iſt.
Adreßbuch. Die Druckbogen Nr. 31, 32 und 33
und freidenkeriſcher Beleuchtung. Alſo Weltanſchauungs=
fragen
will er wiſſenſchaftlich beantworten. Solche Fra= des Adreßbuches für 1914, enthaltend Hausregiſter
gen ſind ja in unſerer Zeit zu Tagesfragen geworden, nicht Neckarſtraße 3 bis Schießhausſtraße 72 lliegen im Haupt=
bloß
bei den Gebildeten, ſondern auch beim einfachen meldebureau Hügelſtraße 31/33, Zimmer Nr. 13, während
Volk. Das Freidenkertum propagiert ſeine Ideen mit der Bureauſtunden (8 bis 12 Uhr vormittags und 2 bis
6 Uhr nachmittags) bis zum 14. November vormittags
Eifer. Auch Cohausz wird ſie in ſeinen Vorträgen zu
Worte kommen laſſen. Um ſo ſchärfer wird ſich dann ſeine zur Einſichtnahme offen.
wiſſenſchaftliche Darlegung der chriſtlichen Ideen abheben.
Im einzelnen wird er behandeln: 1. Urſprung der Welt,
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Das Programm des
Schöpfer, Monon, Allgott werden eine beſondere Würdi=
gung
erfahren. 2. Das Werden der Welt; Schöpfung und Reſidenztheaters iſt ſo reichhaltig, daß jeder Be=
Entwickelung. 3. Das Ziel der Welt; Diesſeitskultur, Jen= ſucher auf ſeine Koſten kommt. Neben der Kriminalnovelle
ſeitshoffnung, Körper und Geiſt. 4. Das Uebernatürliche Die Roſe vom Radjah müſſen wir ſpeziell auf das drei=
aktige
Luſtſpiel Die Berliner Range aufmerkſam machen.
in der Welt; Offenbarung, Wunder, Gnade, Glaube und
freies Denken. 5. Die ethiſche Ordnung der Welt; Laien= Mit kecker Ausgelaſſenheit zieht ſich Hanni Weiße, die in
moral, Moral ohne Gott. Die Vorträge finden ſtatt im dieſem Film eine junge Schauſpielerin verkörpert, die ele=
Konkordiaſaale, Waldſtraße 33, vom 25. bis 29. November. ganten Kleider aus und legt dafür ein Paar weiße Hoſen
Wir verweiſen auf die Anzeige in heutiger Nummer, ausan, wie ſie die Bäckerjungen gewöhnlich tragen, um in
allerhand komiſchen Situationen aufs neue die Liebens=
der
auch die Preiſe für die Karten erſichtlich ſind.
würdigkeit und Vielſeitigkeit ihres Talents zu zeigen. Sie
* Die Kriegerkameradſchaft Haſſia feiert im Juni greift helfend in den Streik der Bäckerjungen ein; ſie wird
1914 ihr 40jähriges Beſtehen. Das Präſidium hat verdroſchen und verdriſcht. Jede Minute bringt eine neue
in ſeiner Sitzung am 2. November dieſes Jahres den Ueberraſchung, und wenn am Ende des Films der Zweck,
Beſchluß gefaßt, auf Pfingſten 1914 einen Kornblumentag den ſie im Auge hat, erreicht iſt, dann wird wohl durch die
im Großherzogtum in die Wege zu leiten, deſſen Ertrag Reihen der Zuſchauer das Gefühl des Bedauerns gehen,
für bedürftige Veteranen Verwendung finden ſoll. Im daß der Schwank nur 50 Minuten gedauert hat. Der be=
Hinblick auf die in Bayern und Sachſen in letzter Zeit mit liebte dicke Brünig präſentiert ſich in der Humoreske Eine
großem Erfolg ſtattgehabten Veranſtaltungen gleicher Art, nette Beſcherung. Sport in Hongkong und die Wochen=
rechnet
man auch hier auf einen erheblichen Betrag.
chronik beſchließen das intereſſante Weltſtadtprogramm.
* Fortſchrittliche Volkspartei. Fortſchrittliche Kom= (S. Anzeige.)
munalpolitik lautet das Thema, das in einer von der
Im Union=Theater (Rheinſtraße 6), in dem
Fortſchrittlichen Volkspartei auf Freitag, den 14. Nov., in ſich heute wieder der übliche Programmwechſel vollzog,
den Kaiſerſaal einberufenen öffentlichen Verſammlung werden nicht weniger denn vier Dramen, darunter ein drei=
behandelt
werden ſoll. Referenten ſind die Kandidaten der und ein zweiaktiges, gezeigt. An der Spitze der hervor=
Partei, die dabei der Oeffentlichkeit bekannt werden. (Näh. ragenden Schöpfungen ſteht das dreiaktige dramatiſche
ſiehe Anz.)
Gemälde Künſtlers Liebe und Leid, deſſen Sujet dem
* Verband evangeliſch=kirchlicher Frauenvſereine im Künſtlerleben entnommen iſt und in dramatiſcher Geſtal=
Großherzogtum Heſſen. Es ſei hierdurch nochmals auf tung als ganz hervorragend gilt. Von den übrigen iſt noch
den morgen Donnerstag, den 13. Nov., nachmittags 3½ beſonders das packende Lebensbild Der Dank der India=
Uhr, im Kaiſerſaal, Grafenſtraße 18, ſtattfindenden nerin zu nennen. Aber auch das komiſche Genre iſt nicht
Lichtbildervortrag des Herrn Dr. Sell=Eleonoren= vergeſſen worden, und werden die fünf Humoresken, von
heilſtätte über Frauenkleidung aufmerkſam gemacht.
denen wir nur zwei herausgreifen, nämlich Berta iſt ein
* Vortrag. Man ſchreibt uns: Wer ſich der glän= Tunichtgut und Schulze geht zum Ball wohltätig auf
zenden Widerlegung, die A. Drews mit ſeiner Chriſtus= die Lachmuskeln der Beſucher wirken. Aus der Reihe der
mythe vor einigen Jahren in einer Darmſtädter Verſamm= vorzüglichen Naturaufnahmen heben wir die herrlichen
lung fand, oder der fünf Vorträge der Gießener Univer= Szenen hervor, die wir an den Ufern des Kolumbiaſtro=
ſitätstheologen
gern erinnert, wird es dankbar begrüßen, mes bewundern können, und im Journal wird ſpeziel
daß Profeſſor D. H. Gunkel aus Gießen am 17. dieſes den Damen etwas ganz Beſonderes geboten, indem die
Monats abermals als Redner in unſerer Stadt (im Saale neueſten Pariſer Moden, die bekanntlich auf der Rennbahn
des Muſikvereins) erſcheinen wird, und zwar mit dem von Longchamps durch Pariſer Damen zur Schau getragen
höchſt anziehenden Thema: Was haben wir am Alten werden, von den Beſuchern des U.=T. in Augenſchein ge=
Teſtament? Gehört der Redner doch zu den Führern der nommen werden können. Ganz beſonders muß aber noch
religionsgeſchichtlichen Schule, über deren oft mißver= auf das Künſtlerkonzert hingewieſen werden, das den
ſtandene Abſichten er im Vorwort zu ſeinen kürzlich er= Aufenthalt im U.=T. zu einem angenehmen macht.
ſchienenen Reden und Aufſätzen lehrreich Aufſchluß gibt.
* Konzertveranſtaltungen uſw. Man ſchreibt uns:
Sie geht keineswegs darauf aus, wie oberflächliche Ur= Kaffeekonzerte im Hotel Heß. Täglich in den
teiler meinen, die Beſondecheit des Chriſtentums in eine Nachmittagsſtunden von 36 Uhr konzertiert in den Par=
Maſſe religionsgeſchichtlicher Herleitungen aufzulöſen, terre=Räumlichkeiten des Hotel Heß die Hauskapelle. Ab=
ſondern
vielmehr in das Zentrum aller bibliſchen Forſch= wechſelnd bringt dieſe die ſchönſten Ouvertüren, Operet=
das
Alter einer Frau aus ihrem Geſicht errät, man es an ſie betragen jährlich im Durchſchnitt 105,81 Dollar für
ihrem Halſe beſtätigt finden kann. Damen, deren Schön= jeden Studenten, ſo daß die Univerſitätsverwaltung bei
heitslinien alſo bereits gelitten haben werden ſich zu die= jedem einzelnen Hörer der mediziniſchen Fakultät Jahr
ſer indiskreten Mode nur ungern entſchließen, und ſo iſt um Jahr 1244,57 Dollar, alſo rund 5227 Mark zu zahlen
ſie denn hauptſächlich den jungen Frauen vorbehalten. Für hat. In der Rangordnung der Koſtſpieligkeit ſteht der
ein ſchönes und friſches Geſicht aber iſt der niedrige Student der Forſtwiſſenſchaft an zweiter Stelle, er koſtet
Kragen eine ſo entzückende Folie, daß das ſchönere Ge= der Univerſität brutto 797 Dollar und nach Abzug der von
ſchlecht ſobald nicht zu dem hohen engen Kragen von ehe= ihm bezahlten Gebühren 646,66 Dollar, alſo immerhin
mals zurückkehren dürfte. Die neuen Kragen beſtehen rund 2716 Mark An dritter Stelle ſteht der Theologe, für
aus Spitze, Stickereien, aus Pelzen und Federn, ſchmiegen ihn gibt die Univerſität 521,32 Dollar aus rund 2190
ſich weich und unauffällig ſo um den Hals daß ſie den Mark wofür ſich der Student dadurch revanchiert, daß er
vorderen Hals ganz frei laſſen. Die Medicikragen haben der Univerſität 10 Dollar zahlt. Die Geſamteinnahmen
winzige Dimenſionen, eigentlich nur eine Andeutung jenes der Univerſität aus freiwilligen Spenden und Stiftungen
pompöſen Schmuckes, den die ſtolze Königin Katharina betrugen bei Yale im letzten Geſchäftsjahre 1418935,84
einführte; die Direktoirekragen kriechen wohl hinten etwas Dollar gegenüber 1164715,90 Dollar im Vorjahre.
höher herauf, laſſen dafür aber vorn umſo mehr frei und
R. Der kürzeſte Brief. Wenn frohe Menſchen beiſam=
ſind
gewöhnlich aus Samt oder in dunklen Tönen herge= men ſind, wenn der Wein im Glaſe perlt und die Rede
ſtellt. Die Dame die bei dem offenen Hals auf der Straße munter fließt, pflegt man ſich die Zeit mit allerlei Kurz=
den
Pelz für einen geſundheitsnotwendigen Schutz er= weil. Wetten, Rätſellöſen, Pfänderſpielen uſw. zu ver=
klären
kann, verwendet dieſes Lieblingsmaterial der heu= treiben. Vor einiger Zeit meldete eine Zeitung, daß in
tigen Mode, das überall in der Toilette auftaucht, auch einem Klub die Frage aufgeworfen wurde, wie man ſeine
bei den Kragen. Zu einem duftigen Kleid aus weißem Abreiſe auf die kürzeſte Art melden könnte. Am andern
Crepe de Chine bietet ein Hermelinkragen die entzückendſte Tage erhielt der Vorſteher einen Brief, in welchem nur das
Harmonie, beſonders wenn das Pelzwerk an der Korſage einzige Wort eo (Ich gehe!) ſtand Der Vorſteher be=
ſich
in engen Streifen mit den Spitzen vereint. Als Hals= ſtätigte den Empfang dieſer Nachricht mit dem einzigen
ſchmuck werden mit Vorliebe bunte Phantaſieketten ge= Buchſtaben 1 (geh!).
tragen aus großen Bernſteinperlen oder Korallen Jett,
Dieſe Anekdote hat ein intereſſantes Pendant: Im
Lapislazuli u. a. Sie bringen eine luſtige und farbige porigen Jahrhundert lebte meiſtens in Wien und Mün=
Note in die Mode des freien Halſes, die die Damen ſich chen der als Dichterhumoriſt und Witzbold allgemein be=
auch
durch die immer beſtimmter auftauchende Kunde nicht kannte Moritz Saphir. Er war dabei ſehr geizig. In
verderben laſſen werden, daß die Männer, die Herren der Wien, wo er ein Haus beſaß, hatte er einen ſchlechtzahlen=
Schöpfung, es ihnen nachmachen wollen.
den Hofburgſchauſpieler als Mieter. Saphir wäre ihn
Koſtſpielige Studenten. Aus Neu=York wird be=gern los geweſen, aber alle Mittel, den zähen Mieter
richtet: Der ſoeben erſchienene neue Jahresbericht der hinaus zu bringen, verſagten. Einſt traf Saphir den
Yale=Univerſität für das Jahr 1912/13 gewährt einen Schauſpieler in einem Café, und die gegenſeitigen Witze
intereſſanten Einblick in die Summen, die amerikaniſche flogen wie Raketen herüber und hinüber. Zum Schluſſe
Univerſitäten für die Ausbildung ihrer Studenten auf= ſagte Saphir: Ziehen Sie aus, ich erlaß Ihnen die ganze
wenden und zeigt zugleich, wie teuer die Studenten den ſchuldige Miete und wenn Sie mir mit einem einzigen
Univerſitäten zu ſtehen kommen. Der teuerſte Student der Worte aufkündigen können zahle ich Ihnen noch die Ueber=
Univerſität iſt der Mediziner; er koſtet bei der Yale=Uni= zugskoſten. Der Schauſpieler war damit einverſtanden.
verſität jährlich 1350,38 Dollar, alſo nicht weniger als rund Am andern Tag erhielt Saphir von ihm einen Brief, der
5670 Mark für jeden Hörer. Davon müſſen die verſchie= das einzige Wort: Judicium! (Jud i zieh um) enthielt.
denen Gebühren und Kolleggelder abgezogen werden, die Saphir antwortete ihm ſofort: Officrum! (O, Vieh,
der mediziniſche Student der Univerſitätskaſſe entrichtet; zieh um!)

