Darmstädter Tagblatt 1913


05. November 1913

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idier

2


Rrmſtäbt
Die
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176. Jahrgang
t atl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

266.
Mittwoch, den 5. November.
1913.
ſymptomatiſcher Bedeutung für die an der Seine vorherr=
hie
heutige Nummer hat 24 Seiten.
rührung tritt, nicht an Unterhaltungsſtoff.
In beiden
ſchende Geſinnung.
Städten wird er perſönlich eine freundliche Aufnahme und
Wenn der Pariſer Matin den Eindruck erwecken möchte,
hinſichtlich ſeiner Wünſche weitgehendes Entgegenkommen
als ob Deutſchland wegen der Verwandtſchaft des
finden.
Das Wichtigſte vom Tage.
Kaiſerhauſes mit dem griechiſchen Königshauſe in der ſüd=
Kaiſerin will am Freitag zu zehntägigem Beſuch
albaniſchen Grenzfrage eine andere Haltung als ſeine
ſach Wilhelmshöhe reiſen.
Deutſches Reich.
Verbündeten einnehme, ſo wird demgegenüber in diplo=
bayeriſche
Kammer der Reichsräte hat
Die deutſch=engliſchen Verhand=
matiſchen
Kreiſen darauf hingewieſen, daß keine Groß=
ſiſern
die Vorlage, betreffend die Aufhebung der
lungen. Der Korreſpondent des Daily Chronicle in
macht eine gegen die Beſtimmungen des Londoner Ver=
ſigentſchaft
einſtimmig angenommen. Der Re=
Berlin erklärt, aus zuverläſſiger Quelle Einzelheiten über
trages gerichtete Politik unterſtützen werde. Hieran ändert
ſrt wird den Eid als König am Freitag oder Sams=
die
Verhandlungen, die zwiſchen Deutſchland und England
auch jene übelwollende Kritik nichts, die Pariſer Organe,
leiſten.
im Gange waren, erfahren zu haben. Sanſibar, ſo ſagt
an dem diplomatiſchen Vorgehen Oeſterreich=Ungarns und
franzöſiſche Parlament iſt geſtern zu ſeiner
er, ſei in dieſen Verhandlungen niemals erwähnt worden.
Italiens üben. Selbſt vom franzöſiſchen Standpunkt aus
eibſtſeſſion zuſammengetreten.
Ebenſo unbegründet ſei auch das Gerücht, daß England
erſcheint dieſe Kritik aus dem Grunde unangebracht, weil
König der Belgier iſt nach Deutſchland ab=
die
Mächte des Dreiverbandes, wie der Matin behauptet
Deutſchland überreden wollte, den Landſtrich auf dem weſt=
kteiſt
, um das 2. hannoverſche Dragoner=Regiment
16 in Lüneburg, deſſen Chef der König iſt, zube=
lichen
Ufer des Tanganjikaſees abzutreten, damit die
ihrerſeits ſchon vorher Griechenland ermahnt hätten, in
hheigen.
bezug auf Südalbanien die Beſtimmungen des Londoner
Eiſenbahn, die England vom Kap nach Kairo bauen
Vertrages zu beachten. Sollten die Mächte des Dreiver=
wolle
, ausſchließlich auf engliſchem Gebiet liegen würde.
ruſſiſche Miniſterpräſident Kokowzow iſt geſtern
prmittag von Rom nach Paris abgereiſt.
bandes in der Tat derartige diplomatiſche Schritte bei
Verhandlungen hätten jedoch ſtattgefunden, und ſie waren
Der amerikaniſche
Griechenland unternommen haben, dann müßte jene Pa=
ſogar
dem Abſchluß nahe, aber es habe ſich hauptſächlich
Mexiko wird gemeldet:
dem Präſidenten
hat
eit.
ſchäftsträger
um die portugieſiſchen Kolonien gehandelt. England
riſer Kritik doppelt unangebracht erſcheinen.
erta ein Ultimatum zugeſtellt, Huerta müſſe
wollte Deutſchland in dieſen Kolonien freie Hand laſſen,
bfort die Präſidentſchaft niederlegen. Das Ultimatum
beſonders in der portugieſiſchen Kolonie Angola, auch in
burde am Sonntag abgeſandt und iſt noch nicht beant=
politiſcher
Beziehung. Jedoch wurden alle dieſe vor=
hertet
worden.
König Ferdinand auf Reiſen.
läufigen Beſchlüſſe unter dem Vorbehalt gefaßt, daß keine
vem Zuſammenſtoß zweier Schnellzüge
** Der Herrſcher Bulgariens, welcher vor etwa vier=
der
beiden Mächte die Suzeränität Portugals angreife.
ei Nogyana=Eiſenbahn (Braſilien) wurden etwa 50
zehn Tagen Sofia verlaſſen hatte, um auf ſeinen Beſitzun=
Verletzte wurden
rſonen getötet. Zahlreiche
Von zuſtändiger Seite erfährt der Berliner Korreſpondent
gen in Südungarn von den großen Anſtrengungen, die das
ſach Sao Paulo gebracht.
der Kölniſchen Zeitung zu einer diesbezüglichen Anfrage
letzte Jahr an ihn geſtellt hatte, Erholung zu ſuchen, wird
der Nationalliberalen Korreſpondenz, daß bei den deutſch=
nach
einer Meldung aus der bulgariſchen Hauptſtadt auch
engliſchen Verhandlungen weder über den Verkauf von
Tageskalender zur Geſchichte der
nach Wien und Berlin gehen. Dieſe Reiſe wird nicht ver=
Befreiungskriege.
Deutſch=Oſtafrika noch wegen einer allmählichen Umge=
fehlen
, in der politiſchen Welt Intereſſe zu erregen. Wäh=
ſtaltung
dieſer Kolonie zu einer britiſchen Intereſſen=
Mävember 1813: Kaiſer Alexander I. zieht mit 20000
rend der letzten Balkanwirren hat Bulgarien in Oeſter=
ſinn
in Frankfurt a. M. ein, Napoleon in Mainz, das
ſphäre verhandelt worden ſei. Der Korreſpondent weiſt
reich vielfach einen kräftigen Befürworter und Helfer ge=
am
7. verläßt.
den Vorwurf zurück, daß die Regierung Stillſchweigen
funden. Den Dank hierfür abzuſtatten, wird der erſte Zweck
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
über die Verhandlungen bewahre, da eine unvorſichtige
des Beſuches Ferdinands I. in Wien ſein. Bekanntlich
Geſchwätzigkeit viel tadelnswerter ſei.
waren die Beziehungen des Bulgarenherrſchers zur Wie=
Der Kolonialgerichtshof. Dem Reichs=
ner
Hofburg manchem Wechſel unterworfen, je nachdem
tag iſt, wie ſchon mitgeteilt, erneut ein Geſetzentwurf über
Zur internationalen Lage.
die maßgebenden Kreiſe in Soſia es für angebracht hiel=
die
Errichtung eines Kolonialgerichtshofes zugegangen,
ten, mehr nach Oeſterreich oder mehr nach Rußland hin=
Das neuerliche Vorgehen Italiens und
der ſich ſehr eng an den früheren Entwurf anſchließt. Der
zuneigen. In den letzten Jahren war wohl das Verhält=
ſterreich
=Ungarns gegen Griechenland
Reichstag war, wie erinnerlich, zwar im großen und
nis zu Oeſterreich überwiegend, und man wird ſich er=
ſelllgemein
lebhaftes Aufſehen hervorgerufen, und ins=
ganzen
geneigt, dem früheren Entwurf zuzuſtimmen, er=
innern
, daß unmittelbar vor der Erledigung der bos=
ſnddere
in Paris ſpielt man ſich ſehr erregt. auf, indem
achtete aber im einzelnen eine Reihe von Aenderungen
niſchen Frage und vor der Erhebung Bulgariens zum
ü den Schritt der beiden Mächte als einen Mangel an
für nötig, die zum Teil, namentlich in der Frage der Be=
Königreich Ferdinand I. beim Kaiſer Franz Joſef weilte
hrnationaler Courtoiſie bezeichnet, weil den übrigen
ſetzung des Gerichtshofes, von den Vorſchlägen des Ent=
wobei
angeblich die damals bevorſtehenden Schritte be=
Batskanzleien vorher keine Benachrichtigung zugegangen
wurfs in grundſätzlicher Hinſicht abwichen. Inzwiſchen
ſprochen worden ſind. Zum letzten Male weilte Ferdi=
Das ſtimmt zwar nicht ganz, indem die beiden Groß=
iſt
mit der fortſchreitenden Entwicklung der Schutzgebiete
nand im Juni v. J. in der öſterreichiſchen Hauptſtadt, wo
ſihee bereits vor einigen Wochen erklären ließen, daß an
und der zunehmenden Bedeutung der Rechtspflege für
er mit ſeiner Gemahlin und ſeinen beiden Söhnen einen
ſchenland das Verlangen geſtellt werden ſollte, das
dieſe das Bedürfnis nach Errichtung eines Oberſten Ko=
offiziellen
Beſuch machte. Von Wien aus kam damals
ſrüſche Territorium bis Ende Dezember zu räumen.
lonialgerichtshofes nicht nur immer ſtärker, ſondern auch
das bulgariſche Königspaar auch nach Berlin und nahm
wvill man jetzt mit einem Male an der Seine nichts
immer dringender geworden. Sollen, ſo ſagt die neue
einige Tage am Kaiſerhofe Aufenthalt.
ſor gewußt haben, daß beide Mächte allein vorgehen
Begründung, nicht wichtige Intereſſen der Schutzgebiete
König Ferdinand hat ſich während ſeiner ganzen Lauf=
pden
. Hätte man das damals gewußt, ſo würden die
und ihrer Bevölkerung leiden, ſo darf jetzt mit einer ſol=
bahn
als Fürſt und König immer als geſchickter Vertreter
eyörigen der Tripel=Entente geantwortet haben, daß
chen Maßnahme nicht länger gezögert werden. Ergab ſich
der Intereſſen ſeines Landes erwieſen. Niemand wird
Regelung der Frage eine europäiſche Angelegenheit
hieraus die Notwendigkeit, nunmehr die ſeinerzeit nicht
annehmen, daß er jetzt nach Wien und Berlin geht, nur
Daß man in Athen ſehr verſchnupft iſt und in den
erledigte Geſetzesvorlage von neuem einzubringen, ſo war
um die Höfe zu begrüßen. Dazu läge gar keine Veran=
ttern
den Dreiverband mit einem Male über den
doch gleichzeitig dem Umſtand Rechnung zu tragen, daß
laſſung vor, und deshalb darf man als ſicher annehmen
m Klee lobt, iſt begreiflich, wird aber an den Dingen
nach dem Gange der früheren Verhandlungen es zweifel=
daß
der König mit ſeiner Reiſe beſondere Zwecke ver=
ie
ändern.
haft erſcheinen muß, ob bei unveränderter Beibehaltung
folgt. Dieſe dürften hauptſächlich wirtſchaftlicher Natur
Die in Paris in Balkanfragen ſeit einiger Zeit immer
der Vorſchläge des Entwurfs von 1910 ein ſchnelles Zu=
ſein
, zumal die politiſche Verſtändigung Bulgariens mit
dar zutage tretende Gereiztheit iſt zweifellos ein Aus=
ſtandekommen
des Geſetzes zu erzielen ſein würde, wie
den übrigen Balkanſtaaten vollzogen iſt und keine Ab=
ies
Aergers, weil man ſelbſt dort nicht eingreifen und
es die Verhältniſſe in den Schutzgebieten erfordern. Die
änderung mehr zuläßt, ſo ſehr ſie auch in Sofia nach dieſer
ſſat: für ſich herausſchlagen kann. Man hat doch auch
Schwierigkeiten, die ſich einer Berückſichtigung der im
oder jener Richtung hin erwünſcht ſein mag. Weit mehr
Paris aus die Mär in die Welt geſetzt, daß das Vor=
Reichstag hervorgetretenen Wünſche entgegenſtellen, ſind
muß Bulgarien heute an einer kräftigen wirtſchaftlichen
lien Oeſterreichs und Italiens bezwecke, Rußland in
nun auf dem Gebiete der Konſulargerichtsbarkeit größer
Unterſtützung ſeitens der Weſtmächte gelegen ſein. Große
Balkandingen aus dem Sattel zu heben und ſich ſelbſt
als auf dem der Kolonialgerichtsbarkeit. Auf der anderen
Aufgaben im Innern ſtehen ihm bevor, ſowohl in ſeinem
ſine Stelle zu ſetzen. Man möchte eben um jeden
Seite iſt für ſie das Bedürfnis nach einer Aenderung der
alten Gebiete wie auch namentlich in den neu erworbenen
Wis eine verworrene Situation, in der zweifelloſen Ab=
beſtehenden
Ordnung nicht in dem gleichen Maße dring=
Landesteilen. Gleich den übrigen Balkanſtaaten, die tür=
ſ
, dem Dreibunde bald hier, bald dort Ungelegenheiten
lich. Unter dieſen Umſtänden erſchien es geboten, von
kiſches Gebiet annektiert haben, muß nun auch Bulgarien
berreiten. Ob dieſe Bemühungen erfolgreich ſein wer=
einer
Einbeziehung der Konſulargerichtsbarkeit in die be=
den
Beweis liefern, daß es imſtande iſt, kulturfördernd
fſteht dahin. Herr Saſonow hat eben nach ſeiner
abſichtigte Neuregelung Abſtand zu nehmen. Der neue
zu wirken und mehr zu leiſten, als es in dieſer Beziehung
Entwurf beſchränkt daher die Zuſtändigkeit des zu grün=
ſkiehr
ſeine Genugtuung über die ihm in Berlin zuteil
die Türkei tat. Nach den gewaltigen Anſtrengungen, den
denden Gerichtshofes auf die Kolonialgerichtsbarkeit. Es
ſoedene Aufnahme öffentlich ausgeſprochen, indem er
Opfern und Verluſten der letzten Kriege iſt Bulgarien
ſollen auf Vorſchlag des Bundesrats der Präſident und
länte, daß ihn die Offenheit, mit der man ſich über alle
ſchwerlich fähig, aller dieſer Aufgaben allein Herr zu wer=
die
neun Mitglieder des Gerichtshofes auf Lebenszeit er=
bebenden
Fragen ausgeſprochen, in hohem Maße an=
den
. Es bedarf nicht nur der finanziellen Hilfe des Aus=
nannt
werden; eine Bedingung für die Berufung iſt die
ſehrm berührt habe. Auch auf England dürfte das
landes, ſondern man muß bedenken, daß ein großer Teil
Vollendung des 35. Lebensjahres. Das Gericht entſcheidet
ibeen der franzöſiſchen Hetzblätter keine ſonderliche Wir=
der
Intelligenz des Landes, deren es jetzt bedürfte, um
in einer Beſetzung von fünf Mitgliedern. Der Gerichtshof
eausüben, denn trotz aller Dementis ſchweben augen=
die
vielen Poſten zu beſetzen, die das wirtſchaftliche und
iſt Berufungsinſtanz für alle von den Gerichten der Schutz=
lich
zwiſchen Deutſchland und England Verhand=
kulturelle
Werk zu leiten vermöchten, auf den Schlacht=
gebiete
erlaſſenen Urteile. In bürgerlichen Rechtsſtreitig=
hern
, die bezwecken, gewiſſe Reibungsflächen zu beſeiti=
feldern
geblieben iſt. Auch hier muß das Ausland Erſatz
keiten findet die Reviſion ſtatt, wenn der Wert des Be=
ſchaffen
, und geeignete tüchtige Kräfte zu finden, wird das
und ein intimeres Verhältnis herzuſtellen. Einmal
ſchwerdegegenſtandes 5000 Mark überſteigt. Im Sinne
Bemühen der bulgariſchen Regierung ſein. Daß man da=
ldellt
es ſich bekanntlich um die Bagdadbahn, aber es
der Mehrheit des Reichstages ſoll der neue Gerichtshof
bei in Sofia an erſter Stelle an Oeſterreich und Deutſch=
Mche auch vieles dafür, daß man über den afrikaniſchen
ſeinen Sitz in Berlin haben.
land denkt, kann als ſicher angenommen werden.
onzialbeſitz verhandelt, insbeſondere wegen einer even=
Das Wehrbeitragsgeſetz. Wie die Täg=
Man ſieht, es fehlt dem König Ferdinand, wenn er
Alem Uebernahme der portugieſiſchen Kolonien daſelbſt.
liche Rundſchau erfährt, wird eine zweite Leſung der Aus=
in
Wien und Berlin mit den leitenden Kreiſen in Be=
Ineerhin iſt das Verhalten der franzöſiſchen Preſſe von

[ ][  ][ ]

Seite T.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November
terielle, 17 Radikale, 5 Republikaner, 2 reformiſtiſche So
führungsbeſtimmungen zum Wehrbeitragsgeſetz im Bun=
desrat
erforderlich ſein, da mehr als 300 Abänderungs=
ialiſten
, 19 radikale Sozialiſten und 6 Katholiken gewählt.
anträge vorliegen. Die Veröffentlichung der Beſtimmun
Frankreich
gen wird kaum vor Ende dieſer Woche erfolgen können.
Zur parlamentariſchen Lage. In Parla
-
Die Ausſtellung in San Franzisko
mentskreiſen glaubt man, daß die erſte Sitzung der Herbſt=
Wie amtlich mitgeteilt wird, befaßten ſich die Aelteſter
tagung der Kammer, in der die Tagesordnung beraten
der Kaufmannſchaft von Berlin in ihrer letzten Sitzung
werden ſoll, ſich recht lebhaft geſtalten dürfte, da die Re
mit der Frage der Beteiligung der deutſchen Induſtrie an
zierung verlangen will, daß zunächſt die Verteidigung der
der Weltausſtellung in San Franzisko. Eine Umfrage bei
Schulverweltlichung erörtert werde, während die Wahl
einer bedeutenden Anzahl Groß=Berliner Firmen hat er=
reformgruppe
die unverzügliche Beratung des Verhältnis
geben, daß nur verhältnismäßig wenige von ihnen bereit
wahlgeſetzes beantragen wolle. Der radikale Deputierte
ſind, in San Franzisko auszuſtellen. Wenn dasſelbe Ver
Malvy, der eine Interpellation über die allgemeine Politi
hältnis im ganzen Reiche vorhanden iſt, rechtfertigt ſich
der Regierung einbringen ſoll, erklärte in den Wandel=
die
Aufwendung erheblicher Mittel von Reichs wegen
gängen der Kammer, daß er eine ſolche Interpellatior
nicht. Die Aelteſten der Kaufmannſchaft von Berlin ſind
lediglich im Namen ſeiner Gruppe anmelden könne und
dagegen der Anſicht, daß denjenigen deutſchen Induſtriel
deshalb warten müſſe, bis dieſelbe entſprechend dem Be
len, die in San Franzisko auszuſtellen wünſchen, mög=
ſchluſſe
des Kongreſſes von Pau rekonſtruiert ſei, was
lichſte Erleichterung und Förderung zuteil werden ſolle
noch einige Tage in Anſpruch nehmen werde, Wie vor
2
Die bayeriſche Königsfrage. Die baye
onſervativer Seite erzählt wird, behaupten die Radi
riſche Kammer der Reichsräte hat am Dienstag dem Ge=
kalen
, daß Präſident Poincaré kürzlich den in Pau zum
ſetzentwurf, betreffend die Aufhebung der Regentſchaf
Obmann der radikalen Partei gewählten früheren Mi=
in
Bayern, nach einem Referat des Reichsrats vor
niſterpräſidenten Caillaux ins Elyſée berufen habe, um ſich
Crailsheim, in deſſen Schluße dieſer dem Wunſche Aus
mit ihm über die politiſche Lage zu unterhalten. Dies
druck gab, daß der Geſetzentwurf die möglichſt einmütige
werde von den Radikalen als ein Beweis dafür hinge
Zuſtimmung des hohen Hauſes finden möge, ohne Dis
tellt, daß der Präſident der Republik einem etwaiger
kuſſion mit allen abgegebenen Stimmen einſtimmig an
Miniſterium Caillaux keineswegs unfreundlich gegenüber
genommen. Heute, Mittwoch vormittag, iſt die Erklä=
ſtehen
werde. Dieſe Darſtellung der radikalen Partei ſe
rung über die Beendigung der Regentſchaft in Bayern
aber nicht richtig, denn Caillaux ſei aus eigenem An
zu erwarten. Der Regent wird den Eid als König am
triebe ins Elyſée gegangen, vielleicht um ſeinen Anhängern
Freitag oder Samstag leiſten.
zu ermöglichen, dieſen Beſuch gegen das Kabinett Barthou
-
Die mecklenburgiſche Verfaſſungs
auszubeuten, vielleicht auch, um bei dem Präſidenter
frage. Der Großherzog von Mecklenburg=Strelitz hat
Poincaré den ſchlechten Eindruck zu verwiſchen, den die
wie die Landeszeitung für beide Mecklenburg von zuſtän
Haltung des radikalen Kongreſſes bei demſelben hervor=
diger
Seite erfährt, das Entlaſſungsgeſuch des Staats=
erufen
habe. In der Kammer ſind bereits vierzig Inter=
miniſters
Boſſart unter der Bezeugung des höchſten und
pellationen angekündigt worden.
fortdauernden Vertrauens und unter gnädiger Anerken=
Die Vereinigten Staaten und Mexiko.
nung der von ihm geleiſteten Dienſte abgelehnt. Im
November tritt in Sternberg ein neuer Landtag
Der Daily Mail wird aus Neu=York telegraphiert, daß
der beiden Großherzogtümer zuſammen, deſſen wich=
Präſident Wilſon feſt entſchloſſen iſt, eine militäriſche und
tigſtte Aufgabe es ſein wird, Mittel zu finden
Flottendemonſtration gegen Mexiko zu unternehmen, un
die finanziellen Schwierigkeiten von Mecklenburg=Schwe
Huertas Abdankung zu erzwingen. In Waſhington hofft
rin zu beſeitigen. Dieſe Frage hat urſprünglich den An
man indeſſen noch immer, daß ſolche außerordentliche
laß gegeben, das Verfaſſungswerk in Angriff zu nehmen.
Maßregeln nicht notwendig ſein werden, vor allem, wei
Die Stände werden nun verſuchen müſſen, im Rahmen
Huerta keine Geldmittel mehr beſitzt, um ſeine Beamten
der beſtehenden Zuſtände die Schweriner Finanzen in
und Offiziere zu bezahlen. Für den Augenblick iſt ihm
Ordnung zu bringen. Vorerſt kann die Einführung einer
am Samstag die Nationalbank von Mexiko mit einem
Verfaſſung für eine Reihe von Jahren als erledigt an
Darlehen von zwei Millionen Mark zu Hilfe gekommen
geſehen werden. In mecklenburgiſchen Regierungskreiſen
iner Summe, die jedoch nur die allernötigſten Ausgaben
weifelt man aber nicht, daß in abſehbarer Zeit die Ver
deckt. Es heißt, daß die katholiſche Kirche Mexikos die
faſſungsfrage wieder aufleben wird, da ſich die finan
Anleihe verbürgt hat. Davon hatte die Waſhingtoner
ziellen Schwierigkeiten auf die Dauer nicht unterdrücker
Regierung noch keine Kenntnis, als ſie die Verhandlungen
laſſen. Dieſer Umſtand und das Verſchwinden beſtimm=
nit
den amerikaniſchen Eiſenbahn= und Dampfergeſell=
ter
älterer Perſönlichkeiten aus beiden Ständen, die al=
ſchaften
einleitete für den Transport von Truppen und
heftigſte Verfaſſungsgegner gelten, dürfte in einigen Jah=
Kriegsmaterial nach Mexiko. Zugleich gab Waſhingtor
ren eine Lage ſchaffen, die einer Verfaſſungseinführung
Auftrag zum Ankauf von =Lebensmitteln für die Ver
weſentlich günſtiger iſt.
pflegung der Truppen. Der die amerikaniſche Flotte in
den mexikaniſchen Gewäſſern kommandierende Admira
Ausland.
oll nach Waſhington telegraphiert haben, daß er Vera
cruz innerhalb eines Zeitraumes von ſechs Stunden ein
Oeſterreich=Ungarn.
nehmen könne. Die Beſetzung der Eiſenbahnlinien nach
Das ungariſche Abgeordnetenhaus
Mexiko werde keine Schwierigkeit machen. Aus Mexiko
wird bis zum 18. November, an welchem Tage die Dele
ſind Abgeſandte des Generals Carranza in Waſhingtor
gationen zuſammentreten, ununterbrochen Sitzungen hal=
eingetroffen
. General Carranza gilt als das Haupt der
ten und womöglich die Reform der Schwurgerichte, die
Revolution gegen Huerta. Seine Abgeſandten ſollen au
Preßreform und das Budget erledigen. Die Oppoſition
Einladung des Präſidenten Wilſon gekommen ſein. Die=
wird
auch in der erſten Sitzung erſcheinen und an der Be
ſer ſoll beabſichtigen, in den nächſten Tagen eine Botſchaft
ratung über die erwähnten Vorlagen, gegen welche ſich im
an den Kongreß zu richten, um ihn darüber aufzuklären
Lande eine gewiſſe Gegenſtrömung zeigt, ausgiebig teil=
weshalb
die Wohlfahrt des eigenen Hauſes es notwendig
nehmen.
mache, alle verfügbaren Mittel aufzuwenden, um Frieder
Italien.
im Nachbarhauſe zu ſchaffen. Der Vorſitzende der Senats
Die Wahlen. Nach dem endgültigen Ergebnis
kommiſſion für auswärtige Angelegenheiten, Bacon, er=
wurden
bei den 101 Stichwahlen zur Kammer 52 Mini
klärte im Senat, er glaube verſichern zu können, daß der
verſchwunden, aber die Pyramiden ſind noch da, ſo ſchloß
die Stelle. Das iſt auch meine Meinung, ſagte der Kai
Neue Erinnerungen an Kaiſer
ſer; wir müſſen arbeiten für die, die uns nachfolgen, ohn
nach dem Warum der Arbeit zu fragen, die uns aufer=
Wilhelm I. und die Kaiſerin
iſt.
legt
In dieſem Worte ſieht die Verfaſſerin eine Zuſammen
Auguſta.
aſſung ſeines ganzen Lebens, das in ſchlichter Pflichter=
** Erinnerungen an den Hof von Berlin
üllung der Arbeit geweiht war. In den Prunk und Pomſ
veröffentlicht in der Pariſer Revue Prinzeſſin Rad=
er
neuen Kaiſerwürde konnte ſich der Monarch nur ſchwer
ziwill, die im Herbſt 1873 bei Hofe zuerſt vorgeſtellt
finden; von der Kaiſerin ſprach er immer weiter als von der
wurde und dann einen intimen Einblick in das Leben und
Königin‟ Er wollte das alte gewohnte Zeremoniell wei=
Treiben an dem neuen Kaiſerhofe gewann. Ein anſchau=
ter
beibehalten, und beſonders mißfiel ihm die neue Rang=
liches
Bild entwirft ſie von dem alten Kaiſer den ſie
rdnung, da er die Perſönlichkeiten, die er mit einer An=
ſich
nach den Erzählungen als einen müden Greis vor
prache beehren wollte, an anderen Plätzen ſuchen mußte
ſtellte: Wie war ich aber überraſcht, da ich zum erſten Male
als an denen er ſie ſonſt zu finden gewohnt war. All dieſer
mit dem Kaiſer zuſammentraf, mich einem der kräftigſten
Streit um Aeußerlichkeiten war ihm verhaßt. Daraus
und lebhafteſten Männer gegenüber zu befinden, deſſen
erklärt ſich das zugleich traurige und ſpöttiſche Lächeln, mi
blaues Auge noch das ganze Feuer der Jugend bewahrte
dem er eines Tages bei einem Empfange die Bemerkung
und der eine Haltung und Elaſtizität zur Schau trug, wie
einer Dame ſeiner Umgebung aufnahm. Einige Prinzeſ=
man
ſie gewöhnlich nur im beſten Alter hat und wie ſie uns
innen waren mit ihren Plätzen nicht zufrieden und ver
zu Beginn der 60er verläßt. Das Benehmen des Kaiſers
langten alle den Ehrenplatz, der neben einer nach der gro=
drückte
ein vollkommenes Wohlwollen aus; der Ton ſeiner
zen Galerie führenden Türe war. Der Kaiſer, der im
Stimme hatte einen Klang von Güte, der die ſeltener
ugenblick des Wortwechſels eintrat und eine ungewohnte
Eigenſchaften des Herzens und der Seele ahnen ließ. Er
Bewegung unter den Eingeladenen bemerkte, fragte, was
hatte eine Art, den Kopf zu neigen, wenn er mit einem
vorgefallen ſei, und er erhielt die Antwort: Es iſt nichts
Majeſtät; die Damen ſtreiten ſich bloß um die Ehre, vor
ſprach, die ihn ſeltſamerweiſe größer machte. Sehr eigen
die Tür geſetzt zu werden.
in ſeiner Kleidung, zeigte er eine gewiſſe Koketterie in der
Das Charakterbild der Kaiſerin, das die Prin=
Anordnung ſeiner Friſur, die ſeine Kahlköpfigkeit verber
eſſin dieſer Schilderung des Herrſchers gegenüberſtellt
gen ſollte. Eine lange Flechte der Haare vom Hinterkopf
führt den Titel Die große Enttäuſchte und bietet eine ein=
war
nach vorn gekämmt und durch ein ſchwarzes Fädcher
ſeitige Darſtellung dieſer Fürſtin, die den Fernerſtehender
an eine Haarflechte des Vorderkopfes angeknüpft, was
in ſo kalter Unnahbarkeit entgegentrat. Die Kaiſerin er
ihm ein junges und ritterliches Ausſehen gab, das den
ählte oft, daß man ſie in ihrer Jugend gelehrt hatte, Cercle
Zauber ſeiner Züge noch erhöhte. Der Kaiſer mochte in
abzuhalten, indem man ſie zwang, mit leeren Stühlen zu
ſeiner Jugend nicht ſchön geweſen ſein, aber als Greis war
laudern, die Perſonen darſtellten. Von dieſer Uebung
er eine prächtige Erſcheinung. In der Charakteriſtik, die
die Prinzeſſin dann von dem Herrſcher entwirft, geht ſie
hatte ſie die Gewohnheit bewahrt, die Menſchen wie lebloſe
von einem Wort aus, das er einmal bei einem intimen
Dinge zu behandeln. Sie ſprach mit denen, die ſie um=
Abend der Kaiſerin hinwarf. Man ſprach von einem ſo=
gaben
, als wäre ſie ein Automat; man war ſich bewußt
eben erſchienenen Buch von Renan und zitierte einen Satz
und fühlte es, daß die Antwort auf das, was ſie ſagte, ih
daraus, der ſich auf die Verpflichtung jedes menſchlichen
vollkommen gleichgültig war. Dadurch wurde jede Unter=
Weſens bezog, für das Wohl aller zu arbeiten, ohne au
haltung mit ihr peinlich und ſchwierig. Sie hatte kein=
Lohn zu hoffen, wie die Sklaven des Pharao an der Er=
Unmittelbarkeit, nicht in ihrem Charakter und nicht in ihrer
richtung der Pyramiden arbeiteten. Die Menſchen ſind
Worten; das Natürliche blieb ihr unbekannt. Alles an ihr

