ae
Oe
ae
er
4
Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnichtübernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 237.
Dienstag, den 7. Oktober.
1913.
Die heutige Nummer hat 20 Seiten.
ſein Urteil aufzubauen. Die zunächſt beteiligten Bundes= daß die Herbeiführung eines erquicklichen nachbarlichen
regierungen Preußen und Braunſchweig verhalten ſich Verhältniſſes nur noch eine Frage der Zeit iſt. Wie jetzt
ſchweigend. Amtliche oder halbamtliche Erklärungen über
die weitere Behandlung der welfiſchen Frage liegen nicht bekannt wird, hat es Paſitſch auch nicht unterlaſſen, mit
vor. Dieſes Schweigen läßt ſich leicht deuten, weil zwi= den öſterreichiſchen Handels= und Finanzkreiſen ſelbſt in
Das Wichtigſte vom Tage.
ſchen den näher Beteiligten noch Verhandlungen im Zuge Verbindung zu treten. So konferierte er längere Zeit
Die 27. Hauptverſammlung des Allgemeinen Deut=ſind. Die Löſung der Frage war ſchon ſeit län=auch mit dem Direktor des Wiener Bankvereins. Es
ſchen Frauenvereins wurde am Sonntag in gerer Zeit für Ende Oktober oder Anfang November an= handelte ſich hier in erſter Linie um eine Teilnahme
öſter=
gekündigt. Bisher iſt alſo eine Verzögerung nicht ein=
Gießen eröffnet.
getreten.
reichiſchen Kapitals an verſchiedenen Unternehmen, die
zu Ehren des Reichskanzlers gab der bayeriſche
Der Berl. Lokalanz. widerſpricht in ſeiner Sonntags= die ſerbiſche Regierung in der kommenden Zeit auszu=
Miniſterpräſident Frhr. von Hertking am
Sonn=
tag abend in den Feſträumen des Miniſteriums des nummer ſelbſt der Annahme, daß der von ihm veröffent= führen beabſichtigt, vor allem um den Bau verſchiedener
Aeußern in München ein Diner.
lichte Artikel als eine amtliche oder halbamtliche Kund= Eiſenbahnen. Das Wiener Fremdenblatt ſchreibt zu dem
der deutſche Städtetag trat geſtern in Bres=gebung zu betrachten ſei. Die Poſt weiß zu melden, daß! Beſuch Paſitſchs, dieſer habe ſich überzeugen können,
daß=
lau zu ſeiner 8. Tagung zuſammen. Vertreten waren die ſenſationellen Mitteilungen eines Frankfurter Blat=bei Oeſterreich=Ungarn keinerlei Voreingenommenheit
124 Städte. Den Vorſitz führt der Oberbürgermeiſter tes über gewiſſe Vorgänge, die ſich vor der Verlobung des gegen Serbien beſtehe. Seine Wünſche nach einer
Ver=
von Berlin.
Prinzen Ernſt Auguſt mit der Prinzeſſin Viktoria Luiſeſtändigung würden hier vollſte Würdigung finden.
offiziös wird beſtätigt, daß der öſterreichiſche Thron= abgeſpielt hätten, ſoweit darin nicht bereits bekannte Tat=Andererſeits nimmt man in Oeſterreich=Ungarn die durch
folger, Erzherzog Franz Ferdinand, nach
England gehen wird, um an den Jagden in Wind= ſachen wiedergegeben ſind, auf freier Erfindung Paſitſch kundgegebene Haltung Serbiens, die, wenn ſie
beruhen.
andauernd die Herſtellung des Friedens und normaler
ſor teilzunehmen.
Verhältniſſe weſentlich fördern kann, mit aufrichtiger
Be=
ner König von Griechenland verläßt Athen
friedigung hin. Bei der Verwirklichung der von Serbien
wahrſcheinlich Mitte der Woche. Er begibt ſich nach
Saloniki, um die Militärbezirke Mazedoniens zu Die deutſchen Lohnbewegungen kundgegebenen Abſicht der Pflege guter
Beziehun=
bereiſen.
gen zu Oeſterreich=Ungarn ſowohl in politiſcher als auch
im Jahre 1912.
eei einem Eiſenbahnunglück in Dünaburg
in kommerzieller Hinſicht wird es Oeſterreich=Ungarn ge=
(Rußland) wurden 14 Perſonen getötet und mehrere
O Man ſchreibt uns: Nach der Statiſtik, die die wiß an gutem Willen und Entgegenkommen nicht fehlen
werletzt.
ſozialdemokratiſche Gewerkſchaftsleitung über die Lohn= laſſen.
räſident Poincaré hat am Sonntag abend
bewegungen des Jahres 1912 in ihrem „Korreſpondenz=
Das ſerbiſche Regierungsorgan Samouprawa
be=
ſeine Reiſe nach Spanien angetreten.
blatt” veröffentlichte, hat die ungünſtigere Wirtſchaftslage grüßt die Erklärung, die der ſerbiſche Miniſter des
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
auf Zahl und Umfang der Lohnbewegungen keinen Ein= Aeußern Spalaikowitſch dem öſterreichiſch=ungariſchen
fluß geübt. Es fanden insgeſamt 9961 Bewegungen Geſchäftsträger abgegeben hat, als den Beginn einer
ohne und mit Arbeitseinſtellung ſtatt, an denen 1254358 neuen Aera, in der Serbien und Oeſterreich=Ungarn
Die braunſchweigiſche Frage. Perſonen beteiligt waren. Da im Jahre 1911 9670 Be=handelspolitiſche und auch freundnachbarliche Beziehungen
— Die Nachricht, daß die braunſchweigiſche Frage un= wegungen mit 1011669 Beteiligten gezählt wurden, weiſt pflegen. Das Blatt ſpricht die Hoffnung aus, daß auch
ſtiittelbar vor ihrer endgültigen Löſung ſtehe, iſt bisher das vorige Jahr ein Mehr von 291 Bewegungen und Oeſterreich=Ungarn Serbien gegenüber eine gute
Geſin=
ſon amtlicher Seite unwiderſprochen geblieben, und ver= 242689 Perſonen auf. Sieht man von dem Bergarbeiter= nung an den Tag legen werde, auf welche Art auch die
ſhedene amtliche Kundgebungen, insbeſondere die Ver=ſtreik, an dem 237732 Perſonen beteiligt waren, als einer albaniſch=ſerbiſche Frage ihre Erledigung finde,
insbeſon=
ffentlichung des bekannten Schreibens des Prinzen Ernſt Ausnahmeerſcheinung ab, ſo iſt die Zahl der Beteiligten dere jetzt, da Serbien unmittelbar vor der vollſtändigen
Niederwerfung der albaniſchen Aktion ſtehe.
luguſt an den Reichskanzler war wohl als eine direkte 1912 annähernd die gleiche wie im Vorjahre geweſen.
Von den 9961 Bewegungen verliefen 7136 — 71,6 Pro=
Wie weiter gemeldet wird, dürften die
Verhand=
beſſtätigung anzuſehen. Man nahm allgemein an, daß
lrffang Oktober der Bundesrat mit der Aufhebung ſeiner zent (im Vorjahre 69,9 Proz.) mit rund 774000 Beteiligten lungen über den öſterreichiſch=ungariſchen
tihheren Beſchlüſſe gegen das Haus Cumberland das letzte — 61,8 Proz. (i. V. 67,9 Proz.) ohne Arbeitseinſtellung. Handelsvertrag, die in den nächſten Tagen wieder
Perrt ſprechen werde, indeſſen ſcheint es jedoch, als wenn In 2825 Fällen kam es zu Kämpfen, an denen rund 479000 aufgenommen werden, endgültig abgeſchloſſen werden.
ine Reihe von Schwierigkeiten aufgetaucht ſeien, die zum Perſonen beteiligt waren. Der Anteil der friedlich
ver=
ſindeſten ein Hinausſchieben der Entſchei=laufenen Bewegungen iſt gegen das Vorjahr um 1,7 Proz.,
Deutſches Reich.
ſung im Gefolge haben. Was an den verſchiedentlich gegen das Jahr 1905 um 15,5 Proz. geſtiegen. Von den
uſkauchenden Meldungen wahres iſt, läßt ſich für Außen= geſamten Bewegungen endeten erfolgreich 7039 — 71,1
— Die Erweiterungsbauten am
Kaiſer=
eheende ſchwer beurteilen, und gerade diejenigen, die ſich Prozent (i. V. 72,9 Proz.), teilweiſe erfolgreich 2043 —Wilhelm=Kanal ſind in der Hauptſache jetzt
voll=
s Eingeweihte in den verſchiedenen „Informationen”! 20,6 Proz. (i. V. 17,6 Proz.) und erfolglos 748 — 7,6 Proz. endet. Die neuen Schleuſen in Brunsbüttel und
Hol=
f pielen, wiſſen in Wahrheit ſelber meiſtens am wenig= (i. V. 8,9 Proz.). Bei 75 Bewegungen blieb der Ausgang tenau, die in der Lage ſein werden, die größten Kriegs=
. Tatſache iſt freilich, daß Kaiſer Wilhelm es bisher unbekannt, 56 Bewegungen waren am Jahresſchluß noch ſchiffe durchzuſchleuſen, können demnächſt vollſtändig in
ſrmieden hat, dem Herzog von Cumberland einen nicht beendet. Was die Beteiligten anbelangt, ſo Betrieb genommen werden. Dieſe Schleuſen ſind 330
legenbeſuch in Gmunden zu machen, und das läßt darauf hatten rund 682000 — 54,6 Proz. (i. V. 57,9 Proz.) vollen Meter lang, 45 Meter breit und 14 Meter tief. Die
Bau=
ſfließen, daß irgendeine Verſtimmung neuerdings Platz Erfolg, rund 266000 Perſonen — 21,3 Proz. (i. V. 29,1 koſten betragen 45 Millionen Mark. Die alten Schleuſen
griffen hat. Worauf dieſe baſiert, läßt ſich nicht mit Prozent) teilweiſen Erfolg, rund 295000 Perſonen —des Kanals, die 150 Meter lang, 25 Meter breit und
Pſrimmtheit ſagen; es heißt, ſchuld ſei daran die Hal=23,6 Proz. (i. V. 8,9 Proz.) einen Mißerfolg. Dieſes un= 9 Meter tief ſind, bleiben im Betriebe, ſo daß an jeder
ſig des Cumberländers gegenüber der Welfenpartei, günſtige Ergebnis iſt auf den erfolgloſen Bergarbeiterſtreik Kanalmündung in Zukunft vler Schleuſen tätig ſein
wer=
r der Herzog eine Abſage nicht erteile. Viel Aufſehen zurückzuführen.
den. Die Verbreiterung des Kanals um 36 Meter von
Die Ergebniſſe der geſamten Bewegungen beſtan= 67 auf 103 Meter iſt überall durchgeführt, die Rendsburger
blegt gerade im gegenwärtigen Moment eine Rede des
ſlſüſchen Führers Colshorn, die ſich gegen einen etwai= den darin, daß für rund 378000 Perſonen eine Verkürzung neue Hochbrücke iſt ſeit dem 1. Oktober im Betriebe, ſo
m Verzicht auf Hannover wendet und die Zuverſicht der Arbeitszeit von rund 830000 Stunden pro Woche, für daß die beiden alten Drehbrücken abgeriſſen werden
kön=
ſpricht, daß auch Prinz Ernſt Auguſt eine derartige rund 530000 Perſonen eine Lohnerhöhung von rund nen. Schon im nächſten Frühjahr wird die geſamte
deut=
r ichtleiſtung nicht geben werde. Dieſe Darlegungen 946000 Mark pro Woche und für rund 388000 Perſonen ſche Flotte durch den Kanal durchgeſchleuſt werden
kön=
bim wiederum auf der anderen Seite einen lebhaften ſonſtige Verbeſſerungen der Arbeitsbedingungen erreicht nen, ſo daß auch für die neuen Dreadnoughts der Umweg
Eum hervorgerufen, und es hat eine lebhafte Bewegung wurden. Im Vergleich mit dem Vorjahre iſt ein größeres über Skagen fortfällt, den ſie bisher wegen der
unzu=
ſigeſetzt, die verlangt, daß der Bundesrat unter keinen Maß von Arbeitszeitverkürzung erlangt worden, während länglichen Schleuſen noch machen mußten. Zu den
ur=
ſthänden ſeine früheren Beſchlüſſe aufhebe, falls nicht die Erfolge bei den Lohnerhöhungen geringer ſind. In ſprünglichen Herſtellungskoſten von 156 Millionen Mark
ſß dieſer Prinz Ernſt Auguſt ausdrücklich offiziell 4804 Fällen kam es zum Abſchluß von Tarifverträ= treten neue 223 Millionen Mark für die Erweiterung des
Anſprüche auf Hannover aufzugeben ſich bereit erklärt.gen für rund 351000 Perſonen. Von den Tarifverträgen Kanals. 100 Millionen Kubikmeter Erde mußten ent=
Preußen und auch in ſonſtigen Bundesratskreiſen wurden 3809 für rund 250000 Perſonen bei Bewegungen fernt werden, um dem Kanal ein breiteres Bett zu geben.
ich allem Anſchein nach in den letzten Monaten die ohne Arbeitseinſtellung abgeſchloſſen, der andere Teil ent= Während die den Kanal durchfahrende Kriegsflotte bisher
ohne Dreadnoughts für Durchſchleuſung und Fahrt 24
rügtheit herausgeſtellt, den Brief des Prinzen an den fällt auf Streiks und Ausſperrungen.
Die Geſamtausgaben für die Arbeitskämpfe Stunden brauchte, wird dies in Zukunft durch die neuen
ſchskanzler als ausreichende Erklärung gelten zu laſſen,
ſeine Thronbeſteigung ermöglichen würde. So wogt des vorigen Jahres betrugen 11,48 Millionen Mark gegen Schleuſen und die vertiefte Fahrrinne in 15 Stunden
Streit hin und her, man wird aber nicht behaupten 16,06 Millionen Mark im Vorjahre. Davon entfallen auf durchführbar ſein. Man kann alſo große Teile der Flotte
ſien, daß die neuerliche Polemik geeignet ſei, die An= die Angriffsſtreiks 6,91 Millionen Mark, auf die Abwehr= in einem Tage bequem von der Elbe nach Kiel und
um=
ſtreiks rund 947000 Mark, auf die Ausſperrungen 3,35 Mil= gekehrt dirigieren.
genheit zu fördern.
lionen Mark. Außerdem verausgabten 4 Verbände noch
Frankreichs Kriegsverprovian=
*
*
rund 268000 Mark an Unterſtützung für Mitglieder, dietierung aus Deutſchland. Berliner Blätter
Der Kölniſche Zeitung wird zu der Angelegenheit aus an den Kämpfen anderer Verbände mit beteiligt waren. ſchreiben: Wir hatten vor einigen Monaten darauf
hin=
in geſchrieben:
gewieſen, daß im erſten Halbjahr 1913 eine überraſchend
Die Blätter ſind erfüllt von Kundgebungen in der
große Ausfuhr von Getreide und Mehl nach Frankreich
Afenfrage, die unter Beruſung auf welfiſche Quellen
er=
ſtattfand, wie ſie in früheren Jahren niemals auch nur in
Serbiſch=öſterreichiſche
nen, ſo eine ſchroff agitatoriſche Rede des
Abgeord=
ähnlichem Umfange beſtanden hat. Die Vermutung lag
An Colshorn, die ſenſationell gefärbte Darſtellung eines
Annäherungen.
Mäinifurter Blattes über die Ereigniſſe, die der
Ver=
deshalb nahe, daß dieſe umfangreichen Bezüge deutſcher
ng des Prinzenpaares vorausgegangen ſein ſollen.
* Die Konferenzen, die der ſerbiſche Miniſterpräſident Agrarprodukte von ſeiten Frankreichs nicht aus wirtſchaft=
ALebhaftigkeit dieſer Kundgebungen welfiſchen
Ur=
ſiſſinas erklärt ſich leicht, wenn man im Auge behält, daß Paſitſch in Wien mit den verſchiedenen öſterreichi= lichen Gründen, ſondern nur aus politiſchen zu erklären
Mänitliche Behandlung der Frage im Bundesrat heran=ſchen Staatsmännern geführt hat, haben ein Reſultat waren. Es handelte ſich unzweifelhaft um eine
Verpro=
mit. Wenn man auch an dieſen Darſtellungen, ſo
ein=
ſült ſie ſind, nicht vorbeigehen kann, ſo muß man ſich gehabt, das man ſelbſt in eingeweihten politiſchen Kreiſen viantierung für den Fall eines Krieges. In den beiden
büten, auf ſolche Mitteilungen aus welfiſcher Quelle nicht erhofft hatte. Allgemein herrſcht heute die Anſicht, letzten Monaten hat dieſe ſtarke Ausfuhr an Getreide und
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite. 2.
dabet werde ſie den franzoſiſchen Winzerm Zugeſtänduiſe
Reht angehallen und iſt ſogar keilweiſe noch weiter ge f driten Dreadnonahis ſolgeſtern im Prinzip beſchloſen
machen und die Beſorgniſſe ihrer eigenen Induſtriellen im
ſtiegen. Vergleicht man dieſe Zahlen mit denen des Jah= worden ſein.
Bilbao und Barcelona beſchwichtigen. Dafür würde
Spa=
res 1912, ſo kann es keinem Zweifel unterliegen, daß es
Frankreich.
ſich um Bezüge handelt, die einer Kriegsverprovian=
Poincarés Reiſe nach Madrid. Anläßlich nien Zollermäßigungen auf alle Erzeugniſſe bewilligen
tierung dienen.
der Madrider Reiſe, die Präſident Poincaré am Sonn= für die Frankreich ſie verlange, und zwar ſo, daß die fran=
— Die Tagung der Nationalliberalen tag abend angetreten hat, erklärt das Journal des Dé= zöſiſchen Erzeugniſſe vor der ausländiſchen Konkurrenz
Reichstagsfraktion. Die Tagung der National= bats, dieſer Beſuch werde zweifellos dazu beitragen, die ſicher wären.
Griechenland.
liberalen Reichstagsfraktion in Wiesbaden diente haupt= natürlichen Bande zwiſchen Frankreich und Spanien enger
ſächlich der Ausſprache über Fragen der auswärtigen Po= zu knüpfen, doch müſſe man ſich vor allen Ueberſchweng=
Vertagung der Kammer. Die Regierung
litik, über die Welfenfrage, die Wirtſchaftspolitik, den lichkeiten hüten. Man habe bereits Bündnisprojekte er= erſuchte den König, der am Samstag nachmittag in
Arbeitswilligenſchutz, die Schaffung eines Staats= örtert. Gewiß, die beiden Staaten haben gemeinſame Piräus eintraf, die Kammer, die am 1. Oktober
zuſam=
arbeiterrechts und aktuelle Fragen der Gewerbe= und Intereſſen im Mittelmeer und ſie verfolgen eine überein= mentreten ſollte, zu vertagen.
Handwerkerpolitik. Zur Welfenfrage wurde einſtimmig ſtimmende Aufgabe in Marokko, aber um beſtimmte Ver=
Rußland.
eine Entſchließung angenommen, die ſich mit der Ent= pflichtungen zu übernehmen und gemeinſame militäriſche
ſchließung der hannoverſchen Nationalliberalen deckt und Unternehmungen zu kombinieren, dazu fehle noch viel.
Bekämpfung des Baptismus. Ein
Com=
verſpricht, den Standpunkt mit allen parlamentariſchen Die öffentliche Meinung Spaniens iſt zwar der Tripel= munigus des Miniſteriums des Innern erklärt: Obwohll
Mitteln gegenüber der Regierung zu vertreten. Zur Wirt= Entente ſehr günſtig, aber ſie iſt im allgemeinen in gewiſ= der Baptismus in Rußland nicht das Kennzeichen einen
ſchaftspolitik wurde in völliger Einigkeit gegenüber den ſen Fragen der äußeren Politik doch noch unentſchloſſen, ungeſetzlichen und gefährlichen Sekte aufweiſt, muß ihn die
gegneriſchen Angriffen der Standpunkt dahin feſtgelegt, und was Marokko anlangt, ſo ſcheint ſie einer Ausdehnung Regierung doch ſcharf überwachen und kann auf eine
daß man einmütig gegen jeden Abbau der Schutzzölle, der militäriſchen Unternehmungen eher feindlich gegen= energiſche Bekämpfung innerhalb der durch das Geſetz
ge=
aber auch gegen extreme Zollforderungen ſei. Die Frage überzuſtehen. Die erſte Sorge der beiden Regierungen zogenen Grenzen nicht verzichten, da er ein
ausgedehn=
des Arbeitswilligenſchutzes wurde zur Vorbereitung etwa muß es ſein, vor allem die Handelsbeziehungen der beiden teres Proſelytentum, beſonders unter den Maſſen, zum
von der Fraktion vorzunehmender Schritte einem Aus= Länder zu verbeſſern, welche gegenwärtig ſchlecht ſind und Ziel hat und mit dem Baptismus im Auslande eng
ver=
ſchuß überwieſen. Dasſelbe geſchah mit den Fragen der in Wirklichkeit einem Zollkrieg entſprechen. Dieſer Zu= bunden und ihm untergeordnet iſt.
Gewerbepolitik. Zur Frage eines Staatsarbeiterrechts ſtand iſt unerträglich. Bevor man an ein weit ausgrei=
Japan.
will die Fraktion eine Denkſchrift von der Regierung über fendes politiſches Zuſammenwirken denkt, muß man
zu=
die einſchlägigen Fragen fordern.
erſt dieſem handelspolitiſchen Krieg ein Ende machen.
Regelung der kaliforniſchen Frage
Die Manöverkritik. Der frühere Kriegs= Das Blatt Jiji Shimpo beſtätigt, daß Japan den Wunſch
Vom bayeriſchen Epiſkopat. In
poli=
tiſchen Kreiſen erregt eine intereſſante Nachricht Aufſehen: miniſter Meſſimy ſetzt im Matin ſeine Beſprechung der hegt, die kaliforniſche Frage gründlich zu regeln. Es bes
der bayeriſche Epiſkopat geht in den nächſten Tagen nach jüngſten Herbſtmanöver fort und ſagt u. a.: Für die Ma= abſichtigt, den Vereinigten Staaten einen neuen Ver=
Rom. Erzbiſchof Dr. v. Bettinger wird am 13. ds. Mts. növer von 1910, bei denen alles ſo inſzeniert war, damit tragsentwurf vorzulegen. Formelle Verhandlungen
dal=
die Reiſe nach der ewigen Stadt antreten; in ſeiner Be= der Schlußkampf ſich vor den Augen des Präſidenten der über ſollen binnen kurzem beginnen. Wie japaniſche Blät=
Republik abſpielen konnte, hatten die Blätter ſo über= ter wiſſen wollen, ſucht Japan eine Konzeſſion für eine
gleitung werden ſich befinden die Biſchöfe von Paſſau,
von Augsburg und von Speyer. Gründe für eine engere ſchwengliches Lob. Bei den Manövern von 1913, die von Bahnlinie Futſchou=Liukiang zu erhalten.
Fühlungnahme zwiſchen Kurie und den bayeriſchen Bi= keiner derartigen äußeren Erwägung beeinflußt waren, er=
Vereinigte Staaten.
ſchöfen ſind ja gerade in der Jetztzeit und unter den gegen= gaben ſich Verzögerungen, Verwirrungen, Irrtümer und
wärtigen politiſchen Verhältniſſen in Bayern ſowohl wie Unfälle. Darüber ſollte man ſich nur freuen. Aber in=
Der neue Zolktarif. Die New York Tim
im Reiche zur Genüge vorhanden. Man wird nicht fehl= folge der törichten Sucht der Franzoſen, aus dem ſchran= melden aus Waſhington, daß nach der Entſcheidungdes
gehen, wenn man darunter auch eine Beſprechung der auf kenloſeſten Optimismus in den mutloſeſten Peſſimismus Schatzamtes die 5prozentige Zollermäßigung nach
den=
dem Metzer Katholikentag nur ſcheinbar erledigten Ge= zu verfallen, hatte man ſofort geſchloſſen, daß alles ver= Beſtimmungen des alten mit Preußen abgeſchloſſenen
werkſchaftsfrage rechnet. Andererſeits dürfte auch die be= loren ſei. Die Manöver haben gezeigt, daß viele Generäle Vertrages auf Waren aus dem geſamten Deutſchen
Reiche=
vorſtehende Ernennung eines deutſchen Kurienkardinals zur ſchon zu müde ſind. Verjüngen wir die Kaders, vervollſtändi= Anwendung findet. Am erſten Geltungstage des neuen
Erörterung gelangen. Wie beſtimmt verlautet, iſt für gen wir die Ausbildung der Infanterie, trachten wir, die Zolltarifs wurden Waren im Werte von weit über 10
dieſe hohe kirchliche Stellung der bekannte Sozialpolitiker Offiziere dieſer Waffe unaufhörlich weiter auszubilden. Millionen Dollars, die unter Zollverſchluß lagen, von deſ
Importeuren reklamiert.
Monſignore Dr. Werthmann (Freiburg i. B.) beſtimmt.
Spanien.
*
Die franzöſiſch=ſpaniſche Entente. Unter
Hinweis auf die anläßlich der Reiſe Poincarés=
Ausland.
* München, 5. Okt. Heute nachmittag fuhrden
über eine franzöſiſch=ſpaniſche Entente in Um= Miniſterpräſident Frhr. von Hertling bei der preiſe
Oeſterreich=Ungarn.
lauf geſetzten Gerüchte erklärt Graf Romanones dem Madri= ßiſchen Geſandtſchaft vor und gab ſeine Karte für deſ
nach der Sonderberichterſtatter des Gaulois, es werde keine Reichskanzler ab. Der Reichskanzler fuhr nachmi
Die Reiſe des Thronfolgers
England. In diplomatiſchen Kreiſen beſtätigt man, ſpaniſche Anleihe und auch keine Rentenkonverſion ge= tags mit der Begleitung zur Oktoberfeſtwieſe. Abends
8 Uhr gaben Frhr. von Hertling und Gemahlin ind
wie übrigens auch die Wiener Politiſche Korreſpondenz plant. Von einer geheimen oder öffentlichen Abmachung Feſträumen des Miniſteriums des Aeußern ein Dineh
aus London berichtet, daß die Einladung des Thronfol=auf die Eventualität eines europäiſchen Krieges bezüg= an dem außer dem Reichskanzler u. a. teilnahmen: Unten
gers durch den König Georg zur Jagd im Anſchluß und lichen Militärkonvention könne keine Rede ſein. Die von ſtaatsſekretär Wahnſchaffe, ſämtliche Miniſter, der
aus Anlaß einer Jagdeinladung des Herzogs von Port= einzelnen Blättern gebrachte Meldung, daß im Falle eines ſandte v. Treutler, der bayeriſche Geſandte beim pahſ
lichen Stuhle Frhr. von Ritter, Miniſterialrat v. Meinel
land erfolgt iſt, mithin einen Höflichkeitscharakter trägt. deutſch=franzöſiſchen Krieges Cartagena ein wichtiger! Oberlandesgerichtsrat v. Biegeleben und Legations
Gleichwohl ſei dieſes Ereignis als Gelegenheit, die ſeit Flottenſtützpunkt ſein werde und den afrikaniſchen Trup= v. Stockhammern.
der Annexionskriſe unterbrochenen perſönlichen Beziehun= pen Frankreichs die freie Durchfahrt durch Spanien ge=
* Salzburg, 5 Okt. Heute vormittag fand
gen zwiſchen dem habsburgiſchen und dem engliſchen Herr= ſtattet würde, erklärte Romanones als erfunden. Die Anlaß des 25jährigen Jubiläums der Zu
ſcherhauſe wiederanzuknüpfen, auch politiſch bemerkens= wichtigſte Aufgabe der franzöſiſch=ſpaniſchen Entente wäre hörigkeit des Erzherzoas Franz Ferdinand
zur deutſchen Armee eine Beglückwünſchung durch eiſ
wert, obſchon ihm die von Senſationsblättern angedichtete ein ehrliches und beſtändiges, vor allem militäriſches Zu= preußiſche Offiziersdeputation ſtatt. Der Führer dieſ
Bedeutung nicht zukomme. Von derſelben Seite erfährt ſammenwirken der beiden Völker in Marokko, das durch Deputation, Regimentskommandeur Oberſtleutnantfa
man, daß ein Beſuch Kaiſer Wilhelms in Schönbrunn in ein wirkſames, aber ausſchließlich auf das marokkaniſche Wengersky, überreichte dem Erzherzog=Thronfolger
dieſem Jahre überhaupt nicht in Erwägung geſtanden Unternehmen beſchränktes Militärabkommen geregelt ihm vom deutſchen Kaiſer verliehene Dienſtauszeichnung
kreuz mit einem allerhöchſten Handſchreiben und drückte
hat, daß ſich der Kaiſer vielmehr nach dem Jagdbeſuch in werden ſollte. Was die Frage der Handelsbeziehungen ihm die Glückwünſche des allerhöchſten Kriegsherrn
Konopiſcht ſogleich nach Schleſien begeben werde.
zwiſchen Frankreich und Spanien anlange, ſo müſſe man Erzherzog Franz Ferdinand dankte mit herzlichen Wollin
Flottenvergrößerung. Nach der Neuen vorſichtig zu Werke gehen. Spanien wolle keinen großen für die ihm zuteil gewordene Aufmerkſamkeit. Mittals
Freien Preſſe wurde im Miniſterrat beſchloſſen, zwei Handelsvertrag abſchließen, ſondern lediglich verlangen, fand in der kaiſerlichen Reſidenz ein Diner zu Ehrend
deutſchen Gäſte ſtatt.
neue Dreadnoughts für die öſterreichiſche Marine in Auf= daß der Zolltarif für ſechs Artikel in mäßiger Weiſe
her=
trag zu geben, deren Koſten ſich auf über zweihundert! abgeſetzt werde. Die ſpaniſche Regierung würde nur eine
Millionen Kronen belaufen ſollen. Auch der Bau eines Zollermäßigung für Weine, Aepfel, Kork uſw. verlangen,
Zee e
Ein
Ge
fahren aus den neuen Briefen, wie die „allerliebens= Es gleicht dem Deinen, und einem ſolchen fehlt der ſchönſte
Neues von des alten Kaiſers würdigſte”, von Poeſie unfloſſene junge Fürſtin von ihrer Segen des Himmels nie, wenn er ſich auch eine Zeitlanziſ
Umgebung angebetet wurde; wir hören von den Hoffeſt= Wolken hüllt.‟ Die Prinzeſſin verließ den Hof;
Pri=
lichkeiten, auf denen ſie und Prinz Wilhelm das ſchönſte Wilhelm aber, den Frau von Olfers auf einem Koſtümfell
Jugendliebe.
Paar darſtellten In einem Koſtümfeſt, das nach der mor= als den „ſchönſten Mann” bezeichnet, iſt recht blaß und
*⁎* Das Bild der ſchönen Prinzeſſin Eliſa genländiſchen Dichtung Thomas Moores „Lalla Rookh” ſtill. Bei einem Ball bricht ſein Schmerz der Freundin
Radziwill, der Jugendgeliebten des alten Kaiſers, inſzeniert war, erſchien Eliſa als Peri und Prinz Wilhelm der Geliebten gegenüber hervor. Er ſpricht mit ihr vö
des damaligen Prinzen Wilhelm, der in den Konflikten als Dſchehander. Niemand ahnte damals noch die Ge= ihrer Trennung von ihrem Mann der nach Braſilien
dieſes Herzensromans zu einer ſtarken und ſtolzen Männ= fahren der hohen Politik, die dem Glück der beiden droh= ſandt worden war und ſie antwortet: „Ein wahres Glil
lichkeit heranreifte, iſt uns in jüngſter Zeit aus einem ten. Eliſa aber durchlebte im Jahre 1823 eine Herzens= will auch erkauft ſein.‟ In bezug darauf ſagte er: „Si
weſenloſen Schatten zu einer lebenswarmen, unendlich tragödie mit ihrer Freundin Lulu v. Kleiſt, die auf Wunſch verkaufen es — aber andere finden es gar nicht und ſo gehl
rührenden Geſtalt geworden. Nachdem dieſer „Name ohne ihres Bruders und ihrer Mutter zu Liebe einer tiefen es mir.” Ich kann Dir nicht beſchreiben, wie mich dieſe
Inhalt” durch das Buch von Oswald Baer ſeine erſte Neigung entſagte. Schmerzbewegt und im Innerſten er= Worte ergriffen, wie ſie mich in der Seele ſchmerzten, und
Prägung erhalten hatte, veröffentlichte Bruno Henning in ſchüttert ſchreibt Eliſa an Hedwig von Staegemann: beſonders, weil die anderen daneben ſaßen, ängſtigte mich
ſeiner ſchönen Biographie den Briefwechſel Eliſas mit
„Ich weiß leider wenig Tröſtliches über ihr Schickſal; das Geſpräch. Ich antwortete ſehr ernſthaft: „Daraſſ
ihrer intimſten Freundin, Lulu v. Kleiſt, der ſpäteren nur Der dort oben kann ihr helfen, und ſo Er will, wird weiß ich Ihnen nicht einmal etwas Tröſtendes zu ſagen
Gräfin Stoſch, und nun treten die Zeugniſſe der dritten Er ſie auch erretten aus der Nacht des Leidens und un=
Aber ſchwer ward es mir in dem Augenblick, da er
Genoſſin in dieſem innigen Jungmädchenbund, Hedwig! ausſprechlich beſeligen ſchon hier auf Erden! . . . Es iſt herzlich und teilnehmend meines Kummers gedacht haten
von Staegemann der ſpäteren Frau von
Ol=
alles vorbei, meine liebe Hedwig, eben erhalt’ ich den ent= nicht zu zeigen, wie der ſeinige mich bewegte. Ach und
fers, als hochwichtige Dokumente hinzu.
ſagenden Brief meiner armen, armen Lulu! Mir iſt das mehr noch das Unglück der liebenswürdigen, ſüßen Prill=
In dem ſoeben bei E. S. Mittler u. Sohn erſchienenen Herz ganz zerriſſen
zeß Eliſa, welche es zuweilen mit einer Leidenſchaftlichken
zweiten Band ihrer aus Briefen zuſammengeſtellten Bio=
Mochte ſie wohl damals ahnen, daß bald ähnliche ver= empfinden ſoll, deren, wie mir Lulu ſchreibt, ſie ihr ſanfte
graphie tritt das Bild der Prinzeſſin, der „ſchönſten und zweifelte Stimmungen ihr das Herz zerſchneiden würden? Herz für unfähig gehalten hätte.”
holdeſten unter den jungen Damen des Hofes”, in den Sie blühte in dieſen glücklichen Monden in jener natür=
1831 ſieht dann Frau von Olfers die Prinzeſſin zum
feinen Paſtellfarben ſchwärmeriſcher Verehrung und Neig=lichen und lieblichen Schönheit die unvergänglich zu ſein erſten Male wieder. „Sie trug eine Robe von blauen
ung hervor und die Tragödie des jungen Herzens, der ſcheint. „Sie gehört zu den Erſcheinungen, ſchreibt Hed= Silberſtoff, die ihre elegiſche Geſtalt ſo ruhig umfloß, daße
frühe Tod legen weiche verklärende Schatten um die zarte wig von Olfers, „welche man wie eine Roſe oder andere es nicht dieſelbe ſteife Hoftracht zu ſein ſchien, in weſcher
Geſtalt. — Durch ihre Freundſchaft mit Lulu v. Kleiſt ſchöne Blume mit Rührung betrachtet, daß die Zeit eine die meiſten andern wie geputzte Puppen ausſahen, 0
trat Hedwig früh in nahen Verkehr mit Eliſa, die ihr Macht über ſie hat, weil man ſie ewig und gerade ſo, hatte gefürchtet, ſie verändert zu finden, und nun ſtältgcht
ſpäter in der Gratulation zu ihrer Verlobung ſchreibt: wie ſie iſt, behalten möchte, da ein eigentümlicher Seelen= wieder vor mir, ganz ſo, wie ſie in meiner Seele gel
„Unmöglich hätte ich von Ihrem Glücke hören können, ausdruck immer das einzige in ſeiner Art iſt, wovon es hatte, und redete mich an mit dieſer innigen Stimme, di
ohne die innige Teilnahme auszuſprechen, die ich empfinde keine Doubletten gibt, ein ſüßes Geheimnis, was mit dem, Sie von ihr kennen.” Und doch lagen ſchon die Schattsſl
und die Sie mir ſeit dem Augenblick einflößten, wo ich der es beſitzt, verloren geht.‟ Doch ſchon ein Jahr ſpäter, des Todes um die holdſelige Geſtalt gebreitet Eile
ſie zum erſten Male wieder erblickte (denn als Kinder zu Anfang 1826, ſchreibt Hedwig an die Freundin Lulu: ſchwere Krankheit ergreift ſie; der Vater, der ſie über älles
waren wir ja ſchon zuſammen).” Unvergeßlich war Hed= Ich geſtehe Dir, daß es mich tief geſchmerzt hat unſern liebt, ſtirbt aus Angſt um ſie, nachdem ſie an der Tafeles
wig für immer die Erſcheinung dieſes „Engels” „durch= Engel nicht mit dem Brautkranz ſeiner erſten Liebe ge= Prinzen Wilhelm eine ſchwere Ohnmacht überfallen hal
ſichtig von kindlicher Seelenſchönheit, mit einer Fülle der ſchmückt zu ſehen. Es iſt ein ſo holder Gedanke für ein Frau von Olfers ahnt, daß auch ſie dem Tode geweihtile
ſchönſten, längſten, blonden Locken, mit dem himmliſch= weibliches Weſen, in der erſten Liebe als in der einzigen und dieſes Vorgefühl gibt ihr Kraft, die raſch folgende
zärtlichen Blick, von aller Welt vergöttert, in das Leben und rechten beglückt zu ſein. Dieſe Ueberzeugung iſt dem Wirklichkeit zu ertragen. Noch lange zitterte der Schmel
hineinjauchzend.‟ Damals ſchon im Jahre 1817 wurde Zartgefühl eines Mädchens ſo notwendig, ihre liebliche um den „einzigen Eugel” in ihr nach, und erſt allmählich
die Peinzeſſin von dem Prinzen Wilhelm zum „Gegenſtand Schwärmerei kann ſie für Prinzeß Eliſa ſo gefährlich kernt ſie, „an unſern Engel zwar nie ohne Wehmut, und
ſeiner ſtillen, nicht unbemerkt gebliebenen Neigung” er= machen, für die Blüte ihrer Jugend, ihrer Ruhe. Doch iſt Träzen, aber Soch mit mehr Faſſung zu denken.”
wählt, die dann das Frühjahr 1820 zur Blüte brachte und ſie noch mehr fromm als ſchwärmeriſch, und ihr Herz iſt
die Folgezeit zur höchſten Leidenſchaft ſteigerte. Wir er= ebenſo ſchuldlos und geſund als innig und tief fühlend.
I
t.
Aut
33
8a
28
(akge
ig,
437.
niad.
Konlu
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 3.
Konſanin beſeiten Kirche ſchilderie, Das gewählie Naheanlagen erſtenten die Augen der fiöhichen Wander=
Stackt und kand.
muſikaliſche Programm begann mit einem Largo für Vio= ſchar, während die Salinen das höchſte Intereſſe erregten
Darmſtadt, 7. Oktober. line, Piano und Harmonium von Händel vorgetragen von und Gelegenheit gaben, die Salzgewinnung eingehend ken=
Herrn Muſikdirektor Klaſſert, A. Klaſſert, Dr. neu zu lernen Nun kam der Aufſtieg zum Rotenfeld und
Vom Hofe. Die Infantin Eulalie von Kanz und V. Schröck, dem das Mozartſche.Are verum” zur Baſtei. Welches Staunen erregten dieſe mächtigen
Spanien, ſowie Exzellenz von Jounkowski nahmen für Bläſerquartett und ein Rudnickſcher Chor folgten. Felsgebilde und wie gut ſchmeckte das Frühſtück aus dem
am Sonntag an der Frühſtückstafel in Jagdſchloß Wolfs= Herr Rektor Peters hatte einen ſinnigen Prolog ver= Ruckſack hoch oben über der Nahe, zu Füßen die ſchöne
Harten teil. (Darmſt. Ztg.)
faßt, den Fräulein Lang in verſtändnisvoller Weiſe vor= Badeſtadt Münſter am Stein. Die Schönheit der Natur,
* Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten trug. Den Höhepunkt der Veranſtaltung bildete die Vor= ſie hatte unſere ſonſt ſo mundfertigen jungen Heinerinnen
Deinrich Spielmann aus Worms eine Lehrerſtelle führung des Erlemannſchen Myſteriums „Adoratio
erueis=
ſo überwältigt, daß die Kaffeeraſt im gaſtlichen „Hotel
un der Volksſchule zu Sprendlingen, Kreis Offenbach.
zum Schwan” ſo ruhig verlief, als ſäßen unſere Mädels
über deſſen Inhalt bereits ausführlich in dieſem Blate
im Arbeitsſal vor der Lehrerin Erſt der Gang nach der
* In den Ruheſtand verſetzt wurden die Loko= berichtet wurde. Dieſe muſtergültige Leiſtung des Katho= Ebernburg und die Geſchichtswiederholungsſtunde zu
motivführer in der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemein= liſchen Kirchengeſangvereins St. Ludwig unter Leitung Füßen der Vorkämpfer deutſcher Einheit und
Größe=
chaft Heinrich Weber zu Worms und Adam Krämer des Herrn Muſikdirektors Klaſſert, der Soliſten Lehrer ließ die Mädchen wieder die altgewohnte Mundfertigkeit
zu Boppard auf ihr Nachſuchen.