Nummer 27
1913.
ien und Sol zum Vortrage. Der zahtreiche Beſuch
wie gerne dieſe Veranſtaltungen beſonders von
beſucht werden.
* Weiterſtadt, 11. Nov. (Goldene Hoch
Heute feiert Herr Peter Opper mit ſeiner Gemahl
ſeltener körperlicher und geiſtiger Friſche das Feſt
Goldenen Hochzeit. Das allſeits geachtete und bei
Jubelpaar wird aus Anlaß dieſer freudigen Feier
lichſt beglückwünſcht. Turngemeinde Weiterſtadt
Kriegerverein werden die Jubilare ganz befonders
durch einen gemeinſchaftlichen Feſtakt, und bei dieſe
legenheit wird die Turngemeinde einen Ruheſeſſel
der Kriegerverein ein Ehrendiplom überreichen.
Meſſel, 11. Nov. (Krankenſchweſter.
Heſſiſche Diakonieverein konnte der Gemeinde Meſſef
die mit Hilfe des neugegründeten Frauenvereins ins
gerufene Krankenpflegeſtation zu ſeiner Freude eine
Schweſtern zur Verfügung ſtellen. Sie wurde am 26
tober in feſtlichem Gottesdienſt durch Herrn Pfarrer
gerber in ihr Amt eingeführt. Möge das mit ſo
licher Unterſtützung von allen Seiten begonnene We
weiterhin zum Segen der Gemeinde entwickeln!
H Lampertheim, 10. Nov. (Unfall.) Der 15
alte die Oberrealſchule zu Worms beſuchende Sohſ
Forſtwarts Zimmermann zu Forſthaus Wildbahn
geſtern mittag nach Spatzen ſchießen und benutzte
ein Flobertgewehr älteren Modells (Vorderlader).
Abſchießen platzte die Schußwaffe, und ein Eiſente
drang dem Jungen in die Schläfe; außerdem erlitten
noch andere Verletzungen im Geſicht. Schwer d
wurde der Junge in das ſtädtiſche Krankenhaus
Worms gebracht.
Mainz, 11. Nov. (Der Bock als Gärtner.)
Wirt in der Ernſt=Ludwig=Straße machte in letzter
öfters, wenn er des Morgens ſein Lokal öffnete, die
nehmung, daß nächtlicher Beſuch dageweſen war un
garren und Getränke fehlten. Er konnte aber nich
ſtellen, auf welche Weiſe der Dieb ins Lokal gel
Der Beſtohlene verſtändigte die Polizei, und ein ik
nalſchutzmann blieb mehrere Nächte im Lokal. E
kam der Dieb. Er hob die großen ſchiebbaren Fenſ
die Höhe und betrat das Lokal. Leiſe näherte er ſich
Büffett, und als er die Hand nach den Zigarren ausſta
wurde er von dem Kriminalbeamten feſtgenommen
war ein Wächter der Wach= und Schließgeſellſchaft, deſ
anderthalb Jahren bei der Geſellſchaft tätig iſt and
als Dieb entpuppte. Er wurde aus dem Dienſt entll
und kam zur Anzeige. Zu dem Revolverat
tat des Oberrealſchülers Kaufmann auf den Lehr=
aſſeſſor
Wittig wird behauptet, daß die Schüler der
ſchon ſeit einigen Tagen davon wußten, daß Kaufm
den Revolver bei ſich trug und das Attentat auf den
beabſichtigte. Leider hat keiner der Schüler davon
dung gemacht. Heute weilte eine Kommiſſion der S
behörde aus Darmſtadt zur Unterſuchung des Falles
Weiſenau, 10. Nov. (Fidele Hochzeit.)
einer Hochzeitsfeier, welche in einem hieſigen Lokal
halten wurde, geriet der Bräutigam mit ſeinem Stieſſt
in Streit, der zuletzt in Tätlichkeiten ausartete. Währ
ſich die beiden gehörig verprügelten, flüchteten Brautt
Gäſte auf die Straße und ſuchten das Weite. Bräulg
und Stiefvater trugen verſchiedene Verletzungen
auch am Mobiliar entſtand ziemlicher Schaden. Die
zei machte der unerquicklichen Szene ein Ende.
Bretzenheim, 11. Nov. (Unfall.) Heute mu
fiel der im 24. Lebensjahr ſtehende Sohn des Landmi
Heinrich May ſo unglücklich von einer Stiege, da
ſchwer verletzt mittels Krankenwagens nach Mainz
Rochushoſpital gebracht werden mußte. Man bringt
ſchwergeprüften Eltern das größte Mitleid entgegen.
Oppenheim, 11. Nov. (2000 Mark verſch
den.) Der Pflaſtermeiſter Knobloch von hier hatt
Nierſtein, wo er größere Pflaſterarbeiten ausgeführt,
Gemeinderechner über 2000 Mark vereinnahmt.
ſpäter in ſeiner Wohnung hier ankam, wurde ihm=
ſehr
unangenehme Ueberraſchung zuteil. Im Begriſß
Geld hervorzuholen, fand er, daß es verſchwunden
Der Meiſter, der jetzt um ſeinen ganzen Jahresverd
gekommen iſt, weiß nicht, ob er das Geld verloren ha
ob es ihm unverſehens geſtohlen wurde. Allech
ſchungen blieben bis jetzt erfolglos.
Guntersblum, 11. Nov. (Schwerer Unld
Durch eine Karbidexploſion kam der Arbeiter des
budenbeſitzers Koch in Lebensgefahr. Bei der ſei
ſetzung der Leuchtanlage explodierte plötzlich derals
apparat, und der obere Teil des Behälters flog dem I
beiter gegen den Kopf. Der junge Mann erlitt ſehrſch
Verletzungen.
(*) Gießen, 10. Nov. Seinen 70. Geburts=
feierte
geſtern Geh. Hofrat Profeſſor Dr. Moritz=
ein
geborener Breslauer. Seit 1870 hat er an der hieſ
Univerſität als Profeſſor der Mathematik gewirkt,
trat er in den Ruheſtand.
(*) Schotten, 10. Nov. (Verurteilte
meinde.) Der Kreisausſchuß verurteilte die Gemer
Breungeshain, der Gemeindehebamme eine jährliche
gütung von 50 Mark und 10 Mark jährlich für ſpäh=
Altersrente als Spareinlage zu zahlen. Auch hatte ſichm
Gemeinde geweigert, als Vergütung für die Handarbe
lehrerin 80 Mark für die Stunde 1 Mark zu zah
In dieſem Falle wurde die Gemeinde ebenfalls verurt-
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im N=
ſtehenden
Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil voe
Die Kammermuſik=Vereinigung
mit Beginn der laufenden Saiſon im Streichquartett en
gänzlich neue Zuſammenſetzung erfahren, indem ſich
Hofkonzertmeiſter Schmidt als Führer die beiden neuenn
gierten Soliſten Rudolf Sprenger für die Bratſche u
Hugo Andrege für das Cello geſellten, und der ebenfa
neu ins Hoforcheſter aufgenommene Herr Wilhelm Raf
die zweite Geige übernahm. Die Feuerprobe hat d
Quartett bereits in Worms glänzend beſtanden, wo es
Einladung des Philharmoniſchen Vereins einen Kamm
muſikabend beſtritt und mit Beethovens großem F=Den
Quartett das auch in der 1. Matinee der Kammermuſiktr
einigung am kommenden Sonntag zur Aufführung komn
wird , Smetanas Aus meinem Leben und Stücken v-
Reger und Sinigaglia einen durchſchlagenden Erfolg
rang. Die vorliegenden Berichte heben insbeſondere
warme und feine Interpretation und die edle Bildung d
Quartetts hervor. Die W. Volkszeitung nennt die Aus
führung nahezu vollendet‟. Danach darf wohl die A=
trittsmatinee
des neuen Quartetts lebhaftem Intereſſe I)
gegnen, gehört doch gerade das Beethovenſche Werk zu do
allerſchönſten, freilich auch ſchwerſten der geſamten Quad
tettliteratur.