Wlammet
Nummer 266
1913.
Regierung und dem Volke der Unionſtaaten nichts fer
liege, als der Gedanke an die Eroberung oder den
werb mexikaniſchen Gebietes. Es ſei noch nicht an
Zeit, die Frage zu diskutieren, doch ſei die Zeit nicht
fern, wann dies geſchehen müſſe. Inzwiſchen werde
Angelegenheit in der ſorgfältigſten und gewiſſenhafte
Weiſe erwogen. Was immer geſchehen würde, werde
Billigung des Kongreſſes und des amerikaniſchen Vol
inden.
*
* Die Tägliche Rundſchau meldet aus Berli
Wie in Hofkreiſen erzählt wird, ſollen ſchon längere
Verhandlungen zwiſchen Gmunden und Ne
Eenſe
ſtrelitz ſchweben, die wahrſcheinlich zur Verlobu
der jüngſten Tochter des Herzogs von Cumberland
884 geborenen Prinzeſſin Olga mit dem 31jährigen=
(1h.
herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg=Strelitz füh
Angel
werden. Die ältere Schweſter der Prinzeſſin Olga iſt
ſerhiaut
Bemahlin des Schweriner Großherzogs.
* Die Frage der Feſtlegung des Oſtälltals gefäh
gniz.
eſtes, die ſchon ſeit einer Neihe von Jahren die Oeffst
E Zigal
lichkeit beſchäftigt, iſt, wie jetzt verlautet, in den letzt
ſia, die mi
Monaten erheblich gefördert worden. Die Schwierigkei
flenſten
lagen bisher beim Vatikan, der ſich nicht entſchlief
einſa
A
konnte, der Frage näherzutreten. Nun ſcheint ein
Wrergeſetzes b
ſchauungswechſel in Rom eingetreten zu ſein, denn
uewerben
mitgeteilt wird, hat der Papſt ſich neuerdings berei
Mitabal, 3i
klärt, Vorſchlägen über dieſe Flue von berufener
A vorher
näherzutreten. Die preußiſche Regierung bringt der
Die An
legung des Oſterfeſtes großes Intereſſe entgegen. Neu
bezw.
dings beſchäftigt man ſich im Kultusminiſterium
einem Vorſchlag des Prof. Wilh. Förſter, der anregt,
große Schwankung des Oſtertermins dadurch zube
tigen, daß man den erſten Sonntag nach dem 4. April
das Oſterfeſt beſtimmt.
Von
* Köln 4. Nov. Unter Vermittelung des Verſi
rungsamtes iſt hier eine Einigung zwiſchen
Kölner Krankenkaſſen und Aerzten an
bahnt worden. Es iſt begründete Hoffnung vorhande
daß in nächſter Zeit das Uebereinkommen zu einem
tiſchen Ergebnis führen wird
Stadt und Land.
Darmſtadt, 5. Novemben
Erledigt iſt eine Lehrerſtelle an der Volksſähll
-
Das Aul
zu Sichenhauſen, Kreis Schotten
chreiben betreffend die Lehrerſtelle zu Wetterfel
wurde zurückgenommen
* Militärdienſtnachrichten. Der Charakter als
nungsrat verliehen: Domke, Ober=Mil.=Int.=Setdein
von der Intendantur des 18. Armeekorps. Ernannt
Militär=Int.=Diätare Hoffmann (Willy) vone
Diviſion, Goldbeck, Schlüter (Julius), Räthbon
18. Armeekorps zu Mil.=Int.=Sekretären. Pecor
geprüfter Int.=Regiſtraturanwärter bei der Intendäu
des 18. Armeekorps, als Mil.=Int.=Diätar angeſtellt
etzt: Lefeldt, Mil.=Int.=Regiſtrator von der Intendll
tur des 18. Armeekorps, zur Intendantur des
korps. Zu Garniſon=Verwaltungs=Inſpektoren ernl
die Garniſon=Verwaltungs=Inſpektoren auf Probe
jewski in Mainz, Schimanski in Darmſtadt,
-g. Strafkammer I. Der 30jährige Taglöhner Chu
Querdan von hier, hat am 7. Jun bei der
kaſerne einen Hund an ſich gelockt, der ihm aber bald
er abgenommen wurde. Der Angeklagte wurde geſ
zu 10 Monaten
wegen Diebſtahls im Rückfall
ängnis verurteilt. Der Dienſtknecht Friedll
Wilhelm Ewald von Unter=Moſſau, der kürzlichl
Verbrechens nach § 176,3 des Strafgeſetzbuches von
hieſigen Strafkammer zu 6 Monaten Gefängnis veru
wurde, war damals auch eines Diebſtahls angeklag
er damals behauptete, wegen dieſes Diebſtahlshall
verurteilt zu ſein, mußte die Verhandlung zur Auffſai
vertagt werden. Die Behauptung des Ewald wun
zwiſchen als richtig anerkannt und erklärte deshalbl
W
Strafkammer die Anklage für unzuläſſig.
eines Hundes hat
Unterſchlagung
Schöffengericht den Arbeiter Heinrich Gruß vonhil
50 Mark Geldſtrafe verurteilt. Der Verurteilte ver
vie die Amtsanwaltſchaft Berufung. Die Entdeckun
Hundes geſchah auf eine intereſſante Art und Weiſe
Beſtohlene hatte dem Hundeaufſeher den Diebſtahll
geteilt, und dieſer ſagte ſie würden einmal den
Angeklagten fragen, ob dieſer den Hund nichtl
Ihr Verſtäld
var einſtudiert, für die Galerie berechnet.
chien auf einen einzigen Punkt konzentriert, auf den
mals ihre Stellung als Kaiſerin zu vergeſſen.ie
dieſem Gefühl für ihre Würde jeden Gedanken an ſichſelll
aufopferte, dafür erzählt die Verfaſſerin ein ergreifende
Beiſpiel: Mit einer außerordentlichen Energie ließ ſieſſt
krank, zerſchlagen, unfähig, einen Schritt zu gehen,ſüt
dem alten Schloß tragen, als der gegenwärtige Kaiſerml
einer Thronbeſteigung ſeinen erſten Einzug ine
hielt, um ihn hier zu empfangen und als Erſte den mellel
Herrſcher zu begrüßen, als deſſen Untertanin ſie ſichbe
trachtete, obwohl ſie ſeine Großmutter war. Unterdeſ
Hoffeſtlichkeiten nahmen die Donnerstage der Kaiſekl
eine beſondere Stelle ein. Es waren höchſtens 250 Per=
ſonen
geladen, und es gab gute Muſik zu hören. Dieſe
Donnerstag=Abende waren ſehr begehrt; jeder wollte ein=
geladen
werden, was aber nicht hinderte, daß man ſich
nachher über ihre außerordentliche Langweiligkeit beklagte.
Sie waren ſehr ſchlecht zuſammengeſtellt, und die Fkeiheit
der Bewegung war völlig unterſagt. Gleich beim Eintrit
in das Palais benachrichtigte einem ein Kammerhert, daß
man an dem und dem Tiſche ſitze alle waren von einem
Mitglied der laiſerlichen Familie präſidiert und mar
hatte nicht mehr die Erlaubnis, ſeinen Platz währendeder
ganzen Abends zu verlaſſen. Bekam man einen unterhal=
ſamen
Nachbar, dann ging es noch; aber im entgegengeſetz
ten Falle hatte man kein Mittel, ſich ſeinem Geſchick zu en
ziehen. Ich erinnere mich, daß die Prinzeſſin Friedrich
Karl, die ein erſtaunliches Talent für Karikaturen hatte
die Gäſte auf die Hinterſeite ihres Programms zeichnete,
hre gelangweilten und verdrießlichen Mienen ſtark unter=
ſtreichend
. Das Konzert dauerte etwa zwei Stunden; dant
ſervierte man ein Souper an denſelben Tiſchen, um die
man während des Konzertes geſeſſen hatte. Sie ware
mit einfachen rotſamtenen Decken belegt, in deren Mitte
Körbe der ſchönſten Blumen ſtanden. Die Lakaien brachter
Teller und Kuverts, und man auf dieſen Decken ohne
Tiſchtuch. Das Menü war immer das gleiche: kleine Pa=
ſteten
, kalter Lachs mit Mayonnaiſenſauce, Poularde und
Eis. Gegen Mitternacht oder etwas ſpäter verabſchiedete
man ſich, und am nächſien Donnerstag fing es wieder von
vorne an.

rt

[ ][  ][ ]

ummer 266.
ner 26
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November
, da er in der Nähe arbeitete. Als ſie in die Woh=
dann
, wenn es zunächſt nicht feſtſteht, ob der Unfall ſchä=

des Gruß kamen, begrüßte ſie mit freudigem Gebel
M.
digende Folgen für die Zukunft haben wird. Die Mit=
oder
de
Vermißte, der von Gruß an den Bettpfoſten ange
teilung an den Arbeitgeber allein genügt nicht. Der Ver
nch alüden war. Der Angeklagte behauptete, der Hund ſe
ſicherte iſt verpflichtet und berechtigt,
ſelbſ
Heit nicht;
rachgelaufen und er habe es vergeſſen, Anzeige zu er
innen 2 Jahren nach dem Unfall Renten
Er hat aber in den zwei Tagen, die er den Hund
eſr.
anſprüche bei der Berufsgenoſſenſchaft anzumelden. Dieſe
gen werh
eſitz hatte, den Hundeaufſeher getroffen und ge
lnmeldungen können von der Rechtsſchutzſtelle aus ge
wiſſen
ſchen. Das Gericht verwarf beide Beruf=
ſchehen
. Sprechſtunden altes Theater, Hochſchulſtraße 1
Wer)
Pen.
Der 34jährige Fuhrmann Georg Stumpt
Montags und Donnerstags von
4
(6 Uhr.
liſchen
am 28. Mai mit ſeinem Schwager Friedrich Stumpf
In der Zahnärztlichen Poliklinik für, die Volks=
ſidem
er nicht in Friede lebt, ein Renkontre gehabt, bei
ſchulkinder der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt,
Friedrich Stumpf Schnittwunden am Kopf davon
Waldſtraße 21, wurden im Monat Oktober 1913 behandel
Der Angeklagte war vom Schöffengericht freige
032 Kinder (610 Mädchen, 422 Knaben) mit 1151 Konſul
ſchen worden, da ſeine Angabe, er habe keine Senſe bei
ationen. Gefüllt wurden 716 Zähne, ausgezogen wurder
ei
hehabt, ſondern nur mit der Fauſt geſchlagen, als nich
872 Zähne (822 Milchzähne, 50 bleibende Zähne). Zah.
(1n
rlegt angeſehen wurde. In der geſtrigen Berufungs
der Tage, an denen Sprechſtunden abgehalten wurden 26.
und
Die
ſandlung bekundete eine Zeugin, daß Georg Stump
Sprechſtunden finden von 912 und 25 Uhr ſtatt
Verl
Am
Samstag von 912 und 24 Uhr.
Senſe gehabt habe und auch der als Sachverſtändig
nberl.
Aornmene Arzt Dr. Draudt bekundet, daß die Ver=
* Ausſtellung. In dem Schaufenſter der Hofbuchhand
jährig
ungen Schnittwunden ſind und von einem ſcharfen
lung Johs. Waitz in der Eliſabethenſtraße ſind für
Streli
ſrument herrühren, keineswegs von einem Fall, wie
einige Tage Radierungen von Frau M. Mendels
n Olg
ſohn ausgeſtellt, darunter Motive aus der
WAngeklagte behauptet. Das Gericht erkannte unter
Schepp=
Wagung mildernder Umſtände wegen Körperverletzung
Allee und vom Rhein‟. Es ſind wenige, aber durchweg
des
gute Blätter
els gefährlichen Werkzeuges auf 2 Monate Ge=

ſig nis
Biberſtunde. Die früher von Herrn Profeſſor D
in der
Dr. Diehl gehaltenen Bibelſtunden werden auch in
Zigarettenſteuer. Im Intereſſe unſerer zahlreichen
Schwier=
M.
dieſem Winter fortgeſetzt werden; die erſte Bibelſtund
die mit Waren Handel treiben, welche der Ziga=
en

findet Donnerstag, den 6. November, abends 8¼ Uhr
Mienſteuer unterliegen, machen wir an dieſer Stelle
eint ein
m Gemeindehauſe, Kiesſtraße 17, ſtatt. Zur Vehand
ſlſdie einſchneidende Beſtimmung in § 15 des Zigaretten=
lung
kommt eurächſt die Schöpfungsgeſchichte
ein, der
Argeſetzes beſonders aufmerkſam, wonach derjenige, der
igs ber
* Bezirksverein Altſtadt. Man ſchreibt uns: Am
ſilewerbsmäßig mit dem Verkauf von Zigaretten, Ziga=
Montag hielt der Bezirksverein Altſtadt im Gartenſaale
rufen
Elntabak, Zigarettenhülſen und =blättchen befaſſen will,
der Brauerei Zur Krone eine Mitglieder=Verſammlung
t der
düborher der Steuerbehörde anzuzeiger
gegen.
ab mit der Tagesordnung: Die bevorſtehenden Stadt
bl Die Anmeldung hat bei dem zuſtändigen Steuer=
niſteriun

verordnetenwahlen‟ Der Vorſitzende, Herr Stadtver
bezw. Hauptſteueramte zu erfolgen. Die Beachtun
ordneter Linck, eröffnete die ſehr zahlreich beſuchte Ver=
anti

Mie um ſo mehr erforderlich ſein, als Zuwiderhandlun
ammlung, und teilte u. a mit, daß die Mitglieder=Ver
Agegen die betreffenden geſetzlichen Vorſchriften mit be
ſammlung nach den Statuten über die in Vorſchlag ge
ſers hohen Strafen bis zu 300 Mark
geahnde
brachten Kandidaten ihre Entſcheidung treffen müßte
Moen
Da Herr Linck zur Wahl ſteht, übergab er den Vorſit
Vom Großh. Hoftheater. Im Anſchluß an die
5 9
Herrn Lehrbach. Hierauf berichteten die Delegier
ilige Vorſtellung von Clavigo im Rahmen des
iſche
en über die Verhandlungen im Ausſchuß der Bezirksver
he=Zyklus wird die erfolgreiche Neueinſtudierung von
ten
eine und teilten mit, daß die Herren Linck und Saeng, die
Mhes Schäferſpiel Die Laune des Verliebten
vorhe
beiden Vertreter unſeres Bezirks, dort faſt einſtimmig zur
Wiederholung gelangen. Der Beginn der Vorſtel
u eine
Wiederwahl empfohlen wurden. Herr Lehrbach ließ nun
Iſ, die im Abonnement dem Buchſtaben B gehört, iſt
über die Kandidaturen Linck und Saeng abſtimmen,
Uhr angeſetzt. Am Donnerstag wird Puccinis
welche die Verſammlung einſtimmig genehmigten. Hier=
Wbème in der neuen Inſzenierung für die Serie
auf ergriff Herr Linck das Wort, indem er für das ihm
Aerholt werden. Freitag geht als Abſchluß des Goethe=
entgegengebrachte
Vertrauen herzlichſt dankte, und ver
us in neuer dekorativer Einrichtung Torquat
prach, genau wie ſeither, ſtets für die Intereſſen der Alt=
ſſo
unter Leitung von Hans Baumeiſter in Szene.
ſtadt eintreten zu wollen. Auch verbreitete er ſich über
deſer Vorſtellung gelten die kleinen Preiſe. Zur Vor=
allgemeine
Fragen, wie die Waſſergeldfrage, den Gas=
zu
Schillers Geburtstag gelangt am Samstag als
preis, zweite Hypotheken uſw. Ueber die vom Vorſtand
ktworſtellung zu ermäßigten Preiſen bei aufgehobe=
in
Vorſchlag gebrachten neuen Kandidaten erſtattete Herr
Abonnement Wilhelm Tell
zur Aufführung.
Herold Bericht und teilte unter anderem mit
Vorverkauf zu dieſer Vorſtellung findet im Verkehrs
daß im Ausſchuß der vereinigten Bezirksvereine
part bis kurz vor Beginn der Vorſtellung ſtatt. Etwe
die vom Vorſtand in Vorſchlag gebrachte Kandi
vorhandene Karten werden am Tage der Vorſtellung
datur des Herrn Kaufmann Joſeph May mit der
dir Tageskaſſe des Hoftheaters, vormittags von 9½
höchſten Stimmenzahl angenommen wurde. Zu dieſer
nachmittags 1½ Uhr und eine Stunde vor Beginn der
Frage ergriff auch Herr J. A. Supp das Wort; er trat
führung abgegeben
warm für die Kandidatur May ein, und richtete das drin=
Arturo Vigna iſt bereits in Darmſtadt einge
gende Erſuchen an die Anweſenden, alles aufzubieten, de
ſen und hat die Leitung der Proben übernommen.
Kandidatur zum Erfolge zu verhelfen. Er bedauerte abe:
Intereſſe, das dem Erſcheinen Arturo Vignas in
ehr, daß der Bezirk Altſtadt, welcher in den letzten Jah
Ben Maße entgegengebracht wird, äußert ſich in den
ren mehrere ſeiner Vertreter im Stadtrate verloren habe
ſtulldungen, die auch aus den Städten der Umgebung
nur durch einen neuen Kandidaten berückſichtigt wurde
ſtößer Zahl einlaufen. Einige bekannte Dirigenter
Er bat den Vorſtand, nochmals im Ausſchuß der Bezirks
n ihr Erſcheinen zu den von Vigna geleiteten Auf
vereine die Kandidatur des Herrn Kalbfuß zu unter
lungen des Verdi=Zyklus angezeigt. Vigna wird an
ſtützen. Dieſer Vorſchlag wurde von der Verſammlung
nnag zum erſten Male dirigieren. Zur Aufführung
gutgeheißen. Hierauf erfolgte Abſtimmung über die
ſingt Rigoletto‟ Die Vorſtellung gewinnt durch
Kandidatur des Herrn May, welche von allen Seiten mit
gaſtweiſe Auftreten Walter Soomers in der
großem Beifall aufgenommen wurde. Nunmehr erarif
Alartie noch an Intereſſe
Herr May das Wort und gab in kurzer Rede ſein Pro=
gramm
kund, womit er der Verſammlung den Beweit
Führungen im Landesmuſeum. Die zweite
ieferte, daß man den rechten Mann an den richtigen Platz
hung findet Sonntag, den 9. November, vormittags
zu ſtellen beabſichtigt. Reicher Beifall wurde dem Redner
2-0¾ Uhr ſtatt. Thema: Römiſche Schauſammlung.
zu teil
kter ſind im Verkehrsbureau von Donnerstag bis
37
unter Leitung des
Der Geſangverein Einigkeit
Enietag um 12 Uhr unentgeltlich zu haben.
gab im Feſtſaale der Turn=
Herrn
Otto Schrade
D. Ueber die Tätigkeit der Arbeitsnachweisſtelle
Konzert das ſich trotz der vieler
gemeinde Beſſungen ein
ſtädtiſchen Hauſe, Waldſtraße
und Grafen=
6.
Veranſtaltungen eines guten Beſuches zu erfreuen hatte
ße30 (Telephon 371), werden für den Monat Ok
Kompoſitionen von Köllner (O
Der Verein erzielte mi
folgende Zahlen mitgeteilt: 590 offene Stellen,
Weinzierl (Wüchſen mir Flügel)
Welt ſo doppelt ſchön)
Arbeitſuchende, 275 Vermittelungen, darunter 128
ſt.
boten.
Hirſch (Ade), ſchöne Erfolge.
Wengert (Zigeunerkind
Bearbeitung des herrlichen Volks
Verein Rechtsſchutzſtelle für Frauen und Mädchen
Speziell die Hirſchſche
K
liedes: Ade ſowie Zigeunerkind von Wengert warer
die Gewerbe=Unfallverſicherung, die am 1. Januar
von packender Wirkung
Anziehend und lieblich erklangen
im Kraft getreten iſt, weiß man in den in Frage kom=
die
beiden Volkslieder:
Abendglöcklein von Neuert und
den Kreiſen noch viel zu wenig. Wer bei einer ver=
Minnelied von Türk für gemiſchten Chor. Letzteres
ten Tätigkeit einen Betriebsunfall erleidet, hat geſetz
mußte auf ſtürmiſches Verlangen da eapo geſungen wer=
Zeiſtungen zu beanſpruchen. Es iſt von einem Un
den. Der Soliſt, Herr Fritz Lang (Mitglied des Großh
Aſofort dem Arbeitgeber, den Vorgeſetzten und de
Hoftheaters), zeigte ſich wiederum als ein hervorragender
Afsgenoſſenſchaft Mitteilung zu machen, und zwar auch
Eiue
Stadt zu. Es wurde ein Beirat gewählt, der die weite=
Arbeiten in die Hand nehmen wird.
ren
Feuilleton.
** Leoncavallos neue Operette durch
gefallen. Aus London wird berichtet: Leoncavallos
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
neue Operette Biſt du da?, die am Samstag im Prince o
Wales=Theater ihre Uraufführung erlebte und dem Publi=
Die Dresdener Univerſität. Der Plan
Adresdener Univerſität ſcheint an den Widerſtänden der
um als ein neues Kunſtgenre, als Revue=Operette an
Aerung ſcheitern zu ſollen. Sie hat in den neuen
gekündigt war, verſchaffte den Londonern die ſeit ungezähl
ten Jahren nicht erlebte Senſation eines regelrechten
Artshaushaltsplan für 1914/15 eine Summe von 500 000
k als erſte Rate für den Neubau der tierärztlichen
Theaterſkandals. Die Handlung das Libretto

tammt von de Courville ſetzt ſehr luſtig mit einer Sa=
tſchule
in Leipzig eingeſtellt. Sie hält alſo an der Ver
ung der Dresdener tierärztlichen Hochſchule nach Leip=
tire
auf den Betrieb in den Telephonämtern ein; im Mit
Afert, trotzdem Dresden bereit iſt, neue Opfer für die
telpunkte der Handlung ſteht ein junger Millionär, der ſich
bſchule in Höhe von über 1 Million Mark zu bringen.
als Telephoniſt verdingt, um nichts anderes zu tun
Deresden ſetzt man nun ſeine letzte Hoffnung auf den
zu
als die Privatgeſpräche der Damen vom Amte
ſdtag, von dem man erwartet, daß er nicht unnützen
Zweck, die M
belauſchen. Er verfolgte damit den
Algaaben zuſtimmen wird, wenn Dresden bereit iſt, ſei
dieſem Wege
niſter zu belauſchen und ſich auf
Meits die geforderten Opfer zu bringen. Sollte aber die
den Adelstitel zu verſchaffen. Dabei entſpinnt
ſich
Wegung der tierärztlichen Hochſchule trotzdem beſchloſſen
natürlich eine Liebesaffäre mit Eiferſuchtsſzenen. Der
Wen, ſo wäre damit das Projekt einer Dresdener Uni=
übermütige
, poſſenhafte erſte Akt, von gefälliger Muſik be
Alſtart ins Waſſer gefallen
gleitet, wurde auch freundlich aufgenommen; aber der
Ein
zweite, der letzte Akt, der in Nizza zur Karnevalszeit ſpielt
Feſtſpielhaus zur nationalen
Alung
ließ, von einem hübſchen Roſenwalzer abgeſehen, die
Beeihovens. Der Verein
Deutſches
Stimmung des Publikums ſchnell abflauen, und als zun
Eirhoniehaus der die Schaffung eines Feſtſpielhauſes
Schluſſe der Textdichter und Direktor auf der Bühne er
Mnationalen Ehrung Beethovens nach den Plänen des
ſchienen, brach ein Sturm los, und der ſchüchterne Beifall
Alicheener Architekten Ernſt Haiger ſich zur Aufgabe geſtellt
wurde in einer Flut von Ziſchen erſtickt, de Courville ver
Ahi elt unter dem Vorſitz des Generalintendanten Barot
uchte, eine Anſprache zu halten, aber als er dabei ſein Be
Putlitz in Stuttgart eine Sitzung ab, der auch Her=
dauern
ausdrückte, das Publikum beleidigt zu haben, in
Al brecht von Württemberg anwohnte. Der Vorſitzende
dem er ihm eine ganz neue Art von Unterhaltung geboten
Ale imit, daß ſich ein Ehrenausſchuß gebildet habe, dem
abe war es mit der Langmut zu Ende. Aufhören!
Mitglieder angehören. Paul Ehlers=München legt
Schweigen! Fort damit! klang es von allen Seite
Asründe für die Errichtung des Symphonie
des Hauſes, und trotzdem der Direktor immer wieder ver=
Mh
es dar, deſſen Idee ſich auch das württembergiſche
uchte, zu Worte zu kommen, mußte er ſich ſchließlich fügen
Aligspaar zu eigen gemacht habe. Architekt Profeſſor
und abtreten, ohne ſeinem Zorne oder Kummer Ausdruck
Matz==Stuttgart erläuterte das Projekt und begründet
verliehen zu haben
Wunſch, das Haus auf der ideal gelegenen Karls=
* Verſchiedenes. In Berlin wurde unter dem
lle in Stuttgart zu errichten. Die Verſammlung
Ehrenprotektorat des Kaiſers eine Vereinigung der
itloß einſtimmig, das Symphoniehaus in Stuttgart zu
Freunde antiker Kunſt ins Leben gerufen. Be
Ahteen. Die Eröffnung iſt auf den 150. Geburtstat
Sichtung der Bibliothek des Grafen von Ortenburg au
hovens im Jahre 1920 geplant. Oberbürgermeiſte
Schloß Tambach (Oberfranken) wurden zwei bisher=
Wenſchlager ſicherte die nachdrückliche Unterſtützung der

