Abonnementspreis
Inſerafe
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsperkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Die Provinz Schleſien bereitete dem
Kaiſer=
paar am Donnerstag abend im Landeshauſe ein
glänzendes Feſt. Geſtern vormittag fand
Pa=
rade auf dem Exerzierplatz in Gandau ſtatt und
nach=
mittags gab der Kaiſer in den Feſträumen der Zwinger=
Reſſource eine Paradetafel für die höheren Offiziere des
6. Armee=Korps.
Der Prinz=Regent von Bayern iſt von Poſen
in München wieder eingetroffen.
Staatsſekretär Dr. Solf iſt geſtern in Viktoria
eingetroffen.
Die Ausgabe neuer Hundertmarkſcheine iſt
geplant. Die Entwürfe der Zeichnungen ſind bereits
eingegangen.
Die chineſiſche Geſandtſchaft in Berlin hat
in einem Schreiben dem Auswärtigen Amte das
Be=
dauern ihrer Regierung über die Vorfälle, die zu dem
Angriff des Kreuzers „Emden”, führten.
ausgeſprochen.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
Der Poſener Crinkſpruch
des Kaiſers.
— Mit Spannung ſah man dem kaiſerlichen
Trink=
pruch bei der erſten feierlichen Hoftafel im neuen
Reſi=
enzſchloß in Poſen entgegen. Nicht als ob man einen
eſonders temperamentvollen Aufruf des Kaiſers zur
Be=
ämpfung des Polentums erwartet hätte, wie er ihn noch
or wenigen Jahren an anderen Stellen der deutſchen
ſtmark ausgeſprochen hat. Dazu war diesmal der Ort
nd die Gelegenheit nicht geeignet, denn nicht ein
zwinguri, das den Trotz und den Widerſpruch der
pol=
iſchen Bevölkerung herausfordert, ſollte das deutſche
kaiſerſchloß in Poſen ſein, ſondern eine Verkörperung
er Staatsgewalt im Sinne des nationalen Friedens,
as den Polen zeigen ſoll, daß die Fürſorge des Staates
nd des Herrſchers ihnen ebenſo wie den Deutſchen gilt,
offern ſie ihrerſeits ihren ſtaatlichen
erpflichtungen getreu nachkommen. An
ch wäre das allerdings nicht nötig geweſen; denn wenn
ie Oſtmark heute derart aufgeblüht iſt, und wenn die
pol=
iſche Bevölkerung, vor allem die polniſche
Landbevölke=
ung, ſich eines menſchenwürdigen Daſeins erfreut, ſo iſt
as eine Folge der preußiſchen Kulturarbeit, die ſeit
riedrichs des Großen Tagen nicht geraſtet und nicht
ge=
tht hat, und die aus den Halbtieren der alten polniſchen
irtſchaft Vollmenſchen gemacht hat, die hinter keinem im
eutſchen Reiche zurückſtehen. Mit vollem Recht wies
des=
ilb der Kaiſer in ſeinem Trinkſpruch hin auf die treue
rbeit und Fürſorge, „die Preußens Könige der Provinz
oſen in langen Jahren zugewandt haben”, aber daß
eſe treue Arbeit ihren Lohn in der Dankbarkeit der
Be=
ölkerung gefunden habe, das konnte der Kaiſer bei dieſer
elegenheit leider nicht ausſprechen, ſondern mußte ſich
it der Hoffnung begnügen, daß dieſe treue Arbeit mit
rfolg gekrönt werde und die Provinz ſich immer mehr
einem feſtgefügten zuverläſſigen Gliede des herrlichen
aues unſeres deutſchen Vaterlandes entwickeln möge.
rotz des freundlichen Tones des kaiſerlichen
Trink=
ruches, und trotz der an dieſe Worte ſich
anſchließen=
n Einladung an die Bewohner, „gleichviel welcher
Na=
dnalität und Konfeſſion”, ſich die Errungenſchaften
deut=
jer Kultur zu eigen zu machen und ihres Segens froh
werden, ſprechen die kaiſerlichen Worte alſo doch aus,
ß das angeſtrebte Ziel des nationalen Friedens noch
nge nicht erreicht iſt und daß daher auf dem betretenen
ege fortgefahren werden müſſe.
Allerdings ſind bei den Kaiſertagen in Poſen einige
reigniſſe zu verzeichnen geweſen, die man als friedliche
izeichen deuten kann. So haben eine Anzahl polniſcher
dliger der Einladung zur Feſttafel Folge geleiſtet und
id ſogar einige als Kammerherren dort tätig geweſen,
d außerdem hat der polniſche Baſar ſich an der
Aus=
mückung und Illumination beteiligt. Man wird ſich
je=
chſehr zu hüten haben, dieſe Anzeichen zu überſchätzen;
nn der polniſche Adel iſt heute im polniſchen Volke
emlich macht= und bedeutungslos, nachdem die
nationa=
t Organiſationen der Polen ſich mit Hilfe der
Geiſtlich=
t auf einem ganz anderen Wege vollzogen hat. Von
iſem Standpunkt muß man auch das Verhalten des Ba=
ſars beurteilen, deſſen Aktien ſich durchgehends in den
Händen des polniſchen Adels befinden und deſſen
Auf=
ſichtsrat aus polniſchen Adligen beſteht. Wie wenig
Ver=
laß im übrigen auf den polniſchen Adel in nationaler
Hinſicht iſt, ſoll am beſten die Erinnerung an Herrn
von Koczielski, genannt Admiralski, beweiſen, den ſeine
Bewilligung der Flottenausgaben und ſein Verkehr am
Berliner Hofe ſpäter nicht gehindert hat, auf
nichtdeut=
ſchem Boden für die Schaffung eines großpolniſchen
Rei=
ches mit aller Entſchiedenheit einzutreten. Welche Gründe
die Herren im einzelnen geleitet haben, ſich an dem
Po=
ſener Feſttage zu beteiligen, ſei dahingeſtellt. Keinesfalls
iſt jedoch die Beteiligung darauf zurückzuführen, daß man
ſich mit den beſtehenden Verhältniſſen ausgeſöhnt hat.
Ein derartiges Bekenntnis liegt von keinem einzigen
Mitgliede des polniſchen Adels vor, und der einzige, der
zu der Frage überhaupt Stellung genommen hat, nämlich
Herr Caſimir von Chlapowski, in ſeiner Antwort, auf
die Angriffe des Kuryer Poznanski wegen der
Hofgän=
gerei der polniſchen Adligen, hat ausdrücklich betont, man
dürfe in der Politik kein Doktrinär ſein und nicht nur
ſſeinem Herzen folgen; Pflicht ſei es vielmehr, zu
erwägen, daß für das Volk, wenn es auch keinen Nutzen
bringt, doch wenigſtens das Schlimme verhindert werden
kann. Im Herzen fühlt ſich alſo Herr Caſimir von
Chla=
powski, ebenſo nationalpolniſch, wie die breite Maſſe des
polniſchen Volkes, und ebenſo jedenfalls die übrigen
Hof=
gänger. Die Teilnahme an der Feſttafel im
kaiſerlichen Reſidenzſchloß iſt für ihn alſo nur eine Frage
der Taktik. Er unterſcheidet ſich daher von ſeinen
übrigen Volksgenoſſen, die durch ihr Fernbleiben gegen
die Zugehörigkeit der Provinz Poſen zu Preußen
prote=
ſtieren, nur durch die Taktik, etwa in der gleichen Weiſe,
wie ſich die Reviſioniſten von den waſchechten
Sozial=
demokraten unterſcheiden. Die Ziele ſind bei beiden die
gleichen und Meinungsverſchiedenheiten beſtehen nur über
die Art und Weiſe, ſie zu verwirklichen. Ob da der
Re=
viſionismus die gefährlichere Methode darſtellt, oder der
Proteſt der Unentwegten, iſt noch nicht entſchieden —
we=
der bei den Sozialdemokraten, noch bei den Polen. Wie
ſich das Polentum als ſolches zu den
Feſtlich=
keiten ſtellt, das hat die polniſche Preſſe mit ſeltener
Ein=
mütigkeit ausgeſprochen. Jedes hinzugefügte Wort kann
den dadurch hervorgerufenen Eindruck nur abſchwächen.
Lieferungen an die
Heeres=
verwaltung.
* Ueber die Grundſätze, von denen die
Heeresver=
waltung ſich bei Vergebung von Arbeiten
und Lieferungen den kleinen Handwerkern und
Ge=
werbetreibenden gegenüber leiten läßt, wird mit Rückſicht
auf die kürzlich erhobenen Klagen folgendes mitgeteilt:
„Unter gewöhnlichen Verhältniſſen wird der
Geräte=
bedarf in der Hauptſache von den Strafanſtalten geliefert.
Deren Leiſtungsfähigkeit reicht aber bei weitem nicht hin,
auch den geſteigerten Bedarf zu decken, den die
bevor=
ſtehende Heeresverſtärkung verurſacht. Die
Korpsinten=
danturen ſind daher angewieſen worden, bei der
Beſtel=
lung dieſes Mehrbedarfs die Priva,tinduſtrie unter
weitgehender Heranziehung auch kleinerer, möglichſt
ortseingeſeſſener Betriebe zu berückſichtigen,
und zwar im Benehmen mit den Innungen. Sie ſollen
dabei nach Möglichkeit auch den kleinen
Handwer=
kern entgegenkommen, die etwa in der ſchriftlichen
Ab=
gabe ihrer Angebote nicht die nötige Gewandtheit beſitzen.
Die Teilung des Bedarfs in eine größere Anzahl von
Lo=
ſſen entſpricht nicht nur dieſer berechtigten ſoziglen
For=
derung ſondern auch dem Intereſſe der Heeresverwaltung
ſelbſt, denn ſie trägt dazu bei, die rechtzeitige
Ausfüh=
rung der Aufträge zu ſichern Die geringſte Geldforderung
darf bei dem öffentlichen Wettbewerb für den Zuſchlag
nicht allein maßgebend ſein. Die Heevesverwaltung hat
ſogar dafür geſorgt,. daß auffallend nichrig gehaltene
For=
derungen beſonders nachgeprüft werden. um unerfahrene
kleine Handwerker vor Verluſten zu ſchützen Auch ſind
die Intendanturen für die Vergebung der durch die
Hee=
resverſtärkung bedingten Lieferungen noch beſonders
darauf hingewieſen worden, daß die Preiſe der
Straf=
anſtalten nicht den Maßſtab für die Beurteilung der
An=
gebote bilden dürfen Das verſteht ſich auch ganz von
ſelbſt, denn jene Anſtalten können bedeutend billiger
ar=
beiten als das freie Handwerk, weil ſie ganz erheblich
weniger für Löhne und und für Verſicherungszwecke
auf=
zuwenden haben. Aus dieſer Erwägung iſt im Intereſſe
des Privatgewerbes ein Unterbieten des freien
Hand=
werks durch die Strafanſtalten im öffentlichen
Wettbe=
werb grundſätzlich ausgeſchloſſen. Das entſpricht auch
dem im Jahre 1897 gefaßten Bundesratsbeſchluß über
die Verwertung der Arbeitskraft der Gefangenen zu
Lie=
ferungen für die Reichs= und Staatsverwaltungen.
Soll=
ten der Heeresverwaltung Verſtöße der örtlichen
Be=
hörden gegen dieſe Grundgeſetze bekannt werden, ſo wird
ſie die Fälle prüfen und für Abhilfe ſorgen.”
Die Sugendfrage in Frankreich.
DW. Wer jetzt noch daran zweifelt, daß das
franzö=
ſiſche Volk mit allen nur erdenklichen Mitteln beſtrebt iſt,
ſeine Wehrfähigkeit auf die Stufe höchſter Vollendung zu
ſtellen, nachdem die vergangenen letzten beiden Jahre durch
das Kadergeſetz und die Wiedereinführung der
dreijähri=
gen Dienſtzeit ſo ſchlagende Beweiſe für die Richtigkeit
vorſtehender Behauptung gebracht haben, der kann
Be=
lehrung finden in dem Geſetzentwurf, den die franzöſiſche
Regierung für die „Vorbereitung für den Heeresdienſt”
einbringt. Nachſtehend ſeien die Hauptpunkte des
Ent=
wurfes in der kurzen Form wiedergegeben, wie ſie der
Schwäbiſche Merkur vor wenigen Tagen veröffentlicht
hat. Das ſüddeutſche Blatt ſchreibt:
„Die militäriſche Vorbereitung hat zum
Zweck die Entwickelung der körperlichen und geiſtigen
Fähigkeiten der Jugend im Alter zwiſchen 16—20 Jahren
im Hinblick auf den Dienſt im Heere. Sie
ſoll außerdem umfaſſen den fachmänniſchen Unterricht für
die Heranbildung zum Unteroffizier und für den Dienſt
der Spezialwaffen. Dieſer Vorbereitungsſchule ſoll die
körperliche Ausbildung der Jugend unter 16 Jahren
vor=
angehen. Die militäriſche Vorbereitung erfolgt
obliga=
toriſch in allen Lehranſtalten, außerdem in
Privatgeſell=
ſchaften und Vereinen, die der ſtaatlichen Konzeſſion
be=
dürfen. von politiſchen und konfeſſionellen Unterſchieden
unabhängig ſein ſollen und unter Oberaufſicht des
Kriegsminiſters ſtehen. Innerhalb eines
Korps=
bezirks hat der kommandierende General die Kontrolle
und das Beſichtigungsrecht, betreffend den
Vorbereitungs=
dienſt. Ein Oberſtleutnant vom cadre complémentaüre
wird ihm zu dieſem Zwecke beigegeben. Die
obengenann=
ten Vereine erhalten ſtaatliche Beihilien zur Unterhaltung
von Turnplätzen Turnhallen, Reitbahnen.
Schießſtän=
den, zum Ankauf von Waffen, Munition und Pferden.
Die Gemeinden ſind verpflichtet, geeignete Lokale zur
Ver=
fügung zu ſtellen. Alljährlich finden Prüfungen ſtatt,
wo=
zu jeder junge Mann vom 18. Lebensjahre ab zugelaſſen
wird. Wer die Prifung beſteht, erhält ein Zeuanis
über ſeine militäriſche Befähigung, das folgendes Recht
verleiht: „Der Inhaber kann nach vier Monaten aktiven
Dienſtes zum Korporal befördert werden, er kann ſich
frieiwillig vor Erreichung des 20. Lebensjahres zum
aktiven Dienſt melden und darf ſich dann ebenſo wie bei
der Aushebung nach Maßgabe des erzielten Zeugniſſes
einen beſtimmten Truppenteil wählen. Außer dieſen
Vorbereitungsſchulen für die Jugend werden Maßnahmen
vorgeſehen zur Vervolkkommnung der
miltäri=
ſchen Ausbildung für die gedienten
Mannſchaf=
ten nach Beendigung ihrer aktiven Dienſtzeit. Verdienſte
um die militäriſche Vorbereitung ſöllen durch Verleihung
einer beſonderen Ehrenmedaille am roten Band, in
be=
ſchränktem Umfang auch durch Orden der Ehrenlegion
be=
lohnt werden.”
Soweit der Merkur. Dieſe Entwürfe werden
zwei=
fellos durch Kammer und Senat der Republik in nicht
all=
zu ferner Zeit zur Tatſache geworden ſein. Welch
ſchwer=
wiegende Vorteile Frankreich durch eine ſolche
ſyſtema=
tiſche militäriſche Ausbildung ſeiner Jungmannſchaft
er=
hält, bedarf keiner weiteren Erläuterung.
E
Deutiches Reich.
— Reichstagserſatzwahl. Morgen, Sonntag,
findet, wie ſchon bemerkt, die Reichstagserſatzwahl im
Wahlkreiſe 1 Niederbayern (Landshut) ſtatt. Eine
Ueber=
raſchung kann die Wahl nicht bringen, da der Wahlkreis
ſeit 1871 zu dem ſicheren Beſitzſtand des Zentrums gehört.
Bei den Wahlen im Januar 1912 erhielten der
Zentrums=
kandidat 12450, der ſozialdemokratiſche 1871, der
bünd=
leriſche 1770 und der fortſchrittliche 1462 Stimmen.
— Geſetzliche Abgrenzung von Fabrik
und Handwerk. Die geſetzliche Abgrenzung von
Fa=
brik und Handwerk ſoll durch eine Novelle zur
Gewerbe=
ordnung feſtgelegt werden. Die dementſprechenden
Vor=
ſchläge der Regierung werden demnächſt den Intereſſenten
vorgelegt werden, ſie bauen ſich auf die kürzlich
ſtattge=
habten Beſprechungen im Reichsamt des Innnern auf.
Gleichfalls wird die Stellung des Handwerks im
Han=
delsregiſter geſetzlich geregelt und der § 100a der
Ge=
werbeordnung dahin abgeändert, daß den Innungen bei
Preisfeſtſetzungen die Feſtſetzung von Mindeſtpreiſen
zu=
geſtanden wird.
— Die neuen Hnndertmarkſcheine und
die Zehnmarkſcheine. Die hervorgetretenen
Wünſche, die ſich auf eine Abänderung des jetzt zur
Aus=
gabe gelangenden Hundertmarkſcheines beziehen, und die
vor allem ein kleineres und handlicheres Format, ſowie
eine andere künſtleriſche Ausgeſtaltung für nötig erachten,
werden berückſichtigt werden. Wie mitgeteilt wind, ſind
beim Direktorium der Reichsbank die Entwürfe für den
Typ eines neuen Hundertmarkſcheines, die auf
Veranlaſ=
ſung der Reichsbehörde von Künſtlern gefertigt wurden,
bereits eingegangen, und vorausſichtlich dürfte der Ent=
wurf eines Düſſeldorfer Künſtlers gewählt werden. Die
Entſcheidung hierüber ſoll in nächſter Zeit erfolgen. Der
neue Hundertmarkſchein, der zur Ausgabe gelangen ſoll.
dürfte ldas Format des alten Scheines erhalten. Was die
Ausgabe der Scheine anbetrifft, ſo iſt zu berückſichtigen,
daß ihre techniſche Herſtellung verhältnismäßig lange Zeit
erfordert, ſo daß ihr Erſcheinen für den öffentlichen
Ver=
kehr noch geraume Zeit auf ſich warten laſſen muß. Im
preußiſchen Parlament war weiter ſeitens eines
Regie=
rungsvertreters erklärt worden, daß auch eine
Abände=
rung der Reichskaſſenſcheine im Werte von 10 Mark
vor=
genommen werden ſolle. Die Erwägungen, die über die
Ausgabe eines neuen Typs für die Zehnmarkſcheine
ſchwe=
ben, ſind aber zunächſt zurückgeſtellt worden, da vorerſt
wieder 100 Millionen Mark Zehnmarkſcheine zur Erhöhuna
des Reichskriegsſchatzes benötigt werden. Mit der
Her=
ſſtellung dieſer Scheine iſt bereits begonnen worden.
— Der Geſetzentwurf über das
Waf=
fentragen. Man ſchreibt aus Berlin: Die Nachricht,
daß die Reichsregierung damit beſchäftigt iſt, einen
Geſetz=
entwurf zur Regelung des Waffentragens vorzubereiten,
ſcheint in den beteiligten Kreiſen Beunruhigung
hervorge=
rufen zu haben, wie aus verſchiedenen Verlautbarungen
aus den Kreiſen der Waffeninduſtrie hervorgeht. Dabei
wird jedoch eins überſehen. In der am 1. Juni vorigen
Jahres im Reichsamt des Innern abgehaltenen
Konfe=
renz, an der alle an der Fabrikation und am Handel mit
Waffen beteiligten großen Verbände vertreten waren,
wurde deren Vertretern die Zuſage gemacht, daß, bevor
ein endgültiger Entwurf an die geſetzgebenden
Körper=
ſchaften gelangt, allen beteiligten Kreiſen noch einmal
Gelegenheit gegeben würde, dazu Stellung zu nehmen.
Gegenwärtig handelt es ſich zunächſt nur um einen
Vor=
entwurf, der den Bundesregierungen unterbreitet iſt, da
dieſe naturgemäß ſich zunächſt dazu zu äußern haben.
Wenn auf Grund der Stellungnahme der
Bundesregie=
rung zum Vorentwurf die Grundlagen für eine endgültige
Vorlage gewonnen ſind, wird den Intereſſenten noch
ein=
mal Gelegenheit gegeben werden, ihre Anſichten zu den
Vorſchlägen der Regierung zu ſagen, bevor der Entwurf
an den Bundesrat gelangt.
— Die Beſchießung des Kreuzers „
Em=
den” Wie Berliner Blätter mitteilen, hat die chineſiſche
Geſandtſchaft in Berlin in einem Schreiben dem
Aus=
wärtigen Amt das Bedauern ihrer Regierung über die
Vorfälle, die zu dem Angriff des Kreuzers „Emden”
führ=
ten, ausgeſprochen. Das Ziel der „Emden” auf ihrer
Jangtſefahrt Wuhu iſt der Sitz einiger deutſcher Firmen.
Seit dem Jahre 1877 zählt es zu den am Jangtſe
gelege=
nen Vertragshäfen. Vor dem Taiping=Aufſtand war die
Stadt mit einer Million Einwohner eine der größten
Chinas. Jetzt wird ſeine Bevölkerung auf 150000 Köpfe
angegeben. Die Bedeutung Wuhus liegt aber noch heute
darin, daß es durch ſchiffbare Kanäle mit dem Tee und
Seide erzeugenden Hinterland verbunden iſt. Die
Fran=
zoſen und Amerikaner halten dort Miſſionsſtationen. Ein
deutſcher Konſulatsbeamter befindet ſich nicht am Plattze.
— Bund der Induſtriellen. Zu der
neuer=
dings abgeſchloſſenen Intereſſengemeinſchaft zwiſchen dem
Zentralverband Deutſcher Induſtrieller, dem Bunde der
Landwirte und dem Reichsdeutſchen Mittelſtands=
Ver=
bande wird auch die Generalverſammlung des Bundes
der Induſtriellen Stellung nehmen, die vom 10, bis
12. September in Leipzig ſtattfindet.
Ausland.
Schweiz.
Zu den diesjährigen ſchweizeriſchen
Herbſtmanövern werden die auswärtigen
Armee=
leitungen nicht eingeladen, da keine größeren
Truppen=
zuſammenzüge ſtattfinden. Immerhin werden mehrere
Militärattachés und ein beſonders abgeſandter engliſcher
Offizier, der ſich vermutlich über das Milizſyſtem zu un=
terrichten hat, den Uebungen folgen. Auch zu den
Ma=
növern im Gotthardfeſtungsgebiet ſind entgegen anderen
Meldungen keine Einladungen an auswärtige Offiziere
erfolgt.
Frankreich.
Der franzöſiſche Kolonialhandel hat
ſich in den letzten Jahren recht befriedigend entwickelt. Er
betrug im Jahre 1909 nur 2100 Millionen Francs, ſtieg im
folgenden Jahre auf 2500 Millionen und hat im Jahre
1912 die ſtattliche Summe von 3090 Millionen erreicht.
Davon entfällt freilich auf Franzöſiſch=Nordafrika, auf
Algerien, Tunis und Madagaskar der Hauptanteil,
näm=
lich 1800 Millionen. Algerien ſteht mit 1225 Millionen
voran, es folgen Tunis mit 310 Millionen und
Madagas=
kar mit 237 Millionen. Die übrigen Kolonien konnten
einen Geſamthandel von 1287 Millionen aufweiſen.
England.
Verſtärkung der Truppenmacht in
Aegypten. Abgeſehen von dem wichtigen Projekt der
Verfaſſungsänderung ſteht in London in bezug
auf Aegypten die von Lord Kitchener geforderte
Verſtärkung der britiſchen Streitmächte im
Vor=
dergrund des Intereſſes. Das Londoner
Ka=
binett ſoll, wie in unterrichteten Kreiſen
verlau=
tet, mit einer Verſtärkung der Okkupationstruppen ſich
be=
reits einverſtanden erklärt haben. Lord Kitchener iſt der
Anſicht, daß die vorhandenen Streitkräfte weder ausreichen
für einen Angriff von außen, noch für eine Erhebung im
Innern, und nach ſeiner Anſicht iſt die dauernde
Statio=
nierung von engliſchen Schiffen vor Alexandrien und die
Vermehrung der Landarmee unbedingt notwendig, um
die Herrſchaft über den Suezkanal in der Hand zu
behal=
ten. Man wird zunächſt mit der Vermehrung der
Trup=
pen beginnen, zu welchem Zwecke die Regierung ein
gro=
ßes Terrain bei Hélouan erworben hat, auf dem Kaſernen
errichtet werden ſollen.
Die Streiklage hat eine entſchieden drohende
Wendung genommen. Es fanden Beſprechungen zwiſchen
den Vertretern der elektriſchen Inſtallateure, des
Lon=
doner Verbandes der Bauarbeiter und der
Internatio=
nalen Transportarbeiter=Vereinigung ſtatt.
Bulgarien.
Eine neue große bulgariſche Anleihe.
Der bulgariſche Finanzminiſter beabſichtigt, wie der
N. Fr. Pr. aus Sofia berichtet wird, auf ſchnellſtem Wege
an die Aufnahme einer 5 prozentigen, in längerem
Zeit=
raum amortiſablen Anleihe im Betrage von 600
Millio=
nen Goldlews (Francs) zu ſchreiten. Es ſoll zu dieſem
Zweck ein internationales, unter der Führung der
Bul=
gariſchen Nationalbank ſtehendes Konſortium gebildet
werden. Hauptſächlich wird auf den Pariſer Platz das
Gewicht gelegt, doch ſoll auch an das deutſche und in
einem geringeren Betrage an das öſterreichiſche Kapital
mit Rückſicht auf die politiſche Verbindung appelliert
werden.
Amerika.
Die Vereinigten Staaten und Mexiko.
In Ausführung der von dem Präſidenten Wilſon
er=
klärten Politik gab das Schatzamt auf Erſuchen von
Bryan an alle Zollbeamten in den Vereinigten Staaten
den Befehl, auf alle Ladungen mit Waffen nach Mexiko
Beſchlag zu legen ohne Rückſicht darauf, für wen ſie
be=
timmt ſind. Ein großer Transport, der gegenüber von
Juarez liegt, wird feſtgehalten werden, obgleich bereits
ein Teil die mexikaniſche Grenze paſſiert hat. Einer
ſpä=
teren Meldung zufolge hat Präſident Wilſon Lind
an=
gewieſen, nach der Stadt Mexiko zurückzukehren, nachdem
Wilſon von Lind eine ſehr optimiſtiſche Mitteilung
er=
halten hat.
Japan.
Der Stolz Japans. Die Handelskammer in
Tokio hat von einer Beteiligung Japans an der Pamama=
Ausſtellung abgeraten, da der Stolz der Japaner durch
Kalifornien zu ſehr beleidigt worden ſei.
E.
2
* Franzöſiſche Propaganda in
Bra=
ſilien. Der Reporter Brazileiro ſchreibt: Kürzlich weilte
ein Redakteur des Matin, der jugendliche franzöſiſche
Journaliſt Alexandre Roſemberg, einige Tage in Rio de
Janeiro und Sao Paulo. Er verſichert, daß er ſeine Reiſe
nach Argentinien und Braſilien nur unternommen habe,
um ſich von den Anſtrengungen ſeines Berufes zu erholen.
Er hat aber dennoch nicht verſäumt, alle
Zeitungsredaktio=
nen, viele amtliche Perſönlichkeiten und Geſellſchaften zu
beſuchen und mehrere Vorträge zu halten. Man wird ſich
bei dieſer Gelegenheit daran erinnern, daß Südamerika
alljährlich von intelligenten Franzoſen, unter denen ſich
führende Männer befinden, wie Clémenceau, Anatole
France, Jaurés, Paul Doumer und andere, beſucht wird.
Alle dieſe Männer, welcher Parteirichtung ſie auch daheim
angehören, ſind in dem Beſtreben einig, in Südamerika
für franzöſiſche Kultur und franzöſiſche Handelsintereſſen
Propaganda zu machen. Alle, auch Jaurés, ſind dabei von
den amtlichen franzöſiſchen Vertretern in Braſilien
unter=
ſtützt worden. Frankreich veranſtaltet in Braſilien
Kunſt=
ausſtellungen, errichtet dort für Braſilianer beſtimmte
Schulen und die franzöſiſche Preſſe hat ſtets Worte des
Anerkennung, des Lobes und der Freundſchaft
fürB=
ſilien. Jeder Unbefangene wird dieſer zielbewußen
Tätigkeit, dieſem trefflichen Zuſammenwirken von Peſſe,
Intelligenz, Handel und Regierung, das reiche Frlchte
trägt, ſeine Anerkennung nicht verſagen können. Dage
kann man ſich eines Gefühls des Bedauerns und der
terkeit nicht erwehren, wenn man ſieht, mit welcher
Gleich=
gültigkeit man in weiten Kreiſen des deutſchen Vols
kes und der deutſchen Preſſe die deutſch=ſüdamerikaniſchen
Beziehungen behandelt, ja wenn man ſieht, daß an Stelle
dieſer Gleichgültigkeit nicht ſelten offenſichtlicher Haß=und
Verachtung treten, die beide jeder Begründung entbehren
Wenn es dem vor ungefähr einem halben Jahre ins Lehen
getretenen „Deutſch=Südamerikaniſchen Inſtitut” in Bonn
gelingen würde, hier Wandel zu ſchaffen, ſo wird es damit
eine große patriotiſche Tat vollbracht haben. Das Inſtih
geht zielbewußt an die Ausführung der großen Aufgahe,
es bedarf jedoch zu deren Löſung der Mitarbeit aller,
welche es ernſt mit der Weltſtellung Deutſchlands meinen,
Stadt und Land.
Darmſtadt, 30. Auguſt.
Neues vom Landes=Muſeum.