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Nummer 27
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Mummer 273.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
Seite 5
typhusähnlichen Erſcheinungen erkrankt ſind. Im ganzen ohne jedes Bedürfnis geſchehene Gründung kleiner und
Reich und Aueland.
ſind zehn Todesfälle vorgekommen. Einige Per=kleinſter Genoſſenſchaften aller Art auf dem Lande ſehr ge=
Aus der Reichshauptſtadt, 10. Nov. Die heutigen ſonen ſchweben noch in Lebensgefahr.
ſchädigt worden. Die Nachteile dieſer Ueberſpannung er=
London, 11. Nov. (Die Stimmrechtsweiber.)leben wir jetzt. Die Genoſſenſchaft ſei ein kaufmänniſch
adtverordnetenwahlen der zweiten Abtei=
Ugin Berlin und Charlottenburg ergaben einen kampf= Im Alexandrapark wurde das Mancheſter Kaktushaus zu betreibendes Geſchäft; bei ihr müßten deshalb auch
ſen Sieg der liberalen Kandidaten. Um einen Film durch eine Bombe zer ſtört. Man ſchreibt das Ver=folide kaufmänniſche Grundſätze, wozu neben einem ge=
er
Gräfin Lariſch, der Nichte der Kaiſerin Eliſa= brechen Vertreterinnen des Frauenſtimm= nügenden eigenen Betriebskapital eine überſichtliche
5 von Oeſterreich, droht ein Prozeß zu entſtehen. Dierechts zu. Die Sammlung, die in dem Pavillon unter= Buchführung, eine maßvolle Kreditgewährung und eine
ſtäfin war von einer Filmgeſellſchaft aufgefordert wor= gebracht war, hatte einen Wert von ungefähr 10 000 Pfund richtige Zinspolitik gehörten, Beachtung finden. Ueber
., aus ihrem bekannten Roman, der ſich mit Vorgängen Sterling. In Frenchay bei Briſtol brannte des den Zweck der vom Geſetz vorgeſcheiebenen Reviſion
e dem öſterreichiſchen Kaiſerhaus befaßt, ein Film= Nachts ein unbewohntes Landhaus nieder; aus ge= beſtänden im Publikum, ſelbſt auch bei den Gerichten, noch
ima zu machen und obwohl die Gräfin der Geſellſchaft fundenen Schriftſtücken ſchließt man, daß es ſich auch hier vollkommen unrichtige Anſichten. Die geſetzliche Reviſion
Rhelegte, daß die Zenſur den Film wahrſcheinlich ver= um einen Zerſtörungsakt der Frauenrechtlerinnen handelt. ſei kein Schutzmittel gegen Veruntreuungen Viel wich=
Stockholm, 11. Nov. Die ſchwediſche Gradmeſ= tiger ſeien für die Reviſion, Fehler in der Geſchäfts=
cten
würde, beharrte die Geſellſchaft auf dem Auftrag.
ass Erwartete trat ſpäter auch wirklich ein, die Polizeiſungskommiſſion auf Spitzbergen hat, dem führung und in den Geſchäftseinrichtungen feſteuſtellen,
ihot den Film, und nun weigert ſich die Geſellſchaft, das Stockholms Dagblad zufolge ihre Arbeiten faſt die auf den Beſtand der Genoſſenſchaft viel gefährlicher
ſtsbedungene Honorar zu zahlen. Gräfin Lariſch hatbeendet. Die Arbeiten der Kommiſſion wurden in= wirken könnten, als die Aufdeckung irgendeines Kaſſen=
nerhalb
15 Jahren in 30 Abſchnitten ausgeführt. Die mankos. Machtmittel ſtänden dem Reviſor und dem Ver=
ſhalb
einen Prozeß gegen die Firma angeſtrengt.
ſerte mittag ſtürzie ſich an der Potsdamer Brücke Initiative zu den Arbeiten ergriff Profeſſor Jäderin 1897; bandsdirektor nicht zur Verfügung; ſie dürften ihnen auch
C 38 Jahre alte Arbeiterfrau Luiſe Elſermann aus der die erſte Expedition ging 1898 nach Spitzbergen. Man nicht eingeräumt werden, weil ſich ſonſt die Verant=
ſcppiusſtraße
in den Landwehrkanal. Zwei Kri=glaubt, daß die Gradmeſſungsarbeit es ermöglicht, genauer wortung, die bei den Kontrollorganen der Verwaltung
iſalbeamte von Abteilung 7 des Polizeipräſidiums als bisher die Länge der Rotationsachſe der Erde, die bleiben müſſe verſchiebe.
Die unbeſchränkte Haftpflicht ſei ein außer=
ſrungen
ihr in voller Kleidung nach und brachten ſie noch Schwere unſeres Planeten, ſowie andere wiſſenſchaftlich
ordentlich wichtiger Faktor für die Kreditgenoſſenſchaften,
nd ans Ufer. Der Beamte Hagermeiſter verlor ſofort wichtige Faktoren anzugeben.
Bewußtſein und wurde mit Frau Elſermann nach
Peking, 11. Nov. (Räuberiſcher Ueberfall.) und in vielen Fällen unentbehrlich, weil erſt ſie es ihnen
u Eliſabethkrankenhaus transportiert. Sein Kollege Der berüchtigte Räuberhauptmann Weißer Wolf, der ermögliche, die für das Kreditbedürfnis ihrer Mitglieder
ahner konnte ſeine Wohnung aufſuchen.
mit den Aufſtändiſchen im Süden Beziehungen unterhält, erforderlichen Mittel hereinzubringen Auch biete die un=
11. Nov. Vor dem Kaiſer fand heute vormittag überfiel die Anſiedelung von Sianiangtſchou in der Pro= beſchränkte Haftpflicht oft die einzige Möglichkeit, mit
Uhr im Luſtgarten die Vereidigung der Rekru=vinz Hunan. Aus der Provinz Hupeh ſind eiligſt Trup= verhältnismäßig nicht großen Opfern eine ins Wanken
geratene Genoſſenſchaft wieder zu ſanieren. Nur dürfe
r der Berliner Garniſon unter den üblichen pen entſandt worden.
mit der Sanierung nicht ſo lange gewartet werden, wie es
iſſtäriſchen Formen ſtatt. Die Anſprache hielt der Divi=
im
Falle Nieder=Modau geſchehen ſei. In Deutſchland
Spfarrer Brückner, dem ein katholiſcher Militärpfarrer
Ueber Banken und Kreditgenoſſen=
beſtänden
18880 Kreditgenoſſenſchaften, darunter ſeien:
te Darauf folgte die Vereidigung regimentsweiſe.
Schluß nahm der Kaiſer eine Reihe militäriſcher Mel=
mit
unbeſchränkter Haftpflicht 16419
ſchaften.
gen entgegen und ließ ſich dann im Schloßhofe vom
mit beſchränkter Haftpflicht
2 361.
* Im Verein für Verbreitung von Volksbildung.
mpeterkorps des Garde=Feldartillerieregiments einige
Redner erläutert dann an Hand einer Reihe von Zah=
e
Märſche vorſpielen. Um 1 Uhr fand beim Alexander= hielt geſtern abend Herr Direktor Stein von der Darm= len die hohe Bedeutung und die Kraft der Kreditgenoſſen=
iment
ein Frühſtück ſtatt, an dem der Kaiſer und Groß= ſtädter Volksbank einen Vortrag über Banken und Kredit=ſchaften, beſonders derjenigen des Schulze=Delitzſchſchen
rſe Gabriel Konſtantinowitſch teilnahmen, den der Kaiſer genoſſenſchaften. Veranlaßt war der Vortrag durch die in Verbandes. Leſe man die Geſchichte der deutſchen Genoſſen=
der
Vereidigung im Schloß begrüßt hatte. Zu dem den letzten Jahren erfolgten Zuſammenbrüche, Zahlungs= ſchaften, dann werde man finden, daß in den 50 Jahren
ſtigen 70. Geburtstage und 50jährigen Bühnen= einſtellungen und Zahlungsſchwierigkeiten verſchiedener ihres Beſtehens verhältnismäßig große Schäden im Ge=
bläun
von Hans Pagay hatte ſich ſchon in früher Privatbankgeſchäfte, Banken und Genoſſenſchaften, von noſſenſchaftsweſen nicht vorgekommen ſeien, mindeſtens
lurgenſtunde eine große Anzahl von Freunden und Ver= denen der Redner eine Reihe erwähnt. Er beſpricht die! nicht größere Schäden, als ſie bei Zuſammenbrüchen an=
ern
in der Wohnung des Künſtlers eingefunden. Im Urſachen der Zuſammenbrüche ſo die Ueberſchrei= derer Bankgeſchäfte und Aktienbanken erfolgt ſeien. Auch
fe des Vormittags erſchienen Max Reinhardt und vieletung der eigenen Kraft, die Spekulations= die Landwirtſchaftliche Genoſſenſchaftsbank, die Reichs=
üiglieder
des Deutſchen Theaters. Zahlreiche Tele= wut von Inhabern oder Leitern von Bankhäuſern für genoſſenſchaftsbank, die Landwirtſchaftliche Kreditbank,
ſarnme und Blumenſpenden ſind eingegangen, darunter! ihre eigene Rechnung, die weitgehende Duldung von Spe= pin denen in letzter Zeit ſo viel die Rede geweſen wäre,
Telegramm des Prinzen und der Prinzeſſin Auzuſtkulationsgeſchäften des Kundenkreiſes die ſich im ſpeku= und die in Liguidation befindliche Heſſiſche Bank ſeien
ſilhelm. Im Schuppen des Lehrter Güterbahnhofes lativen Erwerb’ von Waren, Erzeugniſſen des Bodens, Aktiengeſellſchaften. Ein wirkſamer Schutz gegen die Zu=
pelodierte
eine Kiſte mit 15 Gewehrleucht:Getreide, Baumwolle uſw. oder dem Erwerb von Grund ſammenbrüche der Genoſſenſchaten ſei immer wieder die
geln, die für die Pionierverſuchskompagnie beſtimmt und Boden ſelbſt, im Kauf oder Bau von Häuſern aus= Teilnahme der Mitglieder an den Generalverſammtungen,
aken. Die Kiſte war nicht als feuergefährlich bezeichnet drücken, und die die Mittel der Banken ebenſo feſtgelegt ihr Verlangen einer ausgiebigen Berichterſtattung ſeitens
iden, ſondern als gewöhnliches Frachtgut. Perſonen haben, wie es bei der zu weitgehenden Gewäh= des Vorſtandes und Aufſichtsrates über die geſchäftlichen
rung von Krediten an Einzelperſonen Vorgänge innerhalb der Genoſſenſchaft, das Verlangen
nen nicht zu Schaden.
und Einzelfirmen zu geſchehen pflegt Typiſch nach einem ausführlichen ſchriftlichen Geſchäftsbericht, in
Frankfurt a. M., 11. Nov. (Selbſtmordverſuch.)
ette früh ſchoß ſich der Kaufmannsgehilfe A. Ham= hierfür ſeien die Kataſtrophen der Leipziger Bank, der dem auch die Bilanzzahlen näher erörtert werden, die
ſerſtein aus Hanau in dem Zuge zwiſchen Frank= Göttinger Bank, der Genoſſenſchaften in Ober=Mockſtadt, Schaffung eines arbeitsfähigen und arbeitsfreudigen Auf=
und Höchſt eine Kugel in die Bruſt. Er wurde in Nieder=Modau und Erfurt. Auch die finanziellen Schwie= ſichtsrats, die Hinderung jeglicher Cliquenwirtſchaft zwi=
rigkeiten
der Heſſiſchen Bank, der Landwirtſchaftlichen Ge= ſchen Vorſtand und Aufſichtsrat, die Wahl von Perſonen
s Höchſter Krankenhaus gebracht.
Hanau, 10. Nov. (Fürſtliche Jagdgäſte.) Beim noſſenſchaftsbank der Landwirtſchaftlichen Kreditbank, der 1 zu Vorſtandsmitgliedern, die ſich als geeignet zeigen
ſndgrafen von Heſſen fand heute, wie ſchon mitgeteilt, Reichsgenoſſenſchaftsbank und einiger Kreditgenoſſen= müſſen, die Geſchäfte der Genoſſenſchaft richtig auszu=
oſzagd
ſtatt, die von 11 Uhr vormittags bis 5 Uhr nach= ſchaften ſeien dazu zu zählen. Die von manchen Bank= führen, alſo Selbſthilfe in der Wahl und Kon=
ſtags
währte Es beteiligten ſich an ihr u. a. der Groß= organiſationen befolgte falſche Kreditpolitik ſei in dertrolle der maßgebenden Perſonen. Der
ſtiog von Heſſen und Prinz Heinrich von Preußen, die langen Periode des flüſſigen Geldſtandes ſeit anfang der Staat und das Geſetz könnten keine fähigen Perſonen
ſit Gefolge in Automobilen von Darmſtadt auf Schloß 80er Jahre bis 1904 zu ſuchen. Hierbei gibt der Redner ſchaffen. Man ſolle nicht immer nach dem Staate ruſen,
hlippsruhe eingetroffen waren. Nach der Jagd war in ein Bild über den ſeit 40 Jahren eingetretenen beiſpiel= wenn irgend etwas paſſiere, ſondern ſolle ſelbſt die
ſchloß Philippsruhe ein Eſſen zu 34 Gedecken, zu dem loſen Aufſchwung unſeres geſamten deutſchen Wirtſchafts= beſſernde Hand anlegen.
Der Vortragende ging ſodann dazu über einzelne
der Landgraf von Heſſen aus Frankfurt a M., wo lebens. Nicht nur die Aktienbanken hätten ſich bedeutend
ſoeben weilt, eingetroffen war. Später wurde unter vermehrt ſondern auch in bedeutendem Maße die Kredit= Geſchäftszweige der Banken und Kreditgenoſſenſchaften zu
ſikwirkung des Landgrafen, der bekanntlich ein großer genoſſenſchaften. 1890 gab es deren 3467 Ende 1912 be= beſprechen, ſo das Kaſſegeſchäft, das gemünzte Geld, die
reits 18830; der Umſatz der Reichsbank war 1876 36½ Reichskaſſenſcheine, die Reichsbanknoten, die Zinsſcheine,
Ahſtfteund iſt, ein Muſikabend geboten.
In Milliarden. 1912 414 Milliarden. Der Unternehmungs= und verbreitete ſich des längeren über die Wertpapiere, von
Kaſſel, 11. Nov. (Maſernepidemie.)
kieenburg an der Fulda ſind 90 Kinder gleichzeitig an geiſt, die Spartätigkeit das Kreditweſen hätte eine mäch= denen er als beſte Anlage die deutſchen Staatspapiere
empfiehlt. Im allgemeinen ſei anzunehmen, daß, je höher
tige Höhe erreicht, durch den Zufluß des Geldes vom Aus=
ſern
erkrankt. Acht ſind geſtorben.
München, 11. Nov. (Brandſtiftung.) Der Hilfs=lande wäre der Zinsſatz in der genannten Periode ſtark die Verzinſung ſei das Wertpapier auch eine geringere
kleiter Gaſt aus Hieflau war mit der Tochter des Werk= herunter gedrückt worden, ſo daß das Geld nach Anlage Sicherheit biete. Denn die Wertpapiere ſeien eine Ware=
Städtiſche und Kreisanleihen, auch die Pfandbriefe könn=
ſeiſters
Maunz verlobt. Als dieſe das Verlöbnis löſte, geſucht habe, was für viele Inſtitute, in die viel Geld
ſtdete er aus Rache das Anweſen des Werkmeiſters an. hineingeſtrömt wäre zum Verderben geworden ſei. 190s ten ebenfalls als geeignete Anlagewerte angeſprochen wer=
den
. Dagegen ſei der Kauf von Aktien ſtets eine ſpekula=
hei
Söhne des Werkmeiſters kamen in habe dann der Rückſchlag eingeſetzt, der 1907 und 1908 faſt tive Sache; der Laie möchte ſich vor jedem Erwerb ſach=
en
Flammen um.
zu kriſenhaften Zuſtänden ſich geſteigert hätte. Das wäre verſtändigen Rat einholen, und zwar an ſolchen Stellen,
Dietfurt (Oberpfalz), 11. Nov. (Rauferei mit die erſte eindringliche Mahnung, vorſichtiger in der Kre= die auch die wirtſchaftlichen Verhältniſſe des Laien zu be=
blichem
Ausgang.) Nach einem Jahrmarkte ver= ditgewährung zu ſein, geweſen. Leider wäre ſie nicht eückſichtigen in der Lage ſeien.
ſtalteten etwa 30 Bauernburſchen eine Rauferei. Ein ernſtlich beachtet worden oder, wie Redner meint, es ſeien
Redner beſpricht den Zeithandel, den er als ein un=
beiter
, Vater von ſechs Kindern, wurde erſtochen. bereits ſchon einige Bankorganiſationen ſoweit in der entbebrliches Geſchäft anſieht, das kursregulierend auf
fengandere wurden lebensgefährlich verletzt, mehrere Kreditgewährung gegangen, daß ſie für ihre 1911er und zahlreiche Handesoperationen, beſonders des Warenhan=
ſteer
verwundet. Als Rädelsführer wurden zwei 1912er Bilanzen ſehr ſtarke Abſchreibungen hätten machen dels mit dem Auslande, wirke und dieſen Geſchäften erſt
müſſen.
u. ernſöhne aus Staadorf verhaftet.
Mit Recht habe der jetzige Reichsbank=Präſi= eine feſte und ſichere Grundlage verſchaffe. Kurz berührt
Trier, 11. Nov. (Gattenmord.) Kürzlich wurde dent vor etwa 2 Jahren die Bankkreiſe ermahnt, zurück= Redner auch den Wechſel und das Kreditgeſchäft,
Bauunternehmer Weigold Merzig tot im Bette aufge= haltender in der Kreditgewährung zu ſein und hätte den ſowie das Anleihen von Geldern, alſo das Heranziehen
hden. Man nahm zunächſt Selbſtmord an. Jetzt wurde Unterſchied zwiſchen 1870 und heute mit den treffenden von Sparanlagen, Depoſiten, Scheckgeldern ſeitens der
ſe Frau des Verſtorbenen als des Gattenmordes ver= Worten gekennzeichnet: Damals Geldwirtſchaft, Banken. Für Geld, das man ſofort greifbar haben
chtig verhaftet, desgleichen ein Mann, der viel in heute Kreditwirtſchaft.
will, könne nur ein niedriger Zinsſuß geboten werden, da=
r
Familie verkehrte.
Redner verkennt nicht, daß ohne die bereitwillige und gegen für Gelder, die auf längeren Termin angelegt
Köln, 10. Nov. (Eröffnung eines neuen intenſive Kreditgewährung unſerer Bankhäuſer an Han= werden, könnten höbere Zinsſätze gegeben werden. Auch
ahnhofs.) Heute mittag fand die Eröffnung des del und Induſtrie und der Kreditgenoſſenſchaften an das der Scheck und die Platzanweiſung finden eine Beſprechung,
ctsrheiniſchen Bahnhofs Köln-Deutz ſtatt welcher den Handwerk und die Landwirtſchaft dieſe Geſchäftszweige ſowie die Frage, ob die Privatbanken über die Ver=
bſchluß
der großen Umgeſtaltung der rechtsrheiniſchen nicht die erfreuliche und enorme Entwicklung häten neh= mögensverhältniſſe der zum Wehrbeitrag Verpflichteten
olrter Eiſenbahnanlagen bedeutet.
men können, wie es geſchehen ſei Doch könnte als Folge Auskunſt erteilen müſſen. Der Redner verneint dies auf
Duisburg, 11. Nov. (Tödlicher Unfall.) In der Ueberſchätzung der eigenen Kraft unſeres Wirtſchafts= Grund des § 383 3PO. und des § 40 des Wehrbeitrags=
mem
der Gewerkſchaft Deutſcher Kaiſer zugehörigen lebens und des über ein geſundes Maß hinausgegangenen geſetzes.
Am Schluſſe ſeines Vortrages unterſtreicht Redner die
chacht wurden bei Arbeiten vor Ort infolge eines zu Kredites neben den durch die Marokkoaffäre und den Bal=
füh
losgegangenen Sprengſchuſſes drei Bergleute kankrieg verurſachten politiſchen Unruhen die ſeit 1912 Lichtſeiten des Bankbetriebes. Mitgewirkt habe bei
kötzet und zwei lebensgefährlich verletzt. andauernden hohen Zinsſätze angeſchnitten werden. Auch den Erfolgen der Banken und Kreditgenoſſenſchaften die
Breslau, 11. Nov. (Mord eines Flüchtigen.) die Illiquität d. h. das Fehlen genügend bereiter lange Zeit des Friedens, der uns noch lange erhalten blei=
Kütelvormittag verſuchte der wegen Beleidigung und Mittel, um die täglich fäligen Zehlungsverbindlichkeiten ben möge, der aber von den Banken und Kreditgenoſſen=
ben
Unfug zu 2 Wochen Gefängnis und 3 Wochen erfüllen zu können, ſei ein unerfreuliches Merkmal der ſchaften dazu benutzt werden ſolle, ſich mit einer guten
aſt hekurteilte Fahrſtuhlführer Bienock beim Wegfüh= vergangenen Zeit geweſen. Die Banken und Kredit= finanziellen Kriegsrüſtung zum Wohle unſeres Vater=
n
ſich von dem ihm begleitenden Gerichtsdiener König genoſſenſchaften müßten hieraus die entſprechende Lehre landes, zum Nutzen ihrer Kundſchaft und zu ihrem eige=
nen
Schutze zu verſehen. Der Vortrag, der gut beſucht
nureißen. Bienock ſchlug den Beamtennieder, ziehen.
daß dieſer bewußtlos liegen blieb. Der fliehende Bie=
Die exakte Durchführung einer ſelbſt auf das peinlichſte war, wurde mit großem Beifall aufgenommen.
4 wurde von anderen Gerichtsdienern feſtgenommen. ausgedachten Kontrolle ſei beſonders bei größeren Unter=
bnüg
ſtarb alsbald an der erlittenen Schädelverletzung.
nehmungen ſchwierig. Das Geſchäft der Banken und
Kaufmannsgerichtswahl.
Linz (Donau) 10. Nov (Blutiger Kampf auf Kreditgenoſſenſchaften baue ſich auf Vertrauen und
g. Die Wahlen der Arbeitnehmer zum
Treue auf. Trotz alledem dürſten die Banken es nicht
er Redaktion.) Am 8. d. M. berichtete das hieſige
ialdemokratiſche Blatt Wahrheit über eine in der Um= verſäumen jede nach ihrer Eigenart , ihre Kontroll= Kaufmannsgericht wurden geſtern unter anſehnlicher Be=
Ugend von Linz angeblich durch Offiziere hervorgerufene einrichtungen auszubauen Der Koſtenpunkt dürfte hier teiligung vorgenommen. Es entfielen nach der vorläufi=
Achuliche Ruheſtörung wobei auch zwei Revolverſchüſſe nicht maßgebend ſein. Wo jahrelang unterſchlagen oder gen Zuſammenſtellung auf die Liſte der Sozialen Ar=
felllen
ſein ſollen. Heute nachmittag erſchienen nun in gefälſcht worden ſei, ohne daß es entdeckt wurde, was jabeitsgemeinſchaft, in der folgende Vereinigungen
n Redaktion des Blattes der Oberſt Baron Ebers und nicht allein im Bankbetriebe, ſondern auch bei Notaren, zuſammengeſchloſſen waren: Kaufmänniſcher Verein e. V.
benleutnant Adamori vom 4. Dragoner=Regiment und Gerichtsperſonen bei ſtaatlichen und ſtädtiſchen Kaſſen Darmſtadt. Verein für Handlungskommis von 1858 ( Be=
langten
vom Redakteur des Blattes Aufklärung dar= vorgekommen ſei und ſich noch fortwährend ereigne, ſei zirk Darmſtadt) Deutſcher Bankbeamtenverein ( Zweig=
er
wer der Urheber der Nachricht ſei. Als dieſes den irgendeine Lücke in der Einrichtung der Kontrolle Zur verein Darmſtadt), Verbaut deiticher Handlungsgehilfen
ſinieren verweigert wurde, zogen ſie ihre ſcharf ge= Leitung der Geſchäfte und ihrer Kontrolle dürften nur Leipzig, Kaufmänniſcher Verein Frankfurt a. M. (Bezirk
biffenen Säbel. Auf die Hilferufe der Redakteurefähige Perſonen berufen und geduldet werden Die Attio=Darmſtadt), insgeſamt2ör Stimmen. Dieſe Liſte
tem die Druckereiangeſtellten herbei. Es kam zu einem näre und die Mitglieder von Kreditgenoſſenſchaften ſolls enthielt folgende Namen: 1. Abteilungsvorſtand Wilhelm
Hellrechten Kaupf, bei dem fünf Perſonen der Druckerei ten nicht ſo teilnahmslos ihrem Unternehmen gegenüber= Schnellbächer, 2. Korreſpondent Albert Teuerjahr, 3. Bank=
hebliche
Verletzungen erlitten. Schließlich gelang es, die ſtehen und ſollten in der Generalverſammlung ihre wich= beamter Hubert Geider, 4. Buchhalter Karl Scherer, 5. Kon=
ſiden
Offiziere, die gleichfalls Verletzungen erlitten, zu tigen Rechte geltend machen, Gerade den Mitgliedern von toriſt Albert Stumpp, 6. Reiſender Wilhelm Feix. 7. Rei=
Kreditgenoſſenſchaften ſei dies geſetzlich ſehr erleichtert, da ſender Karl Hoffmann, 8. Bankbeamter Georg Wilhelm,
ſtwaffnen.
Paris, 11. Nov. (Die Vergiftung durch das die Genoſſenſchaft eine Perſonalgeſellſchaft ſei, und die 9. Prokuriſt Eugen Müller, 10. Buchhalter Karl Bell.
ſochzeitsmahl.) Die ärztliche Unterſuchung über Mitglieder ihre Rechte perſönlich ausüben müßten. Der Die Liſte des deutſchnationalen Handlungs=
Wergiftung bei der Hochzeit in Cholet hat ergeben, geſunde genoſſenſchaftliche Gedanke ſei durch eine allzu gehilfenverbandes erhieſt 249Stimmen. Dieſe
iaalle Perſonen, die von den Speiſen genoſſen hatten, an ſtarke Förderung des Genoſſenſchaftsweſens und durch Liſte enthielt folgende Namen: 1. Reiſender Ludwig Wei=

