(8.
Ae
Gort
Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
twnatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
tärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
uren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
1 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
ſtr Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſc riebenen Tagenwirdnichtübernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Eagan für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 264.
Montag, den 3. November.
1913.
baſare, dieſe Hochburgen der Geſchmacksverderbnis, wur=
Die heutige Nummer hat 8 Seiten.
Wir leben im Zeitalter des Bewußtwerdens und des
den nicht aufgemacht, weil die Kaufkraft plötzlich abge= Hinführens zum Bewußtwerden auf vielen Gebieten,
nommen hatte, ſondern ſie waren eine Spekulation auf die früher im Dämmerſchein der Unkenntnis und
Gleich=
die Erblindung des äſthetiſchen Urteils, eine Spekulation, gültigkeit lagen. Wenn alſo die Mehrheit der Frauen
Das Wichtigſte vom Tage.
die leider nur zu ſehr recht behielt.
zu einem Verſtändnis dafür gebracht werden könnte, daß
ſſi e Sonderausgabe der Braunſchweigiſchen Anzeigen
Was iſt in dieſer Welt nicht alles zuſammengekauft ſie in all ihrer privaten Konſumtion gleichzeitig auch
teröffentlicht einen Amneſtie=Erlaß des Herzogs worden, bloß, weil es billig war und in Unehrlichkeit volkswirtſchaftliche Intereſſen mit vertreten und mit em=
Ernſt Auguſt.
prahlte! — Und zumal die Frauen wurden die Opfer portragen hilft, ſo müßte es ein Beſinnen und Umkehren
ir deutſche Militärattaché in
Konſtan=
tinopel iſt mit dem von der Türkei unterzeichneten dieſer niederziehenden Spekulation, weil ihre Urteilsloſig= von falſchen Wegen, eine Belebung äſthetiſchen Feinge=
Gertrage für die deutſche Militärmiſſion nach Berlin keit über Materialverfälſchung und Soliditätsäfferei und fühls und praktiſchen Hellblickes geben, deſſen Wirkung
(bgereiſt.
ihre Schwäche für „billige Gelegenheiten” ungemeſſene auf die Entwicklung des geſamten kulturell=wirtſchäftlichen
ſtr Ausſchuß des Deutſchen Ruderver=Ausbeutung zuließ.
Lebens ſich noch gar nicht abſehen läßt.
tandes hat als Ort der deutſchen Meiſterſchafts=
Jetzt iſt es keine leichte Sache, dieſe Verknotung von
Gegatta 1914 Mannheim gewählt. Vorausſichtlich
*
kommt ſie am 9. Auguſt auf dem 2 Kilometer langen geſchmacklichem Irreführen und Irregehen wieder zu
** Intereſſante Statiſtiken über die
Mühlenhafen zum Austrag.
löſen. Der Deutſche Werkbund und alle von ihm
geför=
diesjährigen Rekruten werden gegenwärtig
be=
oßbritannien beabſichtigt einen neuen derten Organiſationen unterſtützen ſeit Jahren eine künſt= arbeitet. Gelegentlich der Anfertigung der Lebensläufe
Marinehafen bei Alexandrien zu errichten. Derleriſche Verfeinerungstendenz in der Fertigfabrikation. muß von den Rekruten angegeben werden, ob ſie
links=
hoafen ſoll groß genug ſein, um ein Geſchwader mit Es war dabei unvermeidlich, daß ſie ſich zunächſt mehr händig ſind welches ihrer Beine kräftiger und anſtelliger
Unterſeebooten, Torpedobooten uſw. unterbringen zu an die höher gebildeten oder pekuniär leiſtungsfähigeren im Gebrauch iſt, ob die Leute Tätowierungen aufzuweiſen
können.
haben und ob reſp. welchen Jugendvereinen ſie angehör=
(Letzte Nachrichten ſiehe Seite 4.)
Kreiſe wenden mußten. Ihr Beſtreben zielt aber ganz ten. Bezüglich der Linkshändigkeit hatten bereits die
Re=
gewiß auch auf die Weckung oder Belebung äſthetiſcher kruten des Jahrganges 1909 Angaben machen müſſen.
Bedürfniſſe in allen Bevölkerungsſchichten, wo gekauft Hierbei ſtellte es ſich heraus, daß ſich unter den 266270
Re=
kruten nicht weniger wie 10 292 befanden, die linkshändig
und verbraucht wird.
Die Frau als Konſumentin.
waren. In der Statiſtik muß angegeben werden, ob Fa=
Wenn es irgend dazu kommen ſoll, daß die privat= milienmitglieder, insbeſondere der Vater, oder andere
Von Lisbeth von Portatius.
wirtſchaftliche Konſumtion in wuchtiger Wirkung quali= Verwandte linkshändig ſind. Die Unterſuchung im Jahre
* Die Beſucher der Ausſtellung „Die Frau in Haus tätsbeſtimmender Faktor der Produktion werde, ſo müſſen 1909 hatte faſt mit Gewißheit ergeben, daß die
Links=
n Beruf” erlebten ſeinerzeit faſt durchgängig eine Ueber= alle Konſumenten, ſo müſſen vor allem auch die Haus= händigkeit angeboren war. Auch über die Tätowierungen
ſind mehrfach Zuſammenſtellungen gemacht worden, doch
ſchung: etliche fühlten ſich in ihren Erwartungen ge= frauen begreifen lernen, daß ſie mit dem Einkauf des
fehlte bisher eine einheitliche Statiſtik. Nach allgemeinen
ſiſcht, — die meiſten jedoch waren betroffen von dem Verbrauchsgutes für Haus und Familie nicht nur einer Beobachtung weiſt etwa der zehnte Teil der Rekruten
eißßen Umfange weiblicher intenſivſter Beteiligung am rein privaten Bedarfsbefriedigung dienen, ſondern ſozial= Tätowierungen auf Die Verſuche, durch ärztlichen
Ein=
griff die Tätowierungen zu beſeitigen, hatten einen
ziem=
reitsleben der Nation.
äſthetiſchen Zielen.
lich guten Erfolg. Bis zum Beginn der Behandlungen
Hier hatte man die Frau in ihrem Kulturwert als
Je kurzſichtig=törichter die kaufende Frau ſich der fal= mußten unſittliche Tätowierungen ſoweit ſie beim
Wa=
ſſreduzentin.” Wenn man nun aber andererſeits durch ſchen Sparſamkeit minimalſter Ausgabe als oberſtem Ge= ſchen ſichtbar wurden, mit einem Pflaſter bedeckt werden.
Statiſtik darüber Auskunft erhält, mit welch über= ſetz unterordnet, je unüberlegter ſie den billigen ge= Es wird jetzt auch auf die Ermittelung Wert gelegt, aus
ſſiggendem Anteil das Nationalvermögen für die Auf=brauchsuntüchtigen Gegenſtand bevorzugt welchem Beweggrunde die Tätowierungen entſtanden und
ſtagt des Volkes verwandt wird, und bedenkt, daß dieſe gegen den zwar teueren, aber dafür auch ſolide wo ſie angefertigt worden ſind, ob es eine bloße Laune
des Mannes war, ob er überredet wurde, ob die
Anfer=
iu zucht größtenteils innerhalb der Einzelhaushalte von zweckdienlichen, je mehr ſchädigt ſie ſich ſelbſt und tigung in Herbergen, Gefängniſſen uſw. erfolgte.
Bezüg=
er Familienmüttern geleitet und beſorgt wird, ſo er= auch die Allgemeinheit. Denn der Maſſenſchund bietet ſich lich der Zugehörigkeit der Rekruten zu einer
Jugendver=
einigung ſollen ganz genaue Angaben gemacht werden.
hiint die Frau auch als Konſumentin, als Kaufende nur ſo lange an, als er gekauft wird.
Hier haben es die Truppen verhältnismäßig leicht, denn
ofſenhafter Gebrauchsgüter an hervorragender Stelle
Die Frau iſt die Konſumentin für allen Bedarf zur die früheren Mitglieder nationaler Jugendvereinigungen
nieres wirtſchaftlichen Lebens.
Geſtaltung des intimeren Lebens, wie es ſich in Wohnung, haben über ihre Mitgliedſchaft eine Beſcheinigung, und in
Die Frauen ſind ſich einer ausſchlaggebenden Rolle, Kleidung und allen haushaltlichen Einrichtungen darſtellt. dem Nationale iſt vermerkt, welcher Rekrut ſich
ſozialdemo=
ie ſie damit im Volkshaushalt ſpielen, kaum bewußt. Wenn die Umgebung, in der man lebt und die man an= kratiſch betätigt und einer ſozialdemokratiſchen
Jugend=
u kennen ſelbſt noch nicht die Macht, die ihnen gegeben deren zubereitet, am inneren Menſchen formt, ſo kommt vereinigung angehört hat.
** Perſönliches vom neuen ſpaniſchen
tund werden den Gebrauch dieſer Macht ebenſo lernen es darauf an, dieſe Umgebung nicht fahrläſſig zu ver=
Miniſterpräſidenten. Der neue Vorſitzende des
lüfſen wie die Verantwortlichkeit, die darinnen beſchloſſen ſchludern, zu verunſchönen oder gar in eine Disharmonie ſpaniſchen Miniſterrates, Eduardo Dato, der Nachfolger
Haben es die Frauen doch in der Hand, zu entſchei= zu den übrigen Lebensverhältniſſen zu bringen. Es wird des Grafen Romanones, iſt zwar Gelehrter und
akademi=
in, ob der marktſchreieriſche Plunder weiterhin unſere Zeit, daß in immer weitere Volksſchichten hinein die ſcher Lehrer, aber trotzdem kein Neuling in der Politik.
Er kann als ein poetiſcher Schüler Mauras gelten, hat
kaushaltungen überſchwemmen ſoll, oder ob man in brei= Frauen die Häßlichkeiten eines verwildernden, unehrlichen
ſchon mehrfach Miniſterpoſten bekleidet und eine Zeitlang
rm Schichten wieder Sinn und Verlangen nach Quali= Geſchmackes ſpüren und abſtreifen. Es wird z. B. dort, auch das Präſidium der ſpaniſchen Deputiertenkammer
ſtarbeit gewinnt.
wo man der Ausſtattung das prahlende Büfett einfügte, geführt. Im Eclair erzählt ein Mitarbeiter, der den neuen
Angebot und Nachfrage, Nachfrage und Angebot ſind während im Schrank die Wäſche und in der Küche die Führer der ſpaniſchen Politik perſönlich kennt, daß Dato
ein ganz ungewöhnlich begabter Redner ſei, ein
Redner=
ne ſoziale Erſcheinung, und ſie vermögen in ein Er= Gefäße für Speiſebereitung und Reinlichkeit mangeln, genie und dazu ein ſtrenger und ſtarker Denker. Aber dazu
enungsverhältnis zueinander zu treten. Die Nachfrage Zeit, daß man ſich in ſtrengere Kontrolle der Wahrhaftigkeit treten äußere Eigenſchaften, die man nicht immer mit
ſol=
rmnag das Angebot ebenſo zu beeinfluſſen und zu regeln, und Selbſtbeſinnung nehme, daß Mütter ihre Töchter nicht chen Gaben vereinigt findet: Dato hat ein ungewöhnlich
ie das Angebot übertünchter Minderwertigkeiten der= ausſtatten nach dem Prinzip des prunkend Ueberflüſſigen elegantes Auftreten, gilt bei den Madrider Dandys als
ein Vorbild muſterhafter Eleganz in Kleidung und Weſen.
nit ſehr ſichtbar den Niedergang des geſchmacklichen oder gar lügneriſch Ueberhebenden, ſondern nach dem kul= Und dieſer Mann iſt zugleich einer der größten lebenden
ſeingefühls veranlaßte. Denn die Mark= und Pfennig= turell Nützlichen.