D Im Kunſtgewerbeſaal des Landesmuſeums
wurden einige kleinere Gegenſtände ausgeſtellt, auf die hien
beſonders hingewieſen werden ſoll. Sie liegen neben heu
großen ſchönen Taufſchüſſel aus geſchliffenem Glaſe. Auf
der rechten Seite liegt ein flott gezeichnetes
Miniaturbild=
nis und ein elegantes grün emailliertes Ballbüchlein,
da=
zwiſchen ein ſchlankes ſchönes Neceſſaire von Gold und
Email, aus der Empirezeit. Die dabei liegende Lacktabak
doſe iſt mit einem Bildchen, das das Innere einer Kirch
vorſtellt, geziert; es ſtammt von einem Mitgliede der be
kannten Frankfurter Malerfamilie Morgenſtern, vor
dem auch die Galerie ſchon ein ähnliches größeres Bili
beſitzt. Die große goldene Tabaksdoſe, ſowie das Minig
turbildnis Ludwigs II., das vielleicht von der Han
Gläßers herrührt, iſt eine Leihgabe des Großherzoglicher
Staats=Miniſteriums. Die Doſe hat für Darmſtadthe
onderes Intereſſe, da ſie in der Werkſtatt des Gold
ſchmieds Schreyer gefertigt wurde. Ob das Emailgemälde
das im Deckel eingelaſſen iſt, ebenfalls von einem Darm
ſtädter Meiſter herrührt, konnte bis jetzt nicht feſtgeſtell
werden. Das beigelegte, mit Steinen und Email verzier
Achathörnchen wurde wohl zum Verwahren von Wohlge
rüchen benützt. An kleinen, jetzt fehlenden Kettchen tru
man es am Gürtel. Einen weiteren erfreulichen Zuwach
erhielten die Kunſt= und Hiſtoriſchen Sammlungen i
einer großen Empire=Prunkuhr, die Herr Kreisamtman
Dr. von Köbke als Leihgabe ſtiftete: auf einem ſchwarze
Säulenſockel ſteht eine große Urne mit mächtigen Bronz
henkeln; Putten weiſen auf die beiden Uhrenringe hin,di
ſich drehen und ſo die Stunden und Minuten angeben,
Auch auf den Nashornbecher, der in einer der beide
achteckigen Vitrinen ſteht und ſchon immer als einesde
ſchönſten Stücke unſerer an prächtigen Goldſchmiedearbe
ten ſo reichen Sammlung bekannt iſt, ſei hier aufmerkſau
Großherzogin Mathilde
von Heſſen.
Zur Wiederkehr ihres 100. Geburtstages
(30. Auguſt.)
Am 26. Dezember 1833, dem Geburtstage ſeines
Vaters, vermählte ſich der damalige Thronfolger und
ſpätere Großherzog Ludwig III. von Heſſen mit der
haye=
riſchen Königstochter Mathilde. Mathilde Karoline
Frie=
derike Wilhelmine Charlotte, älteſte Tochter des Königs
Ludwig I. von Bayern und der Prinzeſſin Thereſe von
Sachſen=Altenburg, wurde geboren am 30. Auguſt 1813
im Schloſſe zu Augsburg, welches die Eltern als
Kron=
prinzenpaar bewohnten. Ihre Erziehung war, wie ihr
Lehrer, Domkapitular Oettl bemerkt, fern von aller ſteifen
Pedanterie und künſtlichem Zwang, die einfachſte und
natürlichſte, und eben darum die beſte und fruchtbarſte; ſie
war eine ſtille, anſpruchsloſe, harmoniſche Entwicklung
aller innewohnenden Kräfte und Anlagen, ſie wurde durch
Beiſpiele belehrt, nach welchen ſie den Vorzug ihres
Stan=
des zu verwerten habe im Dienſte der wahren Humanität,
wie ſie vor Gottes Auge gerechtfertigt erſcheint. So hatte
Mathilde im Beſitz vorzüglicher Eigenſchaften des Geiſtes
und Herzens, gepaart mit auffallender Körperſchönheit,
Anmut und Würde, ihr zwanzigſtes Jugendjahr erreicht,
als ſie im Frühling 1833 dem 27jährigen Erbgroßherzoge
Ludwig von Heſſen wiederholt in München begegnete und
den ſtattlichen, freimütigen Prinzen liebgewann. Dieſem
Fürſten deſſen biederes und herzliches Weſen auch die
königlichen Eltern der ſchönen Braut ſympathiſch berührte,
wurde Mathilde, nach am 15. April 1833 erfolgter
Ver=
lobung, am 26. Dezember feierlich vermählt. Die Trauung
im Herkulesſaale zu München wurde mit großer Pracht
abends zwiſchen 6 und 7 Uhr zuerſt nach evangeliſchem,
dann nach katholiſchem Ritus vollzogen. Bis 7. Januar
*) Aus „Heſſens Fürſtenfrauen”, von Hofrat Alfred
Börckel.
blieben die Neuvermählten am bayeriſchen Königshofe
zurück, dann rüſteten ſie ſich zur Heimfahrt.
Am 10. Januar um drei Uhr mittags hielt das junge
Fürſtenpaar ſeinen feſtlichen Einzug in die Reſidenz,
be=
grüßt vom Jubel der Bewohner und herbeigeſtrömten
Gäſte. Auch hier währten die Feſtlichkeiten eine Woche
und fanden erſt am 19. Januar durch die Speiſung von 100
Armen auf dem Rathauſe ihren würdigen Abſchluß. Das
erbgroßherzogliche Paar nahm Wohnung in denſelben
Räumen des Reſidenzſchloſſes, welche einſt Ludwig I. und
Luiſe innehatten, und von hier aus entfaltete nun
Ma=
thilde jene weitreichende Wohltätigkeit, welche ihren
Namen verewigt hat. Dieſer Wohltätigkeit war fortan die
Hälfte ihrer Einkünfte zugedacht. Getreu ihrem
Leit=
ſpruche: „Schnelle Hilfe iſt doppelte Hilfe” unterſtützte ſie,
ohne Rückſicht auf das religiöſe Bekenntnis, oft über 400
Perſonen mit jährlichen Beiträgen, ohne die Gaben, welche
ſie durch Vertrauensperſonen zahlreichen Bedürftigen in
Stadt und Land zukommen ließ. Im Jahre 1861 z. B.
verausgabte ſie allein für Unterſtützungen über 15000
Gul=
den. Dabei trat Mathilde, entweder als Gründerin oder
als Schützerin, an die Spitze einer Anzahl gemeinnütziger
Anſtalten und Hilfsvereine, darunter der Sparkaſſeverein
„Mathildenſtiftung” und die Blinden= und
Taubſtummen=
ſchule zu Friedberg, die Kleinkinderbewahranſtalt, die
Knaben=Arbeitsanſtalt, das Mathilden=Landkrankenhaus,
das Diakoniſſenhaus Eliſabethenſtift” und das Haus der
Baumherzigen Schweſtern in Darmſtadt, ſowie das
evan=
geliſche Rettungshaus für Knaben zu Hähnlein bei
Zwingenberg. Allen dieſen Anſtalten floſſen aus dem nie
verſiegenden Born ihrer Gnade reiche Mittel zu. allen
ſchenkte ſie perſönliche Teilnahme durch öfteren Beſuch.
So wird erzählt, daß Mathilde, als ſie einſt nach längerer
Pauſe die Kleinkinderſchule in Darmſtadt betrat, die
Klei=
nen etwas ſcheu und zurückhaltend fand. Da ſprach ſie:
„Ihr ſeid ja ſo fremd, ich glaube, ihr kennt mich nicht
mehr!” worauf die Kinderſchar rief: „O ja wir kennen
Dich recht gut, Du biſt ja die Mathilde!” „Nun denn, ſo
kommt zu mir” ermunterte die hohe Frau, worauf das
kleine Volk ſie jubelnd umdrängte, ihr die Händchen reichte,
an ihre Kleider ſich hing, und nur ſchwer zu beruhigen
war. Und zum Direktor der Friedberger Blindenanſta
ſprach ſie die edlen Worte: „Sie ſollen keine Not habet
wenden Sie ſich an mich, Sie wiſſen ja, daß ich ein Hei
für mein Volk habe‟.
Eine treue Tochter der katholiſchen Religion, kann
ſie im Wohltun doch keinen Unterſchied des Glauben
Zahlloſe Beweiſe wahrer Verehrung und Anhänglichke
brachte dem hohen Paare ſein 25jähriges
Ehejubiläu=
am 26. Dezember 1858. Das ſchöne, im ganzen Lande mit
gefeierte Jubelfeſt erhielt ſeine charakteriſtiſche Weihe dur
die „Ludwigs= und Mathilden=Landesſtiftung‟ Die
Stiftung, aus eigenen Mitteln des großherzogliche
Paares errichtet, war beſtimmt zur jährlichen Unterſtür
ung bedürftiger und würdiger Witwen und Waiſen vi
langjährigen, verdienten Zivilbeamten oder ander
Untertanen, welche ſich um das großherzogliche Haus un
Land ein Verdienſt erworben haben. Nur vier Jahre übe
ebte Mathilde ihre Silberhochzeit; eine Unterleibsen
zündung, an welcher die Fürſtin infolge von Erkältungſ
25. April 1862 litt, führte, trotz aller ärztlichen Kunſt, na
vierwöchentlichem Schmerzenslager am 24. Mai, aben
1 Uhr, den Tod der vielgeliebten Landesmutter herb
Die fürſtliche Leiche wurde am 26. Mai auf dem Nara”
bett im weißen Saale des Reſidenzſchloſſes öffentlich
au=
geſtellt. Tauſende ſtrömten herbei, die wie in ſanfte
Schlummer liegende Verklärte noch einmal zu ſchau=
und kaum ein Auge blieb tränenleer. Dann am Abe
ſetzte ſich der Trauerzug nach der katholiſchen Kirche
Bewegung, wo die entſchlafene Großherzogin, ihrer 2
ſtimmung gemäß, in einer beſonderen Gruft beigeſt
wurde. Wie viele Nachrufe in Poeſie und Proſa auch d
Wirken der hohen Frau verherrlicht haben, die ſchönſte C
innerung an die fürſtliche Wohltäterin bleibt doch die be
nach ihrem Ableben entſtandene „Mathildenſtiftun=
Zweck dieſer, aus Beiträgen aller Stände und Konfeſſ
nen in Heſſen hervorgegangenen, Stiftung iſt „das 2
denken der verewigten Großherzogin Mathilde du
Wohltun in ihrem Geiſte zu ehren”
So wirkt noch heute in Heſſen der barmherzige St
der edlen bayeriſchen Königstochter.
gemacht, da das Rätſel über das Inhaltliche, das der
Künſtler in ihm ausdrücken wollte, gelöſt iſt. Gelegentlich
eines Beſuches unſeres Muſeums machte Seine Königliche
Hoheit der Großherzog darauf aufmerkſam, daß das
merk=
würdige krauſe Gebilde, das den Deckel ziert, eine
ſoge=
nannte Jerichow=Roſe darſtellt. Mit dieſer Beobachtung
war die Löſung des Rätſels gegeben. Die Jerichow= oder
Chriſt=Roſe iſt ein Symbol Chriſti; ſie entſpringt der
Lilie, dem Symbol der Muttergottes. Jetzt wird auch
klar, weshalb der Künſtler für die Kuppe des Bechers
das Horn eines Nashorns wählte. Das legendäre
Ein=
horn, das man gewöhnlich mit dem Nashorn identifiziert,
iſt nämlich das Symbol für die unbefleckte Empfängnis
Mariae. Der Becher iſt ſomit in dieſen 3 Symbolen ein
Loblied auf die unbefleckt empfangene, lilienreine Maria,
aus der Chriſtus geboren wurde. Zum Vergleich wurde
eine kleine Chriſtroſe beigefügt, deren verſchlungene
Aeſt=
chen tatſächlich eine große Aehnlichkeit mit der Roſe auf
em Deckel haben.
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog begaben ſich am Donnerstag früh 5 Uhr in
den Kranichſteiner Park auf Jagd und kehrten um 9 Uhr
nach Jagdſchloß Wolfsgarten zurück. Prinz und
rinzeſſin Reinhard zu Solms=Lich nebſt
Prinzeſſinnen=Töchter ſind nachmittags 4 Uhr 11 Min.
bgereiſt. — Abends 6 Uhr 3 Min. iſt Prinz
Zudwig von Battenberg zum Beſuch in
Jagd=
hloß Wolfsgarten eingetroffen. (Darmſt. Ztg.)
* Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
ſerzog den Lehramtsaſſeſſor Georg Freitag aus
Butzbach zum Oberlehrer an der höheren und erweiterten
Nädchenſchule zu Gießen.
* Erledigte Stelle. Eine mit einer katholiſchen
ehrerin zu beſetzende Schulſtelle zu Heuſenſtamm,
treis Offenbach.
* Prinz Maximilian zu Solms=Hohenſolms=
Lich 7.
Die Beerdigung des am 30. Juni in
Lagan (Südſee) verſtorbenen Prinzen Maximilian zu
olms=Hohenſolms=Lich, Leutnant zur See, findet laut
Darmſt. Ztg.” Mittwoch, den 3. September, nachmittags
Uhr in Lich (Oberheſſen) ſtatt.
* Geheimerat Wilhelm Wilbrand, Vorſtand der
lbteilung für Forſt= und Kameralverwaltung im Großh.
finanzminiſterium, begeht dieſer Tage ſein 50jähriges
ienſtjubiläum.
C. Zum 70jährigen Geburtstage des bayeriſchen
Mini=
erpräſidenten Freiherrn v. Hertling am 31. Auguſt ſei
emerkt, daß der Jubilar ein geborener Darmſtädter iſt.
ein Vater Jakob war Hofgerichtsrat und Großh.
Kam=
erherr, ſeine Mutter eine Geborene v. Guaita aus
Frank=
irt a. M. Freiherr v. Hertling iſt vermählt mit Anna
Biegeleben, der Tochter des Oberappellations= und
Kaſ=
tionsgerichtsrats v. Biegeleben.
* Dienſtjubiläum. Herr Werkmeiſter Auguſt
Wag=
er bei der Heſſiſchen Eiſenbahn=Aktien=Geſellſchaft,
frü=
er Städtiſches Elektrizitätswerk, feiert am Montag ſein
5jähriges Dienſtjubiläum.
— Vom Großh. Hoftheater. Nur noch eine Woche
ennt uns vom Beginn der neuen Spielzeit, die am
Sonn=
g, den 7. September, mit der Neuinſzenierung von
ichard Wagners „Tannhäuſer” unter muſikaliſcher
Lei=
ing von Kapellmeiſter Ottenheimer und der Regie von
tto Nowack eröffnet wird. Am Mittwoch und
Donners=
g nimmt das Schauſpiel ſeine Tätigkeit mit einer
Neu=
nſtudierung von „Fauſt”, die auf vier Abende verteilt iſt,
ieder auf. Die ſzeniſche Leitung hat Regiſſeur Hans
aumeiſter, die zur Handlung gehörige Muſik von Laſſen
rigiert Kapellmeiſter Kleiber. Mit der neuen Spielzeit
langt auch das neue Abonnementsſyſtem zur
Einführ=
ig, nach welchem die Abonnementstage auf beſtimmte
ochentage feſtgelegt ſind. (Dienstag A, Mittwoch B,
onnerstag C, Freitag D.) Die Generaldirektion hat
ammerſänger Leo Slézak zu einem zweimaligen
Gaſt=
iele verpflichtet, das in den erſten Tagen des Oktober
ittfinden wird.
Auf vielfache Anfragen teilt die Hauptkaſſe des Großh.
ftheaters mit, daß die Friſt zur Anmeldung eines
bonnements für die Spielzeit 1913/1914 noch nicht
ab=
laufen iſt. Vielmehr werden bis auf weiteres täglich
imeldungen neu hinzutretender Abonnenten während
r Amtsſtunden, vormittags zwiſchen 10 und 1 Uhr.
ent=
gengenommen. Die Hauptkaſſe erteilt auch Auskünfte
er die noch vorhandenen Sitzkategorien. Ebenſo ſind
rt die gedruckten Abonnementsbedingungen erhältlich.
* Zur Einweihung des Heſſiſchen Muſeums in
iſſel wird uns mitgeteilt, daß einige der wichtigſten
zume von Herrn Müller=Hickler hier eingerichtet
urden. Nämlich die Ruhmeshalle, ein herrlicher Saal,
dem die Feldzeichen, die Uniformen, Waffen und alle
litäriſchen Erinnerungszeichen der altan kurheſſiſchen
mee aufgeſtellt ſind auch die der Jéromezeit.
Da=
die Büſten und Bilder der Landgrafen. Prof. Hupp=
München malte in dieſem Saal einen heraldiſchen Fries,
die Wappen der kurheſſiſchen Ritterſchaft darſtellend.
Fer=
ner das Zimmer mit jagdlichen Waffen und ſonſtigen zur
Jagd gehörigen Ausrüſtungsſtücken, die Türkenbeute, die
die Kurheſſen im letzten Türkenkrieg machten, dabei ein
Zelt und viele wertvolle Waffen, Trophäen ꝛc. und den
Saal mit Eiſen, der eine große und wichtige Sammlung
von geſchmiedetem, getriebenem und auf ſonſtige Art
be=
arbeitetem Eiſen und Metall birgt.
* Frankfurter Konferenz. Man ſchreibt uns:
Dienstag, den 2. September, nachmittags, wird auf dem
Oberwaldhaus bei Darmſtadt die diesjährige
Sommer=
tagung der ſogenannten Frankfurter Konferenz heſſiſcher
Geiſtlichen ſtattfinden. Die Konferenz hat ſich zum Ziel
ihrer Arbeit geſetzt, den Pfarrſtand der evangeliſchen
Kirche in dauernder Fühlung mit dem fortſchreitenden
Leben der Wiſſenſchaft zu halten. So ſammelt ſich
edes Jahr eine ſtattliche Anzahl von Geiſtlichen zu
ihren Vorträgen. In dieſem Jahre wird der Vortrag
von Herrn Pfarrer Marx=Darmſtadt von beſonderem
Intereſſe ſein. Er behandelt das Thema: „Der
moderne Pfarrer‟. Die Forderungen, die
berech=
tigter — manchmal auch unberechtigter — Weiſe an
den Pfarrer in unſerer Zeit geſtellt werden, wo er auf
das Leben dieſer Zeit eingehen muß und mit wachem
Ver=
ſtändnis ihr gegenüberſtehen, wo er den Kampf gegen
Gefahren und Entartung aufnehmen ſoll, und vieles
andere wird in Vortrag und Debatte zur Ausſprache
kommen und den Teilnehmern zur Bereicherung ihres
Weſens und Lebens dienen.
* Der evangeliſche Gemeindegeſangverein
be=
ginnt nächſten Mittwoch, den 3. September, wieder mit
ſeiner Tätigkeit. Die Singproben finden regelmäßig an
den Mittwochabenden von 8¼—9¾ Uhr im
Gemeinde=
haus, Kiesſtraße 17, ſtatt. Der Verein, der durch
Mit=
wirkung in den Gottesdienſten der Stadtkapelle wie
ganz beſonders auch durch Pflege perſönlicher Gemein
chaft im Rahmen beſonderer Vereinsveranſtaltungen
der Förderung evangeliſchen Gemeindelebens dienen
will, nimmt gerne noch neue aktive und inaktive
Mit=
glieder in ſeine Reihen auf und ladet namentlich
ſtimm=
begabte Damen und Herren zum Beitritt ein. Der
Jahresbeitrag für aktive Mitglieder beträgt 1 Mk., für
inaktive mindeſtens 2 Mk.
*
Kirchengeſangverein für die Stadtkirche. Es
wird auf die heutige Anzeige des Evangeliſchen
Kirchengeſangvereins für die Stadtkirche
hingewieſen, wonach bei dem Wiederbeginn der Proben
(Dienstag 8 Uhr im Gemeindehaus, Kiesſtraße 17),
ſtimmbegabte Damen und Herren zum Eintritt in
den Verein eingeladen werden.
— Verband der evangeliſch=kirchlichen Frauenvereine
im Großherzogtum Heſſen. Nächſten Mittwoch, 3. Sept.,
nachmittags 3 Uhr, findet in Darmſtadt auf dem Heiligen=
Kreuzberg eine Vorſtände= und
Mitgliederver=
ſammlung ſtatt. Nach Erledigung der
Verbandsange=
legenheiten ſind Darbietungen vorgeſehen als Beiſpiele
zur Geſtaltung von Vereinsabenden. So wird Herr Pfr.
Knöpp=König dartun, wie man Bilder in
Jungfrauen=
vereinen zeigt und ein Frauenchor wird geeignete Lieder
vortragen.
* Heimverband Darmſtadt. Wie aus der Anzeige
er=
ſichtlich, ſind in dem Heime in der Saalbauſtraße 79—
Ecke Heinrichſtraße — das der Verband am 1. Oktober
eröffnet, noch einige Wohnungen, ſowie Einzelzimmer für
beſcheidene Anſprüche erhältlich. Außerdem werden wegen
Ueberſiedelung einer Dame aus der Annaſtraße Nr. 53 in
das neue Heim dort zwei große Zimmer frei.
Intereſſen=
ten ſeien an dieſer Stelle beſonders darauf aufmerkſam
gemacht, daß es jetzt, während des Umbaues, eher als
ſpä=
terhin möglich iſt, etwaige Wünſche zu berückſichtigen. Frau
Sanitätsrat Dr. Hüffell, Karlſtraße 76, iſt jederzeit
bereit, nähere Auskunft zu geben.
* Mandolinenkranz=Darmſtadt. Am Samstag,
den 20. September, feiert der „Mandolinenkranz” in den
Räumen des Kaiſer= und Fürſtenſaales ſein 2.
Stiftungs=
feſt in Geſtalt eines größeren Konzerts. Da der Verein
in der Zeit ſeines Beſtehens ſchon viel mit großem Erfolg
in die Oeffentlichkeit getreten iſt, kann man der
Heraus=
gabe des Programms mit Intereſſe entgegenſehen.
* Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 23. Auguſt l. Js.
männ=
lich 9492, weiblich 6488, zuſ. 15 980, in Prozenten 59,40,
40,60. Der Krankenſtand betrug am 23. Auguſt
I. Js. männlich 461, weiblich 274, in Prozenten 4,85,
4,22. An Krankengeld wurden ausgezahlt in der
Woche vom 18. Auguſt bis 23. Auguſt l. Js. 5592,28 Mk.
An Wöchnerinnen waren vorhanden am 23. Auguſt
I. Js. 28. Sterbefälle kamen vor in der Woche
vom 18. Auguſt bis 23. Auguſt l. Js. 2.
* Reblausherde. In den Gemarkungen Bingen
Dromersheim und Mölsheim wurden bei den
kolonnenweiſen Unterſuchungen der Weinberge
Reb=
lausherde feſtgeſtellt.
* Blüte und Frucht. In der Hofreite Neue
Nieder=
ſtraße Nr. 10 ſteht ein Birnbaum in voller Frucht und
Blüte. Gewiß ein ſeltener Fall.
* Kinotheater. Reſidenztheater am Weißen
Turm. Den Reigen der Vorführungen eröffnet die
neueſte Wochenchronik, in welcher neben der immer
ge=
lungenen Zeichnung von Leonhardt die Jubelfeier der
26er in Magdeburg und die Ankunft S. M. des Kaiſers
von der Nordlandreiſe zu ſehen iſt. Eine reizende
Ko=
mödie (Gaumont) „Leo und ſein Puppchen” herrlich
kolo=
riert, folgt darauf; ein amerikaniſches Drama (Ediſon)
„Unſchuldig verurteilt” und der große Schlager
Ge=
fühnt” eine Epiſode aus dem amerikaniſchen Bürgerkrieg
in 2 Akten, ſchließen ſich an. Als Einlage wird neben einem
Schwank von Adolar (Gaumont) noch ein ſpannender
Dreiakter von Mutiſcop „Nur eine Schauſpielerin”
ge=
boten. — Union=Theater (Kunſtlichtſpiele,
Rhein=
ſtraße 6). In den gegenwärtigen traurigen Zeiten iſt es
notwendig, daß der Menſch Mittel und Wege ſucht, um
ſich hie und da auch einmal auf billige Art zu erheitern.
Da iſt es denn beſonders zu begrüßen, daß die Leitung des
Union=Theaters es ſich durch Gewinnung der allerneueſten
Humoresken zur Aufgabe gemacht hat, ſeinen Beſuchern
einige vergnügte Stunden zu bereiten. An der Spitze ſteht
die unvergleichliche Humoreske des beſten franzöſiſchen
Kino=
regiſſeurs und Darſtellers Charles Decroix, „Der neue
Unterpräfekt” Nicht minder komiſch wirkt die Humoreske
„Jockei aus Liebe” mit dem bekannten Max Linder in der
Hauptrolle. Weiter iſt noch zu erwähnen „Mulicke möchte
geliebt werden” und eine Reihe ſonſtiger komiſcher
Ein=
lagen. Doch man will auch etwas ernſtes ſehen, und da
iſt denn auch mit dem unvergleichlichen Dreiakter „Der
Mann ohne Gewiſſen” ein Drama auf die Leinwand
ge=
kommen, das allein ein Programm zu füllen imſtande
wäre. Neben dieſem dürfte das etwas kleinere Drama
„Die Freundſchaft der Rothaut” ganz beſonderen Gefallen
finden.
* Konzerte. Ludwigshöhe. Heute Samstag
indet wieder Kurkonzert unter Leitung des
Obermuſik=
meiſters Herrn Weber ſtatt. Für Dienstag, den 2.
Sep=
ember (Sedan), iſt ein Extrakonzert geplant, verbunden
mit Kinderfeſt (Ponyreiten ſder kluge Hans), Polonäſe,
Kinderreigen, Topfſchlagen und ſonſtige Ueberraſchungen).
Das Arrangement liegt in bewährten Händen. (Näheres
folgt.)
Heſſiſcher Hof. Heute Samstag findet
Militärkonzert unter Leitung des Obermuſikmeiſters Herrn
M. Weber vom Großh. Heſſ. Art.=Regt. Nr. 61 ſtatt. Das
Programm ſieht nur gern gehörte Stücke leichter Art vor
und werden die Herren Ehlers Franke, Müller und
Breitrück als Soliſten vertreten ſein. (S. Anz.)
Die Ausſtellung deutſcher Kunſt 1650—1800
Darmſtadt 1914.
* Darmſtadt wird im nächſten Sommer der
Schau=
platz hervorragender künſtleriſcher Ereigniſſe ſein, die
er=
neut vor der Oeffentlichkeit von der Kunſtliebe des
Großherzogs Ernſt Ludwig Zeuanis ablegen
ſollen. Neben der Ausſtellung für freie und angewandte
Kunſt, die ausſchließlich von den an der
Großherzog=
lichen Künſtlerkolonie tätigen Künſtlern nach dem
Pro=
gramm des Kabinettsdirektors Geheimerat Römheld
auf der Mathildenhöhe veranſtaltet wird (worüber
aus=
führlich noch geſprochen werden ſoll), findet auf Befehl
des Großherzogs in Reſidenzſchloſſe eine
rück=
ſchauende Ausſtellung deutſcher Kunſt von
1650— 1800 ſtatt, die es ſich zur Aufgabe gemacht hat,
dem Bewußtſein unſerer Gegenwart anderthalb
Jahr=
hunderte faſt vergeſſenen deutſchen Kunſtfleißes zu
er=
ſchließen. Eine große nationale Aufgabe ſoll hier endlich
Erfüllung finden, deren Verwirklichung nach der
unver=
geſſenen Jahrhundertausſtellung Hugo von Tſchudis vom
Jahre 1906 in der Nationalgalerie in Berlin nachgerade
Ehrenpflicht geworden iſt. An die 150 Mitarbeiter
aus allen Teilen des Reiches und auch im Auslande
haben ſich auf Anrengung des kunſthiſtoriſchen Leiters
der Veranſtaltung, Profeſſor Dr. Georg Biermann,
mit den ebenfalls mit der Leitung dieſes Unternehmens
beauftragten Kommerzienräten H. und Th.
Heine=
mann in München zu einer großen Organiſation
zu=
ſammengefunden. An die Spitze der Ausſtellung aber
iſt unter dem Patronat der königlichen Prinzen
Auguſt Wilhelm von Preußen, Rupprecht
von Bayern und Johann Georgvon Sachſen,
die von jeher der Kunſt und ihrer Geſchichte ein
beſon=
deres Intereſſe entgegengebracht haben, ein
Ehren=
ausſchuß getreten, dem zahlreiche hervorragende
Ver=
treter des öffentlichen und geiſtigen Lebens in
Deutſch=
land angehören. Dieſer ſoll die Sache der Ausſtellung
nach außen ſtützen und für ihr Gelingen nachhaltig
wir=
ken. Denn gerade eine ſolche Veranſtaltung bedarf der
tätigen Beihilfe aller Kreiſe unſeres Vaterlandes.
weil ſie nicht nur aus dem örtlich bekannten öffentlichen
Beſitz, ſondern in erſter Linie aus dem Privatbeſitz der
Die Entdeckung von Franz
osefs=Land vor 40 Jahren.
Zum Gedächtnis von Carl Weyprecht.
Von E. Ihne=Darmſtadt.
Schon mehrfach war im Darmſtädter Tagblatt in der
ten Zeit von unſerem Landsmann, dem
Nord=
larforſcher Carl Weyprecht, die Rede, zuletzt
Nr. 142, wo das vor kurzem erſchienene Weyprecht=Buch
n E. Ihne (Nr. 17/18 der Heſſiſchen Volksbücher, hrsg.
n Profeſſor D. Dr. Diehl) eine eingehende Beſprechung
id.
Weyprechts Name verbindet ſich vor allem mit zwei
chtigen Ereigniſſen der Polarforſchung. Einmal iſt es
Entdeckung von Franz Joſefs=Land, dann iſt es das
enannte Polarjahr 1882/83, deſſen internationale
obachtungen durch ihn veranlaßt worden ſind; näheres
dem obengenannten Buche von Ihne. Da gerade
tzt 40 Jahre verfloſſen ſind, daß Franz
ſefs=Land entdeckt wurde, ſo dürfte ein
zer geſchichtlicher Rückblick nicht ganz unintereſſant ſein.