1913.
Seite 3
Tenoriſt und wurde ihm der wohlverdiente Beifall in
reichem Maße zuteil. Für den muſikaliſchen Teil ſorgte
ine Abteilung des Muſikkorps des hieſigen Train=Batail
lons, welche ebenfalls Vorzügliches leiſtete. Beſonders
zeichnete ſich Herr W. Schomburg als Piſton=Soliſt aus
Odenwaldklub. Ein wohl nicht allgemein bekanntes
Gebiet wird ſich zur nächſten Wanderung am kommenden
Sonntag den Klubgenoſſen darbieten. Diesmal geht es
durch die ausgedehnten Hochwälder des Rieds, die ir
ihrer herbſtlichen Farbenpracht das Auge entzücken, nach
dem altehrwürdigen Worms. Von Hähnlein aus führt
der Weg durch die wildreichen Gebiete des Gernsheimer=
und Jägersburger=Waldes nach dem Forſthaus Jägers=
burg
, durch den hochſtämmigen Bibliſer=Wald nach Bür=
ſtadt
und von da mit der Bahn nach Worms. Nach einem
kurzen Gang durch die Hauptſtraßen wird in den Zwölf
Apoſteln Einkehr gehalten. Dort wird ein trefflicher Wir=
ein
vorzügliches Mittagsbrot bieten, während die Orts=
ruppe
Worms danach in gemütlichem Beiſammen=
ſein
Geſellſchaft leiſten wird Die Führer, die Herren
Scherer und Sehl bitten deshalb ſich vollzählig an dem
gemeinſamen Mittagstiſch zu beteiligen. Wanderplan
und Tiſchkarten (1,75 Mark) ſind bei unſerem Klubmit=
zlied
Bergmann zu erhalten und wird dringend gebeten,
dieſelben bis ſpäteſtens Samstag abend 7 Uhr zu löſen
da noch an dieſem Abend Nachricht nach Worms geſchickt
verden muß. Ferner machen die Führer darauf aufmerk
am, daß man im Gaſthaus Jägersburg nur ſehr wenig
mit Eßbarem vorgeſehen iſt und bitten, um ſich ſpätere
Vorwürfe zu erſparen, deshalb das Frühſtück mitbringen
zu wollen. (Siehe Anzeige.
Volksbildungsverein. Herr Volksbankdirektor Ph
Stein wird Dienstag, den 11. November (Kaiſerſaal), in
einem öffentlichen Vortrag das ebenſo zeitgemäße wie
volkswirtſchaftlich bedeutſame Thema behandeln: Ueber
Banken und Kreditgenoſſenſchaften
Heſſiſche ſtaatliche Unterbeamten.
Heute Mittwoch
indet im Reſtaurant zur Ludwigshalle eine außerordent=
liche
Verſammlung ſtatt. Die Tagesordnung betrifft di
Stellungnahme des Beamtenkartells zur bevorſtehenden
Stadtverordnetenwahl
Der Verein für Sammlung von Zigarrenabſchnit=
ten
uſw., behufs Unterſtützung bedürftiger Kinder durch
Ueberweiſung praktiſcher Weihnachtsgeſchenke, muß weger
der nahenden Feſttage zur Verwertung der geſammelten
Spenden an Zigarrenabſchnitten, Stanniol. Silberpapiet
uſw. ſchreiten und bittet die geehrten Mitglieder und
Freunde des Vereins, die Jahresergebniſſe baldgefälligſt
zur Ablieferung gelangen zu laſſen. Zum Empfang bezw.
Abholung der Gaben iſt die Knaben=Arbeitsanſtalt, die
Hofbuchdruckerei H. Kichler, ſowie Rechnungsrat Kalb=
fleiſch
, Soderſtr. 9, erbötig und wird um gefällige Nach=
richt
gebeten.
Der Darmſtädter Männergeſangverein lädt ſeine
Mitglieder und Gäſte für nächſten Sonntag in den Fürſten=
aal
zu einem gemütlichen Familienabend ein. Mit Rück
ſicht auf die vorgeſchrittene Jahreszeit und beſonders die
tanzluſtige Jugend iſt der Beginn ſchon für 4 Uhr nach=
mittags
feſtgeſetzt. Den Mittelpunkt des Abends bildet
von un
ine muſtergültige Aufführung der Maibowle‟
erem erfolgreichen einheimiſchen Dichter H. Rüthlein
unter Einſtudierung und Leitung des Herrn Hoftheater=
inſpizient
Herrmann. Im übrigen werden in den Tanz
pauſen die Solokräfte und der Chor des Vereins zur Gel
ung kommen
Im Katholikenverein finden am Mittwoch und
Freitag in dieſer Woche die beiden Schlußvorträge übe
höchſt intereſſante kirchengeſchichtliche Vor gänge
ſtatt. Jedermann, insbeſondere jeder Katholik, wird ir
den Vorträgen von berufener und ſachverſtändiger Seite
über geſchichtliche Fragen unſeres engeren und weiteren
Vaterlandes Belehrung finden, welche kennen zu lernen, nut
elten Gelegenheit geboten iſt, da eine erſchöpfende
Literatur hierüber nicht zur Verfügung ſteht. (Näheres
m Anzeigenteil.
In der nächſten
Gartenbauverein Darmſtadt.
Direktor Becker aus
Monatsverſammlung wird Herr
Iſenburg einen Vortrag mit Lichtbildern über das
Wunderland Aegypten in
alter und neuerer Zeit halten.
(Näheres im Anzeigenteil
* Kaufmannsgerichtswahlen. Es wird hiermit noch=
mals
auf die heute abend im Kaiſerſaal ſtattfindende
öffentliche Handlungsgehilfen=Verſammlung verwieſen
* Adreßbuch. Der Druckbogen Nr. 21 des Adreß=
buches
für 1914, enthaltend Hausregiſter Beſſunger
liegt im Haupt=
ſtraße
113 bis Dornheimer Weg 75
meldebureau Hügelſtraße 31/33, Zimmer Nr. 13, während.
der Bureauſtunden (8 bis 12 Uhr vormittags und 2 bie
6 Uhr nachmittags) bis zum 7. November vormittags
zur Einſichtnahme offen.
unbekannte Gedichte von Friedrich Rückert
aufgefunden. Die Gedichte ſind in einem Studentenalma=
nach
Freundſchaftsbuch des ſtudienbefliſſenen Studioſus
Hermann=Wrede=Oberlauringen enthalten. Sie betiteln
ſich Dem Freunde und Herzlieb und ſind aus Würz=
burg
, 1809, datiert. Der Komponiſt Hans Bronſar
v. Schellendorff, ein Bruder des früheren preußiſcher
Kriegsminiſters, iſt in München im Alter von 84 Jahren
geſtorben. Seine Gattin, die frühere bekannte Pianiſtin
Ingeborg, war ihm vor einigen Monaten im Tode vor
ingegangen. Er war früher Intendant des Weimarer Hof=
In Schwerin ſtarb der Generalintendan
theaters.
des Großherzoglichen Hoftheaters, Freiherr v. Ledebur,
im Alter von 75 Jahren. Er wurde 1883 durch den ver=
torbenen
Großherzog Friedrich Franz II. zum Hoftheater=
intendanten
in Schwerin ernannt. Ledebur war der Sc
Puccinis Oper
nior der deutſchen Bühnenleiter.
Das Mädchen des Weſtens hatte bei ſeiner Pre=
miere
am Hoftheater in Schwerin großen Erfolg. Es
wurden ſiebzehn Hervorrufe gezählt. Die Aufführung war
glänzend.
K Neues Spielzeug für den Weihnachtsmarkt. Peſ=
ſimiſtiſche
Onkel und Tanten behaupten ja gern, daß heut
zutage die Jugend nicht mehr jugendlich und die Kinder
nicht mehr kindlich genug wären, um an wirklichem Spiel
zeug noch echte Freude zu finden. Allein die Spielzeug=
fabrikanten
, die die Kinderſeele beſſer kennen müſſen, wenn
ſie Geſchäfte machen wollen, ſind anderer Anſicht und brin
gen Jahr um Jahr neues Spielwerk hervor. Der Mit
arbeiter eines Londoner Blattes hat den Beſitzer eines der
trößten engliſchen Spielwarenhäuſer aufgeſucht, um von
hm zu erfahren, welche Neuheiten der Weihnachtsmarkt
1913 den Kleinen beſchert, denn jedes Jahr hat ſeine Mo=
den
und ſeine bevorzugten Lieblingsſpielzeuge. Für di
kleinen Jungen prophezeit man dem Adam einen gro=
ßen
Erfolg. Adam iſt ein Gepäckträger, der auf einem
Schiebkarren oder Gepäckwägelchen Puppengepäck und
kleine Käſten ein paar Meter weit über den Fußboder
ollt, wenn er richtig aufgezogen iſt. Der Witz dabei iſt
daß Adam über kurz oder lang die Mehrzahl der Geväck=

[ ][  ][ ]


Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November
Seite 4.
von 20000 Mack in laufender Rechnung eröffnet habe
* Reife Erdbeeren, im Freien gezogen, wurden und
Bieber iſt weiter beſchuldigt, dieſen Kredit ohne Deckungs=
geſtern
auch von der Kunſt= und Handelsgärtnerei Loos
garantie weſentlich überſchritten zu haben. Durch dieſe
in Beſſungen gezeigt. Es ſcheint alſo mehrere dieſer
Manipulationen iſt die Genoſſenſchaft um mehr als 30000
geſegneten Gärten zu geben.
Mark geſchädigt worden.
Sprendlingen (Rheinh.), 4. Nov. (Die Harke als
* Kinotheater. Reſidenztheater am Weißen
Verkehrshindernis.) Beim Reinigen der Straße
Turm. Man ſchreibt uns: Der große Vitascope=Schlager
ließ ein hieſiger Bürger die zum Abkratzen des Straßen
Menſchen und Masken, 2. Teil, hält das Publikum eine
kehrichts benutzte Harke vor ſeinem Hauſe direkt im Gleiſe
Zeitlang in atemloſer Spannung. Was hier an Tollkühn=
der
elektriſchen Straßenbahn liegen. Der bald darauf des
heit und Waghalſigkeit von dem Detektiv Brown (Ludwig
Weges kommende Straßenbahnwagen traf die Harke, die
Trautmann) und ſeiner Verfolgten (Hedda Vernon), ge=
ſich
nun ſo feſt in die Räder des Motorwagens einklemmte,
nannt der rote Jack, geleiſtet wird übertrifft alles Da=
dieſer weder vor= noch rückwärts konnte. Nach langem
geweſene. Der Sprung des roten Jack von der Brücke
Arbeiten gelang es endlich, den Wagen wieder flott zu
mitſamt dem Pferde, der Auf= und Abſtieg am Wind=
nachen
. Der Harkenbeſitzer iſt jetzt wegen Gefährdung
mühlenflügel zeugen von einer Kaltblütigkeit, mit der
eines Transportes zur Anzeige gebracht worden
dieſe Künſtler ſich in den Dienſt der Filmerei ſtellen, die
*) Butzbach, 3. Nov. Ingenieur Seekatz, der
Achtung erheiſcht. Weiter kommt die reizende Komödie
Begleiter des Fliegers Stöffler auf der Strecke Berlin-
von
Gaumont, Seine Kammerjungfer (3 Akte) zur Vor=
aris
, iſt in ſeiner Vaterſtadt wieder angekommen. Seine
führung
Verletzungen beim Sturz ſind nur unbedeutende Quetſch=
Konzerte. Man ſchreibt uns: Britannia
ungen an den Knien.
Hotel. Wie alljährlich, finden auch dieſes Jahr wieder
Durch die
Schotten, 4. Nov. (Waſſermangel.)
während der Winterſaiſon jeden Sonntag abend in der
anhaltende trockene Herbſtwitterung iſt auf den Höhen des
Reſtaurationsſälen des Britannia=Hotels Künſtlerkonzerte
Gebirges ein erheblicher Waſſermangel entſtanden, der
tatt. Die Leiſtungen der Hauskapelle ſind hinreichend als
ich in dem Verſiegen zahlreicher bekannter Brunnen
anz vorzügliche bekannt und es bedarf nur des Hinwei=
äußert
. So führen der Michelbacher Born zwiſchen dem
ſes, daß das Programm für den Eröffnungsabend am
Joherodskopf und Schotten, der Landgrafenborn bei
nächſten Sonntag mit beſonderer Sorgfalt zuſammenge=
Breungeshain, der Ludwigsbrunnen in der Nähe Ulrich
ſtellt iſt und einige intereſſante Novitäten enthält.
teins u. a. m. faſt gar kein Waſſer mehr zutage, eine Er
ſcheinung, die ſeit langem nicht mehr beobachtet wurde
* Aus dem Kreiſe Dieburg, 2. Nov. (Lehrerkon=
Neuerdings beginnt ſich auch der Waſſermangel in den
ferenz.) Die amtlichen Herbſtkonferenzen, die heute im
Dörfern, die Leitung haben, bemerkbar zu machen
Kreisamtsſaal unſerer Kreisſtadt Dieburg ihren Anfang
nahmen und in den nächſten Tagen in Babenhauſen
Groß=Umſtadt und Lichtenberg noch tagen werden, haben
Reich und Ausland.
ein intereſſantes und wichtiges Hauptthema in Behand=
Aus der Reichshauptſtadt, 3. Nov. Der Kaiſer
lung. Es iſt nämlich das Eitzſche Tonwort, eine Um=
wird
am Mittwoch die Entwürfe, die Geheimer Baurat
wälzung auf dem Gebiete des Geſangunterrichts. Der
Ludwig Hoffmann für den Neubau des Königlicher
Hauptreferent, Herr Lehrer Lautenſchläger aus
Opernhauſes hergeſtellt hat, in Augenſchein nehmen.
Ober=Klingen, der im letzten Sommer an einem mehr=
orausſichtlich
dürfte an dieſem Tage bereits die Ent=
wöchigen
Kurſus in Würzburg teilgenommen hatte, führte
cheidung über dieſe wichtigſte Berliner Architekturfrage
das katechetiſche Verfahren an den Schülern des Herrn
etroffen werden. Die deutſche Spitzenſchule
Oberlehrer Diehl vor. Von dem mechaniſchen Vor= und
Verein zur Förderung deutſcher Spitzenkunſt, eröffnete
Nachſingen oder Vorſpiel und Nachſingen der Schüler, wie
heute in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauſes eine
bisher dieſer Unterricht betrieben wurde, iſt nichts mehr
lusſtellung von Spitzen, die von deutſchen Heim
zu merken, ſondern, wie auf allen Gebieten des Unter=
arbeiterinnen
gefertigt ſind. Der vor der vierten Straf
richts von der Anſchauung ausgegangen wird, ſo geſchieht
kammer des Landgerichts I mehrere Tage hindurch ver
es auch durch das Eitzſche Tonwort beim Geſang. Was
andelte große Heiratsſchwindel=Prozeß gegen
Herr Lautenſchläger verſtand praktiſch vorzuführen, hob
den Ingenieur Walter Thomas und Genoſſen endete
er auch in ſeinem anſchließenden Vortrag hervor und be
mit der Verurteilung des Thomas zu vier Jahren Ge
tonte, ja in allen Schulen einmal damit zu verſuchen und
ängnis. Der mitangeklagte Kommiſſionär Paul Müde
mit dem alten Unterricht zu brechen
wurde zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Die übri=
Mainz, 3. Nov. (Verhafteter Werber.) Der
gen Angeklagten, die unter der Beſchuldigung der Bei=
20jährige Schneidergehilfe Rhein von hier wurde in Kaſſe
ilfe ſtanden, ſind freigeſprochen worden
unter dem Verdacht, Arbeitsgenoſſen für die Fremden=
Frankfurt, 4. Nov. (Ein bedeutendes Ver=
legion
anzuwerben, verhaftet
nächtnis) iſt dem Frankfurter evangeliſch=lutheriſchen
Mainz, 4. Nov. Der rätſelhafte Krokodil=
Almoſenkaſten zugefallen. Frau Johanna Buiſſon ſtiftete
und am Rheinufer bei Sandhofen-Mannheim hat nun
den Betrag von 350000 Mark zur Unterſtützung armer
eine Aufklärung gefunden. Wie noch bekannt ſein dürfte
Blinder, die in Frankfurt und in den Vororten wohnen
ind dieſen Sommer bei einem Transporte auf der Bahn
Eine andere große Zuwendung erhielt die evangeliſche
mehrere Krokodile wegen der damaligen großen Hitze in
Bemeinde von Oberrad durch eine Schenkung von Frau
Köln ausgeladen und über Nacht in einem leeren Gänſe
Koch=St. George, nämlich 230000 Mark, deren Zinſen den
weiher nahe des Rheines untergebracht worden. Die
vangeliſchen Gemeindeſchweſtern zugute kommen ſollen.
Krokodile ſind damals ausgebrochen und anſcheinend in
WWiesbaden,
für
4. Nov. Der Geſellſchaft
den Rhein gegangen. Der Regierungspräſident der Rhein=
Kaufmanns=Erholungsheime iſt jetzt das erſte
provinz gab damals Verhaltungsmaßregeln an die Bür=
rößere
Vermächtnis zugefallen. Der jüngſt verſtorben
germeiſterämter der Rheinorte. Es dürfte keinem Zweifel
rühere Prokuriſt der Firma Cornelius Heyl in Worms,
unterliegen, daß das bei Mannheim entdeckte Krokodil
Herr Wilhelm Ernſt Nebel, hat der Geſellſchaft den
eines der ausgebrochenen Tiere iſt.
Betrag von 50000 Mark vermacht. Zur dauernden Er=
Ober=Ingelheim, 3. Nov. (Jagdvergehen.) Im
innerung an den hochherzigen Stifter hat die Geſellſchaft
Sommer dieſes Jahres war der Mitpächter des in preu=
beſchloſſen
, eine Bronzetafel mit ſeinem Bildnis im Ernſt=
ziſchem
Gebiete liegenden Ingelheimer Waldes Wein=
Ludwig=Heim in Salzhauſen anbringen zu laſſen.
großhändler Eugen Waſum aus Bacharach vom Jagd
ſchutzperſonal des Purizelliſchen Gutes ertappt worden
Mannheim, 4. Nov. (Einweihungeines neuen
wie er ſich in Gebieten auf denen zu jagen er nicht be
Verwaltungsgebäudes.) Heute mittag 12¼ Uhr
rechtigt war, Hirſche treiben ließ. Das Schöffengericht
and hier die Einweihung des neuen Verwal=
Stromberg verurteilte den Angeklagten wegen Jagdver
tungsgebäudes der Mannheimer Lagerhausgeſell
gehens zu 600 Mark Geldſtrafe. Auf die von dem Ver=
ſchaft
Mannheim, der Mannheimer Dampfſchleppſchiff=
urteilten
und Amtsanwalt eingelegte Berufung erhöht
ahrtsgeſellſchaft und der Rhein= und Seeſchiffahrtsgeſell
die Strafkammer in Koblenz die Strafe auf 1000 Mar
ſchaft in Anweſenheit des preußiſchen Miniſters Dr.
und erkannte ferner auf die Einziehung zweier Gewehre
Sydow, der Großherzoglich badiſchen Miniſter v. Bod=
ſowie
auf Einziehung des Jagdrechtpaſſes auf die Daue:
man und Rheinholdt, ſowie einer Reihe hervorragender
fünf Jahren.
von
Vertreter der Schiffahrt und Kaufmannſchaft ſtatt.
Der
Heidesheim, 4. Nov. (Strafanzeige.)
Die hie
die
adiſche Miniſter Freiherr von Bodman überbrachte
ſige landwirtſchaftliche Spar= und Darlehenskaſſe hat gegen
Glückwünſche der Großherzoglich badiſchen Regierung und
den früheren, zurzeit in Strafhaft befindlichen Rechne
prach ſeine Freude darüber aus, daß der Sitz der. Ver=
Bieber erneut Strafanzeige wegen Verbrechens der Ur=
waltung
in Mannnheim errichtet werde. Der preußiſch
kundenfälſchung erhoben. Er wird von der Genoſſenſchaft
Miniſter v. Sydow überbrachte die Glückwünſche der preu=
beſchuldigt
, im Jahre 1907 ein Generalverſammlungs=
iſchen
Regierung. Hierauf toaſtete der Aufſichtsrat des
protokoll dahin gefälſcht zu haben, daß er, ohne Wiſſen
preußiſchen Schiffahrtskonzerns, Bankier Teichmann=Kölr
der Generalverſammlung und ohne daß ein gültiger Be=
auf
Kaiſer Wilhelm und Großherzog Friedrich von Ba=
ſchluß
vorlag, einen Zuſatz gemacht habe, wonach die
den, worauf ein Rundgang durch das Verwaltungsge
Genoſſenſchaft der Firma Peter Bieber II. einen Kredit
bäude angetreten wurde.
tücke vom Wagen fallen läßt. Sein Rivale iſt ein kleiner
in Allahabad, einem Bezirk, der faſt nur von Hindus be
Billardſpieler, deſſen mechaniſche Seele den Ehr=
vohnt
wird, ſtanden jüngſt einige den höchſten Kaſten an=
geiz
hat, mit ſeinem Stocke vorüberrollende kleine Billard
gehörige Eingeborene, die gegen ihre Verurteilung wegen
kugeln zu treffen. Trifft er wirklich, ſo rollt die Kugel in
Hilfeleiſtung bei einer Witwenverbennung Berufung ein=
ein
Fangnetz am Ende des Miniäturbillardtiſches.
Au
gelegt hatten. Vor einiger Zeit war der Maharadſcha von
dem Gebiete des bleiernen Militarismus werden die natür=
Mainpoore geſtorben, und ſeine Witwe erklärte ſich nach
lich auftauchenden kleinen Balkanſoldaten in den
alter indiſcher Sitte bereit, lebend den Scheiterhaufen zu
Pfadfindern gefährliche Nebenbuhler finden; kleine
beſteigen, auf dem ihr Gatte verbrannt werden ſollte, um
Pfadfinderlager mit Zelten, Sandſäcken, Kochvorrichtungen
mit ihm zu verbrennen. Die Verbrennung war ganz im
und dergleichen erregen bei der Jugend von heute große
Verborgenen vollzogen worden. Die engliſche Polizei hatte
Freude. Daneben bringt in dieſem Jahre die Spielwaren=
edoch
durch einen Zufall Kenntnis davon erhalten, und
fabrikation für die Knaben eine ganze Reihe von neuen
ünf Verwandte der Witwe wurden verhaftet und wegen
Automobiltypen, reizenden Meiſterſtücken der
Beihilfe zum Morde zu drei Jahren Gefängnis
Kleinmechanik, mit regelrechten Gummireifen und ſchnur
verurteilt. Sie legten gegen das Urteil Berufung ein und
rendem Motor. Die kleinen Mädchen haben anſcheinend
erklärten, eine himmliſche Flamme habe die Witwe in
weniger Ueberraſchungen zu erhoffen: immerhin läßt ſich
Augenblick der Verbrennung erfaßt und zum Scheiterhau
ſchon heute vorausſagen: in dieſem Jahre wird die Baby=
en
emporgehoben. Die Angeklagten bekräftigten ihre Be
puppe das Feld beherrſchen, und zwar nicht etwa die
hauptung mit ihren Eiden, unterſtützt von zahlreichen Zeu
Wachs= oder Porzellanpuppe, ſondern die dauerhaftere
gen. Der Gerichtshof verwarf die Reviſion und verurteilte
Holzpuppe. Dieſe Holzbabys ſind ſo hübſch gearbeitet
die Angeklagten noch zu einer Zuſatzſtrafe von einem Jahr
daß ſie wie Wachspuppen ausſehen; ſie können Beine und
Befängnis.
Arme bewegen, ſitzen, knien und liegen und haben von
* Ein Kleinbahnidyll. Eine außerordentliche Ver
der Wachspuppe die Perücke aus weichen glänzenden blon
ſpätung hatte dieſer Tage der Abendzug der Görlitzer
den oder dunklen Haaren übernommen. Behauptet ſich der
Kleinbahn, der Königshain=Hochſtein 6 Uhr 2 Min. ver=
Teddy=Bär noch im Herzen der Kinder? Ja, er bleibt
läßt. Ein wenig langſam ging’s ſchon hinter Ebersbach
einſtweilen der Pol in der Erſcheinungen Flucht: ſeine
in der Steigung, in der ſogenannten Berliner Kurve‟
Popularität ſcheint unverwüſtlich. In dieſem Jahre prä=
ber
, wo die Bahn die Streckenhöhe der Berlin=Görlitzer
ſentiert er ſich in neuer Geſtalt auf Rädern, aber nicht etwa
Bahn erklimmt, war’s rein aus. Etwa 150 bis 200 Meter
wie ſchon früher, auf regelmäßigen Rädern, ſondern auf
vor dem Gipfel ließen plötzlich die Kräfte der Maſchine
unregelmäßigen und ungleich großen, ſo daß er regelrecht
tach. Unter Jubelrufen der Paſſagiere mußte das Zügle‟
daherwackelt, wie ein richtiger Meiſter Petz, und dabei auch
einige hundert Meter zurück, um einen neuen Anlauf zu
nicht verſäumt, im Einhertrotten ſelbſttätig die ſchönſten
tehmen, der aber wieder nicht zum Ziele führte. Es blieb
Brumm= und Knurrlaute von ſich zu geben
nichts übrig, als die Hälfte des Zuges abzukoppeln und
* Witwenverbrennung in Indien. Obwohl die eng=
nit
der erſten Hälfte nach Görlitz vorauszufahren. Als die
iſche Regierung gegen die Witwenverbrennung in Indien
Zughälfte dann auf den dortigen Bahnhof gebracht war
ſeit langen Jahren einen hartnäckigen Kampf führt, hul
ging’s hurtia zurück, um die andere zu holen, und bald war
igen weite Volkskreiſe bis in die höchſten Schichten den
mit 40 Minuten Verſpätung der geſamte Zug in der
Brauch, daß die Witwe dem Gatten auf dem Scheiterhau=
Station Görlitz,
fen in den Tod folgen muß. Vor dem oberſten Gerichtshof

Nummer
Nummer 2665
1913.
Langendreer, 4. Nov. (Grubenunglück.)
der Zeche Bruchſtraße ereignete ſich heute mon
ein ſchweres Unglück. Vier Bergleute ſtürzten B
Beſteigen eines Bremsberges dieſen hinab. Zwei wan
auf der Stelle tot, die beiden anderen erlitten lebens
ährliche Verletzungen. Der Unglücksfall iſt auf eigen
Verſchulden zurückzuführen, weil die Verunglückten
botswidrig den Bremsberg zur Ausfahrt benutzt hat
(Brand einer
Braunſchweig, 3. Nov.
line.) Die Landeszeitung meldet aus Salzgitn
Kreis Goslar): Die herzoglich Cumberländiſche Sai
in Salzgitter iſt geſtern nacht durch ein Großfeuer
ſtört worden. Mit Ausnahme des Verwaltungs
bäudes und des neuerbauten Kurhauſes ſind ſämtl
ig ber
Gebäude niedergebrannt. Viele tauſend Zentner
hat
und die ganzen Maſchineneinrichtungen ſind demes
ung betre
um Opfer gefallen, das einen Schaden von mehren
Eie 1908
hunderttauſend Mark anrichtete. Den Brand des 40
50 Meter hohen Salinenturmes konnte man mehrere Ksym=Jahre 191
meter weit ſehen. Das Feuer ſoll durch die Exploſsqlat in du
ſe Koſten de
einer Lampe entſtanden ſein.
Frankfurt (Oder), 4. Nov. (Prozeß Knoblochat verlieheng
der zweite Schwurgerichtsprozeß gegen den Forſtrefersähr, ſo da
dar v. Knobloch endete mit der Freiſprechurhlälelich 16988
des Angeklagten. Nach den Gutachten der Sachverſtällsſerſſe verl
igen, die den Angeklagten ſämtlich für geiſteskrauſtinett
erklärten, wurde den Geſchworenen nur noch, die etiede. Die
Schuldfrage auf Totſchlag vorgelegt, die Unterfrage leſſb, einen
tete auf mildernde Umſtande. Der Staatsanwalt fühclcen im
aus: Fürchten Sie nicht, meine Herren Geſchworenen, daldeer Na
der Angeklagte, wenn er als unſchuldig erklärt wirdſll ſelbſtar
teres Unheil anrichten kann und wieder auf Menſchenlär die in
gelaſſen wird. In dieſem Saal befinden ſich Polizeißläägen. Die
amte, die dafür ſorgen werden, daß der Angeklanuc) der erhe
155000 Me
alls ein Freiſpruch erfolgt, den Saal nicht als
Mann verläßt. Nach einer Beratung von nur fünfsico M
nuten verkündete der Obmann der Geſchworenenen
Wahrſpruch, der auf Nichtſchuldig lautete. Derlrl. Da
klagte wurde daher freigeſprochen, aber ſofort in Sichgllig der O
rungshaft genommen.
Ligt der
Breslau, 4. Nov (Denkmal für die Bsenmeh
lauer Studenten.) Die Breslauer Hochſchul=u erlau
chau enthält einen Aufruf an die deutſchen Studentenaud
Groß
Errichtung eines Denkmals zu Ehren der Breskasinagvon
Studenten von 1813 bis 1815, die in der groß
Volkserhebung vor hundert Jahren eine hervorrage
Rolle geſpielt haben. Der Aufruf hofft daß alle Sonde
eſtrebungen bei dieſem gemeinſamen Werk der deutſch
trägtt
Studentenſchaft verſtummen werden. Der Aufru
38 Unterſchriften von Breslauer und auswärtigen
feſſoren. Das Denkmal ſoll in Breslau ſtehen, wo Steffe
zum Freiheitskampfe aufrief und die Werbeſtuben der
willigen Jäger Lützows lockten.
Graz, 4. Nov. (Bärenjagd.) In den
des Bezirkes Radmannsdorf in Krain ſind Bären ale
aucht, die 60 Schafe zerriſſen. Die Jagd auf die
iere wird vorbereitet
Peſt, 4. Nor
(Franz Koſſuth ſchwer
krankt.) Der Zuſtand des ehemaligen Handelsminte
Franz Koſſuth hat ſich gefährlich verſchlimmert. Esll
den drei ärztliche Konzilien abgehalten. Der Zuſtand
Kranken, der ſeit längerem ein ſchweres Aſthmaleiden
iſt für hoffnungslos erklärt worden
Paris, 4. Nov. (Automobilunfall.)
Etienne ſtieß ein Automobil mit einem Tramda
wagen zuſammen. Eine 60jährige Frau Genevrier
auf der Stelle tot, deren Tochter wurde ſterbend
boſpital gebracht. Vier andere Inſaſſen des Au
itten ſchwere Verletzungen.
Paris, 4. Nov. (Erpreſſung?) Nach einen
ermeldung hat der Gutsbeſitzer Calderon in
Privat bei Niems gedroht, einen auf ſeinem Grund
Boden ſtehenden Hauptpfeiler der berühmten, aus
Ktömerzeit ſtammenden Gardbrücke in die Luft
prengen, falls ihm die Regierung den von ihm
das Grundſtück verlangten Preis von 46000 Francs
weigern ſollte. Die Regierung will für dieſes Grundſt
nach einer Sachverſtändigenſchätzung nur 7000 Fra
zahlen
Havre, 4. Nov
(Gerettete Fiſchen
deutſche Poſtdampfer Kronprinzeſſin Cecilie iſten
abend hier eingetroffen und hat daſelbſt die von ihſ
offener See geretteten 23 Fiſcher des in Brand gen
ranzöſiſchen Neufundlandfahrers Patrie geland
(Prozeß gegen die
Brüſſel, 4. Nov.
zeſſin Luiſe.) Vor dem hieſigen Gerichte begll
heute vormittag die Verhandlungen eines Prozeſſe
eine Frau Schneemann aus Hamburg gege
Prinzeſſin Luiſe von Belgien angeſtrenh
die Höhe des Anſpruches beläuft ſich auf 3 202000
die von der Prinzeſſin beſtritten werden, da es ſich
der Angabe ihres Advokaten um ein Darlehen unden
Villenverkauf in Aachen handelt. Die Klägerin wil
der Teilung des Nachlaſſes des Königs Leopold duch
inen Notar vertreten ſein. In dem Prozeß treten ſon
er belgiſche Staat, als auch die Prinzeſſin Clemeſin
Napoleon als Parteien auf. Die Verhandlungen
den längere Zeit in Anſpruch nehmen.
Bukareſt, 3. Nov. (Der Brand der Pei
eumquelle bei Norani) wurde durch Aufſchich=
en
von Sandſäcken über den Bohrlöchern gelöſcht
Es ſind 18 Bohrlöcher ausgebrannt, doch ſind keine
ſchenleben zu beklagen. Das Feuer vernichtete ergiehg
Bohrquellen, ſo den Bohrturm der Columbia=Geſellſchaft
der
jährlich 40000 Waggons Petroleum lieferte.
Montreal, 4. Nov. (Zuſammenſtoß mit einem
Eisberg.) Der Dampfer Mancheſter Commerceſtieß
in der Belle=Isle=Straße mit einem Eisberg zuſammen.
das Schiff ſoll nicht in Gefahr ſein und befindet ſich auf
der Fahrt nach St. John in Neufundland zur Reparatur.
Huelva, 4. Nov. (Erſtickt) ſind in den Ril
Tinto=Werken fünf engliſche und zwei ſpaniſche
Werkführer, die in den brennenden Schacht Sandioniſio
niedergeſtiegen waren.
Wellington (Neuſeeland), 3. Nov. ( Streikaus=
chreitungen
.) Der Hafenarbeiterſtreik führte heute
zu weiteren Ausſchreitungen. Die Volksmenge bewarf
die Polizeiquartiere mit Steinen und richtete viel Eigen=
umsſchaden
an. Durch Revolverſchüſſe, die aus der
Nenge kamen, wurden zwei junge Leute verwundet. Die
Polizei griff die Unruheſtifter an und trieb ſie auseinan
der. Die Beſprechung zwiſchen den Arbeitgebern und den
Ausſtändigen wurde auf morgen verſchoben.
Parlamentariſches.
* In dem Bericht des Erſten Ausſchuſſes
der Erſten Kammer über den Nachtrag zur Regie=
ungsvorlage
, betr. Erhöhung der Zivilliſte Sei=
ner
Königlichen Hoheit des Großherzogs, wird aus=
geführt
: Der Ausſchuß erkennt es dankbar an, daß die
Großherzogliche Regierung dem ſeitens dieſes Hohen Hau
ſes in ſeinem Erſuchen vom 15. März d. J. ausgeſproche=
nen
Wunſche durch dieſe Vorlage nachgekommer iſt. En