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Nummer 273
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. Novbmeer 1913.
Seite 6.
2 Belgrad., 1. Rod. Stanpa fordert unerl
mar, 2. Hhandlungsgehife urt Gebhardt, 3. Handlungs= ſAndrei Zuſchiſchinsh, indem ihm der Mund zugedrickt
gehilfe Heinrich Stähle, 4. Buchhalter Wilhelm Wenz, wurde, mit einem Stechinſtrument an den Schläfen am tigen Angriffen auf Oeſterreich=Ungarn die ſerbſt
5. Handlungsgehilfe Chriſt. Dietſch, 6. Handlungsgehilfe Nacken und am Halſe verwundet wurde, wobei die Hirn= Kaufleute auf den völligen Boykott ö
Jakob Kraft, 7. Handlungsgehilfe Friedrich Hutzler, venen, die Arterien der linken Schläfe und die Halsvenen reichiſ cher Waren zueröffnen und ſich zudi
8. Buchhalter Johs. Horn, 9. Prokuriſt Mar Wiemann, verletzt wurden, was einen ſtarken Blutausguß zur Folge Zwecke mit den Griechen. Montenegrinern und Rutzil
10. Handlungsgehilfe Heinrich Nicolai. Außerdem ſind hatte; ferner: iſt bewieſen, daß, als Juſchtſchinsky bis fünf ins Einvernehmen zu ſetzen. Die Politica verwei
noch etwa 20 geſtrichene Zettel abgegeben worden. Die Glas Blut verloren hatte, ihm abermals mit dem gleichen die großen Hinderniſſe welche die Orientbahngeſellſ
Verteilung der Sitze im Kaufmannsgericht die nach dem Inſtrument am Körper, an den Lungen, an der Leber, an der Bahnverbindung Serbiens mit Saloniki entge
Proportionalſyſtem erfolgt, wird jedenfalls 5:5 ergeben, der rechten Niere und am Herzen Wunden beigebracht ſetzt und fordert die Regierung auf, durch eine ener
da wohl noch einige Abſtriche und Zuweiſungen erfolgen wurden, wobei die letzten Stiche gegen das Herz gerichtet Intervention dieſem unleidlichen Zuſtande abzuhelfen
dürften. Die endgültige Feſtſtellung des Wahlergebniſſes wurden; endlich: Iſt bewieſen, daß alle Wunden, ins=
wird
heute erfolgen.
geſamt 47, Qualen dem Juſchtſchinsky hervorgerufen
Zur Lage in Mexiko.
Es wurde bei der Wahl feſtgeſtellt, daß etwa 120 Wahl= haben und die faſt völlige Blutleere des Körpers den Tod
berechtigte nicht in die Wählerliſten eingetragen waren und veranlaßten? Zweitens: Wenn der in der erſten
* Waſhington, 11. Nov. Staatsſekretär Bri
ſonach auch nicht wählen konnten. Dies iſt jedenfalls dar= Frage beſchriebene Vorgang bewieſen iſt, iſt dann der An= hatte mit dem mexikaniſchen Geſchäftsführer eine U
auf zurückzuführen, daß die Angeſtelten der Gehaltsklaſſe geklagte Beilis ſchuldig, im vorangegangenen Einverneh= redung, in welcher er ihm erklärt haben ſoll, die Vere
unter 2000 Mark bei der Krankenkaſſe angemeldet men mit nicht aufgedeckten Perſonen aus religiöſem Fa=ten Staaten ſähen die Wahl eines merikaniſchen Kon
ſind. Da die Anmeldungen anſcheinend die Grundlage natismus um dem Juſchtſchinsky das Leben zu rauben, ſes für ebenſo ungültig an, wie die Wahl eines Präſ
zur Wahlliſtenbildung gaben, ſo ergaben ſich Lücken bei am 25. März 1911 in Kiew in der Ziegelfabrik des jüdi= ten oder Vizepräſidenten. Auch mit europäiſchen D
den Angeſtellten der Gehaltsklaſſe über 2000 Mark.
ſchen chirurgiſchen Krankenhauſes, welches von dem Kauf=maten hatte Bryan eine Unterredung: er teilte ihnen
Vom Wahlbureau des D. H. V. wurden uns folgende mann Saizew verwaltet wird, zur Ausführung dieſer Maßnahmen mit, welche die Vereinigten Staaten
Ziffern angegeben: Liſte 1. D. H. V., 249, Liſte 2, Soziale Abſicht den dort befindlichen Juſchtſchinsky ergriffen und Mexiko ergriffen haben.
Arbeitsgemeinſchaft, 250 Stimmen und 40 bis 50 geſtrichene in die Fabrik geſchleppt zu haben, wo mit dem Angeklag=
* Neu=York, 11. Nov. Ein Telegramm
Zettel. Hiernach wäre die Verteilung von 5:5 wahrſchein= ten im Einvernehmen befindliche, nicht entdeckte Perſonen Mexiko meldet, die Zurückziehungen von Geld aus
lich, womit der D. H. V. einen Sitz gewonnen hätte.
die geſchilderte Tat begingen. Die erſte Frage wurde, Bank von London und Mexiko ſowie der Nationala
wie bereits gemeldet, von den Geſchworenen bejaht, die erreichten geſtern eine beträchtliche Höhe. In mehn
Frage zwei dagegen verneint. Beilis wurde darauf= Straßen bildeten die Leute, die ihr Geld zurück ha
Kongreſſe und Verbandstage.
hin freigeſprochen.
wollten, lange Reihen. Der Direktor der Nationalbaz
Berlin, 11. Nov. Im Landwehroffizierkaſino
Die Faſſung der erſten Frage gegen die klärte, daß die meiſten Geldabheber kleine Sparer gen
wurde heute mittag die Delegiertenverſamm= die Verteidigung Einſpruch erhob ermöglichte den An= ſind. Aus Veracruz wird gemeldet: Der ame
kung des Schutzverbandes für den deut= klägern, den Verdacht auf den Juden zu belaſſen, ohne niſche ungeſchützte Kreuzer Wheeling ging von
ſchen Grundbeſitz durch den Vorſitzenden, Fürſten! Beilis zu verurteilen, weil von den Geſchworenen augen= plötzlich nach Tumpalao da die Aufſtändiſchen im Bei
zu Salm=Horſtmar, eröffnet. Der Vorſitzende begrüßte die ſcheinlich nicht mehr zu erlangen war. Die einzelne Frage, ſind die Stadt anzugreifen. Die Anweſenheit der Kri
überaus ſtark beſuchte Verſammlung und hieß die Ver=ob Ritualmord vorliegt, war nach den ruſſiſchen Geſetzen ſchiffe zum Schutze der Fremden iſt notwendig.
treier der ſtaatlichen Behörden, darunter dieſenigen des! unmöglich. Die den Geſchworenen vorgelegte Faſſung be=
Reichsjuſtizamts und des preußiſchen und bayeriſchen deutet aber tatſächlich nichts anderes. Ihre Bejahung er=
Miniſteriums des Innern, ſowie eine große Anzahl Ab= ſchwert außerordentlich die Verfolgung der wirklichen
Letzte Nachrichten.
geordneter der verſchiedenſten Parteien willkommen. Red= Täter und liefert neuen Agitationsſtoff.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau)
ner hoffte, daß auch bei den Behörden der Schutzverband
HB Kiew, 11. Nov. Der Freiſpruch des An=
Intereſſe, ſodann Sympathien und endlich Vertrauen ge= geklagten Beilis durch Verneinung der ihn betreffenden
* Berlin, 11. Nov. Der Kaiſer ſtattete heute
winne Der Fürſt ſchloß mit einem Hoch auf den Kaiſer, zweiten Frage iſt mit 7gegen 5 Stimmen erfolgt. mittag der Witwe des Geheimen Kommerzienrats ESa
die Bundesfürſten und die freien Städte. Sodann be=
* Petersburg, 11. Nov. Die Blätter äußern ſich berger einen Beſuch ab.
gann der geſchäftliche Teil der Verhandlungen.
über das Urteil im Beilis=Prozeß. Die No=
* Berlin, 11. Nov. Eine Verſammlung des Vol
woje Wremja ſchreibt: Das Urteil entſpricht den ſtrengſten verſicherungsverbandes faßte folgenden
Forderungen in moraliſcher Hinſicht und juriſtiſcher Ge=
ſchluß
: Das zwiſchen dem Verbande der öffentlich=
Sport, Spiel und Turnen.
nauigkeit. Rietſch ſchreibt: Beilis’ Freiſprechung iſt ein lichen Lebensverſicherungsanſtalten und den priß
* Pferdeport. Rennen zu Saint=Quen, Ventil für die Erregung der Geſellſchaft, aber die elemen= Volksverſicherungsgeſellſchaften am 11. Januar 1918
11. Nov. Prix d’Andorre, 3000 Fres. 1. H. Blums Reſti= tarſte Vorausſicht muß den Staatsbehörden ſagen, daß es troffene Abkommen über die Volksverſicherung wird
gouche (Powers), 2. Roſette, 3. Moulisres. 30110; 17, 22, unmöglich iſt, ſich mit der Feſtſtellung des Urteils, daß der gehoben. Der Verband der öffentlich=rechtlichen Lebſ
2710. Prix du Comminges, 5000 Fres. 1. P. Artonnes Mord in der Saizewſchen Fabrik begangen worden iſt, zu= verſicherungsanſtalten ſcheidet mit gegenſeitigem
Avehron (A. Carter) 2. Kom. Ombo. 3. Chloral. 27110; frieden zu geben; der Verbrecher muß gefunden werden.
ſtändnis aus dem Volksverſicherungsverbande aus.
12, 18, 14:10. Prix de l'Agenais, 3000 Fres. 1. L. Prates Rußkoja Wjedomoſti: Die Verurteilung Beilis wäre eine Volksverſicherungsverband wird von den privaten Va
Brididi II. (Berteaur) 2. Saint Maurice II., 3. Boule Schmach für die Nation geweſen; das Gewiſſen des Volkes verſicherungsgeſellſchaften fortgeſetzt.
de Neige V. 47:10; 16, 15, 30:10. Prix de l'Aſtarac, fühlt ſich infolge der Einſicht der Geſchworenen erleichtert.
München, 11. Nov. König Ludwig III
3000 Fres. 1 Ruddocks Brou (M. Barat), 2. Doupres,
Utro Roſſij: Das Urteil bedeutet einen Schlag für die an den Oberbürgermeiſter von München, Geheimrat=
3. Petit Zonzou. 82110; 16. 15.10. Prir Niger. 10 000 Fanatiker, deren politiſche Sonderintereſſen die Juſtiz auf v. Borſcht, folgendes Handſchreiben gerichtet
Francs. 1. James Henneſſys Don Céſar (Hawkins), 2. Le den Weg dieſes Ritualmordprozeſſes führten. Die rechts= fühle mich bewogen, aus Anlaß der morgen ſtattfinden
Mont Saint Michel, 3. Piper. 18:10; 22, 18:10. Prir deſtehende Semſchtſchina führt aus: Wenn Beilis unſchuldig Feier meiner Thronbeſteigung aus den mir zur Verfüg
lAgly, 4000 Fres. 1. C. Blancs Ormuzd (Thibault), iſt, dann müſſen Tſcheberjak und die anderen Zeugen ge= ſtehenden Wohltätigkeitsſtiftungen den
2. Corcyre, 3. Ma Mie III. 54:10; 16, 14, 14:10.
faßt werden, die zweifellos mit dem Mord in Verbindung trag von 10000 Mark zur Verteilung un
ſtehen. Das Verfahren müßte fortgeſetzt und vor allem die die Armen der Stadt München zu beſtimmit
Kiewer Polizei fortgejagt werden, die ſich als Haupthin= Ich erſuche Sie mein lieber Herr Oberbürgermeiſtel,
Landwirtſchaftliches.
dernis an dem Erfolg des gerichtlichen Vorgehens erwie= Verteilung alsbald durchzuführen. Die Hofkaſſe iſt
* Prag, 11. Nov. Das Statiſtiſche Landesamt teilt ſen hat.
Auszahlung der Summe von 10000 Mark angewieſ
mit daß die Zuckerrübenernte in Böhmen
München, 11. Nov. 1913. gez. Ludwig.
40 704000 Zentner beträgt gegen 47145000 im Vorjahre
Malſch bei Karlsruhe, 11. Nov. Seit heutemie
Sturm.
oder 21 180 000 im Jahre 1911. Die Ziffern übertreffen
ſteht die Dachpappenfabrik von Adolf Hornberl
die jüngſte Unterſuchung des Vereins der Zuckerinduſtrie
* London, 10. Nov. Die Zeitungen melden aus in Flammen. Die Fabrikanlage iſt zum größten
um 700000 Zentner, was ſich aus der mehrfachen Ver=Neu=York vom 10. d. M., daß die öſtlichen Staaten vernichtet. Der angerichtete Schaden iſt bedeutend.
arbeitung der Rübe erklärt.
von einem heftigen Schneeſturm heimgeſucht wur=
* Düſſeldorf, 11. Nov. In der vergangenen
den und daß durch Feuer und Schnee großer Sachſchaden wurde der 35jährige Schneider Kauhauſen im Sch
angerichtet worden iſt. Vom Miſſiſſippi bis zum Atlanti= von ſeiner zehn Jahre älteren Gattin aus Eiferſucht
Die Unruhen in Zabern.
ſchen Ozean ſind die Teelgraphenleitungen geſtört und der einem Brotmeſſer derartig verletzt, daß er ſterbe
* Zabern, 10. Nov. Die Situation hat ſich gegen Eiſenbahnverkehr eingeſchränkt. In der Jamaikabai auf ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Frau wurde
geſtern nicht viel geändert, aber kaum gebeſſert. Abends Long=Island richtete ein Feuer heute früh einen Sach= haftet.
halb 10 Uhr trieb am Schloßplatz berittene Gendarmerie ſchaden von 800 000 Mark an.
* Leipzig, 11. Nov. Die däniſche Regierung hate
* Waſhington, 10. Nov.
die angeſammelte Menge auseinander und nahm einige
Schwere Stürme namhafte Summe zur offiziellen Beteiligu=
Verhaftungen vor.
wüten über dem Golf von St. Lorenz und man befürchtet, Dänemarks an der Internationalen Buchgen
Zu den Ausſchreitungen des Mobs wird noch berich= daß der Kohlendampfer Bridgeport von dem man ſchon ausſtellung in Leipzig 1914 bewilligt.
tet: Am Sonntag fanden die Wahlen zur Ortskrankenkaſſe ſeit neun Tagen nichts mehr gehört hat, geſunken iſt. Alle
Wien, 11. Nov. Im Abgeordnetenhalt
in Zabern ſtatt. Hierzu waren die Arbeiter aus der gro= Schiffe haben Verſpätungen.
beantwortete der Miniſterpräſident die Interpelll
ßen Maſchinenfabrik Zornhof, ſowie die Bevölkerung aus
* Ottawa, 10. Nov. Nach einer Meldung aus tion betr. die Einſetzung einer Lande
den umliegenden Dörfern im Orte erſchienen. Abends Sault Saint Marie in Ontario wütete über dem waltungskommiſſion in Böhmen.
gegen 7 Uhr durchzog eine faſt tauſendköpfige Menge die Lake Superior ſeit 36 Stunden ein heftiger Sturm. niſterpräſident wies auf die durch die Lahmlegun
atig!
Stadt, vorwiegend 15= bis 20jährige Burſchen, Arbeiter, 40 Dampfer liegen an der Nordküſte vor Anker und warten böhmiſchen Landtages hervorgerufene kritiſche Sil
junge Leute und Gymnaſiaſten. Es hatte ſich herumge: auf beſſeres Wetter. Alle eintreffenden Dampfer ſind mit der Landesſinanzen, ſowie das Scheitern der Bemülung
ſprochen, daß Leutnant v. Forſtner die Ronde hatte. Auf Eis bedeckt.
der Regierung nach einer Einigung hin. Das kaiſctllice
ſeinem Gange wurden Steine nach ihm geſchleudert, die
Patent vom 26. Juni bezeichnete keine Aenderung der=
jedoch
nicht trafen. Das Volk brüllte in den Straßen:
faſſung, ſondern ſicherte nur die Landesverwaltung uns
Die Finanzen Portugals.
Schlagt nieder den Lüſer (Lausbub), dem ein Elſäſſer
verwirklichte damit, die Schäden der Lahmlegung der bi
* Berlin, 11. Nov. Nach einer bei der portugieſi= faſſungsmäßigen Einrichtung ſelbſt zu beſeitigen,
nicht mehr als 10 Mark wert iſt!
(!) Man brüllte dieſchen Geſandtſchaft eingelaufenen Nachricht teilte der Mi= Miniſterpräſident begründete insbeſondere die Notwend
Marſeillaiſe und ſchrie Vive lAlſace! Vive la France niſterpräſident Coſta in einer in Porto gehaltenen keit der Einſetzung einer Landesverwaltungskommiſtäl
* Berlin, 11. Nov. Das Kriegsminiſterium Rede mit, daß der Ueberſchuß des Etatsjahres 1913/1914 und erklärte, die Regierung ſei bemüht, zur baldigen Gs
hat heute den vorläufigen Bericht des Infanterieregiments denjenigen von 1912/1913 wahrſcheinlich weſentlich über= beiführung des Zuſtandes der Beruhigung mitzuwilk=
Nr. 99 über die Vorgänge in Zabern erhalten. Er ſtimmt ſteigen werde und ſich auf 4000 Contos Reis belaufen Er begründete die Ausſicht auf eine ungeſtörte Tätigil
mit der letzten offiziöſen Darſtellung überein.
würde: die Staatsſchuld verminderte ſich ſeit dem Beainn des Landtages und eröffnete, daß die Regierung ese
* Straßburg, 11. Nov. Das Generalkommando des Jahres um 5715 Contos Reis. Angeſichts der gün= ernſte Pflicht betrachte, auf eine Ausſöhnung beider
hat eine Unterſuchung angeordnet über die in derſtigen Lage hielt er den Zeitpunkt für gekommen, den tionalitäten hinzuwirken. Das Abgeordnetenhausk
Preſſe beſprochenen Vorfälle beim Infanterie= Ausbau der Landesverteidigung anzugreifen und gab die ſchloß ſodann die Beſprechung der Interpelll
Regiment Nr. 99 in Zabern, wobei ſämtliche betei= Grundzüge eines Geſetzentwurfes an, der dem Parlament tion.
ligten Zeugen gerichtlich vernommen wurden. Die Unter= demnächſt für die Reorganiſation vorzulegen ſei. Für die
* Paris, 11. Nov. Präſident Poincaré G
ſuchung ergab, daß Leutnant Freiherr v. Forſtner beim Verteidigung ſollen 70000 ContosReis aufgewendetwerden, heute zu Ehren des ruſſiſchen Miniſterpräſidenten K
Exerzieren am 28. Oktober einen wegen unerlaubten Waf. davon entfallen 20 000 Contos für die Armee, für Verſtär=kowtzow ein Frühſtück, an dem der ruſſiſche Bül
fentragens und groben Unſugs vor ſeinem Dienſteintritt kung der Stadtbefeſtigung Liſſabons und andere Befeſti= ſchafter Iswolsky, das Perſonal der Botſchaft, Miniſts=
beſtraften
Rekruten vor verſammelter Mannſchaft ermahnte, gungen, für die Depots der Regimenter und Diviſionen präſident Barthou und die Miniſter des Aeußern, da=
Streitigkeiten mit Zivilperſonen und Schlägereien zu ver= und für anderes Kriegsmaterial. Die aktive Armee ſoll Innern, der Finanzen, des Krieges und der Marine ter
meiden. Er ſagte dann weiter: Nehmen Sie ſich in acht, 150 000 Mann zählen, daneben wird eine Reſerve und nahmen.
wenn Sie jetzt durch die Stadt gehen: Sie ſcheinen zu Landwehr gebildet. Der Reſt von 50 000 Contos ſoll für
* Brüſſel, 11. Nov. Auf die Anfrage eines liberallt
Schlägereien zu neigen. Sie können in Zabern leicht dazu die Marine verwendet werden zum Bau eines Schlacht=Abgeordneten in der Kammer erklärte der Kriegsminiſtel
kummen. Mäßigen Sie Ihren Tatendrang. Er gab ſo= geſchwaders von drei großen Linienſchiffen, drei Kreuzern daß tatſächlich in der Wohnung des Zeugen vo=
dann
Belehrung, wie ſich der Rekrut zu verhalten hat, und drei Unterſeebooten. Endlich ſchlägt der Miniſterprä= Metzen während der Verhandlungen des Krupp=Pra
wenn er angegriffen wird. Wenn Sie aber angegriffen ſident vor, ſofort eine Staatswerft für die Marine zu er=zeſſes Briefebetr. Belg ien beſchlagn ahmtwor=
werden
, machen Sie von der Waffe Gebrauch. Wenn Sierichten, wo möglichſt ein großer Teil der Neubauten her= den ſeien. Dies ſei nicht auffallend, da von Metzen do=
ſo
einen Wackes niederſtechen, dann bekommen Sie noch zuſtellen iſt, um die Arbeitskräfte des Landes nutzbar zu Firma Krupp mehrere Jahre in Belgien vertreten hall
von mir. 10 Mark. Der Korporalſchaftsführer fügte noch machen.
Ueber den Inhalt dieſer Dokumente könne er nichts erfan
hinzu: Und von mir ſogar noch 3 Mark. Aus dieſem Zu=
ren
, da ſie ſich in den Händen des Gerichts befänden.
ſammenhang geht hervor, daß es ausgeſchloſſen iſt, daß
* Petersburg, 11. Nov. Die Reichsduma beri
Vom Balkan.
mit dem Ausdruck Wackes die elſäſſiſche Bevölkerung
den Antrag der Kadetten, bei der Regierung anzufrage:
allgemein bezeichnet werden ſollte, ſondern nur die ſtreit=
* Bukareſt, 11. Nov. Ein auswärtiges Morgen= ob die Zeitungsnachricht wahr ſei, daß der Oberprokr)
ſüchtigen Perſönlichkeiten und Raufbolde.
blatt brachte die Meldung aus Rumänien, wonach in den kator des Heiligen Synods eine Reihe, die orthodog
dortigen neuerworbenen Gebieten Bauernunruhen! Kirche betreffender Fragen aus der allgemeinen Reichs
ausgebrochen ſeien. Demgegenüber erklärt die rumäniſche geſetzgebung ausſchalten und nur dem Gutachten den
Gerichtszeitung.
Regierung, daß die Nachricht vollſtändig unwahr Synods überlaſſen wolle Der Oktobriſt Godnew er
ſei. Im ganzen Lande herrſche vollſtändige Ruhe. In klärte falls die Nachricht ſich bewahrheite, müſſe die
Der Kiewer Ritualmordprozeß.
den neuerworbenen Gebietsteilen Rumäniens vollziehe ſich Duma mit einer Zweidrittelſtimmenmehrheit die Hanſh)
* Kiew, 10. Nov. (Ausführlichere Meldung.) Nach die Organiſation der Verwaltung und der Juſtiz in voll= lungsweiſe des Oberprokurators verurteilen damitedüg
Eröffnung der heutigen Sitzung wurde die vom Gericht ſtändigſter Ruhe und Ordnung.
Frage dem Kaiſer vorgetragen werde. Die Nationaliſtes
aufgeworfene Schuldfrage verleſen. Nachdem von den
* Belgrad, 11. Nov. Das Preſſebureau meldet: erklärten, ſie würden den Antrag unterſtützen, doch nicht
Privatklägern und den Verteidigern einige Ausſtellungen Die ſerbiſch=bulgariſche Kommiſſion, welche aus den von den Kadetten und Oktobriſten angegebenet=
an
der Abfaſſung der Schuldfrage gemacht worden waren, die Streitfrage über den Beſitz der Forts von Bo= Gründen, ſondern damit die Grenzen der kirchlichen unig
wurden vom Gericht den Geſchworenen zwei Fragen mit gidaritza entſcheiden ſollte, entſchied zugunſten weltlichen Geſetzgebung feſtgeſtellt werden könnten
folgendem Wortlaut vorgelegt: Erſtens: Iſt bewieſen,
Serbiens. Dieſelbe Kommiſſion entſcheidet jetzt dar= Schließlich wurde der Antrag mit 219 gegen 50 Stimmere
daß in der Ziegeljabrik des jüdiſchen Krankenhauſes über, wem Taſchtepe zufällt.
angenommen.