Nationalökonomen und Soziologen des heutigen Spa=
Sand nach den fachinaſt ag ſich die Muter Ein. übſches Pirginigeint geſchicl, an aug er hait ihr ein
Frau Melodie.
Weihnachtsgeſchenk übermittelt und ein paar liebe Zeilen
ger zurück, und die drei Jugendfreunde blieben beiſammen
und muſizierten und tranken, und aus dem anfänglich dazu geſandt, aber wie auch bei ihm die richtige Weih=
Roman von Carl Conte Scapinelli.
)
(Nachdruck verboten.)
etwas ſteifen und peinlichen Beſuch wurde nach und nach nachtsſtimmung trotz der Freude der kleinen Brüder, trotz
Wenn gnädige Frau mir geſtatten, mich hier ein ein fröhlicher Abend, der in eine Feier der Annahme der des gemütlichen Milieus nicht aufkommen konnte, ebenſo
erging es Irma Nemethyi.
zmig einzumengen, dann möchte ich folgendes ſagen: Ge= Operette „Der Irrwiſch” ausartete.
Nach der angenehmen Fahrt mit Felix Bergauer hatte
biiz, das Mädchen iſt brav und lieb, aber unſer Theodor
Joſef Rittner trank wacker mit und ließ ſich von den
bild das auch zu ſchätzen wiſſen. Er wird ſich und vor Freunden ſeiner Jugend ruhig feiern. Ihm war plötz= ſie, wie einen Troſt zum Abſchied von Joſef, Bergauers
lam das Mädchen prüfen, und ich glaube, er wird fin= lich, als wären ſie alle drei erſt um zwanzig herum, und Worte über den Luxus und Reichtum mit in ihre
beſchei=
denen Verhältniſſe ins Haus ihrer Mutter genommen. Es
en,, daß er ihrer Karriere nicht im Wege ſein darf. Sie alles, was von da ab bis heute lag, wäre ausgelöſcht.
Plötzlich ſagte Theodor zu Joſef, indem er ſein Glas ſchien ihr ſelbſtverſtändlich, zu warten, bis er reich und
be=
ut ein wunderbares Stimmchen, und ich ſelbſt will mich
ihm hinhielt: Gelt, Du tuſt meinem Linerl nichts, gelt, rühmt wäre. Und ſie wartete, wartete freilich mit
Un=
ſſtühhen, es ſo weit als möglich hervorzuholen.
geduld. Sie ging kaum aus dem Hauſe, tagelang ſchlüpfte
Sie ſind edel und gut wie immer! Und faſt glaube ich, Du nimmſt ſie mir nicht?
Auf was für Gedanken ſolch ein liebendes Herz kam! ſie nicht einmal aus dem Schlafrock in eine richtige
Toi=
at Sie ſo den beſten Weg aus dieſer Sache ſinden
wer=
lette, ſie lag auf dem Sofa, las Bücher, wartete und war=
Wenn Du brav und anſtändig und lieb zu ihr biſt —
en!” ſagte die alte Frau, die Joſef von jeher hoch ſchätzte,
gewiß nicht, Theodor! antwortete Rittner und lachte laut. tete, obwohl ſie wußte, daß ſie viel, viel länger noch
war=
ſierrlich.
ten mußte, obwohl ſie ſelbſt es geweſen, die dieſe unnütze
9. Kapitel.
Ich traue dem guten Joſef nicht über den Weg! rief
Weihnachten war vorüber. Joſef Rittner war in Wien Wartezeit vorgeſchrieben. Oft ſetzte ſie ſich an den
Schreid=
heeodor, nur um etwas noch zu ſagen.
Dann wurde ein einfaches Nachtmahl aufgetragen, an geblieben und hatte ſich bei Irma mit vieler Arbeit ent= tiſch und begann lange, liebe Briefe an Joſef und erzählte
ſenn Joſef teilnehmen mußte, und die alte merkwürdige ſchuldigt. Der Hauptgrund, warum er das Feſt nicht bei ihm von ihrer Sehnſucht und Liebe und zerriß ſie dann
rasge fragte ihn wieder nach ſeiner Braut und bat ihn, doch ſeiner Braut und ihrer Mutter feierte, war der, daß er wieder, um irgendein luſtiges Kärtchen an ihn abzuſenden.
ſon: ihr zu erzählen. Aber war’s der Groll über ihre Ab= eigentlich ungern ſich den Kleinſtädtern dort unten als Er ſollte nichts ahnen, wir ſchwer ihr die Trennung und
eiſe, war’s, daß ſeine Gedanken nicht bei der Sache wa= Bräutigam zeigen wollte, daß er ferner die Mutter Irmas das Warten war.
Noch ehe er ihr ſeinerzeit mitgeteilt, daß die Operette
en, er brachte mit dem beſten Willen keine fünf Sätze dar= nicht recht mochte. Wenigſtens redete er ſich das ſelber
angenommen worden ſei, las ſie es ſchon in einem Wiener
Ubar hervor.
ein.
Er ſeierte das Feſt bei ſeinen Eltern, der Abend warBlatt, das Herr Bergauer ſich ſofort nach Entdeckung die=
Sie ſind im Leben ſtill und wortkarg geworden,
lie=
ſer Rittner, und das begreife ich ſo gut. Sie haben ja höchſt gemütlich, und man ſprach viel von Joſefs Braut ſer freudigen Notiz geſtattet hatte, ihr zur Aufheiterung
und bedauerte, ſie nicht da zu haben. Irma hatte ihm ein ihres Seelenzuſtandes zu ſchicken, wie er devoteſt ſchurb.
ür ihre Gefühle die Töne.
-
Nummer 264
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 3. November 1913.
Seite 2.
1313 im Kreiſe ſeiner Oftziere gelan hatt Weur Da
niens. Er iſt zwar konfervatibo, aber gerade bei den nie=den Wahiſtimmen iſt Hueria nämlich im ſicheren Beſite
ſche an ſolche Lieder herzlichen Gottvertrauens frevei
drigen und ärmſten Volksſchichten ungemein beliebt, denn der Mehrheit. General Blanquets Wahl zum Vizepräſi=
Hand legen und ihren Volksgenoſſen ſo den Gottesglauh
eine Reihe der Geſetze, die zu gunſten der Aermſten
ge=
macht wurden, gehen auf ihn zurück und tragen ſeinen Na= denten ſoll gleichzeitig erfolgen. Nach einem Telegramm aus dem Herzen reißen, — ſoll ich da an die Austritte un
men Als akademiſcher Lehrer hat der heutige Miniſter= des amerikaniſchen Konſuls in Veracruz iſt Daniel Eva= der Landeskirche erinnern — treiben ſie ein
frevelhaft=
präſident an der Univerſität Madrid und an der Univerſi= riſto Madero, ein Verwandter des früheren Präſidenten, fährliches Spiel. Wenn unſer deutſches Volk gotät
tat Saragoſſa gewirkt und war auch eine Zeitlang Leiter dort an Bord eines mexikaniſchen Kanonenbootes einge= würde, kann man ihm das Grabgeläut beſtellen,s
einer iſt Gott, nicht über Proteſtanten und Katholie
des Madrider Atheneums. Gegenwärtig bekleidet er noch
troffen und in das Gefängnis an der Küſte übergeführt
nein, es gibt auch keinen franzöſiſchen und keinen deutſaſ
das Amt des Präſidenten in der Akademie für Rechts=
Gott. ſondern einen ewigen Gott, der da war, ehe Hül
wiſſenſchaften und iſt zugleich Vorſitzender des der juriſti= worden
die Deutſchen wurden und der da ſein wird, wenn
ſchen Fakultät angegliederten Inſtituts für Soziologie
Franzoſen einmal für das lebende Geſchlecht ſind,
Stadt und Land.
heute für uns die alten Babylonier. Aber dieſer eine Ga
Politiſche Tagesneuigkeiten.
Darmſtadt, 3. November. iſt ein Gott der Gerechtigkeit, er hält die Wage in ſeit
Hand, wenn er ein Volk gewogen und zu leicht befund
Deutſchland.
Feſtlegung des Oſterfeſtes. Die Stadtverordneten= hat, dann läßt er es unerbittlich fallen: wo er aber
verſammlung in Charlottenburg hat jüngſt einen Antrag an= und Pflichtbewußtſein, Kraft und Einigkeit findet,
— Die Arbeit des Reichstags nach dem
genommen, der Magiſtrat möge beim deutſchen Städtetag ſegnet er den Daſeinskampf des Volkes, wie er est
Wiederzuſammentritt. Der Präſident des
Reichs=
die Frage der Feſtlegung des Oſterfeſtes erörtern. Einen hundert Jahren getan hat, denn jener Krieg
war=
tags, Dr. Kaempf, beabſichtigt, am 26. November in der gleichen Beſchluß zu ertrahieren hat der Stadtverord=Kampf ſittlicher Weltanſchauung gegen die Unmoralsſchäſteic A
zweiten Vollverſammlung nach dem Wiederzuſammentritt nete Lindt, wie wir pernehmen, bei der ſtädtiſchen eines ſelbſtſüchtigen Eroberers. An den Lagerfeuerna
1813 ſingen Chriſten und Juden, Proteſtanten und Kaiſc
die erſte Leſung des Spionagegeſetzes vorzunehmen, das Verwaltung beantragt.