Bekanntlich geriet der „Admiral Tegetthoff”, das
iff der öſterreichiſch=ungariſchen Nordpolarexpedition
ter Weyprecht und Payer, ſchon fünf Wochen nach ſeiner
sfahrt aus dem norwegiſchen Hafen Tromſö, die am
Juli 1872 ſtattfand, in das Eis, wurde vollſtändig
geſchloſſen und trieb ohne eigenen Kurs mit dieſem
h Nordoſten, ſpäter nach Nordweſten. Von Oktober
durch den ganzen Winter hindurch, bis Ende Februar
3, war der „Tegetthoff” den furchtbarſten
Eispreſſun=
i ausgeſetzt und oft in Gefahr, zerdrückt zu werden.
s geſchah indeſſen nicht, ſondern er wurde um mehrere
ß emporgehoben und nach hinten über geneigt. Von
ril an wurden mannigfaltige Arbeiten zur Ausgrabung
des Schiffes aus dem Eiſe ausgeführt, doch vergeblich.
Das Schiff kam allmählich, beſonders auch durch das
Ab=
tauen von oben, in eine ſo ſchräge Stellung, daß es mit
Spieren geſtützt werden mußte. Die tief geſunkene
Stim=
mung der Reiſenden, die ſich einem zweiten ſchrecklichen
Polarwinter gegenüber ſahen, wurde aber durch ein
durch=
aus unerwartetes Ereignis neu belebt. Weyprecht ſchreibt
im „Offiziellen Bericht an das Komitee der Expedition”
in ſeiner einfachen, ſchlichten Art:
„Am 30. Auguſt auf 79‟ 43’ n. Breite und 60% 237
öſtl. Länge v. Gr. entdeckten wir unbekanntes Land es
er=
ſtreckte ſich von Weſt bis Nord und war augenſcheinlich
von bedeutender Ausdehnung. Wir legten ihm den
Namen Sr. Majeſtät „Kaiſer Franz Joſefs=Land” bei,
den erſten geſichteten Punkt, ein hohes, ſehr markiertes
Kap, tauften wir „Kap Tegetthoff”. Im September und
Oktober trieben wir längs dieſer Küſte umher und
über=
ſchritten Anfang Oktober den 80. Breitengrad.”
Lebhafter, für manchen Geſchmack vielleicht etwas
überſchwänglich und wortreich, ſchildert Payer in ſeinem
Reiſewerk die Sache: „So oft wir auf Deck traten und die
Wüſte überblickten, die uns unentrinnbar gefangen hielt,
ebenſo oft erneute ſich der verzweiflungsvolle Gedanke,
daß wir ſchon im nächſten Jahre nach Oeſterreich=Ungarn
zurückzukehren hätten — bar des erwarteten Erfolges,
lediglich mit der Geſchichte einer Trift im Eiſe. Und
dennoch, jetzt, da es niemanden mehr gab, der noch an
eine Verwirklichung unſerer einſtigen Pläne glaubte, lag
ihre Erfüllung unmittelbar vor uns. — Ein denkwürdiger
Tag war der 30. Auguſt 1873, er brachte eine
Ueber=
raſchung, wie ſie nur in der Wiedergeburt zu neuem Leben
liegt. Es war um die Mittagszeit, da wir, über die
Bordwand gelehnt, in die flüchtigen Nebel ſtarrten, durch
welche dann und wann das Sonnenlicht brach, als eine
vorüberziehende Dunſtwand plötzlich rauhe Felszüge fern
in Nordweſt enthüllte, die ſich binnen wenigen Minuten
zu dem Anblick eines ſtrahlenden Alpenlandes entwickel=
ten! Im erſten Moment ſtanden wir alle gebannt und
voll Unglauben da, dann brachen wir, hingeriſſen von der
unverſcheuchbaren Wahrhaftigkeit unſeres Glückes, in den
ſtürmiſchen Jubelruf aus: „Land, Land, endlich Land!”
Keine Kranken gab es mehr am Schiffe, im Nu hatte ſich
die Nachricht der Entdeckung verbreitet, alles war auf Deck
geeilt, um ſich mit eigenen Augen Gewißheit darüber zu
verſchaffen, daß wir ein unentreißbares Reſultat unſerer
Expedition vor uns hatten. Zwar nicht durch unſer
eige=
nes Hinzutun, ſondern nur durch die glückliche Laune
un=
ſerer Scholle, und wie im Traume hatten wir es
gewon=
nen; immerhin aber ſchien die Möglichkeit gegeben, daß
es uns gegönnt ſein werde, Größe und Beſchaffenheit
die=
ſes wie durch einen Zauber aus der Eiswüſte
emportau=
chenden Landes durch eigene Anſtrengungen kennen zu
lernen. Doppelt ſchmerzlich fiel unſer Blick zugleich auf
unſere unaufhaltſam dahinziehende Scholle, auf die
Ab=
hängigkeit von ihrer Willkür, auf das Abhandenſein eines
Winterhafens, von dem aus allein die Erforſchung des
Landes hätte mit Sicherheit vorgenommen werden können.
Zur Zeit jedoch lag das Betreten des Landes außer dem
Bereiche jeder Möglichkeit wer die tragende Scholle
ver=
laſſen hätte, wäre abgeſchnitten und verloren geweſen;
nur unter dem Eindrucke der erſten Aufregung waren wir
über unſer Eisfeld dahingeeilt, obgleich wir wußten, daß
unzählige Sprünge das Land uns unnahbar machten! Am
Rande unſerer Scholle angelangt, etwa vier Meilen von
dem Schiffe aus und an fünfzehn Meilen von der
nächſt=
gelegenen Küſte entfernt, ſpähten wir von einer Anhöhe
aus nach den Gliedern, Bergen und Gletſchern des
rätſel=
haften Landes. Seine Täler dachten wir uns damals
mit Weiden geſchmückt und von Renntieren belebt, welche
im ungeſtörten Genuß ihrer Freiheit weilen, fern von
allen Feinden.
Jahrtauſende waren dahingegangen, ohne Kunde von
dem Daſein dieſes Landes zu den Menſchen zu bringen.
Und jetzt fiel einer geringen Schar faſt Aufgegebener ſeine
Fürſten und Liebhaber ſchöpfen muß, wenn ein
abge=
rundetes Bild jener Zeit im Künſtleriſchen gegeben
wer=
den ſoll. Der deutſche Kaiſer aber hat als erſter
unter den deutſchen Bundesfürſten ſeine Beteiligung an
der Darmſtädter Ausſtellung zugeſagt — der Privatbeſitz
des Hohenzollernhauſes verſchließt bekanntlich bedeutende
Schöpfungen jener Zeit — und die übrigen regierenden
Fürſten dürften dem hohen Beiſpiel ausnahmslos
fol=
gen. Die erſten Galeriedirektoren und Sammler haben
nicht minder die hohen Ziele der Veranſtaltung erkannt
und der Leitung in großzügiger Weiſe ihre Beihilfe
ver=
ſprochen. So dürften heute bereits dem Unternehmen
alle Garantien für das Gelingen gegeben ſein, und es
be=
darf nur noch des emſigen Fleißes aller Lokalausſchüſſe
um das gewaltige und oft recht unüberſichtliche Gebiet
ſeiner Bedeutung nach zu durchforſchen.
Neben Deutſchland aber werden auch die Schweiz
und Oeſterreich in eigenen Abteilungen vertreten ſein.
In beiden Ländern hat ſich ebenfalls je ein eigener
Ar=
beitsausſchuß gebildet, in Oeſterreich unter dem Vorſitz
des Direktors der öſterreichiſchen Staatsgalerie Dr
Dörnhöffer, in der Schweiz unter dem Leiter des
Baſeler Muſeums, dem bekannten Holbeinforſcher
Pro=
feſſor Paul Ganz, und es ſteht zu hoffen, daß ſowohl
der Schweizer Bundesrat wie der öſterreichiſche Staat
offiziell die Darmſtädter Ausſtellung beſchicken werden.
Erſt dank dieſer Beteiligung der künſtleriſch eng
benach=
barten Reiche iſt ein wirklich geſchloſſenes Bild jener
anderthalb Jahrhunderte deutſchen Kunſtfleißes möglich
Daß aber jene Zeit von 1650—1800 künſtleriſch
bedeuten=
der geweſen iſt, als man allgemein annimmt, daß ſie auch
dem modernen Empfinden ungemein naheſteht, das wird
die Ausſtellung im Reſidenzſchloß zu Darmſtadt zu zeigen
haben. Sie wird nicht nur dem Betätigungsdrang eines
kunſtliebenden Fürſten ein prächtiges Denkmal ſetzen,
ſon=
dern ebenſo zeigen, daß der moderne Menſch auch in der
Vergangenheit genug des Verwandten und für unſere
eigene Zeit Vorbildlichen zu entdecken vermag.
— Arheilgen, 29. Aug. Der Verein für
länd=
liche Wohlfahrts= und Heimatpflege hat in
Verbindung mit dem Heſſiſchen Volksſchriftenverein eine
Ausſtellung von Kunſtblättern veranſtaltet. Dieſe
Aus=
ſtellung wurde geſtern in Gegenwart von mehr als 60
Damen und Herren durch Herrn Kreisſchulinſpektor
Pro=
feſſor Dr. Frenzel eröffnet der die Gäſte,
insbeſon=
dere den Vorſitzenden des Heſſiſchen Volksſchriftenvereins,
Herrn Oberlandesgerichtsrat Lang, begrüßte und den
Zweck der Ausſtellung näher erläuterte. Herr
Oberlan=
desgerichtsrat Lang wies dann auf die Bedeutung
ſol=
cher Ausſtellungen und die Beſchaffung guter und dabei
billiger Bilder für unſere mit Glücksgütern weniger
ge=
ſegneten Mitbürger hin. Dann ſprach Herr Lehrer
Haſ=
ſinger von Darmſtadt in längerem Vortrag über den
Wert guter Bilder im allgemeinen und erklärte in
form=
vollendeter, poeſievoller Weiſe einzelne Bilder ſo
ein=
gehend und warm, daß ſich der Verſammlung eine
weihe=
volle Stimmung bemächtigte. Dieſer verlieh Herr
Pro=
feſſor Dr. Frenzel in ſeinem Schußworte dankend
Aus=
druck. Die Großh. Bürgermeiſterei hatte bereitwilligſt
den Rathausſaal für die Ausſtellung zur Verfügung
ge=
ſtellt, Herr Hauptlehrer Haſſenzahl und die Lehrer und
Lehrerinnen von Arheilgen haben ſich in dankenswerter
Weiſe um das Zuſtandekommen der Ausſtellung verdient
gemacht.
Griesheim, 29. Aug. Auf der Darmſtädter Chauſſee
wurde, unweit des Ortes ein ſtarker Lindenbaum
von einem Automobil glatt abgefahren. Von
einer Beſchädigung des Automobils oder der Inſaſſen
iſt nichts bekannt geworden.
-h- Auerbach, 29. Aug. Bei der geſtrigen
Gemeinde=
ratswahl wurden lauter neue Männer gewählt, und
zwar die Herren: Julius Graf, Rentner, Paul Sieben,
Rentner, Chr. Elgert, Landwirt, H. Trayſer,
Elektromon=
teur. Die Wahlbeteiligung war eine äußerſt rege
und am Abend herrrſchte nach Bekanntwerden des
Wahl=
reſultats ein unbeſchreiblicher Jubel.
Heppenheim, 29. Aug. Man ſchreibt uns: Herr
Fa=
brikant Stöldt, Inhaber der Strickwarenfabrik
Stöldt u. Cie., welche vor kurzem ihren hieſigen
Be=
trieb eröffnete, hatte die Vertreter der hieſigen Behörden,
den Stadtvorſtand und andere zu einer Beſichtigung
der Fabrikräume und des geſamten Fabrik= und
Geſchäftsbetriebes eingeladen. Macht ſchon das Aeußere
des Fabrikgebäudes, insbeſondere auch wegen des ſchönen
weißen Anſtrichs und ſeiner weitleuchtenden, mit
Biber=
ſchwänzen aus dem hieſigen Tonwerk heegeſtellten
Bedach=
ung einen außerordentlich vorteilhaften Eindruck, ſo war
jedermann von dem, was er im Innern zu ſehen bekam,
geradezu entzückt. Die Böden der Arbeitsräume ſind mit
Linoleum belegt zahlreiche Waſchvorrichtungen, tadelloſe
Abortanlagen, Aufenthaltsräume für die männlichen und
weiblichen Arbeiter ſind vorhanden. Im Souterrain des
Fabrikgebäudes befindet ſich der Packraum für die zum
Verſand gelangenden Waren. Das Erdgeſchoß enthält die
Strickerei, Bureauräume und einige Nebenanlagen, im
erſten Stockwerk iſt der Nähſaal und eine Wohnung für
einen Verwalter, während im Dachgeſchoß das Lager der
fertiggeſtellten Waren untergebracht iſt. Im ganzen ſind
70 Strickmaſchinen und 50 Nähmaſchinen vorhanden, die
ſämtlich elektriſch betrieben werden. Es findet ausgedehnte
Arbeitsteilung ſtatt. Die erforderlichen Handarbeiten
werden in Heimarbeit vergeben. In der Fabrik wird ſehr
wertvolles Material, insbeſondere viel Seide, verarbeitet.
Zurzeit ſind in der Fabrik ſelbſt etwa 80 Arbeiter und
Arbeiterinnen, in der Heimarbeit 30 Arbeiterinnen
be=
ſchäftigt. Wenn der Betrieb vollſtändig iſt, werden in der
Fabrik 200 Perſonen, in der Heimarbeit 100 Perſonen
be=
ſchäftigt ſein
Reichenbach, 29. Aug. In dem Betrieb der Deutſchen
Steininduſtrie ereignete ſich geſtern ein ſchwerer
Unglücksfall. An einer Schleifmaſchine iſt auf bis
jetzt noch nicht feſtgeſtellte Weiſe von der
Schurſcheiben=
platte ein Stück abgeſprungen; das Stück zerſchmetterte
dem in der Nähe ſtehenden Arbeiter Adam Bitſch einen
Oberſchenkel.
Lindenfels, 29. Aug. Das herrliche Wetter der
letz=
ten Woche hat uns viele Kurgäſte gebracht. Geſtern
iſt der 2000. Kurgaſt zur Anmeldung gekommen. Eines
beſonders guten Beſuches erfreut ſich das Sanatorium des
Herrn Sanitätsrats Dr. Schmitt. Es iſt zurzeit faſt
vollbeſetzt. — An Zwetſchen= und Aprikoſenbäumen zeigt
ſich ein kleiner Käfer, der ſich in das Holz einbohrt und
die Bäume zum Abſterben bringt. — Der älteſte Einwoh
ner unſeres Städtchens Herr Johannes Dietrich,
voll=
endet morgen ſein 94. Lebensjahr.
L. König, 28. Aug. Die Zählung der
Obſt=
bäume in der Gemarkung König ergab folgendes
Re=
ſultat: An tragfähigen Bäumen ſind vorhanden: 6387
Apfel= 932 Birn=. 2773 Zwetſchen= reſp. Pflaumenbäume,
158 Kirſch=, 13 Aprikoſen= 18 Pfirſich= und 11
Walnuß=
bäume, zuſammen 10 291 tragfähige Obſtbäume, während
als noch nicht tragfähige Bäume 3438 Apfel=, 646 Birn=,
456 Zwetſchen= und Pflaumen=. 195 Kirſch=, 10 Aprikoſen=
12 Pfirſich= und 41 Walnußbäume, zuſammen 4798 noch
nicht tragfähige Obſtbäume, gezählt wurden.
Offenbach, 29. Aug. Zur Regelung der
all=
gemeinen Müllabfuhr durch die Stadt wurde
ein aus ſechs Mitgliedern beſtehender
Sonderaus=
ſchuß eingeſetzt. Zur Errichtung einer
Lehrertöch=
terſtiftung wurde anläßlich des 50jährigen Beſtehens
der Ludwig= und Aliceſtiftung ein
Jubiläumsbei=
trag von 500 Mark bewilligt. Zu den Koſten der
Jubiläumsausſtellung des Obſt= und
Gartenbauverban=
des für den Kreis Offenbach wurde ſtädtiſcherſeits ein
Beitraa von 250 Mark bewilligt und dem heſſiſchen
Gau=
verband gegen den Alkoholismus ein einmaliger
Jahres=
beitrag von 100 Mark gewährt. Ein Antrag, der die
Verwaltung erſucht, ein Ortsſtatut auszuarbeiten, das
eine andere Form der Veranlagung der Heimarbeiter zur
Gewerbeſteuer enthalten ſoll, wurde einſtimmig
angenom=
men. Ein weiterer Antrag des Stadtv. Bruhns bezweckt
die Bewilligung von Mitteln zur Steuerung der
gro=
ßen Arbeitsloſigkeit und forderte, die
Arbeitsloſenver=
ſicherung in Kraft treten zu laſſen, die bis auf die
for=
melle Verabſchiedung im Plenum vorbereitet ſei. Der
Angelegenheit ſoll nach Möglichkeit entſprochen werden.
Offenbach, 29. Aug. Geſtern vormittag wurde ein
20jähriges Dienſtmädchen in der Wilhelmſtraße von
ſei=
ner Dienſtherrſchaft in der Küche bewußtlos aufgefunden.
Es hatte einen Selbſtmordverſuch mittels Gaſes
gemacht und wurde ſchwer verletzt in das ſtädtiſche
Kran=
kenhaus gebracht. Wie aus einem hinterlaſſenen Briet
hervorgeht, ſoll das Mädchen die Tat aus Liebeskummer
begangen haben.
Mainz=Kaſtel, 29. Aug. Geſtern mittag wurde auf
der Wiesbadener Landſtraße ein ſiebenjähriger
Knabe von einem Automobil aus Mainz
überfah=
ren. Der Polizeibericht meldet zu dem Vorfall: In der
Eleonorenſtraße in Mainz=Kaſtel wurde geſtern
nachmit=
tag ein ſiebenjähriger Knabe, der kurz vor einem daher
fahrenden Automobil die Straße kreuzen wollte, von dem
rechten Vorderrad des Wagens erfaßt und zur Seite
ge=
ſchleudert. Von dem Beſitzer des Automobils wurde der
Verletzte nach dem St. Rochushoſpital verbracht. Das
Kind iſt ſeinen Verletzungen erlegen.
Worms, 29. Aug. Die Zuwendungen zur
Beſchaf=
fung von Radium für das ſtädtiſche Krankenhaus
ergaben bis jetzt einen Betrag von 7605 Mark.
Guntersblum, 28. Aug. Auf dem Wege der
Beſſerung iſt die von ihrem Vater am Sonntag durch
Revolverſchüſſe verletzte Hebamme Babette Oswald. Die
Kugel, die in den Unterleib gedrungen war und den
Dick=
darm verletzt hatte, konnte jetzt im ſtädtiſchen
Kranken=
haus in Worms durch eine gut verlaufene Operation
etn=
fernt werden. Der Zuſtand der Verletzten iſt befriedigend.
Bechtheim, 28. Aug. Altbürgermeiſter G. H. Geil hat
vor einigen Tagen auf der Hühnerjagd in Gewann Ehmd
einen Fuchs zur Strecke gebracht, der ein
Ketten=
halsband an hatte. Er iſt wahrſcheinlich, nachdem er
längere Zeit an der Kette gelegen hat, ſeinem Beſitzer
ent=
wichen.
Friedberg, 29. Aug. Durch den Bahnhofsumbau iſt
hier eine Kolonie polniſcher Arbeiter entſtänden
deren Mitglieder beſtrebt ſind, die heimatlichen Gebräuche
hier mit Gewalt einzuführen. So ſind ſeit 14 Tagen
Meſſerſtechereien, Wirtshausſtreitigkeiten, Ueberfälle und
Einbrüche an der Tagesordnung. Ihrem Arbeitgeber
ſtahlen die Polen neulich die Lohngelder, am Freitag
ſtachen ſie einen Herrn nieder und geſtern abend wurde
ein Bahnwärter im Dienſt von den edlen Polen böſe
zu=
gerichtet.
Bad Nauheim, 29. Aug. Bis zum 28. Auguſt ſind
31040 Kurgäſte angekommen. Bäder wurden bis zum
28. Auguſt 398 378 abgegeben.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 28. Aug. Am Küſtriner
Platz kam es heute abend zu einer regelrechter
Schlacht zwiſchen 500 bis 600 Schuljungen. Vot
einigen Tagen war zwiſchen zwei Schülern ein Strei
entſtanden, der in Tätlichkeiten ausartete. Die beider
Feinde wandten ſich an gleichgeſinnte Kameraden in ihrer
Vierteln. Zwei Parteien bildeten ſich ſchnell. Es kan
zunächſt zu kleinen Reibereien. Geſtern trafen ſich d
feindlichen Haufen zu einer Entſcheidungsſchlacht.
E
Steinhagel, der den Verkehr erheblich ſtörte und die
Paſſanten in Gefahr brachte, eröffnete den Kampf. Bald
waren die Kämpfer im Handgemenge. Ein wüſtes
Durch=
einander und ein ohrenbetäubender Lärm entſtand. Eiſige
Schutzleute erſchienen auf dem Plan und führten die
führer ab. — Die Allgemeine Elektrizitäts=
Geſellſchaft teilt mit: Aus Helſingfors werden Uns
regelmäßigkeiten in der dortigen Niederlaſſſng
einer Elektrizitäts=Geſellſchaft gemeldet. Es handelt ſich
um eine Filiale der ſchwediſchen Tochtergeſellſchaft der A.
E.=G. Die Höhe der Beträge ſteht noch nicht feſt. Die
Kaſſiererin und der Verwalter Tegner der Geſellſche
ſind verhaftet. Nach Auskunft des Rechtsanwalts wer
den bereits beſchlagnahmte Summen einen erheblichen
Teil des Schadens decken. Nach einer Wolff=Meldun
wären mehr als 200000 Mark veruntreut worden. — De
gemeldete Pockenfall iſt ein ſogenannter leichter und
verläuft durchaus normal. In vier bis ſechs Tagen dürft
jede Gefahr für die Erkrankte, die nur leichtes Fieber hau
und deren Befinden beſſer iſt, verſchwunden ſein. Auch
die Gefahr der Anſteckung ſcheint behoben zu ſein.
Bis=
her iſt keine weitere Erkrankung gemeldet worden.
Biebrich, 29. Aug. Heute vormittag 10½ Uhr ereig
nete ſich auf dem Bahnhof Biebrich=Oſt ein tödlicher
Unglücksfall. Einem Fahrgaſt, dem etwa 45 Jahr
alten Auguſt Fath aus Bad Ems, der nach Kaſtel fahren
wollte, wurde durch den Wind der Hut auf die Schienen
geweht. Er wollte den Hut holen und lief ihm nach.
demſelben Augenblick fuhr ein Zug ein, die Lokomotive
erfaßte ihn und richtete ihn ſo ſchrecklich zu, daß auf den
Stelle der Tod eintrat.
Mülhauſen i. E., 29. Aug. Ein Schadenfeuer
größeren Umfangs zerſtörte in der vergangenen Nacht da
im Bann Riedesheim gelegene Zweiggeſchäft der
Im=
prägnieranſtalt Gebr. Immelsbach in Oberweier. Das
Feuer brach gegen 11 Uhr aus, fand in den gewaltigen
Holzvorräten ausreichende Nahrung und griff mit raſen
der Schnelligkeit um ſich. Der Schaden wird auf 70= bit
80000 Mark geſchätzt. Die Vorräte waren nicht verſichert=
Man vermutet Brandſtiftung.
Düſſeldorf, 29 Aug. Der wegen Unterſchlagunge
verhaftete Prokuriſt Steeg von der Filiale desA
Schaaffhauſenſchen Bankvereins legte ein volles Ge
ſtändnis ab, aus dem hervorgeht, daß er in allen mög
lichen Börſenobjekten ſpekulierte: Getreide, Zucker, Zin
Kupfer und Effekten. Allein in Kuren betrug ſein Engage
ment im letzten Jahre 3¼ Millionen.
Stendal, 28. Aug. Mit wüſten Ausſchreitunge
bei der letzten Reichstagswahl in Salzwedell=
Gardelegen hat ſich heute der Strafrichter befaſſe
müſſen. Wie wir ſeinerzeit berichteten, iſt während de
heißen Reichstagswahlkampfes der Rektor Roos, Vorſitzen
der des konſervativen Wahlvereins, als er zur Nachtze
von einer Agitationsreiſe nach Klötze heimkehrte, auf de
Chauſſee von einer Schar Menſchen überfallen und miſ
handelt worden. Als Haupttäter wurden jetzt der Kutſche
Otto Hundelage und der Muſiker Mar Niendorf vom Lant
gericht Stendal wegen Körperverletzung, ſowie tätliche
und wörtlicher Beleidigung zu ſechs bezw. zwei Monate
Gefängnis und den üblichen Nebenſtrafen verurteilt.
Rom, 29. Aug. Aus der Provinz Aſſari auf
Sa=
dinien wird gemeldet, daß die Brände noch andauern
infolge der furchtbaren Dürre. Die Züge fahren
kilomete=
weit durch brennenden Wald. Der Straßenverkehr kan
nur unter großen Gefahren aufrecht erhalten werde:
Ueberall herrſcht empfindlicher Waſſermangel. Die
Ten=
peratur beträgt ſeit Wochen 35 bis 37 Grad.
Neapel, 29. Aug. Geſtern traf unter Eskorte an Bor
der „Italia” aus Neu=York der Amerikaner Porte
Entdeckung in den Schoß — als Preis ausdauernder
Hoff=
nung und ſtandhaft überwundener Leiden — und dieſe
geringe Schar, welche die Heimat bereits zu den
Verſchol=
lenen zählte, war ſo glücklich, ihrem fernen Monarchen
dadurch ein Zeichen ihrer Huldigung zu bringen, daß ſie
dem neuentdeckten Lande den Namen „Kaiſer Franz
Joſefs=Land” gab. Aus eiſernen Kaffeeſchalen hatten wir
auf Deck mit raſch bereitetem Grog ein Hoch auf unſeren
Kaiſer getrunken und unſer Schiff beflaggt. Alle Sorge
ſchwand für jetzt, mit ihr auch die paſſive
Gleichförmig=
keit unſeres Lebens. Es gab keinen Tag, keine Stunde
mehr, in welcher dieſes geheimnisvolle Land nicht unſere
Aufmerkſamkeit völlig erfüllte, und die Frage, ob dieſer
oder jener Vorſprung in nebelgrauer Ferne ein Berg, eine
Inſel oder ein Gletſcher ſei, beherrſchte unſere Geſpräche.
So weit Vayer.
Es iſt bekannt, daß die den „Tegetthoff”
umſchlie=
ßende Eisſcholle im November mit dem Landeis einer der
ſüdlichen Inſeln von Franz Joſefs=Land zuſammenfror
und hier (faſt 80 Grad nördlicher Breite und 59 Grad
öſtlicher Länge) feſt lag, auch ſo blieb, bis die Beſatzung
ihn am 20. Mai 1874 verließ. Es iſt ferner bekannt, daß
erſt im März und April 1874 das neue Land etwas näher
erforſcht werden konnte und zwar unter der Leitung
Payers; Weyprecht blieb auf dem Schiffe und traf die
vielerlei Vorbereitungen für den Rückzug.
Die erſte von Payer mit ſechs Mann unternommene
Schlittenreiſe, vom 10. bis 15. März, galt dem
ſüdweſt=
lichen Teil des neuen Landes. Auf der zweiten
Schlitten=
reiſe hatte Payer wieder ſechs Begleiter, darunter auch
einen Offizier des Schiffes, den Linienſchiffsfähnrich Orel,
der mit ihm zuſammen die kartographiſchen Aufnahmen
machte. Diesmal ging es ein gutes Stück nordwärts
Nach ſehr gefahrvollem und mühſeligem Marſch, vom 26.
März an, wurde nach 17 Tagen am 12. April bei Kap
Fligely auf der Inſel Kronprinz Rudolf=Land (alle dieſe
Benennungen rühren natürlich von Payer her) die
nörd=
lichſte Stelle bei 829 5 erreicht; bis zu dieſem äußerſten
Punkte kamen nur Payer Orel und ein Matroſe die drei
anderen waren bei 81‟ 38' zurückgeblieben. Die
öſter=
reichiſche Flagge wurde aufgezogen und eine Urkunde mit
der kurzen Beſchreibung der Reiſe in eine Flaſche geſteckt
und dieſe in einer Felſenkluft niedergelegt. In der
Ur=
kunde heißt es: „Die Teilnehmer beobachteten offenes
Waſ=
ſer geringer Ausdehnung längs der Küſte. Es war von
Eis umſäumt, welches in Nord= und Nordweſtrichtung
bis zu Landmaſſen reichte, deren mittlere Entfernung
60 bis 70 Meilen betragen mochte, deren Zuſammenhang
und Gliederung ſich jedoch nicht ermitteln ließ.” Payer
nannte das Land Peterman=Land und König Oskar=Land.
Nach einem gleichfalls ſehr beſchwerdereichen Rückmarſch
kam man am 23. April wieder beim „Tegetthoff” an.
Die dritte Schlittenreiſe, außer Payer nahmen noch der
Linienſchiffsleutnant Broſch und ein Matroſe teil, dauerte
nur vom 29. April bis 3. Mai; ſie hatte nordweſtliche
Richtung.