Lauti.
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*219)

Kkummer 273.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
Seite 7.
ſic Waſſingten, 1. Nov. Die fünfprozentige i ſie iſt für ſlote kaufminniſche, wie für korreite Beamten=
lvergünſtigung
wurde nunmehr, durch Ver=ſchrift gleich vorzüglich geeignet. In den Spitzenbreiten
ing des Generalſtaatsanwalts und Schatzrats außer EF=gelbe Packung, P=grüne Packung, M=rote Packung
t geſetzt. Die Zollvergünſtigung erwies ſich als un= iſt Soennecken’s Bonna=Feder durch alle Schreibwaren=
(Statt beſonderer Mitteilung.)
führbar wegen der Beſtimmung des Zolltarifgeſetzes, Handlungen zu beziehen. Muſter ſtehen koſtenlos zur
eine Vergünſtigung nur für den Fall eintreten ſoll, Verfügung.
Todes=Anzeige.
ſie den internationalen Verträgen nicht widerſpricht.
* Tokio, 11. Nov. Der Torpedobootszerſtörer Agſa=
Deutſcher Sparſinn. Nach genauen ſtatiſtiſchen
Heute mittag entſchlief ſanft nach längerem,
ri iſt bei der Halbinſel Noto auf einen Felſen! Berechnungen betrugen die Spareinlagen im Deutſchen
mit großer Geduld ertragenen Leiden meine
ſraten. Er iſt rettungslos verloren.
Reich pro 1911 über 16 Milliarden Mark. Pro Kopf
liebe Frau, unſere gute Mutter
(23600
der Bevölkerung berechnet entſpricht das einer Summe
von etwa 260 Mark. Dieſer Durchſchnittsbetrag übertrifft
Verfaſſungsänderung in China.
denjenigen der Spareinlagen von Frankreich und Eng=
Frau Helene Spiegel
* Peking, 11. Nov (Reuter.) Chineſiſchen Blättern land um das Doppelte. Er iſt ein ſchöner Beweis für
ſolge iſt die Einrichtung eines Zentralver= den Sparſinn und den damit wachſenden Wohlſtand des
geb. Kißel
ſltungskongreſſes geplant, dem je zwei Ver= deutſchen Volkes im Allgemeinen und der ſparſamen
im 59. Lebensjahre.
ſer der einzelnen Provinzen vier Mitglieder des Ka= Wirtſchaftsführung unſerer Hausfrauen im Beſonderen
ſerts, ein Vertreter jedes Miniſteriums und acht Mit= Unſere Hausfrauen verſtehen zu wirtſchaften; das be Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
er des Sekretariats des Präſidenten angehören ſollen. weiſt allein ſchon, um ein Beiſpiel anzuführen, er große
der Konſtituierung dieſer Behörde ſolle das gegen= Margarine=Verbrauch in Deutſchland. Die Nazurbutter
Georg Spiegel,
ſetige Parlament allmählich aufgelöſt wird zum Kochen, Braten, Backen wie auch als Brotauf
Rechnungsrat i. P.
durch Häuſer erſetzt werden, die entſprechend den An= ſtrich mehr und mehr durch Rheinperle=Vargarine
ſten dieſes Kongreſſes zuſammengeſetzt ſeien, wodurch und Cocoſa=Pflanzenbutter=Margarine erſetzt.
Darmſtadt, den 10. November 1913.
Regierung eine völlige Kontrolle in allen wichtigen
lgen erhielte. Eine Beſtätigung dieſes Planes iſt nicht
Die Beerdigung findet Donnerstag, 13. Nov.,

ſerlangen. Wahrſcheinlich liegt bei der Veröffentlichung
nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus Kies=
Planes bei den chineſiſchen Blättern die Abſicht zu=
Mittwoch, 12. November.
ſtraße 72 aus, ſtatt. Einſegnung ¾ Stunde
vorher.
nde, die öffentliche Meinung, die Juanſchikai in be= Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende gegen
denswerter Weiſe unterſtützt, zu ſondieren. Im gan=
9½ Uhr (Ab. C): Die ſpaniſche Fliege‟.
Lande ſcheint das Volk, ausgenommen die unbedingten Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
ſhänger der Kuomintangpartei, bereit zu ſein, dem zuzu= Konzert des Inſtrumentalvereins um 8¼ Uhr im
mimen, was Juanſchikai vorſchlägt.
Saalbau.
Ball der Vereinigten Geſellſchaft um 8 Uhr.
Briefkaſten.
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. Ludwigshöhe um
¼4 Uhr.
J. F. Der Empfänger einer Poſtſendung, die nicht
Geſtern abend ½11 Uhr verſchied ſanft

ihn gerichtet iſt, hat die Sendung an die Poſtbehörde! Wahl der Arbeitgeberbeiſitzer zum Kauf=
nach
langem, ſchwerem Leiden unſer guter
verzüglich zurückzugeben. Er kann ſich hierbei der Mit= mannsgericht von 112 und 58 Uhr im Rathaus.
Sohn, Bruder, Schwager und Onkel (23638
tung des Briefträgers bedienen. Unter keinen Um=
nden
aber darf er die Sendung behalten.
Duck und Berlagt z. G. Pilichiche Haſbuchructerel.
iſt das Zeichen für Dollar, nach deutſchem Gelde Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Konrad
ſa 4 Mark.
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil: Mar Streeſe; für den Inſeratenteil,
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
im
Alter von 21½ Jahren.
leben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt. Für den
Kimalleder Kurort in düdl Ftrol. redaktioſtellen Teil beſtimmte Miteilungen ſind an de
e
Um ſtille Teilnahme bitten
Saison September bis Juni.
Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige

1912/13: 36091 Kurgäste.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Städt. Kur- und Bade-
nicht
berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
Konrad Seipel
stalt: Zandersaal, Kaltwasseranstalt, kohlensaure zurückgeſandt.
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Darmſtadt, den 11. November 1913.
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Die Beerdigung findet Donnerstag, 13. Nov.,
Prospekte gratis durch die Kurvorstehung.
nachmittags 3 Uhr, vom Beſſunger Friedhofe
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wir allen Verwandten und Freunden die
traurige Mitteilung, daß unſer innigſtgeliebter
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Danksagung.
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feinbürgerlichen
80. Lebensjahre ſanft und unerwartet ver=
Für die vielen Beweiſe herzlicher
ſchieden iſt.
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Teilnahme bei dem Hinſcheiden meines
Die trauernden Hinterbliebenen:
empfohlen. Meine Möbel zeichnen
lieben Gatten, unſeres guten Bru=
Familie Karl F. Raiß,
Sich aus durch künstlerische Formen-
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, Schwiegerſohnes, Schwagers
Familie Johann Raiß,
schönheit, grundgediegene Qualität u.
und Onkels ſagen wir hiermit unſeren
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besondere Preiswürdigkeit.
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innigſten Dank.
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Familie Karl Ebert,
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Darmſtadt, Detroit (Mich.), Fähr (Bremen),
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11. November 1913.
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Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag
Darmſtadt, den 9. Nov. 1913.
4 Uhr, von der Friedhofskapelle aus, ſtatt.
aschentücher-
Danksaqung.
Ausstellung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem
Kath. Raab
schweren Verluste, der uns betroffen hat, sprechen wir
unseren innigsten Dank aus.
ALlCE-BAZAR.
Familie Kalbfuss.
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Darmstadt, den 11. November 1913.
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Nummer 279
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
Seite 8.
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Kurſe vom 11. November 1913.
7 Schuckert, Nürnberg . . 146,20 2¾/10 Oeſt. Südb. (Lomb.) 52,30 3½ Frankf. Hypoth.=Bank
3½ Offenbach . . . . .
76,30
S. 19
3 Raab=Oedenburg
84,304 Wiesbaden . . . . .
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
12 Siemens & Halske . 210,00
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
do.
3½
In Proz.12 Bergmann Electr. . . 124,25 4 Kronprinz Rudolfbahn
Zf.
In Proz. Zf.
S. 1519, 2126 93,50
Worms . . . . . . . 6
5 Agentinier . . . . . . . 97,10 10 Deutſch.Ueberſee Electr. 162,50 4 Ruſſ. Südweſt . . . . . 84,20
Staatspapiere.
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 3½ do.
75,50 4½ Moskau=Kaſan . . .
25 Gummi Peter . .
Dtſche. Reichsſchatzanw. 99,00 4
.
do.
do.
3½
84,00 14 Liſſabonner v. 1888
3½ Deutſche Reichsanl. . 85,00 4½ Chile Gold=Anleihe. 88,50 30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer. 364,00 4 Wladichawchas . . . . 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
.
Verzinsliche
76,005 Chineſ. Staatsanleihe. 96,60
3½
84,20
12 Maſchinenf. Badenia 125,00 4 Rjäſan Koslow . . . .
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,904½,
Anlehensloſe.
do.
3 Portugieſ. Eiſenb. . . . 69,70 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
88,9016 Wittener Stahlröhren 125,00 41
3½ do. Conſols . . . 85,00 4½ Japaner . . . . . . .
96,60 4 Badiſche . . . Tlr. 100
S. 12, 13, 16 .
do.
3½ Cöln=Mindner , 100 138,40
do. do.
76,005 Innere Mexikaner . . . 70,50 8 Steana Romana Petr. 143,60 24 Livorneſer
66,75
S. 14, 15, 17, 24/26
3 Holl. Komm. . fl. 100 110,0
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,70
15 Zellſtoff Waldhof . . 205,003 Salonique=Monaſtir. . 61,90
do.
1823 . . . . .
96,60 3 Madrider . . Fs. 100
91,50 4 Gold=Mexikanerv. 1904 73,50 12½ Bad. Zucker= Wag=
do
.
3½
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
4 Bagdadbahn . . . .
häuſel . . . . .
do.
81,005 Gold=Mexikaner . .
.197,10 4½ Anatoliſche Eiſenb. . 91,60
S. 1 u. 2, 68 . . . 84,20 4 Meininger Pr.=Pfand=
139,
briefe . . . . .
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 99,00 13½ Buenos Aires Prov. 65,50 10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 85,00 4 Miſſouri=Paciſic . . . 89,00
S. 35 . . . . . . . 84,00
do.
84,10 4 Oeſterr. 1860er Loſe . 177a
3 Südd. Immobilien . 53,20 4 Northern=Pacific . . . 94,20
83,70) Aktien inländiſcher
3½
S. 911. . . .
75,00
3
3 Oldenburger . . . . . . 129,00
do.
Transportanſtalten.
4 Southern=Pacific . . . 89,601 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00
Bergwerks=Aktien.
4 Hamburger Staatsanl. 97,50
84,00 2½ Raab=Grazer fl. 150 111,
5 St. Louis und San
do.
3½
4 Heſſ. Staatsanleihe 98,00 8 Hamb.=Amerika=Paket=
Unverzinsliche
fahrt . . . . . . . 135,2010 Aumetz=Friede
Francisco . . . . . 14 Rhein. Hypothek.=Bank
.. . 150,25
4 do. do. (unk. 1918) 96,60 3 Nordd. Lloyd . . . 119,00 12 Bochumer Bergb. u.
Anlehensloſe.
5 Tehuantepec . . . . . . .
(unk. 1917) . . 93,40
.
3½
fl.(
Gußſt.
83,50 6 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,50
,
3½ do. (unk. 1914)
83,20 Augsburger . . . .
. . 204,25
Bank=Aktien.
3
73,40
do.
11 Deutſch=Luxemburg.=
Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,70 Braunſchweiger Tlr. 20 202,?
76,20 Aktien ausländiſcher
10 Bank für elektriſche
3 Sächſiſche Rente .
86,00 Freiburger . . . . Fs. 15
Bergb. . . . . . . 135,00
do.
3½,
4 Württemb. (unk. 1921) 98,00 Transportanſtalten.
Untern. Zürich . . 181,25
Mailänder . . . . Fs. 45
10 Gelſenkirchener . . . . 173,00 8½ Bergiſch= Märkiſche
5 Anatol. Eiſenb. 60%
3½
do. v. 1875
Städte=
do
. . . . . Fs.10
7 Harpener . . . . . . . 173,50
Einz. Mk. 408 . .
Bank . . . . . . . 142,40
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
Obligationen.
Meininger . . . . . fl.
8 Baltimore und Ohio 93,2015 Phönix Bergb. und
1¾/ Griechen v. 1887 . .
9 Berlin. Handelsgeſ. . . 154,75 4 Darmſtadt . . . . . .
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 586,0
6 Schantungbahn . . . . 120,00
Hüttenbetrieb . . . 247,50 6½ Darmſtädter Bank . 115,50 3½ do.
4 Italiener Rente . . .
do. v. 1858 fl. 100 508,
4½ Oeſterr. Silberrente 84,10 6½ Luxemb. Prince Henri 163,00 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½ Deutſche Bank . . . 245,50 4 Frankfurt . . . . . . . 96,30 Ungar. Staats . . fl. 100 420,0
Caro . . . . . . . 62,00 6 Deutſche Vereinsbank . 117,003½ do.
* do. Goldrente . . . 88,500 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 22½
95,80 Venediger . . . . Fs. 30 61,
do. einheitl. Rente . 81,00 6 Pennſylvania R. R. . 109,00 4 Laurahütte . . . . . . 150,00 5½ Deutſche Effekt.= und
10 Kaliwerke Aſchersleben
-
Gießen . . . . . . . . 94,00 Türkiſche . . . . Fs. 400 160,
W.=Bank . . .
3 Portug. unif. Serie I 61,40 Letzte Induſtrie=
10
111,403½ do.
85,50 Gold, Silber und
Weſteregeln 185,00 10 Diskonto=Kommandit 183,00 1 4
do. unif. Serie III 63,40 Divid.
Aktien.
Banknoten.
5 South Weſt Africa . 110,00 8½ Dresdener Bank
Heidelberg . . . . . . 93,50
3 do. Spezial . . . . 9,80 3 Brauerei Werger.
65,00
146,40
do.
84,90 Engl. Sovereigns . . . . 20,.
Prioritäts=
5 Rumänier v. 1903 . . 98,40 25 Bad. Anilin= u. Soda=
9½ Frankf. Hypoth.=B. 207,00 4 Karlsruhe . . . . .
95,00 20 Francs=Stücke . . . . 16,
Obligationen.
6½ Mitteld. Kreditbank 114,303½ do.
4 do.
v. 1890 . . 92,20
Fabrik . . . . . . 558,50
85,10 Amerikaniſche Noten . . . 4,20½
7 Nationalb. f. Deutſchl. 116,10
4 do.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 85,00
v. 1905 . . 85,9014 Chem. Fabrik Gries=
Engliſche Noten . . . . . 20,9
Magdeburg . . . . .
5½ Pfälziſche Bank. . . 122,00
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 87,70
heim . .
Mainz . . . . . . . . 94,80 Franzöſiſche Noten . . . . 81,
.. . 230,254½ Nordd. Lloyd=Obl. 98,20 6.48 Reichsbank . . . . . 137,703½ do.
do. v. 1902 . . . . 89,50 27 Farbwerke Höchſt. . . 592,00 4 Eliſabethbahn, freie . . 88,70
85,501 Holländiſche Noten. . .. 169,3
7 Rhein. Kredithank . . . 126,75 4 Mannheim . . .
½ do. v. 1905 . . . . 99,30 20 Verein chem. Fabriken
94,60 Italieniſche Noten . . . . 80,0
4 Franz=Joſefs=Bahn . . 83,60 7½ A. Schaaffhauſen.
3½ Schweden . . . . .
Mannheim . . . . 329,703 Prag=Duxer . . . . . . 71,30
3½ do.
83,80 Oeſterr.=Ungariſche Noten 849
Bankverein . . . . 105,50
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München . .
97,50 Ruſſiſche Noten . . . . .
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Schweizer Noten . . . . . 80,80
½ Nauheim . . . . . .
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do
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Pfandbriefe.
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5½ 0 0.
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Nürnberg . . . . . . . 96,00
82,50
ſtanz . . . . . . . 286,505 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,1014 Frankf. Hypoth.=Bank
½ do.
84,20 Reichsbank=Diskonto . .
4 do. Staatsrente . . 80,604 Lahmeyer . . . . . . . 119,004 Oeſt. Südb. (Lomb.).
Reichsbank=Lombard Zsf. 6½.
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[ ][  ][ ]

Nummer 27
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Croise
15
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Nummer 273.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
10

die wir infolge der ungünstigen Geschäftslage der Berliner Damen-
Konfektion unter Preis erworben haben, gelangen am
ittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
12. November
13. November
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Nummer 273.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
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Falls andere rechtliche Hinder=
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Nummer 273.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
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O, mein Geſicht wird alt vom Weinen!
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Nein, gnädige Frau, es wird immer friſcher und! Eine Dame von ſo erleſener Schönheit und ſo ſicherer,
(Nachdruck verboten.)
jünger. Aber Sie ſollten nicht weinen! Warum weinen? freier, geſunder Lebensauffaſſung, die ſollte ſich von einem
Frau Irma richtete ſich vor dem Spiegel die ſchwar=
Weil der Herr Rittner nicht mehr Militärkapellmeiſter iſt? ſo flatterhaften Künſtler nicht feſſeln laſſen. Sie, gnädige
lißpigen Haare und ſah ſich lächelnd an. Noch war
ſſſchön, trotz des langen Wartens. Noch war ſie begeh= Mein Gott, dazu war er zu bedeutend. Oder weil er ein Frau, gehören in ein viel reicheres, molligeres Milieu,
Ewert, und nicht dafür da, müßig ihre beſten Jahre zu junges Dingerl vom Theater unterrichtet? Gſchäftsſache, Sie gehören mit anderen Händen angefaßt als mit den
derben Fäuſten dieſes Rittner!
er will gute Kräfte bei der Aufführung haben!
ſtrauern.
Glauben Sie? Es klang nervös.
Glauben Sie, daß es ihm darum zu tun iſt? Ehrlich,
Em Salon, der ein wenig muffig und finſter war,
Sie müßten ſich auch äußerlich von ihm losreißen, wie
Felix Bergauer auf dem unbequemen roten Plüſch= als mein und ſein Freund?!
Sie das innerlich getan. Sie glaubten ihn eben zu lieben,
In der Sache kann man net gut beider Freund ſein!
enil und wartete, ohne jedes Zeichen von Ungeduld.
Alſo, als mein Freund. Wir haben uns doch auf der es war ein verzeihlicher Irrtum!
n Ungeduld erſchien ihm als nicht fein. Man mußte
O, ich hab’ ihn geliebt! Sie erſchrak ſelbſt, mit wel=
, ſelbſt das Kommen einer Frau abwarten können. gemeinſamen Fahrt ſo gut verſtanden!
Als Ihr Freund, Gnädigſte? Na, da würd’ ich Ihnen cher Leidenſchaft ſie das ſagte.
erfreute ſich ehrlich, daß er empfangen worden war.
Sie haben ?
Penrtlich hatte Seffreck mitkommen wollen, aber er hatte raten, doch ein biſſel vorſichtig zu ſein. Sehen’s er iſt
Nein, ſo meine ich das nicht. Ich meine nicht, daß es
geſchickt abzuwinken gewußt. Er wollte nicht mit dem ein Künſtler, ein großer Künſtler, und die ſind alle von
und des Bräutigams dieſes Haus betreten. Dazu war leichtem Blut, und ſo ein junges Ding vielleicht iſt’s nur der Vergangenheit gehörte. Aber das Warten, das
Pei aller vorherigen Berechnung doch zu geſchmackvoll. Schwärmerei, vielleicht iſt’s Berechnung, denn er wird Harren, das Bangen, das Getrenntſein, da man gar nichts
D a erſchien Irma, ſtreckte ihm läſſig ihr Händchen ent= doch jetzt berühmt, na, der iſt erſt recht nicht zu traumn. mehr eigentlich ſieht und weiß vom andern, ſehen Sie,
n und ſagte faſt gleichgültig: Es iſt lieb, daß Sie auch Und der Bräutigam des Mädels, der Erlinger, der iſt das bringt einen ſo weit, daß man nicht mehr weiß, ob
ganz weg vor Wut. Gerade dadurch entſpinnt ſich am man wirklich noch liebt, ob man nur mehr in einer an=
ſhall
an die einſame Braut Ihres Freundes denken!
genehmen, verwehten Erinnerung lebt!
O., gnädige Frau, in Gedanken bin ich ſehr häufig bei leichteſten was!
Was ſoll ich da tun? Auch die Eiferſüchtige ſpielen?
Felix Bergauer ſchwieg, Dieſes Geſtändnis Irmas
Per:!
Nein, gnädige Frau, das iſt unfein, das ſtünd der kam ihm nicht überraſchend, er hatte ſchon auf der gemein=
Wie lange haben wir uns nicht geſehen?
O., eine Ewigkeit für mich, eine lange Ewigkeit, und gnädigen Frau nicht! Stolz ſollen Sie ſein und bleiben. ſamen Eiſenbahnfahrt gefühlt, wie ſie, ihrer Art entſpre=

[ ][  ][ ]

Nummer 273.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
. Seite 14.
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ſich ſelbſt zu beruhigen, um nicht verzweifeln zu müſſen. und Sie ſehen dabei, wie er mich behandelt!
über ihre korrekte Haltung. Ich danke Ihnen,daß
Und auf dieſen Trotz ihres Heczens, das ſtark ſein wollte,
Eben darum ſollen Sie dem ein Ende machen, und mich wenigſtens angehört haben! ſagte er, ſich überhe
baute er. Denn Irma war die Frau, wie er ſich ſie ſollen einen anderen Mann, der es ehrlich mit Ihnen Hand beugend. Bei Ihrem klaren Denken hoffe icht
wünſchte. Kein hausbackenes Ding, ſondern eine, die Sinn meint, der Ihnen alles bietet, was in ſeiner Kraft ſteht, eine Zukunft!
für die Poeſie eines reichen, behaglichen Lebens hatte, der Ihre Hand reichen. Frau Irma, ich komme als Freund
Ich bin noch immer des anderen Braut! Trotzdem
die ſchickſten Kleider am beſten ſtanden, der der teuerſte und Werbender. Ich will keine beſtimmte Antwort heute ich bin ja ſelbſt ſchuld, daß Sie ſo weit gingen, mit
Wein am beſten ſchmeckte, eine Gefährtin für den Lebens= haben. Ich warte, bis Sie ſie mir geben wollen. Wann Ihr Vertrauen ſchenkten, ich danke Ihnen dafür!
genuß des angegrauten, reichen Mannes, die frohe Reiſen immer. Könnten Sie ſich nicht entſchließen, meine Frau
Irma, wann erhalte ich Ihre Antwort?
nach eleganten Orten dem Sitzen am häuslichen Herde zu werden?
Sie zögerte: Wenn Sie in acht Tagen keinen Beſcheit
vorzog. Längſt war er des Wechſels, der Aufregungen,
Sie zuckte zuſammen, ihr Köpfchen ſenkte ſich: Ihre haben, dann bekommen Sie auch keinen mehr!
der koſtſpieligen Trennungen müde, längſt wußte er auch, Frau, die Frau des reichen Bergauer? ſagte ſie, und ſie
Ich hoffe noch immer!
daß, wenn er ſich zu einer Heirat entſchloß, er eine fein= war ſich bewüßt, ſeinen Reichtum mit Abſicht zu betonen.
Er verneigte ſich, ſie nickte faſt hoheitsvoll und ſäl=
ſinnige
Kameradin brauchte, die Schmuck, Toiletten und Den Ringenden aufgeben, den Kämpfenden im Stich dem durch die Tür Schreitenden noch eine Zeit nach=
Auto genau ſo liebte, wie ſeine früheren Verhältniſſe, da= laſſen und dem Reichen folgen. Das haſtende Glück nicht
Kaum war Bergauer draußen, da ſtürzte ſchon Irmaz=
bei
aber mehr Geſchmack und Lebensart, mehr Sinn und erringen, aber Geld Lurus, Bedienung, gute Behandlung Mutter herein: Was hat er gewollt, der feine Herrl=
dafür
erfahren. Joſef mit der geiſtigen Frucht, mit dem
Takt hatte.
Nichts, gar nichts. Bitte, laß mich jetzt!
Hat er Dir einen Antrag gemacht? Du haſt ihn dock,
Würde es Sie ſo ſchwer treffen, Rittner ſeinem Schick= Dokument ihrer Liebe, mit der Operette im Stiche laſſen
und fliehen zu dieſem, geborgen ſein bei ihm, und die nicht abgewieſen?
ſal zu überlaſſen?
ich muß Ruhe haben
ſchöne Frau des reichen Mannes ſein? Das alles ging ihr
Laß mich, bitte, laß mich
Ich weiß nicht! Sie wußte es auch wirklich jetzt nicht
blitzſchnell durch den Kopf. Sie überrumpeln mich, weil Allein will ich ſein. Allein will ich mich entſcheiden, tung
zu ſagen, ſie war ſich nicht mehr klar, inwieweit ſie noch
Sie mich heute ſchwach und ſchwankend ſehen!
was mir paßt. Niemanden bin ich Rechenſchaft ſchuldigg
an ihm hing, während er andere ſüße Bande knüpfte.
Ich bat Sie ja nicht ſofort um Antwort, Frau Irma.
Beruhige Dich doch, Kind!
Könnten Sie ſich nicht ein anderes Leben denken, ein Ich bot Ihnen nur einen Ausweg an aus den Qualen
Aber Irma ſtürzte in ihr Zimmer und verriegelte dil
Leben, das Sie mehr befriedigt, das Ihnen beſſer läge,
Ihrer jetzigen Lage, den Ausweg, der zum ruhigen Hafen Tür von innen. Sie warf ſich aufs Sofa und weinte
das weniger Sorgen und mehr äußere Freuden bürge? einer ruhigen Ehe führt. Ueberlegen Sie ſich meinen Vor= Sie wußte nicht, warum. War’s die Erregung,pa
Warum fragen Sie mich das alles jetzt, wo ich noch ſchlag und ſagen Sie, wann ich mir Antwort holen ſoll, Mitleid mit ihr, mit Bergauer, mit Joſef? Sie wußte
ſo unentſchloſſen bin? Sie ſah ihn groß an, ſie ahnte, wann ich wieder kommen darf.
es nicht.
was kommen würde, und dennoch wollte ſie es jetzt hören,
Antwort holen? Sie überlegte einen Augenblick. Ich
So weit war es gekommen, daß ſie ſich mit einemt
von ihm hören, um Gewißheit zu haben, um ruhig alles
werde ſie Ihnen zukommen laſſen! Ich bin jetzt wirklich ihr faſt fremden Herrn über ihre innerſten Beziehungen
Für und Wider überlegen zu können.
nicht in der Lage, um mich raſch zu entſcheiden! Sie war zu Joſef unterhielt, daß dieſer, trotzdem er wußte, daß
Eben damit Sie ſich vielleicht entſchließen können. trotz der ſcheinbaren Ruhe ſehr erregt, da ſie das ſprach, ſie verlobt war, ihr ſeine Hand anbot. Und ſie, ſie durſtel
Sie ſind nicht geboren, um aus Gnade geheiratet zu wer=
In was hatte ſie ſich eingelaſſen, nur um ſich eine Ge= ihm darob nicht einmal grollen, ſie konnte es auch gan
den, um den Lohn für eine geiſtige Mitarbeit zu empfan= nugtuung, einen inneren Troſt zu verſchaffen. Es ſaß ja nicht. Es ſchmeichelte ihr faſt, daß er um ſie warb,
gen. Sie müſſen verehrt, gepflegt, gehätſchelt, auf Händen ein Werber vor ihr, die die Braut eines anderen war.
getragen werden!
(Fortſetzung folgt.)
Bitte, laſſen Sie mich allein, Herr Bergauer.