Blumöhr, Fräulein K. Klaſſert, ſowie der bei dem finden, beſonders bei der photographiſchen Aufnahme auf
* Ordensverleihungen Se. Königl. Hoheit der Largo genannten Perſonen löſte ſtürmiſchen Beifall aus. dieſem hiſtoriſchen Boden. Ueber Rheingrafenſtein und
Großherzog haben aus Anlaß der Verſetzung in den Piano und Harmonium waren von Herrn Karl Arnold Gans ging es nun im Abendſchein wieder hinab nach
Ruheſtand den Lokomotivführern Adam Krämer zu gütigſt zur Verfügung geſtellt worden.
Münſter am Stein und nach fröhlicher Naheüberfahrt führte
Boppard und Heinrich Weber zu Worms, beide in
* Werkmeiſter=Bezirksverein Darmſtadt. Zu Ehren die Bahn alle zurück zur Heimat. — Regen in der Nacht
der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft, das ſeines Mitgliedes, des Obermeiſters Fr. Galonske,
vom Samstag zum Sonntag und trotzdem — eine wackere
Silberne Kreuz des Verdienſtordens Philipps des Groß= welcher in dieſen Tagen ſein 25jähriges Dienſtiubiläum Schar im Lodenhut und Umhang empfing Sonntag früh
mütigen, ſowie dem Bahnwärter in der Heſſiſch= bei der Gewerkſchaft Meſſel (Grube Meſſel) begehen konnte, 6 Uhr den Führer an der Bahn: „Wagen wirs?” „Gewiß.
Breußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft Chriſtian Kaiſer veranſtaltete der Werkmeiſter=Bezirksverein Darmſtadt einen der Tag wird ſchön, rückt doch eine Schülerwanderung des
21 Arheilgen das Allgemeine Ehrenzeichen mit der In= Familienausflug nach Forſthaus Einſiedel wo ſich im Odenwaldklubs aus!” Und ſo wurde es. Zwar hielt ſich
ſchrift „Für treue Dienſte” verliehen.
Saale des dortigen Kurhauſes eine würdige Feier an= die Sonne manchmal hinter Wollen verſteckt, aber deſto
§ Straſkammer. Der 21jährige Arbeiter Wilhelm ſchloß. Eine ſtattliche Anzahl Mitglieder und Gönner des friſcher wurde marſchiert. Diesmal gings durchs ganze
Gottlob Greber von Offenbach war wegen Mißhand= Vereins waren erſchienen. Nach Ueberreichung des Ehren= Salinental nach Münſter am Stein, und zur Ebernburg.
lung eines Hundes mit dem Hundeeigentümer in Kon= diploms durch den 1. Vorſitzenden Herber nahm das Dort wurde zu Füßen Huttens und Sickingens das
Früh=
ffikt geraten, wobei Greber den alten Mann mit einem Feſt einen recht animierten Verlauf. Beſonders erwähnt ſtück aus dem Ruckſack geholt und es mundete angeſichts
Ertein zweimal auf den Kopf ſchlug. Er war vom Schöf= ſei noch, daß kurz aufeinanderfolgend zwei Werkmeiſter der ſchönen Ausſicht ins liebliche Nahetal ganz vortrefflich.
fengericht wegen Körperverletzung im Rückfalle zu zwei der Gewerkſchaft Meſſel ihr 25jähriges Dienſtjubiläum be= Rheingrafenſtein und Gans nötigten zwar manchen
Monaten Gefängnis und wegen Tierquälerei zu 40 Mark gehen komtten, das gewiß ein Zeichen guten Einverneh=Schweißtropfen ab, da es mittlerweile die Sonne etwas
zu gut meinte deſto angenehmer wurde aber die einſtün=
Geldſtrafe verurteilt worden. Die Strafkammer ermäßigte mens zwiſchen Arbeitgeber und Arbeitnehmer iſt.
dige Ruhepauſe hoch oben auf der Gans empfunden
die Strafe wegen Tierquälerei auf 15 M. und verwarf
* Die Stenographen=Vereinigung Gabelsberger be= und neu geſtärkt durch das Mittagsſchläſchen auf luftiger
Der 29jährige Arbeiter
im übrigen die Berufung.
kinrich Ludwig Gieſenregen in Kelſterbach hat am ging im Kaiſer= und Fürſtenſaal ihr 6. Stiftungsfeſt. Es Höhe wurde der Abſtieg nach Münſter am Stein angetre=
2.: Juli der Firma Apparate=Baugeſellſchaft „Voran” wurde durch einen von Frl. Kunze wirkungsvoll ge= ten, wo dann Herr Knörzer im Hotel „Zum Schwan”
bi der er mit Aufräumen beſchäftigt war Werkzeug und ſprochenen Prolog eingeleitet. Dann hielt der 1. Vor= wieder aufs beſte und was für uns ſehr wichtig iſt, wieder
retall entwendet. Er wird wegen Rückfalldiebſtahls zu ſitzende, Herr Bundesſekretär Kratzſch die Feſtrede mit aufs allerbilliaſte mit vortrefflichem Kaffee und Kuchen
be=
kurzem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Denl wirtete. Die Heimreiſe trat man diesmal über Bingen
Monaten Gefängnis verurteilt.
— Vom Großh. Hoftheater. Heute wird die er= Glanzpunkt der Veranſtaltung bildeten zwei Theaterſtücke: an und konnten ſo im Abendſchein Mutter Germania auf
fllgreiche Komödienneuheit „Hans Sonnenſtößers Der Schwank Vor der Ballpauſe” wurde von den Damen dem Niederwald bewundern. — Zu bedauern iſt nur, daß
Frl. Stoffer, Frl. Stern, ſowie den Herren Lippmann, nicht alle, die durch Gaben für die Schülerwanderungen
Kööllenfahrt” von Paul Apel mit der luſtigen Muſik
Weber, Stern. A. Koch und Mahlinger in vortrefflicher des Odenwaldklubs dieſe ſchöne Einrichtung fördern
hal=
oen Richard Beermann im A=Abonnement bei kleinen
nreiſen zur Aufführung gelangen. Für Mittwoch iſt Weiſe zur Aufführung gebracht. Ebenſo erntete die Poſſe fen, die fröhlichen Geſichter der Wanderſchaar ſehen und
ine Wiederaufnahme der „Luſtigen Witwet von Franz „Mädels von heute”, bei der die Damen Frl. Müller, Frl. die Worte herzlichen Dankes hören konnten.
* Impfgegner. Man ſchreibt uns: Impfſchäden
Lehär unter Leitung von Kapellmeiſter Kleiber und Schwarz. Frl. Kunze, Frl. Jung und Frl. Roth mitwiek=
Regiſſeur Harprecht im B=Abonnement angeſetzt. Joſephine ten, reichſten Beifall. Weiter unterhielt Herr Koch dielim Lichtbilde. Ueber dieſes Thema ſpricht am Mitt=
Lecker ſingt wieder die Hanna, Bruno Harprecht wieder Feſtteilnehmer durch einige ſchöne Rezitationen. Auch das woch, den 8. ds. Mts. bei freiem Eintritt im Fürſtenſaale,
im Danilo, Otto Thomſen zum erſten Male den von einer Abteilung der Kapelle Hauske ausgeführte Kon= Grafenſtraße 20, der Schriffführer und Impfgegner Hugo
ſoſillon, die übrige Beſetzung itt vom Vorjahr bekannt. zert trug weſentlich zur Verſchönerung des Feſtes bei, Wegener aus Frankfurt a. M. Er wird an Hand
wiſſen=
ſchaftlicher Unterlagen und ſachverſtändiger Urteile be=
. gelten die kleinen Preiſe. „Die ſpaniſche Fliege” deſſen zweiten Teil der Ball bildete.
v. Der Geſangverein „Gutenberg‟=Darmſtadt hielt weiſen, daß das Impfgeſetz von 1874 keinerlei Zwang ent=
Arnold und Bach, die am Donnerstag im
Hof=
ater zur Erſtaufführung gelangt, dürfte der erfolg= am Sonntag abend in den Räumen des „Schützenhof” ſein hält, daß die Impfung nicht vor den Pocken ſchützt und
daß mit der Impfung ſchwere Gefahren für das
Wohler=
ichſte Schwank der letzten Jahre ſein, wenn man den erſtes Stiftungsfeſt ab, das ſich eines recht guten Beſuchs gehen und die Geſundheit des Menſchen verbunden ſind.
hiiterkeitsrekord konſtatiert, den das Werk auf ſeinem erfreute. Die Leiſtungen dieſes noch ſehr jungen Vereins Letzteren Punkt wird er mit Hilfe ſeiner bekannten
Licht=
age über faſt ſämtliche deutſche Bühnen errang. müſen als „vorzügliche” anerkannt werden. Schon die bilder, die in den Reichstagsverhandlungen des Jahres
50 mstag findet der Abend der Elizabeth=Duncanſchule ausgewählte und ſorgfältige Zuſammenſtellung des Pro= 1911 eine große Rolle ſpielten, beſonders eindrucksvoll
alt. Glucks „Echo und Narziß” in der Be= gramms verriet ſehr guten Geſchmack und feines muſi= herausarbeiten.
rheitung von Duncan und Merz gelangt unter Mit= kaliſches Empfinden, und ſo erntete ſowohl der inſtrumentale
* Deutſche Hundertjahrfeier. Der hieſige
katho=
birkung der Großh. Hofkapelle, der Damen Feiſtle, wie auch der geſangliche Teil reichen und wohlverdientenliſche Frauenbund wird am Sonntaa, den 12.
Ok=
kagrobs und des Herrn Globerger vom Großh. Hof= Beifall. Die ſchönen Männerchöre zeigten eiſernen Fleiß tober anläßlich der hundertjährigen Wiederkehr der
und gutes muſikaliſches Verſtändnis der Sänger. Flotte
heater zur Aufführung
glorreichen Befreiung Deutſchlands in dem großen
* Profeſſor Ph. Schmittſche Akademie für Ton= Tenöre und kräftige Bäſſe kamen am beſten in den Liedern Saale des Geſellenvereins eine Hundertjahrfeier
veran=
uſt. Wie aus dem Anzeigenteil erſichtlich, beginnt „Der Wirtin Töchterlein”, „Die Mühle im Tale” und ſtalten, die im Hinhlick auf das bereits aufgeſtellte Pro=
63. Schuljahr am 16. Oktober. Gleichzeitig be= „Der Steuermann” zur Geltung. Sehr angenehm wirkte gramm einen ſehr ſchönen Verlauf zu nehmen verſpricht.
mmen neue Kurſe für Ausbildungsſchüler der Kunſt= das von Herrn Schwörke mit prächtiger Stimme und Es ſind außer zwei Reden und mehreren patriotiſchen
hile und für Anfänger der Dilettantenſchule. Herr Pro= zartem Gefühl vorgetragene Bariton=Solo „Zwei Aeug= Deklamationen auch Geſangsvorträge des katholiſchen
iſſor Arnold Mendeisſohn wird im Winterſemeſter ſeine lein braun”. Die hunoriſtiſchen Vorträge der Herren Kirchengeſangvereins von St. Ludwia vorgeſehen. Mit
it ſo großem Erfolge im vorigen Jahre begonnenen Eugen, Nebe, ſowie des gelungenen Terzetts Johl, einem lebenden Bilde und dem allgemeinen Geſang:
ſorträge über „Die muſikaliſche Formenlehre mit Ang= Salvermoſer und Schön entſeſſelten wahre Lach= Deutſchland, Deutſchland über alles” wird die Feier
iſim von Meiſterwerken” fortſetzen. Hierfür iſt wöchent= ſalven und Stürme des Beifalls. Den Abſchluß bildete ihren Abſhluß finden. (Siehe Anzeige.)
ſſh. eine Stunde angeſetzt. An dieſen Stunden können ein Tanztränzchen
* Bebauung des Exerzierplatzes. Geſtern wurde
ueo Hoſpitanten (Damen und Herren) teilnehmen. Die
* Schülerwanderungen des Odenwaldklubs. Wird das mit dem Bau des erſten Hauſes auf dem Exerzierplatz
öxer werden dabei in allgemein verſtändlicher Art in ſchöne Wetter auch anhalten? So fragten ſich die Schüle= hegonnen. Gegenüber der Landwirtſchaftlichen
Verſuchs=
ſei Meiſterwerke der Tonkunſt eingeführt. Das Honorar rinnen der hauswirtſchaftlichen Fortbil=ſtaton wird ſich, von der Alle durch einen Vorgarten
ſthägt für Hoſpitanten viertellährlich 10 Mk. Mit der dungsſchule in den letzten Tagen vor den Ferien. Wa= getrennt, das Gebäude der Landwirtſchaftskammer
Unfführung dieſer für jeden Muſikliebhaber hochintereſ= ren doch für die erſten Ferientage zwei Wanderungen ge= erheben, ein in einfachen Formen gehaltener Bau von
inden Vorträge hat die Direktion der Akademie bewieſen, plant, auf die ſie ſich ſchon lange gefreut hatten. Wie oft 40 Meter Front.
lß ſie beſtrebt iſt, die Schüler nicht nur einſeitig in Ge= hatte man ſchon von den Badeorten Kreuznach und Mün=
* In Amerika verſtorbene Heſſen. Am 29. Auguſt
Inz oder auf ihrem Inſtrument auszubilden, ſondern ſter am Stein gehört! Und nun ſollten die Ferien= ſtarb in Waukegan, Ill., in ſeinem ſeitherigen Heim
nan auch Bildungsmittel an die Haud zu geben, durch wanderungen dahinführen. Für die Wanderfahrt der an der County Straße, Herr Friedrich Kraft, im
ſe ſie Einſicht in das Weſen der Form und den Geiſt Tagesklaſſen war der erſte Ferientag vorgeſehen, während hohen Alter von etwas über 87 Jahren. Der Verſtorbene
ſ. Harzuſtellenden Werke nehmen können. Gerade dieſe die Abendkurſe, welche vorzugsweiſe von ſolchen beſucht war in Gernsheim geboren. Im Jahre 1847 kam
lhältige Ausbildung iſt aber ungemein wichtig für die werden, die ſchon im Erwerbsleben ſtehen, nur den erſten
rreitung des muſikaliſchen Bodens, für die Bildung der Sonntag dafür wählen konnten Der Führung wäre es er nach Amerika. Die Reiſe, die auf einem Segelſchiff
ſicend und die Hinleitung zur Pflege häuslicher Muſik. zwar lieber geweſen, wenn ſie für die zweite Wanderung gemacht wurde, nahm 60 Tage in Anſpruch. In Beaver,
der Abwechslung halber einen anderen Ort hätte wählen Ohio, verehelichte er ſich mit Fräulein Philippine Schultz.
Konſtantinfeier. Das Aktionskomitee der können, doch ſollte der Wunſch der Teilnehmerinnen in — Frau Katharina Young, geborene
Kronenberg=
rt holiken Darmſtadts veranſtaltete am Sonn= erſter Linie maßgebend ſein. Und ſo liegen denn zwei ſchied am 21. September in ihrem Heim, No. 82
Sechs=
ſt abend im Konkordiaſaale eine Konſtantinfeier, die Wanderfahrten nach Münſter am Stein hinter uns beide zehnte Straße, Pittsburg, (S. S.), Pa., aus dem Leben.
ſſeraus ſtark beſucht war. In ſeiner Begrüßungsan= gleich gut verlaufen Strahlender Sonnenſchein lachte über Die Entſchlafene, welche im 73. Lebensjahre geſtanden,
ſache begründete der Vorſitzende die Notwendigkeit derRheinheſſen, alsdie BahnamDonnerstag die Mädchen über war die Gattin von Philpp Young. Sie war in
hafffung eines ſolchen Komitees und legte dann die Mainz und Gau=Algesheim nach Kreuznach brachte. Dort Veuchelheim bei Gießen geboren, kam im Jahre 1864
Kautung der Feier eingehend dar, während Herr begann die Fußwanderung. Die alte Nahebrücke mit ihren nach Amerika und verheiratete ſich im Jahre 1868 mit
Wüſt=Arnheim in ſeiner Feſtrede an der Hand eines wunderſamen Häuſern, die Kautzenburg, das Kurhaus im Herrn Ph. Young. Die Berſtorbene war ein Mitglied
glleichs mit einem Hauſe die Schönheit der von Kaiſer Schmuck eines reichen Blumenflors, der Kurgarten und die des Frauen=Unterſtützungs=Vereins der Deutſchen Evang.=
Selr
G
Kee
Maurer und Schloſſer‟ Donnerstag, 9.: Keine Vor= Anfall verdichtete der zu einer beſinnungsloſen Tat
ſtellung. Freitag, 10.: (Gaſtſpiel: Leo Slezak): „Die führte. Ein verſagter Lebenswunſch, eine unbeſiegliche
Feuilleton.
Jüdin” Samstag, 11.: „Triſtan und Iſolde‟. Sonntag, Härte der Eltern, an der die ſtolze, urſprünglich kräftige
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
Mädchennatur geſcheitert wäre, ſind ſchon deshalb als
12.: „Fiesko”. Montag, 13.: „Michael Kramer”.
Motive der Tat nicht auszudenken, weil Prinzeſſin
„Das Familienbad” Schwank von Max
Sophia ſo verwöhnt von Elternliebe war, daß man
nie=
yrhammer und Kurt Neander, gelangte am Sonntag
* Zum Tode der Prinzeſſin Sophia von Sachſen= mals einem Wunſch ernſthaften Widerſtand entgegenge=
Stadtthegter in Aſchaffenburg zur Aufführung und
ſelte einen durchſchlagenden Lacherfolg. Wie die Weimar. In der Wiener Neuen Freien Preſſe widmet ſetzt haben würde. Nicht in kleinen Fragen des Lebens
hefffenburger Zeit mitteilt, durften die Autoren des Alberta v. Puttkamer, die bekannte Dichterin, der freiwillig und noch viel weniger in einer großen Frage. Eine Blüte
nllos=drolligen Schwankes ſich wiederholt zeigen und aus dem Leben geſchiedenen Prinzeſſin Sophia von Sach= iſt durch ſchädliche Mächte krank geworden und ward von
Eden von dem dankbaren, gutaufgelegten Sonntags= ſen=Weimar einen Nachruf, in dem ſie auch die Gründe ihnen gebrochen.
der erſchütternden Tragödie behandelt. Ein junges, könig=
* Ein wertvolles Krokodil. An der Grenze von
it um förmlich mit Beifall beſtürmt.
liches Bewußtſein von Kraft in der Prinzeſſin, ſo heißt
* Wochenſpielplan der Frankfurter es in dem Artikel, ließ ſie mit der Gefahr, alſo auch mit Transvaal und dem oſtafrikaniſchen portugieſiſchen
Ge=
biet wurde kürzlich ein Krokodil geſchoſſen das in ſeinem
Fadttheater. 1. Opernhaus. Dienstag, 7. Ok= dem Leben ſpielen. Aber ſie überſpannte die Kraft; ſie Magen 25 goldene engliſche Pfundſtücke hatte.
ſr. „Mignon” Mittwoch, 8.: „Wiener Blut”. Donners= trainierte ſich übermäßig, aß ungemein wenig und —
: (zur Vorfeier des 100. Geburtstages Verdis 10. rauchte dabei in übertriebener Weiſe. Beides ergab eine Die jüngſte Münze datiert von 1902. Es wird vermutet,
ter, zum erſten Male): „Don Carlos”. Oper in 4 Ak= außerordentliche Ueberreizung der Nerven. So haben die daß das Gold von einem menſchlichen Opfer der Beſtie
von Mery und Camille du Locle. Deutſch von E. Betätigungen von Kraft (im Sport) und von Neigung herrührt, das als unverdaulicher Reſt übrig blieb. Aber
(Nikotingenuß) jenen krankhaften Zuſtand hervorgerufen, auch dem Gold war der Aufenthalt im Magen des
Rep=
ſe. Muſik von Giuſeppe Verdi. Freitag, 10.: „Fidelio‟
tils nicht gut bekommen. Der ſcharfe Magenſaft hatte die
hretag, 11.: „Eoſt ſan tutten.
Sonntag, 12.: ½4 Uhr, aus dem allein die Tat des Selbſtmordes zu verſtehen iſt. Münzen erheblich an Gewicht geſchmalert.
Fledermaus”. ½8 Uhr: „Violetta”.
Montag, 13.: Es hatte ſich eine Neuraſthenie entwickelt, auf deren Boden
* Ein fideles Gefängnis. Der Geiſt des unſterblichen
herigein” 2. Schauſpielhaus. Dienstag, 7. Ok= dann die Geringwertung des Lebens als kranke Frucht
zum erſten Male: „Die weiße Weſte‟. Schwank in ſich entfaltete. Uebertriebener Sport, der nicht mehr Froſch in der Fledermaus wird beſchworen durch einen
Akten von Fritz Friedmann=Frederich. Mittwoch, 8.: Stärkung der Kraft ſondern Erregung der Nerven bringt, Streich, der nach der in Würzburg erſcheinenden
Baye=
rpeiße Weſte‟. Donnerstag, 9:. „Liliom”. Freitag, und übermäßiger Nikotingenuß, der auch Erregungen zei= riſchen Landeszeitung kürzlich in einer bayeriſchen Straf=
„Das Beſchwerdebuch”. Samstag, 11.: Strindberg= tigt, und dazu oſt Dämmerzuſtände und dadurch Verwir= anſtalt paſſiert ſein ſoll. Ein Sträfling, der eine längere
Strafe bis auf 8 Monate verbüßt hatte und wohl ſchon
d: „Wetterleuchten”. Hierauf: „Mit dem Feuer rung der Lebenslinien, ſie ſind wahrlich genügend, ſelbſt
öfters zu landwirtſchaftlichen Arbeiten verwendet worden
. Sonntag, 12.: 3 Uhr: Puppchen”; 8 Uhr: „Die ein blühendes, freudiges Leben in die dunkle, krankhafte
e Weſte‟ Montag, 13.: 8 Uhr: zum erſten Male (erſte Region herabzudrücken, in welcher Schwermut, Irrtum, war, ſollte für den Aſſeſſor auf dem Feld Kamillen ſuchen,
ſih rung in Deutſchland): Das Mahl der Spötter
Täuſchung, ja ſogar Verzweiflung die herrſchenden Gewal= fand aber keine und wurde abermals fortgeſchickt mit dem
Atrtiſches Gedicht in vier Aufzügen von Sem Benelli. ten ſind. Jede andere Deutung der Verhängnistat iſt Bedeuten, er müſſe zum Suchen halt weiter gehen. Das
Aiſch von Hans Barth.
Phantaſiegebilde müßiger Geſchichtenſpäher. Ihr frei= tat er denn auch. Der Aſſeſſor erhielt aber keine Kamillen,
Wochenſpielplan des Großh. Hof= und williger Tod wäre ſelbſt den nächſten der Prinzeſſin ein ſondern eine Anſichtskarte mit den Worten: „Tröſten Sie
Wlional=Theaters Mannheim. Vorſtellungen. Rätſel, wenn ſie nicht eine Löſung erblickten in jener ſich mit der Berliner Range und ſingen Sie das ſchöne
teag, 7. Oktober: „Hinter Mauern”. Mittwoch, 8.: Ueberreizung des Nervenlebens, die ſich zu einem ſchweren Lied: Lieber Piepmatz, kehr doch wieder!”
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 4.
Prot. Kirche zu Weſtende=Pitsburg, (Paſter Auer), und Ranſädter Gemeindelaſſe vor. Da bemerie er zu ſei=ſſteckens am Fuße der aliehrwürdigen Beſe Osberg
fül=
des Frauen= und Jungfrauen=Unterſtützungsvereins der nem Erſtaunen daß vom Rechner Heldmann für die Kir=ten es ſich zur Ehre, die zu erwartenden Feſtbeſucher
gaſt=
chenkaſſe 300 Mark am 11. Oktober abgehoben wor=lich zu empfangen.
Voegtly=Kirche.
Lindenfels, 5. Okt. (Verſchiedenes.) Die von
* Polizei= und Schutzhunde=Hauptprüfung. Der Heſſi= den waren. Das war in der Zeit, wo die Kaſſe verſiegelt
ſche Polizei= und Schutzhundverein, Sitz Darmſtadt, deſſen war. Eine nochmalige Reviſion ergab dann die Tatſache, ſchönſtem Wetter begünſtigten Herbſtferien der
benachbar=
große, im Herbſt porigen Jahres veranſtaltete öffentliche daß H. 1209,02 Mark noch nicht verbucht hatte. Der ten Städte haben unſeren Hotels wieder eine größere An=
Hauptprüfung wohl noch jedem Teilnehmer und Beſucher Schreibtiſch wurde verſiegelt und am 25. Oktober mußte zahl Kurgäſte gebracht. Auch hat ein lebhafterer Fremden=
Die Hopfenernte liefert dieſes
in Erinnerung ſein wird, hat ſich wieder zu einer größe= man abermals eine überraſchende Tatſache feſtſtellen, verkehr eingeſetzt.
ren Veranſtaltung gerüſtet, die im Gegenſatz zu der vor= nämlich, daß die Kaſſe in dem verſiegelten Schreibtiſch in= Jahr einen mittleren Ertrag. Ein feſter Preis iſt noch
zwiſchen an Inhalt zugenommen hatte wodurch ein Fehl= nicht gemacht, doch hofft man, 200 Mark für den Zentner
jährigen Veranſtaltung internen Charakter trägt.
Das Beſtreben des Vereins, die Leiſtungen von Führer betrag nicht mehr vorhanden war. Man fand dann bei zu löſen. Infolge der Mißernten der vorhergehenden
und Hund immer höher zu ſchrauben, zeigt ſich in einer näherem Zuſehen des Rätſels Löſung: der Schreibtiſch Jahre iſt die Hopfenkultur ſehr zurückgegangen. — Die
war auch von einer anderen Seite zugängig. Durch einen Obſternte fällt gering aus. Kochäpfel werden mit. 8,
bis jetzt noch nicht vorgeführten Uebung, die dem Publi= Spalt von 3 Zentimeter kann man bequem der Kaſſe Geld bis 10 Mark, Tafeläpfel mit 13—15 Mark für den Zentner
kum und den Behörden auch die Verwendbarkeit entnehmen oder etwas einlegen. Heldmann beſtreitet, daß
des Polizeihundes im Sanitätsdienſt vor er dieſe Eigenſchaft des Pultes kannte. Die unterſchlagene bezahlt.
sd. Bürſtadt, 6. Okt. (Kirchweihfreuden.) An=
Augen führen ſoll. Der Kontraſt in der Verwendung des Summe wurde durch eine Hypothek gedeckt.
Pfarrer Weimar hat dem Angeklagten volles Ver=läßlich der Kirchweih kam es geſtern abend zu einer Schlä
Polizeihundes zu ſolcher Arbeit (dort die Arbeit an dem
Verbrecher, hier Samariterdienſt), ſoll Zeugnis davon ab= trauen entgegengebracht über Einzelheiten kann er nichts gerei in der Wirtſchaft von Vock. Hierbei erhielt ein bies
legen, welche Anforderungen an die Intelligenz des Füh= ausſagen. Größere Anſtände habe er nicht gehabt bei der ſiger Bäckergeſelle mit einem Bierglas einen ſo ſchweren
rers und Hundes geſtellt werden können und dürfen. Dieſe Buchführung Heldmanns. Zeuge Becker bekundet, daß Schlag auf den Kopf, daß er zuſammenbrach und bewußte=
Sanitätsübung geht der eigentlichen Hauptprüfung voraus er die Zinſen von 417,50 Mark bereits 1910 5 Monate zu los liegen blieb. Als die Gendarmerie erſchien ſtob die
und findet am Samstag, den 11. Oktober, nachmittags um ſpät von Heldmann erhielt, ebenfalls im Jahre 1911 5 ganze Geſellſchaft auseinander, ſo daß der eigentliche Ta=
3 Uhr auf dem Ackerfeld unweit der Hirſchköpfe, ſüdlich Monate ſpäter und 1912 ſogar 9 Monate ſpäter. — Bezüg= ter nicht zu ermitteln war.
Mainz, 6. Okt. (Neue Triebwagen.) Von der
des Brunnersweges, ſtatt; zu dieſer Uebung, die außer lich der Summe von 400 Mark Kapitalsrückzahlung an die
Preisbewerb ſteht, werden nur die Darmſtädter Polizei= Witwe Daum erklärt der Angeklagte daß er die Summe Waggonfabrik Gebrüder Gaſtell in Mainz=Mombach,wurg
dienſthunde verwendet. Die Hauptprüſung der Polizei=einganzes Jahr bei ſich zu Hauſe aufbewahrt hatte. den für die Eiſenbahndirektion Frankfurt mehrere vier
und Schutzhunde geht am Sonntag, den 12. Oktober, von! Trotzdem hat er ſpäter auf Vorhalt der Witwe Daum Ver=achſige Akkumulatoren=Triebwagen fertiggeſtellt und abge
vormittags 9 Uhr auf dem Sportplatz an derWindmühle vor zugszinſen gezahlt. — Unterſuchungsrichter Müller liefert, welche Abteile zweiter dritter und vierter Klaſſel
ſich: gemeldet ſind insgeſamt 18 Hunde, geprüſt wird in bekundet, daß von einem Druck auf Heldmann zur Erlan= enthalten und Raum für 116 Perſonen bieten. Die Wagen
zwei Abteilungen: von vormittags 9 Uhr an bis mittags gung eines Geſtändniſſes in keiner Weiſe die Rede ſein vermögen mit einer elektriſchen Ladung einen Weg Vönl
und von nachmittags 3 Uhr an bis abends. Nach der Prü= kann. Die Angabe von H., er habe ihm gedroht, ihn ver= 130 Kilometern zurückzulegen, wodurch ſie vollkommen
fung iſt Preisverteilung im Saale der Windmühle, daran haften zu laſſen, ſei ebenfalls unwahr, er habe mit Rück= Erſatz für kleinere Dampfzüge in Betracht kommen können
ſicht auf den Geſundheits=uſtand Heldmanns davon abge=
Mainz, 6. Okt. (Ertrunken.) In verfloſſener Nacht
anſchließend gemütliche Unterhaltung.
ſehen. H. erklärt daß der Unterſuchungsrichter dem Diene; fiel der Heizer Karl Wilhelm Koſel. 33 Jahre alt, aus
* Prämiierte Hunde. Auf der Internationalen bei Heldmanns Eintritt zugerufen habe, er ſolle für „den” Berlin, als er das am Kaiſertor vor Anker liegende Schifft
Jubiläums=Ausſtellung von Hunden aller Raſſen in da ein Zimmer bereit machen. Er habe auch fortwährend
Karlsruhe gingen folgende Herren, Mitglieder des Ver= auf einen Klingelknopf gedrückt. Dieſes Verhalten des „Fendel 21” beſteigen wollte, in den Rhein und ertran
eins der Hundefreunde von Darmſtadt und Umgegend, Unterſuchungsrichters, das vom Januar datiert, ſoll die Er hatte ſich vom Lande mittels Nachens überſetzen laſſenl
mit ihren ausgeſtellten Tieren ſiegreich hervor: Herr Wirkung auf Heldmann gehabt haben, daß er im Juni und war gerade im Begriffe, das Schiff zu beſteigen, alsl
Fz. Göckler erhielt für ſeine Zwergpinſcher ſieben 1. und jenes Geſtändnis ablegte, das er nun als erpreßt wider=er das uebergewicht bekam und rücklings ins Waſſer fiell
Ehrenpreiſe, ſowie Championat für 1913; Herr Rechts= ruſt. Gegen 6 Uhr wurde die Weiterverhandlung auf Sofortige Rettungsverſuche waren erfolglos. Die Leiche
anwalt Rohde für Airedale=Terriers einen 2., 3. und Freitag vertagt. Der Verteidiger des Angeklagten, konnte noch nicht geländet werden.
sd. Hofheim bei Worms, 6. Okt. (Meſſerhelden
Ehrenpreis; Herr Gg. R. Petri für Dobermannpinſcher Juſtizrat Hallwachs, hatte beantragt, Fakturen zu
ver=
drei 1. und Ehrenpreis. Sämtliche Preisträger ſtanden leſen, aus denen hervorgehen ſollte, daß Heldmann in der Heute nacht gerieten zwei ältere hieſige Männer auf. der
hier in Frage kommenden Zeit Wertpapiere gekauft Straße zwiſchen hier und Bürſtadt in Streit, wobei
in ſtärkſter Konkurrenz.
habe, daß er ſich alſo in auten Vermögensverhältniſſen von ihren Meſſern Gebrauch machten und dabei ganz
befand und keine Veranlaſſung zu irgendwelchen Unter= hebliche Stichwunden an Schulter, Hals und Kopf davon=
Schwurgericht.
ſchlagungen hatte. Die Verleſung der Fakturen wurde trugen.
Unter der Anklage der Unterſchlagung vom Gericht abgelehnt, weshalb der Verteidiger bean=
Nackenheim, 5. Okt. (Unfall.) Beim Transpon
und Urkundenfälſchung hatte ſich geſtern tragte, den betreffenden Bankbeamten zum Beweis ſeiner einer wildgewordenen Kuh verunglückt iſt der Mehallt
der 54jährige Lehrer i. P. Ludwig Heldmann Behauptung als Zeugen zu laden Das Gericht gab dem Joh. Brecht von hier. Das Tier wurde plötzlich ſchel
von Nieder=Ramſtadt vor dem Schwurgericht zu verant= Antrag ſtatt und vertagte die Verhandlung zwecks Ladung und ging in raſendem Galopp durch. Brecht, der ver
worten. Die Anklage lautet auf Verbrechen im Amte, da dieſes Zeugen auf Freitag.
geblich das wild gewordene Tier zu halten verſuchte, wurd
er die Unterſchlagungen und Bücherfälſchungen zum Teil
zu Boden geſchleudert und mehrere hundert Meter weil
als Rechner der evangeliſchen Kirche in Nieder=Ramſtadt
geſchleiſt Er erlitt derartig ſchwere Verletzungen daſl
Offenbach, 6. Okt. Eine praktiſche Uebung größeren
beging; insgeſamt ſoll er in den Jahren von 1908 bis
er nach Mainz ins Krankenhaus gebracht werden mußte=
1913 der Kirchenkaſſe 12500 Mark unterſchlagen haben. Stils fand geſtern nachmittag am hieſigen Mainkai ſtatt.
Wallertheim (Rheinh.). 6. Okt. (Gemeinderat
Als am 12. Oktober 1912 die Kaſſe der Kirchengemeinde An ihr nahmen die Freiwillige
Sanitätsko=
revidiert wurde, waren Bücher und Kaſſe übereinſtim=lonne vom Roten Kreuz des Turnvereins wahl.) Bei der hieſigen Gemeinderatswahl waren nicht
mend; es ſtellte ſich aber ſpäter durch Zufall heraus, daß Offenbach nebſt Abteilung Bürgel und die Freiwillige weniger als zehn Kandidaten aufgeſtellt, bei vier Neil
ein Fehlbetrag von 1209,02 Mark in der Kaſſe vorhanden Sanitäts=Hauptkolonne vom Roten Kreuz in Darm=beſetzungen. Gewählt wurden folgende Herren: Dapih
war. Als man der Sache nachging, kam man dahinter,ſtadt teil. Die Leitung der Uebung lag in den Händen Hahn mit 74, Paul Semann mit 71, Karl Mann I mit
daß Heldmann einen ganzen Teil der Einnahmen über= der beiden Kolonnenführer Herrn Hauptmann à ln zuite und W. Kampf III. mit 51 Stimmen. Die bisherinenl
haupt noch nicht gebucht hatte. Bei anderen Poſten hatte Lotheißen=Darmſtadt und des Herrn Georg Wolf=Offen=Mitglieder Herren Wilhelm Kampf II und Johann Zie
er Gelder zeitweiſe für ſich verwandt und dementſprechend bach. Die ärztliche Leitung hatten die Kolonnenärzte Dr. mermann hatten eine Wiederwahl abgelehnt. Erſtell
falſche Bucheintragungen gemacht. Ferner war Held= Groſch und Dr. Mantz=Offenbach und Dr Langheld=Darm= hatte 27 Jahre dem Gemeinderat angehört. — Wie veſ
mann Schreibgehilfe des Rechners der Epileptiſchen An= ſtadt übernonmen. Ferner beteiligte ſich der hieſige kautet, ſollen die Wallertheimer Mühlenwerke wieder
ſtalt in Nieder=Ramſtadt, Pfarrers Weimar Auch hier! Zweigverein des Alie=Frauenvereins vom Roten Kreuzandere Hände übergehen.
ſoll er als Beauſtragter des Rechners Beträge zeitweiſe an der Uebung. Dieſer lag folgender Uebungs=
(*) Gießen, 6. Okt. (Der Allgemeine Deutſche
für ſich verwandt haben. Es ſind dies 1047,25 Mark, die gedanke zugrunde: Die Bahnhofskommandantur Of= Frauenverein) begann heute in der Aula der Uniden
er im Auſtrage des Rechners an die Ortskrankenkaſſe
ab=
fenbach a. M. teilt eine Nachricht mit. daß eine ſofortige ſität ſeine Tagung. Vertreterinnen aus allen deutſcha
liefern ſollte. Dieſe Beträge lieferte er mit mehrmonat= Ueberführung von etwa 25 Verwundeten mittels eines Gauen haben ſich zu den mehrtägigen Verhandlungen ei
lichen Verſpätungen ab, ferner erſtattete er eine Zahlung Hilfslazarettzuges aus Darmſtadt nach Offenbach a. M. gefunden, um wichtige Frauenfragen zu beraten. Zur
von 417,50 Mark an den Mühlenbauer Becker erſt neun nötig iſt Die Ankunft des Hilfslazarettzuges in Offen= grüßung hatten ſich auch Vertreter der Behörden eing
Monate ſpäter, als er die Summe vom Rechner der Epi= bach a. M ſteht für 2½ Uhr zu erwarten, ſo daß von der funden. Eine Eröffnungsfeier im Saale des Geſellſchaftzn
leptiſchen Anſtalt zur Ablieferung erhalten hatte. Eine Kolonne Offenbach und Abteilung Bürgel ſofort die nö=
Kapitalsrückzahlung von 400 Mark wurde erſt ein Jahr tigen Vorbereitungen zur Ueberführung ins Vereinslaza= hauſes ging geſtern abend voraus: etwa 200 Frauill
nahmen daran teil. Auch der Oberbürgermeiſter Mech
ſpäter abgeliefert. Der geſamte Schaden wurde von rett vom Roten Kreuz (Turnhalle, Goetheſtraße) getroffen
Heldmann gedeckt Er befindet ſich auf freiem Fuße. Dem werden müſſen, und da auch dieſes nur noch 15 Verletzte Stadtverordnete, Vertreter der Univerſität und des Milll
Unterſuchungsrichter hatte der Angeklagte das Geſtändnis aufnehmen kann, auch für den Weitertransport der Ver=tärs hatten ſich zur Begrüßung eingefunden. Frau Obeiſt
abgelegt, daß er in fünf Fällen Beträge für ſich ver= wundeten zu Waſſer mainaufwärts Sorge getragen wer=leutnant Naumann ſprach im Namen der Gießener
den muß. Zu der Uebung hatten ſich außer dem Inſpek= gruppe herzliche Begrüßungsworte und dankte der Stadll
wendet habe.