Franz Joſefs=Land iſt faſt ganz mit Schnee und Eis
bedeckt. Die Hauptmaſſe des Geſteins iſt Baſalt. Die
nicht von Gletſchern bedeckten Stellen ſind „verſchwindend
klein im Vergleich zu den ausgedehnten Schnee= und
Eis=
maſſen‟ Die Gletſcher breiten ſich „meiſtens wie
gleich=
mäßig gewölbte Schilde über das Land, auf dem ſie
lie=
gen, aus und fallen gewöhnlich auf allen Seiten mit
gleich=
förmigen Gehängen in die See‟. (Nanſen.) Die
Vege=
tation des Landes iſt überall äußerſt dürftig, ſie ſteht tie
unter jener Grönlands, Spitzhergens und Nowaja
Seml=
jas. Es iſt beſonders die lange Dauer der Kälte, die
feindlich wirkt, dann „das äußerſt beſchränkte Vorkommen
von Erde‟ Das Land iſt „völlig unbewohnt, nirgends
ließen ſich Spuren einſtiger Anſiedlung auffinden‟
Es ſtellte ſich in der Folge heraus, daß die von Payer
veröffentlichte Karte auf Grund ſpäterer Expeditionen an
gar manchen Stellen berichtigt werden mußte; ganze Lät
der, wie König Oskar=Land und Petermann=Land „ve
ſchwinden, verſchiedene größere Inſeln erhalten eine ve
änderte Geſtalt und weit geringere Ausdehnung, Straße
und Sunde traten an die Stelle von Land, Gletſcher e
weiſen ſich als Wolkengebilde‟. Das geht ja öfters
die Nachfolger verbeſſern den Vorgänger. Um mit Na
ſen zu reden, ſo hat ſich gezeigt, daß das, was bisk
Franz Joſefs=Land genannt worden iſt, in
unzähli=
kleine Inſeln ohne eine zuſammenhängende, ausgedehn
Landmaſſe zerteilt iſt. — Von den ſpäteren Expeditione
die Franz Joſefs=Land beſuchten und dort überwinterte
ſeien genannt die der Engländer Leigh Smith, 1880 un
1881, und Frederick Jackſon, 1894—1897. Dieſe iſt beſo
ders dadurch bekannt geworden, daß am 7. Auguſt 18
Nanſen und Johannſen, die nach Ueberwinterung a
einer kleinen zu Franz Joſefs=Land gehörigen In
unter 81‟ 14', von Nanſen dann Frederick Jackſon=In
genannt, auf dem Suchen nach Spitzbergen zufällign
Jackſon, der bei Kap Flora auf der ſüdlichen Inſel v.
Franz Joſefs=Land, überwinterte, zuſammentrafen u
von ihm aufgenommen wurden. Nanſen ſelbſt hat a
dem Wege von ſeinem Schiffe „Fram” nach Kap Flo
auch einen erheblichen Teil von Franz Joſefs=Land e
forſcht; gerade ihm hat die Nichtübereinſtimmung v.
Payers Karte mit ſeinen Wahrnehmungen manche Ar
regung verurſacht. Von weiteren Expeditionen ſind dar
die des Amerikaners Wellman zu erwähnen, der 1898/
in Franz Joſefs=Land weilte, und die des Herzogs d
Abruzzen, 1899—1900. Mit ſeinem Schiff, der „Ste
Polare” überwinterte er in der Teplitzbai auf Kronpri
Rudolf=Land, 81‟ 477, und von hier drang ſein Begleit
Korvektenkapitän Cagni mach dem Nordpol vor, um e
25. April 1900 bis 860 38½ (bei etwa 64‟ 30' öſtlicher Läng
zu gelangen, für längere Zeit der von Menſchen erreid
polnächſte Punkt.
Charlton ein, der 1910 ſeine Frau in
Comoer=
mordete. Er floh unterfalſchem Namen in ſeine
Hei=
mat, wurde aber entdeckt, verhaftet und nach dreijährigen
Verhandlungen ausgeliefert. Zahlreiche Berichterſtatter
verſuchten Porter zu ſprechen. Die Polizei verwehrte aber
jedermann, auch dem amerikaniſchen Konſul, den Zutritt
zum Dampfer. Porter ſollte in letzter Nacht nach Genua
und von da nach Como verbracht werden, wo die
Schwur=
gerichtsverhandlung ſtattfinden wird.
Nantes, 29. Aug. Die ſehr reichen
Kolonialwaren=
händler Gebr. Moritz und Georg Naux ſind geſtern
ver=
haftet worden. Sie werden beſchuldigt, an großen
Zollhinterziehungen teilgenommen zu haben, welche der
Zollkontrolleur Hamon in St. Nazaire organiſiert hat.
Die Hinterziehungen, an welchen ſich der Getreidehändler
Manceau in St. Nazaire beteiligte, wurden in der Weiſe
begangen, daß Kolonialwaren, welche zollfrei im Entrepot
eingelagert waren, vermittelſt gefälſchter Quittungen in
den Inlandsverkehr gelangten, ohne daß die Zollgebühren
entrichtet wurden. Hamon und Manceau befinden ſich ſeit
mehreren Tagen in Haft.
Brüſſel, 29. Aug. Auf dem Lei bei Gent ſtießen
zwei Dampfſchiffe zuſammen. Zwei Damen
und ein griechiſcher Student ertranken.
Madrid, 29. Aug. Nach Blättermeldungen aus
Mondonede ſtürzte ein Automobil um, in
wel=
chem ſich der Diözeſanbiſchof mit zwei Dienern befand.
die auf der Fahrt nach Santiago begriffen waren. Der
Biſchof wurde verletzt, ein Diener getötet, der
zweite ſchwer verletzt.
Elgin, 28. Aug. Als Premierminiſter Asquith in
Loſſiemouth Golf ſpielte, griffen ihn zwei Wahlweiber
an, hielten ihn feſt, ſchleppten ihn umher und ſchlugen ihm
den Hut herunter. Seine Tochter eilte ihm zu Hilfe. Zwei
Detektivs brachten die Angreiferinnen auf die Polizeiwache.
Das Publikum pfiff die beiden Suffragetten aus und rief,
man ſolle ſie in die See werfen.
Handelskammer Darmſtadt.
Sitzung vom 25. Auguſt.
Die Rechnung über Einnahmen und
Aus=
gaben der Handelskammer, ſowie der
Kauf=
männiſchen Fortbildungsſchule Darmſtadt
für das Rechnungsjahr 1912 iſt abgeſchloſſen worden.
Die Einnahmen der Handelskammer, ſowie der
Kauf=
männiſchen Fortbildungsſchule Darmſtadt betrugen
25106,69 Mark, welchen 43 633,24 Mark Ausgaben
gegen=
überſtanden. Die Handelskammer ſelbſt hatte 38 761,07
Mark an Einnahmen und 30 287,62 Mark an Ausgaben zu
verzeichnen, ſo daß ein Kaſſevorrat von 8473,45 Mark auf
das Jahr 1913 übernommen werden konnte. Die
Kauf=
männiſche Fortbildungsſchule Darmſtadt ſchloß mit
3345,62 Mark in Einnahmen und Ausgaben ab.
Die Entwürfe eines Patentgeſetzes, eines
Gebrauchsmuſtergeſetzes und eines
Waren=
zeichengeſetzes wurden allgemein durchgeſprochen.
Da es nötig erſcheint, noch weiteren Intereſſentenkreiſen
Gelegenheit zur Aeußerung zu geben, wurde beſchloſſen,
dieſe Geſetzentwürfe in der zuſtändigen Kommiſſion
dem=
nächſt weiter zu beraten.
Auf Anregung der Handelskammer Augsburg hat der
Deutſche Handelstag eine Umfrage wegen der eventuellen
Schaffung eines Molkereigeſetzes
veranſtal=
tet. Die Ermittelungen und Beratungen der
Handels=
kammer führten dahin, daß beſchloſſen wurde, beim
Deut=
ſchen Handelstag die Einführung einer geſetzlichen
Ver=
pflichtung zur Angabe des Fettgehaltes der Käſe, ſowohl
im Intereſſe der Produzenten, wie des reellen Handels
und der Verbraucher zu befürworten. Es bedarf nur noch
die Frage der Klärung, ob eine derartige Verpflichtung
be=
reits aus § 5 des Nahrungsmittelgeſetzes abgeleitet
wer=
den kann, oder ob es hierzu eines beſonderen
Molkerei=
geſetzes bedarf, in welchem dann auch die erforderlichen
Unterſuchungsmethoden niedergelegt werden müßten.
Die Handelskammer hatte für den kommenden
Winterfahrplan der Eiſenbahndirektion Mainz
gegenüber eine größere Anzahl von Wünſchen geäußert.
Leider iſt dieſen Wünſchen für den Winterdienſt nur in
ſehr beſchränktem Maße Rechnung getragen worden. Es
oll jedoch bei Aufſtellung des Fahrplans für den 1. Mai
1914 erneut geprüft werden, ob die von der
Handels=
ammer gewünſchten Zugverbeſſerungen durchführbar ſind
Vom Standpunkte der Intereſſenten des
Handels=
kammerbezirks war nichts gegen die Anträge einzuwenden
welche demnächſt vor der Ständigen Tarifkommiſſion der
deutſchen Eiſenbahnen zur Verhandlung gelangen, es
möchten gemahlene Steine in das
Verzeich=
nis II der in bedeckten Wagen zu befördernden Güter
aufgenommen werden und es möchte Kloſettpapier
n den Spezialtarif I Aufnahme finden.
Eine Anfrage des Eiſenbahnverkehrsamtes wurde
dahin beantwortet, es beſtehe in Intereſſentenkreiſen der
Wunſch, es möchte die Beſtimmung wegen
Verwen=
dung von Kokswagen zur Beförderung von
hölzernen Faßreifen und Holzdraht, Torf,
Torfmull, Torfmehl, Torfſtreu,
Säge=
mehl, Ziegeltrockenrahmen und Brennholz
nicht in Wegfall kommen, da dieſe Wagen tatſächlich
in einer Anzahl von Fällen ſehr geeignet zur Verladung
der genannten Güter erſcheinen. Beſonders wurde darauf
hingewieſen, daß immerfort noch Wagenmangel
insbeſon=
dere für ſperrige Güter beſtehe, weshalb es ſehr erwünſcht
erſcheine, daß auch fernerhin die großen Kokswagen zur
Beförderung der genannten Güter zur Verfügung ſtänden
Beim Deutſchen Handelstag ſind Klagen wegen einer
überaus ſaumſeligen Erledigung von
Reklamationen ſeitens der franzöſiſchen
Bahnen und Zollbehörden eingelaufen. Auch
ſollen die diesbezüglichen Zuſtände in anderen Ländern,
wie beiſpielsweiſe in Belgien und Holland zu
Beſchwer=
den Anlaß geben. Die Handelskammer iſt bereit, die
Be=
richte der Firmen des Bezirks über Erfahrungen bei
Er=
ledigung von Reklamationen in den genannten Ländern
entgegen zu nehmen.
Auf Grund des vorliegenden Materials wurde
be=
ſchloſſen, die Beſtrebungen von Angeſtelltenverbänden zu
unterſtützen, welche ſich gegen die von der Stadt
Darm=
ſtadt in Ausſicht genommene Errichtung einer
be=
onderen Fachabteilung für
Kaufmän=
niſche Angeſtellte im Anſchluß an den ſtädtiſchen
Arbeitsnachweis richten. Durch eine derartige
Maß=
nahme würde neben anderen Nachteilen lediglich eine
Zer=
ſplitterung der kaufmänniſchen Stellenvermittlung
ein=
treten, welche gerade in letzter Zeit durch den
Stellenver=
mittlungszweckverband der Kaufmänniſchen Verbände
eine ſehr gute und wohl auch durchaus ausreichende
Aus=
bildung erfahren hat.
Vom britiſchen Generalkonſulat in Frankfurt a. M.
ſind Abbildungen der amtlichen
Urſprungs=
ſtempel der ſchottiſchen
Fiſchereiverwal=
tungen, welche für die Originalverpackungen ſchottiſcher
Heringe gebraucht werden, mit Vorſchriften und
Abände=
rungen überſandt worden. Intereſſenten, welche ſich bei
ihren Einkäufen gegen die häufigen Nachahmungen
ſchützen wollen, können dieſe Schriftſtücke von der
Handels=
kammer zur Verfügung geſtellt erhalten.
Handel und Verkehr.
* Berlin, 29. Aug. In der heutigen Sitzung des
Zentralausſchuſſes der Reichsbank führte
der Vizepräſident v. Glaſenapp aus: Der Status
der Bank ſei kein ungünſtiger. Die Entwickelung habe
ſich in befriedigender Weiſe fortgeſetzt, namentlich in den
Anlagen. Die Wechſelanlage ſei um 100 Millionen Mark
geringer als im Vorjahre. Die Metalldeckung ſei kräftiger
geworden. Der Beſtand an Gold betrage 1153 Millionen
Mark gegen 976 Millionen Mark im Vorjahre, ſei alſo
zirla 180 Millionen Mark höher, trotzdem bereits 24
Mil=
ionen an den Reichskriegsſchatz abgeführt worden ſeien.
Allerdings ſei die Goldzunahme zum großen Teile durch
den vermehrten Umlauf von kleinen Noten zuſtande
ge=
kommen, was ja aber auch beabſichtigt geweſen ſei und
volkswirtſchaftlich durchaus vorteilhaft wäre. Die
Gold=
bewegung habe ſich in dieſem Jahre bis zum 28. Auguſt
wie folgt geſtaltet: Zur Einfuhr gelangten 222 Millionen
Mark, ausgeführt wurden 45 Millionen Mark, ſo daß ein
Ueberſchuß der Einfuhr von 177 Millionen Mark in
Gold=
in dieſem Jahre verbleibt. Der Geldmarkt außerhalb der
Reichsbank ſei ebenfalls weniger angeſpannt; auch in
Eng=
and zeige ſich eine gewiſſe Erleichterung. Bei der
Reichs=
bank ſeien vom 23. bis 27. Auguſt folgende Aenderungen
eingetreten: Der Metallbeſtand habe um 18 Millionen Mk.
ugenommen gegen 7 Millionen im Vorjahre. Die
Ab=
lagen hätten um 10 Millionen Mark abgenommen
gegen=
über einer Zunahme von 34 Millionen Mark im Vorjahr.
Die Girogelder hätten um 32 Millionen Mark
zugenom=
men gegen 58 Millionen Mark im Vorjahr. Die
ungedeck=
ten Noten betrugen am 27. Auguſt 1913 193 Millionen Mk.
gegen 165 Millionen Mark am gleichen Tage des Vorjahrs,
eien alſo nur noch 28 Millionen Mark höher als im
Vor=
jahr. Die Entwickelung ſei demnach ſeit dem 23. Auguſt
günſtig geweſen. Dieſe Verhältniſſe legten alſo den
Ge=
danken einer Diskontherabſetzung nahe; man müſſe aber
abwarten, ob die Geldmarkterleichterung nicht nur
vor=
übergehend ſei. Zum Ende des Quartals ſei mit einer
ſehr ſtarken Anſpannung zu rechnen. Es ſei zu befürchten,
daß die Diskontherabſetzung möglicherweiſe nur von
kur=
zer Dauer ſein würde. Es wäre fraglich, ob die
Reichs=
bank, wenn ſie nach einer erfolgten Herabſetzung bald
wie=
der zu einer Erhöhung auf 6 Prozent gezwungen würde,
mit dieſem Satze bis zum Jahresſchluſſe auskommen
würde, was man jetzt hoffe.
Luftfallrt.
Waſſerflüge auf dem Main.
* Frankfurt a. M., 29. Aug. Auf dem Euler=
Flugplatz herrſcht ſeit Wochen ein außerordentlich reger
Flugbetrieb. Die alten Euler=Piloten Lt. v. Hiddeßen,
Diplom=Ingenieur Reichardt, welcher den Frankfurtern
mit ſeinen glänzenden Flügen als Einjährig=Freiwilliger
noch in der Erinnerung ſein dürfte, ſowie Kapitänleutnant
Schroeter, der ebenfalls aus der Euler=Schule
hervor=
gegangen iſt, ſind zurückgekehrt und umfliegen ſeit einigen
Tagen abends die Stadt. Leutnant Otto Scanzoni von
Lichtenfels (der jüngere), ein Bruder des den Frankfurtern
wohlbekannten Piloten Heinrich Scanzoni von
Lichten=
fels, beſtand geſtern morgen ſeine Prüfung in glänzender
Weiſe. Der Euler=Pilot Raſt flog geſtern morgen von
8 Uhr bis kurz nach 10 Uhr die Strecke Frankfurt-Mainz—
Frankfurt-Darmſtadt-Frankfurt ab und bewarb ſich mit
Erfolg um den Preis der Nationalflugſpende für einen
Zweiſtundenflug. An dieſem Fluge nahm Leutnant von
Heppe vom 81. Infanterie=Regiment als Beobachter teil.
Sieben Unteroffiziere und der Nationalflugſpendenſchüler
Lang beſtanden in den letzten Tagen ihre Pilotenprüfung.
Kapitänleutnant Schroeter wird in den nächſten Tagen
da=
mit beginnen, eine für die Kaiſerliche Marine beſtimmte
Euler=Waſſerflugmaſchine auf dem Main
einzuflie=
gen. Herr Wald, ein neuer Euler=Pilot, führte in den
letzten fünf Tagen 14 einzelne Flüge mit einer Nutzlaſt
von etwa 400 Kilogramm (Menſchen, Betriebsſtoffe und
Bleiplatten) aus, von welchen alle eine Höhe zwiſchen 800
bis 1000 Meter über der Stadt erreichten.
Außerordent=
lich zu bedauern iſt es, daß der vielen Frankfurtern wohl
nach ſeinem großen Umfange unbekannte Flugbetrieb auf
dem Euler=Flugplatz aller Vorausſicht nach bald ſein Ende
erreichen wird, da es die letzten Schüler ſind, welche hier
ihren Uebungen obliegen und der Flugplatz in Zukunft
nur noch für die geringen Fabrikations= und
Konſtruk=
tions=Flugverſuche benutzt werden wird. Die Urſache
hierfür ſoll ihren Grund in der Unmöglichkeit der
Erwei=
terung des Flugfeldes haben.
* Hamburg, 29. Aug. Der Fluglehrer Caspar
iſt heute vormittag in Fuhlsbüttel mit dem Flugſchüler
Kauer, als das Flugzeug ſich bei einer Notlandung in
Telephondrähte verwickelte, verunglückt. Caspar
wurde am Kopfe verletzt, ſein Schüler erlitt einen
doppel=
ten Schenkelbruch und innere Verletzungen.
Das Kaiſerpaar in Breslau.
Feſttafel der Provinz Schleſien.
* Breslau, 28. Aug. Die Provinz
Schle=
ſien bereitete dem Kaiſerpaar heute abend im
Landes=
hauſe ein glänzendes Feſt. Der Auffahrt der
Fürſt=
lichkeiten wohnte eine ungeheuere Menſchenmenge bei. Die
allerhöchſten und höchſten Herrſchaften wurden empfangen
vom Herzog von Ratibor als Vorſitzenden des
Provinziallandtages, von dem Landeshauptmann Frhrn.
von Richthofen als ſtellvertretenden Vorſitzenden des
Pro=
vinzialausſchuſſes und Dr. Bender. Sie wurden in den
zum Empfangsraum eingerichteten Lichthof geleitet;
hier=
bei führte der Herzog von Ratibor die Kaiſerin der
Kaiſer, der die Uniform der Leibküraſſiere trug, die
Herzogin von Ratibor. Der Lichthof war mit Girlanden
aller Schattierungen rot behängt. Teppiche zierten die
Brüſtungen der beiden Galerien. Vorher fanden ſich u. a.
ein: der Kronprinz und die Kronprinzeſſin, Prinz Eitel=
Friedrich, das Prinzenpaar Auguſt Wilhelm, die Prinzen
Oskar und Joachim, ferner Prinz Friedrich Wilhelm, der
Erbprinz und die Erbprinzeſſin von Sachſen=Meiningen,
ſowie die in der Provinz anſäſſigen Fürſten und
Für=
ſtinnen und die Inhaber von Aemtern in der Provinz mit
ihren Gemahlinnen. Sobald das Kaiſerpaar den Lichthof
betrat, ertönte der Feſthymnus „Mit Gott für Kaiſer und
Reich von Werding für Männerchor und Orcheſter,
vor=
getragen von der Männergeſang= und Orcheſtervereinigung
Breslau (ehemaliger Militärmuſiker) und dem
Geſangver=
ein der Provinzialverwaltung von Schleſien. Dem Kaiſer
wurde eine Anzahl Radierungen des Maler=Radierers
Ulbrich überreicht. Zur Tafel führte Herzog Ernſt
Gün=
ther die Kaiſerin, der Kaiſer die Herzogin von Ratibor.
Im Kaiſerſaal und in den angrenzenden Räumen wurde
an einzelnen Tiſchen geſpeiſt. Im Kaiſerſaal waren die
Tiſche für den Kaiſer und die Kaiſerin auf der Empore
gedeckt. Die Schmückung des Tiſches des Kaiſers hatten
das Herzogspaar von Ratibor und der Fürſt zu
Hohen=
lohe=Oehringen, die des Tiſches der Kaiſerin das
Herzogs=
paar Ernſt Günther übernommen. Die in dem Hauptraum
aufgeſtellten zehn Tiſche von je einer in Schleſien
anſäſſi=
gen Adelsfamilie waren aus den Beſtänden der
betreffen=
den Familien gedeckt und geſchmückt; Lakaien und Jäger
in den verſchiedenen Livreen ihrer Häuſer bedienten. Am
Feuilleton.
C. K. Das Theater der Frauen. Ein intereſſanter
Ver=
uch, der wahrſcheinlich bald Nachahmung finden wird,
wird im Oktober dieſes Jahres in London unternommen:
„Das Theater der Frauen” beginnt eine einſtweilen nur
auf kurze Dauer bemeſſene Spielzeit. Lady Forbes=
Robert=
ſon, die Beſitzerin des Drury Lan Theaters, iſt die
Ur=
heberin dieſes intereſſanten Verſuches; ſie hat zu dieſem
Zweck auf einige Zeit das Court Theatre gepachtet und
der Frauenbühne den Namen „Cooperative Feminiſt
Théätre” gegeben. Das Ziel iſt, in vollkommener
künſtle=
riſcher Darſtellung Bühnenwerke zur Aufführung zu
brin=
gen, in deren Handlung die Mißſtände in der Stellung
der heutigen Frau innerhalb der Geſellſchaft geſtaltet ſind.
Als erſte Stücke ſind in Ausſicht genommen: Björnſons
„Handſchuh”, „Die alleinſtehende Frau” von Brieux und
ein Werk von Eliſabeth Robins, das den Titel führt: „Das
Stimmrecht für die Frauen”. Die Liga, die die
Ausführ=
ung dieſes Planes unternommen hat, lehnt jeden
Zuſam=
menhang mit der Suffragettenbewegung ab, verurteilt die
Ausſchreitungen der engliſchen Frauenrechtlerinnen und
will die Bühnenkunſt in den Dienſt der Frauenſache ſtellen,
indem es die Zuſchauer zum Nachdenken anregt und ſo
überzeugt. Der Vereinigung gehören bisher nicht weniger
als 700 engliſche Schauſpieler und Schauſpielerinnen an.
In einem Geſpräche mit einem Journaliſten aab Lady
Forbes=Robertſon einige nähere Aufklärungen über ihren
Plan. „In dieſer Herbſtſaiſon des Frauentheaters ſoll
die Frage aufgeworfen werden, bis zu welchem Grade
die Schauſpielerinnen imſtande ſind, in Sphären, die ihnen
bisher fernlagen. gewiſſe Stellungen auszufüllen. In
unſeren Tagen, in denen die Frauen die Aufhebung ſo
vieler Schranken fordern, die ihnen bei der Betätigung auf
wirtſchaftlichem Gebiete entgegenſtehen, iſt es angebracht,
daß die Schauſpielerinnen beweiſen, daß ſie ihrerſeits
im=
ſtande ſind, ein geſchäftliches Unternehmen aufzubauen
und zu führen. Seit vielen Jahren iſt die weibliche
Theater=
direktrice in England nur eine Seltenheit. Wir beſitzen
be=
reits heute eine große Reihe von Frauen, die ſich als
Schriftſtellerinnen einen Namen gemacht haben, und die
es auch verſucht haben, mit ihren Arbeiten die Bühne zu
erobern. Das neue Frauentheater wird das erſte Beiſpiel
ſein, bei denen Frauen vollkommen ein ganzes
Bühnen=
unternehmen leiten. Das Intereſſanteſte dabei wird die
Tatſache ſein, daß unſer Theater auf der Baſis der
Coope=
ration geführt wird. Möglicherweiſe eintretende Verluſte
werden durch einen Garantiefonds gedeckt, während die
Gewinne unter den Frauen geteilt werden, die jenen
Garantiefonds zuſammengebracht haben.‟ Die erſte Woche
der Londoner Spielzeit des Frauentheaters gilt als
Ver=
ſuchszeit; wenn das Unternehmen ſich bewährt, dann ſollen
ſpäter auch in größerem Maßſtabe Gaſtſpielfahrten in die
Provinzſtädte unternommen werden. Die Ueberſetzung
des in Ausſicht genommenen Brieurſchen Stückes ins
Eng=
liſche hat Frau Bernard Shaw übernommen.
* Ein Prinz, der die Volksſchule beſucht. Anfangs
September, zu Beginn der neuen Schulzeit, wird Prinz
Heinrich, der dritte Sohn des Königs von England, die
Volksſchule von Eton beſuchen. Dies iſt das erſtemal, daß
ein königlicher Prinz, zuſammen mit Kindern aller
Volks=
klaſſen, die Schule beſucht. Der König und die Königin
haben außerdem die Verfügung getroffen, daß ihr Sohn
durchaus wie ein gewöhnlicher Schüler behandelt werden
muß. Er hat die gleichen Aufgaben zu machen, die
glei=
chen Strafen zu empfangen, die gleiche Stundenzahl
ein=
zuhalten, wie alle übrigen Schüler. Er wird dem Lehrer
der Schule in Penſion gegeben, unter deſſen Aufſicht er die
Schularbeiten auszuführen hat. Sein Tagewerk beginnt
um halb 7 Uhr morgens. Die Schule von Eton hat
wöchentlich drei halbe Tage Ferien. An den ſogenannten
„großen” Schultagen ſind ſechs Stunden Unterricht täglich
vorgeſehen. Der junge Prinz hat ſich auch dem an
eng=
liſchen Schulen verbreiteten Famulustum zu unterziehen,
d. h. er hat einem älteren Schüler kleine Dienſte zu leiſten;
er hat ihm die Bücher nachzutragen, die Stube in
Ord=
nung zu halten, Einkäufe zu beſorgen, beim Tennisſpiel
die Bälle zu reichen; er hat gelegentliche Strafarbeiten für
ihn auszuführen, kurz, er iſt ein deutſcher Leibfuchs en
miniature. Die königlichen Eltern haben ferner beſtimmt,
daß der junge Prinz ſich vollſtändig ſelbſt bedient; er hat
ſeine Schuhe und ſeine Kleider ſelbſt zu reinigen; er hat
ſich ſelbſt den Tee und die Schokolade zu kochen; er hat ein
kleines Stück Garten zu bebauen und hat an den
Hand=
fertigungskurſen der Schule teilzunehmen.
— Der Schatz im Baume. Eine merkwürdige kleine
Geſchichte wird dem Gaulois aus der rumäniſchen
Haupt=
ſtadt Bukareſt gemeldet: Ein armer Mann, der beauftragt
war, einen alten Baum umzuhauen, fand in dem hohlen
Stamm einen Topf, mit Goldmünzen aus verſchiedenen
Jahrhunderten gefüllt. Ohne ſich ſeiner Entdeckung ſehr
zu rühmen, nahm er den Schatz unterm Arm und brachte
ihn an einen ſicheren Ort. Auf irgend eine Weiſe aber
bekam die Behörde Wind von der Sache und verlangte
die Herausgabe der Münzen. Da ſich der glückliche
Fin=
der weigerte, ſo iſt es zu einem Prozeß gekommen, denn
der Wert der Goldſtücke ſoll ſehr beträchtlich ſein. Der
arme Mann verteidigte ſich auf Anraten ſeines Advokaten
damit, daß zwar im Geſetz die Ablieferung aller
Wert=
ſachen feſtgeſetzt ſei, die man im Erdboden finde; daß aber
von einem Baum in keinem Paragraphen die Rede ſei.
Wie die Bukareſter Richter entſcheiden werden, ſteht nach
dahin. Der Beſitzer des Grundſtückes aber hat ſämtliche
Bäume umhauen laſſen, ohne freilich auch nur einen roten
Heller zu finden.
eiſten Tiſche präſdierte das Fürſenpagr m Solnsr hier
nahm die Kronprinzeſſin Platz. An dem Tiſche des
Für=
ſtenpaares zu Hatzfeld ſaß der Kronprinz. Die Tafelmuſik
ſtellte das Regiment der Leibküraſſiere. Nach der Tafel
hielt das Kaiſerpaar längere Zeit Cercle.
Die Stadt war glänzend illuminiert.
Die Parade des 6. Armeekorps.
* Breslau, 29. Aug. Die Kaiſerin begab ſich
heute früh um 8,50 Uhr mit einer Geleiteskadron des
Hu=
faren=Regiments von Schill (1. Schleſ.) Nr. 4 zum
Pa=
radefeld, der Kaiſer um 9 Uhr mittels Automobil. Die
große Parade des 6. Armeekorps auf den
Gandauer Exerzierplatz begann um 9½ Uhr. Das Wetter
iſt ſchön und warm. Zu Wagen und zu Fuß ſammelte
ſich eine ungeheure Menſchenmenge auf dem Paradeplatze
an. Auf dem rechten Flügel der Truppenaufſtellung
ver=
ſammelte ſich die höhere Generalität, der italieniſche
Ge=
neralſtabschef Generalleutnant Pollio, der italieniſche
Ma=
rineattaché Graf Galderari, Kriegsminiſter von
Falken=
hayn, General der Infanterie von Woyrſch,
Oberſtkämme=
rer Fürſt zu Solms=Baruth, der Herzog von Trachenberg,
der Herzog von Ratibor, Fürſt Pleß, Graf Carmer, Graf
Thiele=Winckler und andere. Um 9½ Uhr traf der
Kai=
ſer, der die Uniform des Leibküraſſier=Regiments trug,
auf dem Paradefeld ein und ſtieg zu Pferde, mit ihm der
Kronprinz und ſeine vier anweſenden Brüder, ferner
Prinz Friedrich Wilhelm, der König von Sachſen
in der Uniform ſeines Ulanen=Regiments, Prinz
Fried=
rich Chriſtian von Sachſen, Prinz Rupprecht von Bayern,
Herzog Ernſt Günther von Schleswig=Holſtein, der
Erb=
prinz von Sachſen=Meiningen, Fürſt zu Fürſtenberg;
ebenſo ſtiegen zu Pferde die Kronprinzeſſin, die
Erbprin=
zeſſin von Sachſen=Meiningen, beide Damen in der
Uni=
form ihrer Regimenter. Die Kaiſerin fuhr in einem
ſechsſpännigen offenen, à la Daumont gefahrenen Wagen.