Fraren
B. Krieger=Verein Darmſtadt. Zu einem Lichtbilder=liken am Abend des Sieges: „Nun danket alle Gotta
bereits im Mai dem Reichstage unterbreitet wurde. Im
Vortrag, gehalten von Kamerad Louis Geiſt eine unſelige konfeſſionelle Zerſpaltung und Verhetzung
Mtäcb
Anſchluß hieran ſollen in den drei weiteren November= Reiſe durch Italien veranſchaulichend, hatten ſich dieihnen fremd, die uns heute in Lager auseinanderreißte
ſitzungen die zu erwartenden Interpellationen (Arbeits= Kameraden nebſt Angehörigen im Mathildenhöhſaale am ſich oft nur zu ſchwer wieder verſtehen. Hat da dert
loſigkeitsverſicherung und Welfenfrage) und die ſpruch= Samstag abend verſammelt. Herr Kamerad Geiſt ver= geliſche Bund an der Jahrhundertfeier nicht eine gewalsallt ds u
Eint Aue
reifen Wahlprüfungen beſprochen werden. Da der Haus=ſtand es vortrefflich, an Hand einer Reihe geſchmackvoller Aufgabe mitzulöſen. Nämlich, einmal hinzuweiſen auft
halt dem Reichstage beſtimmt am 25. November vorliegen Reiſebilder, ſeine Zuhörer in Wort und Bild eine Reiſe grundlegenden Wert religiöſen Denkens und Fühlensſſtin de
durch Italien miterleben zu laſſen. Von Mailand aus=unſer deutſches Volk und dann hinzuweiſen auf dieſlen ſeut
wird, kann die erſte Haushaltsleſung in den erſten De= gehend führt der Weg über Genua der Küſte des Mittel= heit unſeres Chriſtenglaubens: „ein Glaube, eine Tandla; de 8
zembertagen erfolgen. Außerdem ſollen noch einige klei= ländiſchen Meeres entlang über Rapallo, Chiavari, Piſa ein Gott und Vater unſer aller”. Mögen wir Deutſche
I Fredlel.
nere Vorlagen vor der Weihnachtspauſe erledigt werden, (bekannt durch ſeinen ſchiefen Turm), Florenz. Rom nach der Treppe emporſteigen zur Eätxit Mhell
Mäute,
ſo der Entwurf über die Beſchäftigung von Hilfsrichtern dem ſchönen Neapel. Man erblickt in unmittelbarer Nähe wir unſeren Gott anbeten nur im Geiſt oder mürl
den Beſuv und machte einen Abſtecher nach der Inſel uns die Perlen des Roſenkranzes dabei helfen, ſeienl
ieſ jact
am Reichsgericht und der Entwurf über die Verlängerung Capri mit Beſichtigung der blauen Grotte, um wieder rück= doch duldſam gegen einander, vergeſſen wir doch nicht
des deutſch=engliſchen Handelsproviſoriums bis zum 31. wärts über Sorent, Amalfi, Salerno nach Pompeji zu ge= aller Treue zu unſerem Bekenntnis, daß wir alle dochaſimi
bisf,
Dezember 1915. Am 13. Dezember dürften ſchon die langen. Man ſah hier in vortrefflichen Bildern die Aus=ſeren religiöſen Schatz tragen in nur irdiſchen Gefäßhlſead
grabungen der Stadt und erreicht über Bologna, Verong aber vergeſſen wir auch nicht, welcher Segen des Chriſte
Weihnachtsferien beginnen.
Die Haushaltsberatungen des Bun= durch die Schweiz und durch Bayern wieder die Heimat, tums darin liegt, daß es eine geiſtige Gemeinſchaft, billeiplsthl,
Noch einige wohlgelungene Bilder der Jung=Darmſtadt= die größer iſt als die Zänkereien und Gegenſätze der Meſl
desrats beginnen zu Anfang der nächſten Woche, die! Gruppe, welche bei einer Odenwaldübung aufgenommen ſchen. Daß der heutige Abend uns das Herz warm maſimeie
meiſten Haushaltspläne liegen dem Bundesrat bereits wurden, ſowie eine hübſche Aufnahme unſerer Großh. für wahre Herzensfrömmigkeit und für religiöſe Einhallpliha Getro
vor. Die Beratungen werden vor dem Bußtage abge= Familie beenden die Lichtbilder=Serie. Die Verſammlung das iſt der Wunſch, mit dem ich Sie alle im Namen
Vorſtandes bei unſerer Feier willkommen heiße.
Mirt 2
ſchloſſen ſein. Die Veröffentlichung der hauptſächlichſten zollte dem Vortragenden ungeteilten Beifall für ſeinen ſo
Darauf hielt Herr Pfarrer Marr die Feſtanſpt
Metrien
hübſch gehaltenen lehrreichen Vortrag. Ein Tanz beſchloß
Ziffern erfolgt in der Bußtagswoche nach dem jeweiligen den Abend.
über das Thema „Evangeliſcher Geiſt in der ſittlichs
Stande der Beratungen im Bundesrate. Dem Reichstage
Wiedergeburt unſeres Volkes von 100 Jahren” Mei
dankentiefe, von echt proteſtantiſchem und vaterländiſche
geht der Haushalt am 25. November zu.
Geiſte getragene Rede, die ſich im Auszuge nicht wicht
Jahrkundertfeier des Evangeliſchen Bundes.
— Der neue Kolonialgerichtshof. Dem
geben läßt, ſand in den Herzen der Hörer klingenal
Reichstag iſt erneut der Geſetzentwurf über die Errichtung
St. Anſtelle ſeiner ſonſt alljährlich wiederkehrenden Widerhall, der in rauſchendem Beifall zum Ausdruckkät
eines Kolonialgerichtshofes zugegangen. Die frühere Re=Feier des Reformationsfeſtes veranſtaltete der Zweig=
Einen von Herrn Reviſor H. Enders gedichten
verein Darmſtadt des Evangeliſchen Bundes geſtern abend
gierungsvorlage kam wegen der Auflöſung des Reichstages eine Jahrhundertfeier, die ſo allgemeinen An= Prolog ſprach ſodann in gewohnt vorzüglicher Retho
nicht mehr zur Verabſchiedung. Von der Einbeziehung klang gefunden, daß im großen Feſtſaal der Turngemeinde Frau Käthe Enders=Kuhlmann. Wir gebenh
der Konſulargerichtsbarkeit hat die Regierung Abſtand ge= am Woogsplatz kein Platz freigeblieben war. Auch zahl= einige Strophen daraus wieder:
reiche Ehrengäſte nahmen an der Feier teil, die vom Geiſte
nommen, hat aber in ihren Vorſchlägen über die Schaffung
Durch Deutſchlands dämmernde Eichenwälder
proteſtantiſcher Freiheit durchweht, auf einen vaterländiſch=
Erbrauſt es wie feſtlicher Bardenſang,
des neuen Kolonialgerichtshofes die Beſchlüſſe des
Reichs=
patriotiſchen Ton geſtimmt war und einen gerabezu er=
und über die weiten Fluren und Felder
tages berückſichtigt. So ſollen durch den Kaiſer auf Vor= hebenden Verlauf nahm. Die Begrüßungsrede des Vor=
Ertönt es wie eherner Glockenklang.
ſchlag des Bundesrats der Präſident und die neun Mit=ſitzenden des Zweigvereins, Herr Profeſſor Knoll,
Wie Schlachtlärm bald und wie Waffenklirren,
glieder des Gerichtshofes auf Lebenszeit ernannt werden. leitete den Abend ein. Der Redner führte etwa aus:
Wie Kampfgeſchrei, Stampfen vom Roſſeshuf=
„Jede Jahrhundertfeier trug ihr eigenartiges Gepräge,
Hört man es fern durch die Lüfte ſchwirren,
Der Gerichtshof iſt Berufungsinſtanz für alle von den was aber allen Feiern gemeinſam iſt und gemeinſam ſein
Und bald wie jubelnden Siegesruf.
Gerichten der Schutzgebiete erlaſſenen Urteile. Im Sinne muß, wenn ſie dieſen Namen verdienen ſollen, läßt ſich
Der Geiſt der Zeit iſt lebendig worden,
der Mehrheit des Reichstages ſoll der neue Gerichtshof zuſammenfaſſen in das Wort des Bayernkönigs Ludwigs I.:
Der Zeit, da nach langer Not und Schmach
ſeinen Sitz in Berlin haben.
„Möchten die Deutſchen nie vergeſſen, was den Befreiungs=
So hell und verheiſtungsvoll aus dem Norden
— Der Thronwechſel in Braunſchweig, kampf notwendig gemacht und wodurch ſie geſiegt.‟ Dem
Der Freiheit Licht ſich Bahn einſt brach;
lebenden Geſchlecht ſollen ſie die Lehren einprägen die im
Zur Einholung verſchiedener wichtiger Unterſchriften tra=Laufe unſerer Geſchichte mit ſo vielem koſtbarem Blute er=
Der hehren Zeit der heldenkühnen,
fen am Samstag vormittag 8.22 Uhr der Staatsminiſter kauft worden ſind: daß unſere Stärke auf unſerer Eintracht
Da Greis wie Kind und Mann wie Weib,
Dem teuern Vaterland zu dienen,
Hartwig, ſowie die Miniſter Wolff und Radkau aus und Einigkeit beruht, daß es für unſer Volk kein Nachlaſſen
Sich froh geweiht mit Gut und Leibz
Braunſchweig in Rathenow ein. Sie wurden in der prinz= geben darf, wenn es ſeinen hohen Platz behaupten will.
Der Zeit, da ſich Deutſchland endlich beſonnen
Darum weiſen wir im Evangeliſchen Bunde heute auf
lichen Villa vom Herzog Ernſt Auguſt empfangen. Nach etwas hin, das nicht den kleinſten unter den Faktoren dar=
Auf die alte Kraft, auf den alten Mut,
Da der eitele Ruhm des Bedrückers zerronnen
kurzem Verweilen traten die drei Miniſter um 9.25 Uhr ſtellt, der nicht nur vor hundert Jahren, ſondern der alle=
Vor eines Volkes zorniger Wut.
die Rückreiſe nach Braunſchweig an.
zeit zum Siege mächtig beitragen wird: es iſt das religiöſe
Element. Durch die Lieder unſerer Freiheitskämpfer
Der hohe Geiſt, der vor hundert Jahren
Italien.
klingt ein tieffrommer Zug hindurch. Schenkendorf und
Zum Himmel mit lodernden Flammen ſchlug,
Körner, Rückert und Arndt — zwar verſchieden, aber er
Der der Rächer todesbegeiſterte Scharen
Gegen das konſervative Miniſterium. fehlt bei keinem. Und wie mächtig er das Empfinden be=
Durch Kampf und Bedrängnis zum Siege trug
Die republikaniſchen und ſozialiſtiſchen Parteigänger herrſcht, das ſpüren wir bis heute. Wenn aber z. B. Eichen=
Er geht als ein Mahner durch unſere Tage
haben die Abſicht, öffentliche Kundgebungen gegen die dorfs kindlich frommes Lied: Wem Gott will rechte Gunſt
Und ſtärkt die Erinnerung allerwärts,
Rückkehr der konſervatiyen Regierung zu veranſtalten, erweiſen/ Den ſchickt er in die weite Welt/ Dem will er
Und trifft die Gewiſſen mit weckendem Schla
ſeine Wunder weiſen/ In Berg und Wald und Strom und
Und rührt an des Volkes pochendes Herz.
Man befürchtet Unruhen. Die Zahl der Polizeipatrouillen Feld, von einem gottlos angewäſſerten Arbeiter=
Sänger=
wär für Sonntag vermehrt worden.