In der geſtrigen Verhandlung gab Heldmann an, daß teur. Generalarzt Dr. Lindemann=Darmſtadt. Kreis= und den Bewohnern für den reichen Fahnenſchmuck und
er als Rechner der Kirchenkaſſe vom Kreisamt vereidigt rat Geheimrat Lochmann, Oberſtabsarzt Dr. Puſt. Direktor den warmen Anteil. Es ſei heute das erſte Mal, daßi
wurde. Den Fehlbetrag von 120902 Mark, der ſich bei Dr Rebentiſch vom hieſigen ſtädtiſchen Krankenhaus und Gießen eine deutſche Frauenverſammlung ſtattfinde. Ohen
der Reviſion am 12. Oktober ergab, erklärt er dahin, daß zahlreiche Damen und Herren eingefunden. Gemäß dem bürgermeiſter Meeum begrüßte die deutſchen Frauen Wl
er Sorge gehabt habe, daß bei ihm eingebrochen werden Uebungsgedanken traf der Hilfslazaretzug, der von der willommene Gäſte der Stadt. Fräulein Lehrerin Krofſi
könnte. Zu jener Zeit ſeien in ſeiner Nachbarſchaft drei Kolonne Darmſtadt vor der Uebung hergerichtet war, mit übergab der Vorſitzenden des Deutſchen Frauenvereiſſen
Einbruchsdiebſtähle vorgekommen. Er habe darum nur 25 Verwundeten (Soldaten des hieſigen Regiments 168)Helene Lange=Verlin, einen prächtigen Blumenſtrauß A
ſo viel Geld in der Kaſſe im Schreibtiſch aufbewahrt. wie um 2,30 Uhr nachmittags auf dem Gleis der ſtädtiſchen ein Zeichen der Heſſentreue. Helene Lange dankte
er brauchte. Das übrige Geld habe er in einer anderen! Hafenbahn an der Schiffsverladeſtelle ein. Die Verwun= humorvollen Worten für den ſchönen Empfang in Gießel
Kaſſette im Pfeilerſchrank ſeines Schlafzimmers aufbe= deten, die zumeiſt Arm=, Bein= und Kopfverletzungen hat= und brachte ein Hoch auf die Stadt Gießen und die
wahrt. Die Einnahmen habe er auch nur ſoweit gebucht, ten, wurden dann durch die Damen des Alie=Frauen= gruppe Gießen aus. Fräulein Strack=Gießen trug hül
wie er Geld in der Kaſſe hatte. Als am 12. Oktober die vereins erfriſcht. Hierauf wurden die Tragen ins Freie von der Vorſitzenden, Helene Lange, verſaßte Gebich
Reviſon erfolgte, ſeien in der zweiten Kaſſe 909 (2 Mark gebracht, um einzeln den von der Kolonne Offenbach er= „1813—1913” vor und erfreute durch weitere Deklamgiſhl
geweſen und am 11. Oktober ſei noch von der Gemeinde richteten Verbandsraum zu paſſieren, wo die Kolonnen= nen im Anſchluß an eine Anzahl ſinniger Lichtbilderaus
Nieder=Ramſtadt eine Zahlung von 300 Mark erfolgt. ärzte die etwa erforderlichen Verbandserneuerungen vor= dem Frauenleben. Dieſe Bilder, ſowie die ſich anſchließen
Bezüglich der Unterſchlagung der Krankenkaſſenbeiträge nahmen unter Beihilfe der Helferinnen vom Roten Kreuz den heſſiſchen Bauerntänze fanden lebhafteſten Beifälll
erklärt er, daß anfänglich die Beiträge der Angeſtellten des Alice=Frauenvereins. Beſonderes Intereſſe fand dann ſie wurden von der hieſigen Jugendgruppe ausgefühll
der Anſtalt monatlich von ihm abgeführt wurden. Als die Beförderung der Verwundeten in das Lazarett. Mit Die Bewirtung der Gäſte geſchah auf Koſten der Stahla
jedoch ſpäter die Arbeit umſangreicher wurde, wurden die dem Abtransport, der bis zum Ausladeplatz aing, hatte
* Bad Nauheim, 5. Okt. Der Bund Deutſchel
Beiträgevierteljährlichabgeführt. Er habe ſich vom Rechner die Uebung ihr Ende erreicht Am Iſenburger Schloß
jen=
der Anſtalt wiederholt Beträge geben laſſen, angeblich ſeits des Maindammes fand ſodann im Anſchluß daran Architekten ſtattete unter Führung von Geheimeral
weil der Rechner der Krankenkaſſe Abſchlagszahlungen eine Aufſtellung ſämtlicher anweſenden Kolonnen und ein Profeſſor Dr. Frenzel und Herrn Rudolf Linnemann
haben wollte was dieſer aber beſtreitet. Die Zahlung ſtrammer Vorbeimarſch in Gruppen=Kolonnen vor dem Frankfurt heute Bad Nauheim einen Beſuch ab. Am
von 417,50 Mark an Becker=Rimbach habe ſich verzögert, Herrn Inſpekteur ſtatt Nachdem die Kolonnen dann ge= Bahnhof wurden die Mitalieder von Herrn Geh. Rat
weil er Becker wiederholt nicht zu Hauſe getroffen habe. ſchloſſen zur Turnhalle marſchiert waren, hielt der In=Eſer, dem Vorſtand der Bade= und Kurverwaltung,hen
Später habe er dann, wie er zugeben miſſe. 90 Mark von ſpekteur. Generalarzt Dr. Lindemann, eine Beſprechung grüßt. Nach einem von der Kurverwaltung im Kurhalf
der Summe zeitweiſe für ſich verwendet. Die Kapitals= der Uebung ab, über die er ſich ſehr lobend ausſprach.
gebotenen Frühſtück fand unter Leitung von Regierungs
rückzahlung von 400 Mark an die Witwe Daum=Wembach
Seligenſtadt, 6. Okt. (Brandſtiftung.) Die aſſeſſor Dr. Winkelmann und den Regierungsbaumeiſteln
habe er deshalb nicht ausgeführt, weil zwiſchen der 6sjährige Witwe Katharina Roth wurde von der Berk und Lorenz eine eingehende Beſichtigung ſämtlſcht
Witwe und ihrem Schwiegerſohn Zwiſtigkeiten beſtanden. Staatsanwaltſchaft Darmſtadt unter dem Verdacht der! Bade= und Kuranlagen ſtatt.
In dieſem Falle hat Heldmann die Quittung der Witwe vorſätzlichen Brandſtiftung verhaftet. Seit
gefälſcht. Heldmann widerruft ſodann ſein ganzes Ge=1880 waren in der Familie des Roth ſieben Brände
vor=
ſtändnis; es ſei vom Unterſuchungsrichter erpreßt wor= gekommen. Als vor kurzem in der Hofreite ihres Sohnes Polizei= und Schutzhunde=Dreſſur=Vorführung,
ben, er ſei überhaupt ſehr unangemeſſen behandelt Feuer ausbrach, wodurch eine Scheune eingeäſchert wurde,
Sz. Langen, 5. Okt. Der unter dem Protektorat Ihrer
worden.
erreate es Verdacht, daß ſie ſich vor Ausbruch des Feuers Durchlaucht der Frau Prinzeſſin Heinrich zu Waldeck und
Zeuge Kreisamtsgehilfe Wagner wollte am 10. Ok= in der Nähe der Brandſtelle zu ſchaffen gemacht hatte. Pyrmont ſtehende erſte Polizei= und Schutzhundeverein
tober 1912 die Kaſſenreviſion bei Heldmann vornehmen. Die angeſtellten Ermittelungen verſtärkten dann den Ver= Langen und Umgegend hat heute nachmittag ſeine erſten
Er traf ihn unterwegs. Wie er ſich erinnerte, ſei H. da= dacht, daß ſie den Brand vorfäblich verurſacht habe, Polizei= und Schuszhunde=Dreſtr=Vorführung auf dill
von ſehr unangenehm berührt geweſen. H. habe den Zeugen worauf ihre Verhaftung erfolgte.
Jackelſchen Steinbruch gegenüber dem Städtiſchen
Waſſer=
denn auch mindeſtens zehn Minuten vor der Haustüre
Lengfeld 6 Okt. (Vereinsjubiläum.) Auf werk Langen abgehalten. Die Reſultate konnten mit,
Rüch=
warten laſſen. Schließlich erklärte ihm Heldmann, die Zeit freundliche Einladung des Vorſtandes des Geſangvereins ſicht auf die kurze Zeit des Beſtehens des genannten
Vel=
ſei ihm nicht ſehr paſſend, da er an einer Hochzeit teilneh=Frohſinn” hatten ſich Gönner und Freunde des Vereins, eins als durchweg befriedigend bezeichnet werden,le
men wolle. Wagner bemerkte, daß er die Reviſion nur
ſowie die Vorſtände der hieſigen anderen Vereine im Prüfung erſtreckte ſich auf Naſenarbeit (fremde und eigelle
aufſchieben könne, wenn Heldmann als Trauzeuge an der
Hochzeit teilnehmen wollte Dies beſtätigte H. auch und in= Gaſthaus „Zum Löwen” verſammelt, um über die Feier Spuren), Gehorſamsübungen und Mannarbeit; dieggn
folgedeſſen verſchob er die Reviſion auf den 12. Oktoher. Wie des 50jährigen Beſtehens des einladenden Vereins zu be=ſamten Arbeiten wurden von den Führern mit ſichtbart
inzwiſchen ermittelt worden iſt, fungierte H. nicht als raten. Wie aus dem vorliegenden erſten Rundſchreiben Zeichen einer guten Schule durchgeführt. Außer Konku=
Trauzeuge. Wagner forderte nun den Angeklagten auf, hervorgeht, ſoll dies goldene Jubiläum, verbunden mit renz führten vor die Herren: Kriminalſchutzmann
Weher=
die Kaſſe und die Bücher zu zeigen, und H. holte nun die nationalem Geſangswettſtreit, am 4., 5. und 6. Juli 1914 Darmſtadt den Airedale=Terrier Rolf, Schutzmanng
Kaſſe aus einem anderen Zimmer und bemerkte auf aus= gefeiert werden. So bildete ſich dann in erwähnter Ver=Darmſtadt den deutſchen Schäferhund Cäſar und
Schut=
drückliches Befragen daß dies der geſamte Kaſſenvorrat ſammlung ein Feſtausſchuß, dem die Vorarbeiten des mann Roth=Darmſtadt den deutſchen Schäferhund Prinz
ſei. Von der angeblich beſtehenden zweiten Kaſſe ſagte ſchönen Feſtes obliegen, und ein Ehrenausſchuß, dem man ſowie Ludwig Küchler=Langen die deutſche Schäferhüſſn
Heldmann nichts Die Kaſſe wurde alsdann verſiegelt das Gelingen des Feſtes nach der finanziellen Feite ſehr Relh). Die Leiſtungen dieſer Führer und dunde ſindmanchel
und bei der Prüſung am 12. Oktober mit den Büchern warm ans Herz legte. Da unſere ganze Gemeinde hin=Leſer z. T. ja ſchon bekannt; ſpeziell erntete Herr Wehek
in Uebereinſtimmung befunden. Einige Tage ſpäter nahm ter den Feſtveranſtaltern ſteht, darf man eine Sicherung mit der Vorführung ſeines Rolf ungeteilten Beifall,
Kreisamtsgebilfe Herling eine Prüſung der Nieder= des Feſtes vorausſagen. Die Bewohner unſeres Markt=Prüſungsleiter war Herr Polizeikommiſſar Lände=
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 5.
mann die techniſche Leilung oblag Herm Ludw. Küch= (haftet und nach der Feſung Küſtrin gebracht worden.
Werchne Uoinst, 4. Ot. (Verhaftung von
ler in Langen; das Preisrichteramt hatten übernommen! Die Gendarmen, die auf den Berliner Rennbahnen Dienſt Räubern.) In Transbaikalien wurden kürzlich zwei
idie Herren: Schutzmann Jäger, Kaufmann Seitz, Krimi= haben, haben ſich ſeit Jahren von Buchmachern beſtechen! Perſonen verhaftet, die an dem Raube beteiligt ſind,
malſchutzmann Weber, Darmſtadt; als Preisrichteranwär=laſſen, die dafür ungeſtört und unbehelligt auf den Renn= bei welchem den Tätern 100 000 Rubel in die Hände
ſie=
ner beteiligte ſich Herr Polizeidiener Metzger in Langen. bahnen ihre Tätigkeit entfalten konnten.
Einelen Bei einer daraufhin vorgenommenen Hausſuchung
Nach beendigter Vorführung fand in der Reſtauration Zum komiſche Geſchichte ſpielte ſich geſtern abend in entdeckte die Polizei eine Verbrecherbande. Die Verbrecher
Bergfried die Verteilung der Preiſe ſtatt, die aus Diplo= Weißenſee ab. Ein Landmann hatte dort eine Kuh ge= feuerten auf die Beamten, töteten drei Schutzleute und
men und Ehrenpreiſen beſtanden. Vor Beginn der Preis= kauft; als er ſie nun nach Hauſe trieb, wurde ſie plötzlich verwundeten einen vierten ſchwer. Ein Polizeiauſſeher
werteilung hielt der erſte Vorſitzende des Langener Vereins, ſtörriſch, ſtieß ihren Führer zu Boden und rannte durch wurde leicht verletzt. Die Polizeibeamten töteten einen
werr Brunſch eine Anſprache, worin er mit herzlichen das Schaufenſter in einen Schlächterladen. Der Schreck und verhafteten einen Verbrecher, die übrigen entkamen.
Worten dem Heſſ. Polizeiſchutzhundeverein Darmſtadt für der zahlreichen Kundinnen über das gehörnte Untier war Truppen umſtellten das Gebiet.
ſeine tatkräftige Unterſtützung, ſowohl hinſichtlich der außer groß, und die Frauen flüchteten unter lautem Geſchrei,
Chikago, 6. Okt. (Wegen Mordes verhaftet.)
Konkurrenz arbeitenden Hundeführer, wie auch in bezug wobei mehrere den Weg durch das zertrümmerte Schau= Ein Mann namens Henry Spencer, der beſchuldigt
auf die Tätigkeit der Preisrichter ſeinen Dank ausſpricht. fenſter nahmen. Die Kuh beſchnupperte zunächſt weh=wird, die Tanzlehrerin Nerraad ermordet zu haben, wurde
Er beleuchtet ferner das allgemeine Intereſſe, welches ſich mütig den Hackeklotz, auf dem zahlloſe ihrer Verwandten verhaftet. Er ſoll dieſen und 13 andere Morde, von denen
imn Langen trotz mancher Widerſacher für die Polizei= und den Weg allen Fleiſches gegangen waren, und machte es er 10 im Jahre 1912 begangen haben will, eingeſtanden
haben.
Schutzhundeſache bemerkbar macht, und überreicht dann dem ſich dann hinter dem Ladentiſch bequem, wo ſie das Ende
erſten Vorſitzenden des Darmſtädter Vereins einen Ehren= der Affäre apathiſch abwartete. Acht handfeſte
Weißen=
preis zu deſſen am kommenden Sonntag ſtattfindenden ſeer Bürger drangen jetzt unter Führung des Landmannes
Zur Einweihung des
Völkerſchlacht=
eroßen internen Polizeihundeprüfung.
gegen die Kuh vor, feſſelten ſie und brachten ſie wieder
Daraufhin verteilt Herr Brunſch die Preiſe Es auf die Straße.
denkmals.
trhielten: 1. Preis mit Bewertung „Sehr gut” „Luchs”
Zweibrücken, 6. Okt. (Der Gendarmenmörder
— Die Vorbereitungen zur Einweihung am 18. Ok=
Oobermannpinſcher, Beſitzer Guſtav Alber, Führer Ph.
Emil Klingel) aus Kaiſerslautern, der am 27. Sep= tober nähern ſich ihrem Ende. Die beiden Tribünen rechts
Gümperlein, Langen; 2. Preis und Bewertung „Sehr tember vom Pfälziſchen Schwurgericht wegen Ermordung und links zu beiden Seiten des Feſtplatzes vor dem
Denk=
tut‟ „Rely”, deutſche Schäferhündin, Beſitzer und Führer des Gendarmen Lindner aus Kaiſerskautern zum Tode mal ſind fertiggeſtell hierbei ſei ausdrücklich herborge=
Kolizeidiener Herth=Langen; 3. Preis und Bewertung verurteilt worden war, hat kurz vor Ablauf der Reviſions= hoben, daß vorzügliche Tribünenſitzplätze (zum Preiſe von
„But” „Tella” deutſche Schäferhündin, Beſitzer und Füh= friſt durch ſeinen Anwalt Reviſion beim Reichsgericht ein= je 105 Mark), von denen die Weihehandlung aus nächſter
zer Schneider=Egelsbach: 4. Preis und Bewertung „Gut”legen laſſen.
Nähe ausgezeichnet beobachtet werden kann noch in ge=
Luzi‟ Dobermannhündin, Beſitzer Buchdruckereibeſitzer
München, 5. Okt. (Bankräuber in der Falle.) nügender Anzahl durch den Deutſchen Patriotenbund,
Werner, Führer Ludwig Küchler, Langen; 5. Preis und Ueber die Verhaftung der Bankräuber teilen die Münch. Leipzig, Blücherſtraße 11, die Filialen von Haaſenſtein
Bewertung Genügend” Ali” altdeutſcher Schäferhund. N. Nachrichten noch mit: In der Bayeriſchen Hypotheken= u. Vogler und die Verkehrsvereine zu beziehen ſind. Auch
Beſitzer und Führer Feldſchütz Breidert=Langen; 6. Preis und Wechſelbank wurden heute mittag zwei Bankräuber gegenüber auswärts hie und da aufgetretenen Gerüchten,
und Bewertung Genügend” „Tell” deutſcher Schäferhund, verhaftet, die einem Kaſſenboten 75000 Mark ſtehlen als ob für den 18. Oktober und die Tage vorher und nach=
Weſitzer und Führer Peter Hartmann=Langen. — Außer= wollten. Ein Kaſſenbote des Münchener Bankgeſchäftes her in Leipzig keine preiswerten Wohnungen mehr zu
bem wurden auch noch geſtiftete Ehrenpreiſe an dielAufhäuſer kam heute mittag in die Hypotheken= und haben ſeien, ſei feſtgeſtellt, daß ſolche noch reichlich vor=
Führer vergeben, die ſich wie folgt verteilten: 1. Preis Wechſelbank und nahm am Auszahlungsſchalter 75000 handen ſind und ſtets in jeder Preislage und allen Wün=
Ludwig Küchler=Langen, 2. Preis Ph. Gümperlein=Lan= Mark in Papiergeld in Empfang; er begab ſich vom ſchen entſprechend durch den Leipziger Verkehrsverein.
ſen, 3. Preis Polizeidiener Herth=Langen. 4. Preis Peter Schalter weg an ein Schreibpult, um die Scheine nach= Naſchmarkt, nachgewieſen werden können.
Partmann=Langen, 5. Preis Feldſchütz Breidert=Langen, 1 zuzählen. In dieſer Arbeit wurde er durch einen älteren
Die Schlußarbeiten an den großen vier Rund=
18 Preis F. W. Schneider=Egelsbach. Der von der Pro=Herrn geſtört, der ihm ein ausländiſches Wertpavier vor bogenöffnungen der Ruhmeshalle nähern ſich ihrem
völ=
iektorin des Vereins geſtiftete Wanderpreis fiel Herrn die Augen hielt und dabei eine unverſtändliche Frage
Die außer Konkurrenz ſtellte. Gleichzeitig trat ein anderer Herr an das Schreiß= ligen Ende, ſowohl was die Verglaſung, wie die letzten
Ph. Gümperlein=Langen zu. —
pult heran und ſtreckte ſeine Hand nach den Banknoten Arbeiten an den Skulpturen der Mittelrippen betrifft.
bprführenden Hundeführer erhielten je einen Erinne= aus. Der Bankdiener merkte die Abſicht der beiden Män= Ueber die Feier der Denkmalsweihe ſelbſt ſei
rungsbecher.
ner und ſchlug Lärm. Ein Bankkontrolleur ſetzte dem noch mitgeteilt, daß der Empfang der an der Einweihung
Nach der Preisverteilung ermuntert der erſte Vor= fliehenden Bankräuber nach und erwiſchte ihn noch vor teilnehmenden 29 deutſchen und auswärtigen
Fürſtlichkei=
isende des Darmſtädter Vereins, Herr Polizeikommiſſar dem Ausgange an der Promenadeſtraße. Der Komplize, ten, ſowie der regierenden Bürgermeiſter der drei freien
Zündemann, die Mitglieder des Langener Vereins. der mit einem Wertpapier operiert hatte, lief dem Haupt= und Hanſeſtädte auf dem Denkmalvorplatze vor den
ſtei=
y kernigen Worten zu nimmer raſtender Tätigkeit. Herr eingang an der Theatinerſtraße zu; es gelang ihm nicht nernen Pfeilerpoſtamenten, die zu dem Teichvorplatze über=
Lndwig Küchler=Langen dankte dem Darmſtädter Ver=mehr, zu entkommen, denn als der Bankdiener Lärm ge=leiten, ſtattfindet, wo ein Feſtzelt für die
Empfangsfeier=
it ebenfalls noch für deſſen tatkräftige Unterſtützung. Herr ſchlagen hatte waren durch einen Beamten der Bank dielichkeiten errichtet wird. Hierauf begeben ſich die
Fürſt=
ſtriminalſchutzmann Weber=Darmſtadt hielt an Hand Ausgänge auf elektriſchem Wege ſofort geſchloſſen worden, lichkeiten unter Vocantritt des Kaiſers und des Königs
bess Prüfungsprogramms einen erläuternden techniſchen Die Bankräuber, die ganz den gleichen Trick angewendet von Sachſen in geſchloſſenem Zuge unter Fanfarenklängen
Vortrag, der mit großem Beifall aufgenommen wurde. haben, wie vor kurzem zwei Diebe in der Münchener am Teiche vorbei nach dem eigentlichen Feſtplatze vor der
Un die Preisverteilung reihte ſich eine geſellige Unter= Reichsbankfiliale, wurden der Polizei übergeben. Es ſind Mitte des Denkmals, wo dann durch den unter Mitwir=
Ialltung.
Ausländer, die weder deutſch noch engliſch oder franzöſiſch kung von gegen 10 Muſikchören und etwa 500 Sängern
ſprechen; ſie gaben durch Zeichen zu verſtehen, daß man erfolgenden gemeinſamen Geſang „Wir treten mit Beten
ſie zu Unrecht für Diebe halte.
Kunſtnotizen.
vor Gott dem Gerechten” die eigentliche Weihefeier er=
Köln, 6. Okt. (Durch einen ſchweren Wol= öfnet wird. Nach dem Geſang hält der erſte Voritzende
ichrer Werke, Känſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach= kenbruch), verbunden mit Hagelſchlag, der geſtern des Deutſchen Patriotenbundes. Kammerrat Clemens
ſehenden Erwähnung geſchiehr, behält ſich die Rebarkion ihr Urteiſ vor.
abend über die Stadt und ihre Umgebung niederaing, Thieme, die Weiherede.
— Sinfonie=Konzerte der Hofkapelle. wurden die dem Rhein zunächſt gelegenen Straßen über=
Der Allgemeine Studentenausſchuß
rich=
der Eintritt in das 7. Jahrzehnt der Hofmuſik=Konzerte ſchwemmt.
Bochum, 6. Okt. (Feuersbrunſt.) Heute morgen tete an die Studentenſchaft der deutſchen Univerſitäten und
ollzieht ſich in vielverſprechender Weiſe. Ein flüchtiger
Hochſchulen die Aufforderung, zu dem Feſtzug der deutſchen
Rſick auf das Programm zeigt, wie die Leitung kei=kurz vor 5 Uhr brach in der chemiſchen Fabrik G. m. b. H. Studentenſchaft anläßlich der Einweihung des
Völker=
erlei Anſtrengungen, auch nach der materiellen Seite, in Weitmar ein Brand aus, anſcheinend infolge
Er=
ſchlachtdenkmals Vertreter jeder Hochſchule mit dem
Ban=
lecheut hat, das denkbar Beſte zu bieten. Wenn dieſer ploſion eines Toerkeſſels. Das Feuer breitete ſich mit
ltſſicht nicht zuletzt auch der Wunſch zugrunde lag, die in großer Schnelligkeit über das ganze Fabrikgebäude aus, ner zu entſenden.
em letzten Jahren leider zurückgegangene Beteiligung am Auch mehrere angrenzende Häuſer wurden durch über=
Luftfahrt.
lbonnement wieder zu heben, ſo iſt das im Intereſſe des ſpringende Funken eingeäſchert. Da Exploſionsgefahr
be=
dien Zweckes, des Witwen= und Waiſenſonds der Hof=ſtand hat die Polizei den Brandberd in großem Bogen
Todesſtürze.
luſik, dem der pekuniäre Ertrag der Konzerte ausſchließ=abgeſperrt. Der Güterzugverkehr auf der Strecke Langen=
* Marmande, 5. Okt. Der Flieger Sival wurde
ſch zufließt, wohl zu verſtehen. Und es ſollte Ehrenſache dreer-Weitmar iſt wegen Exploſionsgefahr bis auf
wei=
ſt alle Freunde guter Muſik ſein, ſofern ſie nur einiger=teres geſperrt. Auf dem Bahnhof Weitmar wurden durch bei der Landung auf dem hieſigen Flugplatz aus dem ſich
ſaßen in der Lage ſind, ſich den Genuß von Veranſtal= Funken einige Güterwagen in Brand geſetzt. Mehrereüberſchlagenden Flugzeug 30 Meter weit
herausgeſchleu=
lingen ſolch gediegener Art, wie es die dieswinterlichen Feuerwehren von auswärts ſind eingetroffen, doch beſteht dert und erlitt einen Schädelbruch, der ſeinen Tod
herbei=
ſormuſik=Konzerte ſein werden, leiſten zu können, auf die= keine Ausſicht, die Fabrik zu retten. Menſchenleben ſind führte.
* Barcelona, 5. Okt. Beim Aufſtieg eines
Frei=
lden zu abonnieren. Sind doch die ſeitherigen im Ver= nicht zu beklagen.
Magdeburg, 5. Okt. (Eine Erinnerung anſballons wurde heute nachmittag ein Mann am Seile
ſeich mit denen anderer großer Konzertinſtitute mäßigen
riiſe trotz des bedeutend größeren Koſtenaufwandes und den Heinze=Prozeß.) Geſtern mittag ſtarb im hängend mit in die Höhe geriſſen. Der Ballonführer
r Abgabe einer 10prozentigen ſtädtiſchen Billettſteuer Krankenhauſe zu Burg der Schloſſer Karl Heinze, ſtürzte bei dem Verſuch, den in Gefahr Schwebenden in
ſtüerändert geblieben. Unterziehen wir das Programm deſſen Name durch den großen Mordprozeß im Jahre die Gondel zu ziehen, aus 10 Meter Höhe auf die Erde
ſter kurzen Betrachtung ſo finden wir für jeden der 1891, ſowie den Geſetzentwurf der ſeinen Namen führte, und wurde getötet. Der andere ſetzte, immer am Seile
erſten Abende ein großes Werk notiert das die erſte die bekannte Lex Heinze, bekannt wurde. Heinze war hängend, ſeine gefährliche Luftreiſe noch einige Kilometer
ſige Aufführung erfährt. Sträſſer, mit ſeiner Sinfonie ſeinerzeit wegen Ermordung des Nachtwächters Braun fort. Dann landete der Ballon, ohne daß der Mann Scha=
Reihe der Konzerte eröffnend, iſt ein junges Kom= zu 15 Jahren Zuchthaus trotz ſtändigen Leugnens ver= den gelitten hätte. Der abgeſtürzte Ballonführer
hinter=
ſieionstalent, das in Fachkreiſen außerordentlich hoch urteilt worden. Kurz vor ſeinem jetzt erfolgten Tode läßt eine Witwe und fünf Kinder.
geſtand er der behandelnden Schweſter, daß er nun, wo
kvertet und von dem noch ſehr Bedeutendes erwartet er bald vor Gott ſtehen würde noch einmal beteuern
hro. Seine Sinfonie hat bereits die Runde durch die wolle, daß er unſchuldig verurteilt worden ſei. Ebenſo
Sport, Spiel und Turnen.
Rikten großen Konzertſäle Deutſchlands, Belgiens und ſei ſeine Frau, welche ſeinerzeit zu einer ſchweren Ge=
Blands gemacht. Im 2. Konzert wird Hausegger ſeine fängnisſtrafe verurteilt worden ſei, an der Tat unſchuldig
— Wettfechten des Verbandes Mittelrheiniſcher Fecht=
Pfoniſche Dichtung „Wieland, der Schmied” dirigieren. geweſen.
klubs in Mainz. Am Sonntag ſand unter ſtarker
Betei=
ßer iſt alſo in geradezu idealer Weiſe die Gewähr ge=
Magdeburg. 6. Okt. (Automobilunfall.) Auf ligung der erſte Tag des 34. Wettfechtens des
Verban=
hten, daß dem anerkannt prächtigen Werke die denkbar der Fahrt von Schönebeck nach Magdeburg fuhr ein Auto= des Mittelrheiniſcher Fechtklubs in Mainz ſtatt, bei dem
Röpfendſte Darlegung zuteil werden wird. Mit Rich.lmobil in einer ſcharfen Kurve gegen einen Baum. ſämtliche teilnehmenden Fechter des Darmſtädter
Fecht=
krauß' „Don Quixote”, das Geiſt= und Humorvollſte, Die Inſaſſen wurden herausgeſchleudert Eine Perſon klubs erfolgreich tätig waren. Die Hauptreſultate ſind
s der Meiſter außer ſeinem „Till Eulenſpiegel”, den erlitt ſo ſchwere Verletzungen daß ſie auf dem Transport folgende: Florett (Junioren): 1. Müller=Frankfurt,
Feinbach im letzten Konzert bringt, geſchrieben hat, wird ins Krankenhaus ſtarb. Der Chauffeur gab an, ein 2. Schwieger (Darmſtädter Fechtklub), 3. Schneider=
Frank=
ſpellmeiſter Ottenheimer ſich als Konzertdirigent zum über die Straße geſpanntes Drahtſeil hätte das Un= furt 3a. Kalkhof=Mainz, 3h. Vierheilia=Mainz. Leichte
hen Male in ſeinem neuen Wirkungskreiſe betätigen. heil verurſacht Die Polizei ſtelte feſt, daß die Angaben Säbel (Junioren): 1. Nagel (Darmſtädter Fechtlub),
Ach der 4. Abend bringt eine Novität, die „Tragiſche des Chauffeurs auf Unwahrheit beruhten. Er wurde 2. Müller=Frankfurt, 3. Winkelmann=Frankfurt, 4.
Eck=
vertüre” von Boehe, die auf hohe Begabung ihres verhaftet.
hardt=Wiesbaden, 5. Langnes (Darmſtädter Fechtklub).
ſtors hinweiſt und von dieſem ſelbſt geleitet wird. Unter
Dresden, 6. Okt. (Vereitelter Bankraub.) Troſtfechten mit Degen: 1. Schmitz (Darmſtädter
Fecht=
verſchiedenen anderen Komponiſten=Namen iſt der Geſtern abend durchbrachen internationale Einbrecher den klub), 2. Mayer=Mainz, 3. Büdinger=Frankfurt. Schluß=
Peihovens beſonders ſtark vertreten durch die „Ervika”, Fußboden über dem Raume der Depſitenkaſſe der Deut=
„Siebente” (die ſogenannte „Tanzſymphonie‟), die ſchen Bank in der Wilsdruffer Straße. Alle Verſuche runde im Degenfechten: 1. Schön=Frankfurt, 2.
Schwarz=
ſßer „Leonoren”= und „Egmont‟=Ouverture und das der Spitzbuben, die Treſors und Kaſſenſchränke zu öffnen, Mainz, 3. Jack=Frankfurt, 4. Staadt=Mainz. Am
Sonn=
mißlangen, ebenſo alle Anſtrengungen, die Panzerwände tag, 12. Oktober, finden die Senioren=Fechten in Florett
krüerkonzert in C=moll. Es iſt kaum anzunehmen, daß
und leichtem Säbel, ſowie Ausfechten des vom
Großher=
zu durchbohren.
Iderartiges Plus als ein Fehler empfunden wird.
Paris, 5. Okt. (Der Vorfallin Nancy.) Nach zog geſtifteten wertvollen Wanderpreiſes ſtatt.
F.C. Lawn=Tennis. Wiesbaden, 6. Okt. Das
einer Blättermeldung aus Nancy hat der
Unterſuchungs=
richter Pages die im Frühjahr in Nancy inſultierten internationale Lawn=Tennis=Berufsſpieler=Turnier ging
Reich und Ausland.
Deutſchen, welche gegen unbekannte Täter Schadenerſatz=heute zu Ende. In der Doppelſpiel=Meiſterſchaft hatten
Aus der Reichshauptſtadt, 5. Okt. Die Erweite= anſprüche angeſtrengt haben, mit 24 Zeugen darunter bereits am Nachmittag das Paar J. und K. Kozeluh aus
ulgsbauten im Reichstagsge bäude, die da= mehrere Studenten, konfrontiert. Dieſe Gegenüberſtellung Prag den 1. Preis davongetragen. Zweite wurden das
deutſche Paar Najuch und Willy Reinknecht. In der
Uzielen, für die Abgeordneten eine größere Anzahl von hatte jedoch keinerlei Ergebnis.
Paris, 6. Okt. (Unfall.) In Faubourg St. Ho=Einzelſpiel=Meiſterſchaft, die heute nachmittag zu Ende
Eeitszimmern zu ſchaffen, haben in den letzten Wochen
noré wollte ein Autoomnibus geſtern einem Automobil geſpielt wurde, blieb der vorjährige Sieger Najuch aus
Tiſge Fortſchritte gemacht, ſo daß in der Hauptſache die ausweichen und fuhr dabei auf den Bürgerſteig. 17 Per=Verlin Erſter. Das nächſtjährige Berufsſpieler=Lawn=
Mten Ende November beendet ſein werden. Der Um= ſonen, darunter mehrere Spaziergänger, wurden mehr Tennis=Turnier wird entweder in Berlin oder Köln
aus=
bil hat einen Koſtenaufwand von 1 Million Mark (?) oder weniger ſchwer verwundet
getragen werden.
Mrſacht. Auch im Abgeordnetenhauſe ſind im Sommer
Nancy 6. Okt. (Mißhandlung eines Deut=
Reihe von Erweiterungsbauten in der Eingangs=ſchen.) Nach einer Blättermeldung entſtand in einem
Landwirtſchaftliches.
hall und in den Klingelanlagen vorgenommen worden. Schnellzug auf dem Bahnhof von Longuyen wegen eines
Adem hundertjährigen Todestage des Potsdamer Hel=Platzes ein Streit zwiſchen einem Beamten des Finanz=
— Schlachtviehmarkt Darmſtadt. Schweine=
Mllädchens Eleonore Prochaska galt eine ſim= miniſteriums namens Berge und einem deutſchen Reiſen=markt am 6. Oktober. Auftrieb durch Händler 181
hülgsvolle Feier, die heute an dem Ehrenmonument den, Verge ſtieß den Deutſchen von dem angeblich ihm Schweine durch die Bezugsvereinigung 90 Schweine.
alfdem alten Potsdamer Friedhof eine ſtattliche Feſt= angewieſenen Platze, worauf der Deutſche ihm einen
8ſllinde vereinte. Die Zöglinge des Potsdamer Mili= Fauſtſchlag ins Geſicht verſetzte. Die Zeugen des Vor=Preiſe (Schlachtgewicht 50 Kilogramm) 1. Qual. 82. Mk.,
tälbaiſenhauſes, in dem Eleonore Prochaska ihre Er= falles mißhandelten hierauf den Deutſchen, der erklärte, 2. Qual. 81 Mk., 3. Qugl. 80 Mk. Marktverlauf: Lebhaft,
zithung fand, wohnten mit allen Offizieren, Lehrern und daß er bei dem deutſchen Konſul und der Polizei Klage wenig Ueberſtand.
— Frankfurt a. M., 6. Okt. (Schlachtvieh=
Wähnten der Feier bei. Der Anſtaltsgeiſtliche des Mili=erheben werde.
Limoges, 6. Okt. (Exploſion.) In den Stein=markt.) Amtlicher Bericht. Auftrieb 1375 Stück Rinder,
tälbaiſenhauſes hielt die Gedächtnisrede und rühmte die
clWeiblichkeit des Heldenmädchens. — Wie die B. Z. brüchen bei Mareillat explodierte eine Dynamitpatrone darunter 477 Ochſen, 42 Bullen, 856 Färſen und Kühe,
erfürt, ſind in den letzten Tagen mehrere Gendar= vorzeitig. 2wei Arbeiter wurden ſchwer verſtümmelt und 1 248 Kälber, 122 Schafe, 2209 Schweine. Preiſe für 1 Ztr.
Lebendgew. (Schlachtgew.) in Mk. 1. Rinder: A. Ochſen:
Mie=Wachtmeiſter, man ſpricht von dreien. ver=getötet, mehrere ſchwer verletzt.
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 6.
c) volſleiſchige, ausgemäſteie höchſten Schlachwertes 1. in ſein treues Bild entworfen. Die Darſtellung der Reichs=den zu verhindern, weil das Werk eine einzige Ge=,
Alter von 4 bis 7 Jahren 52—57 (95—98), 2. die noch lande iſt ebenfalls bodenſtändigen Kennern anvertraut. meinheit” ſei. Das Hausminiſterium hat jetzt dieſe
For=
nicht gezogen haben (ungejocht) 51—56 (93—97), b) junge Wilhelm Scheuermann, ein Elſäſſer Landeskind, hat in derung abgelehnt und erklärt, daß nur dann Schritte gegen.
fleiſchige, nicht ausgemäſtete und ältere ausgemäſtete 49 feſſelnden Bildern ſeine elſäſſiſche Heimat geſchildert. die Aufführung erfolgen werden, wenn in dem Werk
der=
bis 51 (89—93), c) mäßig genährte junge gut genährte Fritz Lienhard erfreut uns in der ihm eigenen, mit König von Sachſen ſelbſt oder andere Mitglieder des
ältere 46—48 (85—89). B. Bullen: a) vollfleiſchige, aus= literariſchen Reminiſzenzen durchwobenen Darſtellungs= königlichen Hauſes angegriffen werden follten.
gewachſene höchſten Schlachtwertes 51—53 (85—88), b) voll= weiſe durch ein feſſelndes Bild von der Hohkönigsburg.
— Altenburg, 6. Okt. Bei dem geſtrigen Rennen
fleiſchige jüngere 45—49 (78—84). C. Färſen und Der Lothringer Fritz Hupfer Feuilletonredakteur derſtürzte Hauptmann Vocke vom 107. Infanterie=Regi=
Kühe: a) vollfleiſchige, ausgemäſtete Färſen höchſten Berliner Neueſten Nachrichten, ſchildert ſeine Heimat be= ment in Leipzig im Ehrenberger Jagdrennen ſo ſchwer,
Schlachtwertes 50—33 (89—95) b) vollfleiſchige, ausge=ſonders in bezug auf die intereſſante Entwicklung und diedaß er mit einer Bahre vom Platz getragen werden mußten
mäſtete Kühe höchſten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 47 Wandlungen, die Lothringen ſeit dem Kriege 1870—1871 Es wurden eine ſchwere Gehirnerſchütterung und
Rück=
bis 50 (57—89), c) 1. wenig gut entwickelte Färſen 43—18 durchgemacht hat Der bekannte techniſche Schriftſteller gratverletzungen feſtgeſtellt. Der anweſende Herzog von
(83—92), 2. ältere ausgemäſtete Kühe und wenig gut ent= Arthur Fürſt, Redakteur des Berliner Tageblatt, gibt eine Altenburg ließ den Verunglückten in ſeinem Auto nach
wickelte jüngere Kühe 40—47 (74—87), d) mäßig genährte intereſſante Studie über die deutſchen Kanäle. Der jüngſt einer Klinik überführen.
Kühe und Färſen 32—38 (64—76), e) gering genährte Kühe verſtorbene Ottomar Beta ſchildert die Deutſchen Kolo=
Köln, 6. Okt. Heute vormittag wurde der Rechts=
und Färſen 28—31 (64—70), 2. Kälber: a) mittlere nien beſonders nach der vollswirtſchaflchen Seite. Der
anwalt Barth wegen Unterſchlagung von Mündelgel=
Maſt= und beſte Saugkälber 63—68 (107—115), b) geringe Reichstagsabgeordnete Dr. Hugo Böttger gibt in einen
Maſt= und gute Saugkälber 58—62 (98—105). 3. Schafe: umfangreichen Kapitel eine feſſelnde Darſtellung der Ent= dern verhaftet.
— Breslau, 6. Okt. Dem im Raubtierhaus im hie=
Weidemaſtſchafe: Maſtlämmer und Maſthämmel 46—47 wicklung von Deutſchlands Volkswirtſchaft und Sozial=
(96—98). 4. Schweine: a) vollfleiſchige Schweine von politik. Profeſſor Heinrich Sohnrey behandelt den gegen; gen Zoologiſchen. Garten beſchäftigten Hilfsarheiten
Iſtehlik wurde, als er durch das Eitter eine Löwin
80 bis 100 Kilogramm (160 bis 200 Pfund) Lebendgewicht! wärtigen Stand der ländlichen Wohlfahrtspflege in
63—65 (81—83), b) vollfleiſchige Schweine unter 80 Kilo= Deutſchland. Ueber das Deutſchtum im Auslande ver=f ſtreichelte, durch einen Tatzenſchlag der Armzerfleiſcht
gramm (160 Pfund) Lebendgewicht 63—65 (80—82), c) voll= breitet ſich Profeſſor Dr. Hoeniger und bringt dabei die Ein Handwerker trieb das wilde Tier mit einer Eiſen
fleiſchige von 100 bis 120 Kilogramm (200 bis 240 Pfund) allerneueſten Daten. In liebenswürdiger Weiſe hat Peter ſtange zurück und befreite den Schwerverletzten.
Kolberg, 6. Okt. Der Pommerſche Lehrer=
Lebendgewicht 63—65 (80—82) d) vollfleiſchige von 120 Roſegger ſeine Feder in den Dienſt des Unternehmens
ge=
bis 150 Kilogramm (240 bis 300 Pfund) Lebendgewicht ſtellt, indem er über die von ihm begründete Deutſche tag beſchloß die Errichtung eines Witwenerholungsheims
63—65 (80—82). Marktverkauf: Am Großbiehmarkt leb= Schutzſtiftung in Oeſterreich intereſſante Mitteilungen gibt. in Kolberg für 120 000 Mark, die durch freiwilige Beia
hafter Handel nur in älteren und geringeren Ochſen lanz= Den Schluß des ganzen Werkes macht der bekannte Lite= träge aufgebracht werden ſollen.