Die Parade wurde befehligt vom General der
Infan=
terie von Pritzelwitz. Anweſend war der General der
Infanterie von Heeringen als Generalinſpekteur der 2.
Armeeinſpektion. Die Fußtruppen ſtanden in
Tiefkolon=
nen, die Kavallerie in Regimentskolonnen, die
Feld=
artillerie wiederum in Tiefkolonnen. Beim Abreiten der
Truppenfronten wurde das zweite Treffen vom linken
Flügel geſehen. Dann folgte das Abreiten der Fronten
der Kriegervereine (4000 Mann) und der
Sanitätskolon=
nen (1000 Mann), welche vor der Tribüne Aufſtellung
ge=
nommen hatten. Hierbei bereitete das Publikum dem
Kaiſerpaar die herzlichſten Ovationen. Es wurde nur
ein Vorbeimarſch befohlen, wobei die Fußtruppen in
Re=
gimentskolonnen, die berittenen Truppen im Schritt
vorübergingen. Unter allgemeiner Begeiſterung führte
der Kaiſer ſein Leibküraſſier=Regiment Großer Kurfürſt
(Schleſiſches) Nr. 1 der Kaiſerin und dem König von
Sach=
ſen vor. Mit dieſem Regiment ging auch Prinz
Rupp=
recht von Bayern vorüber, welcher à la suite desſelben
ſteht. Als Chef führten ferner ihre Regimenter vor
Ge=
neraloberſt Erbprinz von Meiningen das Grenadier=
Regi=
ment König Friedrich Wilhelm II. (1. Schleſ.) Nr. 10, die
Erbprinzeſſin von Meiningen das Grenadier=Regiment
König Friedrich Wilhelm III. (2. Schleſ.) Nr. 11, der
Kronprinz das Dragoner=Regiment König Friedrich
Wil=
helm III. (2. Schleſ.) Nr. 8. Die Kronprinzeſſin wie auch
die Meiningenſchen Herrſchaften wurden vom Publikum
mit ſympathiſchen Zurufen empfangen.
Nach der Parade hielt der Kaiſer eine Beſprechung
ab und nahm militäriſche Meldungen entgegen. Hierauf
ſetzte er ſich an die Spitze der Feldzeichen und führte dieſe
nach Breslau zurück.
* Breslau, 29. Aug. Nach der Parade kehrte die
Kaiſerin um 11,20 Uhr im Wagen mit der
Geleiteska=
dron vom Dragoner=Regiment König Friedrich III., der
Kaiſer gegen 12 Uhr zu Pferde an der Spitze des
Leib=
küraſſier=Regiments Großer Kurfürſt, das die Standarten
geleitete, und der Fahnenkompagnie vom Grenadier=
Regi=
ment König Friedrich Wilhelm II. ins Schloß zurück. Die
Kronprinzeſſin und die Prinzeſſin Auguſt Wilhelm ritten
in Uniform mit; auf dem ganzen Wege bildeten
Krieger=
vereine und Sanitätskolonnen, 14000 Mann ſtark, ſowie
Innungen und Schulen, 13000 Mann ſtark, Spalier.
Un=
unterbrochen wurden den Majeſtäten begeiſterte
Huldig=
ungen dargebracht. Auf dem Palaisplatze nahm der
Kai=
ſer noch den Vorbeimarſch des Leibküraſſier=Regiments
und der Fahnenkompagnie entgegen.
Der Brand auf dem „Imperator‟
* Neu=York, 28. Aug. Wie die Hamburg=
Ame=
rika=Linie mitteilt, iſt leider bei den Arbeiten zur
Löſch=
ung des Feuers auf dem „Imperator” der zweite
Offizier Gobrecht verunglückt. Da das Feuer in dem
Proviantraum ausgebrochen und dieſer unter Waſſer
ge=
ſtellt iſt, iſt der Schaden noch nicht feſtzuſtellen. Die Abfahrt
des „Imperator” am 30. Auguſt dürfte nicht in Frage
ge=
ſtellt werden.
* Neu=York, Bei dem Feuer an Bord des
„Imperator” iſt nur der zweite Offizier Gobrecht
um=
gekommen. Der für tot gehaltene Matroſe Stumpf wurde
bewußtlos aufgefunden; ſein Zuſtand iſt ernſt.
Der Direktor der Hamburg=Amerika=Linie Meyer erklärte,
das Feuer ſei auf den Proviantraum, in dem es
ausge=
brochen ſei, beſchränkt geblieben. Ein wahres Unglück ſei
nur der Tod Gobrechts, deſſen Handlungsweiſe ein neuer
Beweis des Heldenmutes deutſcher Seeleute ſei. Die ſichere
Bewältigung des Feuers tue den hohen Wert des
Feuer=
löſchſyſtems des „Imperators” dar. Als das Feuer
ge=
löſcht wurde, war das Waſſer in der überfluteten
Abtei=
lung 35 Fuß hoch.
HB. Neu=York 29. Aug. Der Brand auf
dem „Imperator” entſtand in der Vorratskammer.
Die dort liegenden Mengen von Fett und Oelen führten
dem Feuer reichliche Nahrung zu. ſo daß es ſich mit
ra=
ſender Geſchwindigkeit verbreitete. Während die eine
Hälfte der Mannſchaft die Flammen bekämpfte, war die
andere damit beſchäftigt, die Paſſagiere auf die
Lan=
dungsbrücke zu bringen. Die Neu=Yorker Feuerwehr
ſchickte zwei Feuerwehrſchiffe und auch die Feuerwehren
von Hoboken und Jerſey=City beteiliaten ſich an den
Löſcharbeiten. Nach mehrſtündiger Arbeit gelang es, das
Feuer zu löſchen. Der „Imperator” hat infolge des
vie=
len Löſchwaſſers, das jetzt ausgepumpt wird, eine
Seiten=
lage von 15 Grad. Der zweite Offizier, Gobrecht, fand
den Tod, als er eine Abteilung der Mannſchaft helden=
mütig in den mit Rauch gefüllten Laderaum führte. Der
anfänglich für tot gehaltene Matroſe Stumm wurde
be=
ſinnungslos aufgefunden. Er hat ſchwere Brandwunden
erlitten.
HB. Neu=York 29 Aug. Die hieſige Vertretung
der Hamburg=Amerika=Linie macht ſoeben bekannt, daß
die Abfahrt des „Imperator” nach Hamburg
fahrplanmäßig morgen vormittag ſtattfinden wird. Der
durch den Brand verurſachte Schaden beläuft
ſich auf etwa 200000 Mark. In der Hauptſache beſteht
er in verdorbenen Lebensmitteln und ſtarker Beſchädigung
verſchiedener Räume, namentlich Kajüten 2. Klaſſe. Im
Laufe des geſtrigen Tages ſind etwa 2 Millionen
Gallonen Waſſer aus dem Schiffsraum
ge ſchafft worden. Der Tod des zweiten Offiziers
Gobrecht erweckt hier allgemeine Teilnahme. Gobrecht iſt
infolge ſeines heldenmütigen Verhaltens bei dem Brande,
der letzte Weihnachten an Bord des Dampfers „Fürſt
Bis=
marck” wütete, zum zweiten Offizier auf dem „Imperator”
avanciert. Er harrte als einziger in den brennenden
Räumen aus. mit dem Löſchapparat die Flammen
be=
kämpfend. Die Brandurſache iſt noch nicht
einwand=
frei feſtgeſtellt. Eine ſtrenge Unterſuchung iſt eingeleitet.
Der Brand wurde auf der Kommandobrücke entdeckt
ver=
mittelſt eines Apparates, der durch Röhren jede
Rauch=
entwickelung anzeigt.
* Neu=York, 29. Aug. Der Bataillonschef
Kelly vom Neu=Yorker Feuerwehrdampfer „Willard”
erklärte, daß die Mannſchaft des „Imperators” mit
großer Sachverſtändnis jede mögliche Ausbreitung des
Feuers verhütete. Durch Schließung der waſſerdichten
Schotten ſei das Feuer auf einen kleinen Herd beſchränkt
worden und der Luftzug verhindert. Durch die
Maßnah=
men der Beſatzung ſei die Arbeit der Neu=Yorker
Feuer=
wehr außerordentlich erleichtert und ungefährlich gemacht
worden. Die Direktion der Havag in Neu=York teilt
folgendes mit: Das Feuer auf dem „
Impera=
tor” entſtand im Proviantraum und beſchränkte ſich
aus=
ſchließlich auf dieſen Teil des Schiffes Die für die
Paſſagiere beſtimmten Räumlichkeiten erlitten keinen
Scha=
den, nur in einigen Gängen, durch welche die
Löſchleitun=
gen gelegt waren, entſtand ein belangloſer Waſſerſchaden.
Der „Imperator” wird fahrplanmäßig ſeine Abfahrt am
30. Auguſt ausführen. Ebenſo wird an den weiteren
fahrplanmäßigen Abfahrten von und nach Europa
nichts geändert. Der zweite Offizier, Gobrecht,
verſuchte. mit Rauchhelm und Feuerlöſchanzug verſehen,
an den Herd des Feuers vorzudringen, wurde aber
ab=
geſchnitten und fand leider den Tod durch Erſticken. Die
Leiche iſt geborgen worden. Die Geſellſchaft bedauert den
Verluſt eines ſo tüchtigen Offiziers auf das ſchmerzlichſte.
Die Löſchunn des Feuers iſt ein Zeichen für den
hervorragenden Nutzen waſſerdichter Abteilungen auch
in ſolchen Fällen und beweiſt, daß die
Feuerlöſcheinrich=
tungen an Bord des Schiffes tadellos arbeiteten. Die
Hapag knüpft an dieſe Darſtellung des Falles den Dank
für die wirkſame Unterſtützung, die die Neu=Yorker
Feuer=
wehr leiſtete und fügt hinzu, daß die Gerüchte über eine
Panik unter den Zwiſchendeckspaſſagieren, die als
ein=
zige von ſämtlichen Paſſagieren an Bord geblieben und
an Land gebracht wurden, ebenſo auch alle Gerüchte über
weitere Verluſte an Menſchenleben bei dem Feuer falſch
ſind. Als Urſache des Feuers iſt wahrſcheinlich
Kurz=
ſchluß anzuſehen.
Die Vereinigten Staaten und Mexiko.
* Waſhington, 29. Aug. Präſident Wilſon
er=
hielt von Lind eine lange Depeſche, in der Lind
zu=
verſichtlich die Möglichkeiten der Beilegung des Streites
ſkizziert. Obwohl im Weißen Hauſe völliges
Stillſchwei=
gen bewahrt wird, verdichtet ſich in amtlichen Kreiſen der
Eindruck, daß die Regierung Huertas und Lind zu einem
Abkommen gelangen werden, welches zum Frieden führen
könne. Eine hohe Stelle erklärte, die Lage ſei günſtiger,
als zur Zeit, da Lind nach Mexiko ging.
* Neu=York, 29. Aug. Eine Depeſche aus
Vera=
cruz beſtätigt, daß Huerta Lind wiſſen ließ, er ſei
bereit, die Beſprechungen wieder aufzunehmen, und
ge=
neigt, die Bedingungen Wilſons anzunehmen, um den
Frieden und die Anerkennung der mexikaniſchen
Re=
gierung zu erreichen. Indeſſen wurde geſtern abend
ſpät gemeldet, daß Lind einige Tage in Veracruz
blei=
ben werde, ſofern nicht irgend ein unerwarteter
Zwiſchen=
fall oder beſonderer Wunſch der mexikaniſchen Regierung
ihn in die Hauptſtadt zurückkehren laſſe. Bis jetzt bat
Gamboa Lind nicht zurückzukommen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Verſailles, 29. Aug. Der Wachtmeiſter Guion,
der der Spionage verdächtig iſt, wurde heute
ver=
hört. Es gilt als ſicher, daß Guion an auswärtige
Staa=
ten Patronen mit geringem Intereſſe angeboten hat, wie
ſie in der ſerbiſchen Armee gebraucht werden. Alle
inter=
eſſierten Stgaten kennen aber dieſe Vorrichtung.
* Brüſſel, 29. Aug. Der Senat genehmigte
die Steuergeſetze mit den von der Kammer
vor=
genommenen Abänderungen und vertagte ſich dann
auf unbeſtimmte Zeit.
* Belgrad, 28. Aug. Die ſerbiſch=griechiſche
Grenzkommiſſion
die
für
Grenzab=
ſteckung tritt in Gewgeli zuſammen. Die Bevölkerung
in der Umgegend von Monaſtir drückt den Wunſch aus.
daß die Gegend von Presna bis in die Nähe von Florina
als notwendiges Hinterland Serbien zugeteilt werde.
Darüber wird zwiſchen beiden Regierungen verhandelt.
* Kopenhagen, 29. Aug. Der internationale
Kriminaliſten=Kongreß wurde geſtern mit einer
Anſprache des Miniſterpräſidenten Zahle eröffnet.
Heute vormittag fand unter dem Vorſitz von Profeſſor
von Liszt=Berlin die erſte geſchäftliche Sitzung ſtatt.
* Waſhington. 29. Aug. Präſident Wilſon
empfing die deutſche olympiſche
Sportkom=
miſſion.
* Tokio, 29. Aug. Ein Taifun hat großen Schaden
angerichtet. 20 Perſonen ſind umgekommen und
hunderte von Brücken zerſtört. Auf dem Berg Komatatke
ſind 17 Kinder umgekommen. 15000 Häuſer ſtehen
unter Waſſer, ebenſo die Eiſenbahn.
— Berlin, 29. Aug. Ein Kaufmann in Schönebera
erſchwindelte von einem Hausbeſitzer einen Hypo=
heſendrief über 100 Mark, verkauſte ihn ſofort md
flüchtete.
— Hamburg, 29. Aug. Die
Reichstagserſatz=
wahl für den verſtorbenen Abgeordneten Bebel iſt auf
den 17. Oktober angeſetzt.
— Tangermünde, 29. Aug. Nach einem geſtrigen=
Sturm auf die Kaſſen der
Sparvereins=
bank iſt heute eine Beruhigung eingetreten. Soweit die
Spareinlagen nicht mit längeren Kündigungsfriſten
ver=
ſehen ſind, wurden ſie ausgezahlt.
Petersburg, 29. Aug. Sämtliche Geſellſchaften in
Maikop (Kaukaſien) haben mit Ausnahme von dreien die
Ausbeutung der Naphthaauellen
einge=
ſtellt, da dieſe vollſtändig verſiegt ſind.
— Ontario (Kanada), 29. Aug. In Petersborough
iſt geſtern ein Warenhaus eingeſtürzt.
Vier
Frauen”. d ein Mann wurden getötet, acht ſchwer
ver=
letzt. Nur wenige Käufer befanden ſich in dem Hauſe,
Die Urſache iſt in baulichen Veränderungen zu ſuchen.
Briefkaſten.
E. N. Antwort: Ehegatten können ſich auch durch
eigenhändiges gemeinſchaftliches Teſtament
gegen=
ſeitig zu Erben ihres Nachlaſſes einſetzen. Sollten
Kin=
der nachkommen, ſo werden deren Rechte auf den
Pflicht=
teil nicht berührt. Die Kinder haben beim Tode eines
Elternteils Anrecht auf Auszahlung ihres Pflichtteiles,
d. i. die Hälfte des geſetzlichen Erbteiles. Wir empfehlen
Ihnen, zur Vermeidung von Formfehlern, die das
Teita=
ment ungültig machen können, einen Notar oder
dase=
richt zuzuziehen.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Wie man Störungen des Haarwuchſes abhilft,
Von einem Spezialiſten.
Selbſt die ſorgfältigſte Pflege, die man ſeinem Haar
angedeihen läßt, erweiſt ſich oft als gänzlich zwecklos; wie
gewiſſenhaft man es auch waſche und bürſte, das Haar
kann in der Tat nie jene bei allen ſo gern geſehene
glän=
zende Fülle erreichen, ſolange die Bildung von
Kopf=
ſchuppen an der Lebenskraſt des Haarwuchſes nagt.
Häu=
figes Bürſten und etwa alle zwei bis drei Wochen eine
Waſchung ſind allerdings eine wertvolle Hilfe zur
Erlang=
ung ſchönen Haares, der Schuppenbildung indeſſen ſind
auch ſie nicht gewachſen.
Soweit bekannt, gibt es hierfür nur ein Mittel,
näm=
lich die nach folgendem Rezept bereitete Miſchung, welche
man zweimal täglich in die Kopfhaut einreibt: 1 gr. krist,
Menthol wird in 85 gr. Bay-Rum aufgelöſt, dann werden
noch 30 gr. Livola de Composee zugefügt. Dieſes
Re=
zept beſeitigt nicht nur die Schuppenbildung, es beſitzt
auch ganz bemerkenswerte, den Haarwuchs fördernde
Eigenſchaften. In jeder Apotheke oder Drogerie kann das
Mittel nach obigen Angaben zuſammengeſtellt werden
Man muß es aber auch regelmäßig anwenden; dabe
bürſte man das Haar öfters und nehme von Zeit zu
Zei=
eine Waſchung vor. Heiße Lockenſcheren ſollte man
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paſſiert. Schwaben” 25. Aug. 7 Uhr nachm. in Suez.
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Heinrich
nach kurzem, aber ſchwerem, mit Geduld
er=
tragenem Leiden, im kaum vollendeten 19. Le
bensjahre, ſanft entſchlafen iſt.
(18088
Die tieſtrauernden Hinterbliebenen:
Familie Joh. Valentin,
Familie Herm. Valentin,
Familie W. Holz, Berlin.
Darmſtadt, den 30. Auguſt 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag
¾4 Uhr vom Portale des Darmſtädter
Fried=
hofes aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die überaus herzliche Teilnahme bei dem
Hinſcheiden unſeres lieben Bruders, Schwagers
und Onkels
(B18051
Hermann Picard
ſagen wir Allen, für die ſo zahlreichen
Blumen=
ſpenden, ſowie allen Denen, die ihm durch ihr
Geleit zur Ruheſtätte die letzte Ehre erwieſen
haben, auf dieſem Wege unſeren beſten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 29. Auguſt 1913.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Nach langem Leiden entſchlief heute ſanft
mein guter Mann, unſer Vater,
Schwieger=
vater und Großvater
(18058
Johannes Poth
Rentner.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Marie Poth,
geb. Hartmann.
Darmſtadt, den 29. Auguſt 1913.
Mauerſtraße 9.
Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittags
5½ Uhr, vom Portale des Friedhofes aus,
ſtatt. — Kondolenzbeſuche werden dankend
abgelehnt.
ee ete
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Innerhalb des Hochdruckgebietes hatte unſer Bezirk
geſtern ruhiges, durchſchnittlich etwas wärmeres, heiteres
Wetter. Der hohe Druck hat ſich nordoſtwärts verlagert;
tiefer Druck dringt von Weſten her vor. Doch werden
wir morgen wohl noch bei meiſt öſtlichen Winden
trockenes Wetter erwarten können.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 30. Auguſt:
Wechſelnd bewölkt, noch meiſt trocken, warm,
Gewitter=
neigung.
Tageslalender.
Samstag, 30. Auguſt.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Bürgerkeller um
8 Uhr. — Heſſiſcher Hof um 8 Uhr. — Schweizerhaus
zu Eberſtadt um 8 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage Expedition Rheinſtr. 23):
Oeſterreichiſche Artillerie im Hochgebirge — Einzug der
Friedensdelegierten der Verbündeten in Belgrad
Deutſche und franzöſiſche Soldaten auf dem Hoheneck in
den Vogeſen — Zur Heimkehr der Grönland=Expedition
des Kapitäns Koch=Moden — Tagesereigniſſe.
Sonntag, 31. Auguſt.
Radrennen um 3 Uhr auf der Rennbahn an der
Hei=
delberger Straße (Velozipedklub).
Stiftungsfeſt des Männerquartetts „Loreley” um
4 Uhr im „Mathildenhöhſaal”
Sommerfeſt des Geſangvereins „Einigkeit” um 4 Uhr
in der Beſſunger Turnhalle.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
Verſammlung der Rechner der Einzugsſtellen für
Invalidenverſicherungsbeiträge um 2 Uhr im Reſtaurant
Bender zu Nieder=Ramſtadt.
Volksfeſt um 3 Uhr auf dem Auerbacher Schloß.
Verſteigerungskalender.
Montag, 1. September.
Liköre= uſw. Verſteigerung um 10 Uhr in der
„Ludwigshalle‟.
Grummetgras=Verſteigerung um ½12 Uhr
im Prinz=Emilgarten.
Grummetgras=Verſteigerung um 9 Uhr von
der Bauerswieſe (Oberförſterei Kranichſtein).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
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515
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Gerat
Binmieigeas=Verſteigerung.
Montag, den 1. September d. Js., vormittags ½12 Uhr,
wird im Prinz=Emilgarten dahier (Heidelbergerſtraße) die
Grummet=
gras=Ernte öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Darmſtadt, den 29. Auguſt 1913.
Großherzogliches Hofmarſchallamt.
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Evang. Kirchengesangverein
für die Stadtkirche.
Bei dem Wiederbeginn der Proben (Dienstags 8 Uhr im
Gemeindehaus Kiesſtraße 17) werden ſtimmbegabte Damen und
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Herren zum Eintritt in den Verein eingeladen.
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18016
[ ← ][ ][ → ]§8 100.
Samstag, 30. Auguſt.
1915.
Bekanntmachung.
Wir fordern hierdurch diejenigen Teilnehmer an der Hundertjahrfeier des
Kurheſſiſchen Jägerbataillons Nr. 11, welche beim vormaligen Kurheſſiſchen
Jäger= und Schützenbataillon gedient und die anläßlich der Hundertjahrfeier die
Jubiläumsdenkmünze erhalten haben, auf, ſich ſofort und ſpäteſtens bis 2. k. Mts.,
in den Landgemeinden unſeres Kreiſes bei den Bürgermeiſtereien ihres Wohnorts,
in Darmſtadt bei uns, Zimmer Nr. 38, zu melden.
Darmſtadt, den 26. Auguſt 1913.
(17907
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
Verlin, den 14. Juſt 1913.
Ankauf volljähriger Truppendienſtpferde
im Herbſt 1913.
1. Zum Ankauf von warmblütigen volljährigen Reit= und Zugpferden ſollen
im Großherzogtum Heſſen die nachbezeichneten öffentlichen Märkte abgehalten werden:
von der 7. Ankaufskommiſſion:
am 7. Oktober, 8 Uhr vormittags, Butzbach (Oberheſſen);
von der 8. Ankaufskommiſſion:
am 8. September, 8 Uhr vormittags, Darmſtadt;
9.
Alzey (Rheinheſſen).
2. Die Pferde ſind in geringem Umfange für Kavallerie, in der Hauptſache für
Feldartillerie und Train, die von der 7. Kommiſſion zu kaufenden zum Teil auch für
Maſchinengewehr=Kompagnien beſtimmt.
3. Beim Ankauf werden die Anforderungen zugrunde gelegt, die für den
Re=
monteankauf maßgebend ſind; mit Rückſicht auf die große Zahl der für den ſofortigen
Truppengebrauch erforderlichen Pferde wird allgemein ein ſcharfer Maßſtab angelegt
werden.
Zugpferde für Maſchinengewehr=Kompagnien müſſen in Sielen gehen, ſind
paarweiſe mit 1000 Kilogramm Laſt im tiefen Boden vom Bock vorzufahren und
dürfen keine Schimmel ſein.
m e und
in einer Größe von 152 Meter bis 1.66 Meter Stockmaß (ohne Eiſen gemeſſen).
Von dieſen Alters= und Größengrenzen wird nicht abgewichen werden. Pferde,
die erſt 4½ jährig ſind, oder bei denen das Zahnalter Zweifel zuläßt, müſſen daher.
zurückgewieſen werden. Tragende Stuten ſind vom Ankauf ausgeſchloſſen.
4. Die angekauften Pferde werden ſofort abgenommen und den Truppenteilen
unmittelbar überwieſen Die Bezahlung erfolgt gegen Quittung bar oder mittels Schecks.
5. Pferde mit Mängeln, die geſetzlich den Kauf rückgängig machen, ſind vom
Verkäufer gegen Erſtattung des Kaufpreiſes, der Transport= und ſonſtigen Koſten
zurückzunehmen, desgleichen ſolche Pferde, die ſich binnen 45 Tagen nach dem
Ankaufs=
tage als Klophengſte erweiſen und Stuten, deren Trächtigkeit nachträglich feſtgeſtellt
wird. Da dies häufig erſt im vorgeſchrittenen Stadium möglich ſein wird, muß vor
dem Verkauf gedeckter Stuten gewarnt werden.
Die geſetzliche Gewährsfriſt wird für periodiſche Augenentzündung auf 28 Tage,
für Kehlkopfpfeifen auf 21 Tage verlängert. Mit Rückſicht auf die durch die
Zurück=
nahme für den Verkäufer entſtehenden Unkoſten wird empfohlen, die Pferde vor dem
Verkauf beſonders auf Roaren eingehend zu unterſuchen.
Zur Anzeige von dem Mangel eines Pferdes iſt nicht nur die Kommiſſion, die
es gekauft hat, ſondern auch jede andere Stelle der Heeresverwaltung berechtigt, alſo
auch der Truppenteil, dem das Pferd überwieſen iſt.
6. Verkäufer, die Pferde vorführen, die ihnen nicht eigentümlich gehören, müſſen
ſich gehörig ausweiſen können.
Der Verkäufer iſt verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue ſtarke,
rind=
lederne Trenſe mit glattem, ſtarkem, einfach gebrochenem Gebiß und eine neue
Kopf=
halfter von Leder oder Hanf mit zwei mindeſtens 2 Meter langen Stricken
unent=
geltlich mitzugeben.
8. Die Verkäufer werden erſucht, die Schweife der Pferde nicht übermäßig zu
beſchneiden und die Schwanzrübe nicht zu verkürzen.
9. Vorſtehende Ankaufsbedingungen gelten ſinngemäß auch für nicht öffentliche
Märkte.
Kriegsminiſterium
Remonte=Inſpektion.
(16391
(gez.) Haack.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 braunes kleines Portemonnaie mit kleiner
Photo=
graphie. 1 mittelgroßer Schlüſſel. 2 mittelgroße Schlüſſel (
zuſammen=
gebunden), 1 Peitſche mit braunem Stiel. 1 Taſchenmeſſer mit
Perl=
mutſtiel. 1 braunes Herrenportemonnaie mit einigen Pfennigen.
1 Nickelremontotruhr. 1 Fahrad.
ſchwarzwollenes geſtricktes
Um=
hängetuch mit grauer Borte. 1 Paar gelbe Sommerhandſchuhe.
1 Schrupper. — Zugelaufen: 1 deutſcher Schäferhund.
(18020
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Pinſcher, 1 Foxterrier, 1 Dachshund. 1 deutſcher
Schäferhund, 1 Dobermann (zugelaufen). Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Ver=
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(18033
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 31. Aug.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und Adler=Apotheke
Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
ab=
geſchloſſen.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren i. d. Haugt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per½ kg Ochſenfleiſch . . . . . 96. Pfg.
Rindfleiſch . . . . . 90 „
Fett, roh
. . . 70
„
Fett, ausgelaſſen . . . 80
,
Leber
. . . . 80 „
Kalbfleiſch
. . . . 100 „
Hammelfleiſch
. . 100
,
Bruſt . . 70 „
Schweinefleiſch, Bauch=
lappen mit Zugabe. 90 „
Schweinefleiſch, Bauch=
lappen ohne Zugabe 100 „
Schweinefleiſch, Braten=
ſtücke .
.100 „
Kotelett, Kotelettſtück u.
geſalzenes Fleiſch . 110 „ per½ kg
120 Pfg.
Dörrfleiſch . . . .
Speck .
. 120 „
Schmalz, ganz und
ausgelaſſen . . . . 90
Schinken m. Bein . . . 120 „
Rollſchinken
.140 „
Schinken (gekocht) im
Ausſchnitt .
240 „
Lenden u. Schnitzel .
140 „
Fleiſch ohne Knochen u.
130
gehacktes Fleiſch
Rippenſper m. Knochen 120 „
Rippenſpeerohne Knochen 140 „
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt 96 „
Leber= u. Blutwurſt . . 80 „
P,
ſöp. 3
Oktroi fur Wein.
Der in der Stadt=Gemarkung hergeſtellte Wein und Obſtwein
unterliegt der Oktroiabgabe.
Wer Wein oder Obſtwein herſtellt, hat dies vor Beginn der
Kelterung der Oktroiverwaltung ſchriftlich oder mündlich anzuzeigen
unter gleichzeitiger Angabe, an welchen Tagen die Kelterung begonnen
und beendet werden ſoll. Ueber die Anzeige wird eine Beſcheinigung
erteilt, die im Kelterhauſe aufzubewahren und dem mit der Aufſicht
beauſtragten Oktroſperſonal auf Verlangen vorzuzeigen iſt.
Die Kelterung wird durch das Oktroiperſonal überwacht, dem
zu jeder Zeit zu geſtatten iſt, die Menge des bereiteten Moſtes, ſowohl
m Kelterhaus, als im Keller feſtzuſtellen. Vor dieſer Feſtſtellung
darf von dem gewonnenen Moſt nichts verbraucht oder entfernt
verden.
Nach beendigter Kelterung wird der Oktroi von dem hergeſtellten
Moſt nach den Sätzen des Oktroitarifs berechnet und erhoben.
Hier=
dei werden von der durch die Aufnahme ermittelten Geſamtmenge
5% für Hefe in Abzug gebracht.
Ausgenommen von den vorſtehenden Kontrollmaßregeln ſind
die Weingroßhändler, denen die im § 2 der Bekanntmachung vom
30. November 1903, betreffend den Oktroitarif, vorgeſehene
Erleichte=
ung für den Weinhandet zugeſtanden iſt. Sie haben nach Anleitung
der Verwaltung ein beſonderes Kelterregiſter zu führen, in das die
Menge des hergeſtellten Moſtes täglich gewiſſenhaft einzuſchreiben
iſt. Am Schluſſe der Kelterung haben ſie einen eigenhändig
unter=
chriebenen Auszug aus dieſem Regiſter der Verwaltung zuzuſtellen.