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*29

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ummer 266.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November
ſt es jedoch für zweckmäßig, bei dieſer Gelegenheit der
Die wahre moſaiſche Moral falle mit der chriſtlichen Mo
ſher in dem Hauptvoranſchlag unter Kapitel 2 Ausgabe
ral zuſammen. Es ſeien zwar individuelle Verbrechen
kel 2 vorgeſehenen Beitrag an die Großh. Kabinetts=
möglich
, doch keine rituellen. Das Mitglied der Akade
ſe zur Beſtreitung der Ordenskoſten der Zivilliſte zu
nie der Wiſſenſchaften in Petersburg, Kokowtzow, ſchloß
ſchlagen. Seit dem Jahre 1866 wurde hierfür aus de
ich dem Gutachten Troitzkys vollkommen an
itskaſſe ein feſter Betrag von 3000 Gulden, ſpäter
5143 Mark, gegeben. Seit der Feſtſetzung dieſes ſtaat
* Breslau, 3. Nov. Auf Einladung eines Ko
hen Zuſchuſſes ſind nahezu 48 Jahre verfloſſen, ohne daſ
mitees angeſehener Bürger aller Konfeſſionen verſam=
ſin
deſſen Höhe etwas geändert hätte. Inzwiſchen ſin
melten ſich heute abend im großen Konzertſaal viele tau
ür die Ordenskoſten beträchtlich gewachſen, wie dies in
ſend Männer und Frauen zu einer Proteſtverſamm
Zunahme der Bevölkerung und der dadurch bedingten
lung gegen die Kiewer Blutbeſchuldi
größerung des Beamtenkörpers und des Heeres ſeine
gung. Wegen Ueberfüllung wurde im Saal eines Café
flärung findet. Die Koſten der im ſtaatlichen Intereſſe
reſtaurants eine ebenfalls ſtark beſuchte Parallelverſamm=
Miehenen Orden, und zwar diejenigen auf miniſteriellen
lung veranſtaltet. In beiden Sälen ſprachen der Rabbi=
ſrag
verliehenen, ſind jedoch von Jahr zu Jahr gewach=
ner
Prof. Dr. Guttmann, Reichstagsabgeordneter Berg
ſund haben nach Mitteilung der Großherzoglichen Re
rat Gothein und Stadtverordneter Prof. Dr. Wohlauer.
ſung betragen: im Jahre 1907 13000 Mark, im
Der Vorſitzende, Juſtizrat Dr. Heilberg, verlas ein Gur
14 499 Mark, im Jahre 1909 12671 Mark,
ſhre 1908
achten, das Mitglieder des Komitees, Breslauer Univer=
Fahre 1910 15641 Mark, im Jahre 1911 13 23.
ſitätsprofeſſoren, der evangeliſche Theologe Dr. Rothſtein
Urk, im Durchſchnitt 13988 Mark. Hierzu kommen noc
und der katholiſche Theologe Dr. Nikel gegen das Blut
Koſten der an Militärperſonen im ſtaatlichen Inter
märchen auf Grund ihrer wiſſenſchaftlichen Durchforſchung
ſverliehenen Orden von durchſchnittlich 3000 Mark in
der jüdiſchen Religion erſtattet haben. Mit allen gegen
ſre, ſo daß nach dem Durchſchnitt der letzten 6 Jahre
eine Stimme wurde unter endloſem Beifall eine Re=
telich
16988 Mark Koſten für Orden, die im ſtaatlicher
ſolution angenommen, in der die Verſammlung in
ſereſſe verliehen wurden, entſtanden ſind während der
Uebereinſtimmung mit den Sachverſtändigen aller Kon
ſpinettskaſſe nur ein Erſatz von 5143 Mark geleiſtet
feſſionen gegen die ungeheuerliche Beſchuldigung prote
ſrde. Die Großherzogliche Regierung beabſichtigt des
ſtiert, daß das Töten von Menſchen oder die Verwer
einen erhöhten ſtaatlichen Zuſchuß zu den Ordens
dung von Menſchenblut zu rituellen Zwecken durch irgend
105
en im Budget 1914 anzufordern. Wenn deshalb mit
ein Glaubensgeſetz der jüdiſchen Religion vorgeſchrieben
Mer Nachtragsforderung der Zivilliſte die Ordenskoſten
oder geduldet ſei
ſelbſtändige Budgetkoſten in Wegfall kommen ſoller
edie in Ausſicht genommene Mehrforderung zu berück=
Luftfahrt.
ſigen. Die Zivilliſte hätte mit der Nachtragsforderung
* Wien, 3. Nov. Leutnant Carcanico und ſein
der erhöhten Forderung für Ordenskoſten betragen
Begleiter Friedberg, ſind von Breslau kommend, auf den
75000 Mark (Bewilligung
15 000 Mark
1912
Flugplatz von Aſpern gelandet. Sie legten in den letz=
150 000 Mark 5143 Mark (Ordenskoſten
11857
ten zehn Tagen in ihrem Doppeldecker von Straßburg

Mehrforderung für Ordenskoſten
40700
Jürt
über Braunſchweig, Berlin, Königsberg,
Graudenz,
Da im Laufe der Jahre mit einer weiteren Steige
Jrt
Breslau und Aſpern insgeſamt 3200 Kilometer
Jüg
der Ordenskoſten gerechnet werden kann, bean
zurück
ſgt der Ausſchuß unter Abrundung der vorgenannter
äme: Hohe Erſte Kammer wolle ſich damit einverſtan
* Kärnten, 4. Nov. Laut Berliner Tageblatt über
erklären, daß die Zivilliſte Seiner Königlichen Hohei
querte der am Sonntag in Innsbruck aufgeſtiegene Frei
Großherzogs vom 1. April 1913 ab auf den Be=
vallon
Zeppelin in ſechsſtündiger Fahrt die Zen=
tralalpen
und landete hier glatt. Die Inſaſſen wurder
gevon 1 410000 Mark feſtgeſetzt werde.
bei ihrer Landung von Gendarmen feſtgenommen, weil
ſie angeblich in verbotenen Zonen photographiert hatten
Erſt nach mehrſtündigen Verhandlungen gelang es den
Gerichtszeitung.
Bemühungen des Bezirkshauptmanns, ihre Freilaſſung
zu erwirken.
Prozeß Brandt.
*Berlin, 4. Nov. Gegen ½10 Uhr eröffnet Land
Sport, Spiel und Turnen
ſichtsrat Dr. Karſten die Verhandlung. Der Ober
* Pferdeſport. Rennen zu Strausberg, 4. No=
ßtsanwalt
teilt mit, daß Seine Exzellenz Generalleut
vember. Strausberger Handikap, 3300 Mark: 1. Fürſt
ſt v. Bücking noch nicht hat geladen werden können
Hohenlohe=Oehringens Vinzi (Raſtenberger), 2. Cloe
bil dieſer von Darmſtadt nach Meran abgereiſt iſt. Seine
3. Nordbahn. 38:10; 15, 16, 13:10.
Preis von Freien=
-
Bung wird ihm früheſtens morgen zugeſtellt werder
Enen. Infolgedeſſen wird auch Major Aders einſtwei
walde, 2500 Mark: 1. F. Lindenſtaedts Oranier (O. Mül
ler), 2. Third Ace, 3. Taftjoy. 76:10; 16, 20, 12.10
entlaſſen, da es empfehlenswert erſcheine, dieſen
Froſchkaſten=Jagdrennen, 2000 Mark: 1. M. Hechts Bur=
ßigen
gemeinſchaftlich mit Herrn von Bücking zu ver
men. Beide Zeugen werden zum Freitag vormittag
gunder (Lt. Frhr. v. Berchem), 2. Mansfeld, 3. Sturm
ihr geladen. Angeklagter Eccius ſtellt feſt, daß Herr
wind. 42:10; 19, 33:10
Wieſen=Jagdrennen, 2000
-
Perbandt hinſichtlich der Uebermittelung der
Mark: 1. K. v. Tepper=Laskis Quo vadis (Feitſche)
Dr. Lieb=
rwalzer
an den Reichstagsabgeordneten
Huber=
-
2. Hinduprinz, 3. Neſſy. 22:10; 14, 23, 45.10.
ſche keine Rache geübt hat. Unterſuchungsrichter Amts
tus=Jagdrennen, 3000 Mark: 1. F. A. v. Goßlers Galballu
ſiatsrat Dr. Metzner teilt mit, daß ihm von
(Erbprinz v. Bentheim), 2. Flirtation II, 3. Reine du
ſchsmarineamt die Nachricht zugegangen ſei, daß das
Jour. 46:10; 14, 12. 13:10. Saville=Hürdenrennen, 2300
Iittelungsverfahren gegen mittlere Beamte noch nich
Mark: 1. Hauptm. Rhaus Hammerſchlag (Sandmann)
leichloſſen ſei, keineswegs ſtehe aber Verrat militäri=
2. Quodlibet, 3. Trafoi. 143:10; 36, 18, 38:10
r Geheimniſſe in Frage. Die ganze Angelegenhei
Rennen zu Maiſons=Lafitte, 4. November,
ſine auf diſziplinariſchem Wege erledigt werden. Ueber=
Prix de L’Hautie, 3000 Francs: 1. Edouard Kanns Saint
s ſei die Angelegenheit bereits ſeit März dieſes Jah=
Georges (J. Childs), 2. Morning Glaß, 3. La Fourche
Wegenſtand der Unterſuchung. Der Gerichtshof be
Prix de Neuvillette, 5000 Francs
7
38:10; 17, 41, 16:10.
ßt ſodann, da die geſtern begonnene Beſprechung de
1. Bar. M. de Rothſchilds Beauté du Diable (Doumen)
r walzer=Angelegenheit noch nicht beendet werden
2. Charing Groß II, 3. Grand Eſpagne II. 28:10; 17, 27.10
nte, einſtweilen die Oeffentlichkeit der Ver
Prix d’Herblay, 3000 Francs: 1. H. Blums Sainte
ndlung auszuſchließen.
Freya (O'Neill), 2. Dentelle III, 3, Deſire II. 38:10; 15,
Mme
Prix Maximum, 15000 Francs:
1.
18, 27110.
Cheremeteffs Sauveterre (Doumen), 2. Trinqueuſe, 3. Mon
Der Kiewer Ritualmordprozeß
Prix Nuage, 6000
Reve II. 120:10; 43, 20, 39:10
E
Francs: 1. A. Weills Amiliar (Max Gee), 2. Gué du Roi
Kiew 3. Nov. Profeſſor Troitzky von der geiſt
Prix de Soyenval,
3. Cog. Hardi. 41:10; 14, 25 30:10.
ſen Akademie zu Petersburg bezeichnete das Gutachter
5000 Francs: 1. Lieux’ Maſtuvu (O'Neill), 2. Cham, 3
haitis nachdrücklich als unrichtig. Er verſicherte, we
Holly Hill. 56:10; 21. 17, 37110.
der Talmud noch die Kabbala, noch irgend ein an
Melbourne Coup. Bei den heutigen Rennen in
Buch der Iſraeliten geſtattten die Annahme der
Melbourne um den Melbourne Coup, das größte Sport=
ſtenz
von Ritualmorden. Die Zahl Dreizehn ſpiele in
Myſtik des Talmud keine Rolle. Kein in der Ge
ereignis Auſtraliens, ſiegte der fünfjährige Poſinatus
Der Preis betrug 160000 Mark, die Diſtanz zwei Meilen.
ſichte erwähnter Ritualmord ſei wirklich nachzuweiſen
Freunde, und nimmt dieſe Zuwendungen als ſelbſtver
ſtändlich hin. Ja, er nimmt es ihnen höchlichſt übel, went
Peter Altenberg=Abend
es einem wie Kainz einfallen ſollte, zu ſterben, deſſer
Freie literariſch=künſtleriſche Geſellſchaft
Zuwendung dann aufhört. Aber er iſt Dichter zähl=
zu
den geiſtigen Führern der Nation!
MaryaDelvard und Marc Henry waren
Unſere moderne
Zeit hats herrlich weit gebracht
geſtern Interpreten des dichteriſchen Schaffens eine=
Mare Henry eröffnete den Abend mit einem Vor=
Shrigen. Er war wenigſtens einer der Ihrigen, als
trag über des Dichters Schaffen: Kein Schriftſteller im
die Elf Scharfrichter, deren letzte Säulen die beiden
gewöhnlichen Sinne iſt Peter. Er arbeitet nur unter dem
auf der Höhe ihres ureigenſten Kunſtgebietes ſtan=
Eindruck des Moments. So wird’s begreiflich, daß er in
Peter Altenberg, der Romantiker und Naturaliſt
Ar
der zehnten Zeile das Gegenteil der erſten ſagt, aber et
Henry deutſchradebrecht noch immer, obwohl er
Maie
iſt überzeugt davon und dann es iſt originell. Er er=
ſo
gut deutſch ſpricht, wie die Mehrzahl ſeiner
üllt die größte und ſchönſte Aufgabe des Dichters, uns
ſer, und noch immer garantiert ihm das den Erfolg
=
Menſchen auf Dinge aufmerkſam zu machen, die wir nicht
wie ſein Vortragstalent. Und Marya Delvard iſt
ſehen, aber ſein Dichterauge. Er gibt nur Extrakte de=
hiimmer
ganz Linie, vielleicht noch um eine Nuance
Lebens. Und er iſt damit der Dichter unſerer Zeit. Unſere:
Paneker geworden ſeit ihrem letzten Beſuch, und noch
Zeit, die das Auto und die Flugmaſchine erfand, weil ſie
üner weiß ſie durch die Verbindung der Farbe ihren
ſtl eriſch erdachten Gewänder mit der Form in der Be
keine Zeit hat. Peter iſt ſchwer einer Schule zuzu
zählen, iſt Romantiker und doch Naturaliſt. Er iſt Roman
hung ihres ſchlanken Körpers, den ſie faſt auflöſt in der
Pie, raffinierte Bildwirkung hervorzurufen. Und noch
tiker und verleugnet das Märchen, die Phantaſiegeſtalten
Iner iſt ſie eine Vortragskünſtlerin von ſtark perſönliche:
weil der Naturaliſt ihm zeigt, daß das nackte Alltagsleben
ſe, eine Künſtlerin, die immer aufs neue zu feſſeln weiß
voller Romantik iſt. voller Märchen. Wir müſſen ſie nur
Zpo hl ſie über ein ſonderlich großes Quantum künſtle
empfinden, die Märchen des Alltagslebens. Und Peter
Der Ausdrucksmittel eigentlich gar nicht verfügt.
Altenberg iſt der große Kenner der Frauenſeele, er
Sie
,
Lſteeht, mit ihrem Pfund zu wuchern. Es iſt alſo ein
empfindet faſt wie eine Frau, darum lieben ihn unſer=
ſtreſſantes
Künſtlerpaar im intimen Kreiſe, und wenr
Frauen und Mädchen in ſeinen Werken (sic)
beeiden einen Dichter interpretieren, hat er gewonne=
Und dann erzählte Mare Henry Anekdoten aus Alten=
Spiel durch dieſe ſtarken künſtleriſchen Perſönlich=
bergs
=Leben und Lieben, welch letzteres ihn nur dann
1
Entwar
glücklich macht, wenn es unglücklich iſt.
Das kam auch Peter Altenberg zugute, dem
arin das Bild eines echten Originals, eines Bohémier
Und Marya Delvard las
ner Dichter, der als ſolcher kaum ſo beachtet würde
von edelſtem Waſſer.
Pe er nicht ein Original, eine Sehenswürdigkeit, eine
aus Altenbergs Werken. Lieh ihnen ihr ganzes künſtle
Palktion der Wiener Boheme. Daß man in ſeinen Wer=
riſches
Können und wurde doch nur von wenigen gan
verſtanden. Von denen, die ſich gefangen nehmen ließer
Zieſem ſeltſamen Gemiſch von Geiſteswitz und Sa
von der innigen Verbindung ihrer prickelnden künſtleriſchen
P. von Originalität, Phantaſie und Wirklichkeit hin und
Perſönlichkeit mit dem Geiſt der Dichtkunſt Altenbergs und
ßder auch wahrer, echter Dichtkunſt begegnet, ändert an
die dabei, in der ſchnellen Folge und der Art des Vortrags
Der Tatſache nichts. Da Altenberg ein Original
iſt
war das keine kleine Aufgabe, imſtande waren, den Kern
her ſein Dichten Beachtung, und da er ein Dichter
iſt
zu löſen, den dieſe kleinen Dichtungen in erfreulich ſüßer
bet man originell bei ihm, was einem gewöhnlichen
Qualität enthielten. Viele wirkten wie lichte Moment=e
Erblichen als Unmoral höchlichſt verdacht werden würde
eines unklaren Geiſtes. Manche, und das waren di=
enbbergs
Lieblingsbeſchäftigung iſt laut Degners Wer
beſten, wie ſelbſtverſtändliche Wahrheiten des Lebens, die
M
den Sommer in Gmunden zubringen und den See
zu heben einem Menſchen vorbehalten blieben, dem das
Mareren von morgens bis abends und er, der Medi
Leben ſelbſt eine fremde Welt
hr und Juriſt und Buchhändler, den Nervenkrankhei
auch die
So ward’s ein intereſſanter Abend, wenn
Aingg, all das aufzugeben und
-
Dichter zu werden, lebt
M. St.
Seele Nachhallendes nicht empfing.
Mt
den Unterſtützungen und Zuwendungen ſeiner

1913.
Seite 5.
An dem Rennen nahmen zwanzig Pferde teil; der Sieger
ſtartete 1211.
Der Chronwechſel in Braun=
ſchweig
.
Der Schluß der Einzugsfeſtlichkeiten
* Braunſchweig, 3. Nov. Im herzoglichen Hof
theater fand heute abend Galavorſtellung ſtatt. Die
Anfahrt des Herzogs und der Herzogin erfolgte gegen
7½ Uhr im Galawagen. Das Haus war feſtlich geſchmückt
und erleuchtet. Bei ihrem Erſcheinen in der mit Blumer
und Blattpflanzen reich geſchmückten Hofloge wurden die
hohen Herrſchaften mit ſtürmiſchen Kundgebungen be
grüßt. Es wurde das Vorſpiel des erſten Aktes und der
dritte Akt der Meiſterſinger gegeben. Nach der Vor
ſtellung machte das Herzogspaar eine Rundfahrt
durch die Stadt zur Beſichtigung der Illumina=
tion
. Die nationalen Vereine, die ſtudentiſchen Korpo
rationen uſw. veranſtalteten einen Fackelzug, deſſen Auf
marſch im großen Schloßpark nahezu eine Stunde bean=
pruchte
. Unter Leitung des Hofmuſikdirektors Clarus
trug die Sängerſchaft Braunſchweigs die Chöre vor:
Mein Herz tu dich auf und den Weihegeſang von Abt
Hierauf hielt Bürgermeiſter v. Frankenberg eine An=
ſprache
an das Herzogspaar. Er brachte zunächſt im
Namen der Braunſchweiger Studierenden einen treu=
gemeinten
Willkommensgruß. Mit der jubelnden Freude
vereine ſich herzliches Vertrauen, das die Bevölkerung den
Herzogspaare entgegenbringe. Wir bauen, fuhr der Red
ner fort, zuverſichtlich darauf, daß Euere Königliche Hohei=
die
Regierung als deutſcher Fürſt mit den edelſten und
beſten Abſichten angetreten haben, und wir Bürger ge=
loben
, ſtets mit Untertanentreue dieſe Abſichten nach un
ſeren beſten Kräften zu unterſtützen. Das braunſchwei
giſche Land, ein alter deutſcher Boden, ſei bereit, aus der
Hand des Herzogs eine gute Saat zu empfangen. Möge
ſie unter der Sonne des Friedens, deſſen ſich das ganze
Deutſche Reich erfreut, aufgehen, blühen und gedeihen
Jeder Friedensſtörer, jeder Außen
ſtehende, derUnkrautunter die Saatſtreuen
möchte, ſoll ſern von uns bleiben und möge
keinen Gegenſatz zwiſchen Fürſt und Vol
wachzurufen ſich bemühen. Auch Euerer Königlichen
Hoheit, durchlauchtigſte Frau Herzogin, ſchlagen unſer
Herzen mit Verehrung und Vertrauen entgegen. Wir er=
blicken
in Euerer Königlichen Hoheit den zukünftigen Hort
aller Beſtrebungen menſchenfreundlicher Fürſorge, wi
dies von der Kaiſerin, Ihrer erlauchten Mutter, überal
in deutſchen Gauen bekannt iſt, und wünſchen Ihnengar
der Seite Ihres hohen Gemahls eine glückliche, reich=
geſegnete
Zukunft. In das Hoch auf das Herzogspaat
ſtimmte das zahlreich verſammelte Publikum ſtürmiſch
ein. Mit dem Niederländiſchen Dankgebet ſchloß die
Feier
* Braunſchweig, 4. Nov. Um 10,30 Uhr begann
der Feſtgottesdienſt im Dom, wozu die Geiſtlichkeit
die Spitzen der Behörden, die Hofſtaaten und das Offi=
zierkorps
erſchienen waren. Das Herzogspaar wurde
am Portal des Domes von Hofprediger v. Schwartz und
den Hofſtaaten empfangen und nach den vor dem Altar
aufgeſtellten Stühlen geleitet. Die Feſtpredigt hielt Hof=
prediger
v. Schwartz. Nach dem Gottesdienſt kehrte das
Herzogspaar nach dem Schloß zurück
Dankerlaß des Herzogs
* Braunſchweig, 4. Nov. Die Amtlichen Anzeigen
bringen folgenden Erlaß des Herzogs Ernſ
Auguſt zur Kenntnis: Anläßlich der Thronbeſteigun
gingen mir und der Herzogin, meiner Gemahlin, aus
allen Kreiſen der Bevölkerung, von Stadt= und Land=
gemeinden
, Vereinen und Privatperſonen Glück= und
Segenswünſche in der herzlichſten Form und in ſolchen
Maße zu, daß es uns unmöglich iſt, jedem einzelnen zu
danken, wir wir dies gern möchten. Es bleibt daher nu=
dieſer
Weg, allen Beteiligten ebenſo herzlich wie aufrichtig
unſeren Dank zu ſagen. Der uns von dem Augenblick des
Betretens des braunſchweigiſchen Bodens und beim Ein
zuge in die Haupt= und Reſidenzſtadt von allen Schichten
er Bevölkerung bereitete, überaus herzliche und feſtliche
Empfang hat unſerem Herzen außerordenlich wohl getan
Hocherfreut und tiefbewegt ſprechen wir hierfür der geſam
ten Bevölkerung unſeres lieben Herzogtums unſeren wärm
ten Dank aus. Braunſchweig, den 3. November. Ernſt
Auguſt
Die Antwort des Landtags auf die Thronrede
* Braunſchweig, 4. Nov. In der heutigen Sitz=
ung
des Landtags wurde zunächſt die Vereidi=
gung
der Mitglieder auf Herzog Ernſt Auguſt und ſein
Thronerben vorgenommen. Zu der Anfrage, ob eine
Antwort auf die Thronrede erteilt werden ſoll
ſtellte der Präſident namens der ſtaatsrechtlichen Kommiſ=
ſion
eine Reſolution zur Abſtimmung, die beſagt, die Lan=
desverſammlung
nehme mit innerſter Befriedigung von
dem Inhalte des landesfürſtlichen Patents vom 1. No
vember Kenntnis und gedenke dankbar der hochherzigen
Entſchlüſſe des Kaiſers, des Herzogs von Cumberland. ſc
wie der ſelbſtloſen Bemühungen des Herzogs von Mecklen=
burg
, durch deren gemeinſames Zuſammenwirken die das
Land hochbeglückende Regelung ſeiner Geſchicke erreicht
ſei. Mit nicht geringerer Befriedigung begrüße die Lan
desverſammlung die Thronrede und die darin zum Aus
druck gelangende Auffaſſung von der hohen Bedeutung des
Herrſcherberufes, und ſpricht die Bereitwilligkeit aus, it
treuer Mitarbeit mit dem angeſtammten Landesfürſten
das Wohl des Landes zu fördern. Nach der Annahm
dieſer Reſolution verlas der Präſident ein höchſtes Dekret
wodurch der außerordentliche Landtag ge=
chloſſen
wird. In das Hoch auf den Herzog, das der
Präſident ausbrachte, ſtimmten die Anweſenden begeiſtert
ein
Rathenow. 4. Nov. Herzog Ernſt Auguſ
von Braunſchweig hat dem Offizierkorps des Hu
ſaren=Regiments Nr. 3 in Rathenow zur Erinnerung
einen alten wertvollen Tafelaufſatz in Form
eines länglichen Pokals mit Deckel überreichen laſſen. Der
Aufſatz iſt ein Geſchenk Friedrichs des Großen an den
alten Ziethen
Die Regentſchaftsvorlage
in der bayeriſchen Reichsratskammer.
München, 4. Nov. In der Sitzung der Kammer
der Reichsräte begründete Graf Crailsheim als Re
erent die Vorlage der Regierung, betreffend die Auf
hebung der Regentſchaft. Er bezeichnete die
vorliegende Frage als von ganz bedeutender Wichtigkeit=
das
ganze Land blicke in dieſen Tagen mit Spannung
auf den Landtag, welcher eine für die Zukunft maßgebende

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November
Seite 6.
Entſcheidung treffen ſoll. Wer das Jahre 1886 miterlebt
Literariſches.
hat, werde ſich ſchwer losringen können von der Erinne
Unſer Leipzig iſt ein ganz entzückender
an den traurigen Tag, da ſich die Notwendigkeit
kleiner Band mit 80 Seiten reizvoller Abbildungen der
ergab, für den Kranken die Regentſchaft eintreten zu laſ=
16
Bauten, Anlagen und Naturſchönheiten der Stadt
en, die dann auch bald infolge der traurigen Ereigniſſ
für König Otto weitergeführt werden mußte. Etwas
Seiten davon geben auserwählte Anſichten der Ausſtel
verwiſcht wurden die Eindrücke durch die ſegensreiche Re
lungsgebäude, die ſo manche Erinnerungen an froh ver
gierung des Prinz=Regenten Luitpold. Aber das baye
ebte Stunden wacheufen werden. Aber nicht nur die ſchö=
riſche
Volk verlangte nach einem König. Es hätte gern
nen Abbildungen, ſondern auch der textliche Teil dieſes
die Krone auf dem Haupte des allverehrten Regenten ge=
liebevoll
und mit viel Ueberlegung ausgeſtatteten kleinen
ſehen, allein Prinz=Regent Luitpold verhielt ſich ablehnend
Werkes wird ſelbſt dem geborenen Leipziger manches in=
und wollte in der Geſchichte als Prinz=Regent verzeichnet
tereſſante und humorvolle Neue bringen. So eignet ſic
bleiben. Nachdem dann der Regent das Zeitliche geſeg=
der
Band zugleich als ein reizendes kleines Geſchenkwerk
net hatte, kam der Wunſch nach einem regierenden Träger
wichtig vor allem auch für Beſucher der internationalen
der Krone wieder zum Ausdruck. Schon vor Jahresfriſ
Buchgewerbe= und Buchhandelsausſtellung 1914. Der Band
wurden Schritte in dieſer Beziehung unternommen, die
ſt zum Preiſe von 1 Mk. in jeder Buch= und Papierhand=
aber
nicht zum Ziele führten. Die Frage kam aber im
lung zu haben, nötigenfalls durch Vermittlung des Ver=
mer
nicht zur Ruhe und würde auch weiter nicht zur Ruh
lages Original und Reproduktion, Leipzig.
kommen, wenn ſie nicht jetzt einer günſtigen Löſung
zugeführt werden würde. Mit dankbarer Freude ſei es
zu begrüßen, fuhr Graf Crailsheim fort, daß Prinz=
Letzte Nachrichten.
Regent Ludwig, dem das bayeriſche Volk die gleiche Liebe
und Verehrung entgegenbringe, wie ſeinem hohen Va=
Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
ter, die Hand dazu geboten hat, daß die Staatsgewalt
* Karlsruhe, 4. Nov. Hier erſchoß ſich heute vor=
wieder
durch einen König ausgeübt werde. Eine Abhilfe
nittag der Kaufmann Leopold Zipfel. Der Grund des
an dem beſtehenden Zuſtande könne nur auf dem Wege
Selbſtmordes ſoll in finanziellen Schwierigkeiten zu ſuchen
einer Ergänzung der Verfaſſung geſchaffen werden. Wäh
ein
rend der Regentſchaft ſeien auch andere Verfaſſungsände=
* Oldenburg, 4. Nov. Als heute mittag bei Er=
rungen
vorgenommen worden, die zum Teil viel ein=
ffnung
des Landtags die Sozialdemokra
ſchneidender waren, als die jetzt beantragte. In vorlie
en bei dem Hoch auf den Landesfürſten ſitzen blieben,
gendem Falle könne von einer Lücke in der Verfaſſung
wurden ſie von den Führern der Agrarier und der Zen=
wirklich
geſprochen werden. An der Vorlage der Regie
trumspartei aufs ſchärfe angegriffen. Der agrariſche Ab
ung ſei zu billigen, daß das Geſetz ſich nicht darauf be
geordnete Müller nannte das Sitzenbleiben eine Beleidi
chränke, die Aufhebung der Regentſchaft für den vorlie=
gung
des Großherzogs und einen Bruch des Eid
genden Fall allein zu regeln, daß dieſe Verfaſſungsände=
chwures
der Abgeordneten und rief die Hilfe der
rung eine dauernde bleiben werde. In der Kammer der
Regierung an. Miniſter Ruhſtrat lehnte jedes Ein
Abgeordneten habe ein Vertreter der bürgerlichen Par=
ſchreiten
mit dem Bemerken ab, dies ſei nicht Sache de
teien die Frage berührt, ob der Landtäg auch die Zu=
Staatsregierung. Der Zwiſchenfall rief große Erregung
ſtimmung verweigern könne zu einer Aenderung in der
hervor. (Bekanntlich iſt ſeinerzeit der Staatsanwalt gegen
Thronfolge und welche Folgen daraus entſtehen könnten
en Abgeordneten Liebknecht vorgegangen, weil er bei dem
Miniſterpräſident Freiherr von Hertling habe aber dieſe
Kaiſerhoch im Reichstag ſitzen blieb. Die Reichstagsabge=
Bedenken zerſtreut. Der Referent ſchloß mit dem Wunſche
ordneten haben aber keinen Treueid zu ſchwören.
daß das Geſetz die einmütige Zuſtimmung des Hauſe finde
* Hamburg, 4. Nov. Der König der Belgier
und für das Königshaus und das Land gleichmäßig ein
iſt heute früh inkognito auf dem hieſigen Hauptbahnho
Segen ſei. Darauf folgte die bereits gemeldete Ab=
eingetroffen