ſames Geſchäft; mit dem Auſtrieb wird nahezu geräumt. rarhiſtoriter Fritz Drop in einem glänzend geſchriebenen
— Brüſſel, 6. Okt. Die Genter Weltausſtels
Kälber, Schafe und Schweine werden bei regem Geſchäfts= Epilog: „Die Kultur des gegenwärtigen Deutſchland”, lung ſchließt am 3. November. Die Geſchäfte der
Aus=
gang ausverkauft. — Marktverlegung: Die Märkte welcher in meiſterhafter Weiſe die geiſtigen und kulturellen ſteller gehen ſehr ſchlecht, viele haben bereits Konkurs an
vom Donnerstag, den 16. bezw. 23. Oktober. finden Mitt= Strömungen in Deutſchland zuſammenfaßt. Was die gemeldet. Der Fremdenzuſtrom war nicht ſo bedeutend
woch, den 15., bezw. 22. Oktober d. J. ſtatt.
Illuſtrierung des zweiten Bandes betrifft, ſo übertrifft ſie als viele Geſchäftsleute hofften.
die des erſten faſt noch an Schönheit und Reichhaltigkeit.
— London, 6. Okt. In der Weſtminſterabtei kam es
Eine Fülle von prächtigen Bildern, darunter zahlreiche
während des Abendmahles zu unliebſamen
farbenphotographiſche Aufnahmen, die dieſe neue Technik Szenen, indem eine Anzahl von Wahlweibern die
Vermiſchtes.
bereits auf der Höhe zeigen, tragen zur Veranſchaulichung Handlung durch Geſang ſtörte Auf die Aufforderung des
. Die Ausſtellung „Das deutſche Hand= des Rieſenſtoffes bei. Die Anſchaffung wird dadurch er= Kirchendieners, den Gottesdienſt zu verlaſſen, entfernten
werk Dresden 1915 verſpricht als Ganzes ein wert= leichtert, daß neben der kompletten Ausgabe eine Liefe= ſie ſich. Nach Schluß des Gottesdienſtes hielt eine den
voller Typus des Ausſtellungsweſens zu werden. Hand= rungsausgabe zum Preiſe von 80 Pfg. pro Lieferung er= Weiber den Kirchenbeſuchern vor der Kirche einen längeren
werk und Induſtrie bringen ihr das größte Intereſſe ent= ſcheint.
Vortrag, in den ſie noch andere Dinge prophezeite.
gegen und die Geſchäftsführung mußte ab 1. Oktober
— „Der Baumeiſter” Monatshefte für Architek=
H. B. Stockholm, 6. Okt. Heute vormittag waren hier
weſentlich vergrößert werden. Unter den neueſten Schrit=tur und Baupraxis, herausgegeben von Architekt Herm.
ten der Beteiligung an der Ausſtellung iſt hervorzuheben, Janſen, Berlin. Schriftleiter Arch. Karl Zetzſche, Berlin, wieder beunruhigende Gerüchte über den Geſund
daß der Innungsverband Deutſcher Baugewerksmeiſter Vierteljährlich 6 M., einzelne Hefte (mit etwa 40 Abbil= heitszuſtand des Königs verbreitet. In dem
eine umfaſſende Kollektivausſtellung im Rahmen der Aus= dungen und 10 Tafeln) 3 M. Verlag von Geora D. W. mittags ausgegebenen Bulletin des Hofmarſchallamts heißt
ſtellung „Das deutſche Handwerk Dresden 1915‟ ins Augei Callwey, München. Das 12. Heſt des 11. Jahrganges es aber, daß in dem Befinden des Königs nach dem letzten
gefaßt hat, für welche 30 000 Mark aufgebracht werden des „Baumeiſter” beſchäftigt ſich mit den Bauten der Rückfall eine leichte Beſſerung eingetreten ſei.
ſollen. In einer Reſolution hat der Verband einſtimmig Breslauer Jahrhundert=Ausſtellung und der
Internatio=
ſolche Beteiligung als im vornehmſten Intereſſe des gan= nalen Leipziger Baufach=Ausſtellung. Letztere iſt für die
zen Baugewerkmeiſterſtandes erachtet. Auch der Bezirks= geſamte Bauwelt von höchſtem Intereſſe, da ſie ſich zur
Die braunſchweigiſche Frage.
verband der Sächſiſchen und Reußiſchen Bauinnungen be= Aufgabe ſtellt, die Entwickelung des geſamten Bauweſens.
H. B. Berlin, 6. Okt. Der Reichskanzler hat am
abſichtigt eine derartige Kollektivausſtellung, um den Feh= ſeine gewaltigen Fortſchritte und ſeine wiſſenſchaftliche. Samstag vor ſeiner Abreiſe nach München dem Kaiſer in
ler auszugleichen, der darin liegt, daß auf der Internatio= künſtleriſche und volkswirtſchaftliche Bedeutung zu
veran=
nalen Baufachausſtellung Leipzig 1913 wohl die Eiſen= ſchaulichen. Von beiden hat der „Baumeiſter” perſucht, der braunſchweigiſchen Angelegenheit Vortrag gehalten
und Betonfachmänner, ſowie die Architekten, nicht aber die um den Leſern die eigene Kritik zu erleichtern, in 40 grd: Herr von Bethmann Hollweg hat die Audienz telegraphiſch
Baumeiſter umfaſſend zur Geltung gekommen ſind. Ueber ßen und kleinen Bildern und auf 10 Tafeln die wichtigſten nachgeſucht. Nach dem Vortrage wurde der Reichskanzlen
die Beteiligung der Maſchineninduſtrie iſt neuerdings Bauten vorzuführen und über dieſe in zwei ausführlichen vom Kaiſer zur Frühſtückstafel geladen. Man nimmt in
hervorzuheben, daß der Verein Deutſcher Werkzeugmaſchi= Artikeln eingehend und ſachlich zu berichten. Weiter ent= unterrichteten Kreiſen an, daß dieſer Vortrag mit demt
nenfabriten, Düſſeldorf, beſchloſſen hat, die Vereinsmit= hält das Heft einen bemerkenswerten Artikel über den Beſuch des Reichskanzlers beim bayeriſchen Miniſterprac
glieder nachdrücklich auf die Beſchickung der Ausſtellung Entwurf zum neuen Patentgeſetz, dem ſich zahlreiche inter= ſidenten Hertling in Verbindung zu bringen ſei, und daß
ein neuer Schritt zur Entwirrung der ſchwierigen Sie
mit den für das Handwerk geeigneten Maſchinen hinzu= eſſante Bücherbeſprechungen u. a. m. anſchließen,
tuation unternommen werdfn wird. Iin braunſchweil
weiſen.
aiſchen Kreiſen iſt man immer noch der Meinung, daß den
— 3000=kerzige Glühlampen. Seit einigen
Prinz=Regent Herzog Albrecht von Mecklenburg die Rei
Vom Balkan.
Jahren haben hochkerzige Glühlampen von 200 bis 160g
gentſchaft mit Ablauf dieſes Monats niederlegen werde
Kerzen Leuckktraft mit einem Stromverbrauch von unge=
* Belgrad, 6. Okt. Das Serbiſche Preſſebureau Von anderer Seite wird angenommen, daß der Termiſ
fähr 08 Watt für die Kerze die Reinkohlebogenlampen meldet: Nach den neueſten Berichten ſind die bulgari= der Uebergabe der Regierung an den Prinzen Ernſt
von ähnlichen Kerzenſtärken faſt verdrängt, und nur noch
die Bogenlampen mit Effektkohlen konnten ihnen im Wett=ſchen Banden und die Reſte, der albaniſchen Auguſt von Braunſchweig=Lüneburg ſich um einige Wochen
Banden im Bezirke Monaſtir vollſtändig vernichtet, verzögern werde, daß aber keineswegs das Jahr 1913,
bewerb ſtandhalten, da die Lichtſtärke dieſer Lampen faſt
Die ſerbiſchen Behörden ſind wieder eingeſetzt worden. Ende gehen dürfte ohne daß der kaiſerliche Schwiegerſchl
ausſchließlich oberhalb der angegebenen Werte liegt. Die Ordnung iſt wieder hergeſtellt. In dem letzten Kampfe den Herzogthron in Braunſchweig beſteigen werde.
Neuerdings ſteht eine weitere Umwälzung in der
elek=
triſchen Starklichtbeleuchtung bevor. Die Auergeſellſchaft gegen Prizrend gelang es den Feind zwiſchen zwei Feuer
bringt jetzt neue Osram=Halbwatt=Lampen von 600= bis zu bringen, einerſeits zwiſchen unſere Truppen vor Priz=
Briefkaſten.
2000 Kerzen Leuchtkraft auf den Markt, die nur noch einen renz und andererſeits den Verſtärkungen, die von Tetowo=
F. H. Sie erfahren dies aus der Poſtzeitungsliſtea
Stromverbrauch von ½ Watt für die Kerze haben. Hier= baran kamen. Bei Vranitza wurden die Albaneſen voll= Poſtſchalter.
mit tritt die Osram=Lampe auch in das Gebiet der eigent=ſtändig geſchlagen.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
lichen Starklichtbeleuchtung ein, und ſie dürſte falls nicht
Eine neue Auflage des allgemeinen Balkankrieges?
ſeitens der Vogenlampeninduſtrie ganz außerordentliche
Verbeſſerungen erzielt werden, auch dieſes Gebiet erobern.
* Belgrad. 6. Okt. (Wiener Korreſpondenz=Bureau.) Ein natürliches Frucht= und Pflanzen
— Keine Ausſtellung in Kyoto (Japan) Nach Meldungen ſerbiſcher Blätter treffen die Türkei
mittel für Kinder!
1914. Die aus Anlaß der Krönungsfeier vom Gouverne= und auch Bulgarien Mobiliſierungsvorbe= Der köſtliche „Califig”=Feigenſirup regelt den Stuhl
ment Kyoto für die Zeit vom 31. Auguſt bis 8. Dezember reitungen. Aus dieſem Grunde ſehen ſich
Grie=
ohne die zarten Organe anzugreifen.
1914 geplante Ausſtellung, die neben Produkten und
Fabrikaten aller Art aus Japan und ſeinen Kolonien chenland und Serbien genötigt, entſprechende
Jede Mutter, die ihren Kindern einmal „Calikig
auch ausländiſche Exponate umfaſſen ſollte, kann, wie die Gegenmaßnahmen zu treffen, um gegen alle gegeben hat kommt zu der Ueberzeugung, daß dies wirklich
das ideale Mittel für die Kleinen iſt, wenn es ſich darum
„Ständige Ausſtellungskommiſſion für die Deutſche In= Eventualitäten gerüſtet zu ſein.
handelt. etwas für die Verdauung, den Stuhlgang zu
duſtrie” auf Grund zuverläſſiger Informationen
bekannt=
tun. Nicht nur, weil es ſeines angenehmen Geſchmackes
gibt, als geſcheitert betrachtet werden. Die ſeiner Zeit auf
wegen ſtets gerne genommen wird, ſondern beſonden
rund 1½ Millionen Yen geſchätzten Koſten für die Aus=
Präſidentenwahl in China.
auch wegen ſeiner milden, beſchwerdeloſen und doch ſ9
ſtellung waren auf dem gewöhnlichen Wege der
Garantie=
fonds=Zeichnung nicht aufzubringen und auch der Ver=
* Peking. 6. Okt. (Petersburger Telegraphen= gründlichen Wirkung
Bei Appetitmangel. Kopfſchmerzen, unruhigem Schlaf
ſuch, ſie durch eine Anleihe zu beſchaffen, ſcheint nicht ge=Agentur) Juanſchikai wurde im dritten Wahlgang
glückt, da, ſoweit bekannt geworden, die erforderliche Ge= mit 507 Stimmen zum Präſidenten der Republik und Neigung zur Verſtopfung gib Deinem Kinde einten
Teelöffel voll „Califig” ein und Du wirſt ſehen, Wie
nehmigung des Finanzminiſters nicht gewährt wurde.
China gewählt.
angenehm und beſchwerdelos dadurch die zarten Organe
* Peking, 6. Okt. (Reuter.) Juanſchikai
er=
gereinigt, der Stuhlgang geregelt und der läſtigen
Ver=
hielt 567 und Liyuanhung 179 Stimmen. Die Ver=ſtopfung vorgebeugt wird. Bei allen Störungende
Literariſches.
kündigung des Ergebniſſes der Wahl rief große Begeiſte= Verdauung iſt eine milde Reinigung des Suſtems immert
rung in der Kammer hervor.
als Erſtes am Platze. Tauſende von Mättern haltlin
Des Deutſchen Vaterland. Deutſchland
ſich daher Califig” ſtets bei der Hand, wiſſen ſie doch,
in landſchaftlicher, geſchichtlicher, induſtrieller und
kultur=
daß man ſich auf dies alte Hausmittel voll und gans
geſchichtlicher Hinſicht unter beſonderer Berückſichtigung
Letzte Nachrichten.
verlaſſen kann.
(I,20825
des Volkstums. Unter Mitwirkung hervorragender
In allen Apotheken zu haben in Originalflaſchen mit genauen Anweiſungen
Schriftſteller herausgegeben von Hermann Müller=
(Wolffs telegr. Korceſp.=Bureau.)
für Kinder und Erwachſene, zu Mk. 1.50 ertra graße Flaſche Mk. 2.50. Beſtil
Vohn. Mit Originalzeichnungen und Kopfleiſten von
Spr. Hei Galiforn. 75, Ert. Sonn. 1iqu. 20, Mlig. Garpoph. gompih.
* Berlin, 6. Okt. Der Kaiſer hat ſich heute vormit=
Franz Staſſen und Georg Eichbaum, Federzeichnungen
tag vom Neuen Palais mit dem Automobil über Berlin
Dr. Kuhns Arennesel-Maarwasser ist eintach
von F. Fennel, einem Gemälde von R. Hellgrewe, farben= nach dem Jagdſchloß Hubertusſtock begeben.
photographiſchen Aufnahmen von Hans Hildenbrand und
unfehlbar bei Haarausfall etc. und an Güte
Berlin, 6. Okt Der Landwirtſchafts= von der Konkurrenz niemals zu erreichen
nahezu tauſend Abbildungen. 85 Bogen 4‟. Verlag der
Chr. Belſerſchen Verlagsbuchhandlung, Stuttgart. Preis miniſter hat den Antrag des Berliner Magiſtrats auf
Nur echt mit Firma Franz Kuhn, Kronen=
— 2 Bände gebunden — 40 Mk.; auch in 45 Lieferungen eine Verlängerung der Fleiſcheinfuhr bis parf., Nürnberg. Hier: F. B. Grodhaus
à 80 Pfg. — Dem erſten Bande, der in der Preſſe eine ſozum 1 Januar 1914 genehmigt.
Seifenf. a. weissen Turm, Carl Bley, Wilhelmineh-
* Wiesbaden, 6 Okt. Der Direktor der Eilleoten= strasse 33, sowie in Apoth., Drog. u. Parf. (V,5371
günſtige Aufnahme gefunden, iſt jetzt der zweite gefolgt.
Der glüctliche Gedanke des Herausgebers Hermann Müller= geſellſchaft „Blitz” Reinhold Krieger, erſchoß heute
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Bohn, die Gauen unſeres deutſchen Vaterlandes durch nachmittag den 20 Jahre alten Boten Auguſt Ebel nach
hervorragende Schriftſteller behandeln zu laſſen, die in der kurzem Wortwechſel, der infolge einer Lohndifferenz von
Aus Bädern.
betreffenden Gegend bodenſtändig ſind, iſt auch im zwei= 3 Mark entſtanden war. Der Täter wurde verhaftet, und
Nordſeebad Büſum. Man ſchreibt uns von
ten Bande durchgeführt. Das Königreich Bayern hat in er konnte nur mit Mühe vor dem wütenden Publikum in dort: Die letzte Kurliſte ſchließt mit einer Beſucherzahll
Dr. Alois Dreyer, dem bekannten Münchener Schriftſteller, Sicherheit gebracht werden.
von 5432 Perſonen. Im Vergleich zu dem Vorjahre um
* Riva, 6. Okt. Hier erſchoß ſich der General= rund 200 Perſonen mehr. Die Einnahmen der Badever
einen glänzenden Schilderer gefunden. Das Königreich
Württemberg und die Hohenzollernſchen Lande behandelt major v. Koch aus Salzburg, der ſeit einigen Tagen in waltung ſind nur die gleichen geblieben, da der kalte,So
Profeſſer Dr. Eugen Gradmann. Das Großherzogtum dem Sanatorium Dr. v Hartungs weilte. Die Urſache mer keine rechte Badeluſt aufkommen laſſen wollie. (66äl
Bäder gegen 18900.) Wirklich ſchöne, heiße und beſtändige
Baden mit dem Schwarzwald konnte keinen geeigneteren ſoll in Neuraſthenie zu ſuchen ſein.
Tage brachte erſt der September. Doch ſcheint der Oktoben
Darſteller, finden als den Herausgeber der „Zeitſchrift für
H. B. Dresden, 6. Okt. Am 15. Oktober ſoll in Rom es ihm nachmachen zu wollen. Zu bedauernd iſt, daßg
alemanniſche Volkskunde‟ Profeſſor Dr. Friedrich Pfaff
in Freiburg. Die düſteren Schwarzwaldfeen und Hoch= die Operette „Die bizarre Prinzeſſin” die rade der Nachſommer und der Beginn des Herbſtes, der
an unſerer Nordſee ſo beſtändig und wunderſchön zu ſein
moore ſchildert Otto Ernſt Sutter Das Großherzogtum bekanntlich Frau Toſelli, die ehemalige Kronprin= pflegt, ſich nicht mehr und mehr mit zum Reiſen mal ein
Heſſen ſchildert Franz Como beſonders nach der Seite des zeſſin von Sachſen, verfaßt und ihr früherer Gatte, To= bürgen will. Wer ſeine Ferien legen kann wie er will, dem
Volkstums in einer feſſelnden Arbeit. Der Bearbeiter des ſelli, komponiert hat, zur Erſtaufführung gelangen. Vor kann man eigentlich keinen beſſeren Rat geben, als den
Königreichs Sachſen iſt Profeſſor Dr. Sturmhoefel, Leip= kurzem hatte nun das Leipziger Tageblatt nach Bekannt= Nachſommer und Vorherbſt zur Kur an der Nordſee
zig. In einer poeſievollen, wie eine Dichtung ſich leſenden werden des Inhalts dieſer Operette in einem Artikel das wählen. Die Freunde Büſums wird es intereſſieren, zu
Schilderung hat Geh. Hofrat A. Trinius, der altbekannte Hausminiſterium des Königs von Sachſen aufgefordert, hören, daß der Leuchtturm jetzt regelmäßig befeuert iſtum
„Tbüringer Wandersmann”, von ſeiner geliebten Heimat die Aufführung dieſer Operette unter allen Umſtän= daß die Befeuerung ſehr gut arbeitet.
237
der dis
Neumt=
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 7.
e
Dlifter!
Mee Ztet
1
eerten
(12965a
Todes=Anzeige.
G R-Jackenkleider
Verwandten, Freunden und Bekannten
-Taillenkleider
die traurige Nachricht, daß es Gott dem All=
Tladel-Blusen . ..
mächtigen gefallen hat, Montag früh meinen
lieben Gatten, unſeren treubeſorgten Vater,
-Röcke a a a
Bruder, Onkel, Schwager, Schwiegervater und
in grösster Auswahl, vom einkachsten bis
Großvater
(20899
elegantesten Genre. Aenderungen sofort.
Herrn Heinrich Lapp
G. m.
Schuhmachermeiſter
D. Rehleid 6 Lo. v. h.
im Alter von 62 Jahren zu ſich in die Ewigkeit
abzurufen.
Ludwigstr. 5 Darmstadt Teleph. 2539
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Shstallskennataliehehatlahsletshafe
e
Darmſtadt (Mühlſtr. 17), den 6. Okt. 1913.
M
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 8. Okt.,
nachmittags 4 Uhr, vom Portale des Darm=
Familiennachrichten.
ſtädter Friedhofes aus, ſtatt.
ftit
Statt Karten!
(*10866
GEOaé
Amtlicher Wetterbericht.
21 AKI. GES.
D
EN
Käthe Strohmenger
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Grösste deufsche Cigareftenfabrik
Im Bereiche gleichmäßig verteilten tiefen Druckes
Herm. Harms
II,20865
hatte unſer Bezirk geſtern meiſt ruhiges, trübes Wetter
mit Niederſchlägen. Der hohe Druck iſt von Island her
VERLOBTE
ſüdoſtwärts vorgedrungen und hat das weſtliche Tief
Sun Zeche
ſüdwärts gedrängt. Wir werden morgen mit zunehmen=
77244
5. Oktober 1913
dem Einfluß hohen Druckes meiſt trockenes, doch noch
FURKEABSTE
wolkiges Wetter haben.
FRANKFURTMAIN
Darmstadt
Schalksmühle, Westf.
Ausſichten in Heſſen für Dienstag, den 7. Ok=
Sellen Butter
tober: Wechſelnd bewölkt, meiſt trocken, kühler, nördliche
Mne
Winde.
.
2
S
3
lagen
S
M
Diegalb u.
Z
TünkAPASST KcEuc
Dienstag, 7. Oktober.
re
Mece
Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr Ende 9½ Uhr
(Ab. A): „Hans Sonnenſtößers Höllenfahrt”.
Todes= Anzeige.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
V. Hochwohlgeboren!
ſes
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Bürgerkeller um
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
8 Uhr.
Das Gastspiel, welches der gefeierte Künstler
Verſteigerungskalender.
unſeren innigſtgeliebten Gatten, Vater, Schwie=
gerſohn und Schwager
(20929
Mittwoch, 8. Oktober.
E0 SLEZAK
Hofreite=Verſteigerung des Alex. Köhler (
Ka=
in „Alda” und „Meistersinger” soeben mit
Herrn Joseph Mohr
ſinoſtraße 16) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
grossem Erfolge absolviert hat, veranlasst
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 11 Uhr
Gastwirt
mich, Sie höff. darauf aufmerksam zu machen,
Rundeturmſtraße 16.
nach längerem Leiden, verſehen mit den heiligen
dass Sie diesen Künstler durch Ihr Grammo-
Sterbeſakramenten, im 54. Lebensjahre in ein
phon hören können, wann und so oft esIhnen
Kunſthalle am Rheintor, geöfnet Werltegs von
beſſeres Jenſeits abzurufen.
beliebt, ich bin sicher, dass die Platten, die
11—4 und Sonntags von 10—4 Uhr.
ich ihnen gerne jederzeit ohne Kaufzwang
Um ſtille Teilnahme bitten
vorführen will, Ihnen einen gleichen Genuss
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche
Hofbuchdruckerei=
die trauernden Hinterbliebenen:
bereiten wie der Besuch des Theaters, und
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Henriette Mohr
ich würde mich freuen, wenn Sie mir durch die
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Maria Mohr.
Ehreihres Besuches Gelegenheit geben
wür-
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
den, Sie mit den Platten bekannt zu machen.
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Darmſtadt, den 6. Oktober 1913.
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Ich zeichne mit vorzüglicher Hochachtung
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 8. Oktober,
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
nachmittags 3½ Uhr, vom Portale des
Fried=
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
hofes aus, ſtatt.
K. Jäger,
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Kondolenzbeſuche dankend verbeten.
(sg
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
Offlzlelle Verkaufsstelle der Deutschen
Gram-
r
zurückgeſandt.
mophon-Aktiengesellschaft.
(20913e
(165
zu Kölner Original-
Eau de Cologne 4711 preisen.
2
(19416a
Mue
cha-Sele
Telefon
Farfümerie & Fank, Elisabethenstr. 3. 886
Verlangen Sie überall ausdrücklich
das Fabrikat der Wolfram-Lampen
Ak-
tiengesellschaft, Augsburg.
Vertretung und Lager für
Wieder-
verkäufer: Allgemein Elektro- u.
Ma-
schinentechn. Vertrieb Louis
Geiers-
höfer, G. m. b. H., Frankfurt a. H., Neue
Mainzerstrasse 14.
(IV,12927,30
Z
Oee
Seen e
Eine
In Pten,
Sndene
Srder ſ. 3
Zuhen
T ivid
Kurſe vom 6. Oktober 1913.
3½ Offenbach . . . . . .
8 Schuchert, Nürnberg 150,80 2¾ Oeſt. Sadb. (Lomb.) 53,30 1 3½ Frankf. Hypoth.=Bank
78,00
3 Raab=Oedenburg
84,504 Wiesbaden . . . . . . 95,50
S. 19. . . . .
12 Siemens & Halske 217,75
Ditgeteilt ron Hermann Reichenbach,
3½
86,80
do.
Zu Preu. 5 Bergmann Electr. . . 127,70 4 Kronprinz Rudolfbahn 83,50 4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
InProz. Zi.
S.15— 19, 21—26 93.50
Worms. . . . . . . . 93,80
3 Argentinier 99,0) 10Deutſch. Ueberſee Elertr. 165,70 4 Ruſſ Südweſt. . . . . 86,20
Staatspapiere.
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 13½
85,00
do.
0 Gummi Peter . 78,00 4½ Moskau=Kaſan . .
Aiſche. Reichsſchatzanw. —
83,50
86,30
do.
84,00 4 Liſſaboner v. 1886 . 75,00
do.
do.
0 Kunſtſeide Frankfurt
eutſche Reichsanl. . 84,90 4½ Chile Gold=Anleiße . 91,25 30 Adler=Jahrradwer!;
4 Wladichawchas .. . . 87,001 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
Verzinsliche
32
76,105 Chinef. Staatsanleihe. 97,70
3½
do.
4 Rjäſan Koglow . . . .
84,20
do.
.399,05
Anlehensloſe.
Kleyer . . .
4½
89,25
reuß. Schatzanweiſg.
3 Portugief. Giſenb. .. 71,60 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
do.
4 Badiſche . . Tlr. 100 178,25
. . . . . 90,00 9 Maſchinenk. Badeni: 143,50 4½
Zbo. Conſols . . . 85,00 4½ Japaner.
86,00 S. 12, 13, 16 .
do.
96,60 3½ Cöln=Mindner , 100 136,80
0 Wittener Stahlröhren
77,70
B91 bo.
68,80
76,305 Innere Merikaner . .
2½ Livorneſer
do.
S. 14, 15, 17, 24/26
3 Holl. Komm. . fl. 100 109,25
50,20) 9 Steana Romana Petr. 148,80
97,70
d Staatsanleih:
do.
3 Saloniaue=Monaſtir
64,00 18—23. . . . . . 96,603 Madrider . . Fs. 100
15 Zellſtoff Waldhof . . 215,25 4 Baabadbahn:
2,0)14 Gold=Merikanerv. 1904 76,50
do.
36
80,00 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
4 Meininger Pr.=Pfand=
12,33 Brd. Zucker=Wag=
36
do.
5 Gold=Merikaner . . ..
203,00 4½ Anatoliſche Eiſend. . 92,25
S. 1 n. 2, 6—8 . . . 84,20
. . . . 137,50
briefe . .
häuſel. . . .
. Eiſenbahnanleihe 98,80 3½ Buenos Atres Provinz 67,00 0 Neue Boden=A. A.=B:
4 Miſſourj=Paciſig. . . . 90,00 S. 3—5 . . . . . . . 84,004 Oeſterr. 1860er Loſe .
310
do.
4 Northern=Paciſie . . . 94,80
S. 9—11
83,70 Aktien inländiſcher
. „
84,103 Oldenburger . .
0 Südd. Immobilien . 56,50 4 Southern=Paciſie
3e
do.
,,
74,70 Transportanſtalten.
91,00 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00 2½ Raab=Grazer fl. 150 111,10
Bergwerks=Aktien.
31
5 St. Louis und San
mburger Staatsanl. 97,70 10 Hamb.=Amerika=Paket=
84,00
do.
Unverzinsliche
Aſſ. Staatsanleihe . . 98,00
Franeisch. . . . .
4 Rhein. Hyvothek.=Bank
fahrt . . . . . . . 144,50 10 Aumet=Friede . . . . 166,92 k Tehnantepee . . . . .
Aulehensloſe.
(unk. 1917) . . 83,60
do: (unk. 1918) 96,607 Nordd. Lloyd . . . . . 123,201 14 Bochumer Bergh. u
I. 7 34,90
do.
3½ do. (unk. 1914) 83,30 Augsburger. .
83,106½ Südd. Eiſenb.=Zef. . 121,75
Bank=Aktien.
Gußſt. . . . . . . 222,40
Braunſchweiger Tlr. 20 199,00
do.
73.70
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,70 Freiburger . . . . Fs. 15
Aktien ausländiſher
11 Deutſch=Luremburg.=
Echriſche Rente.
10 Bank für elektriſst
76,10
3½
do.
26,10 Mailänder . . . . Fs.45
Bergh. . . . . . . 145,75
4firt temberg. unk. 1921 93,30 Transvortan taltei.
Untern. Kürich . . 185,00
Städte=
do. . . . . Fs.10 43,50
do. v. 1875 92,9)15 Anatol Eiſenh. 67½
10 Gelſenkirchener . . . . 179.75 7½ Pergiſch=Märkiſche
Obligationen.
Einz. Mk. 403 .
9 Harpener . . . . . . . 190,75
94,50 Meininger . . . . ſl. 7
lgaren=Tabak=Anl. 96,50
Bank . .
143,004 Darmſtadt . . . .
. 57,006 Baltimore und Ohio . 95½ 18 Phönir Bergb. und
85,50 Oeſterreicherv. 1864fl. 100 —
Briechen v. 1887
9½ Berlin. Handelsgeſ. .161,75zu
do.
*
25
do. v. 1858fl. 100 500,00
6 Schantungbahn . . . . 12
Hüttenbetrieb. . . 254½l 6½ Darmſtädter Bank . 116,50
ſtaliener Rente
Frankfurt. . . . . . . 96,50
96,00 Ungar. Staats . fl. 100 395,00
Edeſterr. Silberrent: 84,4018 Luremb. Prince Henri 167,00 3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½ Deutſche Bank . . . 249,25 zt
do.
Venediger . . . . Fs. 30
llo. Goldrenke . . . 89,000 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 26,50
Caro. . . . . . . . 73,50 6 Deutſche Vereinsbank 117,00
4 Gießen . . . . . .
— Türkiſche . . . . Fs. 400 163,00
o. einheitl. Rente 81,1016 Pennſylvania R. R.
6 Laurahütte . . . . . . 168,00 6 Deutſche Effekt.= un
3½
do.
10 Kaliwerke Aſchersleben 141,20
Heibelberg . . . .. . 93,70 Gold, Silber und
W.=Bank . . . . . 111,90
üſltug. unif. Serie I
Letzt: Induſtrie=
13
Banknoten.
Weſteregeln 190,00 10 Diskonto=Kommandit 185,00 3u
84,50
o. unif. Ser. III 64,50 Hivid.
Aktien.
do.
20,38
65,00) 7½ South Weſt Africz 216½ I 8½ Dresdener Bank 149,4014 Karlsruhe 94,00 Engl. Sovereigns
Spezial . . . . 10,1)01 4 Brauerei Wergeu
85,1020 Franks=Stücke . . . . 16,14
Prioritäts=
10 Frankf. Hypoth.=B. 206,80 Zu
do.
-hnänier v. 1903 . . 98,90 28 Bad. Anilin= u. 59)=
Amerikaniſche Noten . . . 4,19½
Obligationen.
4Ah.
v. 1890 .
.544,50
Fabrik . .
Mitteld. Kreditbank 114,404 Magdeburg. . . . .. — Engliſche Noten . . . . . 20,41
lh.
do.
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 87,40 7 Nationalb. für Deutſchl. 118½ 13½
v. 1905 . . 87,9014 Chem. Fabrik Grie!
Franzöſiſche Noten. . . . 80,90
7 Pfälziſche Bank. . . . 122,3014 Mainz . . . . . . .. —
en v. 1880 . . . . 83,80
246,50 4½ Nordd. Lloyd=Obl. —
heim . ..
135,00 zu
Holländiſche Noten. . . . 168,85
do.
. 610,00 4 Eliſabethbahn, freie . . 89,00 6,95 Reichsbank
D. v. 1902 . . . . 90,90 30 Farbwerke Höht
Rhein. Kreditbank. . .126,90 4 Mannheim . . . . . . 95,00Italieniſche Noten.
80,05
97h. v. 1905 . . . . 99,90 20 Verein che n. Fibrik:
Franz=Joſefs=Bahn . . 85,00
72,50 5 A. Schaaffhauſen.
89,00 Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,80
31
86,30
do.
3WEhweden . . . .
Mannheim . . . . 335,80 3 Prag=Durer . . . .
Bankverein . . . . 107,204 München . . . . . . . 97,50 Ruſſiſche Noten . . . . .
dier amort. v. 1895 78,7010 Cement Heidelberi . . 137,50 5 Oeſterr. Staatsbahn . 101,00
7½ Wiener Bankverein . 131,8013½ Nauheim . . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 80,80
ht. Admin. v. 1903 79,2030 Chem. Werke Albert 434,00 4 Oeſterr. Staatsbahn
Pfandbriefe.
75,40
Nürnberg. . . . . . . 96,50
l. unifiz. v. 1903 86,5014 Holzverkohlunz
Kon=
do.
3½
ſtanz . . . . . . . 296,00 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,001 4 Frankf. Hypoth.=Bank
do.
4 Minr. Goldrente . . . 83,89
83,50 Reichsbank=Diskonto.
S. 16 u. 17. . . 94,3014 Offenbach.
do.
Staatsrente. . .
5 Lahmeyer. . . . . . . 120,00
— Reichsbank=Lombard Zsf. 7½
Seite
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Nummer 237.
Porn glichwo wohnhaſtf.
Einheil fort geſucht z. Verkau
v. Zigarren an Wirte. Vergütg
M. 200 pr. Mt. od. hohe Prov.
Rieck & Co., Hamburg.
(II,208gs
Gewandte Schreibmaſchinen
ſchreiber geſucht. (Nebenarbeit,
Offerten unt. W 69 Exp. (*1092a
ue
Schriftl. Nebenerwerb ꝛc. Näh
GanzSohafe
durch Adreß=Verlag Germaniz
Halenſee.
(*10917im
Jüngerer Sattler= u. Tapezien
Neue geschmackvolle Modelle, zum grössten Teil
gehilfe per 13. Oktober geſuch.
Näheres Riedeſelſtr. 68. (*10821ia
nach eignen Angaben, in den bedeutendsten Luxus-
Schuhfabriken des In- und Auslandes angefertigt.
Tüchtiger Polſterer
ſofort geſucht
Heinrich Kunz
Möbel= und Dekorationsgeſchäft
Lern-Tanzschuhe für Damen Ia Lacklade niederer Absatz
Arheilgen. (209ds
Tüchtiger Schuhmacher geſuch
*10937im) Lauteſchlägerſtraße 14
Lern-Tanzschuhe für Damen chevr., amerik. Steckelabsatz
Schuhmacher, der einige Tage in
der Woche aushelfen kann, geſ
Lern-Tanzschuhe für Herren Ia Lackleder, Molierschuhe
*10878)
Wienersſtr. 48.
Lern-Tanzschuhe für Herren Lackleder, für Smoking
Leitungsaustäge
Preislagen: 450 550 650 850 1050
125
(20925
zur Flugblattverteilung geſucht.
Zu melden Schloßgartenſtr. 5, II,
Dienstag von 5—7 Uhr. (208c
Junge Leute -Wi
Schuſiwarenſiaus
15—34 Jahre alt, erbalten nach ein
monatl. Ausbildung Stellung i
Inh. P. Wüldau
fürſtl., gräfl. u. herſchaftl. Häuſern
Proſpekt frei. Kölner Dienerfackt
Speie)
ſchule und Servierlehranſtalt
Nur Duawigstr. 73.
Köln, Chriſtophſtraße 7. (I,1818
Stadtkund. Hausburſche, nich
über 17 Jahre, für dauernd geſuch
Näherei
aller Beruſe Radfahren erwünſcht.
M e
in der Expedition. (*10905ims
Offene Stellen enthält ſtets
Schule Lauſtelle geſucht. Fritſch.,
Geſuchtn. Mörchingen b. Mehz
ete
Junger ordentlicher
(*10899
die Zeitung: Deutſche Vakanzen=
Schwanenſtraße 74.
m.
htit
Weiblich
Sunger Mann, im Beſitze des Tüchtiges Mädchen Poſt. Eßlingen 143. (I, 1627.
Geeeen
Herr oder Dame mit ſchöner
Einjähr.=Zeugn., ſucht Stelle
als Lehrling auf hieſigem Kontor. das ſelbſtändig kochen kann,
Handſchrift für halbe Tage geſ.
per 1. November u. ein beſſeres
Hadsbarsche
Gewandte Verkäuferin Zu erfragen in der Exp. (*10863ids
Offerten unter W. 73 an die
Kindermädchen für ſofort.
Expedition.
(*10935im
mit derbeſſerenhieſigen Kund=
(2089
Näh. Schulſtraße 5, I. (20898
ſofort geſucht.
ſchaft bekannt und vertraut,
Schürmann & Comp.
Oen
Lmer
ſucht Stellung in feinerem
Für den Verkauf eines pat.,
Atedth
nnoal
Ladengeſchäft. Gefl. Offerten
Ehrliche, ſaubere Lauffrau geſ. leicht verkäuflichen Artikels an Stadtkundiger Hausburschen
Welblich
unter W 48 an die Expedition
*10921) Beckſtraße 50, II. Stock. Geſchäfte und Private wird
ge=
dieſes Blattes erbet. (20844ims
Lauffrau morgens u. zum Spülen eignete Perſon geſucht. Hohe (Radfahrer) zum Brotfahren fü
(B2085s
geſ. Hoffmannſtr. 39, II. (VIII.,20916 Proviſion und Verdienſt. Offert. dauernd geſucht.
Wir ſuchen
unt. W 50 a. d. Exp. (*10877id Bäckerei Geyer, Herrngartenſtraßs
Perf. Büglerin mit In Reſ.har
M
W am
1 branchekundige
phgeehe
ob-
weg. Verſetz. ein. Kund. Tage frei.
Monatsfrau oder Mädchen mm
Hebenbeschäftigung.
Gefl. Offerten unter W 77 an
Strebfaner Mann
Verkäuferin, geſucht für einige Stunden. Frau
(*10955
die Expedition d. Bl.
Seidel, Kiesſtr. 80½ III. (20918 der auch wirklich zuverläſſig iſt, Für Sonntag nachmittags wir
gleich welchen Standes, wird zurlein junger fleißiger Burſche zum
S. 3.
Schneiderin empf. ſich, pro TaglA 1 Lehrmädchen
(296
Reinliche, jüngere MädchenLeitung einer Engros=Verſandſtelle Gläſerſpülen geſucht.
2.50 M. Liebfrauenſtr. 39, pt (*10364
Hotel „Hessé
geſucht. Keine Berufsaufg. Mo=
Eine junge Schneideringehtgern bei ſofortiger Vergütung, per ſofort geſucht. Näheres bei natlich b. Mk. 200.— Einkommen. Einen ehrl. ſaub. Hausburſchen
Wehner & Tahr, Schokoladenfabrik, Kapital und Kenntniſſe nicht er=von 14—16 Jahren geſucht Niedenl
m. verf. Schneiderin aus, arbeiten. 2 Näherinnen Holzhofalle 1.
Off. u. W. 78 a. d. Exp. d. Bl. (*10958
(20926 forderlich. Offerten unter K. J. Ramſtädterſtraße 29.
(*1089mf
Junge Schneiderin m. Geſellen= für unſer Aenderungsatelier. Ein älteres, tüchtiges Mädchen 1074 bef. die Ann.=Exp. Rudolf 7gu
für alle Hausarbeit geſucht Mosse, Cöln.
prüf. ſ. Stell. in fein. Damenſchneid.
C.2086s Zum baldigen Eintri
Fuchsſtr 21, 1. Etage. (*10886ids
Off. u. w. 79 a. Exp. d. Bl. (*10957 Gebruder Heu
wird von einem größeren hieſigern
Jungesgewandtes Mädchen, für
Geſchäft ein
(20763ga
Jungeſaub. Frau ſucht für morg.
Ludwigsplatz 9.
kleinen Haushalt, nach Frankfurt Einhieſ. Kohlengeſch.
Laufdienſt, bleibt auchüber Mittag.
geſucht. Näheres bei Dr. Andres.
Spezialhaus für Kleiderſtoffe
ſucht z. bald. Eintr. einen zuverl.,
Sandbergſtraße 13, part. (B20893
und Damenkonfektion. (20846 Darmstadt, Frankfurterſtr. 78. (*10958 gut empf. jüngeren Kaufmann
18. Mädch. d.1 J. Großwäſch.geb.,
Lehrling
Suche Köchinnen in Herrſchafts=für Kontoru. Lag. Schriftl.Off.
ſ. Beſch. Weinbergſtr. 45, III. (B2089.
unt. W 6 an die Exp. (*10693gi
häuſ., Zimmer= u. Hausmädch.,
Ordentliche Frau hat wöchentlich! Junge Verkäuferin Alleinmädch., Kinder= u.
Küchen=
mit guter Schulbildung aus
achl=
noch 2 Tage frei zum Waſchen
barer Familie geſucht. Offerten
mädch. für hier, nach Wiesbaden
Ec Meirente m
und Putzen. Offerten unt. W 62zur Aushilfe ſofort geſucht.
in Hotel, ſelbſtänd. Köchinn. u. 3 für einen gangbaren Konſumartikel unter B5 15 an die Erped.
an die Expedition ds. Bl. (*10915is Papierhandlung HlPFEI
Mädch. für Kücheu. Hausarb., hoher der Nahrungsmittelbranche gegen
oder jüngerer Gehſe
Unabhängige Frau ſucht tags=
Karlsſtraße 67. B2091ol Sohn, ſof.u. ſpät. Frau Aina bingel= hohe Proviſion geſucht; zu melden Lehrling für Anwaltsbüro ür
über Beſchäftigung, gleich
wel=
dein,gewerbsmäßig. Stellenvermitt=Dienstag, 7. Okt. v. 5—3 Uhr nachm., ſofort od. 1. Nov. geſucht. (*10915
cher Art. Näh. Lauteſchlägerſtr. ½,
lerin, Eliſabethenſtr. 5. Tel. 531. (*Kahlertſtr. 47part.