Er dient als Grundlage für die Berechnung und Erhebung des Oktrois.
Der Oktroiverwaltung ſteht das Recht zu, von dem oben
vor=
geſchriebenen Kelterregiſter Einſicht zu nehmen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmungen werden
ntweder nach § 15 des Oktroi=Reglements vom 24. Auguſt 1832 als
Hinterziehung beſtraft oder, falls der Betrag des hinterzogenen Oktrois
richt feſtgeſtellt werden kann, mit Ordnungsſtrafen von 2 Mark bis
30 Mark geahndet.
Darmſtadt, den 16. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
(17471a
ie
F4
Wrüchſter Zuchtviehmaru in Darmſtadt
Dienstag, den 2. September 1913,
Darmſtadt, den 21. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
(17800ms
Weg. Umzag bill. abzug.:
Bronze=Lüſter mit Hängegaslicht,
wei 6=Ampere Bogenlampen
troßes Firmenſchild
(17955a
Arnold Rode, Ernſt=Ludwigſtr. 18.
Sthirmfabrik Schluter,
Kirchſtraße 27
Reparaturen u. Ueberziehen per
ſofort, billig und aut
(10874a
Grummetgras=
Verſteigerung.
Die am 26. und 27. ds. Mts.
ſtattgehabte Verſteigerung des
Grummetgraſes von den
verſchie=
denen ſtädtiſchen Wieſen iſt
ge=
nehmigt. Die Mähſcheine ſind bei
der Stadtkaſſe erhältlich und müſſen
bis zum 10. September I. Js.
(18043si
abgeholt ſein.
Darmſtadt, 28. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.
Bauarbeiten.
Die bei Errichtung eines
Eintritt=
gebäudes im Stadtkrankenhaus
vorkommenden Zimmer=,
Dach=
decker= und Spenglerarbeiten
ſollen vergeben werden. (17972fs
Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtr. 30,
Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis Montag, den
8. September 1913, vormittags
10 Uhr einzureichen.
Darmſtadt, den 29. Auguſt 1913.
Stadtbauamt.
I. V.: Hoffmann.
Bekanntmachung.
Samstag, 27. September I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Kaufmann Friedrich
Eckart Eheleuten dahier
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Klur
Nr. qm
III 1026 199 Hofreite
Blumen=
thalſtraße 69,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K60/13
verſteigert werden.
Darmſtadt, 12. Auguſt 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
J. V.: Ganß, (V,17180
älteſter Gerichtsmann.
(arn
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Mädchenſchulhauſe, Beſſungerſtraße 67, öffentliche und
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Stadtbezirks ſtatt.
Impfflichtig ſind alle im vorigen Jahr geborenen, ſowie die
aus früheren Jahrgängen mit der Impfung im Rückſtande
ver=
bliebenen Kinder.
Ich mache noch beſonders darauf aufmerkſam, daß aus einem
Hauſe, in dem anſteckende Krankheiten, wie Scharlach, Maſern,
Diphtherie, Krupp, Keuchhuſten, Flecktyphus, roſenartige Entzündungen
oder die natürlichen Pocken herrſchen, die Impflinge zum allgemeinen
Termin nicht gebracht werden dürfen, und daß die Kinder zum
Impftermin mit rein gewaſchenem Körper und mit reinen Kleidern
gebracht werden müſſen.
Darmſtadt, den 28. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
(18042soo
98
Serſteigerungs=Angetder
Die Verſteigerung von Likören und
ſonſti=
gen Spirituoſen, Schokolade, Tee und Weinen
uſw. wird
(1805a
Montag, den 1. September 1913
vormittags 10 Uhr
im Verſteigerungslokale „Zur Ludwigshalle‟ (
Ober=
gaſſe) fortgeſetzt.
Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher.
80 e
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Ein enthülltes Toilette=Geheimnis.
Ein Interview.
Eine berühmte Pariſer Spezialiſtin der
Schönheits=
pflege, die ſich vor kurzem vom Geſchäft zurückgezogen,
nachdem ſie durch eine erfolgreiche Behandlung
welk=
gewordener, unſchöner Geſichtshaut ſich ein hübſches
Ver=
mögen verdient hatte, gewährte mir jüngſt ein
Inter=
view. Mir lag natürlich ſehr daran, die Natur das
Ge=
heimmittels zu erfahren, das ihr einen ſolchen Erfolg
ver=
ſchafft hatte. Ich mußte indeſſen hören, daß ſie überhaupt
kein Geheimmittel für den Teint beſitze. „Ein unſchöner
Teint,” ſagte ſie, „iſt faſt jedesmal auf eine übermäßige
Anhäufung der feinen Hautpartikel zurückzuführen, welche
die Epidermis bilden. Die überflüſſigen, abgeſtorbenen
Partikel ſind die Urſache aller Linien und Fältchen, aller
Unreinigkeiten der Geſichtshaut; ihre vergilbte Färbung
bildet den mißfarbenen Teint, und ſie verdecken dabei die
VI, 17993,29
darunter befindliche junge, friſche Haut.
Mein Erfolg iſt lediglich der Entdeckung zuzuſchreiben,
daß ein einfaches vegetabiliſches Löſungsmittel, das
ſoge=
nannte Parinolwachs, dieſe verhärteten, abgeſtorbenen
Partikel in milder Weiſe entfernt und der Geſichtshaut
ihren zarten, jugendlichen Hauch wiedergibt. Das kann
jede Dame ſelbſt ausführen. Parinolwachs kann man
in jeder Apotheke oder Drogerie bekommen — am beſten
eignet ſich „reines” Parinolwachs dazu — und man braucht
es nur abends in etwas liberaler Weiſe aufzutragen;
wenn man es dann morgens mit warmem Waſſer
ab=
wäſcht und mit einem weichen Tuch trocknet, wird man
finden, wie viel reiner und weicher die Haut geworden
iſt. Eine drei= bis viermalige Wiederholung des
Ver=
fahrens vervollſtändigt die Umwandlung.” Allen Damen
mit mißfarbener oder runzeliger Geſichtshaut rate ich, dies
einmal mit reinem Parinolwachs zu probieren. Aus
eigener Erfahrung weiß ich, wie erfreulich das Reſultat
M. H.
iſt.
Handel und Verkehr.
HFrankfurt a. M., 29. Aug. (
Börſenwochen=
bericht.) Die Börſen waren bei Wochenbeginn ſehr
fruhig und es ſchien, als ob die alte Lethargie
wieder=
kehren wollte. Doch ſchon am Mittwoch kam eine beſſere
Stimmung zum Ausdruck, die ſich am Donnerstag zu
einer recht feſten, ja animierten Tendenz herausbildete.
Den Hauptimpuls gab wohl der weiter flüſſige
Geld=
markt bei nachgebendem Privatdiskont bis 4½ Prozent.
Der reichliche Geldſtand hat auch bis nach der
Liquida=
tion angehalten, wobei der Geldbedarf der Börſe nur
ge=
ringfügig war, und die Prolongationen konnten ſich zu
ermäßigten Zinsſätzen glatt vollziehen. Sowohl aus den
Provinzen wurden Gelder zur Verfügung geſtellt, als
auch die Seehandlung war fortgeſetzt mit großen
Be=
trägen am Markte. Für Ultimogeld verlangte ſie 4½
Prozent und von jetzt ab bis zum 25. September nur
4¼ Prozent. — Die Botſchaft des amerikaniſchen
Prä=
ſidenten zu der mexikaniſchen Angelegenheit machte trotz
der eindringlichen Aufforderung, daß die Amerikaner
MMexiko verlaſſen ſollten, einen vörwiegend günſtigen
Ein=
druck, weil ausdrücklich hervorgehoben wird daß die
Union keine Gebietsannexionen beabſichtige. Befeſtigend
wirkten ferner Meldungen, denen zufolge auch Rußland
ſich nicht dafür einſetzen wolle, daß die Türken Adrianopel
wieder räuen müſſen; man glaubte, daß infolgedeſſen
die noch ſchwebenden Fragen leichter und raſcher zu einer
Verſtändigung führen dürften. Sympathiſch wurde die
Börſe durch die Abmachungen zwiſchen den deutſchen und
franzöſiſchen Intereſſenten der Bagdadbahn berührt. Auch
der beſſer lautende Bericht vom amerikaniſchen Eiſen=
und Stahlmarkt wurde beachtet, und ſchließlich ſtimulierte
die neuerdings regere Beteiligung des Publikums und
die lebhafter auftretende Tätigkeit der Spekulation auf
die geſamte Haltung des Marktes.
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, iſt die
Feſtigkeit der deutſchen Renten, in denen das Angebot
aufgehört und ſtatt deſſen ſtärkere Anlagekäufe
ſtattfan=
den, erfreulich. Die Frage wegen Begebunng der
Schatz=
anweiſungen für das Kolonialamt wird dadurch
er=
ledigt, daß das Reichsſchatzamt dem Kolonialamt den
nötigen Geldbedarf hergibt. Das Reichsſchatzamt dürfte
den Betrag durch Begebung von Schatzanweiſungen an
die Reichsbank decken. Von den ausländiſchen
Staats=
fonds haben die Werte der Balkanſtaaten, auch der
Tür=
kei, ganz anſehnlich proſitieren können. Türkiſche Loſe
ſtiegen bei lebhaften Umſätzen und Meinungskäufen um
etwa 7 Mark. Oeſterreichiſch=ungariſche Renten, ſowie
Ruſſen lagen ſtill, aber feſt, während Mexikaner im Laufe
der Woche ſtärker ſchwankten, aber ſchließlich zur
Beſſe=
rung neigten. Chineſen waren aut behauptet in der
Hoffnung, daß der Norden ſchließlich doch über die
Re=
bellen die Oberhand gewinnt. Die 5prozentige chineſiſche
Reorganiſationsanleihe von 1913 wurde zu 89½ Prozent
umgeſetzt, was allerdings eine Abſchwächung von ½
Pro=
zent gegen den Emiſſionskurs ergibt.
Der Markt für Transportaktien geſtaltete ſich recht
lebhaft und weiſt durchweg Steigerungen auf; in erſter
Linie ſind Hamburger Paketfahrt und Nordd. Lloyd von
der Spekulation favoriſiert, ohne daß man jedoch bis jetzt
von einer definitiven Verſtändigung in der Poolfrage
etwas gehört hätte. Sodann avancierten Raab=
Oeden=
burger auf 65,30, für welche die günſtigen Einnahmen eine
künftige Dividende, vielleicht bis 4 Prozent, erwarten
laſſen. Orientbahnen erreichten 184, wogegen Anatolier
bei ca. 115½ vernachläſſigt blieben. Südbahnaktien und
3prozentige Südbahn=Prioritäten, wie überhaupt die
öſterreichiſchen und ruſſiſchen Prioriäten wurden zum
Teil viel gekauft und beſſer bezahlt. Banken haben faſt
durchgängig profitieren können. Nachdem der
nun=
mehrige Friedensſchluß größere Finanztransaktionen in
Ausſicht ſtellt, werden auch dieſe Geſellſchaften dann mit
befriedigenden Gewinnen rechnen dürfen. Ganz
bedeu=
tendes Geſchäft entwickelte ſich am Montanmarkt, wo
ſchließlich eine richtige Hauſſeſtimmung zur Geltung kam.
Man führte Gerüchte an, daß der preußiſche Fiskus ſich
wegen Uebernahme der bei der Herner G. m. b. H.
ruhen=
den Hibernia=Aktien mit den Banken verſtändigen wolle,
wofür eine Beſtätigung nicht vorliegt. Die Börſe
kalku=
lierte aber, daß, wenn dieſer Fall eintrete, auch die
Streit=
frage zwiſchen Fiskus und Kohlenſyndikat einer Klärung
entgegenginge.
Am Kaſſainduſtriegebiet übte der flüſſige Geldſtand
ebenfalls ſeinen günſtigen Einfluß aus und es konnte
ſich ein recht lebhaftes Animo entwickeln, wodurch die
früheren Preisrückgänge zum größten Teil überholt
wur=
den. Bevorzugt zeigten ſich Elektrizitätsaktien, nachdem
die Gerüchte über einen Konjunkturrückgang in dieſer
Induſtrie offizielle Dementis fanden. So erklärt die
Direktion des Siemens=Konzerns, daß nicht nur keine
Arbeiterentlaſſungen ſtattgefunden hätten, ſondern daß
die Verwaltung noch neue Arbeiter einſtelle, da die
Be=
ſchäftigung in allen Teilen recht ſtark ſei. Auch die
All=
gemeine Elektrizitätsgeſellſchaft ſagt, daß
Arbeiterent=
laſſungen an der einen Stelle neben Neueinſtellungen
an=
derer Abteilungen einhergehen. Soweit Entlaſſungen
ſtattfänden, ſeien ſie im weſentlichen durch Verbeſſerungen
der Arbeitsmethoden veranlaßt. Die eingehenden Auf=
träge ſeien weſentlich ſtärker als im Vorjahre. Die
Ak=
tien der Automobilbranche konnten gleichfalls
Preis=
erholungen erzielen, weil man für die Zukunft günſtigere
Geſchäftsentwicklung erhofft. Eine bedeutende Steigerung
erzielten Naphtha=Petroleum=Geſellſchaft, bis 379; auch
Steana Romana waren lebhaft, doch im Kurs wenig
ver=
ändert. Eine weſentliche Abſchwächung erlitten
Motoren=
fabrik Oberurſel, anſcheinend auf Realiſationen nach der
in den letzten Wochen erfolgten Aufwärtsbewegung.
Die Freitagsbörſe war im allgemeinen feſt, nur am
Montanmarkt erfolgten größere Gewinſtabgaben, welche
eine Abſchwächung bewirkten. Es ſtimulierte hierbei die
Nachricht, daß bei Phönix der Abſchluß im Juni um über
600000 Mark hinter der Vergleichszeit des Vorjahres
zurückbleibt. Der Mai hatte eine Mindereinnahme von
400000 Mark erbracht. Das Ergebnis hat ſich alſo
ent=
ſprechend der ungünſtigen Lage des Eiſenmarktes im
Juni gegenüber dem Mai weiter verſchlechtert. Auch im
Monat Juli dürfte mit einem ſtärkeren Gewinnausfall
zu rechnen ſein. Man glaubt daher, daß eine
Dividenden=
erhöhung (im Vorjahre 18 Prozent) ſo gut wie
ausge=
ſchloſſen iſt.
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 97,50=G.
4proz. Reichs unkdb. bis 1918 98.60 G., 3½proz. Reichs=84,
3proz. Reichs 74,20, 4proz. Heſſen von 1899 96,30. 4proz.
Heſſen von 1906 96,40, 4proz. Heſſen von 1908/09 96,50,
4proz. Heſſen unkdb. bis 1920 98,20. 3½proz. Heſſen 82,60G.,
3proz. Heſſen 72 G., 4proz. Darmſtädter 94,60 G., 3½proz
Darmſtädter 85,90 G., 4proz. Heſſ. Landes=Hyp.=Pfdbn
S. 23—26) 97 G., 4proz. Heſſ. Landes=Hyp.=Pfdbr.(
27) 97,20 G., 3½proz. Heſſ. Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 355)
84 G., 3½proz. Heſſ. Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 9
84,10 G., 4proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 13
97 G., 4proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 15—16) 97,20,
3½proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 1—3) 84,20
3½proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 4) 84,10 G., 4proz
Naſſ. Ldsbk. 99, 3½proz. Naſſ. Ldsbk. 91½. 3proz. Naſſ.
Ldsbk. 88 G., Genua=Loſe 215. Meininger Loſe 34,80,
Tür=
kiſche Loſe 165,60, Ungariſche Loſe 382. Venediger Loſe
68,10, Raab=Gratz=Anr.=Sch. 38,55. Gothaer Präm=II
115,60, Donauregulierung 145, 4proz. Bagdad=Türken
79,10, 4proz. kouvert. Türken v. 1905/41 74.80, 4½proz
Serben 88,30, Darmſtädter Bank 114½, Südd. Eiſ.=Ge
ſellſchaft 127,50 G., Sout=Weſt=Afrika 112½ G., Otavi
Anteile 110½. Otavi=Genußſch. 83½, Kaliwerke Weſter
egeln 185.70, Aluminium 268, Südd. Inimob.=Geſ. (Mainz
48½, Adlerwerke Kleyer 402¾4, Deutſche Gold= und Silb
Sch.=Anſt. 608½, Chemiſche Mühlheim a. M. 62,10. Lack
und Farbenfabrik Schramm. Offenbach a. M. 2729
Rütgerswerke 189,75. Daimler Motoren 332, Alkumula
toren 356. Allg. Elektr.=Geſellſch. 242. BBrown=Bover=
141½, Lederwerke vorm. Spicharz, Offenbach a. M. 8.
Ludwigshaf. Walzmühle 165 B., Benz=Motoren 217, Dür
kopp=Maſchinen Bielefeld 359,10, Faber u. Schleicher, A.=G
Offenbach a. M., 126 B., Motoren Oberurſel 157,80, Wag
gonfabrik Fuchs, Heidelberg, 148 G., Reiniger, Gebl
und Schall 187,25, Holzverkohlung 307,50.
Literariſches.
C „Auch einer” eine Reiſebekanntſchaft von F"
Theod. Viſcher. Der bekannte und berühmte Roman i
nunmehr auch als Volksausgabe in einem Band
im Verlage der Deutſchen Verlagsanſtalt Stuttgart er
ſchienen, und zwar in 54. Geſamtauflage und im 44. Tar
ſend der Volksausgabe. Wenn etwas, dann ſpricht wol
dieſe Rieſenauflage für den Wert und die Beliebtheit eine
Buches! Tatſächlich ſollten Werke wie dieſes auch in keinen
deutſchen Hauſe fehlen.
9262TIII)
Die Wenrkraft
iſt für einen Staat der
Maß-
ſtab, wonach er im Rate der
Völ=
ker gewertet wird. Aber nicht
die Zahl der Wehrfähigen allein
tut es, auf ihre
Leiſtungsfähig-
keit kommt es in erſter Linie an,
denn nur ein kraftvolles, an
LLeib und Seele geſundes
Ge=
ſchlecht iſt dem Vaterlande ein
ſtarker Schutz und Schirm. Ein
ſſchwerer Feind der Volkskraft iſt
auf die Dauer der die
Ner=
wen angreifende Kaffee; ihn
dem heranwachſenden Geſchlecht,
worauf unſere Zukunft ruht,
fernhalten, heißt dem
Vater=
lande einen wertvollen Dienſt
erweiſen. Aufbauende
Nähr-
werte ſtatt entnervender
Reiz=
mittel das muß die Loſung.
ſein, die dazu führt, den
Kakao endlich auf den Platz
zu ſtellen, der ihm im
bür-
gerlichen Haushalte zukommt,
Kolefehtt.
„Kakaos, vollendet entölt und
ſonnenſtäubchenfein geſichtet,
ſind beſonders geeignet, dem
Kakao neue Freunde zu
ge=
winnen. Reichardt=Schokoladen
erfreuen ſich einer täglich
zuneh-
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5
Eästen
(ah
un
Vermiſchtes.
* Eine Liliencron=Erinnerung. (Von Hugo Andreſen=
Vörishöffer, Frankfurt.) Der tüchtige Winterwind
Hol=
teins heulte durch das abendliche Hamburg. Es mochte
nielleicht fünf Uhr ſein, als die Türglocke ging. Der
De=
eſchenbote gab mir ein Telegramm. . . Das iſt dann
mmer dieſelbe Stimmung. Der Abſender einer Depeſche
tat’s eilig; er iſt in ernſter, nötiger Situation. Dem
Enpfänger aber ſchägt das Herz ſchnellr. Mir
wenig=
ſtens ſofort. Iſt ein Freund in Not? Iſt ein Liebes
krank? Gedankenlos abgeriſſene Worte brummelnd, läßt
man den Boten ſtehen und lieſt. Lieſt ſorgenvollen
Her=
zens. Was mögen die allernächſten Sekunden bringen?
Ich las? „Ich komme um 8 Uhr zu grüner
Erbſen=
ſuppe Snuten und Poten vom Walroß bitte.
Detlev.” Als der Poſtbote mich laut lachen hörte, machte
er leiſe mitgrinſend Anſtalten, zu gehen. Ein „pour boirrer‟,
wie Liliencron, der Herzensmenſch, es immer (
beding=
ungslos und ausnahmslos) außerordentlich umfangreich
gab rollte in des Boten verklamte Hand. Ein freudiges
Opfer meines luſtig hüpfenden Herzens, weil ich den
prächtigen Menſchen wieder einmal, für einen Abend
ſon=
dergleichen, bei mir haben ſollte. Die Snuten und Poten
vom Walroß (ſo hatte er die unmenſchlich dicke, bärtige,
häßliche Lieferantin getauft), wo ſie wirklich einzig gut
waren, holte ich ſofort (das Walroß wohnte gottlob ganz
in der Nähe), und dann ratterten ſelbſtverleſene Erbſen
raſch in den Topf. Meine prächtige Wirtin kam gerade
nach Hauſe. Sie kannte dieſe plötzlichen „Erbſen= und
Bohnenſuppen” (Reis nicht zu vergeſſen; Riſotto! Ha!
Risotto à la milanese! Ha!!) längſt.
Mit dem Schlage acht ſteht Liliencron in der Tür. Die
Uhr in der Hand. „Gerade ſchlägt’s, Hucho, ſiehſt du’s?
Bitte, nie!, nie!!, nie!!! zu ſpät kommen, verſtanden! Keine
Undankbarkeit, keine Taktloſigkeit, nur das nicht. Lieber
neunzig Städte anzünden, als —
— gah, Madame, die
Hand bitte, die kleine, ſchmale Gräfinnenhand, die ſo
grandios kocht. Brodelt ſie ſchon? Ja, ich hör’s, ich
ſchnüffle ſie ſchon, hurra! Hurra! Da, mein Alter, mein
Hut, mein Stock, bitte. So — — Du, ich traf da eben im
Hausflur — —
wie? ſchöne Frau, daß die Sſuppe, die
Sſſupppe nicht anbrennt — —
die Gräfinnenhand,
ent=
zückend ſchmal, her damit; einſtweilen adieu, Madame;
Hucho, ich möchte mir die Hände waſchen (ich kriege einen
Rippenknuff) (leiſe jetzt) hinein! . . . Du, ich traf eben ein
entzückendes Dienſtmädchen hier unten im Hauſe. Ein
Botticelliſnutchen, ein herrlicher Kerl; aber ich war doch
pünktlich bei dir. Na, alſo, alter Kerl, wie geht’s dir denn?
Wir bleiben doch allein, hoffe ich. Jawohl, Liebſter,
alleine. Ja, du, dafür ſorge mir gefälligſt, daß uns
nie=
mand die Suppe vergiftet. Du, was war das neulich für
ein entſetzlicher Kerl, den ich bei dir traf? War das eine
beiner Grauſamkeiten, daß du dieſen Baribhal noch eine
halbe Stunde feſthieltſt? Ein infamer Kerl. Ich bitte dich,
wenn irgendein fremder Menſch mal wieder da iſt, dann
nenne um alles in der Welt meinen Namen nicht.” „Vetter,
das war mein Hauswirt, der mir
„Jaa, gewiß,
ein höchſt achtbarer, prachtvoller alter Herr,
ſelbſtverſtänd=
lich; ſeine 88 Häuſer, ein Genie, der Mann; aber ein ent=,
ſetzlicher Plebejer! Denke dir, der Patron kam andern
Tages beſoffen bei mir angetorkelt und wollte ein Gedicht
von mir verfaßt haben zum Jubiläum ſeines Kegelklubs
„Alle neun” Außerdem hat mir der Schweineknabe von
ſeinen 60000 Beulen erzählt, die er nach dem Feldzuge
gekriegt hätte. Von Salben, von Waſſerkur, von ſeinem
Uebertritt aus der Sozialdemokratie zu den
Nationallibe=
ralen. Bah, bah, bah; entſetzliche Stunde. Ich habe
end=
lich, halb verzweifelt, geſagt, er ſolle ſchleunigſt gehen, ich
fühle meinen Anfall wieder kommen, ich litte neuerdings
an Tobſucht; grauenhaft . . . Alſo bitte, ſtelle mich ferner
vor als Herr Bußdreck, Katzenfellhändler aus Stinkdorf.
Ich meinte, ich kriege ’n Schlag, als ich dieſen Patron
an=
rücken ſah bei mir: „Sie ſind dſcha ain Dichter, lieber Herr,
nich wahr, bitte machen Sie mich mal ain ſchönes Gedich
zun 21. dieſes Monats, for unſen Dſchubiläum inn
Kegel=
klub‟
Herr und Satan, ich hätte das Bieſt aus dem
Fenſter ſetzen mögen! — — Aah, die Sſuppe, die
Jäger=
ſſuppel. gelbe Wurzeln, Madame, ja, viel? Hurra, hurra,
Grazie! Soo, nun komm, mein alter Junge!” . . . Nachts
Uhr: „Gut Nacht, mein Alter, das war unſere letzte
Erbſenſuppe, mein Hucho; ich kann jetzt bald nicht mehr
gegen an; Kegelklublyrikheuler!! nee, nee, ich wandere
aus; ich verkriege mich im Vorgebirge Athos, wo mich
nie=
mand kennt. Leb wohl, mein Hucho, kehrt marſch, erkälte
dich nicht — bitte zu leuchten, ja?! So! Die Ehrendroſchke,
ſteht ſie vor der Tür?”
Am andern Morgen kam wie immer nach ſolchem
Abend eine Karte von ihm an: „Lieber Hucho, de ſöte
blonde Deern geſtern abend, hat mir karke Moleſten
ge=
macht heut nacht. Mille compliments an die
Erbſenſup=
penzauberin, Madame Hühnerbein, oder wie die Gute
heißt, mille compliments! Dein uralter Iſaſchar
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Samstag, 30. Auguſt.
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Sport, Spiel und Turnen.
* Darmſtädter Sportklub 1905. Am kommenden
Sonn=
kag ſtellt der Sportklub vier ſeiner Fußballmannſchaften
ins Feld. Dem eifrigen Vorſtande iſt es gelungen, für
eine Reihe von Sonntagen für faſt ſämtliche Mannſchaften
Wettſpiele feſtzulegen. Die wenigen Sonntage vor dent
Verbandsſpielen müſſen noch zur Ausprobierung der
ein=
zelnen Mannſchaften benutzt werden. Die Verbandsſpiele
beginnen am 21. September, und ſpielt Sportklub an
dieſem Tage auf eigenem Platze gegen den F.=K. „
Ger=
mania‟=Pfungſtadt. Am meiſten werden die Sportfreunde
Darmſtadts auf das Zuſammentreffen mit dem F.=K.
„Olympia‟=Darmſtadt, der nunmehr ebenfalls der A=Klaſſe
angehört, geſpannt ſein. Beide hieſigen Vereine treffen
ſich erſtmals auf der Radrennbahn am 26. Oktober und
zum Rückſpiel auf dem Sportklubplatz am 30 November,
Sportklubs letztjährige Meiſterſchaftself, die auch in dieſem
Jahre wieder gut zuſammengeſtellt iſt, ſpielt am
kommen=
den Sonntage in Heidelberg gegen den dortigen F.=K.
„Viktoria‟ Die 2. Mannſchaft fährt nach Neu=Iſenburg,
um dort der gleichen Elf des F.=V. Iſenburg ein
Wett=
ſpiel zu liefern Auch für die 3. und 4. Mannſchaft iſt
geſorgt; erſtere ſpielt in Langen und letztere in
Darm=
ſtadt auf dem Platze am alten Schießhaus gegen die
gleiche des F.=K. „Germania‟=Pfungſtadt.
sr. Pferde=Rennen. Baden=Baden. Prachtvolles
Wetter begünſtigte auch am Donnerstag die Badener
Rennen, deren Hauptnummer nur deutſchen Pferden
reſer=
viert war. Sechs Pferde wurden für das 36000 Mark=
Rennen geſattelt, von denen Alvarez die
Favoritenſtel=
lung einnahm. Der Henaſt des Herrn R. Haniel ging
ſofort an die Spitze Zu ihm geſellte ſich bald Kreuzer und
dichtauf folgte Nikias, während Cairo einige Längen
zu=
rück als letzter folgte und nie eine Rolle zu ſpielen
ver=
mochte. Auch ſein Stallgefährte Kreuzer fiel Ende der
gegenüberliegenden Seite geſchlagen zurück. In der
Di=
ſtanz zog Herren von Weinbergs Nilias über den noch
immer führenden Alvarez hinweg und gewann ſehr ſicher.
Weniger glücklich waren die Weinbergſchen Farben im
Kincſem=Rennen. Ihr Vertreter Metaſtaſio zeigte ſich am
Start wieder von ſeiner übelſten Seite, entledigte ſich ſeines
Reiters, des berühmten franzöſiſchen Jockeis O'Neill, und
entlief. Erſt nach dem Ziel gelang es, den Ausreißer
wie=
der einzufangen. Der Hengſt nahm zwar am Rennen teil,
hatte aber nichts mehr zu beſtellen. Die bis zum Einlauf
im Hintertreffen gehaltene Graditzerin Lena ging dann in
mt und gewann nach Gefallen An franzöſiſche Ställe
en wieder die beiden Hindernis=Rennen. Das Totali=
Hürden=Rennen gewann der in Deutſchland durch
Sieg im Grunewald ſchon bekannte Pané mit all
n Gewicht überlegen und in der Saida=Steeple=Chaſe
heiße Favorit Brodekin durch einen Fall an der
e ſeine Chancen ein. Von den deutſchen
Pfer=
rodekin ſchon auf halbem Wege und Copley,
liegend, beim Abſtieg vom Kapellenberg aus.
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ditz’ Lena (F. Bullock), 2. Aſchanti (Archibald), 3. Ninive
(Burns). Tot. 64:10. Pl. 21, 14:10. Unpl.: Metaſtaſio.
Ueberlegen 34—3—4 Lg. — Waſſerfall=Handikap; 13600
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(Archibald), 2. Pelleas (O'Neill), 3. Mielleur (Kühl). Tot.