ſtimmung.
* Hamburg, 4. Nov. Der König der Belgier
Präſident Graf Fugger von Glött konſta=
in
deſſen Gefolge ſich Graf Dejonghim und Kommändant=
tierte
die einſtimmige Annahme ausdrücklich und fügte
hinzu, damit ſei eine wichtige Verfaſſungsänderung dan
Duroy de Blie Any befinden, unternahmen heute vor=
des
Pflichtbewußtſeins und des Patriotismus aller betei=
mittag
unter Führung von Beamten der Hamburg=
igten
Faktoren der beiden Häuſer des Landtages zu=
Amerika=Linie eine Beſichtigung des Hafens. Die Wei=
tandegekommen
. Er drückte ebenfalls den Wunſch aus,
erfahrt nach Lüneburg erfolgt morgen früh
daß die Entſcheidung dem königlichen Haus und dem
Schleswig, 4. Nov. In Sachen des geplant gewe
euren Vaterlande dauernden und reichen Segen bereite
Vortrages
enen
des Polarforſchers
Damit ſchloß er nach halbſtündiger Dauer die Sitzung
Amundſen wird beſtätigt, daß mit Rückſicht auf die
Die Vorlage wird jetzt zur Sanktion und Unterſchrift dem
ationalpolitiſchen Gegenſätze die für Flensburg au
Regenten unterbreitet.
Grund des § 12 des Reichsvereinsgeſetzes für öffentliche
* München, 4. Nov. Von der Kammer der Ab=
Verſammlungen beantragte Genehmigung zum Gebrauck
geordneten begeben ſich heute nachmittag, wie die
der der däniſchen verwandten norwegiſchen
Münchener Neueſten Nachrichten ſchreiben, die beiden Re
Sprache abgelehnt wurde. Der Vortrag des For=
ferenten
des Etats des Königlichen Hauſes und Hofes, die
in deutſcher Sprache wurde nicht beanſtandet.
ſchers
Abgeordneten Caſſelmann (Liberal) und Giehr!
Ratibor, 4. Nov. Von dem hieſigen Schwurgericht
(Zentrum) nach Schloß Fürſtenried, um ſich nach
wurde heute die 24jährige Häuslerstochter Pauline Zim=
eigenem
Augenſchein von dem Befinden König Ottos zu
mer aus Neſſelwitz im Kreiſe Koſel zum Tode ver
überzeugen. Morgen Mittwoch fahren zum gleichen Zwecke
urteilt. Sie hatte im Auguſt d. J. ihre Stiefmutter
die Präſidenten der beiden Kammern, Graf Fugger von
durch Hammerſchläge getötet, die Leiche mit Petroleum
Glött und Dr. von Orterer, nach Fürſtenried. Am Frei=
begoſſen
und dann verbrannt.
tag vormittag wird die Kammer der Abgeordneten den
* Prag, 4. Nov. Die große Mehrheit der Hörer an
Zuſtimmungsakt zu vollziehen haben. Zuvor iſt in gehei
der Prager Kunſtakademie hat beſchloſſen, als Proteſt
mer Sitzung darüber zu beraten und zu beſchließen, ob
gegen die Berufung Bauers an die Wiener
die Gründe zur Beendigung der Regentſchaft und die Er=
Akademie in einen Sympathieſtreik für die Wiener
öffnung der Thronfolge ausreichend ſind. Der Zuſtim=
Akademiker einzutreten, der bis zum Montag dauern und
mungsakt der Erſten Kammer iſt Freitag nachmittag in
inter Umſtänden fortgeſetzt werden ſoll. Das eingeſetzte
Ausſicht genommen. Zu den geheimen Sitzungen der bei
Streikkomitee ſuchte auch die Hörer der übrigen Prage
den Kammern wird als Regierungskommiſſar eine nſy=
Hochſchulen zum Anſchluß an den Streik zu bewegen
chiatriſche Autorität entſandt. Außerdem werden den bei
Paris, 4. Nov. In der heutigen Sitzung des Mi=
den
Kammern die ärztlichen Gutachten über den Geſund=
niſterrats
verlas Finanzminiſter Klotz das Expoſé
heitszuſtand König Ottos vorgelegt
zur Begründung des Haushaltungsplanes für das Jahr
* München, 4. Nov. Durch Allerhöchſte Ermäch
1914, den er der Kammer heute nachmittag vorlegen wird
tigung wurde der Miniſterialrat a. D. Graskey als
Der Miniſterrat billigte den Geſetzentwurf, betreffend die
Kommiſſar zu den Landtagsberatungen über die Be=
Erbſchaftsſteuer auf das Kapitalvermögen, und ſprach ſich
endigungder Regentſchaft abgeordnet.
im Prinzip für eine Anleihe, deren Einzelheiten ſpäter
* München. 4. Nov. Das Geſetz= und Verordnungs
beraten werden, aus. Er bringt auch in der Kammer einen
blatt vom 4. November 1913 (Nr. 56) veröffentlicht das
Beſetzentwurf über die militäriſche Vorbereitung und Ver
von der Kammer der Abgeordneten am 30. Oktober und
vollkommnung ein. Der Marineminiſter wird in der Kam
von der Kammer der Reichsräte in der heutigen Sitzung
mer einen Geſetzentwurf, betreffend die Zuſammenſetzung
angenommene Geſetz über die Regentſchaft.
der Kaders und die Altersgrenze der Marineoffiziere, vor
Damit hat das Geſetz Geſetzeskraft erlangt.
leger
* Paris, 4. Nov. Im Miniſterrat unterzeichnete
Präſident Poincaré die Veränderung im diplo=
matiſchen
Korps. Botſchafter Graf Monnaville
Ein amerikaniſches Ultimatum
in Berlin wurde zum bevollmächtigten Miniſter 2. Klaſſe
an Mexiko!
ernannt. Kriegsminiſter Etienne machte von dem Geſetz=
entwurf
zu dem Geſetz über die dreijährige Dienſtzeit
Neu=York 4. Nov. Einer Meldung der Aſſo=
Mitteilung, den er nachmittags im Senat vorlegen wird.
eiated Preß zufolge hat der amerikaniſche Geſchäftsträger
Paris, 4. Nov. Das Parlament hat ſein
dem Präſidenten Huerta das Ultimatum geſtellt,
Sitzungen wieder aufgenommen. In der Kam=
Huerta müſſe ſofort die Präſidentſchaft niederlegen und
mer legte der Finanzminiſter den Etatsentwurf für 1914
dürfe weder Kriegsminiſter Blanguet noch ein anderes
vor. Trotzdem Miniſterpräſident Barthou erklärte, es ſei
Kabinettsmitglied als Nachfolger hinterlaſſen. Das Ulti=
unmöglich
, die Wahlreform in beiden Kammern vor Ende
matum, das am Sonntag abgeſandt wurde, iſt noch nicht
der Legislaturperiode zum Abſchluß zu bringen, beſchloß
beantwortet worden.
die Kammer mit 291 gegen 273 Stimmen an erſter Stell=
* Waſhington, 4. Nov. In diplomatiſchen Kreiſen
die Wahlreform zu erörtern. Barthou tritt für die Er=
wird
erklärt, daß Abſchriften des Ultimatums an
örterung der Entwürfe zur Verteidigung der Laienſchule
Huerta allen auswärtigen Regierungen zuge=
ein
. Im Senat brachte der Kriegsminiſter den Ergän
ſtellt wurden, gemäß der amerikaniſchen Politik, ſie über
zungsentwurf zum Dreijahresgeſetz ein.
die Lage auf dem Laufenden zu halten. In amtlichen
Paris, 4. Nov. Die Kammer hat mit 441 gegen
Kreiſen lehnt man es ab über die Maßnahmen zu ſpre=
123 Stimmen beſchloſſen, die Beratung der Schul=
chen
, welche die Vereinigten Staaten im Fall der Ableh
geſetze an die zweite Stelle der Tagesordnung zu ſetzen
nung Huertas ergreifen werden.
Darauf wurde die Sitzung aufgehoben.
*
London, 4. Nov. Das Reuterſche Bureau mel
Paris, 4. Nov. Die Geſamtſumme der im Budge=
det
aus Mexiko City: Am Montag in ſpäter Stunde
914 geforderten Kredite beträgt rund 5373 300 000
hatte Huerta noch keine Antwort auf das Ul=
Francs, die Vermehrung der Ausgaben ungefähr
timatum gegeben. Es ſcheint, daß er es vor allen
681 Millionen, die durch die Einnahmen nicht gedeckte
ſeinen amtlichen und intimen Ratgebern geheim hielt.
Zumme wird auf 794 Millionen geſchätzt. Die haupt=
Dieſe glauben, daß Huerta entweder glatt ablehnen muß,
ächlichſten Vermehrungen der Ausgaben werden hervor=
indem
er dem amerikaniſchen Bevollmächtigten den Paf
gerufen durch die Mehrkoſten für Marokko mit 202 Millio=
zuſtellt
, oder daß er offiziell ausſcheiden muß. Die Mehr
nen, durch die Anwendung des Geſetzes über die dreijäh
zahl beſteht darauf, daß er nicht abtreten dürfe, weil dies
rige Dienſtzeit mit 170 Millionen und durch andere Ka=
einer
Unterwerfung unter die Rebellen gleichkäme. Das
pitel für die nationale Verteidigung mit 157 Millionen
offizielle Mexiko zweifelt nicht mehr, daß Waſhington die
Der Finanzminiſter ſchlägt vor, vorläufig 104 Millionen
Sache der Aufrührer unterſtützt.
Ausgaben für Marokko anzuſetzen, für deren Aufbringung
ein Anleiheentwurf vorgelegt wird. Der Ueberſchuß von
Waſhington, 4. Nov. Wie amtlich mitgeteil
00 Millionen aus den Einnahmen von 1912 wird au
wird, wurde die Regierung benachrichtigt, daß beinahe
alle in Mexiko diplomatiſch vertretenen Mächte geneigt
das Budget 1914 übertragen. Der noch aufzubringende
ſind, den Vereinigten Staaten die Wiederherſtellung der
Reſt von ungefähr 288 Millionen ſoll durch Taxberich=
verfaſſungsmäßigen
Regierung in Mexiko zu überlaſſen
igungen und neue Steuern beſchafft werden. Darunter
ind hervorzuheben: Zuſatzſteuer für den Verkauf von
* Waſhington, 4. Nov. Wie verlautet, gab Bryan
bekannt, daß kein Ultimatum an Mexiko ge=
Steinkohlen, eine Verdoppelung der Steuer auf Börſen
richtet worden iſt
operationen, eine einprozentige Herabſetzung des Papier=
Es ſei bedauerlich, daß die Preſſe
einer ſolchen Meldung
Blauben geſchenkt habe.
gewichtes in den Zollerklärungen, die Ausdehnung der
Stempelſteuer auf fremde, an der Börſe nicht gehandelte
Wertpapiere.

Man
Nummer 266.
1913.
Belſt.
* Brüſſel, 4. Nov. Auf die Anfrage des Libera=
6000
Flechet, ob der Kriegsminiſter keine Veranlaſſungn=
men
wolle, eine Unterſuchung einzuleiten, weil im Kruß
Sn Kimt.
Prozeß Zeuge v. Metzen erklärte, er habe als belgiſch
11½
Vertreter Krupps bedeutende Summen ausgegeben, a=
Gunh wit
wortete der Kriegsminiſter, es liege für ihn keine
(2hh
anlaſſung dazu vor.
Belgrad 4. Nov. Von der ſerbiſchen Regieru=
Mind
wvurde die Julius Berger=Tiefbau=Aktiengeſellſcha
Berlin, mit der Trazierung der Eiſenbahnlin
Das
Uesküb=Monaſtir beauftragt. Es ſchweben nc
Belgrad,
Verhandlungen wegen der Trazierung anderer Streck=
übe

owie darüber, daß die genannte Firma auch den Aushaßm
eſchina m.
übertragen erhält
*:
des Ge
Sofia, 4. Nov. Wie verlautet, ſoll ſich der ſe
Bechſ
biſche Vizekonſul Nenaditſch, der nach dem
ſchr ablau
bruch der ſerbiſch=bulgariſchen Beziehungen als Attagſ
der ruſſiſchen Geſandtſchaft hier verblieb erwieſenermaßscät=gert wir
mit Spionage und anderen bedenklichen Angelege
heiten befaßt haben, weshalb ſeine Anweſenheit hier ſtau
Mißſtimmung errege. Die bulgariſche Regierung wen
.
wahrſcheinlich genötigt ſein, gegen Nenaditſch vorzugehsſſhschriſten
* Athen, 4. Nov. Griechenland bewilligte
Türkei eine neue kurze Friſt zur Antwort auf
Friedensverhandlungen.
Bezüglich Athos wun
Oef
von Rußland der Plan eines Kondominiums aufgeg
ben und iſt Rußland bereit, direkt mit Griechenland zwerſ
Der un=
Annektion zu verhandeln, vorbehaltlich der Bedingu
ſinle weiterg
daß Griechenland die von den ruſſiſchen Mönchen erſe
ſedruckausl
benen Rechte reſpektiert
gen wolligh
(38
Dar=es=Salaam, 4. Nov. Die Prinzen
Ejung. 1
vold und Konrad von Bayern ſind am Sam
ſenden neu
ag hier eingetroffen. Unter ſtarker Beteiligung der
at: und
gerſchaft fand ein feſtlicher Empfang ſtatt. Die Prin
ung und
die im Hauſe des Gouverneurs wohnten, begaben ſichſa desm
zweitägigem Aufenthalt in Dar=es=Salaam nachd
Ausſich
Norden des Schutzgebietes, um dort etwa zwei Mon
Mändert
zu jagen.
Die Landesſperren in den Bezirken Tam
und Wilhelmstal ſind durch Verfügung des Gouverneſ
aufgehoben und die vorhandenen Eingeborenenreſerh
beibehalten worden. Einige neue Reſervate werden
bildet, das ſonſt verfügbare Land wird an Europäen
gegeben.
Eine
* Waſhington, 4. Nov. Die Regierung erhob
pelln Fays
einem Verfahren gegen die
Internatiot
ar weil ſie
Harveſter Company die Anklage, daß dieeſſ
2 aus
ſchaft eine Kombination zur Unterbindung der Konkul
Gut
ſei. Die Regierung erſucht das Gericht, der Geſellſchn
Mürhm
(4
eine Friſt von 60 Tagen zu gewähren, um einen Planz
Fitwir
Wiederherſtellung eines wirklich freien Wettbewerbesſ
Kolbtſch.
unterbreiten, widrigenfalls ein Kontrolleur zur Erreichſ
ſelh anſte
dieſes Zieles ernannt werden ſoll. Die Geſellſchaft ihl
Minf 2
eits leugnet, daß ſie ein Monopol bilde, und erklär
Uume
ie nur gegründet worden ſei, um das nötige Kapitalal
rhalten, um in den ausländiſchen Wettbewerb einzut
Iam
und um den Betrieb daheim das ganze Jahr hinduh
Gange erhalten zu können
Miiim
Berlin, 4. Nov. Der in einer Konditorei
ſtellte 37jährige Leutner ſchnitt ſich in Abweſe
beiden Kindere
ſeiner Frau vor den Augen ſeiner
Die Kinderit
Pulsader der rechten Hand auf.
zu Nachbarn. Als dieſe herbeieilten, war Leutnere
verblutet
Heidelberg, 4. Nov. Ein frecher Raubü
all ereignete ſich hier auf offener Straße. Einl
zigjähriger Burſche hatte beobachtet, wie eine ältere
die Rheiniſche Kreditbank verließ. Er ging ihr nach
varf ſie in der Nähe des Gefängniſſes, als er ſich
obachtet glaubte, hinterrücks zu Boden, entriß ih
Handtaſche und entkam mit dem Raub. In der
befand ſich eine Geldſumme von 73 Mark, ſowie
Sparkaſſenbuch. Die ſofort verſtändigte Kriminalpo
ilte zum Hauptbahnhof, wo es ihr gelang, den Bul
zu verhaften; das Sparkaſſenbuch hatte er inzwiſchen
geworfen
H. B. Schwerin, 4. Nov. Nachdem die Minie
kriſe in Strelitz gelöſt iſt, erwartete man geſternüh
hier in Schwerin die Entſcheidung. Sie iſt aber
allen und, wie man verſichert, aus dem Grunde nichtel
Herr von Baſſewitz erklärt hat, an ſeiner Demiſſiohl
zuhalten und ein Nachfolger noch nicht gefunde
Trotzdem glaubt die Regierung doch, bis zum
vember die Kriſis gelöſt zu haben, wenigſtens iſtdgs
täriſche Landtags=Kommando, das aus einem Lalll
vier Unteroffizieren und 22 Mann beſteht, und
der Dauer der Seſſion des Landtages in Sternhal
Malchin in alter Sitte die Ruhe der Stände ſchützüllt
bereits für den 20. November in Sternberg ang
Groningen, 4. Nov. Ein ſchweres
unglück, dem zwei Menſchenleben zum Opferm
In dem Hauſed
ereignete ſich in Groningen (Holland).
Kaufmann Rooſeboom entſtand, während
wohner ſchliefen, ein Brand, der ſich ſchnell ühe
ganze Haus ausdehnte. Bei den Rettungsverſuchenellin
Rooſeboom ſchwere Brandwunden. Das Dienſtmü
ſprang auf die Straße und mußte ſchwer verletzt
Krankenhaus geſchafft werden. Während die beidenl
ſich retten konnten, fand man ſpäter die Frauund
Tochter als verkohlte Leichen vor.
Tumultſzenen im ungariſchen Abgeordnetenha
* Peſt, 4. Nov. Im Abgeordnetenhau
Apponyi eine Erklärung ſämtlicher Fral
tionen der Oppoſition ab, in der geſagt wird
daß die Oppoſition an den Parlamentsverhandlungen, da
durch die mit militäriſcher Gewalt ausgeſtatteteParla=
mentswache
die Redefreiheit verletzt werde, grundſätzlich
nicht teilnehmen könne, ſie wolle aber mit Rückſicht dakalf,
daß ein förmlicher Feldzug gegen ſämtliche Verfaſſungs=
arantie
eröffnet werde und die auf der Tagesordnung
tehenden Vorlage über die Reform der Schwurgerichte,
welche die vorzügliche Inſtitution der Schwurgerichte in
unverhüllter Form aufheben und hervorragende Verfaſ=
ungsgarantien
verletze, unter Wahrung ihres grundſätz=
lichen
Standpunktes, Proteſt gegen die Vorlage erheben.
Der Präſident erklärte, der Proteſt gegen die durch die
Hausordnung eingeſetzte Parlamentswache könne keine Be=
deutung
und Wirkſamkeit haben. Der Oppoſitionelle Be= hielt hierauf eine längere Rede, in der er gegen
die Vorlage der Reform der Schwurgerichte ſprach. Es
entſtand hierauf ein großer Tumult, weil bei der
Feſtſetzung der Tagesordnung der oppoſitionelle Abge=
ordnete
Lovescy die Beſtechungsaffäre zur Sprache
brachte und trotz wiederholter Mahnungen des Präſiden=
en
, nicht vom Gegenſtand abzuſchweifen, in ſeinen Aus=
ührungen
fortfuhr und Schmährufe ausſtieß, Der Prä=
ſident
ließ die Sitzung aufheben und die Parlaments= erſchien, um die Ruheſtörer, die Abge=
ordneten
Lovescy und Abraham Johann Juſth, zu
entfernen. Es entfernte ſich jedoch die geſamte Oppo=
ſition
. Hierauf wurde die Sitzung geſchloſſen.

Mle

Jhe
Werd.
Ppar
Kiet
Blſchuidt


erd.

[ ][  ][ ]

1
Die
den
ei?
rken
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inge
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er Ko
er Geſ
nen
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er 290
egeben
n keine
n Regſt
(engefellte
derer Ein)
den Au)
ſich der

ſtummer 266.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November 1913.
Seite 7.
Um Homerule.
Tranke klagen faſt immer über das Einerlei
der ihnen vorgeſetzten Speiſen und bereiten der
Belfaſt, 4. Nov. In einer Verſammlung von
6000 Geſchäftsleuten, die ein Kapital von
Hausfrau dadurch manche Verlegenheit. Bei Anwendung
von Kufeke iſt es ſo einſach, die Wünſche der
100 Millionen Pfund vertraten, wurde einſtimmig
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Patienten zu befriedigen, denn Kufeke ermöglicht eine
Reſolution angenommen, die Zahlung der
ingenehme Abwechſelung durch verſchiedene Zubereitung
ſeuter zu verweigern, wenn irgend ein Verſuch

führt gleichzeitig alle die Nährſtoffe zu, die zum Wieder=
Heute vormittag entſchlief ſanft nach langem,
Pacht würde, die Homerule=Bill anzuwenden, und in
aufbau des Körpers nötig ſind und bewirkt eine geregelte
de Sympathie der Freiwilligen von Ulſter ausgeſpro=
ſchwerem
Leiden unſer lieber Bruder, Schwager
Verdauung. Wer ſelbſt Kufeke verſuchen will, laſſe ſich
wird.
und Onkel
(*14043
in der Apotheke oder Drogerie das Kufeke‟= Kochbüch=
lein
, das koſtenlos erhältlich iſt, verabfolgen. (IV,23090,76
Das bulgariſche Moratorium verlängert.
Aus dem Geſchäftsleben.
Julius Lebach
Belgrad, 4. Nov. Im Verlauf der heutigen Spezial=

Die Wunder des Welte=Mignon, dieſes
Utte über das Moratoriumsgeſetz
änderte die
aus Cairo im 43. Lebensjahre.
phantaſtiſchen Reproduktions=Klavieres, ſie werden ſich
Aoſchtina mit Zuſtimmung der Regierung den Ar=
tächſtens
wieder in einem von der Hofmuſikalienhand=
des
Geſetzes dahin ab, daß das Moratorium
ü
lung Heinrich Arnold veranſtalteten Konzerte im Hotel
Die trauernden Hinterbliebenen.
Wechſelverpflichtungen, das am 30. De=
zur
Traube offenbaren. Niemand Geringeres als Eugen
ſſper ablaufen ſollte, bis zum 30. Januar 1914 ver=
d’Albert
, der zur Freude des muſikliebenden Publikums
ſſig ert wird.
Darmſtadt, den 4. November 1913.
unſerem Konzertleben neu Gewonnene, hat kürzlich wiede
dieſem unerklärlichen Märchenmechanismus eine ganze
Die Beerdigung findet in der Stille ſtatt.
Briefkaſten.
Reihe klaſſiſcher und moderner Werke anvertraut. Als
Von Kondolenzbeſuchen bittet man abzuſehen.
H.
Auch Stammgläſer müſſen den geſetzlichen
bei dieſem Anlaß dem Meiſter die Reproduktion ſeines
dſchriften über die Eiche entſprechen
V
früheren Spiels vorgeführt wurde, geriet er in Betroffen=

heit und erklärte gerührt, es ſei doch wahrhaft ergreifend,
Amtlicher Wetterbericht.
mit welcher unglaublichen Treue das Welte=Mignon das
Me
ſo
Subjektive ſeines Spiels lebendig wiederſchaffe und
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
für alle Zeiten erhalte‟. In dem von Beethoven bis zur
Der uns geſtern beeinfluſſende Randwirbel iſt oſt=
jüngſten
Moderne ſchreitenden, mit beſonderer Sorgfalt
Danksagung.
ſts weitergezogen. Im Bereiche eines darauffolgenden
entworfenen Programm des am Donnerstag ſtattfindenden
Mdruckausläufers hatten wir heute nacht und auch heute
Konzerts ſind auch einige der neuen d’Albertſchen Auf=
Migen wolkiges Wetter mit zeitweiſer vollſtändiger Auf
nahmen enthalten und von Felix Mottl, dem zu früh
Für die unendlich vielen Beweise
Mürung. Unter dem Einfluß eines von Weſten heran=
Geſchiedenen, wird man Parſifal=Fragmente in ſeiner
wnden neuen Teiltiefs haben wir für den Reſt des
herzlichster Teilnahme an dem schmerz-
Wer ſich
authentiſchen Bayreuther Auffaſſung hören.
es und zum Teil auch für morgen zunehmende Be
für Welte=Mignon intereſſiert, erhält in der Hofmuſikalien=
lichen
Verluste unseres treugeliebten
Mung und Niederſchläge zu erwarten, doch dürfte im
und Pianoforte=Handlung Heinrich Arnold, Wil=
ſie
des morgigen Tages wieder Beſſerung eintreten.
helminenſtraße 9, die Eintrittskarten, ſoweit noch Vorrat
Sohnes, und Bruders, die uns in den
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, 5. November:
reicht, unentgeltlich.
Ain derliche Bewölkung, ſtrichweiſe Niederſchläge, keine
schweren Stunden Trost spendeten,
Aperaturänderung, weſtliche Winde.
Dampfernachrichten.
sagen wir hiermit unseren innigsten
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
Dank.
treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
Doppelſchraubendampfer Neckar 31. Okt. in Baltimore
Darmstadt, den 4. November 1913.
Eine ideale Komposition
angekommen. Poſtdampfer Wittekind 30. Okt. in
Friedrich der Große 30. Okt.
Bremen angekommen.
Allen Fays ächte Sodener Mineral=Paſtillen darum
Uhr mitags von Neu=York abgegangen. Hannover
Ir weil ſie der Hauptſache nach die wirkſamen Beſtand=
Familie Zahnarzt Karl Langheinz.
0. Okt. 7 Uhr nachm. Dover paſſiert. Breslau 30. Okt.
Aſtl aus den ausgezeichneten Gemeindeheilquellen Nr. 3
5 Uhr nachm. von Bremerhaven abgegangen. Prinz
18 enthalten. Brunnen Nr. 3 iſt wirkſam gegen Er=
(2312
Eitel Friedrich 30. Okt. 7 Uhr vorm. in Hongkong an=
rkungen
und Reizungen der Luftwege. Brunnen
gekommen. Prinzeß Alice 30. Okt. 12 Uhr mittags
ſr. 18 wirkt ausgezeichnet auf Magen u. Darm. Daraus
Uhr
Bülow‟ 31. Okt. 1
,
von Genua abgegangen.
gibt ſich, daß Fays ächte Sodener Mineral=Paſtillen
Gottesdienſtliche Anzeige.
morgens von Rotterdam abgegangen. Zieten 31. Okt
ſeich günſtig bei Katarrhen ꝛc. der Luftwege wie
Donnerstag, abends 8¼ Uhr: Bibelſtunde im Ge=
12 Uhr mittags in Bremerhaven angekommen. Lo=
f
Magenverſtimmungen, Dyspepſie, Säureanſamm=
meindehaus
. Pfarrer Beringer.
thringen 30. Okt; 10 Uhr nachm. von Albany abge
ng ꝛc. wirken müſſen, und dieſer gemeinſamen Wirkung
gangen. Ganelon 31. Okt. 7 Uhr vorm. in Sydner
inken ſie ihren Weltruf. Man achte aber ſtets auf den
Tageskalender
angekommen. Weſtfalen 31. Okt. 7 Uhr nachm. von
amen Fay‟ Die Schachtel koſtet 85 Pfg. (I,23072
Mittwoch, 5. November
Gießen 30. Okt. von
Bremerhaven abgegangen..
MEREMRRR
Großh. Hoftheater,
Anfang 7 Uhr Ende nach 10
Liſſabon abgegangen. Sierra Cordoba 30. Okt. von
hierauf Die Laune des Ver=
Uhr (Ab. B): Clavigo,
Boulogne abgegangen. Willehad 30. Okt. in Rotterdam
liebten
angekommen.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Wiſſenſchaftlicher Vortrag um 8¼ Uhr im
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53
Konkordiaſaal
Rotterdam 30. Okt. 6 Uhr vorm. von Boulogne ab=
Verlobten
Verſammlung des Deutſchnationalen Handlungs=
gegangen
. Nieuw Amſterdam 27. Okt vorm. in Neu
gehilfen=Verbandes um 9 Uhr im Kaiſerſaal
Noordam 26. Okt. 3 Uhr nachm.
York eingetroffen.
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
Bürgerkeller
Konzerte: Ludwigshöhe um ½4 Uhr.
Lizard paſſiert. Ryndam 25. Okt. vorm. in Rotterdam
Schmackvoll und modern einrichten
um 8 Uhr
eingetroffen. Potsdam 28. Okt. vorm. von Neu=Yorl
B
ilder vom Tage (Auslage unſerer Expedition
wollen, wird eine Besichtigung meiner
abgegangen.
Rheinſtraße 23): Vom Beſuch des deutſchen Kaiſers in
Wien, Begrüßung Kaiſer Wilhelms durch Kaiſer Franz
feinbürgerlichen
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Die Sprengung des letzten Dammes im Pa=
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redaktionellen Teil:
Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Professor Dr. ing. Heidebroek
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts
leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. Für den
und Frau Renate, geb. Hasse.
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redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren.
,
Gr. Ochsengesse 21/23. Tel. 287.
Etwaige
Darmstadt, 4. November 1913.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
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nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
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[ ][  ][ ]