*10862
Off. unt W 46 an die Enpehn
Eine größere Anzahl (20760goi
3. Stock.
(*10925
Eeee
Oete se
Ein weibl. Modell geſ.
Mädchen ſucht tagsüb. Beſchäft.
Su
ſchlanke Figur. Off. unt. W 67
Näh. Gardiſtenſtr. 18,
(*10920
(10932 Mik. 190000
Mädchen ſucht morgens Lauf=HArbekermiel an die Expedition.
ſtelle ſofort.
(*10897
möglichſt in einem Poſten
(20911
Mädchen von 14 Jahren an
Männlich
Mühlſtraße 18, Manſarde.
aufwärts, find. ſof. lohnende,
auf I. Hypothek
Aelteres beſſeres Mädchen,
wel=
leichte Beſchäftigung bei
Schreibgehilfen
ches bürgerlich kochen kann, ſucht
hat auszuleihen
Dr. Hofmann, G. m. b. H.,
Stellung in kleinem beſſ. Haushalt.
Stenograph u. Maſchinenſchreiber,
Auerbach in Heſſen, am
Ernst-Ludwigstrasse
Wilh. Fries,
Off. u. W 42 an die Exped. (*10855 Bahnhof. Hin= u. Rückfahrt ſucht ſofort Architekten=Bureau
Nr. 9.
Georg Scherer, Rheinſtr. 47. (*10900
Saub. Frauh. n. Tage frei i. Putz.A zur Anmeldg. wird vergütet.
Bleichſtraße 27, 3. Stock. (*10856s
M
6 erien. Baſiats wieſenſr. 13 2.
Köch., Allein=, Hausm. u. Kinder= Magl
fräul. n. ausw. ſ. Stellg. Karolinaßeck, Tuchtige Arbeiterin
gewerbsmäßige Stellenvermittlerin per ſofort geſucht. Damen=Kon=
Schutt abzufahren,
Eliſabethenſtr. 22, II.
(*10940fektion, Schützenſtr. 3, I. (26779gid
etwa 20 Fuhren. Angebot an Mc
Suche noch Kunden z. Waſchen
Moche 121f
terialprüfungsanſtalt, Techniſcht
Arbeiterin
Herdweg 17. Manſarde. (*10375
(20927
Hochſchule.
Anſtänd. Frau ſucht Laufdienſt für dauernde Beſchäftigung geſucht.
parn. chie billig, alt. verm
(20848id
(*10956 Landwehrſtraße 70.
Näh. Sackgaſſe 10, p.
Hüte in und außer dem Haufte=
Sammethüte, Pelzhüte werd. mod.
Angehende Arbeilerinnen
Männlich
und fein umgearb., Zutaten billig
20135a) Ludwigspl. 8, Vdh., III.
und Zuarbeiterinnen
aus dem Grapb
Schneiderin, w. ſchick zu arbeiten
Junger Mann Gewerbe, flotterper ſofort geſucht
(20910
O verſteht und für gut. Sitz volle
Suppenwürfeln nahrhafte,
Schwarz=Weiß=Zeichner, wünſcht Blusen-Spezi atist, Wilhelminenstr. 29.
Garant. übernimmt, möchte n. einige
ſich in hieſ. Firma als techn. Zeichner) Geſucht p. ſofort oder 15. Oktober
billige Suppen!
Kundſch. annehmen im Hauſe. Off.
auszubild. Ang. u. K. E. Mainz, tüchtiges, zweites Mädchen, in
unt. W39 an die Exp. (*10859im
Anſere Hausmarken:
Welſchnonneng.30, III.I., erb. (*10942 aller Hausarbeit bewandert.
Hunſtſtopferin empf. ſich i
Frau Dr. Degen
Suche für meinen Sohn, der ſchon
Cumberland= Suppe
I allen f. u. einf. Stopfarbeiten
1½ Jahr in der kaufm. Lehre iſt,B20757) Klappacherſtr. 1.
in Hand und Maſchine. Pallas
Frankfurter=
„,
Stelle. Off.u. W 43 a. d. Exp. (*10881 Unabhäng. Monatsfraugeſucht.
(*1086i
wieſenſtraße 1, I.
Hausmacher=
„,
Jg. militärfr. Mann m. g. Zeugn. Gervinusſtr. 49, II., links. (*10826
o durchaus muſſ.
Pariſer=
„,
ſ. Stellg. als Haus= od. Fahrburſche. Lauffrau 2 Stunden tägl. ſofort
Gebild. j. Damk, kal u. ſprachen
Hieben Schwaben= „
Off. u. W 74 an die Exped. (*10953geſucht Waldſtr. 30, part. (*10888
kundig, empf. ſich gegen mäßiges
Weibertreu=
Honor. zur Klavierbegleitung,
„,
2%
Geſang od. Inſtrument. Gefl. Oft.
ſind unerreicht in
Wohlge=
erb. u. W 54 an die Exp. (*10872id
ſchmack und Ausgiebigkeit.
Bauführer
Verloren
1Würfel 3 Leller 10 Pfennig.
über 20 Jahre in Baugeſch. tätig, ſolid und zuverläſſig, ſelbſtänd.
A-f der runden Bank hinter der;
(III, 20748
Arbeiten gewohnt, ſucht Stellung in Darmſtadt. Durchaus tüchtig
Friedhofsmauer iſt ein Paket mit
im Entw., Konſtrukt., Veranſchl., Abrechn. und Ausführung. Lang=
Ebenſo anerkannt ſind
ſchwarzem Stoff liegen geblieben.
jährige Zeugn. und Zeich. zur Verfügung. Perfönliche Vorſtellung
Abzugeben gegen Belohnung.
Knorr=Hafermehl, Haferflocken.
ohne Verbindl. Off. unt. V 82 an die Exved. ds. Bl. (*10617gi
210854) Gervinusſtr. 49, 2. St. l.
30
etg
Ia
[ ← ][ ][ → ]lehn
ter 23-
Taht)
unz
onsgeſcht
cher
ieh
(Im
mim
räſt.
Nummer 237₰
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
billlige Wasche fuge
Dienstag — Mittwoch — Donnerstag — Freitag
Samstag
me
Tischtücher
Herren-
Biber-
Bettücher
Fertige
Damen-Hemden
Oberhemden
Cretonne
Bettücher
Servietten
„ -Beinkleider
weiss und farbig
Bettbezüge
½ Leinen u. Leinen
weiss und farbig
„ JJacken
Handtücher
Nachthemden
160/225, ges.,
wollene
weiss und farbig
und
„ -Nachthemd. 1 Normalhemden
1½- und 2schläfg
Frottiertücher
2.50 3.00
baumwollene
in jeder
in
Normalhosen
Preislage
Croisé u. Cretonne
Staubtücher
Koltern
bis 6.50
Normaljacken
Einsatz-Hemden
Taschentücher
Kinder-Kostümes
in Normal und Macco
in weiss und farbig
in allen Grössen und Preislagen
Mädchenschürzen
Korsetts
205 Aurangeträbte Wäsche 205
Kopftücher
wegen Aufgabe bis zu
Rabatt!
Rabatt! Kinderhäubchen etc.
Während dieser Tage auf alle übrige
50% Rabatt!
Wäsche 10 Prozent Rabatt!
mit 20—30% Rabatt!
20905
Darmstadt
Wäsche-
FSSNeoo Schilierplatz 5 (abtellung)
(245
Eiuſin
Stensgrapdie nach Gabelsbergen
Verein für Verorettung von Bolksbildung
Unſere nächſten
ar Verlobte
Lehrgänge für Anfänger
Darmſtadt.
Vollſt. neue Ausſtattung: modlbeginnen wie folgt:
1. Für Herren:
Einladung zu den Lehrkurſen für Anfänger u. Vorgeſchrittene hell pol. Schlafz. mit Marmor und
Freitag, den 10. Oktober, abends 8½ Uhr,
Spiegelſchrank, kompl., mit Patent=
2. Für Damen:
in franzöſiſcher Sprache: Vorausſichtlich Montags u. Donnerstags Matratzen, ſowie gr. ſchöne Pitſch=
Freitag, den 10. Oktober, abends 8½ Uhr,
abends 8½ Uhr,
pine=Küche, zuſ. für 395 Mk.;
3. Für Schüler:
in engliſcher Sprache: Dienstags und Freitags, desgleichen,
ferner echt eich. Speiſez: Büfett,
Samstag, den 11. Oktober, nachmittags 5 Uhr,
in: Buchführung (Korreſpondenz und Geſchäftsrechnen): Zeit noch Umbau=Diwan, groß. Ausziehtiſch
zu vereinbaren,
mit Steg, 4 echte Lederſtühle, zuſ. in unſeren eignen Unterrichtsräumen
Mathildenplatz 8.
in: Deutſch (ſchriftlicher Ausdruck, Rechtſchreiben und Schönſchreiben): für 335 Mk.; dann gr., ſchw. eich.
desgleichen.
Honorar Mk. 6.—.
Beſte Lehrkräfte.
Herrenzimmer weit unter Preis
Die Sprachkurſe dauern von Mitte Oktober bis Ende Märzabzug. Ludwigſtraße 10, 1. St.
Unterricht im Maſchinenſchreiben
und koſten pro Monat nur Mk. 5.—. Der Kurſus in Buchführung
nach der Original=Underwood=Meiſterſchafts=Methode.
(1*3—20 Abende) koſtet im ganzen Mk. 6.—, der Deutſchkurſus Mk. 3.—
Ue
Als 1. und einziger Darmſtädter Stenographen=Verein,
Am den Kurſen kann Jedermann teilnehmen (Damen und Herren).
der Schreibmaſchinen=Unterricht unter eigner Regie betreibt,
Für Teilnehmer, welche 2 oder mehrere Lehrgänge beſuchen wollen,
ſind wir in der Lage, weitgehendſte Vorteile zu bieten.
Lehramtsrefer. unterricht.
ſännen die Beiträge um 10% ermäßigt werden.
Der Unterricht iſt vollſtändig unabhängig, erfolgt auf
Anmeldungen am Verkehrsbüro, bei der Geſchäftsſtelle des Anfragen unter V 19 an die
Ex=
mehreren, verſchiedenen Maſchinen und findet nicht in
(*10816goi
Vereins (Gutenbergſtr. 68, p.) und bei Zigarrenhandlg. J. Mylius,pedition ds. Bl.
Klaſſen ſtatt.
Heerdweg 2.
(20904a
Wir nehmen ſchon jetzt von abends 8 Uhr ab in unſerer
erteilt Unterricht.
Engländerin 8 Stunden 10 u. „Geſchäftsſtelle, Mathildenplatz 8‟ Anmeldungen entgegen und ſind
Darmstädter
12 Mk. Liebigſtr. 35½, p. (*10610si zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit.
1c
wünſcht engliſch. Kaufmänniſche Stenographen=Geſellſchaft , Gabelsberger‟
Sprach- u. Handelsschule
Englanderin Unterricht zu er=
(Darmſtädter Stenotypiſten=Schule)
teilen Wilhelminenplatz 10, I. (10998a
10 Luisenstraße 10
(19685a
Mathildenplatz 8.
fannjaht im Stärken u.
Mnanansanasuauaansanaes
Gründl. Untertioll Glanzbügeln.
Dienstag, 7. Oktober: Beginn neuer Jahres=, Halb=
Luiſenſtraße 6, II. Untericht nur FTIVat-Mädchenschule u. Fensionat
jahres= und kürz. Kurſe mit
nachmittags.
(18883a
vollem Tages=Unterricht.
Danielowsky-Lange (vorm. Kirschbaum)
errteile gründl. Unterricht in all
Einzel- u. Abend-Kurse:
Eintritt jederzeit.
Fächern d. Damenſchneiderei. 10klassige höhere Mädchenschule mit Fortbildungskursen. Pro-
Honor. mäß. E. Steingäſſer, Zu=spekt durch die Vorsteherin. Anmeldungen für das Winterhalb-
Vorſteher der Schule:
(19887a
ſchneide=Lehr=Inſtitut und Damen=jahr möglichst bis 1. Oktober erbeten.
Emil Held
Hieron. Schneider. (10and
konfekt., N.=Ramſtädterſtr. 36, p. (20266g
Iam insthaut Danielowsky-Lange
Darmstadter Padagogram(Welch. Lehramtsreferendar
übernimmt vom 15. Oktober oder neugegründete Haushaltungs-Schule
Schulhaus: Martinstrasse 34. Internat: Kiesstrasse 95.
ſpäter die Beaufſichtigung der
Staatl. konzess. Privatschule mit den Klassen
Schularbeiten eines Schülers der
verbunden mit Internat.
Sexta bis Oberprima aller Schulen.
Klaſſe 3a geg. unentgeltl. Ueber=
Vorbereitung zum Einjährigen-, Primaner-
Gründliche Unterweisung in allen Zweigen des Haushaltes.
laſſung eines möbl. Zimmers mit
und Ablturlenten-Examen. (B20253
68 Abltur., 56 Priman., 141 Einjähr.; 1Frühſtück? Näh. Exped. (20847imd Dauer des Kursus 1 Jahr. Unabhängige Koch-, Back-, Einmach-
Oa
und Hausarbeitskurse. Man verlange ausführlichen Prospekt
Eisherige Erfolge. außerdem bestanden 70 Schüler die 1 Du einem Vorbereitungskurfus durch die Vorsteherinnen: Fräulein W. Blume, Frau Oberleut-
Iimmimmimmlmmmmhmnmhmmuhll Aufnahmeprüf. für andere Klassen.
(19888a
f. d. Einjährige in d. Abend=nant Weisse, geb Rosemann.
Anmeldungen werden nach Kiesstr. 95 erbeten. Teleph. 2501. ſtunden werden noch einige Teil=
See
nehmer geſucht Offerten unter
(B20902
W 57 an die Exped.
Inſtitut für moderne Tanzkunſt.
und andere
Was ist Tafel-System?
Landwirtsſöhne junge Leute
Empfehle mich zum gründlichen Unterricht von
finden an d. Landw. Lehranſtalt und
Lehr=
molkerei Braunſchweig, zeitgem. Ausbild. u.
N
Cin
hang
Tango argentino, Maxixe, Ragtim
Verwalter,
Rech=
gute Eriſtenz in Abl. 4. a
e Steueres, schnelles Maschinenschreiben 2s
nungsf. u. Sekretär, in Abt. B als
Molkerei=
ſowie allen neueren Geſellſchaftstänzen.
höchste Leistung, auf verschiedenen,
beamte. Ausſ. Proſp. koſtenl. d. Dtr. Krangs.
Zu meinem im „Hotel Prinz Karl” ſtattfindenden Winterkurſus
In 20 Jahr. üb. 3800 Beſucher 1. Alt. von 15-36 3.
utache
Me
teät
hme noch weitere gefl. Anmeldungen entgegen. Privat=Unterricht
(I,5351)
haupisachl. Deuischen Haschinen.
derzeit.
Johanna Georg, geb. Merz,
Schüler-Aufnahmen jederzeit in der
Violin= u. Klaviernnterricht
frühere Großh. Hof=Solotänzerin.
Darmstädter Sprach- und Handelsschule
Gefl Anmeldungen erbeten Kranichſteinerſtr. 44. (19922a ert. gründl. zu mäß. Preis W. Rasche,
10 Luisenstraße 10.
(19580a
ch. mod. Petr.=Hängelampe z. vf. Neu. Anzug, ſchwz. Kammg., Maß= (Schüler erſter Pädagogen, Mital. d.
*10926) Saalbauſtr. 60, 3. St. 17 arb. z. vk. Mauerſtr. 10, pt. (*10898 Hofkap., Taunusſtr. 26, I. (*10894id
Seite 9.
[ ← ][ ][ → ] Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Nummer 237.
Seite 16.
Unser
Sentamte-Verkauf
TLleiderstolen, Kolekeier ulle
Baumwollwaren
bietet enorme Vorteile
Bebr. Rotfischild
Sonnenfalten-,
aller Damen-
Frau B. Dietscn Hoch- und Flachplisse
und
Feines Tafelobſt!
Dekatiercn Herren-Stoffenss7a) Schulstrasse 3 Gaufrieren, Auszacken Phlsteren.
Goldparmänen, Kanada=,
Bau=
manns=, Herberts=,Champagner=,
Grau=Reinetten, Borsdorfer,
ren.
19844a
Kochäpfel uſw.
Ferner:
ARN
Salamander
( 2..
Winterkartoffeln!
5
Induſtrie u. Gelbe Mäuschen,
die populärste Marke der Welt
liefert zu billigen Preiſen
zentner=
weiſe frei ins Haus, auch Verſand
Extreme Modeformen sind nicht jedermanns
Ge-
nach außerhalb. Die Ware kann zu
jeder Zeit angeſehen werden bei
5
schmack, weshalb wir neben diesen auch andere
Wilh. Hofmann
Formen führen, sodaß für jeden Geschmack
E
(35
Karlſtraße 26, Ecke Kiesſtraße.
gesorgt ist.
e ee
(13407a
Allein-
MA
Darmstadt
Verkauf Mau Hauhusg Ludwigstrasse15.
G.
Die von der Geſelſchaſt nen eingeführie
eeede.
Todesfall=Verſicherung verbunden mit Heitrente
M gebrauchte
bietet allen Ständen und Berufen die Möglichkeit einer unvergleich=
ZUsl. Fahrräder
lichen Familienverſorgung, die Gewißheit, ihre Hinterbliebenen gerade
mit Torpedo=Freilauf, darunter
im Falle eines ſehr frühzeitigen, kurz nach Verſicherungsabſchluß
Die Spionin
einige wie neu, geben ſtaunend
erfolgenden Todes
(19549a
billig ab
ausreichend ſichergeſtellt zu haben.
Der Abſchluß einer ſolchen Verſicherung iſt für niemand überflüſſig.
Benz & Conzp.
Nähere Angaben ſind in den ausführlichen Spezial=Proſpekten
Telephon 1239. — Grafenstr. 20—22.
enthalten. Dieſe ſowie beſondere Koſtenberechnungen ſtellt der unter=
Neuester Roman
zeichnete Bevollmächtigte jederzeit gerne zur Verfügung.
Herren mit trock., ſprödem, dünnem
von
Haar, das zu Haarausfall, Juckreiz,
Leipziger Lebensversicherungs-Gesellschaft
auf Gegenseitigkeit (Alte Leipziger).
MeHM
Otto von Gottberg
Der Bevollmächtigte für das Großherzogtum Heſſen:
Haufschimte
G. Beyser, Darmstadt, Bruchwiesenstrasse 4.
beginnt jetzt in Heft 40
Verſichertes Kapital: Ueber 1 Milliarde Mark. Angeſammelte
neigt, ſei folgendes bewährte u. bils
Deckungsmittel: 400 Millionen Mark.
(886a
der
lige Rezept zur Pflege des Haares
empfohlen: Wöchentlich 1maliges
Waſchen des Haares mit Zuckers
„Gartenlaube‟
kombiniertem Kräuter-Sham-
Kattee- und Kohtkarengeschutt
poon (Pak. 20₰), daneben möglichſt
tägliches kräftiges Einreiben des
wird tüchtigen Perſonen von leiſtungsfähiger Firma eingerichtet.
Haarbodens mit Zuckers Orig.=
Die geſamte Geſchäftseinrichtung wird von der Firma leihweiſe
Kräuter-Haarwasser (Fl. 1.25
geſtellt. Für Warenlager ca. 1500 bis 2000 Mark nötig. Einige
Man bestelle ein Probeheft mit dem Anfang
u. 2.50 M.), alsdann gründliches
Niederlagen ſchon in Darmſtadt vorhanden. Ausführliche Offerten
Maſſieren d. Kopfhaut m. Zuckers
des Romans (Preis 25 Pf.) bei der nächsten
(20543a
Spez.=Kräuter-Haarnährfett
erbeten an Poſtfach 26, Mainz.
Buchhandlung oder direkt beim Veriag
(Doſe 60 Z). Großartige Wirkung,
Ernst Keil’s Nachf. (August Scherl) G. m. b. H.,
von Tauſenden beſtätigt. Echt bei
Selbſtgekochte Latwerge Underwood-Schreibmaschine
Leipzig.
Chr. Schwinn, Hofl., Rheinſtr. 8,
das Pfd. 40 Pfg.
(*10883im gut erhalten, 140 Mk., ſowie mehrere
Georg Liebig Nachf., Hof=
Neue Ireneſtr. 10½, Schütz. gebrauchte Schreibmaſchinen mit
lieferanten, A. Logel,
Eliſabethen=
illig zu verk.: 2 eich. Krautſtſichtbarer Schrift preisw. abzu
ſtraße 18, und G. F. Frank,
(20856 Eliſabethenſtraße 9.
2u. verſch. Kaupſtr. 44, III. (20031a Moflieferent Ober, Karlſtr. 30. (18854a
Das
Jarmstädter Fam blalsuef
ist erschienen und überall zu haben.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
§2 15.
Diendtag, 7. Stober.
1913.
Bekanntmachung.
Auch weibliche Arbeitgeber ſind wahlberechtigt.
Nicht wahlberechtigt als Arbeitgeber ſind:
Für die demnächſt ſtattfindenden Wahlen der Vertreter im Ausſchuß der neu
1. Arbeitgeber unſtändig Beſchäftigter als ſolche,
errichteten Ortskrankenkaſſe für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt hat das
2. Arbeitgeber die noch nicht volljährig ſind, d. h. das 21. Lebensjahr noch nicht
Verſicherungsamt Wählerliſten, getrennt für die Arbeitgeber und die Verſicherten,
auf=
vollendet haben.
zuſtellen.
Arbeitgeber führen für je einen verſicherungspflichtig Beſchäftigren, ver
Zur Ausführung dieſer Beſtimmung fordern wir die Wahlberechtigten der allgemeinen Ortskrankenkaſſe für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt
auf, ſich zur Eintragung in die Wählerliſte bei der Großh. Bürgermeiſterei anzugehören hat, eine Stimme.
ihres Wohnorts, oder falls dieſer auſterhalb des Kafſenbezirks liegt, bei der
II. Nachweis der Wahlberechtigung.
Großh. Bürgermeiſterei des Beſchäftigungsorts in der Zeit vom 13. bis ein=
Inſoweit den Bürgermeiſtereien die Verhältniſſe bekannt ſind, kann von der
Schließlich 20. Oktober d. Js. während der üblichen Geſchäftsſtunden zu melden. Vorlage eines Nachweiſes über die Grundlagen der Wahlberechtigung abgeſehen
I. Wahlberechtigung.
werden. Die Bürgermeiſterei kann bei Zweifel über das Wahlrecht eines Verſicherten
Wahlberechtigt als Verſicherte ſind alle Perſonen, die ſeither ſchon einer
den Eintrag in die Liſte von dem Nachweis der Wahlberechtigung abhängig machen.
Wemeindekrankenverſicherung des Kreiſes, der Ortskrankenkaſſe Arheilgen oder
Dieſer Nachweis iſt in der Regel durch eine Beſcheinigung des Arbeitgebers zu er=
Roßdorf oder der Betriebskrankenkaſſe der Firma Juſtus Hildebrand in Pfung= bringen. Inſoweit es ſich um Arbeitgeber handelt, deren Wahlberechtigung nicht
ohne weiteres bekannt iſt, kann die Bürgermeiſterei von Amtswegen die erforderlichen
ſſtadt angehört haben, einſchließlich der in der Land= und Forſtwirtſchaft Beſchäftigten.
Ermittelungen anſtellen oder dem Arbeitgeber die Vorlage eines genügenden Nach=
Ferner folgende durch die Reichsverſicherungsordnung nun dem Verſicherungszwang
weiſes aufgeben. In vielen Fällen wird eine Beſcheinigung der ſeither zuſtändigen
unterworfenen Verſonen, ſofern ſie gegen Entgelt beſchäftigt werden:
Krankenkaſſe genügen.
1. die unſtändig und im Wandergewerbe Beſchäftigten,
In die Liſten ſind alle Perſonen einzutragen, die wahlberechtigt wären, wenn
2. Betriebsbeamte, Werkmeiſter und andere Angeſtellte in ähnlich
ge=
hobener Stellung, wenn ihr regelmäßiger Jahresarbeitsverdienſt 2500 Mark die Allgemeine Ortskrankenkaſſe für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt nicht
erſt mit Wirkung vom 1. Januar 1914, ſondern mit dem Zeitpunkt der Wahl ins
(ſeither 2000 Mark) an Entgelt nicht überſteigt und dieſe Beſchäftigung ihren
Leben treten würde.
Hauptberuf bildet,
III. Zulaſſung zur Wahl.
3. Handlungsgehilfen und=Lehrlinge, Gehilfen und Lehrlinge in Apotheken,
Wahlberechtigte, die ſich nicht in die Wählerliſte eintragen laſſen, werden
wenn ihr regelmäßiger Jahresarbeitsverdienſt 250 Mark (ſeither 200 Mark)
bei der demnächſt ſtattfindenden Wahl nur dann zur Wahl zugelaſſen, wenn
an Entgelt nicht überſteigt und dieſe Beſchäftigung ihren Hauptberuf bildet,
4. Bühnen= und Orcheſtermitglieder ohne Rückſicht auf den Kunſtwert der ſie ſich über ihre Wahlberechtigung gehörig ausweiſen.
Als genügender Wahlausweis gilt bei Arbeitgebern:
Leiſtungen, wenn ihr regelmäßiger Jahresarbeitsverdienſt 2500 Mark nicht
a) eine Beſcheinigung der Bürgermeiſterei über die Anzahl der von vem
Arbeit=
überſteigt,
geber beſchäftigten demnächſt ortskrankenkaſſenpflichtigen Perſonen, oder
5. Lehrer und Erzieher, wenn ihr regelmäßiger Jahresarbeitsverdienſt 2500 Mark
b) inſoweit es ſich um Arbeitgeber handelt, deren Arbeitnehmer bisher ſchon
nicht überſteigt,
Mitglieder einer zur Auftöſung kommenden Ortskrankenkaſſe, Betriebs=
6. Hausgewerbetreibende und Dienſtboten, überhaupt Dienſtperſonal in
krankenkaſſe oder Gemeindekrankenverſicherung waren, eine Beſcheinigung der
Privathaushaltungen ohne Rückſicht auf die Höhe ihres
Jahresarbeits=
zurzeit zuſtändigen Krankenkaſſe über die Entrichtung der Beiträge unter
verdienſtes.
Angabe der Zahl der gemeldeten Mitglieder, oder
Die in der Gärtnerei, im Friedhofsbetrieb, in Park= und Gartenpflege
Beſchäf=
c) jeder andere Ausweis, der von ſämtlichen Mitgliedern des Wahlausſchuſſes
tägten ſind verſicherungspflichtig und wahlberechtigt nur, wenn ſie in Teilen
landwirt=
für ausreichend erachtet wird.
ſchaftlicher Betriebe tätig ſind.
Zu a iſt noch zu bemerken daß der Arbeitgeber, um die Ausſtellung des Wahl=
Auch weibliche Verſicherte ſind wahlberechtigt.
ausweiſes zu ermöglichen, der Bürgermeiſterei die Lohnliſte oder den Nachweis der
Nicht wahlberechtigt als Verſicherte ſind:
1. alle Perſonen, die der beſonderen Ortskrankenkaſſe Ober=Ramſtadt oder den polizeilichen Meldung oder das Dienſtbuch der von ihm beſchäftigten wahlberechtigten
Betriebskrankenkaſſen der Firmen G. F. Heim Söhne, Ober=Ramſtadt, G. E, Perſonen vorzulegen hat.
Als genügender Wahlausweis gilt bei Arbeitnehmern:
Klebe G. m. b. H., Eberſtadt und Wacker & Doerr, Nieder=Ramſtadt angehören,
a) eine Beſcheinigung des Arbeitgebers, oder
2. alle Perſonen, die noch nicht volljährig ſind, d. h. das 21. Lebensjahr noch
b) inſoweit es ſich um Perſonen handelt die bisher ſchon Mitglieder einer zur
nicht vollendet haben,
Auflöſung kommenden Ortskrankenkaſſe, Betriebskrankenkaſſe oder Gemeinde=
3. Verſicherungspflichtige, die Mitglieder einer Erſatzkaſſe ſind und deren eigene
krankenverſicherung waren, eine Beſcheinigung der zurzeit zuſtändigen
Rechte und Pflichten auf ihren Antrag ruhen.
Krankenkaſſe über die Mitgliedſchaft, oder
Wahlberechtigt als Arbeitgeber ſind alle Perſonen, die für ihre
verſicherungs=
c) jeder andere Ausweis, der von ſämtlichen Mitgliedern des Wahlausſchuſſes
Flichtig Beſchäftigten Beiträge an die Allgemeine Ortskrankenkaſſe für die
Land=
für ausreichend erachtet wird.
gemeinden des Kreiſes Darmſtadt zu zahlen hätten, wenn dieſe jetzt ſchon beſtände.
Sämtliche Beſcheinigungen ſind gebühren= und ſtempelfrei zu erteilen (§§ 137,
Arbeitgeber, die vom 1. Januar 1914 an ſelbſt verſichert ſein werden, zählen zu den
Prbeitgebern, wenn ſie regelmäßig mehr als zwei Verſicherungspflichtige beſchäftigen, 138 Reichsverſicherungsordnung).
Darmſtadt, den 4. Oktober 1913.
anderenfalls zu den Verſicherten. Hinſichtlich der Wählbarkeit ſtehen den Arbeitgebern
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt
kevollmächtigte Betriebsleiter, Geſchäftsführer und Betriebsbeamte der beteiligten
Arbeitgeber gleich.
(20887ids
J. V.: Dr. Michel.
Die genannte Straßenſtrecke darf nur von der Schloßgarten=
Kanalbauarbeiten.
Bekanntmachung
ſtraße aus befahren werden. Fuhrwerke haben im Schritt zu fahren.
§ 2. Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmung werden! Die Herſtellung von etwa 900m
den Schutz der Angeſtellten in offenen Verkaufsſtellen gegen
Geſundheitsgefährdungen, insbeſondere die Einrichtung aus=auf Grund des § 366, Ziffer 10 des R.=St.=G.=B. mit Geldſtrafe bis gemauerten Kanälen im
Nordge=
biet ſoll verdungen werden.
zu 60 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
reichender Sitzgelegenheit betreffend.
Arbeitsbeſchreibungen und Be=
§ 3. Dieſe Polizeiverordnung tritt mit dem Tage ihrer Ver=
Die Inhaber von offenen Verkaufsſtellen ſind zufolge § 62,
dingungen liegen bei dem Tief=
Abſ. 1 des Handelsgeſetzbuches verpflichtet, die Geſchäftsräume ſo ein=kündigung im Darmſtädter Tagblatt in Kraft.
bauamt, Zimmer Nr. 4, zur Ein=
Darmſtadt, den 6. Juni 1910.
zt richten und den Geſchäftsbetrieb ſo zu regeln daß die Angeſtellten
ſicht offen. Auch werden dort dis
Großherzogliches Polizeiamt.
gegen eine Gefährdung ihrer Geſundheit, ſoweit die Natur des
Angebotſcheine abgegeben.
kstriebes es geſtattet, geſchützt ſind,
Angebote ſind bis
Zum Zwecke der Durchführung dieſes Grundſatzes hat der Warnung vor unlauteren Darlehensvermittlern.
Donnerstag, 23. Oktober I. Js.,
Kundesrat auf Grund des § 130h der Gewerbeordnung folgende
Wir habon ſchon wiederholt vor dem unlauteren
Geſchäfts=
vormittags 10 Uhr,
Beſtimmungen über die Einrichtung von Sitzgelegenheit für An=gebahren gewiſſer Darlehensvermittler gewarnt, die in Zeitungen bei unterzeichneter Stelle
einzu=
acsſtellte in offenen Verkaufsſtellen erlaſſen. (Bekanntmachung des ſich zur Vermittelung oder Beſchaffung von Darlehen unter
an=
reichen.
(20896id
Reichskanzlers vom 28. November 1900):
ſcheinend günſtigen Bedingungen erbieten, denen es aber vielfach
Darmſtadt, 4. Oktober 1913.
„1. In denjenigen Räumen der offenen Verkaufsſtellen, in welchen weniger um die Beſchaffung der Darlehen zu tun iſt, als um die Er=
Tiefbauamt.
die Kundſchaft bedient wird, ſowie in den zu ſolchen Verkaufs=zielung von Gewinn; entweder machen ſie die Behandlung der
Dar=
ſtellen gehörenden Schreibſtuben (Kontoren) muß für dielkehensgeſuche von der Vorauszahlung eines die wirklichen Auslagen
daſelbſt beſchäftigten Gehilfen und Lehrlinge eine nach der überſteigenden Koſtenvorſchuſſes für Einholung einer Auskunft
Bekanntmachung.
Zahl dieſer Perſonen ausreichende, geeignete Sitzgelegenheitlüber die Kreditwürdigkeit des Nachſuchenden uſw. abhängig oder ſie Dienstag, 28. Oktober I. Js.,
vorhanden ſein. Für die mit der Bedienung der Kundſchaft lüberſenden auf Grund von zur Irreführung geeigneter
Zeitungs=
vormittags 10 Uhr,
beſchäftigten Perſonen muß die Sitzgelegenheit ſo eingerichtet annoncen und Proſpekten den Darlehenſuchenden eine ſogenannte ſoll die dem Jakob Gebhardt
da=
ſein, daß ſie auch während kürzerer Arbeitsunterbrechung Geldoffertenliſte, d. i. ein umfangreiches Verzeichnis von Darlehens= hier zugeſchriebene Liegenſchaft:
benutzt werden kann.
vermittlern und Darlehensgebern, gegen Bezahlung einer Gebühr, Flur Nr. am
Die Benutzung der Sitzgelegenheit muß den bezeichneten die meiſt durch Nachnahme erhoben wird. Wie berechtigt dieſe II 1220 118 Hofreite Neue
Perſonen während der Zeit, in welcher ſie durch ihre Be=Warnung iſt, beweiſt die Tatſache, daß fortwährend Verurteilungen
Ireneſtraße
ſchäftigung nicht daran gehindert ſind, geſtattet werden.
derartiger Perſonen wegen Betrug zu empfindlichen Strafen
Nr. 3,
2. Anberührt bleibt die Befugnis der zuſtändigen Behörden, bekannt werden.
II 1229 37 Grabgarten daſ.,
im Wege der Verfügung für einzelne offene Verkaufsſtellen
Da auch hieſige Einwohner durch das unlautere Geſchäfts=
35 Grasgarten daſ.
(§ 139g der Gewerbeordnung) oder durch allgemeine An=gebahren derartiger Perſonen zu Schaden gekommen ſind, können in unſerem Bureau zwangsweiſe
ordnung für die offenen Verkaufsſtellen ihres Bezirks wir unſere Mahnung zur Vorſicht gegenüber unbekannten Darlehens=verſteigert werden.
(K66/12
(§139h, Abſ. 2 a. a. O.) zu beſtimmen, welchen beſonderen An= vermittlern nur wiederholen.
Falls andere rechtliche
Hinder=
forderungen die Sitzgelegenheit in Rückſicht auf die Zahl der
Darmſtadt, den 3. Oktober 1913.
(20826oi niſſe nicht entgegenſtehen, wird Ge=
Perſonen, für welche ſie beſtimmt iſt, ſowie hinſichtlich ihrer
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
nehmigung der Verſteigerung auch
Lage und Beſchaffenheit genügen muß.”
Gennes.
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Allgemeine Anordnungen zur Ausführung dieſer Bundesrats=
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
orſchriften im Sinne der Ziffer 2 ſind bis jetzt nicht erlaſſen.
reicht.
Es iſt darum Sache der Polizeibehörde, im einzelnen die zur
Darmſtadt, 22. September 1913.
Verſteigerungs-Anzeige.
durchführung der Bundesratsvorſchriften, ſowie überhaupt des § 62,
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
bſ. 1 des Handelsgeſetzbuchs erforderlichen Anordnungen zu erlaſſen.
Müller. (V,20860
Zu dieſem Zweck werden wir eine zeitweilige Beſichtigung Freitag, den 10. Oktober I. Js., vormittags 9
Die Arbeiten und Lieferungen
ler offenen Verkaufsſtellen und der zu ſolchen gehörenden
und nachmittags 3 Uhr,
zur Herſtellung eines
Ent=
bepreibſtuben (Kontoren) während der Geſchäftsſtunden durch unſereverſteigere ich auf freiwilligen Antrag im Verſteigerungslokal
wäſſerungskanals auf
demBahn=
henmten vornehmen laſſen. Hierbei vorgefundene
Zuwiderhand=
hofe Kranichſtein aus 500 m ei=
Ernſt=Ludwigſtraße 1
ungen gegen die erwähnten Bundesratsvorſchriften werden gemäß
förmigen Tonröhren von 600/400mm
117 Abſ. 1 Ziffer 4 der Gewerbeordnung Beſtrafung des verant=am weißen Turm, nachſtehend verzeichnete Gegenſtände:
lichter Weite, einſchließlich der
ortlichen Geſchäftsinhabers mit Geldſtrafe bis 300 Mark, im Un=
1 Diwan mit Umbau, 1 Seſſel, 1 modernes Mahagoni=Sofa,
er nögensfalle mit Haft zur Folge haben.
1 Sofa, 2 Seſſel und 6 Stühle mit grünem Plüſchbezug, Spülſchächte, ſollen vergeben wer=
Vertiko, ſchwarz, 1 Spiegelſchrank, nußbaum pol., 1 zwei= den.
Darmſtadt, den 2. Oktober 1913.
(20827
Verdingungs=Unterlagen und
türiger Kleiderſchrank mit zwei Schubladen, 1. Büfett in
Großherzogliches Polizeiamt.
Eichenholz, 1 Ausziehtiſch und 6 Stühle, 1 ovaler Tiſch Zeichnungen ſind bei dem unter=
Gennes.
mit weißer Marmorplatte, verſchiedene Bauerntiſche Kom=zeichneten Amte einzuſehen und
mode und Kleiderſchränke, 2 Betten mit Sprungfeder= und können auch gegen poſt= und be=
Bekanntmachung.
Roßhaarmatratze und Bettwerk, 2 Nachtſchränkchen mit Mar=ſtellgeldfreie Bar=Einſendung
morplatten, 1 kompl. Mädchenbett, 2 Waſchkommoden, braun von 0,70 Mk. ohne Zeichnungen
Die nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir erneut zur
bezogen werden. (IV,20867,75
Agemeinen Kenntnis.
lackiert, 2 Nachttiſchchen, 1 eintüriger lackierter Kleiderſchrank,
Angebote ſind verſiegeit und mit
Darmſtadt, den 2. Oktober 1913.
1 Flurgarderobe (Eichenholz), 1 Nähmaſchine (W. u. W.) mit der Aufſchrift „Entwäſſerungs=
(20647si
Fußbetrieb, 1 Handnähmaſchine, 2 Küchenſchränke, Bilder, Kanal Kranichſtein” bis Mon=
Großherzogliches Polizeiamt.
Spiegel, Vorhänge, Teppiche, 1 Pendule, Nippſachen undtag, den 27. Oktober 1913, vor=
Gennes.
Ziergegenſtände, verſchiedene Lüſter, Gaszuglampen und mittags 11 Uhr, einzureichen.
Stehlampen, Blumenſtänder, 1 eiſerner Ständer (weiß lack.)
Zuſchlagsfriſt 4 Wochen.
Polizeiverordnung,
mit Vogelhaus und ſonſtige Gebrauchsgegenſtände u. a. m.,
Darmſtadt, 4. Oktober 1913.
hreffend die Regelung des Fuhrwerksverkehrs in der Schwanen=
1 Ladeneinrichtung beſtehend aus 1 Ladentiſch, 2 Glas=Großh. Eiſenbahnbetriebsamt1:
ſtraße zwiſchen der Schloßgarten= und der Gardiſtenſtraße.
ſchränken und 1 Warengeſtell.
Auf Grund des Artikels 56 der Städteordnung wird nach An=
Die Verſteigerung findet an den Meiſtbietenden gegen bare
undkgaß
hren der Stadtverordnetenverſammlung mit Genehmigung des Großh.
(20888id
Ein Zugtestes Plern
Pin iſteriums des Innern vom 28. Mai 1910 zu Nr. M. d. J. 8525 Zahlung ſtatt.
Darmſtadt, den 7. Oktober 1913.
(Wallach) ein= u. zweiſpännig
ge=
hordnet, was folgt:
fahren, ſehr geeignet für Land=
§ 1. Die Schwanenſtraße zwiſchen der Schloßgarten= und der
wirtſchaft, wegen Aufgabe des Fuhr=
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator
Ardiſtenſtraße wird für den durchgehenden Verkehr von Fuhrwerken,
betriebes zu verkaufen. (B20662
Atomobilen und Motorfahrrädern in der Richtung von der Gar=
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.
Beſſungerſtraße 10.
ſten= nach der Schloßgartenſtraße geſperrt.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 12.
Bauplaufeſtlegung.