Bund „verbeſſert” worden iſt, dann meine ich, ſolche
Aende=
rungen geben uns doch aus ganz verſchiedenen Lagen von
Auch uns erfaßt heut’ jenes Geiſtes Wehen,
Mexiko.
oben und von unten, ſehr ernſtlich zu denken. Könnten
Das Große wird licht uns und offenbar,
Huerta auf dem Wege zur Präſident=wohl deutſche Soldaten, die von ſolchen Gedanken an=
Das damals um unſer Volk geſchehen,
ſchaft. Den Londoner Central News geht aus Mexiko geſteckt ſind, am Morgen einer großen Entſcheidungsſchlacht
Als ſcheinbar ſo tief es geſunken war,
eine eigene Kabeldrahtung zu, nach der Huerta die Abſicht beim Alarmſignal das fromme Paul Gerhardtſche Wort
Als plötzlich das Feuer zum Himmel ſprühte,
mit Andacht ſprechen: „Dem Anfang, Mitt und Ende, ach
Das heimlich bisher in den Herzen glomm,
habe, eine Prüfung der Wahlſtimmen vornehmen zu laſſen,
Herr, zum Beſten wende”, wie es der große Preußenführer
Und Deutſchlands Volk in Begeiſterung glühſen
um ſich zum Präſidenten zu machen. Nach den vorliegen= York von Wartenberg in der Morgenfrühe des 16. Oktober
So opferwillig, ſo tapfer, ſo fromm.
Eer ich in eih enit ues ſchen dit graie,
Irma ließ die Mutter reden; was wußte die, was ſie
Zabericde einen Sak von ſungen, uſtgen Muſteſt
ſie las es immer wieder — ſie ſchnitt es aus und ſteckte es zuſammengebracht, was wußte ſie von dem Brand ihrer ſchier unter in die lockenden Wogen der Wiener
in ihr Geldtäſchchen und lachte bei dem Gedanken, der ihr Liebe, von ihrer gemeinſamen Arbeit, — von allem Hohen,
Wenn er mitten hinein in das taktmäßige Geſchieben
dabei unwillkürlich kam, als ſei dieſer Wiſch auch für ſie das ſie nicht durch eine hausbackene Ehe, durch ein be= der bunten, eleganten Welt ſah, während er läſſig denſes
Geldeswert.
ſcheidenes Heim töten wollte. Hier, hier konnte ſie wei= ſchulten Muſikern den Takt gab, da war ihm ſo recht dies
Aber dieſe Freude war bald verrauſcht, da ſie gehört nen und ſich in Schmerzen um ihn verzehren, hier ſah er Wirkung der Muſik auf die Wiener klar, und er beneideles
hatte, an eine Aufführung vor Karnevalsſchluß ſei nicht ſie ja nicht, ſeine Königin und Muſe. Tut der Menſchen ſeine großen Brüder in Apollo, den Vater und den Sohnn
zu denken, und auch an eine Annahme durch fremde Büh= Liebe wirklich ſo weh? Irrlichtlein? ſie frage es ſich ſel= und den Bruder Strauß, und wie angeſpornt durch dies
nen nicht, ehe das Stück nicht in Wien aufgeführt worden ber. Konnteſt Du nicht bei ihm bleiben, beim Geliebten? allabendlichen Siege, gab er dann und wann auch irgendes
wäre.
Mußteſt Du in Deine Sümpfe zurück? Mußteſt Du ent= einen Tanz aus ſeiner Operette als Einlage darauf=
Und ſo begann ſie zu warten. Heimlich hoffte ſie, Jo= ſchweben mit der Liebe im Herzen? Oder reizte Dich auch
Zum erſten Male weidete er ſich an der Wirkungſei= käme doch zu Weihnachten, aber als ſein Geſchenk ein= der ſilbergeſichtige Mond, — der auf eure Wäſſer Hände nes „Irrwiſch”=Walzers auf das tanzluſtige Wien
Zum=
traf, wußte ſie, daß er fern blieb, und das ganze Feſt von Silbermünzen ſtreut? Liebteſt Du den Menſchen und erſten Male fühlte er ſich von der Creme der
Geſellſchaft=
wurde ihr verleidet.
warſt kurze Zeit wie er und fühlteſt wie er und konnteſt ob eines lockenden, jauchzenden Walzers geehrt. Er ſahle
Traurig, mit tränenfeuchten Augen ſaß ſie am Weih= doch nicht bleiben? Zog Dich der Silberglanz des Mondes wie ſelbſt die alten Damen ſich auf ihren Stühlen ſtraffer
nachtsabend mit ihrer Mutter vor dem kleinen, erloſchenen zurück in Deine Nacht? — Und ſingſt Du trotzdem in hielten, wie ſelbſt die älteren Semeſter ein Tänzchen wage;
Bäumchen. Wenn ich nur nächſtes Jahr ſeine Frau bin! ſchwülen Nächten ein banges Sehnſuchtslied nach ihm, ten, wie ſich die jungen Paare enger ſchmiegten, feſter hiel=!
warteſt, warteſt, ob er nicht wieder des Weges käme, Dein ten, wie ſie ſeliger dahinſchwebten. Und als er geendetu
ſeufzte ſie.
Ihr wollt doch bald heiraten! meinte die Mutter.
(Geliebter? Irrlichtlein, Irrlichtlein, biſt Du glücklich da brach ein Beifall los, ein Beifall im offenen Saal, undd
Er ſchon, aber ich nicht, ich will warten, bis er frei oder unglücklich durch Menſchenliebe, — oder ſollteſt Du ein Kichern der Mädchen und ein befreiendes Lachen
der=
nur den kalten, ewiglachenden, ſilberreichen Mond lieben, jungen Herren folgte.
und berühmt geworden iſt!
der Dich dafür mit Licht und Reichtum überſchüttet?
Die Weiſen hatten die gezwungene Steifheit eines vor=:
Mädel, Du verſcherzt Dein Glück!
Sie ſpielte mit ihrem Leid, mit ihren Träumen, mit nehmen Wiener Ballfeſtes vertrieben, hatten die Herzem
Sei’s drum. Ich will lieber unglücklich ſein, als mich
im Glück beſcheiden! und dabei rannen ihr die Tränen ihren Gefühlen und Launen in den bangen Stunden des jung gemacht, die Zungen gelöſt und die Hände ſchmei=i
chelnder und weicher ineinander geſchmiegt. Und wie ein
die Wangen herunter. Ich fahr” morgen wieder nach Tages und der Nacht.
-
Sieger, der als einziger eine große Streitmacht bezwun=!
Wien. Ich muß bei ihm ſein, um den Erfolg glauben
zu können!
Nach den ſtillen Tagen der Weihnacht waren in Wien gen, kam er ſich ver und deutete ſich das als gutes Vör==
Lauf ihm nicht wieder nach, bleib’ da, gedulde Dich gar bald die lauten des Faſchings gekommen. Alle Abend zeichen für des Erfolg ſeiner Opereite.
und ſchau, daß Ihr beide bis Oſtern heiratet. Er hat ja hatte Joſef Rittner bei einem andern Ballfeſt den
Takt=
doch ein ſchönes Auskommen!
(Fortſetzung folgt.)
ſtock zu ſchwingen, und alle Abende tauchte er mit dieſem
265
[ ← ][ ][ → ] her
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Kkummer 264.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 3. November 1913.
Seite 3.
Wohl uns, wir dürfen mit Freuden ernten,
ſein Reſerat ſaßte die Verſammlung, in der keine Dis ſrechtigte Wünſche ihrer Beamien vor dem Lande zu
Was bangend die Väter einſt ſäten mit Blut,
kuſſion zuläſſig war, folgenden Beſchluß: „Die im Kon= vertreten.
Doch weh’, wenn wir je, was ſie lehrten, verlernten:
zertſaal des Zoologiſchen Gartens in Dresden ſehr zahl=
Ueber die Lage der Großh. Regierung kann ſich auch
Daß Vaterlandsliebe das teuerſte Gut!
reich verfammelten deutſchen Männer und Frauen geben die Wirtſchaftliche Vereinigung nicht im Zwei=
Heut’ wollen im Spiel wir zurück uns verſetzen
ihrer tiefſten Entrüſtung Ausdruck über die Schmähungen fel fein, und es muß daher konſequenter= und logiſcher=
In jene begnadete, ruhmvolle Zeit
des Königs von Sachſen, deutſcher Fürſten, deutſchen weiſe angenommen werden, daß es ihr um die baldige
Und Euch, Ihr freundlichen Hörer, ergötzen
Volkstums und deutſchen Chriſtentums, die ſich das „Ber=Verabſchiedung der Beſoldungsvorlage im Ernſte nicht zu
Mit dem Abild der großen Vergangenheit.
liner Tagblatt” aus Anlaß des Völkerſchlachtdenk= tun iſt. Bei den Beamten herrſcht über dieſe Stellung=
Mög’ kräftig das Samenkorn Wurzel ſchlagen,
mals und des Deutſchen Turnerfeſtes in Leipzig nahme einmütige, große Mißſtimmung und ſie ſehen die
Das aus wir ſtreuen mit hoffender Hand,
wie auch bei anderen Gelegenheiten erlaubt hat. Sie er=der Wirtſchaftlichen Vereinigung angehörenden Abgeord=
ZZum Baume gedeihen und Früchte tragen
blicken in dieſem Vorgehen einen ſyſtematiſchen Verſuch neten als Beamten gegner an.
der Untergrabung deutſchen Volksbewußtſeins der Mo=
Zu Ehren Dir, Deutſchland, mein Vaterland!
Für die heſſiſchen Staatsbeamten iſt es tief bedauerlich
narchie, der chriſtlichen Grundlagen unſeres Staats und und betrübend zugleich, daß ſie zurzeit die ſchlechteſt be=
Das Feſtſpiel: „Deutſchlands Erwachen ſind verwundert, daß die deutſchen Bundesregierungen, die zahlten Beamten des Deutſchen Reiches ſind, und daß man
3‟, aufgeführt von 60 Damen und Herren der hie= wegen des gleichen Verhaltens den Verkauf von ſozial= ſie mit einem neuen Gehaltstarif abfinden will, der ſie auch
ſen evangeliſchen Gemeinden, unter Leitung des Herrn demokratiſchen Zeitungen und des Simpliziſſimus auf den künftig hinter den Bezügen der Beamten anderer
Bundes=
täſor H. Enders, gab im übrigen der Feier das Ge= deutſchne Bahnhöfen mit Recht unterſagt haben, es be=ſtaaten und des Reiches erheblich zurück läßt. Der Glaube
ſſüge. Der 1. Akt: „Breslau”, war aus dem Feſtſpiel dauerlicherweiſe unterlaſſen haben, Abwehrmaßregeln der Beamten an das Gerechtigkeitsgefühl des Heſſiſchen
ür Freiheit und Vaterland”, verfaßt von Pfarrer D. gegen das Berliner Tagblatt zu ergreifen Mit umſo Landtages muß unter ſolchen Umſtänden eine ſtarke
il Kaiſer in Leipzig, der 2. Akt: „Leipzig”, aus dem größerer Dankbarkeit begrüßen wir es daher, daß Schwächung erleiden. Während man im Reiche keine
be=
ſtfſſ piel „Aus dem Jahre 1813‟, verfaßt von Pfarrerdem Vernehmen nach die ſächſiſche Regierung, als erſte rechtigte Forderung der Beamten an der Deckungsfrage
helm Briegleb in Groß=Umſtadt. Das Feſtſpiel unter den deutſchen Bundesſtaaten dem Berl. Tagbl. bei ſcheitern läßt, und man in Prerußen ſtreng an dem
ſtförpert in dieſen beiden Akten, von denen beſonders der erſten Wiederholung verletzender Aeußerungen gegen Grundſatz feſthält, daß eine Differenzierung der
Gehalts=
ſtierſtere dramatiſch wirkſam iſt, während der zweite durch Fürſt, Volk und Kirche ein Verbot des Vertriebs auf den ſätze innerhalbeiner Beamtenklaſſe des Rei=
Schwung der Sprache und durch die großen Männer ſächſiſchen Bahnhöfen, wo die Regierung das Hausrecht ches und Proußens vermieden wird ſchlägt man dieſen=
1813 die ſelbſt als handelnde Perſonen auftreten, beſitzt, in Ausſicht geſtellt hat. Die Verſammelten betrach= von der Gerechtigkeit eingegebenen Standpunkt in Heſſen
sgezeichnet iſt, gewiſſermaßen den Beginn der Erhebung ten dieſe Verwarnung zugleich als die freudig aufgenom= einfach in den Wind und tritt ſogar für das volle
Gegen=
s das Reſultat der gewaltigen Freiheitstat bis zur mene Zuſicherung der Regierung an das ſächſiſche Volk, teil ein.