Seite 8.
Über
ßerhalf
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führung
u. auch gewillt iſt, im Laden
mitzuhelfen, ſucht paſſende Stelle.
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Expedition d. Bl.
Tüchtige, flote Verkäuferin
ucht Stellung per 15. November.
Offerten unter G 98 an die
Expedition ds. Bl
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Jung. Mädchen, w. Stenogra
phie u. Schreibmaſchine erlernt ha
u. gutes Zeugnis beſitzt, ſucht An=
Gefl. Off. unt. H 5
fangſtelle.
an die Expd. d. Bl. erb.
(*13967
Perfekte, durchaus erfahr. Schnei=
derin
, welche mehr. Jahre in erſter
Heſchäften tätig war, empfiehlt ſich
in u. auß. dem Hauſe. Offert. unt.
H 19 an die Exped.
(*14009
Geübte Schneiderin nimmt noch
Runden an in u. auß. dem Hauſe
23127a
Heinheimerſtr. 29.
Geübte ſunge Frau ſucht Heim=
arbeit
im Maſchinenn. od. Flickarb.
Gefl. Off. u. A. K. 14 poſtl. (23063a
Frau, perſektim Flicken, empfiehl
ich halbe Tage
(*1400a
Kaſinoſtraße 17, Seitenbau.
Tücht. Schneiderin empfiehlt
ſich in u. außer dem Hauſe. Näh.
Ruthsſtr. 19, I.
3965mds
empfiehlt
ſich in allen
Modiſtin vorkom. Putzarbeiten
bei hübſcher Ausführung u. bill.
Berechnung.
Lichtenbergſtraße 23
1. St. links.
(*13966
Büglerin, durchaus
perſekt,
ucht Kunden für
halbe Tage
Auskunft wird erteilt in der Bügelei
Hofſtallſtraße 8
(*13922md
e
noch einige
hat
Schneideri
Tage frei.
Soderſtraße 44½, pt. (*13714gms
Mädch.ſ. Lauft morg. St. nachm
2 St. Pankratiusſtr. 50, II. (*13813im
Jg.Frau ſucht Waſchen od. Putzen
halbe Tage, geht auch Spülen. Frau
Stein, Schloßgaſſe 12, 2. St. (*1401
Sauberes Mädchen ſucht Lauf=
telle
, geht auch als Aushilfe
Näheres Schloßgartenſtr.
5, III.,
Eingang Arheilgerſtr.
*14024
Köchinnen, Haushälterin, Allein=
mädch
., welche koch. könn., Stützen,
Kindermädch. ſuch. Stell. Frau Minna
Dingeldein, gewerbsmäßige Stellenvermitt-
lerin
, Elisabethenstr. 5. Tel. 531. (*14038
Jo. Mädch., ſaub. u. ſleiß., ſucht
Stellg. zum 15. Nov. Gute Zeugn
14046)
Alexanderſtr. 8, part.
Junge Frau ſucht vormittags
Stunden Laufſtelle
(*14007
Arheilgerſtr. 92, II. r.
Mehr. Mädch., welche koch. könn.
u. gute Zeugn. haben, ſuchen Stellen;
ſuche ein j. Mädch. vom Beſſunger
Stadtteil für tagsüber. Katharina
läger, gewerbsmäßige Stellenver=
mittlerin
, Luiſenſtr. 34.
(*14019
Ein ſaub. Mädchen ſucht morgen=
2 bis 3 Stund. Laufdienſt. Näheres
(*14015
Lichtenbergſtr. 73, Hths.
ſucht
Junge ſaub. Frau Laufdienſt
14018) Kaunſtr. 1, Manſarde.
Eine reinl. fleißige Frau ſucht
Laufſtelle von morg. bis nachm.
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3950
Neue Ireneſtr. 16, Htb. II.r
Tür meine ſehr tücht. Frau (auck
V Kochen) ſuche Arbeit für
ganz.
Tag. Steinackerſtr. 1, I.
(*13925

Nummer 26.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November 1913.
Unparteiischer Arbeitsnachweis Darmstant
Grafenſtraße 30, part. (*
Gewerbliche Abteilung, phon Nr. 371).
1.
Geſchät
ſtunden von 812½ Uhr und von 2½6 Uhr.
Allgemeiner unentgeltlicher Nachweis für Arbeitge)
und Arbeitnehmer
Waldſtraße 6, Zimmer N.
2.
Dienſtboten=Abteilung, (Telephon Nr.371). Geſchät
tunden von 912 Uhr und von 36 Uhr
(17
Von den Herrſchaften wird eine Einſchreibgebühr
Pfg. und eine Vermittlungsgebühr von 1 Mk. erhol
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Zur Führung und Uebernahme ſind ca. Mk. 3500 in bar=
Warenlieferungen erforderlich. Nur ernſte Reflektanten, welche obig
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1700Chefssuch. Beamtehier. (I, 2306s
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Feldbergſtraße 103, part. (*13903
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verden eleg. angefertigt. Muffe u.Z
Junge unabh. Frau ſ. Laufdienſt.
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Junge Fran ſucht nachmittags
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ichen Artikel geſucht. Hoher Ver=
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Schulstrasse 9, 2. Stock. (2299
dienſt. Anfragen unter D 40 an
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die Expedition ds. Bl. (23032mm
von morg. frühbis nach dem Spülen
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geſucht. Näh. in der Exp. (*13821im
Eckhardtſtr. 3, Seitenb., part. links.
Baugeſchäft.
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Aelt Mädchen ſucht tagsüber
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3857im) Wendelſtadtſtr. 38, I.
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an die Expedition.
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erhält jeder Kunde
bei Einkauf von 1 Pfund
Chlüſſel. 1 Gewindeteil für einen Hydranten.
Zigarrenſpitze mit
1
1 Karbidaſchenkaſten von einem Automobil. 1 Zwicker. Zu=
Mui.
aufen: 1 ſchwarz und weißer Spitz. 1 Dobermann
(23110
Alpenperle‟ oder Mello‟
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
feinste
Tafel-Margarine, bester Ersatz
ßer
den ſich: 1 Boxer, 1 Rottweiler. 1 Pinſcher, 1 Boxer (zugelaufen).
für
ſe Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
Pgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde
det dortſelbſt jeden Werktag, vorm. 10 Uhr, ſtatt
(23056
Land-Butter
Holzanfuhr.
(23134
für 90 Pfennig
Die Anfuhr von etwa 770 rm Knüppelholz und 130 rm grob
feingeſpaltenes Stockholz aus dem Stadtwald in das Holz
ud
1 Pfund besten Würfel-Zucker gratis.
ſtgazin und auf ſonſtige Lagerplätze im Winterhalbjahr 1913/14 ſoll
geben werden.
Angebote, mit entſprechender Aufſchrift verſehen,
ſind
bis
boſtens Samstag, den 8. November, vormittags 10
Uhr, ein=
ſelchen
.
(23113md
Eiergrosshandel Nath. Rosenstock
Die Bedingungen liegen im Stadthauſe, Zimmer Nr. 39, wäh
der Dienſtſtunden zur Einſicht auf. Angebotformulare ſind
Ludwigstr. 18.
Karlstr. 102
(3
Kaupstr. 42
bſt erhältlich
Nel
Darmstadt, Landwehrstr. 13 u. Niederramstädterstr. 53.
Darmſtadt, den 31. Oktober 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Ekert.
Bekanntmachung.
ſächſter Zuchtviehmarkt in Darmſtadt
Mittwoch, 12. November I. Js.,
Städierende der Ccchnhochschule
vormittags 11 Uhr,
Dienstag, den 11. November 1913.
erhalten im
(B22516
ſoll die der Witwe des Zimmer=
Darmſtadt, den 31. Oktober 1913.
manns Jakob Appelmann, Annc
Darmstädter Pädagogium (Martinstrasse 34)
Margarete, geb. Montag, dahier
Der Oberbürgermeiſter.
durch nur erstklassige Lehrkräfte Vorbereitung auf die
und deren Kindern zugeſchriebene
(23052ms
J. V.: Schmitt.
Primareife u. Abiturienten-Prüfung. Wie fast stets, sc
Liegenſchaft:
bestanden auch im Herbst 1913 sämtliche im Darm-
qm

Flur Nr.
städter Pädagogium vorbereiteten Kandidaten die
III 5949/10 222 Hofreite Rhön
Abiturienten-Prüfung.
ring Nr. 15,
E1e Rechhune
68 Abitur., 56 Priman., 141 Einjähr.

00
III 594 67 Grasgarten
Bisnerige Erioige , ausserdem bestanden 70 Schüler die
(Vorgarten)
Aufnahmeprüfung für andere Klassen
daſelbſt
er evangeliſchen Petrusgemeinde
Anmeldungen werden nach Kiessstraße 95 erbeten. Telephon 2501.
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K73/13
ſo 1912 liegt vom 6. bis 14. November im Pfarr=
Darmſtadt, 6. Oktober 1913,
hus, Beſſunger Straße 65, zu jedermanns Einſicht
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(23094
Müller. (V20974
fin.
Zahh-Flakis
Bekanntmachung.
Darmſtadt.
füheres Eiſenbahngelände
Mittwoch, 3. Dezember 1913,
vormittags 10 Uhr,
O. B. Weber, Dentist
Durch die Verlegung des Bahnhofs Darmſtadt ſind größer
zwecks Aufhebung der Ge=
ſollen

lundeflächen der alten Main=Neckar=Bahn, der Odenwaldbahn und
bisheriger Assistent bei Zahnarzt Dr. Schlapp.
meinſchaft die den
Nach Abſchluß der
Bahn nach Aſchaffenburg frei geworden.
der von Dalwigk zu Lichten=

na=
Wilhelminenstrasse 29.
fräumungsarbeiten auf einem größeren Teil dieſee Gebiets,
(15817a
els, Marie, Freiin zu Char=
nrlich
auf dem Bahnkörper der früheren Main=Neckar=Eiſenbahn
Spreghstunden: vorm. 91, nachm. 26, Sonntags 10-
12 vorm.
lottenburg,
lich der Rheinſtraße
ſoll über das Gelände nunmehr anderweit
der von Dalwigk zu Lichten=
2.
ffügt werden. Ein Teil des Geländes kann
fels, Pauline, Freiin, zu
zu Bauzwecken
Darmſtadt
neu (Eichenh.)
äußert werden. Auch zur Anlage von
Bücherſchrauß, dito lack. Bucher=

dahier
zugeſchriebenen Liegen=
Spezial-
Gärten, Lagerplätzen, Spielplätzen
ſchaften:
ſchrank, 1 nußb. pol. Schlafzim.,
qm
Salon=Bank (Mahag.), Nacht=
Flur
Nr.
dzu anderen Zwecken können Geländeflächen verkäuflich oder
Korsett-Geschäft
V
ſchrank m. Marm., Küchenſchr. u.
27 292 Grasgarten mit
hrweiſe abgegeben werden
Ludwigstrasse 10, I.
Gartenhaus
Tiſch, 1 Spiegel, Ofenſchirm (3teil.
Wir fordern alle Intereſſen auf, uns etwa beſtehende Wünſche
und Verſch. bill. zu verk.
(*13998
Heinrichſtraße,
Bgen
Erwerbs oder Pachtung von Gelände ſchriftlich oder (wäh=
Waſchen und Reparieren von
V28 353 Hofreite Heinrich
Woogsſtr. 5, Nähe der Turnhalle.
unſerer Dienſtſtunden 8½ bis 12 Uhr und 2½ bis 6 Uhr)
Korsetts
ſtraße Nr. 39,
i dlich mitzuteilen. Damit hervortretende Bedürfniſſe bei der Ge
ſür Photograph., Projektion ꝛe
Geſchäftszimmer
unſerem
nieinteilung des Geländes möglichſt berückſichtigt werden können,
bei billigſter Berechnung und
Mita=Lampe (Spirit.=Glühlicht)
(25
Wittmannſtraße 1, zwangsweiſ
erwünſcht, daß uns nähere Angaben recht bald zugehen. (218714
ſchnellſter Lieferung
billig zu verk. bei
(*1400f
verſteigert werden.
Darmſtadt, den 10. Oktober 1913
Auf Wunſch werden dieſelben
Tſcheſchke, Bleichſtr. 5, part.
Darmſtadt, 16. Oktober 1913
abgeholt.
*14032
Großherzogliche Oberförſterei Darmſtadt.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
Kullmann.
Ein gut erh.
Damen-Gesundheits
(Beſſungen)
woos
3flamm. Gasherd
Frantz. (VI,22067
Kursus
Schwerhörige
fr
Binden ohne Naht
billig abzugeben
(*14001
eſen vom Munde, hierdurch der Menschheit wiedergegeben
per Dtzd. 60 Pfg.
Riedlingerſtr. 43, 2. St. links.
Nhaltat für Angehörige. Defekt nicht mehr bemerkbar.
Kartoffelhorden
Geſchwiſter Sauerborn.
unnützer Apparat zur Selbſtheilung, wovor in Zeitungen
1 Hundehütte, faſt neu,
ca. 1½ Ztr. faſſend, M. 3.65, Kraut=
gewarnt
wird; empfohlen durch die oberſte Schulbehörde
Schwarze Winterjacke für kleine
Einmachſtänder, Obſt=
hobel
,
ſeine Badewanne
Dame und ein grünlicher
verſchließbar, billigſt
geſtelle
Baum
Dr. 1.
heilt
Kleiderſchrank
kl. Herd, 1
Wintermantel, beide gut erhalten
Brückner, Holzſtr.
Karl
Wilhelminenstr. 35,
billig zu verk. Heidelberge
ſind billig zu verkaufen
(*14027
Stottern
(*13941
Fernſpr. 1249
strasse 74, im Zig.=Laden. (*119s
(22438a
Ecke Hügelſtr.
Frankfurterſtraße 78, I.
Letzte
Sahen
Ge eee
Zf
Smen
Snen,
Zf.
Zf.
Divid.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
Offenbach . . . . . .
Kurſe vom 4. November 1913.
52,00
3½
¾/10 Oeſt. Südb. (Lomb.)
7 Schuckert, Nürnberg
144,00
76,0
S. 19
Wiesbaden . . . . .
4
84,34
Raab=Oedenburg
,
12 Siemens & Halske
207,30
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
4 Frankf. Hyp.=Kreditv
83,20
87,00
do.
3½
4 Kronprinz Rudolfbahn
2 Bergmann Electr. .
125,00
In Proz
In Proz.
S. 1519, 2126
Zf.
85,00
Worms . . . . .

94,10
93,50
4 Ruſſ. Südweſt . . . . .
10 Deutſch.Ueberſee Electr
162,00
Hamb. Hypoth.=Bank
do.
93,60
5 Agentinier . . . . . . .
87,20
96,40
95,00
4½ Moskau=Kafan . ..
Staatspapiere.
Gummi Peter
25
,
73,75
do
85,10
4 Liſſabonner v. 1888
do
z=
98,80
73,50
84,00
dtiſche. Reichsſchatzanw.
do.
Adler=Fahrradwerk
30
Heſſ. Land.=Hyp.=Banl
4½
Chile Gold=Anleihe
88,50
85,80
84,90
4 Wladichawchas
97,
Deutſche Reichsanl.
.
Verzinsliche
ſtleyer . . . . .
370,50
do.
5 Chineſ. Staatsanleihe
3½
96,60
76,00
de
Rjäſan Koslow . . . .
84,20
Anlehensloſe
Maſchinenf. Badenia
128,00
Heſſ. Land.=Hyp.=Ban=
4
98,80
88,9
do.
Preuß.
70,00
3
Portugieſ. Eiſenb. . . .
Schatzanweiſg.
Badiſche . . . Tlr. 100 178,00
16 Wittener Stahlröhren
125,70
S. 12, 13, 16 .
Japaner .
4½
89,50
. . .
do
84,90
96,60
do. Conſols . .
zu
Cöln=Mindner 100 139,50
8 Steana Romana Petr.
41,80
S. 14, 15, 17, 24/26
5 Innere Mexikaner . .
67,30
ido.
2¾/10 Livorneſer
75,75
74,80
do.
Holl. Komm. . fl. 100 110,80
15 Zellſtoff Waldhof .
209,50
1823 . .
do.
97,70
62,20
Bald. Staatsanleihe .
Salonique=Monaſtir:
96,60
Madrider . . Fs. 100
70,00
12½ Bad. Zucker=Wag=
Heſſ. Land.=Hyp.=Banl
Gold=Mexikaner v. 1904
79,50
75,50
91,60
do.
Bagdadbahn . . . . . .
4 Meininger Pr.=Pfand
häuſel . . . . .
200,00
S. 1 u. 2, 68 . . .
5 Gold=Mexikanen
91,50
do.
,
84,20
Anatoliſche Eiſenb. .
138,00
briefe . . .
10 Neue Boden=A. A.=Geſ.
83,23
S. 35 . . . . . . .
3½ Buenos Aires Prov.
88,30
99,00
Jaſhr. Eiſenbahnanleihe
84,00
Miſſouri=Pacific . . .
65,60
4 Oeſterr. 1860er Loſe
177,00
3 Südd. Immobilien
53,25
S. 911 . . . .
do.
Northern=Pacifie . . .
94,50
84,10
83,6
Aktien inländiſcher
3 Oldenburger . . . . .
Meininger Hyp.=Bank
do.
89,70
Southern=Pacific
95,00
74,70
, ,
-
Raab=Grazer fl. 150
Transportanſtalten
Bergwerks=Aktien.
2½
do.
3
Haumburger Staatsanl
97,60
84,00
5 St. Louis und San
8 Hamb.=Amerika=Paket=
Unverzinsliche
4 Rhein. Hypothek.=Bank
ſ. Staatsanleihe .
98,00
10 Aumetz=Friede
,
Francisco . . . . .
fahrt
. . . . . . . 135,40
140,00
Anlehensloſe
(unk. 1917)
do.
93,40
-
(unk. 1918)
96,70
12 Bochumer Bergb. u
3 Nordd. Lloyd
5 Tehuantepec . . . . . .
,
118,10
Augsburger.
34,50

(unk. 1914)
do.
3½
do.
83,30
Gußſt.
83,20
,
6 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,25
204,25
Braunſchweiger Tlr. 20
Bank=Aktien.
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
do.
73,30
97,70
11 Deutſch=Luxemburg.

Freiburger . . . . Fs. 15
Aktien ausländiſcher
Bank für elektriſche
10
do.
Bsachſiſche Rente
3½
76,30
85,70
Bergb
-
. . . . . . 134,10
Mailänder . . . . Fs. 45
Trausportanſtalten.
Untern. Zürich
97,90
ürttemb. (unk. 1921)
-
Gelſenkirchener . . . . 170½
10
. . . . Fs. 10
do.
Anatol. Eiſenb. 60%
Städte
8½ Bergiſch=Märkiſche
v.
92,30
do.
1875
Harpener . . . . . .
ſl. 7
Meininger . . . .
172,00
Einz. Mk. 408 .
Obligationen.
Bank . . . . . .
142,23
Pillgaren=Tabak=Anl.
Phönix Bergb. und
15
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 586,00
8 Baltimore und Ohio
9 Berlin. Handelsgeſ.
93½
Darmſtadt . . . .
-
153,25
94,60
Sriechen v. 1887 . .
Hüttenbetrieb
v. 1858 fl. 100
,
do.
505,00
6 Schantungbahn . . .
248,00
Darmſtädter Bank
118,90
do.
115,2.
31
tasliener Rente . . . .
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Ungar. Staats . . fl. 100 410,50
6½ Luxemb. Prince Henri
in
Deutſche Bank.
Frankfurt . . . . . . .
163,00
244,0
96,30
Oeſterr. Silberrente
83,90
Caro
Venediger . . . . Fs. 30
.. . . .,
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.)
Deutſche Vereinsbank
21,80
do.
6
95,60
117,23
3½
88,40
do. Goldrente . . .
Laurahütte
. . . . Fs. 400 160,80
,,
Türkiſche
148,50
5 Pennſylvania R. R.
5½ Deutſche Effekt.= und
Zießen . . . . .
108,50
80,80
do. einheitl. Rente
10 Kaliwerke Aſchersleben
Gold, Silber und
140,10
do.
W.=Bank . . . .

111,00
85,50
Induſtrie=
Poretug. unif. Serie
61,40
Letzte
10
Weſteregeln 185,60
Banknoten
Heidelberg . . . . .
10 Diskonto=Kommandit
81,50
Divid.
Aktien.
do. unif. Serie II.
64,00
5 South Weſt Africa . 111,00
Engl. Sovereigns . . . .
do
Dresdener Bank
31
20,44
8½
85,00
146,00
3 Brauerei Werger
9,70
do. Spezial . . .
20 Francs=Stücke . . .
65,00
Karlsruhe . . . . . . .
Frankf. Hypoth.=B.
Prioritäts=
207,70
16,17
94,20
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Punnänier v. 1903 .
98,50
Amerikaniſche Noten . .
do.
Mitteld. Kreditbanl
4,20½
113,90
87,00
Obligationen.
Fabrik
do.
92,20
,

v. 1890 .

Engliſche Noten . . . . .
Magdeburg . . . . .
558,50
7 Nationalb. f. Deutſchl
115.75
20,48
Südd. Eiſenb.=Geſ.
dw.
14 Chem. Fabrik Gries
3½
85,5
v. 1905 . .
Pfälziſche Bank. . .
Franzöſiſche Noten . . . .
Mainz . . . . . . . .
122,20
5½
81,05
95,10
Nordd. Lloyd=Obl
heim

87,40
Puſſen v. 1880 . . . .
98,20

. . , .
Reichsbank
235,00
do.
Holländiſche Noten. . . .
6.48
138,00
85,50
68,95
Eliſabethbahn, freie . .
27 Farbwerke Höchſt..
89,10
89,40
doe. v. 1902 . . . .
Rhein. Kreditbank . .
593,00
Mannheim . . . . .
Italieniſche Noten . . .
126,90
94,20
80,65
Franz=Joſefs=Bahn .
20 Verein chem. Fabriken
99,60
do. v. 1905 . . . .
A. Schaaffhauſen.
do.
Oeſterr.=Ungariſche Noten
Z=
7½
,
.
84,40
Prag=Duxer
24,95
71,40
Mannheim . . .
Bankverein . . .
Schweden . . . . .
329,70
München
105,50
Ruſſiſche Noten . . . . .
. . . . , ,
Oeſterr. Staatsbahn
100,00
97,50
8 Cement Heidelberg .
78,60
berlbier amort v. 1895
Wiener Bankverein .
138,50
7½
Nauheim . . . . . .
3½
Schweizer Noten . . . . .
131,80
Oeſterr. Staatsbahn
89,70
60,85
32 Chem. Werke Albert
Für=k. Admin. v. 190.
79,70
429,00
Nürnberg . . . . . .
do
Pfandbriefe.
96,80
74,50
Holzverkohl. Kon=
12½
Mürk. unifiz. v. 1903
87,70
do.
Oeſterr. Südb. (Lomb.
Reichsbank=Diskonto . .
4 Frankf. Hypoth.=Bank
97,00
84,20
5½
ſtanz . . . . . . .
ung ar. Goldrente . . .
286,50
82,7a
Offenbach . . . . .
eichshank=Lombard 38f.
Oeſt. Südb. (Lomb.),
4.
S. 16 u. 17 . . .
94,30
72,00
6½½
Lahmeyer . . . . .5 .
don. Staatsrente . .
119,00
30,80

[ ][  ][ ]

Seite 12.

Nummer 266.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November 1913.
Unser
Kleiderstoffe
in
Diagonal-Cheviots
Serge, 110 cm breit
verschiedenen Farben
Reklämepreis . . Meter 1.95
Rellame-Verkau
Reklamepreis . . Meter 78
Popelin in verschiedenen
Chevron, sehr dankbar im
Farben
Tragen, in gross. Farben-
Reklamepreis . Meter 2.30
sortiment
den wir, um auch den weitesten
Reklamepreis . . Meter 1.25
Whipcord, in allen mod.
Kreisen unserer Kundschaft Rech-
Farben
Serge, in vielen Farben
Reklamepreis . Meter 2.65
Reklamepreis . . Meter 1.40
pung zu tragen, verlängert haben,
bietet
Hauskleiderstoffe
Blusenstoffe
aussergewöhnliche Vorteile
Solide
Hübsche Bordüren, elegante
Hauskleiderstoffe
Streifen mit Seideneffekten
35
Reklamepreis . . Meter
Diese Veranstaltung eignet sich
58 85 95 1.15 1.35
auch speziell dafür, die als Weih-
Halbwollene Kleider-
stoffe
, schöne Streifen
nachts-Geschenke in Frage kom-
48
Blusenflanelle, helle und
Reklamepreis . Meter
dunkle Streifen
menden Artikel jetzt
Loden, für Hauskleider
Reklamepreis Meter
58
Reklamepreis . Meter
78 88 1.15 1.25 1.35
bedeutend billiger
Halbwoll. Damentuche
65
Reklamepreis . Meter
Crépes, Crepon Damassé
denn je
Schöne
Reklamepreis Meter
Noppen und Streifen
Mn
einzukauten.
1.40 1.95 2.60 2.95
Reklamepreis . Meter 78
Seidenstoffe
Buxkins
weit unter Preis!
für Herren- und Knaben-Anzüge
Türk. gemusterte
Salin de chine
4
125
485
enorm billig!
2
rayé faconne
Japonseide
Reklamepreis
Reklamepreis
Taffet
Für
Meter
Für
Für
Meter 4
Knaben-Anzüge Herren-Anzüge
Hosen
glacé
Satin de chine
Gestreifte Taffet
435
solide Quglitäten 6 10
Meter
Meter
Meter
gestreift
60 cm br.
Reklamepreis
Reklamepreis
1.45 1.75 1.95 2.40 2.95 3.25 3.75
5.20 6.30
3.75
in schön.
1
Meter 2
Meter
Farben
2 Posten
Gestr. Messaline 465
Taffet faconne 40
in mod. Farben
u. Satin de chine
50
*98
2u und
bessere Anzugstoffe
(
faconné
Reklamepreis
1.50
Meter
Meter
Reklamepreis Mtr. &
(23120
Markt
Markt
E=Gebr.Rlothschilid
Gassssee0d
5
Gölner Schwarzbrot
Spanische Weinhalle,
per Stück 50 Pfg.
Für Qualitätsraucher
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im Ausſchnitt ¼ Pfd. 8 Pfg.
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6
von 70 Pfg. an per Liter, bei Abnahme von 10 Liter Preis
(29n
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Inh. Juan Prim, Weingutsbesitzer
Galaht. Tcin Harand-Cigarren
vielfach ärztlich empfohlen
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(17423a
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Lye
schätzt werden, zu 12, 15 und 20 Pfg. das Stück.
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Dasselbe Fabrikat mit gemischter Einlage (darunter

Wilhelm Mitze
½ Havana) zu10 und 11 Pfg. das Stück.
Kiesſtr. 27
Kiesſtr. 27
Spezialität:
80
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Oberhemden, weiß und bunt, per Stück 30 Pfg. (außer mit Kragen),
Im Risichen-eder grösseren Bezügen entsprechende
5
Brot= und Wiener Feinbäckerei,
Vorhemden per Stück 12 und 15 Pfg., Stehumlegkragen per Stück
(22278a
Pfg., Stehkragen per Stück 6 Pfg.
8
Ecke Hügel= und Schützenſtraße.
5
Ermässigung.
Manſchetten per Stück 6 Pfg.
Speise-
Ausführung und Lieferung ſorgfältig.
Cigarren-huport- und Versandhaus
3
Kartoffeln
3
in
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Er ſpielt immer meinen Hofmeiſter, und das mag ich
Schweſter, die noch ein Kind iſt, den Kopf verdrehſt, ſie
nicht
Frau Melodie.
vielleicht verführſt und ſitzen läßt
Wie tief Joſef ſie getroffen, das durfte ſie freilich nicht
Roman von Carl Conte Scapinelli.
Ich verbitte mir ſolche Verdächtigungen!
merken laſſen, denn ſonſt mußte ſie vor Schmerz und Weh
(Nachdruck verboten.)
Spiel, bitte, nicht Komödie! Heiraten kannſt Du ſie
aufſchreien. Sie biß tapfer die Lippen zuſammen. Lange
Lüg’ nicht, Hanſi! Er war empört und verärgert.
nicht!
konnte ſie nicht mehr tapfer ſein, das fühlte ſie.
u
ſagſt mir jetzt die Wahrheit. Ihr duzt Euch! ja oder
Warum nicht?
Indes war Joſef, nach Seffreck ſuchend, durch die
eim?
Spiel keine Komödie, Du weißt, ſie hat nichts und
Tiſchreihen geſchritten, endlich beim Ausgang traf er ihn
Hanſi zögerte, die Tränen ſtanden ihr näher als der
Du erſt recht nicht. Und dann wäre der Weg ein anderer,
und trat ihm gegenüber, aber der lächelte ihn keck und
lro=tz. Aber ſein beſehlender Ton und ein ſchaurigſüßes
zur Heirat. Kein ſolch
den Du einſchlagen müßteſt
harmlos an und ſagte mit der ruhigſten Stimme der
efühl, für den Geliebten zu leiden, überkam ſie. Ja,
Schleichweg!
Welt: Du kommſt mich wohl niederſchießen, weil ich mit
ſuchte ſie.
Wenn Du gar ſo lockende Weiſen ſpielſt, dann wird
Deiner Schweſter getanzt habe?
Wie kannſt Du ſolche Vertraulichkeiten von
ihm
man eben verführt, lieber Kapellmeiſter. Ja, Du haſt
Verdienen tätſt Du’s, weiß Gottk
iwen?
uns am Gewiſſen!
Na, erlaube mal, ſcherzeſt Du?
Ich hab’ ihn halt lieb!
Ich bin zum Scherzen nicht aufgelegt, aber Du ſpielſt
Keine Scherze, dazu iſt das Thema zu ernſt. Gib mir
Kind, was weißt Du, was Liebe iſt, toll macht er Dich
da mit einem jungen Menſchenleben. Wer gibt Dir das
dein Wort, daß ich Dich achten kann
ſit ſeinem Geſchwätz, das iſt alles! Ein Mädchenjäger
Recht, mit meiner Schweſter Dir Vertraulichkeiten zu er=
Seffreck ſah ihn ſcharf an. Eigentlich ſollte ich Dich
er. Nie kann er Dich heiraten. Er hat ja bis oben
lauben, das junge Ding zu duzen?
fordern. Aber ich nehme an, daß Du als Ziviliſt trotz der
nauf Schulden alſo ſchlag’ Dir das aus dem Kopf.
Ich duze ſie?
Uniform nicht weißt, daß Du mir zu nahe trittſt. Ich
ſchau, da im Saal, da gibt es junge, hübſche, feine Heeren
Ja, und in Blicken und frechemTanzen erlaubſt Du
gebe Dir mein Wort, daß ich Dein Fräulein Schweſter
Menge, jedem gönn ich Dich eher, jedem ſollſt Du ver=
noch
mehr!
Dir
nicht heiraten werde
ſſamensvoller und freundlicher begegnen als ihm! Er ver=
Willſt Du mich zur Rede ſtellen?
Wutſchnaubend fuhr Joſef auf: Machſt Du Dir einen
ſemt’s nicht, er verdient keine Träne! Dann brachte er
Jawohl, das will ich! Ganz entſchieden will ich das!
Narren aus mir?
Zum Sitz ihrer Eltern und verſchwand.
Wenn Du Dich beleidigt fühlſt durch mein Vorgehen,
So warte doch, und daß ich
aber nein, Du ſchauſt
Was läßt Du denn den Kopf hängen, Hanſi? fragte
kannſt Du mir ja Deine Vertreter ſchicken!
mich ſo wütend an, als ich Dir mein zweites Verſprechen
Bis jetzt kann ich meine Sache noch ſelbſt ſehr gut ver=
Mutter, iſt’s denn nicht ſchön am erſten Ball? Und
freiwillig gäbe=
hre
:
treten, und auch Du wirſt die Freundlichkeit haben, das
eigenen Augen ſtrahlten vor Freude und Lebensluſt.
Da war Joſefs Maß voll. Ich mein’s gut mit Dir-
Unrecht, das Du begangen, nicht durch einen Skandal zu
arr Joſefs Walzer nicht herrlich, bunt und reich, wie ein
ra 1
noch halte ich Dir die Hand hin, um einzuſchlagen. Er
vergrößern. Gib mir Dein Ehrenwort, daß Du von nun
uenleben!
meine Schweſter ungeſchoren läßt!
zitterte am ganzen Leib, ſeine Augen ſahen drohen auf
ab
Scheußlich war er! Gepreßt brachte ſie es heraus.
Ich laſſe mich nicht binden, laſſ mir nichts abnötigen!
Seffoerk,
Grallſt Du dem großen Bruder wieder einmal?