Der von der Stadtverordneten=Verſammlung am 11. ds. Mts.
je
angenommene Bebauungsplan für das ehemalige Bahngelände
Hammellleisch
zwiſchen Bismarck= und Landwehrſtraße liegt in der Zeit vom
2. bis einſchließlich 17. Oktober ds. Js. auf dem Stadtbauamt, Grafen= in allen Preislagen:
ſtraße 30, zur Einſicht offen.
Spezialität:
Einwendungen gegen den Plan ſind bei Meidung des Aus=
(20351mm
ſchluſſes während dieſer Friſt daſelbſt vorzubringen.
gerollten
Darmſtadt, den 29. September 1913.
Kalbsnierenbraten
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.
gehackte
Da
Kalbskoteletts
Kartoffel=Lieferung.
Die Anlieferung des Kartoffelbedarfs für das ſtädtiſche täglich in allen Grössen 6
vorrätig bei
Pfründnerhaus und das ſtädtiſche Armenhaus ſoll auf dem
Ver=
dingungswege vergeben werden. Es werden benötigt
A. Für das ſtädtiſche Pfründnerhaus: 125 Doppelzentner
Louis Hein
Speiſekartoffeln „Induſtrie‟
B. Für das ſtädtiſche Armenhaus: 35 Doppelzentner
Hoflieferant
Speiſekartoffeln „Induſtrie‟.
Schustergasse 19, Tel. 278.
Die Lieferung kann ſowohl einem einzigen, wie mehreren
(1900a
Uebernehmern übertragen werden und hat alsbald auf Anfordern zu
erfolgen.
Verſchloſſene, mit bezüglicher Aufſchrift verſehene Angebote,
N
welche mindeſtens eine Lieferung von 25 Doppelzentner umfaſſen (501
Hagech
müſſen, ſind mit Preisangabe am
Mittwoch, 8. Oktober d. Js., vorm. zwiſchen 9 u. 12 Uhr,I Unter- richt in
in dem im unteren linken Hausflur des Stadthauſes, Rheinſtr. 16/18,
cuFilherwang Gorune goblhug
aufgehängten Kaſten für die Verdingungsangebote einzulegen.
Gleichzeitig ſind Proben von jeder Sorte bei dem Ober=uguugih
verwalter im Pfründnerhaus, Frankfurter Straße 35, abzugeben.
Dieſe Proben dürfen nicht den Namen des Einlegers enthalten, nc nahna
müſſen aber mit einem Zeichen verſehen ſein, das auch in das Preis=
Komiften. Rachuug) Gueenegäen,
angebot einzutragen iſt.
Es wird auf auserleſene geſunde Kartoffeln reflektiert.
GuGalberzen Wlocfenuaſc)
uch
Die Auswahl unter allen Anbietern behalten wir uns vor.
Aufsw.
(20440dm% 2ute.
Darmſtadt, den 25. September 1913.
Städt. Armen= und Fürſorgeamt.
I. V.: Hopp.
e e
Bekanntmachung
Oeteneeen
Die Lieferung des Bedarfs an Kartoffeln, Gemüſe, Viktualien, Diplomhandelslehrer und gerichtl. 3 &
Eier, Milch, Backwaren, Mehl, ſowie die Abgabe des Spülichts und
beeidigter Bücherrevisor.
der Speiſenreſte einſchl. Knochen, ſoll für die Zeit vom 1. November
1913 bis 31. Oktober 1914 vergeben werden.
Die Lieferungsbedingungen können im Bataillons=Geſchäfts=
20453a
zimmer (Wirtſchaftsbau, Stube Nr. 11) von 3 bis 5 Uhr nachmittags
eingeſehen werden.
Angebote mit entſprechender Aufſchrift ſind bis zum 15. Oktober,
12 Uhr mittags, verſiegelt dem Bataillon einzuſenden. Die
Eröff=
nung findet um dieſe Zeit ſtatt. Der Zuſchlag wird ſchriftlich mit=
(20831oim
geteilt.
Küchenverwaltung
des II. Bataillons Leibgarde=Infanterie=Regts. Nr. 115.
192
E
Frhr. v. Buddenbrock=Hettersdorf, Hauptmann und Vorſtand.
Wer dort? (19886a
hier V. Schatz, Schloßgaſſe 23.
Verſteigerungs-Anzeige.
Ich komme ſof. u. zahle Ihnen für
getrag. Kleid., Schuhe, Möbel, Zahn=
Mittwoch, den 8. Oktober 1913, vorm. 11 Uhr,gebiſſe, alte Federbett. ſtets die höchſt.
werden im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 (Reſtauration „zur Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genügt. e daß ich täglich
Roſenhöhe‟) dahier verſchiedene Möbel, als:
Kleiderſchränke, Kommoden, Tiſche, Spiegelſchränke, Schreib=/Antiquitäten kauft
tiſche, Diwans, Vertikos, Trumeauxſpiegel, 1 Plüſchgarnitur, P. Klein, Kaſinoſtr. 2, Lad. (20183a
Salonſchrank, 1 Galerieſchrank, 1 Konſolſchrank, Seſſel,
Ca
Bücherſchrank, 3 Pianinos, Sekretäre, ferner 1
Laden=
phefe
ſchrank, 1 Nähmaſchine, 1 Jalouſieſchrank, 1 Büroſchrank,
1 Geldwalze, 1 Dezimalwage, 1 Zinkwanne, 1 elektr. Zahie Hochste
Schalter, Schürzen, 1 Oelgemälde, 2 Betten, 1 Luftpumpe, Preiſefür getragene Kleider, Schuhe,
Bezinbehälter, 1 Fußwärmer, 1 Waſſerſchlauch, Wäſcheuſw. Poſtkartegenügt.
Haferquetſchmaſchinen, Schrotmühlen, 1 Dampfmaſchine,
A. Hochmann
2 Wagen und 1 Laudauer
Kl. Ochſengaſſe 16. (20837a
(20907
durch den Unterzeichneten zwangsweiſe verſteigert.
zut erh. Rokokoſchreibtiſch zu
e
kaufen geſucht. Offert. unter
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher
W18 an die Exped. (*10768goi
Georgenſtraße 11, I.
Schuhwerk, gutes ſowie defettes,
auch Kleider bezahlt am beſten
Mein Bureau habe ich von Bismarckſtr. 74, I., nach
C. Minkler, Langegaſſe 10.
Bismarckſtraße 82, I., Ecke Landgraf Philipp=Anlage) Chriſtliches Geſchäft. (*10827gig
von Möbeln,
verlegt. Der neu zugelaſſene Kollege, Herr Rechts=An= u. Verkauf ſowie ganzer
anwalt Ernst See, hat ſein Bureau mit dem Nachläſſe geg. ſof. Kaſſe. (20877a
meinen vereinigt. Die Telephon=Nr. 295 iſt diel L. Schuchmann, Woogſtr. 5.
gleiche geblieben. (20699sich) Fr. Buss, Rechtsanwalt. Briefmarkensammlung, einz.
kauft Liebh. Off. W 41 Exp. (*10857
Bei dem Großherzoglichen Ober=Landesgericht
Lut erhaltener Herren=
Schreib=
tiſch zu kaufen geſucht. Offert.
habe ich mich als Anwalt niedergelaſſen und mein
unter W 55 an die Exp. (*10890
(20700sid
Bureau mit dem des Herrn
Ankauf
Rechtsanwalts Fr. Buss, Bismarckſtr. 82, I.,
von getrag. Herren= u. Damenkleid.,
Ecke Landgraf Philipp=Anlage, Tel. Nr. 295, Stiefeln und Zahngebiſſen. Zahle
Ihnen die höchſten Preiſe. Poſtkarte
vereinigt. Ernst See, Rechtsanwalt. (genügt. M. Lemler Ober=
(*10901imd
gaſſe 15, Laden.
Sabrikfenſter zu kaufen geſucht.
Offerten mit Maß= und
Preis=
angabe unter W 66 an die Ex=
Diesen Samstag Ziehung!
pedition dieſes Blattes. (*10908ids
Altes Gold
Brillanten, Platin und Silber
Lischdcher Geld-Lotterte
kauft zum höchſten Wert (20872a
Juwelenhandlung Kurtz
Pädagogſtr. 2. — Telephon 1202.
Paar gut erh. breite Tüllvor=
Hauptgewinn Mk. 20 000
hänge zu kauf. geſ. Off. mit Pr.
Lose à Mk. 1.— noch zu haben bei:
unt. W 52 an die Exv. (*10874
Königlich Preussischer
ot mit erwachſenem Sohn
Chr. Kullmann, Lotterie-Einnchmer
Witwer ſucht zur ſelbſtändigen
Wilhelminenstrasse 9, gegenüber dem alten Palais.
Führung ſeines Haushaltes in
(IV,20900,7
Telephon 351.
Mainz älteres, beſſeres
Dienſt=
mädchen. Gute Zeugniſſe
Be=
dingung. Offerten unter W 11
(*10718si
an die Exped. d. Bl.
Zentralheizung.
finden ſtreng
diskr.liebevolle
Moderne Neuanlagen, Umbauten, ſowie ſämtliche
Aufnahme bei
Reparaturen, das Inſtandhalten der Keſſel und Anlagen Buhllen deutſcher
Heb=
amme a. D.;
billig und ſachgemäß.
(2o1töakein Heimbericht, kein Vormund
erforderlich, was überall unum=
— Langjährige Erfahrungen.
(VII, 16524
gänglich iſt.
Robert Kaiser, Darmstadt,
Witwe L. Baer, Nancy
Landgraf Georgstr. 64. — Lager Waldstr. 20.
(Frankreich), Rue Paſteur 36.
Nummer 237.
Mee
En
Erisr Ladwis Hellat
un
(Dr. Lossens Klinik)
Medico-Mechanisches Institut
Steinstr. 21—23 DARMSTADI
Tel. 453
5 Schwedische Heilgymnastik — Lichtheilanstalt.
Medizinische Bäder aller Art. Röntgenphotographie
(Idealapparat), Röntgenbehandlung. Anwendung von
Hochfrequenz-Strömen nach d’Arsonval.
Thermopenetrationen.
Neu aufgenommen: Künstliche Höhensonne.
Für auswärtige Patienten stehen Privatkrankenzimmer zur
Verfügung.
(20851
Prospekte auf Verlangen!
Geöffnet von früh 8 Uhr bis abends 8 Uhr.
Wollen Sie solid u. sauber gearbeitete C.
Leitern kaufen, so gehen Sie in ein Spezlalgeschäft.
Daselbst finden Sie alle Größen in:
Haushaltungsleitern
Doppelleitern
Geschäftsleitern
für alle gewerbliche Zwecke.
(19735a
Leitern-Spezialgeschäft
Stahl
Billig
Steiner, Luisenplatz 1.
12
Tapeter-Reso
und zurückgeſetzte Tapeten, darunter große Partien beſſere Sachen,
gebe wegen bevorſtehendem Saiſonſchluß billigſt ab. Ferner:
(2
Linoleum=kesfe
übrig geblieben v. Neubauten, f. ganze Zimmer ausreichend, unter Preis=
— Tapeten der Baufach-Ausstellung Leipzig.
Wilhelm Ehrhardt
Darmstädter Tapeten-Versandthaus (18731a
Ernst-Ludwigsplatz 4, am weißen Turm, Tel. 2143.
ache hiermit die Darmſtädter Herrſchaften darauf aufmerkſame
Friſche Vollmilch per Liter 22 Pfg.
frei ins Haus liefere.
Um geneigten Zuſpruch bittet
75
Heinrich Kammerer IV. Wwe., Pfungstadt.
(18858a
Poſtkarte genügt.
8 Zi
5
ältere
GeWſedern
Goden
Bettbachent
Jedeeleinen
Belbzelige
Belttücher
C
Selkotern
Oöeltdecken
Betüüberzüge
im Geosser Kuwahl.
Blge
2
22
Sauap 65
Dacmstadk. Schillerplatz5
A
Se
[ ← ][ ][ → ]
unter Pif
eipzig.
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 13.
Volsbädewannen
2
la silberweise Verzinkung fahr- und heizbar
von Mk. 12.75 an
(20886a
G. m.
Hleischmann Rachf. b. H.
Eisenacher Geldlotterie
(Mein Troſt im Alter
iſt der gute Seeligs kandierte Kornkaffee: Er.
Ziehung bestimmt am 11. und 13. Oktober.
iſt ſo billig, erhält mich geſund und verurſacht nicht
Darmstädter Pferdelotterie
die alten Leuten ſo läſtige Schlafloſigkeit.
Ziehung bestimmt am 15. Oktober.
Lose à 1 Mark
noch zu haben bei
(20804a
Philipp J. Schmidt
I,20821
Königlich Preussischer Lotterie-Einnehmer
Rheinstrasse 33, Telephon 127.
Adler=Landaulet
Sei Zücker kranknch, Merch- u.
10/18 PS. Vierzylinder, ſehr elegant
und gut erhalten, Mark 2500.—.
Konsumenten
Hoflieferant Ober,
Leberleiden
kaufen Bindfaden u. Packkordel gut u. billig
Karlſtraße 30. (20334a
empfiehlt Dr. med. Ramm auf Grund 25jähriger Erfahrung
in dem Spezial-Engros-Geschäft von
Bohnenhülſentee. Natura=Bohnenhülfentee, Paket 75 Pfg. (18683s
Hermann Hachenburger
Reformgeschäft „Arista‟
Radfahrer
37 Rheinstrasse 37. Telephon 1829. (5297a
Gesundheitliche Nahrungs- u. Genussmittel
Achtung!
Anton Braunwarth, Darmstadt,
eee
Ernst-Ludwigstrasse 3.
Telephon 971.
Zentrathelzungen
Solange Vorrat reicht:
M
Neuanlagen Umänderungen - Reparaturen,
Adler-Räder
Japetenres
340
Prima Referenzen.
neu, m. voll. Garantie, Freil.
in jeder Stückzahl
19384a
Ingenieurbesuche, Projektanfertigung nebst Kostenanschlägen kostenlos.
und Aus=
— äusserst preiswert.
ſtattung Mk. 110.−
Martinstrasse 24 und
J. Nohl, Hoflieferant, winelminonstrasse 1o.
Karl=
Gehrock=, Frack=, Smnoking=An=Aille Korbreparat. ſowie d. Flecht.
C. A. Stützer Nachf.
Müller & Ober, ſtr. 20.
züge, Zhlinder zu verleihen 24 v. Stühl. a. beſt. Mat. b. billigſter
(20335a)
Schützenstr. 5.
Telephon 936.
Nheinſtraße 5, 2. Stock. (20493a Ausf. Gg. Treusch, Eckhardtſtr. 33. (20465a
Sue
2am
mrt
mt
Kopf-
Spezial Damen-
Birken-
Garantie-Trinuph. A.
ZOpfe
waschen
Frisier-Salon Vaidignha
Wasser
mit Frisur M. 1. garantiert weichen,
deutschen, farbechten
mit Brennessel-
Fristerkamme
Kinder-
Haaren zu 4.50, 6.50,
Zusatz
Kopfwaschen
(
8.50 und höher,
Preie
75 Pfg.
kl. Fl. Mk. 1.25
per Stück
16118a)
ohne Kordel von Mark G. Ranziel
gr. Fl. Mk. 2.−
10.− an.
0.90
Einzelfrisur
Das Beste
1 Jahr
75 Pfg.
1.10
Export-Haarzöpfe Marktstr. 4. Tel. 2215.
gegen Schuppen
Garantie, ) 1.25
Abonnement
mit Kordel v. M. 2.— an,
billiger.
und Haarausfall.
ohne „ v. M. 4.50 an
1.50
Eigene Haarpräparation
20 Jahre jünger.
Neueste elektrische
Großes Lager in
Anfertigung sämt-
Gibt grauen
Haaren die Naturfarbe wieder.
Atelier feiner Haararbeiten. Parfümerien und
Zentral-Trockenanlage.
licher Haararbeiten.
Toilette-Artikeln.
— Flasche 3.50 Mark.
G e
910
Miee
Darmsiadn Rheinstrase 23
Farberer Gebr. Rover:Frankkurt a. M.: Hügelstrasse 2
Chenlische Waschanstalten
Chemisches Reinigen u. Färben von Damen-, Herren- u. Kindergarderobe, Vorhängen, Decken, Teppichen, Pertiören, Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen, Handschuhen etc.
Einrichtung und Organisation unserer Works eind in der gesomten Nachweit ais mustergültig anerkannt. (6235a
Zirka 1000 Angestollte.
haten ſch wihrend des Kenhenerens ſaſt von ſcht ge= zn Ort gegogen, dalil zueſt wilig als junger Feingeiget
Frau Melodie.
ändert, waren edler, reiner, geſchmeidiger geworden.
im Theaterorcheſter kleiner Provinzſtädte mitgeſpielt, hatte
Der brave, fixe Journaliſt, der auch an ein Blättchen dann ſelbſt den Dirigentenſtab ſolch eines Theaterorcheſters
Roman von Carl Conte Scapinelli.
dort unten hin verbannt war, ein Zechkumpan von ihm, in die Hand genommen, hatte ſich mit ſchlechten und guten
(Nachdruck verboten.)
Nur jetzt laufen, irgendwohin, in irgendein ſtilles hatte ihm auf das Verſprechen in einer feuchtfröhlichen Kräften, mit ſtimmbegabten Anfängerinnen und
ſtimm=
laffé und dort in einem Winkel all das Drängende los Nacht hin dies ſtarke mit ſüdlichem Milien getränkte Buch loſen Komikern, mit böhmiſchen, ungariſchen und deutſchen
berrden, — die Weiſen aufs Papier bannen, die Töne übergeben. Und da und dort war ihm gleich eine Melodie Muſikanten herumgeplagt, bis er durch ein paar feſche
ſchalten, Irma einen Brief ſchreiben, ſie bitten, zu zu den eben nicht praktiſch geformten Worten eingefallen. Märſche die Aufmerkſamkeit der Militärkapellen auf ſich ge=
Freilich, das Büchelchen war nichts Welterſchütterndes, lenkt hatte und ſchließlich auch Kapellmeiſter geworden
bmmen.
Und er eilte durch die ſtillen Straßen, kam auf die aber gerade dieſe Miſchung von ſüdlichen Elementen, von war. Aber trotz aller Arbeit, trotz der ſchönen Uniform
(Süber von Trambahnwagen erſchütterte und auch jetzt Volksſzenen und Volksgebräuchen mit Wiener Luft lag und der Freundſchaft der Offiziere trieb es ihn weiter,
bch) vom Pferdegetrampel belebte Hauptſtraße und lief Joſef Rittner. Seine alte Heimat und ſein langer teils zum Theater zurück, teils zu höheren Erfolgen. Die
Töne ſchrien und klopften in ihm und wollten feſtgehalten
ſt bis zum Ring vor. Dort trat er in ein Café ein und Aufenthalt dort unten trafen ſich hier gut zuſammen.
Und nun war er in Wien, in der Geburtsſtadt aller ſein, nicht nur zum Marſch, nein, auch zum Tanz, zur Liebe
tzte ſich allein an ein Tiſchchen, zog die geliebte Vir=
Ania aus der Taſche — legte ein Notenpapier vor ſich und Operetten, die die Welt erobert hatten, in der Stadt Jo= und zum Leide wollte er ihnen aufſpielen, wollte er ihnen
hann Strauß’, in der Stadt des Walzers, des Couplets, Weiſen erfinden. Da brachte ihm der junge Freund das
gainn haſtig die tanzenden Zeichen darauf zu ſetzen.
Da ſtand alles, was ihm Wien, wäs ihm die Wiene= und das alles ſtachelte ihn von neuem an, trieb ihm Töne, Libretto, aus alten Volkserzählungen geformt, wie ſie
dort noch wach waren. Erſt hatte er damit wenig machen
n, was ihm der wiedergefundene Vater, die ſorgliche Lieder, Tänze zu.
Er zündete ſich die eben erloſchene Virginia wieder können, bis ihm Irma Nemethyi begegnet war, und da
ſtiefmutter, des Schweſterchens klopfendes
Jungfrauen=
an, machte einen herzhaften Schluck aus ſeinem ſchon kalt bekam die Hauptfigur des Buches, die ihm bis jetzt
leb=
rz gegeben.
Wie eine Sturzwelle waren die Töne aus ihm heraus= gewordenen „Schwarzen” und las leiſe, die Melodie vor los erſchienen war, plötzlich Leben. Da ertönte plötzlich
brochen und machten ſich in haſtig tanzenden Noten auf ſich hinſummend die neue Kompoſition noch einmal durch. etwas in ihm zu dieſen Worten.
Sie ſaß, wie ſo viele andere ſchöne Frauen, die ein
im Papier breit. Der Walzer, mit dem er ſich unten ſo Dann ſchob er ſie befriedigt in ſeine Bruſttaſche.
Die Wiener ſollten aufhorchen, wenn ſie ſie das erſte= wenig Zeit hatten, in ſeinen Konzerten und himmelte ihn,
Unge gequält und der auch für die Handlung ſeiner
Ope=
ltte nicht ohne Einfluß war, ward in den Hauptzügen mal hören würden, — ganz anders noch ſollten ſie jubeln wie dieſe, an, ihn, den blonden Komponiſten und
Dirigen=
ſtgehalten. Sein Jauchzen und ſein Klagen ſtand feſt. und Bravo rufen, — wenn er ſie ihnen vorſpielen würde, ten, ſo lange bis er auf ſie aufmerkſam geworden. Dann
ſnd auch die Worte, die ihm der Librettiſt vorgedichtet, ganz anders noch als heute. Lang genug war er von Ort ſchien ihr Blick plötzlich, ſtatt ſein offenes Antlitz, den
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 14.
odustraden
besucht in Eurem eigenen Interesse unsere Ausstellung
moderner Bodenreinigungs- und Konservierungsmittel
Parirstt- Seife Markte, Roset
„Parkett-Rose‟
vollkommener Ersatz für Stahlspäne und Terpentinöl.
beste nasswischbare Bodenwichse.
C
5
LadwizsblatzF
Dortselbst werden Ihnen von fachkundiger Hand die beiden Artikel praktisch an verschiedenen Bodenbelagen gezeigt u. erläutert.
Reizende Reklamemarken nur an Erwachsene.
Feir Mernchen eht eie Mene
in nur bester
Quali-
tät. Für Haltbarkeit
Ke
Ia Spelse-Kartoneinte
der Borsten wirdk
W
Anläßlich unseres Umzuges nach
weitgehendste
Ga-
für den Winterbedarf
e
rantie geleistet.
liefert zu Tagespreiſen, frei Keller
MlE-Een
Niederlage der J. H. C.-Zahnbürste, offiziell empfohlen durch
Bernhard Appel
die Internationale Hygiene-Commission, den Vereinsbund
2
Schleifmühle bei Kranichſtein
W
Deutscher Zahnärzte und den wirtschaftlichen Verband
Telephon 1176. (20202a
667
Deutscher Zahnärzte.
Karistrasse
2
Preis: Stück 35, 45, 60 Pfennig.
Speisekartoffeln G
Darfi
neben Brauerei Grohe
Farlämerie Gg. Frz. Frank
(Induſtrie)
60
Elisabethenstrasse 9.
Telephon 886.
(9431a)
danken wir unserer hochgeehrten Kundschaft
in auserleſener, g. kochender Ware,
Grauer Militärmantel, gut
frei Keller 100 kg 5 Mk. (20593sid6 für das uns während langer Jahre erwiesene
Damenbinden
erhalten, für Einjährigen
ge=
eignet, billig zu verkauf. (*10678si empfiehlt Rosine Federlin. Watten Jacob Blitz, Lengfeld i. O.
G Wohlwollen und bitten, uns dasselbe auch
Pankratiusſtr. 30½, II. I. 1geschäft, Schuchardſtr. 13, I. (1116a Heyl & John, Manutakturwaren. (10416a
Wferner gütigst bewahren zu wollen. (20873imd
Darmstadt, den 6. Oktober 1913.
Hochachtungsvoll
Dwnerkarterten.
Buchdruckerei
Infolge günſtigen Kaufs dieſe günſtige Offerte!
frei
Feinſte
beleſene „Industrie Ztr. 2.40Keller. De Gebr. Hachann,
— 10 Pfund Proben 30 Pfg. —
Lieferung nach Bedarf im Laufe des kommenden Winters.
Froſtgefahr ausgeſchloſſen.
Tapeten-Reste
Zahlung bei Ablieferung!
in jeder Rollenzahl
Dieſes Angebat bietet große Vorteile!
(315
zu jedem annehmbaren Preise.
Näheres und Annahme von Beſtellungen in meinen Verkaufsſtellen:
aue
Jupetenhaus Carl Hochstaetter
Eliſabethenſtraße 53,
Grossh. Hoflieferant. Elisabethenstr. 29,
Fernruf 725.
Lauteſchlägerſtraße 4,
Mollerſtraße 17,
Billiges Hühnerfutter Schirmfabrik Schlüter,
Hebermen
V
Beſſungerſtraße 86,
Weizen= u. Gerſtenabfall, ge=
Kirchſtraße 27
miſcht, 150 Pfd. zu 10 Mk. m. Sack,
Kiesſtraße 34 (Ecke Hochſtr.).
Telephon 547.
verſendet gegen Nachn. (IV,8326,83
20859)
Rheinisch-Westfälisch. Geflügelfutter- Reparaturen u. Ueberziehen per
ſofort, billig und gut. (10874a
Versand Neuß a. Rhein.
1
S e
M
Eie ſchte int und minter Das biben eie ſch fihr belicher, dr at, ihr Gaß,. ug ſe die enſel
Seden au ſochen, ant ging ie Men nlblich ief und
der vor ihr ſtand, als leibhaftiger, verwöhnter und
um=
ſtiller und die Spannung von ihren hübſchen Zügen wich. nur ein!
Und dann fragte er, ob er ſie denn nie in Wien werde worbener Mann, dann ſah ſie ihn mit den Augen der Ver=
Was bei der Muſik während des Spiels in ihr lebte,
er=
wandten: als hoffnungsvollen Verehrer, und das ſtörte
loſch, wenn dieſe geendet und wenn er ſich ſtatt mit ſehen können? Ob ſie nie dahin käme?
Vielleicht fahre ich Ihren Melodien einmal nach, ſagte ſie, dagegen empörte ſich etwas in ihr. Nur diesmal keine
Tönen ihr nur mit Worten näherte. Die vielen Frauen.
die ihn ſtill verehrten, die ihn mit Komplimenten über= ſie vielſagend, und dann war ſie auch ſchon verſchwunden, Vernunftehe, nur diesmal keinen korrekten, penſions
ſchütteten, beachtete er wenig. Plötzlich war Irma Neme= raſch und ſchnell, aber graziös, wie ein Irrwiſch. Es fiel fähigen, pedantiſchen Mann. Nur diesmal einen, zu
thyi für ihn in den Mittelpunkt getreten. Eben, weil ſie ihm damals plötzlich dieſer Titel ſeiner neuen Operette deſſen Herzenstönen ihre luſtigen inneren Weiſen paßten,
ſo beharrlich ſchwieg und weil er ihr Temperament mehr ein, mit der er ſie unwillkürlich identifizierte, ſeit er daran nur diesmal einen, der Freude an ihrer Tollheit hatte.
Warum Rittner ſie nicht, wie es ſonſt ſeiner Art
ent=
aus dem ſuffiſanten Lächeln, deſſen ſie ihn nach den ein= arbeitete: das Unſtete in ihr, das Fahrige, das plötzliche
zelnen Stücken würdigte, mehr ahnte, als kannte. Denn Aufleuchten und ebenſo ſchnelle Erlöſchen ihrer Augen= ſprach, im Sturm nahm? Warum er nicht einfach als
Sie=
ger kam? Er warb doch ſonſt nicht ſo jünglinghaft ſchüch=
Irma lachte immer, war unſtet und übermütig, um plötz= ſterne.
Es lebte etwas Poetiſches in ihr für ihn, etwas Mär= tern? Er hatte doch ſonſt etwas ſo Männliches, Sicheres
lich wieder in tiefen Ernſt zu verfallen. Sie lockte und
ſtieß ab, ſie wollte geben und verweigerte doch. Und ſo chenhaftes. Dieſe kleine, ſchwarze Frau, die kaum ein Jahr Energiſches. Gerade das bewunderte ſie an ihm, wieer
litt er Qualen ihretwegen und hoffte und bangte, hoffte die Frau eines poeſieloſen, fetten, pedantiſchen Bureau= da oben mitten unter ſeinen Muſikern ſtand, — ſtramm
kraten geweſen, der wohl in ihr nie ihr Tiefſtes und Zar= und hochaufgerichtet, den Taktſtock knapp und kurz, faſt
und bangte vergebens.
Was war das damals für ein komiſcher Abſchied ge= teſtes wachgeküßt, der den Kobold in ihr nicht verſtanden, hart und beſtimmt ſchwingend. — Und nun ging er,
weſen. Mitten unter den Honoratioren der ganzen Stadt der den Reiz ihres flatterhaften Temperaments nicht aus= ging mit dem Regiment nach Wien, ohne das Märchen
war ſie zum Abſchiedskonzert erſchienen, und während die gekoſtet, den hübſchen, ewigen Wechſel ihrer inneren Art, erlöſt, ohne die Melodie in ihr wachgeküßt zu haben, hatte
anderen nicht genug in Lob und Abſchiedsweh tun konn= Und nun, da er zwei Jahre tot war, lebte ſie, ängſtlich noch eine alberne Phraſe zum Abſchied — und ließ ſie
ten, war ſie ſtumm und lächelnd geblieben, bis er auf ſie behütet von ihren Verwandten, mit einer kleinen Penſion zurück in der kleinen, unfreundlichen Stadt. Sie grollte
zugetreten war und ſie herausfordernd gefragt hatte, ob fundiert in dieſer kleinen Stadt dahin, müßig, ſich ſelbſt ihm faſt und ſehnte ſich doch nach ihm, und trillerte den
ſie wohl froh ſei, daß das Regiment und die Muſik die im Wege, und von den Verwandten ſtändig leiſe gemahnt, langen Tag über ſeine neueſten Melodien im ſtillen Hauſe
einen zweiten Werber ja nicht auszuſchlagen, dabei aber ihrer Mutter, bis die alte Dame ſie einmal keck fragte, keck
Stadt verlaſſe.
Da hatte ſie ihn ſeltſam lächelnd mit luſtigen Augen immer brutal geſtört, wie ſich neue zarte Fäden hin und und mit ſüßlichem Lächeln, ob das nicht Rittners neueſter
Walzer ſei, der ihr gar nicht mehr aus dem Kopf ging.
angeſehen und geſagt: Ihre Melodien werden mir fehlen. her zu ſpinnen begannen.
Auch des Kapellmeiſters Rittner ehrliche Zuneigung Seit jener Stunde ſchwieg ſie im Hauſe und trug ihre
O gewiß, aber nicht Sie, — Sie eitler Muſikmann!
Bin ich Ihnen denn nicht eins mit meinen Melodien? war von den Verwandten ſofort erkannt, beſprochen und Melodien, von denen ſie nicht wußte, daß ſie ihr deswegen
Doch, doch, aber die Melodien ſind Ihr beſſerer Teil,! diskutiert, ihr zur weiteren Pflege anempfohlen worden. ſo gefielen, weil die ſchnöde Liebe Rittners dieſe Weiſen
ſie ſchmachten nicht ſoviel wie Sie, ſie haben etwas Feſtes Und gerade dieſes verwandtſchaftliche Vechältnis drängte aus der Sehnſucht nach ihr, als Verkörperung ihrer Art
und Sieghaftes!
ſich zwiſchen ſie und ließ die Fäden, die ſie verbanden, gefunden, — hinaus in den Wald und auf einſame Spa=
Meine Melodien gewiß! Wie kann ich aber etwas nicht ganz, ſtörte jede ehrliche Regung Irmas für Rittner. ziergänge.
Sieghaftes haben, wenn Sie mich immer abfahren laſſen, In ihren ſtillen Träumen, wenn ſeiner Kapelle Töne zu
(Fortſetzung folgt.)
ſchöne Frau!
ihr lockend, klagend und jauchzend klangen, — da war er
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 15.
Me
N
6.325
1
N
Belen-Speziaigesckatf
Anweſen=Verkauf.
Prämiiert 70
Erbteilungshalber ſoll das 987 qm betragende Anweſen
ee
N
Eliſabethenſtraße
Nr. 50 (Ecke Saalbauſtr.)
N
N
dem Verkaufe ausgeſetzt werden.
Darmstadt
(32
Das Anweſen beſteht aus einem Vorderhaus mit
K
größeren Wohnungen, einem Seitenbau mit kleiner Woh=
M
1876
nung, Büroräume, Magazine und großem Keller.
Elektriſche Beleuchtungs= und Gasanlage, ſowie größere
K
mit der
Toreinfahrt ſind vorhanden.
N
Wegen Auskunft wende man ſich an die Firma
K Julius Kahn, Schulſtraße 15 (Telephon 135). (19146a
Preis-
T
M
THedailte.
iſt ein freiſtehendes, ſehr gut
Ganz in der Nähe Darmſtadts gebautes neues Landhaus
Wir empfehlen unser Lager in:
mit 7 Z., 2 Küchen, 2 Speiſek., 2 Spülkloſ., 1 große Veranda, 1 Waſchküche,
3 große trockne Kellerräume, ſchöner Nebenbau mit zirka 1100 qm Garten
Bettstellen in Holz und Eisen, Patent-Spiralmatratzen,
und mehreren tragb. Obſtbäumen, f. den niedrigen Preis v. 12000 Mk.
Rosshaar-, Woll- und Seegrasmatratzen,
dem Verkauf ausgeſetzt. Jederzeit beziehbar. Riedrige Anzahlung
wird zugrunde gelegt. Off. erb. unter U 21 an die Exped. (20002a
Deckbetten, Kissen etc. etc.
erhält ein A. Zimmer=Wohnung zu mieten
Wir sind in der Fertigstellung sämtlicher Matratzen und Bettbezüge deshalb ganz
Solider Käufer 4 Z.=Haus
geſucht für 1. Januar 1914.
besonders leistungsfähig, da wir mit der Bettwarenbranche auch wirklich vertraut
mit gr. Garten, beſte Lage des Offerten mit Preisangabe unter
und jedem Wunsche Rechnung zu tragen imstande sind.
(102a
Johannes=Viertels, ohne Anzahl.W 35 an die Exped. (*10809goi
gegen jährl. Abtr. Off. u. P 64Ein Herr ſucht per 15. d. Mts, ein
an die Exped. d. Bl. (B16551
17
Nothnagel & Weiler
in gut. Lage leinfach möbl. Zimmer
Ein Haus der Stadt, iſt od. Manſ., wenn mögl. m. Ofen. Off.
Hoflieferanten Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs — Marktplatz Nr. 4. mir zum Verk. in Auftrag gegeb. m. Pr. ohne Kaff. u. W 60 Exp.(*10895
und wird ſchuldenfreies Gelände
Eingang durch den Torweg.
in Zahlung genommen. (B20884 Student (Schweizer) ſucht
Zim=
mer und Penſion in guter
Geeeae
C. W. Braun, Martinſtr. 74.Familie. Offerten mit Preisang.
Solider Student oder Frl. konn
Friedrichſtr. 16, II., gut möbl.,
ge=
sub. Chiff. S. K. 269 Rudolf
e
Mch
mütl. Z. i. ruh., beſſ. Haush. (19283t gut möbl. Zim. mit Teil=Penſion
Mosse. Biel (Schweiz). (I,20346
(*10569fi
Luiſenſtr. 6, III., frdl. möbl. Zim. haben. Näh. Exped.
6 ſucht gut möbl.
Student
Annst-Ludwigstr. 18, II., per ſofort zu vermieten. (19127t Liebfrauenſtraße 82, II., links,
10—12000 Mark
Zimmer bei
5= Zim.=Wohnung, neuhergerichtet, Rheinſtr. 8, III., ſchön möblierte ſchön möbliert. Zimmer zu
ver=
auf 1. Hypothek per 1. Jan. 1914 guter Familie in der Nähe der
(*10810gid
mieten.
assbald oder ſpät. zu verm. Näh. Zimmer zu vermieten.
von Selbſtgeber geſucht. Anfragen Hochſchule. Offerten unter W 68
(19894t
1. Stock, von 10—3 Uhr. (18850ids
Wilhelminenſtr. 35, II., (Ecke unt. W 44 an die Exv. (B20875 an die Expedition ds. Bl. (*10931
fein möbl. Hügelſtr) ein gemütl. Zimmer ſep.
10 5 Zim.=Wohn. m.
: auf 1. Hyp.
Student (*10916
Karlstr. 11, II., Wohn=
Eingang.
Lunastr. 10 Mädch.=Zimmer
(*10834zim 4000 Mk. von
Selbi=
im
uw. in ruhiger Lage ohne Gegen= und Schlafzimmer ſehr billig
geber geſucht. Off. unter W 76ſucht ſchönes Wohn= u. Schlaf=
(20070t
übder alsbald zu vermieten. Preis ) zu vermieten.
akin
(*10947imzimmer, Klavier erwünſcht, event.
an die Exp. ds. Bl.
Alicestr. 23, II. (Lonprej.
5100 Mark jährlich.
Penſion. Off. u. W 7 1 a. d. Erped.
(*1035ide Kaſinoſtr. 26, part., gut möbl.
Gür elegantes Herrſchaftshaus
Penſion, 2—3 Zimmer, auch
in feinſter Lage ca. 12 000
Zimmer ſofort zu verm. (20042t Wohn= u. Schlafzimmer, zu
Seeen
3 Zimmer
Mark zweite Hypothek geſucht.
Grafenſtr. 26, II., ein ſehr großes
vm. Schreibtiſch, Gas. (20500a
Offerten unter O. 90 an die Ex=
Beſſungerſtr. 100 4 Zimmer=u. ein kl. gut möbl. Z. z. v. (19550t
0 Mlt
pedition ds. Bl. erbeten. (18720a
wohn. per 1. Jan. zu verm. Ein= Schützenſtr. 5, II., ſchön möbl. Karlſtr. 23, I., gut möbl. Zim.
ſofort bar an jedermanpbei Tal unleren Heiin
uſehen vormitt. 10—1 Uhr, nachm. Zimmer mit Schreibt. zu vm. (20179t a. anſt. H., p. ſof. o. ſpät. zu v. (20362a GelD kl. Ratenrückzahlung bis (billige Penſion für dauernd ge=
—6 Uhr. Näh. Büro, part. (B19891t
tüge
10 2. Stock, frdl.1 In feinem Haufe (Villa) ſind5 Jahre. Reell, diskret u. ſchnell. ſucht auf dem Lande oder in der
Ob. Hugelſtr. 15 mbl. Zimmer3 gut möbl. Zimmer an gebildeten
Stadt. Eventuell eigene Möbel.
W. Lützow, Berlin 114
mper ſofort zu vermieten. (20286t Herrn abzugeben. Geſunde, freie
Dennewitzſtr. 32. (II, 2145 1 Offerten an von Thünen, Wies=
Kahlertſtr. 28, Htb., m. Blickn. d.
Gutenbergſtr. 39, I., gut möbl.Lage. Off. u. W 58 Exp. (*10887Koſtenloſe Ausk. Viele Dankſchr. baden, Rheinſtraße g9, (29784goi
Straße, 3= Zimmerw., Küche, Keller,Wohn= und Schlafzimmer mit! Bleichſtr. 39, III., ſchön möbl.
tuten Privat=Mittags= und
e
ig. Vorpl. zu verm. Pr. 23.50 M.ſepar. Eingang ſofort z. v. (20403t Zimmer zu vermieten. (*10904im
Geldsuchende
nonatlich.
(20448t
Abendtiſch billig. Feldberg=
Eliſabethenſtr. 25½, 2. St., gut Wenckſtr. 34, frdl. möbl. Wohn= kommen schnellstens mit Bank=
(20177a
möbliertes Wohn= und Schlaf= u. Schlafzim. m. Schreibtiſch, Gas u. Kommandit=Gesellschaft etc.in reell. ſtraße 30, 1. Stock.
Heinrichstrasse 73,
ſucht guten
zimmer zu vermieten. (20411a evtl. Klavierbenutzung.
(20839a Verbindung durch Müller, Mainz 1,
Parterrewohnung, beſtehend
Jung. Kaufmann Mittags=
Kirchstr.5. Tel.2 266 (Rkp.) 90h7a
Liebigſtr. 39, part., Herrn= u. Elisabethenstr. 49, II., einf. möbl. Zim.
eius 3 gr. Zimmern, 2
Entreſol=
tiſch, möglichſt Nähe Stiftſtr. Off.
Schlafzimmer, eleg. ausgeſtattet, mit gutem Bett billig.
zemmern, Küche nebſt Zubehör,
(20871a
geg. Katenrückahlung unter W 61 an die Erv. (*10914
neu hergerichtet, anderweit zu mit Badegelegenh. zu verm. (20503t
ein gut Barlehen ſchnell, reell, diskret.
Goh=
cen
yren
nermieten. Näheres Karlſtraße
Stiftſtraße 52, I., gut möbl. Schützenstr. 10, III., möbl. 120660a) W. Schuchmann, Stiftſtr. 46.
Privatmittagstisch
NLr. 61, Baubüro.
(19670id
Wohn= u. Schlafzimmer mit Gas Zimmer mit voller oder teilweiſer
geſucht bei dem diätiſche ärztl.
u. Bad, ſep. Eing., per ſoſ. (20546t Penſion zu vermieten. (2087aVorſchr. berückſichtigt werd. ſollen,
Mollerſtr. 44, II., eine 3 Zim.= Saalbauſtr. 13, II., I., freundl.! Mathildenplatz 6, I., gut möbl.
von einem Beamt. bei kl. Fam od.