ſtcht Napoleons. Das Erſcheinen Blüchers auf der im nächſtgegebenen Falle ohne Zaudern gegen das Berl.
Nur in drei oder vier Ländern beſteht kein
Wohnungs=
ſſtiene der übrigens in ganz vorzüglicher Maske von Tagbl. einzuſchreiten — dem Volkstum zur Ehr, dem deut= geld für die Staatsbeamten; in allen übrigen
Bundesſtaa=
ſr. Keutzer dargeſtellt wurde, löſte ſtürmiſchen Jubel ſchen Glauben zum Schutz, der Monarchie zur Wehr.”
ten iſt es dagegen ſchon lange eingeführt. In Bayern iſt
: Der Spielzettel verzeichnete folgende Mitwirkende,
Dieſe Entſchließung ſoll der Regierung zur Kenntnis eine ſtarke Bewegung für das Wohnungsgeld im Gange,
ich mit einem verdienten Geſamtlob begnügen mögen: gebracht werden.
und es wird nicht mehr lange dauern, dann erfreuen ſich
reslau: Otto Hammann, Fritz Scharmann, Hans
Johannesburg, 1. Nov. (Sir Julius Wernher) auch die bayeriſchen Beamten dieſer Fürſorge. Warum
Bnabel, Kurt Stamm, Wilhelm Wißmann, Fritz Müller, vermachte, wie der Nachlaßverwalter mitteilt, der deutſchen will man nur in Heſſen klüger ſein als anderswo und das
uſt Jöckel, Luswig Umbreit, Friedrich Wilhelm Lenz, Schule ein Legat von 1000 Pfund und dem Deutſchen abſchaffen, was andere Stagten im Begriffe ſind, neu
ttc. Buchner, Albert Federlin, Georg Federlin, Albert Hilfsverein ein ſolches von 550 Pfund Sterling.
einzuführen?
lbiaß. Leny Höfling, Helene Keutzer Gretel Worret,
Doch an dieſer Frage brauchte nach Anſicht vieler
Be=
ſſorold Sperb, Eva Grau, Ludwig Spamer Theodor
amten die Beſoldungsreform nicht zu ſcheitern, wenn man
Das Anlagekapital der Reichs= und
Plckel. Adolf Federlin, Ludwig Federlin, Marie
Men=
die Beamtengehälter entſprechend erhöhte und ſie wenig=
Wilhelmine Wahl, Friedrich Worret, Willy Jäger,
ſtens ſo hoch bemeſſen wollte wie Elſaß=Lothringen, das
Staatseiſenbahnen
durchweg ärmer iſt, als Heſſen, durch Geſetz vom Juni
r Hebermehl Friedrich Schneider, Albert Schweſinger, betrug nach den Etats für 1912 in Deutſchland nahezu laufenden Jahres es gekan hat.
ttva Getroſt, Margarete Friedrich, Heinrich Eitenmüller,
17½ Milliarden Mark. Es iſt in den letzten 10 Jahren um
In dem heſſiſchen Landtag reiht ſich eine
Abſonderlich=
ſtiee Dingeldein. 2. Leipzig: Karl Keutzer, Friedr. Zu= mehr als 5 Milliarden geſtiegen. Am bedeutendſten
wäh=
uf. Friedr. Worret, Ernſt Götz, Wilh. Otto, Hugo Beyer, rend dieſes Zeitraumes war die Zunahme von 1906/1907 keit an die andere. Die Herren Weigand und Mergell ſind
ihres Berufes nach Reichspoſtbeamten, ſie beziehen alſo
tis Treber, Aug. Wamſer Wilh. Jung, Albert Schäfer, mit 846 Millionen Mark. An dem Stande von 1912 war ſelbſt ein anſehnliches Wohnungsgeld, ſie ſind ſelbſt für
ttsſtian Hetzel, Willy Beyer, Alfred Schaefer, Heinrich Preußen mit 11050 Millionen Mark beteiligt, dann
folg=
deſſen Erhöhung mit eingetreten, haben ſich an einer
höbe=
tteel, Wilhelm Scherpe.
ten Bayern mit 2177, Sachſen mit 1160 Baden mit 83
Das Publikum ſpendete den Darſtellern lebhaften Württemberg mit 786, Heſſen mit 359, Mecklenburg= ren Klaſſifizierung verſchiedener heſſiſchen Orte beteiligt
kiall, Herr Enders wurde mit einem Lorbeerkranz Schwerin mit 144, Oldenburg mit 95, Hamburg mit 36, und haben, kurz geſagt, alle Beſtrebungen unterſtützt, welche
tenezeichnet — Wie vom Vorſitzenden mitgeteilt wurde, Bremen mit 22. Sachſen=Meiningen mit 0.5 Millionen auf eine rechtzeitige und zeitgemäße Beſoldung der
Reichs=
das ſchöne Feſtſpiel am Donnerstag dieſer! Mark. Die übrigen Staaten haben keine Staatseiſenbah= beamten abzielten. Sie haben daran recht getan. Aber
ethe nochmals wiederholt werden.
nen. Das Anlagekapital der Reichseiſenbahnen beträg: dagegen ſehe man ſich ihre Tätigkeit im heſſiſchen Landtag
834 Millionen Mark. Dem geſamten Eiſenbahnanleihe= einmal etwas näher an. Sie gehören zu der
Wirtſchaft=
kapital von 17 484 Millionen Mark ſtehen Eiſenbahn=lichen Vereinigung, welche die heſſiſchen Staats=
Kunſtnotizen.
ſchulden von 11855 Millionen Mark gegenüber, ſo daß beamten nicht auch wie die Reichsbeamten zeitgemäß
be=
te: Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach= ein Ueberſchuß von 5629 Millionen Mark verbleibt, ſoldet wiſſen will, die ein Wohnungsgeld für
über=
jenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Rehaktion ihr Urteil vor.
an dem Preußen allein mit 3827 Millionen Mark beteilig:flüſſig erklärt und es für die heſſiſchen Beamten ein=
— Richard=Wagner=Verein. Das Pro= iſt, ferner Sachſen mit 454, Bayern mit 263, Baden mit ſtimmig abgelehnt, obgleich in Heſſen die Wohnungsgeld
ſte mm des heutigen Konzertes wird drei Lieder=262, Württemberg mit 181, Mecklenburg=Schwerin mit 48, beziehenden Reichs= und preußiſchen Beamten viel
zahl=
yklen von Robert Schumann, Franz Schubert und Oldenburg mit 29 und Heſſen mit 3 Millionen Mark. Ham=reicher als die heſſiſchen Staatsbeamten ſelber ſind. Es
ſlchard Strauß bringen, die eine Auswahl der ſchönſten burg und Bremen haben keine Eiſenbahnſchulden. Der iſt ſchwer darüber, keine Satire zu ſchreiben. Das
Ver=
ihspfungen dieſer Meiſter enthalten. Die Straußſchen einzige Staat, in dem die Eiſenbahnſchulden höher ſind langen, nach dem Beſitz eines Landtagsmandates erzeugt
ſſeher hat Herr Harry de Garmo ſchon wiederholt als das Anlagekapital iſt Sachſen=Meiningen, wo dem ſonderbare Tugenden und Fähigkeiten!!
Unmöglich kann es ſo weitergehen. Am beſten wäre
1f Richard=Strauß=Liederabenden unter Begleitung des Anlagekapital von 515 000 Mark. Schulden von 1,38
Mil=
ſbmponiſten geſungen. Herr Dr. Fritz Berend wird lionen Mark gegenüberſtehen. Die Schulden der Reichs= jedenfalls, die Beſoldungsreform bis nach den nächſten
fütke für Klavier von Beethoven, Schumann und eiſenbahnen betragen 317 Millionen Mark, ſo daß derLandtagswahlen zu verſchieben, da der jetzige Landtag in
lahhms und — als Novität — den Lyriſchen Kreis” Ueberſchuß des Anlagekapitals ſich auf 516 Millionen ſeiner Mehrheit nicht mehr willig und fähig zu ſein ſcheint,
eine angemeſſene und einigermaßen befriedigende
Beſol=
p. 16) des Münchener Tondichters Matteo Braunfels Mart berechnen läßt.
dungsreform durchzuführen. An die ganze Beamtenſchaft
ſeten. Den Beſchluß des Abends bildet die Mahnung
in Stadt und Land ergeht jetzt ſchon der dringende Ruf,
sHHans Sachs aus den Meiſterſingern”: „Verachtet mir
ſe Meiſter nicht!
für die nächſten Landtagswahlen zeitig alle Vorbereitungen
Stimmen aus dem Publikum.
die im Wagner=Verein vor vieken
ift übernimmt die Redaktion zu treffen. Der heſſiſche Landtag iſt zum Wohle des ganzen
irkaren zuletzt vom Kammerſänger Faßler geſungen wor= (Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueber
uſcht
rund des § 21 Abſ. 2 des Heſſenlandes, für Stadt und Land, für Landwirtſchaft,
in iſt.
ntwortung: für ſie bleibt au
keinerlei Vera
tlich.;
Preßs
ſetzes in vollem Umfange der Einſender vere
Handel, Gewerbe, Induſtrie, Arbeiterſchaft und Beamten
Civis.
dringend regenerationsbedürftig.
Zur Beſoldungsreviſion.
Reich und Ausland.