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umer 277

Nummer 273.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
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1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
fe 273.
Mitwoch, 12. Rovenber.
1913.
en
Gewinnausing
hältniſſen Neu=Yorks wird zweifellos dieſe Mahnung
Birkung
der
der Feuerwehr alsbald befolgt werden. Der Europäer,
der die Wolkenkratzer nur aus Photographien kennt, macht
3. Preußiſch-Küddentſchen
ppant!
ſich ſchwer einen Begriff von der Menſchenanhäufung, die! (229, Königlich Prenßiſchen) Klaſſenlotterie
ein ſolches Rieſengebäude von der Art des Woolworth=
Building mit ſich bringt; eine erſt kürzlich vorgenommene
5. Klaſſe 3. Ziehungstag 10. November 1913
Unterſuchung hat ergeben, daß nicht weniger als 36 000
Auf iede geronene Rumner ſund wel gleich hohe Gewine
Menſchen täglich die Pforten dieſes Gebäudes betreten.
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
Am Sonntag gab es übrigens im Woolworth=Gebäude
in den beiden Abteilungen 1 und II.
einen Unfall. der zeigt, wie ausgezeichnet die Vorkehrun=
(öhne Gewahr u. St. kl. . 30)
Gahdruck verboten)
gen gegen Liſtkataſtrophen ſind. Ein mit drei Tonnen
Eiſen beladener Fahrſtuhl ſtürzte ohne Haltſeile mit einer
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
Geſchwindigkeit von 180 Fuß in der Sekunde vom 47.
2 Gewinne zu 10 000 Mk. 77207
Stockwerk herab. Als er beim Sturz die 11 Etage er=
4 Gewinne zu 5000 Mk. 102797 10785o
reichte, ſtieß er auf das Luftkiſſen eine Vorrichtung, die
68 Gewinne zu 3000 Mk. 4705 4795 5215 15737
durch komprimierte Luft Unfälle aufhebt. Der Fahrſtuhl
ee
verlangſamte durch den Luftdruck den Sturz und landete
2662a 34302 35153 42897 47507 59553 89728 9004g
99760 101999 105770 114511 115620 131491 137501
Döſe 30 Pfg. ſchließlich leicht wie eine Feder ohne Schaden.
231)
137973 149433 155407 162761 163822 172918 185953
189044 195784 206474 217926 220132 224007 224711
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Geborene. Am 31. Okt.: dem Bäcker Ludwig Bal=
93747 9a771 95046 106329 106847 107046 111632
Ader franzöſiſche Aviatiker Helen mit ſeinem Nieuport=ſer, Nieder=Ramſtädter Straße 53, ein S. Ludwig Hein=
113208 122783 124505 125251 129421 137509 142161
Udecker ſeit dem 22. Oktober dieſes Jahres jetzt an= rich Georg. Am 1. Nov.: dem Handlungsgehilfen Karl
148242 149172 152532 153784 154616 157344 1600a7
160292 161741 165553 165959 167842 169616 170533
ſernd 10 000 Kilometer hinter ſich gebracht. Hiervon Hofmann, Nieder=Ramſtädter Straße 16, ein S. Georg
170747 172233 177945 181628 184481 185263 194683
Mn allerdings nur 4797 Kilometer für den Michelin=Karl. Am 8.; dem Schneider Wilhelm e Dietz, Woogs=
200856 205233 205484 210200 210899 213617 214400
, weil Helen am 30. Oktober das Ziel nicht mehr ſtraße 1, ein S. Karl Hermann. Am 4.: dem Schloſſer
216690 224789 225278 225524 227152
ſürend erreichte, ſondern mit ſeinem Apparat über das Johann Dornuf, Bleichſtraße 46, ein S. Johann. Am
202 Gewinne zu 500 Mk. 13a 6259 7346 12459
ſſſand rollte. Die Sport=Kommiſſion des franzöſiſchen 8.: dem Redakteur Kurt Mitſching, Lichtenbergſtraße 86,
14095 16838 19373 21025 23652 25733 26041 32759
=Klubs hat infolgedeſſen die in der Zeit vom 22. bis eine T. Irmgard Thereſe Karoline. Am 4.: dem Haus=
33052 36156 a2155 40331 a7316 a7309 5d2os bogegi
Oktober zurückgelegten 4797 Kilometer nicht anerken=burſchen Hermann Merz, Sackgaſſe 7½, eine T. Frieda
58655 60079 62219 65586 68035 69317 69356 73089
fönnen. Helen hat ſich dadurch aber nicht entmutigen Walda. Am 7.: dem Kaufmann Paul Kuthe, Neue
73437 74050 78314 78457 78560. 80709 81352 81397
M, ſondern ſetzt unentwegt den Angriff auf den Miche= Ireneſtraße 64, eine T. Gertrud Martha Eliſabeth. Am
84727 85328 85556 88143 89428 92141 99457 99972
reis fort. Er hat nun ſeit dem 31. Oktober bei einer 6.: dem Buchhalter Georg Werner, Riedlingerſtraße 17,
101714 102796 10736d 107751 112466 114692 116989
lihen Leiſtung von 5 Runden auf der Strecke Etampes= eine T. Katharina Hildegard. Am 9.: dem Sägemeiſter
123035 123852 129485 129879 132106 132233 135421
=Etampes 533 Kilometer, ſchon wieder 4797 Kilo= Franz Popp, Pallaswieſenſtraße 171, eine T. Anna
125699 140076 140204 141348 141879 142671 151110
Aer hinter ſich gebracht. Allerdings hat er noch eine ge= Wilhelmine Margarete.
152168 154659 165169 165960 167056 167510 167702
Utge Arbeit vor ſich, bis er den von Fourny in der
Aufgebotene. Am 6. Nov.: Schmied Wilhelm Seipp
166822 170745 170863 171460 171540 176415 184243
vom 25. Auguſt bis 16. September aufgeſtellten Re= in Wixhauſen mit Maria Fiedler, Mathildenplatz 17. 184600 186138 186694 168909 189085 189445 190321
von 15 989.2 Kilometern erreicht. Es iſt intereſſant, Privatier Georg Reinhart, Herrngartenſtraße 29, mit
193160 204290 205468 205880 206251 209013 209114
Püſtellen, welche gewaltigen Anſtrengungen von den Ida Lotz in Arheilgen. Am 8.: Zuſchneider Johannes
215182 217699 218781 220329 220403 223921 224969
Pöſiſchen Fliegern gemacht werden, um dieſen 40 000 Hermann Lurch mit Margar. Eliſab. Scherer beide 230019
Anes=Preis an ſich zu bringen. Seit dem 24. April die= in Griesheim dek Darmſtadt. Dienſtknecht Jakob Walther
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
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ahres ſind von den verſchiedenen Fliegern, und zwar in Haiſterbach mit Dienſtmagd Maria Helm in Ebers=
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Huval, Cavelier, Fourny, Fiſcher, Gouguenheim und berg. Schreiner Johs. Joſeph Hrch. o Weber in Rüſſels=
2 Gewinne zu 30000 Mk. 123835
zuſammen 42 486,60 Kilometer in dieſem Wettbewerb heim mit Wilhelming Fritz in Ober=Wöllſtädt.
2 Gewinne zu 10 000 Mk. 207776
gelegt worden. Iie Deutſchland würde eine der=
Eheſchließungen. Am 4. Nov.: Hausburſche Martin
4 Gewinne zu 5000 Mk. 40150 154577
ſge Preisſtiftung kaum den gleichen Eifer der Flieger Traſer mit Berta Zürn, beide hier. Am 8.: Kauf=
60 Gewinne zu 3000 Mk. 4789 13960 23276 34602
Mekt haben, wie ja auch um den verhältnismäßig gerin= mann Ottoo Raßloff in Speyer mit Gertrud Werther,
56351 57813 69687 70420 70669 77190 92564 93079
Preis des Pommery=Pokals von franzöſiſchen Flie= Kaſſiererin, hier Werkführer Joſeph Pfenninger, hier,
103286 108994 111931 112066 119288 136840 138682
enorme Anſtrengungen gemacht worden ſind, wäh= mit Maria Dietrich in Frankfurt a. M. Kapellmeiſter
143019 143382 171729 181584 185561 189645 193220
die Deutſchen ſich weder um den Michelin=Preis, noch Auguſt Weisgerber in Baden=Baden mit Thereſe Mer=
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den Pommery=Pokal, die beide international ausge= kel, hier. Sergeant Wilhelm Bender mit Eliſabethe
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beide hier. Krankenpfleger Johannes Bernhard mit
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18505 130335 14006 142057 155101. 18005 190145
Eliſabeth Henning, geb. Damm, beide hier. Präpara=
K Höher geht’s nimmer! Der Bericht der Neu= teur Johann Schreiber in Lübeck mit Margareta Otto,
167970 170358 179404 182186 184801 188591 190437
190620 192269 192799 193135 195671 198631 201512
Mer Kommiſſion für die Höhe von Bauwerken bringt hier. Telegraphenaſſiſtent Eugen Keppler mit Johanna
MWolkenkratzer=Enthuſiaſten eine herbe Enttäuſchung: Pfeifer, beide hier.
208674 213048 213557 215025 226713 227540 227626.
Ergebnis einer Umfrage bei 43 führenden Fachleuten
231822
Geſtorbene. Am 6. Nov. Margarete Herd, 4 J.,
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236 Gewinne zu 500 Mk. 6099 7421 12136 14144
i als 41 dieſer Autoritäten es als dringend wün= ev., Tochter des Taglöhners, Langegaſſe 30. Edmund
19735 21205 306s 32a56 3007d 310ra 37501 397a7
Aswert bezeichnet haben, eine geſetzliche Grenze für Andreas Schulz, Kunſtſchloſſer, 38 J., kath., Nieder=
40668 41289 41730 42274 43005 50853 53513 54604
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Nummer 27
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
Seite 18.
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Nummer 273
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
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Nummer 273.
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Seite 21.
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Sassen, Humorist, Sis-
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Mittwoch, den 12. November 1913.
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Die ſpaniſche Fliege.
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Arnold und Ernſt Bach.
Spielleiter: Bruno Harprecht.
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Moſtrichfabrik. . Adolf Jordan
Emma, ſeine Frau Minna Müller=
Rudolph
Paula, der. Tocht. Käthe Gothe
Eduard Burwig,
Reichstagsabg.,
Emmas Bruder Heinrich Hacker
Wally, ſ. Tochter Käthe Meißner
Alois Wimmer,
Emmas Schwa=
Rich. Jürgas
ger
Dr. Fritz Gerlach,
Rechtsanwalt . Br. Harprecht
Anton Tiedemeier A. Waſſermann
Gottlieb Meiſel . Paul Peterſen
Mathilde, ſ. Frau Sophie Doſtal
Heinrich, d. Sohn Frz. Schneider
Marie, Wirtſchaf=
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4.20 , 14.20. Reihe 3.40 , Par=
terre
: 1.5. Reihe 2.90 , 6.8.
Reihe 2.35 , Proſzeniumsloge
6.20 , Mittelloge 6.20 , Bal=
konloge
5.20 , I. Rang 4.70 ,
II. Rang: 1.6. Reihe 2.70 ,
7. u. 8. Reihe 2.15 , I. Galerie
1.35 , II. Galerie 75 .
Kartenverkauf: an der Tages=
kaſſe
im Hoftheater von 9½ 1½
Uhr und eine Stunde vor Beginn
der Vorſtellung; im Verkehrsbüro
von 81 Uhr und von 2½ Uhr
bis kurz vor Beginn der Vor=
ſtellung
. (Im Verkehrsbüro wer=
den
auch telephoniſch Kartenbe=
ſtellungen
entgegengenommen.
Telephon Nr. 1582.)
Anf. 7½ U. Ende geg. 9½ U.
Vorverkauf f. die Vorſtellungen:
Donnerstag, 13. Nov. 48. Ab.=
Vorſt. B 12. Verdi=Znklus
(unter muſikal. Leitung v. Arturo
Vigna). Zweiter Abend. Neu
einſtudiert u. neu inſzeniert: Ein
Maskenball. Gew. Preiſe.
Anfang 7½ Uhr.
Freitag, 14. Nov. 49. Ab.=Vſt.
D 12. Literariſcher Ein=
akter
=Abend. Zum erſten
Male: Der Kammerſänger
Zum erſten
von Wedekind.
Male: Auferſtehung v. Sal=
ten
. Zum erſten Male: Lite=
ratur
von Schnitzler. Gewöhnl.
Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Samstag, 15. Nov. Außer Ab.
V. Sonder=Vorſtellung. Hans
Sonnenſtößers Höllen=
Anfang 8 Uhr. Zu
fahrt.
dieſer Vorſtellung findet kein Kar=
tenverkauf
ſtatt.
Programm
zu dem am Mittwoch, den
12. Nov., von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle
des Großh. Art.=Korps (Nr. 25).
1. Mit Paradeflaggen, Marſch
von Teike. 2. Ouvertüre zur Oper
Martha von Flotow. 3. Das
Leben ein Tanz Walzer von
Strauß. 4. Frühlings=Erwachen,
Romanze von Bach. 5. Im Elb=
florenz
. Mazurka von Schröder.
Nibelungen=Marſch von
Sonntag.