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Nummer
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November 1913.
Seite 14.
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Und da fühlte jener trotz ſeines eiſernen Trotzes, es
bedürftige Ding unter die Haube kam. Lieber einem ein=
Eben brachte Max Erlinger Hanſi an den Tiſch
dürfe hier kein Skandal entſtehen und es wäre beſſer, dem
fachen, braven Mann ſie zur Frau geben, als um ihr
Eltern zurück und traf ſo mit Joſef zuſammen.
Mädchen abzuſchwören, bevor ihm weitere Unannehmlich=
Blück und ihre Zukunft zittern zu müſſen. Er wollte mit
drückte ihm faſt dankbar die Hand und bat ihn, doch
keiten erwuchſen. Gut, hier mein Ehrenwort. Ich laß
den Eltern einmal darüber reden, die für das Herzens=
ihnen
Platz zu nehmen. Die Unterhaltungn
leben ihrer Tochter, die ſie als Kind nahmen, blind zu
Deine Schweſter und ſehe zu, daß ich in einen kultivierten
wenig einſilbig. Der Vater begann müde zu werde
ſein ſchienen. Jetzt, wo die Gefahr energiſch abgewendet
Teil Europas verſetzt werde, wo es weniger eiferſüchtige
Tochter antwortet nur mit dem Aufgebot aller Kräfte
war, wollte er ſie in ihrer ganzen Größe zur Warnung
Brüder gibt.
Erlingers gleichgültige Fragen. Nur Joſef mariele
den Eltern zeigen
Ich danke Dir, ſagte Joſef. Aber Du brauchſt Dich
Luſtigkeit und gute Stimmung. Er ſah, wie derſch
Die ſtolze Freude, die er anfangs über die Macht ſei=
doch
nicht verſetzen zu laſſen
Hanſis forſchend an ihm hing, als wollte ſie ergrüeh
ner Muſik auf die Menge empfunden, war heute plötzlich
O doch, ſchon um Dich von mir zu befreien, denn ich
ob er mit Seffreck geſprochen; und plötzlich fuhr
bei ihm gewichen, er ſah, wie ſie auch eine böſe Wirkung
eine Gedanke jäh durch den Kopf: wenn die zwei ſich
könnt‟ Dir den heutigen Abend doch nicht verzeihen und
haben konnte, er ſah, wie ſie Widerſtände brach, wie ſie
duellierten! Sie hatte in Romanen oft davon geleſeſt
ich tät Dich ſchikanieren, wo es möglich wäre. Alsdann
Begierden weckte, wie ſie Wünſche doppelt laut werden
Wenn ihr Bruder Seffreck töten würde oder umgekehrf
Sie reichten ſich die Hände. Joſef hatte höchſte Zeit
ließ. Er hatte an ſeiner Schweſter geſehen, wie ſie Schwan=
Es wäre fürchterlich, nicht
Und ſie war daran ſchuld.
Muſik zurückzukehren, und Seffreck ſchritt der Gac
kende haltlos machte. Und gerade darum war er Seffredk
zum Ausdenken!
derobe zu. Er hatte eben einmal kein Talent, auf Bür
o energiſch entgegengetreten, gerade darum, um gut zu
Joſef merkte die Angſt und Ungewißheit in ihren
gerbällen zu reüſſieren
machen, was er mit ſeinen Tönen ſchlecht gemacht
,
Zügen, und ſo rief er ſie kurz an und meinte: Komm,
Während Joſef Rittner den nächſten Tanz automatiſch
Aber was ſollte er ſich denn Vorwürfe machen? Muſil
Hanſi, wir promenieren ein bißchen. Max, Du erlaubſt es
dirigierte, dachte er noch innerlich tief erregt an den Vor=
war
wie der Wein, wie eine Gottesgabe, und wer ſich
doch, nur einen Moment!
fall. Noch war alles gut gegangen. Seffreck hatte trotz
daran berauſchte, mußte innerlich feſt ſein, um edel zu
Sie hing ſich läſſig in ſeinen Arm. Als ſie außer
ſeiner Ironie doch eingeſehen, daß er unrecht tat, und
bleiben
Sehweite der Eltern waren, ſagte ſie haſtig, angſtvoll=
ſchließlich
das Beſte getan, was er konnte den Rückzug
Mechaniſch ſchwang er den Taktſtock weiter, endlich
Du wirſt Dich mit Seffreck ſchießen? Bitte, ſag’ es mir!
angetreten. Leicht war das dem Rauhbein nicht gewor
war der Tanz zu Ende. Es war Zeit, daß er nach den
Ich ertrag’ den Zweifel nicht!
den, der, in allen möglichen Provinzneſtern herumgewor
Eltern und beſonders nach Hanſi ſah
Eigentlich ſollt’ ich es!
fen, ſich eben vor Langeweile das Lumpen, Schuldenmachen
Sie hatte, nur um dem forſchenden Blick der Eltern
Nein, bitte, nein! Alles will ich tun, nur das nicht!
und Courſchneiden angewöhnt hatte. Aber er ſollte ruhig
zu entgehen, die Aufforderung Max Erlingers zum Tanz
Sie flehte ihn mit erhobenen Händen an, daß er ſie raſch,
dort unten anderer Brüder Schweſtern den Kopf ver=
ngenommen
, und diskret und wohlerzogen, wie er war,
um
drehen, andere Mädchen glücklich oder unglücklich machen.
nicht aufzufallen, fortzog
war er, da er merkte, daß ſie einſilbig und aufgeregt war,
Es lag eben in ſeiner Natur, er konnte nichts dafür.
Unter der einen Bedingung tu’ ich es nicht, daß Du
nicht weiter mit Fragen in ſie gedrungen, ſondern hatte
von ihm freiwillig läßt!
Ganz mild wurde Joſef geſtimmt und ganz freudig
ruhig, faſt mechaniſch, den Tanz ausgeführt. Derlei Ver
und er beſchloß, Hanſi es ja nicht entgelten zu laſſen,
Das Schluchzen brach bei ihr aus ir dieſer tiefen
ſtimmungen bei jungen Mädchen auf Bällen kamen ja ſo
nein, ihr ſogar den Trennungsſchmerz und die Enttäu=
Seelenqual
oft vor, ſie hatten meiſt in irgendeiner Rüge der Eltern
ſchung möglichſt zu erleichtern, ſie fleißig in Geſellſchaft
ihren Grund oder in irgendeinem ſitzend zugebrachten
mitzunehmen und bald, bald zu ſorgen, daß das liebes
(Fortſetzung folgt.)
Tanz,

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Seite 16.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November 1913.
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Nummer 260

[ ][  ][ ]

1.
Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
(266.
Mitwoch, 3. Novenber.
1913.
Da ging es tagelang zum Frankfurter= und Jägertor
Mide Kriegsvölker in Darm=
men
e nnn granunten
herein von morgens bis abends, was die Tore nur herein=
wo
jebzt die Landes=Brandverſicherungs=Anſtalte ſich: be=
laſſen
konnten an Truppen der Verbündeten. Da kamen
findet).
Madt vor 100 Jahren.
öſterreichiſche Grenadiere, deutſche und ungariſche Linien=
Dort hatten die Koſaken ein großes Lager aufgeſchla=
Von Ph. Brüchmann.
Infanterie, alle in weißen, vielfach blutfleckigen Röcken,
gen. Die Pferde waren reihenweiſe an Pfähle gebunden,
ungariſche Huſaren, Küraſſiere, Dragoner und endloſe
gegen Ende des Monats Oktober verbreitete ſich
B
dazwiſchen lagerten die Reiter auf Stroh. Neben jedem
Züge von Artillerie und Fuhrweſen. Auf die Kaiſerlichen
mſtadt die Nachricht von der Niederlage der Fran=
ſtak
die Pike in der Erde. Für die Führer waren Zelte
folgten die Ruſſen. Deren Einmarſch eröffnete die irregu=
ſhei
Leipzig und dem Vormarſch der Verbündeten
aufgeſchlagen, vor dieſen waren die Standarten aufge=
läre
Reiterei, die aus halbwilden ſibiriſchen Reitervölkern
em Rhein. Sie rief einerſeits Freude, andererſeits
pflanzt. In dieſem Lager herrſchte ſtets ein bewegtes
beſtand. Da zogen Tataren, Kirgiſen, Baſchkiren, noch
Pzung hervor. War doch Heſſen ein franzöſiſcher Va=
Leben, es glich oft mehr einem Markte. Da kauften die
mit Pfeil und Bogen bewaffnet, Kalmücken und andere
ſhtat und galt als ſolcher für die anrückenden Sieger
Bürger Beutepferde, dort wurden geraubte Koſtbarkeiten
aſiatiſche Völkerſtämme von ſchreckenerregendem Aeußeren
Eindesland. Sogleich verließen der Großherzog und
um billiges Geld erſtanden. Manche der Koſaken hätten
vorbei. Es folgten Koſaken auf kleinen zottigen Pferden,
üne
Pemahlin fluchtartig die Reſidenz und wandten ſich
einen wahren Trödelladen aufgeſtellt, in dem alles mög=
den
ſpitzen Kolpak auf dem Kopfe, in der Rechten die Pike.
Mannheim. Wie eine drückende Schwüle legte ſich
liche Zuſammengeſtohlene zum Verkauf ſtand. Hier wurde
Dann kam Linien=Infanterie, Reiterei dann die Artillerie

ſticht vor kommenden Ereigniſſen auf die Bevölke=
nach
dem Takte der Balalaika getanzt, da an einem Delin=
mit
viel reitenden Batterien. Für ſich allein zog die ruſ=
quenten
die Prügelſtrafe vollzogen, wobei zwei Koſaken
Raub und Plünderung wurden allgemein befürch=
ümt

ſiſche Garde ein, wahre Elitetruppen. Viel Aufſehen er=
den
Verurteilten hielten und zwei andere mit Knuten auf
Mit
dem Erſcheinen der Feinde, insbeſondere der Ko=
regten
die Preußen. Strammen Schrittes zogen ſie unter
ihn einhieben. Oft wurden Reiterſpiele aufgeführt, bei
mit Bangen entgegengeſehen.
den Klängen des Preußenmarſches dahin. In der Land=
denen
die waghalſigſten Produktionen vorgeführt wur=
Nachmittag des 2. November erſchienen die erſten.
Mn
wehr marſchierten graue Männer neben blutjungen Bur=
den
. Da ſprang z. B. ein Koſak in voller Ausrüſtung auf
die Vorhut der Verbündeten, das in der Kriegs=
ſchen
. Viele waren mit dem Eiſernen Kreuz dekoriert.
ein galoppierendes Pferd, lud, auf dem Sattel ſtehend, ſein
Mächie
rühmlichſt bekannte Mensdorffſche Streifkorps,
Den Schluß dieſer Truppenzüge bildete jedesmal die Ba=
Gewehr feuerte und ſprang in raſendem Galopp wieder
d aus zirka 1000 Reitern, k. k. Huſaren und Ko=
gage
, welche aus requirierten Bauernfuhrwerken beſtand
vom Pferd, um ſogleich dasſelbe Kunſtſtück zu wieder=
Es befand ſich auf dem Marſche nach dem Rhein und
Win
und von Reiterei begleitet wurde.
holen. Es war ſtets etwas zu ſehen im Lager der Ko=
iar
in der heſſiſchen Reſidenz nur ſo lange auf, als
Alle Häuſer waren beſtändig von Einquartierung
ſaken und allen ſchien es wohl zu ſein auf der herbſtlichen
mmandant mit den Regierungsräten im Kanzlei=
Wieſe.
vollgepfropft, die jeden Tag wechſelte. Einen Tag beher=
dt
verhandelte, was ungefähr 2 Stunden in Anſpruch
bergten die Bürger bayeriſche Jäger, den anderen unga=
Jeden Abend fand vor der Wohnung des ruſſiſchen
aict
riſche Huſaren, den dritten Koſaken oder ſchlitzäugige
Generals von Sacken in der oberen Rheinſtraße Zapfen=
ährenddeſſen
warteten die Reiter auf dem Luiſen=
ſtreich
ſtatt, der ſtets eine große Anziehungskraft für die
Baſchkiren, den vierten preußiſche Landwehr, dann wieder
ſtiegen von den Pferden, ließen ſich von den zahlreich=
laiſ

Bewohner der Stadt hatte. Vorgetragen wurden meiſt
Von einer regelrechten Einquar=
ruſſiſche
Garde u. ſ. f.
Allggeilten Bewohnern der Stadt anſtaunen und mit
militäriſche Stücke, den Schluß bildete jedesmal ein ruſſi=
tierung
konnte keine Rede ſein. Die Soldaten wurden
Aſſtvein und Tabak traktieren. Die Darmſtädter
ſches Kirchenlied.
von den Offizieren einfach in die Häuſer gewieſen, hier
autſe
hier zum erſtenmal die gefürchteten Koſaken, von
10 Mann, da 20, dort 50. In Ermangelung von Ställen
M
Sonntags vormittags fand auf dem Paradeplatz
tan ihnen wahre Schauergeſchichten erzählt hatte.
ſtellten die Reiter ihre Pferde in die Höfe und Torfahrten
Eu
Gottesdienſt ſtatt. In der Mitte des Platzes ſtand der
Erwarten gaben ſie ſich aber nicht der Plünderung
der Häuſer
Altar mit brennenden Kerzen, davor ein Pope im gold=
Kutte
oindern tranken ganz gemütlich ihren Wotka und
Die allgemein befürchtete Plünderung blieb aus. Die
geſtickten Gewande. In der Nähe des Altars war ein
ſef ihre Pfeifen.
Verbündeten hielten wider Erwarten ſtrenge Manneszucht,
Soldaten=Sängerchor aufgeſtellt, der mit dem Geiſtlichen
folgten einige Tage der Ruhe. Eines Mittags
die allerdings nur durch Androhung der härteſten Strafen
die Liturgie verrichtete. Ringsum ſtanden die Truppen,
dann den Bürgern durch die Schelle bekannt ge=
aufrecht
erhalten werden konnte. Immerhin kamen Aus
vor dem Altar knieten die Offiziere. Der Gottesdienſt he=
ſich
ſogleich auf ſtarke Einquartierung vorzubereiten
ſchreitungen vor, die aber, ſobald ſie zur Anzeige gelang=
ſtand
in Beten und Geſang, gepredigt wurde nicht. Zum
pen Abend erfolgte dann der Einmarſch einer baye=
ten
, ihre Sühne fanden.
Schluß trug der Pope die Heilige Schrift ein paarmal um
aft
Armee=Diviſion. Mit ſchmetternder Muſik mär=
den
Altar herum und teilte dann an die Offiziere das ge=
Mittlerweile war auch Heſſen vom Rheinbund abge=
ſiltiſten
die Truppen ein. Voran ſchritten Chevaulegers,
weihte Brot aus.
fallen und auf Seite der Verbündeten getreten. Der Groß
ſülll lamen Scharfſchützen, darauf Linien= und Land=
Gegen Ende des Jahres 1813 verließen die Truppen
herzog kehrte wieder in ſeine Reſidenz zurück.
AImfanterie, zuletzt Artillerie. Am anderen Tage
mehr und mehr die Stadt und mit dem Beginn des neuen
Mehrmals wurden lange Kolonnen zerlumpter fran=
die
ganze bayeriſch=öſterreichiſche Armee ein. Sie
1
Jahres war ſie vollſtändig geräumt. Die Verbündeten
zöſiſcher Nachzügler durch die Straßen geführt. Das war
Henige Tage vorher die retirierenden Franzoſen bei
für die Darmſtädter ein ganz neuer Anblick. Sie hatten
waren über den Rhein gegangen und marſchierten nach
A-aufhalten wollen, dabei aber trotz größter Tapfer=
Paris
wohl ſchon gefangene Oeſterreicher und Preußen, doch noch
urch die Unfähigkeit ihres Führers eine empfindliche
War auch die Befürchtung vor Raub und Plünderung
gefangene Franzoſen geſehen.
nie
Mirtage erlitten. Es waren 56000 Mann, die teils
nicht in Erfüllung gegangen und hatten ſich die Verbün=
Wie leicht erklärlich, hatten dieſe anhaltenden Truppen=
Minarſchierten, teils hier bequartiert wurden
deten im allgemeinen gut betragen, ſo waren doch die
Durchmärſche mancherlei Krankheiten im Gefolge. Typhus,
ſſie paar Tage ſpäter begann der Durchzug der gewar=
unaufhörlichen
Einquartierungen zu einer drückenden Laſt
Ruhr und Blattern wurden eingeſchleppt und mancher Be=
köhmiſchen
Armee. Dieſelbe ſetzte ſich, abgeſehen
geworden und die Bürger atmeten erleichtert auf, als die
wohner der Stadt fiel ihnen zum Opfer.
Piweriſchen, aus öſterreichiſchen, ruſſiſchen und preu=
letzten
der Alliierten zum neuen Tor hinausmarſchiert
Was
Am längſten hielten ſich hier die Ruſſen auf.
TTruppen zuſammen. Dabei befand ſich die kaiſer=
nicht
bei den Bürgern einquartiert war, biwakierte vor
waren.
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[ ][  ][ ]

6 Bmmmer
Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November 1913.
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Nummer 266
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November 1913.
Seite 22.
Roggenmehl, hieſiges, Nr. 0 23,1024.25, Nr. 1 2323,50
auch Amerika weniger exportierte, ſo ſind die Weltver=
Nr. 2 20,5020,75
chiffungen von 338000 in der Berichtswoche auf 231000
Sport, Spiel und Turnen.
Tonnen zurückgegangen. Trotz alledem hat ſich die Ge=
chäftslage
auf den deutſchen Märkten bisher nicht ſonderlich
r. Leichtathletik. Der leichtathletiſche Offiziers=Wett=
Literariſches.
gebeſſert. Abgeſehen von Weſtdeutſchland, wo der ſchwach
kampf Berlin-München, der in der bayeriſchen Hauptſtadt
verſorgte Bedarf etwas mehr mit Anſprüchen hervortrat
zum erſten Male ſtattfand, endete mit dem Siege der
Mein buntes Buch Von Hermann
und auch ſonſt die gedrückten Preiſe Kaufluſt anregten
Offiziers=Mannſchaft des Berliner Sport=Klubs mit 55:45
Löns. Adolf Sponholtz’ Verlag, G. m. b. H., Hannoveg.
blieb der Abſatz ſchleppend, zumal das Exportgeſchäft ir
Punkten. Die Berliner Mannſchaft, in der ſich auch Prinz
Gebunden 3,50 Mk. Dreißig Naturausſchnitte ſind es, die
letzter Zeit ſehr ſchwierig geworden iſt. Während Weizen
Friedrich Karl von Preußen befand, gewann 6 von den
uns Hermann Löns in dieſem Buche vorführt. Alltäg=
vom
Weltmarkte immerhin einige Anregung erhielt, fehlte
10 Konkurrenzen. Im einzelnen ſiegten: 100 Meter=Lauf
liches, immer und immer wieder Geſehenes, führt er uns
es für Roggen an jeglicher Unternehmungsluſt, und
Lt. Perl=Mückenberger=Berlin 11.7 Sek.; Kugelſtoßen: Lt.
in einem Teile davon vor, und doch iſt es uns, als ſähen
namentlich der Umſtand, daß ſich an der Küſte wenig Ver=
Römer=München, 10,25 Meter; Weitſprung: Lt. Kriebel
wir den Feldteich, die Kirchhofsmauer mit ihren Pflan
wendung für das Angebot zeigt, wirkte um ſo drückender,
München, 5.52 Meter; 400 Meter=Laufen: Lt. Haugg= Mün=
zen
und Tieren, den Rain den Waldrand, den alten Baum=
als
gegen die Ware vielfach Lieferung abgegeben wurde
chen, 55.2 Sek.; Speerwerfen: Oberlt. v. Reichenau 40 Me=
im
Walde, die Kanalböſchung, die Dornhecke, die Stroh=
In Hafer beſteht das ſtärkere Angebot meiſt aus geringem
ter; Hochſprung: Lt. Born=Berlin, 1,60 Meter; 400 Meter=
dieme
und die Kiesgrube zum erſten Male. Wer einiger=
Material, das nur zu gedrückten Preiſen Aufnahme findet
Stafette: 1. Berliner Sport=Klub (Lt. Bonn, Oberlt. von
maßen Augen für die bunte Welt um ſich hat, der wird
ute Ware iſt vom Konſum als auch von Exporteuren zur
Reichenau, Lt. Perl=Mückenberger, Oberlt. Prinz Fried=
viel
aus dieſen dreißig mit Verſtändnis und Liebe ge=
Erfüllung früherer Exportabſchlüſſe geſucht, aber verhälte
rich Karl von Preußen), 48¼0 Sek.; 1500 Meter=Laufen
malten Schilderungen gewinnen, ſei er jung oder alt=
nismäßig
wenig offeriert. Für Futtergerſte brachte die
Lt. Haugg=München 5 Min. 2 Sek.; Diskuswerfen:
Wir glauben deshalb, daß das bunte Buch von Löns auch
Berichtswoche, nach den letzten Kursrückgängen eine kräf
Oberlt. v. Reichenau 32,68 Meter; 1600 Meter=Olympiſche
ein wertvolles Hilfsmittel im natur= und heimatkundlichen
tige Erholung, zumal der Konſum zu den ermäßigten
Stafette: Berliner Sport=Klub (Oberlt. v. Reichenau,
Unterricht ſein wird
Preiſen ſtärker zugriff. Auch Mais war feſter, da die argen=
Oberlt. Meyer, Lt. Bonn, Oberlt. Prinz Friedrich Karl)
tiniſchen Abladungen ſtark abgenommen haben und der
400 Meter=Offiziers=Stafette (lokal): I. Infanterie=Regt
europäiſche Mais ſich noch nicht in exportfähigem Zuſtande
in 50¾10 Sekunden.
Stimmen aus dem Publikum.
befindet. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſche Ge=
sr
. Lawn=Tennis. Die Lawn=Tennis=Welt=
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt
reide am letzten Marktage wie folgt:
die Redaktitl
meiſterſchaftskämpfe, an denen ſich deutſcherſeits
rtung; für ſie bleibt auf Grund d
keinerlei Vera
Ib). 2 d
nur H. Kleinſchroth=München und C. Bergmann=Dresden
Hafer
Weizen
Rogger
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)

beteiligen, nahmen in Stockholm ihren Anfang. Im
157
54
Königsberg.
Darmſtädter Schwimmbad.
(1
*3
(3
Herren=Einzelſpiel ſchlug der Weltmeiſter Wilding den
163
178
48
Danzig
(*1
175
Das Darmſtädter Schwimmbad iſt eine ſegensreiche

Schweden Wennergren, der in den beiden letzten Sätzen
Stettin
156
152
(41
,
-
148

Einrichtung, und man kann der Stadtverwaltung hierfür=
ehr
Gutes zeigte, 6:0, 6:3, 8:6; der Franzoſe Germot be=
184
159
Poſen
,
2
-
-
157
51.
ſiegte den Schweden Nylen 3:6, 6:0, 6:1, 6:4 und ſein
nicht genug Dank ausſprechen. Nur eins hätte ich zu be=
185
Breslau .
-
(1
Berlin
180
83
156½ (
mängeln. Es ſind dies die Preiſe für Abonnementskarten
Landsmann Deeugis 611, 6.2, 5.7, 6:3 den Englände=
-
(
169
Magdeburg
162
Barnes. H. Kleinſchroth gewann kampflos gegen den
180
Für Studenten koſtet eine Semeſterkarte 10 Mark und eine
-
176
168
18
-2
Halle . .
*1
Dänen Rovſin, der zurückgezogen hatte unterlag dann
Monatskarte 2,25 Mark. Warum läßt man einem Schülel
,
(1
(6
164
Leipzig
18
6
aber trotz hervorragenden Spieles 6:8, 4:6, 9111. C. Berg=
173
,
über 15 Jahren nicht dieſelbe Vergünſtigung zuteil wey
-
-
(3
Roſtock
52
170
mann ſchlug den Schweden Möller 4:6, 6.0, 6:4, 6:1 aus
den? Hängt ein Gymnaſiaſt uſw. nicht ebenſo ſehr noch
,
2
-
(
168
85
156
Hamburg
dem Felde. Frau Fick-Setterwall=Schweden erkämpften
an des Vaters Geldtaſche wie ein Student? Oder glaubt
-
18
(1
-
Hannover
50
164
,
ich im gemiſchten Doppelſpiel einen leichten Sieg 3.6,
die Stadtverwaltung, einem ausländiſchen Studenten
2
4-5
190
Düſſeldorf .
172
160
6:3, 6:0 über Frl. Bjurſtedt=Norwegen-Möller=Schweden.
mehr Entgegenkommen zeigen zu müſſen, als dem noch
1
2
Köln
169
187
2
58
sr. Rudern. Um die Skuller=Meiſterſchaft
ſchulpflichtigen Sohr
eines hier
ſteuerpflichtigen

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162½ (
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von Auſtralien fand am 1. November auf dem
Vaters? Ueberall bei Vorträgen, Konzerten uſw. haben
-
-
195
65 (*1
Mannheim . .
175
Paramata ein Ruder=Match zwiſchen Richard Arnſt und
die Schüler gleich den Studenten Ermäßigungen. Ich
-
205
177½
172½ (
Straßburg . .
)
James Paddon ſtatt. Arnſt, der im Vorjahre ſeinen
denke, daß dieſe Zeilen genügen werden, eine gleichee
-
München
210
165 (3
168