Die Wirtſchaftliche Vereinigung der Zwei=
Weimar, 1. Nov. (In dem Prozeß gegen den ten Kammer der Landſtände hat nach der Notiz in Nr. 261
rofeſſor Lehmann=Hohenberg) hat der Ge= dieſes Blattes am 30. v. M. einſtimmig erklärt, daß
Luftfahrt.
hhisshof folgendes Urteil gefällt: Der Angeklagte wurde ſie ein penſionsfähiges Wohnungsgeld ablehne. Da=
Hannover, 2. Nov. Der zweite Tag der
Schau=
gen Beleidigung des preußiſchen Offizierskorps zu 4100 gegen iſt ſie geneigt — um eine Einigung unter den
Par=
ank wegen Beleidigung des Generalmajors Wiſcher zu teien zu ermöglichen?, - die im Geſetz über denWohnungs= und Sturzflüge Pégouds, die von dem Hannoverſchen
Mark Geldſtrafe verurteilt. Was die Beleidigung geldzuſchuß von 1907 geſchaffenen Unterſchiede zwiſchen Rennverein zuſammen mit dem Hannoverſchen „
Staats=
s Kommandierenden Generals des 11 Armeekorps anbe:Stadt und Land als nicht penſionsfähige Ortszulage auch anzeiger” und dem „Hannoverſchen Courier” veranſtaltet
iffts, ſo wurde auf Einſtellung des Verfahrens erkannt. fernerhin beſtehen zu laſſen, vorausgeſetzt, daß die in der! wurden, nahm bei trübem Wetter und böigen Winden
in der Anklage wegen Beleidigung des Amtsgerichtsrats berühmten Erklärung vom 4. Juni 1912 niedergelegten einen glatten Verlauf. Eine zahlreiche Zuſchauermenge
begrüßte den Flieger, der ſich insgeſamt etwa” Stunden
immerzahl wurde der Angeklagte unter Zubilligung desForderungen erfüllt werden.
Dieſe „Entſchließung” bedeutet weiter nichts, als in der Luft hielt, bei den Landungen jedesmal mit
leb=
hr tzes des Paragraphen 93 freigeſprochen. Der
Staats=
uaalt hatte im ganzen elf Wochen Gefängnis und 200 M. die glatte Ablehnung der zur Beratung ſtehenden Beſol= haftem Beifall. Prinz Waldemar von Preußen Fürſt
Arſtrafe beantragt. Der Mitangeklagte Redakteur Kohl dungsvorlage, da die Großh. Regierung ſich unmöglich Adolf zu Schaumburg=Lippe, Generalfeldmarſchall v. Bock
und Vollach u. a. verfolgten gleichfalls mit großem
ude wegen Beleidigung des preußiſchen Offizierskorps mit dieſen Forderungen einverſtanden erklären kann. Die Intereſſe die Kunſtflüge Pégouds. Ebenſo wie geſtern
100 Mark Geldſtrafe verurteilt.
Vorlage ſtellt nach den eigenen Worten der Großh. Regie=
Dresden, 1. Nov. (Eine Proteſtverſamm=rung das Mindeſtmaß deſſen dar, was geboten werden hielt auch heute Pégoud in dem Lichtſpielhaus einen
n g.) Der Konſervative Verein in Dres= kann und was notwendig iſt, um die heſſiſchen Beamten Vortrag über ſeine Erfahrungen in der Luftſchiffahrt.
* Wien, 2. Nov. Der Flieger Daucourt ſtieg
Un veranſtaltete Samstag eine Verſammlung, in auch nur annähernd ſo zu ſtellen, wie es die teuren
Lebens=
lchher der Generalſekretär des Konſervativen Landesver= verhältniſſe dringend erfordern. Von dieſem Standpunkt heute vormittag 10 Uhr zum Weiterflug nach Peſt auf.
Peſt 2. Nov. Der Flieger Daucourt iſt um
lts Kurt Fritzſche, im Hinblick auf die bekannten Erörte= kann und darf die Großh. Regierung keinen Finger breit
üigen in letzter Zeit über das Thema: „Wir Sachſen und zurückweichen, wenn ſie ſich nicht dem Vorwurf ausſetzen 1 Uhr 35 Minuten nachmittags auf dem Rakoſer
Flug=
s Berliner Tagblatt” ſprach. Im Anſchluß an will, daß es ihr am nötigen Ernſt und dem Mut fehle, be= felde gelandet.
will. daß es ihr am nötigen Ernſt und dem Mut ſehle b e: felde gelandet.
aber das Bewußtfein ihrer ſchweren Schuld treibt ſie in den Aufwand und Fleiß und künſtleriſchen Eifer ein und ver=
Gtroßherzogliches Hoftheater. Tod.
dient für die große Sicherheit, mit der ſie ihre fabelhaft
Wie ſchon bemerkt, iſt der Stoff, der einer Erzählung ſchwierige Aufgabe beherrſchte, noch beſondere Anerken=
Sonntag, 2. November.
Balzacs entnommen iſt, zu einer ſpannenden Tragödie be= nung. Herrn Bertrams ſonores und pathetiſches Or=
Zum erſten Male:
arbeitet. Die Erfahrung, daß ein guter Tert den halben gan, mehr ein Baßbariton, paßte ſich dem Stil der Oper
Erfolg einer Oper bedeutet, bewahrheitet ſich auch hier, im allgemeinen und dem Charakter der Partie im beſon=
Oberſt Chabert.
deren gut an. Daß es in der Höhe etwas ſpröde war, war
Oder ſoll man ſagen: den ganzen Erfolg?
Muſiktragödie in drei Aufzügen.
Was die Muſik anbetrifft, ſo verrät ſie ein ſtarkes Ta= wohl auf eine Indispoſition zurückzuführen.
Geſang=
igt (frei nach Honoré de Balzac’s „Comtesse 3 deux lent, das aber noch mit dem Ausdruck ringt und die har= lich und darſtelleriſch, abgeſehen von einigen linkiſchen
Be=
uris”) und Muſik von Hermann Wolfgang von Wal=moniſche Abgeklärtheit eines ſtreng durchgebildeten Stils wegungen, führte er ſeine Rolle ſo durch, daß er mit Ehren
tershauſen.
noch vermiſſen läßt. Dem Komponiſten haben Pueeini beſtand und ſich der großen Aufgabe, die ihm damit zum
W-l. Ein Offizier der großen napoleoniſchen Armee, und beſonders d’Alberts „Tiefland” zum Vorbild gedient. erſten Male geſtellt worden war, gewachſen zeigte. Die am
herrſt Chabert, der als Totgeſagter nach zehn Jahren der Es fehlen der Oper vor allem die lyriſchen Ruhepunkte, um wenigſten undankbare Partie iſt wohl die des Ferraud,
ſthahrt und ſchweren Heimſuchung nach Paris zurück=nicht zu ſagen, das melodiöſe Element. Der ſich fortgeſetzt die Herr Becker mit erſtaunlicher Leichtigkeit und Sicher=
Urt: und ſein Weib Roſine als Gatin und Mutter zweier in den höchſten dramatiſchen Akzenten bewegende und die heit ſang und die vielleicht nur deswegen weniger
unſang=
ndeer eines anderen wiederfindet — ein tragiſches Motiv, ſehr hoch geſchriebenen Stimmen zum Foreieren zwingende lich erſchien. Einen würdigen und ſympathiſchen
Vertre=
s den Stoff zu einer ſpannenden, dramatiſchen Handlung Stil ſchwächt den künſtleriſchen Eindruck ab und erzeugt auf ter fand der Advokat Derville in Herrn Semper; mit
igöbt. Auf den erſten Blick könnte es ſcheinen, da der die Dauer ein Gefühl der Abſpannung. Dieſe eigentüm= gewohnter Lebhaftigkeit des Temperaments ſang und
tellückliche Chabert für tot erklärt worden iſt und erſt nach liche Schreibart des Komponiſten wird auch im Dialog, ſpielte Herr Schützendorf den Godeſchal; die kleine
hn Jahren wiederkehrt, daß keiner der drei beteiligten zum Beiſpiel im erſten Akte zwiſchen Roſine und Derville, Tenorpartie des Boucard ſang Herr Hilsdorf.
Die muſikaliſche Leitung der Oper, deren
Einſtudie=
frionen eine Schuld beizumeſſen ſei und daß nur die angewendet, wo ſie deplaziert erſcheint. Die
eindruckvoll=
e eſſante und verwickelte Rechtsfrage beſtehen bliebe, ob ſten Stellen ſind die Erzählung Chaberts im erſten Akte,rung nicht geringe Mühe verurſacht haben mag, lag bei
zweite Ehe Roſines mit dem Grafen Ferraud als gültig das (in den höchſten Stimmregionen ſich bewegende) Duett Herrn Hofkapellmeiſter de Haan in berufenſten Händen.
ſdfihre Kinder als ehelich zu betrachten ſeien und ob dem zwiſchen Roſine und Ferrand im zweiten Akte und der Die Regie führte Herr Lert. Die beiden ſzeniſchen Vil=
Aherſt Chabert wieder zu ſeinem Rechte verholfen werden Monolog Chaberts im dritten Akte. Die Inſtrumentierung der verrieten einen auserleſenen Geſchmack: im zweiten Akt
lme, wenn der Textdichter der Sache durch die Schuld ſchließt ſich an die der modernen „Verriſten” an und ſteht war der vornehme grüne Salon im Palais Ferrauds, von
hſines nicht eine andere, tragiſche Wendung gegeben hätte. zu dem ſtimmlichen Aufwand in entſprechendem Ver=dem man einen freien Blick in den Park mit natürlichen
Bäumen hatte, von Herrn Hoftheatermaler Kempin neu
felhat nämlich aus inniger Liebe zu ihrem zweiten Gat= hältnis.
Alle Partien ſind ſehr ſchwer zu ſingen und liegen, gemalt worden.
ſt unnd um ihr Eheglück nicht zu zerſtören, die aus der
Die Oper fand eine freundliche Aufnahme. Der ſehr
mie ihr zugeſandten Briefe ihres erſten Gatten, den ſie namentlich in der Höhe, ſo unbequem, daß man den
Sän=
icht liebte verheimlicht. So wird Roſine zu einer Art gern aus ihrem gelegentlichen Danebenſingen keinen zu lebhafte Beifall am Schluß der Aufführung galt wohl vor
ſeliſcher Figur, und der tragiſche Ausgang der Hand= großen Vorwurf machen kann. Für die hochdramatiſche allem den Künſtlern, die ihn auch ehrlich verdient hatten.
Nummer 26E.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 3. November 1913.
Sekte 4.