Pohnung ver ſofort zu verm.möbl. Zimmer zu verm. (2056ttWohn= u. Schlafzimmer. (20883if
Maler-Atelier
einzelner Dame. Off. mit Preis
Ah. daſ. u. Wienerſtr. 65. (18860ids Soderſtraße 14, I. (Kapellplatz)! Saalbauſtraße 38, II., elegant mit Zimmer am Seitersweg oder unter W 63 an die Exp. (*10913
Ludwigsplatz 4, III., wegen ein gut möbl. Wohn= u. Schlaf=möbl. Wohn= u. Schlafzimmer zu Umgebung per ſofort geſucht.
ßerſetz. ſchöne 3 Z.=Wohnung mit zimmer zu vermieten.
(20832t vermieten. Tel. vorhanden. (20891a Offerten mit Preisangabe unter Gut erhaltene Mobel
ſubehör per 1. Jan. evtl. ſpäter Saalbauſtr. 26 möbl. Zimmer. Waldſtr. 10, II., ſchön möbl. lW 59 an die Exped.
(*10884 Schreibtiſche, Vertiko, Kleiderſchr.,
uwerm. Näh. 1. Stock. (20786if
Zu erfragen 2. Stock.
(20802a Zimmer zu vermieten.
Zähe Oſtbahnhof wird v. allein= Stegtiſch mit Stühlen, Diwan,
(20890a
Feldbergstrasse 73, Nähe
Mſtehendem Herrn 3—4 Zim.=Küchenſchr., Pfeilerſchr., Kommod.,
vm neuen Bahnhof, 3 Zimmer=
Fre
Wohnung geſucht. Off. mit Pr.Waſch= u. Nachttiſche, Weinſchrank,
Pohnung zu vermieten. (*10869
Steinstrasse 2, II.,
unter W 53 an die Exp. (*10873 Glaskaſten zum Ausziehen, Schlaf=
Hochstrasse 2, I.
gut möbliertes Wohn= und
en
zimmer, alles ganz billig abzug.
65
1 Zimmer
Schlafzimmer ſofort an ſoliden
gut möbl. Wohn= u. Schlafz.,
*10919)
Wendelſtadtſtr. 2.
beſſeren Herrn zu verm. (20151a
event. mit Penſion. (20904a
Selucht
ſüllerſtr. 30, ſch. 2 Zim.=Wohn. p.
üßpe at
jee
Kov. 2—3 Perſ. z. verm. (0680a Mühlſtr. 38, I., Wohn= und
Grafenſtr. 39, II., ſchön möbl per 1. April 1914 Wohnung von
5 Zimmern und Zubehör. Off. IIhl Kunsh. Gebiss
Arheilgerſtr. 75 2 Zim.=Wohn. Schlafzimmer zu verm. (20785t Wohn= u. Schlafz. z. verm. (209151a u. genaue Beſchreibung (Größe d. ſitzt und paßt ſofort bei
An=
erm . Näh. Wienersſtr.65. (20532t Roßdörferſtr. 28, Manſarde, Möbl. Zimm. m. Penſ. zu verm. Zimmer) u. A. K. 13 poſtlagernd wendung meines Apollopulvers=
Magdalenenſtraße 6, parterre, möbl. Zimmer ſof. zu vm. (19693adaſelbſt guter bürgerl. Mittag= u. Königswinter a. Rh., bis 10. Oktober. aromat. (Schultz 5166); nur echt in
ſeitenbau, 2 Zimmerwohnung,
Schützenſtraße 18, Stb., ein Abendtiſch.
(20914t
ſucht zum Blechdoſen à 50 Pfg. in der Dro=
ſtelche renoviert wird, zu verm. möbl. Zimmer zu verm. (17171ids
Näheres Karlſtraße 27.
Jg. Mann 1. November gerie Friedrich Schaefer. (II,127s
Näh. Saalbauſtr. 38, II. (19652ids
Karlſtr. 30, Hth., III. I., möbl. Z. möbl. Zimmer mit Kab., ungen.
Mühlſtr. 68, I. (am Kapellpl.)
in 9 kleine 2 Zim. möbl. Z. m. Gas, Schreibt. ſep., z. verm. p. W. 3 M. m. K. (20923aund ruhig. Off. mit Preis unter
thheilgerſtr. 50 Wohn. mit an beſſ. Herrn (Beamt.) (19996ids
nne
W 40 an die Exv.
(*10858im
upehör zu vermieten. (20881oms
Steinstrasse 14, I.
Fuhrmannſtr. 10 einfach möbl.
(Flegant möbliert., großes, event.
Kaputi
irast-Ludwigstr. 22, 2 Zim.=Wohn. Zim. zu verm.
(18300ids gut möbl. Zimm. zu verm. (*10954
zu verm.; für alleinſt. Dame
Wohn- u. Schlaßzim.
Afgend. Näh. Entreſol. (20282oidf Groß. Manſ.=Zim. ſof. zu verm. Bleichſtr. 36, II., möbliertes
tötet Kopfläuſe üb. Nacht
Näh. Heidelbergerſtr. 9½ (15344is Zimmer zu vermieten. (*10939im in feinem Hauſe von Kaufmann
Fl. zu 30 u. 50 Pfg., zu haben
Kankratiusſtr. 61, Manſardw.,-Hölgesſtr. 1, 3. St., frdl. möbl.1 Soderſtr. 4, I., (Kapellpl.) frdl. (f. dauernd geſucht. Größte Sauber=
Z-, K., Küche m. Glasabſchl., Pr.
in Darmſtadt bei (I,20538
M. ſof. z. vm. Näh. part. (*10930 Zimmer m. ſep. Eingang. (20005ids Zimmer an Fräulein. (*10944id keit und Ruhe Bedingung, Garten
gegenüber bevorz. Ausführl. Angeb.
A. Fischer, Adler=Drog.
Hochſtr. 57, in herrſchaftl. ruh.a
Unter W 49 an die Exp. (20842
e
1525
Haus gut, möbliertes Zimmer
Zmenene
.
zu verm. Näh. parterre. (B19314ids
20
als Büroraum! Landgr. Philipp=Anlage 62, pt., Gut gel. 2½stöck. neues
Mallerſtr. 10 oder ſonſt. ruh. zwei elegant möbl. Parterrezimmer
Pſchäft mit Gas und Telephon
Haus
am groß) mit großem Fenſter für den Winter zu verm. (19225a
Ernſt=Ludwigſtr. 5, Vdh., III., mit gr. Scheuer, Stallung Lager=
Eld igſt zu vermieten.
(19541t
hübſch möbl. Zimmer, ſepar. Eing., ſchuppen, groß. Hof in Eberſtadt
*
mit Gas, an beſſ. Herrn, Beamten weit unter Taxe zu verk. Kleines
Mod. Kaufm. zu verm. (19330ids Häuschen oder Bauplatz hier oder
Saalbauſtr. 16, III., frdl., ſep., Friedrichſtr. 22, part., hübſch Eberſtadt w. in Zahlung gen. Off.
Plll. Zim. ſof. zu vm. (*10633soi möbl. Wohn= u. Schlafzimmer unt. W 47 an die Exp. (B20858
ſofort zu vermieten.
(17101if
Pension Mink
Kl. Häuschen
Lauteſchlägerſtraße 5½, 2. St.,
5
Pſabethenſtr. 4, beſſ. Zim., auch gut möbliert. Wohn= und Schlaf=zum Alleinbewohnen mit ſchönem
Garten billig zu verk. Gefl. Off. u. S
Nohn= u. Schlafzim., ſof. zu vm., zimmer zu verm.
(18170if
1f jede Zeitdauer.
(20749a
W65 an die Exp. erb. (*10910im
der-Ramstädterstr. 16, Htb., III. I., Riedeselstr. 39, I.,
22
bl. Zim. bill. zu verm. (*10762oi gut möbl. Wohn= u. Schlafz. a. beſſ.
Angebot.
Allexanderſtr. 5, II., gut möbl. j Herrn zu v. Tel. u. Bad vorh. (20553a
Aund Jung nimmf allemel
Hübſches Landhaus mit
Burner zu vermieten. (*10793oi Kahlertſtr. 1 (Ecke
Frankfurter=
großem Garten, ganz in der
ſtarlſtr. 30, III. r., freundl. gutſtraße) bei Hild, gut möbl., groß.
Nähe Darmſtadts, ſofort
Mur els Schuhpute des Frdal
Rbl. Zimmer anſol. Herrn. (20182t Zimmer mit oder ohne Penſion für 8000 Mk. zu verkaufen.
(19700if
Offerten erb. unter T 81
freundl möb=lſofort zu vermieten.
(19831a
Naldstr. 52 liertes Zimmer
an die Exped.
Der Kinfender von 12 verichiedenen Ab0.-Anzeigen eritält einen ganzen
Waldſtr. 32, Stb., 2. St.r., ſchön
Sch por 26 ABC-Küdlewocken von der Erdal-Fabrik in Mainz.
Avermieten.
(19068t mbl. Zim. ſof. zu verm. (*10740si
[ ← ][ ][ → ]
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 16.
Nummer 237.
Die letzten Neuheiten
in
7
Buxkins für Herten- und Knaben-Anzüge, in grosser Aus-
. . . . . Meter 4.00, 4.35
wahl, neue Ausmusterung .
Herren-Anzugstoffe, in englischem Geschmack, K ½
Herren Storfen
Meter 6.50, 3.25
nur la Qualitäten .
sind eingetroffen, und lohnt es sich
Herren-Anzugstoffe, in englischem Geschmack,
gewiss, bevor Sie Anzugstoffe kaufen,
. . Meter 9.50, 6.50
bestes Fabrikat . .
unsere grossen Läger ohne Kaufe
Marengo-Herrenstoffe,
zwang zu besichtigen. — Unsere billigen
für Paletot und Anzüge . .
.. . . . Meter 10.50. 9.00
Preise, sowie unsere große Auswahl
werden Sie veranlassen, auch in diesem
Drapé-Herrenstoffe
Artikel Kunde von uns zu werden.
Miter 1es, 6.50
für Gehrock- und Smoking-Anzüge
Hosen-Streifen
in aparter Ausmusterung, Ia Fabrikat . . . Meter 11.00, 7.00
Anzüge nach Maß
unter Garantie des guten Sitzes.
Cheviots, 140 cm breit, reine Wolle, in grau und marine,
. . Meter von 3.00 ₰
prima Ware . . . . .
Uster-Stofe
Buskim-Reste
mit eingewebtem Futter
in allen Längen
für Hosen, Knaben-Anzüge und
ganz besonders preiswert
Herren-Anzüge
regulärer Wert bis 10.00
Herren-Wäsche
Rest
jetzt
Meter 6.00
anfangend 95 ₰
in großer Auswahl.
Krawatten u. Selbstbinder
in neuester Ausmusterung.
20909
Ginel
Felt
V
Markt 7
Guggenheim & Marx
Rabattmarken
Aus herſchaftlichem Haushalt
Winter=
Kartoffeln=
aker
es Zeut feiſch engekroſſe et
2 Bettstellen
San-Kat Dr. Seheiers
Gelbe Mäuschen 50kgℳ6.7
nußb. poliert, ſchwere Ausführung,
ist
(IV,20901
25 „ „ 3.50
dazu 2 Nachtſchränke mit Marmor, Eine große Sendung
Induſtrie (aus
zurückgekehrt.
Lehmboden) 50 „ „2.5
ferner dazu paſſend 1 nußb. pol. feinſte franzöſiſche ürer Tädben
Magnum-bonum
Kleiderschrank
50 „ „ 3.00
Ersatz
— rieſengroße Trauben
Hueter-Lossen
130 cm br., ferner neues modernes—
W.
Nungesser
1 Pfd. 35 Pf. 2 Pfd. 68 Pf.
Grundriß der Chirurgie, 1. bis 5.
Speisezimmer
Dieburgerſtr. 10. (2092
1 Pfd. 40 Pf. 2 Pfd. 75 Pf.
Abteilung, von Prof. Dr. Hermann
eich. ſchw. Ausführ., Darmſt. Fabrik.
Fernſprecher 864.
Lossen, billig zu verkaufen. (*10907
fe
— prima Meſſina=Zitronen
Rundeturmſtraße 15, I. links.
hochf. Schlarzimmer neu
ſpp
. Aufpol. v. Möb. Pa. WinterKartoſſe
hell nußb. pol. m. Matratz. ſow. neue 1 Stück 5 Pf. Dutzend 55 Pf. 1 Stück 6 Pf. Dutzend 70 Pf. Spezialität: uſw., ſowie alle
1 Stück 7 Pf. Dutzend 80 Pf. 1 Stück 8 Pf. Dutzend 90 Pf.
vorkomm. Schreinerarbeiten (20874a
Rücheneinrichtung
(Induſtrie) (20268a
Adolf Zeller, Schützenſtraße 3.
alles ganz billig abzugeben. — Kanariſche und Jamaika=Bananen
empf. zu den billigſt. Tagespreiſ
Gartenſtraße 21, I., Mederle,
Pfund 40 Pf. Stück 10 Pf.
(*10945if
Ludwig Treutel
früher Mathildenpl. 8. (*10946
Taunusſtraße 39, und Riegerplaß
Zum Valenzia=Garten
M
Vencotemguhgra
Gebr. Theke
(20920
Ludw.=Platz 4. G. Bernardon Teleſon 1223.3—350 m lang, 50.—60 cm breit, Für Reisehnlugenlde
Für
zu kaufen geſucht. Offerten mit
Afn
Angabe des Preiſes befördert die
Starne Besunen!
Exped. unter W 51. (*10876im
Eine große Wohltat iſt unſer
Nächſte Ziehungen
Gebrauchter Vorplatzabſchlußge=gutſitzendes, aus unzerbrechlichen
Eiſenacher Geldloſe
à 1 Mk. Ziehung 11. Oktober
Mtaplichtigel
ſucht. Offerten mit Preis unt. Doppel=Federn hergeſtelltes Korſell
Darmſtädter Pferdeloſe à 1
15.
(*10880 für ſtarke Damen. Dasſelbeſt=
W45 an die Exp.
Friedberger
à 1 „
22. „
unübertroffen in Qualität und hal
Rothenburger Geldloſe à 3 „
22.
,,
ſich allgemein eingeführt. (*10951
zu haben bei
(*10933
Drell-Anzüge
ae
Ach käufe Damen=Gefundheitsbinde
Lotterie-Agentur Fr. Marguth
nach Vorschrift . . 5.25
ohne Naht, per Dutzend 60 Pfg.
Darmstadt, Marktstrasse 3 und Schillerplatz 7.
getragene Kleider, lOnen-
Spcahäf
Tanagtt
Nußbaum= P=
Spttlal-Kursett-Göschant
brauner Spiegelumbau, Stiefel, Uniformen,
Militär-Reithosen
Korbwaren
Ludwigstrasse 10, I.
3.25 2.50 1.75
f. Sofa, weißer Gasherd mit Back= Zahngeb., Bettfed., alte Waffen,Geschw. Sauerboln
repariere u. fertige neue anofen, kleiner Füllofen billig z
Fahrräder. Poſtkarte genügt.
Korb- u. Stuhlflechterei Schmidt. verk. Schloßgartenſtr. 5. (*10865
MI. Obstfeld, Telephon 2085. Wäſche z. Glanzbügeln w. angen=
Rundeturmſtr. 2. Postk. genügt. (*10952
ge
Normal u.
Komme auch auswärts. (20880a Pankratiusſtr. 69, I.r. (203f
Herrenzimmertiſch
Unterhosen gewebt
Tabezierarbeiten werden gut u.
„ Kleid., Schuhe,
Bett=
bis 3.— von 1.25
billig ausgeführt.
(*10906 mit Steg, dunkeleichen gebeizt, wie KaUſe werk, Möb. ꝛc. u. z. h. Pr.
Dampfreinigungsanstalt
Wilh. Hein, Mollerſtr. 9. neu, 115X70 cm groß, für 25 Mk. *10929) W. Heyl, Langgasse 18.
zu verk. Hochſtr. 45, part. (*10950
(2252a
für
Fu genloſe
Bedienen u. Reinigen v. Zentral= Gut erhalt. mod. Flurgarderove
Stein=Holzböden, Kork=
Eſt=
zu kaufen geſ. Angeb. m. Preis
Militär-Hemden
Bettfedern u. Daunen
heizungen wird übernommen unter W 70 an die Exp. (*10928
rich, Holz=Eſtrich, Bims=*10924)
13.− 2.50 1.95 1.50
Gleichzeitig empfehle für
Langgaſſe 49.
Neue Hüllen:
Eſtrich, Gips=Eſtrich, Af= Diegenbock, ½ jähr., gekört,
phalt=Kork=Eſtrich, Zement=2 zuchtf., beſ. ſchönes, kräftiges
Barchent, Feder-
Socken 1.50 von 35 ₰ 1 Kork=Eſtrich. — Ausgleich= Tier, zu verkaufen. Soderſtraße
und Daunenköper.
Nr. 110. part.
(*10934id
Hosenträger 2.— v.75₰ maſſe für ausgetretene Holz=
Ich kaufe
böden und Holztreppen ꝛc.
ni
J. Böttinger
getr. Herren= u. Damen=Kleider,
Hofſtallſtraße 6
Fugen=Kitte. Kork= und fogen Gatsverkauf. auch Stiefel, Bettfedern, Gold, (nächſt dem Mathildenplatz,
Gestr. Westen v. 1.40 an
Ze=
Aſphalt=Iſolierungen,
Silber ꝛc. Zahle Ihnen ſtets kon=
Telephon 465.
Unter-Jacken v.75 ₰ an ment= u. Aſphalt=Arbeiten.2 gut gehende Luxuspferde kurrenzl. Preiſe. Der erſte Verkauf
Aelteſtes, beſteingerichtetes
überzeugt Sie. Poſtkarte genügt.
chmann
Geſchäft dieſer Art am Platze.
caboc Betonb.-, Steinholz-,mit Geſchirr u. verſchiedene Wagen Max Schnitzer, Schloßgaſſe 33.
Schuchmaun schen jsolierwml. elk. Betr.
Umarbeiten von Betten u.
Georg Sachsrel. 201
Tel. 2091 preiswert zu verkaufen. Gut Thalhof Telephon 2097.
Darmstadt
(20922a
Polſtermöbeln
10 Artilleriestrasse 10 (*10941idbei Ingenheim a. d. B. (20758goi
gewiſſenhaft und reell in
An der Hochschule.
Suche
2
aatron moderne Muſter, w. Sbehpinſcher, ſchw. m. br. Abz.,
ſig
eigener Werkſtätte.
Stephascken von 3 Mk. a. gef. 1 4 Mon. alt, kl. Raſſe, zu verk. gut erh. Kinderſchreibpult. Off.
Karlſtraße 41, Seitenb. (20324a1*10943) Kleine Bachgaſſe 10. m. Preisang. u. W 75 a. d. Exp. (*1094s
Ginicht,
bertauſer
2000
1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
§0 237.
Dienstag, 2. Otober.
1913.
Der Lach-f
Motoher
fülicher
Kaſſer-
monat!
2e
Filtrier, Kaffeeſäcke, Filtrier=
Tel.ſtoffe, auswechſelbare
Kaffeeſack=
ringe, Küchenſiebe mit heraus=
Ulllon Peater
ORFHLUrT 389
nehmbaren Gewebeböden,
Kaffeemühlen, empf. in gr. Ausw.
Rheinstrasse 6 — Telephon 173
Ernst Crämer, Ludwigſtr. 7. (*10909
Kölner
I
Ulympla-Tnedter AJOD- Lustige Bühne
Gut erh. risch-Billard
Heute unwiderruflich letzter Tag
Darmstadt
zu verk. Aliceſtraße 27. (*10889im
des grandiosen Meisterwerks
Rheinstr. 2
Rheinstr. 2
Dienstag,
Großherz. Hoftheater.
Heute
Inhaber: Georg Brand.
Die letzten Tage v.Pompeii
7. Oktbr.
Dienstag, den 7. Oktober 1913.
21. Ab.=Vorſt. A 6.
Das Ohmpia-Thenter
und folgende Tage:
nach dem berühmten Roman von Edward Bulwer.
Hans Sonnenſtößers
bringt heute ein
ausser-
ordentliches Riesenpro-
Höllenfahrt.
(*10961
3 Vorführungen:
gramm. Schlager auf
Ein heiteres Traumſpiel in fünf
Anfang 3½, 6 und 9 Uhr abends.
Schlager. Abwechselungfür
Bildern von Paul Apel. Muſik
jeden Besucher.
„Schieber
von Richard Beermann.
Man versäume nicht, sich dieses Riesen-
Spielleiter: Bruno Harprecht.
meisterwerk der Filmkunst anzusehen.
Perſonen:
Hlür noch
Hans Sonnen=
Morgen vollständig neues Programm,
swenige Aufführungens
ſtößer, stud. phil. Kurt Ehrle
u. a. Komödianten
Alb. Becher,
Ober=
regiſſeur u. Schau=
S hut bermetel ui geiacht ea
Gsard
ſpieler, ſ. Freund Emil Jannings
Unbeschreibliche Komik!
mit
Der Name bürgt für das
Fr. Dr. Schwalbe,
ganz hervorragende Drama
verwitwet
. Agn. Wisthaler
ErmäßigterVorverkauf wie bekannt.
in 2 Akten. (*10903ß
Elſe, eine Verw.
Frau Dr. Schwal=
(8. Piaknte- Zetel.,
bes
. Käthe Meißner
Achlung lönenl
Herm. Schmidt,
Asta
Rentier
. Adolf Jordan
Grosser humorist. Schlager.
Emilie, ſ. Frau . Sophie Doſtal
Tnedter Haumantor Guſtav,
Frz. Schneider
ihre
Eine Gabedessturmes
mit echtem Pelz-Bisamkragen, Herbst- Minchen,) Kinder Käthe Gothe
Ein sehr ergreifend. Drama
Kostüm auf Seide, sehr billig, schwarz.Otto Kretſchmar,
Taft-Jakett m. echtem weißen Spitzen- ein Couſin beider Rich. Jürgas
Subl nascht Kirschen
Johs. Heinz.
kragen 25 Mk. Weißes Tüll-Spitzen- Onkel Fritz .
Eine Komödie zum Totlachen.
Nielsen
Kleid auf Seide (Tanzstunde) 15 Mk.Tante Pauline . Minna Müller=
Rudolph
Pelzstola, echt, mit Muff (tür jung.
Mädchen) 10 Mk. Maraboutt-Stola
Eva
in der Hauptrolle.
(*10960 DerStaatsanwalt
mit großem Muff 12 Mk.
Ein ganz hervorragendes
Derfremde Staats=
Drama in 2 Akten.
Orangerie-Allee 17, I. anwalt .
Kt. Weſtermann
Dr. von Brand=
Theater-Abonnement! wieſel, Geh. Me=
Auf irrwegen
Herm. Knispel
¼ Parterre B, erſte Reihe, gea. dizinalrat
Ein tiefergreifendes Drama.
¼ A zu tauſchen geſucht. Gefl. Off. Eine Kommerzien=
Tolksvorstellungen im Grebh. Helteatr!
Agn. Wisthaler
Dieses Programm bringtunt. W 72 an die Exp. (*10922im rätin.
Als nächste Volksvorstellung ist für Sonntag, den 12. Ok-
Frau
Oberſteuer=
noch diverse Einlagen.
tober, 2½ Uhr nachmittags
Herbſt= und Winterkuren für kontrolleur:
Agnes Kräger
Die hagere Dame Elſe Daniel
Dieses Programm mus
Hamlet
Schubring, Prof.
jeder gesehen haben.
LungenkrankC der Philoſophie . A. Waſſermann
n Aussicht genommen. Kartenvorausbestellungen können
Erſter 1 Dienſt= Frz. Herrmann
lerfür bei den betr. Vereinsstellen und dem Verkehrsbüro bis
„Kurhaus Schloß Ammerburg”
Zweiter) mann Adolf Klotz
ätestens Mittwoch, den 8. ds. Mts., mittags 12 Uhr,
Oberammergau
Frieda, Dienſtm. Louiſe Kümmel
emacht werden.
Tleſter ſähe
im bayer. Hochland, 850 m üb. M., Erſter
Br. Waigand
Die Preise für sämtliche Plätze sind um 10 Pfg. erhöht prima ſchnittreife Ware, garantiert reinſte Gebirgsluft, Hochwald. Vor= Zweiter 1 Poliziſt Fr. Jachtmann
Ferden, welche dem Pensionsfonds zugeführt werden.
aus reiner Vollmilch, offeriert in zügl. Erfolge. Proſp. frei. (19145a Erſter (Gerichts= Julius Vogler
0.17)
Rollen ab Station per Pfd. 70 Pfg.,
Zweiter) diener Kurt Schüppel
Verkehrsverein.
einzelne Brode per Poſt 73 Pfg.
Erſter (Henkers=Wilh. Wegerich
Lper Pid. Probeſendung. Wieder=
Zweiter) knecht Heinrich Geyer
Kapellmeiſter . . Otto Wolf
verkäufer erhalten Rabatt.
4
Für
Franz Debus
Erſter
Central-Molkerei, E. C.
Zweiterl Derr Auguſt Kräger
vom Adolf Braun
Grammophon-
Graudenz. (*10918
Dritter
(4
Vierter Orcheſter ChriſtophSpeer
Ziehung 22. und 23. Oktober 1913
Hotel „HESSe
Geſtaltung d. Bühnenbildes: Hof=
Besitzer
theatermaler K. Kempin u. Ma=
Rothenburger
ſchineriedirektor E. Schwerdtfeger.
gr. Aufnahmen von dem
Nach dem 2. Bilde längere Pauſe.
Geld-Lotterie
Täglich
gefeierten Künstler
4
Das Haus wird nur nach den
175 000 L.ose. 7769 Gewinne v. Mark:
Aktſchlüſſen erleuchtet; die längeren
von 3—6 Uhr nachmittags:
Pauſen werden durch Herablaſſen
175000
des eiſernen Vorhangs angezeigt.
Leo
Preiſe der Plätze (Kleine
Hauptgewiane
Preiſe): Sperrſitzt: 1.—13. Reihe
3.70 ℳ, 14.— 20. Reihe 3.20 ℳ, Par=
Ranes-Konzerte
60000m
terre: 1.—5. Reihe 2.35 ℳ, 6.—8.
Reihe 1.95 ℳ, Proſzeniumsloge
Reichhaltige Auswahl in Torten und Gebäck.
5.20 ℳ, Mittelloge 5.20 ℳ, Bal=
9 Bbecm.
konloge 4.70 ℳ, I. Rang 4.20 ℳ,
Siezdt
bar ohne Abrag Laulbar.
II. Rana: 1.—6. Reihe 2.15 ℳ,
(20337a
überall erhältl. Porto
7. u. 8. Reihe 1.75 ℳ, I. Galerie
LosehsM. u. kiste 30 Pf. ertra.
Dieselben bereiten den
1.15 ℳ, II. Galerie 65 ₰.
D P
A. Molling, Hannover
gleichen Genuss, wie der
Kartenverkauf: an der Tages=
und Berlin W.9, Lennéstr. 4.
Besuch des Theaters.
kaſſe im Hoftheater von 9½—1½
Uhr und eine Stunde vor Beginn
Holde Alda
der Vorſtellung; im Verkehrs=
Sträubtedern, Fleareusen
Weg. Wegzug abzugeben
üro von 8—1 Uhr und von
on kaufen 1 Dauerbrandofen, 1 Gasbadeofen, Preislied aus „Meistersinger‟
31 Uhr bis kurz vor Beginn der
Fantasfen, Reiher Sieam leine weißemailierte Badewanne,
Am stillen Herd
Vorſtellung. (Im Verkehrsbüro
vorteilhaftesten im Strauss-1 Eisſchrank, 1 Kinderpult (B20855
werden auch telephoniſch Karten=
Gralserzählung a. „Lohengrin‟
Ohlyſtraße 77, part.
federn-Spezialgeschäft
Beſtellungen entgegengenommen.
Inbrunst im Herzen, Pilger-Telephon Nr. 1582.)
Kaufe getragene
Aug. Rolle
fahrtserz, aus „Tannhäuser‟A Anfang 7½ U. — Ende 9½ U.
Vorverkauf f. die Vorſtellungen:
Karlstr. 28½, I. Stock. Militärstiefel Stretta aus „Troubadour‟
Mittwoch, 8. Okt. 22 Ab.=Vſt.
Anfertigen von
Siziliana a. „Cavall. rusticanaB 6. „Die luſtige Witwe.”
Offerten u. W56 Exped. (20885a
Pleureusen aus alten
Kleine Preiſe. Anfang. 7½ Uhr.
Sraußfedern.
keut er=E
bilig zu ver=
„Das Veilchen” von Mozart
Donnerstag, 9. Okt. 23. Ab.=Vſt.
G halt. Sofa kaufen
SWaschen. Färben, Kräuseln
erkauf
el-Ver
C 6. Zum erſten Male: „Die
*10923) Liebfrauenſtr. 74, Hth. p. „Am Meer” von Schubert
a)
der Federn billigst!
zu Lugror-Prilsen!
ſpaniſche Fliege.” Schwank
„Blumenarie” aus Carmen, in 3 Akten von F. Arnold. und
u. a. m. (20912 E. Bach. Gew. Pr. Anf. 7½ Uhr.
Mittagstisch
Freitag, 10. Okt. 24. Ab.=Vſt.
Fleisch u. veg. Kost vor
D6. „Der Zigeunerbaron.”
60 Pf. b. M. 1.— im Abonz.
Gew. Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Samstag, 11. Okt. Außer Ab.
Frand
Abend d. Elizabeth=Dun=
K. Jüger
Abendtisch
can=Schule. Chr. v. Gluck’s
Fleisch v. veget. Kost 7.
die neuesten und besten deutschen
Georgenstr. 11 letzte Oper: „Echo u. Narziß”,
50 Pf. b. 70 Pf. im Abon1.
in Bearbeitung von Elizabeth u.
Nähmaschinen
Asschaut des berähnten
Auguſtin Duneun u. Max Merz.
Telephon 2579.
mit 5jährig. fachmännischer Garantie
: Wormser Weinmostos:
Gew. Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
(11877a.
G
Repräsentant
Der Kartenverkauf zu dieſer Vor=
Haas & Bernhard. Rheinstr. 19
kein Frinkezwang. (111
und offizielle Verkaufsstelle Alſtellung beginnt am Mittwoch,
— Damenzimmer.
8. Oktober, an der Tageskaſſe des
der D. G. A. Berlin-Hannover
Hoftheaters, vorm. von 9½ bis
Reform-Restaurant
Faſt C
1½ Uhr, und am ſelben Tage im
Wimiede= u. Schloſſerwerkz. neuer Sitz- u. Liegewag.
4 Klexanderstrasse 4. 1 Sto
Verkehrsbüro von 8—1 Uhr vorm.
Fllverkaufen. Offert. unt. W 64ſowie ein Sportwagen zu verk.
Iund von 2½—8 Uhr nachm.
(*10912im Neue Ireneſtr. 20, 1. St. r. (*10902
die Exped.
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 18.
in ersenrenter eire ir icheane us ſend, Zie ne en te . m.
1e9h, 9. 0.,
½. J. .
geſchäftsführenden Ausſchuſſes wurden einſtimmig wieder= Unpl.: Yoele, Four (4), Paradox, Scotch Proof, Forge.
. . ½. 2.
2
(
gewählt. Für den nächſten Bundestag wurde ein be=1½—¾ Lg.
. . M.,
2
5
Großer Preis von Berlin. Die Reſultate:
ſtimmter Ort noch nicht gewählt, doch wurde beſchloſſen,
4 Z.
5
die Tagung in einem kleineren Orte Mitteldeutſchlands, Preis von Friedenau; 2200 Mark, Diſtanz 2400 Meter: 1.
. 6. N.
.V. V.
etwa in Goslar, Hildesheim oder Halberſtadt, abzuhal= Kondor (Weiß), 2. FranzAllen (Dieffenbacher), 3. Recke
* & 2 ten. Ein Feſteſſen beſchloß die Tagung. Am Sonntag (Heckert). Tot. 20:10; Pl. 14, 37, 41:10. Unpl.: Anny In=
2 2 Z.
unternahmen die Teilnehmer einen Ausflug nach Bad grain, Ulf, Abendwind, Dr. Julius, Schuldnerin, Scham=
Z.2
22
Nauheim, wo ſie Gäſte der Großh. Kurverwaltung waren. pus, Edward, Winella, Citrus. Kampf. Kopf. Sn
2 2,
Preis von Daglfing: 2300 Mark, Diſtanz 2400 Meter: 1.
Herbert (Weiß), 2. Pomeranze (Steinnagel), 3. Irländer
(Wiltſhire). Tot. 227:10; Pl. 45, 33, 18:10. Unpl.: Ang=
62
Sport, Spiel und Turnen.
nas, Ernſt Albert H., Oſterfriedrich, Unſug (4), Fuchs=
Sp. Pferde=Rennen. Stettin. Erſtes Rennen: major Sicher, 1—5 Lg. — Großer Preis von Berlinz
22.
3 2
1. Oriſſa (Lt. v. Raven), 2. Schlagwerk (Rittm. v. Bach= Ehrenpreis und 25 000 Mark, Diſtanz 2600 Meter: 1. Hrn=
.
½.2. Jeder Eug Ein. Gauss
mayr), 3. Edelfrau (Lt. v. Rothkirch), Tot. 27.10, Pl. 12, N. v. Dratelns Mine (Fiſcher) 2. Alice Wainscott (Wilt=
*1. P., 78.
14:10. Unpl.: Kabale I, Bordun. ½—1 Lg. — Zweitesſhire), 3. Angra Pequena (Dieffenbacher). Tot. 55:10: Pl.,
Rennen: 1. Mrs. Dot (Herr Ramminger), 2. Edelſtein 15, 19, 29110. Unpl.: Rotdorn, Angeli, Long Ago, Siegs
70
§ 2,&(Hauptm. Maune), 3. Raptim (Lt. Müller). Tot. 18:10. mund, Mango (disqual.). Leicht, 3—3 Lg. — Stiftungs=
2 Z 2 Drei liefen. 5—10 Lg. — Drittes Rennen; 1. Midgham Preis: Ehrenpreis und 10 000 Mark, Diſtanz 1800 Meter:
§ & 2. (Rittm. v. Schmelzing), 2. Rad Park (Lt. v. Raven),1. Geſtüt Kl.=Helles Schalmi (Helmus), 2. Morgenwind
2 ZZ EIGAEET
* & 2 3. Kent (Hauptm. Maune). Tot. 205:10, Pl, 47, 17110. (Großmann), 3. Belle Idolita (G. Treuherz). Tot. 77.10;
mil seidenen Sammel
Wappenbilder-eilagen.
& 2 2 Unpl.: Banagher II. Artiſt, Cance. 5—8 Lg. — Viertes Pl. 20 14:10. Unpl.: Erika M., Ampfer Berta Prince (4)
Mr. . 2h.
Rennen: 1. Süßes Mädel (Lt. v. Oertzen), 2. Prognoſe Kampf, 1—4 Lg. — Großes Herbſt=Beſitzerfahren: Ehren=
I,15308
(Lt. v. Raven), 3. Idiot (Lt. Prinz Bentheim) Tot. 54:10, preis und 3000 Mark Diſtan= 1800 Meter (erſtes Stechen)
Pl. 23, 14:10. Unpl.: Herkus Monte, Hunding, Jagodja. 1. Herrn Sagollas Fritzi Medium (Beſ.), 2. Brownie
kongreſſe und Verbandstage. 5—2 Lg. — Fünftes Rennen: 1. Marſhland (Lt. v. Ra= (Iskraut), 3. Fee II (Tonne). Tot. 174:10; Pl. 54, 56,
ven), (ging allein über die Bahn). — Sechſtes Rennen: 92310. Unpl.: Dr. Walhaller. Held, Leuchtfeuer, Karlchen
Bundestag der deutſchen Architekten.
1. Rabbit (Lt. v. Raven), 2. Nelly, 3. Red Beß. Tot. 2310; lauf (4). Odaliske. Idol, Biene II, Nächtlicht, Meums
— Frankfurt a. M., 5. Okt. Unter dem Vorſitz Pl. 11, 18, 13:10. Unpl.: Pruneliere, Gibraltar, Cresby, Sicher, 2 Lg.-Kopf. Zweites Stechen: 1. Fritzi Medium
(Beſ.), 2. Held (Dr. Perner), 3. Fee II (Herr Jakob)
des Geh. Baurats Prof. Frentzen=Aachen hielt der Las Palmas.
Bund deutſcher Architekten in der Römerhalle
Doppelerfolg des deutſchen Kronprin=Tot. 117110; Pl. 35, 37, 19110. Unpl.: Dr. Walhaller, Karls
ſeinen diesjährigen Bundestag ab. Aus dem Jahres=zen in Magdeburg. Die Rennen zu Magdeburg chen lauf. Leuchtfeuer, Odaliske, Brownie, Biene II (
bericht des Vorſtandes iſt zu entnehmen, daß ſich die hatten am Sonntag unter Regen zu leiden, doch war die Nachtlicht, Meum. Gegenwehr, 1—2 Lg. — Viktoria=Hans
Zahl der Ortsgruppen des Bundes im Laufe des verfloſ= Bahn am Herrenkrug gut beſucht. Der Stall des Kron= dikap; 2600 Mark: 1. Impalpable (Weiß), 2.
Teufels=
ſenen Geſchäftsjahres auf 25 erhöht hat. Zu den Beſtre= prinzen konnte mit Mooſe und Kings Love einen Doppel= maid (Wiltſhire), 3. Tmin (C. Mills). Tot. 24:10:
bungen, ſämtliche künſtleriſch tätigen Architekten Deutſch= erfolg erringen. Mooſe, der am Donnerstag in Karlshorſt 12, 12, 15:10. Unpl.: Spinetell, Starbrook, Blaufuchs=
Preis von Südende; 1600 M.
lands in einer großen Organiſation zu vereinigen, be= ſiegreich geweſen war, gewann mit Leutn. Graf Hohenau Jonny. Leicht, 4—6 Lg. —
richtete Groothoff=Hamburg über die mit dem Ver= im Sattel die Hauptkonkurrenz des Programms, die von Diſtanz 2300 Meter: 1. Dr. Karl (C. Mills), 2. Artus
band deutſcher Architekten geführten Verhandlungen. Er acht Pferden beſtrittene Siebente Magdeburger Herbſt=Tochter (M. Ringius), 3. Fieus I (Wiltfhire). Tot. 35310
habe aus den Verhandlungen auf dem Bromberger Ver= Steeple=Chaſe leicht gegen Flint und Lucky Laß. Im Ma= Pl. 18 26, 18:10. Unpl.: Jung Medium, Baron Bonds
bandstag den Eindruck gewonnen, daß durch eine Reor= növer=Jagdrennen wurde Kings Love von Leutn. v. Egan=man, Nina R., Carmen III, Seeſtern I, Queen (4). Sichen
ganiſation des Verbandes die erſtrebie Zentralorganiſa=Krieger geſteuert. Der Schimmelwalach ſchlug ſeinen ein=I29—4 Lg.