30:10. Pl. 13. 16. 27:10. Unvl.: Lord Mayor (4), Saint
Maximin. Porte, Banheur. Lan. Venetig. Sehr ſicher
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2. Bretelſe (G. Mitchell). 3. Caſablanca (O'Connor). Tot.
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1. Monſ. H. de Mumms Duc de Dantzia (Laſſus). 2.
Beli=
ſaire II (Powers). 3. Coram Populo (Roſak). Tot. 32:10.
Pl. 15. 12:10. Unpl.: Brodekin, Pompadour, Copley
(ausgebr.)
Der Große Preis von Baden, mit deſſen
Entſcheidung des Meeting im Oostale ſeinen Höhepunkt
erreicht kommt am Samstag zur Entſcheidung. Durch das
Ausſcheiden des Franzoſen Ecouen, der die Reiſe nach
Baden=Baden nicht angetreten hat, iſt das Feld für das
mit dem Goldpokal des Großherzogs von Baden und
80000 Mark ausgeſtattete Rennen auf 7 Teilnehmer
zu=
ſammengeſchmolzen. Aus franzöſiſchen Ställen gelten
Monſ Levetits Martial III (Stern), Monſ. Olry=
Röde=
rers Baldaquin (M Barat), Monſ. Pellerins Crebeeut
(O'Neill) und Monſ. J. Sterns Le Graus (Garner) als
Starter, denen deutſcherſeits der Graditzer Cyclon (F.
Bullock) und Herrn Vaulſens Cambronne (Sumter)
ent=
gegentreten. Das Feld wird vervollſtändigt durch Fürſt
Luhomirskis Mosci Kſiaze (Gulygs). Die beſte Stütze
Deutſchlands iſt in Cyelon, dem Sieger des Fürſtenberg=
Memorial zu ſehen. Der Henaſt wird zweifellos wieder
ein großes Rennen laufen, doch iſt es fraglich, ob er
Balda=
quin gewachſen ſein wird. Der franzöſiſche Hengſt hat
zwar 7 Pfund mehr zu tragen wie der Graditzer, aber er
gehört zu der erſten Klaſſe in Frankreich und konnte im
franzöſiſchen Derby den zweiten Platz beſetzen.
Mar=
tial III, der Gewinner des Batſchari=Preiſes, iſt auf den
dritten Platz zu erwarten.
* Lawn=Tennis. Turnier zu Bad Homburg.
Die wichtigſten Reſultate vom Donnerstag ſind: Im
Her=
ren=Einzelſpiel um den Homburger Pokal kam in die dritte
Runde v. Biſſing gegen Vehrend 611, 610. Im Herren=
Einzelſpiel ohne Vorgabe kam in die dritte Runde Lind=
Kar trauer dr, 20, Pe, in de wiene
Runde Oskar Kreuzer gegen „Wolfgang” 611, 614. Im
Damen=Einzelſpiel kam in die dritte Runde Frl. Flinſch
gegen Frl. Hoddes o. Sp., in die vierte Runde Frl.
Bam=
berger gegen Frl. Flinſch 6:0, 6:4. Im Herren=Doppelſpiel
um den Stewartpokal kamen in die dritte Runde v.
Biſ=
ſing=Lindpaintner gegen v. Spiegel=Scholz 6:0, 6:3. Im
Damen= und Herren=Doppelſpiel ohne Vorgabe kamen in
die vierte Runde Frl. Bergmann=v. Biſſing gegen Frl. B.
Hermans=Hertz 6:2, 611. Von den Vorgabeſpielen ſeien
erwähnt: Herren=Einzelſpiel: Albrecht gegen Schreiber
(15.1) 6:4, 6:5, Dintelmann (15.4) gegen Mac Clure (15)
6:3, 6:5; Damen=Einzelſpiel: Mrs. Gardner (—½/) gegen
Frl. E. Nüchter (15.2) 6:4, 6:2 Frl. A. Hermans gegen
Frl. Hall=Walker (30) 2:6, 6:2. 6:0, Frl. T. Weihermann
(*/) gegen Frl. A. Scharf (152) 6:4, 6:4; Herren=
Doppel=
ſpiel: v. Spiegel=Scholz (15.3) gegen Hertz=Schreiber (15.1)
63, 614; Damen=Doppelſpiel: Frl. A. Hermans=Frl. B.
Hermans gegen Frl. Bacher=Frl. Bergmann (—30) 622,
6:2. Damen= und Herren=Doppelſpiel: Behrend=Miß Hooker
(½) gegen v. Marx=Miß Waterburg (15.5) 6:3, 622, Groos=
Frau Lent (—30) gegen E. Wetzlar=Frl. Schuſter (15.4)
63. 246. 6:2. G. Schadow=Frl. N. Bamberger
gegen J. P. Miller=Miß Miller (15.3) 2:6, 6:1, 6:3, Albrecht=
Frl. Salin (—15.4) gegen Manger=Marguerite (15.2) 6:3,
3:6, 611. Im Junioren=Einzelſpiel mit Vorgabe kam in
die Schlußrunde Deſſart gegen Leuchter 6:1, 6:2.
sr. Die Lawn=Tennis=Meiſterſchaft von
Amerika im Herren=Einzelſpiel brachte in der
Her=
ausforderungsrunde das Zuſammentreffen des
Vertei=
digers Mac Loughlin mit Morris Williams. Die beiden
Gegner,, die ihr Vaterland ſeinerzeit in den Spielen um
den Davis=Pokal ſo erfolgreich vertraten, lieferten ſich
einen ſchönen Kampf. Mac Loughlin ſiegte ſchließlich
ſicher mit 6—4, 5—7, 6—3, 6—1.
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die Wege zu Mannhaftigkeit, Geſundheit und
Wehrfähig=
keit zu zeigen. An das Jungdeutſchland ſelbſt wenden
ſich die Verfaſſer. Das mit wundervollen und überaus
zahlreichen gelungenen Augenblickaufnahmen aus dem
Sportleben geſchmückte Buch beſchränkt ſich nicht auf eine
Würdigung der bedeutſamen Rolle, die der Sport als
Arzt und Erzieher auf dem Gebiete der Volkshygiene und
der Volkskultur einzunehmen berufen iſt, vielmehr führt es
hinaus auf Wieſe und Waſſer und lehrt den Speer werfen
und die Ruder meiſtern. Jeder Zweig des Sports, des
Spiels und des Wanderns hat ſachkundige und zugleich
lebenswarme Darſtellung gefunden. Mögen recht vrele
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Roman von E. Krickeberg.
(Nachdruck verboten.)
Und es packte ſie ein Haß gegen Eberhard von
Dre=
nsberg und gegen ſich ſelber. Erbarmungslos wollte
dieſe Liebe vernichten. Eine wahre Wolluſt, ſich
auf=
opfern, zu kaſteien und malträtieren erfüllte ſie. Am
öſten hätte ſie ſich blutig gegeißelt.
Sie hob wieder den Blick zum Bilde ihres Mannes
por, und diesmal hielt ihr Auge dem ſeinen ſtand. Ihre
nd ſtreckte ſich aus zum Schwur. So gewiß ich bis
n heutigen Tage nichts von der Verirrung meines
Her=
is gewußt und ſie trotzdem bekämpft habe mit aller
aft, Heinz, ſo gewiß werde ich auch in der Zukunft nur
ean denken, unſeres Kindes Rechte zu wahren, und
nn Dein Bruder und ich darüber zugrunde gehen
ten!
Und nun ſchien es ihr, als ob das Bild wieder die
e, zufrieden lächelnde Miene zeigte, aber zum
ienmal lehnte ſich etwas in ihrem Innern gegen
ſen Ausdruck genußfreudiger Lebensluſt auf. Und
tzlich ſchoß ihr Eberhardts Wort durch den Sinn:
las ich einmal als notwendig für mich erkannt
de, laſſe ich nicht wieder” und: „Gelobte Treue
te ich bis zum letzten Atemzuge. Sie ſchauerte fröſtelnd
ammen und ein angſtvoll fragender Blick flog zu dem
lde empor. Würde Heinz ihr auch die Treue gehalten
zen bis zum letzten Atemzuge, der bewegliche, an den
euden und Genüſſen des Daſeins hängende Mann,
nn dieſer letzte Atemzug ein langes entſagungsreiches
den hätte abſchließen ſollen? — Er hatte ernſthaft
ſtu=
rt und gearbeitet, um den Lebensunterhalt zu ver=
dienen, er hatte den allerbeſten Willen, er liebte ſein Weib
und Kind von ganzer Seele, er würde ihnen auch niemals
in Wahrheit untreu geworden ſein, denn er war von
Grund auf ein vornehmer Charakter, aber er hatte bereits
gelitten unter der Kaſteiung und er würde vielleicht an ihr
zugrunde gegangen ſein.
Nie vorher hatte ſie den Mut gehabt, ſich dies
einzu=
geſtehen und die Erkenntnis verſtärkte jetzt das
Haß=
gefühl gegen Eberhardt von Drewensberg — denn er
er würde nicht wanken und nicht zuſammenbrechen unter
Entbehrungen, um ſeiner Liebe willen. Seine Kraft
würde wachſen mit den Leiden, ſeine Entſagungsfreudigkeit
ihn emporheben über alle Miſere des Daſeins. Die Not
würde ihn adeln und die Arbeit für die Seinen ihn ſtolz
machen. Das war der tiefgehende Weſensunterſchied
zwi=
ſchen den beiden Brüdern, und wenn ſich auch Anita mit
aller Macht gegen die Erkenntnis wehrte, ſie ließ ſich nicht
abſchütteln.
14. Kapitel.
Anita verbrachte die Nacht ſchlaflos. Sie dachte nicht
einmal daran, zu Bett zu gehen. Als der Morgen
herauf=
dämmerte, hockte ſie noch immer im Seſſel neben dem
Bilde ihres Mannes, vergraben in ihre Herzensängſte.
Was würde werden? — Was ſollte ſie tun? Daß
Eberhardt von Drewensberg ins Ausland gehen würde,
daran zweifelte ſie nicht einen Augenblick. Sein Vater
würde ihr die Schuld dafür beimeſſen, und ſie durfte ihm
nicht einmal verſichern, daß ſie nichts damit zu ſchaffen
habe. Der alte Herr würde ſie mit Hohn zurückweiſen,
und ſein Sohn ſich dadurch nicht beirren laſſen in ſeinem
Vorhaben. Und den wollte ſie auch nicht beieren, den
wollte ſie nicht zurückhalten! Er ſollte gehen, am liebſten
bis ans Ende der Welt. Je mehr Meilen zwiſchen ihm
und ihr lagen deſto beſſer,
Was aber würde der Vater nach dieſer neuen
ſchlim=
men Erfahrung gegen ſie unternehmen? Sie zitterte, als
der erſte Sonnenſtrahl ins Zimmer fiel, der einen neuen
Tag verkündigte. Was würde ihr der bringen? Vom
Vater hatte ſie wohl noch eine kurze Friſt zu hoffen, bis er
von dem Plane ſeines Sohnes gehört hatte — aber
Bri=
gitte würde ſie wiederſehen, und davor graute ihr.
In der Nacht hatte ſie in der Verzweiflung ihres
Herzens nicht an ſie gedacht. Jetzt fiel ihr der Gedanke
an ſie doppelt ſchwer auf die Seele. Ihr Inneres empörte
ſich gegen ein Zuſammentreffen mit ihr. Sie wollte ihr
nicht unrecht tun, ſie ſah ein, es hatte Brigitte bei ihrer
Talentloſigkeit ſicher Ueberwindung gekoſtet, ihrem Vetter
Eberhardt zu Gefallen ſich den Zwang der Muſikſtunden
aufzuerlegen, und ſie hatte der angeheirateten Verwandten
nach näherer Bekanntſchaft aufrichtige Sympathie
be=
wieſen, daran war nicht zu zweifeln, und das dankte ihr
Anita. Aber das alles wog nicht die Tatſache auf, daß ſie
unaufrichtig zu ihr geweſen war, ſie durch einen falſchen
Namen getäuſcht und geholfen hatte, die Ahnungsloſe
durch da. Aufdrängen eines Almoſens zu erniedrigen.
Jetzt verſtand Anita Brigittes merkwürdige Scheu,
von ihrer Familie zu ſprechen und ihre Betroffenheit, als
ſie ſich Heinz’ Bild gegenüberſah. Sie erinnerte ſich an
den Spaziergang nach Pichelswerder und die
Verlegen=
heit Wolfgangs, als ſie ihn ganz harmlos ausforſchte über
die merkwürdige Tatſache, daß die Geſchwiſter den Namen
des Stiefvaters führten. Sie wußte nun auch, warum die
Steltzes auf dem geſtrigen Feſt das Teehäuschen für ſich
und ihre Familie reſerviert hatten. Sie wollten es
ver=
meiden, in Anitas Gegenwart von einem Anweſenden als
Drewensberg angeſprochen zu werden, und die Gräfin
Steinberg war natürlich eingeweiht. Wohin ſie ſich
wandte hatte man ſie hintergangen, gedemütigt, bevor=
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munde und troß ihres eneraſch herdergtehrien
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ſtandes gegen die Drewensbergs als eine von ihrem
Willen regierte Marionette behandelt. Eberhardt von
Drewensberg war der geiſtige Mittelpunkt der Intrige,
das ausübende Werkzeug des Gedankens aber war
Bri=
gitte geweſen.
Anita war heiß und rot vor Zorn. Das konnte ſie
Brigitte nicht verzeihen. Mochte auch ihre Abſicht im
Grunde edel ſein, das Mittel zu ihrer Verwirklichung war
niedrig und verwerflich. Eine Frau, die imſtande war,
ſyſtematiſch einen Betrug durchzuführen, konnte nicht ihre
Freundin ſein.
Hartkopf erſchien gegen ſeine Gewohnheit an dieſem
Morgen ſchon bei Anita, ehe er ſich zu ſeinen
Unterrichts=
ſtunden nach der Bühnenſchule begab. Er müſſe doch
hören, wie ihr geſtriges Debut abgelaufen ſei.
Er ſagte es harmlos, aber ſein Blick glitt dabei haſtig
und ſcharf forſchend über Anitas Geſicht, auf dem die
Leidensgeſchichte der vergangenen Nacht deutlich
geſchrie=
ben ſtand.
Er faßte nach ſeinem Hemdkragen, als ob er ihn
lockern wollte, er zupfte ſeinen ſchwarzen Rock zurecht und
rieb ſeine hageren Hände langſam umeinander. Das
pflegten Zeichen einer inneren Aufregung bei Vater
Harto zu ſein, aber Anita war viel zu ſehr mit ihrer
eigenen Angelegenheit beſchäftigt, um darauf zu achten.
Wie das Debut abgelaufen iſt? — Brillant, Harto,
ich, werde demnächſt eine Berühmtheit der Geſangskunſt
voß der Gnade der Drewensbergs ſein — hätten Sie das
gedacht? Vielleicht ſehen Sie mich ſogar noch als
Prima=
donna der Hofoper — mir ſcheint jetzt alles möglich. Die
Familie Drewensberg läßt jetzt einſach ihre Flöten und
Geigen ſpielen — und ich tanze.
Mehr noch als der Inhalt ihrer Worte erſchreckte
Hartkopf der Ton, aus dem unſägliche Bitterkeit und
Mut=
loſigkeit klangen.
Wie meinen Sie das, Anita? fragte er zögernd.
Haben Sie geahnt, daß Brigitte von Steltz eine
Dre=
wensberg und eine Kouſine von Eberhardt von
Drewens=
berg iſt?
Eine Sekunde verging, ehe Hartkopf antwortete, dann
ſagte er ruhig und feſt: Ich habe es gewußt, Anita.
Sie . . . Sie haben es gewußt?
Halten Sie es für möglich, daß ich einem fremden
Menſchen einen ſo weitgehenden Einfluß auf Sie und Ihr
Leben geſtattet haben würde, ohne über ſeine
Perſönlich=
keit auf das Genaueſte unterrichtet zu ſein?
Sie hörte nicht die ehrliche Hingabe aus ſeinen
Wor=
ten, ſie empfand nur das eine und ſprach es aus:
Alſo, auch Sie, Harto? — eigentlich hätte ich es
wiſſen können! — Nun bin ich ganz allein.
Sie hätten es allerdings wiſſen können, daß der alte
Hartkopf nicht untätig verharrt, wenn ſich ein großer
Wendepunkt in ihrem Leben vorbereitet, wie Sie es wiſſen
müſſen, daß es keine Wendung zum Schlechten ſein kann,
wenn der alte Hartkopf mittut. — Allein ſind Sie nicht!
Im Gegenteil, Sie haben nie in Ihrem Leben ſo viele
wahre Freunde gehabt wie jetzt.
Freunde? fragte ſie mit bitter verzogenen Lippen,
die mich hintergehen!
Die Ihr Glück wollen!
Kann das das rechte Glück ſein, das ſich durch einen
Betrug bei uns einzuſchleichen ſucht?
O Kind, gar mancher Menſch geht an ſeinem Glüe
blind vorbei, und es wäre gut, wenn es ihn
jemand=
aufzwänge, ſo oder ſo.
Ich ſtehe jetzt vor euch bettelarm — das iſt euer
Glüe=
für mich! Ihr habt mich vor mir ſelber erniedrigt, hab
mir das Vertrauen auf Welt und Menſchen und,
wa=
ſchlimmer iſt, auf mich ſelber zerſtört. Ihr habt auch ge
holfen, mich zu einer pflichtvergeſſenen Mutter zu machen
— all’ meinen Stolz habt ihr vernichtet . .. und da ſoll ic
euch Freunde nennen?
Laſſen Sie mich doch erklären, Kind . . .
Um Gotteswillen, Harto, muten Sie mir die Tortu
nicht zu, noch einmal alles durchzukoſten. Ich habe di
ganze Nacht Zeit dazu gehabt . . . und ich weiß alles, wal
Sie mir ſagen könnten. — Ich ſehe jetzt klar. Damals
als ich Eberhardt von Drewensberg mein Haus
verbot=
hat Ihre Verbindung mit ihm angefangen, ſeitdem ge
hören Sie zu den Drewensbergs. Das genügt für mich
Sie kommen ja ſicher mit Brigitte zuſammen . . . da
bitt=
ich Sie, ihr zu beſtellen, daß ich ſie nicht mehr ſehen kann
Sie tun ihr bitter unrecht.
Und wenn ich es tue! — Erfahre ich nicht unausgeſetz
unrecht von allen Seiten? — Soll und muß ich denn ſtets
allein leiden? Ich habe immer und immer wieder gebeten
laßt mich meinen Weg allein gehen, laßt mich mit meinen
Kinde ſtill für mich leben! — Ihr habt meiner Bitte nich
Gehör gegeben, jetzt bitte ich nicht mehr, ich fordere und
handle.
Und da war nichts zu machen. Hartkopf mußte gehen
ohne daß es ihm gelungen war, auch nur den geringſten
Einfluß auf ihren Entſchluß auszuüben.
(Fortſetzung folgt.)
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Von Dr. Hermann Bräuning=Oktavio in Leipzig.
Alſo ich war Direktor einer Bibliothek in
Hinter=
indien; hatte fünf Jahre mit unzulänglichen Mitteln
ge=
wirtſchaftet. Da kam eines Tages ein Abgeſandter einer
hohen Finanzbehörde und überprüfte meine
Rechnungs=
ablage. Ja, beſter Herr ſo ſtellte der etwas beſchränkte.
in ſeinen Mitteln beſchränkte, gute Alte feſt, Sie haben ja
2500 Mark Schulden in dieſem Zeitraum gemacht.
Was? 2500 Mark Schulden!? — Im Schuldausrechnen
war mir der Mann über; ich ſollte den Betrag
verwirt=
ſchaftet haben, weil, ja weil darin Ausgaben für
Buch=
einbände verrechnet waren. Als wenn ein Vater ſeinen
Sohn ohne Kleider in der Welt herumlaufen ließe! So
wie dieſer die Kleider für unentbehrlich hält und ſie
ge=
rechterweiſe bezahlt, ſo konnte ich doch meine Bücher nicht
nackend, alſo ohne Einbände, in das Magazin wandern
laſſen, Pergamente ohne Schutzhüllen in den Laden
ver=
wahren. Das waren etwa 2500 Mark geweſen, die ich
dafür aufgebraucht, zum Mißfallen des guten Alten. Nun
ſollte ich beſtraft werden; ſchwer ſind in dieſem
Märchen=
lande die Strafen. In großem Aufzuge erſcheint ein
ganzer Hofſtaat — ich werde von der Beamtenkaſte
aus=
geſtoßen; da wird es dunkel, und heran tritt ein Henker
mit erhobenem Schwert. Zwei Knechte packen mich — ich
ſchreie — — — und wache auf . . . .
Was man doch alles träumen mag. Da hatte ich
ver=
ſchiedenerlei Zahlenmaterial verſchlungen, einmal betraf
es mich ſelbſt, dann ging es ein öffentliches Inſtitut an,
das mich ſehr intereſſierte. Es war der 3. Band der
„Monographien deutſcher Städte” den ich geleſen und in
dem mich beſonders der Aufſatz von Hofbibliothekdirektor
Dr. Adolf Schmidt über die Großherzogliche
Hof=
bibliothek beſchäftigte. Da war ich ſo oft in dieſes
Inſtitut gepilgert. hatte Bände durchſtöbert, Handſchriften
und Briefe, vor allem aus der liebgewordenen Goethezeit,
die ich mir aus ſo fernen Bibliotheken und Archiven
ver=
ſchrieben hatte ſtudiert und ſo manchen Eindruck ſtiller,
verklungener Lebenskämpfe mitgenommen, etwas geahnt
von dem Weh des Vergehens, dem Schmerz des Unter=
liegens und der Größe ſchweigend ertragenen
Selen=
leidens, von dem nun vergilbte Blätter zeugten, bis das
Leben in ſeiner rohen, brutalen Hand zupackte, eine Wunde
riß, wie ſie nie vernarbt, bis es in ſeiner erdrückenden
Gewalt vor ein Ende führte, ſo unſagbar gräßlich . .
Nun klingen ſie ganz anders, jene Worte, Sätze aus
den alten Briefen; ſie packen tiefer und ſcheinen geſchaffen,
eigenes Leid in ewig neuer Geſtalt widerzuſpiegeln. Den
einen ergreift ein Mann wie Merck, den andern zieht’s zu
Feuerbach und dieſer Mutter, wie ſie in aufopfernder
Liebe alles gab, alles ertrug, alles verſuchte im Glauben
an dieſen Sohn. Manchmal wünſche ich, es möchte Mittel
geben, ſolche Menſchen über den Tod hinaus die Liebe
und Dankbarkeit, die wir ja meiſt auch ſo ſpät ſpüren,
fühl=
bar zu machen. Es müßte einen Tempel geben, wo wir
die Bilder ſolcher Frauen, das Bild der Mutter Anſelm
Feuerbachs, anbeten und verehren könnten. Roſenberge,
Roſen, rote Roſen müßten ewig den Grabhügel decken.
Lautlos zu ihrem Grabe wandern, beten und ſinnen,
denken und danken: Wenn du noch eine Mutter haſt! Und
doch, doch gibt’s ſolche Tempel! Wir ſelbſt bauen ſie,
laſſen ſie um uns, für uns erſtehen. Was braucht’s, als
ein Buch? Nichts weiter als ein Buch und wir allein
mit ihm. Mit jedem neuen Wort, jedem Satz fügt ſich
der Bau, wölbt ſich des Tempels Pracht; Bilder zaubern
wir vor uns, und dann ſchauen wir den Toten, ſchauen
ſein Leiden, ſein Kämpfen, kämpfen und leiden mit . .
dann, dann beten und verehren wir . . . bis der Tag uns
mahnt, daß es Tote ſind, Tote, uns ewig verloren!
So denk’ ich oft an die Tage zurück, als ich — es war
wohl 1909 — zum erſtenmal den Weg in die Hofbibliothek
wagte. Damals war’s ein Wagen; denn auch mir ſchien
ſie, wie ſo vielen anderen, ein Märchenſchloß, in das nur
beſonders Begünſtigte Eingang fänden. Wie bald wurde
ich anderen Sinnes, und ich habe gern die Gelegenheit
er=
griffen, an dieſer Stelle vor eineinhalb Jahren den Weg
zu zeigen, der den Benutzer reichlich lohnen wird. Der
bereits genannte Band III der Monographien deutſcher
Städte‟ (Verlag G. Stalling in Oldenburg: Preis 5 Mk.),
der Darmſtadt behandelt, enthält einen wohl
unterrichten=
den Aufſatz über die ſo vielfach verkannte Großherzogliche
Hofbibliothek. Wenn doch endlich die guten Leute lernen
wollten, daß ſie, ihrer Verfaſſung nach gleich einer
Landes=
oder Staatsbibliothek, ein wiſſenſchaftliches
In=
ſtitut iſt, alſo niemals der Unterhaltung dienen
kann. Wenn alſo jemand von dem Beamten in der
Aus=
leihe „eſcheen Buch” oder irgend in Roman oder ſowas”
verlangt, dann wird er die Antwort erhalten, daß „
ſo=
was” nicht zu haben iſt, daß er genau angeben muß,
wel=
ches Buch, über welches Wiſſensgebiet oder Thema er
ein oder mehrere Werke wünſcht! Meiſt kehrt der arg
Enttäuſchte der Bibliothek auf Nimmerwiederſehen den
Rücken; glaubt vielleicht gar, man wolle ihm abſichtlich
kein Buch geben, oder kommt zu dem für die Bibliothek
vernichtenden Schluß: „Hofbiwelodek, da geh’ ich net
widder hin, die hawe ja gar nicks!”
Nun gibt es, oder ſollte in einer angehenden
Groß=
ſtadt, die mit einem gewiſſen Recht ſtolz ſein darf auf
ihren Ruf als Ausſtellungs= und Kunſtſtadt und den
be=
wunderungswürdigen Aufſchwung im letzten Winter zu
neuer Theatergröße, doch Leute genug geben, die das
Be=
dürfnis hätten zur Benutzung eines Inſtituts, das im
Bewußtſein ſeiner Glanzzeit unter Landgraf Ludwig T.,
dem nachmaligen erſten Großherzog Heſſens, ſeine
hervor=
ragende Stellung als eine der erſten deutſchen
Biblio=
theken zu behaupten gewußt hat, dank dem Verſtändnis
der Regierung und der Landſtände! Wollen dieſe ihrer
Mitwirkung an dem Gedeihen der Bibliothek die Krone
aufehen, dann ich wage als danbarer Beuter dieſe
Vittel — fort mit dem alten Titel, der bei ſo manchem
ganz falſche Vorſtellungen erweckt; fort damit!
Mögen=
ſich Regierung und Landſtände bewußt werden, daß, wie
im Leben ſo viele Aeußerlichkeiten ausſchlaggebend ſind,
wie der Titel eines Buches oft allein einen Rieſenerfolg
herbeiführt daß auch hier der Name viel, wenn nicht
alles, bedeutet! Warum das Kind nicht beim rechten
Namen nennen? Landesbibliothek iſt die
Hof=
bibliothek ſchon längſt; drum nenne man ſie auch ſo! Hof=
und Landesbibliothek oder gar nur Landesbibliothek!
Ich wette, und dieſe Wette verlöre ich nicht, die
Be=
nutzung, die jetzt nur ein oberflächlich unterrichteter
Be=
obachter als ungenügend bezeichnen mag, wird weſentlich
ſteigen. Den Peſſimiſten, Schwarzſehern, Nörglern,
Schwätzern und Beſſerwiſſern aber — und deren gibt’s
überall — wollen wir ſagen, daß die „Klötzchenbauer” und
„Zahlenſchmiede” das ſind u. a, die ſehr
verſtändnis=
vollen Namen für den Statiſtiker, uns hier wieder einen
guten Dienſt leiſten. Zahlen beweiſen, Vergleiche
veran=
ſchaulichen!
Laſſen wir dem Direktor der Hofbibliothek das Wort;
er ſchreibt:
„Mit ihren 564 512 Bänden (am 31. März 1913) läßt
ſie die Landesbibliotheken der dem Großherzogtum Heſſen
gleichſtehenden Bundesſtaaten weit hinter ſich zurück und
ſtellt ſich auf eine Stufe mit der Königlichen Oeffentlichen
Bibliothek zu Dresden und der Königlichen
Landesbiblio=
thek in Stuttgart. Ihr Reichtum an koſtbaren, mit
Minia=
turen geſchmückten Handſchriften und an wertvollen alten
Drucken erregt ſtets aufs neue das Staunen und die
Be=
wunderung fachkundiger Beſucher. Als Ende der achtziger
Jahre eine Feuerverſicherung ihrer Beſtände abgeſchloſſen
werden ſollte, ſchätzten zwei von beiden Seiten als
Sach=
verſtändige zugezogene Antiquare deren Wert auf über
vier Millionen Mark. Heute iſt die Bibliothek bei elf
Ge=
ſellſchaften zu einem Satze von ½ pro Mille bei Annahme
von Durchſchnittspreiſen ie nach den Formaten für
5 114826 Mark verſichert. Größer noch als der materielle
Wert iſt aber von jeher der ideelle Nutzen der
Hofbiblio=
thek für das geiſtige Leben unſeres Landes geweſen, da
ihre Verwaltungen ſich immer bemüht haben, durch
ent=
gegenkommende Benutzungsordnungen die Aufgaben, die
der Hofbibliothek als Landesbibliothek zugefallen waren,
zu erfüllen. Mit der Einrichtung eines regelmäßigen
Leih=
verkehrs zwiſchen der Hofbibliothek und der
Univerſitäts=
bibliothek in Gießen im Herbſt 1837 iſt z B. das
Großher=
zogtum Heſſen den übrigen deutſchen Staaten um
Jahr=
zehnte voraus geweſen; erſt 1893 hat Preußen eine
ähn=
liche Regelung vorgenommen. Als die Hofbibliothek gar
am 1. März 1895 den koſtenfreien Bücherverſand nach allen
Orten des Großherzogtums eingeführt hatte, wurde dieſe
Maßregel in bibliothekariſchen Kreiſen mit ſehr
gemiſch=
ten Gefühlen aufgenommen. Heute hat auch dieſe
Be=
nutzungserleichterung, wenigſtens in Süddeutſchland
(Stuttgart 1902, Karlsruhe 1906), ihre Nachahmung
ge=
funden. Dank dieſem Entgegenkommen hat die Benutzung
der Hofbibliothek in den letzten Jahrzehnten eine ganz
gewaltige Steigerung erfahren; 8580 Benutzern im Jahre
1890 ſtehen 1912/13 25 559 gegenüber, auch die Zahl der
benutzten Bände iſt entſprechend geſtiegen. Beſonders
auf=
fallend iſt das Anwachſen der Entleihungen aus dem
Großherzogtum infolge der koſtenfreien Zuſendung. 1890
haben 651 Perſonen 1805 Bände benutzt, 1900 ſchon 1149
Perſonen 3911 und 1911/12 gar 2732 Perſonen 9561
Bände. Wenn man den Bücherverſand der deutſchen
Landesbibliotheken mit den Bevölkerungszahlen der
be=
treffenden Bundesſtaaten vergleicht, ſo ergibt ſich, daß das
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Weuheiten in Blusenstoffen
keine Großherzogtum Heſen auf dieſen Gebiete faſt an 1
der Spitze ſteht: die Darmſtädter Hofbibliothek wird nur
durch die Königliche Landesbibliothek in Stuttgart
über=
troffen, die infolge der württembergiſchen
Poſteinrichtun=
gen den Bücherbezug noch mehr verbilligen konnte als
wir. Dagegen hat die Königliche Oeffentliche Bibliothek
in Dresden, die Landesbibliothek des an Bevölkerung
faſt viermal größeren Königreichs Sachſen, im Jahre
1911/12 im ganzen nur 4956 Bände, alſo faſt nur halb
ſo viel als Darmſtadt in Heſſen allein, verſandt, und mit
der Univerſitätsbibliothek in Leipzig immer erſt 9497
Bände. Der Geſamtverſand von Darmſtadt betrug im
ſelben Jahre 10 226 und mit Gießen 12 260 Bände. Mit
dieſen Bücherſendungen dringt die Hofbibliothek
befruch=
tend und ſegensreich bis zu den kleinſten und entfernteſten
Orten unſeres Landes, zu deſſen koſtbarſten Beſitztümern
und werwollſten Bildungsſtätten ſie ihren reichen
Be=
ſtänden und ihren Leiſtungen nach ſich zählen darf.” (Vgl.