Weltmeiſtertitel dem Engländer Barry abtreten mußte,
handlung auch beim Schwimmbad alsbald eintreten
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 187 (0,75)
wurde auch jetzt von Paddon überraſchenderweiſe verhält=
zu
laſſen.
Peſt April 192,10 (*0,70), Paris Nov. 207 (0,80), Liver=
nismäßig
leicht geſchlagen, denn Paddon konnte ſeinen
pool Dez. 158,40 (3,35), Chikago Dez. 132,40 (F 2,50)
Gegner drei Längen hinter ſich laſſen. Dieſer Kampf war
Roggen: Berlin Dez. 157,25
(1,75). Hafer: Berlin Dez
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt k.
gleichzeitig ein Vorſpiel für die Weltmeiſterſchaft, denn der
158 (* 0,50). Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg un
Sieger dieſes Matches kommt für eine Herausforderung
Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
verzollt ſchwim. 105,50 (* 1,50), Nov. 104,25 (0,25).
um die Weltmeiſterſchaft gegen Ernſt Barry in Frage
35 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nurü
Mais: La Plata ſchwim. 107,50 (F 3,50), Okt./Nov.
Außer Paddon beabſichtigt auch der Engländer Willian
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen
108,50 (* 2) Mark.
Albauy ſeinen Landsmann Barry um den Weltmeiſter=
Geborene. Am 29. Okt.: dem Schloſſer Hch. Sproß
titel herauszufordern. In dieſem Match ſoll auch gleich=
Liebfrauenſt. 90, ein S. Georg Friedrich. Am 27.
H. Frankfurt a. M., 4. Nov. ( Fruchtmarkt=
zeitig
die Meiſterſchaft von England entſchieden werden.
Fabrikarbeiter Friedrich Schwarz, Kirchſtr. 10, eine
bericht.) Der Wochenmarkt zeigte nur wenig Verkehr
Albany hat um die engliſche Meiſterſchaft bereits 1911 ge
MNargarete. Am 29.: dem Mechaniker Heinrich Karl Jakol
und geringe Preisveränderung, da die Kaufluſt fehlte
kämpft. Barcy ſchlug ihn auf der klaſſiſchen Strecke Putney=
Haumbach, Geiſtberg 1, eine T. Helene. Am 1. Noh
während einheimiſche Brotfrüchte reichlich angeboten
Mortlake leicht. Barry hat ſich bereit erklärt, gegen Al
dem Vizefeldwebel im Inf.=Regt. Nr. 115 Franz Joſehh
varen. Auch Hafer wurde ſtärker offeriert bei etwas
bany zu rudern, verlangt jedoch einen höheren Einſatz
Schlitz, Zimmerſtr. 11, ein S. Franz J. Heinrich. Am
billigeren Preiſen. Gerſte und Mais ohne Veränderung,
als die von Albany in Vorſchlag gebrachten 200 Pfund
dem Proviantamtsinſpektor Wilhelm A. Friedr. Jahnll
ebenſo Futtermittel. Die Forderungen für Mehl lauten
Sterling. Barry will ſeinen Titel umſoweniger um einen
Rhönring 103, ein S. Am 30. Okt.: dem Vizefeldwebel
wie in der Vorwoche
Der Mannheimer Getreide=
geringeren
Betrag als 500 Pfund Sterling riskieren, als
Chriſtian Schroedel, Liebfrauenſtr. 54, ein S. Chriſtil
markt iſt ruhig. An der Berliner Produkten=
hm
auch bei der Begegnung mit Paddon ein Einſatz in
Wilfried Hans. Am 3. Nov.: dem Schloſſer Andr. Gro
börſe war Weizen matt auf Abgaben der Importeure
dieſer Höhe in Ausſicht ſteht. Barry iſt der Anſicht, daß
Feldbergſtr. 82, ein S. Ludwig. Am 28. Okt.: dem Schäll
und Zunahme der Zufuhren. Die Beſtände wachſen
eine Summe von 200 Pfund Sterling ſelbſt im Falle eines
ner und Wagenführer Wilhelm Friedrich Schott, Kaſe
raſch, beſonders in Sachſen, ſo daß der Abſatz dahin ſtockt.
Sieges keine genügende Entſchädigung für die lange
ſtraße 45, ein S. Karl. Am 29.: dem Schloſſer Heinl
Roggen blieb hingegen behauptet auf Deckungen und Käufe
Trainingszeit ſei.
Luh, Kirſchenallee 11, ein S. Udo.
der Kommiſſionäre. Hafer bei ruhigem Geſchäft eher feſt,
Paris, 4. Nov. Miniſterpräſident Barthou
wobei aber nur gute Sorten bevorzugt wurden. Nach den
empfing den Hauptausſchuß der franzöſiſchen Sportver
Aufgebote. Am 30. Okt.: Ofenſetzer und Plattenle
letzten Kabelmeldungen von amerikaniſchen Ge=
einigung
und den Vorſtand der Olympiſchen Spiele Frank=
Gg
Feick und Köchin Chriſtiana Heil, beide Arheill
reidemärkten (Chikago und Neu=York) war Wei=
reichs
in deren Namen Graf Clary den Beiſtand der
Straße 66. Maurer Adam Rettig und Schneiderin
en und Mais nach feſter Eröffnung auf beſſere Verhält=
franzöſiſchen
Regierung für die Teilnahme der
Leber, beide in Griesheim b. D. Schloſſer HeinrichA
niſſe im Exportgeſchäft wieder nachgebend da die Kom
Franzoſen an dem im Jahre 1916 in Berlin ſtatt=
Schuchmann hier und Eliſab. Hartmann in Griesheim
miſſionshäuſer verkauften und die enttäuſchende Nachfrage
findenden olympiſchen Spiele erbat. Barthou verſprack
b. D. Am 31.: Förſter Karl Ernſt Auguſt Volmal
des Publikums verſtimmte. Die ſichtbaren Weizenvorräte
das ihm unterbreitete Geſuch, und die erbetene Unterſtütz=
Oberurff und Maria Eliſab. Brönner in Aſchaffenbu
ſind dort in dieſer Woche von 58,03 Mill. Buſh. auf 61,88
ung im Betrage von 400000 Francs vor dem Parlament
Kellner Heinr. Spät und Theres Wolf, beide in Fraſl
Mill. Buſh. geſtiegen, hingegen die Maisvorräte von
wohlwollend vertreten zu wollen.
furt a. M. Rentner Franz Engelbert Winzen in
7.08 Mill. Buſh. auf 6,21 Mill. Buſh. zurückgegangen
und Kath. Speckhardt in Bad Nauheim.
In Kanada erhöhten ſich die Weizenvorräte in dieſer
Eheſchließungen. Am 30. Okt.: Schuhmacher Ludtll
Landwirtſchaftliches.
Woche von 17,08 Mill. Buſh. auf 18,58 Mill. Buſh
Molter hier und Eliſabetha Steitz in Kirchvers.Hall
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Getreide= Wochenberich=
diener
Georg Hübner und Chriſtiana Karoline
Weizen, hieſiger und Wetterauer, 1919,25, norddeutſcher
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
beide hier. Am 1. Nov.: Kaufmann Karl Heinleinn
1919,25, kurheſſiſcher 1919,25, ruſſiſcher 22,2523, La
vom 28. Oktober bis 3. November
Bautzen und Katharina Fay hier. Eiſendreher Ludſh
Plata 22,5023, rumäniſcher 22,2523, Redwinter 22,50
von der Schmitt hier und Anna Scherf in Roßdll
Auf dem Weltmarkte war in der Berichtswoche eine
bis 23, Manitoba 22,2522,75, Kanſas 2222,75, Walla
Buchbinder Leo Niedermann und Fabrikarbeiterin
etwas feſtere Tendenz zu beobachten. In Amerika zeigen
Walla 22,5023; Roggen, hieſiger, 1616,25, bayeriſcher
Daum, beide hier. Kaufmann Karl Jungknechtel
die Ablieferungen ſchon ſeit längerer Zeit geringen Um
16.2516,50, ruſſiſcher 17,5018, amerikaniſcher
rumä=
-
Eliſab. Biermann, beide hier. Bäckermeiſter Jak.
fang, und die Offerten von dort ſind knapp und teuer
niſcher 17,5018; Gerſte Pfälzer, 1717,50, hieſige und
und Haushälterin Juliane Frank, beide hier.
Auch Kanada hat ſeine Forderungen zuletzt merklich er=
Wetterauer 16,5017, Riedgerſte 16,5017, ungariſche 24
höht und iſt gleichfalls vorſichtiger geworden, zumal man
bis 24.50, fränkiſche 1717,50; Hafer, hieſiger. 16,2517
Geſtorbene. Am 30. Okt.: Chriſtian Spange
drüben bereits viel vorverkauft hat und man zunächſt
bayeriſcher 16,7517,25, ruſſiſcher 16,5018,50 amerika
Kreiskaſſerechner i. P., 86 Jahre, ev., Mauerſtr. 9. Am
weitere Nachrichten aus Indien und Argentinien ab=
niſcher
16,7517,50, rumäniſcher 16,7518,50; Mais, mixed,
Karl Alfred Max Langheinz, Zahnarzt, 28 Jahre
warten möchte. In erſterem Lande hat die Trockenheit
14,2514,50, ruſſiſcher 14,5014,75, Donaumais 14,50
Zimmerſtr. 3½. Am 1. Nov.: Johann AdamSüll
weiter angehalten, ſo daß die Anbaufläche eine erheb
bis 14,75, rumäniſcher 14,5014,75 La Plata 14,2514,50
Fuhrmann, 55 Jahre, ev., Sackgaſſe 7½. Eliſabethd
liche Einſchränkung aufweiſen dürfte. Ueber Argentinien
weißer Mais 14,4014,60, Weizenſchalen 99,25, Weizen=
hardt
geb. Nennſtiel, 43 Jahre, ev.. Ehefrau des Form
lauten die Berichte ſehr widerſpruchsvoll: zum Teil be
kleie 8,508,75, Roggenkleie 1010,25, Futtermehl 1214
Grafenſtraße 9. Am 20. Okt.: Karl Kruſe, Privatieln
droht Trockenheit die Saaten, zum Teil ſollen Fröſte ge=
Biertreber, getrocknet, 12,5013, Futtergerſte 13,5013.75;
Jahre, ev., Schuchardſtr. 13. Am 1. Nov.: Johanna
ſchadet haben, in anderen Gebieten wird über zu viel
Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab Mannheim), Nr. 0
29,75
bold geb. Roſier, Witwe, 79 Jahre, deutſch=kathzall
Regen ſtellenweiſe auch über Heuſchrecken geklagt. Beach=
bis
30,25 feinere Marken 30,5030,75. Nr. 1 28,7529
Offenbach, hier Karlſtr. 34. Eliſab. Mahler geb.a
tung fand ferner die Zurückhaltung Rußlands, ſowie der
feinere Marken 29,2529,50, Nr. 2 27,5027,75,
einer
zettel, 40 Jahre, ev., Ehefrau des Hauſierers, Grafenſtrl
Umſtand, daß die Ausfuhr dieſes Landes in der letzten
Marken 2828,75, Nr. 3 25,7526, feinere Marken 26,25
Am 2.: Rudolf Twardowski, 11 Mon., kath.,aſen
Woche eine erhebliche Einſchränkng erfahren hat, und da
bis 26,50, Nr. 4 21,7522, feinere Marken 22,2522,50;
ſtraße 9
einherging. Kraft und Geſundheit der Nerven ſind alſo
kung und Auffriſchung abgeſpannter Nerven das Biochin=
*:
abhängig von ihrem Reingehalt an Nervenſubſtanz. In
in ſteigendem Maße mit vorzüglichem Erfolg angewendch
Gesunde Nerven
der Tat ſtellt die Ernährung der Nerven einen der glück
Im Biocitin beſitzen wir ein unerſchöpfliches Kräſte=
lichſten
Erfolge der modernen Wiſſenſchaft dar
eſervoir für den menſchlichen Organismus. Wer durch
geben Arbeitsfreudigkeit, Energie, Erfolge in Beruf und
Zu dieſer wiſſenſchaftlichen Erkenntnis war man ſchon
Krankheit, Ueberarbeitung oder andere Umſtände in ſeiner
Leben. Beginnen die Nerven zu verſagen, ſo entſchwinden
vor Jahren gelangt, aber ihre Nutzbarmachung in der
körperlichen oder geiſtigen Leiſtungsfähigkett herunter=
Wohlergehen und Wohlbefinden bald, um der Untätigkeit,
Praxis ſtieß zunächſt leider auf enormelHinderniſſe, denn es
gekommen iſt, den Anforderungen ſeines Berufes kraſt=
Sorgen oder gar Schlimmerem Platz zu machen. Au
war lange Zeit nicht möglich, ein Nährpräparat herzuſtellen,
und hoffnungslos gegenüberſteht, wegen Kräftemangel=
der
Nerven ſind auch die meiſter
Schwäche und Defekte
as alle Nährſtoffe, ſpeziell auch
der Lebensfreude und dem Lebensgenuß entſagen z
örperlichen Leiden zurückzuführen
ür die Nerven, in konzentrierter
nüſſen glaubt, wird im Biocitin eine Kraftquelle finden
Man achte deshalb bei der Körper
Form enthält. Es mußte erſt ein
die ſeine Leiſtungsfähigkeit wiederherſtellt, ihm neuen
pflege vor allem auf Kräftigung
neues Verfahren gefunden werden
Lebensmut verleiht, ihn wieder Menſch unter Menſchen
Ste
ſeiner Nerven! Die normale Le
das die Herſtellung genügender
64
ſein läßt.
bensfunktion des Nervenſyſtems
Mengen dieſer koſtbaren Sub=
Biocitin iſt das einzige Präparat, welches nach dem
wird hervorgerufen durch eine eigen=
46
ſtanzen von phyſiologiſch reiner
patentierten Verfahren von Profeſſor Dr. Habermann
tümliche, in den Nerven enthaltene
Beſchaffenheit ermöglichte.
Prof.
hergeſtellt wird. Wir bitten daher, unbedingt minder=
Subſtanz. In den Nerven der an
Dr. Habermann iſt die Löſung
wertige Nachahmungen und loſer abgewogenes Präparat
fortſchreitender Entkräftung Leiden


dieſes wichtigen Problems
gelun
zurückzuweiſen. Biocitin iſt nur in Originalpackungen
den kann man mikroſkopiſch auch
Querſchnitt eines degene=
gen
. Unter Anwendung
ſeines
Querſchnitt eines
n Apotheken und Drogerien käuflich. Falls nicht erhält=
einen
fortſchreitenden Schwund die=
rierten
Nervenbündels
geſunden Nervenbündels
patentierten Verfahrens gelangt
ich oder etwas anderes angeboten wird, wende man ſich
ſer Nervenſubſtanz nachweiſen, und
ein großer Teil der Nerven
jetzt ein Kräftigungsmittel unter
Der Verſand erfolgt ohne Berechnung
umgekehrt hat man
direkt an uns.
obald Schwachen und Zurückge=
faſern
iſt vollſtändig zu=
dem
Namen Biocitin in den
bliebenen die fehlende
von Porto und Verpackungsſpeſen
bezw. geſchwundene Nervenſubſtanz
grunde gegangen.
Handel, welches alle dem Körper
in geeigneter Form zugeführt wurde, ſtets eine auffallende
Ein Geſchmacksmuſter nabſt einer populär=wiſſenſchaft=
Beſſerung des Allgemeinbefindens wahrgenommen, mit der
nötigen Nährſtoffe nur in geläuterter idealer und kon=
lichen
Abhandlung über rationelle Nervenpflege ſendet
in gleichem Maße ein mikroſkopiſch nachweisbares An=
entrierter
Form enthält.
auf Wunſch koſtenlos die Bivcitin=Fabrik, Ber=
(I.23139
wachſen dieſer Nervenſubſtanz in den einzelnen Nerven
Seit dieſer Zeit wird von ärztlicher Seite zur Stär=
lin
S. 61./69

Nu

M
G
und Va
Her
Ouver
Wie
Sinft.
Ha
Nobe, à.
er III
ſtlass
Programt.
Von
rose
el
Iin Progran
Hanisten:
Marte
Meimus

[ ][  ][ ]

266
32d)
rman
Hanz=
ſind
ez.,
hrt er u
als

Nummer 266.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November 1913.
Seite 23.
Aur bis zv. Hor- uber.

Hontag, den 10. November 1913, abends ½ 8 Uhr,
Nationalliberaler Verein und
Tel.
Zweites Konzert (mit verstärktem Orchester)
Jungliberaler Verein
ORr HRer 38s
m Großh. Hoftheater zum Besten des Witwen-
Einladung zur Mitglieder-Verſammlung
und Waisenfonds der Großh. Hofmusik, unter Leitung des
sowie die
Donnerstag, den 6. November, abends 8½ Uhr
Heute
folg. Tage
Herrn Siegmund von Hausegger.
im gelben Saal der Reſtauration Sitte, Karlſtr. 15
Ouvertüre Freischütz‟
C. M. von Weber
die brillante 1.15
Tagesordnung:
Novemb.-Serie erste
Wieland der Schmied, Sinfon. Dichtung .
S. von Hausegge.
Varieté-Kunstkräfte
Sinfonie in A-dur (Nr. 7
L. van Beethover
Stadtverordnetenwahl.
Gastspiel des Hofkünstlers

Hauptprobe: Vormittags 10 Uhr. Karten zur Haupt-
Zu dieſer Verſammlung laden wir unſere Mitglieder dringen!
gobe, à 1.50 Mk., sind an der Hoftheater-Tageskasse, sowie in
ein und bitten um vollzähliges Erſcheinen.
(23085ms
IN
DARIO PA
er Musikalienhandlung von Leopold Schutter, Elisabethen
Die Vorſtände des Nationalliberalen und
trasse 12, zu haben
An der Grenze
des Jungliberalen Vereins.
In dieser Hauptprobe werden alle
NB.
Nummernde
des Unmöglichen
rogramms zu Gehör gebracht.
(23076ms
Vory, Lumpen-Maler
Deutſchnationaler Handlungsgehilfen=Verband
Rosettas, Gymna
4
stikerinnen, Engelber
Ortsgruppe Darmſtadt.
Britannia-Hotel.
Sassen, Humorist, Sis.
ters Burns, Drahtseil-
Mittwoch, den 5. November 1913, abends 9 Uhr
ſon Sonntag, den 9. November ab, jeden Sonntag
Künstlerinnen, Casca
im großen Saale des Kaiſerſaales:
rel,
Harr!
Sänger,
Rittley, das Balance
Künstler-Konzert
Oeffentliche
Wunder, Sylvester, der
einzig existierende Salt
Beginn 7½ Uhr.
(23126ms
mortale drehende Vogel
(22124
Welt etc. etc.
rosser Saal, ,Hotel zur Traube-Luisenstr.
In!
Handunas-Gehnlfen-Versammung
Ermäß. Vorverkauf siehe Plakat
Donnerstag, 6. November 1913, abends 8 Uhr
und Zettel
Tagesordnung: Kaufmannsgerichtswahlen u. Handlungsgehilfen.
Welte-Mionon-Klavierabend
Redner: Herr Paul Elberding aus Hamburg
Mitglied der Verwaltung des D. H. V.
Ein guterhalt. Deutſches=Reichs
n Programm: Beethoven, Chopin, Grieg, Rubinstein, Mac Dowell etc
adreßbuch für Induſtrie, Handel
Nach dem Vortrage freie Ausſprache.
u. Gewerbe, in 3 ſtarken Bänden
janisten: Eugen d’Albert, Pugno, Saint-Saens, Suszanne
Jahrgang 1912, iſt billig abzugeben
Alle Handlungsgehilfen ſind herzlichſt eingeladen
Godenne, Lamond, Felix Mottl (1911).
Näheres in der Exped. (*13935ms
(2305a
Kollegen! Behandelt etwaige Boykotterlaſſe aus dem Lager de
Konzertflügel Ibach.
Verbündeten als überflüſſige Bevormundungsverſuche mit ge=
türiger
Kleiderſchrank u. große:
arten, welche zum freien Eintritt berechtigen, sind erhältlich im
bührender Nichtachtung und beſucht die Verſammlung in Maſſen
Spiegel billig zu verkaufen
ſofmusikalien- u. Pianoforte-Magazin HeinrichArnold, Wilhelminenstr. 9,
damit ſich dieſe zu einer eindrucksvollen Kundgebung für die freie
(*14016
Wenckſtraße 6, II.
und unabhängige Handlungsgehilfen=Bewegung geſtaltet.
Mit deutſchem Gruße
Großherz. Hoftheater
Der deutſchnationale Wahlausſchuß.
22883gm
Mittwoch, den 5. November 1913
Kestadrant Sttte.
. Abon.=Vorſt. B 11.
42
Goethe-Zyklus.
Gartenbauverem Darmstadt.
Abend. Neu einſtudiert
Vierter
Donnerstag, 6. November (*1396
Clavig o.
Trauerſpiel in 5 Akten v. Goethe
Monats=Verſammlung
Spielleiter: Bruno Harprecht.
Donnerstag, den 6. November, abends 8 Uhr,

Perſonen
Archi
Clavigo
im Fürstensaal
Men
Kurt Ehrl
Hetzelsubbe
varius d. Königs
Tagesordnung: Geſchäftliche Mitteilungen.
Kt. Weſtermann
Carlos, d. Freund
2. Lichtbildervortrag des Herrn Direktor Becker
Hs. Baumeiſter
Beaumarchais
Marie Beaumar=
(2305a
aus Iſenburg über
Charlotte Pil=
chais

Aegupten, das Wunderland der
Sophie Guilbert
37
:: alten Welt, einſt und jetzt‟
geb. Beaumar=
Sophie Doſta
chais
Es
wird nochmals auf die Beſtimmung hingewieſen, daß
Johs. Heinz
Guilbert, i. Mann
die Abgabe von Freiloſen nur gegen Vorzeigung der Mitglieds
Frz. Schneider
Buencc
karte erfolgt.
verlarbar
Herm. Knispel
Saint George
Der Vorstand.
Diener des Cla
Br. Waigandt
TOMMV MILLER
(22248a
Bes.
vigo


Hans Debus
Diener des Carlos
wissenschaltliche Vortrage
Adolf Klotz
Ein Leichenführe
Ludwigspl. 2, beim Bismarckbrunnen.
A. Waſſermann
Ein Arzt

iſt zu Madrid
Der Schauplatz
im Katholiken-Verein
Nach dem 2. Akte längere Pauſe.
1
Hierauf
Darmstauter Bleycle-Uin
je abends 8¼ Uhr
Die Laune des Verliebten
Donners
Ein Schäferſpiel in Verſen
Mitlwoch, 5. Topbr.: Die Katholiſche Kirche in Preußen
Oſf.2
von Goethe
tag, den
Aopbr.: Die kirchenpolitiſche Bedeutung des
Hacker
7.
Freitag
Spiellei
ter: Heinrich
3. Noobr.
Perſonen
Jahres 1848
Egle
Käthe Goth
,
ds. 3s
für Mitglieder des Katholikenvereins frei,
Käthe Meißner
Amin=


,
Eintrilt für Nichtmitglieder 20 Pfg.
(2308
abds. 9Uhr
Kurt Ehrle
Eridon
.
Frz. Schneider
Lamon
m Club=
Wo trinkt man das ärztlich empfohlene
Geſtaltung d. Bühnenbildes: Hoſ

lokal
theatermaler K. Kempin u. Ma
Kulmbacher Mönchhof am beſten?
S
ſchineriedirektor E. Schwerdtfeger
.
(Perkeo
Preiſe der Plätze (Klein
ordentliche
(23138
Nur im Hotel-Restaurant
Preiſe): Sperrſitz: 1.13. Reih
Nach
OMe
3.70 , 14.20. Reihe 3.20 , Par=
Haupfoeksummlung
terre: 1.5. Reihe 2.35 , 6.8
HANS CHRfsT
Rechnungsablage, Neuwahlen ꝛc.
Reihe 1.95 , Proſzeniumsloge
§ 14 der Satzungen
5.20 ℳℳ, Mittelloge 5.20 , Bal
kech Vorn
früher Stadt Friedberg, Rheinstrasse 47.
Um pünktl. Erſcheinen bittet
konloge 4.70 , I. Rang 4.20

Der Vorstand.
II. Rang: 1.6. Reihe 2.15 ,
ab Rotterdan
7. u. 8. Reihe 1.75 , I. Galerie
via Boulogne-sur-Me
nitt der
1.15 , II. Galerie 65 .
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Ers tkl., bis 24170 Reg.-Tonnen große
Eſchollbrückerſtraße 6
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Cppelschrauben-Dampfer. (17811a
der Vorſtellung; im Verkehrsbüro
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an v. 35000 Reg.-Tonnen 45000
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(22832a
Operngläsen
bis kurz vor Beginn der Vor
oinnen Wasserverdrängung im Bau.
John
ſtellung. (Im Verkehrsbüro wer
I
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den auch telephoniſch Kartenbe=
ieh

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G-ünſtig für Brautlente!
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Näh. in der Exr
Die Boheme
C 11.
Vorſt

ues, eichen imit. Schlafz., beſt
Gew. Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Programm
Karp
60.
gr. 2tür. Spiegelſchr. m. Schubk.
Freitag, 7. Nov. 44. Ab.=Vſt
zu dem
am Mittwoch, den
Aſchkom. m. f. Marm. u. Spiegel=
Goethe=Zyklus. Fünfter
5. Novbr., von 12 Uhr mittags ab
Hofl., Ludwigstr. 20.
11.
ſatz, 2 Nachtſchr., 2 Betten, ſehr
S
Tor=
Abend. Neu einſtudiert:
vor dem Neuen Palais ſtatt
Meee
ſſehr wenig gebr. Schlafzimme
quato Taſſo Kleine Preiſe
findenden Konzert der Kapell
0 Mk., Vertiko, Kleider=, Waſch=
Anfang 7½ Uhr.
des Leib=Drag.=Regts. Nr. 24.
Acht=, u. Küchenſchr., Pfeilerſchr.
Samstag, 8. Nov. Außer Ab
1. Düppler
Schanzen=Sturm=
22332a
Efa, Chaiſel., Trumeauſp., Dienſt
5. Volksvorſtellung zu ermäßigten
marſch von G.
Piefke. 2. Ouver
erb., ſow. Tiſch, Stühle, Blumen=
Preiſen. (Vorfeier zu Schillers
türe zur Oper
Berlin, wie es
Pr. ſtaun. bill. Wendelſtadtſtr. 2. (*
Geburtstag.) Wilhelm Tell.
weint und lacht von A. Conradi

Vorverkau
Anfang 7½ Uhr.
Een Ge
3. Anna, was iſt denn mit dir ?
ſſut erhalt. Kinderbett zu verk
zu dieſer Vorſtellung findet in
SSMER

Walzer aus der
Operette Der

*14014) Aliceſtr. 1½, 3. St.
Verkehrsbüro (Ernſt=Ludwigspl.)
liebe Auguſtin
von Leo Fal=
BERUHMTE
tatt bis kurz vor Beginn der Vor
ape für Jungen von 1214
Aktes aus der
4. Finale des 4.
ſtellung. Etwa noch vorhandene
(*13910
(
illig zu verkaufen
Oper Undine von A. Lortzing.
Karten werden am Tage der Vor=
THEE-MiScHUNGEN
5. Liebliche kleine Dingerchen
Pankratiusſtr. 2½, 3. St
tellung auch an der Tageskaſſe
Two step aus der Operette Die
im Hoftheater, vormittags vor
PROBEPAKETE
J. Gilbert.
geg. Abendmantel u. hell. Tuch
Kino=Königin von
9½1½ Uhr und eine Stunde vor
Unter dem Siegesbanner
m antel ſehr bill. zu vk.
*13914
2 105 655 Mk- 1,40 Mk
Beginn der Aufführung abgegeben.
Marſch von F. v. Blon.
St.
Eliſabethenſtraße 14, 2.

[ ][  ]

Nummer 266.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 5. November 1913.
Seite 24.
Vom
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Gesetzlich
Gesetzlich
5. Nov.
5. Nov.
Jonntags ist das Atelier nur von
Gratistade
bis
Sonntags ist das Atelier nur von
morgens 11 bis nachmittags 4 Uhr
bis
morgens 11 bis nachmittags 4 Uhr
ununterbrochen geöffnet.
E1o. Dez.
10. Dez.
ununterbrochen geöffnet.
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Wir machen unsere Kundschaft auf unsere Weihnachtsgratistage erg. aufmerksam und bitten von diesem vorteilhaften Angebot schon jetzt Göbrauch zu
machen, da wir vor Weihnachten keine Gratisbilder verabfolgen. Wir geben jedem, der sich in der Zeit vom 5. November bis 10. Dezember bei uns, ganz
eine Aufnahme bestellt, ohne irgend eine Bedingung, wie Kaufzwang von Rahmen usw. auch bei Postkarten-Aufnahmen
gleich in welcher Preislage,
Gesolere
S
Bei mehreren Personen u. Gruppen kl. Aufschlag.
Trotz der billigen Preise Garantie
für Haltbarkeit der Bilder. eine Vergrösserung seines eigenen Bildes (einschl. Karton 30 X36 cm) Vergrösserungen selbst nach den ältesten
Bildern konkurrenzlos billig.
Diese Gratisbeigabe eignet sich sehr für Weihnachts-Geschenke.
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für Kinder
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12 Prinzess
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12 Visites
12 Kabinetts
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5Mk.
Werktags geöffnet
vis-ä-vis dem alten Palais
Telephon 118a 9 Wilhelminenstr. 9 von 8 bis 7 Uhr.

(23059a
Aufnahmen bei jeder Witterung, abends bei elektrischem Licht.
An einem geschlossenen
Anstands- u. Tanzkursus
welcher diese Woche beginnt, können noch einige
Miesldenz
Näheres in der Expe
junge Herren teilnehmen.
(23051
dition dieses Blattes.
Tango=Stunden.
Tiwater
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Modernes Tanzrepertoire laut Tanz=Brevier ſpezielle Technikl

am weißen Turm
Der Tango wurde von uns durch den Mozart=Verein’mit
ſenſationellem Erfolge zum erſten Male hier eingeführt; die Preſſe gab
Gleichen
Eine Sensation ohne
dem graziöſen Tanze als Muſter=Tango ein hohe künſtleriſche Notel
(*13983
Weitere Anmeldungen erbeten
ist der Weltschlager
Heute
Privat-Tanzlehrinstitut Schrimpff, Neckarstrasse
Aereeeeresee
Meuschen u.
Verfolgten
Die vom Geschick
ſGanz.
07)
Maskon
Ein erschütternder Roman einer Familie in 3 Akten.
Ein Film voll abwechslungsr. Handlung u. spann. Konflikte.
Arrandf
2. Teil.
Lebenswahre Darstellung! Erstkl. Photogr. Wunderbare Szenerien!
Großer Det ektiv-

Als zweites Hauptstück:
die neuesten und besten deutschen
Roman in 3 Akten.
Nähmaschinen
Die Wege des Geschicks
mit 5jährig. fachmännischer Garantie
11877a
Seine Kammer-
Grosses Drama in 2 Akten.
Haas & Bernhard, Rheinstr. 19
Erstkl. Darstellung. Dramatische Spannung der Handlung.
Prachtvoll koloriert!
Prachtvoll koloriert!
jungfer

Als drittes Hauptstück:
Reizende Komödie
von Gaumont in
Schwere Stungen
3 Akten etc. etc.
Die Geschichte eines Fehltritts in 2 Akten.
Ein Filmdrama, das nicht allein mit sensationellen Mitteln
arbeitet, sondern auch der psychologischen Entwicklung
Voranzeige
der Heldin in jeder Beziehung Rechnung trägt.
Musik-
ab
Samstag, den
Ein Drama auf hoher See
Instrumente
8. ds. Mts.
Ein wunderbarer Einakter mit herrlichen Naturaufnahmen,
Christian Arnold
Hemer! Der Maun im Fass Wist
nur au weisen Tarm.
Unwiderstehlicher Humor.
Geimmar.
Eigenes Atelier für
Geigenbau.
Fritzchen als Erpresser
Großer sozialer Ro-
Saiten Ia Qual.
Der Gipfel der Komik.
man in 5 Akten von
Natur!
Natur!
Emile Zola.
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Wanderungen durch den Staat Montana
Wunderbare Naturaufnahmen.
Preise der Plätze wie gewöhnlich.
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Niemand versäume, sich dieses glänzende
lieſern
Fiumentiſche niach Maß=
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Programm anzusehen.
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Alle Ueberſchüſſe kommen den Verſicherungsnehmern zugute.
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Beamter und Vertreter der Bank in Darmſtadt: (885a
ſich der Bühne zu widmen, um auf Reiſen zu gehen
Sebastian Eckler, Rheinſtraße 9, Telephon 243.
geſucht, Turnerin bevorzugt. Zu melden zwiſchen
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(Hugenschütz Felsenkeller).
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