Nimbus Sieger im Prix duConſeil
Mu=
tion der Privatarchitekten innerhalb des Verbandes ſehr zigen Gegner Fortunat I ſehr leicht. Die Reſultate waren:
wohl möglich ſei. Von ſeiten des Verbandes könne der Salzwedeler Jagdrennen; Ehrenpreis und 2000 Mark, nicipal. Das bedeutendſte Ereignis der Pariſer Heroſtea
Bund auf weites Entgegenkommen rechnen. Mit beſon= Diſtanz 4000 Meter: 1. Herrn E. v. Lieres Lantry (Leutn. Campagne der mit 100 000 Francs ausgeſtattete Prix di
derem Nachdruck wurde von mehreren Seiten betont, daß Graf Hohenau), 2. Pikey (Leutn. v. Moſch), 3. Zine (Herr Conſeil Municipal, kam am Sonntag in Longchamps zur
die Selbſtändigkeit des Bundes bei einem etwaigen Zu=Herfeldt). Tot. 30:10: Pl. 19, 19110. Unpl.: Landrat, Entſcheidung. Es herrſchte unſicheres Wetter, aber der Ben
ſammengehen unter allen Umſtänden gewahrt bleiben Droma. Leicht, 3—6 Lg. — Bürger=Jagdrennen; Ehren= ſuch war ausgezeichnet. Das ſtarke Feld von 17 Pferden
preis und 2000 Mark Diſtanz 3600 Meter: 1. Leutn. von bewarb ſich um den reichen Preis. Als einziger Ausländer
müſſe.
zu dem Punkte „Wettbewerbsweſen” teilte Geheim= Haines Yamethen (Leutn. v. Egan=Krieger), 2. Gold= befand ſich darunter Fürſt Lubomirskis Moſei Kſiaze, der
Gewinner des Großen Preiſes von Baden=Baden, der
rat Frentzen mit, daß auf ſeine Verankaſſung Beratungen währung (Herr Herfeldt). Tot. 1310. Zwei liefen.
mit anderen Verbänden der bildenden Künſte ſtattgefun= Hubertus=Jagdrennen; Ehrenpreis und 2800 Mark, Diſt. keine üble Rolle im Rennen ſpielte und als Siebenter
den hätten, um einheitliche Grundbeſtimmungen für Wett=3600 Meter: 1. Dr. Heuckes Kaſſander (Herr Herfeldt), 2. endete. Nach dem Start zog Nimbus trotz ſeines hohen
bewerbe feſtzulegen. Die in Berlin abgehaltenen Ver=Alpenfex (Leutn. v. Falckenhauſen) 3. Morenga (Leutn. Gewichtes an die Spitze vor Caſſin, Fidelio, Bruleur und
handlungen ſeien erfolgreich geweſen, und der allgemeine, Graf Hohenau). Tot 35:10. Drei liefen. Sehr leicht, 2—5 dem Reſt. Nach dem Anberg rückte Bruleur auf den zweis
für ſämtliche Künſtlergruppen geltende Teil der Wett=Lg. — Siebente Magdeburger Herbſt=Steeple=Chaſe; ten Platz und Bonbon Roſe, Maſtuvu und Bavard III
bewersbeſtimmungen ſei bereits feſtgelegt. Der Bundes= Ehrenpreis und 7000 Mark, Diſtanz 5000 Meter: 1 Kron= ſchoben ſich mit ins Vordertreffen. Im Einlauf ſchloß
tag erteilte die Zuſtimmung zu den vom Vorſtand getrof=prinz Wilhelms Mooſe (Leutn. Graf Hohenau) 2. Flint Bavard III mit Nimbus auf. Zwiſchen den beiden Pfen
fenen Maßnahmen. Nach dem Bericht des Geheimrats (Leutn. Frhr. v. Wangenheim), 3. Lucky Laß (Leutn. von den kam es zu einem ſcharfen Endkampf. in welchem Monſ
Frentzen werden nun die verſchiedenen Fachgruppen die Moſch) Tot. 75110; Pl. 25, 18 30:10. Unpl.: Emma Oli= Aumonts Nimbus (M. Henry) mit einer Länge gegen Bas
vard III (Lane) Sieger blieb. Zwei Längen zurück endete
Sonderbeſtimmungen für ihre ſpeziellen Gebiete aus= via, Glenmorgan, Kiriquette, Chanoine, Lynch Law. —
zuarbeiten haben. Bei dieſer Gelegenheit ſoll ein Antrag Manöver=Jagdrennen; Ehrenpreis und 20000 Mark, Diſt. Fidelio (J. Reiff), der Bonbon Roſe zum Schluß noch das
Brurein=Berlin auf Berückſichtigung des zweiſtufigen 3600 Meter: 1. Kronprinz Wilhelms Kings Love (Leutn. dritte Rennen entriß. Tot. 46:10; Pl. 20, 30, 24110.
sr. Berliner Armee=Geväckmarſch. Das genaue Reſul=
Wettbewerbes — allgemeiner und engerer Wetbewerb —v. Egan=Krieger), 2. Foriung I (Leuin. Brandhorſt),
zur Diskuſſion geſtellt werden. Von Berliner und Dtes=Tot. 12110. Zwei liefen. Sehr leicht. — Ultimatum; 3200 tat war: 1 Wilh. Albert (S.=K. Komet=Leipzig) 5.571121a
dener Mitgliedern lagen Anträge vor, im Jahre 1914 oder Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Herrn H. E. Kappels Haſta 2. Paul Schulze=Potsdam (Gefr. im Garde=Jägerbatalls
ſpäter eine Große Ausſtellung für Baukunſt” in Berlin! (Bleuler) 2. Siler (Vivian), 3. Jofra (Mae Farlane). lon., 2. Komp.) 6205.14: 3. Bendick l=Berlin (A S.=K.
unter der Führung des Bundes zu veranſtalten mit Ein=Tot. 28110; Pl. 13, 16, 17:10. Unpl.: Erle, Barika, Iſolde, getarier) 6*11;02; 4. Bendick III=Berlin (A. S.=U. Veges
tarier) 6214:52; 5. Otto Klein=Berlin 6*15:01: 6.
Bell=
ladung aller, auch dem Bunde nicht angehöriger nam= Megas, Ave Maria. Sicher, ½ Lg.
Düſſeldorf. Hildener Hürdenrennen; 2000 Mark, dick II=Berlin (A. S.=K. Vegetarier) 6117118: 7. Fritz
hafter Baukünſtler. Der Antrag fand zunächſt,
nament=
lich bei den ſüddeutſchen Vertretern, wenig Gegenliebe. Diſtanz 2800 Meter: 1. Herrn Stemanns Betane (Kühl), bicht=Zehlendorf 6:23:10: 8. Leo Kryſtek=Berlin (Schönen
Die Intereſſen der ſüddeutſchen Mitglieder würden durch2. Donnerwetter (Printen) 3 Meg Dods (Gädicke) Tot. berger F.=K. Voruſſia) 6:29145; 9. J. Mar Arthur=Dre
eine Ausſtellung in Berlin kaum berührt. Sie empfahlen 27110; Pl. 11, 10310. Unpl.: Fritz Maubourguet. Sicher, den (B. S.=K. Komet) 6.35:29; 10. Mar Nauber=Berli
vielmehr die Ausſtellung von lokalen oder Landesausſtel=1¾ Lg.-Kopf—½ Lg. — Ludenberg=Jagdrennen; 2000 M., 6.36212. Innerhalb der Maximalzeit von 7½ Stunden
lungen, die durch Wanderausſtellungen zu unterſtützen Diſtanz 3000 Meter: 1. Herrn Rieges Talmont (Newey), erreichten 45 Geher das Ziel. Dem Sieger überreichte
wären. Es wurde ſchließlich doch eine Kommiſſion mit 2. Footmark (Surſon), 3. Roſy (Dyhr). Tot. 19110: Pl. Major Kortegan als Vertreter des Preußiſchen Kriegsd
miniſteriums der von dieſem geſtiſteten Wanderpreis. Belel
dem Vorſitzenden der Ortsgruppe Berlin, Architekt Arnold14, 30:10. Unpl.: Mobile (gef.). Ueberlegen, 15—20 Lg.
Hartmann=Grunewald, an der Spitze, gewählt, die Aperwald=Handikap; 2800 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. der ereigneten ſich verſchiedene Unfälle auf der Strecke, Und
nähere Vorſchläge für die in Berlin zu veranſtaltende Aus= Herrn Hungers Potoskaff (Kühll 2 Patſy (Davies), 3. auch nach Paſſieren des Zieles machte mancher der
Teil=
ſtellung ausarbeiten ſoll. Die Karlsruher Delegierten Roe Fleuri (Fiſcher). Tot. 39110; Pl. 12, 11:10. Unpl.: nehmer ſchlapp, ſo daß die Freiwillige Radfahrer=Sani
teilten mit, daß die Bundesmitglieder anläßlich des hun= Ghislaine, Briar. Truſh. ½—½ Lg. — Himmelgeiſt=Jagd= tätskolonne und der Stadionarzt alle Hände voll zu tun
dertjährigen Stadtjubiläums 1915 dort eine Landes=Archi=rennen; 5000 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. Herrn von hatten. Verſchiedene der von Schwächeanfällen
Betroffe=
tektur=Ausſtellung veranſtalten würden. Gegen die beab= Bennigſens Nicht doch (R. Francke), 2. Importe (K. Ho= nen mußten ins Krankenhaus übergeführt werden. —
ſichtigte Einführung amtlicher Tarämter wurde die Ab=loubeck) 3. St. Sabine (Hammer). Tot. 36:10; Pl. 43 bisherigen Sieger des Gepäckmarſches ſind: 1905: Emmen
ſendung einer Eingabe an die zuſtändige Behörde be=15:10. Unpl.:The Wip, Knappe (4), Flora Fina. 1—/—3 rich Rath=Prag 631; 1906: M. Artur=Berlin 6258: 190
ſchloſſen, da durch die geſetzliche Einführung der Tax=Lg. — Preis der Stadt Düſſeldorf; Ehrenpreis und 20 000 Em. Rath=Prag 6141; 1908: Em. Rath=Prag 63632
ämter eine Schädigung der privaten Bautätigkeit infolge Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1. Herrn Thiedes Germania I 1909: Emmerich Rath.=Prag 6:16:50, 1910: A. Schulze
Verminderung des Realkredits befürchtet wird. Zur be= (Newey), 2. Hadrian (Hammer), 3. Juriſt (E. Francke). Dresden 6:23:29,1. 1911: B. Buſch=Berlin 6113:25,1, 1912a
vorſtehenden reichsgeſetzlichen Regelung über Führung des Tot. 70:10; Pl. 25, 43, 26:10. Unpl.: Grace (4), Gras= R. Wilmsmeyer=Düſſeldorf 622:30,6.
* Fußball. Am Sonntag ſtand die erſte Mannſchaft
Baumeiſtertitels kam der Bundestag nach längerer Aus= mücke, Reichsritter, Livadia, Oberleutnant, Raubgeſell,
1½ Lg. — Ratinger Hürdenrennen; des F.=C. Teutonia 1911 Weiterſtadt der kombinierten
ſprache zu der Anſicht, den Erfolg der eingeleiteten Schritte Clou, Silvia. ½
abzuwarten, die dahin abzielen, daß zukünftig der Titel3000 Mark, Diſtanz 2800 Meter: 1. Herrn H. Neumanns zweiten und dritten Mannſchaft des Darmſtädter Spolt
„Baumeiſter” nur den künſtleriſch tätigen ſelbſtändigen Buoy and Gull (Printen), 2. Uranus (Dyhr), 3. Shan= Klubs 1905 im Rückſpiel gegenüber und gewann 4:2 Tolen
Am Sonntag ſpielte die erſte Mannſchaft der Turns
Architekten zugeſprochen werden ſoll. Nach Mitteilung non Lad (Kühl) Tot. 18210; Pl 15, 28110. Unpl.:
Nor=
des geſchäftsführenden Ausſchuſſes beſteht Ausſicht, daß ton Con, Waldleß, Alibi. 5—4—6 Lg. — Vollmerswerther gemeinde Beſſungen gegen den vorjährigen Gaue
der Bundesrat die Entſcheidung im Sinne der Privat= Flachrennen; 2000 Mark, Diſtanz 2000 Meter: 1. Mr. R. meiſter Turnverein Pfungſtadt und konnte ihn mit
architekten treffen wird.
A. Waughs Moslem (H. Teichmann), 2. Balagan (Da=ſchlagen.
zu neuer, intensiver Tätigkeit anzuspornen. Alle
Halsfrei
Unreinheiten der Haut werden dadurch entfernt.
ist die Mode für Kleider und Blusen. Ein gepflegter,
In allen einschlägigen Geschäften erhältlich. —
schöner weisser Hals ist daher der Wunsch jeder
Frau. Lecina-Seife” ist das beste Mittel, einen
Preis 50 Pfg.; 3 Stück M 1.40.−
schönen Hals zu bekommen. Sie macht vermöge
Alleiniger Fabrikant:
ihres Gehaltes an Lecithin ihn weich,
ge-
schmeidig und zart. Das ‟Lecithin der Seife
Ferd. Mülhens, Köln a. Rh.
hat ausserdem die charakteristische Eigen-
(Gegr. 1792).
schaft, direkt in die Poren der Haut
ein-
zudringen und die erschlafften, ermüdeten
Hautgelässe
Teettd
Steis
(
ſelfe
S.177.
Z
Fart
[ ← ][ ][ → ] Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktoler 1913.
Seite 19.
Darmſtädter Sportklub 1905. Das Spiel, metern beendet. Der deutſche Geſandte S. E. Graf
das am letzten Sonntag auf dem Sportplatz am alten Schwerin und der luremburgiſche Abgeordnete Herr
Luftfahrt.
Schießhauſe zwiſchen den beiden erſten Mannſchaften des Maurice Pescatore hatten mit zahlreichen Mitgliedern
Berliner Herbſt=Flugwoche.
D. S.=C. 1005 und des Fußballvereins Frankenthal ſtatt= des Automobile=Clubs Luxembourgeois ſich am Ziel
ein=
ſfand, endete mit 4:0 Toren zugunſten der Einheimiſchen. gefunden und bewillkommneten die Sportsleute. Nachdem
sr. Am Samstag, dem vorletzten Tage der Berliner
Wirhauſen. Zum zweiten Verbandsſpiel hatte die Wagen alle eingetroffen waren, fuhren ſie nach der Herbſt=Flugwoche, beſchränkte ſich die Mehrzahl der
Flie=
aam Sonntag der F.=C. Union den F.=C. Olympia Champagnerfabrik Mercier wo den Teilnehmern der ger auf den Dauerflug. Der angeſetzte Montage=Wettbe=
Worſch als Gegner. Die erſte Mannſchaft ſpielte in Fahrt ein Willkommentrunk gereicht wurde. In der ge= werb fiel aus, da ſich nur Laitſch gemeldet hatte und die
WWixhauſen und ſiegte mit 3:0. Das Spiel der zweiten räumigen Halle fanden die Wagen ausgezeichnete Unter=übrigen auf dieſe Konkurrenz als ausſichtslos verzichteten.
Mannſchaft, das in Lorſch ausgetragen wurde wurde mit kunft. Um 6 Uhr war in dem gemütlichen Klubheim des Den längſten Einzelflug erzielte Remus mit 4 Stunden
:2 gewonnen. — Am nächſten Sonntag treffen ſich zum Automobile=Clubs Luxembourgeois die Begrüßung der54 Minuten. Von der Differenz der Geſchwindigkeiten
dritten Verbandsſpiel der F.=C. Union mit Fußballverein Gäſte durch den Abgeordneten Herrn Maurice Pescatore, lagen bis zur Bekanntgabe der offiziellen Reſultate nue
auf die der Vorſitzende des Heſſiſchen Automobilklubs die Geſchwindigkeiten von Thelen und Lindpaintner vor.
Arheilgen,
Herr Aſſeſſor Zimmer, in längerer Rede und einem Hoch Thelen erzielte im Langſamfluge 72,5 Kilometer und im
auf den luxemburgiſchen Klub antwortete. Die Damen Schnellfluge 103 Kilometer, ſo daß ſeine Differenz 30.5
Südweſtdeutſche Zuverläſſigkeitsfahrt.
des luxemburgiſchen Klubs bewirteten darauf die Gäſte in Kilometer beträgt. Lindpaintner flog am langſamſten mit
der liebenswürdigſten Weiſe Am Abend fand zu Ehren 80 Kilometer und am ſchnellſten mit 107 Kilometer (Diffe=
(Erſter Tag.)
der Konkurrenten auf dem Paradeplatz ein Konzert durch renz 27 Kilometer); Rupp erzielte 70 Kilometer und Krie=
* Luxemburg, 4. Oktober.
die Kapelle Mercier, gegeben von dem Luxemburger Auto= ger 85 Kilometer im Langſamfluge. Von beiden fehlen
Tiefer Friede lag heute früh noch über der heſſiſchen mobilklub, ſtatt.
die Höchſtgeſchwindigkeiten. Beim Höhenflugwettbewerb
Reſidenz. Kaum ein Menſch in den weiten Straßen; nur
Soweit bis jetzt von dem ſtark beſchäftigten Arbeits= erreichte Stiploſchek 4070 Meter. Sein vor einigen Tagen
der muſikaliſche Bäcker läßt ab und zu ſein Liedchen er= ausſchuß zu erfahren war, befinden ſich die folgenden Wa=erreichter Höhenflug von 4080 Meter iſt dagegen für und
Uingen — aber drüben auf dem Exerzierplatz herrſcht ſchon gen noch ohne Strafpunkte: Büſſe=Offenbach auf Adler, gültig erklärt worden, da er nicht innerhalb der
Konkur=
neges Leben. Lichter tauchen auf und verſchwinden wie= Dipl.=Ing. Müller=Darmſtadt auf Protos, Goebel=renzzeit beendet wurde. Im Dauerflugwettbewerb
erziel=
der, Menſchen eilen in reger Tätigkeit im Exerzierhaus hin Gießen auf Adler. Fay=Darmſtadt auf Preſto, Baetge= ten die beſten Zeiten: Remus mit 2 Stunden 34 Minuten,
Reiterer mit 2:26:00, Kanitz mit 2118:00, Schulz mit 2:30
und her. Es ſind die Fahrer; ſie legen die letzte Hand an Magdeburg auf Benz.
ichre Wagen, und wie der Rennreiter bei ſeinem Pferde,
und Stiploſchek mit 2116.
(Zweiter Tag.)
ehhe er zum Start geht, noch einmal Sattel und Zaumzeug
Der Schlußtag der Flugwoche in Johannisthal war
nachſieht, ſo prüfen ſie noch einmal mit kundiger Hand Mut=
* Freudenſtadt, 5. Oktober.
von der Witterung weniger begünſtigt, wie die
vorange=
jern und Schrauben, ob alles ſitzt. Denn gleich ſoll die
Der zweite Tag begann unter günſtigeren Auſpizien, gangenen Tage und wegen des regneriſchen Wetters
unter=
ſroße Fahrt beginnen. Gutes Wetter ſcheint zu werden, was das Wetter anbelangt, als der erſte. In der Nacht blieben auch die von Stiploſchek beabſichtigten
Rekordver=
henn ein klarer Sternenhimmel wölbt ſich über dem wei= niedergegangener Regen hatte die Straßen feſt gemacht, ſuche um den Höyenweſtrekord und die weiteren
Paſſagier=
ten Feld. Doch kaum beginnt das Frührot ſich über der war aber gegen Morgen hellem Wetter gewichen. Pünkt=Rekordverſuche Sablatmgs. Bis 4 Uhr wurde um die
Lanne zu zeigen, da rattern auch ſchon die erſten Motore, lich um 7 Uhr 30 Minuten erſchien der erſte Wagen am Dauerkonkurrenz geflogen, in der nachſtehende Reſultate
imd in flotter Fahrt ſauſen die Wagen über den taufriſchen Start vor der großen Packhalle der Champagnerfabrik erzielt wurden: Remus 54 Min., Kießling 3. Reiterer 50.
Blatz zum Start.
Mercier in Luxemburg, wo ſich die Herren vom Luxem= Schulz 51, Krieger 21, Grunert 14, Kohnert 45, Stiploſchek
Seine Durchlaucht Prinz Otto zu Schaumburg= burger Klub zu herzlicher Verabſchiedung von den Heſſen 52, Schwandt 40, Kanitz 26, Wrobel 8, Kammerer 35, E.
L ippe, ſowie weitere Mitglieder des Heſſiſchen Auto= eingefunden hatten. Früh um 5 Uhr bereits war der Lei= Stoeffler 12 und Fiedler 16. Von dieſen ſtieg Reiterer
taobilklubs hatten ſich hier eingefunden.
tungswagen mit dem Zielrichter vorausgefahren, um die während des Fluges auf 2000 Meter Höhe. Die vom
Pünktlich um 6 Uhr geht der erſte Wagen ab, und ge= Wegmarkierung zu beſorgen. Die Konkurrenten waren Kriegsminiſterium offenen Konkurrenzen um die größte
tau in Abſtänden von 2 zu 2 Minuten folgen die übrigen vor 8 Uhr alle auf der Tour ſie überquerten die Moſel Steigfähigkeit beſtritten E. Stoeffler und Thelen. Der
euf den durch den vorausfahrenden Leitungswagen mittels nach Ueberſchreiten der deutſchen Grenze bei Diedenhofen erſtere erreichte mit 200 Kilogramm Belaſtung die
vorge=
wter Pfeile und blauer Flaggen einwandfrei markierten zum zweiten Male, paſſierten das Kaiſerſchloß Urville und ſchriebenen 800 Meter Höhe in 12 Min.; Thelen dagegen
Estraßen. Freilich, der Markttag, an dem die fleißigen erreichten auf den vorzüglich angelegten, geraden napoleo= bereits in 7 Minuten. Der Letztere ſtartete dann um die
Criesheimer und Büttelborner die Stadt mit der nötigen niſchen Straßen ducch das wellige Lothringer Hügelland größte Tragfähigkeit und kam in neun Minuten mit 300
Klenge Gemüſe verſorgen, legt den Fahrern manches Hin= vor 9 Uhr ſchon Metz, unſere ſtolze Feſte an der Weſt= Kilogramm Velaſtung auf die gleiche Höhe. Er dürfte
da=
deernis in den Weg. Mehr noch der Nebel, der vor Groß= grenze. Geübte Fahrer hatten hier Gelegenheit, aus ihrem mit beide Preiſe gewonnen haben. Die offene Rennkon=
Gerau einen dichten Schleier über den Weg breitet und Motor herauszuholen, was drin ſaß, ſo daß recht gute kurrenz wurde nur von den beiden Wrightmaſchinen
be=
kieſen das ganze Rheintal hindurch bedeckt, ſo daß nur Zeiten erzielt wurden und für die äußerſt ſchwierigen ſtritten, von denen die von Wrobel geführte in 16 Min.
n it äußerſter Vorſicht gefahren werden kann, zumal auch Serpentinen des Schwarzwaldes vorgeſorgt werden 35 Sek. die beſte Zeit erzielte, da Kammerer 29 Min. 58,2
de Straßen durch die niedergehende Feuchtigkeit ſich mit konnte. Dieſem ging es am Mittag über die Feſtungen Sekunden gebrauchte. Im Vorgaberennen gewann Ingold.
ſemner glitſchigen Decke überziehen. Auch das übliche Auto=
Pfalzburg, Zabern und Straßburg, die ſich im hellen in 14:51,3 gegen Wrobel in 16142,1. Den Schluß des
Mee=
pach bleibt nicht aus, das zwei Wagen zum Ausſcheiden Sonnenſchein wundervoll präſentierten, ohne Unfall zu.
tings bildete ein Match zwiſchen Stiploſchek und Ingold
zwingt, da ſie Schaden genommen hatten. Wundervoll
Der prächtigſte Teil der Fahrt, zugleich aber auch derüber die 20 Kilometer=Strecke. Dabei iſt zu erwähnen,
p äſentierte ſich dann aber der Hunsrück, der von Weiler
am in ſtrahlendem Sonnenlichte die herrlichſten Farben des anſtrengendſte kam geſtern abend, wo der Kniebis mit daß Stiploſchek mit 150 Ps=Motor von vornherein der
ſeinen 1012 Meter Höhe auf teilweiſe ſehr ſchmierigen Ueberlegene war und auch in 10101 gegen Ingold, der
erbſtes zeigte.
Kurz nach 10 Uhr war der letzte Wagen ſchon über die Straßen mit Steigungen bis zu 20 Prozent erklommen 11:03,7 gebrauchte, gewann.
Moſelbrücke bei Bernkaſtel gekommen. Nun ging es in ward. Zwei weitere Wagen mußten hier den Kampf
in=
ſtotter Fahrt in die ernſte Eifel hinein mit ihren pracht=folge eingetretener Defekte aufgeben. Die übrigen waren
Ze
nee
vollen welligen Straßen. In dem Städtchen Prüm war gegen 6 Uhr alle am Ziel im Waldluſthotel zu
Freuden=
eee
Geen Gogen
der nördlichſte Punkt der Fahrt erreicht. Dann bog der ſtadt, wo ein fröhliches Mahl die ſehr angeſtrengten Teil=
S
Beg nach Süden ab, und bei Dasburg wurde die lurem= nehmer der Fahrt erquickte.
LateHlände
2
whel
Die Zahl der Fahrer, die bis jetzt noch ſtrafpunktfrei
(*3u5
purgiſche Grenze überſchritten.
Sige
Auf. 9
Won hier an hatte der Automobile=Club Luxembourgeois ſind, beträgt nunmehr nur noch 4; die Herren Baetge=
N
die
60. 100 Pfg.
di Führung übernommen, die ganz ausgezeichnet funk= Magdeburg auf Benz. Fay=Darmſtadt auf Protos;
inolende
nichtfetfende
(omsbtenge
2
i nierte. Um 1 Uhr 51 Minuten gelangte der erſte Wagen Goebel=Gießen auf Adler; Dipl.=Ing. Müller=
Hautcréme
S
ues Ziel und hatte damit ſeine Tagesetappe mit 346 Kilo= Darmſtadt auf Protos.
e e e
VII, 18175)
Na55Ta.
Kiefern=Brennholz
Vervielfältigungs-
kurz geſchnitten, prima trocken, daher
Büro
1. Schwarten od. Klötzchen, direkt zum Ankeuern verwendbar, liefert
Inh. S. Guttmann
per Zentner Mk. 1.40 inkl. Oktroi frei Keller
Wendelstadtstr. 26
Karl Schimmer,
Telephon 1679.
Telephon 212. Heinheimerstrasse 76.
1889a)
(20255a
Schrei bmaschinen-
Arbei ten
Diktate
Geſchafts=Groffnung und =Empfehlung. in separatem Raum
Vervielfältigungen
Einem verehrlichen Publikum, ſowie werter Nachbarſchaft,
ohne Fettrand.
r unden und Bekannten die ergebene Mitteilung, daß ich
Zeugnis-Abschriften
Dornheimer Weg 11
schneII-sauber
uim Wurst- u. Fleischwaren-Spezialgeschäft) diskret-billis:
töffnet habe. Spezialität: Oberhessische Wurstwaren. Es
ind mein eifrigſtes Beſtreben ſein, durch Lieferung von nur prima
Pere, ſowie prompte und relle Bedienung mir die Zufriedenheit
Stickereich
nt s jeden Kunden zu erwerben ſuchen und bitte um geneigten Zuſpruch.
für Kleider in jeder Art fertigt
90t)
Hochachtungsvoll
als Spezialität
Fritz Hofmann, Dornheimer Weg 11.
H. Front
Stickerei-Atelier
Eliſabethenſtraße 10. Tel. 1951.
Wanderer-
Motorrad
In Deuische Rasternlingen
1½ PS., ſehr gut laufend, doppelte
Federung, ſofort zu verk. Täglich
für jeden Apparat (auch Gillette) zu ſehen Wienersſtr. 74. (*10893
passend, grösste Schnittfähigkeit Zu verk.: Ein gebrauchtes Break,
noch in gutem Zuſtande,
per Stück 20 u. 25 Pfg. mit Kaſten, beſonders für
Bäcker=
geeign. Zu erfr. i. d. Exped. (*10870
10 Stück 180 u. 250 Mk.
5g
We
Ue
Eiserne Oefen
Umenl Elisabethenstrasse Nr. 9, billig zu verkaufen. 1 mit Wärm=
Generalvertretung für Frankfurt am Main und
Teleph. 886. 18895aröhre, 1 Dauerbrenner, 1 kl. Bügel=
Marfümerie F1 dalh,
Umgebung: Wilhelm Mohr, Gartenſtraße 99.
ofen. Wo? ſagt die Exp. (*10892I,20772)
Basierapparate in größter Auswahl von 1 Mk. an.
[ ← ][ ]
Nummer 237.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 7. Oktober 1913.
Seite 20.
Hesterder Poltel. u. Seinehunt gerein
Auffur!
Sitz: Darmſtadt.
Sonntag, den 12. Oktober 1913, von vorm. 9 Uhr ab,
Die Unterzeichneten haben ſich entſchloſſen, die
findet auf dem Sportplatze der Windmühle eine große
100. Wiederkehr des Völkerfrühlings von 1813,
A
der Befreiung unſeres Vaterlandes von jahrelanger Fremdherrſchaft,
interne Polizei- u. Schutzhunde-Hauptprüfung
feſtlich zu begehen. Für die Feier ſind die Tage der für die Kämpfe
2
eneri
ſtatt. Gemeldet ſind 18 Hunde, wovon 9 am Vormittag und 9
unſerer Vorväter entſcheidenden Schlacht bei Leipzig gewählt worden.
Beste brotschneldr
von nachmittags 3 Uhr ab vorgeführt werden. Nach der Prüfung
Es werden ſtattfinden:
maschine Ger
iſt im Saale der Windmühle Preisverteilung mit daran ſich
an=
äegenwrartc S
ſchließender gemütlicher Unterhaltung. Programme zum Preiſe
Freitag, den 17. Oktober, abends 8½ Uhr, im Kaiſerſaal: Vortrag
von 50 Pfg. berechtigen zur Beſichtigung für den ganzen Tag.
des Herrn Profeſſors Dr. Baur über „Die Schlacht bei
00
Ohne Programm hat niemand Zutritt! Dieſer Vorführung
Leipzig”, mit Vorträgen der Geſangsabteilung des
Militär=
geht am Samstag, den 11. ds., nachmittags, eine Uebung voraus,
Anwärter=Vereins.
Treisik.5
welche die Verwendbarkeit des Polizeihundes im Sanitäts=
Samstag, den 18. Oktober, abends 8½ Uhr, in der Turnhalle am
dienſt vor Augen führen ſoll und die außer Konkurrenz ſteht.
Woogsplatz: Hauptfeier, beſtehend aus: Anſprache des
Marta wird jederzeit
Treffpunkt 3 Uhr auf dem Ackerfeld unweit der Hirſchköpfe ſüdlich
Herrn Profeſſors Dr. Karl Berger, Feſtſviel „Aus großer
praktisch vorgeführt
des Brunnersweges. Es werden daſelbſt gezeigt: Naſenarbeiten,
Zeit” (Lebende Bilder), Vorträgen des Sängerchors des
Sanitätsübung und Waſſerarbeit der Polizeidienſthunde. Für
Darmſtädter Lehrervereins und der Kapelle des
Leibgarde=
ortsanſäſſige Mitglieder gilt dieſe Bekanntmachung als Einladung
Infanterie=Regiments Nr. 115 uſw.
und wird um recht zahlreiches Erſcheinen gebeten.
(20908is
Außerdem Freudenfeuer auf dem Bismarckturm.
Mietschmann
Der Vorstand.
Gäſte willkommen!
Sonntag, den 19. Oktober, nachmittags 2¼ Uhr: Aufſtellung des
Ludwigstrasse 10.
Feſtzugs der Darmſtädter Vereine am Paradeplatz.
Nachmittags 3 Uhr: Abmarſch des von Militärkapellen
begleiteten Zugs durch die Rheinſtraße, Wilhelminenſtraße,
Gelegenheitskauf!
Eliſabethenſtraße, Schulſtraße, Nieder=Ramſtädterſtraße nach
Musik-Verein.
dem Bismarckturm auf dem Dommersberg. Daſelbſt Anſprache
Echtes
des Herrn Profeſſors Kiſſinger.
Die Konzert- und Hauptprobe-Karten für 1913/14
Abends 8½ Uhr in der Turnhalle am Woogsplatzt
werden den Mitgliedern in der ersten Hälfte des Oktober in
Geſellige Vereinigung mit turneriſchen Darbietungen,
noch=
die Wohnung zugestellt. Zugleich damit werden die
Mitglieder-
maliger Aufführung des Feſtſpiels „Aus großer Zeit”,
Muſik=
beiträge für 1913/14 erhoben. Wir ersuchen, Vorkehrung zu Ter lohhulbbund
treffen, dass die Karten gegen Zahlung des Beitrags
jeder-
vorträgen uſw.
(20843imd
billig zu verkaufen
zeit abgenommen werden können.
Wir laden alle Einwohner Darmſtadts zur Teilnahme an dieſe
Frankfurterſtr. 6, 2. St.
Die Zinsscheine Nr. 7 können mit je 3 Mk. in Zahlung
Feier ein und bemerken, daß der Zutritt unentgeltlich iſt.
gegeben oder bis 15. Oktober in dem Bankgeschäft von Friedrich
Zaun, Luisenplatz 1, eingelöst werden.
20845
Numerierte Karten für den Vortrag „Die Schlacht bei Leipzig
Speischariolen-
und die Hauptfeier am Samstag ſind vom Dienstag, den 14. Oktober
Der Vorstand.
ab an folgenden Stellen zu haben: Im Stadthaus, Zimmer 39, im
Industrie
Verkehrsbureau, bei Herrn Kaufmann Möſer, Ruthsſtraße 24 beim
Katholiſcher Frauenbund.
Sonntag, 12. Oktober, abends um 5 Uhr in dem großen gut auserleſene Ware für den Hausmeiſter der Turngemeinde und im Zigarrengeſchäft Mylius
(B20378 Winterbedarf, liefert zu bill. Preiſen Herdweg 2. Zur Feier am Sonntag abend ſind ab Freitag, den
Saale des Geſellenvereins, Friedrichſtraße 30:
Georg Rapp,
17. Oktober, Eintritts=Karten im Verkehrsbureau erhältlich. Mehr
Deutſche Hundertjahrfeier
Arheilger-Mühlchen, Tel. 757. 20795a als 2 Karten werden an eine Perſon nicht abgegeben.
(Teeabend)
Die hieſigen Vereine, Innungen uſw. fordern wir auf, bis
ſpäteſtens Freitag, den 10. Oktober, dem unterzeichneten Oben
wozu die Frauen und Jungfrauen unſerer Stadt hiermit freundlichſt
bürgermeiſter mitzuteilen, ob und mit wieviel Perſonen ſie ſich an
eingeladen werden.
Der Vorſtand.
Kartonen! dem Feſtzug beteiligen wollen.
Industrie,
Der Zug wird durch die Turnerſchaft aufgeſtellt und wie folgt
Malter Mark 4.50. geordnet: Jung=Darmſtadt, Kriegervereine mit den Veteranen an
Laßt eure Kinder nicht impfen!
der Spitze, Turnerſchaft und weiterhin alle übrigen Vereine in der
Beſtellungen werden bei
Reihenfolge, wie ſie ſich auf dem Stadthauſe gemeldet haben werden
Mittwoch, den 8. Oktober, abends 8½ Uhr,
Gg. Eckel, Darmstadt, Die Vereine werden ausdrücklich gebeten, den Anmarſch zum Parade
Wingertsg. 10
im Fürſtenſaal, Grafenſtraße 20
platz und den Abmarſch von dort geordnet zu vollziehen. Die anl
2.
icht
entgegengenommen.
I
(B20894 dem Feſtzug beteiligten Körperſchaften erhalten im Verhältnis ihre
Lichtbildervortrag über Qapfſchaden
Prima (10666ima Stärke Karten zur Feier am Sontag abend zur Verfügung geſtelle
vom Schriftſteller Hugo Wegener, Frankfurt a. M.
Darmſtadt, den 3. Oktober 1913.
(20707sis
Freie Ausſprache, zu der die geſamte hieſige Aerzte=
Dr. von Ewald, Staatsminiſter. von Plüskow, Generalleutnant
ſchaft und die Geſundheitsbehörden beſonders eingeladen ſind.
und Diviſionskommandeur.
von Hombergk zu Vach,
An
Impfzwangsgegner=Verein
Eintritt frei!
Miniſter des Innern.
Dr. Gläſſing, Oberbürgermeiſter,
Suelscharbeſich
Geſchäftsſtelle: Schloßgartenſtr. 5, II.
20850)
Dr. Dr.=Ing. Braun,
Lerch, Reallehrer.
Induſtrie
Finanzminiſter.
Koſtenloſer Rat und Auskunft in allen
Impfange=
handverleſen, eigenes Gewachs,
Fey, Provinzialdirektor.
Mueller, Bürgermeiſter.
legenheiten täglich von 5—7 Uhr abends. Tod oder
Erkrank=
liefert zu den billigſten Tagespreiſen
Hauptmann a. 1. s. Lotheißen
W. Ackermann,
ungen nach erfolgter Impfung wolle man uns ſofort melden.
Chefredakteur der Heſſiſchen
für die Freiwillige Sanitäts=
Diefenbach, Pankratiusſtr. 7.
Landeszeitung.
Hauptkolonne vom Roten Kreug
Profeſſor Dr. Baur,
Dr. Willy Merck
für die Kreisgruppe des Deutſchen
in Seſchntaſehn
für den Landesverband des
Flottenvereins.
auf Lehmboden gewachſen, in vor=
Deutſchen Flottenvereins und die
S
E. Behre
züglich kochender, handverleſener
Ortsgruppe des Deutſchen Oſte
Ware. 100 kg 5 Mk. frei Keller. Chefredakteur des Darmſtädter
markenvereins.
Täglichen Anzeigers.
Gottfr. Bundschuh,
Frau Dr. Willy Merck
Rechtsanwalt Dr. Bopp
Lengfeld.
Bürger-Keller.
(20903a
für den Landesverband des
für die Ortsgruppe des Deutſchen Deutſchen Frauenvereins vom
Faſt neuer
Wehrvereins.
ger ke
Roten Kreuz für die Kolonien
Amtsgerichtsrat Breidenbach
Winterüberzieher
Rektor Geh. Hofrat Prof.
für die Vereinigung der Reſerve=
Salon-Damen-Orchester.
(gr. Fig.) zu verk. Händler verb.
Dr. Müller
und Landwehroffiziere.
*10911) Heidelbergerſtraße 93.
für die Großh. Techn. Hochſchule
Dir.: JOSEF ScHMID L.
Dr. Buſchmann
Kommode, pol., 6 Rohrſtühle, Chefredakteur der Darmſt. Ztg. Frau Oberkonſiſtorialpräſident
Stets freier Eintritt. (20437a
11 Nähtiſch, alles gut erh., 1 eiſ.
D. Nebel
Profeſſor Dr. Finger
Regulierfüllofen wegen Umzug.
(*108s2 für die Darmſtädter Turnerſchaft, für die Ortsgruppe des Deutſchen
Näh. in der Exp.
Frauenvereins vom Roten Kreuz
Profeſſor Dr. Gaul
für die Kolonien.
für den Verein für Verbreitung
Profeſſor Dr. Roller
von Volksbildung.
Konditorel u. Café
für den Darmſtädter Oberlehrer
Lehrer Gerbig
Spezialität:
Ludwigshöhe.
verein.
(2675a.
für den Darmſtädter Lehrerverein.
A
S
Miniſterialkanzliſt Salomon
Jeden Mittwoch und Samstag
Baum-
Sco
Geh. Juſtizrat Grünewald
66 5
für die Abteilung Darmſtadt der für den Miltär=Anwärter=Verein=
Jes
ee
Kur-Konzert.
Skuchen
Deutſchen Kolonialgeſellſchaft.
Fräulein M. Schweisgut
für den Darmſtädter Lehrerinnen=
Eintritt 30 Pfg. 10 Abonnementskarten (inkl. Stener) Mk. 2.—
Profeſſor Kiſſinger
Felix Hecker
verein.
(B20527. Soderstrasse 2. Am Kapellplatz. für die Ortsgruppe des
Jung=
ſind zu haben im Verkehrsbureau und an der Kaſſe.
deutſchland=Bundes.
Geh. Schulrat
Telephon 122. (19509a
Prof Dr. Schweisgut
Mittwoch, den 8. Oktober 1913:
Generalleutnant Korwan
Empfehle
für den Heſſiſchen Landgsverein für die Ortsgruppe des Allgeſt
Deutſchen Schulvereins.
f. Münchner Exportbier
vom Roten Kreuz.
mit vollem Aroma, aus der
Dr. Waldaeſtel
Frau Profeſſor Lenz
Bürgerbrauerei, München.
für die Frauenortsgruppe des All= Chefredakteur des Darmſtädter
Se betzelsuppe
pr. Erbacher Lagerbier
gemeinen Deutſchen Schulvereins. Tagblatts u. für den
Landes=
aus der Brauerei J. Wörner,
verein Heſſ. Zeitungsredakteure.
Hauptlehrer Löſch
Erbach i. Odenw. Verſ. i. Flaſchen
für den Darmſtädter Lehrer=
Hauptmann Waldecker
nach all. Stadtteilen d. Bierdepot
Dienstag abend 7. Oktober: Bratwurstschmaus.
ſängerchor.
für die Vereinigten Kriegervereine.
Stromberger
31 Landwehrſtraße 31.
Ragssäsſäctett
Feinſtes Lagerbier. : Verſand in Flaſchenbier.
Telephon 1722. (20395a
Bierbrauerei Erbacherhof Kariſtraße 10
Eröffnung
Gabriel Grohe.
(*10861
des
e
Trinkkuren im Hause
Da
(11747a
Holändischen Liqueur-Salons
Man befrage den Hausarzt
Ich liefere direkt an Konsumenten nach hier u. ausw. (unt. Nachn.)
(20554a
im
Gr SIIMIME SEMNES HERRN
Detail-Abgabe auf meinem Kontor Karlstraße 45
Apenta, Apollinaris, Aßmannshausen, Biliner, Brückenau, Carolaquelle,
Dürkheimer, Karlsbad, Ems, Fachingen, Friedrichshaller, Gerolstein,
Inion
Spezlalgeschäft Cafe
Gieshübel, Groß-Karben, Homburg, Kissingen, Kronthal, Lamscheid,
Lauchstädt, Levico, Marienbad, Mergentheim, Mondorf, Namedy,
in echt. Grammophonen
Neuenahr, Obersalzbr., Hunyjady, Kaiser Friedrichs-Quelle, Rhenser,
Ernst-Ludwigstrasse.
(Gramola) und Platten
Salzschlirt, Königl. Selters, Schwalbach, Soden, Sulzmatt, Teinach,
Asssgastagst.
Vichy, Wiesbadener Kochbr. u. Gichtwasser, Weilbach, Wildungen usw.
K. Jäger, Darmstadt
(Gegründet)
billig zu ver=Hohlen, Holz und Briketts
C. Naumann, Darmstadt
Georgenstr. 11. Tel. 2579.
(873
Ein kl. Gasofen kaufen
empfiehlt ins Haus geliefert
Nur Karlstraße 45 :: Fernsprecher Nr. 82.
B20853) Karlſtraße 53, 2. St. IVII14146) J. Müller, Kiesſtr. 20.
fülf
(65