Wochenbeilage zur Darmſtädter Zeitung, 1913, Nr. 21.)
Alſo Reichtum und Quellen ſind da; ſie mehren ſich
und wachſen, müſſen wachſen; denn die Zeit, das Leben,
das Schaffen gebiert täglich, ſtündlich Neues. Wir wollen
trinken, wollen es nutzen, wenn wir überzeugt ſind, daß
unſer Leben mehr iſt, denn ſtumpfſinnig im Alltagstrott
die Tretmühle des Dienſtes in Gang zu halten, mehr,
denn in Hemdsärmeln bei Tabaksqualm und
Bierbank=
politik die gute, alte Zeit zu loben und zu katzebuckeln in
der Hoffnung, der Segen kommt von oben. Wir wollen
doch nicht verdorren, verroſten; wir brauchen Halt, wollen
Troſt, heiſchen Ideale in dieſem haſtenden Jagen und
Treiben; wir brauchen Erinnerung und Vergangenheit
als Labetrank in dieſem Zerriebenwerden, im
Lebens=
kampfe!
Wer wiſſenſchaftlich arbeiten, wer ſich auf einem
be=
ſtimmten Intereſſengebiete tiefere Kenntniſſe holen möchte,
ſeien es Spezialkenntniſſe, ſeien es nur allgemeine Daten
und Nachweiſe, er gehe zur Hofbibliothek. Sehen wir nur
die Familienforſchung an, um gerade dieſen neuerdings in
ſo regem Maße gepflegten Geſchichtszweig
herauszugrei=
fen! Wir bringen keine Familiengeſchichten, keine
Stamm=
bäume und erſt recht keine Wappen zuſtande, wenn wir
uns nicht in der Fachliteratur über das Wie Rats holen.
Die vielen großen, unentbehrlichen Nachſchlagewerke, ich
denke z. B. an Strieder, Scriba, Baur, Siebmacher, an
die großen Biographien, die Zeitungen und Zeitſchriften,
die ſo viel Vergeſſenes bergen, dann an die zahlreiche
Lieralur im einzelnen über Genealogie, Heraldit,
Famit=
liengeſchichte, Ortsgeſchichte, Namenkunde, Trachtenkunde,
Sitten und Gebräuche, Hausrat, Wohnungsweſen, die
Schriften über einzelne Perſönlichkeiten, unſere Heimat
als Staatsweſen, in politiſcher, wirtſchaftlicher und
geiſti=
ger Beziehung uſw. uſw. Wenn wir uns berufen fühlen,
in irgend einer Richtung etwas zu ſagen auf einem
Ge=
biete, und ſeien es Gleis= oder Signalanlagen, da genügt
eben nicht ein Blick ins Konverſationslexikon, damit wir
dann drauf los ſchreiben. Da gilt es, wenn wir Anſpruch
darauf erheben, nicht nur gehört, ſondern auch für ernſt
genommen zu werden, ſorgfältig prüfen, was andere vor
uns geſagt, wie man ſie beurteilt, es gilt . . . nun eben,
es gilt das vor und neben uns beachten. Und dieſe
Kenntnis vermittelt uns die Hofbibliothek in ihren
Schätzen; es liegt an uns, anzuklopfen: denn willig und
unermüdlich bietet man uns die Schätze!
Noch ein Wort über einige Dinge, die manche nicht
wiſſen, die jeder aber wiſſen ſollte: Die Hofbibliothek iſt
werktäglich geöffnet von morgens 9 bis 1 Uhr und
nach=
mittags (mit Ausnahme von Samstags) von 3 bis 5 Uhr.
Jeder Benutzer, der noch keine Bücher entliehen hat, tut
gut, wenn er kein Staatsbeamter iſt, einen Bürgſchein
(Formular in der Ausleihe erhältlich) ausfüllen zu laſſen:
Studierende erhalten vom Sekretariat der Techniſchen
Hochſchule den erforderlichen Ausweis. So gewappnet,
wird jedermann das gewünſchte Buch (deſſen Titel er
kennen muß) wenn es vorhanden iſt, erhalten. Seltſam
ergeht es meiſt den Menſchen, die einen gedruckten
Kata=
log verlangen; ja den gibt’s nicht, kann’s von 564000
Bänden, die alljährlich um Tauſende vermehrt werden,
nicht geben, da der Katalog in Jahren erſt zu drucken
wäre. Man wendet ſich daher am beſten nach dem
Leſe=
ſaal; dort wird man von einem Beamten oder von einer
Beamtin erfahren, daß es wohl einen Katalog gibt, daß
dieſer aber nicht nach Hauſe abgegeben werden kann, da
er, aus lauter einzelnen, wohlgeordneten Zetteln
be=
ſtehend, die wieder in zahlloſen Käſten verteilt ſind, ein
ganzes großes Zimmer anfüllt. Was nun beginnen, um
aus dieſem Meer von Zetteln herauszufinden, was wir
ſuchen? Vor allem reden! reden! Dem Beamten
ver=
ſchließt die Schweigepflicht den Mund; er wird und kann
alſo nicht am Mittag zu dem Herrn B. laufen und ſagen:
Ach, denken Sie mal, der Herr A. hat heute das oder die
Werke verlangt, und er arbeitet genau wie Sie über
vor=
ſintflutliche Kamele! — Alſo reden, und zwar kurz und
kar (wenn auch nicht mit Stentorſtimme, denn das iſt ſir
die 30 Leute, die im Leſeſaal arbeiten, nicht ſehr
ange=
nehm!).
Wichtig für den Benutzer ſind zwei Kataloge: 1. der
alphabetiſche Zettelkatalog, der Auskunft gibt auf die
Frage: Iſt dies oder jenes Werk von dem oder jenem
Verfaſſer in der Bibliothek vorhanden?, 2. der
ſyſtema=
tiſche oder Sachkatalog, der darüber Auskunft erteilt, was
über einzelne Diſziplinen (z. B. Muſik, Technik,
Pädago=
gik, Biographien — darunter wieder z. B Goethe
Schil=
ler, Shakeſpeare —, Geſchichte, Zeitungsweſen, Theckker
uſw.) vorhanden iſt. Nehmen wir einige Fälle an: 1. Ich
brauche ein ganz beſtimmtes, mir dem Titel und Verfaſſer
nach bekanntes Werk. Was tun? Ich fülle einen
Leih=
ſchein (deren jeder ungezählte haben kann) aus, ſo genau
ich kann; dann erfahre ich nach einer Stunde (es gibt drei
Beſtelltermine: um 9, 11 und 3 Uhr; alle Zettel, die vor
den angegebenen Terminen in den Beſtellkaſten der
Biblio=
thek eingeworfen werden, ſind eine Stunde ſpäter
er=
ledigt!), ob das Werk vorhanden iſt. 2. Kenne ich von
einem Verfaſſer, z. B Schiller, eine Anzahl ſeiner
Schrif=
ten und will mich ſelbſt überzeugen, welche davon
vor=
handen ſind, oder irgendeinen bedeutenden Gelehrten,
Staatsmann uſw., und will nachſehen, was überhaupt
von ſeinen Druckwerken vorhanden iſt, dann laſſe ich mir
aus dem alphabetiſchen Zettelkatalog aus dem Buchſtaben
„Sch” alle Zettel geben, die unter dem Stichwort „Schiller,
Friedrich” oder dem ſonſt gewünſchten Namen liegen.
3. Habe ich ein Thema, wie z. B. Entwicklung Kameruns,
oder Geſchichte der modernen Malerei, oder Goethes=
Leben, dann nenne ich dem Beamten dieſes Thema, des
mir aus den Abteilungen und Gliederungen des ſyſtemas
tiſchen Katalogs die Faszikel, die ſich auf das beſtimmte
Thema beziehen, übergibt. So wird eine große Rubrik
„Geſchichte” vorhanden ſein, die wieder in allgemeine
Ge=
ſchichte und Geſchichte einzelner Länder zerfällt;
inner=
halb der deutſchen Geſchichte wird die Geſchichte der
deut=
ſchen Kolonien und darin die Kameruns enthalten ſein,
Oder es exiſtiert eine Abteilung „Biographien” und
dar=
unter alphabetiſch die eienzelnen Namen, über die
ge=
handelt wird.
Möchten der Bibliothek bald die Räume und Mittel
werden, die es ihr ermöglichen, ihrer großen Tradition
nichts ſchuldig zu bleiben!
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den Kammerlichtspielen in
Berlin 3 Wochen
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lungen sehen. Keine
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Reizende Naturaufnahme.
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sam. Dieselbe beginnt mit
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Männer-Quartett „Loreley‟
Gegr. 1912. Preisgekrönt. Dirigent: Hofmusiker R. Handke.
Sonntag, den 31. Auguſt 1913:
verbun-
den mit
Kanerweie
in ſämtlichen Räumen des Mathildenhöh=Saales, Dieburgerſtr. 26,
unter gütiger Mitwirkung einer größeren Anzahl hieſiger und
auswärtiger Vereine.
(18011
PROGRAMM:
1. Sonntag vormittag Empfang der auswärtigen Vereine an den
Bahnhöfen;
2. Nachmittags 2 Uhr: Abholen der neuen Fahne im Vereinslokal
„Roter Löwe” (Große Ochſengaſſe) durch die Feſtjungfrauen;
3. Aufſtellung des Feſtzuges am Mathildenplatz. Abmarſch 2½
Uhr durch die Wilhelminenſtr., obere Rheinſtr., Marktplatz,
Große Ochſengaſſe, Obergaſſe durch die Dieburgerſtr. nach dem
Mathildenhöh=Saale
Daſelbſt Weihe der Fahne, Konzert, ſowie
Geſangs=
vorträge hieſiger und auswärtiger Vereine.
Volksbelnſtigungen aller Art, wie Tombola,
Preis=
ſchießen uſw. mit wertvollen Ehrengaben, ſowie
Kinder=
ſpielen. — Abends 8½ Uhr: Festball.
Eintritt à Perſon 30 Pfg. (kein Steueraufſchlag).
Eintritt für Mitgl. frei. Mitgliedskarten ſind an der Kaſſe vorzuzeigen.
Der Feſtausſchuß.
Hierzu ladet freundlichſt ein
Hessischer Hof.
Heute Samstag, den 30. Auguſt, abends 8 Uhr
en
18
Pophlares Aahiiar-Konzert
PerſönlicheLeitung: Herr Obermuſikmeiſter M. Weber
vom Großh. Heſſ. Art.=Regiment Nr. 61.
Im Programm: H. Cooper, Ouvertüre „Schön Aenni”.
C. M. von Weber, Klänge aus „Der Freiſchütz” P. Linckes
„Herbſtſtimmung”, Walzer. Joh. Strauß, „Wer uns getraut”.
Herr Ehlers, Cornet à Piston
Herr Franke, Trompetine
Solisten: Herr Breitrück, Trombone.
Herr Müller Tenor.
Eintritt mit Programm 15 Pfg.
(17977
Elisabethen-
Ct.
Fatt
Restauration zur Stadt Pfungstadt, strasse 2.
Mittagstiſch à 75 Pfg. und 1.10 Mk., im Abonnement billiger=
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk.
(*7032
Morgen Sonntag verſchiedenes Geflügel, Fiſche, Braten,
Ragouts, Feldhuhn mit Kraut und ſonſt noch reichhaltige
ab=
wechſelnde Speiſekarte. Die meiſten
Eis!
Eis!
Speiſen werden ſofort ſerviert.
Mam
Von 4 Uhr ab Tanza auzohlen im weißen Saale.
Dienstbach.
Jaghanene Ehoe
G
Mschwelzerhaus Ebeistadf
Samstag, den 30. August, abends 8 Uhr und
Sonntag, den 31. August, von nachmittags
4 Uhr au
der Isartaler Kapelle Haushammer.
Eintritt frei!
Eintritt frei!
(*7061)
Toaspäge
Veefge
Ei Steb Bel gstä duser volks-Fest
auf dem Auerbacher Schloß.
Sonntag, den 31. August 1913:
NN
Grossens Doppel-Konzert
und Tanz.
Volksbeluſtigungen all. Art; Jngendſpiele, Maſſenaufführungen,
reizende Blumen=Polonäſe, Francaiſe, Kadettenmarſch,
Fahnen=
reigen (ausgeführt von 32 Feſtdamen), Kinder=Polonäſe; abends
(17983
Bei eintretender Dunkelheit:
Lampionreigen.
nwanh
*N0
Riesen-Prachtfeuer werk und Schlossbeleuchtung.
Anfang nachmittags 3 Uhr.
Eintritt pro Perſon 20 Pfg. — Kinder frei.
Die Festkommission.
17983)
Weitere Humoresken, Dramen
und Naturaufnahmen
vervoll-
ständigen den Prachtspielplan
Sonntag, 31. Auguſt, und Montag, 1. Sept.,
findet gutbeſetzte Tanzmuſik ſtatt
wozu freundlichſt einladet
(*6906ds
H. Heberer II.
— Gaſtwirtſchaft und Apfelweinkelterei.
Kirchweihe Jugenheim.
Sonntag, den 31. Aug. und Montag, den 1. Sept. d. J.
findet bei dem Unterzeichneten
(
Großes Tanzvergnügen
ſtatt, wozu freundl. einladet
Friedr. Görisch, Gasthaus „zur Sonneé
Muſik: Eine Abteilung der Kapelle des Großh. Heſſ.
(18017
Art.=Regts. Nr. 61.
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verſtellbar mit oder ohne Deckebillig
abzugeben. Kaſinoſtr. 21, I. (*6960fs
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Inmatt!
* Bad Mergentheim a. d. T. Eine zur Kur hier
wei=
lende Darmſtädterin ſchreibt über die Heilquellen
Mer=
gentheims u. a. folgendes: Es iſt wirklich ſehr ſchade, daß
in Darmſtadt und Umgebung zur Heilung vieler
Krank=
heiten unſer deutſches Karlsbad Mergentheim
ſo wenig bekannt iſt. Es gibt gewiß viele Menſchen,
welche die große und weite Reiſe und das teuere
Karls=
bad und Neuenahr vermeiden und gerne, wenn ſie eine
Ahnung davon hätten, hierher kämen. Die Heilquelle iſt
an Stärke ſehr bedeutend und für viele Leiden ſehr
hei=
lend. Das Kurhaus iſt tadellos geleitet, die Verpflegung
ungemein ſorgfältig und gut und reichhaltig. Der
lei=
tende Arzt des Kurhauſes, Herr Dr. Reicher, welcher
lange Jahre bei dem berühmten Profeſſor Kraus in
Ber=
lin tätig war, iſt ſehr bedeutend und geradezu
auf=
opfernd. Er verſteht es ſehr eingehend, ſeinen Patienten
die Leiden zu beſeitigen mit Anwendung von aller Kunſt
der Medizin uſw. Dr. Reicher hielt am 28. Februar d. J
in Darmſtadt im Aerzteverein einen Vortrag; ich erinnere
mich, in Ihrem Blatt eine Notiz darüber geleſen zu haben.
Die Kuranſtalt ſoll in der nächſten Zeit ſehr erweitert
IannHEE
und umgebaut werden, alles nach moderner Einrichtung;
auch ſoll ein Sanatorium unter Leitung des Herrn
Dr. Reicher errichtet werden. Dieſe Preiſe ſind noch ſehr
mäßig, man wohnt ſehr ſchön und bequem im Kurhaus,
welches von einem herrlichen Park umgeben iſt. Wer für
ſich wohnen will, der mietet ſich in einer der verſchiedenen
Villen des kleinen Stätdtchens ein. Vielleicht iſt ſelbſt
für dieſes Jahr noch mancher Darmſtädter ſehr dankbar
für einen Wink. Mehrere Darmſtädter waren ſchon in
dieſem Jahre hier. Der Zweck meines Briefes iſt auch
der, unſere deutſchen Heilquellen zu fördern. Warum
müſſen die Deutſchen immer nach Böhmen?
Bad Wildungen. Die Badeverwaltung teilt uns mit
daß für die Beſucher des Bades, die nach dem 31. Auguſt
daſelbſt die Kur beginnen, in dieſem Jahre zum erſten
Male große Ermäßigungen eintreten, und zwar: 1.
Er=
mäßigung der Kurtaxe auf die Hälfte, 2. Ermäßigung
ſämtlicher Bäderpreiſe auf die Hälfte, 3. Ermäßigung der
Zimmerpreiſe in den der Verwaltung gehörigen Hotels
Fürſtliches Badehotel und Europäiſcher Hof — auf die
Hälfte. Eine ähnliche Reduktion der Zimmerpreiſe findet
InEni
auch in vielen anderen Hotels und Villen ſtatt. Es iſt zu
erwarten, daß nicht nur viele Kranke dieſe Gelegenheit
zu einer billigen Herbſtkur wahrnehmen, ſondern daß auch
eine große Zahl von Geſunden und
Erholungsbedürfti=
gen, die ſich noch eine Nachkur geſtatten wollen, von
die=
ſem Entgegenkommen Gebrauch machen werden, um
bei=
den jetzt in Ausſicht ſtehenden ſchönen Herbſttagen die
herrliche Umgebung des Bades und die an natürlicher
Kohlenſäure reichen, unübertroffenen Bäder zu genießen
Nordſeebad Büſum. Man ſchreibt uns: Tauſende
von Beſuchern waren am Segelregattatage nach hier ge
kommen, um unſere ſtolze Fiſcherflotte im Wettkampf zu
beobachten und um dieſes „Dithmarſche Volksfeſt”
mit=
zumachen. Nicht am wenigſten hat das herrliche Wetter
dazu beigetragen, das jetzt endlich nun beſtändig, gewor
den zu ſein ſcheint. Die der Zeit nach noch große Zah
der Beſucher tummelt ſich im Watt oder lagert am Strande
was im Hochſommer nicht immer möglich war. Auck
Auskünfte für die Nachſaiſon ſind vom Badekommiſſan
einzuholen.
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Fremdenzimmer.
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Gewänn’ ich, wie wäre die Freude da groß!
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Doch möcht’ ich zuvor auch das Rad einmal ſeh’n.
Sohn: Das Rad zu beſichtigen macht dir keine Mühl,
Es iſt ausgeſtellt im Laden von Benz & Cie.,
Komm’ laß' uns Grafenſtraße 20 'mal geh’n,
Wir wollen die Maſchine dort im Fenſter beſeh’n.
vater: Nun gut denn, mein Sohn, wir ſehn es uns an
Und geh’n am Sonntag auf die — Radrennbahn!
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verdient ein Meiſterwerk moderner kinematographiſcher Kunſt
genannt zu werden. Ein Aufgebot von 17 der erſten Pariſer
Schauſpieler wurde für die Hauptrollen dieſes ſenſationellen
Schauſpieles verpflichtet. „Der Todesring” ſpielt während
einer Zeitdauer von 120 Jahren und behandelt die Geſchichte
eines Ringes, den ein Offizier Navoleons 1798 während des
Feldzuges nach Aegypten bei einer Mumie fand.
Verſäumen Sie nicht, ſich dieſes Meiſterwerk der
Kinematographie anzuſehen.
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Frankfurter=
ſtraße 86. Eliſabeth Lohnes, geb. Trabold, 38 J., ev.,
Ehefrau des Landwirts in Ober=Klingen, hier
Erbacher=
traße 25. Am 27.: Landwirt Peter Hechler, 42 J., ev.,
n Stettbach, hier Grafenſtraße 9. Am 28.: Schreiner
Jo=
hann Karl Hoffmann, 61 J., ev., Frankfurterſtraße 35.
Georgine Schnur, 9 Mte., ev., T. des Fabrikarbeiters,
angegaſſe 4.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
15. Sonntag nach Trinitatis, den 31. Auguſt 1913
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Mittwoch, den 3. Sept., abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte,
Verpflichtung der neugewählten
Gemeinde=
vertreter der 5 Einzelgemeinden. Sedankollekte.
ormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Judenmiſſionar
Kloſe von Frankfurt. Sedankollekte.
Vorm. um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Vogel
Abends um 6 Uhr: Pfarrer Zimmermann.
Sedan=
kollekte.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
31. Aug., vorm. um 9 Uhr: Chriſtenlehre für die
Lukas=
gemeinde. Pfarrer Kleberger. — Vorm. um 11½ Uhr:
Chriſtenlehre für die Kaplaneigemeinde. Pfarrer
Beringer.
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt. — Vorm. um
10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Steinſtr. 24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lic. Adolph. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Süd=
bezirk im Gemeindehaus. Pfarrer Dingeldey; für den
Nord bezirk in der Kirche. Pfarrer Marx.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
D. Waitz. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt
für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. — Nachmittags
um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer
Veller.
Freitag, den 5. September: Anmeldung der
Konfirmanden der Martinsgemeinde in Begleitung
des Vaters oder der Mutter, für den Oſt bezirk im
Martinsſtift, Müllerſtr., für den Nord= und den
Weſt=
bezirk im Gemeindehaus, Mollerſtr.: Mädchen von
—½6 Uhr, Knaben von ½6—7 Uhr.
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Lenz. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Sedankollekte.
Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Wagner. Feier des heil.
Abendmahls mit vorangehender Beichte. Anmeldung
von ½10 Uhr ab in der Sakriſtei.
Faulnskirche: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarraſſiſtent Sann. Kollekte für die
Evangeli=
ſchen in Oeſterreich. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Sann.
Wohnung des Pfarraſſiſtenten: Herderſtr. 19.
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 31. Auguſt,
vormittags um 9½ Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul.
Kollekte für das Rote Kreuz.
Stahtniſten (Mühlſtraße 20): Somtag, den 31. Aug,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Nachmit=
tags um 4 Uhr: Jahresfeſt des Jugendbundes.
Feſt=
redner: Miſſionar Kaul. — Abends um 8½ Uhr:
Reli=
giöſer Vortrag von demſelben Redner. — Dienstag, den
2. Sept., abends um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde.
Mittwoch, den 3. Sept., vorm., um 9½ Uhr und
nach=
mittags um 2½ Uhr: Philadelphia=Konferenz. — Abends
um 8½ Uhr: Religiöſer Vortrag.
Samstag, den
6. Sept., abends um 9 Uhr: Bibelſtunde für Beamte.
Zweig der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.).
Sonntag, den 31. Auguſt, vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Freitag, den 5. Sept., abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
den 31. Aug., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
Abends um 8½ Uhr: Predigt. Pred. Berner aus
Frank=
furt a. M. — Dienstag, den 2. Sept., abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde. Pred. Berner aus Frankfurt a. M.
Altkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 31. Aug.,
vor=
mittags um 10 Uhr, im evang. Gemeindehauſe,
Kahlert=
ſtraße 26: Deutſche Meſſe mit Predigt. Pfarrverwalter
Johnen von Heßloch.
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Hemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Waptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 31. Aug., vorm. um 9½ Uhr:
Gebetſtunde. — Vormittags um 10½ Uhr:
Sonntags=
ſchule. — Nachm. um 4 Uhr: Predigt. Pred. Höpfner.
— Mittwoch, den 3. Sept., abends um 8½ Uhr: Pred.
Reiner aus Berlin. Evangeliſation.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 31. Aug., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Schubert aus
Frank=
furt a. M. — Freitag, den 5. Sept., abends um ½9 Uhr:
Bibel= und Gebetſtundkig.
Katholiſche Gemeinden
16. Sonntag nach Pfingſten, den 31. Auguſt 1913
Feſt des hl. Ludwig
Kollekte für die Armen des St. Eliſabethen=Vereins
St. Ludwigskirche: Samstag, den 30. Auguſt,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe.
Um
7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. —
Um 8 Uhr:
hl. Meſſe.
Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe. — Nachmittags um 3 Uhr:
Vesper. — Abends um 6 Uhr: Herz=Mariä=
Bruderſchafts=
andacht mit Predigt. — Donnerstag, nachm. um 5 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte. — Freitag, vorm. um ¼9 Uhr:
Segenamt zu Ehren des göttlichen Herzens Jeſu.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 2 Uhr:
Roſen=
kranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 30. Aug.,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und
Predigt. — Nachmittags um 2 Uhr: Andacht und Segen.
— Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit zur heil=
Beichte. — Freitag, ½6 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
St. Martiuskapelle zu Weſſungen: Samstag, den
30. Aug., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr: Armenſeelen=
Andacht. — Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 30. Aug., nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. —
Um ½2 Uhr:
Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Werktags um
¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 31. Aug., vorm.
um 7 Uhr: Beichte. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
— Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Lukasgemeinde: 24. Auguſt: Dem Tapezier
Auguſt David Louis Korte S. Ludwig Ernſt Karl, geb.
26. März. Dem Spengler und Inſtallateur Ludwig
Auguſt Fiſcher S. Rudi, geb. 3. Aug.
Kaplaneigemeinde: 28. Aug.: Dem Dachdecker
Jakob Menges T. Eliſabeth, geb. 21. Aug. Dem
Stein=
drucker Guſtav Auguſt Hoffmann S. Heinrich, geb.
13. März 1911. Demſelben T. Anna, geb. 17. Mai.
Johannesgemeinde: 24. Aug.: Dem Kaufmann
Friedrich Geiger S. Friedrich Wilhelm Paul Oskar, geb.
15. Juni. Dem Zimmermann Hch. Nolte S. Heinrich
Wilhelm, geb. 3. Juli.
Martinsgemeinde: 24. Auguſt: Dem Kellner
Peter Blümler S. Hans Heinrich, geb. 27. Mai. 22. Aug.:
Dem Schreiner Jakob Darnieder S. Siegfried, geb.
2. Aug. 24. Aug.: Dem Wirt Karl Altzweig T.
Mar=
garete Anna, geb. 13. Juli. Dem Dachdecker Johann
Wilhelm Eckart S. Karl, geb. 2. Aug. Dem Fabrikarb.
Hermann Weber T. Marie Margarete, geb. 13. Auguſt.
27. Aug.: Dem Schutzmann Adam Holl S. Fritz Jakob,
geb. 11. Jan. 28. Aug.: Dem Kellner Guſtav Hermann
Sommer S. Georg Auguſt Heinrich, geb. 14. Aug.
Paulusgemeinde: 24. Aug.: Dem Bankbeamten
Erwin Rörig S. Kurt Karl Erwin, geb. 4. Juli.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Lukasgemeinde: 28. Aug.: Gutsverwalter auf
Gehaborner Hof bei Weiterſtadt Ludw. Georg Schmidt
und Emma Eliſe Metzger.
Markusgemeinde: 23. Aug.: Prokuriſt Karl
Auguſt Böving in Bremen und Karoline Eliſabeth Helene
Fitting
Johannesgemeinde: 23. Aug.: Schuhmacher
Peter Kadel und Eliſabeth Metz von hier.
Petrusgemeinde: 23. Aug.: Packer Karl Chriſtian
Rüdel aus Pforzheim und Eliſabethe Kath. Trumpfheller
dayier.
Paulusgemeinde: 23. Aug.: Zuſchneider Wilh.
Lochmann zu Offenbach und Anna Treiber.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Lukasgemeinde: 29. Aug.: Arnold Alfred Wilh.
Stein, S. des Großh. Landgerichtsrats, 2½ Mon., ſtarb
26. Aug. Suſanne Pfnor, geb. Henning, Witwe des
Tylographen, 75 J, ſtarb 27. Aug.
Markusgemeinde: 22. Aug.: Johanna Biſchoff,
geb. Lerch. Witwe des Rechnungsrats, 55 J. 4 Mon.,
ſtarb 19. Aug.
Johannesgemeinde: 24. Aug.: Eliſabeth Lotz,
Witwe des Bürgermeiſtereibeamten zu Schlitz, 67 J.,
ſtarb 21. Aug.
Paulusgemeinde: 23. Auguſt: Leonore Riedel,
geb. Wenzel, Witwe des Oberpoſtſekretärs, 62 J., ſtarb
20. Aug. 26. Aug.: Bertha Felſing, geb. Welcker,
Ehe=
frau des Privatiers in Auerbach, 72 J., ſtarb 23. Aug.
in Auerbach.
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer
Zimmer=
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