Der Ehrr
Der Kiewer Prozeß.
en Meilene
Körmen Siewerder
Kiew, 2. Nov. Auf Anſuchen der Staatsanwalt=
Regelung der albaniſchen Grenze.
wermSieshreöfffherri
ſchaft und der Zivilkläger geſtattete das Gericht nach
HB Paris, 2. Nov. Vorgeſtern haben der
öſter=
längerer Beratung die Verleſung von Auszügen aus
Wberl-Sbefer
dem Buche Neophyts über Ritualmorde und von reichiſch=ungariſche und der italieniſche Geſandte in Athen
Berichten der Komitees des Miniſteriums des Innern dem griechiſchen Gouverneur eine Note überreicht in
wel=
pfledenvrräfigtm
über die Sekte der Chaſſiden. Dagegen ſchlug das cher dieſe beiden Mächte Griechenland für die Verſchlep=
LuenZpofheßenunc
Gericht das Anſuchen des Staatsanwalts und der Zivil= pung der ſchon ſeit langem geforderten Feſtſetzung der
Drogerien Prets der
kläger, die Protokolle des Ritualmordes in Saratow! ſüdalbaniſchen Grenze verantwortlich machen. Die Note
3.
zu verleſen, ab. Darauf begann die Verleſung der fügt hinzu, daß der Londoner Konferenz zufolge die Feſt=
Origtnaischachtel-TI
ſetzung der Grenze ſpäteſtens am 30. November erledigt
Fragen, die den als Sachverſtändigen geladenen
Theo=
ſein müſſe und daß Griechenland einen Monat ſpäter das 2
logen geſtellt werden ſollen.
ganze Territorium, welches zu Albanien gehört, räumen
müſſe. Oeſterreich=Ungarn und Italien ſind nun davon
überzeugt, daß infolge der ſchleppenden Abwicklung der KReildichtkerversaume
Warnung vor unbefugtem Photographieren
Arbeiten der Grenzkommiſſion die Feſtlegung der Grenze
Aans
1489
und Zeichnen im Ausland.
eine häusliche Trinkkur mit der
bis zum 30. November unmöglich ſein wird. Trotzdem
D Verſchiedene Vorkommniſſe der letzten Zeit laſſen aber fordern beide Mächte Griechenland auf, das geſamte
4
es angezeigt erſcheinen auf die Gefahren hinzuweiſen, die albaniſche Territorium bis zum 31. Dezember zu räumen.
Assmannshäuser
deutſchen Reiſenden durch unvorſichtiges Photographieren Die griechiſche Regierung hat eine Antwort gegeben, in
oder Zeichnen im Ausland, vor allem an militäriſch welcher ſie ſagt, daß ſie für die langſame Abwicklung der
wichtigen Stellen in den Grenzgebieten und an fremden Grenzfeſtlegung nicht verantwortlich gemacht werdenürat-Adolf-Quelle
Küſten, erwachſen können. Eine Anzahl ausländiſcher könne.
Glänzende Heilerfolge bei Gicht, Rheuma,
Staaten hat gegen unbeſugtes Photographieren und
* Sofia, 2. Nov. (Agence Bulgare) Zahlreiche lschias, Steinleiden, Nieren- und Blasens
Zeichnen ſehr ſcharfe Strafbeſtimmungen, die beſonders
erkrankungen. (VII,20819,33m
Ausländern gegenüber, auch wenn irgend eine böſe Ab= bulgariſche Familien klagten bei der Regierung gegen
Ueberall zu haben. Detailpreis ab 10 Fl. à 60 Pf., ab 25 FI. à 57 Pf
ſicht fern liegt, ſtreng durchgeführt werden. Der harmloſe das Vorgehen der Griechen, welche die bulgari=
Reiſende, der unbewußt ſolche Beſtimmungen übertritt, ſchen Kaufleute, die auf griechiſchem Gebiete reiſen, in Ilustr. Bad=Prospekte u. Brunnenschriften kostenfrei durch eis
Kurverwaltung Gichtbad Assmannshausen am Rhein.
kann noch froh ſein, wenn er mit einer empfindlichen Haſt nähmen, auf alle mögliche Weiſe beläſtigten und ſogar
Niederlage: Rud. Schäfer Nachf., Martinstr. 95. Tel. 77.
Geldſtrafe und mit Einziehung von Apparat und Platten manche töteten. — Bei dem Austauſch der griechiſch=bul=
(6355 (55
davon kommt. Häufig genug führt der ungezügelte gariſchen Kriegsgefangenen fehlten beim Aufruf zahlreiche
Drang, landſchaftlich ſchöne Gegenden des Auslands im bulgariſche Gefangene, deren Namen auf einer von der
Bilde feſtzuhalten, ſelbſt wenn ſie vom Standpunkt der griechiſchen Regierung vorgelegten Liſte ſtehen. Die bul= Ketzte Darmſtädter Schloßfreiheits=Geldlotterie,
14. November findet in Darmſtadt die letzte Ziehl=
Landesverteidigung anſcheinend gar kein beſonderes gariſchen Kommiſſare machten die griechiſchen Kommiſſare
Intereſſe bieten, zu ärgeren Unannehmlichkeiten, Feſt= darauf aufmerkſam, doch dieſe weigerten ſich, irgendwelche dieſer Lotterie unter notarieller und polizeilicher Leill
nahme wegen Spionageverdachts und langwieriger Unter= Aufklärung darüber zu geben. Die fehlenden Gefangenen ſowie in Gegenwart eines Beamten der Königlich
ßiſchen General=Lotterie=Direktion Berlin öffentlich ſic
ſuchungshaft mit der Ausſicht auf eine mehr oder minder ſind wahrſcheinlich umgebracht worden.
Ein Beweis, wie beliebt die Lotterie war, iſt der, daße
harte Freiheitsſtrafe, günſtigenfalls auf Verweiſung aus
* Belgrad, 2. Nov. Vierzig bis fünfzig bulgariſche Loſe ſtets lange vor der Ziehung ausverkauft warenu
dem Lande als „läſtiger Ausländer”. Iſt einmal ein Komitadſchiüberſchritten zwiſchen Doiran und deswegen die Ziehungen immer an den feſtgeſetzten
Strafverfahren wegen Spionageverdachts eröffnet, ſo Strumitza die ſerbiſche Grenze. Sie überfielen minen ſtattfinden konnten. Wir hoffen, daß, wie ind
wird auch die Hilfe der auswärtigen Vertretungen des zwanzig nach Strumitza wandernde türkiſche Familien, ob= 7 Reihe, ſo auch diesmal der Haupttreffer von 200
Reichs zumeiſt verſagen, da ſich dieſe in die Gerichtsbar= gleich ſie mit Paſſagierſcheinen der bulgariſchen Regierung Mark, welcher bar ohne jeden Abzug zur Auszahlung
keit des fremden Staates nicht einmiſchen können. Ge= verſehen waren, und richteten ein Blutbad an.
langt, an Leute fällt, die es gebrauchen können. Der
rade in der letzten Zeit haben mehrere ſolche Fälle die
preis beträgt nur eine Mark.
Oeffentlichkeit beſchäftigt. Es kann deshalb nur deingend
zur Vorſicht beim Photographieren und Zeichnen im Aus=
Letzte Nachrichten.
Ihr Element.
lande geraten werden.
„Nun, Kinder, merkt auf und nennet geſchwind
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Mir. welches die Elemente wohl ſind!”
* Berlin, 3. Nov. In der Sonntagnacht erkrank=
So fragt der Herr Lehrer. Klein Elschen, die grad
Vermiſchtes.
ten mehrere Familien im Oſten der Stadt unter ſchwe=
Die Pfiffiaſte, hat ſchon die Antwort parat:
— Verkauf von Artikeln aus dem Schau=ren Vergiftungserſcheinungen. Die Erkrank=
„Das Waſſer, das Feuer, die Luft und . . Perſil!”
fenſter. Nicht ſelten verlangt das Publikum, daß Wa= ten, mehr als 20 Perſonen, haben heftiges Fieber und Er=
Da lacht der Herr Lehrer verwundert: „Soviel
ren, die es im Schaufenſter ausgeſtellt ſieht. herausgenom= brechen. Man führt die Vergiftungen auf den Genuß von
Ich weiß, iſt die „Erde” das vierte im Bund.”
men und ihm verkauft werden. Eine Verpflichtung hierzu Hackfleiſch zurück.
Doch Elschen, mit nichten verlegen, tut kund:
liegt jedoch, wie uns der Verband Deutſcher Waren= und
Braunſchweig, 2. Nov. Eine Sonderausgabe der
„Als Mama vor kurzem die Waſchfrau bekam,
Kaufhäuſer, e. V., mitteilt, aber nicht immer vor. Befindet „Braunſchweigiſchen Anzeigen” veröffentlicht eine Am=
Die neue, die ſie auf Empfehlung hin nahm,
ſich der gleiche Gegenſtand zu demſelben Preiſe und inneſtie des Herzogs Ernſt Auguſt. Freiheits=
Da fragte die Frau, ob „Perſil” ſei im Haus,
gleicher Güte auf Lager ſo kann der Kaufmann nicht ge=ſtrafen bis zu ſechs Wochen und Geldſtrafen bis zu
Sonſt könnt ſie nicht kommen, ſonſt hielt ſie’s nicht
zwungen werden, den Artikel aus dem Schaufenſter her=150 Mark werden erlaſſen; außerdem ſind Straferlaſſe
Zum Waſchen ich dieſes allein nur
verwend'=
auszunehmen. Aber ſelbſt, wenn der Artikel nicht mehr in beſonderen Einzelfällen vorgeſehen.
Denn Henkels Perſil iſt mein „Element!”
auf Lager iſt, kann die Herausnahme nicht verlangt wer=
* Hamburg, 2. Nov. Fürſt Bülow und
den, wenn dadurch die Schaufenſterdekoration weſentlich Gemahlin ſind heute vormittag nach dreiwöchigem
geſtört werden würde. Es müßte dann aber ein dement= Aufenthalt nach Köln abgereiſt.
ſprechender Hinweis im Schaufenſter angebracht werden.
Liſſabon, 2. Nov. Frau Julia Brito da
Macht jedoch die Herausnahme aus dem Fenſter keine Cunha welche, wie die Zeitungen melden, in Voraus=
Dankſagung.
Schwierigkeiten, ſo kann der Käufer die Herausnahme ſicht der Ereigniſſe am 21. Oktober in Liſſabon ein
Hoſpi=
aus dem Fenſter beanſpruchen. Im Falle der Weigerung, tal zur Aufnahme Verwundeter eingerichtet hatte, wurde
Für die überaus herzliche Teilnahme bei deſ
dies zu tun, könnte eventuell eine unrichtige Angabe im verhaftet.
uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte unſeres unve
Sinne der Paragraphen 3 und 4 des Geſetzes erblickt
Liſſabon, 2. Nov. Der Kolonialminiſter bereitet
werden.
geßlichen, treubeſorgten Gatten und Vaters
zwei Geſetzentwürfe, betreffend die ſinanzielle Auto=
— Die Entkeimung von Milch. Der An=nomie und Zivilverwaltung der
Kolo=
wendung der Elektrizität eröffnen ſich immer neue Ge= nien, vor.
biete. Ein Dr. Beattie in Liverpool hat ein neues Ver=
Herr Michael Penk
* Huelva, 2. Nov. Eine Gruppe ausſtändiger
Ar=
fahren zur Steriliſation der Milch mittels Elektrizität heiter der Rio Tinto=Minen ſteckte den Schacht
gefunden. Die angeſtellten Nachprüfungen ergaben über=
Schuhmachermeister
Alicia in Brand. Dieſer brannte raſch ab und
raſchende Reſultate. Nicht nur die Tuberkelbazillen.