[ ][  ][ ]

Nummer 273
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
Seite 22.
Kaufmannsgerichts=Wahlen!
Iion
Gemeinſchaftlicher Wahlvorſchlag
zu der am
Mittwoch, den 12. November ds. Js.
ſtattfindenden
Vrheuter
Wahl der Arbeitgeber-Beisitzer=
Oe Zimererene
Rheinstr. 6. Tel. 173
1. Ludwig Fiſcher, Kaufmann.
2. Friedrich Klokow jun., Kaufmann.
Das grosse Sensations-Drama
Nar kurze Zeit!
3. Wilhelm Kölb, Kaufmann.
4. Auguſt Jacobi, Fabrikant.
Nur 3 Tage
5. Karl Malzi, Weinhändler.
6. Joſef Plaut, Kaufmann.
Dreilig Jahre
Mittwoch, Donnerstag
7. Adolf Kahn, Kaufmann.
oder
8. Friedrich Becker, Kaufmann.
und Freitag
9. Philipp Stein, Volksbankdirektor.
10. Ludwig Heißner, Fabrikant.
(23637
Wahllokal: Sitzungsſaal des Kaufmannsgerichts, Marktplatz 8
Das Leben eines Spielers
1.
(Rathaus). Wahlzeit: 11 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags
Großes dramatiſches Gemälde in hervorragender Darſtellung
Künstlers
und 5 Uhr nachmittags bis 8 Uhr abends.
in 3 Akten.
Wir erſuchen unſere Mitglieder, ſowie die ſonſtigen Wahlbe=
Nach dem Roman von Viktor Duſange und Dinaux.
rechtigten um rege Beteiligung.
Lieb und Leid
Der Held des Schauſpiels iſt Georg von Germany, erſt
Die Vorſtände des
Grosses dramat. Filmgemälde
25 Jahre alt. Aber ihm iſt ſchon die ungeſtüme Lebensart
in 3 Akten mit wunderbaren
Handelsvereins
und das rückſichtsloſe Weſen des leidenſchaftlichen Spielers
Naturaufnahmen Italiens.
eigen. Die nun folgenden Auftritte führen uns in medias
Detailiſtenvereins
res; wir ſind in einer Spielhölle.
Kaufmänniſchen Vereins
2.
Kathol. Kaufm. Verein Conſtantia‟
Der Deserteur
Erſtklaſſig! Ein weiteres Meiſterwerk: Koloriert!
Drama in 2 Akten.
Wir brauchen nur auf den
Missions-Verkauf
Titel aufmerksam zu machen,
Der Frunling des Lenens
so ist jede Rezension über-
Großes Schauſpiel in 3 Akten.
des Hilfsvereins für die Basler Frauenmission
füssig.
Kein Verbrechen, kein Mord, kein Totſchlag
Donnerstag, 13. Nov., im Gemeindehaus, Kiesſtr. 171
und doch
von 10 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends.
Der Dank
Namens des Vereins ladet zu zahlreichem Beſuch ein
eine Stunde atemraubende Spannung.
J. Gengnagel
Eine Fülle der Ereigniſſe, wie ſie wohl noh kein drama
B23507)
der Indianerin
tiſcher Film geboten hat, drängt ſich hier im Raume eines
Gutgespieltes Wildwest-Drama.
Wollen Sie gerne mal einen ſchönen Rheinheſſiſchen
Dreiakters zuſammen. Ohne Gewaltmittel, ohne blinkende
Dolche und knallende Revolver iſt eine aufs Höchſte ſpannende
Handlung, eine Senſation geſchaffen, die ihresgleichen ſucht
Federweissen
und mit dem Siege der alles bezwingenden, vor keinem
Die Kokette
noch ſo kühnen Wagnis zurückſchreckenden Liebe harmoniſch
ausklingt.
(23577
trinken, ſo kommen Sie geſl. nach der Kraftsruhe‟
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Lehmann
D
bei
M.
als Boxerkönig
jeder Kommentar überflüssig.
7.
(
am
Gefährliche
J. Mern
weiß. Turm
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Humoreske.
IImmmmm
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2
Vollſländig neues Programm
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zum Ball
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Der Columbia-
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[ ][  ][ ]

mmer 274

Nummer 273.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
Seite 23.
Weltmarktpreiſe Wetzen= Verin Dez. 3975 (4 179, 1 pung der Beſoldungereſorm ein bedauerlicher, Parla=
Landwirtſchaftliches.
Peſt April 191,65 (0,50), Liverpool Dez. 157,45 ment, Land, Regierung und Beamten ſchädigender und in
(*0,90), Chikago Dez. 132 (0,40) Roggen: Berlin Dez. politiſcher Beziehung ein ungeſunder Zuſtand iſt. Recht
Getreide=Wochenbericht
157 ( 0,25). Hafer: Berlin Dez. 155,25 (2,75). Futter= hat Herr Korell, daß die genannten Herren der W. Vgg.
ſder Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats gerſte Südruſſ. frei Hamburg unverzollt ſchwim. 106 ſelbſt kein Wohnungsgeld im eigentlichen Sinne beziehen.
vom 4. bis 10. November.
71. 0,50), Nov. 106 (* 1,75). Mais: La Plata ſchwim. Er hätte aber nicht vergeſſen dürfen, daß beide Herren in
Günſtigere Nachrichten aus den argentiniſchen Weizen= 105,50 ( 2), Donau Nov./Dez. 103,50 ( 2) Mark.
ihren jetzigen Stellungen freie Dienſtwohnung haben und
ebieten bewirkten zu Beginn der Berichtswoche eine
ſich dadurch noch weit beſſer ſtehen als die Bezieher des
ſeichte Abſchwächung, doch kam in der zweiten Wochen=
H. Frankfurt a. M., 11. Nov. (Fruchtmarkt=baren Wohnungsgeldes, das nur etwa drei Viertel des
ilfte wieder allgemein eine feſtere Stimmung zum Durch=
ſtuch
, zumal die Exportländer auf Preiſe hielten Indienbericht.) Am Wochenmarkt war reichliches Angebot in wahren Mietaufwandes ausmacht?1!
Nach den Andeutungen des Herrn Abgeordneten Korell
peiter über Trockenheit klagte und private Depeſchen von einheimiſchen Brotfrüchten vorhanden, doch bemängeln die
Pa Plata den günſtigen offiziellen Darſtellungen bezug= Mühlen zum Teil die Beſchaffenheit der Ware, ſo daß die muß ſich die Auffaſſung der Wirtſchaftlichen Vereinigung
ſich der Ernteausſichten widerſprachen. In Rußland hal= Umſätze erſchwert werden. Der Verkehr war auch dem= über die Beſoldungsreform weſentlich geändert und ge=
ſen
die Beſitzer ſichtlich mit der Ware zurück, auch Kanada, entſprechend ſehr ruhig, bei unveränderten Preiſen gegen beſſert haben. Niemand begrüßte dies mehr als ich, und
ſas bereits viel vorverkauft hat, iſt vorſichtiger geworden. die Vorwoche. Ausländiſche Brotfrüchte ſind williger, bei die ganze heſſiſche Beamtenſchaft wird ſehr erfreut darüber
Lemgegenüber ſchien ſich England in letzter Zeit wieder geringer Nachfrage. Gerſte in guten Qualitäten beſſer ge= ſein, wenn ſich demnächſt ergibt, daß die W. Vgg. auch Ver=
ſtehr
für Ladungen zu intereſſieren, Frankreich zeigt an= fragt; Hafer ſtark offeriert und nachgebend; für beſſereſtändnis für ihre Schmerzen und Sorgen beſitzt und feſt
Luernd Bedarf und auch Italien erweiſt ſich aufnahme= Sorten wurde etwas über Notiz gezahlt. Mais und Fut=gewillt iſt, den heſſiſchen Beamten das zu geben, was
ſähiger, als der Umfang ſeiner Ernte erwarten ließ. Auf termittel ſchwach gehalten. Die Forderungen für Mehl ihnen längſt gehört und daß ſie weit davon entfernt iſt,
die heſſiſchen Beamten ſchlechter zu beſolden, als diejeni=
ſen
deutſchen Märkten hielt ſich das Angebot von gutem ſind unverändert.
Der MannheimerGetreidemarkt iſt behaup= gen des Reiches, Preußens, Elſaß=Lothringens uſw. Dann
Peizen auch in der Berichtswoche in engen Grenzen, wäh=
ſend
in den letzten Tagen allgemein mehr Kaufluſt hervor= tet. An der Berliner Produktenbörſe war wird aller heutiger Groll vergeſſen werden und die Beam=
Getreide feſt, aber nur Dezemberweizen ſtärker begehrt, da tenſchaft würde ſicher der W. Vgg. volle Gerechtigkeit
at. Abgeſehen davon, daß zur Erfüllung früherer Er=
ſortabſchlüſſe
Ware gebraucht wird, beginnt ſich auf für dieſe Sicht größere Deckungen erfolgten. Auslands= widerfahren laſſen. Gewiß gibt es, wie Herr Korell ganz
rund der ſtark ermäßigten Preiſe wieder neues Aus= offerten waren knapper und teurer; es fanden angeblich richtig ſchreibt, nicht nur Beamte; aber wie jeder Berufs=
führgeſchäft
zu entwickeln. Im Zuſammenhang hiermit auch Exportkäufe ſtatt. Hafer behauptet, prima Sorten zweig, ob er nun Landwirtſchaft, Gewerbe uſw. heißt, ein
knapp und über Notiz geſucht. Nach den letzten Kabel= Recht darauf hat daß er gerecht behandelt und in ſeiner
nd im Hinblick auf die vergleichsweiſe hohen Weltmarkt=
eiſe
wurden im Lieferungsgeſchäft Käufe vorgenom= nachrichten von den amerikaniſchen Getreide=Exiſtenz nicht gefährdet wird, ſo haben auch die heſſiſchen
ſin, die eine Wertbeſſerung von 194 Mark herbeiführten, märkten (Neu=York und Chikago) war Weizen und Staatsbeamten nicht nur ein großes pekſönliches Intereſſe
Für Roggen war der Markt anfangs ſehr flau, da der Mais vorwiegend in feſter Stimmung auf ungünſtige daran, ſondern auch ein Recht darauf, den Zeitverhältniſ=
ſport
nach Polen verſagte, auch an der Kuſte Verwen= Ernteberichte aus Argentinien, ſchließlich aber wieder teil= ſen entſprechend, ebenſo wie die Beamten der anderen deut=
Civis.
ung für das vermehrte Angebot fehlte und unbefriedi= weiſe erholt, da die Nachfrage für Lokoware enttäuſchte ſchen Staaten, beſoldet zu werden.
ſender Mehlabſatz die Kaufluſt der Mühlen beeinträchtigte. und Gerüchte über die Aufhebung des kanadiſchen Zolles
Viel hat man in der letzten Zeit zur Erinnerung
Bei den gedrückten Preiſen hielt die Provinz indes wie= im Umlauf waren.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie an ſeinen 100jährigen Geburtstag von dem leider allzu
ſet mehr zurück, und auch die Anregung vom Weizen=
rkte
trug in den letzten Tagen zu einer kräftigen Er=folgt: Weizen, hieſiger und Wetterauer 19,1019,25, früh verſtorbenen heſſiſchen Dichter Georg Büchner
Plung bei. Die Preiſe für Lieferung, die zu Beginn der Norddeutſcher 19,2019,30, Kurheſſiſcher 19,1519,25, Ruſ= geleſen; Berliner, Düſſeldorfer und Königl. Hofbühne in
ßoche einen Verluſt von 3 Mark erfahren hatten, zeigten ſiſcher 22,2523, Laplata 2222,75, Rumäniſcher 21,50 bis München brachten Werke von ihm zur Aufführung, die in
m Schluß wieder den gleichen Stand, wie vor acht 22,50, Kanſas 2222,75, Manitoba 21,5022,50, Redwinter jedem Falle mit größtem Beifall aufgenommen wurden!
2222,75, Walla Walla 2222,75; Roggen, hieſiger 16 Warum, darf man wohl fragen , will die Darmſtädter
Lägen. Ueber den Abſatz von Hafer wird allgemein ge=
ſagt
, nur für gute Ware waren ungefähr die letzten Preiſe bis 16,25, Bayeriſcher 16,1016,25. Ruſſiſcher , Amerika= Hofbühne dieſen Beiſpielen nicht folgen, um ſo mehr, als
erzielen, während das ſtärker herankommende geringe niſcher , Rumäniſcher Gerſte, Pfälzer 16,5017,50, es doch ein Darmſtädter Kind war, was anderenorts=ſo
terial billiger verkauft werden mußte Auch in Brau=Riedgerſte 16,5017,50, hieſige und Wetterauer 16,5017, gefeiert wurde?
.. .. . . . . T
Hafer, hieſiger
iſte beſchränkt ſich die Nachfrage auf feine Qualitäten. Fränkiſche 16.5017,50, Ungariſche
Aültergerſte war von Rußland feſter gehalten und hatte 16,5016,75, Bayertſcher 16,6016,75, Ruſiſcher 16,50 bis
Die Beleuchtung an der Zufuhrſtraße nach dem
ſich etwas beſſeren Konſumabzug. Mais behielt ruhi= 18,50, Rumäniſcher 16.5018,25. Amerikaniſcher 13,25 bis
Geſchäft; die Forderungen für Plata=Mais waren er=13,50; Mais mixed 14,1014,30, Ruſſiſcher 14,5014,80, neuen Südbahnhof befindet ſich morgens in einem ganz
ſäßigt. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches Ge= Donaumais 14,5015, Rumäniſcher 14,5014,80, Laplata jämmerlichen Zuſtande. Unangebrachte Sparſyſteme haben
14.2514,50, Weißer Mais 14,5014,75, Weizenſchalen mitunter ſchon die größten Unglücksfälle hervorgerufen,
Pide am letzten Markttage wie folgt:
8,759 Weizenkleie 8,508,75, Roggenkleie 9,5010, Fut= die nicht allein für den Paſſanten ſelbſt, ſondern auch für
Weizen
Hafer
Roggen
termehl 1214. Biertreber getrocknet 12,5013, Futter=die Behörde, die doch für jeden Schaden haftbar zu machen
158 (**1
hnigsberg. . 193 (*3 ) 149 (*22
gerſte 1214; Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab Mann= iſt, die größten Unannehmlichkeiten zurFolge haben können,
(41 ) 148 (1
165 (42
180
Lanzig .
heim) Nr. 0 29,7530,25. feinere Marken 30,5030,75, Es wäre daher im allſeitigen Intereſſe ſehr empfehlens=
150 (2 ) 156
(
Mitin . . . 174
Nr. 1 28,7529, feinere Marken 29,2529,50, Nr. 2 27,50 wert, eine vollſtändige Beleuchtung, wie ſie ja auch vorge=
146 (5 ) 156 (3
(2
182
Pofen
bis 27,75, feinere Marken 2828,25. Nr. 3 25,7526, feinereſehen iſt, ſobald als möglich zu bewirken.
,
155 (2 ) 154
5 (
18
Ein Abonnent der Eiſenbahn,
reslau .
Marken 26,2526,50, Nr. 4 21,7522, feinere Marken
177 (3
153½ (3
. 184 (*1
Lerlin
22,2522,50; Roggenmehl, hieſiges Nr. 0 24,25 bis
(2 ) 169 (
ſügdeburg . 178 (2
160
Gewerbebibliothek, Vorbilderſammlung
2450, Nr. 1 21,7522, Nr. 2 2020,25.
16.
7 (1) 176 (
(2
und Patentſchriften=Auslegeſtelle ( Reckar=
hle
. . . . 185
172 (1
(2
162 (2
ſtraße 3). Geöffnet Werktags von 8½12½ Uhr und
iozig . . . 180
Pſtock . . . 170. ( ) 148. (4 ) 149 (2
von 35½ Uhr, ausgenommen Samstags nachmittags.
Stimmen aus dem Publikum.
168 (
155 (1
Lmnburg . . 185 (
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberich
übernin
Redaktion
-
7) 159
160
182
unnover
ſeinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf=
rund
des § 21 Abſ. 2 des
170. (2
Kinder- Hervorragend bewährfe
Mfeldorf . . 190 ( ) 160 (2
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)

-
188 (*1. ) 158
Nahrung.
169
mehl
hin .
Zur Beſoldungsreviſion.
16.
* 162½(
7½ (2½)
Mankfurta. M. 192½
Die Kinder gedeihen
-
-
175
) 165
Herr Landtagsabgeordneter Korell=Angenrod hat auf
Lannheim. . 195
Vorzüglich dabei
205 (* ) 172½(
177½ ( )meine Einſendung zur Beſoldungsreviſion, die mit gerin=
u
. eoidoſt nicht an
ſraßburg .
.-
175
170
205 (
gen Ausnahmen volles Verſtändnis gefunden, geantwortet.
füttgart
Verdauungsstörung.
kost
163 (2 1 Herr Korell beſtreitet nicht, daß die jahrelange Verſchlep=
lnchen
. . 206 (4 J 168
aller Art werden ſeit
21
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Nummer 273.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 12. November 1913.
Seite 24.
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Wasserdichte, wetterfeste Kleidung
an kalten regnerischen Tagen ist ein Bedürfnis zur Erhaltung der Gesundheit, eine
Garderobe von nicht zu unterschätzender Bedeutung.: Die deutsche Konfektion hat
die Wichtigkeit dieser Bekleidung längst anerkannt und diesem Artikel als besondere
Spezialtät größte aufmerisamkeit gerolt.: Außer gummierten Stoffen, 6. h. Stoffenl
mit rückseitlicher Gummilösung und solchen, wo der Gummi Stoff und Futter verbindet.
hat sich die imprägnierte Regenschutz-Kleidung in allen vorkommenden Fassons viele
Freunde zu verschaffen gewußt.: Einen ebenbürtigen Platz nimmt ferner der Artikel
Loden ein. Diese Lodenkleidung, gegen Regen imprägniert, dabei doch porös und
luttlässig, wird besonders bevorzugt wegen ihrer Weichheit, angenehmen Schmiegsamkeit
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