ſon=
ſprechen wir Allen, insbeſondere dem Herrn Pfarke
dern auch andere Keime, z. B. die Erreger des Durchfalls ſtürzte ein.
Marx für die troſtreiche Grabrede, dem Sängen
bei Kindern, wurden vernichtet. Noch nach einem Viertel=
Hb. Madrid, 2. Nov. Eine geheimnisvolle
jahr wurde die nach Beatties Verfahren behandelte Milch,
Chor des Geſangvereins „Liedertafel” für dener
die man abgeſchloſſen in Zimmertemperatur aufbewahrt Angelegenheit bildet hier den Geſprächsſtoff. Auf
hebenden Grabgeſang, ſowie für die zahlreichen
hatte, vollkommen unverändert gefunden.
Grund eines Haftbefehls des Unterſuchungsrichters wurde
Kranz= und Blumenſpenden, auf dieſem Weg
der Inſpektor des militäriſchen Geſundheitsamtes,
Gene=
unſeren innigſten Dank aus.
ral Bernadette Guijerre, der 66 Jahre alt iſt, verhaftet.
Am vergangenen Montag fand man im Abort ſeiner Woh=
Darmſtadt, den 1. November 1913.
Literariſches.
nung die Leiche eines Kellners namens Imbrego. Bei
Dreßlers Kunſtjahrbuch. Der 7. Jahr= der Leichenſchau wurde feſtgeſtellt, daß zwiſchen dem Kell=
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenenn
gang dieſes ſchätzenswerten Handbuches (1913), als Jubi= ner und einem Unbekannten, dem wahrſcheinlichen Mör=
Frau Johanna Penk,
läumsausgabe zum Regierungsjubiläum des Kaiſers er= der ein Kampf ſtattgefunden hatte. Darauf wurden die
ſchienen, liegt in ſtattlichem Bande und in vornehm= Frau und das Dienſtmädchen Imbregos verhaftet.
Trotz=
nebst Kindern.
moderner Ausſtattung vor. Das Buch iſt mit einem dem wurde jetzt auch der General Guijerre, der bei dem
Kupferdruck — Bildnis des Kaiſers — nach einem Ge= Kellner in Penſion war, verhaftet. Die Polizei glaubt,
mälde von Philipp Laszlo von Lombos=London und 2 daß der General an der Ermordung des Kellners beteiligt
Originalſteinzeichnungen von Wilh. Danz=Deſſau geſchmückt. geweſen iſt oder ſonſt in einer noch zu ermittelnden Weiſe
Tageskalender.
Dreßlers Kunſtjahrbuch iſt ein Handbuch der deutſchen die Hand in der dunklen Angelegenheit im Spiele hatte.
Kunſtpflege einſchließlich Deutſch=Oeſterreichs und der
Montag, 3. November.
deutſchen Schweiz und gleichzeitig eine Rangliſte deut=
Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende gegen
ſcher bildender Künſtler, Kunſtgelehrter und Kunſtſchrift=
Die Stichwahlen in Rom.
10 Uhr: Volkstümlicher Goethe=Abend.
ſteller. Die Tatſache, daß die Königl. Preußiſchen, Königl.
* Rom, 3. Nov Bisher ſind 83 Stichwahlen bekannt. Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Bayeriſchen, Königl. Sächſiſchen, Königl.
Württembergi=
ſchen Unterrichts= und Kultusminiſterien, ſowie eine Reihe Gewählt ſind 46 Miniſterielle, 10 Sozialiſten, 3 Katholiken, Konzert von Harry de Garmo und Dr. Berend üm
8 Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz (Richard
Wagner=
anderer deutſcher Staatsbehörden dem Jahrbuch ihre 12 radikale Sozialiſten 4 Republikaner ein reformiſtiſcher
Verein).
Unterſtützung und Mitarbeit liehen, iſt Bürgſchaft für die Sozialiſt. — In Maſſa wurde der Republikaner Chira
Verſammlung des Bezirksvereins Altſtadt um 9 Uhr:
Richtigkeit des Inhalts, der auch an Reichhaltigkeit nichts gewählt.
zu wünſchen übrig läßt. Der 7. Jahrgang bringt u. a.
in der „Krone”
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Verſammlung des Bezirksvereins der Innenſtadt
einen feſſelnden Aufſatz von Geheimkat Dr. W. Bode,
„Entwickelung der deutſchen Kunſtmuſeen in den 25
Jah=
um 9 Uhr im Reſtaurant „Kaiſerſaal”
Für Erholungsbedürftige und leichtere
Monatsverſammlung des Vereins für Vogel= und
ren der Regierung Wilhelms II.‟, Verzeichniſſe der Hof=
Sommer und
Me
Geflügelzucht um 9 Uhr in der „Krone”.
und Staatsbehörden der Kunſtverwaltung im Reich, der
Kranke. Winter besucht,
Bilder vom Tage (Auslage unſerer Gzehilien
Bibliotheken, Lehrſtätten, Sammlungen, Kirchenſchätze,
nuranekalt Hofheim i. T.
Rheinſtraße 23): Vom Beſuch des deutſchen Kalſers in
Intereſſengemeinſchaften, ferner Schriften zur Kunſt, Pe= Iel ven ig Stunde von Frankfurt a. M.
Wien, Begrüßung Kaiſer Wilhelms durch Kaiſer Franzé
55
riodicg uſw. uſw. Ferner Adreſſen und kurze Biographien Prospekte durch Dr. Schulze-Kahleyss, Nervenarzt.
Die Sprengung des letzten Dammes im Pa=
Joſef —
der Künſtler, Kunſtgelehrten Kunſtſchriftſteller uſw. Im
namakanal — Zu den Sturzflugvorführungen Pegoudss
Anhang endlich noch ein Verzeichnis der Kunſthändler,
(
in Johannisthal, der Flieger Adolphe Pegoud, dern
Kunſtverleger und Kunſtſalons. (Verlag von Dreßlers
M
eretete
erne enennetenerenene en en e
Menſchenandrang vor dem Flugplatz, ein intereſſantern
Jahrbuch, Roſtock i. M. 16 Mk.)
Sturzflug.
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Pferde=Verſteigerung um 11 Uhr in der
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landsliebe und Treue durchdrungene Buch verſetzt die
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goner=Kaſerne (Regt. Nr. 23).
jungen Leſer in die ſchweren Zeiten vor hundert Jahren
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Jugend das Verſtändnis für die Vergangenheit zu erleich=
Reich und Ausland: Dr. Otte Waldaeſtel; für den übrigen.,
tern und deutſches Bewußtſein und deutſche Tatkraft ins
redaktionellen Teil Max Streeſe; für den Inſeratenteiln=
G. m.
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Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts= in den verſchiedenen Lebenslagen iſt geradezu glän=i D. Rehleld 8 Lo. v.h.
leben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für denr
zend. Humor und bitterer Ernſt halten einander überall
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an dies
das Gleichgewicht und geben dem farbenprächtigen Kul=
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„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaiges
turbilde ein eigenartiges Gepräge. Der vielen Vorzüge
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werdenn
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wegen iſt das Buch als eine anregende und gemütvolle
Mensuannhanhansstaiihaitkahalishell eia,
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkrinte werden nicht:
Lektüre Knaben und Mädchen aufs wärmſte zu empfehlen.
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[ ← ][ ][ → ]
Nimer 264.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 3. Navember 1913.
Seite 6.
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5
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B
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.
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22
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7
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7. Lieder:
4 E
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5
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Heute letzter Tag
22
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0
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5
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(64.
lſch
Taier
Is
L.
der
Numme:
264.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 3. November 1913.
Seite 7.
ſtlicher (2
ee
Sziehung von Erbbegräbnisplätzen.
d bezeichneten Erbbegräbnisplätze auf dem Beſſunger
ee e ere
Nr. 10 (Klier, Johann Georg)
„ 35 (Schneider, Chriſtine, geb. Scheld, Ww.)
„ 44 (Henkel, Wilhelm)
,
„ 51 (Heinz)
,
J=
(n
55 (Berth, Johannes)
,
93 (Schmall, Ludwig)
,
,
„ 102 (Jäger, Johannes)
2
104 (Boßler, C. F. H.)
Emſt StehgR-OE 2
„106 (Hüter, Jakob)
„ 112 (Greiffenſtein, Revierförſter)
½„ 117 (Nikolai, F.)
„ 118 (Hahn, Rebekka)
In die Kinderſtube
„ 121 (Kronenbold, Dorothea)
„
„ 122 (Becker, W. Realſchuldirektor,
ſollte kein anderes Kaffeege=
Lit. A „ 42 (Brandis, Eliſe)
„ 48 (Oberndörfer, Mr.)
tränk kommen, ats nur der echte
4e
49 (Daudiſtel)
,
Seeligs kandierte Kornkaffee,
„ B „ 24 (Hofmann, Frl.)
denn er iſt nicht nachteilig für g
„ 46 (Seiferling, Dr., Witwe)
,
Herz noch Nerven. ſondern iſt
„ 74 (Berkhaupt, Kath.)
,
„ C „ 38 (Kohl, Peter)
für die Kleinen ebenſo wohlbe
5 (Beck, Johanna)
, 7.
,
kömmlich wie wohlſchmeckend!
„ D „ 13 (Baumgärtner, Regina)
Die Arzte empfehlen ihn! Man
. „ 17 (Jakob Lorge, Frau)
achte auf das gelbe Paket n
„ 19 (Eberhardt, Lud. Berth.)
,
„ 27 (Hofmann, Johs.)
roter Verſchlußmarke!!
34 (Beſt, Heinrich)
„ 44 (Wißmann, Conrad)
Se,6 -ollg lescaarOlidz
47 (Kräger, Barb. und Kath.
die ſeit dem Ableben der Beſitzer nicht mehr unterhalten werden und
ar die Stadt Darmſtadt zurückgefallen ſind, ſollen weiter vergeben
verden.
(22963a
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dim Büro für Friedhofsangelegenheiten, Marktplatz 8 (Rathaus),
(I,22977
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Schl.
Kbeberle
Ieeeee e
M
See
ge bung erfolgt.
Se
(e
3e
Darmſtadt, den 27. Oktober 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
40
4
I. V.: Mueller.
(33
Kabahprmtamg
.
Bekanntmachung.
85
8
Ein zu Zuchtzwecken nicht mehr brauchbarer Faſel=Eber ſoll (33
Aneiste
m Wege des Angebots verkauft werden. Verkaufsbedingungen ſind
(26
ährend der Geſchäftsſtunden bei uns offen gelegt und können ein=
SG
aeſehen werden.
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(22973
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Ecke Rhein= u. Grafenſtr.
Arheilgen, den 31. Oktober 1913.
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Teilweise zur Hälfte des regulären Verkaufswertes.
Zier-Schürzen
Direktoire-Beinkleider
mit Träger, schön verarbeitet, solange Vorrat . . .5
für Damen, solange Vorrat . . . . . . . . . . . . 65 Pf.
Ei
I1
Guggenheim & Marx
(22955)
Markt 7
Markt 7